Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202003,%20955
Timestamp: 2018-11-15 17:49:11
Document Index: 26078237

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 1821', '§ 28', '§ 55', '§ 1821', '§ 28', '§ 1821', '§ 28', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1829', '§ 55', '§ 55', '§ 64', 'BGH', '§ 55', '§ 11', 'BGH', '§ 14', '§ 8', 'BGH', 'BGH', '§ 55', '§ 62', 'Art. 19', 'BGH', '§ 1821']

BGH, 19.03.2003 - XII ZB 121/01 - dejure.org
BGH, 19.03.2003 - XII ZB 121/01
BGB §§ 1821, 1829 Abs. 1 Satz 2; FGG § 28 Abs. 2, §§ 55, 62
Zulässigkeit der weiteren Beschwerde gegen vormundschaftliche Genehmigungsentscheidung; Anordnung einer Abwesenheitspflegschaft; Tod des Betroffenen; Nichtigkeit der Pflegerbestellung bei Unwirksamkeit der Pflegschaftsanordnung
BGB §§ 1821, 1829 Abs. 1 Satz 2; FGG §§ 28 Abs. 2, 55, 62
Keine Unabänderlichkeit der Versagung einer vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung vor Mitteilung an den Vertragspartner
Abänderbarkeit der im Beschwerdeverfahren erfolgten, dem Vertragspartner mitgeteilten Versagung einer vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung
Familienrecht - Verweigerung der Genehmigung
Notare Bayern , S. 71 (Leitsatz und Auszüge und Entscheidungsanmerkung)
BGB §§ 1821, 1829 Abs. 1 Satz 2; FGG § 28 Abs. 2, 55, 62
Wirksamkeit der Versagung einer vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung durch das Beschwerdegericht gegenüber dem Vertragspartner
NJW-RR 2003, 955
MDR 2003, 934 (Ls.)
FGPrax 2003, 169
FamRZ 2003, 868 (Ls.)
FamRZ 2003, 927
Rpfleger 2003, 423
Er prüft aber, ob die Rechtsauffassung, von der das vorlegende Oberlandesgericht abweichen will, für die Entscheidung des anderen Oberlandesgerichts erheblich gewesen ist (st. Rspr., vgl. etwa Senatsbeschlüsse vom 1. Juli 1998 - XII ZB 181/97 - FamRZ 1999, 22, 23 und vom 19. März 2003 - XII ZB 121/01 - FamRZ 2003, 868, 869).
BGH, 29.09.2005 - V ZB 107/05
Voraussetzungen einer Vorlage
Er prüft aber, ob die Entscheidung, von der das vorlegende Oberlandesgericht abweichen will, dieselbe Rechtsfrage betrifft (st. Rspr., vgl. Senat, BGHZ 21, 234, 236; Beschl. v. 1. Juli 1993, V ZB 19/93, NJW 1993, 3069; BGH, Beschl. v. 1. Juli 1998, XII ZB 181/97, FamRZ 1999, 22, 23; v. 19. März 2003, XII ZB 121/01, FamRZ 2003, 868, 869 und v. 23. Juli 2003, XII ZB 87/03, NJW-RR 2003, 1356).
BGH, 23.06.2005 - V ZB 61/05
Zulässigkeit einer Vorlage in Wohnungseigentumssachen
Er prüft aber, ob die Rechtsauffassung, von der das vorlegende Oberlandesgericht abweichen will, für die Entscheidung des anderen Oberlandesgerichts erheblich gewesen ist (st. Rechtspr., vgl. Senat, BGHZ 21, 234, 236; Beschl. v. 1. Juli 1993, V ZB 19/93, NJW 1993, 3069; BGH, Beschl. v. 1. Juli 1998, XII ZB 181/97, FamRZ 1999, 22, 23; v. 19. März 2003, XII ZB 121/01, FamRZ 2003, 868, 869 u. v. 23. Juli 2003, XII ZB 87/03, NJW-RR 2003, 1356).
OLG Köln, 07.07.2003 - 16 Wx 8/01
Pflegerbestellung für einen ausländischen Staatsbürger
Dieser hat durch Beschluss vom 19.3.2003 - XII ZB 121/01 - mangels Divergenz die Sache dem Senat zur Behandlung und Entscheidung in eigener Zuständigkeit zurückgegeben.
a) Die Rechtsbeschwerde ist statthaft - wie der BGH in seiner auf Vorlage des Senats (Beschluss vom 6.6.2001 = OLGR Köln 2001, 369) ergangenen Entscheidung vom 19.3.2003 (XII ZB 121/01) ausgeführt hat - auch insoweit, als das Landgericht die erteilten vormundschaftsgerichtlichen Genehmigungen aufgehoben, also die Genehmigung verweigert hat, weil die Entscheidung noch keine unabänderbare vormundschaftsgerichtliche Genehmigungsentscheidung beinhaltet, denn die Verweigerung der Genehmigung konnte dem Vertragsgegner gegenüber nur unter den Voraussetzungen des § 1829 Abs. 1 Satz 2 oder Abs. 2 BGB, d.h. auch mit der Mitteilung an die Beteiligten zu 4) durch die Beteiligte zu 1) wirksam und damit unabänderbar im Sinne des § 55 FGG werden, woran es hier fehlt.
OLG Frankfurt, 14.07.2003 - 3 UF 152/03
Zulässigkeit der Beschwerde gegen eine familiengerichtliche Genehmigung
Die Zulässigkeit der Beschwerde ist auch nicht durch §§ 55, 62 FGG i. V. m. §§ 64 III S. 2 FGG, 621 a I S. 1, 621 Nr. 1 ZPO gehindert, denn der angefochtenen Genehmigung ging kein anfechtbarer Vorbescheid voraus (so auch OLG Schleswig, FamRZ 2001, 52; OLG Köln, FamRZ 2001, 1167; OLG Dresden, FamRZ 2001, 1307; in diesem Sinne auch BGH FamRZ 2003, 868; Zorn: Rechtsmittel gegen die Erteilung der .... familiengerichtlichen Genehmigung, in FamRZ 2001, 1274).
Im Anwendungsbereich des § 55 FGG ist diese Möglichkeit aber ab dem Zeitpunkt, in dem die Erteilung der Genehmigung einem Dritten gegenüber wirksam geworden ist, gemäß § 11 III S. 1 RPflG abgeschnitten (vgl. zur Problematik auch Dümig, Anm. zu BGH FamRZ 2003, 868, in FamRZ 2003, 927).
OLG Brandenburg, 21.11.2007 - 13 U 148/06
Nachlasspflegschaft: Umfang der Herausgabepflicht des Nachlasspflegers
Allerdings hat der Bundesgerichtshof die Anordnung einer Abwesenheitspflegschaft für eine Ausländerin und die von dieser getroffenen Maßnahmen unter Hinweis darauf, dass die Anordnung gem. § 14 Nr. 4 RPflG dem Richter vorbehalten sei, gestützt auf § 8 Abs. 4 S. 1 RPflG als unwirksam bezeichnet (BGH NJW-RR 2003, 955, 956).
BGH, 06.07.2005 - XII ZB 101/01
Übertragung von Rentenanwartschaften im Wege des Splittings; Dynamisierung der …
Soweit in der Literatur vereinzelt auch gegen die Neufassung der Barwert-Verordnung weitergehende Einwendungen erhoben werden, teilt der Senat diese Kritik nicht (Senatsbeschlüsse vom 23. Juli 2003 - XII ZB 152/01 und XII ZB 121/01 - FamRZ 2003, 1639 bzw. FuR 2004, 37; zur Maßgeblichkeit des zur Zeit der Entscheidung geltenden Rechts auch für die Höhe des Versorgungsausgleichs vgl. etwa Senatsbeschluß vom 9. Februar 2000 - XII ZB 24/96 - FamRZ 2000, 748, 749).
BayObLG, 05.06.2003 - 3Z BR 54/03
Anfechtbarkeit einer gem. §§ 55 , 62 FGG nicht mehr abänderbaren Genehmigung des …
Die Frage der Vereinbarkeit von §§ 62 und 55 FGG mit Art. 19 Abs. 4 GG (vgl. hierzu BVerfG NJW 2000, 1709 und BGH Beschluss vom 19.3.2003 - XII ZB 121/01) stellt sich hier nicht, da die zuständige Rechtspflegerin vor der Genehmigung der Verfügung über das Grundstück gemäß § 1821 Abs. 1 Nr. 1 BGB einen Vorbescheid erlassen hatte und dieser auf Rechtsmittel des Betroffenen durch eine richterliche Entscheidung überprüft und bestätigt worden war.