Source: https://www.menden.de/buergerservice-rathaus/buergerdienste-sicherheit-ordnung/standesamt/
Timestamp: 2020-01-22 10:40:57
Document Index: 391538993

Matched Legal Cases: ['§ 1306', '§ 1616', 'Art. 10', 'Art. 47', '§ 94', '§ 94', 'Art. 7', '§ 94', 'Art. 47', '§ 34']

für Eheschließung - deutsche Staatsangehörige
Herr R. Dodt Team Standesamt
02373 903-1374 02373 903-101374 E-Mail schreiben
für Eheschließung - mit Beteiligung ausländischer Staatsangehörigkeit
Herr M. Gies Team Standesamt
02373 903-1377 02373 903-101377 E-Mail schreiben
Sie sind hier: Bürgerservice & Rathaus > Bürgerdienste, Sicherheit & Ordnung > Standesamt
Das Standesamt führt sämtliche Tätigkeiten nach den Vorschriften des Personenstandsgesetzes aus. Dazu gehören das Ausstellen von Geburtsurkunden, Eheurkunden, Lebenspartnerschaftsurkunden und Sterbeurkunden, die Beurkundung von namensrechtlichen Erklärungen oder Vaterschaftsanerkenntnissen, die Beurkundung von Geburten, Eheschließungen und Sterbefällen sowie die Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen.
Das Standesamt Menden (Sauerland) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wünsche der Brautpaare weitestgehend zu erfüllen, und zwar sowohl im Hinblick auf den Zeitpunkt der Eheschließung als auch mit der Vielfalt verschiedener Trauräume.
Auch Paare, die nicht in Menden wohnen, können hier den Bund für's Leben schließen. Nur die Anmeldung der Eheschließung (früher Aufgebot) ist örtlich an das Standesamt des Wohnorts gebunden.
Den Termin für Ihre Eheschließung vereinbaren Sie bitte mit dem Standesamt, bei dem Sie heiraten möchten. Sofern Sie in Menden (Sauerland) heiraten möchten, wird der Eheschließungstermin bei der Anmeldung der Eheschließung vereinbart. Das Standesamt Menden (Sauerland) ist bemüht, die Terminwünsche weitestgehend zu berücksichtigen. Grundsätzlich bieten wir Trauungen an fast allen Werktagen zwischen 08:00 Uhr und 17:00 Uhr an, soweit es unsere Ressourcen zulassen.
Bedenken Sie dabei bitte, dass nicht unbegrenzt Standesbeamte zur Verfügung stehen und auch nicht jeder Trauraum zu jeder Zeit verfügbar ist.
Sofern Sie freitagsnachmittags oder samstags heiraten möchten, ist eine frühzeitige Anmeldung der Eheschließung (mindestens drei Monate vor dem Wunschtermin) erforderlich.
Eheschließungsräume
Für Ihre Eheschließung stehen Ihnen verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung, aus denen Sie die für Sie passende aussuchen können (Da wir nicht über alle Räumlichkeiten frei verfügen können, bitten wir um Absprache, damit Ihre Trauung in dem von Ihnen gewünschten Ambiente stattfinden kann.)
Im Alten Rathaus im Herzen der Fußgängerzone trauen wir im ehemaligen Ratssaal aus dem Jahre 1912. Dieser Saal schafft mit seinen bleiverglasten, bunten Fenstern, seiner stilvollen Holzvertäfelung und der zweigeschossigen Raumhöhe eine ganz besondere Atmosphäre für Ihre Trauung.
Hier finden Sie mit bis zu fünfzig Gästen Platz. Der Alte Ratssaal ist barrierefrei erreichbar.
Seine Premiere als Trauraum hatte der Teufelsturm bereits am 11.11.2011. Aber auch danach bleibt diese in Westfalen einmalige Kombination aus altem Gemäuer und karnevalistischem Ambiente für Trauungen erhalten.
Ob es nun die besondere Beziehung zum Karneval ist oder der Wunsch, dass die dort zu schließende Ehe genauso wehrhaft und haltbar wie dieses Gemäuer sein soll, der Teufelsturm bietet sich insbesondere für kleinere Gesellschaften bis zu 25 Personen an. Auch hier können die Räume für einen anschließenden Sektempfang oder für die Hochzeitsfeier hinzugebucht werden.
Weitere Informationen und Eindrücke von diesem ganz besonderen Trauraum finden Sie auch hier:
Im Stadtzentrum steht das Jahrhunderte alte Fachwerkhaus, das Hochzeitshaus, das dem Neubau des Rathauses zunächst weichen musste, später jedoch an fast gleicher Stelle wieder aufgebaut wurde.
Klein, aber fein haben wir im Obergeschoss dieses Hauses unser gemütliches, rustikales Trauzimmer eingerichtet, in dem Sie und bis zu 20 Gäste Platz finden.
Oberhalb der Innenstadt an einem wunderschönen Park gelegen hält das Kultur- und Begegnungszentrum Wilhelmhöhe ein besonderes Ambiente für Ihre Trauung für Sie bereit.
Das Gebäude aus dem Jahre 1905 ist einer der wenigen bürgerlichen Gemeinschaftsbauten seiner Epoche im Gründerzeit-/Jugendstil, der der Stadt Menden (Sauerland) fast unverändert erhalten geblieben ist. Das Standesamt nutzt hier einen zum Restaurant gehörenden Saal im Erdgeschoss, der durch seine Stuckdecke und Kristallleuchter ein unvergleichlich edles Ambiente bietet.
Dieser Trauraum hat Platz für bis zu sechzig Personen und ist barrierefrei erreichbar. Das Pächterpaar Beita und Marcus Hasecker erfüllt dem Brautpaar gerne alle nur erdenklichen Wünsche, angefangen von einer besonderen Dekoration über einen anschließenden Sektempfang bis zur Ausrichtung Ihrer Hochzeitsfeier.
Weitere Informationen und Kontaktdaten für eine Terminanfrage finden Sie unter:
http://www.hasecker.de
Die Anmeldung der Eheschließung ist nicht zu verwechseln mit der Vereinbarung eines Hochzeitstermins. Hinter diesem etwas irreführenden Begriff verbirgt sich tatsächlich die Prüfung der Eheschließungsvoraussetzungen.
„Warum sollte ich nicht heiraten dürfen?“ werden Sie sich jetzt bestimmt fragen. Nun, der Gesetzgeber hat im Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 1306 ff) Fälle beschrieben, in denen Paare einander nicht heiraten dürfen. Bei der Anmeldung der Eheschließung wird also geprüft, ob nicht eines dieser Eheverbote vorliegt.
Sobald das Standesamt festgestellt hat, dass keine rechtlichen Ehehindernisse bestehen, können Sie Ihren Hochzeitstermin mit dem Standesamt vereinbaren. Die Prüfung der Eheschließungsvoraussetzungen ist aber jeweils nur eine Momentaufnahme.
Das festgestellte Ergebnis hat naturgemäß nicht unbegrenzt Gültigkeit. Der Gesetzgeber hat die Gültigkeit der Anmeldung der Eheschließung auf sechs Monate begrenzt. Insofern können Sie Ihren Eheschließungstermin frühestens sechs Monate vor dem gewünschten Datum vereinbaren.
Standesamt - Geburt melden
Die Anmeldung selbst ist gebührenfrei. Nach Beurkundung der Geburt erhalten Sie jeweils eine gebührenfreie Bescheinigung für Kindergeld, Elterngeld und Mutterschaftshilfe. Eine Geburtsurkunde kostet 10,00 Euro, jede weitere im gleichen Arbeitsgang ausgestellte 5,00 Euro.
Nachfolgend geben wir Ihnen eine Übersicht der im Regelfall zur Beurkundung der Geburt erforderlichen Unterlagen. Je nach Ihren persönlichen Verhältnissen können weitere Unterlagen erforderlich sein. Welche Unterlagen im Einzelfall erforderlich sind, erfragen Sie bitte bei dem für den Geburtsort des Kindes zuständigen Standesamt.
Geburtsurkunde der Mutter, wenn die Mutter ledig ist
erweiterte Meldebescheinigung mit Angabe des Familienstandes (im Bürgerbüro erhältlich)
aktuelle Eheurkunde (Heiratsurkunde) mit Vermerk über die Auflösung der Ehe, wenn die Mutter geschieden oder verwitwet ist.
Um auch den Vater gleich in das Geburtenregister eintragen zu können, muss dieser zunächst die Vaterschaft zu dem Kind anerkennen. Dazu vereinbaren Sie bitte einen Termin mit dem Jugendamt oder dem Standesamt. Das sollten Sie möglichst schon vor der Geburt des Kindes erledigen. Zur Geburtsbeurkundung werden dann noch folgende Nachweise benötigt:
Ausfertigung der Urkunde über die Anerkennung der Vaterschaft
falls der Vater verheiratet ist oder war, zusätzliche eine aktuelle beglaubigte Abschrift des Eheregisters
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Standesamt - Sterbefall
Personalausweis der Verstorbenen/ des Verstorbenen
Frau S. Maluty
s.maluty(at)­menden.de02373 903-1379 Team Standesamt Adresse | Sprechzeiten | Details
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Hat das Standesamt in Geburts-, Heirats- oder Sterbefällen sowie bei eingetragenen Lebenspartnerschaften Beurkundungen vorgenommen, so können Sie dort entsprechende Urkunden erhalten. Das Standesamt kann Ihnen allerdings nur Urkunden ausstellen, sofern es die Register noch führt. Die Fortführungsfristen betragen bei
Geburtenregistern
Ehe- und Lebenspartnerschaftsregistern
Sollte das Ereignisdatum länger zurückliegen, wenden Sie sich bitte an das Stadtarchiv.
Urkunden aus dem Geburtenregister, aus dem Eheregister, dem Lebenspartnerschaftsregister und aus dem Sterberegister können Sie hier online bestellen: zum Onlineservice der Stadt Menden (Sauerland)
Bei der Anforderung einer Urkunde, die sich auf einen Personenstandsfall (Eheschließung, Geburt, Tod) bezieht, der vor dem 01.01.1975 eingetreten ist, ist es erforderlich, dass Sie den genauen Ereignisort angeben. Nur so ist es möglich, den richtigen Eintrag zu finden.
Für die ehemalige Amtsgemeinde Sümmern kann Ihnen das Standesamt Menden (Sauerland) nur dann Urkunden ausstellen, wenn sich der Personenstandsfall vor dem 01.01.1975 ereignet hat. Für nach diesem Zeitpunkt eingetretene Personenstandsfälle wenden Sie sich bitte an das Standesamt Iserlohn.
Für die ehemalige Amtsgemeinde Wimbern kann Ihnen das Standesamt Menden (Sauerland) nur dann Urkunden ausstellen, wenn sich der Personenstandsfall vor dem 01.07.1969 ereignet hat. Für nach diesem Zeitpunkt eingetretene Personenstandsfälle wenden Sie sich bitte an das Standesamt Wickede (Ruhr).
Sollte der Personenstandsfall im Ausland eingetreten und ab dem 01.01.2009 beim Standesamt Menden (Sauerland) nachbeurkundet worden sein, so kann Ihnen das Standesamt Menden (Sauerland) auch darüber Urkunden ausstellen. In diesem Fall geben sie als Ereignisort bitte "im Ausland" und die Eintragsnummer und das Eintragsjahr an (diese können Sie einer schon vorhandenen Urkunde entnehmen). Sollten Ihnen die Eintragsnummer und das Eintragsjahr nicht bekannt sein, ist eine Urkundenanforderung auf diesem Wege nicht möglich. Fordern Sie die Urkunde dann bitte persönlich oder schriftlich an.
Leistungen Gebühren
Ausstellung einer Urkunde 10,00 €
jede weitere Urkunde, die im selben Arbeitsgang ausgestellt wird 5,00 €
Sterbefälle, Urkunde, Unterlagen
Ein Ehefähigkeitszeugnis wird in der Regel benötigt, wenn Sie im Ausland heiraten wollen.
Aus der Sicht des deutschen Rechts richten sich die Eheschließungsvoraussetzungen einer Person nach dem Recht des Staates, dem diese Person angehört.
Diese Regelung gilt in vielen anderen Ländern genauso. Da ausländische Standesämter aber oftmals nicht über die notwendigen Kenntnisse des deutschen Eheschließungsrechts verfügen und auch keinen Zugriff auf deutsche Rechtsvorschriften haben, stellt das deutsche Standesamt ein sogenanntes Ehefähigkeitszeugnis aus. Darin wird den Eheschließungswilligen bestätigt, dass sie aus der Sicht des deutschen Eherechts heiraten dürfen. Das erleichtert dem ausländischen Standesbeamten die Prüfung der Eheschließungsvoraussetzungen.
Auch in den Fällen, in denen das ausländische Standesamt kein Ehefähigkeitszeugnis verlangt wird empfohlen, dass sich die Eheschließenden vor ihrer Hochzeit im Ausland ein Ehefähigkeitszeugnis ausstellen lassen.
Sie können damit weitgehend sicher sein, dass ihre im Ausland geschlossene Ehe auch in Deutschland anerkannt wird.
Standesamt - Ausstellung Ehefähigkeitszeugnis (Eheschließung Ausland)
Bei Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses hat das Standesamt die Eheschließungsvoraussetzungen in ähnlicher Weise zu prüfen, wie bei einer Eheschließung in Deutschland. Dazu werden benötigt:
Geburtsnachweis (in der Regel beglaubigter Ausdruck des Geburtenregisters)
Nachweis des Familienstandes (bei Ledigen eine erweiterte Meldebescheinigung, bei Verwitweten oder Geschiedenen einen aktuellen Ausdruck des Eheregisters der letzten Ehe)
Da die denkbaren Fallkonstellationen so vielfältig sind, können hier nicht alle Varianten dargestellt werden. Es wird in jedem Fall eine Kontaktaufnahme zum Standesamt empfohlen. Dort erhalten Sie detaillierte Auskünfte über die vorzulegenden Unterlagen.
Standesamt, Ehe, Eheschließung, Ausland, Ehefähigkeitszeugnis
Eheschließung Ausland, Ehefähigkeitszeugnis
Ehefähigkeitszeugnis (Eheschließung im Ausland)
Standesamt - Namensänderungen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)
Beurkundung einer Namenserklärung 21,00 €
Ausstellung einer Namensänderungsbescheinigung 9,00 €
Wegen der im Einzelfall notwendigen Voraussetzungen und erforderlichen Nachweise setzen Sie sich bitte mit dem Standesamt in Verbindung.
§§ 1616 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Art. 10 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)
Namensänderung, Standesamt, Namensführung
Namensänderung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)
Standesamt - Namensänderungen für Personen, die ihre Namensführung dem deutschen Namensrecht angleichen möchten (Spätaussiedler oder Ausländer) nach Art. 47 EGBGB und § 94 BVFG
Spätaussiedler können eine Erklärung zu ihren Vor- und Familiennamen abgeben um eine der deutschen Sprach- und Schreibweise angeglichenen Form herbeizuführen. Hier kann auch der Vatersname, den es im deutschen Namensrecht nicht gibt, abgelegt werden. Über die vorzulegenden Unterlagen informieren Sie sich bitte beim Standesamt.
Ausländer, oder genauer gesagt Personen, die ihren Namen nach ausländischem Recht erworben haben und eine Namensform führen, die nicht mit deutschen Namenrsrecht identisch ist, können ihre Nachnamen dem deutschen Recht angleichen, wenn sich ihre Namensführung fortan nach deutschem Recht richtet. Dabie können u.a. dem deutschen Namensrecht unbekannte Namensbestandteile, wie etwa Vatersname oder Mittelnamen, abgelegt werden, die deutschsprachige Form des Vor- und Familiennamens angenommen werden oder aus einer Namenskette Vor- und Familiennamen gebildet werden.
Voraussetzungen können z.B. eine Einbürgerung, eine beabsichtigte Eheschließung, die Geburt eines Kindes oder die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft sein. Ob die Namensangleichung möglich ist und welche Unterlagen vorzulegen sind, erfragen Sie bitte beim Standesamt.
Beurkundung einer Namenserklärung nach § 94 BVFG gebührenfrei
Beurkundung einer Namenserklärung nach Art. 7 EGBGB 21,00 €
Wegen der im Einzelfall notwendigen Voraussetzungen und erforderlichen Nachweise setzen Sie sich bitte mit dem Standesamt in Verbidnung.
§ 94 Bundesvertriebenengesetz (BVFG)
Art. 47 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gestzbuch (EGBGB)
Namensangleichung, Namensänderung, Ausländer, Spätaussiedler, Standesamt
Namensangleichung - Ausland oder Spätaussiedler
Standesamt - Öffentlich-rechtliche Namensänderungen nach dem Namensänderungsgesetz (NamÄndG)
Wenn die genannten Möglichkeiten des Namenswechsels beim Standesamt ausscheiden, gibt es die Möglichkeit für eine öffentlich-rechtliche Namensänderung durch den Märkischen Kreis. Grundsätzlich kann der gesetzlich erworbene Vor- oder Familienname nur dann geändert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Niemand kann seinen Namen ändern, nur weil dieser ihm nicht gefällt. Ob ein wichtiger Grund vorliegt, muss im Einzelfall geprüft werden. Eine persönliche Beratung vor Antragstellung wird empfohlen.
Das Antragformular erhalten Sie beim Standesamt. Auch welche Unterlagen vorzulegen sind, wird bei der persönlichen Vorsprache erörtert.
Die Bearbeitung selber erfolgt bei der Kreisverwaltung des Märkischen Kreises in Lüdenscheid. Die eingereichten Unterlagen leitet das Standesamt im Rahmen der Amtshilfe zur Bearbeitung an den Märkischen Kreis weiter.
Namensänderungen kommen grundsätzlich nur für deutsche Staatsbürger in Betracht.
Änderung des Vornamens 151,00 €
Änderung des Familiennamens 511,00 €
beglaubigte Ablichtung eines Geburtseintrages
ggf. Sorgerechtsbeschluss (vgl. Scheidungsurteil)
Die eingereichten Unterlagen leitet das Standesamt im Rahmen der Amtshilfe zur Bearbeitung an den Märkischen Kreis weiter. Die Bearbeitung selber erfolgt bei der Kreisverwaltung des Märkischen Kreises in Lüdenscheid.
Namensänderung, Namensangleichung, Standesamt
Namensänderungen nach dem Namensänderungsgesetz (NamÄndG)
Vaterschaftsanerkennungen, Mutterschaftsanerkennungen
Das Bürgerliche Gesetzbuch unterstellt, dass der Mann Vater eines Kindes ist, der mit der Mutter des Kindes verheiratet ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob er tatsächlich der biologische Vater ist.
Ist die Mutter des Kindes nicht verheiratet, dann hat das Kind zunächst - rechtlich gesehen - keinen Vater. Der Mutter steht das alleinige Sorgerecht für das Kind zu. Erst, wenn der Vater seine Vaterschaft in öffentlicher Urkunde anerkannt hat, kann das Kind einen rechtlichen Vater bekommen.
Die Anerkennung der Vaterschaft kann beim Jugendamt, beim Standesamt oder bei einem Notar beurkundet werden. Sie bedarf der Zustimmung der Mutter. Die Vaterschaftsanerkennung kann und sollte schon vor der Geburt des Kindes beurkundet werden. Dazu vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin mit dem Jugendamt, dem Standesamt oder einem Notar. Zur Beurkundung der Vaterschaftsanerkennung müssen Sie sich mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen können.
Auch nach der Anerkennung der Vaterschaft hat die Mutter das alleinige Sorgerecht. Die Eltern können aber erklären, dass sie das Sorgerecht gemeinsam ausüben möchten. Dazu bedarf es der Beurkundung einer Sorgeerklärung. Die Sorgeerklärung kann nicht beim Standesamt beurkundet werden. Hier sind das Jugendamt oder die Notare zuständig.
Sofern die unverheiratete Mutter eines Kindes eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt kann es erforderlich sein, dass sie zunächst ihre Mutterschaft zu dem Kind anerkennen muss, damit das Kind auch nach dem Heimatrecht der Mutter als deren Kind gilt. Hierzu berät Sie das Standesamt gerne.
Standesamt - Nachbeurkundung von Personenstandsfällen im Ausland
Ist ein Deutscher im Ausland geboren oder gestorben bzw. hat ein Deutscher im Ausland die Ehe geschlossen, können diese Personenstandsfälle auf Antrag in den deutschen Standesamtsregistern nachbeurkundet werden.
Auf diese Weise bekommen sie eine deutsche Personenstandsurkunde, die von allen inländischen Behörden akzeptiert wird.
Zuständig für Auslandseheschließungen ist das Standesamt, in dessen Bezirk der Antragsberechtigte seinen Wohnsitz hat. Für die Nachbeurkundung von Geburten oder Sterbefällen im Ausland ist das Standesamt zuständig, in dessen Zuständigkeitsbereich die im Ausland geborene Person bzw. die verstorbene Person ihren Wohnsitz hat bzw. hatte.
Nachbeurkundung einer Geburt 40,00 €
Nachbeurkundung einer Eheschließung 40,00 €
jeweils dazugehörige Personenstandsurkunde 10,00 €
Bitte lassen Sie sich vom zuständigen Standesbeamten beraten, welche Unterlagen vorzulegen sind und vereinbaren Sie telefonisch einen Termin.
§§ 34 und 36 Personenstandsgesetz (PStG)
Nachbeurkundung, personenstandsfall, ausland, sterbefall