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Timestamp: 2017-11-22 11:34:56
Document Index: 381176758

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 16', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26']

Verordnung des SBFI 1 über die berufliche Grundbildung Spenglerin/Spengler mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) - PDF
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1 Verordnung des SBFI 1 über die berufliche Grundbildung Spenglerin/Spengler mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 12. Dezember 2007 (Stand am 1. Januar 2015) Spenglerin EFZ/Spengler EFZ Ferblantière CFC/Ferblantier CFC Lattoniera AFC/Lattoniere AFC Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember (BBG) und auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November (BBV), und auf Artikel 4 Absatz 4 der Verordnung 5 vom 28. September zum Arbeitsgesetz (Jugendarbeitsschutzverordnung, ArGV 5), verordnet 5 : 1. Abschnitt: Gegenstand und Dauer Art. 1 Berufsbezeichnung und Berufsbild 1 Die Berufsbezeichnung ist Spenglerin EFZ oder Spengler EFZ. 2 Spenglerinnen EFZ und Spengler EFZ beherrschen namentlich folgende Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Haltungen aus: a. Sie sind Fachleute für Blecharbeiten und Abdichtungen an der Gebäudehülle. Ihre Tätigkeit umfasst auch Dünnblechverarbeitung und Blitzschutzanlagen. b. Sie arbeiten selbständig und kompetent sowie energieeffizient und umweltschonend und verfügen über praktisch-technisches Geschick und Interesse an arbeitsorganisatorischen und planerischen Aufgaben. Sie handeln kundenfreundlich und verfügen über angemessene Flexibilität. AS Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov (SR ) auf den 1. Jan angepasst. 2 SR SR SR Fassung vom 1. Oktober
2 Berufsbildung c. Sie sind fähig, Probleme und Aufgaben ganzheitlich und handlungsorientiert zu lösen sowie angemessene Führungsaufgaben verantwortungsvoll zu übernehmen. Art. 2 Dauer und Beginn 1 Die berufliche Grundbildung dauert 3 Jahre. 2 Der Beginn der beruflichen Grundbildung richtet sich nach dem Schuljahr der zuständigen Berufsfachschule. 3 Inhaberinnen und Inhabern eines eidgenössischen Berufsattests Haustechnikpraktikerin EBA/Haustechnikpraktiker EBA wird das erste Jahr der beruflichen Grundbildung im Schwerpunkt Spenglerei angerechnet. 2. Abschnitt: Ziele und Anforderungen Art. 3 Kompetenzen 1 Die Ziele und Anforderungen der beruflichen Grundbildung werden in Form von Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6 beschrieben. 2 Sie gelten für alle Lernorte. Art. 4 Fachkompetenz Die Fachkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Administration; b. Nachhaltigkeit; c. Arbeitssicherheit; d. Werkzeuge und Maschinen; e. Rechnen; f. Grundlagen Chemie; g. Grundlagen Physik; h. Werkstoffe; i. Fachzeichnen; j. Bearbeitungstechniken; k. Blechverarbeitung; l. Arbeitsvorbereitung; m. Befestigungs- und Montagetechnik; n. Baukunde; 2
3 Berufliche Grundbildung Spenglerin/Spengler mit EFZ. V des SBFI o. Geneigtes Dach; p. Flachdach; q. Bekleidungen und Deckungen aus Dünnblech; r. Brand- und Blitzschutz. Art. 5 Methodenkompetenz Die Methodenkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Informationsmanagement; b. Lernstrategien; c. Problemlösungsfähigkeit; d. ökologisches Verhalten. Art. 6 Sozial- und Selbstkompetenz Die Sozial- und Selbstkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Kommunikationsfähigkeit; b. Konfliktfähigkeit; c. Teamfähigkeit; d. Eigenverantwortung; e. Selbständigkeit; f. Urteils- und Entscheidungsfähigkeit; g. Umgangsformen. 3. Abschnitt: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz Art Die Anbieter der Bildung geben den Lernenden zu Beginn und während der Bildung Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz, insbesondere zur Gefahrenkommunikation (Gefahrensymbole, Piktogramme, Gebotszeichen) in diesen drei Bereichen, ab und erklären sie ihnen. 2 Diese Vorschriften und Empfehlungen werden an allen Lernorten vermittelt und in den Qualifikationsverfahren berücksichtigt. 6 Fassung vom 1. Oktober 2014 in Kraft seit 1. Januar
4 Berufsbildung 3 Den Lernenden wird an allen Lernorten das Wissen über nachhaltige Entwicklung, insbesondere über den Ausgleich zwischen gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Interessen vermittelt. 4 In Abweichung von Artikel 4 Absatz 1 ArGV 5 können die Lernenden entsprechend ihrem Ausbildungsstand für die nachfolgend aufgeführten Arbeiten herangezogen werden: a. Arbeiten, welche die physische Leistungsfähigkeit von Jugendlichen objektiv übersteigen; b. Arbeiten, die mit gesundheitsgefährdenden physikalischen Einwirkungen verbunden sind, namentlich Arbeiten bei extremer Hitze, Kälte oder erheblichem Lärm; c. Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden chemischen Agenzien, die im Besonderen mit einem der R-Sätze nach der Chemikalienverordnung vom 18. Mai versehen sind; d. Arbeiten mit Maschinen, Ausrüstungen oder Werkzeugen, die mit Unfallgefahren verbunden sind, von denen anzunehmen ist, dass Jugendliche sie wegen mangelnden Sicherheitsbewusstseins oder wegen mangelnder Erfahrung oder Ausbildung nicht erkennen oder nicht abwenden können; e. Arbeiten, bei denen eine erhebliche Brand-, Explosions-, Unfall-, Erkrankungs- oder Vergiftungsgefahr besteht; f. Arbeiten unter Tag, in gefährlichen Höhen und in engen Räumen. 5 Voraussetzung für einen Einsatz nach Absatz 4 ist, dass die Lernenden entsprechend den erhöhten Gefährdungen ausgebildet, angeleitet und überwacht werden; diese besonderen Vorkehrungen werden im Bildungsplan als begleitende Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes festgelegt. 4. Abschnitt: Anteile der Lernorte und Unterrichtssprache Art. 8 Anteile der Lernorte 1 Die Bildung in beruflicher Praxis erfolgt über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt an 4 Tagen pro Woche. 2 Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht erfolgt in 1080 Lektionen. Davon entfallen auf den Sportunterricht 120 Lektionen. 3 Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt mindestens 32 und höchstens 40 Tage zu 8 Stunden. Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung finden keine überbetrieblichen Kurse mehr statt. 7 SR
5 Berufliche Grundbildung Spenglerin/Spengler mit EFZ. V des SBFI Art. 9 Unterrichtssprache 1 Unterrichtssprache ist in der Regel die Landessprache des Schulortes. 2 Zweisprachiger Unterricht in der Landessprache des Schulortes und in einer weiteren Landessprache oder in Englisch ist empfohlen. 3 Die Kantone können andere Unterrichtssprachen zulassen. 5. Abschnitt: Bildungsplan und Allgemeinbildung Art. 10 Bildungsplan 1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt ein Bildungsplan vor, der von der verantwortlichen Organisation der Arbeitswelt erarbeitet und vom SBFI genehmigt ist. 2 Der Bildungsplan führt die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6 wie folgt näher aus: a. Er begründet sie in ihrer Wichtigkeit für die berufliche Grundbildung. b. Er bestimmt, welches Verhalten in bestimmten Handlungssituationen am Arbeitsplatz erwartet wird. c. Er differenziert sie in konkrete Leistungsziele aus. d. Er bezieht sie konsistent auf die Qualifikationsverfahren und beschreibt deren System. 3 Der Bildungsplan legt überdies fest: a. die curriculare Gliederung der beruflichen Grundbildung; b. die Aufteilung der überbetrieblichen Kurse über die Dauer der Grundbildung und ihre Organisation; c. die Qualifikationsbereiche und die Erfahrungsnote, die im Notenausweis nach Artikel 22 Absatz 3 genannt werden und für die Wiederholungen nach Artikel 20 zählen; d. die Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz. 4 Dem Bildungsplan angefügt sind: 8 a. das Verzeichnis der Instrumente zur Förderung der Qualität der beruflichen Grundbildung mit Angabe der Bezugsquelle; b. die begleitenden Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. 8 Fassung vom 1. Oktober 2014 in Kraft seit 1. Januar
6 Berufsbildung Art. 11 Allgemeinbildung Für den allgemein bildenden Unterricht gilt die Verordnung des SBFI vom 27. April über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung. 6. Abschnitt: Anforderungen an die Anbieter der betrieblich organisierten Grundbildung Art. 12 Fachliche Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner Die fachlichen Mindestanforderungen an eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner erfüllt, wer über eine der folgenden Qualifikationen verfügt: a. Spenglerpolierin oder Spenglerpolier mit eidgenössischem Fachausweis. b. einschlägiger Abschluss der höheren Berufsbildung auf der Tertiärstufe. c. einschlägiger Hochschulabschluss auf der Tertiärstufe und mit mindestens 3 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet. Art. 13 Höchstzahl der Lernenden 1 In einem Betrieb darf eine lernende Person ausgebildet werden, wenn: a. eine entsprechend qualifizierte Berufsbildnerin oder ein entsprechend qualifizierter Berufsbildner zu 100 Prozent beschäftigt wird; oder b. zwei entsprechend qualifizierte Berufsbildnerinnen oder entsprechend qualifizierte Berufsbildner zu je mindestens 60 Prozent beschäftigt werden. 2 Tritt eine lernende Person in das letzte Jahr der beruflichen Grundbildung ein, so kann eine weitere lernende Person ihre Bildung beginnen. 3 Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von 2 Fachkräften zu je mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden. 4 Als Fachkraft gilt, wer über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder über ein eidgenössisches Berufsattest im Fachbereich der lernenden Person oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügt. 5 In besonderen Fällen kann die kantonale Behörde einem Betrieb, der seit mehreren Jahren Lernende mit überdurchschnittlichem Erfolg ausgebildet hat, die Überschreitung der Höchstzahl der Lernenden bewilligen. 9 SR
7 Berufliche Grundbildung Spenglerin/Spengler mit EFZ. V des SBFI Abschnitt: Lern- und Leistungsdokumentation Art. 14 Im Betrieb 1 Die lernende Person führt eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und ihre Erfahrungen im Betrieb festhält. 2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner kontrolliert und unterzeichnet die Lerndokumentation einmal pro Semester. Sie oder er bespricht sie mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person. 3 Sie oder er hält am Ende jedes Semesters den Bildungsstand der lernenden Person in einem Bildungsbericht fest. 4 Sie oder er dokumentiert die Leistungen der Lernenden in der beruflichen Praxis in der Form von Kompetenznachweisen am Ende jedes Semesters. 5 Diese Kompetenznachweise werden in Noten ausgedrückt und fliessen ein in die Berechnung der Erfahrungsnote nach Artikel 19 Absatz 4 6. Art. 15 In der schulischen Bildung und in der schulisch organisierten Grundbildung Die Anbieter der schulischen Bildung und die Anbieter schulisch organisierter Grundbildungen dokumentieren die Leistungen der Lernenden in den unterrichteten Bereichen und stellen ihnen am Ende jedes Semesters ein Zeugnis aus. Art. 16 Im überbetrieblichen Kurs 1 Die Anbieter der überbetrieblichen Kurse dokumentieren die Leistungen der Lernenden in der Form von Kompetenznachweisen nach jedem überbetrieblichen Kurs. 2 Diese Kompetenznachweise werden in Noten ausgedrückt und fliessen ein in die Berechnung der Erfahrungsnote nach Artikel 19 Absatz Abschnitt: Qualifikationsverfahren Art. 17 Zulassung zum Qualifikationsverfahren 1 Zum Qualifikationsverfahren wird zugelassen, wer die berufliche Grundbildung erworben hat: a. nach den Bestimmungen dieser Verordnung; b. in einer vom Kanton dafür zugelassenen Bildungsinstitution; oder c. ausserhalb eines geregelten Bildungsganges und glaubhaft macht, den Anforderungen der Abschlussprüfung gewachsen zu sein. 7
8 Berufsbildung 2 Von der beruflichen Praxis, die nach Artikel 32 BBV für die Zulassung zu einem Qualifikationsverfahren verlangt ist, müssen mindestens 3 Jahre im Bereich der Spenglerin EFZ oder des Spenglers EFZ erworben worden sein. Art. 18 Gegenstand, Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens 1 Im Qualifikationsverfahren ist nachzuweisen, dass die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6 erworben worden sind. 2 In der Abschlussprüfung werden die nachstehenden Qualifikationsbereiche wie folgt geprüft: a. Praktische Arbeit im Umfang von 16 Stunden 10. Die lernende Person muss im Rahmen einer vorgegebenen Arbeit oder in gestellten Situationen zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten bedarfs- und situationsgerecht sowie fachlich korrekt auszuführen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden. b. Berufskenntnisse im Umfang von 5 Stunden. Die lernende Person wird schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich befragt. Wird eine mündliche Prüfung durchgeführt, so dauert diese höchstens 1 Stunde. c. Allgemeinbildung. Die Abschlussprüfung richtet sich nach der Verordnung des SBFI vom 27. April über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung. Art. 19 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung 1 Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn: a. der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» mit der Note 4 oder höher bewertet wird; und b. die Gesamtnote 4 oder höher erreicht wird. 2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung sowie der Erfahrungsnote. Dabei gilt folgende Gewichtung: a. praktische Arbeit: 30 %; b. Berufskenntnisse: 20 %; c. Allgemeinbildung: 20 %; d. Erfahrungsnote: 30 %. 10 Fassung vom 1. Oktober SR
9 Berufliche Grundbildung Spenglerin/Spengler mit EFZ. V des SBFI Die Erfahrungsnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus der Summe der Noten für: a. die Bildung in beruflicher Praxis: 20 %; b. den berufskundlichen Unterricht: 50 %; c. die überbetrieblichen Kurse: 30 %. 4 Die Note für die Bildung in beruflicher Praxis ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe der benoteten Kompetenznachweise. 5 Die Note für den berufskundlichen Unterricht ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts. 6 Die Note für die überbetrieblichen Kurse ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe der benoteten Kompetenznachweise. Art. 20 Wiederholungen 1 Die Wiederholung des Qualifikationsverfahrens richtet sich nach Artikel 33 BBV. Muss ein Qualifikationsbereich wiederholt werden, so ist er in seiner Gesamtheit zu wiederholen. 2 Wird das Qualifikationsverfahren ohne erneuten Besuch der beruflichen Praxis, des berufskundlichen Unterrichts und der überbetrieblichen Kurse wiederholt, so werden die bisherigen Noten für die Berechnung der Erfahrungsnote beibehalten. Werden die berufliche Praxis und der berufskundliche Unterricht während mindestens 2 Semestern sowie die letzten zwei überbetrieblichen Kurse wiederholt, so zählen die neuen Noten. Art. 21 Spezialfall Hat eine lernende Person die Vorbildung ausserhalb der geregelten beruflichen Grundbildung nach dieser Verordnung erworben, so wird statt der Erfahrungsnote der Qualifikationsbereich Berufskenntnisse eingesetzt. 9. Abschnitt: Ausweise und Titel Art Wer das Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ. 2 Das Fähigkeitszeugnis berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Spenglerin EFZ»/«Spengler EFZ» zu führen. 9
10 Berufsbildung 3 Im Notenausweis werden aufgeführt: a. die Gesamtnote; b. die Noten jedes Qualifikationsbereichs der Abschlussprüfung sowie die Erfahrungsnote. 10. Abschnitt: Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Gebäudetechnikberufe Art Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Gebäudetechnikberufe setzt sich zusammen aus: a. 5 7 Vertreterinnen oder Vertretern des Verbandes suissetec; b. je 1 Vertreterin oder 1 Vertreter der Fachlehrerschaft und der Anbieter überbetrieblicher Kurse; c. je mindestens 1 Vertreterin oder 1 Vertreter des Bundes und der Kantone. 2 Die Sprachregionen müssen gebührend vertreten sein. 3 Die Kommission fällt nicht in den Geltungsbereich der Kommissionenverordnung vom 3. Juni Sie konstituiert sich selbst. 4 Die Kommission hat folgende Aufgaben: a. Sie passt den Bildungsplan nach Artikel 10 den wirtschaftlichen, technologischen, ökologischen und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens aber alle 5 Jahre an. Dabei trägt sie allfälligen neuen organisatorischen Aspekten der beruflichen Grundbildung Rechnung. Die Anpassungen bedürfen der Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter des Bundes und der Kantone. b. Sie beantragt dem SBFI Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6, betreffen. 12 SR
11 Berufliche Grundbildung Spenglerin/Spengler mit EFZ. V des SBFI Abschnitt: Schlussbestimmungen Art. 24 Aufhebung bisherigen Rechts 1 Es werden aufgehoben: a. das Reglement vom 26. September über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Spengler; b. der Lehrplan vom 26. September für den beruflichen Unterricht der Spengler. 2 Die Genehmigung des Reglements vom 7. November 1985 über die Einführungskurse für Spengler wird widerrufen. Art. 25 Übergangsbestimmungen 1 Lernende, die ihre Bildung als Spenglerin/Spengler vor dem 1. Januar 2008 begonnen haben, schliessen sie nach dem bisherigen Recht ab. 2 Wer die Lehrabschlussprüfung für Spenglerin/Spengler bis zum 31. Dezember 2012 wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden. 3 Die Änderung vom 1. Oktober 2014 gilt für Lernende, die ihre Bildung nach dem 1. Januar 2015 begonnen haben. Lernende, die ihre Bildung vor dem 1. Januar 2015 begonnen haben und die Lehrabschlussprüfung bis zum 31. Dezember 2019 wiederholen, können verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden. 15 Art. 26 Inkrafttreten 1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft. 2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Art ) treten am 1. Januar 2011 in Kraft. 3 Die Änderung von Artikel 18 vom 1. Oktober 2014 tritt am 1. Januar 2018 in Kraft BBl 1986 I BBl 1986 I Fassung vom 1. Oktober Eingefügt am 1. Oktober