Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BSG_05_02_2010_B_2_U_287_09_B_Versaeumung_der_Begruendungsfr-d3961119.html
Timestamp: 2016-12-09 23:32:34
Document Index: 251156691

Matched Legal Cases: ['BGer', '§ 67', '§ 73', '§ 160', '§ 114', '§ 117', '§ 117']

BSG, 05.02.2010 Suche
BundessozialgerichtBeschl. v. 05.02.2010, Az.: B 2 U 287/09 BGericht: BSGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 05.02.2010Referenz: JurionRS 2010, 14944Aktenzeichen: B 2 U 287/09 B Verfahrensgang:vorgehend:LSG Sachsen-Anhalt - 24.09.2009 - AZ: L 6 U 39/05SG Stendal - AZ: S 6 U 72/03Rechtsgrundlagen:§ 67 Abs. 1 SGG§ 73a Abs. 1 SGG§ 160a Abs. 2 SGG§ 114 ZPO§ 117 Abs. 2 ZPO§ 117 Abs. 4 ZPOAmtlicher Leitsatz:Hat ein zugelassener Prozessbevollmächtigter die Nichtzulassungsbeschwerde zwar fristgerecht eingelegt, jedoch vor Ablauf der Begründungsfrist die Vertretung des Beschwerdeführers niedergelegt, so ist der Beschwerdeführer nur dann ohne sein Verschulden an der Einhaltung der Begründungsfrist gehindert, wenn er bis zu deren Ablauf den Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe gestellt und die auf dem vorgeschriebenen Vordruck abgegebene Erklärung über seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse eingereicht hat.in dem RechtsstreitAz: B 2 U 287/09 BL 6 U 39/05 (LSG Sachsen-Anhalt)S 6 U 72/03 (SG Stendal)...............................................,Kläger, Antragsteller und Beschwerdeführer,g e g e nBerufsgenossenschaft der Bauwirtschaft,Hildegardstraße 29/30, 10715 Berlin,Beklagte und Beschwerdegegnerin.Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat am 5. Februar 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Meyer sowie die Richter Dr. Becker und Heinzbeschlossen:Tenor:Der Antrag des Klägers, ihm für das Verfahren der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt vom 24. September 2009 Prozesskostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem oben bezeichneten Urteil wird als unzulässig verworfen.Der Kläger trägt auch die Kosten des Beschwerdeverfahrens.Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 2.320,42 Euro festgesetzt.