Source: http://kunstverein-kreis-soest.de/satzung.html
Timestamp: 2017-05-29 18:50:36
Document Index: 218511823

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§26', '§ 2']

Kunstverein-Kreis-Soest
Wir über uns Kunstfahrten
Sommerakademie Kurse / Vorträge Veranstaltungen
............................................ Satzung des Kunstvereins Kreis Soest e.V.
(In der Neufassung entsprechend der Jahreshauptversammlung am 30.01.2003)
Der Verein trägt den Namen „Kunstverein Kreis Soest e.V.“
Sitz des Vereins ist Soest.
Das Geschäftsjahr beginnt am 1.1. und endet am 31.12. eines jeden Jahres.
Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Soest eingetragen.
Der Kunstverein Kreis Soest e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur, insbesondere der bildenden
- die Vermittlung oder Veranstaltung von Ausstellungen regionaler und überregionaler
Künstlerinnen und Künstler in Eigenregie oder Kooperation mit Anderen,
- die Veranstaltung von Kunstmatinees, Vorträgen, Diskussionen, Kunstsymposien
- die Planung, Organisation und Durchführung von Kunstfahrten und –reisen,
- das Angebot von Kalendern und Jahresgaben von Künstler/innen
an die Mitglieder,
- die Unterstützung oder Durchführung von Kunstkursen für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene in Eigenregie oder in Kooperation mit Anderen.,
- die Unterstützung von Maßnahmen, die jungen Menschen eine Begegnung
mit Kunst ermöglichen, - die Förderung eines völkerverbindenden Austausches mit nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern,
- die Förderung der im Kreis Soest vorhandenen Artotheken
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke
verwandt werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins
fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen,
Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, welche die
Zielsetzungen des Vereins bejaht und bereit ist, den von der Mitgliederversammlung
beschlossenen Jahresbeitrag zu entrichten. Es ist ein schriflicher Aufnahmeantrag
zu stellen, der auch formlos erfolgen kann. Über die Aufnahme entscheidet
Die Mitglieder werden zu allen Veranstaltungen des Vereins schriftlich oder über
die Tagespresse eingeladen. Bei allen Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmerzahl
begrenzt ist, sowie bei dem Verkauf von Katalogen, Kalendern und
Jahresgaben von Künstlerinnen und Künstlern haben sie den Vorzug vor Nichtmitgliedern..
Die Mitgliedschaft endet: :
Der Austritt hat durch schriftliche Erklärung an den Vereinsvorstand zu
erfolgen. Die Erklärung ist nur
wirksam, wenn sie unter Einhaltung einer Frist von zwei
Monaten vor dem Ende des Kalenderjahres erfolgt.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es durch sein Verhalten dem Vereinszweck
zuwider handelt. Der Ausschließungsbeschluss erfolgt durch ein einstimmiges
Votum des Vorstandes und ist dem Betroffenen ohne Verzug durch einen eingeschriebenen
Brief schriftlich mitzuteilen. 6.2
Gegen den Ausschließungsbescheid steht
ihm das Recht des Einspruchs zu. Der Einspruch muss innerhalb einer Frist von
einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich
eingelegt werden. Wird der Ausschließungsbeschluss vom Betroffnenen nicht
oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht geltend
gemacht werden, der Ausschluss sei unrechtmäßig erfolgt. Über
den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Natürliche Personen, die sich um die Förderung der Kunst oder um
den Verein besondere Verdienste erworben haben, können durch Beschluss
der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie können
vom Vereinsbeitrag befreit werden.
- einem Stellvertreter/einer Stellvertreterin
- einem weiteren Mitglied
- dem Sprecher/der Sprecherin des Beirats, im Verhinderungsfall sein Vertreter/ihre Vertreterin
Es findet mindestens einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung bis Ende März statt.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolt schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch die Stellvertreterin/den Stellvertreter. Es ist eine Frist von mindestens 10 Tagen einzuhalten. Anträge sind mindestens 3 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem oder der Vorsitzenden einzureichen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie wird von der/dem Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle von der Stellvertreterin/dem Stellvertreter, geleitet. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Satzungsänderungen bedürfen der 2/3 Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten. Beschlüsse sind schriftlich niderzulegen. Sie sind von der oder dem Vorsitzenden sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen.
Der Vorstand ist verpflichtet, der Mitgliederversammlung eine Jahresrechnung und einen Jahresbericht zu erstatten.
Die Mitgliederversammlung erteilt dem Vorstand Entlastung.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Auflösung des Vereins. Der/die Vorsitzende ist verpflichtet, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn der Vorstand diese Einberufung beschließt oder wenn mindestens 20 v.H. der Mitlgieder untger Angabe vvon Gründen dies schriftlich beantragen. In beiden Fällen hat der/die Vorsitzende die Mitgliederversammlung innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen.
Anträge, die nicht auf der Tagesordung stehen, können durch Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder zur Beratung und Beschlussfassung gelangen (Dringlichkeitsanträge). Auch diese Anträge müssen schriftlich vorliegen.
§ 10 Rechte der Mitgliederversammlung
Der Mitgliederversammlung steht zu:
- Genehmigung der Kassenrechnung und des Wirtschaftsplans
- Beschlussfassung über Entlastung des Vorstandes
Eine Satzungsänderung sowie die Auflösung des Vereins müssen
mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. Alle anderen Beschlüsse werden durch
einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit
§ 11 Aufgaben des Vorstandes 11.1
Der Vorstand führt die Geschäfte. Die Aufgabenverteilung untereinander
obliegt den Mitgliedern des Vorstandes selbst. 11.2
Der Vorstand kann für organisatorische und schreibtechnische Tätigkeiten
eine bezahlte Arbeitskraft beschäftigen. In einem Arbeitsvertrag sind
die Tätigkeiten festzuhalten.
Der Vorstand kann auf Honorarbasis eine fachwissenschaftliche Beraterin/einen
Berater zu bestimmtem Projekten sowie zur konzeptionellen Entwicklung hinzuziehen.
Der Schatzmeister hat für die ordnungsgemäße Verwaltung des
gesamten Rechnungswesen des Vereins Sorge zu tragen. Er hat die Einkassierung der Mitgliedsbeiträge zu überwachen, die Konten zu verwalten, Zahlungen
gemäß Beschluss des Vorstandes zu leisten und über die Kassenführung
eines jeden Jahres bis zur Mitgliederversammlung Rechnung zu legen. Er erstellt
einen Wirtschaftsplan für jedes Geschäftsjahr.
Die Kasse wird von zwei Kassenprüfern geprüft, die von der
Mitgliederversammlung jährlich im Wechsel gewählt werden. § 12 Aufgaben des Beirates
Aufgabe des Beirats ist, den Vorstand fachlich zu bereaten und ihn in der Durchführung seiner organisatorischen Aufgaben zu unterstützen.
§ 13 Wahl des Vorstandes und des Beirats
Die Mitglieder des Vorstandes werden - bis auf den Sprecher/die Sprecherin des Beirates - von der Mitgliederversammlung direkt gewählt.
Die Mitgliederversammlung wählt den Beirat, der aus maximal 10 Personen besteht.
Die Hälfte der Beiratsmitglieder müssen Künstlerinnen und Künstler sein. Der Beirat wählt aus seinen Reihen eine Sprecherin oder einen Sprecher, der/de zum Vorstand gehört.
Vorstand und Beirat werden für drei Jahre gewählt.
Vorstand im Sinne des §26 des BGB sind der/die Vorsitzende sowie die Stellvertreterin/der Stellvertreter, jeweils zusammen mit dem Schatzmeister/der Schatzmeisterin. Scheidet der oder die Vorsitzende aus oder ist auf längere Zeit verhindert, ist innerhalb von 6 Monaten ein Nachfolger/eine Nachfolgerin zu wählen.
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, zu den von der/dem Vorsitzenden - im Verhinderungsfall von der Stellvertreterin/dem Stellvertreter - eingeladen wird. Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Der Vorstand entscheidetmit Mehrheit. Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die/der Vorsitzende oder bei Abwesenheit die/der Stellvertreter.
Das Vermögen des Vereins ist bei Auflösung onder Entziehung der Rechtsfähigkeit zu gleichen Teilen an die Kommunen im Kreis Soest zu geben, die zum Zeitpunkt der Auflösung als juristische Personen Mitglied im Kunstverein Kreis Soest e.V. sind. Sie sollen ihren Teil unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung verwenden.
Soest, den 30.01.2003