Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/516
Timestamp: 2020-02-29 02:30:40
Document Index: 139450002

Matched Legal Cases: ['§ 516', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 516', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 515', 'BGH', 'BGH', '§ 516', '§ 517', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§516', 'BGH', 'BGH', '§516', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 516', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 516', '§ 552', 'BGH', 'BGH', '§ 339', 'BGH', '§ 516', 'BGH']

§ 516 ZPO: Zurücknahme der Berufung
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2015, Az. II ZR 391/13 Danach hat der Senat spätestens nach Mitteilung des Beschlusses nach § 516 Abs.3 Satz 2 ZPO die Befugnis verloren, den Streitwertbeschluss des Berufungsgerichts erstmalig zu ändern (so auch OLG Stuttgart, Beschluss vom 15. September 2014 -10 U 18/14, juris Rn. 4 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2011, Az. III ZB 24/11 13	dd)	Diese	sich	am Wortlaut der §§ 516, 311 ZPO orientierende Ausle- gung des § 516 Abs. 1 ZPO steht nicht im Gegensatz zur Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (NJW 2008, 1979), das für den Sonderfall der Zustimmung des Gegners - wie nach früherem Recht (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 21. November 1991 -V ZB 12/91, BGHR ZPO § 515 Abs. 2 Berufungsverwerfung 1)- eine Rücknahme der Berufung auch nach Verkündung des Berufungsurteils bis zu dem Eintritt der Rechtskraft für zulässig erachtet.
BGH, URTEIL vom 3.3.2011, Az. XII ZR 131/09 21	Soweit	der Bundesgerichtshof entschieden hat, dass die Verkündung ei- nes Urteils auch dann durch das Protokoll bewiesen wird, wenn der Vorsitzende erst geraume Zeit nach dem Verkündungstermin und nach Erhebung einer das Fehlen seiner Unterschrift bemängelnden Verfahrensrüge in der Rechtsmittelbegründung das Protokoll unterzeichnet hat (BGH Urteil vom 15. April 1958 -VIII ZR 72/57 - NJW 1958, 1237), betrifft diese Rechtsprechung die Rechtslage vor der Einführung der Fünfmonatsfrist in § 516 ZPO in der bis zu dem 31. Dezember 2001 geltenden Fassung (jetzt: § 517 ZPO).
LAG Köln, Beschluss vom 2.11.2009, Az. 9 Sa 383/09 Sie kann auch nicht die Folgen aus § 516 Abs.3 ZPO auslösen (vgl. BGH, Beschluss vom 10. November 1988 – VII ZB 8/88 - ).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2007, Az. IX ZB 156/06 4	1. Streiten die Parteien um die Rücknahme einer Berufung, hat das Berufungsgericht, wenn es die Wirksamkeit der Rücknahme bejaht, gemäß §516 Abs.3 Satz 2 ZPO durch Verlustigkeitsbeschluss zu entscheiden (BGH, Beschl. v. 11. Mai 1995 -VZB 8/95, NJW 1995, 2229).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2005, Az. XII ZB 163/04 Auch in diesen Fällen versagt der Grundgedanke für die Anwendung des §516 Abs.3 Satz 1 ZPO hinsichtlich der Kosten der Anschließung (BGHZ 4, aaO, 241 f.; BFHE 98, 461).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.1995, Az. V ZB 23/95 So hat auch der iVb-Zivilsenat des Bundesgerichtshofes (Beschl. v. 26. November 1980, IVb ZR 592/80, NJW 1981, 576), freilich in einem besonderen Fall der Zurücknahme auf Anregung durch das Gericht, ohne weiteres angenommen, daß bei Zurücknahme einer Berufung auch nach Ablauf der Frist des § 516 ZPO eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand grundsätzlich möglich ist (vgl. dazu auch BGH, Beschl. v. 6. Dezember 1989, IVb ZB 106/89, BGHR ZPO § 233 Rechtsmittelrücknahme 1).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1994, Az. XII ZB 117/94 Auf die Ansicht, § 516 ZPO greife selbst dann Platz, wenn das Urteil nicht in dem anberaumten Verkündungstermin, sondern in einem anderen, den Parteien nicht bekanntgegebenen Termin verkündet worden sei (MünchKomm/Rimmelspacher ZPO § 516 Rdn. 18 unter Berufung auf BGHZ 14, 39, 50 ff), kommt es daher nicht an.
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.1976, Az. in zb 17/76 Diese Gewißheit muß beim Gericht - anders als beim Rechtsmittelgegner - innerhalb der Rechtsmittelfrist des § 516 ZPO eingetreten sein (vgl. BGH LM Nr. 5 zu § 518 Abs. 2 Ziff.1 ZPO).
BGH, URTEIL vom 1.5.1976, Az. III ZR 22/75 Die Vorschrift des § 516 ZPO, nach der die Berufungsfrist spätestens 5 Monate nach der Verkündung des angefochtenen Urteils beginnt, gilt nicht, auch nicht entsprechend, für den Beginn der Einspruchsfrist (BGHZ 30, 300).
BGH, URTEIL vom 3.4.1976, Az. IV ZR 213/74 Die Ansicht, die Vorschriften über die Fristen zur Einlegung der Berufung (§ 516 ZPO) und der Revision (§ 552 ZPO) seien auf den Einspruch gegen ein Versäumnis-urteil entsprechend anzuwenden, widerspricht der ganz herrschenden Ansicht (vgl. BGHZ 30, 299» 300 f; BGH LM ZPO § 339 Nr. 2 - NJW 1963, 154; BAG 3, 185 « NJW 1957,
BGH, URTEIL vom 1.4.1975, Az. II ZR 8/75 Wenn dies zuträfe, wäre die Berufungsfrist durch die Zustellung nicht in Lauf gesetzt worden; sie hätte vielmehr erst mit dem Ablauf von fünf Monaten nach der Verkündung des Urteils, also am 27* September 1973 begonnen und wäre am 27. Oktober 1973 abgelaufen (§ 516 ZPO) Bis zu diesem Zeitpunkt hätte der Beklagte die Berufung wiederholen können, was durch die am 5. Oktober 1973 beim Berufungsgericht eingereichte formgerechte Berufungsbegründungsschrift geschehen wäre (vgl. BGH, Beschl. v.