Source: http://www.jurablogs.com/2012/03/02/ohne-sicherheitsgurt-aufeinanderfolgenden-unfaellen
Timestamp: 2017-05-26 00:17:18
Document Index: 19238308

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 34', '§ 34', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 127']

BlogsRechtslupeMärz 2012Ohne Sicherheitsgurt bei zwei aufeinanderfolgenden UnfällenHat ein Fahrer nicht gemäß § 21a Abs. 1 StVO den vorgeschriebene Sicherheitsgurte während der Fahrt angelegt und es kommt zu einem Unfall, kann es bezüglich der Körperschäden zu einer Haftungskürzung wegen Mitverursachung führen. gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 2 StVO sogar dazu verpflichtet, nämlich um die Unfallstelle sichern zu können. Ereignet sich ein Zweitunfall, kann dem Fahrer des bereits stehenden Fahrzeugs aber nicht angelastet werden, unangeschnallt gewesen zu sein, wenn er gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 2 StVO sogar dazu verpflichtet ist, das Fahrzeug zu verlassen um die Unfallstelle zu sichern.So die Entscheidung des Bundesgerichtshofs in dem hier vorliegenden Fall. Die Klägerin befuhr mit ihrem Pkw nachts gegen 3:10 Uhr eine Bundesautobahn und verlor aus ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Dieses geriet ins Schleudern, stieß gegen die Mittelplanke und kam auf der linken Fahrspur unbeleuchtet zum Stehen. Kurz darauf prallte der Beklagte zu 1, der mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h und eingeschaltetem Abblendlicht gefahren war, mit seinem bei der Beklagten zu 2 haftpflichtversicherten Pkw auf das Fahrzeug der Klägerin. Diese wurde schwer verletzt. Sie hat Schadensersatz unter Berücksichtigung einer Mitverschuldensquote von 1/3 begehrt.Das Landgericht hat der Klage stattgegeben . Auf die Berufung der Beklagten hat das Oberlandesgericht die Haftungsquote grundsätzlich auf 60 % abgesenkt ...Zum vollständigen Artikel10 verwandte ArtikelBGH zur Haftungskürzung bei Nichtanlegen des Sicherheitsgurts im stehenden FahrzeugDer nicht angelegte SicherheitsgurtHaftungskürzung wegen Mitverschulden bei Nichtanlegung SicherheitsgurtSicherheitsgurt – lieber anlegen…..Mitverschulden bei nichtangelgtem SicherheitsgurtHaftungskürzung wegen Mitverschuldens bei Nichtanlegen des SicherheitsgurtsBGH: Wer steht, braucht sich nicht anschnallenAuffahrunfall auf stehengebliebenes Fahrzeug: keine Haftungskürzung des Auffahrenden wegen Mitverschuldens bei Nichtanlegen des
Sicherheitsgurtes durch den GeschädigtenBGH zur Mitverursachung eines Unfalls bei Nichtanlegen des SicherheitsgurtsMitverschulden bei Autounfall: BGH zu Haftungskürzung bei Nichtanlegen des SicherheitsgurtesÜber den ArtikelVeröffentlicht March 2, 2012 5:11am im Blog Rechtslupe.KategorienZivilrechtThemenZivilrecht, Verkehrsunfall, Anschnallpflicht, Geschwindigkeit, Mitverursachungsbeitrag, HaftungsbeschränkungTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresBewusstlos in die Ehevon Prof. Dr. Arnd Diringer / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenZum Vatertag schreibt die Debcon GmbH mal wieder so, als ob ....von Jan Gerth / TönsbergrechtKein Schadensersatz für Helene Fischervon Weiß & Partner - gewerblicher RechtsschutzVon privatem Unternehmer aufgestelltes Verkehrszeichen - wirksam?von AnwaltOnline - Beratung und InformationenUnflätiger Kommentarvon Roman Kaiser / De lege lataAls nächstes lesen - bislang 61 Leser:Schema: Festnahmerecht, § 127 StPO