Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%203,%20234
Timestamp: 2019-04-26 01:10:41
Document Index: 1047237

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 121', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 121', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 121', 'BGH', 'BGH', '§ 121', '§ 121', 'BGH', '§ 28', '§ 121', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.10.1952 - 5 StR 763/52 - dejure.org
BGH, 15.10.1952 - 5 StR 763/52
BGHSt 3, 234
Die darüber hinaus angenommene Begrenzung auf etwa eine Fahrzeuglänge erscheint aber lediglich als in "freier Autorität" (…vgl. Meyer-Goßner /Schmitt, aaO, § 121 GVG Rn. 11 mwN und Hinweis auf BVerfGE 3, 261) gegebener Hinweis an das Amtsgericht und mithin als obiter dictum , das nicht zur Vorlegung verpflichtet (vgl. BGHSt 3, 234).
Demgemäß kann auch nicht angenommen werden, daß das Oberlandesgericht Braunschweig die von ihm vorgelegte Rechtsfrage im Rahmen eines aufhebenden Beschlusses mitzuentscheiden hätte (vgl. Senat in BGHSt 3, 234, 235; BGH NJW 1961, 1487).".
Der Generalbundesanwalt bezweifelt das, weil ein Vorlegungsfall im Sinne des § 121 Abs. 2 GVG nur gegeben sei, wenn das vorlegende Gericht beabsichtige, in den seine Entscheidung tragenden Gründen von der Rechtsauffassung eines anderen Oberlandesgerichts oder des Bundesgerichtshofs abzuweichen (BGHSt 3, 234, 235).
BGH, 28.06.1977 - 5 StR 30/77
Bemessung der Höhe eines Tagessatzes bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - …
Rechtlich unverbindliche Hinweise in einem aufhebenden Urteil begründen Vorlegungspflicht und -recht nicht (BGHSt 3, 234).
Die Sache ist an das Oberlandesgericht zurückzugeben, weil es für die Entscheidung über die Revision auf die Vorlegungsfrage nicht ankommt (vgl. BGHSt 3, 234, 235;… KK-Salger § 121 GVG Rdn. 37).
BGH, 21.10.1954 - IV ZB 68/54
Das ist nicht der Fall, wenn die abweichende Rechtsansicht das Beschwerdegericht nicht bindet (vgl. hierzu BGHSt 3, 234 zu § 121 Abs. 2 GVG).
Das ist, wie der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs zu der entsprechenden Vorschrift des § 121 Abs. 2 GVG in BGHSt 3, 234 [235] ausgesprochen hat, nur dann der Fall, wenn eine Abweichung in den die Entscheidung tragenden Gründen beabsichtigt ist, es genügt nicht, daß das Oberlandesgericht in einer die Entscheidung des Landgerichts aufhebenden Entscheidung lediglich in rechtlich unverbindlichen Empfehlungen für die weitere Behandlung mit dem früheren Beschluß eines Oberlandesgerichts oder des Reichsgerichts oder des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone sich in Widerspruch setzt (…so auch Keidel FG 6. Aufl. § 28 Anm. 3 zu d) auf Seite 311).
Zwar würde eine derartige Auslegung des Begriffes "entscheiden" den Grundsätzen entsprechen, die von der Rechtsprechung zu den eine Vorlegungspflicht enthaltenden Bestimmungen der § § 121 GVG, 28 FGG, 24 Abs. 2 Nr. 1 LwVG entwickelt worden sind (vgl. dazu BGHZ 21, 234; BGH NJW 1953, 36; 1954, 1933).
OLG Stuttgart, 14.01.1993 - 8 W 137/92
Einordnung einer Ausfertigung eines Beschlusses des Nachlaßgerichts, der einen …
BGH, 03.05.1968 - IV ZB 502/68