Source: http://wingtsun-bielefeld.de/strafgesetzbuch/
Timestamp: 2019-12-07 02:07:10
Document Index: 83141497

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 49', '§ 223', '§ 224', '§ 226', '§ 227', '§ 228', '§ 229', '§ 230', '§ 223', '§ 229', '§ 77', '§ 231']

Strafgesetzbuch – WTEO Kampfkunstschule Bielefeld
Hier die wichtigen Straftatbestände. Diese Tatbestände aus dem Strafgesetzbuch sollte jeder Kampfkünstler kennen.
§ 32. Notwehr.
§ 33. Überschreitung der Notwehr.
§ 34. Rechtfertigender Notstand.
Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tatbegeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat einangemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.
§ 35. Entschuldigender Notstand.
(2) Nimmt der Täter bei Begehung der Tat irrig Umstände an, welche ihnnach Absatz 1 entschuldigen würden, so wird er nur dann bestraft, wenner den Irrtum vermeiden konnte. Die Strafe ist nach § 49 Abs. 1 zumildern
§ 223. Körperverletzung.
§ 224. Gefährliche Körperverletzung.
(1) Wer die Körperverletzung durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen, mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs, mittels eines hinterlistigen Überfalls, miteinem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begeht, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
§ 226. Schwere Körperverletzung.
(1) Hat die Körperverletzung zur Folge, daß die verletzte Person das Sehvermögen auf einem Auge oder beiden Augen, das Gehör, das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit verliert, ein wichtiges Glied des Körpers verliert oder dauernd nicht mehr gebrauchen kann oder in erheblicher Weise dauernd entstellt wird oder in Siechtum, Lähmung oder geistige Krankheit oder Behinderung verfällt,
§ 227. Körperverletzung mit Todesfolge.
§ 228. Einwilligung.
§ 229. Fahrlässige Körperverletzung.
Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Personverursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mitGeldstrafe bestraft.
§ 230. Strafantrag.
(1) Die vorsätzliche Körperverletzung nach § 223 und die fahrlässigeKörperverletzung nach § 229 werden nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen fürgeboten hält. Stirbt die verletzte Person, so geht bei vorsätzlicher Körperverletzung das Antragsrecht nach § 77 Abs. 2 auf die Angehörigen über.
(2) Ist die Tat gegen einen Amtsträger, einen für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten oder einen Soldaten der Bundeswehr während der Ausübung seines Dienstes oder in Beziehung auf seinenDienst begangen, so wird sie auch auf Antrag des Dienstvorgesetzten verfolgt. Das selbe gilt für Träger von Ämtern der Kirchen und anderen Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts.
§ 231. Beteiligung an einer Schlägerei.