Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Hamm&Datum=08.02.2005&Aktenzeichen=24%20W%2020/04
Timestamp: 2019-08-22 21:12:31
Document Index: 370785651

Matched Legal Cases: ['§ 127', '§ 631', '§ 127', '§ 631', '§ 631', '§ 130', 'BGH', 'BGH']

OLG Hamm, 08.02.2005 - 24 W 20/04 - dejure.org
https://dejure.org/2005,2185
OLG Hamm, 08.02.2005 - 24 W 20/04 (https://dejure.org/2005,2185)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08.02.2005 - 24 W 20/04 (https://dejure.org/2005,2185)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08. Februar 2005 - 24 W 20/04 (https://dejure.org/2005,2185)
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ZPO § 127 Abs. 2; BGB § 631
ZPO § 127 Abs. 2 ; BGB § 631
Fehlende Stundenlohnzettel: Schätzung durch Sachverständigen?
Substantiierte Darlegung bestrittener Stundenlohnarbeiten; Schlüssigkeit eines Sachvortrages; Vortrag darlegungspflichtiger Tatsachen; Vorlage von Stundenlohnzetteln und deren schriftsätzliche Erläuterung; Genaue und detaillierte Bezeichnung der Leistung; Vereinbarung eines Pauschalpreises; Stundenlohnarbeiten lediglich Zusatzleistungen; Zulässigkeit der Verweisung auf ein Anlagenkonvolut
Pauschalpreis und Zusatzleistungen
Die Substantiierungspflicht bei bestrittenen Stundenlohnarbeiten, wenn Stundenlohnzettel fehlen
BGB § 631; ZPO § 130
Fehlende Stundenlohnzettel: Schätzung des Aufwandes durch Sachverständigen? (IBR 2005, 581)
LG Münster - 11 O 263/04
NJW-RR 2005, 893
BauR 2005, 1330
BauR 2005, 1971 (Ls.)
ZfBR 2005, 372 (Ls.)
Jedoch muss der Auftragnehmer dann nachträglich alle notwendigen Angaben machen, die in den Stundenzetteln hätten enthalten sein müssen, um den Vergütungsanspruch zu rechtfertigen (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 08.02.2004, 24 W 20/04, NJW-RR 2005, 893, 894).
Das Gericht hat nicht unter Einsatz von Phantasie Belege durchzuarbeiten (OLG Köln OLGReport 2003, 124 f.), die Bezugnahme auf ein Anlagenkonvolut kann schriftsätzlichen Vortrag nicht ersetzen (OLG Hamm NJW-RR 2005, 893 ff., 895).
Der Unternehmer hat wegen eines der Arglist gleich zu stellenden Verhaltens einzustehen, wenn er die Überwachung und Prüfung des Werks nicht oder nicht richtig organisiert hat und der Mangel bei richtiger Organisation entdeckt worden wäre (BGH NJW 1992, 1754, 1755; BGH NJW-RR 2005, 893 f).