Source: https://de.scribd.com/document/77549064/Module-MuK
Timestamp: 2020-07-04 22:33:08
Document Index: 286519292

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 2', '§ 42', '§ 16', '§ 2', '§ 10', '§ 10', '§ 5', '§ 16', '§ 10', '§ 4', '§ 16', '§ 3', '§ 3', '§ 11', '§ 88', '§ 9', '§ 16', '§ 16', '§ 12', '§ 15', '§ 15', '§ 14', '§ 16', '§ 18', '§ 10', '§ 20', '§ 21', '§ 17', '§ 91', '§ 108', '§ 1', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§10', '§ 10', '§ 10', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 4', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 23']

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DI E SPRACH-, LITERATUR-, UN D MEDI ENWISSENSCHAFTLICH EN BA-STUDIENGÄNGE DER UNIVERSITÄT HAMBURG
ANGLISTIK / AMERIKANISTIK DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR FINNOUGRISTIK / URALISTIK FRANZÖSISCH GEBÄRDENSPRACHDOLMETSCHEN GEBÄRDENSPRACHEN ITALIENISCH KATALANISCH (NEBENFACH) KLASSISCHE PHILOLOGIE
NEOGRÄZISTIK UND BYZANTINISTIK PORTUGIESISCH SLAVISTIK SPANISCH
STUDIEN- UND MODULHANDBUCH BA-STUDIENGANG
MEDI EN- U N D
FACH BEREICH SPRACHE, LITERATUR UND MEDIEN I
Allgemeine Informationen zum BA-Studium
1.1. Curricularbereiche des Studiengangs
1.2. Phasengliederung des Studiengangs
1.3. Allgemeine Berufsquali ﬁzierende Kompetenzen (ABK)
1.4. Anmeldung zu Modulen und Lehrveranstaltungen über STiNE
1.5. Teilzeitstudium
1.6. Studienaufenthalt im Ausland
1.7. Beratungs- und Betreuungsangebote
Fachspezi ﬁsche Informationen
Medien- und Kommunikationswissenschaft im Haupt- und Nebenfach
2.1. Studienziele
2.2. Studieninhalte
2.3. Studienstruktur
2.4. Berufsmöglichkeiten
3. Prüfungsordnung für Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)
4. Fachspezi ﬁsche Bestimmungen für den Bachelorstudiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft
Sie haben sich an der Universität Hamburg für einen Studiengang mit dem Abschluss „Bache- lor of Arts“ (BA) eingeschrieben und sich für das Haupt- bzw. Nebenfach Medien- und Kom- munikationswissenschaft entschieden. Die Regelstudienzeit dieses zulassungsbeschränkten Faches beträgt sechs Semester. Die Besonderheit des Faches Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universi- tät Hamburg besteht in der innerhalb der deutschen Studienlandschaft einzigartigen Zusam- menführung medien- und kommunikationswissenschaftlicher Inhalte. Es werden sowohl Se- minare zum Bereich der Medienangebote als auch zur Medienwirkung angeboten.
Zum Aufbau des Studien- und Modulhandbuches
Im ersten Abschnitt dieses Studien- und Modulhandbuches erhalten Sie wichtige Informati- onen zum Aufbau und zur Struktur der Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Im zweiten Abschnitt können Sie sich über die Studien- und Qualiﬁ kationsziele des Faches Me- dien- und Kommunikationswissenschaft informieren. Im dritten Abschnitt sind die für den Ab- lauf Ihres Studiums relevanten Rechtstexte, die Prüfungsordnung für die Studiengänge mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ sowie die Fachspeziﬁschen Bestimmungen für das Haupt- und Nebenfach Medien- und Kommunikationswissenschaft dokumentiert. Dort ﬁnden Sie auch die Studienverlauf-Tableaus und die Modulbeschreibungen Ihres Faches. Diese Broschüre sollte während des gesamten Bachelorstudiums Ihr ständiger Begleiter sein. Bitte lesen Sie die einzelnen Abschnitte sorgfältig durch. Das Studien- und Modulhand- buch legt nicht nur verbindlich fest, in welcher Reihenfolge Lehrveranstaltungen besucht und Prüfungen abgelegt werden müssen. Es verpﬂ ichtet auch die Lehrenden zur Einhaltung der in den Rechtstexten formulierten Vorgaben für Ihren Studiengang. Darüber hinaus soll Ihnen di- ese Broschüre als Leitfaden zur selbstständigen Orientierung auf dem Weg zu einem erfolg- reichen Bachelorabschluss dienen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude beim Studium an der Universität Hamburg.
Die Bachelorstudiengänge erstrecken sich in der Regel über drei Studienjahre bzw. sechs Se- mester. Bei der Wahl eines sprachlehrintensiven Faches (Finnougristik / Uralistik, Gebärden- sprachen, Gebärdensprachdolmetschen, Italienisch, Klassische Philologie, Portugiesisch, Sla- vistik) als Haupt- oder Nebenfach verlängert sich die Regelstudienzeit um je ein Semester.
1.1. Curricularbereiche der Studiengänge
Alle Studiengänge der Universität Hamburg mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ bestehen aus vier voneinander unabhängigen Studienbereichen, die auch als Curricularbereiche be- zeichnet werden:
Allgemeine Berufsquali- ﬁ zierende Kompetenzen (ABK)
90 LP bzw. 120 LP
45 LP bzw. 75 LP
Abb. 1: Anteile der Curricularbereiche im Bachelorstudiengang
• Das Hauptfach bildet den Kernbestandteil Ihres Bachelorstudiums. Sie erwerben grundlegende fachwissenschaftliche Quali ﬁ kationen und erlangen die Kompetenz zur kritischen Auseinandersetzung mit den Theorien und Methoden des von Ihnen gewählten Faches sowie zur selbstständigen Formulierung und Bearbeitung wissen-
schaftlicher Problembereiche. Die vermittelten kommunikativen, kulturellen und medialen Kompetenzen stellen wesentliche Schlüsselqualiﬁkationen für ein breites beruﬂiches Spektrum dar. In Ihrem Hauptfach belegen Sie Module in einem Gesamt- umfang von 90 Leistungspunkten (LP), im Falle eines sprachlehrintensiven Hauptfa- ches (im Bereich SLM: Finnougristik / Uralistik, Gebärdensprachen, Italienisch, Klassische Philologie, Portugiesisch, Slavistik) in einem Gesamtumfang von 120 LP.
• Im Nebenfach erwerben Sie zusätzliche wissenschaftliche Quali ﬁ kationen in einer weiteren Disziplin. Sie belegen in einem Nebenfach aus dem SLM-Bereich Module in einem Gesamtumfang von 45 LP, im Falle eines sprachlehrintensiven Neben- faches (im Bereich SLM: Finnougristik / Uralistik, Gebärdensprachen, Gräzistik, Italienisch, Portugiesisch) in einem Gesamtumfang von 75 LP.
• Der Curricularbereich Allgemeine Berufsqualiﬁzierende Kompetenzen (ABK) dient der Orientierung über mögliche Berufsfelder, dem Sammeln berufspraktischer Er- fahrungen sowie dem Erwerb berufsorientierender Kompetenzen. Im ABK-Bereich belegen Sie Module in einem Gesamtumfang von 27 LP.
• Im Wahlbereich können Sie Lehrveranstaltungen aus dem gesamten Lehrangebot der Universität Hamburg frei nach Neigung und Interesse belegen. (Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ggf. die Zugangsbeschränkungen für einzelne Lehrveran- staltungen/Module). Der Wahlbereich dient der individuellen Proﬁ lbildung und zur Vertiefung eines fächerübergreifenden Orientierungswissens. Im Wahlbereich bele- gen Sie Module und Lehrveranstaltungen in einem Gesamtumfang von 18 LP.
► Die Darstellung der Studieninhalte, Qualiﬁkationsziele sowie der Studienstruktur des ge- wählten Hauptfaches bzw. Nebenfaches ﬁ nden Sie in Abschnitt 2. Der Curricularbereich ABK wird in Abschnitt 1.3. vorgestellt.
Das Bachelorstudium umfasst drei Phasen: Einführungsphase, Aufbauphase und Vertiefungs- phase. In den drei Studienphasen müssen die jeweils zugeordneten obligatorischen bzw. wahl- obligatorischen Module absolviert werden. Die Module bestehen in der Regel aus mehreren Lehrveranstaltungen und schließen mit einer Modulprüfung bzw. mehreren Teilmodulprü- fungen ab. In den Modulbeschreibungen der Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen werden die Quali ﬁ kationsziele, die Inhalte, sowie die Lehr- und Prüfungsformen der Module Ihres Haupt- bzw. Nebenfaches detailliert beschrieben. Im letzten Semester des Bachelorstudiums wird im Hauptfach das Abschlussmodul belegt. Im Verlauf des Abschlussmoduls wird eine umfangreichere wissenschaftliche Hausarbeit ver- fasst. Für die Anfertigung der Hausarbeit besteht eine Bearbeitungsfrist von acht Wochen. Das Studium wird mit einer 30-minütigen mündlichen Prüfung im Hauptfach beendet.
Abschlussmodul (nur im Hauptfach)
Abb. 2: Phasengliederung des Bachelorstudiums
1.3. Allgemeine Berufsqualifizierende Kompetenzen (ABK)
Da Absolventinnen und Absolventen eines sprach-, literatur- oder medienwissenschaftlichen Faches sehr viele Berufsfelder offen stehen, dient der fächerübergreifende Curricularbereich Allgemeine Berufsqualiﬁzierende Kompetenzen (ABK) der Orientierung über mögliche Be- rufsfelder, dem Sammeln berufspraktischer Erfahrungen im Rahmen eines von den Studieren- den selbst gewählten Praktikums, dem Erwerb überfachlicher, berufsorientierter Schlüssel- und Zusatzquali ﬁ kationen sowie dem Erlernen der Techniken wissenschaftlichen Arbeitens. Der ABK-Bereich umfasst im Pﬂichtbereich 15 % (27 LP) des Gesamtworkloads eines Bache- lorstudiums und besteht aus insgesamt drei aufeinander aufbauenden Modulen. Im ABK-Einführungsmodul (ABK-E) (1. bis 3. Semester) erkunden Sie aktiv und intensiv ein exemplarisches Berufsfeld Ihrer Wahl. Zusätzlich erwerben Sie fächerübergreifende sozi- ale, kommunikative, interkulturelle, methodische und selbstbezogene Kompetenzen, die nicht nur die Grundlage für ein erfolgreiches Studium bilden, sondern sich auch auf nahezu jede spätere Berufstätigkeit übertragen lassen. Im ABK-Aufbaumodul (ABK-A) (2. bis 4. Semester) stehen erste berufspraktische Erfah- rungen im Vordergrund. Sie absolvieren ein mindestens sechswöchiges Praktikum. In einem Seminar zur Berufs- und Bewerbungspraxis bewerben Sie sich gemeinsam mit anderen Stu- dierenden um die Praktika Ihrer Wahl und bereiten sich intensiv darauf vor bzw. tauschen sich über bereits abgelegte Praktika aus. Sie haben in dieser Phase die Möglichkeit, Ihre bis dahin entwickelten Berufswünsche zu überprüfen und sich auf einen möglichen späteren Berufsein- stieg vorzubereiten. Zusätzlich werden die Schlüsselquali ﬁ kationen aus dem ersten Modul weiterentwickelt bzw. um speziﬁsch berufsbezogene Schlüsselqualiﬁ kationen erweitert. Im ABK-Vertiefungsmodul (ABK-V) (3. bis 6. bzw. 7. Semester) wird das bislang in ein- zelnen Berufsfeldern erworbene Wissen zu einem berufskundlichen Überblick über Berufs- felder und Branchen für Geisteswissenschaftler vervollständigt und dient damit zur Wei- terentwicklung und Konkretisierung von Berufswünschen und -perspektiven. Die Schlüsselquali ﬁ kationen aus den ersten beiden Modulen werden weiterentwickelt bzw. um speziﬁ sch berufsbezogene Schlüsselqualiﬁ kationen erweitert. In den ABK-Modulen werden insgesamt 25 LP erworben. In den Einführungsmodulen des Hauptfaches werden für das Erlernen der Techniken wissenschaftlichen Arbeitens weitere 2 LP vergeben, die dem ABK-Bereich zugerechnet werden. Die ABK-Studien- und Prüfungslei- stungen im Umfang von 27 LP sind zu erbringen, um das Bachelor-Studium erfolgreich ab-
schließen zu können. Die Ergebnisse ﬂ ießen jedoch nicht in die Gesamtnote des Bachelor- Studiums ein und werden daher in der Regel nicht benotet.
► Die obligatorischen Module des ABK-Bereichs werden in den Fachspezi ﬁ schen Bestim-
mungen (siehe Abschnitt 4) einzeln vorgestellt und beschrieben. Über Ziele und Gliederung des Curricularbereichs ABK informiert ausführlich die Arbeitsstelle Studium und Beruf (www.uni-hamburg.de/astub).
Die Anmeldung zu allen Modulen und Lehrveranstaltungen erfolgt online über das Studien- Infonetz STiNE. Ihre persönlichen Zugangsdaten mit einer Benutzerkennung sowie einem Kennwort werden zusammen mit den Semesterunterlagen vor Aufnahme des Studiums ver- schickt. Die Anmeldung kann über das Internet (www.stine.uni-hamburg.de) von jedem Ort aus erfolgen. Die Anmeldephasen für das Winter- bzw. Sommersemester ﬁ nden Sie unter www.info.stine.uni-hamburg.de/anmeldephasen.htm.
► Ausführliche Informationen zu STiNE erhalten Sie im Internet unter der Adresse:
www.info.stine.uni-hamburg.de. Bitte berücksichtigen Sie auch die studiengangs- und fach-
spezi ﬁ schen Informationen auf den jeweiligen Internetseiten Ihrer Institute.
In allen Fächern der Fachbereiche Sprache, Literatur und Medien I+II kann ein Teilzeitstu- dium absolviert werden. Der Status eines/einer Teilzeitstudierenden kann durch die Vorlage entsprechender Bescheinigungen im Zuge des Einschreibungs- bzw. Rückmeldungsverfahrens für das jeweils folgende Studienjahr beantragt werden. Detaillierte Auskünfte hierzu erteilt die Abteilung Service für Studierende (www.verwaltung.uni-hamburg.de/vp-1/3/33/Teilzeit. html). Für Teilzeitstudierende verlängern sich die Fristen, in denen die obligatorischen Modul- prüfungen abgelegt werden müssen, in der Weise, dass ein Fachsemester zwei Hochschulse- mestern entspricht. Die Frist, in der die Module eines Fachsemesters erfolgreich zu absolvie- ren sind, erhöht sich bei einsemestrigen Modulen auf ein Studienjahr. Bei Modulen, die sich normalerweise über zwei Semester erstrecken, erhöht sich diese Frist auf zwei Studienjahre. Für das Semester, in dem das Abschlussmodul studiert werden soll, ist ein Teilzeitstudium aus- geschlossen.
► Die Regelungen zum Teilzeitstudium ﬁ nden Sie in den Fachspeziﬁ schen Bestimmungen in
Abschnitt 4. Bitte wenden Sie sich darüber hinaus an Ihre Studienfachberaterin oder Ihren Studienfachberater.
Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, das Studium Ihres Haupt- bzw. Ihres Nebenfaches durch einen Aufenthalt an einer Universität im Ausland zu vertiefen. Mobilitätsfenster für ent- sprechende Auslandsaufenthalte können nach individueller Absprache mit den Studienfachbe- raterinnen und -fachberatern des entsprechenden Faches bedarfsorientiert eingerichtet werden (learning agreements). In der Regel können Auslandsaufenthalte in der Aufbauphase des BA- Studiums sowie in der vorlesungsfreien Zeit zwischen den Semestern ermöglicht werden. Die an Universitäten im Ausland erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen werden, sofern eine Gleichwertigkeit mit entsprechenden Studien- und Prüfungsleistungen an der UHH gegeben ist, grundsätzlich angerechnet (vgl. § 8 PO B.A.). Die Fächer der Fachbereiche SLM I+II unterhalten Austauschprogramme mit renom- mierten Partner-Instituten in ganz Europa sowie im außereuropäischen Ausland. Nähere Infor- mationen zu den Austauschprogrammen (z. B. ERASMUS, SOKRATES) ﬁ nden Sie unter:
http://www.slm.uni-hamburg.de/Sokrates/partnersok.html Bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz im Ausland unterstützt Sie die fach- bereichseigene Arbeitsstelle Studium und Beruf (AStuB): http://www.astub.uni-hamburg.de Hinweise zu ﬁ nanziellen Fördermöglichkeiten und verschiedenen orts- und fachgebun- denen Stipendienprogrammen für ein Auslandsstudium ﬁnden Sie auf der Homepage der Ab- teilung Internationales: http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/vp-2/5/erasmus5.html
In der Woche vor Beginn der Vorlesungszeit ﬁndet für alle Studienanfängerinnen und -anfän- ger eine einwöchige Orientierungseinheit (OE) statt. Hier erhalten Sie von Lehrenden und Stu- dierenden Ihres Faches grundlegende Informationen zu Aufbau und Verlauf des Bachelorstudi- ums. In der Einführungsphase sind Sie darüber hinaus verp ﬂ ichtet, an einer Studienfach- beratung teilzunehmen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, an EinstiegSLM teilzunehmen. In diesem dreiseme- strigen Mentoringprogramm werden in regelmäßigen Gruppensitzungen und individuellen Sprechstunden zentrale Prinzipien einer umsichtigen Studienplanung sowie Formen effektiven Zeitmanagements besprochen. Zudem werden Kenntnisse über die Universität als selbstver- waltete Institution vermittelt. Die Teilnahme an dem Mentoring wird allen Studierenden eines sprach-, literatur- oder medienwissenschaftlichen Hauptfachs dringend empfohlen.
► Informationen zu den verschiedenen Beratungs- und Betreuungsangeboten der Fachberei- che Sprache, Literatur und Medien I+II ﬁ nden Sie im Internet unter www.slm.uni-hamburg.de sowie auf der Homepage Ihres Instituts (www.slm.uni-hamburg.de/fb07institute.html). Hin- weise zum Mentoringprogramm EinstiegSLM ﬁ nden Sie unter www.slm.uni-hamburg.de/ EinstiegSLM.
Das Studium des Bachelor-Studiengangs Medien- und Kommunikationswissenschaft soll der Erlangung von Medienkompetenz in sowohl methodisch-praktischer als auch reﬂ exiv-analy- tischer Hinsicht dienen. Angestrebt wird insbesondere die Fähigkeit, medien- und kommuni- kationswissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Theorien auf die medienpraktische Ar- beit zu beziehen und ihr Potenzial der kreativen Anregung, Reﬂexion, Kritik und Innovation zu nutzen. In der Einführungsphase werden grundlegende Kenntnisse zu den Gegenstandsbereichen und Forschungsschwerpunkten der Medien- und Kommunikationswissenschaft vermittelt. Be- rücksichtigung ﬁ nden auch Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Die theoretischen und methodischen Grundkenntnisse, welche die Studierenden in der Einführungsphase erwer- ben, bilden die Basis für die anschließende Aufbauphase. Sie umfasst erste Vertiefungen in unterschiedlichen Bereichen der Medienanalyse, -geschichte und -theorie. Darüber hinaus werden in zwei Wahlp ﬂ ichtmodulen praxisbezogene Kenntnisse vermittelt. Die Module der Vertiefungsphase bieten die Möglichkeit, innerhalb der bis dahin vermittelten Gegenstandsbe- reiche weitere Schwerpunkte zu bilden. Die Studierenden sollen fundierte wissenschaftliche Kompetenzen als Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang sowie als Basis für die beruﬂ iche Praxis erwerben.
Gegenstände des Faches sind verschiedene Modelle und Phasen der Mediengeschichte (mit dem Schwerpunkt szenische Medien und technische Massenmedien), die Gestaltung und Dra-
maturgien von Medienangeboten, Einblicke in verschiedene Medien- und Kommunikations- systeme, die verschiedenen Ansätze und Kernthesen von Medientheorien sowie die Forschung zur Medienwirkung und -nutzung. Darüber hinaus wird ein Überblick über Methoden und Me- thodologie der Medien- und Kommunikationswissenschaft vermittelt. Das mit dem Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft verknüpfte Studien- angebot im Bachelor-Studiengang Deutsche Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt The- ater und Medien umfasst u.a. die Analyse von Medienprodukten (Filme, Fernseh- und Radio- sendungen, Videoproduktionen usw.), Mediengeschichte, Medientheorie sowie die Programm- und Institutionsanalyse.
Der Hauptfach-Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft gliedert sich in eine Einführungsphase, eine Aufbauphase und eine Vertiefungsphase. Die Einführungsphase um- fasst 3 Module. Sie beginnt im 1. Semester und endet im 3. Semester. Die Aufbauphase um- fasst 4 Module. Sie beginnt im 2. Semester und endet im 4. Semester. Die Vertiefungsphase umfasst 1 Modul. Sie beginnt im 3. Semester und endet im 6. Semester (siehe Studiengang- Tableau 1, Seite 30). Im Nebenfach-Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft werden insgesamt fünf Module studiert, jeweils zwei Einführungs- und Aufbaumodule sowie ein Vertiefungsmo- dul (siehe Studiengang-Tableau 2, Seite 31).
Das Bachelor-Studium des Hauptfaches Medien- und Kommunikationswissenschaft quali ﬁ - ziert für diejenigen medienbezogenen Berufsfelder, die mit der Planung, Konzeption und Pro- duktion von Medienangeboten befasst sind. Dazu zählen insbesondere Medienplanung, Medi- enforschung, Producing, Dramaturgie, Content Management, Medienkritik, Öffentlichkeitsarbeit, Politikberatung und redaktionelle Tätigkeiten. Zusätzliche Qualiﬁ kati- onen werden durch ein Nebenfach vermittelt. Generell unterliegt der Arbeitsmarkt für Studierende der Geisteswissenschaften Schwan- kungen und ändert sich ständig. Studierende sollten sich sowohl vor Aufnahme als auch wäh- rend des Studiums über spätere Berufsmöglichkeiten informieren und ihre Studienabsichten im Hinblick auf eine aussichtsreiche Fächerwahl bzw. nützliche Zusatzquali ﬁ kationen überprüfen. Dabei werden sie von der Arbeitsstelle Studium und Beruf (AStuB) und durch das obligatorische Lehrangebot im Curricularbereich Allgemeine Berufsqualiﬁ zierende Kompe- tenzen (ABK) unterstützt.
PRÜFUNGSORDNUNG B.A.
Prüfungsordnung der Fakultät für Geisteswissenschaften für Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)
vom 23. November 2005 mit den Änderungen vom 5. Juli 2006
[nicht amtliche Fassung]
Diese Prüfungsordnung regelt die allgemeine Struktur und das Prüfungsverfahren für alle Stu- diengänge der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) oder Baccalaurea Artium bzw. Baccalaureus Artium (B.A.); sie wird ergänzt durch Fachspezi ﬁ sche Bestimmungen für die einzelnen Studiengänge.
(1) Studienziel der Bachelorstudiengänge ist die Vermittlung von grundlegenden fach- lichen, methodischen und allgemeinen berufsqualiﬁzierenden Kompetenzen, die für die einschlägige beruﬂ iche Praxis und ein Master-Studium befähigen. Dabei wird im Rahmen einer exemplarischen wissenschaftlichen Vertiefung (Hauptfach) die Fähig- keit vermittelt, sowohl spezielle Anwendungen als auch übergreifende Zusammen- hänge selbstständig erschließen zu können. Im Regelfall werden zusätzliche wissen- schaftliche Qualifikationen durch ein Nebenfach vermittelt. Neben der fachwissenschaftlichen Ausbildung umfasst das Studium zudem auch die Vermitt- lung Allgemeiner Berufsqualiﬁzierender Kompetenzen (ABK). Die konkreten Studi- enziele enthalten die Fachspeziﬁ schen Bestimmungen. (2) Durch eine bestandene Bachelorprüfung wird nachgewiesen, das in den jeweiligen Fachspeziﬁ schen Bestimmungen beschriebene Studienziel erreicht zu haben.
(3) Die bestandene Bachelorprüfung ist ein erster berufsqualiﬁ zierender Abschluss, für den der akademische Grad Bachelor of Arts (B.A.) oder Baccalaurea Artium bzw. Baccalaureus Artium (B.A.) verliehen wird. (4) Die organisatorische Durchführung der Studiengänge wird in den Fachspeziﬁ schen Bestimmungen geregelt. (5) Die Auswahlkriterien und besondere Zugangsvoraussetzungen zum Bachelorstu- dium sind in gesonderten Satzungen für die jeweiligen Studiengänge geregelt.
§ Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich aller Prüfungen, der Bachelorarbeit, der ggf. in den Studiengang eingeordneten berufspraktischen Tätigkeiten und Exkursi- onen sechs Semester. Durch das Lehrangebot gemäß den Fachspeziﬁ schen Bestim- mungen und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens ist sicherzustellen, dass das Ba- chelorstudium einschließlich sämtlicher Prüfungen innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(2) In besonders begründeten Ausnahmefällen kann für Studiengänge mit Fächern, die für ein ordnungsgemäßes Studium Sprachkenntnisse auf einem bestimmten Niveau voraussetzen, die Regelstudienzeit um bis zu zwei Semester verlängert werden. Nä- heres regeln die Fachspeziﬁ schen Bestimmungen. In den Ausnahmefällen, in denen ein Nebenfachwechsel nach Maßgabe der Universitäts-Zulassungssatzung (UniZS) frühestens zum dritten Fachsemester erfolgen kann, verlängert sich die Regelstudi- enzeit zur Erbringung der Studien- und Prüfungsleistungen des Nebenfachs um ein Semester.
§ Studienfachberatung
Die Studierenden sind verpﬂ ichtet, in der Einführungsphase an einer Studienfachbe-
ratung teilzunehmen. Die Studienfachberatung erfolgt in der Regel durch Lehrende des Studiengangs. Studierende, die die Regelstudienzeit gemäß § 2 überschritten haben, müssen inner- halb von zwei Semestern nach dem Ende der Regelstudienzeit an einer Studienfach- beratung durch Lehrende des Studiengangs teilnehmen, wenn sie nicht bis zum Ende dieses Zeitraums zu den noch ausstehenden Prüfungsleistungen angemeldet sind. Studierende, die nicht an der Studienfachberatung wegen Überschreiten der Regel- studienzeit teilnehmen, werden gemäß § 42 Absatz 2 Nummer 7 HmbHG exmatriku- liert.
(3) Für Prüfungsleistungen mit zweifacher Wiederholungsmöglichkeit, für die zum Zeitpunkt der Studienfachberatung nach Absatz 2 noch keine Anmeldung erfolgt ist, sind mit Zustimmung des Prüfungsausschusses in der Studienfachberatung ange- messene Termine bzw. Fristen festzulegen. Werden die Termine bzw. Fristen nicht eingehalten, gelten die Prüfungsleistungen unbeschadet der Regelung des § 16 Ab- satz 1 als endgültig nicht bestanden.
Studien- und Prüfungsaufbau, Module und Leistungspunkte (LP)
(1) Die Grundstruktur eines B.A. in den geisteswissenschaftlichen Studiengängen be- steht aus einem Hauptfach, im Regelfall einem Nebenfach, Allgemeinen Berufsqua- liﬁ zierenden Kompetenzen (ABK) und einem freien Wahlbereich.
Das Studium gliedert sich in eine Einführungsphase, eine Aufbauphase und eine Ver-
tiefungsphase. Näheres regeln die Fachspeziﬁschen Bestimmungen. Sie regeln ins- besondere die Zuordnung der einzelnen Phasen zu bestimmten Fachsemestern. Der Bachelorstudiengang ist modular aufgebaut; Zahl, Umfang, Inhalte der Module
und die Modulvoraussetzungen sind in den Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen gere- gelt. Module können sein: Pﬂ ichtmodule, die obligatorisch sind, Wahlpﬂ ichtmodule, die aus einem vorgegebenen Katalog von Modulen auszuwählen sind, und frei wähl- bare Module (Wahlmodule). (4) Module sind in sich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten, die in der Regel aus mehreren inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen bestehen. In Modu- len wird eine Teilquali ﬁ kation des Quali ﬁkationsziels des jeweiligen Studiengangs vermittelt. Ein Modul schließt grundsätzlich mit einer Prüfung (Modulprüfung) ab. Die Arbeitsbelastung (Präsenz-, Selbststudium und Prüfungsaufwand) für die einzel- nen Module wird in Leistungspunkten (LP) ausgewiesen. Dabei entspricht 1 Leis- tungspunkt in der Regel einer Arbeitsbelastung von 30 Stunden. Der Gesamtumfang des Studiengangs umfasst einschließlich der Bachelorarbeit 180 Leistungspunkte. In den Fällen des § 2 Absatz 2 erhöht sich die Anzahl der Leistungspunkte um 30 pro Semester. Der Erwerb von Leistungspunkten ist an das Bestehen der Modulprü- fungen gebunden. (5) Die Bachelorprüfung besteht aus Modulprüfungen und der Bachelorarbeit bzw. einem Abschlussmodul. Das Abschlussmodul umfasst 12 Leistungspunkte und ﬁ n- det in der Regel im letzten Semester der Regelstudienzeit statt. Das Abschlussmodul setzt sich aus der Bachelorarbeit, die mindestens 8 Leistungspunkte umfassen muss, und – soweit die Fachspeziﬁschen Bestimmungen dies vorsehen – weiteren Modul- bestandteilen zusammen. (6) Die Bedingungen eines Teilzeitstudiums regeln die Fachspezi ﬁ schen Bestim- mungen. Voraussetzung ist eine Immatrikulation als Teilzeitstudierende bzw. Teil- zeitstudierender. Für das Semester, in dem die Abschlussarbeit vorgesehen ist, ist ein Teilzeitstudium ausgeschlossen. Lehrveranstaltungen, die nur im Jahresrhythmus angeboten werden, sind bei einem Teilzeitstudium im Regelfall bei der ersten Mög-
lichkeit zu absolvieren. Die Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen treffen für den Stu- dien- und Prüfungsaufbau weitere Regelungen, wie z. B. verbindliche Studienpläne oder individuelle Studienvereinbarungen. (7) Das Bachelorstudium muss grundsätzlich sofort aufgenommen werden, spätestens nach der zweiten Vorlesungswoche.
1. Vorlesungen;
2. Übungen;
3. Seminare;
4. Sprachlehrveranstaltungen;
5. Projektstudien/Projektseminare;
6. Berufspraktika;
7. Kolloquien.
In den Fachspeziﬁschen Bestimmungen können weitere Lehrveranstaltungsarten oder Kombi- nationen von Lehrveranstaltungsarten vorgesehen werden. Die Lehrveranstaltungen werden in der Regel in deutscher oder englischer Sprache oder der Zielsprache des Studiengangs abge- halten. Für Lehrveranstaltungen können die Fachspeziﬁschen Bestimmungen eine Anwesen- heitspﬂicht vorsehen. Näheres regeln die Fachspeziﬁschen Bestimmungen. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen setzt grundsätzlich eine Anmeldung voraus.
Die Teilnehmerzahl kann für einzelne Lehrveranstaltungen beschränkt werden, wenn dies zu deren ordnungsgemäßer Durchführung geboten ist. Die Beschränkung muss die Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer umfassen und ist in geeigneter Weise bekannt zu geben.
(1) Für die Organisation der Prüfungen, die Einhaltung der Bestimmungen dieser Ord-
nung und die weiteren durch diese Prüfungsordnung festgelegten Aufgaben werden Prüfungsausschüsse gebildet. Einem Prüfungsausschuss gehören an: drei Mitglieder aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer einschließlich der dieser Gruppe zuzuordnenden habilitierten Dozentinnen und Dozenten, ein Mitglied aus der Gruppe des akademischen Personals einschließlich der dieser Gruppe zuzu- ordnenden nicht habilitierten Dozentinnen und Dozenten sowie ein Mitglied aus der Gruppe der Studierenden. Die Mitglieder eines Prüfungsausschusses sowie deren Stellvertreterinnen und Stell- vertreter werden auf Vorschlag der jeweiligen Gruppe vom zuständigen Fakultätsor- gan gewählt. Die Amtszeit der Mitglieder und Stellvertreter bzw. Stellvertreterinnen beträgt zwei Jahre, die des studentischen Mitglieds ein Jahr. Die Wiederwahl eines Mitglieds ist möglich. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, wird ein Nachfolger für die restliche Amtszeit gewählt. Der Prüfungsausschuss wählt den Vorsitzenden oder die Vorsitzende sowie dessen Stellvertreter oder deren Stellvertreterin aus dem Kreise der dem Prüfungsausschuss angehörenden Mitglieder der Gruppe der Hoch- schullehrerinnen und Hochschullehrer. Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder, darunter der oder die Vorsitzende oder der oder die stellvertretende
Vorsitzende und ein weiteres Mitglied der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des oder der Vorsitzenden. Die studentischen Mitglieder wirken bei der Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen nicht mit. Die Beschlüsse des Prüfungsausschusses sind zu protokollieren. Der Prüfungsausschuss kann die Erledigung seiner Aufgaben für alle Regelfälle auf
die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen. (5) Der Prüfungsausschuss hat im Zusammenwirken mit dem Dekanat sicherzustellen, dass die Studien- und Prüfungsleistungen in den in dieser Ordnung festgesetzten Zeiträumen erbracht werden können. Der Prüfungsausschuss sorgt ferner dafür, dass die Termine für die Modulprüfungen rechtzeitig festgelegt und bekannt gegeben werden. (6) Die Mitglieder eines Prüfungsausschusses haben das Recht, den Prüfungen beizu- wohnen. Dieses Recht erstreckt sich nicht auf die Beschlussfassung über die Note und deren Bekanntgabe.
Die Mitglieder eines Prüfungsausschusses und deren Stellvertreter und Stellvertrete- rinnen unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende zur Verschwie- genheit zu verpﬂ ichten.
(8) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind der bzw. dem Studieren-
den unverzüglich schriftlich mit Begründung unter Angabe der Rechtsgrundlage mitzuteilen. Der Bescheid ist mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen. Der Prüfungsausschuss kann Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und andere Entscheidungen, die nach dieser Ordnung zu treffen sind, insbesondere die Bekannt- gabe der Melde- und Prüfungstermine sowie Prüfungsergebnisse, unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen mit rechtlich verbindlicher Wirkung durch Aushang beim Prüfungsamt, im Internet oder in sonstiger geeigneter Weise bekannt machen.
(1) Studienzeiten einschließlich berufspraktischer Tätigkeiten sowie Studien- und Prü- fungsleistungen an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule werden auf Antrag des Studierenden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. Stu- dienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig, wenn sie nach Art, Inhalt und Umfang den Anforderungen des jeweiligen Bachelorstudien- gangs im Wesentlichen entsprechen. Dabei wird kein schematischer Vergleich, son- dern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorgenommen. Eine Anerken- nung mit Au ﬂ agen ist möglich. (2) Absatz 1 gilt auch für Studienzeiten, Studienleistungen, Prüfungsleistungen, die in staatlich anerkannten Fernstudien und an anderen Bildungseinrichtungen, insbeson- dere im Rahmen von akkreditierten Studiengängen an staatlichen oder staatlich aner-
kannten Berufsakademien sowie an Fachhochschulen erbracht wurden, und für be- rufspraktische Tätigkeiten. Die Anerkennung von Sprachkenntnissen und berufspraktischen Tätigkeiten, die nicht bereits unter Absatz 1 fallen, kann in den Fachspeziﬁ schen Bestimmungen geregelt werden.
(3) Bei der Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, sind die von Kul- tusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzver- einbarungen sowie Absprachen der Universität Hamburg im Rahmen von Hoch- schulpartnerschaften bzw. Hochschulkooperationsvereinbarungen zu beachten.
Werden Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Abschlussnote einzubeziehen. Bei
nicht vergleichbaren Notensystemen wird die Prüfungsleistung mit „bestanden“ aus- gewiesen. Über die Anrechnung nach Absatz 1-4 entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag des bzw. der Studierenden. Dem Antrag sind die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen beizufügen.
(6) Die Anrechnung kann versagt werden, wenn mehr als die Hälfte der Modulprü- fungen oder die Bachelorarbeit anerkannt werden soll. Näheres regeln die Fachspe- ziﬁ schen Bestimmungen.
(1) Die Teilnahme an den Modulprüfungen setzt eine Anmeldung bei der für das Prü- fungsverfahren zuständigen Stelle (Prüfungsstelle) voraus. Die Anmeldung zur Mo- dulprüfung ist nach Ablauf der Anmeldefrist verbindlich. Wer in den Fällen des § 10 Absatz 1 Satz 2 an einer Prüfung aus Gründen, die er zu vertreten hat, nicht teil- nimmt oder nicht teilnehmen kann, hat keinen Anspruch auf die dieser Prüfung zuzu- ordnende Wiederholungsmöglichkeit. Wer in den Fällen des § 10 Absatz 2 Sätze 3 bis 8 an einer Prüfung aus Gründen, die er zu vertreten hat, nicht teilnimmt oder teilnehmen kann, verliert einen Prüfungsver- such. Wer wegen Fehlens der Zulassungsvoraussetzungen nicht teilnehmen kann, erhält zudem von der Prüfungsstelle eine Auﬂage zur Kompensation der fehlenden Zulassungsvoraussetzungen und nimmt bei Erfüllung der Au ﬂ age an der nächsten Wiederholungsprüfung teil. Wer die Au ﬂ age nicht erfüllt, verliert einen weiteren Prüfungsversuch. Der Zeitraum für die Anmeldung und das Anmeldeverfahren wird von der Prüfungs- stelle in geeigneter Weise bekannt gegeben. Der Prüfungsausschuss kann bei einer zweiten Wiederholungsprüfung die Zulassung von der Au ﬂ age abhängig machen, dass die oder der Studierende zuvor an einer Studienfachberatung teilgenommen hat. Ferner kann der Prüfungsausschuss in begründeten Ausnahmefällen bei einer Wie- derholungsprüfung eine abweichende Prüfungsart festlegen. (2) Sofern die Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen eine Anwesenheitsp ﬂ icht bei Lehrver-
anstaltungen vorsehen (vgl. § 5 Satz 4) ist die regelmäßige Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen Voraussetzung für die Zulassung zu einer Modulprüfung und für den Erwerb von Leistungspunkten. Regelmäßig teilgenom- men hat grundsätzlich, wer nicht mehr als 15 % der Lehrveranstaltungen eines Mo- duls versäumt hat. Ist das Versäumnis nicht zu vertreten, kann unter Au ﬂ age eine Zulassung zum Prüfungstermin erfolgen. Der Grund für das Versäumnis ist glaub- haft zu machen, bei Krankheit durch ein ärztliches Attest, das der Prüfungsstelle vor-
zulegen ist. In Zweifelsfällen kann sich der Prüfungsausschuss ein qualiﬁziertes ärzt- liches Attest gem. § 16 Absatz 2 vorlegen lassen. Die Au ﬂ age wird von der Lehrperson der versäumten Lehrveranstaltungen festgelegt; sie muss geeignet sein, die Nachholung des versäumten Lehrstoffs zu dokumentieren. Über Ausnahmen ent- scheidet der Prüfungsausschuss. Näheres regeln die Fachspezi ﬁ schen Bestim- mungen. Die Anwesenheitspﬂ icht gilt nicht für die Zulassung zu Wiederholungsprü- fungen, es sei denn, dass die Qualifikationsziele des Moduls mit anderen Lehrinhalten vermittelt werden. (3) Eine Anmeldung zu Modulprüfungen setzt grundsätzlich eine Immatrikulation für den jeweiligen Studiengang voraus. Diese Immatrikulation gilt auch für die Teil- nahme an Wahlp ﬂ icht- und Wahlmodulen, die andere Fächer anbieten. Soweit nur noch Prüfungsleistungen zu erbringen sind, besteht der Prüfungsanspruch auch für Studierende, die für diesen Bachelorstudiengang an der Universität Hamburg imma- trikuliert gewesen sind. Der Anspruch erlischt zwei Jahre nach der Exmatrikulation.
Eine Zulassung darf nur versagt werden, wenn
1. die in Absatz 1 genannte Auﬂ age nicht erfüllt ist,
2. die in Absatz 2 genannte Voraussetzung nicht erfüllt ist oder die in Absatz 2 ge-
nannte Au ﬂ age nicht erfüllt ist,
3. die in Absatz 3 genannte Voraussetzung nicht erfüllt ist,
4. die Zulassungsvoraussetzungen für das Modul nicht vorliegen oder
5. die in der Modulbeschreibung geforderten Studienleistungen nicht erbracht wur-
den. Satz 1 Nr. 4 gilt nicht, wenn der Prüﬂing die Prüfungsleistung des vorangegangenen Moduls zwar erbracht hat, diese Prüfungsleistung aber noch nicht bewertet worden ist. In diesen Fällen ist der Prüﬂing für die nachfolgende Prüfung zuzulassen. Über eine Nicht-Zulassung ist der Kandidat bzw. die Kandidatin unverzüglich zu in-
§ 10 Fristen für Modulprüfungen und Wiederholung von Modulprüfungen
(1) Für jede Modulprüfung gibt es grundsätzlich – abgesehen von der Regelung des Ab- satzes 2 Sätze 3 bis 8 – am Ende der Lehrveranstaltungen zwei Prüfungsmöglich- keiten. Die Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen können vorsehen, dass die erste Prü- fungsmöglichkeit wahrgenommen werden muss. Eine Wiederholung ﬁ ndet nur für nicht bestandene Modulprüfungen bzw. Modulteilprüfungen statt. Die Wiederho-
lung soll zum nächstmöglichen Prüfungstermin erfolgen. Modulprüfungen für P ﬂ ichtmodule sind innerhalb von Fristen zu erbringen. Die Fri-
sten ergeben sich aus dem in der jeweiligen Modulbeschreibung angegebenen Fach- semester bzw. dem Ende der angegebenen Phase im Sinne von § 4 Abs. 2 zuzüglich der Anzahl von Fachsemestern innerhalb derer das Modul ein weiteres Mal absol- viert werden kann (Wiederholungsfrist), wobei grundsätzlich nicht mehr als vier Prüfungsversuche gewährt werden. Fristen können auch an die verbindliche Zuord- nung von absolvierten Lehrveranstaltungen zu Modulen geknüpft werden. Mit der Zuordnung, die spätestens zu dem der Lehrveranstaltung folgenden Semester vorzu- nehmen ist, gelten die in der jeweiligen Modulbeschreibung vorgesehenen Fristen. Das Semester der zugeordneten Lehrveranstaltung wird mitgezählt. Durch die Studi- enorganisation ist sicherzustellen, dass innerhalb der Frist drei Prüfungsversuche möglich sind. Lehrveranstaltungen können immer nur einem Modul zugeordnet wer- den. Das Nähere, insbesondere die Anzahl der in einem Semester mindestens zu be- legenden Lehrveranstaltungen, regeln die Fachspeziﬁ schen Bestimmungen. (3) Die Frist kann bei Vorliegen eines besonderen Härtefalls durch den Prüfungsaus- schuss verlängert werden. Die Frist ist so zu bemessen, dass jeweils nur eine weitere Prüfungsmöglichkeit möglich ist. Der Antrag ist rechtzeitig vor Ablauf der Frist beim Prüfungsausschuss zu stellen und schriftlich zu begründen. Bei Krankheit, die durch Vorlage eines qualiﬁzierten ärztlichen Attests (vgl. § 16 Abs. 2) nachzuweisen ist, ist dem Antrag zu entsprechen. (4) Wird ein Modul, das Voraussetzung für ein anderes Modul ist, erst im Rahmen der dritten oder einer späteren Prüfungsmöglichkeit erfolgreich absolviert, verlängert sich die Frist für die Absolvierung des anderen Moduls um die Wiederholungsfrist. In den Fachspeziﬁschen Bestimmungen kann die Regelung des Absatzes 2 auch für einzelne Wahl- und Wahlp ﬂ ichtmodule vorgesehen werden. Wird eine Modulprü- fung nicht fristgemäß erfolgreich absolviert, gilt die Modulprüfung als endgültig nicht bestanden, es sei denn der bzw. die Studierende hat die Fristversäumnis nicht zu vertreten. Wer in den Fällen des Absatzes 2 Sätze 3 bis 8 die in den Fachspezi- ﬁschen Bestimmungen vorgesehene Mindestanzahl der in einem Semester zu bele- genden Lehrveranstaltungen nicht absolviert bzw. die Zuordnung einer Lehrveran- staltung zu einem Modul nicht spätestens im folgenden Semester vornimmt, wird so behandelt, als hätte er eine Modulprüfung endgültig nicht bestanden, es sei denn, er
hat dies nicht zu vertreten.
(5) Bei einem Teilzeitstudium im Sinne der Immatrikulationsordnung verlängern sich die Termine und Fristen in der Weise, dass ein Fachsemester zwei Hochschulseme- stern entspricht. (6) Modulprüfungen für Wahl- und Wahlpﬂ ichtmodule können, unbeschadet der Rege- lung des § 3 Absatz 3, zweimal wiederholt werden.
Wird ein Wahl- oder ein Wahlpﬂichtmodul aus organisatorischen Gründen nicht ein zweites Mal angeboten, räumt der Prüfungsausschuss für Studierende, die in einem
solchen Modul bereits mindestens einen Prüfungsversuch unternommen haben, zwei weitere Prüfungsversuche in einem fachlich verwandten Modul ein. (8) Wahlp ﬂ icht- und Wahlmodule können gewechselt werden, soweit nicht eine Frist gemäß § 3 Abs. 3 festgelegt wurde.
§ 11 Nachteilsausgleich für behinderte und chronisch kranke Studierende
(1) Macht ein Studierender/eine Studierende glaubhaft, dass er bzw. sie wegen einer chronischen Krankheit oder einer Behinderung nicht in der Lage ist, die Prüfungslei- stungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form oder innerhalb der in dieser Ordnung genannten Prüfungsfristen abzulegen, kann der Vorsitzende bzw. die Vor- sitzende des Prüfungsausschusses die Bearbeitungszeit für Prüfungsleistungen bzw. die Fristen für das Ablegen von Prüfungen verlängern oder gleichwertige Prüfungs- leistungen in einer bedarfsgerechten Form gestatten. Entsprechendes gilt für Studi- enleistungen. (2) Bei Entscheidungen der bzw. des Prüfungsausschussvorsitzenden nach Absatz 1 ist der Behindertenbeauftragte bzw. die Behindertenbeauftragte gemäß § 88 Absatz 3 HmbHG zu beteiligen. (3) Zur Glaubhaftmachung einer chronischen Krankheit oder einer Behinderung kann die Vorlage geeigneter Nachweise verlangt werden.
Die Bestellung der Prüfer und Prüferinnen erfolgt durch den Prüfungsausschuss nach
Maßgabe der Bestimmungen des HmbHG in der jeweils geltenden Fassung. Prüfende für die Modulprüfungen sind grundsätzlich die für die Lehrveranstaltungen
des jeweiligen Moduls verantwortlichen Lehrenden. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei nur einer Prüfung und mehreren Lehrenden kann der Prüfungsausschuss den für die Prüfung verantwortlichen Lehrenden festlegen. (3) Es können auch Prüfer bzw. Prüferinnen bestellt werden, die nicht Mitglieder der Universität sind.
(1) In der Modulbeschreibung kann die Erbringung von Studienleistungen vorgesehen werden. Studienleistungen können benotet werden. Eine erfolgreich erbrachte Studi- enleistung kann in den Fachspeziﬁschen Bestimmungen als Voraussetzung für eine Modulprüfung vorgesehen werden. (2) Modulprüfungen ﬁnden in der von den Prüfern und Prüferinnen gemäß der Modul- beschreibung festgelegten Form zu den festgesetzten Terminen statt. Für die Modul- prüfungen können in den Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen Modulvoraussetzungen vorgesehen werden. (3) Die Ablegung einer Modulprüfung setzt voraus, dass die für das Modul vorgese- henen Lehrveranstaltungen absolviert wurden. Eine Modulprüfung kann als Gesamt-
prüfung (Modulabschlussprüfung) durchgeführt werden oder aus Teilprüfungslei- stungen bestehen. Die Leistungspunkte eines Moduls werden erworben, wenn ent- weder alle Teilprüfungsleistungen bzw. alle Teile einer Teilprüfungsleistung oder die Modulabschlussprüfung mit mindestens ausreichend (4,0) bestanden sind. Für Modulprüfungen können in den Fachspeziﬁ schen Bestimmungen folgende Prü- fungsarten festgelegt werden:
Eine Klausur ist eine unter Aufsicht anzufertigende Arbeit, in der vorgegebene Auf- gaben allein und selbstständig nur mit den zugelassenen Hilfsmitteln zu bearbeiten sind. Die Dauer einer Klausur beträgt mindestens 45, höchstens 180 Minuten. Klausuren können auch in Form von Antwort-Wahl-Verfahren (Multiple Choice) durchgeführt werden.
Eine mündliche Prüfung ist ein Prüfungsgespräch, in dem die Studierenden darlegen sollen, dass sie den Prüfungsstoff beherrschen. Mündliche Prüfungen werden als Einzel- oder Gruppenprüfungen durchgeführt. Die Prüfungsdauer soll je Prü ﬂ ing mindestens 15 Minuten und höchstens 45 Minuten betragen. Für mündliche Prü- fungen können die Studierenden Prüfungsgegenstände vorschlagen. Mündliche Prü- fungen werden von einem Prüfer bzw. einer Prüferin in Gegenwart eines oder einer Beisitzenden abgenommen, der bzw. die mindestens die durch die Prüfung festzu- stellende oder eine gleichwertige Quali ﬁ kation besitzt. Die wesentlichen Gegen- stände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind in einem Protokoll festzuhalten. Das Protokoll wird von dem bzw. der Prüfenden und dem bzw. der Beisitzenden un- terzeichnet und zur Prüfungsakte genommen. Studierende, die sich zu einem späteren Termin der gleichen Prüfung unterziehen wollen, wird die Teilnahme an mündlichen Prüfungen als Zuhörerinnen und Zuhörer ermöglicht. Dieses Recht erstreckt sich nicht auf die Beschlussfassung und die Be- kanntgabe der Note. Der Prü ﬂ ing kann den Ausschluss der Öffentlichkeit beantra- gen.
Eine Hausarbeit ist die schriftliche Ausarbeitung eines vorgegebenen Themas, das im Rahmen des betreffenden Moduls behandelt wurde.
d) Referat
Ein Referat ist der mündliche Vortrag über ein vorgegebenes Thema. Es kann zusätz- lich eine schriftliche Ausarbeitung des Vortragthemas vorgesehen werden. In den Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen können weitere Prüfungsarten (z. B. Pro- jektabschlüsse, Übungsabschlüsse) festgelegt werden. (5) Sind für ein Modul in den Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen alternative Prüfungs- arten vorgesehen, wird die jeweilige Prüfungsart zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. Gleiches gilt für die in Absatz 4 genannten alternativen bzw. optio- nalen Teile der einzelnen Prüfungsarten. Prüfungen können in deutscher oder eng-
lischer Sprache oder in der Zielsprache abgenommen werden. Näheres regeln die Fachspeziﬁ schen Bestimmungen.
(1) Mit der Bachelorarbeit soll der Nachweis erbracht werden, dass der Kandidat bzw. die Kandidatin in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus
dem jeweiligen Fach selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. (2) Die Zulassung zur Bachelorarbeit ist zu beantragen, wenn alle Module erfolgreich absolviert worden sind, die die Fachspeziﬁ schen Bestimmungen für die Zulassung zur Bachelorarbeit vorsehen und die für diese Module vorgesehene Fachsemester- zahl überschritten ist. (3) Für die Zulassung zur Bachelorarbeit bzw. zu den Prüfungen des Abschlussmoduls gilt § 9 entsprechend.
Der Kandidat bzw. die Kandidatin kann mit dem Antrag auf Zulassung Themen und
Betreuer vorschlagen. Dem Vorschlag für den Betreuer bzw. die Betreuerin ist soweit wie möglich und vertretbar zu entsprechen. Auf Antrag vermittelt der Prüfungsaus- schuss eine Betreuerin bzw. einen Betreuer. (5) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch den Betreuer bzw. die Betreuerin. Der Zeit- punkt der Ausgabe und das Thema sowie die beiden Prüfer bzw. Prüferinnen werden aktenkundig gemacht. Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Ausgabe und nur begründet zurückgegeben werden. Das Thema
der Bachelorarbeit kann von dem Betreuer bzw. der Betreuerin auf begründeten An- trag zurückgenommen werden, wenn aus fachlichen Gründen eine Bearbeitung nicht möglich ist. In Zweifelsfällen entscheidet die oder der Prüfungsausschussvorsit- zende. Das neue Thema ist unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von vier Wo- chen, auszugeben. Die Bachelorarbeit wird in der Regel in deutscher oder englischer Sprache abgefasst. Näheres regeln die Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen. Die Entscheidung, ob andere als die in Satz 1 genannten Sprachen zugelassen werden, trifft der Prüfungsaus- schuss.
(7) Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit regelt das Abschlussmodul der Fachspezi- ﬁ schen Bestimmungen. Thema, Aufgabenstellung und Umfang sind von der Betreu- erin bzw. dem Betreuer so zu begrenzen, dass die Frist der Bearbeitung eingehalten werden kann. Die Vorsitzende bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann bei begründetem und vor Ablauf der Bearbeitungsfrist gestelltem Antrag eine einma- lige Verlängerung der Bearbeitungszeit um maximal eine Woche genehmigen. Vo- raussetzung für eine Verlängerung der Bearbeitungszeit ist, dass die Gründe, die die Verlängerung erforderlich machen, nicht von der Kandidatin oder dem Kandidaten zu vertreten sind und unverzüglich angezeigt werden. Die Begründung für den Ver- längerungsbedarf ist von der Kandidatin bzw. von dem Kandidaten umfassend schriftlich zu erläutern und zu belegen, bei Krankheit durch Vorlage eines quali ﬁ -
zierten ärztlichen Attests (vgl. § 16 Absatz 2). In Fällen außergewöhnlicher Härte
kann der Prüfungsausschuss im Einzelfall eine längere Frist gewähren. (8) Die Bachelorarbeit ist fristgerecht in dreifacher schriftlicher Ausfertigung sowie auch auf einem geeigneten elektronischen Speichermedium bei der Prüfungsstelle einzureichen. Bei der postalischen Zusendung an die Prüfungsstelle gilt das Datum des Poststempels als Abgabedatum. Für die Abgabe bzw. die Einlieferung der Bache- lorarbeit obliegt dem Prüﬂing die Beweislast. Der Abgabezeitpunkt wird aktenkun- dig gemacht. Bei der Abgabe hat der Kandidat bzw. die Kandidatin schriftlich zu versichern, dass er bzw. sie die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel – insbesondere keine im Quellenverzeichnis nicht be- nannten Internet-Quellen – benutzt hat, die Arbeit vorher nicht in einem anderen Prü- fungsverfahren eingereicht hat und die eingereichte schriftliche Fassung der auf dem elektronischen Speichermedium entspricht. Wird die Arbeit aus Gründen, die der Kandidat bzw. die Kandidatin nicht zu vertreten hat, nicht fristgerecht abgegeben, entscheidet der Prüfungsausschuss über das weitere Vorgehen; im Regelfall wird ein neues Thema ausgegeben, ohne dass dies als Wiederholung gilt. Für diesen Fall gilt Absatz 5 Satz 6 entsprechend. Wird die Arbeit aus Gründen die der Kandidat bzw. die Kandidatin zu vertreten hat, nicht fristgerecht abgegeben, gilt § 16 Absatz 1.
Die Bachelorarbeit ist vom Betreuer bzw. der Betreuerin und einem weiteren Prüfer
bzw. einer weiteren Prüferin aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten (§ 12) schrift- lich zu beurteilen. Der Erstgutachter muss aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer stammen. (10) Die Bewertung der Bachelorarbeit soll von beiden Prüfenden unverzüglich, späte- stens sechs Wochen nach Einreichung erfolgen. Bei einer überdurchschnittlich ho- hen Anzahl von Prüfungsverfahren oder aus vergleichbaren sachlichen Gründen kann der Fakultätsrat – unter Berücksichtigung der Bewerbungsfristen für die konse- kutiven Masterstudiengänge – einen längeren Bewertungszeitraum einräumen. Die Benotung der Bachelorarbeit ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der durch die beiden Prüfer bzw. Prüferinnen vergebenen Noten unter Berücksichtigung von § 15 Abs. 3. Wird die Bachelorarbeit nur von einem der beiden Prüfenden mit „nicht aus- reichend“ (5,0) beurteilt, bestellt der bzw. die Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen dritten Prüfer bzw. eine dritte Prüferin. Beurteilt der Drittgutachter bzw. die Drittgutachterin die Arbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0), so wird die Note der Bachelorarbeit als arithmetisches Mittel der drei Beurteilungen, unter Berücksichti- gung von § 15 Absatz 3, mindestens aber mit „ausreichend“ (4,0) festgelegt. Beur- teilt der Drittgutachter bzw. die Drittgutachterin die Arbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0), so gilt diese Arbeit insgesamt als mit „nicht ausreichend“ (5,0) benotet. (11) Die Bachelorarbeit kann bei einer Gesamtbeurteilung mit „nicht ausreichend“ (5,0) einmal wiederholt werden. Die Wiederholung muss in einem Zeitraum von sechs Wochen nach Bekanntgabe des negativen Prüfungsergebnisses beantragt werden. Eine zweite Wiederholung ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Eine
Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit in der in Absatz 5 Satz 3 genannten Frist ist nur zulässig, wenn der Kandidat von dieser Möglichkeit noch keinen Gebrauch gemacht hatte.
(1) Die Bewertung der Prüfungsleistungen soll unverzüglich, spätestens vier Wochen nach der Prüfung erfolgen; § 14 Abs. 10 Satz 2 gilt entsprechend. Die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen werden von den jeweiligen Prüfern bzw. Prüferinnen festgesetzt. Für die Bewertung der Prüfungsleistungen sind folgende Noten zu ver- wenden:
Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können Zwischenwerte durch
Erniedrigen oder Erhöhen der Noten um 0,3 gebildet werden; die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind ausgeschlossen. (3) Setzt sich die Prüfungsleistung eines Moduls aus mehreren Teilleistungen zusam- men, kann die Note des Moduls aus dem arithmetischen Mittel der Noten der einzel- nen Prüfungsleistungen oder als ein mittels Leistungspunkten gewichtetes Mittel der Noten für die Teilleistungen errechnet werden. Die Noten der Teilprüfungsleistungen des Abschlussmoduls können unabhängig von der Leistungspunktverteilung ge- wichtet werden. Hierbei werden die beiden ersten Dezimalstellen hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Ent- sprechendes gilt bei der Bewertung einer Prüfungsleistung durch mehrere Prüfende. Die Art der Berechnung wird in den Fachspeziﬁschen Bestimmungen geregelt.
über 1,15
über 1,50
über 1,85
bis 2,15
über 2,15
bis 2,85
über 2,85
über 3,15
bis 3,85
über 3,85
Für die Bachelorprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Absatz 3 Satz 2 gilt entspre- chend. Die anzurechnenden studienbegleitenden Prüfungsleistungen, die in Haupt- fachmodulen (ohne Abschlussmodul) erbracht wurden, gehen zu 50 % in die Ab- schlussnote ein. Die anzurechnenden studienbegleitenden Prüfungsleistungen, die in einem Nebenfach erbracht wurden, gehen zu 25 % in die Abschlussnote ein. Das Abschlussmodul geht mit einem Anteil von 25 % in die Abschlussnote ein. Bei der Bildung der Teilnoten ist die Leistungspunkt-Anzahl der entsprechenden Module zu berücksichtigen. Die Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen können abweichende Ge- wichtungen vorsehen. Sie können ferner regeln, dass einzelne (Teil-)Prüfungslei- stungen nicht in die Gesamtnote eingehen. Prüfungsleistungen aus dem ABK-Be- reich und aus dem Wahlbereich gehen nicht in die Gesamtnote ein. Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung lautet:
bei einem Durchschnitt von 1,51 bis einschließlich 2,50
bei einem Durchschnitt von 2,51 bis einschließlich 3,50
bei einem Durchschnitt von 3,51 bis einschließlich 4,00
Bei überragenden Leistungen kann die Gesamtnote „Mit Auszeichnung bestanden“ erteilt werden. Näheres regeln die Fachspeziﬁ schen Bestimmungen. Diese Note wird durch eine ECTS-Note nach den jeweils geltenden Bestimmungen ergänzt.
Eine Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn der Prüf- ling ohne triftigen Grund einen Prüfungstermin oder eine Prüfungsfrist im Sinne die- ser Ordnung versäumt, nach Beginn einer (Teil-)Prüfung zurücktritt oder eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgesehenen Bearbeitungszeit be- ginnt oder erbringt.
(2) Der für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachte Grund muss dem Prü- fungsausschuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit des Prü ﬂ ings ist ein ärztliches Attest vorzulegen. In Zweifelsfällen kann sich der Prüfungsausschuss ein quali ﬁ ziertes Attest vorlegen lassen. Dieses muss Angaben enthalten über die von der Erkrankung ausgehende körperliche bzw. psychische Funktionsstörung, die Auswirkungen der Erkrankung auf die Prüfungsfä- higkeit des Prü ﬂ ings aus medizinischer Sicht, den Zeitpunkt des dem Attest zu- grunde liegenden Untersuchungstermins sowie der ärztlichen Prognose über die Dauer der Erkrankung. Wird der Grund anerkannt, so wird der nächstmögliche Prü- fungstermin festgesetzt. Bereits vollständig erbrachte Teilprüfungsleistungen wer- den angerechnet. Nach Beendigung einer Prüfungsleistung können Rücktrittsgründe nicht mehr geltend gemacht werden. (3) Schutzvorschriften zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (MuSchG) sind auf An- trag der Kandidatin zu berücksichtigen. Gleiches gilt für Anträge des Kandidaten
bzw. der Kandidatin für die Fristen der Elternzeit nach dem Gesetz zum Erziehungs- geld und zur Elternzeit (BErzGG). § 16 Absatz 2 Sätze 5 bis 6 gelten entsprechend.
(1) Versucht der oder die Studierende das Ergebnis einer Prüfungsleistung durch Täu- schung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinﬂ ussen, wird die Prü- fungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bzw. „nicht bestanden“ bewertet. Zu den nicht zugelassenen Hilfsmitteln gehören bei Klausuren und mündlichen Prüfungen, z. B. Mobiltelefone. Gleiches gilt für Prüfungsleistungen von Studierenden, die ihre Prüfungsergebnisse während des Prüfungsverfahrens anderen zur Verfügung stellen, ohne dass dies ausdrücklich vorgesehen ist.
Bei einer Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel i. S. d. Absatz 1 während und nach Austeilung von Prüfungsaufgaben, wird der Prüﬂing von der Fort- setzung der Prüfungsleistung nicht ausgeschlossen. Der oder die jeweilige Auf- sichtsführende fertigt über das Vorkommnis einen Vermerk, den er oder sie nach Ab- schluss der Prüfungsleistung unverzüglich dem bzw. der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses vorlegt. Der Prü ﬂing wird unverzüglich über den gegen ihn er- hobenen Vorwurf unterrichtet. Die Entscheidung über das Vorliegen eines Täu- schungsversuches trifft das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses. Dem
Prü ﬂ ing ist zuvor Gelegenheit zur Äußerung zu geben. (3) Hat ein Prü ﬂ ing bei einer Prüfungsleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Ablegen der Prüfung bekannt, kann die Note entsprechend Absatz 1 berichtigt und die Bachelorprüfung gegebenenfalls für nicht bestanden erklärt werden. Das un- richtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis ist auch die Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die Bachelor- prüfung auf Grund einer Täuschung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Ent- scheidung nach Satz 1 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeug- nisses ausgeschlossen.
Ein Prü ﬂ ing, der den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von dem je-
weiligen Prüfer oder Aufsichtsführenden bzw. der jeweiligen Prüferin oder Auf- sichtsführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ be- wertet. In schwerwiegenden Fällen kann der Prüfungsausschuss den Prüﬂing von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen. Bei den Entscheidungen nach den Absätzen 1, 3 und 4 kann der Prüﬂ ing eine Über- prüfung durch den Prüfungsausschuss verlangen. Der Antrag muss unverzüglich ge- stellt werden.
§ 18 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
(1) Die Bachelorprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn a) in den Fällen des § 10 Absatz 2 Sätze 3 bis 8 die in den Fachspeziﬁ schen Bestim-
mungen vorgesehene Mindestanzahl der in einem Semester zu belegenden Lehrver-
anstaltungen nicht absolviert wird bzw. die Zuordnung einer Lehrveranstaltung zu einem Modul nicht spätestens im folgenden Semester vorgenommen wird, es sei denn der bzw. die Studierende hat dies nicht zu vertreten.
b) eine Modulprüfung nicht fristgemäß absolviert wird, es sei denn der bzw. die Stu-
dierende hat das Fristversäumnis nicht zu vertreten;
c) eine Modulprüfung auch in ihrer letzen Wiederholung mit „nicht ausreichend
(5,0) bewertet wurde oder als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
d) die Bachelorarbeit auch in ihrer letzten Wiederholung mit „nicht ausreichend“
(5,0) bewertet wurde oder als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt. (2) Ist die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden, stellt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den Gründen für das Nichtbestehen der Bachelorprüfung aus. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und dem oder der Studierenden bekannt zu ge- ben.
Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen sind, sofern eine Rechtsmittelbelehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats, sonst innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzulegen. Der Widerspruch sollte schriftlich begründet werden. Hilft der Prüfungsausschuss dem Wider- spruch nicht oder nicht in vollem Umfang ab, so ist er dem Widerspruchsausschuss der Uni- versität zuzuleiten.
§ 20 Zeugnis, Urkunde und Diploma Supplement
(1) Über die bestandene Bachelorprüfung soll unverzüglich, möglichst innerhalb von vier Wochen nach Bestehen der letzten Prüfungsleistung, ein Zeugnis ausgestellt werden. Das Zeugnis enthält Angaben über die absolvierten Module einschließlich der erzielten Noten und erworbenen Leistungspunkte, das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die Noten des Hauptfaches und gegebenenfalls des Nebenfaches, die Gesamtnote und die insgesamt erreichten Leistungspunkte. Das Zeugnis ist von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Sie- gel der Universität Hamburg zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist.
Zusätzlich zu dem Zeugnis erhält der Kandidat bzw. die Kandidatin die Urkunde mit
dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des Bachelor-Grades beur- kundet. Die Urkunde wird durch die Dekanin bzw. den Dekan unterzeichnet und mit dem Siegel der Universität Hamburg versehen. Auf Antrag des Prü ﬂ ings wird der Urkunde zusätzlich eine englischsprachige Übersetzung beigefügt. Darüber hinaus stellt der Prüfungsausschuss ein Diploma Supplement aus.
§ 21 Ungültigkeit der Bachelorprüfung, Behebung von Prüfungsmängeln
Waren die Voraussetzungen für die Ablegung einer Prüfungsleistung nicht erfüllt, ohne dass der Prüﬂ ing hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfungsleistung geheilt. Hat der Prüﬂ ing vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass er die Prüfungsleistung ablegen konnte, so kann die Prüfungsleistung für „nicht ausreichend“ (5,0) und die Bachelorprüfung für „nicht bestanden“ erklärt werden. Dem Prü ﬂ ing ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äuße- rung zu geben. § 17 Absatz 3 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
Bis zu einem Jahr nach Abschluss der einzelnen Modulprüfungen wird vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses auf schriftlichen Antrag des Prü ﬂings in angemessener Frist Einsicht in seine schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten und die Prüfungsproto- kolle gewährt, soweit diese nicht bereits ausgehändigt worden sind.
Diese Ordnung tritt am Tage nach der Genehmigung durch das Präsidium in Kraft. Sie gilt erstmals für Studierende, die ihr Studium zum Wintersemester 2005/2006 aufnehmen. Die Än- derungen treten am Tage nach der Genehmigung durch das Präsidium in Kraft.
Hamburg, den 23. November 2005 Universität Hamburg
Fachspezifische Bestimmungen für den Bachelorstudiengang Medien- und Kommunikations- wissenschaft der Fakultät für Geisteswissenschaften
Vom 23. November 2005, zuletzt geändert am 8. Juli 2009
Das Präsidium der Universität Hamburg hat am 15. Dezember 2005 die von der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften am 23. November 2005 auf Grund von § 91 Absatz 2 Num- mer 1 des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG) vom 18. Juli 2001 (HmbGVBl. S. 171) in der Fassung vom 29. Juni 2005 (HmbGVBl. S. 253) beschlossenen Fachspezi ﬁ schen Bestimmungen für den Bachelorstudiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft als Fach eines Studienganges mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ (B.A.) gemäß § 108 Absatz 1 HmbHG genehmigt.
Diese Fachspeziﬁschen Bestimmungen ergänzen die Regelungen der Prüfungsordnung der Fa- kultät für Geistes- und Kulturwissenschaften für Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) vom 23. November 2005 (PO B.A.) und beschreiben die Module für das Haupt- fach und Nebenfach Medien- und Kommunikationswissenschaft.
I. Ergänzende Bestimmungen zur PO B.A.
(1) Studienziel des Hauptfaches Medien- und Kommunikationswissenschaft Studienziel des Hauptfaches Medien- und Kommunikationswissenschaft ist eine Quali ﬁ zierung für diejenigen medienbezogenen Berufsfelder, die mit der Planung, Konzeption und Produktion von Medienangeboten befasst sind. Konkret gehören dazu insbesondere Medienplanung, Medienforschung, Producing, Dramaturgie, Content Management, Medienkritik, Öffentlichkeitsarbeit, Politikberatung, redakti- onelle Tätigkeiten im Allgemeinen und Journalismus im Besonderen. Zusätzliche Quali ﬁ kationen werden durch ein Nebenfach vermittelt. Das übergreifende Studienziel im BA-Studiengang Medien- und Kommunikati-
FACHSPEZIFISCHE BESTIMMUNGEN MEDIEN- UND KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT
onswissenschaft ist Medienkompetenz in sowohl methodisch-praktischer als auch
re ﬂ exiv-analytischer Hinsicht. Dazu gehört die Fähigkeit, medienwissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Theorien auf die medienpraktische Arbeit zu beziehen und ihr Potenzial der kreativen Anregung, Reﬂexion, Kritik und Innovation zu nut- zen. In den verschiedenen Phasen des Studienaufbaus lassen sich folgende Teilziele unterscheiden:
Bereich A: Theorie und Methoden
– Übersicht über Medien- und Kommunikationssysteme
– medientheoretische Grundkenntnisse
– Überblick über Methoden und Methodologie
– Einsicht in die Medialität oraler, literaler, szenischer, visueller, akustischer und digi- taler Texte
– Einsicht in intermediale Korrespondenzen, Konkurrenzen und crossmediale Bezüge
– Überblick und Grundkenntnisse in der Mediengeschichte der Neuzeit (mit dem Schwerpunkt szenische Medien und technische Massenmedien) Bereich B: Wissenschaftspraxis
– Fähigkeiten zur Analyse szenischer, ﬁ lmischer, akustischer und digitaler Texte
– Fähigkeiten zur Analyse und Beurteilung der Rahmenbedingungen für konkrete Me- dienangebote
– Fähigkeit zur Konzeption und Anwendung empirischer Methoden sowie zur kri- tischen Beurteilung von empirischen Forschungsergebnissen, Befunden und Daten
– Kenntnis medialer Gattungen, Genres, Formate und Formen
– Fähigkeiten zur Medienkonzeption und Medienplanung
Bereich C: Berufspraxis
– Kompetenzen im praktischen Umgang mit Medien
– Kompetenzen für Medienkonzeption und -planung
– Kenntnis von Berufsfeldern in ausgewählten Medien- und IT-Branchen und/oder medienpädagogischen Aufgabenfeldern (im Rahmen entsprechender ABK-Veran- staltungen)
– Kenntnis der unterschiedlichen Arbeitsbedingungen und -möglichkeiten in verschie- denen Medien (Hörfunk, Fernsehen, Zeitung und Zeitschrift, Internet)
– Kenntnisse über die rechtlichen, politischen und ökonomischen Strukturen, auch auf internationaler Ebene, die für medienbezogene Berufsfelder relevant sind
(2) Studienziel des Nebenfaches Medien- und Kommunikationswissenschaft Studienziel des Nebenfaches Medien- und Kommunikationswissenschaft ist eine grundlegende Qualiﬁzierung für medienbezogene Berufsfelder, die mit der Planung, Konzeption und Produktion von Medienangeboten befasst sind.
Zu § 1 Absatz 4
Die Durchführung des Studiengangs erfolgt durch die Fakultät für Geisteswissenschaften.
Der Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft gliedert sich in eine Einführungs- phase, eine Aufbauphase und eine Vertiefungsphase. Die Einführungsphase beginnt im 1. Semester und endet im 3. Semester. Die Aufbauphase beginnt im 2. Semester und endet im 4. Semester. Die Vertiefungsphase beginnt im 3. Semester und endet im 6. Semester.
Studien- und Prüfungsaufbau
Zu § 4 Absätze 3 und 4
1. Module für das Fach Medien- und Kommunikationswissenschaft als Hauptfach im Umfang von 90 LP (+ 2 LP aus dem ABK-Bereich)
2. Module für das Fach Medien- und Kommunikationswissenschaft als Nebenfach im Umfang
von 45 LP
3. Module im ABK-Bereich im Umfang von 25 LP
4. Module im freien Wahlbereich im Umfang von 18 LP
Werden die Fächer Medien- und Kommunikationswissenschaft (HF oder NF) und Deutsche Sprache und Literatur (HF oder NF) kombiniert, so kann in Deutsche Sprache und Literatur der Schwerpunkt Theater und Medien nicht studiert werden. Dem Hauptfach und dem Nebenfach Medien- und Kommunikationswissenschaft sind jeweils obligatorische Listen zur ergänzenden Medienrezeption zugeordnet. Das Erarbeiten dieser Li- sten wird im Hauptfach mit 7 LP, im Nebenfach mit 1 LP kreditiert. Die Listen zur ergän- zenden Medienrezeption werden zu Beginn des Studiums in geeigneter Form bekannt ge- macht. Die Kenntnis der in den Listen vorgesehenen Medienproduktionen sind im Haupt- und Nebenfach Bestandteile der Modulprüfungen in der Vertiefungsphase.
1. Modulstruktur für das Fach Medien- und Kommunikationswissenschaft als Hauptfach
EINFÜHRUNGSMODUL Grundlagen der Kommunikations- forschung: Methoden (E3)
Vorlesung + Seminar Ia + Übung (unter Mitwirkung von Tutoren) (10 LP + 1 LP ABK / 6 SWS)
ﬂ ichtmodul
Praxismodul Medienwissenschaft (A4/1)
(unter Mitwirkung von Tutoren)
Seminar Ib + Übung
Praxismodul Kommunikations-
wissenschaft (A4/2)
Wahlpﬂ ichtmodul
Medien und Gesellschaft (V2)
Seminar II + Vorlesung / Seminar II (10 LP / 4 SWS)
Vorlesung + Seminar Ia + Übung (unter Mitwirkung von Tutoren) (10 LP / 6 SWS)
EINFÜHRUNGSMODUL Grundlagen der Medien (E2)
AUFBAUMODUL Medien- und kommunikationswis- senschaftliche Theorien (A3)
Seminar Ib + Übung (7 LP / 4 SWS)
Mediengeschichte und
Mediengegenwart (A2)
Vorlesung + Seminar Ib oder
Vorlesung + Seminar Ib + Übung (7 LP / 4 SWS)
Medienrezeption während des gesamten Studiums (7 LP)
EINFÜHRUNGSMODUL Einführung in die Medien- und Kommunikationswissenschaft (E1)
Medienkonzeption (A1)
Medien und Kultur (V1)
2. Modulstruktur für das Fach Medien- und Kommunikationswissenschaft als Nebenfach
Vorlesung + Seminar Ia +
Übung (unter Mitwirkung von Tutoren) (10 LP / 6 SWS)
Grundlagen der Kommunikationsforschung:
Methoden (E3)
Vorlesung + Seminar Ia + Übung (unter Mitwirkung von Tutoren) (10 LP / 6 SWS) Wahlpﬂ ichtmodul
AUFBAUMODUL Medienanalyse und Medienkonzeption (A1)
AUFBAUMODUL Mediengeschichte und Mediengegenwart (A2)
Medien- und kommunikations- wissenschaftliche Theorien (A3)
Seminar Ib + Übung (7 LP / 4 SWS) Wahlpﬂ ichtmodul
VERTIEFUNGSMODUL Medien und Kultur (V1)
Seminar II + Vorlesung (10 LP / 4 SWS)
Seminar II + Vorlesung / Seminar II (10 LP / 4 SWS) Wahlpﬂ ichtmodul
Medienrezeption während des gesamten Studiums (1 LP)
3. Module im ABK-Bereich
ABK-Einführungsmodul (ABK-E)
Seminar Berufsfelderkundung + Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen I (4 SWS / 6 LP)
(2.-4. Semester)
Seminar Berufs- und Bewerbungspraxis + Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen II Praktikum (6 Wochen) (3 SWS / 13 LP)
ABK-Vertiefungsmodul (ABK-V)
(3.-6. bzw. 7. Semester)
Vorlesung Berufsfelder + Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen III (4 SWS / 6 LP)
4. Module im Wahlbereich
Der Wahlbereich umfasst Module und Lehrveranstaltungen im Umfang von 18 LP. Entspre- chende Veranstaltungen, die eigens ausgewiesen werden, können universitätsweit gewählt werden. Die Lehrveranstaltungen oder Module des freien Wahlbereichs werden im Vorle- sungsverzeichnis oder in sonstiger geeigneter Weise bekannt gegeben. Auch die Angebote des Wahlbereiches werden mit einer Prüfung abgeschlossen.
Zu § 4 Absatz 6
Der Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft kann unter Beachtung der nach-
folgenden Grundsätze für die Studienplanung im Teilzeitstudium absolviert werden. Hierfür sind die nachfolgenden Regelungen zu beachten:
(1) Teilzeitstudierende müssen ihren veränderten Studierendenstatus unverzüglich der Prüfungsstelle mitteilen (Bescheinigung des Zentrums für Studierende). Der verän- derte Status wird von der Prüfungsstelle vermerkt. (2) Bei einem Teilzeitstudium müssen im Regelfall die für das Vollzeitstudium in den Fachspezifischen Bestimmungen vorgesehenen Module und Leistungspunkte (30 LP) eines Fachsemesters in zwei Hochschulsemestern absolviert werden. Die im Vollzeitstudium vorgesehene verbindliche Abfolge der Module ist im Regelfall einzuhalten (3) Lehrveranstaltungen, die nur im Jahresturnus angeboten werden, sollen bei der er- sten Möglichkeit absolviert werden.
In besonders begründeten Härtefällen bzw. bei atypischen Studienverläufen können Teilzeitstudierende mit den jeweiligen Studienfachberatern und mit Zustimmung des Prüfungsausschusses verbindliche individuelle Studienvereinbarungen treffen.
Zu § 4 Absatz 7
Das Bachelorstudium muss grundsätzlich sofort aufgenommen werden, spätestens nach der zweiten Vorlesungswoche.
Zu § 5 Satz 3
Die Lehrveranstaltungen werden in der Regel in deutscher Sprache abgehalten. Abweichend von dieser Regelung können auch Lehrveranstaltungen in englischer oder französischer Spra- che abgehalten werden. Näheres regeln die jeweiligen Modulbeschreibungen.
Zu § 5 Satz 4
Für alle Lehrveranstaltungen besteht eine Anwesenheitspﬂ icht.
Beru ﬂiche Tätigkeiten oder Praktika können auf Antrag des Studierenden im Einzelfall ange- rechnet werden, sofern Gleichwertigkeit mit dem studienbegleitenden Praktikum im Curricu- larbereich ABK festgestellt wird. Eine inhaltliche Nähe zwischen Studium, anzuerkennendem Praktikum oder beruﬂicher Tätigkeit und dem Berufswunsch des Studierenden muss erkenn- bar sein oder glaubhaft gemacht werden. Schulpraktika können grundsätzlich nicht angerech- net werden. Die Prüfung des Anrechnungsantrages obliegt der Leitung der Arbeitsstelle Studium und Beruf. Diese emp ﬁ ehlt dem Prüfungsausschuss die Annahme oder Ablehnung des Antrages. Eine Anrechnung wird erst wirksam, wenn sie vom Prüfungsausschuss beschlossen wurde. Die Anrechnung einer beruﬂichen Tätigkeit oder eines Praktikums befreit den Studieren- den in der Regel nicht vom Besuch eines Praktikumsseminars. Die Anrechnung erfolgt mit der Auﬂage, dass der Studierende einen Bericht über die anzu- erkennende Tätigkeit vorlegt, der den Anforderungen an die Prüfungsleistung im Modul „Be- rufspraktikum“ genügt.
Zu§10 Fristen für Modulprüfungen und Wiederholung von Modulprüfungen
Für jede Modulprüfung muss die erste Prüfungsmöglichkeit wahrgenommen werden.
Zu § 10 Absätze 2 und 3
Die Fristenregelung für Pﬂ ichtmodule nach § 10 Absätze 2 und 3 gilt auch für die im Studien- gang vorgesehenen Wahlpﬂ ichtmodule.
Zu § 13 Absatz 4
Weitere Prüfungsarten sind:
(1) Medienpraktische Arbeiten
Medienpraktische Arbeiten befassen sich mit der Konzeption, Planung und Anfertigung eines Medienprodukts.
(2) Protokoll
Ein Protokoll ist die schriftliche Zusammenfassung einer Veranstaltungseinheit im Umfang von 3 bis 5 Seiten.
Der Bericht ist eine von einem Studierenden oder einer Gruppe von Studierenden anzuferti- gende schriftliche Ausarbeitung, die in mehrere Abschnitte gegliedert ist. Der Bericht be- schreibt ausführlich die jeweiligen Arbeitsschritte und Erfahrungen, die der Studierende oder die Gruppe im Rahmen des betreffenden Moduls gemacht hat, fasst die Ergebnisse der Arbeit re ﬂektierend zusammen und misst sie an den Erwartungen, die die Studierenden vor dem Be- such des Moduls an den Berichtsgegenstand hatten. Der Bericht kann auch in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine deutliche Abgrenzung ermöglichen, deutlich unter- scheidbar und bewertbar ist und die Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 erfüllt. Die Gruppe soll nicht mehr als drei Personen umfassen.
(4) Projektarbeit
Die Projektarbeit besteht aus der Konzeption, Planung und Anfertigung einer praktischen Ar- beit oder, bei umfangreichen Projekten, eines Teils oder Abschnitts einer solchen Arbeit. Die Projektarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prü- fungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine deut- liche Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die Anforde- rungen nach Satz 1 erfüllt. Die Gruppe soll nicht mehr als drei Personen umfassen.
5) Rechercheaufgabe
Die Rechercheaufgabe erfordert von einem Studierenden das eigenständige Beschaffen von relevanten Informationen zu einem (vorstrukturierten) Recherchethema. Als Quellen für die Recherche kommen persönliche Gespräche mit Fachleuten, Fachliteratur oder das Internet in Frage. Durch die Vorstrukturierung des Recherchethemas werden bereits hilfreiche Schlüssel- wörter vorgegeben. Die Rechercheergebnisse werden in eigenständigen schriftlichen Ausfüh- rungen festgehalten (3-5 Seiten pro Recherchethema) und die Quellen benannt.
6) Diskussionspapiere
Diskussionspapiere sind kurze schriftliche Ausarbeitungen im Umfang von 3 bis 5 Seiten, die sich auf die Seminarliteratur für eine abgesprochene Sitzung beziehen und zu dieser Sitzung
abgegeben werden. In einem Diskussionspapier wird auf der Basis der für die Sitzung bereit- gestellten Literatur eine eigene knappe Argumentation, ähnlich der Struktur einer Hausarbeit entwickelt. Durch die festgelegte Abgabe zu der jeweiligen Sitzung unterscheidet sich ein Dis- kussionspapier von einem Protokoll, welches die Veranstaltung schriftlich zusammenfasst. Anstelle einer Hausarbeit, die in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit abgefasst wird, kann im entsprechenden Gesamtseitenumfang eine Anzahl (3 bis 5) von Diskussionspapieren im Laufe des Semesters angefertigt werden.
Zu § 14 Bachelorarbeit Zu § 14 Absatz 2 Satz 1
Für die Zulassung zur Bachelorarbeit müssen die in den Bestimmungen zu § 4 Abs. 3 und 4 genannten Einführungs-, Aufbau- und Vertiefungsmodule des Hauptfaches absolviert werden. Die Anzahl der in den Hauptfachmodulen sowie über die ergänzende Filmrezeption zu erwer- benden Leistungspunkte beträgt insgesamt 80.
Zu § 15 Bewertung der Prüfungsleistungen Zu § 15 Absatz 3 Satz 4
Setzt sich die Prüfungsleistung eines Moduls (bis auf das Abschlussmodul) aus mehreren Teilleistungen zusammen, wird die Note des Moduls aus dem arithmetischen Mittel der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen errechnet. Die Gesamtnote der Modulprüfung im Abschluss- modul ergibt sich aus dem mittels Leistungspunkten gewichteten Mittel der Noten für die Teilleistungen (mündliche Prüfung / BA-Arbeit).
Zu § 15 Absatz 3 Satz 11
In den Anteil des Haupt- und Nebenfaches an der Gesamtnote werden die Prüfungsleistungen aller Module einbezogen. Dabei sollen die Einführungsmodule einfach, die Aufbau- und Ver- tiefungsmodule doppelt gewichtet werden.
Der Bachelorstudiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft besteht aus folgenden Modulen:
(1a) Module in der Einführungsphase
Einführungsmodul MODULTYP: Pflichtmodul in der Einführungsphase TITEL: Einführung in die Medien- und Kommunikationswissenschaft (E1)
Qualiﬁkationsziele
theoretische Grundkenntnisse in den Bereichen Medien- und Kommunikations- wissenschaft; Grundkenntnisse der für medienbezogene Berufsfelder relevanten rechtlichen, politischen und ökonomischen Strukturen; Grundkenntnisse unter- schiedlicher Teilbereiche der Medienforschung; Grundkenntnisse medienspezi- ﬁ scher Berufsfelder ABK: Erwerb von Fähigkeiten zum Umgang mit wissenschaftlichen Hilfsmitteln sowie relevanter Arbeits- und Präsentationstechniken im Bereich der Medien- und Kommunikationswissenschaft
Einführung in die Grundbegriffe, Verfahrensweisen und Gegenstandsbereiche der Medien- und Kommunikationswissenschaft; Einführung in die Mediensysteme und ihre Rahmenbedingungen; Einführung in die Grundlagen angebots- und wirkungsbezogener Forschungsbe- reiche ABK: wissenschaftliche Arbeitstechniken und -methoden (Recherchieren, Bibli- ographieren etc.)
Vorlesung (2 SWS) Seminar Ia (2 SWS) Übung (unter Mitwirkung von Tutoren) (2 SWS)
deutsch oder englisch oder französisch Die konkrete Unterrichtssprache wird vor Beginn der Lehrveranstaltungen be- kannt gegeben.
Das Modul ist Bestandteil der Studiengänge
- BA-Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft im Hauptfach;
- BA-Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft im Nebenfach.
Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt in Verbindung mit der erfolgreichen
Teilnahme am Modul E2 (HF) bzw. in Verbindung mit der erfolgreichen Teil- nahme am Modul E2/E3 (NF) zum Eintritt in die Aufbauphase und zum Besuch entsprechender Module in den oben genannten Studiengängen.
Voraussetzung zur Anmeldung zur Modulprüfung: regelmäßige, aktive Teilnahme
an den oben genannten Veranstaltungen
Art der Prüfung (kumulativ):
Vorlesung: Klausur (90 Minuten); Seminar Ia: Referat und Hausarbeit (ca. 10 Seiten) oder Diskussionspapiere oder Klausur (90 Minuten). Die Prüfungsart wird vor Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Arbeitsaufwand in den einzelnen Modulteilen
3 Leistungspunkte)
(Seminar Ia
(+ 1 LP (ABK) für Hauptfachstudierende))
(Übung (unter Mitwirkung von Tutoren)
2 Leistungspunkte)
Gesamtarbeitsaufwand des
10 Leistungspunkte (+ 1 LP (ABK) für Hauptfachstudierende)
Häuﬁgkeit des Angebots
Einführungsmodul MODULTYP: Pflichtmodul in der Einführungsphase TITEL: Grundlagen der Medien (E2)
Einsicht in die Medialität oraler, szenischer, visueller, akustischer, digitaler Texte; Grundkenntnisse in der Mediengeschichte der Neuzeit (anhand ausgewählter Me- dien)
Entstehung und Typologie technischer Massenmedien; Theorie, Analyse und Geschichte der Medien in Auswahl (Theater, Film, Fernse- hen, Hörfunk, Computer und Neue Medien)
Teilnahme am Modul E1 zum Eintritt in die Aufbauphase und zum Besuch ent- sprechender Module in den oben genannten Studiengängen.
Arbeitsaufwand in den ein- zelnen Modulteilen
(Vorlesung (Seminar Ia (Übung (unter Mitwirkung von Tutoren)
5 Leistungspunkte)
Einführungsmodul MODULTYP: Pflichtmodul in der Einführungsphase TITEL: Grundlagen der Kommunikationsforschung: Methoden (E3)
grundlegende methodische Kenntnisse; Befähigung zur kritischen Reﬂ exion von Theorien, empirischen Forschungsergebnissen, Befunden und Daten; Fähigkeit zur qualiﬁzierten Konzeption und Anwendung empirischer Methoden ABK: Erwerb von Fähigkeiten zum Umgang mit wissenschaftlichen Hilfsmitteln sowie relevanter Arbeits- und Präsentationstechniken
Einführung in die Grundlagen der Kommunikationsforschung; Überblick über die Ansätze, Methoden und Ergebnisse unter anderem der empi- risch orientierten Kommunikationsforschung (primär Rezeptions- und Wir- kungsforschung); Einführung in Konzeption und Anwendung der Methoden der Kommunikationsforschung (vor allem Befragung und Inhaltsanalyse) ABK: wissenschaftliche Arbeitstechniken und -methoden (Recherchieren, Bibli- ographieren etc.)
Teilnahme an den Modulen E1 und E2 (HF) bzw. in Verbindung mit der erfolg- reichen Teilnahme am Modul E1 (NF) zum Eintritt in die Aufbauphase und zum Besuch entsprechender Module in den oben genannten Studiengängen.
alle zwei Semester
(1b) Module in der Aufbauphase
Aufbaumodul MODULTYP: Pflichtmodul in der Aufbauphase TITEL: Medienanalyse und Medienkonzeption (A1)
Kenntnis der wesentlichen Modelle und Kategorien der Analyse audiovisueller und auditiver Medienangebote; Kenntnis medienübergreifender und medienspe- zi ﬁ scher Prinzipien, Strategien und Wirkungspotenziale der Mediengestaltung (z.B. Narration, Bild- und Tongestaltung); Fähigkeit zur Analyse konkreter Medi- enangebote; grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten der eigenständigen Kon- zeption von Medienangeboten
Übersicht über die wesentlichen Modelle und Kategorien zur Analyse medialer Darstellungsinhalte und Gestaltungsweisen, insbesondere der übergreifenden Gestaltungsformen, Zeichensysteme und medienspeziﬁ schen Gestaltungstech-
niken; exemplarische Analysen konkreter Medienprodukte und ihrer rezeptions- lenkenden Strukturen; konzeptuelle Entwicklung eines Medienangebots und Re-
exion des eigenen Vorgehens aus analytischer Perspektive
Seminar Ib (2 SWS) Übung (2 SWS)
erfolgreiche Teilnahme an den Modulen E1 und E2 für das Hauptfach bzw. an den Modulen E1und E2/E3 für das Nebenfach
- BA-Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft im Nebenfach;
- BA-Studiengang Deutsche Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt Theater und Medien (Hauptfach);
BA-Studiengang Deutsche Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt Theater und Medien (Nebenfach). Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt zum Eintritt in die Vertiefungsphase und zum Besuch entsprechender Module im Fach Medien- und Kommunikations- wissenschaft. Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt zum Eintritt in die Vertiefungsphase und zum Besuch entsprechender Module im Fach Deutsche Sprache und Litera- tur.
an den oben genannten Veranstaltungen Art der Prüfung: Referat und Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder Diskussionspapiere oder Referat und medienpraktische Arbeit zum Seminar Ib. Die Prüfungsart wird vor Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
(Seminar Ib
(Übung
Aufbaumodul MODULTYP: Pflichtmodul in der Aufbauphase TITEL: Mediengeschichte und Mediengegenwart (A2)
Grundkenntnisse in der Geschichte und Gegenwart szenischer, ﬁ lmischer, aku- stischer und digitaler Medien; Kenntnis und Darstellung von Medien in historischen und aktuellen (z.B. sozi- alen, kulturellen, praxisbezogenen) Kontexten
Schwerpunkt „diachrone Konstellationen“: Themen-, Motiv-, Genregeschichte; Medien im Kontext von Gesellschafts-, Wissens-, Kulturgeschichte; oder Schwerpunkt „synchrone Konstellationen“: aktuelle Praxis der Medien (Pro- duktion, Distribution, Rezeption); Darstellungen und Analysen ausgewählter Pro- blemzusammenhänge
Vorlesung (2 SWS) + Seminar Ib (2 SWS) oder Vorlesung (2 SWS) + Seminar Ib (2 SWS) + Übung (2 SWS)
erfolgreiche Teilnahme an den Modulen E1 und E2 für das Hauptfach und an den Modulen E1und E2/E3 für das Nebenfach
Vorlesung: Klausur (90 Minuten); Seminar Ib: Referat und Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder Diskussionspapiere. Die Prüfungsart wird vor Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
oder Seminar Ib + Übung
3+2 Leistungspunkte
Aufbaumodul MODULTYP: Pflichtmodul in der Aufbauphase TITEL: Medien- und kommunikationswissenschaftliche Theorien (A3)
Kenntnis der wesentlichen medien- und kommunikationswissenschaftlichen The- orien und Modelle; Fähigkeit, Theorien systematisch aufeinander zu beziehen, ihre Argumentation zu prüfen und ihre Aussagen zu hinterfragen; Fähigkeit, The- orien in konkreten Fragestellungen sinnvoll anzuwenden und mit ihrer Hilfe die Merkmale medialer und kommunikativer Konstellationen, Mediensysteme sowie einzelner Medien kritisch zu reﬂ ektieren
begriffsanalytische, logische und argumentationstheoretische Grundlagen; Überblick über allgemeine Theorien und Modelle der Medien und der Kommuni- kation, über Theorien einzelner Medien und Theorien einzelner Medienaspekte (z.B. Medienrezeption, -psychologie und -philosophie); Anwendung der Theo- rien auf charakteristische Beispiele und konkrete Fragestellungen
Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt zum Eintritt in die Vertiefungsphase
und zum Besuch entsprechender Module in den oben genannten Studiengängen.
an den oben genannten Veranstaltungen Art der Prüfung: Referat und Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder Diskussionspapiere zum Seminar Ib
Aufbaumodul MODULTYP: Wahlpflichtmodul in der Aufbauphase TITEL: Praxismodul Medienwissenschaft (A4/1)
Kenntnisse über die verschiedenen Berufsfelder der Medienplanung, -gestaltung und -vermittlung; grundlegende Kompetenzen im praktischen Umgang mit Me- dien und Medienforschung (in ausgewählten Berufsfeldern)
verschiedene praxisbezogene Arbeitsfelder (etwa Drehbuch, Filmproduktion, Webdesign, PR); theoriegeleitete Reﬂ exion verschiedener Arbeitsweisen und Ar- beitsfelder des Medienbereichs
Seminar Ib (2 SWS) Übung (unter Mitwirkung von Tutoren) (2 SWS)
erfolgreiche Teilnahme an den Modulen E1, E2 und E3
an den oben genannten Veranstaltungen Art der Prüfung: Referat und medienpraktische Arbeit oder Diskussionspapiere zum Seminar Ib
(Seminar Ib (Übung (unter Mitwirkung von Tutoren)
7 Leistungspunkte)
Aufbaumodul MODULTYP: Wahlpflichtmodul in der Aufbauphase TITEL: Praxismodul Kommunikationswissenschaft (A4/2)
Kenntnis der verschiedenen Praxisfelder der Kommunikationswissenschaft; grundlegende praxisbezogene Kompetenzen im konzeptionellen und empirischen Umgang mit Medien und Medienforschung (in kommunikationsorientierten Be- rufsfeldern)
Anwendung kommunikationswissenschaftlicher Befunde auf aktuelle Fragestel- lungen; theoriegeleitete Reﬂ exion verschiedener Arbeitsweisen und Arbeitsfelder des Medienbereichs; Beobachtung und Analyse verschiedener Praxisfelder im Medienbereich (etwa Journalismus, Medienforschung, Medienmanagement, Öf- fentlichkeitsarbeit); Durchführung eigener empirischer Untersuchungen zur Me- dienpraxis; Entwicklung von Konzepten und Evaluationen für Medienprodukte
Seminar Ib Übung (unter Mitwirkung von Tutoren)
(1c) Module in der Vertiefungsphase
Vertiefungsmodul MODULTYP: Wahlpflichtmodul in der Vertiefungsphase TITEL: Medien und Kultur (V1)
vertiefende Kenntnisse medienwissenschaftlicher Inhalte in den Bereichen Me- dientheorie, Mediengeschichte oder Medienanalyse; vertiefende Kenntnisse ver- schiedener Teilbereiche der Medienforschung; Fähigkeit zur Anwendung medi- enwissenschaftlicher Theorien auf ausgewählte Phänomene der Mediengeschichte und der Mediengegenwart
Fragestellungen aus verschiedenen Bereichen der Medienforschung wie etwa Mediengeschichte, aktuelle Probleme der Medien oder Mediengenres; Anwendung von Medientheorien auf die Analysen verschiedener Medienpro- dukte
Vorlesung (2 SWS) Seminar II (2 SWS)
erfolgreiche Teilnahme an einem der Aufbaumodule A1, A2, A3 oder A4/1 / A4/2
BA-Studiengang Deutsche Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt Theater und Medien (Nebenfach). Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt zum Eintritt in die Prüfungsphase und zum Besuch des Abschlussmoduls im Hauptfach Medien- und Kommunikations- wissenschaft. Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt zusammen mit dem Bestehen der Modulprüfung des zweiten wahlobligatorischen Vertiefungsmoduls des Studien- gangs Deutsche Sprache und Literatur zum Eintritt in die Prüfungsphase und zum Besuch des Abschlussmoduls im Hauptfach Deutsche Sprache und Literatur.
Vorlesung: Klausur (90 Minuten); Seminar II: Referat und Hausarbeit (ca. 20 Seiten) oder Diskussionspapiere. Die Prüfungsart wird vor Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Vertiefungsmodul MODULTYP: Wahlpflichtmodul in der Vertiefungsphase TITEL: Medien und Gesellschaft (V2)
Kenntnisse und Fähigkeiten zur kritischen Beobachtung und Analyse aktueller Entwicklungen im Medienbereich; Kompetenzen in der Anwendung kommuni- kationswissenschaftlicher Theorien und Modelle auf Phänomene der öffentlichen Kommunikation
Strukturen und Prozesse der Kommunikation zwischen Individual- und Massen- kommunikation; Wechselverhältnis zwischen Gesellschaft und Medien als Aus- druck gesellschaftlicher Kultur; gesellschaftliche Funktionen und Auswirkungen von Medienkommunikation
Vorlesung / Seminar II (2 SWS) Seminar II (2 SWS)
Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt zum Eintritt in die Prüfungsphase und
zum Besuch des Abschlussmoduls im Hauptfach.
Vorlesung / Seminar II Seminar II
(2) Abschlussmodul
Abschlussmodul im Fach Medien- und Kommunikationswissenschaft MODULTYP: Pflichtmodul in der Prüfungsphase MODULTITEL: Abschlussmodul
Nachweis des erfolgreichen Studiums des BA-Studiengangs Medien- und Kom- munikationswissenschaft im Hauptfach; Fähigkeit zur selbstständigen Erarbei- tung wissenschaftlicher Gegenstandsbereiche und Problemfelder sowie ihrer sy- stematischen Darlegung in Fachgesprächen (mündliche Prüfung) und längeren wissenschaftlichen Abhandlungen (BA-Arbeit) im Bereich des Faches Medien- und Kommunikationswissenschaft
Vorbereitung und Verfassen der BA-Arbeit; Vorbereitung und Ablegung der mündlichen Abschlussprüfung
erfolgreiche Teilnahme an allen obligatorischen und wahlobligatorischen Einfüh- rungs-, Aufbau- und Vertiefungsmodulen des Studiengangs Medien- und Kom- munikationswissenschaft
Das Modul ist Bestandteil des BA-Studiengangs Medien- und Kommunikations- wissenschaft im Hauptfach.
Voraussetzung zur Anmeldung zur Modulprüfung: Nachweis der erfolgreichen
Teilnahme an allen obligatorischen und wahlobligatorischen Einführungs-, Auf- bau- und Vertiefungsmodulen des Studiengangs Medien- und Kommunikations- wissenschaft Art der Prüfung: BA-Arbeit (Umfang: ca. 25-30 Seiten; Bearbeitungszeit:
8 Wochen) und mündliche Prüfung (30 Minuten)
(Kolloquium
(BA-Arbeit
8 Leistungspunkte)
(mündliche Prüfung
(3) Module im ABK-Bereich
Einführungsmodul im Curricularbereich Allgemeine Berufsqualifizierende Kompetenzen (ABK) MODULTYP: Pflichtmodul in der Einführungsphase TITEL: ABK-Einführungsmodul (ABK-E)
Seminar Berufsfelderkundung: Grundwissen (Struktur, Aufgaben, Anforde- rungen, Bildungswege, Weiterbildungsmöglichkeiten) über ein exemplarisches Berufsfeld; Eröffnung von Perspektiven für die Suche nach geeigneten Praktika und die spätere Berufswahl; Erwerb von Recherche- und Kontaktstrategien Seminar Schlüsselquali ﬁ kationen I: Erwerb fächerübergreifender sozialer, kom- munikativer, interkultureller, methodischer, selbstbezogener und speziﬁ sch be- rufsorientierter Kompetenzen; Grundlagenkenntnisse aus anderen Studienfächern, interdisziplinäre Kompetenz, also die Fähigkeit zu vernetztem Denken und über- fachlicher Zusammenarbeit
Seminar Berufsfelderkundung: Einblicke in Berufsfelder, Berufe und Tätig- keiten und deren Anforderungen durch Entwicklung eines Interview-Leitfadens, Kontaktaufnahme zu Betrieben des jeweils zu erkundenden Berufsfeldes, Inter- views mit Berufstätigen, Auswertung der Interviews, berufsbezogene Selbstreﬂ e- xion Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen I: Inhalte dieser Lehrveranstaltungen können z. B. sein: Präsentation/Moderation, Rhetorik, Recherchetechnik, Informations- kompetenz, EDV für Studium und Wissenschaft, Lernstrategien, Kreativmethoden (außerhalb der AStuB erbrachte Studienleistungen [Seminare mit überfachlichen Inhalten anderer Hochschulen bzw. anderer Fakultäten, Sprachkurse oder Aus- landssemester] können auf Antrag angerechnet werden)
Seminar Berufsfelderkundung (2 SWS) Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen I (2 SWS)
Anglistik / Amerikanistik; Deutsche Sprache und Literatur; Finnougristik / Ura- listik; Französisch; Gebärdensprachdolmetschen; Gebärdensprachen; Italie- nisch; Klassische Philologie; Medien- und Kommunikationswissenschaft; Neo- gräzistik und Byzantinistik; Portugiesisch; Slavistik; Spanisch. Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt zur Teilnahme am Modul ABK-A.
Voraussetzungen für die Anmeldung zur Modulprüfung: regelmäßige und aktive
Seminar Berufsfelderkundung: Bericht zur Berufsfelderkundung (ca. 10 Seiten) Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen I: Prüfungsarten können sein: Klausur, Hausar- beit, Bericht, mündliche Prüfung, Referat und schriftliche Ausarbeitung, Projekt- arbeit. Die Prüfungsart wird vor Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen I
Gesamtarbeitsaufwand im
Aufbaumodul im Curricularbereich Allgemeine Berufsqualifizierende Kompetenzen (ABK) MODULTYP: Pflichtmodul in der Aufbauphase TITEL: ABK-Aufbaumodul / Praktikum (ABK-A)
Seminar Berufs- und Bewerbungspraxis: Fähigkeit, Bezüge zwischen Studium und akademischen Tätigkeitsfeldern herzustellen; Befähigung zur angemessenen Praktikumsbewerbung; Kenntnis der rechtlichen Grundlagen eines Praktikums; Kenntnis über Inhalt und Aufbau eines qualiﬁ zierten Arbeitszeugnisses Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen II: fortlaufender Erwerb/Weiterentwicklung fächerübergreifender sozialer, kommunikativer, interkultureller, methodischer, selbstbezogener und speziﬁ sch berufsorientierter Kompetenzen; Grundlagen- kenntnisse aus anderen Studienfächern, interdisziplinäre Kompetenz, also die Fä- higkeit zu vernetztem Denken und überfachlicher Zusammenarbeit Praktikum: Erwerb berufspraktischer Erfahrungen, Herstellung von Kontakten zur Arbeitswelt oder Vertiefung bereits bestehender; Kompetenz zur kritischen Überprüfung eigener Berufswünsche
Seminar Berufs- und Bewerbungspraxis: Erstellen von Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Anschreiben; Ablauf von Vorstellungsgesprächen bzw. As- sessment Center; rechtliche Rahmenbedingungen von Praktika; Aufbau und Struktur von qualiﬁzierten Zeugnissen; Vorbereitung des Praktikumsberichts Seminar Schlüsselquali ﬁ kationen II: Inhalte dieser Lehrveranstaltungen können z. B. sein: Gesprächsführung, Kon ﬂ iktmanagement, selbstbezogene Kompe- tenzen, Recherchetechnik, Informationskompetenz, Medienkompetenz, Grundla- gen der BWL, beruﬂiches Schreiben, Projektmanagement. (Außerhalb der AStuB erbrachte Studienleistungen [Seminare mit überfachlichen Inhalten anderer Hochschulen bzw. anderer Fakultäten, Sprachkurse oder Auslandssemester] kön- nen auf Antrag angerechnet werden.) Praktikum: Einblick in den Arbeitsalltag, Erprobung der bislang erworbenen fachlichen und überfachlichen Kompetenzen, Aufbau eines Netzwerks
Seminar zum Praktikum Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen II Praktikum
1 SWS 2 SWS 6 Wochen (ca. 240 Std.)
erfolgreiche Teilnahme am Modul ABK-E
Anglistik / Amerikanistik; Deutsche Sprache und Literatur; Finnougristik / Ura- listik; Französisch; Gebärdensprachen; Italienisch; Klassische Philologie; Me- dien- und Kommunikationswissenschaft; Neogräzistik und Byzantinistik; Portu- giesisch; Slavistik; Spanisch. Das Bestehen der Modulprüfung berechtigt zur Teilnahme am Modul ABK-V.
Voraussetzung für die Anmeldung zu den Prüfungen im Modul: regelmäßige und ak-
tive Teilnahme an den Lehrveranstaltungen; Vorlage eines qualiﬁ zierten Prakti- kumszeugnisses über den erfolgreichen Abschluss des Praktikums Art der Prüfung: Seminar Berufs- und Bewerbungspraxis und Praktikum: Prakti- kumsbericht (ca. 10 Seiten); Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen II: Prüfungsarten können sein: Klausur, Hausarbeit, Bericht, mündliche Prüfung, Referat und schrift- liche Ausarbeitung, Projektarbeit. Die Prüfungsart wird vor Beginn der Veranstal- tung bekannt gegeben.
(Seminar zum Praktikum (Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen II (Praktikum
Vertiefungsmodul im Curricularbereich Allgemeine Berufsqualifizierende Kompetenzen (ABK) MODULTYP: Pflichtmodul in der Vertiefungsphase TITEL: ABK-Vertiefungsmodul (ABK-V)
Vorlesung Berufsfelder: berufsorientierender und berufskundlicher Überblick zur individuellen Weiterentwicklung und Konkretisierung von Berufswünschen und -perspektiven; Erweiterung und Vertiefung bislang in einzelnen Berufsfeldern erworbenen Wissens; Ergänzung von Praxiserfahrungen um Kenntnisse über Be- rufsfelder und Branchen für Geisteswissenschaftler Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen III: fortlaufender Erwerb/Weiterentwicklung fächerübergreifender sozialer, kommunikativer, interkultureller, methodischer, selbstbezogener und speziﬁ sch berufsorientierter Kompetenzen; Grundlagen- kenntnisse aus anderen Studienfächern; interdisziplinäre Kompetenz, also die Fä- higkeit zu vernetztem Denken und überfachlicher Zusammenarbeit
Vorlesung Berufsfelder: Überblicksvorträge von Berufstätigen (in der Regel Ab- solventen sprach-, literatur- oder medienwissenschaftlicher Studiengänge) zu Be- rufsfeldern und Branchen; Einblick in typische geisteswissenschaftliche Arbeits- felder; arbeitsmarktpolitische Sicht auf das Studium sprach-, literatur- und medienwissenschaftlicher Disziplinen Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen III: Inhalte dieser Lehrveranstaltungen kön- nen z. B. sein: Gesprächsführung, Kon ﬂ iktmanagement, selbstbezogene Kompe- tenzen, Recherchetechnik, Informationskompetenz, Medienkompetenz und -pra- xis, Grundlagen der BWL, beruﬂiches Schreiben, Projektmanagement. (Außerhalb der AStuB erbrachte Studienleistungen [Seminare mit überfachlichen Inhalten anderer Hochschulen bzw. anderer Fakultäten, Sprachkurse oder Aus- landssemester] können auf Antrag angerechnet werden.)
Vorlesung Berufsfelder Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen III
erfolgreiche Teilnahme an den Modulen ABK-E und ABK-A
Anglistik / Amerikanistik; Deutsche Sprache und Literatur; Finnougristik / Ura- listik; Französisch; Gebärdensprachdolmetschen; Gebärdensprachen; Italienisch; Klassische Philologie; Medien- und Kommunikationswissenschaft; Neogräzistik und Byzantinistik; Portugiesisch; Slavistik; Spanisch.
Teilnahme an den Lehrveranstaltungen Art der Modulprüfung: Vorlesung Berufsfelder:Zwei Rechercheaufgaben (zu zwei Berufsfeldern); Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen III: Prüfungsarten können sein:
Klausur, Hausarbeit, Bericht, mündliche Prüfung, Referat und schriftliche Ausar- beitung, Projektarbeit. Die Prüfungsart wird vor Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
(Vorlesung Berufsfelder (Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen III
Vorlesung Berufsfelder: einmal jährlich im Sommersemester; Seminar Schlüsselqualiﬁ kationen III: jedes Semester
Zu § 23 In-Kraft-Treten
Diese Fachspeziﬁschen Bestimmungen treten am Tage nach der Genehmigung durch das Prä- sidium der Universität in Kraft. Sie gelten erstmals für Studierende, die ihr Studium zum Win- tersemester 2005/2006 aufnehmen.
7. Au ﬂ age (WiSe 2009/10)
Prüfungsordnung für Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) vom 23. November 2005 mit den Änderungen vom 5. Juli 2006
Fachspezi ﬁsche Bestimmungen für den Bachelorstudiengang Medien- und Kommunikationsi- wissenschaft vom 23. November 2005, zuletzt geändert am 8. Juli 2009 [nicht amtliche Fas- sung]