Source: https://gesetze-in-app.de/HGB/89
Timestamp: 2019-05-20 17:01:13
Document Index: 359415833

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 84', '§ 84', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', '§89', '§ 89', 'BGH', '§ 89', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 90', 'BGH', '§ 89', 'BGH', '§ 133', 'BGH', '§ 895', 'BGH', '§ 89', 'BGH', '§ 89', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 92', '§ 92', '§ 89', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 84', '§ 89', '§ 134', '§ 89', '§ 134', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', '§ 89', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89']

BGH, URTEIL vom 3.9.2002, Az. VIII ZR 95/01 Das bei Feststellung dieser Voraussetzungen zwischen der Klägerin und der RC bzw. der Beklagten seit 1994 (siehe 'Jahresvereinbarungen 1994' vom 24. Juni 1994) bestehende Vertragshändlerverhältnis durfte in entsprechender Anwendung des § 89 Abs. 1 Satz 2 HGB nach einer Vertragsdauer von mehr als fünf Jahren nur mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden (vgl. BGH, Urteil vom 5. April 1962 - VII ZR 202/60, NJW 1962, 1107 unter 1; BGH, Urteil vom 23. Februar 1966 -VIII ZR 30/64, DB 1966, 577; siehe auch Brüggemann in Staub, Großkommentar-HGB, 4. Aufl., Vor § 84 Rdnr. 22, Hopt, Handelsvertreterrecht, 2. Aufl., § 84 Rdnr. 11; Schwytz BB 1997, 2385 ff).
BGH, Urteil , Az. Diese Auffassung wird von der Revision nicht angegriffen« Sie läßt auch keinen Rechtsfehler erkennen» Bei Öiner Kündigung aus wichtigem Grunde brauchen zwar die Gründe dafür regelmäßig nicht angegeben zu werden (BGHZ 27,220)» Jedoch erfordert das Wesen der außerordentlichen Kündigung als eines Gestaltungsrechts die unzweideutige Ausübung dieses Rechtd» Die Kündigungserklärung muß daher deutlich erkennen lassen, daß der Kündigende mit ihr nicht oder nicht nur das ordentliche Kündigungsrecht (hier:§ 89 HGB), sondern (auch) das Recht zu außerordentlicher Kündigung (hier:
BGH, URTEIL vom 4.7.2015, Az. VII ZR 90/14 Es kann im vorliegenden Zusammenhang dahinstehen, ob eine einseitige Freistellung des gekündigten Handelsvertreters, wie das Berufungsgericht angenommen hat, grundsätzlich unzulässig ist (vgl. Wauschkuhn in Flohr/Wauschkuhn, Vertriebsrecht, §89 HGB Rn. 109; MünchKommHGB/ von Hoyningen-Huene, 3. Aufl., § 89 Rn. 66; Thume in Küstner/Thume, Handbuch des gesamten Vertriebsrechts, Band 1, 4. Aufl., Kap. VIII Rn. 99 f.).
BGH, URTEIL vom 5.11.1978, Az. I ZR 59/77 Entgegen der Auffassung der Revision sind bei der Berechnung des Durchschnittsjahresbetrages nach § 89 Abs. 2 HGB, wie zu Ziff.II 3 ausgeführt, alle Provisionen zugrunde zu legen, die dem Vertreter in den in § 89 Abs. 2 HGB genannten Zeiträumen gezahlt worden sind, und nicht nur der Teil der Provisionen, der als Vergütung für die eigentliche Abschluß- und Vermittlungstätigkeit des Handelsvertreters anzusehen ist (vgl. BGHZ 56, 242, 249, 250).
BGH, URTEIL vom 4.1.2015, Az. VII ZR 109/13 a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Vorschriften des Handelsvertreterrechts auf einen Franchisevertrag entsprechend anwendbar, wenn der hinter einer Einzelbestimmung stehende Grundgedanke wegen der Gleichheit der Interessenlage auch auf das Verhältnis zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer zutrifft (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juli 2002 - VIII ZR 59/01, NJW-RR 2002, 1554, 1555, zur entsprechenden Anwendbarkeit von § 89 HGB; Urteil vom 12. November 1986 -1 ZR 209/84, WM 1987, 512, 513, zur entsprechenden Anwendbarkeit von § 90a Abs. 1 HGB).
BGH, URTEIL vom 3.2.1975, Az. VIII ZR 262/73 14 - nicht deshalb verneint werden, weil, wie die Revision meint, der auf einen Eigenhändler anwendbare § 89 HGB (BGH ürt. vom 3. April 1957 - IV ZR 29/56 = LM BGB § 133 (A) Nr. 5) hier anzuwenden sei.
BGH, URTEIL , Az. VIII ZR 137/6 Io	Auf das Rechtsverhältnis zwischen einem Fabrikanten und einem Eigenhändler9 dem ein Alleinverkaufsrecht eingeräumt ist können allerdings die KündigungsvorSchriften der §§ 895 89 a HGB entsprechend ongewendet werden (BGH Urt«v» 5- April 1962 - VII ZR I02/60 m* Nachwo - LM Nr« 1 zu § 89 HGB = NJW 19629 II07 = BGH Warn 1962 Nr«, 87)«, Gemäß § 89 a Abs«.
BGH, URTEIL vom 4.9.1969, Az. VII ZR 190/67 Es müsse vielmehr in erster Linie geprüft werden, ob der hinter dem § 89 HGB stehende gesetzgeberische Grundgedanke im Einzelfall auch auf einen Eigenhändler zutreffe (so auch BGH in VH 1959, 788).
BGH, Urteil vom 3.3.1999, Az. 3.	Zutreffend gehen sowohl das Berufungsgericht als auch die Revision davon aus, daß bei der Berechnung des Ausgleichsanspruchs für das Geschäftsjahr 1992/93 - das letzte Jahr seiner Tätigkeit für die Beklagten - nur der Teil der Provisionen zu berücksichtigen ist, den der Kläger für Umsätze mit den von ihm geworbenen Neu- und die diesen gleichgestellten Kunden (§ 89 Abs. 1 Satz 2 HGB) erhalten hat, bei welchen innerhalb eines überschaubaren Zeitraums üblicherweise mit Nachbestellungen zu rechnen ist (BGH, Urteile vom 6. August 1997 - VIII ZR 92/96 aaO unter B I 2 a - VIII ZR 150/96 aaO unter B I 1 a).
BGH, URTEIL vom 4.2.2013, Az. VII ZR 224/12 Entsprechende Formularbestimmungen sind in der Rechtsprechung und im Schrifttum zu Recht als unangemessene Benachteiligung des Handelsvertreters angesehen worden (OLG Celle, OLGR 2005, 650; Baumbach/Hopt, HGB, 35. Aufl., § 92b Rn. 7; Oetker/Busche, HGB, 2. Aufl., § 92b Rn. 5; siehe auch Emde, Vertriebsrecht, 2. Aufl., § 89 HGB Rn. 77).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. VII ZR 282/12 der 'Grundsätze Bauspar' ausgleichsmindernd zu berücksichtigen; insoweit ist für eine einzelfallbezogene Billigkeitsabwägung im Sinne des § 89 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB a.F. kein Raum (Anschluss an BGH, Urteil vom 23. November 2011 - VIII ZR 203/10, NJW-RR 2012, 674).
BGH, URTEIL vom 4.10.2015, Az. VII ZR 59/14 HGB § 84 Abs.1, § 89 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2; BGB § 134 Eine Vertragsbestimmung, wonach die Zahlung eines zweckgebundenen Bürokostenzuschusses an den Handelsvertreter davon abhängig gemacht wird, dass das Vertragsverhältnis im Zeitpunkt der Zahlung ungekündigt besteht, stellt jedenfalls dann eine erhebliche Erschwerung der Kündigungsmöglichkeit des Handelsvertreters dar, die gegen die zwingende Regelung in § 89 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 HGB verstößt und damit gemäß § 134 BGB unwirksam ist, wenn der Handelsvertreter für die ordentliche Kündigung des Vertrags eine mehrjährige Kündigungsfrist einzuhalten hat (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 12. Januar 1994 - VIII ZR 165/92, BGHZ 124, 351).
BGH, URTEIL vom 4.10.2015, Az. VII ZR 59/14 Ob die an eine Vertragsbeendigung geknüpften finanziellen Nachteile von solchem Gewicht sind, dass sie zu einer gemäß § 89 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 HGB unwirksamen Kündigungserschwernis führen, ist nach den Umständen des jeweiligen Einzelfalls zu beurteilen (vgl. OLG Oldenburg, aaO, juris Rn. 21; Oetker/Busche, HGB, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.11.1974, Az. VII ZR 229/73 Unmittelbar ist § 89 HGB daher nicht anzuwenden (a.A. OLG Hamm BB 1973» 1233 u. Küstner BB 1973, 1239).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.2.2008, Az. 13 O 343/06 Dabei kann dahinstehen, ob der Klägerin in entsprechender Anwendung des § 89 HGB (vgl. dazu BGH NJW-RR 2002, 2036 ff) ein Ausgleichsanspruch zusteht.
OLG München, Beschluss vom 1.1.2013, Az. 34 Sch 12/12 Das bedeutet auch, dass etwa (vgl. BGH NJW 1983, 2877) ein Wettbewerbsverbot für den Händler zwar ein Indiz darstellen kann, aber keine notwendige Voraussetzung für die Anwendung gerade des § 89 Abs.3 HGB auf den Händler ist.