Source: https://www.stadtwerke-pirmasens-netze.de/de/Veroeffentlichungen1/Gasnetz/Netzanschluss.html
Timestamp: 2019-07-15 20:23:04
Document Index: 380693573

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 115', '§ 3', '§ 33', '§ 33', '§ 33']

Stadtwerke Pirmasens Netze - Netzanschluss
Der Netzanschluss (auch Hausanschluss genannt) verbindet das Gasversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung mit der Gasanlage des Anschlussnehmers, gerechnet von der Versorgungsleitung bis zu den Innenleitungen der Gebäude und Grundstücke. Er besteht aus der Netzanschlussleitung, einer gegebenenfalls vorhandenen Absperreinrichtung außerhalb des Gebäudes, Isolierstück, Hauptabsperreinrichtung und gegebenenfalls Haus-Druckregelgerät. Auf ein Druckregelgerät sind die Bestimmungen über den Netzanschluss auch dann anzuwenden, wenn es hinter dem Ende des Netzanschlusses innerhalb des Bereichs der Kundenanlage eingebaut ist.
Informationen für Bauherren zum Netzanschluss
Sie sind entschieden. Sie werden bauen. Wir sind Ihr verlässlicher Partner in allen Fragen rund um die Versorgung mit Energie und Wasser.
Für Ihr Bauvorhaben benötigen Sie Strom oder Wasser. Sprechen Sie mit unseren Mitarbeitern. Sie beraten Sie gerne und leiten alles Erforderliche in die Wege. Für eine sichere Versorgung von Anfang an: Stadtwerke Pirmasens.
Unsere weitverzweigten Verteilnetze bringen Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme zu Ihnen. Damit Sie darüber verfügen können, brauchen Sie einen Hausanschluss. Unsere Mitarbeiter im Technischen Sekretariat beraten Sie gerne in allen Fragen rund um den Hausanschluss und leiten das Erforderliche in die Wege.
Mit der Broschüre "Informationen für Bauherren zum Netzanschluss" möchten wir Ihnen wichtige Informationen und wertvolle Tipps rund um das Thema Netzanschluss geben. Das Dokument informiert Sie als Bauherren, Architekten und Bauträger über die Abläufe und Richtlinien für die Herstellung von Netzanschlüssen an unseren Versorgungsnetzen.
Telefon: 06331 876-315
Fax: 06331 876-316
E-Mail: netze@stadtwerke-pirmasens.de
Technische Mindestanforderungen an fremde Messeinrichtungen und von Mindestanforderungen an Messdatenqualität und -umfang durch den Netzbetreiber:
DVGW TRGI
Metering Code 2004
DVGW Regelwerk G 685 und G 492
EWG-Richtlinien und PTB Anforderungen
Eichgesetz, Eichverordnung
Technische Mindestanforderungen an die Auslegung und den Betrieb von Netzanschlüssen
Gültige DVGW-Vorschriften
Die DVGW-Vorschriften können Sie bestellen bei:
Eine Überarbeitung, die unsere spezifischen Netzkvoraussetzungen beinhaltet, erfolgt zur Zeit.
Durch die nachfolgende Veröffentlichung werden alle betroffenen Netzanschlussverträge an die Vorgaben der neuen Netzanschlussverordnungen (Datum einfügen) angepasst.
Die neuen Bedingungen können auch im Kundencenter bei den Stadtwerken, An der Streckbrücke 4, eingesehen werden.
Zum 08.11.2006 ist die Niederspannungsanschlussverordnung, Niederdruckanschluss- verordnung (NAV / NDAV, BGBl. I 2006, S. 2477 vom 01.11.2006) in Kraft getreten. NAV / NDAV haben unmittelbaren Einfluss auf die mit uns abgeschlossenen Netzanschlussverträge mit in Niederspannung / Niederdruck an unser Versorgungsnetz angeschlossenen Anschlussnehmern. Nach § 29 Abs. 1 NAV / NDAV in Verbindung mit § 115 Abs. 1 Satz 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sind wir berechtigt, gegenüber diesen Anschlussnehmern einheitlich die Anpassung bestehender Netzanschlussverträge (basierend auf den AVBEltV / AVBGasV) zu verlangen, sofern der Netzanschlussvertrag vor dem 13.07.2005 mit uns abgeschlossen wurde. Von diesem Verlangen machen wir hiermit Gebrauch. Die Anpassung aller betroffenen Netzanschlussverträge an die neuen Vorgaben der NAV / NDAV erfolgt mit Wirkung auf den morgigen Tag. Für Netzanschlussverträge, die nach dem 12.07.2005 abgeschlossen wurden, gilt die NAV und die NDAV unmittelbar; eine Anpassung ist nicht erforderlich.
Anschluss an das Niederdrucknetz
Netzanschlussvertrag (Niederdruck)
Anlage 1_Zustimmungserklärung des Grundstückseigentümers
Anlage 2 - Kostenangebot (zu § 3) und gegebenenfalls Angabe des voraussichtlichen Zeitbedarfs
Anlage 3 - Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Gasversorgung in Niederdruck (Niederdruckanschlussverordnung - NDAV)
Anlage 4 - Ergänzende Bedingungen des Netzbetreibers Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH zur Niederdruckanschlussverordnung (NDAV) - Stand: 01.07.2018
Anlage 4-1 - Preisblatt zu den Ergänzende Bedingungen des Netzbetreibers Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH für die Herstellung von Anschlüssen an das Niederdruckgasnetz - Stand: 01.04.2019
Anlage 5 - Widerrufsbelehrung sowie Muster-Widerrufsformular
Biogasanlagen - Netzanschluss nach § 33 GasNZV
Grundlagen-Biogaseinspeisung
Im örtlichen Verteilnetz der Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH ist die Einspeisung von Bioerdgas grundsätzlich immer möglich. Voraussetzung ist eine positive Netzverträglichkeitsprüfung durch die Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH.
Zum Anschluss einer Bioerdgasanlage an das Erdgasnetz der Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH benötigen wir von Ihnen ein schriftliches Netzanschlussbegehren und darüber hinaus folgende Angaben, die mindestens für die Prüfung des Netzanschlussbegehrens notwendig sind:
Standort der Anlage (inkl. Lageplan und Katasterplan)
Betreiber der Biogasaufbereitungsanlage
Eigentümer der Biogasaufbereitungsanlage
Größe der Anlage [Nm³/h]
Substrateinsatz
eventuell mögliche Abnehmer
Beschreibung des Aufbereitungsverfahren inkl. Fließschema
erwartete Gasqualität (Beschreibung aller brenntechnischen Kenndaten und Gasbegleitstoffe nach DVGW-Arbeitsblatt G260)
Netzanschlussbegehren_Datenerfassung Biogasaufbereitungsanlagen
Der Ablauf der Bearbeitung erfolgt gemäß den Bestimmungen der Gasnetzzugangsverordnung § 33 (GasNZV). Wie darin gefordert stellt sich der Bearbeitungsablauf wie folgt dar:
Sobald wir Ihren Antrag erhalten haben prüfen wir die Vollständigkeit. Sollten noch Informationen erforderlich sein, werden wir Sie innerhalb 1 Woche nach Antragseingang darüber informieren. Spätestens 2 Wochen nach Eingang des vollständigen Anschlussbegehrens erhalten Sie von uns ein Angebotsschreiben mit Informationen über die erforderlichen Prüfungen und die Kosten dieser Prüfungen.
Sobald Sie uns einen Auftrag über eine Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) erteilt haben werden wir Ihnen eine Vorschusszahlung i.H.v. 25% der Kosten der NVP in Rechnung stellen. Sie erhalten das Ergebnis der Netzverträglichkeitsprüfung spätestens 3 Monate nach Eingang der Vorschusszahlung.
Innerhalb weiterer 3 Monate unterbreiten wir Ihnen dann ein Angebot für einen Netzanschlussvertrag. Mit Annahme des Netzanschlussvertrages beginnt eine 18 monatige Frist, innerhalb derer mit dem Bau der Anlage begonnen werden muss, sonst verliert der Netzanschlussvertrag seine Gültigkeit. Die beantragte Einspeisekapazität bleibt Ihnen ebenfalls für 18 Monate reserviert.
Nach Abschluss des Netzanschlussvertrages beginnt die (Ausführungs-) Planung und die Erstellung des Leistungsverzeichnisses für den Netzanschluss. Im Anschluss an Ausschreibung und Vergabe der Leistungen wird der Netzanschluss erstellt. Wurde dieser technisch abgenommen, erfolgt die Schlussrechnung mit gegenseitiger Rechnungslegung gemäß den Festlegungen des Netzanschlussvertrages.
Sobald ein Nachweis über den Abschluss eines Einspeisevertrages vorliegt, kann der Netzanschluss in Betrieb gehen.
Laut GasNZV § 33 Abs. 5 tragen Sie als Anschlussnehmer die Kosten der Prüfung.
Netzanschluss- und Anschlussnutzungsvertrag Biogas_Anlage 6_KoV VII
Einspeisevertrag Biogas für die Verteilernetzebene_Anlage 7_KoV VII