Source: https://www.nordhorn.de/portal/bekanntmachungen/100-aenderung-des-flaechennutzungsplans-der-stadt-nordhorn-900000222-26710.html?rubrik=900000004
Timestamp: 2019-09-22 06:46:08
Document Index: 302939809

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 2', '§ 1', '§ 44', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 7']

100. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Nordhorn | Stadt Nordhorn
Sie möchten zur Planung Stellung nehmen?
Der Verwaltungsausschuss der Stadt Nordhorn hat den Entwurf der 100. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Nordhorn und deren öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuches (BauGB) in der z. Zt. geltenden Fassung beschlossen.
Der Entwurf der Änderung des Flächennutzungsplans, die Begründung mitsamt Umweltbericht, die vorhandenen umweltbezogenen Informationen und die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen vom 09. April 2019 für die Dauer eines Monats bis einschl. 08. Mai 2018 im Stadthaus I, Amt für Stadtentwicklung - Zimmer 2.25 -, Bahnhofstraße 24, 48529 Nordhorn, während der Dienststunden zur Einsichtnahme öffentlich aus. Die Unterlagen können dann auch im Internet unter www.nordhorn.de\bauleitplanung eingesehen werden.
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Der Geltungsbereich der 100. Flächennutzungsplanänderung (s. oben) umfasst eine ca. 32,1 ha große Fläche im Gebiet zwischen Dorfkrugstraße, Oorder Weg, Im Suddenfeld und Am Südufer. Die genaue Lage und Abgrenzung ist der vorstehenden Zeichnungen zu entnehmen. Es gilt die Innenkante der Umrandung. Ziel und Zweck der Planung ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Aufstellung eines Bebauungsplanes zu schaffen. Durch diesen soll wiederum Wohnbauland geschaffen werden.
Folgende Arten umweltbezogener Informationen und wesentliche bereits vorliegende Stellungnahmen sind verfügbar:
Umweltbericht gem. § 2 a BauGB mit Untersuchungen zu den Schutzgütern Mensch, Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, Stadt- und Landschaftsbild, Kultur- und sonstige Sachgüter und deren Wechselwirkungen (§ 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB), u.a. mit Aussagen zu den folgenden Bereichen:
Nur geringe nachteilige bis sogar positive Auswirkungen auf das Schutzgut Mensch;
Auswirkungen auf Schutzgut Tiere u. Pflanzen durch Beseitigung von Lebensräumen
keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf das Schutzgut Fläche; Umwandlung von Acker, Grünland zu Wohnbauflächen mit ca. 60% Versiegelungsgrad, Flächen bleiben der Allgemeinheit erhalten
Auswirkungen auf Schutzgut Boden durch zusätzliche Versiegelung;
Auswirkungen auf Schutzgut Wasser durch Reduzierung der Versickerungsrate
Auswirkungen auf Schutzgut Klima / Luft: Reduzierung Kaltluftproduktion, Erhöhung des Versiegelungsgrades
Auswirkungen auf Schutzgut Landschaft durch Entstehung von Gebäuden; Veränderung des Landschaftsbildes
keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf Schutzgut Kultur- und sonstige Sachgüter zu erwarten;
keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen im Bereich komplexer schutzgutübergreifender Wechselwirkungen; insgesamt eher geringe bis mittlere Bedeutung, keine kumulierenden Auswirkungen im Zusammenhang mit benachbarten Plangebieten gegeben
artenschutzrechtliche Stellungnahme innerhalb des Umweltberichtes der Fa. Krüger Landschaftsarchitekten vom 13.02.19 mit Biotoptypenkartierung - mit dem Ergebnis, dass durch die Flächennutzungsplanänderung keine artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG ausgelöst werden, da es sich nur um vorbereitende Bauleitplanung handelt
Stellungnahme des Landkreises Grafschaft Bentheim, Abt. Natur und Landschaft, vom 27.06.2018 mit Hinweisen auf erforderliche Prüfungen u.a. hinsichtlich Waldflächen und Artenschutz
Stellungnahme des Landkreises Grafschaft Bentheim, Abt. Wasser und Boden, vom 27.06.2018 mit Hinweisen zur Entwässerung und zum Bodenschutz
Stellungnahme der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vom 19.06.2018 mit Hinweisen auf Immissionen eines benachbarten landwirtschaftlichen Betriebes.
Stellungnahme des niedersächsischen Amtes für Denkmalpflege, Abteilung Archäologie vom 13.06.2018 mit Hinweisen auf ein Bodendenkmal
Stellungnahme des niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz vom 26.06.2018 mit Hinweisen zur Entwässerung
Stellungnahme des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr vom 26.06.18 mit Hinweisen auf Fluglärm durch die Nutzung des Luft-/Bodenschießplatzes Nordhorn-Range
Stellungnahmen können während der oben genannten Auslegungsfrist bei der Stadt Nordhorn (Anschrift s. oben) schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden. Darüber hinaus können Stellungnahmen auch per Post (Anschrift s. oben), Fax (05921/878-416) oder per E-Mail (TOeB_Beteiligung-Nordhorn@nordhorn.de) eingereicht werden. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, auf der o.g. städtischen Internetseite per Formular eine Stellungnahme abzugeben. Erst nach Ablauf der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen können unter den Voraussetzungen des § 4a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben. Ergänzend wird gemäß § 3 Absatz 3 BauGB darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechts­behelfsverfahren nach § 7 Absatz 2 des Umweltrechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Absatz 3 Satz 1 des Umweltrechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.
Nordhorn, 29.03.2019
Amtliche Bekanntmachungen vom 01.04.2019