Source: https://km-bw.de/site/pbs-bw-new/node/6310948/Lde/index.html
Timestamp: 2020-07-03 13:53:21
Document Index: 229620499

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

Kultusministerium - 2020 05 22 Weitere Lockerungen für Musik- und Jugendkunstschulen
Messenger für Lehrkräfte
Landessportplan
Digitalpakt Digitale Bildungsplattform Messenger für Lehrkräfte
Europa in der Schule Schüleraustausch mit Frankreich
Bundesrecht Landesrecht Verordnungen und Verwaltungsvorschriften Masernschutzgesetz
2020 05 22 Weitere Lockerungen für Musik- und Jugendkunstschulen
Weitere Lockerungen für Musik- und Jugendkunstschulen
Seit dem 6. Mai 2020 ist ein eingeschränkter Präsenzunterricht an den Musik- und Jugendkunstschulen zur Berufs- und Studienvorbereitung sowie für Einzelpersonen wieder möglich. Kultusministerin Susanne Eisenmann sagt: „Es freut mich, dass dank des verantwortungsvollen Verhaltens der Künstler und Lehrkräfte nun wieder mehr Musik und Kunst an diesen Schulen gemacht werden kann.“
Seit dem 6. Mai 2020 ist ein eingeschränkter Präsenzunterricht an den Musik- und Jugendkunstschulen zur Berufs- und Studienvorbereitung sowie für Einzelpersonen wieder möglich. Das Sozialministerium und das Kultusministerium hatten dies in einer gemeinsamen Verordnung geregelt. Diese haben die beiden Ministerien nun fortgeschrieben, die Änderungen treten ab heute (22. Mai 2020) in Kraft – und gelten auch für Freie Musik-, Jugendkunst- und Kunstschulen.
„Die Entwicklung des Infektionsgeschehens und das verantwortungsvolle Verhalten der Bevölkerung im Ganzen sowie der an Musik- und Kunstschulen wirkenden Künstlerinnen und Künstler im Speziellen lassen nun weitere Lockerungen zu“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und fügt an: „Es freut mich, dass wir damit den Schulen, Lehrkräften und Künstlern ermöglichen können, ihre Schülerinnen und Schüler wieder ein weiteres Stück mehr fördern und unterstützen zu können. Denn eine hochwertige musikalische und künstlerische Bildung ist vor allem von persönlicher Begegnung, gemeinsamem Proben und direkter Rückmeldung abhängig.“ Die zweite Phase der Öffnung sieht nun auch Blasinstrumente im Einzel- und Gruppenunterricht sowie Gesang im Einzelunterricht vor. Zudem enthält die Verordnung neue Informationen zu Gruppengrößen, Abstandsvorgaben und Hygienevorschriften.
Weitere Instrumente und Disziplinen
Einzelunterricht ist von nun an generell erlaubt. Beim Unterricht in Gruppen von maximal zehn Personen sind lediglich die Blasinstrumente und der Gesang ausgenommen. Bei den Blasinstrumenten sind Gruppengrößen von bis zu fünf Personen zugelassen. Was den Unterricht in Gesang betrifft, bedarf es noch weiterer wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Erweiterung auf Gruppen. Tanzunterricht in Gruppen wird in Abweichung zu den anderen Sparten der Musikschulen und Jugendkunstschulen erst ab dem 2. Juni wieder möglich sein.
Die neuen Lockerungen bringen auch Folgen für die Abstands- und Hygieneregeln mit sich. So müssen beim Spielen von Blasinstrumenten und beim Singen mindestens 2,5 Meter Abstand zwischen den Personen sein. Beim Theater und Darstellenden Spiel sowie beim Tanz, also dort, wo Bewegung im Raum notwendig ist, ist die Raumgröße der limitierende Faktor. Mindestens zehn Quadratmeter pro Person sind bei den ersten beiden Disziplinen Voraussetzung, beim Tanz muss die Raumfläche mindesten 40 Quadratmeter pro Person betragen. Für den Gruppenunterricht bei Blasinstrumenten gilt ebenfalls die Zehn-Quadratmeter-Regelung.
Verantwortungsvolle Hygiene weiterhin maßgebend
Die weitere Öffnung der Musik- und Kunstschulen bedarf auch einer Anpassung der Hygienevorschriften. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte dürfen beim Spiel auf Blasinstrumenten nicht im direkten Luftstrom einer anderen Person stehen. Daher empfehlen das Sozial- und Kultusministerium, eine durchsichtige Schutzwand zu installieren. Ferner ist das Durchblasen und Durchpusten von Flöten, Posaunen und anderen Blasinstrumenten untersagt, und in puncto Speichel, der beim Spielen vor allem von Blasinstrumenten entsteht, gibt es weitere Regelungen. Außerdem kommen zu den Gegenständen, die nicht gemeinsam benutzt werden dürfen, auch noch die Mundstücke der Bläser hinzu.
„Wir konnten diese Lockerungen nur vornehmen, weil die Einrichtungen die Abstands- und Hygienevorgaben umsichtig und verantwortungsvoll umgesetzt haben“, sagt Ministerin Eisenmann und fügt an: „Das ist natürlich weiterhin notwendig, denn das Virus ist nicht weg. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien zu Hause sind auch in Zukunft auf eine Sorgfalt im Sinne des Gesundheitsschutzes angewiesen.“ Sofern dies geschieht und es das Infektionsgeschehen zulässt, sind weitere Schritte geplant.
Verordnung über die Wiederaufnahme des Betriebs von Musikschulen und Jugendkunstschulen
Pressemitteilung: Corona-Lockerungen: Musik- und Jugendkkunstschule öffnen wieder
Coronavirus: Häufige Fragen und Antworten
Coronavirus: Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen
Termine Abschlussprüfungen 2020
Schulpsychologische Beratungsstellen in Baden-Württemberg
Förderprogramme und Hilfen
Mehr zum Thema Corona
Hilfe für Eltern und Jugendliche
Verordnung des Kultusministeriums über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs unter Pandemiebedingungen
Die Verordnung des Kultusministeriums über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs unter Pandemiebedingungen vom 29. Juni 2020 wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport notverkündet gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes. Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2020 in Kraft. Gleichzeitig wird die Verordnung zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs vom 16. Juni 2020 außer Kraft gesetzt.
Verordnung über den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertages-pflegestellen unter Pandemiebedingungen
Die Verordnung des Kultusministeriums über den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unter Pandemiebedingungen vom 29. Juni 2020 wurde hiermit gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet. Sie gilt ab dem 1. Juli 2020.
Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Bäder und Saunen
Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Bäder und Saunen vom 25. Juni 2020 wurde hiermit gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet. Sie gilt ab dem 1. Juli 2020.
Verordnung über die Wiederaufnahme des Betriebs von Musikschulen und Jugendkunstschulen ab 1. Juli 2020
Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über die Wiederaufnahme des Betriebs in den Musikschulen und Jugendkunstschulen vom 25. Juni 2020 wird hiermit gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport notverkündet. Sie tritt am 1. Juli 2020 in Kraft und ersetzt zum selben Zeitpunkt die bisherige Corona-Verordnung Musik- und Jugendkunstschulen.
Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über die Sportausübung ab 1. Juli 2020
Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport regelt die Sportausübung in Baden-Württemberg. Sie wurde am 25. Juni 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 1. Juli. Sie ersetzt ab diesem Zeitpunkt die bisherigen separaten Verordnungen Sportstätten, Sportwettkämpfe sowie Profi- und Spitzensport.
Corona-Verordnung der Landesregierung ab 1. Juli 2020
Die Landesregierung hat am 23. Juni 2020 eine neue Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie tritt am Mittwoch, den 1. Juli 2020, in Kraft.
Regelungen zu Gottesdiensten, religiösen Veranstaltungen und Bestattungen
Die bisherige Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Ansammlungen sowie Bestattungen vom 3. Mai 2020 ist ab dem 1. Juli nicht mehr gültig. Es gelten die Regelungen der Corona-Verordnung der Landesregierung vom 23. Juni 2020.
Erste Verordnung des Kultusministeriums zur Änderung der Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung
Hiermit wird die Erste Verordnung des Kultusministeriums zur Änderung der Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung vom 15. Mai 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes notverkündet. Die Änderungsverordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.
Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung
Die Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung des Kultusministeriums regelt u.a. die Leistungsfeststellung, Abschlussprüfungen und Versetzungsentscheidungen. Sie wurde am 2. Mai 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes notverkündet.
Alle Verordnungen
Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Themen Bildung, Schule und Kitas sowie Notbetreuung im Zusammenhang mit COVID-19.
Das Kultusministerium hat anbei zahlreiche weiterführende Links mit Informationen rund um Förder- und Hilfsangebote im Zusammenhang mit der Corona-Krise für Eltern zusammengestellt.
Schulschliessungen
Sport- und Lernangebote für zuhause
Während der Zeit der Schulschließungen können Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer eine Vielzahl an freien, digital zugänglichen Sport- und Bildungsangeboten nutzen. Wir bieten eine Übersicht.
Macht mit - Bleib fit!
Die digitale Sportstunde Mach mit - bleib fit!
Das Kultusministerium bietet ein eigenes, digitales Sportangebot für Schülerinnen und Schüler an. Die digitalen Sportstunden sollen es den Jungen und Mädchen ermöglichen, zu Hause und professionell von einer Lehrkraft angeleitet Sport zu treiben.
Nummer gegen Kummer e.V. bietet bundesweit kostenlose und anonyme Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern.
Kinder- und Jugendtelefon:
116 111 (Mo-Sa 14-20 Uhr)
Online-Beratung (Email + Chat) für Kinder und Jugendliche rund um die Uhr erreichbar.
Elterntelefon:
0800 – 111 0 550
(Mo-Fr 9-11 sowie Di+Do 17-19 Uhr)
Hotline zur psychosozialen Beratung
Das Land hat gemeinsam mit Partnern aus dem medizinischen Bereich und dem Gesundheitswesen eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet.
Telefon: 0800 377 377 6
von 8:00 bis 20 Uhr
Weitere Informationen und weitere Hilfetelefone
Corona-Sprechstunde der Bürgerreferentin
Unsere Bürgerreferentin hilft bei allen Fragen rund um das Thema Corona und Bildung, Kirchen und Sport weiter.
Telefon: 0711 279-2706
Mo, Mi, Fr: 9 Uhr bis 12.00 Uhr
Die, Do: 13.00 Uhr bis 16 Uhr
Wir bitten Sie, Ihre Anfragen nur zu diesen Zeiten zu stellen oder jederzeit per E-Mail an buergerreferentin@km.kv.bwl.de.