Source: http://bfh.simons-moll.de/bfh_estg/estg_13.htm
Timestamp: 2017-11-23 14:57:40
Document Index: 280045238

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 19', '§ 15', '§ 24', '§ 13']

Entscheidungen zu § 13 Einkommensteuergesetz
BFH-Urteil vom 14.5.2009 (IV R 44/06) BStBl. 2009 II S. 811
BFH-Urteil vom 17.12.2008 (IV R 34/06) BStBl. 2009 II S. 453
BFH-Urteil vom 8.11.2007 (IV R 24/05) BStBl. 2008 II S. 356
BFH-Urteil vom 16.5.2002 (IV R 19/00) BStBl. 2002 II S. 692
2. Einkünfte aus einer (vom wirtschaftlichen Eigentümer wie vom Inhaber eines Eigenjagdbezirks) zusätzlich zu den eigenen oder "wirtschaftlich eigenen" Flächen hinzugepachteten Jagd stehen nur dann in ausreichendem Zusammenhang mit dem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb, wenn die Zupachtung aus zwingenden öffentlich-rechtlichen Gründen erfolgt oder zur ordnungsgemäßen Bewirtschaftung des land- oder forstwirtschaftlichen Betriebs erforderlich ist oder wenn die zugepachteten Jagdflächen überwiegend eigenbetrieblich genutzt werden (Anschluss an Senatsurteil vom 11. Juli 1996 IV R 71/95, BFH/NV 1997, 103).
BFH vom 24.6.1999 (IV R 73/97) BStBl. 2000 II S. 309
Wird ein Betrieb im Fall der "eisernen Verpachtung" vor Ablauf der Pachtzeit im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragen, ist der Verzicht des Verpächters auf den Anspruch auf Substanzerhaltung bei ihm als Zufluss zu beurteilen.
BFH vom 27.1.2000 (IV R 33/99) BStBl. 2000 II S. 227
Eine Gewinnerzielungsabsicht i.S. des § 13 Abs. 1 EStG liegt nicht vor, sofern eine ursprünglich als Hobby begonnene "kleine" Pferdezucht nicht aufgegeben, sondern nahezu unverändert als Liebhaberei fortgeführt wird.
BFH vom 21.1.1999 (IV R 27/97) BStBl. 1999 II S. 638
Die Kapitalerhöhung gegen Einlagen führt bei den bereits bestehenden Anteilen zu einer Substanzabspaltung mit der Folge, dass Anschaffungskosten der Altanteile im Wege der Gesamtwertmethode teilweise den neuen Anteilen zuzuordnen sind. Das gilt auch für wesentliche Beteiligungen im Privatvermögen.
BFH vom 24.9.1998 (IV R 1/98) BStBl. 1999 II S. 55
Eine vom Verpächter hinzuerworbene landwirtschaftliche Nutzfläche wird notwendiges Betriebsvermögen des verpachteten Betriebs, wenn sie nach dem Erwerb in das Pachtverhältnis einbezogen wird.
BFH vom 12.12.1996 (IV R 78/95) BStBl. 1997 II S. 427
Ein an sich gewerblicher Be- und Verarbeitungsbetrieb kann als land- und forstwirtschaftlicher Nebenbetrieb i.S. des § 13 Abs. 2 Nr. 1 EStG anerkannt werden, wenn der in ihm erzielte Umsatz nicht mehr als 10 v.H. des Umsatzes im Hauptbetrieb ausmacht und außerdem auch der in § 19 Abs. 1 UStG festgelegte Betrag nicht überschritten wird.
BFH vom 8.12.1994 (IV R 7/92) BStBl. 1996 II S. 264
Beteiligung einer landwirtschaftlichen Personengesellschaft an einer gewerblich tätigen Personengesellschaft führt insgesamt zu gewerblichen Einkünften.
BFH vom 19.10.1995 (IV R 111/94) BStBl. 1996 II S. 188
Zur Behandlung der Betriebsverpachtung im Zeitraum vor Gewährung des Verpächterwahlrechts ohne vorherige Eigenbewirtschaftung.
BFH vom 21.9.1995 (IV R 96/94) BStBl. 1996 II S. 85
Verlustabzugsverbot nach § 15 Abs. 4 EStG bei einem Viehhändler, der neben einer Großschlächterei eine umfangreiche Viehmast ohne ausreichende Futtergrundlage betreibt.
BFH vom 20.4.1995 (IV R 7/93) BStBl. 1995 II S. 708
Wird ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in eine Personengesellschaft eingebracht, ist die für die eingebrachten Wirtschaftsgüter in Rechnung gestellte und vereinnahmte Umsatzsteuer auch bei einer Durchschnittssatzbesteuerung gem. §§ 24, 24a UStG als Betriebseinnahme des Einbringenden zu erfassen. Ungeachtet der Einbringung zu Buchwerten stellt die Umsatzsteuer keinen Sondergewinn nach § 13a Abs. 8 EStG dar, sondern einen nach dem Normaltarif zu besteuernden Einbringungsgewinn.