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Timestamp: 2016-10-21 20:16:31
Document Index: 77238375

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 27', 'Art. 68', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_429/2012 (15.10.2012)
6B_429/2012
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 26. Juni 2012.
X.________ wird vorgeworfen, sie habe als Lenkerin eines Fahrzeugs am 18. Oktober 2009, um 03.21 Uhr, an einer Kreuzung in Z�rich ein Lichtsignal, welches bereits seit 0,8 Sekunden rot angezeigt habe, durch �berfahren der weissen Haltelinie missachtet.
Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach X.________ mit Urteil vom 26. Juni 2012 im Berufungsverfahren gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 16. Januar 2012 der Verletzung der Verkehrsregeln (Missachten eines Rotsignals) im Sinne von Art. 90 Ziff. 1 SVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 SVG und Art. 68 Abs. 1bis SSV schuldig und b�sste sie mit Fr. 300.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von drei Tagen.
X.________ f�hrt Beschwerde ans Bundesgericht. Einen ausdr�cklichen Antrag stellt sie nicht. Sinngem�ss ersucht sie um Aufhebung des Urteils des Obergerichts und um einen Freispruch.
Es kann auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtenen Entscheid S. 6/7 E. 3), denen zuzustimmen und nichts beizuf�gen ist. Im �brigen spricht nichts daf�r, dass das Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, man habe sie vor der Vorinstanz nicht reden lassen, sondern ihren Vortrag "mit grimmigen Grimassen" abgebrochen, richtig sein k�nnte. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdef�hrerin (vgl. act. 11) ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).