Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201973,%20841
Timestamp: 2020-03-29 15:39:53
Document Index: 134470758

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 199', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 852', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 316', 'BGH']

BGH, 29.05.1973 - VI ZR 68/72 - dejure.org
BGH, 29.05.1973 - VI ZR 68/72
https://dejure.org/1973,1107
BGH, 29.05.1973 - VI ZR 68/72 (https://dejure.org/1973,1107)
BGH, Entscheidung vom 29.05.1973 - VI ZR 68/72 (https://dejure.org/1973,1107)
BGH, Entscheidung vom 29. Mai 1973 - VI ZR 68/72 (https://dejure.org/1973,1107)
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Kenntnis des Schädigers - Kenntnis des Ersatzpflichtigen - Name und Anschrift des Ersatzpflichtigen - Erkundigungspflicht des Verletzten - Obliegenheit des Versicherten
Beginn der Frist für die Verjährung von Ersatzansprüchen der aus einer unerlaubten Handlung entstandenen Schäden
NJW 1973, 1496
MDR 1973, 841
VersR 1973, 841
DB 1973, 1501
BGH, 14.10.2003 - VI ZR 379/02
Beginn der Verjährung von Ansprüchen wegen sexuellen Mißbrauchs bei gesetzlichem …
In diesem Fall gelten die maßgebenden Umstände in dem Augenblick als bekannt, in dem der Geschädigte auf die entsprechende Erkundigung hin die Kenntnis erhalten hätte (vgl. Senatsurteile vom 3. November 1961 - VI ZR 254/60 - VersR 1962, 86, 87; vom 29. Mai 1973 - VI ZR 68/72 - VersR 1973, 841, 842 und vom 23. September 1975 - VI ZR 62/73 - VersR 1976, 166 f. sowie BGH, Urteil vom 5. April 1976 - III ZR 69/74 - VersR 1976, 859, 860).
In diesem Fall gilt die Person des Ersatzpflichtigen in dem Augenblick als bekannt, in dem der Geschädigte auf die entsprechende Erkundigung hin die Kenntnis erhalten hätte (vgl. Senatsurteile vom 3. November 1961 - VI ZR 254/60 - VersR 1962, 86, 87; vom 29. Mai 1973 - VI ZR 68/72 - VersR 1973, 841, 842 und vom 23. September 1975 - VI ZR 62/73 - VersR 1976, 166, 167 sowie BGH, Urteil vom 5. April 1976 - III ZR 69/74 - VersR 1976, 859, 860).
In diesem Fall gilt die Person des Ersatzpflichtigen in dem Augenblick als bekannt, in dem der Geschädigte auf die entsprechende Erkundigung hin die Kenntnis erhalten hätte (vgl. BGH, Urteile vom 3. November 1961 - VI ZR 254/60 - VersR 1962, 86, 87; vom 29. Mai 1973 - VI ZR 68/72 - VersR 1973, 841, 842; vom 23. September 1975 - VI ZR 62/73 - VersR 1976, 166, 167; vom 5. April 1976 - III ZR 69/74 - VersR 1976, 859, 860).
Das trifft etwa dann nicht mehr zu, wenn lange und zeitraubende Telefonate oder umfangreicher Schriftwechsel erforderlich werden; etwas anderes kann für eine Antrage gelten (vgl. Senatsurteile vom 29. Februar 1955 - VI ZR 40/54 - NJW 1955, 706 und vom 29. Mai 1973 - VI ZR 68/72 - aaO).
In diesem Fall gelten die maßgebenden Umstände in dem Augenblick als bekannt, in dem der Geschädigte auf die entsprechende Erkundigung hin die Kenntnis erhalten hätte (BGH, Urteil vom 29. Mai 1973 - VI ZR 78/72 -, VersR 1973, 841; OLG Frankfurt, BeckRS 2008, 12069, m.w.N.;… Grothe in: Münchener Kommentar zum BGB, 7. Aufl., § 199, Rdnr. 31, m.w.N.).
In diesem Fall gelten die maßgebenden Umstände in dem Augenblick als bekannt, in dem der Geschädigte auf die entsprechende Erkundigung hin die Kenntnis erhalten hätte (vgl. BGH - Urteile vom 3. November 1961 - VI ZR 254/60 - VersR 1962, 86, 87; vom 29. Mai 1973 - VI ZR 68/72 - VersR 1973, 841, 842 und vom 23. September 1975 - VI ZR 62/73 - VersR 1976, 166 f. sowie BGH, Urteil vom 5. April 1976 - III ZR 69/74 - VersR 1976, 859, 860).
BGH, 14.11.1978 - VI ZR 133/77
Haftung von Bauarbeiter bei "gefahrgeneigter Arbeit"; Lehrlingsverschulden
Der Revision ist zwar zuzugeben, daß nach gefestigter Rechtsprechung insbesondere auch des erkennenden Senats die Kenntnis von der Person des ersatzpflichtigen Schädigers auch dann anzunehmen ist, wenn der Verletzte sich in zumutbarer Weise ohne besondere Mühe diese zur Klageerhebung erforderlichen Angaben verschaffen kann (so schon Senatsurteil vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 = VersR 1955, 234 und - in neuerer Zeit - Urteile vom 30. Januar 1973 - VI ZR 4/72 = NJW 1973, 702 = VersR 1973, 371; 29. Mai 1973 - VI ZR 78/72 = NJW 1973, 1496 = VersR 1973, 841; 13. Februar 1975 - VI ZR 175/72 = VersR 1975, 520; 21. September 1976 - VI ZR 69/75 = VersR 1977, 249 und vom 24. Mai 1977 - VI ZR 75/76 = VersR 1977, 739).
BGH, 23.09.1975 - VI ZR 62/73
Schweißarbeiten - Sorgfaltspflichten - Ersatz von Mängelfolgeschäden-Verjährung
Hinsichtlich der Person des Ersatzpflichtigen genügt es grundsätzlich, wenn der Geschädigte Umstände kennt, die ohne nennenswerte Mühe zur Feststellung von Namen und Adresse des Schädigers führen (Senatsurteil vom 29. Mai 1973 - VI ZR 68/72 - VersR 73, 841 = NJW 73, 1496 m.w.Nachw.).
Nach der Rechtsprechung des BGH (VersR 1962, 86, 87; NJW 1973, 1496) gilt zwar zu Lasten des Geschädigten, der aufgrund der ihm bekannten Umstände Namen und Anschrift des Ersatzpflichtigen in zumutbarer Weise ohne besondere Mühe in Erfahrung bringen kann, die Person des Ersatzpflichtigen in dem Augenblick als bekannt, in dem er auf die entsprechende Erkundigung hin, die Kenntnis erhalten hätte.
LG Frankfurt/Main, 19.03.1986 - 16 S 145/85
Soweit Kenntnisse im zivilrechtlichen Leistungssystem eine Rolle spielen, ist anerkannt, daß solche Kenntnis bereits dann vorliegt, wenn sie in zumutbarer Weise ohne Mühe erlangt werden kann (so im Fall des § 852 BGB : BGH VersR 63, 161; 73, 841 ).
LG Frankfurt/Main, 02.06.1980 - 24 S 68/80
Anspruch auf erhöhtes Schulgeld wegen stillschweigender Annahme eines Angebots …
Selbst wenn die vereinbarte Klausel nicht genehmigungsfähig wäre, müßte im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung eine auf das gleiche Ziel hinauslaufende genehmigungsfreie Klausel im Sinn eines Leistungsvorbehalts als vereinbart gelten (vgl. BGH, NJW 1975, 44 ff. 45 [BGH 30.10.1974 - VIII ZR 69/73] ; NJW 1979 2275 f) Es könnte dann davon ausgegangen werden, daß die Parteien sich verpflichtet hätten, sich auf eine Anpassung des Schulgeldes zu einigen, wenn sich das Gehalt eines nach BAT bezahlten Lehrers in der in der Klausel beschriebenen Weise ändern würde, und daß der Kläger, falls eine Einigung nicht zustande käme, die Gegenleistung nach billigem Ermessen entsprechend §§ 316, 315 BGB bestimmen dürfe, (vgl. BGH, NJW 1973, 1496 ff, 1498).