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Timestamp: 2020-07-12 06:54:51
Document Index: 240242775

Matched Legal Cases: ['§11', '§ 48', '§ 4', '§ 38', '§ 11', '§ 11', '§ 49', 'Art. 103']

1894 / 287 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger)
1894 / 287 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
d. aus den Zinsen der getilgten Pfandbriefe. : i
__ Außerdem ans dem Amortisations onds zu überweisen diejenigen andbriefe, welhe von den Tas ei Kapitalzahlungen an ablungsftatt Fen werden (§11, § 48), und diejenigen, welhe im
e des § 4 inea 2 aus dem Reservefonds entnommen werden.
X1V. Der Antheil eines bepfandbrieften Grundstücks an dem der betreffenden Rg aft am Reservefonds zustehenden Guthaben (§ 38) fällt, wenn der Schuldner angehalten wird, das Darlehn ganz oder theilweise zurückzuzahlen, stets ganz oder Os ig an Rae Jahresgesellshaften dergestalt zurück, daß dieser Antheil
er nähsten zur Vertheilung kommenden Pfandbriefmasse zuwächst.
Ein Gleiches tritt ein, jedoch nur in Höhe von 29/9 des Dar- lehns, bei freiwilliger gänzliher oder theilweiser Rückzahlung des Darlehns, falls diese erfolgt vor Ablauf von 5 Jahren seit dem 1. Januar desjenigen Jahres, in welchem die Beleihung des Grund-
ids oder die leßte Erneuerung des Darlehns oder die ene Um- wandlung des Darlehns unter Anrehnung des Guthabens am Neserve- N (§ 11 a) stattgefunden hat. Erreitt das Guthaben am Reserve- onds in diesem Falle noch nit 2 9/0, so hat der Grundstückseigen- thümer sein Guthaben auf diese Höhe zu ergänzen.
Nach Ablauf von 5 Jahren wird bei freiwilliger Rückzahlung dem Ablösenden sein Antheil am Reservefonds ganz oder bei Partial- En verhältnißmäßig angerechnet, jedo nur insoweit, als der in Betracht kommende Antheil durch 1090 theilbar ist. Dieser Betrag desselben wird in Pfandbriefen aus dem Reservefonds enthommen und zur Tilgung verwendet. i
XN, V dem Falle des § 11 ist bei freiwilligen wie noth- wendigen Rückzahlungen nah der Wahl des Schuldners Baarzah- e ei rand von nicht ausgeloosten Pfandbriefen an Zahlungs-
att zulässig.
Wird Baba gewählt, so muß dies bei der Kündigung er- lärt fein (1IV 7), und es wächst die zu zahlende Ablösungssumme dem der nächsten Ausloosung zu Erunde zu legenden Amortisations- onds zu. Der baar abzulösende Betrag der Pfandbriefs{huld muß is zum Einlöfungsterwmin der gekündigten Pfandbriefe verzinst werden.
Erfolgt die Baarzahlung am Fälligkeitstage nicht, so sind bis zur Zahlung 6 9/9 Zögerungszinsen zu entrichten.
XVI. Auf g der Summe, welche sich ergiebt, wenn
a. das Guthaben des Grundstücks am Amortisationsfonds, soweit
dasselbe dur 100 theilbar ift, und b. das Guthaben des Grundstücks am Reservefonds, soweit das- selbe bei freiwilliger Rückzahlung nach Nr. XI1V angerechnet werden kann, egerequet wird, kann von dem Besißer des bepfandbrieften Grundstücks entweder Löschungsquittung oder Zession, vorbehaltlich der Priorität für den Ueberrest des Pfandbriefdarlehns, oder ein neues Pfandbriefdarlehn verlangt werden, dies leßtere jedoh immer nur nah vorangegangener Revision und abermaliger Festseßung des Werths des Grundstücks.
XVII. In beiden Fällen — es mag Wschungsquittung resp. Zession über den getilgten Pfandbriefbetrag oder Krediterneuerung verlangt werden (§ 49 u. XVTI) — beginnt bezüglih des Ueberrestes der Psandbriefshuld vom 1. Januar des laufenden Jahres ab die Amortisation und die Beisteuer zum Reservefonds (1V Nr. 1) von neuem. Der Besiger des bepfandbrieften Grundstücks scheidet also auch mit diesem Ueberreste seiner Pfandbriefshuld aus der früheren Jahresgesellschaft aus und tritt mit demselben in diejenige ein, welche eben in der Bildung begriffen ist.
Demnach hat derselbe:
a. wenn er Löschungsquittung verlangt, bezüglich des nicht zu
quittierenden Betrags,
b. wenn er dagegen Krediterneuerung verlangt, bezüglih des in urkundliher Form abzu-
ganzen eingetragenen Pfandbriefdarlehns eine neue Verbindlichkeits-Erklärung
en und nöthigenfalls deren Inhalt ins Grundbuch eintragen zu afen.
Anlage zu Nr. V. D, Neuer Berliner Pfandbrief
Das Berliner Pfandbrief-Institut s{uldet dem Inhaber dieses Neuen Berliner Pfandbriefs die Summe von Mark, welche in Gemäßheit der Statuten des Berliner Pfandbrief-Instituts und ihrer Nachträge mit . … . Prozent für das Jahr verzinst wird. Der Pfandbrief is von seiten des Gläubigers unkündbar. Er kann von seiten des Pfandbrief - Amts nur infolge vorausgegangener statutenmäßiger Ausloosung und nach vorangegangener dret- monatlicher Kündigung zum Nennwerth eingelöst werden. Die Kün- digung geschieht dur die für die Bekanntmachungen des Pfandbrief- Amts bestimmten öffentlihen Blätter.
2. A u ustellungen u. dergl. 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.
Die Zahlung der Zinsen erfolgt nur gegen Beibringung der besonders ausgefertigten Zins-Kupons. « Berlin, den . . ten Januar 18
(Trockenes Siegel.) Das Berliner Pfandbrief-Amt. (Drei Unterschriften.)
Gingewnngua, in das Yfandbrief-Buch. ol N. 2
N: N. Buchhalter.
Zins -Kupon Nr des Neuen Berliner Pfandbriefs Litt. . . . Nr. . . über... M
Inhaber dieses empfängt am die halbjährlichen Zinsen des oben bezeihneten Pfandbriefs mit .. .. H. von der Kasse des unterzeihneten Pfandbrief-Amts.
Berlin, den : , ten Januar 18...
Das Berliner Pfandbrief-Amt. (Trockenes Siegel.)
M N Buchhalter.
Dieser Zins-Kupon verjährt in vier Jahren, vom 31. Dezember des Jahres an gerechnet, in welches der Zahlungstag fällt.
Ta l:-9n
zu dem Neuen Berliner Pfandbrief Litt. .. . Nr. .., : Uber 6
Der Vorzeiger dieses Talons erhält ohne weitere Prüfung seiner Legitimation die für den vorstehend bezeihneten Neuen Berliner Pfandbrief neu auszufertigenden Zins-Kupons für fünf Jahre, vom . «bis... ., sofern dagegen seitens des Inhabers des Pfand- briefes E \chriftliher Widerspru bei dem Pfandbrief-Amt eingereiht ist.
Do Den, «Ten Bana 18 Das Berliner Pfandbrief-Amt.
(Trockenes Siegel.)
N N. Buchhalter.
Weihnachts - Publikationen.
Literatur und Kunst.
Hirths „Formenschag“ (München und Leipzig, Georg irth's Verlag) beschließt mit den vorliegenden drei Lieferungen 10 is 12 seinen 18. Jahrgang. Daß dieses Unternehmen die Erfüllung
seines Programms: eine Quelle der Belehrung und Anregung für Künstler und Gewerbtreibende wie für alle Freunde stilvoller Shön- heit durch ausgewählte Ausnahmen und Nachbildungen von Werken der besten Meister aller Zeiten und Völker zu bieten, sich mit Glück angelegen sein läßt, dafür zeugt diese Ziffer {on zur Ge- nüge. Nicht wenig hat sicherlih zu diesem Erfolge die Er- weiterung der ursprünglih bloß kunstgewerblihen Tendenz des „Formenschaßes“ auf das Gebiet der s{ônen Künste beigetragen, wodurch ihm eine große Zahl neuer Freunde gewonnen wurde. Die auch auf diesem Felde mit Umsicht und Geshmack geleitete Auswahl, die stetig vervollklommnete technishe Herstellung der in Lichtdruck vervielfältigten Aufnahmen und NReproduktionen verdienen alle Anerkennung. Das in diesen Blättern eine Zeit lang, der Mode folgend, dominierende Rokoko macht jeßt mehr und mehr auch den anderen Stilen wieder Plaß. So findet man in den erwähnten drei Heften die Gothik und Renaissance reihlich und {chön vertreten. Von Werken gothishen Stils jeien genannt: Details vom Mailänder Dom und. dem \{chönen Portal. der Kathedrale in Aix, das Schlafzimmer in der allen Besuhern Merans wohlbekannten landesfürstlihen Burg daselbst und einige \{chön geshnißte Wappen von ebendort. Weit größer noch is die Zahl der Blätter mit italieni- hen und deutshen Werken aus der Renaissance- und Barokzeit. Da finden wir berühmte Malernamen wie Raffgel (mit dem predigenden jugendlihen Johannes aus den Uffizien in Florenz), Pietro Perugino (Frauenkopf von der „Kreuzabnahme“ im Palazzo Pitti in Florenz),
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Andrea Mantegna (Grablegung und ein Blatt aus seinem „Triumph des Cäsar“), Albrecht Dürer (Studie zu einem Marienkopf, Paris), Frans Hals (Selbstbildniß aus dem Museum in Haarlem) neben einer großen Reihe anderer Italiener (Baldassare Ps, Bartolommeò di Venezia), Holländer (Aert de Gelder, Cornelis de Heem, Quentin Massys, Pieter de Hooh), Deutschen, Franzosen 2c. Die Skulptur is vorzüglih vertreten durch die großen Meister der Renaissance Michel Angelo (die „Naht“ vom Grabmal Giuliano?’s de’ Medici in San Lorenzo zu Florenz), Donatello (tanzende Genien, Relief, und Puttengruppe), Pietro Lombardo, ferner duïch bedeutende Künstler der Baroczeit, wie G. L. Bernini und Andreas Schlüter. Auch Originalaufnahmen von Werken der Antike fehlen nicht; sie ist in den vor- liegenden Lieferungen repräsentiert durch die Gruppe desFarnesishenStiers (Neapel), des Florentinishen Ebers, der Knöchelspiclerin (Berlin) 2c. Groß i} daneben auh die Zahl der kunstgewerblihen Blätter aus allen Stilperioden. Denjenigen aus gothisher Zeit, welhe {hon erwähnt wurden, reihen sich folhe aus der deutschen und italienischen Renaissance (unter leßteren eine prächtige Saaldecke aus dem Palazzo ea und ein Kamin aus dem ODogenpalast in Venedig), owie mannigfahe Entwürfe italienischer und namentli fran- lder Meister (Salembier, Lalonde, Daniel Marot, Nicolas Velde 20) 0. Diese Uebersiht wird genügen, um die Neichhaltigkeit und den vielseitigen künstlerishen Inhalt des „Formenschaßes“ zu kennzeihnen. Er trägt diesen stolzen Titel mit gutem Recht, denn nicht nur der Kunstgewerbtreibende kann ihn mit Nußen ausmünzen, fondern auch jeder Kunstfreund wird immer wieder gern zu den braunen Mappen greifen und darin blättern, um fich an den Abbildern des Schönsten, was Menschenhand geschaffen, zu erbauen und zu ergößen. Zum Weih- nachtsfest sei daber noch speziell auf den neuen Band (in Mappe Pr. 17 bezw. 19 M4) als auf ein vornehmes, gediegenes Geschenk für Kunst- liebhaber aufmerksam gemacht.
— Uhland’'s Gedichte und Dramen. Jllustriert von O. Herrfurth, C. Storch und G.- Graf. Berlin, Deutsches Berlagshaus Bong u. Co. Zwei Bände. Pr. geb. 8 M (in einen Band geb. 7 4). — Mit dem jeßt T zweiten Bande, welcher die Balladen und Romanzen und die beiden Dramen „Ernst, Herzog von Schwaben“ und „Ludwig der Bayer“ enthält, liegt diese schön ausgestattete Volksausgabe des Dichters nunmehr fertig vor. Die oben genannten Künstler haben die Dichtungen mit rihtigem Verständniß für ihre eht deutsche Schlichtheit illustriert. Den Gedichten sind fleine Stimmungs- und Situationsbildchen beigegeben, die Haupt- scenen aus den Dramen werden in packenden Schilderungen, jedo ohne theatralishe Mache vorgeführt. Diese neuesten Bände der Bong’schen illustrierten Klassikerausgaben reihen sh würdig den bisher erschienenen an, von denen hier noch besonders auf Kleist's „Zerbrochenen Krug“, Heine's „Buch der Lieder“ und Körner's „Leyer und Schwert“ als auf prächtige und dabei billige Weihnachtsgeschenke für Jung und Alt aufmerksam gemacht sei.
— „Fahrend Volk“. Abnormitäten, Kuricsitäten und interessante Vertreter der. wandernden Künfstlerwelt. Von Signor Saltarino. Mit 135 in den Text gedruckten authentischen Abbildungen. Leipzig, I. J. Weber. Jn Original-Leinenband Pr. 12 4 — Der Verfasser, der in seiner Jugend selbst dem Stand der fahrenden Künstler ange- hörte, hat sich bereits durch seine „Pauvres Saltimbangques“ und als Dichter der „Maringotte“, jener grünen Wohnwagen der herum- ziehenden . Gymnastiker, einen Namen gemacht. In obigem Werk ge- währt er nun als intimer Kenner den Außenstehenden - einen Einblick in die fremde geheimnißvolle Welt eines Standes, dessen Vertreter si zum theil systematish_abshließen von der bürgerlichen Gesellshaft und noh ihre eigenen Saßungen, Zeichen und Gebräuche haben. Selbstverständlich werden aber auch ihre Kunstleistungen bezw. die körperlichen Abnormitäten, deren Zurschaustellung ihnen zum Gelderwerb dient, in Wort und Bild geschildert. In origineller Weise bevorwortet der Verfasser sein Buch mit der Beschreibung eines Balles lebender S im „Hôtel des Monstres“ zu Paris. Dann läßt er in 13 Kapiteln nach einander auftreten : Akrobaten und Gymnastiker, Athleten, Ningkämpfer und Riesen, Zwerge, Schlangenmenschen, Zauberkünstler, Kunstshüßen und Messer- werfer, Hungerkünstler, zusammengewahsene Menschen, Numpf- und Tus er, Mimiker und Hautmenschen, Haar- und Bartmenschen,
ättowierte, Rechenkünstler, Schnellläufer, Schnellmaler, Schwert- Akrobaten und Kauvirtuofen. Mit großem c hat der er alles zusammengetragen, was ihm für seine Mittheilungen erreihbar war; in den Abschnitten über die Zauberkünstler, Degenschlucker, Schlangenmenschen 2c. giebt er sehr dankenswerthe Een ein- zelner besonders räthfelhafter Kunststücke. Ueberall ist auch für vor- trefflihe, wirklihkeitêgetreue Abbildungen, meist nach photographischen Aufnahmen, gesorgt. Das eigenartige Werk erhält dur diefe authen- tischen Bilder von außerordentlichen, sonst kaum glaubwürdigen gym- nastischen Produktionen, seltenen Abnormitäten und Kuriositäten geradezu einen kulturgeshihtlichen Werth. Daß dasfelbe auh sehr interessant zu lesen ist, braucht wohl niht noch besonders hinzugefügt
6. Kommandit-Gesellschaften L u. Aktien-Gesell)|ch. 7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genofsenschaften. h 8. Niederlaffung 2c. von Rechtsanwälten.
[50485] Beschluß.
In der Strafsache gegen den Banquier August Sternberg I. 1V A. 264. 93 wird auf den Antrag E Königlichen Staatsanwaltschaft :
2) Es wird ferner der Beschluß vom 9. Juni 1893, dur welchen das Vermögen des Angeklagten mit Beschlag belegt wurde, aufgehoben, da der An- geklagte niht mehr abwesend ist.
Königliches Landgericht 1. Strafkammer 8. Baath. Pohle. Fehmer.
2) Aufgebote, Zustellungen | F
[51860 : Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte
nah durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung der Hâuslerei Nr. 4 zu Tarnow mit Zubehör, dem Kaufmann Carl Schläfcke daf. gehörig, Termine
1) zum Verkaufe nah zuvoriger endliher Regu- Hema der Verkaufsbedingungen am Mon- genen 18, Februar 1895, Vormittags
2) zum Ueberbot am Montag, den 11. März 1895, Vormittags 4A Uhr,
3) zur Anmeldung dingliher Rechte an das Grundstück und an die zur Immobiliar- masse desfelben gehörenden Gegenstände am Montag, den 18, Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, ;
im Schöffengerichtszimmer des hiesigen Amtsgerichts- gebäudes statt. :
Auslage der Verkaufsbedingungen vom 4. 1895 an auf der Gerichtsschreiberei und
zu Leer zum
ebruar ei dem
zum Sequester bestellten Schulzen t Tarnow , welcher Kaufliebhabern nach vorgängiger Anmeldung die Besichtigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird. Bütow, den 29. November 18934. Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinsches
Die im Grundbuche von Leer Vol. XIII1 Fol. 57 und 58 auf den Namen von Jannes Erben eingetragenen, zu Ler an der Wörde bezw. Norderstraße belegenen Grundstücke, bestehend aus Hofraum mit Wohnhaus Nr.- 677, Gebäude- steuerrolle Blatt 22 Parzelle 211, E Lr atr 150 M,
Hausgarten Blatt 22 Parzelle 212, groß 48 qm, d d l i Vesaea 2 Surane a Ge rie euerrolle att 22 Parzelle , gro qm,
un erg p Netunavais 100 M
B. 1) Hofraum mit Wohnhaus Nr. 676 a., Ge- bäudesteuerrolle Blatt 22 Parzelle 215, groß 70 qm, E 150 M, L
2) Hofraum mit Hintergebäude Nr. 676 b., Ge- bäudesteuerrolle Blatt 22 Nuztungswerth 12,00 M
sollen auf Antrag ( wecke der Auseinanderseßung unter den Miteigenthümern am "7. l Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht an Gerichtöstelle werden. „Auszug aus der Abschrift des Grundbuchblatts können in der \chreiberei, Abtheilung IIT, hieselbst eingesehen werden. Diejenigen, welhe das Eigenthum der Grundstücke beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Ver- fahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in V an die Stelle des Grundstücks tritt.
Thiele zu stelle verkündet werden.
Amtsgericht. [51991]
7 In der von Winterfeld’shen Zwangsversteigerung des Grundstücks Bärwaldftraße 52, Hasenheide und Weinberg Band 22 Nr. 834, 85 K. 63. 94, werden inftellung des Verfahrens die Termine am
J. Müller | infolge
7. dieses Monats aufgehoben.
groß 76 qm, [51990]
Grundstücks, T
Flurbuchs Leer. fahrens aufgehoben.
Berlin, 3. Dezember 1894. Königliches Amtsgericht I.
arzelle 214, groß 19 qm, | [51859
des Arbeiters Christian Cöster
Februar 1895, wird, nahdem Kläger feinen
wangsweise verirtgett teuerrolle, beglaub erichts-
‘wieder aufgehoben.
ezug auf den Anspruch Das Urtheil
über die Ertheilung des Zuschlags wird am D. Fe- bruar 1895, Vormittags 1A Uhr, an Gerichts-
Leer, den 30. November 1894. - Königliches Amtsgericht. ITT.
Berlin, den 3. Dezember 1894. Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 85.
In der Zwangsversteigerung des Carl Hoppe'schen bsrnevfsex-Straße b, l
Bd. 88 Nr. 3629 (85 K. 101. 94) werden die Ter- mine am 10. d. Mts. infolge Einstellung des Ver-
Abtheilung 85.
In Sachen des Maschinisten Heinri Weißensee zu Helmstedt, Klägers, wider den Tischlermeister Her- mann Wedekind und dessen Ehefrau, Friederike, geb. en Zinsenforderung, eshlagnahmeantrag zurückgenommen, der rüdcksihtlich des Wohnhauses gte | No. ass. 1115 an der Vorsfelder\traße hieselbst durch Verfügung vom 20. November 1894 auf den 26. Fe- bruar 1895 angeseßte Zwangspersteigerungstermin
Eggeling, daselbst, Beklagte, wen
Helmstedt, den 1. Dezember 1894, tg Amtsgericht. a j
In Sachen der Firma Gebrüder Müller in Helm- stedt, Klägerin, wider den Drechslermeister Hermann Rubach hier, Beklagten, wegen Wechselforderung, in specie: die Subhastation des sub No. ass. 144 hierselbst belegenen Wohnhauses nebst Zubehör be- treffend, wird die Beschlagnahme, sowie der auf den 22. März 1895 anberaumte Verkaufstermin auf Antrag der Klägerin wieder aufgehoben.
Königslutter, den 23. November 1894.
[51995] Aufgebot. i Auf Antrag der Wittwe des Hof- und Brennerei- besißers Carl Ferdinand Turner, Anna Margarethe Adelheid, geb. Me in Groß-Magdenstedt bei Syke wird der unbekannte Inhaber des Kontobuchs der Bremer Bank Nr. 46 841, eröffnet auf den Namen „Frau Adelheid Turner, Mackenstedt bei Bremen“, per ult. Dezember 1893 ein Guthaben von #4 400,07 S nachweisend, hiermit aufgefordert, das bezeichnete Kontobuh unter Anmeldung seiner Nechte auf dasselbe spätestens in dem hiermit auf Freitag, deu 14. Juni 1895, Vormittags 11 Uhr, unten im Stadthause, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebotstermin dem Gericht Pee widrigenfalls dasselbe für fraftlos erklärt werden Bremen, den 1. Dezember 1894. Das Amtsgericht. (gez.) Arnold. : Zur Beglaubigung: Stede, Gerichtsschreiber.
[38660] Aufgebot. i
Die Zigarrenfabrik Fofef Wolf zu Düsseldorf hat das Aufgebot des Niederlagesheins des Königlichen P Wi zu Düsseldorf vom 29. Juni 1894
onto 32 Blatt 70 Nr. 7 mit der Nummer 391, lautend auf einen Ballen unbearbeiteter Tabackblätter, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge- fordert, spätestens in dem auf den 18, April 1895,
“ Toserflärung der
ittags8 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Se arienstraße 2, Zimmer Nr. ge ueien raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- Urkunde erfolgen wird. Düsseldorf, den 26. September 1894. Königliches Amtsgericht.
[51861) Oeffentliches Aufgebot.
Es wird hiermit auf Antrag der Papiermahers- tochter Fanny Brunner von Grafenau, z. Z. Köchin in München, Aufgebot erlassen, daß alle diejenigen, welche auf das T apa des zu Verlust ge-
angenen Sparkassabuhs Nr. 26 der Distriktsspar- fasse Grafenau in Schönberg über eine Resteinlage für die Papiermacherskinder Johann, Josef und F Ede Brunner von Grafenau zu 64 M 30 4 nsprüche oder Rechte erheben zu können vermeinen, hiermit aufgefordert werden, solche Ansprüche und
Rechte spätestens in dem hiermit auf Dienstag,
den 12. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtégerichte anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls das er- wähnte Sparkassabuch außer Kraft geseßt und Fran- ziéfa Brunner zur Erhebung der Sparkassaeinlage ermächtigt wird. Gráfenau, den 16. Oktober 1894. Königliches. Amtsgericht. (L. S8.) Welzhofer, K. Ober-Amtsrichter.
[39337] _ Aufgebot.
Die unverehelichte Anna Allers, bei ihrem Vater, dem Schiffer Johann Allers sen., in Twielenfleth hat das Aufgebot des Sparkassenbuhs der Spar- und Leihkasse der Stadt Stade Nr. 1903, lautend auf eine Einlage von 350 4, beantragt. Der In- haber des Sparkassenbuchs wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 17, April 1895, Vormittags UVAl Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte
“ anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen,
M die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Jork, den 29. September 1894. Königliches Amtsgericht. IT.
[38662] __ Aufgebot.
Der Rechnungsführer Emil Ramlau in Swaroschin, vertreten durch den Rechtsanwalt Maase in Pr. Stargard, hat das Aufgebot des angebli verloren egangenen Sparkassenbuhs der Kreis-Sparkasse zu Pr. Stargard Nr. 2464 über 750 4 und Zinsen, ausgefertigt für das Majorat Swaroschin, zum Zwecke der neuen Ausfertigung, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pätestens in dem auf den 24. April 1895, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 31, anberaumten Aufgebotstermin feine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuh vorzulegen, Mans die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.
Pr. Stargard, den 28. September 1894. Königliches Amtsgericht. [38931] i Aufgebot.
Der Gastwirth Wilhelm Schüße zu Nathenow, Berliner Straße 21, hat das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden, ihm angebli verloren gegangenen Sparkassenbuches Nr. 4167 der städtishen Sparkasse zu Rathenow, welches über insgesammt 339 M lautet und für welches die Zinsen bis zum 1. April 1894 852 M betragen, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den L2. Juni 1895, Vormittags 11A Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf- Ne seine Rechte anzumelden und die Irkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserflä- rung der Urkunde erfolgen wird.
Rathenow, den 25. September 1894.
Das Königliche Amtsgericht. [51993] : Aufgebot.
Der Kolon Friedrih Luhmann Nr. 104 Düyen hat das Aufgebot des in der Gemeinde Dügen- ge- legenen, auf den Namen des nah Amerika ausge- wanderten Kolons Christiau Huck Bd. 2 Bl. 130 Düyßen eingetragenen Grundstücks Flur 48 Nr. 445 Spredenland, Ader 9 a 89 qm 2,33 Thlr. be- antragt. Alle unbekannten Eigenthumsberechtigten insbesondere die Erben des obengenannten Huck werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf das Grundstück in dem vor dem unterzeichneten Amtsgericht, Zimmer Nr. 9, auf den 4. Februar 1895, Vormittags A1 Uhr, anberaumten Termin anzumelden und zu bescheinigen, andernfalls die unbekannten Eigenthumsberehtigten mit ihren Ansprüchen und Dêeditén cusgelGlofeu werden und die Eintragung des Besittitels für den Antragsteller erfolgen wird.
Minden, den 3. Dezember 1894.
Königliches Amtsgericht. [51858] Aufgebot. : Auf den Antrag des Mühlenbesißers August Reschke zu Diwan, vertreten durch den Justiz-Rath Neubaur zu Berent, werden die früheren Eigen- thümer Andreas Kiedrowski und dessen Chefrau Victoria Kiedrowski, geborene Cybulsfki, welche beide bis vor etwa 30 Jahren in Tuschkau ansässig waren und dann nach Amerika ausgewandert und persallen sind, sowie deren unbekannte Erben und Erbnehmer aufgefordert, sich spätestens im Auf- gebotstermin den 12. September 1895, Vor- mittags 11 Uhr, in dem unterzeichneten Gericht (Zimmer Nr. 3) zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung der vorgenannten Andreas und Victoria Kiedrowski’shen Eheleute erfolgen wird.
Berent, den 28. November 1894.
Königliches Amtsgericht. [52069] Bekanntmachuug.
Die nächsten Angehörigen der mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden Elisabeth Illig aus Kayenfurt, geb. dafelbst am 26. Juli 1823, haben as Aufgebot derselben zwecks Todeserklärung be- antragt. Demgemäß werden die unbekannt wo ab- wesende Elisabeth Illig und deren Erben aufgefordert, A dem auf den 21. März 1895, Vormittags EA Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht anberaumten : ermin zu erscheinen, widrigenfalls die 2c. Illig für 0 erklärt und ihr Vermögen den sich legitimieren- en Erben verabfolgt wird.
hringshausen, - den 28. November 1894. Königliches Amtsgericht.
[51856] Bekanntmachung.
Das Kgl. Amtsgericht Denas bei unterm 7. No- vember 1. J. folgendes Aufgebot erlassen:
Veber das Leben des lande8abwesenden, am 6. Mai 1817 gebornen Schmiedsohns Johann Dinauer von Beraßhaufen, welhem das Miteigenthum an dem Anwesen Hs.-Nr. 6 in Rasen zu einem Secstel-Antheile zusteht, ist seit 1851 keine Nachricht mehr vorhanden.
Nachdem der als Kurator über den landes- abwesenden Johann Dinauer aufgestellte Schuh- macher Josef Ghrl von Berathausen auf Anweisung der Pflegschaftsbehörde die Todeserklärung seines Kuranden beantragt hat, wird gemäß Art. 103 ff. B. Ausf.-Ges. z. N.-Z.-P.-O. Aufgebotstermin auf Freitag, den 4. Oktober 1895, Vormittags 9 Uhr, im Sigungsfaale des Kgl. Amtsgerichtes Hemau anberaumt.
1) an den Verschollenen, Johann Dinauer, spätestens im Aufgebotstermine persönlich oder schriftlich sich anzumelden, widrigenfalls er für todt erflärt wird;
3) an alle dicjenigen, welche über das Leben des Ver- schollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber S iet i machen. a
erihts|chreiberei des Kgl. Amtsgerihts Hemau.
(L. S.) Adam, Kgl. Sekretär.
Der am 25. Januar 1822 geborene Shuhmacher Ludwig Frahm aus Neubrandenburg ist seit 40 Jahren verschollen. Von seinem - Kurator ift a nahdem 70 Jahre seit der Geburt des Ver- [ollenen verflossen sind, der Antrag auf Todes- erklärung gestellt worden. _Gemäß diesem Antrag wird der x. Frahm aufgefordert, in dem auf den 10, April 1895, Vormittags 10 Uhr, an- geseßten Termin zu erscheinen oder den Ort seines jeßigen Aufenthalts bis dahin hicrher anzuzeigen, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Vermögen feinen sich legitimierenden Erben ausgeantwortet rwoerden wird.
Neubrandenburg, den 3. Dezember 1894.
Das Waisengericht. [51855] Aufgebot.
Auf Antrag der verwittweten Lehrer, Frau Louise Weinert, geb. Dreßler, zu Schweidniß, wird deren Sohn, der Landwirth Carl August Adolf Samuel Weinert, welcher im April 1882 nah Amerika ge- gangen ist, aufgefordert, sih spätestens im Auf- gebotstermine den 21. Oktober 1895, Vor- mittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte (Zimmer „Nr. 11) zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.
Schweidnitz, den 28. November 1894.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung V. 151994] Aufgebot.
Auf Antrag der Ehefrau Wilhelmine Behrens, geb. Duden, zu Wilhelmshaven, wird deren Chemann, der Arbeiter Christian Gerhard Eduard Behrens, welcher im Jahre 1883 von Wilhelmshaven nah Nord-Amerika ausgewandert ift und seit August 1884 keine Nahhriht von sich hat hierher gelangen lassen, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin den 19, September 1895, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte zu melden, widrigen- falls seine Todeserklärung erfolgen wird.
Wilhelmshaven, den 13. November 1894.
[52039] Aufgebot.
Auf den Antrag des Nachlaßpflegers Arbeiters Nikolaus Ratajczak in Lubonia werden die unbekannten Erben der durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 28. Februar 1894 für todt erklärten Amtmannsfrau Margarethe Rolbiecka, geb. Pietrzyúska, aufgefordert, spätestens im Aufgebots- termine den 17. September 1895, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nach- laß bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Icr. 25, anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf - den Nachlaß werden ausgeschlossen und der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung eines solhen aber dem Fiskus wird verabfolgt werden, der sih später meldende Erbe aber alle Verfügungen des Erbschaftsbesizers anzuerkennen schuldig, von ihm weder Rechnungs- legung noch Ersaß der Nutzungen zu fordern e rechtigt sein wird, si vielmehr mit der Herausgabe des noch Vorhandenen wird begnügen müssen.
Lissa, den 20. November 1894.
P A N cut äl eh Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, miede- meisters Carl Henschel in Grune, werden die un-
Grune verstorbenen Auszüglers Ernst Unglaube aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 17, September 1895, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nadla , bei dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. %5, anzu- melden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf den Nahhlaß werden ausgeschlossen und der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ens eines solhen aber dem Fiskus wird verabfolgt werden, der sich später meldende Erbe aber alle Verfügungen des Erbschaftsbesißers an- zuerkennen {uldig und von ihm weder Rechnungs- legung noch Ersay der Nußungen zu fordern be- rehtigt sein wird, sih vielmehr mit der Heraus- gabe des noch Vorhandenen wird begnügen müssen. Liffa, den 24. November 1894. Königliches Amtsgericht.
(52026] Bekanntmachung.
Die am 9. Juli 1894 hier verstorbene Wittwe Christiane Wapenhensch, geb. Namdohr, hat in ihrem am 9. August 1894 hier publizierten Testamente unter anderen folgendes Legat ANLY Dreitausend Mark für die Kinder des verstorbenen Oekonomen Spengler und dessen verstorbener Ehefrau Erdmuthe, geb. Starke, zu Quenstädt oder deren eheliche Descendenz. Dies wird den unbekannten Speng- ler’s{hen Nachkommen hierdurch bekannt Feuiaidt Halle a. S., den 1. Dezember 1894.
bekannten Erben des am 17. Dezember 1868 in
[52025] Jm Namen des Königs!
In Sachen, betreffend die Todeserklärung der Bernhardina Reintjes, erkennt das Königliche Amts; ror zu Emmerich durch den Geri ts - Assessor
estermann für Recht :
Die Bernhardina Johanna Reintjes, Tochter der zu Elten verstorbenen Eheleute Heinrih Neintjes und Bernhardina, geborene Wintjes, geboren zu Elten am 21. Februar 1787, fkatholisch, früher zu Elten wohnhaft, wird für todt erklärt.
Emmerich, 17. November 1894.
[52021] Bekanntmachung.
Durch Aus\{lußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerihts vom 13. November 1894 sind die un- bekannten Erben der am 31. Oktober 1892 zu Wormditt verstorbenen Töpfermeisterwittwe Anna Bing, geb. Hinz, mit ihren Ansprüchen auf den
achlaß ausgeschlossen worden.
Wormditt, den 29. November 1894.
[52016] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 30. November 1894 find die Sparkassenbücher des Danziger Sparkassen- Aktien-Vereins zu Danzig
a, Nr. 145 670 über 400 4,
b. Nr. 177 172 über 40 M,
c. Nr. 160011 über 70 M,
d. Nr. 180315 über 700 A für kraftlos erflärt.
Danzig, den 3. Dezember 1894.
: Königliches Amtsgericht. X.
Aus\cchlufßurtheil. Verkündet am 20. November 1894. Weich, Gerichts\chreiber.
In Sachen, betreffend das Aufgebot eines Spar- fassenbuchs des Sergeanten Otto Kreß in Königs- berg, erkennt das Königliche Amtsgeriht XVT1 zu M Eeers durch den Gerichts - Assessor Eckert ür Necht:
Das auf den Namen „Sergeant Otto Kreß“ ausgefertigte Quittungsbuh, Nebenstelle Nr. 6555 der städtishen Sparkasse zu Königsberg, geltend über 611 MÆ 97 A, nebst Zinsen wird für kraftlos er- flärt. Die Kosten trägt der Antragsteller.
[52020]
[52017] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts- heu vom 1. Dezeraäber 1894 isst der Hypotheken- rief über die in den Grundtüchern Osnowo Nr. 5 und Brosowo Nr. 87 Abthl. ITl Nr. 8 eingetragene Post von 4400 Thalern noch gültig auf 1200 Thaler, bestehend aus den Hypothekenbuchsauszügen der Pfand- grundstücke vom 18. März m and, einer Ausferti-
21. Juni gung des Erbrezesses vom E 1873 für fraft-
los erklärt. Kulm, den 1. Dezember 1894. Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs! Verkündet am 30. November 1894, -
Habighorst, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag 1) der Angelika Henriette Wil- helmine Dohm, 2) der Clara Friederike Wilhelmine Dohm zu Essen erkennt das Königlihe Amtsgericht zu Essen für Necht:
Die Hypothekenurkunde über nachstehende im Grundbuch von Essen Band 95 Blatt 1 in Abth. Ill unter Nr. 4 und Band XXX Artikel 50 Abth. Ill Me Lo aon Post: „Achthundert Thaler Kaufgeld nebst 5 °%/9 Zinsen laut Vertrages vom 27. März 1865 für die verwittwete Frau Justiz- Rath Dohm, Henriette, geb. Rumpf, zu Essen. Eingetragen auf Nr. 1 u. 3 zufolge Verfügung vom 29. Juni 1865“ wird zum Zwecke der Neubildung des Hypothekenbriefes für kraftlos erklärt.
[52005] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Bertha Marie Helene Klohn, geb. Horchert, zu Stettin, vertreten durch den Rechts- anwalt Toeffling in Berlin, klagt gegen ihren Ghe- mann, den Müllergesellen Otto Emil Ernst Klohn, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen \{chmähliher Bestrafung eventl. auf Grund gegen- seitiger Einwilligung eventualissime wegen ein- seitiger unüberwindliher Abneigung, mit dem An- trage auf Ehescheidung: die Che der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, ihm auch die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin auf den 6. April 1895, Vormittags 94 Uhr, Jüdenstraße 99, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- laffenen Anwalt zu bestellen. J Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
_ Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 21.
[52067]
[52006] Oeffentliche Zustellung. æe Die Frau Schulz, Anna Marie Louise, geb. Röhl, hier, vertreten durch den Rechtsanwalt F Munkel hier, flagt gegen ihren Ehemann, den Eisendreher August Arthur Waldemar Schulz, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehebruchs, und böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehe- hne die Che der Naritien zu trennen und den
eklagten [ir den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivil- kammer des Königlichen N I zu Berlin, Jüdenstr. 59 11, Zimmer 119, auf den 7, März 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 1. Dezember 1894.
unke, Gerichtsschreiber
[52004] Oeffentliche Zustellung. Die (hefrau des Tagelöhners Bernhard Kremer, Gerctr&® Martin, zu Herne, vertreten dur den
Justiz-Rath Duesberg zu Bochum, klagt gegen ihren ge- nannten Ebemann, früher zu Herne, jeßt unbekannten Aufenthaltes, wegen lebens- und gesundheitsgefähr- liher Mißhandlungen, mit dem Antrage, das Band der Ehe zwischen den Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu er- klären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Nechts\treits vor die erste Zivilkammer des hiesigen Königlichen Landgerichts auf den 2. März 1895, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 22 mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dahten Gerichte zu elafsenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Bochum, den 3. Dezember 1894.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts!
[52094] Oeffentliche Zustellung. :
Die Arbeiterfrau Anna Tamm, E Brasch, zu Demmin, vertreten durch den Rechtsanwalt Rammelt zu Greifswald, fla t gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Ernst Tamm, früher in Japzow bei Treptow a. T., jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bösliher Ver- pehun8 mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Che dem Bande nah zu trennen, den E für den allein huldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Greifswald auf den 6. März 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen pra va wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Greifswald, den 1. Dezember 1894.
i Krause, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.
[52002] Landgericht Hamburg. : Oeffentliche Zustellung.
Die Chefrau Emma Johanna Christina Koop, geb. Christiansen, genannt Amende, zu Altona, Schauenburgerstr. 62 11, vertreten durch NRechts- anwalte Drs. Berthold & Suse, klagt gegen ihren Eheman Johann Wilhelm Koop, unbe- kannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlassung, mit dem Antrage, den Beklagten für einen böslichen Verlasser seiner Ehefrau zu erklären und die zwischen den Parteien bestehende Che vom Bande zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 111. Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Nathhaus) auf den 18, Februar 1895, Vormittags 94 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem R Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, 4. Dezember 1894.
O Diederichs, Gerichtsschreiber des Landgerichts, Zivilkammer IIL.
[52001] Landgericht Hamburg. | Oeffentliche N IRRS,
Die Ehefrau Johanna Catharina Reinhard, geb. Nickert, zu Hamburg, vertreten durch Rechtéanwalt Dr. Freundt, klagt gegen ihren Ehemann Johann Dominicus Joachim Reinhard, unbekannten Auf- enthalts, wegen bösliher Verlassung mit dem An- trage, dem Beklagten aufzuerlegen, innerhalb einer vom Gericht zu bestimmenden Frist zwecks Fort- seßung des ehelichen Lebens, zur Klägerin zurüdck- zukehren unter der Androhung, s er im Nicht- gehorsamsfalle für einen böslihen Verlasser erklärt und die Ehe der Parteien vom Bande geschieden werde, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivil- kammer des Landgerihts zu Hamburg (Rathhaus) auf den 18, Februar 1895, Vormittegs 93 Uhr, mit der ernan einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 5. Dezember 1894.
[52003] Oeffentliche Zustellung.
Die Chefrau Dorothea Margareta Magdalena Schüler, geb. Leptien, zu Neumünster, vertreten dur den Rechtsanwalt Haak daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Tuchmacher Carl Wilhelm Ludwig Ernst Schüler, zule tzu Neumünster, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böëlicher Verlassung, mit dem An- trage, die l gg den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und Beklagten nt den s{ul- digen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 5. März 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte I ien Anwalt zu “bestellen.
um Zwette der öffentli en Zustellung wird dieser
Kiel, den 3. Dezember 1894.
_ Bosse, Aktuar, als Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.
[52093] Bekauntmachung.
In Sachen der Taglöhnersehefrau Maria Stutt- rucker in München, vertreten durh Rechtsanwalt von E hier, Klagetheil, gegen den Taglöhner
ohann Stuttrucker, früher in München wohnhaft, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentlihe Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffentlihe Sitzung der I. Zivilkammer des K. Landgerichts München 1 vom Montag, den 18, Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, be- stimmt, wozu Beklagter mit der Aufforderung ge- laden wird, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen : 1) Die Ebe der Streitstheile wird aus Verschulden des Ehemannes dem Bande ZA getrennt ;
2) Beklagter hat die Kosten des Rechtsstreites zu
nen, am 4. Dezember 1894.
tragen e ungsweise zu erstatten. s
Gerichts\{hreiberei des Kgl. Landgerichts Mü L Mid, O-S