Source: https://www.aeternitas.de/inhalt/recht/themen/bestattenindeutschland?bl=sachsen&bl_titel=Sachsen
Timestamp: 2020-06-02 04:42:21
Document Index: 386116741

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 10', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 19', '§ 19', '§ 2', '§ 17', '§ 17', '§ 6', '§ 18', '§ 20', '§ 19', '§ 20', '§ 18', '§ 18', '§ 17', '§ 1', '§ 18', '§ 1', '§ 17', '§ 3', '§ 22']

Unter "Regelung" wird die in dem betreffenden Bundesland anzutreffende Regelung dargestellt. Die "Regelung" kann oft nicht alle Einzelheiten und alle im Gesetz geregelten Ausnahmen wiedergeben. Es empfiehlt sich deshalb, auch dem Hinweis auf die Fundstelle im Gesetz nachzugehen. Diese finden Sie unter "Fundstelle". Den Gesetzestext selbst können Sie unter dem Link "Alle Informationen zum Bestattungsgesetz in Sachsen" einsehen.
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Jede menschliche Leiche muss bestattet werden.
Die Bestattung kann als Erd- oder Feuerbestattung vorgenommen werden.
§ 18 Abs. 1, Abs. 4 SächsBestG
Bestattungsrecht besteht auf Wunsch eines Elternteils. Fundstelle Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
§ 18 Abs. 2 S. 1 BestattG Umfrage
Für Art, Ort und Durchführung der Bestattung ist der Wille des Verstorbenen maßgeblich, ersatzweise
der Wille der bestattungsrechtlich Verantwortlichen in einer bestimmten Rangfolge.
§ 18 Abs. 3 Satz 1 u. 2 SächsBestG
§ 10 Abs. 1 SächsBestG
Vor der Überführung und während oder in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bestattungsfeier kann der Tote offen aufgebahrt werden. In der Regel muss der Leichnam nach 24 Stunden in eine Leichenhalle überführt werden. Ausnahmen können zugelassen werden.
§ 16 Abs. 1 Satz 1 SächsBestG;
§ 16 Abs. 1 Satz 3 SächsBestG;
§ 16 Abs. 1 Satz 4 SächsBestG
Vor der Überführung und während oder in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bestattungsfeier kann der Tote offen aufgebahrt werden.
§ 16 Abs. 1 S. 3 BestG
Leichen sind nach Abschluss der Leichenschau unverzüglich einzusargen.
Die Leiche muss in einen festen, gut abgedichteten und aus umweltgerecht abbaubarem Material bestehenden Sarg gelegt werden
§ 16 Abs. 1 Satz 1; Abs. 3 SächsBestG
Die Erdbestattung oder Einäscherung darf frühestens 48 Stunden nach Feststellung des Todes erfolgen. Ausnahmen sind möglich.
§ 19 Abs. 1 Satz 1 SächsBestG
Die Erdbestattung oder Einäscherung muss innerhalb von 8 Tagen nach Feststellung des Todes durchgeführt werden.
§ 19 Abs. 1 SächsBestG
Öffentlichrechtliche Friedhofsträger unterhalten Leichenhallen. Für die Zulässigkeit privat betriebener Leichenhallen gibt es im Gesetz keinen Anhaltspunkt. Aber nach der Rechtsprechung ist anzunehmen, dass ein absoluter Zwang zur Nutzung gemeindlicher Leichenhallen gegen die Berufsfreiheit der Bestatter verstößt. Daher ist es im Ergebnis zulässig, Leichen auch von Bestattern aufbewahren zu lassen.
§§ 2 Abs. 1 Satz 1; 3 Abs. 1 SächsBestG
§ 17 Abs. 1 SächsBestG
Bei der Beförderung von Leichen in das Ausland oder aus dem Ausland ist ein Leichenpass erforderlich.
Sonderregelungen für die Beförderung in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland oder aus einem solchen Land.
§ 17 Abs. 3, 4 SächsBestG
Die Mindestruhezeit beträgt bei Eintritt des Todes vor Vollendung des 2. Lebensjahres 10 Jahre, im Übrigen 20 Jahre.
§ 6 Abs. 2, 3 SächsBestG
Zweite Leichenschau ist erforderlich, es sei denn, die erste Leichenschau wurde von einem Facharzt für Rechtsmedizin vorgenommen.
§ 18b Abs. 2 S. 2, Abs. 3 BestG
Keine Beschränkung auf öffentlich-rechtliche Feuerbestattungsanlagen erkennbar.
§ 20 SächsBestG
Die Einäscherung muss innerhalb von 8 Tagen nach Feststellung des Todes durchgeführt werden.
Die Asche eines Verstorbenen ist innerhalb von 6 Monaten nach der Einäscherung auf einem Bestattungsplatz beizusetzen.
§ 19 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 SächsBestG
Einäscherungen dürfen nur in einem hierfür geeigneten umweltverträglichen Sarg erfolgen.
§ 20 Abs. 1 Satz 4 SächsBestG
Die Verwendung einer Urne ist vorgeschrieben.
§ 18b Abs. 6 SächsBestG
Nein: Die Verwendung einer Urne ist vorgeschrieben.
§ 18b Abs. 1 SächsBestG
Beförderung durch Angehörige nicht ausgeschlossen. Die Urne muss sicher verschlossen mit den Identitätsdaten des
Toten gekennzeichnet und der Einäscherungsschein sowie der Urnenaufnahmeschein des Friedhofs, der zur Aufnahme der Asche bestimmt ist, beigefügt sein.
§ 17 Abs. 7 SächsBestG
Die Bestattung ist nur auf einem in § 1 Abs. 1 bezeichneten Bestattungsplatz (Friedhöfe und private Bestattungsplätze) zulässig.
§ 18 Abs. 1 Satz 2 SächsBestG i.V.m. § 1 Abs. 1 SächsBestG
Seebestattung ist möglich. Fundstelle Seebestattung:
§ 17 Abs. 7 S. 2 SächsBestG
Private Bestattungsplätze können unter bestimmten Voraussetzungen genehmigt werden. Allerdings ist dort nur die Beisetzung von Aschen möglich.
§ 3 Abs. 3, 4 BestG
Die Umbettung einer Leiche kann genehmigt werden.
§ 22 Abs. 2 SächsBestG Umfrage