Source: https://www.bonn.de/wahlhelfende
Timestamp: 2020-08-04 08:19:52
Document Index: 4449842

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 11', '§ 5', '§ 2', '§ 7', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 7', '§ 11', '§ 4', '§ 11', '§ 12', '§ 2']

Wahlhelfende | Bundesstadt Bonn
Keine Wahl ohne Wahlhelfende. Welche Aufgaben sie haben und wie jeder selbst bei einer Wahl mithelfen kann, wird auf dieser Seite vorgestellt.
Bei der Wahl helfen kann, wer am Wahltag wahlberechtigt ist. Die Wahlvorstände treffen sich am Wahltag um 7.30 Uhr in dem Wahlraum, der ihnen in ihrer Einberufung mitgeteilt wurde. Die Wahl endet um 18 Uhr. Anschließend erfolgt die Auszählung der Stimmen durch den Wahlvorstand.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Wahlamt der Stadt Bonn, oder Sie bewerben sich mit dem unten angehangenen Bewerbungsformular.
Interaktive Lernplattform für Wahlhelfende
Darüber hinaus können sich Wahlhelfende mit zahlreichen weiteren Modulen auf ihren Einsatz im Wahlraum vorbereiten.
Interaktive Lernplattform für Bonner Wahlhelfende
Sie möchten uns als Wahlhelfende unterstützen? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über dieses Formular.
Allgemeine Hinweise zur Tätigkeit der Wahlhelfenden
Die Mitglieder der Wahlvorstände treffen sich am Wahltag um 7.30 Uhr im Wahlraum, damit vor Beginn der Wahlhandlung (um 8 Uhr) noch einige vorbereitende Aufgaben erledigt werden können. Die eigentliche Wahl endet um 18 Uhr. Anschließend erfolgt die Auszählung der Stimmen.
Die Bundesstadt Bonn zahlt den einzelnen Mitgliedern der Wahlvorstände (auch den „Hilfskräften“) eine pauschale Aufwandsentschädigung. Der Betrag wird am Wahltag nach Beendigung der Stimmenauszählung durch die Wahlvorstehenden ausgegeben.
Die Aufgaben eines Wahlvorstandes
Die Mitglieder eines Wahlvorstandes sorgen für eine ordnungsgemäße Abwicklung des Wahlvorganges am Wahltag in den Wahlräumen. Nach Abschluss der Wahlhandlung zählen die Mitglieder eines Wahlvorstandes die Stimmen aus. Die Stimmenauszählung ist, wie die übrige Wahlhandlung, öffentlich, das heißt auch Nichtwahlberechtigte dürfen als Beobachtende im Wahlraum anwesend sein.
Die Wahlvorstehenden (beziehungsweise bei Abwesenheit deren Stellvertretende) leiten die Tätigkeit der Wahlvorstände und verteilen die Aufgaben auf die übrigen Mitglieder. Die Schriftführenden (beziehungsweise in Abwesenheit deren Stellvertretende) vermerken tagsüber im Wählerverzeichnis die Stimmabgabe und füllen am Abend die Wahlniederschrift aus. Die Beisitzenden geben zum Beispiel die Stimmzettel aus und zählen abends die Stimmen mit aus.
Wahlvorstehende, Schriftführende und ihre jeweiligen Stellvertretenden werden von der Wahlbehörde auf ihre Tätigkeit in einer Schulung vorbereitet. Nähere Angaben zum Zeitpunkt und Ort der Schulungsveranstaltung sind in den Ernennungsschreiben an diese Personen enthalten. Zur Schulung wird Informationsmaterial ausgehändigt, in dem die einzelnen Abläufe und Aufgaben am Wahltag sowie das Verfahren zur Stimmenauszählung beschrieben sind.
Die Beisitzenden und Wahlhelfenden werden am Wahltag vor Beginn der Wahlhandlung von den Wahlvorstehenden in ihre Aufgabe eingewiesen.
Die Mitglieder im Wahlvorstand
Einem Wahlvorstand gehören folgende Personen an:
Wahlvorstehende (Vorsitz),
Stellvertretende Wahlvorstehende
Stellvertretende Schriftführende
Weitere drei bis sieben Wahlberechtigte als Beisitzende*
Bei Bedarf können erforderliche Hilfskräfte zur Verfügung gestellt werden**. Grundsätzlich können alle Wahlberechtigten in einem Wahlvorstand mitarbeiten. Für die Tätigkeit in einem Wahlvorstand werden verantwortungsvolle Personen benötigt, da Unregelmäßigkeiten bei der Wahl gegebenenfalls zu einer Wiederholungswahl führen können.
Die Mitglieder der Wahlvorstände werden vom Oberbürgermeister ernannt. In den Einberufungsschreiben, die in einem Zeitraum von etwa drei Monaten vor dem Wahltag verschickt werden, sind nähere Angaben zu Einsatzort/Wahlraum, Funktion, Aufgaben und zum zeitlichen Ablauf der Wahl enthalten. Bei der Arbeit in einem Wahlvorstand handelt es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit, zu deren Übernahme grundsätzlich alle Wahlberechtigten verpflichtet sind***. Für jeden Stimmbezirk wird ein Wahlvorstand einberufen.
Die Wahlvorstände sind so zusammengesetzt, dass sich in jedem Wahlvorstand mit dem Wahlgeschäft erfahrene Personen befinden.
* § 9 Abs. 2 Satz 3 Bundeswahlgesetz -BWG- und § 6 Bundeswahlordnung -BWO-, § 5 Abs. 3 Europawahlgesetz -EuWG- und § 6 Europawahlordnung -EuWO-, § 11 Abs. 1 Landeswahlgesetz -LWahlG- und § 5 Landeswahlordnung -LWahlO-, § 2 Abs. 4 Kommunalwahlgesetz -KWahlG- und § 7 Kommunalwahlordnung -KWahlO-
** § 6 Abs. 10 BWO, § 6 Abs. 10 EuWO, § 5 Abs. 9 LWahlO, § 7 Abs. 10 KWahlO
*** § 11 BWG, § 4 EuWG in Verbindung mit § 11 BWG, § 12 Abs. 1 LWahlG, § 2 Abs. 9 KWahlG
Für die Beantwortung weiterer Fragen sind wir gerne für Sie da:
Zusätzliche telefonische Servicezeit Dienstag und Mittwoch 13 bis 16 Uhr
0228 773501
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