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Timestamp: 2018-02-24 02:53:34
Document Index: 195547792

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 5']

für die PraderLosinger AG (GAV Kanton Wallis Vorsorgeplan 4) - PDF
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1 Personalvorsorgestiftung edifondo Anhang zum Reglement für die PraderLosinger AG (GAV Kanton Wallis Vorsorgeplan 4) gültig ab Der sprachlichen Vereinfachung halber werden die personenbezogenen männlichen Bezeichnungen in diesem Reglement für beide Geschlechter verwendet.
3 INHALTSVERZEICHNIS LOHNDEFINITION...4 Art. 1.8 Lohnbegriffe...4 Art Beitragspflichtiger Lohn...4 Art Massgebender Jahreslohn...4 Art Risikoversicherter Lohn...4 VERSICHERTENKREIS...5 Art. 2.1 Versicherungspflicht...5 FINANZIERUNG...6 Art. 3.4 Art. 3.5 Art. 3.6 Verzugszins für fällig gewordene Beiträge...6 Höhe der Beiträge...6 Einkäufe...7 VORSORGELEISTUNGEN...8 Art Art Art. 5.5 Art Art Art Art Art Invalidenrente...8 Beitragsbefreiung...8 Todesfallkapital...8 Vorobligatorisch geäufnetes Guthaben...8 Getätigte Einkäufe...8 Todesfallkapital ohne Rentenanspruch...9 Todesfallkapital mit Rentenanspruch...9 Anspruchsberechtigung...10 SCHLUSSBESTIMMUNGEN...11 Art Inkrafttreten des Anhangs...11 Anhang zum Reglement 3
4 LOHNDEFINITION Art. 1.8 Art Lohnbegriffe Beitragspflichtiger Lohn Der beitragspflichtige Lohn entspricht dem AHV-pflichtigen Lohn und dient als Grundlage zur Ermittlung der Beiträge. Art Massgebender Jahreslohn Der massgebende Jahreslohn entspricht dem AHV-pflichtigen Lohn des Vorjahres, limitiert auf dem UVG-Maximum. Dieser dient als Grundlage zur Ermittlung der Risikoleistungen. Falls ein Versicherter wegen Krankheit oder Unfall weniger als ein Jahr bei einem Arbeitgeber beschäftigt ist, entspricht sein Lohn demjenigen, den er erhalten hätte, wenn er das ganze Jahr gearbeitet hätte (AHV-pflichtiger Lohn bis zum Tag des Unterbruchs der Arbeit, geteilt durch die Anzahl gearbeiteter Tage, multipliziert mit 360). Art Risikoversicherter Lohn Der risikoversicherte Lohn ergibt sich aus dem massgebenden Jahreslohn abzüglich eines Koordinationsbetrages. Bei Teilzeitarbeitnehmern wird der Koordinationsbetrag proportional dem Beschäftigungsgrad angepasst. Details zu den jeweils gültigen Grenzwerten und gesetzlichen, wie auch reglementarischen Zinssätzen werden den Versicherten jährlich mit dem Vorsorgeausweis zugestellt. 4 Anhang zum Reglement
5 VERSICHERTENKREIS Art. 2.1 Versicherungspflicht Der Vorsorge gemäss diesem Reglement werden alle Arbeitnehmer der PraderLosinger AG unterstellt, die dem GAV des Kantons Wallis unterstellt sind, unabhängig der Lohnart und der Dauer der Anstellung. Die Aufnahme erfolgt: für die Risiken Tod und Invalidität frühestens ab 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahres; für die Altersleistungen frühestens ab 1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres. Anhang zum Reglement 5
6 FINANZIERUNG Art. 3.4 Verzugszins für fällig gewordene Beiträge Der Verzugszins für fällig gewordene Beiträge beläuft sich auf 5,0%. Art. 3.5 Höhe der Beiträge Beiträge des Versicherten in % des beitragspflichtigen Lohnes (Vorsorgeplan 4): Alter Sparen Risiko Total ,0% 1,25% 1,25% == 25 65/64 4,0% 1,25% 5,25% 66/65 70/69 0,0% 0,0% 0,0% Die Summe der jährlichen Beiträge des Arbeitgebers entspricht mindestens der Summe der geleisteten Beiträge aller Versicherten. Altersgutschriften in % des beitragspflichtigen Lohnes: Alter Männer/Frauen ==55 65/64 66/65 70/69 In % des beitragspflichtigen Lohnes 0,0% 4,8% 6,8% 10,0% 12,0% 0,0% 6 Anhang zum Reglement
7 Art. 3.6 Einkäufe Beträge für den Einkauf von Altersleistungen können geleistet werden, wenn alle Vorbezüge für Wohneigentum zurückbezahlt sind; und das vorhandene Altersguthaben kleiner ist als dasjenige, das sich ergeben hätte, wenn der Versicherte ab dem vorgesehenen Mindestaufnahmealter in der Altersvorsorge gemäss diesem Reglement zum im Einkaufszeitpunkt gültigen risikoversicherten Lohn versichert gewesen wäre. Der maximal zu leistende Betrag entspricht der Differenz zwischen diesen beiden Beträgen. Guthaben aus selbständiger Erwerbstätigkeit in der Säule 3a sowie Freizügigkeitsguthaben, die nicht in die Stiftung übertragen werden mussten, müssen gemäss den gesetzlichen Bestimmungen angerechnet werden. Ein Einkauf ist bis spätestens ein Jahr vor Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters möglich. Die steuerliche Abzugsfähigkeit des Einkaufsbetrages ist vom Versicherten bei den zuständigen Steuerbehörden selbst abzuklären. Die Berechnung basiert auf nachstehender Tabelle in % des risikoversicherten Lohnes: Alter Prozent Alter Prozent Alter Prozent Alter Prozent ,00% 14,14% 21,42% 28,85% 36,43% ,16% 52,04% 60,08% 68,28% 76,65% 88,18% 99,94% 111,94% 124,18% 136,67% 149,40% 162,39% ,64% 189,15% 202,93% 221,99% 241,43% 261,26% 281,48% 302,11% 323,15% 344,62% 366,51% 388,84% ,62% 437,85% 464,61% 491,90% 519,74% 548,13% 577,09% 606,64% 636,77% 667,50% 698,85% Anhang zum Reglement 7
8 VORSORGELEISTUNGEN Art Invalidenrente Die Höhe der vollen Invalidenrente beträgt 25% des massgebenden Jahreslohnes bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit. Art Beitragsbefreiung Die Altersgutschriften werden auf dem für die Versicherung massgebenden, beitragspflichtigen Lohn des Versicherten bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit berechnet. Art. 5.5 Todesfallkapital Art Vorobligatorisch geäufnetes Guthaben Das vorobligatorisch geäufnete und verzinste Altersguthaben wird unabhängig von allen in den nachstehenden Artikeln aufgeführten Todesfallleistungen ausbezahlt. Für die Anspruchsberechtigung gelten die gleichen Bestimmungen wie unter Artikel erwähnt. Art Getätigte Einkäufe Das verzinste Altersguthaben aus Einkäufen wird unabhängig von allen in den nachstehenden Artikeln aufgeführten Todesfallleistungen ausbezahlt. Nicht als Einkäufe im Sinne dieses Artikels gelten Rückzahlungen von Vorbezügen für Wohneigentumsförderung, Rückzahlungen von ausbezahlten Austrittsleistungen infolge Scheidung bzw. gerichtlicher Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft und Eingang von Freizügigkeitsleistungen infolge Scheidung bzw. gerichtlicher Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft. Für die Anspruchsberechtigung gelten die gleichen Bestimmungen wie unter Artikel erwähnt. 8 Anhang zum Reglement
9 Art Todesfallkapital ohne Rentenanspruch Besteht beim Tod vor Erreichen des Rücktrittsalters kein Anspruch auf eine Ehegatten-, Lebenspartnerrente bzw. Rente für einen eingetragenen Partner, so besteht Anspruch auf ein Todesfallkapital. Die Höhe des Todesfallkapitals entspricht dem am Ende des Sterbemonats vorhandenen Altersguthaben (ohne Einbezug des vorobligatorisch geäufneten Guthabens und getätigter Einkäufe) abzüglich: einer Abfindung, die mangels Anspruch auf eine Ehegatten-, Lebenspartnerrente bzw. Rente für einen eingetragenen Partner; eines Betrages zur Finanzierung allfälliger Leistungen an den geschiedenen Ehegatten bzw. den anspruchsberechtigten Partner aus einer gerichtlich aufgelösten Partnerschaft ausgerichtet werden. Art Todesfallkapital mit Rentenanspruch Besteht beim Tod vor Erreichen des Rücktrittsalters Anspruch auf eine Ehegatten-, Lebenspartnerrente bzw. Rente für einen eingetragenen Partner, so besteht Anspruch auf ein Todesfallkapital. Die Höhe des Todesfallkapitals entspricht dem verbleibenden Teil des Altersguthabens (ohne Einbezug des vorobligatorisch geäufneten Guthabens und getätigter Einkäufe) das nicht zur Finanzierung: einer Ehegatten-, Lebenspartnerrente bzw. Rente für einen eingetragenen Partner; allfälliger Leistungen an den geschiedenen Ehegatten bzw. den anspruchsberechtigten Partner aus einer gerichtlich aufgelösten Partnerschaft benötigt wird. Anhang zum Reglement 9
10 Art Anspruchsberechtigung Anspruchsberechtigt sind in nachfolgender Reihenfolge: der Ehegatte bzw. der eingetragene Partner; bei dessen Fehlen; die Kinder, die Anspruch auf Waisenrenten haben; bei deren Fehlen; die übrigen Personen, welche der Versicherte in erheblichem Masse unterstützt hat oder die Person, die mit dem Versicherten in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss; bei deren Fehlen; die Kinder des verstorbenen Versicherten, die keinen Anspruch auf Waisenrenten haben, die Eltern oder die Geschwister; bei deren Fehlen die übrigen gesetzlichen Erben des Versicherten unter Ausschluss des Gemeinwesens. In diesem Fall entspricht das Todesfallkapital dem höheren der beiden nachfolgenden Beträge: den vom Versicherten einbezahlten verzinsten Altersgutschriften und Einkäufen; oder 50% des Altersguthabens. Bei mehreren Anspruchsberechtigten innerhalb derselben Personengruppe wird das Todesfallkapital gleichmässig unter den Anspruchsberechtigten aufgeteilt. Wünscht ein Versicherter eine spezielle Begünstigungsordnung, kann er innerhalb der einzelnen Personengruppen die Begünstigten sowie das Ausmass der einzelnen Ansprüche gegenüber der Stiftung zu Lebzeiten in Schriftform näher bezeichnen. Der Versicherte kann eine spezielle Begünstigungsklausel gegenüber der Stiftung jederzeit schriftlich widerrufen. In diesem Fall tritt ohne weiteres die reglementarische Begünstigungsklausel wieder in Kraft. 10 Anhang zum Reglement
11 SCHLUSSBESTIMMUNGEN Art Inkrafttreten des Anhangs Dieser Anhang tritt am 1. Januar 2015 in Kraft und ersetzt alle bisherigen Ausgaben. Der Anhang wurde vom Stiftungsrat am 10. Dezember 2014 genehmigt. Anhang zum Reglement 11