Source: http://tc-gleuel.de/index.php?id=27
Timestamp: 2018-04-24 12:08:16
Document Index: 193313655

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 4', '§ 26', '§ 18']

Satzung des Tennisclub Rot-Weiß Hürth-Gleuel 1972 e.V. in der neuesten Fassung vom 30. März 2014
Der am 04.05.1972 in Hürth-Gleuel gegründete Verein führt den Namen "T.C. Rot-Weiß Hürth-Gleuel 1972 e.V." Er ist Mitglied im Tennisverband Mittelrhein. Der Verein hat seinen Sitz in Hürth-Gleuel. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Brühl eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der sportlichen Jugendhilfe.
2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Errichtung und Betreibung von Sportanlagen und der Förderung der sportlichen Ausübung des Tennisspiels sowie verwandter Sportarten unter besonderer Betonung der Ausbildung von Jugendlichen, dem Abhalten von Trainings- und Übungsstunden, sowie der Teilnahme am Wettkampfbetrieb.
4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu richten. Mit der Unterschrift unter dem Aufnahmeantrag erkennt der Antragsteller die Vereinssatzung an. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.
2. inaktive Mitglieder,
3. Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
2. Inaktive Mitglieder dürfen die für die Sportausübung vorgesehenen Einrichtungen nicht benutzen, es sei denn als Gastspieler.
3. Alle volljährigen Mitglieder haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung.
4. Jugendliche Mitglieder sind nur bei der Wahl des Jugendwartes stimmberechtigt.
3. Alle Mitglieder sind zu festgelegten Beiträgen verpflichtet. Die Arten der Beiträge sind in der Beitragsordnung definiert.
2. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig.
Gegen einen Ausschluss (§ 7.3) sowie gegen eine Maßregelung (§ 8) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von zwei Wochen vom Zugang der schriftlichen Benachrichtigung gerechnet beim Vorsitzenden einzureichen. Über den Einspruch entscheidet der Vorstand endgültig.
§ 10 Beiträge, Gebühren, sonstige Leistungen
1. Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Es können eine Aufnahmegebühr, Beiträge, Umlagen, Gebühren für besondere Leistungen erhoben und die Mitglieder zu besonderen Leistungen verpflichtet werden.
2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, der Aufnahmegebühr, Umlagen, Gebühren und die Verpflichtung zu besonderen Leistungen werden von der Mitgliederversammlung (durch einfache Mehrheit) beschlossen. Das Vorschlagsrecht liegt ausschließlich beim Vorstand.
3. Der Vorstand ist berechtigt, in besonderen Fällen eine Ermäßigung der Beiträge eintreten zu lassen.
4. Das Nähere regelt die Beitragsordnung
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich jeweils im 1. Quartal statt.
a) die Interessen des Vereins erfordern und der Vorstand beschließt,
b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.
4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt vom Vorstand durch einfachen Brief. Zwischen dem Tag der Einladung - Datum des Poststempels -und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von drei Wochen liegen.
7. Beschlüsse und Beitragsänderungen werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
8. Satzungsänderungen können nur mit Dreiviertel-Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Eine Satzungsänderung ist unzulässig, soweit dadurch die Gemeinnützigkeit des Vereinszweckes beeinträchtigt würde.
9. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind und den Mitgliedern mindestens eine Woche vorher zur Kenntnis gebracht wurden.
Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit der Anwesenden beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit.
11. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
12. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung bei einem Vorstandsmitglied eingegangen sein. Antragsberechtigt sind nach § 4 unter den Punkten 1, 2 und 4 benannte Mitglieder.
1. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18.Lebensjahr an wählbar.
3. Die Anzahl der Vorstandsmitglieder muss ungerade sein.
4. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist alleine vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.
5. Der Jugendwart wird in einer gesondert einberufenen Versammlung von der Jugend des Vereins gewählt.
4. Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder mindestens drei seiner Mitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.
5. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören insbesondere die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Behandlung von Anregungen der Ausschüsse.
6. Der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Geschäftsführer haben das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen und Ausschüsse beratend teilzunehmen.
7. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung grundsätzlich für die Dauer eines Jahres gewählt. Er bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Abweichende Regelungen können vor der Wahl des Vorstandes von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
1. Für den Bereich Wettkampf- und Freizeitsport sowie für die Jugend werden Ausschüsse gebildet. Diese tagen unter ihren zuständigen Leitern und setzen sich wie folgt zusammen
a) Wettkampf- und Freizeitsport (Sportausschuss) mit Sportwart, je einem Vertreter der Mannschaften und dem Jugendwart
3. Die Sitzungen der Ausschüsse erfolgen nach Bedarf und werden durch den Leiter des Ausschusses einberufen.
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Rechnungsführers.
1. Zur Durchführung der Satzung ist der Vorstand ermächtigt durch Mitgliederbeschluss folgende Ordnungen zu erlassen:
e) Spielordnung
f) Ranglistenordnung
2. Die Ordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung und werden nicht in das Vereinsregister eingetragen.
§ 18 Datenschutz/Persönlichkeitsrechte
1. Der Verein verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten nur insoweit, als dies nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes oder einer sonstigen Rechtsvorschrift für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins erlaubt ist. Erlaubt sind hiernach die Verarbeitung und Nutzung der erforderlichen Daten (z.B. Name, Anschrift, Bankverbindung, Alter, Berufs- oder Ausbildungsstatus, Familienstatus) sowie sonstiger Mitgliederdaten, die die Funktionsfähigkeit des Vereins sicherstellen und damit im Rahmen des Vereinszwecks liegen (z.B. Übungsleiterlizenz, Funktion im Verein, Leistungsergebnisse).
Darüber hinaus werden Daten von Mitgliedern und Nichtmitgliedern (z.B. Telefon, Fax, Email) nur insoweit verarbeitet und genutzt, als dies zur Wahrung der berechtigten Interessen des Vereins erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass der Betroffene ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse am Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung hat. Wird der Verarbeitung nützlicher, aber nicht notwendiger personenbezogener Daten widersprochen, so hat die Datenverarbeitung zu unterbleiben.
Die personenbezogenen Daten werden EDV-mäßig gespeichert und verarbeitet. Die Mitgliederdatei steht ausschließlich dem Vorstand und der für die Mitgliederverwaltung zuständigen Person zur Verfügung.
Bei Beendigung der Vereinsmitgliedschaft bleiben die gespeicherten personenbezogenen Daten erhalten.
2. Der Verein ist Mitglied des Tennisverbands Mittelrhein e.V.. Aufgrund dieser Mitgliedschaft ist der Verein verpflichtet, personenbezogene Daten seiner Mitglieder (Name, Alter, Mitgliedsnummer) sowie bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstand oder Mannschaftsführung) auch die vollständige Adresse einschl. Telefonnummer, Email-Adresse und Funktionsbezeichnung diesem Verband zu übermitteln.
3. Der Verein informiert geeignete Medien, sowie durch Aushang auf seiner Anlage bzw. auf seinen Internetseiten und über einen vereinseigenen Email-Verteiler, über Ereignisse und sportliche Ergebnisse sowie über vereinsinterne Veranstaltungen ggf. inklusive personenbezogener Daten und Fotos.
4. Mit Ausnahme von Veröffentlichungen der Ergebnisse aus Verbands- (z.B. Medenspiele), Vereins- und sonstigen Wettbewerben kann das Mitglied einer Veröffentlichung frühzeitig widersprechen. Der Widerspruch kann auf dem Aufnahmeantrag angezeigt werden. Auch ein späterer Widerruf kann beim Vorstand jederzeit eingereicht werden.
3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen. Sollte bei der ersten Versammlung weniger als 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von Dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt.
4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das nach Abzug der Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen des Vereins an die Stadt Hürth, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, sportliche oder sonst der öffentlichen Gesundheitspflege dienenden Zwecke zu verwenden hat.
Die endgültige Verwendung kann erst nach vorheriger Zustimmung durch das zuständige Finanzamt erfolgen.
5. Für den Fall der Auflösung bestimmt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben.
Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 30. März 2014 genehmigt.
Hürth, den 30.03.2014