Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/grundstueckskauf/page/2
Timestamp: 2020-07-15 09:31:06
Document Index: 264469404

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 8', '§ 1', '§ 2035', '§ 33', '§ 138', '§ 7', '§ 7', '§ 7']

Grundstückskauf 2 | Rechtslupe
Eine vom Grund­stücks­er­wer­ber über­nom­me­ne und noch nicht ent­stan­de­ne Zah­lungs­ver­pflich­tung des Grund­stücks­ver­käu­fers, die die­ser in einem städ­te­bau­li­chen Ver­trag gegen­über einer Gemein­de ein­ge­gan­gen ist, ist kei­ne Gegen­leis­tung i.S. des § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG und damit nicht Bemes­sungs­grund­la­ge (§ 8 Abs. 1 GrEStG) der Grund­er­werb­steu­er. Bei einem nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG grund­er­werb­steu­er­ba­ren Grund­stücks­kauf­ver­trag bemisst
Ein Grund­stücks­er­werb, der auf der Über­tra­gung von Antei­len an einer Erben­ge­mein­schaft beruht, kann auch dadurch rück­gän­gig gemacht wer­den, dass ein Mit­er­be sein gesetz­li­ches Vor­kaufs­recht aus­übt und der Erwer­ber in Erfül­lung sei­ner Ver­pflich­tung aus § 2035 Abs. 1 Satz 1 BGB die Erb­tei­le unmit­tel­bar auf den vor­kaufs­be­rech­tig­ten Mit­er­ben über­trägt. Der Erwerb der Antei­le
Mehr­kos­ten für die Anschaf­fung eines grö­ße­ren Grund­stücks zum Bau eines behin­der­ten­ge­rech­ten Bun­ga­lows sind nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung i.S. des § 33 EStG zu berück­sich­ti­gen. Sie ent­ste­hen nicht zwangs­läu­fig. Denn sie sind nicht vor­nehm­lich der Krank­heit oder Behin­de­rung geschul­det, son­dern in ers­ter Linie Fol­ge des frei gewähl­ten Wohn­flä­chen­be­darfs des Steu­er­pflich­ti­gen. Nach
Der Ver­käu­fer eines Hau­ses kann sich nicht auf einen ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Gewähr­leis­tungs­aus­schluss zu Ansprü­chen aus dem Boden­schutz­ge­setz beru­fen, wenn der Käu­fer inso­weit arg­lis­tig getäuscht wur­de. Führt der Mak­ler ver­ein­ba­rungs­ge­mäß für den Eigen­tü­mer eigen­ver­ant­wort­lich Ver­hand­lun­gen, tritt er als des­sen Erfül­lungs­ge­hil­fe auf. Ein Käu­fer darf sich grund­sätz­lich auf die Infor­ma­tio­nen des Ver­käu­fers
Ein beson­ders gro­bes Miss­ver­hält­nis zwi­schen Leis­tung und Gegen­leis­tung, das ohne das Hin­zu­tre­ten wei­te­rer Umstän­de den Schluss auf eine ver­werf­li­che Gesin­nung des Begüns­tig­ten erlaubt, liegt bei Grund­stücks­kauf­ver­trä­gen grund­sätz­lich erst ab einer Ver­­­kehrs­­wer­t­ü­­ber- oder unter­schrei­tung von 90% vor. Ein gegen­sei­ti­ger Ver­trag ist als wucher­ähn­li­ches Rechts­ge­schäft nach § 138 Abs. 1 BGB sit­ten­wid­rig, wenn
Eine vom Ver­mie­ter dem Käu­fer des Grund­stücks erteil­ten Ermäch­ti­gung, schon vor der Eigen­tums­um­schrei­bung im Grund­buch Rechts­hand­lun­gen gegen­über dem Mie­ter vor­zu­neh­men, ist wirk­sam. Einer Offen­le­gung der Ermäch­ti­gung gegen­über dem Mie­ter bedarf es zur Wirk­sam­keit der Ermäch­ti­gung nicht. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall mie­te­te die Klä­ge­rin von der Rechts­vor­gän­ge­rin der
Zin­sen auf Nach­zah­lungs­be­trä­ge kraft ergän­zen­der Ver­trags­aus­le­gung?
Eine Rege­lungs­lü­cke liegt dann vor, wenn die Par­tei­en einen Punkt über­se­hen oder wenn sie ihn bewusst offen­ge­las­sen haben, weil sie ihn im Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses für nicht rege­lungs­be­dürf­tig gehal­ten haben und sich die­se Annah­me nach­träg­lich als unzu­tref­fend her­aus­stellt . Einen Erfah­rungs­satz dahin­ge­hend, dass in einem Ver­trag sämt­li­che Punk­te, die mit
Die eig­nen vier Wän­de bedeu­ten für die meis­ten Men­schen Rück­zugs­ort, Sicher­heit und Unab­hän­gig­keit. Kaum eine Geld­an­la­ge ist mit so vie­len Gefüh­len ver­bun­den, wie der Kauf einer Woh­nung oder eines Hau­ses. Doch bevor die Umzugs­kar­tons gepackt wer­den kön­nen, gilt es eini­ge wich­ti­ge Punk­te zu beach­ten. Beson­ders die Finan­zie­rung kann zuwei­len sehr
Ein erst nach Ablauf sei­ner befris­te­ten Unwi­der­ruf­lich­keit ange­nom­me­nes, nota­ri­el­les Kauf­an­ge­bot stellt kei­nen "gleich­ste­hen­den Rechts­akt" i.S. von § 7h Abs. 1 Satz 3 bzw. § 7i Abs. 1 Satz 5 EStG dar. Gemäß § 7h Abs. 1 Satz 3 EStG kann der Steu­er­pflich­ti­ge die erhöh­ten Abset­zun­gen bei Gebäu­den in Sanie­rungs­ge­bie­ten und städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­be­rei­chen im Jahr des
Ver­mit­teln die von dem Ver­käu­fer eines Haus­grund­stücks ange­ge­be­nen Miet­ein­nah­men zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses auf­grund beson­de­rer Umstän­de ein fal­sches Bild über die Ertrags­fä­hig­keit des Grund­stücks, muss er den Käu­fer über die­se Umstän­de auf­klä­ren, wenn sie für des­sen Kauf­ent­schluss erkenn­bar von Bedeu­tung sind. Die in einem Kauf­ver­trag ver­ein­bar­ten Infor­ma­ti­ons­pflich­ten kön­nen über das
Lehnt der Ver­wal­ter im Insol­venz­ver­fah­ren über das Ver­mö­gen des Grund­stücks­käu­fers die Erfül­lung des Kauf­ver­tra­ges ab und son­dert der Ver­käu­fer das Grund­stück aus, hat der Ver­wal­ter Anspruch auf Rück­zah­lung der vom Schuld­ner vor der Eröff­nung geleis­te­ten Anzah­lung auf den Kauf­preis abzüg­lich des Nicht­er­fül­lungs­scha­dens des Ver­käu­fers. Die Abwick­lung des Kauf­ver­tra­ges rich­tet sich