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Timestamp: 2020-02-29 04:42:29
Document Index: 381688184

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 35', '§ 34', '§ 8', '§ 8', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§34', '§50']

Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium : Berlin Lichtenberg / Hrsg. und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Nichtoffener Realisierungswettbewerb für Architekten Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium Berlin Lichtenberg
Elektronische Ressource (PDF-Datei: 52 S., 1.97 MB)
Datum des Herunterladens: 12.12.2014
urn:nbn:de:kobv:109-opus-247018
Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium Berlin Lichtenberg Auslobung
Nichtoffener Realisierungswettbewerb für Architekten Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium Berlin Lichtenberg Auslobung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsauslobung Lars Brink, M.A. Historische Urbanistik, Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren mit Lars Krokowski, Dipl.-Ing. Architektur Digitale Bearbeitung Lars Krokowski, Dipl.-Ing. Architektur Titelbild Lars Krokowski, Dipl.-Ing. Architektur Druck A&W Digitaldruck, Berlin
Anlass und Ziel.........................................................................................7 Teil 1 	 Verfahren.....................................................................................9 1.1	 Auslober, Bauherr........................................................................9 1.2	 Art des Verfahrens.......................................................................9 1.3	 Richtlinien für Wettbewerbe.......................................................10 1.4	Wettbewerbsteilnehmer.............................................................10 1.5	 Preisgericht und Vorprüfung....................................................... 11 1.6	 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen........................................13 1.7	 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten..............................................13 1.8	 Ortsbesichtigung und Rückfragen..............................................14 1.9	 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen....................................14 1.10	 Geforderte Leistungen...............................................................15 1.11	 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung......................................17 1.12	 Preise und Anerkennungen........................................................17 1.13	 Weitere Bearbeitung..................................................................18 1.14	 Eigentum und Urheberrecht.......................................................18 1.15	Verfassererklärung.....................................................................18 1.16	 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten.........19 1.17	 Haftung und Rückgabe..............................................................19 1.18	 Zusammenfassung der Termine.................................................20 Teil 2 	 Situation und Planungsvorgaben...........................................21 2.1	 Städtebauliche Rahmenbedingungen........................................21 2.2	 Historische Entwicklung ............................................................24 2.3	Wettbewerbsbereich..................................................................26 2.4	 Technische Infrastruktur.............................................................29 2.5	 Vorhandene Bebauung .............................................................30 2.6	 Erschließung und Verkehr..........................................................31 2.7	 Technische Infrastruktur.............................................................32 2.8	 Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium Berlin.................................33 Teil 3 	 Wettbewerbsaufgabe...............................................................35 3.1	Planungsumfang........................................................................35 3.2	 Städtebaulich-architektonische Zielsetzung...............................36 3.3	 Funktionale Anforderungen........................................................36 3.4	 Erschließung / Stellplätze...........................................................39 3.5	 Freiflächen / Außenanlagen.......................................................40 3.6	 Nachhaltigkeit / Ökologische Zielsetzung..................................41 3.7	 Baukosten / Wirtschaftlichkeit....................................................42 3.8	 Barrierefreies Bauen..................................................................43 3.9	 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien..................43 3.10	Raumprogramm.........................................................................44 3.11	 Beurteilungskriterien des Preisgerichts......................................45 Teil 4 	 Anhang......................................................................................47 4.1	 Digitale Anlagen ........................................................................47 4.2	Quellenangaben.........................................................................51
Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium | Anlass und Ziel
Gegenstand des Wettbewerbes ist der Neubau einer Sporthalle für das 3,5-zügige Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium im Römerweg 30-32, 10318 Berlin Lichtenberg, Ortsteil Karlshorst. Das Schulgebäude wurde 19351937 nach einem Entwurf von Friedrich Hennings als Gemeindeschule errichtet und steht unter Denkmalschutz. 1963 erfolgte ein zweigeschossiger Anbau. 1994 wurde auf dem Schulgrundstück eine dreigeschossige mobile Unterrichtseinheit (MUR) an der westlichen Flurstückgrenze errichtet. Die 1937 errichtete Sporthalle sowie die zugehörigen Geräteräume wurden 2013 durch einen Brand vollständig zerstört, sodass die Schule zurzeit über keine eigene Sporthalle verfügt. Auch die im Jahr 2010 modernisierten Sozial- und Sanitärräume wurden durch Rauchgas- und Lösch­ wassereinwirkungen stark beschädigt. Der Abriss der oberirdischen Bauteile der vom Brand zerstörten Sporthalle ist abgeschlossen. Die Planung soll den Standort funktional aufwerten, neu strukturieren und sich gestalterisch mit dem denkmalgeschützten Schulgebäude auseinandersetzen. Der Neubau der Zweifachhalle in einer Sonderform mit drei Hallenteilen umfasst eine Fläche von 1.351,50 qm Nutzfläche. Die Gesamtbaukosten nach DIN 276 betragen max. 4.500.000,- (brutto). Der Kostenrahmen ist zwingend einzuhalten. Die Fertigstellung soll bis zum Beginn des Schul­ jahres 2017/18 erfolgen. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvoller Entwurf unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Ge­ bäudekonzeptes nach EnEV 2014 erwartet.
Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium | Teil 1 Verfahren
Auftraggeber / Bauherr Land Berlin, vertreten durch den Bezirk Lichtenberg von Berlin Abteilung Bürgerdienste, Ordnungsangelegenheiten und Immobilien Serviceeinheit Facility Management Fachbereich Baumanagement Alt-Friedrichsfelde 60 10315 Berlin Dietlind Tessin, FM B L Tel.:	 +49 (0)30 90296 5570 Fax:	 +49 (0)30 90269 5579 E-Mail: dietlind.tessin@lichtenberg.berlin.de Bedarfsträger Land Berlin, vertreten durch den Bezirk Lichtenberg von Berlin Abteilung für Bildung, Kultur, Soziales und Sport Schul- und Sportamt Große-Leege-Str. 103 13055 Berlin Christian Fröhlich, SchulSport D Tel.:	 +49 (0)30 90269 3830 Fax:	 +49 (0)30 90269 773830 E-Mail: christian.froehlich@lichtenberg.berlin.de Wettbewerbsdurchführung, Auslobung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 10179 Berlin Lars Brink, II D 13 Tel.:	 +49 (0)30 9025 2428 Fax:	 +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: lars.brink@senstadtum.berlin.de
Die Auslobung erfolgt als nichtoffener Wettbewerb für Architekten. Die Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten wird empfohlen. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) sowie der Leitfaden zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 150 der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau – ABau) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Die Architektenkammer Berlin wirkt vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit; sie registrieren den Wettbewerb. Mit der Registrierung wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der Richtlinie entsprechen. Die besonderen Bestimmungen für öffentliche Auftraggeber (RPW 2013, § 9) sind anzuwenden. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2013 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Ver­ öffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senats­ verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – II D – abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auf­ tragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Ver­ahren f ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung gemäß § 6 des novellierten Bundesdatenschutzgesetzes ist auf der Ver­ fasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Bankverbindung, Beauftragung im Wett­ bewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Ver­ merk auf der Verfassererklärung bzw. durch Mitteilung an den Auslober). Vergabekammer Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber des Landes Berlin wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Landes Berlin geführt. Vergabekammer des Landes Berlin Martin-Luther-Str. 105 10825 Berlin Tel. +49(030) 9013 8316 Fax +49(030) 9013 7613
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 04.07.2014 in einem vorgeschalteten Bewerbungs-
verfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß RPW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 20 Architekten ausgewählt.
Fachpreisrichter		 Jost Haberland 				Architekt, Berlin 				Joachim Staudt 				Architekt, Berlin 				Doris Gruber 				Architektin, Berlin 				Patrik Dierks 				Architekt, Berlin Stellvertretende		 Fachpreisrichter		 Swantje Kühn Architektin, Berlin
Brigitte Häntsch 				Architektin, Berlin Sachpreisrichter		 Kerstin Beurich 				Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung 				 Bildung, Kultur, Soziales und Sport 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Dr. Andreas Prüfer 				 Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Bürger				dienste, Ordnungsangelegenheiten und Immo				bilien 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Manfred Kühne 				Abteilungsleiter Städtebau und Projekte 				Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 				und Umwelt Berlin Stellvertretende 		 Regine Kret Sachpreisrichter		 Leiterin des Schul- und Sportamtes		 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Wilfried Nünthel 				 Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadt				entwicklung 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Peter Ostendorff 				Referatsleiter Wettbewerbe undAuswahlverfahren 				Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Sachverständige		 Dietlind Tessin 				Facility Management - Baumanagement 				Fachbereichsleiterin Baumanagement 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Monika Kuhnert 				Leiterin des Stadtentwicklungsamtes 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Hartmut Körner 				Fachbereich Hochbau 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Miriam Pettersson 				Fachbereich Stadtplanung 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Matthias Radtke 				Fachbereich Bau- und Wohnungsaufsicht 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Regine Lude 				Fachbereich Denkmalschutz 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Christian Fröhlich 				Schul-und Sportamt 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Birgit Herlitze 				 Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 				Ulf Gosse 				Schulleiter 				Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium 				Bernd Wolff 				Abteilung Sport 				 Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin 				Karl-Heinz Urban 				Abteilung Sport 				 Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin 				Inge Schmidt-Rathert 				Referat Auswahlverfahren und Wettbewerbe 				Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 				und Umwelt Berlin 				Lars Brink 				Referat Auswahlverfahren und Wettbewerbe 				Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 				und Umwelt Berlin
Vorprüfung			 Architektur und Städtebau 				N. N. 				Baukosten 				aim busse architekten ingenieure Kammervertretung	 N. N. 				Architektenkammer Berlin Gäste				Mitglieder der Bezirksverordneten				versammlung 			 				Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Der Auslobungstext und die digitalen Anlagen stehen ab dem 03. Sep­ tember 2014 zum Download bereit. Den Teilnehmern wird das Passwort per Email zugesendet. Die Auslobungsbroschüre wird im Rahmen der Ortsbesichtigung am 08. September 2014 an die Teilnehmer ausgegeben / zugesendet.
Die Arbeiten müssen bis zum 16. Oktober 2014 um 16 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 eingegangen sein. Es gilt nicht das Datum des Poststempels. Die Wettbewerbspläne sind gerollt in einer eckigen Versandbox abzuliefern. Das Modell ist bis zum 23. Oktober 2014 um 16 Uhr an gleicher Stelle einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung abzuliefern. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 16. Oktober 2014 bzw. am 23. Oktober 2014 (Modell) vorliegen. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Wettbewerb Sporthalle Hansund-Hilde-Coppi-Gymnasium“ im angegebenen Raum einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben.
Ortsbesichtigung Am 08. September 2014 findet um 16.00 Uhr eine Ortsbesichtigung und die Ausgabe der gedruckten Auslobung für die Wettbewerbsteilnehmer statt. Treffpunkt: Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium Haupteingang Römerweg 30-32 10318 Berlin Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 10. September 2014 bis 12:00 Uhr bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: lars.brink@senstadtum.berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Ein Rückfragenkolloquium findet nicht statt. Die Beantwortung der Rückfragen erfolgt in Abstimmung mit dem Preisgericht. Die Zusammenstellung aller eingereichten Fragen und deren Beantwortung werden den Beteiligten am 18. September 2014 per E-Mail zugesandt und sind Bestandteil der Auslobung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: –	 die vorliegende Auslobung –	 die Zusammenstellung der Rückfragen und deren Beantwortung –	 digitale Daten zum Download (vollständiges Verzeichnis siehe Teil 4 Anhang), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: 	 – Übersichts- und Lageplan, u.a. als .dxf-Datei 	 – Arbeitsplan, u.a. als .dxf-Datei 	 – Lageplan des Vermessers, u.a. als .dxf-Datei
Raum- und Funktionsprogramm als .pdf- und .xls- Datei – 	 – Fotodokumentation 	 – Luftbild 2014 Hinweis Jeder Teilnehmer des Verfahrens verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen.
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: 1. Lageplan mit städtebaulichem Konzept M 1:500 und Darstellung der Gesamtsituation, Baukörper, Erschließung, erforderlicher Ret­ tungszufahrten, PKW-Stellplätze für Mobilitätsbehinderte sowie Fahr­ radabstellplätze und den nachzuweisenden Sportaußenanlagen, genordet. 2.  EG-Grundriss mit Darstellung der angrenzenden Freiflächen und der äußeren Erschließung sowie alle weiteren Grundrisse im M 1:200. Die Räume sind gemäß dem Raumprogramm in den Grundrissen zu bezeichnen. 3. Dachaufsicht M 1:200. 4. Alle für das Verständnis erforderliche Ansichten sowie mindestens ein Längs- und ein Querschnitt M 1:200. 5. Fassaden- bzw. Systemschnitt im M 1:20 mit Teilansicht – der Infor­ mationsgehalt dieses Schnittes soll annähernd dem eines Schnittes im Maßstab 1:50 entsprechen, beispielhaft zur Ver­ ittel­ arkeit von m b Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten 6. Prüfpläne (gefaltet) 	 ein Satz der verlangten Grundrisse, Ansichten und Schnitte mit Eintragung – der Raumbezeichnungen (entsprechend der Formblätter) – der für die Berechnung notwendigen Maße – der Raumgrößen 7. Berechnungen auf Formblättern (Formblatt A Raumprogramm, Form­ blatt B Gebäudekennwerte, s. 4.1.6 Formblätter). Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen. – Überbaute Fläche – GRZ – GFZ – Brutto-Grundfläche BGF a – Brutto-Rauminhalt BRI a (V) – Gebäudehüllfläche (A) – Nutzfläche (NF) in der Aufschlüsselung gem. Raumprogramm – Technische Funktionsflächen (TF) – Verhältnis Brutto-Grundfläche a / Nutzfläche (BGF a / NF) – Verhältnis A/V
8.	 Erläuterungsbericht (max. 4 DIN A4 Seiten, getrennt von den Plänen) mit Aussagen zu folgenden Aspekten: – Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts – Aussagen zu Konstruktion und Materialien – Aussagen zur Wirtschaftlichkeit – Aussagen zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz – Angaben zum barrierefreien Bauen 9.	 Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (Neu) zu den Kostengruppen KGr 300, 400 und 500. 10. Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 11. Verfassererklärung (s. Teil 4 Anhang, 4.1.6 Formblätter) 12. Modell im M 1:500 unter Verwendung der vorgegebenen Modelleinsatzplatte Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-ROM zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): –	 die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi (ggf. LZW-komprimiert) –	 die Präsentationspläne als .pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixel­ darstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi. –	 die geforderten Leistungen nach Nr. 6 (Prüfpläne) als CAD-Datei im Format .dwg oder .dxf; –	 die unter Nr. 7 bis 10 aufgeführten geforderten Leistungen Hinweise zu den zusätzlich geforderten digitalen Leistungen Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die darauf gespeicherten Dateien dürfen ebenfalls nur mit der sechsstelligen Kennzahl gekennzeichnet werden und dürfen keine Hinweise auf die Ver­ fasser enthalten. Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: –	Lageplan:	 –	Grundriss:	 –	Schnitt:	 –	Prüfplan:
In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW 2013 § 5 Absatz 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert.
Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten steht pro Wettbewerbsteilnehmer max. eine 2 m hohe Rolltafel mit einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbsgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt: Es werden keine bindenden Vorgaben im Sinne der RPW 2013 § 5 Abs. 1 und § 6 Abs. 2 formuliert. Wettbewerbe, die während der Laufzeit des Wettbewerbs veröffentlicht werden, verstoßen gegen die im § 1 Absatz 4 und § 6 Absatz 2 RPW 2013 geforderte Anonymität und sind von der Beurteilung auszuschließen.
Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2013 dargestellt. Ergänzend gilt folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Auf­ abe g können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezo­ gen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vor­ rüfung als p Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten (siehe unter Punkt 3.11 / Beur­ eilungs­ t kriterien des Preisgerichts).
Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis der HOAI §§ 35 ermittelt. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 22.000 Euro (netto) zur Verfügung. Es ist folgende Aufteilung vorgesehen: 1. Preis			 8.800,– Euro 2. Preis			 5.500,– Euro 3. Preis			 3.300,– Euro 1. Anerkennung		 2.200,– Euro 2. Anerkennung		 2.200,– Euro Über die Preise und Anerkennungen hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19% ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bear­ beitung der Wettbewerbsaufgabe. Bei der Umsetzung des Projekts wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einer der Preisträger mindestens mit den Leistungspha­ sen 2 bis 9 gemäß §§ 34 beauftragt, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll (RPW 2013 § 8 Absatz 2). Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit innerhalb der Kostenobergrenze möglich ist. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Beauftragung der jeweils nächsten Stufe kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraus­ et­ s zungen gem. ABau Teil III, Punkt 130 erfolgen. Ein Rechtsan­ pruch auf s Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2013 § 8 Absatz 2). Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt, wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln. Für Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, gilt § 6 Bau- und Architektenkammergesetz in der neuesten Fassung (http://www.akberlin.de/publicity/ak/internet.nsf/tindex/de_berufsrecht. htm). Bei ausländischen Wettbewerbsteilnehmern wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros für die weitere Bearbeitung empfohlen.
Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen ausgezeichneten Wettbe­ werbs­ rbeiten werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und a das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (RPW 2013 § 8 Absatz 3). Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbe­ werbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbs­ rbei­ a ten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer
Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fach- und termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt in den digitalen Anlagen unter 4.1.6 Formblätter auf beiliegender CD-ROM.
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Ent­ scheidung des Preisgerichts, allen anderen durch Übersendung des Preis­ gerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben sowie angekündigt unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/städtebau/baukultur/wettbewerbe Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preis­ gerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Aus­ stellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (RPW 2013 § 8 Absatz 1).
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu ei­nem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – II D – abgeholt werden. Die nicht in Berlin ansässigen Büros werden nach Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten schriftlich bzw. per Mail angefragt ob Interesse an einer Rücksendung ihrer Wettbewerbsunterlagen besteht. Die Rücksendung erfolgt nur dann, wenn die Unterlagen in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung (eckige Versandbox) eingereicht wurden. Werden die Arbeiten innerhalb der genannten Fristen nicht zurückgefordert, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren eingereichten Wettbewerbsunterlagen aufgegeben haben und wird dann mit diesen Unterlagen nach seinem Belieben verfahren.
Ausgabe der Auslobung per E-Mail/ Planunterlagen zum Download				 03. September 2014 Ortsbesichtigung / Ausgabekolloquium der gedruckten Auslobungsbroschüre	 08. September 2014, 16.00 Uhr Rückfragen per E-Mail bis		 10. September 2014, 12.00 Uhr Versand des Rückfragenprotokolls			 18. September 2014 Abgabe der Wettbewerbsarbeit			 16. Oktober 2014 Abgabe des Modells					 23. Oktober 2014 Preisgerichtssitzung 					 13. November 2014
Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium | Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Lage im Stadtgebiet Das Wettbewerbsgrundstück liegt in Karlshorst, dem südlichsten Ortsteil des Bezirks Lichtenberg. Der Standort der neu zu planenden Sporthalle befindet sich südlich des ca. 160 ha großen Tierparks und eines den Ortsteil begrenzenden S-Bahndamms sowie westlich der Treskow-Allee, einer in Nord-Süd-Richtung verlaufenden übergeordneten Straßenverbindungen.
Abb. 1:	 Lage des Wettbewerbsbereichs im Stadtraum
In der näheren Umgebung befinden sich östlich der Treskow-Allee das Gebäudeensemble der ehemaligen Pionierschule aus den Jahren 1936– 1938, dass zu einer Eigentumswohnanlage umgebaut wurde, sowie das Naturschutzgebiet Biesenhorster Sand. Westlich befinden sich die weiträumigen Anlagen des Betriebsbahnhofs Rummelsburg und des Heizkraft­ werkes Klingenberg. Baustruktur der Umgebung Das Wettbewerbsbereich liegt in einem Gebiet mit hohem Grünanteil, das hauptsächlich durch Wohnbebauungen unterschiedlicher Jahrzehnte geprägt ist. Die Baustruktur ist mit seinen teilweise geschlossenen Block­ rändern, großmaßstäblichen Zeilenbauten und Schul- und Hochschul­ komplexen sowie Verwaltungsbauten sehr heterogen. Die Straßenräume werden zumeist durch Straßenbäume beidseitig flankiert. Während sich nördlich des Römerwegs ein achtgeschossiger Verwaltungs­ bau sowie das Areal der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Campus Treskowallee - befindet, öffnet sich der Stadtraum nach Westen hin zu einer Kleingartenanlage. Westlich des Aristotelessteigs schließen sich fünf- bis sechsgeschossige Zeilenbauten eines Studentenwohnheims an. Richtung Osten schließt sich eine dreigeschossige Blockrandbebauung im Bereich der Cäsarstraße an.
Abb. 2: 	 Luftbild mit Eintragung des Wettbewerbsbereichs, ca. M. 1:3.000
Abb. 3: 	 Lageplan mit Eintragung des Wettbewerbsbereichs, ca. M. 1:3.000
Die erste urkundliche Erwähnung Karlshorsts erfolgte am 11. September 1825 im Zusammenhang mit einem als „Carlshorst“ benannten Vorwerk an der heutigen Waldowallee. Namengeber war Carl von Treskow, dem Besitzer des Ritterguts Friedrichsfelde, der das Vorwerk auf seinem Grund anlegte und nach Horst, einem symbolischen Flurnamen. Anfang des 19. Jahrhunderts war das Gebiet des heutigen Karlshorst völlig unbebaut und Teil eines ausgedehnten Waldgebiets nordwestlich der Wuhlheide, der „Spreeheide“. Erst nach dem Bau der NiederschlesischMärkischen Eisenbahn 1842 begann die Besiedlung des Terrains. Auf dem Vorwerk Carlshorst wurden seit 1862 Armee-Jagd-Rennen durchgeführt. Die hierfür genutzte Rennbahn diente auch als Ausweichparcours für die in Charlottenburg vorhandene Hindernisbahn. 1884 fand in Karls­ horst das erste öffentliche Pferderennen statt. Die eigentliche Renn­ ahn b Karlshorst entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf einem etwa 1,2 Quadratkilometer großen Gelände an der Treskowallee, unmittelbar südlich des S-Bahnhofs Karlshorst. Als eigentliches Gründungsdatum gilt jedoch der 25. Mai 1895, als mit der „Colonie Carlshorst“ die ersten Wohnhäuser, unter anderem in der heutigen Lehndorffstraße, errichtet wurden. Die nachfolgende Bebauung entlang der früheren Straße nach Cöpenick vollzog sich nach den grundlegenden Vorstellungen von Oscar Gregorovius über mehrere Jahrzehnte je nach der Finanzlage der Grundstückskäufer. Die Schreibweise Karlshorst wurde am 24. Juni 1901 offiziell festgelegt. Mit der Fertigstellung des Bahnhofs Berlin-Karlshorst im Jahr 1902 war Berlin als auch das Naherholungsgebiet um den Müggelsee in Cöpenick schnell erreichbar geworden, sodass die Villenkolonie zu einem beliebten Hauptstadtvorort wurde.
Abb. 4: 	 Übersichtsplan von Karlshorst, 1911
Zwischen 1898 und 1910 entstanden zwei große Volksschulen, 1914 Lyzeum und Gymnasium, das nach 1920 als eine der bedeutendsten Höheren Schulen Preußens anerkannt wurde. Die erste wissenschaftliche Einrichtung war seit 1900/1901 das Laboratorium für die Portland-CementIndustrie. Karlshorst war bis 1920 Bestandteil der Gemeinde Friedrichsfelde. Mit dem Inkrafttreten des Groß-Berlin-Gesetzes wurde Karlshorst am 1. Oktober 1920 ein Ortsteil des Bezirks Lichtenberg. Nach Plänen des Architekten Peter Behrens entstand zwischen 1919 und 1921 südwestlich der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahnstrecke die Waldsiedlung mit zweigeschossigen Ein- bis Vierfamilienhäusern sowie Hausgärten und Stallungen für Kleintierhaltung. Ab 1924 entstand die Industrieanlage der Furnierfabrik Mamlok, Messow & Hirschfeldt. 1951 als VEB Holzveredelung umbenannt wurde der Betrieb 1991 stillgelegt. Des Weiteren siedelten sich 1964 mit dem VEB Möbelwerke Karlshorst und in den 1970er-Jahre mit dem VEB Maschinenbauhandel weitere Großbetriebe am des Blockdammweg an. Der prägendste Betrieb vor Ort war und ist aber das Kraftwerk Klingenberg an der Köpenicker Chaussee westlich von Karlshorst, welches 1925 als größtes Großkraftwerk Europas auf Steinkohlebasis erbaut wurde. Das k Kraftwerk wurde zum Vorbild einer neuen Generation von Groß­ raftwer­ ken und war neben einem funktionalen Gebäudekomplex auch ein Mei­ ster­ erk der Industriearchitektur. Neben dem erzeugten Strom wurde w der anfallen­ e Dampf für eine Gewächshausanlage genutzt, in der Gur­ d ken, Auberginen, spanischer Pfeffer, Tomaten und Weintrauben angebaut wurden. Zudem erwärmte das über ein Schwimmbecken zurückgeleitete Kühlwasser das Badewasser. Das Flussbad umfasste eine Fläche von 50.000 Quadratmetern mit einem Sandstrand, einem Sprungturm sowie vier Schwimmbecken. Wegen Kriegsschäden wurde das Bad in den 1950er Jahren geschlossen. Der 8. Mai 1945 wurde im Offizierskasino der Festungspionierschule, dem heutigen Deutsch-Russischen Museum, die Urkunde der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht unterzeichnet, womit der II. Weltkrieg in Europa sein Ende nahm. Einschneidend für Karlshorst war zudem, dass der erste Berliner Stadtkommandant Nikolai Bersarin sein Quartier im Ortsteil nahm und das gesamte Wohngebiet zu beiden Seiten der Treskowallee zum Sperrgebiet erklärt wurde. Zwischen 1945 und 1962 blieb der nördliche Bereich von Karlshorst zu großen Teilen sowjetisches Sperrgebiet, konnte jedoch ab 1949 von deutschen Bewohnern betreten werden. 1994 wurden gemäß den Bestim­ mungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages die letzten russischen Soldaten aus Karlshorst abgezogen. Heute ist Lichtenberg der elfte Verwaltungsbezirk von Berlin und hat rund 260.000 Einwohner. Er entstand 2001 durch die Fusion der bis dahin eigenständigen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen.
Alle Ortsteile des heutigen Bezirks gehören seit der Gründung von GroßBerlin im Jahr 1920 zum Berliner Stadtgebiet, darunter der namensgebende Ortsteil Lichtenberg.
2.3	Wettbewerbsbereich
Wettbewerbsbereich / Größe Der Wettbewerbsbereich ist abgesehen von einer südöstlichen Fläche (Schulgarten) Deckungsgleich mit den Flurstücken 459 und 475. Das Flurstück 459, auf dem sich der derzeitige Schulstandort des Hansund-Hilde-Coppi-Gymnasiums am Römerweg 30-32 mit mehreren, zeitlich unabhängig voneinander errichteten Gebäudeteilen befindet, umfasst eine Fläche von 12.289 qm. Das Flurstück 475 ist eine 3.816 qm große unbebaute Fläche, die sich nach Westen anschließt und von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft im Jahr 2013 übernommen wurde. Das Flurstück 475 soll vorrangig als Fläche für die Außensportanlagen genutzt werden. Beide Flurstücke umfassen eine Gesamtfläche von 16.105 qm und gehören zur Flur 309 in der Gemarkung Lichtenberg. Planungsbereich Auf Grundlage von funktionalen Abhängigkeiten ist der zu beplanende Bereich auf eine Fläche zwischen dem bestehenden Sozialtrakt im Osten, der MUR im Süden, des Römerwegs im Norden sowie des Aristotelessteigs im Westen festgelegt. Hierbei sind mögliche Einschränkungen durch die über die Erweiterungsfläche (Flurstück 475) verlaufende unterirdische Fernwärmetrasse zu berücksichtigen.
Abb. 5: 	 Planungsbereich
Eigentum Alle o.g. Flurstücke befinden sich im Eigentum des Landes Berlin und sind dem Fachvermögen des Schulamtes des Bezirks Lichtenberg von Berlin zugeordnet. Baugrund Der Planungsbereich liegt im Talsandbereich des jungpleistozänen War­ schau-Berliner Urstromtals. Der oberflächennahe Schichtenaufbau besteht im Allgemeinen aus mehrere Meter mächtigen glazifluviatilen San­ en d (rhythmische Ablagerungen - Talbildungen - durch eiszeitliche Glet­ cher­­ s schmelzwässer), die überwiegend eine feine bis mittlere Korn­rößen­­ g zusammensetzung aufweisen und lagenweise gelegentlich Ein­ schal­ tungen von grobsandigen bis kiesigen Schichten aufzeigen können. Lokal wurden die natürlichen oberflächennahen Schichten z. T. abgetragen bzw. umgeschichtet und durch Auffüllungsmaterial (Bauschutt, u. a.) ersetzt. Im Baugebiet können lokal oberflächennah organogene Ablagerungen (i. A. humose Sande, Torf, Faulschlamm, Anmoor, Mudde) vorkommen. Die Verbreitung dieser Schichten kann aufgrund der oberflächennah kleinräumig wechselnden geologischen Verhältnisse nicht genau angegeben werden. Der beiliegende Lageplan der Bohransatzpunkte kombiniert mit dem Auszug aus der lng.-Geol. Karte gibt eine Prognose über die Vertei­ung l und Mächtigkeiten der anzutreffenden oberflächennahen Schichtenver­ hältnisse. ln diesem Kartenauszug erfolgt die Darstellung der geologi­ schen Schicht an der Geländeoberfläche (Hangendes). Die weitere Be­ schrei­ ung der geologischen Schichten (Liegendes/ ohne Darstellung im b Lageplan) erfolgt bis in max. 10 m Tiefe; Anthropogene Auffüllungen Unter 5 m Mächtigkeit bleiben dabei unberücksichtigt. Nach dem lng.-geol. Kartenauszug stehen im Planungsbereich oberflächennah überwiegend weichseikaltzeitliche (qw) Urstromtalsande mit Mächtigkeilen > 10 m an; Im südlichen Grundstücksbereich treten oberflächig holozäne humose Sande (qh//Hm) über weichselkaltzeitliehen Tal­ sanden im Liegenden auf. Örtliche Abweichungen der Sedimentausbildung Schichtenabfolge und -mächtigkeit, sind möglich; Die Darstellung des Untergrundes in den Schichtenverzeichnissen und der lng.-Geol.-Karte entbinden nicht von projektbezogenen geologischen Untersuchungsarbeiten. Im Baugebiet können oberflächennah organogene Ablagerungen / Anteile (i.A. humose bis stark humose Feinsande) und bindige schwach schluffige bis schluffige Feinsande vorkommen. Die Verbreitung dieser Schichten kann auf Grund der oberflächennah kleinräumig wechselnden geologischen Verhältnisse nicht genau angegeben werden. Grundwasser Das Wettbewerbsgebiet liegt im Wasserschutzgebiet (Zone 111 B) und im Absenkungsbereich von Brunnenanlagen der Wasserwerke Wuhlheide und Kaulsdorf (Inbetriebnahme 1914 und 1916), die den aktuellen Grund­ wasserstand in diesem Bereich beeinflussen.
Das Grundwasser des Hauptgrundwasserleiters steht im Grundstücks­ bereich in freiem (ungespanntem) Zustand an. Die Grundwasserdruckfläche entspricht der Grundwasseroberfläche. Der zu erwartende höchste Grund­ wasserstand (zeHGW) beträgt im Bereich des Grundstücks etwa 35,1 m ü. NHN. Die Ermittlung des aktuellen beeinflussten Grundwasserstandes beruht auf der flächenhaften Interpolation von Grundwasserstandswerten, die an Messstellen in der Umgebung des Grundstücks festgestellt wurden. Im Februar 2014 lag der aktuelle beeinflusste Grundwasserstand im Grundstücksbereich bei etwa 33,4 m ü. NHN. Eine Reduzierung der aktuellen Grundwasserförderung oder eine Stilllegung der Wasserwerke führen zu einem Anstieg des Grundwassers. Es werden sich relativ schnell wieder Grundwasserstände einstellen, wie sie auch vor der Förderung bereits angetroffen wurden. Die aktuellen/ interpolierten (entspannten) Grundwasserstände (Grund­ wasserdruckhöhen) im Untersuchungsgebiet können dem beigefügten Lage­ lan (siehe digitale Anlagen, 4.1.2 Informationspläne) entnommen p werden. Die Grundwasserfließrichtung des Hauptgrundwasserleiters wurde aus der interpolierten Grundwassergleichenkarte des Monats Februar 2014 ermittelt und ist im Untersuchungsgebiet etwa von Nord nach Süd gerichtet. Im Bereich des Grundstückes ist oberflächennahes schwebendes Grund­ wasser zu erwarten, wenn diese organogenen Ablagerungen und bindigen Sande oberhalb des Grundwassers anstehen. ln diesen Bereichen können, bei hinreichenden Mächtigkeiten, partiell auch gespannte Grund­ as­ w serverhältnisse auftreten; Das Grundwasser kann dann nicht so hoch ansteigen, wie es seinem hydrostatischen Druck entspricht, da überlagernde organogene und bindige Ablagerungen dies verhindern. Topographie Der gesamte Wettbewerbsbereich weist kaum nennenswerte Höhenun­er­ t schiede auf. Die für den Neubau vorgesehene Fläche weist Höhenko­ r­ o dinaten zwischen 35,76 m NHN und 36,26 m NHN auf. Die jeweilige exakte Höhenlage eines Geländepunkts ist auf der CD dem unter 4.1.2 Infor­ mationspläne sich befindenden Lageplan des Vermessers zu entnehmen. Altlasten Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise auf schädliche Bodenverunreinigungen und Altlasten für den Wettbewerbsbereich. Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand kann das Vorhandensein von Kampf­ mitteln im vorgesehenen Planungsbereich nicht ausgeschlossen werden. Sollte sich bei der Durchführung der Bauarbeiten ein Verdacht auf das Vorhandensein von Kampfmittelvorkommen ergeben, sind diese sofort zu unterbrechen und Maßnahmen zur Kampfmittelberäumung einzuleiten. Südlich des vorgesehenen Planungsbereich sind ehemalige Bombentrichter verzeichnet (siehe digitale Anlagen, 4.1.2 Informationspläne).
Freiflächen Die Freiflächen des Wettbewerbsbereichs weisen unterschiedliche Quali­ täten auf. Das jetzige Schulgrundstück (Flurstück 459) selbst wird durch die von Schulgebäuden umrahmte Pausenhoffläche mit vereinzeltem Baum­ estand geprägt. Die versiegelte Pausenhoffläche erstreckt sich b über den nordwestlichen Grundstücksbereich bis zur Grundstückszufahrt. Nörd­ich, östlich und südlich befinden sich zwischen Schulgebäude und l öffent­ichen Straßenfreiraum Freiflächen ohne besondere Gestaltung, die l Baumbestand unterschiedlichsten Alters und Art aufweisen. Die Situation des Schulerweiterungsgrundstücks (Flurstück 475) ist als ungepflegt und vernachlässigt zu charakterisieren. Der südliche Bereich ist durch Wildwuchs, Rasenflächen und Gehölze gekennzeichnet, während der nördliche Bereich als Parkplatzfläche genutzt wird. Das derzeitige Schulgrundstück ist eingezäunt. Baumbestand Der Wettbewerbsbereich ist durch eine heterogene Vegetationsstruktur geprägt. Während auf dem Schulgrundstück selbst wenige kleine Gehölz­ gruppen sowie vereinzelte (Groß-) Baumbestände unterschiedlichster Art und Größe anzutreffen sind, befindet sich auf der westlichen Erwei­ terungsfläche (Flurstück 475) dichter, altersmäßig gemischter Baum­ e­ b wuchs, der teilweise in Großstrauchflächen eingebettet ist. Sowohl nördlich des Aristotelessteigs als auch südlich des Römerwegs wird die Schulfläche durch straßenbegleitendes Grün eingefasst. Genauso wie im Bereich des Erschließungswegs ist der Baumbestand unterschiedlichster Art und Größe. Der Baumbestand im Planungsbereich südlich und nördlich der ehemaligen Sporthalle ist durch den Brand zum Teil schwer geschädigt. Für diese Bäume würde eine Fällgenehmigung beantragt und bewilligt (siehe gekennzeichnete Bäume im Arbeitsplan). Genauer Informationen zur Lage und Stammumfang sind dem in den digitalen Anlagen, 4.1.2 Informationspläne beigefügten Grund­ tücksplan zu s entnehmen. Es gilt die Baumschutzverordnung von Berlin.
Der Verlauf der derzeit vorhandenen Leitungen sowie die Lage der Schäch­e und Anschlussmöglichkeiten sind den Leitungsplänen im digit talen Anhang unter Punkt 4.1.2 Informationspläne zu entnehmen. Stromversorgung Aus dem Netz der Vattenfall AG ist derzeit eine Stromversorgung entlang des Römerwegs und des Aristotelessteigs vorhanden. Gasversorgung Entlang des Römerwegs sowie des Aristotelessteigs verlaufen Gaslei­un­ t gen der GASAG Berliner Gaswerke AG.
Fernwärme Entlang des Römerwegs verläuft ein Kanal zur Wärmeversorgung über das Fernwärmenetz der Vattenfall AG, über den die alte Sporthalle sowie das Schulgebäude versorgt wird. Auf dem Flurstück 475 verläuft eine unterirdische Fernwärmetrasse der Vattenfall AG. Trinkwasser / Abwasser / Regenwasser Anlagebestände des Trinkwassernetzes der Berliner Wasserbetriebe befinden sich im Bereich des Römerwegs sowie des Aristotelessteigs. Telekommunikation Im südlichen Gehwegbereich des Römerwegs verlaufen TK-Linien der Telekom Deutschland GmbH sowie der Kabel Deutschland GmbH.
Das Schulgelände befindet sich im Stadtteil Lichtenberg (Karlshorst) in Mitten eines heterogenen Stadtgebiets aus den 30er-80er Jahre sowie einem südlich angrenzenden Neubaugebiet mit Einfamilienhäusern aus dem Jahr 2011/13.
Abb. 6: 	 Ansicht vom Römerweg, Landesarchiv Berlin, Aufnahme 1937
Der Standort des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums gliedert sich in meh­ rere, zeitlich unabhängig voneinander errichtete Gebäudeteile. Das Schul­ gebäude am Römerweg 30-32 wurde in den Jahren 1935-1937 durch den Architekten Friedrich Hennings als zweigeschossige Gemeindeschule in konventioneller Bauweise im östlichen Bereich des Schulgrundstücks errichtet. Die durch einen Brand zerstörte Sporthalle wurde ebenfalls 1937 gebaut und erstreckte sich rechtwinklig zum Schulgebäude parallel zum Römerweg. Das Schulgebäude wie auch die Sporthalle wurden 1997 unter Denkmalschutz gestellt. 1963 wurde die Schule durch einen parallel zum Aristotelessteig verlaufenden zweigeschossigen Anbau erweitert und über einen eingeschossigen Verbindungsbau mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden. Mit diesem Anbau entstand ein dreiseitig von Gebäuden eingerahmter Schul­hof.
Abb. 7: 	 Schulhoffläche, Blickrichtung Norden zum beschädigten Sozial- und Sanitärtrakt und zum ehemaligen Sporthallenstandort
Im Jahre 1994 wurde eine dreigeschossige mobile Unterrichtseinheit (MUR) an der westlichen Flurstücksgrenze errichtet. Westlich des Schulbaus am Aristotelessteig befinden sich außerhalb des eingezäunten Schulhofbereichs mehrere Trafo-Stationen. Am 03.07.2013 wurden die Sporthalle sowie die dazugehörigen Gerä­ e­ äu­ t r me durch einen Brand vollständig zerstört. Auch die Räume des Sozial- und Sanitärtrakts wurden durch Rauchgas und Löschwasser stark beschädigt. Der Abriss der oberirdischen Bauteile sowie der Bodenplatte der Brandruine der Sporthalle ist bereits erfolgt. Die Baufeldfreimachung mit Entfernung der Fundamente wird im Rahmen der Baumaßnahme erfolgen.
Übergeordnete Erschließung Der Wettbewerbsbereich liegt am Römerweg, der in östlicher Richtung in die Treskowallee, eine der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden übergeord­ neten Straßenverbindungen im östlichen Teil Berlins, mündet. Die gesamte Treskowallee weist neben zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung einen Mittelstreifen für die Straßenbahn auf. Über die Treskowallee kann nach Norden in Verlängerung der Straße Am Tierpark die Straße Alt-Friedrichsfelde (B1/B5) erreicht werden, eine vom Alexanderplatz ausgehende großräumige Verbindungsstraße und Radiale und wichtigste Verbindung zwischen dem östlichem Stadtzentrum und den im Osten Berlins gelegenen Bezirken sowie der A10 (Berliner Ring). In südlicher Richtung kann in Verlängerung der Edinson- und Siemensstraße die Landstraße / Adlergestell (B 96a) erreicht werden. Erschließung des Schulgrundstückes Der Haupteingang des Gymnasiums befindet sich an einem befahrbaren Erschließungsweg zwischen Aristotelessteig und Römerweg. Eine Zufahrt für den motorisierten Verkehr zur Ver- und Entsorgung der Schulgebäude und zur Materialanlieferung befindet sich im nordwestlichen Bereich des Schulgeländes am Römerweg.
PKW und LKW Eine Zufahrt zum bestehenden Schulgelände liegt im nordwestlichen Grund­ tücksbereich des derzeitigen Schulgeländes am Römerweg. s Im südöstlichen Bereich des Schulgrundstücks befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Aristotelessteig und zum Haupteingang der Schule mehrere PKW-Stellplätze auf dem Schulgrundstück. Diese sind über den befahrbaren Erschließungsweg vom Römerweg aus erreichbar. Fahrrad Fahrradständer befinden sich im Bereich des Haupteingangs der Schule am Erschließungsweg sowie etwa 40 Fahrradständer im nordwestlichen Bereich der Pausenhoffläche in unmittelbarer Nähe des künftigen Stand­ ortes der Sporthalle. Fußgänger Das Schulgelände kann fußläufig über den Haupteingang am Erschlie­ ßungsweg zwischen Römerweg und Aristotelessteig sowie über den nordöstlichen Zugang am Römerweg betreten werden. ÖPNV In fußläufiger Entfernung zum Wettbewerbsbereich befindet sich die Busund Straßenbahnhaltestelle Treskowallee / HTW der Buslinie 296 (Taktung: 10 min.) sowie der Straßenbahnlinien M17, 27 und 37. Die zweigleisige Trasse der Straßenbahn führt die gesamte Treskowallee entlang, in deren südlichen Verlauf der Regional- und S-Bahnhof Karlshorst (S3, RE7, RB14) in 3 Minuten und im nördlichen Verlauf der U-Bahnhof Tierpark (U5) in 2 Minuten erreicht werden kann.
Flächennutzungsplan Der Flächennutzungsplan (FNP) von Berlin in der Fassung der Neube­ kannt­ achung vom 12. November 2009 stellt das Schulgrundstück m (Flur­ tück 459) als Wohnbaufläche W 3 (GFZ bis 0,8) dar. Die Erwei­e­ s t rungsfläche (Flurstück 475) wird als Fläche für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung Schule dargestellt. Diese Darstellung steht im Wi­ er­ d spruch zur Darstellung im Bereichsentwicklungsplan für den Bezirk Lich­ tenberg (Altbezirk vom Dez. 2003), der zur weiteren Planung zugrunde zu legen ist (siehe hierzu Bereichsentwicklungsplan). Bereichsentwicklungsplan Der Bereichsentwicklungsplan für Alt-Lichtenberg von Berlin in der aktualisierten Fassung vom Mai 2005 stellt das Schulgrundstück (Flurstück 459) und die Erweiterungsfläche (Flurstück 475) als Fläche für den Gemein­ bedarf mit der Zweckbestimmung Schule dar. Gemäß Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt sind die Angaben der Bereichsentwicklungsplanung für die Bebaubarkeit des Grundstücks zugrunde zu legen. Entsprechend den Angaben des Stadtplanungsamtes liegt die maximal mögliche GRZ abweichend von den Vorgaben des FNP für das Baufeld
bei 0,4, inklusive der Nebenanlagen darf eine GRZ von 0,6 nicht überschritten werden. Planungsrecht Für das Gebiet existiert kein Bebauungsplan. Die Zulässigkeit des Vorha­ bens wird nach §34 BauGB entschieden. Gemäß Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt ist von der Straßen­ e­ b grenzungslinie zur Bauflucht ein Abstand von 5 m einzuhalten, der als Grünfläche (Vorgartenzone) auszubilden ist. Bauliche Ausweitungen über diese Vorgartenzone von 5 m hinaus sind nicht zulässig. Die Abstandsflächen auf dem Grundstück dürfen sich nicht überschneiden und es ist die baurechtliche Vorgabe von H x 0,4 für Abstandsflächen einzuhalten. Denkmalschutz Das Schulgebäude ist als Baudenkmal unter der Inventar-Nummer 09040034 in der Denkmalliste von Berlin eingetragen.
Abb. 8: 	 Baudenkmale und Denkmalbereiche in der Umgebung
Bauordnungsrecht Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt durch das Bezirksamt Lich­ ten­ erg von Berlin. Der Planung ist die Bauordnung des Landes Berlin in b der aktuellen Fassung zugrunde zu legen.
Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium Berlin
Die Schule wurde 1935 als Gemeindeschule eingeweiht und trug seit 1958 den Namen Hans-Coppi-Oberschule. 1991 wurde das Gymnasium aus der früheren Oberschule neu gegründet, musste aber 1991/1992 wie alle Schulen im Gebiet der ehemaligen DDR ihren Namen ablegen. Die HansCoppi-Oberschule erhielt die Bezeichnung 6. Gymnasium. Nachdem sich der Schülerrat und die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler für den Namen der zwei in Plötzensee hingerichteten Antifaschisten Hans und Hilde Coppi, aussprachen, erhielt die Schule in einer Feierstunde am 20. Oktober 1994 den gewählten Ehrennamen.
Im Februar 2005 hatte das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin beschlossen, das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium mit dem Immanuel-KantGymnasium an dessen Standort Lückstraße zu fusionieren und das GeorgForster-Gymnasium im Römerweg zu verorten. Gegen dieses Vorgehen richtete sich ein zum ersten Mal in Berlin auf Bezirksebene abgehaltener Bürgerentscheid am 17. September 2006, bei dem mehrheitlich für den Erhalt des musikorientierten Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums am Standort Römerweg votiert wurde. Das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium ist seit 1992 ein musik- und kunstbetontes Gymnasium. In jeder Klassenstufe ist eine Musikklasse eingerichtet. Zusätzlich gibt es jährlich alternierend zwei oder drei Regelklassen. Derzeit werden ca. 650 Schüler/innen in den Klassenstufen 7-12 von ein­ em 50-köpfigen Lehrerkollegium unterrichtet. Ab Klassenstufe 7 besteht für interessierte Schüler/innen die Möglichkeit, zusätzlich zum regulären Unterricht die Musikklasse zu besuchen. In dieser Musikklasse wird der ganz normale gymnasiale Unterricht durch zusätzlichen Musikunterricht und durch Ensembletätigkeit ergänzt. Die musikalische Förderung umfasst u.a. Instrumentalunterricht (Klavier, Keyboard, Gitarre, Flöte, Saxophon), Chor - und Orchesterausbildung und erfolgt in den Nachmittagsstunden. Schülerinnen und Schüler, die nicht in die Musikklasse gehen, besuchen eine Regelklasse. Sie profitieren von der Musikbetonung der Schule, indem sie am Chor bzw. an verschiedenen Ensembles teilnehmen können. Zur intensiven inhaltlichen Vorbereitung auf die Sekundarstufe II und auf das Abitur gibt es am Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium ein etabliertes Konzept für den Wahlpflichtunterricht ab Klasse 8. So werden in jeder der Klassenstufen 8, 9 und 10 besondere Fächer und fachübergreifende Kurse eingerichtet, zum Beispiel: Englisch/Geografie, Mathe/Physik, Mathe/Phy­ sik/ Informatik, Biologie/Chemie, Geschichte/Französisch, Literatur, Kunst, Musik, Latein, Spanisch, Darstellendes Spiel, u.a.m. Im Bereich Fremdsprachen wird als 2. Fremdsprache Französisch angeboten. Als 3. Fremdsprache kann Latein und als 4. Spanisch belegt werden. Im Schulgebäude selbst finden ständige Ausstellungen von Schüler­ arbeiten aus dem Bereich „Bildende Kunst“ statt, die den Respekt der Schulgemeinschaft vor den dargestellten Leistungen fördern und zu einer gepflegten Umgebung führen sollen. Regelmäßige Schulkonzerte, das jährliche Musical des Leistungskurses Musik und die wechselnden Ausstellungen in der „Galerie im Gymnasium“ bilden ebenso wie die Theateraufführungen des Kurses „Darstellendes Spiel“ sowie der Musikund Kunstwerkstätten weitere schulische Ereignisse in kultureller Hinsicht.
Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium | Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf einer Sporthalle für das 3,5 zügige Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium im Römerweg 30-32, Berlin Lichtenberg, Ortsteil Karlshorst. Das 1935-1937 errichtete Schulgebäude steht unter Denkmalschutz. Die eben­alls in den 1930er Jahren errichtete Sporthalle wurde im Juli 2013 f durch einen Brand vollständig zerstört. Der Abriss der oberirdischen Hallenbauteile sowie der Bodenplatte der Brandruine der Sporthalle ist bereits erfolgt. Die Baufeldfreimachung mit Entfernung der Fundamente wird im Rahmen der Baumaßnahme erfolgen. Im Ortsteil Karlshorst herrscht ein großer Bedarf an gedeckten Sportflächen. Jedoch kann aufgrund der städtebaulichen Situation und der vorliegenden Grundstücksverhältnisse lediglich eine Zweifachhalle mit den Abmaßen 22 m x 45 m errichtet werden. Diese soll wie im Planungshandbuch Sporthallen (siehe digitale Anlagen, Punkt 4.1.4) vorgeschlagen als Sonderform mit drei Hallenteilen geplant werden. Auf einer zur Verfügung stehenden Freifläche des Schulgrundstücks, die als Planungsbereich ausgewiesen ist (siehe 2.3 Wettbewerbsbereich/ Planungsbereich), soll ein Sporthallenneubau mit einer Nutzfläche von insgesamt 1.351,50 qm zzgl. Technik- und WC-Flächen errichtet werden. Bei der Positionierung des Baukörpers ist die Lage der Fernwärmeleitung auf der Schulerweiterungsfläche (Flurstück 475) zu berücksichtigen. Bei einem unmittelbaren Anschluss an den bestehenden Sozial- und Sani­ tärtrakt ist aus denkmalpflegerischer Sicht eine Fuge zwischen Neu- und Bestandsbau auszubilden. Der Neubau soll die Belange des Schul-, Vereins- und Breitensports berücksichtigen, zugleich aber auch funktionale Anforderungen erfüllen, die eine zukünftige schulische Nutzung der Sporthalle als Mehrzweckraum sowie für außerschulische Veranstaltungen ermöglichen. Die Planung der Außenanlagen innerhalb des Wettbewerbsbereichs ist nicht Gegenstand dieses Wettbewerbs. Allerdings ist die Möglichkeit der zukünftigen Errichtung von Sportaußenflächen bei der Wahl des Stand­ orts und Platzierung des Gebäudevolumens zu planen und aufzuzeigen. Hierbei sind die Flächen einer Weitsprunggrube mit Anlaufbereich, eines Hochsprungbereichs, einer Gymnastikwiese, eines Spielfeldes sowie eines Feldes für Kugelstoßen unter bestmöglichster Ausnutzung des Grundstücks sowie in Anlehnung an das Musterausstattungsprogramm zu beachten und im Entwurfskonzept in ihrer Größe und Lage nachzuweisen. Die Anbindung an die bestehenden Schulaußenanlagen sowie an den öf­ fent­ichen Straßenraum des Römerwegs/Aristotelessteigs ist unter Berück­ l sichtigung der notwendigen Rettungswege und Feuerwehrzufahrt sicher­ zustellen.
Die Gesamtbaukosten nach DIN 276 betragen für den Sporthallenneubau max. 4.500.000 Euro (brutto) und sind zwingend einzuhalten. Die Kosten für die Sportaußenanlagen / Freiflächen und der Baufeldfrei­ machung sind nicht Bestandteil der Gesamtbaukosten. Der stark beschädigte Sozial- und Sanitärtrakt soll aus Mitteln außerhalb des Kostenbudgets des Wettbewerbs Instand gesetzt werden. Die Fertigstellung der Sporthalle soll bis zum Beginn des Schuljahres 2017/18 erfolgen.
Ziel des Wettbewerbs ist der Entwurf einer Sporthalle, der sich gestalterisch mit dem Gebäudebestand der Schule auseinander setzt, insbesondere mit dem denkmalgeschützten Schulgebäude. Hierbei ist die ursprünglich großzügige Ausbildung des Innenhofbereichs bei der Platzierung des neuen Gebäudevolumens zu berücksichtigen. Der Baukörper soll eine hohe entwurfliche Gestaltungsqualität aufweisen sowie mit angemessener Maßstäblichkeit und überzeugender Kon­ struktions- und Materialwahl auf das Baudenkmal reagieren. Gleich­ eitig z wird ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvoller Entwurf unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzeptes nach EnEV 2014 erwartet. Dabei sind insbesondere die Belange der Schule sowie jene der Anwohner hinsichtlich des Lärmschutzes zu berücksichtigen. Der zukünftige Eingang soll eine gute Orientierung und Nutzbarkeit für Sportler außerhalb der Schulzeiten aufweisen. Als Planungsbereich für den Hallenneubau wurde eine Grundstücksfläche längs des Römerwegs festgelegt (Kennzeichnung im Arbeitsplan), dessen genaue Positionierung sich aus städtebaulichen Erwägungen (Einhaltung eines Abstands von 5 m von der Straßenbegrenzungslinie zur Bauflucht) und funktionalen Vorgaben (Erhalt der MUR am derzeitigen Standort) begründet. Darüber hinaus ist die Lage der Fernwärmeleitung auf der Schul­ erweiterungsfläche (Flurstück 475) zu beachten. Gleichzeitig ist bedingt durch die begrenzt zur Verfügung stehenden Flächen für die Außensportanlagen auf eine möglichst funktionale und flächenoptimierte Anordnung des Hallenneubaus zu achten.
Die geplante Sporthalle dient dem Schul-, Vereins- und Breitensport. Es handelt sich um eine Zweifachhalle in einer Sonderform mit drei Hallenteilen mit einer Größe von insgesamt 22 m x 45 m (lichtes Innenmaß einschl. Sicherheitsabstand), die mittels zwei doppelschaligen Trennvorhängen in drei Einheiten mit einer Größe von 22 m x 15 m unterteilt werden kann.
Den drei Hallenteilen sind jeweils die geforderten Umkleide-, Wasch- und Dusch- sowie Geräteräume zuzuordnen und jeder Hallenteil muss separat vom Nebenraumtrakt zugänglich sein. Es ist aus jedem Hallenteil ein zweiter Rettungsweg nachzuweisen. Zum Transport von größeren Sportgeräten in die und aus der Halle muss ein Tor vom mindestens 2,50 m x 2 m (Breite x Höhe) vorgesehen werden. Die erforderliche lichte Höhe der Hallenteile beträgt 7 m. An den Stirn­ seiten der Hallen sind zumindest im Bereich von 5 m beidseitig der Spiel­ feldachsen keine Türöffnungen vorzusehen. Planungsgrundlage sind u.a. die DIN 18032, die DIN 18040-1 sowie die UVV-Vorschriften. Der Neubau ist kompakt und flächensparend zu konzipieren. Dabei ist das Musterraum- und Grundausstattungsprogramm (siehe digitale Anlagen 4.1.3) für diesen Hallentyp der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft bei der Planung verbindlich zugrunde zu legen. Das Hallendach ist so zu planen, dass es hinsichtlich der nutzbaren Größe und Stabilität für eine spätere Nachrüstung mit einer Solaranlage geeignet ist, sofern dieses nicht schon durch den Entwurf berücksichtigt wurde. Belichtung Die Sporthalle ist im notwendigen Umfang natürlich zu belichten, insbesondere für den Nebenraumtrakt. Eine Belichtung über die Längsseiten ist ab 2 m über Oberkante Sporthallenboden anzustreben. Aus Kosten­ ründen g (ballwurfsichere Glasflächen, Blendschutzeinrichtungen, Reinigungs­ uf­ a wand etc.) sollen die Glasflächen auf das zur Belichtung und Belüftung notwendige Minimum beschränkt bleiben. In jedem Fall sind geeignete Blendschutzmaßnahmen zu treffen. Belüftung / Schallschutz Die Sporthalle ist mit einer Lüftungsanlage zu versehen. Dies ist neben energetischen Gesichtspunkten vor allem schallschutztechnisch erforderlich, da sich die Sporthalle in einem Wohngebiet befindet und eine Nutzung durch den Vereinssport auch außerhalb der Schulzeiten (bis ca. 22:00 Uhr) stattfinden wird. Die Lüftungsanlage ist mit einer Wärmerückgewinnung auszustatten. Geräteräume Die drei Geräteräume sind in Längsrichtung an den Hallenlängsseiten an­ zuordnen. Jedem Hallenteil ist ein Geräteraum zuzuordnen. Die Geräte­ räume sollen auf ganzer Länge (bis auf konstruktiv notwendige Stützen) zu öffnen sein. Die lichte Höhe muss 2,50 m, im Durchgangsbereich (Schwingtor) mindestens 2,20 m betragen. Die Geräteräume müssen eine Mindesttiefe von 4,50 m aufweisen. Die Breite von jeweils ca. 9 m ist einzuhalten, um die notwendige Sportgeräteausstattung nach Muster­ ausstattungsprogramm unterbringen zu können. Lehrer-/Schiedsrichterraum Bei der Planung sind zwei Lehrer-/Schiedsrichterräume vorzusehen. Ein Lehrer-/Schiedsrichterraum, der zugleich Sanitäts- (Erste Hilfe) und
Regieraum ist, soll möglichst hallenmittig auf Hallenebene angeordnet werden. Eine Blickverbindung (Fenster) zur Halle ist erforderlich, die Fenster­ unterkante soll 1 m über Oberkante Fertigboden liegen. Ein weiterer Lehrer-/Schiedsrichterraum soll auf der Ebene der Umkleideräume vorgesehen werden. Beide Räume sind mit Dusche und Handwaschbecken auszustatten. Die lichte Höhe beträgt 2,50 m. Eine leichte Auffindbarkeit und Erreichbarkeit für die Feuerwehr/ die Rettungsdienste muss gewährleistet sein. Umkleideräume Jeweils zwei Umkleideräume sind einem Wasch-/Duschraum zuzuordnen. In den Umkleideräumen muss die Möglichkeit der Aufstellung von insgesamt 12 m nutzbarer Banklänge (Umkleidebank) nachgewiesen werden. Die Verkehrsflächen sollen mindestens 1,50 m breit sein bzw. 1,80 m, wenn der Raum zwischen den gegenüberliegenden Bänken als einziger Durchgang dient. Es sind insgesamt sechs Umkleideräume für eine getrennt geschlechtliche Nutzung erforderlich. Die Verbindung der Umkleideräume zu den Hallenteilen soll über einen zentralen Erschließungsflur erfolgen. Eine strikte Trennung zwischen „Straßenschuhgang“ und „Turnschuhgang“ wird nicht gewünscht. Alle Umkleideräume sollen möglichst natürlich belichtet sowie natürlich beund entlüftet werden können. Aus Gründen der Orientierung und Aufsicht (Schulbetrieb) wird einer Zuordnung der Umkleideräume zu den einzelnen Hallenteilen der Vorzug gegenüber einer zentralen (z.B. stirnseitigen) Anordnung aller Um­ lei­ e­ k d räume gegeben. Die Umkleideräume sollen auch die Nutzung für rollstuhlgebundene Personen ermöglichen, d.h. ausreichende Türöffnungen und Bewegungs­ flächen sind vorzusehen (vgl. DIN 18040-1). Die lichte Höhe der Umklei­ deräume soll mindestens 2,50 m betragen. Wasch-/Duschräume Wasch-/Duschräume sind mit jeweils sechs Duschen, sechs Waschplätzen sowie einem WC (ohne Vorraum und Handwaschbecken; lichtes Innenmaß: B: 1,51 m, T: 1,61 m, Türaufschlag nach außen) auszustatten. Der Zugang sollte ausschließlich vom Umkleideraum her erfolgen. Es sind mindestens je drei Wasch- und Duschräume für eine getrennt geschlechtliche Nutzung erforderlich. Eine natürliche Be- und Entlüftung soll vorgesehen werden, zusätzlich werden die Räume mechanisch be- und entlüftet. Bei gegenüberliegenden Waschstellen ist einschließlich der Stehfläche eine Gangbreite von 1,80 m zu beachten. Bei einseitig angeordneten Waschstellen ist einschließlich der Stehfläche eine Gangbreite von 1,35 m erforderlich. Bei gegenüberliegenden Brausen ist eine Gangbreite von 1,50 m, bei einseitig angeordneten Brausen von 1,10 m erforderlich. Die lichte Höhe des Dusch-Waschbereichs beträgt mindestens 2,50 m.
Die Räume einschließlich WC sind barrierefrei zu gestalten. Reinigungsgeräteraum Der Reinigungsgeräteraum soll zentral und möglichst nahe der Halle angeordnet sein. Die lichte Türdurchgangsbreite muss mindestens 85 cm betragen (Reinigungsmaschinen). Der Raum ist mit Warm- und Kaltwasser­ anschluss und einem Ausgussbecken auszustatten, die lichte Höhe soll 2,50 m betragen. Toilettenanlage Zusätzlich zu den Toiletten in den Wasch-/Duschräumen ist jeweils eine Toilette für Sportler auf Hallenebene für Damen und Herren erforderlich. Diese sollte jeweils mit ein WC-Sitz und ein Handwaschbecken im Vorraum ausgestattet sein, für Herren zusätzlich mit ein Urinal. Die Toilette ist gemäß DIN 18040-1 barrierefrei auszubilden. Außengeräteraum Der Außengeräteraum muss auf gleicher Ebene mit den Außenanlagen liegen. Er erhält eine Doppelflügeltür mit den Maßen B: 1,70 m, H: 2,20  m und soll befahrbar vorgesehen werden. Er dient als Unterstellraum für Garten-, Pflege- und Schneegeräte. Technikraum Die Lage und Größe des Technikraumes richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Barrierefreiheit Die Sporthalle inklusive aller Nebenräume soll nutzungsgerecht für behinderte Sportler und Besucher, primär für Rollstuhl gebundene Personen, barrierefrei nach DIN 18040-1, erschlossen sein. Dies ist am einfachsten zu erreichen, wenn alle Bereiche auf einer Ebene (stufenlos) angeordnet werden. Die Sportflächen sind wie die Umkleide-/Wasch-/Duschräume und die anderen Nebenräume (vgl. Raumprogramm) auch für rollstuhlgebundene Personen erreichbar zu planen. Erforderliche Aufzugsanlagen (2. Fluchtweg) sind so anzuordnen, dass die Sicherheit durch die erforderlichen Rettungswege (Bildung von Brand­ abschnitten, Stauräume etc.) garantiert wird. Dabei sind Brand­ bschnitte a durch eine gemeinsame Wegeführung zu verbinden.
Erschließung Die Lage der Haupterschließung des Hallenbaukörpers ist entwurfsabhängig zu lösen. Der Neubau soll über einen zentralen Eingang verfügen, der leicht auffindbar angeordnet ist und gleichzeitig eine gute Anbindung an den Schulaltbau gewährleistet. Die derzeitige Ver- und Entsorgung des Schulgebäudes sowie die Material­ anlieferung an die Gebäude durch motorisierten Verkehr sind bei der Planung des Hallenneubaus und der Außenanlagen zu berücksichtigen.
Der Ver- und Entsorgungsverkehr ist über einen entwurfsabhängig zu planenden Nebeneingang so nachzuweisen, dass hiervon keine signifikanten Störungen ausgehen, die Sicherheit der Schüler/innen gewährleistet wird und die erforderlichen Anlieferungszonen sich gestalterisch in das Schulgelände einfügen. Die Zugänge sollten klar ablesbar ausgebildet werden. Feuerwehrzufahrt Für das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium ist eine Feuerwehrzufahrt auf dem Schulhofgelände nachzuweisen. Hierbei sind die Richtlinien über die Flächen für die Feuerwehr (siehe digitale Anlagen 4.1.5) zu berücksichtigen. Für den zu planenden Neubau gilt die Bauordnung des Landes Berlin in der aktuellen Fassung Der Zugang zur Schule / MUR und die Feuerwehrzufahrt sind auch während der Bauzeit zu gewährleisten. Bei einer Erschließung des Schulgrundstücks vom Aristotelessteig über die Fernwärmetrasse hinweg sind entsprechende Sicherungsmaßnahmen (z.B. bewehrte Stahlbetonplatte als Sicherungsplatte) vorzusehen. PKW-Stellplätze Es ist ein KFZ-Stellplatz für mobilitätseingeschränkte Personen dem Hallen­­neubau zuzuordnen. Fahrradstellplätze Es befinden sich etwa 40 Fahrradständer im nordwestlichen Bereich der Pausenhoffläche in unmittelbarer Nähe des künftigen Standortes der Sporthalle. Diese stehen dem schul- und außerschulischen Hallenbetrieb zur Verfügung und können entwurfsabhängig umgesetzt werden, wobei auf eine Zugänglichkeit außerhalb des Schulbetriebs zu achten ist.
Gegenstand des Wettbewerbs sind nur die der Sporthalle zugeordneten Außenräume und Erschließungsflächen. Diese sind so anzuordnen, dass die Lärmbelastung für die umgebende Wohnnutzung minimiert wird. Für die zukünftige Errichtung von Sportaußenflächen ist allerdings der Standort und die Platzierung des Gebäudevolumens des Sporthallen­ neu­ aus so zu wählen, dass die Flächen einer Weitsprunggrube mit An­ b lauf­ereich, eines Hochsprungbereichs, einer Gymnastikwiese, eines b Spiel­eldes sowie eines Feldes für Kugelstoßen im Entwurfskonzept unf ter bestmöglichster Ausnutzung des Grundstücks sowie in Anlehnung an das Muster­ usstattungsprogramm in ihrer Größe und Lage nachgewiesen a werden. Es ist eine Einfriedung der gesamten Schulfläche zu gewährleisten.
Die Freiflächen sind zum Pausenhof so auszubilden, dass harmonische Übergänge zwischen den Sportfunktionen und der Schulhoffläche bei einer späteren Gestaltung des Schulhofes entstehen können.
Nachhaltigkeit Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nach­ altigkeit sind zu berücksichtigen: h –	 Langfristige Nutzungsqualität –	 Kosteneffizienz der Baukosten –	 Minimierung des Wartungsaufwands Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in „Bausteine der Nach­ altigkeit“ h beschrieben (siehe digitale Anlagen 4.1.4). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen demnach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheitsund Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Das Gebäude ist besonders unter dem Aspekt der Energieeffizienz so zu planen, dass die Anforderungen der EnEV 2014 eingehalten werden. Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit an­ uwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomi­ z scher und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nach­ altigkeit sind zu berücksichtigen: h Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik) -	 Optimierung der Tageslichtnutzung -	 sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit -	 langfristige und flexible Nutzungsqualität -	 Kosteneffizienz bei Baukosten -	 Minimierung der Betriebskosten -	 bedarfsgerechte natürliche Lüftung bzw. -	 bedarfsgerechte hocheffiziente Lüftungsanlagen (wo erforderlich) -	 Reduktion von Immissionen und Emissionen -	 Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der Nutzungsbereiche -	 hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle -	 Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien -	 Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, Hei­ zungs­unterstützung, Strom) -	 Prüfung der Regen- und Grauwassernutzung -	 Im Rahmen der weiteren Planung ist gemäß den wasserwirtschaftlichen Grundsätzen ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung zu entwickeln.
Hierbei soll das Niederschlagswasser möglichst vollständig zurückgehalten, über die belebten Bodenschichten versickert oder genutzt werden. Die Einleitung in die Kanalisation ist nach Möglichkeit zu vermeiden.
Bei der Umsetzung des Raumprogramms wird eine wirtschaftliche und funk­ionale Lösung angestrebt. Auch wenn sich die Flächeneffizienz nicht t unbegrenzt optimieren lässt, soll jedoch unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen (z.B. Verkehrsflächen oder Anforderungen an die Barrierefreiheit) eine möglichst effiziente und wirtschaftliche Aus­ nutzung von Nutzfläche zu Bruttogrundfläche (BGF/NF-Verhältnis) erreicht werden. Lebenszykluskosten Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mit­ tel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Ge­ äudeentwurfes sowie die Realisierung des Gebäudeentwurfes inner­ b halb des vorgegebenen Kostenrahmens sind daher entscheidende Krite­ rien bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Dies bezieht sich auf: –	Baukosten –	Instandhaltungskosten –	 Kosten des laufenden Betriebs Baukosten Zur Beurteilung der architektonischen und konstruktiven Konzeption unter Berücksichtigung der genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet. Es sollen die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption im Rahmen des Erläuterungstextes beschrieben werden. Es sind Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: –	 Konstruktion, Tragsystem, Ausbau –	 Gebäudehülle (Fassade, Dach) –	 technische Gebäudeausrüstung (Heizen, Lüften, Wärmerück­ e­ in­ g w nung, Tageslichtnutzung, Beleuchtung) Für die Umsetzung der Maßnahme ist ein maximaler Gesamtbau­ osten­ k rahmen nach DIN 276 von 4.500.000,00 Euro brutto einschließlich Mehr­ wertsteuer und einem Ansatz für Unvorhergesehenes vorgegeben und zwingend einzuhalten. Für die Maßnahme wurden folgende Kosten genehmigt (brutto einschließlich MWSt. und Ansatz UV): KG 300 Bauwerk – Baukonstruktion 			 KG 400 Bauwerk – Technische Anlagen 		 ca. 2.715.000,– Euro ca. 779.000,– Euro
Die Kosten für die Kostengruppe 500 für die Herstellung von Außenanlagen sind nicht Bestandteil des Gesamtbaukostenrahmens.
Für die erforderlichen Anpassungsarbeiten an den Freianlagen sind über­ schüssige Mittel aus der Baumaßnahme oder aus der baulichen Unter­ haltung für Schulen vorgesehen. Betriebs- und Instandhaltungskosten Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sind zu beachten, siehe Anhang). Durch bauliche und technische Maßnahmen ist ein optimiertes Verhältnis von Baukosten zu Betriebs- und Instandhaltungskosten anzustreben. Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens über den gesamten Lebenszyklus zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: –	 kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation; –	 Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß; –	 natürliche Belichtung der Räume; –	 natürliche Belüftung der Räume (wo möglich); –	 Verzicht auf aufwendige Konstruktionen; –	 Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit; –	 Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche; –	 Reduktion der Materialwahl, hohe Instandsetzungsfähigkeit, gute Alterungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit der Materialen; –	 geringe Energiekosten über einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung; –	 Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Oberflächen; –	 Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik.
Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ und des Handbuches „Design for all – Öffentlicher Freiraum Berlin“ (siehe digitale Anlagen 4.1.4) im Wettbewerb umzusetzen. Für den Wettbewerbsentwurf sind diese Vorgaben im besonderen Maße zu berücksichtigen. Dabei sollen die unterschiedlichen Nutzeranforderungen hinsichtlich motorischer, sensorischer oder kognitiver Art Berücksichtigung finden. Auch auf dem Grundstück sind die Prinzipien des barrierefreien Bauens konsequent anzuwenden. Für die Erschließung ist eine barrierefreie Konzeption nach DIN 18040-1 erforderlich.
3.9	 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien
Der Planung sind insbesondere folgende Vorschriften, Normen und Richt­ linien in der aktuellsten Fassung zugrunde zu legen:
–	 Baugesetzbuch (BauGB) –	 Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften (BauOBerlin) –	 Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung (BauVerfVO) –	 Energieeinspar-Verordnung (EnEV) –	 Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) –	 Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden (EnEG) –	 Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energie-sparende Anlagentechnik bei Gebäuden (EnEV) –	 Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) –	 DIN 18024-1 und DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen –	 DIN 18040-1 Barrierefreies Bauen –	 DIN 18032 - Grundlage für Sporthallen –	 Betriebs-Verordnung (BetrVO) –	 GUV-V S 1 – Unfallverhütungsvorschrift Schulen –	 Leitfaden „Ökologisches Bauen –Anforderungen an Baumaßnahmen“ –	 Baumschutzverordnung Berlin (BaumSchVO) –	 Richtlinien über Flächen für die Feuerwehr –	 Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin (Denkmalschutzgesetz Berlin – DSchG Bln) Des Weiteren sind die im Anhang aufgeführten Vorschriften und Richtlinien zu beachten.
3.10	Raumprogramm
Flächenbedarf in qm pro Raum Flächenbedarf in qm Anzahl der Räume
Sporthalle 22m x 45m (x 7m lichte Höhe) mit zwei doppelschaligen Trennvorhängen Geräteraum, hallenlängsseitig, (lichte Höhe: 2,5 m): 9 m x 4,5 m Lehrer-/Schiedsrichterraum, zugleich Sanitäts-/Regieraum, auf Hallenebene, möglichst hallenmittig, mit 1 Dusche und 1 Handwaschbecken Lehrer-/Schiedsrichterraum auf der Ebene der Umkleideräume mit einer Dusche und einem Handwaschbecken Umkleideraum (mind. 12 lfd. m Umkleidebank) Wasch-/Duschraum (Zuordnung zu je 2 Umkleideräumen) mit je 6 Duschen, 6 Waschstellen, einem WC (1,51 m x 1,61 m, ohne Vorraum, ohne Handwaschbecken, barrierefreie Nutzbarkeit durch rollstuhlgebundene Personen ist zu gewährleisten) Sportlertoilette auf Hallenebene mit je 1 WC-Sitz und Handwaschbecken (behindertenfreundlich), für Herren zusätzlich 1 PP-Becken Außengeräteraum (ca. 3 m x 5 m) je nach Umfang der Außenanlagen veränderbar, befahrbar für Pflegegeräte, mit Doppelflügeltür (B: 1,7 m, H: 2,2 m), Ausguss mit Kaltwasseranschluss Reinigungsgeräteraum (auf Hallenebene) mit Ausgussbecken Technikraum, Größe und Lage nach örtlichen Gegebenheiten Nutzfläche gesamt
990,00 40,50 12,00 9,00 23,00 21,00
990,00 121,50 12,00 9,00 138,00 63,00
2 1 1 1 1.351,50 15,00 3,00 15,00 3,00
Das Raumprogramm sowie die Funktionsdiagramme befinden sich als digitaler Anhang unter 4.1.3 Raumprogramm / 4.1.6 Formblätter.
Städtebau –	 Stadträumliche Gestaltung –	 Einbindung in die Umgebung –	 Erschließung / Eingang Architektonische Gestaltung –	 Baukörpergestaltung, Ablesbarkeit, Denkmalschutz –	Konstruktion/Material Funktionen –	 Erschließung (außen und innen) –	 Funktionale Zuordnung –	 Räumliche Qualität –	 Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung Realisierbarkeit –	Programmerfüllung –	 Nachhaltigkeit und Energieeffizienz - Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb - Einhaltung des Kostenrahmens - Barrierefreiheit - Genehmigungsfähigkeit Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar.
Neubau Sporthalle Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium | Teil 4 Anhang
Auslobung_HuHCG.pdf
4.1.1 Arbeitsplan 	.pdf-Dateien –	 Übersichts-/ Lageplan, Arbeitsplan
01_uebers_lage_HuHCG.pdf				 02_arb_lage_HuHCG.pdf					 (M 1:500) (M 1:200)
CAD- Dateien (maßstabsunabhängig) –	 Lageplan auf Grundlage der ALK und des Lageplans des Vermessungsbüros aedvice in verschiedenen Dateiformaten (maßstabunabhängig)
03_uebersarb_lage_HuHCG.dwg/.dxf			 (vAutoCAD 2000)
4.1.2 Informationspläne –	 Grundrisse/ Schnitte Bestandgebäude Sozial-/Sanitärtrakt
01_grundriss_ug.dwg		 02_grundriss_eg.dwg		 03_grundriss_1.og.dwg		 04_grundriss_2.og.dwg		 			 			 			 			 (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000)
05_COP_D-007_D Turnhalle-Schnitt A.dwg		 06_ COP_D-0078_D Turnhalle-Schnitt B.dwg
–	 Lageplan des Vermessungsbüro aedvice
01_lageplan_vermesser.pdf				 02_lageplan_vermesser.dwg/.dxf				 03_Nutzungsberechnung_vermesser.pdf (M 1:250) (vAutoCAD 2000)
–	 Lagepläne von bestehenden Ver- und Entsorgungsleitungen als .pdfDateien
01_ltg_netzgesellschaft_gas.pdf				 01a_ltg_netzgesellschaft_gas_legende.pdf	 02_ltg_bwb.pdf						 02a_ltg_bwb_legende.pdf 03_ltg_vattenfall_strom.pdf				 03a_ltg_vattenfall_strom_legende.pdf 03b_ltg_vattenfall_strom_richtlinie.pdf 03c_ltg_vattenfall_strom_hinweise.pdf 04_ltg_vattenfall_waerme.pdf				 04a_ltg_vattenfall_waerme_legende.pdf 04b_ltg_vattenfall_waerme_richtlinie.pdf 05_ltg_telekom.pdf					 05a_ltg_telekom_kabelschutzanweisung.pdf 06_ltg_kabel-deutschland.pdf				 (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500) (M 1:500)
02a_denkmalkarte.pdf 02b_denkmalkarte_legende.tif
03_skizze-rolltafel.tif
–	 Schreiben über die eventuelle Belastung mit Kampfmitteln vom 24.07.2014
04_schreiben-kampfmittel_140724.pdf
–	 Unterlagen Modellbau
05_Modellbau.dxf/dwg
Die Unterlagen zum Modellbau (Einsatzplatte im M 1:500, Fotos des Umgebungsmodells und CAD-Daten) werden im Zusammenhang mit der Rückfragenbeantwortung versendet.
4.1.3 Raumprogramm –	 Musterraumprogramm Zweifachsporthalle mit drei Hallenteilen
01_musterraumprogramm-SpH-22x45 ohne Zuschauer.pdf
–	 Mustergrundausstattung Zweifachsporthalle
02_mustergrundausstattung_zweifachhalle.pdf
–	 Mustergrundausstattung für Sportanlagen
03_grundausstattung-ungedeckte-sportanlagen.pdf
4.1.4 Funktionale Anforderungen –	 Planungshandbuch Schulsporthallen – Schulentwicklungsplanung, Senatsverwaltung Bildung Jugend und Wissenschaft, 2013
01_planungshandbuch_schulsporthallen.pdf
–	 Handbuch „Berlin - Design for all - Öffentlich zugängliche Gebäude“, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 2012
–	 Handbuch „Berlin - Design for All - öffentlicher Freiraum“, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 2012
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/download/designforall/Handbuch-Design_for_all_2011_broschure.pdf
–	 Leitfaden Nachhaltiges Bauen, Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz, 2013
–	 Unterlagen zur Einführung des Berliner Energiestandards bei Baumaßnahmen im Zuständigkeitsbereich, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 2010
02_ArbeitsanweisungBlnEnergiestandard06012010_1.pdf 02a_Arbeitsanweisung Anlage.pdf 02b_Pflichtenheft_Berliner_Energiestandard.pdf
4.1.5 Rechtliche Grundlagen und Verordnungen –	 Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften (BauOBln), in der aktuellen Fassung
–	 Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau), in der aktuellen Fassung
–	 Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und –Prüfung Bereich Hochbau, Richtwerte und Standards, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
–	 Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (BauVerfVO), Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt , 2013
–	 Muster-Richtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen (MSchulbauR), 2009
http://www.is-argebau.de/Dokumente/42312660.pdf
–	 Neue Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), in der aktuellen Fassung
–	 GUV-V S 1 - Unfallverhütungsvorschrift Schulen mit Durchführungsanweisungen, in der aktuellen Fassung
http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=24365
–	 Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden (EnEG), in der aktuellen Fassung
–	 Verordnung zur Durchführung der Energieeinsparverordnung in Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 2010
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen. shtml#verordnungen
–	 Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), in der aktuellen Fassung
–	 Richtlinie des Europäischen Parlamentes und des Rates über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, 2010
–	 Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin (DSchG Bln), in der aktuellen Fassung
–	 Ausführungsvorschriften zu §50 der Bauordnung für Berlin (BauOBln) über Stellplätze für Kraftfahrzeuge für schwer Gehbehinderte und Behinderte im Rollstuhl und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder (AV Stellplätze)
–	 Rundschreiben zu den Grundsätzen für die Betriebswassernutzung, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 2003
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/bauen/RS_ VI_C_01-2003.pdf
4.1.6 Formblätter –	 Verfassererklärung (s. Teil 1 Pkt. 1.10) 	 (.pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und danach ausgedruckt werden, das .pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader nicht gespeichert werden)
000000_verfassererklaerung_HuHCG.pdf
–	 Formblatt Flächenermittlung Raum- und Funktionsprogramm (s. Teil 1 Pkt. 1.10) (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_A_formbl_flaechenermittlung_HuHCG.xls 000000_B_formbl_gebaeudekennwerte_HuHCG.xls
4.1.7 Bilddokumentation –	Fotodokumentation
Fotodokumentation_2014
Luftbild_2014.tif
Literatur –	 Quellen: Kulturring in Berlin e.V.:110 Jahre Karlshorst, Streiflichter der Geschichte eines Berliner Ortsteils, Berlin, 2005, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrg.): Fabrikstadt Lichtenberg Bergauf-Bergab im Berliner Osten, Berlin, 1997 Internet –	 FIS-Broker (GIS) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin –	http://www.stadtentwicklung.berlin.de –	http://www.coppi-gym.de –	http://www.museum-lichtenberg.de –	http://www.karlshorst-west.de/hintergruende/geschichte Abbildungsnachweis Abb. Umschlag: Lars Krokowski, Berlin; Abb. 1 - 3, 5, 7: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin; Abb. 4: Museum Lichtenberg; Abb. 6: Landesarchiv Berlin; Fotodokumentation: Lars Krokowski, Berlin