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Timestamp: 2019-10-21 17:42:31
Document Index: 218810399

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 37', '§ 37', '§ 49', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 19', '§ 37', '§ 19', '§ 100']

753-1-98
im Stadtteil Bübingen der Landeshauptstadt Saarbrücken und in der Gemeinde Kleinblittersdorf
(Wasserschutzgebietsverordnung „Hahnenklamm“)
Fundstelle: Amtsblatt 2003, S. 242
Auf Grund des § 19 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. August 2002 (BGBl. I S. 3245)[1] in Verbindung mit § 37 Abs. 1 des Saarländischen Wassergesetzes (SWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. März 1998 (Amtsbl. S. 306), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. Juni 2002 (Amtsbl. S. 1506), verordnet das Ministerium für Umwelt:
(2) Begünstigte im Sinne des § 37 Abs. 3 SWG sind die Gemeindewerke Kleinblittersdorf, Rathausstraße 15, 66271 Kleinblittersdorf.
drei Fassungsbereiche (Zone I) - rot gekennzeichnet -,
eine weitere Schutzzone (Zone III) - grün gekennzeichnet -.
(2) Die Fassungsbereiche erstrecken sich auf folgende Grundstücke (z.T. = zum Teil):
Gemarkung Kleinblittersdorf, Flur 9, Bohrung 1 Parz.-Nrn: 223/4 z. T., 222/1 z. T., 252/6 z. T.,
Gemarkung Kleinblittersdorf, Flur 8, Bohrung 2 Parz.-Nr: 1/14 z. T.,
Gemarkung Kleinblittersdorf, Flur 9, Bohrung 3 Parz.-Nr: 249 z. T.
(3) Die engere Schutzzone umfasst Grundstücke auf:
Gemarkung Bübingen, Flur 9, Parz.-Nrn:
20/3, 20/4, 20/5, 20/6, 20/7, 21/3, 21/4, 21/5, 21/6, 21/7, 21/8, 21/9, 21/10, 21/12, 21/13, 21/18, 21/19, 23/4, 23/7, 23/8, 23/9, 23/10, 23/14, 23/15, 23/17, 23/18, 23/19, 23/20, 23/21, 23/22, 24/1, 24/5, 26/1, 26/7, 26/8, 27/2, 29/1, 30/2, 30/4, 33/2, 33/9, 157/1, 168/1, 168/2, 171/1, 175/3, 175/4, 175/5, 176/2, 176/3, 176/4, 176/5, 176/6, 177/1, 178/1, 178/2, 181/1, 193/3, 193/4 z. T., 231/26, 292/179, 397/166, 420/34;
Gemarkung Bübingen, Flur 10, Parz.-Nrn:
57, 58/1, 59/1, 59/2, 59/3, 61 z. T., 62 z. T., 63 z. T., 64 z. T., 70/1 z. T., 87/56, 88/56, 89/56, 124/58;
Gemarkung Bübingen, Flur 15, Parz.-Nrn:
1/2, 1/7, 1/12, 1/15, 1/16, 1/17, 1/18, 1/19, 1/20, 1/21, 1/22, 1/23, 1/24, 1/26, 1/28, 223/3, 223/5, 224/2, 226/1, 227/1, 227/3, 228/1, 229/1, 230/1, 250/1, 252/4 z. T., 252/5 z. T., 252/7;
Gemarkung Kleinblittersdorf, Flur 7, Parz.-Nrn:
294, 345/2 z. T., 356/1, 487/295, 553/292, 554/292, 671/293, 672/293, 745/356;
Gemarkung Kleinblittersdorf, Flur 8, Parz.-Nrn:
1/3, 1/5, 1/13, 1/14, 1/25, 1/27, 10/1, 15/1, 17/1, 17/2, 18/1, 18/2, 19/1, 19/2, 20/1, 20/2, 21/1, 21/2, 22/1, 22/2, 24/1, 24/2, 25/1, 25/2, 76/1, 77/1, 246/61, 278/8, 295/22, 324/25, 330/14, 331/14, 350/62, 351/62, 356/76, 357/76, 366/72, 367/73, 368/74, 369/75, 370/76, 372/5, 387/1, 388/1, 389/1, 392/1, 393/1, 394/1, 396/1, 397/1, 399/1, 400/1, 405/1;
Gemarkung Kleinblittersdorf, Flur 9, Parz.-Nrn:
205, 206/1, 208, 209/1, 214/1, 215/3, 216/3, 217/1, 220/1, 220/2, 222/1 z. T., 223/2, 223/6, 224/3, 226/2, 227/2, 227/4, 228/2, 229/2, 230/2, 231/1, 232, 234, 237, 238/1, 238/2, 239, 240, 241, 244, 245/1, 246/1, 247, 248, 249 z. T., 253, 258/1, 310/245, 311/245, 359/256, 360/256, 374/236, 391/246, 392/246, 429/235, 430/236, 431/236, 448/233, 449/233, 470/254, 471/254, 472/255, 473/255, 483/242, 484/243, 490/219, 502/221, 503/222.
(4) Die weitere Schutzzone ist aus dem als Anlage abgedruckten Übersichtsplan ersichtlich. Der Grenzverlauf ergibt sich aus den Punkten 1 bis 10 und wird wie folgt beschrieben, wobei bei Feld- und Waldwegen der äußere Rand, bei Orts- und Landstraßen der innere Rand als Grenze gilt:
<b>Punkt 1 - 2:</b>
Vom Bahnhof Bübingen durch die "Bahnhofstraße" ca. 50 m nach Osten, durch die "Querstraße" 120 m nach Nordosten, durch die Straße "Im Gässelgarten" nach Osten zur "Saargemünder Straße",
<b>Punkt 2 - 3:</b>
anschließend ca. 750 m entlang der "Bliesransbacher Straße", "Hengstelbergstraße", "Mühlenweg" bis zur Straße "Am Kreuzberg",
<b>Punkt 3 - 4:</b>
dann ca. 200 m in nordöstlicher Richtung entlang eines Fußweges und der Straße "Im Röthschesfeld",
<b>Punkt 4 - 5:</b>
anschließend ca. 100 m in südlicher Richtung zur Straße "Auf den Ellern",
<b>Punkt 5 - 6:</b>
der Straße "Auf den Ellern" ca. 480 m nach Südosten folgend bis zu den Tennisanlagen.
<b>Punkt 6 - 7:</b>
Danach ca. 400 m entlang des Weges nach Osten, anschließend dem Verlauf eines Feldweges ca. 1900 m in südwestlicher Richtung folgend bis zur Unterführung der L 254.
<b>Punkt 7 - 8:</b>
In Kleinblittersdorf dann durch die "Lothringer Straße", den "Römerring" bis zur "Merowingerstraße",
<b>Punkt 8 - 9:</b>
in Verlängerung der "Merowingerstraße" ca. 250 m nach Westen bis zur "Saarbrücker Straße",
<b>Punkt 9-10:</b>
dem Verlauf der "Saarbrücker Straße" ca. 900 m in nordwestlicher Richtung folgend bis zur Bahnlinie Saarbrücken - Saargemünd,
<b>Punkt 10-1:</b>
entlang der Ziegeleizufahrt nach Norden zur B 51. Ca. 400 m entlang der Bundesstraße bis zum Industriegelände. Von dort ca. 80 m nach Osten und entlang der Bahnlinie 350 m in nordöstlicher Richtung zurück zum Ausgangspunkt der Grenzbeschreibung.
(5) Die Abgrenzung des Wasserschutzgebiets und seiner Schutzzonen ergibt sich aus den nachstehend aufgeführten Plänen, die Bestandteil dieser Verordnung sind:
Übersichtslageplan Wasserschutzzone II und III i. M. 1 : 10.000, mit Einzeichnung der Bohrungen und den Punkten zur Grenzbeschreibung,
Übersichtslageplan der Schutzzone II i. M. 1 : 5.000,
Flurkarte 7448/08 der Schutzzone II i. M. 1 : 1.000,
Flurkarte 7648/05 der Schutzzone II i. M. 1 : 1.000,
Flurkarte 7648/06 der Schutzzone II i. M. 1 : 1.000,
Flurkarte 7448/12 der Schutzzone II i. M. 1 : 1.000,
Flurkarte 7648/09 der Schutzzone II i. M. 1 : 1.000,
Flurkarte 7648/10 der Schutzzone II i. M. 1 : 1.000.
der Landeshauptstadt Saarbrücken - Stadtplanungsamt -,
der Gemeinde Kleinblittersdorf,
der Landeshauptstadt Saarbrücken - untere Wasserbehörde -,
der Landeshauptstadt Saarbrücken - untere Bauaufsichtsbehörde -,
dem Stadtverband* Saarbrücken - untere Wasserbehörde -,
dem Stadtverband* Saarbrücken - untere Bauaufsichtsbehörde -,
(7) Veränderungen der Grenzen oder der Bezeichnungen der in den Absätzen 2, 3 und 4 genannten Grundstücke berühren die festgesetzten Grenzen der Schutzzonen nicht.
Jetzt Regionalverband.
Abweichend hiervon kann unter den Voraussetzungen der §§ 49a , 5 Abs. 2 SWG Niederschlagswasser versickert und/oder verrieselt werden, wenn es von folgenden Flächen stammt:
Bau von zentralen Kläranlagen;
Anlagen zur Verwertung von Reststoffen (z. B. Bauschuttrecycling),
Verwendung von auswasch- oder auslaugbaren wassergefährdenden Materialien (z. B. Bauschutt, Müllverbrennungsrückständen, Schlacken, Rückständen des Bergbaus) beim Bau von Anlagen des Straßen-, Wasser-, Schienen- und Luftverkehrs und von Lärmschutzdämmen;
Militärische Anlagen sowie Manöver und Übungen von Streitkräften und anderen Organisationen, soweit sie nicht den zwischen dem Bundesminister der Verteidigung und der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) abgestimmten Vorgaben der Schutzzonen III und II entsprechen.
das Ändern von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen;
Kanalisation einschließlich Regenüberlauf- und Regenklärbecken sowie Kleinkläranlagen;
Gewinnung von Erdwärme.
Anwendung von Wirtschaftsdünger (Gülle, Jauche, Festmist) und Silagesickersaft;
Campingplätze, Sportanlagen, Wochenendhäuser, Badebetrieb;
Versickerung von Abwasser aus Kleinkläranlagen.
das Errichten, Erweitern oder Ändern baulicher Anlagen einschließlich deren Nutzungsänderung;
(1) Die Landeshauptstadt Saarbrücken - untere Wasserbehörde - sowie der Stadtverband* Saarbrücken - untere Wasserbehörde - können jeweils für ihren Zuständigkeitsbereich auf Antrag im Einzelfall von den Schutzbestimmungen des § 3 Absatz 1 und 3 Ausnahmen zulassen, wenn
Die Landeshauptstadt Saarbrücken - untere Wasserbehörde - sowie der Stadtverband* Saarbrücken - untere Wasserbehörde - entscheiden jeweils für ihren Zuständigkeitsbereich auf Antrag im Einzelfall über die Genehmigung nach § 3 Absatz 2 und 4 . Im Übrigen gilt § 5 Absatz 2 bis 9 entsprechend.
(2) Die Eigentümer und Nutzungsberechtigten von Grundstücken im Wasserschutzgebiet haben die wasserbehördliche Überwachung des Wasserschutzgebietes, insbesondere die Befolgung der Vorschriften dieser Verordnung und der nach ihr getroffenen Anordnungen sowie Beobachtungen der Gewässer und des Bodens gemäß § 19 Abs. 2 Nr. 2 WHG und
§ 37 Abs. 5 SWG zu dulden.
(1) Soweit eine auf Grund dieser Verordnung ergehende Anordnung eine Enteignung darstellt oder einen enteignungsgleichen Eingriff enthält, hat der Begünstigte hierfür nach den §§ 19 Abs. 3 , 20 WHG i.V.m. § 100 SWG Entschädigung zu leisten.