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Timestamp: 2019-04-26 07:44:28
Document Index: 54697336

Matched Legal Cases: ['§ 112', 'BGH', '§ 45', '§ 1897', 'BGH', '§ 45', '§ 14', 'BGH', 'Art. 3', '§ 5', 'BGH', '§ 5', '§ 4', '§ 43', 'BGH', '§ 43', '§ 3', '§ 134', 'BGH', 'BGH', '§ 5', 'BGH', '§ 43', '§ 1', 'Art. 3', 'BGH', '§ 1', '§ 59', '§ 59', 'Art. 12', '§ 166', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 112', '§ 100', 'BGH']

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Veröffentlicht: Sonntag, 15. Juni 2014 00:00
BRAO § 112 d I Nr. 2
Keine Passivlegitimation des Präsidenten einer Rechtsanwaltskammer
BGH, Beschluss vom 17.12.2013 – AnwZ (Brfg) 68/13
Fundstelle: NJW-Spezial, S. 191
Auch wenn Organe der Rechtsanwaltskammern für diese gehandelt haben, sind Klagen unmittelbar gegen die Kammern selbst zu richten.
BRAO § 45 II; BGB §§ 1897 IV, 1908 d III
Keine Bestellung als Betreuer bei Tätigkeitsverbot wegen Vorbefassung
BGH, Beschluss vom 18.12.2013 - XII ZB 460/13
Fundstelle: NJW 2014, S. 935 f.
Ein Rechtsanwalt, der mit der Übernahme des Betreueramts gegen ein Tätigkeitsverbot nach § 45 II BRAO verstoßen würde, kann auch auf Wunsch des Betroffenen nicht zum Betreuer bestellt werden.
BRAO § 14 II Nr. 7
Vermögensverfall trotz Immobilienvermögens
BGH, Beschluss v. 6.2.2014 – AnwZ (Brfg) 83/13
Fundstelle: NJW-Spezial, S. 255
Verfügt ein Anwalt über ein seine Verbindlichkeiten wertmäßigübersteigendes Immobilienvermögen, ist dies nicht stets geeignet, die Vermutung des Vermögensverfalls zu widerlegen, da es entscheidend auf die Liquidität entsprechender Mittel ankommt.
Veröffentlicht: Freitag, 14. März 2014 10:54
GG Art. 3 I, FAO § 5 I c
Fallquorum ist verfassungsgemäß
BGH, Urteil vom 16.12.2013 – AnwZ (Brfg) 29/12 = BeckRS 2014, 01029 Fundstelle: NJW-Spezial 2014, S. 94
§ 5 I Buchst. c FAO ist, soweit danach die Bearbeitung von mindestens 50 gerichts- oder rechtsförmlichenVerfahren verlangt wird, nicht verfassungswidrig.
Veröffentlicht: Freitag, 14. März 2014 10:47
UWG § 4 Nr. 11, BRAO § 43 b
Werbeschreiben an Gesellschafter einer Fondsgesellschaft
BGH, Urteil vom 13.11.2013 – I ZR 15/12 = BeckRS 2013, 21139 Fundstelle: NJW-Spezial 2014, S. 30
Ein Anwalt verstößt nicht zwingend gegen das Verbot der Einzelfallwerbung, wenn er einen potenziellen Mandanten in Kenntnis eines konkreten Beratungsbedarfs persönlich anschreibt und seine Dienste anbietet.
Veröffentlicht: Freitag, 14. März 2014 00:00
BRAO § 43 a IV; BORA§ 3 I, IV; BGB §§ 134, 280 I, 311 II
Pflicht des Anwalts zum Hinweis auf Gebührenfolgen bei „einvernehmlicher Scheidung“
BGH, Urteil vom 19.9.2013 -IX ZR 322/12 Fundstelle: NJW 2013, S. 3725 ff.
Suchen Eheleute gemeinsam einen Rechtsanwalt auf, um sichin ihrer Scheidungsangelegenheit beraten zu lassen, hat derAnwalt vor Beginn der Beratung auf die gebühren- und vertretungsrechtlichenFolgen einer solchen Beratung hinzuweisen.
Veröffentlicht: Montag, 16. Dezember 2013 00:00
Widerrechtliche Drohung mit Mandatsniederlegung
BGH, Urt. v. 7.2.2013 – IX ZR 138/11 Fundstelle: AGS 2013, S. 317 ff.
FAO § 5 Abs. 1 lit. f
Anrechnung von „Zweitverteidigungen“ für Fachanwaltstitel
BGH, Urt. v. 11.3.2013 – AnwZ (Brfg) 24/12 Fundstelle: NJW 2013, S. 2762
Liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass die Mitarbeit an Fällen nur mit Blick auf die erforderliche Mindestfallzahl erbracht wurde, verlangt die Fachanwaltsordnung eine geeignete Glaubhaftmachung der persönlichen und weisungsfreien Bearbeitung.
BRAO §§ 43, 59 a Abs. 1; PartGG §§ 1 Abs. 2, 3 Abs. 2 Nr. 3; GG Art. 3 Abs. 1, 9 Abs. 1, 12 Abs. 1
Interprofessionelle Sozietät von Anwälten mit Ärzten und Apothekern
BGH, Vorlagebeschluss v. 16.5.2013 – II ZB 7/11 Fundstelle: NJW 2013, S. 2674 ff.
Werden Ärzte oder Apotheker im Rahmen einer Rechtsanwaltsgesellschaft nur gutachterlich und beratend tätig, steht dies ihrer Eignung als Partner i. S. von § 1 Abs. 1, Abs. 2 PartGG nicht entgegen.
Die Firmierung einer Partnerschaftsgesellschaft „…, Rechtsanwalt, …, Ärztin und Apothekerin, interprofessionelle Partnerschaft für das Recht des Arztes und des Apothekers“ erweckt nicht den Eindruck, dass durch diese Gesellschaft auch Heilkunde und Heilfürsorge angeboten würden oder dass durch einen Arzt oder Apotheker Rechtsrat erteilt würde.
§ 59 a Abs. 1 BRAO kann nur als abschließende Aufzählung derjenigen Berufe verstanden werden, mit deren Angehörigen ein Rechtsanwalt sich einer Berufsausübungsgesellschaft verbinden darf; eine erweiternde Auslegung kommt nicht in Betracht.
Die gesetzliche Ausgestaltung der Verbindung zur gemeinschaftlichen Berufsausübung von Rechtsanwälten mit Angehörigen anderer Freier Berufe in § 59 a Abs. 1 BRAO ist mit Art. 12 Abs. 1, 9 Abs. 1 und 3 Abs. 1 GG unvereinbar, soweit sie die berufliche Verbindung von Rechtsanwälten mit Ärzten oder Apothekern nicht zulässt.
Leitsatz der Redaktion dr NJW
BRAO §§ 166 Abs. 2 Nr. 1, 167 Abs. 2, 167 a
Akteneinsicht im Wahlverfahren für BGH-Anwälte
BGH, Beschl. v. 25.6.2013 – AnwZ 1/13 Fundstelle: NJW 2013, 2907 f.
Ein Rechtsanwalt, der sich für die Wahl als Rechtsanwalt beim BGH bewirbt, hat vor der Entscheidung des Wahlausschusses kein Recht auf Einsicht in seine Bewerberakte; effektiven Rechtsschutz erhält er für den Fall, dass er nicht gewählt werden sollte und die Wahl anficht, durch Akteneinsicht im Rahmen des Anfechtungsverfahrens nach § 112 c Abs. 1 S. 1 BRAO, § 100 Abs. 1 VwGO, über deren Umfang der BGH zu entscheiden hat.
Leitsatz der Schriftleitung NJW