Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/289311,140.html
Timestamp: 2019-06-24 18:24:50
Document Index: 154729379

Matched Legal Cases: ['§ 212', '§ 242', '§ 123', '§ 242', '§ 250', '§ 251', '§ 239', '§ 252', '§ 239']

Verfasst am: 05 März 2012 - 15:21:18 Titel:
@Kralle18
Also meiner Meinung nach liegen bei uns keine gekreuzten Mordmerkmale vor, denn dazu müsst der U das Merkmal des T kennen (also die Verdeckungsabsicht). Gekreuzte Mordmerkmale liegen nur vor, wenn der Teilnehmer das Merkmal des Täters kennt, auch wenn es bei ihm selbst nicht vorliegt. (steht so im Rengier BT I)
Mit den 10€ hab ich auch Beihilfe zur Anstiftung, nur ist das etwas komisch, weil T sich ja quasi selbst helfen würde.
Wie hast du das denn geprüft bzw. aufgebaut?
Verfasst am: 05 März 2012 - 15:30:47 Titel:
@matz41
warum verneinst du §§ 212, 211, 27?
für mich ist das "gute zureden" eindeutig ein positives tun, U braucht doch kein garant zu sein.
hab da was durcheinandergebracht. Natürlich ist es Beihilfe durch positives Tun...
Verfasst am: 06 März 2012 - 10:46:59 Titel:
ich bin grad neu dazugekommen und hätte ne frage, nachdem ich alles für den TK 1 durchgelesen habe bin ich ziemlich durcheinander.
könnte jmd eventuell seine § kette offenlegen zum vergleich
§ 242 I wegen dem schlüssel
243 I 1 alt. 3 ( - )
§ 123 bin ich mir unsicher, ob man das prüfen sollte (hausfriedensbruch)
§§ 242 I flasche, 243 I, 244 I
§ 250 I 1b waffe
bei § 251 bin ich mir unsicher, ob man das (-) oder (+) da der andere ja in einen raum eingesperrt wurde und nicht durch den raub selbst starb
§ 239 (+)
und sorry, dass ich das hier posten muss. ihr seid ja alle schon viel weiter
Verfasst am: 06 März 2012 - 14:08:57 Titel:
Hausfriedensbruch gemäß 123
Bei der Sekflasche habe ich 242, 22, 23 ivm. 243 geprüft. Ich habe dann noch vor der Vorprüfung geprüft wie es mit dem Vorsatzwechsel aussieht und wenn du dann der h.M. folgt, dann kommst du zu dem ergebnis, dass bei einem Vorsatzwechsel zu einer wertvollen Sache hin die Tat als eine Einheit anzusehen ist, also dass du nicht prüfen musst, ob ein Versuchten 242 an der Rumflasche vorliegt.
Dann habe ich §§ 252, 250 I Nr. 1b, 251, also schwerer räuberischer Diebstahl mit Todesfolge geprüft. Die schwere Folge einmal bezüglich dem Feuerzeug als Scheinwaffe und einmal wegen dem Einsperren.
Dann kam noch die Freiheitsberaubung mit todesfolge gemäß § 239 I, IV
Das war dann alles...die Nötigung tritt im Wege der Konkurrenz zurück.
Ich hoffe, dass es auch stimmt was ich dir erzähle
Verfasst am: 07 März 2012 - 10:53:16 Titel:
wird schon irgendwie stimmen
vielen dank , super nett von dir
Verfasst am: 07 März 2012 - 11:31:29 Titel:
Was habt ihr denn bzgl. der Rechtswidrigkeit der Diensthandlung geschrieben? (also bei dem Polizisten)
Verfasst am: 07 März 2012 - 12:49:59 Titel:
@AlfaRomeo8C
mir ist immer noch net ganz klar wie die RSPR mit dem vorliegenden Fall umgeht... Lit sagt ja bei U muss ein bpM vorliegen. Hier Habgier (+) --> 211, 212, 27 (+) ; RSPR?
Bei der RW der Diensthandlung gibts ja den Streit strafrechtl. Rechtmäßigkeitsbegriff vs. materieller Rechtmäßigkeitsbegriff
Verfasst am: 07 März 2012 - 13:01:35 Titel:
kann mal jemand die prüfung des tk 2 mit uns teilen. irgendwie bin ich da bissel ratlos
Verfasst am: 07 März 2012 - 13:07:18 Titel:
also zu TK 2 hab ich lediglich 242 I, 244 INr.1a) oder b)... musst dich halt entscheiden, ob T die Sektflasche als gef. werkzeug bei sich führt. Oder b) als Auffangtatbestand
Verfasst am: 07 März 2012 - 13:07:46 Titel:
ja den streit mit der rechtswidrigkeit hab ich auch gesehen, aber wie subsumiert man da drunter?