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Timestamp: 2019-09-22 18:45:49
Document Index: 48236904

Matched Legal Cases: ['§ 138', '§ 6', '§ 15', '§ 16', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Aktenzeichen: III R 13/15
ECLI: ECLI:DE:BFH:2018:U.131218.IIIR13.15.0
Normen: § 138 Abs 1 BGB, § 6 Abs 3 EStG 2002, § 15 EStG 2002, § 16 EStG 2002
Zitiervorschlag: BFH, Urteil vom 13. Dezember 2018 – III R 13/15 –, juris
1. NV: Eine personelle Verflechtung liegt nicht vor, wenn das Betriebsgrundstück im hälftigen Miteigentum von zwei GmbH-Gesellschaftern steht, von denen einer jedoch aufgrund einer Stimmrechtsbindung aller übrigen Gesellschafter die GmbH allein beherrscht (Rn.18).
2. NV: Zum Verhältnis von Betriebsaufspaltung und Betriebsverpachtung (Rn.19).
3. NV: Zur Entgeltlichkeit der Übertragung eines Miteigentumsanteils an einem Betriebsgrundstück im Rahmen einer Vereinbarung über den Zugewinnausgleich (Rn.20).
NV: In Übergabeverträgen zur vorweggenommenen Erbfolge vereinbarte Unterlassungspflichten sind nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig, die dem Übernehmer Verfügungen über das Vermögen eines übergebenen Betriebs insgesamt oder über dessen Grundvermögen untersagen, wenn der Übernehmer von dem Übergeber nicht die Zustimmung zu einer mit den Grundsätzen ordnungsgemäßer Wirtschaft zu vereinbarenden und den Zweck des Verfügungsverbots nicht wesentlich gefährdenden Verfügung (Veräußerung oder Belastung) verlangen kann, weil sie die wirtschaftliche Existenz des Übernehmers gefährden können (Rn.31).
vorgehend Niedersächsisches Finanzgericht, 22. Oktober 2013, Az: 3 K 12341/12, Urteil
Vergleiche BFH, 13. September 2017, Az: III R 16/15
im Text BFH, 21. Juli 2016, Az: V B 66/15
Vergleiche BFH, 6. April 2016, Az: X R 52/13
im Text BFH, 12. Februar 2015, Az: IV R 48/11
Vergleiche BGH, 6. Juli 2012, Az: V ZR 122/11
Vergleiche BFH, 30. März 2011, Az: IX B 114/10
im Text BFH, 30. November 2010, Az: VIII R 19/07
Vergleiche BFH, 18. August 2009, Az: X R 20/06
im Text BGH, 24. November 2008, Az: II ZR 116/08
Vergleiche BFH, 28. Juni 2007, Az: II R 12/06
im Text OLG Frankfurt, 2. April 2007, Az: 14 U 10/07
Vergleiche BFH, 31. Juli 2002, Az: X R 48/99
im Text BGH, 7. Januar 1993, Az: IX ZR 199/91
im Text BGH, 28. Februar 1989, Az: IX ZR 130/88
im Text BGH, 27. Januar 1988, Az: VIII ZR 155/87
Vergleiche BFH, 23. Juni 1981, Az: VIII R 41/79
Fast zehn Jahre später --am 4. Dezember 2003-- wurde das Stammkapital der T-GmbH auf 100.000 € erhöht. Der --nun volljährige-- Sohn des Klägers übernahm die Mehrheit der Gesellschaftsanteile und war sodann mit 59 %, der Kläger mit 28,2 % und seine Ehefrau mit 12,8 % beteiligt.
das FG-Urteil aufzuheben und den Gewinnfeststellungsbescheid für 2005 vom 27. Mai 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 4. September 2012 dahin zu ändern, dass der Veräußerungsgewinn von 491.444 € entfällt.