Source: https://www.diebewertung.de/vorlaeufige-sicherungsmassnahme-lovania-immobilien-gmbh/
Timestamp: 2018-07-15 20:47:58
Document Index: 373058995

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§21', '§ 21', '§ 23', '§ 8', '§ 22', '§ 97', '§ 22', '§ 26']

Vorläufige Sicherungsmaßnahme: Lovania-Immobilien GmbH - Diebewertung
Vorläufige Sicherungsmaßnahme: Lovania-Immobilien GmbH
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen d.
Lovania-Immobilien GmbH (HRB 14263 KI), Hopfenstr. 1 d, 24114 Kiel
Vertreten durch den Geschäftsführer Christoph Lotz, Kronshagener Weg 130 a, 24116 Kiel
wird heute, am 22.07.2016, 11:30 Uhr, zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung des Sachverhalts angeordnet (§§ 21, 22 InsO):
Rechtsanwalt Reinhold Schmid-Sperber, Schwedenkai 1, 24103 Kiel
Telefon: 0431/9086650 Fax: 0431/90866599
Verfügungen des Schuldners über Gegenstände seines Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§21 Abs. 2 Nr. 2 InsO).
Dem Schuldner wird untersagt mit Sicherungsrechten belastete Gegenstände an die Sicherungsgläubiger herauszugeben. Gleiches gilt für unter Eigentumsvorbehalt gelieferte Sachen.
Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung des Arrestes oder einer einstweiligen Verfügung gegen den Schuldner werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO). Davon ausgenommen sind Verfahren zur Abgabe oder Ergänzung der Vermögensauskunft.
Die Zustellung an Drittschuldner gemäß § 23 Abs. 1 Satz 2, 3 InsO werden dem vorläufigen Insolvenzverwalter übertragen (§ 8 Abs. 3 InsO).
Der vorläufige Insolvenzverwalter ist berechtigt, die Geschäftsräume und betrieblichen Einrichtungen des/der Schuldners/in einschließlich der Nebenräume zu betreten und dort Nachforschungen anzustellen. Der Schuldnerin hat ihm Einsicht in die Bücher und Geschäftspapiere zu gestatten und sie ihm/ihr auf Verlangen bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Verfahrens herauszugeben. Er/Sie hat ihm/ihr alle Auskünfte zu erteilen, die zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung der schuldnerischen Vermögensverhältnisse erforderlich sind. Bei Missachtung dieser Pflicht kann das Gericht den/die Schuldner/in oder seine organschaftlichen Vertreter zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung laden, zwangsweise vorführen lassen oder in Haft nehmen
(§ 22 Abs. 3, §§ 97, 98, 101 InsO).
Der vorläufige Insolvenzverwalter ist bereits beauftragt, als Sachverständiger zu prüfen, ob ein nach der Rechtsform des Schuldners maßgebender Eröffnungsgrund vorliegt und welche Aussichten für eine Fortführung des schuldnerischen Unternehmens bestehen. Er hat ferner zu prüfen, ob das schuldnerische Vermögen die Kosten des Verfahrens decken wird (§ 22 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 InsO), ggf. ob ein Vorschussanspruch nach § 26 Abs. 4 InsO besteht und als werthaltig einzuschätzen ist.
Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch den Beschluss beeinträchtigt sind. Die Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Kiel, Deliusstr. 22, 24114 Kiel in deutscher Sprache schriftlich oder, sofern die Vertretung durch einen Rechtsanwalt nicht geboten ist, zur Niederschrift der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerde kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichtes abgegeben werden, sofern die Vertretung durch einen Rechtsanwalt nicht geboten ist.
Die Beschwerde muss spätestens innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Kiel eingegangen sein. Dies gilt auch dann, wenn die Beschwerde zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichtes abgegeben wurde. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe des Beschlusses, spätestens mit Ablauf von fünf Monaten nach Erlass des Beschlusses. Fällt das Ende der Frist auf einen Sonntag, einen allgemeinen Feiertag oder Sonnabend, so endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktages.
Amtsgericht Kiel, den 22.07.2016
25 IN 181/16