Source: http://stimmedesopfers.blogspot.com/2011/04/das-strafverfahren-wurde-eingestellt.html
Timestamp: 2018-07-23 02:04:10
Document Index: 299307994

Matched Legal Cases: ['§ 177', '§ 240', '§177', 'in dubio', '§825', '§ 83', '§ 47', '§ 47', 'Art. 36']

Die Stimme des Opfers: Das Strafverfahren wurde eingestellt!
Im März 2010, als mir im Büro der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Hamburg mitgeteilt wurde, dass die Erstattung einer Strafanzeige gegen meinen Doktorvater beabsichtigt wurde, habe ich direkt gesagt: Aber dieses Verfahren wird wahrscheinlich wegen Mangel an Beweisen eingestellt! Die Juristin der Kontaktstelle bei sexueller Diskriminierung und Gewalt der Universität hat mir damals geantwortet, ich sei glaubwürdig, weil ich viele Details verschiedener Art erzählt habe und niemand sich so viele Details ausdenken könne. Die Polizeibeamtin, die mich vernommen hat und der Staatsanwalt waren anderer Meinung.
Die Situation mit der Polizeibeamtin und meiner Videovernehmung im Juni 2010 würde einen eigenen Artikel verdienen. An einem anderen Tag werde ich darüber schreiben. Der Staatsanwalt hat meiner Anwältin eine 4-seitige Begründung der Einstellung zugeschickt. Zusammenfassend geht es darum, dass mein Doktorvater die Tat anders dargestellt hat als ich – etwas anderes hätte mich überrascht – und der von mir geschilderte Vorfall die Voraussetzungen des § 177 StGB nicht erfüllt. Anscheinend erwartete man mehr Gewalt, mehr Widerstand, mehr Gegenwehr. Ansonsten könnte man denken, dass der Beschuldigte nicht sicher sein könne, dass seine Handlungen gegen meinen Willen geschahen.
Seitdem ich in diese Verfahren verwickelt bin, habe ich erfahren, dass für ein Opfer in einem Strafverfahren wegen Sexualdelikten diese Begründungen für Verfahrenseinstellungen nicht außergewöhnlich sind. Nichtsdestotrotz fand ich die Sache des empflindichen Übels als Bedingung für die Erfüllung des Tatbestands der Nötigung (§ 240 StGB) empörend. Es ist eine große Ironie, dass der Staatsanwalt sagt, es gab keine akademischen Nachteile für mich und ich hätte mich bereits früher an meine Zweitgutachterin wenden können. Nachdem ich die verletzenden und diskriminierenden Reaktionen meiner damaligen Zweitgutachterin (heutigen Erstgutachterin) erlebt habe (vgl. Ein Pyrrhussieg und Chronik eines angekündigten Todes), weil ich mich ihr offenbart habe, ärgert mich so etwas sehr.
Nachdem ich die Begründung für die Verfahrenseinstellung las, hatte ich den Eindruck, dass der Staatsanwalt von der fast 300-seitigen Akte des Strafverfahrens nur die Verfügung zur Einleitung des Disziplinarverfahrens, die Stellungnahme meines Doktorvaters, den Eindrucks- und Schlussvermerk der Polizeibeamtin und wenig mehr angeschaut hat. Wichtige Teile meiner Aussagen wurden ignoriert und Indizien falsch bewertet. Die Aussagen der Zeuginnen wurden nicht beachtet, vor allem die Vernehmung der Beraterin der Uni, an die ich mich kurz nach dem Vorfall gewandt habe.
Ich möchte betonen, wie wenig sich die zuständigen Leute auf die Details in so einem Verfahren konzentrieren, obwohl es so wichtig und verantwortungsvoll ist. Die Namen des Beschuldigten wurden oft verwechselt, meine auch und es gab fehlerhafte Transkripte der Vernehmungen, schlechte Zusammenfassungen der Tat und Weglassung wichtiger Informationen.
Ich habe Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens eingelegt, obwohl die Erfolgsaussichten gering sind, wie meine Anwältin mir gesagt hat, d.h. diese Geschichte ist nicht zu Ende. Zu den Verfahren zählt jetzt auch das Widerspruchverfahren gegen die Ablehnung meiner Dissertation. Der Kampf geht weiter.
Eingestellt von Lucrezia um 14:21
Lucrezia 30. April 2011 um 14:23
Bezüglich Begründungen von Verfahrenseinstellungen erlaube ich mir hier einen Kommentar zu meinem Post „Ein Jahr des Disziplinarverfahrens“ wieder zu veröffentlichen:
29. APRIL 2011 22:31
Ich bin fassungslos und überzeugt, dass die Strafverfolgungsbehörden wirklich kein Indiz gegen die Beschuldigten sehen wollen. Wenn sie nichts finden wollen, werden sie es nicht tun, obwohl der Beweis vor ihren Augen liegt.
Seppo 3. Mai 2011 um 01:30
Hi, hab mir deinen Blog etwas angesehen. Was mir auffällt: Du bist leider nicht in der Lage, objektive Geschehnisse von subjektiven Empfindungen zu trennen. Wenn du in deiner Dis. ähnlich gearbeitet hast, wundert es mich nicht, dass du nicht bestanden hast.
Dass ist wohl auch deinen Erlebnissen geschuldet, dieser Umstand ist für eine wissenschaftliche Arbeit aber unerheblich.
Zu der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft: Wenn diese der Ansicht ist, die von dir erhobenen Beschuldigungen erfüllten, wenn sie wahr währen (das ist der Prüfungsmaßstab, den die StA ihrer Entscheidung zugrundelegt) sind trotzdem nicht strafbar, dann kommt es nicht darauf an, dass du vielleicht irgendwas nicht beweisen kannst. Diese Prüfung bliebe grdsl. einem Gericht vorbehalten.
Meiner Meinung nach trägt deine Anwältin hierbei eine Mitverantwortung für die Einstellung, denn ihre Aufgabe wäre es, dich so zu beraten, dass es dir möglich ist, alles zur Verwirklichung des Straftatbestands der Vergewaltigung (oder sex. Nötigung) notwendige vorzutragen.
Im übrigen müsste aber deine Einstellungsbeschwerde Erfolg haben, wenn diese tatsächlich mit den von dir wiedgergebenen "Argumenten" begründet wurde. Da dreht sich ja schon einem Jurastudenten im dritten Semester der Magen um. Wenn die Begründung wirklich sinngemäß so gegeben wurde, wie du das schilderst, müsstest du in jedem Fall mit einem Klageerzwingungsverfahren Aussicht auf Erfolg haben.
Lucrezia 3. Mai 2011 um 16:33
dieser Blog ist keine wissenschaftliche Arbeit. Ich schreibe über meine Erfahrung als Geschädigte im Rahmen dieser Verfahren und ich kann meine Gefühle und Empfindungen nicht „ausschalten“ (Ich beabsichtige es auch nicht).
Das Problem, das ich mit meiner Dissertation schildere, sind nicht die wissenschaftlichen Fehler, die zur Ablehnung geführt haben, sondern dadurch, dass ich ein Sexualdelikt durch meinen Doktorvater gemeldet habe, mir das Recht verweigert bleibt, die fachlichen Probleme mit den Gutachterinnen zu besprechen. Auch in der offiziellen Mitteilung des Promotionsausschusses wurde ich darauf hingewiesen, mich mit meiner Erstgutachterin in Verbindung zu setzen, aber sie will nicht mit mir sprechen.
Die strafrechtliche Situation ist so kompliziert. Recht zu haben und Recht zu bekommen kommen oft nicht zusammen vor. Ein Delikt nicht beweisen zu können bedeutet nicht, dass es nicht passiert ist. Mit derartiger Ermittlung, die ich erlebt habe, wundert es mich nicht, dass man nichts Strafbares findet. Aber es geht nicht um meinen Fall selbst, sondern um die allgemeinen Schwierigkeiten bei der Ermittlung solcher Delikte. Zumindest habe ich meine Beschwerde so gut wie möglich begründet. Ich weiß nicht, ob sie ernst genommen wird, aber mein Gewissen ist ruhig und dies wird sich nicht ändern, auch wenn die Generalstaatsanwaltschaft den Einstellungsbescheid nicht aufhebt.
Anonym 3. Mai 2011 um 19:11
Leider ist es so, dass gerade die Jurastudenten nicht lernen, wie die Rechtslage bezüglich Vergewaltigung aussieht. Wer hier nicht spezialisiert ist, denkt tatsächlich, dass es reicht, wenn Frauen Nein gesagt hat, oder wenn ein gewichtiger Mann über eine schlanke Frau herfällt.
Das Jurastudium ist diesbezüglich absolut unausreichend.
Und deshalb haben die betroffenen Frauen immer schwer, wenn sie dann bei einer Einstellung hören: "dann war doch nichts, sonst hätte die Staatsanwaltschaft ja nicht eingestellt" (im Übrigen ist auch bei einer Einstellung ein Richter beteiligt). Weil die Bürger naiv sind, und sich einfach nicht vorstellen können, dass unter §177 alles nicht erfasst ist.
Gerade deshalb betreibe ich Aufklärung.
Anonym 3. Mai 2011 um 19:59
"Meiner Meinung nach trägt deine Anwältin hierbei eine Mitverantwortung für die Einstellung, denn ihre Aufgabe wäre es, dich so zu beraten, dass es dir möglich ist, alles zur Verwirklichung des Straftatbestands der Vergewaltigung (oder sex. Nötigung) notwendige vorzutragen."
Einige Frauen und Anwälte tun das tatsächlich, in dem sie Dinge übertreiben und ein bißchen was dazu erfinden, damit es für eine Anklage reicht. Und damit tun sie den Opfern kein Gefallen, weil dann der Täter dann im Hauptverhandlungsverfahren freigesprochen wird, und es dann den Eindruck sntstehen, dass die Frauen lügen.
Somit haben die anderen Opfer noch schwerer, weil die Richter und die Staatsanwälte noch skeptischer werden und noch stärker prüfen, ob die Frauen überhaupt die Wahrheit sagen.
Mir geht es drum, dass die Opfer auch mit ihren wahrheitsgemäßen, unübertriebenen, unspekutakulären Aussagen ernst genommen werden.
Erst dann macht eine Verurteilung des Täters für mich Sinn.
Ich mache mich nicht selber zu Täterin, nur weil ich den Vergewaltiger hinter Gitter sehen will.
Und ich glaube, dass die Opferanwälte auch traurig darüber sind, dass viele es ähnlich missverstehen wie Du, nämlich, dass wenn die Anwälte selber unfähig und schuld sind, wenn die Staatanwaltschaft oder Richter solche Argumente vorbringen.
Anonym 7. Mai 2011 um 10:11
Hier mal eine gute juristische Zusammenfassung zur strafrechtlichen Beurteilung:
http://www.jurawelt.de/sunrise/media/mediafiles/13792/tenea_juraweltbd52_kieler.pdf
Besonders interessant: die "geschlechtsspezifische Situationsverkennung" (S.145), "Beihilfenahes Opferverhalten" (S.158), "Soziale Schutzlosigkeit" (S. 197)
Das zeigt, dass eine Einstellung des Strafverfahrens nicht bedeutet, dass da nichts vorgefallen wäre, was für die Frau traumatisch gewesen wäre.
Nur, dass ein Strafverfahren immer von der Täterperspektive ausgehen muss, und dass der Grundsatz "in dubio pro reo" gelten muss.
Das Zivilrecht (BGB §825, siehe mein Kommentar weiter unten) bietet hier mehr Möglichkeiten.
(Ich bin persönlich auch deshalb skeptisch wegen Klageerzwingungsverfahren, weil hier nur geprüft wird, ob eine Anklage erhoben werden muss. Selbst wenn es zu einer Anklage kommt, wenn die Staatanwaltschaft davon nicht überzeugt ist und nicht engagiert genug vorgeht, kommt es hinterher eh zu einem Freispruch.)
Anonym 7. Mai 2011 um 11:40
Ich verstehe ich das so, dass es beim BGB ums Persönlichkeitsrecht geht. Das ist ähnlich wie bei Kindererziehung, dass die Kinder zwar per BGB zivilrechtlich Anspruch auf eine gewaltfreie Erziehung haben, dass die Eltern aber nicht für "den Klaps auf den Po" oder erniedrigende Anmerkungen strafrechtlich verurteilt werden (solange es sich nicht um Körperverletzung oder Beleidigung im strafrechtlichen Sinne handelt).
Gerade für die Hochschule scheint mir dieser Weg zumindest symbolisch ziemlich vielversprechend zu sein, auch wenn ich diesen § noch nie in Aktion gesehen habe.
Zwar glaube ich nicht, dass dabei viel Geld rauskommt, aber seelisch könnte es eine Genugtuung sein, da die Überschrift für dieses Teil des GBG "unerlaubte Handlung" heißt.
Und wenn das so ist, müßte es zum Disziplinarverfahren doch auch reichen, wenn man nur "Missbrauch des Abhängigkeitsverhältnisses" nachweist, statt eine "Vergewaltigung". Also müßte man keine Gewalt nachweisen, sondern nur, dass es keine private Affäre und gewolltes Sex zwischen Mann und Frau war?
Bielefelderin 7. Mai 2011 um 11:58
Nicht mal das, es reicht aus, wenn das Disziplinargericht feststellt, dass eine "sexuelle Beziehung" stattgefunden hat. Da kann man schon verurteilt werden, in Bielefeld ist das so. Ok, eine Geldstrafe ist ja nicht viel, aber immerhin.
"Die Würdigung der zugrunde zu legenden Feststellungen ergibt, dass sich der Beklagte eines Dienstvergehens schuldig gemacht hat. Nach § 83 Abs. 1 Satz 1 LBG NRW a. F. bzw. § 47 Abs. 1 Satz 1 Beamtenstatusgesetz begeht ein Beamter ein Dienstvergehen, wenn er die ihm obliegenden Pflichten schuldhaft verletzt.
Durch das Eingehen einer Beziehung mit Frau T. über einen Zeitraum von nahezu zwei Jahren, obwohl diese ihm dienstlich untergeordnet und er zudem ihr Doktorvater war, hat er gegen seine innerdienstlichen Pflichten verstoßen und ist nicht dem Vertrauen gerecht geworden, die sein Beruf erfordert."
Das Ansehen und Vertrauen, das ein Professor in der Öffentlichkeit genießt, sowie die von ihm zu erfüllende Vorbildfunktion verlangen es, dass er das durch die Ausbildungssituation bestehende Abhängigkeits- und Vertrauensverhältnis durchgehend berücksichtigt. Es gebietet ein hohes Maß an Zurückhaltung und Neutralität gegenüber den Studierenden, aber auch gegenüber den bei ihm promovierenden oder habilitierenden Personen. Auch diese Gruppe ist für ihr berufliches Fortkommen und ihrer wissenschaftliche Karriere in hohem Maße abhängig von den Beurteilungen und Förderungen der sie betreuenden Professoren. In einem solchen Abhängigkeitsverhältnis bietet eine sexuelle Beziehung zwangsläufig ein Konfliktpotential hinsichtlich der Verquickung persönlicher und dienstlicher Belange, die auch eine erhebliche Gefahr für den Betriebsfrieden darstellt, wie sie sich auch im vorliegenden Fall verwirklicht hat."
"Des Weiteren ist ein solches Verhältnis nachhaltig geeignet, grundsätzliche Zweifel an der Objektivität des Beklagten auch ggü. Dritten zu wecken, wie der vorliegende Fall exemplarisch zeigt. Der Beklagte hat offenbar zumindest bei Teilen der Studentenschaft den Ruf, ein Verhältnis zu ihm gefallenden Studentinnen zu suchen bzw. diese zu bevorteilen, so dass sich die Gleichstellungskommission genötigt sah, dies im Rektorat zu thematisieren."
Anonym 7. Mai 2011 um 15:37
Ja, das hatten wir ja aber schon, dass Bielefeld und Hamburg anders sind, weil sie verschiedene Richtlinien haben, und unterschieldliche Bundesländer sind.
Dein Fall ist LBR NRW, das gilt in Hamburg nicht.
Bielefelderin 7. Mai 2011 um 19:11
Das stimmt nicht, § 47 ist sowohl im Beamtenstatusgesetz HH und NRW dasselbe. Von daher gelten diese Regelungen auch bei Euch:
http://www.michaelbertling.de/beamtenrecht/gesetze/beamtenstatusgesetz.htm#p47
Ich denke, dass es auch für NRW das erste Mal war, dass das Gesetz so ausgelegt wird, zumindest habe ich sonst keinen Fall gefunden, wo ein Professor bestraft wurde, weil er eine "sexuelle Beziehung" zu einer Abhängigen unterhalten hat.
Anonym 8. Mai 2011 um 01:27
Ja, das stimmt. Die große Frage für mich ist noch, ob überall eine Beziehung per se als Dienstvergehen gesehen werden kann? (Wobei, klar ist Dein Fall eine wegweisende Rechtssprechnung, auch wenn es offiziell mehr um die Sorge der Neutralität der Leistungbeurteilung geht als drum, die Frau zu schützen).
In NRW scheint es tatsächlich so zu sein:
http://www.jusmeum.de/urteile/ovg_nrw/3bfe1d75fede2e452aab1042a1d72daa44058f8fbcaf575f76535d449fd01733
(Geldbuße 1000 Euro)
In Hamburg habe ich nichts gefunden.
Die Verhältnismäßigkeit ist ohnehin schwer zu verstehen:
Hier kenne ich einen Fall, wo ein Lehrer wegen Kinderpornobesitz (strafrechtlich verurteilt) sanktioniert wurde (Versetzung in die Verwaltung, Gehaltskürzung):
http://justiz.hamburg.de/oberverwaltungsgericht/aktuelles/presseerklaerungen/2760008/pressemeldung-2011-01-31-ovg01.html
Und es trifft nicht nur "Erwachsene"....
http://www.nw-news.de/lokale_news/buende/buende/4295676_Lehrer_soll_sexuelles_Verhaeltnis_mit_Schuelerin_gehabt_haben.html?em_cnt_page=1
http://www.bild.de/regional/hannover/hannover-regional/hat-lehrer-ministerium-freigekauft-13950596.bild.html
http://www.rehmnetz.de/Personal/Beamtenrecht/Beamten-BLOG/Sex-mit-Schuelerin-Keine-Strafe--aber-Entfernung-aus-dem-Dienst-4108.html
Also geht es drum, wie der Dienstherr über diesen Beamten denkt?
Bielefelderin 8. Mai 2011 um 10:50
Nein, ich glaube das Entscheidende ist, dass der Dienstherr, also sprich die Uni, eine Disziplinarklage schreiben muss. Und ich möchte nicht wissen, wieviele Dienstvergehen einfach unter den Teppich gekehrt werden.
Wenn das Ganze dann vor Gericht ist, wird man auch verurteilt.
Ich kenne aber noch andere Fälle, wo Professoren durchgefallene schöne Studentinnen eine "andere Möglichkeit" geben, dass sie ihre Note bekommen.
Wenn man das Urteil von unserem Fall nimmt, könnte das sicher zukunftsweisend sein, in dem Sinne, dass wenn eine Doktorandin kommt und sagt: er hat mich missbraucht/genötigt/vergewaltigt und sich das Strafrechtliche vielleicht nicht beweisen lässt, zumindest das Dienstvergehen stehenbleibt.
Für Lucrezia wäre das sicher gut, da müsste ihr Anwalt Druck machen!
Anonym 8. Mai 2011 um 14:29
Genau das meine ich ja, ob das davon abhängt, dass die Uni sich durch das Verhalten des Prof. in ihrem Vertrauen verletzt fühlt. Sonst würde die Uni die Disziplinarklage nicht schreiben.
Naja, in meinem Fall hat die Uni mit dem Prof. geeinigt, dass er geht (wobei das in diesem Fall vertragsmäßig relativ problemlos ging, da der Prof. noch nicht lange an der Hochschule war). Und weil er ja nicht mehr da war, gab es auch kein Disziplinarverfahren.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass es sowas auch oft gibt (nicht nur bei sexuelle Sachen), dass solche Vereinbarungen inofiziell getroffen werden, dass die betroffene Professoren einfach eine Stelle im Ausland nimmt oder in eine private Institution oder in die Wirtschaft geht, oder so.
Die Disziplinarverfahren muss ja eben der Dienstherr machen, das ist eine Sache zwischen Uni und Prof.. Und hängt davon ab, ob die Uni den Prof. los werden will, oder ihn da behalten will usw.
(In unserer Hochschule gab es auch Fälle, wo alle gesagt hatten, dass der Prof. eine Fehlentscheidung war, und ihn eigentlich los werden wollten und jemanden anderen haben wollten, aber ihn nicht los werden konnten, weil die Stelle nun mal unbefristet war und er verbeamtet. Da hat man auch nach kleinsten Vergehen gesucht, was man vorwerfen hätte können, um ein Disziplinarverfahren einzuleiten).
Auch ist Lucrezias Promitionsproblem nicht dadurch gelöst, in dem der Prof. 1000 Euro Geldbuße zahlt. (Was konkret beim Verfahren rauskommt, hängt von der Aktenlage ab, was ich nicht kenne). Zivilrechtlich kann man wenigstens selbst aktiv werden, auch wenn das wieder kostet.
Zu Deinem Satz mit den Studentinnen: ich meine, wenn Professoren durchgefallene schöne Studentinnen die Möglichkeit geben, durch Sex zu ihrer Note zu kommen (bei männlichen Studenten ist es wohl Geld, oder was anderes, was verlangt wird), und die Studentinnen macht das mit - statt zu akzeptieren, dass sie durchgefallen sind - dann finde ich, dass die Studentinnen mitschuldig sind. Auch wenn man das Verhalten des Prof. damit nicht entschuldigen kann. Beide Seiten gehören dann sanktioniert.
Und dass Professoren nicht neutral sind, sondern auch Menschen sind und mit einigen Studenten besser klar kommen als mit anderen (und dass die Notengebung nicht fair ist), dass ist ja normal.... Es gibt ja soviele, die gut sind, aber von Professorren benachteiligt werden, weil sie sich menschlich nicht zusammen passen.
Lucrezia 8. Mai 2011 um 15:57
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Dienstvergehen unter den Teppich gekehrt werden, weil es für die Universität „einfacher“ ist. Ein Beamter wird nicht einfach akzeptieren, aus dem Dienst entlassen zu werden. Ich glaube, die Unis denken, dass sie sich mit der Vertuschung und der „Verzeihung“ des Beschuldigten Probleme ersparen.
In diesem Zusammenhang gibt es einen Unterschied zwischen den privaten und den öffentlichen Hochschulen. Bei den ersten sind die Beschwerden der Studenten – oder besser gesagt der Eltern der Studenten – sehr wichtig, weil sie viel Geld für die Hochschule bezahlen. Wenn sie nicht zufrieden sind, gehen sie weg und nehmen vielleicht andere Kunden bzw. Studenten mit. Da wollen die Hochschulen lieber einen problematischen Professor entlassen. Im Sinne eines Unternehmens ist ja kein Mitarbeiter unersetzlich. In den öffentlichen Hochschulen sind die Professoren fast Halbgötter und können machen, was sie wollen. Wenn ein Student nicht zufrieden ist, kann er/sie sich abmelden. Eine andere Person wird diesen Studienplatz übernehmen.
Im meinem Fall wundert mich aber das Verhalten der Uni Hamburg sehr. Einerseits haben sie mir den Eindruck gegeben, dass sie keine Ahnung hatten, was sie mit meinem Problem umgehen sollten. Andererseits hatte mein ehemaliger Doktorvater viele Probleme mit anderen Professoren. Viele Studenten haben sich aus akademischen Gründen über ihn beschwert. Ich dachte, das würde erleichtern, dass andere Opfer oder Personen, die von ihm in verschiedenen Sinnen geschädigt wurden, sich melden würden.
Der Punkt ist, dass ich keine Studentin bin, für deren Zukunft man sich interessieren würde. Ich bin Ausländerin und war Stipendiatin, was bedeutet, dass ich nicht lange in Deutschland bleiben würde und dass ich auch nicht viel Geld habe. Wenn ich die Tochter einer einflussreichen Hamburger Familie wäre, hätte sich die Uni ganz anders verhalten (aber natürlich hätte mein ehemaliger Doktorvater ein solches Opfer nicht ausgewählt). Jedesmal bin ich überzeugter, dass die Justiz keinesfalls blind ist.
Bielefelderin 8. Mai 2011 um 16:54
...das sehe ich auch so, der Professor sucht sich seine Opfer schon gezielt aus, denn er wird genau überlegen, ob er die Tochter des Bürgermeisters nötigt oder nur eine, deren Familie in der Stadt keinen Einfluss hat. Dazu kommt der kulturelle Hintergrund, war ja bei mir nicht anders.
Ich bin so erzogen worden, dass es diese Hierarchie gibt und diese habe ich akzeptiert. Ich bin so erzogen worden, dass man niemals Ärger machen darf, sondern sich fügt. Das ist ja das Drama der ganzen Sache.
Und ein Professor merkt schnell, wenn er eine unterwürfige Person vor sich sitzen hat. Dann wird er Schritt für Schritt versuchen, die Grenze zu überschreiten, gaaaannnnzzz langsam. Und geschickt. Und bei mir war die Grenze Sex, alles andere habe ich noch freiwillig, beziehungsweise manchmal auch einfach aus Nettigkeit ihm gegenüber, gemacht. Das ist auch sehr schwierig, denn mein Doktorvater war in einer Lebenskrise und ich war eine Stütze für ihn und ich habe mich verantwortlich gefühlt, dass es ihm bald wieder besser geht. Hätte ich gewusst, dass er später Sex von mir will, hätte ich die Freundschaft natürlich niemals zugelassen. Naiv war ich vielleicht, aber ich glaube, ich würde immer wieder auf Freundlichkeit reinfallen. Das ist schon ziemlich gefährlich, andererseits wäre es auch schlimm, wenn ich jetzt nicht mehr in der Lage wäre, Menschen, insbesondere Männern, zu vertrauen und Bindungen einzugehen.
Es sind doch gerade die Herzensbindungen, die unser Leben so schön machen und dazu gehören auch Freundschaften. Ich habe geglaubt, er wäre ein Freund für mich. Aber er war es nicht und all die SMSen sind wohl nicht ehrlich gewesen, sondern es war Taktik.
Anonym 8. Mai 2011 um 23:31
Die Täter suchen sich ihre Opfer gezielt aus. Das muss nicht mal bewußt geschehen, sondern auch unbewußt - und die Täter sind hier besonders begabt. (Aber die Menschen sind generell so - mir ist ein Licht aufgegangen, als jemand es mir so erklärt hat, dass wenn wir im Laden was umtauschen wollen, und wir wissen, dass wir auf Kulanz angewiesen sind, dass wir auch nach einer Verkäuferin suchen, die schwer Nein sagen kann, und wir benehmen uns auch so, dass wir am ehestens Erfolg haben würden).
Wobei ich denke, dass in Deinem Fall Du auch bewußt ausgesucht wurdest, da Du Ausländerin bist mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung, wenig Geld und ohne Kenntnisse vom deutschen Gesetz. Vielleicht hatte er sogar den Vorurteil gehabt, dass alle Frauen aus Deinem Land temperamentvoll und sexy sind und Lust aufs Flirten haben. Wahrscheinlich hatte er sich sogar mit weniger Gegenwehr gerechnet.
Und es ist auch Fakt, dass es bei der Justiz auch Vorurteile gibt. Die Menschen sind gleich aber manche sind eben doch gleicher.
Dass die private Hochschule die Professoren eher los werden wollen würde, da kann ich aber nicht zustimmen. Eine private Hochschule kann noch stärker eine Sache vertuschen, weil sie als Unternehmen auf einen guten Ruf angewiesen ist. Eine Studentin an einer renommierten privaten Hochschule würde auch ungern wegwollen, zumal man an solchen Hochschulen auch wegen der Karriere hingeht - und solche Hochschulen finden auch immer neue Studenten. Es kommt immer auf den Einzellfall an und an die Menschen, die an diesen Instituionen sind. Der Unterschied ist eher, dass es hier kein Disziplinarverfahren geben wird, weil hier kein Beamtenrecht sondern Arbeitsrecht greift. Das Verfahren heißt dann anders.
Für jedes Opfer ist seine Situation als am Schlimmsten, und jedes Opfer findet seine Situation am Auswegslosigsten, weil es selber da drin steckt. Bei den anderen Opfern kann man die Situation objektiver betrachten. Das ist aber eher was für die Therapie.
Anonym 9. Mai 2011 um 13:17
Das größte Problem bei einem Strafverfahren bei einer Vergewaltigung ist, Vorsatz zu beweisen.
Denn das deutsche StGB kennt keine "fahrlässige Vergewaltigung".
Wenn jemand auf ein Opfer eingeschlagen hat, und es gestorben ist, dann gibt es dort auch Abstufungen: Mord, Totschlag, vorsätzliche Körperverletzung mit Todesfolge, fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge.
Für die Hinterbliebenen des Getöteten ist es auch hier natürlich schwer zu verkraften, wenn sie wollten, dass der Täter wegen Mordes belangt wird (Vorsatz mit billigem Motiv) aber letzendlich nur wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt wurde (Unfall).
Aber da gibt es wenigstens die Möglichkeit, den Verursacher zu bestrafen, weil man davon ausgeht, dass keiner sich töten lassen möchte.
Bei Vergewaltigung hatte man in Deutschland bisher gegen die Einführung der fahrlässigen Vergewaltigung gesprochen (Unfallmäßige Vergewaltigung, wo das Opfer die Situation als schlimm empfand, aber es dem Täter nicht bewußt war).
Es ist schon sehr interessant, wie die Strafgesetze international variieren, was unter Vergewaltigung überhaupt verstanden wird.
Das heutigen deutschen Gesetz ist, was Sexpraktiken angeht, ziemlich opferfreundlich. Seit der Reform zählt z.B. auch Oral- und Analsex dazu. In der Schweiz ist es z.B. nicht der Fall.
Die Kontroverse um die Einführung des Konzeptes "fahrlässige Vergewaltigung" ist sehr interessant:
http://www.frauennotruf-leipzig.de/index.php?page=193641254&f=1&i=154197080&s=193641254
http://www.novo-magazin.de/50/novo5078.htm
Anonym 18. Mai 2011 um 14:31
Gute und schlechte Nachricht....
Die gute Nachricht: die deutsche Regierung hat am 11.5. das neue EU-Menschensrechtsabkommen unterzeichnet. Damit hat sich die Regierung verpflichtet, ein neues Strafgesetz bezüglich sexuelle Gewalt an Frauen zu verabschieden.
https://wcd.coe.int/wcd/ViewDoc.jsp?Ref=CM%282011%2949&Language=lanEnglish&Ver=final
Es geht um Art. 36, wonach sexuelle Handlung OHNE ZUSTIMMUNG des Gegenübers strafbar werden soll (die Beteiligten müssen in die sexuelle Handlung aktiv und aus freien Stücken zugestimmt haben). Hier ist nichts mehr die Rede von Gewaltanwendung oder gar "gegen den Willen", sondern "ohne Einwilligung" reicht für eine Verurteilung....
Die schlechte Nachricht: das gilt natürlich nur für zukünftige Taten, welche nach der Gesetzesänderung passieren.
Und wann diese Gesetzesänderung kommt ist ein großes Fragezeichen.......
Lucrezia 19. Mai 2011 um 19:44
Die Erweiterung der Strafbarkeit bei sexuellen Delikten ist eine gute Nachricht für alle Opfer, die unter verschiedenen Taten gelitten haben, welche die aktuellen Voraussetzungen der Vergewaltigung bzw. sexuellen Nötigung im strafrechtlichen Sinne nicht erfüllen. Die Frage nach der Gesetzesänderung wäre: Wie kann ein Opfer beweisen, dass eine sexuelle Handlung sich ohne seine Zustimmung zugetragen hat? Der Täter kann immer noch behaupten, die sexuelle Handlung war einvernehmlich. Dann würden wir uns wieder an demselben Punkt befinden: Aussage gegen Aussage.
Anonym 20. Mai 2011 um 00:01
Ja, ich denke, dass das immer das Hauptproblem bleiben wird. Auch nach der neuen Menschenrechtskonvention muss man nachweisen, dass der Täter vorsätzlich die nicht-eingewilligte sexuelle Handlung durchgezogen hat. Also, man kann immer noch auf Missverständnis (Fahrlässigkeit) plädieren.
Und trotzdem wäre es eine gute Erweiterung, dass man hier keine Gewalt mehr nachweisen muss, sondern dass man nur die Nichteinwilligung nachweisen muss, und wie ich die Erläuterung verstanden habe, soll eine "Einwilligung unter Druck" dann auch nicht mehr als Einwilligung zählen.
So wie diese Sekretärin des IWF-Chefs zitiert wurde, dass sie bei ihrer Affäre keine andere Wahl hatte.
Sicher wird es dann letztendlich immer Aussage gegen Aussage bleiben, aber viele Fälle, wo man jetzt auf "einvernehmlich" plädiert, würde nicht mehr als "Einwilligung" durchgehen.
Ich denke mal, dass diese Einschränkung mit der Vorsätzlichkeit bleiben muss, weil sonst keiner mehr sicher fühlen kann - es wäre ziemlich unrealistisch, wenn Frau und Mann jedes Mal vorm Sex unterschreiben müßten, dass sie beide Sex wollen, und was sie dabei genau wollen usw.
Da würde dann ein Gutachter mehr in die Richtung gehen müssen, wie bei Fahrerfluchtanzeigen, wo ein Gutachter anhand der Schäden und Umständen prüft, ob der Flüchtige den Unfall bemerken hätte müssen (ein Fahrer mit lauter Rockmusik muss einen kleinen Parkrempler nicht unbedingt bemerkt haben und ohne böse Absicht weggefahren sein - aber bei einer großen Beule würde man sagen, dass er trotzdem einen Knall mitbekommen haben und dann würde man davon ausgehen, dass er weggefahren ist, obwohl er wußte, dass er einen Unfall hatte). Da würde der Gutachter wohl anhand der Aussagen prüfen müssen, ob ein normaler Mann in der Situation hätte merken müssen, dass die Frau nicht einwilligt hatte. (wie so ein Gutachten dann in Praxis tatsächlich aussieht... das steht natürlich noch in Sternen, zumal wir ja noch nicht mal ein neues Gesetz haben....)
Anonym 20. Mai 2011 um 02:47
Und ich schätze mal, dass wenn so eine Gesetzesänderung kommt, dass das so gehandhabt wird, dass der Verstoß gegen den neuen § (vorsätzliche sexuelle Handlung ohne Einwilligung des Beteiligten) eher mildere Strafe mit sich ziehen würde als eine Vergewaltigung (mit Gewalt), so dass man auch hier auch Geldstrafe oder Bewährungsstrafe verhängen könnte oder sogar eine Einstellung gegen Auflage. Und vielleicht haben die Richter dann weniger Scheu, die Täter zu verurteilen, und vielleicht geben die Täter die Tat auch eher zu.
Das Opfer würde so einen Strafmaß wahrscheinlich als zu mild empfinden, aber wenigstens hat man dann was Vorzeigbares in der Hand.
Ich wünsche mir sehr, dass das kommt un dzwar bald.
Anonym 31. August 2011 um 11:09
Eigentlich geht es mir gut, gut zu wissen dass es noch schlimmer treffen konnte wie bei dir!
Also, mein Dozent, der nicht mal ein Dr.Titel hat. Hatte mich nach einem privaten Ausflug gefragt. Wo ich nein sagte, ging es richtig los..
Ich wollte eine Beschwerde bei Vertrauensrat machen, aber wie ich sehe, ist das aussichtslos. Eine Vergewaltigung war für die StA nicht genug. Bei mir wird es wahrscheinlich als Aussage gegen Aussage enden. Geschweige von den Problemen bei anderen Profs wegen kollegialen Zugsamenhalt...
Du bist aber eine tapfere starke Frau.
Lucrezia 31. August 2011 um 21:16
Das Strafverfahren war sehr belastend für mich, aber notwendig. Auch wenn es eingestellt wird, hat man als Opfer etwas geschafft. Man hat sich gewehrt, man hat dem Täter gesagt, er darf nicht so weiter machen und seine Macht weiter missbrauchen.
Natürlich verstehe ich alle, die sich nicht trauen, den Weg des Strafverfahrens zu gehen. Zumindest sollte man die Ausnutzung durch Dozenten nicht tolerieren. Im Laufe dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass die Sexualtäter immer wieder versuchen, ans Ziel zu kommen. Wenn eine Person ihnen aus dem Weg geht, finden sie eine andere. Deswegen denke ich, dass man gegen diese Situation an Hochschulen kämpfen sollte. Die anderen Professoren müssen irgendwann aufwachen, anstatt die Vertuschung solcher Taten zu unterstützen. Die Unis verstehen nicht, dass bei sexueller Gewalt und Machtmissbrauch alle verlieren, nicht nur die Betroffenen.
Danke für Deine Meinung über mich, aber einige Leute sagen, dass die Grenze zwischen tapfer und dumm sehr dünn ist :-).