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Timestamp: 2016-10-22 19:53:41
Document Index: 171994310

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 5/06 (01.12.2006)
I 5/06
R.________, 1946, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Alexander Weber, Werdstrasse 36, 8004 Z�rich,
R.________, geboren 1946, seit 1981 als selbstst�ndiger Grafiker t�tig, meldete sich am 12. Juli 2003 aufgrund von Depressionen und einer sozialen Phobie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich kl�rte in der Folge die gesundheitlichen und beruflich-erwerblichen Verh�ltnisse ab und liess im Rahmen der beruflichen Massnahmen eine Berufsberatung durchf�hren, welche sie verf�gungsweise am 26. April 2004 abschloss. Mit Verf�gung vom 14. Mai 2004 verneinte sie sodann den Anspruch auf eine Invalidenrente, da es dem Versicherten zumutbar sei, die T�tigkeit als Werbegrafiker im Angestelltenverh�ltnis ganztags auszu�ben und damit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Die gegen diese Verf�gung erhobene Einsprache wies die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 30. August 2004 ab.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid vom 11. November 2005).
R.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Rechtsbegehren, die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihm eine ganze, allenfalls eine Dreiviertels-Rente auszurichten; Eventuell habe sie ihm Berufsberatung sowie alle weiteren in Frage kommenden Massnahmen zur Wiedereingliederung zu gew�hren.
Im angefochtenen Entscheid werden die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Begriffe der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG) und der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG), �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente und die Bestimmung des Invalidit�tsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 1 IVG je in der bis 31. Dezember 2003 und ab 1. Januar 2004 geltenden Fassung) sowie �ber die Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 128 V 30 f. Erw. 1, vgl. ferner BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4 mit Hinweisen) und den Beginn des Rentenanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Hinweise zur Aufgabe des Arztes und der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung und zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
3.1 Nach zutreffender W�rdigung der medizinischen Akten ging die Vorinstanz gest�tzt auf den Bericht des Dr. med. S.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Zentrum X.________ (vom 18. Februar 2004), wo sich der Versicherte vom 4. August bis 29. September 2003 in tagesklinischer Rehabilitationsbehandlung befand, davon aus, dass der Beschwerdef�hrer in seiner angestammten Erwerbst�tigkeit als selbstst�ndiger Grafiker aufgrund der sozialen Phobie hinsichtlich der Kundenakquisition weiterhin zu 80 % arbeitsunf�hig ist. F�r den gestalterischen Teil seines Berufes hingegen und mithin als angestellter Grafiker beurteilte sie ihn wieder als voll arbeitsf�hig. Dies ist nicht zu beanstanden und wird denn von beschwerdef�hrerischer Seite auch nicht mehr bestritten. Streitig und zu pr�fen bleibt somit allein die Auswirkung der verbliebenen Arbeitsf�higkeit in erwerblicher Hinsicht.
3.2 Im Rahmen des Einkommensvergleichs setzte die Vorinstanz das Invalideneinkommen zu Recht aufgrund der Tabellenl�hne der vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) fest (vgl. dazu BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 f. Erw. 3b/aa und bb). Unter Zugrundelegung des tiefsten f�r planerische, zeichnerische und gestalterische T�tigkeiten durchschnittlichen Monatseinkommens von Fr. 5'149.- (inkl. Anteil 13. Monatslohn) im Jahre 2002 (LSE 2002, S. 53, Tabelle TA7, Anforderungsniveau 4) und unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung bei M�nnern (Die Volkswirtschaft 2005, Heft 10, S. 83, Tabelle B10.3) sowie der betriebs�blichen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft 2005, Heft 10, S. 82, Tabelle B9.2) errechnete sie f�r das Jahr 2004 (allf�lliger Rentenbeginn) ein Einkommen von Fr. 65'655.75. Von diesem auf Durchschnittswerten beruhenden Jahreseinkommen gew�hrte sie aufgrund des Umstandes, dass der Beschwerdef�hrer im Jahre 2004 58 Jahre alt war und als Angestellter in einem Betrieb neu anfangen m�sste, einen Abzug von 10 %, woraus ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 59'090.15 resultierte. Im weiteren erwog die Vorinstanz, dass bei einem Invalideneinkommen in dieser H�he unabh�ngig davon, ob bei der Ermittlung des Valideneinkommens von einem Jahreslohn von Fr. 60'000.-, wie der Beschwerdef�hrer bei der Anmeldung zum Leistungsbezug selbst angegeben habe, oder von einem Unternehmerlohn von Fr. 52'000.-, wie in der Erfolgsrechnung f�r die Jahre 2000 bis 2002 verbucht worden sei, ausgegangen werde, keine relevante Erwerbseinbusse ausgewiesen sei und damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Diesen Erw�gungen kann vollauf zugestimmt werden.
3.3 Die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen daran nichts zu �ndern. Wenn der Beschwerdef�hrer erneut vorbringt, aufgrund des Fortschritts und der massiven Ver�nderungen im grafischen Gewerbe k�nne nicht davon ausgegangen werden, dass er ohne die erforderlichen Computerkenntnisse als angestellter Grafiker t�tig sein und ein entsprechendes Einkommen erzielen k�nnte, womit diese T�tigkeit nicht als Verweisungsberuf dienen d�rfe, gilt festzustellen, dass der technische Fortschritt, wie die Vorinstanz zu Recht ausf�hrte, als invalidit�tsfremder Faktor bei der Invalidit�tsbemessung keine Ber�cksichtigung finden kann (BGE 107 V 21 Erw. 2c; AHI 1999 S. 238 f. Erw. 1). Zudem w�ren T�tigkeiten im konzeptionellen Bereich auch ohne Computerkenntnisse m�glich. �berdies w�rde selbst unter Annahme eines Einkommens f�r Hilfsarbeitert�tigkeiten und damit eines monatlichen Bruttolohns (Zentralwert bei Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) von im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) besch�ftigten M�nnern gem�ss Tabelle TA1 der LSE 2004 von Fr. 4'588.- und unter Ber�cksichtigung eines maximal zul�ssigen Abzuges von 25 % im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 60'000.- keine rentenrelevante Erwerbseinbusse resultieren. Es steht mithin ausser Frage, dass der Versicherte im Falle der Verwertung der ihm zumutbaren Restarbeitsf�higkeit ein rentenausschliessendes Invalideneinkommen von mehr als 60 % des Valideneinkommens erzielen k�nnte, womit kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung besteht.
Was schliesslich den im vorliegenden Verfahren erneut sinngem�ssen gestellten Eventualantrag auf Durchf�hrung von beruflichen Massnahmen betrifft, ist festzustellen, dass dies weder Gegenstand der angefochtenen Verf�gung noch des Einspracheentscheides bildete, weshalb die Vorinstanz darauf mangels Anfechtungsgegenstand zu Recht nicht eintrat (BGE 125 V 414 Erw 1a mit Hinweisen).