Source: http://www.jurablogs.com/2013/06/13/serie-content-klau-internet-copypaste-falle-teil-4-urheberrechtlicher-schutz
Timestamp: 2017-03-25 10:22:54
Document Index: 141730286

Matched Legal Cases: ['§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 23', '§ 69', '§ 69', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'EuG']

Serie Content-Klau im Internet – die Copy&amp;Paste-Falle (Teil 4: Urheberrechtlicher Schutz von Computerprogrammen)
BlogsIT-Recht KanzleiJuni 2013Serie Content-Klau im Internet – die Copy&Paste-Falle (Teil 4: Urheberrechtlicher Schutz von Computerprogrammen)Wie sonstige Inhalte im WWW ist auch Software oft schnell und einfach kopiert. Das Internet bietet auf mehr oder weniger serösen Websites diverse Möglichkeiten, Software herunterzuladen. Doch auch Computerprogramme sind urheberrechtlich geschützt. Teil 4 der Serie bietet einen Überblick über die wichtigsten Vorschriften...I. Zustimmungsbedürftige HandlungenDas Urheberrecht sieht für Computerprogramme besondere Bestimmungen vor, die sich in den §§ 69 a bis 69 g UrhG finden. In § 69 c UrhG sind die zustimmungsbedürftigen Handlungen explizit geregelt, insbesondere:1. § 69 c Nr. 1 UrhG (Vervielfältigung)Diese Norm legt das alleinige Recht des Softwareentwicklers zur Vervielfältigung seines Programms fest. Rechtsinhaber können sowohl der Urheber oder sein Rechtsnachfolger sein, als auch der Arbeitgeber des Urhebers (vgl. § 69 b UrhG).Vervielfältigung ist dabei jede körperliche Festlegung, die geeignet ist, das Werk den menschlichen Sinnen auf irgendeine Weise unmittelbar oder mittelbar wahrnehmbar zu machen.Beispiele sind:Ausdrucken des Programmcodes Kopieren eines Computerprogramms auf einen selbstständigen Datenträger Download von Software aus dem Internet Laden des Programms in den Arbeitsspeicher 2. § 69 c Nr. 2 UrhG (Übersetzung, die Bearbeitung und andere Umarbeitungen)Gemäß § 69 c Nr. 2 UrhG umfassen die allein dem Rechtsinhaber vorbehaltenen Rechte auch die Übersetzung, die Bearbeitung und andere Umarbeitungen eines Computerprogramms, sowie die Vervielfältigung der erzielten Ergebnisse.Anders als bei § 23 UrhG, der die entsprechende Norm für andere Werkarten darstellt (vgl. Teil 7 der Serie), bedarf es bei Computerprogrammen der Zustimmung des Rechtsinhabers nicht erst bei der Veröffentlichung oder Verwertung, sondern bereits bei der Vornahme einer einzelnen Handlung im Rahmen einer Umarbeitung. Bei § 69c Nr. 2 UrhG wird also das Zustimmungserfordernis zeitlich nach vorne verlagert.3. § 69 c Nr ...Zum vollständigen Artikel27 Leserkanzlei.biz:Zur Gerätevergütungspflicht von urheberrechtlich geschützten Werken102 LeserRechts- und Unternehmensberatung Marian Härtel:BGH entscheidet zu Botsoftware in Spielen10 verwandte ArtikelNeue Serie der IT-Recht-Kanzlei: Das deutsche Urheberrecht nach seiner Novellierung aus IT-rechtlicher Sicht.Urheberrechte in der ITBundesfinanzhof: Kriterien zur Festlegung der Umsatzsteuer auf SoftwareDarf man von vorinstallierter Software die Sicherheitskopie weiter veräußern?EuGH: Gebrauchte Software darf weiterverkauft werden / Urheberrechtlicher Erschöpfungsgrundsatz gilt auch für Software, die im Wege eines
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