Source: http://mfcwalldorf.de/index.php/unsere-satzung?tmpl=component&print=1&page=
Timestamp: 2020-04-06 13:46:56
Document Index: 75215115

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 15', '§ 7', '§5', '§ 8', '§7', '§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 11', '§ 12', '§14', '§15', '§ 26', '§ 15', '§ 16', '§ 18', '§ 15', '§ 12', '§ 14', '§ 18', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 10', '§ 10', '§ 19', '§ 20', '§ 17', '§ 22']

1. Der Verein führt den Namen „Modellflieger-Club Walldorf e.V.“ oder kurz „MFC Walldorf e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Walldorf.
§ 2 EINTRAGUNG IN DAS VEREINSREGISTER
1. Der Verein ist unter der Nr. VR350292 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Mannheim eingetragen.
2. Zweck des Vereins ist die Wahrung, Pflege, Förderung und Ausübung des Flugmodellbaus und des Modellflugsports, auf der Grundlage von Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Unterhaltung eines Modellflugplatzes, die Förderung modellflugsportlicher Übungen und Leistungen sowie die Errichtung, bzw. Unterhaltung einer Jugendgruppe.
5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
6. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf darüber hinaus keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.
1. Die Mitgliederversammlung kann die Mitgliedschaft in einem Fachverband beschließen.
a) ordentliche (aktive) Mitglieder
b) fördernde (passive) Mitglieder
2. Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige natürliche Person werden. Förderndes Mitglied kann auch eine juristische Person werden.
3. Eine beschränkt geschäftsfähige natürliche Person kann nur Mitglied werden, wenn deren gesetzlicher Vertreter zustimmt.
4. Gastflieger und Interessenten können eine Tagesmitgliedschaft erwerben. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag (Eintragung im Flugbuch) entscheidet der Vorstand. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, erfolgt die Entscheidung über die Aufnahme durch den Flugleiter. Die Tagesmitgliedschaft endet mit der Beendigung des Flugbetriebs am jeweiligen Tag und dem entsprechenden Eintrag im Flugbuch (Austritt). Tagesmitglieder besitzen kein Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung.
1. Jedes Mitglied hat das Recht auf:
a) Mitgestaltung der Geschicke des Vereins durch Teilnahme an den Aussprachen und Abstimmungen in der Mitgliederversammlung; damit verbindet sich das Recht auf Einberufung der Mitgliederversammlung (§ 15 Abs. 3 Ziffer d).
b) Benutzung der Vereinseinrichtung und Teilnahme am Vereinsleben.
c) Gleichbehandlung.
2. Jedes Mitglied hat die Pflicht:
a) Die Satzung des Vereins zu befolgen.
b) Für die Entwicklung des Vereins und dessen Ziele zu wirken.
c) Beiträge pünktlich zu entrichten.
d) Jede Tätigkeit zu unterlassen, aus der dem Verein Nachteil entstehen, oder die das Ansehen des Vereins schädigen könnte.
e) Die Flugplatzordnung einzuhalten und für deren Einhaltung zu sorgen.
§ 7 EINTRITT ORDENTLICHER (AKTIVER) MITGLIEDER
1. Die aktive Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein und Anerkennung der Satzung.
2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten. §5 Abs. 3 gilt entsprechend.
3. Der Beitrittswillige hat zunächst eine bis zur nächsten Mitgliederversammlung, mindestens 6 Monate dauernde Probezeit zu absolvieren. Über die Zulassung zur Probezeit entscheidet der Vorstand. Die Probezeit beginnt mit dem Eingang der Aufnahmegebühr und dem Jahresbeitrag. Während der Probezeit hat der Beitrittswillige die gleichen Rechte und Pflichten eines aktiven Mitgliedes mit Ausnahme der Stimmberechtigung.
4. Die Probezeit kann vom Vorstand - auch ohne Angaben von Gründen - beendet werden. Die Aufnahmegebühr wird in voller Höhe zurückgezahlt. Der Jahresbeitrag wird anteilig (12tel) zurückgezahlt.
5. Wird die Probezeit vom Beitrittswilligen beendet, wird lediglich der Jahresbeitrag anteilig (12tel) zurückgezahlt.
6. Über die Aufnahme als aktives ordentliches Mitglied entscheidet die Mitgliederversammlung nach Ablauf der Probezeit.
7. Ein Anspruch auf eine Probezeit und/oder auf Aufnahme als Mitglied besteht nicht.
8. Das aktive Mitglied kann auf Antrag als passives Mitglied geführt werden. Eine Statusänderung ist jedoch nur zu Beginn des Geschäftsjahres möglich.
§ 8 EINTRITT FÖRDERNDER (PASSIVER) MITGLIEDER
1. Die Mitgliedschaft als förderndes Mitglied entsteht durch Eintritt in den Verein und Anerkennung der Satzung.
3. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.
4. Die Umwandlung in eine aktive Mitgliedschaft erfolgt durch schriftlichen Antrag an den Vorstand. Es gilt §7 Abs. 3 und 4. Die Aufnahmegebühr ist nachzuentrichten.
§ 9 AUSTRITT DER MITGLIEDER
2. Der Austritt ist jederzeit zum Schluss des Geschäftsjahres zulässig.
3. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mindestens 4 Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres zu erklären.
§ 10 AUSSCHLUSS DER MITGLIEDER
1. Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss oder Streichung von der Mitgliederliste.
2. Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig.
3. Jedes Mitglied ist berechtigt, einen Ausschlussantrag an den Vorstand zu richten.
4. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.
5. Der Vorstand hat das auszuschließende Mitglied mindestens zwei Wochen vor Beschlussfassung über den Antrag zu informieren.
6. Das auszuschließende Mitglied hat das Recht auf eine schriftliche Stellungnahme oder auf eine persönliche Teilnahme an der über den Ausschluss entscheidenden Sitzung mit Ausnahme der eigentlichen Abstimmung.
7. Der Ausschluss wird vierzehn Tage nach Erhalt des eingeschriebenen Briefes (Abs. 9) wirksam.
8. Gegen den Beschluss über den Ausschluss ist innerhalb von vierzehn Tagen nach Erhalt des eingeschriebenen Briefes (Abs. 9) Widerspruch zulässig. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zugang an ein Vorstandsmitglied. Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung; jedoch ruhen bis zur Entscheidung über den Widerspruch die Mitgliedschaftsrechte. Über den Widerspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Abs. 6 gilt entsprechend. Der erneute Beschluss der Mitgliederversammlung ist sofort wirksam und nicht anfechtbar.
9. Der Ausschluss ist dem ausgeschlossenen Mitglied mittels eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.
10. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist. Der Beschluss des Vorstands über die Streichung muss dem Mitglied in Textform mitgeteilt werden, Gegen den Beschluss ist kein Rechtsmittel gegeben. Siehe § 12 Absatz 6.
11. Zuviel gezahlte Beiträge werden anteilig zurückerstattet (12-tel).
§ 11 ANSPRÜCHE UND VERPFLICHTUNGEN BEI AUSSCHEIDEN
1. Mit Wirksamkeit des Austritts oder des Ausschlusses enden alle satzungsmäßigen Rechte des Mitglieds.
2. Die vor dem Ausscheiden entstandenen Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft bleiben bestehen.
§ 12 AUFNAHMEGEBÜHR UND MITGLIEDSBEITRAG
1. Jedes ordentliche aktive Mitglied hat eine Aufnahmegebühr zu entrichten.
2. Die Höhe der Aufnahmegebühr legt die Mitgliederversammlung fest.
3. Die Aufnahmegebühr ist grundsätzlich innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Aufnahmebestätigung fällig.
4. Jeder Beitrittswillige sowie jedes ordentliche und fördernde Mitglied hat einen Mitgliedsbeitrag zu leisten.
5. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages legt die Mitgliederversammlung fest.
6. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich im Januar, zu Beginn des Geschäftsjahres zu zahlen. Erfolgt bis zum 31. März eines jeden Geschäftsjahres nach vorangegangener Erinnerung keine Zahlung, entscheidet der Vorstand über eine eventuelle Streichung von der Mitgliederliste. Der Beschluss des Vorstands über die Streichung von der Mitgliederliste muss dem Mitglied in Textform mitgeteilt werden. Gegen den Beschluss ist kein Rechtsmittel gegeben.
7. Bei neu aufgenommenen Mitglieder bzw. Beitrittswilligen in der Probezeit, wird der Beitrag anteilig für den Rest des Geschäftsjahres berechnet. Erster Beitragsmonat ist der Monat, in dem der Eintritt in den Verein beantragt wird.
1. Der Vorstand (§14)
2. Die Mitgliederversammlung (§15)
b) dem zweiten Vorsitzenden,
Es können Personen mit folgenden Funktionen in die Vorstandschaft hinzu gewählt werden:
f) Platzwart,
g) Leiter des Vergnügungsausschusses,
h) Beisitzer.
2. Zum Vorstand können nur ordentliche oder fördernde Mitglieder, bzw. voll geschäftsfähige natürliche Personen gewählt werden.
3. Eine Personalunion ist zulässig, jedoch müssen stets drei Personen gemäß Abs. 2 zum Vorstand bestimmt werden.
4. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste und der zweite Vorsitzende. Jeder der Genannten hat Alleinvertretungsrecht. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der zweite Vorsitzende nur bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden tätig werden darf.
5. Die Einberufung von Vorstandssitzungen und die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgen analog § 15 Abs. 3 und 6; § 16 Abs. 1 dieser Satzung.
6. Befugnisse des Vorstandes sind:
a) Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins durch den ersten oder zweiten Vorsitzenden.
b) Die allgemeine Geschäftsführung des Vereins.
c) Entscheidungen über Vereinsstrafen gem. § 18 Abs. 2 Ziff. a) und b).
d) Die Einberufung der Mitgliederversammlung (§ 15 Abs. 3).
e) Durchführung der Weisungen der Mitgliederversammlung.
f) Festsetzung zeitlich begrenzter Aufnahmestopps oder Aufnahmebegrenzungen.
g) Streichung eines Mitglieds von der Mitgliederliste gemäß § 12 Absatz 6.
7. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsmäßigen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
8. Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet:
a) Durch Widerruf der Bestellung durch die Mitgliederversammlung (der Widerruf ist jederzeit zulässig, wenn ein wichtiger Grund vorliegt),
c) durch Austritt aus dem Verein,
e) bei fehlender Entlastung durch die Mitgliederversammlung.
f) Niederlegung, die jederzeit möglich ist.
9. Die Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes werden bis zur Neuwahl für dieses Amt von den noch verbliebenen Vorstandsmitgliedern wahrgenommen.
10. Entweder erfolgt eine Neuwahl für das neu zu besetzende Vorstandsamt durch die Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit der übrigen Mitglieder, oder es gilt Abs. 3.
1. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Der Vorstand ist an ihre Weisung gebunden.
2. Die Befugnisse der Mitgliederversammlung sind insbesondere folgende:
a) Bestellung und Widerruf der Bestellung des Vorstandes (§ 14 Abs. 8a).
b) Satzungsänderungen.
c) Beaufsichtigung und Entlastung des Vorstandes.
d) Erteilung von Weisungen an den Vorstand.
e) Festsetzung der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages.
f) Entscheidung über wichtige Angelegenheiten, die der Vorstand zu seiner Absicherung der Mitgliederversammlung vorlegt.
g) Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern.
h) Entscheidung über Vereinsstrafen in den Fällen des § 18 Abs. 2 Ziff. c), sowie in allen Fällen über deren Widersprüche.
i) Entscheidung über Vereinsausschluss und deren Widersprüche.
k) Änderung des Vereinszwecks.
m) Entscheidung über die Mitgliedschaft in einem Fachverband.
n) Erlass einer Flugplatzordnung.
3. Die Mitgliederversammlung ist zu berufen:
a) Wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens:
b) einmal jährlich, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres (Jahreshauptversammlung).
c) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes, wenn nicht § 14 Abs. 3 gilt.
d) Wenn 1/5 der Mitglieder die Berufung schriftlich unter der Angabe des Zwecks der Versammlung (Tagesordnung) und der Gründe für die Dringlichkeit verlangt.
4. Der Vorstand hat die Pflicht während der Jahreshauptversammlung einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung vorzulegen. Der Jahresbericht muss über alle Vorgänge des vergangenen Jahres Auskunft geben, auch über diese, die nur innerhalb der Vorstandschaft beschlossen wurden. Die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.
5. Es gibt ordentliche (Jahreshauptversammlungen) und außerordentliche Mitgliederversammlungen.
6. a) Die ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand in Textform unter Einhaltung einer Frist von vierzehn Tagen zu berufen. b) Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (Tagesordnung) bezeichnen. c) Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung der Einladung an die Mitglieder. Es gilt der Poststempel.
7. Anträge zu Mitgliederversammlungen sind bis sieben Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich unter Angabe der Themen an den Vorstand zu richten.
§ 16 BESCHLUSSFÄHIGKEIT DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG STIMMBERECHTIGUNG
1. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung.
2. Zur Beschlussfassung über die Auflösung und Zweckänderung des Vereins ist die Anwesenheit von drei viertel der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
3. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, sofern es das 16. Lebensjahr vollendet hat.
4. Beitrittswillige können an der Mitgliederversammlung teilnehmen, haben aber keine Stimmberechtigung.
5. Nichtmitglieder haben kein Recht auf Teilnahme an einer Mitgliederversammlung. Bei Bedarf entscheidet die Mitgliederversammlung.
§ 17 ABSTIMMUNG IN DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG
1. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder durch Handzeichen, soweit in dieser Satzung nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.
2. Zu einem Beschluss über die Zugehörigkeit zu einem Fachverband, den Ausschluss eines Mitgliedes und über die Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern erforderlich.
3. Zu einem Beschluss über die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünftel aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Kommt diese Mehrheit nicht zustande, wird eine neue Mitgliederversammlung einberufen. Bei dieser Versammlung ist eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder erforderlich.
4. Für die Aufnahme eines neuen ordentlichen Mitgliedes ist eine Mehrheit von vier Fünftel der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
5. Die Abstimmung über die Wahl des Vorstandes, der Aufnahme oder des Ausschlusses eines Mitgliedes und über Vereinsstrafen erfolgen grundsätzlich schriftlich und geheim.
6. Auf Anfrage von mindestens fünf der stimmberechtigten Anwesenden sind auch sonstige Abstimmungen schriftlich und geheim vorzunehmen.
7. Bei der Ermittlung des Abstimmergebnisses sind nur die gültigen Ja-und Nein-Stimmen heranzuziehen. Enthaltungen und ungültige Stimmen sind bei der Mehrheitsberechnung nicht zu berücksichtigen.
8. Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter das ganze Protokoll. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, das Protokoll während einer Mitgliederversammlung einzusehen.
9. Betrifft die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit einem Mitglied, oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites zwischen einem Mitglied und dem Verein, so ist das betreffende Mitglied nicht stimmberechtigt.
§ 18 VEREINSSTRAFEN
1. Die Bestrafung eines Mitgliedes ist zulässig, wenn es:
a) schuldhaft gegen die Satzung des Vereins verstößt,
b) das Ansehen oder die Interessen des Vereins schuldhaft schädigt,
c) sich widerrechtlich Eigentum des Vereins oder ihm anvertraute Sachen aneignet oder beschädigt,
d) sich grober Verstöße gegen die Kameradschaft schuldig macht,
e) seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt,
f) die Anweisungen des Flugleiters bewusst missachtet.
2. Als Vereinsstrafen sind zulässig:
a) Ermahnung oder Verwarnung,
b) zeitweiliger Ausschluss von der Benutzung der Vereinseinrichtungen auf die Dauer von höchstens vier Wochen,
c) Ausschluss aus dem Verein (§ 10).
3. Über die Bestrafung nach Abs. 2 Ziff. a) und b) entscheidet der Vorstand, nach Ziff. c) die Mitgliederversammlung.
4. § 10 Abs. 8) und 9) gelten entsprechend.
§ 19 GEMEINSCHAFTSARBEITEN
1. Der Vorstand kann bestimmen ob, und in welchem Maße Gemeinschaftsarbeiten durchzuführen sind.
2. Ausgenommen von Gemeinschaftsarbeiten sind in jedem Falle Jugendliche unter vierzehn Jahren, Erwachsene über 65 Jahren sowie Schwerbehinderte.
3. Jedes aktive Mitglied verpflichtet sich mindestens 10 Arbeitsstunden pro Jahr - und wenn es erforderlich ist - weitere Arbeitsstunden zu leisten. Nicht geleistete Arbeitsstunden (Differenz zu den 10 Stunden) werden mit einem von der Mitgliederversammlung festgesetzten Betrag belastet. Der Betrag wird mit dem nächsten Jahresbeitrag fällig.
§ 20 RECHNUNGSPRÜFER
2. Die Rechnungsprüfer haben insbesondere die Jahresabrechnung zu prüfen. Kasse und Geschäftsbücher sind mit Belegen den Rechnungsprüfern und der Mitgliederversammlung vorzulegen. Die Mitglieder haben das Recht auf Einsicht.
3. Über jede Kassenprüfung ist ein Protokoll anzufertigen. Das Ergebnis der Prüfung ist der Mitgliederversammlung bekanntzugeben.
2. Die Liquidation erfolgt durch den ersten und zweiten Vorsitzenden, sofern die Mitgliederversammlung nicht anderweitige Liquidatoren bestimmt. Die Wahl der anderweitigen Liquidatoren hat in diesem Falle entsprechend § 17 Abs. 1 oder Abs. 5 zu erfolgen.
3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt zu gleichen Teilen an das „Deutsches Rotes Kreuz e.V.“ und die „DRF Stiftung Luftrettung gAG“. Dies gilt entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 22 INKRAFTTRETEN DER SATZUNG
Die Satzung, in der durch die Mitglieder zugestimmte Fassung, tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Gez. Bernhard Gröner Gez. Åke Hörnberg