Source: https://www.verwaltung-erzbistum-paderborn.de/Suche/?suchText=Wahl%20Kirchenvorstand
Timestamp: 2019-03-22 12:45:40
Document Index: 304438188

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', 'Art. 6', '§ 3', 'Art. 1', '§ 13', '§ 12', '§ 17', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 8']

wahl kirchenvorstand wahl kirchenvorstand Beiträge, die ebenfalls relevant sein könnten:
Diözesangesetz vom 11. Juli 1976, zuletzt geändert durch Gesetz vom 8. Februar 2012 (KA 2012, Nr. 36, S. 37ff). Artikel 1 Anordnung der Wahl, Aufstellung und Auslegung...
Diözesangesetz vom 30. März 2013, in KA 2013, Stück 4, Nr. 58 § 1 Anwendungsbereich (1) Die nachfolgende Wahlordnung regelt das Verfahren zur Wahl der Pfarrgemeinderäte und...
Staatliches Gesetz vom 24. Juli 1924, in: Preuß. GS. S. 585; zuletzt geändert am 17. Juni 2003, in: GV. NW. S. 313 1. Einzelgemeinden § 1 (1) Der Kirchenvorstand verwaltet...
Diese Anleitung setzt voraus, dass Sie die Dateien zum digitalen Sitzungsbuch vorliegen haben. Sie erhalten auf Anfrage eine Demonstrations-Umgebung oder eine für Ihr Gremium vorbereitete...
Verwaltungsverordnung vom 31. März 2003, in: KA 2003, Nr. 79; zuletzt geändert am 29. Juli 2009, in: KA 2009, Stück 8, Nr. 106 (Neufassung abgedruckt ebd.) Die nachfolgende Geschäftsanweisung...
Verwaltungsverordnung vom 26. November 2013, in: KA 156 (2013) 186-187, Nr. 181 Ausführungsbestimmung zu Artikel 5 der ►Geschäftsanweisung für die Verwaltung des Vermögens in...
■ Antwort von: R.Weinstock, ZA Rechtsamt, EGV, 25.09.2018 Gemäß Art. 6 Abs. 2 S. 2 der Wahlordnung für Kirchenvorstände in der Fassung vom 8.2.2012 (KA 2012,...
Anbei finden Sie alle relevante Formulare als ausfüllbare PDFs sowie den Zeitplan als Word Dokument. Terminplan Kirchenvorstandswahl 2019 Kirchenvorstandswahl 2019 Formulare ...
TOP 1 Aufnahme neuer Mitglieder Jedes neue Mitglied wird vom Vorsitzenden in sein neues Amt eingeführt und per Handschlag mit den Worten: „Hiermit verpflichte ich Sie auf treue...
Formulare für die KV-Wahl 2018
Im folgenden finden Sie alle relevanten Formulare für die Kirchenvorstandswahl am 17./18.11.2018 als ausfüllbare PDFs. Kirchenvorstandswahl Formulare Kirchenvorstands...
Können nach dem Zusammenschluss der Kirchengemeinden und nach der Wahl des neuen Kirchenvorstandes Ausschüsse gebildet werden, zum Beispiel je für die Belange einzelner ehemalig eigenständiger Kirchengemeinden?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Der Kirchenvorstand kann Ausschüsse bilden und unter bestimmten Voraussetzungen auch sachkundige Bürger als Gäste...
Wie kann der Kirchenvorstand arbeitsmäßig entlastet werden?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Der Kirchenvorstand kann Ausschüsse bilden, in denen sich nicht nur Kirchenvorstandsmitglieder engagieren; so bieten...
Beschlussentwurf zur Strukturänderung für die Kirchenvorstände
Neupfarrung Bitte an den Herrn Erzbischof Hans-Josef Becker von Paderborn um Gründung einer neuen Pfarrei Nach ausführlicher Beratung im Kirchenvorstand beschließt der ...
Schließen sich die Kirchengemeinden nach dem Modell Pfarrei mit Pfarrvikarien ohne eigene Vermögensverwaltung zusammen, wie setzt sich der Kirchenvorstand dann zusammen?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Jeder Kirchenvorstand wird in einer freien, uneingeschränkten Wahl bestimmt. Eine Regelung für die Aufteilung, wie...
■ Antwort von: Rudolf Weinstock (EGV, ZA Rechtsamt), 09.08.2016 Ein geschlossener Rücktritt ist nach der im nordrhein-westfälischen und im hessischen Anteil des Erzbistums herrschenden...
Wo kann ich Informationen zum Kirchenvorstandsrecht nachlesen?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Es gibt folgende Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung über die Arbeit des Kirchenvorstands: Als klassische...
Kann es sein, dass der Kirchenvorstand in Zukunft aus den Entscheidungen über Finanzen herausgenommen wird?
■ Antwort von: Thomas Klöter (EGV, HA Pastorale Dienste), 16.01.2019 Der Kirchenvorstand ist gemäß dem ►Vermögensverwaltungsgesetz das für die...
Informationen zu den Aufgaben des Kirchenvorstandes finden sich in dem Flyer "Der Kirchenvorstand. Organ der Vermögensverwaltung ihrer Gemeinde. Informationen zur Mitarbeit". Er steht...
Wird bei einem Zusammenschluss der Kirchengemeinden der gesamte Kirchenvorstand neu gewählt?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Bei der so genannten Rückpfarrung von Kirchengemeinden in die Mutterpfarrei oder der Einpfarrung in eine bestehende...
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Das ist differenziert zu sehen. Grundsätzlich ist auch der Spenderwille zu berücksichtigen. Es gibt z. B. immer...
Wenn ein Mitglied des Kirchenvorstandes während seiner Amtszeit umzieht in eine Straße außerhalb der Kirchengemeinde – was passiert dann?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Das Mitglied muss spätestens mit dem Datum der Ummeldung seines Wohnsitzes aus seinem Amt im Kirchenvorstand ausscheiden...
Schließen sich mehrere Kirchengemeinden zu einer großen Kirchengemeinde zusammen, haben sie dann nur einen Kirchenvorstand?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Ja. Staatskirchenrechtlich hat eine Kirchengemeinde nur einen Kirchenvorstand zur Verwaltung ihres Vermögens. Beim...
■ Antwort von: M. Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, EGV, 06.11.18 Die KV-Wahl und die Auslegung der Wählerliste sind gesetzlich geregelt durch das VVG in Verbindung mit der...
Darf ein Mitarbeiter der Kirchengemeinde im Kirchenvorstand sein?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Ja, ein Mitarbeiter der Gemeinde kann grundsätzlich auch in den Kirchenvorstand gewählt werden. Er gilt dann als...
Durch die sinkende Zahl der Katholiken in der Kirchengemeinde ist auch die Anzahl der Kirchenvorstandsmitglieder unter eine der in § 3 VVG genannten Grenzen gesunken. Wie wird entschieden welches Mitglied ausscheidet?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 In einer solchen Situation ist der Kirchenvorstand bei der nächsten turnusmäßigen Wahl entsprechend zu verkleinern....
Verwaltungsverordnung vom 20. September 2005, in: KA 148 (2005) 180-181, Nr. 153 I. Zu Art. 1 und 2a der Geschäftsanweisung für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden...
Spricht etwas dagegen, dass Informationen zwischen Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand ausgetauscht werden?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 19.07.2017 Nein, grundsätzlich spricht nichts gegen den Austausch von Informationen, dieser ist sogar wünschenswert. Die einschlägigen...
Scheidet ein Mitglied des Kirchenvorstandes während seiner Amtszeit aus und die Liste der Ersatzmitglieder ist erschöpft – was passiert dann?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 In diesem Fall wählt der Kirchenvorstand aus den Mitgliedern der Kirchengemeinde ein Ersatzmitglied, das die Bedingungen...
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Es gibt im Vermögensverwaltungsgesetz keine Regelung darüber, dass der Kirchenvorstand öffentlich oder nicht öffentlich...
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Ein Kirchenvorstandsmitglied ist befangen (§ 13 (3) Vermögensverwaltungsgesetz (VVG)), wenn es persönliche...
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Streng genommen dürfte das Kirchenvorstandsmitglied an der Beratung im Sinne einer Erörterung z. B. eines Angebots...
Wird der Gesamtkirchenvorstand nicht zum „Bösewicht“, wenn Einrichtungen geschlossen oder bestehenden Strukturen abgebaut werden?
■ Antwort von: Thomas Klöter, HA Pastorale Dienste, 16.01.2019 Wer über Einschnitte entscheiden muss, tut immer gut daran, das nicht gegen, sondern nah bei den...
Aufgaben und Arbeitsweise des Kirchenvorstandes
Hier finden Sie ein umfangreiches Referat zu den Aufgaben und der Arbeitsweise des Kirchenvorstandes.
Neupfarrung: Antrag vorbereiten und stellen
Im Pastoralen Raum können sich Kirchengemeinden zu einer gemeinsamen, neuen Pfarrei zusammenschließen. Dabei erlöschen alle bisherigen Kirchengemeinden und alle Gremien sind neu zu...
Rück-/Einpfarrung: Antrag vorbereiten und stellen
Im Pastoralen Raum können sich Kirchengemeinden einer bestehenden Pfarrei anschließen. Sind die durch diese Schritte erlöschenden Kirchengemeinden in der Vergangenheit von der aufnehmenden...
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Der Pfarrer leitet die Kirchenvorstandssitzung, wobei er den geschäftsführenden Vorsitzenden bitten kann, verschiedene...
Muster: Kirchenvorstandsbeschluss Haushaltsplan
Der Kirchenvorstand beschließt den Haushaltsplan [**Jahr**], der mit Erträgen in Höhe von [**Höhe**] Euro, Aufwendungen in Höhe von [**Höhe**] Euro und damit einem Gesamtergebnis in...
Soll die Pfarrsekretärin im Kirchenvorstandssitzungen und Dienstbesprechungen das Protokoll führen?
■ Antwort von: Dr. Arnold Otto, Erzbistumsarchiv, 15.01.2019 In der Regel lässt die Arbeitszeit der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre eine Teilnahme an ...
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Grundsätzlich: Nein. Bei Beschlüssen des Kirchenvorstands ist nur dann eine Befangenheit gegeben, wenn durch die...
Wer kann die Einladung zu einer Kirchenvorstandssitzung anfechten?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Jeder, der betroffen ist, kann die Ordnungsmäßigkeit der Beschlussfassung anfechten. Betroffene sind die Mitglieder...
Wie lange ist der geschäftsführende Vorsitzende im Amt?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Die Amtszeit endet mit der Amtsperiode des Kirchenvorstands – also in der Regel mit der nächsten ...
Diözesangesetz vom 30.3.2013, in: KA 2013, Stück 4, Nr. 58 Präambel „Wir alle sind durch Taufe und Firmung in die Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott hineingerufen und sind...
Ist für eine Abmahnung eines Mitarbeiters in der Kirchengemeinde ein Beschluss des Kirchenvorstandes notwendig?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Eine arbeitsrechtliche Abmahnung stellt der Arbeitgeber (in kirchlichen Arbeitsverhältnissen: Dienstgeber) aus....
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Ja, der Pastor im Pastoralverbund darf – wie jeder andere auch – mit Gaststatus an der Sitzung teilnehmen,...
Darf per E-Mail zu den Kirchenvorstandssitzungen eingeladen werden?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 13.03.2019 Da für die Einladung gesetzlich Schriftform angeordnet ist (vgl. § 12 Satz 1 VVG), kann grundsätzlich nur...
■ Antwort von: Simone Gerstner, HA Personal und Verwaltung, 11.02.2019 Dienstvorgesetzter gemäß § 17 KAVO ist der Pfarrer der Kirchengemeinde. In den neuen Pastoralen...
Verändert sich die Aufgabe des Kirchenvorstandes?
■ Antwort von: Thomas Klöter, 16.01.2019 Die pastoralen Planungen werden in Zukunft mit den Entscheidungen über Finanzen und Immobilien zusammengedacht werden müssen....
Verwaltungsverordnung: Führung des Protokollbuches
in: KA 1993, Stück 8, Nr. 116; vgl. KA 1980, Nr. 174 Anfragen zur Protokollführung des Kirchenvorstandes gemäß § 13 Abs. 4 des Gesetzes über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens...
Bleibt der geschäftsführende Vorsitzende bei Pfarrerwechsel im Amt?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Nein (►Artikel 2a der Geschäftsanweisung für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden (KA 2009,...
in: KA (1938) 74, Nr. 209 Der § 13 des Gesetzes über die Verwaltung des kathol. Kirchenvermögens vom 24. Juli 1924 schreibt vor, daß in das Sitzungsbuch des Kirchenvorstandes unter...
Entscheidungshilfe: Telefonie für die Arbeitsplätze im Pastoralen Raum
Diese Entscheidungshilfe finden Sie unter dieser Verknüpfung als PDF-Datei. Der Pastorale Raum hat neben dem gemeinsamen Büro am Sitz des Leiters weitere Standorte. Sie untereinander...
■ Antwort von: Raimund Eilebrecht (EGV, HA Finanzen), 14.09.2016 Wird ein Haushalt nicht genehmigt, besteht für die Bewirtschaftung der Kirchengemeinde keine rechtliche Grundlage...
Arbeitshilfe: Arbeitsabläufe im Pastoralen Raum
Um den Personalbedarf planen zu können, ist ein gemeinsames Verständnis der im Pastoralen Raum anfallenden Arbeiten nötig. Als Unterstützung dafür bieten wir...
Gibt es eine Faustregel für die Befugnisse des geschäftsführenden Vorsitzenden? Kann er zum Beispiel gegenüber Mitarbeitenden der Kirchengemeinde eine Abmahnung aussprechen?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Nein. Der geschäftsführende Vorsitzende ist quasi „ständiger Vertreter“ des Pfarrers in dessen Eigenschaft...
Finanzausschusssitzung nachbereiten mit digitalem Sitzungsbuch
Für die Ausführung der Finanzausschussbeschlüsse sorgt die/der ADM im Auftrag des Pfarrers. In der Regel erlangt ein Beschluss des Finanzausschusses erst dann Geltung, wenn ihn alle...
Diese Entscheidungshilfe finden Sie unter dieser Verknüpfung als Word-Datei. Im Pastoralen Raum stehen Kirchen, Pfarrheime und häufig noch viele weitere Gebäude, die ganz unterschiedliche...
Beschlussentwurf Vermögensverwaltungsrat bei Neupfarrung
Beschluss zum Antrag auf Einsetzung eines Vermögensverwaltungsrates Das Erzbischöfliche Generalvikariat wird gebeten, für die Zeit von der Neugründung zum 01.01.[**Jahr der Neupfarrung**]...
Welchen Stellenwert hat die Entscheidung des geschäftsführenden Vorsitzenden, wenn der Pfarrer anderer Meinung ist oder die Entscheidung nicht mitträgt?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Der geschäftsführende Vorsitzende ist quasi „ständiger Vertreter“ des Pfarrers in dessen Eigenschaft...
Darf der geschäftsführende Vorsitzende Akten der Kirchengemeinde zu Hause führen?
■ Antwort von: Dr. Arnold Otto, Erzbistumsarchiv, 15.01.2019 Nein. Die Kirchengemeinde ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und hat das Pfarrbüro oder Pastoralverbundsbü...
Kann in mehreren Kirchengemeinden eines Pastoralverbundes oder Pastoralen Raumes derselbe geschäftsführende Vorsitzende eingesetzt werden?
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Nein. Zum geschäftsführenden Vorsitzenden kann ausschließlich der erste stellvertretende Vorsitzende gewählt werden....
Gemeinsamen Terminkalender einführen
Bei größer werdenden Verwaltungseinheiten (Pastoralverbund, Pastoraler Raum) wird es immer wichtiger, Termine zu koordinieren. Erleichtert wird dies durch eine gemeinsame Kalenderführung....
■ Antwort von: Frank Rosenberger, HA Personal und Verwaltung, 11.02.2019 Die Kompetenz, in diesen Angelegenheiten zu entscheiden, obliegt für Mitarbeiter, die bei der Kirchengemeinde...
Nachdem der Erzbischof die Ein- oder Rückpfarrung vollzogen hat, sind eine Reihe von Arbeiten nötig, um diese Veränderung umzusetzen. Die aufgezählten Arbeitsschritte können zum Teil...
Nachdem der Erzbischof die Errichtung der neuen Pfarrei vollzogen hat, sind eine Reihe von Arbeiten nötig, um diese Veränderung umzusetzen. Die aufgezählten Arbeitsschritte können zum...
Verwaltungsverordnung vom 20. September 2005, in: KA 148 (2005) 181, Nr. 154 Verwaltungsverordnung über die kirchenaufsichtliche Genehmigung der Delegation der Anordnungsbefugnis...
Sitzung protokollieren mit handschriftlicher Niederschrift im Sitzungsbuch
Die Beschlüsse des Kirchenvorstands sind (gemäß Vermögensverwaltungsgesetz) unter Angabe des Tages und der Anwesenden in das Sitzungsbuch einzutragen. Es werden Ergebnisse, nicht der...
Anbei finden Sie eine Übersicht über Fälle, in denen die Beschlüsse des Kirchenvorstandes erst durch die Genehmigung der Erzbischöflichen Behörde...
Sitzung protokollieren mit digitalem Sitzungsbuch
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Die Möglichkeit der Zweitstimme steht nur dem Pfarrer zu (§ 13 (2)►Vermögensverwaltungsgesetz (VVG)),...
Welche Rechte hat der geschäftsführende Vorsitzende?
■ Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016 Der geschäftsführende Vorsitzende hat für den Bereich der Vermögensverwaltung grundsätzlich die gleichen Rechte...
■ Antwort von: Marcus Baumann-Gretza, ZA Rechtsamt, 02.06.2016 Dies ist nur möglich, wenn alle Kirchenvorstandsmitglieder anwesend und damit einverstanden sind.
Neupfarrung: Dekret des Erzbischofs vorbereiten
Die Neupfarrung vollzieht der Erzbischof durch ein Dekret. Darin werden alle Vermögenswerte der neuen Pfarrei aufgeführt. Das Dekret bereitet das Erzbischöfliche Generalvikariat vor...
Rück-/Einpfarrung: Dekret des Erzbischofs vorbereiten
Die Ein- oder Rückpfarrung vollzieht der Erzbischof durch ein Dekret. Darin werden alle Vermögenswerte der künftig vergößerten Pfarrei aufgeführt. Das Dekret bereitet das Erzbischöfliche...
Entscheidungshilfe bei Fragen der Kassation
■ Erstellt von: Dr. Arnold Otto, Erzbistumsarchiv, 09.05.2016 Grundsätzlich gilt: Bestände die von 1950 oder früher sind, werden überhaupt nicht kassiert. Diese machen ohnehin...
Finanzausschusssitzungen terminieren
Der Finanzausschuss ist im Pastoralverbund das gemeinsame Beratungsgremium für alle Kirchenvorstände. Der Finanzausschuss wird vom Pfarrer geleitet. Es hat sich bewährt, dass der Finanzausschuss...
Entscheidungshilfe: Pfarrnachrichten selbst drucken oder durch externen Anbieter drucken lassen?
Im Pastoralen Raum oder im Pastoralverbund stellt sich – besonders, wenn Veränderungen anstehen – die Frage, ob die Pfarrnachrichten weiter im Pfarrbüro gedruckt werden...
Online-Unterstützung zur Wahl der Kirchenvorstände
Am 17. und 18.11. wird in nahezu allen Kirchengemeinden des Erzbistums Paderborn eine Hälfte der Kirchenvorstände neu gewählt. Um die Datenqualität bei der Erfassung...
Die Arbeitshilfe finden Sie hier als PDF Datei. Die Entscheidung, einen einzigen Pfarrer als Leiter aller Kirchengemeinden im Pastoralen Raum einzusetzen, hat große Auswirkungen...
Gibt es datenschutzrechtliche Bedenken, die KV-Wählerliste öffentlich auszulegen? Antwort Was passiert, wenn bis zur KV-Wahl keine ausreichende Anzahl an Kandidaten gefunden...
Hier finden Sie die Arbeitshilfe als Word Dokument. „Weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Dienst in der Kirche mitgestalten und mitverantworten und an seiner religiösen...
Der Kirchenvorstand kann hinsichtlich der Delegation von Aufgaben aus dem Bereich der Friedhofsverwaltung oder Pflege des Friedhofs von seiner Möglichkeit der Vollmachtserteilung Gebrauch...
Geschäftsführung Kirchenvorstand
Der erste stellvertretende Vorsitzende kann auf Antrag des Vorsitzenden (Pfarrer) mit dem geschäftsführenden Vorsitz im Kirchenvorstand betraut werden. Besonders im Pastoralen Raum...
Die Anforderungen an Büros ändern sich mit dem Pastoralen Raum wesentlich. Diesem Wandel kann das herkömmliche Pfarrbüro im Pfarrhaus nicht mehr gerecht werden. In...
Wo kann ich Informationen zum Kirchenvorstandsrecht nachlesen? Antwort Verändert sich die Aufgabe des Kirchenvorstandes? Antwort Spricht etwas dagegen, dass Informationen zwischen Pfarrgemeinderat...
Wer beschließt, ob sich die Kirchengemeinden zusammenschließen und nach welchem Modell? Antwort Können sich die Kirchengemeinden eines Pastoralen Raumes auch schrittweise zusammenschließen? Antwort Sc...
Ein Service der Zentralabteilung IT und Datensicherheit in Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn. Den Leitfaden finden...
Anleitung: Buchen auf dem digitalen Kassenbuch
Das digitale Kassenbuch dokumentiert die Bar- und Konto-Bewegungen auf einem oder auf mehreren Konten, d.h. wann welche Einnahmen oder Ausgaben wofür getätigt wurden, mit...
Bitte lesen Sie zunächst das Vorwort, das Ihnen wichtige Hinweise zum Umgang mit dem Arbeitsplatzordner gibt. Vorwort / Anleitung zur Nutzung des Arbeitsplatzordners Gliederung/ Bausteine...
Entscheidungshilfe für die Auswahl eines Buchhaltungsprogramms
Sie möchten Ihre Buchhaltung umstellen auf eine digitale Buchführung? Sie möchten Ihr vorhandenes digitales Programm austauschen? Vielfältige und sehr unterschiedliche Buchhaltungsprogramme...
Anordnung der Wahl, Aufstellung und Auslegung der Wählerliste
(1) 1Der Kirchenvorstand ordnet spätestens sechs Wochen vor dem Wahltermin die Wahl der Kirchenvorsteher an und stellt die Wählerliste auf oder erkennt die von anderer Seite auf­gestellte Liste als richtig an. 2Jeder Wahlberechtigte hat das Recht, die Wählerliste in der Zeit vom fünften Sonntag vor der Wahl bis zum vierten Sonntag vor der Wahl zu den all­gemeinen Öffnungszeiten des zuständigen Pfarrbüros einzusehen und die Richtigkeit und Voll­ständigkeit der zu seiner Person in der Wählerliste eingetragenen Daten zu prüfen.
(2) 1Während der gesamten Auslegungsdauer sind Zeit und Ort der Auslegung in, an oder vor allen Kirchen der Kirchengemeinde durch Aushang bekannt zu machen mit dem Hinweis, dass nach Ablauf der Auslegungsfrist Einsprüche gegen die Liste nicht mehr zulässig sind. 2Auf den Aushang ist durch Verkündigung in allen Sonntagsgottesdiensten hinzuweisen.
(3) 1Die Liste muss die Wähler[1] übersichtlich nach Vor- und Zunamen sowie Wohnung enthal­ten. 2Sind Wähler gleichen Vor- und Zunamens mit derselben Anschrift vorhanden, müssen sie durch einen unterscheidenden Zusatz gekennzeichnet sein. 3In die Wählerliste sind nur Wähler aufzunehmen, die ihre Hauptwohnung in der Kirchengemeinde haben.
(4) 1Die dem Seelsorgeklerus angehörenden Welt- und Ordensgeistlichen sind nicht wahlbe­rechtigt. 2Hierzu gehören auch die in der Kirchengemeinde wohnenden emeritierten Geistlichen. 3Die nach den Sätzen 1 und 2 nicht wahlberechtigten Personen sind in der Wählerliste vor deren Auslegung zu streichen.
1Während der Auslegungsdauer kann Einspruch gegen die Wählerliste erhoben werden. 2Zur Erhebung des Einspruchs ist jedes wahlberechtigte Mitglied der Kirchengemeinde befugt. 3Der Kirchenvorstand entscheidet unverzüglich über die Einsprüche. 4Er berichtigt die Liste unter gleichzeitiger Benachrichtigung des Einspruch Erhebenden und der von der Entschei­dung betroffenen Personen. 5Die Entscheidung ist zu begründen. 6Gegen einen ablehnenden Bescheid steht den Beteiligten binnen einer Frist von einer Woche seit Bekanntgabe die Beru­fung an die Erzbischöfliche Behörde zu; auf diese Frist ist im Bescheid hinzuweisen. 7Durch Einlegung der Berufung wird die Wahl nicht aufgehalten.
Anzahl der Kirchenvorsteher
(1) Die Zahl der zu wählenden Kirchenvorsteher folgt aus § 3 des Gesetzes über die Verwal­tung des katholischen Kirchenvermögens vom 24. Juli 1924 (VVG) in der jeweils gelten­den Fassung.
(2) 1Hat sich die Seelenzahl seit der letzten Wahl vergrößert, sind nach Ausscheiden der Hälfte der Mitglieder so viele Mitglieder zu wählen, dass die gemäß § 3 VVG vorge­schriebene Zahl erreicht wird. 2Rechtzeitig vor der nächsten Wahl ist durch Los zu bestimmen, wer außer den durch Ab­lauf der Wahlzeit ausscheidenden Mitgliedern zusätzlich ausscheidet.
(3) Hat sich seit der letzten Wahl die Seelenzahl verringert, scheiden außer der vorgesehenen Hälfte so viele durch Los zu bestimmende Mitglieder aus, dass die Hälfte der nach § 3 VVG vorgesehenen Mitgliederzahl neu hinzu gewählt werden kann.
Wahrnehmung der Aufgaben des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes in
Zusammenhang mit der Durchführung der Kirchenvorstandswahlen
1Im Zusammenhang mit der Durchführung der Kirchenvorstandswahlen sind von dem Vorsit­zenden des Kirchenvorstandes bzw. dem nach der Geschäftsanweisung für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden und Gemeindeverbänden der Erzdiözese Paderborn in der jeweils geltenden Fassung bestellten geschäftsführenden Vorsitzenden der Wahlaus­schuss zu berufen (Artikel 5 Abs. 1), der Vorsitz im Wahlausschuss zu führen (Artikel 5 Abs. 2 a), der Wahlvorstand zu berufen (Artikel 10) und die konstituierende Sitzung (Artikel 24 Abs. 4) abzu­halten. 2Diese Aufgaben werden im Falle und für die Dauer der Verhinderung des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes gemäß der Geschäftsanweisung für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden und Gemeindeverbänden der Erzdiözese Paderborn in der jeweils gelten­den Fassung durch den ersten bzw. zweiten Stellvertreter des Vorsitzenden wahrgenommen, bei Bestelltsein eines geschäftsführenden Vorsitzenden in dessen Verhinderungsfall von dem zweiten Stellvertreter des Vorsitzenden, es sei denn, die sich danach ergebende Person kandi­diert für den Kirchenvorstand oder ist anderweitig verhindert. 3In diesem Fall beruft die nach vorstehend genannter Regelung sich prioritär ergebende und nicht verhinderte Person, die die Aufgaben des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes wahrnimmt, ein anderes wählbares und nicht für den Kirchenvorstand kandidierendes Gemeindemitglied, um die in dieser Wahlord­nung genannten Aufgaben des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes wahrzunehmen.
(1) Derjenige, der die Aufgaben des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes nach Artikel 4 wahr­nimmt, beruft spätestens sechs Wochen vor dem Wahltermin einen Wahlausschuss.
a) als Vorsitzender die Person, die gemäß Artikel 4 die Aufgaben des Vorsitzenden des Kir­chenvorstandes wahrnimmt,
b) zwei von dem Pfarrgemeinderat aus seiner Mitte zu wählende Mitglieder,
c) zwei vom Kirchenvorstand zu wählende Mitglieder aus dem Kreis der gewählten Mitglie­der des Kirchenvorstandes, deren Amtszeit nicht abläuft.
(3) 1Für die erste Wahl in einer neuen Gemeinde ist der vom Bischof mit der Leitung der Gemeinde beauftragte Geistliche der Vorsitzende des Wahlausschusses. 2Jedoch kann die Erzbischöfliche Behörde einen anderen Vorsitzenden bestimmen. 3Der Vorsitzende beruft vier wahlberechtigte Mitglieder.
(4) Im Fall der Auflösung eines Kirchenvorstandes benennt die Erzbischöfliche Behörde den Wahlausschuss und dessen Vorsitzenden.
Aufstellung und Veröffentlichung der Vorschlagsliste
(1) 1Der Wahlausschuss hat die Vorschlagsliste für die Kirchenvorstandswahl aufzustellen. 2Er beschließt mit einfacher Mehrheit. 3Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vor­sitzenden den Ausschlag.
(2) 1Die Liste soll wenigstens ein Drittel mehr Namen enthalten, als Mitglieder zu wählen sind. 2Es muss jedoch mindestens ein Kandidat mehr aufgestellt sein, als Mitglieder zu wählen sind.
(3) In der Vorschlagsliste sind die Namen der Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge mit Angabe von Alter, Beruf und Wohnung aufzuführen.
(4) Spätestens fünf Wochen vor dem Wahltermin hat der Vorsitzende die Vorschlagsliste durch Aushang in, an oder vor allen Kirchen der Kirchengemeinde bis zum Ablauf des Wahltages zu veröffentlichen.
(5) 1Während der Zeit der Veröffentlichung ist in jedem Sonntagsgottesdienst auf die Aus­hänge hinzuweisen. 2Dabei soll auch auf die Möglichkeit der Ergänzung gemäß Artikel 7 hingewiesen werden.
(6) Auf der Vorschlagsliste sind Ort, Beginn und Ende des Aushangs vom Vorsitzenden mit Unterschrift zu vermerken.
(1) Die Vorschlagsliste ist auf Antrag von wahlberechtigten Gemeindemitgliedern zu ergän­zen.
(2) Der Ergänzungsvorschlag ist gültig, wenn er von mindestens zwanzig Wahlberechtigten mit Vor-, Zunamen und Anschrift unterzeichnet und mit der Erklärung, dass die Vorge­schlagenen zur Annahme einer etwaigen Wahl bereit wären, bis drei Wochen vor dem Wahltermin beim Wahlausschuss eingereicht ist.
(3) Die Ergänzungsvorschläge sind vom Wahlausschuss zu prüfen und nach Feststellung ihrer Ordnungsmäßigkeit spätestens zwei Wochen vor dem Wahltage entsprechend dem in Artikel 6 Abs. 3 bis 6 für die Veröffentlichung der Vorschlagsliste genannten Verfah­ren bekannt zu geben.
Herstellung der Stimmzettel
(1) Auf Stimmzetteln, für deren rechtzeitige Herstellung der Wahlausschuss zu sorgen hat, sind die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge mit Angabe von Alter, Anschrift und Beruf aufzuführen.
(2) Der Stimmzettel muss einen Hinweis auf die Anzahl der Personen enthalten, die höchs­tens gewählt werden dürfen.
(1) Die Einladung zur Wahl erfolgt spätestens zwei Wochen vor dem Wahltermin entspre­chend dem in Artikel 6 Abs. 4 bis 6 für die Veröffentlichung der Vorschlagsliste genannten Verfahren.
(2) 1In der Einladung zur Wahl müssen die Zeit der Wahl und der Wahlraum sowie die Zahl der zu wählenden Kirchenvorsteher angegeben sein. 2Wird die Wahl in mehreren Wahl­räumen zugelassen, dürfen sich die Wahlzeiten nicht überschneiden. 3Satz 2 gilt nicht für Stimmabgaben in weiteren Wahllokalen nach Briefwahlgrundsätzen nach der Regelung in Artikel 15.
(3) Die Einladung soll eine Belehrung über die Wahlberechtigung (§ 4 VVG) enthalten.
(1) 1Derjenige, der die Aufgaben des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes nach Artikel 4 wahr­nimmt, beruft spätestens zwei Wochen vor dem Wahltermin einen Wahlvorstand. 2Dieser besteht aus vier, sechs oder acht wählbaren Gemeindemitgliedern als Beisitzern und dem ersten bzw. zweiten Stellvertreter des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes als Vorsitzen­dem, bei Bestelltsein eines geschäftsführenden Vorsitzenden dem zweiten Stellvertreter als Vorsitzendem. 3Ist die die Aufgaben des Vorsitzenden des Wahlvorstandes nach Artikel 10 Abs. 1 S. 2 wahrnehmenden Person verhindert oder kandidiert sie selbst, so beruft sie ein anderes wählbares Gemeindemitglied zum Vorsitzenden des Wahlvor­standes. 4Wer die Aufgabe des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes gemäß Artikel 4 wahr­nimmt, kann nicht zugleich zum Vorsitzenden des Wahlvorstandes bestellt werden.
(2) 1Für die erste Wahl in einer neuen Kirchengemeinde ist der vom Bischof mit der Leitung der Gemeinde beauftragte Geistliche der Vorsitzende des Wahlvorstandes. 2Jedoch kann die Erzbischöfliche Behörde einen anderen Vorsitzenden bestimmen. 3Der Vorsitzende beruft die Beisitzer.
(3) Im Falle der Auflösung eines Kirchenvorstandes ernennt die Erzbischöfliche Behörde den Wahlvorstand.
(4) In den Fällen der Absätze 2 und 3 obliegen dem Wahlvorstand die mit der Wahl verbunde­nen Aufgaben des Kirchenvorstandes.
(1) 1Die Wahlhandlung bis zur Feststellung des Wahlergebnisses ist öffentlich. 2Sie wird durch die die Aufgaben des Vorsitzenden des Wahlvorstandes gemäß Artikel 10 wahrneh­mende Person eröffnet und geleitet. 3Während der Wahlhandlung kann sie den Vorsitz einem Beisitzer übertragen.
(2) Es müssen stets wenigstens drei Wahlvorsteher bzw. im Fall der Wahl an weiteren Kirchen gemäß Artikel 15 Abs. 4 wenigstens zwei Wahlvorsteher im Wahlraum anwesend sein.
(3) Die die Aufgaben des Vorsitzenden des Wahlvorstandes gemäß Artikel 10 wahrnehmende Person hat im Wahlraum für Ruhe und Ordnung zu sorgen; sie kann jeden aus diesem verweisen, der die Wahlhandlung stört.
(4) Über die Wahlhandlung muss eine Niederschrift aufgenommen werden, die auch das Ergeb­nis der Wahl bekundet.
(5) Der Wahlvorstand beschließt mit Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
(1) Der Wahlvorstand hat durch geeignete Vorkehrungen dafür zu sorgen, dass geheim ge­wählt werden kann.
(2) Das Wahlrecht wird persönlich durch die Kenntlichmachung der Gewählten auf dem Stimmzettel ohne Unterschrift ausgeübt.
(3) Vor Abgabe des ersten Stimmzettels hat sich der Wahlvorstand davon zu überzeugen, dass die Wahlurne leer ist.
(4) 1Vor der Aushändigung des Stimmzettels prüft der Wahlvorstand die Eintragung des Wäh­lers in der Wählerliste und vermerkt die Stimmabgabe. 2Der Wähler wirft den gefal­teten Stimmzettel in die Wahlurne.
Schließung der Abstimmung
1Nach Ablauf der bestimmten Wahlzeit dürfen nur noch die Wähler zur Stimmabgabe zuge­lassen werden, die vorher schon im Wahlraum anwesend waren. 2Alsdann erklärt der Vorsit­zende die Abstimmung für geschlossen.
(1) Briefwahl ist auf Antrag möglich.
(2) 1Der Antrag kann bis zum Mittwoch vor der Wahl während der Öffnungszeiten des Pfarr­büros gestellt werden. 2Er ist an den Vorsitzenden des Wahlausschusses zu richten. 3Der Briefwahlschein wird zusammen mit dem Briefwahlumschlag, dem Stimmzettel und dem amtlichen Wahlumschlag dem Antragsteller oder seinem mit schriftlicher Empfangs­vollmacht versehenen Vertreter ausgehändigt oder zugesandt.
(3) Die Ausstellung eines Briefwahlscheines ist in der Wählerliste zu vermerken oder in einem besonderen Verzeichnis festzuhalten, das dem Wahlvorstand zur Dokumentation der ausgestellten Briefwahlscheine übergeben wird.
(4) 1Der Wähler hat dafür zu sorgen, dass der Briefwahlschein und der verschlossene amt­liche Wahlumschlag mit seinem Stimmzettel in dem verschlossenen Briefwahlumschlag so rechtzeitig übersandt oder übergeben wird, dass der Wahlbrief spätestens am Wahltag bis zum Ende der festgesetzten Wahlzeit bei dem Wahlvorstand eingeht. 2Auf dem Briefwahlschein hat der Wähler zu versichern, dass er den Stimmzettel persönlich ge­kennzeichnet hat.
Stimmabgabe in Wahllokalen an weiteren Kirchen
(1) 1In Kirchengemeinden mit einer oder mehreren weiteren Kirchen kann neben der Wahl im Wahlraum an der Pfarrkirche entgegen Artikel 9 Abs. 2 Satz 2 gleichzeitig (vgl. Artikel 9 Abs. 2 Satz 3) auch die Wahl in Wahlräumen an den weiteren Kirchen stattfinden, in denen jedes wahlberechtigte Mitglied der Kirchengemeinde wählen kann. 2Für diese Wahl ist eine Wahlliste zu führen, in welche der Wähler mit vollständigem Namen und seiner Hauptwohnung einzutragen ist.
(2) 1Nach Eintragung in die Wahlliste erhält der Wähler die für die Wahl im Wahllokal an der weiteren Kirche erforderlichen Wahlunterlagen (Stimmzettel, amtlicher Wahlumschlag und Briefwahlum­schlag). 2Der ausgefüllte Stimmzettel wird abweichend von Artikel 12 Abs. 4 Satz 2 in den Wahlumschlag und dieser verschlossen in den Briefwahlumschlag gegeben. 3Vor Einwurf des Briefwahlumschlages in die Wahlurne ist der Umschlag mit vollständigem Namen und der Hauptwohnung des Wählers zu versehen.
(3) 1Nach Ende der Wahl wird der Zeitpunkt der Schließung des Wahlraumes in der Wahl­liste vermerkt, die Wahlurne geschlossen und versiegelt. 2Wahlurne und Wahlliste wer­den unverzüglich in den Wahlraum an der Pfarrkirche gebracht, wo sodann die Auszäh­lung der abgegebenen Stimmen durch den Wahlvorstand erfolgt.
(4) 1Für die Wahl an den weiteren Kirchen ist vom Kirchenvorstand jeweils ein Wahlvorstand für jede weitere Kirche zu bestellen, der aus zwei bis vier wählbaren Gemeindemitgliedern besteht. 2Dieser leitet die Wahl und ist dem Wahlvorstand gegenüber verantwortlich. 3Er bestätigt nach Ende der Wahl den ordnungsgemäßen Wahlverlauf durch abschließenden Vermerk und Unterschrift auf der Wahlliste.
Stimmauszählung und Beschluss über die
Ungültigkeit von Stimmzetteln
(1) 1Nach Schluss der Abstimmung werden zunächst die Briefwahlumschläge nacheinander geöff­net und Briefwahlschein und Wahlumschlag entnommen. 2Sodann wird die Wahlberech­tigung des Wählers geprüft und der Wahlumschlag ungeöffnet in die Wahlurne gelegt.
(2) 1Sodann sind, wenn eine Wahl nach Artikel 15 stattgefunden hat, jeweils nacheinander die Wahlurnen aus den Wahllokalen an den weiteren Kirchen zu öffnen und die abgegebenen Briefwahlumschläge mit den Eintragungen in der Wahlliste und der amtlichen Wählerliste gemäß Artikel 1 zu vergleichen. 2Hat ein Wähler sowohl im Wahllokal an seiner Pfarrkirche, als auch mittels Wahlbrief nach Artikel 15 in einem Wahllokal an einer weiteren Kirche gewählt, wird der Wahlbrief eingezogen. 3Dasselbe gilt, wenn mehrfach durch Wahlbrief oder Briefwahl gewählt wurde. 4Erst wenn alle Wahlbriefe geprüft sind, werden sie geöffnet und die Wahlumschläge in die Wahlurne des Wahl­lokals an der Pfarrkirche des Wählers gegeben.
(3) 1Danach werden alle Stimmzettel/Umschläge aus der Urne entnommen und gezählt. 2Deren Anzahl wird sodann mit der Anzahl der in der Wählerliste eingetragenen Wähler verglichen. 3Ergibt sich dabei auch nach wiederholter Zählung eine Verschiedenheit, so ist diese in der Niederschrift anzugeben und, soweit möglich, zu erläutern.
(4) Nach Öffnung der Umschläge werden die ungültigen Stimmzettel ausgeschieden.
(5) Über die Ungültigkeit von Stimmzetteln beschließt der Wahlvorstand.
(6) Ungültig sind Stimmzettel:
a) die unterschrieben oder kenntlich gemacht sind,
b) deren Umschläge kenntlich gemacht sind,
c) die keinen Kandidaten ausreichend bezeichnen,
d) die außer der Kennzeichnung der Gewählten weitere Zusätze enthalten,
e) auf denen mehr Namen gekennzeichnet als Personen zu wählen sind,
f) die zu mehreren in einem Umschlag enthalten sind.
(7) 1Die Stimmzettel, über die gemäß vorstehenden Absätzen 5 und 6 Beschluss gefasst wor­den ist, sind mit fortlaufender Nummer zu versehen und der Wahlniederschrift beizu­fügen. 2In der Niederschrift werden die Gründe der Entscheidung kurz angegeben.
(1) 1Die auf den gültigen Stimmzetteln gekennzeichneten Namen werden laut vorgelesen und von einem Wahlvorsteher in einer Liste vermerkt. 2Ein anderer Wahlvorsteher führt eine Gegenliste.
(2) Danach wird festgestellt, wie viele gültige Stimmen jeder Kandidat erhalten hat.
(3) 1Zu Mitgliedern sind so viele Kandidaten in der Reihenfolge der auf sie entfallenen Stim­men gewählt, wie Kirchenvorsteher zu wählen waren. 2Alle übrigen Kandidaten sind in der Reihenfolge der auf sie entfallenen Stimmen zu Ersatzmitgliedern gewählt. 3Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
(4) Der Wahlvorstand stellt das Wahlergebnis fest und gibt es im Wahlraum bekannt.
1Die Anwartschaft der Ersatzmitglieder endet mit Rechtskraft der nächsten Wahl. 2Tritt ein Ersatzmitglied anstelle eines vorzeitig ausgeschiedenen Mitglieds in den Kirchenvorstand ein, so setzt es dessen Amtszeit fort. 3Wenn die Ersatzliste erschöpft ist, wählt der Kirchenvor­stand ein weiteres Mitglied hinzu (§ 8 Abs. 3 VVG).
(1) 1Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden und wenigstens zwei Beisitzern zu unterschrei­ben. 2Mit der Unterzeichnung schließt die öffentliche Wahlhandlung ab.
(2) Die Wahlakten sind von dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes in Verwahrung zu nehmen und bis zum Abschluss der nächsten Kirchenvorstandswahl aufzubewahren.
1Der bisherige Kirchenvorstand veröffentlicht spätestens am Montag nach dem Wahlsonntag das Wahlergebnis für die Dauer einer Woche durch Aushang in, an oder vor allen Kirchen der Kirchengemeinde. 2Das Wahlergebnis wird in der Form veröffentlicht, dass die gewählten Mitglieder in der Rei­henfolge ihrer Wahl und anschließend die Ersatzmitglieder in der Reihenfolge ihrer Wahl jeweils unter Bekanntgabe der erreichten Stimmenzahl aufgeführt werden. 3Während der Zeit der Veröffentlichung ist in jedem Sonntagsgottesdienst auf den Aushang hinzuweisen. 4Auf die Möglichkeit des Einspruchs gemäß Artikel 21 ist hinzuweisen. 5Auf der Bekanntmachung des Wahlergebnisses sind Ort, Beginn und Ende des Aushangs vom Vorsitzenden mit Unterschrift zu vermerken.
Einsprüche gegen die Wahl
(1) Einsprüche gegen die Wahl sind innerhalb von 14 Tagen nach dem Wahlsonntag bei dem bisherigen Kirchenvorstand schriftlich unter Angabe von Gründen zu erheben.
(2) 1Der bisherige Kirchenvorstand beschließt über die Einsprüche. 2Ergibt die Prüfung, dass infolge Verletzung wesentlicher Wahlvorschriften das Wahlergebnis ganz oder zum Teil beeinflusst sein kann, hat er die Wahl ganz oder zum Teil für ungültig zu erklären. 3Eine falsche Feststellung des Wahlergebnisses hat er zu berichtigen.
(3) Der Beschluss ist zu begründen und dem, der Einspruch erhoben hat, sowie dem bzw. den Betroffenen zuzustellen.
(4) Auf die Möglichkeit der Berufung gemäß Artikel 22 Abs. 1 ist hinzuweisen.
Berufung an die Erzbischöfliche Behörde
(1) 1Gegen den Beschluss des Kirchenvorstandes steht den in Artikel 21 Abs. 3 Genannten innerhalb einer Woche nach Zustellung des Einspruchsbescheides die Berufung an die Erzbischöfliche Behörde zu. 2Diese entscheidet endgültig.
(2) Die Erzbischöfliche Behörde kann von Amts wegen über die Gültigkeit der Wahl entschei­den und eine falsche Feststellung des Wahlergebnisses richtig stellen.
(3) Steht die Ungültigkeit der Wahl endgültig fest, so ist sie unverzüglich zu wiederholen.
Mitteilung des Wahlergebnisses an die Erzbischöfliche Behörde
Die Namen, Anschriften und der Beruf der Gewählten sind der Erzbischöflichen Behörde unverzüglich nach der konstituierenden Sitzung mitzuteilen.
Bestimmung des Wahltermins, Kooptation weiterer Kirchenvorstandsmitglieder
und Einführung der Kirchenvorsteher
(1) 1Den Wahltermin bestimmt die Erzbischöfliche Behörde. 2Als einheitlicher Termin für das Ausscheiden der Hälfte der Kirchenvorsteher und das Eintreten einer neu gewählten Hälfte ist möglichst der 15. November 2012, 2015 und so fort einzuhalten, ohne Rück­sicht darauf, an welchem Tage die betreffenden Kirchenvorsteher in ihr Amt eingeführt worden sind.
(2) Die nach Abs. 1 festgelegten Termine haben auch für die Fälle des Artikels 5 Abs. 3 und 4 Geltung, sofern die Kirchenvorsteher vor dem 1. Januar eines allgemeinen Wahljahres in ihr Amt eingeführt worden sind; andernfalls wird ein Termin überschlagen.
(3) Sind bei der Wahl weniger Mitglieder gewählt worden, als zu wählen waren, so wählt der Kirchenvorstand in seiner ersten Sitzung nach der Wahl die erforderliche Anzahl weiterer Mitglieder hinzu.
(4) Die neuen Kirchenvorsteher sind gemäß Artikel 4 der Geschäftsanweisung innerhalb eines Mo­nats nach Rechtskraft ihrer Wahl oder nach ihrer Berufung in einer Sitzung des Kirchen­vorstandes von dem Vorsitzenden bzw. geschäftsführendem Vorsitzenden in ihr Amt ein­zuführen und auf treue Erfüllung ihrer Obliegenheiten mittels Handschlags zu verpflich­ten (konstituierende Sitzung).
(5) Dem Sitzungsbuch ist gemäß Artikel 4 der Geschäftsanweisung ein Verzeichnis der Kirchenvor­steher mit ihrer Amtsdauer und der Ersatzmitglieder in der Reihenfolge ihrer Berufung beizufügen, das nach jeder Wahl und Veränderung zu berichtigen oder fortzuschreiben ist.
Diese Fassung der Wahlordnung tritt zum 1. März 2012 in Kraft.
[1] Soweit personenbezogene Bezeichnungen im Interesse der Lesbarkeit und Verständlichkeit in der männlichen Form stehen, wird diese Form verallgemeinernd verwendet und bezieht sich auf beide Geschlechter.
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Dieser Eintrag wurde am 01.12.2017 von Nadine Küpke bearbeitet.
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