Source: http://jugend-international.de/satung.html
Timestamp: 2019-08-25 08:52:27
Document Index: 139687007

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 3', '§ 670', '§ 4', '§ 26', '§ 11']

Satzung des Vereins „Jugend International“
1. Der Verein führt den Namen Jugend International.
2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.“
2. a) Zweck des Vereins ist die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens (§ 52 Absatz 2 AO)
- Bereitstellung einer Kontaktbörse für Schulpartnerschaften und Austausch- oder Begegnungsprojekte und Hilfestellung bei der Projektpartnersuche
- Information zu Förderprogrammen und Beratung bei der Antragstellung
- Unterstützung bei der Programmplanung, Organisation und Betreuung von internationalen, projektorientierten, schulischen und außerschulischen Jugendaustauschprojekten
- Durchführung von Workshops zu interkulturellem/erlebnisorientierten Lernen
- Vermittlung von Schülerstipendien
- Nutzung von jeglichen Kooperationsmöglichkeiten mit anderen im Jugendaustausch tätigen Organisationen und Bildungseinrichtungen,
- Stipendienvergabe für Begegnungen im Rahmen von Theater, Film, Sprache und Projekte, die diesen Zwecken dienen.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
4. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
5. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung in Auftrag zu geben. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
6. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.
7. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.
8. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von einem Jahr nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
§ 4 Mitgliedschaft, Erwerb der Mitgliedschaft
1. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Ehrenmitglieder werden vom Vorstand ernannt und zahlen keinen Mitgliedsbeitrag.
2. Vereinsmitglieder können nur natürliche Personen werden.
5. Die Ablehnung der Aufnahme in den Verein ist nicht anfechtbar, ein Aufnahmeanspruch besteht nicht, die Ablehnung muss nicht begründet werden.
Einmal im Geschäftsjahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und dem 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Mitglied des Vorstands ist allein vertretungsberechtigt.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren eine/n Kassenprüfer/in. Die Kassenprüfung durch die Kassenprüfer erstreckt sich auf die rechnerische Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit. Über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.
§ 11 Auflösung oder Aufhebung des Vereins, Anfall des Vereinsvermögens
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Goethe-Institut e.V., das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Satzung laut Gründungsversammlung vom 13.12.2008, geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24.03.2018