Source: http://www.reiserecht-muenchen.de/blog/
Timestamp: 2019-12-14 15:53:41
Document Index: 307231337

Matched Legal Cases: ['Art. 7', '§ 651', 'Art. 7', 'Art. 5', '§ 6', 'Art 15', 'EuG', '§ 6']

Nach Artikel 5 Abs. 1 (c) (i) der Fluggastrechteverordnung (EG) Nr. 261/2004 ) besteht kein Anspruch auf Ausgleichszahlungen gemäß Artikel 7, wenn die Reisenden mindestens 2 Wochen vor der planmäßigen Abflugszeit unterrichtet wurden. Das Amtsgericht Erding hat mit Urteil vom 12.06.2014, Az.: 8 C 87/14 entschieden ...
Schlagwörter : Annullierung, Ausgleichszahlungen, Schadenersatz, Entschädigung
Ein Anspruch gegen die Airline auf Ausgleichspauschalen nach Art. 7 der Fluggastrechte-Verordnung wegen Verspätung oder Annullierung an die Flugreisenden besteht unabhängig davon, ob die Reisenden am Flughafen Unterstützungsleistungen der Airline in Form von Verpflegung ...
Schlagwörter : Annullierung, Ausgleichszahlungen, Fluggastrechte
Das Amtsgericht Frankfurt, Az.: 29 C 18/14 hat mit Urteil vom 09.04.2014 entschieden, dass es bei einem außergewöhnlichen Umstand, der eine Verspätung entschuldigen kann, nicht darauf ankommt, ob die Ursache aus der betrieblichen Atmosphäre der Airline oder auf eigenverantwortliches Handeln Dritter ...
Schlagwörter : Flugannullierung
Neben der Rüge des Reisemangels (vgl. blog Rüge von Reisemängeln) ist für eine Reisepreisminderung erforderlich, dass ein Mangel objektiv (!) vorliegt, § 651 c I BGB, also dass die Ist- von der Sollbeschaffenheit abweicht bzw. zugesicherte Eigenschaften nicht vorliegen. Das heißt es kommt nicht ...
Schlagwörter : Reisemangel, Reisepreisminderung
Nach Art. 7 der Fluggastrechte-VO erhalten Fluggäste bei Annullierung oder Verspätung von Flügen Ausgleichszahlungen in Höhe von 250 EUR bis 600 EUR, es sei denn es liegen außergewöhnliche Umstände wie Streik oder Naturkatastrophen vor. Nach Art. 5 der Fluggastrechte-VO sind bei Annullierung eines Fluges den betroffenen Fluggästen vom ausführenden Luftfahrtunternehmen Unterstützungsleistungen gemäß Artikel 8 der Fluggastrechte-VO ...
Schlagwörter : Annullierung, Verspätung, Ausgleichszahlung, Erstattung, Streik, Pauschalreise
Kategorie: Fluggastrechteverordnung Reisevertrag
Der Rücktritt des Reiseveranstalters ist zu unterscheiden von der Kündigung des Reisevertrages, die aufgrund Verhaltens des Reisenden erfolgt. Ein Rücktritt des Reiseveranstalters ist nach Artikel VI der Richtlinie (EU- Pauschalreise-Richtlinie) nur dann schadlos möglich, wenn der Veranstalter eine Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht oder durch höhere Gewalt die Reise abgesagt werden ...
Schlagwörter : Fluggastrechte, Reisevertrag, Pauschalreise
Zunächst ist für eine Reisepreisminderung erforderlich, dass eine Rüge des Mangels durch den Reisenden erfolgt ist. Als Reisender müssen Sie jedoch durch den Veranstalter auf diese Rügeobliegenheit hingewiesen werden. Dies kann durch Hinweis in der Reisebestätigung (§ 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 BGB-InfoV) oder durch Hinweis auf den Katalog des Veranstalters, der die Rügeobliegenheit des Reisenden ...
Schlagwörter : Reisemangel, Reisepreisminderung, Streik, Fristen
Für Klagen auf Reisepreisminderung und Schadenersatz berufen sich Reisende häufig auf die vom Wortlaut her scheinbar einschlägigen Regelungen nach Art 15, 16 EuGVVO (= Brüssel I-VO) und meinen, sie könnten als Deutsche einen deutschen Reiseveranstalter an ihrem Wohnsitz (des Reisenden) verklagen. Lesen Sie mehr zum Reiserecht ...
Nach dem Amtsgericht München (242 C 14853/13) besitzt der Reisende bei einer Reiserücktrittsversicherung einer Kreditkarte nur dann Ansprüche auf Erstattung der Stornokosten des Reiseveranstalters, wenn der komplette Reisepreis mit der Kreditkarte gezahlt wurde. Wenn eine Teilzahlung auf anderem Weg erfolgte, muss die Versicherung ...
Schlagwörter : Fluggastrechte, Verspätung
Bei der Rüge von Reisemängeln ist für eine Reisepreisminderung erforderlich, dass eine Rüge des Mangels durch den Reisenden gegenüber dem Reiseveranstalter erfolgt ist. Als Reisender müssen Sie jedoch durch den Veranstalter auf diese Rügeobliegenheit hingewiesen werden. Dies kann durch Hinweis in der Reisebestätigung (§ 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 BGB-InfoV) ...
Schlagwörter : Leistungsstörungen, Reisemangel, Reisepreisminderung
Schlagwörter : Leistungsstörungen, Reisemangel
Der Veranstalter ist grundsätzlich verpflichtet, die Abhilfemaßnahmen bei einer mangelhaften Unterkunft (z. B.: Hotelmehr-, Umzugs-, Transport- und Telefonkosten) selbst zu tragen. Wenn der Veranstalter von dem Reisenden für den Hotelwechsel einen Aufpreis verlangt, kann dieser vom Reisenden wegen ungerechtfertigter ...
Schlagwörter : Leistungsstörungen, Reisemangel, Reisemängel
Ist bei mehreren Mitreisenden ein Reisender berechtigt, einen Reisemangel klageweise bezogen auf den Gesamtreisepreis geltend zu machen (z.B. bei Buchung einer Familienreise) und klagt die Reisepreisminderung vor Gericht ein, ist bei einer vergleichsweisen Einigung aus der Sicht des Reiseveranstalters zu berücksichtigen ...
Schlagwörter : Reisevertrag, Reisemangel
Eine Fluggesellschaft hat in einem kürzlich von unserer Kanzlei betriebenen Klageverfahren vor dem Amtsgericht Erding (zuständiges Amtsgericht für Flugverspätungen/Annullierungen am Münchener Flughafen), Az.: 5 C 180/13, eingewendet, dass die durch einen defekten Reifen verursachte Verspätung... Lesen Sie mehr zum Reiserecht...
Anwaltskosten – Erstattung bei Geltendmachung der Ausgleichszahlungen nach Fluggastrechte-VO. Bevor Reisende Anwälte mit der Geltendmachung der Ausgleichszahlungen nach der Fluggastrechte-Verordnung beauftragen, sollten sie zunächst die Airline in Verzug setzen, d.h. möglichst per Einschreiben ...
Schlagwörter : Ausgleichszahlungen, Fluggastrechte, Fluggastrechteverordnung
Das OLG Köln hat mit Urteil vom 21.11.2012, AZ: 16 U 80/12, über einen Anspruch einer Krebskranken entschieden, die über die Beklagte eine Reise in ein Schamanenlager in Lima, Peru, gebucht hatte. Das OLG hat in seinen Entscheidungsgründen zum einen erklärt, dass die Klägerin Aussagen der Beklagten über die Heilungschancen ...
Schlagwörter : Reisevertrag, Reisevermittlung
Für Flüge, die bei Airlines (auch als Teil einer Pauschalreise) gebucht wurden, stehen den Reisenden die Rechte nach der EU Verordnung Nr. 261/ 2004 zu (Vgl. unser blog: „Schadenersatz / Pauschalen nach der Fluggastrechte-Verordnung EU 261/ 2004“), insbesondere die Ausgleichszahlungen gemäß Artikel 7 der Verordnung von 250,00 € bis 600,00 € ...
Schlagwörter : Annullierung, Verspätung, Pauschalreise, Fluggastrechteverordnung, Reiseveranstalter
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