Source: http://www.kkhzwiesel.de/ueber-unsz/hausordnungz.html
Timestamp: 2013-05-19 23:47:44
Document Index: 217964723

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12']

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Hausordnungfür Besucher und Patientendes Kreiskrankenhauses Zwiesel(Anlage zu den Allgemeinen Vertragsbedingungen)Stand: 01.01.2011§ 1 Geltungsbereich
Die Bestimmungen der Hausordnung gelten für alle Patienten mit der Aufnahme in das Kreiskrankenhaus Zwiesel. Für Besucher und sonstige Personen wird die Hausordnung mit dem Betreten des Krankenhaus-Geländes verbindlich. Die Hausordnung ist Bestandteil der Allgemeinen Vertragsbedingungen des Krankenhauses (AVB).
Der Aufenthalt in einem Krankenhaus erfordert im Interesse aller Patienten besondere Rücksichtnahme und Verständnis. Die dienstlichen Anordnungen und Weisungen der Ärzte, des Pflegepersonals und derKrankenhausverwaltung sind zu befolgen. Der Genuss von Alkohol bedarf der Erlaubnis des behandelnden Arztes und ist auf einMinimum zu beschränken. Rauchen ist im gesamten Krankenhaus und insbesondere in den Krankenzimmernund den Fluren aus Gründen des Brandschutzes strengstens verboten.Nur in ausgewiesenen Raucherzonen (Raucherzimmer im Erdgeschoss, Balkone derStationen, Haupteingangsbereich) darf geraucht werden. Offenes Licht (z. B. Kerzen) ist ebenfalls aus Gründen des Brandschutzes verboten.Als einzige Ausnahme davon wird nach Genehmigung durch das Pflegepersonal dieAufstellung einer Kerze in einem speziellen Glasbehältnis (welches den internenbrandschutztechnischen Vorgaben entspricht und von den Stationen vorgehalten wird)unter dauernder Aufsicht bei Sterbenden toleriert.
In allen Bereichen des Krankenhauses ist größtmögliche Ruhe einzuhalten. Aus hygienischen Gründen ist in den Räumen des Krankenhauses und bei Einrich-tungsgegenständen auf größtmögliche Sauberkeit zu achten. Das Mitbringen von Tieren ist im gesamten Krankenhausbereich untersagt.
Der Aufenthalt in den Betriebs- und Wirtschaftsräumen des Krankenhauses ist nur mitausdrücklicher Erlaubnis gestattet.
Patienten und Besucher haben sich so zu verhalten, dass religiöse Handlungen nichtgestört werden. § 3 Aufenthalt der Patienten
Die Zuweisung des Krankenbettes erfolgt durch den zuständigen Arzt oder das zu-ständige Pflegepersonal der Station bzw. durch den zuständigen Arzt der Notaufnahmebzw. Aufnahmestation.
Während der ärztlichen Visiten, der Behandlungs- und Pflegezeiten, der Essenszeitenund während der Zeit der Bettruhe (von 22.00 bis 06.00 Uhr) sollen die Krankenzimmervon den Patienten nicht verlassen werden. Patienten, die sich außerhalb des Zimmers aufhalten, müssen Überkleidung anziehen. Die Aufenthaltsräume sind täglich ab 20.00 Uhr von Patienten und Besuchern zu verlassen.
Auf Mitpatienten ist entsprechend Rücksicht zu nehmen. Der Betrieb von Rundfunk-/Fernsehgeräten u. ä. ist während der Ruhezeiten untersagt.Ausnahmen bedürfen der Genehmigung des Pflegepersonals. Rundfunk-/Fernseh-geräte dürfen nur auf Zimmerlautstärke eingestellt werden. Der Anschluss und Betriebanderer privater Geräte (z. B. Heizgeräte, Wasserkocher, Klimageräte etc.) ist im Kran-kenhaus nicht erlaubt. Ausgenommen sind Geräte, die der Körperpflege dienen (z. B.Rasierapparat, Föhn). Die Benutzung privater Rundfunkgeräte, Kassettenrecorder, CD-Player und derglei-chen ist mit Zustimmung des Pflegepersonals und betroffenen Mitpatienten gestattet.Der Betrieb privater Fernsehgeräte ist nicht gestattet. Der Betrieb von Funktelefonen (Handys) ist wegen möglicher Störungen medizinischer Geräte nicht gestattet. Der Betrieb von Fotohandys ist auch aus datenschutzrechtli-chen Gründen untersagt. Das Mitbringen und Nutzen von tragbaren Computern (Laptops) ist nur nach ärztlicher Rücksprache erlaubt. Für den Zugang zum Internet stehen die Mitarbeiter der Techni-schen Abteilung für Auskünfte bzw. für die Einrichtung zur Verfügung. Wertsachen und Geld können der Verwaltung zur Aufbewahrung übergeben werden. Die Quittung darüber ist zur Rückgabe vorzulegen. Patienten von Infektionsabteilungen oder geschlossenen Krankenstationen dürfen diesenur mit Genehmigung des Arztes verlassen. Patienten, die das Krankenhausgelände vorübergehend verlassen wollen, benötigen hierfür eine Erlaubnis des Arztes. § 4 Besucher
Krankenbesuche sind zu den festgesetzten Besuchszeiten (täglich 10.30 bis 20.00 Uhr)erlaubt, sofern der Arzt nicht weitergehende Einschränkungen angeordnet hat.
Außerhalb der Besuchszeiten können mit ärztlicher Erlaubnis, unter Rücksichtnahme auf die Ruhezeiten, Ausnahmen zugelassen werden, z. B. bei Schwerkranken,Kindern und Wöchnerinnen
In Infektionsbereichen sind Besuche nur nach vorheriger Anmeldung und nur mit ärztli-cher Erlaubnis möglich. Besucher dieser Bereiche müssen die dafür vorgesehene Schutzkleidung anlegen und bis zum Verlassen tragen, wenn dies vom Arzt festgelegtoder aus pflegerischer Sicht notwendig ist. In den Intensivpflegestationen sind Besuche nur nach vorheriger Anmeldung und nur mit ärztlicher Erlaubnis möglich. Besucher dieser Bereiche müssen die dafür vorgeseheneSchutzkleidung anlegen und bis zum Verlassen tragen, wenn dies vom Arzt festgelegtoder aus pflegerischer Sicht notwendig ist. Personen, die an übertragbaren Krankheiten leiden oder in deren Hausgemeinschaftsolche Krankheiten herrschen, dürfen das Krankenhaus nicht betreten. Verwahrlosten Personen und Betrunkenen oder unter Einfluss anderer Drogen stehenden Personenkann der Zutritt verwehrt werden. Kinder unter 14 Jahren sollen Patienten nur in Begleitung Erwachsener besuchen.
Durch das Verhalten der Besucher oder Dritter dürfen Patienten, Personal und anderePersonen im gesamten Krankenhausgelände weder belästigt, behindert noch gefährdetwerden. Das Mitbringen von Topfpflanzen ist aus hygienischen Gründen nicht gestattet. § 5 Krankenhauseinrichtungen
Die Einrichtungen des Krankenhauses sind von den Benutzern schonend zu behandeln.Die Haftung für schuldhaft verursachte Beschädigungen richtet sich nach den allgemeinengesetzlichen Bestimmungen.
Die Umstellung oder das Auswechseln von Einrichtungsgegenständen sowie die selbständigeBedienung von Behandlungsgeräten sind nicht gestattet.
Die verordneten Heil- und Arzneimittel werden den Patienten von den Ärzten oder auf ärztliche Anweisungen durch das Pflegepersonal verabreicht. Andere Heil- und Arzneimittel als die vom Krankenhausarzt verordneten dürfen nichtangewendet werden. § 7 Verpflegung
Die Verpflegung der Patienten richtet sich nach dem allgemeinen Speiseplan odernach besonderer ärztlicher Anordnung (z. B. Diät).
Die Vorgaben des Krankenhauses zur Abfalltrennung sind zu beachten. § 8 Verkehr auf dem Krankenhausgelände
Im Krankenhausgelände dürfen Kraftfahrzeuge nur auf den dafür ausgewiesenen Flächen bzw. Plätzen abgestellt werden
Die Parkplätze für das Krankenhauspersonal sind unbedingt freizuhalten (auch anSonn- und Feiertagen). Die Parkplatzordnung des Kreiskrankenhauses Zwiesel ist zubeachten und hat auch für Besucher und Patienten Gültigkeit
Der Motor ist abzustellen und das Autoradio leise zu stellen. § 9 Verbot von Sammlungen, gewerblicher Betätigung und parteipolitischer Betätigung
Betteln, Werben, Feilbieten von Waren, Auftritte, Veranstaltungen, Verteilen von Prospektenund Handzetteln sowie parteipolitische Betätigungen sind auf dem gesamten Klinikbereich untersagt. Ausnahmen bedürfen der Erlaubnis der Verwaltungsleitung. § 10 Beschwerden/Anregungen
Die Patienten können sich mit Wünschen, Anregungen und Beschwerden schriftlich odermündlich an den Ärztlichen Direktor, den zuständigen Chefarzt, den Stationsarzt, die leitendeStationspflegekraft, die Pflegedienstleitung, die Verwaltungsleitung oder den Vorstand wenden. § 11 Hausrecht
Die Verwaltungsleitung bzw. beauftragte Personen (z.B. Chefärzte, Stationsärzte und Pflegepersonal in ihrem jeweiligen Aufgaben- und Funktionsbereich, Mitarbeiter derPforte, Mitarbeiter der Technischen Abteilung u.a.) üben das Hausrecht aus. Film-, Fernseh-, Ton-, Video- und Fotoaufnahmen, die zur Veröffentlichung bestimmt sind, bedürfen der Erlaubnis der Krankenhausleitung und der betreffenden Patienten. § 12 Zuwiderhandlungen
Patienten und Begleitpersonen können bei wiederholten und groben Verstößen gegen die Hausordnung vom Krankenhaus ausgeschlossen werden. Gegen Besucher oderandere Personen kann ein Hausverbot ausgesprochen werden. Für vorsätzliche oder fahrlässige Beschädigung von Krankenhauseigentum kannSchadensersatz verlangt werden. Zwiesel, 01.01.2011 Dr. med. Christian Pötzl
Godehard Probsteder