Source: https://www.infodienst-ausschreibungen.de/region/rheinland-pfalz/gr%C3%BCnlandkartierung?searchProfileId=642198&user=&token=&uuid=e0cd9c22-2eb0-11e9-860f-002655ffd6c8
Timestamp: 2019-04-24 18:53:54
Document Index: 383825321

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 3', '§ 30', '§ 15', '§ 30', '§15', '§ 30', '§15']

I.D.: 33773668
71000000-8 90710000-7
Mainz, Kreisfreie Stadt show map
Laut § 6 Abs. 3 BNatSchG (Beobachtung von Natur und Landschaft) sind die Länder zu einer fortlaufenden Ermittlung, Beschreibung und Bewertung des Zustandes der Biotope sowie der FFH-Lebensraumtypen (FFH-LRT) verpflichtet. Nach § 3 LNatSchG RLP nimmt das Landesamt für Umwelt (LfU) diese Aufgabe wahr. Aus den bestehenden gesetzlichen Anforderungen sowie durch die Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes Rheinland-Pfalz (LNatSchG RLP) resultieren aktuelle Anforderungen an die Erfassung von geschütztem Grünland (§ 30 BNatSchG, § 15 LNatSchG, Anhang I der FFH-Richtlinie). Die Dateneingabe und Datenverwaltung der Biotopkartierungsergebnisse erfolgt über das Biotopkartierungs-Serviceportal (BKSP). Das BKSP ist eine Neuentwicklung des Landes und soll im Zuge des Projekts getestet werden. Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sollen daher in einem vorgegebenen Suchraum von ca. 5.300 ha in der Landeshauptstadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen - festgelegte Biotoptypen des Grünlands, die nach § 30 BNatSchG oder §15 LNatSchG gesetzlich geschützt sind, FFH-LRT nach Anhang I der FFH Richtlinie sind oder nach § 30 BNatSchG oder §15 LNatSchG gesetzlich geschütztes Biotop und gleichzeitig FFH-Lebensraumtyp sind (inkl. Bewertung des Erhaltungszustands) erfasst werden - und anschließend die erfassten Daten in das BKSP des Landes RLP digital eingegeben werden. Für die Leistungserbringung wird ein Suchraum von ca. 5.300 ha vorgegeben. Der Suchraum unterteilt sich dabei in drei Teilflächen, für die unterschiedliche Bearbeitungsschritte notwendig sind (vgl. Anlage 2 Kapitel 2.2 und 2.3). Für die Erbringung der Leistungen sind darüber hinaus die Durchführung eines Screenings, die Teilnahme an Einplanungsgesprächen, Schulungen, Geländeterminen, Abstimmungsgesprächen sowie die Präsentation der Ergebnisse Bestandteil der Leistungen. Hierzu soll ein Werkvertrag mit einem geeigneten Unternehmen abgeschlossen werden. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung kann der Anlage 2 der Vergabeunterlagen entnommen werden.
Kartierung Moorflächen 30.04.19
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