Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_24_ThuerWaldG_Erhaltung_der_Waldbestaende_Kahlschl-d172083,25.html
Timestamp: 2016-12-10 21:00:51
Document Index: 227027148

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 68', '§ 24', '§ 24', '§ 20', '§ 23', '§ 25']

§ 24 ThürWaldG, Erhaltung der Waldbestände; Kahlschläge | Gesetze auf anwalt24.de
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Gesetz zur Erhaltung, zum Schutz und zur Bewirtschaftung des Waldes und zur Förd...…§ 24 ThürWaldG, Erhaltung der Waldbestände; Kahlschläge§ 25 ThürWaldG, Bau und Unterhaltung von Waldwegen; sonstige bauliche Anlagen§ 26 ThürWaldG, Nachbarschutz, Nachbarpflichten, Grenzfragen§ 27 ThürWaldG, Förderung der Forstwirtschaft durch das Land§ 28 ThürWaldG, Beratung, forsttechnische Leitung und forsttechnischer Betrieb§ 29 ThürWaldG, Beihilfen bei Waldbrandschäden§ 30 ThürWaldG, Entschädigung und Ausgleichszahlung§ 31 ThürWaldG, Bewirtschaftung des Staatswaldes§ 32 ThürWaldG, Forstgrundstock§ 33 ThürWaldG, Bewirtschaftung des Körperschaftswaldes§ 34 ThürWaldG, Erhaltung des Waldvermögens§ 35 ThürWaldG, Bewirtschaftung des Privatwaldes§ 36 ThürWaldG, Übernutzungen§ 37 ThürWaldG, Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse§ 38 ThürWaldG, Geltungsbereich§ 39 ThürWaldG, Gemeinschaftsvermögen§ 40 ThürWaldG, Rechtsstellung§ 41 ThürWaldG, Grundsätze der Waldbewirtschaftung§ 42 ThürWaldG, Teilung und Veräußerung§ 43 ThürWaldG, Anteilberechtigung§ 44 ThürWaldG, Aufgebotsverfahren…§ 68 ThürWaldG
§ 24 ThürWaldG, Erhaltung der Waldbestände; Kahlschläge
§ 24 ThürWaldGGesetz zur Erhaltung, zum Schutz und zur Bewirtschaftung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft (Thüringer Waldgesetz - ThürWaldG -)Landesrecht ThüringenTitel: Gesetz zur Erhaltung, zum Schutz und zur Bewirtschaftung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft (Thüringer Waldgesetz - ThürWaldG -)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürWaldGReferenz: 790-4Abschnitt: Dritter Teil – Bewirtschaftung des Waldes (1) Es ist verboten, Nadelholzbestände unter 50 Jahren und Laubholzbestände unter 80 Jahren abzuholzen oder deren Vorrat auf weniger als 40 vom Hundert des Vorrats der üblicherweise verwendeten Ertragstafel herabzusetzen. Ausgenommen sind Niederwald-, Stockausschlag- und Weichlaubholzbestände, erheblich geschädigte Bestände sowie Bestände, die in einem Betriebsplan (§ 20) zur Endnutzung vorgesehen sind.(2) Die untere Forstbehörde kann auf Antrag des Waldbesitzers Ausnahmen von den Vorschriften des Absatzes 1 zulassen. Dem Antrag ist stattzugeben, wenn betriebliche Gründe oder die wirtschaftliche Lage des Waldbesitzers dies gebieten und Interessen von Naturschutz, Landschaftspflege und Landeskultur nicht entgegenstehen. Werden solche Interessen berührt, ist die zuständige Behörde zu beteiligen. Ausnahmen können insbesondere dann erteilt werden, wenn Bestände mit nicht standortgerechten Baumarten in Bestände mit standortgerechten Baumarten umgewandelt werden. Die Genehmigung kann unter Auflagen erteilt werden; sie erfolgt im Benehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.(3) Als Kahlschläge gelten flächenhafte Nutzungen. Einzelstammentnahmen mit einer Vorratsabsenkung eines Bestandes auf weniger als 40 vom Hundert des Vorrats der üblicherweise verwendeten Ertragstafel sind Kahlschlägen gleichzustellen.(4) Ein Kahlschlag bedarf der vorherigen Genehmigung der unteren Forstbehörde. Diese entscheidet innerhalb von einem Monat nach Eingang des Antrags. Die Genehmigung erlischt nach zwei Jahren. Angrenzende Kahlschlagsflächen und noch nicht gesicherte Verjüngungen von Flächen desselben Eigentümers, oder nach Eigentumswechsel dieser Flächen des neuen Eigentümers, sind bei der Berechnung der Fläche anzurechnen. Die Genehmigung kann mit Auflagen versehen werden.(5) Die Genehmigung ist zu versagen, wenn1. Beeinträchtigungen oder erhebliche Schäden des Bodens und der Bodenfruchtbarkeit vorhersehbar sind,2.eine erhebliche oder dauerhafte Gefährdung des Wasserhaushalts zu erwarten ist,3.eine erhebliche Beeinträchtigung der sonstigen Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes absehbar ist oder4.unverhältnismäßige Nachteile für benachbarte Waldbestände zu befürchten sind.(6) Ein Kahlschlag nach Absatz 4 bedarf keiner Genehmigung, wenn er1. in einem von der Landesforstanstalt nicht beanstandeten Betriebsplan vorgesehen ist oder2.auf Flächen stattfindet, deren Umwandlung in eine andere Nutzungsart genehmigt ist.(7) Nicht als Kahlschläge gelten Hiebsmaßnahmen in Weihnachtsbaumkulturen innerhalb des Waldes.(8) Andere Bestimmungen über die Beschränkung von Nutzungen bleiben unberührt.
§ 23 ThürWaldG, Wiederaufforstung§ 25 ThürWaldG, Bau und Unterhaltung von Waldwegen; sonstige bauliche Anlagen