Source: http://www.gesetze-im-internet.de/verkehkflausbv/anlage_2.html
Timestamp: 2020-01-25 07:37:32
Document Index: 58443710

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Anlage 2 VerkEHKflAusbV - Einzelnorm
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und zur Kauffrau im Einzelhandel
(Fundstelle: BGBl. I 2017, 471)
(§ 5 Absatz 2 Nummer 1)
(§ 5 Absatz 2 Nummer 2)
(§ 5 Absatz 2 Nummer 3)
(§ 5 Absatz 2 Nummer 4)
(§ 5 Absatz 2 Nummer 5)
(§ 5 Absatz 2 Nummer 6)
(§ 5 Absatz 2 Nummer 7)
8 Einzelhandelsprozesse
(§ 5 Absatz 2 Nummer 8)
Organisation, Leistungen und Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette des Ausbildungsbetriebes darstellen
Einkauf, Sortimentsgestaltung, logistische Prozesse und Verkauf als Kernprozesse des Einzelhandels in die Wertschöpfungskette einordnen, Wechselwirkungen begründen, Zusammenhänge und Schnittstellen beurteilen, Schwachstellen und Fehlerquellen herausarbeiten und Verbesserungen zur Prozessgestaltung vorschlagen
Optimierungsmöglichkeiten an den Schnittstellen zu Lieferanten und Herstellern aus Sicht des Verkaufs begründen und Vorschläge zu ihrer Umsetzung erarbeiten
Arbeitsabläufe im Verkauf mit dem Ziel der Kundenorientierung und unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen mit anderen Einzelhandelsprozessen gestalten
die unterstützenden Prozesse Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Marketing, IT-Anwendungen und warenwirtschaftliche Analysen im eigenen Arbeitsbereich nutzen und Vorschläge zur Optimierung der Zusammenarbeit machen
das betriebliche Controlling als Informations- und Steuerungsinstrument unterstützen und Ergebnisse des Controllings nutzen
qualitätssichernde Maßnahmen entwickeln und durchführen
zur Umsetzung betrieblicher Nachhaltigkeitsziele beitragen
Abschnitt B: berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Wahlqualifikationen nach § 5 Absatz 3 Satz 1
(§ 5 Absatz 3 Satz 1
Kassenberichte insbesondere im Hinblick auf Artikel, Zahlungsmittel, Personaleinsatz und verkaufsfördernde Maßnahmen auswerten
Abschnitt C: berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Wahlqualifikationen nach § 5 Absatz 4 Satz 1
1 Beratung von Kunden
(§ 5 Absatz 4 Satz 1
im Beratungsgespräch vertiefte Kenntnisse aus einem Warenbereich mit mindestens zwei Warengruppen anwenden, dabei Leistungsversprechen des Unternehmens gegenüber Kunden vertreten
im Beratungsgespräch Kommunikationstechniken zur Förderung der Kundenzufriedenheit einsetzen
Selbst- und Fremdbild reflektieren und bei der Kommunikation berücksichtigen
Kunden über qualitäts- und preisbestimmende Merkmale sowie über Verwendungsmöglichkeiten der Waren informieren
Merkmale von Herstellermarken und Handelsmarken im Beratungsgespräch herausstellen
die Bedeutung von Qualitäts- und Gütesiegeln von Waren im Beratungsgespräch herausstellen
die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie die Nachhaltigkeit von Waren beurteilen und Kunden hierüber informieren
Einwänden von Kunden überzeugend begegnen und den Verkaufsabschluss fördern
Trends und aktuelle Entwicklungen beobachten und als Verkaufsargument nutzen
Informationsquellen zur Aneignung warenbezogener Kenntnisse nutzen
Kunden über rechtliche und betriebliche Rücknahmeregelungen sowie über umweltgerechte Möglichkeiten der Entsorgung von Waren informieren
Umtausch, Beschwerde und Reklamation auch in schwierigen Situationen unter Anwendung rechtlicher und betrieblicher Regelungen lösen und dabei sowohl die Interessen des Unternehmens vertreten als auch kundenorientiert handeln
Ursachen von Konflikten in Verkaufssituationen analysieren und Schlussfolgerungen für künftige Verkaufsgespräche ableiten
Stress auslösende Faktoren identifizieren und Strategien zur Stressbewältigung anwenden
2 Beschaffung von Waren
den Warenbedarf für das Ausbildungssortiment unter Berücksichtigung von Kennziffern aus dem Warenwirtschaftssystem sowie unter Berücksichtigung künftiger verkaufsrelevanter Ereignisse ermitteln
Waren unter Berücksichtigung von Bestellverfahren und Liefermodalitäten disponieren
die Einhaltung von Vertrags- und Zahlungsbedingungen aus Beschaffungsverträgen kontrollieren und bei Abweichungen geeignete Maßnahmen einleiten
Maßnahmen zur Sicherstellung der Vollständigkeit der Waren ergreifen und bewerten
Vorschläge zur Gestaltung des Warensortiments nach Auswertung warenwirtschaftlicher Daten erarbeiten, dabei insbesondere Umsatz, Handelsspanne, Qualität, Trends, Zielgruppen, Standort, Nachhaltigkeit und die Wettbewerbssituation beachten,
an der Herausnahme und Neuaufnahme von Waren mitwirken
3 Warenbestandssteuerung
Bestandsstatistiken erstellen, führen und auswerten
Bestands- und Umsatzkennziffern analysieren und entsprechende Statistiken nutzen
Maßnahmen zur Umsatzsteigerung, Ertragsverbesserung und Bestandsoptimierung ableiten sowie Umsetzungsvorschläge entwickeln und umsetzen
Warenbestände unter Berücksichtigung der Bestellvorschläge des Warenwirtschaftssystems erfolgsorientiert steuern
Ursachen für Inventurdifferenzen feststellen, Vorschläge für Maßnahmen zur Vermeidung von Inventurdifferenzen entwickeln und bei deren Umsetzung mitwirken
Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung analysieren und Schlussfolgerungen ableiten
Ergebnisse der betrieblichen Erfolgsrechnung analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten insbesondere unter Berücksichtigung des Rohertrages entwickeln
betriebliche Kennzahlen ermitteln und bewerten sowie Schlussfolgerungen ableiten, Maßnahmen vorschlagen sowie an deren Umsetzung mitwirken
Auswirkungen unterschiedlicher Faktoren, insbesondere von Preisgestaltung, Beständen sowie Kosten, auf Kalkulation und Ertrag beurteilen
Maßnahmen zur Verbesserung betrieblicher Arbeitsprozesse vorschlagen und an deren Umsetzung mitwirken
5 Marketingmaßnahmen
die Marktsituation am Standort unter besonderer Berücksichtigung von wirtschaftlichen und regionalen Gesichtspunkten analysieren und beurteilen
den Marktauftritt von Mitbewerbern im stationären Handel und im Onlinehandel bewerten und unter Berücksichtigung wettbewerbsrechtlicher Vorgaben Vorschläge für Marketingmaßnahmen erarbeiten und begründen
Instrumente der Marktbeobachtung einsetzen, Ergebnisse der Marktforschung zum Kaufverhalten auswerten und Vorschläge für den Einsatz von Marketinginstrumenten ableiten und begründen
Informations- und Kaufverhalten von Zielgruppen unterscheiden, Konsequenzen ableiten, Maßnahmen vorschlagen und an der Umsetzung mitwirken
verkaufsfördernde Maßnahmen unter Berücksichtigung von verkaufsstarken und verkaufsschwachen Zonen und unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben entwickeln und umsetzen
Platzierungen im Verkaufsraum planen, umsetzen und deren Auswirkungen beurteilen
Produktinformationen für die Verkaufsförderung kundenorientiert einsetzen
Erfolgskontrollen vorbereiten, durchführen und auswerten sowie Verbesserungsvorschläge ableiten
bei der Betreuung eines Onlineshops Rechtsvorschriften einhalten
Wechselwirkungen zwischen Onlinehandel und stationärem Verkauf berücksichtigen
den Produktkatalog im Onlineshop pflegen
Instrumente des Onlinemarketings einsetzen und die Suchmaschinenplatzierung bewerten
Kunden beim Onlinekauf beraten
Feedback von Kunden im Onlinehandel auswerten und daraus Verbesserungsvorschläge für die Multi-Channel-Strategie des Betriebes ableiten
Kennziffern für den Onlineshop ermitteln und auswerten
Maßnahmen zur Verbesserung von Sortimentsstrukturen, Logistikprozessen und Marketingmaßnahmen im Rahmen einer Multi-Channel-Strategie vorschlagen
mit IT-Dienstleistern den Onlinehandel weiterentwickeln sowie Maßnahmen zur Behebung von Störungen einleiten
7 Mitarbeiterführung
Maßnahmenpläne zur Personalentwicklung aus betrieblichen Zielen ableiten, Zielerreichung überprüfen und Anpassungen vornehmen
die Bedeutung von Motivation und Selbstverantwortung bei der Mitarbeiterführung berücksichtigen,
Gespräche mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie Teambesprechungen ergebnisorientiert führen und reflektieren
die Wirkungen verbaler und nonverbaler Kommunikation sowie die Unterschiede zwischen Selbstbild und Fremdbild reflektieren und in der Mitarbeiterführung nutzen
Möglichkeiten der Konfliktlösung mit dem Ziel anwenden, Motivation, Arbeitsklima und Arbeitsleistung zu verbessern
Methoden des Selbst- und Zeitmanagements einsetzen
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihrer Tätigkeit konstruktiv unterstützen und die Zusammenarbeit im Team fördern
aus Personaleinsatz und Personalbedarfsplanung sowie aus Mitarbeiterpotenzial und Qualifikationsbedarf Maßnahmen der Personalentwicklung ableiten und umsetzen
Personaleinsatzplanung erstellen
arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften bei Personalplanung und Personaleinsatz anwenden
Chancen und Risiken für ein Handelsunternehmen einschätzen, ein Unternehmenskonzept unter Berücksichtigung von Innovationen entwickeln
Marktforschungsdaten und Standortanalysen auswerten und für das Unternehmenskonzept nutzen
persönliche und fachliche Kompetenzen für eine unternehmerische Selbständigkeit kritisch reflektieren
eine geeignete Rechtsform für das Unternehmen auswählen und einen Businessplan erstellen, präsentieren und begründen
Personalbedarf ermitteln und Rekrutierungsmöglichkeiten auswählen
die Unternehmensfinanzierung unter Berücksichtigung von Finanzierungsquellen und Fördermöglichkeiten planen
erforderliche Versicherungen und Steuerpflichten bei der Planung berücksichtigen
Kennziffern der Unternehmensbewertung nutzen, daraus Maßnahmen ableiten und dabei Nachhaltigkeit berücksichtigen
Abschnitt D: wahlqualifikationsübergreifende, integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(§ 5 Absatz 5 Nummer 1)
2 Bedeutung und Struktur
des Einzelhandels und
(§ 5 Absatz 5 Nummer 2)
(§ 5 Absatz 5 Nummer 3)
(§ 5 Absatz 5 Nummer 4)
(§ 5 Absatz 5 Nummer 5) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere