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Timestamp: 2020-02-19 14:31:33
Document Index: 246538651

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 46', '§ 46', 'Art. 5', '§ 46', 'Art. 4', '§ 46', 'Art. 16', '§ 46', 'Art. 2', '§ 46', 'Art. 16', '§ 46', 'Art. 16', '§ 46', 'Art. 3', 'Art. 16', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46']

Landesrecht BW § 46e ArbGG | Bundesnorm | Elektronische Akte; Verordnungsermächtigung | Arbeitsgerichtsgesetz | gültig ab: 01.01.2018 gültig bis: 31.12.2025
(1) Die Prozessakten können elektronisch geführt werden. Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen für ihren Bereich durch Rechtsverordnung den Zeitpunkt, von dem an elektronische Akten geführt werden sowie die hierfür geltenden organisatorisch-technischen Rahmenbedingungen für die Bildung, Führung und Aufbewahrung der elektronischen Akten. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die jeweils zuständige oberste Landesbehörde übertragen. Die Zulassung der elektronischen Akte kann auf einzelne Gerichte oder Verfahren beschränkt werden; wird von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, kann in der Rechtsverordnung bestimmt werden, dass durch Verwaltungsvorschrift, die öffentlich bekanntzumachen ist, geregelt wird, in welchen Verfahren die Akten elektronisch zu führen sind.
(1a) Die Prozessakten werden ab dem 1. Januar 2026 elektronisch geführt. Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen jeweils für ihren Bereich durch Rechtsverordnung die organisatorischen und dem Stand der Technik entsprechenden technischen Rahmenbedingungen für die Bildung, Führung und Aufbewahrung der elektronischen Akten einschließlich der einzuhaltenden Anforderungen der Barrierefreiheit. Die Bundesregierung und die Landesregierungen können jeweils für ihren Bereich durch Rechtsverordnung bestimmen, dass Akten, die in Papierform angelegt wurden, in Papierform weitergeführt werden. Die Landesregierungen können die Ermächtigungen nach den Sätzen 2 und 3 durch Rechtsverordnung auf die für die Arbeitsgerichtsbarkeit zuständigen obersten Landesbehörden übertragen. Die Rechtsverordnungen der Bundesregierung bedürfen nicht der Zustimmung des Bundesrates.
(2) Werden die Prozessakten elektronisch geführt, sind in Papierform vorliegende Schriftstücke und sonstige Unterlagen nach dem Stand der Technik zur Ersetzung der Urschrift in ein elektronisches Dokument zu übertragen. Es ist sicherzustellen, dass das elektronische Dokument mit den vorliegenden Schriftstücken und sonstigen Unterlagen bildlich und inhaltlich übereinstimmt. Das elektronische Dokument ist mit einem Übertragungsnachweis zu versehen, der das bei der Übertragung angewandte Verfahren und die bildliche und inhaltliche Übereinstimmung dokumentiert. Wird ein von den verantwortenden Personen handschriftlich unterzeichnetes gerichtliches Schriftstück übertragen, ist der Übertragungsnachweis mit einer qualifizierten elektronischen Signatur des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle zu versehen. Die in Papierform vorliegenden Schriftstücke und sonstigen Unterlagen können sechs Monate nach der Übertragung vernichtet werden, sofern sie nicht rückgabepflichtig sind.
§ 46e (früher § 46d): Eingef. durch Art. 5 Nr. 3 G v. 22.3.2005 I 387 mWv 1.4.2005; jetzt § 46e gem. Art. 4 Nr. 3 G v. 30.10.2008 I 2122 mWv 12.12.2008
§ 46e Überschrift: IdF d. Art. 16 Nr. 3 Buchst. a G v. 5.7.2017 I 2208 mWv 13.7.2017
§ 46e Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 2 Nr. 4 Buchst. a G v. 26.3.2008 I 444 mWv 1.4.2008
§ 46e Abs. 1 Satz 4: IdF d. Art. 16 Nr. 3 Buchst. b G v. 5.7.2017 I 2208 mWv 13.7.2017
§ 46e Abs. 1a: Eingef. durch Art. 16 Nr. 3 Buchst. c G v. 5.7.2017 I 2208 mWv 1.1.2018
§ 46e Abs. 2: Früher Abs. 2 u. 3 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 G v. 10.10.2013 I 3786 mWv 1.1.2018; idF d. Art. 16 Nr. 3 Buchst. d G v. 5.7.2017 I 2208 mWv 1.1.2018
§ 46e ArbGG, vom 05.07.2017, gültig ab 01.01.2026
§ 46e ArbGG, vom 10.10.2013, gültig ab 01.01.2018 bis (gegenstandslos)
§ 46e ArbGG, vom 05.07.2017, gültig ab 13.07.2017 bis 31.12.2017
§ 46e ArbGG, vom 30.10.2008, gültig ab 12.12.2008 bis 12.07.2017 (zuvor umnummeriert)
§ 46e ArbGG wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 46d ArbGG, gültig ab 01.01.2018
GrZustVerbG, gültig ab 12.12.2008
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