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Timestamp: 2019-08-19 02:39:48
Document Index: 139415611

Matched Legal Cases: ['§ 280', '§ 823', '§ 531', '§ 543', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 68', '§ 404', 'BGH', '§ 286', '§ 404', '§ 531', 'BGH', '§ 531', '§ 249', '§ 249', 'BGH', '§ 531', '§ 139', '§ 531', '§ 531', '§ 97', '§ 823', '§ 531']

07.01.2009 · IWW-Abrufnummer 090035
Bundesgerichtshof: Urteil vom 18.11.2008 – VI ZR 198/07
VI ZR 198/07
Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 18. November 2008 durch die Vizepräsidentin Dr. Müller, den Richter Wellner, die Richterin Diederichsen und die Richter Stöhr und Zoll
Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 4. Juli 2007 wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.
Die Klägerin macht gegen die Beklagte als Trägerin eines Krankenhauses materiellen und immateriellen Schadensersatz nach einer digitalen Subtraktionsangiographie des Kopfes (künftig: DSA) geltend.
Die Klägerin musste sich 1975 einer Gehirnoperation unterziehen und erlitt 1987 einen Schlaganfall. Seitdem war sie rechtsseitig gelähmt. Im Jahr 2002 traten beidseitige Ponsblutungen (Gehirnblutungen) auf. Im September 2003 verstarb eine Nichte der Klägerin infolge einer Aneurysmenruptur. Am 20. November 2003 wurde die Klägerin "wegen vor dreieinhalb Wochen für einen Tag bestehender Kopfschmerzen links im Hinterhaupt- und Scheitelbereich und in einem ambulanten CCT beschriebenen Blutung rechts paramedian im Ponsbereich" stationär in die neurologische Abteilung des Krankenhauses der Beklagten aufgenommen. Am 26. November 2003 führte der Radiologe Dr. V. mit der Kl