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Timestamp: 2017-05-26 03:43:58
Document Index: 236707530

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 35', '§ 41', '§ 42', '§ 49', '§ 50', '§ 54', '§ 59', '§ 52', '§ 54', '§ 56', '§ 84', '§ 99', '§ 57', '§ 59', '§ 62', '§ 93', '§ 116', '§ 54', '§ 59', 'OGH', '§ 82', 'OGH', 'OGH', '§ 82', '§ 41', '§ 50', '§ 118', '§ 2', '§ 41', '§ 89', '§ 89', '§ 8', 'OGH', 'OGH', '§ 4', '§ 20', '§ 12', '§ 12', '§ 24', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 24', '§ 6', '§ 6', '§ 24', '§ 6']

GES 2017/1 - Heft 1 - 2017 - GES - Zeitschrift für Gesellschaftsrecht - e-Journals
Volltext Cover Download EditorialGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 1–2
Bergmann, Sebastian | Fantur, Lukas | Kofler, Georg | Rüffler, Friedrich In memoriam Heinz Krejci
GES 2017, 1 Am 12. März dieses Jahres ist der langjährige Ordinarius für Unternehmens- und... Am 12. März dieses Jahres ist der langjährige Ordinarius für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht Heinz Krejci gestorben. Heinz Krejci wurde am 12.5.1941 in Wien geboren und hat nach glänzender Absolvierung der Mittelschule ebenso glänzend in Wien Rechtswissenschaften studiert. Schon bald folgte die zunächst bei dem berühmten Hans Schmitz begonnene Habilitation im damals noch jungen Fach Arbeits- und Sozialrecht, die bei dem in Nachfolge von Hans Schmitz berufenen Theodor Tomandl fertiggestellt wurde. Für damalige Verhältnisse noch ungewöhnlich wurde Heinz Krejci auch für das Fach Zivilrecht habilitiert. Im Jahr 1976 erfolgte seine Berufung an die Karl-Franzens-Universität Graz als ordentlicher Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, in einer Zeit, in der an der Grazer Juristenfakultät eine große Anzahl junger hervorragender Fachvertreter wirkten, wie Karl Korinek, Josef Aicher, Hans Georg Ruppe, Waldemar Jud, Bernd Christian Funk und Attila Fenyves, um nur einige zu nennen. Im Jahr 1985 folgte Heinz Krejci schließlich einem Ruf zurück an seine Wiener Heimatuniversität in Nachfolge von Fritz Schönherr. Seit diesem Zeitpunkt bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2009 hat er am Institut für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht der Universität Wien, viele Jahre davon als Institutsvorstand, gewirkt.Heinz Krejci war ein Universaljurist. Nicht das enge Spezialgebiet mit immer neuen Varianten desselben Themas war seine Sache, sondern Heinz Krejci hat grundlegende Werke im Arbeits- und Sozialrecht, im Unternehmensrecht, im Versicherungsrecht, im klassischen Bürgerlichen Recht und im Bauvertragsrecht verfasst. Standardlehrbücher entstanden ebenso wie eine bis heute maßgebende Kommentierung der Sittenwidrigkeit im „Rummel-Kommentar“. Zahlreiche Aufsätze von grundlegenden bis hin zu speziellen Fragen sind von ihm verfasst worden, die genaue Zahl bleibt im Dunkeln; es sind bestimmt nicht weniger als 400, manche sprechen von 6oo, wahrscheinlich sind es sogar mehr.Heinz Krejci hat besondere Leistungen auch dadurch erbracht, dass er maßgebliche wirtschaftsrechtliche Gesetze vorbereitet und in oft mühevoller Kommissionsarbeit auf den Weg gebracht hat. Zu nennen sind insbesondere die große Handelsrechtsreform 2005, die den Weg vom veralteten HGB zum modernen UGB beschritten hat, das Vereinsgesetz, zuvor schon das Erwerbsgesellschaften-Gesetz und zuletzt die Reform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Heinz Krejci hat hier mit exzellenter juristischer Fachkenntnis, aber auch mit Augenmaß, Vernunft und Pragmatismus taugliche Regelungsgrundlagen für eine moderne Wirtschaft erarbeitet. Volltext	AufsätzeGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 4–11
Harrer, Friedrich Satzungsauslegende Beschlüsse
Satzungsauslegung und Mehrheitsentscheidung, Auslegung von Rechtsgeschäften, Vertrauensschutz, Satzungsdurchbrechung, GES 2017, 4, § 4 GmbHG, § 35 GmbHG, § 41 GmbHG, § 42 GmbHG, § 49 GmbHG, § 50 GmbHG Die Generalversammlung ist das oberste Organ einer GmbH und zuständig für Änderungen des... Die Generalversammlung ist das oberste Organ einer GmbH und zuständig für Änderungen des Gesellschaftsvertrages. Die Erwägung, dass die Kompetenz für die Änderung die Kompetenz für die Auslegung einschließt, liegt nicht fern. Man nimmt in der Tat an, dass die Generalversammlung satzungsauslegende Beschlüsse fassen könne. – Der nachstehende Beitrag bietet eine kritische Analyse der hM und plädiert für eine alternative Orientierung. Volltext	AufsätzeGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 12–19
Cetin, Merve | Zehetner, Jörg Die Abschlagszahlung auf den Bilanzgewinn (Zwischendividende, Halbjahresdividende, Vorabdividende) nach § 54a AktG und § 59 dAktG im Rechtsvergleich
Abschlagszahlung auf den Bilanzgewinn, Zwischendividende, Halbjahresdividende, Vorabdividende, Zwischenbilanz, GES 2017, 12, § 52 AktG, § 54a AktG, § 56 AktG, § 84 AktG, § 99 AktG, § 57 dAktG, § 59 dAktG, § 62 dAktG, § 93 dAktG, § 116 dAktG Der nachfolgende Beitrag untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Abschlagszahlung... Der nachfolgende Beitrag untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Abschlagszahlung auf den Bilanzgewinn (Zwischendividende, Halbjahresdividende, Vorabdividende) nach österreichischem (§ 54a AktG) und deutschem Aktienrecht (§ 59 dAktG). Volltext	AufsätzeGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 20–22
Bergmann, Sebastian | Schörghofer, Paul OGH bestätigt Rechtsprechung zur Kapitalerhaltung bei verdeckten Kapitalgesellschaften
GmbH & Co KG, Kapitalerhaltung, Verbot der Einlagenrückgewähr, GES 2017, 20, § 82 GmbHG In zwei rezenten Entscheidungen, namentlich 6 Ob 171/15p vom 23.2.2016 und 6 Ob 198/15h vom... In zwei rezenten Entscheidungen, namentlich 6 Ob 171/15p vom 23.2.2016 und 6 Ob 198/15h vom 30.8.2016, hat der OGH jüngst sein im Schrifttum umstrittenes Judikat 2 Ob 225/07p vom 29.5.2008 bestätigt. In letzterem hatte der OGH ausgesprochen, dass das GmbH-rechtliche Kapitalerhaltungsrecht auf die GmbH & Co KG im engeren Sinn, also eine GmbH & Co KG ohne unbeschränkt haftende natürliche Person, analog anzuwenden sei. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung dieser Judikaturlinie und ihre Folgen für die Praxis. Volltext	JudikaturGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 23–25
Einlagenrückgewähr, wirtschaftliche Betrachtung, Nutzungsüberlassung, Sicherheitenbestellung, 6 Ob 232/16k, GES 2017, 23, § 82 GmbHG Die unangemessen gering verrechnete Überlassung von Sachen an einen Gesellschafter kann eine... Die unangemessen gering verrechnete Überlassung von Sachen an einen Gesellschafter kann eine verbotene Einlagenrückgewähr darstellen.Beim Verbot der Einlagenrückgewähr ist eine wirtschaftliche Betrachtungsweise anzustellen.Mietet eine GmbH ein Grundstück, das sie in der Folge zum „Selbstkostenpreis“ ihrer Gesellschafterin überlässt, und verzichtet die GmbH im Mietvertrag für zehn Jahre auf eine Kündigung, so ist dies nicht fremdüblich und verstößt gegen das Verbot der Einlagenrückgewähr.Bestellt eine GmbH für ihren Gesellschafter eine Sicherheit, sind an die Qualität des Regressanspruches gegenüber dem Gesellschafter hohe Anforderungen zu stellen; der Regressanspruch muss einer dinglichen Sicherheit gleichkommen.Auf Dritte schlägt das Verbot der Einlagenrückgewähr durch, wenn diese vom Verstoß positive Kenntnis hatten oder sich ihnen ein diesbezüglicher Verdacht zumindest offenbar aufdrängen musste. Volltext	JudikaturGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 26–28
Zusammengesetzte Beschlüsse, Sonderprüfung, Kosten, Stimmverbot, 6 Ob 213/16s, GES 2017, 26, § 41 GmbHG, § 50 Abs 4 GmbHG, § 118 AktG Bei einem sogenannten „zusammengesetzten“ Beschluss ist grundsätzlich auch die teilweise... Bei einem sogenannten „zusammengesetzten“ Beschluss ist grundsätzlich auch die teilweise Nichtigerklärung möglich, wenn nur ein Teil des Beschlusses von dem die Anfechtung begründeten Mangel erfasst ist.Die Anfechtung eines Beschlussteiles ist nur möglich, wenn feststeht, dass der verbleibende Rest nach objektiver Würdigung, ohne Rücksicht auf den Willen der Beteiligten, auch ohne den fehlerhaften Teil aufrechterhalten werden könne.Bei der Beschlussfassung über eine Sonderprüfung unterliegt der Gesellschafter einem Stimmverbot bereits dann, wenn sich die Sonderprüfung auf Vorgänge erstrecken soll, welche für seine Verantwortlichkeit als Verwaltungsträger oder seine Inanspruchnahme von Bedeutung sein könnten. Das Stimmverbot besteht absolut und ist unabhängig davon, ob die Sonderprüfung voraussichtlich besondere Ergebnisse zeitigen wird.Die übrigen Gesellschafter können den Gesellschafter-Geschäftsführer ohne dessen Zustimmung nicht zur Kostentragung für die Sonderprüfung unabhängig von deren Ausgang verpflichten. Jedenfalls hinsichtlich seiner Kostentragung für die Sonderprüfung unterliegt der betroffene Gesellschafter keinem Stimmverbot. Volltext	JudikaturGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 28–28
Geschäftsführer, Löschung, Firmenbuch, Parteistellung, 6 Ob 212/16v, GES 2017, 28, § 2 AußStrG, § 41 GmbHG Weder ein Gesellschafter noch der abberufene Geschäftsführer ist legitimiert, die Löschung... Weder ein Gesellschafter noch der abberufene Geschäftsführer ist legitimiert, die Löschung eines abberufenen Geschäftsführers aus dem Firmenbuch zu bekämpfen.Weil diese die Möglichkeit haben, Gesellschafterbeschlüsse mittels Nichtigkeits- bzw Anfechtungsklage zu bekämpfen, besteht kein Rechtsschutzdefizit. Volltext	JudikaturGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 29–30
Notliquidator, Notgeschäftsführer, wichtiger Grund, Befangenheit, 28 R 263/16a, GES 2017, 29, § 89 Abs 2 GmbHG Trifft der Gesellschaftsvertrag keine Regelung über die Bestellung von Liquidatoren und wird... Trifft der Gesellschaftsvertrag keine Regelung über die Bestellung von Liquidatoren und wird nach der Abberufung des (einzigen) Liquidators von den Gesellschaftern kein neuer Liquidator bestellt, liegt zweifellos ein wichtiger Grund für die Bestellung eines (Not-)Liquidators durch das Gericht vor.Der Antrag kann insbesondere von jedem Gesellschafter bestellt werden – auch von solchen Gesellschaftern, die die Beteiligungsschwelle des § 89 Abs 2 GmbHG nicht erreichen.Schon der (objektive) Anschein der Befangenheit reicht aus, dass eine Person nicht zum Notliquidator bestellt werden kann. Dies gilt insbesondere für den Steuerberater eines Gesellschafters, wenn Ansprüche der Gesellschaft gegen diesen Gesellschafter im Raum oder zu prüfen sind. Volltext	JudikaturGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 31–32
Schlichtungseinrichtung, Dachverband, 6 Ob 125/16z, GES 2017, 31, § 8 Abs 1 VerG 2002 Die Nichteinhaltung des vereinsinternen Instanzenzugs bei Streitigkeiten aus dem... Die Nichteinhaltung des vereinsinternen Instanzenzugs bei Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis begründet die vorläufige (befristete, temporäre) Unzulässigkeit des Rechtswegs.Die Umschreibung „Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis“ ist weiter als bloß „Streitigkeiten unter den Mitgliedern oder zwischen dem Verein und den Mitgliedern“.Die Schlichtungseinrichtung ist auch dann anzurufen, wenn die Vereinsstruktur dreistufig organisiert ist. Dies ist der Fall, wenn wie hier das beklagte Vereinsmitglied nicht Mitglied des Vereins, sondern nur eines Mitgliedsvereins des klagenden Dachverbandes ist. Volltext	Firmenbuch-PraxisGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 33–34
Birnbauer, Wilhelm Lückenlose Eintragungen bei GmbH-Gesellschaftern
GES 2017, 33 Nach der E OGH 6 Ob 103/16i vom 30.08.2016 muss sich bei Einzahlungen auf die ausstehenden... Nach der E OGH 6 Ob 103/16i vom 30.08.2016 muss sich bei Einzahlungen auf die ausstehenden Stammeinlagen und gleichzeitigem Gesellschafterwechsel aus der Firmenbuchanmeldung eindeutig ergeben, welcher Gesellschafter Einzahlungen geleistet hat. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 35–41
Kofler, Georg UmgrStG: Rechtsprechungsübersicht 2016
GES 2017, 35 Die folgende Tabelle gibt einen Kurzüberblick zur Rechtsprechung des VwGH und des BFG im Jahr... Die folgende Tabelle gibt einen Kurzüberblick zur Rechtsprechung des VwGH und des BFG im Jahr 2016 zu umgründungsteuerrechtlichen Fragen. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 42–50
Raab, Melanie Abzugsfähigkeit von Verteidigungskosten im Zusammenhang mit EU-Wettbewerbsverstößen bei Kapitalgesellschaften
Strafverteidigung, betriebliche Veranlassung, KStG, EStG, RV/5100764/2015 (Revision durch Finanzamt eingebracht), GES 2017, 42, § 4 Abs 4 EStG, § 20 Abs 1 Z 5 EStG, § 12 Abs 1 Z 4 KStG, § 12 Abs 1 UStG Verteidigungskosten im Zusammenhang mit EU-Wettbewerbsverstößen sind nach dem BFG bei... Verteidigungskosten im Zusammenhang mit EU-Wettbewerbsverstößen sind nach dem BFG bei Kapitalgesellschaften als Betriebsausgaben abzugsfähig. Der Pönalgedanke und das im EStG vertretene Prinzip der „nicht normalen Betriebsführung“ greifen bei Kapitalgesellschaften nicht. Der Vorsteuerabzug ist ebenfalls zulässig, da ein direkter und unmittelbarer Zusammenhang zwischen einem konkreten Umsatz und der unternehmerischen Tätigkeit besteht. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 51–53
Bergmann, Sebastian Hälftesteuersatz bei Mitunternehmeranteilsveräußerungen: Erfordernis eines sachlichen und zeitlichen Zusammenhangs mit der Beendigung der Erwerbstätigkeit
Veräußerungsgewinn, Hälftesteuersatz, kapitalistischer Mitunternehmer, Ro 2014/13/0032, RV/7100623/2013, GES 2017, 51, § 24 EStG, § 37 EStG Die Hälftesteuersatzbegünstigung des § 37 Abs 5 Z 3 EStG kann in Zusammenhang mit... Die Hälftesteuersatzbegünstigung des § 37 Abs 5 Z 3 EStG kann in Zusammenhang mit Mitunternehmeranteilsveräußerungen nur dann zur Anwendung kommen, wenn die Veräußerung sowohl in einem sachlichen und als auch in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Beendigung der Erwerbstätigkeit steht. Die Veräußerung einer kapitalistischen Mitunternehmerbeteiligung, die ihrerseits keine Erwerbstätigkeit begründet, kann diese Voraussetzung mangels sachlichen Zusammenhangs selbst dann nicht erfüllen, wenn ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen der Veräußerung der kapitalistischen Mitunternehmerbeteiligung und der Beendigung der (nichtselbständigen) Erwerbstätigkeit besteht. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 54–55
Bergmann, Sebastian Unentgeltliche Übertragung von Mitunternehmeranteilen mit negativem Kapitalkonto
Unentgeltliche Übertragung, Mitunternehmeranteil, negatives Kapitalkonto, 2013/13/0018, RV/2205-W/12, GES 2017, 54, § 24 EStG In den Fällen einer unentgeltlichen Übertragung eines Mitunternehmeranteils sind nach § 6 Z 9... In den Fällen einer unentgeltlichen Übertragung eines Mitunternehmeranteils sind nach § 6 Z 9 lit a EStG die (negativen) Buchwerte des bisherigen Anteilsinhabers fortzuführen, ohne dass es beim übertragenden Gesellschafter zu einer Besteuerung nach § 24 Abs 2 letzter Satz EStG kommt. Der Gesetzgeber nimmt mit der Regelung des § 6 Z 9 lit a EStG bewusst in Kauf, dass beim Rechtsvorgänger eingetretene Wertsteigerungen beim Rechtsnachfolger besteuert werden.Das Vorliegen einer Schenkung (unentgeltlichen Übertragung) setzt voraus, dass der Rechtsnachfolger durch die Übertragung des Gesellschaftsanteils tatsächlich bereichert wird. Das ist der Fall, wenn der reale Wert des Gesellschaftsanteils positiv ist, dh die (anteiligen) stillen Reserven und der Firmenwert höher sind, als der Negativstand des Kontos. Volltext	RezensionenGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 56–56
Bergmann, Sebastian DBA-Kommentar
Aigner/Kofler/Tumpel (Hrsg), Linde Verlag, Wien 2016, 1. Auflage, 2000 Seiten, gebunden, € 298, ISBN: 978-3-7073-2856-1 GES 2017, 56 Fragen der internationalen Doppelbesteuerung sind in der Praxis von enormer Bedeutung. Die... Fragen der internationalen Doppelbesteuerung sind in der Praxis von enormer Bedeutung. Die Vermeidung von Doppelbesteuerung erfolgt typischerweise auf Basis sogenannter Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Doppelbesteuerungsabkommen sind völkerrechtliche Verträge, in denen die Vertragsstaaten innerhalb des persönlichen und des sachlichen Anwendungsbereichs die Verteilung der Besteuerungsrechte zwischen den Vertragstaaten mit dem Ziel regeln, Doppelbesteuerungen zu vermeiden. Die öster-reichischen Doppelbesteuerungsabkommen orientieren sich in ihrem Aufbau und Inhalt weitgehend am OEDC-Musterabkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Vermögen. Mit der von Dietmar Aigner, Georg Kofler und Michael Tumpel herausgegebenen Kommentierung der einzelnen Artikel des OECD-Musterabkommens liegt somit gleichzeitig eine Kommentierung der österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen vor, wobei von den Autoren auf allfällige Abweichungen der österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen gegenüber dem OECD-Musterabkommen sowie auf einschlägige österreichische Rechtsprechung und Verwaltungspraxis besonderes Augenmerk gerichtet wurde. Soweit es den Verfassern im Einzelfall zweckdienlich erschien, wird ferner auch der Zusammenhang mit dem österreichischen innerstaatlichen Recht erörtert.Den Herausgebern ist es gelungen, 19 Autoren aus Wissenschaft und Praxis zu gewinnen, die zu den führenden österreichischen Experten im Bereich des internationalen Steuerrechts zählen. Das sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht überaus beeindruckende Resultat braucht den Vergleich mit den gängigen internationalen Standardkommentaren zum Recht der Doppelbesteuerungsabkommen in keiner Weise zu scheuen. Durch die spezielle Mitberücksichtigung der Abweichungen der österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen vom OECD-Musterabkommen sowie der einschlägigen österreichischen Rechtsprechung und Verwaltungspraxis wird sich der Kommentar gerade in Anwendungsfällen mit Österreichbezug zweifelsohne als unerlässlicher Arbeitsbehelf etablieren. Das Werk soll zudem regelmäßig neu erscheinen, was den Anwendern höchstmögliche Aktualität bei der Befassung mit der komplexen Materie garantiert. Volltext	RezensionenGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 56–56
Bergmann, Sebastian Umgründungen – Festschrift für Hanns F. Hügel zum 65. Geburtstag
Kirchmayr/Mayr/Oberhammer/Rüffler/Torggler (Hrsg), LexisNexis, Wien 2016, 1. Auflage, 452 Seiten, gebunden, € 99, ISBN: 978-3-7007-6199-0 GES 2017, 56 Am 14. Juli 2016 hat RA Univ.-Prof. Dr. Hanns F. Hügel sein 65. Lebensjahr vollendet. Aus... Am 14. Juli 2016 hat RA Univ.-Prof. Dr. Hanns F. Hügel sein 65. Lebensjahr vollendet. Aus diesem besonderen Anlass haben Sabine Kirchmayr-Schliesselberger, Gunter Mayr, Paul Oberhammer, Friedrich Rüffler und Ulrich Torggler eine Festschrift für den Jubilar herausgegeben. Der Name Hanns F. Hügel wird in Österreich wie kein zweiter mit außergewöhnlicher Expertise an der Schnittstelle zwischen Gesellschafts- und Steuerrecht, und hier speziell im Bereich Umgründungen, assoziiert. Das hohe Ansehen des Jubilars spiegelt sich nicht nur in diversen Anwaltsrankings nieder, in denen er konstant als einer der führenden Vertreter seines Berufsstandes ausgezeichnet wird, sondern auch durch die Liste jener prominenter Autoren, die sich zum Verfassen der nunmehrigen Festschrift zusammengefunden haben. Nicht weniger als 34 führende Experten aus Wissenschaft und Praxis setzen sich in 30 spannenden Beiträgen mit hochaktuellen unternehmens- und steuerrechtlichen Praxisthemen auseinander. Vor allem für mit Rechtsfragen rund um Umgründungen betraute Personen wird die Festschrift in Zukunft zweifelsohne ein wichtiger Arbeitsbehelf sein. Volltext	PersonenverzeichnisGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 58–58
GES 2017, 58 em. o. Univ.-Prof. Dr. iur. Heinz Krejci †, Dr. Lukas Fantur, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Sebastian... em. o. Univ.-Prof. Dr. iur. Heinz Krejci †, Dr. Lukas Fantur, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Sebastian Bergmann, LL.M. MBA, Univ.-Prof. Dr. Friedrich Rüffler, Univ.-Prof. DDr. Georg Kofler, LL.M. Volltext	PersonenverzeichnisGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 58–58
GES 2017, 58 LStA Hon.-Prof. Dr. Sonja Bydlinski, Hon.-Prof. Dr. Wilma Dehn, o. Univ.-Prof. DDr. Eduard... LStA Hon.-Prof. Dr. Sonja Bydlinski, Hon.-Prof. Dr. Wilma Dehn, o. Univ.-Prof. DDr. Eduard Lechner, Dr. Daniela Hohenwarter-Mayr, LL.M. Volltext	PersonenverzeichnisGES 2017/1, Jahrgang 2017, Heft 1, S. 59–59
GES 2017, 59 ADir. Wilhelm Birnbauer, Dr. Merve Cetin, o.Univ.-Prof. Dr. Friedrich Harrer, MMag. Melanie... ADir. Wilhelm Birnbauer, Dr. Merve Cetin, o.Univ.-Prof. Dr. Friedrich Harrer, MMag. Melanie Raab, LL.B., Dr. Paul Schörghofer, LL.M., Hon.-Prof. DDr. Jörg Zehetner Volltext	Fachgebiete