Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=L%2023%20B%2019/06%20SO%20ER
Timestamp: 2020-07-13 13:21:35
Document Index: 175452435

Matched Legal Cases: ['§ 86', '§ 41', '§ 41', '§ 90', '§ 90', '§ 88', '§ 90', '§ 86', '§ 86', '§ 90', '§ 86']

LSG Berlin-Brandenburg, 05.04.2006 - L 23 B 19/06 SO ER - dejure.org
LSG Berlin-Brandenburg, 05.04.2006 - L 23 B 19/06 SO ER
https://dejure.org/2006,11328
LSG Berlin-Brandenburg, 05.04.2006 - L 23 B 19/06 SO ER (https://dejure.org/2006,11328)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 05.04.2006 - L 23 B 19/06 SO ER (https://dejure.org/2006,11328)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 05. April 2006 - L 23 B 19/06 SO ER (https://dejure.org/2006,11328)
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§ 86b Abs 2 S 2 SGG, § 41 Abs 2 SGB 12, §§ 41 ff SGB 12, § 90 Abs 1 SGB 12, § 90 Abs 2 Nr 2 SGB 12
Vermögen für Altersvorsorge - Verwertung
Leistungen zur Grundsicherung bei Erwerbsminderung im Fall der Verwertbarkeit einer Unfall-Prämienrückgewähr-Versicherung; Grundsätze zur Verwertbarkeit von Vermögen im Rahmen der Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII); Sinn und Zweck der als ...
Zum Nachweis eines Vermögensteils für den Zweck der Altersabsicherung
SG Neuruppin, 07.12.2005 - S 14 SO 69/05
Die obergerichtliche Rechtsprechung verneint regelmäßig einen Anordnungsgrund, wenn der Antragsgegner eine darlehensweise Gewährung anbietet (vgl. z.B. LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 05.04.2006, Az.: L 23 B 19/06 SO ER).
25 Dabei lässt es der Senat dahingestellt, ob insoweit die restriktive Rechtsprechung des BVerwG zur Härteregelung in § 88 Abs. 3 BSHG (BVerwG, 13.5.2004 - 5 C 3.03 - NJW 2004, 3647) zu übernehmen ist (so: LSG Ba.-Wü., 22.2.2008 - L 2 SO 233/08 ER B; LSG Berlin-Brandenburg, 5.4.2006 - L 23 B 19/06 SO ER; Bay. LSG, 14.6.2005 - L 11 B 206/05 SO ER), weil § 90 SGB XII diese Vorschrift im Wesentlichen inhaltsgleich in das Sozialgesetzbuch übertragen hat (so ausdrücklich: Begründung zum Entwurf eines Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 05.09.2003, BT-Drucks 15/1514 S. 66).
LSG Bayern, 21.09.2009 - L 8 AS 585/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Arbeitslosengeld II - einstweiliger Rechtsschutz …
Abzustellen ist dabei grundsätzlich auf den Zeitpunkt des Eingangs des Eilantrags bei Gericht (vgl. Senatsbeschluss vom 19.02.2008, L 8 B 499/07 B ER; LSG Berlin-Brandenburg vom 10.01.2007, L 28 B 53/07 AS ER; LSG Nordrhein-Westfalen vom 08.09.2006, L 20 B 105/06 SO ER juris Rn 13; LSG Berlin-Brandenburg v 05.04.2006, L 23 B 19/06 SO ER; LSG Hessen vom 24.04.2006, L 9 AS 39/06 ER; vom 20.06.2005, L 7 AL 100/05 ER; LSG Hessen Breithaupt 2006, 56, 63; LSG Sachsen vom 19.9.2005, L 3 B 155/05 AS-ER; LSG LSG Baden-Württemberg vom 17.8.2005, L 7 SO 2117/05 ER-B; LSG Bayern vom 14.6.2005, L 11 B 206/05 SO ER, Breithaupt 2005, 774, 775; LSG Niedersachsen-Bremen vom 28.4.2005, L 8 AS 57/05 ER, FEVS 2005, 503, 508; LSG Hamburg vom 02.03.2005, L 3 B 43/05 ER SO).
Nachholbedarf ist gegeben, wenn bei nicht rückwirkender Leistungsgewährung, also bei "Nichtnachholung" der in der Vergangenheit liegenden Leistungen, erhebliche Rechtsverletzungen für die Zukunft drohen (Vgl. LSG Hessen vom 20.06.2005, L 7 AL 100/05 ER; LSG Baden-Württemberg vom 13.10.2005, L 7 SO 3804/05 ER-B; LSG Berlin-Brandenburg vom 05.04.2006, L 23 B 19/06 SO ER).
Wird eine darlehensweise Gewährung vom Antragsgegner angeboten, so ist der Hilfebedürftige bei der Beurteilung der Frage, ob ein die Annahme eines Anordnungsgrundes begründender Nachteil i.S. des § 86b Abs. 2 SGG vorliegt, zur Abwendung der Notlage vorrangig auf die Inanspruchnahme der darlehensweisen Gewährung zu verweisen (vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 05.04.2006, Az. L 23 B 19/06 SO ER).
Werde eine darlehensweise Gewährung angeboten, so sei der Hilfebedürftige bei der Beurteilung der Frage, ob ein die Annahme eines Anordnungsgrundes begründender Nachteil im Sinne von § 86b Abs. 2 SGG vorliege, zur Abwendung der Notlage vorrangig auf die Inanspruchnahme der darlehensweisen Gewährung zu verweisen (vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 5. April 2006 - L 23 B 19/06 SO ER - und LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 22. Februar 2008 - L 2 SO 233/08 ER - , beide juris).
OLG Frankfurt, 26.06.2017 - 4 WF 2/17
Verfahrenskostenhilfe: Antrag auf Nutzungsentschädigung bzgl. Ehewohnung während …
Diese Ausnahmeregelung eröffnet dem Sozialhilfeträger die Möglichkeit, außergewöhnlichen Notlagen gerecht zu werden, in denen nach der Intention des Gesetzgebers zu § 90 SGB XII ein Vermögenseinsatz nicht angezeigt ist (LSG BeBr vom 5.4.2006, Az.: L 23 B 19/06 SO ER).
LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2015 - L 4 AS 52/15
Angelegenheiten nach dem SGB II (AS) - Zum Anordnungsgrund im einstweiligen …
Ein gerichtliches Einschreiten mittels einstweiliger Anordnung ist regelmäßig dann noch nicht erforderlich, wenn der Antragsteller durch eine darlehensweise Leistungsgewährung die finanzielle Notlage selbst beseitigen kann (vgl. Landessozialgericht Baden Württemberg Beschluss vom 22. Februar 2008, L 2 SO 233/08 ERB; LSG Berlin Brandenburg, Beschluss vom 05. April 2006, L 23 B 19/06 SO ER; Bayerisches LSG, Beschluss vom 6. Mai 2009, L 8 SO 45/09 B ER; Bayerisches LSG Beschluss vom 23. Juli 2009, L 11 AS 433/09 B ER, jeweils zitiert nach juris).
SG Karlsruhe, 24.04.2008 - S 1 SO 5656/07
Rückkaufwert privater Rentenversicherung vorrangig vor Sozialhilfe einzuset-zen.
Zum vorrangig einzusetzenden Vermögen gehören grds. auch Rückkaufwerte von Versicherungen (vgl. BSG vom 31.10.2007 - B 14/11b AS 63/06 R - sowie zuletzt vom 15.04.2008 - B 14/7b AS 68/06 R - BVerwGE 106, 105 ff. und BVerwGE 121, 34 ff [BVerwG 13.05.2004 - 5 C 3/03] ; LSG Berlin-Brandenburg vom 05.04.2006 - L 23 B 19/06 SO ER - LSG Nordrhein-Westfalen vom 28.06.2007 - L 20 B 37/07 SO ER - Bay. LSG, FEVS 57, 69 ff und LSG Baden-Württemberg vom 22.02.2008 - L 2 SO 233/08 ER-B), soweit die Vermögenswerte verwertbar sind.
Für die Bestimmung des Vermögenswertes zur Aufrechterhaltung einer angemessenen Alterssicherung ist die subjektive Bestimmung nicht ausreichend; verlangt wird vielmehr eine hinreichend gesicherte objektive Eignung (vgl. LSG Berlin-Brandenburg vom 05.04.2006 - L 23 B 19/06 SO ER - und LSG Nordrhein-Westfalen, FEVS 59, 42 ff.).
Die obergerichtliche Rechtsprechung geht insoweit noch weiter und verneint regelmäßig einen Anordnungsgrund, wenn der Antragsgegner eine darlehensweise Gewährung anbietet (vgl. z.B. LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 05.04.2006, Az. L 23 B 19/06 SO ER).
Zur Abwendung einer Notlage ist der Hilfebedürftige im Rahmen des § 86b Abs. 2 SGG vorrangig auf die Inanspruchnahme der darlehensweisen Gewährung zu verweisen (…vgl. BayLSG 8.Senat aaO, Landessozialgericht Baden Württemberg 2.Senat vom 22.02.2008, Az: L 2 SO 233/08 ER - B; LSG Berlin Brandenburg, 23.Senat vom 05.04.2006, Az: L 23 B 19/06 SO ER).
LSG Berlin-Brandenburg, 28.01.2009 - L 20 B 299/08
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Sozialgerichtliches Verfahren - Vergütung - …
SG Berlin, 23.02.2007 - S 51 SO 249/07
Sozialhilfe - schwerbehinderter Mensch - Vermögenseinsatz - Lebensversicherung …
SG Osnabrück, 27.12.2007 - S 16 AY 28/07
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, 48-Monats-Frist, Erwerbstätigkeit, …
LSG Bayern, 14.03.2007 - L 8 B 1012/06
Überbrückungsgeld zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit; Statthaftigkeit …