Source: http://lausitzer-wege.de/Regularien/AGB%202018.html
Timestamp: 2018-07-22 20:08:44
Document Index: 150602888

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§4', '§ 4', '§651', '§ 651', '§ 651']

Mit der Anmeldung der Reise bietet der Kunde/ Teilnehmer dem Lausitzer Wege e.V. (im Folgenden als Verein bezeichnet) den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich auf Anmeldeformular, per Faxanmeldung oder per Post erfolgen.
Wurde Ihre Reise über unsere Homepage gebucht, werden wir Ihre Buchung kostenfrei stornieren, wenn Sie innerhalb von 14 Tagen Ihren Rücktritt von der gebuchten Reise anzeigen.
Weicht der Inhalt der Reisebestätigung des Vereins vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot des Vereins vor. An dieses ist er für die Dauer von zehn Tagen gebunden. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfristdes Vereins die Annahme durch ausdrückliche Erklärung bzw. konkludenten Verhalten wie Anzahlung oder Restzahlung bekundet.
Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestätigungdes Vereins zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei Minderjährigen ist die Anmeldung von den Personensorgeberechtigten zu bestätigen. Die Anmeldenden stehen für die Vertragsverpflichtungen aller durch sie angemeldeten Mitreisenden ein, sofern dies nicht ausdrücklich und gesondert erklärt wird.
Gerät der Teilnehmer mit der Zahlung des Reisepreises um mehr als 30 Tage in Verzug, behält sich der Verein vor, vom Vertrag nach erfolgter Mahnung mit Fristsetzung zurückzutreten. In diesem Fall kann der Kunde mit Rücktrittskosten entsprechend Ziffer 5. belastet werden.
Mit Erhalt der Buchungsbestätigung und des Reisepreissicherungsscheins im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB ist innerhalb von 14 Tagen eine Anzahlung in Höhe von 20 % pro Reiseteilnehmer zu leisten. Die Restzahlung wird 20 Tage vor Reisebeginn auf das in der Reisebestätigung genannte Konto fällig.
Erfolgt die Anmeldung weniger als 18 Tage vor Reisebeginn, wird der gesamte Reisepreis fällig. Die Reiseunterlagen werden ca. 10 – 12 Tage vor Reiseantritt erstellt und nach Zahlungseingang unverzüglich zugesandt.
Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend der vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist der Verein berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten.
Sicherungsscheingeber ist die: r + v Allgemeine Versicherung AG Taunusstr. 1, 65193 Wiesbaden
1) Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vermerkt wird, richten sich die wechselseitig geschuldeten Leistungen allein nach der in der jeweiligen der Buchung zu Grunde liegenden, aktuellen, im Reisekatalog enthaltenen Leistungsbeschreibungen sowie der sonstigen Reiseunterlagen (Anmeldung und Bestätigung).
2) Die im Reisekatalog enthaltenen Angaben sind für den Verein bindend. der Verein behält sich jedoch in Übereinstimmung mit §4Abs.2 BGB-Info-VO ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine Änderung der Ausschreibungen zu erklären, über die wir Sie vor der Buchung selbstverständlich informieren werden. Insbesondere betrifft dies die Erhöhung des Reisepreises wegen Treibstofferhöhungen (Flug | Bus).
(1) Die in den Prospekten enthaltenen Angaben sind für den Verein bindend. Bezüglich der Reiseausschreibung behält sich der Verein in Übereinstimmung mit § 4 Abs.2 BGB-InfoV ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Ausschreibungen zu erklären, über die der Kunde vor Buchung informiert wird.
(2) Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages (z.B. Änderungen des Programmablaufs), die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von dem Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
(3) der Verein ist verpflichtet, den Teilnehmer über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Teilnehmer eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
(4) Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten worden und seinem eigenem Verschulden (z.B. vorzeitige Abreise), nicht in Anspruch, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Werden Leistungen teilweise oder gar nicht erbracht (Einfluss von Witterungslagen im Winter-und Wassersport) sind Rückerstattungen ebenfalls ausgeschlossen.
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt sollte aus Beweis-sicherungsgründen schriftlich erfolgen. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung beides Vereins. Tritt der Kunde ohne vorherige Rücktrittserklärung von der Reise zurück, so gilt dies als am Anreisetag erklärter Rücktritt. Im Falle des Rücktritts des Kunden kann der Verein Aufwendungsersatz nach Maßgabe folgender pauschalisierter Stornokosten verlangen:
bis zum 60.Tag vor Reisebeginn 20% des Reisepreises,
vom 59.-40.Tag vor Reisebeginn 30% des Reisepreises,
vom 39.-21.Tag vor Reisebeginn 50% des Reisepreises,
vom 20.-7.Tag vor Reisebeginn 75% des Reisepreises,
ab dem 6.Tag vor Reisebeginn sowie bei Nichtanreise 90% des Reisepreises.
Die Berechnung der Pauschalsätze berücksichtigt die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlichen anderweitigen Verwendungen der Reiseleistungendes Vereins.
Macht der Verein eine pauschalisierte Entschädigung gemäß Ziffer 5) geltend, ist der Kunde gleichwohl berechtigt,des Vereins die Entstehung eines geringeren Schadens nachzuweisen. Bei vorzeitigem Beenden der Reise kann keine Teilrückerstattung erfolgen.
Bis zum Reisebeginn kann der Teilnehmer verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt.
der Verein kann dem Eintritt des Teilnehmers widersprechen, wenn dieser den besonderen Erfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzlichen Vorschriften oder behördlichen Anordnungen entgegensteht. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Teilnehmerdes Vereins gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.
6. Rücktritt / Kündigung durch den Anbieter
(1) der Verein kann bei Nichterreichen einer in der Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen von Reisevertrag zurücktreten:
b) der Verein ist verpflichtet, dem Reisenden oder dem Gruppenauftraggeber als dessen Vertreter gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
c) Ein Rücktritt durch der Verein ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zulässig.
d) Der Reisende kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Verein in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüberdes Vereins geltend zu machen.
(2) der Verein kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Teilnehmer ungeachtet einer Abmahnung erheblich stört und/oder wenn er sich vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. In diesem Fall behält der Verein den Anspruch auf den Reisepreis. Dies gilt auch, wenn der Teilnehmer sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält.des Vereins steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung ergeben.
(3) Kündigung des Vereins gegenüber dem Kunden bei höherer Gewalt entsprechend BGB §651j. Schadensersatzansprüche des Anbieters bleiben im Übrigen unberührt.
(4) Bei groben Verstößen (z. B. Straftaten wie vorsätzliche Körperverletzung, Diebstahl, Drogenkonsum, mutwillige Sachbeschädigung) kann der Verein auch einen sofortigen Ausschluss von der Reise aussprechen. Entstehende Kosten gehen zu Lasten des Kunden.
Eine Änderung, Umbuchung des Reisetermins, des Reiseziels, des Abfahrtortes oder der Beförderungsart ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn möglich. Die Kosten betragen dafür 10 EUR. Bis zum Reisebeginn ist es möglich, dass eine andere Person, bei Inlandsreisen, in den Reisevertrag eintritt. Für das Ausstellen der Reiseunterlagen (z.B. durch Verlust) fallen pauschal 10 EUR Gebühren an.
Die vertragliche Haftung des Vereins für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
1) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
2) soweit der Verein für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
3) Die deliktische Haftungdes Vereins für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunde und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.
Der Kunde ist während der Reise Unfall- und Haftpflicht versichert. Sie haben die Möglichkeit, zusätzliche Reiseversicherungen über uns abzuschließen.
Unterlässt es der Kunde bei Auftreten eines Mangels schuldhaft, diesen gegenüberdes Vereins anzuzeigen, so kann er auf diesen Mangel später keine reisevertraglichen Gewährleistungsansprüche stellen. Die Anzeige, in der der Mangel beschrieben und um Abhilfe nachgesucht wird, darf nur gegenüberdes Vereins und, sofern dieser nicht erreichbar sein sollten, gegenüber dem örtlichen Reiseleiter, zur Weiterleitung, erfolgen. Anzeigen gegenüber örtlichen Leistungsträgern genügen nicht. Die Reiseleiter des Vereins sind nicht berechtigt Ansprüche anzuerkennen.
11. Ausschluss von Ansprüche und Verjährung
Der Teilnehmer muss Ansprüche aus dem Reisevertrag innerhalb von einem Monat nach dem vereinbarten Reiserückkehrdatum gegenüberdes Vereins geltend machen. Nach Ablauf der Frist kann der Teilnehmer Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Es wird empfohlen, die Ansprüche schriftlich anzumelden.
1) Die vertraglichen Ansprüche des Teilnehmers nach § 651 c bis 651 f BGB verjähren innerhalb eines Jahres beginnend mit dem vertraglich vorgesehenen Tag des Reiseendes.
2) Ausgenommen sind Ansprüche des Teilnehmers nach §§ 651c-f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzungendes Vereins, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfendes Vereins beruhen. Diese Ansprüche verjähren nach 2 Jahren.
3) Bestehen zwischen dem Teilnehmer unddes Vereins Verhandlungen über den Anspruch, oder die den Anspruch begründeten Umständen, so ist die Verjährung gehemmt. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach Ende der Hemmung ein.
1) der Verein steht dafür ein, anderen Staatsangehörige über Bestimmungen von Pass-, Visa-, und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderung vor Reiseantritt zu unterrichten. Auf die Erfordernisse für Angehörige eines anderen Staates wird der Verein hinweisen, sofern die Zugehörigkeit der Teilnehmer zu einem anderen Staat erkennbar ist.
2) der Verein haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa, wenn der Kunde der Verein mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn dieser hat die Verzögerung zu vertreten.
13. Informationspflicht über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmen
Sollte der Reisevertrag die Beförderung mit dem Flugzeug beinhalten, wird der Reisende bei Buchung über den Namen des Luftfahrtunternehmens informiert. Sollte die Identität des Luftfahrtunternehmens zum Zeitpunkt der Reisebuchung noch nicht feststehen oder wechselt die angegebene Fluggesellschaft, wird der Reisende nach bekannt werden unverzüglich informiert.
Die „Black List“ ist über die Internetseite:
der Verein nimmt nicht an der freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teil.
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrages und der Teilnahmebedingungen zur Folge.
Alle Angaben entsprechen dem Stand: 01.12.2017
© Lausitzer Wege e.V. | letzte Änderung: 11.07.2018, 11:18:57 | Sitemap