Source: https://zu-schnell-gefahren.de/stvzo/
Timestamp: 2018-04-19 13:37:38
Document Index: 202980663

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 69', '§ 35', '§ 31', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 53', '§ 57']

Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung (StVZO): Verkehrsrecht & Vorschriften
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO): Was beinhaltet sie?
StVZO: § 35 erläutert die zulässige Motorleistung im Straßenverkehr.
Das deutsche Verkehrsrecht regelt, wie sich Radfahrer, Fußgänger sowie Fahrer von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr verhalten müssen. Sie sieht vor, dass alle Verkehrsteilnehmer Rücksicht aufeinander nehmen und die Sicherheit im Verkehr gewährleistet wird.
Neben den Vorschriften und Regelungen für Verkehrsteilnehmer, die im Wesentlichen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) zusammengefasst sind, existiert zudem die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Diese behandelt die Regeln zur Zulassung von Kraftfahrzeugen.
Welche Vorschriften für ein Fahrzeug im Straßenverkehr gelten, um sicherzustellen, dass keine Gefahr von den technischen Voraussetzungen eines Fahrzeugs ausgeht, welche wichtigen Paragraphen die StVZO umfasst und ob auch Fahrräder der StVZO entsprechen müssen, lesen Sie im folgenden Ratgeber.
1 Welche Teilbereiche umfasst die StVZO?
2 Die wichtigsten Paragraphen der StVZO
2.1 StVZO: Wie die Fahrradbeleuchtung aussehen muss
Welche Teilbereiche umfasst die StVZO?
Grundlegend regelt die StVZO die formalen und technischen Voraussetzungen für die Zulassung von Pkw, Lkw, Bussen oder Krafträdern. Die Verordnung ist in drei Teile aufgeteilt, die wie folgt lauten:
In Paragraph 29 der StVZO wird festgeschrieben, dass jedes Kraftfahrzeug regelmäßig bei der Hauptuntersuchung vorgeführt werden muss. Diese führt meistens der TÜV durch. Als Nachweis wird dies in die Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen. Zudem wird eine Prüfplakette am hinteren Kennzeichenschild angebracht.
In der Hauptuntersuchung werden alle sicherheitsrelevanten Merkmale des Fahrzeugs überprüft, sodass sichergestellt werden kann, ob die Kraftfahrzeuge gemäß StVZO am Straßenverkehr teilnehmen können. Versäumen Sie die Frist zur Vorführung, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 69a StVZO und müssen mit Sanktionen rechnen.
§ 35h der StVZO besagt, dass Erste-Hilfe-Material im Kfz mitgeführt werden muss.
Grundsätzlich sollten Sie sich an die Vorschriften der StVZO halten, um ein Bußgeld, Punkte in Flensburg oder ein eventuelles Fahrverbot zu vermeiden. Die wichtigsten Paragraphen erläutern wir Ihnen in diesem Abschnitt in Kürze.
§§ 31 und 31a StVZO umfassen die Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeuge sowie die Fahrtenbuchauflage. § 35 StVZO befasst sich mit der Motorleistung vom Fahrzeug, wohingegen § 35a der StVO vor allem die Sicherheitsgurte sowie Sitze erläutert. In der StVZO § 35h wird vorgeschrieben, dass ein Fahrzeug u. a. über Erste-Hilfe-Material verfügen muss.
Neben einem Erste-Hilfe-Kasten sollten Sie gemäß § 53a der StVZO auch ein Warndreieck sowie eine Warnweste im Straßenverkehr mitführen. Für die Sicherheit sieht die StVZO als Beleuchtung zudem eine Warnleuchte und eine Warnblinkanlage vor. § 57b der StVZO verlangt eine Prüfung der Fahrtschreiber und Kontrollgeräte.
StVZO: Wie die Fahrradbeleuchtung aussehen muss
Auch Radfahrer müssen sich an die Gepflogenheiten und Vorschriften der StVZO halten. Fürs Fahrrad gelten daher besondere Regelungen. Dazu zählt beispielsweise auch die Fahrradbeleuchtung. Gemäß StVZO muss ein Fahrrad über eine rote Schlussleuchte sowie über einen Scheinwerfer verfügen.
Ein Dynamo ist nicht mehr vorgeschrieben, allerdings müssen die Lichter gemäß StVZO eine Nennleistung von 3 W sowie eine Nennspannung von 6 V vorweisen. Zudem ist es Vorschrift, dass das Rad über entsprechende Rückstrahler an den Pedalen, Speichen sowie an der Rückseite des Fahrrads ausgestattet werden müssen.