Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20C%2011.89
Timestamp: 2019-09-21 10:20:40
Document Index: 381415886

Matched Legal Cases: ['§ 19', 'Art. 3', '§ 19', '§ 19', 'Art. 3', '§ 19', '§ 19', '§ 11']

BVerwG, 22.03.1990 - 2 C 11.89 - dejure.org
BVerwG, 22.03.1990 - 2 C 11.89
https://dejure.org/1990,273
BVerwG, 22.03.1990 - 2 C 11.89 (https://dejure.org/1990,273)
BVerwG, Entscheidung vom 22.03.1990 - 2 C 11.89 (https://dejure.org/1990,273)
BVerwG, Entscheidung vom 22. März 1990 - 2 C 11.89 (https://dejure.org/1990,273)
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Rückforderung von Dienstbezügen - Voraussetzungen für den Anspruch auf beamtenrechtliche Dienstbezüge mit Begründung eines Angestelltenverhältnisses
VG Regensburg, 27.01.1988 - RN 1 K 87.00791
VGH Bayern, 09.01.1989 - 3 B 88.00759
NVwZ-RR 1990, 586 (Ls.)
NVwZ-RR 1991, 586
DVBl 1990, 872
Regelungen dieser Art sind nach dem darin erkennbaren Willen des Gesetzgebers einer ausdehnenden Auslegung und Ergänzung durch allgemeine Grundsätze nicht zugänglich (stRspr, vgl. Urteil vom 22. März 1990 - BVerwG 2 C 11.89 - Buchholz 240 § 19 a BBesG Nr. 10).
Um den Anforderungen des Art. 3 Abs. 1 GG zu genügen, kommt es nicht darauf an, ob der Gesetzgeber im Einzelfall die zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung gefunden hat (vgl. u.a. Urteil vom 22. März 1990 - BVerwG 2 C 11.89 - Buchholz 240 § 19 a BBesG Nr. 10 S. 17 m.w.N.).
Nach wie vor kommt dem Wortlaut der besoldungsrechtlichen Regelungen gesteigerte Bedeutung für die Auslegung zu (vgl. z.B. Urteile vom 13. Dezember 1978 - BVerwG 6 C 46.78 - BVerwGE 57, 183 und vom 22. März 1990 - BVerwG 2 C 11.89 - Buchholz 240 § 19 a BBesG Nr. 10).
Im Hinblick auf Art. 3 Abs. 1 GG kommt es nicht darauf an, ob der Gesetzgeber im Einzelnen die zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung gefunden hat (vgl. BVerwG, u.a. Urteile vom 22. März 1990 - BVerwG 2 C 11.89 - Buchholz 240 § 19 a BBesG Nr. 10 m.w.N. …und vom 25. April 1996, a.a.O.).
Sie wäre nur anzunehmen, wenn der erkennbare Wille des Gesetzgebers aus der Sicht des jetzigen Standes der Rechtsauffassung in den gesetzlichen Vorschriften nur unvollkommen Ausdruck gefunden hätte (vgl. BVerwG, Urteil vom 28.12.1971, BVerwGE 39, 221, 228 = RiA 1972, 76; Urteil vom 22.03.1990, DVBl. 1990, 872 = RiA 1991, 88).
Sind daher einer erweiternden, einengenden oder entsprechenden Auslegung bereits grundsätzlich enge Grenzen gezogen (stRspr, vgl. u.a. Urteile vom 13. Dezember 1978 - BVerwG 6 C 46.78 - BVerwGE 57, 183 , vom 22. März 1990 - BVerwG 2 C 11.89 - Buchholz 240 § 19 a BBesG Nr. 10 und vom 25. Juni 1992 - BVerwG 2 C 13.91 - Buchholz 239.2 § 11 SVG Nr. 6; Beschluss vom 2. September 1994 - BVerwG 2 B 51.94 -), so scheidet die von der Klägerin favorisierte Auslegung, wonach sich die Sperre für den Mindestbelassungsbetrag nur auf Verwendungseinkommen bezieht, die in einem Beamtenverhältnis erzielt werden, wegen der Eindeutigkeit des Wortlauts aus.
BVerwG, 19.09.1991 - 2 C 28.90
Besoldungsrecht - Ortszuschlag - Gemeinderecht - Dienstanweisung des …
BVerwG, 25.06.1992 - 2 C 13.91
Versorgung von Zeitsoldaten - Übergangsgebührnisse bei Verlängerung der …
BVerwG, 06.02.1995 - 2 B 10.95
Verfassungsmäßigkeit einer Stichtagsregelung - Begründung eines …
BVerwG, 11.03.1996 - 2 B 90.96
BVerwG, 14.11.1996 - 2 B 71.96
Erfordernis der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache für die …
BVerwG, 02.03.1995 - 2 B 19.95
Vereinbarkeit der Besoldung von Beamten mit dem Gleichheitssatz - Anspruch eines …