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Timestamp: 2016-08-24 10:27:01
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Matched Legal Cases: ['§ 212', '§ 212', 'BGH', '§ 2336', 'BGH', '§ 112', '§ 112', '§ 13', '§ 25', '§ 216', '§ 212', '§ 216', '§ 211']

Totschlag: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de
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Erklärung zum Begriff Totschlag§ 212 I StGB Totschlag
Die Tathandlung des § 212 I ist die Verursachung des Todes eines Menschen durch eine beliebige Handlung. Die Art der Einwirkung oder des Mittels ist gleichgültig. Somit kommen alle physischen und psychischen Einwirkungen auf das Opfer in Betracht. Beispiel: Infektion mit einer tödlichen Krankheit, gezielter Faustschlag…
Der Totschlag setzt voraus, dass der Täter vorsätzlich gehandelt haben muss. Dabei genügt bedingter Vorsatz. Ist dies fraglich, kann aus der Kenntnis der Gefährlichkeit einer Handlung grundsätzlich nicht auf eine billigende Inkaufnahme des Tötungserfolges geschlossen werden. Vielmehr bedarf es einer umfassenden Würdigung der objektiven und vor allem subjektiven Umstände der Tat und des Täters. Allerdings wenn die Tat als besonders gefährlich anzusehen ist, kann dies als Indizwirkung für das billigende Inkaufnehmen des Tötungserfolges sein.
Beispiel: Messerstiche in Brustkorb, Würgen bis zur Bewusstlosigkeit, Gasexplosion.
Zur Schuld gelten die allgemeinen Regeln.
Mitwirkende/Autoren: JuraforumWiki-Redaktion, webmaster, SebastianErstellt von JuraforumWiki-Redaktion, 04.05.2010 10:40Zuletzt editiert von webmaster, 05.09.2011 11:18 Haben Sie Fragen zu diesem Begriff? Stellen Sie eine Frage zu dem Begriff im Forum.Nachrichten zu TotschlagTötung eines homosexuellen Freiers: Verurteilung wegen Totschlags bestätigt (08.04.2013, 14:29)Das Landgericht Berlin hatte den 31jährigen Angeklagten vom Vorwurf der Tötung eines 63jährigen homosexuellen Freiers freigesprochen, da es auf der Grundlage der Einlassung des Angeklagten von Notwehr ausgegangen war. Auf die Revision der...Hells Angels mit „strafrechtswidriger Prägung“ (28.03.2013, 11:38)VGH Kassel bestätigt Vereinsverbote in Frankfurt am Main
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2. Durch die Bezugnahme auf ein ärztliches Attest wird der Entziehungsgrund ebenfalls nicht formwirksam im Testament festgehalten.BGH, 12.01.2005, 2 StR 229/041. Für die Anstiftung zum Heimtückemord genügt bedingter Vorsatz des Anstifters, der auch gegeben sein kann, wenn der Anstifter aus Gleichgültigkeit mit jeder eintretenden Möglichkeit der Tatausführung einverstanden ist.
2. Ist bei dem Täter einer bezahlten Auftragstötung das Handeln aus Habgier neben anderen Motiven nicht...OLG-HAMM, 04.12.2012, III - 1 Vollz (Ws) 672/121. Ist der Beschuldigte im laufenden Strafverfahren einer gefährlichen Körperverletzung dringend verdächtig, so kann auch ein früher vom Beschuldigten begangener (und bereits abgeurteilter) Totschlag die Wiederholungsgefahr i.S.v. § 112a Abs. 1 Nr. 2 StPO begründen, wenn eine gefährliche Körperverletzung Durchgangsstadium zum...OLG-HAMM, 29.10.2012, III - 1 Ws 4981. Ist der Beschuldigte im laufenden Strafverfahren einer gefährlichen Körperverletzung dringend verdächtig, so kann auch ein früher vom Beschuldigten begangener (und bereits abgeurteilter) Totschlag die Wiederholungsgefahr i.S.v. § 112a Abs. 1 Nr. 2 StPO begründen, wenn eine gefährliche Körperverletzung Durchgangsstadium zum...HESSISCHER-VGH, 26.10.2011, 5 A 1245/111. Die in § 13 Abs. 1 FBG ausnahmslos begründete öffentlich-rechtliche Bestattungspflicht naher Angehöriger stellt keinen Verstoß gegen Grundrechte des Bestattungspflichtigen dar und ist auch mit dem rechtsstaatlichen Verhältnismäßigkeitsgrundsatz vereinbar.
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Wäre dankbar um jede Antwort!
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99 - Zw,.ei = Bisherige Kommentare zum Begriff (0)
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