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Timestamp: 2019-02-17 23:52:41
Document Index: 282791636

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 5', '§ 6', '§ 246', '§ 156', '§ 42', '§ 14', '§ 6', '§ 14', '§ 5', '§ 100', '§ 13', '§ 23', '§ 10', '§ 612', '§ 812', '§ 818', '§ 48', '§ 48', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 45', '§ 45', '§ 4', '§ 4', '§ 9', '§ 15', '§ 4', '§ 15', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 15', '§ 14', '§ 14', '§ 4', '§ 4', '§ 15', 'Art. 67', 'Art. 67', '§ 3', 'Art. 100', 'Art. 3', '§ 7', '§ 12', 'Art. 10', '§ 3', 'Art. 2', '§ 21', '§ 27']

BFH-Urteil vom 19.8.1988 (VI R 69/85) BStBl. 1988 II S. 1000
EStG 1980 § 9 Abs. 1 Satz 1.
BFH-Urteil vom 23.6.1988 (IV R 139/86) BStBl. 1988 II S. 1001
EStG 1979 § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1 Nr. 3; HGB §§ 246, 253; AktG 1965 § 156 Abs. 2; AO 1977 § 42.
BFH-Urteil vom 21.7.1988 (IX R 169/83) BStBl. 1988 II S. 1003
Es steht der Anwendung des § 14a Abs. 1 BerlinFG nicht entgegen, wenn einem Steuerpflichtigen für ein von ihm im steuerbegünstigten oder frei finanzierten Wohnungsbau errichtetes Wohngebäude zwei Jahre nach dessen Fertigstellung öffentliche Mittel i.S. von § 6 Abs. 1 des II. WoBauG gewährt werden.
BerlinFG § 14a; II. WoBauG §§ 5, 6 Abs. 1, § 100; WoBindG § 13 Abs. 1, § 23.
Vorinstanz: FG Berlin (EFG 1983, 538)
BFH-Urteil vom 15.6.1988 (II R 165/85) BStBl. 1988 II S. 1006
Mangels ausdrücklicher Vereinbarungen eines Austauschverhältnisses erwächst aus einer zwischen dem Erblasser und einem Dritten bestehenden langjährigen nichtehelichen Lebensgemeinschaft keine diesem Dritten gegenüber bestehende berücksichtigungsfähige Erblasserschuld.
ErbStG 1974 § 10 Abs. 5 Nr. 1; BGB § 612 Abs. 1, § 812 Abs. 1 Satz 2, § 818 Abs. 2.
BFH-Urteil vom 14.6.1988 (VIII R 368/83) BStBl. 1988 II S. 1008
Die Rechtsprechung (BFH-Urteil vom 26. März 1980 I R 87/79, BFHE 131, 1, BStBl II 1980, 586), wonach in Fällen, in denen in einem Verfahren der einheitlichen (gesonderten) Gewinnfeststellung neben der Gesellschaft (§ 48 Abs. 1 Nr. 3 FGO) auch der Gesellschafter-Geschäftsführer der Personengesellschaft klagebefugt ist, das FG ggf. zu klären hat, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer nur persönlich oder nur in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer oder sowohl für die Gesellschaft als auch persönlich klagt, ist nicht anwendbar, wenn die persönlich haftende Gesellschafterin eine GmbH ist und die Klage von deren Geschäftsführer erhoben wird.
FGO § 48 Abs. 1.
BFH-Beschluß vom 6.9.1988 (II B 98/88) BStBl. 1988 II S. 1008
Die Ausnahme von der Besteuerung für den Übergang von Grundstückseigentum im Umlegungsverfahren (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. b GrEStG 1983) erstreckt sich nicht auf die "freiwillige Umlegung".
GrEStG 1983 § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 und Satz 2 Buchst. b; BBauG §§ 45 ff.; BauGB §§ 45 ff.
BFH-Urteil vom 2.9.1988 (III R 53/84) BStBl. 1988 II S. 1009
Zur Bestimmung des Zeitpunktes der Lieferung (Anschaffung) eines beweglichen Wirtschaftsgutes ist in sog. Montagefällen für den Anwendungsbereich des § 4b InvZulG 1975 stets - unabhängig davon, in wessen Pflichtenbereich die Montage fiel - auf die Betriebsbereitschaft des angelieferten Wirtschaftsgutes abzustellen.
InvZulG 1975 § 4b Abs. 2 Satz 2; EStDV § 9a.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 1984, 514)
BFH-Urteil vom 20.7.1988 (X R 8/80) BStBl. 1988 II S. 1012
1. Zur Aufteilung von Vorsteuerbeträgen aus der Errichtung eines Gebäudes, dessen Räume teils privat, teils unternehmerisch und teils wechselnd bzw. zeitgleich "gemischt" genutzt werden.
2. Die aufzuteilenden Vorsteuerbeträge sind den verschiedenen Nutzungen dann nicht nach dem (Regel-)Maßstab des Verhältnisses der Nutzflächen zuzuordnen, wenn und soweit auf einzelne Gebäudeteile ein überdurchschnittlicher Bauaufwand entfällt.
3. Werden ein gemischt genutztes Gebäude und/oder gemischt genutzte Räume nach Baufortschritt der bestimmungsmäßigen Nutzung zugeführt, ist für die Aufteilung der Vorsteuer die erstmalige tatsächliche - plangemäß verwirklichte - Verwendung des Gebäudes nach seiner Fertigstellung maßgebend. Danach steht einem anteiligen Vorsteuerabzug nicht entgegen, daß ein für die Nutzung als Fremdenpension eingerichteter Gebäudeteil nebst Schwimmbad und Sauna ab der Fertigstellung bis zur steuerpflichtigen Vermietung vorübergehend von dem Unternehmer und seiner Familie genutzt wird.
UStG 1967 § 15 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2.
BFH-Urteil vom 26.7.1988 (X R 50/82) BStBl. 1988 II S. 1015
Eine Bank oder Sparkasse, die steuerfreie Umsätze nach § 4 Nr. 8 UStG tätigt, ist im Verhältnis dieser Umsätze zu steuerpflichtigen Umsätzen mit den Umsatzsteuern, die ihr für den Bezug von Werbeartikeln in Rechnung gestellt wurden, gemäß § 15 Abs. 2 UStG vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen.
UStG 1967 § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 3 Abs. 1, § 4 Nr. 8, § 15 Abs. 1 und 2.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg (UR 1983, 75)
BFH-Urteil vom 27.7.1988 (X R 40/82) BStBl. 1988 II S. 1017
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg (EFG 1983, 44)
BFH-Urteil vom 5.8.1988 (X R 66/82) BStBl. 1988 II S. 1019
Händigt ein Nichtunternehmer (Verkäufer) dem Käufer eines PKW, einem Unternehmer, ein blanko unterschriebenes Papier zum Ausfüllen als Kaufvertrag aus, ohne ausdrücklich den gesonderten Steuerausweis zu untersagen, und weist der Käufer die Umsatzsteuer gesondert aus, so schuldet der Verkäufer diese Steuer gemäß § 14 Abs. 3 UStG.
UStG 1967/1973 § 14 Abs. 3.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 1983, 45)
BFH-Urteil vom 13.9.1988 (V R 46/83) BStBl. 1988 II S. 1021
Die Überlassung von Räumen einer Pension an Saison-Arbeitnehmer (Kost und Logis) ist dann nach § 4 Nr. 12 Satz 2 UStG 1967 steuerpflichtig, wenn diese Räume wahlweise zur vorübergehenden Beherbergung von Gästen oder zur Unterbringung des Saison-Personals bereitgehalten werden (Anschluß an BFH, Urteil vom 20. April 1988 X R 5/82, BFHE 153, 451, BStBl II 1988, 795).
UStG 1973 § 4 Nr. 12, § 15 Abs. 2.
BFH-Urteil vom 29.9.1988 (V R 53/83) BStBl. 1988 II S. 1022
Leistungen werden durch eine amtliche Beschaffungsstelle i.S. des Art. 67 Abs. 3 NATOTrStatZAbk in Auftrag gegeben, indem die amtliche Beschaffungsstelle durch Abgabe des Vertragsangebotes oder durch Annahme eines Vertragsangebotes am Zustandekommen des betreffenden Umsatzgeschäftes mitwirkt.
NATOTrStatZAbk Art. 67 Abs. 3; UStG 1967/1973 § 3 Abs. 2.
BFH-Urteil vom 3.8.1988 (II R 39/86) BStBl. 1988 II S. 1025
1. Eine mittelbare Grundstücksschenkung kann auch dann vorliegen, wenn die Bebauung des der Klägerin bereits gehörenden Grundstückes mit einem Mietwohnhaus durch ihre Eltern finanziert wird (Aufgabe von BFHE 122, 539, BStBl II 1977, 731).
2. Eine mittelbare Grundstücksschenkung ist bei der Schenkungsteuer auch dann mit dem maßgebenden Einheitswert zu bewerten, wenn der Beschenkte dadurch in verfassungswidriger Weise begünstigt wird. Eine Vorlage an das BVerfG gemäß Art. 100 Abs. 1 GG wäre unzulässig.
GG Art. 3 Abs. 1; ErbStG 1974 § 7 Abs. 1 Nr. 1, § 12 Abs. 2, 3; ErbStRG 1974 Art. 10 § 3; BewÄndG 1965 Art. 2 Abs. 1 Satz 3; BewG 1965 § 21, § 27.
Vorinstanz: FG Rheinland-Pfalz (EFG 1986, 458)