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Timestamp: 2016-10-22 13:39:42
Document Index: 359750639

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 49', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 108', 'Art. 108']

2C_854/2010 (05.12.2010)
2C_854/2010
Der 1986 geborene pakistanische Staatsangeh�rige X.________ reiste im Mai 2006 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches umgehend rechtskr�ftig abgewiesen wurde (Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 8. September 2006). Der diesbez�glich auferlegten Ausreiseverpflichtung kam er nicht nach. Am 2. Februar 2007 heiratete er eine urspr�nglich aus Kambodscha stammende, 1967 geborene Schweizer B�rgerin; gest�tzt darauf erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung, die zuletzt bis 1. Februar 2009 verl�ngert wurde. Im Fr�hjahr 2009 teilten X.________ und seine Ehefrau mit, dass die eheliche Gemeinschaft im Oktober 2008 aufgel�st worden sei.
Mit Verf�gung vom 28. Januar 2010 wies die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Z�rich das Gesuch von X.________ um Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung ab und verf�gte seine Wegweisung. Der Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Z�rich blieb erfolglos (Beschluss vom 19. Mai 2010). Mit Entscheid vom 1. September 2010 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den regierungsr�tlichen Beschluss erhobene Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde.
Mit Beschwerde vom 20. Oktober 2010 ersuchte X.________ das Bundesgericht um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung; dies unter Bezugnahme auf den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 1. September 2010, den er am 4. November 2010 innert der hierf�r angesetzten Nachfrist nachgereicht hat.
Am 30. November 2010, nach Ablauf der Beschwerdefrist, hat sich ein Rechtsanwalt mit Vollmacht als Vertreter des Beschwerdef�hrers konstituiert. Am 2. Dezember 2010 sind ihm antragsgem�ss Kopien der bisher ergangenen Akten zugestellt worden.
Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften nebst den Begehren deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass in gezielter Form auf die f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz eingegangen wird.
Das Verwaltungsgericht hat, gest�tzt auf den von ihm festgestellten Sachverhalt, dargelegt, dass das eheliche Zusammenleben, ohne dass ein wichtiger Grund im Sinne von Art. 49 AuG vorliegen w�rde, lange vor Ablauf von drei Jahren aufgegeben worden sei, mithin kein Anspruch nach' Art. 42 Abs. 1 AuG mehr bestehe und auch Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht angerufen werden k�nne; blosse Behauptungen �ber eine angeblich beabsichtigte Wiederaufnahme des Ehelebens gen�gten nicht; sodann seien die Voraussetzungen f�r eine Berufung auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG nicht erf�llt; ohnehin liege Rechtsmissbrauch im Sinne von Art. 51 Abs. 1 lit. a AuG vor; jedenfalls k�nne der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf die Ehe keine Verl�ngerung der Bewilligung beanspruchen.
Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit den Erw�gungen des Verwaltungsgerichts nicht n�her auseinander. Er begn�gt sich mit der Behauptung, eine Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft sei beabsichtigt, ohne auf die diesbez�glichen Darlegungen des Verwaltungsgerichts einzugehen. Seine Ausf�hrungen in der Rechtsschrift vom 20. Oktober 2010 lassen selbst im Ansatz nicht erkennen, inwiefern der angefochtene Entscheid auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung beruhen (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) bzw. schweizerisches Recht verletzen k�nnte (Art. 95 BGG).
Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Da die Beschwerdefrist l�ngst abgelaufen ist, k�nnte eine allf�llige erg�nzende, durch den nachtr�glich bestellten Rechtsanwalt verfasste Beschwerdebegr�ndung nicht ber�cksichtigt werden. Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten.