Source: https://www.ibr-online.de/Suche/index.php?S_Volltext=31%20C%20131%2F18&Treffermarkierung=Aus
Timestamp: 2019-11-17 12:06:51
Document Index: 1849463

Matched Legal Cases: ['§ 280', '§ 241', '§ 573', '§ 826', '§ 286', '§ 2', '§ 6', '§ 280', '§ 241', '§ 573', '§ 826', '§ 286']

Ihr(e) Suchbegriff(e): Volltext: 31 C 131/18
IBRRS 2019, 2435; IMRRS 2019, 0907
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IMR-Beitrag (Werkstatt) AG Brandenburg - Vorgetäuschter Eigenbedarf: Verlust von Schadensersatzansprüchen bei Räumungsvergleich gegen Abfindung?
IMR 2019, 410 AG Brandenburg - Vorgetäuschter Eigenbedarf: Anspruch des Mieters auf fiktive Maklergebühren?
1. Ein ehemaliger Mieter kann bei einer unberechtigten Eigenbedarfskündigung des Vermieters zwar die angefallenen Maklerkosten für eine neu angemietete Mietswohnung als Schadenersatz von dem bisherigen Vermieter verlangen, jedoch gehören zu den von dem Vermieter zu ersetzenden Kosten nicht diejenigen Kosten, die aufgrund des käuflichen Erwerbs eines Hausgrundstücks durch den ehemaligen Mieter entstanden sind (§ 280 Abs. 1, § 241 Abs. 2, § 573, § 826 BGB i.V.m. § 286 ZPO unter Beachtung von § 2 Abs. 1a und § 6 Abs. 1 WoVermittG).*)
2. Ein Schadensersatzanspruch eines Mieters aufgrund einer Eigenbedarfskündigung des Vermieters kommt grundsätzlich nur dann in Betracht, wenn entweder der Eigenbedarf von Anfang an nicht bestanden hat, sondern nur vorgespiegelt wurde, oder die Geltendmachung des Eigenbedarfs auf einer fehlerhaften Rechtsanwendung beruht bzw. die Gründe für den Eigenbedarf innerhalb der Kündigungsfrist weggefallen sind (§ 280 Abs. 1, § 241 Abs. 2, § 573, § 826 BGB i.V.m. § 286 ZPO).*)