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Timestamp: 2018-07-19 15:49:38
Document Index: 50152133

Matched Legal Cases: ['Art. 140', 'Art. 140', 'Art. 140', 'Art. 140', 'Art. 140', 'Art. 93']

1B_233/2018 18.05.2018
1B_233/2018
vertreten durch Rechtsanwältin Dominique Jud, substituiert durch Rechtsanwalt Thomas Heeb,
Die Staatsanwaltschaft Baden erhob mit Anklageschriften vom 21. Dezember 2015 Anklage gegen A.________ und zwei weitere Personen. A.________ wurde wegen qualifizierten Raubes (Art. 140 Ziff. 1 und 2 StGB), Sachbeschädigung und Hinderung einer Amtshandlung angeklagt. Das Bezirksgericht Baden sprach mit Urteilen vom 22. September 2016 die drei Angeschuldigten unter anderem des einfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 StGB schuldig und bestrafte dabei A.________ mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren sowie einer Geldstrafe von zehn Tagessätzen à Fr. 30.--. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Baden erhob A.________ Berufung. Die Staatsanwaltschaft Baden erhob Anschlussberufung und beantragte, der Angeschuldigte sei nicht des einfachen Raubes, sondern des qualifizierten Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 und 3 StGB schuldig zu sprechen. Das Obergericht des Kantons Aargau hob mit Beschluss vom 6. März 2018 die Urteile des Bezirksgerichts Baden vom 22. September 2016 betreffend die drei Angeschuldigten auf und wies die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung an das Bezirksgericht Baden zurück. Das Obergericht verband die Aufhebung der Urteile mit der Weisung an die Vorinstanz, eine mögliche Tatverwirklichung des qualifizierten Raubes in den Varianten des Art. 140 Ziff. 1 und 3 und Art. 140 Ziff. 1 und 4 StGB zu prüfen. Um eine Überprüfung zu ermöglichen, habe die Vorinstanz der Staatsanwaltschaft Gelegenheit zu geben, die Anklage zu ändern bzw. zu ergänzen.
A.________ führt mit Eingabe vom 8. Mai 2018 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Aargau vom 6. März 2018. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Der Beschwerdeführer kann nach der angeordneten Neubeurteilung das Urteil des Bezirksgerichts Baden mit Berufung anfechten und die Angelegenheit schliesslich an das Bundesgericht weiterziehen. Spätestens vor Bundesgericht kann der Beschwerdeführer seine Rügen gegen den Rückweisungsbeschluss erneut vorbringen (Art. 93 Abs. 3 BGG). Es ist somit nicht ersichtlich, inwiefern der angefochtene Beschluss einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken soll.