Source: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/175998
Timestamp: 2020-01-29 11:37:04
Document Index: 275990132

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 26', '§ 43', '§ 51', '§ 43', '§ 43', '§ 51', '§ 43', '§ 43', '§ 19', '§ 107', '§ 107', '§ 107']

Planungsleistungen für den Umbau des Hausener Nidda...competitionline
(ID 2-175998)
Entscheidung 14.08.2015
Die Nidda wird im Stadtgebiet von Frankfurt am Main durch bewegliche Stauwehre geregelt, die im Zuge der Flussregulierung in den 1920-er Jahren errichtet wurden. Da diese Wehre Barrieren insbesondere für wandernde Fischarten sind, beabsichtigt der Magistrat, sie so umzubauen, dass die Durchgängigkeit des Flusses wieder hergestellt wird. Zudem sollen nach Möglichkeit die beim Ausbau des Flusses entstandenen „Altarme“ wieder mit dem Fluss verbunden werden. Für das Hausener Wehr liegt dazu eine Vorplanung aus dem Jahr 2009 vor. Sie sieht in der Vorzugsvariante vor,
— das Hausener Wehr (Breite der Wehranlage: ca. 40 m) abzureißen und durch zwei hintereinanderliegende Riegelrampen zu ersetzen,
— die Altarme 7, 8 und 9 untereinander und mit dem Fluss zu verbinden (Gesamtlänge des Altarmzuges ca. 1 800 m) sowie
— das linke Ufer der Nidda am „Treutengraben“ aufzuweiten (Länge: ca. 300 m).
Auf dieser Grundlage soll zunächst eine Genehmigungsplanung erarbeitet werden, die nach Diskussion in der Öffentlichkeit dem Regierungspräsidium zur Planfeststellung vorgelegt wird. Außerdem umfasst das Arbeitsprogramm in einer zweiten Stufe die Ausführungsplanung und die Baubegleitung (Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung, Sicherheits- und Gesundheitskoordination).
Da durch den Abriss des Wehres und durch den Anschluss der Altarme wichtige Fuß- und Radwegverbindungen unterbrochen werden, müssen die Wege wieder hergestellt und mindestens 3 Brücken gebaut werden (Spannweite abhängig von wasserbaulicher Planung, ca. 20-40 m):
— über den Einlauf der Nidda in den Altarm 9,
— über die Verbindung zwischen den Altarmen 8 und 9 sowie
— über den Auslauf des Altarms 7.
Vergeben werden sollen Generalplanerleistungen für lngenieurbauwerke (Wasserbau, Brückenbau), Tragwerksplanung, Landschaftspflegerische Begleitplanung, örtliche Bauüberwachung und Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) sowie für weitere für das Projekt erforderliche Planungsleistungen.
Die Gesamtmenge bzw. der Gesamtumfang der erforderlichen Planungsarbeiten ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung einschließlich ihrer Anhänge, die den qualifizierten Bewerbern im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt wird.
Stufe 1 (bis zur Planfeststellung):
— Wasserbauliche Planung: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 43 HOAI; dazu Besondere und zusätzliche Leistungen: Baugrunduntersuchung, umwelttechnische Untersuchung der abzufahrenden Böden/Sedimente (wird gesondert beauftragt; hier nur Aufwand für Formulierung der Aufgabenstellung, Kontrolle, Koordinierung); Entsorgungskonzept für abzufahrende Böden und Sedimente; Hydraulischer Nachweis (2 D-Modell für NQ, MQ, HQ 100 sowie HQ 100 + 15 %); Grundwassermodellierung (wird gesondert beauftragt; hier nur Aufwand für Formulierung der Aufgabenstellung, Kontrolle, Koordinierung), Standsicherheitsnachweis Riegelrampen;
— Landschaftspflegerischer Begleitplan zur Genehmigungsplanung: Leistungsphasen 1-4 gemäß § 26 HOAI;
— Brückenbauplanung: Jeweils Leistungsphasen 1-3 gemäß § 43 HOAI; dazu Besondere und zusätzliche Leistungen: Baugrunduntersuchung, umwelttechnische Untersuchung der abzufahrenden Böden (wird gesondert beauftragt; hier nur Aufwand für Formulierung der Aufgabenstellung, Kontrolle, Koordinierung);
— Tragwerksplanung Brücken: Leistungsphasen 2 und 3 gemäß § 51 HOAI;
— Weitere Leistungen: Mitwirkung bei der Information der Öffentlichkeit; Konzept zur Bauausführung/Verkehrsregelung für die Genehmigungsplanung.
Zeitplanung: Die Zeitplanung ist ereignisabhängig; entscheidend ist hier die Dauer des Planfeststellungsverfahrens, die zunächst mit 3 Jahren angesetzt wird:
TED Dokumenten-Nr. 264560-2014
Zu Händen von: Heiko Kramer
+49 6921232897
MTRkYWVnaypnbl1pYW48b3BdYHApYm5damdicW5wKmBh
+49 6921232850
Planungsleistungen für den Umbau des Hausener Niddawehres, den Anschluss der Altarme 7, 8 und 9 an die Nidda sowie den Bau von drei Fuß- und Radwegbrücken.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Nidda in Frankfurt am Main, Stadtteil Hausen.
71300000, 71320000, 71322000, 71327000
Beschreibung der Optionen: Stufe 2 (nach Planfeststellung):
— Wasserbauliche Planung: Leistungsphasen 5 bis 7 gemäß § 43 HOAI;
— Brückenbauplanung: Jeweils Leistungsphasen 5-7 gemäß § 43 HOAI;
— Tragwerksplanung Brücken: Leistungsphasen 5 (Teil) und 6 gemäß § 51 HOAI;
— Weitere Leistungen: Mitwirkung bei der Information der Öffentlichkeit; Konzept zur Bauausführung im Zuge der Ausführungsplanung (Bauablauf, Verkehrsphasenpläne etc.); SiGeKo-Plan.
Stufe 3 (nach Bauauftragserteilung):
— Wasserbauliche Planung: Leistungsphase 8 gemäß § 43 HOAI; dazu Besondere und zusätzliche Leistungen: Örtliche Bauüberwachung; SiGeKo-Überwachung;
— Brückenbauplanung: Jeweils Leistungsphase 8 gemäß § 43 HOAI; dazu Besondere und zusätzliche Leistungen: Örtliche Bauüberwachung; SiGeKo-Überwachung;
— Tragwerksplanung Brücken: Prüfung der Schalpläne;
— Weitere Leistungen: Mitwirkung bei der Information der Öffentlichkeit.
in Monaten: 60 (ab Auftragsvergabe)
Beginn 2.3.2015. Abschluss 30.12.2022
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen: 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Gemäß lngenieurvertrag; dieser wird im Verhandlungsverfahren vereinbart. Die Honorierung erfolgt gemäß bei Vertragsabschluss geltender HOAI, ansonsten gemäß BGB.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat zur Bewerbung das vom Auftraggeber erstellte Bewerbungsformular zu verwenden und vollständig auszufüllen. Das Bewerbungsformular ist an den angegebenen Stellen mit Firmenstempel zu versehen, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und mit Angabe von Ort und Datum des Tages der Ausstellung zu versehen sowie im Original im verschlossenen Umschlag fristgerecht abzugeben. Alle im Bewerbungsformular geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind beizufügen.
ln den jeweiligen Formblättern ist kenntlich zu machen, von welchem Unternehmen (bei Bewerbergemeinschaft) die Angaben stammen.
Die folgenden aktuellen Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angaben im Teilnahmeantrag wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen:
1. über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
4. keine rechtskräftige Feststellung über berufliche Verfehlung besteht,
5. er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat,
6. er im Auftragsfall die Sicherheiten gemäß III.1.1) für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die folgenden aktuellen Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe im Teilnahmeantrag wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen:
Eigenerklärung zum Nettojahresumsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, Angaben über Eigenkapitalausstattung.
Die folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichteinhaltung/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen:
1. Unternehmensangaben: Jahr der Firmengründung; Handelsregisterauszug; Angabe, ob eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 vorliegt (nur soweit vorhanden).
2. Darstellung des Umsatzes für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter.
3. Angaben über Nachunternehmer (falls vorgesehen).
4. Angabe von Referenzleistungen des bewerbenden Büros bzw. von Mitgliedern (Büros) der Bewerbergemeinschaft aus den letzten 12 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Es sind für die Planungsbereiche Wasserbau und Brückenbau jeweils maximal drei Referenzen zu beschreiben: Art des Referenzobjektes mit Kurzbeschreibung; Investitionskosten der vergleichbaren Bauleistung; Besonderheiten des Referenzobjektes; Auftraggeber der Referenz; Planungshonorar der vergleichbaren Bauleistung; Zeitraum der Leistungserbringung; Anteil der selbst erbrachten Leistungen unter Benennung der erbrachten Leistungsbilder und Leistungsphasen sowie unter Benennung erbrachter Grundleistungen und besonderer Leistungen nach der HOAI (Schwerpunkte Wasserbau: naturnaher Umbau von Wehren, Bau von Sohlrampen, Anbindung von Altgewässern, Entsorgung von Sedimenten; Schwerpunkte Brückenbau: Bau von Fuß- und Radwegbrücken in Stahlbetonkonstruktionsweise; Schwerpunkte Gesamtprojekt: Bauablaufkoordination/Verkehrsregelung unter schwierigen Bedingungen, örtliche Bauüberwachung, Sicherheits- und Gesundheits-Koordination). Sowohl bei Bewerbern als auch bei Bewerbergemeinschaften werden maximal drei Referenzen je Planungsbereich zur Einreichung zugelassen.
5. Persönliche Referenzen des Projektleiters (Schwerpunkt: Wasserbau) und des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (Schwerpunkt: Brückenbau) sowie deren Berufserfahrung und Qualifikation. Angabe von Referenzleistungen aus den letzten 12 Jahren, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind.
Es sind drei Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters unter vollständiger Nennung folgender zusätzlicher Angaben zu benennen: Art des Referenzobjektes mit Kurzbeschreibung; Investitionskosten der vergleichbaren Bauleistung; Besonderheiten des Referenzobjektes; Auftraggeber der Referenz; Planungshonorar der vergleichbaren Bauleistung; Zeitraum der Leistungserbringung; Anteil der selbst erbrachten Leistungen unter Benennung der erbrachten Leistungsbilder und Leistungsphasen sowie unter Benennung erbrachter Grundleistungen und besonderer Leistungen nach der HOAI. Sowohl bei Bewerbern als auch bei Bewerbergemeinschaften werden maximal drei Referenzen jeweils für den Projektleiter und für den stellvertretenden Projektleiter zur Einreichung zugelassen und gewertet. Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen alle vorstehend geforderten Angaben vollständig getätigt wurden.
Mindeststandards zur Anerkennung der Eignung: Zusicherung, dass der Projektleiter und der stellv. Projektleiter – außer im Falle der Unmöglichkeit – über die gesamte Laufzeit des zu vergebenden Auftrages zur Verfügung stehen werden.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 (2) VOF.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Allgemeine Eignung des Bewerbers (Gewichtung 20 %).
2. Fachliche Eignung des Bewerbers (Gewichtung 25 %).
3. Fachliche Eignung des Projektleiters – Persönliche Referenzen (Gewichtung 35 %).
4. Fachliche Eignung des stellvertretenden Projektleiters – Persönliche Referenzen (Gewichtung 20 %).
Es darf nur ein Teilnahmeantrag abgegeben werden, in dem ein Bewerber entweder in einer Bewerbergemeinschaft beteiligt ist oder den ein Bewerber alleine abgibt. Falls Teilnahmeanträge mit Mehrfachbeteiligung eingehen, werden alle Teilnahmeanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Sollte die Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe des Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.
68-2014-00067
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 28.8.2014
16.9.2014 - 14:00
Alle Fragen zu den Teilnahmeanträgen sind schriftlich oder per E-Mail der unter Ziffer 1.1 genannten Kontaktstelle (Herr Heiko Kramer oder Herr Alexander Wittelsbach) einzureichen:
Die in Kapitel lll.2) geforderten Eigenerklärungen und geforderten Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Die Formblätter sind bei der unter 1.1) genannten Stelle anzufordern und werden dem Bewerber auf dem Postweg als Papierfassung und auf Wunsch per-E-Mail als bearbeitbare Datei zugeschickt. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen. Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein Originalexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache auszufüllen, zu unterzeichnen und einschließlich der geforderten Anlagen, Nachweise und Erklärungen einzureichen. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in deutscher Sprache und in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „68.34.5 W, Umbau Hausener Wehr, VOF-Verfahren“ und dem Zusatz „Bitte nicht öffnen!“ bei der unter 1.1) angegebenen Stelle einzureichen. Bewerber/Bewerbergemeinschaften können zum Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern verweisen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der mit den Nachunternehmern bestehenden Verbindungen. Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung auf Nachunternehmer verweisen, müssen Bewerber/ Bewerbergemeinschaften bereits mit dem Teilnahmeantrag den/die Nachunternehmer benennen. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss zusätzlich mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, dass er/sie auf die Mittel des/der Nachunternehmer/s im Fall der Auftragserteilung tatsächlich zugreifen kann.
Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Eigenerklärung des Nachunternehmers erfolgen, in welche sich dieser für den Fall der Beauftragung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gegenüber diesem/dieser unwiderruflich verpflichtet, die Ressourcen/Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen (siehe Formular „Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer“). Vom Nachunternehmer sind ebenfalls die entsprechenden Formblätter des Teilnahmeantrages (Teil A und B) auszufüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Eignungsnachweise für in Bezug genommene Nachunternehmer – gegebenenfalls ergänzend – nachzufordern. Fehlt der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Der Austausch eines im Teilnahmeantrag für die eigene Eignung benannten Nachunternehmers nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. im Angebot führt zwingend zum Ausschluss des Angebots.
b) Die Unterlagen gemäß Punkt IV.3.3) Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen/Beschreibungen) werden auf CD-ROM oder per E-Mail zur Verfügung gestellt.
Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs mindestens 2, höchstens 5 Bewerber mit den höchsten Gesamtpunkten bei den Auswahlkriterien zur Angebotsabgabe aufzufordern. Pro Auswahlkriterium werden jeweils 0 bis 5 Bewertungspunkte vergeben. Weitere Einzelheiten zum Verfahren enthalten die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb, die per E-Mail bei der unter Ziffer 1.1 genannten Kontaktstelle abgefordert werden können.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind je nach Sachlage innerhalb von 3 bis 7 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gerügt werden, § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrags ist zudem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde.
Ausschreibung veröffentlicht 04.08.2014
Wettbewerbs-ID 2-175998 Status Kostenpflichtig