Source: http://scheidung-beratungsstellen.blogspot.de/2013/01/
Timestamp: 2017-06-26 20:38:05
Document Index: 374815264

Matched Legal Cases: ['§ 1377', '§ 1374', '§ 1374', '§ 1374', '§ 1363', '§ 1357', 'BGH']

Januar 2013 ~ Scheidung und Beratungsstellen Scheidung und Beratungsstellen Home
Fazit : Wohnungen besichtigen, eine davon erfolgreich bestätigt über die Mietbescheinigung bekommen und diese Dokumente ( ohne es unterschrieben zu haben ) an das JobCenter einreichen Read More
Für mich als nicht Studentin oder nicht Azubi, gibt es während meiner Scheidung andere Möglichkeiten. Zum Beispiel eine günstige eigene Wohnung. Ich kann nur berichten was ich bis jetzt schon erledigt habe :
Es geben ein paar Hacken. Wohnungen die auf dem ersten Blick günstig erscheinen Kaltmiete + Nebenkosten Ohne HEIZKOSTEN ! Wenn es die Möglichkeit besteht, frag den Vormieter wieviel er tatsächlich WARM BEZAHLT HAT !!!! Sehr oft ist es eine sehr unschöne Überraschung,die mehr als ein paar hunderte von Euros teuer werden könnte. Es geben sehr schöne Wohnungen , ohne Provision, ohne Courtage.... die gehören Wohngenossenschaften.
Das war für mich heute auch ein Hinderniss, denn die Richtslinien sind manchmal sehr streng. Z.B. keine Schufa einträge, keine Eidenstatliche Versichrung in den letzen 5 Jahren abgegeben.... einen unkündbaren Arbeitsvertrag... usw. Ich werde mich auf jeden Fall bei der Wohngenossenschaft vorstellen und für eine Wohnung bewerben. Manchmal weiß man nicht wie die Schufa steht. Doch als Hilfebedürftige könnte es an dem Arbeitsvertrag scheitern. Der Vorteil ist, wenn man von der Wohngenossenschaft angenommen wird, dann spart man bei der Kaution richtig Geld ! Read More
- JobCenter ( de la región) , alias oficina de empleo Read More
Auskunftanspruch bei der Scheidung | Zugewinnausgleich | Betrug | 22:12
Vor ein paar Tagen war die Anhörung vor Gericht. Es wird "Folgesache" genannt. Der Richter hat eine weitere Reform erläutert : man muss vor dem Zugewinnausgleich eine grobe Vorstellung von dem Wert der zu Ausgleichen ist vor der Verhandlung haben. In meinem Fall war es nicht möglich. Es spielen viele Faktoren eine Rolle und darum wurde das Thema erst aufs Eis gelegt. Mein Anwalt erklärte mir, dass wir auf die Auskunft des "ENDVERMÖGENS " der Gegenpartei warten müssen. Erst dann kann man die Richtigkeit der Aussagen bestätigen oder anzweiflen. Bei Zweifeln kann man sich auf die II. Rerform des Güterrechts beruhen und ein Auskunfsanspruch einreichen. So kann man die Gegenpartei auf frische
Tat erwischen , falls er/sie Vermögen unterschlagen wollte/hat. Sehr einfach, dieser "Stichtag" liegt vor dem Tag ,in der die Scheidung formell eingereicht wurde. Man kann mit größere Sichherheit davon ausgehen, dass bis zu dem Zeitpunkt noch nicht so viele Möglichkeiten/Motivationen gaben um den Vermögen verschwinden zu lassen.Ich bin noch gespannt welche Dokumente mir presentiert sein werden. Erst dann kann ich berichten wie es weiter geht.Jeden
Falls für alle Mitfühlende, die sich vor der Scheidung / Rechte/ Zugewinn / Termine vor Gericht scheuen... ich kann euch beruhigen... bei
mir lief alles sehr entspannt... ca. 15 min. waren wir im Saal. Die Rechtsanwälte besprechen alles mit dem Richter untereinander. Ich musste
nur zuhören und meine Nerven unter Kontrolle behalten, letztendlich verläuft es ruhiger als gedacht. Schutz vor Betrug beim Zugewinnausgleich im Scheidungsprozess Zitiert aus " 2. Schutz vor Vermögensmanipulationen
Für die Berechnung des Zugewinns kommt es auf den Zeitpunkt der Zustellung des Scheidungsantrags an. Die endgültige Höhe der Ausgleichsforderung wird aber bislang durch den Wert begrenzt, den das Vermögen zu einem regelmäßig deutlich späteren Zeitpunkt hat, nämlich dem der rechtskräftigen Scheidung durch das Gericht. In der Zwischenzeit besteht die Gefahr, dass der ausgleichspflichtige Ehegatte
sein Vermögen zu Lasten des ausgleichsberechtigten Ehegatten beiseite schafft. Diese Gefahr ist künftig gebannt.
Als Karl M. die Scheidung einreicht, hat er einen Zugewinn von 20.000 ¤
erzielt. Franziska M. hat kein eigenes Vermögen. Nach Einreichung der Scheidung gibt Karl M. 8.000 ¤ für eine Urlaubsreise mit seiner neuen Freundin aus und behauptet zudem, die restlichen 12.000 ¤ an der Börse verloren zu haben. Bei Beendigung des Güterstandes durch das rechtskräftige Scheidungsurteil ist Karl M. kein Vermögen nachzuweisen.
Franziska M. stehen zwar rechnerisch 10.000 ¤ zu. Da das Vermögen des Karl M. nach dem Scheidungsantrag aber “verschwunden” ist, hat sie plötzlich keinen Anspruch mehr.
Eine weitere Neuerung ist ein Auskunftsanspruch über das Vermögen zum
Zeitpunkt der Trennung: Jeder Ehegatte kann künftig Auskunft über das Vermögen des anderen zum Trennungszeitpunkt verlangen. Diese Auskunft dient dem Schutz vor Vermögensmanipulationen zwischen Trennung und Zustellung des Scheidungsantrags. Denn mithilfe des Auskunftsanspruchs kann jeder Ehegatte erkennen, ob das Vermögen des anderen in diesem Zeitraum geschrumpft ist. Das Gesetz geht aber noch weiter: Eine aus den Auskünften ersichtliche Vermögensminderung ist ausgleichspflichtiger Zugewinn, sofern der Ehegatte nicht entgegenhalten kann, dass keine illoyale Vermögensminderung vorliegt, sondern ein unverschuldeter Vermögensverlust. "
Nach bisheriger Rechtslage bleiben Schulden, die bei der Eheschließung vorhanden sind und zu einem “negativen Anfangsvermögen” führen, bei der Ermittlung des Zugewinns unberücksichtigt. Der Ehegatte, der im Laufe der Ehe mit seinem zuerworbenen Vermögen nur seine anfänglich vorhandenen Schulden tilgt, muss diesen Vermögenszuwachs bisher nicht ausgleichen. Viele Menschen finden das ungerecht. Noch stärker betroffen ist der Ehegatte, der die Verbindlichkeiten des anderen Ehegatten tilgt und zusätzlich eigenes Vermögen erwirbt. Hier bleibt nicht nur die Schuldentilgung und der damit verbundene Vermögenszuwachs beim Partner unberücksichtigt; der Ehegatte muss auch das eigene Vermögen bei Beendigung des Güterstandes teilen. Das wird durch das verabschiedete Gesetz geändert. Negatives Anfangsvermögen wird in Zukunft berücksichtigt und der Grundgedanke des
Zugewinnausgleichs konsequent durchgeführt.
Thomas und Regina K. lassen sich nach 20jähriger Ehe scheiden. Thomas K. hatte bei Eheschließung gerade ein Unternehmen gegründet und 30.000 ¤
Schulden. Im Verlauf der Ehe erzielte er einen Vermögenszuwachs von 50.000 ¤. Das Endvermögen von Thomas K. beträgt also 20.000 ¤. Seine Frau Regina K. hatte bei Eheschließung keine Schulden und hat ein Endvermögen von 50.000 ¤ erzielt. Sie war während der Ehezeit berufstätig und kümmerte sich auch um die Kinder, damit sich ihr Mann seinem Geschäft widmen konnte. Nur so war Thomas K. imstande, seine Schulden zu bezahlen und einen Gewinn zu erzielen. Bislang musste Regina K. ihrem Mann einen Ausgleichsanspruch in Höhe von 15.000 ¤ zahlen, weil seine Schulden bei Eheschließung unberücksichtigt blieben. Nach neuer Rechtslage, die eine Berücksichtigung des negativen Anfangsvermögens vorsieht, haben Regina und Thomas K. jeweils einen Zugewinn von 50.000 ¤ erzielt. Deshalb muss Regina K. keinen Zugewinnausgleich an ihren Mann zahlen. "
Finanztip " Zugewinnausgleichsverfahren
Herr RA Roland Sperling
fasst nachstehend anhand von Beispielen die wichtigsten Informationen zum Vermögensausgleich im so genannten Zugewinnausgleichsverfahren zusammen. Was ist der Zugewinnausgleich (Übersicht zum Vermögensausgleich)?
Aus diesem Grund ist im Zusammenhang mit der Scheidung regeläßig ein Vermögensausgleich durchzuführen. Das Gesetz nennt dies den "Zugewinnausgleich". Dieser Zugewinnausgleich muss zunächst einmal von den Eheleuten selbst untereinander durchgeführt werden. Das Familiengericht kümmert sich nicht darum, solange nicht einer der Eheleute einen entsprechenden Antrag beim Gericht stellt. In den allermeisten Scheidungsprozessen wird der Zugewinnausgleich deshalb überhaupt nicht mitgeregelt. Es ist auch sehr zu empfehlen, den Zugewinnausgleich nicht in das Scheidungsverfahfren hineinzuziehen, sndern außergerichtlich untereinander zu regeln. Denn anderenfalls können die Gerichts- und Anwaltskosten ganz beträchtlich steigen. Der Zugewinnausgleich besteht nun kurz gesagt darin, dass derjenige
Ehegatte, der während der Ehe mehr Vermögen hinzuerworben hat,
die Hälfte der Differenz zum Vermögenszuwachs des anderen Ehegatten
an diesen auszugleichen hat. Hat also z.B. der Ehemann während der Ehe
ein Vermögen von 300.000,- Euro neu hinzu erworben, die Ehefrau nur ein
solches von 150.000,- Euro, so muss der Ehemann die Hälfte der Differenz,
also 75.000,- Euro ausgleichen.
Der Ausgleichsanspruch ist ein Anspruch auf eine bestimmte Geldsumme.
Es kann nicht verlangt werden, dass bestimmte Vermögensgegenstände
übertragen werden. Hat also z.B. die Ehefrau während der Ehe weniger Vermögen hinzuerworben als ihr Mann, so kann sie von ihm nur verlangen, dass er ihr einen bestimmen Betrag auszhalt. Sie kann aber nicht verlangen, dass der Mann ihr einen Teil des Aktienpakets oder des Hauses überlässt. Natürlich können die Eheleute untereinander etwas anderes vereinbaren. Für die Berechnung des Zugewinnausgleichs ist eine
Vermögenssaldierung erforderlich. Es muss also alles vorhandene
Vermögen in die Berechnung mit einbezogen werden. Darum ist es nicht
möglich, isoliert nur einzelne Vermögensgegenstände "auszugleichen". Beispiel:
der Ehemann besitzt bei Beendigung der Ehe einen Aktienpaket im Wert von
50.000,- Euro. Die Ehefrau kann nicht einfach verlangen, dass ihr die Hälfte
des Wertes, also 25.000,- Euro, ausgezahlt werden. Vielmehr ist es erforderlich,
bei beiden Ehegatten das gesamte Anfangs- und Endvermögen zu saldieren.
Möglicherweise kommt dann beim Mann ein geringerer Überschuss als
50.000,- Euro heraus.
Der Zugewinnausgleich muss nicht zwingend bei einer Scheidung durchgeführt werden. Das Scheidungsgericht kümmert sich, wie gesagt, regelmäßig gar nicht um diese Frage. Niemand zwingt also die Eheleute, überhaupt einen Vermögensausgleich durchzuführen ("Wo kein Kläger, da kein Richter"). Es bleibt demjenigen Ehegatten, welchem der Zugewinnausgleich zusteht, überlassen, ob und wie er diesen Anspruch geltend macht. In vielen Fällen erübrigt sich ein Zugewinnausgleich, nämlich dann, wenn von vornherein klar ist, dass beide Eheleute während der Ehe gleich viel hinzugewonnen haben. Typisches Beispiel: Bei der Heirat hatten beide kein Vermögen, während der Ehe ist ein gemeinsames Haus angeschafft worden, weiteres nennenswertes Vermögen gibt es nicht. Hier ist der Zugewinn auf beiden Seiten gleich groß, nämlich das halbe Miteigentum am Haus, so dass ein Zugewinnausgleich gar nicht erst in Betracht kommt. Der Zugewinnausgleich ist ausnahmsweise dann nicht durchzuführen, wenn die Eheleute Gütertrennung vereinbart haben. Eine solche Vereinbarung kann nur vor einem Notar geschlossen werden. Man kann die Gütertrennung bereits bei der Heirat in einem Ehevertrag vereinbaren. Man kann die Gütertrennung aber auch noch während des laufenden Scheidungsverfahrens vereinbaren.
Es ist erforderlich, bei jedem Ehegatten getrennt den während
der Ehe eingetretenen Vermögenszuwachs zu bestimmen. Dazu berrechnet
man die Differenz zwischen seinem Endvermögen und seinem
Anfangsvermögen. Endvermögen ist das Vermögen, das der Ehegatte
bei Beendigung der Ehe hat; Anfangsvermögen ist das Vermögen, das
er bei Eheschließung hatte. Maßgeblicher Zeitpunkt für das
Endvermögen ist nicht der Tag der Scheidung, sondern der Tag der Zustellung
des Scheidungsantrags an den anderen Ehegatten.
Vermögen ist immer gleich dem Saldo aus positiven
Vermögenswerten abzüglich der Schulden.
Nur auf den jeweiligen Vermögensstand der Ehegatten zu diesen
Zeitpunkten kommt es an. Was während der Ehe mit dem Vermögen passiert
ist, ist völlig uninteressant. Es ist auch völlig uninteressant, wer was (ab-)gezahlt hat. Ebenso uninteressant ist, wer evtl. mehr
verdient hat als der andere. Der Zugewinn jedes Ehepartners wird berechnet, indem man
vom Endvermögen des Ehegatten sein Anfangsvermögen abzieht. Der Zugewinn des Ehemannes
ist also gleich EM ./.AM, derjenige der Ehefrau entsprechend EF ./.
Beispiel: Hatte der Ehemann bei Eheschließung ein Vermögen von
50.000,- Euro und am Ende ein Vermögen von 200.000,- Euro, so beträgt
sein Zugewinn (200.000,- ./. 50.000,-) = 150.000,- Euro. Hatte die Ehefrau
bei Eheschließung gar kein Vermögen, am Ende aber 100.000,- Euro,
so beträgt ihr Zugewinn (100.000,- ./. 0,- ) = 100.000,- Euro.
Steht der Zugewinn jedes Ehegatten fest, so sind die Werte zu saldieren.
In unserem Beispielsfall also: 150.000,- Euro ./. 100.000,- Euro = 50.000,-
Euro. Der Zugewinn des Ehemannes war also um 50.000,- Euro höher als der
Zugewinn der Ehefrau. Die Ehefrau kann verlangen, dass die Hälfte des
Zugewinns, also 25.000,- Euro, ausgeglichen, d.h. an sie gezahlt
Noch einmal: der Ausgleichsberechtigte kann nur verlangen, dass ihm dieser Geldbetrag gezahlt wird. Er kann aber nicht verlangen, dass ihm ein bestimmter Vermögensgegenstand übertragen wird. Natürlich können
die Eheleute einvernehmlich etwas anderes vereinbaren, z.B. dass der ausgleichspflichtige Ehemann der Ehefrau eine Lebensversicherung überschreibt oder ein grundstück überschreibt, statt Geld zu zahlen. Das
geht aber nur im Einvernehmen beider Eheleute. Der Zugewinnausgleichsanspruch kann also in folgende Formel gefasst
Ausgleichsanspruch = 1/2 x ( (EM ./. AM) ./. (EF ./. AF)
Für jeden einzelnen Ehegatten ist es vorteilhaft, wenn sein
Anfangsvermögen möglichst groß, sein Endvermögen dagegen
möglichst klein ist. Je größer das Anfangs- und je kleiner
das Endvermögen, desto geringer der eigene Zugewinn.
Bei der Ermittlung des Anfangsvermögens können
folgende Besonderheiten auftreten:
1. Man weiß nicht mehr, welches Vermögen bei
Eheschließung vorhanden war.
Für diesen Fall schreibt das Gesetz in § 1377 Abs. 3 BGB vor, dass
das Endvermögen den gesamten Zugewinn ausmacht, das Anfangsvermögen
also mit 0,- Euro angesetzt wird.
Hatte ein Ehegatte bei Eheschließung nur Schulden oder waren seine
Schulden höher als sein Vermögen, so gilt für ihn ein seit dem 01.01.2009 ein negatives Anfangsvermögen, vgl. § 1374 Abs. 3 BGB.
2. Insbesondere bei längerer Ehedauer ist die
zwischenzeitliche Geldentwertung zu berücksichtigen.
Haben die Eheleute z.B. von 20 Jahren geheiratet und hatte der Mann damals
ein Vermögen von (umgerechnet) 20.000,- Euro. so ist anhand der Inflationsraten auszurechnen, welcher Summe heutzutage die damaligen 20.000,- Euro entsprechen. Hat es also
z.B. in den letzten 20 Jahren eine Inflation von zusammengerechnet 100% gegeben,
so wären die 20.000,- Euro heutzutage 40.000,- Euro wert. Bei der Berechnung
des Zugewinns ist deshalb in das Anfangsvermögen des Ehemanns ein
Vermögen von 40.000,- Euro zu
Zum Endvermögen gehört alles Vermögen, das zum
Stichtag (Zustellung des Scheidungsantrags an den anderen Ehepartner) vorhanden
ist. Schulden sind abzuziehen. Das Endvermögen kann aber nicht negativ
Woher das Vermögen stammt, ist unerheblich. Deshalb gehört
zum Endvermögen z.B. auch eine Erbschaft oder ein Lottogewinn.
Auch ein Aktienpaket, das bereits bei Eheschließung vorhanden war,
gehört zum Endvermögen, und zwar mit dem dann aktuellen
Kurswert. Zum Endvermögen gehört also auch:
Vom Endvermögen sind die zum Stichtag vorhandenen Schuilden abzuziehen. Zu diesen Schulden können auch Unterhaltsschulden gehören, allerdings nicht solche Unterhaltsschulden, die erst nach dem Stichtag entstanden sind. Zum Anfangsvermögen gehört zunächst einmal alles
Vermögen, das bei Eheschließung vorhanden war. Schulden sind
abzuziehen, allerdings darf das Anfangsvermögen dadurch nicht negativ
werden (§ 1374 Abs. 1 BGB). Das Anfangsvermögen beträgt also
immer mindestens 0,- Euro. Beispiel: Der Ehemann hatte bei Eheschließung
ein Grundstück im Wert von 200.000,- Euro, sonst besaß er nichts.
Ausserdem hatte er zu diesem Zeitpunkt aber Schulden i.H.v. 300.000,- Euro.
Sein Anfangsvermögen ist nicht etwa minus 100.000,- Euro, sondern sein
Anfangsvermögen ist 0,-Euro.
Bestimmte Vermögensmassen werden nach § 1374 Abs. 2 BGB
dem Anfangsvermögen hinzugerechnet, obwohl sie erst während der
Ehe erworben wurden. Dabei handelt es sich insbesondere um
- Schenkungen (allerdings zählen dazu nicht Schenkungen eines Ehegatten
an den anderen).
Beispiel: Die Ehefrau besaß bei Eheschließung en
Vermögen von 30.000,- Euro. Während der Ehe stirbt ihre Mutter, sie
erbt 150.000,- Euro. Diese 150.000,- Euro werden dem Anfangsvermögen
hinzugerechnet, das Anfangsvermögen beträgt also 180.000,-
Wichtig bei Erbschaften und Schenkungen: Wie gezeigt werden Erbschaften und Schenkungen zum Anfangsvermögen hinzugerechnet. Bei der Berecnung des Zugewinns ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass zum Endvermögen alles vorhandene Vermögen gehört, egal woher es stammt (siehe oben). Zum Endvermögen gehören also auch die Gegenstände, die geerbt oder geschenkt wurden, wenn diese Gegenstände bei Beendigung
der Ehe noch vorhanden sind. Zum Endvermögen gehört auch, was mit ererbtem oder geschenktem Geld erworben wurde. Beispiel: Der Ehemann hatte zu Beginn der Ehe nichts. Während der Ehe erbt er ein Haus. Dieses Haus besitzt er auch noch am Ende der Ehe. In diesem Fall gehört das Haus sowohl zum Angangs- als auch zum Endvermögen. Nun könnte man sich fragen, ob man das Haus dann nicht gleich ganz außen vor lassen kann. Das würde aber eine zwischenzeitliche Wertsteigerung nicht erfassen. Nehmen wir an, das Haus wurde 1985 geerbt und hatte damals einen Wert von (umgerechnet) 150.000,- Euro. Am Ende der Ehe im Jahre 2010 hat es aber einen Wert von 220.000,- Euro. Der Zugewinn beträgt also 70.000,- Euro. Dem
Anfangsvermögen wird die Erbschaft bzw. Schenkung mit dem Wert
hinzugerechnet, der zum Zeitpunkt des Vermögenserwerbs bestand. Dem
Endvermögen wird die Erbschaft/Schenkung mit dem Wert hinzugerechnet,
der bei Beendigung der Ehe vorliegt. Es ist ganz egal, woher dieser Wertzuwachs kommt. Er kann daher kommen, dass der Eigentümer das Haus renoviert hat. Er kann auch einfach daher kommen, dass die Grundstückspreise gestiegen sind. Schließlich kann der Wertzuwachs sogar daher kommen, dass der andere Ehegatte Geld oder Arbeit in das Haus gesteckt hat. Genauso ist es, wenn ein Geldbetrag geeerbt wird. Hat der Ehemann also während der Ehe 100.000,- Euro geerbt, dann erhöhen diese 100.000,- Euro das Anfangsvermögen. Wenn der Ehemann das Geld in ein Haus gesteckt hat, und dieses Haus hat nun einen Wert von 300.000,- Euro, so gehören diese 300.000,- Euro zum Endvermögen. 5. Ändert der Zugewinnausgleich etwas an den Eigentumsverhältnissen?
Antwort: nein! Wie bereits mehrfach erwähnt, wird im Zugewinnausgleich nur ein Geldbetrag geschuldet, der Ausgleich findet nur durch Zahlung eines Geldbetrags statt. Auch nach Zahlung dieses Geldbetrags ändert sich an den Eigentumsverhältnissen gar nichts. Beispiel: Der Ehemann hatte bei Eheschließung ein Vermögen von 50.000,- Euro, die Ehefrau hatte kein Vermögen. Zum Zeitpunkt der Scheidung sind beide Miteigentümer enes Hausgrundstücks. Das Hausgrundstück hat - nach Abzug der Schulden - einen Wert von 200.000,- Euro. Weiteres Vermögen existiert nicht. Die Zugewinnausgleichs-Berechnung ergibt folgendes: Der Mann hat ein Endvermögen von 100.000,- Euro, er hat also während der Ehe 50.000,- Euro hinzugewonnen. Die Frau hat einen Vermögenszuwachs von 100.000,- Euro. Das sind 50.000,- Euro mehr als ihr Mann, sie muss ihm also 25.000,- Euro ausgleichen. Wenn die Frau im diese 25.000,- Euro zahlt, bleibt sie aber trotzdem weiterhin Miteigentümerin des Hausgrundstücks. An den Eigentumsverhätnissen ändert sich nichts. Freilich können die Eheleute untereinander vererinbaren, dass die Ehefrau statt 25.000,- Euro zu zahlen ihrem Mann die Haushälfte überschreibt und dann umgekehrt der Mann der Frau noch 75.000,- Euro zahlt.
Der Anspruch auf Zugewinnausgleich verjährt drei Jahre nach seiner
Entstehung, bei einer Scheidung also drei Jahre nach Rechtskraft der Scheidung.
Sollte ich ein Verdacht haben, dann wurde man ihn wieder Anklagen und es droht Zwangsgeld damit er richtige Auskünfte macht. Den Auskunfstanspruch kann man auch gelten machen, es bedeutet , dass das Vermögen zum Zeitpunkt des Beginns des TRENNUNGSJAHRES ( Räumliche Trennung ) wird offen gelegt. Diese Reform war bitter nötig damit keiner der Ehepartnern vom Zeitpunkt der räumlichen Trennung bis zum Zugewinnsverfahren Vermögen unterschlagen. In meinem Fall sprechen wir von ein paar Zehntausend Euro und es wäre schon sehr verdächtig wenn alles innerhalb von 1 1/2 Jahre aufgebraucht wäre.
Qué es el Zugewinnausgleich en el proceso de divorcio ? Principalmente se trata del matrimonio en forma de BIENES MANCOMUNADOS. Al contraer matrimonio en Alemania, si no se ha estipulado lo contrario en un contrato notarial, los bienes quedan mancomunados. Es através del "Zugewinnausgleich" donde ambas partes se reparten los bienes y las ganancias adquiridas en el matrimonio en partes iguales. Esto se puede dar de forma voluntaria sin abogados, con abogados o ante el juez si las partes no llegan a un acuerdo.
Respecto a las deudas : las deudas serán comunes si ambos cónyuges firmaron un contrato que aún no haya sido pagado. En la página : Finanztip.de he encontrado mucha información acerca del divorcio en Alemania y la puedo recomendar ampliamente.
Finanztip.de " Die Frage nach der Höhe des Zugewinnausgleiches stellt sich bei einer Scheidung in allen Fällen, in denen die Ehegatten keinen besonderen Güterstand gewählt oder einen entsprechenden Ehevertrag abgeschlossen haben. So heißt es im § 1363 Abs. 1 BGB:
"Die Ehegatten leben im Güterstand der Zugewinngemeinschaft, wenn sie nicht durch Ehevertrag etwas anderes vereinbaren". Der Zugewinn, den die
Ehegatten in der Ehe erzielen, ist auszugleichen, wenn die Zugewinngemeinschaft endet. Haftung für Schulden in einer Zugewinngemeinschaft
Vorab zur Haftung der Schulden in einer Ehe: Immer wieder trifft man auf
den Irrglauben, dass ein Ehepartner einer Zugewinngemeinschaft auch für
die Schulden des anderen Ehepartners einzustehen hat. Andernfalls müsste man den Güterstand ändern. Das ist ein Irrglaube. Es ist sogar egal, ob die Schulden vor oder erst während der Ehe entstanden sind. Eine gesetzliche Ausnahme bildet lediglich die "Schlüsselgewalt", wonach
jeder Ehegatte berechtigt ist, Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie mit Wirkung auch für den anderen Ehegatten zu besorgen (vgl. § 1357 BGB).
Eine gemeinsame Haftung besteht natürlich, wenn Verträge gemeinsam unterzeichnet werden (z.B. Übernahme einer Bürgschaft für den Ehepartner
oder Schulden auf Gemeinschaftskonten). Daher gilt im deutschen Familienrecht: Es muss keinesfalls eine Gütertrennung (ohne Zugewinnausgleich) vereinbart werden, um einen Ehepartner vor den Schulden des anderen Ehepartners zu schützen. Goodwill gehört als immaterieller Vermögenswert in den Zugewinnausgleich
Für Unternehmer und Freiberufler wird an dieser Stelle auf das BGH-Urteil vom 9. Februar 2011 - XII ZR 40/09
(Vorinstanz OLG Hamm) verwiesen. So sind bei der Berechnung des Zugewinnausgleichs auch immaterielle Werte, wie beispielsweise der sogenannte "Goodwill" grundsätzlich mit zu berücksichtigen. Bei der stichtagsbezogenen Bewertung des Endvermögens sind im Hinblick auf den Goodwill latente Ertragssteuern abzusetzen, und zwar unabhängig davon, ob eine Veräußerung tatsächlich beabsichtigt ist. Gerade Unternehmern und Freiberufler sollten daher auch über eine so genannte Modifizierung des gesetzlichen Güterstandes nachdenken. Denn häufig ist das Kapital im
Unternehmen gebunden und für die Zahlung des Zugewinnausgleichs ist sonst ein hohes Darlehen zur Finanzierung der Ausgleichsforderung aufzunehmen oder das Unternehmen bzw. die Praxis muss verkauft werden. Informationen zum Zugewinnausgleichsverfahren
stellen. 4. Was gehört zum Anfangs-, was zum Endvermögen?
Kurswert. Zum Endvermögen gehört also auch:- Vermögen, das bereits bereits bei Eheschließung vorhanden war- Vermögen, dass während der Ehe geerbt wurde- Vermögen, dass der Ehegatte während der Ehe geschenkt erhalten hat- Vermögen, dass mit ererbtem oder geschenktem Geld erworben wurde.
Ehe erworben wurden. Dabei handelt es sich insbesondere um- Erbschaften (auch vorweggenommene Erbschaften),- Schenkungen (allerdings zählen dazu nicht Schenkungen eines Ehegatten
an den anderen).Beispiel: Die Ehefrau besaß bei Eheschließung en
Euro.Wichtig bei Erbschaften und Schenkungen: Wie gezeigt werden Erbschaften und Schenkungen zum Anfangsvermögen hinzugerechnet. Bei der Berecnung des Zugewinns ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass zum Endvermögen alles vorhandene Vermögen gehört, egal woher es stammt (siehe oben). Zum Endvermögen gehören also auch die Gegenstände, die geerbt oder geschenkt wurden, wenn diese Gegenstände bei Beendigung
Estoy pasando por esta etapa y ya llevo algunos anos en el proceso. Y como para mi fue muy difícil dar con la información, instituciones y personas adecuadas, quiero compartir mi experiencia, si de algo les sirve. Tomen por favor en cuenta que no soy una experta en el ramo, pero trataré de brindar la máxima información posible para que ustedes llamen a los lugares indicados y se sercioren de que la información es verídica y de utilidad.
Antes que nada en mi caso hubo violencia familiar, sobre todo del tipo psicológico y en algunos casos física (para los estándares normales de tipo "leve"). Fuera de esto lo que yo no supe por varios anos es que esto me llevo a desarrollar depresión y un estrés postraumático; aquí denominado "PTBS" (Postraumatische Belastungsstörung), de la familia de los trastornos de ansiedad, alias miedo a todo y a todos.
Les voy a escribir poco a poco lo que yo hice y por qué. Síntomas de que la vida en pareja ya no andaba bien fueron:
en fin, la lista es larga. Primero que nada es importante que tú sepas, siéndote sincera si quieres seguir casada o no con esta persona en Alemania. Si no quieres,pero quieres quedarte en el país por la razón que sea entonces ahí van mis consejos:
a) Busca en internet el teléfono del "Sozial-psychiatrischen Dienst" de tu localidad. Un trabajador social y un psiquiátra te ayudarán a salir adelante sola o con hijos. b) Busca en el internet o la guía amarilla el teléfono del "Weißer Ring", son expertos en asesorar mujeres víctimas de violencia intrafamiliar para ayudarles a conseguir un departamento y a tramitar el papeleo
10. Empieza a reunir documentos importantes que te sirvan en el divorcio: a) acta de matrimonio
Una cuenta de banco solo tuya es muy importante,porque ahí te van a depositar. En los próximos textos voy a explicar de forma más compleja cada punto y proporcionar "links" para ampliar la información. Se que suena difícil y no lo voy a negar que no es fácil. Pero realmente antes de comenzar la separación piensas que es casi imposible o talvez tengas muchos miedos y prejuicios que no son reales. No te dejes influenciar por amigos y familiares o personas que no tienen la ley en la mano; ve a las fuentes y sobre todo consulta a los expertos. La ley te protege.