Source: http://92.51.162.251/wb/pages/lehrerzimmer/nachpruefung.php
Timestamp: 2018-01-21 14:51:40
Document Index: 350220356

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 26', '§ 12', '§ 12', '§12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 20', '§ 19']

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Merkblatt zur Nachprüfung
Auf Grundlage der APO-BK § 12 (Abs. 1 bis 7) und § 26 (Abs. 1 bis 5) sowie entsprechender Rechtsauskünfte der Bezirksregierung sind folgende Hinweise zu beachten:
Die Nachprüfung ist eine eigenständige Prüfung.
Bei Nichtbestehen der Nachprüfung bleibt die ursprüngliche Zeugnisnote erhalten.
Jahresleistungen, Vornoten, auch bei schriftlichen Prüfungsfächern, haben keinen Einfluss auf die Benotung der Nachprüfung.
Bei Nichtversetzung und verfehltem Abschluss am Ende des Bildungsganges ist die Nachprüfung bestanden, wenn die Gesamtleistung der Nachprüfung mindestens mit "ausreichend" bewertet wird. Unabhängig von der Prüfungsleistung in der Nachprüfung kann sich der Prüfling nur um eine Notenstufe verbessern.
Bei nicht bestandener praktischer Prüfung, Abiturprüfung findet keine Nachprüfung statt.
In Bildungsgängen ohne Versetzung kann auch eine Nachprüfung stattfinden, wenn Schüler/-innen, die in einem Schuljahr in zwei Fächern die Noten „mangelhaft“ haben, wenn ein Fach oder beide Fächer nicht weitergeführt werden (§ 12 Abs. 2 Satz 1). In Teilzeitbildungsgängen der Fachschule kann eine Nachprüfung auch abgelegt werden, wenn durch die Note „mangelhaft“ in einem nicht weitergeführten Fach ein Bestehen der Abschlussprüfung ausgeschlossen wäre (§ 12 Abs. 2 Satz 2).
Besonderheiten bei einer verfehlten Berechtigung, wie FOR und Q-Vermerk (§12 Abs. 3 Satz 1)
Grundsätzlich kann die Schülerin/der Schüler eine Nachprüfung ablegen, wenn die Verbesserung um eine Notenstufe in einem einzigen Fach/oder bei fächerübergreifenden Prüfungen in einer Prüfungsarbeit, in dem oder der eine mangelhafte oder bessere Note erteilt wurde, ausreicht, um den Abschluss oder die Berechtigung zu erlangen (§ 12 Abs. 3 Satz 2).
Eine Nachprüfung ist nicht zulässig, um einen Ausgleich zu erreichen (§ 12 Abs. 3 Satz 3). Das heißt, bei den Noten 3, 3, 4 besteht nur in dem Fach mit der Note 4 die Möglichkeit der Nachprüfung.
Meldung zur Nachprüfung (bis 3 Wochen vor dem Prüfungstermin)
Art und Form der Nachprüfung (§ 12 Abs. 5)
Täuschungshandlungen (§ 20 Abs. 1 bis 4)
Versäumnis aus vom Prüfling selbst zu vertretenden Gründen ( § 19 Abs. 1 bis 3)
Unabhängig von diesen grundsätzlichen, auszugsweisen Regelungen, sind die Besonderheiten der Bildungsgänge zu beachten.
Allgemeine Hinweise des Schulministeriums – NRW zur Nachprüfung
Eine nicht versetzte Schülerin oder ein nicht versetzter Schüler kann eine Nachprüfung ablegen, wenn in einem einzigen Fach durch die Verbesserung der Note von „mangelhaft“ auf „ausreichend“ die Versetzungsbedingungen erfüllt werden.