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Timestamp: 2016-10-27 03:14:13
Document Index: 118988964

Matched Legal Cases: ['Art. 336', 'Art. 72', 'Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 123', 'Art. 53', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'Art. 53', 'Art. 61', 'Art. 107', 'Art. 61', 'Art. 53', 'Art. 123', 'Art. 137', 'BGE', 'Art. 123', 'BGE', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 123', 'Art. 53', 'Art. 61', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 66']

vertreten durch F�rsprecher Miroslav Pat�k,
S.________, geboren 1972, leidet seit einer Heckauffahrkollision von 1995 an Beschwerden auf H�he der Halswirbels�ule. Am 17. M�rz 2003 trat er eine neue Arbeitsstelle als Anlageberater in der Bank X.________ (nachfolgend: Arbeitgeberin) an und war in dieser Eigenschaft bei der "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (heute: AXA Versicherungen AG; nachfolgend: AXA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Im Rahmen einer ersten K�ndigungsandrohung vom 17. Dezember 2003 per 28. Februar 2004 f�r den Fall der Nichterf�llung arbeitsvertraglich vereinbarter Ziele reduzierte die Arbeitgeberin das fixe Bruttojahressal�r ab Dezember 2003 von Fr. 100'000.- auf Fr. 80'000.-. Am 25. Februar 2005 k�ndigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis per 30. April 2005 und stellte den Versicherten ab anfangs M�rz 2005 frei. Innerhalb der laufenden K�ndigungsfrist wurde der Versicherte krank. Am 24. Juni 2005 teilte ihm die Arbeitgeberin mit, dass das Arbeitsverh�ltnis in Anwendung von Art. 336c OR bei anhaltender Arbeitsunf�higkeit ab 27. Mai 2005 sp�testens per 31. August 2005 beendet werde. W�hrend die zust�ndige Kollektiv-Krankentaggeldversicherung dem Versicherten ein Taggeld entrichtete, st�rzte und verletzte sich dieser am 16. Februar 2006 als Fahrgast bei einem Notstopp eines Trams der Verkehrsbetriebe der Stadt Y.________. Am 14. Juni 2007 liess der Versicherte f�r dieses Ereignis bei der AXA die Ausrichtung eines Taggeldes nach UVG beantragen. Die AXA verneinte mit Verf�gung vom 19. Oktober 2007, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 27. M�rz 2009, eine UVG-Deckung in Bezug auf das angemeldete Ereignis, weil der Versicherte per 31. August 2005 aus dem Betrieb der Arbeitgeberin ausgetreten sei und die Deckung demzufolge 30 Tage sp�ter geendet habe.
B.a Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die hiegegen gerichtete Beschwerde des Versicherten mit Entscheid vom 24. November 2009 ab, soweit es darauf eintrat. Das Bundesgericht hiess demgegen�ber die dagegen erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten in dem Sinne gut, als es den kantonalen Entscheid aufhob und die Sache zur Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen und zum Neuentscheid �ber die Beschwerde an die Vorinstanz zur�ckwies (Urteil 8C_77/2010 vom 31. Mai 2010).
B.b Das kantonale Gericht veranlasste sodann zu den offenen Fragen der Erf�llung der Informationspflicht von Art. 72 UVV, des allf�lligen Abschlusses einer Abredeversicherung und der Dauer einer entsprechenden Nachdeckungsfrist erg�nzende Sachverhaltsabkl�rungen und wies gest�tzt darauf mit Entscheid vom 21. Dezember 2011 die h�ngige Beschwerde des Versicherten wiederum ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst S.________ unter Aufhebung des kantonalen Gerichts- und des Einspracheentscheides vom 27. M�rz 2009 beantragen, es sei der Versicherungsschutz nach UVG f�r das Unfallereignis vom 16. Februar 2006 zu bejahen und es sei dem Beschwerdef�hrer die M�glichkeit der nachtr�glichen Beschwerdebegr�ndung einzur�umen.
W�hrend die AXA auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung. Mit weiteren Eingaben vom 22. und 31. Mai nehmen die Parteien Stellung zur jeweils gegnerischen Rechtsschrift.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen pr�ft das Bundesgericht frei, ob der vorinstanzliche Entscheid von einem richtigen Verst�ndnis der Rechtsbegriffe ausgeht und auf der korrekten Subsumtion des Sachverhalts unter die einschl�gigen Normen beruht (Urteil 8C_207/2010 vom 31. Mai 2010 E. 1.1 mit Hinweis). Es pr�ft indessen - unter Beachtung der Begr�ndungspflicht in Beschwerdeverfahren (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind, und ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde allen sich stellenden Fragen nachzugehen, auch wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr aufgegriffen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
1.2 Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder der Unfallversicherung ist das Bundesgericht - anders als in den �brigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) - nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG). Im Streit, ob f�r ein Unfallereignis Versicherungsdeckung besteht, kommt jedoch die Ausnahmeregelung des Art. 105 Abs. 3 (i.V.m. Art. 97 Abs. 2) BGG ungeachtet dessen, dass von der Beurteilung der Streitfrage auch Anspr�che auf Geldleistungen der obligatorischen Unfallversicherung abh�ngen k�nnen, nicht zur Anwendung. Das Bundesgericht kann somit die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nur im Rahmen von Art. 105 Abs. 1 und 2 (i.V.m. Art. 97 Abs. 1) BGG �berpr�fen (BGE 135 V 412 E. 1.2 S. 413 f.).
Strittig und vorweg zu pr�fen ist, ob das kantonale Gericht im Rahmen der durch den bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheid (Urteil 8C_77/2010 vom 31. Mai 2010) veranlassten erg�nzenden Sachverhaltsabkl�rungen ber�cksichtigen durfte, dass das Arbeitsverh�ltnis zwischen Beschwerdef�hrer und Arbeitgeberin - entgegen der bis im Sommer 2011 von keiner Partei in Frage gestellten Ausgangslage - nicht erst per 31. August 2005, sondern in Tat und Wahrheit bereits per 31. Mai 2005 aufgel�st wurde. War die Vorinstanz mit hier angefochtenem Entscheid zu dieser neuen Tatsachenfeststellung berechtigt, er�brigen sich Weiterungen zu Fragen der Erf�llung der Informationspflicht von Art. 72 UVV bzw. zum Abschluss einer Abredeversicherung (Art. 3 Abs. 3 UVG; Art. 8 UVV), weil diesfalls die 180-t�gige Nachdeckungsfrist von Art. 3 Abs. 3 UVG im Zeitpunkt des geltend gemachten Unfalles vom 16. Februar 2006 l�ngst abgelaufen gewesen w�re und die Beschwerdegegnerin somit zu Recht einen Anspruch auf Leistungen nach UVG abgelehnt h�tte.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, das kantonale Gericht habe in Verletzung der Bindungswirkung des bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheids (Urteil 8C_77/2010 vom 31. Mai 2010) unter Missachtung der einschl�gigen Revisionsvorschriften (Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG bzw. Art. 53 ATSG) den Zeitpunkt der Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses neu vom 31. August 2005 auf den 31. Mai 2005 vorverlegt, ohne dass hief�r eine revisionsrechtlich relevante neue Tatsache oder ein entsprechendes neues Beweismittel habe geltend gemacht werden k�nnen.
4.1 Die Bindungswirkung bundesgerichtlicher R�ckweisungsentscheide ergibt sich aus ungeschriebenem Bundesrecht (BGE 135 III 334 E. 2 und E. 2.1 S. 335; Urteil 6B_35/2012 vom 30. M�rz 2012 E. 2.2; je mit Hinweisen). Im Falle eines R�ckweisungsentscheids hat die mit der Neubeurteilung befasste kantonale Instanz die rechtliche Beurteilung, mit der die Zur�ckweisung begr�ndet wird, ihrer Entscheidung zugrunde zu legen. Diese Beurteilung bindet auch das Bundesgericht, falls ihm die Sache erneut unterbreitet wird. Wegen dieser Bindung der Gerichte ist es ihnen wie auch den Parteien, abgesehen von allenfalls zul�ssigen Noven, verwehrt, der Beurteilung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu pr�fen, die im R�ckweisungsentscheid ausdr�cklich abgelehnt oder �berhaupt nicht in Erw�gung gezogen worden sind (BGE 135 III 334 E. 2 und E. 2.1 S. 335 f. mit Hinweisen).
4.2 Das Urteil 8C_77/2010 vom 31. Mai 2010 erwuchs mit seiner Ausf�llung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Laut Dispositiv-Ziffer 1 dieses Urteils hiess das Bundesgericht die Beschwerde in dem Sinne gut, dass es den "Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 24. November 2009 [aufhob] und die Sache an die Vorinstanz [zur�ckwies], damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber die Beschwerde neu entscheide." Kraft Verweisung auf die Erw�gungen wurden diese zum Bestandteil des bundesgerichtlichen R�ckweisungsurteils und haben, soweit sie zum Streitgegenstand geh�ren, an der formellen Rechtskraft teil (BGE 120 V 233 E. 1a S. 237 mit Hinweis). Diese Bindungswirkung gilt auch f�r das Bundesgericht (Urteil 9C_185/2011 vom 15. September 2011 2011 E. 3.3.1.2 mit Hinweisen). Sie steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass im wieder aufzunehmenden Abkl�rungsverfahren (Art. 43 und Art. 61 lit. c ATSG) keine erheblichen neuen Tatsachen entdeckt oder Beweismittel aufgefunden werden, deren Beibringung zuvor nicht m�glich war (vgl. Art. 53 Abs. 1 und Art. 61 lit. i ATSG; ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, Rz. 18 zu Art. 107 BGG; vgl. Urteil 9C_210/2011 vom 21. April 2011 E. 1.2 i.f.).
5.1 Nach Art. 61 lit. i ATSG muss die Revision von Entscheiden der kantonalen Versicherungsgerichte u.a. wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel gew�hrleistet sein. Der Begriff "neue Tatsachen oder Beweismittel" ist gleich auszulegen wie bei der Revision formell rechtskr�ftiger Verf�gungen und Einspracheentscheide nach Art. 53 Abs. 1 ATSG und der Revision eines Bundesgerichtsurteils nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG (SVR 2010 IV Nr. 55 S. 169, 9C_764/2009 E. 3.1; HAVE 2005 S. 242, I 183/04 E. 2).
5.2 Nach der zum analogen Art. 137 lit. b OG ergangenen, gem�ss BGE 134 III 669 E. 2.1 S. 670 (mit Hinweisen) unter der Herrschaft von Art. 123 Abs. 1 lit a BGG weiterhin g�ltigen Rechtsprechung sind "neue" Tatsachen solche, die sich bis zum Zeitpunkt, da im Hauptverfahren noch tats�chliche Vorbringen prozessual zul�ssig waren, verwirklicht haben, jedoch dem Revisionsgesuchsteller trotz hinreichender Sorgfalt nicht bekannt waren; es handelt sich somit um unechte Noven. Die Geltendmachung echter Noven, also von Tatsachen, die sich erst nach Ausf�llung des Urteils, das revidiert werden soll, zugetragen haben, ist ausgeschlossen. Die neuen Tatsachen m�ssen ferner erheblich sein, d.h. sie m�ssen geeignet sein, die tatbest�ndliche Grundlage des angefochtenen Urteils zu ver�ndern und bei zutreffender rechtlicher W�rdigung zu einer andern Entscheidung zu f�hren. Neue Beweismittel haben entweder dem Beweis der die Revision begr�ndenden neuen erheblichen Tatsachen oder dem Beweis von Tatsachen zu dienen, die zwar im fr�heren Verfahren bekannt gewesen, aber zum Nachteil des Gesuchstellers unbewiesen geblieben sind. Erheblich ist ein Beweismittel, wenn anzunehmen ist, es h�tte zu einem anderen Urteil gef�hrt, falls das Gericht im Hauptverfahren davon Kenntnis gehabt h�tte. Ausschlaggebend ist, dass das Beweismittel nicht bloss der Sachverhaltsw�rdigung, sondern der Sachverhaltsermittlung dient (BGE 110 V 138 E. 2 S. 141; 108 V 170 E. 1 S. 171; Urteil 8C_797/2011 vom 15. Februar 2012 E. 3.2).
6.1 Aktenkundig war der Zeitpunkt der Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses zwischen der Arbeitgeberin und dem Beschwerdef�hrer bis zum letztinstanzlichen Abschluss des ersten Rechtsganges mit Urteil 8C_77/2010 vom 31. Mai 2010 nicht strittig. Weder mit Verf�gung vom 19. Oktober 2007 noch mit Einspracheentscheid vom 27. M�rz 2009 und auch nicht mit vorinstanzlichem Entscheid vom 24. November 2009 war zu pr�fen, ob das Arbeitsverh�ltnis zwischen Beschwerdef�hrer und Arbeitgeberin tats�chlich per Ende August 2005 aufgel�st wurde. Dementsprechend verwies das Bundesgericht sowohl in E. 4.1 wie auch im Sachverhalt unter lit. A des Urteils 8C_77/2010 vom 31. Mai 2010 auf den Zeitpunkt des 31. August 2005, an welchem laut Schreiben der Arbeitgeberin vom 24. Juni 2005 das Arbeitsverh�ltnis geendet habe.
6.2.1 Ohne bis dahin Leistungen von der AXA aus dem Unfall vom 16. Februar 2006 beansprucht zu haben, liess der Beschwerdef�hrer - nach der telefonischen Vorank�ndigung vom 21. Februar 2006 im Hinblick auf eine sp�tere Anmeldung des Unfalles vom 16. Februar 2006 - durch seinen Rechtsvertreter erstmals mit Schreiben vom 14. Juni 2007 "die Ausrichtung von Taggeldern" nach UVG beantragen. In diesem Schreiben wies der Rechtsvertreter zwar darauf hin, dass der Beschwerdef�hrer "bis 31. Mai 2005 [...] in einem Arbeitsverh�ltnis" mit der Arbeitgeberin stand. Seit 27. Mai 2005 sei er jedoch "zu 100% krankgeschrieben". Aus der kollektiven Krankenversicherung habe die Winterthur Versicherungen bis 27. Mai 2007 die vertraglichen Krankentaggelder ausgerichtet.
6.2.2 Wie der Beschwerdef�hrer nunmehr letztinstanzlich geltend macht, war der AXA zwar aus zahlreichen Aktenst�cken - so auch aus einer Telefax-Mitteilung der Arbeitgeberin vom 10. Juli 2008 - bekannt, dass das Arbeitsvertragsverh�ltnis grunds�tzlich am 31. Mai 2005 endete. Unter ausdr�cklichem Verweis auf Art. 336c OR hatte jedoch die Arbeitgeberin in ihrem Schreiben vom 24. Juni 2005 den Standpunkt vertreten, der (sp�teste) Aufl�sungszeitpunkt des Arbeitsverh�ltnisses sei infolge der ab 27. Mai 2005 anhaltenden krankheitsbedingten Arbeitsunf�higkeit der 31. August 2005. In �bereinstimmung mit dieser Erkenntnis liess denn auch der Beschwerdef�hrer im bisherigen Verfahren wiederholt ausf�hren, dass das Arbeitsverh�ltnis zwischen ihm und der Arbeitgeberin bis zum 31. August 2005 gedauert habe. Die Beschwerdegegnerin durfte mit Blick auf die genannten Umst�nde - insbesondere gest�tzt auf das Schreiben der Arbeitgeberin vom 24. Juni 2005 und die Geltendmachung des Anspruchs auf UVG-Leistungen durch den rechtskundigen Vertreter des Beschwerdef�hrers - davon ausgehen, dass die arbeitsvertragliche K�ndigungsfrist aufgrund der seit 27. Mai 2005 anhaltenden Arbeitsunf�higkeit w�hrend der hier massgebenden 90-t�gigen Sperrfrist von Art. 336c Abs. 1 lit. b OR unterbrochen bleiben und sich die Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses dementsprechend auf den Endtermin des 31. August 2005 hinaus schieben w�rde (Art. 336c Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 3 OR). Denn nur unter Annahme dieser Ausgangslage konnte eine Pr�fung der Leistungspflicht nach UVG f�r das diesfalls in die 180-t�tige Nachdeckungsfrist von Art. 3 Abs. 3 UVG fallende Ereignis vom 16. Februar 2006 �berhaupt noch in Frage kommen.
6.3 Von einem Mitarbeiter der Firma Z.________, welche sich im Auftrag der Arbeitgeberin um deren Versicherungsangelegenheiten k�mmerte, erfuhr der zust�ndige Sachbearbeiter der AXA anl�sslich eines Telefongespr�chs vom 17. August 2011 im Rahmen des erneut aufgenommenen vorinstanzlichen Abkl�rungsverfahrens (vgl. hievor E. 4.2 i.f.), dass die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses infolge einer nachtr�glichen Korrektur des urspr�nglich am 24. Juni 2005 mitgeteilten Termines nicht erst am 31. August 2005, sondern bereits per 31. Mai 2005 rechtswirksam geworden war. Die Beschwerdegegnerin ersuchte daraufhin um Zustellung von Kopien der entsprechenden Dokumente. Bei den von der Firma Z.________ anschliessend zur Verf�gung gestellten Unterlagen fand sich eine Kopie des LSI-Schreibens an den Beschwerdef�hrer vom 4. August 2005, worin die Arbeitgeberin begr�ndete, weshalb das Arbeitsverh�ltnis nicht erst per 31. August 2005 enden werde, sondern bereits per 31. Mai 2005 geendet habe. Die Arbeitgeberin f�hrte darin aus: "Par voix de cons�quence, non seulement notre lettre du 24 juin 2004 [recte: 2005] est nulle et non advenue, mais nous vous demandons la restitution du salaire du mois de juin 2005 que vous avez ind�ment per�u." Weiter ergibt sich aus dem zitierten Schreiben, dass vor Eintritt der ab 27. Mai 2005 anhaltenden Arbeitsunf�higkeit bereits ein fr�herer Krankheitsfall mit Arbeitsunf�higkeit w�hrend derselben laufenden K�ndigungsfrist eingetreten war, weshalb praxisgem�ss der zweite krankheitsbedingte Arbeitsunf�higkeitseintritt vom 27. Mai 2005 (innerhalb der Zusatzfrist bis Ende Mai 2005) keine neue Sperrfrist auszul�sen vermochte (BGE 124 III 474 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 134 III 354 E. 3.3 S. 360). Schliesslich ist den von der Firma Z.________ zur Verf�gung gestellten Aktenkopien zu entnehmen, dass ein Verfahren vor Arbeitsgericht zwischen Beschwerdef�hrer und Arbeitgeberin betreffend Forderung/ Zeugnis�nderung laut Pr�sidialverf�gung vom 30. November 2005 vergleichsweise erledigt werden konnte, wobei auch gem�ss dieser Vereinbarung als Aufl�sungszeitpunkt des Arbeitsverh�ltnisses der 31. Mai 2005 festgesetzt wurde.
6.4 Die Argumentation des Beschwerdef�hrers ist widerspr�chlich. Nachdem er im bisherigen Verfahren wiederholt den Standpunkt vertreten hatte, dass das Arbeitsverh�ltnis zwischen ihm und der Arbeitgeberin erst per 31. August 2005 geendet habe, l�sst er nunmehr vor Bundesgericht mit Beschwerde vom 13. Februar 2012 geltend machen, die AXA habe den effektiven Beendigungstermin des 31. Mai 2005 schon seit Empfang der Telefax-Mitteilung vom 10. Juli 2008 gekannt. Wie bereits dargelegt (vgl. eingangs E. 6.2.2 hievor), hatte die Beschwerdegegnerin zwar Kenntnis davon, dass das Arbeitsverh�ltnis grunds�tzlich per 31. Mai 2005 enden sollte. Die Arbeitgeberin hatte jedoch mit Schreiben vom 24. Juni 2005 - rechtlich nachvollziehbar und �berzeugend begr�ndet - darauf hingewiesen, dass sich aufgrund des krankheitsbedingten Arbeitsunf�higkeitseintrittes ab 27. Mai 2005 die Beendigung des Arbeitsvertragsverh�ltnisses l�ngstens bis zum 31. August 2005 hinaus schiebe. Vom sp�teren Schreiben der Arbeitgeberin an den Beschwerdef�hrer, mit welchem Erstere am 4. August 2005 ihr fr�heres Schreiben vom 24. Juni 2005 annullierte, erlangte die AXA nach Aktenlage fr�hestens im Sommer 2011 Kenntnis. Gleiches gilt f�r die Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer nicht erst ab 27. Mai 2005 krankheitsbedingt arbeitsunf�hig wurde, wie er es am 14. Juni 2007 durch seinen Rechtsvertreter gegen�ber der Beschwerdegegnerin geltend machen liess, sondern eine erste krankheitsbedingte Arbeitsunf�higkeitsphase w�hrend derselben laufenden K�ndigungsfrist schon im April eingetreten war und die K�ndigungsfrist nach Massgabe von Art. 336c Abs. 2 OR unterbrochen hatte, so dass der Endtermin der Zusatzfrist (Art. 336c Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 OR) auf den 31. Mai 2005 zu liegen kam. Ebenso erfuhr die Beschwerdegegnerin erst im Laufe der Wiederaufnahme des vorinstanzlichen Abkl�rungsverfahrens (vgl. hievor E. 4.2 i.f.) im Sommer 2011 von dem zwischen Beschwerdef�hrer und Arbeitgeberin schon im November 2005 vor Arbeitsgericht abgeschlossenen Vergleich, mit welchem unter anderem die Beendigung des Arbeitsvertragsverh�ltnisses auf den 31. Mai 2005 festgelegt wurde.
6.5 Entgegen dem Beschwerdef�hrer hat das kantonale Gericht durch Ber�cksichtigung dieser neuen erheblichen Tatsache weder Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG noch Art. 53 ATSG verletzt, sondern vielmehr nach Massgabe von Art. 61 lit. i ATSG zu Recht auf den neu erkannten Endtermin des 31. Mai 2005 abgestellt und diesen in die eigenen Erw�gungen miteinbezogen. Die Bindungswirkung bundesgerichtlicher R�ckweisungsentscheide (vgl. E. 4 hievor) stand der vorinstanzlichen Ber�cksichtigung dieser Revisionstatsache anl�sslich der Wiederaufnahme des Abkl�rungsverfahrens zur Frage der Dauer einer Nachdeckungsfrist bei allf�lligem Abschluss einer Abredeversicherung nicht im Wege. Denn bei der erstmaligen Beurteilung der Frage nach dem Bestehen einer Versicherungsdeckung f�r den Unfall vom 16. Februar 2006 kraft Abschluss einer Abredeversicherung sind alle entscheidwesentlichen Tatsachen mitzuber�cksichtigen, welche die Bestimmung des Zeitpunktes von Beginn und Ende der 180-t�gigen Nachdeckungsfrist von Art. 3 Abs. 3 UVG beeinflussen (vgl. Urteil 8C_607/2010 vom 10. Februar 2011 E. 4). Was der Beschwerdef�hrer im �brigen vorbringt, ist unbegr�ndet. Insbesondere zeigt er nicht auf, inwiefern die Beschwerdegegnerin durch mangelnde Sorgfalt erst im August 2011 Kenntnis von den neuen Tatsachen und vom korrekten Endtermin des Arbeitsverh�ltnisses erlangt habe, zumal er selbst wider besseres Wissen den gegenteiligen Standpunkt (Endtermin des 31. August 2005) bis zum Abschluss des ersten Rechtsganges mit Urteil 8C_77/2010 vom 31. Mai 2010 hatte vertreten lassen. Nach dem Gesagten hat das kantonale Gericht gest�tzt auf das unechte Novum des tats�chlichen Endtermines des Arbeitsvertrages per 31. Mai 2005 zutreffend erkannt, dass sich der strittige Unfall vom 16. Februar 2006 klar ausserhalb der Nachdeckungsfrist einer allf�lligen Abredeversicherung (Art. 3 Abs. 3 UVG; Art. 8 UVV) ereignet hat, weshalb es mit angefochtenem Entscheid vom 21. Dezember 2011 die gegen den Einspracheentscheid der AXA vom 27. M�rz 2009 erhobene Beschwerde im Ergebnis zu Recht abgewiesen hat.
Der Beschwerdef�hrer hat die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).