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Timestamp: 2020-08-15 02:39:06
Document Index: 334592454

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 13', 'Art. 17', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 12', 'Art. 24', 'Art. 18', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 13', 'Art. 24', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 14', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26']

412.101.220.10
Verordnung des SBFI vom 1. November 2013 über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)
Ordonnance du SEFRI du 1er novembre 2013 sur la formation professionnelle initiale d’informaticienne/informaticien avec certificat fédéral de capacité (CFC)
Ordinanza della SEFRI del 1° novembre 2013 sulla formazione professionale di base Informatica/Informatico con attestato federale di capacità (AFC)
Art. 4 Handlungskompetenzen in der Fachrichtung Applikations...
Art. 5 Handlungskompetenzen in der Fachrichtung Betriebsinfo...
Art. 6 Handlungskompetenzen in der Fachrichtung Systemtechni...
Art. 8 Bildung in beruflicher Praxis
Art. 9 Berufsfachschule
Art. 10 Überbetriebliche Kurse
Art. 13 Höchstzahl der Lernenden im Betrieb
Art. 17 Leistungsdokumentation in den überbetrieblichen Kurs...
Art. 20 Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens...
Art. 21 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung
Art. 22 Wiederholungen
Art. 24 Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und ...
Art. 25 Trägerschaft und Organisation der überbetrieblichen ...
Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)
vom 1. November 2013 (Stand am 1. Januar 2014)
Informatikerin EFZ/Informatiker EFZ
Informaticienne CFC/Informaticien CFC
Informatica AFC/Informatico AFC
gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 20021 (BBG) und auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November 20032 (BBV),
1 Informatikerinnen und Informatiker auf Stufe EFZ beherrschen namentlich die folgenden Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen aus:
Sie entwickeln auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in interdisziplinären Teams neue Produkte und Lösungen sowie Prozesse und implementieren, betreiben und unterhalten diese.
Sie arbeiten projektorientiert mit Standardprozessen und -methoden.
Sie sind vertraut mit der Datensicherheit und deren Handhabung.
Sie respektieren die Urheberrechte und halten sich an die Lizenzbedingungen der Hersteller.
2 Innerhalb des Berufs der Informatikerin oder des Informatikers auf Stufe EFZ gibt es die folgenden Fachrichtungen:
Applikationsentwicklung;
Betriebsinformatik;
2 Inhaberinnen und Inhabern eines eidgenössischen Berufsattests Informatikpraktikerin oder Informatikpraktiker absolvieren die volle Dauer der beruflichen Grundbildung. Von bereits bestandenen Modulen werden sie dispensiert.
Art. 4 Handlungskompetenzen in der Fachrichtung Applikationsentwicklung
Die Ausbildung in der Fachrichtung Applikationsentwicklung umfasst in den folgenden Handlungskompetenzbereichen die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Erfassen, Interpretieren und Darstellen von Anforderungen für Applikationen:
Anforderungen und Bedürfnisse analysieren, strukturieren und dokumentieren,
verschiedene Lösungsvorschläge mit den notwendigen Benutzerschnittstellen erarbeiten,
Anforderungen und Bedürfnisse in den gewählten Lösungsvorschlägen auf Vollständigkeit überprüfen;
Entwickeln von Applikationen unter Berücksichtigung von Qualitätsmerkmalen:
Testkonzept erstellen, unterschiedliche Testvorgehen einsetzen und Applikationen systematisch testen,
Architekturvorgaben in einem konkreten Entwurf umsetzen,
Applikationen unter Anwendung geeigneter Vorgehensmodelle benutzergerecht entwickeln und dokumentieren,
Anwendungen und Benutzerschnittstellen gemäss den Kundenbedürfnissen und dem Entwurf implementieren,
Qualität der Applikationen sicherstellen,
Einführung der Applikationen vorbereiten und umsetzen;
Aufbauen und Pflegen von Daten sowie von deren Strukturen:
Daten identifizieren und analysieren und mit geeigneten Datenmodellen entwickeln,
Datenmodell in einer Datenbank umsetzen,
aus Applikationen auf Daten mit geeigneten Sprachmitteln zugreifen;
Inbetriebnahme von ICT-Geräten:
Arbeitsplatz und Serverdienste für den lokalen Netzbetrieb nach Vorgaben installieren und konfigurieren.
Arbeiten in Projekten:
Arbeiten und Aufträge systematisch und effizient vorbereiten, strukturieren und dokumentieren,
in Projekten mitarbeiten und nach Projektmethoden arbeiten,
in Projekten zielgerichtet und den jeweiligen Personen angepasst kommunizieren.
Art. 5 Handlungskompetenzen in der Fachrichtung Betriebsinformatik
Die Ausbildung in der Fachrichtung Betriebsinformatik umfasst in den folgenden Handlungskompetenzbereichen die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Benutzerendgeräte auswählen und in Betrieb nehmen,
mobile Benutzerendgeräte einrichten und über das Firmennetz synchronisieren,
Peripheriegeräte anschliessen und konfigurieren;
Inbetriebnahme von Serverdiensten und Netzen:
Serversysteme in Betrieb nehmen,
Netze und deren Topologie einrichten,
Datensicherungs-, Systemsicherungs- und Archivierungskonzepte erstellen und umsetzen;
Sicherstellen des ICT-Betriebs:
Netze unterhalten und weiterentwickeln,
Server unterhalten und administrieren,
Verzeichnisdienste und Freigaben planen und in Betrieb nehmen,
Kommunikationsdienste und Dienste zur Unterstützung der Arbeit in einer Gruppe (Groupware) in Betrieb nehmen und konfigurieren;
Unterstützen der Benutzerinnen und Benutzer:
Benutzerinnen und Benutzer im Umgang mit Informatikmitteln instruieren und unterstützen,
Supportaufgaben mit Kundenkontakt übernehmen und Probleme vor Ort lösen;
Testkonzepte erstellen, unterschiedliche Testvorgehen einsetzen und Applikationen systematisch testen,
Benutzerschnittstellen für Applikationen gemäss den Kundenbedürfnissen entwerfen und implementieren,
Datenmodelle in einer Datenbank umsetzen,
Arbeiten und Aufträge systematisch und effizient vorbereiten, strukturieren, durchführen und dokumentieren,
in Projekten mitarbeiten,
Art. 6 Handlungskompetenzen in der Fachrichtung Systemtechnik
Die Ausbildung in der Fachrichtung Systemtechnik umfasst in den folgenden Handlungskompetenzbereichen die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Inbetriebnahmen von ICT-Geräten:
Serversysteme auswählen und in Betrieb nehmen,
Netzkomponenten auswählen und in Betrieb nehmen;
Planen, Einrichten und Konfigurieren von Netzen:
Netze und deren Topologie planen und einrichten,
Netzsicherheit und Leistungsfähigkeit planen und einrichten,
Netze überwachen und deren Sicherheit und Leistungsfähigkeit sicherstellen,
netzgebundene Datenspeichersysteme planen, installieren und betreiben;
Planen, Einrichten und Konfigurieren von Servern:
erweiterte Serverdienste in Betrieb nehmen und konfigurieren,
Kommunikationsdienste und Dienste zur Unterstützung der Arbeit in einer Gruppe (Groupware) in Betrieb nehmen und konfigurieren,
Datensicherungs-, Systemsicherungs- und Archivierungskonzepte erstellen und umsetzen,
Dienste über das Netz anbieten und die nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen;
Unterhalten von Netzen und Servern:
Benutzerendgeräte unterhalten und administrieren,
ICT-Prozesse aufnehmen, standardisieren und automatisieren,
Verteilsysteme für Anwendungen planen, in Betrieb nehmen und anwenden,
1 Die Anbieter der Bildung geben den Lernenden zu Beginn und während der Bildung Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz, insbesondere zur Gefahrenkommunikation (Gefahrensymbole, Gebots- und Verbotszeichen) in diesen drei Bereichen, ab und erklären sie ihnen.
3 Den Lernenden wird an allen Lernorten das Wissen über den Ausgleich zwischen gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Interessen im Sinne der nachhaltigen Entwicklung vermittelt.
1 Die Bildung in beruflicher Praxis im Betrieb umfasst über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt 3,25 Tage pro Woche.
2 Findet die Bildung in beruflicher Praxis in einer schulisch organisierten Grundbildung statt, so ist die Vermittlung der beruflichen Praxis mit der Trägerschaft zu regeln.
3 In einer schulisch organisierten Grundbildung wird die Bildung in beruflicher Praxis in integrierten Praxisteilen oder in betrieblichen Praktika vermittelt. Der Praxisanteil dauert gesamthaft mindestens 220 Arbeitstage.
1 Der obligatorische Unterricht an der Berufsfachschule umfasst 2360 Lektionen. Diese teilen sich gemäss nachfolgender Tabelle auf:
2 Der Unterricht in den erweiterten Grundkompetenzen ist für alle Fachrichtungen identisch und umfasst folgende Themen und Lektionenzahlen:
Mathematik: 120 Lektionen;
Naturwissenschaften: 120 Lektionen;
Wirtschaft und Recht: 160 Lektionen;
Englisch: 200 Lektionen.
3 Der Unterricht in den Informatikkompetenzen ist in 25 Module zu 40 Lektionen unterteilt. Die Module basieren auf dem Modulbaukasten der zuständigen Organisation der Arbeitswelt. Im Bildungsplan für die einzelne Fachrichtung wird festgelegt, welche Module der Informatikkompetenzen für die jeweilige Fachrichtung obligatorisch sind.
4 Geringfügige Abweichungen der vorgegebenen Anzahl der Lektionen pro Lehrjahr innerhalb eines Kompetenzbereichs der Berufskenntnisse sind in Absprache mit den zuständigen kantonalen Behörden und der zuständigen Organisation der Arbeitswelt möglich.
6 Unterrichtssprache ist in der Regel die Landessprache des Schulortes.
7 Zweisprachiger Unterricht in der Landessprache des Schulortes und in Englisch ist empfohlen.
8 Die Kantone können andere Unterrichtssprachen zulassen.
1 Die überbetrieblichen Kurse umfassen für jede Fachrichtung sieben Module von je fünf Tagen zu acht Stunden. Die Module basieren auf dem Modulbaukasten der zuständigen Organisation der Arbeitswelt.
2 Im Bildungsplan für die einzelne Fachrichtung wird festgelegt, welche Module der überbetrieblichen Kurse für die jeweilige Fachrichtung obligatorisch sind und in welchem Zeitrahmen diese durchgeführt werden.
1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt für jede der drei Fachrichtungen ein Bildungsplan vor, der von der zuständigen Organisation der Arbeitswelt erlassen wird und vom SBFI genehmigt ist.
2 Die Bildungspläne haben folgenden Inhalt:
Sie enthalten das Qualifikationsprofil für die Fachrichtung; dieses besteht aus:
dem Berufsbild für die Fachrichtung,
der Übersicht über die Handlungskompetenzbereiche und die Handlungskompetenzen für die Fachrichtung, und
dem Anforderungsniveau der Fachrichtung.
Sie führen die Inhalte der Grundbildung sowie die Bestimmungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz aus und bestimmen, an welchen Lernorten welche Handlungskompetenzen erworben werden.
3 Den Bildungsplänen angefügt ist das Verzeichnis der Instrumente zur Förderung der Qualität der beruflichen Grundbildung mit Angabe der Bezugsquelle.
Informatikerin EFZ oder Informatiker EFZ mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines verwandten Berufs mit den notwendigen Berufskenntnissen im Bereich der Informatikerin EFZ und des Informatikers EFZ und mit mindestens 5 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
1 Die lernende Person führt während der Bildung in beruflicher Praxis eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten im Zusammenhang mit den zu erwerbenden Handlungskompetenzen festhält. Dabei nimmt sie eine Selbsteinschätzung vor, ob sie die Leistungsziele gemäss Bildungsplan erreicht hat.
1 Die Berufsfachschulen dokumentieren die Leistungen der Lernenden in den erweiterten Grundkompetenzen, in den Modulen der Informatikkompetenzen und in der Allgemeinbildung und stellen ihnen am Ende jedes Semesters ein Zeugnis aus.
2 Sie bewerten die Leistungen der Lernenden in den Modulen der Informatikkompetenzen mit halben und ganzen Noten. Diese Noten fliessen ein in die Berechnung der Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen».
3 Die Vergleichbarkeit der Leistungsbeurteilungen der Module der Informatikkompetenzen wird durch die Kommission für Berufsentwicklung und Qualität sichergestellt.
1 Die Anbieter der überbetrieblichen Kurse dokumentieren die Leistungen der Lernenden in der Form je eines Kompetenznachweises nach jedem überbetrieblichen Kurs.
2 Sie bewerten die Leistungen der Lernenden in den überbetrieblichen Kurse mit halben und ganzen Noten. Diese fliessen ein in die Berechnung der Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen».
3 Die Vergleichbarkeit der Leistungsbeurteilungen der überbetrieblichen Kurse wird durch die Kommission für Berufsentwicklung und Qualität sichergestellt.
von dieser beruflichen Erfahrung mindestens 3 Jahre im Bereich der entsprechenden Fachrichtung der Informatikerin EFZ oder des Informatikers EFZ erworben hat, und
In den Qualifikationsverfahren ist nachzuweisen, dass entsprechend der jeweiligen Fachrichtung die Handlungskompetenzen nach Artikel 4, 5 oder 61 erworben worden sind.
1 Der Verweis wurde in Anwendung von Art. 12 Abs. 2 des Publikationsgesetzes vom 18. Juni 2004 (SR 170.512) auf den 1. Januar 2018 angepasst.
Praktische Arbeit als individuelle praktische Arbeit (IPA) im Umfang von 70–90 Stunden. Dieser Qualifikationsbereich wird gegen Ende der beruflichen Grundbildung geprüft. Die lernende Person muss zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Die Arbeit beinhaltet einen bedeutsamen Ausschnitt aus den Handlungskompetenzbereichen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden. Das Prüfungsverfahren richtet sich nach der vom SBFI erlassenen Wegleitung1. Im Qualifikationsbereich werden die folgenden Positionen mit nachstehenden Gewichtungen bewertet:
1 Wegleitung des SBFI vom 22. Oktober 2007 über individuelle praktische Arbeit (IPA) im Rahmen der Abschlussprüfung im Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung, abrufbar unter www.sbfi.admin.ch.
die Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen» mindestens mit der Note 4 bewertet wird;
2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus der Summe der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung und der gewichteten Erfahrungsnoten «erweiterte Grundkompetenzen» und «Informatikkompetenzen».
3 Die Erfahrungsnote «erweiterte Grundkompetenzen» ist das auf eine ganze oder halbe Noten gerundete Mittel aus der Summe der 8 Semesterzeugnisnoten für die erweiterten Grundkompetenzen.
4 Die Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen» ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus der Summe folgender Notenmittel mit den nachstehenden Gewichtungen:
das auf eine halbe oder ganze Note gerundete Mittel aus der Summe der Noten für die Module der Informatikkompetenzen in der Berufsfachschule; diese Note wird mit 80 % gewichtet;
das auf eine halbe oder ganze Note gerundete Mittel aus der Summe der Noten für die überbetrieblichen Kurse; diese Note wird mit 20 % gewichtet.
5 Für die Berechnung der Gesamtnote werden die einzelnen Noten wie folgt gewichtet:
erweiterte Grundkompetenzen: 20 %;
Informatikkompetenzen: 30 %;
3 Wird die Abschlussprüfung ohne erneuten Besuch der «erweiterten Grundkompetenzen» in der Berufsfachschule wiederholt, so werden die bisherigen Noten beibehalten. Wird der Unterricht in den zwei letzten Semestern wiederholt, so zählen für die Berechnung der Erfahrungsnote «erweiterte Grundkompetenzen» nur die neuen Semesterzeugnisnoten.
4 Bei einer ungenügenden Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen» gelten folgende Bestimmungen für die Wiederholung:
Ist das Mittel der Noten für die Module der Informatikkompetenzen in der Berufsfachschule ungenügend, so müssen alle mit einer ungenügenden Note bewerteten Module wiederholt werden. Die genügenden Noten werden beibehalten.
Wird die Abschlussprüfung ohne erneuten Besuch von überbetrieblichen Kursen wiederholt, so werden die bisherigen Noten beibehalten. Werden die letzten zwei bewerteten überbetrieblichen Kurse wiederholt, so zählen für die Berechnung der Erfahrungsnote nur die neuen Noten.
2 Das Fähigkeitszeugnis berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Informatikerin EFZ» oder «Informatiker EFZ» zu führen.
die Noten jedes Qualifikationsbereichs der Abschlussprüfung sowie die Erfahrungsnoten «erweiterte Grundkompetenzen» und «Informatikkompetenzen»;
Art. 24 Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Informatikerinnen EFZ und Informatiker EFZ
1 Die schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Informatikerinnen EFZ und Informatiker EFZ setzt sich zusammen aus:
5–7 Vertreterinnen oder Vertretern von «ICT-Berufsbildung Schweiz»;
Sie überprüft diese Bildungsverordnung, den Bildungsplan und die Module laufend, mindestens aber alle fünf Jahre, auf wirtschaftliche, technologische, ökologische und didaktische Entwicklungen. Dabei berücksichtigt sie allfällige neue organisatorische Aspekte der beruflichen Grundbildung.
Sie stellt der zuständigen Organisation der Arbeitswelt Antrag auf Anpassung des Bildungsplans oder der Module, sofern die beobachteten Entwicklungen eine Anpassung des Bildungsplans oder der Module erfordern.
Sie stellt die Vergleichbarkeit der Leistungsbeurteilungen für die Module der Informatikkompetenzen in den Berufsfachschulen und in den überbetrieblichen Kursen sicher. Die dadurch entstehenden Kosten gelten als Kosten der Qualifikationsverfahren und werden von den Kantonen getragen.
1 Träger für die überbetrieblichen Kurse ist «ICT-Berufsbildung Schweiz».
2 Die Kantone können die Durchführung der überbetrieblichen Kurse unter Mitwirkung von «ICT-Berufsbildung Schweiz» einer anderen Trägerschaft übertragen, namentlich wenn die Qualität oder die Durchführung der überbetrieblichen Kurse nicht mehr gewährleistet ist.
3 Die Kantone regeln mit der Trägerschaft die Organisation und die Durchführung der überbetrieblichen Kurse.
1 Die Verordnung des SBFI vom 13. Dezember 20041 über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) wird aufgehoben.
2 Die Genehmigungen der folgenden Dokumente werden widerrufen:
Bildungsplan Informatikerin EFZ/Informatiker EFZ, genehmigt am 13. Dezember 2004;
das geltende Qualifikationsprofil zum Bildungsplan Informatikerin EFZ/Informatiker EFZ vom 13. Dezember 2004;
die geltenden Bestehensregeln zum Bildungsplan Informatikerin EFZ/Informatiker EFZ vom 13. Dezember 2004.
1AS 2005 1589
1 Lernende, die ihre Bildung als Informatikerin EFZ oder Informatiker EFZ nach der Bildungsverordnung vom 13. Dezember 20041 vor dem 1. Januar 2014 begonnen haben, schliessen sie nach bisherigem Recht ab.
2 Wer das Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung für Informatikerin EFZ/ Informatiker EFZ nach der Bildungsverordnung vom 13. Dezember 2004 bis zum 31. Dezember 2020 wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden.
3 Das Qualifikationsverfahren mit der Validierung von Bildungsleistungen wird bis zum 31. Dezember 2017 nach bisherigem Recht durchgeführt.
4 Wer das Dossier für das Qualifikationsverfahren mit der Validierung von Bildungsleistungen gemäss Absatz 3 bis zum 31. Dezember 2022 erneut zur Beurteilung einreicht, kann verlangen nach bisherigem Recht beurteilt zu werden.
2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Art. 18–231) treten am 1. Januar 2018 in Kraft.
AS 2013 5381
1 SR 412.102 SR 412.101
Ordonnance du SEFRI sur la formation professionnelle initiale d’informaticienne/informaticien avec certificat fédéral de capacité (CFC)*1
du 1er novembre 2013 (Etat le 1er janvier 2014)
1 Les informaticiens de niveau CFC maîtrisent notamment les activités suivantes et se distinguent par les connaissances, les aptitudes et les comportements ci-après:
Dans le cadre de groupes de travail interdisciplinaires, ils développent, dans le domaine des technologies de l’information et de la communication (TIC), de nouveaux produits, solutions et processus, les mettent en oeuvre, les exploitent et assurent leur maintenance.
Ils travaillent sur la base de projets avec des processus et méthodes standard.
Ils connaissent les modalités de la sécurité des données et les mettent en oeuvre.
Ils respectent les droits d’auteur ainsi que les conditions de licence des producteurs.
2 Les informaticiens de niveau CFC peuvent choisir entre les orientations suivantes:
développement d’applications;
informatique d’entreprise; et
technique des systèmes.
2 Les titulaires d’une attestation fédérale de formation professionnelle d’aide en informatique suivront la formation professionnelle initiale sur toute la durée. Ils seront dispensés des modules déjà réussis.
Art. 4 Compétences opérationnelles dans l’orientation «développement d’applications»
La formation dans l’orientation développement d’applications comprend les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles suivants:
saisie, interprétation et présentation des exigences des applications:
analyser, structurer et documenter les exigences ainsi que les besoins,
élaborer diverses propositions de solutions incluant les interfaces utilisateurs requises,
vérifier l’exhaustivité des exigences et des besoins dans les propositions de solution choisies;
développement d’applications en tenant compte des caractéristiques de qualité:
élaborer un concept de tests, mettre en application divers déroulements de tests et tester systématiquement les applications,
mettre en oeuvre des directives d’architecture dans un projet concret,
développer et documenter des applications conformément aux besoins du client en utilisant des modèles appropriés de déroulement,
implémenter des applications et des interfaces utilisateurs en fonction des besoins du client et du projet,
garantir la qualité des applications,
préparer et mettre en oeuvre l’introduction des applications;
création et maintenance de données ainsi que de leurs structures:
identifier et analyser des données, puis développer avec des modèles de données appropriés,
mettre en oeuvre un modèle de données dans une base de données,
accéder à des données à partir d’applications avec un langage approprié;
mise en service d’appareils TIC:
installer et configurer, selon des directives, des postes de travail ainsi que des services de serveurs dans l’exploitation locale du réseau;
travaux dans le cadre de projets:
préparer, structurer et documenter des travaux et des mandats de manière systématique et efficace,
collaborer à des projets et travailler selon des méthodes de projets,
dans le cadre de projets, communiquer de manière ciblée et adaptée à l’interlocuteur.
Art. 5 Compétences opérationnelles dans l’orientation «informatique d’entreprise»
La formation dans l’orientation informatique d’entreprise comprend les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles suivants:
évaluer et mettre en service le matériel des utilisateurs,
installer et synchroniser sur le réseau interne le matériel mobile des utilisateurs
connecter et configurer des appareils périphériques;
Mise en service de serveurs et de réseaux:
mettre en service des systèmes serveurs,
installer des réseaux et leurs topologies,
élaborer et mettre en oeuvre des concepts de sécurité des données, de sécurité des systèmes, et d’archivage;
Garantie de l’exploitation TIC:
assurer la maintenance de réseaux et les développer,
assurer la maintenance et administrer des serveurs,
planifier, mettre en oeuvre des services d’annuaires et des autorisations,
mettre en service et configurer des services de communication et de soutien des travaux de groupe (groupeware);
Assistance aux utilisateurs:
instruire et aider les utilisateurs dans l’utilisation des moyens informatiques,
assurer des tâches de support par le biais du contact client et résoudre les problèmes sur place;
élaborer des concepts de tests, mettre en application divers déroulements de tests et tester systématiquement les applications,
développer et documenter des applications de manière conviviale en utilisant des modèles appropriés de déroulement,
développer et implémenter des interfaces utilisateurs pour des applications selon les besoins du client;
mettre en oeuvre des modèles de données dans une base de données,
préparer, structurer, exécuter et documenter des travaux et des mandats de manière systématique et efficace,
collaborer à des projets.
Art. 6 Compétences opérationnelles dans l’orientation «technique des systèmes»
La formation dans l’orientation technique des systèmes comprend les compétences opérationnelles ci-après dans les domaines de compétences opérationnelles suivants:
choisir et mettre en service le matériel des utilisateurs,
choisir et mettre en service des systèmes serveurs,
choisir et mettre en service des composants réseau;
planification, installation et configuration des réseaux:
planifier et installer des réseaux ainsi que leurs topologies,
planifier et assurer la sécurité réseau ainsi que l’accès distant,
surveiller des réseaux et garantir leur sécurité et leur capacité de fonctionnement,
planifier, installer et exploiter des systèmes de sauvegarde des données en réseau;
planification, installation et configuration des serveurs:
mettre en service et configurer les services étendus des serveurs,
mettre en service et configurer des services de communication ainsi que des services de soutien des travaux en groupe (groupeware),
élaborer et mettre en oeuvre des concepts de sécurité des données, de sécurité des systèmes, et d’archivage,
offrir des services via le réseau en prenant des mesures de sécurité;
maintenance de réseaux et de serveurs:
assurer la maintenance et administrer les équipements des des utilisateurs,
enregistrer, standardiser et automatiser des processus TIC,
planifier, mettre en service et appliquer des systèmes de déploiement pour des applications;
collaborer à des projets,
1 Dès le début de la formation et pendant la formation, les prestataires de la formation remettent et expliquent aux personnes en formation les directives et les recommandations en matière de sécurité au travail, de protection de la santé et de protection de l’environnement, en particulier celles relatives à la communication des dangers (symboles de danger, pictogrammes, signes d’interdiction) dans ces trois domaines.
3 Les personnes en formation acquièrent, sur tous les lieux de formation, des connaissances relatives à l’équilibre entre les intérêts sociétaux, écologiques et économiques dans le sens du développement durable.
Art. 8 Formation à la pratique professionnelle
1 La formation à la pratique professionnelle en entreprise s’étend sur toute la durée de la formation professionnelle initiale, en moyenne à raison de 3,25 jours par semaine.
2 Si la formation à la pratique professionnelle a lieu dans le cadre d’une formation initiale en école, elle doit être dispensée selon les modalités fixées avec l’organe responsable.
3 Dans le cadre d’une formation initiale en école, la formation à la pratique professionnelle est dispensée sous la forme de parties pratiques intégrées ou de stages en entreprises. La formation à la pratique professionnelle dure au total au moins 220 jours de travail.
Art. 9 Ecole professionnelle
1 L’enseignement obligatoire dispensé à l’école professionnelle comprend 2360 périodes d’enseignement. Celles-ci sont réparties selon le tableau suivant:
2 L’enseignement des compétences de base élargies est identique pour toutes les orientations et comprend les thèmes et le nombre de leçons ci-après:
mathématiques: 120 périodes;
sciences naturelles: 120 périodes;
économie et droit: 160 périodes; et
anglais: 200 périodes.
3 L’enseignement des compétences en informatique est subdivisé en 25 modules de 40 périodes d’enseignement. Les modules sont basés sur le plan modulaire de l’organisation du monde du travail compétente. Le plan de formation des différentes orientations mentionne quels sont les modules des compétences en informatique qui sont obligatoires pour chaque orientation.
4 En accord avec les autorités cantonales et les organisations du monde du travail compétentes, de légères divergences par rapport au nombre prescrit de périodes d’enseignement des compétences professionnelles par année d’apprentissage au sein d’un domaine de compétences opérationnelles sont possibles.
5 L’enseignement de la culture générale est régi par l’ordonnance du SEFRI du 27 avril 2006 concernant les conditions minimales relatives à la culture générale dans la formation professionnelle initiale.
6 La langue d’enseignement est en règle générale la langue nationale du lieu d’implantation de l’école.
7 L’enseignement bilingue est recommandé dans la langue nationale du lieu d’implantation de l’école et en anglais.
8 Les cantons peuvent admettre d’autres langues d’enseignement.
Art. 10 Cours interentreprises
1 Les cours interentreprises comprennent pour chaque orientation 7 modules de 5 jours, à raison de 8 heures de cours par jour. Les modules sont basés sur le plan modulaire de l’organisations du monde du travail compétente.
2 Le plan de formation des différentes orientations mentionne, d’une part, quels sont les modules des cours interentreprises qui sont obligatoires pour chaque orientation et, d’autre part, à quelle période ces modules doivent être dispensés.
1 Au moment de l’entrée en vigueur de la présente ordonnance, un plan de formation établi par l’organisation du monde du travail compétente et approuvé par le SEFRI est disponible pour chacune des trois orientations existantes.
2 Les plans de formation:
contiennent le profil de qualification de l’orientation; celui-ci comprend:
le profil de la profession correspondant à l’orientation,
la vue d’ensemble des domaines de compétences opérationnelles et des compétences opérationnelles correspondant à l’orientation, et
le niveau d’exigences de l’orientation;
détaillent les contenus de la formation initiale et les dispositions en matière de sécurité au travail, de protection de la santé et de protection de l’environnement, et définissent quelles compétences opérationnelles sont acquises dans chaque lieu de formation.
3 Les plans de formation sont assortis de la liste des instruments servant à promouvoir la qualité de la formation professionnelle initiale avec indication des organes de diffusion.
les personnes de professions apparentées titulaires d’un CFC et justifiant des connaissances professionnelles requises propres aux informaticiens CFC et d’au moins 5 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation qu’elles dispensent;
les personnes titulaires d’un diplôme correspondant d’une haute école et justifiant d’au moins 2 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation qu’elles dispensent;
Art. 13 Nombre maximal de personnes en formation dans l’entreprise
1 Pendant la formation à la pratique professionnelle, la personne en formation tient un dossier de formation dans lequel elle inscrit au fur et à mesure les travaux importants concernant les compétences opérationnelles à acquérir. Ce dossier lui permet de contrôler si elle a atteint les objectifs évaluateurs du plan de formation. La personne en formation procède à une auto-évaluation en vue d’établir si elle a atteint les objectifs évaluateurs selon le plan de formation.
1 Le formateur établit à la fin de chaque semestre un rapport attestant le niveau de formation atteint par la personne en formation. A cette fin, il se fonde sur les prestations de la personne en formation pendant la formation en entreprise et sur les appréciations relatives aux prestations à l’école professionnelle et dans les cours interentreprises. Il discute du rapport de formation avec la personne en formation au moins une fois par semestre.
1 Les écoles professionnelles documentent les prestations de la personne en formation relatives aux compétences de base élargies, aux modules portant sur les compétences en informatique et à la culture générale, et établissent un bulletin à son intention au terme de chaque semestre.
2 Les prestations des personnes en formation dans le cadre des modules portant sur les compétences en informatique sont évaluées sur la base de notes entières ou de demi-notes. Ces notes sont prises en compte pour le calcul de la note d’expérience «Compétences en informatique».
3 La comparabilité des contrôles des compétences dans le cadre des modules «Compétences en informatique» est assurée par la commission pour le développement professionnel et la qualité.
2 Les prestations des personnes en formation dans le cadre des cours interentreprises sont évaluées sur la base de notes entières ou de demi-notes. Ces notes sont prises en compte pour le calcul de la note d’expérience «Compétences en informatique».
3 La comparabilité des contrôles des compétences dans le cadre des cours interentreprises est assurée par la commission pour le développement professionnel et la qualité.
dans une institution de formation reconnue par le canton, ou
a effectué 3 ans au minimum de cette expérience professionnelle dans le domaine correspondant à l’orientation choisie de la profession d’informaticien CFC, et
démontre qu’elle satisfait aux exigences des procédures de qualification correspondantes.
Les procédures de qualification visent à démontrer que pour chaque orientation correspondante les compétences opérationnelles décrites à l’art. 4, 5 ou 61 ont été acquises.
1 Le renvoi a été adapté au 1er janvier 2018 en application de l’art. 12 al. 2 de la L du 18 juin 2004 sur les publications officielles (RS 170.512).
travail pratique sous la forme d’un travail pratique individuel (TPI) d’une durée de 70 à 90 heures. Ce domaine de qualification est évalué vers la fin de la formation professionnelle initiale. La personne en formation doit montrer qu’elle est à même d’exécuter les tâches demandées dans les règles de l’art et en fonction des besoins et de la situation. Le travail porte, pour une part importante, sur les domaines de compétences opérationnelles. Le dossier de formation et les documents relatifs aux cours interentreprises peuvent être utilisés comme aides. La procédure d’examen est régie par les directives du SEFRI1. Dans le domaine de qualification, les points d’appréciation ci—après sont évalués avec les pondérations suivantes:
Entretien professionnel et présentation
1 Directives du SEFRI du 22 octobre 2007 relatives aux travaux pratiques individuels (TPI) dans le cadre de l’examen final de la procédure de qualification de la formation professionnelle initiale, disponibles sur www.sbfi.admin.ch.
2 La note globale correspond à la moyenne, arrondie à la première décimale, des notes pondérées des domaines de qualification de l’examen final et des notes d’expérience pondérées des «compétences de base élargies» et des «compétences en informatiques».
3 La note d’expérience des «compétences de base élargies» correspond à la moyenne, arrondie à une note entière ou à une demi-note, des 8 notes semestrielles des «compétences de base élargies».
moyenne des notes de l’école professionnelle, arrondie à une note entière ou à une demi-note, des modules portant sur les compétences en informatique; la pondération de cette note correspond à 80%.
moyenne des notes des cours interentreprises, arrondie à une note entière ou à une demi-note; la pondération de cette note correspond à 20%.
5 Pour le calcul de la note globale, les notes sont pondérées de la manière suivante:
travail pratique: 30%;
compétences de base élargies: 20%
compétences en informatique: 30%; et
culture générale: 20%.
3 Pour les personnes qui répètent l’examen final et qui ne suivent plus l’enseignement des «Compétences de base élargies» à l’école professionnelle, les anciennes notes sont prises en compte. Pour les personnes qui suivent à nouveau l’enseignement des connaissances professionnelles pendant les deux derniers semestres, seules les nouvelles notes sont prises en compte pour le calcul de la note d’expérience «Compétences de base élargies».
Si la moyenne des notes de l’école professionnelle des modules portant sur les «Compétences en informatique» est insuffisante, tous les modules dont la note est insuffisante doivent être répétés. Les notes suffisantes sont prises en compte.
Pour les personnes qui répètent l’examen final et qui ne suivent plus les cours interentreprises, les anciennes notes sont prises en compte. Pour les personnes qui suivent à nouveau les deux derniers cours interentreprises évalués, seules les nouvelles notes sont prises en compte pour le calcul de la note d’expérience.
2 Le CFC autorise ses titulaires à porter le titre légalement protégé d’«informaticienne CFC» ou «informaticien CFC».
les notes de chaque domaine de qualification de l’examen final ainsi que la note d’expérience des «Compétences de base élargies» et des «Compétences en informatique».
Art. 24 Commission suisse pour le développement professionnel et la qualité de la formation des informaticiens CFC
1 La Commission suisse pour le développement professionnel et la qualité de la formation des informaticiens CFC (commission) comprend:
cinq à sept représentants de ICT-Formation professionnelle Suisse;
4 La commission est notamment chargée des tâches suivantes:
examiner régulièrement, au moins tous les 5 ans, l’ordonnance sur la formation professionnelle initiale et le plan de formation en fonction des développements économiques, technologiques, écologiques et didactiques; elle veille par là-même à intégrer, le cas échéant, de nouveaux aspects organisationnels de la formation professionnelle initiale;
prendre position sur les instruments servant à promouvoir la qualité de la formation professionnelle initiale, en particulier sur les dispositions d’exécution relatives aux procédures de qualification;
garantir la comparabilité des contrôles de compétence des modules portant sur les compétences en informatique des écoles professionnelles et des cours interentreprises. Les coûts qui découlent de cette mesure sont pris en charge par les cantons en tant qu’élément de la procédure de qualification.
1 L’organe responsable des cours interentreprises est «ICT-Formation professionnelle Suisse».
2 Le canton peut, en collaboration avec ICT-Formation professionnelle Suisse, confier l’organisation des cours interentreprises à un autre organe responsable, notamment si la qualité ou l’organisation de ces cours n’est plus assurée.
1 L’ordonnance du SEFRI du 13 décembre 2004 sur la formation professionnelle initiale d’informaticienne/informaticien1 avec certificat fédéral de capacité (CFC) est abrogée.
le plan de formation d’informaticienne/informaticien CFC du 13 décembre 2004;
le profil de qualification relatif au plan de formation pour la profession d’informaticienne/informaticien CFC du 13 décembre 2004; et
les conditions de réussite relatives au plan de formation pour la profession d’informaticienne/informaticien CFC du 13 décembre 2004.
1RO 2005 1589
1 Les personnes qui ont commencé leur formation d’informaticien CFC en vertu de l’ordonnance du 13 décembre 2004 avant le 1er janvier 2014 l’achèvent selon l’ancien droit.
2 Si elles en font la demande, les personnes qui répètent jusqu’au 31 décembre 2020 la procédure de qualification et l’examen final d’informaticien CFC en vertu de l’ordonnance du 13 décembre 2004 verront leurs prestations appréciées selon l’ancien droit.
3 La procédure de qualification avec validation des acquis peut être réalisée d’après l’ancien droit jusqu’au 31 décembre 2017.
4 Si elles en font la demande, les personnes qui, en vertu de l’al. 3, remettent de nouveau leur dossier pour évaluation de la procédure de qualification avec validation des acquis, jusqu’au 31 décembre 2022 verront leurs prestations appréciées selon l’ancien droit.
2 Les dispositions relatives aux procédures de qualification, au certificat et au titre (art. 18 à 231) entrent en vigueur le 1er janvier 2018.
RO 2013 5381
Ordinanza della SEFRI sulla formazione professionale di base Informatica/Informatico con attestato federale di capacità (AFC)
del 1° novembre 2013 (Stato 1° gennaio 2014)
visto l’articolo 19 della legge federale del 13 dicembre 20021 sulla formazione professionale (LFPr); visto l’articolo 12 dell’ordinanza del 19 novembre 20032 sulla formazione professionale (OFPr),
1 Gli informatici di livello AFC svolgono, in particolare, le seguenti attività e si contraddistinguono per le seguenti conoscenze, capacità e comportamenti:
sviluppano, implementano, gestiscono e manutengono nuovi prodotti, processi e soluzioni nel campo delle tecnologie dell’informazione e della comunicazione (TIC) all’interno di gruppi interdisciplinari;
lavorano in modo orientato ai progetti, applicando metodologie e processi standardizzati;
hanno familiarità con la sicurezza dei dati e sanno come gestirla;
rispettano i diritti d’autore e si attengono alle condizioni di licenza dei produttori.
2 La formazione di informatico di livello AFC prevede i seguenti indirizzi professionali:
informatica aziendale; e
tecnica dei sistemi.
2 I titolari di un certificato federale di formazione pratica di addetto all’informatica CFP svolgono l’intera formazione professionale di base. Sono tuttavia dispensati dalla frequenza dei moduli già superati.
Art. 4 Competenze operative nell’indirizzo professionale Sviluppo di applicazioni
La formazione nell’indirizzo professionale Sviluppo di applicazioni prevede, nei seguenti campi di competenze operative, le competenze operative qui elencate:
rilevamento, interpretazione e rappresentazione di requisiti per applicazioni:
analizzare, strutturare e documentare requisiti ed esigenze,
elaborare diverse soluzioni con le interfacce utenti necessarie,
verificare la completezza di requisiti ed esigenze delle soluzioni prescelte;
sviluppo di applicazioni secondo criteri di qualità:
elaborare piani di test, applicare diverse procedure e testare sistematicamente le applicazioni,
concretizzare le direttive di architettura in un progetto,
sviluppare e documentare le applicazioni impiegando modelli operativi adeguati agli utenti,
implementare applicazioni e interfacce utenti in base al progetto e alle esigenze dei clienti;
garantire la qualità delle applicazioni,
preparare e realizzare l’introduzione delle applicazioni;
creazione e gestione di dati e delle relative strutture:
individuare e analizzare dati e sviluppare modelli di dati adeguati,
trasformare il modello in una banca dati,
accedere a dati a partire da applicazioni utilizzando linguaggi adeguati;
attivazione di apparecchi TIC:
installare e configurare la postazione di lavoro e i servizi server della rete aziendale locale secondo le prescrizioni;
lavoro all’interno di progetti:
preparare, strutturare e documentare in maniera sistematica ed efficiente lavori e incarichi,
collaborare a progetti e applicare metodologie di progettazione;
comunicare adeguatamente e in modo mirato con i partecipanti ai progetti.
Art. 5 Competenze operative nell’indirizzo professionale Informatica aziendale
La formazione nell’indirizzo professionale Informatica aziendale prevede, nei seguenti campi di competenze operative, le competenze operative qui elencate:
selezionare e attivare terminali,
installare terminali mobili e sincronizzarli mediante la rete aziendale,
connettere e configurare periferiche;
attivazione di reti e servizi server:
attivare servizi server,
impostare reti e relative topologie,
realizzare e attuare piani per l’archiviazione e il backup dei dati e del sistema;
garanzia del funzionamento TIC:
manutenere e sviluppare reti,
manutenere e gestire server,
progettare e attivare autorizzazioni e servizi di directory,
mettere in funzione e configurare servizi di comunicazione e servizi di supporto ai lavori di gruppo (groupware);
assistenza agli utenti:
istruire e assistere gli utenti nell’utilizzo dei mezzi informatici,
svolgere compiti di assistenza a contatto con i clienti e risolvere problemi sul posto;
progettare e implementare interfacce utenti in base alle esigenze dei clienti,
convertire i modelli in una banca dati,
preparare, strutturare, eseguire e documentare in maniera sistematica ed efficiente lavori e incarichi,
collaborare a progetti,
Art. 6 Competenze operative nell’indirizzo professionale Tecnica dei sistemi
La formazione nell’indirizzo professionale Tecnica dei sistemi prevede, nei seguenti campi di competenze operative, le competenze operative qui elencate:
selezionare e attivare sistemi server,
selezionare e attivare componenti di rete;
progettazione, installazione e configurazione di reti:
progettare e impostare le reti e la relativa topologia,
progettare e impostare la sicurezza della rete e le prestazioni,
monitorare le reti e garantire le prestazioni e la sicurezza delle reti,
progettare, installare e gestire sistemi di archiviazione di dati collegati in rete;
progettazione, installazione e configurazione di server:
attivare e configurare servizi di server estesi,
mettere in funzione e configurare servizi di comunicazione e servizi di supporto ai lavori di gruppo (groupware),
realizzare e attuare piani per l’archiviazione e il backup dei dati e del sistema,
offrire servizi tramite la rete e adottare le necessarie misure di sicurezza;
manutenzione di reti e server:
manutenere e gestire terminali,
avviare, standardizzare e automatizzare processi TIC,
progettare, attivare e utilizzare sistemi di distribuzione per le applicazioni;
1 All’inizio e durante la formazione, gli operatori forniscono e spiegano alle persone in formazione le prescrizioni e le raccomandazioni relative alla sicurezza sul lavoro e alla protezione della salute e dell’ambiente, in particolare quelle relative alla comunicazione dei pericoli (simboli di pericolo, segnali di prescrizione e di divieto) in questi tre settori.
2 Dette prescrizioni e raccomandazioni vengono fornite in tutti i luoghi di formazione e considerate nelle procedure di qualificazione.
3 Tutti i luoghi di formazione educano le persone in formazione allo sviluppo sostenibile, con particolare attenzione all’equilibrio tra interessi sociali, ecologici ed economici e nell’ottica dello sviluppo sostenibile.
Art. 8 Formazione professionale pratica
1 La formazione professionale pratica in azienda comprende in media 3,25 giornate alla settimana per tutta la durata della formazione professionale di base.
2 Se la formazione professionale pratica avviene nel quadro della formazione di base organizzata dalla scuola, essa deve essere disciplinata insieme all’organizzazione del mondo del lavoro competente.
3 Nel quadro della formazione di base organizzata dalla scuola la formazione professionale pratica viene impartita sotto forma di parti pratiche integrate o di periodi di pratica in azienda. La formazione professionale pratica dura complessivamente almeno 220 giorni lavorativi.
Art. 9 Scuola professionale
1 L’insegnamento obbligatorio presso la scuola professionale comprende 2360 lezioni. Dette lezioni sono suddivise secondo la tabella seguente:
competenze di base estese
2 L’insegnamento delle competenze di base estese è identico per tutti gli indirizzi professionali e comprende le materie e il numero di lezioni seguenti:
matematica: 120 lezioni;
scienze naturali: 120 lezioni;
economia e diritto: 160 lezioni; e
inglese: 200 lezioni.
3 L’insegnamento delle competenze informatiche è suddiviso in 25 moduli di 40 lezioni ciascuno. I moduli sono basati sul piano modulare dell’organizzazione del mondo del lavoro competente. Il piano di formazione di ogni indirizzo professionale specifica quali moduli delle competenze informatiche sono obbligatori per il relativo indirizzo professionale.
4 D’intesa con le autorità cantonali e le organizzazioni del mondo del lavoro competenti sono ammesse deroghe minime al numero di lezioni prescritte per anno di formazione all’interno di un campo di competenze operative delle conoscenze professionali.
5 Per gli insegnamenti di cultura generale fa stato l’ordinanza della SEFRI del 27 aprile 20061 sulle prescrizioni minime in materia di cultura generale nella formazione professionale di base.
6 La lingua d’insegnamento è di norma la lingua nazionale del luogo in cui si trova la scuola professionale.
7 È raccomandato l’insegnamento bilingue nella lingua nazionale locale e in inglese.
8 I Cantoni possono autorizzare altre lingue d’insegnamento.
Art. 10 Corsi interaziendali
1 I corsi interaziendali comprendono per ogni indirizzo professionale sette moduli di cinque giornate di otto ore ciascuno. Essi sono basati sul piano modulare dell’organizzazione del mondo del lavoro competente.
2 Il piano di formazione di ogni indirizzo professionale specifica quali moduli dei corsi interaziendali sono obbligatori e in quale periodo si svolgono.
1 Al momento dell’entrata in vigore della presente ordinanza è disponibile per ogni indirizzo professionale un piano di formazione, emanato dalla competente organizzazione del mondo del lavoro e approvato dalla SEFRI.
2 I piani di formazione:
contengono il profilo di qualificazione dell’indirizzo professionale, che comprende:
il profilo professionale dell’indirizzo professionale,
la panoramica dei campi di competenze operative e delle relative competenze operative dell’indirizzo professionale; e
il livello richiesto per l’indirizzo professionale;
riportano i contenuti della formazione di base e le disposizioni relative alla sicurezza sul lavoro e alla protezione della salute e dell’ambiente e determina quali competenze operative vengono apprese in ciascun luogo di formazione.
attestato federale di capacità di informatico AFC con almeno due anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
attestato federale di capacità di una professione affine con le necessarie conoscenze professionali nel campo di attività dell’informatico AFC e almeno cinque anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
diploma di scuola universitaria in ambito pertinente e almeno due anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
Art. 14 Documentazione dell’apprendimento
1 Durante la formazione professionale pratica la persona in formazione tiene una documentazione dell’apprendimento in cui annota regolarmente i principali lavori eseguiti in relazione alle competenze operative da acquisire. Essa giudica autonomamente se ha raggiunto gli obiettivi di valutazione definiti nel piano di formazione.
1 Alla fine di ogni semestre, il formatore rileva in un rapporto il livello raggiunto dalla persona in formazione basandosi sulle prestazioni che essa ha fornito durante la formazione professionale pratica e sui feedback concernenti le sue prestazioni nella scuola professionale e nei corsi interaziendali. Il formatore discute il rapporto almeno una volta al semestre con la persona in formazione.
2 Il formatore e la persona in formazione stabiliscono, se necessario, misure e termini per il raggiungimento degli obiettivi di formazione e fissano per iscritto le decisioni e le misure adottate.
3 Alla fine del termine stabilito, il formatore verifica l’efficacia delle misure concordate e riporta le sue conclusioni nel rapporto di formazione.
1 Le scuole professionali documentano le prestazioni delle persone in formazione nelle competenze di base estese, nei moduli delle competenze informatiche e nella cultura generale e consegnano alle persone in formazione una pagella alla fine di ogni semestre.
2 Esse valutano le prestazioni delle persone in formazione nei moduli delle competenze informatiche con note intere o mezze note. Queste confluiscono nel calcolo della nota relativa alle competenze informatiche.
3 La comparabilità dei controlli delle prestazioni nei moduli delle competenze informatiche viene garantita dalla Commissione per lo sviluppo professionale e la qualità.
2 Essi valutano le prestazioni delle persone in formazione nei corsi interaziendali con note intere o mezze note. Queste confluiscono nel calcolo della nota relativa alle competenze informatiche.
3 La comparabilità dei controlli delle prestazioni dei corsi interaziendali è garantita dalla Commissione per lo sviluppo professionale e la qualità.
di tale esperienza professionale ha svolto almeno tre anni nel campo del rispettivo indirizzo professionale dell’informatico AFC; e
Nelle procedure di qualificazione occorre dimostrare di aver acquisito, a seconda dell'indirizzo professionale scelto, le competenze operative di cui all’articolo 4, 5 o 61.
1 Il rimando è stato adeguato in applicazione dell’art. 12 cpv. 2 della L del 18 giu. 2004 sulle pubblicazioni ufficiali (RS 170.512), con effetto dal 1° gen. 2018.
«lavoro pratico» sotto forma di lavoro pratico individuale, della durata di 70–90 ore. L’esame per questo campo di qualificazione ha luogo verso la fine della formazione professionale di base. La persona in formazione deve dimostrare di essere in grado di svolgere le attività richieste in modo professionalmente corretto e adeguato alle necessità e alla situazione. Il lavoro verte su una parte significativa dei campi di competenze operative. Il lavoro riflette un’ampia parte dei campi di competenze operative. È ammessa come ausilio la consultazione della documentazione dell’apprendimento e dei corsi interaziendali. Per la procedura d’esame fa stato la guida rilasciata dalla SEFRI1. Nel campo di qualificazione vengono valutate le voci sottoelencate con le seguenti ponderazioni:
Colloquio professionale e presentazione
1 Guida della SEFRI del 22 ottobre 2007 sul lavoro pratico individuale (LPI) nel quadro dell’esame finale della procedura di qualificazione prevista dalla formazione professionale di base, consultabile all’indirizzo www.sefri.admin.ch.
Art. 21 Superamento, calcolo e ponderazione delle note
per la nota delle competenze informatiche viene attribuito almeno il 4;
2 La nota complessiva è data dalla media, arrotondata a un decimale, della somma delle note ponderate dei singoli campi di qualificazione dell’esame finale e delle note ponderate delle «competenze di base estese» e delle «competenze informatiche».
3 Per nota delle «competenze di base estese» si intende la media arrotondata al punto o al mezzo punto della somma delle 8 note delle pagelle semestrali delle competenze di base estese relative alle conoscenze professionali.
4 Per nota delle «competenze informatiche» si intende la media arrotondata a un decimale della somma delle seguenti medie con le seguenti ponderazioni:
la media arrotondata al punto o al mezzo punto di tutte le note relative ai moduli delle competenze informatiche svolti nella scuola professionale. Questa nota è ponderata all’80 per cento;
la media arrotondata al punto o al mezzo punto di tutte le note relative ai corsi interaziendali. Questa nota è ponderata al 20 per cento.
5 Per il calcolo della nota complessiva valgono le note sottoelencate con la seguente ponderazione:
competenze di base estese: 20 per cento;
competenze informatiche: 30 per cento; e
Art. 22 Ripetizioni
3 Qualora si ripeta l’esame finale senza seguire nuovamente i corsi relativi alle «competenze di base estese» presso la scuola professionale, restano valide le note conseguite in precedenza. Se si ripetono gli ultimi due semestri di lezione, per il calcolo della nota delle «competenze di base estese» fanno stato solo le nuove note delle pagelle semestrali.
4 Qualora la nota delle competenze informatiche fosse insufficiente, per la ripetizione valgono le seguenti disposizioni:
se la media delle note dei moduli relativi alle competenze informatiche svolti nella scuola professionale è insufficiente, tutti i moduli con note insufficienti devono essere ripetuti. Le note sufficienti restano valide;
qualora si ripeta l’esame finale senza frequentare nuovamente i corsi interaziendali, restano valide le note conseguite in precedenza. Se si ripetono gli ultimi due corsi interaziendali valutati, per il calcolo della nota dei luoghi di formazione fanno stato solo le nuove note.
2 L’attestato federale di capacità conferisce il diritto di avvalersi del titolo legalmente protetto di «informatica AFC»/«informatico AFC».
le note di ogni campo di qualificazione dell’esame finale e le note delle competenze informatiche e delle competenze di base estese;
Art. 24 Commissione svizzera per lo sviluppo professionale e la qualità per informatici AFC
1 La Commissione svizzera per lo sviluppo professionale e la qualità per informatici AFC è composta da:
da cinque a sette rappresentanti di «ICT Formazione professionale Svizzera»;
verifica costantemente, ma almeno ogni cinque anni, la presente ordinanza sulla formazione professionale di base, il piano di formazione e i moduli in relazione agli sviluppi economici, tecnologici, ecologici e didattici. Nella verifica tiene conto di eventuali nuovi aspetti organizzativi della formazione professionale di base;
garantisce la comparabilità a livello svizzero dei controlli delle competenze dei moduli delle competenze informatiche svolti presso le scuole professionali e durante i corsi interaziendali. I relativi costi vengono sostenuti dai Cantoni come parte della procedura di qualificazione.
Art. 25 Organizzazione e responsabili dei corsi interaziendali
1 È responsabile dei corsi interaziendali la «ICT-Formazione professionale Svizzera».
2 I Cantoni possono delegare a un altro ente responsabile lo svolgimento dei corsi interaziendali in collaborazione con «ICT-Formazione professionale Svizzera», in particolare se la qualità o lo svolgimento dei corsi interaziendali non sono più garantiti.
Art. 26 Diritto previgente: abrogazione
1 È abrogata l’ordinanza della SEFRI del 13 dicembre 20041 sulla formazione professionale di base Informatica/Informatico con attestato federale di capacità (AFC).
2 Sono revocate le approvazioni dei seguenti documenti:
il piano di formazione Informatica/Informatico AFC, approvato il 13 dicembre 2004;
il profilo di qualificazione vigente relativo al piano di formazione per informatici AFC del 13 dicembre 2004; e
le condizioni di riuscita relative al piano di formazione per informatici AFC del 13 dicembre 2004.
1RU 2005 1589
1 Le persone che hanno iniziato la formazione di informatici AFC secondo l’ordinanza del 13 dicembre 20041 sulla formazione professionale di base prima del 1° gennaio 2014 la portano a termine in base al diritto anteriore.
2 Chi ripete l’esame finale di tirocinio per informatici AFC secondo l’ordinanza del 13 dicembre 2004 sulla formazione professionale di base entro il 31 dicembre 2020 viene valutato, su richiesta, in base al diritto anteriore.
3 La procedura di qualificazione con validazione degli apprendimenti acquisiti viene svolta fino al 31 dicembre 2017 secondo il diritto anteriore.
4 Chi sottopone nuovamente per un giudizio entro il 31 dicembre 2022 il dossier relativo alla procedura di qualificazione con validazione degli apprendimenti acquisiti di cui al capoverso 3 viene valutato, su richiesta, in base al diritto anteriore.
2 Le disposizioni concernenti le procedure di qualificazione, le attestazioni e il titolo (art. 18–231) entrano in vigore il 1° gennaio 2018.
RU 2013 5381