Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.08.2013&Aktenzeichen=XII%20ZB%20223%2F13
Timestamp: 2019-03-25 12:46:52
Document Index: 106352412

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH']

BGH, 07.08.2013 - XII ZB 223/13 - dejure.org
BGH, 07.08.2013 - XII ZB 223/13
FamFG § 276 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, Abs. 2
§ 276 Abs 1 S 2 Nr 2 FamFG, § 276 Abs 2 FamFG
Betreuungssache: Erforderlichkeit der Bestellung eines Verfahrenspflegers
Verfahrensfehler bei Betreuerbestellung wegen nicht erfolgter Bestellung eines Verfahrenspflegers
FamFG § 276 Abs. 1 S. 2 Nr. 2
Betreuungsrecht - Anordnung der Betreuung möglich: Verfahrenspfleger bestellen!
Pflicht zur Bestellung eines Verfahrenspflegers im Betreuungsverfahren
Anforderungen an das Gutachten im Betreuungsverfahren
Betreuungsrecht - Wann ist die Bestellung eines Verfahrenspflegers geboten?
Notariat Bad Saulgau, 15.10.2012 - III VG 22/12
LG Ravensburg, 03.04.2013 - 2 T 6/13
NJW 2013, 3522
NJW 2103, 3522
MDR 2013, 1183
FGPrax 2013, 262
FamRZ 2013, 1648
AnwBl 2013, 829
Rpfleger 2013, 675
Bestellung eine Verfahrenspflegers bei möglicher Anordnung einer Betreuung in …
Die Bestellung eines Verfahrenspflegers für den Betroffenen ist nach § 276 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 FamFG regelmäßig schon dann geboten, wenn der Verfahrensgegenstand die Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen lässt (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 15. Januar 2014, XII ZB 289/13, FamRZ 2014, 648; vom 7. August 2013, XII ZB 223/13, FamRZ 2013, 1648; vom 28. September 2011, XII ZB 16/11, FamRZ 2011, 1866 und vom 4. August 2010, XII ZB 167/10, FamRZ 2010, 1648).
Dabei unterfällt es der Überprüfung durch das Rechtsbeschwerdegericht, ob die den Tatsacheninstanzen obliegende Entscheidung ermessensfehlerfrei getroffen worden ist (…Senatsbeschlüsse vom 15. Januar 2014 - XII ZB 289/13 - FamRZ 2014, 648 Rn. 6 f.; vom 7. August 2013 - XII ZB 223/13 - FamRZ 2013, 1648 Rn. 10;… vom 28. September 2011 - XII ZB 16/11 - FamRZ 2011, 1866 Rn. 8 …und vom 4. August 2010 - XII ZB 167/10 - FamRZ 2010, 1648 Rn. 9 f.).
Selbst wenn dem Betroffenen nach der Entscheidung letztlich einzelne restliche Bereiche zur eigenverantwortlichen Wahrnehmung verblieben sind, entbindet dies jedenfalls dann nicht von der Bestellung eines Verfahrenspflegers, wenn die verbliebenen Befugnisse dem Betroffenen in seiner konkreten Lebensgestaltung keinen nennenswerten eigenen Handlungsspielraum belassen (…Senatsbeschlüsse vom 15. Januar 2014 - XII ZB 289/13 - FamRZ 2014, 648 Rn. 6; vom 7. August 2013 - XII ZB 223/13 - FamRZ 2013, 1648 Rn. 11;… vom 28. September 2011 - XII ZB 16/11 - FamRZ 2011, 1866 Rn. 9 …und vom 4. August 2010 - XII ZB 167/10 - FamRZ 2010, 1648 Rn. 13).
Eine Verfahrenspflegschaft ist nur dann nicht anzuordnen, wenn sie nach den gegebenen Umständen einen rein formalen Charakter hätte (Senatsbeschlüsse vom 7. August 2013 - XII ZB 223/13 - FamRZ 2013, 1648 Rn. 13;… vom 28. September 2011 - XII ZB 16/11 - FamRZ 2011, 1866 Rn. 13 …und vom 4. August 2010 - XII ZB 167/10 - FamRZ 2010, 1648 Rn. 15).
OLG Schleswig, 16.06.2016 - 10 UF 197/15
Paritätisches Wechselmodell; Kindeswohl
Der Senat hat das Gutachten hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Begründung, inneren Logik und Schlüssigkeit geprüft (vgl. BGH FamRZ 2013, 288 ; BGH FamRZ 2013, 1648) und zu einer Beanstandung keinerlei Anlass gefunden.
BGH, 11.12.2013 - XII ZB 280/11
Beschwerde im Betreuerbestellungsverfahren: Bestellung eines Verfahrenspflegers …
Diese Voraussetzungen lagen zwar im Verfahren vor dem Amtsgericht vor, weil der erstinstanzliche Verfahrensgegenstand die Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen ließ (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 4. August 2010 - XII ZB 167/10 - FamRZ 2010, 1648 Rn. 11 ff.;… vom 28. September 2011 - XII ZB 16/11 - FamRZ 2011, 1866 Rn. 9 und vom 7. August 2013 - XII ZB 223/13 - FamRZ 2013, 1648 Rn. 11).
Nach dem Umfang der amtsgerichtlichen Ermittlungen war jedenfalls bei ex-ante-Betrachtung davon auszugehen, dass die von der anzuordnenden Betreuung erfassten Aufgabenkreise in ihrer Gesamtheit alle wesentlichen Bereiche der Lebensgestaltung der Betroffenen umfassen und die einzelnen, verbliebenen Befugnisse der Betroffenen in ihrer konkreten Lebenssituation keinen nennenswerten eigenverantwortlichen Handlungsspielraum mehr belassen würden (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 4. August 2010 - XII ZB 167/10 - FamRZ 2010, 1648 Rn. 13;… vom 28. September 2011 - XII ZB 16/11 - FamRZ 2011, 1866 Rn. 9 und vom 7. August 2013 - XII ZB 223/13 - FamRZ 2013, 1648 Rn. 11).
BGH, 28.05.2014 - XII ZB 705/13
Betreuungssache: Voraussetzungen einer Verfahrenspflegerbestellung bei …
Die Bestellung eines Verfahrenspflegers ist in der Regel erforderlich, wenn der Verfahrensgegenstand eine Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen lässt (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 4. August 2010, XII ZB 167/10, FamRZ 2010, 1648 und vom 7. August 2013, XII ZB 223/13, FamRZ 2013, 1648).
Dabei ist nach der Rechtsprechung des Senats aufgrund der Bedeutung des Verfahrensgegenstands die Bestellung eines Verfahrenspflegers in der Regel schon dann erforderlich, wenn der Verfahrensgegenstand eine Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen lässt (…Senatsbeschlüsse vom 4. August 2010 - XII ZB 167/10 - FamRZ 2010, 1648 Rn. 11 f.;… vom 28. September 2011 - XII ZB 16/11 - FamRZ 2011, 1866 Rn. 9 und vom 7. August 2013 - XII ZB 223/13 - FamRZ 2013, 1648 Rn. 11).
BGH, 15.01.2014 - XII ZB 289/13
Betreuerbestellungsverfahren: Notwendige Bestellung eines Verfahrenspflegers für …
Die Bestellung eines Verfahrenspflegers für den Betroffenen ist nach § 276 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 2 FamFG regelmäßig schon dann geboten, wenn der Verfahrensgegenstand die Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen lässt (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 7. August 2013, XII ZB 223/13, FamRZ 2013, 1648 mwN).
Selbst wenn dem Betroffenen nach der Entscheidung letztlich einzelne restliche Bereiche zur eigenverantwortlichen Wahrnehmung verblieben sind, entbindet dies jedenfalls dann nicht von der Bestellung eines Verfahrenspflegers, wenn die verbliebenen Befugnisse dem Betroffenen in seiner konkreten Lebenssituation keinen nennenswerten eigenverantwortlichen Handlungsspielraum belassen (Senatsbeschluss vom 7. August 2013 - XII ZB 223/13 - FamRZ 2013, 1648 Rn. 11 mwN).
OLG Saarbrücken, 16.10.2018 - 6 UF 112/18
Dies alles zusammengenommen führt im vorliegenden Verfahren zur Schlussfolgerung, dass eine Begutachtung der Erziehungsfähigkeit der Mutter, um gerichtsverwertbar zu sein, jedenfalls durch einen erfahrenen Sachverständigen erfolgen muss, der Diplom-Psychologe oder Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist, sodass das Gutachten der Sachverständigen H. unverwertbar ist (vgl. dazu nur BGH FamRZ 2013, 1648; 2011, 637).