Source: http://enev-online.eu/geg/referentenentwurf/text/%A7_51_primaerenergetische_bewertung_bestehende_gebaeude.htm
Timestamp: 2019-09-23 16:06:23
Document Index: 335531408

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 49', '§ 22', '§ 23', '§ 22', '§ 24', '§ 26', '§ 34', '§ 49', '§ 52']

GEG 2018 Referentenentwurf § 51 Primärenergetische Bewertung bestehender Gebäude
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§ 51 Primärenergetische Bewertung bestehender Gebäude
(1) Die Anforderungen des § 49 gelten als erfüllt, wenn
das geänderte Wohngebäude insgesamt
den Jahres-Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes gemäß der Anlage 1 zu diesem Gesetz und
den Höchstwert des spezifischen, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlusts nach Absatz 2,
das geänderte Nichtwohngebäude insgesamt
den Jahres-Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes gemäß der Anlage 2 zu diesem Gesetz und
das auf eine Nachkommastelle gerundete 1,25-Fache der Höchstwerte der mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche gemäß der Anlage 3 zu diesem Gesetz
(2) Der Höchstwert nach Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b) beträgt
bei freistehenden Wohngebäuden mit einer Gebäudenutzfläche von bis zu 350 Quadratmetern 0,40 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²·K)),
bei freistehenden Wohngebäuden mit einer Gebäudenutzfläche von mehr als 350 Quadratmetern 0,50 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²·K)),
bei einseitig angebauten Wohngebäuden 0,45 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²·K)) und
bei allen anderen Wohngebäuden 0,65 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²·K)).
(3) In den Fällen des Absatzes 1 sind die Berechnungsverfahren nach § 22 Absatz 1 oder Absatz 2 oder nach § 23 Absatz 1 und 2 unter Beachtung der Maßgaben nach § 22 Absatz 4 bis 6, des § 24, der §§ 26 bis 32 und der §§ 34 und 35 sowie nach Maßgabe von Satz 2 entsprechend anzuwenden. Soweit
Angaben zu geometrischen Abmessungen von Gebäuden fehlen, können diese durch vereinfachtes Aufmass ermittelt werden,
energetische Kennwerte für bestehende Bauteile und Anlagenkomponenten nicht vorliegen, können gesicherte Erfahrungswerte für Bauteile und Anlagenkomponenten vergleichbarer Altersklassen verwendet werden.
(4) Bei Anwendung von Absatz 2 Satz 2 können anerkannte Regeln der Technik verwendet werden. Die Einhaltung solcher Regeln wird vermutet, soweit Vereinfachungen für die Datenaufnahme und die Ermittlung der energetischen Eigenschaften sowie gesicherte Erfahrungswerte verwendet werden, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam im Bundesanzeiger bekannt gemacht worden sind. Satz 2 kann auch in den Fällen des § 49 sowie des § 52 angewendet werden.