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Timestamp: 2016-10-01 04:54:26
Document Index: 214618971

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 73', 'Art. 83', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 73', 'Art. 42', 'Art. 100', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_495/2015 � � Urteil vom 13. April 2016
G�tersch�tzungen (Sch�tzungsverf�gung; Anpassungssch�tzung infolge Bewertung Bauland),
A.________ ist Eigent�mer des in der Gemeinde U.________ (SZ) gelegenen Grundst�cks GB Nr. xxx, auf dem er ein landwirtschaftliches Gewerbe betreibt. Auf dem Grundst�ck befinden sich das Wohnhaus, der Stall, die Remise und ein Bienenhaus. Die Grundst�cksfl�che betr�gt insgesamt 11'328 m2; davon liegen 9'283 m2 in der Landwirtschaftszone und 2'045 m2 in der Bauzone.
Am 23. Juni 2006 nahm die kantonale Steuerverwaltung eine generelle Neusch�tzung per 1. Januar 2004 vor und legte folgende Werte fest:
Eigenmietwert Fr. 9'725.-- Verm�genssteuerwert Fr. 360'462.-- Ertragswert Fr. 360'462.-- Belastungsgrenze Fr. 445'120.-- B.�
Am 7. November 2012 kam die Steuerverwaltung auf ihre Verf�gung vom 23. Juni 2006 zur�ck und nahm eine Anpassung der Sch�tzung per 1. Januar 2013 vor. Sie legte folgende Werte fest:
Eigenmietwert Fr. 10'380.-- Verm�genssteuerwert Fr. 1'791'122.-- Ertragswert Fr. 360'472.-- Belastungsgrenze Fr. 445'134.-- Mit Einspracheentscheid vom 4. April 2014 korrigierte die kantona-le Steuerkommission die Bewertung des Baulands von Fr. 700.-- pro m2 auf Fr. 600.-- pro m2, was einen Verm�genssteuerwert von Fr. 1'586'612.-- ergab. Der Eigenmietwert, der Ertragswert und die Belastungsgrenze wurden hingegen best�tigt. Die gegen den Einspracheentscheid gerichtete Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz am 16. April 2015 ab und best�tigte damit folgende Werte:
Eigenmietwert Fr. 10'380.-- Verm�genssteuerwert Fr. 1'586'612.-- Ertragswert Fr. 360'472.-- Belastungsgrenze Fr. 445'134.-- C.�
A.________ erhebt am 1. Juni 2015 Beschwerde beim Bundesgericht mit den Antr�gen, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und ihm die aufgelaufenen Kosten von Fr. 3'570.-- zu ersetzen.
Das Verwaltungsgericht und die Steuerverwaltung schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat darauf verzichtet, einen Antrag zu stellen.
1.1.�Der angefochtene Entscheid betrifft eine Angelegenheit des �ffentlichen Rechts und wurde von einer letztinstanzlichen kantonalen Gerichtsbeh�rde erlassen. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten steht damit grunds�tzlich offen (Art. 82 lit. a BGG, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]); eine Ausnahme gem�ss Art. 83 BGG liegt nicht vor.
1.2.�Die Festlegung des Steuer- oder Katasterwerts eines Grundst�cks gilt als Endentscheid, wenn sie in einem selbst�ndigen Verfahren unabh�ngig von einem konkreten Steuerveranlagungsverfahren erfolgt (Urteile 2C_827/2014 vom 1. September 2015 E. 1; 2C_873/2011 vom 22. Oktober 2012 E. 1.1; 2C_101/2010 vom 24. Juni 2010 E. 1.4). Dies ist im Kanton Schwyz der Fall: Die kantonale Steuerverwaltung legt die Eigenmietwerte und die Verm�genssteuerwerte von Grundst�cken in Form selbst�ndig anfechtbarer Verf�gungen fest (� 155 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Schwyz vom 9. Februar 2000 [StG/SZ; SRSZ 172.200]) und er�ffnet diese dem Eigent�mer (� 19 des Gesetzes des Kantons Schwyz vom 24. November 2004 �ber die steueramtliche Sch�tzung nichtlandwirtschaftlicher Grundst�cke [Sch�tzG/SZ; SRSZ 172.230]; � 20 des Gesetzes des Kantons Schwyz vom 21. April 2004 �ber die steueramtliche Sch�tzung landwirtschaftlicher Grundst�cke und Gewerbe vom 21. April 2004 [LSch�tzG/SZ; SRSZ 172.220]). Der kantonale Gerichtsentscheid �ber die Grundst�cksch�tzung ist somit als Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar.
1.3.�Der Beschwerdef�hrer ist durch den angefochtenen Entscheid beschwert und als Steuerpflichtiger zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG, Art. 73 Abs. 2 StHG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 42 BGG und Art. 100 Abs. 1 BGG) ist einzutreten.
Das Bundesgericht pr�ft die Anwendung des harmonisierten kantonalen Steuerrechts durch die kantonalen Instanzen gleich wie Bundesrecht mit freier Kognition. In den Bereichen, in denen das Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen einen gewissen Gestaltungsspielraum bel�sst oder keine Anwendung findet, beschr�nkt sich die Kognition des Bundesgerichts auf Willk�r (BGE 134 II 207 E. 2 S. 210; Urteil 2C_837/2014 vom 23. Februar 2015 E. 2.2).
Streitig ist die Anpassung der Grundst�cksbewertung, welche f�r die Erhebung der Verm�genssteuer massgeblich ist.
3.1.�Grunds�tzlich wird das Verm�gen zum Verkehrswert bewertet. Dabei kann der Ertragswert angemessen ber�cksichtigt werden (Art. 14 Abs. 1 StHG; � 41 Abs. 1 StG/SZ). Die land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundst�cke werden zum Ertragswert bewertet. Das kantonale Recht kann bestimmen, dass bei der Bewertung der Verkehrswert mitber�cksichtigt wird oder im Falle der Ver�usserung oder Aufgabe der land- oder forstwirtschaftlichen Nutzung des Grundst�ckes eine Nachbesteuerung f�r die Differenz zwischen Ertrags- und Verkehrswert erfolgt. Die Nachbesteuerung darf f�r h�chstens 20 Jahre erfolgen (Art. 14 Abs. 2 StHG). Von diesem Wahlrecht hat der Kanton Schwyz folgendermassen Gebrauch gemacht: Land- oder forstwirtschaftlich genutzte Grundst�cke werden mit Einschluss der erforderlichen Geb�ude zum Ertragswert bewertet. Un�berbaute Grundst�cke in der Bauzone werden ungeachtet einer allf�lligen landwirtschaftlichen Nutzung unter Ber�cksichtigung ihres Erschliessungszustandes besteuert (� 42 Abs. 2 StG/SZ).
3.2.�Land ist erschlossen, wenn es f�r die betreffende Nutzung gen�gend zug�nglich ist und die erforderlichen Wasser-, Energie- sowie Abwasserleitungen so nahe heranf�hren, dass ein Anschluss ohne erheblichen Aufwand m�glich ist (� 37 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Schwyz vom 14. Mai 1987 [PBG/SZ; SRSZ 400.100]). Gen�gende Zug�nglichkeit setzt eine rechtlich gesicherte und technisch hinreichende Zufahrt, ausnahmsweise einen blossen Zugang voraus. Technisch hinreichend ist eine Zufahrt, wenn sie verkehrssicher und so beschaffen ist, dass sie der zu erwartenden Beanspruchung durch Ben�tzer und �ffentliche Dienste gewachsen ist (� 37 Abs. 3 PBG/SZ). Die Groberschliessung besteht in der Ausstattung des Baugebietes mit den Hauptstr�ngen der Strassen-, Wasser-, Energie- und Abwasseranlagen (� 37 Abs. 4 PBG/SZ). Die Feinerschliessung verbindet die einzelnen Baugrundst�cke mit den Anlagen der Groberschliessung (� 37 Abs. 4 PBG/SZ). Die Gemeinden sind f�r die Groberschliessung der Bauzonen verantwortlich. Sie bezeichnen die Anlagen der Groberschliessung in den Erschliessungspl�nen (� 38 Abs. 1 PBG/SZ).
3.3.�Gegenstand der Sch�tzung nach LSch�tzG bilden landwirtschaftliche Grundst�cke und landwirtschaftliche Gewerbe im Sinne von � 42 Abs. 1 StG/SZ, welche unter das BGBB fallen und sich im Eigentum von nat�rlichen Personen und von nicht steuerbefreiten juristischen Personen im Sinne von � 81 StG befinden (� 5 LSch�tzG). Neben den generellen Neusch�tzungen gem�ss � 6 LSch�tzG sind bei Bestandes-, Wert- und Nutzungs�nderungen individuelle Sch�tzungen von landwirtschaftlichen Grundst�cken und landwirtschaftlichen Gewerben von Amtes wegen vorzunehmen (� 7 Abs. 1 LSch�tzG). Sch�tzungen haben G�ltigkeit bis zur n�chsten generellen Neusch�tzung oder individuellen Sch�tzung (� 10 LSch�tzG).
3.4.�Verf�gungen k�nnen auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen von der erlassenden Beh�rde oder der Aufsichtsbeh�rde ausserhalb eines Revisionsverfahrens abge�ndert oder aufgehoben werden, wenn sich die Verh�ltnisse ge�ndert haben oder erhebliche �ffentliche Interessen es erfordern und dabei der Grundsatz von Treu und Glauben nicht verletzt wird (� 34 Abs. 1 der Verordnung des Kantons Schwyz vom 6. Juni 1974 �ber die Verwaltungsrechtspflege [VRP/SZ; SRSZ 234.110]).
4.1.�Die Vorinstanz erwog, die Sch�tzung vom 23. Juni 2006 habe f�r die Zukunft angepasst werden m�ssen, weil die in der Bauzone gelegene Fl�che von 2045 m2, entgegen den Vorgaben von � 42 Abs. 2 zweiter Satz StG/SZ, als Landwirtschaftsland zum Ertragswert von insgesamt Fr. 850.-- bewertet worden sei. Dies stelle eine offensichtlich fehlerhafte Rechtsanwendung dar. Die Korrektur der Bewertung sei von erheblicher Bedeutung, so dass die Interessen an der Durchsetzung des objektiven Rechts eindeutig h�her zu gewichten seien als die gegenl�ufigen Interessen am unver�nderten Fortbestand der Verf�gung. Weil die Anpassung einer anf�nglich fehlerhaften Verf�gung im Rahmen der G�tersch�tzung (ausserhalb der generellen Neusch�tzung und einer individuellen Sch�tzung) im kantonalen Steuergesetz und in den einschl�gigen Ausf�hrungsbestimmungen nicht geregelt sei, seien die Bestimmungen der VRP/SZ betreffend den Widerruf von Verf�gungen erg�nzend heranzuziehen. Die Voraussetzungen f�r eine Anpassung der Sch�tzung gest�tzt auf � 34 Abs. 1 VRP/SZ seien erf�llt.
4.2.�Dagegen bringt der Beschwerdef�hrer vor, die Sch�tzungsverf�gung vom 23. Juni 2006 sei in Rechtskraft erwachsen. Sie d�rfe nur zu seinen Ungunsten abge�ndert werden, wenn eine neue Tatsache vorliege; dies treffe hier nicht zu. Das Steuergesetz habe den Fall, dass ein rechtskr�ftiger Entscheid korrigiert werden m�sse, abschliessend geregelt. F�r die Anwendung von � 34 VRP/SZ bleibe daher kein Raum. Habe sich die Steuerbeh�rde geirrt und das Recht falsch angewendet, d�rfe sie nicht mehr auf ihren Entscheid zur�ckkommen, weil dadurch die verfassungsm�ssigen Rechtsg�ter der Rechtssicherheit und des Gutglaubensschutzes verletzt w�rden. Zudem begr�nde die Tatsache, dass der Staat aufgrund eines Fehlers zu wenige Steuern einnehme, kein �ffentliches Interesse. Ansonsten k�nnte jede rechtskr�ftige, zu tiefe Veranlagung unter Berufung auf das �ffentliche Interesse korrigiert werden, wodurch die vom Steuergesetz stipulierte Voraussetzung des Vorliegens einer neuen Tatsache obsolet w�rde.
Zun�chst ist die Frage zu behandeln, ob die Anpassung der Sch�tzung grunds�tzlich zul�ssig ist.
5.1.�Verf�gungen k�nnen nach ihrer zeitlichen Geltung eingeteilt werden in sogenannte urteils�hnliche Verf�gungen und Dauerverf�gungen. Urteils�hnliche Verf�gungen regeln ein Rechtsverh�ltnis f�r einen zeitlich abgeschlossenen Sachverhalt, w�hrend Dauerverf�gungen sich auf einen nicht abgeschlossenen Sachverhalt beziehen (TSCHANNEN/ZIMMERLI/M�LLER, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl. 2014, S. 262 Rz. 76-78). Die Unterscheidung wird im Allgemeinen auf rechtsgestaltende Verf�gungen angewendet. Ob sie auch in Bezug auf Feststellungsverf�gungen sinnvoll ist, erscheint fraglich, kann aber offen bleiben. Feststellungsverf�gungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie ein konkretes Rechtsverh�ltnis nicht gestalten, sondern lediglich dessen Existenz (oder Nicht-Existenz) feststellen (MARKUS M�LLER, (Schleich) -Wege zum Verwaltungsrechtsschutz, ZBl 116/2015 S. 66). Die Steuerveranlagung ist zweifellos eine rechtsgestaltende, urteils�hnliche Verf�gung. Die Grundst�cksch�tzung hingegen ist nicht rechtsgestaltend, denn sie l�st keine durchsetzbaren Rechte und Pflichten beim Adressaten aus. Sie legt den Wert fest, der in Bezug auf das Grundst�ck den k�nftigen Verm�genssteuerveranlagungen zugrunde gelegt werden soll. Dies ist keine reine Tatsachenfeststellung - eine solche rechtfertigt nicht den Erlass einer Verf�gung (TSCHANNEN/ZIMMERLI/M�LLER, a.a.O., S. 259 Rz. 64 drittes Lemma) -, sondern die Feststellung, welchen Wert die Beh�rde durch Anwendung der gesetzlichen Bewertungsregeln ermittelt hat. Das Rechtsverh�ltnis besteht darin, dass die steuerpflichtige Person sich bei k�nftigen Veranlagungen diesen Wert entgegenhalten lassen muss. Die Grundst�cksch�tzung ist somit eine Feststellungsverf�gung, welche sich wie eine Dauerverf�gung auf einen nicht abgeschlossenen Sachverhalt bezieht, so dass die entsprechenden Regeln herangezogen werden k�nnen.
5.2.�Erstinstanzliche Verwaltungsverf�gungen entfalten - im Gegensatz zu Gerichtsurteilen - keine materielle Rechtskraft; sie werden lediglich rechtsbest�ndig (TSCHANNEN/ZIMMERLI/M�LLER, a.a.O., S. 299 Rz. 9; KIENER/R�TSCHE/KUHN, �ffentliches Verfahrensrecht, 2. Aufl. 2015, Rz. 849; K�LZ/H�NER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 713; BENO�T BOVAY, Proc�dure administrative, 2. Aufl. 2015, S. 388 f.). Sie sind daher grunds�tzlich, unter bestimmten Voraussetzungen, revidierbar (TSCHANNEN/ZIMMERLI/M�LLER, a.a.O., S. 303 Rz. 21; KIENER/R�TSCHE/ KUHN, a.a.O., RZ. 849; K�LZ/H�NER/BERTSCHI, a.a.O., RZ. 713; BOVAY, a.a.O., S. 389). Mit Bezug auf formell rechtskr�ftige Dauerverf�gungen werden vier Konstellationen unterschieden, in denen sich die Frage eines R�ckkommens stellt (vgl. BGE 140 V 514 E. 3.2) : 1. Anf�ngliche tats�chliche Unrichtigkeit (fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung); 2. Nachtr�gliche tats�chliche Unrichtigkeit (�nderung des Sachverhalts nach Verf�gungserlass bzw. Eintritt der formellen Rechtskraft); 3. Anf�ngliche rechtliche Unrichtigkeit (Verf�gung beruht auf einer fehlerhaften Rechtsanwendung); 4. Nachtr�gliche rechtliche Unrichtigkeit (�nderung der massgebenden Rechtsgrundlagen nach Verf�gungserlass bzw. Eintritt der formellen Rechtskraft, vgl. BGE 135 V 201 E. 5.1 S. 204 f. mit weiteren Hinweisen).
Hier geht es um die dritte der genannten Konstellationen. Zu pr�fen ist die Frage, ob eine anf�nglich unrichtige Sch�tzungsverf�gung, deren Inhalt die Basis zuk�nftiger Steuerveranlagungen bildet, mit Wirkung ex nunc et pro futuro abge�ndert werden darf.
5.3.�Der Widerruf einer Feststellungsverf�gung folgt im Grundsatz den gleichen Regeln, welche f�r den Widerruf von Gestaltungsverf�gungen gelten (KIENER/R�TSCHE/KUHN, a.a.O., Rz. 406). Der Widerruf einer Dauerverf�gung wegen unrichtiger Rechtsanwendung ist grunds�tzlich zul�ssig, weil sich die Gesetzwidrigkeit �ber eine l�ngere Zeitspanne auswirkt. Das �ffentliche Interesse an der Verwirklichung des objektiven Rechts ist in diesem Fall st�rker, als wenn sich die Rechtswidrigkeit in einem abgeschlossenen Ereignis ersch�pft (TSCHANNEN/ZIMMERLI/M�LLER, a.a.O., S. 308 Rz. 40). Die f�r den Widerruf von Dauerverf�gungen entwickelten Grunds�tze m�ssen auch f�r Feststellungsverf�gungen gelten, weil diese in vergleichbarer Weise in die Zukunft wirken. Es ist im Einzelfall abzuw�gen, ob die Durchsetzung des objektiven Rechts den individuellen Vertrauensschutz �berwiegt (BGE 137 I 69 E. 2.3 S. 71). Dieser Grundsatz ist in � 34 Abs. 1 VRP/SZ explizit festgehalten. Nach dieser Bestimmung k�nnen Verf�gungen auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen von der erlassenden Beh�rde oder der Aufsichtsbeh�rde ausserhalb eines Revisionsverfahrens abge�ndert oder aufgehoben werden, wenn sich die Verh�ltnisse ge�ndert haben oder erhebliche �ffentliche Interessen es erfordern und dabei der Grundsatz von Treu und Glauben nicht verletzt wird. Die Vorinstanz wendete die zweite Tatbestandsvariante an, indem sie der Korrektur der Grundst�cksch�tzung f�r die Zukunft ein erhebliches �ffentliches Interesse beimass. Den Vertrauensschutz erachtete sie als gewahrt.
5.4.�Die Grundst�cksch�tzung dient - unter anderem - der Erhebung der Verm�genssteuer, welche zum harmonisierten Bereich des Steuerrechts geh�rt (vgl. Zweiter Titel, 4. Kapitel StHG). Das Sch�tzungsverfahren als - hier verselbst�ndigter - Teil des Veranlagungsverfahrens geh�rt ebenfalls zum harmonisierten Steuerrecht (vgl. Urteil 2C_1236/2012 vom 20. Juni 2013 E. 1.1). Indessen enth�lt das StHG keine Vorschriften dar�ber, wie das Sch�tzungsverfahren auszugestalten sei. Art. 14 StHG legt nur die Grunds�tze fest, die der kantonale Gesetzgeber bei der Bewertung des (beweglichen oder unbeweglichen) Verm�gens zu beachten hat.
Die R�ckkommensgr�nde in Art. 51-53 StHG (Revision, Berichtigung und Nachsteuer) sind, wie die Vorinstanz richtig erwogen hat, abschliessend. Ungeachtet des offenen Wortlauts der Kapitel�berschrift ("�nderungen rechtskr�ftiger Verf�gungen und Entscheide") sind sie jedoch auf rechtskr�ftige Veranlagungen zugeschnitten. Dies geht auch aus der Botschaft vom 25. Mai 1983 �ber die Steuerharmonisierung hervor, in der die Nachsteuer (die naturgem�ss nur Veranlagungen betrifft) als Gegenst�ck der Revision bezeichnet wird (BBl 1983 III 137). Folglich kann aus dem Wortlaut von Art. 51 Abs. 1 StHG nicht abgeleitet werden, eine �nderung zu Ungunsten der steuerpflichtigen Person sei f�r alle Verf�gungsarten ausgeschlossen. Auch die Auffassung des Beschwerdef�hrers, die Sch�tzungsverf�gung k�nne nur zu seinen Ungunsten abge�ndert werden, wenn eine neue Tatsache vorliege, trifft nicht zu. Erstens kann eine rechtskr�ftige Veranlagung grunds�tzlich nur zu Gunsten der steuerpflichtigen Person revidiert werden (Art. 51 StHG; � 169 StG/SZ). Zweitens sind Sch�tzungsverf�gungen keine Veranlagungen; wie dargelegt unterliegen sie den genannten Regeln des StHG betreffend R�ckkommen nicht. Die Anpassung einer Sch�tzungsverf�gung erfolgt ex nunc et pro futuro; rechtskr�ftige Veranlagungen bleiben davon unber�hrt. Das StHG steht somit der Anpassung einer Sch�tzungsverf�gung nicht entgegen.
Eine willk�rliche Anwendung von � 34 Abs. 1 VRP/SZ ist ebenfalls zu verneinen, nachdem diese Bestimmung lediglich einen allgemein anerkannten Grundsatz (vgl. E. 5.3) festh�lt. F�r die Ab�nderbarkeit spricht schliesslich auch die Tatsache, dass bei periodischen Steuern einer Veranlagung nur f�r die betreffende Periode Rechtskraft zukommt, so dass die tats�chlichen und rechtlichen Verh�ltnisse in einem sp�teren Veranlagungszeitraum anders gew�rdigt werden k�nnen (BGE 140 I 114 E. 2.4.3 S. 120). Deshalb soll auch die Grundlage, auf der die Veranlagung basiert, angepasst werden k�nnen, wenn die generellen Voraussetzungen des Widerrufs erf�llt sind. Die Grundst�cksch�tzung unterliegt somit auch ausserhalb der individuellen Neusch�tzung nach � 7 LSch�tzG der Anpassung f�r die Zukunft.
5.5.�Zu pr�fen bleibt, ob die Voraussetzungen f�r die Anpassung erf�llt sind. Dies ist der Fall, wenn die Durchsetzung des objektiven Rechts das Vertrauen in den Fortbestand der unrichtigen Verf�gung �berwiegt. Unter der Annahme, dass die neue Bewertung korrekt ist, ist das �ffentliche Interesse an der �nderung der Sch�tzungsverf�gung als sehr hoch einzustufen. Denn ohne Korrektur der Sch�tzung m�sste der Staat hinnehmen, dass das Grundst�ck auch in Zukunft Jahr f�r Jahr zu Unrecht zu einem Verm�genssteuerwert von Fr. 360'462.-- besteuert wird anstatt zu einem solchen von Fr. 1'586'612.--. Mit Blick auf das grosse fiskalische Interesse hat die Vorinstanz das in � 34 VRP/SZ genannte Erfordernis des erheblichen �ffentlichen Interesses ohne Willk�r bejaht. Nachdem der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben nach Art. 9 BV nur behauptet, nicht aber begr�ndet, sind die Voraussetzungen des Vertrauensschutzes nicht im Einzelnen zu pr�fen (vgl. E. 2.1). Es ergibt sich, dass die Anpassung der Sch�tzungsverf�gung vom 23. Juni 2006 mit Wirkung ab 1. Januar 2013 zul�ssig ist.
6.1.�Als Eventualbegr�ndung, d. h. f�r den Fall, dass die Anpassung der Sch�tzungsverf�gung zul�ssig sein sollte, bringt der Beschwerdef�hrer vor, der Verm�genssteuerwert m�sse "dennoch massiv reduziert" werden. Gem�ss der Aktennotiz des Bauamts U.________ vom 26. Februar 2013 sei das eingezonte Land weder technisch noch rechtlich hinreichend erschlossen. Bauland, welches nicht groberschlossen sei und deshalb nicht �berbaut werden k�nne, d�rfe nicht als Bauland gesch�tzt werden. Die telefonische Auskunft des Bauamts U.________ vom 25. Februar 2014, auf die sich die Vorinstanz ebenfalls st�tze, stehe im Widerspruch zur Aktennotiz vom 26. Februar 2013. Dort habe die Gemeinde U.________ die Groberschliessung verneint. Telefonische Ausk�nfte seien keine Beweismittel, da sie von der beschwerdef�hrenden Partei nicht �berpr�ft werden k�nnten. Deshalb habe er einen Augenschein und die Befragung des damaligen Gemeindepr�sidenten beantragt. Die Vorinstanz habe das rechtliche Geh�r verletzt, indem sie diesen Antrag abgewiesen habe.
6.2.�Die Vorinstanz st�tzt sich auf die Aktennotiz des Bauamts U.________ vom 26. Februar 2013. Diese wurde offenbar im Einspracheverfahren von der Steuerverwaltung eingeholt. Zudem nimmt sie Bezug auf eine Telefonnotiz vom 25. Februar 2014, welche ebenfalls w�hrend des Einspracheverfahrens erstellt wurde. Die Notiz vom 25. Februar 2014 dokumentiert ein Telefongespr�ch selbigen Tages mit jenem Mitarbeiter des Bauamtes U.________, welcher auch die Aktennotiz vom 26. Februar 2013 verfasst hatte.
Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers handelt es sich bei der Telefonnotiz vom 25. Februar 2014 um ein Beweismittel, denn diese ist geeignet, die streitige Tatsache des Erschliessungszustands zu beweisen. Beweise unterliegen generell der freien W�rdigung durch die Verwaltungsbeh�rden und unterinstanzlichen Gerichte. Als Teil der Sachverhaltsfeststellung wird die Beweisw�rdigung vom Bundesgericht nur unter dem Blickwinkel der Willk�r gepr�ft (vgl. E. 2.2).
6.3.�Die Aktennotiz des Bauamts U.________ vom 26. Februar 2013 lautet folgendermassen:
"Am 14.11.12 wurde unsrerseits gegen�ber der kantonalen Steuerverwaltung best�tigt, dass derzeit keine geeignete Erschliessung f�r das besagte Bauland existiert, und es somit nicht �berbaubar ist.
Am 13.02.13 hat der kantonale Rechtsdienst sich uns gegen�ber dahingehend ge�ussert, dass der bestehende Weg (Feinerschliessung) zurzeit nur ein Wohnhaus erschliesst. Eine Zufahrt und Verkehrserschliessung f�r mehrere H�user �ber einen Weg, der ausserhalb der Bauzonen liegt, ist raumplanungsrechtlich in der Regel nicht zul�ssig. F�r einen Ausbau des bestehenden Wohnhauses ist die bisherige Zufahrt wohl noch ausreichend. Ob auch die restliche Bauzone auf KTN xxx �ber den bestehenden Weg technisch hinreichend zu erschliessen ist, ist wohl eher zu verneinen, zumal das bestehende Fusswegrecht von 1866 bloss f�r Vieh, Wagen und Karren - nicht aber f�r weitere Wohnh�user - ausreichend sein d�rfte. Im Weiteren h�tte sich bei einem allf�lligen Strassenausbau der Grundeigent�mer an den Kosten zu beteiligen.
Fazit: Das eingezonte Land ist weder technisch noch rechtlich hinreichend erschlossen. Eine technisch hinreichende Erschliessung w�re allenfalls �ber einen Ausbau (Kosten�bernahme durch Eigent�mer) denkbar. Privat-Rechtlich m�sste die Erschliessung wohl �ber eine Enteignung (Ausgang unklar) angestrebt werden. �ffentlich-Rechtlich scheint raumplanungsrechtlich eine Erschliessung �ber einen Weg der ausserhalb der Bauzone liegt nicht zul�ssig."
"Herr B.________ erkl�rte mir, dass gem�ss Zonenplanrevision 1996 und des entsprechenden Erschliessungsplans 1996 die Groberschliessung des Grundst�cks GB-Nr. xxx U.________ besteht. Vorliegend k�nne erschliessungsm�ssig h�chstens die Feinerschliessung des Grundst�ckes noch Gegenstand von Abkl�rungen sein. (...)."
Die Telefonnotiz vom 25. Februar 2014 erscheint als Klarstellung der - zugegebenermassen unpr�zis formulierten - Aktennotiz des Bauamts U.________ vom 26. Februar 2013. Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers wird in der Aktennotiz die Groberschliessung der Baulandfl�che nicht ausdr�cklich verneint; vielmehr fehlt es an einer Differenzierung zwischen Grob- und Feinerschliessung. Dies steht indessen einer Ber�cksichtigung des Verkehrswerts in Anwendung von � 42 Abs. 2 StG/SZ nicht entgegen, da der gesetzliche Begriff des Erschliessungszustands keinen Mindestgrad der Groberschliessung verlangt (Urteil 2C_873/2011 vom 22. Oktober 2012 E. 7.1). Es ist zudem nicht willk�rlich, wenn die Vorinstanz die Aussage der Telefonnotiz vom 25. Februar 2014, wonach das Bauland groberschlossen sei, als wahr erachtete. Dies umso weniger, weil die Gemeinden f�r die Groberschliessung der Bauzonen verantwortlich sind und gem�ss der verbindlichen Feststellung der Vorinstanz die Groberschliessung dieser Grundst�cksfl�che bereits im Erschliessungsplan 1996 enthalten war. Somit durfte die Vorinstanz in antizipierter Beweisw�rdigung (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148) auf einen Augenschein und auf die Befragung des damaligen Gemeindepr�sidenten verzichten: Aufgrund der vorliegenden Unterlagen war sie willk�rfrei zur �berzeugung gelangt, dass weitere Beweismassnahmen nichts am Beweisergebnis �ndern w�rden. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt nicht vor.
6.4.�Nach dem Gesagten durfte die Vorinstanz ohne Willk�r davon ausgehen, dass das Grundst�ck des Beschwerdef�hrers, soweit es in der Bauzone liegt, groberschlossen, aber noch nicht vollst�ndig feinerschlossen ist. Gest�tzt auf die Bestimmungen des Sch�tzG und der zugeh�rigen Ausf�hrungserlasse wurde der Erschliessungszustand durch einen Abschlag von 10% ber�cksichtigt, ebenso die Realisierungsm�glichkeit in vier Jahren. Aus der Verrechnung des Abschlags von 20% mit kleineren Zu- und Abschl�gen bei den �brigen Bewertungskriterien resultierte ein Abschlag von insgesamt 13% von Fr. 700.-- pro m2 (Richtpreis f�r Bauland in der betreffenden Bauzone). Der so ermittelte Preis von Fr. 609.-- pro m2 wurde auf Fr. 600.-- pro m2 gerundet. Diese Bewertung ist nicht zu beanstanden, zumal der Beschwerdef�hrer nichts dagegen vorbringt. Damit bleibt es beim Verm�genssteuerwert von Fr. 1'586'612.--.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die Verf�gung vom 7. November 2012 zu Recht best�tigt hat. Die Beschwerde ist abzuweisen.
Der unterliegende Beschwerdef�hrer tr�gt die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ausgangsgem�ss ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 68 BGG).