Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F28-03-2011-5A_209-2011
Timestamp: 2016-10-28 10:27:07
Document Index: 205851064

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 397', 'Art. 105', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 397', 'Art. 109']

5A_209/2011 (28.03.2011)
5A_209/2011
Urteil vom 28. M�rz 2011
Bundesrichter L. Meyer, Herrmann,
Universit�re Psychiatrische Kliniken Y.________.
F�rsorgerische Freiheitsentziehung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 17. M�rz 2011 der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt.
in die (gest�tzt auf Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG erhobene) Beschwerde gegen den Entscheid vom 17. M�rz 2011 der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt, die einen Rekurs des Beschwerdef�hrers gegen seine am 5. M�rz 2011 in Anwendung von Art. 397a ZGB angeordnete Einweisung in die Universit�ren Psychiatrischen Kliniken Y.________ abgewiesen und die �rztliche Klinikleitung erm�chtigt hat, den Beschwerdef�hrer ohne neuen Entscheid l�ngstens bis zum 7. April 2011 in der Klinik zur�ckzubehalten,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r die Kosten,
dass die Psychiatrie-Rekurskommission - auf Grund �rztlicher Berichte und nach Anh�rung des Beschwerdef�hrers anl�sslich der Verhandlung - erwog, der seit Jahren an .. leidende, zum dritten Mal hospitalisierte Beschwerdef�hrer habe ... weder Krankheits- noch Behandlungseinsicht und bed�rfe dringend einer konsequenten medikament�sen Behandlung in station�rem Rahmen, weil er bei sofortiger Entlassung ... sowohl sich selbst wie auch andere gef�hrden w�rde,
dass dem Beschwerdef�hrer, der unstrittig an der Verhandlung vor der Psychiatrie-Rekurskommission teilgenommen hat, ein schutzw�rdiges Interesse an der Behandlung seiner R�ge, wonach er die "Information" �ber die Verhandlung erst nachtr�glich erhalten habe, fehlt,
dass sodann das Bundesgericht seinem Beschwerdeentscheid den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zu Grunde zu legen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, die f�r den Verfahrensausgang entscheidenden Feststellungen sind offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar und damit willk�rlich nach Art. 9 BV (BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398) oder beruhen auf einer anderweitigen Rechtsverletzung (Art. 97 Abs. 1 BGG),
dass der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe an das Bundesgericht zwar die auf Polizeiberichten beruhenden Tatsachenfeststellungen der Psychiatrie-Rekurskommission pauschal bestreitet und weitere Beweismassnahmen beantragt, jedoch keine den erw�hnten Begr�ndungsanforderungen entsprechenden Sachverhaltsr�gen erhebt,
dass somit das Bundesgericht von den tats�chlichen Feststellungen der Psychiatrie-Rekurskommission �ber den Krankheitszustand des Beschwerdef�hrers, seine Behandlungsbed�rftigkeit und die drohende Selbst- sowie Fremdgef�hrdung auszugehen hat, zumal auch kein Grund besteht, den Sachverhalt von Amtes wegen zu berichtigen oder zu erg�nzen (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass auf Grund des von der Psychiatrie-Rekurskommission festgestellten Sachverhalts die gest�tzt auf Art. 397a Abs. 1 ZGB verf�gte Einweisung des Beschwerdef�hrers in die Universit�ren Psychiatrischen Kliniken Y.________ bundesrechtskonform ist,
dass n�mlich gem�ss dieser Bestimmung eine Person wegen Geisteskrankheit in eine geeignete Anstalt eingewiesen und darin zur�ckbehalten werden darf, wenn ihr die n�tige pers�nliche F�rsorge nicht anders zuteil werden kann,
dass im vorliegenden Fall der zufolge des Krankheitszustandes des Beschwerdef�hrers n�tige Schutz vor Selbst- und Fremdgef�hrdung nur durch die angeordnete station�re Behandlung gew�hrleistet werden kann, bis der Zustand des Beschwerdef�hrers stabilisiert ist,
dass im �brigen auf die zutreffenden Erw�gungen im Entscheid der Psychiatrie-Rekurskommission verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG),
dass keine Gerichtskosten erhoben werden, weshalb sich das Gesuch des Beschwerdef�hrers um unentgeltliche Rechtspflege f�r die Kosten als gegenstandslos erweist,
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, den Universit�ren Psychiatrischen Kliniken Y.________ und der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. M�rz 2011