Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20B%20193/85
Timestamp: 2019-09-20 11:29:05
Document Index: 330105364

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 118', '§ 42', '§ 42']

BVerwG, 23.10.1985 - 7 B 193.85 - dejure.org
BVerwG, 23.10.1985 - 7 B 193.85
https://dejure.org/1985,1682
BVerwG, 23.10.1985 - 7 B 193.85 (https://dejure.org/1985,1682)
BVerwG, Entscheidung vom 23.10.1985 - 7 B 193.85 (https://dejure.org/1985,1682)
BVerwG, Entscheidung vom 23. Januar 1985 - 7 B 193.85 (https://dejure.org/1985,1682)
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Offensichtliche Unrichtigkeiten - Berichtigungsfähigkeit - Erlaß des Verwaltungsakts - Inhaltlicher Irrtum - Erkennbarkeit
VwVfG § 42 S. 1
VG Wiesbaden, 25.02.1985 - VI/1 E 840/83
VGH Hessen, 14.08.1985 - 6 UE 655/85
NVwZ 1986, 198
- 7 B 193.85 -, NVwZ 1986, 198.
Zu berichtigen ist ein Verwaltungsakt nach § 42 Satz 1 LVwVfG vielmehr auch dann, wenn erst durch weitere im Zusammenhang mit dem Erlass des Verwaltungsakts stehende Umstände die in dem Verwaltungsakt zum Ausdruck kommende inhaltliche Unrichtigkeit für die Beteiligten unverkennbar und augenfällig wird (vgl. BVerwG, Beschluss vom 23.10.1985 - 7 B 193.85 -, NVwZ 1986, 198).
BVerwG, 28.03.1996 - 7 C 36.95
Offene Vermögensfragen: Zweitbescheid oder Änderungsbescheid bei falscher …
Nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. Beschluß vom 23. Oktober 1985 - BVerwG 7 B 193.85 - Buchholz Nr. 316 § 42 VwVfG Nr. 3) sind Unrichtigkeiten dann offenbar, wenn sich der Irrtum aus dem Zusammenhang des Verwaltungsakts oder den Vorgängen bei seiner Bekanntgabe ergibt.
Entscheidend ist, dass den Beteiligten aus einer solchen Konstellation heraus die Unrichtigkeit ohne weiteres auffällt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 23.10.1985 - 7 B 193.85 -, NVwZ 1986, 198;… Sodan/Ziekow, VwGO, 2. Aufl., § 118 RdNr.6, m. w. Nachw.).
ist nicht klärungsbedürftig, weil sie bereits auf der Grundlage der bisherigen Rechtsprechung verneint werden kann (vgl. Beschluss vom 23. Oktober 1985 - BVerwG 7 B 193.85 - Buchholz 316 § 42 VwVfG Nr. 3 S. 2).
Die Unrichtigkeit muss sich jedermann aufdrängen, der in die Lage der Beteiligten versetzt wird (BVerwG, Beschluss vom 23. Oktober 1985 - 7 B 193.85 - Buchholz 316 § 42 VwVfG Nr. 3 S. 2).
Eine Unrichtigkeit ist im vorgenannten Sinne offenbar, wenn sie den Verfahrensbeteiligten ohne Weiteres auffällt, weil sich der Irrtum aus dem Zusammenhang des Verwaltungsaktes oder den Vorgängen bei seiner Bekanntgabe ergibt (so BVerwG, Beschl. v. 23.10.1985 - 7 B 193.85 -, juris).
Eine Unrichtigkeit ist offenbar, wenn der Irrtum aus dem Kontext des Verwaltungsaktes oder seiner Bekanntgabe zu Tage tritt (BVerwG, B.v. 23.10.1985 - 7 B 193/85 - NVwZ 1986, 198).
Eine Unrichtigkeit ist offenbar, wenn der Irrtum aus dem Kontext des Verwaltungsaktes oder seiner Bekanntgabe zu Tage tritt (BVerwG, B. v. 23.10.1985 - 7 B 193/85 - NVwZ 1986, 198).
Die Rechtsprechung geht zwar davon aus, dass eine Berichtigung mittels Bescheid erfolgt (…vgl. BVerwG, Urt. v. 31.05.1979 - 3 C 75/78 - und Beschl. v. 23.10.1985 - 7 B 193/85 - VGH Bad.-Württ., Urt. v. 19.12.1989 - 4 S 3585/88 -, jew. juris).
BVerwG, 26.01.1994 - 4 B 11.94
Bekanntmachung der Teileinziehungsverfügung - Offenbare Unrichtigkeit - …