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Timestamp: 2016-10-21 18:29:40
Document Index: 113719565

Matched Legal Cases: ['Art. 117', 'Art. 90', 'Art. 114', 'Art. 75', 'Art. 74', 'Art. 113', 'Art. 116', 'BGE', 'Art. 117', 'Art. 106', 'Art. 118', 'Art. 118', 'Art. 116', 'Art. 117', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 117', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 412', 'Art. 413', 'Art. 1', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 412', 'Art. 412', 'Art. 413', 'BGE', 'Art. 413', 'Art. 413', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

4D_43/2014 (19.11.2014)
4D_43/2014 � � Urteil vom 19. November 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Bachmann,
vertreten durch Rechtsanw�lte Andr� Adly Girguis und Roger B�chi,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, vom 6. Mai 2014.
A.a.�Die A.________ AG stand mit der B.________ AG im Zusammenhang mit ihrer Suche nach einer Arbeitnehmerin in der Funktion als Office Manager und Assistenz f�r den Executive Chairman und Verwaltungsratspr�sidenten C.________ in Kontakt. Die Personalberatungsgesellschaft �bermittelte C.________ drei Bewerbungsdossiers. Darunter befand sich auch dasjenige von D.________, welche in der Folge gem�ss Arbeitsvertrag vom 4. Juli 2011 mit Arbeitsbeginn am 13. Juni 2011 von der A.________ AG eingestellt wurde. Vereinbart wurde ein Jahresbruttolohn von Fr. 97'500.--. D.________ k�ndigte diese Anstellung kurze Zeit sp�ter, am 29. Juli 2011, per Ende August 2011. Die Rechnung der B.________ AG vom 30. Juni 2011 f�r die Vermittlung von D.________ an die A.________ AG �ber Fr. 21'902.40 blieb unbezahlt.
A.b.�Mit Klage vom 9. Mai 2012 beantragte die B.________ AG dem Kantonsgericht Zug, die A.________ AG sei zu verpflichten, ihr Fr. 17'521.90 zuz�glich Zins zu 5 % seit 7. August 2011 zu bezahlen und der Rechtsvorschlag in der beim Betreibungsamt Zug eingeleiteten Betreibung sei zu beseitigen. Im Rahmen des erstinstanzlichen Beweisverfahrens wurden E.________, Mitarbeiter der B.________ AG, und F.________, Mitglied des Verwaltungsrates der B.________ AG, sowie C.________ befragt. In der anschliessenden Hauptverhandlung vom 15. Januar 2013 reduzierte die B.________ AG den eingeklagten Forderungsbetrag auf Fr. 16'848.--. Der Einzelrichter am Kantonsgericht Zug verpflichtete die A.________ AG, der B.________ AG Fr. 16'848.-- nebst Zins und Zahlungsbefehlskosten zu bezahlen und stellte fest, die beim Betreibungsamt Zug angehobene Betreibung k�nne im Umfang von Fr. 16'848.-- nebst Zins zu 5 % seit 5. September 2011 fortgesetzt werden (Entscheid vom 13. Mai 2013).
Eine gegen diesen Entscheid erhobene Berufung der A.________ AG wies das Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 6. Mai 2014 ab, soweit es darauf eintrat (Dispositiv-Ziffer 1); es auferlegte der A.________ AG f�r das Berufungsverfahren eine Entscheidgeb�hr von Fr. 2'350.-- (Dispositiv-Ziffer 2) und eine Parteientsch�digung zugunsten der B.________ AG von Fr. 2'550.-- (Dispositiv-Ziffer 3).
Mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde beantragt die A.________ AG, die Dispositiv-Ziffern 1, 2 und 3 des Obergerichtsurteils vom 6. Mai 2014 seien aufzuheben, die Forderungen der B.________ AG von Fr. 16'848.-- (nebst Zins zu 5 % seit 7. August 2011) und von Fr. 103.-- f�r Zahlungsbefehlskosten sowie das Begehren der B.________ AG um Fortsetzung der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Zug im Umfang von Fr. 16'848.-- (nebst Zins zu 5 % seit 5. September 2011) seien abzuweisen; eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an das Obergericht zur�ckzuweisen. Ferner wird das Rechtsbegehren gestellt, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Das Obergericht des Kantons Zug schliesst auf Abweisung der Beschwerde und verzichtet unter Hinweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid vom 6. Mai 2014 auf weitere Ausf�hrungen; dem Gesuch um aufschiebende Wirkung opponiert es nicht. Die B.________ AG beantragt, das Gesuch um aufschiebende Wirkung sei abzuweisen, ebenso die Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und der Entscheid des Obergerichts sei zu best�tigen.
Das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wurde mit Pr�sidialverf�gung vom 3. September 2014 abgewiesen.
Der angefochtene Entscheid des Obergerichts des Kantons Zug vom 6. Mai 2014 ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 117 in Verbindung mit Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 114 in Verbindung mit Art. 75 Abs. 1 BGG). Der Streitwert erreicht die erforderliche Streitwertgrenze von Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG (Fr. 30'000.--) nicht, weshalb die Beschwerde in Zivilsachen nicht offensteht. Die erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist demnach zul�ssig (Art. 113 BGG).
2.1.�Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 116 BGG). Die beschwerdef�hrende Partei muss angeben, welches verfassungsm�ssige Recht verletzt wurde, und substanziiert darlegen, worin die Verletzung besteht (BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweis). Das Bundesgericht kann die Verletzung eines Grundrechtes nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 118 BGG). Es kann davon nur abweichen, wenn die Sachverhaltsfeststellung unter Verletzung eines verfassungsm�ssigen Rechts zustande kam (Art. 118 Abs. 2 und Art. 116 BGG), was in der Beschwerde pr�zise geltend zu machen ist (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 332 E. 2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 445 mit Hinweis).
2.2.1.�Wird dem kantonalen Gericht Willk�r (Art. 9 BV) in der Ermittlung des Sachverhaltes vorgeworfen, so hat die beschwerdef�hrende Partei darzutun, dass die willk�rlichen Feststellungen erhebliche Tatsachen betreffen und sich auf den Entscheid ausgewirkt haben, rechtfertigt sich dessen Aufhebung doch von vornherein nur, wenn er sich nicht nur in einzelnen Punkten seiner Begr�ndung, sondern auch im Ergebnis als verfassungswidrig erweist. Willk�r liegt dabei nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 129 I 8 E. 2.1 S. 9).
2.2.2.�Wer den Sachverhalt erg�nzen will, hat mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (vgl. Urteile des Bundesgerichts 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 117 i.V.m. Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde ebenfalls n�her darzulegen ist (vgl. BGE 133 III 393 E. 3 S. 395).
3.1.�Schon im vorinstanzlichen Verfahren war unbestritten, dass C.________ die Beschwerdegegnerin am 19. Mai 2011 telefonisch kontaktiert hatte, um deren Dienste bei der Suche nach einer neuen Assistentin in Anspruch zu nehmen. Das Obergericht erachtete es als erstellt, dass die Parteien f�r die Besetzung der Stelle einen - g�ltigen - M�klervertrag nach Art. 412 ff. OR abgeschlossen haben. Aufgrund des Verhaltens der Beschwerdef�hrerin habe die Beschwerdegegnerin davon ausgehen d�rfen, dass die Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen (AGB) der Letzteren auf das Vertragsverh�ltnis Anwendung finden w�rden, respektive Vertragsbestandteil geworden seien. Denn anl�sslich des Telefongespr�chs vom 19. Mai 2011 sei die Provisionsh�he zwar thematisiert worden, ohne dass eine Einigung dar�ber erzielt worden w�re, noch am gleichen Tag aber habe die B.________ AG per E-Mail ein erstes Bewerbungsdossier mit dem ausdr�cklichen Hinweis auf die AGB im Anhang ("You find our business conditions in German in the third PDF") geschickt. Eine Reaktion der Beschwerdef�hrerin auf die Zusendung der AGB sei weder dokumentiert noch erstellt. Nach Erhalt der weiteren zwei Bewerbungsdossiers inklusive der AGB habe die Beschwerdef�hrerin mit allen drei Kandidatinnen Bewerbungsgespr�che durchgef�hrt. Die Beschwerdegegnerin habe dieses Verhalten zu Recht als Einverst�ndnis auch zum Inhalt der beigef�gten AGB verstehen d�rfen. W�re die A.________ AG mit dem Inhalt der AGB nicht einverstanden gewesen, h�tte sie umgehend bei der B.________ AG reklamieren m�ssen oder zumindest die ihr zugestellten Bewerbungsdossiers nicht verwenden d�rfen. Durch ihr Verhalten habe sie stillschweigend den in den AGB enthaltenen Vertragsbestimmungen zugestimmt. Die Qualifikation des M�klervertrags als Nachweis- oder Vermittlungsm�kelei sei nur von geringer Bedeutung. Entscheidend sei, dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund der Vermittlungst�tigkeit der Beschwerdegegnerin mit D.________ einen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe, weshalb der B.________ AG gem�ss Art. 413 Abs. 1 OR grunds�tzlich ein M�klerlohn zustehe. Das Kantonsgericht habe in nachvollziehbarer Weise aufgezeigt, wie sich die der Beschwerdegegnerin zugesprochene Provision von Fr. 16'848.-- (gest�tzt auf die AGB) errechne. Der von der A.________ AG geltend gemachte Schaden von Fr. 18'750.-- infolge Schlechterf�llung sei bereits vom Kantonsgericht mangels gen�gender Substanziierung verneint worden. Selbst wenn auf die neuen Ausf�hrungen der A.________ AG eingetreten werden k�nnte, wonach nun die Lohnausgaben f�r D.________ als positives Vertragsinteresse zu bezeichnen seien, w�re der von ihr behauptete Schaden in der H�he von Fr. 18'750.-- nicht belegt.
3.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanz habe Art. 1 OR, das Konsensprinzip sowie den Anspruch auf ein faires Verfahren und die Beweislastverteilungsregel von Art. 8 ZGB in haltloser und willk�rlicher Weise verletzt. Unter Berufung auf Thomas Koller, AGB-Kontrolle und UN-Kaufrecht, in: Besonderes Vertragsrecht - aktuelle Probleme, in: Festschrift f�r Heinrich Honsell, 2002, S.223 ff., f�hrt sie aus, f�r einen wirksamen Einbezug der AGB in den Vertrag sei erforderlich, dass diese dem Vertragsgegner vor Vertragsschluss ausgeh�ndigt werden oder dass ihm zumindest ausdr�cklich die M�glichkeit einger�umt werde, von diesen AGB rechtzeitig und in Ruhe Kenntnis zu nehmen. Sie unterl�sst es jedoch, den Hinweis des Autors wiederzugeben, wonach es den Parteien freistehe, die AGB auch erst zu �bernehmen, nachdem sie den Vertrag bereits abgeschlossen haben, was allerdings eine Modifikation des bereits geschlossenen Vertrags voraussetze (Koller, a.a.O., S. 228). Es er�brigt sich, n�her auf diese Textstellen und die Behauptung der Beschwerdef�hrerin einzugehen, die AGB seien nachgeschoben worden. In Anbetracht der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin die AGB noch am gleichen Tag nach dem Telefongespr�ch vom 19. Mai 2011 an die Beschwerdef�hrerin �bermittelt hatte, die A.________ AG also im Besitz der allgemeinen Vertragsbestimmungen war, als sie die drei von der B.________ AG vorgeschlagenen Personen zu Bewerbungsgespr�chen eingeladen hatte, ist die Annahme der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrerin habe den AGB (somit auch den darin enthaltenen Honorarans�tzen) konkludent zugestimmt, unabh�ngig davon, ob von einer entsprechenden Abrede im Zeitpunkt des Vertragsschlusses oder erst im Nachgang dazu ausgegangen wird, nicht willk�rlich. Die Behauptungen, C.________ sei der deutschen Sprache nicht ausreichend m�chtig gewesen, um die in Deutsch abgefassten AGB zu verstehen, und die Beschwerdegegnerin habe zudem den Nachweis nicht erbracht, dass ein Honorar auf Erfolgsbasis (Ziff. 1 der AGB) und nicht ein solches auf Mandatsbasis (Ziff. 2 der AGB) abgemacht worden sei, sind neu, weshalb das Bundesgericht darauf und auf die damit im Zusammenhang stehenden R�gen der Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren und die Beweislastverteilungsregel von Art. 8 ZGB nicht eingehen kann.
3.2.2.�In der Verfassungsbeschwerde wird zudem ger�gt, die Vorinstanz verletze in willk�rlicher Weise Art. 8 ZGB in Verbindung mit Art. 412 OR, weil sie die Qualifikation des M�klervertrags als Nachweis- oder Vermittlungsm�kelei offen lasse und f�r den Provisionsanspruch als ausreichend qualifiziere, dass ein Arbeitsvertrag zwischen der Beschwerdef�hrerin und D.________ abgeschlossen worden sei. Mit dem blossen Nachweis eines Interessenten verdiene der Vermittlungsm�kler jedoch die Provision selbst dann nicht, wenn ein Vertrag tats�chlich zustande komme.
Durch den M�klervertrag erh�lt der M�kler gem�ss Art. 412 Abs. 1 OR den Auftrag, gegen eine Verg�tung, Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages nachzuweisen (Nachweism�kelei) oder den Abschluss eines Vertrages zu vermitteln (Vermittlungsm�kelei). Die T�tigkeit des Nachweism�klers beschr�nkt sich auf die Bekanntgabe einer oder mehrerer konkret bestimmter Abschlussgelegenheiten, w�hrend der Vermittlungsm�kler auf den Vertragsabschluss aktiv hinwirkt. In beiden F�llen setzt der Anspruch auf den M�klerlohn einen Kausalzusammenhang zwischen der T�tigkeit des M�klers und dem tats�chlichen Zustandekommen des Hauptvertrags bzw. Zielgesch�fts voraus ("Erfolgsbedingtheit"; Urteil 4A_283/2012 vom 31. Juli 2012 E. 5.2). Der M�klerlohn ist gem�ss der dispositiven Bestimmung in Art. 413 Abs. 1 OR denn auch (erst) verdient, sobald das Zielgesch�ft durch Nachweis oder Vermittlung des M�klers zustande gekommen ist (Urteil 2C_1026/2012 vom 1. April 2013 E. 2.1; zitiertes Urteil 4A_283/2012 E. 4.1; BGE 131 III 268 E. 5.1.2 S. 275; 124 III 481 E. 3a S. 482 f.; 114 II 357 E. 3a S. 359; 106 II 224 E. 4 S. 225; 97 II 355 E. 3 S. 357; vgl. zum Ganzen Caterina Ammann, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Aufl. 2011, N. 8 zu Art. 413 OR). Im vorliegenden Fall trifft es zu, dass sich die Vorinstanz nicht abschliessend f�r Nachweis- oder Vermittlungsm�kelei ausgesprochen hat. Sie stellt zwar fest, dass die �bereinstimmenden Aussagen von C.________ und E.________, wonach eine Teilnahme der B.________ AG an Vorstellungsgespr�chen nicht vereinbart worden sei, eher f�r Nachweism�kelei sprechen w�rden, vertritt jedoch die Ansicht, dass die Qualifikation des M�klervertrags nur von geringer Bedeutung sei, denn so oder anders stehe der Beschwerdegegnerin gem�ss Art. 413 Abs. 1 OR grunds�tzlich ein M�klerlohn zu, da infolge ihrer Vermittlungst�tigkeit zwischen der Beschwerdef�hrerin und D.________ ein Arbeitsvertrag zustande gekommen sei. Die gegen diese Betrachtungsweise erhobenen Einw�nde der Beschwerdef�hrerin verm�gen keine Willk�r aufzuzeigen. Soweit sie n�mlich behauptet, die Beschwerdegegnerin habe neben der Nennung von m�glichen Stellenbewerbern diverse T�tigkeiten zur F�rderung der beidseitigen Abschlussbereitschaft �bernommen, insbesondere - gem�ss den AGB - die Beratung und Betreuung bis zur Vertragsunterzeichnung, kann sie daraus von vornherein nichts zu ihren Gunsten ableiten. Als Vertrag des Privatrechts kommt der M�klervertrag durch �bereinstimmende gegenseitige Willens�usserung der Parteien zustande (Art. 1 OR). Eine solche liegt vor, wenn jede Partei die andere tats�chlich richtig verstanden hat, die Parteien mithin �bereinstimmend einen Vertrag bestimmten Inhalts abschliessen wollten (tats�chlicher Konsens). Hat eine Partei die andere nicht tats�chlich richtig verstanden, kommt das Vertrauensprinzip zum Zug, das heisst die Erkl�rung der anderen Partei ist so auszulegen, wie sie der Empf�nger nach Treu und Glauben verstehen durfte und musste (normativer Konsens; BGE 132 III 626 E. 3.1; 123 III 35 E. 2b; Gauch/Schluep/Schmid/Rey, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 10. Aufl. 2014, Rz. 315 ff.). Es ist nicht nachvollziehbar, aus welchen Gr�nden die Annahme der Vorinstanz, wonach ein M�klervertrag zustande gekommen und demnach der M�klerlohn grunds�tzlich geschuldet sei, ein verfassungsm�ssiges Recht verletzen sollte. Die Beschwerdef�hrerin �bersieht, dass sich an ihrer grunds�tzlichen Leistungspflicht selbst dann nichts ge�ndert h�tte, wenn die Vorinstanz ausdr�cklich Vermittlungsm�kelei angenommen h�tte. Das letztinstanzlich vorgebrachte Argumentarium der Beschwerdef�hrerin ist nicht geeignet, das Zustandekommen des M�klervertrages in Zweifel zu ziehen, sondern beschl�gt im Grunde genommen die Frage, ob eine Schlechterf�llung des M�klervertrags vorliege. Eine nicht geh�rige Erf�llung �ndert jedoch am Zustandekommen des Vertrags zwischen den Parteien nichts.
3.2.3.�Die Beschwerdef�hrerin behauptet schliesslich, die Vorinstanzen h�tten ihr die M�glichkeit vereitelt, die v�llige Unbrauchbarkeit der Arbeit von D.________ und den dadurch entstandenen Schaden in der H�he der Lohnzahlungen an diese von gesamthaft Fr. 18'750.-- nachzuweisen, weil sie dem Antrag auf Zeugeneinvernahme der Leiterin des Rechnungswesens und Mitarbeitern von D.________, G.________, nicht nachgekommen seien. Damit sei ihr Recht auf Beweis (Art. 29 Abs. 2 BV) und auf ein faires Verfahren verletzt worden.
Gem�ss Art. 8 ZGB hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet (BGE 130 III 321 E. 3.1 S. 323; 128 III 271 E. 2a/aa S. 273 mit Hinweisen). Wenn die Vorinstanz in W�rdigung der vorhandenen Beweise eine rechtserhebliche Tatsache als bewiesen oder als widerlegt erachtet, liegt Beweisw�rdigung vor und eine Verletzung von Art. 8 ZGB, der an die Beweislosigkeit ankn�pft, f�llt ausser Betracht (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f.). Art. 8 ZGB regelt die Beweisw�rdigung nicht und schliesst auch die antizipierte W�rdigung von Beweisen nicht aus (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 602; 122 III 219 E. 3c S. 223 f.). Es ist dem Gericht somit nicht verboten, einem beantragten Beweismittel die Erheblichkeit oder Tauglichkeit abzusprechen oder auf die Abnahme von (weiteren) Beweisen zu verzichten, wenn es aufgrund der abgenommenen Beweise seine �berzeugung bereits gebildet hat und willk�rfrei davon ausgehen darf, diese w�rde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert werden (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 602; 129 III 18 E. 2.6 S. 24 f.). Im vorliegenden Fall qualifizierte die Vorinstanz das Vorbringen der Beschwerdef�hrerin in der Berufungsschrift, in welcher die Lohnausgaben f�r D.________ als positives Vertragsinteresse bezeichnet werden und dieses mit Fr. 18'750.-- beziffert wird, als unechtes Novum, weshalb sie in diesem Punkt auf die Berufung nicht eintrat. Dennoch hielt sie fest, dass - selbst wenn auf die neuen Ausf�hrungen eingetreten werden k�nne - der Schaden in der genannten H�he nicht belegt sei. Wenn die Beschwerdef�hrerin n�mlich den behaupteten Schaden mit den zweieinhalb Monatsl�hnen f�r D.________ gleichsetze, mache sie damit implizit wieder geltend, deren Arbeit sei wertlos gewesen, bzw. es habe keine Gegenleistung f�r die Lohnzahlung gegeben. Es sei jedoch nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdef�hrerin D.________ nicht bereits nach kurzer Zeit gek�ndigt habe, wenn sich die fehlende pers�nliche und fachliche Eignung nach der beschwerdef�hrerischen Behauptung doch schon unmittelbar nach Stellenantritt gezeigt habe. Da die Beschwerdef�hrerin dennoch am Arbeitsverh�ltnis mit D.________ festgehalten habe, k�nne von vornherein nicht von einer v�lligen Unbrauchbarkeit der Arbeitsleistungen ausgegangen werden. Aus den vorinstanzlichen Erw�gungen geht somit hervor, dass die Aussagen der G.________ nichts an dieser Einsch�tzung h�tten �ndern k�nnen, auch wenn sie - wie dies in den vorinstanzlichen Verfahren von der Beschwerdef�hrerin behauptet wurde - anl�sslich der Befragung best�tigt h�tte, dass D.________ kaum zu gebrauchen gewesen sei. Willk�r liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 III 209 E. 2.1 S. 211). Zu beachten ist, dass dem Sachgericht im Bereich der Beweisw�rdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht (vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 120 Ia 31 E. 4b S. 40; 118 Ia 28 E. 1b S. 30). Die (mit Bezug auf die unterbliebene Befragung von G.________ antizipierte) Beweisw�rdigung der Vorinstanz kann nicht als verfassungswidrig bezeichnet werden. Die Beschwerdef�hrerin nennt keine stichhaltigen Gr�nde, welche zur Annahme von Willk�r berechtigen w�rden. Inwieweit eine Verletzung von anderen verfassungsm�ssigen Rechten vorliegen soll, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, weshalb sich Weiterungen er�brigen.
Die Beschwerde ist unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 2 BGG).