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Timestamp: 2017-11-22 09:17:27
Document Index: 249770840

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 25', 'EuG']

Aktuelle Beiträge | vatlinks.de
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Rechnungsanschrift: EuGH stoppt formalistische Sichtweise des BFH zur Briefkastenadresse
In der jüngsten Entscheidung des EuGH vom 15.11.2017 wird das restriktive Verständnis des BFH zu den hohen Hürden richtiger Rechnungsangaben hinsichtlich des Merkmals „vollständige Anschrift“ für den Leistenden beanstandet. Der aktuelle PSP-Praxistipp fasst die aktuelle EuGH-Entscheidung zusammen und gibt hilfreiche Hinweise, welchen Mehrwert Sie hieraus in der täglichen Praxis ziehen können.
Umsatzsteuer aktuell: Künftig Steuerpflichtige zweiter Klasse? AEO für Umstatzsteuerzwecke kommt
Am 4. Oktober 2017 hat die Europäische Kommission dem Rat Vorschläge für eine grundlegende Reform des Mehrwertsteuerrechts vorgelegt. Ein wesentlicher Bestandteil der Reformvorschläge ist dabei die Einführung des Konzepts des zertifizierten Steuerpflichtigen ab dem 1. Januar 2019. Entsprechend sollen künftig bestimmte mehrwertsteuerliche Vergünstigungen nur noch dann in Anspruch genommen werden können, wenn auch zertifizierte Steuerpflichtige an den Transaktionen beteiligt sind. Der Status eines Unternehmens als zertifizierter Steuerpflichtiger soll in das europäische Mehrwertsteuer-Informationsaustauschsystem (MIAS) eingebunden werden und damit grenzüberschreitend von den Unternehmen überprüfbar sein.
Umsatzsteuer aktuell: EU-Kommission schlägt radikale Mehrwertsteuerreform vor
Am 4. Oktober 2017 hat die Europäische Kommission (im Folgenden „EU-Kommission“) ihre Vorschläge für die größte Reform des Mehrwertsteuersystems im EU-Binnenhandel der letzten 25 Jahren vorgestellt. Mit der grundlegenden Reform des Mehrwertsteuersystems soll das bisherige als Übergangsregelung gedachte Mehrwertsteuersystem aus dem Jahr 1993 grundlegend verändert und ein endgültiges Mehrwertsteuersystem geschaffen werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verbesserung und Modernisierung des Mehrwertsteuersystems haben zum Ziel, das derzeitige Mehrwertsteuersystem weniger betrugsanfällig sowie einfacher für Unternehmen zu machen.
Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen beschlossen: Eine Analyse aus Sicht der Praxis
Nachdem das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen (sogenanntes „E-Rechnungsgesetz“) am 10. April 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, folgt nun der Beschluss einer Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung, in dem weitere Details geregelt werden. Die Verordnung war mit Spannung erwartet worden, da hierüber die europarechtlichen Vorgaben abschließend verbindlich auf Bundesebene umgesetzt werden sollen. Die Verordnung soll insbesondere die durch das Europäische Komitee für Normung (CEN) festgelegten Vorgaben auf eine rechtliche Grundlage heben. Zudem regelt die Verordnung die von der Richtlinie eingeräumten Ausnahmebereiche. Dabei wartet die Verordnung durchaus mit einigen Überraschungen auf, allen voran die Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung, welche den Nationalstaaten laut Richtlinie optional eröffnet wurde. In diesem PSP-Artikel werden die wesentlichen Inhalte im Überblick dargestellt und kurz analysiert.
Spanien setzt auf „Real-time Umsatzsteuer“ – Eine Blaupause für Deutschland und die EU?
Seit 1. Juli 2017 ist in Spanien das neue „System zur unmittelbaren Übermittlung von Informationen – SII“ („Sistema de Suministro Inmediato de Informacion“) in Kraft getreten. Mit dieser Gesetzesänderung verpflichtet der spanische Fiskus Unternehmen dazu, bestimmte umsatzsteuerrelevante Angaben zu Aus- und Eingangsrechnungen zeitnah an das Finanzamt zu übermitteln. Damit wird Spanien europaweit zum Vorreiter eines Meldesystems, wie es bislang vornehmlich in südamerikanischen Staaten Usus ist
Gegenstand dieser Umsatzsteuer-Eilmeldung ist die am 26.07.2017 veröffentlichte Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Toridas (C-386/16) im Zusammenhang mit einem vermeintlichen innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäftt. Das Reihengeschäft ist leider immer noch nicht harmonisiert. Eine Harmonisierung gibt es hingegen für das sogenannte innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäft (Artikel 141 Mehrwertsteuersystemrichtlinie bzw. § 25b UStG). Der EuGH musste sich im Ergebnis mit der Frage auseinandersetzen, ob die Voraussetzungen der Steuerbefreiung für die Erstlieferung erfüllt sind.
Entwurf einer Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung im öffentl. Auftragswesen vorgelegt
Nachdem das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen (sogenanntes „E-Rechnungsgesetz“) am 10. April 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, sollen mit dem Entwurf einer Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung nun weitere Details geregelt werden. Der Entwurf der Verordnung war mit Spannung erwartet worden, da hierüber die europarechtlichen Vorgaben abschließend verbindlich auf Bundesebene umgesetzt werden sollen. In diesem Artikel werden die wesentlichen Inhalte im Überblick dargestellt und kurz analysiert.