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Timestamp: 2018-02-25 13:33:35
Document Index: 307835175

Matched Legal Cases: ['§134', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Landgericht | LSS Rechtsanwälte | Seite 2
Veröffentlicht am 20. Februar 2013 von lsspartner
Der S & K Gruppe wird Kapitalanlagebetrug durch Errichtung und Betreibung eines sogenannten Schneeballsystems vorgeworfen.
D.h. Altanleger wurden bei Geltendmachung von Auszahlungsansprüchen mit Geldern anderer Anleger bedient. In diesen Fällen fordern Insolvenzverwalter fast immer die an die Anleger geleisteten Auszahlungen zurück. Das Argument ist die Gleichbehandlung, die es erfordere ausgezahlte Gelder zur Insolvenzmasse zurückzuholen. Im Falle der insolventen Phoenix Kapitaldienst hat der Insolvenzverwalter seinerzeit beispielsweise Rückzahlungen von tausenden Anlegern verlangt. Nach Auffassung der Verwalter sind Teile der Auszahlungen Scheingewinne, die anfechtbar seien (§134 Insolvenzordnung).
Die Insolvenzverwalter stützen sich dabei auf zwei grundlegende Entscheidungen des Bundesgerichtshofes aus dem Jahre 1990 (BGH vom 29.11.1990; Az. IX ZR 29/90; IX 55/90), die diese Auffassung grundsätzlich zulassen. Gleichwohl konnten sich die Anleger mit unterschiedlichen Argumenten wehren. LSS LEONHARDT SPÄNLE SCHRÖDER Rechtsanwälte haben seit 2005 z.B. hunderte Phoenix-Geschädigte vertreten und dabei Verfahren erfolgreich bis hin zum Bundesgerichtshof begleitet (BGH IX ZR 60/10). Rechtsanwalt Matthias Schröder, der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert ist, rät jedem Anleger den Sachverhalt anwaltlich überprüfen zu lassen und nicht einfach zu zahlen.
In einem der Verfahren (Phoenix) hatte der Verwalter vor dem Amtsgericht Waldshut-Tiengen einen Anleger, den er bereits in zwei anderen landgerichtlichen Verfahren -bis hin zum OLG Karlsruhe erfolgreich in Anspruch genommen hat- unter Neuberechnung des Scheingewinnes verklagt. Das Amtsgericht verwehrte dem Insolvenzverwalter der Phoenix Kapitaldienst einen Anspruch auf Rückzahlung von weiteren Scheingewinnen (AG Waldshut-Tiengen, Urteil vom 20.07.2011, Az. 8 C 100/08). Die Neuberechnung bezog sich gemäß Argumentation des Insolvenzverwalters auf vertragliche Vereinbarungen des Investors mit Phoenix. Unter Berufung auf die BGH-Rechtsprechung wurde dem von RA Matthias Schröder vertretenen Anleger Recht gegeben und die Klage abgewiesen. Noch vor der BGH-Entscheidung aus 2010 hatten sich die Richter des 23. Zivilsenates des OLG Frankfurt am Main (Az 23 U 203/08) der Auffassung angeschlossen; ebenso nahezu zeitgleich auch das LG Meiningen (Az. 2 O 1310/08/ 22.07.2009) an.
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Verdacht auf Kapitalanlagebetrug bei S & K Firmengruppe – Millionen von Anlegergeldern in Gefahr
Veröffentlicht am 19. Februar 2013 von lsspartner
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat am 19.02.2013 bundesweit mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt. Nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft waren rund 1200 Ermittlungsbeamte und 15 Staatsanwälte im Einsatz. Mehr als 100 Objekte wurde durchsucht. Den Schwerpunkt bildet dabei das Rhein-Main-Gebiet. Mehrere Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Obwohl die Staatsanwaltschaft hohe Vermögenswerte der Gesellschaften und Beteiligten sichergestellt hat, wird mit Verlusten für die Anleger zu rechnen sein.
Bei der Frankfurter Kanzlei LSS Rechtsanwälte haben sich bereits am Nachmittag des 19.02.2013 zahlreiche betroffene Anleger besorgt erkundigt, teilt der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder, mit. Schröder hat umfangreiche Erfahrungen bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegen Kapitalanlagebetrüger und hat beispielsweise im Fall der betrügerischen Phoenix Kapitaldienst GmbH über einen Zeitraum von mehreren Jahren zahlreiche Anleger vertreten. Für einen Insolvenzverwalter verfolgt er zur Zeit zahlreiche Ansprüche im Zusammenhang mit betrügerischen Kapitalanlagen (Schneeballsystem). Auch im Fall Madoff ist Schröders Kanzlei tätig und verfolgt auch Ansprüche gegen die Depotbanken in sechsstelliger Höhe vor dem Landgericht Frankfurt am Main.
LSS Rechtsanwälte werden für ihre Mandanten die Möglichkeit von Arresten prüfen, um Gelder sicherzustellen. Anleger müssen nicht nur befürchten, dass Sie Verluste realisieren – auch bereits erhaltene Auszahlungen könnten von einem Insolvenzverwalter zurückgefordert werden, da es sich ggf. um sogenannte Scheingewinne handelt.
RA Matthias Schröder unter 069/2193656-0
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LSS Rechtsanwälte erreicht erneut Verurteilung einer Bank zum Schadensersatz
Veröffentlicht am 17. Januar 2013 von lsspartner
Das Landgericht Frankfurt am Main hat in einem am 09.11.2012 verkündeten Urteil einer Anlegerin rund EUR 40.000,00 Schadensersatz zugesprochen, weil für das Gericht feststand, dass die erbrachte Beratung der Bank pflichtwidrig war (Az. LG Frankfurt am Main, 2-25 O 539/11). In der Angelegenheit ging es um eine Beratung im Zusammenhang Weiterlesen →
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Bank lässt von LSS Rechtsanwälte erstrittenes Urteil betreffend rechtswidriger Gebühren rechtskräftig werden
Veröffentlicht am 1. August 2012 von lsspartner
Das Amtsgericht Offenbach am Main hat am 04.07.2012 eine Bank dazu verurteilt, an ihren Bankkunden die für einen Darlehensvertrag erhobene Bearbeitungsgebühr zurückzuzahlen Weiterlesen →
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Schadensersatz für Inhaber von offenen Immobilienfonds
Veröffentlicht am 12. Juli 2012 von lsspartner
Rechtsanwalt Matthias Schröder hat sich als Autor des juris-PraxisReports Bank- und Kapitalmarktrecht eine Entscheidung des LG Frankfurt am Main besprochen. Lesen Sie die Besprechung in AUSZÜGEN. Weiterlesen →
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