Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_31_05_2012_3_StR_438_11_Wirksame_Einfuehrung_von_Telefon-d5022184.html
Timestamp: 2017-01-20 20:40:21
Document Index: 178419158

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 97', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 261', '§ 349', '§ 349', '§ 261', 'BGH', 'BGH']

BGH, 31.05.2012 - 3 StR 438/11 - Wirksame Einführung von Telefonaten in die strafgerichtliche Hauptverhandlung | Urteile auf anwalt24.de
BGH, 31.05.2012 Suche
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BGH, 31.05.2012 - 3 StR 438/11 - Wirksame Einführung von Telefonaten in die strafgerichtliche Hauptverhandlung
BundesgerichtshofBeschl. v. 31.05.2012, Az.: 3 StR 438/11Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 31.05.2012Referenz: JurionRS 2012, 17428Aktenzeichen: 3 StR 438/11 Verfahrensgang:vorgehend:LG Mönchengladbach - 15.07.2011Rechtsgrundlagen:§ 261 StPO§ 349 Abs. 2 StPOVerfahrensgegenstand:wegen zu 1.: Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu 2.: Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a. Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer am 31. Mai 2012 einstimmig beschlossen: Tenor:Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Mönchengladbach vom 15. Juli 2011 werden als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO). Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen. Zu der Rüge, das Landgericht habe entgegen § 261 StPO den Inhalt von drei Telefonaten im Urteil verwertet, obwohl diese nicht Inbegriff der Hauptverhandlung geworden waren, bemerkt der Senat ergänzend zu den zutreffenden Erwägungen des Generalbundesanwalts: Die Revision trägt vor, die Telefonate seien weder im Selbstleseverfahren noch im Wege des Augenscheins (Anhören der Mitschnitte) in die Hauptverhandlung eingeführt worden. Damit ist der behauptete Rechtsfehler nicht dargetan, denn der Vortrag lässt die Möglichkeit offen, dass der Inhalt der Telefonate durch Verlesen des TKÜ-Auswertungsvermerks in die Hauptverhandlung eingeführt worden ist. Becker Pfister Hubert Schäfer Menges Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
BGH, 31.05.2012BGH, 31.05.2012
11.11.2016 - 395 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Robin Schmid aus Schwäbisch GmündVerschärfung und Erweiterung des Sexualstrafrechts in KraftDas lang kontrovers diskutierte „Gesetz zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung“, ist nun am 10.11.2016 in Kraft getreten. Es führt zu einer Verschärfung im Sexualstrafrechts.… mehr