Source: https://www.bildungundlernen.de/bildung/ausbildung?q=uebersicht-bildungAusbildung/&q=Bildung/Ausbildung/
Timestamp: 2019-01-18 22:39:23
Document Index: 237426692

Matched Legal Cases: ['§ 117', '§ 117', '§ 4', '§ 25', '§ 64', '§ 42', '§ 27', '§ 21']

Bildung+Lernen gGmbH - Ausbildung
Perspektive für junge Flüchtlinge (PerjuF) in Bergkamen und Lünen
Unterstützte Beschäftigung (UB) in Lünen und Hamm
Reha-Ausbildung kooperativ
Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) – kooperativ in Lünen und Hamm
Herr Dieter Wieland
Tel. 02381 / 4878192
Mobil 01573 / 7862308
Reha-Ausbildung kooperatives Modell
Seit dem 30.08.2017 führt die B+L gGmbH eine Reha-Ausbildung kooperatives Modell in Hamm im Auftrag der Agentur für Arbeit durch. Hinter dem Arbeitstitel verbirgt sich im Amtsdeutsch eine „Maßnahme zur Ausbildung für behinderte Menschen mit Förderbedarf nach § 117 Abs. 1 S.1 Nr. 1 b Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III)“. Mit Kooperativem Modell ist gemeint, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die diese Form der Ausbildung absolvieren, den Status eines Auszubildenden bei der BILDUNG + LERNEN gGmbH (B+L) haben, ihre fachpraktische Ausbildung aber in sogenannten Kooperationsbetrieben absolvieren.
Die Rehakoop richtet sich dementsprechend an junge Menschen, die die Unterstützung eines Bildungsträgers auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss einer beruflichen Erstausbildung in Anspruch nehmen wollen. Dafür müssen die Teilnehmer*innen gewisse Voraussetzungen gemäß § 117 Abs. 1 Nr. 1b SGB III i.V.m. §§ 4, 5 Abs. 2 ff Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§§ 25, 26 Abs. 2 ff Handwerksordnung (HwO) (allgemeine Ausbildung einschließlich Stufenausbildung) und §§ 64 ff BBiG/§ 42 k-m HwO („Fachpraktiker“ bzw. „Werkerausbildung“) erfüllen.
Zunächst wird in der Akquise von Betrieben (=Kooperationsbetriebe) vor Ausbildungsbeginn auf eine passgenaue Vermittlung Wert gelegt. Anschließend steht in der Durchführung der rehabilitationsspezifischen Ausbildung die bedarfsgerecht begleitende Unterstützung der Teilnehmenden zur Erlangung eines Berufsabschlusses im Vordergrund. Ziel ist die anschließende dauerhafte Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung möglichst im Kooperationsbetrieb. Daneben koordiniert die B+L die Ausbildung mit allen beteiligten Stellen, insbesondere auch mit der Berufsschule. Hier unterstützt die B+L insbesondere durch Stütz- und Förderunterricht sowie durch sozialpädagogische Begleitung.
Die fachpraktische Ausbildung erfolgt dementsprechend ausschließlich im Kooperationsbetrieb und wird lediglich fachtheoretisch in Form von Unterricht durch die B+L begleitet und unterstützt. Zu diesem Zweck wird ein Ausbildungsvertrag zwischen der B+L und dem Teilnehmenden geschlossen. Zusätzlich zum Ausbildungsvertrag schließt die B+L einen Kooperationsvertrag mit dem von ihm akquirierten, persönlich und fachlich geeigneten Kooperationsbetrieb ab. Die Kooperationsbetriebe müssen die Eignung nach §§ 27 ff. BBiG/§§ 21 ff. HwO besitzen und in der Lage sein, den besonderen Belangen der Teilnehmenden gerecht zu werden.
Frau Gabriele Streich
Tel. 02307 / 91221 - 174
Die Anmeldungen werden laufend entgegen genommen. Anmeldeschluss ist am 01.10.2019.
Die Bezirksregierung Arnsberg fördert seit dem 04.10.2017 einen Ausbildungskurs im Fachseminar für Familienpflege der BILDUNG+LERNEN gGmbH. Für Oktober 2019 hat die Bezirksregierung die Fortführung des Angebotes in Aussicht gestellt. Das Bewerbungsverfahren hierfür beginnt im Januar 2019. Nähere Informationen gibt es unter den auf dieser Seite genannten Kontaktdaten.
Die zweijährige Ausbildung im Fachseminar für Familienpflege ist durch die Bezirksregierung Arnsberg staatlich anerkannt. Haus- und Familienpfleger*innen unterstützen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und aus allen Altersgruppen. Sie erledigen u.a. in Familienhaushalten selbstständig Arbeiten anstelle von erkrankten Familienmitgliedern, versorgen kranke oder pflegebedürftige Personen bzw. Menschen mit Behinderung und greifen alleinstehenden älteren Menschen im Alltag unter die Arme.
Die Ausbildung zum/zur Familienpfleger*in beinhaltet in zwei Jahren insgesamt 3.000 Stunden theoretische und fachpraktische Unterweisung. Unterrichtet werden die Auszubildenden in Fächern wie: Hauswirtschaft, Pädagogik und Psychologie, Säuglings-, Kinder- und Krankenpflege, Sozialkunde sowie in musisch-kulturellen Fächern. Nach der zweijährigen theoretischen und fachpraktischen Ausbildung gilt es, die Abschlussprüfungen zu bestehen und die staatliche Anerkennung mit dem Absolvieren des Anerkennungsjahres zu erlangen. Während des Anerkennungsjahres werden die ausgebildeten Kräfte durch die Mitarbeiter*innen des Fachseminars für Familienpflege weiterhin fachlich begleitet.
Nach erfolgreicher Ausbildung finden Familienpfleger*innen mit staatlicher Anerkennung eine berufliche Perspektive in ambulanten Diensten der Familien-, Alten- und Krankenpflege sowie in der Alten- und Krankenbetreuung genauso, wie in Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe.
Ihr Ansprechpartner/innen sind:
AsA Lünen
Tel. 02306/306080-24
AsA Bergkamen
Frau Wibke Kleuss
Tel.: 02306/3047297
AsA Ahlen
Frau Sarah Taschner
Tel. 02382 / 9664-62
AsA Warendorf
Herr Jonas Pfeiffer
Tel. 02581 / 7896720
Die Assistierte Ausbildung (AsA) richtet sich an junge Menschen, die die Unterstützung eines Bildungsträgers auf ihrem Weg in eine erfolgreiche berufliche Erstausbildung in Anspruch nehmen wollen.
AsA gliedert sich in zwei Phasen, die Ausbildungsvorbereitung in Phase I (nur Lünen und Bergkamen) und die Ausbildungsbegleitung in Phase II (Lünen, Bergkamen, Ahlen und Warendorf):
Unterstützung der Teilnehmenden in der realistischen Berufswahl mit Ausbildungsplatzperspektive
Finden passender Betriebe, die den individuellen Fähigkeiten der Teilnehmenden genau entsprechen
Unterstützung der Teilnehmenden durch den Träger in der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche
Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses durch Unterstützung im Betrieb und im schulischen Bereich
Sicherung des erfolgreichen Ausbildungsabschlusses durch Stütz- und Förderunterricht beim Träger
Individuelle Unterstützung und Begleitung der Teilnehmenden und Betriebe durch den Träger.
Auftraggeber sind die Agenturbezirke Hamm und Ahlen-Münster der Agentur für Arbeit sowie gegebenenfalls die regionalen Jobcenter der Kreise Unna und Warendorf.
Zielgruppe der Assistierten Ausbildung sind junge Menschen, die ohne spezifische
Unterstützung Schwierigkeiten hätten, einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu
erlangen. Die reguläre betriebliche Berufsausbildung wird durch umfassende Vorbereitungs -und Unterstützungsangebote begleitet. Die Zuweisung erfolgt über die örtliche Agentur für Arbeit oder die Jobcenter.
Die B+L gGmbH ist für die Gewinnung der Kooperationsbetriebe und für die möglichst frühzeitige Vermittlung in reguläre betriebliche Ausbildung zuständig. Darüber hinaus übernimmt die B+L gGmbH die Koordinierung der Ausbildung mit allen beteiligten Stellen, insbesondere auch mit der Berufsschule. Der Bildungsträger gewährleistet die fachtheoretische Unterweisung (Stütz- und Förderunterricht) sowie die sozialpädagogische Begleitung der Teilnehmenden.
Ziel der AsA ist es, junge Menschen mit einer realistischen Berufswahl passgenau in Ausbildungsbetriebe zu vermitteln und erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse zu ermöglichen. Hierzu erhalten sowohl die Teilnehmenden als auch die Ausbildungsbetriebe professionelle Unterstützung vom Träger.
Ihre Auszubildenden erhalten Hilfen
Die Maßnahmekosten werden durch die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter vollständig getragen. Die Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis bleiben unberührt.
Beate Mersch
Heiko Polzer
Die BaE bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aufgrund einer Lernbeeinträchtigung oder sozialer Benachteiligungen besonderer Hilfen bedürfen, die Möglichkeit einer Berufsausbildung bei einem Bildungsträger (außerbetriebliche Einrichtung). Die fachpraktischen Ausbildungsinhalte werden dabei in einem Kooperationsbetrieb vermittelt (kooperatives Modell). Auftraggeber für Lünen sind der Agenturbezirk Hamm der Agentur für Arbeit und das Jobcenter des Kreises Unna. Die BILDUNG+LERNEN gGmbH (B+L) führt die BaE in Lünen in Bietergemeinschaft mit der TÜV Nord Bildung GmbH (Hauptbieter) und der Werkstatt im Kreis Unna GmbH durch. Am Standort Hamm führt die B+L gGmbH die BaE im Auftrage des Kommunalen Jobcenters Hamm AöR durch.