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Timestamp: 2019-11-13 22:12:39
Document Index: 231538362

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 82', '§ 4', '§ 11', '§ 82', '§ 82', '§ 4', '§ 7', '§ 82', '§ 19', '§ 12', '§ 225', '§ 4', '§ 3', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 28', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 1', '§ 4', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 12', '§ 6', '§ 2', '§ 12', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 1', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 2', '§ 17', '§ 17', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 8', '§ 8', '§ 97', '§ 8', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 256', '§ 256', '§ 22', '§ 27', '§ 20', '§ 270', '§ 8', '§ 3', '§ 14', '§ 229', '§ 58', '§ 7', '§ 1', '§ 2', '§ 20', '§ 262', '§ 60', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 27', '§ 27']

§ 8 Haftungsgefahren für Gesellschafter in der Krise der ... / cc) Offenlegungspflicht
Rz. 962 Zur Offenlegungspflicht wurde und wird in der Literatur vertreten, dass die Angabe bei der Registeranmeldung nicht konstitutives Tatbestandsmerkmal für eine wirksame Einlagepflichterfüllung sondern nur ein formelles Erfordernis zur Ermöglichung einer registergerichtlichen Prüfung ist, dessen Verletzung strafrechtliche (§ 82 Abs. 1 Nrn. 1 o. 3 GmbHG) oder zivilrechtli...mehr
§ 4 "Freie" Sanierung (außerhalb eines Insolvenzverfahrens) / 1. Grundsätzliche Zulässigkeit
Rz. 376 Grds. können Übertragungen zum Zweck der Sanierung auch durch rechtstechnisch vereinfachte Umwandlungen unter Beteiligung der Krisengesellschaft im Wege der Gesamtrechtsnachfolge nach dem UmwG durchgeführt werden. In Betracht können kommenmehr
§ 11 Haftungsgefahren für Berater im Sanierungsprozess d ... / VIII. Sanierungsschwindel
Rz. 1877 Hier kommt eine Strafbarkeit des Beraters als Gehilfe in Betracht, wenn er den Geschäftsführer bei falschen Angaben zum Zweck der Eintragung über die Kapitalaufbringung (§ 82 Abs. 1 Nr. 3 GmbHG: verdeckte Sacheinlage!) oder bei einer unwahren Versicherung zum Zweck der vereinfachten Kapitalherabsetzung (§ 82 Abs. 2 Nr. 1 GmbHG) unterstützt.mehr
§ 4 "Freie" Sanierung (außerhalb eines Insolvenzverfahrens) / bb) AG
Rz. 300 Ein Aktionär ist aus gesellschaftsrechtlicher Treuepflicht nicht verpflichtet, einem Beschluss über eine Kapitalherabsetzung mit anschließender Kapitalerhöhung (Kapitalschnitt) zuzustimmen, wenn kein Sanierungskonzept vorliegt und eine ähnliche Maßnahme vor einiger Zeit (drei Jahre) ohne nachhaltigen Sanierungserfolg durchgeführt wurde.mehr
§ 7 "Typische" Straftaten in der Krise der GmbH / VI. Falsche Angaben gegenüber dem Handelsregister
Rz. 854 Falsche Angaben nach § 82 GmbHG sind für den Geschäftsführer strafbar. Die Gefahr steigt mit Insolvenznähe ("Sanierungsschwindel"), die Gefahr der Entdeckung ist insb. mit Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der GmbH gegeben. Durch das MoMiG sind diese Strafgefahren erhöht worden, etwa in den Fällen des Hin- und Herzahlens nach § 19 Abs. 5 GmbHG ode...mehr
§ 12 Sanierung im Insolvenzverfahren / b) Ausschluss des Bezugsrechts beteiligungswilliger Altgesellschafter?
Rz. 2253 In § 225a Abs. 2 Satz 3 InsO ist geregelt, dass das Bezugsrecht der Altgesellschafter auf die im Wege der Planmaßnahmen neu gebildeten Geschäftsanteile ausgeschlossen werden kann. Das ist unproblematisch gegenüber einem Gesellschafter, der im Vorfeld der Beschlussfassungen deutlich gemacht hat, sich an der Kapitalerhöhung nicht beteiligen zu wollen; er kann sich gege...mehr
§ 4 "Freie" Sanierung (außerhalb eines Insolvenzverfahrens) / b) Spaltungen
Rz. 386 Hier sind zu erörtern Aufspaltung, Abspaltung und Ausgliederung. Es handelt sich um eine Sacheinlage gegen Gewährung von Anteilen, bei welcher wegen der partiellen Gesamtrechtsnachfolge auf die Werthaltigkeit zu achten ist. Rz. 387 (1) Abspaltung eines Teilbetriebes einer GmbH mit Unterbilanzmehr
§ 3 Kurzfristig wirksame Maßnahmen zur Beseitigung der I ... / aa) Sachverhaltsgestaltungen
Rz. 180 Die Überschuldung der Gesellschaft kann auch dadurch beseitigt werden, dass ein Gläubiger seine Forderung gegen die Gesellschaft ganz oder teilweise in eine Kapitalbeteiligung umwandelt. Die Umwandlung (Swap) von Schulden der Gesellschaft (Debt) in Gesellschaftsanteile (Equity) des Gläubigers hat als Transaktions- und Sanierungsinstrument nach meiner Beobachtung mehr...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 20 (n. F.) Kapitalvermögen / 2.2.2 Rückzahlung von in Nennkapital umgewandelten Gewinnrücklagen (S. 2)
Rz. 132 Gem. § 20 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 EStG gehören zu den Einkünften aus Kapitalvermögen Bezüge, die aufgrund einer Kapitalherabsetzung oder nach der Auflösung einer unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaft i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 S. 1 EStG anfallen und die als Gewinnausschüttungen i. S. d. § 28 Abs. 2 S. 2 und 4 KStG gelten. Nicht der Besteuerung nach § 20 Abs. 1 Nr. 2 ...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 20 (n. F.) Kapitalvermögen / 2.9.2 Betriebe gewerblicher Art mit eigener Rechtspersönlichkeit (Buchst. a)
Rz. 202 Gem. § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. a EStG gehören zu den Einkünften aus Kapitalvermögen Einnahmen aus Leistungen eines nicht von der KSt befreiten Betriebs gewerblicher Art i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 6 i. V. m. § 4 KStG mit eigener Rechtspersönlichkeit, die zu mit Gewinnausschüttungen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 S. 1 EStG wirtschaftlich vergleichbaren Einnahmen führen. Zu d...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 20 (n. F.) Kapitalvermögen / 1.2 Rechtsentwicklung
Rz. 6 Der heutige § 20 EStG geht im Wesentlichen auf § 12 des Preußischen EStG v. 24.6.1891 zurück. § 6 Nr. 1 PrEStG 1891 unterwarf, ähnlich wie § 2 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 des heutigen EStG, alle Einkünfte, die der Stpfl. aus Kapitalvermögen erzielte, der ESt. § 12 PrEStG 1891 ergänzte diese Vorschrift, enthielt aber, vergleichbar dem heutigen § 20 Abs. 1 EStG, keine Definition d...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 20 (n. F.) Kapitalvermögen / 2.8 Einnahmen aus Leistungen von Körperschaften (Nr. 9)
Rz. 197 Gem. § 20 Abs. 1 Nr. 9 S. 1 EStG gehören zu den Einkünften aus Kapitalvermögen Einnahmen aus Leistungen einer nicht von der KSt befreiten Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse i. S. d. § 1 Abs. 1 Nr. 3 bis 5 KStG, die Gewinnausschüttungen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 S. 1 EStG wirtschaftlich vergleichbar sind, soweit sie nicht bereits zu den Einnahmen i...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 20 (n. F.) Kapitalvermögen / 6.1.3 Steuerliche Folgen bei Privatanlegern
Rz. 323 Liegen die Voraussetzungen des § 20 Abs. 4a S. 1 EStG vor, wird der Anteilstausch zwingend steuerneutral behandelt. Ohne die Vorschrift des § 20 Abs. 4a S. 1 EStG würde der einem Anteilstausch zugrunde liegende gesellschafts- oder wertpapierrechtliche Vorgang regelmäßig eine Steuerpflicht nach § 20 EStG auslösen. Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn eine Sonderr...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 2a Negative Einkünfte mit Bezug ... / 2.2.2.6 Negative Einkünfte nach § 17 EStG (Abs. 1 Nr. 4)
Rz. 23i Nach Nr. 4 unterliegen auch negative Einkünfte aus § 17 EStG bei Anteilen an einer Drittstaaten-Kapitalgesellschaft der Abzugsbeschränkung. Die Verluste können uneingeschränkt berücksichtigt werden, soweit der Tatbestand des Abs. 2 S. 2 vorliegt (Rz. 40b). Die Vorschrift ist in Zusammenhang mit Nr. 3 eingefügt worden. Während Nr. 3 Anteile an ausl. Körperschaften beh...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 2a Negative Einkünfte mit Bezug ... / 2.2.2.5 Anteile an einer Drittstaaten-Körperschaft (Abs. 1 Nr. 3)
Rz. 23d Abs. 1 Nr. 3 schließt den Ansatz von negativen Einkünften aus der Teilwertabschreibung (Nr. 3a) und der Veräußerung und der Entnahme von Anteilen an einer Drittstaaten-Körperschaft aus, die zu einem Betriebsvermögen gehört. Die Verlustberücksichtigung ist jedoch möglich, soweit der Tatbestand des Abs. 2 S. 2 vorliegt (Rz. 40b). Die Vorschrift ist durch G. v. 25.2.199...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 2a Negative Einkünfte mit Bezug ... / 2.2.3.1 Verlustausgleich und Verlustabzug
Rz. 26 Als Rechtsfolge bestimmt § 2a Abs. 1 S. 1 EStG, dass die unter den Tatbestand dieser Vorschriften fallenden negativen Einkünfte nur eingeschränkt an dem Verlustausgleich teilnehmen. Der Verlustausgleich ist bei den unter § 2a Abs. 1 EStG fallenden Einkünften nur eingeschränkt möglich, nämlich zwischen positiven und negativen Einkünften derselben Art und aus demselben ...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, KStG Kapitalherabsetzung
Stand: EL 64 – ET: 10/2008 Zur Kap-Herabsetzung s § 8 Abs 3 KStG Teil D Tz 1464 ff.mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 5.2.1.3 Kapitalerhöhungen bzw Kapitalherabsetzungen im laufenden Wirtschaftsjahr
Tz. 300 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 Ausschüttungen, Zuzahlungen in die oder Entnahmen aus der Kap-Rücklage, sowie Kap-Erhöhungen bzw Kap-Herabsetzungen wirken sich auf die Berechnung des safe haven grds erst in dem auf die Kap-Veränderung folgenden Wj aus, da § 8a Abs 2 S 1 KStG für diese Fälle eine Sonderregelung nicht enthält. Betroffen sind sowohl ordentliche Kap-Erhöhungen...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 97 Betriebsve ... / 4. Eigene Anteile
Rz. 491 Die Frage, ob eigene Aktien oder eigene Geschäftsanteile einer Kapitalgesellschaft beim Betriebsvermögen zu erfassen sind, entschied sich ab 1.1.1993 bis 31.12.2008 nach den Grundsätzen der Bilanzierung. Danach waren bisher eigene Anteile einer Kapitalgesellschaft, sofern sie nicht zur Einziehung bestimmt waren, nach h.M. Wirtschaftsgüter und als solche mit den Ansch...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2015 / 4.2.1 Erklärung zur gesonderten Feststellung
Der Vordruck KSt 1 F dient als "Sammelblatt" für alle noch festzustellenden Beträge. Zunächst sind in den Zeilen 1 – 4 die persönlichen Daten der Körperschaft einzutragen, bevor in den nachfolgenden Zeilen die jeweils festzustellenden Beträge folgen. Auf diesem Vordruck wird insbesondere der Bestand des steuerlichen Einlagekontos ermittelt. Zudem sind darin aber auch für Gesel...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2015 / 4.1.5 Anlage B – Beteiligungserträge
Dieses Formular übernimmt die Aufgabe, den Umfang der Steuerbefreiung nach § 8b KStG und auch der steuerlichen Hinzurechnungen zu ermitteln. Geändert wurde die spaltenweise Eintragung, die im Vorjahr noch recht verwirrend war. Beginnend in Zeile 1 (nur in der rechten Spalte) werden alle Beteiligungserträge in 2015 eingetragen, egal, ob diese aus dem In- oder Ausland stammen u...mehr
Anteilstausch im Zivil- und Steuerrecht / 2.3.3 Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung der betragsmäßigen Beschränkungen
Da über die relative oder absolute Betragsgrenze hinausgehende sonstige Gegenleistungen zur anteiligen Auflösung stiller Reserven führen, lassen sich die Rechtsfolgen vermeiden, wenn die eingebrachten Anteile bilanziell in vollem Umfang im Eigenkapital (gezeichnetes Kapital bzw. Kapitalrücklage) der übernehmenden Kapitalgesellschaft abgebildet werden. Der Ausweis in der Kapi...mehr
Anteilstausch im Zivil- und Steuerrecht / 2.2 Antragsabhängiges Bewertungswahlrecht beim qualifizierten Anteilstausch
Gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG hat beim qualifizierten Anteilstausch die übernehmende Kapitalgesellschaft grundsätzlich die eingebrachten Anteile mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Da der Anteilstausch einen Veräußerungsvorgang darstellt und gem. § 21 Abs. 2 Satz 1 UmwStG der Wert, mit dem die übernehmende Gesellschaft die eingebrachten Anteile ansetzt, für den Einbringenden...mehr
Anteilstausch im Zivil- und Steuerrecht / 3.3 Billigkeitsregelung
Grundsätzlich führt nach der Verwaltungsauffassung jede einer Einbringung nachfolgende Umwandlung oder Einbringung zu einer schädlichen Veräußerung i. S. d. § 22 Abs. 1 Satz 1 UmwStG. Um dem unzulänglichen Gesetzeswortlaut in § 22 UmwStG zu begegnen und nicht gedeckte Rechtsfolgen zu vermeiden, sieht Rn. 22.23 UmwSt-Erlass 2011 aber eine antragsabhängige Billigkeitsregelung ...mehr
Bilanzierungsverstöße: Rechtsgrundlagen und Rechtsfolgen / 2.3.1.2.2 Nichtigkeit und Anfechtbarkeit des Jahresabschlusses
Rz. 147 Der festgestellte Jahresabschluss einer AG kann nichtig sein, wenn er bestimmte in § 256 Abs. 1 bis 5 AktG aufgezählte Mängel enthält und keine Heilung durch Zeitablauf nach § 256 Abs. 6 AktG eingetreten ist. Die zur Nichtigkeit führenden Mängel lassen sich in Fehler bei der Aufstellung, bei der Prüfung und bei der Feststellung des Jahresabschlusses einteilen. Aufstel...mehr
Einbringung in eine Kapitalgesellschaft im Zivilrecht un ... / 4.3.3 Kapitalherabsetzung und Einlagenrückgewähr
Nach § 22 Abs. 1 Satz 6 Nr. 3 UmwStG wird ebenfalls ein schädlicher Ersatztatbestand realisiert, wenn die Kapitalgesellschaft, an der die sperrfristbehafteten Anteile bestehen, ihr Kapital herabsetzt und an die Anteilseigner zurückzahlt oder Beträge aus dem steuerlichen Einlagekonto i. S. d. § 27 KStG ausschüttet oder zurückzahlt. Zu begrüßen ist, dass die Finanzverwaltung in...mehr
Einbringung in eine Kapitalgesellschaft im Zivilrecht un ... / 2.8.2 Einschränkungen des Bewertungswahlrechts bei sonstigen Gegenleistungen
Neuregelungen durch das Steueränderungsgesetz 2015: Bis einschließlich 2014 konnten neben neuen Anteilen bis zur Höhe des Buchwerts des eingebrachten Betriebsvermögens nach § 20 Abs. 2 Satz 4 UmwStG a. F. auch andere Wirtschaftsgüter (z. B. Einräumung eines Darlehensanspruchs, Barzahlung) als Gegenleistung für das eingebrachte Betriebsvermögen gewährt werden, ohne die Steuern...mehr
Formwechsel: aus anderen Rechtsformen in die GmbH / 2 Vor- und Nachteile der angestrebten Rechtsform GmbH
Praxis-Beispiel Umwandlung aus Handwerks-OHG Anton, Berta und Carl sind persönlich haftende Gesellschafter einer Handwerks-OHG. Sie führen alle drei die Geschäfte und beziehen ihren Lebensunterhalt aus der OHG. Sie wollen sich wegen der unbeschränkten persönlichen Haftung in eine GmbH umwandeln, wobei jeder wie bisher zu einem Drittel beteiligt werden soll. Ob ein Formwechsel ...mehr
GmbH-Geschäftsführer: Pflichten und Haftung in der Insolvenz / 2.4 Sanierungschance ESUG – Schutzschirmverfahren
Das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) ist am 1.3.2012 in Kraft getreten. Der neu eingeführte § 270b InsO bietet Unternehmen mit dem sog. Schutzschirmverfahren eine neue Plattform für die Sanierung angeschlagener Unternehmen. Entscheidet sich eine Gesellschaft dafür, erhält sie die Möglichkeit , innerhalb von 3 Monaten frei von Vollstrecku...mehr
§ 8 ABC der Forderungspfändung / I. Die Zwangsvollstreckung in das Vermögen des einzelnen Gesellschafters
Rz. 562 Jeder einzelne Gesellschafter hält mindestens einen Geschäftsanteil an der Gesellschaft, der sich nach dem Betrag der von ihm geleisteten oder zu leistenden Stammeinlage richtet. Sie muss im Gesellschaftsvertrag bestimmt sein (§ 3 Abs. 1 GmbHG). Rz. 563 Der Geschäftsanteil des Gesellschafters einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (§ 14 GmbHG) ist veräußerlich (§...mehr
Tz. 178 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Wird das Nenn-Kap nicht zum Zweck der Auskehrung an die AE, sondern zum Ausgleich eines Verlusts verwendet (vereinfachte Kap-Herabsetzung, s §§ 229–236 AktG, § 58 GmbHG), ändern sich beim AE der Bw bzw die AK der Beteiligung nicht. Wird der Kap-Herabsetzungsbetrag anteilig zur Verlustabdeckung verwendet und im Übrigen an die AE ausgezahlt, v...mehr
Tz. 177a Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Nach § 7 Abs 1 KapErhStG ist dessen § 1 auf den Wert neuer Anteilsrechte an ausl Gesellschaften anzuwenden, dh der Wert der neuen Anteile gehört bei den AE nicht zu den Eink iSd § 2 Abs 1 EStG, wennmehr
Tz. 170 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Zu den Eink aus KapV gehören gem § 20 Abs 1 Nr 2 EStGmehr
Tz. 176 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Gesellschaftsrechtlich ist zu unterscheiden zwischenmehr
Tz. 172 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Durch die Auflösung bzw Liquidation einer (bis VZ 2006: unbeschr stpfl, ab VZ 2007: auch einer beschr stpfl) Kap-Ges (§§ 262 ff, 278 AktG, §§ 60 ff GmbHG) ändert sich der gesellschaftsrechtliche Zweck vom satzungsmäßigen Zweck hin zur Abwicklung. Wegen der stlichen Behandlung von während des Abwicklungszeitraums vorgenommenen (vorher beschlos...mehr
Bedarfsbewertung: Anlage Substanzwert zur Feststellungse ... / 2.5.1 Hinzu- und Abrechnungen (Zeilen 94 bis 107)
In den Zeilen 95 bis 107 sind aus dem Wert des Betriebs zum Zeitpunkt des letzten Jahresabschlusses (Bilanzstichtag) der Wert zum Bewertungsstichtag abzuleiten und entsprechende Angaben zu machen. Angaben in den Zeilen 94 bis 107 sind jedoch entbehrlich, wenn der Bewertungsstichtag mit dem Bilanzstichtag zusammenfällt oder der Betrieb einen den Grundsätzen der Bilanzkontinui...mehr
Zusammenfassung Sofern nach der Einziehung eines GmbH-Geschäftsanteils die verbleibende Summe der Geschäftsanteile nicht mit dem Stammkapital der GmbH übereinstimmt, berührt dies die Wirksamkeit des Einziehungsbeschlusses nicht. Hintergrund Die Klägerin war Gesellschafterin der beklagten GmbH, welche sich u.a. mit dem Vertrieb von Werbeartikeln auf dem europäischen Markt befas...mehr
Kapitalertragsteuerabzug auf die Ausgabe von Hewlett-Packard-Aktien
Kommentar Mit Schreiben vom 20.3.2017 hat das BMF dargelegt, welche kapitalertragsteuerlichen Folgen sich aus einer Kapitalmaßnahme der Hewlett-Packard Company aus dem Jahre 2015 ergeben. Das BMF weist mit Schreiben vom 20.3.2017 auf eine Umstrukturierung bei dem US-amerikanischen PC- und Druckerhersteller Hewlett Packard hin: Zum 31.10.2015 hat die Hewlett-Packard Company (H...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2014 - Vordruck KSt 1 F - 27/28 / 6 D. Erwerb eigener Anteile (fiktive Kapitalherabsetzung)
In den Zeilen 14a–14k werden die Auswirkungen eines Erwerbs eigener Anteile erfasst. Hierbei wird danach unterschieden, ob der Kaufpreis für die eigenen Anteile über (Zeilen 14a–14f) oder unter (Zeilen 14g–14j) deren Nennbetrag liegt. Nicht ausdrücklich aufgeführt wird der Erwerb zum Nennbetrag; dieser Fall kann entweder in den Zeilen 14a–14f oder den Zeilen 14g–14j erfasst ...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2014 - Vordruck KSt 1 F - 27/28 / 5 C. Herabsetzung des Nennkapitals (außerhalb einer Umwandlung) oder Auflösung der Körperschaft; Rückzahlung des Nennkapitals (§ 28 Abs. 2 KStG)
Die Zeilen 8–14 berücksichtigen die Auswirkungen der Herabsetzung des Nennkapitals auf das steuerliche Einlagekonto und den Sonderausweis nach § 28 Abs. 2 KStG. Ein bestehender Sonderausweis wird vorrangig durch eine Kapitalherabsetzung aufgelöst (§ 28 Abs. 2 Satz 1 KStG). Darüber hinausgehende Beträge der Kapitalherabsetzung werden über das steuerliche Einlagekonto verrechn...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2014 - Vordruck KSt 1 Fa / 7.1 Nur bei Betrieben gewerblicher Art
Die Zeilen 32–37 berücksichtigen die Auswirkungen der Herabsetzung des Nennkapitals (d. h. des Kapitals des Betriebs gewerblicher Art, das dem Nennkapital einer Kapitalgesellschaft entspricht; Dotationskapital) sowie der Auflösung des Betriebs und der Rückzahlung des Nennkapitals auf das steuerliche Einlagekonto und den Sonderausweis; dies wird entsprechend § 28 Abs. 2 KStG ...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2014 - Vordruck KSt 1 F - 27/28 / 6.3 Zeile 14c
In dieser Zeile wird die Differenz zwischen dem Nennbetrag gem. Zeile 14a und dem Betrag der ausstehenden Einlagen aus Zeile 14b gebildet und in die Hauptspalte "steuerliches Einlagekonto" übertragen. Dieser Betrag erhöht das steuerliche Einlagekonto der Körperschaft. Zu erfassen ist nur der Teil des Kaufpreises, der tatsächlich gezahlt bzw. anderweitig, etwa durch Aufrechnun...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2014 - Vordruck KSt 1 F - 27/28 / 5.2 Zeile 9
Bei einer Kapitalherabsetzung ist zu unterscheiden, ob der Herabsetzungsbetrag an die Anteilseigner ausgekehrt oder in Rücklagen eingestellt worden ist. In Vorspalte 1 ist anzugeben, welcher Betrag aus der in Zeile 8 einzutragenden Kapitalherabsetzung an Anteilseigner ausgekehrt wurde. Zusätzlich sind in Zeile 9 solche Beträge zu erfassen, bei denen die Kapitalherabsetzung in...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2014 - Vordruck KSt 1 Fa / 7.1.2 Zeile 33
Bei einer Kapitalherabsetzung ist zu unterscheiden, ob der Herabsetzungsbetrag an den Träger ausgekehrt oder in Rücklagen eingestellt wird. In Vorspalte 1 ist anzugeben, welcher Betrag aus der in Zeile 32 einzutragenden Kapitalherabsetzung an den Träger ausgekehrt wurde. Dieser Betrag unterliegt der Kapitalertragsteuer, soweit er nicht aus dem steuerlichen Einlagekonto finan...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2014 - Vordruck KSt 1 F - 27/28 / 17.8 Zeile 58f
Durch den Abzug darf das steuerliche Einlagekonto nicht negativ werden. Da der Auskehrungsbetrag in Zeile 58b in das steuerliche Einlagekonto eingestellt wurde, kann sich ein negativer Betrag durch den Abzug in Zeile 58e nur ergeben, wenn das steuerliche Einlagekonto vor Berücksichtigung der Kapitalherabsetzung bereits negativ war. Nach § 27 Abs. 1 Satz 4 KStG kann dies nur ...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2014 - Vordruck KSt 1 F - 27/28 / 5.11 Zeile 13a
Durch den Abzug darf das steuerliche Einlagekonto nicht negativ werden. Da der Auskehrungsbetrag in Zeile 12 in das steuerliche Einlagekonto eingestellt wurde, kann sich ein negativer Betrag durch den Abzug in Zeile 13 nur ergeben, wenn das steuerliche Einlagekonto vor Berücksichtigung der Kapitalherabsetzung bereits negativ war. Nach § 27 Abs. 1 Satz 4, Abs. 6 KStG kann die...mehr