Source: https://www.jen-juelich.de/projekte/zwischenlagerung/?L=356
Timestamp: 2020-04-02 05:48:10
Document Index: 33287560

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 6', '§ 19', '§ 19', '§ 6', '§ 19']

Zwischenlagerung - JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen
Zwischenlagerung in Jülich
Die Zwischenlager nehmen die schwach- und mittelradioaktiven Rohabfälle, Zwischenprodukte und konditionierten Abfälle der Rückbauprojekte am Standort auf. Des Weiteren lagern hier die abgebrannten Brennelemente aus dem Versuchsreaktor der früheren AVR GmbH (AVR-Behälterlager). Die Kolleginnen und Kollegen der Zwischenlager führen auch die Transporte der radioaktiven Reststoffe und Abfälle am Standort Jülich durch. Der Standort bietet alle Einrichtungen, die einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang bei der Vorbereitung, Lagerung und Analytik der Reststoffe und Abfälle gewährleisten.
Zwischenlagereinrichtungen
AVR-Reaktorbehälter
Zwischenlager in Jülich
Der JEN stehen zur Lagerung der radioaktiven Abfälle verschiedenste Lagereinrichtungen zur Verfügung. Für schwachaktive Abfälle wurde bereits 2008 von dem Forschungszentrum Jülich und der damaligen AVR GmbH gemeinsam die bestehende Lagerhalle IV erweitert. In der jetzt unmittelbar angrenzenden Halle V können weitere 5.000 m³ eingelagert werden.
Für den schwachaktiven Abfall steht darüber hinaus noch eine weitere Lagerhalle zur Verfügung. In der Lagerhalle II ist Raum für nochmals 9.210 Stück 200-Liter-Fässer.
Räumlich unmittelbar an die Halle II angrenzend befindet sich das Lager für den mittelaktiven Abfall (MAW). In Kammern unterteilt, bietet das MAW-Lager mit einem Gesamtvolumen von etwa 1.800 Stück 200-Liter-Fässer ausreichend Platz.
Im AVR-Behälterlager werden die aus dem Leistungsbetrieb des Hochtemperaturprototypreaktors AVR stammenden knapp 300-tausend kugelförmigen Brennelemente in 152 Behältern vom Typ CASTOR®THTR/AVR (AVR-Behälter) aufbewahrt. Grundlage dafür war bis zum 30.06.2013 eine befristete atomrechtliche Genehmigung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS).
Seit dem Auslaufen dieser Genehmigung erfolgt die Aufbewahrung der AVR-Brennelemente im Rahmen von Anordnungen der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde nach § 19 Abs. 3 AtG. Vor dem Hintergrund, dass zumindest kurz- und mittelfristig nicht mit einer Erteilung der beantragten Genehmigung nach § 6 AtG für das AVR-Behälterlager zu rechnen ist, hat die atomrechtliche Aufsichtsbehörde am 02.07.2014 eine weitere atomrechtliche Anordnung nach § 19 Abs. 3 AtG erlassen, nach der die Kernbrennstoffe nun unverzüglich aus dem AVR-Behälterlager zu entfernen sind.
Hierzu wird an drei Optionen gearbeitet:
Die Lagerung der AVR-Behälter im Transportbehälterlager Ahaus,
die Verbringung in das Herkunftsland des Kernbrennstoffs, also in die USA sowie
dem Neubau eines AVR-Behälterlagers in Jülich.
Bisher konnte sich noch keine der drei Optionen als die schnellstmögliche durchsetzen.
Nur zweihundert Meter von seiner ehemaligen Wirkungsstätte entfernt wurde für den Reaktorbehälter der früheren AVR GmbH ein Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich errichtet. Dieses Lager dient ausschließlich der Zwischenlagerung des Reaktorbehälters.
Nach einer voraussichtlichen Abklingzeit von dreißig bis sechzig Jahren wird dieses Lager dann um einen Anbau erweitert, der die zur endlagergerechten Zerlegung und Verpackung des Behälters erforderlichen Komponenten enthalten wird.
Der JEN stehen zur Lagerung der radioaktiven Abfälle verschiedenste Lagereinrichtungen zur Verfügung. Für schwachaktive Abfälle wurde bereits 2008 von dem Forschungszentrum Jülich und der damaligen AVR GmbH gemeinsam die bestehende Lagerhalle IV erweitert. In der jetzt unmittelbar angrenzenden Halle V können weitere 5.000 m³ eingelagert werden. Für den schwachaktiven Abfall steht darüber hinaus noch eine weitere Lagerhalle zur Verfügung. In der Lagerhalle II ist Raum für nochmals 9.210 Stück 200-Liter-Fässer. Räumlich unmittelbar an die Halle II angrenzend befindet sich das Lager für den mittelaktiven Abfall (MAW). In Kammern unterteilt, bietet das MAW-Lager mit einem Gesamtvolumen von etwa 1.800 Stück 200-Liter-Fässer ausreichend Platz.
Im AVR-Behälterlager werden die aus dem Leistungsbetrieb des Hochtemperaturprototypreaktors AVR stammenden knapp 300-tausend kugelförmigen Brennelemente in 152 Behältern vom Typ CASTOR®THTR/AVR (AVR-Behälter) aufbewahrt. Grundlage dafür war bis zum 30.06.2013 eine befristete atomrechtliche Genehmigung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Seit dem Auslaufen dieser Genehmigung erfolgt die Aufbewahrung der AVR-Brennelemente im Rahmen von Anordnungen der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde nach § 19 Abs. 3 AtG. Vor dem Hintergrund, dass zumindest kurz- und mittelfristig nicht mit einer Erteilung der beantragten Genehmigung nach § 6 AtG für das AVR-Behälterlager zu rechnen ist, hat die atomrechtliche Aufsichtsbehörde am 02.07.2014 eine weitere atomrechtliche Anordnung nach § 19 Abs. 3 AtG erlassen, nach der die Kernbrennstoffe nun unverzüglich aus dem AVR-Behälterlager zu entfernen sind. Hierzu wird an drei Optionen gearbeitet: Die Lagerung der AVR-Behälter im Transportbehälterlager Ahaus, die Verbringung in das Herkunftsland des Kernbrennstoffs, also in die USA sowie dem Neubau eines AVR-Behälterlagers in Jülich. Bisher konnte sich noch keine der drei Optionen als die schnellstmögliche durchsetzen.
Nur zweihundert Meter von seiner ehemaligen Wirkungsstätte entfernt wurde für den Reaktorbehälter der früheren AVR GmbH ein Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich errichtet. Dieses Lager dient ausschließlich der Zwischenlagerung des Reaktorbehälters. Nach einer voraussichtlichen Abklingzeit von dreißig bis sechzig Jahren wird dieses Lager dann um einen Anbau erweitert, der die zur endlagergerechten Zerlegung und Verpackung des Behälters erforderlichen Komponenten enthalten wird.