Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LSG%20Berlin-Brandenburg&Datum=24.06.2014&Aktenzeichen=L%201%20KR%20167/14
Timestamp: 2019-08-20 09:11:16
Document Index: 185455393

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 135', '§ 2', '§ 86', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20']

LSG Berlin-Brandenburg, 24.06.2014 - L 1 KR 167/14 B ER - dejure.org
LSG Berlin-Brandenburg, 24.06.2014 - L 1 KR 167/14 B ER
https://dejure.org/2014,15148
LSG Berlin-Brandenburg, 24.06.2014 - L 1 KR 167/14 B ER (https://dejure.org/2014,15148)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 24.06.2014 - L 1 KR 167/14 B ER (https://dejure.org/2014,15148)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 24. Juni 2014 - L 1 KR 167/14 B ER (https://dejure.org/2014,15148)
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§ 27 SGB 5, § 135 SGB 5, § 2 SGB 5, § 86b SGG
Kostenübernahme für Versorgung mit Remicade/Infliximab - Off-label-use - Folgenabwägung
Remicade (Wirkstoff: Infliximab) - intraokulare Entzündung
SG Cottbus, 09.04.2014 - S 18 KR 59/14
Nur durch eine an diesen Grundsätzen orientierte Vorgehensweise bei der Folgenabwägung wird dem vom Gesetzgeber in allen Prozessordnungen vorgesehenen Vorrang des nachgehenden Rechtschutzes vor dem vorläufigen Rechtsschutz, sowie dem sich aus Art. 20 Abs. 3 GG abzuleitenden Grundsatz Rechnung getragen, dass die Leistungsgewährung vor Abschluss des Hauptsacheverfahrens die Ausnahme und nicht die Regel sein soll (vgl. auch Beschlüsse des Senats vom 24. Juni 2014 - L 1 KR 167/14 und vom 3. Februar 2014 - L 1 KR 30/14 B ER - sowie Beschluss des LSG Berlin-Brandenburg vom 10. Februar 2014 - L 9 KR 293/13 B ER -).
Nur eine an diesen Grundsätzen orientierte Vorgehensweise wird dem vom Gesetzgeber in allen Prozessordnungen vorgesehenen Vorrang des nachgehenden Rechtschutzes vor dem vorläufigen Rechtsschutz sowie dem sich aus Art. 20 Abs. 3 GG abzuleitenden Grundsatz gerecht, dass die Leistungsgewährung vor Abschluss des Hauptsacheverfahrens die Ausnahme und nicht die Regel sein soll (Beschlüsse des Senats vom 24. Juni 2014 - L 1 KR 167/14 B ER und vom 3. Februar 2014 - L 1 KR 30/14 B ER - und Beschluss des LSG Berlin-Brandenburg vom 10. Februar 2014 - L 9 KR 293/13 B ER -).
Nur durch eine an diesen Grundsätzen orientierte Vorgehensweise bei der Folgenabwägung wird dem vom Gesetzgeber in allen Prozessordnungen vorgesehenen Vorrang des nachgehenden Rechtschutzes vor dem vorläufigen Rechtsschutz, sowie dem sich aus Art. 20 Abs. 3 GG abzuleitenden Grundsatz Rechnung getragen, dass die Leistungsgewährung vor Abschluss des Hauptsacheverfahrens die Ausnahme und nicht die Regel sein soll (Beschluss des Senats vom 24. Juni 2014 - L 1 KR 167/14 und vom 3. Februar 2014 - L 1 KR 30/14 B ER - sowie Beschluss des LSG Berlin-Brandenburg vom 10. Februar 2014 - L 9 KR 293/13 B ER -).