Source: http://www.traffics-tibet.de/agb/bch.html
Timestamp: 2018-06-21 04:30:27
Document Index: 223861037

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 823']

AGB - Deutschland
Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen – DEUTSCHLAND – Bentour Türkei Reisen AG - nachfolgend BCH genannt
1.1. Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde der BCH den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen von BCH für die jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden vorliegen. Der Reisevertrag kommt mit der Annahme durch BCH zustande.
1.2. Reisevermittler (z.B. Reisebüros) und Leistungsträger (z.B. Hotels, Beförderungsun­ternehmen) sind von BCH nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskunft zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen des Reiseveranstalters hinausge­hen oder im Widerspruch zur Reiseausschreibung stehen.
1.3. Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
1.4. Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung von BCH vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot von BCH vor, an das BCH für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist BCH die Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt.
2.1. Nach Vertragsabschluss und nach Aushändigung eines Sicherungsscheins gemäss § 651k BGB wird eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird 24 Tage vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein über­geben ist. In diesem Zusammenhang maßgeblich ist der fristgerechte Zahlungseingang auf dem Geschäftskonto von BCH. Bei Kurzfrist-Buchungen (28 Tage vor Reiseantritt und kurzfristiger) wird der komplette Reisepreis sofort fällig, ebenfalls gegen Aushändigung eines Sicherungsscheines.
2.2. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, obwohl BCH zur ordnungsgemässen Erbringung der vertraglichen Leistung bereit und in der Lage ist und kein gesetzliches vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Kunden besteht, so ist BCH berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten ge­mäss Ziff. 5. zu belasten.
2.3. Die Reiseunterlagen werden dem Kunden nach vollständigem Zahlungseingang, jedoch frühestens 24 Tage vor Anreise, per Post an die in der Buchung angegebene Ad­resse übersandt. Sollten die Reisedokumente dem Anmelder bzw. Reiseteilnehmer wider Erwarten nicht bis spätestens 5 Tage vor Reiseantritt zugegangen sein, hat sich dieser unverzüglich mit BCH in Verbindung zu setzen. In diesen Fällen wird BCH, die vollstän­dige Bezahlung vorausgesetzt, die Reisedokumente sofort zusenden oder bei Flugreisen am Flughafenschalter (Hinterlegung gegen Gebühr) gegen eindeutigen Zahlungsnach­weis oder Barzahlung am Abflugtag aushändigen. Die Zahlung des Reisepreises erfolgt unmittelbar an BCH unter Bezugnahme auf die jeweilige Rechnungs-/Buchungsnummer. Zahlungen an Reisebüros, die lediglich als Vermittler des Reisevertrages auftreten, gelten nur dann als Zahlungen an BCH, wenn das Reisebüro über eine Inkassovollmacht seitens BCH auf der Grundlage eines schriftlichen Agenturvertrages verfügt.
3.1. Der Umfang der reisevertraglich geschuldeten Leistungen ergibt sich aus den Leis­tungsbeschreibungen in dem zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Prospekt bzw. aus der zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Sonderausschreibung und aus den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Rechnung/Bestätigung.
3.2. Die im Prospekt/der Sonderausschreibung enthaltenen Angaben sind für BCH bin­dend. BCH behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die der Kunde vor Buchung selbstverständlich informiert wird.
3.3. Bei Widersprüchen zwischen den Leistungsbeschreibungen in einem Reiseprospekt und einer Sonderausschreibung gelten nur die Leistungsbeschreibungen der Sonderausschreibung, wenn der Kunde zum ermässigten Reisepreis der Sonderausschreibung bucht.
3.4. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen verändern, bedürfen der ausdrücklichen Bestätigung durch BCH.
3.5. Ohne ausdrücklichen Hinweis kann nicht von behindertengerechter Ausstattung der Hotels ausgegangen werden. Behindertengerechte Zimmer nur auf Anfrage und mit schriftlicher Bestätigung seitens BCH.
4.1. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die nicht wi­der Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
4.2. BCH behält sich vor, den vereinbarten Reisepreis im Falle der Erhöhung der Beför­derungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafen­gebühren wie folgt zu ändern:
- Sofern sich die bei Vertragsschluss bestehenden Beförderungskosten, vor allem die Treibstoffkosten erhöhen, ist BCH berechtigt, den Reisepreis unter Anwendung nachfol­gender Berechnungen zu erhöhen: Soweit sich die Erhöhung der Beförderungskosten auf den Sitzplatz bezieht, kann BCH von dem Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen. Werden von dem Beförderungsun­ternehmen erhöhte Preise pro Beförderungsmittel gefordert, werden die zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Die sich daraus pro Einzelplatz ergebende Erhöhung kann vom Kunden verlangt werden.
- Bei Erhöhung der bei Vertragsschluss bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flug­hafengebühren kann BCH den Reisepreis um den entsprechenden Betrag pro Kunde heraufsetzen.
- Eine Erhöhung nach Vertragsschluss ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsabschluss und vereinbartem Reisetermin mehr als vier Monate liegen und die zur Erhöhung füh­remnden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vetragsschluss für BCH nicht vorhersehbar waren.
- Bei einer Anpassung des Reisepreises oder der Änderung einer wesentlichen Reiseleis­tung nach Vertragsschluss informiert BCH den Reisegast unverzüglich. Preiserhöhungen können nur bis zum 21. Tag vor dem vereibarten Abreisetermin verlangt werden. Im Fal­le von Preiserhöhungen um mehr als 5% des Reisepreises oder im Falle einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung, kann der Kunde kostenlos zurücktreten oder statt dessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn BCH in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Diese Rechte hat der Kunde unverzüglich nach Zugang der Erklä­rung durch BCH über die Preiserhöhung oder Änderung der Reiseleistung gegenüber BCH geltend zu machen.
5. Rücktritt durch Kunden
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Massgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei BCH oder beim Reisebüro, das die Buchung entgegengenommen hat. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert BCH den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann BCH, soweit der Rücktritt nicht von ihr zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine ange­messene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und ihre Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
BCH kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie gewöhnlich möglicher anderweitiger Verwendungen der Reiseleistungen gemäß nachstehender Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rück­tritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren.
Von BCH werden Pauschalreise-Angebote auch dynamisch zusammengestellt, d.h. Leistungen einzelner Leistungsträger werden gemäß den Kundenwünschen im Buchungsfall zu einem Pauschalreisepaket zusammengefaßt. Hierbei werden zum Buchungszeitpunkt gültige Tarife der Fluglieferanten verwendet, welche grundsätzlich nicht oder nur gegen hohe Gebühren umbuchbar bzw. erstattungsfähig sind. Für den Fall, daß der nach­weisbare Schaden im Einzelfall höher sein sollte als die aufgeführten pauschalierten Stornokosten, behält sich BCH vor, eine höhere Entschädigung zu fordern. In diesem Fall ist BCH verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistung konkret zu beziffern und zu belegen.
5.1. Rücktrittspauschalen in Prozent vom Reisepreis* bei Flugpauschalreisen und Grup­penbuchungen, die nicht unter Ziffer 5.2. fallen:
5.2. Rücktrittspauschalen in Prozent vom Reisepreis* bei Gruppenreisen
Der Rücktritt von Gruppenbuchungen (Reisen mit Sonderpreisen, Spezialangebote und gruppenermässigte Buchungen), auch ein Teilstorno, unterliegt besonderen Konditionen und ist wie folgt gestaffelt:
5.3. Rücktrittspauschalen in Prozent vom Reisepreis* für Sonderausschreibungen (Last-Minute, Special Offer und Aktuelles):
5.4. Rücktrittspauschalen in Prozent vom Reisepreis* für Nur-Hotel-Buchungen:
e) am Tag des Reiseantritts und bei Nichterscheinen 85% des Hotelpreises, mindestens jedoch 50,- € pro Person. *Die Rücktrittskosten (Stornokosten) beinhalten nicht die Kos­ten für eventuell abgeschlossene Reiseversicherungen.
5.5. Rücktritt von Nur-Flug-Buchungen (auch gültig für Linienflugbuchungen)
Bucht der Kunde nur den Flug, finden im Verhältnis zwischen BCH und dem Kunden die Stornopauschalen aus den Bedingungen der gebuchten Fluggesellschaft und des ge­buchten Flugtarifes Anwendung. Im Allgemeinen gilt, dass bei den billigsten Preisklassen eine Umbuchung oder Stornierung gar nicht möglich ist. Nähere Auskünfte erteilt das BCH-Service Center. Nach der Ausstellung des Flugscheins fällt für eine Umbuchung oder Stornierung – sofern nichts abweichendes vereinbart – mindestens eine Gebühr in Höhe des Flugscheinpreises an, wobei dieser bei Umbuchungen angerechnet wird. Diese Regelung gilt nicht bei Stornierung kombinierter Reisen. Insoweit finden die Ziffern 5.1. bis 5.3. und 5.7. Anwendung.
5.6. Gebühren für Greenfee- und Sonderreservierungen sind generell nicht erstattbar.
5.7. Der Reisekunde ist berechtigt, BCH nachzuweisen, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder dem Nichtantritt der Reise keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind als die von BCH geforderte Pauschale.
5.8. BCH behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit BCH nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwen­dungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind.
5.9. Das gesetzliche Recht des Kunden, gem. § 651 b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt unberührt.
5.10. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so ist BCH berechtigt, eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,- € pro ersetztem Reiseteilnehmer zu verlangen. Teilnehmer und Ersatz­person haften als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.
6.1. Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Rei­setermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Wird auf Wunsch des Kunden dennoch eine Umbuchung vor­genommen, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, kann BCH bei Einhaltung der nachstehenden Fristen ein Umbuchungsentgelt pro Kunden erheben. Soweit vor der Zusage der Umbuchung nichts anderes vereinbart ist, beträgt das Umbuchungsentgelt bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 50,- € pro Umbuchungsvorgang. Für Reisen, die nach dem Prinzip „Dy­namisches Paketieren/Dynamic Packaging“ zusammengestellt wurden, ist keine Umbuchung nach Abschluss der Buchung möglich.
6.2. Umbuchungswünsche, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gem. Ziffer 5. unter Zahlung von Stornokosten und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
Eine Versicherung ist im Reisepreis nicht eingeschlossen. BCH empfiehlt eine solche Versicherung in Form des Basis- oder Komplettschutzes, die bei Buchung der Reise ab­geschlossen werden sollte. Wenn ein Versicherungsfall eintritt, ist unverzüglich die Versi­cherungsgesellschaft zu kontaktieren. BCH ist mit der Schadensregulierung nicht befasst.
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäss angeboten wur­den, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. BCH wird sich um die Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
9.1. Ohne Einhaltung einer Frist:
Wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung durch BCH nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Masse vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. In diesem Falle behält BCH den Anspruch auf den Reisepreis, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen und derjenigen Vorteile anrechnen lassen, der aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genom­menen Leistung erlangt wird, einschliesslich der von den Leistungsträgern erstatteten Beträge.
9.2. Bis 2 Wochen vor Reiseantritt:
Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteilnehmer­zahl, wenn BCH in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich auf die für die Reise notwendige Mindestteilnehmerzahl und den spätesten Zeitpunkt des Rücktritts hingewie­sen hat. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.
9.3. Höhere Gewalt
Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluß nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl BCH als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann BCH für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschä­digung verlangen. Weiterhin ist BCH verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfaßt, den Reisenden zurückzubeför­dern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
10.1. Die sich aus § 651b Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur Mängelanzeige ist bei Reisen mit BCH wie folgt konkretisiert:
a) Der Reisende ist verpflichtet, auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Vertretung von BCH (Reiseleitung, Agentur) anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.
b) Ist nach den vertraglichen Vereinbarungen eine örtliche Vertretung oder Reiseleitung nicht geschuldet, so ist der Reisende verpflichtet, Mängel unverzüglich direkt gegenüber BCH unter nachstehend angegebener Anschrift anzuzeigen.
c) Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegen­de Rüge unverschuldet unterbleibt.
10.2. Reiseleiter, Agenturen und Mitarbeiter von Leistungsträgern sind nicht befugt und von BCH nicht bevollmächtigt, Mängel zu bestätigen oder Ansprüche gegen BCH an­zuerkennen.
10.3. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, BCH erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn BCH oder, soweit vorhanden und vertraglich als Ansprechpartner vereinbart, ihre Beauftragten (Reiseleitung, Agentur), eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von BCH oder ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
10.4. Bei Gepäckverlust und Gepäckverspätung sind Schäden oder Zustellungsverzögerun­gen bei Flugreisen vom Reisenden unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften können die Erstattung ab­lehnen, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadenanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushän­digung, zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder örtlichen Vertretung von BCH anzuzeigen.
11.1. Die vertragliche Haftung von BCH für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit BCH für einen dem Reisenden entste­henden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
11.2. Für alle gegen BCH gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Hand­lung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet BCH bei Sachschä­den auf den dreifachen Reisepreis. Diese Haftungssumme gilt jeweils je Kunden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reise­gepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.
11.3. BCH haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammen­hang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden, wenn diese Leistun­gen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistung so eindeutig gekennzeichnet werden, dass Sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Reiseveranstalters sind.
12.1. Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB wegen nicht vertragsgemässer Erbringung der Reiseleistung muss der Reisende innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vereinbar­ten Reiseende - möglichst schriftlich - BCH gegenüber unter der unter Ziffer 18. genannten Anschrift geltend machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Reisende Ansprüche nur dann geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Dies gilt nicht für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen bei Gepäck im Zusammenhang mit Flügen. Hier gelten die Fristen gem. Ziffer 10.4.
12.2. Reisebüros sind nicht zur Entgegennahme von Anspruchsanmeldungen befugt.
13.1. Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverlet­zung des Reiseveranstalters, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reisever­anstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveran­stalters eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen. Ansprüche aus unerlaubter Handlung (§ 823 ff BGB) verjähren in drei Jahren.
13.3. Die Verjährung nach Ziffer 13.1. und 13.2. beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.
13.4. Schweben zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert.
BCH informiert die Reisenden über Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften des Reiselandes. Die Reisenden sind jedoch für die Einhaltung dieser Vorschriften (z.B. Beschaffen und Mitfüh­ren der behördlich notwendigen Reisedokumente, evtl. erforderliche Impfungen, sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften) selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesonde­re die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung erwachsen, gehen zu Lasten des Reisenden, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation seitens BCH bedingt sind. Die Informationen gelten für deutsche Staatsbürger, sofern sie im Besitz eines gültigen Reisepasses oder Personalausweises sind. Für Angehörige anderer Staa­ten gibt das zuständige Konsulat Auskunft.
15. Information über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
BCH unterrichtet seine Kunden gemäss der Verordnung (EG) Nr. 2111/2005 vor oder spä­testens bei der Buchung über die Identität des/der ausführenden Luftfahrtunternehmen(s). Ist die Identität bei Buchung noch nicht bekannt, so informiert BCH über den Namen des/der Luftfahrtunternehmen(s), das/die wahrscheinlich als ausführende(s) Luftfahrtunternehmen tätig wird/werden. In diesem Fall erfolgt eine Information über die Identität, sobald diese feststeht. Ebenfalls informiert BCH seine Kunden unverzüglich oder so rasch dies mit angemessenen Mitteln möglich ist im Falle eines Wechsels des/der ausführenden Luftfahrtunternehmen(s). Die gemeinschaftliche Liste der Luftfahrtunternehmen, denen die Nutzung des Luftraums über den Mitgliedsstaaten untersagt ist, ist auf den Internetseiten von BCH oder direkt unter http:\\air-ban.europa.eu abrufbar.
16.1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und BCH findet ausschliesslich deut­sches Recht Anwendung. Dies gilt für das gesamte Rechtsverhältnis.
16.2. Der Kunde kann BCH nur an deren Sitz verklagen, ausser wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden und BCH anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt.
16.3. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden massgebend. Sofern es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Ge­richtsstand für alle Streitigkeiten aus Verttragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz von BCH. Hat der Kunde seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ausserhalb Deutschlands, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz von BCH, sofern der Kunde dort seinen allgemeinen oder einen besonderen Gerichtsstand hat.
17.1. Alle Angaben in den Prospekten werden vorbehaltlich gesetzlicher oder behördlicher Genehmigungen veröffentlicht. Sie entsprechen dem Stand bei Drucklegung November 2015
Bentour Türkei Reisen AG, Badenerstrasse 47, CH-8004 Zürich