Source: https://rechts.ninja/author/rechtslupe/
Timestamp: 2018-12-19 04:11:43
Document Index: 155473406

Matched Legal Cases: ['§ 802', '§ 802', '§ 18', '§ 31', '§ 24', '§ 3', 'Art. 9', '§ 5', '§ 66', 'Art. 3', 'Art.19', '§ 257', '§ 256', '§ 8', '§ 41', '§ 14', '§ 14', '§ 191', '§ 1', '§ 6', '§ 15']

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Rechts.Ninja > Artikel von: Rechtslupe
Vakanzvertretungen – und die Funktionszulage
Beamte können die Funktionszulage für Vakanzvertretungen höherwertiger Ämter nur erhalten, wenn sie die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für die Wahrnehmung dieser Ämter erfüllen; dies gilt auch dann, wenn ein Dienstherr in großem Umfang Beamte ohne eine solche Beförderungsreife mit Vakanzvertretungen beauftragt. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig jezt auf die Klage mehrere …
Beamtenbesoldung, Beamtenrecht, Beförderungsreife, Funktionszulage, Vakanzvertretung
Drittauskunft im Zwangsvollstreckungsverfahren – und die Anwaltsgebühren
Der Antrag des Gläubigers auf Einholung von Drittauskünften gemäß § 802a Abs. 2 Satz 1 Nr. 3, § 802l ZPO ist eine besondere Angelegenheit im Sinne von § 18 Abs. 1 Nr. 1 RVG, für die dem Rechtsanwalt eine 0, 3Verfahrensgebühr gemäß Nr. 3309 VV RVG zusteht. Die Vorschrift des …
Drittauskunft, Gerichtsvollzieher, Kanzlei und Beruf, Rechtsanwaltsgebühr, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Die Voraussetzungen für den Rücktritt von der Verbrechensverabredung nach § 31 Abs. 1 Nr. 3 StGB entsprechen denjenigen des § 24 Abs. 2 Satz 1 StGB; in beiden Fällen wird der Täter straflos, wenn er die Tat freiwillig verhindert. Die Verhinderung setzt zwar in der Regel ein aktives, auf Verhinderung …
Rücktritt, Strafrecht, Verabredung zu einem Verbrechen, Verbrechensverabredung
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat eine Klage gegen das Verbot des Vereins “Hells Angels Motorradclub Bonn” abgewiesen. Mit Verfügung des Bundesministeriums des Innern vom 11.11.2016 wurde festgestellt, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen (§ 3 Abs. 1 VereinsG, Art. 9 Abs. 2 GG). Dem Verein wurde jede …
Hells Angels, Motorradclub, Vereinsverbot, Verwaltungsrecht
Betrügerische Teppichverkäufe – und die Einziehung der erlangten Gegenleistung
Die Gegenleistung eines durch Betrug zustande gekommenen Austauschvertrages, der zwar anfechtbar, aber nicht nichtig ist und der vom Geschädigten nicht angefochten wurde, ist bei der Bestimmung des Einziehungsbetrages abzusetzen. Daher ist der tatsächliche Wert eines minderwertigen Teppichs, den der Täter betrügerisch als hochwertige Ware verkauft hat; vom gezahlten Kaufpreis abzuziehen1. …
Betrug, Eingehungsbetrug, Einziehung, Strafrecht, Verfügungsgewalt, Wertersatz
Der vom Gerichtsvollzieher angeforderte Kostenvorschuss – und die Rechtsbeschwerde
Gegen die Beschwerdeentscheidung des Landgerichts bezüglich der Anforderung eines Kostenvorschusses seitens des Obergerichtsvollziehers ist die Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof nicht statthaft1. Gegen die Beschwerdeentscheidung des Landgerichts ist nach § 5 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 Satz 2 GvKostG i.V.m. § 66 Abs. 4 GKG die weitere Beschwerde zum Oberlandesgericht zulässig, wenn …
Beschwerde, Erinnerung, Gerichtsvollzieher, Gerichtsvollziehererinnerung, Kostenvorschuss, Zivilrecht, Zwangsvollstreckung
Eine Rechtsschutzversicherung darf die Deckungszusage verweigern, wenn diese zur Rückforderung von Geld erteilt werden soll, dass im Rahmen eines sog. “Schenkkreises” verloren wurde. Denn bei einem sog. “Schenkkreis” handelt es sich um ein Systemgewinnspiel. Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht Frankfurt a.M. in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines …
Formular, Kündigung, Rechtsschutzversicherung, Versicherungsrecht
Das Bundesverfassungsgericht hat in 13 Verfahren den Erlass einer von den jeweiligen Antragstellern begehrten einstweiligen Anordnung, die Beitrittserklärung der Bundesrepublik Deutschland zum, a href=”https://www.migrationspakt.de” title=”UN-Migrationspakt” target=”_blank””International pact of migration” (UN-Migrationspakt) sowie – in einem Verfahren – zum, a href=”https://fluechtlingspakt.info” title=”UN-Flüchtlingspakt” target=”_blank”UN-FlüchtlingspaktGlobal Compact for Safe, Orderly and Regular Migration”; nachfolgend: Migrationspakt) …
Flüchtlinge, Flüchtlingspakt, Migrationspakt, UN-Konventionen, Vereinte Nationen, Verwaltungsrecht
Die niedersächsischen Regelungen zur Besoldung bei begrenzter Dienstfähigkeit sind verfassungswidrig. Das Bundesverfassungsgericht hat eine Besoldungsregelung für mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt, nach der aus gesundheitlichen Gründen begrenzt dienstfähige Beamte lediglich eine an der freiwilligen Teilzeitbeschäftigung orientierte Besoldung erhalten, und dem niedersächsischen Landesgesetzgeber aufgegeben, eine verfassungskonforme Regelung mit Wirkung spätestens vom …
abstandsgebot, Alimentationsprinzip, Amtsangemessene Besoldung, Beamtenbesoldung, Beamtenrecht, Begrenzte Dienstfähigkeit, Dienstfähigkeit, Dienstunfähigkeit, Leistungsprinzip
Änderungen in der Beurteilung der Erfolgsaussichten, die nach der Bewilligungsreife des Prozesskostenhilfeantrags eintreten, sind grundsätzlich nicht mehr zu Lasten des Rechtsschutzsuchenden zu berücksichtigen. Denn der vernünftig abwägende Rechtsschutzsuchende kann die Entscheidung über die Klageerhebung – jedenfalls in einem Rechtsgebiet wie dem Asylrecht, in dem ein isolierter Prozesskostenhilfeantrag vielfach als unzulässig …
Asyl, Asylrecht, Aufstockungsklage, Flüchtling, PKH, Prozesskostenhilfe, Rechtsschutzgleichheit, Subsidiärer Schutz, Verwaltungsrecht
Der Fiskus, der zum gesetzlichen Alleinerben eines Wohnungseigentümers berufen ist, haftet für die nach dem Erbfall fällig werdenden oder durch Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft begründeten Wohngeldschulden in aller Regel nur mit dem Nachlass. In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall ist das klagende Land gesetzlicher Alleinerbe eines im Juni 2006 verstorbenen …
Eigentumswohnung, Erbenhaftung, Erbrecht, Fiskalerbschaft, Fiskus, Wohngeldschulden, Wohnungseigentümergemeinschaft
Das Recht auf effektiven und gleichen Rechtsschutz, das für die öffentlich-rechtliche Gerichtsbarkeit aus Art. 3 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art.19 Abs. 4 GG abgeleitet wird, gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes1. Es ist dabei verfassungsrechtlich grundsätzlich unbedenklich, die Gewährung …
PKH, Prozesskostenhilfe, Rechtsschutzgleichheit, Verwaltungsrecht
Der deutsche Rundfunkbeitrag ist nach einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union mit dem europäischen Unionsrecht vereinbar. In Deutschland wird der öffentlichrechtliche Rundfunk hauptsächlich durch den Rundfunkbeitrag finanziert, den u. a. jeder Erwachsene zahlen muss, der Inhaber einer Wohnung im Inland ist. Dieser Rundfunkbeitrag ersetzte vom 1. Januar 2013 an …
Beihilfe, Rundfunkanstalt, Rundfunkbeitrag, Wirtschaftsrecht
Die Vermittlung von Mietwagen über die App “UBER Black” ist unzulässig. Dies entschied jetzt der Bundesgerichtshof auf die Klage eines Berliner Taxiunternehmers gegen die niederländische Anbieterin der Smartphone-App “UBER Black”, über die Mietwagen mit Fahrer bestellt werden konnten. Dabei erhielt der Fahrer, dessen freies Mietfahrzeug sich zum Zeitpunkt des Auftrags …
App, Dienstleistungsfreiheit, Mietwagen, Personenbeförderung, Taxi, Verkehrsdienstleistung, Wirtschaftsrecht
Der Bundesgerichtshof hat sich erneut mit den Anforderungen befasst, die eine Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch von lebenserhaltenden Maßnahmen erfüllen muss: Anlass hierfür war der Fall einer im Jahr 1940 geborenen Frau, die im Mai 2008 einen Schlaganfall erlitt und sich seit einem hypoxisch bedingten Herz-Kreislaufstillstand im Juni 2008 …
Familienrecht, Lebenserhaltende Maßnahmen, Patientenverfügung, Wachkoma
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein Vermögenswert im Rechtssinne aus der Tat erlangt, wenn er dem Täter oder Teilnehmer unmittelbar aus der Verwirklichung des Tatbestands in irgendeiner Phase des Tatablaufs so zugeflossen ist, dass er hierüber tatsächliche Verfügungsgewalt ausüben kann. Bei mehreren Beteiligten ist ausreichend aber auch erforderlich, dass …
Diebstahl, Einziehung, Mittäter, Strafrecht, Verfügungsgewalt, Wertersatz
Die Vorsitzende der Strafkammer muss den Angeklagten nicht erst nach zustande gekommener Verständigung sonder bereits bei Unterbreitung des Verständigungsvorschlags über die in § 257c Abs. 4 StPO geregelte Möglichkeit eines Entfallens der Bindung des Gerichts an die Verständigung belehren. Eine Verständigung ist regelmäßig nur dann mit dem Grundsatz des fairen …
Belehrungspflicht, Deal, Strafprozess, Strafrecht, Verständigung
Ein Verein, dessen Zweck in der Förderung des Schießsportes erfüllt die satzungsmäßigen Anforderungen an die Feststellung der Gemeinnützigkeit. Dies gilt – entgegen einer allgemeinen Verwaltungsanweisung der Finanzverwaltung – auch für die Förderung des IPSC-Schießens, d.h. bei einer dynamischen Schießsportdisziplin, bei der ein Schütze in möglichst kurzer Zeit einen festgelegten Parcours …
Gemeinnützigkeit, Körperschaftsteuer, Schießsport, Schießsportverein, Schützenverein
Mit der Zwischenfeststellungsklage, § 256 Abs. 2 ZPO, kann der Kläger zugleich mit der Hauptklage – hier der Zahlungsklage auf Überstundenvergütung – auf Feststellung eines die Entscheidung bedingenden, dh. vorgreiflichen Rechtsverhältnisses klagen. Damit wird ein Element aus der Gesamtentscheidung verselbständigt und mit eigener Rechtskraft versehen, weil hierdurch Rechtssicherheit und Rechtsklarheit …
Arbeitsrecht, Bezugnahmeklausel, Gleichstellungsabrede, Tarifvertrag, Vergütungsklage, Vorgreiflichkeit, Zwischenfeststellungsklage
Wird die Festsetzung der Einkommensteuer geändert, ist im Umfang dieser Änderung auch die mit dem Änderungsbescheid verbundene Anrechnungsverfügung anzupassen, ohne dass bis dahin ggf. abgelaufene Zahlungsverjährungsfristen bezüglich früher entstandener Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis entgegenstehen. Eine Teil-Zahlungsverjährung sich aus früheren Steuerbescheiden ergebender Abschlusszahlungen tritt in solchen Fällen nicht ein. Der Ablauf …
Änderungsbescheid, Anrechnungsverfügung, Steuerrecht, Zahlungsverjährung
Die Bemessung des Streitwerts richtet sich nach §§ 8, 9 ZPO (Rechtsmittelbeschwer) beziehungsweise § 41 Abs. 1 GKG (Gebührenstreitwert), wenn sich der auf Räumung und Herausgabe verklagte Besitzer gegenüber dem klageführenden Eigentümer darauf beruft, dass ihm aus einem zwischen dem Kläger und einem Dritten geschlossenen Pachtvertrag ein Recht auf Übertragung …
Beschwer, Dauerwohnrecht, Kleingarten, Kleingartenpachtvertrag, Räumungsklage, Streitwert, Zivilrecht
Durch die Anordnung einer 48-Stunden-Woche bei Einteilung in 12-Stunden-Schichten überschreitet der Arbeitgeber das ihm durch § 14 Abs. 2 Buchst. a DRK-TV-O gewährte Gestaltungsrecht. Dagegen kann unter Geltung des DRK-Reformtarifvertrags die Anordnung der Verlängerung der regelmäßigen Arbeitszeit wirksam sein. Eine Anwendung von § 14 Abs. 2 Buchst. b oder Buchst. …
Arbeitsbereitschaft, Arbeitsrecht, Arbeitszeit, Arbeitszeitverlängerung, Überstundenzulage, Wechselschichtzulage
Den Formwechsel eines Einzelunternehmens in eine Ein-Mann-GmbH sieht § 191 Abs. 1 UmwG nicht vor. Durch die Beurkundung eines solchen Formwechsels eines grundbesitzenden Einzelunternehmens kann die Entstehung von Grunderwerbsteuer nicht vermieden werden. Auf nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG steuerbare Erwerbsvorgänge findet die Steuervergünstigung des § 6a Satz …
Ein-Personen-GmbH, Einzelunternehmen, Formwechsel, Grunderwerbsteuer, Sonstige Steuern
Klageantrag, Unlauterer Wettbewerb, Unterlassungsanspruch, Unterlassungsantrag, Unterlassungsklage, Wettbewerbsverstoß
Das Programm PSPP der Europäischen Zentralbank zum Ankauf von Staatsanleihen an den Sekundärmärkten verstößt nicht gegen das Unionsrecht. Es geht, wie jetzt der Gerichtshof der Europäischen Union entschieden hat, nicht über das Mandat der EZB hinaus und verstößt nicht gegen das Verbot der monetären Finanzierung. Die Europäische Zentralbank (EZB) und …
Euro, Europäische Zentralbank, Europarecht, Im Brennpunkt, Staatsanleihen, Ultra-Vires
Es verstößt nicht gegen das Prinzip der Einheit der Rechtsordnung, dass in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs für Strafsachen einerseits anerkannt ist, dass das Mindestmaß einer Freiheitsstrafe für eine begangene Straftat, das gleichzeitig auch deren Höchstmaß ist, bei überlanger Verfahrensdauer zu reduzieren ist1, während andererseits in der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts2 …
Beamtenrecht, Dienstvergehen, Disziplinarklage, Disziplinarverfahren, Entfernung aus dem Dienst, Maßnahmenmilderung, Überlange Verfahrensdauer
Eine Kurgemeinde handelt durch ihre Betätigung zur Erhebung einer Kurtaxe nicht unternehmerisch. Ihr steht daher für Investitionen in die allgemein zugänglichen Kuranlagen kein Vorsteuerabzug zu. Ein Unternehmer kann nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG die gesetzlich geschuldete Steuer für Lieferungen und sonstige Leistungen, die …
Gemeinde, Kurgemeinde, Kurtaxe, Umsatzsteuer, Umsatzsteuerpflicht, Unternehmer, Vorsteuer
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