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Timestamp: 2019-02-21 07:22:16
Document Index: 46506992

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', 'Art. 229', '§ 12', 'Art. 229', '§ 6', '§ 203', '§ 1', '§ 4', '§ 8', '§ 8', 'Art. 108', 'Art. 1']

Wirtschaftsrecht › Rechts.Ninja ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])}
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Schlagwort Archiv: Wirtschaftsrecht
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine – tatsächlich nicht angefallene – Umsatzsteuer, die für patientenindividuell hergestellte Zytostatika im Rahmen einer ambulanten Krankenhausbehandlung seitens der Apotheke des Krankenhauses in Übereinstimmung mit der Sichtweise der maßgeblichen Verkehrskreise als Teil der geschuldeten Vergütung berechnet worden ist, unter bestimmten Voraussetzungen – abzüglich des nachträglich
Krankenhaus, Rechnungsberichtigung, Umsatzsteuerfreiheit, Wirtschaftsrecht, Zytostatika
Sozialer Wohnungsbau – keine ewige Sozialbindung im dritten Förderweg
Bei der Förderung des sozialen Wohnungsbaus im sog. dritten Förderweg individuell vereinbarte, zeitlich unbefristete städtische Belegungsrechte sind unwirksam. Dies gilt auch dann, wenn die Gemeinde dem privaten Investor zur Errichtung von Sozialwohnungen kostengünstiges Bauland überlassen hat. Diese Unwirksamkeit der Vereinbarung hat aber nicht zur Folge, dass die Belegungsrechte nicht bestehen.
Sozialbindung, sozialer Wohnungsbau, Wirtschaftsrecht, Wohnraummiete
Das Schreiben eines Inkassounternehmens, das eine Zahlungsaufforderung sowie die Androhung gerichtlicher Schritte und anschließender Vollstreckungsmaßnahmen enthält und nicht verschleiert, dass der Schuldner in einem Gerichtsverfahren geltend machen kann, den beanspruchten Geldbetrag nicht zu schulden, stellt keine wettbewerbswidrige aggressive geschäftliche Handlung im Sinne von § 3 Abs. 1, § 4 Nr.
Inkasso, Inkassounternehmen, Wirtschaftsrecht, Zahlungsaufforderung
Nach Art. 229 § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 EGBGB ist auf die durch das Gesetz zur Anpassung von Verjährungsvorschriften an das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts vom 09.12 20041 geänderten Vorschriften des Steuerberatungsgesetzes Art. 229 § 6 EGBGB entsprechend anzuwenden. Danach richtet sich der Beginn der Verjährung
Kanzlei und Beruf, Wirtschaftsrecht
Rückforderung einer rechtswidrigen Beihilfe – und der Schutz der Vertragspartner
Beihilfe, Insolvenz, Schadensersatz, Schutzbereich, Wirtschaftsrecht
Autor: Gerichtsboulevard 9. Januar 2019
Eine vom Versicherer mit Zustimmung eines „unabhängigen Treuhänders“ gemäß § 203 Abs. 2 VVG vorgenommene Prämienanpassung in der privaten Krankenversicherung ist nicht allein wegen einer ggf. zu verneinenden Unabhängigkeit des Treuhänders a…
Krankenversicherung, Prämienanpassung, private Krankenversicherung, Treuhänder, Wirtschaftsrecht
Gegendarstellung gegen Rechtsbegriffe in der Presse
Autor: Gerichtsboulevard 8. Januar 2019
Rechtsbegriffe sind nur eingeschränkt gegendarstellungsfähig. Für einen Gegendarstellungsanspruch muss der Aussagegehalt der zu beanstandenden Äußerung eindeutig bestimmbar sein. Enthält die zu beanstandende Äußerung einen Rechtsbegriff, darf das Fachg…
Rechtsbegriffe sind nur eingeschränkt gegendarstellungsfähig. Für einen Gegendarstellungsanspruch muss der Aussagegehalt der zu beanstandenden Äußerung eindeutig bestimmbar sein. Enthält die zu beanstandende Äußerung einen Rechtsbegriff, darf das Fachgericht nicht das eigene Fachwissen zugrunde legen. Es hat vielmehr auf das Verständnis des durchschnittlichen Zeitungslesers abzustellen. Mit dieser Begründung hat jetzt das …
Berichterstattung, Gegendarstellung, Presse, Pressefreiheit, Rechtsbegriff, Wirtschaftsrecht
Dienstleistungsfreiheit – und die unzureichenden Arbeitsbedingungen bei EU-Werkunternehmen
Autor: Gerichtsboulevard 15. November 2018
Eine Regelung eines Mitgliedstaats, wonach einem inländischen Dienstleistungsempfänger ein Zahlungstopp und eine Sicherheitsleistung zur Sicherung einer etwaigen Geldbuße auferlegt werden können, die gegen den in einem anderen Mitgliedstaat ansässigen …
Arbeitsbedingungen, Dienstleistungsfreiheit, Niederlassungsfreiheit, Werkunternehmer, Wirtschaftsrecht
Der Geschmack eines Lebensmittels kann keinen Urheberrechtsschutz genießen. Der Geschmack eines Lebensmittels ist nämlich nicht als „Werk“ einzustufen. Das entschied der Gerichtshof der Europäischen Union jetzt im Streit zwischen zwei niederländischen …
Geschmack, Käse, Urheberrecht, Wirtschaftsrecht
Nettofüllmenge, Süßwaren, Umverpackung, Wirtschaftsrecht
Auch wenn der Arbeitnehmer auf seinem privaten Handy angerufen wird, gelten die höchstrichterlichen Grundsätze zur Wettbewerbswidrigkeit von Abwerbeversuchen am Arbeitsplatz. So hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main in dem hier vorliegenden Fall entschieden und gleichzeitig die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main1 bestätigt. Die Parteien sind jeweils bundesweit tätige Personaldienstleistungsunternehmen; …
Mitarbeiterabwerbung, Wettbewerbswidrigkeit, Wirtschaftsrecht
Abschlagszahlung, irreführende Werbung, Stromanbieter, Wirtschaftsrecht
Entgeltklausel, Onlinekauf, Onlineticket, Preisklausel, Preisnebenabreden, Servicegebühr, Veranstaltungstickets, Versandkosten, Wirtschaftsrecht
Autor: Gerichtsboulevard 2. Oktober 2018
Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union in mehreren bei ihm rechtshängigen Verfahren Fragen zur Haftung des Betreibers eines Sharehosting-Dienstes im Internet für von Dritten hochgeladene urheberrechtsverletzende Inhalte zur Vo…
Internetdienst, Raubkopien, Sharehosting, Urheberrechtsverletzung, Wirtschaftsrecht
Akkreditierungsstelle, Konformitätsbewertungsstellen, Prüflabor, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht
Autor: Gerichtsboulevard 1. Oktober 2018
Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union Fragen zur Haftung des Betreibers der Internetvideoplattform YouTube für von Dritten hochgeladene urheberrechtsverletzende Inhalte zur Vorabentscheidung vorgelegt. Der Kläger ist Musikpro…
Internet-Dienst, Musikvideo, Raubkopien, Urheberrechtsverletzung, Wirtschaftsrecht, Youtube
Autor: Gerichtsboulevard 27. September 2018
Bei einem verbilligten Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen nach dem Ausgleichsleistungsgesetz durch die BVVG ist eine Regelung in dem Kaufvertrag unwirksam, wonach die BVVG von dem Erwerber solche Zahlungen abschöpfen kann, die er von dem Betreibe…
Ackerland, Ausgleichsleistungsgesetz, BVVG, Windenergie, Windkraftrad, Wirtschaftsrecht
Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union in mehreren bei ihm rechtshängigen Verfahren Fragen zur Haftung des Betreibers eines Sharehosting-Dienstes im Internet für von Dritten hochgeladene urheberrechtsverletzende Inhalte zur Vorabentscheidung vorgelegt. Die Beklagte betreibt den Sharehosting-Dienst “uploaded” im Internet. Dieser Dienst bietet jedermann kostenlos Speicherplatz für das Hochladen von …
Internetprovider, Raubkopien, Sharehosting, Urheberrechtsverletzung, Wirtschaftsrecht
Bei einem verbilligten Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen nach dem Ausgleichsleistungsgesetz durch die BVVG ist eine Regelung in dem Kaufvertrag unwirksam, wonach die BVVG von dem Erwerber solche Zahlungen abschöpfen kann, die er von dem Betreiber von Windkraftanlagen für die Gestattung von Windkrafträdern auf den landwirtschaftlichen Flächen erhält. In dem hier …
Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union Fragen zur Haftung des Betreibers der Internetvideoplattform YouTube für von Dritten hochgeladene urheberrechtsverletzende Inhalte zur Vorabentscheidung vorgelegt. Der Kläger ist Musikproduzent. Er hat mit der Sängerin Sarah Brightman im Jahr 1996 einen Künstlerexklusivvertrag geschlossen, der ihn zur Auswertung von Aufnahmen ihrer Darbietungen …
Die Vorschriften des Eisenbahnkreuzungsgesetzes und der 1. Eisenbahnkreuzungsverordnung, die in ihrem Anwendungsbereich erschöpfende und Ansprüche aus öffentlichrechtlicher und zivilrechtlicher Geschäftsführung ohne Auftrag ausschließende Erstattungsregelungen treffen1, sind auf Schmalspurwerksbahnen nicht anwendbar. Bei der (hier: 1967 stillgelegten) stillgelegten Werksbahn handelte es sich nämlich nicht um eine Eisenbahn nach § 1 Abs. 3 …
Aufwendungsersatzanspruch, Eisenbahn, Eisenbahnkreuzung, Schmalspurbahn, Werksbahn, Wirtschaftsrecht
Ein Luftverkehrsunternehmen hat gegen die Bundesrepublik Deutschland keinen Anspruch auf Erstattung von passagierbezogenen Zahlungen, die es für die Beförderung von Bundespolizeibeamten als Flugsicherheitsbegleiter (§§ 4a, 62 Abs. 2 Nr. 2 BPolG) an Dritte entrichten muss. Die Pflicht zur unentgeltlichen Beförderung der Flugsicherheitsbegleiter gilt auch für internationale Flüge. Sie erstreckt sich …
Bundespolizei, Flughafenentgelte, Flugsicherheitsbegleiter, Flugverkehr, Luftsicherheit, Sky-Marshall, Wirtschaftsrecht
Der Betreiber eines Internetzugangs über WLAN und eines Tor-Exit-Nodes nach der seit dem 13. Oktober 2017 geltenden Neufassung des § 8 Abs. 1 Satz 2 des Telemediengesetzes (TMG) zwar nicht als Störer für von Dritten über seinen Internetanschluss im Weg…
Allgemein, Telekommunikationsanschluss, Urheberrecht, Urheberrechtsverletzung, Wirtschaftsrecht, WLAN
Autor: Gerichtsboulevard 27. Juli 2018
Luftfahrtunternehmen haben keinen Anspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland auf Erstattung der passagierbezogenen Zahlungen, die sie für die Beförderung von Bundespolizeibeamten als Flugsicherheitsbegleiter („Sky-Marshals“) an Dritte en…
Bundespolizei, Flughafenentgelte, Flugverkehr, Luftsicherheit, Sky-Marshall, Wirtschaftsrecht
Der Betreiber eines Internetzugangs über offenes WLAN und eines Tor-Exit-Nodes nach der seit dem 13. Oktober 2017 geltenden Neufassung des § 8 Abs. 1 Satz 2 des Telemediengesetzes (TMG) zwar nicht als Störer für von Dritten über seinen Internetanschluss im Wege des Filesharings begangene Urheberrechtsverletzungen auf Unterlassung haftet. Jedoch kommt …
Telekommunikationsanschluss, Urheberrecht, Urheberrechtsverletzung, Wirtschaftsrecht, WLAN
Sky-Marshals fliegen kostenlos…
…und das Luftfahrtunternehmen muss auch die auf diese Flugsicherheitsbegleiter entfallenden passagierbezogenen Zahlungen übernehmen. Insbesondere haben die Luftfahrtunternehmen keinen Anspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland auf Erstattung dieser passagierbezogenen Zahlungen, die sie für die Beförderung von Bundespolizeibeamten als Flugsicherheitsbegleiter (“Sky-Marshals”) an Dritte entrichten müssen. Dies entschied jetzt der Bundesgerichtshof auf die Klage …
Das Primärrecht selbst spricht in Art. 108 Abs. 3 Satz 1 AEUV lediglich von der “Einführung oder Umgestaltung von Beihilfen”, definiert diese Begriffe aber nicht weiter. Der Begriff “neue Beihilfen” wird in Art. 1 Buchstabe c Verordnung (EU) Nr.2015/1589 des Rates vom 13.07.2015 über besondere Vorschriften für die Anwendung von …
Beihilfen, BeihilfeVerfVO, Europarecht, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht
Die Sammelbox einer Apothekerin für Rezepte, die in einem Supermarkt aufgestellt wird, ist nicht den apothekenrechtlichen Vor­schriften zuzuordnen, nach denen zwischen der Abgabe von Arzneimitteln unmittelbar an Kunden in Prä­senzapotheken und dem Versand von Arzneimitteln zu unterscheiden ist. Der Gesetzgeber hat keine andere Abgabemöglichkeit vorgesehen. Mit dieser Begründung hat das …
Apothekenbetrieb, Rezeptsammelbox, Versandapotheke, Wirtschaftsrecht