Source: http://gsid.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2017-05-27 06:03:39
Document Index: 330932793

Matched Legal Cases: ['§1', '§ 10', '§ 12', '§ 26', '§ 26', '§ 41', '§ 2', '§ 41']

Satzung – Gesellschaft für Sensorische Integration Jean Ayres, Deutschland und International e. V.
Satzung	§1
Der Verein führt den Namen „Gesellschaft für Sensorische Integration – Jean Ayres – Deutschland und international“
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung in der jeweils gültigen Fassung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Berufsbildung und der Wissenschaft und Forschung und Qualitätssicherung.
Im Rahmen dieser Zweckbestimmung sind Ziele des Vereins insbesondere:
Dafür Sorge zu tragen, daß der Theorie und Praxis der „Sensorischen Integration“ die ihr gebührende Bedeutung als wichtiges Konzept innerhalb der Ergotherapie, Physiotherapie, Pädagogik, Logopädie, Psychologie und ihren komplementären Fachrichtungen national und international zukommt.
Erstellen von Richtlinien zur Durchführung des Konzeptes der „Sensorischen Integration“ in der therapeutischen und pädagogischen Praxis unter besonderer Berücksichtigung des Konzeptes nach Jean Ayres.
Durch Publikationen sowohl in der nationalen und internationalen Fachpresse als auch in sonstigen Medien die Problematik und die Bedeutung der Sensorischen Integration zu verbreiten und ein Fachpublikum dafür zu sensibilisieren.
Durch zielgerichtete Untersuchungen und konkrete Forschungs- projekte national und international die Theorie und Praxis der Sensorischen Integration auf therapeutischem und pädagogischem Gebiet weiterzuentwickeln und zu verbessern.
Durch das Abhalten von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und entsprechenden Symposien die Theorie und Praxis der Sensorischen Integration in Deutschland und Europa weiter zu verbreiten.
Konkrete Fort- und Weiterbildungskonzepte im Sinne der Sensorischen Integration sowohl in therapeutischer als auch in pädagogischer Theorie und Praxis für Fachkräfte in Deutschland und Europa zu erarbeiten und die Qualität dieser Ausbildung zu sichern.
Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im In- und Ausland.
Etablierung und Beratung von Arbeitsgemeinschaften der Absolventen der Weiterbildungskurse der Gesellschaft für Sensorische Integration – Jean Ayres, Deutschland und International und vergleichbarer Vereinigungen in Deutschland / Europa.
Kooperation der GSID mit Berufsverbänden medizinischer, pädagogischer und psychologischer sowie komplementärer Fachrichtungen national und international.
Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein hat aktive Mitglieder. Sie können voll geschäftsfähige natürliche und juristische Personen sein.
Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.
Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zumSchluß eines Kalenderjahres zulässig.
Über den Ausschluß entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen.
Der Ausschluß soll dem Mitglied, wenn es bei der Beschlußfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich eingeschrie- ben bekanntgemacht werden.
Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit einem Jahresmitgliedsbeitrag im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von drei Monaten von der Absendung der Mahnung an, voll entrichtet. Die Mahnung muß mit eingeschriebenem Brief an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitgliedes gerichtet sein. Die Kosten dafür trägt das Mitglied.
Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluß des Vor- standes, der dem betroffenen Mitglied nicht bekanntgemacht wird.
Der Beitrag ist zu Beginn des neuen Jahres voll zu entrichten.
Eine einmalige Aufnahmegebühr wird erhoben.
0rgane des Vereins
der Vorstand (§ 10 und 11 der Satzung)
die Mitgliederversammlung (§ 12 bis 16 der Satzung)
Der Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem
zweiten Vorsitzenden, dem Schriftführer, seinem Stellvertreter sowie
Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam den Verein.
Die Vorstände werden einzeln durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet durch Abwahl, Rücktritt oder durch das Ausscheiden aus dem Verein.
Der Rücktritt eines Vorstandsmitglieds ist nur in schriftlicher Form möglich.
Der Rücktritt wird wirksam, wenn ein neues Vorstandsmitglied gewählt ist.
Spätestens acht Wochen nach Rücktrittserklärung wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt
Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt (§ 26 Abs. 2 Satz 2 BGB ), dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke (und grundstückgleiche Rechte) sowie außerdem zur Aufnahme eines Kredites von mehr als 1.000.- (m.W. Eintausend) Euro die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.
Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das Interesse des
Vereins erfordert, jedoch mindestens
einmal jährlich, im ersten Quartal
nach Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstandes binnen acht Wochen.
Auf Antrag von mindestens zehn Mitgliedern.
In dem Jahr, in dem keine Vorstandswahl stattfindet, haben der Vorstand der nach Abs. 1 Buchst. a zu berufenden Versammung einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung vorzulegen und die Versammlung über die Entlastung des Vorstandes Beschluß zu fassen.
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen zu berufen.
Die Berufung der Versammlung muß den Gegenstand der Beschlussfassung ( = die Tagesordnung ) bezeichnen.
Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ( § 41 BGB ) ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich.
Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Absatz 2 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens vier Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.
Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit ( Absatz 5 ) zu enthalten.
Zur Änderung des Zweckes des Vereins ( § 2 der Satzung ) ist die Zustimmung aller anwesenden Mitglieder erforderlich.
Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ( § 41 BGB ) ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Stimmenthaltungen zählen für die Mehrheiten der erschienenen Mitglieder
( Absätze 2, 3 und 5 ) als NEIN – Stimmen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke soll das Vermögen des Vereins ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige und mildtätige Zwecke verwendet werden, die vom Vorstand der GSID bestimmt werden.
München, 5. August 1994
01. Kristiane Kull-Sadacharam
02. Irmgard Wilfurth
03. Professor Dr. Hubertus von Voß
04. Professor Dr. Rainer Hoehne
05. Professor Dr. Dr. h. c. Theodor Hellbrügge
06. Peter Lederer
07. Dr. Norbert von Hofacker
08. Petra Matt
09. Heide von Pawel