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Timestamp: 2016-10-21 11:19:55
Document Index: 315475257

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 53', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66']

9C_396/2014 (15.04.2015)
9C_396/2014 {T�0/2} � � Urteil vom 15. April 2015
A.________ war ab ........ bei der Firma B.________ AG als Bauarbeiter t�tig. Am ........ 1993 erlitt er bei einem Arbeitsunfall Nerven- und Sehnenverletzungen an der linken Hand. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Unter Hinweis auf die Handverletzung meldete sich A.________ am 17. Juni 1994 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Luzern gew�hrte berufliche Massnahmen. Ein Rentengesuch wies sie am 6. M�rz 1997 ab. Nach teilweiser Gutheissung der hiegegen erhobenen Beschwerde durch das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (Entscheid vom 13. Oktober 1998) veranlasste die IV-Stelle eine Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit im Spital C.________ und kam f�r die Kosten eines Deutschkurses auf. Am 1. Juni 2000 sprach sie A.________ vom 13. M�rz bis 30. September 2000 erneut berufliche Massnahmen zu (Abkl�rungs- und Vorpraktikum im Alters- und Pflegeheim D.________, im Hinblick auf eine Umschulung zum Pflegeassistenten). Am 7. Juni 2000 verf�gte sie die Zusprechung einer ganzen Rente r�ckwirkend vom 1. November 1994 bis 30. November 1995. Nach Abkl�rungen der Eingliederungs- und Arbeitsf�higkeit in der Stiftung E.________; (Zwischenbericht vom 31. Oktober 2000), und im Zentrum F.________ (Bericht vom 23. Mai 2001), sprach die IV-Stelle A.________ am 6. Februar und 13. M�rz 2002 eine ganze Rente ab 1. Februar 2002 bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % zu; am 11. April 2002 verf�gte sie die r�ckwirkende Zusprache einer ganzen Rente vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2000(der Rentenanspruch wurde revisionsweise best�tigt am 12. Februar 2003, 11. April 2006 und 20. Januar 2010). Die SUVA verf�gte am 3. Oktober 2002 die Zusprechung einer Invalidenrente bei einem IV-Grad von 21 % (best�tigt mit Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 324/04 vom 1. April 2005).
Die infolge Wohnsitzverlegung zust�ndig gewordene IV-Stelle Schwyz lud A.________ im Rahmen eines weiteren Revisionsverfahrens am 4. Juni 2012 zu einem Gespr�ch �ber eine eingliederungsorientierte Rentenrevision und veranlasste ein Arbeitstraining in der G.________. Parallel dazu leitete sie eine polydisziplin�re medizinische Untersuchung in die Wege (Mitteilung vom 23. Oktober 2012). Am 22. April 2013 erging das Gutachten des Instituts H.________. Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren verf�gte die IV-Stelle am 24. September 2013 die Rentenaufhebung vom ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verf�gung an.
Hiegegen liess A.________ Beschwerde erheben, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 9. April 2014 abwies.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die weitere Ausrichtung der "bisherigen Rentenleistungen" beantragen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Einholung einer Oberexpertise zur�ckzuweisen.
Am 12. November 2014 legt A.________ eine weitere Eingabe ins Recht.
1.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97��� Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
1.2.�Bei den gerichtlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit bzw. deren Ver�nderung in einem bestimmten Zeitraum handelt es sich grunds�tzlich um Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Gleiches gilt f�r die konkrete Beweisw�rdigung (Urteil 9C_204/2009 vom 6. Juli 2009 E. 4.1, nicht publ. in BGE 135 V 254, aber in: SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164). Dagegen sind die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweisw�rdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG (SR 830.1) Rechtsfragen.
Zu pr�fen ist die Zul�ssigkeit der wiedererw�gungsweisen Aufhebung der ab 1. Oktober 2000 zugesprochenen ganzen Invalidenrente. Streitig ist dabei die zweifellose Unrichtigkeit der Verf�gung vom 11. April 2002.
2.1.�Die Vorinstanz erwog, die am 11. April 2002 verf�gte Rentenzusprache sei zweifellos unrichtig gewesen und eine Wiedererw�gung daher zu Recht erfolgt. Die IV-Stelle Luzern habe es sich "grunds�tzlich sehr einfach gemacht", indem sie direkt und insbesondere ohne die zu einem fr�heren Zeitpunkt in Betracht gezogene MEDAS-Abkl�rung zur Berentung �bergegangen sei, nachdem die beruflichen Abkl�rungen (in den Jahren 2000 und 2001) keine konkreten Einsatzm�glichkeiten ergeben h�tten. Sowohl im Bericht der Stiftung E.________ als auch in der Einsch�tzung des Zentrums F.________ seien psychisch bedingte Beeintr�chtigungen erw�hnt worden. Auf eine fach�rztliche psychiatrische Beurteilung h�tte daher nicht verzichtet werden d�rfen. Eine subjektive Krankheits�berzeugung allein habe auch nach fr�herer Rechtspraxis nicht ausgereicht, um eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit zu bewirken. Dies gelte hier umso mehr, weil vor Erlass der Rentenverf�gung Inkonsistenzen festgestellt worden seien. So h�tten trotz behaupteter Nichteinsetzbarkeit der linken Hand praktisch identische Ober- und Unterarmumf�nge festgestellt werden k�nnen, und es sei beim Aus- und Ankleiden ein recht symmetrischer Einsatz beider Extremit�ten zu beobachten gewesen. Mit Bezug auf die physischen Limitierungen h�tten die Gutachter des Zentrums F.________ und gest�tzt darauf die IV-Stelle Luzern v�llig unber�cksichtigt gelassen, dass es in der Arbeitswelt Einsatzm�glichkeiten f�r Einh�nder gebe. Gem�ss den Beurteilungen des Handchirurgen Prof. Dr. med. H.________, Oberarzt am Spital I.________, vom 6. Juli 1998 und 2. Juli 1999 seien alle Arbeiten m�glich, bei denen die linke Hand nicht oder nur als Hilfshand ben�tigt werde. Auch habe die SUVA mit - letztinstanzlich best�tigter (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 324/04 vom 1. April 2005) - Verf�gung vom 3. Oktober 2002 aufgrund der organischen Beeintr�chtigungen eine Erwerbsunf�higkeit von 21 % ermittelt, was ebenfalls die zweifellose Unrichtigkeit der Verf�gung vom 11. April 2002 best�tige.
2.2.�Der Beschwerdef�hrer macht im Wesentlichen geltend, die Rentenzusprache habe durchaus den fr�her g�ltig gewesenen Gepflogenheiten entsprochen. Seine Einschr�nkungen seien f�r damalige Verh�ltnisse �berdurchschnittlich gut abgekl�rt und die Eingliederungsm�glichkeiten ausgesch�pft worden. Die Begutachtung im Zentrum F.________ habe die fehlenden Einsatzm�glichkeiten deutlich gezeigt. Eine zweifellose Unrichtigkeit der urspr�nglichen Rentenzusprache wegen verletzter Abkl�rungspflicht durch die IV-Stelle scheitere bereits am fehlenden Nachweis der diesbez�glich beweisbelasteten Beschwerdegegnerin. Die zeitnahen Akten spr�chen f�r eine somatoforme Schmerzst�rung, welche von s�mtlichen Beurteilenden als stark einschr�nkend eingestuft worden sei. Dokumentiert seien �berdies belastende Konflikte, psychosoziale Faktoren und eine reaktive Depression. Auch Dr. med. K.________ sei von einer fr�heren Arbeitsunf�higkeit ausgegangen. Eine offensichtliche Unrichtigkeit der urspr�nglichen Rentenzusprache falle ausser Betracht. Soweit Dr. med. K.________ f�r den sp�teren Verlauf eine Arbeitsf�higkeit in adaptierten T�tigkeiten attestiere, gehe er lediglich von einem anderen Krankheitsverst�ndnis aus und ziehe die erst Jahre nach der Rentenzusprechung entwickelten "F�rster-Kriterien" heran. Die ge�nderten Versicherungsparameter rechtfertigten keine Rentenrevision. Inwiefern sich sein Gesundheitszustand verbessert haben solle, zeigten die Gutachter nicht rechtsgen�glich auf, weshalb eine Revision ausser Betracht falle. Das Gutachten sei namentlich im psychiatrischen Teil auch widerspr�chlich und somit nicht beweiskr�ftig.
3.1.�Unabh�ngig von einem materiellen Revisionsgrund kann der Versicherungstr�ger nach Art. 53 Abs. 2 ATSG wiedererw�gungsweise auf formell rechtskr�ftige Verf�gungen oder Einspracheentscheide zur�ckkommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Vorausgesetzt wird, dass kein vern�nftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verf�gung m�glich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. In diesem Sinne qualifiziert unrichtig ist eine Verf�gung, wenn die notwendigen fach�rztlichen Abkl�rungen �berhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgef�hrt wurden (Urteil 9C_427/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.2 mit Hinweisen), oder wenn eine Leistung auf Grund falscher Rechtsregeln bzw. ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde. Mangelhaft ist eine Leistungsgew�hrung namentlich, wenn ihr ein rechtlich falscher Invalidit�tsbegriff zu Grunde liegt (Urteile 8C_846/2010 vom 10. De-zember 2010 E. 1.4, 9C_342/2008 vom 20. November 2008 E. 1 [nicht publ. in BGE 135 I 1, aber in SVR 2009 IV Nr. 20 S. 52]). Soweit ermessensgepr�gte Teile der Anspruchspr�fung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskr�ftigen Leistungszusprechung (BGE 125 V 383 E. 3 S. 389 f.) in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aber aus (Urteile 8C_680/2014 vom 16. M�rz 2015 E. 3.1, 9C_427/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.2, 8C_473/2014 vom 7. Oktober 2014 E. 2 und 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2.1, in: SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137).
3.2.�Eine Aufhebung oder Herabsetzung des bisherigen Rentenan-spruchs auf dem Weg der Wiedererw�gung setzt voraus, dass bis zum verf�gten Rentenende keine Invalidit�t eingetreten ist (Urteil 8C_680/2014 vom 16. M�rz 2015 E. 5.1 mit Hinweisen). Dies kann hier gest�tzt auf das (beweiswertige; BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis) Gutachten des Instituts H.________ vom 22. April 2013 ausgeschlossen werden (E. 6 hienach).
4.1.�Nachdem eine Abkl�rung in der Stiftung E.________ keine Beurteilung der Belastbarkeit erlaubt hatte, da der Versicherte nur kurzzeitige Eins�tze absolviert und viele, mit Schmerzen begr�ndete Absenzen aufgewiesen hatte, schlugen die dortigen Gutachter vor, die berufliche Abkl�rung nach der Wiederherstellung der Abkl�rungsf�higkeit weiterzuf�hren. Die nachfolgende Abkl�rung fand im Zentrum F.________ statt. Am 23. Mai 2001 hielten die Experten, auf deren Beurteilung die urspr�ngliche Rentenzusprache massgeblich beruhte, fest, der Beschwerdef�hrer leide an einer komplexen progredienten Schmerzproblematik im linken Arm und Thorax mit (unter anderem) reaktiver depressiver Entwicklung. Die physische Belastbarkeit am Arbeitsplatz sei massiv eingeschr�nkt durch die verminderte Motorik und die regelm�ssigen Schmerzen in der linken Hand und im linken Arm. Die Hand sei kaum als Haltehand zu gebrauchen und weder fein- noch grobmotorisch einzusetzen. Psychisch sei der Versicherte unauff�llig, gelegentlich k�nne er unter Schmerzen "leicht aggressiv und bestimmt im Gespr�ch" werden. Er leide an der unbefriedigenden Genesung seiner Hand und den derzeit geringen Alltagsm�glichkeiten. Die Abkl�rungszeit sei durch die Schmerzproblematik gepr�gt gewesen. Entsprechend mager seien die Abkl�rungsresultate, welche das Anbieten einer Anschlussl�sung nicht erlaubten. Es w�rden "auf der ganzen Linie" keine Eingliederungsm�glichkeiten gesehen.
4.2.�Prof. Dr. med. H.________, welcher den Versicherten am 18. April 2001 untersucht hatte, nahm zu Handen des Rechtsvertreters am 9. Juli 2001 Stellung zu den Einschr�nkungen. Er hielt fest, der objektive Befund habe sich seit der Begutachtung vom 6. Juli 1998 (anl�sslich welcher er unter anderem zum Schluss gekommen war, der Versicherte k�nne alle Arbeiten ausf�hren, bei denen die linke Hand nicht oder nur als Hilfshand eingesetzt werden m�sse) praktisch nicht ver�ndert. Die Trophik der Hand scheine etwas verbessert. Subjektiv habe sich die Handsituation erheblich verschlechtert, die linke Hand sei f�r den Versicherten praktisch unbrauchbar. Er k�nne nur noch T�tigkeiten ausf�hren, bei denen die linke Hand praktisch nicht ben�tigt werde. Da er von seinen Schmerzen geplagt werde, stelle sich allerdings die Frage, wieweit er eine Kontrollt�tigkeit (bez�glich komplizierterer Abl�ufe) konzentriert ausf�hren k�nnte.
4.3.�Am 19. Juli 2001 machte der Beschwerdef�hrer geltend, er sei f�r leichteste Arbeiten als Einarmiger grunds�tzlich "seit geraumer Zeit" eingliederungsf�hig, weshalb er r�ckwirkend um die Ausrichtung von Wartetaggeldern bitte. Am 5. November 2001 erging der Vorbescheid, mit welchem die IV-Stelle die Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. Oktober 2000 in Aussicht stellte, da gest�tzt auf die Abkl�rungen derzeit eine Eingliederungsf�higkeit fehle.
5.1.�Betreffend die somatische Situation lagen mit den ausf�hrlichen Beurteilungen des Handchirurgen Prof. Dr. med. H.________ vom 6. Juli 1998, 20. Mai und 2. Juli 1999 fachmedizinische Einsch�tzungen vor, gem�ss denen einer T�tigkeit ohne (wesentlichen) Einsatz der linken, adominanten Hand nichts im Wege stand. Dass der Versicherte - nota bene mit einem nicht speziell ergonomisch angepassten Fahrzeug - i n der Lage war, erfolgreich die Pr�fung zum LKW-Chauffeur zu absolvieren, und w�hrend des sp�teren Praktikums in einem Altersheim, trotz zeitweiliger Schmerzen in der linken Hand, gute Leistungen erbrachte, weshalb die Belastbarkeit im Bereich leichter bis mittelschwerer T�tigkeiten angesiedelt und eine Umschulung zum Pflegeassistenten mit Bezug auf die funktionellen M�glichkeiten der linken Hand als "sehr realistisch" erachtet wurde (Bericht des Spitals M.________ �ber die Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit [EFL] vom 20. Mai 1999), spricht im �brigen klar gegen eine h�here Arbeitsunf�higkeit.
5.2.�Nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz finden sich in den Akten - nebst einer zeitweilig beobachtbar gewesenen guten Leistungsbereitschaft - zahlreiche Hinweise auf Inkonsistenzen. So passt die �rztlich festgestellte fehlende Atrophie bei gleichzeitig sportlich imponierender Muskulatur in der Tat nicht ins Bild einer v�lligen Gebrauchsunf�higkeit der linken Hand. Das kantonale Gericht stellte letztinstanzlich verbindlich fest, die �rzte h�tten einen normalen Gebrauch der linken Hand verzeichnet, solange sich der Beschwerdef�hrer unbeobachtet f�hlte, insbesondere beim Aus- und Ankleiden. Ob vor diesem Hintergrund der Einsatz der linken Hand tats�chlich derart limitiert war, wie dies Prof. Dr. med. H.________ attestiert hatte (vorangehende E. 5.1), kann offen bleiben. Bereits 2002 entsprach es der Praxis, selbst bei faktischer Einh�ndigkeit zwar eine erheblich erschwerte Verwertbarkeit der Arbeitsf�higkeit anzunehmen, gleichwohl aber - sogar bei Versicherten, die ihre dominante Hand gesundheitlich bedingt nur sehr eingeschr�nkt (z.B. als unbelastete Zudienhand), einsetzen k�nnen -, einen hinreichend grossen Arbeitsmarkt mit realistischen Bet�tigungsm�glichkeiten zu unterstellen (Urteile des Eidg. Versicherungsgerichts I 113/00 vom 9. M�rz 2001 E. 3a,��������� I 369/00 vom 24. Juli 2002 E. 4; vgl. auch Urteile I 446/02 vom���������20. M�rz 2003 E. 3, I 742/03 vom 18. Mai 2004 E. 2, I 766/02 vom 7. Juni 2004 E. 2.2, I 797/05 vom 29. August 2006 E. 4.2 und I 685/05 vom 16. Mai 2006 E. 2; Urteile 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.2, 8C_939/2011 vom 13. Februar 2012 E. 4.3, 8C_94/2012 vom 29. M�rz 2012 E. 3.2 mit Hinweisen). Die Annahme eines invalidisierenden organischen Gesundheitsschadens allein aufgrund der (weitgehenden) Gebrauchsunf�higkeit der linken, adominanten Hand, w�re somit auch nach der fr�heren Rechtslage offensichtlich unrichtig gewesen (vgl. hiezu das den Versicherten betreffende Urteil U 325/04 vom 1. April 2005 E. 2.2).
5.3.�Der Beschwerdef�hrer stellt sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, seine Beschwerden h�tten einer nach damaliger Sichtweise invalidisierenden somatoformen Schmerzst�rung entsprochen (vorangehende E. 2.2). Fest steht, dass der Versicherte, obwohl aus somatischer Sicht keine Ver�nderung der objektiven Befunden festgestellt werden konnte (Einsch�tzung des Prof. Dr. med. H.________ vom 17. Juli 2001), im weiteren Verlauf geltend machte, die linke Hand zu gar nichts mehr bzw. - auf entsprechende Nachfrage - nur noch als Haltehand beim Autofahren gebrauchen zu k�nnen. Die �rzte gingen von einer ausgepr�gten Schmerzverarbeitungsst�rung aus (Urteil������ U 325/04 vom 1. April 2005 E. 3.2.2; Schreiben des Prof. Dr. med. H.________ vom 17. Juli 2001; Bericht der Klinik L.________ vom��� 8. Januar 2002). Auch im Jahr 2002 gen�gten indes subjektive Schmerzangaben der versicherten Person f�r die Begr�ndung einer Invalidit�t nicht, sondern es waren korrelierende, fach�rztlich schl�ssig feststellbare Befunde erforderlich, welche die Schmerzangaben hinreichend zu erkl�ren vermochten. Auch wenn die sogenannten �berwindbarkeitskriterien erst sp�ter etabliert wurden, war schon damals nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob die Arbeitsf�higkeit zumutbarerweise noch verwertet werden konnte��� (z.B. Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 53/02 vom 2. Dezember 2002 E. 2.2 mit Hinweis auf Urteil I 382/00 vom 9. Oktober 2001 E. 2b).
5.4.�Eine reaktive depressive Episode, wie sie im Austrittsbericht der Klinik L.________ vom 8. Januar 2001 sowie im Abkl�rungsbericht des Zentrums F.________ vom 23. Mai 2001festgehalten worden war, reichte bereits im Jahr 2002grunds�tzlich nicht zur Begr�ndung einer Invalidit�t (BGE 127 V 294 E. 4b/aa S. 296). Hinweise auf eine relevante psychische Erkrankung finden sich in den Akten nicht. Vor diesem Hintergrund durfte die IV-Stelle ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf erg�nzende psychiatrische Abkl�rungen verzichten (vgl. etwa Urteile des Eidg. Versicherungsgerichts I 500/99 vom 2. M�rz 2000 E. 3b, I 369/00 vom 24. Juli 2002 E. 3a). I ndes erwog die Vorinstanz zu Recht, dass allein aus den fehlenden konkreten Einsatzm�glichkeiten gem�ss Gutachten des Zentrums F.________, welches offensichtlich ohne jegliche Evaluation von Arbeitsm�glichkeiten des Versicherten als Einarmiger erging, ganz klar nicht h�tte auf eine (vollst�ndige) Arbeitsunf�higkeit geschlossen werden d�rfen. Nicht nur ist die Frage nach den noch zumutbaren T�tigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitssch�digung in erster Linie durch die �rzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (nunmehr Urteil 9C_401/2014 vom 26. November 2014 E. 4.2 mit Hinweis). Sondern die IV-Stelle ging auch und vor allem von einem Verst�ndnis der Arbeitsunf�higkeit aus, das selbst mit den damaligen rechtlichen Massst�ben eindeutig nicht zu vereinbaren war. Indem sie am 11. April 2002 im Wesentlichen gest�tzt auf die Aussage der beruflichen Experten, wonach "auf der ganzen Linie praktisch keine Eingliederungsm�glichkeiten" gesehen werden k�nnten,eine ganze Rente sprach, liess sie v�llig ausser Acht, dass selbst bei funktioneller Einarmigkeit wegen Gebrauchsunf�higkeit der dominanten Hand grunds�tzlich eine verwertbare Arbeitsf�higkeit zu bejahen gewesen w�re (vorangehende E. 5.2) und eine Rentenzusprache gest�tzt auf blosse Schmerz�usserungen der versicherten Person unzul�ssig war (E. 5.3 hievor). Das kantonale Gericht hat daher die Rentenzusprechung im Jahr 2002 im Ergebnis zutreffend als zweifellos unrichtig erachtet und die wiedererw�gungsweise Rentenaufhebung der Beschwerdegegnerin gesch�tzt, zumal eine Erheblichkeit der Berichtigung mit Blick auf die zugesprochene periodische Dauerleistungen ausser Frage steht (BGE 140 V 85 E. 4.4 S. 87 f.).
Bez�glich der Pr�fung der Anspruchsberechtigung ex nunc et pro futuro bringt der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen vor, das Gutachten des Instituts H.________ sei namentlich im psychiatrischen Teil widerspr�chlich und damit nicht beweiskr�ftig. Seine Einw�nde verm�gen indes keine Bundesrechtswidrigkeit des angefochtenen Entscheides darzutun. Aktenwidrig ist die Behauptung, Dr. med. K.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, habe die (Ein-) Schlafschwierigkeiten unber�cksichtigt gelassen und (einzig) aus der fehlenden Behandlung auf eine nicht invalidisierende St�rung geschlossen. Nicht durchzudringen verm�gen sodann die Einw�nde gegen die aus psychiatrischer Sicht diagnostizierte chronische Schmerzst�rung. Davon abgesehen, dass es invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die genaue Diagnose, sondern darauf ankommt, welche Auswirkungen eine Krankheit auf die Arbeitsunf�higkeit hat (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281; Urteil 8C_503/2013 vom 23. Dezember 2013 E. 5.5 mit Hinweisen), vermag die Schmerzst�rung nach der im Einzelnen begr�ndeten Beurteilung des Dr. med. K.________ die Arbeitsf�higkeit nicht zus�tzlich, d.h. �ber die unbestritten nicht mehr gegebene Verwertbarkeit in allen T�tigkeiten, welche den Einsatz der linken Hand erfordern, zu vermindern. Invalidenversicherungsrechtlich relevante �ngste sind den beschwerdeweise angef�hrten Arztberichten nicht zu entnehmen und waren im Rahmen der Begutachtung des Instituts H.________ explizit nicht berichtet worden. Ob die Experten des Instituts H.________, wie der Versicherte vorbringen l�sst, am 22. April 2013 gar nicht von einer zwischenzeitlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgingen, sondern von einem anderen Krankheitsverst�ndnis, kann dahingestellt bleiben, weil es hier nicht um eine revisionsweise Rentenanpassung geht. Das kantonale Gericht hat in nicht zu beanstandender (antizipierter) Beweisw�rdigung auf das Gutachten vom 22. April 2013 abgestellt.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG). Die Gerichtskosten werden dem unterliegenden Beschwerdef�hrer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).