Source: https://www.veedelspflege.de/pflegegrade/
Timestamp: 2019-05-21 15:23:21
Document Index: 55272543

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 36', '§ 45', '§ 36', '§ 42', '§ 7', '§ 37']

Pflegegrade - Ambulanter Pflegedienst in Köln - VEEDELSPFLEGE GmbH
Sei 2018 haben die Pflegekassen mit der 2. Stufe der Pflegereform die früheren Pflegestufen durch Pflegegrade ersetzt. Die Leistungen wurden damit besser an die Bedürfnisse der Menschen mit krankheits- oder altersbedingten Einschränkungen angepasst.
Das Team von der Veedelspflege hilft Ihnen bei der Beantragung eines Pflegegrades
Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die einzelnen Pflegegrade sowie die Leistungen, die mit diesen Pflegegraden verbunden sind. Gerne beraten wir Sie in allen Fragen rund um die Antragstellung und führen Sie Schritt für Schritt durch den Formalitäten-Dschungel. Bei uns erfahren Sie vor Antragstellung, was genau Ihnen an finanziellen Leistungen oder auch an Sachleistungen zusteht, wie der Antrag eines Pflegegrades / einer Pflegestufe formell abläuft und worauf Sie bei der Beantragung achten sollten.
Tabelle zur Umrechnung einer (vormals genehmigten Pflegestufe) in einen Pflegegrad
Pflegestufe 1 plus eingeschränkte Alltagskompetenz
Pflegestufe 2 plus eingeschränkte Alltagskompetenz
Pflegestufe 3 plus eingeschränkte Alltagskompetenz
Pflegestufe 3 plus Härtefallregelung
Leistungen der Pflegekassen bei den unterschiedlichen Pflegegraden
„Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen nach § 37 SGB XI“
Pflegeleistungen nach § 36 SGB XI
Kein Anspruch jedoch Einsatz des Entlastungsbetrags von 125 Euro möglich 689 Euro 1298 Euro 1612 Euro 1995 Euro Bis zu maximal 40 % des Sachleistungsbetrags können für anerkannte Unterstützungsleistungen im Alltag eingesetzt werden. Vorrangig sind die Rechnungen des Pflegedienstes zu begleichen. Bleibt ein Restbetrag vorhanden, kann dieser bis zum Höchstsatz auf anerkannte Unterstützungsleistungen umgewidmet werden.
125 Euro 125 Euro 125 Euro 125 Euro 125 Euro „Die Leistungen können eingesetzt werden für: Tages- und Nachtpflege Kurzzeitpflege Nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag (§ 45 a SGB XI) Leistungen eines anerkannten Pflegedienstes (§ 36 SGB XI) Hinweis: Nur bei Pflegegrad 1 für körperbezogene Pflegemaßnahmen einsetzbar.“
„Kurzzeitpflege nach § 42 SGB XI“
Kein Anspruch, jedoch Einsatz des Entlastungsbetrags von 125 Euro möglich 1612 Euro 1612 Euro 1612 Euro 1612 Euro Zusätzlich darf ein nicht verbrauchter Leistungsbetrag für Verhinderungspflege auch für Leistungen der Kurzzeitpflege genutzt werden. Hierdurch kann sich der Leistungsanspruch auf 3224 Euro verdoppeln. Das Pflegegeld wird während der gesamten Kurzzeitpflege von maximal 8 Wochen weiterbezahlt.
Kein Anspruch 1612 Euro 1612 Euro 1612 Euro 1612 Euro Zusätzlich können bis zu 50 % des nicht verbrauchten Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege (also bis zu 806 Euro) für Verhinderungspflege ausgegeben werden. Das Pflegegeld wird während der gesamten Verhinderungspflege von maximal 6 Wochen hälftig weiterbezahlt.
Kein Anspruch, jedoch Einsatz des Entlastungsbetrags von 125 Euro möglich 689 Euro 1298 Euro 1612 Euro 1995 Euro „Leistungen können neben Pflegegeld und / oder Pflegesachleistungen in vollem Umfang in Anspruch genommen werden. Achtung: Pflegebedürftige, die in einer ambulant betreuten WG leben, haben nur Anspruch auf Tages- und Nachtpflege, wenn nachgewiesen ist, dass die Pflege in der ambulant betreuten Wohngruppe ohne teilstationäre Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann.“
4.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro Der Zuschuss wird je Maßnahme gewährt. Ändert sich die Pflegesituation z. B. durch eine Verschlechterung des Gesundheitszustands der pflegebedürftigen Person und werden weitere Maßnahmen notwendig, so gilt dies als eine neue Maßnahme.
40 Euro 40 Euro 40 Euro 40 Euro 40 Euro Versicherten stehen 40 Euro pro Monat für Pflegeverbrauchsmittel (Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel usw.) zur Verfügung.
Pflegeberatung nach § 7 a SGB XI
Anspruch Anspruch Anspruch Anspruch Anspruch Dies ist eine individuelle Beratung durch einen anerkannten Pflegeberater. Die Pflegekassen müssen hierfür feste Ansprechpartner benennen.
Beratung in der eigenen Häuslichkeit nach § 37 Abs. 3 SGB XI
2-mal jährlich Anspruch halbjährlich Pflicht halbjährlich Pflicht halbjährlich Pflicht halbjährlich Pflicht Diese Beratungssätze dienen der Sicherung und Verbesserung der Versorgung Pflegebedürftiger, die Pflegegeld beziehen und keine professionelle Pflege durch einen Pflegedienst in Anspruch nehmen.
Quelle: Auszug aus Pflegeleitfaden, 2. Auflage, PM Pflegemarkt GmbH, Hamburg
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