Source: https://www.jusline.at/gesetz/rstdg/paragraf/2a
Timestamp: 2019-10-18 09:49:04
Document Index: 107201724

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 54', '§ 51', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 2', '§ 3']

§ 2a RStDG (Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz), Studium des österreichischen Rechts - JUSLINE Österreich
§ 2a RStDG Studium des österreichischen Rechts
(1) Das zur Aufnahme in den richterlichen Vorbereitungsdienst erforderliche Studium des österreichischen Rechts ist an einer Universität zurückzulegen und mit einem rechtswissenschaftlichen akademischen Grad abzuschließen, wobei diesem auch mehrere Studien (§§ 54 ff Universitätsgesetz 2002, BGBl. I Nr. 120/2002) zu Grunde liegen können. Die Studiendauer hat mindestens vier Jahre mit einem Arbeitsaufwand von zumindest 240 ECTS-Anrechnungspunkten (§ 51 Abs. 2 Z 26 Universitätsgesetz 2002) zu betragen.
Diese Wissensgebiete sind in einem zur Sicherstellung der für die Ausübung des Berufs des Richters erforderlichen rechtswissenschaftlichen Ausbildung angemessenen Umfang vorzusehen. Der Arbeitsaufwand für diese Wissensgebiete hat insgesamt zumindest 200 ECTS-Anrechnungspunkte zu betragen, wobei auf rechtswissenschaftliche Wissensgebiete zumindest
150 ECTS-Anrechnungspunkte zu entfallen haben. Der Nachweis der Kenntnisse ist durch positiv abgelegte Prüfungen und/oder positiv beurteilte schriftliche Arbeiten einschließlich der Arbeit nach Abs. 4 zu erbringen, wobei der Gegenstand der Prüfung oder Arbeit jeweils auch mehreren Wissengebieten entnommen sein kann.
(4) Ein von einem österreichischen Staatsangehörigen an einer Universität zurückgelegtes und mit einem rechtswissenschaftlichen akademischen Grad abgeschlossenes anderes rechtswissenschaftliches Studium entspricht nur bei Gleichwertigkeit den Erfordernissen nach Abs. 1. Die Gleichwertigkeit der Ausbildung und ihrer Inhalte ist dann gegeben, wenn die Kenntnisse und Fähigkeiten des Studienabsolventen den durch Absolvierung eines Studiums des österreichischen Rechts nach den Abs. 2 und 3 bescheinigten Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechen. Die Prüfung der Gleichwertigkeit, gegebenenfalls auch deren Herstellung bei nur teilweiser Entsprechung hat nach den Vorschriften des ersten Abschnittes des Ausbildungs- und Berufsprüfungsanrechnungsgesetzes (ABAG), BGBl. Nr. 523/1987, zu erfolgen.
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§ 1 RStDG Aufnahme in das Dienstverhältnis§ 2 RStDG Aufnahmeerfordernisse§ 2a RStDG Studium des österreichischen Rechts§ 3 RStDG Aufnahmeverfahren§ 4 RStDG Ernennungsdekret§ 5 RStDG Pflichtenangelobung des Richteramtsanwärters§ 6 RStDG Dienstzeit§ 7 RStDG Kündigung des Dienstverhältnisses§ 8 RStDG Dienstentlassung infolge Verurteilung§ 9 RStDG Dauer und Ablauf des Ausbildungsdienstes§ 9a RStDG Ausbildung beim Rechtsanwalt§ 9b RStDG Ausbildung beim Notar§ 9c RStDG Ausbildung im Bereich des Finanzwesens
§ 2 RStDG
§ 3 RStDG