Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:282554-2018:TEXT:DE:HTML&tabId=1
Timestamp: 2020-08-11 23:10:16
Document Index: 106979015

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 41', '§ 38', '§ 45', '§ 41', '§ 38', '§ 46', '§ 47', '§ 42', '§ 123', '§ 4', '§ 6', '§ 8', '§107']

Dienstleistungen - 282554-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 282554-2018
30/06/2018 S124
2018/S 124-282554
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=2916-512
Offizielle Bezeichnung: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstr. 40-42
NUTS-Code: DE711 Darmstadt
Hauptadresse: www.stadtbauplan.de
— Leistungen der Verkehrsanlagenplanung gemäß §§ 45 ff. HOAI, LPH 1-9 +besondere Leistungen (örtliche Bauüberwachung, Vermessung / Erstellen von Bestandsplänen)
— Leistungen der Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, LPH 1-9 +besondere Leistungen (örtliche Bauüberwachung, Trassenkoordination, Trassensummenplan, Vermessung / Erstellen von Bestandsplänen)
— Leistungen der Freianlagenplanung gemäß §§ 38 ff. HOAI, LPH 1-9 +besondere Leistungen (Überwachung der Entwicklungs- und Unterhaltungspflege für 2 Jahre)
— Leistungen der SiGeKo
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien / Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden.
Punkte (max. 100) werden dabei auf folgende Kriterien vergeben:
1) Verkehrsanlagenplanung
Die eingereichten Referenzen werden nur gewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d. h. ohne LPH 9 nicht vor 2013, mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der Verkehrsanlagenplanung gemäß §§ 45 ff. HOAI erbracht wurden und die Projekte jeweils eine Mindestgröße von 800.000 Euro anrechenbare Kosten haben.
— 1 Referenz für vergleichbare Verkehrsanlagen im kommunalen Straßenbau: max. 35 Punkte; Bewertung anhand der Vergleichbarkeit einer Referenz: 35 Punkte für Straßenbau im Wohngebiet mit Verkehrsberuhigung; 25 Punkte für Straßenbau im Wohngebiet; 15 Punkte für Straßenbau außerhalb von Wohngebieten
2) Ingenieurbauwerke
Die eingereichten Referenzen werden nur gewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d.h. ohne LPH 9 nicht vor 2013, mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI erbracht wurden und die Projekte jeweils eine Mindestgröße von 500.000 Euro anrechenbare Kosten haben.
— 1 Referenz für vergleichbare Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung / Kanalbau (Schmutzwasser / Mischwasser/ Trennsysteme) (Gesamtlänge von = 500 m): max. 25 Punkte; Bewertung anhand der Vergleichbarkeit einer Referenz: 25 Punkte für differenzierte Trennsysteme; 20 Punkte für Mischsysteme
— 1 Referenz zu Trassenkoordination: 5 Punkte ab einer wertbaren Referenz
3) Freianlagenplanung
Die eingereichten Referenzen werden nur gewertet, wenn sie innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen wurden, d. h. ohne LPH 9 nicht vor 2013, mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der Freianlagenplanung gemäß §§ 38 ff. HOAI und die Projekte jeweils eine Mindestgröße von 500 000 EUR anrechenbare Kosten haben.
— 1 Referenz für öffentliche Grünanlagen: 15 Punkte ab einer wertbaren Referenz
— 1 Referenz für Freianlagen mit Versickerungsflächen: 10 Punkte ab einer wertbaren Referenz
— 1 Referenz mit Anwendung des öffentlichen Vergaberechts: 10 Punkte ab einer wertbaren Referenz; Voraussetzung für die Wertung ist die verbindliche Anwendung des öffentlichen Vergabrechts. Bei Nichtöffentlichen AG ist der Hintergrund zu beschreiben (z.B. Förderbedingungen o. bÄ.)
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
— Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des AG oder des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden,
— Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.)
— Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben,
— Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages (oder der einheitlichen europäischen Eigenerklärung EEE) benannt und beschrieben sind,
— Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden,
— Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden, Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen.
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) oder eine einheitliche europäische Eigenerklärung EEE (wird nicht vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt) zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist ausgefüllt und von einem bevollm. Vertreter unterzeichnet fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.3 genannten Adresse einzureichen (Büro Stadtbauplan, Rheinstraße 40-42, 64283 Darmstadt). Die Bewerbungsunterlagen sind von der HAD herunterzuladen. Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dieser muss den Teilnahmeantrag (u. evtl. eine Bewerbergemeinschafts- o. Nachunternehmerverpflichtungserklärung) an der angegebenen Stelle unterschreiben,
— bei jurist. Personen ein aktueller Handelsregisterauszug. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft (BG) bzw. von Nachunternehmern (NU)),
— der Nachweis der Befähigung zum Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen ist vorzulegen,
— Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei BG von jedem Mitglied der BG und der NU),
— Angabe des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag an einen NU zu erteilen beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr.10 VgV. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit u. Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine NU-verpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom NU zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen NU-anteils weitergehende Eignungsnachweise für den NU im Wege der Aufklärung anzufordern,
— Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 42 Abs.1 VgV und §§ 123,124 GWB wird durch die Unterschrift des bevollm. Vertreters im Teilnahmeantrag versichert,
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG)(Unterschrift bevoll. Vertreter im Bewerbungsbogen vesichert)
— Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren BG bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer BG) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen BG.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als NU. In diesen Fällen müssen die betroffenen Bewerber nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass trotz der Mehrfachbeteiligung des NU ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt ein Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, behält sich der Auftraggeber vor, den betroffenen NU aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Vergabegesprächen auszuschließen. Die NU-leistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Vergabegesprächs werden. Abhängig vom Umfang und der Relevanz des NU-anteils bleibt auch ein Ausschluss der betroffenen Bewerber vorbehalten, falls auch durch den Ausschluss des NU von den Vergabegesprächen ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb nicht ausgeschlossen werden kann.
— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der BG in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist.
— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen (Verkehrsanlagenplanung, Ingenieurbauwerke / Erschließung, Freianlagenplanung) für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt,
— Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (erst im Auftragsfall ist eine Deckungssumme in Höhe von 5,0 Mio. EUR jeweils für Personen- und 2,5 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen), bei BG auch von allen Mitgliedern.
Mindesteignung: Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel:
— Leistungen der Verkehrsanlagenplanung: mind. 0,15 Mio. EUR netto
— Leistungen der Ingenieurbauwerke / Erschließung: mind. 0,15 Mio. EUR netto
— Leistungen der Freianlagenplanung: mind. 0,15 Mio. EUR netto
Bewerbungen, die diese Mindesteignungskriterien nicht erfüllen, werden ausgeschlossen.
Die Bewertung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit erfolgt anhand der Anzahl qualifizierter Mitarbeiter, die für diesen Auftrag verfügbar sind sowie anhand vergleichbarer Referenzen der letzten 5 Jahre.
1) Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter aktuell sowie im Mittel der letzten 3 Jahre. Die Mitarbeiterzahlen von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
2) Referenzen für Verkehrsanlagenplanung:
— Referenzen vergleichbarer Verkehrsanlagen im kommunalen Straßenbau
3) Referenzen für Ingenieurbauwerke:
— Referenzen für Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung
— Referenzen für Trassenkoordination
4) Referenzen für Freianlagenplanung:
— Referenzen für öffentliche Grünanlagen
— Referenzen für Freianlagen mit Versickerungsflächen
— Referenzen mit Anwendung des Öffentlichen Vergaberechts
Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
1) Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter im Mittel der letzten 3 Jahre und aktuell:
— Verkehrsanlagenplanung: mind. 2 Mitarbeiter
— Ingenieurbauwerke / Erschließung: mind. 2 Mitarbeiter
— Freianlagenplanung: mind. 2 Mitarbeiter
2) Mind. je eine wertbare Referenz aus den Bereichen Verkehrsanlagenplanung, Ingenieurbauwerke und Freianlagenplanung
Bewerbungen, die diese Mindesteignungskriterien nicht erfüllen, werden ausgeschlossen
— Nachweis der Befähigung zum Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen,
— Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und 2,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (siehe auch III.1.2).
Sollte die aktuelle Versicherungssumme nicht dem geforderten Wert entsprechen, so genügt (neben der Vorlage des Versicherungsscheins) die Zusicherung durch Unterschrift im Teilnahmeantrag, im Auftragsfalle die Versicherungssumme auf den geforderten Wert anzuheben.
Tag: 20/08/2018
1) Teilnahmeantrag,
2) Formblatt Referenzprojekte,
3) Bewerbergemeinschaftserklärung,
4) Nachunternehmerverpflichtungserklärung,
5) Matrix – Eignungskriterien,
6) Matrix – Zuschlagskriterien,
7) Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien
8) Städtebauliches Konzept - Variante 3
9) B-plan – beabsichtigter Regelungsinhalt
10) B-plan – Begründung zur frühzeitigen Beteiligung
Fax: +49 615112-5816/ +49 615112-6834
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge des Antragstellers nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).