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Timestamp: 2017-11-20 04:03:00
Document Index: 193244288

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 10']

Landesrecht BW VG Stuttgart 11. Kammer | 11 K 849/12 | Urteil | Einbürgerung und strafrechtliche Verurteilung in einem nicht rechtsstaatlichen Verfahren | Langtext vorhanden
249.038 | Rechtsgebiete gesamt
47.948 | Arbeitsrecht
38.744 | Bankrecht
38.649 | Baurecht
56.153 | Handels- und Gesellschaftsrecht
30.342 | Insolvenzrecht
33.992 | IT- und Medienrecht
32.123 | Kosten- und Gebührenrecht
41.250 | Medizinrecht
32.665 | Miet- und Wohnungseigentumsrecht
40.009 | Sozialrecht
44.101 | Staats- und Verfassungsrecht
53.189 | Steuerrecht
32.391 | Strafrecht
49.065 | Umweltrecht
42.459 | Verkehrsrecht
102.074 | Verwaltungsrecht
34.058 | Wettbewerbs- und Immaterialgüterrecht
41.543 | Zivil- und Zivilprozessrecht
Aktenzeichen: 11 K 849/12
ECLI: ECLI:DE:VGSTUTT:2012:1129.11K849.12.0A
Normen: § 10 Abs 1 S 1 Nr 3 RuStAG, § 10 Abs 1 S 1 Nr 5 RuStAG, § 11 S 1 Nr 1 RuStAG, § 12a Abs 2 S 1 RuStAG
Einbürgerung und strafrechtliche Verurteilung in einem nicht rechtsstaatlichen Verfahren
1.	Mit seinen drei genannten Kriterien legt § 12 a Abs. 2 Satz 1 StAG (juris: RuStAG) zwingend und abschließend fest, welche strafrechtliche ausländische Verurteilung in einem Einbürgerungsverfahren in Deutschland - negativ - berücksichtigungsfähig ist.(Rn.33)
2.	Einbürgerungshindernd entsprechend § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG (juris: RuStAG) sind danach allein rechtsstaatliche strafrechtliche Verurteilungen im Ausland, nicht dagegen die Erkenntnis, dass eine Straftat womöglich begangen worden ist.(Rn.38)
3.	Auch eine mögliche Beteiligung an einem bewaffneten Raubüberfall mit Todesfolge im Ausland kann einer Einbürgerung nicht entgegengehalten werden, wenn ein daraufhin durchgeführtes Strafverfahren rechtsstaatlichen Ansprüchen nicht genügt.(Rn.33)
4.	Ein Strafverfahren, in dem der Beschuldigte durch Stromschläge und Quetschung der Hoden misshandelt wurde, ist kein rechtsstaatliches Verfahren.(Rn.33)
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