Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=13%20U%20146/95
Timestamp: 2020-08-10 16:28:09
Document Index: 361151470

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 242', '§ 817', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 17']

Rechtsprechung: 13 U 146/95 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Köln, 24.04.1996 | OLG Karlsruhe, 19.03.1997
Dies führt zu einer Kommerzialisierung des Privatlebens und dadurch zu Belastungen des sozialen Umfelds eines jeden Spielers, der sich zur Steigerung seines Gewinns oder zur Vermeidung eines Verlustes auf Kosten von Freunden oder Verwandten bereichert (vgl. OLG Gelle, NJW 1996, 2660).
Zwar spricht einiges dafür, dass der Kläger sich entweder der Sittenwidrigkeit des Systems bewusst war oder sich zumindest dieser Einsicht leichtfertig verschlossen hat, was für die Anwendung der Vorschrift ausreicht (vgl. BGHZ 50, 90, 92 [BGH 29.04.1968 - VII ZR 9/66] ; 75, 299, 305 [BGH 08.11.1979 - VII ZR 337/78] ; NJW 1997, 2313, 2314 [BVerfG 08.07.1997 - 1 BvR 1243/95] ; OLG Celle NJW 1996, 2660 [OLG Celle 20.03.1996 - 13 U 146/95] m.w. Nachweisen).
Darüber hinaus steht die Auffassung der Kammer im Widerspruch zu der Entscheidung des OLG Celle NJW 1996, 2660 f. [OLG Celle 20.03.1996 - 13 U 146/95] Der Bundesgerichtshof hat die aus der Sicht der Kammer entscheidenden Fragen, ob der Geber mit der Zahlung gegen die guten Sitten verstößt und § 242 BGB der Anwendung des § 817 S. 2 BGB entgegensteht, in der Entscheidung vom 22. April 1997 XI ZR 191/96 (NJW 1997, 2314) offen gelassen.
Dies führt zu einer Kommerzialisierung des Privatlebens und dadurch zu Belastungen des sozialen Umfelds eines jeden Spielers, der sich zur Steigerung seines Gewinns oder zur Vermeidung eines Verlustes auf Kosten von Freunden oder Verwandten bereichert (vgl. OLG Celle, NJW 1996, 2660 [OLG Celle 20.03.1996 - 13 U 146/95] ).
Zwar spricht einiges dafür, dass der Kläger sich entweder der Sittenwidrigkeit des Systems bewusst war oder sich zumindest dieser Einsicht leichtfertig verschlossen hat, was für die Anwendung der Vorschrift ausreicht (vgl. BGHZ 50, 90, 92 [BGH 29.04.1968 - VII ZR 9/66] ; 75, 299, 3 05 [BGH 08.11.1979 - VII ZR 337/78] ; NJW 1997, 2313, 2314 [BVerfG 08.07.1997 - 1 BvR 1243/95] ; OLG Celle NJW 1996, 2660 [OLG Celle 20.03.1996 - 13 U 146/95] m. w. Nachweisen).
Darüber hinaus steht die Auffassung der Kammer im Widerspruch zu der Entscheidung des OLG Celle NJW 1996, 2660 f. [OLG Celle 20.03.1996 - 13 U 146/95] Der Bundesgerichtshof hat die aus der Sicht der Kammer entschiedenen.
LG Freiburg, 29.06.2006 - 5 O 409/05
Rückzahlung von entrichteten Zahlungen i.R.e. sog. "Herzkreises" an die an der …
Den Beklagten ist insoweit der ihnen obliegende Beweis der Durchführung aller zumutbaren Sicherungsmaßnahmen (§§ 1 Abs. 2, 15, 18 Abs. 8 StVO; vgl. dazu BGH, Urteil vom 15.12.1970 - VI ZR 116/69 = NJW 1971, 431; OLG Köln, Urteil vom 24.04.1996 - 13 U 146/95 = juris Rd.47;… Geigel/Freymann, aaO., 27.Kapitel Rd.480; Geigel/Kaufmann, ebenda, 25.Kapitel Rd.320) nicht gelungen.
d) In Anbetracht des von einem Fahrstreifenwechsel auch bei Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von dem Fahrzeug des Zeugen A ausgehenden Gefahrenpotentials einerseits sowie der von dem auf der Autobahn stehenden ungesicherten Beklagtenfahrzeug andererseits ausgehenden Gefahr der nicht rechtzeitigen Wahrnehmbarkeit durch andere Verkehrsteilnehmer, die sich hier auch realisiert hat, erscheint gemäß § 17 Abs. 1 und Abs. 2 StVG im vorliegenden Fall eine hälftige Schadensteilung zwischen Kläger- und Beklagtenseite geboten (vgl. etwa OLG Frankfurt, Urteil vom 18.12.2014 - 2 U 76/14 = BeckRS 2016, 04706; OLG Hamm, Urteil vom 29.10.2013 - 26 U 12/13 = BeckRS 2013, 20220; OLG Köln, Urteil vom 24.04.1996 - 13 U 146/95 = juris Rd.46f.;… Grüneberg, Haftungsquoten bei Verkehrsunfällen, 15.Aufl. 2017, Rd.97 m.w.N.).
OLG Karlsruhe, 19.03.1997 - 13 U 146/95
https://dejure.org/1997,15058
OLG Karlsruhe, 19.03.1997 - 13 U 146/95 (https://dejure.org/1997,15058)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 19.03.1997 - 13 U 146/95 (https://dejure.org/1997,15058)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 19. März 1997 - 13 U 146/95 (https://dejure.org/1997,15058)
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VersR 1997, 818
Ist nach der Zurruhesetzungsverfügung lediglich die besondere Polizeidienstfähigkeit entfallen, so stellt dies nach Auffassung des Bundesgerichtshofs keine Versetzung in den Ruhestand dar, an welche die entsprechende Klausel der BUZ anknüpft, wenn dort eine Zurruhesetzung wegen "Dienstunfähigkeit" vorausgesetzt ist; was allgemeine Dienstunfähigkeit meine (vgl. auch OLG Karlsruhe VersR 1997, 818).
Je nach Fassung der Klausel (vgl. dazu OLG Bamberg VersR 1992, 1074; OLG Karlsruhe r+s 1998, 257) wird insoweit- vertreten, dass eine Zurruhesetzung wegen Dienstunfähigkeit im Sinne der Klausel nicht schon dann vorliegt, wenn der Beamte wegen Wegfalls der - besonderen - Polizeidienstfähigkeit vorzeitig pensioniert wird.
Soweit das OLG Karlsruhe (VersR 1997, 818) entschieden hat, dass allein die Polizeidienstunfähigkeit nicht für die Annahme einer Berufsunfähigkeit ausreiche, lag dem gerade ein Fall einer sogenannten Beamtenklausel zugrunde.