Source: https://rd.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-06672-0_4
Timestamp: 2019-02-18 05:04:18
Document Index: 206980648

Matched Legal Cases: ['§611', '§ 611', '§ 611', '§ 611', '§611', 'BGH', 'BGH', '§ 7', 'BGH', 'BGH', '§112', '§611', '§328', '§611', '§328', '§ 611', '§ 1357', '§611', '§ 683', '§ 683', '§ 683', '§ 683', '§ 145', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§611', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 368', '§ 611', '§ 611', '§611', '§611', '§611', '§ 368', '§368', '§ 328', '§ 328', '§ 328', '§ 328', '§328', '§ 328', '§ 368', '§328', '§328', '§ 328', 'BGH', 'BGH', '§ 368', '§ 205', '§ 612', '§611', '§ 328', '§ 328', '§611', '§225', '§368', '§368', 'BGH', '§368', '§368', '§368', '§ 368', '§ 368', '§368', 'BGH', 'BGH', '§ 368', '§ 368', '§ 368', '§ 368', '§328', '§ 365', 'BGH', 'BGH', '§ 368', '§ 368', '§ 368', '§839', '§839', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 369', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsbeziehungen bei ambulanter Behandlung | Springer for Research & Development
Die Passivlegitimation im Arzthaftpflichtprozeß pp 59-77 | Cite as
Rechtsbeziehungen bei ambulanter Behandlung
Begibt sich ein Privatpatient in ambulante Behandlung eines niedergelassenen Arztes, 1 der seine Tätigkeit in freier Einzelpraxis oder in Praxisgemeinschaft2 ausübt, so kommt in der Regel zwischen dem behandelnden Arzt und dem Patienten ein privatrechtlicher Vertrag zustande. Das Rechtsverhältnis zwischen Arzt und Patient ist in diesen Fällen also rein privatrechtlicher Natur.
Siehe S. 5, Fn. 2.Google Scholar
Siehe S. 6.Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 56; Luig, Der Arztvertrag, 227.Google Scholar
Zum Inhalt des Arzt Vertrages: Laufs, Arztrecht, Rdnr. 61; Luig, 231 ff; vgl. auch Münch Koram-Söllner §611, Rdnr. 55ff.Google Scholar
Das Arzthonorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vom 12. November 1982 (BGBl 1982 I, 1522); durch schriftliche Vereinbarung kann eine von der GOÄ abweichende Höhe der Vergütung festgelegt werden. Zur neuen GOÄ s. Laufs, Die Entwicklung des Arztrechts 1982/ 83, NJW 1983, 1346; Borchmann, Die neue Gebührenordnung für Ärzte, NJW 1983, 315ff.; Herzog, Neue Gebührenordnung für Ärzte in Kraft, ArztR 1983, 13ff; Weißauer, Die neue Gebührenordnung für Ärzte — Tendenzen, Kompetenzen, Interpretationen, MedR 1983, 2ff.Google Scholar
Siehe hierzu Kriele, „Stand der medizinischen Wissenschaft“ als Rechtsbegriff, NJW 1976, 355 ff.Google Scholar
Zur Aufklärungspflicht: Kern/Laufs, Die ärztliche Aufklärungspflicht; Laufs, Arztrecht, Rdnr. 107ff.; Laufs, Die Entwicklung des Arztrechts, NJW 1979, 1232;NJW 1980, 1317;NJW 1981, 1291; NJW 1982, 1321; NJW 1983, 1349, NJW 1984, 1388; NJW 1985, 1366; NJW 1986, 1518; NJW 1987, 1454; Giesen, Wandlungen des Arzthaftungsrechts, 47ff.; Luig, 232ff; Narr, Rdnr. 867ff, jeweils m. w. N.Google Scholar
Der ärztliche Eingriff, der ohne Einwilligung des Patienten vorgenommen wird, ist rechtswidrig; vgl. hierzu ausführlich S. 94 f.Google Scholar
Zum ärztlichen Behandlungsfehler: Laufs, Arztrecht, Rdnr. 296ff; Giesen, Wandlungen des Arzthaftungsrechts, 11 ff; Narr, Rdnr. 883ff; Luig, 245ff., jeweils m. w. N.Google Scholar
Zur Therapiefreiheit siehe Siebert, Strafrechtliche Grenzen ärztlicher Therapiefreiheit.Google Scholar
Siehe hierzu Laufs, Arztrecht, Rdnr. 305ff.; Laufs, Die Entwicklung des Arztrechts, NJW 1979, 1231; NJW 1980, 1316; NJW 1981, 1290; NJW 1982, 1320; NJW 1983, 1347; NJW 1984, 1385f.; NJW 1985, 1365; NJW 1986, 1520; NJW 1987, 1452f.Google Scholar
Vgl. den Gesetzesvorschlag zum medizinischen Behandlungsvertrag von Deutsch und Geiger, „Empfiehlt sich eine besondere Regelung der zivilrechtlichen Beziehungen zwischen dem Patienten und dem Arzt im BGB?“ in: Gutachten und Vorschläge zur Überarbeitung des Schuldrechts, Bd. II, 1981, 1049ff., Bundesminister der Justiz (Hrsg).Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 54; Kern/Laufs, Die ärztliche Aufklärungspflicht, 154; Giesen, Wandlungen des Arzthaftungsrechts, 3; Palandt-Putzo, Anm. 2abb Einf. vor § 611; Münch Komm-Söllner, § 611, Rdnr. 44; Soergel-Wlotzke-Volze, Rdnr. 101 vor § 611; Staudinger-Mohnen-Neumann, Rdnr. 185 vor §611.Google Scholar
So auch OLG Düsseldorf NJW 1975, 595 (für die Sterilisation).Google Scholar
Die Unterscheidung ist für das Entstehen und die Fälligkeit des Vergütungsanspruchs sowie für die Auflösung des Vertrages von Bedeutung. Zur Abgrenzungsproblematik siehe: Laufs, Arztrecht, Rdnr. 54ff.; Luig, 225ff.; vgl. auch Narr, Rdnr. 853.Google Scholar
AG Krefeld NJW 1967, 1512.Google Scholar
So auch BGH NJW 1975, 305; dagegen Jakobs, Die zahnärztliche Heilbehandlung als Werkleistung, NJW 1975, 1437ÍT. und Barnikel, Anm. zum Urteil des BGH (NJW 1975, 305), NJW 1975, 592, die bei zahnärztlicher Behandlung überhaupt Werkvertragsrecht anwenden wollen; vgl. auch die im übrigen uneinheitliche Rechtsprechung: OLG Karlsruhe NJW 1967, 1512; LG Wuppertal NJW 1965, 349; LG Bremen NJW 1965, 2015; LG Offenburg NJW 1959, 817; LG Hannover NJW 1980, 1340.Google Scholar
Vgl. LG Hannover 1981, 1320, für einen in einer Praxis angestellten Zahnarzt.Google Scholar
Nach der Approbationsordnung muß der Medizinstudent während des Studiums eine 4monatige Tätigkeit als Famulus ableisten (§ 7 ApprO); siehe hierzu Narr, Rdnr. 195ff., 969.Google Scholar
Assistent ist, wer unter Anleitung und Kontrolle bei gleichzeitiger Anwesenheit des Praxisinhabers tätig wird, wobei Ausbildungs-, Entlastungs- oder Weiterbildungsassistenten zu unterscheiden sind. Siehe hierzu ausführlich Narr, Rdnr. 1078 ff.Google Scholar
Hier ist die kollegiale Vertretung bei kurzfristiger Abwesenheit des Praxisinhabers (z.B. Urlaub, WeiterbildungsVeranstaltungen usw.) von der längerfristigen Beschäftigung eines Vertreters auf Kosten und für Rechnung des Praxisinhabers zu unterscheiden; siehe hierzu ausführlich Narr, Rdnr. 1064 ff.Google Scholar
Narr, Rdnr. 1074, 854; vgl. auch OLG Düsseldorf, VersR 1985, 370.Google Scholar
Ausnahmen sind möglich, etwa wenn der Arzt nicht im Zusammenhang mit der Praxis Dienstleistungen erbringt, Sondergutachten erstattet usw.Google Scholar
Narr, Rdnr. 1141; Henke, NJW 1974, 2038; Uhlenbruck, Arztrecht 1969, 153f; BGH NJW 1986, 2364 = MedR 1986, 321.Google Scholar
Narr, Rdnr. 1141; Henke, NJW 1974, 2035f.; Uhlenbruck, ArztR 1969, 154; BSG MedR 1983, 196; BGH NJW 1986, 2364 = MedR 1986, 321.Google Scholar
Vgl. hierzu W. Adam, 149ff.Google Scholar
W. Adam, 150; Narr, Rdnr. 858.Google Scholar
Vgl. S. 7.Google Scholar
W. Adam, 150.Google Scholar
Vgl. Andreas und Siegmund-Schultze, Abgrenzung von Konsilium und Mitbehandlung, ArztR. 1977, 243ff. (245).Google Scholar
Narr, Rdnr. 724; Andreas und Siegmund-Schultze, ArztR 1977, 243ff.; Grosse bei Kuhns I, 177.Google Scholar
Anders Schmeicher bei Kuhns I, 487, der unter Konsilium die Hinzuziehung weiterer Ärzte zum Zwecke der Beratung des behandelnden Arztes oder zur Behandlung weiterer Erkrankungen versteht. Dem kann nicht gefolgt werden, weil danach das Konsilium auch die Mitbehandlung (vgl. S. 63 unten) umfassen würde; vgl. auch OLG Köln MedR 1983, 112.Google Scholar
Siehe hierzu ausführlich S. 64 ff.Google Scholar
Zur Problematik der Anwendung der Regeln der Geschäftsführung ohne Auftrag auf das Verhältnis von Arzt und Patient: siehe S. 65 f.Google Scholar
Andreas und Siegmund-Schultze, ArztR 1977, 244; Laufs, Arztrecht, Rdnr. 53.Google Scholar
Andreas und Siegmund-Schultze, ArztR 1977, 244.Google Scholar
Siehe hierzu Andreas und Siegmund-Schultze, ArztR 1977, 244; vgl. auch Laufs, Arztrecht, Rdnr. 53.Google Scholar
Zu den Ausnahmen s. S. 64ff.Google Scholar
Ausnahmen können sich nur im Rahmen der partiellen Geschäftsfähigkeit nach den §§112, 113 BGB ergeben.Google Scholar
Siehe hierzu ausführlich Laufs, Arztrecht, Rdnr. 58ff.; Uhlenbruck, Der ärztliche Honoraranspruch und seine Durchsetzung, Dt. Med. Wochenschr. 1965, 1883ff., insb. 1885ff.Google Scholar
RGZ 85, 183 und RGZ 152, 175; siehe auch Laufs, Arztrecht, Rdnr. 58; Luig, 229ff.; Uhlenbruck, Dt. Med. Wochenschr. 1965, 1885; Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 53; Münch Komm-Gottwald, §328, Rdnr. 30; Staudinger-Mohnen-Neumann, Rdnr. 188 vor §611; Erman-Wester-mann, Rdnr. 19 zu §328.Google Scholar
Das gleiche gilt heute auch dann, wenn ein Ehepartner sich selbst in ärztliche Behandlung begibt, es sei denn, daß sich aus den Umständen etwas anderes ergibt, so etwa, wenn ein Ehepartner die Krankheit vor dem anderen erkennbar geheimgehalten wissen will; vgl. Münch Komm-Söllner, § 611, Rdnr. 53; Zur Rechtslage vor Inkrafttreten des § 1357 BGB n. F. (1.7. 1977) Uhlenbruck, Dt. Med. Wochenschr. 1965, 1884ff.Google Scholar
Vgl. aber LG Saarbrücken NJW 1971, 1894, wonach die Mutter, die von ihrem Ehemann getrennt lebt, berechtigt sein soll, bei akuter Behandlungsnotwendigkeit des Kindes in Vollmacht des Vaters für diesen einen Vertrag mit dem Arzt über die Behandlung abzuschließen. Zurecht kritisch hierzu: Olschewski, Anm. zum Urteil des LG Saarbrücken (NJW 1971, 1894), NJW 1972, 346ff. und Berg, Notgeschäftsführung und Vertretungsmacht bei ärztlicher Behandlung eines Kindes, NJW 1972, 1117.Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 58; Uhlenbruck, Dt. Med. Wolchenschr. 1965, 1183ff.Google Scholar
Siehe hierzu Laufs, Arztrecht, Rdnr. 72; Luig, 227ff.Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 71; Luig, 227ff.; Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 54.Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 71; Luig, 228; Palandt-Thomas, Anm. 4 a zu § 683; Erman-Hauß, Rdnr. 6 zu § 683; Soergel-Mühl, Rdnr. 4 zu § 683; Staudinger-Nipperdey, Rdnr. 22 zu § 683.Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 71; Luig, 227ff.; Uhlenbruck, Dt. Med. Wochenschr. 1965, 45.Google Scholar
So Luig, 228.Google Scholar
Zu den Regeln über das faktische Vertragsverhältnis allgemein: Soergel-Siebert, Rdnr. 85 ff. vor § 145 m. w. N.Google Scholar
Siehe hierzu ausführlich Uhlenbruck, Unentgeltliche Heilbehandlung und ärztliche Haftung, Dt. Med. Wochenschr. 1968, 1777ff.Google Scholar
So RG-Recht 1928, Nr. 1546.Google Scholar
Für den Ausschluß dieses milderen Haftungsmaßstabes besteht im Gegensatz zum Fall eines fahrlässig verursachten Verkehrsunfalls (vgl. BGHZ 35, 323; BGHZ 53, 352; BGHZ 61, 101) kein Anlaß.Google Scholar
Uhlenbruck, Dt. Med. Wochenschr. 1968, 1778; BGH NJW 1977, 2120; Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 52.Google Scholar
So auch BGH NJW 1977, 2120; BGH NJW 1976, 2344.Google Scholar
Das sind die Ortskrankenkassen, die Betriebskrankenkassen und die Innungskrankenkassen.Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 45; Eberhardt, AcP 1971, 289ff.; Bewer bei Kuhns I, 26; Luig, 227; Krauskopf/Siewert, 32; BGHZ 63, 265 = NJW 1975, 589; BGH NJW 1987, 2289.Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 45; Jantz/Prange, Das gesamte Kassenarztrecht, Anm. 11, 2 zu § 368 d; Bewer bei Kuhns 1, 26; Krauskopf/Siewert, 32; Palandt-Putzo, Einf. vor § 611, Anm. 2 a bb; Münch Komm-Söllner, § 611, Rdnr. 49; Soergel-Wlotzke-Volze, Rdnr. 102, vor §611; Erman-Küchenhoff, Rdnr. 51 vor §611; Luig, 240; Schindera, Das Recht des Kassenarztes im System der sozialen Krankenversicherung unter besonderer Berücksichtigung des Honorarwesens, 66ff.; Hennies, Das Verhältnis zwischen Kassenarzt und Kassenpatient in rechtlicher Sicht, AM 1960, 2335ff. (2336).Google Scholar
Siebeck, Vertrags- und Vergütungssystem im Kassenarztrecht, 25ff.; Staudinger-Mohnen-Neu-mann, Rdnr. 193 vor §611.Google Scholar
Hess/Venter, Das Gesetz über Kassenarztrecht, Anm. IV zu § 368 d; Haueisen, Die Rechtsgrundlage der Beziehungen zwischen Kassenarzt und Kassenpatient, NJW 1956, 1745 ff. (1746).Google Scholar
Heinemann-Liebold, Kassenarztrecht, Anm. 15 zu §368d; Klette, Die Kassenarztverträge der sozialen Krankenversicherung, 216.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 289ff., insbes. 296ff.Google Scholar
Siehe S. 11 f.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 296ff.; Siebeck, 25ff.; Haueisen, NJW 1956, 1746.Google Scholar
Der Dritte, der die ihm aus dem Vertrag gemäß § 328 BGB zustehende Leistung in Anspruch nimmt, tritt dadurch nicht in ein Vertragsverhältnis mit dem Leistenden: Palandt-Heinrichs, Anm. 2 c, Einf. vor § 328; Erman-Westermann, Rdnr. 6, vor § 328; Soergel-Siebert, Anm. 11 vor § 328; RG JW 1938, 2967.Google Scholar
Vgl. Siebeck, 25; Eberhardt AcP, 1971, 295ff. m. w. N.; RGZ 165, 91.Google Scholar
BGBl. 1955 1, 513.Google Scholar
Unzutreffend deshalb Soergel-Siebert-Schmidt, Rdnr. 8 zu’§328; Luig, 240, die ungeachtet aller Änderungen durch das Gesetz über das Kassenarztrecht vom 17.8. 1955 weiterhin von einem Vertrag zugunsten Dritter i. S. d. § 328 BGB ausgehen.Google Scholar
Vgl. S. 11f.Google Scholar
Eberhardt AcP 1971, 303ff.; Siebeck, 24ff.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 306ff.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 301ff., 306ff.; Siebeck, 25; Hess-Venter, Anm. I, 3 zu § 368 a; so jetzt auch Erman-Westermann, Rdnr. 19 zu §328; Palandt-Heinrichs, Anm. 2d zu §328. Münch Komm-Gottwald, § 328, Rdnr. 30; vgl. auch BGH NJW 1986, 2364; BGH, NJW 1987, 2289.Google Scholar
Vgl. S. 68.Google Scholar
Siehe S. 69.Google Scholar
Vgl. Eberhardt, AcP 1971, 302.Google Scholar
Vgl. Eberhardt, AcP 1971, 303.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 303ff., insbes. 307ff.Google Scholar
Siehe hierzu Eberhardt, AcP 1971, 316 und oben S. 59ff.Google Scholar
Nicht bereits mit dem Hilfeersuchen des Kassenpatienten; siehe hierzu Eberhardt, AcP 1971, 315ff.Google Scholar
§ 368 d Abs. 4 RVO spricht von Sorgfalt gegenüber „dem zu Behandelnden“.Google Scholar
Dies gilt, obwohl nach § 205 RVO nur der Versicherte den Anspruch gegen die Krankenkasse auf Krankenhilfe für die Familienangehörigen hat und folglich nur er allein zur Durchsetzung gegenüber der Kasse berechtigt ist. Vgl. hierzu ausführlich: Eberhardt, AcP 1971, 311.Google Scholar
Siehe S. 68, FN 59.Google Scholar
So ausdrücklich: Laufs, Arztrecht, Rdnr. 71; Luig, 227ff.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 308, 311ff.; Haueisen, NJW 1956, 1746.Google Scholar
Zur Begründung: s. S. 69; anders die Vertreter der Vertragstheorie, nach deren Auffassung der Vertrag in diesen Fällen hinsichtlich der Vergütung lediglich einen anderen Inhalt bekommt. An die Stelle der nicht entstehenden oder zumindest nicht durchsetzbaren Honorarforderung gegen die Kassenärztliche Vereinigung tritt der normale dienstvertragliche Vergütungsanspruch gegen den Patienten selbst, dessen Höhe mangels einer speziellen Vereinbarung nach § 612 Abs. 2 BGB durch die amtliche Gebührenordnung bestimmt wird. Vgl. Hennies, AM 1960, 2335ff. (2337); Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 69.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 320ff.; Münch Komm-Gottwald, § 328, Rdnr. 30; zur Frage des Vergütungsanspruchs des Kassenarztes bei Nichtvorlage des Krankenscheins trotz Berechtigung des Kassenpatienten zur Kassenärztlichen Versorgung siehe Eberhardt, AcP 1971, 317 ff. ; Münch Komm-Gottwald, § 328, Rdnr. 30; Münch Komm-Söllner, §611, Rdnr. 69.Google Scholar
Das sind alle Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen; §225 RVO.Google Scholar
Siehe §368 a RVO u. oben S. 11.Google Scholar
Siehe §368a Abs. 1 und 8 RVO u. oben S. 12, BGH NJW 1987, 2289.Google Scholar
Siehe §368a Abs. 1, §368 c Abs. 2 Ziff.12 RVO u. oben S. 12.Google Scholar
Vgl. S. 61.Google Scholar
Vgl. hierzu S. 100.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 314; Peters, Handbuch der Krankenversicherung, Anm. 9 c zu §368d.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 314; Peters, Anm. 8 c zu § 368 d; Hess-Venter, Anm. II, 3 zu § 368 d.Google Scholar
Eberhardt, AcP 1971, 314; Peters, Anm. 8 d zu §368d.Google Scholar
Siehe S. 62f.Google Scholar
Siehe S. 63.Google Scholar
Vgl. S. 62.Google Scholar
Siehe oben S. 13.Google Scholar
BGHZ 47, 75 = NJW 1967, 673 = VersR 1967, 408.Google Scholar
Entsprechendes gilt für den Patienten der RVO-Krankenkassen; vgl. oben S. 69.Google Scholar
Wie beim Patienten der RVO-Krankenkassen; vgl. oben S. 69f.Google Scholar
BGH VersR 1957, 232 = AM 1957, 887; Eberhardt, AcP 1971, 323; Peters, Anm. 5 c zu § 368 und Anm. 12 d, bb zu § 368 n; Hess-Venter, Anm. II3 zu § 368 n; Jantz-Prange, Anm. I zu § 368 n.Google Scholar
So zutreffend mit eingehender Begründung Eberhardt, AcP 1971, 322ff. ; Münch Komm-Gottwald, §328, Rdnr. 30.Google Scholar
Siehe S. 70f.Google Scholar
Siehe § 365 RVO u. oben S. 14f.Google Scholar
Etwas anderes gilt jedoch für die Entscheidung des Durchgangsarztes über die Frage, ob und in welcher Weise ein Verletzter in die berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung übernommen wird; siehe hierzu S. 77.Google Scholar
Vgl. BGHZ 63, 265 (270) = NJW 1975, 589 (591); der BGH hat in dieser Entscheidung zur Frage des Rechtscharakters des Verhältnisses zwischen Durchgangsarzt und Patient nicht näher Stellung genommen, sondern lediglich entschieden, daß der Durchgangsarzt bei der berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung und der ärztlichen Erstversorgung des Unfallverletzten nicht in Ausübung eines öffentlichen Amtes handelt.Google Scholar
Vgl. Krauskopf/Schroeder-Printzen, Anm. 4 zu § 368 n.Google Scholar
Siehe § 368 n Abs. 2 RVO; Krauskopf/Schroeder-Printzen, Anm. 4.2 zu § 368 n.Google Scholar
Siehe S. 59, 68.Google Scholar
Laufs, Arztrecht, Rdnr. 45 FN 4; Burck, Die Haftung für Behandlungsfehler der Ärzte an Universitätskliniken unter dem Blickpunkt gefahrengeneigter Arbeit, VersR 1968, 613; Geigel-Wagner, Der Haftpflichtprozeß, Kap. 20, Rdnr. 18; Palandt-Thomas, Anm. 15 zu §839; Erman-Drees, Rdnr. 134 zu §839.Google Scholar
BGHZ 59, 310; BGH NJW 1961, 600 = VersR 1960, 909 (ärztliche Tätigkeit bei einer Röntgenreihenuntersuchung); Zu den Aufgaben der Gesundheitsämter s. S. 9.Google Scholar
BGH NJW 1982, 1328.Google Scholar
Siehe § 369 b RVO.Google Scholar
BGH NJW 1968, 2293 = VersR 1968, 691 (öffentlich-rechtliche Tätigkeit eines Vertrauensarztes der AOK); BGH NJW 1961, 969 = VersR 1961, 184 (vom Versorgungsamt mit Begutachtung beauftragter Krankenhausarzt); BGH VersR 1961, 225 (Vertrauensarzt der Knappschaft).Google Scholar
Vgl. S. 14f.Google Scholar
Die Berufsgenossenschaften sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die Beziehungen zu den bei ihnen versicherten Personen sind öffentlich-rechtlicher Natur, jedenfalls soweit es sich um die in der RVO geregelten beiderseitigen Pflichten handelt. Ihre Organe und Bediensteten handeln bei Erfüllung ihrer eigentlichen öffentlich-rechtlichen Aufgaben gegenüber dem Versicherten nicht im fiskalischen Bereich, sondern in Ausübung schlicht hoheitlicher, fürsorgerischer Betätigung und damit in einem ihnen anvertrauten öffentlichen Amt. Siehe BGH VersR 1961, 225 und BGHZ 63, 265 (269) = NJW 1975, 589 (590).Google Scholar
Vgl. BGHZ 63, 265 (272) = NJW 1975, 589 (591); der BGH mußte diese Frage in dem der Entscheidung zugrundeliegenden Fall allerdings nicht endgültig beantworten.Google Scholar
Diese hat der Durchgangsarzt — soweit erforderlich — vorzunehmen; s. Abkommen Ärzte -Berufsgenossenschaften vom 1.1. 1956 nach dem Stande vom 1.1. 1976, abgedruckt bei Nienhaus, 34 ff.Google Scholar
BGHZ 63, 265 (270) = NJW 1975, 589 (591).Google Scholar
1.München 2Deutschland
Schmid EM. (1988) Rechtsbeziehungen bei ambulanter Behandlung. In: Die Passivlegitimation im Arzthaftpflichtprozeß. MedR Schriftenreihe Medizinrecht. Springer, Berlin, Heidelberg
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-06672-0_4
Print ISBN 978-3-540-19329-6
Online ISBN 978-3-662-06672-0