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Timestamp: 2016-10-25 22:52:53
Document Index: 251945444

Matched Legal Cases: ['Art. 47', 'Art. 97', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 12', 'Art. 46', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 12', 'Art. 103', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'Art. 103', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 156', 'Art. 159', 'Art. 114', 'Art. 157', 'Art. 159']

Stiftung WWF Schweiz, Beschwerdef�hrerin, handelnd durch die WWF Sektion St. Gallen, und diese vertreten durch Rechtsanw�ltin Franciska Hildebrand,
Pro Natura Schweiz-Schweizerischer Bund f�r Naturschutz, Beschwerdef�hrer, handelnd durch Pro Natura St. Gallen-Appenzell, und diese vertreten durch Rechtsanw�ltin Franciska Hildebrand,
Einwohnerverein Rans-Oberr�fis,
Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch Rechtsanwalt Titus Marty,
vertreten durch das Baudepartement des Kantons St. Gallen, L�mmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen,
Die Ortsgemeinde Sevelen ist Eigent�merin der Parzelle Nr. 2503 im Gebiet Campiun/Eschal�r in der Politischen Gemeinde Sevelen. Das Grundst�ck liegt am westlichen Talhang des Rheintals, oberhalb der Bauzonen von Rans und Oberr�fis. Es ist Teil des Objekts Nr. 1613 "Speer-Churfirsten-Alvier" des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkm�ler von nationaler Bedeutung (BLN). Nach dem Zonenplan Talgebiet der Politischen Gemeinde Sevelen vom 6. M�rz 1998 ist das Grundst�ck teils der Landwirtschaftszone, teils dem �brigen Gemeindegebiet zugeteilt. Ausserdem stellen Teile der Parzelle Nr. 2503 gem�ss einer Waldfeststellungsverf�gung des Volkswirtschaftsdepartements des Kantons St. Gallen vom 14. Januar 1997 Wald dar.
Die Basaltstein AG hat auf einem Teil der Parzelle Nr. 2503 von 1927 bis 1996 den Steinbruch Campiun betrieben. Die Zufahrt zum Steinbruchareal f�hrte durch das Wohngebiet von Rans. Nachdem die Abbaukonzession am 1. Juli 1996 abgelaufen ist und der Abbau eingestellt wurde, beabsichtigt die Basaltstein AG, den Steinbruch in s�dlicher Richtung zu erweitern. Das Abbauvolumen soll auf einer Fl�che von 9,5 ha rund 2,5 Mio. m3 oder 7 Mio. t Gesteinsmaterial betragen. Beim Gestein handelt es sich um Hartgestein, d.h. um kalkarmen, stark quarzhaltigen Sandstein der Brisi- und Gamserschichten. Die j�hrliche Abbaumenge ist bedarfsabh�ngig und wird auf etwa 200'000 t veranschlagt, woraus sich eine Abbaudauer von rund 35 Jahren ergibt. Die Gesteinsgewinnung soll mit sechs bis zehn Grossbohrlochsprengungen pro Jahr im Tagbau und in f�nf Abbauetappen erfolgen. Um das Wohngebiet von Rans vor L�rmimmissionen zu sch�tzen, ist eine neue Erschliessung des Abbaugebiets projektiert. Es ist vorgesehen, s�dlich von Rans eine Umfahrungsstrasse zu bauen und diese durch einen Tunnel ins alte Steinbruchareal zu f�hren. F�r die Erweiterung und Erschliessung des Steinbruchs m�ssten insgesamt 39'588 m2 Wald gerodet werden. Nach der Stilllegung des Steinbruchs ist gem�ss dem Umweltvertr�glichkeitsbericht (UVB) vom 14. Februar 2000 geplant, das alte und das neue Abbaugebiet zu rekultivieren und als �kologische Vorrangfl�che zu gestalten. Als zus�tzliche �kologische Ersatzmassnahme ist die Extensivierung der Bewirtschaftung von rund 13 ha Wiesen vorgesehen, welche an den Steinbruch angrenzen und im Eigentum der Ortsgemeinde Sevelen stehen.
Nachdem die B�rgerschaft der Ortsgemeinde Sevelen der Erweiterung des Steinbruchs zugestimmt hatte, wurden der Abbauplan mit UVB, Strassenprojekt und Rodungsgesuch vom 8. Januar bis 6. Februar 1997 �ffentlich aufgelegt. Gegen das Vorhaben gingen zahlreiche Einsprachen von Anwohnern und Umweltorganisationen ein.
Entsprechend der damals g�ltigen Zust�ndigkeitsregelung stellte das Kantonsforstamt dem damaligen Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL, heute Bundesamt f�r Umwelt [BAFU]) am 2. Juli 1997 den Antrag auf Bewilligung f�r die Rodung von 39'588 m2 Wald. Mit Schreiben vom 27. April 1998 teilte das BUWAL mit, die Rodungsbewilligung k�nne nicht in Aussicht gestellt werden. Am 14. M�rz 2000 zog die Basaltstein AG das Gesuch beim Gemeinderat Sevelen vollumf�nglich zur�ck, nachdem sie bereits am 14. Februar 2000 das gesamte, gegen�ber der ersten �ffentlichen Auflage unver�nderte Gesuch ein zweites Mal eingereicht hatte. Am 6. M�rz 2000 erliess der Gemeinderat Sevelen Abbauplan und Teilstrassenplan. Diese Planerlasse sowie der UVB und das Rodungsgesuch wurden vom 27. M�rz bis 26. April 2000 erneut �ffentlich aufgelegt.
Nachdem zwischenzeitlich die Zust�ndigkeit f�r die Erteilung einer Rodungsbewilligung vom BUWAL auf die kantonale Forstbeh�rde �bergegangen war, �bermittelte das kantonale Forstamt das Rodungsgesuch mit Schreiben vom 28. M�rz 2000 dem BUWAL zur Anh�rung.
Innert der Auflagefrist erhoben nahezu s�mtliche Einwohner von Rans und Oberr�fis sowie die Stiftung WWF Schweiz Einsprache gegen den Abbauplan, das Strassenprojekt und das Rodungsgesuch. Pro Natura Schweiz-Schweizerischer Bund f�r Naturschutz reichte ebenfalls Einsprache gegen den Abbauplan und das Rodungsgesuch ein.
Am 14. April 2001 teilte das BUWAL dem kantonalen Forstamt mit, der Abbauplan beruhe nicht auf einer kantonalen oder �berregionalen Abbauplanung. Zudem befinde sich der Abbauperimeter im BLN-Objekt Nr. 1613 "Speer-Churfirsten-Alvier". Die hohe Bedeutung des Waldes und die Erhaltung des BLN-Objekts w�rden das Interesse am Hartschotterabbau �berwiegen, weshalb beantragt werde, das Rodungsgesuch der Basaltstein AG abzuweisen. Entgegen diesem Antrag erteilte das kantonale Forstamt am 24. April 2001 die Rodungsbewilligung und �bermittelte diese dem kantonalen Planungsamt (heute: Amt f�r Raumentwicklung des Kantons St. Gallen) als federf�hrende Stelle des Kantons.
Mit Gesamtentscheid vom 28. Mai / 25. Juni 2001 stellte der Gemeinderat Sevelen die Umweltvertr�glichkeit des geplanten Abbaus fest. Den Abbau- und den Teilstrassenplan best�tigte er und die Einsprachen dagegen wies er ab, soweit er darauf eintrat. Zusammen mit dem Gesamtentscheid wurden auch die Rodungsbewilligung des Kantonsforstamts vom 24. April 2001 und die naturschutzrechtliche Bewilligung des kantonalen Planungsamts vom 21. Mai 2001 er�ffnet.
Gegen die Gesamtverf�gung des Gemeinderats Sevelen erhoben das BUWAL, Pro Natura, die Stiftung WWF Schweiz sowie der Einwohnerverein Rans-Oberr�fis und �ber 120 weitere Einwohner von Rans und Oberr�fis Rekurs bei der Regierung des Kantons St. Gallen. W�hrend das BUWAL und die genannten Umweltschutzorganisationen insbesondere geltend machten, die Voraussetzungen zur Bewilligung einer Rodung und zur Beeintr�chtigung der Landschaft von nationaler Bedeutung seien nicht erf�llt, kritisierten der Einwohnerverein und die weiteren Einwohner zus�tzlich unter anderem, das Vorhaben sei nicht zonenkonform und f�hre zu unzumutbaren Immissionen, der Abbauplan und der UVB seien unklar, es seien keine Alternativstandorte gepr�ft worden und das Gef�hrdungspotenzial des Gesteinsabbaus sei nicht hinreichend abgekl�rt.
Am 5. Juni 2002 f�hrte die Rechtsabteilung des Baudepartements des Kantons St. Gallen einen Augenschein an Ort und Stelle durch. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass sowohl der Abbauplan als auch das Strassenprojekt M�ngel aufwiesen. Die Basaltstein AG �nderte in der Folge den Abbauperimeter und das Strassenprojekt und reichte beim Gemeinderat Sevelen am 26. Juli 2002 die Korrekturpl�ne ein. Danach wurde die Abbaufl�che um ca. 0,2 ha vergr�ssert. Die Gesamtfl�che des Vorhabens umfasst somit 9,7 ha. Das Abbauvolumen wurde indessen nicht ver�ndert, weil die f�nfte Abbauetappe im gleichen Umfang reduziert wurde. Die �nderungen wurden vom 13. August bis 12. September 2002 �ffentlich aufgelegt. Mit Gesamtentscheid vom 13. Dezember 2002 wies der Gemeinderat Sevelen alle gegen die �nderungen eingereichten Einsprachen ab, soweit er darauf eintrat, und bewilligte die �nderungspl�ne zum Abbauvorhaben.
Gegen diese Verf�gung erhoben WWF Schweiz und Pro Natura erneut Rekurs bei der Regierung mit kaum ge�nderten Antr�gen. Sie verwiesen im Wesentlichen auf die Ausf�hrungen in den bisherigen Eingaben und machten darauf aufmerksam, dass durch die Korrekturpl�ne der Eingriff in das Schutzgebiet nochmals um 0,2 ha auf total 9,7 ha erweitert werde.
Nach einem zus�tzlichen Augenschein und weiterer Erg�nzung der Akten wies die Regierung am 27. April 2004 die verschiedenen Rekurse im Sinne der Erw�gungen ab. Die Regierung erwog im Wesentlichen, dass mit dem Abbauvorhaben zwar ein schwerer Eingriff in das BLN-Objekt Nr. 1613 verbunden sei, der - bezogen auf ein priorit�res Schutzziel - umfangreiche Beeintr�chtigungen mit sich bringe. Hingegen bestehe in Anbetracht der angespannten Eigenversorgungssituation der Ostschweiz mit Hartgestein bester Qualit�t und des Mangels an geeigneten anderweitigen Abbaustandorten ein �berwiegendes Interesse von nationaler Bedeutung am Abbauvorhaben. Auch die anderen im Rahmen der Interessenabw�gung ber�cksichtigten Gesichtspunkte w�rden insgesamt f�r den Abbau sprechen, zumal er einerseits keinen vollst�ndigen Verlust eines ganzen Lebensraumtyps zur Folge habe und sich der Standort anderseits infolge seiner optimalen Lage und der neuen Erschliessung auch mit den berechtigten Anliegen der angrenzenden Wohnbev�lkerung in Einklang bringen lasse. Hinzu komme, dass sehr umfangreiche Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen verlangt w�rden. Diese gew�hrleisteten, dass langfristig der spezielle Lebensraumtyp fl�chenm�ssig gr�sser und vielf�ltiger werde, weil die Massnahmen nicht nur f�r das Abbaugebiet selbst, sondern auch f�r das Areal des alten Steinbruchs und das gesamte Umland gelten w�rden. Somit erwiesen sich Abbauplan, Strassenprojekt, naturschutzrechtliche Bewilligung und Rodungsbewilligung - zumindest nach den vom Gemeinderat Sevelen am 13. Dezember 2002 bewilligten Korrekturen - als rechtm�ssig.
Gegen den Entscheid der Regierung gelangten das BUWAL, Pro Natura und WWF Schweiz sowie der Einwohnerverein Rans-Oberr�fis und �ber 120 weitere Einwohner von Sevelen mit Beschwerden an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Dieses wies die Rechtsmittel nach Durchf�hrung eines Augenscheins mit Urteilen vom 11. Mai 2005 ab.
Gegen die Urteile des Verwaltungsgerichts vom 11. Mai 2005 f�hren das BAFU (fr�her BUWAL), Pro Natura Schweiz, die Stiftung WWF Schweiz sowie der Einwohnerverein Rans-Oberr�fis und �ber 120 weitere Einwohner von Rans-Oberr�fis beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Der Einwohnerverein Rans-Oberr�fis und �ber 120 weitere Einwohner von Rans-Oberr�fis fechten den Entscheid des Verwaltungsgerichts �berdies mit staatsrechtlicher Beschwerde an.
Das Verwaltungsgericht, das Baudepartement, die Ortsgemeinde Sevelen und die Basaltstein AG beantragen die Abweisung der Beschwerden. Die Politische Gemeinde Sevelen verzichtet auf eine Stellungnahme. Das BAFU beantragt als beschwerdeberechtigte Bundesverwaltungsbeh�rde die Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerden. Die Parteien erhielten Gelegenheit, sich zur Stellungnahme des BAFU zu �ussern.
Mit Verf�gung vom 5. September 2005 hat der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung den Beschwerden in den Verfahren 1A.174/2005 und 1P.386/2005 antragsgem�ss aufschiebende Wirkung beigelegt, soweit ihnen diese Wirkung nicht bereits gest�tzt auf Art. 47 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 �ber den Wald (Waldgesetz, WaG, SR 921.0) von Gesetzes wegen zukommt.
1.1 Alle Beschwerden betreffen den gleichen Sachverhalt und enthalten zumindest teilweise dieselben R�gen. Es rechtfertigt sich, sie gemeinsam zu beurteilen.
1.2 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, mit dem der Abbauplan, der Teilstrassenplan sowie die naturschutzrechtliche Bewilligung und die waldrechtliche Ausnahmebewilligung best�tigt werden. Die umstrittenen Bewilligungen stellen beh�rdliche Anordnungen im Einzelfall (Verf�gungen) dar, die sich auf direkt anwendbares Bundesrecht (Natur- und Heimatschutz- sowie Waldrecht) st�tzen und damit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegen (Art. 97 OG i.V.m. Art. 5 VwVG). Die planungsrechtlichen R�gen der Beschwerdef�hrer h�ngen sachlich eng mit den der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegenden Fragen des Bundesverwaltungsrechts zusammen und sind deshalb ebenfalls im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu �berpr�fen (BGE 123 II 88 E. 1 S. 91 f.; 121 II 72 E. 1d und f S. 76 f.; zur Publikation bestimmtes Urteil des Bundesgerichts 1A.140/2005 vom 4. April 2006, E. 2).
1.3 WWF Schweiz und Pro Natura z�hlen zu den gesamtschweizerischen Organisationen, die sowohl nach Art. 55 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) als auch nach Art. 12 des Bundesgesetzes �ber den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG; SR 451) zur Erhebung von Verwaltungsgerichtsbeschwerden an das Bundesgericht berechtigt sind (vgl. Anhang der Verordnung �ber die Bezeichnung der beschwerdeberechtigten Umweltschutzorganisationen vom 27. Juni 1990, VBO, SR 814.076). Sie haben am kantonalen Verfahren als Partei teilgenommen und erf�llen die Voraussetzungen des Beschwerderechts gem�ss den Art. 46 WaG, 12 ff. NHG und 103 lit. c OG (vgl. BGE 125 II 50 E. 2 mit zahlreichen Hinweisen). Dieselbe Rechtsmittelbefugnis kommt auch dem BUWAL zu (Art. 46 Abs. 2 WaG, Art. 12b NHG und Art. 103 lit. b OG), das auf den 1. Januar 2006 in Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) umbenannt wurde.
Die �brigen Beschwerdef�hrer, die ebenfalls Parteien im vorinstanzlichen Verfahren waren, sind als Nachbarn des Steinbruchs vom umstrittenen Abbauvorhaben, der neuen Zufahrtsstrasse und der beabsichtigten Rodung mehr als die Allgemeinheit betroffen und somit zur Beschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG; BGE 131 II 470 E. 1.2 S. 475; 125 I 7 E. 3d S. 9; 123 II 376 E. 2 S. 378 f., je mit Hinweisen). Ob einzelne Beschwerdef�hrer nicht in unmittelbarer Nachbarschaft des Vorhabens wohnen, ist nicht weiter zu pr�fen, nachdem zumindest ein grosser Teil der Beschwerdef�hrer �ber die erforderliche Bezugsn�he verf�gt und diese somit zweifellos zur Beschwerdef�hrung berechtigt sind (BGE 131 II 470 E. 1.2 S. 475). Neben den einzelnen Anwohnern ist zur Beschwerdef�hrung gest�tzt auf Art. 103 lit. a OG auch ein Verband legitimiert, wenn er statutengem�ss die Interessen seiner Mitglieder wahrnimmt und diese selbst beschwerdebefugt w�ren (BGE 124 II 293 E. 3d S. 307 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind beim Einwohnerverein Rans-Oberr�fis erf�llt, weshalb auch er zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht legitimiert ist.
1.4 Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerden einzutreten.
1.5 S�mtliche von den Anwohnern und vom Einwohnerverein vorgetragenen R�gen k�nnen im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beurteilt werden, weshalb auf das ebenfalls erhobene Rechtsmittel der subsidi�ren staatsrechtlichen Beschwerde (Art. 84 ff. OG) nicht einzutreten ist.
2.1 Gem�ss Art. 3 WaG soll die Waldfl�che der Schweiz nicht vermindert werden. Der Wald soll als naturnahe Lebensgemeinschaft in seiner Fl�che und r�umlichen Verteilung erhalten bleiben (Art. 1 Abs. 1 lit. a und b WaG). �berdies ist daf�r zu sorgen, dass er seine Funktionen, namentlich seine Schutz-, Wohlfahrts- und Nutzfunktion, erf�llen kann (Art. 1 Abs. 1 lit. c WaG; s. BGE 119 Ib 397 E. 5 S. 401 ff.).
Rodungen sind nach Art. 5 Abs. 1 WaG verboten. Sie sind nur im Falle der Erteilung einer Ausnahmebewilligung zul�ssig (Abs. 2). Eine solche darf nur erteilt werden, wenn der Gesuchsteller nachweist, dass f�r die Rodung wichtige Gr�nde bestehen, die das Interesse an der Walderhaltung �berwiegen (Art. 5 Abs. 2 WaG), und wenn zudem die folgenden Voraussetzungen erf�llt sind: Das Werk, f�r das gerodet werden soll, muss auf den vorgesehenen Standort angewiesen sein (Standortgebundenheit, Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG), es muss die Voraussetzungen der Raumplanung sachlich erf�llen (Art. 5 Abs. 2 lit. b WaG), und die Rodung darf zu keiner erheblichen Gef�hrdung der Umwelt f�hren (Art. 5 Abs. 2 lit. c WaG).
Nicht als wichtige Gr�nde gelten finanzielle Interessen wie die m�glichst eintr�gliche Nutzung des Bodens oder die billige Beschaffung von Land f�r nichtforstliche Zwecke (Art. 5 Abs. 3 WaG). Dem Natur- und Heimatschutz ist Rechnung zu tragen (Art. 5 Abs. 4 WaG). Hinzu kommt, dass grunds�tzlich f�r jede Rodung in derselben Gegend mit vorwiegend standortgerechten Arten Realersatz zu leisten ist (Art. 7 Abs. 1 WaG). Anstelle von Realersatz k�nnen in Ausnahmef�llen Massnahmen zugunsten des Natur- und Landschaftsschutzes getroffen werden (Art. 7 Abs. 3 WaG).
2.2 Jede Rodungsbewilligung bedeutet somit eine Ausnahme, deren Gew�hrung an die strikte Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen gebunden ist. Die Beschwerdef�hrer bestreiten, dass f�r die bewilligte Rodung gewichtige Gr�nde vorliegen, die das Interesse an der Walderhaltung �berwiegen und kritisieren die Abkl�rung m�glicher Alternativstandorte als ungen�gend. Zudem erf�lle das umstrittene Vorhaben die Voraussetzungen der Raumplanung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 lit. c WaG nicht.
Diese Rechtsfragen pr�ft das Bundesgericht grunds�tzlich frei. Es auferlegt sich jedoch eine gewisse Zur�ckhaltung; dies zun�chst insoweit, als der zust�ndigen Bewilligungsbeh�rde bei der Anwendung unbestimmter Gesetzesbegriffe, mit denen die Voraussetzungen f�r die Ausnahmebewilligung umschrieben werden, ein Beurteilungsspielraum zusteht, dann aber auch insoweit, als �rtliche Verh�ltnisse zu w�rdigen sind oder planerische Aspekte einbezogen werden m�ssen, f�r welche die Kantone in erster Linie die Verantwortung tragen. Raumplanungsrechtliche Gesichtspunkte d�rfen im Rodungsverfahren grunds�tzlich nicht frei �berpr�ft werden. Die Pr�fung durch die Rodungsbeh�rden bezieht sich haupts�chlich auf das Verh�ltnis der Walderhaltungs- und Raumplanungsinteressen insgesamt (BGE 119 Ib 397 E. 5a S. 400, 115 Ib 131 E. 3 S. 135, mit Hinweisen). Geht es um die Frage, ob die zust�ndige Beh�rde in richtiger Abw�gung der Gesamtinteressenlage die Rodung bewilligt hat, so ist in erster Linie zu pr�fen, ob die Vorinstanz die sich widerstreitenden Interessen im Hinblick auf die waldrechtliche Ausnahmebewilligung vollst�ndig ber�cksichtigt und ob sie deren Gewichtung mit sachgerechten Erw�gungen sorgf�ltig vorgenommen hat (vgl. BGE 112 Ib 424 E. 3 S. 428 f. mit Hinweisen). Wird bei der Beurteilung einer Rodungsbewilligung in Missachtung des Grundsatzes der umfassenden Interessenabw�gung ein wesentlicher Gesichtspunkt ausser acht gelassen, so liegt darin in der Regel nicht nur eine unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung, sondern auch eine Verletzung des materiellen Waldrechts (Art. 5 WaG; BGE 120 Ib 400 E. 2c S. 402; 119 Ib 397 E. 5b S. 401 und E. 6a S. 405 mit Hinweisen).
An den dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegenden Sachverhalt ist das Bundesgericht gebunden, soweit als Vorinstanz - wie hier - ein Gericht entschieden hat und seine Feststellungen nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgten (Art. 105 Abs. 2 OG). Das schliesst allerdings nicht aus, dass das Bundesgericht selbst weitere tats�chliche Feststellungen trifft, wo dies zur Beurteilung der aufgeworfenen Fragen als n�tig erscheint (BGE 131 II 470 E. 2 S. 476 mit Hinweisen).
In den Beschwerden wird unter anderem geltend gemacht, die Standortgebundenheit nach Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG sei nicht nachgewiesen, da die vom Waldgesetz geforderte umfassende Evaluation alternativer Standorte im Kanton nicht ausreichend stattgefunden habe. Zudem sei bei Hartschotter erster Qualit�t nicht von einer regionalen Versorgungsstruktur, sondern von einem gesamtschweizerischen Markt auszugehen, weshalb bei der Evaluation auch die gesamtschweizerische Versorgungslage einzubeziehen sei.
3.1 Nach Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG muss ein Werk, f�r das eine waldrechtliche Ausnahmebewilligung beansprucht wird, auf den vorgesehenen Standort angewiesen sein. Die Standortgebundenheit ist nicht in einem absoluten Sinne aufzufassen, besteht doch fast immer eine gewisse Wahlm�glichkeit. Entscheidend ist, ob die Gr�nde der Standortwahl die Interessen der Walderhaltung �berwiegen (BGE 117 Ib 325 E. 2 S. 327 mit Hinweis). Die Bejahung der relativen Standortgebundenheit setzt indessen ebenfalls voraus, dass eine umfassende Abkl�rung von Alternativstandorten stattgefunden hat (BGE 120 Ib 400 E. 4c S. 408; 119 Ib 397 E. 6a S. 405 mit Hinweisen).
3.2 Das Verwaltungsgericht f�hrt zu den gepr�ften Alternativstandorten aus, beim in Frage kommenden Steinbruch F�sch k�nne nur mit einem geringf�gigen Anteil an Hartschotter erster Qualit�t gerechnet werden. Der Steinbruch Lochezen sei nicht mehr in Betrieb und das dortige Gestein sei nicht von erster Qualit�t. Der Abbaustandort Vlid stehe erst in Planung, und es sei kein Hartschotter erster Qualit�t zu erwarten. Weiter bezog sich das Verwaltungsgericht auf einen Bericht des Bundesamts f�r Strassen (ASTRA) vom 31. Mai 2003, wonach in Bezug auf Hartgestein in der Ost- und Zentralschweiz "neben den heute bekannten Abbaustellen mit gen�gend nat�rlichen und geeigneten Ressourcen und idealer Erschliessung in infrastruktureller und verkehrstechnischer Sicht nur wenig andere Vorkommen vorhanden sind" (UVEK / ASTRA, Konfliktanalyse bez�glich Vermeidung eines Versorgungsnotstandes der schweizerischen Bauwirtschaft mit felsgebrochenen Hartgesteinen zur Herstellung hochwertiger Bel�ge und Bahnschotter, Bern 2004, S. 105). Somit erachtete die Vorinstanz die bundesrechtliche Pflicht zur Pr�fung von Alternativstandorten im Kanton als hinreichend erf�llt. Dies gelte umso mehr, als die Eruierung neuer Standorte f�r Hartsteinbr�che zeitlich und finanziell sehr aufw�ndig sei.
3.3 Das BAFU und weitere Beschwerdef�hrer weisen darauf hin, dass die vom Verwaltungsgericht gebilligte Standortevaluation den bundesrechtlichen Anforderungen nicht gen�ge. Angesichts der Tatsache, dass der Abbau des Hartschotters in einem BLN-Gebiet erfolgen solle und damit ein prim�res Schutzziel auf nicht absehbare Zeit unwiderbringlich zerst�rt werde, sei eine sorgf�ltige Abkl�rung von Alternativstandorten unabdingbar. Dabei d�rfe auch auf zeitlich und finanziell aufw�ndige Abkl�rungen nicht verzichtet werden. Die Beh�rden m�ssten andere m�gliche Standorte so pr�fen lassen, dass keine Zweifel an allf�llig weiteren Standortalternativen best�nden. Dies gelte insbesondere, wenn wie im vorliegenden Fall ein Projekt in einem Schutzgebiet von nationaler Bedeutung liege. Nach den vom Verwaltungsgericht beschriebenen Abkl�rungen k�nne nicht mit der erforderlichen Verl�sslichkeit ausgeschlossen werden, dass selbst in der Ostschweiz Alternativen f�r den Hartschotterabbau vorhanden seien.
3.4 Der Umstand, dass der geplante Abbaustandort im Perimeter des BLN-Objektes liegt, macht nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine sorgf�ltige Standortevaluation, unter Dokumentation der beigezogenen Kriterien, unabdingbar (Urteil des Bundesgerichts 1A.122/ 2004 vom 30. Mai 2005, E. 3.1).
3.4.1 Durch die Aufnahme eines Objekts von nationaler Bedeutung in ein Inventar des Bundes wird dargetan, dass es in besonderem Masse die ungeschm�lerte Erhaltung, jedenfalls aber unter Einbezug von Wiederherstellungs- oder angemessenen Ersatzmassnahmen die gr�sstm�gliche Schonung verdient (Art. 6 Abs. 1 NHG). Nach dem im Gutachten der ENHK vom 18. Juni 1997 wiedergegebenen Beschrieb des BLN-Objekts Nr. 1613 "Speer-Churfirsten-Alvier", geh�ren "Laubmischw�lder und xerische Vegetation am Schollberg und an den Talh�ngen von Wartau-Buchs" zu den prim�ren Schutzzielen des BLN-Objekts. Das Abbauvorhaben kommt genau in dieses im Objektbeschrieb besonders hervorgehobene Gebiet zu liegen und w�rde nach dem ENHK-Gutachten einen schwerwiegenden Substanzverlust der Kulturlandschaft Eschal�r bewirken, so dass durch die Wiederaufnahme des Gesteinsabbaus zwar ein kleiner, aber wesentlicher Teil des BLN-Gebiets stark beeintr�chtigt w�rde. Eine solche Beeintr�chtigung ist nach der gesetzlichen Regelung nur zul�ssig, wenn das Eingriffsinteresse auf ein gleich- oder h�herwertiges Interesse von nationaler Bedeutung zur�ckgeht (Art. 6 Abs. 2 NHG). Ist jedoch das f�r ein Abweichen von der Pflicht zur ungeschm�lerten Erhaltung des BLN-Objekts vorgebrachte Interesse nicht von nationaler Bedeutung, ist der Eingriff von Gesetzes wegen unzul�ssig (BGE 127 II 273 E. 4c S. 282 mit Hinweisen).
3.4.2 Im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht war umstritten, ob der Abbau von Hartschotter im Steinbruch Campiun ein Interesse von nationaler Bedeutung darstelle. Das Verwaltungsgericht bejaht ein nationales Interesse an einer ausreichenden Versorgung des Landes mit einheimischen Rohstoffen. Dies gelte nicht nur f�r Kies, sondern erst recht f�r Hartgestein erster Qualit�t, dessen Vorkommen viel seltener sei. Zudem komme der dezentralen Versorgung mit hochwertigem Hartgestein insbesondere f�r die SBB als wichtige Nachfragerin eine wesentliche Rolle zu. Auch sei im Richtplan des Kantons St. Gallen aus dem Jahre 2001 SG01 festgeschrieben, dass die Versorgung des Kantons zu zwei Dritteln bis drei Vierteln mit eigenen Steinvorkommen gedeckt werden soll. Die Produktion in der Schweiz sei konkurrenzf�hig und habe gegen�ber Importen aus dem Ausland den Vorteil geringerer Transportkosten und besserer Schonung der Umwelt. Auch wenn der Beitrag des umstrittenen Steinbruchs zur nationalen Versorgung eher bescheiden sei, so habe er entscheidende Bedeutung f�r die Versorgung der Ostschweiz, wo ein erhebliches Manko an Abbaustandorten bestehe. Hinzu komme, dass die heutigen Abbaureserven bei gleichbleibendem Bedarf gesamtschweizerisch nur noch f�r die n�chsten zehn bis zw�lf Jahre ausreichten. Vor diesem Hintergrund sei der Beitrag von Campiun auch im Rahmen einer gesamtschweizerischen Betrachtung nicht vernachl�ssigbar.
3.4.3 Das Verwaltungsgericht beruft sich zur Frage der nationalen Bedeutung des Gesteinsabbaus auf den unver�ffentlichten Entscheid des Bundesgerichts A 314/83 vom 27. Juni 1984 betreffend die Gemeinde Neuheim. Darin wird in Bezug auf die Kiesversorgung ein nationales Interesse bejaht. Die Landesversorgung beruhe auf der Versorgung der Regionen. Ein �berwiegen des Versorgungsinteresses gegen�ber anderen wichtigen Interessen d�rfe jedoch nicht leichthin angenommen werden, sondern w�re nur gegeben, wenn die Kiesversorgung der Region nicht mehr gew�hrleistet w�re (E. 5b/bb S. 16 ff. des genannten Entscheids). In den vorliegenden Beschwerden wird unter anderem geltend gemacht, mit dem erw�hnten Entscheid habe das Bundesgericht zum Ausdruck gebracht, dass der Rohstoffversorgung nationale Bedeutung zukommen k�nne, wenn im Kontext der regionalen Versorgungslage ein Ausweichen auf eine ausserregionale Versorgung nicht zuzumuten w�re. Das Verwaltungsgericht gehe indessen davon aus, dass der Versorgung mit den fraglichen Rohstoffen in jedem Fall eine nationale Bedeutung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 NHG zuzubilligen sei. Auch wenn der Versorgung mit Hartschotter ein hohes Interesse zukomme, m�sse der Rohstoff nicht in der Region selbst gewonnen werden. Im Gegensatz zum Kies sei die Versorgung mit Hartschotter erster Qualit�t in erster Linie durch den in- und ausl�ndischen Markt und die dadurch bedingten Preise geregelt. Dies gelte insbesondere f�r die Errichtung und den Unterhalt von nationalen Anlagen wie Nationalstrassen und Eisenbahnen. Die Versorgung mit Hartschotter sei damit bereits heute nicht regional, sondern gesamtschweizerisch organisiert. Angesichts der grossen Bedeutung des hier bestehenden Schutzinteresses d�rfe die Erschwerung der Versorgung mit Hartschotter erster Qualit�t f�r regionale und lokale Zwecke dadurch, dass umst�ndliche Transporte oder gar finanzielle Mehraufwendungen in Kauf zu nehmen seien, nicht leichthin als Grund gelten, eine regionale Versorgung zu rechtfertigen und diese als von nationaler Bedeutung zu deklarieren.
3.4.4 Diesen Ausf�hrungen ist grunds�tzlich zuzustimmen. Zun�chst ist unbestritten, dass die Versorgung der Schweiz mit Hartschotter erster Qualit�t f�r den Bau und den Unterhalt wichtiger Verkehrswege grunds�tzlich nationale Bedeutung hat. Eine auf die regionale Versorgung beschr�nkte Betrachtungsweise erscheint bei der Versorgung mit Hartschotter erster Qualit�t indessen nicht m�glich. Aus der Konfliktanalyse des ASTRA (UVEK/ASTRA, a.a.O. S. 57 ff.) ergibt sich, dass das zum Hartgesteinabbau geeignete Gebiet in der Schweiz auf den Alpenraum beschr�nkt ist. Zudem bestehen offenbar einige Abbauorte im benachbarten Ausland (S�ddeutschland, Elsass etc.). Anders als beim Kies wird im �brigen Gebiet der Schweiz kein Hartgesteinvorkommen ausgewiesen. Die Aussage des Verwaltungsgerichts, die Landesversorgung beruhe auf der Versorgung der Regionen, wie das Bundesgericht dies zum Kiesabbau ausf�hrte (Urteil A 314/83 vom 27. Juni 1984, E. 5b/bb S. 16), wird der tats�chlichen Situation beim Hartgestein somit nicht gerecht. Zwar kann auch f�r das Hartgestein ein gewisses Interesse an einer m�glichst ausgewogenen regionalen Verteilung der Abbaustandorte nicht verneint werden (z.B. Vermeidung l�ngerer Transportwege und umst�ndlicher Zwischenlagerung). Aus der nationalen Bedeutung der Versorgung mit Hartgestein kann jedoch nicht abgeleitet werden, dass in jeder Region, die �ber Hartgesteinvorkommen verf�gt, auch ein Gesteinsabbau erfolgen muss. Vielmehr ist die Versorgung mit Hartgestein in einem �berregionalen Zusammenhang zu beurteilen und anderen massgebenden Interessen gegen�berzustellen.
Vor dem Hintergrund der von der ENHK best�tigten und auch von den Vorinstanzen anerkannten hohen Schutzw�rdigkeit der vom umstrittenen Abbauvorhaben beanspruchten Landschaft (s. E. 3.4.1 hiervor) k�nnte dem Gesteinsabbau im Gebiet Campiun/Eschal�r nur dann nationale Bedeutung beigemessen werden, wenn die Versorgung des Landes mit Hartschotter erster Qualit�t auf andere Weise nicht sichergestellt werden k�nnte. Davon kann zurzeit aber nicht die Rede sein. Nach den unbestrittenen Feststellungen im angefochtenen Entscheid reichen die Abbaureserven in der Schweiz noch rund 10 bis 12 Jahre. Im bereits zitierten Bericht UVEK/ASTRA (a.a.O. S. 57 f.) werden die verschiedenen gr�sseren Abbaugebiete aufgez�hlt. An einem Standort (Balmholz, Sundlauenen, BE) ist der Abbau f�r die n�chsten 40 Jahre gesichert. An einem anderen Standort (Blausee-Mitholz, BE) wird �berwiegend Ausbruchmaterial aus dem Tunnelbau des L�tschberg-Basistunnels (NEAT) verarbeitet. Bei weiteren Abbaustellen sind Erweiterungen oder der Ersatz durch andere Abbaugebiete geplant. Unter Ber�cksichtigung dieser Sachlage sowie des Umstands, dass der hier umstrittene Steinbruch nach den Angaben des BAFU lediglich rund 4 % zur Versorgung der Schweiz mit Hartschotter erster Qualit�t beitragen w�rde, kann nicht gesagt werden, der Gesteinsabbau am hier zur Diskussion gestellten Standort habe im heutigen Zeitpunkt nationale Bedeutung, welche das nationale Interesse an der Erhaltung des BLN-Objekts �berwiegen w�rde.
3.4.5 Im vorliegenden Zusammenhang darf schliesslich darauf hingewiesen werden, dass die Bundesbeh�rden die Planung geeigneter Abbaustandorte, welche mit anderen massgebenden Interessen vereinbar sind, im Rahmen der Erarbeitung eines Konzepts f�r den Hartgesteinsabbau unterst�tzen (Andreas Stadler, Ein innovatives Konzept f�r den Hartgesteinsabbau, in: Bundesamt f�r Raumentwicklung, forum raumentwicklung, Informationsheft 3/2005, S. 30 ff.). Ein solches Konzept soll in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen entstehen und als Grundlage zur Sicherung der geeigneten Abbaustandorte auf Richtplanstufe dienen. Es ist geeignet, Interessenabw�gungen und raumplanerische Festlegungen, wie sie bei solchen Projekten unabdingbar sind, vorzubereiten, und kann Aussagen �ber die nationale Bedeutung bestimmter Abbaustandorte enthalten. �berdies erscheint zur langfristigen Planung geeigneter Abbaustandorte auch die Suche nach Alternativen ausserhalb der BLN-Objekte erforderlich, selbst wenn dies mit erheblichem Aufwand verbunden ist.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Standortgebundenheit des umstrittenen Abbauvorhabens im Sinne von Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG zu verneinen ist. Das Verwaltungsgericht ist bei der Standortbeurteilung zu Unrecht davon ausgegangen, die Versorgung der Region mit Hartschotter habe nationale Bedeutung, was die Beeintr�chtigung der vom Abbauvorhaben beanspruchten, im Kernbereich des BLN-Objekts liegenden Kulturlandschaft erlaube. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden sind somit gutzuheissen und die angefochtenen Entscheide aufzuheben, ohne dass auf die �brigen R�gen der Beschwerdef�hrer weiter einzugehen w�re. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann wie erw�hnt (E. 1.3 hiervor) nicht eingetreten werden.
Die Kosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren sind der unterliegenden Basaltstein AG aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Diese hat der Stiftung WWF Schweiz und Pro Natura Schweiz sowie dem Einwohnerverein Rans-Oberr�fis und den mitbeteiligten privaten Beschwerdef�hrern zudem angemessene Parteientsch�digungen auszurichten (Art. 159 Abs. 2 OG). �ber die Verfahrenskosten und die Parteientsch�digungen im kantonalen Verfahren hat die Vorinstanz unter Ber�cksichtigung des Ergebnisses vorstehender Erw�gungen neu zu befinden (Art. 114 Abs 2 in Verbindung mit Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden werden gutgeheissen und die Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. Mai 2005 aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung �ber die Prozesskosten der kantonalen Verfahren an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen zur�ckgewiesen.
Die Basaltstein AG hat die Stiftung WWF Schweiz und Pro Natura Schweiz f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 3'000.-- und den Einwohnerverein Rans-Oberr�fis sowie die mitbeteiligten privaten Beschwerdef�hrer mit insgesamt Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.