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Timestamp: 2018-12-16 05:57:03
Document Index: 5532880

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 33', '§ 11', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 12', '§ 5', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 16']

Landesrecht Sachsen-Anhalt Fw-DklVO | Landesnorm Sachsen-Anhalt | Gesamtausgabe | Verordnung über die Dienstkleidung der Feuerwehren (Fw-DklVO) vom 8. September 2015 | gültig ab: 19.09.2015
Verordnung über die Dienstkleidung der Feuerwehren (Fw-DklVO)...
§ 2 - Dienstkleidung
§ 3 - Besondere Vorschriften für einzelne Personengruppen
§ 4 - Sonderregelungen für einzelne Abteilungen der Freiwilligen...
§ 5 - Dienstgradabzeichen und sonstige Abzeichen
Anlage 1 - Einsatzkleidung
Anlage 2 - Dienstuniform mit ergänzender Bekleidung sowie...
Anlage 3 - Dienstgradabzeichen und sonstige Abzeichen Abschnitt...
Amtliche Abkürzung: Fw-DklVO
Ausfertigungsdatum: 08.09.2015
Gültig ab: 19.09.2015
Fundstelle: GVBl. LSA 2015, 453
Gliederungs-Nr: 2153.28
über die Dienstkleidung der Feuerwehren
(Fw-DklVO)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 6, Anlage 1 und 3 geändert durch Verordnung vom 6. Dezember 2015 (GVBl. LSA S. 44)
Verordnung über die Dienstkleidung der Feuerwehren (Fw-DklVO) vom 8. September 2015 19.09.2015
Eingangsformel 19.09.2015
§ 1 - Geltungsbereich 19.09.2015
§ 2 - Dienstkleidung 19.09.2015
§ 3 - Besondere Vorschriften für einzelne Personengruppen 19.09.2015
§ 4 - Sonderregelungen für einzelne Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehren 19.09.2015
§ 5 - Dienstgradabzeichen und sonstige Abzeichen 19.09.2015
§ 6 - Übergangsvorschriften 11.12.2015
§ 7 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 19.09.2015
Anlage 1 - Einsatzkleidung 11.12.2015
Anlage 2 - Dienstuniform mit ergänzender Bekleidung sowie zusätzlicher Bekleidung für nichtoffizielle Anlässe 19.09.2015
Anlage 3 - Dienstgradabzeichen und sonstige Abzeichen 11.12.2015
Abschnitt 1 - Dienstgradabzeichen 11.12.2015
Abschnitt 2 - Funktionsabzeichen 11.12.2015
Abschnitt 3 - Mützenabzeichen 11.12.2015
Abschnitt 4 - Kragenspiegel 11.12.2015
Abschnitt 5 - Ärmelabzeichen 11.12.2015
Abschnitt 6 - Tätigkeitsabzeichen 11.12.2015
Abschnitt 7 - Namensschilder 11.12.2015
Abschnitt 8 - Dienstzeit-Anstecknadeln, Auszeichnungen und Feuerwehrspange 11.12.2015
Abschnitt 9 - Kennzeichnungen 11.12.2015
Aufgrund des § 33 Abs. 1 Nr. 3 des Brandschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Juni 2001 (GVBl. LSA S. 190), zuletzt geändert durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17. Juni 2014 (GVBl. LSA S. 288, 341), wird verordnet:
Pflichtfeuerwehren und
der Aufsichtsbehörden sowie
des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge im aktiven Dienst.
(1) Die Dienstkleidung der Feuerwehren umfasst die Einsatzkleidung (Anlage 1) und die Dienstuniform (Anlage 2) mit ergänzender Bekleidung und zusätzlicher Bekleidung für nichtoffizielle Anlässe.
(2) Für den ordnungsgemäßen Zustand der Dienstkleidung ist der Träger der Dienstkleidung persönlich verantwortlich.
(3) Im Einsatzdienst ist die Einsatzkleidung, im übrigen Dienst ist die Dienstuniform zu tragen. Für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen ist die Art der Dienstkleidung gesondert festzulegen. Ergänzende und zusätzliche Bekleidung gemäß Anlage 1 Nrn. 2 und 3 kann dem jeweiligen Anlass entsprechend getragen werden.
Besondere Vorschriften für einzelne Personengruppen
(1) Angehörige der Berufsfeuerwehren und hauptberuflich tätige Einsatzkräfte Freiwilliger Feuerwehren tragen im gesamten Dienst grundsätzlich Einsatzkleidung. Den Personenkreis, der außerhalb des Einsatzdienstes Dienstuniform trägt, legt der Träger der Feuerwehr eigenständig fest.
(2) Die zum Dienst in einer Pflichtfeuerwehr nach § 11 Abs. 2 des Brandschutzgesetzes herangezogenen Personen tragen ausschließlich Einsatzkleidung.
(3) Fachberaterinnen und Fachberater tragen die für ihren Einsatz nach Entscheidung des Trägers erforderliche Einsatzkleidung mit einer Kennzeichnung mittels Koller oder Rückenschild, das mit der Aufschrift „Fachberaterin“ oder „Fachberater“, gegebenenfalls mit Zusatzbezeichnung zu versehen ist.
(4) Aus dem aktiven Dienst ausgeschiedene Beamtinnen und Beamte im feuerwehrtechnischen Dienst, die Ruhestandsbezüge beziehen und im Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr tätig sind, dürfen bei dienstlichem Erfordernis mit Zustimmung ihres Dienstherrn ihre bisherige Dienstuniform und die ihrer letzten Amtsbezeichnung entsprechenden Dienstgradabzeichen tragen.
Sonderregelungen für einzelne Abteilungen
(1) Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung dürfen ihre bisherige Dienstuniform der Freiwilligen Feuerwehr und die zum Zeitpunkt des Übertritts verliehenen Dienstgradabzeichen oder funktionsgebundene Dienstgradabzeichen tragen.
(2) Mitglieder der Musikabteilung dürfen Dienstuniform tragen. Die Kennzeichnung durch eine symbolisierte Lyra auf karmesinroten Schulterstücken und „Schwalbennester“ auf den Ärmelansätzen der Uniformjacke ist möglich.
(3) Mitglieder der Jugendfeuerwehren tragen Bekleidung gemäß der Bekleidungsrichtlinie der Deutschen Jugendfeuerwehr.
Dienstgradabzeichen und sonstige Abzeichen
(1) Auf der Dienstuniform sind Dienstgrad-, Funktions-, Mützen- und Ärmelabzeichen (Anlage 3) zu tragen.
(2) Tätigkeitsabzeichen, Namensschilder, Dienstzeit-Anstecknadeln, Feuerwehrspangen und Auszeichnungen (Anlage 3) können getragen werden.
(3) Im Einsatz sind Kennzeichnungen (Anlage 3) zu tragen.
Die aufgrund der bisherigen Verordnung
vorhandene Dienstkleidung kann aufgetragen werden und
verliehene funktionsgebundene Dienstgradabzeichen sind bis zum Ablauf der jeweiligen Amtszeit gemäß § 15 Abs. 3, § 16 Abs. 3 und § 17 des Brandschutzgesetzes sowie einer sich unmittelbar anschließenden Amtszeit weiter zu tragen.
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Dienstkleidung der Feuerwehren vom 25. August 2005 (GVBl. LSA S. 612), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16. Juli 2012 (GVBl. LSA S. 256), außer Kraft.
Magdeburg, den 8. September 2015.
1. Die Einsatzkleidung umfasst die persönliche Schutzausrüstung. Die Festlegungen zur persönlichen Schutzausrüstung gemäß § 12 der Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (GUV-V C 53) der Feuerwehr-Unfallkasse Mitte vom 1. April 2008 in der jeweils geltenden Fassung bleiben hiervon unberührt.
Feuerwehr-Schutzkleidung gemäß DIN EN 4691 ,
Feuerwehrhelm gemäß DIN EN 4431 ,
Feuerwehr-Schutzhandschuhe gemäß DIN EN 6591 und
Feuerwehr-Sicherheitsschuhwerk gemäß DIN EN 150901 .
Die Farbe der Schutzkleidung ist dunkelblau (Buchstabe a). Für die Überjacke und die Überhose kann der Träger der Feuerwehr die Farbe einheitlich abweichend festlegen.
Die DIN-Normen sind archivmäßig gesichert bei der Beuth Verlags GmbH, Burggrafenstr. 6 in 10787 Berlin.
Dienstuniform mit ergänzender Bekleidung sowie
zusätzlicher Bekleidung für nichtoffizielle Anlässe
dunkelblau mit karmesinroter Biese, Schwinge mit Landeswappen, Emblem gemäß Anlage 3 Abschn. 3 Nr. 1.3 oder 2.2, Kordel2
dunkelblau mit karmesinroter Biese am Kragen3, einreihig geknöpft; mit vier sichtbaren silberfarbenen - ab Brandreferendar goldfarbenen - gekörnten Knöpfen, leicht tailliert, glattem Rücken mit Schlitz, zwei innenliegenden Brusttaschen ganz auf Einlage gearbeitet, zwei aufgesetzten Brusttaschen mit Faltenleiste und zwei eingeschnittenen Seitentaschen mit je einer knöpfbaren Patte, zwei Knöpfen und Schlaufen zum Anbringen der Dienstgradabzeichen; Funktions- und Ärmelabzeichen
hellblau mit Dienstgradabzeichen
dunkelblau, wahlweise mit Feuerwehremblem
Schuhe und Strümpfe4
Stewardessenform, dunkelblau, mit Mützenabzeichen gemäß Anlage 3 Abschn. 3 Nr. 1.3
dunkelblau mit karmesinroter Biese am Kragen3, einreihig geknöpft; mit vier sichtbaren silberfarbenen - ab Brandreferendarin goldfarbenen - gekörnten Knöpfen, dreiviertellang, leicht tailliert, Rücken mit Mittelnaht, zwei schräg eingeschnittenen Seitentaschen mit je einer Patte sowie zwei Knöpfen und Schlaufen zum Anbringen der Dienstgradabzeichen; Funktions- und Ärmelabzeichen
Uniformrock oder Uniformhose
Binder oder Halstuch
Strümpfe4
passend zur Dienstuniform
Ergänzende Bekleidung
Als ergänzende Bekleidung gilt folgende Ausstattung:
Leibriemen/Koppel
schwarz, 45 mm breit, mit blankem Kastenschloss wahlweise mit Feuerwehrsymbol oder Zweidornschnalle
schwarze oder graue Fingerhandschuhe aus Leder
Uniformbluse5
hellblau mit Dienstgrad- und Ärmelabzeichen
Zusätzliche Bekleidung für nichtoffizielle Anlässe
Art und Form frei wählbar, dunkelblau mit Feuerwehrsymbol
Uniformpullover oder Uniformstrickjacke, Fleece- oder Softshelljacke
dunkelblau, Schulter und Ellenbogen mit Segeltuchbesatz, Schulterklappen mit Klettband für Dienstgradabzeichen in Form von Aufschiebeschlaufen, linke Brusttasche mit Patte aus Segeltuch
T-Shirt, Poloshirt oder Sweatshirt
dunkelblau mit Aufschrift „Feuerwehr“ und/oder ergänzende, die jeweilige Feuerwehr beschreibende Symbole oder Schriftzüge
Die Kordel ist in folgenden Farben zu tragen:
1. bis Hauptlöschmeister (Freiwillige Feuerwehr) schwarz,
2. bis Hauptbrandmeister mit Zulage (Berufsfeuerwehr) karmesinrot,
3. ab Brandmeister (Freiwillige Feuerwehr)/Brandinspektor-Anwärter (Berufsfeuerwehr) silberfarbig und
4. ab Brandreferendar goldfarben.
Uniformjacken für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr müssen für die Kragenspiegel gemäß Anlage 3 Abschn. 4 geeignet sein.
Schuhe und Strümpfe sind als persönliche Ausstattung grundsätzlich durch den Feuerwehrangehörigen selbst zu beschaffen.
Die Ausführung hat als Halbarm- oder Langarmhemd in Blousonform zu erfolgen. Die Uniformbluse ist ohne Binder zu tragen.
(zu § 5 Abs. 1, 3)
vier nebeneinander liegende, je 8 mm breite Plattschnüre auf gleichfarbiger karmesinroter Unterlage
wie Nummer 1.1 mit einem 8 mm breiten aufschiebbaren Querbalken (Plattschnur aus Aluminiumgespinst mit karmesinroten Seidenfäden - fischgrätartig)
wie Nummer 1.1 mit zwei 8 mm breiten aufschiebbaren Querbalken (Plattschnur aus Aluminiumgespinst mit karmesinroten Seidenfäden - fischgrätartig)
vier nebeneinander liegende, je 8 mm breite Plattschnüre, die äußeren aus Aluminiumgespinst mit karmesinroten Seidenfäden (fischgrätartig), an der flachen Seite mit einem gleichfarbigen Querbalken verbunden, die inneren Plattschnüre karmesinrot, auf karmesinroter Unterlage
vier nebeneinander liegende, je 8 mm breite Plattschnüre, die äußeren aus Aluminiumgespinst mit karmesinroten Seidenfäden (fischgrätartig), an der flachen Seite mit zwei gleichfarbigen Querbalken verbunden, die inneren Plattschnüre karmesinrot, auf karmesinroter Unterlage
wie Nummer 1.4 mit einem silberfarbenen Stern
wie Nummer 1.4 mit zwei silberfarbenen Sternen (in Reihe angeordnet)
wie Nummer 1.4 mit drei silberfarbenen Sternen (in Reihe angeordnet)
vier nebeneinander liegende, je 8 mm breite Plattschnüre, aus Aluminiumgespinst mit karmesinroten Seidenfäden (fischgrätartig), auf karmesinroter Unterlage mit einem goldfarbenen Stern6)
wie Nummer 1.9 mit zwei goldfarbenen Sternen (in Reihe angeordnet)
wie Nummer 1.9 mit drei goldfarbenen Sternen (in Reihe angeordnet)
Geflecht von zwei nebeneinander liegenden, silbernen, mit karmesinroten Seidenfäden durchsetzten, je 15 mm breiten Aluminiumplattschnüren auf karmesinroter Unterlage mit einem goldfarbenen Stern
Geflecht von zwei nebeneinander liegenden, silbernen, mit karmesinroten Seidenfäden durchsetzten, je 15 mm breiten Aluminiumplattschnüren auf karmesinroter Unterlage mit zwei goldfarbenen Sternen (in Reihe angeordnet)
Geflecht von zwei nebeneinander liegenden, silbernen, mit karmesinroten Seidenfäden durchsetzten je 15 mm breiten Aluminiumplattschnüren auf karmesinroter Unterlage mit drei goldfarbenen Sternen (in Reihe angeordnet)
Beschäftigte des Feuerwehrtechnischen Dienstes7
aus dunkelblauem Grundtuch, mit karmesinroter Unterlage, karmesinroter Paspelierung, ärmelseitig offen, mit einem karmesinroten Balken 5 mm breit
wie Nummer 2.1 mit zwei karmesinroten Balken, davon der ärmelseitige 8 mm und der zweite 5 mm breit
wie Nummer 2.1 mit zwei karmesinroten Balken, je 8 mm breit
wie Nummer 2.1 mit drei karmesinroten Balken, davon zwei je 8 mm breit und der dritte 5 mm
Hauptbrandmeisterin mit Zulage oder Hauptbrandmeister mit Zulage
wie Nummer 2.1 mit drei karmesinroten Balken je 8 mm breit
aus dunkelblauem Grundtuch, mit karmesinroter Unterlage, silberfarbener Paspelierung, ärmelseitig offen, mit einer silberfarbenen Dienstgradspange aus Leichtmetall 8 mm breit
Brandoberinspektor-Anwärterin oder Brandoberinspektor-Anwärter
wie Nummer 2.6 mit zwei silberfarbenen Dienstgradspangen aus Leichtmetall 5 mm breit
wie Nummer 2.6 mit zwei silberfarbenen Dienstgradspangen, davon die ärmelseitige 8 mm und die zweite 5 mm breit
wie Nummer 2.6 mit zwei silberfarbenen Dienstgradspangen je 8 mm breit
wie Nummer 2.6 mit drei silberfarbenen Dienstgradspangen, davon zwei je 8 mm breit und die dritte 5 mm breit
aus dunkelblauem Grundtuch, mit karmesinroter Unterlage, goldener Paspelierung, ärmelseitig offen, mit einer goldfarbenen Dienstgradspange aus Leichtmetall 5 mm breit
wie Nummer 2.11 mit einer goldfarbenen Dienstgradspange aus Leichtmetall 8 mm breit
Brandoberrätin oder Brandoberrat
wie Nummer 2.11 mit zwei goldfarbenen Dienstgradspangen, davon eine 8 mm und die zweite 5 mm breit
wie Nummer 2.11 mit zwei goldfarbenen Dienstgradspangen je 8 mm breit
wie Nummer 2.11 mit drei goldfarbenen Dienstgradspangen, davon zwei je 8 mm breit und die dritte 5 mm breit
Landesbranddirektorin oder Landesbranddirektor (Ministerialrätin oder Ministerialrat)
aus dunkelblauem Grundtuch, mit sichtbarer karmesinroter Unterlage und umlaufender goldfarbener Paspelierung;
mit drei goldfarbenen, je 8 mm breiten Dienstgradspangen aus Leichtmetall als Block und mit dem Wappen des Landes Sachsen-Anhalt besetzt.
Die Seitenlänge eines goldfarbenen Sterns beträgt 15 mm.
Zu den Beschäftigten des Feuerwehrtechnischen Dienstes gehören Berufsfeuerwehren, hauptberuflich tätige Einsatzkräfte in Freiwilligen Feuerwehren und feuerwehrtechnische Bedienstete der Aufsichtsbehörden und des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge.
Ein Funktionsabzeichen wird seitlich auf dem linken Ärmel der Uniformjacke getragen. Der Abstand vom unteren Ärmelrand bis zur Unterkante des Funktionsabzeichens beträgt 150 mm.
stellvertretende Ortswehrleiterin oder stellvertretender Ortswehrleiter
Rechteck aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 55 mm (Breite) x 40 mm (Höhe), bestickt mit einem silberfarbenen Balken 40 mm x 8 mm
Ortswehrleiterin oder Ortswehrleiter
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), bestickt mit silberfarbenem, nach oben offenem Eichenkranz
Ortsjugendfeuerwehrwartin oder Orts-jugendfeuerwehrwart
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), mittig bestickt mit den karmesinroten Buchstaben „JF“
stellvertretende Gemeindewehrleiterin oder stellvertretender Gemeindewehrleiter sowie stellvertretende Stadtwehrleiterin oder stellvertretender Stadtwehrleiter mit Ortsfeuerwehren
Rechteck aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 55 mm (Breite) x 40 mm (Höhe), bestickt mit zwei silberfarbenen Balken 40 mm x 8 mm; Abstand zwischen den Balken 5 mm
Gemeindewehrleiterin oder Gemeindewehrleiter sowie Stadtwehrleiterin oder Stadtwehrleiter mit Ortsfeuerwehren
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), bestickt mit silberfarbenem, nach oben offenem Eichenkranz, ein silberfarbener Stern in der Mitte des Eichenkranzes
Gemeindejugendfeuerwehrwartin oder Gemeindejugendfeuerwehrwart
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), mittig bestickt mit den silberfarbenen Buchstaben „JF“
stellvertretende Bereitschaftsführerin oder stellvertretender Bereitschaftsführer (Fachdienst des Katastrophenschutzes)
Rechteck aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 55 mm (Breite) x 40 mm (Höhe), bestickt mit einem karmesinroten Balken (40 mm x 8 mm)
Bereitschaftsführerin oder Bereitschaftsführer (Fachdienst des Katastrophenschutzes)
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 55 mm (Breite) x 40 mm (Höhe), bestickt mit einem karmesinroten, nach oben offenen Eichenkranz
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), bestickt mit goldfarbenem, nach oben offenem Eichenkranz
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), bestickt mit zwei goldfarbenen Balken 40 mm x 8 mm; Abstand zwischen den Balken 5 mm
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), bestickt mit goldfarbenem, nach oben offenem Eichenkranz, ein goldfarbener Stern in der Mitte des Eichenkranzes
Kreisjugendfeuerwehrwartin oder Kreisjugendfeuerwehrwart
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), mittig bestickt mit den goldfarbenen Buchstaben „JF“
Rechteck aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 55 mm (Breite) x 40 mm (Höhe), bestickt mit drei goldfarbenen Balken 40 mm x 8 mm; Abstand zwischen den Balken 3 mm
Oval aus blauem Abzeichentuch, Abmessungen: 65 mm (Höhe) x 55 mm (Breite), bestickt mit goldfarbenem, nach oben offenem Eichenkranz, zwei übereinander angeordneten goldfarbenen Sternen in der Mitte des Eichenkranzes
Metallabzeichen, in dessen Mitte sich ein 21 mm hohes und 18 mm breites Landeswappen8 befindet, umrahmt von einem 5 mm breiten, nach oben offenen Kranz aus Eichenlaub. Der Kranz ist auf beiden Seiten von mehrflächigen, der Mützenform gemäß innen gebogenen, metallenen Schwingen begrenzt. Kranz und Schwinge sind mattsilberfarben ausgeführt. Die Schwinge wird an der Schirmmütze mittig vorn über der Mützenkordel getragen.
Mattsilberfarbene Darstellung eines Feuerwehrhelmes mit Kinnriemen und Nackenleder sowie hinter dem Helm eine mit einem Feuerwehrbeil gekreuzte Picke. Das Feuerwehrsymbol wird an der Schirmmütze vorn, mittig zwischen dem oberen Mützenrand und der oberen Randbegrenzung der Schwinge getragen.
Metallabzeichen, in dessen Mitte sich ein 21 mm hohes und 18 mm breites Landeswappen befindet, umrahmt von einem 5 mm breiten, nach oben offenen Kranz aus Eichenlaub. Das Mützenabzeichen wird an der Damenmütze linksseitig vorn getragen.
Beschäftigte des feuerwehrtechnischen Dienstes
wie Nummer 1.1, jedoch ab Brandreferendarin oder Brandreferendar mit goldfarbenem Kranz und goldfarbenen Schwingen.
Schwarz-rot-gold, Durchmesser 20 mm aus Leichtmetall. Die Kokarde wird an der Feuerwehrschirmmütze in der Mitte vorn zwischen dem oberen Mützenrand und der Randbegrenzung über der Schwinge getragen.
wie Nummer 1.3
Abzeichen gemäß § 1 des Hoheitszeichengesetzes vom 2. Juni 1998 (GVBl. LSA S. 274), geändert durch Nummer 21 der Anlage des Gesetzes vom 19. März 2002 (GVBl. LSA S. 130, 133)
Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren sollen Kragenspiegel tragen. Kragenspiegel bestehen aus einem Parallelogramm, 75 mm hoch und 42 mm breit, mit karmesinroter Stoffunterlage, mit Feuerwehrsymbol gemäß Abschnitt 3 Nr. 1.2, ab Brandmeister mit umlaufender, silberfarbener Paspelierung. Sie sind auf den oberen Kragenecken der Uniformjacke mit 3 mm Abstand von der Kragenbiese befestigt. Die Unterkante der Kragenspiegel verläuft parallel zur unteren Kragenbiese.
Ärmelabzeichen sind seitlich auf dem linken Oberarm der Uniformjacke und auf der Uniformbluse etwa 100 mm unterhalb des Ärmelansatzes zu tragen.
Angehörige Freiwilliger Feuerwehren und der Berufsfeuerwehren
Schriftzug „Freiwillige Feuerwehr“ oder „Berufsfeuerwehr“ oder alternativ „Feuerwehr“ über und Name der Gemeinde oder des Gemeindeteiles unter dem Wappen der Gemeinde oder des Gemeindeteiles auf dunkelblauem oder schwarzem Grund. Gemeinden und Gemeindeteile ohne Wappen können das Feuerwehrsymbol gemäß Abschnitt 3 Nr. 1.2 verwenden. Ergänzend kann unter dem Wappen auf dunkelblauem oder schwarzem Grund der Schriftzug „Ortsfeuerwehr NAME“ oder „Gemeinde NAME“ getragen werden.
Führungskräfte Freiwilliger Feuerwehren der Aufsichtsbehörden
Für ehrenamtliche Führungskräfte der Landkreise das Wappen des Landkreises und für ehrenamtliche Führungskräfte des Landes das Landeswappen gemäß § 1 des Hoheitszeichengesetzes auf dunkelblauem oder schwarzem, schildförmigem Untergrund; über dem Wappen der Schriftzug „Brandschutz“ und umläufig unter dem Wappen der Name der Aufsichtsbehörde.
Feuerwehrtechnische Bedienstete der Landkreise
Wappen des Landkreises auf dunkelblauem oder schwarzem Grund, darüber der Schriftzug „Brandschutz“ und umläufig der Name des Landkreises.
Feuerwehrtechnische Bedienstete des Landes
Landeswappen entsprechend § 1 des Hoheitszeichengesetzes auf schwarzem Grund, darüber der silberfarbene Schriftzug „Brandschutz“ und umläufig die Bezeichnung der Behörde oder der nachgeordneten Einrichtung des Landes.
Ein Tätigkeitsabzeichen kann auf dem linken Ärmel der Uniformjacke getragen werden, wenn kein Funktionsabzeichen zu tragen ist. Der Abstand vom unteren Ärmelrand bis zur Unterkante der Tätigkeitsabzeichen beträgt 150 mm.
Gestickter, karmesinroter Kreis mit einem Durchmesser von 45 mm und einem gestickten, karmesinroten Großbuchstaben „A“ in der Mitte, auf rundem, blauem Abzeichentuch.
Maschinistin oder Maschinist
Gesticktes, karmesinrotes Zahnrad mit einem Durchmesser von 45 mm und sechs von einer Achse ausgehenden Speichen und 18 Zähnen auf rundem, blauem Abzeichentuch.
Sprechfunkerin oder Sprechfunker
Gestickter, karmesinroter, 45 mm langer Blitz RAL 4004 (Pfeilspitze nach links unten zeigend) auf rundem, blauem Abzeichentuch.
Haftveloursbänder
Material und Farbe dem Untergrund der Feuerwehr-Schutzkleidung angepasst, auf dem dafür vorgesehenen Haftveloursband zu tragen.
Material und Farbe dem jeweiligen Untergrund des Kleidungsstückes angepasst, etwa 10 mm hohe Buchstaben, auf der Pattenoberkante der linken Brusttasche aufzusetzen.
Art und Form frei wählbar, auf der Pattenoberkante der rechten Brusttasche aufzusetzen.
Aufnäher sind nicht auf der Uniformjacke zu tragen.
Dienstzeit-Anstecknadeln, Auszeichnungen und Feuerwehrspange
Dienstzeit-Anstecknadel
Nur die höchste Dienstzeit-Anstecknadel ist auf der Patten Oberkante der linken Brusttasche der Uniformjacke aufgesetzt zu tragen.
Spange mit den Abmaßen 25 mm (Breite) x 12 mm (Höhe), in fünf senkrechte Streifen unterteilt, der mittlere, 7 mm breite, rote Streifen (RAL 4004) wird beidseitig durch einen 6 mm breiten, dunkelblauen Streifen begrenzt. Die seitlichen Abschlüsse der Spange bilden 3 mm breite Streifen bei einer Dienstzeit von:
zehn Jahren in rot (RAL 4004),
zwanzig Jahren silberfarben,
dreißig Jahren goldfarben,
vierzig Jahren silberfarben,
fünfzig Jahren goldfarben,
sechzig Jahren goldfarben und
siebzig Jahren goldfarben.
Bei zehn-, zwanzig- oder dreißigjähriger Dienstzeit ist ein rund 10 mm x 10 mm großes metallenes bronze-, silber- oder goldfarbenes Emblem (Feuerwehrhelm mit dahinter gekreuztem Feuerwehrbeil und Strahlrohr) in der Mitte der Spange angebracht. Bei vierzigjähriger Dienstzeit ist eine rund 8 mm x 8 mm große metallene silberfarbene Zahl und gleichfarbiges darunter gekreuztes Eichenlaub in der Mitte der Spange angebracht. Bei fünfzig-, sechzig- oder siebzigjähriger Dienstzeit ist eine rund 8 mm x 8 mm große metallene goldfarbene Zahl und gleichfarbiges darunter gekreuztes Eichenlaub in der Mitte der Spange angebracht.
Zur Dienstzeit zählen Zeiten der Zugehörigkeit zur Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer“, zur Jugendfeuerwehr und zu anderen Abteilungen der Feuerwehr10, der Ausbildung der Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter und des Dienstes in kommunalen Feuerwehren, Werkfeuerwehren, als feuerwehrtechnische Bedienstete und als Ehrenbeamte nach §§ 16 und 17 des Brandschutzgesetzes. Zeiten die gleichzeitig absolviert wurden, werden nur einfach angerechnet.
Feuerwehrauszeichnungen, auch die anderer Bundesländer und Staaten, sind auf der Pattenoberkante der linken Brusttasche der Uniformjacke11 aufgesetzt zu tragen.
Die Feuerwehrspange ist mittig auf der Pattenoberkante der rechten Brusttasche der Uniformjacke aufgesetzt zu tragen. 70 mm breites und 28 mm hohes Messingabzeichen; mittig ein karminrotes Oval 15 mm breit und 28 mm hoch mit erhaben geprägtem Rand, darauf ein 11 mm breites und 10 mm hohes goldfarbenes Emblem (Feuerwehrhelm mit dahinter gekreuztem Feuerwehrbeil und Strahlrohr) aufgesetzt. Links und rechts vom Oval befindet sich je ein stufenförmig, reliefgeprägtes, altmessingfarbenes Eichenlaub.
Dies gilt nicht für Kinderfeuerwehr.
Weibliche Angehörige tragen Auszeichnungen und Feuerwehrspange über der Brusthöhe der Uniformjacke.
Ständig zu tragende Helmkennzeichnungen12, 13
Verbandsführerin oder Verbandsführer
ein 7 mm bis 10 mm breiter, roter, umlaufender, dauerhaft angebrachter Streifen; 70 mm oberhalb des seitlichen Helmrandes fixiert
zwei 70 mm x 7 mm rote, beidseitig des Helmes dauerhaft angebrachte, waagerechte Streifen; 70 mm oberhalb des seitlichen Helmrandes mit einem Abstand zwischen den Streifen von 5 mm fixiert
ein 70 mm x 7 mm roter, beidseitig des Helmes dauerhaft angebrachter waagerechter Streifen; 70 mm oberhalb des seitlichen Helmrandes fixiert
ein auf der vorderen Helmseite mittig angebrachter, schwarzer, 50 mm großer Buchstabe „A“14
Nur im Einsatz und nur für die Dauer der Wahrnehmung der jeweiligen Funktion sind Westen über der Einsatzkleidung zu tragen:
gelbe Weste mit schwarzer Beschriftung „Einsatzleiter“ auf reflektierendem Untergrund auf der Vorder- und Rückseite
weiße15 Weste mit schwarzer Beschriftung „Einsatzabschnittsleiter“ auf reflektierendem Untergrund auf der Vorder- und Rückseite
rote Weste mit schwarzer Beschriftung „Zugführer“ auf reflektierendem Untergrund auf der Vorder- und Rückseite
grüne Weste mit schwarzer Beschriftung „Presse“ auf reflektierendem Untergrund auf der Vorder- und Rückseite
Nach Entscheidung des Landkreises oder der Gemeinde, soweit die jeweilige Zuständigkeit gegeben ist, können folgende Funktionswesten getragen werden:
Gruppenführerin oder Gruppenführern
blaue Weste mit schwarzer Beschriftung „Gruppenführer“ auf reflektierendem Untergrund auf der Vorder- und Rückseite
weiße Weste mit deutlich sichtbarem Karo-Muster schwarz auf reflektierendem Untergrund auf der Rückseite, vorn schwarz beschriftet mit „Atemschutzüberwachung“
Notfallbegleitung (Psychosoziale Notfallversorgung - PSNV)
violette Weste mit schwarzer Beschriftung auf reflektierendem Untergrund auf der Vorder- und Rückseite
Um die Sichtbarkeit des Trägers in Bezug auf die Tages- und Nachtauffälligkeit zu gewährleisten, muss die Fläche reflektierender und retroreflektierender oder fluoreszierender Streifen auf der Funktionsweste mindestens dem der durch die Weste verdeckten Fläche auf der Feuerwehrschutzkleidung entsprechen.
Weitere Funktionswesten dürfen im Einsatz nicht getragen werden.
Bei der Verwendung von Helmen, die diese Form der Kennzeichnung nicht ermöglichen, sind die Streifen beidseitig, möglichst über der Visierbefestigung anzubringen.
Soweit nach Angaben der Hersteller das Bekleben oder Beschriften zulässig und möglich ist.
Die bisher zugelassene Kennzeichnung mit einem roten Punkt mit einem Durchmesser von 20 mm darf bis zum Ablauf des 31. 12. 2023 weiter verwendet werden.
Bereits beschaffte silbergraue Funktionswesten für den Einsatzabschnittsleiter können aufgetragen werden.