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Timestamp: 2016-10-22 21:40:36
Document Index: 159659481

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 29', 'Art. 126', 'Art. 108']

4D_9/2014 (04.04.2014)
4D_9/2014 � � Urteil vom 4. April 2014
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graub�nden, II. Zivilkammer,
dass A.________ (Beklagte, Beschwerdef�hrerin) in einem seit dem Jahre 2009 h�ngigen Forderungsprozess vor dem Bezirksgericht Landquart ihrem Rechtsvertreter das Mandat entzog, worauf dieser ihr die Schlussrechnung �ber Fr. 10'148.30 zukommen liess, die trotz mehrerer Zahlungserinnerungen unbeglichen blieb;
dass die entsprechende Honorarforderung am 1. Dezember 2011 an B.________ (Kl�ger, Beschwerdegegner) zediert wurde, der am 10. September 2012 beim Bezirksgericht Landquart Klage gegen A.________ einreichte, wobei er den Forderungsbetrag auf Fr. 7'500.-- zuz�glich 5 % Zins seit dem 1. Juli 2011 sowie Fr. 200.-- f�r die Entbindung vom Anwaltsgeheimnis herabsetzte;
dass die Parteien mit Verf�gung vom 17. September 2012 zur Hauptverhandlung auf den 10. Oktober 2012 vorgeladen wurden;
dass der Bezirksgerichtspr�sident die Hauptverhandlung mit Verf�gung vom 9. Oktober 2012 auf Gesuch der Beklagten hin absetzte;
dass die Parteien mit Verf�gung vom 23. Januar 2013 zur Hauptverhandlung auf den 6. M�rz 2013 vorgeladen wurden;
dass die Beklagte am 28. Februar 2013 wiederum die Verschiebung der Hauptverhandlung und die Sistierung des Verfahrens wegen des bereits seit dem Jahre 2009 h�ngigen Forderungsprozesses beantragte und sie f�r den Fall, dass dem Sistierungsgesuch nicht stattgegeben werde, die �berweisung der Streitsache an ein anderes Bezirksgericht bzw. den Ausstand verschiedener Gerichtspersonen beantragte;
dass der Bezirksgerichtspr�sident das Gesuch um Sistierung des Verfahrens mit Verf�gung vom 1. M�rz 2013 abwies und den Parteien mitteilte, dass er das Gesuch um �berweisung der Streitsache an ein anderes Gericht dem Kantonsgericht von Graub�nden �bermitteln werde, weshalb die Hauptverhandlung vom 6. M�rz 2013 abgesetzt werde;
dass die Beklagte die Verf�gung des Bezirksgerichtspr�sidenten vom 1. M�rz 2013 beim Kantonsgericht von Graub�nden mit Beschwerde anfocht;
dass der Kl�ger auf eine Stellungnahme verzichtete, w�hrend der Bezirksgerichtspr�sident dem Kantonsgericht am 22. M�rz 2013 eine Stellungnahme einreichte;
dass das Kantonsgericht der Beklagten die Stellungnahme des Bezirksgerichts am 25. April 2013 zustellte und ihr Gelegenheit einr�umte, bis zum 6. Mai 2013 eine Replik einzureichen;
dass sich die Beklagte innert Frist nicht vernehmen liess, dem Kantonsgericht jedoch mit Eingabe vom 7. Juni 2013 ein "Gesuch um Gew�hrung einer Nachfrist f�r die Einreichung einer Replik"einreichte;
dass das Kantonsgericht von Graub�nden mit Entscheid vom 2. Dezember 2013 das Gesuch um Wiederherstellung der Frist f�r die Einreichung einer Replik abwies und auf die Beschwerde nicht eintrat;
dass die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht mit Eingaben vom 30. Januar bzw. 3. Februar 2014 erkl�rte, den Entscheid des Kantonsgerichts von Graub�nden vom 2. Dezember 2013 mit Beschwerde anfechten zu wollen;
dass es sich beim angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichts von Graub�nden vom 2. Dezember 2013 um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG handelt, der nur dann mit Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b);
dass es gem�ss st�ndiger Praxis der beschwerdef�hrenden Partei obliegt, in der Beschwerdeschrift die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG darzutun, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 134 III 426 E. 1.2 a.E. S. 429; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2);
dass sich die Beschwerdef�hrerin in ihren Eingaben vom 30. Januar bzw. 3. Februar 2014 nicht zu den Eintretensvoraussetzungen im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nach Art. 93 Abs. 1 BGG �ussert;
dass die Beschwerdef�hrerin im �brigen den Grundsatz des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) erw�hnt, jedoch nicht n�her darlegt, inwiefern das Kantonsgericht mit seinem Entscheid, die Frist f�r die Einreichung einer Replik nicht wiederherzustellen, diesen Grundsatz verletzt h�tte;
dass die Beschwerdef�hrerin zudem verschiedentlich das Verbot des �berspitzten Formalismus erw�hnt, ohne jedoch eine hinreichende Verfassungsr�ge zu erheben, wobei der Vorwurf des �berspitzten Formalismus hinsichtlich der vorinstanzlichen Feststellung, es h�tte der Beschwerdef�hrerin auch bei einem Obsiegen keine aussergerichtliche Entsch�digung zugestanden, angesichts des gegenteiligen Verfahrensausgangs von vornherein ins Leere stossen w�rde;
dass die Beschwerdef�hrerin ausserdem die Eventualbegr�ndung der Vorinstanz, wonach die erfolgte Verweigerung der Sistierung Art. 126 ZPO ohnehin nicht verletzen w�rde, nicht als verfassungswidrig r�gt, sondern lediglich vorbringt, eine Sistierung sei "zweckm�ssig" und es spr�chen "einige sehr gute Gr�nde" f�r eine solche, womit sie keine zul�ssige R�ge erhebt;
dass die Eingaben der Beschwerdef�hrerin vom 30. Januar bzw. 3. Februar 2014 die erw�hnten Begr�ndungsanforderungen daher offensichtlich nicht erf�llen, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;