Source: https://gesetze-in-app.de/MarkenG/4
Timestamp: 2019-03-21 00:15:36
Document Index: 269368400

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'BGH', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§4', 'BGH', '§4', 'BGH', 'BGH', '§4', 'BGH', '§ 4', '§ 3', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 4', '§ 4', 'BGH', '§ 4', '§ 3', 'BGH', 'BGH', '§ 4', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 4', 'BGH', '§ 25', '§ 4', 'BGH', '§ 16', 'BGH', '§ 4', 'BGH', 'BGH']

§ 4 MarkenG: Entstehung des Markenschutzes
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2012, Az. I-ZB 89/11 -9- entsprechend anzuwenden (vgl. Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy aaO § 4 MarkenG Rn. 6; Fezer aaO § 4 Rn. 101; Ingerl/Rohnke aaO § 4 Rn. 9; Hacker in Ströbele/Hacker aaO §4 Rn. 18).
BGH, URTEIL vom 4.8.2006, Az. I ZR 270/03 Eine Verkehrsgeltung des nachgeahmten Erzeugnisses i.S. von §4 Nr. 2 MarkenG ist dafür nicht erforderlich (BGH, Urt. v. 8.11.2001 -1 ZR 199/99, GRUR 2002, 275, 277 = WRP 2002, 207 - Noppenbahnen).
BGH, URTEIL vom 3.8.2011, Az. 1 ZR 188/09 In Anlehnung an die für die Verkehrsgeltung im Markenrecht geltenden Grundsätze (vgl. BGFI, Urteil vom 26. Juni 2008 -1 ZR 190/05, GRUR 2008, 917 Rn. 38 = WRP 2008, 1319 - EROS; Fezer aaO §4 MarkenG Rn. 122 f.) reicht es insoweit aus, wenn ein jedenfalls nicht unerheblicher Teil der relevanten Verkehrskreise ein Gebäude in entsprechender Weise benennt.
BGH, URTEIL vom 4.8.2003, Az. I ZR 23/01 a)	An einem Zeichen, das in einer Farbe ohne räumliche Begrenzung besteht, können nach § 4 Nr. 2 MarkenG die Rechte einer Benutzungsmarke erworben werden, wenn die allgemeinen Kriterien der Markenfähigkeit (§ 3 MarkenG) gegeben sind und für das Zeichen durch Benutzung Verkehrsgeltung erlangt worden ist (vgl. BGHZ 140, 193, 195 - Farbmarke gelb/schwarz; BGH, Beschl. v. 19.9.2001 - I ZB 3/99, GRUR 2002, 427, 428 = WRP 2002, 450
BGH, URTEIL vom 4.8.2003, Az. I ZR 23/01 aa) Das für den Erwerb einer Benutzungsmarke im Sinne des § 4 Nr. 2 MarkenG notwendige Maß an Verkehrsgeltung eines Zeichens kann nicht in der Weise festgelegt werden, daß einem prozentmäßig bestimmten Anteil der angesprochenen Verkehrskreise bekannt sein müsse, daß das Zeichen für bestimmte Waren oder Dienstleistungen auf die Herkunft aus einem bestimmten Unternehmen hinweist (vgl. Ströbele/Hacker aaO § 4 Rdn. 47 ff.; Ingerl/Rohnke aaO § 4 Rdn. 17 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.1.2009, Az. 1 ZR 195/06 22	b)	An	einem Zeichen, das in einer Farbe oder in einer Farbkombination ohne konkrete Konturierung besteht, können die Rechte einer Benutzungsmarke nach § 4 Nr. 2 MarkenG erworben werden, wenn die allgemeinen Kriterien der Markenfähigkeit (§ 3 MarkenG) gegeben sind und für das Zeichen durch Benutzung Verkehrsgeltung erlangt worden ist (BGHZ 156, 126, 134 - Farb-markenverletzung I, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.1.2009, Az. 1 ZR 195/06 Das schließt es zwar nicht aus, dass eine einzelne Farbe ohne räumliche Begrenzung die Voraussetzungen der Benutzungsmarke nach § 4 Nr. 2 MarkenG erfüllen kann (vgl. BGHZ 156, 126, 135 - Farbmarkenverletzung I).
BGH, URTEIL vom 4.1.2009, Az. 1 ZR 195/06 Soweit älteren Entscheidungen des Senats zu dem Ausstattungsschutz nach § 25 WZG etwas anderes zu entnehmen sein sollte (vgl. BGH GRUR 1968, 371, 374 - Maggi; GRUR 1982, 672, 674 - Aufmachung von Qualitätsseifen), lässt sich dies auf den Schutz von Marken kraft Verkehrsgeltung i.S. von § 4 Nr. 2 MarkenG nicht übertragen.
BGH, URTEIL vom 4.2.1997, Az. I ZR 246/94 Das Berufungsgericht hat indes keine Feststellungen dazu getroffen, daß die Klägerinnen Kennzeichenschutz an der streitigen Farbkombination durch Benutzung als Ausstattung im Sinne von § 25 WZG (nunmehr § 4 Nr. 2 MarkenG) oder als eines der Ausstattung nahekommenden besonderen Geschäftsabzeichens (vgl. BGHZ 4, 167, 168 - DUZ) im Sinne des § 16
BGH, URTEIL vom 4.2.1997, Az. I ZR 246/94 Die Grenzen eines kraft Benutzung gewährten kennzeichenrechtlichen Schutzes, die im Interesse der Rechtssicherheit an einem bestimmten Ausmaß der errungenen Verkehrsbekanntheit, eben der Verkehrsgeltung im Sinne des § 4 Nr. 2 MarkenG, gezogen worden sind, sollen nicht ohne sorgfältige Beachtung aus wettbewerbsrechtlichen Erwägungen ausgedehnt werden (BGHZ 19, 23, 27 f. - Magirus; BGH, Urt. v. 26.6.1968 - I ZR 24/66, GRUR 1969, 190, 191 = WRP 1968, 369 - hala-zon).