Source: https://deutsches-ehrenamt.de/steuern/
Timestamp: 2017-01-16 17:08:54
Document Index: 241134231

Matched Legal Cases: ['§ 64', '§ 19', '§ 39', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 50']

Steuern im Verein | Deutsches Ehrenamt
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Was Vorstände zum Thema Steuern wissen sollten
„Das, was ich in den fünf Jahren als Vorstand alles lesen musste, um das Thema Verein und Steuern zu begreifen, gleicht einem Roman.“ Markus Niermann, Vorstand eines Waldschutz-Vereins
Sich mit dem Steuerrecht im gemeinnützigen Verein auseinanderzusetzen, ist oft äußerst kompliziert und langwierig. Zu Steuern im Verein gehören z.B. die Körperschaftsteuer, das Spendenrecht und die Kassenprüfung. Auch kann sich die Gesetzeslage zur Besteuerung der Vereine oft ändern. Zum Beispiel kann das Aussehen der Steuererklärung oder der Steuerfreibetrag in der Zukunft abgewandelt werden.
Spende und Steuer
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DATEV – Dienstleistungen zur Vereinsbesteuerung
Das DEUTSCHE EHRENAMT gibt Ihnen mit diesem übersichtlichen Artikel einen ersten Überblick über die wichtigsten Regeln, die es beim Thema „Verein und Steuern“ zu beachten gibt.
Wir beantworten wichtige Fragen wie:
Ab wann fallen Steuern im Verein an?
Welche Steuertipps zum Thema „Vereine und Steuern“ gibt es sonst noch?
Wie sieht es mit Steuertipps zur Einkommensteuer und zur Umsatzsteuer aus?
Beachten Sie dabei bitte: Unser Artikel stellt keine verbindliche Rechtsauskunft dar.
Vereine und Steuern – Infos zur Gemeinnützigkeit
Dass Vereine für Gemeinnützigkeit stehen bedeutet, dass ihr Verhalten und ihre Ziele dem Gemeinwohl dienen. Ein Verein für Fraueninteressen handelt also nicht nur im Interesse einer einzigen Frau, sondern vieler Frauen. Ein Verein für forstliche Standortserkundung hat das Ziel, dass Menschen ihr Wissen über den Waldboden anderen weitergeben und so dem Wohle aller dienen.
Man unterscheidet zwei Voraussetzungen zur Erlangung der Gemeinnützigkeit. Die erste Voraussetzung ist die formelle Satzungsmäßigkeit. Die zweite Voraussetzung ist die tatsächliche Geschäftsführung des Vereins.
Voraussetzungen für die Gemeinnützigkeit
Formelle Satzungsmäßigkeit bedeutet, dass das Handeln des Vereins einem gemeinnützigen Zweck dient und ein präziser Zweck verfolgt und verwirklicht wird. Das Finanzamt möchte überprüfen, ob der Verein dank seiner Gemeinnützigkeit Vergünstigungen in Steuersachen genießt. Dazu müssen die Vereinszwecke in der Satzung sehr genau bestimmt werden.
Tatsächliche Geschäftsführung heißt, dass der Verein seine satzungsmäßigen Ziele wirklich verfolgt. In der Satzung wurden Regelungen festgelegt. Verstößt die Geschäftsführung gegen die Regelungen, wird dem Verein allerdings die Gemeinnützigkeit entzogen. Wird z.B. ein Mitglied des Vorstands mehr honoriert als in der Satzung festgelegt, ist dies ein klarer Verstoß.
Tätigkeitsbereiche der Gemeinnützigkeit
Die Tätigkeiten von gemeinnützigen Vereinen sind in der Regel in vier Bereiche unterteilt.
Achtung! Diese vier Bereiche werden unterschiedlich besteuert.
Der ideelle Bereich der Vereinsarbeit umfasst z.B. Mitgliedsbeiträge, Spenden und öffentliche Zuschüsse. Diese sind allesamt steuerfrei.
Die Vermögensverwaltung umfasst z.B. Vermietung, Zinseinnahmen und Verpachtung und ist befreit von der Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und u. U. der Umsatzsteuer.
Besteuerung der Vereine – Zweckbetrieb
Der Bereich des Zweckbetriebs umfasst z.B. sportliche und kulturelle Veranstaltungen. Er ist befreit von der Steuerpflicht der Körperschaftsteuer, der Gewerbesteuer. Er unterliegt einem einen ermäßigten Umsatzsteuersatz.
Besteuerung der Vereine – Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb
Im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb obliegt dem Verein die Steuerpflicht in vollem Maße. Wie wirtschaftliche Unternehmen muss auch Ihr Verein auch Steuern zahlen. Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb umfasst z.B. Basare, die Vereinsgaststätte, Bewirtung bei Veranstaltungen, Berufssport oder Bandenwerbung.
Vereinssteuern ist eine eher trockene Thematik. Doch es lohnt sich, einen Überblick zu bekommen. Ab wann muss ein Verein Steuern zahlen? Wir stellen Ihnen also die verschiedenen Steuerarten vor:
Die erste Art der Vereinssteuern, die wir Ihnen vorstellen möchten, ist die Körperschaftsteuer. Diese ist so etwas wie die Einkommenssteuer für den Verein. Eine Körperschaft ist ein Personenverbund, der einem gemeinsamem Zweck dient. Der „Körper“ dieses Gesamtverbundes hat jedoch Steuern zu entrichten. Im Normalfall haben steuerbegünstigte Vereine aber keine Körperschaftsteuer zu zahlen. Ab wann muss ein Verein Steuern zahlen? Betreibt der Verein ein wirtschaftliches Geschäft, ist der Verein partiell steuerpflichtig.
Die Umsatzgrenze von 35.000,- € gilt auch bei der Gewerbesteuer. Das bedeutet, dass gemeinnützige Vereine mit unter 35.000,- € Umsatz keine Gewerbesteuer bezüglich Einkünften, Umsätzen und Vermögen zahlen müssen und von der Steuerpflicht befreit sind, auch wenn sie ein wirtschaftliches Geschäft betreiben (§ 64 Abs. 3 Abgabenordnung).
Gewinne im ideellen Bereich sowie Gewinne aus Vermögensverwaltung und Zweckbetrieben müssen gemeinnützige Vereine nicht versteuern.
Tipp: Ordnen Sie bei Ihrer Buchführung Einnahmen und Ausgaben sehr sorgfältig zu. Tragen sie Rückstellungen und Ansparabschreibungen sorgfältig ein. Mit dem Freibetrag von 5.000,- € liegen Sie vielleicht sogar unter der Umsatzgrenze von 35.000€.
Anders als die Körperschafts- und Gewerbesteuer werden bei der Umsatzsteuer nicht die Gewinne, sondern die Umsätze besteuert. Hier muss man wissen, dass die Umsatzgrenze von 35.000,- € nur für die Körperschafts- und Gewerbesteuer gilt, jedoch nicht für die Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer wird gemäß § 19 Umsatzsteuergesetz aber nicht erhoben, wenn
der Vorjahresumsatz 17.500,- € nicht überstiegen hat und
der Umsatz voraussichtlich im laufenden Jahr 50.000,- € nicht übersteigen wird.
Dabei gelten diese Steuersätze:
Der Vorsteuersatz und der Regelsteuersatz für Umsätze aus dem Zweckbetrieb des Vereins betragen 7% Umsatzsteuer
Der Regelsteuersatz für Umsätze aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb des Vereins betragen 19% Umsatzsteuer
Umsatzsteuer für Vereins-Bereiche
Bereiche, die unternehmerisches Handeln erfordern, unterliegen der Umsatzsteuer.
Führung eines Vereinskiosks
Eintrittsgeld für Turniere, z.B. das Fußballturnier des Vereins
Sportunterricht, Musikunterricht, Sprachunterricht
Einnahmen durch Werbung für eine Marke
Vermietung, z.B. von Sportgeräten, Vereinsräumen, der Vereinshütte
Ausnahmen sind z.B. langfristige Vermietungen von Grundstücken wie Campingplätzen oder möblierten Wohn- und Schlafräumen, oder die Verpachtung von Grundstücken ohne Betriebsvorrichtungen, also z.B. Grundstücke, auf denen nur Gras, Bäume und Büsche wachsen.
Die Lohnsteuerregelungen sind etwas umfangreicher als die Regelungen anderer Vereinssteuern.
Gemeinnützigkeit befreit jedoch nicht von der Lohnsteuerabgabe. Beschäftigt der Verein einen Mitarbeiter, kann der Verein also immer noch steuerpflichtig sein, auch wenn die Vereinsarbeit des Mitarbeiters dem Allgemeinwohl dient.
Es gibt einige rechtliche und steuerliche Pflichten für den Verein und die Mitarbeiter.
Die Pflichten des VereinsDer Verein verpflichtet sich,
ein Lohnkonto für jeden Arbeitnehmer einzurichten.
infolge seiner Steuerpflicht Sozialversicherungsbeiträge für jeden Arbeitnehmer zu entrichten.
zudem die Lohnsteuer einzubehalten und an das Betriebsfinanzamt abzuführen.
Die Pflichten des MitarbeitersDer Vereinsmitarbeiter ist verpflichtet, dem Verein alle erforderlichen Daten mitteilen. Diese entweder am Anfang des Jahres (spätestens bis 31. März) oder zu Beginn seines Arbeitsverhältnisses (spätestens 6 Wochen später).
Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber alle erforderlichen Daten mitteilen:
Liegen weitere Arbeitsverhältnisse vor oder handelt es sich um das erste Dienstverhältnis?
Soll im Arbeitsverhältnis mit dem Verein ein Freibetrag gelten und wie hoch soll dieser Freibetrag sein? (§ 39a, 1, Nr. 7 EStG)
Falls ein eingetragener Freibetrag nicht mehr gilt oder der Arbeitnehmer nach einer Scheidung getrennt lebt, muss dies dem Finanzamt gemeldet werden.
Die Vereinsbesteuerung der Arbeitsentgelte und Sozialabgaben
Die Vereinsbesteuerung der Arbeitsentgelte unterscheidet sich je nach Arbeitsverhältnis.
Geringfügige Beschäftigung („Minijob“)
Wenn der Bruttoarbeitslohn nicht mehr als 450,- € im Monat beträgt und der Arbeitgeber sich mit dem zu Beschäftigenden auf ein Arbeitsverhältnis als geringfügige Beschäftigung geeinigt hat, gelten die Regeln:
– Der Beschäftigte selbst zahlt keine Sozialabgaben. Er ist also von der Steuerpflicht befreit.
– An Sozialversicherungsbeiträgen zahlt der Arbeitgeber im Normalfall den Pauschbetrag von 30% des Arbeitsentgelts.
– Der Arbeitnehmer darf mehrere Minijobs übernehmen, sofern das Verdienst nicht 450,- € im Monat übersteigt.
– Falls der Arbeitnehmer eine hauptberufliche Beschäftigung ausübt, darf dieser zusätzlich max. einen Minijob ausführen.
Normales Beschäftigungsverhältnis
Bei einem höheren Verdienst als 450,- € zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Abgaben von jeweils 50%.
Die Voraussetzungen für eine kurzfristige Beschäftigung sind:
– ein durchschnittlicher Stundenlohn von unter 12,- €
– eine Beschäftigungsdauer von unter 18 Tagen am Stück
– eine nur gelegentliche nicht regelmäßige Beschäftigung
– ein durchschnittlicher Arbeitslohn von unter 62,- € pro Arbeitstag
Die Sozialabgaben bei einer kurzfristigen Beschäftigung beschränken sich auf zwei Monate. Danach ist die kurzfristige Beschäftigung sozialversicherungsfrei.
Übungsleiterpauschale (§ 3 Nr. 26 EStG)
Unser Steuer-Tipp für Ihren Verein: Übungsleiter im Verein werden bei Einkommen bis 2.400,- € von Abgaben für Steuer und Sozialversicherung befreit und können als Arbeitnehmer den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000,- € als Aufwendung in der Steuererklärung des Vereins abziehen. Wenn Sie als Arbeitnehmer oder Selbständiger tätig sind und in der Steuererklärung des Vereins über diesem Betrag liegen, genießen sie Steuerminderungen. Arbeitnehmer tragen Ihre Kosten als Werbungskosten ein. Selbständige tragen diese andererseits als Betriebsausgaben ein.
Mögliche Voraussetzungen für eine Übungsleiterpauschale sind:
– Die Ausübung als nebenberufliche Tätigkeit
– Die Ausübung einer künstlerischen Tätigkeit
– Die Verrichtung der Tätigkeit im Dienst einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer gemeinnützigen Körperschaft
– Die Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen
– Die Betätigung als Übungsleiter, Betreuer o. Ä.
Beispiele für Anspruchsberechtigte der Übungsleiterpauschale (nach § 3 Nr. 26 EStG)
Trainer, Chorleiter, Dozenten, Übungsleiter, Jugendleiter, Nebenberufliche Pfleger
Beispiele für nicht Anspruchsberechtigte der Übungsleiterpauschale (nach § 3 Nr. 26 EStG)
Vorstandsmitglieder, Kassierer, Schriftführer, Bürokraft, Platzwart, Ordner, Hausmeister, Reinigungspersonal
Infos zur Aufwandspauschale finden Mitglieder in unserem Leitfaden „Gemeinnützige Vereine im Steuerrecht“
Auch Spenden und Steuern sind im Verein ein wichtiges Thema:
Was bedeutet überhaupt Spende?
Eine Spende ist eine freiwillige Leistung für einen bestimmten Zweck, bei der keine Gegenleistung erwartet wird. Das ist z.B. eine Geld- oder Sachspende. Um im Vereinsbereich als Spende zu gelten, muss sie jedoch für einen gemeinnützigen Zweck verwendet werden. Ist ein Verein gemeinnützig, ist er eine steuerbegünstigte Organisation. Spenden an solche Organisationen sind als Sonderausgaben von der Steuer absetzbar. Das gilt für Vereine genauso wie für Kirchen, Stiftungen, Parteien u.Ä. Nur Organisationen, die einem gemeinnützigen Zweck dienen, dürfen also eine Spendenbescheinigung ausstellen.
Steuer-Tipp: Aktuelle Änderungen im Steuer- und Spendenrecht
Die Steuergesetze zu befolgen, indem Sie die Umsatzsteuer, Einkommenssteuer und die anderen Steuern korrekt angeben und auch noch auf die vielen anderen Regelungen zu achten, ist gar nicht so einfach.
Unser Tipp: Da sich die gesetzlichen Regeln zum Steuer- und Spendenrecht immer wieder ändern, ist es wichtig, über diese Änderungen im Bilde zu sein. In den letzten Jahren gab es u.a. diese wichtigen Änderungen in der Rechtslage:
ab dem 01.01.2007 gilt ein höherer Abzugshöchstbetrag, nämlich 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte statt 5% bzw. 10%.
seit dem 17.02.2012 gibt es neue Muster für Zuwendungsbestätigungen.
seit dem 01.08.2015 gilt bei Geldspenden über 200,- € ein vereinfachter Spendennachweis (der Beleg über die Bareinzahlung reicht aus). Das Bundesfinanzministerium hat damit auf die aktuelle Flüchtlingssituation im Land reagiert. Dadurch sparen sich Vereine mehr Verwaltungsaufwand.
Einfacher Spendennachweis
Um Spenden von der Steuer abzusetzen, reicht nach dem Spendenrecht ein vereinfachter Nachweis (§ 50 Abs. 2 Nr. 2 EStDV). Es bedarf keiner amtlichen Zuwendungsbestätigung, also keiner Spendenquittung. Es genügt z.B. der Kontoauszug oder abgestempelte Beleg der Einzahlung, jedoch mit den Angaben:
Auskunft über den Verwendungszweck.
Angabe, ob die Zuwendung eine Spende oder ein Mitgliedsbeitrag ist.
Angabe, dass der Verein dank seiner Gemeinnützigkeit von der Körperschaftsteuer freigestellt ist.
Auf den Kontoauszug bzw. Einzahlungsbeleg können Sie also z.B. schreiben:
„Spende für den Naturschutz, freigestellt von der Körperschaftsteuer“
Spenden können Sach- oder Geldspenden sein. Wenn die Spende ins Eigentum des Adressaten der Spende übergeht und nicht nur geliehen wird, ist die Sachspende gültig. Auf der Spendenbescheinigung wird der Sachwert eingetragen. Deswegen muss der Wert der Sache geschätzt werden.
Das Deutsche Ehrenamt informiert Sie darüber, wie Sie sich gegen die Steuerhaftung des Vorstands und Vereins schützen können.
Für die turnusmäßige Überprüfung des Vereins sind beim Finanzamt Informationen über die aktuelle Lage und Entwicklung des Vereins einzureichen. Zudem müssen Informationen über die Verwendung seiner finanziellen Mittel (Rechnungslegung) abgegeben werden.
die Steuererklärung des Vereins für das letzte Jahr („Gem 1“).
zudem Kassenberichte aus der Kassenprüfung, Einnahme-Überschussrechnungen.
Protokolle der Mitgliederversammlungen, Geschäfts- oder Tätigkeitsberichte.
Mitglieder des Deutschen Ehrenamts erhalten zudem ausführliche Steuer-Tipps. Darin enthalten sind Fallbeispiele und ein exklusiver Zugang zur Steuerberatung.
Wir sorgen beim Thema „Steuern im Verein“ für Sicherheit
Die Rechtslage und Finanzierung gemeinnütziger Vereine wechselt immer wieder. Deswegen ist es für ehrenamtliche Vorstandsmitglieder unumgänglich, sich bestmöglich gegen eventuelle Regressforderungen zu versichern. Andernfalls führt es im schlimmsten Fall zum persönlichen finanziellen Ruin.
Durch die Mitgliedschaft im DEUTSCHES EHRENAMT e. V. ist es möglich, die Lücke im Haftungssystem zwischen Verein, Vorstandsmitglied und Dritten zu schließen. Das deutsche Ehrenamt beantwortet Vorstandsmitgliedern Ihre Fragen. Die Fragen können z.B. die Steuerfreigrenze, die Unterlagen der Steuererklärung oder die Einkommensteuer betreffen. Wir unterstützen Vorstandsmitglieder im Thema „Verein und Steuern“ tatkräftig mit Rechts- und Steuerberatern und Steuertipps. Dadurch können sich diese dem eigentlich Wichtigen zuwenden, dem persönlichen Engagement im Ehrenamt.
DATEV: Dienstleistungen zur Vereinsbesteuerung
Das Programm „Vereinsbesteuerungs-Expertisen“ der DATEV untersucht in logischen Schritten, ob die Einnahmen und Ausgaben des gemeinnützigen Vereins im ideellen Bereich, im Bereich der Vermögensverwaltung, im Zweckbetrieb oder im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zu erfassen sind. Abhängig von den verschiedenen Tätigkeitsbereichen werden die ertragssteuerlichen und umsatzsteuerlichen Auswirkungen dargestellt. Das Programm zeigt auch, wie die einzelnen Personen, die für den Verein tätig werden, steuerlich zu behandeln sind. Unterschieden wird dabei zwischen der ehrenamtlichen, selbständigen und nicht selbständigen Tätigkeit. Neben dem umfassend dargestellten Gemeinnützigkeitsrecht und Spendenrecht behandelt das Programm auch das Vereinsrecht. Wir haben Ihnen hier einen beispielhaften Ablauf zur Verfügung gestellt. Für komplexe Fragen zum Bereich „Vereinsrecht und Steuer“ haben wir für Mitglieder zudem eine Wissensdatenbank geschaffen. Der volle Zugriff auf die gesamte Datenbank steht Mitgliedern von Deutsches Ehrenamt e.V. kostenlos zur Verfügung.