Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%202010,%20944
Timestamp: 2019-09-20 12:59:58
Document Index: 106662525

Matched Legal Cases: ['Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', 'Art. 91', '§ 44', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 72', 'Art. 105', '§ 44', 'Art. 28', 'Art. 83']

BGBl. I 2010 S. 944 - Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 91e) - dejure.org
BGBl. I 2010 S. 944
https://dejure.org/2010,85384
BGBl. I 2010 S. 944 (https://dejure.org/2010,85384)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 38, ausgegeben am 26.07.2010, Seite 944
03.06.2010 BT Jobcenter (in: Debatten im Bundestag von Mittwoch, 16 Juni, bis Freitag, 18. Juni 2010)
08.06.2010 BT Änderung des Grundgesetzes
11.06.2010 BT Reform der Jobcenter (in: Beschlüsse des Bundestages am 17. und 18. Juni)
14.06.2010 BT Grundgesetzänderung für die Jobcenter
14.06.2010 BT Jobcenter-Reform verabschiedet
14.06.2010 BT Kooperation bei Jobcentern auf neue Grundlage gestellt
16.06.2010 BT Grünes Licht für Jobcenter-Reform und dazugehörige Grundgesetz-Änderung
17.06.2010 BT Namentliche Abstimmung: verfassungskonforme Neuordnung der Jobcenter
Der verfassungsändernde Gesetzgeber hat die "Leistungserbringung aus einer Hand" mit dem Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 91e GG) vom 21.7.2010 (BGBl I 944) in zulässiger Weise verfassungsrechtlich verankert (…Henneke in Schmidt-Bleibtreu/Hofmann/Hopfauf, Kommentar zum Grundgesetz, 12. Aufl 2011, Art. 91e, RdNr 43;… Volkmann in v Mangoldt/Klein/Starck, Kommentar zum Grundgesetz, Band 3, 6. Aufl 2010, Art. 91e GG, RdNr 3 f;… unklar Hermes in Dreier, Grundgesetzkommentar, 5. Aufl 2010, Art. 91e RdNr 26 ff) .
Nach längerer Debatte wurde mit dem Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 91e) vom 21. Juli 2010 (BGBl I S. 944) in den Abschnitt VIIIa "Gemeinschaftsaufgaben, Verwaltungszusammenarbeit" ein neuer Art. 91e eingefügt.
Der verfassungsändernde Gesetzgeber hat die "Leistungserbringung aus einer Hand" mit dem Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 91e GG) vom 21.7.2010 (BGBl I 944) in zulässiger Weise verfassungsrechtlich verankert (…Henneke in: Schmidt-Bleibtreu/Hofmann/Hopfauf, Kommentar zum Grundgesetz, 12. Aufl 2011, Art. 91e, RdNr 43;… Volkmann in: v Mangoldt/Klein/Starck, Kommentar zum Grundgesetz, Band 3, 6. Aufl 2010, Art. 91e GG, RdNr 3 f;… unklar Hermes in Dreier, Grundgesetzkommentar, 5. Aufl 2010, Art. 91e RdNr 26 ff) .
Der verfassungsändernde Gesetzgeber hat die "Leistungserbringung aus einer Hand" mit dem Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 91e GG) vom 21.7.2010 (BGBl I 944) in zulässiger Weise verfassungsrechtlich verankert (…Henneke in Schmidt-Bleibtreu/Hofmann/Hopfauf, Kommentar zum Grundgesetz, 12. Aufl 2011, Art. 91e, RdNr 43;… Volkmann in v Mangoldt/Klein/Starck, Grundgesetz-Kommentar, Band 3, 6. Aufl 2010, Art. 91e GG, RdNr 3 f; unklar Hermes in Dreier, Grundgesetzkommentar, 2010, Art. 91e RdNr 26 ff) .
Durch das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 91 e) vom 21. Juli 2010 (BGBl. I, S. 944) ist die sogenannte Leistungserbringung aus einer Hand auf dem Gebiet der Grundsicherung für Arbeitssuchende durch die grundsätzlich vorgesehene Mischverwaltung von Bund und Ländern oder Kommunen geregelt worden (…vgl. BSG NDV-RD 2011, 75 - juris Rn. 12;… Henneke in Schmidt-Bleibtreu/Hofmann/Hopfauf Kommentar zum Grundgesetz 12. Aufl. Art. 91 e Rn. 42 f.;… Klein in Maunz/Dürig Grundgesetz [2011] Art. 91 e Rn. 11 ff. und Volkmann in von Mangoldt/Klein/Starck Grundgesetz-Kommentar 6. Aufl. Art. 91 e Rn. 3 f., wonach es sich nicht um verfassungswidriges Verfassungsrecht handelt).
Nachdem die Grundsicherung für Arbeitsuchende auf der Grundlage des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 91e) vom 21. Juli 2010 (BGBl. I S. 944) und des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Organisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende vom 3. August 2010 (BGBl. I S. 1112) neu organisiert wurde, dürfen die Aufgaben nach dem SGB II nunmehr auf der Grundlage des Art. 91e GG und des § 44b Abs. 1 Satz 1 SGB II wahrgenommen werden.
Der vorlegende Senat geht davon aus, dass die Kernbrennstoffsteuer als Steuer im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vom 23.05.1949, zuletzt geändert durch Gesetz vom 21.07.2010 (BGBl I, S. 944, - GG -) zu betrachten ist.
a) Gemäß Art. 105 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vom 23.05.1949, zuletzt geändert durch Gesetz vom 21.07.2010 (BGBl I, S. 944, im Folgenden: GG), hat der Bund neben der ausschließlichen Gesetzgebungskompetenz über Zölle und Finanzmonopole (Art. 105 Abs. 1 GG) die konkurrierende Gesetzgebung über die übrigen Steuern, wenn ihm das Aufkommen dieser Steuern ganz oder zum Teil zusteht oder die Voraussetzungen des Art. 72 Abs. 2 GG vorliegen (Art. 105 Abs. 2 GG).
91e GG wurde durch das - ausdrücklich verfassungsändernde - Gesetz vom 21. Juli 2010 ( BGBl. I S. 944 ) in das Grundgesetz eingefügt.
Er stellt die gesetzgeberische Reaktion auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 20. Dezember 2007 ( Az.: 2 BvR 2433/04, 2434/04, BVerfGE 119, 331 ) dar ( siehe Begründung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 2. April 2010 [BR-Drs. 186/10] ), mit welchem der seinerzeitige § 44b SGB II als unvereinbar mit Art. 28 Abs. 2 Satz 1 und 2 GG i. V. m. Art. 83 GG erklärt wurde ("unzulässige Mischverwaltung").
VG Halle, 12.12.2012 - 5 A 34/11
Überführung der Beamtenverhältnisse von Bundesbeamten in den Kommunalbereich; …