Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/273
Timestamp: 2020-01-25 05:07:35
Document Index: 17590016

Matched Legal Cases: ['§ 273', '§ 378', '§ 142', 'BGH', '§ 273', 'Art. 103', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 273', '§ 272', 'BGH']

§ 273 ZPO: Vorbereitung des Termins
1.den Parteien die Ergänzung oder Erläuterung ihrer vorbereitenden Schriftsätze aufgeben, insbesondere eine Frist zur Erklärung über bestimmte klärungsbedürftige Punkte setzen;
2.Behörden oder Träger eines öffentlichen Amtes um Mitteilung von Urkunden oder um Erteilung amtlicher Auskünfte ersuchen;
3.das persönliche Erscheinen der Parteien anordnen;
4.Zeugen, auf die sich eine Partei bezogen hat, und Sachverständige zur mündlichen Verhandlung laden sowie eine Anordnung nach § 378 treffen;
5.Anordnungen nach den §§ 142, 144 treffen.
BGH, URTEIL vom 1.5.2008, Az. II ZR 210/06 -14- nachrichtigung gemäß § 273 Abs.4 ZPO verstößt auch gegen Art. 103 Abs. 1 GG (vgl. BVerfG NJW 1994, 1210).
BGH, URTEIL vom 5.6.2003, Az. V ZR 305/02 aa) Nach gefestigter Rechtsprechung ist bei Anwendung der Präklusionsbestimmungen die Frage, ob eine Verzögerung in der Erledigung des Rechtsstreits eintritt, auf der Grundlage des § 273 Abs. 2 ZPO zu beantworten (BGH, Urt. v. 28. November 1989, VIZR 63/89, NJW 1990, 1358, 1359 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.6.2003, Az. V ZR 305/02 Auf Grund seiner Prozeßförderungspflicht ist das Gericht in den Fällen verspäteten Parteivorbringens gehalten, im Rahmen des Zumutbaren durch alle ihm möglichen prozeßleitenden Maßnahmen nach § 273 Abs. 2 ZPO die drohende Verzögerung des Verfahrens zu verhindern (BGH, Urt. v. 8. Januar 1991, VI ZR 109/90, NJW-RR 1991, 728, 730).
BGH, URTEIL vom 5.6.2003, Az. V ZR 305/02 Nachdem das neue Vorbringen hiermit - vorweggenommen - bestritten war, fehlte ein hinreichender Grund, um Maßnahmen nach § 273 ZPO bis zu dem Eingang der Berufungsbegründungsschrift zurückzustellen (vgl. BGH, Urt. v. 21. März 1991, III ZR 118/89, NJW 1991, 2759, 2760; Urt. v. 22. November 1995, VIII ZR 195/94, NJW 1996, 528, 529).
BGH, URTEIL vom 5.3.2003, Az. V ZR 268/02 Auch im Hinblick darauf, daß der 27. Oktober auf einen Freitag fiel und der 31. Oktober gesetzlicher Feiertag war, kann die bis zu dem Zahlungseingang verstrichene Zeit noch im Sinne des § 273 Abs.3 ZPO a.F. als hinreichend angesehen werden (vgl. BGH, Urt. v. 25. November 1985, II ZR 236/84, NJW 1986, 1347 f.).
BGH, URTEIL vom 2.10.1989, Az. VI ZR 63/89 Ob der Tatrichter den sich aus § 273 Abs. 2 ZPO ergebenden Pflichten zur Förderung des Prozesses in genügender Weise nachgekommen ist, unterliegt der Nachprüfung durch das Revisionsgericht (vgl. BGH, Urteile vom 26. Juni 1975 - VII ZR 279/74 - NJW 1975, 1744, 1745 und vom 7. März 1985 - VII ZR 401/83 - WM 1985, 819).
BGH, URTEIL vom 2.8.1986, Az. X ZR 2/86 6 eine abschließende mündliche Verhandlung mit Erörterung und Beweisaufnahme begrenzten Umfangs von vornherein nicht möglich ist, weil entweder die Zeitspanne zwischen Fristablauf und Termin für eine zur Streitentscheidung geeignete Verfahrensvorbereitung mit Anordnungen nach § 273 Abs. 2 ZPO zu kurz bemessen ist (BGHZ 86, 31, 39) oder weil wegen der Vielzahl angesetzter Sachen keine angemessene Zeit für eine streitige Verhandlung zur Verfügung steht (BVerfGE 69, 126, 140).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.1984, Az. IVb ZB 28/83 Wie der Senat in seinem Beschluß vom 23. November 1983 (IVb ZB 6/82 - FamRZ 1984, 159; zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt) dargelegt hat, handelte es sich um eine amtliche Auskunft im Sinne von § 273 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, die die Zeugenvernehmung des Sachbearbeiters des Versorgungsträgers ersetzt und gleichzeitig eine gutachtliche Äußerung Uber die Anwartschaftsberechnung enthält.
BGH, URTEIL vom 4.2.1983, Az. VII ZR 301/82 17	- gerung des Rechtsstreits durch vorbereitende Maßnahmen gemäß § 273 ZPO vermeiden können (BGHZ 75» 133, 142/143; 76, 133, 136/137; 76, 173, 178; 76, 236, 239; BGH NJW 1980, 1102, 1103).
BGH, URTEIL vom 2.10.1982, Az. VI ZR 78/81 Es bedurfte nicht mehr der Entscheidung darüber, ob das Berufungsgericht bei dieser besonderen Sachlage nach § 273 ZPO gehalten gewesen wäre, dem Beklagten anheimzugeben, die Zeugen zu dem Termin zu stellen, wenn es beabsichtigte, den Beklagten mit diesen Beweismitteln wegen Verzögerung der Erledigung des Rechtsstreits auszuschließen (vgl. BGH, Urt.v.25. März 1980 - KZR 10/79 - NJW 1980, 1849).
BGH, Urteil vom 3.4.1982, Az. VIII ZR 152/81 Sie ergibt sich schon daraus, daß auch in der Berufungsinstanz durch Anordnungen nach § 273 ZPO keineswegs alle Folgen der Verspätung aufgefangen werden können (zutreffend Prütting/Weth aaO S. 137 f), zu dem Beispiel weil im Fall der Beweisführung andere unter Beweis gestellte Behauptungen entscheidungserheblich würden und für die Erhebung dieser Folgebeweise neuer Termin anberaumt werden müßte (BGHZ 86, 198).
BGH, URTEIL vom 3.1.1980, Az. VIII ZR 146/79 In diesem Fall hätte es nämlich nach dem Termin vom 28. April 1978 durch vorbereitende Maßnahmen gemäß § 273 ZPO die von der Beklagten für das Zurückbehaltungsrecht benannten drei Zeugen zu dem Termin vom 6. Juni 1978 laden können und müssen (BGHZ 75 aaO), anstatt in diesem Termin erst einen Beweisbeschluß erlassen zu können.
BGH, URTEIL vom 3.1.1980, Az. VIII ZR 146/79 Eine Verzögerung des Rechtsstreits durch Überschreitung einer gesetzten Frist scheidet zwar auch dann aus, wenn die Verspätung durch zu demutbare gerichtliche Maßnahmen (§§ 273, 358 a ZPO) ausgeglichen werden kann (BGHZ 75 aaO).
BGH, URTEIL vom 5.11.1976, Az. VII ZR 284/78 d)	Wird allerdings das verspätete Angriffs- oder Verteidi gungsmittel dem Gericht so rechtzeitig vorgetragen, daß es bei der Vorbereitung der mündlichen Verhandlung noch berücksichtigt werden kann, so hat der Vorsitzende oder ein von ihm bestimmtes Mitglied des Prozeßgerichts zu prüfen, ob nicht zur Vermeidung einer Verzögerung in der Erledigung des Rechtsstreits vorbereitende Maßnahmen gemäß § 273 Abs. 2 ZPO möglich und geboten sind (vgl. zu § 272 b ZPO a.F. BGH NJW 1971, 1564; 1974, 1512; 1975, 1744 Nr. 7;