Source: https://ausschreibungen.dtad.com/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_18528_Bergen_auf_Ruegen-16018576?rfqListCriteriaKey=55571a415743524c5d1f
Timestamp: 2020-04-03 05:05:36
Document Index: 324001461

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 44', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 47', '§ 47', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 75', '§ 47']

Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Bergen auf Rügen (ID:16018576)
Öffentliche Ausschreibungen Mecklenburg-VorpommernAusschreibungen in Rügen DTAD-ID: 16018576
DTAD-ID: 16018576
Ingenieurleistungen zur Technischen Ausrüstung für den Neubau eines Sportschwimmbades
Deutschland-Bergen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Neubau Sportschwimmbad Bergen auf Rügen
Es sollen Planungsleistungen beauftragt werden, die sich wie folgt gliedern:
Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagen 4 und 5, §§ 55, 56 HOAI Weitere Erklärungen zu den Grundleistungen sowie Besonderen Leistungen sind der Bieter information zu entnehmen.
Die Stadt Bergen auf Rügen beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 3-4.
Hauptort der Ausführung: 18528 Bergen auf Rügen
NUTS-Code: DE80
NUTS-Code: DE80L
Öffentliche Aufträge werden an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben. Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1) Unternehmensdarstellung als Eigenerklärung (Name, Anschrift, Rechtsform, Büroinhaber bzw. bei juristischen Personen bevollmächtigter Vertreter, Gründungsdatum, Leistungsspektrum, Niederlassungen, Position, Telefonnummer und E-Mail-Adresse);
2) Erklärung nach § 44 VgV Absatz 1 über Eintragung in einem Berufs- und/oder Handelsregister;
3) Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gem. § 123 GWB, also über das Nichtvorliegen von Verurteilungen im Sinne von § 123 Abs. 1 bis 3 GWB sowie Erklärung zum Nachkommen der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung;
4) Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen gem. § 124 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 und Nr. 8 GWB.
Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist eine Verpflichtungserklärung gem. § 47 VgV Absatz 1 des anderen Unternehmens dem Teilnahmeantrag beizufügen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten Erklärungen abzugeben. Das gilt auch für Nachunternehmer, auf deren Fähigkeiten der Beweber sich berufen will, und für Bewerbergemeinschaften. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen also alle vorgenannten Erklärungen abgeben.
Die Stadt Bergen auf Rügen stellt für die Erklärungen Musterformulare zur Verfügung.
Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt sind, mit folgendem Inhalt vorzulegen: Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt. Der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt. Die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird bestätigt. Es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft unzulässig sind und in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist vom Bieter die Anlage 5, Anhang Baus der Vergabeunterlage auszufüllen.
I Der Bewerber hat eine mit der Leistungsphase 8 abgeschlossene Referenz für ein Schwimmbadprojekt zu den Anlagengruppen 4 und 5 nach dem 1.1.2014 nachzuweisen. Der Leistungsumfang des Bewerbers muss die Leistungsphasen 2 bis 8 umfassen:
II) Der Bewerber muss mindestens über 5 festangestellte Mitarbeiter verfügen;
III) Der Bewerber muss einen durchschnittlichen Umsatz der letzten 3 Jahre von mindestens 0,5 Mio. EUR nachweisen.
1) Erklärung über geeignete Referenzen. Hierzu ist die Anlage 7, Anhang B aus der Vergabeunterlage auszufüllen;
2) Angabe der technischen Fachkräfte und der technischen Stellen gem. § 46 Absatz 3 Nr. 2 VgV, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Hierzu ist die Anlage 6, Anhang B aus der Vergabeunterlage auszufüllen;
3) Erklärung gem. § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist. Hierzu ist die Anlage 6, Anhang B aus der Vergabeunterlage auszufüllen;
4) Angabe gem. § 46 Absatz 3 Nr. 10, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Hierzu ist die Anlage 2, Anhang B aus der Vergabeunterlage auszufüllen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://portal.evergabemv.de/E18196658
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://portal.evergabemv.de/E18196658
Andere: Stadt
Siehe Bieterinformation.
Projektnummer oder -referenz: VIII-513-000000-2011/012-090513.8.54.10.1
1) Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend der Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur oder gleichwertig“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder gleichwertig tätig zu werden;
2) Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen;
3) Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen: Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die unter Ziffer 1. genannt werden.
1) Projektsprache: deutsch;
2) Bewerber haben eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden sowie 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden und einer Maximierung der Ersatzleistung auf das Zweifache dieser Versicherungssummen pro Kalenderjahr bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut nachzuweisen. Mit dem Teilnahmeantrag können Bewerber zum Nachweis ihrer Versicherungswürdigkeit eine schriftliche Erklärung des Versicherers vorlegen, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den vorgenannten Mindestdeckungssummen zu versichern. Bewerbergemeinschaften haben den Nachweis für die Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Tag: 18.02.2020
Tag: 23.03.2020
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.08.2020
Der Teilnahmeantrag ist digital auf der Vergabeplattform einzureichen (Dateiform: pdf).
Eine Abgabe des Teilnahmeantrages per Telefax bzw. E-Mail ist ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für den Teilnahmeantrag die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollten. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass der Teilnahmeantrag vollständig ist.
Die Vergabestelle behält sich vor, zur Vorbereitung des Präsentationstermins bei den ausgewählten Bewerbern ergänzende Unterlagen abzufordern.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass der Vergabestelle unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Die Vergabestelle behält sich vor, im Teilnahmewettbewerb nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.
Die Vergabestelle behält sich ferner vor, im Rahmen der Angebotsphase im Falle der späteren Absage von Bietern, Bewerber, die auf Basis der objektiven Kriterien nicht zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert wurden, aber geeignet sind, nachträglich in die Angebotsphase aufzunehmen und diese nachträglich noch zur Angebotsabgabe aufzufordern, falls im Rahmen der Angebotsphase insgesamt eine Bieterzahl von unter 3 erreicht würde (z. B. durch spätere Absagen). Dabei wird die Vergabestelle die objektive Reihenfolge der Bewerber nach Maßgabe von Ziffer II.2.9) beachten.
Für den Fall, dass mehr als 5 Bewerber im Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen erfüllen und die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch ist, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6VgV):
1) Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt sind, mit folgendem Inhalt vorzulegen: Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt. Der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt. Die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird bestätigt;
2) Es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaftunzulässig sind und in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen;
3) Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmer in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so haben der Bewerber und der Unternehmer, dessen Kapazitäten der Bewerber in Anspruch nehmen will, mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung dahingehend vorzulegen, dass sie für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gesamtschuldnerisch haften. Im Übrigen wird auf die Bestimmungen des § 47 VgV verwiesen.
Telefon: +49 385-5885165
Internet-Adresse: www.regierung-mv-de
Die Stadt Bergen auf Rügen weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt hat, diesen gegenüber der Stadt Bergen auf Rügen innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Stadt Bergen auf Rügen gerügt hat,
3) der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Stadt Bergen auf Rügen gerügt hat,
4) der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Bergen auf Rügen, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird.
Tag: 17.01.2020