Source: http://docplayer.org/12368204-Verordnung-ueber-die-berufliche-grundbildung.html
Timestamp: 2018-02-21 00:05:06
Document Index: 285811638

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25']

1 Verordnung über die berufliche Grundbildung Zeichnerin EFZ / Zeichner EFZ im Berufsfeld Raum- und Bauplanung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) Entwurf 12 vom Dezember Zeichnerin EFZ / Zeichner EFZ Dessinatrice CFC / Dessinateur CFC Disegnatrice AFC / Disegnatore AFC Fachrichtung Architektur Fachrichtung Ingenieurbau Fachrichtung Innenarchitektur Fachrichtung Landschaftsarchitektur Fachrichtung Raumplanung Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember (BBG) und auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November (BBV), verordnet: 1. Abschnitt: Gegenstand, Fachrichtungen und Dauer Art. 1 Berufsbezeichnung, Berufsbild und Fachrichtungen 1 Die Berufsbezeichnung ist Zeichnerin EFZ oder Zeichner EFZ. 2 Zeichnerin EFZ / Zeichner EFZ im Berufsfeld Raum- und Bauplanung beherrschen namentlich folgende Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Haltungen aus: a. Sie sind technische Mitarbeitende von Architekten, Bauingenieuren, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Raumplanern. Sie entwickeln, bearbeiten und gestalten Planunterlagen für neue Objekte oder für Erneuerungen, Erweiterungen und Sanierungen. Sie sind geübt in der Bedienung von computergestützten Berechnungs- und Planherstellungsgeräten (CAD) und verfügen über die erforderlichen Fähigkeiten im technischen Skizzieren sowie im Freihandzeichnen. Fachtechnisch sind sie in der Lage, Teilprobleme im SR... 1 SR SR
2 Planungsprozess selbständig zu bearbeiten und ihre Lösungen zu kommunizieren und zu präsentieren. b. Dazu verfügen sie über eine breite Palette grundlegender Fachkompetenzen im Bereich des Berufsfeldes Raum- und Bauplanung wie auch über fundierte spezielle Fachkompetenzen der entsprechenden Fachrichtung. c. Sie sind fähig, Probleme und Aufgaben ganzheitlich und handlungsorientiert zu lösen sowie angemessene Führungsaufgaben verantwortungsvoll zu übernehmen. 3 Innerhalb des Berufsfeldes Raum- und Bauplanung gibt es folgende Fachrichtungen: a. Architektur; b. Ingenieurbau; c. Innenarchitektur; d. Landschaftsarchitektur; e. Raumplanung. 4 Die Fachrichtung wird vor Beginn der beruflichen Grundbildung im Lehrvertrag festgehalten. Art. 2 Dauer und Beginn 1 Die berufliche Grundbildung dauert 4 Jahre. 2 Der Beginn der beruflichen Grundbildung richtet sich nach dem Schuljahr der zuständigen Berufsfachschule. 3 Bis spätestens Ende des ersten Lehrjahres kann ohne Änderung der Ausbildungsdauer in eine andere Fachrichtung gewechselt werden. Die Auflösung des bestehenden Lehrvertrages sowie der Abschluss des neuen ist vor Antritt der neuen Lehrstelle bei der zuständigen kantonalen Behörde genehmigen zu lassen. 2. Abschnitt: Ziele und Anforderungen Art. 3 Kompetenzen 1 Die Ziele und Anforderungen der beruflichen Grundbildung werden in Form von Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4-6 beschrieben. 2 Sie gelten für alle Lernorte. Art. 4 Fachkompetenz Die Fachkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen; b. Berufskunde; 2
3 c. Visualisierung; d. Vertiefungseinheiten. Art. 5 Methodenkompetenz Die Methodenkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Arbeitstechniken; b. Problemlösemethoden; c. Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln; d. Lerntechniken; e. Qualitätsorientiertes Denken und Handeln; f. Informations- und Kommunikationstechnologie; g. Präsentations- und Dokumentationstechniken. Art. 6 Sozial- und Selbstkompetenz Die Sozial- und Selbstkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Eigenverantwortliches Handeln; b. Lebenslanges Lernen; c. Kommunikationsfähigkeit; c. Konfliktfähigkeit; d. Teamfähigkeit; e. Belastbarkeit. 3. Abschnitt: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz Art. 7 1 Die Anbieter der Bildung geben den Lernenden zu Beginn der Bildung Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz ab und erklären sie ihnen. 2 Diese Vorschriften und Empfehlungen werden an allen Lernorten vermittelt und in den Qualifikationsverfahren berücksichtigt. 3
4 4. Abschnitt: Anteile der Lernorte und Unterrichtssprache Art. 8 Anteile der Lernorte 1 Die Bildung in beruflicher Praxis erfolgt über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt an 3 ½ Tagen pro Woche. 2 Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht erfolgt in 1760 Lektionen. Davon entfallen auf den Sportunterricht 200 Lektionen. In Absprache mit den Organisationen der Arbeitswelt und den Kantonen kann für die Fachrichtung Landschaftsarchitektur ein ausgewiesener Zusatzunterricht von maximal 120 Lektionen bewilligt werden. 3 Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt mindestens 12 und höchstens 20 Tage zu 8 Stunden. Die Aufteilung auf die Fachrichtungen ist im Bildungsplan festgelegt. Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung finden keine überbetrieblichen Kurse mehr statt. 4 Lernende der Fachrichtung Landschaftsarchitektur absolvieren ein Praktikum auf dem Bau von mindestens 3 und höchstens 5 Monaten. Sie halten ihre Erfahrungen in der Lerndokumentation fest. Die im Praktikumsbetrieb verantwortliche Person verfasst einen Praktikumsbericht. Art. 9 Unterrichtssprache 1 Unterrichtssprache ist in der Regel die Landessprache des Schulortes. 2 Zweisprachiger Unterricht in der Landessprache des Schulortes und in einer weiteren Landessprache oder in Englisch ist empfohlen. 3 Die Kantone können andere Unterrichtssprachen zulassen. 5. Abschnitt: Bildungsplan und Allgemeinbildung Art. 10 Bildungsplan 1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt ein Bildungsplan vor, der von der verantwortlichen Organisation der Arbeitswelt erarbeitet und vom BBT genehmigt ist. 2 Der Bildungsplan führt die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4-6 wie folgt näher aus: a. Er begründet sie in ihrer Wichtigkeit für die berufliche Grundbildung. b. Er bestimmt, welches Verhalten in bestimmten Handlungssituationen am Arbeitsplatz erwartet wird. c. Er differenziert sie in konkrete Leistungsziele aus. d. Er bezieht sie konsistent auf die Qualifikationsverfahren und beschreibt deren System. 4
5 3 Der Bildungsplan legt überdies fest: a. die curriculare Gliederung der beruflichen Grundbildung; b. die Aufteilung der überbetrieblichen Kurse über die Dauer der Grundbildung und ihre Organisation; c. die Qualifikationsbereiche und die Erfahrungsnote, die im Notenausweis nach Artikel 21 Absatz 3 genannt werden und für die Wiederholungen nach Artikel 19 zählen; d. die Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz. 4 Dem Bildungsplan angefügt ist die Liste der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung für Zeichnerinnen EFZ und Zeichner EFZ im Berufsfeld Raum- und Bauplanung mit Titel, Datum und Bezugsquelle. Art. 11 Allgemeinbildung Für den allgemein bildenden Unterricht gilt die Verordnung des BBT vom 27. April über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung. 6. Abschnitt: Anforderungen an die Anbieter der betrieblich organisierten Grundbildung Art. 12 Fachliche Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner Die fachlichen Mindestanforderungen im Sinne von Artikel 44 Absatz 1 Buchstaben a und b BBV an eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner erfüllt, wer über eine der folgenden Qualifikationen verfügt: a. Zeichnerinnen oder Zeichner im Berufsfeld Raum- und Bauplanung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und mit mindestens 3 Jahren beruflicher Praxis in der entsprechenden Fachrichtung des Lehrgebietes; b. Bauzeichnerinnen oder Bauzeichner, Hochbauzeichnerinnen oder Hochbauzeichner, Innenausbauzeichnerinnen oder Innenausbauzeichner, Landschaftsbauzeichnerinnen oder Landschaftsbauzeichner, Raumplanungszeichnerinnen oder Raumplanungszeichner mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und mit mindestens 3 Jahren beruflicher Praxis in der entsprechenden Fachrichtung des Lehrgebietes; c. eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines verwandten Berufs mit den notwendigen Berufskenntnissen im Bereich der Zeichnerin EFZ / Zeichner EFZ im Berufsfeld Raum- und Bauplanung und mit mindestens 5 Jahren beruflicher Praxis in der entsprechenden Fachrichtung des Lehrgebietes; 3 SR
6 d. einschlägiger Abschluss der höheren Berufsbildung; e. einschlägiger Hochschulabschluss mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis in der entsprechenden Fachrichtung des Lehrgebietes. Art. 13 Höchstzahl der Lernenden 1 In einem Betrieb darf eine lernende Person ausgebildet werden, wenn: a. eine entsprechend qualifizierte Berufsbildnerin oder ein entsprechend qualifizierter Berufsbildner zu 100 Prozent beschäftigt wird; oder b. zwei entsprechend qualifizierte Berufsbildnerinnen oder entsprechend qualifizierte Berufsbildner zu je mindestens 60 Prozent beschäftigt werden. 2 Tritt eine lernende Person in das letzte Jahr der beruflichen Grundbildung ein, so kann eine weitere lernende Person ihre Bildung beginnen. 3 Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung von 2 Fachkräften zu 100 Prozent oder von 4 Fachkräften zu je mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden. 4 Als Fachkraft gilt, wer über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis im Fachbereich der lernenden Person oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügt. 5 In besonderen Fällen kann die kantonale Behörde einem Betrieb, der seit mehreren Jahren Lernende mit überdurchschnittlichem Erfolg ausgebildet hat, die Überschreitung der Höchstzahl der Lernenden bewilligen. 7. Abschnitt: Lern- und Leistungsdokumentation Art. 14 Im Betrieb 1 Die lernende Person führt eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und ihre Erfahrungen im Betrieb, im Praktikum (nur Fachrichtung Landschaftsarchitektur) und in den überbetrieblichen Kursen festhält. 2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner kontrolliert und unterzeichnet die Lerndokumentation einmal pro Quartal. Sie oder er bespricht sie mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person. 3 Sie oder er hält am Ende jedes Semesters den Bildungsstand der lernenden Person gestützt auf deren Lerndokumentation mindestens einmal pro Semester in einem Bildungsbericht fest. Art. 15 In der schulischen Bildung und in der schulisch organisierten Grundbildung Die Anbieter der schulischen Bildung und die Anbieter schulisch organisierter Grundbildungen dokumentieren die Leistungen der Lernenden in den unterrichteten Bereichen und stellen ihnen am Ende jedes Semesters ein Zeugnis aus. 6
7 8. Abschnitt: Qualifikationsverfahren Art. 16 Zulassung zum Qualifikationsverfahren 1 Zum Qualifikationsverfahren wird zugelassen, wer die berufliche Grundbildung erworben hat: a. nach den Bestimmungen dieser Verordnung; b. in einer vom Kanton dafür zugelassenen Bildungsinstitution; oder c. ausserhalb eines geregelten Bildungsganges und glaubhaft macht, den Anforderungen der Abschlussprüfung gewachsen zu sein. 2 Von der beruflichen Praxis, die nach Artikel 32 BBV für die Zulassung zu einem Qualifikationsverfahren verlangt ist, müssen mindestens 3 Jahre im Berufsfeldes Raum- und Bauplanung in der entsprechenden Fachrichtung erworben worden sein. Art. 17 Gegenstand, Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens 1 Im Qualifikationsverfahren ist nachzuweisen, dass die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4-6 erworben worden sind. 2 In der Abschlussprüfung werden die nachstehenden Qualifikationsbereiche wie folgt geprüft: a. Praktische Arbeit im Umfang von Stunden als individuelle praktische Arbeit (IPA) oder 8-16 Stunden als vorgegebene Arbeit oder als Arbeit in gestellten Situationen. Die zuständige kantonale Behörde entscheidet die Prüfungsform. Die lernende Person muss zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Die Lerndokumentation, die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse sowie die zugelassene Fachliteratur dürfen als Hilfsmittel verwendet werden. b. Berufskenntnisse im Umfang von 4 Stunden. Die lernende Person wird schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich befragt. Wird eine mündliche Prüfung durchgeführt, so dauert diese höchstens 1 Stunde. c. Allgemeinbildung. Die Abschlussprüfung richtet sich nach der Verordnung des BBT vom 27. April über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung. Art. 18 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung 1 Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn: a. der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit mit der Note 4 oder höher bewertet wird; und 4 SR
8 b. die Gesamtnote 4 oder höher erreicht wird. 2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung sowie der Erfahrungsnote. 3 Die Erfahrungsnote ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts. 4 Für die Berechnung der Gesamtnote werden die einzelnen Noten wie folgt gewichtet: a. praktische Arbeit : 50%; b. Berufskenntnisse: 20%; c. Allgemeinbildung: 20%; d. Erfahrungsnote: 10%. Art. 19 Wiederholungen 1 Die Wiederholung des Qualifikationsverfahrens richtet sich nach Artikel 33 BBV. Muss ein Qualifikationsbereich wiederholt werden, so ist er in seiner Gesamtheit zu wiederholen. 2 Wird das Qualifikationsverfahren ohne erneuten Besuch der Berufsfachschule wiederholt, so wird die bisherige Erfahrungsnote beibehalten. Wird der berufskundliche Unterricht während mindestens 2 Semestern wiederholt, so zählt nur die neue Erfahrungsnote. Art. 20 Spezialfall Hat eine lernende Person die Vorbildung ausserhalb der geregelten beruflichen Grundbildung nach dieser Verordnung erworben, so wird statt der Erfahrungsnote der Qualifikationsbereich Berufskenntnisse eingesetzt. 9. Abschnitt: Ausweise und Titel Art Wer das Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ. 2 Das Fähigkeitszeugnis berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Zeichnerin EFZ / Zeichner EFZ» zu führen. 3 Im Notenausweis werden aufgeführt: a. die Gesamtnote; b. die Noten jedes Qualifikationsbereichs der Abschlussprüfung sowie die Erfahrungsnote; c. die Fachrichtung. 8
9 10. Abschnitt: Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für das Berufsfeld Raum- und Bauplanung Art Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für as Berufsfeld Raum- und Bauplanung setzt sich zusammen aus: a. 10 Vertreterinnen oder Vertretern der Organisationen der Arbeitswelt; b. 2 Vertreterinnen oder Vertretern der Fachlehrerschaft; c. 1 Vertreterin oder Vertreter der Arbeitnehmerschaft; d. je mindestens 1 Vertreterin oder 1 Vertreter des Bundes und der Kantone. 2 Die Sprachregionen müssen gebührend vertreten sein. 3 Alle Fachrichtungen müssen vertreten sein. 4 Die Kommission fällt nicht in den Geltungsbereich der Kommissionenverordnung vom 3. Juni Sie konstituiert sich selbst. 5 Die Kommission hat folgende Aufgaben: a. Sie fördert und entwickelt das Berufsfeld laufend weiter und übt die Qualitätskontrolle aus. Sie koordiniert die Aktivitäten und legt Standards für das Qualifikationsverfahren fest; b. Sie wahrt die berufsspezifischen Interessen der einzelnen Fachrichtungen; c. Sie passt den Bildungsplan nach Artikel 10 den wirtschaftlichen, technologischen und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens aber alle 5 Jahre an. Dabei trägt sie allfälligen neuen organisatorischen Aspekten der beruflichen Grundbildung Rechnung. Die Anpassungen bedürfen der Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter des Bundes und der Kantone. d. Sie beantragt dem BBT Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Kompetenzen nach den Artikeln 4-6, betreffen. 11. Abschnitt: Schlussbestimmungen Art. 23 Aufhebung bisherigen Rechts 1 Es werden aufgehoben: a. das Reglement vom 29. November über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Bauzeichnerin/ Bauzeichner; 5 SR BBl 1996 I 375 9
10 der Lehrplan vom 29. November für den beruflichen Unterricht der Bauzeichnerin/ Bauzeichner. b. das Reglement vom 12. Juli über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Hochbauzeichnerin/Hochbauzeichner; der Lehrplan vom 12. Juli für den beruflichen Unterricht der Bauzeichnerin/ Bauzeichner. c. das Reglement vom 29. Oktober über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Innenausbauzeichnerin/Innenausbauzeichner; der Lehrplan vom 29. Oktober für den beruflichen Unterricht der Innenausbauzeichnerin/Innenausbauzeichner. d. das Reglement vom 14. September über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Landschaftsbauzeichnerin/Landschaftsbauzeichner; der Lehrplan vom 14. September für den beruflichen Unterricht der Landschaftsbauzeichnerin/Landschaftsbauzeichner. e. das Reglement vom 21. März über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Raumplanungszeichnerin /Raumplanungszeichner. der Lehrplan vom 21. März für den beruflichen Unterricht der Raumplanungszeichnerin /Raumplanungszeichner. 2 Es werden widerrufen: a. Die Genehmigung des Reglements vom 23. Dezember 1996 über die Einführungskurse für Bauzeichnerlehrlinge. b. Die Genehmigung des Reglements vom 20. Oktober 1995 über die Einführungskurse für Hochbauzeichnerlehrlinge. c. Die Genehmigung des Reglements vom 23. November 1989 über die Einführungskurse für Innenausbauzeichnerlehrlinge. d. Die Genehmigung des Reglements vom 7. Oktober 1993 über die Einführungskurse für Landschaftsbauzeichnerlehrlinge. e. Die Genehmigung des Reglements vom 3. September 1997 über die Einführungskurse für Raumplanungszeichnerin/Raumplanungszeichner. Art. 24 Übergangsbestimmungen 1 Lernende, die ihre Bildung als Bauzeichnerin/Bauzeichner, Hochbauzeichnerin/ Hochbauzeichner, Innenausbauzeichnerin/Innenausbauzeichner, Landschaftsbau- 7 BBl 1996 I BBl 1994 III BBl 1994 III BBl 1998 II BBl 1998 II BBl BBl BBl BBl
11 zeichnerin/landschaftsbauzeichner, Raumplanungszeichnerin/Raumplanungszeichner vor dem 1. Januar... begonnen haben, schliessen sie nach dem bisherigen Recht ab. 2 Wer die Lehrabschlussprüfung für Bauzeichnerin/Bauzeichner, Hochbauzeichnerin/Hochbauzeichner, Innenausbauzeichnerin/Innenausbauzeichner, Landschaftsbauzeichnerin/Landschaftsbauzeichner, Raumplanungszeichnerin/Raumplanungszeichner bis zum 31. Dezember... wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden. Art. 25 Inkrafttreten 1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar... in Kraft. 2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Art ) treten am 1. Januar... in Kraft. [Datum] Bundesamt für Berufsbildung und Technologie Die Direktorin: 11