Source: http://www.jurablogs.com/2013/06/25/abenteuer-werbewildnis-unzufriedenheit-geld-zurueck-garantiert
Timestamp: 2016-12-03 02:53:22
Document Index: 90676153

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 477', '§ 113', 'BGH']

Abenteuer Werbewildnis: Bei Unzufriedenheit Geld zurück – garantiert
BlogsCMS Hasche SigleJuni 2013Abenteuer Werbewildnis: Bei Unzufriedenheit Geld zurück – garantiertDer Kunde ist König – und seine Zufriedenheit mit einem Produkt ist ein relevanter Marketingfaktor, der gerne als Anknüpfungspunkt für „Garantien“ verwendet wird: „Probieren Sie das Produkt in Ruhe aus. Sollten Sie 6 Monate nach dem Kauf mit dem Produkt nicht zufrieden sein, erhalten Sie Ihr Geld zurück!“ Führen solche Garantieversprechen aber möglicherweise tief in die Gefahrenzone des Werbedschungels?Auch eine Werbung mit Garantieversprechen muss sich an den Regelungen des UWG messen lassen. Denn Garantieversprechen sind „Verkaufsförderungsmaßnahmen“. Darunter fallen nämlich alle geldwerten Vergünstigungen, die ein Unternehmen Verbrauchern zur Förderung des Absatzes von Produkten und Dienstleistungen gewährt. Neben Preisnachlässen, Zugaben und Geschenken reiht sich die „Zufriedenheitsgarantie“ in die Liste der möglichen Verkaufsförderungsmaßnahmen ein.UWG als MaßstabVerkaufsförderungsmaßnahmen unterliegen gemäß § 4 Nr. 4 UWG dem Transparenzgebot: Grundsätzlich muss also der Verbraucher mit allen Informationen versorgt werden, die er benötigt, um eine geschäftliche Entscheidung zu treffen. Doch wann müssen die Informationen zu den einzelnen Bedingungen der Zufriedenheitsgarantie vorliegen? Bereits bei der Werbung? Oder doch erst bei Abwicklung des Kaufes? Anders gefragt: Ist es ausreichend, im Rahmen einer Werbung die Zufriedenheitsgarantie ins Zentrum zu stellen, für die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme dieser Garantie aber auf Informationen zum Beispiel im Internet hinzuweisen?Die Bedingungen für die Inanspruchnahme der Zufriedenheitsgarantie sind grundsätzlich schon im Rahmen der Werbung zu nennen ...Zum vollständigen Artikel26 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:OLG Hamm zu Garantieversprechen auf eBay37 Leserratgeberrecht.eu:Anforderungen an Geld-zurück-Garantie69 LeserJuraRat - Die Ratgeber Community für alles rund...:Garantie und Gewährleistung - was ist der Unterschied?22 LeserBERLIN BLAWG:BGH: Zu den Voraussetzungen der Werbung mit “Geld-zurück-Garantie”10 verwandte ArtikelOLG Hamm: Garantie-Werbung ohne Angabe der Garantiebedingungen bei eBay ist weiterhin wettbewerbswidrig / Wie der BGH zur Garantiewerbung
tatsächlich entschieden hatWerbung mit einer Garantie – Verkäufer haben besondere Informationspflichten zu beachtenWelche Angaben muss die Werbung mit einer Garantie enthalten?BGH: Garantie-Werbung bei Verbrauchsgüterkauf muss keine Details enthalten.OLG Hamburg, Urteil vom 26. November 2009, 3 U 23/09OLG Hamm: Garantiehinweis auf eingestelltem Bild bei eBay-„Sofort-Kaufen“-Artikel eines gewerblichen Anbieters muss Verbraucherinformation
enthaltenBGH: Bei einer Werbung mit einer Garantie in einem Onlineshop müssen grundsätzlich keine Garantiebedingungen angegeben werdenOLG Hamm: Werbung mit Garantie in Online-Shop oder auf Handelsplattformen ohne Angabe der Garantiebedingungen abmahnfähiger WettbewerbsverstoßWerbung mit Herstellergarantie oftmals wettbewerbswidrigOLG Hamburg: Unzureichende Garantieerklärung ist doch ein WettbewerbsverstoßÜber den ArtikelVeröffentlicht June 25, 2013 6:03am im Blog CMS Hasche Sigle.KategorienWettbewerbsrechtThemenWettbewerbsrecht, Service, Commercial, Garantiebedingungen, Ruhe, Garantieversprechen, § 477 Bgb, Verkaufsförderungsmaßnahmen, ZufriedenheitsgarantieTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresGoogle Maps: Abmahngefahr bei Screenshotsvon Carola Sieling / IT-BlawgErdogan! Dein Land ist nicht sicher! Und deshalb darf man mit Kindern da nicht so einfach hinfahren...von Gerhard Kaßing / Fokus Familienrecht„Alter Mann“ nicht unbedingt eine Beleidigungvon Stephan Weinberger / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenSchon wieder? - Justizminister Maas will § 113 StGB erneut verschärfen. Gibt es dafür einen vernünftigen Grund?von Henning Ernst Müller / beck-blogFilesharing: Debcon, der BGH und die Verjährung nach 10 Jahrenvon RA Stefan Loebisch / Kanzlei Stefan Loebisch PassauAls nächstes lesen - bislang 70 Leser:Lieber Kfz-Haftpflichtversicherer: NäNäNäNääää – Mietwagenkos ...