Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-11-2013-6B_240-2013
Timestamp: 2016-10-24 16:11:18
Document Index: 85249493

Matched Legal Cases: ['Art. 260', 'Art. 260', 'Art. 260', 'Art. 305', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 260', 'Art. 260', 'BGE', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 260', 'Art. 260', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 66', 'Art. 17']

6B_240/2013 (22.11.2013)
6B_240/2013 � � Urteil vom 22. November 2013
Unterst�tzung einer kriminellen Organisation (Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB); Beweisw�rdigung, Willk�r, rechtliches Geh�r etc.,
A.a.�Die Strafkammer des Bundesstrafgerichts sprach C.________ mit Urteil vom 8. Juli 2009 der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation (Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB) schuldig und bestrafte ihn mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten, wovon neun Monate unbedingt vollziehbar. Vom Vorwurf der qualifizierten Geldw�scherei sprach sie ihn frei.
A.b.�C.________ erhob Beschwerde in Strafsachen. Die Strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts hiess am 22. Februar 2011 die Beschwerde teilweise gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ck (Verfahren 6B_108/2010).
A.c.�Mit Urteil vom gleichen Tag hiess die Strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts auch die Beschwerde der Bundesanwaltschaft gut, worin unter anderem beantragt worden war, C.________ sei auch wegen qualifizierter Geldw�scherei zu verurteilen.
�Am 21. M�rz 2012 sprach die Strafkammer des Bundesstrafgerichts C.________ der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation (Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB) schuldig. Sie verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten, wovon neun Monate unbedingt vollziehbar, und rechnete die Untersuchungshaft von 116 Tagen an. Vom Vorwurf der qualifizierten Geldw�scherei (Art. 305bis StGB) sprach sie ihn frei. Sie stellte fest, dass die C.________ vorgeworfenen Tathandlungen, soweit die Zeit vor dem 21. M�rz 1997 betreffend, sowohl in Bezug auf den Vorwurf der Geldw�scherei als auch hinsichtlich des Vorwurfs der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation verj�hrt sind. Die Strafkammer auferlegte C.________ Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 83'512.--. Sie sprach seinem Vertreter, F�rsprecher Michele Naef, f�r die amtliche Verteidigung in den beiden Verfahren Entsch�digungen von Fr. 345'000.-- respektive Fr. 78'526.80 zu und verpflichtete C.________, der Kasse des Bundesstrafgerichts hief�r Ersatz zu leisten (Urteilsdispositiv Ziff. III).
�C.________ erhebt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, er sei freizusprechen; eventualiter sei die Sache zur erg�nzenden Sachverhaltsfeststellung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; subeventualiter sei im Falle eines Schuldspruchs eine bedingte Geldstrafe auszusprechen.
1.1.�Das Bundesgericht pflichtete in seinem R�ckweisungsentscheid vom 22. Februar 2011 dem Beschwerdef�hrer bei, dass es zu Beginn des Ermittlungsverfahrens angesichts der Umst�nde, dass die Mehrheit der Beschuldigten italienischsprachig sind und die eingeklagten Taten im italienischen Sprachgebiet ver�bt worden sein sollen, zweckm�ssig gewesen w�re, Italienisch als Verfahrenssprache festzusetzen. Nachdem aber das am 7. Januar 2003 er�ffnete Verfahren stets auf Deutsch gef�hrt und daher wichtige Beweismittel wie z.B. die Einvernahmen der Beschuldigten auf Deutsch protokolliert worden seien, �berwiege das Interesse an der Beibehaltung der urspr�nglich gew�hlten Verfahrenssprache Deutsch bis zur Beendigung des Verfahrens, auch im Falle einer R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz (Urteil 6B_108/2010 E. 5.4.3).
�Damit ist �ber die Zul�ssigkeit der Verfahrenssprache Deutsch rechtskr�ftig entschieden. Darauf ist nicht zur�ckzukommen. Auf die diesbez�glichen Vorbringen in der Beschwerde (Art. 4 S. 9 f.) ist nicht einzutreten.
1.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die seines Erachtens ohnehin sehr zur�ckhaltend angeordneten �bersetzungen seien teilweise unvollst�ndig sowie unverst�ndlich beziehungsweise nicht korrekt gewesen. Wichtige Informationen der Verfahrensleitung seien nicht �bersetzt worden mit der Begr�ndung, dass diese sich an die deutschsprachigen Verteidiger richteten. Weil die Teil�bersetzungen problematisch gewesen seien, habe er sich daf�r entschieden, grunds�tzlich keine Fragen mehr zu beantworten. Bei seinen Einvernahmen sei eine Verst�ndigung zwischen ihm und der einvernehmenden Person trotz der Anwesenheit eines �bersetzers oft nicht m�glich gewesen (Beschwerde Art. 4 S. 9 ff.).
�Mit diesen allgemein gehaltenen Vorbringen legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, welche wesentlichen Verfahrensbestandteile nicht beziehungsweise unrichtig �bersetzt worden und inwiefern ihm dadurch Nachteile erwachsen seien. Die sinngem�sse R�ge der Verletzung des Anspruchs auf �bersetzung ist unbegr�ndet.
2.1.�Die Vorinstanz schildert den "grunds�tzlich als erstellt zu erachtenden Anklagesachverhalt", von welchem auszugehen ist (Urteil E. 2.1.1 S. 57 ff.). Diese Darstellung betrifft das inkriminierte Gesch�ftsmodell, d.h. den internationalen Handel mit unversteuerten Zigaretten �ber Montenegro mit Hauptdestination Italien. Die Vorinstanz h�lt fest, die objektiven Vorg�nge der in der Anklageschrift geschilderten Gesch�ftsabl�ufe - Identit�t der K�ufer und Verk�ufer sowie weiterer involvierter Personen, Waren- und Geldfl�sse, Waren- und Geldums�tze, Finanzierungs- und Zahlungsmodalit�ten sowie die Rollen der Beteiligten - seien in den Grundz�gen unbestritten. Sie seien im �brigen durch eine Vielzahl von Beweismitteln belegt, n�mlich durch Aussagen von Beteiligten und Beschuldigten, beschlagnahmte Gesch�ftsunterlagen, Untersuchungen und Urteile der italienischen Beh�rden (Urteil E. 2.1.1 S. 57).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die fraglichen Vorg�nge seien objektiv nicht unbestritten. Er r�gt, dass die Vorinstanz kein einziges Beweismittel nenne, welches die Feststellungen betreffend die objektiven Vorg�nge st�tze. Die Vorinstanz verletze dadurch ihre Begr�ndungspflicht und seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Beschwerde Art. 5 Ziff. 2 S. 13 f.). Nicht bewiesen und falsch sei die Feststellung im angefochtenen Entscheid (E. 2.1.1 lit. b S. 58), Lieferanten des Beschwerdef�hrers oder er selber seien von nicht identifizierten Grossisten mit unversteuerten Waren von Zigarettenproduzenten beliefert worden. Auf welche Beweismittel die Vorinstanz diese Feststellung st�tze, lasse sich dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen. Er habe im gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahren und in der Hauptverhandlung ausgesagt, dass er nie Zigaretten gekauft oder importiert und keinen Zigarettenschmuggler gekannt habe. Dieselben R�gen der Verletzung der Begr�ndungspflicht und seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r erhebt der Beschwerdef�hrer gegen weitere Feststellungen der Vorinstanz, etwa gegen die Feststellung im angefochtenen Urteil (E. 2.1.1 lit. b S. 58), dass die hierorts beschuldigten H�ndler die Ware ihrerseits an Schmuggler verkauften (Beschwerde Art. 5 Ziff. 3 S. 14 ff.).
2.3.�Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers gehen an der Sache vorbei. Die Vorinstanz beschreibt in den kritisierten Erw�gungen lediglich die in den Grundz�gen unbestrittenen Vorg�nge stichwortartig. Sie weist darauf hin, dass auf Abweichungen im Einzelnen an anderer Stelle eingegangen wird. Sie h�lt fest, dass von allen Beschuldigten im Wesentlichen das Wissen um die von der Anklage behauptete Beteiligung krimineller Organisationen am Gesch�ft und von einzelnen Beschuldigten einige Sachverhaltselemente in objektiver beziehungsweise subjektiver Hinsicht bestritten werden (Urteil E. 2.1.1 S. 57). Die allgemeinen Ausf�hrungen der Vorinstanz zum inkriminierten Gesch�ftsmodell (Urteil E. 2.1.1 lit. a-f S. 57 ff.) haben daher nicht die Bedeutung, welche ihnen der Beschwerdef�hrer beimessen will, und sind nicht die Grundlage f�r die Verurteilung des Beschwerdef�hrers.
2.4.�Die Vorinstanz h�lt in anderen Abschnitten ihres Urteils fest, welche Handlungen die einzelnen Beschuldigten vornahmen beziehungsweise inwiefern sie die diesbez�glichen Vorw�rfe in der Anklageschrift in tats�chlicher Hinsicht als erwiesen erachtet (Urteil E. 2.5 ff. S. 234 ff.; E. 2.7 S. 245-254 betreffend den Beschwerdef�hrer im Besonderen). Die Vorinstanz gibt zusammenfassend die Vorw�rfe wieder, welche in der Anklageschrift gegen den Beschwerdef�hrer erhoben werden (Urteil E. 2.7.1 S. 245 ff.). Sie w�rdigt diese Vorw�rfe im Einzelnen (Urteil E. 2.7.2 S. 248 f.). Sie h�lt fest, dass der Beschwerdef�hrer nicht gest�ndig war, soweit es um operative T�tigkeiten im Zigarettenhandel f�r S.________ geht. Sie l�sst offen, wie es sich damit verh�lt. Die Frage ist ihres Erachtens nicht relevant, da weder die Mitgliedschaft von S.________ in der Camorra noch deren finanzielle St�rkung durch dessen Zigarettenhandel bewiesen werden konnten. Daher sei es nicht von Bedeutung, ob und was der Beschwerdef�hrer f�r S.________ getan habe, dies auch deshalb nicht, weil entsprechende Handlungen verj�hrt seien (Urteil S. 249). Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdef�hrer nicht vor, dass er selber im relevanten Zeitraum Zigaretten gekauft und verkauft habe. Sie legt ihm vielmehr zur Last, dass er die Exklusivlizenz f�r den Transit von Zigaretten durch Montenegro beschafft und verwaltet habe (Urteil E. 3.6.2 S. 330). Dadurch habe er das Zigarettengesch�ft und die finanzielle St�rkung der kriminellen Organisationen erm�glicht, wodurch er den objektiven Tatbestand der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation erf�llt habe (E. 3.6.5 S. 332).
3.1.�Die Vorinstanz setzt sich mit den Schilderungen in der Anklageschrift betreffend die - insgesamt 35 - Gesch�ftspartner der Beschuldigten auseinander (Urteil E. 2.3 S. 82 ff.). Sie kommt in einem Zwischenergebnis zum Schluss, eine systematische Involvierung der kriminellen Organisationen SCU und Camorra - sei es mittels beteiligter Personen, sei es mittels investierten Geldes - sei f�r Gesch�fte, soweit von den Beschuldigten beherrscht, auszuschliessen. Hingegen sei erwiesen, dass diese Organisationen durch ihre Statthalter in Montenegro ab 1995 begannen, von den italienischen Abnehmern der Ware systematisch auf dem gesamten Warenumsatz eine Zwangsabgabe zu erheben (Urteil E. 2.4 S. 232 ff., insbesondere E. 2.4.4 S. 234).
3.2.�Der Beschwerdef�hrer weist darauf hin, die Vorinstanz habe kaum Beziehungen zwischen ihm pers�nlich und diesen Gesch�ftspartnern, die teilweise kriminellen Organisationen angeh�rten, festgestellt. Er werde lediglich an einigen wenigen Stellen des angefochtenen Entscheids erw�hnt (Beschwerde Art. 6 S. 18 ff.). Die von der Vorinstanz im Sinne eines Zwischenergebnisses gezogene Schlussfolgerung sei, soweit ihn betreffend, offensichtlich falsch, da er weder Gesch�ftspartner noch Kunden gehabt habe (Beschwerde S. 22).
3.3.�Der Einwand geht an der Sache vorbei. Die Vorinstanz sieht die den Schuldspruch der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation begr�ndende Tathandlung des Beschwerdef�hrers im Wesentlichen darin, dass er eine Exklusivlizenz f�r den Transit von Zigaretten durch Montenegro beschaffte und in der Folge verwaltete. Diese Feststellung st�tzt sich auf eigene Aussagen des Beschwerdef�hrers und auf Aussagen des Beschuldigten B.________ (Urteil E. 2.7.2 lit. b/1 S. 251 f.). Inwiefern sie willk�rlich ist, vermag der Beschwerdef�hrer nicht darzulegen.
�Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdef�hrer habe die Lizenz entgegen dem in der Anklage erhobenen Vorwurf nicht gemeinsam mit den kriminellen Organisationen beziehungsweise f�r diese beschafft (Urteil E. 2.7.2 lit. b/2 S. 252 f.). Sie legt dem Beschwerdef�hrer somit gerade nicht zu Last, dass er mit Vertretern krimineller Organisationen zusammengearbeitet habe.
4.1.�Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz erhoben die kriminellen Organisationen Camorra und SCU durch ihre Statthalter in Montenegro ab 1995 von den italienischen Abnehmern auf den gesamten in den montenegrinischen Adriah�fen umgesetzten und nach S�ditalien verschifften Zigaretten systematisch eine Zwangsabgabe ("pizzo"), die zun�chst ITL 5'000.--, sp�ter ITL 10'000.-- pro Mastercase (50 Stangen beziehungsweise 500 Packungen Zigaretten) betrug (Urteil E. 2.1.7 lit. c Ziff. 2 S. 66; E. 2.4.4 S. 234; E. 2.9.3 S. 275; E. 2.10.3 S. 280; E. 2.11.3 S. 285; E. 2.13.7 lit. c S. 316; E. 2.13.7 lit. e S. 318).
4.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dies sei eine unbewiesene Vermutung der Vorinstanz. Es sei nicht bewiesen, ob und gegebenenfalls wie viele der im Rahmen der montenegrinischen Lizenz durch Montenegro transportierten Zigaretten wann, wie und von wem nach Italien geschmuggelt wurden. Es sei ebenfalls nicht bewiesen, ob und gegebenenfalls auf wie vielen Zigaretten wann, wie von wem Zwangsabgaben erhoben wurden. Die vorinstanzlichen Feststellungen seien willk�rlich, verstiessen gegen den Anklagegrundsatz und seien unter Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r getroffen worden (Beschwerde Art. 8 S. 25 ff.).
4.3.�Die Vorinstanz legt in E. 2.3 ihres Urteils ("Sachverhaltliche W�rdigung der Anklageschrift betreffend Gesch�ftspartner und deren Verbindung zum organisierten Verbrechen"; Urteil S. 82-232) in Auseinandersetzung mit der Anklageschrift und darin genannten Beweismitteln dar, dass die italienischen Abnehmer den kriminellen Organisationen eine umsatzabh�ngige Zwangsabgabe zahlen mussten. Aus dem angefochtenen Entscheid in Verbindung mit der Anklageschrift ergibt sich, auf welche Beweismittel die Vorinstanz diese Feststellung st�tzt. Die R�gen der Verletzung der Begr�ndungspflicht und der Verweigerung des rechtlichen Geh�rs sind unbegr�ndet. Die Vorinstanz gelangt aufgrund ihrer Beweisw�rdigung zum Schluss, es sei erwiesen, dass die kriminellen Organisationen Camorra und SCU durch ihre Statthalter in Montenegro ab 1995 begannen, von den italienischen Abnehmern der Ware systematisch auf dem gesamten Warenumsatz eine Zwangsabgabe zu erheben (Urteil E. 2.4.4. S. 234). Inwiefern die dieser Schlussfolgerung zugrunde liegende Beweisw�rdigung willk�rlich sei, vermag der Beschwerdef�hrer nicht darzulegen.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer gibt zahlreiche Passagen aus dem angefochtenen Entscheid w�rtlich wieder (Beschwerde Art. 9 S. 29 ff.) und nimmt im Anschluss daran dazu Stellung (Beschwerde Art. 10 S. 39 ff.). Im Wesentlichen bringt er vor, dass die Gr�nde, aus welchen die Vorinstanz bei der Mehrheit der Mitbeschuldigten den (Eventual-) Vorsatz der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation verneint (Urteil E. 3.7 S. 333 ff., insbesondere E. 3.7.4 S. 337 ff.), auch f�r ihn gelten.
5.2.�Die Vorinstanz legt dar, weshalb sie in Bezug auf die Beschuldigten mit Ausnahme des Beschwerdef�hrers und des Beschuldigten I.________ den (Eventual-) Vorsatz der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation verneint (Urteil E. 3.7.4 S. 337 ff.). Sie f�hrt sodann aus, aus welchen Gr�nden sie in Bezug auf den Beschwerdef�hrer den Vorsatz bejaht. Sie kommt nach eingehender Beweisw�rdigung zum Ergebnis, es sei "auszuschliessen", dass der Beschwerdef�hrer "nicht darum wusste, dass die s�ditalienischen kriminellen Organisationen am Gewinn des inkriminierten Gesch�fts mittels einer erzwungenen Umsatzabgabe partizipierten" (Urteil E. 3.7.6 S. 361 ff., 374).
5.3.�Der Beschwerdef�hrer behauptet, dass diese und jene Feststellung der Vorinstanz krass falsch beziehungsweise willk�rlich sei; er begr�ndet diese Behauptungen jedoch nicht. Er zitiert ausf�hrlich eigene Aussagen, die glaubhaft seien; mit deren W�rdigung durch die Vorinstanz setzt er sich nicht auseinander.
�Allerdings ist zweifelhaft, dass die Umst�nde betreffend die Besch�ftigung des Beschwerdef�hrers mit Zigarettenschwarzhandel�
vor�1996 in Italien und dessen Zusammenarbeit mit S.________ (siehe dazu Urteil E. 3.7.6 lit. b S. 362-365) relevant sind f�r die Beantwortung der Tatfrage, ob der Beschwerdef�hrer wusste, dass die kriminellen Organisationen�
ab�1996 eine Zwangsabgabe auf dem Umsatz erhoben. Die Vorinstanz l�sst an einer anderen Stelle ihres Urteils offen, ob und inwiefern der Beschwerdef�hrer in der ersten H�lfte der Neunzigerjahre f�r S.________ t�tig war. Sie erkennt, daraus liessen sich entgegen der Meinung der Ankl�gerin auch keine Schl�sse auf ein allf�lliges Wissen des Beschwerdef�hrers um eine allf�llige Implikation der kriminellen Organisationen in das Zigarettengesch�ft im relevanten Zeitraum ziehen (Urteil E. 2.7.2 lit. a S. 248 f.). Selbst wenn es zutreffen sollte, dass S.________ in der ersten H�lfte der Neunzigerjahre das Zigarettengesch�ft f�r einen camorristischen Clan abwickelte, erg�be sich daraus gem�ss den Ausf�hrungen der Vorinstanz nicht, dass die kriminellen Organisationen ab 1996 einen "pizzo" auf dem Umsatz erhoben (Urteil S. 250). In Anbetracht dieser Ausf�hrungen ist es nicht ohne weiteres nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz in ihren Erw�gungen zum subjektiven Tatbestand gleichwohl Vorkommnisse vor 1996 mitber�cksichtigt, um den Vorsatz des Beschwerdef�hrers in Bezug auf die Gegenstand des Schuldspruchs bildenden, nicht verj�hrten Unterst�tzungshandlungen seit dem 21. M�rz 1997 zu begr�nden. Wie es sich damit verh�lt, kann indessen dahingestellt bleiben. Auch wenn die Feststellungen betreffend die Vorkommnisse vor 1996 ausser Acht bleiben, durfte die Vorinstanz aus den im Urteil (E. 3.7.6 lit. c-g S. 365-374) genannten Gr�nden willk�rfrei zum Schluss gelangen, der Beschwerdef�hrer habe gewusst, dass die kriminellen Organisationen durch Erhebung einer Zwangsabgabe auf dem Umsatz am Zigarettengesch�ft massgeblich finanziell partizipierten. Was der Beschwerdef�hrer gegen die diesbez�gliche Beweisw�rdigung der Vorinstanz vorbringt (Beschwerde S. 51 ff.), ersch�pft sich in appellatorischer Kritik, die zur Begr�ndung der Willk�rr�ge nicht gen�gt. Willk�r ist, was der Beschwerdef�hrer offenbar verkennt, nicht schon gegeben, wenn eine andere W�rdigung der Beweise auch m�glich w�re, sondern nur, wenn die Beweisw�rdigung der Vorinstanz im Ergebnis unhaltbar ist. Die den Unterst�tzungsvorsatz des Beschwerdef�hrers massgeblich begr�ndenden �berlegungen der Vorinstanz (Urteil E. 3.7.6 lit. c-g S. 365-374) st�tzen sich nicht auf Beweismittel, die gem�ss den Behauptungen des Beschwerdef�hrers aus diesem oder jenem Grunde unverwertbar sind, und die Frage der Verwertbarkeit kann daher offenbleiben.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, auch auf der Grundlage des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts falle eine Verurteilung wegen Unterst�tzung einer kriminellen Organisation im Sinne von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB ausser Betracht. Er habe die kriminellen Organisationen nicht im Sinne dieser Bestimmung unterst�tzt und jedenfalls nicht mit Unterst�tzungsvorsatz gehandelt.
6.2.�Gem�ss Art. 260ter Ziff. 1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu f�nf Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer sich an einer Organisation beteiligt, die ihren Aufbau und ihre personelle Zusammensetzung geheim h�lt und die den Zweck verfolgt, Gewaltverbrechen zu begehen oder sich mit verbrecherischen Mitteln zu bereichern (Abs. 1), oder wer eine solche Organisation in ihrer verbrecherischen T�tigkeit unterst�tzt (Abs. 2). Nach den Ausf�hrungen in der Botschaft betrifft die Tatbestandsvariante der Unterst�tzung insbesondere Mitttelspersonen, die als Bindeglieder zu legaler Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einen entscheidenden Beitrag zur St�rkung krimineller Organisationen leisten. Erforderlich sei eine nachweisbare F�rderung der kriminellen T�tigkeit der Organisation. Der Unterschied zur Gehilfenschaft bestehe darin, dass kein kausaler Tatbeitrag im Hinblick auf ein bestimmtes Einzeldelikt bewiesen werden muss (Botschaft des Bundesrates vom 30. Juni 1993 �ber die �nderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches und des Milit�rstrafgesetzes [Revision des Einziehungsrechts, Strafbarkeit der kriminellen Organisation, Melderecht des Financiers], BBl 1993 III 277 ff., 301). Erforderlich ist ein bewusster Beitrag zur F�rderung der verbrecherischen Aktivit�ten der kriminellen Organisation (BGE 133 IV 58 E. 5.3.1 mit Hinweisen). Zwischen der Unterst�tzungshandlung und der verbrecherischen T�tigkeit muss ein gewisser Zusammenhang bestehen. W�rde dies nicht vorausgesetzt, dann w�re das gesetzliche Merkmal "in ihrer verbrecherischen T�tigkeit" �berfl�ssig. Es ist indessen nicht erforderlich, dass die Unterst�tzungshandlung f�r ein konkretes Verbrechen kausal war beziehungsweise dieses - im Sinne der Gehilfenschaft (Art. 25 StGB) - f�rderte (siehe BGE 133 IV 58 E. 5.3.1). Den Tatbestand der Unterst�tzung k�nnen auch Verhaltensweisen erf�llen, welche zur St�rkung des finanziellen Potenzials beitragen, das die kriminelle Organisation auch zur Finanzierung von verbrecherischen T�tigkeiten einsetzen kann.
�Die Abgrenzung zwischen tatbestandsm�ssigem und nicht tatbestandsm�ssigem Verhalten kann, etwa soweit dieses in legalen Rechtsgesch�ften mit Repr�sentanten einer kriminellen Organisation besteht, schwierig sein. Vorliegend ist indessen allein das dem Beschwerdef�hrer zur Last gelegte Verhalten zu beurteilen. Es ist daher nicht dar�ber zu befinden, ob beziehungsweise unter welchen Voraussetzungen die in der Beschwerde (S. 61 f.) beispielhaft beschriebenen Verhaltensweisen den objektiven Tatbestand der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation erf�llen k�nnten.
6.3.�Der Beschwerdef�hrer beschaffte im Jahr 1996 eine Exklusivlizenz f�r den Transit von Zigaretten durch Montenegro. Er verwaltete diese Lizenz bis zum Jahr 2000. Die von den Mitbeschuldigten im Rahmen der Lizenz an montenegrinische Adriah�fen gelieferten Zigaretten wurden dort von italienischen Abnehmern �bernommen und �ber die Adria nach S�ditalien geschmuggelt. Auf den in den montenegrinischen H�fen umgesetzten und nach S�ditalien verschifften Zigaretten mussten die italienischen Abnehmer den kriminellen Organisationen Camorra beziehungsweise SCU eine Zwangsabgabe von zun�chst ITL 5'000.--, sp�ter ITL 10'000.-- pro Mastercase (50 Stangen respektive 500 Packungen Zigaretten) bezahlen. Der Beschwerdef�hrer schuf durch sein Verhalten eine wesentliche Voraussetzung f�r dieses Prozedere, welches ohne die von ihm beschaffte und verwaltete Lizenz in dieser Form nicht m�glich gewesen w�re. Die kriminellen Organisationen kassierten von den italienischen Abnehmern die Zwangsabgabe auf den Zigaretten, die im Rahmen der vom Beschwerdef�hrer beschafften und verwalteten Lizenz zu den montenegrinischen Adriah�fen transportiert wurden, wo sie von den italienischen Abnehmern zwecks Verschiffung nach S�ditalien �bernommen wurden. Damit besteht zwischen dem Verhalten des Beschwerdef�hrers und der St�rkung des finanziellen Potenzials, welches kriminelle Organisationen auch f�r verbrecherische T�tigkeiten einzusetzen pflegen, ein hinreichend enger Zusammenhang. Der Beschwerdef�hrer erf�llte demnach den objektiven Tatbestand der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation im Sinne von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB.
6.4.�Der Beschwerdef�hrer machte in seiner Beschwerde gegen das erste Urteil der Vorinstanz vom 8. Juli 2009 geltend, diese gehe ohne ersichtlichen Grund und ohne Nennung von Beweismitteln davon aus, dass alle von 1996 bis 2000 durch Montenegro transportierten Zigaretten nach Italien geschmuggelt worden seien, worauf die kriminellen Organisationen die Zwangsabgabe erhoben h�tten. Daraus errechne die Vorinstanz einen Deliktsbetrag von 40 Mrd. Lire. Dies sei willk�rlich.
�Dazu erwog das Bundesgericht in seinem R�ckweisungsentscheid 6B_108/2010 vom 22. Februar 2011 in Sachen des Beschwerdef�hrers (E. 6.2.1), es sei nicht ersichtlich, weshalb der insgesamt von den kriminellen Organisationen erzielte Gewinn f�r die Strafbarkeit des Beschwerdef�hrers beziehungsweise die Strafzumessung entscheidend sein sollte. Denn dieser Gewinn k�nne ihm nur insoweit angelastet werden, als er durch seine strafbare Handlungen dazu beigetragen habe. Der Beschwerdef�hrer lege nicht hinreichend dar, weshalb der von ihm ger�gte Sachverhalt f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend w�re. Auf seine R�ge sei nicht einzutreten.
�Aus dieser bundesgerichtlichen Erw�gung l�sst sich entgegen den Vorbringen in der Beschwerde (S. 62) nicht ableiten, das Bundesgericht habe erkannt, dass ein Verhalten den Tatbestand der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation im Sinne von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB nur erf�llen kann, wenn es einen�
unmittelbaren�Bezug zur verbrecherischen T�tigkeit hat, und dass das dem Beschwerdef�hrer zur Last gelegte Verhalten einen solchen unmittelbaren Bezug nicht aufweist.
6.5.�Inwiefern die Vorinstanz bei der festgestellten Sachlage den subjektiven Tatbestand der Unterst�tzung einer kriminellen Organisation zu Unrecht bejaht hat, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist nicht ersichtlich.
�Der Beschwerdef�hrer ficht die Strafzumessung an.
7.1.�Die Vorinstanz verurteilte den Beschwerdef�hrer in ihrem ersten Entscheid vom 8. Juli 2009 wegen Unterst�tzung einer kriminellen Organisation zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten, davon neun Monate unbedingt vollziehbar, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 116 Tagen. Sie verurteilt ihn im vorliegend angefochtenen Entscheid vom 21. M�rz 2012 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten, wovon neun Monate unbedingt vollziehbar, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 116 Tagen. Die Strafreduktion um f�nf Monate im Vergleich zum ersten Urteil begr�ndet sie damit, dass alle vor dem 21. M�rz 1997 begangenen Taten verj�hrt sind, dass sich die Verfahrensdauer um weitere Jahre erh�ht hat und dass das Alter des Beschwerdef�hrers (geboren 1939) weiter fortgeschritten ist (Urteil E. 5.4.5 S. 385).
7.2.�Bei der Strafzumessung steht dem Sachrichter ein weiter Spielraum des Ermessens zu. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde des Verurteilten nur ein, wenn der Sachrichter den Strafrahmen �berschritten, wesentliche Kriterien ausser Acht gelassen, sachfremde Gesichtspunkte mitber�cksichtigt oder bei der Gewichtung von Strafzumessungskriterien sein Ermessen �berschritten hat.
7.3.�Gem�ss der vom Beschwerdef�hrer nicht bestrittenen Auffassung der Vorinstanz sind bei der gebotenen Anwendung des alten, bis zum 30. September 2002 geltenden Verj�hrungsrechts (siehe dazu Urteil E. 2.3 I S. 82) die im Zeitpunkt der Ausf�llung ihres Entscheids mehr als 15 Jahre zur�ckliegenden Handlungen, d.h. die vor dem 21. M�rz 1997 ver�bten Taten, verj�hrt. Gegenstand der Verurteilung bilden somit die Handlungen des Beschwerdef�hrers in der Zeit vom 21. M�rz 1997 bis Anfang 2001. Die Vorinstanz bejaht zu Recht hinsichtlich der Gesamtheit der strafbaren T�tigkeit des Beschwerdef�hrers den Strafmilderungsgrund im Sinne von Art. 48 lit e StGB, da seit der letzten Handlung mehr als zwei Drittel der Verj�hrungsfrist von 15 Jahren verstrichen sind (siehe dazu BGE 132 IV 1 E. 6.2; Urteil 6B_14/2009 vom 11. Juni 2009 E. 2.2) und der Beschwerdef�hrer sich seither, wovon auszugehen ist, wohl verhalten hat. Die Vorinstanz ber�cksichtigt diesen Strafmilderungsgrund "in bedeutendem Masse" (Urteil E. 5.4.2 S. 384).
�Was in der Beschwerde unter Verweisung auf Strafzumessungserw�gungen im ersten vorinstanzlichen Entscheid (E. 5.4.1 S. 106) vorgebracht wird, geht an der Sache vorbei. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist das zweite vorinstanzliche Urteil. Die Strafmilderungsgr�nde betreffen die H�he der Strafe, nicht die Art des Vollzugs. Die Vorinstanz war daher nicht gehalten, aufgrund des dem Beschwerdef�hrer zugebilligten Strafmilderungsgrundes im Sinne von Art. 48 lit e StGB in jedem Falle und ohne R�cksicht auf die Schwere des Verschuldens eine vollbedingte Strafe auszuf�llen.
7.4.�Die Vorinstanz gewichtet das Verschulden des Beschwerdef�hrers als schwer (Urteil E. 5.4.3 S. 384 f.). Mit der diesbez�glichen Begr�ndung setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht substanziiert auseinander.
7.5.�Vorstrafenlosigkeit hat als Normalfall zu gelten und ist daher entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers nicht strafmindernd zu ber�cksichtigen (siehe BGE 136 IV 1 E. 2.6), auch nicht gegen�ber einem T�ter in fortgeschrittenem Alter. Die Vorinstanz h�lt zwar fest, dass der Beschwerdef�hrer sich im Verfahren nicht kooperativ verhielt, doch ber�cksichtigt sie dies bei der Strafzumessung nicht zu seinen Ungunsten (Urteil E. 5.4.4 S. 385).
�Der Beschwerdef�hrer beantragt die Ausrichtung von Entsch�digungen unter verschiedenen Titeln (Beschwerde Art. 13 S. 69 f.).
8.1.�Die Begehren sind abzuweisen, soweit sie damit begr�ndet werden, dass ein Freispruch zu erfolgen habe. Diese Voraussetzung ist nicht erf�llt.
8.2.�Der Beschwerdef�hrer beantragt eine Entsch�digung von Fr. 50'000.-- "f�r den auf die falsche Lagerung der beschlagnahmten Fahrzeuge zur�ckzuf�hrenden eingetretenen �berm�ssigen Wertverlust". Er habe im Jahre 2011 feststellen m�ssen, dass die beschlagnahmten Fahrzeuge w�hrend rund 7 � Jahren offensichtlich nicht gewartet, gepflegt und instand gehalten worden seien, was zu einem �berm�ssigen Wertverlust und daher zu einem Schaden von mindestens mehreren Zehntausend Franken gef�hrt habe.
�Der Beschwerdef�hrer nennt keine Rechtsgrundlage f�r dieses Schadenersatzbegehren. Es ist zudem nicht rechtsgen�gend substanziiert. Daher ist auf den Antrag nicht einzutreten.
�Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).
�Der Beschwerdef�hrer weist darauf hin, dass er zurzeit nicht in der Lage sei, f�r die anfallenden Kosten aufzukommen, da die beschlagnahmten Verm�genswerte, die in Ziff. XI.3.3 des Urteilsdispositivs aufgelistet werden, gem�ss dem Urteil erst nach Eintritt von dessen Rechtskraft freigegeben werden. Er ersucht daher eventualiter um unentgeltliche Rechtspflege (Beschwerde Art. 17 S. 72 f.). Dem Gesuch ist die Grundlage entzogen, da mit der Abweisung der Beschwerde einer Freigabe der beschlagnahmten Verm�genswerte an den Beschwerdef�hrer gem�ss Ziff. XI.3.3 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids nichts mehr entgegensteht.