Source: http://epf-hd.com/kundeninformationen
Timestamp: 2018-07-23 09:45:48
Document Index: 287827970

Matched Legal Cases: ['§ 63', '§ 32', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 63', '§ 63', '§ 6', '§ 63', '§ 6']

Kundeninformationen - Exclusive Private Finance
Informationen über unser Institut und unsere Dienstleistungen § 63 ABS. 7 WPHG
Nachfolgend informieren wir Sie über uns und unsere Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen.
Exclusive Private Finance GmbH, Blumenstraße 13
Telefon: 06221/8680780
Telefax: 06221/8680788
Geschäftsführer: Herr Roland Rausch, Frau Heike Dehn-van Haaren
Erlaubnis und zuständige Aufsichtsbehörde
Die 2005 gegründete Exclusive Private Finance GmbH (EPF) besitzt die Erlaubnis als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) bezüglich der Durchführung der Anlageberatung und Anlagevermittlung, welche durch die zuständige Aufsichtsbehörde, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn bzw. Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt (im Internet unter: www.bafin.de: Unternehmensdatenbank-ID: 119602), erteilt wurde und ist zugleich Wertpapierdienstleistungsunternehmen gem. § 2 Abs. 10 WpHG.
Als lizenziertes Finanzdienstleistungsinstitut ist EPF Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). EPF ist nicht befugt sich Besitz und Eigentum an Gelder oder Wertpapieren der Kunden zu verschaffen.
Als renommiertes Finanzdienstleistungsinstitut stellt EPF vertraglich gebundenen Vermittlern bundesweit ein Haftungsdach für die Erbringung objektiver Wertpapierdienstleistungen zur Verfügung. Hierbei werden nur solche Vermittler ausgewählt, die eine entsprechende Qualifikation, langjährige berufliche Erfahrung sowie eine in jeder Hinsicht tadellose Vita haben. Der vertraglich gebundene Vermittler ist gemäß § 2 Abs. 10 KWG bzw. § 3a Abs. 2 WpHG für die EPF tätig. Der Vermittler übt die Anlageberatung und die Anlagevermittlung im Namen, für Rechnung und unter der Haftung der EPF aus.
Das heißt, dass die EPF für Schadenersatzansprüche des Kunden wegen einer eventuellen Falschberatung haftet und entsprechende Ansprüche des Kunden unmittelbar gegenüber der EPF geltend gemacht werden können. Die Eintragung des vertraglich gebundenen Vermittlers in das bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geführte Register der vertraglich gebundenen Vermittler, in welches der Vermittler durch die Exclusive Private Finance GmbH eingetragen worden ist, kann unter www.bafin.de eingesehen werden. Das heißt, dass die EPF für Schadenersatzansprüche des Kunden wegen einer eventuellen Falschberatung haftet und entsprechende Ansprüche des Kunden unmittelbar gegenüber der EPF geltend gemacht werden können. Die Eintragung des vertraglich gebundenen Vermittlers in das bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geführte Register der vertraglich gebundenen Vermittler, in welches der Vermittler durch die Exclusive Private Finance GmbH eingetragen worden ist, kann unter www.bafin.de eingesehen werden.
Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen
EPF und deren vertraglich gebundene Vermittler erbringen im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Veräußerung sowie der Verwahrung von Finanzinstrumenten unterschiedliche Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen wie die Anlageberatung und die Anlagevermittlung.
ist die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird. Der Berater prüft bei der Anlageberatung, ob das Finanzinstrument, das dem Kunden als geeignet empfohlen werden soll, die folgenden Anforderungen erfüllt:
Es entspricht den Anlagezielen des betreffenden Kunden, auch hinsichtlich seiner Risikobereitschaft;
es ist so beschaffen, dass etwaige mit dem Geschäft einhergehende Anlagerisiken für den Kunden seinen Anlagezielen entsprechend finanziell tragbar sind;
es ist so beschaffen, dass der Kunde mit seinen Kenntnissen und Erfahrungen die mit dem Geschäft einhergehenden Risiken verstehen kann.
Hierzu erhebt der Berater Informationen zu den finanziellen Verhältnissen des Kunden, zu seinen Anlagezielen sowie über seine Kenntnisse und Erfahrungen mit bisherigen Geschäften des Kunden mit Finanzinstrumenten oder Wertpapierdienstleistungen.
Die Informationen über die finanziellen Verhältnisse des Kunden umfassen
Informationen über Herkunft und Höhe seines regelmäßigen Einkommens,
seine Vermögenswerte einschließlich der liquiden Vermögenswerte,
Anlagen und Immobilienbesitz sowie
seine regelmäßigen finanziellen Verpflichtungen.
Die Informationen über die Anlageziele des Kunden umfassen
Informationen über den Zeitraum, in dem der Kunde die Anlage zu halten gedenkt,
seine Präferenzen hinsichtlich des einzugehenden Risikos,
sein Risikoprofil und
den Zweck der Anlage.
Die Informationen über Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden umfassen Informationen zu den bisherigen Geschäften des Kunden mit Finanzinstrumenten oder Wertpapierdienstleistungen:
Art der Dienstleistungen, Geschäfte und Finanzinstrumente, mit denen der Kunde vertraut ist;
Art, Umfang und Häufigkeit der Geschäfte des Kunden mit Finanzinstrumenten und Zeitraum, in dem sie getätigt worden sind;
Bildungsstand und Beruf oder relevanter früherer Beruf des Kunden bzw. potenziellen Kunden.
Erteilt der Kunde nicht alle erforderlichen Informationen, um die Geeignetheit einer Anlage beurteilen zu können, kann der Berater keine Empfehlung aussprechen. Es ist daher im Interesse des Kunden dem Berater die für die Empfehlung erforderlichen Informationen mitzuteilen.
Der Berater ist berechtigt, sich auf die von ihren Kunden übermittelten Informationen zu verlassen, es sei denn, es ist bekannt oder müsste bekannt sein, dass die Informationen offensichtlich veraltet, unzutreffend oder unvollständig sind.
Kunde erhält nach der Prüfung eine Erklärung mit einem Überblick über die erteilte Beratung und Angaben dahingehend, inwiefern die abgegebene Empfehlung für den Kunden geeignet ist, was auch Informationen darüber miteinschließt, inwieweit die Empfehlung auf die Ziele und persönlichen Umstände des Kunden hinsichtlich der erforderlichen Anlagedauer, der Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden sowie seiner Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit abgestimmt wurde.
Sollen Anlagen umgeschichtet werden, indem entweder ein Instrument verkauft und ein anderes gekauft oder ein Recht ausgeübt wird, um ein bestehendes Instrument zu ändern, holt der Berater die erforderlichen Informationen über die bestehenden Investitionen des Kunden sowie die empfohlenen Neuinvestitionen ein und führen eine Kosten-Nutzen-Analyse der Umschichtung durch, sodass er entsprechend demonstrieren kann, dass die Vorteile der Umschichtung deren Kosten überwiegen.
Der Berater macht den Kunden darauf aufmerksam, ob es das empfohlenen Finanzinstrument wahrscheinlich erforderlich macht, dass der Kunde deren Ausgestaltung regelmäßig überprüfen lässt.
Die Pflichten des Beraters enden mit der Abgabe der Anlageempfehlung durch Übergabe der Geeignetheitserklärung. Die Anlageentscheidung trifft allein der Kunde. Der Berater haftet nicht für den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg eines empfohlenen Finanzinstruments.
Wird eine regelmäßige Geeignetheitsbeurteilung vorgenommen werden, überprüft der Berater die abgegebenen Empfehlungen mindestens einmal jährlich. Die Häufigkeit dieser Beurteilungen wird je nach Risikoprofil des Kunden und Art der empfohlenen Finanzinstrumente erhöht. Erbringt der Berater die regelmäßige Geeignetheitsbeurteilung, brauchen sich die Anschlussberichte nach der ersten Dienstleistungserbringung lediglich auf Veränderungen hinsichtlich der betreffenden Dienstleistungen bzw. Finanzinstrumente und/oder der Umstände des Kunden beziehen, während sämtliche Einzelheiten des ersten Berichts nicht noch einmal aufzuführen sind. Der Berater schuldet keine Vermögensverwaltung.
Der Berater ist nicht verpflichtet, die getätigten Anlagen des Kunden dauernd zu beobachten oder ihre Wertentwicklung laufend zu kontrollieren. Der Berater hat nicht die Pflicht, sich nach der Empfehlung einen Überblick über die Depotstrukturen des Kunden zu verschaffen und deren Geeignetheit für den Kunden dauernd zu prüfen.
ist die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten.
Der Berater prüft bei der Anlagevermittlung, ob ein Finanzinstrument oder eine Wertpapierdienstleistung für den Kunden angemessen ist. Die Angemessenheit beurteilt sich danach, ob der Kunde über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügt, um die Risiken im Zusammenhang mit der Art des Finanzinstruments oder der Wertpapierdienstleistung selbst angemessen beurteilen zu können.
Gelangt der Berater auf Grund der erhaltenen Informationen zu der Auffassung, dass das vom Kunden gewünschte Finanzinstrument für den Kunden nicht angemessen ist, weil der Kunde nicht die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen mitbringt, weist er den Kunden darauf hin.
Erlangt der Berater nicht die erforderlichen Informationen, hat es den Kunden darüber zu informieren, dass eine Beurteilung der Angemessenheit nicht möglich ist.
Der Berater führt Aufzeichnungen über die durchgeführte Angemessenheitsbeurteilung, die Folgendes umfasst:
das Ergebnis der Angemessenheitsbeurteilung;
ggf. Hinweise für den Kunden, sofern die Wertpapierdienstleistung oder der Produktkauf als möglicherweise unangemessen für den Kunden beurteilt wurde, ob der Kunde den Wunsch geäußert hat, trotz des Hinweises mit der Transaktion fortzufahren, sowie ggf. ob der Vermittler dem Wunsch des Kunden auf Fortführung der Transaktion nachgekommen ist;
ggf. Hinweise für den Kunden, sofern der Kunde keine ausreichenden Angaben für die Durchführung der Angemessenheitsbeurteilung durch den Vermittler gemacht hat, ob der Kunde den Wunsch geäußert hat, trotz dieses Hinweises mit der Transaktion fortzufahren, sowie ggf. ob der Vermittler dem Wunsch des Kunden auf Fortführung der Transaktion nachgekommen ist.
Berücksichtigung des Zielmarkts
Im Rahmen des Vertriebs von Finanzinstrumenten berücksichtigt EPF den Zielmarkt der Finanzinstrumente.
Der Zielmarkt des Finanzinstruments ist eine vom Emittenten bzw. Produktersteller definierte Gruppe bzw. sind mehrere vom Emittenten bzw. Produkthersteller definierte Gruppen von Kunden, für die ein Finanzinstrument entwickelt und angeboten wird. Grundsätzlich berücksichtigen wir vollumfänglich, ob Sie sich innerhalb dieser definierten Gruppe befinden. Im beratungsfreien Geschäft wird neben dem Zielmarktkriterium „Kundenkategorie“ (Privatkunde, professioneller Kunde, Geeignete Gegenpartei) lediglich geprüft, ob Sie sich mit Ihren Kenntnissen und Erfahrungen mit Wertpapiergeschäften innerhalb des Zielmarkts befinden. Gelangt die EPF auf Grund der erhaltenen Informationen zu der Auffassung, dass das von Ihnen gewünschte Finanzinstrument oder die Wertpapierdienstleistung für Sie nicht angemessen ist, hat es Sie darauf hinzuweisen. Erlangt EPF nicht die erforderlichen Informationen, hat es Sie darüber zu informieren, dass eine Beurteilung der Angemessenheit nicht möglich ist.
Kommunikation und Sprachregelung
Sie besitzen die Möglichkeit, persönlich, telefonisch, per Brief, per Telefax oder per E-Mail in deutscher Sprache während der üblichen Geschäftszeiten mit uns zu kommunizieren. Aufträge können Sie persönlich, per Brief oder per Fax in deutscher Sprache übermitteln. Bitte beachten Sie, dass wir per Brief erteilte Aufträge in bestimmten Fällen nur mit zeitlicher Verzögerung bzw. erst nach erneuter Kontaktaufnahme mit Ihnen ausführen können.
Telefongespräche und elektronische Kommunikation zwischen uns und Ihnen, die zu Geschäften führen oder führen können, werden aufgrund gesetzlicher Verpflichtung aufgezeichnet Eine Kopie der Aufzeichnungen über diese Gespräche und Kommunikation mit Ihnen steht Ihnen auf Anfrage über einen Zeitraum von fünf Jahren bzw. – sofern seitens der zuständigen Aufsichtsbehörde gewünscht – über einen Zeitraum von sieben Jahren zur Verfügung.
PDF-Version: Informationen über unser Institut und unsere Dienstleistungen, § 63 Abs. 7 WpHG
Informationen über Zuwendungen §§ 63 Abs. 7, 70 WpHG, § 6 WpDVerOV
unterstützende Sachleistungen gewährt werden. Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen wie EPF darf im Zusammenhang mit der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen keine Zuwendungen von Dritten annehmen oder an Dritte gewähren, die nicht Kunden dieser Dienstleistung sind oder nicht im Auftrag des Kunden – Ihnen – tätig werden, es sei denn,
die Zuwendung ist darauf ausgelegt, die Qualität der für den Kunden erbrachten Dienstleistung zu verbessern und steht der ordnungsgemäßen Erbringung der Dienstleistung im bestmöglichen Interesse des Kunden nicht entgegen und
Existenz, Art und Umfang der Zuwendung oder, soweit sich der Umfang noch nicht bestimmen lässt, die Art und Weise seiner Berechnung, wird dem Kunden vor der Erbringung der Wertpapierdienstleistung oder Wertpapiernebendienstleistung in umfassender, zutreffender und verständlicher Weise unmissverständlich offengelegt.
Eine Zuwendung ist unter anderem darauf ausgelegt, die Qualität der Dienstleistung für den Kunden zu verbessern, wenn
die Anlageberatung, bei der es sich nicht um eine Unabhängige Honorar-Anlageberatung handelt, auf Basis einer breiten Palette geeigneter Finanzinstrumente und unter Zugang zu einer solchen, einschließlich einer angemessenen Zahl von Instrumenten, die vonAnbietern oder Emittenten stammen, die in keiner engen Verbindung zumWertpapierdienstleistungsunternehmen stehen, erbracht wird,
die Anlageberatung, bei der es sich nicht um eine Unabhängige Honorar-Anlageberatung handelt, in Kombination mit
odem Angebot an den Kunden, mindestens einmal jährlich zu beurteilen, ob die Finanzinstrumente, in die der Kunde investiert hat, weiterhin für diesengeeignet sind, oder
oeiner anderen fortlaufenden Dienstleistung mit wahrscheinlichem Wert fürden Kunden, beispielsweise einer Beratung über die optimale Strukturierungdes Vermögens des Kunden, erbracht wird
der verbesserte Zugang zu Beratungsdienstleistungen, etwa durch die Bereitstellung eines weitverzweigten Filialberaternetzwerkes, das für den Kunden die Vor-Ort-Verfügbarkeit qualifizierter Anlageberater auch in ländlichen Regionen sicherstellt, ermöglicht,
und die Zuwendung nicht unmittelbar dem annehmenden oder gewährenden Wertpapierdienstleistungsunternehmen, dessen Gesellschaftern oder Beschäftigten zugutekommt, ohne zugleich einen konkreten Vorteil für den jeweiligen Kunden darzustellen, und bei laufenden Zuwendung diese durch die Gewährung eines fortlaufenden Vorteils für den betreffenden Kunden in Relation zu einer laufenden Zuwendung gerechtfertigt ist.
Diese Voraussetzungen erfüllen wir:
Wir bieten Ihnen vor Ort und aus einer Hand eine breite Palette an Finanzinstrumenten an. Dabei unterstützen wir Sie sowohl im Vorfeld Ihrer Anlageentscheidung als auf Wunsch auch im Nachgang hierzu.
In diesem Zusammenhang bieten wir Ihnen eine umfassende und auf Ihre individuellen Ziele und Wünsche zugeschnittene Beratung sowie weitere Service-Leistungen über verschiedene Zugangswege an.
Die Aufrechterhaltung dieses Angebotes ist für uns mit einem hohen personellen, sachlichen und organisatorischen Aufwand verbunden. Dieser Aufwand wird auch durch Zuwendungen, die wir von unseren Vertriebspartnern erhalten, gedeckt. Sie dienen ausschließlich dazu, die Qualität unseres Dienstleistungsangebotes aufrechtzuerhalten und zu verbessern sowie effiziente und qualitativ hochwertige Infrastrukturen für den Erwerb und die Veräußerung von Finanzinstrumenten zu erhalten bzw. aufzubauen. Dabei stellen wir sicher, dass die Zuwendungen Ihren Interessen als Kunde nicht zuwiderlaufen.
#Mit dem vorliegenden Informationsblatt erhalten Sie einen allgemeinen Überblick über Zuwendungen, die EPF von Dritten erhält, um die Qualität der Dienstleistungen aufrechtzuerhalten und zu verbessern.
Vertriebsprovisionen werden einmalig absatzabhängig für Geschäftsabschlüsse gezahlt. Zu den Vertriebsprovisionen zählen auch erfolgsabhängige Leistungen, also volumenabhängige Zahlungen und Erfolgsbonifikationen.
Vertriebsprovisionen für Vermittlungsleistungen in Bezug auf Investmentfondsanteile
Für den Vertrieb von Fonds, bei denen ein Ausgabeaufschlag erhoben wird, erhalten wir einmalig Vertriebsprovisionen für Vermittlungsleistungen. Als Vertriebsprovision erhalten wir einen Anteil am Ausgabeaufschlag, der bis zu 100 Prozent des Ausgabeaufschlags (Agio) betragen kann. Die Höhe des Ausgabeaufschlags können Sie dem Verkaufsprospekt für den betreffenden Fonds entnehmen. Wir informieren Sie gesondert vor Ihrer Zeichnung über die uns in Ihrem Fall zufließende Vertriebsprovision.
Vertriebsprovisionen für Vermittlungsleistungen in bezug auf unternehmerische Beteiligungen.
Alternative investmentfonds (aif) privatrechtliche Kaufverträge
Für den Vertrieb dieser Investments und Verträge, bei denen ein Ausgabeaufschlag erhoben und/oder eine Innenprovision geleistet wird, erhalten wir einmalig Vertriebsprovisionen für Vermittlungsleistungen. Als Vertriebsprovision erhalten wir einen Anteil am Ausgabeaufschlag (Agio) und /oder der Innenprovision, der bis zu 100 Prozent des Ausgabeaufschlags betragen kann. Die Höhe des Ausgabeaufschlags und/oder der Innenprovision können Sie dem Verkaufsprospekt/Vertrag des betreffenden Investments entnehmen. Wir informieren Sie gesondert vor Ihrer Zeichnung über die uns in Ihrem Fall zufließende Vertriebsprovision.
Zusätzlich erhalten wir als Vertriebsprovision für unsere Vermittlungsleistungen ggf. eine Erfolgsbonifikation. Diese Provision lässt sich – sofern wir diese überhaupt erhalten – nicht ohne weiteres beziffern, da ihre Höhe von unterschiedlichen Faktoren wie Potentialausschöpfung und Brutto- bzw. Nettoabsätze abhängt. Wir informieren Sie gesondert vor bzw. nach Ihrer Zeichnung über die uns in Ihrem Fall zufließende bzw. zugeflossene Vertriebsprovision.
Vertriebsfolgeprovisionen
Vertriebsfolgeprovisionen werden fortlaufend gezahlt, wenn der Kunde bestimmte Finanzinstrumente im Bestand hält. Der Anspruch auf eine Vertriebsfolgeprovision entsteht dann, wenn der Kunde durch die Vermittlung der EPF die Finanzinstrumente erwirbt. Die Höhe der Zahlungen richtet sich nach der Art der vermittelten Finanzinstrumente, der Höhe der Bestände und der Haltedauer. Wir informieren Sie gesondert vor bzw. nach Ihrer Zeichnung über die uns in Ihrem Fall zufließende bzw. zugeflossene Vertriebsfolgeprovision.
Vertriebsfolgeprovisionen bei Investmentfondsanteilen
Beim Vertrieb von Investmentfondsanteilen erhalten wir von unterschiedlichen Anbietern Vertriebsfolgeprovisionen. Sie fallen ggf. beim Vertrieb von Load-Fonds (Fonds, bei denen ein Ausgabeaufschlag erhoben wird) als auch beim Vertrieb von No-Load-Fonds (Fonds, bei denen kein Ausgabeaufschlag erhoben wird) an. In der Regel sind die Vertriebsfolgeprovisionen beim Vertrieb von Load-Fonds niedriger als beim Vertrieb von No-Load-Fonds. Berechnungsgrundlage sind die Verwaltungsvergütung und der durchschnittliche Bestand.
Der Anteil, den wir erhalten, beträgt bis zu 60 Prozent der Verwaltungsvergütung (gemessen an unserem durchschnittlichen Bestand). Die Höhe der Verwaltungsvergütung können Sie dem Verkaufsprospekt für den betreffenden Fonds entnehmen. Wir informieren Sie gesondert vor bzw. nach Ihrer Zeichnung über die uns in Ihrem Fall zufließende bzw. zugeflossene Vertriebsfolgeprovision.
Vertriebsfolgeprovisionen für Vermittlungsleistungen in Bezug auf unternehmerische Beteiligungen,
alternative Investmentfonds (aif), privatrechtlichen Kaufverträge
Beim Vertrieb von unternehmerischen Beteiligungen und alternativen Investmentfondsanteilen (AIF) erhalten wir von unterschiedlichen Anbietern Vertriebsfolgeprovisionen. Der Anteil, den wir erhalten, beträgt bis zu 100 Prozent der Verwaltungsvergütung (gemessen an unserem durchschnittlichen Bestand). Die Höhe der Verwaltungsvergütung können Sie dem Verkaufsprospekt/Vertrag des betreffenden Investments entnehmen.
Unterstützende Sachleistungen
Im Zusammenhang mit der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen erhalten wir außerdem unterstützende Sachleistungen von unseren Vertriebspartnern. Hierbei handelt es sich etwa um Informationen oder Dokumentationen wie Broschüren, Formulare und Vertragsunterlagen zu einem Investment oder einer Wertpapierdienstleistung, um schriftliche Materialien des in den Materialien beworbenen Unternehmens, um fachbezogene Schulungsveranstaltungen und um Bewirtungen in vertretbarem Umfang.
Auf Nachfrage bieten wir Ihnen gerne weitere Informationen an. Ergänzend verweisen wir auf etwaige anlässlich eines konkreten Geschäftsabschlusses erteilte Kosteninformationen, die auch Angaben zu uns konkret zufließenden Zuwendungen enthalten werden.
PDF-Version: Informationen über Zuwendungen §§ 63 Abs. 7, 70 WpHG, § 6 WpDVerOV
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