Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=27.10.2015&Aktenzeichen=2%20StR%204/15
Timestamp: 2019-05-27 06:36:12
Document Index: 34847379

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 261', '§ 267', '§ 212', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 27.10.2015 - 2 StR 4/15 - dejure.org
https://dejure.org/2015,46008
BGH, 27.10.2015 - 2 StR 4/15 (https://dejure.org/2015,46008)
BGH, Entscheidung vom 27.10.2015 - 2 StR 4/15 (https://dejure.org/2015,46008)
BGH, Entscheidung vom 27. Januar 2015 - 2 StR 4/15 (https://dejure.org/2015,46008)
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Anforderungen an die tatrichterliche Beweiswürdigung (Gesamtwürdigung: Ausschluss eines alternativen Geschehens, hier: "Mord ohne Leiche")
§ 261 StPO, § 267 StPO, § 212 StGB
Beweiswürdigung im Strafverfahren wegen Totschlags: Rückschlüsse auf die Täterschaft eines Angeklagten im Wege der Ausschlussmethode
Lückenhaftigkeit der tatrichterlichen Beweiswürdigung bei einem Tötungsdelikt ohne auffindbare Leiche
Mord ohne Leiche, oder: Weiterer Sex nur bei Geständnis
"Mord ohne Leiche" - der Fall geht weiter
Beweiswürdigung - und ihre revisionsgerichtliche Überprüfung
Revision des Angeklagten gegen Urteil im Bonner Fall "Mord ohne Leiche" aufgehoben
general-anzeiger-bonn.de (Pressebericht, 22.02.2016)
Urteil zum "Mord ohne Leiche" in Eitorf aufgehoben
Kurznachricht zu "Geständnis und Ausschlussmethode" von RA Dr. Stephan Beukelmann, original erschienen in: NJW Spezial 2016, 184.
LG Bonn, 02.07.2014 - 24 KLs 920 Js 887/12
LG Bonn, 15.03.2016 - 21 Ks 2/16
LG Bonn, 21.12.2016 - 21 Ks 2/16
OLG Köln, 03.05.2017 - 2 Ws 237/17
NStZ-RR 2016, 144
StV 2018, 700
JR 2017, 306
Die Überzeugungsbildung des Tatgerichts hat auch eine ausreichende objektive Grundlage (zu diesem Erfordernis BGH, Beschluss vom 27. Oktober 2015 - 2 StR 4/15, NStZ-RR 2016, 144, 145 mwN).
Insoweit müssen die Urteilsgründe erkennen lassen, dass die Beweiswürdigung auf einer nachvollziehbaren Beweisgrundlage beruht und die vom Tatgericht gezogenen Schlussfolgerungen sich nicht lediglich als bloße Vermutung erweisen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 27. Oktober 2015 - 2 StR 4/15, NStZ-RR 2016, 144, 145 und vom 16. Februar 2016 - 1 StR 525/15, NStZ-RR 2016, 222 f. jeweils mwN).
Deshalb müssen die Urteilsgründe erkennen lassen, dass die Beweiswürdigung auf einer nachvollziehbaren Tatsachengrundlage beruht, und dass sich die vom Gericht gezogene Schlussfolgerung nicht als bloße Vermutung erweist (Senat, Beschluss vom 27. Oktober 2015 - 2 StR 4/15, NStZ-RR 2016, 144).
BGH, 18.02.2016 - 2 StR 251/14
Verfall (Schätzung des Erlangten)
Die Beweiswürdigung erweist sich daher als rechtsfehlerhaft (vgl. Senat, Beschluss vom 27. Oktober 2015 - 2 StR 4/15).
Rechtlich zu beanstanden sind die Beweiserwägungen ferner dann, wenn sie erkennen lassen, dass falsche Maßstäbe für die zur Verurteilung erforderliche bzw. ausreichende Gewissheit angelegt werden (st. Rspr., s. nur BGH NStZ-RR 2016, 144; SenE v. 07.06.2017 - III-1 RVs 114-115/17 - SenE v. 29.09.2017 - III-1 RVs 225/17).