Source: https://ojeu.com/view-notice.php?id=642095
Timestamp: 2020-02-25 11:24:44
Document Index: 220206689

Matched Legal Cases: ['§41', '§53', '§41', '§53', '§57', '§ 135', '§ 135', '§ 134', '§ 160']

OJ/S 072880-2020 | Germany-Garching: Engineering services..
Germany-Garching: Engineering services
Tile Germany-Garching: Engineering services
OJEU (High Value) 072880-2020
Awarding Authority Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Official name: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Postal address: Boltzmannstr. 2
Contact person: THOST Projektmanagement, Ansprechpartner: Frau Adkins
Telephone: +49 89/3190892717
E-mail: s.adkins@thost.de
Fax: +49 89/31908920
Main address (URL): http://WWW.IPP.MPG.DE
Sanierung Nahwärmenetz, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Planungsleistungen gem. HOAI §41ff ALG 4 u. §53ff ALG 2, LPH1-8
Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) betreibt ein Nahwärmenetz zur Wärmeversorgung von ca. 60 Gebäuden.
Altersbedingt (häufige Leckagen in den letzten Jahren) muss das Primärnetz komplett saniert werden.
Bei den vorhandenen Übergabestationen besteht ebenfalls Sanierungsbedarf um die Hydraulik der Primärseite zu verbessern.
Voraussichtlich ist die Maßnahme nur in 2 Bauabschnitten, Strang Ost und Strang West realisierbar.
(detaillierte Projektbeschreibung siehe Informationsblatt).
EUR 181000.00
Bauort: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Standort Garching bei München
Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) betreibt ein Nahwärmenetz zur Wärmeversorgung von ca. 60 Gebäuden. Die Wärmeerzeugung erfolgt mit 3 gasbefeuerten Heizkesseln (2 MW/2,9 MW/5,8 MW) und einem BHKW mit einer thermischen Leistung von ca. 520 kW. Die zu transportierende Spitzenleistung lag bei ca. 5,1 MW.
Einige Gebäude werden seit einiger Zeit vom externen Fernwärmelieferanten „Energiewende Garching“ (EWG) versorgt.
Es sind ca. 2,6 MW entfallen; dafür wird voraussichtlich ein neues Laborgebäude mit einer Anschlussleistung von ca. 1,4 MW dazu kommen.
Altersbedingt (häufige Leckagen in den letzten Jahren) muss das Primärnetz komplett saniert werden. Das neue Netz mit einer Gesamtlänge von ca. 1 270 m soll mit zweifach verstärkten Rohren und einem Lecküberwachungssystem ausgeführt werden.
Bei den vorhandenen Übergabestationen besteht ebenfalls Sanierungsbedarf um die Hydraulik der Primärseite zu verbessern. Die Optimierung der sekundärseitigen Hydraulik in den Gebäuden wird im Rahmen eines separaten Projektes umgesetzt.
Die Herstellungskosten liegen bei ca. 1 600 000 EUR netto.
Über das Projekt liegt eine ausführliche Bestandsaufnahme, Maßnahmen- und Kostenermittlung mit Wirtschaftlichkeitsberechnung des Ing.-Büros Gammel Engineering vor.
Die ausgeschriebene Leistung umfasst folgende Anwendungsbereiche:
— Ingenieurbauwerk gem. HOAI §41 ff. Gruppe 4,
— technische Ausrüstung gem. HOAI §53 ff. Anlagengruppe 2.
— Stufe 1: LPH1-3,
— Stufe 2: LPH4-8.
IV.02.01) Notice number in the OJ S 2018/S 223-510578
Official name: Gammel Engineering GmbH
Postal address: An den Sandwellen 114
Town: Abensberg
Postal code: 93326
a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Per Post oder E-Mail eingereichte Teilnahmeanträge sind ungültig und werden ausgeschlossen.
Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten. (§57 Absatz 1 Satz 1 VgV);
b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten.
Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabe unterlagen unter zuvor genannter Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht;
Ist der Teilnahmeantrag bereits versandt worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefristüber die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern:
f) Der Auftraggeber legt großen Wert auf eine regelmäßige örtliche Präsenz der Bauleitung während der Ausführungsphase.
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs.3 GWB).