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Timestamp: 2020-04-04 03:05:21
Document Index: 64812027

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 42', '§ 6', '§ 6']

Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 15 ... / 4. Keine Zusammenfassung von Schwester-PersGes in einer Mitunternehmerschaft | Steuer Office Gold | Steuern | Haufe
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 15 ... / 4. Keine Zusammenfassung von Schwester-PersGes in einer Mitunternehmerschaft
Patt/Rasche, Zur Frage des Sonder-BV bei Vermietungen zwischen Schwester-PersGes, DStR 1995, 401;
Rose, Gelungene Klärung des Bilanzkonkurrenz-Problems bei Schwester-PersGes, FR 1995, 763;
Schulze zur Wiesche, Die steuerliche Behandlung der Rechtsbeziehungen zwischen Schwestergesellschaften – Erlass v 28.04.1998, StBp 1998, 314;
Ley, Gesellschafterkonten bei Doppelstock- u Schwestermitunternehmerschaften im Ertragsteuerrecht, KÖSDI 2003, 13 573;
Schiffers, Leistungen zwischen PersGes u Gesellschafter, GmbH-StB 2004, 334, 337ff;
Korn, Geschäftsbeziehungen zwischen "Schwestergesellschaften" im Ertragsteuerrecht, KÖSDI 2007, 15 711;
Gosch, "Zoff im BFH"; Die vorläufig vorweggenommene Divergenzsanrufung, DStR 2010, 1173;
Siegel, Zuordnungsänderungen in PersGes, FR 2011, 45;
Bareis, Änderungen der Verfügungsrechte bei Mitunternehmerschaften ohne o mit Gewinnrealisierung?, Zur Diskussion zwischen dem I. u IV. Senat des BFH, FR 2011, 153;
Ley, Der WG-Transfer zwischen Schwester-PersGes – eine abgekürzte Aus- u Einbringung, DStR 2011, 1208;
Scharfenberg, Überführung u Übertragung einzelner WG nach § 6 Abs 5 EStG – Anm zu BMF v 08.12.2011, DB 2012, 193, zu III.3;
Bernütz/Loll, Übertragung von WG zwischen Schwester-PersGes nach § 6 Abs 5 EStG, DB 2013, 665;
Bernütz/Loll, Aktuelle Entwicklungen u Tendenzen in der finanzgerichtlichen Rspr zu PersGes, DStR 2013, 886;
Mitschke, Nach dem Spruch des IV. BFH-Senats: Neu zu erwartende Rspr anderer BFH-Senate im Bereich der PersGes-Besteuerung, FR 2013, 314;
Cropp, Fallkonstellationen zum WG-Transfer bei nicht beteiligungsidentischen PersGes, DStR 2014, 1855.
BMF v 28.04.1998, BStBl I 1998, 583 (Sonder-BV bei Vermietung an Schwester-PersGes u nicht fremdübliche Konditionen);
bundeseinheitlich OFD Mchn, DB 1999, 1878;
BMF v 29.10.2010, BStBl I 2010, 1206 u BMF v 08.12.2011, DB 2011, 2880 Tz 18 (Übertragung von WG zwischen Schwester-PersGes).
Ferner s Schrifttum vor Rn 29 (mitunternehmerische Betriebsaufspaltung) u s Schrifttum vor Rn 90 (zum Leistungsaustausch) sowie s § 6 Rn 1195–1196 (Hoffmann).
Insb bei völliger Beteiligungs- und Beteiligtenidentität an mehreren unter individuellen Namen auftretenden und von der Zwecksetzung her unterscheidbaren gewerblichen o gewerblich geprägten Schwester-PersGes, die nicht aneinander beteiligt sind (zu Doppelstock-PersGes s Rn 111a-111b), erhebt sich die Frage, ob eine Zusammenfassung zu einer einheitlichen Mitunternehmerschaft mit einheitlichem Gewinnfeststellungsverfahren zulässig bzw geboten ist. Dies hat der BFH mit dem Hinweis auf die – eingeschränkte – Selbstständigkeit der PersGes als Subjekt der Gewinnerzielung und Gewinnermittlung (s Rn 12a) abgelehnt (BFH BFH/NV 2005, 1737; BStBl II 1999, 483; 1998, 325; 1996, 93; 1996, 82; 1992, 375; 1991, 692; 1982, 93; 1981, 433; 1981, 307). Auch eine Zusammenfassung einer gewerblichen PersGes mit einer vermögensverwaltenden PersGes ist nicht zulässig: BFH v 17.12.2008, BStBl II 2009, 529 (so auch FG BBg v 10.09.2009, 1 K 3292/02B rkr).
Tätigkeitsvergütungen der Schwester-PersGes A in Erfüllung ihres eigenen Unternehmensgegenstandes an Schwester-PersGes B sind nicht Sondervergütungen der B bei A.
Den so verstandenen Vorrang der Selbstständigkeit von Schwester-PersGes vor der transparenten Besteuerung der Gesellschafter (s Rn 7 u 12b) hat der I. Senat (BFH BStBl II 2010, 471) mE zu weitgehend auch seiner Entscheidung zu § 6 Abs 5 S 3 EStG bei unentgeltlichen Übertragungen von WG zwischen beteiligungsidentischen Schwester-PersGes zugrunde gelegt; er fordert Aufdeckung der stillen Reserven trotz fehlender Verschiebung von stillen Reserven, weil er eine steuerneutrale Auslegung der Anwendbarkeit von § 6 Abs 5 S 3 EStG iSd Transparenzprinzips mit Hinweis auf den Willen des Gesetzgebers ablehnt (so auch FG BdW v 21.08.2013, EFG 2013, 332; BMF BStBl I 2010, 1206 u BMF v 08.12.2011, BStBl I 2011, 1314 Tz 18 in negativer Auslegung der Anwendbarkeit des § 6 Abs 5 S 3 Nr 2 EStG u in Anwendung der Gesamtplan-Rspr u des Gestaltungsmissbrauchs iSv § 42 AO auf die Ausweichgestaltung einer zweistufigen Kettenübertragung erst in das Sonder-BV der PersGes I u von dort aus in das Gesamthandsvermögen der beteiligungsidentischen PersGes II – lt BMF auch Ausschluss von § 6 Abs 5 S 1 EStG wegen Rechtsträgerwechsels).
Dagegen mit beachtlichen Argumenten zugunsten einer analogen Anwendung von § 6 Abs 5 EStG der IV. Senat (BFH BStBl II 2010, 971) mit Beschluss in Vollbesetzung von 5 Richtern, nicht an den Wortlaut geklammert, mE zutr wegen des nach wie vor maßgeblichen Transparenzprinzips u der Steuersubjekteigenschaft nur des einzelnen Gesellschafters, glA Ley, DStR 2011, 1208). Dazu Hinweis auf Gosch, "Zoff im BFH", DStR 2010, 1173. Es war allg Erwartung, dass sich der Zwist zwischen dem I. und IV. Senat über die Revisionsentscheidungen zu FG BdW v 19.07.2012, BB 2013, 369 bzw FG Nds v 31.05.2012, EFG 2012, 2106 nur durch eine Anrufung des GrS des BFH klären lassen würde. Der I. S...