Source: https://www.haufe.de/steuern/rechtsprechung/fgestaltungsmodell-bei-der-tonnagesteuer-verworfen_166_443246.html
Timestamp: 2018-05-25 11:14:03
Document Index: 377988698

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 16']

FGestaltungsmodell bei der Tonnagesteuer verworfen | Steuern | Haufe
14.02.2018 | FG Hamburg
Die Unterschiedsbeträge seien vielmehr bei jeder Art des Ausscheidens eines Gesellschafters gemäß § 5a Abs. 4 Satz 3 Nr. 3 EStG gewinnerhöhend aufzulösen.
Vermeidung der Versteuerung des Unterschiedsbetrags
Die Versteuerung des Unterschiedsbetrags soll in Gestaltungsmodellen etwa dadurch vermieden werden, dass die Kommanditanteile des Gesellschafters steuerneutral zu Buchwerten in neu gegründete Kommanditgesellschaften eingebracht werden, an denen sich der einbringende Gesellschafter nur in einem geringfügigen Umfang als Kommanditist beteiligt (zumeist 1 %). Der einzige persönlich haftende Gesellschafter ist dann eine GmbH, die den weit überwiegenden Anteil am Gesellschaftsvermögen hält (zumeist 99 %) und dem geringeren Körperschaftsteuersatz von 15 % unterliegt.
In seiner Pressemitteilung v. 12.2.2018 weist das FG darauf hin, dass, jeder Fall des Ausscheidens eines Gesellschafters aus einer Schiffspersonengesellschaft von § 5a Abs. 4 Satz 3 Nr. 3 EStG erfasst werde.
FG Hamburg, Urteil v. 19.12.2017, 2 K 277/16
Schlagworte zum Thema: Steuergestaltung
Hinzurechnung des Unterschiedsbetrags nach § 5a Abs. 4 EStG nicht als ­Veräußerungsgewinn steuerbegünstigt
Leitsatz Der in dem Jahr des Ausscheidens eines Gesellschafters hinsichtlich des auf ihn entfallenden Anteils gem. § 5a Abs. 4 S. 3 Nr. 3 EStG dem Gewinn hinzuzurechnende Unterschiedsbetrag nach § 5a Abs. 4 S. 1 EStG führt nicht zu einem nach den §§ 16, 34 ...mehr