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Timestamp: 2016-10-23 03:22:32
Document Index: 345671334

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 28', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 27', 'BGE', 'BGE']

I 510/02 (18.02.2003)
I 510/02
B.________, 1956, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch das Centro Consulenze, Direzione Centrale, Belpstrasse 11,
Die 1956 geborene B.________, welche beim Amt X.________ als Aufr�umerin t�tig war und daneben den eigenen Haushalt betreute, meldete sich im Mai 2000 bei der Invalidenversicherung wegen rheumatologischen und psychischen Beschwerden zum Leistungsbezug an. Auf Grund einer medizinischen Beurteilung des �rztlichen Dienstes der Bundesverwaltung wurde sie auf den 31. Dezember 2000 vorzeitig pensioniert.
Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle Bern am 21. Juni 2001 ein Rentengesuch und berufliche Massnahmen unter Annahme eines Invalidit�tsgrades von 17 % ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher B.________ das Rechtsbegehren stellte, es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 23. Mai 2002 ab.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und erneut beantragen, in Aufhebung der Verf�gung und des kantonalen Entscheides sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), zu den Voraussetzungen und dem Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), zur Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b), bei nichterwerbst�tigen Versicherten nach der spezifischen Methode (Art. 5 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 sowie Abs. 2 IVV in der am 1. Januar 2001 in Kraft getretenen Fassung vom 2. Februar 2000; BGE 104 V 136 Erw. 2a) und bei Teilerwerbst�tigen nach der gemischten Methode (Art. 27bis Abs. 1 IVV in der am 1. Januar 2001 in Kraft getretenen Fassung vom 2. Februar 2000; BGE 104 V 136 Erw. 2a) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
2.1 Das kantonale Gericht hat erkannt, die Versicherte sei - bei Aufteilung der Bereiche Erwerbst�tigkeit und Haushalt im Verh�ltnis von 31 % (Haushalt) zu 69 % (Erwerbst�tigkeit) - wegen einer schmerzbedingten Einschr�nkung als Raumpflegerin zu 25 % invalid, weise hingegen keine Einbusse der Arbeitsf�higkeit im Haushalt auf. Unter Annahme eines Valideneinkommens von Fr. 34'156.- und eines Invalideneinkommens von Fr. 25'617.- ergebe dies einen Invalidit�tsgrad von rund 17 %. In erwerblicher Hinsicht kam die Vorinstanz ferner zum Schluss, auch bei Abstellen auf die Einkommen der Lohn- und Gehaltserhebung (LSE) des Bundesamtes f�r Statistik l�ge der Invalidit�tsgrad weit von jeglicher anspruchsbegr�ndender Grenze entfernt. Zudem sei von der Beschwerdef�hrerin im Rahmen der Schadenminderungspflicht zu erwarten, dass sie selbst Eigenes zur Erhaltung ihrer Arbeitsf�higkeit unternehme. Schliesslich wurde festgestellt, in Bezug auf Diagnose und Befunde ergebe sich aus den von der Bundesverwaltung eingereichten Akten gegen�ber den durch die IV-Stelle angeordneten Gutachten (von Dr. med. H.________ und Dr. med. R.________) nichts wesentlich Abweichendes. Soweit dies zutreffe, sei es auf die grossz�gige Praxis des �rztlichen Dienstes der Bundesverwaltung zur�ckzuf�hren.
2.2 Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren bringt die Beschwerdef�hrerin erneut vor, im Gutachten des �rztlichen Dienstes der Bundesverwaltung sei sie zu 100 % arbeitsunf�hig erkl�rt worden. Ferner macht sie geltend, im Rahmen �rztlicher Untersuchungen werde der leistungsersuchenden Person die Frage �ber allf�llige psychische Probleme regelm�ssig so gestellt, dass diese veranlasst sei, das Vorliegen solcher Leiden zu ihrem Nachteil zu verneinen. Die Beschwerdef�hrerin st�tzt sich sodann auf ein rheumatologisches, am 26. Juli 2002 erstelltes Gutachten von Frau Dr. med. S.________, wonach sie an einer schweren, psychosomatisch bedingten Schmerzkrankheit leide und in ihrem bisherigen Beruf als Putzfrau arbeitsunf�hig sei. Auch in ihrer T�tigkeit als Hausfrau sei sie f�r k�rperlich schwere Arbeiten eingeschr�nkt und je nach Verfassung k�nnten auch leichtere Arbeiten nicht durchgef�hrt werden. Die in den Akten liegende, von Dr. med. H.________ am 12. Februar 2001 durchgef�hrte psychiatrische Untersuchung (Gutachten vom 29. M�rz 2001) gebe den Zustand der Patientin nicht zutreffend wieder, weshalb eine psychosomatische Begutachtung anzuordnen sei.
2.3 Diese Argumentation ist nicht stichhaltig und die Beschwerdef�hrerin bringt in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vor, was den kantonalen Entscheid in Frage stellen k�nnte. Insbesondere vermag der rheumatologische Arztbericht von Frau Dr. med. S.________, welche sich auf den ein Jahr nach der Verf�gung gegebenen Sachverhalt st�tzt, nicht zu �berzeugen, da er sich mit dem Gutachten von Dr. med. H.________ nicht auseinandersetzt. Es bestehen keine Gr�nde, von der vorinstanzlichen Beurteilung hinsichtlich der Betrachtungsweise des �rztlichen Dienstes der Bundesverwaltung abzuweichen. Zu Recht wurde festgehalten, dass der Bericht des �rztlichen Dienstes der Bundesverwaltung keine abweichenden Diagnosen enth�lt, sich im �brigen ausschliesslich zur "Berufsf�higkeit", nicht aber zur Arbeitsf�higkeit �ussert und diesbez�glich f�r das vorliegende Verfahren nicht relevant ist.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Eidgen�ssischen Ausgleichskasse und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.