Source: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:258518-2015:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2018-01-19 09:23:05
Document Index: 314922660

Matched Legal Cases: ['§ 818', '§ 195', '§ 199', '§ 107', '§ 107', '§ 107']

Dienstleistungen - 258518-2015 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 258518-2015
23/07/2015 S140 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
Deutschland-Erlangen: Projektgestaltung, außer Projektgestaltung von Bauarbeiten
2015/S 140-258518
AGFK Bayern Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V.
Kontaktstelle(n): AGFK Bayern Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V.
Zu Händen von: Herrn Thomas Neubauer
Telefon: +49 9131862419
Fax: +49 9131862956
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.agfk-bayern.de
Sonstige: Verein kommunaler Organisationen
Sonstige: Verkehr und Umwelt
Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V. für die Dauer von 3 Jahren ab 1.12.2015 mit 2 Verlängerungsoptionen für jeweils ein weiteres Jahr.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Erlangen.
Der auszuwählende Bieter soll die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e. V. für die Dauer der Vertragslaufzeit zur laufenden Gestaltung der Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit begleiten und insbesondere fachlich beraten sowie Ideen zum Thema Radverkehrsförderung im Rahmen einer umweltfreundlichen Nahmobilität liefern. Der Verein strebt außerdem ein Wachstum unter Beibehaltung von Qualitätsstandards an. Hierzu sollen projektbegleitende Kommunikationsmittel erarbeitet, gemeinsame Maßnahmen der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit entwickelt, der Außenauftritt des Auftraggebers professionalisiert, Weiterbildungsangebote entwickelt und durchgeführt sowie bei Public Relation, Öffentlichkeits- und Medienarbeit und Interessenvertretung Unterstützung geleistet werden.
Spanne von 312 000 bis 382 500 EUR
Beschreibung der Optionen: Zweimalige Verlängerung des auf 3 Jahre angelegten Vertragszeitraums um jeweils ein weiteres Jahr.
Beginn 1.12.2015. Abschluss 30.11.2018
Berufshaftpflichtversicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden sowie über 500 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Auf Antrag des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein. Abschlagszahlungen werden 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung fällig. Wird nach Beendigung der Vertragslaufzeit festgestellt, dass eine Überzahlung eingetreten ist, so sind die überzahlten Beträge zurückzuerstatten. Der Auftragnehmer kann sich nicht auf einen etwaigen Wegfall der Bereicherung (§ 818 Abs. 3 BGB) berufen.
Die Ausgaben des Auftraggebers unterliegen der Rechnungsprüfung durch das Revisionsamt der Stadt Erlangen und die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Die Rechnungsprüfung kann auch erst nach Ablauf mehrerer Jahre durchgeführt werden. Die gesetzliche Verjährungsfrist (§ 195 BGB) von Ansprüchen des Auftraggebers wegen Überzahlung des Auftragnehmers von Ansprüchen aus ungerechtfertigter Bereicherung wegen insoweit festgestellter ungerechtfertigter Zahlungen bzw. Überzahlungen beginnt mit der Kenntnis des Auftraggebers vom Ergebnis der Rechnungsprüfung, es sei denn, der Auftraggeber hatte bereits zuvor von der Überzahlung Kenntnis oder seine Unkenntnis war grob fahrlässig. § 199 Abs. 4 BGB bleibt unberührt.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Der Bieter muss sicherstellen, dass die zur Durchführung der Aufgaben erforderliche Präsenz vor Ort verwirklicht wird.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bilanzen/Bilanzauszüge, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist.
Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Angabe ob oder auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, bzw. ob oder auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten.
Auflistung des/der Projektverantwortlichen, der Mitarbeiter am Projekt, Nachweise zu deren Befähigung sowie Organigramm dieser Beschäftigten.
Anzahl und Qualifikation der Beschäftigten, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages bedienen will.
Auflistung der wesentlichen, vom Bewerber in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen (aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten oder Wettbewerbserfolgen), mit Angabe der Objektbezeichnung, der Kosten der Maßnahme, des Leistungszeitraumes, des Leistungsinhaltes, des öffentlichen oder privaten Auftraggebers sowie einer Bescheinigung dieser Auftraggeber.
Diese Auflistung ist auf max. fünf Projekte zu beschränken.
Erklärung des Bewerbers zu Ausstattung, Gerät, technischer Ausrüstung und Softwareausstattung, über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
für die Erfüllung der Dienstleistung verfügt.
Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, derer sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages bedienen will, ist auf Anforderung nachzureichen.
Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität, z. B. Fortbildungszertifikate.
Nachweise über besondere Erfahrungen im Bereich der Radverkehrsförderung im Rahmen einer umweltfreundlichen Nahmobilität.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Personelle und technische Leistungsfähigkeit: 25 %;
2. Erfahrungen im Bereich Radverkehrsförderung im Rahmen einer umweltfreundlichen Nahmobilität (dokumentiert durch Projektreferenzen): 20 %;
3. Projektbezogene Erfahrungen des Bieters: 30 %;
4. Projektbezogene Erfahrungen des Projektleiters und seines Stellvertreters: 25 %.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 24.8.2015 - 16:00
28.8.2015 - 16:00
Der Teilnahmeantrag ist unterschrieben zusammen mit den weiteren Bewerbungsunterlagen im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Bewerber soll eine Daten-CD beilegen, auf welcher der Antrag und die Unterlagen digital gespeichert sind.
Der Teilnahmeantrag und alle weiteren Unterlagen für die Bewerbung können bei der Kontaktstelle nach Ziff. I.1) angefordert.
Kleinere Agenturen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Die Anzahl der kompletten Bewerbungsunterlagen soll maximal 50 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf Antrag kann bei der unter Ziff. VI.4.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht gegenüber der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich (binnen 7 Kalendertagen) gerügt hat oder Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 GWB gerügt hat. Der Nachprüfungsantrag ist außerdem gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.