Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/esth-2006/hin7a.html
Timestamp: 2018-12-13 00:36:31
Document Index: 51379078

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7']

Vorleistungen, die in Erfüllung eines zu einem späteren Zeitpunkt noch zu vollziehenden Anschaffungsgeschäfts erbracht werden (>BFH vom 2.6.1978 - BStBl II S. 475 und vom 21.11.1980 - BStBl 1981 II S. 179).
Keine Anzahlungen auf Anschaffungskosten sind Zahlungen gelegentlich eines Anschaffungsgeschäfts, durch die eine Tilgung der Kaufpreisschuld nicht eintritt (>BFH vom 4.3.1983 - BStBl II S. 509).
Eine Wechselhingabe kann nicht als in Erfüllung eines Anschaffungsgeschäfts erbracht angesehen werden, wenn sie für den Empfänger keinen wirtschaftlichen Wert hat (>BFH vom 28.11.1980 - BStBl 1981 II S. 286).
4 % für Fliesenarbeiten im Sanitärbereich,
Soweit einzelne der genannten Leistungen nicht anfallen, wird der jeweilige Prozentsatz anteilig auf die übrigen Raten verteilt.
>BMF vom 10.12.1997 (BStBl I S. 1019).
Über die Teilbeträge nach § 3 Abs. 2 MaBV hinausgehende Zahlungen sind nicht willkürlich, wenn der Bauträger Sicherheit nach § 7 MaBV geleistet hat und keine Anhaltspunkte für eine willkürliche Zahlung gegeben sind (>BFH vom 14.1.2004 - BStBl II S. 750).
Anzahlungen sind nicht schon im Zeitpunkt der Diskontierung des Wechsels aufgewendet, wenn der Diskonterlös für die Laufzeit des Wechsels auf einem Festgeldkonto angelegt wird und der Diskontnehmer während der Laufzeit des Wechsels nicht über den Wechselgegenwert verfügen kann (>BFH vom 30.10.1986 - BStBl 1987 II S. 137).
Zeitpunkt der Anzahlung ist grundsätzlich der Zeitpunkt, in dem der Schuldner seiner Bank den Überweisungsauftrag erteilt hat (>BFH vom 22.5.1987 - BStBl II S. 673).
An einem im April 01 angeschafften beweglichen Wirtschaftsgut mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren, für das im Jahr 01 die nach § 7g EStG zulässigen Sonderabschreibungen von 20 % und die lineare AfA in Anspruch genommen worden sind, werden nachträgliche Herstellungsarbeiten vorgenommen und im Jahr 05 beendet. Die nachträglichen Herstellungskosten entstehen im Dezember 04 und im Januar 05.
a) 3 x 10 % von 10.000 EUR - 3.000 EUR
b) 20 % von 10.000 EUR - 2.000 EUR
Buchwert 31.12.03 5.000 EUR
nachträgliche Herstellungskosten 04 + 1.800 EUR
a) 10 % von 11.800 EUR - 1.180 EUR
b) 20 % von 11.800 EUR 2.360 EUR
abzüglich bisherige Sonderabschreibungen 2.000 EUR - 360 EUR
Buchwert 31.12.04 5.260 EUR
nachträgliche Herstellungskosten 05 + 200 EUR
a) 10 % von 12.000 EUR - 1.200 EUR
b) 20 % von 12.000 EUR 2.400 EUR
abzüglich bisherige Sonderabschreibungen 2.360 EUR - 40 EUR
Restwert 31.12.05 4.220 EUR
Herstellungskosten 100.000 EUR
Erhöhte Absetzungen 01 bis 02: 2 x 10 % von 100.000 EUR - 20.000 EUR
Buchwert 31.12.02 80.000 EUR
Zuschuss 03 - 40.000 EUR
Erhöhte Absetzungen 03 bis 08: 6 x 10 % von 60.000 EUR = - 36.000 EUR
Erhöhte Absetzungen 09 (Rest) - 4.000 EUR
Buchwert 31.12.09 0 EUR
Erhöhte Absetzungen 03: 10 % von 60.000 EUR - 6.000 EUR
Buchwert 31.12.03 34.000 EUR
Rückforderung Zuschuss 04 + 40.000 EUR
Erhöhte Absetzungen 04 bis 10: 7 x 10 % von 100.000 EUR - 70.000 EUR
Restwert 31.12.10 4.000 EUR
Herstellungskosten 500.000 EUR
Abschreibungen 01 bis 03: 3 x 4 % = 12 % = - 60.000 EUR
Sonderabschreibungen 50 % = - 250.000 EUR
Abschreibungen 04 und 05: 2 x 4 % = 8 % = - 40.000 EUR
Restwert 31.12.05 = Bemessungsgrundlage ab 06 150.000 EUR
Vom Jahr 06 an beträgt die AfA jeweils 5 % = 7.500 EUR jährlich.
Die AfA nach § 7 Abs. 5 EStG gehört nicht zu den erhöhten Absetzungen (>BFH vom 25.5.2004 - BStBl II S. 783). § 7a Abs. 4 EStG bezieht sich nur auf die kumulative Inanspruchnahme von Sonderabschreibungen und degressiver AfA in ein und demselben VZ (>BFH vom 14.3.2006 - BStBl II S. 799).
Sind Wirtschaftsgüter mehreren Beteiligten zuzurechnen, so können erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen grundsätzlich nur einheitlich von allen Beteiligten in Anspruch genommen werden (>BFH vom 7.8.1986 - BStBl II S. 910).
->R 21.6 Abs. 1 Satz 3.
Nur der Gesellschafter, nicht die Personengesellschaft, ist zur Inanspruchnahme der erhöhten Absetzungen berechtigt. Scheidet ein Gesellschafter nach Durchführung der begünstigten Maßnahmen aus der Gesellschaft aus und übernehmen die übrigen Gesellschafter dessen Anteil (Anwachsung), so sind jedem der verbliebenen Gesellschafter nur in Höhe seiner ursprünglichen Beteiligung begünstigte Herstellungskosten zuzurechnen (>BFH vom 17.7.2001 - BStBl II S.760).
Übernimmt im Rahmen der Liquidation einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft ein Gesellschafter das weitgehend aus einem einzigen Wirtschaftsgut bestehende Gesellschaftsvermögen im Wege der Übertragung von Aktiva und Passiva, liegt hierin keine Anschaffung eines Unternehmens, sondern eine Gesamtrechtsnachfolge des zuletzt verbleibenden Gesellschafters in das Gesellschaftsvermögen der Gesellschaft (>BFH vom 25.6.2002 - BStBl II S. 756).
Teilherstellungskosten sind die Aufwendungen, die bis zum Ende des Wirtschaftsjahres durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Wirtschaftsgutes entstanden sind (>BFH vom 15.11.1985 - BStBl 1986 II S. 367).
Anzahlungen auf Teilherstellungskosten sind nicht begünstigt (>BFH vom 10.3.1982 - BStBl II S. 426).
Das nach § 7a Abs. 8 EStG erforderliche Verzeichnis braucht erst im Zeitpunkt der Inanspruchnahme der erhöhten Absetzungen oder Sonderabschreibungen erstellt zu werden (>BFH vom 9.8.1984 - BStBl 1985 II S. 47).
Willkürlich geleistete Zahlungen sind keine Anzahlungen (>BFH vom 3.2.1987 - BStBl II S. 492).