Source: https://www.erste-hilfe-beim-hund.de/cgi-php/rel00a.prod/joomla/Joomla_1.6/index.php/hundetrainer-sachkunde
Timestamp: 2020-04-07 08:24:26
Document Index: 184314416

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 18', '§ 11']

ERSTE HILFE BEIM HUND - Hundetrainer-Sachkunde
Zum Nachweis der Sachkunde sollten die Hundetrainer-Prüfungsfragen durchgearbeitet werden. Gewerblich tätige Hundetrainer benötigen nach § 11, Abs. 1, Nr. 8f Tierschutzgesetz eine behördliche Erlaubnis für ihre Tätigkeit. Um diese zu erhalten müssen Hundetrainer u.a. ihre Qualifikation durch schriftliche Prüfungen als Sachkunde-Nachweis darlegen.
CHECKLISTE: Hundetrainer-Sachkunde
Fortlaufende Sammlung von Prüfungsfragen zum Sachkunde-Nachweis für Hundetrainer
Bei der nachfolgenden Dokumentation handelt es sich um eine Sammlung von möglichen Prüfungsfragen zur Zulassung als Hundetrainer. Der Fragenkatalog wird ständig fortgeschrieben. Wenn Sie vielleicht aus eigener Erfahrung / eigenen Prüfungen Fragen beisteuern können, würden wir uns darüber freuen. Sie können dazu das Hundetrainer-Forum nutzen. Weitere Infos dazu im -> Hunde-Trainer-Forum .
die generelle Erlaubnispflicht für professionelle Hundetrainer wirft für alle Gewerbetreibende aus diesem Umfeld erhebliche Fragen auf
grundsätzlich jeder, gleich wie bekannt, wie lange der Beruf bereits ausgeübt wird - oder bekannt aus Funk und Fernsehen - braucht diese behördliche Erlaubnis um Hunde auszubilden und Hundehalter anzuleiten
B. PRÜFUNGSVORBEREITUNG - THEMENÜBERSICHT
die Bundesländer setzen die Gesetzesänderung zum Tierschutzgesetz um
jedes Bundesland und deren untergeordneten Behörden können die Umsetzung des Gesetzes im Detail anders handhaben
A. Biologisches Grundwissen
B. Abstammung des Haushundes
C. Anatomie des Haushundes
D. Ethologie des Haushundes
E. Ausdrucksverhalten des Haushundes
F. Grundlagen der Zucht, Haltung, Ernährung und Pflege des Haushundes
II. Allgemeine Ethologie des Hundes
A. Grundlagen der Verhaltensbiologie (Ethologie)
B. Rasseunterschiede
C. Verhaltensentwicklung (Sozialisation und Habituation)
D. Individualverhalten (Ontogenese)
E. Spielverhalten
F. Aggressionsverhalten
G. Jagdverhalten
H. Soziale Organisation
I. Fortpflanzungsverhalten
III. Ausdrucksverhalten
A. Ausdrucksverhalten von Hunden
B. Kommunikationsverhalten von Hunden gegenüber Artgenossen
C. Kommunikationsverhalten von Hunden gegenüber Menschen (Hund-Mensch-Kommunikation, Mensch-Hund-Kommunikation)
IV. Lernverhalten
A. Lernverhalten von Hunden
B. Übersicht über die Lernformen
C. klassische Konditionierung
D. operante Konditionierung
E. formales Lernen
F. soziales Lernen
V. Stress bei Hunden
A. Stress bei Hunden
B. Auswirkungen von Stress im Alltag und in der Hundeausbildung
C. Physiologie des Stressgeschehens
D. Maßnahmen zur Stressvermeidung
E. Stressmanagement
VI. Problemverhalten
A. Übersicht Problemverhalten
B. Ursachen und Entstehung von Problemverhalten
C. Angst- und Aggressionsvermeidung im Alltag und in der Hundeausbildung
D. Lösungsstrategien für Mensch-Hund-Probleme
E. Lösungsstrategien für Hund-Hund-Probleme
F. Problemanalyse
G. Zieldefinition
H. Verhaltensanalyse
I. Diagnosestellung aus komplexen Verhaltensbildern
J. Therapieplanung
K. Risikomanagement
L. Dokumentation Fallstudien
VII. Tierschutzgerechte Hundeausbildung
A. Lerntheorie - klassische Konditionierung, operante / instrumentelle Konditionierung, Lerntheorie formales, soziales Lernen
B. tierschutzgerechte Ausbildung
C. Korrekturen im Trainingsalltag
D. Hilfsmittel in der Ausbildung
E. tierschutzwidrige Erziehungsmethoden
VIII. Trainingsgestaltung
A. Erstellung eines Trainingsplans
B. Kursgestaltung
C. Welpengruppen
D. Junghundegruppen
E. altersspezifische Ausbildung ( z.B. Welpen)
F. angemessene Beschäftigung und Auslastung von Hunden (rassespezifisch, altersgemäß)
G. Sparten des Hundesports
H. Beschäftigungsformen von Hunden
I. Umgang mit schwierigen Menschen
J. tierschutzrelevante Fragen in den verschiedenen Sparten des Hundesports
K. tierschutzrelevante Fragen bei Trainingsprozessen
H. Kommunikation zwischen Trainer und Hundehalter (Didaktik, Vermittlung von Lerninhalten und Aufbau von Trainingsaufgaben
IX. Tiermedizinische Themen
A. tiermedizinisches Grundwissen
B. Grundwissen zu Hundekrankheiten
C. wichtige Infektionskrankheiten, wie z.B. Staupe, Parvovirose, Tollwut, Zwingerhusten
D. Parasiten (Endo- und Ektoparasitosen)
E. häufige Erkrankungen (Bewegungsapparat, Stoffwechselerkrankungen, altersbedingte Einschränkungen etc.)
F. wichtige Erbkrankheiten und rassespezifische Erkrankungen
G. Impfungen und Gesundheitsprophylaxe
H. Erste Hilfe beim Hund (Notfallmaßnahmen)
I. Grundlagen der Hygiene
X. Rechtliche Fragen
A. Tierschutzgesetz
B. Tierschutz-Hundeverordnung
C. Rechtliche Fragen der Hundeausbildung
D. bundes- und landesrechtliche Regelungen zu gefährlichen Hunden
E. Sonstige Hunde betreffende Rechtsbereiche (z.B. StVO, BGB, Haftpflicht)
Lesen Sie hier, wie man die schlimmsten Fehler bei der Beantragung der Erlaubnis vermeidet.
C. Übersicht über die wesentlichen berufsbezogenen Regelungen im Tierschutzgesetz
C.1 Erlaubnispflichten für verschiedene Tierberufe und Tätigkeiten
Bereich / Beruf
Paragraph / Gesetz
Textauszug / Details
mobile Hundeschulen
stationäre Hundeschulen
Hunde-Erziehungsberater
Kynopädagogen
Hunde-Verhaltensberater
§ 11 Abs. 1 Nr. 8 f TierSchG für Dritte Hunde ausbilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten Die Tätigkeit musss nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 TierSchG - gewerbsmäßig erfolgen.
Ob die Abnahme der Begleithundeprüfung verschiedener Vereine gegen Entgelt auch gegenüber von Nicht-Vereinsmitglieder als gewerblich im Sinne dieses Gesetzes einzustufen ist, ist noch offen.
Schutzhund-Ausbilder
Betreiber von Ausbilduungseinrichtungen für Schutzhunde
§ 11 Abs. 1 Nr. 6 TierSchG für Dritte Hunde zu Schutzzwecken ausbilden oder hierfür Einrichtungen unterhalten
§ 11 Abs. 1 Nr. 3 TierSchG Tiere in einem Tierheim oder in einer ähnlichen Einrichtung halten
§ 11 Abs. 1 Nr. 4 TierSchG Tiere in einem Zoologischen Garten oder einer anderen Einrichtung, in der Tiere gehalten und zur Schau gestellt werden, halten
§ 11 Abs. 1 Nr. 8 b TierSchG Wer ... gewerbsmäßig, ... mit Wirbeltieren handeln ... will Mit dieser Vorschrift gibt es eine Handhabe gegen die illegalen Welpenhändler (siehe auch unten § 11 Abs. 1 Nr. 5 TierSchG)
grenzüberschreitender Tierhandel
§ 11 Abs. 1 Nr. 5 TierSchG Wirbeltiere, die nicht Nutztiere sind, zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung in das Inland verbringen oder einführen oder die Abgabe solcher Tiere, die in das Inland verbracht oder eingeführt werden sollen oder worden sind, gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung vermitteln Mit dieser Vorschrift gibt es eine Handhabe gegen die illegalen, grenzüberschreitenden Welpenhändler (siehe auch oben § 11 Abs. 1 Nr. 8 b TierSchG)
Tierbörsenbetreiber
§ 11 Abs. 1 Nr. 7 TierSchG Tierbörsen zum Zwecke des Tausches oder Verkaufes von Tieren durch Dritte durchführen
D. Anforderungen an Hundetrainer um die behördliche Erlaubnis zu erhalten
D.1 persönliche Anforderungen
persönliche Zuverlässigkeit, nachzuweisen durch ein amtliches Führungszeugnis
D.2 fachliche Anforderungen
der Antragsteller muss sachkundig sein
Sachkunde ist gegeben, wenn der Hundeschulbetreiber oder Hundetrainer auf Grundlage seiner Ausbildung oder seines bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgangs mit Tieren die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt.
wie der Nachweis ganz konkret erfolgen soll ist noch nicht klar
D.3 Qualifikationsnachweis
Tierarzt mit verhaltenstherapeutischer Zusatzausbildung
abgeschlossene Ausbildung als Tierpfleger/in
Qualifikationslehrgänge und Prüfungen bei der Landestierärztekammer, bei Tierschutzverbänden, bei der Industrie- und Handelskammer oder bei Hunde- und Fortbildungsakademien können vom Amtstierarzt als Qualifikationsnachweis anerkannt werden.
Lehrgänge bei Fortbildungsakademien und privaten Instituten
D.4 Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz als Ersatz für eine anerkannte Ausbildung
wer keinen Abschluss in den obengenannten Ausbildungsgängen hat, kann über das Veterinäramt dennoch die Erlaubnis erhalten.
dazu muss eine Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz abgelegt werden
hierzu kann ein "Fachgespräch" beim Veterinäramt notwendig sein (siehe Ziffer 12.2.2.3 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Tierschutzgesetzes AVV-TierSchG vom 09.02.2000).
durch das Fachgespräch muss der Antragsteller gegenüber dem Veterinäramt die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen.
wie diese Prüfung erfolgen wird ist noch nicht klar: sie könnte einen Theoretischen Teil mit schriftlicher / mündlicher Prüfung und einen Praktischen Teil haben
E. Details zu einzelnen Unterlagen
E.1 Kynologischer Lebenslauf
der kynologische Lebenslauf ist ein zentrales Element ihrer Selbstdarstelltung
wie der kynologische Lebenslauf am optimalsten gestaltet wird, diskutieren wir hier unter
Als Hundetrainer können Sie auf die bisher gemachten Erfahrungen anderer Hundetrainer zurückgreifen. Weitere Infos dazu im -> Kynologischer Lebenslauf .
F. Sachkundeprüfung
die Sachkundeprüfung ist ein Ersatz für den Sachkundenachweise durch entsprechend anerkannte Berufsausbildungen (siehe oben)
die Sachkundeprüfung kann sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden
Als Hundetrainer können Sie auf die bisher gemachten Erfahrungen anderer Hundetrainer zurückgreifen. Weitere Infos dazu im -> Sachkundenachweis im Hunde-Trainer-Forum .
E.2 Sachkundeprüfung: theoretischer Teil
E.2.1 Vorbemerkung
die Inhalte und Schwerpunkte können von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein
E.2.2 Themenkatalog / Sachkunde-Bereiche
Ethologie des Hundes: Grundlagen, Rasseunterschiede, Verhaltensentwicklung
Kommunikationsverhalten des Hundes gegenüber Artgenossen und Menschen
Problemverhalten beim Hund (Ausscheidungs- bzw. Trennungsprobleme, unerwünschtes Jagdverhalten, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
veterinärmedizinische Basiswissen (Hundekrankheiten, Impfungen, Parasiten, Erste Hilfe)
Lerntheorie und tierschutzgerechte Ausbildung, Korrekturen im Trainingsalltag
Hilfsmittel in der Ausbildung
Übungsgestaltung, Trainingsgestaltung: Erstellung eines Trainingsplans, Kursgestaltung, Sparten des Hundesports und andere Beschäftigungsformen von Hunden inklusive ihrer Trainingsanforderungen, tierschutzrelevante Fragen in den verschiedenen Sparten/Trainingsprozessen
der Themenkatalog wird ständig erweitert -> weitere Themen zum Sachkundenachweis .
E.3 Sachkundeprüfung: praktischer Teil
G. Gewerbetätigkeit ohne behördliche Erlaubnis strafbar
G.1 Strafvorschriften im Tierschutzgesetz
wer als gewerbsmäßiger Hundetrainer ohne die behördliche Erlaubnis arbeitet, macht sich strafbar nach § 18 Absatz 1 Nr. 20 Tierschutzgesetz
G.1 Erfahrungsaustausch zur Erlaubnispflicht im Hunde-Trainer-Forum
Als Hundetrainer können Sie auf die bisher gemachten Erfahrungen anderer Hundetrainer zurückgreifen. Weitere Infos dazu im -> Hunde-Trainer-Forum .
Als Tierheilpraktiker können Sie zur Organisation von Erste-Hilfe-Kursen mit Berufskollegen sich austausche - weitere Infos dazu im -> Tierheilpraktiker-Forum .
G.2 weitere Quellen
Infos zur Vorbereitung auf die Prüfung sind hier dokumentiert: Hunde-Trainer-Prüfung
Themankatalog des Seminars zur Qualifizierung von Tierärzten als Sachverständige zur Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz für Hundeausbilder, das Seminar ist Voraussetzung für die Zulassung als externer Sachverständiger für die bayerische Veterinärverwaltung zur Abnahme von Sachkundeprüfungen von Hundeausbildern. Inhalt -> PDF / Link .