Source: http://www.parbs-osterloh.de/onlinerechner.html
Timestamp: 2018-02-17 19:07:57
Document Index: 147227242

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 163', '§19', '§19', '§ 9', '§39', '§ 34', '§ 39', '§ 24']

Onlinerechner - Parbs Osterloh - Steuerberater & Rechtsanwalt in Bordesholm und Neumünster
Dieser betrug 2005 40% des Lohnes aber max. 1900 Euro. Durch das Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) vom Juli 2004 wird dieser Freibetrag ab 2005 jedes Jahr (siehe § 24 a EStG) kontinuierlich gekürzt (2006: 38,4% und max. 1864 Euro) bis 2040 dieser Freibetrag ganz entfällt.
Da Bestandsschutz besteht, ist zukünftig für die Höhe des Freibetrages das Erstberechtigungsjahr maßgebend. Deshalb muß im Optionsfeld angegeben werden, ab welchem Jahr man bezugsberechtigt war. Wenn das Erstberechtigungsjahr vor 2005 liegt, gilt der Freibetrag von 2005.
I Zu dieser Steuerklasse gehören Ledige, Geschiedene, Verheiratete, die dauernd getrennt leben sowie Verwitwete, jedoch nur wenn die Voraussetzungen für die Steuerklassen III oder IV nicht erfüllt sind und ihnen kein Haushaltsfreibetrag zusteht.
II Personen aus Steuerklasse I erhalten die Steuerklasse II, wenn ihnen der Haushaltsfreibetrag zusteht, weil in ihrer Wohnung im Inland mindestens ein Kind gemeldet ist, das einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld erhält. Ist auch das andere Elternteil unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig, so erhält der Arbeitnehmer den Haushaltsfreibetrag nur, wenn das Kind ihm zuzuordnen ist.
III Steuerklasse III erhalten verheiratete Arbeitnehmer, wenn nur ein Ehegatte Arbeitslohn bezieht, oder der Ehegatte in die Steuerklasse V einzureihen ist. Voraussetzung ist weiterhin, daß sie nicht dauernd getrennt leben und im Inland wohnen.
IV Gilt nur für Verheiratete, wenn beide Ehegatten unbeschränkt steuerpflichtig sind, im Inland wohnen, nicht dauernd getrennt leben und beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen. Die Höhe der Lohnsteuer ist identisch mit der Steuerklasse I. Neu ist seit 2010 die Möglichkeit, das Faktorverfahren zu wählen. Das zuständige Finanzamt ermittelt auf Antrag den Faktor, der das Verhältnis der beiden Lohnsteuerbeträge widerspiegelt. Mit diesem Faktor werden die errechneten Lohnsteuern multipliziert. Dadurch wird die stärkere Belastung in StKl V gemildert und Nachzahlungen vermieden.
V Gilt für Verheiratete, die die Voraussetzungen für die Steuerklasse IV erfüllen, wenn der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse III eingereiht wird.
VI Ist auf der zweiten und jeder weiteren Lohnsteuerkarte bei Arbeitnehmern einzutragen, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen. In dieser Steuerklasse werden keine Freibeträge mehr berücksichtigt, da diese schon bei der ersten Steuerklasse wirken.
Regelung für MiniJobs/Niedriglohnbeschäftigung
Für Arbeitsentgelte, die oberhalb der Geringfügigkeitsgrenze von monatlich 400/450 € liegen, gibt es zwischen 400,01 (ab 2013: 450,01) und 800 € (ab 2013: 850 €) eine "Gleitzone". Um die Abgaben dafür zu ermitteln, müssen zunächst die beitragspflichtigen Einnahmen mit folgender Formel (Drucksache 17/10773), Seite 5. Punkt 14., gültig ab 2013) ermittelt werden: F x 450 + (2.125 - 1.125*F) x (AE-450) (F = Faktor / AE = Arbeitsentgelt) (siehe § 163 Abs. 10 SGB VI). Bei Bei einem Faktor von 0,7547 im 20164 läßt sich dieser dann herausrechnen und die Formel vereinfachen
Bei Angabe von (steuerfreien) Einkommensersatzleistungen mit Progressionsvorbehalt läßt sich das Ehegatten-Faktorverfahren nicht anwenden.
Vergütung für mehrere Jahre/Abfindung
Die Vergütung aus mehrjähriger Tätigkeit wird bei der Berechnung der Vorsorgepauschale nur insoweit berücksichtigt, soweit es sich dabei nicht um Entschädigungszahlungen handelt(was meist der Fall ist). Deshalb muss diese zusätzlich angegeben werden.
Die Kinderfreibeträge (auf der Lohnsteuerkarte vermerkt), werden nur bei Lohnsteuerklasse I bis IV berücksichtigt und wegen des Kindergeldes auch nur beim Solidaritätszuschlages (und der Kirchensteuer). Dazu werden die Kinderfreibeträge vom Lohn abgezogen und von der errechneten Steuer erst der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer) ermittelt. Bei sonstigen Bezügen und Bezügen aus mehrjähriger Tätigkeit erlaubt die Berechnungsvorschrift (Programmablaufplan) des BMF keine Berücksichtigung von Kinderfreibeträgen.
Bitte wählen Sie hier aus, in welchem Bundesland Ihre Arbeitsstelle liegt. Danach richtet sich die Beitrags-bemessungsgrenze der Renten-(und Arbeitslosen-)versicherung. Die westdeutschen Länder haben eine höhere Bemessungsgrenze. In Sachsen arbeitende Arbeitnehmer müssen zudem 1.675% der Pflegeversicherung tragen, statt nur 1.175% in den übrigen Ländern. Der Arbeitgeber zahlt in Sachsen nur 0,675% der Pflegeversicherung. Dafür haben die Sachsen einen arbeitsfreien Tag mehr (Buß- und Bettag)
Thüringen	 3,60 EUR	 9 %	 5 %
Arbeitnehmer, die keine Elternteile und älter als 23 Jahre sind, müssen eine zusätzlichen Beitrag von 0,25% zur Pflegeversicherung leisten (1.425% statt 1,175%). Bei Angabe von Kinderfreibeträgen berücksichtigt dies das Programm von selbst. Bei älteren Kindern muss diese Rubrik verneint werden.
Seit 2011 war der Krankenkassen-Einheitstarif von der Bundesregierung auf 15,5% festgelegt (Ermäßigt: 14,9%). Der vom Arbeitnehmer allein zu tragenden Zuschlag von 0,9% war in diesen Prozentsätzen enthalten. Seit 2014 legen die Kassen den Zusatzbeitrag selbst fest.
Bei privat Krankenversicherten zum einen die Monats- bzw. Jahresprämie für die Kranken- und Pflegeversicherung eingeben und zum anderen den von der Privatkasse mitgeteilten Basistarif. Diese Angaben werden zur Berechnung des Nettolohns (Gesamtbeitrag abzüglich Arbeitgeberzuschuss) und der Vorsorgepauschale (Basistarif abzüglich (einem erniedrigten) Arbeitgeberzuschuss) benötigt. Wenn die privaten Krankenversicherungsbeiträge nicht nachgewiesen werden können, Krankenkassenbeitrag auf 0 stellen. Programm berücksichtigt dann 12% des Bruttolohns aber max. 1.900/3.000 € bei der Vorsorgepauschale.
PKVP (in Statuszeile) = bei der Vorsorgepauschale berücksichtigter KV-Beitrag (wenn höher als 12% des Bruttolohns).
Bis 2004 waren 40% der Versorgungsbezüge bis zu einem Höchstbetrag von 3072 € steuerfrei. Im Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) vom 9. Juli 2004 wurde §19 EStG dahingehen geändert, daß zum einen dieser Prozentsatz und der Höchstbetrag (ab 2005) im Laufe der Jahre bis 2040 auf 0 zurückgehen. Zum anderen wurde ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu eingeführt (2005: 900 €), der zusätzlich zum Versorgungsfreibetrag steuerfrei bleibt. Bemessungsgrundlage zur Berechnung des Versorgungsfreibetrages (2005: 40% vom Versorgungsbezug, höchstens 3000 €) sind das Zwölffache des Versorgungsbezugs für den ersten vollen Monat des Erstbezugsjahres (bzw. wenn vor 2005) des Jahres 2005. Ab 2005 ist also unanbhängig, ob nur in einem Teil oder das ganze Jahr Versorgungsbezüge erhalten wurden, das Zwölffache des Versorgungsbezuges, der im ersten vollen Monat gezahlt wird, die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung des Versorgungsfreibetrages. Der berücksichtigbare Höchstbetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag ist von der Anzahl der Monate abhängig, in denen Versorgung bezogen wird. Werden Versorgungsbezüge nicht im ganzen Jahr erhalten, erniedrigen sich Höchstbetrag und Zuschlag auf 1/12 des Höchstbetrags/Zuschlags x Monate (gilt nicht für Sterbegeld-/Kapitalauszahlungen).
Wichtig: Der im ersten Jahr des Versorgungsbezugs gewährte Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag gilt für für die ganze Laufzeit der Bezüge. Regelmäßige Anpassungen des Versorgungsbezugs führen nicht zu einer Neuberechnung. Abweichend hiervon sind der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu zu berechnen, wenn sich der Versorgungsbezug wegen Anwendung von Anrechnungs-, Ruhens-, Erhöhungs- oder Kürzungsregelungen erhöht oder vermindert.
Für den Versorgungsfreibetrag gilt (nach §19 EStG ) (Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag) und § 9a EStG (Werbungskosten-Pauschbetrag bei Versorgungsbezügen), daß er höchstens bis zur Höhe der Versorgungsbezüge abgezogen werden darf. Ab 2008 entfällt in Steuerklasse VI der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag.
Hinweis zu den Einmal/sonstige Bezüge
Zur Berechnung der Steuer siehe §39b EStG , Abs. 3. Sonstige Bezüge im Sinne des § 34 Abs. 1 und 2 Nr. 2 und 4 werden vom Programm nicht direkt berücksichtigt, lassen sich aber über die Berechnung der Jahreslohnsteuer ermitteln.
Wichtig: Das Programm geht von 12 gleichen Monats-löhnen aus, um die zusätzliche Abgabenbelastung der Einmalzahlung zu errechnen. Sind mehrere Einmalzah-lungen zu berücksichtigen (Urlaubs- und Weihnachts-geld) muß die Summe der vor dem aktuellen Monat erhaltenen Einmalbezüge des laufenden Jahres auch (im vorgesehene Feld) angegeben werden.
Da Entschädigungszahlungen nicht bei der Berechnung der Vorsorgepauschale berücksichtigt werden, ist im PAP dies jetzt auch bei Einmalzahlungen berücksichtigt (bisher nur bei Bezügen aus mehrjähriger Tätigkeit). Dieses Programm sieht aber keine Eingabefelder dafür vor.
Hinweis zu den Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit
Bei Abfindungen/Vergütung für mehrjährige Tätigkeit wird nur von einem fünftel dieser Einnahme die Steuer berechnet und der sich dadurch ergebende Steuerbetrag dann mit 5 multipliziert. Dies ist besonders günstig in der unteren Progressionszone, wenn also keine oder nur geringe laufende Einnahmen vorliegen.
Ab 2010 werden auf Grund der änderung des § 39b EStG Entschädigungszahlungen nach § 24 EStG Nr.1 nicht mehr bei der Berechnung der Vorsorgepauschale mit berücksichtigt.
Nettogehalt selbst berechnen! Der Gehaltsrechner 2017, bei dem das Javascript-Programm (lohnsteuerrechnerjavanachpap2017.js) gesondert gespeichert ist, folgt in seiner Programmierung genau dem Programmablaufplan des BMF (mit den gleichen Bezeichnungen für Parameter und Funktionen). Aus dem Quelltext der HTML-Seite lassen sich die notwendigen Ein- und Ausgabeparameter ersehen. Das Programm berücksichtigt auch Einmalbezüge und Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit. Die Berechnung des Freibetrages bei Versorgungsbezügen ist (entsprechend PAP) vorgesehen, in der Eingabemaske aber nicht berücksichtigt.
i Geburtsdatum vor 1941 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 1950 1951 1952 nach 1952
i Zahl der Kinderfreibeträge - - 0.51 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5
i Arbeitsstelle im Bundesland Baden-Württemberg Bayern Berlin(West) Berlin(Ost) Brandenburg Bremen/Bremerhaven Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen
i Kirchensteuer 089 %
i kinderlos und älter als 23 Jahre nein ja
i renten­versicherungs­pflichtig nein ja
i arbeitslosen­versicherungs­pflichtig nein ja
i Kranken­versicherung Beitragssatz 014.014.6 Zusatzbeitrag %
Prämie f. Grundsicherung/ Monat Euro
Lohnzahlungs­zeitraum - - - JahrMonatWocheTag
i Einmal/sonstige Bezüge Euro
i Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit Euro
davon Entschädigungs­zahlung Euro
i (Jahres)­Freibetrag aus LStKarte Euro
i (Jahres)­Hinzurechnungsbetrag Euro