Source: https://kompetenz-rpm.de/gutachten_aktuell_2019.php
Timestamp: 2019-02-22 00:08:25
Document Index: 59154040

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1666', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 4']

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Gutachten aktuell für
Familienrecht sowie weitere Rechtsthemen
Das Kompetenzzentrum für Gutachten bietet Live-Fortbildungen zu aktuellen Themen aus allen Bereichen des Gutachterwesens. Das etablierte virtuelle IMC®-Konferenzsystem ermöglicht ortsunabhängige Teilnahme an universitären Seminaren, Symposien und Konferenzen auf höchstem Niveau. Monatlich referieren international renommierte Experten zu aktuellen Themen aus dem Bereich Familienrecht und Straf-/Vollzugsrecht mit der Möglichkeit der anschließenden Diskussion.
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Einstündige Online-Fortbildung und Diskussion einmal im Monat donnerstags um 17 Uhr
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Fortbildungen zum Familienrecht
Kindeswohl und Migrationshintergrund
Referent: Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan,
Professor für Moderne Türkeistudien an der Universität Duisburg-Essen
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Der Vortrag fokussiert auf Fragen unterschiedlicher Erziehungsvorstellungen und Erziehunsgpraktiken im Kontext der Integratioin von zugewanderten Familien. Welche Implikationen haben diese für die forensische Praxis von Sachverständigen, Jugendamtsmitarbeitern und Familienrichtern?
Ein Rollendilemma: brauchen rechtspsychologische Gutachter die Approbation?
Referentin: Dr. Malgorzata Okulicz-Kozaryn,
Dozentin Bundeskriminalamt und Sachverständige
Seit über 10 Jahren findet die Diskussion um die Kompetenzabgrenzung zwischen approbierten Psychologen und Rechtspsychologen statt. So wurde 2007 von der Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, um die Frage zu klären, in welchen psychologischen Tätigkeitsbereichen der Approbationsvorbehalt gemäß dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) seine Gültigkeit hat. Trotz eines klaren Ergebnisses des Rechtsgutachten, dass die Tätigkeit des Rechtspsychologen als Sachverständiger nicht dem Approbationsvorbehalt gemäß § 1 PsychThG unterliegt (Vgl. Plagemann, 2007), wird die Diskussion um den Approbationsvorbehalt für die rechtspsychologischen Gutachter im Rahmen der aktuellen Novellierung des Psychotherapeutengesetzes fortgesetzt. Im Vortrag wird es vor allem der Frage nach sinnvollen, qualitätsfordernden Anforderungen an die rechtspsychologischen Sachverständigen nachgegangen.
Identitätsentwicklung von Kindern: die Bedeutung im Kontext von Trennung/Scheidung sowie bei Pflege- und Adoptivfamilien
Referentin: Dr. Ina Bovenschen,
Deutsches Jugendinstitut e.V., FAU Erlangen-Nürnberg
Im Vortrag wird zunächst ein kurzer Überblick über die Entwicklung von Selbst und Identität im Kindes- und Jugendalter gegeben. Darauf aufbauend wird diskutiert, welche Herausforderungen sich für die Entwicklung von Identität und Selbst für Kinder in Trennungs-/Scheidungs- und Patchworkfamilien stellen, ehe dann die Situation von Kindern in Pflegefamilien und Adoptivfamilien genauer betrachtet wird.
Doppeltes Residenzmodell - eine (überwiegend juristische) Bestandsaufnahme
Referentin: RA`in Dr. Barbara Ackermann-Sprenger,
Das Wechsel-, Pendel- oder Nestmodell trägt gesellschaftlichen Entwicklungen - und oft auch dem Kindeswohl - Rechnung. Bei der Bewältigung der rechtlichen Einbettung stehen Juristen vor neuen Fragen nicht nur aus dem Bereich des Sorgerechts, sondern auch des Kindes- und Ehegattenunterhalts. Bei der Empfehlung des Modells ist es sachgerecht, die sich ergebenden Folgen und Anforderungen an die Beteiligten einschätzen zu können.
Datenschutz in der familienrechtlichen Begutachtung
Referent: RA Martin Weber, LL.M.,
Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Familienrecht
Beleuchtet werden die praxisrelevanten Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung auf die Tätigkeit von Sachverständigen: Thema sind zunächst konkrete Fragen rund um die datenschutzkonforme Büroorganisation - insbesondere den Einsatz von Kommunikationstechnik im beruflichen Alltag; hierzu zählt der Umgang mit Cloud-Lösungen, Email, WhatsApp und Skype im Besonderen, aber auch die Nutzung von PCs, Diensttelefonen und weiteren Geräten im Allgemeinen. Beantwortet werden auch folgende Fragen: Wer ist - wann, worüber und in welcher Form - über die Datenverarbeitung zu informieren? In welchen Konstellationen sind Einwilligungen erforderlich? Wie sind Daten zu archivieren, wann sind sie zu löschen? Unter welchen Umständen wird ein Verarbeitungsverzeichnis benötigt, wann ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen?
Familiendiagnostische Testverfahren in der Begutachtung
Referent: Dr. Jörg Fichtner,
Forensischer Sachverständiger
Familiendiagnostische Testverfahren können eine wichtige Datenquelle in Gutachten zu Fragen des Umgangs, der Sorge oder auch der Kindeswohlgefährdung darstellen, zumal der Einsatz dieser Verfahren ein Alleinstellungsmerkmal psychologischer Sachverständiger ist. Neben Vorteilen wie z.B. Objektivität und Ökonomie lassen sich aber für die meisten Verfahren auch kritische Aspekte benennen. In dem Vortrag werden einiger der gängigsten Verfahren präsentiert und deren Vor- und Nachteile diskutiert.
Umgang mit dem Verdacht auf sexuellen Missbrauch in der familienrechtlichen Begutachtung
Referent: Dr. med. Christopher Goepel,
Leiter des Nationaler Dienst der Jugendpsychiatrie, Luxemburg
Bei der familienrechtlichen Begutachtung von hoch konflikthaften Trennungs- und Scheidungsangelegenheiten werden in zunehmender Häufigkeit auch Missbrauchsvorwürfe gegenüber dem Umgang fragenden Elternteil durch das betreuende Elternteil erhoben. Gründe dafür sind vielfältig und lassen sich oft in der eigenen Lebensgeschichte bzw. den Trennungsumständen finden. Nicht selten ist damit die Absicht verbunden, den Umgang fragenden Elternteil zu diskreditieren und ihn so von einem weiteren Kontakt mit dem eigenen Kind auszuschließen. Aufgrund der besonderen Situation besteht ein erhöhtes Risiko, dass das Kind in anfällig für Suggestions- und Autosuggestionsprozesse wird und sich solche Auffassungen eines Elternteils zu eigen macht. Der Vortrag beschäftigt sich deshalb unter anderem mit der Frage, wie mit Missbrauchsvorwürfen in der familienrechtlichen Begutachtung umgegangen werden sollte. Im Einzelnen geht es darum, wie diese Thematik mit Eltern und Kindern in der Begutachtung angesprochen werden soll bzw. wie mit einseitigen Interpretationen von Spielverhalten, Bildern und Bindungsauffälligkeiten durch das Umfeld als Grundlage von Missbrauchsfeststellungen im Begutachtungsprozess umgegangen werden kann. Auch die kontrovers diskutierte Frage, ob die Methode der Aussagepsychologie deshalb auch in diesen komplizierten Teilbereichen der familienrechtlichen Begutachtung Eingang finden könnte, wird behandelt. Abschließend wird anhand praktischer Empfehlungen vermittelt, wie die Vorbehalte eines - trotz gegenteiliger fachlicher oder juristischer Einschätzungen, weiter vom Missbrauch seines Kindes überzeugten - Elternteils bzw. dessen damit verbundene Umgangssperrung überwunden werden kann.
Rechtliche Stoplersteine zum Sachverständigenbeweis im familiengerichtlichen Verfahren
Referentin: Dr. Petra Pheiler-Cox,
Familienrichterin und Güterichterin für Familiensachen am AG Münster
Lehrbeauftragte an der WWU Münster
Der Vortrag erläutert typische Problemstellungen für Sachverständige aus der Perspektive der Familienrichterin. Dabei werden neben praktischen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Sachverständigem, Gericht und weiteren Beteiligten - insbesondere der Jugendhilfe - auch Aspekte wie Aufbewahrungspflichten oder Herausgabe von Unterlagen thematisiert.
Gefährdungseinschätzung im Kinderschutz und Erkenntnisse aus der Analyse problematischer Fallverläufe
Referentin: Christine Gerber, Dipl. Soz. Päd; M.A. Supervision,
Wissenschaftliche Referentin, Deutsches Jugendinstitut
Nach einer kurzen Einführung zu den gesetzlichen Grundlagen im Kinderschutz werden die einzuschätzenden Kriterien gemäß § 1666 BGB umrissen. Im Anschluss daran werden Erkenntnisse aus der Analyse von problematischen Fallverläufen im Kinderschutz in der Jugendhilfe vorgestellt.
Geschwister im Kontext von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung
Referentin: Dr. Susanne Witte,
In Forschung und Praxis werden Geschwister und ihre Beziehung zueinander oft nur nachrangig betrachtet. Dies gilt auch für den Bereich des Kinderschutzes. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Gefährdungsrisiko mehrerer Kinder in der Familie. Des Weiteren werden die Auswirkungen von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung auf die Geschwisterbeziehung dargestellt.
Bedarf der Umzug ins Ausland mit gemeinsamen Kindern einer Sorgerechtsentscheidung?
Referentin: RA`in Delerue,
Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin, Ausschuss Familien- und Erbrecht bei der Bundesrechtsanwaltskammer
Welcher Entscheidungsmaßstab ist zu berücksichtigen? 1628 oder 1671 BGB? – Es wird ein Überblick über die (uneinheitliche) Rechtsprechung in Deutschland gegeben.
Fortbildungen zu weiteren Rechtsthemen
Gutachten im Asylrecht
Referent: Dr. Constantin Hruschka,
Senior Researcher am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in München
Leitliniengerechte Begutachtung krankheitsbedingter Leistungseinschränkungen im Sozial- und Zivilrecht
Referent: Priv. Doz. Dr. Ralph Dohrenbusch,
Fast jeder zweite Rentenantrag wird heute wegen psychischer Störungen gestellt, ähnliche Tendenzen zeichnen sich ab bei der rechtlichen Bewertung von Arbeitsunfähigkeit, Dienstunfähigkeit, Berufsunfähigkeit, Erwerbsminderung, Behinderung usw. Der Vortrag führt in die psychologische und medizinische Begutachtung der beruflichen Leistungsfähigkeit ein und orientiert sich dazu an der aktuellen AWMF-Leitlinie zur Begutachtung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. Aspekte der Beurteilung motivationaler Prozesse und der Validierung von Beschwerden und Funktionsbeeinträchtigungen werden auf der Grundlage psychologischer Konzepte und Methoden zum einen systematisch, zum anderen exemplarisch erläutert.
Die Auswahl des Sachverständigen - Psychologie und/oder Psychiatrie - bei der Beurteilung der Schuldfähigkeit und bei Prognosegutachten
Referentin: Prof. Dr. Sabine Nowara,
Universität zu Köln, Sachverständige
Die Schuldfähigkeitsbegutachtung war / ist häufig eine Domäne der Psychiatrie. PsychologInnen, die eigenständig in diesem Bereich Gutachten erstatten, sind (leider) eher die Ausnahme. Diesbezüglich sollen die Hintergründe erläutert und Argumente diskutiert werden, die für eine „Gleichberechtigung“ in diesem Feld werben. Im Rahmen der Prognosebegutachtung scheinen diesbezüglich deutliche Veränderungen erzielt zu sein, jedoch sollen auch die Gründe für die Beauftragung der einen oder anderen Berufsgruppe beleuchtet und hinterfragt werden.
Begutachtung bei Stalking
Referentin: Prof. Dr. med. Elmar Habermeyer,
Direktor, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
Stalking Konstellationen sind ausgesprochen heterogen und spiegeln einen weiten Bereich zwischen Beziehungskonflikt und wahnhafter Störung wider. Obwohl viele Täter auffällige Persönlichkeitszüge oder auch depressiv-dysphor anmutende Symptome zeigen, imponiert nur ein geringer Teil der Stalker als psychisch schwer gestört. Als Prototyp für diese psychiatrisch relevante Gruppe können die psychotischen Stalker (z.B. mit einer Erotomanie) gelten. Bei gutachterlichen Aussagen zur Schuldfähigkeit sind angesichts der Heterogenität des Klientels differenzierte Überlegungen erforderlich: Nach sorgfältiger Diagnostik sollten Einbußen der Einsichts- und Steuerungsfähigkeit unter Bezugnahme auf Einschränkungen der Handlungskompetenzen bei psychotischen Stalkern beurteilt werden.
Mindeststandards sind wichtig - aber was kommt dann?
Referentin: Dr. med. Nalah Saimeh,
Seit der Publikation der Mindeststandards für Schuldfähigkeits- und Prognosegutachten hat sich insgesamt die Qualität der Gutachten deutlich verbessert. Deutlich dazu beigetragen hat auch die Vielzahl der intensiven und immer wieder lehrreichen Workshops zu allen Gebieten der forensisch- psychiatrischen Begutachtung. Ein Problem ergibt sich aber dann, wenn zwar die Mindeststandards akribisch eingehalten werden und von daher ein gutes Gutachten vorliegt, aber die Person, auf die es zugeschnitten sein soll, dadurch nicht erfasst wird. Man kann auch mit einem perfekten Gutachten an einem Menschen vorbei schreiben.
Darstellung des aussagepsychologischen Sachverständigengutachtens im Urteil nach der neuesten BGH-Rechtsprechung des BGH und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für das Gutachten
Referent: VorsRiLG Marcus Teich,
Der Vortrag befasst sich mit der Frage, wie ein aussagepsychologisches Gutachten im Urteil zu verarbeiten ist, also welche Fragen und Problemstellungen im Urteil erörtert werden müssen. Das führt automatisch zu der Frage der inhaltlichen Anforderungen an ein aussagepsychologisches Gutachten, da das Gericht spätestens in der Hauptverhandlung gehalten ist, die Fragestellungen mit dem Aussagepsychologen zu erörtern. Der BGH hat nach der Grundsatzentscheidung aus dem Jahr 1999 in einer Vielzahl von Entscheidungen inzwischen die Anforderungen an die Urteilsabfassung in Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen und damit auch an den Gutachteninhalt präzisiert. Die aktuelle BGH-Rechtsprechung soll dargestellt und auf aussagepsychologische Problemstellungen hingewiesen werden.
Übertragbarkeit aussagepsychologischer Standards in das Asylverfahren
Referentin: RA`in Inga Stremlau,
Ebenso wie in anderen Rechtsgebieten kommt es auch im Asylverfahren bei der Entscheidung über die gestellten Anträge in Ermangelung objektiver Beweise oftmals ganz entscheidend darauf an, ob die Ausführungen des Antragstellers im Rahmen der Anhörung vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für glaubhaft befunden werden oder nicht. Die Problematik besteht u.a. auch darin, dass die Anhörungen meist von psychologisch ungeschultem Personal durchgeführt. Die abschließende Entscheidung wird sodann von weiteren Mitarbeitern getroffen, die in der Anhörung persönlich nicht zugegen waren. Etwaige Unwägbarkeiten, wie der Einfluss unzureichender Dolmetscherleistung und/oder die Traumatisierung des Antragstellers, werden bei der Einschätzung der Glaubhaftigkeit der Angaben gar nicht oder unzureichend berücksichtigt.
Psychologische Glaubhaftigkeitsbegutachtung bei Geständnis und Geständniswiderruf
Referent: Prof. Dr. Max Steller,
Zentrum für Aussagepsychologie Berlin
Der Wahrheitsgehalt von Geständnissen - auch und gerade bei Kapitaldelikten - kann nicht ohne Prüfung vorausgesetzt werden. Das belegen nachgewiesene Falschgeständnisse in spektakulären Fällen. Im Vortrag werden Gemeinsamkeiten und Besonderheiten bei der Anwendung der aussagepsychologischen Analysemethodik zur Beurteilung des Realitätsgehalts von Geständnissen bzw. ihren Widerrufen dargestellt.
Befragung bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch - Interviewtechniken im Spannungsfeld zwischen Unterstützung und Suggestionsvermeidung
Referentin: Prof. Dr. Renate Volbert,
In den letzten Dekaden ist intensiv beforscht worden, welche Befragungsformen am besten geeignet sind, qualitativ gute Aussagen von Kindern zu erhalten. Es besteht großer Konsens, dass Erzählaufforderungen und offene Fragen am besten geeignet sind, suggestive Befragungseinflüsse und Erinnerungsfehler zu vermeiden. Optimalerweise sollen Befragungstechniken aber nicht nur dazu beitragen, die Produktion fehlerbehafteter Informationen reduzieren. Vielmehr sollen Kinder, die tatsächliche Missbrauchserlebnisse gemacht, aber Schwierigkeiten haben, über ihre Erlebnisse zu sprechen, bestmöglich darin unterstützt werden, Aussagen zu machen. Erst in jüngerer Zeit sind aber verstärkt Bemühungen unternommen worden, Befragungstechniken zu entwickeln und zu erforschen, die das Wohlbefinden von Kindern in Befragungssituationen verbessern und die Offenbarungsbereitschaft erhöhen sollen ohne suggestiv zu wirken. In dem Vortrag wird ein Überblick über solche Befragungstechniken und den aktuellen Forschungsstand hierzu gegeben.
Suggestibilität - alte Weisheiten und neue Erkenntnisse
Referentin: Priv.Doz. Dr. Michaela Pfundmair,
Inwieweit Menschen für Suggestion empfänglich sind, ist interindividuell unterschiedlich ausgeprägt. Manche Menschen nehmen bereits nach einem sehr geringen, andere wiederum erst nach einem sehr hohen suggestiven Einfluss Informationen fälschlich an. Im Vortrag sollen alte und neue Befunde aus der Forschung elaboriert werden, die suggestibilitätsförderliche Faktoren identifizieren.
Selbstfürsorge für Sachverständige
Referentin: RA `in Anja Storch,
Rechtsanwältin, Mediatorin und Coach
Die Tätigkeit als Sachverständiger stellt neben der fachlichen oftmals auch eine hohe psychische Herausforderung an den Gutachter dar. Um dem standzuhalten und selbst gesund und leistungsfähig zu bleiben, ist eine aktive Selbstfürsorge von immenser Bedeutung. Der Vortrag zeigt wirksame Strategien auf, wie es gelingt, sich besser abzugrenzen, die eigenen Grenzen zu wahren, mit Loyalitäts- und Interessenkonflikten umzugehen und innere Kraftquellen zu nutzen.
45 € pro Fortbildung
oder günstiger im Abo: 11 x 40 € = 440 €
ermäßigt: 35 € pro Fortbildung
oder günstiger im Abo: 11 x 30 € = 330 €
Kosten weitere Rechtsthemen
oder günstiger im Abo: 12 x 30 € = 330 €
Mitglieder von Kooperationspartnern des Zentrums erhalten eine Ermäßigung.
Die Fortbildungen sind hier buchbar ab Anfang Januar.
Fortbildungsbescheinigungen werden erteilt. Für FachpsychologInnen für Rechtpsychologie BDP/DGPs wird 1 UE/Veranstaltung gem. § 4.9 WBO vergeben.
Die Registrierung erfolgt unter www.kompetenz-rpm.de. Für die Teilnahme benötigen Sie einen Computer mit Internetanschluss sowie ein Headset. Technischer Support ist gewährleistet.
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