Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/metallgewerbe-kollektivvertrag-angestellte.html
Timestamp: 2019-08-23 22:06:31
Document Index: 79406161

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 11', '§ 11', '§ 7', '§ 4', '§ 1154', '§ 5', '§ 27', '§ 37', '§ 45', '§ 17', '§ 37', '§ 82', '§ 27', '§ 8', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 1155', '§ 6', '§ 5', '§ 5']

Kollektivvertrag für Angestellte des Metallgewerbes gültig ab 1.1.2018 - WKO.at
Der Kollektivvertrag für Angestellte im Metallgewerbe vom 27.11.2017 (in Kraft seit 1.1.2018) gilt unverändert weiter und wird durch den Zusatz-Kollektivvertrag vom 10.12.2018 (gültig ab 1.1.2019) ergänzt.
Zusatzkollektivvertrag für 2019 zum Kollektivvertrag für Angestellte des Metallgewerbes vom 27.11.2018
Gehaltstafel im Metallgewerbe gültig ab 1.1.2019
Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Metallgewerbe gültig ab 1.1.2018
Gehaltstafel im Metallgewerbe gültig ab 1.1.2018
Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter um 2,90 %
Erhöhung der IST-Gehälter, abhängig von der Einstufung in die jeweilige Verwendungsgruppe:
in den Verwendungsgruppen I, II, III, IV um 2,60 %,
und in der Meistergruppe um 2,60 %.
Erhöhung der Zulagen und Aufwandsentschädigungen (ohne Kilometergeld) um 1,90 %
Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 2,90 %
Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Metallgewerbe, 1. Jänner 2018
Anhang 5: Kollektivvertrag für die Berufsgruppe der Beleuchter und Beschaller
Anhang 6: Gemeinsame Erklärung zu Pauschallohnvereinbarungen
Anhang 8: Beilegung von Meinungsverschiedenheiten bei den Reisezeiten
Gehaltstabelle ab 1.1.2018
die Karosseriebautechniker, Karosserielackierer
die Erzeuger von Waren nach Gablonzer Art
und Modeschmuckerzeuger,
die Musikinstrumentenerzeuger,
die Buchbinder,
die Kartonagenwaren- und Etuierzeuger
und die Erzeuger kunstgewerblicher Gegenstände.
die Miederwarenerzeuger,
die Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher sowie
die Zahntechniker.
3. Persönlich: Für alle dem Angestelltengesetz unterliegenden Dienstnehmer sowie für kaufmännische Lehrlinge und technische Zeichnerlehrlinge.Für Pflichtpraktikanten, die das Pflichtpraktikum nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses absolvieren, gilt ausschließlich § 19c (siehe dazu Anhang 9).
1. Der Kollektivvertrag tritt am 1.1.2018 in Kraft.
(1) Die normale Arbeitszeit beträgt ausschließlich der Pausen 38,5 Stunden wöchentlich. Für die Arbeitszeit der Angestellten unter 18 Jahren und der Lehrlinge gelten die Vorschriften des Kinder‑ und Jugendbeschäftigungsgesetzes (KJBG). Die Wochenarbeitszeit der Jugendlichen kann gemäß § 11 Abs. 2 KJBG auf die einzelnen Werktage abweichend von den Bestimmungen des § 11 Abs. 1 dieses Gesetzes über die tägliche Arbeitszeit der Jugendlichen aufgeteilt werden. Bei Anwendung der Abs. 3 bis 5, § 7, sind die Vorschriften über die Mindestruhezeiten nach den Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes und des Kinder‑ und Jugendbeschäftigungsgesetzes sowie des Arbeitsruhegesetzes zu beachten. Die tägliche Arbeitszeit jugendlicher Arbeitnehmer darf jedoch auch in diesen Fällen keinesfalls 9 Stunden überschreiten.
(5g) Besteht bei Ende des Arbeitsverhältnisses ein Zeitguthaben, erfolgt die Abgeltung im Falle der Entlassung aus Verschulden des Arbeitnehmers, der Selbstkündigung des Arbeitnehmers und bei Austritt ohne wichtigen Grund mit dem Stundenverdienst, in den anderen Fällen mit der Überstundenentlohnung (Abs. 5f).
Das Ausmaß der Verkürzung der wöchentlichen Normalarbeitszeit auf 38,5 Wochenstunden gemäß § 4 Abs. 1 gilt grundsätzlich als Freizeit, sofern sie nicht als Bildungszeit im Sinne der folgenden Bestimmungen in Anspruch genommen wird.
Diese Verpflichtung ist dann nicht gegeben, wenn persönliche Verhinderungsgründe gemäß § 1154b ABGB oder Verhinderungsgründe nach sonstigen gesetzlichen Vorschriften (z. B. Pflegefreistellung) vorliegen. Die Bildungszeit kann bis zu einem Ausmaß von 9 Stunden (6 x 1,5 Stunden) kumuliert werden. In diesem Fall sind Wegzeiten auf die Bildungszeit anzurechnen.
(2) Für jede angeordnete Überstunde im Sinne des § 5 ist ein Zuschlag in der Höhe von 50 % zu bezahlen. Die dritte und die folgenden Überstunden an einem Tag werden, soweit sie in die Zeit nach 19 Uhr fallen, mit einem Zuschlag von 100 % entlohnt.
Bei mehrschichtiger Arbeit wird, mit Ausnahme der ersten Schicht, ab dritter Überstunde ein Zuschlag von 100 % bezahlt, auch wenn diese Überstunden nicht in die Zeit nach 19 Uhr fallen. Jedenfalls ist für Überstunden zwischen 20 Uhr und 6 Uhr früh ein Zuschlag von 100 % zu bezahlen. Ein Zuschlag von 100 % gebührt auch für Überstunden, die nach Beendigung der Nachtschicht nach 6 Uhr geleistet werden. Für am 24. und 31. Dezember nach der Normalarbeitszeit geleistete Überstunden gebührt ein Zuschlag von 100 %.
Fällt die normale Arbeitszeit auf Grund der im Betrieb festgelegten Arbeitszeiteinteilung regelmäßig zur Gänze oder zum Teil in die Nachtzeit, so gebührt den zu dieser Arbeit herangezogenen Angestellten eine Sondervergütung in jenen Fällen, in denen eine derartige Sondervergütung auch der Arbeiterschaft des betreffenden Betriebes gewährt wird. Diese Sondervergütung gebührt für jede in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr bzw. in die betriebsübliche dritte Schicht (Nachtschicht) fallende Arbeitsstunde; ihre Höhe beträgt mindestens € 1,98pro Stunde, gleichgültig, ob es sich um Werk‑, Sonn‑ oder Feiertage handelt.
a) beim Tode des (der) Ehegatten(-gattin) oder des (der) eingetragenen Partners (Partnerin) ... 3 Arbeitstage
b) beim Tode des Lebensgefährten (Lebensgefährtin), wenn er (sie) mit dem Angestellten im gemeinsamen Haushalt lebte ... 3 Arbeitstage
d) beim Tode eines Kindes. Bei Stief- oder Adoptivkindern nur, sofern sie mit dem Angestellten im gemeinsamen Haushalt lebten ... 3 Arbeitstage
i) bei Niederkunft der Ehefrau bzw. der Lebensgefährtin ... 1 Arbeitstag
(1) Wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart, Altersteilzeit im Sinne des § 27 Arbeitslosenversicherungsgesetz (AIVG) oder § 37b AMSG (in der Fassung BGBl. I 101/2000 bzw. 71/2003) in Anspruch zu nehmen, gelten die nachstehenden Regelungen solange die genannten Bestimmungen auf laufende Altersteilzeitvereinbarungen anzuwenden sind.
Die nachstehenden Regelungen gelten nur für ab dem 1.12.2000 abgeschlossene Vereinbarungen, sofern die Partner früher abgeschlossener Altersteilzeitvereinbarungen dies bis längstens 31.3.2001 vereinbart haben.
(2) a) Der Arbeitnehmer hat bis zur Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 45 ASVG Anspruch auf Gehaltsausgleich von mindestens 50 % des Unterschiedsbetrages zwischen dem vor der Herabsetzung der Normalarbeitszeit gebührenden (bei Altersteilzeitbeginn ab 1.1.2004: durchschnittlichen) Entgelt (einschließlich pauschalierter oder regelmäßig geleisteter Zulagen, Zuschläge und Überstunden – entsprechend den Richtlinien des Arbeitsmarktservice) und dem der verringerten Arbeitszeit entsprechenden Entgelt.
c) Eine Regelung zu treffen, die die Rückkehr zur Vollbeschäftigung während der Laufzeit der Vereinbarung aus außerordentlich wichtigen persönlichen Gründen (wirtschaftliche Notlage z. B. aus familiären Gründen) ermöglicht, soweit den Arbeitgeber dadurch keine Pflicht, zur Rückzahlung der bereits auf Grund der Altersteilzeit erhaltenen Leistungen trifft und dem nicht betriebliche Gründe entgegenstehen.
(b) Als Dienstort im Sinne dieser Bestimmung gilt außerhalb von Wien ein Tätigkeitsgebiet im Umkreis von 12 Straßenkilometern von der Betriebsstätte als Mittelpunkt gerechnet, aber jedenfalls das Gemeindegebiet. Als Gemeindegebiet von Wien gelten die Bezirke 1 bis 23.
Wenn das innerbetriebliche Geschäftsjahr vom Kalenderjahr abweicht, kann für die Berechnung des Kilometergeldes das Geschäftsjahr an Stelle des Kalenderjahres zur Abrechnung herangezogen werden. Darüber hinaus können innerbetrieblich auch andere Jahreszeiträume,
z. B. ab Eintritt des Arbeitnehmers, vereinbart werden.
Dies gilt jeweils – mit Ausnahme des Punktes (d) 2. Abs. (Hin- und Rückreisetag) – für 24 Stunden in der Zeit von 0 bis 24 Uhr.
(b) Bei einer ununterbrochenen Abwesenheit von mehr als 6 Stunden gebührt eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von € 9,09.
(c) Bei einer Abwesenheit von mehr als 11 Stunden einschließlich Wegzeit, ausschließlich Mittagspause, gebührt eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von € 23,08.
(d) Bei einer Abwesenheit von mehr als 11 Stunden und wenn die Beschäftigung außerhalb des ständigen Betriebes eine Nächtigung außer Haus erfordert oder eine solche angeordnet wird, gebührt täglich eine Reiseaufwandsentschädigung in der Höhe von € 40,04.
Eine Reiseaufwandsentschädigung ist erstmalig für den Tag der Hinreise zu bezahlen, und zwar in der Höhe von € 40,04, wenn die Abreise vom Betriebsort fahrplanmäßig vor 12 Uhr, eine Aufwandsentschädigung von € 23,08, wenn die Abreise nach 12 Uhr erfolgt. Für den Tag der Rückreise wird eine Aufwandsentschädigung von € 23,08 bezahlt, wenn der Arbeitnehmer am Betriebsort fahrplanmäßig vor 17 Uhr ankommt, eine Aufwandsentschädigung von € 40,04, wenn die Ankunft nach 17 Uhr erfolgt.
Das Nächtigungsgeld gebührt in der Höhe von € 14,22.
Soweit bei angeordneten Dienstreisen die passive Reisezeit (das ist die Zeit der unmittelbaren Reisebewegung in Verkehrsmitteln, ohne diese selbst zu lenken), nicht in die normale tägliche Arbeitszeit des Angestellten fällt gebührt für jede solche volle – sonst dienstfreie – Reisestunde 65 % von 1/167 des monatlichen Mindestgrundgehaltes pro Stunde, wobei nur volle Viertelstunden vergütet werden. Dies gilt nicht, wenn die/der Angestellte in dieser Zeit Arbeitsleistungen im Rahmen des ihm erteilten Auftrages verrichtet.
Diese Regelung gilt nicht für jene Angestellten, die in Ausübung ihrer Tätigkeiten vorwiegend zu reisen haben, wie z. B. Vertreter, Angestellte mit ständiger Reisetätigkeit und sonstige Angestellte, die in der Gestaltung des täglichen Arbeitsablaufes ungebunden sind.
80 % des monatlichen Mindestgrundgehaltes der Verwendungsgruppe I im 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr, für die ersten 2 Monate eines Pflichtpraktikums im jeweiligen Betrieb pro Kalenderjahr.
Wird ein Pflichtpraktikum im selben Betrieb insgesamt länger als 2 Monate in einem Kalenderjahr absolviert, gebührt ab dem 3. Monat des Pflichtpraktikums das monatliche Mindestgrundgehalt der Verwendungsgruppe 1, im 1. u. 2.Verwendungsgruppenjahr im vollen Ausmaß.
Das monatliche Mindestgrundgehalt beträgt für die ersten zwei vollen Monate im jeweiligen Betrieb pro Kalenderjahr 85 % des monatlichen Mindestgrundgehaltes derjenigen Verwendungsgruppe (§ 17), in die sie entsprechend der Art ihrer vorwiegend ausgeübten Tätigkeit eingereiht werden müssen.
1. Alle gegenseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis müssen bei sonstigem Verfall innerhalb von 6* Monaten nach Fälligkeit bzw. Bekanntwerden – wenn sie nicht anerkannt werden – schriftlich geltend gemacht werden.
Gebührenfrei gem. Erlass BMF vom 1.3.1994 ZI. 100859/2 IV/10/94
Dienstzettel (gemäß Arbeitsvertragsrechts‑Anpassungsgesetz) AVRAG
geboren am ....................................... Staatsbürgerschaft .......................................
II. Beginn des Dienstverhältnisses ..........................................................................
Das Dienstverhältnis ist unbefristet / bis ..................................... befristet*).
III. Für das Dienstverhältnis findet der Kollektivvertrag für Angestellte des Metallgewerbes, in seiner jeweils geltenden Fassung, Anwendung, sowie alle zwischen Firmenleitung und Betriebsrat abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen in der jeweils geltenden Fassung.
V. Dienstort ...............................................................................................................
VI. Tätigkeitsinhalt (Dienstverwendung)
Verwendungsgruppe: ................................................................................................
Verwendungsgruppenjahre: ......................................................................................
Kollektivvertragliches Monatsbruttogehalt: .............................................................
Die nächste Vorrückung erfolgt am: .........................................................................
€ ................................. ................................. mal jährlich zahlbar.
1. Zulagen (pro Monat ..................... mal jährlich zahlbar):
2. Überstundenpauschale: € ....................... (pro Monat ............. mal jährlich zahlbar für ............. Überstunden).
3. Provision/Prämie*): ...............................................................................................
Der Urlaubsanspruch beträgt pro Dienstjahr ................... Werktage/Arbeitstage*),
ab dem ................... Dienstjahr ................... Werktage/Arbeitstage*).
Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt .................................... Stunden.
Diese liegen .......................................................................... zur Einsichtnahme auf.
XII. Name und Anschrift der Mitarbeitervorsorgekasse (MV-Kasse) des Arbeitnehmers ...........................................................................................................
........................................... am ...........................................
..................................................................................................................................(Dienstnehmer)
(gilt nur in Fällen, in denen die Telearbeit während eines aufrechten Angestelltenverhältnisses im Betrieb vereinbart wird und der Dienstnehmer die Räumlichkeit für die außerbe-triebliche Arbeitsstätte zur Verfügung stellt):
Die Telearbeit kann bei Weiterbestand des Dienstverhältnisses von beiden Seiten unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündi-gungsfrist eingestellt werden. Aus wichtigen Gründen, wie Verlust der Wohnung vor diesem Zeitpunkt verkürzt sich die Kündigungsfrist entsprechend.
....................................., am ...................
Wirtschaftskammer …………………...................................
Gewerkschaft ………………………………………………...
sowie der Gewerkschaft ………………………………....
über die Einführung von KURZARBEIT und die LEISTUNG EINER KURZARBEITSUNTERSTÜTZUNG während ihrer Dauer.
a) für den gesamten Betrieb:
3. persönlich: Für die ArbeitnehmerInnen des im räumlichen Geltungsbereich angeführten Betriebes.
Teilzeit beschäftigte AN mit weniger als 40 % Beschäftigungsausmaß (ggf streichen);
ArbeitnehmerInnen in Altersteilzeit (ggf streichen; ob AN in ATZ aufgenommen werden ist betrieblich zu prüfen - siehe auch Abschnitt VII Pkt. 4);
gekündigte AN (ggf streichen; die Einbeziehung in die KUA ist möglich, wenn die Kündigungsfrist nach Ende der Behaltefrist – siehe Abschnitt IV Pkt. 2 – endet);
AN mit befristeten Verträgen (ggf streichen; Die Einbeziehung bei befristeten Verträgen, die während der Laufzeit dieser Vereinbarung ablaufen, ist im Einzelfall zu prüfen).
Anzahl der voraussichtlichen Ausfallstunden im Kurzarbeitszeitraum für ArbeiterInnen (Kurzarbeitsstundenkontingent = Ausfallstunden pro Woche x Anzahl der Wochen x Anzahl der betroffenen ArbeiterInnen)
4. zeitlich: Für die Dauer vom: ............................................................................
bis: ...........................................................................
Im Interesse der Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes und um dem/der ArbeitgeberIn die Einbringung eines Antrags gemäß § 37b/37c AMSG zu ermöglichen, einigen sich die Vertragspartner über die Einführung und Einhaltung fol­gender Maßnahmen:
b) Die kollektivvertragliche Normalarbeitszeit wird innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von ............... (im Regelfall bis zu 13) Wochen von
............... Arbeitsstunden ............... Minuten, um
............... Stunden ............... Minuten auf
............... Stunden ............... Minuten herabgesetzt.
Die gekürzte Normalarbeitszeit muss zwischen 10 % und 90 % der kollektivver­traglichen Normalarbeitszeit liegen; dies im Durchschnitt des Durchrechnungs­zeitraumes. Die Herabsetzung der Arbeitszeit kann für verschiedene Gruppen von ArbeitnehmerInnen unterschiedlich festgesetzt werden. Eine Hinaufsetzung der einmal festgelegten Arbeitszeit ist im Einvernehmen mit dem Betriebsrat zulässig. Bei Fehlen eines Betriebsrates ist das Einvernehmen mit der(n) zuständigen Gewerkschaft(en) herzustellen. Eine Herabsetzung der einmal festgelegten Arbeitszeit bedarf der Zustimmung der Partner dieser Vereinbarung.
a) Während der Kurzarbeit
Anstelle des Betriebes treten folgende Betriebsteile, die organisatorisch derart getrennt sind, dass unterschiedliche Kollektivverträge zur Anwen­dung kommen oder die sich an verschiedenen Standorten befinden: ……………………….................(Zutreffendenfalls die Betriebsteile anführen!)
b) Nach der Kurzarbeit
……………………….................……………………….................………………………....................
Bei Kündigung durch den/die ArbeitnehmerIn besteht für den/die ArbeitgeberIn keine Verpflichtung zur Auffüllung des Beschäftigtenstandes. Das Gleiche gilt, wenn die Voraussetzung für eine vorzeitige Lösung des Arbeitsverhältnisses durch den/die ArbeitgeberIn vorliegt (§ 82 GewO bzw. § 27 AngG).
d) Die Beschäftigung von ........... Arbeitnehmern, die nicht Staatsbürger eines EWR-Staates sind, ist im Betrieb für den Übergang zur Kurzarbeit im Sinne des § 8 AuslBG ohne Bedeutung.
e) Ab Beginn des Zeitraums, in dem Kurzarbeit stattfindet, bis zum Ablauf der daran anschließenden Behaltefrist ist in den von Kurzarbeit betroffenen Bereichen der Einsatz überlassener AN (Leih-AN) oder die einschlägige Beschäftigung auf Grundlage eines Werkvertrages untersagt, es sei denn, es wird darüber das Einvernehmen mit dem zuständigen Betriebsrat, bzw. bei dessen Fehlen das Einvernehmen mit der zuständigen Gewerkschaft hergestellt.
Die Arbeitszeit der in die Kurzarbeit einbezogenen ………… (Anzahl) Teilzeit-Beschäftigten wird höchstens im selben Prozentausmaß gekürzt wie die der vergleichbaren Vollzeit-Beschäftigten und zwar wie folgt:
Anzahl der Arbeitskräfte (ggf Abteilung, …)
Vereinbarte Normalarbeitszeit von (Stunden und Stundenbruchteile)
Verkürzung der durchschnittlichen Normalarbeitszeit innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von … (im Regelfall bis zu 13) Wochen um
auf (Stunden und Stundenbruchteile):
a) Die Kurzarbeitsunterstützung hat mindestens jene Höhe, die sich aus den zutreffenden Pauschalsätzen bzw. aus § 37b (während der Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen aus § 37c AMSG) ergibt. „Der ergänzende Teilbetrag im Sinne von Punkt 6.6.3. der Bundes-RL KUA des AMS dient zur Abgeltung der Arbeitgeber SV-Beiträge und verbleibt zur Gänze beim Arbeitgeber.“
Für die Einstufung von Teilzeit-Beschäftigten in die Pauschalsätze ist deren Entgelt auf Vollzeit umzurechnen. Bei AN in Altersteilzeit ist die Umrechnung ohne den Lohnausgleich durchzuführen (vgl Abschnitt VII Pkt 4).
Von den angeführten Kurzarbeits-Gesamtstunden wird nachstehende Stunden­anzahl für Qualifizierungsmaßnahmen (§ 37c AMSG) verwendet. Es handelt sich dabei um allgemeine Qualifizierungsmaßnahmen iSd Pkt 6.4.3.2. der Bundes-RL KUA des AMS. Kommen Qualifizierungsmaßnahmen nicht zu Stande bzw. nehmen vorgesehene AN daran nicht teil, liegt KUA iSd § 37b AMSG (im zweiten Fall für die Zeit der Nicht-Teilnahme) vor.
Soweit externe Ausbildungseinrichtungen bzw. TrainerInnen Qualifizierungsmaßnahmen durchführen, sind sie in Betrieben mit Betriebsrat im Einvernehmen mit dem zuständigen Betriebsrat (ggf Betriebsausschuss) auszuwählen; sonst von dem/der ArbeitgeberIn.
© WKÖ, ÖGB
Summe: ............................
1. Im Bereich des nach Maßgabe dieser Vereinbarung erfassten Betriebes bzw. Betriebsteiles finden die Bestimmungen des § 1155 ABGB (Aufrechterhaltung des Entgeltanspruches) in Verbindung mit den einschlägigen kollektivvertraglichen Bestimmungen, soweit der Ausfall von Arbeitsstunden durch Kurzarbeit bedingt ist, keine Anwendung.
3. Für die Bemessung des Urlaubsentgeltes (und ggf der Urlaubsersatzleistung) ist die ungekürzte tägliche bzw. wöchentliche Arbeitszeit zu Grunde zu legen.
Die Beiträge zur „Abfertigung neu“ sind gem. § 6 Abs 4 BMSVG auf Grundlage der Arbeitszeit vor deren Herabsetzung zu bezahlen.
Der/Die ÜberlasserIn (AG) ist verpflichtet, jenen Beschäftigtenstand aufrecht zu erhalten, der zum Zeitpunkt des Geltungsbeginnes der Kurzarbeitsvereinbarung an den Beschäftigerbetrieb (I/1) überlassen war (Behaltepflicht).
für die Dauer der Kurzarbeit (ggf streichen), sowie
für die Dauer der ggf anschließenden Behaltepflicht danach (ggf streichen),
Eine Kombination von Kurzarbeit und anderweitiger Überlassung ist im selben Zeitraum nicht möglich, d. h., dass alle an den/die BeschäftigerIn überlassenen ArbeitnehmerInnen, für die Kurzarbeit vereinbart wurde, keinesfalls in anderen Beschäftigerbetrieben (auch nicht stundenweise) beschäftigt werden dürfen.
Gewerkschaft …………………….........
Der/Die BundessekretärIn
Gewerkschaft ……………………..........
Wirtschaftskammer ...............................................
Fachverband/Fachgruppe (Innung, Gremium) ...............................................
Der/Die GeschäftsführerIn:
abgeschlossen zwischen der Bundesinnung der Elektro- und Alarmanlagentechnik sowie Kommunikationselektronik einerseits und der Gewerkschaft der Privatangestellten Druck, Journalismus, Papier andererseits.
Fachlich: Für alle Mitgliedsbetriebe der Bundesinnung der Elektro- und Alarmanlagentechnik sowie Kommunikationselektronik, die der Berufsgruppe der Beleuchter und Beschaller angehören.
Persönlich: Für alle dem Angestelltengesetz unterliegenden Arbeitnehmer sowie für kaufmännische Lehrlinge.
Alle Tätigkeiten, die zur Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen, die im gesellschaftlichen oder öffentlichen Interesse gelegen sind, erforderlich sind, inklusive der Vor- und Nacharbeiten (wie z. B. Wiener Festwochen, Donauinselfest, Silvesterpfad, lange Nacht der Musik, Feuerwehr- und Kirchweihfeste und ähnliches)
In Abänderung des § 5 Abs. 2 des Rahmenkollektivvertrages gilt folgendes: Für jede angeordnete Überstunde im Sinne des § 5 ist ein Zuschlag in der Höhe von 100 % ab 18:00 Uhr zu bezahlen.
Anhang 6: Gemeinsame Erklärung zu Pauschallohnvereinbarungen („All-In-Vereinbarung“)
(2) Durch den Abschluss von Pauschalentloh-nungsvereinbarungen (All-in-Vereinbarungen) dürfen gesetzliche oder kollektivvertragliche Ansprüche nicht geschmälert werden.
(3) Bei Pauschalentlohnungsvereinbarungen (All-in-Vereinbarungen) ist die tatsächlich erforderliche und geleistete Mehrarbeit ausreichend zu berücksichtigen.
Erläuterung vom 22.11.2010: Änderung der Bezeichnung der Bundesinnung
Im 1.u. 2. VGrj Im 1. u. 2.VGrj 1909,44
Für neu eintretende und einzustufende Meister in die Verwendungsgruppe IV ergibt sich daher folgender, im Gegensatz zu den übrigen in dieser Verwendungsgruppe eingestuften Angestellten, abweichender Vorrückungsverlauf bzw.beträgt das monatliche Mindestgrundgehalt in Euro ab 1.1.2016:
Im 1. bis 4. Verwendungsgruppenjahr ... 2395,27
nach 4 Verwendungsgruppenjahren ... 2562,92
nach 6 Verwendungsgruppenjahren ... 2730,60
nach 8 Verwendungsgruppenjahren ... 2898,26
nach 10 Verwendungsgruppenjahren ... 3065,93
nach 12 Verwendungsgruppenjahren ... 3233,61
nach 14 Verwendungsgruppenjahren ... 3377,32
nach 17 Verwendungsgruppenjahren ... 3540,00
nach 10 VGrj nach 10 VGrj
Bis 31.12.2015 eingestufte Obermeister in der Verwendungsgruppe MIII:
Für neu eintretende, in diese Verwendungsgruppe einzustufende Obermeister beginnt die Gehaltsentwicklung in dieser Verwendungsgruppe mit der Maßgabe, dass die erste Vorrückung erst nach 6 Verwendungsgruppenjahren vorzunehmen ist.Der tatsächliche Vorrückungsverlauf für Obermeister in der Verwendungsgruppe V, im Gegensatz zu den übrigen in dieser Verwendungsgruppe eingestuften Angestellten, ist also nach effektiven 12 Verwendungsgruppenjahren in dieser Gehaltsgruppe beendet. Der Höhe nach endet die Vorrückung betragsmäßig allerdings mit der Stufe „nach 8 Verwendungsgruppenjahren“, das entspricht im Jahre 2016 3874,16 Euro.
Im 1. bis 6. VGrj. € 3026,69 VGr Vim 1.u.2. VGrj.
nach 6 VGrj. € 3238,57 VGr V nach 2 VGrj.
nach 8 VGrj. € 3450,43 VGr V nach 4 VGrj.
nach 10 VGrj. € 3662,30 VGr V nach 6 VGrj.
nach 12 VGrj. € 3874,16 VGr V nach 8 VGrj.
Mindestgehälter (siehe auch Übergangsbestimmungen)
Verwendungsgruppe I *)
Kaufmännische, administrative und technische Hilfskräfte, z. B.
Im 1. und 2. Verwendungsgruppenjahr 1.393,15
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 1.488,86
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 1.584,57
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 1.680,30
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 1.776,01
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 1.872,41
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 1.955,61
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 2.108,18
Technische Angestellte, z. B.
2.242,24
Angestellte, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen technische oder kaufmännische Arbeiten im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages selbtändig erledigen.
Im 1. und 2. Verwendungsgruppenjahr 1.992,91
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2.132,43
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2.271,91
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2.411,43
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 2.550,93
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 2.690,45
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 2.810,00
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3.029,22
Angestellte, die regelmäßig (z. B. im Organisationsablauf
vorgesehen oder rund ein Drittel der Normalarbeitszeit) die Angestellten der Verwendungsgruppe V vertreten.
Im 1. und 2. Verwendungsgruppenjahr 2.499,98
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 2.674,96
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2.849,97
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3.024,96
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3.199,95
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3.374,97
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3.524,96
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3.799,93
Für einzustufende Meister in die Verwendungsgruppe IV ergibt sich folgender, im Gegensatz zu den übrigen in dieser Verwendungsgruppe eingestuften Angestellten, abweichender Vorrückungsverlauf bzw.beträgt das monatliche Mindestgrundgehalt in Euro ab 1.1.2017:
Im 1. und 4. Verwendungsgruppenjahr 2.499,98
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 2.674,96
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 2.849,97
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3.024,96
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3.199,95
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3.374,97
nach 14 Verwendungsgruppenjahren 3.524,96
nach 17 Verwendungsgruppenjahren 3.694,75
Im 1. und 2. Verwendungsgruppenjahr 3.157,75
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 3.378,81
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 3.599,84
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3.820,89
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 4.041,92
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 4.262,97
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 4.452,45
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 4.799,78
Monatliches Mindestgrundgehalt für Obermeister in Euro ab 1.1.2018
Im 1.bis 6. Verwendungsgruppenjahr 3.157,75
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3.378,81
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3.599,84
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3.820,89
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 4.041,92
Angestellte mit umfassenden Kenntnissen und Erfahrungen in leitenden, das Unternehmen in ihrem Wirkungsbereich entscheidend beeinflussenden Stellungen. Ferner Angestellte mit verantwortungsreicher und schöpferischer Arbeit, z. B.
Im 1. und 2. Verwendungsgruppenjahr 4.459,54
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 5.016,96
nach 5 Verwendungsgruppenjahren 5.574,43
Im 1. und 2. Verwendungsgruppenjahr 3.026,77
nach 2 Verwendungsgruppenjahren 3.026,77
nach 4 Verwendungsgruppenjahren 3.153,06
nach 6 Verwendungsgruppenjahren 3.279,35
nach 8 Verwendungsgruppenjahren 3.405,64
nach 10 Verwendungsgruppenjahren 3.531,93
nach 12 Verwendungsgruppenjahren 3.658,22
nach 15 Verwendungsgruppenjahren 3.861,74
Übergangsbestimmungen zur Gehaltstabelle für die Verwendungsgruppen I - V
in VwGr. I u. II ... um € 180,--
in VwGr. III ... um € 225,--
in VwGr. IV ... um € 255,--
in VwGr. V ... um € 285,--
Die monatliche Lehrlingsentschädigung für Lehrlin-ge beträgt
im 1. Lehrjahr ... € 540,91
im 2. Lehrjahr ... € 746,13
im 3. Lehrjahr ... € 925,70
im 4. Lehrjahr ... € 1.274,22
1. Der tatsächliche Monatsgehalt (Ist Gehalt) der Angestellten bei Provisionsvertretern ein etwa vereinbartes Fixum ist mit Wirkung ab 1.1.2018, gemäß der Einstufung in die jeweilige Verwendungsgruppe, wie folgt zu erhöhen:
in den Verwendungsgruppen I, II, III und IV ... um 2,60 %,
in der Verwendungsgruppe V ... um 2,30 %,
in der Verwendungsgruppe VI ... um 2,00 %,
in der Meistergruppe ... um 2,60 %.
Berechnungsgrundlage für diese Erhöhung ist der Dezembergehalt 2017. Bei teilzeitbeschäftigten Angestellten verringern sich die oben genannten Euro Beträge entsprechend dem zeitlichen Anteil der vereinbarten Arbeitszeit an der kollektivvertraglichen Normalarbeitszeit. Liegt bei Provisionsvertretern das Fixum unter dem bisherigen kollektivvertraglichen Mindestgrundgehalt, ist es um den Eurobetrag zu erhöhen, um den sich der vor dem 1.1.2018 auf den Angestellten anwendbare Kollektivvertragsgehalt auf Grund der kollektivvertraglichen Gehaltserhöhung erhöht. Bei nicht vollbeschäftigten Vertretern verringert sich diese Erhöhung entsprechend dem zeitlichen Anteil der vereinbarten Arbeitszeit an der kollektivvertraglichen Normalarbeitszeit.
2. Angestellte, die nach dem 30.11.2017 in eine Firma eingetreten sind, haben keinen Anspruch auf Erhöhung ihres Ist‑Gehaltes.
4. Nach Durchführung der Ist‑Gehaltserhöhung im Sinne der Punkte 1 - 3 ist zu überprüfen, ob der tatsächliche Gehalt dem neuen, ab 1.1.2018 geltenden Mindestgrundgehalt entspricht. Ist dies nicht der Fall, so ist der tatsächliche Monatsgehalt des Angestellten so aufzustocken, dass er den kollektivvertraglichen Mindestgehaltsvorschriften entspricht.
5. Überstundenpauschalien sind mit Wirkung am 1.1.2018 um den gleichen Prozentsatz zu erhöhen, um den sich der Monatsgehalt des Angestellten auf Grund der Vorschriften der Punkte
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Nebenkosten bei Löhnen, Gehältern, Lehrlingsentschädigungen und Überstunden im Metallgewerbe 2018 PDF