Source: https://www.borks.de/de/allgemeine-geschaeftsbedingungen
Timestamp: 2020-03-31 01:28:48
Document Index: 355399210

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§3', '§4', '§5', '§ 651', '§ 651', '§6', '§7', '§ 651', '§8', '§11', '§12']

Mit der Anmeldung bietet der Kunde (im Folgenden: Reisender) "BORK'S Ferienhäuser GmbH" (im Folgenden: Reiseveranstalter) den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Der Vertrag kommt mit der Annahme (Reisebestätigung) durch den Reiseveranstalter zustande. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das der Reiseveranstalter für die Dauer von 10 Tagen ab Zugang gebunden ist.
Auf den Reisevertrag sind die §§ 651a ff BGB anzuwenden. Die nachfolgenden Bestimmungen gelten lediglich ergänzend.
Mit der Reisebestätigung erhält der Kunde einen Sicherungsschein, mit dem die nach § 651k BGB geforderte Absicherung des Kunden dokumentiert wird.
Ferienhäuser dürfen nur von den in der Anmeldung aufgeführten Personen und nur bis zu der im Katalog angegebenen Personenzahl belegt werden. Die Mitnahme von Haustieren ist nur bei den im Katalog gekennzeichneten Ferienhausobjekten zulässig.
Mit dem Zugang der Reisebestätigung und des Sicherungsscheines wird eine Anzahlung von 25 % der Ferienhausmiete fällig. Die Restzahlung (restliche Ferienhausmiete sowie ggf. der Preis für die Fährpassage) hat bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn zu erfolgen.
Kommt der Reisende seiner Zahlungspflicht nicht oder nicht rechtzeitig nach, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, von dem Reisevertrag zurückzutreten.
Die Reiseunterlagen werden nach Zahlungseingang versandt.
Bei Buchungen vor Erscheinen des Kataloges berechnen wir eine Reservierungsgebühr von 25,00 EUR, die mit konkreter Buchungsbestätigung verrechnet wird oder bei Stornierung verfällt. Umbuchungen sind bis 10 Wochen vor der Reise gratis.
§3 Leistungen, Pflichten, Obliegenheiten
Der Reiseveranstalter tritt nur als Vermittler für die Hauseigentümer und Dienstleister auf.
Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der Reisebestätigung unter Berücksichtigung der Ausschreibung im jeweils gültigen Katalog.
Die zur Verfügung gestellten Ferienhäuser und Boote stehen im Privateigentum und sind pfleglich zu behandeln. Die Einrichtung und Ausstattung des jeweiligen Ferienhauses ist nach dem jeweiligen Geschmack des Eigentümers ausgewählt worden. Unterschiede in der Einrichtung sind möglich und des weiteren müssen landestypische Besonderheiten in der Möblierung akzeptiert werden. Dies gilt auch für eventuelle Zuwegungen, die teilweise aufgrund der Naturgegebenheiten ein direktes Erreichen des Ferienhauses bzw. Bootsplatzes mit dem Auto nicht zulassen. Nicht jedes Grundstück ist bezüglich der Lage für Kleinkinder geeignet.
Betten sind häufig schmaler als 75 cm. Kleiderschränke sind kein Standard in norwegischen Schlafräumen.
Die Wasserqualität entspricht nicht zwingend Trinkwasserqualität.
Der Reisende ist verpflichtet, das Ferienhaus sauber zu verlassen. Zu diesem Zweck hat er eine Endreinigung durchzuführen, soweit nichts anderes vereinbart wurde oder aus dem Katalog oder der Reisebestätigung hervorgeht.
Bei einer vorzeitigen Abreise ist der Reisende verpflichtet, den Ansprechpartner vor Ort (Hauseigentümer) oder den Reiseveranstalter hierüber unverzüglich zu informieren.
Der Schlüssel zum Ferienhaus ist bei derselben Stelle zurückzugeben, wo er in Empfang genommen wurde.
Im Zusammenhang mit der Benutzung von Booten hat der Reisende die örtlichen und ausliegenden Bootsregeln zu beachten. Er muss sich an Weisungen der örtlichen Kontaktpersonen zu den Sicherheitsbestimmungen halten.
Alle Bootsfahrten erfolgen auf eigene Gefahr.
§4 Leistungen- und Preisänderungen
Änderungen oder Abweichungen von den versprochenen Reiseleistungen, die nach Vertragsschluss notwendig werden (triftiger Grund) und die nicht vom Reiseveranstalter wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit diese Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich und für den/die Reisenden unter Berücksichtigung der Interessen des Reiseveranstalters zumutbar sind. Der Reiseveranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person oder pro Objekt auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisebeginn mehr als vier Monate liegen. Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung wird der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich darüber informieren. Preiserhöhungen, die ab dem 20. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden, sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen über 5 % des Reisepreises oder bei einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende kostenfrei zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, ihm eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anzubieten. Die vorgenannten Rechte hat der Reisende unverzüglich nach Erklärung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung/Leistungsänderung gegenüber dem Reiseveranstalter geltendzumachen.
§5 Rücktritt durch den Reisenden
Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von dem Reisevertrag zurücktreten (§ 651i BGB). Im Falle eines solchen Rücktritts kann der Reiseveranstalter in der Regel folgende Entschädigungen verlangen: Bei einem Rücktritt bis zum 46. Tag vor Reiseantritt 25% des Reisepreises, ab dem 45. Tag vor Reiseantritt 50% des Reisepreises, ab dem 35. Tag vor Reiseantritt 80% des Reisepreises und ab dem 3. Tag vor Reiseantritt bis zum Reiseantritt 90% des Reisepreises.
Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass eine dritte Person in seine Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt (§ 651b BGB).
Dem Reisenden steht es frei nachzuweisen, dass ein Schaden nicht entstanden oder wesentlich niedriger ist.
§6 Rücktritt und Kündigung durch den Hauseigentümer oder den Reiseveranstalter
Der Hauseigentümer und der Veranstalter können den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Hauseigentümer oder den Veranstalter vom Reisenden nachhaltig gestört wird. Das gleiche gilt, wenn sich ein Reisender in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Der Veranstalter behält jedoch den Anspruch auf den Reisepreis. Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. Der Veranstalter muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderen Verwendung nicht in Anspruch genommener Leistungen erlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch Leistungsträger.
Der Hauseigentümer und der Veranstalter können bis 7 Wochen vor Reiseantritt von der Reise zurücktreten bei Nichterreichen einer in der jeweiligen Leistungsbeschreibung und in der Reisebestätigung angegebenen Mindestteilnehmerzahl. Der Veranstalter informiert den Reisenden selbstverständlich, sofern zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich wird, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann. Der Reisende erhält den gezahlten Reisepreis umgehend zurück. Ein Rücktrittsrecht des Veranstalters besteht jedoch nicht, wenn er die dazu führenden Umstände zu vertreten hat (z.B. Kalkulationsfehler) oder wenn er diese Umstände nicht nachweisen kann. Die Rücktrittserklärung wird dem Reisenden unverzüglich zugeleitet.
Im Fall des Rücktritts des Veranstalters nach Abs. 2 ist der Reisende berechtigt, die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Rücktrittserklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen. Sofern der Reisende von seinem Recht auf Teilnahme an einer gleichwertigen Reise keinen Gebrauch macht, erhält er den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.
§7 Außergewöhnliche Umstände - Höhere Gewalt
Wegen der Kündigung des Reisevertrages in Fällen höherer Gewalt wird auf § 651j BGB verwiesen.
§8 Abhilfe/Minderung/Kündigung
Wird eine Reiseleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Hauseigentümer kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. Der Hauseigentümer kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
Leistet der Hauseigentümer nicht innerhalb einer vom Reisenden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe durch ein besonderes Interesse des Reisenden geboten wird.
Der Reisende kann eine Minderung des Reisepreises vom Hauseigentümer verlangen, soweit Reiseleistungen nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht worden sind und er es nicht schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Hauseigentümer innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen wird Schriftform empfohlen - kündigen. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Wird der Vertrag danach aufgehoben, behält der Reisende den Anspruch auf Rückbeförderung. Er schuldet dem Reiseveranstalter nur den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.
Bei etwaigen Reisemängeln am Urlaubsort ist der Reisende verpflichtet, Borks Ferienhäuser GmbH umgehend zu informieren, damit Abhilfe geschaffen werden kann.
Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers (z. B. Beförderungsunternehmen, Eigentümer eines Ferienhauses) verantwortlich ist.
Jeder Teilnehmer ist für seinen Versicherungsschutz selbst verantwortlich. Der Reiseveranstalter empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Ferner wird empfohlen, eine Reisegepäck-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Reisehaftpflicht-Versicherung abzuschließen.
§11 Unwirksamkeit
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Auskünfte aller Art erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr.
§12 Veranstalter