Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/178814
Timestamp: 2018-08-17 11:11:26
Document Index: 216758465

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 19', '§ 107', '§ 107']

Ergebnis: Neubau Festhalle Roth...competitionline
Diashow Ansicht vom Festplatz
(ID 3-178814)
Die Stadt Roth plant die Errichtung einer neuen Festhalle mit rund 1 400 m2 NF. Das Gebäude ersetzt die heute noch existierende Halle aus den 1930er Jahren, die im Hinblick auf die technische Ausstattung, die Erfordernisse des Brandschutzes und die energetischen Belange nach heutigen Maßstäben vollkommen unzulänglich ist. Der Stadtrat der Stadt Roth hat daher in seiner Sitzung am 25.09.2012 beschlossen, die alte Stadthalle abzureißen und durch eine neue Festhalle zu ersetzen. Mit dem Vergabeverfahren sucht die Stadt Roth einen Planungspartner für eine moderne Festhalle am jetzigen Standort. Der Neubau der Festhalle soll kein aufwändiger Multifunktionsbau werden, sondern ein in seiner äußeren Gestalt, Nutzung wie auch technischen Ausstattung reduziertes Gebäude mit klarer Funktionalität. Dieser Anspruch soll sich sowohl in den Herstellungskosten wie auch in den niedrigen Unterhaltskosten wiederfinden. Das Verhandlungsverfahren wird nach VOF 2009 mit max. drei Teilnehmern – nach einem vorgeschalteten EU-weiten Teilnahmewettbewerb – ausgeschrieben. Über das Verhandlungsverfahren sollen die Leistungen zur Objektplanung gem. HOAI 2013 Teil 3 „Objektplanung“ (Abschnitt 1) stufenweise für die Leistungsphasen 1-9 vergeben werden.
Objektplanung Architektur gem. HOAI 2013 Teil 3, Leistungsphasen 1-9 (stufenweise)
Projektadresse DE-91154 Roth
+49 2118368980
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Otto-Schrimpff-Straße 9 in 91154 Roth
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2 500 000 EUR für Personenschäden (pro Jahr 2-fach maximiert, bei Projektversicherungen 1-fach) und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Jahr 2-fach maximiert, bei Projektversicherungen 1-fach).
Bei Auftragserteilung muss die Deckungssumme nachgewiesen bzw. rechtzeitig vor Vertragsdurchführung abgeschlossen bzw. angepasst werden.
Bietergemeinschaften sind zugelassen und in der Bewerbung im vorgesehenen Formblatt aufzuzeigen. Der Auftraggeberin ist in der Bewerbung ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bietergemeinschaft zu benennen, die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen und die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Vertragsgrundlage werden das Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (siehe VI.3). Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach der HOAI 2013.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise sind unter Verwendung des anzufordernden Bewerbungsvordrucks mit der Bewerbung einzureichen:
1. Eigenerklärung im Sinne von § 4 (7), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen
2. Nachweis der Berufsqualifikation entsprechend Ziffer III.3.1 durch Bestätigung der Architektenkammer über die Mitgliedschaft (oder vergleichbarer Nachweis)
Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied mit der Bewerbung die gemäß den Vorgaben geforderten Erklärungen und Nachweise für sich vorzulegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen des Bewerbers über den Gesamtumsatz (in EUR netto) sowie über den Umsatz (in EUR netto) für Dienstleistungen, die den ausgeschriebenen Planungsleistungen entsprechen. Beide Erklärungen beziehen sich jeweils auf die letzten drei Geschäftsjahre
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Durchschnitt der Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre von mindestens 150 000 EUR
1. Benennung von mind. 2 realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekten (HOAI 2013 Teil 3 „Objektplanung“) der letzten 5 Jahre mit vergleichbarer Komplexität und Größe entsprechend der Wettbewerbsaufgabe (z.B. Mehrzweckhallen, Stadthallen, multifunktional nutzbare Sporthallen, Mindestgröße 1.500 m2 BGF). Mindestens eines der Referenzprojekte muss für einen öffentlichen Auftraggeber realisiert worden sein. Bei mehr als 2 eingereichten Referenzen werden die zwei Referenzen mit der jeweils höchsten Punktzahl in die Wertung genommen. Die Projekte sind auf den dafür vorgesehenen Formblättern (Formblatt 1 und Formblatt 3) mit den geforderten Informationen darzustellen und erforderliche Belege beizufügen (s. Formblätter). Die Formblätter Teil 3 sind zudem auf DIN A 3 einseitig bedruckt vollständig und ausgedruckt einzureichen.
2. Erklärung des Bewerbers über die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter einschließlich Büroinhaber/n und freie/n Mitarbeiter/n (ohne Praktikanten und Hilfskräfte) in den letzten drei Geschäftsjahren und heute gemäß § 5 (5) d) VOF (Bewertungsrelevant sind die Angaben für die in der Bekanntmachung ausgeschriebenen Planungsleistungen).
3. Erklärung des Bewerbers zu Ausstattung, Gerät, technischer Ausrüstung und Softwareausstattung, über die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügt.
4. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten, z.B. Fortbildungszertifikate
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten. Vorgenannte Personen müssen berechtigt sein, gem. § 19 Abs. 1 VOF 2009 oder der nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden die jeweilige Berufsbezeichnung zu tragen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer (Bewerber) zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten. Bietergemeinschaften (Arge) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft (Arge) teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Zusätzliche Berater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die eingehenden Teilnahmeanträge werden auf inhaltliche Vollständigkeit sowie auf die Einhaltung der Formalien gemäß der Bekanntmachung geprüft. Anschließend werden die Bewerber entsprechend der Bewertungsmatrix ausgewertet (Referenzen, Fachkunde, Leistungsfähigkeit). Die drei Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden für das weitere Verhandlungsverfahren zugelassen. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los. Erläuternde Informationen zu den geforderten Referenzen und deren Auswertung finden Sie im Anhang des Formblatts 1 der Bewerbungsunterlagen.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 30.9.2014 - 15:00
1. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
2. Mehrfachbewerbungen jeglicher Art werden nicht zum Auswahlverfahren zugelassen. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Teilnehmers.
3. Abweichungen von den formalen Anforderungen führen zum Ausschluss vom Auswahlverfahren.
4. Es sind ausschließlich die Bewerbungsformulare von der Homepage www.fsw-info.de herunterzuladen und für die Bewerbung/den Teilnahmeantrag zu verwenden. Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auslober vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.
5. Fehlen geforderte Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (5 Kalendertage). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages. Ausgenommen von der Nachforderung sind Referenzprojekte. Fehlen diese oder sind unvollständig, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
6. Der Teilnahmeantrag ist unterschrieben zusammen mit den weiteren Bewerbungsunterlagen im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
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Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Neubau Festhalle Roth.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Otto-Schrimpf-Straße 9 in 91154 Roth.
Die Stadt Roth plant die Errichtung einer neuen Festhalle mit rund 1 400 m² NF. Das Gebäude ersetzt die heute noch existierende Halle aus den 1930er Jahren. Der Stadtrat der Stadt Roth hat daher in seiner Sitzung am 25.9.2012 beschlossen, die alte Stadthalle durch eine neue Festhalle zu ersetzen. Mit dem Vergabeverfahren suchte die Stadt Roth einen Planungspartner für eine moderne Festhalle am jetzigen Standort. Das Verhandlungsverfahren wurde nach VOF 2009 mit max. drei Teilnehmern – nach einem vorgeschalteten EU-weiten Teilnahmewettbewerb – ausgeschrieben.
1. Gestalterisches Konzept. Gewichtung 57
2. Technisches Konzept. Gewichtung 13
4. Verhandlungsverfahren. Gewichtung 10
AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 171-303418 vom 6.9.2014
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+49 71125358680
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Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB.
Wettbewerbs-ID 3-178814
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