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Timestamp: 2017-04-30 03:11:54
Document Index: 35586605

Matched Legal Cases: ['Art 6', 'Art 18', 'Art 21', 'Art 45', 'Art 46', 'Art 49', 'Art 53', 'Art 56', 'Art 57', 'Art 62', 'Art 165', 'Art 166', '§ 861', '§ 3', '§ 4', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 18', '§ 20', '§ 23', '§ 5', '§ 6', 'Art 81', '§ 1', '§ 3', '§ 13', 'Art 18', 'Art 81', '§ 14', '§ 22', '§ 63', '§ 124', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 6', '§ 9', '§ 24', '§ 1', '§ 2', '§ 64', '§ 8', '§ 106', '§ 2', '§ 25']

ZFHR 2016/1 - Heft 1 - 2016 - zfhr- Zeitschrift für Hochschulrecht - e-Journals
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Obwexer, Walter Unionsrechtliche Rahmenbedingungen für die Anerkennung akademischer Grade
akademische Grade, Äquivalenzprüfung, Anerkennung, Anpassungslehrgang, Arbeitnehmerfreizügigkeit, Architekten, Beruf, Berufserfahrung, Berufsqualifikation, Berufsqualifikations-Richtlinie, Beschränkungsverbot, Binnenmarkt, Dienstleistungsfreiheit, Diplome, Diskriminierungsverbot, Eignungsprüfung, Einvernehmensanwalt, Freizügigkeitsrecht, Grade, grenzüberschreitender Sachverhalt, Grundfreiheiten, Heimkehrer, Kompensationsmaßnahmen, Niederlassungsfreiheit, Nostrifizierung, Prüfungen, Rechtsanwälte, Reglementierung, Sprachkenntnisse, Unionsbürger, Vlassopoulou-Formel, EuRAG, RL 77/249/EWG, RL 98/5/EG, RL 2005/36/EG, ZFHR 2016, 1, Art 6 AEUV, Art 18 AEUV, Art 21 AEUV, Art 45 AEUV, Art 46 AEUV, Art 49 AEUV, Art 53 AEUV, Art 56 AEUV, Art 57 AEUV, Art 62 AEUV, Art 165 AEUV, Art 166 AEUV Abstract:Die gegenseitige Anerkennung von akademischen Graden fällt in die Zuständigkeit der... Abstract:Die gegenseitige Anerkennung von akademischen Graden fällt in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten; diese müssen dabei aber das Unionsrecht, insbesondere die Grundfreiheiten des Binnenmarkts und das Freizügigkeitsrecht der Unionsbürger, beachten. Das aus diesen Vorgaben resultierende Diskriminierungs- und Beschränkungsverbot verpflichtet die Mitgliedstaaten, in jedem Fall, dem ein grenzüberschreitender Sachverhalt zugrunde liegt, eine materielle Äquivalenzprüfung vorzunehmen. Dabei müssen sie – als Mindestgarantie – den ausländischen akademischen Grad inhaltlich mit dem entsprechenden inländischen Grad vergleichen und bei Gleichwertigkeit mit identen Rechtswirkungen ausstatten. Dies gilt sowohl in den Fällen, in denen der ausländische akademische Grad zu Studienzwecken vorgelegt wird, als auch in den Fällen, in denen damit Zugang zu einem bestimmten reglementierten Beruf erlangt werden soll. Bei der Anerkennung zu Studienzwecken sind auch Prüfungen umfasst und wie akademische Grade zu behandeln. Bei der Anerkennung zu beruflichen Zwecken gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine über die materielle Äquivalenzprüfung hinausgehende – günstigere – Regelung: das Anerkennungsregime der Berufsqualifikations-Richtlinie 2005/36. Diese Richtlinie normiert allgemein eine Gleichwertigkeitsprüfung mit Kompensationsmaßnahmen (horizontales System) und spezifisch für bestimmte Berufe eine automatische und obligatorische Anerkennung (vertikales System). Sie findet allerdings nur Anwendung, wenn der akademische Grad im Ausstellungsmitgliedstaat mit Berufszugang verbunden oder die Ausbildung reglementiert ist.Mutual recognition of university degrees is the responsibility of the member states, which are at the same time obliged to adhere to European Union law and especially to the basic freedoms of the single market and the right of EU citizens to live and move freely within the Union. The ban on discrimination and restrictions resulting from these requirements obliges the member states in any case which is based on cross-border issues to check for fundamental equivalence. Here, it is essential, as a minimum guarantee, to compare the content of the university degree from abroad with the corresponding degree at home. If they are found to be of equal value, the degree from abroad must be given the same legal status as the local degree. This goes both for cases in which the degree from abroad is listed for the purpose of study and in others in which access to a certain regulated profession is to be granted. When degrees are to be recognized for the purpose of study, examinations are also included. When recognition is for professional purposes, an arrangement that works better and goes beyond checking for fundamental equivalence takes effect under certain conditions: the recognition regime of the Professional Qualifications Directive (2005/36/EC). This directive generally standardizes an assessment of equivalence with compensation measures (horizontal system), and with automatic, obligatory recognition (vertical system) specific to certain professions. However, it is only applied when the university degree is connected with admission to a profession in a member state or when the training there is regulated. Volltext	AufsätzeZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 12–18
Hauser, Werner Perspektiven betreffend die korrekte Gestaltung von Ausbildungsverträgen im Fachhochschul-Bereich
Anwesenheitspflicht, Aspekte, gebrauchsmusterschutzrechtliche, Aspekte, musterschutzrechtliche, Aspekte, patentrechtliche, Aspekte, urheberrechtliche, Aufnahme, Ausbildungsvertrag, Vertragsinhalte, Vertragsgrundlagen, Verpflichtungen, vorvertragliche, Wesen des Ausbildungsvertrages, Wiederholung des Studienjahre, ZFHR 2016, 12, § 861 ABGB, § 3 FHStG, § 4 FHStG, § 10 FHStG, § 11 FHStG, § 12 FHStG, § 13 FHStG, § 14 FHStG, § 15 FHStG, § 18 FHStG, § 20 FHStG, § 23 HS-QSG, § 5a KSchG, § 6 KSchG Abstract:Fragestellungen betreffend die rechtliche Gestalt bzw Gestaltung des... Abstract:Fragestellungen betreffend die rechtliche Gestalt bzw Gestaltung des Ausbildungsverhältnisses zwischen Fachhochschul-Erhalter und Studierenden beschäftigen das Fachhochschul-Wessen schon von Anbeginn seines Bestehens. Der folgende Beitrag thematisiert das rechtliche Wesen der Aufnahme zu Fachhochschul-Studien und bietet vertiefende Hinweise zur optimierten rechtlichen Gestaltung der diesbezüglich bedeutsamen Rechtsverhältnisse.Questions regarding the legal form and formulation of the training relationship between those funding universities of applied sciences and the students have occupied these universities ever since they came into existence. The following paper deals with the legal aspects of admission to degree courses at universities of applied sciences and offers detailed hints on the optimized formulation of the important legal relationships concerned. Volltext	AufsätzeZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 19–26
Novak, Manfred Universitätsidee und „Unternehmenskultur“
Corporate Identity, Effizienz, Eigengesetzlichkeit, EU-Weißbuch, Marktparameter, Organisationskultur, Organisationstypen, Universitätsideal, Universitätskultur, Unternehmensmanagement, Wertestruktur, Wissenschaftsethos, ZFHR 2016, 19, Art 81c B-VG, § 1 UG, § 3 UG, § 13 UG Abstract:Ab dem Jahr 1993 wurden für die österreichischen Universitäten zwei wesentliche... Abstract:Ab dem Jahr 1993 wurden für die österreichischen Universitäten zwei wesentliche Entwicklungen in Gang gesetzt. Zum einen ist damit die Herausbildung neuer Hochschultypen – beginnend mit der Einrichtung von Fachhochschul-Studiengängen auf Basis des FHStG – angesprochen. Zum anderen ist damit die Implementierung unternehmerischer Strukturen an den hergebrachten Universitäten – beginnend mit der Erlassung des UOG 1993 – gemeint. Beide Veränderungen betreffen die Verortung typischer Organisationscharakteristika im Fremd- und Selbstverständnis von Universität und Wissenschaft.From the year 1993 on, two significant developments have been initiated for the Austrian universities. The first to be addressed was the emergence of new kinds of tertiary institutions, starting with the establishment of universities of applied sciences’ degree programs based on the FHStG/Universities of Applied Sciences Studies Act. The other is the implementation of corporate structures at the traditional universities, beginning with the enactment of the 1993 Universities Act. Both changes concern the positioning of typical organizational characteristics in the understanding of universities and the sciences both inside and outside the universities. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 27–27
Aufnahme Lehramtsstudium; Gestaltung Aufnahmeverfahren; Kostenbeitrag
Aufnahme Lehramtsstudium, Gestaltung Aufnahmeverfahren, Kostenbeitrag, V 78/2015, ZFHR 2016, 27, ZFHR-Slg 2016/1, Art 18 B-VG, Art 81c B-VG, § 14h UG, § 22 UG, § 63 UG, § 124b UG Keine Gesetzwidrigkeit der Regelung über die Einhebung eines Kostenbeitrags für das... Keine Gesetzwidrigkeit der Regelung über die Einhebung eines Kostenbeitrags für das Aufnahmeverfahren vor Zulassung zum Lehramtsstudium in einer Verordnung des Rektorats. Keine Überschreitung der durch das Universitätsgesetz 2002 eingeräumten Ermächtigung zur Regelung ablauftechnischer Maßnahmen für ein geordnetes und effizientes Aufnahme- und Auswahlverfahren angesichts der Höhe des Kostenbeitrags. Kein Studienbeitrag mit Entgeltfunktion. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 27–28
Prüfungsanerkennung; Gleichwertigkeit; ECTS-System; geringfügige Abweichung
Prüfungsanerkennung, Gleichwertigkeit, ECTS-System, geringfügige Abweichung, Ro 2014/10/0020, ZFHR 2016, 27, ZFHR-Slg 2016/2, § 78 UG Eine Prüfungsanerkennung nach § 78 Abs 1 UG setzt Gleichwertigkeit von Inhalt, Umfang und... Eine Prüfungsanerkennung nach § 78 Abs 1 UG setzt Gleichwertigkeit von Inhalt, Umfang und Anforderungen voraus. Der Gesetzgeber akzeptiert dabei die ECTS-Anrechnungspunkte als Messgröße für die Gleichwertigkeit des Umfangs von Lehrveranstaltungen. Die Toleranzgrenze für Abweichungen bei der Gleichwertigkeit liegt bei 20 %. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 28–28
Akkreditierungsvoraussetzungen Privatuniversitäten
Akkreditierungsvoraussetzungen Privatuniversitäten, 2013/10/0201, ZFHR 2016, 28, ZFHR-Slg 2016/3, § 6 HS-QSG, § 9 HS-QSG, § 24 HS-QSG, § 1 PUG, § 2 PUG Eine Akkreditierung als Privatuniversität setzt als tragenden Grundsatz die Verbindung von... Eine Akkreditierung als Privatuniversität setzt als tragenden Grundsatz die Verbindung von Forschung und Lehre sowie ein internationalen Standard entsprechendes, wissenschaftlich ausgewiesenes Lehrpersonal voraus. Die Akkreditierung erfordert demnach eine überzeugende Forschungsstrategie, entsprechend forschungserfahrenes Stammpersonal und ausreichende finanzielle Mittel für die Forschung. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 28–29
Aufenthaltsbewilligung Studierender aus Drittstaaten
Aufenthaltsbewilligung Studierender aus Drittstaaten, Ra 2015/22/0118, ZFHR 2016, 28, ZFHR-Slg 2016/4, § 64 NAG, § 8 NAG-DV Erteilungsvoraussetzung für eine Aufenthaltsbewilligung Studierender aus Drittstaaten ist die... Erteilungsvoraussetzung für eine Aufenthaltsbewilligung Studierender aus Drittstaaten ist die aufrechte Zulassung an einer inländischen Universität bzw Hochschule. Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 30–32
Gerhartl, Andreas Flöther Choni/Krücken Georg (Hrsg): Generation Hochschulabschluss: Vielfältige Perspektiven auf Studium und Berufseinstieg.
152 Seiten. Waxmann Verlag, Münster 2015. Taschenbuch. Euro 24,90. ISBN 978-3-8309-3221-5. ZFHR 2016, 30 Durch den stetigen Anstieg der Studierendenquote in Deutschland wird ein abgeschlossenes... Durch den stetigen Anstieg der Studierendenquote in Deutschland wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium zunehmend zur Normalität und prägt die Biographien von immer mehr Menschen. Mit der Zunahme der Absolventenzahlen gewinnen daher auch Studien über Hochschulabsolventen eine immer höhere Bedeutung für die Gesellschaft. Der vorliegende Sammelband enthält Analysen aus dem Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB) zu den Erfahrungen der Absolventen mit ihrem Studium und den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Das KOAB wird vom International Centre for Higher Education Research der Universität Kassel (INCHER-Kassel) gemeinsam mit rund 70 Hochschulen durchgeführt. Zusätzlich wird in dem Buch thematisiert, mit welchen Ansprüchen Studien heutzutage verbunden sind und wie sich die tatsächliche Nutzung im Rahmen der Hochschulentwicklung gestaltet.Der Band enthält sieben Beiträge von ehemaligen oder derzeitigen Mitarbeitern am INCHER-Kassel, darunter die Leiterin des Forschungsprojektes „Studierende und Absolvent/innen“ am INCHER-Kassel, die derzeitige Leiterin der Studienverwaltungen des BVL-Campus an der Hochschule für Internationale Wirtschaft und Logistik in Bremen sowie der derzeitige und ein ehemaliger geschäftsführende Direktor des INCHER-Kassel.Die meisten dieser Beiträge basieren auf den Ergebnissen der Absolventenbefragung 2012 (Erstbefragung), an der sich rund 34.000 Absolventen des Abschlussjahrgangs 2020 beteiligt haben. Im Gesamtdatensatz sind dabei die Ergebnisse von 43 Hochschulen enthalten. Nur Müller nutzt für seine Analyse die Daten aus der Zweitbefragung 2012, an der sich knapp 4.800 Absolventen des Abschlussjahrgang 2007 an insgesamt 26 Hochschulen beteiligt haben. Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 32–33
Grünwald, Alfons Eypeltauer, Ernst/Nemec, Harald: Diensterfindungsrecht – 100 Fragen und Antworten, 2. Auflage.
XV, 122 Seiten. Manz Verlag, Wien 2015. Broschiert. EUR 38,00. ISBN 978-3-214-08792-0. ZFHR 2016, 32 Fast neun Jahre sind vergangen, seit der in Linz tätige Rechtsanwalt Ernst Eypeltauer und der... Fast neun Jahre sind vergangen, seit der in Linz tätige Rechtsanwalt Ernst Eypeltauer und der in Graz tätige Patentanwalt Harald Nemec die Erstauflage ihres Werks zum Diensterfindungsrecht veröffentlicht haben. Neun Jahre, in denen mehrere wichtige Entscheidungen zu dieser Rechtsmaterie ergangen sind und auch einiges an einschlägiger Literatur veröffentlicht wurde. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass die beiden Autoren der Bitte des Verlages auf Überarbeitung entsprochen und ihr mittlerweile zum Standardwerk gereiftes Buch nunmehr in einer aktualisierten zweiten Auflage vorgelegt haben.Das Diensterfindungsrecht stellt eine besonders praxisrelevante, wenngleich in ihren Details nicht gerade einfache Regelungsmaterie im Schnittbereich zwischen dem Arbeitsrecht und dem Patentrecht dar. Besondere Bedeutung kommt diesem Rechtsbereich nicht nur im „gewöhnlichen Arbeitsleben“ zu, sondern gerade und vor allem auch im universitären Bereich, wo diese Thematik seit dem UG 2002 im Rahmen des § 106 UG eine besondere Regelung in Form eines spezifisch konzipierten ex-lege-Aufgriffsrechts der Universitäten an Diensterfindungen erfahren hat.Die Neuauflage folgt in ihrer Grundkonzeption dem bewährten Vorbild des Ausgangswerks: Es geht den Verfassern nicht um eine abgeschlossene und in Form eines Systems aufbereitete umfassende Darstellung des Diensterfindungsrechts. Vielmehr sollen das Buch (lediglich) die wichtigsten Fragen des Diensterfindungsrechts beantworten, um so die Lösung der in diesem Bereich besonders häufig auftretenden Probleme zu unterstützen. Dies geschieht unverändert in der Form, dass die wesentlichen Aspekte dieser Materie quasi als „FAQ-Sammlung“, also in Gestalt einer Zusammenstellung zentraler Fragen zu dieser Thematik und der dazugehörigen Antworten, vermittelt werden. Wie auch schon im Untertitel zum Ausdruck gebracht wird, haben sich die Autoren dabei plakativ auf die Beantwortung von genau 100 Fragen beschränkt. Dies führt zum einen zu einer – gerade auch für interessierte Nichtjuristen hilfreichen – Konzentration auf das Wesentliche; zum anderen geht diese Selbstbeschränkung aber doch nicht zu Lasten der Qualität des Werks, da die Auswahl der Fragen und die Ausgestaltung der Antworten als ausgesprochen gelungen und praxisorientiert zu qualifizieren sind. Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2016/1, Jahrgang 2016, Heft 1, S. 33–34
Novak, Manfred Gruber, Michael/Stangl, Siegfried: Praxishandbuch Hochschülerinnen- und Hochschülerschaftsrecht.
380 Seiten. Facultas Verlag, Wien 2015. Broschiert. EUR 48,00. ISBN 978-3-7089-1269-1. ZFHR 2016, 33 Im Sinne etwa der Verankerung studentischer Mitspracherechte in Studienangelegenheiten als... Im Sinne etwa der Verankerung studentischer Mitspracherechte in Studienangelegenheiten als leitender Grundsatz des Universitätsgesetzes 2002 (§ 2 Z 6 UG), wie sie sich vor allem in der maßgeblichen Mitwirkung Studierender in den Curriculakommissionen verdichten (§ 25 Abs 9 UG), sehen das Hochschülerinnen- und Hochschülerschaftsgesetz 2014 (HSG 2014) und die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaftswahlordnung 2014 (HSWO 2014) entsprechende Vertretungs- und Wahlstrukturen für die Zusammensetzung, Ausrichtung und Beschickung der „ÖH-Organe“ auf Bundes- und Universitäts- bzw Hochschulebene vor.Im Rahmen der neuen Fassung dieser zentralen Rechtsquellen im Jahre 2014 wurden einige wesentliche Neuerungen eingezogen. Diese jüngsten Änderungen in den Rechtsgrundlagen der Studierendenvertretung verfolgen vor allem das Ziel einer Homogenisierung der Vertretungsstrukturen für alle Hochschultypen, einer Schärfung der Kontrollmechanismen zur Sicherung einer wirtschaftlichen und rechtskonformen Gebarung sowie einer Anhebung der Wahlbeteiligung. Dazu wurden zunächst die Vertretungsstrukturen von Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen an jene der UG-Universitäten angepasst und – neben den UG-Universitäten, den Fachhochschulen, den Pädagogischen Hochschulen und der „Donau-Universität“ – nunmehr auch die Privatuniversitäten in das HSG 2014 einbezogen. Weiters wurden die Aufgaben der Kontrollkommission besser konturiert und die ministeriellen Aufsichtsrechte gestärkt. Zudem wurde das aktive und passive Wahlrecht zu den Vertretungsorganen vom Erfordernis der Staatsangehörigkeit entkoppelt, die Direktwahl zur Bundesvertretung wieder eingeführt und die Briefwahl auf Bundes- und Universitätsebene ermöglicht.Die dem Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium entstammenden Autoren Gruber und Stangl legen nunmehr ein Handbuch zu ÖH-Belangen vor, das sich als Arbeit „aus der Praxis für die Praxis“ versteht und damit bewusst anwendungsorientiert ausgelegt ist. Volltext	Fachgebiete