Source: http://www.familienrecht-allgaeu.de/de/scheidungskinder-trennungskinder.html
Timestamp: 2018-04-19 13:32:33
Document Index: 375285926

Matched Legal Cases: ['§ 151', '§ 1589', '§ 169', 'Art. 6', 'Art. 8', 'BGH', 'BGH', '§ 3', '§ 151', '§ 156', '§ 162']

Leitfaden für Eltern | Dr. Schröck | Fachanwalt für Familienrecht
zur Starsteite ...
für Eltern bei Trennung & Scheidung
"Was geschieht bei Trennung und Scheidung mit den Kindern?"
durch die Trennungsphase
Eine -> Trennung ist meist für alle Beteiligten eine hohe Herausforderung und Belastung für die Nerven. Die Lösung liegt hier im strukturierten und schrittweisen Abarbeiten der Problemfelder (-> Trennung: Leitfaden bis zur Scheidung). Für Kinder bedeutet Trennung ein "emotionales Drama", dem sie machtlos gegenüber stehen. Sie verdienen daher besonderen Schutz. Die Eltern haben nun zu entscheiden: "Wer bekommt die Kinder?" & "Wer entscheidet künftig über Angelegenheiten, die das Kind betreffen?"
zu den Kindschaftssachen
Finden Eltern auf Fragen, die Belange der Kinder betreffen keine gemeinsame Antwort (-> FAQ beim Elternkonflikt), wird der Streit (= Elternkonflikt) meist vor den Familiengerichten ausgetragen. Verfahren wegen Elternkonflikten werden werden -> Kindschaftssachen (§§ 151 ff. FamFG) genannt. Mehr dazu erfahren Sie über den -> Wegweiser zu "Kindschaftssachen"
zu den Abstammungssachen
Nicht zu den Kindschaftssachen zählen Verfahren, die Fragen zum Bestehen oder Nichtbestehen eines Eltern-Kind-Verhältnisses betreffen. Diese Angelgenheiten (Verwandtschaft - Abstammungsrecht nach §§ 1589 BGB) werden Abstammungssachen (§§ 169 ff. FamFG) genannt. Abstammungssachen betreffen in der Praxis das Problemfeld der gesetzlichen und leiblichen -> Vaterschaft.: mehr dazu erfahren Sie über den -> Wegweiser "Vaterrechte".
♦ Die Publikationen ...
♦ Das Angebot ...
Wegweiser zu "Kindschaftssachen"
♦ Wie erkläre ich meinem Kind die Trennung? ...
♦ FAQ beim Elternkonflikt ...
♦ Rechtliche Kriterien zur Lösung des Elternkonflikts ...
♦ Vaterrechte ...
♦ Elternkonflikt vor dem Familiengericht ...
• Wenn Richter zu "Pädagogen" werden ...
• Wenn Familienanwälte zu "Streithähnen" werden ...
♦ Elternkonflikt bei Kindern im Ausland ...
I. Trennung & Kinder
Was ist im Interesse der Kinder zu tun?
♦ Merkblätter
Kinder werden zu Trennungskindern & Scheidungskindern mit entsprechender Vorbelastung für ihre weitere Entwicklung. Die emotionale Überwindung des Zerfalls des gewohnten Familienverbunds dauert erfahrungsgemäß für die Eltern meist bis zu zwei Jahren. Bei Trennungskindern & Scheidungskindern dauert dies wesentlich länger oder hört nie auf. Kinder leiden, wenn „Mama“ und „Papa“ sich trennen. Wie erklärt man dem Kind die Trennung? -> Thema Verhaltensregeln für Eltern.
Hinweise zur Elternverantwortung & Regelungsbefugnisse des Familiengerichts beim Umgangsrecht
zur "Trennung mit Kindern"
♦ Wegweiser "Erste Hilfe bei Trennung" ...
♦ Wegweiser zu "Kindschaftssachen" ...
♦ Themen der Trennungsphase ...
♦ Väterrechte ...
♦ Elternvereinbarung im Interesse der Kinder ...
♦ Mustervereinbarung zum Umgang ...
♦ Mustervereinbarung zum Wechselmodell ...
♦ Wenn die Elternvereinbarung scheitert ...
II. Familienrecht & Elternkonflikt
Familienrechtliche Prinzipien beim Elternkonflikt
♦ Prinzip der gemeinsamen Elternverantwortung
Immer dann, wenn es im Familienrecht um Trennungskinder & Scheidungskinder geht, wird man dem Prinzip begegnen, dass zunächst die Eltern gemeinsam ihre Elternverantwortung wahrnehmen müssen. Es gilt der Leitsatz: "Den Lebenspartner verliert man; Die gemeinsame Elternverantwortung bleibt". Erst wenn dies trotz aller zumutbarer Anstrengungen - u.U. mit Vermittlung der öffentlichen und freien Jugendhilfe - werden die Gerichte eingreifen (-> Elternkonflikte vor Gericht). Eltern, die nicht alle Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbeilegung ausschöpfen, haben keinen Anspruch auf -> Verfahrenskostenhilfe bewilligt: mehr dazu -> HIER... Das Familienrecht betont damit den Vorrang der -> Elternverantwortung vor gerichtlicher Eingriffsbefugnis in das Elternrecht.
♦ Prinzip des Kindeswohls
Erst wenn sich abzeichnet, dass trotz aller zumutbarer Anstrengungen - u.U. mit -> Vermittlung der öffentlichen und freien Jugendhilfe - die Eltern nicht in der Lage sind, ihre gemeinsame -> Elternverantwortung wahrzunehmen, werden die Gerichte zum Wohl der Trennungs- & Scheidungskinder eingreifen und müssen an Stelle der Eltern eine am Kindeswohl orientierte gerichtliche Entscheidung treffen. Dieser Bereich familiengerichtlicher Aufgaben betrifft die sog. -> Kindschaftssachen).
Kindeswohl & gescheiterte Elternverantwortung
In der Beziehung zum Kind muss aber das -> Kindeswohl die oberste Richtschnur der elterlichen Pflege und Erziehung sein (BVerfGE 60, 79 <88> m.w.N.). Der Schutz des Elternrechts, das Vater und Mutter gleichermaßen zukommt, erstreckt sich auf die wesentlichen Elemente des -> Sorgerechts (vgl. BVerfGE 84, 168 <180>; 107, 150 <173>)."
III. Vaterrechte
Seine Rechte & die Realität
VATER - RECHTE
Aktuell ist festzustellen, dass zwei Drittel der -> Elternkonflikte zu Gunsten der Mütter entschieden werden. Nach Art. 6 Abs.4 GG haben Mütter ein Anspruch auf den Schutz und Fürsorge durch die Gemeinschaft. Nach einem verfassungsrechtlich hervorgehobenem -> Schutz von Vätern kann man lange suchen und wird nichts finden. Dies mag als Relikt einer durch die Realität überholten Gesellschaftsordnung erscheinen. Im Jahr 2010 entschied das -> Bundesverfassungsgericht, der Ausschluss des leiblichen Vaters vom Sorgerecht ist verfassungswidrig. Die Bundesrepublik musste sich vom -> Europäischen Gerichtshof im Jahr 2011 erklären lassen, dass der Ausschluss Umgangsrechts für leibliche Väter die -> Menschenrechte von Vätern (Art. 8 EMRK) verletzt. Seit dem Jahr 2013 haben "nur" leibliche Väter, die nicht "-> gesetzliche Väter" sind, ebenfalls Anspruch auf Umgangsrecht und Sorgerecht (-> Vaterrechte im Wandel der Zeit).
Einen Überblick zu möglichen Vaterschaftsverfahren (wenn die Abstammung zu klären ist) finden Sie -> HIER ...
Mama und Papa gleich viel: Manchmal tönt es durch die Presse: "Väter sind den Müttern inzwischen (fast) völlig gleichgestellt". Ist das im deutschen Familienrecht wirklich der Fall? Wir haben unsere Zweifel! In anderen Ländern der Europäischen Union ist es völlig normal, dem Vater ein grundsätzliches Erziehungs- und Betreuungsrecht zuzusprechen. Der deutsche Gesetzgeber kennt keine klare Entscheidung für das Wechselmodell. Seit seiner Entscheidung aus dem -> Jahr 2017 erklärt der BGH, dass es auch keine gesetzgeberische Entscheidung gegen das Wechselmodell gibt (mehr dazu bei -> Anspruch auf Wechselmodell?). Somt werden sich die gerichtliche Verfahren von Vätern zur Durchsetzung paritätischer Betreuungsmodelle häufen. Interessenverbände zur Stärkung von flexiblen Betreuungsmodellen bestehen bereits national und international (-> Links). Wo ist in Deutschland die Lobby der Väter, die sich um die Erziehung Ihrer Kinder kümmern will und in der Lage ist, dafür politischen Druck auszuüben? Wir kennen keine! Es ist eine Schande in der Landschaft des deutschen Familienrechts, dass derzeit im Interesse von Vätern nur gehandelt wird, wenn der -> Europäische Gerichtshof oder das -> Bundesverfassungsgericht Verstösse gegen Menschenrechte oder gegen Grundrechte anmeldet. Seit dem Jahr 2016 kippt das BVerfG laufend Entscheidungen des BGH zum -> Kindschaftsrecht.
IV. Elternkonflikte vor dem Familiengericht
FAQ beim "Elternkonflikt"
Welche Mitspracherechte haben beide Eltern in Angelegenheiten des Kindes nach der Trennung? ...
Wo hat das Kind künftig seinen gewöhnlichen Aufenthalt? ...
Welche Kinderbetreungsmodelle können die Eltern verbindlich vereinbaren? ...
Welche Kontaktmöglichkeiten hat der Elternteil, bei dem das Kind nicht seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat? ...
Welche Informationsrechte bestehen? ...
Welche Rechte haben leibliche Väter, die mit der Mutter des gemeinsamen Kindes nicht verheiratet sind? ...
Gibt es für Kindschaftssachen Verfahrenskostenhilfe? ...
Was geschiet wenn das Kind im Ausland ist? ...
Wegweiser zu "Kindschaftssachen" ...
♦ Wenn Richter zu "Pädagogen" werden ...
Wenn Richter zu Pädagogen werden: Ein Kindschaftsverfahren ist nicht mit anderen -> gerichtlichen Verfahren zu vergleichen. Das -> Wohl des Kindes steht im Vordergrund. Ein Kind braucht beide Eltern, Einvernehmen und Respekt zwischen den Eltern ist die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Elternschaft. Bevor Gerichte zum -> Wohl des Kindes mit ihrem rechtlichen Instrumenten in die -> Elternverantwortung eingreifen, werden die Eltern ermuntert, außergerichtlich einvernehmliche Lösungen zu suchen (-> Elternvereinbarung), Erziehungsberatungsstellen (freie Jugendhilfe: § 3 SGB VIII) aufzusuchen, Elternkurse zu besuchen(vgl. z.B. das Kursprogramm „Kinder im Blick“ der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und das gesetzliche Angebot der Jugendämter (öffentliche Jugendhilfe) nach Maßgabe der -> Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) zu nutzen. Werden Kindschaftsachen (§§ 151ff. FamFG) vor den Familiengerichten ausgetragen haben, die Gerichte in jedem Verfahrensabschnitt auf ein Einvernehmen der Eltern hinzuwirken (§ 156 FamFG). Auch hier wird im Verhandlungstermin das Jugendamt als Träger der öffentllichen Jugendhilfe zur Problematik angehört (§ 162 FamFG). Man stellt damit die Elternverantwortung in den Vordergrund. Eltern sollen Ihre Probleme - insbesondere die Regelungen im Interesse ihrer Kinder - nicht einfach bei Gericht abladen. Diese Vorstellung liegt dem -> CHOCHEMER MODELL zu Grunde. Erst wenn sich abzeichnet, dass Eltern nicht fähig sind, eine gemeinsame Elternverantwortung zu leben, gefährdet dies das -> Kindeswohl. Wer den Elternkonflikt nicht für das Kind erträglich gestaltet, muss - so wenig wünschenwert er ist - mit einem staatlichen Eingriff rechnen. Die Anforderungen des Kindschaftsrechts lässt Familienrichter zu (Ersatz-)pädagogen an Stellen der Eltern werden. Manchmal sind die - rechtlich eingefärbt - pädagogischen Leistungen nicht dass, was die Eltern erwarten. Das kostet nicht nur Nerven und Geld, sondern am Ende wird die Psyche der Kinder aufgerieben, die in schädliche Spannungssituationen zwischen die Eltern geraten. Die meisten Kinder lieben beide Eltern und haben unausgesprochene Schuldgefühle, wenn sich die Eltern um sie streiten.
zum "Wahnsinn" eines Elternkonflikts vor deutschen Familiengerichten
Beim Rosenkrieg wird oft das Recht des Kindes auf Liebe zu beiden Elternteile vergessen oder bewusst ignoriert. Eltern von Trennungskindern - Scheidungskindern sollten deshalb einen Rosenkrieg ums Kind vermeiden. Am Ende des Rosenkriegs steht oft ein "Pyrrhussieg".
♦ Wenn Familienanwälte zu "Streithähnen" werden ...
Die Praxis zeigt jedoch auch, dass viele Eltern bei den Konflikten mit dem Partner nicht in der Lage sind, die Elternebene von der Paarebene zu trennen. Die negativen Erfahrungen und Gefühle gegenüber dem Ehepartner werden dann auf die Kinder bzw. auf das Verhältnis des anderen Elternteils mit den Kindern übertragen. Nicht selten bestehen Mandanten darauf, dass bestimmte Vorwürfe gegen den anderen Elternteil niedergeschrieben werden und damit in der Akte sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn schon der gegnerische Rechtsanwalt in seinem Schriftsatz diverse Vorwürfe gegen den Mandanten erhoben hat. Viele Anwälte scheinen das -> Münchener Modell nicht zu kennen oder halten sich jedenfalls nicht daran. Als Anwalt sieht man sich dann schon fast gezwungen, auf die teils sehr scharfen Schriftsätze der Kollegen entsprechend zu erwidern. Dies wird von dem eigenen Mandaten auch so erwartet, Sätze wie: ,,Das müssen sie aber auch noch schreiben!" sind keine Seltenheit. Seitenlange Schriftsätze von Anwälten und ein Beschluss durch das Gericht sind jedoch nicht die richtigen Mittel, um Konflikte in Kindschaftsangelegenheiten zu lösen (mehr dazu -> HIER ...). Wirklich zum Kindeswohl handeln Eltern nur dann, wenn sie eine einvernehmliche Lösung finden. Dies sollten auch die Anwälte im Familienrecht berücksichtigen und ihren Mandanten erklären. Familienanwälte wahren die Interessen ihres Mandanten am besten, wenn sie aktiv an einer -> einvernehmlichen Konfliktlösung mitarbeiten. Kurze und sachliche Schriftsätze, die kontinuierliche Beratung durch spezielle Beratungsstellen sowie nicht zuletzt die Bereitschaft der Eltern sind hierfür Grundvoraussetzung.
♦ Streit um Sorgerecht & Umgang
um das Sorgerecht
Eine Trennung gibt Anlass über die Beibehaltung des -> gemeinsamen Sorgerechts nachzudenken. Anlass für Sorgerechtsstreitigkeiten ist ein Elternkonflikt bei Entscheidungen in Angelegenheiten, die das Kind betreffen. Nach Scheitern der Elternbeziehung wird hier oft erbittert gestritten. Es geht um den Entzug des Elternrechts auf -> Mitbestimmung über Belange des Kindes von erheblicher Bedeutung. Richter sollen die Rolle von Ersatzpädagogen übernehmen. Hoheitliche Eingriffe nach Maßgabe der -> Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) in das Sorgerecht haben sich am Maßstab der Verhältnismäßigkeit zu orientieren. Es sind hohe Hürden zu nehmen damit am Ende ein Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts zum Erfolg führt. Ob Sorgerechtsverfahren im Sinne der Kinder stattfinden und immer sachlich gerechtfertigt sind, mag bezweifelt werden, vorallem wenn "Machtspiele" im Vordergrund stehen. Der Streit um das Sorgerecht fördert die Eltern-Kind-Beziehung nicht. Mehr dazu erfahren Sie -> HIER...
FAQ zum "Sorgerecht"
♦ Was bedeutet "Sorgerecht"? ...
♦ Wem steht das "Sorgerecht" zu? ...
♦ Steht dem leiblichen Vater das "Sorgerecht" zu? ...
♦ Wann wird ein gemeinsames "Sorgerecht" aufgehoben? ...
♦ Wie läuft ein Sorgerechtsverfahren ab? ...
wegen Umgang mit dem Kind
Bevor Familiengerichte in des Umgangsrecht der Eltern mit einem -> Umgangsbeschluss eingreifen, gilt auch hier das vorherrschende Prinzip, dass der Elternkonflikt primär mit einer einvernehmlichen -> Elternvereinbarung erledigt werden soll.
FAQ zum "Umgangsrecht"
♦ Was bedeutet "Umgangsrecht"?
♦ Welches Umgangsrecht haben leibliche Väter?
♦ Welche Folgen hat ein Umgangsboykott?
♦ Der Weg bis zum gerichtlichen Umgangsbeschluss
♦ Wie läuft ein Umgangsverfahren ab?
♦ Kindschaftssachen & Folgesache
& Scheidungsverfahren
Kindschaftssachen sind meist Verfahren, die nach der Trennung aber vor einem -> Scheidungsverfahren bei Gericht anhängig sind. Denn das Konfliktpotential entsteht mit der Trennung und nicht erst nach Ablauf des ersten Trennungsjahres. Nicht immer wollen Eltern bereits vor Einleitung des Scheidungsverfahrens zusätzliche Gerichtsverfahren vom Zaun brechen, wenn es nicht unbedingt notwendig erscheint. Kindschaftssachen sind typische -> Folgesachen, die zusammen mit der Scheidung geregelt werden können. Ausnahmsweise können Kindschaftssachen noch im -> Scheidungstermin als Folgesache anhängig gemacht werden. Mehr dazu -> HIER...
♦ Streit um Kinder im Ausland
Hat der Elternkonflikt eine internationale Dimension, weil das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hat, oder es liegt ein Fall internationaler Kindesentführung vor, stellt sich die Frage, welches Gericht hier international zuständig ist. Mehr dazu -> HIER...
Das Kinderministerium: Homepage ...
Wegweiser "Väterrechte" ...
Internationales Kindschaftsrecht ...