Source: https://verkehrsfachschule-dunkel.de/?page_id=774
Timestamp: 2018-08-21 19:18:47
Document Index: 97634609

Matched Legal Cases: ['§53', '§33', '§53', '§17', '§ 53', '§53', '§53', '§53', '§16', '§16', '§18', '§18', '§ 29']

… für Fahrlehrer – Fahrschule Günter Dunkel
Voraussetzungen des Fahrlehrerberufs
Fahrlehrer/-in ist eine staatlich anerkannte, bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung für einen Dienstleistungsberuf im Verkehrswesen (technischer Lehrberuf).
Um den Beruf auszuüben, braucht man eine Fahrlehrerlaubnis. Die Voraussetzungen hierfür regelt das Fahrlehrergesetz. Ausgebildet und geprüft wird nach einer bundesweit geltenden Ausbildungs- bzw. Prüfungsordnung auf Basis dieses Fahrlehrergesetzes.
Die Fahrlehrerlaubnis kann für die Klassen A (Krafträder), BE (PKW), CE (LKW) und DE (Bus) erworben werden, wobei die Klasse BE Voraussetzung für alle anderen Fahrlehrerlaubnisklassen ist.
Die Ausbildung zum Fahrlehrer bzw. zur Fahrlehrerin mit der Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE dauert in der Regel ca. 12 Monate, davon ca. 8 Monate an einer Fahrlehrerausbildungsstätte und ca. 4 Monate in einer Ausbildungsfahrschule.
Die Ausbildung für den Erwerb der Fahrlehrerlaubnis der Klasse A dauert zusätzlich ca. 1 Monat, für den der Klasse CE bzw. DE ca. 2 Monate.
Besitz der Bewerber bereits CE, ist der Lehrgang für DE auf nur ca. 1 Monat verkürzt. Das gleiche gilt für den Besitz von DE, dann dauert der Lehrgang für CE ebenfalls nur ca. 1 Monat.
– Mindestalter 21 Jahre bei Erteilung des Fahrlehrerscheins (Die Ausbildung kann schon vorher begonnen werden.)
– eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf
– alternativ eine gleichwertige Vorbildung (z.B. Abitur)
– Besitz der Fahrerlaubnis der Klassen B/BE
– drei Jahre Fahrpraxis Klasse B innerhalb der letzten 5 Jahre
– höchstens 1 Punkt im FAER (Fahreingnungsregister Flensburg)
– Ausbildung zum Fahrlehrer in einer amtlich anerkannten Fahrlehrerausbildungsstätte
– bestandene Fahrlehrerprüfungen
Zur Erlangung der Fahrlehrerlaubnis ist bei der Fahrerlaubnisbehörde ein schriftlicher Antrag zu stellen. Dazu sind einzureichen:
– Formloser Antrag mit Angabe der Klasse(n), für die die Erlaubnis beantragt wird
– Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung bzw. der gleichwertigen Vorbildung
– Beglaubigte Fotokopie des Führerscheins
– Nachweis über den Besitz der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse
– Anmeldebescheinigung der Fahrlehrerausbildungsstätte
– Die Fahrerlaubnisbehörde fordert einen Auszug aus dem Verkehrszentralregister und dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) an
Die Fahrlehrerausbildung BE ab 01.01.2018
Los geht es mit einer einwöchigen Einführungsphase in einer Fahrlehrerausbildungsstätte,
danach findet eine zweiwöchige Hospitationsphase in einer Ausbildungsfahrschule, Ihrer Wahl statt. Während der zweiwöchigen Hospitationsphase in einer Ausbildungsfahrschule findet die fahrpraktische Ausbildung statt. Anschließend nehmen Sie an einer einwöchigen Auswertungsphase in einer Fahrlehrerausbildungsstätte teil.
Nach der Auswertungsphase findet die erste Prüfung (fahrpraktische Prüfung) statt. In dieser fahrpraktischen Prüfung müssen Sie zeigen, dass Sie ein Solofahrzeug der Klasse B und eine Zugkombination der Kasse B/BE vorschriftsmäßig, sicher, gewandt und umweltschonend fahren können. Aber keine Angst. Sie werden gut auf diese Prüfung in der Ausbildungsfahrschule vorbereitet.
Im Anschluss beginnt die siebenmonatige Ausbildung in einer Fahrlehrerausbildungsstätte, Sie werden in Verkehrsverhalten, Recht, Technik, Umwelt und Verkehrspädagogik unterrichtet. Während der Ausbildung werden Sie im vierten Monat ein einwöchiges Hospitationspraktikum in einer Ausbildungsfahrschule absolvieren.
Die erste Ausbildungsphase endet mit der schriftlichen und mündlichen Fachkundeprüfung. Ist diese Hürde gemeistert, bekommt man die befristete Fahrlehrerlaubnis. Im Anschluss beginnt der zweite Teil der Ausbildung – dem viermonatigen Praktikum in einer Ausbildungsfahrschule Ihrer Wahl.
Sie hospitieren bei Ihrem Ausbildungsfahrlehrer, bilden dann unter seiner Anleitung und anschließend eigenständig Fahrschüler im theoretischen und praktischen Unterricht aus und stellen sie selbst zur Prüfung vor.
Am Ende des zweiten Praktikumsmonats kommen Sie für zwei Tage sowie auch am Ende des vierten Praktikumsmonats für eine Woche zurück zur Fahrlehrerausbildungsstätte um gemeinsam mit anderen Fahrlehreranwärtern Ihre gesammelten Erfahrungen auszutauschen.
Das Praktikum endet mit der theoretischen und praktischen Lehrprobe. Sind diese beiden Prüfungsteile bestanden, wird die unbefristete Fahrlehrerlaubnis erteilt.
Bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsfahrschule sind wir Ihnen gern behilflich.
Insgesamt müssen fünf Prüfungen auf dem Weg zur unbefristeten Fahrlehrerlaubnis bestanden werden. Die erste Hürde, die es zu bestehen gilt, ist die fahrpraktische Prüfung. Diese Prüfung dauert eine Stunde und beinhaltet das Fahren mit einem solo Pkw und mit einer Zugkombination bestehend aus PKW mit Anhänger. Das Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für die nächsten beiden Prüfungsteile – der schriftlichen und mündlichen Fachkundeprüfung.
Die schriftliche Prüfung besteht aus Fragen zu Verkehrsverhalten, Recht, Technik und Verkehrspädagogik. Zwei bis drei Wochen später wird im mündlichen Teil Ihr Fachwissen zu den oben genannten Unterrichtsfächern geprüft. Die Ergebnisse werden zu einer Gesamtnote zusammengefasst.
Am Ende des Praktikums finden die letzten beiden Prüfungen in der Ausbildungsfahrschule statt. Die Prüfungskommission nimmt am theoretischen und praktischen Unterricht teil. Mit Bestehen bekommen Sie die unbefristete Fahrlehrerlaubnis. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! War eine Prüfung einmal nicht erfolgreich, kann man diese zweimal wiederholen. Zwischen Nichtbestehen bis zur Wiederholungsprüfung muss mindestens ein Monat liegen. Ausnahme ist hier die fahrpraktische Prüfung, hier gibt es keine vorgeschriebene Frist.
Weiterbildung für Fahrlehrer(in) nach §53 (1) FahrlG (ehemals §33a (1))
Entweder für drei Tage alle vier Jahre oder für einen Tag pro Jahr, wenn Sie im letzten Jahr eine Weiterbildung gemäß §53 Abs.1 FahrlG besucht haben. In unserem Institut bieten wir monatlich diesen Lehrgang an. Die genauen Termine finden Sie über den Menüpunkt Termine.
Unser Themenangebot ist vielseitig und abwechslungsreich gestaltet (gemäß §17 DV-FahrlG). In Kooperation mit dem ADAC, führen wir in den Weiterbildungslehrgängen ein Sicherheitstraining mit den Teilnehmern durch.
Wenn Sie Fragen zu dem Lehrgang haben sollten, so treten Sie mit uns in Verbindung.
Gern beraten wir Sie ganz individuell zu allen Ihren Fragen.
Seminarleiter(in) § 53 (2).1 FahrlG / Seminarleiter(in) Verkehrspädagogik / FES §53 (2).2 FahrlG
Um Seminarleiter werden zu können, bedarf es einiger Voraussetzungen:
Besitz der Fahrlehrerlaubnis der Klassen A und BE.
Innerhalb der letzten fünf Jahre drei Jahre lang Fahrschülern, welche die Fahrerlaubnis der Klassen A und B erwerben wollen, hauptberuflich theoretischen und praktischen Unterricht erteilt haben.
Innerhalb der letzten zwei Jahre mit Erfolg an einem Einweisungslehrgang, der aus einem viertägigen Grundkursus und aus zusätzlichen jeweils viertägigen programmspezifischen Kursen zur Durchführung von Seminaren nach dem Straßenverkehrsgesetz besteht, teilgenommen haben.
Nicht mehr als 2 Punkte in Flensburg
Die Teilnahme an einem Einweisungslehrgang war erfolgreich, wenn Sie an allen Veranstaltungen des Lehrgangs teilgenommen und durch aktive Beteiligung, insbesondere bei Übungsmoderationen, gezeigt haben, dass Sie zur Leitung von Seminaren befähigt sind.
Über das Vorliegen dieser Voraussetzung entscheidet die Erlaubnisbehörde auf Grund einer Stellungnahme der Lehrgangsleiter. Die Seminarerlaubnis wird durch Aushändigung oder Zustellung der Erlaubnisurkunde erteilt. Von der Erlaubnis darf nur zusammen mit der Fahrschulerlaubnis oder im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses mit dem Inhaber einer Fahrschule Gebrauch gemacht werden.
Der Inhaber oder der verantwortliche Leiter des Ausbildungsbetriebes muss ebenfalls die Seminarerlaubnis besitzen. Diese kann in 3 Themen-Bausteinen erworben werden:
– ASF-Seminar
– FES-Seminar
Es besteht die Möglichkeit der Förderung durch einen Prämiengutschein oder einen Bildungscheck.
Fortbildung für Seminarleiter(in) ASF §53 (2).1 FahrlG und FES §53 (2).2 FahrlG
Alle 2 Jahre müssen Fahrlehrer, die die Seminarerlaubnis für ASF und FES besitzen alle zwei Jahre jeweils an einer eintägigen Weiterbildung für die jeweilige Erlaubnis teilnehmen.
In dieser Weiterbildung werden die Inhalte und Methoden der Durchführung für das jeweilige Seminar vermittelt.
Melden Sie sich unverbindlich für das Seminar an.
Ausbildungsfahrlehrer(in) §16 (1) FahrlG
Mit der Reform der Fahrlehrerausbildung ist im Anschluss an den achtmonatigen Lehrgang in der Fahrlehrerausbildungsstätte eine zweite Ausbildungsphase von vier Monaten gesetzlich vorgeschrieben.
Die Rahmenbedingungen und Art der Beschäftigung sind in Richtlinien geregelt, es gibt jedoch Gestaltungsspielraum.
Es gibt viele Aspekte, die dafür sprechen, als Ausbildungsfahrschule anerkannt zu werden – natürlich gibt es auch Verpflichtungen. Die Voraussetzungen sind gesetzlich geregelt.
Der Inhaber oder verantwortliche Leiter muss:
3 Jahre (in den letzten 5 Jahren) hauptberuflich in der Klasse BE (Theorie und Praxis) ausgebildet haben
an einem fünftägigen Einweisungsseminar gem. §16 (2) Abs. 1 FahrlG teilgenommen haben.
Der Ausbildungsfahrlehrer muss alle vier Jahre an einer eintägigen Weiterbildung in einer Fahrlehrerausbildungsstätte teilnehmen.
Alle Ausbildungsfahrlehrer müssen bis zum 31.12.2019 an der eintägigen Weiterbildung teilgenommen haben!!!
Fahrschul-Betriebswirtschafts-Seminar §18 (1) 5. FahrlG
Der Gesetzgeber schreibt vor, ein solches Seminar als Voraussetzung zur Erlangung der Fahrschulerlaubnis zu besuchen!
Der Lehrgang dauert 9 Tage (70 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten) und wird ganztätig stattfinden.
– Eröffnung einer Fahrschule, Kriterien der Standortwahl
– Rechtsformen einer Fahrschule
– Vertragsrecht, Schließung einer Fahrschule
– Investitions- und Finanzbedarf
– Kooperation, Aufzeichnungen nach dem Fahrlehrerrecht
– Kalkulation und Buchführung
– Kundenbetreuung, Absatzorientierung, Wettbewerb, Werbung
– Bilanzen, Beratungen, Liquiditätskontrolle
– Steuerliche Aufzeichnungs- und Aufbewahrungsfristen
– Personalwesen, Arbeitsrecht, Sozialrecht, Versicherung
Es gibt die Möglichkeit einen Prämiengutschein oder einen Bildungscheck einzusetzen.
Informationen dazu finden Sie unter www.bildungscheck.de/ www.bildungspraemie.info
Voraussetzungen der Fahrschulerlaubnis §18 (1) FahrlG
Die Fahrschulerlaubnis wird erteilt wenn der/die Bewerber(in):
– das 25. Lebensjahr vollendet hat und keine Tatsachen vorliegen, die für die Führung einer Fahrschule als unzuverlässig erscheinen lassen
– keine Tatsache vorliegt, welche die Annahme rechtfertigt, dass der/die Bewerber(in) die Pflicht nach § 29 FahrlG nicht erfüllen kann
– die Fahrerlaubnis für die Klasse besitzt, für die er/sie die Fahrschulerlaubnis beantragt
– mindestens zwei Jahre hauptberuflich als Fahrlehrer tätig war
– erfolgreich an einem Fahrschul-Betriebswirtschaft-Seminar von mindestens 70 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten teilgenommen hat
– den erforderlichen Unterrichtsraum, die erforderlichen Lehrmittel und die zur Fahrausbildung in der betreffenden Fahrerlaubnisklasse bestimmten Lehrfahrzeuge zur Verfügung hat Es gibt die Möglichkeit einen Prämiengutschein oder einen Bildungscheck einzusetzen.
Seminar zum MPU Berater(in) - 4 Tage
– Wer ist alles gekommen?
– Warum möchte ich MPU-Berater werden?
– Was muss ich alles mitbringen, um mich als MPU-Berater selbstständig machen zu können?
– Wie kommt es zum Verwaltungsakt „MPU“?
– Wie läuft eine MPU ab?
– Wie sind die aktuellen Zahlen?
– Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergeben sich aus der Beraterperspektive?
– Wie gestaltet sich ein Beratungsablauf vom Erstkontakt bis hin zur MPU?
– Welche medizinischen und psychologischen Hintergründe sind wichtig?
– Welche Einstellungen der Klienten sind problematisch und wie schafft man die Grundlagen für
eine dauerhafte Verhaltensveränderung?
– Betriebswirtschaftliche Faktoren
– Kundengewinnung und Partnersystem
– Vorschau und Mustergutachten
– Fragen und Prüfung
– fachkundig und sicher Flurförderzeuge bedienen und warten
– rechtliche Grundlagen und Unfallverhütungsvorschriften gemäß BGG 925 und BGV D27
– Aufbau, Bauarten und Anwendung von Gabelstaplern und Anbaugeräten
– Motor, Hydraulik, Antriebsarten
– Einweisung in die unterschiedlichen Gerätebauarten
– Gefahren im Einsatz, Vermeidung von Fehlbedienungen
– praktische und theoretische Abschlussprüfung
– Berechnen der Ladungssicherungsmaßnahmen
– Sicherung spezieller Güter