Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-08-2007-5A_437-2007
Timestamp: 2017-03-23 04:42:37
Document Index: 43574131

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 397', 'Art. 30', 'Art. 9', 'Art. 92', 'Art. 105']

5A_437/2007 (13.08.2007)
5A_437/2007/bnm
Medikamentöse Behandlung im Zusammenhang mit einer fürsorgerischen Freiheitsentziehung.
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 31. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen.
in die (gestützt auf Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG erhobene) Beschwerde gegen den Entscheid Nr. 60/2007/31 vom 31. Mai 2007 des Schaffhauser Obergerichts, das eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde der (am 14. Mai 2007 in Anwendung von Art. 397a ZGB in das Psychiatriezentrum A.________ eingewiesenen) Beschwerdeführerin gegen die (gemäss Art. 30e des Schaffhauser Gesundheitsgesetzes gegen ihren Willen angeordnete) Behandlung mit yyy und zzz ebenso abgewiesen hat wie ihr Ausstandsbegehren gegen den Gerichtsexperten,
dass das Obergericht - auf Grund ärztlicher Berichte und nach Anhörung der Beschwerdeführerin an der Verhandlung - erwog, die an einer ... Grunderkrankung mit ... leidende, in den letzten 5 Jahren bereits 4 Mal hospitalisierte Beschwerdeführerin befinde sich nach wie vor in einem ... Zustand und bedürfe weiterhin der medikamentösen Behandlung, weil sonst die durch den fehlenden Realitätsbezug verursachte ... erheblich wäre,
dass das Obergericht weiter erwog, die von der Beschwerdeführerin behaupteten Nebenwirkungen könnten nicht der medikamentösen Behandlung zugeordnet werden, die verabreichte Dosis von yyy erweise sich eher als knapp und sei jedenfalls nicht unverhältnismässig,
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht zwar ihre Behandlungsbedürftigkeit bestreitet und sich über ... beklagt,
dass sie sich jedoch nicht mit den entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen auseinandersetzt,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Entscheid des Obergerichts vom 31. Mai 2007 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass sie insbesondere nicht darlegt, weshalb die von ihr bestrittenen Sachverhaltsfeststellungen des Obergerichts (über ihre Behandlungsbedürftigkeit und über den fehlenden Kausalzusammenhang zwischen ihren Beschwerden und den Medikamenten) offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar und damit willkürlich im Sinne von Art. 9 BV (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338) sind, weshalb auch das Bundesgericht vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auszugehen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG),