Source: http://www.vco-berlin.de/cms/home/vcoberlin/vcoberlin_Informationen/vcoberlin_werwirsind_satzung.xhtml
Timestamp: 2018-04-21 20:59:18
Document Index: 27346971

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§5', '§ 8', '§ 8', '§ 26']

Satzung - VCO
(1) Der Volleyball-Club Olympia Berlin 93' e.V. (Kurformen: VC Olympia Berlin und VCO Berlin) wurde am 12. Mai 1993 gegründet. Sein Sitz ist Berlin. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen worden. Der Verein ist Mitglied des Landessportbunds Berlin und des Volleyball-Verbands Berlin.
(2) Das Geschäftsjahr beginnt jeweils am 01.07. und endet jeweils am 30.06. des folgenden Jahres.
§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze für die Tätigkeit
(1) Der Verein verfolgt im Rahmen von § 2 ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung und Förderung des Sports und der Jugendarbeit.
(2) Der Satzungszweck wird unter anderem verwirklicht durch:
die Förderung und Ausübung des Volleyballspitzensports,
die Durchführung von Trainings- und Sportstunden,
die Teilnahme am Ligaspielbetrieb, Wettkämpfen sowie deren Ausrichtung,
die Veranstaltung von Trainingslagern,
die Anschaffung und Pflege von Sportgeräten und Material,
die Anstellung und Ausbildung von Trainern, Beteuern, Kampfrichtern etc.,
die Absicherung der schulischen und pädagogischen Betreuung,
die Absicherung der physiotherapeutischen und medizinischen Betreuung.
(3) Im VCO Berlin sollen insbesondere talentierte Nachwuchsspieler und Bundeskader des Deutschen Volleyball-Verbands gefördert werden. Die Arbeit dient der Entwicklung von Nationalspielern, deren langfristigen Vorbereitung auf Europa- und Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen sowie der Sicherung des Spitzenvolleyballs in Berlin. Die Ausbildung erfolgt im Verbundsystem in Partnerschaft mit dem Deutschen Volleyball-Verband, dem Olympiastützpunkt Berlin, dem Landessportbund Berlin, dem Volleyball-Verband Berlin, den Eliteschulen des Sports, den Internaten und weiteren Partnern.
(4) Teil des Ausbildungskonzepts ist die Teilnahme am Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga der Deutschen Volleyball-Liga sowie tieferklassigen Spielrunden und die Erfüllung der damit verbundenen Lizenzierungs- und Teilnahmevoraussetzungen.
(5) Der Verein ist selbstlos tätig.
(6) Alle Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
(7) Die Organe des Vereins und ihre Mitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.
Der Vorstand kann für Mitglieder des Vorstands und Funktionsträger eine Vergütung (Ehrenamts-pauschale) nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26 und 26a EStG beschließen.
erwachsene Mitglieder nach Vollendung des 18. Lebensjahrs,
jugendliche Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs,
(2) Mitglied gemäß § 4 Absatz (1) Buchstabe a) bis c) kann jede natürliche Person werden.
(3) Personen, die sich im Verein besondere Verdienste erworben haben, können auf durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen zu Ehren-mitgliedern auf Lebenszeit ernannt werden.
(4) Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Arbeit des Vereins unterstützen möchte.
(5) Die Mitgliedschaft im Verein wird erworben durch:
die Abgabe eines schriftlichen Aufnahmeantrags,
die Beantragung einer Spielberechtigung
(Spielerpass, Spielerlizenz u.a.) für den Verein.
(6) Der Vorstand kann der Aufnahme binnen einer Frist von 4 Wochen widersprechen.
Der Widerspruch braucht nicht begründet zu werden.
(8) Der Austritt aus dem Verein muss dem Vorstand schriftlich erklärt werden.
Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Jahresende.
(9) Mitglieder können vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
bei vereinsschädigendem Verhalten und bei groben Verstößen
gegen die Vereinsbeschlüsse,
bei Zahlungsrückstand von Beiträgen von mehr
als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung.
(10) Eigentum des Vereins (Sportgeräte, Ausstattung etc.) ist bei Austritt bzw. Ausschluss aus dem Verein unverzüglich abzugeben.
(11) Mitgliedern, die dem Verein die Zahlung von Beiträgen oder die Rückgabe von Vereinseigentum schuldig sind, wird bis zum Ausgleich aller Forderungen die Freigabe zur Teilnahme am Wettkampfbetrieb eines anderen Vereins verwehrt.
(12) Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes an den Verein müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief an den Vorstand schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.
(13) Gegen Entscheidungen des Vorstands gemäß § 4 Absatz 6 (Aufnahme) bzw. 9 (Aus-schluss) kann die betroffene Person binnen 3 Wochen schriftlich Beschwerde beim Vorstand einlegen, über die in der Mitgliederversammlung entschieden wird.
an dem in § 2 genannten Angeboten des Vereins teilzunehmen,
den Zweck des Vereins im Sinne von § 2 der Satzung zu fördern,
sich an die Regeln dieser Satzung und übrigen Ordnungen
sowie die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu halten,
den festgelegten Vereinsbeitrag zu entrichten,
jede Änderung von Kontaktadressen selbständig dem Vorstand mitzuteilen.
§5 Finanzielle Leistungen der Mitglieder
(1) Die Festlegung des Vereinsbeitrags obliegt der Mitgliederversammlung.
Der Beitrag wird jährlich im Lastschriftverfahren von den Mitgliedern abgerufen.
(2) Beiträge können durch den Vorstand im Einzelfall ermäßigt, gestundet, ganz oder teilweise erlassen werden. Voraussetzung hierfür ist ein schriftlicher Antrag an den Vorstand.
(3) Ehrenmitglieder sind von der Zahlung von Beiträgen befreit.
(4) Fördermitglieder zahlen einen freiwilligen Beitrag.
Die Mindesthöhe legt der Vorstand fest.
(1) Die Mitgliederversammlung des Vereins besteht aus allen
Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (ohne Stimmrecht),
fördernden Mitgliedern (ohne Stimmrecht).
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre - und zwar in ungeraden Kalenderjahren - statt. Sie muss spätestens bis zum 31.12. einberufen werden.
(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit einberufen werden. Zudem müssen sie binnen 6 Wochen einberufen werden, wenn 20 Prozent der Mitglieder dies mehrheitlich beantragen.
(4) Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung spätestens 14 Tage vorher. Die schriftliche Einladungsform ist auch gewahrt, wenn die Einladung per E-Mail erfolgt. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse aus.
(5) Antragsberechtigt ist jedes Mitglied des Vereins. Anträge müssen spätestens 7 Tage vorher beim Vorstand schriftlich eingereicht werden. Anträge zur Änderung der Satzung müssen mindestens vier Wochen vorher eingereicht werden und müssen zusammen mit der Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.
(6) Spätere eingehende Anträge können nur berücksichtigt werden, wenn deren Behandlung von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern befürwortet wird. Satzungsänderungen sowie die Auflösung des Vereins können nicht als Dringlichkeitsantrag behandelt werden.
(8) Beschlüsse benötigen die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Auf Antrag ist eine schriftliche, geheime Abstimmung vorzunehmen. Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.
(9) Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Ihr obliegt insbesondere:
Genehmigung des Protokolls der jeweils letzten Mitgliederversammlung,
Entgegennahme der Tätigkeitsberichte des Vorstand,
Entgegennahme des Jahresabschlusses und des Berichts der Kassenprüfer,
Verabschiedung und Änderung der Satzung,
Festlegung der Beiträge und ihre Fälligkeit,
Verabschiedung des Haushaltsplans,
Entscheidung über die Aufnahme bzw. Ausschluss von
Mitgliedern, Ernennung von Ehrenmitgliedern,
(10) Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt einem Vorstandsmitglied.
(1) Der Vorstand besteht aus folgenden stimmberechtigten Mitgliedern:
einem Vertreter des Deutschen Volleyball-Verbands e.V.,
einem Vertreter der Deutschen Volleyball-Liga e.V.,
einem Vertreter des Volleyball-Verbands Berlin e.V. .
(2) Mitglieder der Geschäftsführung und der Leiter des Bundesstützpunkts können durch den Vorstand als stimmberechtigtes Mitglied des Vorstands berufen oder abberufen werden.
(3) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung und beschließt einen Geschäfts_verteilungsplan.
(4) Der Präsident und die Vizepräsidenten werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben jeweils bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit vorzeitig aus, so kann sich der Vorstand aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder bis zur nächsten Mitgliederversammlung ergänzen. Treten drei Vorstandsmitglieder zurück oder ist der Vorstand nach Rücktritt von Mitgliedern nicht mehr gemäß § 8 Absatz 3 vertretungsbefugt, ist binnen 14 Tagen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
(5) Die Vertreter des Deutschen Volleyball-Verbands e.V., der Deutschen Volleyball-Liga e.V. und des Volleyball-Verbands Berlin e.V. werden durch die entsendenden Organisationen benannt.
(6) Der Präsident, die Vizepräsidenten sowie die gemäß § 8 Absatz (2) zu stimmberechtigen Mitgliedern des Vorstands berufenen Mitglieder der Geschäftsführung und Bundes-stützpunktleiter sind gesetzliche Vertreter des Vereins gemäß § 26 BGB. Sie sind je einzeln vertretungsberechtigt.
(7) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Bestimmungen der Satzung und nach Maßgabe der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
(8) Der Vorstand beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmenthaltungen nicht mitgezählt werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Alle Beschlüsse des Vorstands sind zu dokumentieren.
(9) Mitglieder des Vorstands können vor Ablauf ihrer Amtszeit durch zwei Drittel der anwesenden Stimmen der Mitgliederversammlung abgewählt werden.
(10) Die Mitglieder des Vorstands müssen Vereinsmitglieder sein.
(1) Der Vorstand kann für die Erledigung der Vereinsgeschäfte eine ehren-, neben-, hauptamtlich oder auf Honorarbasis tätige Geschäftsführung einsetzen.
(2) Die Aufgabenbereiche, Kompetenzen und Vollmachten regelt der Vorstand im Einzelfall.
(1) Die zwei Kassenprüfer sowie ein Ersatzkassenprüfer werden von der Mitglieder-versammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wählbar sind alle Mitglieder ab 18 Jahren. Direkte Wiederwahl ist einmalig möglich.
(2) Kassenprüfer dürfen kein anderes Amt in einem der Organe des Vereins ausüben.
(3) Die Kassenprüfer haben die Kasse und Konten des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand und der Mitgliederversammlung schriftlich Bericht zu erstatten.
(1) Die Auflösung des Vereinskann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitglieder-versammlung beschlossen werden. Der Beschluss bedarf der mehrheit von drei Vierteln der vertretenen Stimmen.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vermögen an den Volleyball-Verband Berlin e.V., der es unter Beachtung des in dieser Satzung bestimmten Zwecks ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke des Sports verwenden darf.
(1) Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 18.12.2011 beschlossen und tritt an die Stelle der Vereinssatzung vom 12.05.1993 (letzte Änderung 28.08.2014).
(2) Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt und bevollmächtigt, entsprechenden Änderungen eigenständig durchzuführen.
Berlin, den 28.08.2014
Mario Göbert Daniel Sattler