Source: https://www.haufe.de/steuern/steuer-office-gold/bfh-urteil-vom-21062018-v-r-2515-veroeffentlicht-am-01082018_idesk_PI16039_HI11875990.html
Timestamp: 2019-08-24 12:07:11
Document Index: 341820672

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 6', '§ 14', '§ 118', 'EuG', 'EuG']

BFH Urteil vom 21.06.2018 - V R 25/15 (veröffentlicht am 01.08.2018) | Steuer Office Gold | Steuern | Haufe
BFH Urteil vom 21.06.2018 - V R 25/15 (veröffentlicht am 01.08.2018)
UStG 2005 § 4 Nr. 1 Buchst. b, §§ 6a, 14 Abs. 4, §§ 14a, 15 Abs. 1 Nr. 1; FGO § 118 Abs. 2
EuGH (Urteil vom 15.11.2017; Aktenzeichen C-374/16)
BFH (EuGH-Vorlage vom 06.04.2016; Aktenzeichen V R 25/15)
FG Köln (Urteil vom 28.04.2015; Aktenzeichen 10 K 3803/13; EFG 2015, 1655)
Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Köln vom 28. April 2015 10 K 3803/13 aufgehoben.
I. Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob der Kläger und Revisionsbeklagte (Kläger) aus Rechnungen der Firma Z (Z) den Vorsteuerabzug geltend machen kann.
Z hatte in N (Inland) von der dort ansässigen Firma U Räumlichkeiten angemietet. Ob es sich dabei um einen Raum oder nur um den Teil eines Raumes handelte, ist streitig. Unstreitig ist, dass Z dort kein Autohaus unterhielt. Er vertrieb ausschließlich im Onlinehandel. Die Fahrzeuge wurden dem Kläger oder seinen Mitarbeitern z.T. in R in der E-Straße, z.T. an öffentlichen Plätzen --z.B. Bahnhofsvorplätzen-- übergeben. Nach dem Vortrag des Klägers kam in dem Büro Post an, wurde dort sortiert und bearbeitet und es wurden dort die Akten geführt. Außen am Gebäude befand sich ein Firmenschild mit dem Aufdruck "Z". Ob sich dort auch ein Briefkasten befand, ist nicht geklärt. Z wurde unter der vorgenannten Anschrift beim Finanzamt T geführt.
Im Übrigen scheitere der Vorsteuerabzug daran, dass die Rechnungen des Z nicht die Anschrift auswiesen, unter der er seine geschäftlichen Aktivitäten...