Source: https://lexetius.com/StPO/304
Timestamp: 2019-10-16 17:11:36
Document Index: 116057999

Matched Legal Cases: ['§ 304', '§ 304', '§ 304', '§ 101', '§ 101', '§ 453', '§ 453', '§ 454', '§ 372', '§ 435', '§ 434', '§ 439', '§ 169', '§ 101', '§ 43', '§ 304', '§ 303', '§ 305']

§ 304 StPO. Zulässigkeit
[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 304 StPO [>]
Zweiter Abschnitt. Beschwerde
Paragraf 304. Zulässigkeit
1§ 304. 2Zulässigkeit.
3(1) Die Beschwerde ist gegen alle von den Gerichten i[m] erste[n Rechtszug] oder i[m] Berufungs[verfahren] erlassenen Beschlüsse und gegen die Verfügungen des Vorsitzenden, des Richters im Vorverfahren und eines beauftragten oder ersuchten Richters zulässig, soweit das Gesetz [sie] nicht ausdrücklich einer Anfechtung entzieht.
4(2) Auch Zeugen, Sachverständige und andere Personen können gegen Beschlüsse und Verfügungen, durch [die] sie betroffen werden, Beschwerde erheben.
5(3) Gegen Entscheidungen über Kosten oder notwendige Auslagen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstands 200 Euro übersteigt.
6(4) [1] Gegen Beschlüsse und Verfügungen des Bundesgerichtshofes ist keine Beschwerde zulässig. 7[2] Dasselbe gilt für Beschlüsse und Verfügungen der Oberlandesgerichte; in Sachen, in denen die Oberlandesgerichte im ersten Rechtszug zuständig sind, ist jedoch die Beschwerde zulässig gegen Beschlüsse und Verfügungen, welche
81. die Verhaftung, einstweilige Unterbringung, Unterbringung zur Beobachtung, Beschlagnahme, Durchsuchung oder die in § 101 Abs. 1 oder § 101a Absatz 1 bezeichneten Maßnahmen betreffen,
95. den Widerruf der Strafaussetzung, den Widerruf des Straferlasses und die Verurteilung zu der vorbehaltenen Strafe (§ 453 Abs. 2 Satz 3), die Anordnung vorläufiger Maßnahmen zur Sicherung des Widerrufs (§ 453c), die Aussetzung des Strafrestes und deren Widerruf (§ 454 Abs. 3 und 4), die Wiederaufnahme des Verfahrens (§ 372 Satz 1) oder die Einziehung oder die Unbrauchbarmachung nach den §§ 435, 436 Absatz 2 in Verbindung mit § 434 Absatz 2 und § 439 betreffen;
10(5) Gegen Verfügungen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofes und des Oberlandesgerichts (§ 169 Abs. 1) ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Verhaftung, einstweilige Unterbringung, Beschlagnahme, Durchsuchung oder die in § 101 Abs. 1 bezeichneten Maßnahmen betreffen.
[18. Dezember 2015–1. Juli 2017]
[25. Juli 2015–18. Dezember 2015]
[1. Januar 2008–25. Juli 2015]
[1. Juli 2004–1. Januar 2008]
[1. Januar 2002–1. Juli 2004]
[31. Januar 1998–1. Januar 2002]
[1. April 1991–31. Januar 1998]
[1. April 1987–1. April 1991]
[1. Januar 1979–1. April 1987]
[15. September 1975–1. Januar 1979]
[1. Januar 1975–15. September 1975]
[1. Oktober 1969–1. April 1970]
[1. August 1952–1. Oktober 1969]
[1. Oktober 1950–1. August 1952]
1. 1. April 1924: §§ 43, 40 Abs. 4 der Verordnung vom 4. Januar 1924, Bekanntmachung vom 22. März 1924.
3. 1. Januar 1975: Artt. 1 Nr. 83 Buchst. a, 15 Abs. 1 des Gesetzes vom 9. Dezember 1974.
4. 1. Oktober 1950: Anlage 3, Artt. 9, 8 Nr. I des Gesetzes vom 12. September 1950.
5. 1. Juli 2004: Artt. 4 Abs. 22 Nr. 3, 8 S. 1 des Gesetzes vom 5. Mai 2004.
6. 1. Oktober 1969: Artt. 2 Nr. 12, 7 des Gesetzes vom 8. September 1969.
7. 1. April 1987: Artt. 1 Nr. 23 Buchst. a, 15 Abs. 1 des Gesetzes vom 27. Januar 1987.
8. 18. Dezember 2015: Artt. 1 Nr. 7, 8 des Zweiten Gesetzes vom 10. Dezember 2015.
9. 1. Juli 2017: Artt. 3 Nr. 6, 8 des Gesetzes vom 13. April 2017.
10. 1. Januar 2008: Artt. 1 Nr. 19 Buchst. b, 16 Abs. 1 des Gesetzes vom 21. Dezember 2007.
Umfeld von § 304 StPO
§ 303 StPO. Zustimmungserfordernis bei Zurücknahme
§ 305 StPO. Nicht der Beschwerde unterliegende Entscheidungen