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Timestamp: 2018-04-20 22:29:00
Document Index: 147813483

Matched Legal Cases: ['§ 37', 'Art. 1', '§ 44', '§ 22', '§ 40', '§ 330']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 19/2011
Eingetragen oder aktualisiert am 09.05.2011
2.1 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Beschluss vom 29.04.2011, - L 5 AS 525/11 B ER -
2.2 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Beschluss vom 06.04.2011, - L 5 AS 397/10 B PKH -
2.3 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Beschluss vom 05.04.2011, - L 5 AS 57/11 B ER -
2.4 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Beschluss vom 08.04.2011, - L 5 AS 2149/10 B PKH -
2.5 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Urteil vom 06.04.2011, - L 12 AS 42/07 -, Revision zugelassen
++ Anmerkung: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Urteil vom 16.04.2009, - L 6 AS 15/09 -, anhängig beim BSG unter dem AZ. : - B 4 AS 179/10 R-
2.6 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Urteil vom 24.02.2011, - L 7 AS 1487/10 -
Die Härtefallklausel findet nur für diejenigen Bedarfe Anwendung, die nach dem 09.02.2010 entstehen bzw. in diesen Zeitraum hineinragen (LSG NRW, Urteil vom 28.04.2010 - L 12 AS 34/09).
2.7 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 02.05.2011, - L 19 AS 436/11 NZB -
2.8 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat mit Urteil vom 23.02.2011, - L 12 SO 485/10 –
Vorinstanz : Sozialgericht Detmold, Gerichtsbescheid vom 01.06.2010, - S 2 SO 74/10-, Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen L 12 SO 321/10 NZB, Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt am 28.06.2010, veröffentlicht im Rechtsprechungsticker von Tacheles 29/2010.
Regelsatzkürzung bei Sozialhilfeempfänger aufgrund von Krankenhausverpflegung rechtswidrig, wenn der Sozialhilfeträger keine individuellen Ermittlungen geführt, welche Aufwendungen tatsächlich durch den Krankenhausaufenthalt erspart worden sind (vgl. dazu BSG, Urteil vom 11.12.2007, B 8/9b SO 21/06 R)
++ Anmerkung: Die Entscheidung des LSG NRW kann ich in ihrer Argumentation nicht folgen, d.h., nicht anschließen, denn es gibt keinen Einkommenseinsatz und keine abweichende Festlegung des Regelbedarfs wegen kostenlosem Mittagessen im Krankenhaus.
2. wenn er unabweisbar erheblich von einem durchschnittlichen Bedarf abweicht,.
Bei einem Empfänger von Leistungen nach dem SGB II wird die Ernährung die außerhalb eines Beschäftigungsverhältnisses erbracht wird nicht angerechnet. Aus Gründen der Gleichbehandlung ist daher bei den Empfängern von Leistungen nach dem SGB XII nur dann die Ernährung anzurechnen, wenn sie im Rahmen der Sozialhilfe erbracht wird. Ist der Hilfeempfänger in einem Krankenhaus poder einer REHA-Einrichtung, die von einem anderen Sozialleistungsträger bezahlt wir untergebracht, so findet mangels ausreichender Ermächtigungsgrundlage für die Anrechnung keine Anrechnung statt (BSG, 23.03.2010 - B 8 SO 17/09 R).
2.9 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Urteil vom 06.04.2011, - L 12 AS 1337/10 -
Auf das Antragserfordernis nach § 37 Abs. 1 SGB II ist nicht zu verzichten, wenn eine Fortzahlung im direkten Anschluss an einen vorhergehenden Bewilligungszeitraum begehrt wird (BSG Urteile vom 18.01.2011, -B 4 AS 99/10 R- und - B 4 AS 29/10 R-).
2.10 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 28.04.2011, - L 7 AS 493/11 B -
2.11 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschlüsse vom 02.05.2011, - L 19 AS 344/11 B ER - und - L 19 AS 345/11 B –
2.12 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 28.04.2011, - L 19 AS 633/11 B ER RG -
2.13 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Urteil vom 06.04.2011, - L 12 (20) AS 34/09 -, Revision zugelassen
2.14 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt Beschluss vom 25.03.2011, - L 5 AS 427/10 B ER -
2.15 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt Beschluss vom 16.03.2011, - L 5 AS 450/10 B -
2.16 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 06.12.2010, - L 15 AS 377/10 B ER -
2.17 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen Urteil vom 24.11.2010, - L 15 AS 364/09 -, Revision zugelassen
2.18 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 11.03.2011, - L 13 AS 52/11 B ER -
2.19 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 28.03.2011, - L 13 AS 82/11 B ER –
2.20 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen Urteil vom 23.02.2011, - L 13 AS 155/08 -
2.21 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 26.01.2011, - L 13 AS 14/11 B ER -
3.1 - Sozialgerichts Chemnitz Urteil vom 5.11.2010 – S 33 AS 5000/10-, Berufung anhängig beim Sächsischen LSG unter dem AZ.. L 2 AS 771/10.
3.2 - Sozialgericht Dresden Urteil vom 21.04.2011, - S 10 AS 3123/10 -, Sprungrevision zugelassen
3.3 - Sozialgericht Duisburg Urteil vom 22.02.2011, - S 17 AS 1907/10 -
3.4 - Sozialgericht Karlsruhe Urteil vom 19.04.2011, - S 15 AS 2985/09 -
3.5 - Sozialgericht Hildesheim Beschluss vom 15.07.2010, - S 55 AS 1010/10 ER -
Mit dem SG Dessau-Roßlau, Beschluss vom 20. April 2010 - S 2 AS 802/10 ER -, Rn. 31 ff., ist davon auszugehen, dass der Zweck der Härtefallklausel darin besteht, zusätzliche Sonderbedarfe nur in wenigen und atypischen Fällen anzuerkennen, in denen dies zur Sicherung des menschenwürdigen Existenzminimums mit Blick auf das darauf gerichtete besondere Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 1 Grundgesetz (GG) absolut unerlässlich ist. Daraus folgt, dass Kosten eines Nachhilfeunterrichts nicht in je-dem Fall einen anerkennenswerten Sonderbedarf darstellen. Es genügt nicht bereits, dass der Nachhilfeunterricht im Einzelfall wünschenswert oder hilfreich ist, die schulischen Leistungen zu verbessern. Andernfalls wäre Nachhilfeunterricht für fast jeden Schüler zu gewähren, der nicht bereits optimale schulische Leistungen erbringt. Vielmehr soll ein Sonderbedarf nach Nachhilfe nur unter folgenden vier kumulativen Vorausset-zungen bestehen.
3.6 - Sozialgericht Lüneburg Urteil vom 03.03.2011, - S 36 AS 629/09 -
Die Rücknahme von Bewilligungsbescheiden nach § 44 Abs 1 SGB X, mit denen Pauschalen für die Warmwasserbereitung in rechtswidriger Höhe von den Heizkosten des § 22 SGB II abgesetzt wurden, ist nach § 40 Abs 1 S 2 Nr 1 SGB II iVm § 330 Abs 1 SGB III auch für die Zeit vor der Entscheidung des BSG vom 27.2.2008 - B 14/11b AS 15/07 R- nicht ausgeschlossen(vgl. BSG Urteil vom 15.12.2010, - B 14 AS 61/09 R-).
3.7 - Sozialgericht Kiel Beschluss vom 02.12.2010, - S 38 AS 588/10 ER-
3.8 - Sozialgericht Hildesheim Beschluss vom 06.01.2011, - S 54 AS 2269/10 ER -
3.9 - Sozialgericht Duisburg Urteil vom 17.01.2011, - S 31 AS 479/08 -
3.10 - Sozialgericht Detmold Beschluss vom 15.11.2010, - S 19 AS 2423/10 ER -
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