Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-beelitz-design-contest/
Timestamp: 2019-05-19 09:07:21
Document Index: 299036141

Matched Legal Cases: ['§3', '§ 39', '§ 7', '§ 39', '§ 123', '§ 45', '§ 46', '§ 39']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Beelitz: Design contest - arcguide.de
Deutschland-Beelitz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 078-187904
Kontaktstelle(n): Dombert Rechtsanwälte, Potsdam
E-Mail: vergabebeelitz@dombert.de
Hauptadresse: http://www.beelitz.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLGYVL4/documents
Hauptadresse: http://www.kuula.de/
Offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für das Festspielareal Beelitz
Referenznummer der Bekanntmachung: Deutsches Vergabeportal: CXP4YLGYVL4
Die Stadt Beelitz richtet die 7. Landesgartenschau in Brandenburg 2022 aus. Auf Grundlage eines im Rahmen der Bewerbung der Stadt Beelitz um die Landesgartenschau 2022 erarbeiteten Konzeptes soll ein neuer Park für die Bewohner, Besucher und Touristen der Stadt Beelitz geschaffen werden. Er soll sich gleichermaßen zu einem attraktiven Ort für Freizeit und Erholung entwickeln. Bestandteil dieses Parks ist das zukünftige „Festspielareal“, das sich südlich der Nieplitz befindet. Es bildet mit den in direkter Verknüpfung zur Altstadt gelegenen Teilräumen „Park an der Nieplitz“ und den „Archegärten mit Mühlteich“ den eintrittspflichtigen Kernbereich für die Landesgartenschau. Alle größeren Veranstaltungen, Konzerte etc. während der Gartenschau werden hier stattfinden. Ziel ist es, diesen Bereich langfristig als Kulturort zu etablieren. Veranstaltungen mit bis zu 550 Gästen bei Kulturveranstaltungen sollen hier möglich sein.
Für dieses Festspielareal führt die Stadt Beelitz einen Planungswettbewerb durch. Der Wettbewerb wird als offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für Landschaftsarchitekten oder für Arbeitsgemeinschaften aus federführenden Landschaftsarchitekten mit Architekten und bauvorlageberechtigten Ingenieuren gemäß §3 (2) der Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) und der Vergabeverordnung durchgeführt.
Nach Abschluss des Wettbewerbs soll mit den aus dem Wettbewerb hervorgehenden Preisträgern ein Verhandlungsverfahren nach den Vorgaben der VgV durchgeführt werden, in dessen Ergebnis einer der Preisträger mit den Planungsleistungen bzgl. der dem Wettbewerb zugrundeliegenden Aufgabe beauftragt werden soll. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auslober beabsichtigt mindestens die Leistungsphase 2 bis 5 gemäß HOAI 2013 § 39 zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen oder – im Falle der Beauftragung nur einzelner Teilbereiche – der übrigen Teilbereiche besteht nicht.
Weitere Einzelheiten zum Wettbewerb entnehmen Sie bitte der Auslobungsunterlage (abrufbar unter https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLGYVL4/documents, dort unter "Leistungsbeschreibungen", dort "01_Auslobung Festspielareal Beelitz.pdf")
Leader-Förderung (jedoch bezogen auf die spätere Umsetzung, nicht den Wettbewerb selbst)
Landschaftsarchitekten oder Arbeitsgemeinschaften aus federführenden Landschaftsarchitekten mit Architekten / bauvorlageberechtigten Ingenieuren im Sinne von Ziffer 1.4 der Auslobungsunterlage
Entsprechend Ziff. 1.12 der Auslobungsunterlage gilt Folgendes:
Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges vorgeprüft, der mit dem Preisgericht abgestimmt ist. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen
zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Eine zweiphasige Vorprüfung bleibt vorbehalten. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten.
Wettbewerbe, die während der Laufzeit des Wettbewerbs veröffentlicht werden, verstoßen Beurteilungskriterien
— Raumbildung und Verknüpfung,
— Einbindung in das städtebauliche Umfeld,
— Erschließung, Orientierung und Durchwegung,
— Umgang mit Bestandsgebäuden.
— Gestaltungsqualiät,
— Vegetation,
— Material,
— Natur- und Landschaftsschutz0
— räumlich-gestalterisches und räumlich-funktionales Konzept.
Festspielareal Beelitz Teil 1 Verfahren | 16
— Einhaltung verbindlicher Vorgaben
— Wirtschaftlichkeit in Bezug auf Herstellungs- und Lebenszykluskosten
Das Preisgericht behält sich vor, die Kriterien zu ändern.
Entsprechend Ziff. 1.13 der Auslobungsunterlage gilt Folgendes:
Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis des § 39 HOAI ermittelt.
Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 36.000,00 Euro (netto) zur Verfügung.
1. Preis 17 000 EUR
2. Preis 10 000 EUR
Für Anerkennungen stehen insgesamt 3 000 EUR zur Verfügung.
Über die Preise und Anerkennungen hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und Anerkennungen werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des
Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen
Nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Pia von Zadow Landschaftsarchitektin, Potsdam Matthias Franke Landschaftsarchitekt, Berlin Barbara Hutter Landschaftsarchitektin, Berlin Isabell Mayer Stadtplanerin, Cottbus, Axel Klapka Landschaftsarchitekt, Berlin Marko Höhn Landschaftsarchitekt, Berlin, Bernhard Knuth Bürgermeister, Stadt Beelitz
Eignungskriterien für das Vergabeverfahren nach Abschluss des Wettbewerbs gemäß Ziff. 1.14 der Auslobungsunterlage:
Im Rahmen des nach Abschluss des Wettbewerbs durchzuführenden Verhandlungsverfahrens gelten die nachfolgend dargestellten Eignungsanforderungen. Die Bieter haben die entsprechenden Unterlagen zum Nachweis des Vorliegens dieser Eignungskriterien in dem Verhandlungsverfahren einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, Nachweise zum Vorliegen dieser Eignungskriterien nachzufordern.
— Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
Abgabe der Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)
Nachweis eines durchschnittlichen Mindestjahresumsatzes des Bieters (bzw. der Bietergemeinschaft) in Höhe von 250 000,00 EUR brutto bezogen auf die drei Kalenderjahre 2016, 2017 und 2018.
Bestehen eines Berufshaftpflichtversicherungsschutzes des Bieters (bzw. der Bietergemeinschaft) mit einer Deckung für Personenschäden von mindestens 2 Mio. EUR (brutto) sowie für Sach- und Vermögensschäden von mindestens € 1 Mio. (brutto). Als Nachweis ist die verbindliche Erklärung des Versicherers ausreichend, dass er im Falle der Beauftragung des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit vorgenannten Deckungssummen abzuschließen bereit ist.
— Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) Vorlage von zwei vergleichbaren Referenzen mit folgenden Mindestanforderungen:
Art der Leistungen: Planungsleistungen nach § 39 HOAI
Honorarzone: IV oder höher
Leistungsspektrum: mindestens Leistungsphasen 3 bis 8
Baukosten: 1,0 Mio. EUR netto für die Kostengruppe 500
Leistungszeitraum: Die Leistungen der Referenzprojekte müssen nach dem 1.4.2012 erbracht worden sein. Mit der Leistungsphase 3 kann vorher begonnen worden sein; sie muss nach dem 1.4.2012 zum Abschluss gebracht worden sein.
Termine im Wettbewerbsverfahren gemäß 1.19 der Auslobungsunterlage:
Veröffentlichung der Aufgabenstellung 17.4.2019
Rückfragen schriftlich per mail bis 29.4.2019
Rückfragenkolloquium / Ortsbesichtigung 2.5.2019
Beantwortung der Rückfragen bis 10.5.2019
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 28.6.2019
Preisgerichtssitzung 24.7.2019
Ausstellung der Arbeiten voraussichtlich August 2019.