Source: https://transparenzportal.gv.at/tdb/tp/leistung/1042647.html
Timestamp: 2020-05-28 07:51:25
Document Index: 64851138

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 13', '§ 14', '§ 1', '§ 1', '§ 18']

Transparenzportal - Klimaschutzförderung Land Tirol
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Klimaschutzförderung Land Tirol
Maßnahmen des Klimaschutzes gemäß § 19 Abs. 2 des Tiroler Naturschutzgesetzes 2005, wie etwa:
Maßnahmen zum Schutz der Moore und von Systemen mit Senkenfunktion aufgrund ihres Beitrags zur Kohlenstoffbindung und Treibhausgasreduktion (Moore als Klimaregulatoren),
Maßnahmen zur Unterstützung und Verbesserung klimarelevanter Ökosystemleistungen bzw. Beiträge zur Aufrechterhaltung von Ökosystemfunktionen;
innovative klimaeffiziente Maßnahmen, insbesondere ergänzende Kooperationsprojekte der Klimakoordination, und
Öffentlichkeitsarbeit zur Bewusstseinsbildung für die Angelegenheiten des Klimaschutzes und die Anpassung an den Klimawandel (Klimaschutzbildung).
Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz, Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/508-3475, E-Mail: naturschutzfoerderung@tirol.gv.at
Die Gewährung der Förderung setzt voraus, dass:
die Maßnahme in einem relevanten Ausmaß den Zielen des Klimaschutzes dient;
den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Zweckmäßigkeit entsprochen wird;
es durch den Bezug von Fördergeldern verschiedener Förderstellen zu keiner Überzahlung oder Doppelförderung kommt;
bei Projektförderungen die Finanzierung der zu fördernden Maßnahmen unter Berücksichtigung der beantragten Förderung sichergestellt ist.
Dem Ansuchen auf Gewährung der Förderung sind folgende Unterlagen anzuschließen:
alle für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit der Maßnahme erforderlichen Unterlagen, wie etwa Projektpläne, Katasterlagepläne, Luftbildaufnahmen, Grundbuchsauszüge für die betroffenen Grundstücke, Beschreibungen, Zeitpläne, Kostenschätzungen, Angebote;
sofern fachlich erforderlich, Ausführungen und Erläuterungen zu einer geplanten Evaluierung der Maßnahmen, insbesondere mit Angabe der konkreten Ziele und der Indikatoren für die Evaluierung;
eine Zustimmungserklärung des Förderungswerbers/der Förderungswerberin zu den gemäß dieser Richtlinie mit der Gewährung einer Förderung verbundenen Verpflichtungen (§ 13) und zu den Bestimmungen über das Erlöschen und den Widerruf der Förderungszusage (§ 14);
eine Erklärung des Förderungswerbers/der Förderungswerberin, worin er/sie zur Kenntnis nimmt, dass Identifikationsdaten, projektbezogene Daten, der Förderungsbetrag und das Freigabedatum nach den Vorschriften des Datenschutzgesetzes 2000, BGBL I Nr. 165/1999, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl. I Nr. 83/2013 und die Kundmachung BGBl. I Nr. 133/2015, verwendet werden und dass die Landesregierung nach dem Tiroler Fördertransparenzgesetz, LGBl. Nr. 149/2012, verpflichtet ist, bei Landesförderungen über einem Betrag von € 2.000,- pro Förderart den vollständigen Namen, die Postleitzahl, die Art und Höhe der Förderung, die Gesamtinvestitionssumme, sofern diese ein Kriterium für die Höhe der Förderung ist, sowie die gewährten Kredite jährlich dem Landtag bekannt zu geben und auf der Landeshomepage zu veröffentlichen.
Antragstellung muss vor Projektbeginn erfolgen
Änderungen in der Projektlaufzeit, bei den Projektzielsetzungen oder Projektmaßnahmen sowie bei den Förderungsvoraussetzungen müssen rechtzeitig bekanntgegeben werden.
https://www.tirol.gv.at/umwelt/naturschutz/foerderungen/
https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/nachhaltigkeit/klimaschutz/
Förderrichtlinie Natur- und Klimaschutz 2017, Tiroler Naturschutzgesetz 2005
Die Auszahlung der zugesagten Förderung bei Projekten wird auf Basis geprüfter Originalbelege samt Zahlungsnachweisen und Vorlage eines Projektberichtes durchgeführt. Stichproben und Vorortkontrollen werden für Projekte und Flächenförderungen durchgeführt.
Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1042647
Bewusstseinsbildung, Klimaschutz, Umweltschutz
Förderungen nach der Rahmenrichtlinie für die WirtschaftsförderungGefördert werden besonders berücksichtigungswürdige und zu begründende Vorhaben, welche nicht in den speziellen Förderungsrichtlinien der Wirtschaftsförderung des Landes Tirol unterstützt werden können. Dabei können folgende Maßnahmen gefördert werden: die Strukturverbesserung von kleinen und mittleren Unternehmen die Unternehmensgründung und -ansiedlung – insbesondere von Jungunternehmern die Qualitätsverbesserung im Bereich der Tourismus- und Freizeitwirtschaft Forschung, Entwicklung und Innovation Versorgung von Haushalten und Betrieben mit hochwertiger, nachhaltiger und kostengünstiger Breitbandinfrastruktur den Umweltschutz, erneuerbare Energieträger, die Energieeinsparung und alternative Antriebsformen die Sicherung der Nahversorgung die Beratung gewerblicher Unternehmen betriebliche Kooperationen, insbesondere von EPUs (Eine-Person-Unternehmen) die Erschließung neuer Märkte im EU-Raum und außerhalb des EU-Raums die Gleichstellung von Männern und Frauen im betrieblichen Umfeld sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Errichtung/Verbesserung von kommunal und/oder regional besonders wichtigen, im öffentlichen Interesse gelegenen Infrastrukturmaßnahm Förderungsnehmer können im Rahmen der Wirtschaftsförderung des Landes Tirol grundsätzlich Privatpersonen, Einzelunternehmen, eingetragene Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, Vereine, Zweckverbände, Gemeinden, Gemeindeverbände, Tourismusverbände, sonstige öffentlich-rechtliche Institutionen und sonstige unternehmerische Organisationen sein."
Zahlungen im Rahmen von Natura 2000 und der Wasserrahmenrichtlinie (M12)Die Umsetzung der Maßnahme M12 – „Zahlungen im Rahmen von Natura 2000 und der Wasserrahmenrichtlinie“ dient der Abgeltung von verpflichtenden Auflagen, die zur Umsetzung im Rahmen von Natura 2000 oder der Wasserrahmenrichtlinie festgelegt wurden und welche entsprechende Mehrkosten und Mindererlöse für die landwirtschaftlichen Betriebe verursachen. Das Ziel der Maßnahme besteht darin, einerseits gute Erhaltungszustände von geschützten Lebensräumen zu sichern bzw. wiederherzustellen und andererseits die wirtschaftliche Basis für die LandbewirtschafterInnen sicherzustellen. Neben der Förderung einer extensive Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen in Natura 2000 Gebieten und in FFH-Lebensraumtypen in sonstigen Schutzgebieten soll die Maßnahmen insgesamt zu einer Akzeptanzsteigerung für das europäische Schutzgebietsnetz führen. Zum Schutz der Oberflächengewässer, aber insbesondere auch zum Schutz des Grundwassers als Trinkwasserressource werden darüber hinaus entsprechende Maßnahmen gesetzt, um die diffusen Einträge von Nährstoffen und Pestiziden insbesondere aus der Landwirtschaft zu reduzieren. Es sind Aktivitäten im Rahmen folgender Vorhabensarten (VHA) förderbar: Umsetzung von Natura 2000 auf landwirtschaftlichen Flächen (VHA 12.1.1) Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie auf landwirtschaftlichen Flächen (VHA 12.3.1)"
Naturschutzförderung Land TirolDas Land Tirol gewährt nach Maßgabe der im Landesvoranschlag jeweils zur Verfügung stehenden Mittel Förderungen zur Erhaltung und Pflege der Natur im Sinne der Ziele nach § 1 Abs. 1 des Tiroler Naturschutzgesetzes 2005 – TNSchG 2005, LGBl. Nr. 26, in der jeweils geltenden Fassung. Diese Mittel sind grundsätzlich zu verwenden zur Förderung von Grundlagen-, Planungs-, Investitions- und Betreuungskosten für Maßnahmen zur Erhaltung und zur Pflege der Natur im Sinne der Ziele nach § 1 Abs. 1 und § 18 Abs. 1 und 2 TNSchG 2005, das sind insbesondere: a. zur Bewahrung, Pflege und Schaffung von naturschutzfachlich wertvollen Lebensräumen („Lebensraumförderung“) b. zum Schutz und zur Förderung besonderer naturschutzrelevanter Arten („Artenschutzförderung“) c. zur Erhaltung traditioneller bäuerlicher Kleinarchitektur („Landschaftsschutzförderung“) d. zur Förderung der Öffentlichkeitsarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes, insbesondere durch Maßnahmen der Sensibilisierung („Förderung der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit“) e. zur Betreuung und nachhaltigen Entwicklung von Schutzgebieten („Schutzgebietsförderung“) f. zur Erstellung von Grundlagen und Plänen, insbesondere die Förderung von Forschungsvorhaben („Förderung der Naturschutzforschung und -planung“)"