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Timestamp: 2016-10-28 10:36:59
Document Index: 299674848

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 109', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 9', 'Art. 109', 'Art. 64', 'BGE']

8C_980/2012 (18.04.2013)
I.________, geboren 1980, war seit Oktober 2008 als Make-up Artist mit einem Vollpensum f�r die X.________ GmbH erwerbst�tig. Nachdem die Versicherte gem�ss eigenen Angaben seit 3. August 2009 unter anderem wegen eines Burnout-Syndroms voll arbeitsunf�hig war, meldete die zust�ndige Krankentaggeldversicherung I.________ am 27. Oktober 2009 bei der IV-Stelle Schwyz (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) zur Fr�herfassung an. Am 19. November 2009 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach erfolglosem Abschluss von beruflichen Eingliederungsmassnahmen sowie dem Beizug der umfassenden medizinischen Abkl�rungsergebnisse aus verschiedenen fach�rztlichen Richtungen und Einholung mehrerer Stellungnahmen des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) der IV-Stelle verneinte die Verwaltung einen Anspruch auf eine Invalidenrente mangels einer invalidit�tsbedingten Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit (Verf�gung vom 2. April 2012).
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt I.________, der angefochtene Gerichtsentscheid und die Verf�gung der IV-Stelle seien aufzuheben und Letztere habe ihr "die gesetzliche Invalidenrente auszurichten"; eventualiter sei die Vorinstanz zur Einholung eines Gerichtsgutachtens zu verpflichten. �berdies ersucht I.________ um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Streitig ist, ob die Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Die Vorinstanz hat die daf�r massgebenden Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Das kantonale Gericht hat die praxisgem�ss zu ber�cksichtigenden tats�chlichen Verh�ltnisse aufgrund des bis zum Verf�gungszeitpunkt (2. April 2012) eingetretenen Sachverhalts (BGE 131 V 9 E. 1 S. 11 mit Hinweisen) eingehend und umfassend gew�rdigt. Es hat auch unter Mitber�cksichtigung des neuesten, erst im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Berichtes der Rheumaklinik Y.________ vom 13. April 2012 (nachfolgend: Rheumaklinik-Bericht) mit �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass den zahlreichen Untersuchungsberichten aus den verschiedensten fach�rztlichen Disziplinen keine Hinweise auf eine anhaltende invalidisierende Gesundheitsst�rung zu entnehmen sind, welche nach der massgebenden Rechtsprechung (BGE 137 V 64 E. 4.2 u. 4.3 S. 68 f. und SVR 2012 IV Nr. 56 S. 200 [9C_302/2012 E. 4.2.1], je mit Hinweisen) auf eine un�berwindbare dauerhafte Einschr�nkung der Erwerbsf�higkeit schliessen liessen. Die Vorinstanz hat sich auch mit der diagnostizierten "Fr�hform einer systemischen Sklerose" auseinander gesetzt. Insbesondere ist Seite 3 des von der Versicherten im kantonalen Verfahren nur im Umfang der ersten beiden Seiten eingereichten Rheumaklinik-Berichts zu entnehmen, dass der Verlauf des Gesundheitszustandes insgesamt als erfreulich bezeichnet wurde und eine Progredienz der Fr�hform einer systemischen Sklerose ebenso wie Organmanifestationen oder eine Progredienz der Hauterscheinungen oder die Manifestation einer peripheren Vaskulopathie ausgeschlossen werden konnten. Entgegen der Beschwerdef�hrerin hatten sich die Stellungnahmen des RAD nicht zu hypothetischen Auswirkungen von - damals noch - nicht diagnostizierten Gesundheitssch�den zu �ussern. Mit Blick auf den erw�hnten Rheumaklinik-Bericht stellte das kantonale Gericht fest, dass die RAD-�rztin diesbez�glich neue objektive pathologische Befunde verneint hat. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz unter den gegebenen Umst�nden in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung auf weitere Beweismassnahmen verzichtete. Die Versicherte legt im �brigen nicht in einer, der qualifizierten R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG) gen�genden Weise dar, inwiefern der angefochtene Entscheid das Willk�rverbot gem�ss Art. 9 BV verletze. Soweit die Beschwerdef�hrerin eine nach Verf�gungserlass vom 2. April 2012 eingetretene Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes behauptet, ist diese gegebenenfalls im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen.
4.1 Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG). Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann daher nicht entsprochen werden (vgl. Art. 64 Abs. 1 BGG; BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135).