Source: https://my.hebammen-betreuung.de/app/5cfa07cf62b72/event/5d7e30db005f4
Timestamp: 2020-07-15 04:50:38
Document Index: 387815242

Matched Legal Cases: ['§ 286', 'Art.9', '§ 301', '§ 14', '§ 630', '§ 199', 'Art.15', 'Art.16', 'Art.17', 'Art 18', 'Art, 21', 'Art. 77']

Samstag, 28. November 2020 08:30 - 15:30 Uhr
Sonntag, 29. November 2020 08:30 - 15:30 Uhr
Da die Hebamme berufsbedingt manchmal zu unplanmäßigen Einsätzen gerufen wird,kann die gelegentlich Termine kurzfristig nicht wahrnehmen. In solchen Fällen wird sie so schnell wie möglich Bescheid geben und das weitere Vorgehen besprechen.
Die Hebamme haftet für Leistungen der Hebammenhilfe im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen . Für die Tätigkeit jeder Hebamme im Rahmen dieses Vertrages besteht eine Berufshaftpflicht mit einer angemessenen Deckungssumme. Sofern ein Arzt hinzugezogen wird, entsteht zu diesem ein selbstständiges Vertragsverhältnis, Die Hebamme haftet nicht für die ärztlichen und ärztlich veranlassten Leistungen.
Private Rechnungen der Hebamme an Selbstzahlerinnen sind innerhalb der vereinbarten Frist zu bezahlen, unabhängig von der Erstattungsdauer durch die Versicherung oder die Beihilfestelle (§ 286 Abs. 3 BGB).Hinweis: Die zahlreichen Tarife der privaten Krankenversicherungen unterscheiden sich beim Leistungsumfang und der Höhe der Hebammenhilfe erheblich .Einige preiswerte Tarife schließen Hebammenhilfe komplett aus , andere erstatten großzügig. Die Hebamme hat keine Kenntnis über den Inhalt der verschiedenen Versicherungstarife. Bei Zahlungsverzug wird neben den Verzugszinsen für jede Mahnung eine Mahngebühr von 5.00 € berechnet !
Im Rahmen der Hebammentätigkeit werden personenbezogene Daten der Patientin wie auch der (geborenen/ungeborenen ) Kinder von der Hebamme als verantwortliche Stelle erhoben, verarbeitet und genutzt. Neben Angaben zu Person und sozialem Status (Name, Adresse, Kostenträger usw.) gehören hierzu insbesondere díe für die Behandlung notwendigen medizinischen Befunde. Ein Umgang mit diesen Daten erfolgt lediglich , soweit dies für die Erbringung , Abrechnung , Dokumentation und Archivierung gemäß der Habammenberufsordnung oder Sicherung der Qualität der Hilfeleistung der Hebamme erforderlich ist. Die Hebamme erfüllt die Voraussetzungen für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten entsprechend des Art.9 Abs.3 DSGVO.
Die Daen werden nur an Dritte übermittelt, wenn die Patientin einwilligt oder eine gesetzliche Grundlage hierfür besteht, was in folgenden Konstellationen regelmäßig der Fall ist :
1.) Die Hebamme unterliegt auch gegenüber anderen an der Behandlung beteiligten Personen (z.B. Ärzten ) der Schweigepflicht. Die medizinisch erforderlichen Daten wird die Hebamme jedoch mit diesen Personen austauschen, sofern die Patientin hiermit einverstanden ist oder eine Notsituation dies rechtfertigt, insbesondere wenn die Patientin nicht ansprechbar und weitere Hilfe dringlich ist.
2.)Die Abrechnung mit öffentlich - rechtlichen Kostenträgern , insbesondere den Krankenkassen, erfolgt direkt diesen gegenüber, sei es durch die Hebamme unmittelbar oder entsprechend § 301 a Abs, 2 SGBV über eine externe Abrechnungsstelle.
3.) Bei Privatpatientinnen oder im Rahmen von Wahlleistungen erfolgt die Abrechnung direkt gegenüber der Patientin , sei es durch die Hebamme direkt oder mit separat zu erklärender Einwilligung der Patientin über eine externe Abrechnungsstelle.
4.) Sofern Probeentnahmen (z. B. Blut) vorgenommen werden, führt die Hebamme die Untersuchung der Proben nicht selbst durch, sondern beauftragt damit im Namen der Patienten einen Labor-Arzt bzw. ein medizinisches Labor.
Ihre Daten werden zunächst solange gespeichert, bis die Betreuung abgeschlossen und abgerechnet ist. Nach der Rechnungsstellung entstehen gesetzliche Aufbewahrungspflichten aus dem Steuerrecht (§ 14b UStG). Danach müssen entsprechende Nachweise 10 Jahre aufbewahrt werden. Die Aufbewahrungspflicht beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres . Nach § 630f Abs.3 BGB besteht eine Aufbewahrungspflicht für die Dokumentation der Hebammenversorgung von zehn Jahren . Gleiches ergibt sich regelmäßig auch aus der gültigen Hebammenberufsordnung , sofern dor nicht längere Fristen vorgesehen sind. Im Hinblick auf § 199 Abs.2 BGB ist die Hebamme berechtigt , die Dokumentation bis zu 30 Jahren aufzubewahren.
Recht auf Auskunft , Berichtigung, , Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung , und Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung
sofern die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, besteht auf Ihrer Seite ein Recht auf Auskunft (Art.15 DSGVO) , Berichtigung (Art.16 DSGVO), Löschung (Art.17 DSGVO) oder Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten ( Art 18 DSGVO). Darüber hinaus haben Sie ggf. ein Widerspruchsrecht gegen diese Verarbeitung (Art, 21 DSGVO) .
Sie haben gemäß Art. 77 DSGVO die Möglichkeit , Beschwerde bei der zuständigen Landesdatenschutzbehörde zu erheben. In diesem Falle ist dies die zuständige Aufsichtsbehörde:
Website:http://www.datenschutz-hamburg.de
Die Partnergebühr beläuft sich auf 100 Euro und muss am ersten Kurstag in bar entrichtet werden
Ich habe die Vereinbarung gelesen und akzeptiere sie