Source: http://trachtenverein-menzing.de/Verein/Mitglieder/Vorstand/Satzung/satzung.html
Timestamp: 2017-10-17 16:57:40
Document Index: 331263389

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§12', '§5', '§10', '§ 5', '§ 26', '§ 10', '§ 26', '§ 26', '§ 13']

Satzung des Heimat- und Volkstrachtenverein „D' Würmtaler" e.V.
gegründet im November 1978 in Menzing
Der Verein führt den Namen: Heimat- und Volkstrachtenverein „D' Würmtaler" e.V.
Er hat seinen Sitz in München (Menzing)
Er wurde am 15. Januar 1982 unter Aktenzeichen VR 102 89 in das Vereinsregister eingetragen.
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, alles was unserem heimatlichen Boden und dessen Bewohnern in Natur- und Menschenwerk, in Gewohnheit, Tracht und Sitte, in Rede, Musik und Gesang eigentümlich ist, zu pflegen und auszubauen. Des weiteren soll bayerische Lebensart in überlieferter Weise bewahrt werden. Diesen Zweck sucht der Verein in örtlicher Begrenzung auf die ehemaligen Gemeinden Ober- und Untermenzing und deren nähere Umgebung zu erreichen durch:
Überwachung und Erhaltung von landschaftlichen und baulichen Denkmalen, volkstümlichen Gebrauchs- und Kunstgegenständen aus alter Zeit.
Pflege des Wissens von den heimatlichen Eigenschaften in Gegenwart und Vergangenheit, der heimatlichen Tracht, der Volkstänze, der Volksmusik, des Heimatliedes, des Dialekts und guter alter Gebräuche, sowie deren möglichste Wiederbelegung durch Aufklärung im persönlichen Gespräch, durch Vorträge, sowie insbesondere auch durch kulturelle Veranstaltungen und Fühlungnahme mit verwandten Vereinen.
Förderung und Unterstützung von Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen, welche sich um die Heimatkunde und Heimatpflege, sowie um das kulturelle Leben in Menzing und Umgebung besonders annehmen und verdient machen, in ihrer Arbeit durch Information und Beratung, soweit als möglich durch finanzielle Unterstützung und falls erforderlich und möglich durch personelle und materielle Hilfe.
Ebenso lässt er sich die Pflege des Laienspiels angelegen sein.
Der Verein ist bestrebt, die Gemeinnützigkeit zu erhalten.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche, volljährige Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat. Mitgliedsanwärter müssen einen schriftlichen Aufnahmeantrag stellen. Über die Aufnahme von Mitgliedern beschließt die Vorstandschaft. Neuaufgenommene Mitglieder sind generell fördernde Mitglieder.
Die Mitglieder teilen sich in Fördernde, Aktive und Ehrenmitglieder.
Fördernde Mitglieder sind solche, die keine unter § 5b) erwähnte Tracht besitzen, aber den Verein durch finanzielle bzw. materielle Hilfe, oder durch persönlichen Einsatz unterstützen. Sie haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung und wählen einen Vertreter aus ihrer Mitte in die Vorstandschaft. Sie haben kein Stimmrecht bei der Wahl der übrigen Vorstandschaft. Die fördernden Mitglieder wählen ebenfalls, gemeinsam mit den Aktiven und den Ehrenmitgliedern, den oder die Revisor/en (§12).
Aktive Mitglieder ernennt die Vorstandschaft. Sie müssen im Besitz einer vollständigen Miesbacher oder Menzinger Tracht sein und sich an der Vereinsarbeit aktiv beteiligen. Die aktive Mitgliedschaft ist nur verliehen und kann durch die Vorstandschaft aberkannt werden.
Ehrenmitglieder werden solche, die sich in hervorragender Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben, oder länger als 50 Jahre in der Trachtensache tätig waren. Sie werden durch die Mitgliederversammlung ernannt und sind von der Beitragspflicht entbunden.
Aktive und Ehrenmitglieder wählen aus ihrer Mitte die Vorstandschaft und gemeinsam mit den fördernden Mitgliedern den oder die Revisor/en (siehe auch §5a und §10).
Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung Sitz und Stimme (Ausnahme § 5a), sowie das Recht an Vorstandschaft und Mitgliederversammlung Anträge und Beschwerden zu richten. Alle Mitglieder haben die durch die Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge zu bezahlen, sowie die Bestrebungen des Vereins nach bestem Wissen und Können zu fördern. Aktive Mitglieder müssen im Besitz einer vollständigen Miesbacher oder Menzinger Tracht sein und diese zu den entsprechenden Anlässen tragen. Die Teilnahme an Vereinsveranstaltungen erfolgt auf eigene Gefahr des Mitglieds.
der Austritt aus dem Verein ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Noch bestehende Verpflichtungen gegenüber dem Verein sind vorher zu bereinigen.
Ein Mitglied kann durch Beschluss der Vorstandschaft von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit derZahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst erfolgen, wenn seit der letzten Mahnung 3 Monate vergangen sind. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen;
Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereins verstößt. Er erfolgt durch Beschluss der Vorstandschaft. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor der Vorstandschaft oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich bekannt zumachen. Gegen den Ausschluss ist Beschwerde bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) zulässig. Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung. Die Beschwerde muss innerhalb eines Monats ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Der Vorstand kann zur Behandlung der Beschwerde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Macht das Mitglied von dem Recht der Beschwerde keinen Gebrauch oder versäumt es die Beschwerdefrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
die Mitgliederversammlung, bestehend aus allen Mitgliedern,
der Förderkreis „Heimat und Brauchtum", bestehend aus allen fördernden Mitgliedern,
die „Aktiven", bestehend aus allen Aktiven und Ehrenmitgliedern,
die Vorstandschaft (Vorstand im Sinne § 26 BGB).
Die Mitgliederversammlung ist vom 1. Vorsitzenden oder dessen Vertreter schriftlich unter Angabe der Tagesordnung 2 Wochen vor Termin einzuberufen. Diese berät und beschließt über:
vorgelegte Anträge und Beschließungen.
Beschwerden gegen Aufnahme und Ausschlüsse von Mitgliedern.
Im ersten Quartal jeden Jahres ist eine Jahreshauptversammlung einzuberufen. Diese berät und beschließt zusätzlich über:
Abberufung und Neuwahl der Vorstandschaft und des/der Revisors/en.
Arbeits-, Geschäfts-, und Rechnungsberichte der Vorstandsmitglieder.
Änderung der Satzung und der Mitgliedsbeiträge. Zur Änderung der Satzung ist eine ¾ Mehrheit der erschienenen Mitglieder notwendig.
Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung. Jedes anwesende Mitglied hat nur eine Stimme. Stimmübertragung ist nicht zulässig.
§ 10 Förderkreis Heimat und Brauchtum
Der Förderkreis besteht aus allen fördernden Mitgliedern. Er wählt in der Jahreshauptversammlung einen Vertreter aus seiner Mitte in die Vorstandschaft.
Die Vorstandschaft (Vorstand im Sinne § 26 BGB) ist zuständig für alle Angelegenheiten des Vereins, die nicht durch Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
Die Vorstandschaft (Vorstand im Sinne § 26 BGB) besteht aus:
dem 2. Vorsitzenden (technischer Leiter).
dem Vertreter des Förderkreises Heimat und Brauchtum.
Die Positionen c) (Schriftführer) und d) (Kassier) können durch eine Person wahrgenommen werden.
Die Wahl der Vorstandsmitglieder obliegt den Aktiven und den Ehrenmitgliedern mit Ausnahme des Vertreters des Förderkreises, welcher von den fördernden Mitgliedern gewählt wird. Die Wahl der Vorstandschaft findet geheim statt. Vertretungsberechtigt ist der 1.Vorsitzende alleine oder zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam. Die Vorstandschaft hat ihre Aufgaben und deren Verteilung in einem Geschäftsordnungsbeschluss festzulegen. Auch obliegt ihr die Bildung von Ausschuss- und Arbeitsgruppen. Zur Jahreshauptversammlung haben die Vorstandsmitglieder ihre Arbeits-, Geschäfts- und Rechnungsberichte vorzulegen.
Der Verein kann bis zu 2 Revisoren haben. Der oder die Revisor/en werden durch die Mitgliederversammlung gewählt.
Bei Bestellung von 2 Revisoren können diese sich die Aufgaben (s. a. nachstehend) in eigener Verantwortung aufteilen.
Die Kassenführung und Abwicklung der Vereinsgeschäfte, sowie die Verwirklichung und Einhaltung der Vereinsziele und Beschlüsse wird vom/von Revisor/en überprüft. Dem Revisor / den Revisoren obliegt auch die Prüfung auf Einhaltung der Satzung.
Der Revisor / die Revisoren haben uneingeschränkten Einblick in alle Vereinsunterlagen und Kassenbücher. Er/sie sind zu den Vorstandssitzungen zu laden. Der/ die Revisor (en) bestimmen aus eigenem Ermessen über die Teilnahme an Vorstandssitzungen. Der / ein Revisor zeichnet die Niederschriften der Beschlüsse (§ 13) als zur Kenntnis genommen.
Der Revisor / die Revisoren geben Bericht über Ihre Tätigkeit in der Mitgliederversammlung und geben der Mitgliederversammlung Vorschläge zur Entlastung bzw. Nichtentlastung der Vorstandschaft oder einzelner Vorstandsmitglieder.
Über die in den einzelnen Vereinsorganen gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen, welche vom 1. Vorsitzenden, vom Schriftführer und von einem Revisor (als zur Kenntnis genommen) zu unterzeichnen ist.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Erhaltung des unter Denkmalschutz stehenden Dorfkerns von Obermenzing.
Menzing, im Mai 2002