Source: https://www.steuer.ninja/stichwort/interessenausgleich/
Timestamp: 2018-07-16 00:49:06
Document Index: 393903653

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 111', '§ 112', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 111', '§ 1', '§ 102', '§ 111', '§ 1', '§ 112', '§ 17']

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Schlagwort Archiv: Interessenausgleich
Für eine Unternehmensspaltung nach dem Umwandlungsgesetz muss das vorhandene Vermögen nicht zwingend in Form der Übertragung bereits vorhandener Betriebe oder Betriebsteile aufgespalten werden. Unter Wahrung der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats ist es auch zulässig, vor der eigentlichen Unternehmensaufspaltung einen zuvor einheitlichen Betrieb nach Arbeitsprozessen zu “zerschlagen” und die hierdurch entstandenen eigenständigen …
Arbeitnehmerzuordnung, Arbeitsrecht, Betriebsspaltung, Interessenausgleich, Namensliste, Unternehmensspaltung
Die Wirkungen des § 1 Abs. 5 KSchG treten nur ein, wenn die der Kündigung zugrunde liegende Betriebsänderung vollumfänglich Gegenstand einer Verständigung der Betriebsparteien iSv. § 111 Satz 1, § 112 BetrVG ist. Ein Interessenausgleich nur über Teile der Betriebsänderung reicht nicht aus. Nach § 1 Abs. 5 Satz 1 …
Arbeitsrecht, Betriebsänderung, Betriebsbedingte Kündigung, Betriebsschließung, Interessenausgleich, Namenskündigung, Sozialauswahl
Arbeitsrecht, Betriebsübergang, Interessenausgleich, Namensliste, Unternehmensspaltung
Nach § 1 Abs. 5 Satz 1 LSGchG wird vermutet, dass die Kündigung durch dringende betriebliche Erfordernisse iSd. § 1 Abs. 2 LSGchG bedingt ist, wenn die Arbeitnehmer, denen aufgrund einer Betriebsänderung nach § 111 BetrVG gekündigt werden soll, in einem Interessenausgleich zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat namentlich bezeichnet sind. Dies …
Arbeitsrecht, Betriebsänderung, Betriebsbedingte Kündigung, Interessenausgleich, Namensliste
Interessenausgleich mit Namensliste – und die Anhörung des Betriebsrats zur Kündigung
Der Arbeitgeber ist auch bei Vorliegen eines Interessenausgleichs iSd.§ 1 Abs. 5 Satz 1 LSGchG verpflichtet, den Betriebsrat gemäß § 102 BetrVG zu einer beabsichtigten Kündigung anzuhören. Die Betriebsratsanhörung unterliegt insoweit keinen erleichterten Anforderungen. Allerdings muss er dem Wegfall des Arbeitsplatzes und der Sozialauswahl zugrunde liegende Tatsachen, die dem Betriebsrat …
Arbeitsrecht, Betriebsratsanhörung, Interessenausgleich, Kündigung, Namensliste
Haben die Betriebsparteien in einem Interessenausgleich aus Anlass einer Betriebsänderung im Sinne von § 111 BetrVG selbst festgelegt, welche Arbeitnehmer von dem Personalabbau betroffen sind (Namensliste), umfasst die Vermutungswirkung aus § 1 Absatz 5 KSchG auch den Umstand, dass es für die in der Namensliste aufgeführten Arbeitnehmer keine geeigneten freien …
Arbeitsrecht, Betriebsänderung, Betriebsbedingte Kündigung, Interessenausgleich, Namensliste, Sozialauswahl
Interessenausgleich – und das Konsultationsverfahren
Die Verhandlungen über einen Interessenausgleich im Sinne des § 112 Abs. 1 Satz 1 BetrVG und die Beratung gem. § 17 Abs. 2 Satz 2 KSchG mögen sich möglicherweise formal unterscheiden, sind in der Praxis inhaltlich deckungsgleich. Hier eine Unterscheidung zu treffen, wäre ein übertriebener Formalismus. Bei aller Formalisierung der …
Arbeitsrecht, Interessenausgleich, Konsultationsverfahren