Source: https://bdb-ev.de/243_Tipps_fuer_den_Berufsalltag.php?kurztext_ausklappen=3561
Timestamp: 2019-06-19 21:38:53
Document Index: 231542026

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 33', 'Art. 22', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 14']

Informationspflichten waren bislang im BDSG und z.T. auch in anderen Gesetzen geregelt. Wurden personenbezogene Daten direkt beim Betroffenen erhoben, richteten sich die zu erteilenden Informationen nach § 4 Abs. 3 BDSG, bei der Erhebung ohne Kenntnis des Betroffenen waren § 33 BDSG anzuwenden.
Sobald der Verantwortliche Verfahren der automatisierten Entscheidung nach Art. 22 DSGVO oder andere Profiling-Maßnahmen nach Art. 4 Nr. DSGVO durchführt, muss der Betroffene über die besondere Tragweite und die angestrebten Auswirkungen solcher Verfahren informiert werden.
Nach Art. 14 Abs. 2 f) DSGVO muss der Verantwortliche den Betroffenen darüber aufklären, aus welcher Quelle die personenbezogenen Daten stammen und ob es sich dabei um eine öffentlich zugängliche Quelle handelt.
Werden die Daten nicht beim Betroffenen erhoben, muss der Verantwortliche die Informationen nach Art. 14 Abs. 3 DSGVO grundsätzlich innerhalb einer angemessenen Frist, spätestens jedoch nach einem Monat erteilen.
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