Source: https://asv-tuttlingen.de/hauptverein/satzung_und_beitragsordnung
Timestamp: 2020-08-10 21:35:25
Document Index: 259378111

Matched Legal Cases: ['§5', '§5', '§5', '§6', '§ 1', '§ 9', '§ 17', '§ 30', '§ 12', '§ 5', '§ 6']

ASV 1897 Tuttlingen e. V. - Satzung & Beitragsordnung
Satzung der Athletik-Sport-Vereinigung 1897 Tuttlingen e. V.
Der Verein führt den Namen Athletik-Sport-Vereinigung 1897 Tuttlingen e. V.
Der Verein hat seinen Sitz in Tuttlingen und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Tuttlingen (Register Nummer 43) eingetragen.
Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes e.V. oder dessen juristischen Nachfolgers. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes e. V. und dessen Mitgliedsverbänden, deren Sportarten im Verein betrieben werden.
Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Er setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, rassistischen und konfessionellen Gesichts­punkten der Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend zu dienen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigende“ Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder bei Aufhebung des Vereins weder einbezahlte Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf Vereinsvermögen.
Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Beschluss des Vorstandes aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages, der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.
Der Beginn der Mitgliedschaft eines außerordentlichen Mitgliedes wird durch besondere Vereinbarungen zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Verein festgelegt.
Der Austritt eines ordentlichen Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30. September und wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die Mitgliedschaftsdauer von 1 Jahr bis dahin erfüllt ist. Für die Austrittserklärung Minderjähriger gelten die für den Aufnahmeantrag geltenden Regelungen entsprechend.
mit der Zahlung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz schriftlicher Mahnung im Rückstand ist
durch sein Verhalten das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit schädigt.
Über den Ausschluss der unter §5 Ziffer 3 angeführten Gründe entscheidet der Vorstand. Der/die Betroffene kann innerhalb 14 Tagen nach Zugang des Ausschlusses schriftlich Widerspruch einlegen. Über den Widerspruch eines von §5 Ziffer 3 a oder §5 Ziffer 3 b betroffenen Mitgliedes entscheidet der Hauptausschuss. Für den Ausschluss ist eine 3/4 Mehrheit des Hauptausschusses erforderlich. Das betroffene Mitglied und der/die Antragsteller/in ist zu dieser Hauptausschusssitzung einzuladen, wobei sie sich rechtfertigen können.
Die ordentlichen Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe der Beitrage, der Aufnahmegebühren und der Umlagen wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Durch die Mitgliederversammlung können auch sonstige Dienstleistungen, die von den Mitgliedern zu erbringen sind, beschlossen werden. Einzelheiten regelt die Beitragsordnung des Vereins, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
Für die Mitglieder sind diese Satzung und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
Jedes über 16 Jahre alte ordentliche Mitglied ist berechtigt an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts an Mitgliederversammlungen teilzunehmen.
Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
Die außerordentlichen Mitglieder sind berechtigt nach Maßgabe der vom Vorstand gefassten Beschlüsse bestimmte Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Es steht ihnen das Recht zu, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Versicherungsschutz besteht wie bei den ordentlichen Mitgliedern über den Württembergischen Landessportbund.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins und findet einmal jährlich statt.
Die Mitgliederversammlung ist vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden durch Veröffentlichung in der örtlichen Tagespresse oder in sonstiger, geeigneter jedem Mitglied zugänglicher Weise, unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen und unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen.
Entgegennahme der Berichte der Abteilungsleiter/innen
Entgegennahme des Berichtes des/der 1. Kassiers/erin
Wahl des geschäftsführenden Vorstandes auf zwei Jahre
Wahl der Kassenprüfer/innen auf zwei Jahre
Wahl von Hauptausschussmitgliedern auf zwei Jahre
Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen und sonstiger Dienstleistungspflichten gemäß §6 der Vereinssatzung
Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit - ungültige Stimmen und Stimmenenthaltung werden nicht mitgezählt.
Beschlüsse über Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmbe­rechtigten Mitglieder.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom/von der Schriftführer/in und vom/von der 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom/von der stellvertretenden Vorsitzenden, zu unterschreiben.
Zur Abänderung der § 1, § 9..9 und § 17 ist die Stimmabgabe aller stimmfähigen Vereinsmitglieder erforderlich. Diese Stimmabgabe ist nötigenfalls schriftlich einzuholen.
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet,
die Hauptausschussmitglieder/innen
Sitzungen des Hauptausschusses sind nach Bedarf, mindestens jedoch vierteljährlich, durchzuführen.
die Beschlussfassung über die Ordnungen des Vereins mit Ausnahme der Beitragsordnung
Berufungen gegen Ausschlussbeschlüsse des Vorstandes.
der/die 1. Kassierer/in,
Für geplante Rechtsgeschäfte mit einem Gesamtwert von mehr als 1000.- € ist vor Abschluss ein Vorstandsbeschluss, bei einem Gesamtwert über 5000.- € außerdem ein Beschluss des Hauptausschusses erforderlich. Bei mehr als 50000.- € ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.
Der geschäftsführende Vorstand bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann der Hauptausschuss bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein neues Mitglied kommissarisch berufen.
Die Aufgaben des Präsidenten bestehen im Wesentlichen in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Repräsentation des Vereins und in der Beratung des Vorstandes.
Der geschäftsführende Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Die Zuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglie­der können in einem Aufgabenverteilungsplan festgelegt werden.
Der geschäftsführende Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei Abwesenheit, die seines Vertreters. Der geschäftsführende Vorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.
Die Abteilung wird durch den/die Abteilungsleiter/in, dessen/derer Stellvertreter/in, den/die Kassenwart/in, den/die Jugendsprecher/in, den/die Schriftführer/in und die Mitarbeiter/innen, denen feste Aufgaben zu übertragen sind, geleitet. Der Abteilungsleiter ist besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB.
Die Mitglieder der Abteilungsleitung werden mit Ausnahme des/der Jugendsprechers/in in der Abtei­lungsversammlung gewählt. Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich.
Die Abteilungen verwalten die ihnen zugewiesenen Mittel sowie die eigenen Einnahmen selbständig. Sie dürfen Verbindlichkeiten nur für satzungsgemäße Zwecke im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel eingeben. Die Kassenführung kann jederzeit von Mitgliedern des Vorstandes gemäß § 12 Ziffer 2 geprüft werden.
Die Abteilungsversammlungen sind berechtigt Abteilungsbeitrage, Aufnahmegebühren, Umlagen und Dienstleistungspflichten zu beschließen.
Abteilungsleiter dürfen keine Dauerschuldverhältnisse und keine rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen eingehen, die den Kassenstand der Abteilung überschreiten.
Das Vermögen der Abteilungen ist Eigentum des Vereins unter ausschließlicher Bewirtschaftung durch die jeweilige Abteilung. Eingriffe in die Verwaltung des Abteilungsvermögens durch den Hauptverein, insbesondere die Entnahme oder Verwendung für Zwecke, die nicht dem Abteilungszweck entsprechen, sind nur mit Zustimmung einer Abteilungsversammlung möglich. Alle Einnahmen und Ausgaben der Abteilun­gen sind ordnungsgemäß zu verbuchen.
Die Abteilungen können sich eine Abteilungsordnung geben, die von der Abteilungsversammlung zu beschließen ist. Sie ist dem geschäftsführenden Vorstand zur Genehmigung vorzulegen.
Ausschluss gemäß § 5 Ziffer 3 der Satzung.
Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder mindestens zwei Kassenprüfer/innen, die weder dem Vorstand, noch dem Hauptausschuss angehören dürfen. Die Abteilungen verfahren entsprechend.
Die Kassenprüfer legen dem Vorstand rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung den Kassenprüfbericht vor.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Ein­berufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist.
der Hauptausschuss mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller Mitglieder beschlossen hat, oder
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Tuttlingen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Beitragsordnung der ASV 1897 Tuttlingen e.V. (gemäß § 6 der Vereinssatzung)
1 Schüler bis zum vollendeten 14. Lebensjahr 30,00 €
2 Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr 40,00 €
3 Mitglieder über 65, auf Antrag 40,00 €
4 Erwachsene über 18 Jahre 60,00 €
5 Familien (einschl. aller Schüler und Jugendlichen) 90,00 €
In Ausbildung befindliche Personen, Angehörige des
Bundesfreiwilligendienstes über 18 bis 27 Jahre, auf Antrag