Source: https://rechtsanwaelte-helling.de/index.php/medizinrecht.html
Timestamp: 2018-12-16 00:56:23
Document Index: 88649836

Matched Legal Cases: ['§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630']

Rechtsanwälte Helling - Medizinrecht
Seit vielen Jahren ist unsere Kanzlei ganz schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Medizinrechts tätig.
Unser Tätigkeitsprofil sowie die Kombination aus fundiertem medizinrechtlichen Fachwissen und medizinischer Expertise befähigen uns, bei der Durchsetzbarkeit von medizinrechtlichen Ansprüchen, unsere Mandantschaft qualifiziert zu beraten sowie außergerichtlich und gerichtlich erfolgreich zu vertreten.
Die Zusammenarbeit mit unserem medizinischen Kooperationspartner ermöglicht eine kompetente Beurteilung auch komplizierter medizinischer Sachverhalte.
Das Fachgebiet Medizinrecht umfasst:
Das klassische Arzthaftungsrecht
Behandlungsfehler gehören leider zum Alltag in Arztpraxen und Krankenhäusern.
Die generellen Voraussetzungen der Arzthaftung, die Ihre Ansprüche begründen können, sind folgende:
Aufklärungs- oder Behandlungsfehler des behandelnden Arztes oder Krankenhauses
Schaden des Patienten
ursächlicher Zusammenhang zwischen Fehler und Schaden (Kausalität)
Nach § 630a BGB darf der Patient bei seiner Behandlung erwarten, dass diese nach dem zum Zeitpunkt der Behandlung bestehenden, allgemein anerkannten fachlichen Standards erfolgt.
Die Regelungen der §§ 630c Abs. 2 und 630e BGB verpflichteten den Behandler zu einer umfassenden, individuell auf den Patienten bezogenen, rechtszeitigen Aufklärung vor der jeweiligen Behandlung. Insofern wird hier auch dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten Rechnung getragen.
Gem. § 630d BGB ist der Behandlung vor der Durchführung einer medizinischen Maßnahme, insbesondere eines Eingriffs in den Körper oder die Gesundheit verpflichtet, die Einwilligung des Patienten einzuholen. Dies setzt wiederum voraus, dass der Patient nach Maßgabe von § 630e Abs. 1 bis 4 BGB aufgeklärt worden ist.
Der Behandler ist nach § 630f BGB verpflichtet, eine vollständige, umfassende und nachvollziehbare Patientendokumentation zu führen und diese für die Dauer von 10 Jahren aufzubewahren. Damit korrespondiert das in § 630g BGB niedergeschriebene Recht des Patienten, auf Einsichtnahme in seine Behandlungsunterlagen und Überlassung von Abschriften. Wir nehmen für Sie Einsicht in Ihre Behandlungsunterlagen, um den Ablauf der medizinischen Behandlung überprüfen und Behandlungsfehler vortragen zu können.
Die möglichen Ansprüche, die sich aus einer fehlerhaften Behandlung ergeben können, sind u.a.:
Materieller Schadensersatz im Hinblick auf Behandlungskosten, Fahrtkosten, nicht erstattete Kosten für Heil- und Hilfsmittel etc.
Mehrbedarfsrente
sowie die nachfolgenden Bereiche, die immer wieder von großer Relevanz sind:
das Recht der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere Vertragsarzt- und Vertragszahnarztrecht, sowie das Recht der Pflegeversicherung.
In diesem Bereich geht es u.a. um Fragen der Kostenübernahme von Behandlungen und Pflegemaßnahmen durch die private oder gesetzliche Krankenversicherung;
das Berufsrecht der Heilberufe, insbesondere ärztliches Berufsrecht und das Berufsrecht sonstiger Heilberufe, wie etwa ambulante Pflegedienste;
damit korrespondierend zum einen das Vergütungsrecht der Heilberufe;
sowie zum anderen das Vertrags- und Gesellschaftsrecht der Heilberufe, einschließlich der Vertragsgestaltung;
das Krankenhausrecht einschließlich der Bedarfsplanung, der Finanzierung und des Chefarztvertragsrechts;
sowie schließlich das Apothekenrecht.