Source: https://www.bob-sh.de/verfahren/5400acf7-e7f1-11e8-8e7c-00505697774f/public/paragraph/540eb86d-e7f1-11e8-8e7c-00505697774f?draftStatementId=
Timestamp: 2019-03-25 16:52:39
Document Index: 150233764

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 22', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 84']

Planungs­dokumente: 6. Änd. des Bebauungsplanes "Nikolaus-Matthiesen-Straße" (Nr. 58)
1. Bauweise (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 BauGB, § 22 BauNVO)
1.1. Auf der Gemeinbedarfsfläche ist eine abweichende Bauweise festgesetzt. Die Gebäude sind mit einem seitlichen Grenzabstand zu errichten. Die Länge der Gebäude darf 50,0 m überschreiten.
2. Flächen für den Gemeinbedarf (§ 9 Abs. 1 Nr. 5 BauGB)
2.1. Auf der Fläche für den Gemeinbedarf sind alle, zum Nutzungszweck gehörende, Nutzungen zulässig. Dazu gehören beispielsweise auch eine Wohneinheit für den Bundesfreiwilligendienst, Anlagen für Pfadfinder usw.
3. Festsetzungen zum Schallschutz (§ 9 Abs. 1 Nr. 23 BauGB)
3.1. Die Luftschalldämmung der Außenbauteile von Aufenthaltsräumen ist nach Gleichung 6 der DIN 4109: 2018-01, Teil 1 zu bestimmen und im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens und des Baufreistellungsverfahrens nachzuweisen. Zur Umsetzung von Satz 1 sind die maßgeblichen Außenlärmpegel gemäß DIN 4109-1: 2018-01 und DIN 4109-2: 2018-01 in der Nebenzeichnung 1 für schutzbedürftige Räume und in Nebenzeichnung 2 für Räume, die überwiegend zum Schlafen genutzt werden können festgesetzt.
3.2. Im gesamten Plangebiet sind zum Schutz der Nachtruhe für Schlaf- und Kinderzimmer schallgedämpfte Lüftungen vorzusehen, falls der notwendige hygienische Luftwechsel nicht auf andere, nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik, geeigneten Weise sichergestellt werden kann.
3.3. Von den Festsetzungen 3.1 bis 3.2 kann abgewichen werden, wenn im Rahmen eines Einzelnachweises ermittelt wird, dass aus der tatsächlichen Lärmbelastung geringere Anforderungen an den Schallschutz resultieren.
4. Örtliche Bauvorschriften (§ 9 Abs. 4 BauGB, § 84 Abs. 1 Nr. 3 und 5 LBO)
4.1. Der Zugang von öffentlichen Verkehrswegen, Stellplätzen und Garagen zu den Gebäuden muss auch innerhalb der Grundstücke barrierefrei ausgeführt werden.
4.2. Die Abfallbehälter müssen barrierefrei erreichbar und nutzbar sein.
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