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Timestamp: 2019-08-21 05:32:02
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Umwelt und Energie: Dezember 2017
BMUB-PM: Hendricks: Wichtiger Schritt beim Atomausstieg
BMUB-Pressedienst Nr. 391/17
Berlin, 29. Dezember 2017
Reaktorsicherheit/Energiewende
AKW Gundremmingen B geht am 31.12. vom Netz
Der Block B des Atomkraftwerks Gundremmingen in Bayern geht am 31. Dezember
2017 endgültig vom Netz. Dieses Enddatum wurde als Teil des im breiten
Konsens beschlossenen schrittweisen Atomausstiegs nach der
Reaktorkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 im Atomgesetz festgelegt.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Ich bin froh über das
Abschalten des Atomkraftwerks Gundremmingen B. Der Atomausstieg in
Deutschland kommt damit einen wichtigen Schritt voran. Die Atomkraft war
ein technologischer Irrweg - sowohl Fehlerfreiheit als auch
Kostengünstigkeit waren Versprechen, die nie eingehalten wurden. Ich bin
um jedes AKW froh, das nicht mehr in Betrieb ist. Mit der Abkehr von
dieser gefährlichen und nicht nachhaltigen Energieform haben wir den
Grundstein für eine international wettbewerbsfähige Energiestruktur in
Deutschland gelegt.
Wir steigen zwar in den nächsten Jahren aus der Atomenergie aus. Für die
Dauer der Restlaufzeit muss jedoch gewährleistet sein, dass die
Atomkraftwerke auf dem höchstmöglichen Sicherheitsniveau betrieben und
anschließend sicher rückgebaut werden. Das hat für mich oberste
Auch für die Stromversorgung ist das schrittweise Abschalten der
Atomkraftwerke richtig. Anders als von einigen prophezeit wurde, leiden
wir in Deutschland nicht unter einer Stromlücke. Wir haben im Gegenteil
sogar gigantische Stromüberschüsse. Unsere Stromversorgung ist sicher,
daran wird auch die Abschaltung von Gundremmingen B nichts ändern."
Das Atomgesetz sieht vor, dass die nach der Abschaltung von Gundremmingen B
verbliebenen sieben Reaktoren wie folgt abgeschaltet werden:
•	Philippsburg 2 spätestens am 31.12.2019
•	Grohnde, Gundremmingen C und Brokdorf spätestens am 31.12.2021
•	Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 spätestens am 31.12.2022
Am Standort des Atomkraftwerks Gundremmingen wurden insgesamt drei
Kraftwerksblöcke errichtet. Der Block A, ein Siedewasserreaktor mit einer
elektrischen Bruttoleistung von 250 MW, wurde bereits im Jahr 1977
abgeschaltet. Der Rückbau dieses Blockes ist mittlerweile weit
fortgeschritten. Der Beginn des Leistungsbetriebs des Blockes B des
Atomkraftwerks Gundremmingen erfolgte 1984. Nach Abschaltung des Blockes B
befindet sich in Deutschland mit Block C nur noch ein Siedewasserreaktor
im Leistungsbetrieb. Er hat ebenso wie Block B eine elektrische
Bruttoleistung von 1344 MW.
BMUB-PM: Mit der Fusion der Endlagergesellschaften ist die Neuorganisation der atomaren Endlagerung abgeschlossen
BMUB-Pressedienst Nr. 390/17
Mit der Fusion der Endlagergesellschaften ist die Neuorganisation der
atomaren Endlagerung abgeschlossen
Durch die Fusion der Gesellschaften des Bundes im Bereich der atomaren
Endlagerung in der Bundes-Gesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) sind die
Vorgaben des Gesetzgebers und die Beschlüsse der Endlagerkommission zur
Neuorganisation fristgerecht umgesetzt worden. Die Verschmelzung der
Endlagergesellschaften des Bundes ist am 20. Dezember durch Eintragung im
Handelsregister rechtswirksam geworden. Die BGE ist damit
Rechtsnachfolgerin der im Juni 2017 vom Bund übernommenen Deutschen
Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
sowie der bundeseigenen Asse-GmbH.
Die Asse-GmbH hat seit ihrer Gründung 2009 die Rückholung der schwach-
und mittelradioaktiven Abfälle aus dem ehemaligen Forschungs-Endlager
geplant. Die DBE ist damit beauftragt worden, das frühere Erzbergwerk
Schacht Konrad zum Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle
auszubauen. Außerdem hat die DBE das Endlager Morsleben (in Schließung)
und das frühere Erkundungsbergwerk Gorleben betrieben. Damit sind die
Beschlüsse der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (sog.
Endlagerkommission) und die Konzeption des Gesetzgebers zur neuen
Gesellschaftsstruktur bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle
fristgemäß umgesetzt worden.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Fusion der
Endlagergesellschaften ist eine gemeinsame Herausforderung für alle
Beteiligten. Sie ist aber auch eine Chance, den Neustart bei der
Endlagersuche und der Organisation des Strahlenschutzes erfolgreich,
langfristig und nachhaltig mitzugestalten. Ich freue mich besonders, dass
es uns gelungen ist, den Übergang ohne Nachteile für die Beschäftigten
BGE-Geschäftsführerin Ursula Heinen-Esser sagt: „Die Verschmelzung ist
ein erster Meilenstein auf dem Weg zur neuen BGE, in der wir nun die
gesamttechnische und planerische Kompetenz für die Endlagerung unter
einem Dach vereinigen."
Pünktlich zum Jahresbeginn 2018 ist auch formal ausschließlich die BGE
für die Endlagerungsprojekte des Bundes verantwortlich. Damit wird ein
neues Kapitel im Bereich der atomaren Endlagerung aufgeschlagen. Anstelle
der in den vergangenen Jahrzehnten gewachsenen, komplizierten Struktur bei
Planung, Bau und Betrieb der Endlagerprojekte bestehen damit auch bei
Aufbau und Zuständigkeit jetzt klare Verhältnisse.
Bereits im April 2017 hat die BGE sämtliche Aufgaben vom Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) als verantwortlicher Betreiber für die Schachtanlage
Asse II, die Schachtanlage Konrad, das Endlager Morsleben, die
Offenhaltung Gorleben sowie die Aufgaben des BfS als Vorhabenträger nach
dem Standortauswahlgesetz übernommen. Mit der Aufnahme der bisherigen
Verwaltungshelfer DBE und Asse-GmbH wird die Bundesgesellschaft auch deren
Geschäftsbetrieb fortführen. Alleiniger Gesellschafter der BGE ist der
Bund, der über die Beteiligungsführung im Bundesumweltministerium auch
die Steuerung der Gesellschaft innehat. Für die BGE werden zukünftig
mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein. Die BGE hat
ihren Sitz in Peine. Weitere Standorte der BGE sind u.a. Salzgitter,
Remlingen und Morsleben.
BMUB-PM: EU schafft Klarheit bei Klimaschutz durch Wälder und Böden
BMUB-Pressedienst Nr. 389/17
Neue Verordnung setzt Anreize, Kohlenstoffsenken zu schützen und zu
Der Rat der EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament haben sich auf eine
Reform der Anrechnungsregeln für die CO2-Einbindung und den
Treibhausgasaustoß von Wäldern und Böden geeinigt. Wälder und Böden,
zusammengefasst als sogenannter Landnutzungssektor, spielen eine zentrale
Rolle für das Ziel des Paris-Abkommens, in der zweiten Hälfte des
Jahrhunderts die Treibhausgasneutralität zu erreichen. Die neuen Regeln
gelten ab 2021.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wälder und Böden können
erheblich zum Klimaschutz beitragen, wenn sie CO2 binden. Daher freue ich
mich, dass wir auf EU-Ebene nun robuste Regeln für die Anrechnung von
Wäldern und Böden für den Klimaschutz gefunden haben. Diese setzen neue
Anreize für zusätzliche Anstrengungen im Bereich der Landnutzung und
verhindern, dass über kreative Buchhaltung heiße Luft ins System
Mit der Einigung über die so genannte Verordnung zur Integration von
Emissionen und Senken aus Landnutzung, Landnutzungsänderungen und
Forstwirtschaft – kurz LULUCF – wird der menschliche Einfluss auf
ausgestoßene und abgebaute Treibhausgasmengen von Wäldern und Böden ab
2021 in den EU-Klimarahmen integriert. Die Verordnung legt für den
Zeitraum 2021 bis 2030 erstmalig ein Klimaschutzziel für den
Landnutzungssektor fest. Zudem werden Anrechnungsregeln definiert, die den
natürlichen Schwankungen dieses Sektors Rechnung tragen und den
menschlichen Einfluss und die Wirkung von Klimaschutzmaßnahmen von
natürlichen Effekten abgrenzen. Für die einzelnen Landkategorien werden
einheitliche Vergleichsmaßstäbe für alle EU-Mitgliedstaaten zur
Bestimmung von Fort- oder Rückschritten im Klimaschutz eingeführt.
Jeder EU Mitgliedstaat vergleicht die reale CO2-Einbindung von Wäldern und
Böden mit Vergleichsmaßstäben, die in der Verordnung festgelegt werden.
Eine Abnahme der CO2-Einbindung gegenüber dem Vergleichsmaßstab
resultiert in Lastschriften, eine Zunahme in Gutschriften. Die
Mitgliedstaaten müssen sicherstellen, dass sie im Saldo nicht mehr Last-
als Gutschriften auf dem Konto haben. Ein Überschuss an Lastschriften
muss durch zusätzlichen Klimaschutz innerhalb des Landnutzungssektors
oder in den anderen Sektoren außerhalb des Emissionshandels ausgeglichen
werden. Gleichzeitig dürfen Gutschriften in begrenztem Umfang in andere
Sektoren übertragen werden.
Deutschland konnte zusammen mit anderen Mitgliedstaaten wichtige Prinzipien
für die Integrität des Legislativvorschlages sicherstellen. Dies
betrifft vor allem die Anrechnung der CO2-Einbindung von Wäldern. Es ist
zudem ein großer Fortschritt, dass ab 2026 auch die Klimabilanz von
Feuchtgebieten verpflichtend angerechnet werden muss, denn Moore sind ein
besonders großer Kohlenstoffspeicher. Hierfür hatte sich die
Bundesregierung bereits in den Verhandlungen im Rat eingesetzt.
Das Verhandlungsergebnis muss nun nur noch formal vom EU-Ministerrat und
vom EU-Parlament bestätigt werden. Gestern Abend wurde es vom Ausschuss
der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten angenommen.
Posted by otmezger at 16:56 Keine Kommentare: Links to this post
Speicher-Forschung auf dem Prüfstand
Wie erfolgreich war die Förderinitiative Energiespeicher? Wissenschaftler ziehen Bilanz.
Rund 184 Millionen Euro Fördermittel steckte die Bundesregierung seit April 2011 in die Entwicklung verschiedener Speichertechnologien für die Energiewende. Die letzten Projekte werden im kommenden Jahr beendet. Gut investiertes Geld, meinen Wissenschaftler des Projektträgers Jülich, die die Ergebnisse der Förderinitiative Energiespeicher unter die Lupe nahmen. Ihre Analyse mündet in einem Ausblick auf zukünftig wichtige Forschungsthemen.
BINE Informationsdienst ist ein Service von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Herausgeber: FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH. Sitz der Gesellschaft: Eggenstein-Leopoldshafen, Amtsgericht Mannheim HRB 101892. Geschäftsführerin: Sabine Brünger-Weilandt. Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinDirig Dr. Stefan Luther.
BMUB-PM: Pfadfinder überreichen Barbara Hendricks das Licht aus Bethlehem
BMUB-Pressedienst Nr. 388/17
Friedenslicht zum Weihnachtsfest
Pfadfinder überreichen Barbara Hendricks das Licht aus Bethlehem
Bundesumwelt- und-bauministerin Barbara Hendricks hat heute das
Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem aus den Händen von
Pfadfinderinnen und Pfadfindern empfangen. Die Kerze wird bis zum
Weihnachtsfest in einer Laterne im Foyer des Bundesumwelt- und
-bauministeriums in Berlin brennen. Damit das Licht auch möglichst viele
Menschen erreicht, wird das Ministerium bis 22. Dezember seine Türen in
der Stresemannstraße am Potsdamer Platz von 10 bis 17 Uhr öffnen. Es
besteht dann die Möglichkeit, seine eigene Laterne mit Kerze mitzubringen
und sie an der Flamme aus der Geburtsgrotte zu Bethlehem zu entzünden, um
das heilige Licht mit ins eigene Heim zu nehmen und das Friedenslicht so
Hendricks: „Das Friedenslicht ist ein Symbol für den Frieden und die
Verständigung der Völker, unabhängig von politischer Einstellung, Rasse
und Religion. Ich freue mich, dass die Pfadfinderinnen und Pfadfinder
heute auch uns das Friedenslicht ins Ministerium bringen. Sie setzen mit
dieser Aktion ein Zeichen für die Toleranz und Akzeptanz aller Menschen
Das Licht wird als Zeichen des Friedens an Familien, Vereine, Schulen,
Kindergärten, Kirchen, öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser, Alten-
und Pflegeheime weitergegeben. Durch dieses Engagement findet es seinen
Weg auch zu den Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen. Das
Friedenslicht bringt die Botschaft von einem friedlichen und solidarischen
Miteinander zu „allen Menschen guten Willens".
Die Friedenslichtaktion geht zurück auf die Initiative „Licht ins
Dunkel" des Österreichischen Rundfunks ORF aus dem Jahr 1986. Das in
der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem von einem Kind entzündete Licht wird
seitdem alljährlich nach Wien gebracht und dort an Pfadfinderinnen und
Pfadfinder aus ganz Europa und darüber hinaus weitergereicht. Seit 1993
holen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Verbände BdP, DPSG, PSG, VCP und
VDAPG das Licht nach Deutschland.
BMUB-Bildungsnewsletter 12/2017
BMUB-Bildungsnewsletter 12/2017 | 20.12.2017 | Newsletter | www.bmub.bund.de/bildungsservice
© BMUB/Katharina Pia Müller
Am 18. Dezember startete die zweite Förderphase des ESF- Bundesprogramms "Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern – Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf (BBNE)". Für Projekte der zweiten Förderrunde stellen das Bundesumweltministerium und die Europäische Union im Zeitraum von 2019 bis 2022 rund 9,5 Millionen Euro europäische Mittel und rund 7,7 Millionen Euro aus Bundesmitteln bereit. BBNE ist das erste Bundesprogramm mit explizitem Umwelt- und Klimaschutzschwerpunkt in der Geschichte des Europäischen Sozialfonds (ESF). Das Programm wurde im Jahr 2015 erstmals gestartet, um die Qualifizierung für Green Economy, Energiewende und Klimaschutz zu sichern und einem möglichen Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die Laufzeit der Projekte beträgt mindestens 36 und maximal 48 Monate. Frühester Projektstart ist am 1. Januar 2019, spätestes Projektende am 31. Dezember 2022. Das Fördervolumen beläuft sich auf bis zu zwei Millionen Euro pro Projekt. Beide Projektformate können in den Zielregionen SeR1 und Übg2 beantragt werden, Workcamps zusätzlich in SeR2 und Übg2.
25. Januar 2018 – Berlin
Jetzt anmelden: Zukunft? Jugend fragen! – BMUB Jugendkonferenz. Im Fokus: Die Einstellungen junger Menschen zu Nachhaltigkeit, Politik und Engagement
23. bis 24. Februar 2018 – Stuttgart
GREEN UP YOUR FUTURE – von der Faszination Bionik zum "grünen" Traumjob Interaktive Bionik-Ausstellung gastiert mit Hai, Wüstenkäfer und schwarmintelligenten Ameisen auf Green World Tour
6. März 2018 – Frankfurt am Main
8. Netzwerkkonferenz Ressourcenbildung. Schwerpunkt: Bedarfe und Perspektiven der Lernenden
24. bis 29. März 2018 – Berlin
#bbne-Jugend-Osterworkcamp – Deine grüne Zukunftsstadt. Workcamp zum Greening der Berufswelt
Der Klimawandel gefährdet nicht nur Lebensräume an Land, sondern auch die Ökosysteme im Meer. Vor allem steigende CO2-Konzentrationen und Wassertemperaturen verändern dort die Lebensbedingungen. Nicht nur tropische Korallenriffe mit ihrer riesigen Artenvielfalt sind bedroht. Die Veränderungen betreffen Ökosysteme weltweit, auch in Nord- und Ostsee.
© BMUB/Julia Seim
Weihnachtstelegramm für Kurzentschlossene
++ Baumschmuck ändern? Mit Nachbarschaft oder Familie tauschen – oder einfach neu bemalen ++ Geschenk im Geschenk – zum Beispiel Buch mit Schal oder Handtuch einpacken++ statt Geschenkpapier: Geschirrhandtuch, Zeitungspapier, alte Kartons oder Tapetenreste ++ Aufessen statt Staubwischen: Eingemachtes, schöne Nudeln oder besonderes Öl verschenken ++ Deckel drauf bei Weihnachtsbraten oder Punsch – verringert die Garzeit und spart bis 30 Prozent Energie ++
25 Millionen Weihnachtsbäume in Deutschland
Fast 25 Millionen Bäume werden in Deutschland jedes Jahr verkauft. Ein großer Anteil davon wird auf heimischen Plantagen produziert. Um diese großen Mengen erzeugen zu können, werden derzeit oft noch Kunstdünger und Insektenschutzmittel eingesetzt. Wer einen umweltschonenden Baum schmücken möchte, kann beim Einkauf auf bestimmte Siegel achten. Manche Baumschulen und Gärtnereien bieten auch Mietweihnachtsbäume im Topf an.
Welche Ideen haben junge Menschen, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen? Was fordern sie von der Politik zum Thema Klimaschutz? 200 Jugendliche aus ganz Deutschland haben diese Fragen im Vorfeld der Weltklimakonferenz auf drei Jugendforen diskutiert. Ihre Perspektiven, Ideen und Lösungsansätze zu Klimawandel und Klimaschutz fasst der Jugendreport zusammen.
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Kita-Wettbewerb: "Ein Tag ohne Strom"
Wo kommt der Strom eigentlich her? Wofür wird er genutzt? Warum sollte man Strom sparen? Das Projekt "Klima-Kita-Netzwerk" ruft bundesweit Kitas dazu auf, einen Tag mit kreativen Ideen rund um das Thema Energie zu gestalten und nach Möglichkeiten zu suchen, Strom und Energie einzusparen.
Wettbewerb "ECHT KUH-L!" zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung
Wie leben Kühe, Ziegen und Schafe? Was bedeutet tiergerecht? Wie und zu welchen Produkten wird Milch verarbeitet? Was kann man selber alles aus Milch zubereiten? Der bundesweite Wettbewerb "ECHT KUH-L!" ruft unter dem Motto "Vom Gras ins Glas" Kinder und Jugendliche der dritten bis zehnten Klasse dazu auf, sich mit der Haltung von Milchvieh und dem Grundnahrungsmittel Milch auseinanderzusetzen. Einsendeschluss ist der 31. März 2018.
© iStock.com/1xpert
Die große Globalisierung für kleine Leute
Anregungen für die Bildungsarbeit mit jungen Kindern gibt eine Broschüre, die sich an Schulen und Nichtregierungsorganisationen richtet. Sie enthält vielfältige Materialien, Methoden und Bildungskonzepte des Globalen Lernens, basierend auf Beispielen aus der Praxis, die an die Lebenswelt der jungen Lernenden angebunden sind.
© Federico Rostagno/fotolia.com
MINT the Gap: Umweltschutz als Motivation für technische Berufsbiographien? Eine Bestandsaufnahme
Der Wandel zu einer ressourcenschonenden, klimafreundlichen Wirtschaftsweise erfordert unter anderem viel Wissen und Fachkenntnisse im technologischen und naturwissenschaftlichen Bereich (MINT). Eine von BMUB und UBA beauftragte Studie hat untersucht, ob Umweltschutzinhalte geeignet sind, junge Menschen für MINT-Beruf zu begeistern.
Handel(n) mit Zukunft: Aspekte der Nachhaltigkeit in der Berufsbildung
Begriffe wie Nachhaltigkeit und Fairer Handel finden zunehmend Eingang in die Kaufentscheidungen der Verbraucherinnen und Verbraucher und in die logistische Wertschöpfungskette der Unternehmen. Eine Broschüre zeigt, wie BNE in Berufe im Handel an Lehrpläne angebunden werden kann und stellt Materialien für die Aus- und Fortbildung vor. Für Lehrkräfte wie Lehrende geeignet und im Klassensatz verfügbar.
Girls'Day und Boys'Day – jetzt als Schnupperorte für Berufsorientierung bewerben
GirlsDay und BoysDay sind Berufsinformationstage, die beide ein Ziel haben: Das Hineinschnuppern in Berufe jenseits von Geschlechterklischees ermöglichen und Mädchen wie Jungen dabei zu unterstützen, den Weg zu ihrem Traumberuf zu finden. Unternehmen und Organisationen sind aufgerufen, sich an diesem Tag aktiv zu beteiligen und Mädchen beziehungsweise Jungen einzuladen. Die Unternehmen und Organisationen haben die Möglichkeit, ihre Angebote auf der Webseite selbst einzutragen.
BlickWechsel – Nachhaltigkeit im Gastgewerbe
Hinweise auf den sorgsamen Handtuchwechsel in Hotelbadezimmern, fair gehandelter Kaffee zum Frühstück... Ist das schon alles, was das Gastgewerbe für den Schutz der natürlichen und sozialen Umwelt tun kann? Die Nachhaltigkeit in einem Hotel und in der Gastronomie ist vielseitig und umfasst weitaus mehr Aspekte. Diese sind in Bildungs- und Informationsmaterialien zu den Bereichen Gastronomie und Hotellerie sowie einer CD mit Arbeitsvorschlägen für den Unterricht zusammengeführt.
Online-Portal zu BNE in Freiwilligendiensten
Vernetzung und den Austausch zwischen den pädagogischen Fachkräften der Freiwilligendienste untereinander fördern möchte ein Portal, das Trägerverbände zum Abschluss des Projekts "BNE in den Freiwilligendiensten" erstellt haben. Im Materialienpool sind Dokumente mit Informationen und Methodenbeschreibungen zahlreicher BNE-Akteure enthalten. Wer sich registriert, kann eigene Materialien einstellen und mit anderen teilen.
Material und Fortbildung: Umweltbildung und Naturerlebnis mit jungen Geflüchteten
"Umweltdetektive grenzenlos" – unter diesem Motto ermöglicht die Naturfreundejugend geflüchteten Kindern das Entdecken der Natur. Dabei werden naturpädagogische Aktivitäten mit handlungsorientierter Sprachförderung verbunden. Dafür stehen Materialien für haupt- und ehrenamtlich Aktive bereit, unterstützt durch Schulungen für pädagogische Fachkräfte von Februar bis Mai 2018.
© fotolia.com/Jackin
Europäischer Jugendkarlspreis 2018: Projekte von Jugendlichen für Jugendliche
Das Europäische Parlament ruft junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren aus allen EUMitgliedstaaten auf, Projekte von Jugendlichen für Jugendliche einzureichen, mit denen aktiv zur Entwicklung Europas beigetragen wird. Die Beiträge können entweder von Einzelpersonen oder vorzugsweise von Gruppen eingereicht werden. Die besten Projekte werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 29. Januar 2018.
Mehr Infos bei Referat Bürgeranfragen, Unter den Linden 78, 10117 Berlin, epberlin(at)europarl.europa.eu
Förderung der Jugend- und Familienstiftung Berlin
Ab sofort und noch bis zum 8. Januar 2018 können Anträge eingereicht werden. Gesucht sind Ansätze, bei denen Kinder und Jugendliche ihre eigenen Vorstellungen aktiv umsetzen können und generationenübergreifende Aktivitäten angestoßen werden.
Kampagne: "Einfach.jetzt.machen" gestartet
Selbstverpflichtungserklärung für aktiven Klimaschutz. Beteiligen können sich Organisationen genauso wie Einzelpersonen.
JIM-Studie 2017: Mediennutzung von Jugendlichen
Mit der JIM-Studie 2017 (Jugend, Information, (Multi-) Media) hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest 12 bis 19-Jährige in Deutschland zur Mediennutzung allgemein und in Bezug auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt.
Posted by otmezger at 10:16 Keine Kommentare: Links to this post
BMUB-PM: Hendricks: Wichtiger Schritt beim Atomaus...
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BMUB-PM: BMUB fördert sieben Klimaschutz-Modellpro...
Anlagentechnik virtuell weiterentwickeln
Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter: Ein Jah...
BMUB-Newsletter Ausgabe 19/2017
BMUB Pressedienst Nr. 383/17 -- Verkehr/Luftqualit...
BMUB Pressedienst Nr. 382/17 -- Umwelt
Katrin Göring-Eckardt: EU-Gipfel: Europa darf nich...
BMUB Pressedienst Nr. 381/17 -- Internationale Umw...
Trends und Perspektiven in der Energie
BMUB-PM: PARISER KLIMAGIPFEL „ONE PLANET SUMMIT“
Mitschrift des Statements von Anton Hofreiter zum ...
BMUB-PM: Hendricks beruft Historikerkommission zur...
BMUB Pressedienst Nr. 377/17 -- Stadtentwicklung
BMUB-PM: Richtfest in der Wilhelmstraße
Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter: Rechte ...
Bessere Isolierung sorgt für zuverlässigeren Betri...
BMUB Pressedienst Nr. 373/17 -- Umwelt/Internation...
BMUB Pressedienst Nr. 372/17 -- Kommunen / Energie...
BMUB Pressedienst Nr. 371/17 -- Luftreinhaltung
BMUB Pressedienst Nr. 370/17 -- Stadtentwicklung/E...
Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter: Herzlichen...