Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=KG&Datum=07.01.2004&Aktenzeichen=24%20W%20210/02
Timestamp: 2020-04-02 13:42:51
Document Index: 264859863

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 21', '§ 634', '§ 816', 'BGH', 'BGH']

KG, 07.01.2004 - 24 W 210/02 - dejure.org
https://dejure.org/2004,3312
KG, 07.01.2004 - 24 W 210/02 (https://dejure.org/2004,3312)
KG, Entscheidung vom 07.01.2004 - 24 W 210/02 (https://dejure.org/2004,3312)
KG, Entscheidung vom 07. Januar 2004 - 24 W 210/02 (https://dejure.org/2004,3312)
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§ 16 Abs 2 WoEigG, § 21 Abs 3 WoEigG, § 634 BGB, § 816 Abs 1 S 1 BGB
Wohnungseigentum: Gewährleistung hinsichtlich Mängeln am Gemeinschaftseigentum; getrennte Prozesse der Wohnungskäufer
Vergleich einzelner Eigentümer über Mängelanspüche: Folgen
Verlangen der Anteile der Kaufpreisreduzierung neben den voraussichtlichen Kosten der ordnungsgemäßen Erstherstellung durch die Wohnungseigentümergemeinschaft; Verfolgung von vertraglichen Gewährleistungsansprüchen hinsichtlich des Gemeinschaftseigentums als ...
Gemeinschaftseigentum: Welche Folgen hat (unwirksamer) Vergleich einzelner Eigentümer über Mängelanspüche? (IBR 2004, 511)
AG Berlin-Mitte - 71 II 25/00
LG Berlin, 22.01.2002 - 85 T 240/01
NJW 2004, 1672
NZBau 2004, 437
NZM 2004, 303
ZMR 2004, 531
Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer kann den von einem Mangel am Gemeinschaftseigentum betroffenen Wohnungseigentümer ermächtigen, den kleinen Schadenersatz selbständig geltend zu machen; vgl. hierzu KG NJW 2004, 1672; BGH NJW 1983, 453.
Wohnungseigentümergemeinschaft: Mehrheitsbeschluss über die Geltendmachung von …
Es ist seit langem anerkannt, dass die Wohnungseigentümer auch die auf einzelnen Verträgen beruhenden Mängelansprüche, insbesondere die sogenannten sekundären Gewährleistungsansprüche, zur Angelegenheit der Gemeinschaft machen dürfen (BGHZ 81, 35 = NJW 1981, 1841; BayObLG NJW-RR 2000, 379 = ZMR 2000, 113; KG NJW 2004, 1672 = ZMR 2004, 531), was auch dem Baubetreuer zugute kommt, weil dieser nicht unterschiedlichen Gewährleistungsansprüchen ausgesetzt wird.
Schließlich ist die Verfahrensakte des Landgerichts Halle (Az.: 9 O 456/00) zu Beweiszwecken beizuziehen, um festzustellen, ob in dem dortigen Verfahren zwischen dem Beklagten und der ursprünglichen Klägerin zu 8) auch streitgegenständliche Mängel verglichen worden sind, so dass bei Genehmigung des Vergleichs durch die Kläger gegebenenfalls eine Anrechnung im hiesigen Verfahren in Betracht käme (vgl. hierzu KG, IBR 2004, 511; OLG Hamm, BauR 2001, 1765).