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Timestamp: 2019-01-23 19:45:46
Document Index: 251760525

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 10', '§ 5', '§ 5', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§ 3', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 12']

1. GOZÄndV Erste Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte
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Erste Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte (1. GOZÄndV k.a.Abk.)
V. v. 05.12.2011 BGBl. I S. 2661 (Nr. 66); Geltung ab 01.01.2012, abweichend siehe Artikel 3
Artikel 1 Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte
Artikel 1 wird in 1 Vorschrift zitiert und ändert mWv. 1. Januar 2012 GOZ § 2, § 3, § 4, § 5, § 5a, § 6, § 7, § 8, § 9, § 10, § 11, § 12, Anlage, Anlage 2 (neu), mWv. 1. Juli 2012 § 10
„(1) Durch Vereinbarung zwischen Zahnarzt und Zahlungspflichtigem kann eine von dieser Verordnung abweichende Gebührenhöhe festgelegt werden. Die Vereinbarung einer abweichenden Punktzahl (§ 5 Absatz 1 Satz 2) oder eines abweichenden Punktwertes (§ 5 Absatz 1 Satz 3) ist nicht zulässig. Notfall- und akute Schmerzbehandlungen dürfen nicht von einer Vereinbarung nach Satz 1 abhängig gemacht werden."
„Eine Vereinbarung nach Absatz 1 Satz 1 ist nach persönlicher Absprache im Einzelfall zwischen Zahnarzt und Zahlungspflichtigem vor Erbringung der Leistung des Zahnarztes schriftlich zu treffen."
In Satz 2 werden nach dem Wort „muß" die Wörter „neben der Nummer und der Bezeichnung der Leistung, dem vereinbarten Steigerungssatz und dem sich daraus ergebenden Betrag auch" eingefügt.
„Leistungen nach § 1 Absatz 2 Satz 2 und ihre Vergütung müssen in einem Heil- und Kostenplan schriftlich vereinbart werden."
In Satz 3 wird die Angabe „§ 6 Abs. 2" durch die Angabe „§ 6 Absatz 1" ersetzt.
„(4) Bei vollstationären, teilstationären sowie vor- und nachstationären privatzahnärztlichen Leistungen ist eine Vereinbarung nach Absatz 1 Satz 1 nur für vom Wahlzahnarzt persönlich erbrachte Leistungen zulässig."
In § 3 wird das Wort „Wegegeld" durch das Wort „Entschädigungen" ersetzt.
In Absatz 1 wird die Angabe „(Anlage)" durch die Angabe „(Anlage 1)" ersetzt.
„Dies gilt auch für die zur Erbringung der im Gebührenverzeichnis aufgeführten operativen Leistungen methodisch notwendigen operativen Einzelschritte. Eine Leistung ist methodisch notwendiger Bestandteil einer anderen Leistung, wenn sie inhaltlich von der Leistungsbeschreibung der anderen Leistung (Zielleistung) umfasst und auch in deren Bewertung berücksichtigt worden ist."
In Absatz 3 Satz 1 wird das Wort „sowie" durch ein Komma ersetzt und werden nach dem Wort „Apparaten" die Wörter „sowie für Lagerhaltung" eingefügt.
„Bei der Bemessung von Gebühren sind sich ergebende Bruchteile eines Cents unter 0,5 abzurunden und Bruchteile von 0,5 und mehr aufzurunden; die Rundung ist erst nach der Multiplikation mit dem Steigerungsfaktor nach Satz 1 vorzunehmen."
„Der 2,3fache Gebührensatz bildet die nach Schwierigkeit und Zeitaufwand durchschnittliche Leistung ab; ein Überschreiten dieses Gebührensatzes ist nur zulässig, wenn Besonderheiten der in Satz 1 genannten Bemessungskriterien dies rechtfertigen; Leistungen mit unterdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad oder Zeitaufwand sind mit einem niedrigeren Gebührensatz zu berechnen."
„§ 6 Gebühren für andere Leistungen
„Gebühren bei stationärer Behandlung".
In Satz 1 werden nach dem Wort „Gebühren" die Wörter „einschließlich der darauf entfallenden Zuschläge" eingefügt.
In Satz 2 werden nach dem Wort „Leistungen" die Wörter „und Zuschläge" eingefügt.
„Ausgenommen von dieser Minderungspflicht ist der Zuschlag nach Buchstabe J in Abschnitt B V des Gebührenverzeichnisses der Gebührenordnung für Ärzte."
„(2) Neben den nach Absatz 1 geminderten Gebühren darf der Zahnarzt Kosten nicht berechnen; die §§ 8 und 9 bleiben unberührt."
Absatz 2 Satz 3 und 4 gilt entsprechend."
„(2) Der Zahnarzt hat dem Zahlungspflichtigen vor der Behandlung einen Kostenvoranschlag des gewerblichen oder des praxiseigenen Labors über die voraussichtlich entstehenden Kosten für zahntechnische Leistungen anzubieten und auf dessen Verlangen in Textform vorzulegen, sofern die Kosten insgesamt voraussichtlich einen Betrag von 1.000 Euro überschreiten. Für Behandlungen, die auf der Grundlage eines Heil- und Kostenplans für einen Behandlungszeitraum von mehr als zwölf Monaten geplant werden, gilt Satz 1 nur, sofern voraussichtlich bereits innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten Kosten von mehr als 1.000 Euro entstehen. Der Kostenvoranschlag muss die voraussichtlichen Gesamtkosten für zahntechnische Leistungen und die dabei verwendeten Materialien angeben. Art, Umfang und Ausführung der einzelnen Leistungen, Berechnungsgrundlage und Herstellungsort der zahntechnischen Leistungen sind dem Zahlungspflichtigen auf Verlangen näher zu erläutern. Ist eine Überschreitung der im Kostenvoranschlag genannten Kosten um mehr als 15 vom Hundert zu erwarten, hat der Zahnarzt den Zahlungspflichtigen hierüber unverzüglich in Textform zu unterrichten."
„(1) Die Vergütung wird fällig, wenn dem Zahlungspflichtigen eine dieser Verordnung entsprechende Rechnung nach der Anlage 2 erteilt worden ist. Künftige Änderungen der Anlage 2 werden durch das Bundesministerium für Gesundheit durch Bekanntmachung veröffentlicht."
In Nummer 2 werden nach dem Wort „Zahnes" die Wörter „und einer in der Leistungsbeschreibung oder einer Abrechnungsbestimmung gegebenenfalls genannten Mindestdauer" eingefügt.
In Nummer 3 wird das Wort „stationäre" durch die Wörter „vollstationäre, teilstationäre sowie vor- und nachstationäre" ersetzt.
bei Ersatz von Auslagen nach § 9 Art, Umfang und Ausführung der einzelnen Leistungen und deren Preise sowie die direkt zurechenbaren Materialien und deren Preise, insbesondere Bezeichnung, Gewicht und Tagespreis der verwendeten Legierungen,".
In Nummer 6 werden vor dem Punkt am Ende die Wörter „; die Auslagen sind dem Zahlungspflichtigen auf Verlangen näher zu erläutern" eingefügt.
„Überschreitet die berechnete Gebühr nach Absatz 2 Nummer 2 das 2,3fache des Gebührensatzes, ist dies auf die einzelne Leistung bezogen für den Zahlungspflichtigen verständlich und nachvollziehbar schriftlich zu begründen."
„Soweit im Fall einer abweichenden Vereinbarung nach § 2 auch ohne die getroffene Vereinbarung ein Überschreiten der in Satz 1 genannten Steigerungssätze gerechtfertigt gewesen wäre, ist das Überschreiten auf Verlangen des Zahlungspflichtigen schriftlich zu begründen; die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend."
In Absatz 4 wird die Angabe „§ 6 Abs. 2" durch die Angabe „§ 6 Absatz 1" ersetzt.
„(6) Die Übermittlung von Daten an einen Dritten zum Zwecke der Abrechnung ist nur zulässig, wenn der Betroffene gegenüber dem Zahnarzt in die Übermittlung der für die Abrechnung erforderlichen Daten schriftlich eingewilligt und den Zahnarzt insoweit schriftlich von seiner Schweigepflicht entbunden hat."
Leistungen des Gebührenverzeichnisses der Gebührenordnung für Zahnärzte in der vor dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung, die auf Grund einer vor dem Inkrafttreten der Verordnung vom 5. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2661) geplanten und begonnenen kieferorthopädischen Behandlung bis zum Behandlungsabschluss, längstens jedoch bis zum Ablauf von vier Jahren nach Inkrafttreten dieser Verordnung, erbracht werden."
„§ 12 Überprüfung
Die Bundesregierung prüft die Auswirkungen der Neustrukturierung und -bewertung der Leistungen der Gebührenordnung für Zahnärzte. Sie berichtet dem Bundesrat bis spätestens Mitte des Jahres 2015 über das Ergebnis der Prüfung und die tragenden Gründe."
Die Anlage Gebührenverzeichnis für zahnärztliche Leistungen wird durch die folgenden Anlagen 1 und 2 ersetzt:
„Anlage 1 Gebührenverzeichnis für zahnärztliche Leistungen
Eine Beratungsgebühr nach der Nummer 1 des Gebührenverzeichnisses für ärztliche Leistungen - Anlage zur Gebührenordnung für Ärzte in der am 1. Januar 2012 geltenden Fassung - darf im Behandlungsfall nur einmal zusammen mit einer Gebühr für eine Leistung nach diesem Gebührenverzeichnis und für eine Leistung aus den Abschnitten C bis O des Gebührenverzeichnisses für ärztliche Leistungen berechnet werden.
Nummer Leistungstext Punktzahl
0010 Eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kiefererkran-
kungen einschließlich Erhebung des Parodontalbefundes sowie Aufzeichnung des
Befundes 100
0030 Aufstellung eines schriftlichen Heil- und Kostenplans nach Befundaufnahme und
gegebenenfalls Auswertung von Modellen 200
0040 Aufstellung eines schriftlichen Heil- und Kostenplans bei kieferorthopädischer
Behandlung oder bei funktionsanalytischen und funktionstherapeutischen Maß-
nahmen nach Befundaufnahme und Ausarbeitung einer Behandlungsplanung
Die Leistungen nach den Nummern 0030 und 0040 sind nicht nebeneinander berechnungs-
fähig. 250
0050 Abformung oder Teilabformung eines Kiefers für ein Situationsmodell einschließ-
lich Auswertung zur Diagnose oder Planung 120
0060 Abformung beider Kiefer für Situationsmodelle und einfache Bissfixierung ein-
schließlich Auswertung zur Diagnose oder Planung
Die Nebeneinanderberechnung der Leistungen nach den Nummern 0050 und 0060 ist in der
Rechnung zu begründen. 260
0065 Optisch-elektronische Abformung einschließlich vorbereitender Maßnahmen, ein-
fache digitale Bissregistrierung und Archivierung, je Kieferhälfte oder Frontzahn-
Neben der Leistung nach der Nummer 0065 sind konventionelle Abformungen nach diesem
Gebührenverzeichnis für dieselbe Kieferhälfte oder denselben Frontzahnbereich nicht be-
rechnungsfähig. 80
0070 Vitalitätsprüfung eines Zahnes oder mehrerer Zähne einschließlich Vergleichstest,
je Sitzung 50
0080 Intraorale Oberflächenanästhesie, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich 30
0090 Intraorale Infiltrationsanästhesie 60
Wird die Leistung nach der Nummer 0090 je Zahn mehr als einmal berechnet, ist dies in der
Rechnung zu begründen.
Bei den Leistungen nach den Nummern 0090 und 0100 sind die Kosten der verwendeten
Anästhetika gesondert berechnungsfähig. 70
0110 Zuschlag für die Anwendung eines Operationsmikroskops bei den Leistungen
nach den Nummern 2195, 2330, 2340, 2360, 2410, 2440, 3020, 3030, 3040, 3045,
3060, 3110, 3120, 3190, 3200, 4090, 4100, 4130, 4133, 9100, 9110, 9120, 9130
und 9170
Der Zuschlag nach der Nummer 0110 ist je Behandlungstag nur einmal und nur mit dem
einfachen Gebührensatz berechnungsfähig. 400
0120 Zuschlag für die Anwendung eines Lasers bei den Leistungen nach den Nummern
2410, 3070, 3080, 3210, 3240, 4080, 4090, 4100, 4130, 4133 und 9160
Der Zuschlag nach der Nummer 0120 beträgt 100 v. H. des einfachen Gebührensatzes der
betreffenden Leistung, jedoch nicht mehr als 68 Euro.
1000 Erstellung eines Mundhygienestatus und eingehende Unterweisung zur Vorbeu-
gung gegen Karies und parodontale Erkrankungen, Dauer mindestens 25 Minuten 200
1010 Kontrolle des Übungserfolges einschließlich weiterer Unterweisung, Dauer min-
destens 15 Minuten 100
1020 Lokale Fluoridierung zur Verbesserung der Zahnhartsubstanz, zur Kariesvorbeu-
gung und -behandlung, mit Lack oder Gel, je Sitzung
Die Leistung nach der Nummer 1000 ist innerhalb eines Jahres einmal, die Leistung nach der
Nummer 1010 innerhalb eines Jahres dreimal berechnungsfähig.
Die Leistungen umfassen die Erhebung von Mundhygiene-Indizes, das Anfärben der Zähne,
die praktische Unterweisung mit individuellen Übungen und die Motivierung des Patienten.
Im Zusammenhang mit den Leistungen nach den Nummern 1000 und 1010 sind Leistungen
nach den Nummern 0010, 4000 und 8000 sowie Beratungen und Untersuchungen nach der
Gebührenordnung für Ärzte nur dann berechnungsfähig, wenn diese Leistungen anderen
Zwecken dienen und dies in der Rechnung begründet wird.
Die Leistung nach der Nummer 1020 ist innerhalb eines Jahres höchstens viermal berech-
nungsfähig. 50
1030 Lokale Anwendung von Medikamenten zur Kariesvorbeugung oder initialen Ka-
riesbehandlung mit einer individuell gefertigten Schiene als Medikamententräger,
1. Die Herstellung einer individuell angefertigten Schiene als Medikamententräger (z. B. Tief-
ziehschiene) ist gesondert berechnungsfähig.
3. Die Anwendung eines konfektionierten Löffels als Medikamententräger erfüllt nicht den
Inhalt der Leistung nach der Nummer 1030.
4. Bei Anwendung einer individuell gefertigten Schiene als Medikamententräger für Fluori-
dierungsmittel ist die mehr als viermalige Berechnung der Leistung nach der Nummer 1030
innerhalb eines Jahres in der Rechnung zu begründen. 90
Die Leistung umfasst das Entfernen der supragingivalen/gingivalen Beläge auf Zahn- und
Wurzeloberflächen einschließlich Reinigung der Zahnzwischenräume, das Entfernen des
Biofilms, die Oberflächenpolitur und geeignete Fluoridierungsmaßnahmen, je Zahn oder Im-
plantat oder Brückenglied.
Die Leistung nach der Nummer 1040 ist neben den Leistungen nach den Nummern 1020,
4050, 4055, 4060, 4070, 4075, 4090 und 4100 nicht berechnungsfähig. 28
2000 Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren mit aushärtenden Kunststoffen, auch
Glattflächenversiegelung, je Zahn 90
2010 Behandlung überempfindlicher Zahnflächen, je Kiefer 50
2020 Temporärer speicheldichter Verschluss einer Kavität 98
2030 Besondere Maßnahmen beim Präparieren oder Füllen von Kavitäten (z. B. Sepa-
rieren, Beseitigen störenden Zahnfleisches, Stillung einer übermäßigen Papillen-
blutung), je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich
Die Leistung nach der Nummer 2030 ist je Sitzung für eine Kieferhälfte oder einen Frontzahn-
bereich höchstens einmal für besondere Maßnahmen beim Präparieren und höchstens ein-
mal für besondere Maßnahmen beim Füllen von Kavitäten berechnungsfähig. 65
2040 Anlegen von Spanngummi, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich 65
2050 Präparieren einer Kavität und Restauration mit plastischem Füllungsmaterial ein-
schließlich Unterfüllung, Anlegen einer Matrize oder Benutzen anderer Hilfsmittel
zur Formung der Füllung, einflächig 213
2060 Präparieren einer Kavität und Restauration mit Kompositmaterialien, in Adhäsiv-
technik (Konditionieren), einflächig, gegebenenfalls einschließlich Mehrschicht-
technik, einschließlich Polieren, gegebenenfalls einschließlich Verwendung von
Inserts 527
2070 Präparieren einer Kavität und Restauration mit plastischem Füllungsmaterial ein-
zur Formung der Füllung, zweiflächig 242
2080 Präparieren einer Kavität und Restauration mit Kompositmaterialien, in Adhäsiv-
technik (Konditionieren), zweiflächig, gegebenenfalls einschließlich Mehrschicht-
Inserts 556
2090 Präparieren einer Kavität und Restauration mit plastischem Füllungsmaterial ein-
zur Formung der Füllung, dreiflächig 297
2100 Präparieren einer Kavität und Restauration mit Kompositmaterialien, in Adhäsiv-
technik (Konditionieren), dreiflächig, gegebenenfalls einschließlich Mehrschicht-
Inserts 642
2110 Präparieren einer Kavität und Restauration mit plastischem Füllungsmaterial ein-
zur Formung der Füllung, mehr als dreiflächig 319
2120 Präparieren einer Kavität und Restauration mit Kompositmaterialien, in Adhäsiv-
technik (Konditionieren), mehr als dreiflächig, gegebenenfalls einschließlich Mehr-
schichttechnik, einschließlich Polieren, gegebenenfalls einschließlich Verwendung
von Inserts 770
2130 Kontrolle, Finieren/Polieren einer Restauration in separater Sitzung, auch Nach-
polieren einer vorhandenen Restauration 104
2150 Einlagefüllung, einflächig 1141
2160 Einlagefüllung, zweiflächig 1356
2170 Einlagefüllung, mehr als zweiflächig 1709
2180 Vorbereitung eines zerstörten Zahnes mit plastischem Aufbaumaterial zur Auf-
nahme einer Krone 150
2190 Vorbereitung eines zerstörten Zahnes durch gegossenen Aufbau mit Stiftveranke-
rung zur Aufnahme einer Krone 450
2195 Vorbereitung eines zerstörten Zahnes durch einen Schraubenaufbau oder Glas-
faserstift o. Ä. zur Aufnahme einer Krone
Die Leistungen nach den Nummern 2180, 2190 oder 2195 sind neben den Leistungen nach
den Nummern 2150 bis 2170 nicht berechnungsfähig.
Die Leistung nach der Nummer 2180 ist neben der Leistung nach der Nummer 2190 nicht
Die Leistung nach der Nummer 2195 ist neben der Leistung nach der Nummer 2180 berech-
Die Leistungen nach den Nummern 2180, 2190 und/oder die Leistung nach der Nummer 2195
ist je Zahn nur jeweils einmal berechnungsfähig.
Die Kosten für die Verankerungselemente sind gesondert berechnungsfähig. 300
2197 Adhäsive Befestigung (plastischer Aufbau, Stift, Inlay, Krone, Teilkrone, Veneer
etc.) 130
2200 Versorgung eines Zahnes oder Implantats durch eine Vollkrone (Tangentialprä-
paration) 1322
2210 Versorgung eines Zahnes durch eine Vollkrone (Hohlkehl- oder Stufenpräparation) 1678
2220 Versorgung eines Zahnes durch eine Teilkrone mit Retentionsrillen oder -kästen
oder mit Pinledges einschließlich Rekonstruktion der gesamten Kaufläche, auch
Versorgung eines Zahnes durch ein Veneer
Neben den Leistungen nach den Nummern 2200 bis 2220 sind die Leistungen nach den
Nummern 2050 bis 2130 nicht berechnungsfähig.
Die Leistung nach der Nummer 2210 ist im Zusammenhang mit Implantaten nicht berech-
Durch die Leistungen nach den Nummern 2150 bis 2170 und 2200 bis 2220 sind folgende
zahnärztliche Leistungen abgegolten: Präparieren des Zahnes oder Implantats, Relations-
bestimmung, Abformungen, Einproben, provisorisches Eingliedern, festes Einfügen der Ein-
lagefüllung oder der Krone oder der Teilkrone oder des Veneers, Nachkontrolle und Korrek-
Die Leistung nach der Nummer 2200 umfasst auch die Verschraubung und Abdeckung mit
Füllungsmaterial.
Zu den Kronen nach den Nummern 2200 bis 2220 gehören Kronen (Voll- und Teilkronen)
jeder zahntechnischen Ausführung. 2067
2230 Enden die Leistungen mit der Präparation eines Zahnes oder der Abdrucknahme
beim Implantat, so ist die Hälfte der jeweiligen Gebühr berechnungsfähig.
2240 Sind darüber hinaus weitere Maßnahmen erfolgt, so sind drei Viertel der jeweiligen
Gebühr berechnungsfähig.
Die Leistungen nach den Nummern 2230 oder 2240 sind nur berechnungsfähig, wenn es
dem Zahnarzt objektiv auf Dauer unmöglich war, die Behandlung fortzusetzen oder eine
Fortsetzung aus medizinischen Gründen nicht indiziert war.
Die Kosten für konfektionierte Kronen sind gesondert berechnungsfähig. 210
2260 Provisorium im direkten Verfahren ohne Abformung, je Zahn oder Implantat, ein-
schließlich Entfernung 100
2270 Provisorium im direkten Verfahren mit Abformung, je Zahn oder Implantat, ein-
schließlich Entfernung
Bei Verwendung eines konfektionierten Provisoriums sind die Kosten hierfür gesondert be-
rechnungsfähig.
Das Wiedereingliedern desselben Provisoriums, gegebenenfalls auch mehrmals, einschließ-
lich Entfernung, ist mit der Gebühr nach der Nummer 2260 oder 2270 abgegolten. 270
2290 Entfernung einer Einlagefüllung, einer Krone, eines Brückenankers, Abtrennen
eines Brückengliedes oder Steges oder Ähnliches 180
2300 Entfernung eines Wurzelstiftes 270
2310 Wiedereingliederung einer Einlagefüllung, einer Teilkrone, eines Veneers oder einer
Krone oder Wiederherstellung einer Verblendschale an herausnehmbarem Zahn-
ersatz 145
2320 Wiederherstellung einer Krone, einer Teilkrone, eines Veneers, eines Brückenan-
kers, einer Verblendschale oder einer Verblendung an festsitzendem Zahnersatz,
gegebenenfalls einschließlich Wiedereingliederung und Abformung 350
2330 Maßnahmen zur Erhaltung der vitalen Pulpa bei Caries profunda (Exkavieren,
indirekte Überkappung), je Kavität 110
2340 Maßnahmen zur Erhaltung der freiliegenden vitalen Pulpa (Exkavieren, direkte
Überkappung), je Kavität 200
2350 Amputation und Versorgung der vitalen Pulpa einschließlich Exkavieren 290
2360 Exstirpation der vitalen Pulpa einschließlich Exkavieren, je Kanal 110
2380 Amputation und endgültige Versorgung der avitalen Milchzahnpulpa 160
2390 Trepanation eines Zahnes, als selbstständige Leistung 65
Die Leistung nach der Nummer 2400 ist je Wurzelkanal höchstens zweimal je Sitzung
berechnungsfähig. 70
2410 Aufbereitung eines Wurzelkanals auch retrograd, je Kanal, gegebenenfalls in
mehreren Sitzungen
Die Leistung nach der Nummer 2410 ist für denselben Wurzelkanal nur dann erneut berech-
nungsfähig, wenn der Wurzelkanal nach der ersten Aufbereitung definitiv versorgt worden ist.
Wenn auf Grund anatomischer Besonderheiten eine Aufbereitung in einer Sitzung nicht
erfolgen kann, ist die Leistung nach der Nummer 2410 für denselben Wurzelkanal erneut
berechnungsfähig. Dies ist in der Rechnung zu begründen. Je Aufbereitung eines Wurzel-
kanals ist die Leistung in diesem Fall höchstens zweimal berechnungsfähig. 392
2420 Zusätzliche Anwendung elektrophysikalisch-chemischer Methoden, je Kanal 70
2430 Medikamentöse Einlage in Verbindung mit Maßnahmen nach den Nummern 2360,
2380 und 2410, je Zahn und Sitzung 204
2440 Füllung eines Wurzelkanals 258
3000 Entfernung eines einwurzeligen Zahnes oder eines enossalen Implantats 70
3010 Entfernung eines mehrwurzeligen Zahnes 110
3020 Entfernung eines tief frakturierten oder tief zerstörten Zahnes 270
3030 Entfernung eines Zahnes oder eines enossalen Implantats durch Osteotomie 350
3040 Entfernung eines retinierten, impaktierten oder verlagerten Zahnes durch Osteo-
tomie 540
3045 Entfernen eines extrem verlagerten und/oder extrem retinierten Zahnes durch
umfangreiche Osteotomie bei gefährdeten anatomischen Nachbarstrukturen 767
3050 Stillung einer übermäßigen Blutung im Mund- und/oder Kieferbereich, als selbst-
ständige Leistung 110
3060 Stillung einer Blutung durch Abbinden oder Umstechen des Gefäßes oder durch
Knochenbolzung 140
3070 Exzision von Schleimhaut oder Granulationsgewebe, als selbstständige Leistung 45
3080 Exzision einer Schleimhautwucherung größeren Umfangs (z. B. lappiges Fibrom,
Epulis) 150
3090 Plastischer Verschluss einer eröffneten Kieferhöhle 370
3100 Plastische Deckung im Rahmen einer Wundversorgung einschließlich einer Pe-
riostschlitzung, je Operationsgebiet (Raum einer zusammenhängenden Schnitt-
Die Leistung nach der Nummer 3100 ist für dasselbe Operationsgebiet nicht neben der Leis-
tung nach der Nummer 3090 berechnungsfähig. 270
3110 Resektion einer Wurzelspitze an einem Frontzahn 460
Die Kosten für konfektionierte apikale Stiftsysteme sind gesondert berechnungsfähig. 580
3130 Hemisektion und Teilextraktion eines mehrwurzeligen Zahnes 280
3140 Reimplantation eines Zahnes einschließlich einfacher Fixation 550
3160 Transplantation eines Zahnes einschließlich operativer Schaffung des Knochen-
bettes 650
3190 Operation einer Zyste durch Zystektomie in Verbindung mit einer Osteotomie oder
Wurzelspitzenresektion 270
Das Auskratzen von Granulationsgewebe oder kleinen Zysten in Verbindung mit Extraktio-
nen, Osteotomien oder Wurzelspitzenresektionen kann nicht nach den Nummern 3190
bis 3200 sowie 3310 berechnet werden. 500
3210 Beseitigung störender Schleimhautbänder, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich 140
3230 Knochenresektion am Alveolarfortsatz zur Formung des Prothesenlagers, als
selbstständige Leistung, je Kiefer 440
3240 Vestibulumplastik oder Mundbodenplastik kleineren Umfangs auch Gingivaexten-
sionsplastik, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich, für einen Bereich bis zu zwei
nebeneinander liegenden Zähnen, gegebenenfalls auch am zahnlosen Kiefer-
abschnitt 550
3250 Tuberplastik, einseitig 270
3260 Freilegen eines retinierten oder verlagerten Zahnes zur orthopädischen Einstellung 550
3270 Germektomie 590
3280 Lösen, Verlegen und Fixieren des Lippenbändchens und Durchtrennen des
Septums bei echtem Diastema 270
3290 Kontrolle nach chirurgischem Eingriff, als selbstständige Leistung, je Kieferhälfte
oder Frontzahnbereich 55
3300 Nachbehandlung nach chirurgischem Eingriff (z. B. Tamponieren), als selbstständige
Leistung, je Operationsgebiet (Raum einer zusammenhängenden Schnittführung)
Die Leistung nach der Nummer 3300 ist höchstens zweimal je Kieferhälfte oder Frontzahn-
bereich berechnungsfähig.
Neben der Leistung nach der Nummer 3300 sind die Leistungen nach den Nummern 3060
oder 3310 nicht berechnungsfähig. 65
3310 Chirurgische Wundrevision (z. B. Glätten des Knochens, Auskratzen, Naht), je
Operationsgebiet (Raum einer zusammenhängenden Schnittführung)
Die Leistung nach der Nummer 3310 ist höchstens zweimal je Kieferhälfte oder Frontzahn-
bereich berechnungsfähig
Neben der Leistung nach der Nummer 3310 sind die Leistungen nach den Nummern 3060
oder 3300 nicht berechnungsfähig. 100
Die Leistung nach der Nummer 4000 ist innerhalb eines Jahres höchstens zweimal berech-
nungsfähig. 160
4005 Erhebung mindestens eines Gingivalindex und/oder eines Parodontalindex (z. B.
des Parodontalen Screening-Index PSI)
Die Leistung nach der Nummer 4005 ist innerhalb eines Jahres höchstens zweimal berech-
nungsfähig. 80
4020 Lokalbehandlung von Mundschleimhauterkrankungen, gegebenenfalls einschließ-
lich Taschenspülungen, je Sitzung 45
Die verwendeten antibakteriellen Materialien sind gesondert berechnungsfähig. 15
4030 Beseitigung von scharfen Zahnkanten, störenden Prothesenrändern und Fremd-
reizen am Parodontium, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich 35
4040 Beseitigung grober Vorkontakte der Okklusion und Artikulation durch Einschleifen
des natürlichen Gebisses oder bereits vorhandenen Zahnersatzes, je Sitzung 45
4050 Entfernung harter und weicher Zahnbeläge, gegebenenfalls einschließlich Polieren
an einem einwurzeligen Zahn oder Implantat, auch Brückenglied 10
4055 Entfernung harter und weicher Zahnbeläge, gegebenenfalls einschließlich Polieren
an einem mehrwurzeligen Zahn
Die Leistungen nach den Nummern 4050 und 4055 sind für denselben Zahn innerhalb von
30 Tagen nur einmal berechnungsfähig. 13
4060 Kontrolle nach Entfernung harter und weicher Zahnbeläge oder professioneller
Zahnreinigung nach der Nummer 1040 mit Nachreinigung einschließlich Polieren,
je Zahn, oder Implantat, auch Brückenglied
Die Leistung nach der Nummer 4060 ist neben den Leistungen nach den Nummern 1040,
4050 und 4055 nicht berechnungsfähig. 7
4070 Parodontalchirurgische Therapie (insbesondere Entfernung subgingivaler Kon-
kremente und Wurzelglättung) an einem einwurzeligen Zahn oder Implantat,
geschlossenes Vorgehen 100
4075 Parodontalchirurgische Therapie (insbesondere Entfernung subgingivaler Kon-
kremente und Wurzelglättung) an einem mehrwurzeligen Zahn, geschlossenes
Vorgehen 130
4080 Gingivektomie, Gingivoplastik, je Parodontium 45
4090 Lappenoperation, offene Kürettage einschließlich Osteoplastik an einem Front-
zahn, je Parodontium 180
4100 Lappenoperation, offene Kürettage einschließlich Osteoplastik an einem Seiten-
zahn, je Parodontium
Neben den Leistungen nach den Nummern 4090 und 4100 sind Leistungen nach den Num-
mern 4050 bis 4080 in der gleichen Sitzung nicht berechnungsfähig. 275
4110 Auffüllen von parodontalen Knochendefekten mit Aufbaumaterial (Knochen- und/
oder Knochenersatzmaterial), auch Einbringen von Proteinen, zur regenerativen
Behandlung parodontaler Defekte, gegebenenfalls einschließlich Materialent-
nahme im Aufbaugebiet, je Zahn oder Parodontium oder Implantat
Die Leistung nach der Nummer 4110 ist auch im Rahmen einer chirurgischen Behandlung
Die Kosten eines einmal verwendbaren Knochenkollektors oder -schabers sind gesondert
berechnungsfähig. 180
4120 Verlegen eines gestielten Schleimhautlappens, je Kieferhälfte oder Frontzahnbe-
reich 275
4130 Gewinnung und Transplantation von Schleimhaut, gegebenenfalls einschließlich
Versorgung der Entnahmestelle, je Transplantat 180
4133 Gewinnung und Transplantation von Bindegewebe einschließlich Versorgung der
Entnahmestelle, je Zahnzwischenraum 880
4136 Osteoplastik auch Kronenverlängerung, Tunnelierung oder Ähnliches je Zahn oder
Parodontium, auch Implantat, als selbstständige Leistung 200
4138 Verwendung einer Membran zur Behandlung eines Knochendefektes einschließ-
lich Fixierung, je Zahn, je Implantat 220
4150 Kontrolle/Nachbehandlung nach parodontalchirurgischen Maßnahmen, je Zahn,
Implantat oder Parodontium 7
5000 Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke oder Prothese: je Pfeilerzahn
oder Implantat als Brücken- oder Prothesenanker mit einer Vollkrone (Tangential-
präparation) 1016
5010 Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke oder Prothese: je Pfeilerzahn
als Brücken- oder Prothesenanker mit einer Vollkrone (Hohlkehl- und Stufen-
präparation) oder Einlagefüllung 1483
5020 Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke oder Prothese: je Pfeilerzahn
als Brücken- oder Prothesenanker mit einer Teilkrone mit Retentionsrillen oder
-kasten oder mit Pinledges einschließlich Rekonstruktion der Kaufläche 1997
5030 Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke oder Prothese: je Pfeilerzahn
oder Implantat als Brücken- oder Prothesenanker mit einer Wurzelkappe mit Stift,
gegebenenfalls zur Aufnahme einer Verbindungsvorrichtung oder anderer Verbin-
dungselemente 1483
5040 Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke oder Prothese: je Pfeilerzahn
oder Implantat als Brücken- oder Prothesenanker mit einer Teleskopkrone, auch
Die Leistung nach der Nummer 5040 ist neben der Leistung nach der Nummer 5080 nicht
Durch die Leistungen nach den Nummern 5000 bis 5040 sind folgende zahnärztliche Leis-
tungen abgegolten: Präparieren des Zahnes oder Implantats, Relationsbestimmung, Abfor-
mungen, Einproben, provisorisches Eingliedern, festes Einfügen der Krone, der Einlage-
füllung, der Teilkrone o. a., Nachkontrolle und Korrekturen
Die Leistungen nach den Nummern 5000 und 5030 umfassen auch die Verschraubung und
Abdeckung mit Füllungsmaterial.
Zu den Leistungen nach den Nummern 5000 bis 5040 gehören Brücken- oder Prothesen-
anker mit Verbindungselementen jeder Ausführung.
Die Leistungen nach den Nummern 5010 und 5020 sind im Zusammenhang mit Implantaten
nicht berechnungsfähig.
Zu den Kronen nach den Nummern 5000 bis 5040 gehören Kronen (Voll-, Teil- und Teleskop-
kronen, sowie Wurzelstiftkappen) jeder zahntechnischen Ausführung. 2605
5050 Enden die Leistungen mit der Präparation der Brückenpfeiler oder Prothesenanker
mit Verbindungselementen oder der Abdrucknahme beim Implantat, so ist die
Hälfte der jeweiligen Gebühr berechnungsfähig.
5060 Sind darüber hinaus weitere Maßnahmen erfolgt, so sind drei Viertel der jeweiligen
Die Leistungen nach den Nummern 5050 oder 5060 sind nur berechnungsfähig, wenn es
dem Zahnarzt objektiv auf Dauer unmöglich war, die Behandlung fortzusetzen, oder eine
5070 Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke oder Prothese: Verbindung
von Kronen oder Einlagefüllungen durch Brückenglieder, Prothesenspannen oder
Stege, je zu überbrückende Spanne oder Freiendsattel 400
5080 Versorgung eines Lückengebisses durch eine zusammengesetzte Brücke oder
Prothese, je Verbindungselement
Die Leistung nach der Nummer 5080 ist neben der Leistung nach der Nummer 5040 nicht
berechnungsfähig. 230
5090 Wiederherstellung der Funktion eines Verbindungselements nach der Num-
mer 5080 110
5100 Erneuern des Sekundärteils einer Teleskopkrone einschließlich Abformung 450
5110 Wiedereingliederung einer endgültigen Brücke nach Wiederherstellung der Funk-
tion 360
5120 Provisorische Brücke im direkten Verfahren mit Abformung, je Zahn oder Implan-
tat, einschließlich Entfernung 240
5140 Provisorische Brücke im direkten Verfahren mit Abformung, je Brückenspanne
oder Freiendsattel, einschließlich Entfernung
Das Wiedereingliedern derselben provisorischen Brücke, gegebenenfalls auch mehrmals,
einschließlich Entfernung ist mit den Gebühren nach den Nummern 5120 bis 5140 abge-
golten. 80
5150 Versorgung eines Lückengebisses mit Hilfe einer durch Adhäsivtechnik befestig-
ten Brücke, für die erste zu überbrückende Spanne 730
5160 Versorgung eines Lückengebisses nach der Nummer 5150, für jede weitere zu
überbrückende Spanne 360
5170 Anatomische Abformung des Kiefers mit individuellem Löffel bei ungünstigen
Zahnbogen- und Kieferformen und/oder tief ansetzenden Bändern oder spezielle
Abformung zur Remontage, je Kiefer 250
5180 Funktionelle Abformung des Oberkiefers mit individuellem Löffel 450
5190 Funktionelle Abformung des Unterkiefers mit individuellem Löffel 540
5200 Versorgung eines teilbezahnten Kiefers durch eine Teilprothese mit einfachen, ge-
bogenen Haftelementen einschließlich Einschleifen der Auflagen 700
5210 Versorgung eines teilbezahnten Kiefers durch eine Modellgussprothese mit ge-
gossenen Halte- und Stützelementen einschließlich Einschleifen der Auflagen 1400
5220 Versorgung eines zahnlosen Kiefers durch eine totale Prothese oder Deckprothese
bei Verwendung einer Kunststoff- oder Metallbasis, im Oberkiefer
Eine Deckprothese setzt eine Basisgestaltung wie bei einer totalen Prothese voraus. 1850
5230 Versorgung eines zahnlosen Kiefers durch eine totale Prothese oder Deckprothese
bei Verwendung einer Kunststoff- oder Metallbasis, im Unterkiefer
Durch die Leistungen nach den Nummern 5200 bis 5230 sind folgende Leistungen abge-
golten:
Anatomische Abformungen (auch des Gegenkiefers), Bestimmung der Kieferrelation, Ein-
proben, Einpassen bzw. Einfügen, Nachkontrolle und Korrekturen. 2200
Für Maßnahmen bis einschließlich Bestimmung der Kieferrelation ist die Hälfte der jeweiligen
Gebühr berechnungsfähig; bei weitergehenden Maßnahmen sind drei Viertel der jeweiligen
5250 Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktion oder zur Erweiterung einer ab-
nehmbaren Prothese (ohne Abformung) 140
5260 Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktion oder zur Erweiterung einer ab-
nehmbaren Prothese (mit Abformung) einschließlich Halte- und Stützvorrichtun-
gen 270
5270 Teilunterfütterung einer Prothese 180
5280 Vollständige Unterfütterung einer Prothese 270
5290 Vollständige Unterfütterung einer Prothese einschließlich funktioneller Randge-
staltung, im Oberkiefer 450
5300 Vollständige Unterfütterung einer Prothese einschließlich funktioneller Randge-
staltung, im Unterkiefer 540
5310 Vollständige Unterfütterung bei einer Defektprothese einschließlich funktioneller
Im Zusammenhang mit Leistungen nach den Nummern 5270 bis 5310 dürfen Leistungen
nach den Nummern 5250 und 5260 nur berechnet werden, wenn es sich um zeitlich ge-
trennte Verrichtungen handelt.
Leistungen nach den Nummern 5270 bis 5310 sind nur als Maßnahmen zur Wiederherstel-
lung der Funktion einer abnehmbaren Prothese berechnungsfähig. 730
5320 Eingliederung eines Obturators zum Verschluss von Defekten des Gaumens 2200
5330 Eingliederung einer Resektionsprothese zum Verschluss und zum Ausgleich von
Defekten der Kiefer 2800
5340 Eingliederung einer Prothese oder Epithese zum Verschluss extraoraler Weichteil-
defekte oder zum Ersatz fehlender Gesichtsteile einschließlich Stütz-, Halte- oder
Maßnahmen zur Weichteilstützung sind mit den Leistungen nach den Nummern 5200 bis
5340 abgegolten. 7300
Eine mehr als viermalige Berechnung der Leistung nach der Nummer 6000 im Verlauf einer
kieferorthopädischen Behandlung ist in der Rechnung zu begründen. 80
6010 Anwendung von Methoden zur Analyse von Kiefermodellen (dreidimensionale,
graphische oder metrische Analysen, Diagramme), je Leistung nach der Num-
mer 0060 180
6020 Anwendung von Methoden zur Untersuchung des Gesichtsschädels (zeichneri-
sche Auswertung von Röntgenaufnahmen des Schädels, Wachstumsanalysen) 360
6030 Maßnahmen zur Umformung eines Kiefers einschließlich Retention, geringer
Umfang 1350
6040 Maßnahmen zur Umformung eines Kiefers einschließlich Retention, mittlerer
Umfang 2100
Bei Maßnahmen von mittlerem Umfang nach der Nummer 6040 müssen mindestens drei, bei
Maßnahmen von hohem Umfang mindestens vier der Kriterien nach den Buchstaben a bis e
c) Art der Zahnbewegung: körperlich mehr als 2 Millimeter, kontrollierte Wurzelbewegung,
direkte Veränderung der Bisshöhe, Zahndrehung mehr als 30 Grad,
e) Verankerung: mit zusätzlichen intra- oder extraoralen Maßnahmen. 3600
6060 Maßnahmen zur Einstellung der Kiefer in den Regelbiss während der Wachstums-
phase einschließlich Retention, geringer Umfang 1800
6070 Maßnahmen zur Einstellung der Kiefer in den Regelbiss während der Wachstums-
phase einschließlich Retention, mittlerer Umfang 2600
6080 Maßnahmen zur Einstellung der Kiefer in den Regelbiss während der Wachstums-
phase einschließlich Retention, hoher Umfang
Bei Maßnahmen von mittlerem Umfang muss mindestens ein Kriterium nach den Buchstaben
a bis c, bei Maßnahmen von hohem Umfang müssen mindestens zwei der Kriterien erfüllt
b) Richtung der durchzuführenden Bissverschiebung, Unterkiefer relativ zum Oberkiefer:
Die Leistungen nach den Nummern 6030 bis 6080 umfassen alle im Behandlungsplan fest-
gelegten Maßnahmen innerhalb eines Zeitraumes von bis zu vier Jahren.
Die Maßnahmen im Sinne der Nummern 6030 bis 6080 umfassen alle Leistungen zur Kiefer-
umformung und Retention bzw. zur Einstellung des Unterkiefers in den Regelbiss innerhalb
eines Zeitraumes von bis zu vier Jahren, unabhängig von den angewandten Behandlungs-
methoden oder den verwendeten Therapiegeräten.
Neben den Leistungen nach den Nummern 6030 bis 6080 sind Leistungen nach den Num-
mern 6190 bis 6260 nicht berechnungsfähig. 3600
6090 Maßnahmen zur Einstellung der Okklusion durch alveolären Ausgleich bei abge-
schlossener Wachstumsphase einschließlich Retention, je Kiefer 700
6100 Eingliederung eines Klebebrackets zur Aufnahme orthodontischer Hilfsmittel 165
6110 Entfernung eines Klebebrackets einschließlich Polieren und gegebenenfalls Ver-
siegelung des Zahnes 70
6120 Eingliederung eines Bandes zur Aufnahme orthodontischer Hilfsmittel 230
6130 Entfernung eines Bandes einschließlich Polieren und gegebenenfalls Versiegelung
des Zahnes 20
6140 Eingliederung eines Teilbogens 210
6150 Eingliederung eines ungeteilten Bogens, alle Zahngruppen umfassend, je Kiefer 500
6160 Eingliederung einer intra-/extraoralen Verankerung (z. B. Headgear). 370
Die Kosten für die eingegliederten Hilfsmittel nach den Nummern 6160 und 6170 sind ge-
sondert berechnungsfähig. 500
6180 Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit und/oder Erweiterung
von herausnehmbaren Behandlungsgeräten einschließlich Abformung und Wie-
dereinfügen, je Kiefer und je Sitzung einmal berechnungsfähig 270
6190 Beratendes und belehrendes Gespräch mit Anweisungen zur Beseitigung von
schädlichen Gewohnheiten und Dysfunktionen
Neben der Leistung nach der Nummer 6190 ist die Leistung nach der Nummer 0010 in
derselben Sitzung nicht berechnungsfähig. 140
6200 Eingliedern von Hilfsmitteln zur Beseitigung von Funktionsstörungen (z. B. Mund-
vorhofplatte) einschließlich Anweisung zum Gebrauch und Kontrollen 450
6210 Kontrolle des Behandlungsverlaufs oder Weiterführung der Retention einschließ-
lich kleiner Änderungen der Behandlungs- oder Retentionsgeräte, Therapiekon-
trolle der gesteuerten Extraktion, je Sitzung 90
6220 Vorbereitende Maßnahmen zur Herstellung von kieferorthopädischen Behand-
lungsmitteln (z. B. Abformung, Bissnahme), je Kiefer 180
6230 Eingliederung von kieferorthopädischen Behandlungsmitteln, je Kiefer 180
6240 Maßnahmen zur Verhütung von Folgen vorzeitigen Zahnverlustes (Offenhalten
einer Lücke) 270
6250 Beseitigung des Diastemas, als selbstständige Leistung 450
6260 Maßnahmen zur Einordnung eines verlagerten Zahnes in den Zahnbogen, als
selbstständige Leistung 1100
7000 Eingliederung eines Aufbissbehelfs ohne adjustierte Oberfläche 270
7010 Eingliederung eines Aufbissbehelfs mit adjustierter Oberfläche 800
7020 Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf 450
7030 Wiederherstellung der Funktion eines Aufbissbehelfs, z. B. durch Unterfütterung 370
7040 Kontrolle eines Aufbissbehelfs 65
7050 Kontrolle eines Aufbissbehelfs mit adjustierter Oberfläche: subtraktive Maßnah-
men, je Sitzung 180
7060 Kontrolle eines Aufbissbehelfs mit adjustierter Oberfläche: additive Maßnahmen,
je Sitzung 410
7070 Semipermanente Schiene unter Anwendung der Ätztechnik, je Interdentalraum 90
7080 Versorgung eines Kiefers mit einem festsitzenden laborgefertigten Provisorium
(einschließlich Vorpräparation) im indirekten Verfahren, je Zahn oder je Implantat,
einschließlich Entfernung 600
7090 Versorgung eines Kiefers mit einem laborgefertigten Provisorium im indirekten Ver-
fahren, je Brückenglied, einschließlich Entfernung
Die Berechnung der Leistungen nach den Nummern 7080 und 7090 setzt voraus, dass es
sich bei dem festsitzenden laborgefertigten Provisorium um ein Langzeitprovisorium mit einer
Tragezeit von mindestens drei Monaten handelt.
Beträgt die Tragezeit des festsitzenden laborgefertigten Provisoriums unter drei Monaten,
sind anstelle der Leistungen nach den Nummern 7080 und 7090 die Leistungen nach den
Nummern 2260, 2270 oder 5120 und 5140 berechnungsfähig.
Im Zusammenhang mit den Leistungen nach den Nummern 7080 oder 7090 sind die Leis-
tungen nach den Nummern 2230, 2240, 5050 oder 5060 nicht berechnungsfähig. 270
7100 Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktion eines Langzeitprovisoriums, je
Krone, Spanne oder Freiendbrückenglied
Die Wiedereingliederung desselben festsitzenden laborgefertigten Provisoriums nach den
Nummern 7080 oder 7090, gegebenenfalls auch mehrmals, einschließlich Entfernung, ist
mit den Gebühren nach den Nummern 7080 bis 7100 abgegolten. 200
Die Leistung nach der Nummer 8000 umfasst auch folgende zahnärztliche Leistungen: pro-
phylaktische, prothetische, parodontologische und okklusale Befunderhebung, funktionsdiag-
nostische Auswertung von Röntgenaufnahmen des Schädels und der Halswirbelsäule, klini-
sche Reaktionstests (z. B. Resilienztest, Provokationstest). 500
8010 Registrieren der gelenkbezüglichen Zentrallage des Unterkiefers, auch Stützstift-
registrierung, je Registrat
Neben der Leistung nach der Nummer 8010 sind die Material- und Laborkosten für die Biss-
nahme und die Lieferung und Anbringung des Stützstiftbestecks gesondert berechnungs-
fähig. 180
8020 Arbiträre Scharnierachsenbestimmung (eingeschlossen sind die arbiträre Schar-
nierachsenbestimmung, das Anlegen eines Übertragungsbogens, das Koordinie-
ren eines Übertragungsbogens mit einem Artikulator) 300
8030 Kinematische Scharnierachsenbestimmung (eingeschlossen sind die kinemati-
sche Scharnierachsenbestimmung, das definitive Markieren der Referenzpunkte,
das Anlegen eines Übertragungsbogens, das Koordinieren eines Übertragungs-
bogens mit einem Artikulator) 550
8035 Kinematische Scharnierachsenbestimmung mittels elektronischer Aufzeichnung
(eingeschlossen sind die kinematische Scharnierachsenbestimmung, das defini-
tive Markieren der Referenzpunkte, gegebenenfalls das Anlegen eines Über-
tragungsbogens, gegebenenfalls das Koordinieren eines Übertragungsbogens
mit einem Artikulator)
Neben den Leistungen nach den Nummern 8020 bis 8035 sind die Material- und Laborkosten
für die Artikulation des Ober- und Unterkiefermodells im (halb) individuellen Artikulator
gesondert berechnungsfähig. 550
8050 Registrieren von Unterkieferbewegungen zur Einstellung halbindividueller Artikula-
toren und Einstellung nach den gemessenen Werten, je Sitzung 500
8060 Registrieren von Unterkieferbewegungen zur Einstellung voll adjustierbarer Artiku-
latoren und Einstellung nach den gemessenen Werten, je Sitzung 750
8065 Registrieren von Unterkieferbewegungen mittels elektronischer Aufzeichnung zur
Einstellung voll adjustierbarer Artikulatoren und Einstellung nach den gemessenen
Werten, je Sitzung
Neben den Leistungen nach den Nummern 8050 bis 8065 sind Material- und Laborkosten für
die Einstellung des (halb) individuellen Artikulators nach den gemessenen Werten gesondert
berechnungsfähig. 850
8080 Diagnostische Maßnahmen an Modellen im Artikulator einschließlich subtraktiver
oder additiver Korrekturen, Befundauswertung und Behandlungsplanung, je
Sitzung 250
8090 Diagnostischer Aufbau von Funktionsflächen am natürlichen Gebiss, am fest-
sitzenden und/oder herausnehmbaren Zahnersatz, je Sitzung 250
8100 Systematische subtraktive Maßnahmen am natürlichen Gebiss, am festsitzenden
und/oder herausnehmbaren Zahnersatz, je Zahnpaar 20
9000 Implantatbezogene Analyse und Vermessung des Alveolarfortsatzes, des Kiefer-
körpers und der angrenzenden knöchernen Strukturen sowie der Schleimhaut,
einschließlich metrischer Auswertung von radiologischen Befundunterlagen, Mo-
dellen und Fotos zur Feststellung der Implantatposition, gegebenenfalls mit Hilfe
einer individuellen Schablone zur Diagnostik, einschließlich Implantatauswahl, je
Bei Verwendung einer Röntgenmessschablone sind die Material- und Laborkosten gesondert
berechnungsfähig. 884
9003 Verwenden einer Orientierungsschablone/Positionierungsschablone zur Implanta-
tion, je Kiefer
Bei Verwendung einer Orientierungsschablone sind die Material- und Laborkosten gesondert
berechnungsfähig. 100
9005 Verwenden einer auf dreidimensionale Daten gestützten Navigationsschablone/
chirurgischen Führungsschablone zur Implantation, gegebenenfalls einschließlich
Fixierung, je Kiefer
Die verwendeten Fixierungselemente sowie die Material- und Laborkosten der Navigations-
schablone sind gesondert berechnungsfähig. 300
Präparieren einer Knochenkavität für ein enossales Implantat, Einsetzen einer Im-
plantatschablone zur Überprüfung der Knochenkavität (z. B. Tiefenlehre), gegebe-
nenfalls einschließlich Knochenkondensation, Knochenglättung im Bereich des
Implantats, Einbringen eines enossalen Implantats einschließlich Verschluss-
schraube und gegebenenfalls Einbringen von Aufbauelementen bei offener Ein-
heilung sowie Wundverschluss 1545
9020 Insertion eines Implantats zum temporären Verbleib, auch orthodontisches Im-
plantat 515
9040 Freilegen eines Implantats, und Einfügen eines oder mehrerer Aufbauelemente
(z. B. eines Gingivaformers) bei einem zweiphasigen Implantatsystem 626
9050 Entfernen und Wiedereinsetzen sowie Auswechseln eines oder mehrerer Aufbau-
elemente bei einem zweiphasigen Implantatsystem während der rekonstruktiven
1. Die Leistung nach der Nummer 9050 ist nicht neben den Leistungen nach den Num-
mern 9010 und 9040 berechnungsfähig.
2. Die Leistung nach der Nummer 9050 ist je Implantat höchstens dreimal und höchstens
einmal je Sitzung berechnungsfähig. 313
Die Leistung nach der Nummer 9060 ist für ein Implantat höchstens einmal je Sitzung be-
rechnungsfähig. 313
9090 Knochengewinnung (z. B. Knochenkollektor oder Knochenschaber), Knochenauf-
bereitung und -implantation, auch zur Weichteilunterfütterung
berechnungsfähig. 400
9100 Aufbau des Alveolarfortsatzes durch Augmentation ohne zusätzliche Stabilisie-
rungsmaßnahmen, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich
Lagerbildung, Glättung des Alveolarfortsatzes, gegebenenfalls Entnahme von
Knochen innerhalb des Aufbaugebietes, Einbringung von Aufbaumaterial
(Knochen und/oder Knochenersatzmaterial) und Wundverschluss mit vollständiger
Schleimhautabdeckung, gegebenenfalls einschließlich Einbringung und Fixierung
resorbierbarer oder nicht resorbierbarer Barrieren
1. Die Leistung nach der Nummer 9100 ist für die Glättung des Alveolarfortsatzes im Bereich
des Implantatbettes nicht berechnungsfähig.
2. Neben der Leistung nach der Nummer 9100 sind die Leistungen nach der Nummer 9130
3. Wird die Leistung nach der Nummer 9100 in derselben Kieferhälfte neben der Leistung
nach der Nummer 9110 erbracht, ist die Hälfte der Gebühr der Nummer 9100 berech-
4. Wird die Leistung nach der Nummer 9100 in derselben Kieferhälfte neben der Leistung
nach der Nummer 9120 erbracht, ist ein Drittel der Gebühr der Nummer 9100 berech-
nungsfähig. 2694
Schaffung des Zugangs durch die Alveole oder das Implantatfach, Anhebung des
Kieferhöhlenbodens durch knochenverdrängende oder knochenverdichtende
Maßnahmen und der Kieferhöhlenmembran, Entnahme von Knochenspänen inner-
halb des Aufbaugebietes des Implantatfaches und Einbringen von Aufbaumaterial
(Knochen und/oder Knochenersatzmaterial)
Die Leistung nach der Nummer 9110 ist für dieselbe Implantatkavität nicht neben den Leis-
tungen nach den Nummern 9120 und 9130 berechnungsfähig. 1500
9120 Sinusbodenelevation durch externe Knochenfensterung (externer Sinuslift), je
Schaffung des Zugangs zur Kieferhöhle durch Knochenfensterung (auch Kno-
chendeckel), Präparation der Kieferhöhlenmembran, Anhebung des Kieferhöhlen-
bodens und der Kieferhöhlenmembran, Lagerbildung, gegebenenfalls Entnahme
von Knochenspänen innerhalb des Aufbaugebietes, Einbringung von Aufbau-
material (Knochen und/oder Knochenersatzmaterial), gegebenenfalls Einbringung
resorbierbarer oder nicht resorbierbarer Barrieren - einschließlich Fixierung -,
gegebenenfalls Reposition des Knochendeckels, Verschluss der Kieferhöhle und
Wundverschluss 3000
9130 Spaltung und Spreizung von Knochensegmenten (Bone Splitting), gegebenenfalls
mit Auffüllung der Spalträume mittels Knochen oder Knochenersatzmaterial, ge-
gebenenfalls einschließlich zusätzlicher Osteosynthesemaßnahmen, gegebenen-
falls einschließlich Einbringung resorbierbarer oder nicht resorbierbarer Barrieren
und deren Fixierung je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich, oder vertikale Distrak-
tion des Alveolarfortsatzes einschließlich Fixierung, je Kieferhälfte oder Frontzahn-
Neben der Leistung nach der Nummer 9130 ist die Leistung nach der Nummer 9100 nicht
berechnungsfähig. 1540
9140 Intraorale Entnahme von Knochen außerhalb des Aufbaugebietes gegebenenfalls
einschließlich Aufbereitung des Knochenmaterials und/oder der Aufnahmeregion,
einschließlich der notwendigen Versorgung der Entnahmestelle, je Kieferhälfte
oder Frontzahnbereich
Bei Entnahme von einem oder mehreren Knochenblöcken ist das Doppelte der Gebühr nach
der Nummer 9140 berechnungsfähig. Von einem Knochenblock im Sinne dieser Abrech-
nungsbestimmung ist auszugehen, wenn dieser bei der Implantation eigenständig fixiert wer-
den muss. 650
9150 Fixation oder Stabilisierung des Augmentates durch Osteosynthesemaßnahmen
(z. B. Schrauben- oder Plattenosteosynthese oder Titannetze), zusätzlich zu der
Leistung nach der Nummer 9100, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich 675
9160 Entfernung unter der Schleimhaut liegender Materialien (z. B. Barrieren - ein-
schließlich Fixierung -, Osteosynthesematerial), je Kieferhälfte oder Frontzahn-
bereich 330
9170 Entfernung im Knochen liegender Materialien durch Osteotomie (z. B. Osteosyn-
thesematerial, Knochenschrauben) oder Entfernung eines subperiostalen Gerüst-
implantats, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich
Die Entfernung eines Implantats ist mit der Gebühr für die Leistungen nach den Num-
mern 3000 und 3030 abgegolten. 500
Maßgeblich für den Ansatz eines Zuschlags nach den Nummern 0500 bis 0530 ist die erbrachte zahnärztlich-chirurgische Leistung mit der höchsten Punktzahl. Eine Zuordnung des Zuschlags nach den Nummern 0500 bis 0530 zu der Summe der jeweils ambulant erbrachten einzelnen zahnärztlich-chirurgischen Leistungen ist nicht möglich.
0500 Zuschlag bei nichtstationärer Durchführung von zahnärztlich-chirurgischen Leis-
tungen, die mit Punktzahlen von 250 bis 499 Punkten bewertet sind, oder zu den
Leistungen nach den Nummern 4090 oder 4130
Der Zuschlag nach der Nummer 0500 ist je Behandlungstag nur einmal berechnungsfähig.
Der Zuschlag nach der Nummer 0500 ist neben den Zuschlägen nach den Nummern 0510
bis 0530 nicht berechnungsfähig. 400
0510 Zuschlag bei nichtstationärer Durchführung von zahnärztlich-chirurgischen Leis-
tungen, die mit Punktzahlen von 500 bis 799 Punkten bewertet sind
Der Zuschlag nach der Nummer 0510 ist je Behandlungstag nur einmal berechnungsfähig.
Der Zuschlag nach der Nummer 0510 ist neben den Zuschlägen nach den Nummern 0500,
0520 und/oder 0530 nicht berechnungsfähig. 750
0520 Zuschlag bei nichtstationärer Durchführung von zahnärztlich-chirurgischen Leis-
tungen, die mit Punktzahlen von 800 bis 1199 Punkten bewertet sind
Der Zuschlag nach der Nummer 0520 ist je Behandlungstag nur einmal berechnungsfähig.
Der Zuschlag nach der Nummer 0520 ist neben den Zuschlägen nach den Nummern 0500,
0510 und/oder 0530 nicht berechnungsfähig. 1300
0530 Zuschlag bei nichtstationärer Durchführung von zahnärztlich-chirurgischen Leis-
tungen, die mit Punktzahlen von 1200 und mehr Punkten bewertet sind
Der Zuschlag nach der Nummer 0530 ist je Behandlungstag nur einmal berechnungsfähig.
Der Zuschlag nach der Nummer 0530 ist neben den Zuschlägen nach den Nummern 0500
bis 0520 nicht berechnungsfähig. 2200
Das Bundesministerium für Gesundheit kann den Wortlaut der Gebührenordnung für Zahnärzte in der vom 1. Januar 2012 an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekannt machen.
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2012 in Kraft. Abweichend von Satz 1 tritt Artikel 1 Nummer 10 Buchstabe 0a am 1. Juli 2012 in Kraft.
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