Source: http://www.kanzlei-kaempf.net/strafrecht-straftaten-des-btmg-betaeubungsmittelgesetz/
Timestamp: 2020-08-08 05:55:59
Document Index: 347525670

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§29', 'BGH', 'BGH', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29']

BtMG: Betäubungsmittel und Straftaten - Rechtsanwalt Kämpf, München | Fachanwalt für Strafrecht
Startseite/Allgemein/BtMG: Betäubungsmittel und Straftaten
Rechtsanwalt Kämpf informiert über die Straftatbestände des § 29 BtMG und die verschiedenen Arten von Betäubungsmitteln:
Im nachfolgenden Artikel informiert der Rechtsanwalt Kämpf über die verschiedenen Betäubungsmittelarten und die unterschiedlichen Straftaten nach § 29 BtMG im Zusammenhang mit dem Umgang mit Drogen.
Bitte beachten Sie Folgendes: Sowohl bei der Durchsuchung oder Verhaftung als auch bei der Vernehmung im Zusammenhang mit Betäubungsmittelstraftaten sollten Sie unbedingt von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen und sich erst nach Konsultation eines Strafverteidigers zur Sache einlassen. Eine hiervon abweichende Verhaltensweise wird zwar von den Polizeibehörden regelmäßig als für die zu erwartende Strafe günstig empfohlen, kann sich allerdings in einem nachfolgenden Strafverfahren äußerst negativ auswirken. Im Übrigen kann die strafmildernde Wirkung eines Geständnisses regelmäßig unproblematisch auch zu einem späteren Zeitpunkt erreicht werden.
Welche Substanzen sind Betäubungsmittel im Sinne des BtMG (Betäubungsmittelgesetz)?
Was ein Betäubungsmittel ist, richtet sich nach dem BtMG. In Anlage I-III des BtMG finden sich abschließende (!) Aufzählungen der nach dem BtMG strafrechtlich relevanten Betäubungsmittel. Neben Cannabis (auch Haschisch oder Marihuana), Kokain, Heroin, Ecstasy, Amphetamin, Methamphetamin (Crystal), MDMA, MDA und MDE sind eine Vielzahl von Stoffen genannt, die als Betäubungsmittel im Sinne des BtMG gelten. Insbesondere aufgrund der ständigen chemischen Veränderung der als so genannte legal highs gehandelten Drogen (Räuchermischungen, Badesalze Kräutermischungen u.ä.) – diese werden verkaufsseitig häufig verändert, um einer Strafbarkeit nach dem Betäubungsmittelgesetz zu entgehen -, werden die entsprechenden Anlagen des BtMG regelmäßigen Abständen ergänzt.
Was bedeutet Eigenkonsum?
Wann liegt Besitz (§ 29 Absatz 1 Nr. 3 BtMG) vor?
Was bedeutet Anbau (§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 BtMG)?
Was ist unter Herstellung (§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 BtMG) zu verstehen?
Welches Verhalten wird als Handeltreiben (§29 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 BtMG) bezeichnet?
Nach dem Beschluss des Großen Senats des BGH (Bundesgerichtshof) vom 26. Oktober 2005 (Aktenzeichen: BGH GSSt 1/05) ist es für die Verwirklichung des Tatbestandsmerkmales Handeltreiben bereits ausreichend, wenn der Täter hinsichtlich eines beabsichtigten Ankaufs von Betäubungsmitteln zur Gewinn bringenden Weiterveräußerung dieser BtM in ernsthafte Verhandlungen mit einem eventuellen Verkäufer eintritt.
Wann liegt gewerbsmäßiges Handeltreiben (§ 29 Absatz 3 Satz 2 Nr. 1 BtMG) vor?
Was sind die Voraussetzungen für bandenmäßiges Handeltreiben (§ 30a BtMG)?
Welches Verhalten wird als bewaffnetes Handeltreiben (§ 30 a Absatz 2 Nr. 2 BtMG) gewertet?
Das bewaffnete Handeltreiben mit Betäubungsmitteln ist ebenfalls mit einer Mindeststrafe in Höhe von fünf Jahren Freiheitsstrafe bedroht.
Was ist eine Abgabe (§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 BtMG)?
Was bedeutet Veräußerung (§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 BtMG)?
Wann liegt ein Erwerb (§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 BtMG) vor?
Wann ist die Einfuhr (§ 29 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 BtMG) verwirklicht?
Strafverteidiger-TIPP: Abschließend weise ich Sie nochmals auf Ihr wichtigstes Recht im Ermittlungs- und Strafverfahren: Ihr Schweigerecht – tun Sie sich (und Ihrem künftigen Strafverteidiger) den Gefallen und schweigen Sie.
Quellennachweis: Petra Bork, Rainer Sturm, Peter Smola, Henrik Gerold Vogel – pixelio.de
Rechtsanwalt und Fachanwalt Strafrecht Kämpf, München2019-09-19T08:38:03+02:00