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Timestamp: 2016-10-25 05:14:01
Document Index: 140232733

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 87', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecherin Claudia Obrecht-H�chler, Marktplatz 9A, 3250 Lyss,
Nachdem die IV-Stelle Bern ein erstes Rentenbegehren der 1952 geborenen G.________ aufgrund eines Invalidit�tsgrads von 37 % abgelehnt hatte (Verf�gung vom 18. Dezember 2001), verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente (nach einer Neuanmeldung vom 5. Oktober 2002) mit Verf�gung vom 4. November 2005 und Einspracheentscheid vom 6. April 2006 aufgrund eines Invalidit�tsgrads von 11 % erneut.
G.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und die Sache an die Verwaltung zur�ckzuweisen. Ausserdem sei ein Arbeitsversuch durchzuf�hren.
Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze, die zur Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlich sind, richtig dargelegt: Eintreten auf eine Neuanmeldung, sofern eine f�r eine Rentenrevision erforderliche anspruchsrelevante Ver�nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse seit der fr�heren Leistungsverweigerung glaubhaft gemacht werden kann (Art. 17 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) und Regeln zur Beweisw�rdigung und zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, 122 V 157 E. 1c S. 160 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin wendet sich einzig gegen die (im Wesentlichen auf dem Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle [MEDAS] des Spitals X.________ vom 23. Mai 2005 fussende) Beurteilung des Gesundheitszustands sowie die sich daraus ergebende Arbeits(un)f�higkeit im erwerblichen Teilbereich. In kognitionsrechtlicher Hinsicht handelt es sich bei der Entwicklung des Gesundheitszustands im Laufe der Zeit und der Arbeits(un)f�higkeit um Fragen tats�chlicher Natur - zumindest soweit auf konkreter Beweisw�rdigung und nicht auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhend -, deren Beantwortung durch die Vorinstanz das Bundesgericht grunds�tzlich bindet (E. 2.1; BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397).
4.2 Unter Ber�cksichtigung der im Gutachten der MEDAS mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit gestellten Diagnosen (namentlich residuelles traumatisches Brown-S�quard-Syndrom nach Fahrradunfall [7. Juli 2003], konstitutionell und spondylophyt�r eingeengter Spinalkanal mit Myelonkompression C5/6 sowie residuelle Wurzell�sion L5 links nach Diskushernien-Operation L4/5 [1984] und L5/S1 links [1990]) ging dieses von einer verbleibenden Arbeitsf�higkeit im angestammten Bereich (Haush�lterin/Raumpflegerin) von 60 % aus. In einer leidensangepassten T�tigkeit (wechselbelastende, grobmotorische oder h�chstens einh�ndige feinmotorische, k�rperlich h�chstens mittelschwere Arbeiten ohne Sitzen mehr als 45 Minuten, ohne Stehen an Ort mehr als 30 Minuten und ohne Gehen mehr als 800 Meter, konstantes r�cksichtsvolles Umfeld sowie h�chstens durchschnittlicher Zeit- und Leistungsdruck) seien der Versicherten bei einer 70%igen Leistungsf�higkeit 6 bis 7 Stunden zumutbar. Daraus leitete die Verwaltung eine Arbeitsf�higkeit von 70 % ab, die das kantonale Gericht mit einl�sslicher und nachvollziehbarer Begr�ndung sch�tzte. Dementsprechend vermag denn auch die Beschwerdef�hrerin nicht darzutun, inwiefern die sachverhaltlichen Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig seien: So ist insbesondere nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht dem Gutachten der MEDAS vollen Beweiswert beimisst und in antizipierter Beweisw�rdigung Weiterungen (wie etwa ein Arbeitsversuch) ablehnt. Zudem bringt die Beschwerdef�hrerin mit dem Argument, "die realen M�glichkeiten auf dem Arbeitsmarkt sehen [...] d�ster aus", sodass sie keine leidensangepasste Stelle finde, einen invalidit�tsfremden Aspekt ein (vgl. zur Invalidit�tsbemessung auf der Grundlage eines als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarktes BGE 110 V 273 E. 4b S. 276), der unbehelflich ist. Ferner r�gt die Versicherte, sie leide unter "somatoformen Schmerzen", was zu einer Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�hre. Da die (damit wohl gemeinte) Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung nicht aktenkundig ist und dieses psychische Leiden, wie die Versicherte richtig ausf�hrt, grunds�tzlich ohnehin nicht invalidisierend ist (BGE 130 V 352), zielt auch dieser Einwand ins Leere.