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Timestamp: 2016-10-24 03:30:44
Document Index: 188653672

Matched Legal Cases: ['Art. 64', 'Art. 64', 'Art. 12', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 106', 'in dubio', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 42', 'Art. 12', 'in dubio', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 59', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 56', 'Art. 59', 'Art. 189', 'Art. 56', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 189', 'Art. 405', 'Art. 345', 'Art. 59', 'Art. 43', 'Art. 60', 'Art. 44', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 56', 'Art. 59', 'Art. 64', 'Art. 66', 'BGE', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 68']

6B_829/2013 (06.05.2014)
6B_829/2013 � � Urteil vom 6. Mai 2014
Eventualvors�tzliche und versuchte eventualvors�tzliche T�tung, Verwahrung nach Art. 64 Abs. 1 StGB, Begutachtung durch eine sachverst�ndige Person; Verletzung des rechtlichen Geh�rs, Willk�r,
�Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach A.________ zweitinstanzlich der vors�tzlichen T�tung zum Nachteil von C.C.________, der versuchten vors�tzlichen T�tung und der Freiheitsberaubung, beides zum Nachteil von B.________, schuldig. Es stellte fest, dass das Urteil des Bezirksgerichts Z�rich unter anderem hinsichtlich der Schuldspr�che wegen versuchter vors�tzlicher T�tung, sexueller N�tigung, einfacher K�rperverletzung, alles zum Nachteil von F.________, Pornographie und Ungehorsams gegen eine amtliche Verf�gung in Rechtskraft erwachsen ist. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 19 Jahren und einer Busse von Fr. 500.--. Ferner ordnete es die Verwahrung im Sinne von Art. 64 Abs. 1 StGB an und urteilte �ber die Zivilklage von B.________.
�Den zweitinstanzlichen Schuldspr�chen liegen folgende Sachverhalte zugrunde:
�Zwischen A.________ und C.C.________ kam es am 9. Oktober 2004 in einem Hotelzimmer zu einer Auseinandersetzung. Im Verlauf des Nachmittags und Abends schlug er sie wiederholt und heftig, was bei C.C.________ zu zahlreichen Hautunterblutungen, Hautabsch�rfungen und Quetschungen verteilt �ber nahezu den gesamten K�rper f�hrte. Sie erlitt einen Milzkapselriss und Blutungen der Darmaufh�ngung, wobei der Blutverlust zu einem akuten Herz-Kreislaufversagen sowie zum Tod f�hrte. A.________ schlug C.C.________ willentlich und wissentlich massiv mit den H�nden und nahm die t�dliche Verletzung in Kauf.
�Am Morgen des 25. M�rz 2006 schlug A.________ B.________ mit den F�usten, was zu Bluterg�ssen, Prellungen und Hautsch�rfungen f�hrte. Er hinderte sie w�hrend einer halben Stunde daran, seine Wohnung zu verlassen. Schliesslich setzte er sich auf die auf dem Sofa liegende B.________, womit er sie fixierte, und dr�ckte ihr unter Einsatz seines K�rpergewichts ein Kissen auf das Gesicht, womit er ihr die Luftzufuhr unterband. Er hielt den Druck so lange aufrecht, bis ihr K�rper erschlaffte. Dabei wusste er, dass ein Mensch, dem man mit Kraft ein Kissen auf die Atemwege dr�ckt, sterben kann.
�A.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, die Dispositivziffern 1 (Schuldspr�che), 2 (Strafe) und 4 (Verwahrung) des angefochtenen Urteils seien aufzuheben. Er sei von den Vorw�rfen der vors�tzlichen und versuchten T�tung freizusprechen. Stattdessen sei er wegen fahrl�ssiger T�tung, einfacher K�rperverletzung und Unterlassung der Nothilfe zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren sowie einer Busse zu verurteilen. Es sei von einer Verwahrung abzusehen und eine therapeutische Massnahme anzuordnen. Eventualiter sei die Sache zur erneuten Beurteilung und Anordnung einer Zweitbegutachtung zur�ckzuweisen. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.
�Das Obergericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich verzichten auf eine Vernehmlassung. Letztere beantragt die Best�tigung des angefochtenen Urteils.
1.1.�Vors�tzlich begeht ein Verbrechen oder Vergehen, wer die Tat mit Wissen und Willen ausf�hrt oder wer die Verwirklichung der Tat f�r m�glich h�lt und in Kauf nimmt (Art. 12 Abs. 2 StGB). Eventualvorsatz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 Satz 2 StGB liegt vor, wenn der T�ter die Tatbestandsverwirklichung f�r m�glich h�lt, aber dennoch handelt, weil er den Erfolg f�r den Fall seines Eintritts in Kauf nimmt, mag er ihm auch unerw�nscht sein. Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sog. innere Tatsachen und ist somit Tatfrage. Rechtsfrage ist hingegen, ob im Lichte der festgestellten Tatsachen der Schluss auf Eventualvorsatz begr�ndet ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis).
F�r den Nachweis des Vorsatzes kann sich das Gericht - soweit der T�ter nicht gest�ndig ist - regelm�ssig nur auf �usserlich feststellbare Indizien und auf Erfahrungsregeln st�tzen, die ihm R�ckschl�sse von den �usseren Umst�nden auf die innere Einstellung des T�ters erlauben. Zu den �usseren Umst�nden, aus denen der Schluss gezogen werden kann, der T�ter habe die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen, z�hlen namentlich die Gr�sse des dem T�ter bekannten Risikos der Tatbestandsverwirklichung und die Schwere der Sorgfaltspflichtverletzung. Je gr�sser dieses Risiko ist und je schwerer die Sorgfaltspflichtverletzung wiegt, desto eher darf gefolgert werden, der T�ter habe die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen (BGE 134 IV 26 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Das Gericht darf vom Wissen des T�ters auf den Willen schliessen, wenn sich dem T�ter der Eintritt des Erfolgs als so wahrscheinlich aufdr�ngte, dass die Bereitschaft, ihn als Folge hinzunehmen, vern�nftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolgs ausgelegt werden kann (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis).
1.2.�Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann nur ger�gt werden, wenn sie willk�rlich (Art. 9 BV) ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Willk�r bei der Beweisw�rdigung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere L�sung oder W�rdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt f�r die Annahme von Willk�r nicht (BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 49 E. 7.1; je mit Hinweisen). Die R�ge der Willk�r muss pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG).
1.3.�Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in seiner Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor dem Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu. Ob der Grundsatz als Beweislastregel verletzt ist, d.h., ob das Gericht f�lschlicherweise davon ausging, der Beschuldigte habe seine Unschuld zu beweisen, und ihn verurteilte, weil ihm dieser Beweis misslang, pr�ft das Bundesgericht mit freier Kognition (BGE 127 I 38 E. 2a; 120 Ia 31 E. 2; je mit Hinweisen).
1.4.�Aufgrund des Geh�ranspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO) hat die Beh�rde ihren Entscheid zu begr�nden. Die Begr�ndung muss zumindest kurz die wesentlichen �berlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid st�tzt. Dagegen wird nicht verlangt, dass sich die Begr�ndung mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 138 I 232 E. 5.1; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; je mit Hinweisen).
�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen den Schuldspruch der vors�tzlichen T�tung zum Nachteil von C.C.________. Er r�gt, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r und das Willk�rverbot (Art. 9 und 29 Abs. 2 BV). Sie habe sich nicht mit seinem Einwand auseinandergesetzt, aus der noch beschr�nkt bestehenden Einsichtsf�higkeit k�nne nicht auf sein Wissen geschlossen werden. Vielmehr m�sse beim Wissenselement sein Zustand im Tatzeitpunkt, d.h. seine Alkoholisierung und seine Pers�nlichkeitsst�rung, ber�cksichtigt werden. Ferner sei die Vorinstanz nicht auf sein Vorbringen eingegangen, wonach bei der Vorsatzfrage sein Erfahrungswissen zu ber�cksichtigen sei. Indem sie vom Todeseintritt auf die H�rte der Schl�ge und damit auf den Vorsatz schliesse, handle sie willk�rlich und verletze Art. 12 Abs. 2 StGB.
2.1.�Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe das Opfer hart geschlagen. Dass harte Schl�ge gegen den Kopf oder Rumpf eines Menschen zu lebensgef�hrlichen Verletzungen f�hren k�nnen, sei Allgemeinwissen. Bei harten Schl�gen gegen den Rumpf sei damit zu rechnen, dass innere Organe verletzt w�rden. Aufgrund dieses Allgemeinwissens sei es obsolet, zu mutmassen, ob und wann ein T�ter in der Schule Biologieunterricht gehabt habe. Die Verteidigung k�nne aufgrund der verminderten Schuldf�higkeit des Beschwerdef�hrers sein Wissen um die Gef�hrlichkeit seiner Handlungen nicht g�nzlich wegdiskutieren. Der Beschwerdef�hrer habe das Opfer vor dem Tattag wiederholt verpr�gelt. Aus dem Umstand, dass sich dessen Verletzungen am Tattag �usserlich nicht von denjenigen der fr�heren �bergriffe unterschieden h�tten, k�nne nicht geschlossen werden, der Beschwerdef�hrer habe das Opfer am Tattag nicht h�rter geschlagen als zuvor. Da nie eine Hospitalisierung oder eine not�rztliche Behandlung erfolgt sei, sei davon auszugehen, dass es zuvor bei �usserlichen Verletzungen blieb. Am Tattag habe das Opfer auch massive innere Verletzungen (Milzkapselriss, Blutungen der Darmaufh�ngung) erlitten, welche zum Tod gef�hrt h�tten und die nur Folge mindestens eines massiven Schlags h�tten sein k�nnen. Dies indiziere, dass der Beschwerdef�hrer das Opfer h�rter und massiver geschlagen habe als zuvor. Sollte er es bereits fr�her derart hart gegen den K�rper geschlagen haben, h�tte er es schon bei einem fr�heren �bergriff t�dlich verletzen k�nnen. Es beruhe einzig auf Zufall, dass dies nicht geschehen sei. Der Beschwerdef�hrer habe bei allen Vorf�llen gewusst, dass sehr harte Schl�ge gegen den K�rper eines Menschen zu inneren, t�dlichen Verletzungen f�hren k�nnen. Er habe bewusst hart auf das Opfer eingeschlagen und die Verursachung von t�dlichen Verletzungen in Kauf genommen (Urteil S. 16 ff. Ziff. 2.2.7).
2.2.�Es trifft zu, dass sich die Vorinstanz nicht mit den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers auseinandersetzt, wonach beim Wissenselement die konkreten Umst�nde, insbesondere seine starke Alkoholisierung und seine Pers�nlichkeitsst�rung zu ber�cksichtigen seien. Mutmasslich missverstand die Vorinstanz die Argumentation des Beschwerdef�hrers zur Relation zwischen der beschr�nkten Einsichtsf�higkeit und dem Wissenselement. Jedoch verweist sie auf Allgemeinwissen und erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe die Gef�hrlichkeit seiner Schl�ge trotz der verminderten Schuldf�higkeit erkannt (Urteil S. 16 f. Ziff. 2.2.7). Dieser Begr�ndung ist zu entnehmen, dass die Vorinstanz als erstellt erachtet, der Beschwerdef�hrer habe trotz seiner Alkoholisierung und seiner Pers�nlichkeitsst�rung gewusst, dass er das Opfer mit den Schl�gen t�dlich verletzen k�nne. Damit bezeichnet die Vorinstanz seine Vorbringen implizit als nicht stichhaltig, weshalb sie nicht weiter darauf eingehen musste. Die Begr�ndungspflicht ist nicht verletzt. Dass die vorinstanzliche Feststellung willk�rlich ist oder Bundesrecht verletzt, r�gt der Beschwerdef�hrer nicht.
2.3.�Unbegr�ndet sind auch die R�gen hinsichtlich der vorinstanzlichen Erw�gungen zum Erfahrungswissen des Beschwerdef�hrers. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in einer Alternativbegr�ndung ausf�hrt, selbst wenn der Beschwerdef�hrer das Opfer am Tattag genauso hart wie fr�her geschlagen habe, habe er die m�glichen Folgen der Schl�ge erkannt. Die Vorinstanz verf�llt nicht in Willk�r, wenn sie erw�gt, es beruhe lediglich auf Zufall, dass er das Opfer nicht bereits fr�her t�dlich verletzt habe. Der Beschwerdef�hrer habe bei jedem Vorfall gewusst, dass sehr harte Schl�ge gegen den K�rper eines Menschen innere Verletzungen verursachen k�nnen. Es sei lediglich offen gewesen, welcher der zahlreichen �bergriffe t�dlich enden w�rde (Urteil S. 18 Ziff. 2.2.7). Sie begr�ndet dies mit dem Allgemeinwissen, dass harte Schl�ge zu t�dlichen Verletzungen f�hren k�nnen. Dies ist nicht schlechterdings unhaltbar, zumal der Beschwerdef�hrer nie bestritt, grunds�tzlich zu wissen, welche Folgen heftige stumpfe Gewalt haben k�nne (Pl�doyernotizen, kantonale Akten, act. 282 S. 5 f.). Dass er nicht bei jedem einzelnen Vorfall oder Schlag an das Risiko von t�dlichen Verletzungen dachte, ist unerheblich. Wissen gem�ss Art. 12 Abs. 2 StGB liegt vor, wenn dem T�ter die wesentlichen Umst�nde im Sinne eines Begleitwissens bewusst waren (vgl. BGE 125 IV 242 E. 3e; NIGGLI/MAEDER, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 3. Aufl. 2013, N. 25 zu Art. 12 StGB mit Hinweisen). Da der Beschwerdef�hrer selbst argumentierte, er habe das Opfer bereits fr�her in gleicher Weise geschlagen (Pl�doyernotizen, kantonale Akten, act. 282 S. 9-11), verletzt die Vorinstanz sein rechtliches Geh�r nicht, wenn sie auf keinen konkreten Vorfall Bezug nimmt und ihre Ausf�hrungen allgemein h�lt. Inwiefern die Unschuldsvermutung verletzt sein soll, begr�ndet der Beschwerdef�hrer nicht. Auf die R�ge ist nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG).
�Weil die Vorinstanz bez�glich der Alternativbegr�ndung weder das Willk�rverbot noch den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, muss auf die R�gen zu der Erstbegr�ndung nicht eingegangen werden (siehe Beschwerde S. 11-14).
�Hinsichtlich des Schuldspruchs der versuchten T�tung zum Nachteil von B.________ r�gt der Beschwerdef�hrer Verletzungen der Unschuldsvermutung, des Willk�rverbots, des rechtlichen Geh�rs und von Art. 12 Abs. 2 StGB. Es gebe keinerlei objektive Beweismittel, die eine k�rperliche Reaktion der Gesch�digten infolge Sauerstoffmangels belegten. Die Vorinstanz drehe die Beweislast um, wenn sie ausf�hre, das Fehlen objektiver Anhaltspunkte f�r eine Atemnot schliesse eine solche nicht aus. Es sei unzutreffend, dass die Dauer des Aufdr�ckens nicht relevant sei. Dem Grundsatz "in dubio pro reo" folgend k�nne die Dauer nicht als "lang anhaltend" bezeichnet werden. Es sei von 10-20 Sekunden auszugehen.
3.1.�Die Vorinstanz erachtet gest�tzt auf die glaubhaften Aussagen der Gesch�digten und der Zeugen als erstellt, dass der Beschwerdef�hrer sich auf die Gesch�digte setzte, sie mit seinen Beinen fixierte sowie ihr ein Daunenkissen so lange frontal auf das Gesicht dr�ckte, bis sie aufh�rte, zu atmen und ihr K�rper erschlaffte. Sie befand sich kurz vor dem Bewusstseinsverlust und war teilweise bereits �bergetreten (Urteil S. 26 Ziff. 4.3.5; erstinstanzliches Urteil S. 129 Ziff. 3.2.8 und S. 138 Ziff. 4). Zur Begr�ndung f�hrt die Vorinstanz aus, dass f�r die erlittene Atemnot "keine objektiven Anhaltspunkte" vorl�gen, schliesse eine solche keinesfalls aus. Die Gesch�digte habe nachvollziehbar geschildert, sie sei kurz vor dem Bewusstseinsverlust gewesen und habe gedacht, es sei fertig. Sie sei teilweise am �bertreten gewesen und habe angenommen, sie sei in einer �bertrittsphase. Die Dauer, w�hrend der er ihr das Kissen auf das Gesicht gedr�ckt habe, sei ihr wie eine Ewigkeit vorgekommen. Angesichts dieser anschaulichen Schilderung der tats�chlich erlittenen Atemnot erachtet die Vorinstanz die Darstellung des Beschwerdef�hrers, die Gesch�digte habe ihre k�rperliche Reaktion auf die Luftknappheit lediglich vorgespielt, nicht �berzeugend. Ferner sei auch die Spekulation, �ber wie viele Sekunden der Beschwerdef�hrer der Gesch�digten das Kissen auf das Gesicht gedr�ckt habe, unwesentlich und gehe an der Sache vorbei. Dass ein Mensch nicht mehr gen�gend Luft einatmen kann, wenn ihm gewaltsam �ber eine gewisse Dauer ein grosses Kissen auf das Gesicht gedr�ckt wird, sei grundlegendes Allgemeinwissen, �ber welches der Beschwerdef�hrer im Tatzeitpunkt verf�gt habe. Indem er trotz dieses Wissens das Kissen auf das Gesicht der Gesch�digten gedr�ckt habe, bis diese erschlafft sei, die Arme habe absacken lassen und keine K�rperreaktion mehr gezeigt habe, habe er ihren Tod durch Ersticken mindestens in Kauf genommen (Urteil S. 26 ff. Ziff. 4.3.5; erstinstanzliches Urteil S. 104 ff. Ziff. 3.2.2 und S. 137 ff. Ziff. 4).
3.2.�Der Einwand des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet, die Vorinstanz verletze die Unschuldsvermutung, indem sie ihm auferlege, das Fehlen einer Atemnot zu beweisen. Die Vorinstanz begr�ndet, wieso sie aufgrund der Aussagen der Gesch�digten deren Atemnot als erwiesen erachtet. Mit ihrem Hinweis, die mangelnden objektiven Anhaltspunkte w�rden eine solche nicht ausschliessen, dr�ckt sie lediglich aus, dass ihr die Aussagen der Gesch�digten gen�gen. Hingegen wirft sie dem Beschwerdef�hrer nicht vor, er habe das Gegenteil nicht beweisen k�nnen. Dieser zeigt mit Hinweis auf einige Aussagepassagen der Gesch�digten auf, dass sie ihren K�rper bewusst habe erschlaffen lassen, was die Vorinstanz in gewisser Hinsicht verkennt. Jedoch darf sie willk�rfrei aus den Aussagen der Gesch�digten schliessen, sie habe nicht mehr atmen k�nnen und sei kurz davor gewesen, das Bewusstsein zu verlieren (Urteil S. 28 Ziff. 4.3.5; erstinstanzliches Urteil S. 104 ff. Ziff. 3.2.2). Mit diesen Erw�gungen setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Im �brigen werden die Aussagen der Gesch�digten auch von ihrer �rztin und ihrem Psychotherapeuten best�tigt. Diese gaben unter anderem an, die Gesch�digte habe k�rperliche Symptome (z.B. Atemnot, Flashback, Angst vor Bedrohung etc.) gezeigt, als sie den Vorfall geschildert habe. Der Psychotherapeut f�hrte aus, die von ihm beschriebene heftige Reaktion sei ein klarer Hinweis daf�r, dass die Situation f�r die Gesch�digte lebensgef�hrlich gewesen sei, da man nur so reagiere, wenn man existenziell bedroht worden sei (Urteil S. 23 Ziff. 4.3.2; erstinstanzliches Urteil S. 110 f. Ziff. 3.2.4 f.). Gest�tzt auf die Aussagen der Gesch�digten und der Zeugen darf die Vorinstanz willk�rfrei als erstellt erachten, dass der Beschwerdef�hrer der Gesch�digten das Kissen so lange auf das Gesicht dr�ckte, bis sie nicht mehr atmen konnte sowie kurz davor war, das Bewusstsein zu verlieren. Ob der K�rper aufgrund einer willentlichen oder k�rperlichen Reaktion erschlaffte, ist unerheblich. Folglich ist der vorinstanzliche Hinweis zur Dauer des Aufdr�ckens so zu interpretieren, dass vorliegend nicht in absoluten Zahlen festgestellt werden muss, wie viele Sekunden der Beschwerdef�hrer der Gesch�digten das Kissen auf das Gesicht dr�ckte. Aufgrund des Umstandes, dass sie kurz davor war, das Bewusstsein zu verlieren, ist es nicht unhaltbar anzunehmen, das Aufdr�cken habe nicht nur wenige Sekunden, sondern so lange gedauert, dass der Beschwerdef�hrer mit ihrem Tod habe rechnen m�ssen. Sein Vorbringen, es seien ca. 10-15 Sekunde gewesen, begr�ndet der Beschwerdef�hrer nicht. Die ger�gte Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann daher nicht �berpr�ft werden. Die Begr�ndung der Beschwerde muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein, und der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 138 IV 47 E. 2.8.1; 133 II 396 E. 3.2; je mit Hinweisen). Unbehelflich ist auch der Hinweis des Beschwerdef�hrers, er habe im Berufungsverfahren aufgezeigt, dass er der Gesch�digten das Kissen auf das Gesicht gedr�ckt habe, weil er ihre Hilferufe habe unterbinden wollen. Die Vorinstanz musste sich zu diesem Argument nicht �ussern, da sie nicht davon ausgeht, der Beschwerdef�hrer habe den Tod der Gesch� digten direktvors�tzlich angestrebt. Dass der Beschwerdef�hrer sie prim�r zum Schweigen bringen wollte, schliesst nicht aus, dass er dabei ihren Tod in Kauf nahm.
�Zusammengefasst sind die R�gen unbegr�ndet. Die Vorinstanz verf�llt nicht in Willk�r, wenn sie feststellt, dass der Beschwerdef�hrer der Gesch�digten so lange ein Kissen auf das Gesicht dr�ckte, bis sie kurz davor war, bewusstlos zu werden. Da die Bewusstlosigkeit nicht bereits nach einigen Sekunden eintritt, durfte die Vorinstanz annehmen, es habe sich um eine l�ngere Dauer gehandelt. Dass diese nicht n�her bestimmt wird, ist nicht zu beanstanden. Insgesamt ist der Schuldspruch wegen versuchter eventualvors�tzlicher T�tung bundesrechtskonform.
�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Anordnung der Verwahrung nach Art. 64 Abs. 1 StGB. Die Gutachten von PD Dr. med. H.________ seien insofern nicht nachvollziehbar und unvollst�ndig, als sie sich nicht konkret zur Senkung der R�ckfallgefahr �usserten, die im Falle der Anordnung einer station�ren Behandlung nach Art. 59 StGB zu erwarten w�re. Der Gutachter habe die entscheidende Frage nach den Erfolgsaussichten innerhalb der n�chsten f�nf Jahre nicht beantwortet. Indem die Vorinstanz auf seine Kritikpunkte nicht eingehe, die von ihm eingereichte Stellungnahme von Dr. med. I.________ unbeachtet lasse, auf eine Zweitbegutachtung verzichte und auf die Gutachten sowie die schriftlichen und m�ndlichen Erg�nzungen von PD Dr. med. H.________ abstelle, verletze sie ihre Begr�ndungspflicht im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV, das Willk�rverbot (Art. 9 BV) sowie Art. 56 Abs. 3, Art. 59 und 64 StGB sowie Art. 189 StPO.
4.1.�Das Gericht st�tzt sich bei seinem Entscheid �ber die Anordnung einer therapeutischen Massnahme auf eine sachverst�ndige Begutachtung. Diese muss sich zur Notwendigkeit und den Erfolgsaussichten einer Behandlung des T�ters, zur Art und Wahrscheinlichkeit weiterer m�glicher Straftaten und zu den M�glichkeiten des Vollzugs der Massnahme �ussern (Art. 56 Abs. 3 StGB; BGE 134 IV 315 E. 4.3.1).
�Ob ein Gericht die in einem Gutachten oder Fachbericht enthaltenen Er�rterungen f�r �berzeugend h�lt oder nicht und ob es dementsprechend den Schlussfolgerungen der Experten folgen soll, ist eine Frage der Beweisw�rdigung, die mit Beschwerde an das Bundesgericht wegen Verletzung des Willk�rverbots aufgeworfen werden kann. Dasselbe gilt f�r die Frage, ob ein Gutachten in sich schl�ssig ist. Das Gericht darf in Fachfragen nicht ohne triftige Gr�nde von Gutachten abweichen und muss Abweichungen begr�nden. Erscheint dem Gericht die Schl�ssigkeit eines Gutachtens in wesentlichen Punkten zweifelhaft, hat es n�tigenfalls erg�nzende Beweise zur Kl�rung dieser Zweifel zu erheben. Das Abstellen auf eine nicht schl�ssige Expertise bzw. der Verzicht auf die gebotenen zus�tzlichen Beweiserhebungen kann gegen das Verbot der Willk�r verstossen (vgl. BGE 138 III 193 E. 4.3.1; 136 II 539 E. 3.2; 133 II 384 E. 4.2.3; je mit Hinweisen). Das trifft etwa zu, wenn das Gericht auf das Gutachten abstellt, obwohl der Sachverst�ndige die an ihn gestellten Fragen nicht beantwortet, seine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen nicht begr�ndet oder diese in sich widerspr�chlich sind oder die Expertise sonstwie an M�ngeln krankt, die derart offensichtlich und auch ohne spezielles Fachwissen erkennbar sind, dass sie das Gericht nicht h�tte �bersehen d�rfen (vgl. Urteil 6B_487/2011 vom 30. Januar 2012 E. 3.1.2).
�Privatgutachten haben nicht den gleichen Stellenwert wie ein Gutachten, das von der Untersuchungsbeh�rde oder vom Gericht eingeholt wurde. Nach der konstanten Praxis des Bundesgerichts bilden Privatgutachten bloss Bestandteil der Parteivorbringen. Die Qualit�t von Beweismitteln kommt ihnen nicht zu (BGE 135 III 670 E. 3.3.1; 132 III 83 E. 3.4; je mit Hinweisen). Ein Parteigutachten ist (nur) geeignet, die Erstellung eines (zus�tzlichen) Gutachtens zu rechtfertigen oder darzulegen, dass das gerichtliche oder amtliche Gutachten mangelhaft (im Sinne von Art. 189 StPO) oder nicht schl�ssig ist (Urteile 6B_272/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 2.3 und 6B_48/2009 vom 11. Juni 2009 E. 4.2 mit Hinweisen). Ob es die �berzeugungskraft eines gerichtlichen oder amtlichen Gutachtens zu ersch�ttern vermag, ist fraglich (siehe zum Ganzen: Urteil 6B_215/2013 vom 27. Januar 2014 E. 1.2).
4.2.�Die Vorinstanz h�lt einleitend als unbestritten fest, dass beim Beschwerdef�hrer multiple psychische Krankheiten diagnostiziert wurden, die zu beurteilenden Delikte mit diesen Anomalien in kausalem Zusammenhang stehen und im unbehandelten oder nicht erfolgreich behandelten Zustand eine hohe R�ckfallgefahr besteht. Mithin sei man �ber die Behandlungsbed�rftigkeit des Beschwerdef�hrers einig. Strittig sei einzig, ob der R�ckfallgefahr mit einer therapeutischen Massnahme ausreichend begegnet werden k�nne oder ob es einer Verwahrung bed�rfe (Urteil S. 46 f. Ziff. 7.5). Der Beschwerdef�hrer best�tigt diese Feststellung (Beschwerde S. 23 Ziff. 5.1.3).
4.3.�Die Vorinstanz beanstandet hinsichtlich der vom Beschwerdef�hrer eingereichten Stellungnahme von Dr. med. I.________, dieser habe weder den Beschwerdef�hrer exploriert noch �ber die Verfahrensakten verf�gt. Er habe einzig die Resultate der Begutachtung von PD Dr. med. H.________ in formaler Hinsicht beurteilen k�nnen. Das Argument des Beschwerdef�hrers sei schlicht falsch, das Gericht beurteile regelm�ssig unter Beizug psychiatrischen Fachwissens, ob ein psychiatrisches Gutachten mangelhaft sei. Ob eine Expertenmeinung formal und inhaltlich ausreicht, entscheide das Gericht ohne einen weiteren Sachverst�ndigen beizuziehen. Dem sinngem�ssen Vorwurf des Beschwerdef�hrers, wonach die verschiedenen gutachterlichen Beurteilungen widerspr�chlich seien, h�lt die Vorinstanz entgegen, diese seien zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit verschiedenen Vorgaben gemacht worden, was sich auf den Inhalt niederschlage (Urteil S. 49 f. Ziff. 7.7). Ausf�hrlicher setzt sich die Vorinstanz nicht mit der Kritik des Beschwerdef�hrers an den Gutachten von PD Dr. med. H.________ auseinander und �ussert sich auch nicht zu seinem Antrag auf eine Zweitbegutachtung. Indem sie auf die Gutachten abstellt, weist sie das Rechtsbegehren implizit ab (vgl. Urteil S. 51 ff. Ziff. 7.8).
�Aus der Stellungnahme von Dr. med. I.________ vom 23. April 2013 ergibt sich zweifelsfrei, dass dieser einzig pr�fte, ob die Gutachten und m�ndlichen sowie schriftlichen Erg�nzungen von PD Dr. med. H.________ den forensisch-psychiatrischen Qualit�tsanforderungen gen�gen (kantonale Akten, act. 272; Beschwerde S. 26 Ziff. 5.2.2). Der Beschwerdef�hrer behauptet nicht, es handle sich dabei um ein psychiatrisches Gutachten. Es obliegt dem Gericht, ein Gutachten zu w�rdigen und zu entscheiden, ob es formal und inhaltlich ausreicht. Dabei hat es jedoch zu pr�fen, ob sich aufgrund der �brigen Beweismittel und der Vorbringen der Parteien ernsthafte Einw�nde gegen die Schl�ssigkeit der gutachterlichen Darlegungen aufdr�ngen. Die Stellungnahme von Dr. med. I.________ befindet sich bei den Akten und ist als Parteibehauptung bei der Beweisw�rdigung zu ber�cksichtigen. Mit dem Beschwerdef�hrer ist nicht ersichtlich, was die Vorinstanz ausdr�cken will, wenn sie den Zeitpunkt der Kritik am gerichtlichen Gutachten und des Antrags auf Zweitbegutachtung beanstandet (siehe Urteil S. 42 Ziff. 7.1). Beweisantr�ge k�nnen bis zum Abschluss des Beweisverfahrens gestellt werden (Art. 405 Abs. 1 i.V.m. Art. 345 StPO). Der Antrag und die kritische Stellungnahme waren nicht versp�tet. Indem die Vorinstanz weder auf die Ausf�hrungen von Dr. med. I.________ noch auf die Vorbringen des Beschwerdef�hrers eingeht und den Antrag auf Zweitbegutachtung nicht behandelt, verletzt sie seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r.
4.4.�Die Vorinstanz erachtet die Erfolgsaussichten einer station�ren therapeutischen Massnahme als gering und zu unbestimmt. Sie stellt bei ihrem Entscheid auf die drei bei den Akten liegenden Gutachten von PD Dr. med. H.________ vom 12. November 2006, 22. Oktober 2007 und 4. Juni 2012, dessen schriftliche Beantwortung von Erg�nzungsfragen des Gerichts vom 10. Juli 2012 sowie seine Aussagen als Sachverst�ndiger vor Gericht am 11. Dezember 2007 und 12. Juli 2012 ab (kantonale Akten, act. 51/49, 51/110, 134 und 176 f., Protokoll des Geschworenengerichts S. 816 ff. sowie act. 214). Ob sie diese willk�rfrei w�rdigte, kann dahingestellt bleiben, weil die fraglichen Gutachten inkl. schriftlicher und m�ndlicher Gutachtenserg�nzung aus nachstehenden Gr�nden als Entscheidungsgrundlage nicht ausreichen.
�Der Sachverst�ndige �ussert sich in seinen Gutachten und Stellungnahmen zum Geisteszustand, zur Behandelbarkeit und zur R�ckfallgefahr des Beschwerdef�hrers. Er zeigt die M�glichkeiten einer ambulanten Suchtbehandlung auf (von einer station�ren Suchtbehandlung r�t er aufgrund der fr�heren Misserfolge ab) und macht deutlich, dass sich der Beschwerdef�hrer in Freiheit einer strikten Antabusbehandlung begleitet von einer Gespr�chstherapie unterziehen m�sse. Die M�glichkeiten einer station�ren therapeutischen Massnahme nach Art. 59 StGB (Art. 43 aStGB) oder einer Suchtbehandlung nach Art. 60 StGB (Art. 44 aStGB) diskutiert er nicht abschliessend. Hinsichtlich der diagnostizierten Pers�nlichkeitsst�rung und Charakterneurose legt der Gutachter nicht dar, welche Therapieverfahren inwiefern geeignet w�ren, die Legalprognose zu ver�ndern. Ob eine forensisch-psychiatrische Behandlung im Rahmen einer station�ren therapeutischen Massnahme in einem Zeitraum von f�nf Jahren zu einer deutlichen Verbesserung der Legalprognose beitragen k�nnte, ergibt sich aus den Ausf�hrungen des Sachverst�ndigen nicht. Aussagen wie "Die Erfolgsaussichten dieser Verfahren sind allgemein alles andere als garantiert, sie bergen aber die Chance, dass doch eine erhebliche Besserung des zu behandelnden Leidens bis allenfalls Heilung erreicht wird." (Gutachten vom 4. Juni 2012 S. 79), "Wenn eine Institution sich bereit erkl�rt, ihn in eine station�re Behandlung aufzunehmen [...], k�nnte eine station�re Behandlung nach Art. 59 StGB bef�rwortet werden." (Gutachten vom 4. Juni 2012 S. 81), "Allerdings kann m.E. zum heutigen Zeitpunkt schon gesagt werden, dass eine Behandlung nach Art. 59 StGB oder eine intensive ambulante Behandlung [...] nicht v�llig chancenlos ist." (Gutachten vom 4. Juni 2012 S. 83) oder "Grunds�tzlich ist eine
erfolgreiche�Psychotherapie geeignet, die R�ckfallgefahr in den Alkoholrausch und damit die Delinquenz zu vermindern." (Stellungnahme vom 10. Juli 2012) verm�gen eine ausf�hrliche Diskussion �ber die M�glichkeiten und Erfolgsaussichten von therapeutischen Massnahmen nicht zu ersetzen.
4.5.�Gesamthaft betrachtet liegt kein psychiatrisches Gutachten im Sinne von Art. 56 Abs. 3 StGB vor, das sich zur Behandlungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers, den Erfolgsaussichten einer (station�ren) therapeutischen Massnahme und zu den Vollzugsm�glichkeiten einer solchen Massnahme unter Ber�cksichtigung der vom Beschwerdef�hrer ausgehenden Gefahr �ussert. Bei dieser Sachlage hat die Vorinstanz ein Gutachten eines neuen, unabh�ngigen Sachverst�ndigen einzuholen, das sich mit diesen Fragen auseinandersetzt. Sie wird nach Eingang dieses Gutachtens zu befinden haben, ob eine therapeutische Massnahme nach Art. 59 ff. StGB oder die Verwahrung gem�ss Art. 64 StGB anzuordnen ist.
�Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur Einholung eines Gutachtens und zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
�Soweit der Beschwerdef�hrer mit seiner Beschwerde unterliegt, wird er kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sein Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege kann in diesem Umfang gutgeheissen werden. Seine Bed�rftigkeit ist ausgewiesen (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4) und seine Beschwerde war nicht von vornherein aussichtslos (vgl. BGE 138 III 217 E. 2.2.4 mit Hinweisen). Es sind daher keine Kosten zu erheben und dem Vertreter des Beschwerdef�hrers ist aus der Bundesgerichtskasse eine reduzierte Entsch�digung auszurichten (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer obsiegt, hat ihn der Kanton Z�rich f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die Entsch�digung ist praxisgem�ss seinem Rechtsvertreter zu bezahlen. Insofern wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 15. Mai 2013 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an das Obergericht zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Der Kanton Z�rich hat dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung von Fr. 1'000.-- zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, sowie G.________, D.C.________ und E.C.________ sowie F.________ schriftlich mitgeteilt.