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Timestamp: 2016-10-26 02:26:39
Document Index: 209980289

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64']

6B_92/2013 (12.03.2013)
6B_92/2013
Mehrfacher Diebstahl, mehrfache Sachbesch�digung, mehrfacher Hausfriedensbruch,
vom 27. November 2012.
Dem Beschwerdef�hrer werden unter anderem zwei Einbruchdiebst�hle in ein Verkaufsgesch�ft vorgeworfen. Das Bezirksgericht Baden verurteilte ihn am 23. Januar 2012 wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbesch�digung und mehrfachen Hausfriedensbruchs (sowie weiterer Delikte) zu 120 Tagess�tzen Geldstrafe zu Fr. 50.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von drei Jahren, und einer Busse von Fr. 600.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 12 Tagen. Eine dagegen gerichtete Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau am 27. November 2012 ab. Der Beschwerdef�hrer beantragt beim Bundesgericht einen teilweisen Freispruch und macht geltend, er habe die beiden Einbruchdiebst�hle nicht begangen.
Die Beweisw�rdigung kann vor Bundesgericht ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint, gen�gt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4). Die angebliche Willk�r ist in der Beschwerde pr�zise zu r�gen, und die R�ge ist zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Kritik, wie sie vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, gen�gt nicht.
Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, dass die Vorinstanz in Willk�r verfallen w�re. So stellt sie fest, nach einem der Einbr�che habe im Innern der Registrierkasse das St�ck eines Latexhandschuhs sichergestellt werden k�nnen, welches eine grosse Menge von DNA des Beschwerdef�hrers aufgewiesen habe. Dieser habe zwar bei der gesch�digten Firma gearbeitet, indessen keinen Zugang zur Registrierkasse gehabt, weshalb ausgeschlossen sei, dass die DNA-Spuren durch ein blosses Husten oder Niesen des Beschwerdef�hrers in den Bereich der Kasse gelangen konnten (angefochtener Entscheid S. 9/10 E. 2.3.1). Der Beschwerdef�hrer macht geltend, "aus einem St�ck Latex (sei) ein St�ck Latexhandschuhe" geworden, da er unter anderem "auch Latexhandschuhe ... in einem Schrank im B�ro ... eingelagert habe" (Beschwerde S. 1 unten/2 oben). Was genau er damit nachweisen will, ist nicht klar. Jedenfalls vermag er die auf die gefundene grosse Menge von DNA gest�tzte Schlussfolgerung nicht zu widerlegen, wonach er es gewesen sein muss, der bei der Tat die Handschuhe trug (Urteil Bezirksgericht S. 9, worauf im angefochtenen Entscheid verwiesen wird).
Auch mit der R�ge, die Akten seien vermutlich nicht vom Richter, sondern - wenn �berhaupt - nur von einer Schreiberin gelesen worden (Beschwerde S. 1), vermag der Beschwerdef�hrer nicht darzulegen, dass die Beweisw�rdigung der Vorinstanz willk�rlich w�re. Zudem spricht nichts daf�r, dass der Vorwurf zutreffen k�nnte.
Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Vorbringen ausdr�cklich �ussern m�sste, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachtr�glich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da er es unterlassen hat, sich zu seinen finanziellen Verh�ltnissen zu �ussern (vgl. act. 9), kommt eine Herabsetzung der Gerichtskosten nicht in Betracht.