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Timestamp: 2019-02-20 22:39:53
Document Index: 365728171

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 568', '§ 91', '§ 568', '§ 91', 'BGH']

BGH, Beschluss vom 18.12.2018 - VI ZB 2/18 - openJur
Beschluss vom 18.12.2018 - VI ZB 2/18
BGH, Beschluss vom 18.12.2018 - VI ZB 2/18
openJur 2019, 1972
Zivilprozessrecht Prozess- und Verfahrensrecht Insolvenzrecht
§ 568 Satz 2 ZPO; § 91 Abs. 1 Satz 1 InsO
Das Beschwerdegericht - Einzelrichter - hat die dagegen gerichtete sofortige Beschwerde des Rechtsbeschwerdeführers zurückgewiesen. Mit der zugelassenen Rechtsbeschwerde wendet sich der Rechtsbeschwerdeführer gegen die Kostenfestsetzung zugunsten des Beklagten.
Der Einzelrichter hat bei Rechtssachen, die grundsätzliche Bedeutung haben oder besondere Schwierigkeiten tatsächlicher oder rechtlicher Art aufweisen, das Verfahren gemäß § 568 Satz 2 ZPO zwingend dem Kollegium zu übertragen. Bejaht er - wie hier - mit seiner Entscheidung, die Rechtsbeschwerde zuzulassen, die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache, entscheidet er aber zugleich in der Sache als Einzelrichter, so ist seine Entscheidung objektiv willkürlich und verstößt gegen das Verfassungsgebot des gesetzlichen Richters, was vom Rechtsbeschwerdegericht von Amts wegen zu beachten ist (st. Rspr., vgl. nur Senat, Beschluss vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17, juris Rn. 5 mwN).
a) Das Beschwerdegericht ist zu Recht von der (grundsätzlichen) Erstattungsfähigkeit der geltend gemachten Kosten ausgegangen, § 91 Abs. 1 Satz 1 ZPO (vgl. Senatsbeschluss vom 10. April 2018 - VI ZB 70/16, VersR 2018, 1469; BGH, Beschluss vom 7. Februar 2018 - XII ZB 112/17, NJW 2018, 1403 Rn. 22 ff.).
von Pentz Wellner Offenloch Roloff Allgayer Vorinstanzen:
AG Bremen-Blumenthal, Entscheidung vom 31.03.2017 - 45 C 1058/16 -
LG Bremen, Entscheidung vom 09.01.2018 - 1 T 516/17 -
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