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Timestamp: 2019-10-23 05:49:49
Document Index: 184052978

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 8', '§ 5', '§ 110', '§ 7', '§ 2', '§ 5']

Veröffentlichungsdatum:01.06.2011 Inkrafttreten21.01.2014
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 21.01.2014 bis 31.08.2016Außer Kraft
Zuletzt geändert durch:§ 5 geändert durch Ordnung vom 12.11.2013 (Brem.ABl. 2014 S. 47)
FundstelleBrem.ABl. 2011, 519
Zitiervorschlag: "Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management für Wartungsingenieure (Fachspezifischer Teil) vom 11. Januar 2011 (Brem.ABl. 2011, 519), zuletzt § 5 geändert durch Ordnung vom 12. November 2013 (Brem.ABl. 2014 S. 47)"
juris-Abkürzung: LfSTWartIngBacfPO BR
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 21.01.2014 bis 31.08.2016
aufgeh. durch § 8 Abs. 5 der Ordnung vom 5. Juli 2016 (Brem.ABl. S. 825)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 5 geändert durch Ordnung vom 12.11.2013 (Brem.ABl. 2014 S. 47)
Die Rektorin der Hochschule Bremen hat am 31. März 2011 gemäß § 110 Absatz 3 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375), den fachspezifischen Teil der Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management für Wartungsingenieure in der nachstehenden Fassung genehmigt. Soweit in dieser Ordnung nichts anderes geregelt ist, gilt der Allgemeine Teil der Bachelorprüfungsordnungen der Hochschule Bremen vom 26. Januar 2004 (Brem.ABl. S. 457) (AT-BPO), der zuletzt durch Ordnung vom 29. April 2008 (Brem.ABl. S. 303) geändert wurde, in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Das Studium ist inhaltlich und strukturell verbunden mit einer parallel verlaufenden Ausbildung zum Wartungsingenieur in einer Flugzeugwerft, mit welcher die Hochschule Bremen einen diesbezüglichen Kooperationsvertrag geschlossen hat. Die Vorlage eines Schulungsvertrages mit einer Flugzeugwerft, mit der die Hochschule eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen hat, ist Voraussetzung für die Zulassung. Die Ausbildung zum Wartungsingenieur richtet sich nach den Vorschriften der Verordnung über Luftfahrtpersonal. Sie ist rechtlich von dem Ingenieurstudium an der Hochschule getrennt.
(3) Voraussetzungen für die Belegung bestimmter Module ergeben sich aus Anlage 1.
(4) Der für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderliche Umfang des Studiums beträgt 210 Leistungspunkte.
(1) Das praktische Studiensemester wird im 6. und 7. Semester absolviert. Es kann nur nach erfolgreichem Absolvieren von Modulen nach Maßgabe der Anlage 1 angetreten werden.
(2) Das praktische Studiensemester wird in der Regel im Rahmen der in das Studium integrierten Ausbildung zum Wartungsingenieur an einer Flugzeugwerft mit begleitenden Lehrveranstaltungen durchgeführt. Es hat einen Umfang von mindestens 20 Wochen. Näheres regelt Anlage 2. Das erfolgreiche Absolvieren der praktischen Ausbildung wird als erfolgreiche Teilnahme am praktischen Studiensemester anerkannt.
(3) Das praktische Studiensemester kann im Ausland in einem einschlägigen Wartungsbetrieb absolviert werden.
Eine praktische Anwendung umfasst Vorbereitung, Durchführung und Darstellung praktischer Arbeiten sowie Angabe, Auswertung und kritische Würdigung der erhaltenen Ergebnisse. Diese Arbeiten werden in der Regel im Rahmen der als Labor oder Übungen ausgewiesenen Lehrveranstaltungen durchgeführt.
Modul 1.5 6 KL (65%) und SR (35%)
Modul 2.1 6 RP
2.1.1 Mathematik 2 4
Modul 2.5 6 KL (50%) und HA (50%)
2.5.1 Management 4
Modul 3.3 6 KL + SL4
3.5.1 Betriebswirtschaftslehre 4
Modul 4.1 6 RP + SL
4.2.1 Regelungstechnik/Flugregelung 4
4.3.1 Luftverkehrswesen 4
4.4.1 Leichtbau-Werkstoffe und -Bauweisen 2
4.4.2 Leichtbau-Werkstoffe und -Bauweisen 2
4.5.1 Faserverbundtechnik 2
4.5.2 Faserverbundtechnik 2
5.1.1 Technische Zuverlässigkeit und Schadensanalyse 4
Modul 5.2 6 KL + SL
5.2.1 Qualitätsmanagement und Messtechnik 2
5.2.2 Qualitätsmanagement und Messtechnik 2
5.2.3 Modulbezogene Übung 1
Modul 5.3 6 KL + HA
6.1.1 Wartung, Instandhaltung, Prüftechnik 4
6.2.1 Luftrecht 4
Modul 6.3 6 KL
6.3.1 Flugführungssysteme und -elektronik 4
Modul 6.4 Praxisphase 1 Flugzeugwerft 12 SL
Modul 7.1 Praxisphase 2 Flugzeugwerft 16 SL
Modul 7.2 2 HA
7.2.1 Aircraft Inspection Findings 2
Modul 7.3 Bachelorthesis 12 Bachelorthesis +
7.3.1 Bachelorthesis 4 Kolloquium
Summe 143 210
Für die Anmeldung zu folgenden Modulen müssen folgende Module erfolgreich absolviert sein:
3.2 Aerodynamik und Flugmechanik: 1.1 Mathematik 1, 1.2 Physik und Strömungslehre, 1.3 Mechanik 1.
3.3 Elektrotechnik: 1.1 Mathematik 1, 1.2 Physik und Strömungslehre, 2.1 Mathematik 2.
4.1 Mechatronik 1: 1.4 Mechanik 1, 3.3 Elektrotechnik.
5.2 Qualitätsmanagement und Messtechnik: 1.1 Mathematik 1.
Vorausgesetzt werden Prüfungen und Leistungsnachweise aus dem 1. Semester bis 5. Semester mit einem Gesamtumfang von mindestens 150 ECTS.
Vorausgesetzt werden alle Prüfungen und Leistungsnachweise aus dem 1. Semester bis 6. Semester mit einer vorgeschriebenen Gesamtsumme von 168 ECTS sowie ein abgeschlossenes Praxisprojekt Teil 1.
MP Mündliche Prüfung/Kolloquium A Praktische Anwendung
SL - Studienleistung: Studienleistungen werden grundsätzlich in den in § 7 Absatz 2 AT-BPO für Prüfungsleistungen genannten Formen, jedoch mit dem Unterschied einer erheblich kürzeren Bearbeitungsdauer und Bearbeitungstiefe, erbracht.
Ausbildungsrichtlinien für das praktische Studiensemester im Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management für Wartungsingenieure der Hochschule Bremen
I. Ausbildung im Betrieb
Als Ausbildungsstellen kommen Betriebe in Betracht, deren Aufgaben den ständigen Einsatz von Mitarbeitern mit Ingenieur- oder vergleichbarer Qualifikation erfordern. Als Arbeitsbereiche, die für die Tätigkeit von Studierenden im Rahmen des praktischen Studiensemesters geeignet sind, gelten zum Beispiel Entwicklung, Konstruktion, Projektierung, Labor, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Prüfwesen, Qualitätskontrolle, Montage, Instandsetzung, Wartung, Planung, EDV, Sicherheitswesen, Organisation oder Vertrieb.
Das Ausbildungsverhältnis wird durch einen Ausbildungsvertrag geregelt.
Zwischen den Studierenden, deren Ausbildungsstelle und der Hochschule sollte bei Ausbildungsbeginn eine möglichst fest umrissene Aufgabe vereinbart werden.
Die Ausbildungsstelle benennt für die Studierenden betriebliche Betreuer, die über Ingenieur- oder vergleichbare Qualifikation verfügen müssen. Diese führen die Studierenden in ihre Aufgaben und die Organisation des Betriebes ein und berät sie bei der Bearbeitung der Aufgaben.
Die betreuenden Hochschullehrer oder Hochschullehrerinnen haben das Recht, die Studierenden am Arbeitsplatz aufzusuchen.
Die Abfassung der schriftlichen Arbeitsberichte ist Bestandteil der praktischen Ausbildung im Betrieb. Die Arbeitsberichte sind vom Betrieb gegenzuzeichnen.
Die Ausbildungsstelle bescheinigt den Studierenden die ordnungsgemäße Durchführung des praktischen Studiensemesters entsprechend den geltenden Richtlinien.
3. Aufgabe der Studierenden im Betrieb
Während der Ausbildung im Betrieb lernen die Studierenden ingenieurmäßiges Arbeiten unter betrieblichen Bedingungen kennen. Sie sind unter betriebserfahrener und fachkundiger Anleitung durch eigene Mitarbeit an die Tätigkeit eines Ingenieurs oder einer Ingenieurin heranzuführen. Den Studierenden werden zu diesem Zweck ingenieurmäßige Aufgaben zu weitgehend selbständiger Bearbeitung übertragen. Es soll ihre Fähigkeit und Bereitschaft gefördert werden, Erlerntes erfolgreich umzusetzen und zugleich kritisch zu überprüfen. Die Aufgaben sollen dem Ausbildungsstand angemessen und nach Umfang und Terminierung so angelegt sein, dass sie für die Studierenden überschaubar sind und in den 20 Praxissemesterwochen erkennbare Arbeitsergebnisse beziehungsweise -fortschritte erzielt werden können.
Solche Aufgaben sollen vorzugsweise darin bestehen, Lösungen zu einem Teilproblem eines komplexeren Problemkreises (Projekt) zu erarbeiten oder Lösungsalternativen zu entwickeln oder zu untersuchen. Die Studierenden sind in die Randgebiete ihrer Aufgabe und die übergreifenden Zusammenhänge soweit einzuführen, dass ihnen der Zweck der Aufgabe erkennbar ist. Sie sind in das aufgaben- oder projektbezogene Arbeitsteam soweit wie möglich zu integrieren, so dass sie die Arbeitsmethoden und die Entscheidungsprozesse kennen lernen können. Es ist ihnen ausreichend Gelegenheit zu geben, Einblicke in die betrieblichen Abläufe sowie in die organisatorischen und sozialen Strukturen zu gewinnen.
Während des praktischen Studiensemesters fertigen die Studierenden zwei Arbeitsberichte an.
II. Betreuung durch die Hochschule
1. Betreuung durch Hochschullehrer oder Hochschullehrerinnen
Durch eine wirksame Betreuung der Studierenden seitens der Hochschule soll im Rahmen ihrer Verantwortung die ordnungsgemäße organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung der berufspraktischen Ausbildung gewährleistet werden.
Betreuung durch den Abteilungsbeauftragten oder die Abteilungsbeauftragte für die berufspraktische Ausbildung
Der oder die Abteilungsbeauftragte hilft den Studierenden bei Bedarf bei der Beschaffung eines Ausbildungsplatzes. Er oder sie berät in Fragen zur Durchführung und Organisation des praktischen Studiensemesters und in Fragen bezüglich des Ausbildungsvertrages.
Betreuung durch den Mentor oder die Mentorin
Eine individuelle Betreuung der Studierenden durch Hochschullehrer oder Hochschullehrerinnen ist ein wesentliches Merkmal des praktischen Studiensemesters an der Hochschule Bremen. Jedem oder jeder Studierenden wird ein Hochschullehrer oder eine Hochschullehrerin seiner oder ihrer Fakultät als Mentor oder Mentorin zugeordnet. Er oder sie berät die Studierenden in organisatorischen und - soweit möglich - in fachlichen Angelegenheiten und vermittelt zwischen Studierenden und betrieblicher Ausbildungsstelle, soweit diese Funktion nicht von Beauftragten der Fakultät wahrgenommen wird.
Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management für Wartungsingenieure (Fachspezifischer Teil) vom 11. Januar 2011 01.09.2011 bis 31.08.2016
§ 2 - Praktisches Studiensemester 01.09.2011 bis 31.08.2016
§ 5 - Bachelorthesis und Kolloquium 21.01.2014 bis 31.08.2016
Anlage 1 - Prüfungsleistungen der Bachelorprüfung 01.09.2011 bis 31.08.2016
Anlage 2 - Ausbildungsrichtlinien für das praktische Studiensemester im Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management für Wartungsingenieure der Hochschule Bremen 01.09.2011 bis 31.08.2016