Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_06_10_2011_V_ZB_52_11_Anwendbarkeit_des_Paragraph_156_Ko-d4598742.html
Timestamp: 2016-12-09 02:12:00
Document Index: 68803255

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 156', 'BGH', 'BGH', '§ 156', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1579', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 156', 'BGH', '§ 156', '§ 20', '§ 156', '§ 20', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.10.2011 - V ZB 52/11 - Anwendbarkeit des § 156 KostO auf Notarkostenrechnungen aus der Zeit vor dem 1. September 2009 bei erst danach erfolgter Beantragung der gerichtlichen Überprüfung | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 06.10.2011 - V ZB 52/11 - Anwendbarkeit des § 156 KostO auf Notarkostenrechnungen aus der Zeit vor dem 1. September 2009 bei erst danach erfolgter Beantragung der gerichtlichen Überprüfung
BundesgerichtshofBeschl. v. 06.10.2011, Az.: V ZB 52/11Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 06.10.2011Referenz: JurionRS 2011, 27755Aktenzeichen: V ZB 52/11 Verfahrensgang:vorgehend:LG Zwickau - 11.11.2010 - AZ: 5 T 26/09OLG Dresden - 28.01.2011 - AZ: 7 W 3/11Rechtsgrundlage:§ 156 KostOFundstellen:FGPrax 2012, 42-44JurBüro 2012, 92-94MDR 2012, 191-192MittBayNot 2012, 318-321NJW-RR 2012, 209-211NotBZ 2012, 26-27NZM 2012, 478ZNotP 2012, 38-40Amtlicher Leitsatz:KostO §§ 20 Abs. 2, 156a)§ 156 KostO ist auch auf Notarkostenrechnungen aus der Zeit vor dem 1. September 2009 anwendbar, wenn die gerichtliche Überprüfung erst danach beantragt wird. b)Eine Abweichung von dem Regelwert für die Beurkundung eines Vorkaufsrechts für ein Erbbaurecht lässt sich nicht darauf stützen, dass die Veräußerung eines Erbbaurechts nach dessen Inhalt auch von der Zustimmung des Grundstückseigentümers abhängt. c)Eine solche Abweichung kommt nur ausnahmsweise und nur in Betracht, wenn der Eintritt des Vorkaufsfalls und die Ausübung des Vorkaufsrechts auf Grund von anderen für alle Beteiligten erkennbaren eindeutigen und sicher vorhersehbaren Umständen im Zeitpunkt der Beurkundung weniger wahrscheinlich ist als die Nichtausübung. d)Bei der Bemessung der gebotenen Abweichung von dem Regelwert des § 20 Abs. 2 KostO hat der Tatrichter ein Ermessen, dessen Ausübung im Rechtsbeschwerdeverfahren nur eingeschränkt überprüfbar ist. Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 6. Oktober 2011 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger, die Richter Dr. Lemke und Prof. Dr. Schmidt-Räntsch, die Richterin Dr. Stresemann und den Richter Dr. Czub beschlossen: Tenor:Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 17. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Dresden vom 28. Januar 2011 wird auf Kosten des Beteiligten zu 1 zurückgewiesen. Der Geschäftswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 6.939,58 €. BGH, 06.10.2011BGH, 06.10.2011