Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=RGZ%2075,%20234
Timestamp: 2019-08-18 16:26:14
Document Index: 13779373

Matched Legal Cases: ['§ 134', '§ 626', 'BGH', '§ 723', '§ 626', '§ 6', '§ 626', '§ 626', '§ 56', '§ 50', '§ 626', '§ 626', '§ 626', '§ 626', 'BGH', '§ 723', '§ 626', 'BGH', 'BGH', '§ 92']

RG, 15.02.1911 - Rep. I. 387/10 - dejure.org
RG, 15.02.1911 - Rep. I. 387/10
https://dejure.org/1911,142
RG, 15.02.1911 - Rep. I. 387/10 (https://dejure.org/1911,142)
RG, Entscheidung vom 15.02.1911 - Rep. I. 387/10 (https://dejure.org/1911,142)
RG, Entscheidung vom 15. Februar 1911 - Rep. I. 387/10 (https://dejure.org/1911,142)
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Vorstand der Aktiengesellschaft; Dienstverhältnis
RGZ 75, 234
Deshalb hat auch das Bundesarbeitsgericht in Übereinstimmung mit der Rechtslehre den Rechtsgrundsatz vertreten, eine außerordentliche Kündigung könne nicht durch Vereinbarung besonderer Nachteile für den Kündigenden erschwert werden und eine vereinbarte Kündigungserschwerung sei daher gemäß § 134 BGB ungültig (...); 8.8.1963 - 5 AZR 395/62 - AP § 626 BGB Kündigungserschwerung Nr. 2; 15.3.1991 - 2 AZR 516/90 - NZA 1992, 452, 455 [II.2 d, aa.]; BGH3.7.2000 - II ZR 282/98 - NJW 2000, 2983 = NZA 2000, 945 = ZIP 2000, 1442 [2.]; weit früher indessen schon RG9.10.1905 - I 133/05 - RGZ 61, 328 (zu § 723 Abs. 1 u. 3 BGB); 24.10.1908 - I 53/08 - RGZ 69, 363, 365: "Auf das Recht, jedes unter das Bürgerliche Gesetzbuch fallende Dienstverhältnis fristlos zu kündigen, kann nicht im voraus verzichtet werden; der § 626 muss absolut sein, wenn ihm überhaupt eine Bedeutung zukommen soll"; 15.2.1911 - I 387/10 - RGZ 75, 234, 239 zu Frage, ob "die Kündigung aus wichtigen Gründen dadurch erschwert werden" könne, "dass Vermögensnachteile an die Ausübung des Kündigungsrechts geknüpft werden": "Weil aber das Gesetz mit unvorhergesehenen Ereignissen rechnet und die Billigkeit entscheiden lassen will, ist es unzulässig, das Kündigungsrecht aus wichtigen Gründen im voraus auszuschließen oder zu beschränken".
Arbeitsgerichtsverfahren: Ablösung der Dienst- und Disziplinarordnung der …
Zweifel bestehen dagegen, ob die nach § 6 Abs. 1 a BV der VAB erforderliche Zustimmung des Betriebsrates einen Verstoß gegen die Vorschrift des § 626 BGB enthält, die nach fast allgemeiner Meinung zwingender Natur ist (vgl. ständ. Rechtspr. des RAG , ARS 39, 206; 41, 199; 43, 100; RGZ 69, 365; 75, 234; 96, 197;… RGRäte Komm. (10), § 626 Rdn. 5; Hueck/Nipperdey, Lehrbuch I, (3.-5.), § 56 VIII., Nikisch, Arbeitsrecht, (2.), § 50 I. 3.u.4.;… Nipperdey bei Staudinger, § 626 Rdn. 52;… Palandt, BGB (15.), § 626 Rdn. 1 b).
Anm.: S. insofern etwa bereits BAG 18.12.1961 - 5 AZR 104/61 - AP § 626 BGB Kündigungserschwerung Nr. 1; 8.8.1963 - 5 AZR 395/62 - AP § 626 BGB Kündigungserschwerung Nr. 2; 15.3.1991 - 2 AZR 516/90 - NZA 1992, 452, 455 [II.2 d, aa.]; BGH 3.7.2000 - II ZR 282/98 - NJW 2000, 2983 = NZA 2000, 945 = ZIP 2000, 1442 [2.]; weit früher indessen schon RG 9.10.1905 - I 133/05 - RGZ 61, 328 (zu § 723 Abs. 1 u. 3 BGB); 24.10.1908 - I 53/08 - RGZ 69, 363, 365: "Auf das Recht, jedes unter das Bürgerliche Gesetzbuch fallende Dienstverhältnis fristlos zu kündigen, kann nicht im voraus verzichtet werden; der § 626 muss absolut sein, wenn ihm überhaupt eine Bedeutung zukommen soll"; 15.2.1911 - I 387/10 - RGZ 75, 234, 239 zu Frage, ob "die Kündigung aus wichtigen Gründen dadurch erschwert werden" könne, "dass Vermögensnachteile an die Ausübung des Kündigungsrechts geknüpft werden": "Weil aber das Gesetz mit unvorhergesehenen Ereignissen rechnet und die Billigkeit entscheiden lassen will, ist es unzulässig, das Kündigungsrecht aus wichtigen Gründen im voraus auszuschließen oder zu beschränken".
BGH, 02.05.1968 - II ZR 18/67
Gehaltsanspruch des Geschäftsführers einer GmbH - Abdingbarkeit des Rechts zur …
Die von der Revision angezogene Entscheidung RGZ 75, 234 betrifft einen Sachverhalt, der wesentlich anders liegt als der hier zu entscheidende.
BGH, 01.02.1968 - VII ZR 65/65
Schadensersatz aus der fristlosen Kündigung eines Versicherungsmaklervertrag - …
Aber auch der § 92 Abs. 2 HGB a.F. enthielt zwingendes Recht (vgl. RG JW 1937, 1639; RGZ 75, 234, 238).