Source: https://flugschule.bayern/impressum
Timestamp: 2019-06-20 03:43:54
Document Index: 102394499

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 771', '§ 823', 'Art. 6', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 20', 'Art. 21']

Ederer Johannes
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6.1. Wir behalten uns das Eigentum an der gelieferten Sache bis zur vollständigen Zahlung sämtlicher Forderungen aus dem Liefervertrag vor.
6.2. Der Besteller ist verpflichtet, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, die Kaufsache pfleglich zu behandeln. Insbesondere ist er verpflichtet, diese auf eigene Kosten gegen Diebstahl-, Feuer- und Wasserschäden ausreichend zum Neuwert zu versichern (Hinweis: nur zulässig bei Verkauf hochwertiger Güter). Müssen Wartungs- und Inspektionsarbeiten durchgeführt werden, hat der Besteller diese auf eigene Kosten rechtzeitig auszuführen. Solange das Eigentum noch nicht übergegangen ist, hat uns der Besteller unverzüglich in Textform zu benachrichtigen, wenn der gelieferte Gegenstand gepfändet oder sonstigen Eingriffen Dritter ausgesetzt ist. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, uns die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Besteller für den uns entstandenen Ausfall.
6.3. Die Be- und Verarbeitung oder Umbildung der Kaufsache durch den Besteller erfolgt stets Namens und im Auftrag für uns. In diesem Fall setzt sich das Anwartschaftsrecht des Bestellers an der Kaufsache an der umgebildeten Sache fort. Sofern die Kaufsache mit anderen, uns nicht gehörenden Gegenständen verarbeitet wird, erwerben wir das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des objektiven Wertes unserer Kaufsache zu den anderen bearbeiteten Gegenständen zur Zeit der Verarbeitung. Dasselbe gilt für den Fall der Vermischung. Sofern die Vermischung in der Weise erfolgt, dass die Sache des Bestellers als Hauptsache anzusehen ist, gilt als vereinbart, dass der Besteller uns anteilmäßig Miteigentum überträgt und das so entstandene Alleineigentum oder Miteigentum für uns verwahrt. Zur Sicherung unserer Forderungen gegen den Besteller tritt der Besteller auch solche Forderungen an uns ab, die ihm durch die Verbindung der Vorbehaltsware mit einem Grundstück gegen einen Dritten erwachsen; wir nehmen diese Abtretung schon jetzt an.
6.4. Wir verpflichten uns, die uns zustehenden Sicherheiten auf Verlangen des Bestellers freizugeben, soweit ihr Wert die zu sichernden Forderungen um mehr als 20 % übersteigt.
7.1. Soweit die in unseren Prospekten, Anzeigen und sonstigen Angebotsunterlagen enthaltenen Angaben nicht von uns ausdrücklich als verbindlich bezeichnet worden sind, sind die dort enthaltenen Abbildungen oder Zeichnungen nur annähernd maßgebend,
7.2. Soweit der gelieferte Gegenstand nicht die zwischen dem Besteller und uns vereinbarte Beschaffenheit hat oder er sich nicht für die nach unserem Vertrag vorausgesetzten oder die Verwendung allgemein eignet oder er nicht die Eigenschaften, die der Besteller nach unseren öffentlichen Äußerungen erwarten konnten, hat, so sind wir zur Nacherfüllung verpflichtet. dies gilt nicht, wenn wir aufgrund der gesetzlichen Regelungen zur Verweigerung der Nacherfüllung berechtigt sind.
7.3. Der Besteller hat zunächst die Wahl, ob die Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung erfolgen soll. Wir sind jedoch berechtigt, die vom Besteller gewählte Art der Nacherfüllung zu verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist und die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Besteller bleibt. Während der Nacherfüllung sind die Herabsetzung des Kaufpreises oder der Rücktritt vom Vertrag durch den Besteller ausgeschlossen. Eine Nachbesserung gilt mit dem erfolglosen zweiten Versuch als fehlgeschlagen, wenn sich nicht insbesondere aus der Art der Sache oder des Mangels oder den sonstigen Umständen etwas anderes ergibt. Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen oder haben wir die Nacherfüllung insgesamt verweigert, kann der Besteller nach seiner Wahl Herabsetzung des Kaufpreises (Minderung) verlangen oder den Rücktritt vom Vertrag erklären.
7.4. Schadensersatzansprüche zu den nachfolgenden Bedingungen wegen des Mangels kann der Besteller erst geltend machen, wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist oder wir die Nacherfüllung verweigert haben. Das Recht des Bestellers zur Geltendmachung von weitergehenden Schadensersatzansprüchen zu den nachfolgenden Bedingungen bleibt davon unberührt.
7.5. Wir haften unbeschadet vorstehender Regelungen und der nachfolgenden Haftungsbeschränkungen uneingeschränkt für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung unserer gesetzlichen Vertretern oder unserer Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die von der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz umfasst werden, sowie für alle Schäden, die auf vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzungen sowie Arglist, unserer gesetzlichen Vertreter oder unserer Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit wir bezüglich der Ware oder Teile derselben eine Beschaffenheits- und/oder Haltbarkeitsgarantie abgegeben hat, haften wir auch im Rahmen dieser Garantie. Für Schäden, die auf dem Fehlen der garantierten Beschaffenheit oder Haltbarkeit beruhen, aber nicht unmittelbar an der Ware eintreten, haften wir allerdings nur dann, wenn das Risiko eines solchen Schadens ersichtlich von der Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgarantie erfasst ist.
7.6. Wir haften auch für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit verursacht werden, soweit diese Fahrlässigkeit die Verletzung solcher Vertragspflichten betrifft, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (Kardinalpflichten). Wir haften jedoch nur, soweit die Schäden in typischer Weise mit dem Vertrag verbunden und vorhersehbar sind. Bei einfachen fahrlässigen Verletzungen nicht vertragswesentlicher Nebenpflichten haften wir im Übrigen nicht. Die in den Sätzen 1 – 3 enthaltenen Haftungsbeschränkungen gelten auch, soweit die Haftung für die gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen betroffen ist.
7.7. Eine weitergehende Haftung ist ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs ausgeschlossen. Soweit unsere Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung unserer Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
7.8. Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Jahre, gerechnet ab Gefahrübergang (Hinweis: möglich ist eine Reduzierung auf ein Jahr in AGBs bei gebrauchten Sachen. Bei Baumaterialien – sofern eingebaut – beträgt die Gewährleistungsfrist 5 Jahre, falls die Baumaterialien gebraucht sind ist eine Reduzierung in AGBs auf 1 Jahr möglich). Diese Frist gilt auch für Ansprüche auf Ersatz von Mangelfolgeschäden, soweit keine Ansprüche aus unerlaubter Handlung geltend gemacht werden.
7.9 bei Rücksendungen die keinen Mangel aufweisen, werden anfallende Liefer- bzw. Bearbeitungskosten in Rechnung gestellt.
8.1. Dieser Vertrag und die gesamten Rechtsbeziehungen der Parteien unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
8.2. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder eine Lücke enthalten, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Käufer ist Unternehmer1 Jahr
gebraucht Käufer ist Verbraucher 1 Jahr
Käufer ist Unternehmer - keine
Gleitschirmfliegen, Speed-Flying und Miniwingfliegen könnten zu ernsthaften Verletzungen oder Tod unter anderem als Folge der falschen Nutzung der angebotenen Produkte führen. Verwenden Sie niemals eine Ausrüstung, ohne angemessenes und gründliches Studium der Betriebsanleitung des jeweiligen Herstellers. Es ist im Besonderen auf eine entsprechende Zulassung sowie Check der Produkte zu achten. In einigen Ländern weicht dies vom deutschen Bestimmungen ab. Das Fliegen ohne entsprechenden Versicherungsschutz und abgeschossener Ausbildung/ Einweisung lehnen wir strickt ab. Wir übernehmen keine Haftung für die Nutzung unserer Produkte ohne entsprechende Zulassung oder Einweisung. Die Betriebsanleitungen sind auf den angegebenen Herstellerseiten zu finden oder per Mailanfrage beim Hersteller. Eine entsprechende Ausbildung zur ordnungsgemäßen Nutzung unserer Ausrüstung muss auf jeden Fall gegeben sein! Sollten Fragen bezüglich einer Zulassung oder sind sie vor der Nutzung unsicher, melden sie sich auf jeden Fall vor der Nutzung.
Zur Teilnahme an unseren Reise und Groundhandlingtraining ist eine entsprechende Gleitschirmausbildung erforderlich sowie entsprechender Versicherungsschutz zur Haftpflicht- und Unfallversicherung zu besitzen.
Das Testen/Fliegen mit unseren Produkten (aller Hersteller) und auch unter Beachtung der jeweiligen Zulassungskriterien setzt das vorherige Studium der jeweiligen Gebrauchsanweisung und Herstellerangaben zum Gebrauch voraus. Bei Unklarheiten oder unsicherer Handhabung schon beim Groundhandling sind Flugversuche zu unterlassen. Auch sind wir nicht haftbar zu machen sollte der Pilot beim Flug verunfallen. Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass nicht zugelassenen Gleitschirmen aus unserem Sortiment auf eigenes Risiko im In und Ausland sowie auf unseren Reisen genutzt werden. Fragen sie uns vor der Nutzung bezüglich diesen Zulassungen und fliegen sie nicht mit diesen Produkten, sollten Unklarheiten darüber bestehen.
Auch können Schadensersatzansprüche in dem beschriebenen Zusammenhang nicht geltend gemacht werden.
Teilnehmer sowie Tester der Produkte müssen zudem mindestens 18. Jahre alt sein oder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein der sein Einverständnis mindestens mündlich erklärt.
Sie verpflichten sich, und das schon bei der Nutzung und zu Testzwecken vor dem Kauf, der Flugschule Oberaudorf gegenüber keine Haftungs- sowie Schadensersatzansprüche bei falscher Nutzung für etwaige Verletzungen oder Schäden an Dritten geltend zu machen.
Ausbildungsziel und Teilnehmer
Die Flugschule bildet den Schüler zum Zwecke des Erwerbs einer Erlaubnis für Gleitsegel gemäß den Richtlinien des Deutscher Hängegleiterverband e.V. (DHV) im DAeC und des Östrreichischer Aero-Club aus.
Der Schüler versichert mit der Unterschrift des Ausbildungsvertrags seine psychische und physische Gesundheit.
Alle Angebote werden von ausgebildeten, erfahrenen und staatlich geprüften Fluglehrern geleitet. Vermittelt wird eine Ausbildung nach Maßgabe der durch Gesetz oder Verordnung erforderlichen Ausbildungsprogramme in Theorie und Praxis. Die Gestaltung des Ausbildungsprogramms obliegt allein der Flugschule und richtet sich nach dem offiziellen Lehrplan des Deutschen Hängegleiterverbands e.V. (DHV) und es Österreichischen Aero-Club.
Der Flugschüler ist verpflichtet, alle durch Gesetz oder Verordnung vorgeschriebenen Regeln sowie Anordnungen und Einzelanweisungen des Ausbildungspersonals gewissenhaft und unverzüglich zu befolgen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Verstöße nach Straf- und Ordnungswidrigkeitsvorschriften verfolgt werden können.
10. Anmeldung und Vertragsabschluss
Die Anmeldung zum Kurs kann schriftlich, auch per Mail, oder direkt in der Flugschule erfolgen.
Mit der Anmeldung wird eine Anzahlung von 50% der Kursgebühr fällig, die innerhalb von 7 Tagen nach Anmeldung bei der Flugschule eingehen muss.
Erst mit Eingang der Anzahlung kommt es zum Vertragsabschluss und kann eine Platzreservierung im Kurs erfolgen.
Der restliche Kurspreis ist unaufgefordert spätestens zwei Wochen vor Kursbeginn zu überweisen.
Bei einer kurzfristigen Anmeldung von weniger als zwei Wochen vor Kursbeginn bzw. 4 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Betrag sofort zu bezahlen.
Wird die gebuchte Veranstaltung während eines Zeitraumes von 12 Monaten ab Ausbildungsbeginn vom Schüler nicht vollständig in Anspruch genommen, verfällt der Anspruch auf Weiterschulung. Dies gilt nicht, wenn der Schüler eine anders lautende schriftliche Vereinbarung mit der Flugschule getroffen hat.
Die Vergütungen richten sich nach der Ausschreibung im aktuellen Kursprogramm. Wenn nicht anders angegeben, sind die aufgeführten Preise reine Betreuungspreise und beinhalten keine Transfer-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten.
Die Preise für die Höhenschulung können nur gewährt werden, wenn der Flugschüler eine Ausrüstung bei uns erwirbt. Flugschüler mit Fremdausrüstungen schulen wir entweder nicht oder nur mit Auflagen.
12. Kündigung durch den Flugschüler
Wird ab 7 Tagen vor Kursbeginn vom Flugschüler gekündigt, wird die Hälfte der Kursgebühr zur Deckung der gesamten Unkosten einbehalten. Erscheint der Schüler ohne Angabe von Gründen nicht zum Kurs, wird das als Kündigung betrachtet und die Kursgebühr zur Deckung der Kosten einbehalten.
Der Schüler kann eine geeignete Ersatzperson senden, die an seiner Stelle am Kurs teilnimmt. Diese Person ist bis spätestens drei Tage vor Kursbeginn zu benennen. Sie muss die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Ausbildung erfüllen und die vertraglichen Bedingungen der Flugschule akzeptieren.
13. Kündigung durch die Flugschule
14. Versicherung des Flugschülers
Jeder Schüler nimmt auf eigene Gefahr und Verantwortung am Kurs teil.
Dem Schüler wird empfohlen, eine Unfall- und eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.
Dem Schüler wird empfohlen bei sämtlichen Versicherungsverträgen, insbesondere Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherung zu überprüfen, ob und unter welchen Bedingungen Flugunfälle umfasst sind.
Der Schüler kann auf Wunsch über die AXA Versicherungsagentur für Flugsport und Luftfahrt, Kössen eine Unfall- und Bergungskostenversicherung in der Flugschule abschließen.
15. Geräte der Flugschule und Haftung des Schülers
16. Haftung der Flugschule
Die Flugschule haftet uneingeschränkt nach den gesetzlichen Bestimmungen nur, sofern der Schüler Schadenersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Vertreter oder Erfüllungsgehilfen der Flugschule beruhen.
Die Flugschule haftet auch für leichte Fahrlässigkeit, sofern sie schuldhaft eine Vertragspflicht verletzt, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von Bedeutung ist (Kardinalpflicht). Der Schadensersatz ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz als in Nr. 1-4 vorgesehen, ist - ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs - ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertragsschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen oder wegen deliktischer Ansprüche auf Ersatz von Sachschäden gemäß § 823 BGB.
Die Begrenzung nach Nr. 1 gilt auch, wenn der Kunde anstelle eines Anspruchs auf Ersatz des Schadens statt der Leistung Ersatz nutzloser Aufwendungen verlangt.
Soweit die Schadensersatzhaftung der Flugschule gegenüber ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Flugschule.
Der Flugschüler gewährt der Flugschule die erstellen Fotos und das/die Tonmaterial/Videos zu werblichen Zwecken und zur Ausbildung verwenden zu dürfen.
Des Weiteren bestätige ich meine Fluglizenz vorgezeigt zu haben. (B-Schein)
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