Source: https://sozialhilfewiderspruch.de/amt-fuer-soziales/
Timestamp: 2018-11-14 00:49:19
Document Index: 221324219

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 41', '§ 47', '§53', '§ 61', '§67', '§70']

Amt für Soziales: Hier bekommen Sie Unterstützung
Das Amt für Sozialhilfe ist dafür verantwortlich die Sozialhilfe nach dem SGB XII zu vergeben. Es ist die Anlaufstelle für alle Menschen, die in eine Notlage geraten sind und ihren Lebensunterhalt nicht selbstständig durch Arbeit finanzieren können.
Welche Leistungen werden vom Sozialamt bewilligt?
Wie werden Leistungen des Sozialamtes beantragt?
Wie reagiert das Amt für Soziales auf einen Sozialhilfeantrag?
Wie sollte mit einer Ablehnung des Antrags verfahren werden?
Es gibt unterschiedliche Situationen, die dazu führen, dass eine persönliche Notsituation entsteht. In manchen Fällen braucht der Betroffene Unterstützung, um seine Situation zu meistern. Um diese Unterstützung zu gewährleisten, gibt es das Amt für Soziales, auch Sozialamt genannt.
Die Sozialhilfe umfasst verschiedene Leistungen, die Hilfebedürftige in Anspruch nehmen können:
Die Hilfe zum Lebensunterhalt (§§ 27 bis 40 SGB XII)
Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (§§ 41 bis 46b SGB XII)
Die Hilfen zur Gesundheit (§§ 47 bis 52 SGB XII)
Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (§§53 bis 60a SGB XII)
Die Hilfe zur Pflege (§§ 61 bis 66a SGB XII)
Die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (§§67 bis 69 SGB XII)
Die Hilfe in anderen Lebenslagen (§§70 bis 74 SGB XII)
In diesen Bereichen können Betroffene finanzielle Unterstützung sowie Beratungshilfen erhalten. Damit Leistungen nach dem SGB XII genehmigt werden, muss aber in jedem Fall ein Antrag gestellt werden. Automatisch erfolgen keine Sozialhilfeleistungen.
Wenn Sie sich in einer Notsituation befinden, erhalten Sie nicht automatisch Unterstützung durch das Sozialamt, obwohl Ihnen die Hilfe theoretisch zusteht. Um Leistungen nach dem SGB XII zu beziehen, muss ein Antrag bei dem zuständigen Amt für Soziales gestellt werden. Zusätzlich zu diversen Angaben, die das Sozialamt einfordert, müssen außerdem Beweisdokumente eingereicht werden. Welche hier erforderlich sind, ist fallabhängig.
Antragsformulare finden Sie online auf der Website des Sozialamtes oder vor Ort als Ausdrucke.
Sie erhalten Sozialleistungen nur ab dem Monat, ab dem Sie einen Antrag einreichen. Daher sollte bei Eintritt eine Notsituation, die Sie zum Beantragen vom Sozialhilfe berechtigt unverzüglich beim Sozialamt gemeldet werden. Vorerst ist dies mit einem formlosen Antrag möglich, sodass Sie alle erforderlichen Nachweise nachreichen können.
Nach Antragsstellung hat das Sozialamt sechs Monate Zeit um Ihren Antrag zu prüfen und zu entscheiden, ob Sie Leistungen erhalten und wie diese ausfallen werden. Allerdings werden dies sechs Monate nicht in jedem Fall voll genutzt, sondern Sie erhalten häufig schneller eine Rückmeldung auf Ihren Antrag. Die Antwort des Sozialamtes erfolgt in Form eines Bescheides, der Sie über alles Notwendige informiert. Es gibt verschiedene Formen von Bescheiden:
Im besten Fall erhalten Sie einen Bewilligungsbescheid, der Sie über die Höhe Ihrer Leistungen sowie den Leistungszeitraum informiert.
Leider kann es vorkommen, dass Ihr Antrag vom zuständigen Sozialamt abgelehnt wurde. Das kann aus verschiedenen Gründen geschehen. Oftmals werden Anträge jedoch aufgrund fehlerhaften Arbeiten der Sachbearbeiter abgelehnt.
Wir raten in jedem Fall einen Widerspruch einzulegen. Gegen jeden Bescheid kann innerhalb eines Monats ein Widerspruch eingelegt werden. Dies gilt auch für einen Bewilligungsbescheid, denn auch hier können Fehler enthalten und Leistungen falsch berechnet sein. Die Partneranwälte von sozialhilfewiderspruch.de kennen die Fehler der Sozialämter und unterstützen Sie gerne. Sie prüfen Ihren Bescheid und legen Widerspruch für Sie ein. Dieser Service ist für Sie kostenlos.
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