Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/kwahlg,nw/18
Timestamp: 2017-02-23 12:02:52
Document Index: 52234776

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 52', '§ 18', '§ 18', '§ 9', '§ 39', '§ 39', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 27', '§ 17', '§ 19']

§ 18 KWahlG, Einreichung und Zulassung der Wahlvorschläge | Gesetze auf anwalt24.de
§ 18 KWahlG, Einreichung und Zulassung der Wahlvorschläge Inhaltsübersicht
Gesetz über die Kommunalwahlen im Lande Nordrhein-Westfalen (Kommunalwahlgesetz)...…§ 18 KWahlG, Einreichung und Zulassung der Wahlvorschläge§ 19 KWahlG, Veröffentlichung der Wahlvorschläge§ 20 KWahlG, Zurücknahme des Wahlvorschlags§ 21 KWahlG, Nachwahl§ 22 KWahlG, Gebietsänderung§ 23 KWahlG, Stimmzettel§ 24 KWahlG, Öffentlichkeit der Wahlhandlung, Unzulässige Wahlbeeinflussung§ 25 KWahlG, Wahlgeheimnis§ 26 KWahlG, Briefwahl§ 27 KWahlG, Feststellung des Briefwahlergebnisses§ 28 KWahlG (weggefallen)§ 29 KWahlG, Stimmzählung§ 30 KWahlG, Ungültige Stimmen§ 31 KWahlG, Wahlsystem§ 32 KWahlG, Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk§ 33 KWahlG, Feststellung des Ergebnisses der Wahl nach Landeslisten§ 34 KWahlG, Feststellung des Gesamtergebnisses§ 35 KWahlG, Benachrichtigung und Bekanntgabe der gewählten Bewerber§ 36 KWahlG, Annahmeerklärung durch den gewählten Bewerber§ 37 KWahlG, Mandatsverlust§ 38 KWahlG, Mandatsverzicht…§ 52 KWahlG (weggefallen)
§ 18 KWahlG, Einreichung und Zulassung der Wahlvorschläge
§ 18 KWahlGGesetz über die Kommunalwahlen im Lande Nordrhein-Westfalen (Kommunalwahlgesetz)Landesrecht Nordrhein-WestfalenIII. – Wahlvorbereitung → 2. – WahlvorschlägeTitel: Gesetz über die Kommunalwahlen im Lande Nordrhein-Westfalen (Kommunalwahlgesetz)Normgeber: Nordrhein-WestfalenRedaktionelle Abkürzung: KWahlG,NWGliederungs-Nr.: 1112Normtyp: Gesetz(1) Der Wahlleiter hat die Wahlvorschläge sofort zu prüfen. Stellt er Mängel fest, so fordert er unverzüglich die Vertrauensperson auf, sie rechtzeitig zu beseitigen. Die Vertrauensperson kann gegen Verfügungen des Wahlleiters den Wahlausschuss anrufen.(2) Mängel des Wahlvorschlages können nur so lange behoben werden, als nicht über seine Zulassung entschieden ist. Sind in einer Reserveliste die Anforderungen nur hinsichtlich einzelner Bewerber nicht erfüllt, so werden ihre Namen aus der Reserveliste gestrichen.(3) Der Wahlausschuss entscheidet spätestens am neununddreißigsten Tage vor der Wahl über die Zulassung der Wahlvorschläge. Er hat Wahlvorschläge zurückzuweisen, wenn sie verspätet eingereicht sind, den durch dieses Gesetz oder durch die Wahlordnung aufgestellten Anforderungen nicht entsprechen oder auf Grund einer Entscheidung nach Artikel 9 Abs. 2, Artikel 21 Abs. 2 des Grundgesetzes oder Artikel 32 Abs. 2 der Landesverfassung unzulässig sind.(4) Weist der Wahlausschuss einen Wahlvorschlag zurück, so kann binnen drei Tagen nach Verkündung in der Sitzung des Wahlausschusses von der Vertrauensperson des Wahlvorschlags oder vom Wahlleiter oder von der Aufsichtsbehörde Beschwerde eingelegt werden. Der Wahlleiter, die Aufsichtsbehörde oder die oberste Aufsichtsbehörde kann auch gegen eine Entscheidung, durch die ein Wahlvorschlag zugelassen wird, Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist bei Entscheidungen der Wahlausschüsse der kreisangehörigen Gemeinden an den Wahlausschuss des Kreises und bei Entscheidungen der Wahlausschüsse der kreisfreien Städte und Kreise an den Landeswahlausschuss (§ 9 Abs. 2 des Landeswahlgesetzes) zu richten. Legt die oberste Aufsichtsbehörde Beschwerde ein, so ist die Beschwerde an den Landeswahlausschuss zu richten, der für die Entscheidung auch dann ausschließlich zuständig ist, wenn gegen die Zulassung oder Nichtzulassung desselben Wahlvorschlages Beschwerde zum Wahlausschuss des Kreises erhoben ist. Die Beschwerde kann nur auf die in Absatz 3 Satz 2 genannten Gründe gestützt werden. In der Beschwerdeverhandlung sind die erschienenen Beteiligten zu hören. Die Entscheidung über die Beschwerde muss vom Landeswahlausschuss spätestens am einunddreißigsten Tage, von den Wahlausschüssen der Kreise spätestens am dreißigsten Tage vor der Wahl getroffen werden. Die Beschwerdeentscheidung ist für die Aufstellung der Bewerber zur Wahl endgültig. Sie schließt die Erhebung eines Einspruchs im Wahlprüfungsverfahren nicht aus (§ 39 Abs. 2).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 39 KWahlG, Einspruchseinlegung§ 2 KWahlO, Aufgaben des Wahlausschusses§ 3 KWahlO, Aufgaben des Wahlleiters§ 5 KWahlO, Aufgaben der Aufsichtsbehörden§ 27 KWahlO, Vorprüfung der Wahlvorschläge für die Wahlbezirke durch den Wahlleiter
§ 17 KWahlG, Aufstellung der Bewerber§ 19 KWahlG, Veröffentlichung der Wahlvorschläge