Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BSG_28_07_2015_B_2_U_108_15_B_Zulaessigkeit_einer_Divergenzr-d7393666.html
Timestamp: 2017-01-19 19:38:33
Document Index: 226730854

Matched Legal Cases: ['BGer', '§ 160', '§ 160', '§ 169', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 183', '§ 145']

BSG, 28.07.2015 - B 2 U 108/15 B - Zulässigkeit einer Divergenzrüge; Hinreichende Bezeichnung einer Abweichung; Unrichtigkeit der Entscheidung im Einzelfall; Nichtübereinstimmung im Grundsätzlichen | Urteile auf anwalt24.de
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BSG, 28.07.2015 - B 2 U 108/15 B - Zulässigkeit einer Divergenzrüge; Hinreichende Bezeichnung einer Abweichung; Unrichtigkeit der Entscheidung im Einzelfall; Nichtübereinstimmung im Grundsätzlichen
BundessozialgerichtBeschl. v. 28.07.2015, Az.: B 2 U 108/15 BGericht: BSGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 28.07.2015Referenz: JurionRS 2015, 22940Aktenzeichen: B 2 U 108/15 B Verfahrensgang:vorgehend:LSG Hessen - 23.03.2015 - AZ: L 9 U 138/13Rechtsgrundlage:§ 160 Abs. 2 Nr. 2 SGGRedaktioneller Leitsatz:1. Der Zulassungsgrund der Divergenz setzt voraus, dass das angefochtene Urteil des LSG von einer Entscheidung des BSG, des GmSOGB oder des BVerfG abweicht und auf dieser Abweichung beruht.2. Eine solche Abweichung ist nur dann hinreichend bezeichnet, wenn aufgezeigt wird, mit welcher genau bestimmten entscheidungserheblichen rechtlichen Aussage zum Bundesrecht die angegriffene Entscheidung des LSG von welcher ebenfalls genau bezeichneten rechtlichen Aussage des BSG, des GmSOGB oder des BVerfG abweicht.3. Insoweit genügt es nicht darauf hinzuweisen, dass das LSG seiner Entscheidung nicht die höchstrichterliche Rechtsprechung zugrunde gelegt hätte.4. Nicht die Unrichtigkeit der Entscheidung im Einzelfall, sondern die Nichtübereinstimmung im Grundsätzlichen begründet die Zulassung der Revision wegen Divergenz.in dem RechtsstreitAz: B 2 U 108/15 BL 9 U 138/13 (Hessisches LSG)S 8 U 89/11 (SG Wiesbaden).............................................................,Kläger und Beschwerdeführer,Prozessbevollmächtigter: ...............................................,gegenBerufsgenossenschaft der Bauwirtschaft,Hildegardstraße 29/30, 10715 Berlin,Beklagte und Beschwerdegegnerin.Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat am 28. Juli 2015 durch den Vorsitzenden Richter Dr. B e r c h t o l d sowie die Richter Prof. Dr. S p e l l b r i n k und H e i n zbeschlossen:Tenor:Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hessischen Landessozialgerichts vom 23. März 2015 wird als unzulässig verworfen.Kosten sind nicht zu erstatten.Gründe1Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in der angefochtenen Entscheidung des LSG ist als unzulässig zu verwerfen (§ 160a Abs 4 Satz 1 Halbs 2 iVm § 169 SGG). Der Kläger hat entgegen § 160a Abs 2 Satz 3 SGG den geltend gemachten Zulassungsgrund der Divergenz (§ 160 Abs 2 Nr 2 SGG) nicht hinreichend bezeichnet.2Der Zulassungsgrund der Divergenz setzt voraus, dass das angefochtene Urteil des LSG von einer Entscheidung des BSG, des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes (GmSOGB) oder des BVerfG abweicht und auf dieser Abweichung beruht. Eine solche Abweichung ist nur dann hinreichend bezeichnet, wenn aufgezeigt wird, mit welcher genau bestimmten entscheidungserheblichen rechtlichen Aussage zum Bundesrecht die angegriffene Entscheidung des LSG von welcher ebenfalls genau bezeichneten rechtlichen Aussage des BSG, des GmSOGB oder des BVerfG abweicht. Insoweit genügt es nicht darauf hinzuweisen, dass das LSG seiner Entscheidung nicht die höchstrichterliche Rechtsprechung zugrunde gelegt hätte. Nicht die Unrichtigkeit der Entscheidung im Einzelfall, sondern die Nichtübereinstimmung im Grundsätzlichen begründet die Zulassung der Revision wegen Divergenz. Sie liegt daher nicht schon dann vor, wenn das angefochtene Urteil nicht den Kriterien entsprechen sollte, die das BSG, der GmSOGB oder das BVerfG entwickelt hat, sondern erst dann, wenn das LSG diesen Kriterien auch widersprochen, also andere rechtliche Maßstäbe bei seiner Entscheidung herangezogen hat (vgl BSG vom 12.5.2005 - B 3 P 13/04 B - SozR 4-1500 § 160 Nr 6 RdNr 5 und vom 16.7.2004 - B 2 U 41/04 B - SozR 4-1500 § 160a Nr 4 RdNr 6, jeweils mwN). Dies ist mit der Beschwerde nicht dargelegt worden. Mit dem Hinweis darauf, das LSG sei von bestimmten abstrakten Rechtssätzen des BSG abgewichen, hat der Kläger nicht hinreichend deutlich gemacht, die angegriffene Entscheidung habe die Rechtsprechung des BSG nicht nur nicht beachtet oder unzutreffend angewandt, sondern auch in Frage gestellt.3Die Kostenentscheidung beruht auf einer entsprechenden Anwendung der §§ 183, 193 SGG.Dr. BerchtoldProf. Dr. SpellbrinkHeinzHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
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