Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20R%2021/99
Timestamp: 2020-01-18 20:38:09
Document Index: 227956756

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 56', '§ 90', '§ 118', '§ 120', '§ 121', '§ 126', '§ 143', '§ 2', '§ 1', '§ 9', '§ 120']

BFH, 16.03.2000 - III R 21/99 - dejure.org
https://dejure.org/2000,1077
BFH, 16.03.2000 - III R 21/99 (https://dejure.org/2000,1077)
BFH, Entscheidung vom 16.03.2000 - III R 21/99 (https://dejure.org/2000,1077)
BFH, Entscheidung vom 16. März 2000 - III R 21/99 (https://dejure.org/2000,1077)
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InvZulG 1991 § 1 Abs. 1 Satz 1, § 2 Abs. 1 Nr. 1, § 2, § 3; FGO § 56, § 90a Abs. 1, § 118 Abs. 2, § 120 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2, § 121, § 126 Abs. 3 Nr. 2, § 143 Abs. 2; GewStG § 2 Abs. 1
Wirtschaftsgut - Anlagevermögen - Betriebsstätte im Fördergebiet - Betriebsaufspaltung - Besitzunternehmer außerhalb Fördergebiets - Investitionszulage - Wesentliche Betriebsgrundlagen
§§ 1, 2, 3 InvZulG 1991
BFHE 192, 169
BB 2000, 1719
BStBl II 2000, 700
Der Revisionskläger muss im Einzelnen dartun, welche Ausführungen der Vorentscheidung aus welchen Gründen unrichtig sein sollen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 16. März 2000 III R 21/99, BFHE 192, 169, BStBl II 2000, 700, unter II. 1., m.w.N.).
Es muss erkennbar sein, dass der Revisionskläger die Begründung jenes Urteils und sein eigenes bisheriges Vorbringen überprüft hat; zu diesem Zweck muss dargetan werden, welche Ausführungen der Vorinstanz aus welchen Gründen unrichtig sein sollen (BFH-Urteil vom 16. März 2000 III R 21/99, BFHE 192, 169, BStBl II 2000, 700, m.w.N.).
Demgemäß muss sich der Revisionskläger mit den tragenden Gründen des finanzgerichtlichen Urteils auseinandersetzen und darlegen, weshalb er diese für unrichtig hält (…vgl. BFH-Beschluss vom 16. Oktober 1998 III R 7/98, BFH/NV 1999, 501, 502; BFH-Urteil vom 16. März 2000 III R 21/99, BFHE 192, 169, 172, BStBl II 2000, 700, 702;… BFH-Beschluss vom 27. November 2003 VII R 49/03, BFH/NV 2004, 521).
Insbesondere gibt der Vortrag der Revisionsbegründung, die Gebühren seien unabhängig von ihrer Bezeichnung auch für die Vermittlung des Rentenmodells geleistet worden, nicht nur eindeutig zu erkennen, welche Rechtsnorm (§ 9 EStG) als verletzt erachtet wird (zur Verzichtbarkeit der Benennung eines bestimmten Paragraphen vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 18. Dezember 1970 III R 32/70, BFHE 101, 349, BStBl II 1971, 329); er enthält zudem mit Rücksicht darauf, dass das FG die ertragsteuerrechtliche Qualifikation der Entgelte --trotz ihrer außergewöhnlichen Höhe-- ausschließlich nach dem Inhalt der ausgestellten Rechnungen bestimmt hat, auch eine ausreichende Auseinandersetzung mit dem Kernpunkt des angefochtenen Urteils (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 16. März 2000 III R 21/99, BFHE 192, 169, BStBl II 2000, 700;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 120 Rz. 32, m.w.N.).
Demgemäß muss sich der Revisionskläger mit den tragenden Gründen des finanzgerichtlichen Urteils auseinander setzen und darlegen, weshalb er dieses für unrichtig hält (…vgl. BFH-Beschluss vom 16. Oktober 1998 III R 7/98, BFH/NV 1999, 501; BFH-Urteil vom 16. März 2000 III R 21/99, BFHE 192, 169, BStBl II 2000, 700).
Der Senat gelangt zu diesem Ergebnis aus den folgenden Erwägungen: Nach ständiger Rechtsprechung kann Investitionszulage auch für Wirtschaftsgüter gewährt werden, die vor Betriebseröffnung angeschafft oder hergestellt werden, sofern der Betrieb zügig errichtet und alsbald eröffnet wird (vgl. BFH-Urteile vom 16. März 2000 III R 21/99, BFH/NV 2000, 1307; vom 5. Februar 1998 III R 48/91, BFHE 185, 337, BStBl II 1999, 836).