Source: https://www.jusline.at/gesetz/pstg/paragraf/35
Timestamp: 2019-10-18 09:50:23
Document Index: 361944480

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 35', '§ 56', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 4', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 34', '§ 36']

§ 35 PStG 2013 (Personenstandsgesetz 2013), Pflicht zur Eintragung - JUSLINE Österreich
§ 35 PStG 2013 Pflicht zur Eintragung
PStG - Personenstandsgesetz 2013
(1) Jeder im Inland eingetretene Personenstandsfall sowie Änderungen, Ergänzungen und Berichtigungen des Personenstandes sind einzutragen.
einen Flüchtling im Sinne der Konvention über die Rechtsstellung der Flüchtlinge, BGBl. Nr. 55/1955, und des Protokolls über die Rechtsstellung der Flüchtlinge, BGBl. Nr. 78/1974, wenn er seinen Wohnsitz, mangels eines solchen seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat.
(3) Tritt im Ausland ein Personenstandsfall oder eine Änderung nach diesem Bundesgesetz verarbeiteter allgemeiner Personenstandsdaten ein, haben hinsichtlich Minderjähriger der gesetzliche Vertreter oder ein Elternteil, ansonsten der Betroffene die Personenstandsbehörde zu informieren.
(4) Auf Geburten und Todesfälle, die sich auf einem zur Führung der Flagge der Republik Österreich berechtigten Seeschiff auf hoher See ereignen, ist Abs. 2 anzuwenden; die Einschränkung auf die in diesem Absatz angeführten Personen entfällt.
(5) Die in Abs. 2, 3 und 4 angeführten Personenstandsfälle sind von jener Personenstandsbehörde einzutragen, bei der diese bekannt gegeben werden. Besteht bei dem Betroffenen oder bei einem Elternteil des Betroffenen ein Anknüpfungspunkt im Inland (Hauptwohnsitz, Personenstandsfall), ist der Personenstandsfall bei dieser Personenstandsbehörde einzutragen. Besteht ein derartiger Anknüpfungspunkt nicht, hat die Gemeinde Wien einzutragen.
(6) Anlässlich der Eintragung der Geburt können die Personenstandsbehörden für die zuständige Staatsbürgerschaftsevidenzstelle die Eintragung der Staatsbürgerschaft der Kinder in das Zentrale Staatsbürgerschaftsregister (ZSR) gemäß § 56a StbG vornehmen. Diesfalls sind sie auch ermächtigt, jenen Staatsbürgerschaftsnachweise auszustellen.
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Inhaltsverzeichnis PStG Gesamte Rechtsvorschrift Drucken PDF herunterladen
§ 1 PStG 2013 Personenstand und Personenstandsfall§ 2 PStG 2013 Personenstandsdaten§ 3 PStG 2013 Behörden und Aufgaben der Behörden§ 30 PStG 2013 Inhalt der Eintragung – Tod§ 31 PStG Abmeldung durch die Personenstandsbehörde§ 32 PStG 2013 Inhalt der Eintragung bei Totgeburten§ 33 PStG 2013 Todeserklärung§ 34 PStG 2013 Personen ungeklärter Herkunft§ 35 PStG 2013 Pflicht zur Eintragung§ 36 PStG 2013 Grundlage der Eintragung§ 37 PStG 2013 Nähere Angaben§ 38 PStG Namen§ 39 PStG 2013 Verfahrenshinweise§ 4 PStG 2013 Rechtszug§ 40 PStG 2013 Abschluss der Eintragung§ 41 PStG Änderung und Ergänzung§ 42 PStG Berichtigung§ 43 PStG Allgemeines§ 44 PStG Zentrales Personenstandsregister (ZPR)
§ 34 PStG 2013
§ 36 PStG 2013