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Timestamp: 2017-06-23 20:39:57
Document Index: 158621409

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 20', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 42']

5A_815/2014 (30.10.2014)
5A_815/2014 Urteil vom 30. Oktober 2014
Liegenschaftsschätzung und unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. September 2014 des Kantonsgerichts St. Gallen (Obere kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. September 2014 des Kantonsgerichts St. Gallen, das (als obere kantonale SchK-Aufsichtsbehörde) eine Beschwerde der Beschwerdeführer (hälftige Miteigentümer einer Liegenschaft) gegen die Festsetzung des geschätzten Liegenschaftswertes auf Fr. 580'000.-- durch die untere Aufsichtsbehörde abgewiesen hat, auf ein vorsorgliches Rechtsbegehren bzw. ein Gesuch um Ausstand des Betreibungsamtes Y.________ nicht eingetreten ist sowie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen, den Beschwerdeführern Kosten von Fr. 350.-- auferlegt und diesen (gestützt auf Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG) im Wiederholungsfall nebst erneuter Kostenauflage eine Busse bis zu Fr. 1'500.-- angedroht hat,
in die Gesuche der Beschwerdeführer um aufschiebende Wirkung und unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) für das bundesgerichtliche Verfahren,
dass das Kantonsgericht erwog, im hängigen Betreibungsverfahren seien bereits mehrere Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege sowie Ausstandsbegehren abgewiesen worden, die Beschwerdeführer hätten diese Entscheide erfolglos beim Bundesgericht angefochten, die im vorliegenden Verfahren angefochtene Festsetzung des Schätzwertes auf Fr. 580'000.-- entsprechend dem Verkehrswert sei nicht zu beanstanden, die untere Aufsichtsbehörde habe auf die Festsetzung eines Mittelwertes (zwischen einer ersten niedrigeren Schätzung und der höheren Neuschätzung) mit Rücksicht auf die geringfügige Differenz (Fr. 17'000.--) verzichten dürfen, zumal das Abstellen auf den höheren Wert im Interesse der Beschwerdeführer liege,
dass das Kantonsgericht weiter erwog, zu Recht habe die untere Aufsichtsbehörde die (durch die Nichtmitwirkung der Beschwerdeführer bei der von ihnen beantragten Neuschätzung verursachten) Kosten diesen auferlegt, auf das vorsorgliche Ausstandsbegehren der Beschwerdeführer sei nicht einzutreten, die Gebühr für den Schätzwertentscheid der Aufsichtsbehörde sei auf Fr. 150.-- festzusetzen (Art. 1 Abs. 2 GebV SchKG, BGE 131 III 136), schliesslich sei den Beschwerdeführern für ihren erneut abzuweisenden Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege androhungsgemäss eine Gebühr von Fr. 200.-- aufzuerlegen (Art. 20a Abs. 2 Ziffer 5 SchKG),
dass die Beschwerdeführer in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen eingehen,
dass es insbesondere nicht genügt, den kantonsgerichtlichen Entscheid als nichtig zu bezeichnen, die Zustellung dieses Entscheids mit zwei separaten Couverts zu fordern, eine Zweitschätzung zu verlangen, auf dem Ausstand des Betreibungsamtes Y.________ zu beharren und sich auf die Kostenlosigkeit des kantonalen Beschwerdeverfahrens zu berufen,
dass die Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der kantonsgerichtlichen Erwägungen aufzeigen, inwiefern der Entscheid des Kantonsgerichts vom 30. September 2014 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass die Beschwerdeführer ausserdem allein zum Zweck der Verzögerung des Zwangsvollstreckungsverfahrens und damit missbräuchlich prozessieren (Art. 42 Abs. 7 BGG),
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch um aufschiebende Wirkung ebenso gegenstandslos wird wie die Aufforderung an das Betreibungsamt und das Kantonsgericht zur Stellungnahme zu diesem Gesuch,
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt.
4. Den Beschwerdeführern wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, dem Betreibungsamt Y.________ und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt.