Source: http://www.notbz.de/26880.htm
Timestamp: 2019-02-21 09:58:11
Document Index: 302964400

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 883', 'BGH', 'BGH', '§ 885', '§ 885', '§ 885', '§ 885', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 46', '§ 39', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', '§ 1365', '§ 2198']

In der aktuellen Ausgabe der NotBZ (Heft 6, Erscheinungstermin: 1. Juni 2012) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
Amann, Hermann, Fernwirkungen der Wiederverwendung einer Vormerkung fÃ¼r einen neuen oder erweiterten Anspruch, NotBZ 2012, 201-208
Nur wenige grundbuchrechtliche Entscheidungen des BGH aus den letzten 13 Jahren haben derartiges Aufsehen erregt, wie die beiden Urteile zur Wiederverwendung einer Vormerkung fÃ¼r einen neuen oder erweiterten Anspruch. Die erste Entscheidung betraf die Wiederverwendung fÃ¼r einen neuen Anspruch (BGH v. 26.11.1999 â€“ V ZR 432/98, BGHZ 143, 175 = NJW 2000, 805 = DNotZ 2000, 639 mit Anm. = MittBayNot 2000, 104 mit Anm. und , MittBayNot 2000, 197 = Rpfleger 2000, 154 mit Anm. = ZfIR 2000, 121 mit Anm. , ZfIR 2000, 207 = EWIR Â§ 883 BGB I/2000, 285 mit Anm. ), die zweite die Erweiterung der EntstehungsgrÃ¼nde des vorgemerkten Anspruchs (BGH v. 7.12.2007 â€“ V ZR 21/07, NotBZ 2008, 416 = NotBZ 2008, 198 = NJW 2008, 578 = DNotZ 2008, 514 mit Anm. = MittBayNot 2008, 212 mit Anm. = NZI 2008, 325 mit Anm. = ZIP 2008, 893 mit Anm. ). Der Einfachheit halber bezeichne ich beide VorgÃ¤nge einheitlich â€“ dem Sprachgebrauch von ( in FS Achim KrÃ¤mer, 2009, S. 475, 486 statt anderer fÃ¼r denselben Vorgang verwendeter AusdrÃ¼cke wie â€œAufladung, Recycling oder Extensionâ€� der Vormerkung) folgend â€“ als Wiederverwendung der Vormerkung. Der Erweiterung der EntstehungsgrÃ¼nde steht dabei ein spÃ¤terer Wegfall von ErlÃ¶schensgrÃ¼nden im Ergebnis gleich.GroÃŸes Aufsehen hat diese Rechtsprechung deswegen erregt, weil der BGH zur wirksamen Wiederverwendung der fÃ¼r den bisherigen Anspruch eingetragenen Vormerkung keine Eintragung in das Grundbuch fÃ¼r erforderlich hÃ¤lt, sondern eine erneute Bewilligung i.S.d. Â§ 885 Abs. 1 Satz 1 BGB genÃ¼gen lÃ¤sst, die den neuen oder erweiterten Anspruch unter den Schutz der Vormerkung stellt. Nach allgemeiner Ansicht ist es nicht erforderlich, dass die erneute Bewilligung dem Grundbuchamt zugeht, Zugang beim VormerkungsglÃ¤ubiger genÃ¼gt (vgl. Palandt/, 71. Aufl. 2012, Â§ 885 BGB Rz. 9; in MÃ¼nchKomm/BGB, 5. Aufl. 2009, Â§ 885 BGB Rz. 17; Staudinger/, 2008, Â§ 885 BGB Rz. 12). Eine solche Wiederverwendung setzt allerdings voraus, dass GlÃ¤ubiger, Schuldner und Ziel des Anspruchs unverÃ¤ndert bleiben. Andernfalls kann Vormerkungsschutz fÃ¼r einen neuen oder erweiterten Anspruch nach wie vor nicht durch bloÃŸe Bewilligung, sondern ausschlieÃŸlich durch eine neue Vormerkung geschaffen werden.Die nachfolgenden Ãœberlegungen befassen sich mit der Wirkungskraft einer wiederverwendeten Vormerkung, mit der MÃ¶glichkeit, diese Wirkungskraft durch gutglÃ¤ubigen Erwerb zu Ã¼berwinden, und mit den Auswirkungen dieser Rechtsprechung auf die LÃ¶schung von Vormerkungen.
MaaÃŸ, Eckart, Das Schicksal von Rechten beim ErlÃ¶schen des begÃ¼nstigten Erbbaurechts, zugleich Anmerkung zu BGH v. 17.2.2012 â€“ V ZR 102/11, NotBZ 2012, 218, NotBZ 2012, 208-213
Die Folgen der Beendigung eines Erbbaurechts infolge Zeitablaufs oder Aufhebung fÃ¼r die zugunsten des jeweiligen Erbbauberechtigten begrÃ¼ndeten Rechte gehÃ¶ren zu den in der Rechtsprechung noch ungenÃ¼gend ausgeleuchteten Fragen des Erbbaurechts. FÃ¼r einen Teilbereich der Rechte, nÃ¤mlich den zugunsten des Erbbauberechtigten bestellten Wege- und Leitungsrechten hat der BGH mit Urteil vom 17.2.2012 â€“ V ZR 102/11 nunmehr Stellung bezogen. Der Beitrag analysiert die Entscheidung des BGH und geht darÃ¼ber hinaus den noch verbliebenen offenen Fragen zum Schicksal der zugunsten eines Erbbauberechtigten bestehenden Rechte bei Beendigung des Erbbaurechts nach.
Sind hÃ¶chstpersÃ¶nliche Rechte VermÃ¶gen i.S.d. Â§ 46 Abs. 4 KostO bzw. Â§ 39 Abs. 3 KostO?, NotBZ 2012, 213
BGH v. 7.3.2012 - XII ZR 13/10, RÃ¼ckzahlung der Mietsicherheit, NotBZ 2012, 213-214
BGH v. 27.1.2012 - V ZR 272/10, Vorkaufsrecht bei kaufÃ¤hnlichen Gestaltungen, NotBZ 2012, 214-216
BGH v. 24.1.2012 - II ZR 109/11, Einziehungsbeschluss entfaltet bereits mit Zustellung an betroffenen Gesellschafter Wirksamkeit, NotBZ 2012, 216-217
OLG NÃ¼rnberg v. 13.2.2012 - 12 W 2361/11, Sitzverlegung vom Ausland nach Deutschland, NotBZ 2012, 217-218
BGH v. 7.3.2012 - XII ZR 25/10, Voreheliche Betreuung gemeinsamer Kinder begrÃ¼ndet keinen ehebedingten Nachteil, NotBZ 2012, 218
BGH v. 17.2.2012 - V ZR 102/11, Zum Schicksal von Grunddienstbarkeiten bei ErlÃ¶schen des hiervon begÃ¼nstigten Erbbaurechts, NotBZ 2012, 218
BGH v. 11.11.2011 - V ZR 65/11, Kostenbefreiung fÃ¼r den einer BaumaÃŸnahme nicht zustimmenden WohnungseigentÃ¼mer, NotBZ 2012, 218
KG v. 13.3.2012 - 1 W 747/11, Selektive Erbausschlagung: familiengerichtliche Genehmigung erforderlich, NotBZ 2012, 218-219
KG v. 13.3.2012 - 1 W 542/11, Zum Schenkungsverbot des Betreuers: Im Grundbuchverfahren gelten Ã¤hnliche GrundsÃ¤tze wie bei der Beurteilung der Entgeltlichkeit von VerfÃ¼gungen des Testamentsvollstreckers, NotBZ 2012, 219-221
KG v. 6.3.2012 - 1 W 10/12, Zum Nachweis der Erbfolge nach Â§ 35 Abs. 2 GBO bei Verwendung einer Pflichtteilsstrafklausel, NotBZ 2012, 221-223
KG v. 28.2.2012 - 1 W 43/12, Zum Nachweis des RechtsÃ¼bergangs von VermÃ¶gensgegenstÃ¤nden im Wege der Ausgliederung im Grundbuchverfahren, NotBZ 2012, 223-224
OLG Frankfurt v. 3.1.2012 - 20 W 297/11, Grundbuch: Nachweise im Hinblick auf Â§ 1365 Abs. 1 BGB, NotBZ 2012, 225-227
OLG MÃ¼nchen v. 26.3.2012 - 34 Wx 199/11, LÃ¶schung einer RÃ¼ckauflassungsvormerkung aufgrund Unrichtigkeitsnachweises bei mÃ¶glicherweiser â€œWiederaufladungâ€�, NotBZ 2012, 227-230
OLG MÃ¼nchen v. 16.3.2012 - 31 Wx 70/12, Aufhebung des GewinnabfÃ¼hrungs- und Beherrschungsvertrags zum (GeschÃ¤fts-) Jahresende, NotBZ 2012, 230
OLG Schleswig v. 1.2.2012 - 2 W 10/12, Vertretungsnachweis bei einer Limited gegenÃ¼ber Registergericht, NotBZ 2012, 230-232
OLG Stuttgart v. 29.3.2012 - 8 W 112/12, Formunwirksamkeit der Zuweisung des Bestimmungsrechts nach Â§ 2198 BGB an den Urkundsnotar, NotBZ 2012, 232-233
OLG Stuttgart v. 20.3.2012 - 8 W 98/11, LÃ¶schung einer RÃ¼ckerwerbsvormerkung durch Grundbuchberichtigung, NotBZ 2012, 234-235
OLG Stuttgart v. 9.3.2012 - 8 W 85/12, Zur Anwendbarkeit des Grundsatzes â€œfalsa demonstratio non nocetâ€� bei formgebundenen GrundstÃ¼cksgeschÃ¤ften, NotBZ 2012, 235-236
OLG Stuttgart v. 8.3.2012 - 8 W 82/12, Firmenrecht: PrÃ¼fungsintensitÃ¤t des Handelsregisters ist auf ein â€œGrobrasterâ€� reduziert, NotBZ 2012, 236-237
OLG Stuttgart v. 5.3.2012 - 8 W 75/12, Zur Wirksamkeit einer Eintragungsbewilligung in einem notariellen Testament, NotBZ 2012, 237-239
OLG ZweibrÃ¼cken v. 20.9.2011 - 3 W 103/11, Dingliches Vorkaufsrecht: Auslegung im Hinblick auf seine Vererblichkeit; Rechtsfolge bei Vereinbarung eines â€œlimitierten Kaufpreisesâ€�, NotBZ 2012, 239-240
SaÃŸ, Simeon, , 16. neu bearbeitete Auflage 2011. Buch mit CD/DVD. 2.606 Seiten, gebunden, Verlag Dr. Otto Schmidt, KÃ¶ln, ISBN 978-3-504-07009-0, 139 â‚¬., NotBZ 2012, 240
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 29.05.2012 08:54