Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/verzugszinsen
Timestamp: 2020-06-04 18:24:07
Document Index: 152607680

Matched Legal Cases: ['§ 286', '§ 288', '§ 187', '§ 286', '§ 288', '§ 289', '§ 289', '§ 288', '§ 291', '§ 291', '§ 4', '§ 46', '§ 46', '§ 20']

Verzugszinsen | Rechtslupe
Der Adhä­si­onsund Neben­klä­ger hat Anspruch auf Ver­zugs­zin­sen aus dem zuer­kann­ten Scha­den­er­satz­an­spruch gemäß § 286 Abs. 2 Nr. 4, § 288 Abs. 1 BGB, § 187 Abs. 1 BGB ab dem Tag nach dem Scha­dens­er­eig­nis, soweit die Ange­klag­ten betref­fend den Scha­den­er­satz­an­spruch auch ohne Mah­nung nach § 286 Abs. 2 Nr. 4 BGB in Ver­zug gera­ten sind
Auf einen von einer Klä­ge­rin gel­tend gemach­ten Befrei­ungs­an­spruch wegen ihrer vor­ge­richt­li­chen Anwalts­kos­ten fin­det § 288 Abs. 1 Satz 1 BGB weder unmit­tel­ba­re noch ent­spre­chen­de Anwen­dung . Gesetz­li­che Zin­sen auf die vor­ge­richt­li­chen Anwalts­kos­ten der Klä­ge­rin kön­nen im Fal­le eines Frei­stel­lungs­an­spruchs daher nicht zuer­kannt wer­den. Es kann dahin­ste­hen, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen die Klä­ge­rin statt
Rechts­hän­gig­keits­zin­sen auf Ver­zugs­zin­sen
Eine Klä­ge­rin kann kei­ne auch auf kapi­ta­li­sier­te Ver­zugs­zin­sen kei­ne Ver­zugs­zin­sen ab Rechts­hän­gig­keit bean­spru­chen. Denn von Zin­sen sind gemäß § 289 Satz 1 BGB Ver­zugs­zin­sen nicht zu ent­rich­ten. Nach § 289 Satz 2 BGB lässt das Zin­ses­zins­ver­bot zwar das Recht des Gläu­bi­gers auf Ersatz eines ihm durch Ver­zug ent­stan­de­nen Scha­dens unbe­rührt; die­ser Scha­den
Der Anspruch auf Ver­zugs­zin­sen nach § 288 Abs. 1 BGB ent­steht – da Ver­zug erst ab Fäl­lig­keit ein­tre­ten kann – frü­hes­tens ab der Fäl­lig­keit der For­de­rung. Glei­ches gilt für Pro­zess­zin­sen nach § 291 (§ 291 Satz 1 Halbs. 2 BGB) . Die Fäl­lig­keit von Ent­gelt­for­de­run­gen tritt bei gericht­li­cher Bestim­mung auf­grund eines Gestal­tungs­ur­teils nach
Wer­den mit einem Rechts­mit­tel selb­stän­dig Zins­for­de­run­gen gel­tend gemacht, so sind die­se nicht streit­wert­er­hö­hend zu berück­sich­ti­gen, wenn und soweit die dazu­ge­hö­ri­ge Haupt­for­de­rung Gegen­stand eines Rechts­mit­tels des Pro­zess­geg­ners ist. Sind die von der Klä­ge­rin erho­be­nen Zins­for­de­run­gen im Rah­men ihrer eige­nen Beschwer­de nicht als Neben­for­de­rung (§ 4 ZPO) gel­tend gemacht wor­den, weil die Klä­ge­rin
Ein von der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht erlas­se­nes vor­über­ge­hen­des Zah­lungs­ver­bot nach § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 KWG in der bis zum 31. Dezem­ber 2010 gel­ten­den Fas­sung, das seit dem 1. Janu­ar 2011 mit ledig­lich modi­fi­zier­ten Ein­griffs­vor­aus­set­zun­gen in § 46 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG gere­gelt ist, ent­fal­tet kei­ne Stun­dungs­wir­kung. Die Anord­nung des
Ein Gläu­bi­ger, der ein nicht rechts­kräf­ti­ges Beru­fungs­ur­teil erwirkt hat, aus dem er nicht voll­streckt, hat wei­ter­hin Anspruch auf Ver­zugs­zin­sen, wenn er die ihm zur Abwen­dung der Zwangs­voll­stre­ckung ange­bo­te­ne Zah­lung des Schuld­ners zurück­weist. Die (vom Schuld­ner ange­bo­te­ne) Zah­lung hat schon des­halb nicht zu einer Erfül­lung der titu­lier­ten For­de­rung geführt, weil der
Zivil­recht­li­che Ver­­­zugs- oder Pro­zess­zin­sen sind bei steu­er­li­cher Betrach­tung Ent­gel­te für die unfrei­wil­li­ge Vor­ent­hal­tung von Kapi­tal und damit Kapi­tal­erträ­ge im Sin­ne von § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG. For­dert ein Schuld­ner den in Erfül­lung einer ver­meint­li­chen pri­va­ten Schuld geleis­te­ten Geld­be­trag erfolg­reich zurück, so sind die vom Gläu­bi­ger neben der Rück­zah­lung geleis­te­ten Ver­zugs­zin­sen
Die Kla­ge eines Gläu­bi­gers auf Zins­zah­lung seit Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens ist nach des­sen Auf­he­bung wäh­rend der Treu­hand­pha­se unge­ach­tet einer mög­li­chen spä­te­ren Rest­schuld­be­frei­ung des Schuld­ners zuläs­sig. Zins­for­de­run­gen auf Ansprü­che aus vor­sätz­lich began­ge­ner uner­laub­ter Hand­lung wer­den auch dann nicht von der Rest­schuld­be­frei­ung erfasst, wenn sie man­gels Auf­for­de­rung zur Anmel­dung nach­ran­gi­ger For­de­run­gen nicht