Source: https://www.mkk.de/de/mkk_de/buergerservice/lebenslagen_1/auto_verkehr_und_oepnv/32_fuehrerscheinstelle/index_fuehrerscheinstelle.html
Timestamp: 2019-01-23 19:00:12
Document Index: 218134723

Matched Legal Cases: ['§18', '§ 10', '§ 10', '§10', '§ 2', '§ 4']

Führerscheinstelle des Main-Kinzig-Kreises
Die Führerscheinstellen des Main-Kinzig-Kreises befinden sich in Hanau und Linsengericht-Altenhaßlau (jeweils in dem Gebäude der Zulassungsstelle). An den beiden Standorten stehen den Bürgerinnen und Bürgern während der unten genannten Öffnungszeiten kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Thema Fahrerlaubnis zur Verfügung.
Seit dem 19. Januar 2013 gelten in Deutschland und den anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union neue Vorgaben für den Führerschein und die Fahrerlaubnisklassen. Ausführliche Informationen finden Sie unter:
Führerscheinstelle Linsengericht
(befindet sich im Gebäude der Zulassungsstelle)
Telefon 06181 292-22622
Telefax 06051 85-14949
63462 Hanau
Öffnungszeiten Linsengericht
Öffnungszeiten Hanau
Email: fuehrerscheinstelle@mkk.de
Über dieses >>Kontaktformular ist eine Anfrage an die Führerscheinstelle des Main-Kinzig-Kreises möglich. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Bearbeitung einer Anfrage in Einzelfällen etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.
Zu folgenden Themen sind nachfolgend weiterführende Informationen und Antragsformulare zu finden:
Anträge und Formulare für Fahrerlaubnis
Antrag auf Erteilung / Verlängerung der Fahrerlaubnis
Antrag auf Umtausch eines Papier-Führerscheins in einen Kartenführerschein 2013
Antrag auf Umtausch eines Kartenführerscheins in einen Kartenführerschein 2013
Antrag auf Ersatz bei Verlust oder Diebstahl des Papierführerscheins
Antrag auf Ersatz bei Verlust oder Diebstahl des Kartenführerscheins
Anlage 5.1 zur Fahrerlaubnisverordnung (FEV)
Anlage 6.2.1 zur Fahrerlaubnisverordnung (FEV)
Augenärztliche Untersuchung des Sehvermögens
Anlage 6.2.2 zur Fahrerlaubnisverordnung (FEV)
Hinweis gem. §18 Abs. 2 des Hessischen Datenschutzgesetzes:
Die angegebenen Personen- und Führerscheindaten (z.B. Klasse, Ausstellungsdatum, Listen- und Vordruck- Nr.) werden im Rahmen eines automatischen Verfahrens in einer Führerscheindatei gemäß den Bestimmungen des Straßenverkehrsgesetzes gespeichert. Die Führerscheindatei dient der Übersicht der erteilten Fahrerlaubnisse und deren Inhalte. Die Löschung der allgemeinen Personen- und Führerscheindaten erfolgt 2 Jahre nach dem Tod, ansonsten 110 Jahre nach der Geburt des Fahrerlaubnisinhabers.
Für die Antragstellung ist eine persönliche Vorsprache bei der Führerscheinstelle erforderlich. Das Mindestalter bei Antragstellung beträgt 16 ½ Jahre. Die Bearbeitungszeit beträgt bis zu 8 Wochen.
Die Antragsformulare sind direkt bei der Fahrschule erhältlich, aber auch hier im Bereich „Benötigte Unterlagen“.
Die Prüfungsbescheinigung wird nach bestandener Führerscheinprüfung und nach Vollendung des 17. Lebensjahres in der Regel durch den Fahrprüfer ausgehändigt. Ab dem 18. Geburtstag dürfen Sie mit dieser Bescheinigung dann auch ohne Begleitung fahren; die Prüfungsbescheinigung gilt bis drei Monate nach dem 18. Geburtstag. Der Kartenführerschein wird Ihnen in der Regel per Post bis zum Ablaufdatum der Prüfungsbescheinigung zugeschickt.
Begleitpersonen müssen ein Mindestalter von 30 Jahren haben, mindestens fünf Jahre im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B (ohne Unterbrechung) sein und dürfen nicht mehr als 1 Punkt im neuen Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes haben.
ein biometrisches Passbild - 35 x 45 mm - ohne Kopfbedeckung
Sehtest - bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre
Kursbescheinigung „Erste Hilfe“
Beiblatt für eine Begleitperson - von jeder Begleitperson auszufüllen.
Kopie des Führerscheines - Vorder- und Rückseite - von jeder Begleitperson
Personalausweis oder Reisepass der / des unterschreibenden gesetzlichen Vertreters im Original
Die Verwaltungsgebühr beträgt mindestens 60,50 € + je weitere beantragte Begleitperson 8,40 €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr.
Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L und T
Für die Antragstellung ist die persönliche Vorsprache bei der Führerscheinstelle erforderlich. Die Bearbeitungszeit kann bis zu 8 Wochen betragen.
Der Führerschein wird nach bestandener Führerscheinprüfung und nach Erreichen des Mindestalters in der Regel durch den Fahrprüfer ausgehändigt.
Mindestalter siehe § 10 Fahrerlaubnisverordnung www.bmvbs.de
Für die Erteilung der C-Klassen (LKW) ist das Akkordeon LKW-Führerschein einschließlich alte Klasse 3 zu beachten.
Für die Erteilung der D-Klassen (Bus) ist das Akkordeon Busführerschein zu beachten.
Sehtest (bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre)
Kursbescheinigung Erste Hilfe
Die Verwaltungsgebühr beträgt 43,40 €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr.
Kursbescheinigung Erste Hilfe (sofern nicht bereits vorhanden)
Die Verwaltungsgebühr beträgt 42,60 € bis 43,40 €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr.
Busführerschein - Klasse D1, D1E, D, DE
Der Erwerb des Busführerscheins ist ab einem Mindestalter von 24 Jahren möglich. Ausnahmen siehe § 10 Fahrerlaubnisverordnung www.bmvbs.de. Außerdem ist eine Fahrerlaubnis der Klasse B oder die Erfüllung der Voraussetzungen für deren Erteilung vorgeschrieben. Für den Erwerb sowie für die Verlängerung ist eine persönliche Vorsprache bei der Führerscheinstelle erforderlich. Die Bearbeitungszeit kann bis zu 8 Wochen betragen.
Die Fahrerlaubnis wird für maximal 5 Jahre erteilt bzw. verlängert.
Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 zur Fahrerlaubnisverordnung (FEV) einschließlich Leistungsbegutachtung nach Anlage 5 FEV durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung - darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein).
Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FEV oder Anlage 6.2.2 FEV - darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein!
Kursbescheinigung „Erste Hilfe" - entfällt bei Inhabern der Klasse C, CE
Führungszeugnis der Belegart „OB " , das ist beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und darf nicht älter als 3 Monate sein.
Bei Verlängerung muss ein neuer Führerschein ausgestellt werden. Der bisherige Führerschein ist dafür im Austausch abzugeben.
Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 zur FEV - darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein.
Leistungsbegutachtung nach Anlage 5 FEV durch einen Arbeits- oder Betriebsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung bei vollendetem 50. Lebensjahr
Bescheinigung über ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FEV oder Anlage 6.2.2 FEV - darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein.
Führungszeugnis der Belegart „OB“ - ist beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und darf bei Antragstellung nicht älter als 3 Monate sein.
Die Verwaltungsgebühr beträgt 42,60 € bis 71,20 €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr.
Für alle Fahrer und Fahrerinnen, die Fahrten im Güterkraftverkehr oder Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken durchführen, gilt das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG). Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in unserem Flyer:
BKrFQG: Was kommt als Berufskraftfahrer auf mich zu?
LKW-Führerschein einschließlich alte Klasse 3
Im Folgenden sind Informationen und Antragsformulare für Erwerb oder Verlängerung des LKW-Führerscheins aufgeführt. Für Inhaber von rosafarbenen oder grauen Papierführerscheinen der Klasse 2 und Teilbereich Klasse 3 „alt“ (ausgestellt vor dem 01.01.1999), die das 50. Lebensjahr vollenden, gelten bei Ablauf die unten genannten Regelungen zum Thema Verlängerung.
Für die Antragstellung ist die persönliche Vorsprache bei der Führerscheinstelle erforderlich. Die Bearbeitungszeit kann bis zu 8 Wochen betragen. Die Fahrerlaubnis wird für maximal 5 Jahre erteilt / verlängert.
Für den Erwerb der Fahrerlaubnis C1 und C1E ist ein Mindestalter von 18 Jahren und von 21 Jahren für C und CE vorgeschrieben.
Ausnahmen siehe §10 Fahrerlaubnisverordnung: www.bmvbs.de. Der Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B oder das Erfüllen der Voraussetzungen für deren Erteilung sind notwendig.
Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 zur Fahrerlaubnisverordnung/FEV - darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein.
Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FEV oder Anlage 6.2.2 FEV - darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein.
der bisherige Führerschein,
Kursbescheinigung „Erste Hilfe"
Bei Verlängerung muss ein neuer Führerschein hergestellt werden. Der bisherige Führerschein ist im Austausch abzugeben.
Umtausch und Ersatz
Spätestens im Jahre 2033 sollen laut EU-Richtlinie alle Fahrerlaubnisinhaber im Besitz des seit dem 19.01.2013 geltenden EU-Führerscheines im Scheckkartenformat sein. Der Umtausch eines alten Papierführerscheins ist bereits jetzt problemlos möglich – normalerweise ohne ärztliche Untersuchungen oder erneute Prüfungen, ausgenommen LKW, Bus und gewerbliche Fahrgastbeförderung. Das neue Dokument hat eine Gültigkeitsdauer von 15 Jahren, muss also wie ein Personalausweis regelmäßig erneuert werden.
Umtausch rosa oder grauer Papierführerscheine (ausgestellt bis zum 31.12.1998)
ein biometrisches Passbild - 35 x 45 - ohne Kopfbedeckung
Sofern der letzte Führerschein nicht vom Landrat des Main-Kinzig-Kreises, von den ehemaligen Landkreisen Hanau, Gelnhausen oder Schlüchtern oder von der Stadt Hanau ausgestellt wurde, trägt die Vorlage einer aktuellen Karteikartenabschrift von der Behörde, die den Führerschein ausgestellt hat (Auskunft aus dem örtlichen Fahrerlaubnisregister; nicht älter als 3 Monate), zur Verfahrenserleichterung bei.
Die Verwaltungsgebühr beträgt 24,-- €.
Im Rahmen der Umstellung einer Fahrerlaubnis der Klasse 3 (im Papierformat) kann die Fahrerlaubnis der Klasse T (Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden) prüfungsfrei erteilt werden. Hierzu ist zusätzlich die Vorlage eines Nachweises über die Tätigkeit in der Land- oder Forstwirtschaft erforderlich (Bestätigung des Arbeitgebers, Ortslandwirts, Kreisbauernverbands, Forstamts o. ä.). Nach erfolgter Umstellung ist eine nachträgliche prüfungsfreie Erteilung der Klasse T nicht mehr möglich.
Bitte auch beachten: LKW-Führerschein einschließlich alte Klasse 3
Umtausch Kartenführerschein (ausgestellt 01.01.1999 – 18.01.2013)
• bisheriger Führerschein
• ein biometrisches Passbild (35 x 45 mm) ohne Kopfbedeckung
• Antrag auf Umtausch eines Kartenführerscheins in einen Kartenführerschein 2013
Die Verwaltungsgebühr beträgt 24,- €.
Ersatzführerschein bei Verlust, Diebstahl, Auflagenänderungen oder Namensänderung
Für die Antragstellung ist die persönliche Vorsprache bei der Führerscheinstelle erforderlich.
Gegebenenfalls Heiratsurkunde, Namensänderungsurkunde
Die Verwaltungsgebühr beträgt 28,- € bis 78,- €.
Bei Diebstahl ist die Anzeige der aufnehmenden Polizeidienststelle vorzulegen. Hierauf muss vermerkt sein, dass auch der Führerschein gestohlen wurde.
Bei Verlust des Papierführerscheines, der nicht vom Landrat des Main-Kinzig-Kreises bzw. von den ehemaligen Landkreisen Hanau, Gelnhausen, Schlüchtern oder von der Stadt Hanau ausgestellt wurde, wird zusätzlich eine Karteikartenabschrift/Auszug aus dem Register der Ausstellungsbehörde benötigt.
Hierfür bitte auch den Punkt "Umtausch rosa oder grauer Papierführerschein" beachten.
Karteikartenabschrift/Auskunft aus dem örtlichen Register
Die Karteikartenabschrift ist eine Bescheinigung aus dem örtlichen Fahrerlaubnisregister und gibt Auskunft über die persönlichen Fahrerlaubnisdaten. Die Ausstellung ist gebührenfrei.
Eine Karteikartenabschrift wird in der Regel benötigt:
wer einen Papierführerschein (rosa oder grau) besitzt, der im Main-Kinzig-Kreis (ebenso Altkreise Schlüchtern, Gelnhausen und Hanau) ausgestellt wurde und
wer in den Zuständigkeitsbereich einer anderen Führerscheinstelle (außerhalb des Main-Kinzig-Kreises) umgezogen ist und
wer dort einen neuen Führerschein beantragen möchte (z.B. Umtausch, Ersatzführerschein, etc.)
Wer einen solchen Auszug für die neue zuständige Führerscheinstelle benötigt, schickt bitte eine E-Mail an die Adresse fuehrerscheinstelle@mkk.de mit folgenden Angaben:
evtl. frühere Namen
Wir werden die Karteikartenabschrift dann direkt der neu zuständigen Fahrerlaubnisbehörde übermitteln.
Wer im Besitz eines Kartenführerscheins ist, für den entfällt die Vorlage der Karteikartenabschrift bei einer anderen Fahrerlaubnisbehörde, da die Daten im automatisierten Verfahren durch das Kraftfahrt-Bundesamt bereitgestellt werden.
Führerscheine, die in einem Land ausgestellt wurden, das nicht zu den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehört, berechtigen bis zu einem halben Jahr nach dem Tag des ersten Grenzübertritts zum Führen eines Kraftfahrzeuges im Bundesgebiet.
Inhaber von gültigen EU-EWR-Führerscheinen sind auch nach Begründung eines Wohnsitzes in Deutschland in der Regel weiter fahrberechtigt.
Einschränkungen gelten für Inhaber der Fahrerlaubnisklassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE:
Klassen C1, C1E, C, CE, D, DE, D1 und D1E
Eine Fahrerlaubnis dieser Klassen gilt nur bis zum Ablauf von fünf Jahren nach ihrer Erteilung / letzten Verlängerung, auch wenn sie im Heimatstaat für einen längeren Zeitraum gültig ist.
Die Antragsformulare sind im Bereich „Benötigte Unterlagen“ zu finden.
1. Umschreibung eines EU- / EWR-Führerscheins
zusätzlich bei Führerscheinen der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE
Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 zur Fahrerlaubnisverordnung (FEV) durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung - darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein
Leistungsbegutachtung nach Anlage 5 FEV durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung (nur erforderlich bei Fahrerlaubnisklassen D1, D1E, D, DE, sofern die Führerscheininhaber das 50. Lebensjahr vollendet haben)
• Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FEV oder Anlage 6.2.2 FEV - darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein.
Die Verwaltungsgebühr beträgt 35,- € bis 100,- €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr.
2. Umschreibung ausländischer Führerscheine eines Vertragsstaates nach Anlage 11 Fahrerlaubnisverordnung (FEV)
ggf. Übersetzung des ausländischen Führerscheins durch einen staatlich anerkannten Dolmetscher, einen deutschen Automobilclub oder die ausländische Vertretung (Konsulat, Botschaft) in Deutschland
sofern nach Anlage 11 FEV eine Prüfung abgelegt werden muss: Angabe einer Fahrschule
zusätzlich bei Führerscheinen der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE (sofern diese umgeschrieben werden können)
Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 zur Fahrerlaubnisverordnung (FEV) durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung - darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein.
Leistungsbegutachtung nach Anlage 5 FEV durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung (nur erforderlich bei Fahrerlaubnisklassen D1, D1E, D, DE, sofern Führerscheininhaber das 50. Lebensjahr vollendet haben)
Die Verwaltungsgebühr beträgt 35,- € bis 100,- €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr
3. Umschreibung ausländischer Führerscheine aller anderen Staaten („Drittstaaten“)
Übersetzung des ausländischen Führerscheins durch einen staatlich anerkannten Dolmetscher, einen deutschen Automobilclub oder die ausländische Vertretung (Konsulat, Botschaft) in Deutschland
Angabe einer Fahrschule
zusätzlich bei Führerscheinen der Klassen A, A1, A2, AM, B, BE, L, T
Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 zur Fahrerlaubnisverordnung (FEV) durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung (darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein)
Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FEV oder Anlage 6.2.2 FEV (darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein)
Die Verwaltungsgebühr beträgt 42,60 € bis 100,- €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr.
Unter diesem Link zum Bundesverkehrsministerium befinden sich weitere Hinweise, Antworten und Merkblätter (in verschiedenen Sprachen) zu den Themen:
Berechtigung ausländischer Führerscheine
Neuerteilung nach gerichtlichem oder behördlichem Entzug / Verzicht
Die endgültigen Voraussetzungen für die Neuerteilung (theoretische und/oder praktische Führerscheinprüfung, Gutachten etc.) können in der Regel erst nach Antragseingang und den erforderlichen Ermittlungen festgestellt werden. Für die Antragstellung ist die persönliche Vorsprache bei der Führerscheinstelle erforderlich.
Sollte eine Sperrfrist bestehen, kann der Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis frühestens sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden.
Führungszeugnis der Belegart „OB“ - ist beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen – nicht älter als 3 Monate.
Kursbescheinigung „Erste Hilfe“ (sofern nicht bereits vorhanden)
bei Führerscheinen der Klassen A, A1, A2, AM, B, BE, L, T (Gruppe 1) zusätzlich ein Sehtest (nicht älter als 2 Jahre)
bei Führerscheinen der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE (Gruppe 2) zusätzlich
Leistungsbegutachtung nach Anlage 5 FEV durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung (nur erforderlich bei Fahrerlaubnisklassen D1, D1E, D, DE)
Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FEV oder Anlage 6.2.2 FEV - darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein.
Die Verwaltungsgebühr kann bis zu 170,- € betragen.
Fahrerlaubnis zur gewerbsmäßigen Fahrgastbeförderung mit Taxi, Mietwagen und sowie bei Ausflugs- und Ferienzielreisen (FGB)
Die Fahrerlaubnis zur gewerbsmäßigen Fahrgastbeförderung wird für maximal fünf Jahre erteilt bzw. verlängert. Für die Antragstellung ist eine persönliche Vorsprache bei der Führerscheinstelle erforderlich. Die Bearbeitungszeit kann bis zu 8 Wochen betragen.
Nachweis einer EU- oder EWR-Fahrerlaubnis der Klasse B oder eine entsprechende Fahrerlaubnis aus einem in Anlage 11 der Fahrerlaubnisverordnung/FEV aufgeführten Staat seit mindestens zwei Jahren innerhalb der letzten fünf Jahre
Gegebenenfalls Umtausch / Umschreibung in einen Kartenführerschein nach Anlage 8 FEV
Führungszeugnis der Belegart „OB“, das ist beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und soll nicht älter als 3 Monate sein.
Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 FEV einschließlich Leistungsbegutachtung nach Anlage 5 durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung, darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein.
Bescheinigung über ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FEV oder Anlage 6.2. 2 FEV, darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein.
Ortskenntnisprüfung für Taxi.
Die Verwaltungsgebühr für die Ersterteilung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung beträgt 42,60 €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr.
Führungszeugnis der Belegart „OB“, es ist beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen und darf nicht älter als 3 Monate sein.
Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 FEV , es darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein.
Leistungsbegutachtung nach Anlage 5 durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung von Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben
Bescheinigung über ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FEV oder Anlage 6.2. 2 FEV , darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein.
Vorlage Führerschein + Führerschein zur Fahrgastbeförderung
Die Verwaltungsgebühr für die Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung beträgt 38,00 €. Bei zusätzlicher Eignungsbegutachtung erhöht sich die Verwaltungsgebühr.
Der Internationale Führerschein wird für Fahrten außerhalb der EU-Staaten empfohlen. Bei Fahrten in Asien, Afrika, Lateinamerika und den osteuropäischen Staaten ist die Ausstellung vorgeschrieben. Die Gültigkeit des Internationalen Führerscheins beträgt max. drei Jahre. Eine Verlängerung ist nicht möglich.
EU-Kartenführerschein (Scheckkartenformat)
ein aktuelles biometrisches Passbild (35 x 45 mm) ohne Kopfbedeckung
Für Inhaber eines EU-Kartenführerscheines erfolgt die Ausstellung des Internationalen Führerscheines in der Regel sofort.
Für Inhaber eines rosa oder grauen Papierführerscheines gilt, dass dieser zuvor in einen Kartenführerschein umgetauscht werden muss. Bitte dazu die Seite Umtausch und Ersatz beachten!
Der Internationale Führerschein kann auch von einem Dritten beantragt werden, sofern dieser eine entsprechende Vollmacht vorweisen und sich durch einen Personalausweis oder Reisepass ausweisen kann.
Die Verwaltungsgebühr beträgt bis zu 15 €.
Für die Fahrerlaubnis auf Probe gilt als rechtliche Grundlage § 2a Straßenverkehrsgesetz/STVG. Die Probezeit beginnt mit der erstmaligen Erteilung der Fahrerlaubnis und beträgt zwei Jahre (Die Fahrerlaubnisklassen AM, L und T unterliegen keiner Probezeit).
Innerhalb der Probezeit begangene Verkehrszuwiderhandlungen werden in zwei Kategorien eingeteilt:
schwerwiegend = Zuwiderhandlung nach Abschnitt A
weniger schwerwiegend = Zuwiderhandlung nach Abschnitt B
Die Bewertung ist gesetzlich vorgegeben Anlage 12 der Fahrerlaubnis-Verordnung FEV. Bei Auffälligkeiten durch Verkehrsverstöße innerhalb der Probezeit ergehen folgende Maßnahmen in drei aufeinander folgenden Stufen:
Bei einer Zuwiderhandlung nach A oder zwei Zuwiderhandlungen nach B wird ein Aufbauseminar angeordnet (bei Alkohol- oder Drogendelikten das besondere Aufbauseminar) sowie eine Frist zur Vorlage der Teilnahmebescheinigung festgelegt. Gleichzeitig verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre auf insgesamt vier Jahre.
Bei nicht fristgerechter Teilnahme wird die Fahrerlaubnis entzogen.
Wenn nach der Teilnahme an dem Seminar ein weiterer Verstoß nach A oder zwei Verstöße nach B begangen werden, erfolgt eine schriftliche Verwarnung, verbunden mit der Empfehlung, innerhalb von zwei Monaten an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Die Teilnahme ist freiwillig.
Bei erneuten Auffälligkeiten nach Ablauf der Zweimonatsfrist schwerwiegender A-Verstoß oder zwei Zuwiderhandlungen nach B wird die Fahrerlaubnis entzogen. Für die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis gilt dann eine Sperre von drei Monaten.
Seit dem 1. Mai 2014 ersetzt das so genannte Fahreignungsbewertungssytem das bisherige Mehrfachtäter-Punktesystem, die rechtliche Grundlage dazu bildet § 4 Straßenverkehrsgesetz/StVG. Dies ist mit einigen Änderungen verbunden:
Wegfall der Tilgungshemmung und Änderung auf feste Tilgungsfristen pro Verstoß. Diese betragen zwei Jahre und sechs Monate, fünf Jahre oder zehn Jahre.
Neue Punktegrenzen für die Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde in drei Stufen:
4 – 5 Punkte = Erste Eingriffsstufe, verbunden mit einer Ermahnung
6 – 7 Punkte = Zweite Eingriffsstufe, verbunden mit einer Verwarnung
8 und mehr Punkte = Dritte Eingriffsstufe, die Fahrerlaubnis wird entzogen
Die freiwillige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar bei einem Stand von bis zu 5 Punkten führt zu einem Abzug von einem Punkt. Dies ist allerdings nur einmal innerhalb von fünf Jahren möglich! Die Teilnahmebescheinigung muss innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss bei der Fahrerlaubnisbehörde vorliegen, da der Rabatt ansonsten nicht gewährt werden kann.
Das Verkehrszentralregister (VZR) wird von dem Fahreignungsregister (FAER) abgelöst. Bisherige Punktestände werden neu bewertet:
Über die Homepage des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg: www.kba.de kann man sich jederzeit über den aktuellen Punktestand informieren.
Weitere Fragen mit dem Betreff „Punkte“ bitte per Mail an die Führerscheinstelle: fuehrerscheinstelle@mkk.de
Darf mit der BF17-Bescheinigung ab dem 18. Geburtstag ohne Begleitung gefahren werden?
Ja, die Begrenzung auf das begleitete Fahren (Schlüsselzahl 184) entfällt mit der Vollendung des 18. Lebensjahres. Die BF17-Bescheinigung gilt darüber hinaus noch bis 3 Monate nach dem 18. Geburtstag.
Darf man mit einer ausländischen Fahrerlaubnis in Deutschland Kraftfahrzeuge führen?
Informationen zum Führen von Kraftfahrzeugen in Deutschland mit einer ausländischen Fahrerlaubnis befinden sich auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur .
Was ist zu tun, wenn man im Ausland wohnt und dort den deutschen Führerschein verloren hat oder er gestohlen wurde?
Variante 1: Wohnsitz in einem EU- oder EWR-Mitgliedstaat:
Für die Ausstellung eines neuen Führerscheins ist die Fahrerlaubnisbehörde am neuen Wohnsitz zuständig. Hierfür wird jedoch ein Nachweis über den Umfang der Fahrerlaubnis benötigt.
Anforderung einer Karteikartenabschrift/Auszug aus den Fahrerlaubnisregistern (siehe oben unter Karteikartenabschrift)
Variante 2: Wohnsitz in einem Drittstaat:
Sofern der Wohnsitz in einem anderen als einem EU- oder EWR-Mitgliedstaat liegt, ist für dieses Anliegen jede Fahrerlaubnisbehörde in Deutschland zuständig. Die Fahrerlaubnisbehörde, die den verloren gegangenen Führerschein ausgestellt hatte bzw. die Fahrerlaubnisbehörde, in deren Zuständigkeitsbereich der letzte ordentlicher Wohnsitz in Deutschland liegt ist behilflich.
Der Führerschein wurde gestohlen oder ist nicht mehr aufzufinden. Was ist zu tun?
Informationen zur Ausstellung eines Ersatzführerscheins befinden sich weiter oben unter Umtausch und Ersatz.
Wann wird ein internationaler Führerschein benötigt? Geht das auch mit einer Vollmacht?
Informationen rund um den Internationalen Führerschein befinden sich unter dem Punkt Internationaler Führerschein.
Es wurde ein Fahrverbot erteilt. An wen wird der Führerschein übersandt?
Der Führerschein wird für die Dauer des Fahrverbots von der Behörde verwahrt, die das Fahrverbot ausgesprochen hat. Welche Behörde das ist und an welche Adresse der Führerschein geschickt werden soll, steht im Bußgeldbescheid.
Eine Abgabe bei der Führerscheinstelle ist nicht möglich.
Aufgrund eines Umzugs wird eine Karteikartenabschrift, ein Auszug aus dem Fahrerlaubnisregister und die Führerscheindaten benötigt.
Informationen zur Anforderung einer Karteikartenabschrift/eines Auszugs aus dem örtlichen Fahrerlaubnisregister oder die Führerscheindaten befinden sich in dem Punkt Karteikartenabschrift (weiter oben).
Die Führerscheinklasse (Bus/LKW) läuft demnächst ab bzw. ist abgelaufen. Was ist zu tun, um sie zu verlängern.
Informationen zur Verlängerung des LKW-Führerscheins befinden sich unter dem Punkt "LKW-Führerschein einschließlich alte Klasse 3" weiter oben auf dieser Seite.
Informationen zur Verlängerund des Busführerscheins sind unter dem Punkt "Busführerschein - Klasse D1, D1E, D, DE (weiter oben) zu finden.
Wann und wie bekommt man den Kartenführerschein als Teilnehmer beim Begleiteten Fahren ab 17?
Der Führerschein wird für Teilnehmer des begleiteten Fahrens ab 17 immer erst nach bestandener praktischer Prüfung bestellt (Lieferzeit ca. 3 Wochen) und kann ab dem 18. Geburtstag abgeholt werden. Es ist jedoch in jedem Fall empfehlenswert vor einer persönlichen Vorsprache telefonisch oder per E-Mail anzufragen, ob der Führerschein zur Abholung bereit liegt. Eine Rückmeldung über das Bestehen der Prüfung an die Führerscheinstelle ist nicht immer zeitnah gewährleistet, somit kann es zu Überschneidungen kommen.
Benötigen Führer von LKW oder Bussen die (beschleunigte) Grundqualifikation oder die Module (Weiterbildung) für die Schlüsselzahl 95?
Die Bestimmungen des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (BKrFQG) gelten für Personen, die Fahrten im Füterkraft- oder Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken ausführen. Das bedeutet, dass Bus- und LKW-Fahrer, die ihr Fahrzeug gewerblich führen, eine entsprechende Qualifikation oder Weiterbildung ("Module") nachweisen und in den Führerschein eintragen lassen müssen. Ob für die Tätigkeit der Qualifikationsnachweis benötigt wird, kann bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer oder dem Bundesamt für Güterverkehr erfragt werden.
Allgemeine Informationen zum Thema Berufskraftfahrerqualifikation befinden sich auf unserem Merkblatt.