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Timestamp: 2016-10-28 21:44:22
Document Index: 338087677

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

Der 1966 geborene Z.________ war als Area Sales Manager f�r die Firma X.________ AG, t�tig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert, als er am 30. August 2007 verunfallte. Er fuhr mit dem von ihm gelenkten Peugeot 406 auf einer Hauptstrasse, als ein aus einer Nebenstrasse kommender Renault mit der Front gegen die rechte Seite seines Fahrzeugs prallte. Der erstbehandelnde Arzt, Dr. med. A.________, stellte die Diagnose Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) sowie cervicothorakales und lumbovertebrales Schmerzsyndrom. Die SUVA gew�hrte die gesetzlichen Leistungen. Nach Abkl�rungen zum Unfallereignis und zum medizinischen Sachverhalt er�ffnete die SUVA dem Versicherten mit Verf�gung vom 19. November 2009, die Leistungen w�rden per 31. Dezember 2009 eingestellt. Sp�testens seit diesem Zeitpunkt bestehe zwischen dem Unfall vom 30. August 2007 und den geklagten Beschwerden kein ad�quater Kausalzusammenhang mehr. Nachdem Z.________ dagegen Einsprache erhoben hatte, holte die SUVA das polydisziplin�re Gutachten des Instituts B.________, vom 12. August 2010 ein. Der Versicherte liess das Gutachten durch das Institut C.________ beurteilen (Bericht vom 10. Dezember 2010). Der Unfallversicherer wies die Einsprache ab, wobei er die nat�rliche und die ad�quate Unfallkausalit�t verneinte (Entscheid vom 25. Januar 2011).
Z.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, f�r die Folgen des Unfalles vom 30. August 2007 �ber den 31. Dezember 2009 hinaus die gesetzlichen Leistungen auszurichten; eventuell seien erg�nzende Sachverhaltsabkl�rungen durchzuf�hren.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Pflicht zur Begr�ndung der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254; Urteil 8C_934/2008 vom 17. M�rz 2009 E. 1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 V 194, aber in: SVR 2009 UV Nr. 35 S. 120).
Der Beschwerdef�hrer reicht letztinstanzlich den Bericht der Klinik Y.________ vom 19. Dezember 2011 �ber eine interdisziplin�re Beurteilung der weiteren Behandlungsm�glichkeiten ein, ohne dass erst der angefochtene kantonale Entscheid dazu Anlass gegeben h�tte. Es handelt sich daher um ein unzul�ssiges neues Beweismittel, welches bei der Beurteilung nicht ber�cksichtigt werden kann (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Versicherte aus dem Unfall vom 30. August 2007 �ber den 31. Dezember 2009 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat.
Im vorinstanzlichen Entscheid sind die Grunds�tze zum f�r den Leistungsanspruch des Unfallversicherers erforderlichen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181) und bei HWS-Schleudertraumen ohne organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen (BGE 134 V 109 E. 6 ff. S. 116 ff.; 117 V 359) sowie bei Diskushernien im Besonderen und zum Beweiswert, namentlich mit Blick auf die W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.1 Das kantonale Gericht ist, wie bereits der Unfallversicherer, zum Ergebnis gelangt, es l�gen keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vor. Diese Beurteilung beruht auf einer sorgf�ltigen W�rdigung der medizinischen Unterlagen. Sie st�tzt sich namentlich auf das Gutachten des Instituts B.________ vom 12. August 2010. Danach ist das festgestellte chronische zervikal und lumbal betonte panvertebrale Schmerzsyndrom (mit pseudoradikul�ren Schmerzausstrahlungen in den linken Arm bei leichtgradigen degenerativen Ver�nderungen der unteren Halswirbels�ule, klinisch und MR-tomographisch ohne Kompromittierung neuraler Strukturen, Residuen nach thorakalem Morbus Scheuermann, Osteochondrose und Spondylarthrose der unteren Lendenwirbels�ule, akzentuiert im Segment L5/S1, ebenfalls klinisch und MR-tomographisch ohne Kompromittierung neuraler Strukturen sowie HWS-Distorsion) unfallfremd. Beim Unfallereignis vom 30. August 2007 habe sich der Beschwerdef�hrer keine wesentlichen, objektivierbaren, strukturellen L�sionen zugezogen, weshalb sp�testens sechs Monate nach dem Unfall wieder ein Zustandsbild vorgelegen habe, wie es vor dem Unfall bestanden oder sich gem�ss dem nat�rlichen Verlauf entwickelt h�tte.
4.2.1 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, im Rahmen einer interdisziplin�ren Besprechung vom 19. Dezember 2011 sei auf einen Diskusriss auf der H�he L5/S1 hingewiesen worden, welcher bis anhin �bersehen worden sei. Diesen auf das Unfallereignis vom 30. August 2007 zur�ckzuf�hrenden Befund habe namentlich auch der orthop�dische Teilgutachter des Instituts B.________ nicht erkannt.
4.2.2 Das nach dem Unfall am 17. September 2007 in der Klinik N.________ erstellte CT der Lendenwirbels�ule zeigte eine leichte degenerative Protrusion der Bandscheibe L5/S1, jedoch keine eindeutig posttraumatische Ver�nderung. Am 12. Juni 2009 wurde ein MRI der gesamten Wirbels�ule durchgef�hrt, welches laut dem Radiologen der Klinik Y.________ im Bereich der Lendenwirbels�ule den Befund einer degenerierten und h�henverminderten Bandscheibe L5/S1 ergab. Diese MR-Tomographie wurde im orthop�dischen Teilgutachten des Instituts B.________ ausdr�cklich erw�hnt und wie folgt gew�rdigt: Lumbal im proximalen Abschnitt unauff�llige Verh�ltnisse, gegen distal zunehmende chondrotische Ver�nderungen der Bandscheiben, akzentuiert im Segment L5/S1 mit zentraler Protrusion und Einriss des Anulus fibrosus, dadurch leichte Spinalkanaleinengung, jedoch ohne Kompression der dort verlaufenden Nervenwurzeln, degenerative Ver�nderungen auch der Fazettengelenke, akzentuiert im Segment L5/S1. Ob sich der vom Beschwerdef�hrer erw�hnte Diskusriss L5/S1 aus dem MRI vom Juni 2009 oder aus neueren bildgebenden Untersuchungen aus dem Jahre 2011 ergeben soll (vgl. Bericht der Klinik Y.________ vom 22. Dezember 2010 zu den geplanten Abkl�rungsmassnahmen), bleibt unklar. Somit ist auch nicht erstellt, dass ein solcher Befund bisher �bersehen wurde oder ob es allenfalls n�chtr�glich zu einer Ruptur der vorgesch�digten Bandscheibe kam. Erg�nzender Abkl�rungen, wie vom Beschwerdef�hrer beantragt, bedarf es diesbez�glich aus den nachstehenden Gr�nden indessen nicht.
4.2.3 Aufgrund der Akten ist zuverl�ssig auszuschliessen, dass die Diskushernie/-protrusion durch den Unfall vom 30. August 2007 verursacht wurde. Wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, entspricht es einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversicherungsbereichs, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver�nderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht f�llt. Wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, sind diese Voraussetzungen unter Ber�cksichtigung des Unfallhergangs und der fach�rztlichen Stellungnahmen nicht gegeben.
4.2.4 Auch hinsichtlich der Verschlimmerung eines vorbestehenden Gesundheitszustandes kommt eine Unfallkausalit�t nur ausnahmsweise und insbesondere nur dann in Frage, wenn der Unfall auch geeignet gewesen w�re, eine gesunde Bandscheibe zu verletzen (Urteil 8C_902/2011 vom 10. Februar 2012 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf das Urteil U 441/04 vom 13. Juni 2005 E. 3.1). Eine allf�llige richtunggebende Verschlimmerung muss r�ntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der alters�blichen Progression abheben. Dies trifft mit Bezug auf die in Frage stehende Fahrzeugkollision, unter Ber�cksichtigung der unmittelbar nach dem Unfallereignis erhobenen Befunde, nicht zu.
4.2.5 Ist die Bandscheibenproblematik nicht durch das Unfallereignis verursacht oder richtungsgebend verschlimmert, sondern bei degenerativem Vorzustand durch den Unfall lediglich aktiviert worden, hat der Unfallversicherer nur Leistungen f�r das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen. Da bei Fehlen unfallbedingter Wirbelk�rperfrakturen oder struktureller L�sionen an der Wirbels�ule in der Regel nach sechs bis neun Monaten, sp�testens jedoch nach einem Jahr davon auszugehen ist, die durch den Unfall verursachte Verschlimmerung des Vorzustandes habe sich auf jenen Zustand zur�ckgebildet, der sich aufgrund des schicksalsm�ssigen Verlaufs des krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eingestellt h�tte (SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3.2; 2008 UV Nr. 11 S. 34, U 290/06 E. 4.2.1), ist mit den Gutachtern des Instituts B.________ davon auszugehen, dass sechs Monate nach dem Unfall der status quo sine vel ante erreicht war und die �ber den 31. Dezember 2009 hinaus persistierenden Beschwerden nicht durch die organisch nachgewiesenen Wirbels�ulensch�den erkl�rt werden k�nnen.
4.3 Nach den zutreffenden Feststellungen des kantonalen Gerichts bestehen keine verl�sslichen Hinweise f�r eine unfallbedingte organische Sch�digung, welcher die Beschwerden im Nacken, Brust- und Lendenwirbels�ulenbereich und die Kopfschmerzen zugeordnet werden k�nnten.
Ausgehend vom Fehlen einer organisch ausgewiesenen Unfallfolge hat der Unfallversicherer einen weiteren Leistungsanspruch mit der Begr�ndung verneint, es fehle am nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 30. August 2007 und den noch geklagten Beschwerden. Das kantonale Gericht hat die Unfallad�quanz, unter Offenlassung der Frage des nat�rlichen Kausalzusammenhangs, verneint.
Nachstehend sind die vorgebrachten Beschwerden (Kreuz-, Nacken- und BWS-Schmerzen, Kopfschmerzen) zun�chst unter dem Gesichtspunkt der Unfallad�quanz zu beurteilen. Ist diese zu verneinen, er�brigen sich Weiterungen zur nat�rlichen Unfallkausalit�t (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472). Es braucht diesfalls auch nicht auf die Einw�nde des Versicherten zum Zeitpunkt des Fallabschlusses eingegangen zu werden. Denn liegen keine unfallkausalen Beschwerden mehr vor, ergibt sich ohne Weiteres, und namentlich ohne dass auch noch auf die Grunds�tze zum Fallabschluss (im Sinne des �bergangs von den vor�bergehenden Leistungen Heilbehandlung und Taggeld zu den - allf�lligen - Anspr�chen auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung; vgl. dazu Art. 19 Abs. 1 UVG und BGE 134 V 109 E. 4 S. 113 ff.) einzugehen w�re, dass kein Leistungsanspruch aus dem Unfall mehr besteht.
Unfallversicherer und Vorinstanz haben den ad�quaten Kausalzusammenhang nach der sog. Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109; 117 V 359) gepr�ft. Von deren Anwendbarkeit geht offensichtlich auch der Beschwerdef�hrer aus.
6.1 F�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs ist an das (objektiv erfassbare) Unfallereignis anzukn�pfen. Zu pr�fen ist im Rahmen einer objektivierten Betrachtungsweise, ob der Unfall eher als leicht, als mittelschwer oder als schwer erscheint, wobei im mittleren Bereich gegebenenfalls eine weitere Differenzierung nach der N�he zu den leichten oder schweren Unf�llen erfolgt. Massgebend ist der augenf�llige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumst�nde, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden k�nnen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f.; SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1; Urteil 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011 E. 3.4 Ingress, nicht publ. in: BGE 137 V 199).
6.1.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, die seitliche Kollision vom 30. August 2007 zwischen dem vortrittsberechtigten Peugeot des Versicherten und dem einbiegenden Renault sei bei den mittelschweren Unf�llen im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen einzuordnen. Es ber�cksichtige dabei unter anderem, dass die unfallbedingte Geschwindigkeits�nderung (Delta-v) gem�ss biomechanischer Kurzbeurteilung vom 29. Mai 2008, bezogen auf den Fahrersitz des Personenwagens des Beschwerdef�hrers, innerhalb oder oberhalb eines Bereichs von 10 bis 15 km/h lag. Unfallanalytische oder biomechanische Analysen verm�gen allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur - einzig mit Blick auf die Ad�quanzpr�fung relevanten - Schwere des Unfallereignisses zu liefern. Sie bilden jedoch f�r sich allein keine hinreichende Grundlage f�r die Kausalit�tsbeurteilung (SVR 2009 UV Nr. 13 S. 52, 8C_590/2007 E. 6.1; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 8.3 S. 121 und Urteil 4A_540/2010 vom 8. Februar 2011 E. 1.3.2). Davon ging auch die Vorinstanz nicht aus. Vielmehr hat sie auch die von der Rechtsprechung entwickelten Massst�be bei vergleichbaren Geschehensabl�ufen ber�cksichtigt.
6.1.2 Der Beschwerdef�hrer vermag die der vorinstanzlichen Ad�quanzpr�fung zugrunde gelegte Unfallschwere nicht mit �berzeugender Begr�ndung in Frage zu stellen. Mit Blick auf die durch die Rechtsprechung entwickelten Massst�be scheidet eine Einordnung im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen, entgegen der von ihm vertretenen Auffassung, klarerweise aus. Als Unfall mit der vom Versicherten postulierten Schwere hat die Praxis etwa die seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Personenwagen eingestuft, bei welcher sich das Fahrzeug der versicherten Person um seine eigene Achse drehte und von der Strasse geschleudert wurde, wobei die Unfallanalyse eine kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung von 32 bis 42 km/h ergab (Urteil 8C_129/2009 vom 15. September 2009). Im vorliegenden Fall liegen f�r die Entwicklung entsprechender Kr�fte selbst dann keine Anhaltspunkte vor, wenn mit dem Beschwerdef�hrer davon ausgegangen wird, dass sein Fahrzeug vom Renault rund f�nf Meter nach links geschoben wurde.
6.2 Bei der gegebenen Unfallschwere sind weitere Kriterien (gem�ss BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130: Besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlung; erhebliche Beschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen) in die Beurteilung einzubeziehen. Von diesen Kriterien m�sste f�r eine Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs entweder ein einzelnes in besonders ausgepr�gter Weise oder aber mehrere - mindestens vier (vgl. SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5) - in geh�ufter Weise gegeben sein (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f. mit Hinweis).
6.2.1 Die Vorinstanz ist zum Ergebnis gelangt, es seien die beiden Kriterien der erheblichen Beschwerden und der anhaltenden �rztlichen Behandlung erf�llt, jedoch nicht in besonders ausgepr�gter oder auffallender Weise. Der Versicherte macht letztinstanzlich geltend, es seien mindestens vier Kriterien erf�llt (erlittene Verletzungen, �rztliche Behandlung, erhebliche Beschwerden und Arbeitsunf�higkeit) und zwar teilweise sogar in besonders ausgepr�gter Weise. Inwiefern auch die restlichen Kriterien erf�llt sein sollen, wird nicht dargetan, ist aus den Akten nicht ersichtlich und bedarf keiner Weiterungen.
6.2.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die beim Unfall erlittenen Verletzungen seien aufgrund einer bereits bei einem fr�heren Unfall erlittenen HWS-Distorsion und der degenerativen Ver�nderungen der gesamten Wirbels�ule sowie der K�rperhaltung im Zeitpunkt des Unfalls als von besonderer Art und Schwere zu betrachten. Entgegen der Ansicht des Versicherten ist indessen nicht schon deshalb eine Verletzung besonderer Art anzunehmen, weil die versicherte Person bereits in der Vergangenheit einmal einen Autounfall erlitten hat. Vielmehr rechtfertigt sich eine entsprechende Qualifikation der erlittenen Verletzungen nur bei Vorliegen einer erheblich vorgesch�digten Wirbels�ule (Urteil 8C_413/2008 vom 5. Januar 2009 E. 6.3.2). Die Behandlung des im Jahre 1994 in der T�rkei erlittenen Verkehrsunfalles war l�ngst abgeschlossen, als der Beschwerdef�hrer den hier zur Diskussion stehenden Autounfall erlitt. Dass er danach und insbesondere in der Zeit vor dem Unfall vom August 2007 wegen einer Wirbels�ulenproblematik relevanten Ausmasses arbeitsunf�hig gewesen w�re, wird nicht behauptet und ergibt sich auch nicht aus den Akten. Somit ist nicht davon auszugehen, dass die Wirbels�ule dermassen erheblich vorgesch�digt war, dass die am 30. August 2007 erlittene Distorsion als Verletzung besonderer Art zu qualifizieren w�re. Die angegebene Drehung des Kopfes beim Zusammenstoss stellt sodann keine besondere K�rperhaltung dar, welche geeignet w�re, zus�tzliche Komplikationen zu bewirken.
6.2.3 Mit Blick auf die verschiedenen ambulanten Physio- und Ergotherapien, den f�nfw�chigen station�ren Rehabilitationsaufenthalt mit anschliessender Akupunkturbehandlung, einen mehrw�chigen Therapieaufenthalt in der Schmerzklinik S.________ und anschliessender Behandlung in der Klinik Y.________ sowie mehrere Infiltrationen an der Wirbels�ule, bejahte das kantonale Gericht das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung. Auch wenn der Beschwerdef�hrer die �rztlichen Behandlungen als besonders belastend empfunden haben mag, folgt daraus nicht, dass das Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise bejaht werden kann.
6.2.4 Von erheblichen Beschwerden kann mit Blick auf die glaubhaft geklagten Schmerzen und die dadurch bewirkte Einschr�nkung im Lebensalltag mit der Vorinstanz ausgegangen werden. Das Kriterium erscheint indessen unter Ber�cksichtigung des Umstandes, dass auch unfallfremden Beschwerden eine erhebliche Bedeutung zukommt, nicht als in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt. Dies wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht geltend gemacht.
6.2.5 Nach Lage der Akten konnte die Arbeitsf�higkeit schon bald nach dem Unfall auf 50 bis sogar 100 Prozent gesteigert werden. Nach der K�ndigung der Arbeitsstelle konnte der Versicherte auch sofort wieder eine neue Arbeit finden. Ab September 2008 wurde dann jedoch erneut eine volle Arbeitsunf�higkeit bescheinigt, worauf der Beschwerdef�hrer nicht mehr versucht hat, zu arbeiten. F�r diese Entwicklung waren nach Lage der medizinischen Unterlagen massgeblich unfallfremde Faktoren verantwortlich. Gem�ss Gutachten des Instituts B.________ w�re die angestammte oder eine andere k�rperlich nicht �berm�ssig belastende leichte T�tigkeit rein von den Unfallfolgen her uneingeschr�nkt zumutbar. Diese interdisziplin�re fach�rztliche Einsch�tzung �berzeugt, zumal der Beschwerdef�hrer gem�ss den Angaben in der pers�nlichen Anamnese des psychiatrischen Teilgutachtens des Instituts B.________ bereits fr�her unter R�ckenbeschwerden gelitten hat. F�r die vorliegende Beurteilung ergibt sich, dass die Arbeitsunf�higkeit ab September 2008 h�chstens teilweise mit dem Unfall zu erkl�ren war. Selbst unter Ber�cksichtigung der anerkennenswerten Bem�hungen des Versicherten im Jahr nach dem Unfall, sich wieder im Erwerbsprozess einzugliedern, kann ihm bei der gebotenen gesamthaften Betrachtung nicht gefolgt werden, das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit sei trotz ausgewiesener Anstrengungen in besonders ausgepr�gter Weise zu bejahen.
6.2.6 Ist demnach keines der besagten Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt, kann offen bleiben, ob jenes der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen �berhaupt in der einfachen Form vorliegt, was die Vorinstanz verneint. Denn auch bejahendenfalls bliebe es dabei, dass dem Unfall vom 30. August 2007 keine rechtserhebliche Bedeutung f�r die noch bestehenden Beschwerden zukommt. Der Unfallversicherer hat den Anspruch auf weitere Leistungen demnach zu Recht verneint. Dies f�hrt zur Abweisung der Beschwerde, ohne dass gepr�ft werden m�sste, wie es sich bez�glich nat�rlicher Unfallkausalit�t sowie den Grunds�tzen zum Fallabschluss verh�lt.