Source: https://www.simdiscount.de/datenschutzhinweise.html
Timestamp: 2019-07-21 10:28:47
Document Index: 101752759

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 28', '§ 95', '§ 195', '§ 111', '§ 111', 'Art. 22', 'Art. 15', '§ 34', 'Art. 77', '§ 19', 'Art. 21', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', '§\t505', 'Art.\t14', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', '§ 505', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 28', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 15', '§ 31', 'Art. 9', 'Art. 15', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 6', 'Art. 17', '§ 882', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 9', 'Art. 15', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 28', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 15']

SimDiscount.de Datenschutzhinweise bei Vertragsabschluss
Datenschutz und Datensicherheit haben bei der Drillisch	Online AG einen hohen Stellenwert. Bei der Verarbeitung	der Kundendaten werden die telekommunikationsrechtlichen	Datenschutzvorgaben sowie weitere datenschutzrechtliche	Vorschriften, wie z.B. Datenschutzgrundverordnung	(DSGVO), Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und	Telemediengesetz (TMG), soweit diese anwendbar sind,	beachtet. Mit den folgenden Informationen möchten wir	Ihnen einen Überblick über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen	Daten durch uns und Ihre diesbezüglichen	Rechte sowie Gestaltungsmöglichkeiten geben.
Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an	wen kann ich mich wenden?
Drillisch Online AG, Wilhelm-Röntgen-Straße 1-5,	63477 Maintal
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte ist unter der o.g.	Anschrift, z.H. Abteilung Datenschutz oder per E-Mail	unter datenschutz@drillisch-online.de erreichbar.
Datenverarbeitung durch die Drillisch Online AG
Wir verarbeiten personenbezogene Daten die wir im	Rahmen unserer Vertragsbeziehung von unseren Kunden	erhalten bzw. durch die Nutzung unserer Telekommunikationsdienste	entstehen. Zudem verarbeiten wir – soweit für	die Erbringung unserer Dienstleistung erforderlich – personenbezogene	Daten, die wir aus öffentlich zugänglichen	Quellen (insbes. Schuldnerverzeichnisse, Grundbücher,	Handels- und Vereinsregister, Presse, Internet) zulässigerweise	gewinnen oder die uns von anderen Unternehmen	des United Internet Konzerns oder von sonstigen Dritten (z.B. einer Auskunftei) berechtigt übermittelt werden.
Ihre personenbezogenen Daten bei der Drillisch Online AG sind Vertrags-, Verkehrs- und Nutzungsdaten. Vertragsdaten sind die zur Begründung, Durchführung und ggf. Beendigung des Vertrages, sowie der Abrechnung von	Entgelten erhobenen erforderlichen und freiwilligen Daten.	Hierzu gehören: Anrede, Nach- und Vorname, Adresse,	Geburtsdatum, Telefonnummern und Mail-Adressen, sowie	bei passwortgeschützten Diensten auch Benutzername	und Kennwort.
Außerdem zählen hierzu die Daten zur Zahlungsabwicklung	und Umsatzdaten unter Differenzierung der verwendeten	Dienste, Produkte und Tarife. Hierunter fallen keine	einzelnen Verkehrs- und Nutzungsdaten.
Verkehrs- und Nutzungsdaten entstehen durch die Nutzung	des Anschlusses, sowie des online Servicecenters. Nach Erforderlichkeit	für die Abrechnung des genutzten Dienstes	verwenden wir die Rufnummer oder Kennung des anrufenden	und angerufenen Anschlusses (bzw. Zielgasse), Angaben	zum Zeitpunkt und zur Dauer, übermittelte Datenmenge,	IMSI (SIM-Kartennummer), IMEI (Gerätenummer),	die Verbindungsart und den lokalen Einwahlknoten.
a. Zur Erfüllung von vertraglichen Pflichten (Art. 6 I b) DSGVO)
Die Verarbeitung von Daten erfolgt zur Erbringung von	Telekommunikations- und Telemediendiensten im Rahmen	der Durchführung und Abrechnung der Kundenverträge	oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, die	auf Anfrage hin erfolgen. Die Zwecke der Datenverarbeitung	und die daraus resultierende Vertrags- und Kundeninformation	richten sich nach dem konkreten Produkt (z.B.	Postpaid, Prepaid, Zusatzdienste). Die weiteren Einzelheiten	zu den Verarbeitungszwecken können Sie produktspezifisch	den maßgeblichen Vertragsunterlagen und Geschäftsbedingungen	entnehmen.
b. Im Rahmen der Interessenabwägung (Art. 6 I f) DSGVO)
Soweit erforderlich verarbeiten wir Ihre Daten über die	eigentliche Erfüllung des Vertrages hinaus zur Wahrung berechtigter	Interessen von uns oder Dritten. Das berechtigte	Interesse an der jeweiligen Verarbeitung ergibt sich aus den	jeweiligen Zwecken und ist im Übrigen wirtschaftlicher Natur	(effiziente Aufgabenerfüllung, Vermeidung von Rechtsrisiken).	Beispiele:
• Konsultation von und Datenaustausch mit Auskunfteien	(z.B. Schufa) und Konzernunternehmen zur Ermittlung von	Bonitäts- bzw. Ausfallrisiken
• Bei telefonischen Anfragen, sowie Aufträgen von Kunden	und Interessenten erfolgen Audiomitschnitte bei Zustimmung	zu Zwecken der Qualitäts- und der Beweissicherung.
• Prüfung und Optimierung von Verfahren zur Bedarfsanalyse	zwecks direkter Kundenansprache
• Werbung oder Markt- und Meinungsforschung, soweit	Sie der Nutzung Ihrer Daten nicht widersprochen haben	(bspw. Produktinformationen und Meinungsumfragen).
• Geltendmachung rechtlicher Ansprüche und Verteidigung	bei rechtlichen Streitigkeiten
• Gewährleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs des	Mobilfunkanbieters
• Verhinderung und Aufklärung von Bußgeldverfahren und	Straftaten
• Videoüberwachung und weitere Maßnahmen zur Wahrung	und Sicherstellung des Hausrechts
• Maßnahmen zur Geschäftssteuerung und Weiterentwicklung	von Dienstleistungen und Produkten
• Risikosteuerung im Konzern der United Internet AG
Ein überwiegend schutzwürdiges Interesse liegt nach Einschätzung	der Drillisch Online AG nicht vor, da die Verarbeitungen	von Ihrer Eingriffsintensität so gering wie möglich durchgeführt	werden, z.B. mittels Verwendung von Pseudonymen.
c. Aufgrund Ihrer Einwilligung (Art. 6 I a) DSGVO)
Soweit Sie uns eine Einwilligung in die Verarbeitung von	personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke (z.B.	Werbeeinwilligung) erteilt haben, ist die Rechtmäßigkeit	dieser Verarbeitung auf Basis Ihrer Einwilligung gegeben.	Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.	Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis	zum Widerruf verarbeiteten Daten.
d. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Art. 6 I c) DSGVO) oder im	öffentlichen Interesse (Art. 6 I e) DSGVO)
Zudem unterliegen wir als Telekommunikationsanbieter	diversen rechtlichen Verpflichtungen (z.B. DSGVO, Telekommunikationsgesetz,	Telemediengesetz, Geldwäschegesetz,	Steuergesetze), sowie telekommunikationsaufsichtsrechtlichen	Vorgaben (z.B. der Bundesnetzagentur).	Zu den Zwecken der Verarbeitung gehören unter anderem	die Identitätsprüfung, Betroffenenrechtemanagement,	Störungs- und Missbrauchserkennung/ -beseitigung, Auskunftserteilung	an inländische Behörden und an weitere	nach Gesetz berechtigte inländische Stellen, Betrugs- und	Geldwäscheprävention, die Erfüllung steuerrechtlicher	Kontroll- und Meldepflichten sowie die Bewertung und	Steuerung von Risiken im Konzern der United Internet AG.
Soweit aufgrund Gesetz ausdrücklich zulässig, verwenden	wir personenbezogene Daten auch für neue Zwecke. Im	Vertrag und diesen Datenschutzhinweisen sind sämtliche	feststehenden Verwendungszwecke aufgeführt.
Die Verwendung personenbezogener Daten erfolgt	anonymisiert oder pseudonymisiert als Grundlage für	Big-Data-Analysen zur Verbesserung der Produkte und belastbaren	Entscheidungsfindung.
Wer bekommt meine Daten? (Kategorien von Empfängern	und Übermittlung an ein Drittland)
Innerhalb der Drillisch Online AG erhalten diejenigen Zugriff	auf Ihre Daten, die diese zur Erfüllung der vertraglichen	und gesetzlichen Pflichten benötigen. Dies sind	insbesondere interne Stellen die an der Ausführung der	jeweiligen Geschäftsprozesse beteiligt sind (Buchhaltung,	Rechnungswesen, Einkauf, Marketing, Vertrieb, Telekommunikation	und EDV). Auch von uns eingesetzte Dienstleister	und Erfüllungsgehilfen können zu diesen Zwecken	Daten erhalten.
Für den postalischen Versand erfolgt eine Übermittlung	der erforderlichen Daten an Druckdienstleister, Fracht- und	Logistikunternehmen. Soweit es für die Abwicklung der	Abrechnung erforderlich ist, erfolgt eine Übermittlung an	einen Zahlungsdienstleister. Für die Erbringung von Zusatzdiensten	(wie bspw. napster oder BILD+) ist eine Übermittlung	personenbezogener Daten an Dritte (hier: Partnerunternehmen)	erforderlich.
Weitere Empfänger sind bei Beteiligung am jeweiligen	Geschäftsprozess im erforderlichen Umfang ebenfalls im	europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz sowie ggf.	weiteren Drittländern ansässige externe Auftragnehmer	nach Art. 28 DSGVO sowie externe und interne Stellen der	United Internet AG. Dies sind insbesondere Kundenbetreuung	und Marktforschung, IT-Dienstleistungen, Beratung	und Consulting, Vertrieb und Marketing, Anbieter von	Teilnehmerverzeichnissen (Telefonbuch), Mobilfunknetzbetreiber	die an der jeweiligen Telekommunikation mitwirken.
Informationen zur Zusammenarbeit mit Auskunfteien finden	Sie unten stehend.
Im Falle eines außergerichtlichen oder gerichtlichen Verfahrens	sind wird zur Beitreibung von Forderungen berechtigt,	die zur Forderungsrealisierung notwendigen Abrechnungsunterlagen	z. B. an ein Inkassounternehmen weiterzugeben.	Die erhobenen Bestands- und Verkehrsdaten dürfen	wir verarbeiten, insbesondere an Mobilfunknetzbetreiber	und andere Telekommunikationsdienstleister übermitteln,	sofern dies zur Aufdeckung des Missbrauchs von Telekommunikationseinrichtungen	und der missbräuchlichen Inanspruchnahme	von Dienstleistungen beitragen kann und tatsächliche Anhaltspunkte für einen Missbrauch vorliegen. Die Drillisch Online AG unterliegt zudem den gesetzlichen	und behördlichen Eingriffsbefugnissen staatlicher Stellen.	Darüber hinaus werden keine Daten an Dritte weitergegeben,	es sei denn, Sie haben ausdrücklich eingewilligt oder	wir hierzu auf Grund Gesetz verpflichtet sind bzw. es ausdrücklich	zulässig ist. Personenbezogene Daten verarbeiten	wir grundsätzlich in Deutschland. Nur in Einzelfällen und im	gesetzlich zulässigen Rahmen findet die Datenverarbeitung	auch im Ausland statt.
Eine Datenübermittlung an Stellen in Staaten außerhalb	der Europäischen Union (sogenannte Drittstaaten) findet	statt, soweit es zur Durchführung des Vertrages erforderlich	ist (z.B. Zusatzdienste, Roamingdienste, Notrufdienste),	es gesetzlich vorgeschrieben ist oder eine Einwilligung	erteilt wurde. Die Drillisch Online AG nutzt für bestimmte	Aufgaben Dienstleister, die meistens ebenfalls Dienstleister	nutzen, die Ihren Firmensitz, Mutterkonzern oder Rechenzentrum	in einem Drittland haben können. Eine Übermittlung	an Empfänger in einem Drittland ist zulässig, sofern	zu diesen ein entsprechender Angemessenheitsbeschluss der europäischen Kommission existiert oder geeignete Garantien	wie Standardvertragsklauseln vorgesehen sind. Mit diesen Dienstleistern werden stets Grundlagen zum Datenschutz unter Einhaltung des europäischen Datenschutzniveaus	abgeschlossen.
Wie lange werden meine Daten gespeichert? (Dauer der	Speicherung bzw. Kriterien zur Festlegung dieser Dauer)
Die Verarbeitung und Speicherung der personenbezogenen	Daten erfolgt, solange es für die Erfüllung der vertraglichen	und gesetzlichen Pflichten der Drillisch Online AG erforderlich	ist. Dabei ist zu beachten, dass ein Dauerschuldverhältnis	vorliegt, welches auf Jahre angelegt ist.
Die Vertragsdaten werden mit der Kündigung Ihres Vertrages	gem. § 95 III TKG in gesperrter Form bis zum Ablauf des	auf die Beendigung folgenden Kalenderjahres vorgehalten	und im Anschluss gelöscht. Sollten vertragliche Pflichten	bspw. Forderungen oder Einwendungen nach Kündigung	des Vertrages bestehen, werden die Daten über diesen Zeitraum	hinaus gespeichert.
Nicht abrechnungsrelevante Verkehrsdaten werden bei	postpaid-Verträgen nach sieben Tagen gelöscht. Abgerechnete	Verkehrsdaten werden in den Systemen zur Erzeugung	der Endkundenrechnung drei Monate nach Rechnungsversand	gelöscht, es sei denn es bestehen offene	Forderungen oder Einwendungen.
Entgeltpflichtige, abgehende Verbindungen (Telefonie, SMS,	Daten) werden bei prepaid-Verträgen drei Monate nach	Rechnungsstellung (virtuelle Monatsrechnung) gespeichert.	Daten die zur Störungs- und Missbrauchserkennung/ - beseitigung	der angebotenen Telekommunikations- und Telemediendienste	verwendet werden, werden innerhalb von	sieben Tagen gelöscht.
Zur Feststellung einer zweckwidrigen oder missbräuchlichen	Nutzung von Roaming zu Inlandspreisen können Verkehrs-	und Standortdaten für einen fortlaufenden Zeitraum	von vier Monaten verarbeitet werden.
Nachrichteninhalte (SMS, MMS, zwischengespeicherte	oder abgelegte Sprachnachrichten) können Sie auf Ihrer	SIM-Karte selbstständig löschen.
Sind die Daten für die Erfüllung der Pflichten nicht mehr	erforderlich, werden Sie regelmäßig gelöscht, es sei denn,	deren – befristete – Weiterverarbeitung ist erforderlich zu	folgenden Zwecken:
• Erfüllung handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungsfristen (insbes. HGB, AO, GwG). Die dort vergebenen Fristen	zur Aufbewahrung bzw. Dokumentation betragen zwei	bis zehn Jahre.
• Erhaltung von Beweismitteln für die Geltendmachung,	Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen im	Rahmen der gesetzlichen Verjährungsvorschriften. Nach	den §§ 195ff. BGB können diese Verjährungsfristen bis zu	30 Jahre betragen, wobei die regelmäßige Verjährungsfrist	drei Jahre beträgt.
• Erfüllung von Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen	Vorschriften der europäischen oder nationalen Gesetzgeber.
Im Rahmen des Vertragsverhältnisses müssen Sie diejenigen	personenbezogenen Daten bereitstellen, die für die Aufnahme	und Durchführung des Vertrages und der Erfüllung	der damit verbundenen Pflichten erforderlich sind oder zu	deren Erhebung wir gesetzlich verpflichtet sind. Ohne diese	Daten werden wir i.d.R. nicht in der Lage sein den Vertrag	mit Ihnen zu schließen oder diesen aus- bzw. fortzuführen.
Insbesondere sind wir aus Gründen der Datensicherheit	und gesetzlich nach § 111 I TKG verpflichtet die notwendigen	Informationen und Unterlagen zu erheben und Sie bei	einem Prepaid-Vertrag nach § 111 I S. 2 TKG vor Vertragsschluss	anhand Ihres Ausweisdokumentes zu identifizieren.
Zur Begründung und Durchführung der Vertragsbeziehung	nutzen wir grundsätzlich keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung	gem. Art. 22 DSGVO. Sollten wir diese Verfahren	in Einzelfällen einsetzen, werden wir Sie hierüber gesondert	informieren, sofern dies gesetzlich vorgegeben ist.
Wir verarbeiten teilweise Ihre Daten automatisiert mit dem	Ziel, bestimmte persönliche Aspekte zu bewerten. Wir setzen	Profiling bspw. in folgenden Fällen ein:
• Auf Grund gesetzlicher und regulatorischer Vorgaben	sind wir zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung	und vermögengefährdenden Straftaten verpflichtet.	Dabei werden auch Datenauswertungen (u.a.	im Zahlungsverkehr) vorgenommen. Diese Maßnahmen	dienen zugleich Ihrem Schutz.
• Um Sie zielgerichtet über Produkte informieren und beraten	zu können, setzen wir Auswertungsinstrumente ein. Diese	ermöglichen eine bedarfsgerechte Kommunikation und	Werbung einschließlich Markt- und Meinungsforschung.
Als Postpaid-Kunde erhalten Sie bei Beauftragung eines	EVN künftig eine Übersicht Ihrer entgeltpflichtigen Verbindungen.	Sie können die Kürzung der letzten drei Stellen der	B-Rufnummer beauftragen. Dies hat Auswirkungen auf Ihre	Möglichkeiten Einwendungen zu einer Rechnung zu erheben.	Sie sind verpflichtet sämtliche Nutzer des Anschlusses	auf die Speicherung der Verkehrsdaten hinzuweisen.
Mit Beauftragung der Eintragung der Mobilfunknummer	und weiterer persönlicher Daten in öffentliche gedruckte	oder elektronische Teilnehmerverzeichnisse sowie für dieÜbermittlung der Daten an entsprechender Anbieter für	Telefonauskünfte (nachfolgend Auskunftsdienste) werden	die Daten durch den Diensteanbieter weitergegeben. In	diesem Fall erfolgt die Auskunft auch über den Namen und	die Anschrift des Kunden, auch wenn dem Auskunftssuchenden	nur die Rufnummer des Kunden bekannt ist (sog.	Inverssuche). Sie können der Auskunftserteilung und der	Inverssuche jederzeit gegenüber dem Anbieter des Auskunftsdienstes	oder uns widersprechen. Für die Eintragung	und die Richtigkeit der Eintragung durch den Anbieter des	Auskunftsdienstes übernimmt die Drillisch Online AG keine	Gewähr. Bei einer unrichtigen Eintragung wird auf Hinweis	des Kunden eine Berichtigung veranlasst.
Mit Aktivierung einer Fangschaltung zur Identifizierung anonymer,	bedrohender und/oder belästigender ankommender	Telefon- und Telefaxverbindungen werden künftige Anrufe	für einen Zeitraum von sieben Tagen ermittelt.
Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft, Berichtigung,	Löschung, Einschränkung der Verarbeitung sowie	das Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 15 – 18, 21	DSGVO). Beim Auskunftsrecht und beim Löschungsrecht	gelten die Einschränkungen der §§ 34f. BDSG. Darüber	hinaus besteht ein Beschwerderecht bei einer zuständigen	Datenschutzaufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO i.V.m. § 19	BDSG). Das Beschwerderecht besteht unbeschadet eines	anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen	Rechtsbehelfs.
Die Drillisch Online AG arbeitet mit externen Experten und	Organisationen zusammen, die insbesondere mittels zyklischer	Audits die Datenschutz- und Datensicherheitsorganisation	prüfen. Für einen geprüften Datenschutz steht z.B.	das TÜV-Zertifikat safer shopping.
Einwilligungen können jederzeit uns gegenüber widerrufen	werden. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der	bis zum Widerruf verarbeiteten Daten.
Nach Art. 21 I DSGVO kann der Datenverarbeitung die aufgrund der Art. 6 I e), f) DSGVO erfolgt, sowie einem auf diese Bestimmung gestütztes Profiling, aus Gründen,	die sich aus der besonderen Situation der betroffenen Person ergeben, widersprochen werden.
Privatkunden, Postpaid: Hinweise zum Date naustausch mit Auskunfteien und Konzernunternehmen
Vor Annahme Ihres Vertragsantrages erfolgt eine branchenübliche	Bonitätsprüfung, da die Drillisch Online AG	Leistungen erbringt, die erst später vergütet werden. Hierfür	werden personenbezogene Daten (Anrede, Vor- und	Nachname, Anschrift, Geburtsdatum) an die folgenden	Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. In deren Bonitätsbewertung	fließen das persönliche Zahlungsverhalten und	statistische Werte wie die durchschnittliche Bonität im	Wohngebiet ein. Zudem erfolgt ein Datenaustausch mit	der 1&1 Telecom GmbH.
Die Drillisch Online AG übermittelt im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses	erhobene personenbezogene Datenüber die Beantragung, die Durchführung und Beendigung	dieser Geschäftsbeziehung sowie Daten über nicht vertragsgemäßes	Verhalten oder betrügerisches Verhalten an	die SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden.	Rechtsgrundlagen dieser Übermittlungen sind Art. 6 I	b) und Art. 6 I f) DSGVO. Übermittlungen auf der Grundlage	von Art. 6 I f) DSGVO dürfen nur erfolgen, soweit dies	zur Wahrung berechtigter Interessen der Drillisch Online	AG oder Dritter erforderlich ist und nicht die Interessen	oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen	Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern,überwiegen. Der Datenaustausch mit der SCHUFA	dient auch der Erfüllung gesetzlicher Pflichten zur Durchführung	von Kreditwürdigkeitsprüfungen von Kunden (§§	505a, 506 BGB).
Die SCHUFA verarbeitet die erhaltenen Daten und verwendet	Sie auch zum Zwecke der Profilbildung (Scoring), um	Ihren Vertragspartnern im Europäischen Wirtschaftsraum	und in der Schweiz sowie ggf. weiteren Drittländern (sofern	zu diesen ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen	Kommission besteht) Informationen unter anderem	zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen Personen	zu geben. Nähere Informationen zur Tätigkeit der	SCHUFA können dem SCHUFA-Informationsblatt nach Art.	14 DS-GVO entnommen werden.
Datenübermittlung an ICD
Die Drillisch Online AG übermittelt Ihre Daten (Name, Adresse	und ggf. Geburtsdatum) zum Zweck der Bonitätsprüfung,	dem Bezug von Informationen zur Beurteilung des	Zahlungsausfallrisikos auf Basis mathematisch-statistischer	Verfahren unter Verwendung von Anschriftendaten an die	infoscore Consumer Data GmbH, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Detaillierte Informationen zur ICD i.S.d. Art. 14	DSGVO, d.h. Informationen zum Geschäftszweck, zu Zwecken	der Datenspeicherung, zu den Datenempfängern,	zum Selbstauskunftsrecht, zum Anspruch auf Löschung	oder Berichtigung etc. finden Sie in der Anlage.
Datenübermittlung an Bürgel
Die Drillisch Online AG übermittelt im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses	erhobene personenbezogene Daten über	die Beantragung, die Durchführung und Beendigung dieser	Geschäftsbeziehung sowie Daten über nicht vertragsgemäßes	Verhalten oder betrügerisches Verhalten an die CRIF	Bürgel GmbH, Radlkoferstraße 2, 81373 München.
Rechtsgrundlagen dieser Übermittlungen sind Art. 6 I b) und	Art. 6 I f) DSGVO. Übermittlungen auf der Grundlage von	Art. 6 I f) DSGVO dürfen nur erfolgen, soweit dies zur Wahrung	berechtigter Interessen unseres Unternehmens oder	Dritter erforderlich ist und nicht die Interessen oder Grundrechte	und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den	Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.	Der Datenaustausch mit der CRIF Bürgel dient auch der Erfüllung	gesetzlicher Pflichten zur Durchführung von Kreditwürdigkeitsprüfungen	von Kunden (§§ 505a, 506 BGB).
Die CRIF Bürgel verarbeitet die erhaltenen Daten und verwendet	sie auch zum Zwecke der Profilbildung (Scoring),	um ihren Vertragspartnern im Europäischen Wirtschaftsraum	und in der Schweiz sowie ggf. weiteren Drittländern	(sofern zu diesen ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen	Kommission besteht) Informationen unter anderem	zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen	Personen zu geben. CRIF Bürgel betreibt zu diesen Zwecken	unter anderem den Fraud Prevention Pool (FPP), dessen Teilnehmer	ausschließlich Telekommunikationsdiensteanbieter	sind. Aufgabe des FPP ist es, den Teilnehmern Informationen	zu geben, um sie vor Forderungsausfällen und Betrug	zu schützen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu eröffnen,	Kunden bei Verlust von Telekommunikations-Karten	oder Missbrauch vor nachteiligen Folgen zu bewahren.	Nähere Informationen zur Tätigkeit der CRIF Bürgel können	dem CRIF Bürgel-Informationsblatt entnommen werden.
Die Drillisch Online AG ruft zum Zweck der Bonitätsprüfung	bei den folgenden Konzernunternehmen Daten, die im Zusammenhang	mit Ihren Verträgen bei diesen Unternehmen	gespeichert sind, ab:
• 1&1 Telecom GmbH, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur
Dabei handelt es sich neben personenbezogenen Daten	wie Name, Adresse, Geburtsdatum, Mailadresse, Bankverbindung	und Kundennummer um Angaben über die Laufzeit	der Verträge, Zahlungsabwicklungen, Umsatzzahlen,	sowie Angaben zu einer missbräuchlichen oder zweckwidrigen	Nutzung regulierter EU-Roamingdienste. Es werden	keine Verbindungsdaten abgerufen.
Die Drillisch Online AG wird im Falle nicht vertragsgemäßer	Abwicklung (z.B. Kündigung wegen Zahlungsverzug, Betrugsverdacht)	Auskünfte an diese Unternehmen zur Wahrung	berechtigter Interessen Dritter weitergeben.
Rechtsgrundlagen dieser Übermittlungen sind Artikel 6 I b)	und Artikel 6 I f) DSGVO. Übermittlungen auf der Grundlage	von Artikel 6 I f) DSGVO erfolgen, soweit dies zur Wahrung	berechtigter Interessen der Drillisch Online AG oder	Dritter erforderlich ist und nicht die Interessen oder Grundrechte	und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den	Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.
Geschäftskunden, Prepaid und Postpaid sowie Privatkunden, Prepaid:
1. Name und Kontaktdaten der verantwortlichen Stelle sowie des betrieblichen	Datenschutzbeauftragten
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte der SCHUFA ist unter der o.g. Anschrift,	zu Hd. Abteilung Datenschutz oder per E-Mail unter datenschutz@schufa.de erreichbar.
Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten, um berechtigten Empfängern Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen und juristischen Personen zu	geben. Hierzu werden auch Scorewerte errechnet und übermittelt. Sie stellt die Informationen nur dann zur Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse hieran im Einzelfall glaubhaft	dargelegt wurde und eine Verarbeitung nach Abwägung aller Interessen zulässig ist. Das berechtigte Interesse ist insbesondere vor Eingehung von Geschäften mit finanziellem Ausfallrisiko	gegeben. Die Kreditwürdigkeitsprüfung dient der Bewahrung der Empfänger vor Verlusten im Kreditgeschäft und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, Kreditnehmer durch	Beratung vor einer übermäßigen Verschuldung zu bewahren. Die Verarbeitung der Daten erfolgt darüber hinaus zur Betrugsprävention, Seriositätsprüfung, Geldwäscheprävention,	Identitäts- und Altersprüfung, Anschriftenermittlung, Kundenbetreuung oder Risikosteuerung sowie der Tarifierung oder Konditionierung. Über etwaige Änderungen der Zwecke	der Datenverarbeitung wird die SCHUFA gemäß Art. 14 Abs. 4 DS-GVO informieren.
Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten auf Grundlage der Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung. Die Verarbeitung erfolgt auf Basis von Einwilligungen sowie	auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DS-GVO, soweit die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist	und nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen. Einwilligungen können	jederzeit gegenüber dem betreffenden Vertragspartner widerrufen werden. Dies gilt auch für Einwilligungen, die bereits vor Inkrafttreten der DS-GVO erteilt wurden. Der Widerruf	der Einwilligung berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten personenbezogenen Daten.
Die SCHUFA erhält ihre Daten von ihren Vertragspartnern. Dies sind im europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz sowie ggf. weiteren Drittländern (sofern zu diesen ein	entsprechender Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission existiert) ansässige Institute, Finanzunternehmen und Zahlungsdienstleister, die ein finanzielles Ausfallrisiko	tragen (z.B. Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Kreditkarten-, Factoring- und Leasingunternehmen) sowie weitere Vertragspartner, die zu den unter Ziffer 2.1	genannten Zwecken Produkte der SCHUFA nutzen, insbesondere aus dem (Versand-)Handels-, eCommerce-, Dienstleistungs-, Vermietungs-, Energieversorgungs-, Telekommunikations-,	Versicherungs-, oder Inkassobereich. Darüber hinaus verarbeitet die SCHUFA Informationen aus allgemein zugänglichen Quellen wie öffentlichen Verzeichnissen und	amtlichen Bekanntmachungen (Schuldnerverzeichnisse, Insolvenzbekanntmachungen).
Empfänger sind im europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz sowie ggf. weiteren Drittländern (sofern zu diesen ein entsprechender Angemessenheitsbesch luss der Europäischen Kommission existiert) ansässige Vertragspartner gem. Ziffer 2.3. Weitere Empfänger können externe Auftragnehmer der SCHUFA nach Art. 28 DS-GVO sowie externe	und interne SCHUFA-Stellen sein. Die SCHUFA unterliegt zudem den gesetzlichen Eingriffsbefugnissen staatlicher Stellen.
Die SCHUFA speichert Informationen über Personen nur für eine bestimmte Zeit. Maßgebliches Kriterium für die Festlegung dieser Zeit ist die Erforderlichkeit. Für eine Prüfung	der Erforderlichkeit der weiteren Speicherung bzw. die Löschung personenbezogener Daten hat die SCHUFA Regelfristen festgelegt. Danach beträgt die grundsätzliche Speicherdauer	von personenbezogenen Daten jeweils drei Jahre taggenau nach deren Erledigung. Davon abweichend werden z.B. gelöscht:
- Informationen über störungsfreie Vertragsdaten über Konten, die ohne die damit begründete Forderung dokumentiert werden (z. B. Girokonten, Kreditkarten, Telekommunikationskonten	oder Energiekonten), Informationen über Verträge, bei denen die Evidenzprüfung gesetzlich vorgesehen ist (z.B. Pfändungsschutzkonten, Basiskonten) sowie	Bürgschaften und Handelskonten, die kreditorisch geführt werden, unmittelbar nach Bekanntgabe der Beendigung.
- Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der zentralen Vollstreckungsgerichte nach drei Jahren taggenau, jedoch vorzeitig, wenn der SCHUFA eine Löschung durch das zentrale	Vollstreckungsgericht nachgewiesen wird
- Informationen über Verbraucher-/Insolvenzverfahren oder Restschuldbefreiungsverfahren taggenau drei Jahre nach Beendigung des Insolvenzverfahrens oder Erteilung der	Restschuldbefreiung. In besonders gelagerten Einzelfällen kann auch abweichend eine frühere Löschung erfolgen.
- Informationen über die Abweisung eines Insolvenzantrages mangels Masse, die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen oder über die Versagung der Restschuldbefreiung	taggenau nach drei Jahren
- Personenbezogene Voranschriften bleiben taggenau drei Jahre gespeichert; danach erfolgt die Prüfung der Erforderlichkeit der fortwährenden Speicherung für weitere drei Jahre.	Danach werden sie taggenau gelöscht, sofern nicht zum Zwecke der Identifizierung eine länger währende Speicherung erforderlich ist.
Jede betroffene Person hat gegenüber der SCHUFA das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DS-GVO, das Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DS-GVO, das Recht auf Löschung nach	Art. 17 DS-GVO und das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DS-GVO. Die SCHUFA hat für Anliegen von betroffenen Personen ein Privatkunden ServiceCenter	eingerichtet, das schriftlich unter SCHUFA Holding AG, Privatkunden ServiceCenter, Postfach 10 34 41, 50474 Köln, telefonisch unter +49 (0) 6 11-92 78 0 und über ein Internet-Formular unter www.schufa.de erreichbar ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich an die für die SCHUFA zuständige Aufsichtsbehörde, den Hessischen Datenschutzbeauftragten,	zu wenden. Einwilligungen können jederzeit gegenüber dem betreffenden Vertragspartner widerrufen werden.
Nach Art. 21 Abs. 1 DS-GVO kann der Datenverarbeitung aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation	der betroffenen Person ergeben, widersprochen werden. Der Widerspruch kann formfrei erfolgen und ist zu richten an
Die SCHUFA-Auskunft kann um sogenannte Scorewerte ergänzt werden. Beim Scoring wird anhand von gesammelten Informationen und Erfahrungen aus der Vergangenheit	eine Prognose über zukünftige Ereignisse erstellt. Die Berechnung aller Scorewerte erfolgt bei der SCHUFA grundsätzlich auf Basis der zu einer betroffenen Person bei der SCHUFA	gespeicherten Informationen, die auch in der Auskunft nach Art. 15 DS-GVO ausgewiesen werden. Darüber hinaus berücksichtigt die SCHUFA beim Scoring die Bestimmungen§ 31 BDSG. Anhand der zu einer Person gespeicherten Einträge erfolgt eine Zuordnung zu statistischen Personengruppen, die in der Vergangenheit ähnliche Einträge aufwiesen.	Das verwendete Verfahren wird als „logistische Regression“ bezeichnet und ist eine fundierte, seit langem praxiserprobte, mathematisch-statistische Methode zur Prognose von	Risikowahrscheinlichkeiten.
Folgende Datenarten werden bei der SCHUFA zur Scoreberechnung verwendet, wobei nicht jede Datenart auch in jede einzelne Scoreberechnung mit einfließt: Allgemeine Daten (z.B. Geburtsdatum, Geschlecht oder Anzahl im Geschäftsverkehr verwendeter Anschriften), bisherige Zahlungsstörungen, Kreditaktivität letztes Jahr, Kreditnutzung, Länge Kredithistorie sowie Anschriftendaten (nur wenn wenige personenbezogene kreditrelevante Informationen vorliegen). Bestimmte Informationen werden weder gespeichert noch	bei der Berechnung von Scorewerten berücksichtigt, z.B.: Angaben zur Staatsangehörigkeit oder besondere Kategorien personenbezogener Daten wie ethnische Herkunft oder	Angaben zu politischen oder religiösen Einstellungen nach Art. 9 DS-GVO. Auch die Geltendmachung von Rechten nach der DS-GVO, also z.B. die Einsichtnahme in die bei der	SCHUFA gespeicherten Informationen nach Art. 15 DS-GVO, hat keinen Einfluss auf die Scoreberechnung.
Die übermittelten Scorewerte unterstützen die Vertragspartner bei der Entscheidungsfindung und gehen dort in das Risikomanagement ein. Die Risikoeinschätzung und Beurteilung	der Kreditwürdigkeit erfolgt allein durch den direkten Geschäftspartner, da nur dieser über zahlreiche zusätzliche Informationen – zum Beispiel aus einem Kreditantrag – verfügt.	Dies gilt selbst dann, wenn er sich einzig auf die von der SCHUFA gelieferten Informationen und Scorewerte verlässt. Ein SCHUFA-Score alleine ist jedenfalls kein hinreichender	Grund einen Vertragsabschluss abzulehnen.
Information gem. Art. 14 EU-DSGVO über die infoscore Consumer Data GmbH („ICD“)
Die ICD verarbeitet und speichert personenbezogene Daten, um ihren Vertragspartnern Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen und juristischen	Personen sowie zur Prüfung der Erreichbarkeit von Personen unter den von diesen angegebenen Adressen zu geben. Hierzu werden auch Wahrscheinlichkeits- bzw. Scoringwerte	errechnet und übermittelt. Solche Auskünfte sind notwendig und erlaubt, um das Zahlungsausfallrisiko z.B. bei einer Kreditvergabe, beim Rechnungskauf oder bei Abschluss eines	Versicherungsvertrages vorab einschätzen zu können. Die Datenverarbeitung und die darauf basierenden Auskunftserteilungen der ICD dienen gleichzeitig der Bewahrung der	Auskunftsempfänger vor wirtschaftlichen Verlusten und schützen Verbraucher gleichzeitig vor der Gefahr der übermäßigen Verschuldung. Die Verarbeitung der Daten erfolgt	darüber hinaus zur Betrugsprävention, zur Risikosteuerung, zur Festlegung von Zahlarten oder Konditionen sowie zur Tarifierung.
Die ICD ist ein Auskunfteiunternehmen, das als solches bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde gemeldet ist. Die Verarbeitung der Daten durch die ICD erfolgt auf Basis	einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1a i.V.m. Art. 7 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 f DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Wahrung	der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist und sofern die Interessen und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz	personenbezogener Daten erfordern, nicht überwiegen. Die ICD stellt ihren Vertragspartnern die Informationen nur dann zur Verfügung, wenn eine Einwilligung des Betroffenen	vorliegt oder von den Vertragspartnern ein berechtigtes Interesse hieran im Einzelfall glaubhaft dargelegt wurde und eine Verarbeitung nach Abwägung aller Interessen zulässig ist.Das berechtigte Interesse ist insbesondere vor Eingehung von Geschäften mit wirtschaftlichem Risiko gegeben (z.B. Rechnungskauf, Kreditvergabe, Abschluss eines Mobilfunk-,	Festnetz- oder Versicherungsvertrages).
Von der ICD werden personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, frühere Anschriften), Informationen zum vertragswidrigen Zahlungsverhalten (siehe	auch Ziff. 5), zu Schuldnerverzeichniseintragungen, (Privat-) Insolvenzverfahren und zur (Nicht-)Erreichbarkeit unter der angegebenen Adresse sowie entsprechende Scorewerte	verarbeitet bzw. gespeichert.
Die Daten der ICD stammen aus den amtlichen Insolvenzveröffentlichungen sowie den Schuldnerverzeichnissen, die bei den zentralen Vollstreckungsgerichten geführt werden.	Dazu kommen Informationen von Vertragspartnern der ICD über vertragswidriges Zahlungsverhalten basierend auf gerichtlichen sowie außergerichtlichen Inkassomaßnahmen.	Darüber hinaus werden personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, frühere Anschriften) aus den Anfragen von Vertragspartnern der ICD gespeichert.
Empfänger sind ausschließlich Vertragspartner der ICD. Dies sind insbesondere Unternehmen, die ein wirtschaftliches Risiko tragen und ihren Sitz im europäischen	Wirtschaftsraum, in Großbritannien und in der Schweiz haben. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Versandhandels- bzw. eCommerce-, Telekommunikations- und	Versicherungsunternehmen, Finanzdienstleister (z.B. Banken, Kreditkartenanbieter), Energieversorgungs- und Dienstleistungsunternehmen. Darüber hinaus gehören zu den	Vertragspartnern der ICD Unternehmen, die Forderungen einziehen, wie etwa Inkassounternehmen, Abrechnungsstellen oder Rechtsanwälte.
Die ICD speichert Informationen über Personen nur für eine bestimmte Zeit, nämlich solange, wie deren Speicherung i.S.d. Art. 17 Abs. 1 lit. a) DSGVO notwendig ist.	Die bei ICD zur Anwendung kommenden Prüf- und Löschfristen entsprechen einer Selbstverpflichtung (Code of Conduct) der im Verband „Die Wirtschaftsauskunfteien e.V.“	zusammengeschlossenen Auskunfteiunternehmen.
• Informationen über fällige und unbestrittene Forderungen bleiben gespeichert, so lange deren Ausgleich nicht bekannt gegeben wurde; die Erforderlichkeit der fortwährenden	Speicherung wird jeweils taggenau nach vier Jahren überprüft. Wird der Ausgleich der Forderung bekannt gegeben, erfolgt eine Löschung der personenbezogenen Daten	taggenau drei Jahre danach.
• Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der zentralen Vollstreckungsgerichte (Eintragungen nach § 882c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 – 3 ZPO) werden taggenau nach drei Jahren	gelöscht, jedoch vorzeitig, wenn der ICD eine Löschung durch das zentrale Vollstreckungsgericht nachgewiesen wird.
• Informationen über Verbraucher-/Insolvenzverfahren oder Restschuldbefreiungsverfahren werden taggenau drei Jahre nach Beendigung des Insolvenzverfahrens oder nach	Erteilung oder Versagung der Restschuldbefreiung gelöscht.
• Informationen über die Abweisung eines Insolvenzantrages mangels Masse, die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen oder über die Versagung der Restschuldbefreiung	werden taggenau nach drei Jahren gelöscht.
• Voranschriften bleiben taggenau drei Jahre gespeichert; danach erfolgt die Prüfung der Erforderlichkeit der fortwährenden Speicherung für weitere drei Jahre. Danach werden	sie taggenau gelöscht, sofern nicht zum Zwecke der Identifizierung eine länger währende Speicherung erforderlich ist.
Jede betroffene Person hat gegenüber der ICD das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO, das Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Art. 17	DSGVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich an die für die ICD zuständige Aufsichtsbehörde -Der	Landesdatenschutzbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg, Königstr. 10a, 70173 Stuttgart- zu wenden. Einwilligungen können jederzeit gegenüber dem betreffenden	Vertragspartner widerrufen werden. Dies gilt auch für Einwilligungen, die bereits vor Inkrafttreten der DSGVO erteilt wurden. Der Widerruf der Einwilligung berührt nicht die	Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten personenbezogenen Daten.
Nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO kann der Datenverarbeitung aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation	der betroffenen Person ergeben, gegenüber der ICD widersprochen werden.
Sofern Sie wissen wollen, welche Daten die ICD zu Ihrer Person gespeichert und an wen sie welche Daten übermittelt hat, teilt Ihnen die ICD das gerne im Rahmen einer	-unentgeltlichen- schriftlichen Selbstauskunft mit. Die ICD bittet um Ihr Verständnis, dass sie aus datenschutzrechtlichen Gründen keinerlei telefonische Auskünfte erteilen darf, da	eine eindeutige Identifizierung Ihrer Person am Telefon nicht möglich ist. Um einen Missbrauch des Auskunftsrechts durch Dritte zu vermeiden, benötigt die ICD folgende Angaben	von Ihnen: Name (ggf. Geburtsname), Vorname(n), Geburtsdatum, Aktuelle Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort), ggf. Voranschriften der letzten fünf Jahre (dies	dient der Vollständigkeit der zu erteilenden Auskunft)
Wenn Sie –auf freiwilliger Basis– eine Kopie Ihres Ausweises beifügen, erleichtern Sie der ICD die Identifizierung Ihrer Person und vermeiden damit mögliche Rückfragen. Sie	können die Selbstauskunft auch via Internet unter https://www.arvato.com/finance/de/verbraucher/selbstauskunft/selbstauskunft-anfordern.html beantragen.
Die ICD-Auskunft kann um sogenannte Scorewerte ergänzt werden. Beim Scoring der ICD wird anhand von Informationen und Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Prognose	insbesondere über Zahlungswahrscheinlichkeiten erstellt. Das Scoring basiert primär auf Basis der zu einer betroffenen Person bei der ICD gespeicherten Informationen. Anhand	dieser Daten, von adressbezogenen Daten sowie von Anschriftendaten erfolgt auf Basis mathematisch-statistischer Verfahren (insbes. Verfahren der logistischen Regression) eine	Zuordnung zu Personengruppen, die in der Vergangenheit ähnliches Zahlungsverhalten aufwiesen.
Folgende Datenarten werden bei der ICD für das Scoring verwendet, wobei nicht jede Datenart auch in jede einzelne Berechnung mit einfließt: Daten zum vertragswidrigen	Zahlungsverhalten (siehe Ziff. 4. u. 5.), zu Schuldnerverzeichnis-Eintragungen und Insolvenzverfahren (siehe Ziff. 4. u. 5.), Geschlecht und Alter der Person, adressbezogene	Daten (Bekanntsein des Namens bzw. des Haushalts an der Adresse, Anzahl bekannter Personen im Haushalt (Haushaltsstruktur), Bekanntsein der Adresse), Anschriftendaten	(Informationen zu vertragswidrigem Zahlungsverhalten in Ihrem Wohnumfeld (Straße/Haus)), Daten aus Anfragen von Vertragspartnern der ICD.
Besondere Kategorien von Daten i.S.d. Art. 9 DSGVO (z.B. Angaben zur Staatsangehörigkeit, ethnischen Herkunft oder zu politischen oder religiösen Einstellungen) werden von ICD weder gespeichert noch bei der Berechnung von Wahrscheinlichkeitswerten berücksichtigt. Auch die Geltendmachung von Rechten nach der DSGVO, also z.B. die
Einsichtnahme in die bei der ICD gespeicherten Informationen nach Art. 15 DSGVO, hat keinen Einfluss auf das Scoring.
Die ICD selbst trifft keine Entscheidungen über den Abschluss eines Rechtsgeschäfts oder dessen Rahmenbedingungen (wie z.B. angebotene Zahlarten), sie unterstützt die ihr	angeschlossenen Vertragspartner lediglich mit ihren Informationen bei der diesbezüglichen Entscheidungsfindung. Die Risikoeinschätzung und Beurteilung der Kreditwürdigkeit	sowie die darauf basierende Entscheidung erfolgt allein durch Ihren Geschäftspartner.
1. Name und Kontaktdaten der verantwortlichen Stelle	sowie des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
CRIF Bürgel GmbH, Radlkoferstraße 2, 81373 München,
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte der CRIF Bürgel	GmbH ist unter der o. g. Anschrift, zu Hd. Abteilung	Datenschutz oder per E-Mail unter datenschutz@buergel.de erreichbar.
2.1 Zwecke der Datenverarbeitung und berechtigte Interessen,	die von der CRIF Bürgel GmbH oder einem Dritten	verfolgt werden
Die CRIF Bürgel GmbH verarbeitet personenbezogene	Daten, um berechtigten Empfängern Informationen zur	Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen und juristischen	Personen zu geben. Hierzu werden auch Scorewerte	errechnet und übermittelt. Die CRIF Bürgel GmbH	stellt die Informationen nur dann zur Verfügung, wenn	ein berechtigtes Interesse hieran im Einzelfall glaubhaft	dargelegt wurde und eine Verarbeitung nach Abwägung	aller Interessen zulässig ist. Das berechtigte Interesse ist insbesondere	vor Eingehung von Geschäften mit finanziellem	Ausfallrisiko gegeben. Die Kreditwürdigkeitsprüfung dient	der Bewahrung der Empfänger vor Verlusten im Kreditgeschäft	und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, Kreditnehmer	durch Beratung vor einer übermäßigen Verschuldung	zu bewahren. Die Verarbeitung der Daten erfolgt darüber	hinaus zur Betrugsprävention, Geldwäscheprävention,	Identitätsprüfung, Anschriftenermittlung, Kundenbetreuung,	Risikosteuerung und zum Direktmarketing. Über	etwaige Änderungen der Zwecke der Datenverarbeitung	wird die CRIF Bürgel GmbH gemäß Art. 14 Abs. 4 DS-GVO	informieren.
Die CRIF Bürgel GmbH verarbeitet personenbezogene	Daten auf Grundlage der Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung. Die Verarbeitung erfolgt auf	Basis von Einwilligungen sowie auf Grundlage des Art. 6	Abs. 1 Buchstabe f DS-GVO, soweit die Verarbeitung zur	Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen	oder eines Dritten erforderlich ist und nicht die Interessen	oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen	Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern,überwiegen. Das berechtigte Interesse ist insbesondere	vor Eingehung von Geschäften mit finanziellem	Ausfallrisiko gegeben.Einwilligungen können jederzeit	gegenüber dem betreffenden Vertragspartner widerrufen	werden. Dies gilt auch für Einwilligungen, die bereits vor	Inkrafttreten der DS-GVO erteilt wurden. Der Widerruf der	Einwilligung berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum	Widerruf verarbeiteten personenbezogenen Daten.
Die CRIF Bürgel GmbH erhält ihre Daten von ihren Vertragspartnern.	Dies sind im Europäischen Wirtschaftsraum oder	in der Schweiz ansässige Unternehmen aus den Bereichen	Handel, Dienstleistung, Vermietung, Energieversorgung,	Telekommunikation, Versicherung oder Inkasso sowie Kreditinstitute,	Finanz- und Zahlungsdienstleister und weitere	Vertragspartner, die zu den unter Ziffer 2.1 genannten	Zwecken Produkte der CRIF Bürgel GmbH nutzen. Darüber	hinaus verarbeitet die CRIF Bürgel GmbH Informationen aus	allgemein zugänglichen Quellen wie öffentlichen Verzeichnissen	und amtlichen Bekanntmachungen (Handelsregister,	Schuldnerverzeichnisse, Insolvenzbekanntmachungen).
2.4 Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet	werden
• Personendaten, z. B. Name (ggf. auch vorherige Namen,	die auf gesonderten Antrag beauskunftet werden), Vorname,	Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, frühere Anschriften
• Informationen über unbestrittene, fällige und mehrfach	angemahnte oder titulierte Forderungen sowie deren Erledigung
• Hinweise auf missbräuchliches oder sonstiges betrügerisches	Verhalten wie Identitäts- oder Bonitätstäuschungen	im Zusammenhang mit Verträgen über Telekommunikationsleistungen	oder Verträgen mit Kreditinstituten oder	Finanzdienstleistern (Kredit- oder Anlageverträge, Girokonten)
• Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen	Bekanntmachungen
2.5 Kategorien von Empfängern der personenbezogenen	Daten
Empfänger sind Vertragspartner der in Ziffer 2.3 genannten	Branchen. Die Übermittlung von Daten in Länder außerhalb	des Europäischen Wirtschaftsraumes erfolgt gemäß den	Anforderungen der Europäischen Kommission. Weitere	Empfänger können Auftragnehmer der CRIF Bürgel GmbH	nach Art. 28 DS-GVO sein.
Die CRIF Bürgel GmbH speichert Informationen über Personen	nur für eine bestimmte Zeit.
Maßgebliches Kriterium für die Festlegung dieser Zeit ist	die Erforderlichkeit. Im Einzelnen sind die Speicherfristen in	einem Code of Conduct des Verbandes „Die Wirtschaftsauskunfteien	e. V.“ festgelegt. Danach beträgt die grundsätzliche	Speicherdauer von personenbezogenen Daten jeweils	drei Jahre auf den Tag genau nach deren Erledigung.	Davon abweichend werden z. B. gelöscht:
• Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der zentralen	Vollstreckungsgerichte nach drei Jahren auf den Tag genau,	jedoch vorzeitig, wenn der CRIF Bürgel GmbH eine	Löschung durch das zentrale Vollstreckungsgericht nachgewiesen	wird.
• Informationen über Verbraucher-/Insolvenzverfahren oder	Restschuldbefreiungsverfahren auf den Tag genau drei Jahre	nach Beendigung des Insolvenzverfahrens oder Erteilung	der Restschuldbefreiung. In besonders gelagerten Einzelfällen	kann auch abweichend eine frühere Löschung erfolgen.
• Informationen über die Abweisung eines Insolvenzantrags	mangels Masse, die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen	oder über die Versagung der Restschuldbefreiung	auf den Tag genau nach drei Jahren.
• Voranschriften bleiben auf den Tag genau drei Jahre gespeichert;	danach erfolgt die Prüfung der Erforderlichkeit	der fortwährenden Speicherung für weitere drei Jahre. Danach	werden sie auf den Tag genau gelöscht, sofern nicht	zum Zwecke der Identifizierung eine länger währende Speicherung	erforderlich ist.
Jede betroffene Person hat gegenüber der CRIF Bürgel	GmbH das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DS-GVO, das	Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DS-GVO, das Recht	auf Löschung nach Art. 17 DS-GVO und das Recht auf Einschränkung	der Verarbeitung nach Art. 18 DS-GVO. Darüber	hinaus besteht die Möglichkeit, sich an die für die CRIF	Bürgel GmbH zuständige Aufsichtsbehörde, das Bayerische	Landesamt für Datenschutzaufsicht zu wenden. Einwilligungen	können jederzeit gegenüber dem betreffenden	Vertragspartner widerrufen werden.
Nach Art. 21 Abs. 1 DS-GVO kann der Datenverarbeitung aus	Gründen, die sich aus der besonderen Situation der betroffenen	Person ergeben, widersprochen werden. Der Widerspruch kann	formfrei erfolgen und ist zu richten an die CRIF Bürgel GmbH,	Datenschutz, Radlkoferstraße 2, 81373 München.
Vor Geschäften mit einem wirtschaftlichen Risiko möchten	Geschäftspartner möglichst gut einschätzen können, ob den	eingegangenen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen	werden kann. Durch die Auskunft und mittels sogenannter	Wahrscheinlichkeitswerte unterstützt die CRIF Bürgel GmbH	Unternehmen bei der Entscheidungsfindung und hilft dabei,	alltägliche (Waren-)Kreditgeschäfte rasch abzuwickeln.
Hierbei wird anhand von gesammelten Informationen und	Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Prognose über	zukünftige Ereignisse erstellt. Die Berechnung der Wahrscheinlichkeitswerte	erfolgt bei der CRIF Bürgel GmbH primär	auf Basis der zu einer betroffenen Person bei der CRIF	Bürgel GmbH gespeicherten Informationen, die auch in der	Auskunft gemäß Art. 15 DSGVO ausgewiesen werden. Zudem	finden Anschriftendaten Verwendung. Anhand der	zu einer Person gespeicherten Einträge und der sonstigen	Daten erfolgt eine Zuordnung zu statistischen Personengruppen,	die in der Vergangenheit ein ähnliches Zahlungsverhalten	aufwiesen. Das verwendete Verfahren wird als „logistische Regression“ bezeichnet und ist eine fundierte,	seit Langem praxiserprobte, mathematisch-statistische Methode	zur Prognose von Risikowahrscheinlichkeiten.
Folgende Daten werden bei der CRIF Bürgel GmbH zur Scoreberechnung	verwendet, wobei nicht jede Datenart auch	in jede einzelne Scoreberechnung mit einfließt: Geburtsdatum,	Geschlecht, Warenkorbwert, Anschriftendaten und	Wohndauer, bisherige Zahlungsstörungen, öffentliche Negativmerkmale	wie Nichtabgabe der Vermögensauskunft,	Gläubigerbefriedigung ausgeschlossen, Gläubigerbefriedigung	nicht nachgewiesen, Inkassoverfahren und Inkassoüberwachungsverfahren.
Die CRIF Bürgel GmbH selbst trifft keine Entscheidungen,	sie unterstützt die ihr angeschlossenen Vertragspartner	lediglich mit ihren Informationen bei der Entscheidungsfindung.	Die Risikoeinschätzung und Beurteilung der Kreditwürdigkeit	erfolgt allein durch den direkten Geschäftspartner,	da nur dieser über zahlreiche zusätzliche Informationen	verfügt. Dies gilt auch dann, wenn er sich allein auf die	Informationen und Wahrscheinlichkeitswerte der CRIF Bürgel	GmbH verlässt.