Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_28a_NNatG_Besonders_geschuetzte_Biotope-d173115,31.html
Timestamp: 2017-01-17 17:24:21
Document Index: 5250284

Matched Legal Cases: ['§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 74', '§ 28', '§ 28', '§ 31', '§ 31', '§ 45', '§ 28', '§ 28']

§ 28a NNatG, Besonders geschützte Biotope | Gesetze auf anwalt24.de
§ 28a NNatG, Besonders geschützte Biotope Suche
Niedersächsisches Naturschutzgesetz (NNatG) Landesrecht Niedersachsen…§ 28a NNatG, Besonders geschützte Biotope§ 28b NNatG, Besonders geschütztes Feuchtgrünland§ 28c NNatG, Gemeingebrauch an Gewässern§ 29 NNatG, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen§ 30 NNatG, Verfahrens- und Formvorschriften§ 31 NNatG, Verzeichnis und Kennzeichnung geschützter Teile von Natur und Landsc...§ 32 NNatG, Einstweilige Sicherstellung§ 33 NNatG, Wallhecken§ 33a NNatG, Ödland und naturnahe Flächen§ 34 NNatG, Naturparke§ 34a NNatG, Europäisches ökologisches Netz "Natura 2000", Begriffsbestimmungen§ 34b NNatG, Schutz von Gebieten für ein Netz "Natura 2000"§ 34c NNatG, Projekte und Pläne in den Gebieten für das Netz "Natura 2000"§ 34d NNatG, Begriffsbestimmungen§ 35 NNatG, Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen§ 36 NNatG (weggefallen)§ 37 NNatG, Allgemeiner Biotopschutz§ 38 NNatG (weggefallen)§ 39 NNatG (weggefallen)§ 40 NNatG (weggefallen)§ 41 NNatG, Besondere Schutzanordnungen…§ 74 NNatG, Inkrafttreten
§ 28a NNatG, Besonders geschützte Biotope
§ 28a NNatGNiedersächsisches Naturschutzgesetz (NNatG)Landesrecht NiedersachsenFünfter Abschnitt – Schutz, Pflege und Entwicklung bestimmter Teile von Natur und LandschaftTitel: Niedersächsisches Naturschutzgesetz (NNatG)Normgeber: NiedersachsenAmtliche Abkürzung: NNatGGliederungs-Nr.: 28100010000000Normtyp: Gesetz(1) Die folgenden Biotope werden unter besonderen Schutz gestellt: 1. Hochmoore einschließlich Übergangsmoore, Sümpfe, Röhrichte, seggen-, binsen- oder hochstaudenreiche Nasswiesen, Bergwiesen, Quellbereiche, naturnahe Bach- und Flussabschnitte, naturnahe Kleingewässer, Verlandungsbereiche stehender Gewässer,2. unbewaldete Binnendünen, natürliche Block- und Geröllhalden sowie Felsen, Zwergstrauch- und Wacholderheiden, Magerrasen, Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte,3. Bruch-, Sumpf-, Au- und Schluchtwälder,4. Dünen, Salzwiesen und Wattflächen im Bereich der Küste und der tidebeeinflussten Flussläufe,5. natürliche Höhlen und Erdfälle.(2) Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung oder sonst erheblichen Beeinträchtigung des besonders geschützten Biotops führen können, sind verboten. Dies gilt auch, wenn der besonders geschützte Biotop noch nicht in das Verzeichnis geschützter Teile von Natur und Landschaft (§ 31 Abs. 1) eingetragen worden ist.(3) Die Eintragung besonders geschützter Biotope in das Verzeichnis nach § 31 Abs. 1 wird den Eigentümern und Nutzungsberechtigten der Grundstücke, auf denen sich die Biotope befinden, schriftlich und unter Hinweis auf die Verbote des Absatzes 2 bekannt gegeben. Bei mehr als zehn Betroffenen kann die Eintragung öffentlich bekannt gegeben werden.(4) Die Naturschutzbehörde teilt Grundeigentümern oder Nutzungsberechtigten auf Antrag mit, ob sich auf ihrem Grundstück ein besonders geschützter Biotop befindet oder ein bestimmtes Vorhaben des Grundeigentümers oder Nutzungsberechtigten nach Absatz 2 Satz 1 verboten ist.(5) Auf Antrag kann die Naturschutzbehörde Ausnahmen von den Verboten des Absatzes 2 zulassen, wenn 1. die hierdurch entstehenden Beeinträchtigungen des Naturhaushalts oder des Landschaftsbildes durch Ausgleichsmaßnahmen ausgeglichen werden oder2. die Ausnahmen aus überwiegenden Gründen des Allgemeinwohls notwendig sind; es können Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen angeordnet werden.(6) Das Verbot nach Absatz 2 Satz 1 gilt nicht für einen besonders geschützten Biotop auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche, der während der Laufzeit einer vertraglichen Vereinbarung über Bewirtschaftungsbeschränkungen oder danach entstanden ist, wenn innerhalb von 15 Jahren nach Auslaufen des Vertrages wieder eine den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis der Landwirtschaft entsprechende Bewirtschaftung erfolgt.(1) Red. Anm.:Außer Kraft am 1. März 2010 durch Artikel 5 Absatz 2 Nummer 1 des Gesetzes vom 19. Februar 2010 (Nds. GVBl. S. 104). Zur weiteren Anwendung s. § 45 des Gesetzes vom 19. Februar 2010 (Nds. GVBl. S. 104).
§ 28 NNatG, Geschützte Landschaftsbestandteile§ 28b NNatG, Besonders geschütztes Feuchtgrünland