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Timestamp: 2018-03-25 04:25:41
Document Index: 45913925

Matched Legal Cases: ['Art. 30', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 267', 'EuG', 'EuG', 'EGMR']

Prozesse in Arbeitssachen - PDF
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1 NomosProzessHandbuch Lansnicker [Hrsg.] Prozesse in Arbeitssachen Vertretung Verfahren Vollstreckung 3. Auflage Nomos
2 NomosProzessHandbuch Frank Lansnicker [Hrsg.] Prozesse in Arbeitssachen Vertretung Verfahren Vollstreckung 3. Auflage Dr. Christoph Fleddermann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Osnabrück Dr. Frank Lansnicker, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht und Verwaltungsrecht, Berlin Werner Leschnig, Vorsitzender Richter am LAG, Chemnitz Gerd Lödige, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht und Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Erfurt Nadia Schwirtzek-Schoedon, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht, Berlin Dr. Gisbert Seidemann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin Gerald Wiedebusch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin Peter Winterhoff, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht und Steuerrecht, Erfurt Martin Wörle, Rechtsanwalt und Notar und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin Nomos
3 Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. ISBN Auflage 2013 Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden Printed in Germany. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten.
4 Vorwort Trotz zahlreicher Gesetzesinitiativen und dem Auftrag an den gesamtdeutschen Gesetzgeber, das Arbeitsvertragsrecht einheitlich neu zu kodifizieren (Art. 30 Abs. 1 Nr. 1 EV), erscheint eine solche Zusammenführung des in zahllose Einzelgesetze aufgesplitterten und durch oftmals einzelfallbezogenes Richterrecht geprägten Arbeitsrechts nach wie vor weit entfernt. Die damit verbundene Unübersichtlichkeit des deutschen Arbeitsrechts wird zudem forciert durch eine überschießende und handwerklich wenig glückliche Umsetzung europarechtlicher Vorgaben, wie etwa durch das zum in Kraft getretene AGG. Das vorliegende Handbuch schlägt das für die Praxis notwendige Licht in das Dickicht des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts und gibt Orientierungen für die tägliche Arbeit. In diesem Sinne ist die Darstellung strikt an der aktuellen Rechtsprechung des BAG und soweit notwendig an der instanzgerichtlichen Rechtsprechung ausgerichtet. So lautete die Einleitung zur Erstauflage, die im Oktober 2007 geschlossen wurde. Zahlreiche Kollegen haben uns darin bestärkt, dass die Abhandlung materiell-rechtlicher Fragen an prozessualen Konstellationen das Werk in effektiver Weise für die Praxis handhabbar macht und uns ermuntert, das Prozesshandbuch fortzuschreiben. Dies haben wir in einer zweiten Auflage 2011 getan und führen dies auch jetzt mit einer dritten Auflage 2013 fort. Dogmatische Fragestellungen und Lehrbuchmeinungen werden zugunsten höchster Praktikabilität wiederum weitestgehend ausgeklammert: Ein umfangreiches Stichwortverzeichnis, ein kapitelbezogener Literaturüberblick, Hinweise auf Internetrecherchen, Praxistipps, Formulierungsvorschläge, Anregungen zur Antragstellung und Checklisten sollen helfen, ein streitiges Rechtsverhältnis zwischen den Arbeitsvertragsparteien schnell und erfolgreich im Sinne des Auftraggebers und Mandanten ohne oder mit gerichtlicher Beteiligung abschließend zu regeln. Nach wie vor wird auf eine gesonderte Betrachtung des öffentlichen Dienstrechts verzichtet. Bezüge zu diesem Bereich werden aber dort aufgegriffen, wo es thematisch sinnvoll und notwendig ist, wie beispielsweise bei der sog. Konkurrentenklage und bei der Beteiligung der Personalvertretung etwa bei Kündigungen. Auch Fragen des Arbeitskampfrechts und des Tarifvertragsrechts treten zu Gunsten von zahlreichen Anregungen und Hinweisen für die Beratung und Vertretung in den Hintergrund. Das einheitliche Arbeitsvertragsgesetz lässt trotz der Vorgabe aus dem Einigungsvertrag vom zur möglichst baldigen Umsetzung weiter auf sich warten. Dafür ist etwa zum das PflegeZG zur Vereinbarkeit von Beruf und familiärer Pflege in Kraft getreten. Mit der Novellierung des BDSG zum wurde ein Sonderkündigungsschutz des Datenschutzbeauftragten eingeführt, ebenso wie der Sonderkündigungsschutz in 58 BImSchG, 21f WHG sowie in 55 AbfG für die dortigen Beauftragten. Zum ist das FPfZG in Kraft getreten. Die Neuregelungen werden dargestellt und kommentiert. Bereits am hatte die SPD-Fraktion den Entwurf eines Beschäftigtendatenschutzgesetzes (BDatG) eingebracht, die Bundesregierung hatte einen Gesetzentwurf vom (DT-Drucks. 17/4230) vorgelegt. Der Innenausschuss des Bundestages sollte eigentlich darüber am beraten und ihn mit einigen Änderungen dann im Parlament zur Abstimmung zu bringen. Die Abstimmung wurde kurzfristig verschoben, so dass das Gesetz in dieser Auflage keine Berücksichtigung mehr finden konnte. Auf heftige Kritik stößt ein mangelnder Abgleich des Gesetzes mit der EU-Datenschutzverordnung. Die derzeit vorgesehenen Regelungen zur Videoüberwachung (auch präventiv und zeitlich unbegrenzt) bleiben hinter dem zurück, was bislang die Rechtsprechung des BAG als Voraussetzung (konkreter Verdacht einer Verfehlung) formuliert hatte. Schließlich ist höchst zweifelhaft, ob die Möglichkeit, Call-Center Mit- 5
5 Vorwort arbeiter unter Dauerbewachung zu stellen, verfassungsrechtlich zulässig ist. Gerichtliche Auseinandersetzungen zu dem Gesetz und seiner Umsetzung sind somit vorprogrammiert. Im Verfahrensrecht war einschneidend die Novellierung des ArbGG und des 5 KSchG durch das SGGArbGG-Änderungsgesetz, das zum in Kraft getreten ist. Während in der Erstauflage nur die Ankündigungen der Gesetzesänderung Berücksichtigung finden konnten, wird jetzt auf die dazu bereits ergangene Rechtsprechung verwiesen, etwa im Bereich der Zwangsvollstreckung, dem Gerichtsstand des Arbeitsortes oder dem Verfahren der nachträglichen Klagezulassung. Was der zum in das Arbeitsgerichtsverfahren einzuführende ersuchte Güterichter in der Praxis bringt, werden wir beobachten und in einer nächsten Auflage kommentieren. Europarecht beeinflusst fortschreitend die nationale Gesetzgebung und Rechtsprechung, was in der neuen Auflage Berücksichtigung findet: Schon 2009 hatte der EuGH zugeschlagen und zum Teil eine jahrzehntelange Rechtsprechung des BAG umgedreht: Durch die Entscheidung des EuGH v zur Urlaubsabgeltung bei zum Vertragsende fortbestehender Arbeitsunfähigkeit sah sich der 9. Senat des BAG genötigt, seine über zwanzig Jahre bestehende entgegenstehende Rechtsprechung aufzugeben, was unmittelbar danach schon mit Urt. v geschah. Nunmehr hat der 9. Senat des BAG in Entscheidungen aus 2011 und 2012 die sog. Surrogatstheorie vollkommen aufgegeben und den Urlaubsabgeltungsanspruch als reinen Geldanspruch festgeschrieben. Jüngere Entscheidungen der europäischen Gerichtsbarkeit zum Befristungsrecht und zu den Diskriminierungsverboten fordern das BAG zudem ständig, seine Rechtsprechung an die europarechtlichen Vorgaben anzugleichen. Das BVerfG behält sich dagegen auch nach Inkrafttreten des Lissaboner Vertrags eine weitreichende Kontrolle von Europarecht vor. Das deutsche Verfassungsgericht will auch künftig kontrollieren, ob europäische Rechtsakte mit dem "unantastbaren Kerngehalt" des Grundgesetzes wie etwa dem Schutz der Menschenwürde und dem Demokratieprinzip vereinbar sind und ob sich die EU beim Erlass von Regelungen im Rahmen ihrer Zuständigkeit bewegt. Nach zahlreichen Vorlagebeschlüssen des BAG zum EuGH, wie etwa zum Auskunftsanspruch eines abgelehnten Stellenbewerbers oder zur Vereinbarkeit von Entgeltregelungen im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes mit dem Verbot der Altersdiskriminierung muss das BAG seine Rechtsprechung fortlaufend auch weiter korrigieren. Um eine verlässliche Rechtseinschätzung zu erlangen, werden die Entscheidungen referiert und mit Ausblicken zur Rechtsentwicklung versehen. Besonders im Focus der Rechtsprechung waren in den vergangenen Jahren auch wieder Verfahren auf Entschädigung wegen Benachteiligungen nach den Bestimmungen des AGG, die zwischenzeitlich zu Hauf beim BAG angelangt sind. Weitere Schwerpunkte waren die Fortentwicklung der Rechtsprechung beim Betriebsübergang, zur Massenentlassungsanzeige sowie insbesondere auch im Recht der schwerbehinderten Menschen und den gesetzlichen Vorgaben an den Arbeitgeber zur Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements. Entscheidungen des BAG etwa zu Kettenbefristungen, zum Direktionsrecht des Arbeitsgebers bei Versetzungen auch an einen anderen Arbeitsort und zur Staffelung des Urlaubs an das Alter waren ebenfalls unter Berücksichtigung der bisherigen Rechtsprechung beachtlich. Das Handbuch greift die neuen Entscheidungen auf. In der Bearbeitung zur Zweitauflage verstarb mein Freund, Sozius und Mitautor Dr. Thomas Schwirtzek. Einige seiner Beiträge wurden und werden seitdem übernommen durch die Fachanwälte für Arbeitsrecht Gerd Lödige (Erfurt), Gerald Wiedebusch (Berlin), was unter den Beiträgen gesondert kenntlich gemacht wird. Frau Rechtsanwältin Schwirtzek-Schoedon übernimmt das Dissertationsthema von Dr. Schwirtzek Mankohaftung. Die bisher von Rechtsanwalt Jörg Hennig (Berlin) bearbeiteten Beiträge werden ab dieser 3. Auflage durch den Berliner Rechtsanwalt Dr. Gisbert Seidemann fortgeführt. Der Bearbeitungsstand berücksichtigt die Rechtsprechung und Gesetzgebung bis Oktober
6 Vorwort Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Autoren, die ihre engagierte Arbeit an dem Buch neben ihrer täglichen anwaltlichen oder richterlichen Tätigkeit bewältigt haben. Gedankt sei der Lektorin Frau Rechtsanwältin Charlotte Frickinger, die erneut mit großem Engagement und eigenen Ideen sowie Vorschlägen dafür gesorgt hat, dass ein in sich geschlossenes und einheitliches Werk entstehen konnte. Herausgeber und Autoren sind jederzeit offen für Hinweise, Anregungen und konstruktive Kritik, die helfen, das Handbuch zum Nutzen des Lesers und Anwenders weiter zu entwickeln. Als zentrale Aufnahmestelle hierfür gibt es die -Adresse der Kanzlei LANSNICKER RECHTSANWÄLTE: Für Susann und Luisa. Berlin, im Januar 2013 Dr. Frank Lansnicker 7
7 Inhaltsübersicht Vorwort... 5 Inhaltsübersicht Musterverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Die vorgerichtliche Vertretung Lansnicker 2 Das arbeitsrechtliche Verfahren Lansnicker 3 Der Vergleich im Arbeitsrecht Winterhoff 4 Zwangsvollstreckung Fleddermann 5 Die Anbahnung des Arbeitsverhältnisses... Hennig/Seidemann (A.) Winterhoff (B. I.) Lansnicker (B. II.) Die Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis... Fleddermann (A., C.) Hennig/Seidemann (B. I., II.) Winterhoff (B. III.) Schwirtzek/Schwirtzek-Schoedon (D.) 414 9
8 Inhaltsübersicht 7 Die Änderung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses... Fleddermann (A. I., II., III.4., 6. V., VI.) Schwirtzek/Lansnicker (A. III. 1., 2., 10) Wörle (A. III. 3., 7., 8.) Schwirtzek/Wiedebusch (A. III. 5.) Schwirtzek/Lödige (A. III. 9., A.IV.3) Hennig/Seidemann (A. IV. 1., 2.) Winterhoff (B., C.) Die Befristung des Arbeitsvertrages und der Arbeitsbedingungen Leschnig 9 Die Betriebsänderung Fleddermann 10 Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung Fleddermann Stichwortverzeichnis
9 Vorwort... 5 Inhaltsübersicht Musterverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Die vorgerichtliche Vertretung A. Arbeitsrecht I. Individual- und Kollektivarbeitsrecht II. Rechtsquellen III. Recherche und Weiterbildung B. Mandat C. Mandatierung I. Streitgegenstand II. Vergütung Kostentragungspflicht nach 12 a ArbGG Beratung und Begutachtung Vergütungsvereinbarung, 4 RVG a) Vertretung des Arbeitgebers b) Vertretung des Arbeitnehmers c) Vertretung des Betriebs- oder Personalrats III. Rechtsschutzversicherung IV. Prozesskostenhilfe, 45 RVG, 11 a ArbGG V. Vollmacht VI. Vertretung im Verwaltungsverfahren Kündigung einer schwangeren Mitarbeiterin Kündigung in der Elternzeit Kündigung eines schwerbehinderten Menschen Erstattung von Kosten im Vorverfahren Gebühren und Kosten VII. Fristenkontrolle Allgemeine Fristen Fristen vor dem Arbeitsgericht Fristen vor dem LAG Fristen vor dem BAG D. Checkliste zum Mandat I. Arbeitnehmer II. Arbeitgeber III. Betriebsrat IV. Tarifbindung, 4 TVG
10 V. Fristen Ausschlussfristen Klagefrist, 4 KSchG Verwirkung des Anspruchs VI. Befristung VII. Kündigung Formalien Anwendbarkeit des KSchG, 1, 23 KSchG Kündigungsgründe Sonderkündigungsschutz a) Mutterschutz, 9 MuSchG b) Elternzeit, 18 BEEG c) Schwerbehinderte Menschen, 85 SGB IX d) Wehrdienst und Wehrübung, 2 ArbPISchG e) Betriebs- bzw Personalrat, 15 KSchG Sozialauswahl, 1 Abs. 3 KSchG Betriebsratsanhörung, 102 BetrVG Massenentlassungsanzeige, KSchG Betriebsübergang, 613 a BGB Wiedereinstellungsanspruch VIII. Änderungskündigung, 2 KSchG IX. Sonstiges A Z Abmahnung Arbeitszeugnis Beschäftigungsverbot, 3 Abs. 1 MuSchG Umsetzung/Versetzung (Nachvertragliches) Wettbewerbsverbot, 74 ff HGB Streitwert und Kosten Das arbeitsrechtliche Verfahren A. Urteilsverfahren vor dem Arbeitsgericht I. Rechtswegzuständigkeit Arbeitnehmer isd ArbGG a) Arbeitnehmer b) Zur Berufsausbildung Beschäftigte c) Arbeitnehmerähnliche Personen d) Handelsvertreter e) Beamte f) Organvertreter Zuständigkeitskatalog, 2 ArbGG Widerklage Aufrechnung II. Örtliche Zuständigkeit Allgemeiner Gerichtsstand Besonderer Gerichtsstand Tarifvertragliche Regelung III. Verweisung, 48 ArbGG Verfahren, 17 a GVG
11 2. Rechtswegbestimmung, 36 Abs. 1 Nr. 6 ZPO Beschwerdemöglichkeiten Fehlende Zuständigkeit der Arbeitsgerichte a) Ordentliche Gerichte b) Sozialgerichte c) Finanzgerichte d) Verwaltungsgerichte e) Kirchengerichte IV. Streitiges Verfahren Prozessvertretung, 11 ArbGG a) Vollmacht, 80 ff ZPO b) Kostentragungspflicht, 12 a ArbGG c) Beiordnung und Prozesskostenhilfe, 11 a ArbGG aa) Beiordnung bb) Prozesskostenhilfe d) Verbandsvertreter, 11 Abs. 2 ArbGG Klage, 253, 496 ZPO a) Partei aa) Parteifähigkeit, 10 ArbGG bb) Unklare Parteibezeichnung b) Klagegrund c) Klageantrag Darlegungs- und Beweislast Güteverfahren, 54 ArbGG a) Vorbereitung der Güteverhandlung b) Güteverhandlung c) Ergebnis der Güteverhandlung aa) Erledigung des Verfahrens bb) Prozessvergleich cc) Fortsetzung als streitiges Verfahren Klageerwiderung a) Erklärungslast b) Erklärungsfrist c) Vollstreckungsschutz Kammertermin Urteil und Checkliste Vollstreckung, 62 ArbGG V. Versäumnisverfahren, 59 ArbGG Unechtes Versäumnisurteil Echtes Versäumnisurteil Rechtsbehelf Zweites Versäumnisurteil Kosten B. Beschlussverfahren vor dem Arbeitsgericht I. Zuständigkeit, 2 a ArbGG Abgrenzung zum Urteilsverfahren Einzelne Zuständigkeiten Verweisung Örtliche Zuständigkeit
12 II. Verfahren Auftrag Antragsschrift, 81 ArbGG a) Antragsbefugnis b) Sachantrag Beteiligte a) Abstrakte Beteiligtenfähigkeit, 10 ArbGG b) Konkrete Beteiligtenfähigkeit Äußerung und Anhörung, 83 Abs. 4 ArbGG Erledigung a) Antragsrücknahme, 81 Abs. 2 S. 1 ArbGG b) Vergleich, 83 a Abs. 1 ArbGG c) Erledigungserklärungen, 83 a Abs. 2 und 3 ArbGG Beschluss, 84 ArbGG a) Rechtskraft b) Präjudizielle Bindungswirkung Kosten III. Vollstreckung, 85 ArbGG IV. Einstweilige Verfügung, 85 Abs. 2 ArbGG C. Verfahren vor dem Landesarbeitsgericht I. Urteilsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht Statthaftigkeit der Berufung a) Zulassung der Berufung b) Beschwerdewert c) Bestandsschutzstreitigkeit d) Zweites Versäumnisurteil Berufungseinlegung a) Frist b) Form und Inhalt c) Prozessvertretung Berufungsbegründung a) Frist b) Form und Inhalt Berufungsbeantwortung Anschlussberufung Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel Terminbestimmung und mündliche Verhandlung a) Verwerfung der Berufung b) Prüfungsumfang Mündliche Verhandlung a) Antragstellung b) Versäumnisurteil c) Erledigung der Hauptsache d) Rechtsmittelverzicht Berufungsentscheidung a) Frist b) Inhalt c) Sachentscheidung d) Revisionszulassung
13 10. Kosten Rechtskraft II. Beschlussverfahren vor dem Landesarbeitsgericht Allgemeine Verfahrensvorschriften Beschwerdeeinlegung Beschwerdebegründung Beschwerdeerwiderung Anschlussbeschwerde Neues Vorbringen Anhörung Erledigung Entscheidung Rechtskraft III. Beschwerdeverfahren vor dem Landesarbeitsgericht Statthaftigkeit Verfahren Entscheidung D. Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht I. Allgemeines II. Nichtzulassungbeschwerde Beschwerdeeinlegung a) Frist und Form b) Wirkung Beschwerdebegründung a) Grundsatzbeschwerde b) Divergenzbeschwerde c) Verfahrensbeschwerde aa) Absolute Revisionsgründe bb) Verletzung rechtlichen Gehörs Beschwerdebeantwortung Beschwerdeentscheidung a) Ablehnung der Beschwerde b) Stattgabe der Beschwerde aa) Fortführung als Revisionsverfahren bb) Zurückverweisung c) Erledigung III. Sprungrevision IV. Revision Revisionszulassung a) Zulassungsgründe b) Zulassungsentscheidung aa) Umfang der Zulassung bb) Bindung an die Zulassung Revisionseinlegung a) Frist b) Form c) Wirkung Revisionsbegründung a) Revisionsantrag
14 b) Revisionsgründe aa) Sachrüge bb) Verfahrensrüge Revisionsbeantwortung Anschlussrevision Revisionsprüfung a) Zulässigkeit b) Tatsachenfeststellungen c) Kontrolldichte aa) Beschränkte Kontrolle bb) Volle Kontrolle Mündliche Verhandlung Urteil Kosten V. Revisions- und Rechtsbeschwerde Revisionsbeschwerde Rechtsbeschwerde VI. Außerordentliche Beschwerde und Gegenvorstellung VII. Rechtsbeschwerde im Beschlussverfahren Gegenstand der Beschwerde Nichtzulassungbeschwerde Zulassungsgründe a) Grundsätzliche Bedeutung b) Divergenz c) Verfahrensverstöße Begründung der Rechtsbeschwerde a) Sachrüge b) Verfahrensrüge Beantwortung der Rechtsbeschwerde Entscheidung Kosten E. Einstweiliger Rechtsschutz im Urteils- und Beschlussverfahren I. Formen des einstweiligen Rechtsschutzes Arrest, 916 ZPO Einstweilige Verfügung, 935, 940 ZPO II. Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes Antrag a) Zuständigkeit b) Inhalt Verhandlung, Anhörung und Entscheidung Zustellung Vollstreckung III. Maßnahmen gegen die Eilentscheidung Anordnung zur Klageerhebung Sofortige Beschwerde, Widerspruch und Berufung/Beschwerde a) Sofortige Beschwerde b) Widerspruch c) Berufung/Beschwerde Aufhebungsverfahren
15 4. Schadensersatz IV. Einzelfälle A Z Arbeitskampf Arbeitspapiere Beschäftigungsanspruch Konkurrentenstreit Sachaufwand des Betriebsrats nach 40 BetrVG Teilzeitverlangen Unterlassungsanspruch des Betriebsrats Urlaubsanspruch Zeugniserteilung Zutrittsrecht von Gewerkschaften Gewerkschaftswerbung per F. Besondere Verfahren I. Schiedsgerichtliche Verfahren und Aufhebungsklage, ArbGG Wirkung der Schiedsvereinbarung Schiedsgerichtliches Verfahren Bühnenschiedsgerichtsbarkeit a) NV-Bühne b) Bühnenschiedsgerichte aa) Bezirks-Bühnen-Schiedsgerichte I. Instanz bb) Bühnen-Oberschiedsgericht II. Instanz cc) Verfahren Aufhebungsklage, 110 ArbGG II. Berufsausbildungsverhältnis, 111 Abs. 2 ArbGG III. Einigungsstelle, 76 BetrVG Errichtung und (gerichtliche) Besetzung Verfahren vor der Einigungsstelle Gerichtliche Überprüfung des Spruchs der Einigungsstelle G. Außerordentliche Rechtsbehelfe I. Anhörungsrüge, 78 a ArbGG Gegenstand der Anhörungsrüge Form und Frist Fortführung des Verfahrens Entscheidungen der Bundesgerichte zur Anhörungsrüge Prüfungsreihenfolge (Checkliste) II. Verfassungsbeschwerde Formelle Voraussetzungen Prüfungsmaßstab Verfahrensdauer Einstweilige Anordnung Kosten Entscheidungen des BVerfG zum Arbeitsrecht Checkliste III. Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) Vorabentscheidung nach Art. 267 AEUV Bedeutung des EU-Arbeitsrechts Rechtswirkungen der EG-Rechtsnormen Verspätete oder fehlerhafte Umsetzung von EG-Recht Verfahren vor dem EuGH
16 5. Verfahren nach der Feststellung EU-rechtswidriger Urteile Entscheidungen des EuGH zum Arbeitsrecht Checkliste IV. Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Form und Frist Beschwerdegegenstand Verfahren Entscheidung Kosten Checkliste Der Vergleich im Arbeitsrecht A. Außergerichtlicher Vergleich I. Gestaltung Beendigung Abfindung Abwicklung Freistellung Zeugniserteilung Verschwiegenheit Belehrung Wiedereinstellung Erledigung II. Form des Aufhebungs- oder Abwicklungsvertrages III. Nichtigkeit des Aufhebungs- und Abwicklungsvertrages Anfechtung Gesetzliches Verbot und Sittenwidrigkeit IV. Widerruf eines Aufhebungs- oder Abwicklungsvertrages V. Kündigung nach Abschluss eines Aufhebungs- oder Abwicklungsvertrages VI. Abfindungszahlungen unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten B. Prozessvergleich I. Zustandekommen des Prozessvergleiches II. Inhalt des Prozessvergleiches Art und Zeit der Beendigung Abfindungszahlung Gehaltszahlung und Durchführung des Arbeitsverhältnisses bis zum Beendigungszeitpunkt Freistellungsvereinbarung und Urlaubsanspruch Zeugniserteilung Erteilung von Arbeitspapieren (Große) Ausgleichsklausel Zwangsvollstreckung A. Zwangsvollstreckung aus arbeitsgerichtlichen Titeln I. Gesetzliche Grundlagen und Zuständigkeit II. Grundsatz der vorläufigen Vollstreckbarkeit
17 III. Ausnahmen vom Grundsatz der vorläufigen Vollstreckbarkeit Ausschluss der vorläufigen Vollstreckbarkeit Nachträgliche Einstellung der Zwangsvollstreckung Rechtsmittel B. Arten von Vollstreckungen I. Vollstreckung in Forderungen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss Begriff des pfändbaren Einkommens Besonderheiten bei Einmalzahlungen Erhöhung des Pfändungsfreibetrages Streit zwischen Gläubiger und Drittschuldner II. Vollstreckung wegen Geldforderungen III. Vollstreckung wegen der Herausgabe von Sachen IV. Vollstreckung zur Erwirkung von Handlungen Vertretbare Handlungen Nicht vertretbare Handlungen V. Vollstreckung zur Erzwingung von Unterlassungen und Duldungen, Abgabe einer Willenserklärung und Abnahme der eidesstattlichen Versicherung Erzwingung von Unterlassungen und Duldungen Abgabe einer Willenserklärung Abnahme der eidesstattlichen Versicherung C. Rechtsbehelfe in der Zwangsvollstreckung I. Erinnerung II. Sofortige Beschwerde III. Vollstreckungsgegen- und Drittwiderspruchsklage Vollstreckungsgegenklage Drittwiderspruchsklage D. Besonderheiten bei der Verurteilung zur Vornahme einer Handlung I. Voraussetzungen des 61 Abs. 2 ArbGG II. Rechtsfolgen III. Darlegungs- und Beweislast E. Arreste und einstweilige Verfügungen I. Arrest II. Einstweilige Verfügung F. Vollstreckung im Beschlussverfahren Die Anbahnung des Arbeitsverhältnisses A. Einstellungsverfahren I. Personalauswahl Stellenausschreibung Abwerbung II. Ersatz von Vorstellungskosten Anspruch auf Kostenerstattung Höhe erstattungsfähiger Auslagen III. Diskriminierungsverbote IV. Fragerecht Beruflicher Werdegang
18 2. Schwangerschaft Schwerbehinderung Krankheiten Gewerkschaftszugehörigkeit Konfession und Parteizugehörigkeit Familienstand, sexuelle Orientierung Zuletzt erzieltes Gehalt Vorstrafen, Haftantritt und Ermittlungsverfahren Rechtsfolgen V. Hinweispflichten des Arbeitgebers Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Abschlusszwang und Einstellungszusage VI. Arbeitsverhältnisse mit Auslandsberührung Rechtswahlvereinbarung bei Arbeitsverhältnissen in Deutschland Beschäftigung von Deutschen im Ausland a) Rechtswahlvereinbarung b) Fehlende Rechtswahlvereinbarung c) Entsendung d) Unregelmäßiger Arbeitsort Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer in Deutschland a) Arbeitserlaubnis b) Rechtswahl Beschäftigung bei ausländischen Arbeitgebern in Deutschland B. Rechtsschutz des abgelehnten Bewerbers I. Rechtsschutz nach dem AGG Entwicklung Zielsetzung und verpönte Merkmale Sachlicher und persönlicher Anwendungsbereich Arbeitsverhältnis in der Anbahnung a) Stellenausschreibung b) Bewerbungsgespräche c) Ablehnungsschreiben d) Anspruch auf Entschädigung bei Diskriminierung Muster für die Geltendmachung von Ansprüchen II. Rechtsschutz im Konkurrentenstreitverfahren Streitgegenstand der Konkurrentenklage Rechtsprechung des BVerfG Rechtsprechung des BAG Fallgruppen a) Erledigung des Verfahrens b) Einstellungsanspruch c) Anforderungsprofil, Dokumentationsgebot d) Konkurrenz von Beamten und Angestellten e) Konkurrenz von Frauen und Männern f) Auswahlentscheidung g) Schadensersatzansprüche Rechtsschutz a) Einstweilige Verfügung gem. 62 Abs. 2 ArbGG b) Hauptsacheverfahren
19 6. Checkliste zum Konkurrentenstreitverfahren a) Unterlagen b) Vorgerichtliche Tätigkeit c) Gerichtliche Tätigkeit d) Vollstreckung Die Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis A. Pflichten des Arbeitnehmers I. Arbeitsleistung Art der Tätigkeit a) Freie Vereinbarung der Tätigkeit und Sittenwidrigkeit b) Besonderheiten bei Organen c) Abgrenzung zur freien Mitarbeit d) Vertragliche Fixierung der Tätigkeit und Konkretisierung e) Zuweisung einer anderen Tätigkeit f) Rechtsschutz und Zwangsvollstreckung g) Beweislast Arbeitsort a) Freie Vereinbarung des Arbeitsorts b) Wechselnde Arbeitsorte c) Rechtsschutz und Zwangsvollstreckung Arbeitszeit a) Freie Vereinbarung der Arbeitszeit b) Grenzen der Arbeitszeit c) Beginn und Ende der zu vergütenden Arbeit und Pausen d) Wegezeiten und Dienstreisen e) Arbeitsbereitschaft, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft f) Arbeitszeitverlängerung ohne finanziellen Ausgleich g) Rechtsschutz und Zwangsvollstreckung II. Verhaltenspflichten Geheimnisschutz a) Pflicht zur Verschwiegenheit b) Begriff der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse c) Strafanzeigen gegen den Arbeitgeber (sog. whistleblowing) d) Regelungen im Arbeitsvertrag e) Dauer der Verschwiegenheitspflicht f) Verstöße gegen die Verschwiegenheitspflicht, Rechtsschutz und Zwangsvollstreckung Nebentätigkeit a) Hauptarbeitsverhältnis und Nebentätigkeit b) Entgegenstehende Interessen des Arbeitgebers c) Grenzen durch das ArbZG und BUrlG d) Vertragliche Regelungen e) Verstöße, Rechtsschutz und Zwangsvollstreckung Wettbewerbsverbot a) Wettbewerb im bestehenden Arbeitsverhältnis b) Abgrenzung zu Nebentätigkeiten und Arten von Wettbewerb c) Vorbereitungshandlungen d) Wettbewerb nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
20 e) Verstöße, Rechtsschutz und Zwangsvollstreckung f) Beweislast g) Wettbewerb nach fristloser Kündigung während des Kündigungsschutzprozesses Sonstige Rücksichtnahme- und Treuepflichten a) Schmiergelder b) Betriebliche Ordnung und Schadensabwendung III. Checkliste zu den Pflichten des Arbeitnehmers B. Pflichten des Arbeitgebers I. Entgeltzahlung Grundlagen a) Geld- und Sachvergütung b) Abrechnung des Arbeitsentgelts, Herausgabe der Arbeitspapiere c) Fälligkeit und Verzug d) Freiwilligkeits- und Widerrufsvorbehalt Höhe der Vergütung a) Vertragliche Regelungen b) Kollektivrechtliche Regelungen c) Übliche Vergütung nach 612 Abs. 2 BGB d) Betriebliche Übung e) Gleichbehandlung Eingruppierung Sonderbestandteile der Vergütung a) Zielvereinbarungen aa) Allgemeines bb) Vertragspflichten cc) Vertretenmüssen dd) Schadenshöhe und Beweisfragen b) Tantieme c) Dienstwagen d) Vergütung für Überstunden e) Wegezeiten f) Waschen und Umkleiden g) Sondervergütungen h) Aufwendungsersatz Einwendungen und Einreden a) Erfüllung b) Lohnverzicht und Ausgleichsquittung c) Aufrechnung d) Zurückbehaltungsrechte e) Verjährung f) Ausschlussfristen Überzahlung und Rückforderung a) Lohnüberzahlung b) Rückforderung von Ausbildungskosten Prozessuales a) Zuständigkeit b) Lohnklage c) Feststellungsklage