Source: https://www.stadtwerkekoeln.de/gb/digitaler-jahresbericht-stadtwerke-koeln/swk/jahresabschluss/zusammengefasster-anhang-des-konzerns-und-der-stadtwerke-koeln-gmbh-fuer-das-geschaeftsjahr-2017/
Timestamp: 2020-08-14 13:59:01
Document Index: 66334742

Matched Legal Cases: ['§ 291', '§ 285', '§ 264', '§ 301', '§ 304', '§ 253', '§ 6', '§ 256', '§ 274', '§ 306', '§ 306', '§ 253', '§ 306', '§ 254', '§ 254', '§ 1', '§ 27']

Zusammengefasster Anhang des Konzerns und der Stadtwerke Köln GmbH für das Geschäftsjahr 2017
Die Stadtwerke Köln GmbH (Firma) hat ihren Sitz am Parkgürtel 26 in 50823 Köln. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 2115 geführt.
Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH (SWK) werden nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Sofern nicht gesondert vermerkt, gelten die Erläuterungen im gemeinsamen Anhang für beide Abschlüsse.
Um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Die zusammengefassten Posten sind im Anhang aufgegliedert. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden.
In den Konzernabschluss sind neben der SWK als Mutterunternehmen Gesellschaften einbezogen, bei denen der SWK direkt oder indirekt die Stimmrechtsmehrheit zusteht.
Der Konsolidierungskreis bildet einen Teilkonzern des Konzerns Stadt Köln und wird in den Gesamtabschluss der Stadt Köln einbezogen.
Der Konsolidierungskreis hat sich nicht geändert.
27 Tochterunternehmen, deren Geschäftsvolumen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung ist, sind nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden.
22 assoziierte Unternehmen, deren Geschäftsvolumen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung ist, sind nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden.
Der befreiende Konzernabschluss nach § 291 HGB und der Konzernlagebericht sowie der gesamte Anteilsbesitz der SWK und des Konzerns nach §§ 285 und 313 HGB wurden aufgestellt und werden bei dem Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und von diesem bekannt gemacht. Von dem Wahlrecht des § 264 Abs. 3 HGB zur Nicht-Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses machen die BRUNATA-METRONA GmbH und die METRONA GmbH Gebrauch.
Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Unternehmen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der SWK geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Auf die Anpassung an die einheitliche Bewertung im Rahmen der Equity-Bewertung wird verzichtet.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem bilanzierten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs beziehungsweise ihrer Erstkonsolidierung. Seit BilMoG erfolgen die Erstkonsolidierungen nach § 301 Abs. 1 HGB. Aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.
Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen sind weggelassen. Zwischenergebnisse gemäß § 304 Abs. 1 HGB werden eliminiert. Aus Konsolidierungsmaßnahmen entstandene latente Steuern sind berücksichtigt.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen – die in den Konzernabschluss einbezogen werden – sind nach der Equity-Methode (Buchwertmethode) bewertet worden. Die Anschaffungskosten der Anteile sind mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung verrechnet worden. Die bei der Konsolidierung entstandenen Unterschiedsbeträge wurden bis einschließlich 2009 mit den Rücklagen verrechnet. Die von den assoziierten Unternehmen erwirtschafteten Gewinne sind anteilsmäßig zeitgleich vereinnahmt.
Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und nach den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie unter Beachtung der vom Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) veröffentlichten Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) aufgestellt.
4 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns und der SWK
Soweit nachfolgend nicht abweichend erläutert, sind die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert beibehalten worden. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist damit gewährleistet.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus den Erstkonsolidierungen bis einschließlich 2015 resultieren, werden über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben.
Seit dem Geschäftsjahr 2016 werden Geschäfts- oder Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, über einen Zeitraum von zehn Jahren linear abgeschrieben.
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten bewertet; erhaltene Investi­tionszuschüsse sind von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt worden. Die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten umfassen die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.
Den planmäßigen Abschreibungen wurde gemäß § 253 Abs. 3 HGB die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt.
Die SWK schreibt die Sachanlagen linear ab. Im Konzernabschluss werden auf die Sachanlagen im Rahmen der jeweiligen Vorschriften lineare Abschreibungen vorgenommen. Darüber hinaus werden GWG-Sammelposten konzernweit gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet.
Im Versorgungsbereich werden die Investitionszuwendungen (Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse) seit 2003 über die jeweilige Nutzungsdauer des Anlagegutes aufgelöst und mit den Abschreibungen verrechnet. Die Summe wird im Konzern-Anlagespiegel als „Kumulierte Investitionszuschüsse“ ausgewiesen.
Seit dem 1. Januar 2007 werden die von der Rheinischen NETZGesellschaft mbH (RNG) vereinnahmten und an die RheinEnergie AG (RheinEnergie) als Pachtvorauszahlungen weitergeleiteten Investitionszuwendungen unter dem passivischen Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und über 20 Jahre ertragswirksam vereinnahmt.
Seit 2016 erfolgt die Behandlung der Baukostenzuschüsse sowie der Hausanschlusskostenbeiträge für die eigenen Strom- und Gasnetze nach einem Treuhandmodell. Im Außenverhältnis erfolgt die Vereinnahmung durch den Netzbetreiber bei den Endkunden. Über eine vertraglich vereinbarte Treuhandabrede mit der RNG wird klargestellt, dass die Einziehung auf Ebene des Netzbetreibers unmittelbar an die RheinEnergie weitergeleitet wird. Die weitergeleiteten Baukostenzuschüsse sowie Hausanschlusskostenbeiträge werden somit als Investitionszuschuss im Sonderposten bilanziert und über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten beziehungsweise mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Anteile an assoziierten Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden, müssen nach der Buchwertmethode mit dem anteiligen Eigenkapital bewertet werden.
Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum Erfüllungsbetrag bilanziert, unverzinsliche oder besonders niedrig verzinsliche Ausleihungen werden auf ihren Barwert abgezinst.
Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu den durchschnittlichen Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten bewertet. Den Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit dem Barwert bewertet; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt.
Die noch nicht verrechneten Investitionszuwendungen werden gesondert passivisch ausgewiesen.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC) bei einem Rechnungszinsfuß von 3,68 % (10 Jahre) ermittelt worden. Der Rechnungszinsfuß wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, ermittelt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages wurde mit einem Gehalts- und Rententrend von 2,5 % gerechnet. Dabei wurden die Richttafeln 2005G nach Prof. Dr. Heubeck angewandt.
Bei den sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken sowie die ungewissen Verbindlichkeiten und Drohverlustrückstellungen angemessen und ausreichend berücksichtigt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem Durchschnittszinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Ermittlung des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages wurde eine zukünftige Kosten- und Preissteigerung von 2,0 % berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag, die Leibrentenverpflichtungen zum Barwert passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten, die in fremden Währungen bestehen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. § 256a HGB wird beachtet.
Die auf den Energiehandelsbereich entfallenden Geschäfte werden zu Portfolios zusammengefasst. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung des Imparitätsprinzips, das heißt, für negative Marktwerte werden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt.
Erläuterungen der Bilanzen
Die Aufgliederung der in den Bilanzen zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 zeigt die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns und der SWK.
Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Stadtwerke Köln GmbH im Geschäftsjahr 2017
Zugänge aus Konsolidierungskreis
Geschäfts- oder Firmenwert 68.456 – – -5
Geleistete Anzahlungen 3.115 – 1.453 -695
285.227 – 11.795 -3.954
2.480.515
Technische Anlagen und Maschinen 7.487.372 114 124.464 -85.805
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 531.864 – 55.878 -25.207
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 204.142 31 85.081 -628
10.703.893 131 289.659 -113.350
Anteile an verbundenen Unternehmen 43.908 – 1.436 -375
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.771 – 1.250 -1.241
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet sind
Andere Beteiligungen 630.925 163 12.800 -11.257
Wertpapiere des Anlagevermögens 1 – – –
Sonstige Ausleihungen 47.803 – 328 -9.323
965.829 163 22.759 -25.791
Summe Anlagevermögen 11.954.949 294 324.213 -143.095
Geschäfts- oder Firmenwert – 68.451
Geleistete Anzahlungen -582 3.291
251 293.319
2.479.901
Technische Anlagen und Maschinen 71.434 7.597.579
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.546 589.081
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -75.105 213.521
-251 10.880.082
Anteile an verbundenen Unternehmen -500 44.469
Ausleihungen an verbundene Unternehmen -100 3.680
Andere Beteiligungen 571 633.202
Wertpapiere des Anlagevermögens – 1
Sonstige Ausleihungen – 38.808
– 962.960
Summe Anlagevermögen – 12.136.361
Kumulierte Investitions-
aus Abgängen
– 184.994 35.072 39.099
– – 24.704 12.953 -5 – 37.653 30.798 43.752
– – 415 – -415 – – 3.291 2.700
1.511 – 198.165 27.850 -3.369 – 222.647 69.161 85.551
864.350 – 674.840 31.524 -1.269 -243 704.852 910.699 944.551
1.121.901 – 4.851.948 167.551 -80.003 -1 4.939.497 1.536.181 1.529.583
16.222 – 376.443 57.830 -44.047 242 390.468 182.391 139.186
– – – – – – – 213.521 204.142
2.002.473 – 5.903.231 256.905 -125.319 – 6.034.817 2.842.792 2.817.462
– – 906 2.717 -37 23 3.609 40.861 43.003
– – – – – – – 3.680 3.771
– – 50.311 473 – -473 50.311 163.801 158.727
– 7.215 194.796 – -8.724 450 186.522 453.895 436.129
– – – – – – – 28.688 30.383
– 558 6.821 33 -5.196 – 1.658 37.708 40.982
– 7.773 252.834 3.223 -13.957 – 242.100 728.634 712.996
2.003.984 7.773 6.354.230 287.978 -142.645 – 6.499.564 3.640.587 3.616.009
Entwicklung des Anlagevermögens der Stadtwerke Köln GmbH im Geschäftsjahr 2017
Nutzungsrechte (Software) 507 108 2 –
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487 9 46 –
Anteile an verbundenen Unternehmen 655.449 5.000 – –
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 19.555 3.256 278 –
Beteiligungen 1.187 – – –
Sonstige Ausleihungen 624 5 76 –
676.815 8.261 354 –
Summe Anlagevermögen 677.809 8.378 402 –
613 370 49 2 – 417 196 137
450 420 30 46 – 404 46 67
660.449 – – – – – 660.449 655.449
22.533 – – – – – 22.533 19.555
1.187 – 461 – – 461 726 1.187
553 241 – – 14 227 326 383
684.722 241 461 – 14 688 684.034 676.574
685.785 1.031 540 48 14 1.509 684.276 676.778
Anteilsbesitz der Stadtwerke Köln GmbH zum 31. Dezember 2017
Ergebnis vor Verwendung
I. Verbundene Unternehmen
1. Verbundene Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind
Stadtwerke Köln GmbH, Köln 31.12.2017 651.775 68.777
Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH, Köln 31.12.2017 100,00 18.337 464
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 20.926 18.579
GEW Köln AG, Köln 31.12.2017 90,00 789.590 147.983
Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln 31.12.2017 90,00 309.901 -86.760
KölnBäder GmbH, Köln 31.12.2017 74,00 35.302 -19.265
Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln 31.12.2017 54,50 89.399 8.483
moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mit beschränkter Haftung, Köln 31.12.2017 51,00 18.353 5.588
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH, Köln 31.12.2017 50,10 51.635 16.174
Mittelbar über GEW Köln AG
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mit beschränkter Haftung, Köln 31.12.2017 100,00 86.389 3.752
BRUNATA-METRONA GmbH, Hürth 31.12.2017 100,00 16.927 17.904
RheinEnergie AG, Köln 31.12.2017 80,00 896.918 145.309
Mittelbar über RheinEnergie AG
RheinEnergie Trading GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 10.000 150
RheinEnergie Windkraft GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 59.315 1.024
Rheinische NETZGesellschaft mbH, Köln 31.12.2017 100,00 23.534 -8.662
RheinEnergie HKW Niehl 3 GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 85.000 3
RheinEnergie HKW Rostock GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 85.025 -13.199
RheinEnergie Solar GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 2.525 -162
ENTALO GmbH & Co. KG, Pullach 31.12.2017 100,00 8 –
AggerEnergie GmbH, Gummersbach 31.12.2017 62,74 69.325 11.099
Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft, Hürth 31.12.2017 57,63 46.846 10.034
BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach 31.12.2017 50,10 54.605 11.840
Mittelbar über RheinEnergie Windkraft GmbH
Windhagen Projekt Netphen GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 723 -74
Windfarm Ostbevern GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 4.056 80
Windfarm Stolzenhain GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 4.930 231
Windfarm Weimar GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 5.105 -292
Windfarm Frankenheim GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 1.306 160
Windfarm Idesheim GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 26.257 495
Windfarm Schönhöhe GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 990 5
Windfarm Werbig GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 2.229 159
Windpark Zölkow GmbH & Co. KG, Köln1) 31.12.2017 100,00 – 208
Mittelbar über RheinEnergie Solar GmbH
Solarpark Bronkow Luckaitztal GmbH, Luckaitztal 31.12.2017 100,00 6.943 -93
Mittelbar über RheinEnergie AG, AggerEnergie GmbH, BELKAW GmbH und GVG Rhein-Erft mbH
RheinEnergie Express GmbH, Köln 31.12.2017 98,80 2.695 3.624
Mittelbar über RheinEnergie Windkraft GmbH, AggerEnergie GmbH und BELKAW GmbH
Windpark Heckelberg-Breydin GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 76,30 3.897 1.053
Mittelbar über BRUNATA-METRONA GmbH
METRONA GmbH, Hürth 31.12.2017 100,00 2.207 5.917
Mittelbar über NetCologne mbH
NetAachen GmbH, Aachen 31.12.2017 84,00 10.467 2.009
Mittelbar über NetCologne mbH und NetAachen GmbH
NetRegio GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 28.025 1.544
Mittelbar über HGK AG
HTAG Häfen und Transport AG, Duisburg 31.12.2017 100,00 8.309 1.053
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH, Duisburg 31.12.2017 100,00 3.075 2.537
Mittelbar über NESKA GmbH und HGK AG
CTS-Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land Service, Köln 31.12.2017 77,50 1.150 715
Mittelbar über NESKA GmbH
dbt Duisburg Bulk Terminal GmbH, Duisburg 31.12.2017 100,00 1.389 478
uct Umschlag Container Terminal GmbH, Dormagen 31.12.2017 100,00 640 1.719
Mittelbar über HTAG Häfen und Transport AG
Oudkerk B.V., Rotterdam/Niederlande 31.12.2017 100,00 865 488
Mittelbar über KVB AG
Schilling Omnibusverkehr GmbH, Hürth 31.12.2017 51,00 4.084 1.672
Mittelbar über HGK AG und KVB AG
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und Regionalverkehrs mbH, Köln 30.09.2017 51,00 1.275 329
Mittelbar über Schilling Omnibusverkehr GmbH
K-B-S Busreisen GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 26 862
Mittelbar über AVG mbH
AVG Ressourcen GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 14.715 4.651
AVG Kompostierung GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 2.159 1.155
AVG Service GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 1.634 1.134
2. Verbundene Unternehmen, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind:
Mittelbar über Stadtwerke Köln GmbH
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln Verwaltung GmbH i. L., Köln 31.12.2017 100,00 43 -5
ENERGOTEC Energietechnik GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 307 -3
GT-HKW Niehl GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 25 6
RheinEnergie Biokraft Randkanal-Nord GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 100,00 1.698 48
RheinEnergie Biokraft Verwaltungs GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 24 1
RheinEnergie Windkraft Geschäftsführungs-GmbH 31.12.2017 100,00 167 9
Mittelbar über BELKAW GmbH
Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH, Bergisch Gladbach 31.12.2017 100,00 25 -1.959
Bäderbetriebsgesellschaft Burscheid mbH, Burscheid 31.12.2017 100,00 25 -3
K.R.B.-Busreisen GmbH, Hürth 31.12.2017 100,00 42 231
Mittelbar über Windfarm Idesheim GmbH & Co. KG
Eifel Wind Infra GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 57,10 5 1
Mittelbar über moderne stadt GmbH
Butzweilerhof Verwaltung GmbH, Köln 31.12.2017 100,00 24 -1
Münchberg Solar GmbH, Regensburg 31.12.2017 100,00 1.522 343
Mittelbar über METRONA GmbH + Co
METRONA POLSKA Pomiary i Rozliczenia Sp. z o.o., Warschau/Polen 31.12.2016 100,00 5.716 599
NetCologne IT Services GmbH, Köln 31.12.2017 70,00 400 300
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH, Köln 31.12.2017 100,00 1.700 184
WESTIGO GmbH Eisenbahnverkehrsunternehmen, Köln 31.12.2017 100,00 200 -13
KSV - Kölner Schulbusverkehr GmbH, Köln 31.12.2017 51,00 848 548
Bunkerbetriebe Büchting GmbH, Duisburg 31.12.2017 100,00 231 -8
MASSLOG GmbH, Duisburg 31.12.2017 50,00 240 16
Mittelbar über Oudkerk B.V.
Oudkerk Belgium BVBA, Antwerpen / Belgien 31.12.2016 100 29 3
Pohl & Co. GmbH, Hamburg 31.12.2017 100 1.073 545
KCT Krefelder Container Terminal GmbH, Krefeld 31.12.2017 100 1.594 1.217
Alcotrans Container Line GmbH, Duisburg 31.12.2017 100 1.460 1.558
neska Container Line B.V., Rotterdam / Niederlande 31.12.2017 100 1.013 603
Rheinland Cargo Schweiz, Basel / Schweiz 2) 31.12.2016 100,00 97 35
Mittelbar über moderne stadt GmbH und Stadtwerke Köln GmbH
modernes köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH, Köln 31.12.2017 66,00 3.410 -94
Mittelbar über HGK AG und CTS-Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land Service
KCG Knapsack Cargo GmbH, Hürth 31.12.2016 77,00 242 23
II. Assoziierte Unternehmen
1. Assoziierte Unternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet sind
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL), Leverkusen 31.12.2016 50,00 69.890 11.824
Stadtwerke Leichlingen GmbH, Leichlingen 31.12.2016 49,00 6.076 1.349
Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG, Lohmar 31.12.2016 49,00 11.337 1.500
evd energieversorgung dormagen gmbh, Dormagen 31.12.2016 49,00 16.804 6.069
Stadtwerke Troisdorf GmbH, Troisdorf 31.12.2016 40,00 39.538 11.776
rhenag Rheinische Energie AG, Köln 31.12.2017 33,30 159.949 45.836
RheinCargo GmbH & Co. KG, Neuss 31.12.2016 50,00 52.747 -2.723
2. Assoziierte Unternehmen, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind
Radio Köln GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2017 25,00 511 1.339
Energieversorgung Leverkusen Verwaltungs- u. Beteiligungsgesellschaft mbH, Leverkusen 31.12.2016 50,00 55 2
RheinWerke GmbH, Köln 31.12.2016 50,00 1.023 -137
cowelio GmbH, Köln 31.12.2017 50,00 * *
Stromnetz Bornheim GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2016 49,00 7.221 228
Stromkontor Rostock Port GmbH, Köln 31.12.2016 49,00 1.225 928
Stadtwerke Pulheim GmbH 31.12.2017 49,00 117 -34
AS 3 Beteiligungs GmbH, Essen 31.12.2016 49,00 38.579 1.486
Stadtwerke Lohmar Verwaltungs-GmbH, Lohmar 31.12.2016 49,00 25 –
COLONIA-CLUJ-NAPOCA-Energie S.R.L., Cluj-Napoca / Rumänien 31.12.2016 33,30 4.004 477
chargecloud GmbH, Köln 31.12.2016 33,30 1.251 -66
GWAdriga GmbH & Co. KG, Berlin 31.12.2016 31,00 1.223 -1.277
GWAdriga Verwaltungs GmbH, Berlin 31.12.2016 31,00 25 –
Mittelbar über Gasversorgungsgesellschaft Rhein-Erft GmbH
Wärmegesellschaft Wesseling mbH, Wesseling 31.12.2017 50,00 288 -37
Wärmegesellschaft RHEIN-ERFT mbH, Hürth 31.12.2015 49,80 25 500
Mittelbar über METRONA GmbH
Metrona Wärmemesser Union GmbH, München 31.12.2016 44,00 4.131 86
METRONA S.r.l., Rom / Italien 31.12.2016 44,00 72 60
Rheinfähre Köln-Langel / Hitdorf GmbH, Köln 31.12.2016 50,00 704 65
RheinCargo Verwaltungs-GmbH, Neuss 31.12.2016 50,00 36 2
RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft, Köln 31.12.2016 26,00 181 154
Mittelbar über RheinEnergie HKW Rostock GmbH
KNG Kraftwerks- und Netzgesellschaft mbH, Rostock 31.12.2017 49,60 507 9
RW Gesellschaft für Anteilsbesitz II mbH, Köln 31.12.2016 34,40 50.469 456
III. Andere Beteiligungen
Mittelbar über Ostbevern GmbH & Co. KG
Münsterland Wind Infra GmbH & Co. KG, Wolfschlugen 31.12.2015 29,40 – 13
Stadtwerke Düsseldorf AG, Düsseldorf 31.12.2016 20,00 473.931 64.524
MVV Energie AG, Mannheim 30.09.2016 16,30 1.034.605 75.231
Energie- und Wasserversorgung Bonn / Rhein.Sieg GmbH, Bonn 31.12.2016 13,71 159.698 49.113
8 KU GmbH, Berlin 31.12.2016 12,50 294 6
ASEW Energie und Umwelt Service GmbH & Co. KG, Köln 31.12.2016 7,10 833 67
1) Eigenkapitalunterdeckung bestand bereits bei Erwerb
2) Währungsdifferenzen aus der Umrechnung
3) Ergebnis vor Verwendung = Ergebnis nach Steuern abzgl. Sonstige Steuern
* Wert nicht vorhanden
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 56.440 54.859 3 3
Unfertige Leistungen 158.641 179.633 – –
Waren 13.386 14.388 23 25
Geleistete Anzahlungen 17.053 14.436 – –
Gesamt 245.520 263.316 26 28
7 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Gesamt 919.486 874.739 290.172 355.630
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 587.658 527.217 781 110
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.628 12.106 218.920 288.881
(266) (8) (10) (10)
(16.362) (12.098) (–) (–)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.940 6.259 335 185
(724) (718) (–) (–)
(3.216) (5.541) (–) (–)
Forderungen gegen die Stadt Köln 16.779 14.082 – –
(10.937) (7.285) (–) (–)
(5.842) (6.797) (–) (–)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Stadt Köln 9.012 8.419 41 40
(8.865) (8.316) (41) (40)
(147) (103) (–) (–)
Sonstige Vermögensgegenstände 285.469 306.656 70.095 66.414
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Versorgungsbereichs ist auch der abgegrenzte Verbrauch zwischen Ablese- und Bilanzstichtag erfasst.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Konzerns sind bis auf 112,8 Mio. € (Vorjahr 98,9 Mio. €) innerhalb eines Jahres fällig. Davon entfallen auf die sonstigen Vermögensgegenstände gegen Dritte 109,3 Mio. € und gegen die Stadt Köln 2,9 Mio. €. Der Restbetrag in Höhe von 0,6 Mio. € gehört im Wesentlichen zu den Lieferungen und Leistungen.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet unter anderem ein Disagio aus Darlehensaufnahme in Höhe von 1,1 Mio. €.
9 Aktive latente Steuern
Die latenten Steuern wurden gemäß § 274 HGB und § 306 HGB durch das bilanzorientierte Temporary-Konzept ermittelt. Die Berechnung künftiger Steuerbe- und -entlastungen wurde auf der Basis des unternehmensindividuellen Steuersatzes von 32,45 % vorgenommen.
Konzern 1)
SWK 2)
Gesamt 222.575 9.474 199.694 –
Anlagevermögen 86.684 9.431 83.463 –
Umlaufvermögen 7.215 – 5.467 –
Ergänzungskapital 2.067 – – –
Sonderposten – 23 20 –
Steuerrückstellung 488 – – –
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 52.913 – 49.566 –
Sonstige Rückstellungen 67.907 – 61.169 –
Verbindlichkeiten 29 20 9 –
Nutzbare Verlustvorträge 5.272 – – –
1) aus den Einzelabschlüssen der konsolidierten Tochterunternehmen
2) aus dem Organkreis
Die Aktivüberhänge bei der SWK in Höhe von 199,7 Mio. € und im Konzern in Höhe von 213,1 Mio. € werden nicht in der Bilanz angesetzt. Die latenten Steuern aus der Konsolidierung nach § 306 HGB wurden in der Bilanz unsaldiert angesetzt. Im Rahmen der Konsolidierung wurden 14,6 Mio. € aktive latente Steuern gebildet.
10 Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der SWK ist voll eingezahlt.
Die Gewinnrücklagen der SWK belaufen sich auf 208,8 Mio. €. Die Gewinnrücklagen des Konzerns sind um 42,0 Mio. € höher als im Vorjahr. Dies ist zurückzuführen auf die Folgekonsolidierungen.
Die Änderungen in den Gewinnrücklagen des Konzerns können auch dem Eigenkapitalspiegel entnommen werden.
12 Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter
Die Ausgleichsposten betreffen im Wesentlichen die Stadt Köln mit einem Anteil von 158,9 Mio. € (Vorjahr 156,0 Mio. €).
Der Anteil der RWE-Gruppe erhöhte sich um den Saldo aus den Bewertungen der direkten Beteiligungen und der indirekten Beteiligungen (2,1 Mio. €) auf 183,3 Mio. € (Vorjahr 181,2 Mio. €). Auf die übrigen fremden Gesellschafter entfallen nach Berücksichtigung der direkten und indirekten Beteiligungen 105,8 Mio. € (Vorjahr 98,6 Mio. €).
13 Erhaltene Investitionszuwendungen
Hierbei handelt es sich ausschließlich um noch nicht verrechnete Investitionszuwendungen von 68,4 Mio. € (Vorjahr 60,4 Mio. €). Davon entfallen insbesondere auf die KVB 30,8 Mio. €, auf die HGK 19,0 Mio. € sowie 18,6 Mio. € auf die RheinEnergie.
14 Rückstellungen
Gesamt 1.015.139 912.083 77.302 54.814
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 388.865 364.016 11.828 11.326
Steuerrückstellungen 67.809 48.513 49.386 30.199
Sonstige Rückstellungen 558.465 499.554 16.088 13.289
In den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind Pensions-, Versorgungs- und Deputatverpflichtungen enthalten. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 und 6 HGB. Der 10-Jahres-Zinssatz beträgt 3,68 % und der 7-Jahres-Zinssatz beträgt 2,80 %. Der Unterschieds­betrag beläuft sich im Konzern auf 36,7 Mio. € (Vorjahr 29,3 Mio. €), bei der SWK auf 1,0 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €). Dieser Betrag hat den Personalaufwand entlastet.
Bei den Steuerrückstellungen der SWK entfallen auf den Zugang von 19,2 Mio. € auf die Körperschaftsteuer 5,4 Mio. € und auf die Gewerbesteuer 12,8 Mio. €. Die Rückstellungen für die Umsatzsteuer stiegen um 1,0 Mio. €.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Konzernabschluss ungewisse Verbindlichkeiten, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und unterlassene Instandhaltungen. Bei der SWK handelt es sich um Rückstellungen für Beihilfeverpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten sowie im Wesentlichen um Rückstellungen für Zinsen.
Im Konzern erfolgte eine vollständige Saldierung der zur Deckung zukünftiger Verpflichtungen aus Altersversorgungsverträgen vorgesehenen Schuldscheindarlehen mit einem Nennwert von 26,0 Mio. €. Der Nennwert entspricht den Anschaffungskosten. Bei der SWK beträgt nach Verrechnung des Deckungsvermögens von 0,3 Mio. € die Rückstellung für Altersteilzeit 0,3 Mio. €.
Von den Verbindlichkeiten des Konzerns gegenüber Kreditinstituten sind 30,8 Mio. € (Vorjahr 24,1 Mio. €) durch Grundpfandrechte gesichert.
SWK-Konzern
von 1 Jahr bis 5 Jahre
Gesamt 939.801 668.670 825.365 2.433.836 2.487.895 852.785
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 327.385 510.666 597.190 1.435.241 1.443.812 181.868
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.421 – – 31.421 35.536 31.483
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 397.649 247 – 397.896 390.693 390.428
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.692 – – 6.692 8.509 8.509
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen Stadt Köln 162 – – 162 60 60
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 984 – – 984 211 211
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln 8.648 500 – 9.148 8.436 7.936
Sonstige Verbindlichkeiten 166.860 157.257 228.175 552.292 600.638 232.290
(40.165) (–) (–) (40.165) (116.013) (116.013)
(2.552) (–) (–) (2.552) (2.536) (2.536)
Gesamt 482.777 675 (–) 483.452 488.242 487.551
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 88.543 – – 88.543 – –
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 87 – – 87 104 104
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 373.277 – – 373.277 405.567 405.567
Sonstige Verbindlichkeiten 20.870 675 – 21.545 82.571 81.880
(19.060) (–) (–) (19.060) (80.403) (80.403)
(157) (–) (–) (157) (150) (150)
(–) (–) (–) (–) (–) (–)
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
gegenüber der Stadt Köln
Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten (Sonstige Verbindlichkeiten) mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren in Höhe von 0,7 Mio. € und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von 0,0 Mio. €.
16 Passive latente Steuern
Bei der Position handelt es sich um latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB von 14,2 Mio. € (Vorjahr 13,5 Mio. €).
Im Konzern werden derivative Finanzinstrumente bei der RheinEnergie Trading, der AggerEnergie, der Solarpark Bronkow, der NetCologne und der NetRegio eingesetzt.
Bei der RheinEnergie Trading werden alle Absatz- und Beschaffungspositionen sowie Absicherungen auf diese Posi­tionen je bewirtschaftete Commodity und Geschäftszweck in Portfolien (Hedge und Isolierte Optimierung) bewirtschaftet und zu Bewertungseinheiten zusammengefasst, die entsprechend interner Richtlinien festgelegten Bewirtschaftungs- und Hedgingstrategien unterliegen. Die Bewertungseinheiten werden bilanziell nach der Einfrierungsmethode abgebildet. Innerhalb einer Bewertungseinheit werden Mengen- und Preisrisiken bewirtschaftet und abgesichert. Die Bewirtschaftung der Portfolien erfolgt sowohl mit liquiden Börsen-, Spot- und Futures-Produkten als auch mit OTC-Spot- und Forwardkontrakten. Zur preislichen Absicherung von indizierten Beschaffungs- und Absatzkontrakten werden derivative Finanzinstrumente in Form von Termingeschäften, inklusive Futures und Swaps, eingesetzt. Grundsätzlich sind verschiedene Produkte zur Absicherung der indizierten Basispositionen einsetzbar. Diese beziehen sich auf Öl-, Kohle- und CO2-Indizierungen in festgelegten Qualitäten und sind in internen Hedgingkonzepten verankert. Swaps werden für Kohle- und Ölpositionen eingesetzt. Die Absicherung von Preisrisiken aus CO2-Positionen erfolgt durch Termingeschäfte, welche die Preisbildung des Basisgeschäfts im relevanten Zeitraum nachbilden. Währungsabsicherungen waren für den betrachteten Zeitraum aufgrund der eingesetzten Sicherungsstrategien nicht notwendig. Die Absicherungsgeschäfte werden über externe Anbieter getätigt. Die aus Handels- beziehungsweise Beschaffungspositionen resultierenden Risiken gleichen sich innerhalb des durch die Risikorichtlinien vorgegebenen Zeitrahmens, der sich an der Liquidität der Märkte orientiert, bis Ende 2020 nahezu vollständig aus. Im Rahmen interner Risikorichtlinien ist ein möglichst hohes Maß an Absicherung gegenüber Preis- und Mengen­schwankungen maßgeblich, wobei die Referenzen von Grund- und Sicherungsgeschäften gemäß der Hedgingk­onzeption identisch sind beziehungsweise im Falle weniger liquider Märkte hoch korrelieren, um einen möglichst hohen Effektivitätsgrad der Absicherung zu gewährleisten. Die stichtagsbezogenen Bewertungen der entsprechenden Transaktionen erfolgen mit den für die in den einzelnen Bewertungseinheiten befindlichen Produkten anlegbaren Marktpreisen, die auf den jeweils liquiden zugrunde liegenden Markt referenzieren. Der beizulegende Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente entspricht grundsätzlich dem Marktwert der Instrumente, soweit dieser verlässlich feststellbar ist. Dieser Wert wird abgeleitet aus Börsennotierungen beziehungsweise den Notierungen der dem Produkt zugrunde liegenden Marktgebiete. Liegt ein verlässlich feststellbarer Marktwert aufgrund geringer Liquidität des Produktes nicht vor, wird der beizulegende Zeitwert aus dem Marktwert gleichartiger Finanz­instrumente abgeleitet oder mithilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt. Bei der Anwendung der Bewertungsmethoden werden insbesondere die Terminkurse, Marktpreise für Produkte sowie Volatilitäten der Vergangenheit und ähnliche Parameter berücksichtigt.
Ineffektivitäten der Bewertungseinheiten werden durch Drohverlustrückstellungen in der Bilanz erfasst.
Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Positionen, die einem Preisänderungsrisiko ausgesetzt waren:
Strom Kauf (MWh) 39.874.000 12.539.871
Strom Verkauf (MWh) 39.998.470 12.538.127
Underlying Kohle (t) 617.851 0
Absicherung Kohle (t) 617.851 0
CO2 Kauf (t) 4.517.598 5.000
CO2 Verkauf (t) 4.518.191 0
Gas Kauf (MWh) 66.011.661 3.166.690
Gas Verkauf (MWh) 66.012.582 3.298.210
Underlying HEL (hl) 0 0
Absicherung HEL (hl) 0 0
HEL = Heizöl extra leicht
Die Höhe der mit Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken beträgt 504 Mio. € (Vorjahr 539 Mio. €). In dieser Höhe werden zum Abschlussstichtag negative Wert- und Zahlungsstromänderungen vermieden.
Bei der AggerEnergie wurde zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos für acht variabel verzinsliche Darlehen von insgesamt 13.710,4 Tsd. € jeweils eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB gebildet, bestehend aus dem variabel verzinslichen Darlehen (Grundgeschäft) und einem Zinsswap (Sicherungsgeschäft) in gleicher Höhe. Da die dem Grund- und Sicherungsgeschäft zugrunde liegenden Parameter wie Nominalwert, Laufzeit, Zinssätze und Zinszahlungstermine vollständig aufeinander abgestimmt sind, haben sich die gegenläufigen Zahlungsströme dieser Geschäfte bis zum Abschlussstichtag vollständig ausgeglichen und werden sich im jeweiligen Sicherungszeitraum voraussichtlich vollständig ausgleichen. Die isolierte Bewertung des Zinsswaps erfolgte zum Bilanzstichtag nach der DCF-Methode auf der Grundlage aktueller Marktwerte und führte zu einem negativen Wert von 639,1 Tsd. €. Auf die Bilanzierung einer Drohverlustrückstellung konnte vor dem Hintergrund der Anwendung von § 254 HGB insoweit verzichtet werden.
Ein variabel verzinstes Darlehen über nominal 11.000 Tsd. € wird bei der Solarpark Bronkow über ein Zinsswap­geschäft in einen Festzins umgewandelt. Da Laufzeit, Höhe und Indizes des Zinsswaps mit dem aufgenommenen Darlehen gleichlautend sind, gleichen sich Änderungen von Wert- und Zahlungsströmen vollständig aus. Dieses Swapgeschäft hat zum Stichtag einen negativen Marktwert von 488 Tsd. €. Für diese Mikro-Bewertungseinheit wird die „Einfrierungsmethode“ angewandt.
Für ein Darlehen der NetCologne besteht eine variable Zinsvereinbarung auf einen Nominalbetrag von 2.228 Tsd. €, die durch ein derivatives Finanzinstrument (Zinsswap) abgesichert wurde. Der beizulegende negative Zeitwert zum 31. Dezember 2017 beträgt 78 Tsd. €. Der Zinsswap und das dazugehörige Darlehen wurden als Bewertungseinheit behandelt.
Für ein Darlehen der NetRegio besteht eine variable Zinsvereinbarung auf einen Nominalbetrag von 80.000 Tsd. €, die durch ein derivatives Finanzinstrument (Zinsswap) abgesichert wurde. Der beizulegende positive Zeitwert zum 31. Dezember 2017 beträgt 1.317 Tsd. €. Der Zinsswap und das dazugehörige Darlehen wurden als Bewertungseinheit behandelt.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse
Den Konzern binden die Bezugsverträge für Strom, Erdgas, Wirbelschichtbraunkohle und Wasser sowie Mietverträge über Geschäftsräume und Software. Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich im Konzern auf 161,7 Mio. € (Vorjahr 193,8 Mio. €). Das Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen summiert sich im Konzern auf 145,7 Mio. € (Vorjahr 112,8 Mio. €), das restliche Bestellobligo beläuft sich auf 351,3 Mio. € (Vorjahr 338,8 Mio. €) und weitere finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 146,7 Mio. €. Die finanziellen Verpflichtungen aus Kaufkontrakten im Stromhandel betragen 2.252,8 Mio. € (Vorjahr 2.027,0 Mio. €).
Auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens bei einem Rechnungszinssatz von 3,68 % und einer systemkonformen Anwartschaftsdynamik sowie einer Rentendynamik von 1 % nach den Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck bestehen Fehlbeträge aus den Versorgungsverpflichtungen der Zusatzversorgungskassen (ZVK) gegenüber den versicherten Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern von 395,4 Mio. € (Vorjahr 384,3 Mio. €) im Konzern und 9,8 Mio. € (Vorjahr 9,4 Mio. €) bei der SWK.
Die Bürgschaftsverpflichtungen der SWK beliefen sich zum 31. Dezember 2017 auf 118,2 Mio. € (Vorjahr 128,4 Mio. €) und betrafen ausschließlich verbundene Unternehmen. Eine Inanspruchnahme ist aufgrund der Einbindung der Gesellschaften in den Cash-Pool der SWK sehr unwahrscheinlich.
Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnungen
17 Konzern-Umsatzerlöse (ohne Energiesteuer)
Gesamt 5.280.521 4.959.084
Energie und Wasser 4.035.613 3.721.326
Öffentlicher Personennahverkehr 292.796 289.680
Abfallentsorgung und -verwertung 270.329 257.189
Telekommunikation 256.603 252.529
Hafenumschlag und Güterverkehr 231.791 233.589
Sonstige Geschäftsfelder 193.389 204.771
Der Anteil der periodenfremden Umsatzerlöse belief sich im Geschäftsjahr auf 15,1 Mio. € (im Vorjahr auf -19,7 Mio. €). Hierin enthalten sind Gutschriften in Höhe von 11,2 Mio. €.
Umsatzerlöse SWK
Gesamt 16.315 16.410
Umsatzerlöse Verwaltungskostenumlage 11.103 10.999
Sonstige Umsatzerlöse 5.212 5.411
Der Anteil der periodenfremden Umsatzerlöse belief sich 2017 auf 0,7 Mio. € (Vorjahr 0,7 Mio. €).
18 Sonstige betriebliche Erträge
Gesamt 138.517 168.900 31.821 26.571
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 37.480 71.785 413 319
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen 16.254 22.401 14 38
Erträge aus anderen Investitionszuwendungen 5.567 5.824 – –
Erträge aus der Auflösung der Sonderposten 239 277 – –
Umlagen an verbundene Unternehmen – – 30.602 25.803
Übrige Erträge 78.977 68.613 792 411
Im Konzern sanken die periodenfremden Erträge um 28,9 Mio. € auf 48,4 Mio. €.
Die sonstigen betrieblichen Erträge der SWK setzen sich im Wesentlichen aus den Verwaltungs- und Steuerumlagen an die Tochterunternehmen zusammen.
Der Anteil der periodenfremden Erträge der SWK summiert sich im Berichtsjahr auf 0,6 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €).
Die Steuerumlagen der SWK enthalten periodenfremde Umlagen in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr 2,3 Mio. €) und Steuergutschriften für Vorjahre in Höhe von 1,1 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €).
19 Materialaufwand
Gesamt 3.705.160 3.500.577
für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren
2.864.952 2.570.506
840.208 930.071
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Netzentgelte und für bezogene Fremdleistungen.
Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 8,0 Mio. € (Vorjahr Entlastung in Höhe von 28,9 Mio. €) enthalten.
Gesamt 817.995 790.571 14.706 13.790
Entgelte an Mitarbeiter 629.124 616.765 10.836 10.665
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 188.871 173.806 3.870 3.125
(69.793) (58.750) (2.128) (1.357)
davon restliche soziale Abgaben
(119.078) (115.056) (1.742) (1.768)
Die SWK bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 3 BetrAVG im Rahmen der Unterstützungskasse „RheinRegio Zukunftssicherung e.V.“ an.
Die Leistungszusage umfasst die Gesamtleistung aus den von der Unterstützungskasse auf das Leben des Begünstigten abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen. Bei Entgeltumwandlung zur Begründung einer zusätzlichen Altersvorsorge bei der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) entstehen kapitalgedeckte und unverfallbare Anwartschaften der Versicherten gegenüber der ZVK.
Gesamt 12.446 12.339 162 163
Mitarbeiter 12.081 11.939 159 160
Auszubildende 365 400 3 3
Konzessionsabgaben 99.253 99.009 – –
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 1.699 909 – –
Übrige 315.074 279.739 9.694 10.038
Gesamt 416.026 379.657 9.694 10.038
Von den Aufwendungen im Konzern sind 3,6 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) periodenfremd. Darin enthalten sind Gutschriften in Höhe von 1,0 Mio. €. Von den Aufwendungen bei der SWK sind 0,7 Mio. € periodenfremd (Vorjahr 0,5 Mio. €).
Gesamt -18.814 -28.142 13.303 13.786
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 2.022 1.763 – –
Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 28.906 25.476 335 185
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.996 3.309 5.318 3.326
Erträge aus anderen Beteiligungen 19.496 21.654 11.742 11.932
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.423 2.002 668 623
Aufwendungen aus Verlustübernahme -2.716 -1.948 – –
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -76.837 -80.132 -4.299 -2.271
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen 3.896 -266 -461 -9
Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten abweichend zum Vorjahr Zinserträge aus Steuern von Organgesellschaften in Höhe von 2,6 Mio. €.
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen der SWK sind Zinsen aus Steuern in Höhe von 3,4 Mio. €, davon 2,3 Mio. € periodenfremd (Vorjahr 1,0 Mio. €), davon von Organschaften 0,8 Mio. €, und Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) enthalten. Die Zinsen aus Steuern resultieren im Wesent­lichen aus Prüfungen der Finanzverwaltung.
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen des Konzerns sind 21,0 Mio. € (Vorjahr 14,8 Mio. €) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.
Die Erträge und Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen sind bei der SWK in folgenden Posten enthalten:
Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen erhaltene Gewinne 174.994 132.218
Erträge aus Beteiligungen 7.225 6.693
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.224 1.927
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 665 619
Aufwendungen aus Verlustübernahme -106.024 -93.737
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -250 -344
23 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Diese Position setzt sich sowohl bei der SWK als auch im Konzern aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer zusammen. Darin sind bei der SWK ein Steuerertrag von 0,0 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €) und im Konzern ein Aufwand von 6,5 Mio. € (Vorjahr 9,5 Mio. €) aus Vorjahren enthalten. Die Veränderung aktiver und passiver latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen enthält latente Steuererträge im Konzern von 1,8 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €).
24 Bilanzgewinn
Bilanzgewinn 54.389 45.000
Jahresüberschuss 68.777 49.067
Bilanzgewinn Vorjahr 45.000 65.398
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen -14.388 -4.067
Ausschüttung -45.000 -65.398
Zur Entwicklung des Bilanzgewinns im Konzern verweisen wir auf den Konzern-Eigenkapitalspiegel.
Der Bilanzgewinn des Vorjahres (45.000 Tsd. €) wurde an die Stadt Köln ausgeschüttet. Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss 2017 von 68.777 Tsd. € eine Ausschüttung in Höhe von 54.389 Tsd. € vorzunehmen.
Martin Börschel, MdR Mitglied des Landtages
Harald Kraus 1) Betriebsratsvorsitzender, Kölner Verkehrs-Betriebe AG
(seit 14.6.2017) 2)
Frauke Bendokat 1) Gewerkschaftssekretärin, ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen
Werner Bierfeld 1) Gruppenleiter Finanzen,
Jörg Detjen, MdR Rentner;
Geschäftsführer, GNN Verlag mbH
Susana dos Santos Herrmann PR-Beraterin, freiberuflich
(bis 9.10.2017) 2)
Dr. Ralph Elster, MdR Unternehmensberater,
Jörg Frank, MdR Fraktionsgeschäftsführer,
Leo Hambloch 1) Gewerkschaftssekretär, ver.di Bezirk Köln
(bis 14.6.2017) 2)
Kirsten Jahn, MdR Dipl.-Geographin, freiberuflich
Dr. Susanne Lindner 1) Betriebsärztin, Stadtwerke Köln GmbH
Dr. Barbara Lübbecke Geschäftsführerin, SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Wolfgang Nolden 1) Betriebsratsvorsitzender, RheinEnergie AGG
Michael Paetzold, MdR Facharzt für Allgemeinmedizin, niedergelassen, selbstständig
(seit 19.12.2017) 2)
Petra Peheye 1) Controllerin, Häfen und Güterverkehr Köln AG
Bernd Petelkau, MdR Mitglied des Landtages NRW
Dr. Frank Schaefer 1) Gewerkschaftssekretär Fachbereich Ver- und Entsorgung,
Karl Schroeteler 1) Bereichsleiter Bus, Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Marco Steinborn 1) Freigestelltes Betriebsratsmitglied,
Ralph Sterck, MdR Geschäftsführer, IRR GmbH
Markus Sterzl 1) Landesfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung,
ver.di Landesbezirk Nordrhein-Westfalen
Peter Sterzl 1) Betriebsratsvorsitzender,
Matthias Stoller 1) Hauptabteilungsleiter Informationstechnologie, RheinEnergie AG
1) Arbeitnehmervertreter/-in
2) Angaben seit/bis beziehen sich auf die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat
Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 9. November 2000 erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates der Stadtwerke Köln GmbH für ihre Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung je teilgenommene Sitzung des Aufsichtsrates. Gleiches gilt für die Mitglieder des nach § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz gebildeten Ausschusses.
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden insgesamt 201,1 Tsd. € vergütet, hiervon entfielen 145,0 Tsd. € auf Bezüge von Tochterunternehmen. Auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder verteilen sich die Gesamtbezüge wie folgt:
darin: Bezüge aus
Gesamt * 201,1 145,0
Martin Börschel (Vorsitzender) 39,1 29,9
Wolfgang Nolden (stellv. Vorsitzender bis 14.6.2017) 25,8 20,4
Harald Kraus (stellv. Vorsitzender seit 14.6.2017) 12,5 7,5
Frauke Bendokat 3,3 1,0
Werner Bierfeld 4,8 3,0
Jörg Detjen 2,3 0,0
Susana dos Santos Herrmann 3,6 1,8
Dr. Ralph Elster 7,8 5,6
Jörg Frank 20,3 18,0
Leo Hambloch 0,5 0,0
Kirsten Jahn 11,8 9,5
Dr. Susanne Lindner 1,3 0,0
Dr. Barbara Lübbecke 2,3 0,0
Petra Peheye 1,0 0,0
Bernd Petelkau 20,4 17,0
Henriette Reker 2,3 1,0
Dr. Frank Schaefer 4,8 4,0
Karl Schroeteler 1,0 0,0
Marco Steinborn 4,8 2,6
Ralph Sterck 11,6 9,5
Markus Sterzl 13,1 11,1
Peter Sterzl 5,4 3,1
Matthias Stoller 1,3 0,0
* einschließlich Rundungsdifferenzen
Dr. Dieter Steinkamp Geschäftsbereich I
Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG und GEW Köln AG
Jürgen Fenske Geschäftsbereich II
Arbeitsdirektor (seit 16.3.2018)
Vorstandsvorsitzender der Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Horst Leonhardt Geschäftsbereich III (bis 31.1.2018)
Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer der Stadtwerke Köln GmbH erhalten Bezüge von der Stadtwerke Köln GmbH und von den Konzerngesellschaften, bei denen sie gleichzeitig Mitglied des Vorstandes sind.
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer bestehen aus einem Jahresfestgehalt, einer leistungsabhängigen Tantieme, einer Versorgungsregelung für sich und ihre Hinterbliebenen, einer Übergangsgeldzusage für Herrn Fenske sowie sonstigen Vergütungsbestandteilen, insbesondere Dienstwagen und Versicherungsbeiträgen.
Die Geschäftsführung erhielt im Berichtsjahr eine Gesamtvergütung von 1.751,3 Tsd. €, davon 1.624,7 Tsd. € von Tochterunternehmen (Vorjahr 1.615,6 Tsd. €, davon 1.492,1 Tsd. € von Tochterunternehmen), die sich wie folgt zusammensetzt:
Tantieme gezahlt
sonstige Bezüge *
Geschäftsführung gesamt
Dr. Dieter Steinkamp SWK 47,5 46,3 – – – –
RE 466,6 466,6 214,9 212,9 26,1 25,5
GEW 25,1 25,1 – – – –
Jürgen Fenske SWK 39,5 38,6 – – – –
KVB 293,9 282,5 149,7 ** 90,4 14,3 12,6
Horst Leonhardt SWK 39,5 38,6 – – – –
HGK 284,2 284,2 132,0 74,3 18,0 18,0
Gesamt (je Gesellschaft)
Gesamt (je Geschäftsführer)
Geschäftsführung gesamt 1.751,3 1.615,6
Dr. Dieter Steinkamp SWK 47,5 46,3 780,2 776,4
RE 707,6 705,0
GEW 25,1 25,1
Jürgen Fenske SWK 39,5 38,6 497,4 424,1
KVB 457,9 385,5
Horst Leonhardt SWK 39,5 38,6 473,7 415,1
HGK 434,2 376,5
** inkl. Nachzahlungen für Tantiemenbestandteile für die Geschäftsjahre 2014 und 2015
Im Jahr 2016 wurde ein General-Check der Vergütungsregelungen in den Anstellungsverträgen der Geschäftsführer der Stadtwerke Köln GmbH unter Beachtung des VorstAG mit dem Ergebnis durchgeführt, dass die derzeitig gewährte Vergütung für die Mitglieder der Geschäftsführung üblich und angemessen ist.
Leistungen, die einem früheren Geschäftsführer, der seine Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet hat, in diesem Zusammenhang zugesagt und im Laufe des Geschäftsjahres gewährt worden wären, wurden nicht gewährt.
Für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Tätigkeiten bestehen Ansprüche auf Leistungen für den Versorgungsfall, insbesondere bei einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit sowie im Falle einer Beendigung der Verträge von Herrn Dr. Steinkamp und Herrn Leonhardt, bezüglich derer keine Gründe für eine außerordentliche Kündigung vorliegen.
Die Leistungen für den Fall der regulären Vertragsbeendigung sind aufgrund der unterschiedlichen Vertragsregelungen in den Anstellungsverträgen differenziert. Herr Fenske hat bei Nichtverlängerung des Anstellungsvertrages einen Anspruch auf Zahlung eines Übergangsgeldes, wenn die Beendigung oder Nichtverlängerung von der Gesellschaft ausgeht und hierfür kein wichtiger Grund in der Person des Vorstandsmitgliedes vorliegt. In Abhängigkeit vom erreichten Alter bei Beendigung wird das Übergangsgeld zwischen dem 57. und 62. Lebensjahr für 18 Monate in Höhe der letzten monatlichen Festvergütung gewährt. Ab Vollendung des 62. Lebensjahres wird das Übergangsgeld in Höhe der erreichten Versorgung bis zum 65. Lebensjahr gezahlt. Herr Dr. Steinkamp und Herr Leonhardt haben nach Ablauf ihrer Anstellungsverträge einen Anspruch auf Zahlung eines Ruhegehaltes in Höhe ihres bis dahin erreichten Versorgungsprozentsatzes.
Die Versorgungsleistungen sind in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der festen Vergütung bei Vertragsbeendigung zugesagt (unmittelbare Versorgungszusage). Dieser Prozentsatz steigt, beginnend mit 40 %, jährlich um 2 % bis zum Höchstprozentsatz von 65 % (Herr Dr. Steinkamp, Herr Fenske) beziehungsweise 70 % bei Herrn Leonhardt.
Erreichter *
Erreichbarer **
stellung 2017
Barwert ***
Dr. Dieter Steinkamp 60 65 57,4 380,2
Jürgen Fenske 58 62 83,1 423,3
Horst Leonhardt 66 70 271,3 610,1
** mit 65 Jahren
*** Angaben aus dem Gutachten
Leistungen, die dem einzelnen Geschäftsführer von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit zugesagt oder im Berichtsjahr gewährt wurden, bestehen wie folgt:
Dr. Dieter Steinkamp 64,9
Jürgen Fenske 29,7
Horst Leonhardt 48,1
Für die Pensionsverpflichtungen früherer Mitglieder der Geschäftsführung sind im Konzern 21.768.665 € zurückgestellt; als laufende Bezüge wurden 1.737.733 € gezahlt, davon 1.294.434 € von Tochterunternehmen.
Wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen bestanden im Wirtschaftsjahr 2017 keine.
Prüferhonorar
Das vom Abschlussprüfer, der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, berechnete Gesamthonorar gliedert sich wie folgt auf:
Stadtwerke Köln GmbH 77 0 8 – 85
Konzerngesellschaften 482 211 2 154 849
559 211 10 154 934
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich für den Konzern und die SWK nicht ergeben.
Köln, den 30. April 2018
Dr. Steinkamp Fenske