Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:530158-2019:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Technology+and+Equipment&WT.rss_a=530158-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-11-22 06:40:42
Document Index: 370400451

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 97', '§ 160', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 135']

Lieferungen - 530158-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 530158-2019
08/11/2019 S216 Lieferungen - Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung - Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Deutschland-Würzburg: OP-Ausrüstung und OP-Instrumente
2019/S 216-530158
Offizielle Bezeichnung: Universitätsklinikum Würzburg
Postanschrift: Josef-Schneider-Str. 2
Kontaktstelle(n): GB4 – Stabsstelle Vergabe (BC 1)
E-Mail: EUVergaben@ukw.de
Fax: +49 9312016055800
Hauptadresse: http://www.ukw.de
Erweiterungsbescahffung eines Dokumentationssystems OR1-HD-TV-Bildgebungseinheit für minimal-invasive Chirurgie
Zur Erweiterung des dritten von 3 Sälen, soll ein kompatibles System für die im Bestand befindlichen Dokumentationssysteme OR1 beschafft werden.
Für das bereits bestehende System der CHIR 1, ein (weiteres) zur Erweiterung kompatibles System angeschafft werden muss.
Diese Kompatibilität innerhalb der OP-Säle erreicht man nur durch den gleichen Hersteller.
Alternativen würden zum eigentlichen Bedarf der Dokumentation auch noch bestehende OP-Geräte beschaffungspflichtig machen, da dann nicht kompatibel.
Qualitätskriterium - Name: Kompatibilität / Gewichtung: 100
Aufgrund der in den OPs befindlichen Geräten und Peripherie, ist die Kompatibilität nur über die Fa. Storz gewährleistet.
Wurde nochmals bestätigt, dass für das bereits bestehende System der CHIR 1, ein (weiteres) zur Erweiterung kompatibles System angeschafft werden muss.
Geschätzte Werte für das OR1-Systemgem. DFG/Ministerium = 304 000 EUR
Neue anschlussfähige Geräte bei Alternativsystemen PLUS Inventar, das dann zu erneuern wäre = 804 000 EUR + 304 000 EUR für das neue alternative Gerät Dokumentationssystem = 1 108 000 EUR (<-Summe ist nicht finanziert)
Dies wurde entsprechend seitens der Medizintechnik bestätigt.
— 304 000 Alternativgerät OR1 in Saal 7 (entspricht dem gewünschten OR1-Gerät),
— 304 000 Alternativgerät OR1 in Saal 8 (dieses muss mit dem Gerät in Saal 7 kompatibel sein),
— 140 000 Neues 2D Gerät Laparotomie Saal 7 (3x Peripheriegeräte, die mit den neuen Systemen steuerbar sind),
— 220 000 Neues 3D Gerät Laparotomie Saal 7 (-„-),
— 140 000 Neues 2D Gerät Laparotomie Saal 8 (- „ -).
Aus diesen Gründen soll Storz erweitert werden und nicht ein Neusystem, das nicht direkt zum Bestand kompatibel ist und mit entsprechenden Folgekosten angeschafft werden müsste. Diese Bedarfsdefinition ist weder diskriminierend, noch intransparent, sondern schlüssig und wirtschaftlich.
Offizielle Bezeichnung: KARL STORZ SE & Co. KG
Postanschrift: Dr.-Karl-Storz-Straße 34
Internet-Adresse: https://www.karlstorz.com/de/de/imprint.htm
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 303 450.00 EUR
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach § 160 GWB. Nach § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Hierbei ist nach § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen antragsbefugt, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
Die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
Nach § 135 Abs. 2 kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Nach § 135 Abs. 3 GWB tritt die Unwirksamkeit nach Abs. 1 Nr. 2 tritt nicht ein, wenn:
2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und;
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen. Bei der unter der o.g. Referenznummer veröffentlichten Ex-ante-Transparenzbekanntmachung handelt es sich um eine solche Bekanntmachung. Hierzu wird diese vorliegende Veröffentlichung nochmals über eine Veröffentlichung über vergebene Aufträge abschließend erstellt.