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Timestamp: 2016-10-24 10:41:02
Document Index: 272387328

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE']

B.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Gresch, Toblerstrasse 70, 8044 Z�rich,
A.- Der 1952 geborene B.________ arbeitete als Kaufmann bei der Firma C.________ AG und war damit bei den Winterthur Versicherungen, ehemals Neuenburger Schweizerische Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Winterthur), obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 9. Dezember 1991 war er als PW-Lenker in einen Unfall verwickelt, als ein Lieferwagen Marke VW, LT-35 in stehender Kolonne r�ckw�rts fuhr und die Front seines PWs rammte. Der Versicherte erlitt ein Schleudertrauma und eine Kontusion der Halswirbels�ule (HWS) sowie eine Kontusion der Brustwirbels�ule. Die Winterthur erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse zog sie verschiedene �rztliche Berichte und Gutachten sowie eine Expertise des Ing. HTL W.________, Unfallanalytiker bei der Winterthur, vom 2. September 1998 und eine Stellungnahme desselben vom 13. April 2000 bei. Gest�tzt auf diese Unterlagen verneinte sie einen nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den im Vordergrund stehenden neuropsychologischen St�rungen, weshalb eine diesbez�gliche Entsch�digung entfalle; die Heilungskosten w�rden unter Vorbehalt eines R�ckfalls per 31. Dezember 1998 eingestellt; die Taggeldleistungen blieben eingestellt; ein Anspruch auf Invalidenrente bestehe nicht; die Integrit�tsentsch�digung betrage 5 % (Verf�gung vom 3. Februar 1999). Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 10. November 1999 ab.
B.- Hiegegen liess der Versicherte Beschwerde erheben und den Unfallrapport/Fotobericht der Kantonspolizei X.________ vom 12./16. Januar 1992, den Strafbefehl des Polizeirichteramtes des Kantons X.________ betreffend den unfallverursachenden Lenker vom 13. M�rz 1992 sowie einen Bericht des Prof. Dr. med. P.________, Neuropsychologisches Institut Y.________, vom 18. April 1995 auflegen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug wies die Beschwerde mit Entscheid vom 30. August 2001 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst der Versicherte beantragen, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die Integrit�tsentsch�digung neu festzulegen, mindestens jedoch auf 40 % des H�chstbetrages des versicherten Verdienstes; es sei ihm eine volle Invalidenrente ab Einstellung der Taggeldleistungen zu gew�hren; eventuell seien ihm die Taggeldleistungen weiterhin im Betrag von 100 % des versicherten Lohnes auszurichten.
Die Vorinstanz und die Winterthur schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.- Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bei psychischen Unfallfolgen (BGE 123 V 99 Erw. 2a, 115 V 133) sowie zum Grundsatz der freien Beweisw�rdigung und zum Beweiswert eines Arztberichts (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2000 Nr. KV 124 S. 214) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass nach der Rechtsprechung ein Ereignis dann als ad�quate Ursache eines Erfolges zu gelten hat, wenn es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen).
Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner �rzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schl�ssig erscheinen, nachvollziehbar begr�ndet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverh�ltnis zum Versicherungstr�ger steht, l�sst nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umst�nde, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begr�ndet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 353 f. Erw. 3b/ee).
�rztliche Gutachten und Berichte, die ausschliesslich auf Akten basieren, haben nur dann Beweismittelqualit�t, wenn die Unterlagen, auf denen das Gutachten beruht, ausreichende �rztliche Beurteilungen enthalten, welche auf Grund einer pers�nlichen Untersuchung des Versicherten zu Stande gekommen sind. Wenn es um die Kl�rung von Fragen geht, die ein psychiatrisches Gutachten voraussetzen, ist indessen grunds�tzlich ein Arztbesuch notwendig, um den Einsch�tzungen des medizinischen Experten Beweiswert zu verleihen (RKUV 2001 Nr. U 438 S. 346 mit Hinweisen).
2.- Auf Grund der medizinischen Akten steht fest, dass der Versicherte beim Unfall vom 9. Dezember 1991 neben einer HWS- und BWS-Kontusion ein HWS-Schleudertrauma mit den anf�nglich typischen Symptomen wie Kopf-, HWS- und Schulterschmerzen, Wetterempfindlichkeit, starkes Schwitzen, Wallungen, Schlafst�rungen und Konzentrationsschw�che (BGE 119 V 338 Erw. 1) erlitten hat. Vom 21. Mai bis 23. September 1994 unterzog sich der Versicherte beim Hausarzt Dr. med. A.________, Spezialarzt f�r Innere Medizin FMH, einer Bioresonanztherapie, die zum weitgehenden Verschwinden der mehr oder weniger starken Nacken- und Hinterkopfschmerzen sowie zur g�nstigen Beeinflussung der Schlafst�rungen f�hrte (Gutachten des Prof. Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, vom 28. Oktober 1994).
Im massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (10. November 1999; BGE 116 V 248 Erw. 1 mit Hinweisen) war das f�r ein Schleudertrauma der HWS typische Beschwerdebild gegen�ber neuropsychologischen Beschwerden ganz in den Hintergrund getreten; die somatischen Beschwerden waren nicht sehr ausgepr�gt und nunmehr ertr�glich. Der Versicherte litt in erster Linie an kognitiven Defiziten, die einer leichten bis mittelschweren Funktionsst�rung im Bereich linkstemporaler und tieferer Strukturen entsprachen. Im Vordergrund standen sprachliche Neuged�chtnisst�rungen; daneben zeigten sich aber auch deutliche St�rungen im Bereich der Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistungen. Ein hirnorganischer Schaden lag indessen nicht vor (Gutachten des Prof. Dr. med. S.________ vom 14. November 1997; Bericht der Frau Dr. phil. O.________, Neuropsychologisches Ambulatorium, vom 14. April 1997).
3.- Streitig ist, ob die neuropsychologischen St�rungen eine Folge des Unfalls vom 9. Dezember 1991 sind.
a) Der vorinstanzliche Entscheid ist hinsichtlich des nat�rlichen Kausalzusammenhangs unklar. Zuerst wird dieser unter Verweis auf die Akten bejaht (S. 15), dann die ad�quate Kausalit�t verneint, um gleich anschliessend in W�rdigung der Gutachten nochmals zur nat�rlichen Kausalit�t Stellung zu nehmen und diese "insbesondere angesichts der fehlenden Ad�quanz" lediglich als m�glich zu qualifizieren (S. 19 f.).
b) aa) Prof. Dr. med. S.________ erachtete in seinem ersten Gutachten vom 28. Oktober 1994 nur die Verletzung der HWS als sichere Unfallfolge. Diese sei weitgehend ausgeheilt. Die neuropsychologischen St�rungen der Konzentrationsf�higkeit und des Ged�chtnisses f�hrte er auf die krankhafte, reaktiv-depressive Verstimmung zur�ck, welche durch die schweren famili�ren Probleme (jahrelang dauernde Ehescheidung) ausgel�st worden sei.
Im Gutachten vom 14. November 1997 mit Erg�nzung vom 6. Oktober 1998 f�hrte Prof. Dr. med. S.________ die neuropsychologischen St�rungen nunmehr mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall zur�ck. Zur Begr�ndung legte er dar, dass eine Depression und/oder starke Kopfschmerzen - eventuell im Zusammenhang mit einem cervico-occipitalen oder cervico-encephalen Syndrom - zu gleichartigen neuropsychologischen St�rungen f�hren k�nnten wie der Zustand nach einer Schleuderverletzung. Weil die auf Grund schwerer famili�rer Probleme entstandene schwere Depression nach Abschluss der Ehescheidung im April 1996 praktisch vollst�ndig verschwunden sei und auf Grund des durchgef�hrten EGG Epilepsiepotentiale fehlten, sei er mit Frau Dr. phil. O.________ der Auffassung, dass die neuropsychologischen St�rungen unfallbedingt seien.
bb) Frau Dr. phil. O.________ legte im Bericht vom 14. April 1997 dar, die Interpretation der kognitiven Leistungsst�rungen sei nicht ganz einfach. Vor allem die fokalen Defizite im Bereich rechts-temporaler Strukturen stellten ein sehr atypisches Beschwerdebild nach einem HWS-Distorsionstrauma dar und liessen sich besser mit einem fokalen Geschehen im Sinne einer links-temporalen St�rung mit Einbezug tieferer Strukturen in Einklang bringen. Das Beschwerdebild erinnere auch an links-fokale Amygdala und hippocampale St�rungen, wie man sie oft bei fokalen epileptischen St�rungen sehen k�nne. Um eventuelle Hinweise f�r diese fokalen Funktionsschw�chen finden zu k�nnen, empfehle sie eine gezielte neurologische Abkl�rung mit EEG und eventuellem MRI. Andererseits zeigten die Leistungsminderungen im Bereich tieferer Strukturen, d.h. die teilweise massive Verlangsamung, die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschw�che, v.a. im Bereich der gerichteten und geteilten Aufmerksamkeit, die fluktuierenden Einfachreaktionszeiten und die erh�hte Ablenkbarkeit ein Bild, das oft bei HWS-Traumatikern deutlich werde. Sie k�nnten daher als h�chst wahrscheinliche Folge der HWS-Traumatisierung interpretiert werden.
c) Es ist nicht �berzeugend, wenn Frau Dr. phil. O.________ einerseits von einem sehr atypischen Beschwerdebild nach einem HWS-Distorsionstrauma spricht und gleichzeitig darlegt, die St�rungen k�nnten h�chst wahrscheinlich auf den Unfall zur�ckgef�hrt werden. Dasselbe gilt f�r die Argumentation des Prof. Dr. med. S.________, die neuropsychologischen St�rungen seien als unfallbedingt anzusehen, weil die durch famili�re Probleme bedingte jahrelange Depression nach der Ehescheidung im April 1996 praktisch vollst�ndig abgeklungen sei und keine Epilepsiepotentiale vorl�gen.
Dass diese Begr�ndungen unzureichend sind, haben denn auch Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie und Orthop�die, Orthop�dische Chirurgie, im Gutachten vom 26. Februar 1998 und Erg�nzung vom 6. November 1998 sowie Dr. med. D.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Beratender Psychiater der Winterthur, im Bericht vom 27. Mai 1999 festgestellt. Dr. med. T.________ kam zum Schluss, zur endg�ltigen Kl�rung der Ursache der neuropsychologischen (und wahrscheinlich auch psychischen) St�rungen seien neue neuropsychologische und psychiatrische Gutachten erforderlich.
Unbehelflich sind die Einwendungen des Versicherten, die Einsch�tzungen der Dres. med. T.________ und D.________ st�tzten sich lediglich auf die Akten und seien widerspr�chlich; Dr. med. D.________ sei zudem Parteigutachter, da er in den Diensten der Winterthur stehe. Abgesehen davon, dass vorliegend die Voraussetzungen f�r die Zul�ssigkeit eines Aktengutachtens gegeben sind und dass auch auf Berichte versicherungsinterner �rzte abgestellt werden kann (Erw. 1 hievor), werden die Einsch�tzungen der Dres. med. T.________ und D.________ nur insoweit ber�cksichtigt, als sie den Schluss bekr�ftigen, dass die Erhebungen der Frau Dr. phil. O.________ und des Prof. Dr. med. S.________ keine rechtsgen�gliche Beurteilungsgrundlage bilden.
Demnach kann gest�tzt auf die zur Verf�gung stehenden medizinischen Akten die Frage, ob es sich bei den bestehenden neuropsychologischen Gesundheitsst�rungen um eine nat�rliche Folge des versicherten Unfalles handelt, nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) beantwortet werden. Eine R�ckweisung der Sache zwecks Einholung eines weiteren Gutachtens er�brigt sich aber; selbst wenn auf Grund zus�tzlicher Abkl�rungen der nat�rliche Kausalzusammenhang zu bejahen w�re, fehlt es - wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen - an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs.
4.- a) Weil neuropsychologische St�rungen im Vordergrund stehen und ein hirnorganischer Schaden nicht vorliegt (Erw. 2 hievor), ist die Ad�quanz nach der f�r psychische Fehlentwicklungen nach Unfall geltenden Rechtsprechung (BGE 123 V 98, 115 V 133 ff.) zu beurteilen.
b) aa) Auf Grund der polizeilichen Unfallakten (mit Fotobericht �ber die Fahrzeugbesch�digungen), der erlittenen Verletzungen und der unfallanalytischen Expertise des Ing. HTL W.________ vom 2. September 1998 (mit Erg�nzung vom 13. April 2000), in der eine kollisionsbedingte R�ckw�rtsbeschleunigung des PWs des Versicherten zwischen 4 bis 9 km/h angegeben wurde, ist der Unfall als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu qualifizieren.
Dies entspricht der Praxis des Eidgen�ssisches Versicherungsgerichts, Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug regelm�ssig als mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu qualifizieren (in SZS 2001 S. 432 f. erw�hnte Urteile V. vom 30. Juni 1997 [U 231/96] und A. vom 29. Dezember 1998 [U 100/97]; nicht ver�ffentlichte Urteile T. vom 6. Februar 2002 [U 61/00] und D. vom 16. August 2001 [U 21/01]). Vorliegend sind keine Umst�nde ersichtlich, die eine andere Beurteilung rechtfertigen w�rden.
bb) Die Einwendungen des Versicherten sind nicht stichhaltig. Er macht geltend, unfallanalytische Gutachten seien grunds�tzlich nicht geeignet, die medizinischen Auswirkungen eines Unfalls zu erfassen. Zudem handle es sich vorliegend um ein versicherungsinternes und damit nicht verwertbares Parteigutachten.
Als Erstes ist festzuhalten, dass das Eidgen�ssische Versicherungsgericht auf unfallanalytische Gutachten abstellt, soweit es sich um die technische und biomechanische Analyse eines Unfalls handelt (nicht ver�ffentlichte Urteile J. vom 7. Februar 2002 [U 431/00] und B. vom 7. August 2001 [U 33/01]; vgl. auch Niederer/Walz/Muser/Zollinger, Unfallanalyse, Biomechanik, Was ist ein "schwerer", was ein "leichter" Verkehrsunfall?, in: SZS 2002 S. 27 ff., insbes. S. 35 f.). Im Weiteren kommt versicherungsinternen unfallanalytischen Expertisen unter den gleichen Voraussetzungen Beweiswert zu wie den Gutachten versicherungsinterner �rzte (Erw. 1 hievor).
Gr�nde, auf die Expertise des Ing. HTL W.________ nicht abzustellen, liegen nicht vor. Sie beruht auf Kenntnis der Unfallakten und ist schl�ssig sowie nachvollziehbar begr�ndet. Entgegen den Erw�gungen der Vorinstanz f�hrte der Experte nicht aus, die Kraftentwicklung beim Unfall habe f�r eine Hirnsch�digung nicht ausgereicht. Vielmehr legte er dar, die Beurteilung des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den Beschwerden solle zus�tzlich in Kenntnis der individuellen, biomechanischen und medizinischen Fakten erfolgen. Abgesehen davon wurde beim Versicherten kein Hirnschaden festgestellt, weshalb die diesbez�gliche Argumentation der Vorinstanz ins Leere st�sst.
c) Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden k�nnte, m�sste ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssten in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 141 Erw. 6c/bb).
Auch wenn der Zusammenstoss mit dem r�ckw�rts fahrenden Lieferwagen geeignet war, ein Angstgef�hl auszul�sen, ereignete er sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden, noch war er objektiv gesehen von besonderer Eindr�cklichkeit, zumal er aus stehender Kolonne und bei relativ geringer Geschwindigkeit geschah. Das subjektive Empfinden des Versicherten f�llt bei der Beurteilung der Unfallschwere ausser Betracht, da nicht das Unfallerlebnis, sondern das objektivierte Unfallereignis massgebend ist.
Die Diagnose eines Schleudertraumas sowie einer HWS- und BWS-Kontusion vermag sodann die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen f�r sich allein nicht zu begr�nden. In dem in RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 publizierten Urteil wurde im Zusammenhang mit einem HWS-Schleudertrauma die besondere Art der Verletzung bejaht, weil die betroffene Person - welche als Beifahrerin eines stehenden Personenwagens in eine Auffahrkollision verwickelt wurde - im Zeitpunkt des Heckaufpralls nach oben zum Schiebedach hinaus schaute, wobei sie, um die Bedienungsm�glichkeiten des neuen Autos zu beobachten, den Oberk�rper nach links neigte. Auf Grund dieser besonderen K�rperhaltung f�hrte das erlittene Schleudertrauma zu Komplikationen. Im vorliegenden Fall ist auf Grund der Akten keine vergleichbare Konstellation gegeben.
Die erste Konsultation beim Hausarzt erfolgte am 21. Dezember 1991. Mit dem Abschluss der viermonatigen Bioresonanztherapie im September 1994 waren die somatischen Beschwerden weitgehend geheilt. In der Folge wurden bis zum Einspracheentscheid vom 10. November 1999 Berichte und Gutachten eingeholt. Von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung kann bei dieser Sachlage nicht gesprochen werden. Insbesondere kommt weder den verschiedenen Abkl�rungsmassnahmen noch den sporadischen Konsultationen des Hausarztes die Qualit�t einer regelm�ssigen, zielgerichteten Behandlung zu, zumal der Hausarzt im Bericht vom 22. M�rz 1994 beklagte, der Versicherte sei privat und beruflich mit ausserordentlichen zeitraubenden Unannehmlichkeiten besch�ftigt, die vor einer allf�lligen Therapie absoluten Vorrang h�tten.
Der Versicherte litt nach dem Unfall an mehr oder weniger starken somatischen Nacken- und Hinterkopfschmerzen, welche nach der Bioresonanztherapie weitgehend verschwanden. Unter diesen Umst�nden ist das Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen jedenfalls nicht in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt.
Eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat oder ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen liegen nicht vor.
Gem�ss den Eintragungen des Hausarztes Dr. med. A.________ im Unfallschein UVG war der Versicherte unfallbedingt wie folgt arbeitsunf�hig: ab 21. Dezember 1991 bis Ende April 1992 zu 70 %, ab 1. Mai 1992 bis bis Ende Oktober 1992 zu 50 %, ab 1. November 1992 bis 24. August 1994 zu 30 % und ab 25. August 1994 zu 10 %. Ab 1. Oktober 1994 gingen sowohl Dr. med. A.________ (Bericht vom 26. September 1994) als auch Prof. Dr. med. S.________ (Gutachten vom 28. Oktober 1994) unfallbezogen von voller Arbeitsf�higkeit aus. Die danach weiterbestehende Teilarbeitsunf�higkeit wurde damals von Prof. Dr. med. S.________ auf die krankheitsbedingte schwere Depression zur�ckgef�hrt. Unter diesen Umst�nden ist das Kriterium des erheblichen Grades und der langen Dauer der unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit nicht erf�llt. Wenn Prof. Dr. med. S.________ im zweiten Gutachten vom 14. November 1997 r�ckwirkend von einer 100%igen Arbeitsunf�higkeit ausgeht, so ist dies auf die neuropsychologischen St�rungen zur�ckzuf�hren und damit f�r die Beurteilung der Kriterien unbeachtlich (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa; RKUV 1999 Nr. U 341 S. 409).
Nach dem Gesagten sind die nach der Rechtsprechung f�r die Ad�quanz psychischer Unfallfolgen massgebenden Voraussetzungen nicht erf�llt.
Von weiteren Abkl�rungen ist abzusehen, da davon keine neuen verwertbaren Erkenntnisse zu erwarten sind (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 94 Erw. 4b).
5.- a) Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen �ber den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG, Art. 36 Abs. 1 UVV) und deren Abstufung nach der Schwere des Integrit�tsschadens (Art. 25 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt.
Der Bundesrat hat in den gest�tzt auf Art. 36 Abs. 2 UVV erlassenen Richtlinien des Anhangs 3 in einer als gesetzm�ssig erkannten, nicht abschliessenden Skala h�ufig vorkommende und typische Sch�den prozentual gewichtet (BGE 124 V 32 Erw. 1b).
F�r die im Anhang 3 zur UVV genannten Integrit�tssch�den entspricht die Entsch�digung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des H�chstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entsch�digung f�r spezielle oder nicht aufgef�hrte Integrit�tssch�den wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). In diesem Zusammenhang hat die SUVA in Weiterentwicklung der bundesr�tlichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen der Medizinischen Abteilung der SUVA, Nr. 57 bis 59, herausgegebenen Tabellen (teilweise ge�ndert und erg�nzt in den Mitteilungen Nr. 60, 62 und 66), sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gew�hrleistet werden soll, mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 Erw. 1c).
b) Im Gutachten vom 28. Oktober 1994 sch�tzte Prof. Dr. med. S.________ auf Grund der leichteren Folgen der beim Unfall erlittenen Distorsion der HWS und der nur noch geringen Restbeschwerden in Anlehnung an Tabelle 7 der SUVA den Integrit�tsschaden auf 5 %.
In der Expertise vom 14. November 1997 best�tigte er diese Einsch�tzung betreffend die somatischen Beschwerden. Zus�tzlich ging er bez�glich der im Vordergrund stehenden neuropsychologischen St�rungen von einem Integrit�tsschaden von 35 % aus. Da jedoch die ad�quate Kausalit�t zwischen diesen St�rungen und dem Unfall zu verneinen ist, sind sie nicht zu ber�cksichtigen. Damit hat es bei der Integrit�tsentsch�digung von 5 %, die nicht zu beanstanden ist, sein Bewenden.
Kammer, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.