Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/kv-angestellte-in-reisebueros-2018.html
Timestamp: 2020-02-21 10:29:15
Document Index: 90650208

Matched Legal Cases: ['§ 97', '§ 40', '§ 19', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 47', '§ 23', '§ 8', '§ 15', '§ 26', '§ 26', '§ 2', '§ 5', '§ 67']

Kollektivvertrag für Angestellte in Reisebüros gültig ab 1.4.2018 - WKO.at
Kollektivvertrag für Angestellte in Reisebüros gültig ab 1.4.2018
Kollektivvertrag für Angestellte in Reisebüros in der Fassung vom 1.4.2018
Gehaltstafeln für alle Bundesländer außer Wien gültig ab 1.4.2018
Gehaltstafeln für Wien gültig ab 1.4.2018
Kollektivvertrag für Angestellte in Reisebüros in der Fassung vom 1. April 2018
Ab 1. April 2018 gelten neue Gehaltssätze
Abschnitt VII Z. 6: Vergütungssatz für Abfertigungsdienste außerhalb der Dienstzeit
Dieser Kollektivvertrag tritt mit 1. April 2018 in Kraft.
Dieser Kollektivvertrag ist eine Ergänzung des Kollektivvertrages vom 19. Jänner 1989 in der Fassung vom 15. Jänner 1991, 21. Jänner 1992, 12. Jänner 1993, 10. Februar 1994, 20. April 1995, 27.August 1996, 18. Februar 1997, 16. Dezember 1997, 22. Juni 1999 [1] und 24. November 1999, 22. Jänner 2001, 11. März 2002, 8. Jänner 2003, 15. Jänner 2004, 11. Jänner 2005, 14. Februar 2006, 15. Februar 2007, 8. Jänner 2008, 1. April 2009, 22. Dezember 2010, 13. März 2012, 6. Dezember 2013, 25. Februar 2015, 1. Dezember 2015, 30. November 2016 und 12. März 2018.
[1] Der KV-Abschluss vom 22. Juni 1999 gilt nicht für das Bundesland Vorarlberg
2. Die Verteilung der wöchentlichen Normalarbeitszeit (NAZ) auf die einzelnen Wochentage, der Beginn und das Ende der täglichen Arbeitszeit, sowie die Dauer und die Lage der Pausen sind unter Berücksichtigung der jeweiligen Betriebserfordernisse und unter Bedachtnahme auf die Interessen der Angestellten nach Maßgabe der gesetzlichen und kollektivvertraglichen Bestimmungen festzulegen. Derartige Regelungen durch Betriebsvereinbarung können im Sinne des § 97 ArbVG in der Fassung des BGBl. I Nr. 104/2017 erfolgen. Am 24. und 31. Dezember endet die Arbeitszeit um 12 Uhr.
Die Wochenendruhe beginnt für alle Angestellten spätestens Samstag um 13 Uhr. Durch Betriebsvereinbarung kann der Beginn der Wochenendruhe bis Samstag 18 Uhr verschoben werden. In nicht betriebsratspflichtigen Betrieben (gem. § 40 Abs. 1 ArbVG in der Fassung des BGBl. I Nr. 104/2017) kann dies auch durch schriftliche Einzelvereinbarung erfolgen.
Die Ausnahmeregelungen des Arbeitsruhegesetzes in der Fassung des BGBl. I Nr. 127/2017 bleiben hiervon unberührt.
Bei Teilzeitbeschäftigten gilt diese Regelung mit der Maßgabe, dass als Mehrarbeitsstunden nur jene Arbeitsstunden zu bezahlen sind, die nach Ablauf der zuvor genannten Durchrechnungszeiträume über das vereinbarte Teilzeitausmaß hinausgehen. Im Übrigen gelten für Teilzeitbeschäftigte die Bestimmungen des § 19 lit. d. Arbeitszeitgesetz (AZG), in der Fassung des BGBl. I, Nr. 127/2017.
5. Betreffend die tägliche Normalarbeitszeit gilt das Arbeitszeitgesetz, in der Fassung des BGBl. I, Nr. 127/2017. Wird an einem Werktag weniger als 8 Stunden oder überhaupt nicht gearbeitet, kann die entfallende Arbeitszeit auf die anderen Tage in der Woche verteilt werden, doch darf die tägliche Normalarbeitszeit in diesem Fall 9 Stunden nicht überschreiten.
6.1. Rufbereitschaft liegt dann vor, wenn ein Angestellter außerhalb der normalen kollektivvertraglichen Arbeitszeit auf Anordnung des Arbeitgebers oder dessen Bevollmächtigten erreichbar sein muss. Die Rufbereitschaft wird unter Ausschluss der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Früh mit 10 Prozent des auf die Zeit des Bereitschaftsdienstes entfallenden Stundengehaltes entlohnt. Rufbereitschaft ist weder Arbeitszeit noch Arbeitsbereitschaft.
6.2. Arbeitsbereitschaft liegt dann vor, wenn ein Angestellter auf Anordnung des Arbeitgebers oder dessen Bevollmächtigten außerhalb der normalen, kollektivvertraglichen Arbeitszeit im Bereich des Betriebes anwesend sein muss. Hat der Angestellte in dieser Zeit effektive Arbeitsleistung zu vollbringen, so erhält er für die Zeit dieser Arbeitsleistung Überstunden-Entlohnung gemäß VII des gegenständlichen Kollektivvertrages. Hat der Angestellte während seines Anwesenheitsdienstes keine effektive Arbeitsleistung zu erbringen, so erhält er für die volle Stundenzahl seiner Anwesenheit 25 % des für diese Zeit errechneten Stundengehaltes.
6.4. Bei 38,5 Stunden Normalarbeitszeit ist die Berechnungsgrundlage für den Fall der Arbeitsbereitschaft bzw. Rufbereitschaft 1/167.
7. Für Jugendliche unter 18 Jahren und minderjährige Lehrlinge gelten darüber hinaus die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen in der Fassung vom BGBl. I Nr. 40/2017.
Die tägliche Arbeitszeit (Normalarbeitszeit und Überstunden) darf nicht mehr als 10 Stunden betragen (§ 7 Abs. 1 AZG in der Fassung des BGBl. I Nr. 127/2017).
In Zeiten eines erhöhten Arbeitsbedarfes, welcher auch durch Aushilfskräfte nicht bewältigt werden kann - höchstens jedoch während insgesamt 26 Wochen pro Kalenderjahr - können weitere 5 Überstunden zusätzlich zu jenen nach § 7 Abs. 1 AZG in der Fassung des BGBl. I Nr. 127/2017 geleistet werden. Wöchentlich sind in diesen 26 Wochen jedoch nicht mehr als 12 Überstunden zulässig (§ 7 Abs. 2 AZG in der Fassung des BGBl. I Nr. 127/2017).
Der Überstundenzuschlag beträgt ... 50 %,
zwischen 20.00 und 6.00 Uhr ... 100 %,
oder an Ruhetagen gemäß ARG in der Fassung des BGBl. I Nr. 127/2017 ... 100 %.
an Arbeitstagen gemäß ARG in der Fassung des BGBl. I Nr. 127/2017 ... € 15,87
an Ruhetagen gem. Arbeitsruhegesetz, Feiertagen und an Arbeitstagen zwischen 20.00 und 6.00 Uhr ... € 31,73
Für Hin- und Rückfahrten wird die Fahrzeit mit höchstens jedoch je einer Stunde vergütet. Im Falle der Arbeitsbereitschaft gilt Abschnitt IV / Ziff. 6.2.
Für ordnungsgemäß geltend gemachte Überstunden gelten die Verjährungsfristen des ABGB.
2. Wenn einem Angestellten durch den zuständigen Versicherungsträger ein Kur- bzw. Rehabilitationsaufenthalt nach ASVG im Sinne des § 8 AngG in der Fassung des BGBl. I Nr. 153/2017 gewährt wird, so ist dieser auf den gesetzlich zu gewährenden Erholungsurlaub keinesfalls anzurechnen.
3. Begünstigte Behinderte im Sinne des Behinderteneinstellungsgesetzes in der Fassung des BGBl. I Nr. 155/2017 erhalten einen Zusatzurlaub von mindestens 3 Tagen.
1. Die Lösung eines Dienstverhältnisses durch den Dienstgeber kann nur nach den Bestimmungen des § 20 Abs. 2 und 3 des Angestelltengesetzes in der Fassung des BGBl. I Nr. 153/2017 erfolgen. Nach 3-jähriger Dauer des Dienstverhältnisses ist eine Kündigung durch den Dienstgeber nur nach den Bestimmungen des § 20 Abs. 2 Angestelltengesetz in der Fassung des BGBl. I Nr. 153/2017 möglich.
2. Bei Lösung des Dienstverhältnisses durch den Angestellten gelten die Bestimmungen des § 20 Abs. 4 des Angestelltengesetzes in der Fassung des BGBl. I Nr. 153/2017.
Die nachfolgende Regelung des Abschnitt X Ziff.1 - 6 ist auf Arbeitsverhältnisse, die nach dem 31.12.2002 begonnen haben, nicht anzuwenden. Dies gilt auch für Arbeitsverhältnisse, die vor dem 01.01.2003 bestanden haben und für die ein Teil- oder Vollübertritt vereinbart wurde, sofern in der Übertrittsvereinbarung nichts anderes festgelegt ist.
Die Übertrittsvereinbarung nach § 47 BMSVG in der Fassung des BGBl. I Nr. 107/2017 kann vom Mitarbeiter binnen 3 Wochen ab Unterfertigung schriftlich widerrufen werden.
1. Hinsichtlich der Abfertigung gelten, soweit in diesem Vertrag nicht günstigere Regelungen getroffen werden, die Bestimmungen des Angestelltengesetzes in der Fassung des BGBl. I Nr. 153/2017.
2. a) Im Fall des Todes eines Angestellten, der länger als 1 Jahr im Betrieb tätig war, ist das Gehalt für den Sterbemonat und den folgenden Monat weiterzuzahlen. Nach 5jähriger Betriebszugehörigkeit des Angestellten ist das Gehalt für den Sterbemonat und die beiden folgenden Monate weiterzuzahlen.
c) Besteht neben dem Anspruch auf Weiterzahlung des Gehaltes nach Abs. a und b ein gesetzlicher Abfertigungsanspruch nach dem Angestelltengesetz in der Fassung des BGBl. I Nr. 153/2017, so gilt nur der günstigere Anspruch. Entsteht ein gesetzlicher Abfertigungsanspruch und ist der Ehegatte (Lebensgefährte) anspruchsberechtigt, erhält er um 20 % mehr als den ihm gesetzlich zustehenden Anteil.
3. Weiblichen Angestellten, die nach der Geburt eines lebenden Kindes innerhalb der Schutzfrist gemäß Mutterschutzgesetz in der Fassung des BGBl. I Nr. 126/2017 austreten, gebührt die Hälfte der gesetzlich zustehenden Abfertigung, höchstens jedoch das Dreifache des monatlichen Entgeltes sofern das Dienstverhältnis mindestens 5 Jahre ununterbrochen gedauert hat.
Bei Inanspruchnahme eines Karenzurlaubes gemäß Mutterschutzgesetz in der Fassung des BGBl. I Nr. 126/2017 ist der Austritt spätestens 3 Monate vor Ende des Karenzurlaubes zu erklären.
4. Für männliche Angestellte, die einen Karenzurlaub gemäß dem Väter-Karenzgesetz in der Fassung des BGBl. 162/2015 in Anspruch nehmen, gilt § 23 a des Angestelltengesetzes in der Fassung des BGBl. I Nr. 153/2017.
Für die Fortzahlung des Gehaltes bei Dienstverhinderung gelten die Bestimmungen des Angestelltengesetzes. Gemäß § 8 Abs. 3 des Angestelltengesetzes in der Fassung des BGBl. I Nr. 153/2017 besteht der Anspruch auf Freizeit bei Fortzahlung des Gehaltes unter anderem in folgenden Fällen:
a) bei eigener Eheschließung ...................... 3 Arbeitstage
b) bei Tod des Ehegatten bzw. des (der) im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebensgefährten (Lebensgefährtin) ............ 2 Arbeitstage
c) bei Teilnahme an der Eheschließung der Kinder und Geschwister ... 1 Arbeitstag
d) bei Niederkunft der Frau bzw. der im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebensgefährtin ............................ 1 Arbeitstag
e) bei Tod der Eltern, Schwiegereltern oder Kinder ............ 1 Arbeitstag
f) bei Teilnahme an der Beerdigung der unter b und e genannten Angehörigen sowie der Geschwister, Enkelkinder, Großeltern und Urgroßeltern ... 1 Arbeitstag
g) bei Wechsel des Hauptwohnsitzes die notwendige Zeit, jedoch höchstens ... 2 Arbeitstage innerhalb eines Beschäftigungsjahres.
Der Wohnungswechsel ist durch Vorlage eines Meldezettels nachzuweisen.
20 Jahren mindestens ................ 1 Monatsgehalt
25 Jahren mindestens ................ 2 Monatsgehälter
35 Jahren mindestens ................ 4 Monatsgehälter
Für Dienstverhältnisse, die bereits vor 01.01.1989 bestanden haben, muss die Dienstzeit zur Erlangung des Anspruches nicht ununterbrochen sein. Diesbezüglich gilt die Regelung des damaligen Kollektivvertrages "Für langjährige Dienste im gleichen Betrieb .....".
Für Dienstverhältnisse ab 01.01.2011 gilt folgende Regelung (anstelle der oben genannten Regelung):
15 Jahren mindestens ………………………… 1 Monatsgehalt
20 Jahren mindestens ………………………… 2 Monatsgehälter
25 Jahren mindestens ………………………… 3 Monatsgehälter
30 Jahren mindestens ………………………… 3 Monatsgehälter
3. Wenn ein Angestellter oder Lehrling nach Erhalt der für das laufende Kalenderjahr gebührenden Urlaubsremuneration sein Dienstverhältnis selbst aufkündigt, aus seinem Dienstverhältnis ohne wichtigen Grund vorzeitig austritt oder infolge Vorliegens eines wichtigen Grundes vorzeitig entlassen wird, muss er sich die im laufenden Kalenderjahr anteilsmäßig zuviel bezogene Urlaubsremuneration auf seine ihm aus dem Dienstverhältnis zustehenden Ansprüche (insbesondere Restgehalt und Weihnachtsremuneration) in Anrechnung bringen lassen. Dies gilt nicht, wenn die Entlassung infolge Überschreitung der Fristen bei Krankheit oder Unglücksfall gemäß § 15 Z.3 lit.f Berufsausbildungsgesetz in der Fassung des BGBl. I Nr. 154/2017 erfolgt.
1. Die Bestimmungen dieses Abschnittes finden keine Anwendung, wenn durch Betriebsvereinbarung oder einzelvertragliche Regelung Reisekosten- und/oder Reiseaufwands-Entschädigung geregelt oder mit einem vereinbarten Pauschalsatz oder Entgelt Reisekosten und/oder Reiseaufwand abgegolten werden.
Für Zeiten, für die eine Reiseaufwandentschädigung gezahlt wird, erfolgt in der Regel keine besondere Vergütung von Überstunden. Reisezeiten außerhalb der Normalarbeitszeit werden nicht gesondert abgegolten, ausgenommen am ersten oder letzten Arbeitstag, falls nach/vor der Dienstreise Arbeit verrichtet wird. In diesem Fall wird die Arbeitszeit am Standort zuzüglich der Reisezeit in Form von Normalstunden verrechnet. Die bezahlte Reisezeit ist jedoch nach oben mit der Höhe der täglichen Normalarbeitszeit begrenzt.
a) Das Taggeld dient zur Deckung der Mehrausgaben für Verpflegung sowie aller mit der Reise verbundenen persönlichen Aufwendungen (ausschließlich der Fahrtkosten). Besondere zusätzliche Dienstauslagen wie: Porti, Telegramm- und Fernsprechgebühren usw. sind gesondert zu vergüten. Trinkgelder für persönliche Bedienung sind im Taggeld enthalten.
Das Nachtgeld dient zur Deckung der Unterkunftskosten und des Frühstücks bei Fahrten während der Nacht für den anfallenden Mehraufwand. Höhere Unterkunftskosten werden nur dann vergütet, wenn sie notwendig sind und durch Belege nachgewiesen werden. Im Falle, dass die Unterkunftskosten nicht durch Beleg nachgewiesen werden können, steht ein Pauschalsatz entsprechend EStG zu.
b) Fahrtvergütung: Es werden die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten vergütet. Bei Möglichkeit der Benützung verschiedener Verkehrsmittel ist unter Ausnützung der möglichen tarifarischen Ermäßigungen jeweils das Billigste zu wählen.
4. Bei Dienstreisen im Sinne der Ziff. 2 sind dem Angestellten eine Fahrtvergütung bzw. Reisekosten- und Aufwandsentschädigung zu gewähren.
Die Aufwandsentschädigung für Inlandsreisen richtet sich nach dem § 26 Ziff. 4 EStG in der Fassung des BGBl. I Nr. 4/2018.
a2) Eine Reisekosten- und Reiseaufwandsentschädigung entfällt bei Entsendung des Angestellten zu Veranstaltungen ( z. B. Seminaren, Kursen, Informationsveranstaltungen) sofern die Reise und Aufenthaltskosten im Zusammenhang mit der Teilnahme an diesen Veranstaltungen vom Arbeitgeber selbst oder dem Einladenden getragen werden.
Gemäß § 26 Einkommensteuergesetz in der Fassung des BGBl. I Nr. 4/2018 sind bei Auslandsreisen an Tages- und Nächtigungsgeldern jene Sätze zu gewähren, die in der Verordnung der Bundesregierung über die Festsetzung der Reisezulagen für Dienstverrichtungen im Ausland, in der Fassung des BGBl. II Nr. 434/2001 festgelegt sind.
XVI. Sonderbestimmungen für die Anrechnung des Elternkarenzurlaubes
10. Dem Angestellten ist nach Beginn des Arbeitsverhältnisses eine schriftliche Aufzeichnung über die wesentlichen Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag (Dienstzettel) gemäß § 2 (2) des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes in der Fassung des BGBl. 30/2017 auszuhändigen. Für den Inhalt des Dienstzettels empfehlen die Vertragsparteien das im Anhang des Kollektivvertrags angefügte Muster. Der Dienstzettel ist nur dann auszustellen, wenn ein schriftlicher Arbeitsvertrag nicht abgeschlossen wurde.
13. Eine Volontär-Ferialpraxis liegt dann vor, wenn Schüler und Studenten, die im Rahmen des Lehrplanes bzw. der Studienordnung vorgeschriebene oder übliche praktische Tätigkeit ausüben, soferne diese nicht in der Art eines Dienst- oder Lehrverhältnisses vor sich geht. Es muss sich hierbei um eine Ergänzung der schulischen Ausbildung durch eine praktische Tätigkeit handeln. Bei der Höhe eines allfälligen Taschengeldes ist die Geringfügigkeitsgrenze gemäß § 5 Abs. 2 ASVG in der Fassung des BGBl. I Nr. 2/2018 zu beachten.
Karteischreiber,
Maschinschreiber nach Vorlage,
Hilfskräfte in der Datenverarbeitung,
Arbeiten, die nach bestimmten Weisungen ausgeführt werden, wozu in der Regel eine besondere Ausbildung (z. B. Reisebüroassistent ohne bestandener Lehrabschlussprüfung, Absolventen einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule, durch die bei erfolgreichem Abschluss die Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Reisebüroassistent ersetzt wird) oder eine 3-jährige Einarbeitungszeit erforderlich ist.
Buchhaltungskräfte für einfache Buchhaltungsarbeiten und andere nicht selbständige Kräfte in der Administration.
Materialverwalter - Bediener von Kommunikationsmitteln (Fernschreiber, BTX etc.)
Arbeiten, die im Allgemeinen selbständig ausgeführt werden und wozu gründliche Fachkenntnisse (z. B. Reisebüroassistent mit bestandener Lehrabschlussprüfung) erforderlich sind.
genaue Kenntnis über Schiffsverbindungen, Passage-Angelegenheiten und Luftverkehr.
Rechnungsprüfer die Rechnungen endgültig prüfen und Zahlungsanweisungen ausstellen.
Stenotypisten und Phonotypisten, die in fremden Sprachen stenographieren und in die Maschine übertragen.
C) Gehaltstafel (siehe Anhang)
2. Alle übrigen Reisebetreuer (z. B. durchgehend beschäftigte Reisebetreuer, HotelgästeBetreuer) unterliegen der Einstufung nach den Verwendungsgruppen K3 bis K5.
Prämien für Verbesserungsvorschläge im Betrieb und Vergütungen für Diensterfindungen können den Mitarbeitern als steuerbegünstigte Zulagen im Sinne §§ 67 Abs. 7 und 68 EStG in der Fassung des BGBl. I Nr. 4/2018 gewährt werden. Die näheren Bedingungen werden durch Betriebsvereinbarung bzw. in Betrieben, in denen kein Betriebsrat errichtet ist, mit Einzelvereinbarung geregelt.
Wirtschaftsbereich Glücksspiel - Tourismus - Freizeit
Gehaltstafeln für alle Bundesländer außer Wien 2018
2018 gerundet
im 1. u. 2. 1.474,00 30,95 1.504,95 1.505,00
im 3. u. 4. 1.507,00 31,65 1.538,65 1.539,00
im 5. u. 6. 1.557,00 32,70 1.589,70 1.590,00
im 7. u. 8. 1.572,00 33,01 1.605,01 1.605,00
im 9. u. 10. 1.609,00 33,79 1.642,79 1.643,00
im 11. u. 12. 1.638,00 34,40 1.672,40 1.672,00
im 13. u. 14. 1.677,00 35,22 1.712,22 1.712,00
im 15. u. 16. 1.701,00 35,72 1.736,72 1.737,00
im 17. u. 18. 1.744,00 36,62 1.780,62 1.781,00
im 19. u. 20. 1.776,00 37,30 1.813,30 1.813,00
im 21. u. 22. 1.803,00 37,86 1.840,86 1.841,00
ab dem 23. 1.835,00 38,54 1.873,54 1.874,00
im 1. u. 2. 1.535,00 32,24 1.567,24 1.567,00
im 3. u. 4. 1.573,00 33,03 1.606,03 1.606,00
im 5. u. 6. 1.600,00 33,60 1.633,60 1.634,00
im 7. u. 8. 1.641,00 34,46 1.675,46 1.675,00
im 9. u. 10. 1.675,00 35,18 1.710,18 1.710,00
im 11. u. 12. 1.711,00 35,93 1.746,93 1.747,00
im 13. u. 14. 1.739,00 36,52 1.775,52 1.776,00
im 15. u. 16. 1.773,00 37,23 1.810,23 1.810,00
im 17. u. 18. 1.801,00 37,82 1.838,82 1.839,00
im 19. u. 20. 1.837,00 38,58 1.875,58 1.876,00
im 21. u. 22. 1.915,00 40,22 1.955,22 1.955,00
ab dem 23. 1.969,00 41,35 2.010,35 2.010,00
Guppendienstjahr
im 1. u. 2. 1.620,00 34,02 1.654,02 1.654,00
im 3. u. 4. 1.660,00 34,86 1.694,86 1.695,00
im 5. u. 6. 1.703,00 35,76 1.738,76 1.739,00
im 7. u. 8. 1.742,00 36,58 1.778,58 1.779,00
im 9. u. 10. 1.779,00 37,36 1.816,36 1.816,00
im 11. u. 12. 1.801,00 37,82 1.838,82 1.839,00
im 13. u. 14. 1.865,00 39,17 1.904,17 1.904,00
im 15. u. 16. 1.922,00 40,36 1.962,36 1.962,00
im 17. u. 18. 1.999,00 41,98 2.040,98 2.041,00
im 19. u. 20. 2.086,00 43,81 2.129,81 2.130,00
im 21. u. 22. 2.172,00 45,61 2.217,61 2.218,00
ab dem 23. 2.247,00 47,19 2.294,19 2.294,00
im 1. u. 2. 1.723,00 36,18 1.759,18 1.759,00
im 3. u. 4. 1.766,00 37,09 1.803,09 1.803,00
im 5. u. 6. 1.801,00 37,82 1.838,82 1.839,00
im 7. u. 8. 1.886,00 39,61 1.925,61 1.926,00
im 9. u. 10. 1.958,00 41,12 1.999,12 1.999,00
im 11. u. 12. 2.057,00 43,20 2.100,20 2.100,00
im 13. u. 14. 2.142,00 44,98 2.186,98 2.187,00
im 15. u. 16. 2.247,00 47,19 2.294,19 2.294,00
im 17. u. 18. 2.366,00 49,69 2.415,69 2.416,00
im 19. u. 20. 2.500,00 52,50 2.552,50 2.553,00
im 21. u. 22. 2.653,00 55,71 2.708,71 2.709,00
ab dem 23. 2.767,00 58,11 2.825,11 2.825,00
im 1. u. 2. 1.853,00 38,91 1.891,91 1.892,00
im 3. u. 4. 1.954,00 41,03 1.995,03 1.995,00
im 5. u. 6. 2.072,00 43,51 2.115,51 2.116,00
im 7. u. 8. 2.171,00 45,59 2.216,59 2.217,00
im 9. u. 10. 2.294,00 48,17 2.342,17 2.342,00
im 11. u. 12. 2.430,00 51,03 2.481,03 2.481,00
im 13. u. 14. 2.565,00 53,87 2.618,87 2.619,00
im 15. u. 16. 2.732,00 57,37 2.789,37 2.789,00
im 17. u. 18. 2.900,00 60,90 2.960,90 2.961,00
im 19. u. 20. 3.071,00 64,49 3.135,49 3.135,00
im 21. u. 22. 3.241,00 68,06 3.309,06 3.309,00
ab dem 23. 3.369,00 70,75 3.439,75 3.440,00
im 1. Lehrjahr 530,00 12,46 542,46 543,00
im 2. Lehrjahr 688,00 16,17 704,17 705,00
im 3. Lehrjahr 971,00 22,82 993,82 994,00
Gehaltstafeln für Wien 2018
im 1. u. 2. 1.493,00 31,35 1.524,35 1.524,00
im 3. u. 4. 1.538,00 32,30 1.570,30 1.570,00
im 5. u. 6. 1.571,00 32,99 1.603,99 1.604,00
im 7. u. 8. 1.614,00 33,89 1.647,89 1.648,00
im 9. u. 10. 1.644,00 34,52 1.678,52 1.679,00
im 11. u. 12. 1.678,00 35,24 1.713,24 1.713,00
im 13. u. 14. 1.717,00 36,06 1.753,06 1.753,00
im 15. u. 16. 1.750,00 36,75 1.786,75 1.787,00
im 17. u. 18. 1.788,00 37,55 1.825,55 1.826,00
im 19. u. 20. 1.799,00 37,78 1.836,78 1.837,00
im 21. u. 22. 1.876,00 39,40 1.915,40 1.915,00
ab dem 23. 1.916,00 40,24 1.956,24 1.956,00
im 1. u. 2. 1.565,00 32,87 1.597,87 1.598,00
im 3. u. 4. 1.600,00 33,60 1.633,60 1.634,00
im 5. u. 6. 1.643,00 34,50 1.677,50 1.678,00
im 7. u. 8. 1.681,00 35,30 1.716,30 1.716,00
im 9. u. 10. 1.718,00 36,08 1.754,08 1.754,00
im 11. u. 12. 1.744,00 36,62 1.780,62 1.781,00
im 13. u. 14. 1.801,00 37,82 1.838,82 1.839,00
im 15. u. 16. 1.804,00 37,88 1.841,88 1.842,00
im 17. u. 18. 1.876,00 39,40 1.915,40 1.915,00
im 19. u. 20. 1.941,00 40,76 1.981,76 1.982,00
im 21. u. 22. 2.018,00 42,38 2.060,38 2.060,00
ab dem 23. 2.085,00 43,79 2.128,79 2.129,00
im 1. u. 2. 1.650,00 34,65 1.684,65 1.685,00
im 3. u. 4. 1.703,00 35,76 1.738,76 1.739,00
im 5. u. 6. 1.735,00 36,44 1.771,44 1.771,00
im 7. u. 8. 1.798,00 37,76 1.835,76 1.836,00
im 9. u. 10. 1.808,00 37,97 1.845,97 1.846,00
im 11. u. 12. 1.901,00 39,92 1.940,92 1.941,00
im 13. u. 14. 1.971,00 41,39 2.012,39 2.012,00
im 15. u. 16. 2.051,00 43,07 2.094,07 2.094,00
im 17. u. 18. 2.143,00 45,00 2.188,00 2.188,00
im 19. u. 20. 2.231,00 46,85 2.277,85 2.278,00
im 21. u. 22. 2.340,00 49,14 2.389,14 2.389,00
ab dem 23. 2.442,00 51,28 2.493,28 2.493,00
im 1. u. 2. 1.761,00 36,98 1.797,98 1.798,00
im 3. u. 4. 1.803,00 37,86 1.840,86 1.841,00
im 5. u. 6. 1.906,00 40,03 1.946,03 1.946,00
im 7. u. 8. 1.975,00 41,48 2.016,48 2.016,00
im 9. u. 10. 2.086,00 43,81 2.129,81 2.130,00
im 11. u. 12. 2.180,00 45,78 2.225,78 2.226,00
im 13. u. 14. 2.276,00 47,80 2.323,80 2.324,00
im 15. u. 16. 2.410,00 50,61 2.460,61 2.461,00
im 17. u. 18. 2.558,00 53,72 2.611,72 2.612,00
im 19. u. 20. 2.707,00 56,85 2.763,85 2.764,00
im 21. u. 22. 2.871,00 60,29 2.931,29 2.931,00
ab dem 23. 2.995,00 62,90 3.057,90 3.058,00
im 1. u. 2. 1.954,00 41,03 1.995,03 1.995,00
im 3. u. 4. 2.064,00 43,34 2.107,34 2.107,00
im 5. u. 6. 2.197,00 46,14 2.243,14 2.243,00
im 7. u. 8. 2.322,00 48,76 2.370,76 2.371,00
im 9. u. 10. 2.477,00 52,02 2.529,02 2.529,00
im 11. u. 12. 2.635,00 55,34 2.690,34 2.690,00
im 13. u. 14. 2.782,00 58,42 2.840,42 2.840,00
im 15. u. 16. 2.963,00 62,22 3.025,22 3.025,00
im 17. u. 18. 3.127,00 65,67 3.192,67 3.193,00
im 19. u. 20. 3.305,00 69,41 3.374,41 3.374,00
im 21. u. 22. 3.493,00 73,35 3.566,35 3.566,00
ab dem 23. 3.635,00 76,34 3.711,34 3.711,00