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Timestamp: 2016-09-28 03:25:48
Document Index: 56341603

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_804/2015 (29.02.2016)
8C_804/2015 {T�0/2} � � Urteil vom 29. Februar 2016
Stiftung B.________ Pensionskasse.
Mit Verf�gung vom 4. April 2011 sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau A.________ (Jg. 1961) nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren r�ckwirkend ab 1. Mai 2005 eine bis 31. Mai 2008 befristete Viertelsrente zu. Nach R�ckweisung der Sache zu weiterer Abkl�rung und Neuverf�gung durch das Versicherungsgericht des Kantons Aargau (Entscheid vom 16. November 2011) lehnte sie mit Verf�gung vom 16. November 2012 - wie mit Vorbescheid vom������ 21. September 2012 angezeigt - mangels anspruchsrelevanter Invalidit�t nunmehr jeglichen Rentenanspruch ab. Aufgrund einer nochmaligen R�ckweisung der Sache durch die kantonale Beschwerdeinstanz (Entscheid vom 11. Oktober 2013) kam die IV-Stelle zum Schluss, dass die Leistungsansprecherin ab 1. Mai 2005 bis 30. April 2008 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe. Dies k�ndigte sie mit Vorbescheid vom 22. August 2014 an und erliess am 20. Januar 2015 eine entsprechende Verf�gung. Mit zwei weiteren Verf�gungen vom 4. Februar 2015 best�tigte sie dies dem Grundsatz nach, hielt aber pr�zisierend fest, dass ab 1. Juli bis 30. November 2006 zufolge f�r diese Zeit bereits erfolgten Taggeldbezuges kein Rentenanspruch bestehe.
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die gegen die Rentenbefristung per 1. Mai 2008 erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 23. September 2015 ab.
A.________ l�sst Beschwerde ans Bundesgericht erheben mit dem Antrag, den angefochtenen kantonalen Entscheid aufzuheben und ihr nach dem 1. Mai 2008 weiterhin eine halbe, eventuell eine Viertelsrente zu gew�hren.
Die IV-Stelle und die als Verfahrensbeteiligte beigeladene Pensionskasse Stiftung B.________, schliessen wie schon das vorinstanzliche Gericht unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid und ohne weitere Ausf�hrungen zur Sache auf Beschwerdeabweisung. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Eine - f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidende (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) - vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann das Bundesgericht nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG).
2.1.�Wie das kantonale Gericht erkannt hat, geht es einzig um die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin ab 1. Mai 2008 noch eine Invalidenrente beanspruchen kann. Die Begr�ndung der Rentengew�hrung an sich in der vorangegangen Verf�gung vom 20. Januar 2015 sei daher im Sinne eines integralen Elementes auch der angefochtenen Verf�gungen vom 4. Februar 2015 zu verstehen. Dies sieht die Beschwerdef�hrerin nicht anders.
2.2.�An der Invalidit�tsgradberechnung f�r die Zeit ab 1. Mai 2008 wird der angenommene Verdienst bem�ngelt, den die Beschwerdef�hrerin trotz Invalidit�t zumutbarerweise zu erzielen in der Lage w�re (Invalideneinkommen). Dabei beanstandet die Beschwerdef�hrerin einerseits, dass Verwaltung und Vorinstanz f�r die Ermittlung des Invalideneinkommens von den in der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik f�r das Jahr 2008 (LSE 2008) tabellarisch festgehaltenen Lohnwerten ausgegangen sind und dabei namentlich die f�r Frauen bei T�tigkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen (Wirtschaftszweig 85) mit Anforderungsniveau 3 ausgewiesenen L�hne als massgebende Grundlage betrachtet haben. Andererseits will die Beschwerdef�hrerin vom so ermittelten Invalideneinkommen zus�tzlich einen leidens- resp. behinderungsbedingten Abzug ber�cksichtigt wissen, was bis anhin nicht als angezeigt erachtet worden ist.
2.2.1.�Davon ausgehend, dass die Beschwerdef�hrerin laut Gutachten des �rztlichen Begutachtungs-Institutes (ABI) in Basel vom 16. Juli 2012 (mit Beantwortung von Zusatzfragen am 19. Juni 2014) ab Mai 2008 bei einer leidensangepassten Besch�ftigung zu 80 % einsetzbar w�re, hat das kantonale Gericht die Massgeblichkeit des von der Verwaltung angenommenen monatlichen Einkommens von (korrigiert)���Fr. 5'539.- f�r Frauen bei Anforderungsniveau 3 laut Tabelle TA1 der LSE 2008 im Wirtschaftszweig 85 "Gesundheits- und Sozialwesen" best�tigt, was es zu einem als Invalideneinkommen genommenen Jahresverdienst von Fr. 55'301.40 f�hrte. Den dagegen gerichteten - im letztinstanzlichen Verfahren teils erneut vorgetragenen - Einw�nden der Beschwerdef�hrerin ist es dabei mit �berzeugender Begr�ndung begegnet. Seitens des Bundesgerichts bleibt dem nichts beizuf�gen. Von Bundesrechtswidrigkeit oder sachverhaltlich offensichtlich unrichtig festgestellter Grundlage kann insoweit jedenfalls keine Rede sein.
Auch soweit die Beschwerdef�hrerin in der letztinstanzlich erhobenen Beschwerde dem vorinstanzlichen Verst�ndnis des ABI-Gutachtens vom 16. Juli 2012 lediglich ihre eigene Auslegung gegen�berstellt, kann ihrer Argumentation kein Erfolg beschieden sein. Die konkrete Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz z�hlt zur Sachverhaltsfeststellung (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.; in BGE 135 V 254 nicht publizierte E. 4.1 des Urteils 9C_204/2009 vom 6. Juli 2009, ver�ffentlicht in SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164; Urteil 9C_481/2015 vom 16. Februar 2016 E. 1). Einer bundesgerichtlichen �berpr�fung ist sie daher weitestgehend entzogen (vgl. E. 1 hievor). S�mtliche diesbez�glichen Vorbringen in der Beschwerdeschrift sind nicht geeignet, ein Eingreifen seitens des Bundesgerichtes zu begr�nden.
2.2.2.�Was den geltend gemachten leidensbedingten Abzug von dem auf der Grundlage von Tabellenl�hnen nach LSE 2008 ermittelten Invalideneinkommen anbelangt, ist vorauszuschicken, dass das Bundesgericht grunds�tzlich nur die Vornahme eines solchen an sich, dessen allf�llige Bemessung - als Ermessensfrage - hingegen nur darauf hin �berpr�fen kann, ob das kantonale Gericht sein Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, also Ermessensmissbrauch oder aber Ermessens�berschreitung oder -unterschreitung vorliegt. Dass die Vorinstanz - nachdem sie sich mit den als abzugsrelevant geltend gemachten Aspekten auseinandergesetzt hat - keinen hinreichenden Anlass f�r einen Abzug vom auf tabellarischer Grundlage beruhenden Invalideneinkommen gesehen hat, erscheint auch unter Ber�cksichtigung s�mtlicher Ausf�hrungen in der hier zur Diskussion stehenden Beschwerdeschrift nicht als bundesrechtswidrig.
2.3.�Insgesamt sieht sich das Bundesgericht demnach nicht veranlasst, korrigierend in die Invalidit�tsbemessung der Vorinstanzen einzugreifen. Die Beschwerde ist als unbegr�ndet abzuweisen.
Die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) sind dem Verfahrensausgang entsprechend von der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der Stiftung B.________ Pensionskasse, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.