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Timestamp: 2017-04-29 19:46:16
Document Index: 313045340

Matched Legal Cases: ['§ 340', '§ 253', '§ 255', '§ 340', '§ 6', '§ 10', '§ 160', '§ 10', '§ 152', '§ 160', '§ 15', '§ 15', '§ 317']

innovation by undefined - issuu
Erfolgsfaktorgesch채ftsbericht 2008InnovationEin ideenreiches Geschäftsjahr 2008
Die Santander Consumer Bank kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008
zurück­blicken. Mit innovativen Produktideen sind wir den Herausfor­de­rungen des Marktes entgegengetreten. Unsere Innovationsstärke ist die Basis
für unsere Wettbewerbsfähigkeit und das nachhaltige Wachstum unseres
Auch in Zukunft wollen wir unseren Kunden Finanzierungslösungen zur Ver­
fü­gung stellen, mit denen sich Wünsche erfüllen lassen. Lösungen, die für
unsere Handelspartner attraktive Instrumente der modernen Kundenbindung
Unseren Erfolg im vergangenen Geschäftsjahr verdanken wir dem Enga­ge­­ment unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser Ziel ist es, das A
­ r­beits­umfeld weiter zu verbessern und unser Personal beruflich zu fördern.
Umso mehr freuen wir uns, das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber Deutschland
2009“ erhalten zu haben.
Wir blicken optimistisch ins Geschäftsjahr 2009 und setzen weiterhin auf
Eigeninitiative, Fortschritt und viele neue Ideen.2inhalt4brief an handelspartner, kunden und mitarbeiter6Bericht des aufsichtsrats8der vorstand10ERFOLGSFAKTOR INNOVATION14AUF ZUKUNFTSKURS28das gesch채ftsjahr 200830lagebericht38bilanz40gewinn- und verlustrechnung41anhang50best채tigungsvermerk51santander consumer bank in europa55impressum3brief an handelspartner, kunden und mitarbeiterSehr geehrte Handelspartner,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,Andreas Finkenberg, Vorstandsvorsitzender4das Geschäftsjahr 2008 war nicht nur gut, es war das beste seit Bestehen der Santander
Consumer Bank. Wir haben uns den negativen Tendenzen im Markt widersetzt und
konnten uns trotz Wirtschaftskrise positiv weiterentwickeln. Die Zahlen zeigen erneut ein Wachstum in allen Geschäftsbereichen. Unsere Bilanzsumme ist im vergangenen Jahr von 16,8 Milliarden Euro auf 23,4 Milliarden Euro gestiegen. Dazu
beigetragen hat vor allem die Verschmelzung der RBS (RD Europe) GmbH auf die
Santander Consumer Bank. Deshalb möchte ich auch auf diesem Wege die Gelegenheit nutzen, unsere über die RBS neu hinzugekommenen Handelspartner noch
einmal willkommen zu heißen. Wir freuen uns auf eine gute Partnerschaft mit Ihnen
und konzentrieren uns weiterhin auf eine reibungslose Verschmelzung von RBS auf
Santander. Die erfolgreiche Marke „ComfortCard“ werden wir mit gewohnt zuverlässigem Service weiterführen.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat vor allem den Kfz-Markt getroffen. Die Zahl
der Neuwagenzulassungen ist laut Kraftfahrt-Bundesamt um 1,8 Prozent auf rund
3 Millionen weiter zurückgegangen. Auch die Zahl der Besitzumschreibungen ist
um 2,4 Prozent auf 6,11 Millionen PKW gesunken. Die ab Januar 2009 in Kraft tretende Umweltprämie soll das Kaufinteresse der Konsumenten wieder steigern und
die Kehrtwende am Automarkt einläuten. Ein Vorhaben, das kurz- bis mittelfristig
sicherlich Wirkung zeigen wird. Auch für unsere Bank ergeben sich aus der Umweltprämie neue Geschäftsimpulse. Mit bedarfsgerechten Finanzierungsangeboten, mit
denen sich die Prämie zum Beispiel optimal vorfinanzieren lässt, leisten wir unseren
Beitrag zur Stabilisierung des Kfz-Marktes. Unser Grundsatz für 2008 lautete: Wir
begegnen der Marktentwicklung mit neuen Zusatzleistungen. Das Konzept ist aufgegangen: Wir konnten unseren Kreditbestand weiter erhöhen.
Zu dieser positiven Entwicklung haben nicht zuletzt unsere innovativen Produkte
beigetragen. So zum Beispiel unsere neue Kaufpreisversicherung „Santander Safe“,
die bei Kunden und Händlern auf großes Interesse stößt.
Besonders erfreut sind wir, dass wir 2008 zum vierten Mal in Folge von Ihnen,
unseren Handelspartnern, zur „Besten Autobank“ und zum dritten Mal hintereinander zur „Besten freien Autobank“ gewählt wurden. Bedeutende Auszeichnungen,
die wir zum Anlass nehmen, unseren Service stetig zu verbessern und unser Leis­
tungsspektrum zu erweitern.
Ab Januar 2009 sind wir mit Mazda Finance die neue Herstellerbank für die
Mazda Motors (Deutschland) GmbH. An dieser Stelle begrüße ich unsere neuen
Han­delspartner ganz herzlich.
Im Warenfinanzierungsgeschäft ist unser Kreditvolumen im Berichtsjahr deutlich
gestiegen und auch im Direktgeschäft haben wir weiter kräftig zugelegt. Der Erfolg
unseres Passivgeschäfts wird durch Kundeneinlagen in Höhe von 11 Milliarden Euro
belegt – 2007 waren es 8,7 Milliarden Euro. Der Zuwachs ist ein Vertrauensbeweis
unserer Kunden. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Wir sind uns bewusst, dass dies in einem turbulenten Jahr wie dem zurückliegenden, in dem immer
wieder auch der Begriff „Vertrauenskrise“ zu hören war, keine Selbstverständlichkeit ist. Wir werden Ihnen auch in Zukunft zeitgemäße, faire Anlage- und Finanzierungsprodukte anbieten.Die guten Ergebnisse in allen Geschäftsbereichen bestätigen uns in unserer strategischen Ausrichtung und beweisen, dass unser Geschäftsmodell auch in schwierigen Zeiten trägt. Wir werden das Privatkundengeschäft und unsere Marktposition
im laufenden Geschäftsjahr weiter ausbauen. Durch die Konsolidierung der 2008
erworbenen RBS (RD Europe) GmbH und der GE Money Bank GmbH eröffnen sich
neue Chancen und Wachstumspotenziale für unsere Bank.
Sehr geehrte Handelspartner, sehr geehrte Kunden, ich bedanke mich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2008 und bin sicher, dass wir diese ebenso erfolgreich fortführen werden.Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Erfolg des Geschäftsjahres 2008 ist zu
einem beachtlichen Teil auch auf Ihr Engagement und Ihre Kompetenz zurückzuführen. Gemeinsam haben wir es geschafft, mehr Arbeit und größere Anforderungen zu bewältigen und dabei konsequent auf Kosten zu achten. Deshalb danke
ich Ihnen im Namen des gesamten Vorstands recht herzlich für Ihre Leistung und
Unsere Bank wurde kürzlich vom unabhängigen Research-Unternehmen CRF
und der Zeitschrift „Junge Karriere“ zum „Top-Arbeitgeber Deutschland 2009“ er­
nannt. Ein Gütesiegel, das aufzeigt, wie wichtig es uns ist, Ihnen ein modernes
Arbeitsumfeld und vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Weiterbildung zu bieten. Ich bin überzeugt, dass wir als starkes Team auch in Zukunft
unsere Herausforderungen meistern werden.
Wir konnten 2008 bessere Ergebnisse erzielen als 2007. Diesen Trend wollen wir
2009 fortsetzen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, flexibel auf veränderte Marktsituationen zu reagieren und das Leistungs- und Serviceangebot entsprechend der
Bedürfnisse unserer Kunden und Partner zu verbessern. Um am Markt bestehen zu
können, sind innovative Ideen gefragt. Sie, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
haben 2008 wieder Innovationsstärke bewiesen – eine Stärke, die unser Unternehmen seit Jahren prägt und auf die wir weiterhin setzen werden.
Uns erwartet ein ideenreiches und positives Geschäftsjahr 2009!
Mit freundlichen GrüßenAndreas Finkenberg
5bericht des aufsichtsratsBericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im
Geschäftsjahr 2008 umfassend wahrgenommen. Im Rahmen von 4 Aufsichtsratssitzungen ließ er sich von dem Vorstand detailliert über die Unternehmensplanung, die
Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement sowie sonstige Sachverhalte von
grundsätzlicher Bedeutung unterrichten.
Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres anhand
von mündlichen und schriftlichen Berichten des Vorstands über die Lage der Gesellschaft und über die Geschäftsentwicklung unterrichten lassen und sich von der
Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer
gewählten Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf,
geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die
Jahresabschlussunterlagen, der Lagebericht des Vorstands und die Berichte des Abschlussprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern zeitig vor der Bilanzsitzung zur
Verfügung gestellt. Der Abschlussprüfer berichtete dem Aufsichtsrat über wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung und stand für Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsergebnis zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem
abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Vorschlags für die Gewinnverwendung sind
Einwendungen nicht zu erheben.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; er
ist damit festgestellt. Mit dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns ist
der Aufsichtsrat einverstanden.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen persönlichen Einsatz, ohne den die erfolgreiche Weiterentwicklung des Geschäfts im Jahr 2008 nicht möglich gewesen wäre.
Der AufsichtsratGerd Schumeckers
6Aufsichtsrat
BankierPaul A. Verburgt
BankierMagdalena Sofia
Salarich Fernández
BankierInés Serrano GonzálesBankierMarion HintzenArbeitnehmervertreterin
BankkauffrauFrank MonesArbeitnehmervertreter
BankkaufmannGerd Schumeckers (links) und Andreas Finkenberg7der vorstandOliver Burda, Ulrich Leuschner, Dr. Ulrich Anders, Robert Wagner und Andreas Finkenberg (von links nach rechts)8Vorstand
VorsitzenderUlrich Leuschner
stv. VorsitzenderDr. Ulrich Anders
Robert Wagner9erfolgsfaktor innovationErfolgsfaktor
Als deutsche Tochter der spanischen Banco Santander ist die Santander
Consumer Bank AG in eine der erfolgreichsten Finanzgruppen welt­
weit eingebunden. Allein in Deutschland vertrauen über 5,3 Millionen
Kunden auf die Stärke von Santander.» Ansprüche erfüllen. «10­
Vor mehr als 50 Jahren gegründet, ist die Santander­
Consumer Bank von kontinuierlichem Wachstum
und positiven Geschäftsergebnissen geprägt. Ein Erfolgsfaktor: Innovation. Entsprechend den wachsenden Ansprüchen des Marktes und den sich wan­
delnden Bedürfnissen der Konsumenten baut die
Bank ihr Leistungsportfolio stetig aus. Bestehende
Finanzierungs- und Anlageprodukte werden kundenorientiert weiterentwickelt und ergänzt und set­
zen sich aus diesem Grund erfolgreich am Markt
durch. Kerngeschäft der Santander Consumer Bank
ist die Konsumgüterfinanzierung für Privatkunden.
Den Schwerpunkt bildet hierbei die Absatzförde­
rung von Kraftfahrzeugen. Insgesamt bieten derzeit
über 35.000 Kfz- und Handelsbetriebe Finan­zie­
rungen der Santander Consumer Bank an. Innerhalb der Division Santander Consumer Finance, die
das internationale Konsumentenkreditgeschäft derBankgruppe in sich vereint, verfügt Deutschland
über­den höchsten Kreditbestand und ist mit Abstand die Nummer 1.
Aber auch im Passivgeschäft weitet die Santander
Consumer Bank ihre Angebotspalette beständig
aus.­ Attraktive Anlageprodukte, wie zum Beispiel
der „XXL-Sparbrief“, sorgen für einen konstanten
Anstieg des Einlagenvolumens.
Santander entwickelt frühzeitig neue Finanzierungs- und Anlagemöglichkeiten und reagiert mit
bedarfsgerechten Produkten auf Veränderungen
im Markt. Das bedeutet: Die Bank befindet sich
in einem fortwährenden Entwicklungsprozess. Mit
Er­fahrung, kundenorientiertem Denken und Weitblick ist sie bestrebt, ihre Produkte langfristig im
Markt zu etablieren. So werden Innovationen zu
Flaggschiffen im Angebotsportfolio der Santander
Consumer Bank.11erfolgsfaktor innovationGastbeitrag Prof. Dr. Hans-Gerd ServatiusInnovation durch Interaktion
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Hans-Gerd Servatius
Das Marketing- und Innovationsmanagement befindet sich im Wandel. Es ist von zunehmender
Interaktion und Partizipation geprägt. Unternehmen beziehen ihre Kunden und Partner aktiv in
Innovationsprozesse ein. Ein viel versprechender Trend.» Ideen realisieren. «Die Mitwirkung des Kunden bei der Wertschöpfung
von Unternehmen hat deutlich zugenommen. Er ist
nicht länger nur Konsument, sondern auch Produzent. Unternehmen, Netzwerkpartner und Kunden
interagieren und tauschen ihr Wissen aus. Im tradi­
tio­nellen Verständnis schafft das Unternehmen Innovationen und erwartet, dass der Kunde sie annimmt.
Das Marketing sendet Botschaften und hofft, dass
sie bei der Zielgruppe ankommen und wirken. Das
Problem: Hoffnungen können enttäuscht werden.
Unternehmen sollten deshalb die Chance zur In­­
teraktion mit ihren Partnern und Kunden ergreifen
– eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen
12ist. Gute Interaktion erfordert Vertrauen, Aufmerk­
samkeit, Authentizität und Freiräume für die betei­­ligten Personen. Viele Unternehmen haben zu lange
an Push-Strategien festgehalten und verharren in
festgefahrenen Strukturen. Was ist daran falsch? Die­
se Pfadabhängigkeit birgt die Ge­fahr, dass relevante
Entwicklungen nicht rechtzeitig erkannt werden und
Entwicklungspotenzia­le ungenutzt bleiben. Wer vor­
anschreiten möchte, muss neue Wege gehen. Dies
erfordert eine gewisse unternehmerische Experimentierfreudigkeit, die von der Geschäftsführung
unterstützt werden muss, das heißt eine Unternehmenskultur, die offen ist für Veränderungen.Bedeutender Interaktions-Ansatz
Innovative Produkte erfordern neue, bedarfsgerech­
te Kommunikationsprozesse. Das moderne Mar­ke­ting- und Innovationsmanagement involviert deshalb Mitarbeiter, Kunden und Händler bei der Ideen­
findung und der Erarbeitung neuer Konzepte. Die
Vorstellung vom Kunden oder Vertriebspartner als
passivem Abnehmer von Produkten und Dienstleistungen ist längst überholt. Neue Erlebnisräume
und alternative Problemlösungen entstehen nicht
mehr nur innerhalb des Unternehmens, sondern
werden in offenen Innovationsnetzwerken kreiert.
Ein gemeinsamer Schöpfungsprozess, der als „Experience-Co-Creation“ bezeichnet wird. Die Dynamik dieses Konzepts bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich von Wettbewerbern zu differenzieren.
Zudem werden neue Potenziale zur nachhaltigen
Wertsteigerung geschaffen.
Das Unternehmen erzielt mithilfe des Experi­
ence-Co-Creation-Ansatzes eine Win-Win-Situation.
Die einbezogenen Vertriebspartner und Kunden
äu­ßern ihr Interesse an bestimmten Leis­tungen, die
über die bestehenden Angebote hinausgehen, während das Unternehmen mit maßgeschneiderten
Dienstleistungen darauf reagieren kann. Es vertieft
seine Kenntnisse über die Zielgruppe und deren
Ansprüche. Die neuen Produkte erbringen schließlich für alle Parteien zusätzlichen Nutzen und dienen der verbesserten Kundenbindung.
Der Erfolg des Experience-Co-Creation-Ansat­z­es
basiert auf der Bereitschaft des Unternehmens, seinen Mitarbeitern, Kunden und Partnern zuzuhören,
deren Vorschläge zu prüfen und gute Ideen umzusetzen. Folgt ein Unternehmen diesem Grundsatz,
gliedert sich der Prozess in drei Schritte: In der Analysephase werden die Zielgruppen, ihre Bedürfnisse
und Verhaltensweisen definiert. Hieran schließt sich
eine umfassende Untersuchung der Interaktionsmuster zwischen Kunden, unternehmens­internen
Akteuren und externen Partnern an. Die Kreationsphase dient der Ideenfindung für eine neuartige
und bessere Interaktion mit der Zielgruppe. Häufig
lassen sich dabei innerhalb des eigenen Unternehmens oder des gesamten Netzwerkes nicht genutzte
Kompetenzen und Synergieeffekte entdecken, die
das moderne Interaktionssystem vorantreiben kön­
nen. In der Bewertungsphase werden schließlich
die zuvor gesammelten Ideen und die daraus re­
sultierenden Kosten-Nutzen-Relationen evaluiert.
Je nach Machbarkeit und Plausibilität im Hinblick
auf das jeweilige Geschäftsmodell werden die bes­
ten Ideen ausgewählt und realisiert.Prof. Dr. Hans-Gerd Servatius
ist selbstständiger
in Düsseldorf mit
strategische Inno­
vation, operative Leis­
tungs­steigerung und
Krisenbewältigung. Daneben lehrt er als
Honorar-Professor Unternehmensführung
an der Universität Stuttgart. 1981 begann
Hans-Gerd Servatius seine Beratungstätigkeit bei der Boston Consulting Group. Es
folgten Führungsaufgaben u.a. als Partner
bei Roland Berger und als Vorstand der
Horváth AG. Nach seinem ingenieur- und
wirt­schaftswissenschaftlichen Studium
promovier­te und habilitierte Hans-Gerd
Servatius in Betriebswirtschaftslehre.Flexibilität für den Fortschritt
Der Grundgedanke des Experience-Co-CreationKon­zepts liegt darin, die vielfältigen intern und extern entstandenen Impulse effizient in den interaktiven Strategieprozess des Unternehmens einfließen
zu lassen. Das heißt, neben der Kommunikation
mit Kunden und Partnern ist auch die Interaktion
der Kollegen untereinander Bestandteil des Inno­
va­tionsprozesses. So sollten Mitarbeiter ihre Ideen
und­ Anregungen einbringen dürfen, wie Organisationsabläufe optimiert, Kosten reduziert und das
Arbeitsumfeld verbessert werden können.Neues Managementsystem erfordert
Damit die Experience-Co-Creation-Idee aufgeht, ist
meist eine Veränderung der Managementstruktur
erforderlich. Nach einer klaren strategischen Ausrichtung sollten die Geschäftsprozesse und die Unternehmensorganisation in Richtung Kunde und
Netzwerkpartner flexibilisiert werden. Jedes Unter­
nehmen muss dabei seine individuelle Agenda finden, um das Potenzial neuer Interaktionsformen
aus­zuschöpfen. Gerade in Zeiten der Finanzkrise
sind kreative Lösungsansätze gefragt.
13» Die Zukunft beginnt heute. «Freiraum für Ideen
Die Hauptverwaltung der Santander Consumer
Bank symbolisiert mit ihrer transparenten
Architektur die Innovationskraft und den Zukunfts­
kurs des Unternehmens. Die Beschaffenheit
des neuen Gebäudes fördert eine offene Kommu­
nikation unter den Mitarbeitern.14santander consumer bankauf zukunftskursMit bewährtem
Geschäftsmodell auf
Die Santander Consumer Bank AG kann auf das erfolgreichste Geschäftsjahr ihrer
Ge­schichte zurückblicken. Sie hat sich 2008 deutlich besser entwickelt als der Markt.Mit dem Jahr 2008 verbinden Unternehmen und
Konsumenten vor allem eines: die internationale
Wirtschafts- und Finanzkrise. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist hierzulande im vergangenen Jahr
um lediglich 1,3 Prozent gestiegen. Für 2009 er­
wartet die EU-Kommission sogar einen Rückgang
um 2,3 Prozent. Die Santander Consumer Bank
konnte innerhalb dieses schwierigen Marktumfel­
des jedoch weiter wachsen. In allen drei Geschäftsbereichen hat sich ihr Kreditbestand positiv ent­
Das größte Wachstum hat die Bank in ih­rem
Direktgeschäft erzielt, welches von 3,3 Milliarden
auf 4,9 Milliarden Euro gestiegen ist. Der Kreditbestand im Warengeschäft wurde von 1,1 Milliarden
auf 1,8 Milliarden Euro aufgestockt und der Bereich
Kfz-Finanzierung (inklusive Leasing) verzeichnete
einen Zuwachs von 12,5 auf 12,8 Milliarden Euro.
So konnte die Santander Consumer Bank ihre Rolle
als größter herstellerunabhängiger Kfz-Finanzierer
und als Marktführer in der Konsumgüterfinanzierung, ihrem Kerngeschäft, im Berichtsjahr erneut
behaupten – dank innovativer, neuer Produkte,
verbesserter Konditionen bei bestehenden Angeboten und leistungsstarker Kooperationen im
Der Jahresüberschuss vor Steuern ist von 385
Millionen Euro um 10,2 Prozent auf 424,1 Millionen
Euro gestiegen. Ein Ergebnis, das von der Nach­
haltigkeit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zeugt. Der deutliche Zuwachs im Warenund Direktgeschäft geht zu einem großen Teil auf
die Verschmelzung der RBS (RD Europe) GmbH mit
der Santander Consumer Bank zurück. Santander
betreut damit über 5,3 Millionen Kunden und ist in
die erste Liga der Finanzdienstleister in Deutschland
aufgerückt.Straffe Organisationsprozesse
Im Kern ist die Santander Consumer Bank eine Kreditfabrik, die ihre Finanzierungen ständig um innovative Zusatzleistungen ergänzt. Auf diese Weise
bietet sie ihren Handelspartnern attraktive Kunden­
bindungsinstrumente und den Konsumenten mehr
Flexibilität und Sicherheit. Der Erfolg von Santander
im Kfz-, Waren- und Direktgeschäft ist neben dem
vielfältigen Kreditangebot vor allem auf eines zurückzuführen: Um sich aus eigener Kraft zu refinanzieren, setzt die Bank auf ein stabiles Einlagengeschäft. Hier hat sie 2008 einen Zuwachs von 27,3
Prozent erzielt. Aktiv- und Passivgeschäft werden
unter konsequenter Kostenkontrolle betrieben, damit beides in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander steht.
Mit ihrem Geschäftsmodell erwirtschaftet die
Santander Consumer Bank seit Jahren profitable
Er­­gebnisse. Das Berichtsjahr hat gezeigt: Das Geschäftsmodell erweist sich auch unter zeitweise
ungünstigen Rahmenbedingungen als nachhaltig
und stabil. Trotz der rückläufigen Entwicklung des
Gesamtmarktes hat die Bank ihren Aufwärtstrend
beibehalten. Santander ist ausgerichtet auf verständliche Produkte, faire Konditionen und straffe
Organisationsabläufe. Die Santander Consumer
Bank überprüft, optimiert und beschleunigt die
Prozesse der Kreditvergabe fortlaufend, um ihren
Kooperationspartnern und Endkunden dauerhaft
als leistungsstarkes Kreditunternehmen zur Verfügung zu stehen.
Mit innovativen Produkten, Serviceorientierung
und effizienten Prozessen möchte die Santander
Con­sumer Bank ihre Marktposition 2009 weiter
verbessern und auch innerhalb eines schwach pro­­gnostizierten Marktumfeldes wieder ein gutes
Wachs­tum erzielen.Eine fortschritt­
liche Gestaltung
für moderne,
flexible Arbeitsbe­
dingungen.15santander consumer bankauf zukunftskursDas Konsumentengeschäft
erfolgreich belebt
Die drei Säulen der Santander Consumer Bank – das Kfz-Geschäft, das Warengeschäft
und das Direktgeschäft – haben sich 2008 als solide erwiesen. In allen Geschäftsfeldern konnte
die Bank weiter wachsen.» Flexibel einkaufen. «Safe“ begleicht beim Totalverlust eines Wagens
die Differenz zwischen dessen Rechnungspreis und
dem Zeitwert. Mehr als 9.000 Händlerpartner sind
bereits von „Santander Safe“ überzeugt und rund
65.000 Kunden haben die Zusatzversicherung bis
Ende 2008 abgeschlossen. Dies zeigt, dass es
­Santander mit dem neuen Versicherungsangebot
gelungen ist, den Bedarf der Kunden und Händler zu decken und ein attraktives Zusatzprodukt im
Innovationen im Autogeschäft
In ihrem Autogeschäft hat die Santander Consumer Markt zu etablieren.
Neben einem zufriedenstellenden Wachstum im­­
Bank ihre Produktpalette im vergangenen Jahr um
eine neue Kaufpreisversicherung ergänzt. „Santander­ Kfz-Geschäft kann die Bank auch auf ein starkes
In einem negativen Marktumfeld hat die Santander
Consumer Bank ihr Ratenkreditvolumen weiter erhöht. Der Ratenkreditbestand ist im Berichtsjahr um
knapp 10 Prozent auf 17 Milliarden Euro gestiegen.
Das entspricht einem Marktanteil von 12,9 Prozent
am deutschen Ratenkreditmarkt, der insgesamt um
2,2 Prozent gewachsen ist (Grafik Seite 17).16»	Neue Produkte und
Absatzwege zu finden
ohne auf Bewährtes
zu verzichten – das ist
ein fester Teil unserer
Unternehmensstrategie. «
Ulrich Leuschner,
VorstandsvorsitzenderRatenkreditvolumen in Deutschland (31.12.2008)	Angaben in ProzentGesamt
132,1 Mrd. Euro
Volks- und RaiffeisenbankenWaren- und Direktgeschäft zurückblicken, das vor
allem von der Integration der RBS (RD Europe)
GmbH profitierte.Warengeschäft im Aufwind
In diesem Geschäftsbereich sind die Ergebnisse 2008
signifikant gestiegen. In einem wettbewerbsinten­
siven Konsumgütermarkt kooperiert Santander mit
13.600 Warenhändlern. Ihren Kreditbestand im
Wa­rengeschäft konnte die Bank gegenüber 2007
von 1,1 Milliarden Euro auf 1,8 Milliarden Euro
auf­stocken. Fernseher, Möbel, Computer, Reisen
und andere Konsumgüter wurden über Santander
finanziert. Das zeigt: Mit einfachen, attraktiven
Finanzierungsangeboten schafft Santander Kauf­
anreize beim Konsumenten und gibt ihm Raum für
neue Investitionen.22,4 Mrd. Euro (17 %)
17,1 Mrd. Euro (12,9 %)
5,0 Mrd. Euro (3,8 %)
Regionalbanken,
sonstige Kreditbanken,
49,7 Mrd. Euro (37,6 %)
37,9 Mrd. Euro (28,7 %)
Quellen: Bankenfachverband, www.dsgv.de, www.bvr.de, interne DatenStarkes Direktgeschäft
Eine deutliche Zunahme kann die Bank auch im
Direktgeschäft verbuchen. Hier hat sie den Kreditbestand von 3,3 Milliarden Euro auf 4,9 Milliarden
Euro erhöht, wovon 1,1 Milliarden Euro auf die RBS
entfallen. Großen Anklang fand die Kreditvergabe
via Internet. Hier hat sich der „BestCredit“ sehr gut
Damit uns unsere Kunden aber nicht nur online,
sondern auch persönlich erreichen, haben wir unsere Filialpräsenz im Berichtsjahr weiter ausgebaut.
Im Mai 2008 wurde die 100. Santander-Filiale in
Stuttgart-Bad Cannstatt eingeweiht. In diesem Jahr
werden zudem Filialen der zur Santander Gruppe
gehörenden GE Money Bank GmbH integriert.
Das Vertrauen der Kunden in die Santander
Consumer Bank und ihre Leistungen spiegelt sich im
Einlagenvolumen wider: Dies ist im Berichtsjahr um
27,3 Prozent von 8,7 Milliarden Euro auf 11 Milliarden Euro gewachsen. Eine Entwicklung, die beweist,
dass die Bank auch in Krisenzeiten als zuverlässiger
und starker Partner wahrgenommen wird.Innovation bedeutet
Die Santander Consumer Bank geht mit der
Zeit – und ist ihr häufig einen Schritt voraus.
1987 bringt Santander als erstes Kreditinstitut
in Deutschland eine eigene Visa-Kreditkarte
heraus. Ein Jahr später folgt ein weiterer
­revolutionärer Service: das Telefonbanking.
Ein Dienst, der noch heute über das Tele-Center
fortgeführt wird. Hinzugekommen ist das
Internetbanking. Hier können sich SantanderKun­den neuerdings per SMS eine Transaktions­
nummer (TAN) anfordern oder sich mobil
über ihre Kontobewegungen informieren lassen.17santander consumer bankauf zukunftskursSicher ist sicher:
„Santander Safe“
Beste Autobank 2007/2008» Gut vorgesorgt. «(„markt intern“)Beste herstellerunabhängige
Autobank 2008
(„AUTOHAUS“)Beste Sparbriefbank 2008
„Santander Safe“ be­
gleicht die Differenz
Eine weitere Produktinnovation ist die­
zwischen Zeitwert
im Mai 2008 eingeführte Kaufpreisver­ und Kaufpreis eines
sicherung „Santander Safe“. Damit er­ Autos. Preisstei­
hält der Kunde, der sein Fahrzeug über gerungsausgleich
die Santander Consumer Bank finanziert, inklusive.
beim Totalverlust seines Autos die Dif­­fe­
renz zwischen Zeitwert und Rechnungspreis des Wagens zurück. So kann er sich
im Falle eines Totalschadens oder Diebstahls wieder ein gleichwertiges Fahr­
zeug­ anschaffen. Pro angefange­nes Jahr
zahlt „Santander Safe“ außerdem einen
Preissteigerungsausgleich von drei Prozent des Kaufpreises.
Mit der exklusiven Kaufpreisversi­che­­rung verschafft die Bank ihren Kun­den
nicht nur ein hohes Maß an Sicherheit,
sondern im Versicherungsfall vor allem
eine höhere Kaufkraft beim Erwerb ei­
nes neuen Wagens. Ein Konzept, das bei
Kunden und Händlern ankommt: 2008
haben sich bereits mehr als 9.000 Händlerpartner sowie 65.000 Kunden für
„Santander Safe“ entschieden.
18(„FMH“/„n-tv“)Auszeichnung des
Baufinanzierungsangebots
(„Finanztest Marktplatz“
und „Börse Online“)	Santander Consumer Bank
im Finanztest Marktplatz
Hypothekenkonditionen Laufzeit 10 Jahre1. Platz
Ausgabe 9/2008Service-Auszeichnung
(„TÜV Saarland“)Santander übernimmt Konsumentenkreditgeschäft der RBS
Im Sommer 2008 hat Santander die RBS (RD Europe) GmbH mit Sitz in Ratingen übernommen –
einen Geschäftsbereich, der sich aufgrund seiner Ausrichtung und Produkte hervorragend in die
Gruppe integriert.Mit der Übernahme des Konsumentenkreditge­
schäfts der Royal Bank of Scotland, der RBS (RD Europe) GmbH, rückwirkend zum 1. Juli 2008, baut
die Santander Consumer Bank ihre Marktführung
im deutschen Consumer-Geschäft deutlich aus. Die
RBS (RD Europe) GmbH wurde 1993 als Tochter
der niederländischen Comfort Card B.V. unter dem
Dach der National Westminster Bank gegründet.
Vor neun Jahren wurde die National Westminster
Bank durch die Royal Bank of Scotland Group übernommen. Dadurch wurde auch die Comfort-CardKapitalgesellschaft ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der RBS Gruppe.
Die RBS (RD Europe) GmbH war Anbieter für
Kon­sumgüterfinanzierung, Ratenkredite, Privatund Firmenkreditkarten sowie Versicherungen mit
Ge­schäftstätigkeit in Deutschland, Österreich, Bel­
gien und den Niederlanden. Ihr Kernprodukt war
die „ComfortCard“.Durch die Integra­
tion der RBS
(RD Europe)
GmbH erweitert
die Santander
ihr Portfolio um
und etabliertes
Produkt: die
„ComfortCard”.Flexibles Finanzierungsinstrument:
Die „ComfortCard“
Die „ComfortCard“ ist ein modernes und bekann­
tes Instrument zur Sofortfinanzierung von Konsumgütern, das die Produktpalette der Santander
Consumer Bank sinnvoll ergänzt. Aktuell wird die
Kundenkarte deutschlandweit von rund 12.000
Vertragspartnern vertrieben. Ähnlich wie bei einem
Dispokredit wird den Karteninhabern ein finanzieller
Spielraum eingeräumt, innerhalb dessen er Produkte
und Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann.
Die Rückzahlung kann dann in Raten erfolgen. Bereits 700.000 zufriedene „ComfortCard“-Kunden
sind von den Vorteilen überzeugt. Der Handel kann
mit dem „ComfortCard“-System flexibel auf die
Bedürfnisse der Kunden bei speziellen Verkaufsaktionen reagieren – von normalen Ratenkäufen bis
hin zu Käufen mit verlängertem Zahlungsziel. Als
Zusatzleistung steht dem Kunden auch die kostenlose „Comfort MasterCard“ zur Verfügung. Die
weltweit akzeptierte Kreditkarte räumt dem Inha-ber je nach Bonität einen zusätzlichen Verfügungsrahmen ein und ist mit einem Tankstellenrabatt von
3 Prozent gekoppelt.Ausweitung der Geschäftstätigkeit
Mit den Produkten der RBS (RD Europe) GmbH ge­
währt die Santander Consumer Bank ihren Kunden fortan eine erhöhte Kaufkraft und Flexibilität.
Händlerpartner fördern durch die bedarfsgerechten
Finanzierungsangebote ihre Kundenbindung und
steigern den Umsatz.
Santander integriert das Consumer-Finance­Geschäft eines Bankkonzerns, der zu den führen­
den in ganz Europa gehört. Dadurch baut die
Santander Consumer Bank ihr Partnernetz, ihren
Kundenstamm und letztlich ihre Marktstellung bedeutend aus.
19santander consumer bankauf zukunftskursNeue Produkte stabilisieren
das Kfz-Geschäft
Die Zahl der Neuwagenzulassungen ist laut Kraftfahrt-Bundesamt 2008 um 1,8 Prozent
zurück­gegangen. Doch trotz des Abwärtstrends auf dem Automarkt hat sich das Kfz-Geschäft
der Santander Consumer Bank gut entwickelt.» Vorausschauend fahren. «Das Kfz-Geschäft ist die wichtigste Säule der
Santander Consumer Bank. Etwa 80 Prozent ihres
Ge­samtumsatzes werden über Fahrzeugkredite ge­­
neriert. Um diesen Geschäftsbereich trotz sinkender
Verkaufszahlen zu stärken, setzte die Bank 2008
verstärkt auf innovative Zusatzprodukte rund um
die Kfz-Finanzierung. Mit Erfolg: Der Kreditbestand
(inklusive Leasing) ist im Berichtsjahr um 300 Millio20nen Euro auf 12,8 Milliarden Euro gewachsen – ein
Anstieg von 2,4 Prozent. Rund 21.500 Kfz-Handelsbetriebe offerieren ihren Kunden derzeit die Finanzierungs- und Leasingangebote von Santander. Zum
1. Januar 2009 wird die Santander Consumer Bank
außerdem die neue Herstellerbank für die Mazda
Motors (Deutschland) GmbH. Damit steht sie über
700 Mazda-Vertragshändlern zur Verfügung.»	Innovationen sind der
Motor für das Wachs­
tum von Santander.
Unsere Ideen sind Teil
unseres Kapitals. «
Andreas FinkenbergMarktgerechte Lösungen
für mehr Kaufkraft
Um ihre Marktführerschaft im deutschen Kfz-Fi­
nan­zierungsgeschäft zu sichern, baut die Bank ihr
Angebot an bedarfsgerechten Finanzierungslösun­
gen und ergänzenden Versicherungsprodukten stetig aus. Mit verschiedenen Sonderzinsprogrammen
hat die Bank 2008 neue Wege in der Verkaufsförderung eingeschlagen.
Signifikant gestiegen ist die Verbreitung der
„AutoDispoPlus“-Karten, welche wäh­rend der ers­
ten sechs Monate zinsfrei sind. Die ec-/Maestro-Card
wird inzwischen von über 6.000 kooperierenden
Kfz-Händlern angeboten und wurde bislang von
52.000 Kunden über eine Million Mal genutzt. Mit
dem Logo des jeweiligen Autohauses versehen hat
sich die Kreditkarte als erfolgreiches Kundenbindungsinstrument etabliert. Ihrem Inhaber räumt sie
eine frei verfügbare Liquidität von bis zu 5.000 Euro
ein und eignet sich damit zum Beispiel optimal zur
Vorfinanzierung der Umweltprämie, die neue Impulse für das Kfz-Geschäft von Santander darstellt.Ein verlässlicher Partner
Die Santander Consumer Bank stimmt ihre Leis­
tungen stets auf die Rahmenbedingungen des
Mark­tes und die Anforderungen von Kunden und
Händlern ab. Die überdurchschnittliche Händler­
ori­entierung der Bank wird durch zwei wichtige­
Auszeichnungen belegt: Zum dritten Mal in Folge­
wurde die Santander Consumer Bank vom Fachmagazin „Autohaus“ und dem Marktforschungsinstitut „puls“ zur „Besten herstellerunabhängigen­
Auto­bank“ ernannt. Zudem wählten die von „markt­
intern“ befragten Händler Santander wie schon
in den vergangenen drei Jahren zur „Besten Autobank“– wegen ihrer „innovativen Finanzdienstleis­
tungen“, „sehr guten Konditionen“, einer „vor­bildlichen Partnerschaft“ und der „flexiblen, 100-­
prozentig verlässlichen Zusammenarbeit“ mit dem
Kfz-Handel.Eine Innovation
Ende der 50er Jahre hat der Kaufmann
Curt Briechle eine Idee: Jeder soll die
Möglichkeit haben, ein eigenes Fahrzeug
zu nutzen – dank einer Finanzierung.
Die „Curt Briechle KG Absatzfinanzie­
rung“, später Santander Consumer Bank,
verschafft den Menschen fortan ein bis
dahin nicht gekanntes Maß an Mobilität.
Ihre Innovationsfreude hat die Bank
bis heute beibehalten. Gemeinsam mit
ihren Händlerpartnern realisiert sie
neue Produktideen, die für den Kunden
einen echten Mehrwert darstellen.Santander wird Herstellerbank von MazdaDie Santander Consumer Bank ist seit Januar
2009 die neue Herstellerbank für die Mazda
Motors (Deutschland) GmbH. Über das
Service-Center Mazda Finance steht Santander
mehr als 700 Vertragshändlern in Deutschland
sowie allen Mazda-Endkunden zur Verfügung. Von 1980 bis 1998 arbeitete die AKB
Bank, die 2002 in den Santander Konzern
integriert wurde, schon einmal mit Mazda
zusammen. Das bedeutet: Die Bank setzt auf
eine bewährte Partnerschaft, mit der sie
ihre Präsenz auf dem deutschen Kfz-Markt
weiter ausbaut.21santander consumer bankauf zukunftskursEin Filialkonzept für mehr
Aufmerksamkeit» Orientierung schaffen. «Die Santander Gruppe wird in Zukunft
weltweit in sämtlichen Filialen in einem
einheitlichen Corporate Design auftreten. Deshalb werden die Filialen der Bank
nun Schritt für Schritt umgestaltet. Unter
dem Projektnamen „Model Branch No.
One“ hat die Santander-Filiale in Mön­
chengladbach den Anfang in Deutsch­
land gemacht. Sie ist eine von vier neu
gestalteten Filialen weltweit, von denen
eine als Musterfiliale für alle weiteren
Bank-Filialen ausgewählt wird.
Alle Elemente des Außenauftritts und
der Filialausstattung sind fortan ideal aufeinander abgestimmt. Optik und Funk­tion
wurden stärker miteinander verknüpft.
Als Richtlinie für die neue Innen- und
Au­­ßengestaltung diente ein eigens für
Santander ent­wickeltes „Corporate Design Manual“.
Die neu erbaute Unternehmenszentrale von Santander in Mönchengladbach
ist ein Beispiel dafür, wie eine trans­pa­
rente Architektur neue kommunikative
Arbeitsformen schaffen und sich positiv
22auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken kann. Unter dem Thema „Schöner schuften“ wurde dies auch in einem
Fernsehbeitrag für das Verbrauchermagazin „markt“ dokumentiert.Moderne Architektur
für besseres Arbeiten
„Mit dem neuen Filialkonzept schafft die
Santander Consumer Bank ein moder­
nes und komfortables Beratungsumfeld
und fördert so ihr Direktgeschäft",
erklärt Ulrich Leuschner, stellvertre­
tender Vorstandsvorsitzender. Während
die Innenausstattung der Filiale auf eine angenehme
Gesprächsatmos­phäre zwischen Bankkunde und Berater
ausgerichtet sei, ziele der Außenauftritt der Bank auf
eine hohe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ab.Neue Produktideen
im Direktgeschäft
Entsprechend den veränderten Bedingun­
gen des Finanzmarktes und den stei­gen­
den Ansprüchen der Konsumenten führt
Santander nicht nur innovative Produkt­
neuheiten ein, sondern verbessert auch
die bestehenden Finanzierungslösungen.
Die „CleverCard“ beispielsweise wird seit
2008 zu neuen Konditionen angeboten:
Der Inhaber nutzt nun die Vorteile einer zinsfreien Zeit von sechs Monaten,
erhält einen zusätzlichen Disporahmen
von 2.000 Euro, muss keinen Girokonto­
wechsel vorneh­men und die Kartengebühr entfällt kom­plett. Dank der veränderten Produktei­genschaften wird die
„CleverCard“ noch stärker am Markt
wahr­genommen.
Mit der „1plus Visa-Card“ können
Santander-Kunden nicht nur weltweit
bezahlen und Geld abheben, sie erhalten auch Tankrabatte und Preisnachlässe bei der Urlaubsbuchung. Um die
Kreditkarte für Kunden noch attraktiverzu machen, wurde die „1plus Visa-Card“
2008 mit weiteren Vorteilen versehen:
So wurde die Karte für Neukunden im
ersten Jahr gebührenfrei angeboten, in
einem anderen Aktionszeitraum be­inhal­
tete die Karte ein Holiday Package inklusive Reiserücktrittsversicherung. Pro­­duktneuheiten, die maßgeblich zur Kun­
dengewinnung beitrugen.
Zusätzlich zu den neu gestalteten Kar­­­tenprodukten hat die Santander Con­su­
mer Bank im März 2008 ein interessan­tes Tagesgeld-Angebot auf den Markt
gebracht: das Santander „SuperKonto“.
Es ist mit einem überdurchschnittlichen
Zinssatz pro Jahr aus­gestat­tet.Schnell, unkom­
pliziert und
diskret kann sich
der Kunde in
seiner Filiale be­­raten lassen und
seine Bankge­
schäfte erledigen.Gelungenes Debüt: Der XXL-Sparbrief
in XXL5,0%
*p.a.* Zinssatz p.a. und freibleibend, Stand 02.07.2008; Mindestanlagebetrag € 5.000,–für 1 Jahr!www.santander.de/sparbriefeWerte aus IdeenSANTANDER WELTWEIT IN ÜBER 40 LÄNDERNwww.santander.de
Lewis Hamilton, Vodafone McLaren Mercedes F1team driverAls Sponsor des Formel-1-Teams Vodafone McLaren Mercedes hat sich Santander
2008 wieder vor einem großen Publikum als innovative, internationale Marke
präsentiert. Für die Santander Consumer Bank stellt die Formel 1 ein geeignetes
Umfeld dar, um sich und ihre Produkte einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland
Mit dem „Großen Preis Santander von Deutschland“ war Santander erst­mals
auch Namensgeber des Rennens am Hockenheimring, bei dem McLaren-Pilot
Lewis Hamilton siegte, der später Weltmeister wurde. Die Wer­bekampagne zum
neuen „XXL-Sparbrief“ mit Hamilton als Sympathieträger erwies sich als sehr
erfolgreich: Santander konnte 2008 einen deutlichen Zuwachs bei den Sparbriefeinlagen von über 27 Prozent verbuchen. Aufgrund der attraktiven Kondi­tio­nen
des Sparbriefs wurde die Santander Consumer Bank vom Nachrichtensender n-tv
und der Finanzberatung FMH als „Beste Sparbriefbank 2008“ ausgezeichnet.23santander consumer bankauf zukunftskursSantander fördert Mitarbeiter
und junge Talente
Mehr als 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zum Jahresende 2008 bei der Santander
Consumer Bank beschäftigt. Auf deren Qualifikation und Engagement basiert der Erfolg
des Unternehmens. Deshalb ist die Bank stets bemüht, ihren Mitarbeitern ein modernes Arbeits­
umfeld und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.» Gut ausgebildet. «Santander bietet
vielfältige Ausbildungsmöglich­
keiten.24Santander unternimmt verschiedene Aktivitäten, um
ihre Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und
um neue Talente für sich zu gewinnen. Besonderes
Augenmerk legt die Bank dabei auf die Ausbildung
von Nachwuchskräften. Im Berichtsjahr haben sich
knapp 2.900 Schulabgänger für eine Ausbildungsstelle bei Santander beworben und mehr als 400
junge Menschen wollten das neue Traineeprogramm
der Bank absolvieren. Die aussichtsreichsten Bewerber wurden dann zu einem von 28 veranstalteten
Assessmentcentern eingeladen. Insgesamt hat sich
die Zahl der Auszubildenden, Dual-Studierenden und
Trainees im Jahr 2008 auf 140 erhöht, im Vorjahr
waren es 121 Berufseinsteiger.Trainees durchlaufen verschiedene
Während des 18-monatigen, praxisorientierten Trai­­­­neeprogramms durchlaufen die Trainees verschiedene Abteilungen der Santander Consumer Bank.
Auf diese Weise erhalten sie schnell einen Gesamteinblick in die vielschichtigen Arbeitsabläufe der
Bank. In den Bereichen Vertriebssteuerung, Außendienst, Finanz- und Risikomanagement, Personal,
Marketing, Kundenmanagement oder Bankorganisation gewinnen die Hochschulabsolventen Berufs­
praxis und sammeln Erfahrung in der bereichs­
übergreifenden Zusammenarbeit mit den Kollegen.
Seminare und Mentoring ergänzen den Berufsall-»	Die Personalentwicklung hat
bei Santander einen hohen
Stellen­wert. Wir setzen auf quali­
fizierte Mitar­beiter, die sich aktiv in den Wertschöpfungs­
prozess einbringen. «Santander setzt
auf Ideen
der Mitarbeiter	Oliver Burda, Vorstandsmitgliedtag. Nach erfolgreichem Abschluss des Programms
wer­den die Absolventen nach Möglichkeit als Fachoder Führungskraft bei Santander übernommen.
Die Santander Consumer Bank betrachtet die
Nachwuchsförderung als Investition in die Zukunft
und ist deshalb offen für neue Ausbildungswege. Informationsveranstaltungen
Um potenzielle Nachwuchskräfte direkt ansprechen
zu können, wurde die Präsenz von Santander auf
Personalmessen im vergangenen Jahr deutlich er­
höht. Beim Absolventenkongress in Köln informier­
ten sich mehr als 1.000 Studenten, Absolventen
und Young Professionals am Messestand über die
Einstiegsmöglichkeiten bei der Bank. 200 von ihnen
haben noch am selben Tag ihre Bewerbung eingereicht. Darüber hinaus stellte sich Santander den
Absolventen der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe e.V. als Arbeitgeber vor und
war auch bei der „Jobmesse“ in Düsseldorf präsent.
Ein weiteres von Santander unterstütztes Projekt ist die im November gestartete Rhein-MaasNord-Academy. Das 18-monatige Weiterbildungsprogramm richtet sich an niederländische und
deutsche Schüler, die sich neben der Schule auf
eine kaufmännische Ausbildung vorbereiten wollen. Ihre eintägigen Praktika können die AcademyTeilnehmer auf Wunsch bei Santander absolvieren.
So gewinnen sie schon früh erste Einblicke in das
Die genannten Beispiele zeigen: Die Santander
Consumer Bank nutzt vielfältige Plattformen, um
junge Talente bei ihrer Berufswahl zu unterstützen
und sie auf Einstiegschancen bei Santander hinzuweisen.Die Santander Consumer Bank bezieht ihre
Mitarbeiter aktiv in den Entwicklungsprozess
der Bank und ihrer Produkte mit ein. Denn als
Teil des Unternehmens wissen sie, wie sich die
tägliche Arbeit und die Leistungen der Bank
optimieren lassen. So ist der Ideenwettbewerb
eine feste Einrichtung bei Santander gewor­
den. Jedes Quartal wird ein bestimmtes Thema
ausgeschrieben, zu dem die Mitarbeiter aller
Ebenen ihre Ideen einreichen können. 2008
ging es zum Beispiel um die Vermeidung und
Reduzierung von Sachkosten sowie die Verbes­
serung von Arbeitsabläufen. Jeder Vorschlag
wird gemeinsam mit dem Ideengeber vom
jeweiligen Fachbereich überprüft. Verspricht er
einen hohen Nutzen, wird er schnellstmöglich
umgesetzt. Die besten Ideen werden am Ende
eines Quartals mit hochwertigen Sachpreisen
Die Beteiligung am Ideenwettbewerb
und die Qualität der Vorschläge zeigen, dass
diese Aktion auf großes Interesse stößt. Über
400 Mitarbeiter haben rund 1.000 Ideen zur
Kostenreduzierung, Ertragssteigerung, Pro­
zessoptimierung und Steigerung der Mitarbei­
terzufriedenheit eingereicht. Die Santander
Consumer Bank setzt auch weiterhin auf das
Bestreben der Mitarbeiter, sich aktiv am Inno­
vationsprozess zu beteiligen.25santander consumer bankauf zukunftskursTop-Arbeitgeber Deutschland 2009
Wer die Auszeichnung „Top-Arbeitgeber“­
erlangen möchte, muss bereit sein, die
Arbeitgeber­qualitäten anhand eines umfangreichen Fragen- und Bewertungska­
talogs von Dritten untersuchen zu las­sen.
So werden Marktstellung, Unterneh­mens­
» Ausgezeichnet. «
kultur, Gehaltsniveau, Entwick­lungs­­mög­
lichkeiten und viele weitere Kriterien
Die Santander Consumer Bank konnt­e
den hohen Anforderungen entsprechen
und trägt nun das Gütesiegel „Top-Ar­
beit­geber Deutschland 2009“. Kurze We­
ge, flache Hierarchien und der Verzicht
auf Statussymbole sind charakteristisch
Wegen ihrer vorbildlichen Personal­ent­­ für die Bank. Santander prägt eine Unwick­­lung ist die Santander Consumer ternehmenskultur, die offen ist für VerBank vom unabhängigen Research-Un­ter­ änderungen und Innova­tionen. Dabei ist
nehmen CRF zu einem der „Top-Ar­beit­­- jeder Mitarbeiter aufgefordert, sich kongeber Deutschland 2009“ ernannt wor- struktiv einzubringen. Außerdem hel­fen
den. Jedes Jahr veröffentlicht CRF im die im Unternehmen eingeführte MitUm einer der TopBer­telsmann-Verlag ein Buch mit den 100­ arbeiterbeurteilung und das Vorgesetz­
Arbeitgeber Deutsch­
besten Arbeitgebern in Deutschland, das tenfeedback, die Zusammenarbeit im
lands zu werden,
unter anderem Berufseinsteigern als­ Ori- Team zu reflektieren und zu verbessern.
müssen viele Krite­
entierung auf dem Arbeitsmarkt dient. Der Personalbereich von Santander setzt
rien erfüllt sein.
Medienpartner dieser Aktion ist die Zeit- noch viele weitere Maßnahmen um, daSantander hat es
schrift „Junge Karriere“ der Verlagsgrup­ mit die Bank auch in Zu­kunft einer der
besten Arbeitgeber Deutschlands ist.
pe Handelsblatt.Santander-Woche stößt auf hohe Resonanz»	Wir wollen, dass sich unsere
identifizieren. Gemeinsame
Unternehmungen außerhalb des
Arbeitsalltags sind deshalb
wichtig – wie zum Beispiel die
Santander-Woche. «
Oliver Burda, Vorstand Personal26Im Rahmen der weltweit stattfindenden Santander-Woche im Juni
2008 gab es auch bei der Santander Consumer Bank verschie­­­dene Aktionen für Mitarbeiter. So standen ein Fußball-Cup auf dem
­Programm, der auf dem Trainingsgelände des Fußball-Bundes­­ligisten Borussia Mönchengladbach ausgetragen wurde, ein T-ShirtVerkauf für wohltätige Zwecke sowie eine große Blutspende­aktion
in der ­Un­ternehmenszentrale, an der sich knapp 200 Mitarbeiter
beteiligten. Die Santander-Woche wurde von den Mitarbeitern positiv
bewertet und als Möglichkeit wahrgenommen, die Zugehörigkeit
zum ­Unternehmen einmal auf andere Weise zu erleben und zu
­demonstrieren.Außergewöhnliche
Seit der Saison 2008/2009 en­gagiert sich die Santander
Consumer Bank verstärkt in
der ersten Fußball-Bundesliga.
Als neuer Co-Sponsor von
vertieft sie eine seit Jahren
bestehende Partnerschaft mit
dem Verein. Neue Bandenflächen hinter den Toren werden
ebenso für eine erhöhte Präsenz in Me­dien und Öffentlichkeit sorgen wie das SantanderLogo auf Pressewänden,
Eintrittskarten, Mannschaftsbus und im Spielertunnel.
Zudem ist die Santander
Consumer Bank seit Dezember
offizieller Hauptsponsor der
Borussia-Jugend. Als ein
Unternehmen, bei dem die
eigene Nachwuchsförderung
hat, liegt die Unterstützung
der Fußball-Jugend nahe.
Beim Training und bei Turnieren laufen die jungen Spie­ler
von Borussia künftig in Trikots
mit Santander-Logo auf.Die Marktführerschaft der Santander Con­­­­sumer Bank in der Absatzfinanzierung
von Kraftfahrzeugen basiert auf starken
Partnerschaften mit dem Kfz-Handel.
Deshalb pflegt die Bank die Be­ziehung
zu ihren Kooperationspartnern durch
außergewöhnliche Aktionen.
Eines der Highlights 2008 war die vom
Fachmagazin „Autohaus“ veranstalte­
te Oldtimer-Rallye durch die Alpen. Als
Co-Sponsor schickte die Santander Consumer Bank zehn Teams – besteh­end aus­
Autohändlern aus ganz Deutsch­land – ins
Rennen. Die erste Etappe führ­te auf kurviger Strecke über den 2.500 Meter hohen
Großglockner-Pass – eine sportliche Her­
ausforderung für die his­torischen Fahr­zeuge. Am zwei­ten Tag mussten die 80
teilnehmenden Teams kniff­lige Prüfungsfragen beantworten und zum Schluss ihr
fahrerisches Können beim Testcenter des
ÖAMTC, dem öster­reichischen ADAC,
unter Beweis stel­­len. Dieses Event für
„Oldie“-Fans zeigt: Die Santander Consumer Bank geht erfolg­reich neue Wege
in der Händ­leran­­sprache.Die Santander
Con­sumer Bank
pflegt ihre
Part­nerschaften –
wie hier beim
Classics-Event in
Saalfelden.27das geschäftsjahr 2008Wir haben uns trotz eines
turbulenten Marktumfeldes
gut entwickelt und sind
in allen Geschäfts­bereichen
Andreas Finkenberg,
Vorstandsvorsitzender28Das Gesch채ftsjahr 200828das gesch채ftsjahr 200830lagebericht38bilanz40gewinn- und verlustrechnung41anhang50best채tigungsvermerk29lageberichtLageberichtGeschäftsverlauf	Das Jahr 2008 markiert das Ende eines lang anhaltenden
Aufschwungs der Weltwirtschaft. Nach einem robusten ers­
ten Quartal 2008 machten sich die Folgen der schwächeren
Weltwirtschaft und der Finanzmarktkrise auch in der deutschen Wirtschaft bemerkbar. Im Jahresverlauf zeigte sich eine
deutliche konjunkturelle Abschwächung. Insgesamt stieg die
volkswirtschaftliche Gesamtleistung im Jahresvergleich um 1,3
Prozent. Die Auswirkungen der globalen Finanzkrise wirkten
sich somit in Deutschland vergleichsweise spät auf die Realwirtschaft aus. So ergab sich in den letzten beiden Quartalen
des Berichtsjahres ein Rückgang der volkswirtschaftlichen Ge­
samtleistung. Insgesamt nahmen die privaten Konsumaus­
gaben trotz des gestiegenen verfügbaren Einkommens im
Jahresverlauf im Vergleich zum Vorjahr nicht zu. Die wichtigsten Einflussgrößen hierbei waren die preisbedingten Rückschläge durch einen starken Anstieg der Verbraucherpreise für
Lebensmittel und Energie im ersten Halbjahr sowie die sich
verstärkenden Krisenszenarien der Weltwirtschaft mit der damit verbundenen Verunsicherung hinsichtlich der zukünftigen
Arbeitsplatzsicherheit in der zweiten Jahreshälfte. Dies führte
insgesamt dazu, dass die Verbraucher beim Eingehen finanzieller Verpflichtungen zurückhaltender waren. Davon war
in den letzten Monaten des Jahres vor allem der Erwerb von
Kraftfahrzeugen betroffen.
In diesem schwierigen Umfeld gelang es der Santander
Consumer Bank 2008 nicht zuletzt aufgrund des Engagements ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihr Geschäftsergebnis zu verbessern: Das Jahresergebnis wuchs um 10,2
Prozent auf 424,1 Millionen Euro. Die Bilanzsumme stieg um
38,8 Prozent auf 23,377 Milliarden Euro. Die Forderungen an
Kunden nahmen um 13,7 Prozent auf 17,344 Milliarden Euro
zu. Berücksichtigt hierbei ist die RBS (RD Europe) GmbH, die
rückwirkend zum 1. Juli 2008 auf die Santander Consumer
Bank AG verschmolzen wurde.
Die Santander Consumer Bank ist ein Anbieter von Finanzdienstleistungen im Privatkundengeschäft. Ihre Stärke ist die Absatzfinanzierung von Kraftfahrzeugen und von Konsumgütern.
Sie arbeitet im Kfz-Bereich insgesamt mit 21.500 Handelsbetrieben zusammen. Im Jahr 2008 wurde ihr vom Branchendienst „Markt intern“ zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung „Beste Autobank“ verliehen – basierend auf einer
Umfrage unter mehr als 10.000 Kfz-Händlern. Allerdings
30konnte sich die Santander Consumer Bank dem allgemeinen
Trend im Automobilsektor nicht vollständig entziehen. In einem
schwierigen Umfeld gelang es der Santander Consumer Bank
dennoch, ihre Leistung im Kfz-Bereich leicht auszudehnen –
mit 11,5 Milliarden Euro Kreditbestand im Kfz-Geschäft, nach
11,4 Milliarden Euro im Vorjahr.
Im Bereich Consumer Financial Services wuchs der Bestand
auf 1,8 Milliarden Euro (Vorjahr 1,1 Milliarden Euro). Dieses
Wachstum resultierte hauptsächlich aus der Integration des
Konsumentenkreditgeschäfts der RBS sowie aus der Kooperation mit neuen Handelspartnern. Im Bereich Consumer Financial Services arbeitet die Santander Consumer Bank insgesamt
mit 13.600 Handelspartnern zusammen. Hauptträger des Umsatzwachstums waren die Bereiche Möbel, Unterhaltungselektronik und Computer.
Das Filialnetz umfasste insgesamt 100 Filialen, verglichen
mit 98 im Vorjahr – wie im Vorjahr gab es drei Filialen in Österreich (davon eine Zweigniederlassung) sowie 97 (95) im Inland.
Der Kreditbestand im Direktgeschäft wuchs auf 4,9 Milliarden
Euro, wovon 1,1 Milliarden Euro auf die Verschmelzung mit
RBS (RD Europe) GmbH zurückzuführen sind. Im Vorjahr betrug der Kreditbestand im Direktgeschäft 3,3 Milliarden Euro.
Neben den genannten Filialen gibt es eine Zweignieder­
lassung unter der Firmierung Santander Direkt Bank in Mön­
chengladbach. Zudem bietet die Santander Consumer Bank
Kredite via Internet an.
Weiteren Zuwachs verzeichnete die Santander Consumer
Bank bei Kreditkarten. Die Zahl der ausgegebenen Kreditkarten hat sich von 422.000 auf 985.690 mehr als verdoppelt.
Auch hier machte sich insbesondere die Verschmelzung der
RBS (RD Europe) GmbH mit ihren Kartenprodukten auf die
Santander Consumer Bank bemerkbar.
Zahl der Kundenkonten	2006	2007	2008Gesamt	4.222	4.537	6.430Darunter Kreditkonten	3.384	3.651	5.320Einlagekonten	717	768	915TeleGirokonten	94	96	103in TausendZahlungsverkehr
Die Zahl der Girokonten stieg um sieben Prozent von 95.836
auf 102.503 Stück.Eigenmittel
Die Eigenmittel nach Paragraf 10 Abs. 2 KWG betrugen zum
Bilanzstichtag 1,488 Milliarden Euro (2007: 1,294 Milliarden
Euro).Gewinn- und Verlustrechnung
Trotz der gestiegenen Refinanzierungskosten und des allgemeinen Margendrucks konnte das Nettozinsergebnis um 4,4
Prozent auf 763 Millionen Euro (2007: 731 Millionen Euro) gesteigert werden. Der Geschäftsstrategie folgend wurde der Anteil der terminierten Einlagen an den Gesamtkundeneinlagen
durch gezielte Kundenansprache und attraktive Konditionen
deutlich ausgeweitet. In der Folge stieg der durchschnittliche
Kundenzinssatz um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften konnten um
21,4 Prozent auf 1,763 Milliarden Euro (2007: 1,453 Milliarden Euro) gesteigert werden. Volumen- und Zinseffekte haben
in etwa gleichwertig zu dieser Steigerung beigetragen, wobei
der Volumeneffekt maßgeblich durch die Verschmelzung mit
der RBS (RD Europe) GmbH beeinflusst wurde. Die Zinserträge
entfallen mit 45,1 Millionen Euro (2007: 2,6 Millionen Euro) auf
festverzinsliche Wertpapiere und Schuldbuchforderungen. Dieser Anstieg ist insbesondere auf Volumeneffekte zurückzuführen, da die Bank Wertpapiere aus eigenen ABS-Transak­tionen
zurückgekauft hat.
Der Provisionsüberschuss belief sich auf 256,5 Millionen
Euro, verglichen mit 107,8 Millionen Euro im Vorjahr. Der Anstieg ist in wesentlichen Teilen auf die Ausweitung der Vermittlungstätigkeit sowie eine verbesserte Konditionengestaltung
zurückzuführen. Daneben machte sich positiv bemerkbar, dass
die Santander Consumer Bank ihre Produktpalette im Vermittlungsgeschäft um weitere Angebote ergänzt hat – zu erwähnen sind hier beispielhaft die Kaufpreisversicherung „Santander
Safe“ sowie Varianten bestehender Produkte. Positiv macht sich
auch hier die Verschmelzung mit der RBS (RD Europe) GmbHbemerkbar. Daneben sind in dieser Posi­tion sonstige Gebühren
aus dem Kreditgeschäft enthalten, die nicht zuletzt durch das
Volumenwachstum gesteigert werden konnten.
Der Verwaltungsaufwand und die Abschreibungen und
Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen lagen im Geschäftsjahr 2008 insgesamt bei 364
Mil­lio­­nen Euro nach 296 Millionen Euro im Vorjahr. Auch im
G­eschäftsjahr 2008 behielt die Bank die Grundsätze ihrer Kreditannahmepolitik bei. Für die Risiken traf sie mit der Bildung
von Wertberichtigungen entsprechend Vorsorge. Die Nettozuführung zu den Wertberichtigungen belief sich auf 251 Millionen Euro, verglichen mit 169 Millionen Euro im Vorjahr, wobei
47 Millionen Euro auf die ehemalige RBS (RD Europe) GmbH
entfallen. Wertberichtigungsmindernde Effekte wurden durch
Volumensteigerungen und gegenüber dem Vorjahr reduzierte
Rechtsaktenverkäufe kompensiert.Jahresergebnis
Das Jahresergebnis belief sich auf 424,1 Millionen Euro (2007:
385 Millionen Euro). Davon führte die Bank aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der
Santander Consumer Finance Germany (SCFG) GmbH und der
Santander Consumer Bank AG 422,6 Millionen Euro an die
SCFG ab. 1,5 Millionen Euro entfielen auf den stillen Gesellschafter Santander Consumer Holding GmbH.31lageberichtBilanzstruktur und Bilanzentwicklung
AktivseiteBilanzstruktur Passiva	Die Aktivseite der Bilanz spiegelt in ihrer Struktur das Kerngeschäft der Bank – das Kreditgeschäft mit dem privaten Kunden – sowie die Anlagetätigkeit am Geld- und Kapitalmarkt
Die Forderungen an Kreditinstitute betragen 3,187 Milliarden Euro. Diese Position enthält im Wesentlichen Forderungen
an Kreditinstitute im Konzern der Muttergesellschaft Banco
Mit 17,344 Milliarden Euro (2007: 15,254 Milliarden Euro)
lagen die Forderungen an Kunden zum Bilanzstichtag um 13,7
Prozent über dem Vorjahreswert, wobei die Verschmelzung
mit der RBS (RD Europe) GmbH maßgeblich zu dem Wachstum beigetragen hat.
2,295 Milliarden Euro (2007: 0,161 Milliarden Euro) hat
die Santander Consumer Bank zum Bilanzstichtag in Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren
angelegt. Als Reaktion auf die Veränderungen am Geld- und
Kapitalmarkt und um die Möglichkeit der Liquiditätsbeschaffung durch die Teilnahme an Offenmarktgeschäften auszubauen, wurde der Umfang dieser Position ausgeweitet.
Bilanzstruktur Aktiva 2006	2007	2008Bilanzsumme	16.312	16.846	23.377Spareinlagen	195	115	708.694 8.597	11.013Kreditinstituten	2.637	1.798	4.212Sonstige Passiva	3.215	4.804	6.235in Mio. Euro2006	2007	2008Bilanzsumme	16.312	16.846	23.377Liquide Mittel	291	302	36914.473	15.254	17.3441.473	1.070	3.187Wertpapiere	40	161	2.295Sonstige Aktiva	35	59	182Andere Verbindlichkeiten
gegenüber Kunden	Verbindlichkeiten gegenüberRückstellungen	Eigenkapital*	147	131	1831.424	1.401	1.664* Daten einschließlich nachrangiger Verbindlichkeiten und GenussrechtskapitalMitgliedschaften
Die Santander Consumer Bank ist Mitglied des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. sowie Mitglied aller Landesverbände. Sie gehört außerdem dem Bankenfachverband e.V.
und der BAG (Bankenarbeitsgemeinschaft e.V.) an. Weiterhin­
ist sie der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH,
dem Prüfungsverband deutscher Banken e.V. sowie dem Ein­
lagensicherungsfonds des privaten Bankgewerbes angeschlos­
sen. Die Sicherungsgrenze des Einlagensicherungsfonds beträgt je Kunde aktuell 313,827 Millionen Euro.in Mio. EuroForderungen an Kunden	Forderungen an Kreditinstitute	Passivseite
Die Kundeneinlagen machten mit 11,083 Milliarden Euro 47
Prozent der Bilanzsumme aus. Neben der Ausweitung der
Kundeneinlagen, insbesondere solcher mit vereinbarter Laufzeit, hat die Bank wieder bewusst alternative Refinanzierungsmöglichkeiten wie die Verbriefung von Kundenforderungen
oder die Teilnahme an Offenmarktgeschäften genutzt. Durch
entsprechende wettbewerbsfähige Produktangebote und gezielte Kundenansprache hat die Bank im Jahr 2008 das Volumen an Sparbriefen um knapp 76 Prozent auf 7,516 Milliarden Euro erhöht.32Aus- und Weiterbildung
Besonderes Augenmerk legt die Santander Consumer Bank
auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Allein im Berichtsjahr hat die Santander Consumer
Bank 41 Auszubildende, 2 dual Studierende und 21 Trainees
neu eingestellt. 6 Trainees wurden vor Ablauf der Trainee-Zeit
in eine Festanstellung übernommen. Insgesamt hat sich die
Zahl der Berufseinsteiger (Auszubildende, dual Studierende
und Trainees) im Berichtsjahr auf 140 erhöht, verglichen mit
121 im Vorjahr. Im November 2008 war die Santander Consumer Bank mit einem eigenen Messestand auf dem Absolventenkongress in Köln, der größten Jobmesse für Studenten,
Absolventen und Young Professionals, vertreten. Großes Augenmerk legt die Bank auf das Thema Weiterbildung: Insgesamt fanden 4.866 (2007: 7.055) Trainingsmaßnahmen für
die Mitarbeiter der Santander Consumer Bank statt, davon
3.129 (2007: 3.177) E-Learning-Maßnahmen. Die Zahl der
Schulungsstunden lag bei 37.419 (2007: 52.243).Dank an die Mitarbeiter und die Gremien
der Arbeitnehmervertreter
Die Santander Consumer Bank hat im Berichtsjahr ihr Geschäft
in einem äußerst schwierigen Marktumfeld ausgeweitet. Allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Können und
mit großer Einsatzbereitschaft zu diesem Erfolg beigetragen
haben, spricht der Vorstand seinen besonderen Dank und
seine ausdrückliche Anerkennung aus. Ebenso gilt der Dank
des Vorstands den Gremien der Arbeitnehmervertreter für die
konstruktive Zusammenarbeit.Nachtragsbericht
Über die geschilderten Vorgänge hinaus gab es nach Abschluss
des Geschäftsjahres keine Entwicklungen von besonderer Bedeutung.Risikobericht
Risikomanagement in der Santander
Consumer Gruppe
Die Verantwortung für das Management und die Steuerung
sämtlicher Risiken trägt der Gesamtvorstand der Santander
Consumer Bank AG im Einklang mit der Geschäfts- und der
Risikostrategie der Bank sowie im Rahmen der verabschiedeten Kompetenzordnungen.
Das Eingehen von Risiken ist eine Folge des Geschäftsbetriebs und der in diesem Kontext getroffenen Entscheidungen.
Kreditrisiken resultieren aus den Kreditentscheidungen, Marktpreis- und Zinsänderungsrisiken aus den Entscheidungen bezüglich des Managements des Anlagebuchs und Liquiditätsrisiken aus der Liquiditätssteuerung. Operationelle Risiken
ergeben sich aus der Strukturierung, Gestaltung und Auslas­
tung der verschiedenen Geschäftsprozesse.
Innerhalb der Santander Consumer Bank sind die Verant­
wortlichkeiten für die Steuerung und Überwachung von Risi­
ken gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) klar festgelegt. Für Kreditrisiken erfolgt die
Steuerung durch das Zweitvotum des Bereiches Risk Management bzw. durch Regeln und Kompetenzen, die durch Risk
Management festgelegt wurden. Für operationelle Risiken ist
die Steuerung und Überwachung der Risiken ebenfalls klar
festgelegt, wobei das Risk Management Risiken nach Möglichkeit durch Prozessverbesserungen reduziert. Das Management von Marktpreis- und Zinsänderungsrisiken obliegt dem
Bereich Financial Markets, der anhand entsprechender derivativer Instrumente die genannten Risiken begrenzt. Der Bereich
Financial Markets ist darüber hinaus für das Management der
Liquiditätsrisiken verantwortlich. Die Risikoüberwachung in
der Santander Consumer Bank geschieht unabhängig durchdie Bereiche Controlling und Risk Controlling. Das Risk Controlling ist neben den regelmäßigen Berichtspflichten an das
Management und den Vorstand auch für die Ad-hoc-Berichterstattung verantwortlich. Diese umfasst auch die Überwachung bei Auftreten von Großrisiken bzw. bei Überschreiten
vordefinierter Schwellenwerte.
Der Risikocontrolling-Prozess folgt einer definierten größenabhängigen Berichtskette über den zuständigen Bereichsvorstand und den Gesamtvorstand bis hin zum Aufsichtsrat.Organisation
Die Santander Consumer Bank ist ein Nichthandelsbuchinstitut. Die Handelsaktivitäten im Rahmen des Anlagebuchs werden durch den Handelsvorstand gezeichnet. Diese Funktion
wird durch den Vorstandsvorsitzenden wahrgenommen.
Dem Finanzvorstand sind unter anderem die Bereiche Financial Markets (Treasury), Controlling und Accounting zugeordnet. Der Bereich Financial Markets steuert Liquiditäts-,
Marktpreis- und die dazugehörigen Adressenausfallrisiken der
Kontrahenten. Die Finanzplanung und -überwachung obliegt
dem Controlling, das zudem Marktpreisrisiken und Zinsänderungsrisiken überwacht.
Dem Risikovorstand sind die drei Bereiche Risk Management, Risk Controlling, Santander Consumer Debit sowie die
Abteilung Risk Production Support zugeordnet. Das Forderungsmanagement geschieht durch die Santander Consumer
Debit GmbH.
Das Risk Management verantwortet alle Themen im Zusammenhang mit der Kreditentscheidung, wobei für jeden
Produktbereich (Kfz-Finanzierung, Leasing, Direktgeschäft, Kar­tenprodukte, Warenfinanzierung) ein Risikomanager zuständig ist. Der Bereich Risk Controlling verantwortet das Risiko­
reporting und die Risikoanalyse für alle Risikoarten – sowohl
für interne als auch für externe und aufsichtsrechtliche Zwe­
c­ke (Jahresabschluss, Prüfungsbetreuung, Basel II etc.). Die
Santander Consumer Debit GmbH führt umfassende Bei­
trei­bungsmaßnahmen bei zahlungsgestörten Engagements
durch. Die Abteilung Risk Production Support ist für die (Weiter-)Entwicklung der im Risikobereich verwendeten Methoden
verantwortlich. Dies umfasst zum Beispiel die Kredit-Entscheidungsverfahren, die EWB-Bewertungssysteme oder Basel-IIParameterschätzungen.33lageberichtKreditrisikenMarktpreisrisikenDie stete Optimierung des Risiko-Rendite-Verhältnisses ist das
zentrale Element der Steuerung und des Managements der
Kreditrisiken. Dabei kommen moderne Entscheidungsverfahren und umfassende Portfolio-Analysesysteme zum Einsatz.
Dies gewährleistet, dass auch künftig ein hoher Grad an Prog­
nosegüte für eingegangene Risiken existiert. Durch Überwachungsmaßnahmen und das Reporting ist der Vorstand über
die Entwicklung dieser Risiken zeitnah informiert.
Für definierte Geschäftsbereiche und Volumina werden
Einzelengagements nach dem Prinzip „Markt und Marktfolge“ nur gemeinsam von Vertrieb und Risikomanagement
entschieden. Hierzu gehören beispielsweise wesentliche Kreditengagements im Sinne der MaRisk.
Ein zentrales Element des Kreditrisikomanagements ist die
konstante Überprüfung aller Kreditherauslagen. Dies erfordert
die stetige Analyse der die Risikosituation der Bank beeinflussenden Faktoren, verbunden mit einer aktiven Umsetzung
der gewonnenen Erkenntnisse in sämtlichen Entscheidungs-,
Prognose- und Bewertungsverfahren. Aufgrund der erreichten
Marktposition machen sich gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Trends, wie beispielsweise die steigende Zahl an Privatinsolvenzen, wachsende Arbeitslosigkeit und zunehmende
Scheidungsraten, auch bei der Santander Consumer Bank
bemerkbar. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise stellt
deshalb auch die Santander Consumer Bank vor zusätzliche
Herausforderungen, zum Beispiel bezüglich eines Anstiegs der
Risikokosten. Die Santander Consumer Bank ist weder direkt
noch über ABS im Subprime-Hypothekengeschäft engagiert.
Ferner pflegt und dokumentiert das Risikomanagement
die vergebenen Kreditkompetenzen. Hier eingeschlossen sind
die Überwachung der Einhaltung sowie die Verantwortung für
alle das Kreditrisiko betreffenden Richtlinien und Organisationsanweisungen.
Das Management von Kreditrisiken umfasst außerdem
eine intensive Betrugsabwehr sowie Betrugserkennung. Diese
hat wegen sich mehrender Betrugsversuche - insbesondere im
Bereich bandenmäßig organisierter Kriminalität - eine große
Kontrahentenlimite werden für Drittbanken, mit denen
Derivate oder Geldhandelsgeschäfte abgeschlossen wurden,
sowie für Unternehmen innerhalb des Konzerns durch den
Vorstand genehmigt. Im Zuge der Finanzkrise wurden zur Minimierung von Kontrahentenrisiken die anderen Banken eingeräumten Limite reduziert.Als Marktpreisrisiken bezeichnet die Bank potenzielle Verluste,
die aufgrund von Veränderungen von Preisen oder preisbeeinflussenden Parametern an den Finanzmärkten für die Posi­
tionen der Bank entstehen können. Aufgrund der Geschäftsstruktur der Santander Consumer Bank sind diese Risiken
grundsätzlich zinsinduziert. Die Bank setzt zum gezielten Management der Fristeninkongruenzen aus dem Kundengeschäft
bei Bedarf derivative Instrumente ein.
Zur Messung des Zinsänderungsrisikos werden Zinsbindungsbilanzen und Zinsänderungsrisikoreports erstellt. Diese
zeigen den Barwert der offenen Positionen bei aktuellem Zinsniveau und dessen Veränderung bei unterschiedlichen Zinsszenarien. Durch Überwachungsmaßnahmen und das Reporting
ist der Vorstand über die Entwicklung dieser Risiken zeitnah
Der Barwert der offenen Position bei einer parallelen Verschiebung der Zinsstrukturkurve um 100 Basispunkte nach
oben lag per Ende Dezember 2008 bei 37,2 Millionen Euro.
Die Marktpreisrisiken im Wertpapierbestand werden börsentäglich überwacht und gesteuert. Die Berichterstattung an
den Vorstand erfolgt wöchentlich, bei extremen Marktsituationen fertigt der Bereich Controlling direkt aktualisierte Risikoreports an. Auf Basis dieser Risikoreports entwickelt der
Bereich Financial Markets unmittelbar Entscheidungsalternativen für den Vorstand. Weicht der Marktwert um mehr als
10 Prozent vom Vortageswert ab, erfolgt unter bestimmten
Voraussetzungen ein Sonderbericht an den Vorstand.
Für die im Anlagebestand gehaltenen ABS Bonds in Höhe
von 2,2 Milliarden Euro, deren Grundlage eigene Assets sind,
lag im Dezember 2008 eine temporäre Wertminderung in
Höhe von 108 Millionen Euro aufgrund gesunkener Markt­
liquidität vor.
Währungsrisiken bestehen nicht, da Forderungen und Ver­
bindlichkeiten ausschließlich in Euro denominiert sind. Die
Santander Consumer Bank hat keine Anlagen in Aktien getätigt, hält jedoch aufgrund einer Zuteilung im Rahmen ihrer
VISA-Mitgliedschaft einen geringfügigen Bestand von Aktien
dieses Unternehmens.34LiquiditätsrisikenRisikocontrollingDas Management des Liquiditätsrisikos erfolgt anhand revolvierender Prognosen über alle Geldzuflüsse und -abflüsse der
Bank, die einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten umfassen,
sowie anhand einer laufenden Bedarfsrechnung für die Erfüllung der Mindestreserve. Wegen der Finanzkrise wird weiterhin ein täglicher Bericht zum Liquiditätsstatus erstellt. Da die
Disposition von Liquiditätsspitzen durch den Bereich Financial Markets innerhalb des Konzerns erfolgt, sind keine Risi­
ken aufgrund von unzureichender Zahlungsfähigkeit bei der
Santander Consumer Bank erkennbar. Über die konzernseitige Refinanzierung hinaus hat die Santander Consumer Bank
2008 verstärkt Kundeneinlagen hereingenommen. Weiterhin
wurden erstmalig ABS Bonds, deren Grundlage eigene Assets
sind, vom begebenden Special Purpose Vehicle am Emissionstag gekauft und bei der Deutschen Bundesbank beliehen.
Die Kennzahl zur Steuerung des Liquididätsgrundsatzes
betrug per Ende Dezember 2008 1,89 (gegenüber Minimum
von 1,0).Der Bereich Risikocontrolling ist verantwortlich für das Monitoring und Reporting der Risikosituation der Bank. Im Rahmen
dessen erfolgt monatlich in Form des Risk Reports unmittelbar
an den Gesamtvorstand eine umfassende Risiko-Berichterstattung eingeteilt nach Produktgruppen und Risikoarten.
Hinsichtlich der Kreditrisiken beinhaltet der Risk Report für
alle Kreditsparten jeweils eine Analyse des Kreditportfolios sowie der Risikosituation und bildet die Basis für ein effektives
Risikomanagement. Es wird jeweils darüber berichtet, ob das
Neugeschäft aller Kreditsparten in Übereinstimmung mit der
Kreditrisiko-Strategie sowie der Gesamtrisiko-Strategie erfolgt.
Die bestandsgefährdenden und die operationellen Risiken
werden ebenso mittels Schadensdatenbank und Self-Assessment überwacht und an den Gesamtvorstand berichtet.
Für Zinsänderungsrisiken wird im Risk Report der Barwert
der offenen Position berechnet, der bei einer parallelen Verschiebung der Zinsstrukturkurve um 100 Basispunkte entstehen würde. Die Darstellung des Zinsänderungsrisikos sowie
die Einhaltung intern eingeräumter Korridore und im Konzern
festgelegter Limite erfolgt zweiwöchentlich durch den Bereich
Financial Markets innerhalb der Vorstandssitzung. In diesem
Zusammenhang werden die Hedging-Maßnahmen erläutert.
Die Marktpreisrisiken im Wertpapierbestand werden ebenfalls monatlich im Risk Report anhand des Value at Risk überwacht. Für Liquiditätsrisiken enthält der monatliche Risk Report
die Liquiditätsplanung. Informationen zur Gelddisposition, zur
Refinanzierung, zur Steuerung des Liquiditätsgrundsatzes sowie zur Geldanlagepolitik werden ebenfalls durch den Bereich
Financial Markets innerhalb der Vorstandssitzungen dargestellt.
Alle relevanten Risiken werden in der monatlich erstellten
Risikotragfähigkeitsrechnung zusammengeführt. Gemäß der
einmal jährlich vom Vorstand überprüften Risikostrategie stellt
diese Rechnung das Monitoring der im Jahr 2008 jederzeit
ausreichend gegebenen Risikotragfähigkeit dar.
Im Rahmen der Umsetzung der Basel-II-Anforderungen
berechnet die Santander Consumer Bank seit Januar 2008
das aufsichtsrechtlich notwendige Eigenkapital gemäß dem
Standardansatz. In Übereinstimmung mit den konzernseitigen
Anforderungen ist der Übergang auf die weiterführenden Ansätze zu internen Zwecken im Berichtsjahr umgesetzt worden
und ist für aufsichtsrechtliche Zwecke ab 2010 geplant. Der
Offenlegungsbericht gemäß der SolvV wird für das Geschäftsjahr 2008 neben der Publizierung des Jahresabschlusses im
elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.Operationelle Risiken
Gemäß der Solvabilitätsverordnung (SolvV) sind operationelle
Risiken definiert als Gefahr von Verlusten, die infolge unangemessener oder gescheiterter interner Verfahren, Systeme,
menschlichen Versagens oder infolge externer Ereignisse
eintreten. Das Management operationeller Risiken geschieht
direkt durch die für die internen Verfahren oder Systeme Verantwortlichen. Das Controlling operationeller Risiken (OR) erfolgt durch eine umfängliche OR-Schadendatenbank. Ferner
wird ein regelmäßiges Self-Assessment durchgeführt, auf Basis dessen wesentliche Schadensszenarien bewertet werden.
Im Hinblick auf die IT-Sicherheit gibt es ein umfangreiches und
regelmäßig getestetes Business Continuity Management unter
der Verantwortung des CIO.Rechtliche Risiken
Die Santander Consumer Bank hält sich mittels ihrer Rechtsabteilung über aktuelle rechtliche Entwicklungen, wie z.B. Entscheidungen der Verbraucherschutzverbände, auf dem Laufenden und berücksichtigt diese in ihrer Geschäftstätigkeit.35lageberichtRisk Production Support / RisikomethodenSchlussbemerkungRisikomethoden legen Grundsatz- und Verfahrensfragen aller
risikorelevanten Methoden fest. Hierzu gehören zum Beispiel
die Entwicklung, Implementierung und laufende Überwachung der Scorekarten für das Geschäft mit den Privatkunden sowie die Entwicklung, das Backtesting und die laufende
Überprüfung der Einzelwertberichtigungssystematik.Im Geschäftsjahr 2008 hat die Santander Consumer Bank ihr
Risikocontrolling und Risikomanagementsystem, das sie als einen wesentlichen Baustein vorausschauenden Bankmanagements betrachtet, weiter ausgebaut und optimiert. In diesem
Zusammenhang geht zum 1. Januar 2009 das Controlling von
Marktpreis- und Liquiditätsrisiko vom Bereich Controlling in
den Bereich Risikocontrolling über.
Sowohl dank ihres modernen Risikocontrollings und -ma­­nagements als auch aufgrund ihrer Geschäfts- und Refinanzierungsstruktur sowie unter Berücksichtigung des zur Risikoabdeckung vorhandenen Eigenkapitals und der bilanziellen
Risikovorsorge sieht sich die Santander Consumer Bank bezüglich aller Risikoarten sicher aufgestellt. Angesichts der
Herausforderungen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise wird die Santander Consumer Bank ihre Aktivitäten im
Risikocontrolling und -management weiter verstärken.Santander Consumer Debit /
Die Santander Consumer Debit GmbH betreibt das Forderungsmanagement der Gruppe für alle rückständigen Kunden und für alle Finanzierungsangebote der Bank. Die Debit
deckt die gesamte Breite des modernen Forderungsmanagements ab, beginnend beim schriftlichen „Mahnwesen“, über
telefo­nische Ansprache und Außendienst bis hin zur außergerichtlichen und gerichtlichen Beitreibung. Für die gerichtliche
Beitreibung der Forderungen bedient sich die Debit einer externen Anwaltskanzlei.
Bei allen Aktivitäten der Santander Consumer Debit stehen das risikoorientierte Handeln sowie eine größtmögliche
Kundenorientierung im Fokus. Um zu einer beidseitig zufrieden stellenden Lösung zu gelangen, ist eine aktive Mithilfe des
Kunden erforderlich.
Nach Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Beitreibung wird auch das Instrumentarium des
Forderungsverkaufs an externe Gesellschaften eingesetzt.
Die Abwicklung zahlungsgestörter gewerblicher Engagements erfolgt im Work Out Department.36Ausblick für 2009 und 2010
Der Vorstand geht davon aus, dass das Bankgeschäft in allen
Bereichen wachsen wird und dass sich die Ertragslage positiv
entwickeln wird. Es wird erwartet, dass die Bestände im Kreditgeschäft zulegen werden und dass das Einlagenvolumen
zunimmt. Insgesamt rechnet der Vorstand damit, dass sowohl
der Margendruck anhalten als auch der Wettbewerb weiter
Besonderes Augenmerk richtet die Bank deshalb auf die
Sie wird die jedem Risiko innewohnenden Chancen genau analysieren und gegebenenfalls in optimaler Weise zur
Steigerung der Wertschöpfung der Bank wahrnehmen. Dabei wird die Bank weiterhin eine verantwortungsvolle Risikopolitik betreiben.
Die Santander Consumer Bank legt weiterhin besonderes
Gewicht auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Die
Mitarbeiterzahl wird 2009 und 2010 entsprechend der geschäftlichen Entwicklung unter Berücksichtigung technischer
Innovationen angepasst.
Im Kfz-Finanzierungsgeschäft lassen die positiven Reak­
tionen der Handelspartner erwarten, dass die Bank ihr Kredit­
volumen weiter ausbauen kann. Hier werden auch von der
neuen Partnerschaft mit Mazda positive Impulse ausgehen.
Die Santander Consumer Bank betreibt seit dem 1. Januar
2009 die Mazda Finance als Werksbank für Mazda.
Auch in den Jahren 2009 und 2010 wird die Bank den
Bedürfnissen ihrer Kunden mit neuen Produkten noch mehr
entgegenkommen. Hier ergeben sich für die Santander Consumer Bank als dem größten herstellerunabhängigen Finanzierer gute Chancen, wenn auch insgesamt leicht steigende
Risikokosten erwartet werden. Die wirtschaftliche Entwicklung der Kfz-Händler wird von der Santander Consumer Bank
aufmerksam begleitet. Da jedoch fast ausschließlich Kfz-besicherte Händlerfinanzierungen vorgenommen werden, hält die
Santander Consumer Bank das Risiko hier für überschaubar.
Im Warenfinanzierungsgeschäft (Consumer Financial Services) wird die Bank neue Betätigungsfelder erschließen und
ihre heute schon starke Position weiterhin behaupten. Eine
gute Basis dafür sind weitere Kooperationen mit dem Handel.
Im Filial- und Direktgeschäft setzt die Santander Consumer
Bank sukzessive die Modernisierung ihrer Filialen fort. Die rund
90 Filialen der ebenfalls zur Santander Gruppe gehörenden GE
Money Bank werden im ersten Halbjahr integriert und auf das
Erscheinungsbild von Santander umgestellt werden.
Die Santander Consumer Bank beabsichtigt, sich weiterhin
maßgeblich über Kundeneinlagen zu refinanzieren.37bilanzBilanz zum 31. Dezember 2008
der Santander Consumer Bank AG Mönchengladbach	2008	Aktivseite 2007EUR	EUR	1.	Barreserve	a) Kassenbestand	b) Guthaben bei Zentralnotenbanken	368.684.095,39	302.213.057,0940.699.406,70	32.832.307,49327.984.688,69	269.380.749,60	darunter: b
 ei der Deutschen Bundesbank EUR 327.943.933,62 (Vorjahr TEUR 269.380)	2.	Forderungen an Kreditinstitute	a) täglich fällig	b) andere Forderungen	3.	Forderungen an Kunden	3.187.331.586,68	1.070.064.238,34942.619.080,93	162.683.968,482.244.712.505,75	907.380.269,8617.344.026.469,90	15.253.644.346,562.294.871.477,41	160.646.375,9630.264.349,32	100.386.209,86	darunter: durch Grundpfandrechte gesichert
EUR 2.126.624,05 (Vorjahr TEUR 1.406)
Kommunalkredite: EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)
4.	Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere	a) Anleihen und Schuldverschreibungen
aa) von öffentlichen Emittenten	darunter: b
 eleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 30.264.349,32 (Vorjahr TEUR 100.384)	ab)	von anderen Emittenten	2.264.607.128,09	60.260.166,10darunter: b
 eleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 2.034.023.122,27 (Vorjahr TEUR 60.260)	5.	Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere	238.730,89	0,00	6.	Beteiligungen	303.952,48	303.951,4823.618,47	23.449,20123.018.097,85	20.662.161,9934.423.709,54	24.593.077,079.184.964,31	6.580.129,1714.645.852,16	6.837.183,6423.376.752.555,08	16.845.567.970,50	darunter: an Kreditinstituten EUR 244.898,48 (Vorjahr TEUR 245)
an Finanzdienstleistungsinstituten EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)	7.	Anteile an verbundenen Unternehmen	darunter: an Kreditinstituten EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)
an Finanzdienstleistungsinstituten EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)
8.	Immaterielle Anlagewerte	9.	Sachanlagen	10. Sonstige Vermögensgegenstände	11.	Rechnungsabgrenzungsposten	Summe der Aktiva	38 382008	Passivseite 1.	Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten	a) täglich fällig	2007EUR	EUR4.212.364.664,30	1.798.188.098,08283.468.972,77	27.449.123,893.928.895.691,53	1.770.738.974,1911.083.161.376,94	8.711.276.359,38	a) Spareinlagen	70.449.200,60	114.543.424,94	aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten	64.646.908,97	108.115.698,43	b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist	2.	Verbindlichkeiten gegenüber Kunden	5.802.291,63	6.427.726,5111.012.712.176,34	8.596.732.934,44	ba) täglich fällig	3.226.546.264,61	4.310.502.485,88	bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist	7.786.165.911,73	4.286.230.448,56	3.	Sonstige Verbindlichkeiten	6.200.241.233,24	4.765.113.560,06	ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten	b) andere Verbindlichkeiten	4.	Rechnungsabgrenzungsposten	5.	Rückstellungen	a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen	b) Steuerrückstellungen	c) andere Rückstellungen	34.481.819,49	39.078.415,79182.901.855,45	130.443.055,0061.033.033,00	55.999.565,00724.198,00	519.230,00121.144.624,45	73.924.260,00	6.	Nachrangige Verbindlichkeiten	223.506.150,79	238.350.760,67	7.	Genussrechtskapital	248.083.284,65	285.705.551,30	darunter: v or Ablauf von zwei Jahren fällig
EUR 16.616.986,12 (Vorjahr TEUR 48.858) 1.192.012.170,22	877.412.170,22	a) gezeichnetes Kapital	35.113.918,81	35.113.918,81	aa) Grundkapital	30.001.000,00	30.001.000,00	8.	Eigenkapital	5.112.918,81	5.112.918,811.156.438.686,93	841.838.686,93459.564,48	459.564,48	ca) gesetzliche Rücklage	100.213,21	100.213,21	cb) andere Gewinnrücklagen	359.351,27	359.351,270,00	0,0023.376.752.555,08	16.845.567.970,50	1.	Eventualverbindlichkeiten	83.619.312,05	34.736.073,61	a) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen	83.619.312,05	34.548.491,710,00	187.581,903.077.908.830,68	459.701.330,54	ab) Einlagen stiller Gesellschafter	b) Kapitalrücklage	c) Gewinnrücklagen	d) Bilanzgewinn / Bilanzverlust	Summe der Passiva	b) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten	2.	Andere Verpflichtungen	a) unwiderrufliche Kreditzusagen	39 39Gewinn- und verlustrechnung	Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008
der Santander Consumer Bank AG Mönchengladbach	Aufwendungen 1.	Zinsaufwendungen	2.	Provisionsaufwendungen	2008	2007EUR	EUR1.045.685.880,71	725.289.875,95204.590.436,59	202.215.404,56	3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen	350.850.127,22	289.205.432,06	a) Personalaufwand	118.243.614,80	95.875.828,67	aa) Löhne und Gehälter	102.548.236,55	81.215.346,1115.695.378,25	14.660.482,56232.606.512,42	193.329.603,3913.090.231,27	6.686.188,867.026.055,93	5.226.908,00251.035.771,11	169.120.210,62	ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung	darunter: für Altersversorgung	EUR 2.232.082,55 (Vorjahr TEUR 2.155)	b) andere Verwaltungsaufwendungen	4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen	5. Sonstige betriebliche Aufwendungen	6.	Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen
im Kreditgeschäft	7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag	585.443,93	341.000,00	8. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 5 ausgewiesen	109.158,94	141.121,20424.138.481,23	384.973.535,070,00	0,002.297.111.586,93	1.783.199.676,322008	2007	9. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs	oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne	10. Jahresüberschuss	Summe der Aufwendungen	Erträge	1.	Zinserträge aus	1.808.556.240,39	1.455.816.392,99	a) Kredit- und Geldmarktgeschäften	1.763.449.925,44	1.453.211.391,2545.106.314,95	2.605.001,74	2. Laufende Erträge aus 419.224,75	9.120,00	a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren	403.144,51	0,00	b) Beteiligungen	16.080,24	9.120,00	3. Provisionserträge	461.093.988,90	309.970.642,67	b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen	4.	Nettoertrag aus Finanzgeschäften	5. Sonstige betriebliche Erträge	Summe der Erträge	40 40EUR	EUR7.845.658,05	1.628.987,7719.196.474,84	15.774.532,892.297.111.586,93	1.783.199.676,32anhangAnhangAllgemeine Erläuterungen
Rückwirkend zum 01.07.2008 wurde die RBS (RD Europe)
GmbH, Ratingen, auf die Santander Consumer Bank AG,
Mön­chen­gladbach, verschmolzen. Die Eintragung im Han­
delsre­gister erfolgte am 30.12.2008.
Die Zahlen des Geschäftsjahres beinhalten die Wer­
te der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH für den Zeit­
raum 01.07.2008 bis 31.12.2008. Die Werte der RBS (RD
Europe) GmbH werden als „davon“-Vermerk bei den ent­
sprechenden Posten angegeben. Entsprechend beziehen
sich die Vorjahreswerte nur auf die Santander Consumer
Der Jahresabschluss zum 31.12.2008 wurde nach den
allgemeinen Vorschriften des HGB für eine große Ka­
pitalgesellschaft, des Aktiengesetzes sowie der Verord­
nung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und
Finanzdienstleistungsinstitute aufgestellt.Wesentliche Bilanzierungs- und
Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung und Bewertung
sowie der gesetzlichen Vorschriften bilanziert und bewertet.
Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute
werden zum Nominalwert bilanziert.
Forderungen an Kunden werden in Höhe der ausstehenden Salden bzw. der ausstehenden Rückzahlungsraten abzüglich der zukünftigen Kreditgebührenanteile sowie abzüglich
Einzelwertberichtigungen bilanziert.
Grundsätzlich erfolgt für das gesamte Portfolio der Santander
Consumer Bank AG die Kreditgebührenabgrenzung nach der
Annuitätenmethode. Davon abweichend erfolgt die Abgrenzung für den die Transaktionskosten übersteigenden Teil der
Bearbeitungsgebühren sowie für Provisionen mit Zinscharakter
für ein Teilportfolio der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH,
Ratingen, nach der sog. 78er Methode.
Grundsätzlich werden die Einzelwertberichtigungen im
Kre­­ditgeschäft je Portfolio auf Basis empirisch geschätzter Risikoparameter bewertet. Hierzu werden Ausfallwahrscheinlichkeiten (PD) und der tatsächlich entstandene Verlust bei
Ausfall (LGD) je Portfolio geschätzt. Ausnahmsweise werdenvorgegebene Einzelwertberichtigungssätze verwendet, soweit
keine ausrei­chende Datengrundlage für Risikoparameterschät­
zungen vorliegt. Für das Portfolio der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, wird aufgrund einer Modifikation des
Wertberichtigungssystems eine erhöhte Wertberichtigung in
Höhe von 23 Mio. Euro gebildet.
Im Vorgriff auf die für das Jahr 2009 beabsichtigte Einfüh­rung eines modifizierten und einheitlichen Wertberichtigungs­
sys­tems für das gesamte Portfolio der Santander Consumer
Bank AG führt die Einführung einer Ansparquote im Wertberichtigungssystem bei der Position „Forderungen an Kunden“
zu einem positiven Effekt im Risikoergebnis in Höhe von 19,4
Die Bewertung der Schuldverschreibungen und ande­
rer festverzinslicher Wertpapiere, soweit sie nicht dem Anlagevermögen zugeordnet werden, erfolgt nach dem strengen
Niederstwertprinzip. Bei nur vorübergehender Wertminderung sämtlicher Wertpapiere des Anlagevermögens wur­de
der Wert gem. § 340e Abs. 1 HGB beibehalten. Der Betrag
der nicht mit dem Niederstwert bewerteten Wertpapiere
beträgt für den Bilanzposten „Schuldverschreibungen und
andere festverzinsliche Wertpapiere“ 2.199.831 TEuro. Dem
Buchwert in Höhe von 2.199.831 TEuro steht ein Zeitwert in
Höhe von 2.091.822 TEuro gegenüber. Es sind keine Anhaltspunkte erkennbar, dass die Rückzahlungen aus den Wertpapieren gemindert werden. Kursverluste sind ausschließlich auf
die aktuelle Marktlage zurückzuführen. Bei der Bewertung der
Wertpapiere zum Zeitwert sind aktuelle Marktmodelle sowie
Cashflow-Analysen eingeflossen, da tatsächlich diese Wertpapiere nicht täglich gehandelt werden.
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unterneh­
men werden zu Anschaffungskosten bilanziert.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden
zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, oder zum niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253
Abs. 2, Satz 3 HGB ausgewiesen.
Der von der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratin­gen,
übernommene derivative Geschäftswert des Kreditkartengeschäfts mit einem Restbuchwert in Höhe von 35.317 TEuro
wird gem. § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB über eine erwartete Nutzungsdauer von zehn Jahren planmäßig abgeschrieben.
Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwer­
ten bilanziert, abzüglich Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag.
41AnhangEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008
01.01.2008	01.07.2008 Übernahme RBS	Zugänge	Anschaffungs- und Herstellungskosten	EUR	EUR	EUR	E
Immaterielle Anlagewerte	a) Software	b) Geschäfts- oder Firmenwert	21.044.643,37	68.610.286,31	67.709.754,37	986.243,79	8.149.175,18	40.475.996,71	0,00	60.461.111,13	0,00	c)	Geleistete Anzahlungen	20.058.399,58	0,00	27.233.757,66	Sachanlagen	44.303.288,92	10.092.554,36	14.161.385,52	3.488.390,51	0,00	0,00	b) Betriebs- und Geschäftsausstattung	15.528.121,65	8.612.948,79	11.347.315,71	c)	Einrichtungen / Einbauten in gemieteten Räumen	25.219.224,70	1.479.605,57	2.614.106,06	67.552,06	0,00	199.963,75	0,00	0,00	2.500.000.000,00	65.347.932,29	78.702.840,67	2.581.871.139,89	a) Grundstücke und Gebäude	d)	Geleistete Anzahlungen	Finanzanlagen	a) Wertpapiere des Anlagevermögens	Gesamtsumme	Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt unter Anwendung
der Vorschrift des § 340h HGB.
Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungswert einschließlich der bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen in
der Bilanz ausgewiesen.
Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG unter Anwendung eines Zinssatzes von 6% errechnet. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus
Heubeck aus dem Jahr 2005. Die Berechnung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt nach der IDW-Methode.
Andere Rückstellungen werden in Höhe des Betrages
angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendig ist.Angaben zur BilanzInsgesamt sind Forderungen an Kreditinstitute der ehemaligen
RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 4.930 TEuro
Die Position enthält Ausfallgarantien in Höhe von insgesamt 83.315 TEuro, die im Rahmen der Forderungsverbriefung als verpfändete Barsicherheiten dienen.Forderungen an Kunden
Der Posten enthält Forderungen an verbundene Unternehmen
mit 114 TEuro.
Im Bilanzausweis sind Forderungen mit unbestimmter Lauf­­
zeit in Höhe von 622.536 TEuro enthalten.
Der Bilanzausweis gliedert sich nach Restlaufzeiten wie
a) bis 3 Monate	1.398.393.103,05 €b) mehr als 3 Monate bis 1 JahrAktivac) mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
d) mehr als 5 Jahre	3.863.059.246,62 €
10.258.431.000,07 €
1.201.606.638,60 €Forderungen an Kreditinstitute
Der Ausweis enthält Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 3.148.761 TEuro.
Der Bilanzausweis der anderen Forderungen an Kreditinstitute gliedert sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
a) bis 3 Monate	1.680.000.000,00 €b) mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
c) mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre	225.000.000,00 €
238.814.694,93 €d) mehr als 5 Jahre 44.500.000,00 €zuzüglich Zinsen 56.397.810,82 €42Im Geschäftsjahr wurden vier neue Forderungsverkäufe in Höhe
von insgesamt 3.200.000 TEuro durchgeführt. Zum Bilanzstichtag werden in der Position „Forderungen an Kunden“ verkaufte Nettoforderungen von 5.764.741 TEuro ausgewiesen.
Insgesamt sind Forderungen an Kunden der ehemaligen
RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 1.556.835
TEuro enthalten.Immaterielle Anlagewerte, Grundstücke und
Gebäude sowie sonstige Sachanlagen
Abgänge	31.12.2008R	EUR	EUR2.064.598,46	155.300.085,592.006.190,88	47.605.224,800,00	60.461.111,1358.407,58	47.233.749,662.636.982,46	65.920.246,340,00	3.488.390,51864.078,40	34.624.307,751.705.352,00	27.607.584,3367.552,06	199.963,75300.168.787,00	2.199.831.213,00304.870.367,92	2.421.051.544,93Zur Gliederung und Entwicklung der immateriellen Anlagewerte, der Grundstücke und Gebäude sowie der sonstigen
Sachanlagen verweisen wir auf den Anlagespiegel.
In den Anzahlungen für immaterielle Anlagewerte sind insbesondere solche für die Einführung eines neuen Kernbank­
systems enthalten.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in Anlehnung
an die steuerlichen Regeln abgeschrieben. Wirtschaftsgüter
mit Anschaffungskosten bis 150 Euro werden im Jahr des
Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die übrigen geringwertigen Wirtschaftsgüter werden in einem Sammelposten
zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren
abgeschrieben.Sonstige VermögensgegenständeSchuldverschreibungen und andere festver­
zinsliche Wertpapiere
Von dem ausgewiesenen Bestand sind 2.289.519 TEuro börsennotiert und 29.573 TEuro im Jahr 2009 fällig (ohne Zinsen).Aktien und andere nicht festverzinsliche
Sämtliche in der Position ausgewiesenen Aktien sind börsennotiert.Beteiligungen / Anteile an verbundenen
Wir verweisen auf den Beteiligungsspiegel.
Die Aktien der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung Holding AG, Wiesbaden, die Aktien der Santander
Consumer Finance Zrt., Budapest, Ungarn, und die Aktien der
GCPS LL.C., London, sind nicht börsenfähig.
Die Santander Consumer Finance Zrt., Budapest, Ungarn,
und die Santander Consumer Finance a.s., Prag, Tschechien,
gelten als verbundene Unternehmen.
Die Beteiligung an der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH,
Frankfurt am Main, ist mit einer primären Nachschusspflicht in
Höhe von 1.900 TEuro verbunden. Weiterhin hat die Santander
Consumer Bank AG die selbstschuldnerische Bürgschaft für
die Nachschussverbindlichkeiten von Mitgesellschaftern, die
ebenfalls dem Bundesverband deutscher Banken e.V. angehören, anteilig übernommen.Der Ausweis beinhaltet insbesondere Ansprüche gegen Versicherungen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von
3.590 TEuro sowie steuerliche Erstattungsansprüche in Höhe
von 2.034 TEuro.
Insgesamt sind Sonstige Vermögensgegenstände der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 2.560
TEuro enthalten.
Vermögensgegenstände, die auf Fremdwährung lau­
ten, bestehen am 31.12.2008 in Höhe von 262 TEuro.Pensionsgeschäfte
Am Bilanzstichtag waren Schuldverschreibungen in Höhe von
1.210.000 TEuro bei der Deutschen Bundesbank in Pension
gegeben.Passiva
Der Ausweis enthält Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.743.289 TEuro. Der Bilanzausweis der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist gliedert sich
nach Restlaufzeiten wie folgt:
a) bis 3 Monate	3.212.372.569,45 €b) mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
c) mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
d) mehr als 5 Jahre
zuzüglich Zinsen	471.188.000,01 €
75.335.122,07 €43AnhangEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008
01.01.2008	01.07.2008 Übernahme RBS	Zugänge	Aufgelaufene Abschreibungen	EUR	EUR	EUR	E
Immaterielle Anlagewerte	382.481,38	27.276.425,90	6.471.580,35	a) Software	382.481,38	5.442.501,17	3.161.060,67	b) Geschäfts- oder Firmenwert	0,00	21.833.924,73	3.310.519,68	c)	Geleistete Anzahlungen	0,00	0,00	0,00	19.710.211,85	7.524.828,64	6.618.650,92	a) Grundstücke und Gebäude	1.854.304,52	0,00	63.869,52	b) Betriebs- und Geschäftsausstattung	8.019.774,88	6.208.467,38	4.245.924,27	c)	Einrichtungen / Einbauten in gemieteten Räumen	9.836.132,45	1.316.361,26	2.308.857,13	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	20.092.693,23	34.801.254,54	13.090.231,27	Sachanlagen	d)	Geleistete Anzahlungen	Finanzanlagen
a) Wertpapiere des Anlagevermögens	Gesamtsumme	Insgesamt sind in den Verbindlichkeiten gegenüber Kredit­
instituten solche der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 434.802 TEuro enthalten.Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
Der Ausweis enthält Verbindlichkeiten gegenüber verbunde­
nen Unternehmen in Höhe von 153.221 TEuro.
Insgesamt sind Verbindlichkeiten gegenüber Kunden der
ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von
35.112 TEuro enthalten.
Der Bilanzausweis der Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten gliedert sich nach
Restlaufzeiten wie folgt:
a) bis 3 Monate	d) mehr als 5 Jahre	952.135,26 €
3.452.749,10 €	zuzüglich Zinsen665.163,99 €	429.496,39 €Der Bilanzausweis der anderen Verbindlichkeiten gegenüber
Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist gliedert sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
a) bis 3 Monate	1.353.989.003,36 €b) mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
c) mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre	4.648.201.320,47 €
1.518.341.654,09 €d) mehr als 5 Jahre	225.380.096,90 €zuzüglich Zinsen	40.253.836,91 €44Der Ausweis beinhaltet insbesondere Verbindlichkeiten aus
ABS-Transaktionen in Höhe von 5.764.741 TEuro einschließlich
der im Geschäftsjahr durchgeführten Forderungsverkäufe.
422.605 TEuro werden für eine Verbindlichkeit aus dem
Gewinnabführungsvertrag für das Jahr 2008 mit der Santander
Consumer Finance Germany GmbH, Mönchengladbach, ausgewiesen.
Weiter enthält der Ausweis Zinsen für stille Beteiligungen
nach Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag
in Höhe von 1.129 TEuro an die Santander Consumer Holding
GmbH, Mönchengladbach.
Insgesamt sind Sonstige Verbindlichkeiten der ehemaligen
RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 2.058 TEuro
enthalten.302.746,89 €b) mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
c) mehr als 1 Jahr bis 5 JahreSonstige VerbindlichkeitenRückstellungen für Pensionen und ähnliche
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtun­
gen belaufen sich auf 61.033 TEuro. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck
Insgesamt sind Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 2.589 TEuro enthalten.Abgänge	31.12.2008	R	EUR	EUR	31.12.2008	Nettobuchwerte	31.12.2007EUR	EUR	1.848.499,89	32.281.987,74	123.018.097,85	20.662.161,991.848.499,89	7.137.543,33	40.467.681,47	603.762,410,00	25.144.444,41	35.316.666,72	0,000,00	0,00	47.233.749,66	20.058.399,582.357.154,61	31.496.536,80	34.423.709,54	24.593.077,070,00	1.918.174,04	1.570.216,47	1.634.085,99700.112,28	17.774.054,25	16.850.253,50	7.508.346,771.657.042,33	11.804.308,51	15.803.275,82	15.383.092,250,00	0,00	199.963,75	67.552,060,00	0,00	2.199.831.213,00	0,002.357.273.020,39	45.255.239,064.205.654,50	63.778.524,54	Gesamtsumme	Andere Rückstellungen
Der Ausweis enthält im Wesentlichen Rückstellungen für Bonuszahlungen an Händler mit 38.699 TEuro, für ausstehende Sachkostenrechnungen mit 33.447 TEuro, für Personalkosten mit
25.143 TEuro und für Versicherungsstorni mit 11.487 TEuro.
Insgesamt sind Andere Rückstellungen der ehemaligen
RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 32.481 TEuro
Verbindlichkeiten, die auf Fremdwährung lauten, sind
im Ausweis nicht enthalten.Nachrangige Verbindlichkeiten
Aufgliederung der Posten > 10% des Gesamtbetrages der
nachrangigen Verbindlichkeiten:
Betrag	Zinssatz	Fälligkeit22,0 Mio. €	Euribor + 0,6 %	20.01.20166,270 %	11.07.201225,0 Mio. €	Euribor + 0,6 %	24,0 Mio. €	30.11.201430,0 Mio. €	16.07.20135,300 %	Zum Bilanzstichtag hat die Santander Consumer Bank AG 21
nachrangige Verbindlichkeiten im Gesamtbetrag von nominal
216,8 Mio. Euro aufgenommen. Der gesamte Zinsaufwand für
nachrangige Verbindlichkeiten betrug im Geschäftsjahr 2008
12.309 TEuro. Die Zinsabgrenzung beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 6.724 TEuro.
Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind nur durch die
Santander Consumer Bank AG kündbar für den Fall, dass die
hingegebenen Mittel nicht als haftendes Eigenkapital im Sinnevon § 10 Abs. 5a KWG anerkannt werden, ansonsten sind sie
unkündbar. Im Falle der Insolvenz oder der Liquidation der
Santander Consumer Bank AG wird der Rückzahlungsanspruch
aus diesen Verträgen erst nach den Forderungen aller anderen,
nicht nachrangigen Gläubiger erfüllt. Eine Umwandlung in Kapital oder in eine andere Schuldform ist nicht möglich.Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 6 AktG
Am Bilanzstichtag beträgt der Gesamtbetrag der ausgegebenen Genussrechte 233,9 Mio. Euro.
Es werden Genussrechte in Höhe von 226,2 Mio. Euro von
der Santander Consumer Holding GmbH, Mönchengladbach,
Insgesamt sind 17 Genussrechte unbefristet, die jedoch
nach einer Mindestlaufzeit von fünf Jahren unter Einhaltung
einer zweijährigen Kündigungsfrist zum Ende des Geschäftsjahres von beiden Vertragspartnern kündbar sind. Die übrigen
Genussrechte sind innerhalb des Zeitraums vom 31.12.2008
bis zum 31.12.2011 befristet.
Die ausgegebenen Genussrechte gewähren Gläubigerrech­
te, die kein Gesellschaftsrecht, insbesondere kein Teilnahme-,
Mitwirkungs- und Stimmrecht in der Hauptversammlung der
Santander Consumer Bank AG beinhalten. Alle Genussrechte
sind für den Fall einer Gewinnerzielung mit einer Festverzinsung ausgestattet. Der gesamte Zinsaufwand für Genussrechte betrug im Geschäftsjahr 2008 15.251 TEuro.45AnhangGrundkapitalDerivateZum Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Santander
Consumer Bank AG 30.001 TEuro. Die gesamten Anteile
(30.001 Stück auf den Inhaber lautende Aktien zu einem
Nenn­betrag von je 1 TEuro) werden von der Santander Consumer Finance Germany GmbH, Mönchengladbach, der alleinigen Aktionärin, gehalten.Zum Bilanzstichtag bestehen 69 Zinssatz-Swaps mit einem
Nominalbetrag von insgesamt 10.027.579 TEuro. Diese Kontrakte dienen der Steuerung von Zinsänderungsrisiken. Der
gemäß der Laufzeitmethode gewichtete Kreditäquivalenzbetrag der Swaps beträgt 177.678 TEuro.
Die beizulegenden Zeitwerte der Swaps wurden mit Hilfe
der Barwertmethode ermittelt. Die Barwertmethode (Discounted-Cash-Flow-Methode, Net-Present-Value-Methode) ist eine
dynamische Rechnung, bei der alle während der Laufzeit des
Swaps anfallenden Zinszahlungen auf den Zeitpunkt 0 abgezinst werden. Bei der Bewertung der Swaps im Rahmen der
Forderungsverkäufe wurden die Cashflows der Amortisation
des zugrunde liegenden Geschäfts berücksichtigt.
Unter Berücksichtigung der Summe der positiven Zeitwerte
in Höhe von 114.228 TEuro und der Summe der negativen
Zeitwerte in Höhe von 93.898 TEuro ergibt sich insgesamt ein
positiver Betrag in Höhe von 20.330 TEuro.
Sieben der oben genannten Zinssatz-Swaps wurden im
Rahmen von Forderungsverkäufen als Back To Back Swaps abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag weisen diese Swaps ein Volumen von insgesamt 5.292.579 TEuro aus.Einlagen stiller Gesellschafter
Die stille Beteiligung in Höhe von 5.113 TEuro, die von der
Gesellschafterin, Santander Consumer Holding GmbH, Mön­
chengladbach, gehalten wird, erfüllt die Voraussetzungen des
§ 10 Abs. 4 KWG.Angaben nach § 152 Abs. 2 AktG
Die Kapitalrücklage zum Bilanzstichtag beträgt 1.156.439 TEuro. Aufgrund der Verschmelzung zwischen der Santander
Consumer Bank AG und der RBS (RD Europe) GmbH hat
sich die Kapitalrücklage um insgesamt 314.600 TEuro auf
1.156.439 TEuro erhöht.EventualverbindlichkeitenAngaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG
Alleinige Gesellschafterin der Santander Consumer Bank AG
ist die Santander Consumer Finance Germany GmbH, Mön­
chengladbach.Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Verträgen aller
Art, die weder aus der Bilanz noch aus Positionen unter dem
Bilanzstrich ersichtlich sind (unkündbare Restlaufzeit der Verträge), belaufen sich
für die folgenden 5 Geschäftsjahre auf	73.166 T€– davon gegenüber verbundenen Unternehmen 37.649 T€für spätere Geschäftsjahre auf 63.691 T€– davon gegenüber verbundenen Unternehmen 55.442 T€Aufgrund unserer Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds
ist im Hinblick auf die Situation auf den Finanzmärk­ten mit
höheren Verpflichtungen in Form zusätzlicher Beiträge sowie
Sonderumlagen in den nächsten Jahren zu rechnen.46In den Eventualverbindlichkeiten sind die Ausfallgarantien der
Forderungsverkäufe mit 83.315 TEuro enthalten.Andere Verpflichtungen
Andere Verpflichtungen bestehen ausschließlich in Form unwiderruflicher Kreditzusagen. In Höhe von 3.077.017 TEuro
resultieren die unwiderruflichen Kreditzusagen aus dem Kreditkartengeschäft.
Insgesamt sind Andere Verpflichtungen aus unwiderruf­
lichen Kreditzusagen aus dem Kreditkartengeschäft der ehe­
maligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von
2.599.509 TEuro enthalten.Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Insgesamt sind Zinsaufwendungen der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 27.628 TEuro enthalten.Provisionsaufwendungen
Insgesamt sind Provisionsaufwendungen der ehemaligen RBS
(RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 8.948 TEuro enthalten.Personalaufwand
Insgesamt sind Personalaufwendungen der ehemaligen RBS
(RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 25.107 TEuro enthalten.Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf Forderungen und bestimmte Wertpa­
piere sowie Zuführungen zu Rückstellungen
Insgesamt sind Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen
zu Rückstellungen im Kreditgeschäft der ehemaligen RBS (RD
Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 46.941 TEuro enthalten.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Auf die Betriebsstätte Österreich entfallen im Geschäftsjahr
581 TEuro Körperschaftsteueraufwand. Für die Bundesrepublik Deutschland besteht seit dem 1.1.1993 eine steuerliche
Organschaft mit der Santander Consumer Holding GmbH,
Mönchengladbach, als oberster Organträgerin. Die Organschaft
umfasst die Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer.ErträgeAndere VerwaltungsaufwendungenZinserträgeDie anderen Verwaltungsaufwendungen belaufen sich auf
232.607 TEuro. Die darin enthaltenen Dienstleistungsverrechnungen innerhalb der Santander Consumer Gruppe, Deutschland von 87.858 TEuro entfallen im Wesentlichen mit 64.328
TEuro auf die Isban DE GmbH, Mönchengladbach, und mit
17.446 TEuro auf die Santander Consumer Debit GmbH,
Insgesamt sind Andere Verwaltungsaufwendungen der
24.512 TEuro enthalten.Insgesamt sind Zinserträge der ehemaligen RBS (RD Europe)
GmbH, Ratingen, in Höhe von 80.056 TEuro enthalten.Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf immaterielle Anlagewerte,
Gebäude und sonstige Sachanlagen
Im Anlagevermögen sind im Geschäftsjahr Abschreibungen in
Höhe von 13.090 TEuro vorgenommen worden.
Insgesamt sind Abschreibungen der ehemaligen RBS (RD
Europe) GmbH, Ratingen in Höhe von 4.499 TEuro enthalten.Provisionserträge
Insgesamt sind Provisionserträge der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 25.039 TEuro enthalten.Sonstige betriebliche Erträge
Der Posten beinhaltet im Wesentlichen sonstige Erträge gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund von Kostenerstattungen in Höhe von 8.025 TEuro sowie Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 4.480 TEuro.
Insgesamt sind Sonstige betriebliche Erträge der ehemaligen RBS (RD Europe) GmbH, Ratingen, in Höhe von 1.263
TEuro enthalten.Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf
7.026 TEuro. Der Posten beinhaltet im Wesentlichen sonstige
Aufwendungen für Angestellte mit 3.830 TEuro.
Insgesamt sind Sonstige betriebliche Aufwendungen der
1.010 TEuro enthalten.47AnhangSonstige Angaben
Dem Aufsichtsrat gehörten im
Geschäftsjahr an:
Meerbusch, ehemaliger Bankdirektor der Santander
Consumer Bank AG, Vorsitzender
Paul A. Verburgt
Esher, Großbritannien, selbstständiger Consultant, ehemaliger
Chief Executive der Bank of America für Europa, den Mittleren
Osten und Afrika, stv. Vorsitzender
Madrid, Bankdirektor der Banco Santander S.A., Spanien
(bis 23.04.2008)
Magdalena Sofia Salarich Fernández de Valderrama
Madrid, Bankdirektorin der Santander Consumer
Finance, Spanien (seit 23.04.2008)
Pedro Guijarro Zubizarreta
Madrid, Bankdirektor der Santander Consumer Finance S.A.,
Spanien (bis 09.12.2008)
Mönchengladbach, Bankkaufmann, Arbeitnehmervertreter
Marion Hintzen
Mönchengladbach, Bankkauffrau, Arbeitnehmervertreterin
Mit Wirkung ab dem 28.1.2009 wurde Frau Inés Serrano
Gonzáles, Madrid, zum Mitglied des Aufsichtsrats gewählt.Dritten erbrachte Dienstleistungen
Gegenüber dem verbundenen Unternehmen Santander Consumer Leasing GmbH, Mönchengladbach, wurden Vermittlungsund Serviceleistungen in Höhe von 7.039 TEuro erbracht. Auf
der Basis von Dienstbesorgungsverträgen wurden gegenüber
den verbundenen Unternehmen GE Money Bank GmbH, Hannover, 2.007 TEuro, Isban DE GmbH, Mönchengladbach, 1.341
TEuro, Santander Consumer Debit GmbH, Mönchengladbach,
936 TEuro, Santander Consumer Finance Benelux B.V., Wassenaar, 575 TEuro und Santander Consumer autoboerse.de
AG, Mönchengladbach, 507 TEuro vereinnahmt.Anzahl der Mitarbeiter im
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Santander Consumer Bank
AG 1.800 Mitarbeiter beschäftigt, davon 1.005 weibliche und
795 männliche Angestellte.Bezüge von Vorstand und Aufsichtsrat
Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2.964 TEuro. Den früheren Mitgliedern und Hinterbliebenen wurden Gesamtbezüge in Höhe von 779 TEuro
gewährt. Für die früheren Mitglieder des Vorstands betragen
die Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag 6.345 TEuro.Organkredite
Gegenüber Mitgliedern des Vorstands bestand zum Bilanzstichtag ein offener Saldo gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 KWG
in Höhe von 3 TEuro. Zum Bilanzstichtag bestand ebenfalls ein
offener Saldo gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 KWG in Höhe
von 28 TEuro gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrats.Dem Vorstand gehörten im
Geschäftsjahr an:Geografische MärkteAndreas Finkenberg
Pulheim, VorstandsvorsitzenderMärkte, die sich aus geografischer Sicht wesentlich unterschei­
den, liegen nicht vor.Ulrich Leuschner
Königswinter, stv. Vorstandsvorsitzender
Korschenbroich, Mitglied des Vorstands
Mönchengladbach, Mitglied des Vorstands
Bornheim, Mitglied des Vorstands48Beteiligungsspiegel
Liquiditäts-Konsortialbank	Schutzgemeinschaft	Santander Consumer	Santander Consumer GCPS L.L.C.	GmbH, Frankfurt a. M.	für allgemeine Kredit-	Finance Zrt., Budapest,	Finance a.s.,	sicherung Holding AG,	Wiesbaden	Ungarn	Prag, Tschechien	London, GB	EUR	EUR	EUR	EUR	EURAnschaffungskosten 244.898,48	59.053,00	22.803,62	645,58	1,00Nominalwert 380.000,00	29.527,00	18.747,66	880,86	248.086,19	(5.000.000,00 HUF)	(23.400,00 CZK)	(350.000,00 US $)Gezeichnetes Kapital der 5.410.876,00	3.941.531,31	42.365.894,97	2.197.334,85Beteiligungsgesellschaft	(1.000.000.001,00 HUF)	(1.125.450.000,00 CZK)	(3.100.000,00 US $)Jahresergebnis	200.000.000,00	keine Angabe	keine Angabe	-7.456.745,00	1.711.082,00	keine Angabe244.898,48	59.053,00	22.803,62	645,58	0,00	Zugang	0,00	0,00	0,00	169,27	1,00	Abgang	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	Abschreibung	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00244.898,48	59.053,00	22.803,62	814,85	1,00Buchwert 31.12.2007	Buchwert 31.12.2008	Wesentliche Verträge
Mit Wirkung zum 1.1.2004 wurde ein Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag zwischen der Santander Consumer
Finance Germany GmbH, Mönchengladbach, und der Santander
Consumer Bank AG abgeschlossen.Mönchengladbach, den 16. März 2009
Der VorstandKonzernabschluss
Muttergesellschaft ist die Santander Consumer Finance Germany GmbH, Mönchengladbach. Die Gesellschaftsanteile der
Santander Consumer Finance Germany GmbH, Mönchengladbach, werden zu 100% von der Santander Consumer Holding
GmbH, Mönchengladbach, gehalten. Die Santander Consumer Gruppe Deutschland wird in den Konsolidierungskreis der
Banco Santander S.A., Santander, Spanien, mit einbezogen.
Der Konzernabschluss ist bei der Santander Consumer Holding GmbH, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach, auf
Anfrage erhältlich.FinkenbergLeuschnerDr. AndersWagnerBurdaGewinnabführung
Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurden an die Santander Consumer Finance Germany
GmbH, Mönchengladbach, von der Santander Consumer
Bank AG ein Gewinn für das Geschäftsjahr 2008 in Höhe von
422.604 TEuro sowie Zinsen aus einer stillen Beteiligung in
Höhe von 1.534 TEuro an die Santander Consumer Holding
GmbH, Mönchengladbach, abgeführt. Der Jahresüberschuss
entspricht dem Bilanzgewinn.49BESTÄTIGUNGSVERMERKBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Santander
Consumer Bank Aktiengesellschaft, Mönchengladbach, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von
uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahr­es­
abschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen
und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich
auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und
durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit
und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie
Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss
und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben
beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind
der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der
Santander Consumer Bank Aktiengesellschaft, Mönchengladbach, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Be50achtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.Düsseldorf, den 31. März 2009
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft(Dr. Braun)	Wirtschaftsprüfer	(ppa. Ertl)
Wirtschaftsprüfersantander consumer bank in europaSantander Consumer Bank in EuropaSantander Consumer Holding GmbHOmega Financial Services GmbHSantander-Platz 1, D-41061 MönchengladbachFliethstraße 67, D-41061 MönchengladbachTelefon 0180 5 55 64 99*, Fax 0180 5 55 64 98*
Santander Consumer Finance Germany GmbHSafránkova 1, Praha 5, 155 00 Czech RepublicSantander-Platz 1, D-41061 MönchengladbachTelefon +42 (0) 2 252 852 85, Fax +42 (0) 2 252 851 12Telefon 0180 5 55 64 99*, Fax 0180 5 55 64 98*
Santander Consumer Bank AGKapas Center, Kapas u 6-12, 1027 Budapest, HungarySantander-Platz 1, D-41061 MönchengladbachTelefon +36 (0) 1 885 56 10, Fax +36 (0) 1 885 56 02Telefon 0180 5 55 64 99*, Fax 0180 5 55 64 98*
Santander Direkt BankRijksstraatweg 324, 2242 AB Wassenaar, NetherlandsZweigniederlassung der Santander Consumer Bank AGTelefon +31 (0) 70 515 11 51, Fax +31 (0) 70 515 11 59Santander-Platz 1, D-41061 Mönchengladbach
Telefon 0180 5 55 61 22*, Fax 0180 5 55 61 23*Santander Consumer Finance Benelux B.V.
Kokermolen 10-14, 3994 DH Houten, NetherlandsSantander Consumer Bank AGTelefon +31 (0) 30 638 88 00, Fax + 31 (0) 30 638 88 08Zweigniederlassung Österreich
Rennweg 17, A-1030 WienSantander Consumer Finance Benelux B.V.Telefon +43 (0) 1 585 61 12 -0, Fax +43 (0) 1 585 61 12 -111Filiale Belgien
Guldensporenpark 81, 9820 Merelbeke, BelgiumSantander Consumer Leasing GmbHTelefon +32 (0) 9 235 50 11, Fax +32 (0) 9 235 51 44Santander-Platz 1, D-41061 Mönchengladbach
Telefon 0180 5 55 64 99*, Fax 0180 5 55 64 98*
Santander-Platz 1, D-41061 Mönchengladbach
Telefon +49 (0) 2161 690 -7950, Fax +49 (0) 2161 690 -860318
Kaiserstraße 74, D-41061 Mönchengladbach
Telefon +49 (0) 2161 240 -0, Fax +49 (0) 2161 240 -8801
Santander Consumer autoboerse.de AG
Telefon +49 (0) 2161 690 -7878, Fax +49 (0) 2161 690 -7879
Bismarckstr. 100, D-41061 Mönchengladbach
Telefon +49 (0) 2161 690 -5169
* 14 Ct. / Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen51Santander Consumer Bank in EuropaSantander Consumer BankFilialen in Deutschland
Hansemannplatz 1Schützenstraße 4Markt 23Weender Straße 10252062 Aachen38100 Braunschweig99817 Eisenach37073 GöttingenTelefon +49 (0) 241 479 93 -0Telefon +49 (0) 531 243 17 -0Telefon +49 (0) 3691 72 48 -0Telefon +49 (0) 551 50 76 44 -0Bahnhofstraße 7-9Schüsselkorb 26/27Neuwerkstraße 45/46Marienstraße 673430 Aalen28195 Bremen99084 Erfurt58095 HagenTelefon +49 (0) 7361 889 60 -0Telefon +49 (0) 421 329 03 -0Telefon +49 (0) 361 220 40 -0Telefon +49 (0) 2331 377 09 -0Löherstraße 2Lloydstraße 31Bahnhofplatz 6Geiststraße 163739 Aschaffenburg27568 Bremerhaven91054 Erlangen06108 HalleTelefon +49 (0) 6021 581 13 -0Telefon +49 (0) 471 98 21 74 -0Telefon +49 (0) 9131 973 14 -0Telefon +49 (0) 345 233 49 -0Halderstraße 27Carolastraße 1Huyssenallee 11Glockengießerwall 1686150 Augsburg09111 Chemnitz45128 Essen20095 Hamburg ITelefon +49 (0) 821 329 08 -0Telefon +49 (0) 371 461 68 -0Telefon +49 (0) 201 810 16 -0Telefon +49 (0) 40 33 30 54 -0Steinstraße 8Karl-Liebknecht-Straße 7Große Straße 33Wilstorfer Straße 5002625 Bautzen03046 Cottbus24937 Flensburg21073 Hamburg IITelefon +49 (0) 3591 27 93 -0Telefon +49 (0) 355 383 51 -6Telefon +49 (0) 461 80 72 33 -0Telefon +49 (0) 40 33 47 53 -0Badensche Straße 44Wilhelminenstraße 25Taunusanlage 21Marktplatz 410715 Berlin I64283 Darmstadt60325 Frankfurt/Main59065 HammTelefon +49 (0) 30 85 00 00 -0Telefon +49 (0) 6151 391 07 -0Telefon +49 (0) 69 17 00 06 -0Telefon +49 (0) 2381 482 09 -0Frankfurter Allee 70Zerbster Straße 32Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Str. 20Hildesheimer Straße 1910247 Berlin II06844 Dessau15230 Frankfurt/Oder30169 HannoverTelefon +49 (0) 30 42 28 29 -0Telefon +49 (0) 340 850 76 -3Telefon +49 (0) 335 606 93 -0Telefon +49 (0) 511 280 03 -0Schönhauser Allee 85Brüderweg 60Bismarckallee 4Theaterstraße 2a10439 Berlin III44135 Dortmund79098 Freiburg69117 HeidelbergTelefon +49 (0) 30 44 38 06 -0Telefon +49 (0) 231 550 04 -0Telefon +49 (0) 761 388 31 -0Telefon +49 (0) 6221 453 71 -0Breite Straße 59Königsbrücker Straße 49Karlstraße 19Bahnhofstraße 113597 Berlin IV01099 Dresden88045 Friedrichshafen74072 HeilbronnTelefon +49 (0) 30 33 09 62 -0Telefon +49 (0) 351 808 42 -0Telefon +49 (0) 7541 300 63 -0Telefon +49 (0) 7131 99 73 -0Alfred-Bozi-Straße 23Friedr.-Wilhelm-Straße 89Ebertstraße 20Schuhstraße 2933602 Bielefeld47051 Duisburg45879 Gelsenkirchen31134 HildesheimTelefon +49 (0) 521 520 96 -0Telefon +49 (0) 203 992 57 -0Telefon +49 (0) 209 170 97 -0Telefon +49 (0) 5121 206 87 -0Bonngasse 29Berliner Allee 47Hauptstraße 13Kirchplatz 253111 Bonn40212 Düsseldorf73033 Göppingen95028 HofTelefon +49 (0) 228 985 12 -0Telefon +49 (0) 211 13 76 -0Telefon +49 (0) 7161 658 64 -3Telefon +49 (0) 9281 839 19 -052Bahnhofstraße 6Nordstraße 1Turmstraße 23Albtorplatz 325524 Itzehoe04105 Leipzig17033 Neubrandenburg72764 ReutlingenTelefon +49 (0) 4821 408 03 -0Telefon +49 (0) 341 216 39 -0Telefon +49 (0) 395 455 56 -0Telefon +49 (0) 7121 994 23 -0Grietgasse 22Hauptstraße 72Bahnhofstraße 20Rheiner Straße 15507743 Jena51373 Leverkusen99734 Nordhausen48432 Rheine-MesumTelefon +49 (0) 3641 56 88 -0Telefon +49 (0) 214 20 69 59 -0Telefon +49 (0) 3631 462 22 -0Telefon +49 (0) 5975 30 51 -0Schneiderstraße 12Bahnhofstraße 31Lorenzer Straße 9Gillitzer Straße 467655 Kaiserslautern71638 Ludwigsburg90402 Nürnberg83022 RosenheimTelefon +49 (0) 631 37 09 23 -0Telefon +49 (0) 7141 796 17 -0Telefon +49 (0) 911 244 03 -0Telefon +49 (0) 8031 352 40 -0Karlstraße 3-5Bismarckstraße 102Marktstraße 64Gertrudenstraße 1-276133 Karlsruhe67059 Ludwigshafen46045 Oberhausen18057 RostockTelefon +49 (0) 721 18 17 -0Telefon +49 (0) 621 59 16 52 -0Telefon +49 (0) 208 859 01 -0Telefon +49 (0) 381 208 62 -0Königsplatz 57Königstraße 41Marktplatz 14Sulzbachstraße 16-1834117 Kassel23552 Lübeck63065 Offenbach66111 SaarbrückenTelefon +49 (0) 561 712 90 -0Telefon +49 (0) 451 29 63 09 -0Telefon +49 (0) 69 850 907 -0Telefon +49 (0) 681 303 07 -0Kronenstraße 20-22Otto-von-Guericke-Straße 86aSchüttingstraße 1Platz der Freiheit 2087435 Kempten39104 Magdeburg26122 Oldenburg19053 SchwerinTelefon +49 (0) 831 512 40 -0Telefon +49 (0) 391 568 37 -0Telefon +49 (0) 441 20 56 38 -0Telefon +49 (0) 385 731 05 -0Dreiecksplatz 6Große Bleiche 23Johannisstraße 115/115AKoblenzer Straße 45-4724105 Kiel55116 Mainz49074 Osnabrück57072 SiegenTelefon +49 (0) 431 570 62 -0Telefon +49 (0) 6131 287 72 -0Telefon +49 (0) 541 335 74 -0Telefon +49 (0) 271 232 03 -0Clemensstraße 26-30E 2, 1-3Schildern 14Böblinger Straße 156068 Koblenz68159 Mannheim33098 Paderborn71063 SindelfingenTelefon +49 (0) 261 97 33 03 -0Telefon +49 (0) 621 150 91 -0Telefon +49 (0) 5251 142 67 -0Telefon +49 (0) 7031 68 84 66 -0Hohenstaufenring 4-6Bismarckstraße 84Westliche Karl-Friedrich-Straße 94Im Gambrinus 150674 Köln41061 Mönchengladbach75172 Pforzheim78224 SingenTelefon +49 (0) 221 203 01 -0Telefon +49 (0) 2161 6940 -0Telefon +49 (0) 7231 154 45 -0Telefon +49 (0) 7731 79 13 -0Rheinstraße 109Sonnenstraße 33Jägerstraße 17/18Entenpfuhl 847798 Krefeld80331 München14467 Potsdam42651 SolingenTelefon +49 (0) 2151 360 98 -0Telefon +49 (0) 89 55 25 24 -0Telefon +49 (0) 331 201 23 -7Telefon +49 (0) 212 22 14 37 -0Altstadt 103Bergstraße 10Bismarckplatz 5Neue Brücke 184028 Landshut48143 Münster93047 Regensburg70173 Stuttgart ITelefon +49 (0) 871 96 56 37 -0Telefon +49 (0) 251 484 64 -0Telefon +49 (0) 941 585 37 -0Telefon +49 (0) 711 187 45 -0
53Santander Consumer Bank in EuropaMarktstraße 39Santander Consumer BankLandsberger Straße 314Service-Center70372 Stuttgart IIFilialen in Österreich80687 MünchenSUZUKI FINANCETelefon +49 (0) 711 63 35 76 -0Sporgasse 24Telefon +49 (0) 89 55 19 07 55Santander-Platz 1
41061 MönchengladbachA-8010 Graz
Glockenstraße 10Telefon +43 (0) 316 82 36 07
Rainerstraße 23Telefon +49 (0) 711 64 96 40
Service-CenterSantander-Platz 1bürstner finanz41061 MönchengladbachRennweg 17Santander-Platz 1Telefon 0180 5 55 66 23 72 52*A-1030 Wien41061 MönchengladbachTelefon +43 (0) 1 585 61 15Telefon 0180 5 66 33 12*Telefon +43 (0) 732 65 20 8889073 Ulm
Telefon +49 (0) 731 922 82 -0
Luisenstraße 24Service-Center
T.E.C. AktivFinanzA-4020 Linz
Frauenstraße 14Telefon 0180 5 66 33 37*70173 Stuttgart54290 Trier
Telefon +49 (0) 651 966 39 -0Neue Brücke 1Service-Center
YAMAHA MOTOR65185 Wiesbaden
Consumer Financial ServicesService-CenterFINANCIAL SERVICESSantander-Platz 1Dethleffs ProFinanceSantander-Platz 1Marktstraße 3041061 MönchengladbachSantander-Platz 141061 Mönchengladbach26382 WilhelmshavenTelefon +49 (0) 2161 690 -765041061 MönchengladbachTelefon 0180 5 55 63 70*Telefon +49 (0) 611 16 02 17 -0Telefon 0180 5 66 33 13*Telefon +49 (0) 4421 755 04 -0Vertriebs-CenterHändler-Vertriebs-Center
Porschestraße 90Steinplatz 1Service-CenterOnline-Finanzierungen38440 Wolfsburg10623 BerlinEURA MOBIL FinanceSantander-Platz 1Telefon +49 (0) 5361 848 04 -0Telefon +49 (0) 30 896 90 10Santander-Platz 141061 Mönchengladbach41061 MönchengladbachTelefon 0180 5 00 40 41*Telefon 0180 5 66 33 25*Theaterstraße 14Ginnheimer Straße 2-697070 Würzburg65760 EschbornTelefon +49 (0) 931 355 23 -0Telefon +49 (0) 6196 93 05 30Hofkamp 38Heidenkampsweg 46Santander-Platz 142103 Wuppertal20097 Hamburg41061 MönchengladbachTelefon +49 (0) 202 493 98 -0Telefon +49 (0) 40 28 44 50Telefon 0800 222 26 55**Innere Schneeberger Straße 11Hildesheimer Straße 19Service-Center08056 Zwickau30169 HannoverLMC finanzTelefon +49 (0) 375 27 42 18 -0Telefon +49 (0) 511 67 48 60Santander-Platz 1Service-Center
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Telefon +49 (0) 341 96 51 60Service-Center
Mazda Finance54Santander-Platz 1Santander-Platz 141061 Mönchengladbach41061 MönchengladbachTelefon +49 (0) 2161 62 18 -7300Telefon 0180 5 55 64 99**1
 4 Ct. / Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
** gebührenfreiSantander Consumer Bank AG
Telefon +49 (0) 21 61 690-9041
Telefax +49 (0) 21 61 690-9044
E-Mail kontakt@santander.dewww.santander.de
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Frank Reinhold: S. 4, S. 7-14, S. 17, S. 21-26,
Metro Group: S. 16
Santander Consumer Bank: S. 15, S.19, S. 2755www.santander.deAll pages:2456111213151617181920212223242526273031323334353637383940414243444546474849505152535455InfoSaveLikeShareDownloadMoreinnovation Published on Mar 18, 2013 webtradecenterFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore