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Timestamp: 2016-10-21 21:55:56
Document Index: 153994023

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 97', 'Art. 5', 'Art. 98', 'Art. 146', 'Art. 103', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 73', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'Art. 40', 'Art. 24', 'Art. 29', 'Art. 8', 'Art. 29', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 105', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 153', 'Art. 153', 'Art. 156', 'Art. 159']

2A.119/2007 (13.08.2007)
2A.119/2007
2A.120/2007
Direkte Bundessteuer 2001-2002,
Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen die Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Kammer, vom 20. Dezember 2006.
Nach seiner Fr�h-Pensionierung meldete sich A.X.________ von S.________ (ZH) nach Kuala Lumpur (Malaysia) ab. Er war dort im Auftragsverh�ltnis f�r die Firma E.________, in deren Direktion er zuvor Einsitz gehabt hatte, bzw. f�r die "G.________ Limited" (Hamilton, Bermuda) t�tig. In Kuala Lumpur hielt er sich entweder in Hotels auf oder logierte bei Gesch�ftsfreunden, w�hrend er f�r seine berufliche T�tigkeit die Dienste eines lokalen "Business Office Center" in Anspruch nahm.
In den Steuererkl�rungen der Jahre 1999 bis 2002 erkl�rten die Ehegatten X.________, freiwillig getrennt zu leben; B.X.________ sei weiterhin in S.________ wohnhaft, w�hrend A.X.________ in Kuala Lumpur einer selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit als Berater nachgehe. Dementsprechend wiesen sie die Eink�nfte von A.X.________ aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit, die Rente der Pensionskasse sowie die eine H�lfte der Wertschriften und Guthaben (einschliesslich Ertr�ge) Malaysia zur Besteuerung zu. Die Erwerbseink�nfte von B.X.________, das Grundeigentum und dessen Ertr�ge sowie die andere H�lfte der Wertschriften und Guthaben (einschliesslich Ertr�ge) deklarierten sie demgegen�ber im Kanton Z�rich. Die Steuerverwaltung des Kantons Z�rich ging jedoch davon aus, dass A.X.________ unver�ndert in S.________ ans�ssig sei, und lehnte es ab, ausl�ndisches Einkommen und Verm�gen auszuscheiden. Sie sch�tzte die Eheleute X.________ f�r die Staats- und Gemeindesteuern der Jahre 1999 bis 2002 wie folgt ein (Verf�gungen vom 5. April 2005):
satzbestimmen-des Einkommen
satzbestimmen-des Verm�gen
694'200
702'900
4'101'000
1'021'200
983'700
994'700
5'197'000
5'643'000
459'500
5'127'000
F�r die direkten Bundessteuern der Jahre 1999 bis 2002 wurden die Ehegatten X.________ wie folgt eingesch�tzt:
703'600
1/5 Tarif
994'300
472'200
Nach erfolglosem Einspracheverfahren gelangten A.X.________ und B.X.________ an die Steuerrekurskommission I des Kantons Z�rich, welche die streitigen Einsch�tzungen mit Entscheiden vom 29. M�rz 2006 sch�tzte. Die bez�glich der Staats- und Gemeindesteuern 1999-2002 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich am 20. Dezember 2006 ab, soweit es darauf eintrat. Im Bereich der direkten Bundessteuern fochten A.X.________ und B.X.________ nur noch die Einsch�tzungen der Jahre 2001 und 2002 an; ihre entsprechende Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich am 20. Dezember 2006 ebenfalls ab.
Am 27. Februar 2007 haben A.X.________ und B.X.________ beim Bundesgericht gegen beide Entscheide des Z�rcher Verwaltungsgerichts Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht; in einer einzigen Rechtsschrift verlangen sie deren Aufhebung und stellen bezifferte Antr�ge, wie das steuerbare Einkommen bei den Staats- und Gemeindesteuern der Jahre 1999-2002 und bei den direkten Bundessteuern der Jahre 2001 und 2002 im Einzelnen festzusetzen sei.
Das Kantonale Steueramt Z�rich und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schliessen je auf Abweisung der Beschwerden, soweit auf diese einzutreten sei. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beantragt bez�glich der direkten Bundessteuer die Abweisung der Beschwerde und verzichtet bez�glich der Staats- und Gemeindesteuern auf Vernehmlassung.
1.1 Die angefochtenen Entscheide des Z�rcher Verwaltungsgerichts sind vor dem Inkrafttreten des neuen Bundesgerichtsgesetzes (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 ergangen, weshalb auf das vorliegende Verfahren noch das bis Ende 2006 geltende Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) Anwendung findet (vgl. Art. 132 Abs. 1 BGG).
1.2 Soweit die direkte Bundessteuer betreffend, liegt ein auf �ffentliches Recht des Bundes gest�tzter letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid vor, der mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden kann (Art. 97 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG und Art. 98 lit. g OG sowie Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] in seiner urspr�nglichen Fassung). Die eingereichte Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist als Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmen, wobei die Beschwerdef�hrer zu diesem Rechtsmittel legitimiert sind (vgl. Art. 103 lit. a OG).
1.3 Bei den Staats- und Gemeindesteuern beruht das Steuerrechtsverh�ltnis im Wesentlichen auf kantonalem Recht, was an sich gegen die Zul�ssigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde spricht (vgl. Art. 97 Abs. 1 OG). Bei Steuersachverhalten mit internationalem Bezug steht allerdings stets auch Bundesrecht in Frage, weshalb die bisherige Praxis teils die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zuliess (vgl. BGE 102 Ib 264 E. 1a S. 265 f.), teils aber offen liess, welches Rechtsmittel auf Bundesebene zur Verf�gung steht (vgl. BGE 116 Ia 264 E. 2c S. 267 f.). Gest�tzt auf Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14 [urspr�ngliche Fassung]) ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorliegend ohne weiteres zul�ssig, soweit die Staats- und Gemeindesteuern der Jahre 2001 und 2002 betroffen sind (vgl. Art. 72 Abs. 1 StHG; BGE 130 II 202 E. 1 S. 204). Wie es sich bez�glich der fr�heren Steuerperioden verh�lt, kann offen bleiben, zumal im vorliegenden Zusammenhang zwischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtlicher Beschwerde hinsichtlich der Kognition des Bundesgerichts keine Unterschiede bestehen (vgl. insb. BGE 129 I 110 E. 1.3 S. 111 f.) und die Eingabe der Beschwerdef�hrer jedenfalls den Formerfordernissen beider Rechtsmittel gen�gt.
1.4 Die beiden Verwaltungsgerichtsentscheide betreffen die gleichen Beteiligten, werfen identische Rechtsfragen auf und sind in einer einzigen Eingabe angefochten worden; wegen ihres engen Zusammenhangs sind die beiden Verfahren 2A.119/2007 und 2A.120/2007 zu vereinigen (Art. 40 OG in Verbindung mit Art. 24 BZP).
Zun�chst machen die Beschwerdef�hrer eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend, weil die Regeln �ber die Beweislastverteilung verletzt worden seien. Sie verkennen offensichtlich, dass die allgemeinen Beweis- und Beweislastregeln Teil des materiellen (Gesetzes-) Rechts bilden (vgl. insb. Art. 8 ZGB) und nicht zu den von Art. 29 Abs. 2 BV gesch�tzten verfassungsrechtlichen Geh�rsanspr�chen z�hlen (vgl. Michele Albertini, Der verfassungsm�ssige Anspruch auf rechtliches Geh�r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 370 ff.). Im �brigen ist nicht ersichtlich, inwiefern der allgemeine Grundsatz, dass eine behauptete Tatsache von derjenigen Partei zu beweisen ist, die aus ihr Rechte ableitet, vorliegend verletzt sein k�nnte: Die Beschwerdef�hrer sind aufgrund pers�nlicher Zugeh�rigkeit in der Schweiz unbeschr�nkt steuerpflichtig (vgl. unten E. 3.1), weshalb es hinsichtlich der Anerkennung von allf�llig vorrangigen ausl�ndischen Besteuerungsanspr�chen - bzw. der entsprechenden Sachverhaltselemente - um steuermindernde Tatsachen geht, die von ihnen als Steuerpflichtige nachzuweisen sind.
3.1 Gem�ss Art. 3 DBG, Art. 3 StHG und � 3 des z�rcherischen Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG/ZH) ist eine nat�rliche Person aufgrund pers�nlicher Zugeh�rigkeit in der Schweiz (bzw. im Kanton Z�rich) steuerpflichtig, wenn sie hier ihren steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt hat. W�hrend im kantonalen Beschwerdeverfahren noch umstritten war, ob auch der Ehemann in der Schweiz ans�ssig ist, anerkennen die Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht nunmehr ausdr�cklich, dass sich der steuerrechtliche Wohnsitz beider Ehegatten in S.________ (ZH) befindet. Bei pers�nlicher Zugeh�rigkeit ist die Steuerpflicht grunds�tzlich unbeschr�nkt, erstreckt sich aber nicht auf Gesch�ftsbetriebe, Betriebsst�tten und Grundst�cke im Ausland bzw. ausserhalb des Kantons (Art. 6 Abs. 1 DBG; � 5 Abs. 1 StG/ZH). Entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrer kann hier zum Vornherein nicht das Vorliegen einer Betriebsst�tte - als Teil eines Unternehmens - in Frage stehen, sondern wenn �berhaupt ein "Gesch�ftsbetrieb" f�r eine selbst�ndige Beratert�tigkeit des Beschwerdef�hrers (vgl. Peter Locher, Kommentar zum DBG, Therwil/Basel 2001, N 13 zu Art. 4). Eine solche setzt st�ndige Anlagen und Einrichtungen voraus (Maja Bauer-Balmelli/Philip Robinson, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Band I/2a: Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer, 2. Auflage, Basel 2008, N 4 zu Art. 4 DBG; Locher, Kommentar zum DBG, N 5 Art. 4; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Handkommentar zum DBG, Z�rich 2003, N 10 zu Art. 4).
3.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, in Kuala Lumpur �ber feste B�roeinrichtungen verf�gt zu haben, und verweist diesbez�glich auf eine Best�tigung der Firma "H.________" vom 16. M�rz 2004, die wie folgt lautet:
"We confirm that Mr. A.X.________ has used our Office Centre Service as his Business-Platform without interruption from the start of his business activities in Kuala Lumpur in December 1998 until today."
Die Vorinstanzen haben ausgef�hrt, dass derartige Dienstleistungen - die gelegentliche Ben�tzung von B�ro- oder Besprechungsr�umlichkeiten sowie die Entgegennahme und Weiterleitung von Telefonaten und Postsendungen - gerade von Gesch�ftsleuten genutzt w�rden, welche am Ort ihrer ausw�rtigen Gesch�ftst�tigkeit aus Kostengr�nden nicht in feste Einrichtungen investieren wollen. Dessen ungeachtet k�nne sich ein "Office Center" dann zu einer festen Gesch�ftseinrichtung entwickeln, wenn B�ror�umlichkeiten dauernd gemietet und gesch�ftlich genutzt w�rden. Entsprechendes sei beim Beschwerdef�hrer aber nicht der Fall, zumal dieser selber erkl�rt habe, die meisten gesch�ftlichen Kontakte in den R�umlichkeiten der beratenen Gesellschaft oder in Hotels gepflegt zu haben. Nach den willk�rfreien Feststellungen der Vorinstanzen handelt es sich bei der Infrastruktur der Firma "H.________", auch wenn diese w�hrend mehr als f�nf Jahren regelm�ssig genutzt worden sein mag, letztlich um ein blosses "Zustelldomizil", verbunden mit der gelegentlichen Inanspruchnahme von Dienstleistungen und R�umlichkeiten. Dementsprechend liegt keine feste Gesch�ftseinrichtung im Sinne von Art. 6 Abs. 1 DBG und � 5 Abs. 1 StG/ZH vor.
3.3 Nichts anderes ergibt sich insoweit aus dem Abkommen zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung von Malaysia vom 30. Dezember 1974 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen (DBA-MAL; SR 0.672.952.71): Der Begriff der Betriebsst�tte des internationalen Steuerrechts (vgl. Art. 5 DBA-MAL), welcher den "Gesch�ftsbetrieb" im Sinne des nationalen Rechts mitumfasst (Locher, Kommentar zum DBG, N 13 zu Art. 4), setzt insbesondere auch eine feste Gesch�ftseinrichtung voraus (Peter Locher, Einf�hrung in das internationale Steuerrecht der Schweiz, 3. Auflage, Bern 2005, S. 413 f.), an der es vorliegend fehlt. Im �brigen machen die Beschwerdef�hrer nicht geltend, in Malaysia aufgrund eines dortigen Gesch�ftsbetriebs zur Einkommenssteuer herangezogen worden zu sein.
4.1 Die Beschwerdef�hrer berufen sich ihrerseits auf Art. 14 des Doppelbesteuerungsabkommens mit Malaysia. Gem�ss dessen Abs. 1 werden Eink�nfte aus (unselbst�ndiger oder selbst�ndiger) Erwerbst�tigkeit zwar grunds�tzlich am Wohnsitz des Steuerpflichtigen besteuert; anders verh�lt es sich jedoch f�r Eink�nfte aus Arbeiten, Diensten oder T�tigkeiten, die im anderen Vertragsstaat geleistet werden. Die Beschwerdef�hrer leiten hieraus ab, dass das Einkommen, welches der Ehemann in Malaysia erzielt - ungeachtet von dessen prim�rem Steuerdomizil an seinem Schweizer Wohnsitz - in Malaysia zu versteuern sei.
4.2 Ob dieser Standpunkt der Beschwerdef�hrer zutreffend ist, h�ngt vom Vorbehalt gem�ss Art. 14 Abs. 2 DBA-MAL - der sog. "Monteurklausel" - ab, der wie folgt lautet:
"Ungeachtet des Absatzes 1 dieses Artikels k�nnen Verg�tungen oder Eink�nfte, die eine in einem Vertragsstaat ans�ssige Person f�r in dem anderen Vertragsstaat w�hrend eines Kalenderjahres ausge�bte oder geleistete unselbst�ndige Arbeit, Dienste oder T�tigkeiten bezieht, nur in dem erstgenannten Vertragsstaat besteuert werden, wenn
a) der Empf�nger sich in dem anderen Vertragsstaat insgesamt nicht l�nger als 183 Tage w�hrend des betreffenden Kalenderjahres aufh�lt,
b) die Dienste oder T�tigkeiten im Auftrag oder f�r Rechnung einer Person ausge�bt oder geleistet werden, die nicht in dem anderen Vertragsstaat ans�ssig ist, und
c) die Verg�tungen oder Eink�nfte nicht unmittelbar von den Eink�nften einer Betriebsst�tte abgezogen werden k�nnen, die die Person in dem anderen Vertragsstaat hat."
Sind diese drei Voraussetzungen von Art. 14 Abs. 2 DBA-MAL kumulativ erf�llt, so f�llt dem Wohnsitzstaat auch das im anderen Vertragsstaat erzielte Einkommen zur Besteuerung zu.
4.3 Weil in Art. 14 Abs. 2 DBA-MAL - anders als in Abs. 1 der Bestimmung - von "unselbst�ndiger Arbeit" die Rede ist, stellt sich die Frage, ob der Vorbehalt allenfalls nur Eink�nfte aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit erfassen soll. Allerdings spricht Art. 14 Abs. 2 DBA-MAL nicht nur von den Eink�nften aus unselbst�ndiger Arbeit, sondern enth�lt eine Aufz�hlung der erfassten Erwerbst�tigkeiten, welche - wie in Abs. 1 der Bestimmung - auch die Eink�nfte aus "Diensten und T�tigkeiten" nennt. Bei diesen Gegebenheiten ist nur schwer ersichtlich, inwiefern die (sprachliche) Einschr�nkung der Eink�nfte auf solche aus "unselbst�ndiger Arbeit" zu einer generellen Beschr�nkung des Anwendungsbereichs des Vorbehalts f�hren k�nnte. Eine dahingehende Auslegung w�rde zudem kaum Sinn und Zweck der Bestimmung entsprechen. Ferner kann als Indiz, dass kein Unterschied im Geltungsbereich der beiden Abs�tze von Art. 14 gewollt ist, bis zu einem gewissen Grad auch die identische Regelung in Doppelbesteuerungsabkommen mit anderen Staaten dienen, deren englische Fassung jeweils f�r beide Abs�tze die gleiche Wendung "employment, services or activities" gebraucht (vgl. Ernst H�hn/Robert Waldburger, in: Ernst H�hn [Hrsg.], Handbuch des internationalen Steuerrechts der Schweiz, 2. Auflage, Bern/Stuttgart/Wien 1993, S. 174 Fn. 32; das Abkommen mit Malaysia ist in deutscher und malaysischer Sprache geschlossen worden). So geht denn auch die Lehre einhellig davon aus, dass Art. 14 Abs. 2 DBA-MAL nicht nur Eink�nfte aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit erfasst, sondern auch solche aus selbst�ndiger (H�hn/Waldburger, a.a.O., S. 174 Fn. 32; Locher, Einf�hrung in das internationale Steuerrecht der Schweiz, S. 414; vgl. auch Eidgen�ssische Steuerverwaltung, Die Steuern der Schweiz, Separatdruck "Doppelbesteuerung", Basel 1997, S. 69). Deshalb kann mit den Vorinstanzen offen gelassen werden, ob der Beschwerdef�hrer in Malaysia einer selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit nachgegangen ist, oder ob allenfalls doch - mit Blick darauf, dass er prim�r mit einem einzigen Auftrag f�r seine fr�here Arbeitgeberin befasst war - eine unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit vorliegt.
4.4 Nach dem Grundsatz von Art. 14 Abs. 1 DBA-MAL w�ren die Eink�nfte des Beschwerdef�hrers aus seiner Erwerbst�tigkeit in Malaysia dort steuerbar, wobei dies nicht voraussetzt, dass er in Malaysia �ber feste Gesch�ftseinrichtungen verf�gt (H�hn/Waldburger, a.a.O., S. 174; Locher, Einf�hrung in das internationale Steuerrecht der Schweiz, S. 414). Die Besteuerung des betreffenden Einkommens steht allerdings dann der Schweiz (und dem Kanton Z�rich) zu, wenn die drei Voraussetzungen des Vorbehalts von Art. 14 Abs. 2 DBA-MAL kumulativ erf�llt sind (vgl. E. 4.1). Die Vorinstanzen haben diesbez�glich festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer sich in keinem der streitbetroffenen Kalenderjahre l�nger als 183 Tage in Malaysia aufgehalten hat, dass er von der in Hamilton (Bermuda) domizilierten "G.________ Limited" beauftragt und bezahlt worden ist (weshalb er im Auftrag und auf Rechnung einer [juristischen] Person t�tig war, die nicht in Malaysia ans�ssig ist) und dass seine Verg�tungen nicht unmittelbar von den Eink�nften einer Betriebsst�tte in Malaysia abgezogen wurden.
4.4.1 Insoweit ist zun�chst umstritten, ob der Beschwerdef�hrer in Kuala Lumpur f�r ein ausw�rtiges oder f�r ein malaysisches Unternehmen t�tig gewesen ist. Er macht n�mlich geltend, das Mandat, die Fusion einer malaysischen Tochtergesellschaft der "G.________ Limited" mit einer anderen malaysischen Versicherungsgesellschaft vorzubereiten, sei ihm nicht von der Muttergesellschaft, sondern von der (zu fusionierenden) Tochtergesellschaft selber erteilt worden. Die Beschwerdef�hrer k�nnen diese Behauptung indessen nicht beweisen bzw. verm�gen nicht dazutun, dass die abweichenden Feststellungen der Vorinstanzen offensichtlich unrichtig sind (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG): Die beiden Schreiben vom 15. Oktober 1999 bzw. 7. August 2000, auf welche sie sich im vorliegenden Zusammenhang berufen, belegen bloss, dass der Beschwerdef�hrer in die Fusionsverhandlungen involviert war, erlauben aber keine R�ckschl�sse darauf, wer ihm den entsprechenden Auftrag erteilt hat. Gleiches gilt bez�glich des "Memorandum of Understanding" vom 6. Dezember 2000, das der Beschwerdef�hrer gleichzeitig namens der Tochtergesellschaft und der "G.________ Limited" unterzeichnet hat und das bereits deshalb keine R�ckschl�sse auf die Natur des Auftragsverh�ltnisses erlaubt. Im �brigen erscheint es zum Vornherein wenig plausibel, dass die Fusion der Tochtergesellschaft von dieser selber und nicht von ihrer Muttergesellschaft in die Wege geleitet worden w�re.
4.4.2 Ferner berufen sich die Beschwerdef�hrer auf Art. 14 Abs. 2 lit. c DBA-MAL und behaupten, das Beraterhonorar des Beschwerdef�hrers sei nicht von der "G.________ Limited" getragen, sondern der malaysischen Tochtergesellschaft weiterbelastet worden. Die Dokumente, mit denen sie diese Vorbringen zu st�tzen suchen, hat das Verwaltungsgericht jedoch als unzul�ssige Noven bezeichnet und f�r die hier angefochtenen Entscheide nicht ber�cksichtigt. Inwiefern diese Handhabung des kantonalen Verfahrensrechts gegen Bundesrecht verstossen sollte, ist weder ersichtlich (vgl. BGE 131 II 548 E. 2.2.2 S. 551) noch geltend gemacht.
4.5 Mithin ist weder die Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz noch die Anwendung der "Monteurklausel" gem�ss Art. 14 Abs. 2 DBA-MAL zu beanstanden. Die Eink�nfte aus der Erwerbst�tigkeit des Beschwerdef�hrers in Malaysia sind dementsprechend in der Schweiz bzw. im Kanton Z�rich als Ans�ssigkeitsstaat zu besteuern. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden erweisen sich als unbegr�ndet und sind abzuweisen.
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens den Beschwerdef�hrern unter Solidarhaft aufzuerlegen (Art. 153 und Art. 153a in Verbindung mit Art. 156 Abs. 1 und Abs. 7 OG). Parteientsch�digung ist keine auszurichten (vgl. Art. 159 OG).
Die Verfahren 2A.119/2007 und 2A.120/2007 werden vereinigt.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Kantonalen Steueramt Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung (Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben) schriftlich mitgeteilt.