Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%202008,%20554
Timestamp: 2013-06-18 22:57:08
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 2008, 554
Rechtsprechung BGH, 19.02.2008 - VI ZR 32/07 Volltextver�ffentlichungen (10)
BGB � 249; BGB � 254
BGB � 249 (Gb), � 254 (Dc)
Mietwagenkosten - Angewiesenheit auf Mietwagen f�r Weiterfahrt
Schadensrecht - Angewiesensein auf sofortige Weiterfahrt des Unfallgesch�digten
Mietwagenkosten - �bers Ziel hinausgeschossen
Kurznachricht zu "Anforderungen an Urteilsbegr�ndung in Mietwagenstreitigkeiten" von Ass. jur. F. Roland A. Richter, original erschienen in: SVR 2008, 261 - 262.
Wird zitiert von ... (9) BGH, 02.02.2010 - VI ZR 139/08 Unfallersatztarif muss "ohne weiteres" zug�nglich seinSolche Umst�nde haben die Kl�gerin und die Streithelferin geltend gemacht, indem sie vorgetragen haben, die Kl�gerin sei nicht in der Lage gewesen, einen Mietpreis vorzufinanzieren, und eine Anmietung zum "Normaltarif" h�tte neben der nicht m�glichen Angabe der voraussichtlichen Mietdauer die Leistung einer Sicherheit und Vorauszahlung des Mietpreises mittels einer Kreditkarte erfordert, welche die Kl�gerin nicht besessen habe (vgl. dazu Senatsurteile BGHZ 163, 19, 26;… vom 14. Februar 2006 - VI ZR 32/05 - VersR 2006, 564 Rn. 9;… vom 20. M�rz 2007 - VI ZR 254/05 - VersR 2008, 235 Rn. 13, 17 f.; vom 19. Februar 2008 - VI ZR 32/07 - VersR 2008, 554 Rn. 18).
BGH, 13.01.2009 - VI ZR 134/08 Mietwagen - Wenn die Versicherung nach Anmietung nachkartetIm Ansatz zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, dass der Gesch�digte nach � 249 Abs. 2 Satz 1 BGB als Herstellungsaufwand Ersatz derjenigen Mietwagenkosten verlangen kann, die ein verst�ndiger, wirtschaftlich vern�nftig denkender Mensch in seiner Lage f�r zweckm��ig und notwendig halten darf (st. Rspr., vgl. Senatsurteile vom 19. Februar 2008 - VI ZR 32/07 -VersR 2008, 554, 555 und vom 16. September 2008 - VI ZR 226/07 - [...], jeweils m.w.N.).
OLG K�ln, 03.03.2009 - 24 U 6/08 Richterliche Sch�tzung unfallbedingter MietwagenkostenGegen seine Pflicht zur Schadensgeringhaltung verst��t der Gesch�digte noch nicht allein dadurch, dass er ein Kraftfahrzeug zu einem Unfallersatztarif anmietet, der gegen�ber dem "Normaltarif" teurer ist, soweit die Besonderheiten dieses Tarifs mit R�cksicht auf die Unfallsituation einen gegen�ber dem "Normaltarif" h�heren Preis rechtfertigen, weil sie auf Leistungen des Vermieters beruhen, die durch die besondere Unfallsituation veranlasst und infolgedessen zur Schadensbehebung nach � 249 BGB erforderlich sind (BGH NJW 2006, 360, 1506, 1508, 2106, 2621; 2007, 2758, 3782; VersR 2008, 554).Wie bei speziellen Unfallersatztarifen ist auch hier entscheidend, ob die Mehrkosten mit R�cksicht auf die Unfallsituation - etwa die Vorfinanzierung, das Risiko eines Ausfalls mit der Ersatzforderung wegen falscher Bewertung der Anteile am Unfallgeschehen durch den Kunden oder das Mietwagenunternehmen - einen gegen�ber dem Normaltarif h�heren Preis bei Unternehmen dieser Art aus betriebswirtschaftlicher Sicht rechtfertigen, weil sie auf Leistungen des Vermieters beruhen, die durch die besondere Unfallsituation veranlasst sind (BGH NJW 2006, 360, 2621; 2007, 2758, 2916; NJW-RR 2008, 689; NJW 2009, 58).
BGH, 16.09.2008 - VI ZR 226/07 Schadensrecht - Erstattung restlicher MietwagenkostenDer erkennende Senat hat die insoweit zu beachtenden Grunds�tze in einer Vielzahl ver�ffentlichter Entscheidungen ausf�hrlich dargestellt (…zuletzt Senatsurteile vom 9. Oktober 2007 - VI ZR 27/07 - aaO; 19. Februar 2008 - VI ZR 32/07 - VersR 2008, 554; 11. M�rz 2008 - VI ZR 164/07 - VersR 2008, 699; vom 24. Juni 2008 - VI ZR 234/07 - Juris, jeweils mit zahlreichen weiteren Nachweisen).
OLG Dresden, 28.05.2008 - 7 U 131/08 BGB � 249Ma�gebend sind insoweit die konkreten Umst�nde des Einzelfalles (vgl. zu Vortsehendem nur BGH, Urteil vom 19.02.2008, Az. VI ZR 32/07; BGH, Urteil vom 30.01.2007, Az.: VI ZR 99/06 m.w.N.; zitiert nach juris).
AG Kassel, 17.02.2011 - 414 C 2182/09 Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Ermittlung der erstattungsf�higen Mietwagenkosten; …Konsequenterweise hat der Bundesgerichtshof daher den Mitverschuldenseinwand nur dann f�r durchgreifend erachtet, wenn dem Gesch�digten ein g�nstigerer (Normal-)Tarif bekannt und in der konkreten Situation ohne weiteres zug�nglich war (besonders deutlich zuletzt BGH, Urt. v. 24.06.2008 - VI ZR 234/07; BGH, Urt. v. 19.02.2008 - VI ZR 32/07; BGH, Urt. v. 14.10.2008 - VI ZR 308/07; ebenso LG M�nster, Urt. v. 30.09.2008 - 6 S 39/08; LG M�nster, Urt. v. 30.09.2008 - 6 S 39/08.
OLG K�ln, 10.01.2011 - 20 U 139/10 Umfang der Ersatzf�higkeit unfallbedingter MietwagenkostenGegen seine Pflicht zur Schadensgeringhaltung verst��t der Gesch�digte noch nicht allein dadurch, dass er ein Kraftfahrzeug zu einem Unfallersatztarif anmietet, der gegen�ber dem "Normaltarif" teurer ist, soweit die Besonderheiten dieses Tarifs mit R�cksicht auf die Unfallsituation einen gegen�ber dem "Normaltarif" h�heren Preis rechtfertigen, weil sie auf Leistungen des Vermieters beruhen, die durch die besondere Unfallsituation veranlasst und infolgedessen zur Schadensbehebung nach � 249 BGB erforderlich sind (BGH NJW 2006, 360, 1506, 1508, 2106, 2621; 2007, 2758, 3782; VersR 2008, 554).
LG Saarbr�cken, 10.02.2011 - 13 S 109/10 b) Nach � 249 Abs. 2 BGB kann der Gesch�digte vom Sch�diger als erforderlichen Herstellungsaufwand nur die Kosten erstattet verlangen, die vom Standpunkt eines verst�ndigen, wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Gesch�digten zur Behebung des Schadens zweckm��ig und angemessen erscheinen (vgl. BGHZ 115, 364, 369; 160, 377; 162, 161, 165; Urteile vom 19. Februar 2008 - VI ZR 32/07, VersR 2008, 554 f., …und vom 23. Januar 2007 aaO; Kammerurteile vom 12. Februar 2010 - 13 S 146/09 - und vom 30. Mai 2008 - 13 S 20/08).
AG Berlin-Charlottenburg, 13.10.2010 - 229 C 130/10 � 93 ZPODenn nach dieser Rechtsprechung sind vielmehr lediglich die individuellen M�glichkeiten und Belange des Gesch�digten unter Ber�cksichtigung individueller Erkenntnis- und Einflussm�glichkeiten sowie dessen eigene Sachkunde zu ber�cksichtigen (vgl. zB BGH, Urteil vom 2. Juli 1996 X ZR 64/94, Urteil vom 9. Mai 2006 VI ZR 117/05, Urteil vom 4. April 2006, VI ZR 338/04, Urteil vom 14. Februar 2006 VI ZR 126/95 sowie VI ZR 32/05, Urteil vom 19. Februar 2008 VI ZR 32/07, Urteil vom 29. April 2010 I ZR 68/08, Urteil vom 12. Dezember 2006 VI ZR 188/05).