Source: https://www.argo04.de/verein/satzung/
Timestamp: 2019-05-22 22:57:30
Document Index: 385536121

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 13', '§ 26']

HC ARGO 04 Charlottenburg e.V. - Satzung
Mädchen A / weibliche Jugend B
C- /D - Bereich
1. Der am 15.Mai 1904 gegründete Verein führt den Namen Hockey-Club Argo 04 Charlottenburg e.V.
Er hat seinen Sitz in Berlin und führt die Farben Blau-Weiß.
2. Der Verein ist Mitglied in den Fachverbänden des Landessportbundes Berlin, deren Sportarten im Verein betrieben werden und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke„ der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports.
Der Sport wird verwirklicht, insbesondere durch die Förderung des Hockey-Sports.
3. Die Organe des Vereins können ihre Tätigkeit gegen angemessene Vergütung ausüben. Die Entscheidung über die entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand gemäß § 26 des BGB.
4. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
6. Der Verein und seine Mitglieder bekennen sich zu ihrer Verantwortung für minderjährige Kinder und Jugendliche. Jegliche Form von gewalttätigen Übergriffen und sexualisierte Gewalt wird ausdrücklich verurteilt. Schwerwiegende und strafrechtlich relevante Verstöße führen zum Vereinsausschluss
(§ 6 Nr. 4 ff).
Für die Wahrung und Umsetzung dieser Verpflichtung wird die Stelle eines/einer Kinderschutzbeauftragten eingerichtet. Dieser/Diese wird vom Vorstand vorgeschlagen und stellt sich im Rahmen der Mitgliederversammlung zur Wahl. Er/Sie kann optional eine weitere Vertrauensperson hinzuziehen, die die vorherige Zustimmung des Vorstands erhalten muss.
1. Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung selbständige Abteilung gegründet werden.
1. Vollmitgliedern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
1.1. sportlich aktive Mitglieder
1.2. sportlich passive Mitglieder
1.3. Ehrenmitgliedern.
2. Auswärtigen Mitgliedern, die ihren Wohnsitz nicht in Berlin und Brandenburg haben.
3. Jugendmitgliedern, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
4. Unterstützenden Mitgliedern.
2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung und Erteilung einer Einzugsermächtigung zu beantragen.
3. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.
Der Name des Antragstellers ist nach Eingang des Antrages im nächsten Vereinsmitteilungsblatt und / oder per Aushang im Vereinshaus zu veröffentlichen. Jedes Vollmitglied gemäß § 4 Nr. 1 oder auswärtige Mitglied gemäß § 4 Nr. 2 kann innerhalb von drei Wochen nach dem Erscheinungsdatum des Vereinsmitteilungsblattes oder des Aushanges die Ablehnung des Antragstellers schriftlich beim Vorstand beantragen. Eine Begründung der Ablehnung ist nicht notwendig.
5. Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet zu werden braucht, ist die Berufung an den Beschwerdeausschuss durch den Antragsteller zulässig. Der Beschwerdeausschuss kann der Mitgliederversammlung die Aufnahme des Antragstellers empfehlen.
6. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
1.1. Austritt
1.2. Ausschluss
1.3. Tod
2. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden.
3. Die Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen und ist zum Quartalsende möglich.
4. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
4.1. wegen Nichteinhaltung satzungsgemäßer Verpflichtungen
4.2. wegen Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder erheblichem unsportlichen Verhalten.
4.3. wegen unehrenhafter Handlungen
5. Vor Entscheidungen ist dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.
5.1. Das Mitglied ist zur Anhörung, unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen, schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Datum des Poststempels.
5.2. Die getroffene Entscheidung wird dem Mitglied, unter Angabe der Gründe, schriftlich mitgeteilt.
5.3. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie ist binnen 3 Wochen nach Absendung der Entscheidung schriftlich einzulegen.
5.4. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieds gegen den Verein müssen binnen sechs Wochen nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief dargelegt und geltend gemacht werden.
2. Die Mitglieder sind zur anteiligen Mitarbeit, zur gegenseitigen Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
3. Alle Mitglieder, außer Ehrenmitgliedern, unterliegen der Beitragspflicht.
4. Der Mitgliederbeitrag ist bis zum Ende des 1. Quartals zu entrichten. Bei späterer Zahlung erhöht sich der Beitrag. Die Höhe der Beiträge beschließt die Jahreshauptversammlung.
1. Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen, oder sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung durch den Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden:
1.1. Verweis
1.2. Ausschluss vom Sportbetrieb und den Veranstaltungen der Vereins bis zur Wiederherstellung der Satzung und der Beschlüsse.
2. Der Bescheid über die Maßregelung ist schriftlich mitzuteilen. dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung binnen zwei Wochen nach Absendung den Beschwerdeausschuss des Vereins anzurufen.
3. Der Beschwerdeausschuss empfiehlt nach Anhörung des betroffenen Mitglieds dem Vorstand, ob und in welchem Umfang Maßregelungen zu verhängen sind.
4. Der Vorstand kann sich an die Empfehlung des Beschwerdeausschusses halten, ist jedoch im Rahmen der §§ 6 und 8 zu Maßregelungen berechtigt.
5. Gegen den Beschluss des Vorstandes ist nur die Berufung der Mitglieder zur Jahreshauptversammlung möglich. Eine endgültige und bindende Entscheidung trifft die Jahreshauptversammlung.
3. der Beschwerdeausschuss
1. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Die gesetzgebende Versammlung ist die Jahreshauptversammlung. Hier sind folgende Punkte zu erledigen:
1.1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
1.2. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
1.3. Entlastung und Wahl des Vorstandes
1.4. Wahl des Beschwerdeausschusses
1.5. Wahl der Kassenprüfer
1.6. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, Umlagen und deren Fälligkeit
1.7. Genehmigung des Haushaltsplanes
1.8. Satzungsänderungen
1.9. Beschlussfassung über Anträge
1.10. Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 13 der Satzung
1.11. Auflösung des Vereins
2. Die Jahreshauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt; sie muss bis zum 30.04. durchgeführt werden.
3.1. der Vorstand beschließt , oder
3.2. 20 von Hundert der Vollmitglieder beantragen.
4. Die Einberufung der Jahreshauptversammlung erfolgt durch die Veröffentlichung der Tagesordnung in dem Vereinsmitteilungsblatt und Aushang in den Clubräumen oder durch schriftliche Einladung
Zwischen dem Tag des Erscheinens des Vereinsmitteilungsblattes und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 8 Wochen liegen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen zwei Wochen nach erfolgter Einladung bei der Geschäftsstelle eingereicht werden.
5. Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Satzungsänderungen erfordern eine ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder entscheidet über Wahlen und Beschlüsse. Der Vorstand ist in geheimer Abstimmung zu wählen. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
6. Anträge können von jedem Vollmitglied gestellt werden.
7. Über andere Anträge als Anträge auf Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens drei Wochen vor der Versammlung schriftlich bei der Geschäftsstelle eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer ¾ Mehrheit bejaht wird.
8. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muss.
1. Vollmitglieder besitzen Stimm- und Wahlrecht.
2. Jugendmitglieder nach dem vollendeten 16. Lebensjahr haben Stimmrecht.
3. Auswärtige und unterstützende Mitglieder haben kein Stimmrecht.
4. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
5. Gewählt werden können alle geschäftsfähigen Vollmitglieder des Vereins,
6. Bei Abwesenheit kann die Bereitschaft zur Kandidatur und zur Wahlannahme schriftlich in der Geschäftsstelle hinterlegt werden.
7. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.
dem Vizevorstand für Sport
dem Vizevorstand für Finanzen
dem Vizevorstand für Verwaltung und Personal
dem Vizevorstand für Jugend
2. Der Vizevorstand für Sport ist stellvertretender Vorsitzender.
3. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bzw. bei dessen Abwesenheit, die seines Vertreters. Der Vorsitzende ordnet und überwacht die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder und berichtet der Mitgliederversammlung über die Tätigkeit des Vorstandes. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse und Unterfunktionen einzusetzen. Er kann Ordnungen erlassen.
der Vizevorstand für Sport
5. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei der vorstehend genannten fünf Vorstandsmitglieder vertreten.
6. Der Vorstand leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes Mitglied mit der Leitung beauftragen.
Der Vorstand haftet nur für grobfahrlässiges oder vorsätzliches Handeln
1. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes und mit Zustimmung von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
2. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit und haben zu den Veranstaltungen des Vereins freien Eintritt.
3. Ehrenmitglieder, die Vorstandsarbeit geleistet haben, können auf Vorschlag des Vorstandes und Zustimmung von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten der Jahreshauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt werden. Der Ehrenvorsitzende hat das Recht an allen Vorstandssitzungen ausschließlich beratend teilzunehmen.
1. Der Beschwerdeausschuss besteht aus drei Vollmitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird für jeweils zwei Jahre gewählt.
2. Der Beschwerdeausschuss fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren die Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein dürfen.
Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins, einschließlich der Bücher und Belege, mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte bei der Jahreshauptversammlung die Entlastung des Vorstandes gemäß § 26 BGB.
1. Über die Auflösung des Vereines entscheidet eine hierfür besonders einzuberufende Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.
2. Bei der Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins, soweit es Ansprüche aus Darlehnsverträgen der Mitglieder übersteigt, dem Berliner Hockey Verband zu, der es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form am 16.4.2016 von der Jahreshauptversammlung des Vereins
Satzung 16.4.2016.pdf