Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZV%202004,%20595
Timestamp: 2018-11-13 19:15:27
Document Index: 296129858

Matched Legal Cases: ['§ 80', '§ 222', '§ 344', '§ 46', '§ 222', '§ 79', '§ 79', '§ 344', '§ 51', '§ 145']

Rechtsprechung: NZV 2004, 595 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 02.04.2004
OLG Hamm, 03.06.2004 - 2 Ss OWi 289/04
Zulassung der Rechtsbeschwerde; Verletzung des rechtlichen Gehörs; Entbindung vom Erscheinen in der Hauptverhandlung, Zeugenladung; Mitteilung in der Ladung, Begründung des Zulassungsantrags
OWiG § 80; StPO § 222; StPO § 344
Einlegung einer Rechtsbeschwerde aufgrund der Nichtmitteilung der Namen von geladenen Zeugen an den Betroffenen; Rechtsbeschwerde wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs; Substantiierte Darlegung bei Geltendmachung einer Verletzung des rechtlichen Gehörs
Rechtsbeschwerde - Verletzung des rechtlichen Gehörs
NStZ-RR 2004, 307
NZV 2004, 595
Rpfleger 2004, 585
OLG Karlsruhe, 09.04.2015 - 2 (7) SsRs 76/15
Abwesenheitsverhandlung bei allgemeinem Entbindungsantrag
Nur hierdurch wird das Rechtsbeschwerdegericht in die Lage versetzt zu prüfen und zu entscheiden, ob die angegriffene Entscheidung auf einem Verfassungsverstoß beruht (OLG Hamm NStZ-RR 2004, 307).
OLG Hamm, 04.08.2011 - 3 RBs 222/11
Namhaftmachung der zur Hauptverhandlung in Bußgeldsachen geladenen Zeugen; …
Die Rechtsbeschwerde des Betroffenen hat mit der - von der ebenfalls erhobenen Rüge der Verletzung des Anspruches auf Gewährung rechtlichen Gehörs zu unterscheidenden (vgl. OLG Hamm, NStZ-RR 2004, 307) - Verfahrensrüge der Verletzung der §§ 46 Abs. 1, 71 Abs. 1 OWiG, § 222 Abs. 1 Satz 1 StPO (vorläufig) Erfolg.
OLG Hamm, 29.08.2005 - 2 Ss OWi 606/05
Rechtsmittelbegründung; Protokoll der Geschäftsstelle; Beteiligung des …
Eine Versagung des rechtlichen Gehörs muss im Wege der Verfahrensrüge entsprechend den Voraussetzungen der §§ 79 Abs. 3 OWiG, 344 Abs. 2 Satz 2 StPO geltend gemacht werden (vgl. dazu u.a. Senat in NStZ-RR 2004, 307 = Rpfleger 2004, 585 = VRS 107, 127 = NZV 2004, 595 = NStZ 2004, 307).
Nach allgemeiner Meinung handelt es sich bei dieser Rüge um eine Verfahrensrüge, die demgemäss den strengen Anforderungen der §§ 79 Abs. 3, 80 Abs. 3 OWiG in Verbindung mit § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO genügen muss (vgl. u.a. Senat in NStZ-RR 1999, 23 = VRS 99, 60 = StraFo 1999, 132 = NZV 1999, 220; NStZ-RR 2004, 307 = Rpfleger 2004, 585 = VRS 107, 127 = NZV 2004, 595 = NStZ 2004, 307).
Der Betroffene muss substantiiert darlegen, worin die Verletzung des rechtlichen Gehörs besteht und was er im Falle der ordnungsgemäßen Anhörung geltend gemacht bzw. wie er seine Rechte wahrgenommen hätte (OLG Hamm, Beschl. v. 03.06.2004 - 2 Ss OWi 289/04 - juris; OLG Köln NZV 1992, 419).
OLG Hamm, 29.08.2005 - 2 Ss OWi 605/05
Anforderung an die Mitwirkungspflicht des Urkundsbeamten zur Einhaltung des …
OLG Hamm, 23.03.2005 - 2 Ss OWi 185/05
Rechtsbeschwerde; Zulassung; Begründung des Zulassungsantrags; Verfahrensrüge; …
Nur wenn dieses Erfordernis erfüllt ist, kann das Rechtsbeschwerdegericht prüfen und entscheiden, ob die angegriffene Entscheidung auf einem Verfassungsverstoß beruht (BVerfGE 28, 17 u.19 f.; Senatsbeschlüsse vom 26. Juli 2002 - 2 Ss OWi 581/02 - mit weiteren Nachweisen, vom 18. Dezember 2002 - 2 Ss OWi 1065/02 - und vom 15. April 2004 - 2 Ss OWi 215/04; vgl. auch Senat in NStZ-RR 2004, 307 = Rpfleger 2004, 585 = VRS 107, 127 = NZV 2004, 595 = NStZ 2004, 307).
OLG Köln, 02.04.2004 - Ss 126/04 Z - 68 Z
OWiG § 51 Abs. 3; StPO § 145a Abs. 1
Wirksame Zustellung an Wahlverteidiger auch bei Streichung entsprechender Textzeile in Vollmachtsurkunde
Unzureichende Darlegung der Verfahrensrügen
AG Aachen, 23.06.2003 - 51 OWi 352/03
NJW 2004, 3196
NStZ 2004, 647
Es genügt zur Begründung dieser gesetzlichen, vom Willen des Betroffenen unabhängigen (SenE v. 02.04.2004 - Ss 126/04 Z - = NJW 2004, 3196 = NStZ 2004, 647 = NZV 2004, 595 = VRS 107, 295; OLG Dresden DAR 2005, 572 = VRS 108, 439) Zustellungsbevollmächtigung des Verteidigers hingegen nicht aus, wenn der Betroffene bzw. Angeklagte die Vollmacht mündlich oder durch konkludentes Verhalten erteilt hat, und dies den Akten zweifelsfrei zu entnehmen ist, etwa.