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Timestamp: 2020-05-25 20:07:19
Document Index: 285321014

Matched Legal Cases: ['§219', '§219', '§219', '§219', '§219', '§ 219']

Veranstaltung: §219a – nicht zeitgemäß!
Der Dekanatsfrauenausschuss des Evang. Dekanats Gießen lädt zu einer Informationsveranstaltung am 25. September 2018 um 20.00 Uhr in Gießen, Kongresshalle Kerkrade-Zimmer ein.
Gegenwärtig laufen aufgrund des §219a Prozesse gegen mehrere Ärztinnen, die Abbrüche durchführen. Der §219a verbietet Ärztinnen und Ärzten öffentlich – also auch im Internet – darauf hinzuweisen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Bei diesen sachlichen und fundierten Informationen handelt es sich keinesfalls um „Werbung“. Der jetzige §219a schränkt die Informationsfreiheit von Frauen ein und hat eine Geschichte, die bis zur Bevölkerungspolitik der Nationalsozialisten zurückreicht. Die Frauenarbeit im Dekanat Gießen sieht diese Zustände mit Sorge, denn Frauen müssen sich frei informieren und bei einer Entscheidung für den Abbruch einer Arztpraxis ihrer Wahl anvertrauen können. Auch der Landesverband der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau forderte – anders als die EKHN - in einem Positionspapier vom Januar 2018 die Abschaffung dieses Paragraphen.
Am 25. September 2018 werden folgende Fachleute ihre Positionen zum Thema darlegen: Johanna Wirxel, Referentin für Frauen*Politik im Landesverband Ev Frauen in Hessen und Nassau e. V., Dr. med. Brigitte Ende für die Liste demokratischer Ärztinnen und Ärzte in der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen, Propst i. R. Pfarrer Michael Karg , Prof. Dr. Angelika Nake, Fachanwältin für Familien- und Medizinrecht. Die Moderation des Abends hat Elisabeth Faber, ehem. Frauenbeauftragte des Landkreises Gießen, übernommen. Organisation und Begrüßung liegt in den Händen von Pfarrerin Angelika Maschke, Frauenarbeit Dekanat Gießen. Das Schlusswort spricht Luise Böttcher, Vorsitzende der Ev. Frauen in Hessen und Nassau.
Pressemitteilung_219a_DFAGiessen.pdf [ ] 82 KB
Der neue Landesvorstand stellt sich vor (Teil 2)
Beisitzerin: Claudia Hackhausen
Claudia Hackhausen, Jahrgang 1965, ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet im Bereich der hessischen Integration. Seit 2006 ist sie Mitglied im Kreisvorstand der FDP Wiesbaden, zurzeit als Beisitzerin. Außerdem ist sie Delegierte für den Landesparteitag bzw. die Landesvertreterversammlung. Im Ortsverband Wiesbaden-Süd-Ost arbeitet sie als stellvertretende Vorsitzende mit. Zusammen mit anderen Frauen, die die Notwendigkeit tragfähigen Netzwerkens erkannt hatten, hat sie in 2008 die Liberalen Frauen Region Wiesbaden gegründet und ist seitdem deren Vorsitzende. Im Landesvorstand der Liberalen Frauen Hessen arbeitet sie seit 2012 als Schriftführerin mit.
Als Mutter von zwei Kindern hat sie sich lange Jahre in der Elternarbeit in Kita und Schule engagiert. Ihre vorrangigen Themen sind Bildung, Soziales und Integration. In frauenpolitischen Fragen attestiert sie der FDP Nachholbedarf: "Die FDP hat die Bedeutung von weiblichen Mitgliedern und Wählerstimmen mittlerweile erkannt, um das gesamte Spektrum der Gesellschaft zu erreichen, das ernsthafte Interesse an Belangen von Frauen ist jedoch noch ausbaufähig! Es gibt für Frauen immer wieder 'gläserne Decken', das ist erstens nicht fair, widerspricht zweitens dem liberalen Leistungsgedanken und ist drittens eine Problematik, die auch von politischer Seite bearbeitet werden muss". Ihr Motto: Liberal aus Leidenschaft!
Der neue Landesvorstand stellt sich vor (Teil 1)
Beisitzerin: Linda Böckstiegel
Linda wohnt mit Hühnern, Katzen und Pferden im schönen Odenwald. Sie hat sich nach dem Studium der Physik und einer aufreibenden Karriere in der IT-Beratung vor zwei Jahren als Schriftstellerin selbständig gemacht und ist gerade in der Endphase ihres ersten Romans. Zugleich hat sie begonnen, sich mit verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten wieder unter die Menschen zu mischen, um nicht am Schreibcomputer den Kontakt zur realen Welt zu verlieren. Dabei hat sie auch eine alte Liebe zur Politik wiederbelebt, und hier insbesondere zum Liberalismus, den sie seit den frühen 70er Jahren des 20. Jahrhunderts immer mit einem Auge verfolgt hat.
2017 ist sie in die FDP eingetreten, die einzige echte Alternative für Deutschland. Zu den Liberalen Frauen ist sie 2018 gekommen, weil sie die derzeit etwas unterrepräsentierten Frauenthemen in der Ausrichtung der Partei voranbringen will.
Vorstandswahlen der Liberalen Frauen Hessen mit anschließendem Sommerfest
Die Liberalen Frauen Hessen haben sich am 30.06.2018 zu ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung mit Vorstandwahlen getroffen. Anschließend fand das Sommerfest mit Grillbuffet und angeregtem Austausch zwischen den Frauen statt.
Bei bestem Wetter und guter Laune haben die Liberalen Frauen Hessen zuerst einen neuen Vorstand gewählt und sich dann – zu Beginn des Sommerfests – einen Vortrag der Journalistin und Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp zum Thema „Schwangerwerdenkönnen“ angehört. Der Vortrag lieferte einen neuen Gesichtspunkt zur Geschlechterdifferenzierung und stellte die Frage, ob Männer und Frauen gleich sind oder ob bei aller Gleichheit im Beruf, in der Karriere, in der Ausbildung und überhaupt im täglichen Leben, möglicherweise doch ein Unterschied besteht. Nämlich in der Möglichkeit des „Schwangerwerdenkönnens“. Vor diesem Hintergrund wurden auch so präsente Fragen wie Leihmutterschaft und künstliche Befruchtung angesprochen sowie die Frage des Familienbildes in der Gegenwart und vor allem in der Zukunft. Der Vortrag, der das Thema Gleichberechtigung einmal aus einer ganz anderen Sicht dargestellt hat, war Anlass einer interessanten und anregenden Diskussion beim anschließenden Grillbuffet.
Geleitet wurde die Mitgliederversammlung mit sicherer Hand von der hessischen Generalsekretärin und MdB Frau Bettina Stark-Watzinger, die den anwesenden Frauen von den neuesten Entwicklungen in Berlin berichtete. Als Gäste waren die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen Frau Katja Grosch und die stellvertretende Vorsitzende Frau Heike Schaumann in den Taunus gekommen. Einstimmig wurden die neuen Vorsitzenden der Liberalen Frauen Hessen gewählt. Dem neuen Vorstand der Liberalen Frauen sitzt Frau Prof. Dr. Angelika Nake vor, die ihre Amtszeit unter das Motto „prima inter pares“ gestellt hat. Die neue Vorsitzende blickt auf eine lange Zeit intensiver politischer Frauenarbeit zurück. Als Stellvertreterinnen wurden gewählt, Frau Alina Stolzenberg und Frau Marion Schardt-Sauer. Schriftführerin ist weiterhin Frau Claudia Hackhausen und auch die Schatzmeisterin Frau Ulrike Schmidt-Fleischer wird weiterhin dem Vorstand angehören. Als Beisitzerinnen wurden gewählt Frau Dr. Ina Grienow, Frau Eva-Maria Finck-Hanebuth, die die letzten Monate den Vorstand kommissarisch geführt hat und Frau Linda Böckstiegel. Der Vorstand freut sich auf die nächsten 2 Jahre und wird sich in den folgenden Wochen im Einzelnen vorstellen.
Antrag an den Landesparteitag der FDP zur Abschaffung des §219a StGB
Die Liberalen Frauen Landesverband Hessen habe folgenden Antrag zum Landesparteitag der Freien Demokraten Hessen gestellt:
Die FDP Hessen fordert die Bundesfraktion auf, sich für die Abschaffung des § 219a StGB einzusetzen. Der Landesvorstand der FDP Hessen wird aufgefordert, diesen Antrag beim anstehenden Bundesparteitag einzubringen.
Die ausführliche Begründung kann dem anhängenden PDF entnommen werden:
Antrag_Paragraph219a_LPT.pdf [ ] 145 KB
Liberaler Salon Wiesbaden: Stressbewältigung - Sind Frauen mehr in Balance?
„Das Leben ist zu kurz, um ein langes Gesicht zu machen!“
Die Liberalen Frauen Wiesbaden laden am 29. Mai 2018 von 20:00 bis 22:00 Uhr ins Pariser Hoftheater (Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden) ein.
Einlass und Imbiss ab 19:00 Uhr. Der Eintritt kostet 5 €.
Gast: Dr. med. Nawid Peseschkian, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie
Details zur Veranstaltung können der anhängenden Einladung entnommen werden.
Einladung LiberalerSalon 29.05.2018-3.pdf [ ] 246 KB
Liberale Kamingespräche am 14.11. in Wiesbaden
20171114 Liberale Kamingespraeche Einladung.pdf [ ] 192 KB
Liberale Frauen beim 7. Kommunalkongress
Zum siebten Mal nun schon hat die Landtagsfraktion am 28.10. in den Landtag in Wiesbaden zu einer Tagung eingeladen. Dieses Mal ging es um die "Frühkindliche Bildung in Hessen". Es wurden drei Fachgruppen zur Vorbereitung von Anträgen angeboten:
1. Ausbau Krippen- und Kita-Plätze (Leitung: Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn MdL)
2. Möglichkeiten zur Qualitätssteigerung in Krippe und Kita (Leitung: René Rock MdL)
3. Qualifiziertes Schulvorbereitungsjahr (Leitung: Dr. Frank Blechschmidt MdL)
Liberale Frauen waren dabei und haben ihre Expertise eingebracht. Die Veranstaltung war sehr gut vorbereitet und viele gingen mit dem guten Gefühl nach Hause, an dem großen Thema mitgearbeitet zu haben.
Nicola Beer:“ Wir sind alles andere als eine One-Man-Show. Wir Freie Demokraten setzen auf die Kraft der Vielen.“
Liberale Frauen setzen sich im Wahlkampf für bessere Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft ein.
Berlin/Frankfurt a.M. - Nach einer Zeit der Erneuerung gehen auch die Liberalen Frauen Hessen gestärkt in den anstehenden Bundestagswahlkampf. Mit zwei herausragenden Persönlichkeiten wie der FDP Generalsekretärin Nicola Beer und der hessischen Generalsekretärin Bettina Stark-Watzinger wird sich die FDP-Frauenorganisation insbesondere für frauenpolitische Ziele aber auch für bessere Bildung und zukunftsfeste Wirtschaft eintreten.“ Die Liberalen Frauen zeigen mit Beer und Stark-Watzinger Profil, das für Engagement, Glaubwürdigkeit und Expertise steht,“ so die kommissarische Landesvorsitzende Eva-Maria Finck-Hanebuth am Rande des 68. FDP Bundesparteitages in Berlin.
In ihrer Rede zur Vorstellung des Wahlprogramms wendet sich die ehemalige hessische Kultusministerin Nicola Beer gegen die oft zu hörende Kritik, die FDP sei eine One-Man–Show. Über ein Jahr lang seien alle Mitglieder aufgerufen gewesen, das Wahlprogramm mitzugestalten. “ Wir haben 56.000 Mitglieder in dieser Partei. Da sind viele Frauen und Männer, die sich leidenschaftlich und engagiert für die freidemokratische Sache einsetzen. Das ist das beste Beispiel, der versammelten Öffentlichkeit zu beweisen, dass die Freien Demokraten alles andere sind als eine One-Man-Show. Wir Freie Demokraten setzen auf die Kraft der Vielen.“
Für mehr Wettbewerb statt mehr Regulierung und Bürokratisierung in der Wirtschaft spricht sich die Volkswirtin Bettina Stark-Watzinger aus: “Wir brauchen wieder eine starke Stimme für die soziale Marktwirtschaft, denn sie ist mehr als ein Wirtschaftssystem. Sie ist ein Versprechen, durch eigene Leistung das Leben eigenständig zu bestreiten.“
Mit dem klaren Signal für einen „Mentalitätswechsel“ (Nicola Beer) in Deutschland, für Freiheit und Verantwortung gehen die Liberale Frauen Hessen in den Wahlkampf.
Kinoabend zum EqualPayDay am 16.03.2017
Flyer_EPD_2017.pdf [ ] 448 KB
Liberaler Salon Wiesbaden: Frauen in Top-Führungspositionen
Wunsch und Wirklichkeit | Welche Strategien führen zum Erfolg?
Die Liberalen Frauen Wiesbaden laden am 28. Juni 2016 von 19:00 bis 22:00 Uhr ins Café Maldaner (Marktstraße 34, 65183 Wiesbaden) ein.
Dr. Irina Kummert, Geschäftsführende Gesellschafterin der IKP Executive Search GmbH, wird zum Thema "Frauen in Top-Führungspositionen - Wunsch und Wirklichkeit | Welche Strategien führen zum Erfolg?" sprechen.
Einlass und Imbiss ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.
Liberale Frauen Hessen trauern um ihre ehemalige Landesvorsitzende Susanne Schoppen
Die Liberalen Frauen Hessen trauern um ihre ehemalige Landesvorsitzende Susanne Schoppen, die am 6. Oktober 2015 verstarb.
Susanne Schoppen war langjähriges Vorstandsmitglied der Liberalen Frauen Hessen und bis 2009 Landesvorsitzende. In ihrer Zeit als Landesvorsitzende gelang es ihr den Verband erheblich zu vergrößern. Auch nach ihrer Zeit als Vorsitzende der Liberalen Frauen Hessen, die sie aus beruflichen Gründen beendete, engagierte sie sich weiter in Frauennetzwerken.
Die Liberalen Frauen Hessen werden das Andenken an Susanne Schoppen und ihr Engagement in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie.
38-Unternehmensnachfolge-IV.pdf [ ] 919 KB
'Nachfolge ist weiblich'' - Nationaler Aktionstag zur Unternehmensnachfolge durch Frauen am 23. Juni 2015
Liberale Frauen Hessen unterstützen Aktionstag zur Unternehmensnachfolge durch Frauen
Ziel ist es, die Unternehmensnachfolge durch Frauen deutschlandweit bekannt zu machen und zu fördern. Ausgestaltet wird der Aktionstag durch die Beteiligung von rund 100 Akteurinnen und Akteuren aus den 16 Bundesländern. Sie bieten verschiedene Veranstaltungen und Aktionen an, um Interessierte über die Unternehmensnachfolge zu informieren, zu beraten, zu qualifizieren und zu vernetzen. Insbesondere potenzielle Übernehmerinnen sollen für die Unternehmensnachfolge als eine attraktive Form der beruflichen Selbständigkeit und die Übergeberfamilien für die Potenziale von Töchtern, Mitarbeiterinnen oder Externen bei der Betriebsnachfolge sensibilisiert werden.
Die Angebote reichen von Präsenzveranstaltungen wie z.B. Sprechtagen, Podiumsdiskussionen und Coachings, über eine überregionale Expertinnen- und Expertenhotline der bga, bis hin zu Online-Publikationen und Web-Meetings. Die Akteurinnen und Akteure informieren regional über ihre Aktivitäten.
Wie in den Vorjahren auch, wird die bundesweite gründerinnenagentur (bga) den Nationalen Aktionstag koordinieren und die regionalen Akteurinnen und Akteure mit Maßnahmen wie Pressearbeit, Zurverfügungstellung von relevanten Materialien unterstützen. Geplant ist auch wieder ein überregionales bga-Info-Telefon für Nachfolge- oder Übergabeinteressierte, an dem sich Expertinnen oder Experte zum Thema gern beteiligen können.
Unter dem Motto der Kampagne „Nachfolge ist weiblich!“ werden „Nationale Aktionstage“ durchgeführt. Ziel ist es, die Unternehmensnachfolge durch Frauen deutschlandweit bekannt zu machen und zu fördern. An diesem Tag finden in allen 16 Bundesländern regionale Veranstaltungen statt - rund 300 seit dem 1. Nationalen Aktionstag 2008. Dazu gehören Beratungsgespräche, (Telefon-)Sprechtage, Workshops und Seminare für potenzielle Nachfolgerinnen und Expertinnen und Experten, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen mit erfolgreichen Nachfolgerinnen sowie Pressegespräche und Medienkooperationen u.v.m.
Spiel mit offenen Karten – Was verdienen Frauen und Männer? Lautet das Motto der Kampagne des Equal Pay Days 2015 und stellt das Schwerpunktthema Transparenz in den Fokus.
Das Schwerpunktthema zielt darauf ab, dass transparente Bewertungsverfahren und Vergütungsstrukturen in Unternehmen eine zentrale Voraussetzung sind, um die Lohnlücke zwischen Männer und Frauen zu schließen. Darüber kann man sicher kontrovers diskutieren, aber alleine schon dass man dies tut hilft dabei die Gesellschaft weiter für das Thema zu sensibilisieren. Es gilt immer wieder die Augen zu öffnen für die fortbestehende Ungleichbehandlung von Frauen im Erwerbsleben.
Seit 2008 erinnert uns der Equal Pay Day auch in Deutschland an die bestehende Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. Das Datum des Aktionstags markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. 2015 findet der Equal Pay Day am 20. März statt.
In der europäischen Union verdienen Frauen durchschnittlich 16 % weniger als Männer. In Deutschland betragen die Lohnunterschiede seit Jahren nahezu unverändert 22 %. Trotz vieler Diskussionen um das Thema und seine Ursachen, bewegt sich zahlenmäßig also leider wenig.
Die 22 % stellen den unbereinigten Gender Pay Gap dar, was bedeutet dass sie sich aus der Differenz der durchschnittlichen Bruttostundenlöhne der Frauen (15,83€) und Männer (20,20 €) errechnen. Hierfür lassen sich z.B. Faktoren wie die Ausübung traditioneller (und leider traditionell schlecht bezahlter) Frauenberufe, Teilzeitbeschäftigung und die Tatsache, dass Frauen seltener in Führungspositionen arbeiten als Ursache heranziehen. Laut statistischem Bundesamt lassen sich rund zwei Drittel des Unterschiedes in den durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten durch solche Ursachen erklären. Der Abzug der erklärbaren Faktoren für den Lohnunterschied ergibt dann den bereinigten Gender Pay Gap, rund ein Drittel des unbereinigten. Die aktuellsten Zahlen hierfür liegen für Deutschland für das Jahr 2010 vor und ergeben eine bereinigtes Gender Pay Gap von ca. 7 %. Dies ist die nicht erklärbare Lohnungerechtigkeit von Frauen gegenüber Männern für gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation und stellt klar da: Frauen werden schlechter bezahlt, weil sie Frauen sind. Diese Zahl sollte einem wirklich die Augen öffnen.
Diese bestehende Lohnungerechtigkeit zu beenden ist nach wie vor eine der großen Aufgaben für Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft in unserer heutigen Zeit. Um sie zu lösen braucht es mehr als Richtlinien und Gesetze, es erfordert tiefgreifende Veränderungen und Umdenken in der Gesellschaft.
Mehr Transparenz bei Tarifstrukturen und Gehaltsbewertungskriterien und weniger Tabus beim Reden und Verhandeln über das was man verdient oder verdienen will sind dafür ein Ansatz. Ebenso ein gesellschaftlicher Wandel bezüglich Anwesenheits- und Informationskulturen in der Arbeitswelt. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Privat- und Berufsleben bleibt ein wichtiges zu erreichendes Ziel für Frauen und Männer. Egal um welche gesellschaftlichen Veränderungen es als Ziel geht, zunächst muss sich etwas in den Köpfen der Menschen ändern und dafür muss man erst die Augen öffnen und Probleme erkennen. Dafür brauchen wir den Equal Pay Day mit seinen über 1000 bundesweiten Aktionen.
„Make it happen“ – „Heute für morgen Zeichen setzen“
2015 lautet das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag: „Make It Happen" (Lasst es geschehen). In Deutschland lautet das Motto auch in diesem Jahr "Heute für morgen Zeichen setzen!".
Der Internationale Frauentag am 8. März wird auch dieses Jahr in Hessen auf vielfältige Art und Weise von Initiativen vor Ort gestaltet und bietet engagierten Frauen eine Plattform zum Austausch, zum Diskutieren und vor allem um Themen die die bewegen in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Liberalen Frauen Hessen bringen sich vor Ort in die verschiedene Veranstaltungen ein.
Unser Vorstandsmitglied Marion Oberesch aus Hanau beteiligt sich mit weiterer Unterstützung mit einem Stand am Infomarkt der 20. HanauerFrauenwochen. Hierbei setzen die Liberalen Frauen Hessen gemeinsam mit den Freien Demokraten Hanau und Main-Kinzig-Kreis auch weiterhin ein klares Zeichen für bezahlbaren Wohnraum innerhalb eines integrativen Wohnviertels.
Liberale Frauen Hessen zur Impfdiskussion bei Masern
Vor dem Hintergrund der derzeit in den Medien diskutierten Masernausbrüche sprechen sich die Liberalen Frauen Hessen für eine stärkere Aufklärung zum Thema und gegen eine Impfpflicht aus.
„Eine Impfpflicht wird zurecht große Widerstände in Bezug auf die allgemeine Handlungsfreiheit und die Unversehrtheit des Körpers hervorrufen und nicht dazu beitragen „Impfskeptiker“ und Menschen die ihren Impfschutz vernachlässigt haben zum Umdenken oder Nachdenken zu bewegen“, so Dr. Cornelia Janusch, Vorsitzende der Liberalen Frauen Hessen. „Für mich als Mikrobiologin ist klar, dass Masern keine Kinderkrankheit, sondern eine gefährliche hochansteckende Viruserkrankung mit potentiell tödlichem Ausgang und einer hohen Ausbreitungstendenz in einer Bevölkerung mit zu geringem Impfschutz sind“.
Die Liberalen Frauen Hessen trafen sich letzten Samstag zu einer Klausurtagung in Frankfurt. Trotz leider vieler krankheitsbedingter Ausfälle bei den Teilnehmerinnen wurde der ganze Tag genutzt für einen konstruktiven regen Austausch über zu fokussierende Themen, zu planende Veranstaltungen und über die Rolle und das Wirken der Liberalen Frauen an sich. Am Ende dieses arbeitsreichen Tages war ein gutes Konzept für die kommenden Monate entstanden über das demnächst berichtet wird.
Liberale Frauen zum Landesparteitag der FDP am 15./16.11.2014 in Willingen
Vielfalt und Chancengerechtigkeit in der FDP, Altersarmut verhindern, Energiepolitik mit Weitblick und Bezahlbarer Wohnraum für Familien, Alleinlebende und Studenten
Zum Landesparteitag der FDP am 15. und 16. November in Willingen haben die Liberalen Frauen Hessen vier Anträge eingereicht. Der Antrag „Vielfalt und Chancengerechtigkeit in der FDP“ fordert passend zum Motto des Parteitages „Mehr Chancen ermöglichen“ sich an den Richtlinien des Diversity-Managements zu orientieren und die aus der Verschiedenheit von Menschen resultierende Vielfalt als Quelle für eine gute politische Arbeit zu nutzen und die gesellschaftliche Vielfalt in der der FDP widerzuspiegeln um eine höhere Identifikation von Menschen mit den Liberalen zu ermöglichen.
Der Antrag "Altersarmut verhindern", greift einen Teilaspekt des Leitantrages "Älter, aktiver, freier - Chancen für die älter werdende Gesellschaft eröffnen" auf. Das Thema Altersarmut betrifft insbesondere Frauen, die Forderungen zur Verhinderung beschäftigen sich mit den Themen Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten und Pflegezeiten in der Rentenversicherung, der Erhöhung der Frauenerwerbsquote, Erwerbsquote von Müttern und die Verlängerung von Erwerbsphasen für diese.
„Energiepolitik mit Weitblick“ ist der Antrag der Liberalen Frauen zum aktuellen Thema der Energiepolitik und möchte in den Vordergrund der energiepolitischen Diskussionen rücken, dass die Energiewende ein Langfristprojekt ist, sehr komplex was sie zu einer Systemherausforderung macht, aber dass sie eben auch Chancen, gerade im wirtschaftlichen Bereich, eröffnet, dies es zu nutzen gilt. Wichtiges Ziel der Energiewende ist eine nachhaltige Energiewirtschaft, erreichbar nur durch eine Kombination aus dem Zubau erneuerbarer Energien und der Erhöhung der Energieeffizienz.
Der Antrag zur Schaffung von Bezahlbarem Wohnraum für Familien, Alleinlebende du Studentinnen ist aus einem Hanauer Projekt für das sich das Vorstandsmitglied Marion Oberesch schon lange und stark einsetzt entstanden und regt an und möchte hinterfragen wie man leer stehende Gebäude, ehemalige amerikanische Kasernen und Wohnungen, die sich im Besitz der BIMA befinden für dieses Anliegen nutzen kann.
Liberale Frauen Hessen wollen mehr Frauen in allen Strukturen der FDP positionieren
Die Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen Hessen hat am 2. November 2013 in Lich einen neuen Vorstand gewählt. „Unsere vorrangige Aufgabe ist es, uns nun bei der anstehenden Neustrukturierung der FDP inhaltlich und strukturell einzubringen. Die FDP muss weiblicher werden, nicht nur um mehr Wählerinnen zu gewinnen, das bleibt unser Ziel“ so Cornelia Janusch, die neu gewählte Vorsitzende.
von li. nach re.: Claudia Hackhausen, Eva Maria Finck-Hanebuth, Gisela Harte, Nicola Beer, Cornelia Janusch, Mechthild Dyckmans, Katja Adler, Iris Rieger, Milena Meudt-Schmidt, Marion Oberesch, Katharina Staats
Nationaler Aktionstag ''Nachfolge ist weiblich!'' am 26.06.2014
Liberale Frauen Hessen unterstützen Aktionstag zur weiblichen Unternehmensnachfolge
Unternehmensnachfolgen durch Frauen haben Aufwind. Studien zeigen, dass der Frauenanteil in den letzten zehn Jahren auf bis zu mehr als 20 Prozent gestiegen ist. Bei familieninternen Nachfolgen ist sogar in einem Drittel der Firmen eine Tochter als Nachfolgerin vorgesehen. Dennoch warnt der DIHK weiterhin vor einer Nachfolgelücke, denn die Zahl derer, die überhaupt eine Unternehmensnachfolge in Erwägung ziehen, nimmt kontinuierlich ab.
Total E-Quality – Chancengleichheit ist machbar
7. Liberaler Salon mit der Unternehmerin Eva-Maria Roer
Wiesbaden. Mit der Unternehmerin Eva-Maria Roer setzen die Liberalen Frauen Wiesbaden ihren Liberalen Salon im 7. Jahr im Cafè Maldaner fort. Die Diskussionsveranstaltung fand bei rund 50 Teilnehmern und Teilnehmerinnen große Aufmerksamkeit.
„Total E-Quality steht für ein lebensorientiertes Personalmanagement, das für die langfristige Bindung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wichtiger wird“, betont Eva-Maria Roer. Inzwischen sei die Auszeichnung Total E-Quality 511 mal an 253 Unternehmen und Organisationen verliehen worden.
Aber, so räumte Roer ein, sie habe eine größere politische Unterstützung seit der Gründung des Vereins Total E-Quality im Jahr 1996 erwartet. Mit Problemen wie der ungleichen Bezahlung von Frauen und Männern und dem Mangel an Frauen in Führungspositionen könne niemand zufrieden sein. Total E-Quality werde künftig weiterentwickelt hin zu einer Auszeichnung für Diversity-Anstrengungen in Unternehmen und Organisationen.
Vernetzung und Gesellschaft im Wandel
Klausurtagung der Liberalen Frauen Hessen
Um die inhaltliche Ausrichtung , sowie Strategien und Ziele der zukünftigen Arbeit konzentriert und vertiefend zu besprechen, trafen sich die Liberalen Frauen Hessen letzten Samstag zu einer Klausurtagung in Frankfurt. An der öffentlichen Vorstandssitzung nahmen auch einige der eingeladenen Mitglieder teil, die somit auch die Gelegenheit hatten sich direkt mit dem Landesvorsitzenden der FDP Dr. Stefan Ruppert austauschen zu können.
Mit Gast Dr. Stefan Ruppert vor der bunten Themenkollage (rechts): Nicola Beer, Eva-Maria Finck-Hanebuth, Katja Adler, Cornelia Janusch und Claudia Hackhausen.
Neuer Bundesvorstand der Liberalen Frauen gewählt
Eva-Maria Finck-Hanebuth ist stellvertretende Vorsitzende im Bundesvorstand
Die Bundesmitgliederversammlung der Liberalen Frauen hat am Sonntag den 09. März in Frankfurt einen neuen Vorstand gewählt.
Neue Vorsitzende ist nun die aus Niedersachsen stammende Europaabgeordnete Gesine Meißner. Zur Stellvertreterin wurde neben Petra Müller Landesvorsitzende Nordrhein-Westfalen und Dr. Frauke Jung-Lindemann Landesvorsitzende Berlin unsere hessische stellvertretende Landesvorsitzende Eva –Maria Finck Hanebuth gewählt. Schatzemeisterin wurde Marianne Schröder aus NRW, Schriftführerin Eva Parbs aus Hamburg.„Ich gratuliere Gesine Meißner und dem ganzen Vorstandsteam herzlich zur Wahl und wünsche allen für die kommende Arbeit viel Erfolg. Gesine Meißner, die sich schon lange auch auf Europaebene für Frauenpolitik engagiert, mit ihrer Erfahrung die Arbeit der Liberalen Frauen sicher sehr gut gestalten. Ich freue mich sehr, dass wir im Bundesvorstand mit Eva-Maria Finck-Hanebuth als stellvertretende Vorsitzende nun o gut vertreten sind und als Hessinnen die Zukunft der Liberalen Frauen im Bund mitgestalten können“, so Landesvorsitzende Dr. Cornelia Janusch die als Beisitzerin im Bundesvorstand vertreten ist.
Großer Erfolg für den Antrag der Liberalen Frauen beim Landesparteitag
Glückwünsche für den neu gewählten Landesvorstand der FDP Hessen
Die Liberalen Frauen Hessen gratulieren Dr. Stefan Ruppert herzlich zu seiner Wahl an die Spitze der hessischen FDP und wünschen ihm für seine Arbeit als neuer Landesvorsitzender viel Erfolg und eine gute konstruktive Zusammenarbeit mit dem gesamten Landesvorstandsteam. Auch allen anderen die in den Landesvorstand gewählten wurden, wünschen die Liberalen Frauen alles Gute für die kommende sicher arbeitsintensive Zeit. „Ich freue mich, dass ich als Landesvorsitzende der Liberalen Frauen im Landesvorstand der FDP Hessen kooptiert bin und dort mitarbeiten kann. Meine besonderen Glückwünsche gelten den fünf gewählten Frauen des Landesvorstandes. Mit Bettina Stark-Watzinger als stellvertretende Landesvorsitzende, Marion Schardt als Beisitzerin im Präsidium, sowie den Beisitzerinnen Wiebke Reich, Natascha Baumann und Dr. Angelika Nake sind Liberale Frauen dort gut und vielfältig vertreten. Der Landesparteitag zeigte jedoch auch, dass die Präsenz von Frauen in der FDP noch deutlich verbessert werden kann, daran werden wir weiter arbeiten“, so Dr. Cornelia Janusch Vorsitzende der Liberalen Frauen Hessen.
Frau Dr. Irmgard Schwaetzer, eine liberale Frau, an der Spitze der evangelischen Kirche Deutschland
Die Liberalen Frauen Hessen sind sehr erfreut über die Wahl von Dr. Irmgard Schwaetzer zur Präses der EKD. „Wir gratulieren Frau Schwaetzer herzlich zur Wahl an die Spitze der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und wünschen ihr für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und Gottes Segen.“ Frau Schwaetzer, Ehrenvorsitzende der Liberalen Frauen, wird aufgrund ihrer vielschichtigen Erfahrungen das Amt bestens ausüben und neue Impulse für die Arbeit der Kirche setzen. Ihr wird als weltoffene Christin, deren Wirken von Teamgeist geprägt ist, gelingen die Kirche weiter an die Lebenswirklichkeit der Menschen heranzuführen. „Ihr Engagement für die liberale Sache und für die evangelische Kirche sind herausragend und bewundernswert“, so Dr. Cornelia Janusch Vorsitzende der Liberalen Frauen Hessen abschließend.
Frau Dr. Irmgard Schwaetzer und Marion Oberesch (Beisitzerin Liberale Frauen Hessen)
Chancengerechtigkeit für Frauen
Sommerfest mit Podiumsdiskussion
Gute Laune, offener politischer Austausch, gelungene Begegnungen, das ist das Fazit des Sommerfestes der Liberalen Frauen Hessen am 28. August 2013 in Groß-Gerau.
Den Auftakt machte nach einer schwungvollen Begrüßung durch die kommissarische Landesvorsitzende Frau Dr. Cornelia Janusch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Chancengerechtigkeit: Wie ist der Wandel in Unternehmen und Organisationen zu schaffen?“ . Zu diesem Thema diskutierten Frau Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba, Landesbank Hessen-Thüringen, Frau Sabine Unkelbach-Tomczak, Fachanwältin für Steuerrecht, und Bundestagsabgeordneter Dr. Heinrich Kolb, hessischer Spitzenkandidat der FDP zur Bundestagswahl. Moderiert wurde die Diskussion von dem Vorstandmitglied der Liberalen Frauen Hessen Eva-Maria Finck Hanebuth, stellvertretende Kreisvorsitzende FDP Groß-Gerau und Landtagskandidatin.
von links nach rechts: Dr Gertrud Traud, Eva Maria Finck-Hanebuth, Sabine Unkelbach-Tomczak, Dr. Heinrich Kolb
Liberale Frauen Hessen gratulieren Nicola Beer zur Wahl als Generalsekretärin der FDP
Nicola Beer für Kopf und Herz - eine hervorragende Wahl
Die Liberalen Frauen Hessen betrachten die Wahl Nicola Beers zur Generalsekretärin der FDP als einen bedeutsamen richtigen Schritt für die Neuausrichtung der Partei. "Nicola Beer wird es in der Tat gelingen, die Köpfe und Herzen der Menschen zu erreichen um sie wieder für die FDP zurückzugewinnen. Wir wünschen ihr für ihre neue große Aufgabe und den Plan dafür jetzt die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen viel Erfolg."