Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/gewerbesteuer
Timestamp: 2020-07-04 03:36:38
Document Index: 50333311

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 3', '§ 34', '§ 3', '§ 53', '§ 52', '§ 52', '§ 3', '§ 5', '§ 7', '§ 9', '§ 9', '§ 5', '§ 233', '§ 233', '§ 233']

Es ist für den Bun­des­fi­nanz­hof ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass die Bemes­sungs­grund­la­ge des Soli­da­ri­täts­zu­schlags, soweit er nicht auf gewerb­li­che Ein­künf­te ent­fällt, ohne Berück­sich­ti­gung der Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35 EStG zu ermit­teln ist. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall erziel­ten die kla­gen­den Ehe­leu­te im Jah­re 2011 Ein­künf­te u.a. aus nicht­selb­stän­di­ger
Die Höhe der Gerichts­ge­büh­ren rich­tet sich nach dem Streit­wert (§ 3 Abs. 1, § 34 Abs. 1 GKG) sowie den in Anla­ge 1 zu § 3 Abs. 2 GKG auf­ge­führ­ten Gebüh­ren­tat­be­stän­den. Der Streit­wert ist in Ver­fah­ren u.a. vor den Gerich­ten der Finanz­ge­richts­bar­keit nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­be­nen Bedeu­tung der
Die Abga­be jeder ein­zel­nen unrich­ti­gen Steu­er­erklä­rung ist zwar grund­sätz­lich als selb­stän­di­ge Tat im Sin­ne von § 53 StGB zu wer­ten. Von Tat­mehr­heit ist also aus­zu­ge­hen, wenn die abge­ge­be­nen Steu­er­erklä­run­gen ver­schie­de­ne Steu­er­ar­ten, ver­schie­de­ne Besteue­rungs­zeit­räu­me oder ver­schie­de­ne Steu­er­pflich­ti­ge betref­fen. Jedoch liegt aus­nahms­wei­se Tat­ein­heit vor, wenn die Hin­ter­zie­hun­gen durch die­sel­be Erklä­rung bewirkt wer­den
Ein Bescheid über die Fest­stel­lung der vor­trags­fä­hi­gen Ver­lus­te ist nicht i.S. des § 52 Abs. 3 GKG auf eine Geld­leis­tung gerich­tet, wes­halb der Streit­wert gemäß § 52 Abs. 1 GKG nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­ben­den Bedeu­tung der Sache zu bestim­men ist. Maß­geb­lich hier­für sind zwar grund­sätz­lich
Nach § 3 Nr. 25 GewStG 1991/​1999/​2002 sind von der Gewer­be­steu­er Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaf­ten befreit, wenn sie von der Kör­per­schaft­steu­er befreit sind. Nach § 5 Abs. 1 Nr. 18 Satz 1 KStG 1991/​1996/​1999/​2002 sind von der Kör­per­schaft­steu­er Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaf­ten befreit, deren Tätig­keit sich auf die Ver­bes­se­rung der sozia­len und wirt­schaft­li­chen Struk­tur einer bestimm­ten Regi­on durch För­de­rung der
Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – und die erwei­ter­te Kür­zung bei der Gewer­be­steu­er
Bereits im Erhe­bungs­zeit­raum 2003 war der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils i.S. des § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG nicht in die erwei­ter­te Kür­zung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ein­zu­be­zie­hen. § 9 Nr. 1 Satz 6 GewStG i.d.F. des EURLUmsG hat ledig­lich klar­stel­len­de Bedeu­tung. Dies ergibt sich für den Bun­des­fi­nanz­hof aus einer sys­te­ma­ti­schen Aus­le­gung
Die Absicht zum lang­fris­ti­gen Betrieb von Han­dels­schif­fen ist Vor­aus­set­zung für die Anwen­dung der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge. Wie der Bun­des­fi­nanz­hof mit Urteil vom 26.09.2013 ent­schie­den hat, setzt die Gewinn­ermitt­lung nach § 5a EStG u.a. die Absicht des Steu­er­pflich­ti­gen zum lang­fris­ti­gen Betrieb von Han­dels­schif­fen vor­aus. Dar­an fehlt es u.a., wenn eine
Die Fest­set­zung von Zin­sen auf Gewer­be­steu­er fin­det ihre Rechts­grund­la­ge in § 233 a Abs. 1, 2 AO. Führt u.a. die Fest­set­zung der Gewer­be­steu­er zu einem Unter­schieds­be­trag, ist die­ser gemäß § 233 a Abs. 1 AO zu ver­zin­sen. Gemäß § 233 a Abs. 2 Satz 1 AO beginnt der Zins­lauf 15 Mona­te nach Ablauf des Kalen­der­jah­res, in dem