Source: http://erhalten-helfen.de/index.php/satzung
Timestamp: 2019-11-17 18:32:14
Document Index: 76662129

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 55']

Satzung - erhalten helfen
Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesbaden-Bierstadt hat folgende Kirchengemeindesatzung beschlossen:
§ 1 | Name, Rechtsform, Geschäftsjahr
Der Förderkreis trägt den Namen »Förderkreis erhalten helfen - Gemeinsam Zukunft gestalten«.
Der Förderkreis ist eine rechtlich unselbstständige Einrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesbaden-Bierstadt.
§ 2 | Zwecke des Förderkreises sind:
Die weitere Erhaltung, Sanierung und Pflege der Evangelischen Kirche in Bierstadt und der zur Kirche gehörenden Außenanlagen.
Die Sanierung bzw. der Neubau der Kindertagesstätte (KiTa) der Kirchengemeinde.
Die Erhaltung und Pflege des Gemeindehauses und der dazugehörigen Außenanlagen.
Der Förderkreis verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung.
Der Förderkreis ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Die Fördermitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Fördermitteln (siehe § 6). Der Förderkreis darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Förderkreises fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigen.
§ 4 | Fördermitglieder
Fördermitglieder können natürliche und juristische Personen sein, die den Zweck des Förderkreises fördern wollen.
Die Aufnahme in die Liste der Fördermitglieder erfolgt auf schriftlichen Antrag an den Beirat.
Die Streichung aus der Liste der Fördermitglieder erfolgt ebenfalls auf schriftlichen Antrag an den Beirat. Ein Fördermitglied, das aus dem Förderkreis ausscheidet, hat keinen Anspruch auf anteilige Erstattung der Förderbeiträge.
§ 5 | Förderbeiträge
Die Fördermitglieder zahlen einen jährlichen Förderbeitrag von mindestens 40 Euro. Im Antrag auf Aufnahme in die Liste der Fördermitglieder kann ein höherer jährlicher Förderbeitrag zugesagt werden. Der zugesagte Förderbeitrag kann für das nächste Kalenderjahr durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Beirat geändert werden.
Der jährliche Förderbeitrag wird jeweils am 1. Februar fällig.
§ 6 | Fördermittel
Die vom Förderkreis eingenommenen Fördermittel (Förderbeiträge, Geldspenden, Sachspenden) dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Fördermitglieder oder Spender können den Verwendungszweck bei Übergabe der Fördermittel selbst bestimmen.
Die Kollekten werden nach Zwecken getrennt erfasst.
Spendenbescheinigungen werden ausschließlich von der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesbaden-Bierstadt unter der Angabe des Zwecks »Förderkreis erhalten helfen - Gemeinsam Zukunft gestalten« ausgestellt.
Die Fördermittel werden über die Kollektenkasse der Kirchengemeinde eingenommen und vierteljährlich als zweckgebundene Einnahmen in den Haushalt der Kirchengemeinde überführt. Die Kirchengemeinde bildet, soweit die Mittel nicht sofort benötigt werden, eine zweckgebundene Rücklage »Förderkreis erhalten helfen – Gemeinsam Zukunft gestalten«.
Der Kirchenvorstand verfügt über die Fördermittel im Einvernehmen mit dem Beirat.
Der Beirat kann im Einvernehmen mit der oder dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes über Beträge bis 500 Euro ohne Einholung eines Kirchenvorstandsbeschlusses verfügen. Beträge über 500 Euro bedürfen der Beantragung, Beratung und Beschlussfassung im Kirchenvorstand der Gemeinde.
§ 7 | Beirat
Der Beirat ist das einzige Organ des Förderkreises.
Die Mitglieder des Beirates sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz ihrer notwendigen Auslagen.
§ 8 | Zusammensetzung des Beirates
Dem Beirat gehören Mitglieder des Kirchenvorstandes und Fördermitglieder an. Aus dem Kirchenvorstand werden eine Pfarrerin oder ein Pfarrer und bis zu vier weitere Personen berufen. Die Zahl der weiteren Beiratsmitglieder beträgt mindestens 5 Personen. Die Mitglieder des Kirchenvorstandes sollen im Beirat keine Mehrheit haben. Die oder der Vorsitzende des Beirates soll nicht dem Kirchenvorstand angehören.
Der erste Beirat wird vom Kirchenvorstand auf Vorschlag der Gründungsversammlung des Förderkreises bestellt. Danach ergänzt sich der Beirat im Wege der Zuwahl (Kooptation) selbst. Die Wahl erfolgt per Akklamation, es sei denn, eine Mehrheit des Beirates beantragt eine geheime Wahl.
Die Amtszeit des Beirates endet mit der Amtszeit des Kirchenvorstandes. Der Beirat bleibt jedoch bis zur Bestellung eines neuen Beirates durch den Kirchenvorstand im Amt.
Der Beirat wählt aus seiner Mitte ein vorsitzendes Mitglied, zwei stellvertretende Vorsitzende, eine Schatzmeisterin oder einen Schatzmeister und eine Schriftführerin oder einen Schriftführer.
§ 9 | Aufgaben des Beirates
a) Sponsorenwerbung,
b) Suche von Partnern für Fundraising-Projekte,
c) Mitgliederwerbung,
e) Jährlicher Tätigkeitsbericht an die Fördermitglieder,
f) Zustimmung der Beschlüsse des Kirchenvorstandes über die Verwendung von Fördermitteln.
Der Beirat unterstützt in seiner Öffentlichkeitsarbeit die rechtlich selbständige „Nikolaus Stiftung" für die Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Auf die baufachlichen und baugestalterischen Maßnahmen der Evangelischen Kirche Wiesbaden-Bierstadt nimmt der Beirat keinen Einfluss.
Der Beirat hat in Angelegenheiten des Förderkreises Antragsrecht und Rederecht im Kirchenvorstand. Er wird zu Sitzungen, in denen Fragen besprochen werden, die die Tätigkeit des Förderkreises betreffen, eingeladen. Anträge an den Kirchenvorstand müssen 14 Tage vor der jeweiligen Sitzung eingehen.
Bei Bedarf kann der Beirat Ausschüsse bilden, an die er Projekte, Aktionen oder abgegrenzte Aufgabengebiete delegiert.
§ 10 | Sitzungen des Beirates
Die Beiratssitzungen sind mindestens vierteljährlich. Zu den Sitzungen des Beirates lädt das Büro der Evangelischen Kirchengemeinde nach Absprache mit der oder dem Vorsitzenden schriftlich mit einer Einberufungsfrist von 14 Tagen ein.
Der Beirat ist beschlussfähig, wenn mindestens 10 seiner Mitglieder anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, kann der Beirat Beschlüsse mit einfacher Mehrheit fassen. Die Sitzungen werden von der oder dem Vorsitzenden oder seiner Stellvertretung geleitet. Für Beschlüsse gilt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Über die Sitzungen wird ein Beschlussprotokoll verfasst.
In Ausnahmefällen können Beschlüsse auch im Umlaufverfahren erfolgen.
§ 11 | Auflösung
Über die Auflösung des Förderkreises entscheidet der Kirchenvorstand mit der Mehrheit seiner Mitglieder im Einvernehmen mit dem Beirat.
Bei Auflösung des Förderkreises werden die Fördermittel aus der Kollektenkasse in den Haushalt der Kirchengemeinde überführt. Die Fördermittel dürfen ausschließlich für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
§ 12 | In-Kraft-Treten
Diese Kirchengemeindesatzung tritt mit der Genehmigung der Kirchenverwaltung gemäß § 55 Abs. 1 der Kirchengemeindeordnung in Kraft.