Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/2908.3
Timestamp: 2019-12-08 16:17:36
Document Index: 195837173

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 27', '§ 4', '§ 28', '§ 52', '§ 13', '§ 26', '§ 27', '§ 42', '§ 26', '§ 26', '§ 27', '§ 8', '§ 9', '§ 13', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 42', '§ 43', '§ 51']

Historische Fassung war gültig vom 01.08.1999 bis 31.07.2002
Rechtsbereinigt mit Stand vom 1. August 1999
(2) Die Verweildauer beträgt mindestens zwei, höchstens drei Jahre. Sie kann um den für die Wiederholung einer nicht bestandenen Abiturprüfung erforderlichen Mindestzeitraum von einem Jahr überschritten werden. In Ausnahmefällen, insbesondere bei längerem Unterrichtsversäumnis infolge nicht vom Schüler zu vertretender Umstände, kann auf Antrag die Dauer des Besuchs der gymnasialen Oberstufe durch das Regionalschulamt angemessen verlängert werden. 1
Voraussetzung für den Eintritt in die gymnasiale Oberstufe ist der erfolgreiche Abschluß der Klasse 10 des Gymnasiums. Schüler der Mittelschule, die über einen mittleren Bildungsabschluß verfügen, müssen vor Eintritt in die gymnasiale Oberstufe die Klasse 10 am Gymnasium besuchen.
In der gymnasialen Oberstufe ist das Angebot an Leistungs- und Grundkursen so anzulegen, daß die Schüler die Voraussetzungen für die Zulassung zur schriftlichen und mündlichen Abiturprüfung erfüllen können. Die Schule soll bei der Einrichtung von Kursen im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein breites Angebot schaffen. Fachübergreifende Kurse sollen dabei berücksichtigt werden. Von Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit benachbarten Gymnasien ist Gebrauch zu machen. Die Einrichtung fachübergreifender und jahrgangsübergreifender Kurse bedarf der Genehmigung durch das Staatsministerium für Kultus. 2
(1) Im Rahmen ihrer Möglichkeiten kann die Schule im Wahlbereich weitere Grundkurse in Astronomie, Informatik oder Fremdsprachen, die in der Sekundarstufe I als Arbeitsgemeinschaften geführt wurden, und fachübergreifende Grundkurse einrichten. Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über allgemeinbildende Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung Gymnasien – SOGY) vom 15. Dezember 1993 (SächsGVBl. 1994 S. 220) können zusätzlich Grundkurse in der jeweiligen Vertiefungsrichtung nach Genehmigung durch das Staatsministerium für Kultus eingerichtet werden. 3
Im Abiturprüfungsbereich wird in den Fällen der Nummern 1 und 4 nach Wahl des Schülers das jeweils zweite oder dritte Leistungskursfach, in den Fällen der Nummern 2 und 3 das jeweils dritte Leistungskursfach als Grundkursfach gewertet und nach Wahl des Schülers schriftlich (P3 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 3) oder mündlich (P4 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 4) geprüft.
(4) Im Falle des Absatzes 3 ist auf dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife unter dem Feld „Bemerkungen“ folgendes aufzunehmen: „Das Fach ... wurde auf Leistungskursniveau unterrichtet und im Abiturprüfungsbereich als Grundkursfach gewertet und geprüft.“ 4
Die Schüler wählen aus den Fächern des Pflicht- oder Wahlbereichs weitere Kurse. Die Summe der Wochenstunden der Jahrgangsstufen 11 und 12 muß mindestens 65 betragen; aus dem Wahlbereich können darauf bis zu fünf Wochenstunden angerechnet werden. 5
(5) Schüler, die nach Abschluß der Mittelschule auf das Gymnasium wechseln und in den Klassen 7 bis 10 nicht in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet worden sind, müssen mindestens die Halbjahresleistungen der Grundkurse aus den Kurshalbjahren 12/I und 12/II in der zweiten Fremdsprache in die Gesamtqualifikation einbringen. 6
(3) In zwei Abiturprüfungsfächern, darunter einem Leistungskursfach, müssen mindestens jeweils 5 Punkte der einfachen Wertung erreicht sein. 7
zusammen. 8
mit besonderer Lernleistung: dreifach gewertet gemäß Anlage 1 Nr. 2. 9
die erforderliche Punktzahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Leistungs- und Grundkurse unter Einschluß der Kursergebnisse aus 12/II erreicht hat oder erreichen kann.
(2) Die Fachprüfungskommisson entscheidet bei Anwesenheit aller ihrer Mitglieder mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltung ist nicht zulässig.
weder eine der in den vier Prüfungen gemäß § 27 Abs. 2 erbrachten Leistungen in vierfacher Wertung gemäß § 26 Abs. 1 Nr. 1 oder in dreifacher Wertung gemäß § 26a Abs. 6 Nr. 1 noch gegebenenfalls die besondere Lernleistung in vierfacher Wertung gemäß § 26a Abs. 6 Nr. 3 mit 0 Punkten bewertet wurde. § 27 Abs. 8 bleibt unberührt. 10
(4) Jeder Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY erhält zusätzlich zum Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife ein vom zuständigen Oberschulamt genehmigtes schulisches Zertifikat. Dieses kann neben Anforderungen und Ergebnissen der jeweiligen Vertiefungsrichtung auch herausragende Resultate des Schülers im Rahmen der vertieften Ausbildung bescheinigen. 11
(2) Nur die nicht bestandene Abiturprüfung kann ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden. 12 § 28 gilt entsprechend. Die in die Gesamtqualifikation einzubringenden Leistungen aus der Jahrgangsstufe 12 müssen insgesamt im Wiederholungsjahr neu erbracht werden. Gleiches gilt, wenn der Schüler zur Abiturprüfung nicht angetreten ist.
(3) Nur die nicht bestandene Abiturprüfung für Schulfremde kann frühestens ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden. 13
(1) Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachsen (Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung – OAVO) vom 15. Dezember 1993 (SächsGVBl. 1994 S. 209) findet auch nach ihrem Außerkrafttreten gemäß § 52 weiter Anwendung
(2) Für Schüler, die im Schuljahr 1998/99 die Jahrgangsstufe 12 besuchen, finden § 13 Satz 2, § 26 Abs. 3, § 27 Abs. 8 Satz 4, § 42 Nr. 2 und die Anlage 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachen (Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung – OAVO) vom 15. Januar 1996 (SächsGVBl. S. 26) in der am 15. Januar 1996 geltenden Fassung weiter Anwendung. Für diese Schüler gilt § 26a nicht. 14
(zu § 26a Abs. 5 und § 27 Abs. 8) 15
Über die Zulassung der Bewerber nach 2.2.1 Nr. 1 entscheidet der Schulleiter des prüfenden Gymnasiums. Bewerber gemäß 2.2.1 Nr. 2 und 3 richten ihre Antrag auf Zulassung zur Ergänzungsprüfung bis spätestens sechs Wochen vor Beginn der Prüfung an das für sie zuständige Oberschulamt, das über den Antrag entscheidet und die Bewerber einem öffentlichen Gymnasium zur Ablegung der Prüfung zuweist. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
Zur Durchführung der Ergänzungsprüfung bildet das zuständige Oberschulamt einen oder im Bedarfsfalle mehrere Prüfungsausschüsse. Einem Prüfungsausschuß gehören an:
eine weitere Lehrkraft des Prüfungsfaches, zugleich als Schriftführer. XVI
§ 8 Absatz 1 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 9 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 13 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 25 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 26 Absatz 3 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 26a neu eingefügt durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 42 Nr. 2 neu gefasst durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 43 Absatz 4 eingefügt durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
§ 51 Absatz 2 eingefügt durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
Anlage 3 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998(SächsGVBl. S. 351)
Fassung gültig bis: 31. Juli 2002
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/2908.3 Stand vom 08.12.2019