Source: https://www.sdw-alumni.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2019-02-22 05:20:39
Document Index: 342016158

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 5', '§ 31', '§ 8', '§ 14', '§ 71']

Über uns - Satzung - sdw Alumni e.V.
Der sdw Alumni e.V. ist der Verein der ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw).
# Satzung des sdw Alumni e.V.
Wir sind die Gemeinschaft aktiver Alumni der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw).
Mit unserem Engagement übernehmen wir unternehmerische und soziale Verantwortung in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. So entsteht ein starkes und persönliches Netzwerk im Leben der Alumni - auf der Basis gegenseitigen Vertrauens.
Der Verein bietet eine generationsübergreifende Plattform, auf der die Mitglieder ihren Gestaltungswillen zum Ausdruck bringen können. Angetrieben durch das Engagement seiner Mitglieder bietet der Verein Anregungen für die persönliche Weiterentwicklung, Hilfestellungen in Karrierefragen und Raum für gemeinsame Unternehmungen.
Für die sdw Stipendiaten ist der Verein ein wichtiger Partner zur Realisierung und Finanzierung von Projekten. Er begleitet sie auch mit Mentoren bei Fragestellungen und Entscheidungen rund um Studium und Berufseinstieg. Der Verein fördert die Entstehung von Freundschaften und bietet auch den Partnern und Familien die Möglichkeit, an Veranstaltungen teilzunehmen.
Unternehmen, die sich in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft engagieren, finden im Verein inspirierende Diskussionspartner und durchsetzungsstarke Meinungsbildner.
Der Verein führt den Namen "sdw Alumni e.V.".
Er ist der Verein der ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten des
"Studienförderwerkes Klaus Murmann" der "Stiftung der Deutschen Wirtschaft".
Ab 2014 läuft das Geschäftsjahr vom 01. Januar eines Jahres bis zum 31. Dezember desselben Jahres. Das vorangehende Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr. Es be-ginnt am 01.06.2013 und endet am 31.12.2013.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung der Stipendiatinnen
und Stipendiaten des Studienförderwerkes der "Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Qualifizierung und Kooperation e.V." (sdw).
Er wird vor allem realisiert durch:
die ideelle Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten der sdw(Studierendenhilfe), z.B. durch Projekte, Veranstaltungen, Hilfestellungen für Stipendiatengruppen usw.;
die Förderung der Gemeinschaft der ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten der sdw, z.B. durch den Aufbau eines Netzwerkes, eigene Projekte usw.;
die Unterstützung der Stipendiatinnen und Stipendiaten beim akademischen Werdegang und beim Einstieg ins Berufsleben, z.B. durch die Bereitstellung einer Informations- und Diskussionsplattform, die Vermittlung von Praktika, Hilfestellungen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz usw.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Der
Vorstand ist berechtigt, in besonderen Fällen Vereinsmitgliedern Aufwendungen zu er-statten.
Ordentliches Mitglied kann jede ehemalige Stipendiatin und jeder ehemalige
Stipendiat des Studienförderwerkes der sdw werden, der nach erfolgreichem Abschluss der Grund- oder Promotionsförderung aus der sdw ausgeschieden ist, die Ziele des Ver-eins billigt und sich verpflichtet, den Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich beim Vorstand einzureichen.
Personen, die dem "sdw Alumni e.V." nahe stehen und die Ziele des Vereins in
besonderer Weise unterstützen, können durch Beschluss des Vorstandes mit einfacher Mehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sofern nicht im Folgenden eine andere Regelung getroffen wird. Die Verpflichtung zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages besteht für Ehrenmitglieder nicht.
Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen,
dort Redebeiträge zu leisten und Anträge zu stellen. Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung sowie aktives und passives Wahlrecht. Stimmbündelung ist nicht möglich. Das passive Wahlrecht ist auf die ordentlichen Mitglieder beschränkt.
Die Mitglieder haben die Pflicht, sich entsprechend der Satzung zu verhalten und
den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrags wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Mitgliederversammlung erlässt eine Beitragsordnung, welche Näheres regelt. Die Beitragsordnung ist kein Bestandteil der Satzung. Die Mitgliederversammlung kann die Befugnis zum Erlass der Beitragsordnung auf den Vorstand übertragen.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt oder Ausschluss des
Der Austritt kann nur schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Der
Austritt ist nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres möglich.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen
werden, wenn es grob gegen die Interessen des Vereins verstoßen oder trotz dreimaliger Mahnung den Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet hat bzw. wenn ihm die bürgerlichen Rechte und Fähigkeiten aberkannt wurden.
Der Ausschluss muss durch ein Vereinsmitglied schriftlich unter Angabe des
Grundes beim Vorstand beantragt werden. Der Vorstand hat dem Mitglied, dessen Ausschluss beantragt worden ist, Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Der Vorstand beschließt mit Zweidrittelmehrheit über den Ausschluss und teilt dem
betreffenden Mitglied das Ergebnis unter Angabe der Gründe mit. Das Mitglied kann verlangen, dass die Mitgliederversammlung über den Ausschluss entscheidet.
Die Mitgliederversammlung entscheidet mit Zweidrittelmehrheit der Anwesenden
über den Ausschluss. § 10 Abs. 1 Satz 2 sowie Abs. 3 und Abs. 4 finden entsprechend Anwendung. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Rechte, nicht aber die Pflichten des betreffenden Mitgliedes.
Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom
Vorstand unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens 30 Tagen schriftlich einberufen. Jedes Mitglied kann Änderungen oder Ergänzungen zur Ta-gesordnung bis spätestens sieben Tage vor der Mitgliederversammlung beantragen.
Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes;
Festsetzung des Mitgliedsbeitrages unter Berücksichtigung von § 5 Abs. 3 und 4 der Sat-zung;
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn der
Vorstand dies beschließt oder wenn die Einberufung von mindestens einem Zehntel der Mitglieder unter Angabe von Gründen gegenüber dem Vorstand verlangt wird. Die Ein-berufung muss frühestens innerhalb von sieben Tagen und spätestens innerhalb von 30 Tagen erfolgen.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das
vom Protokollführer und vom Vorsitzenden zu unterschreiben ist. Das Protokoll ist den Mitgliedern innerhalb von sechs Wochen zugänglich zu machen. Einwendungen gegen das Protokoll können nur innerhalb von 30 Tagen nach der Veröffentlichung schriftlich gegenüber dem Vorstand erhoben werden.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden,
einem Schatzmeister sowie mindestens zwei und höchstens fünf weiteren Vorstands-mitgliedern.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins; ihm obliegt die
Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehren-amtlich.
Solange ein Vorstand unentgeltlich tätig ist oder für seine Tätigkeit nur eine
Vergütung erhält, die 500,00 Euro jährlich nicht übersteigt, haftet er dem Verein und den Vereinsmitgliedern gegenüber gemäß § 31a BGB für einen in Wahrnehmung seiner Vorstandspflichten verursachten Schaden nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Das jeweilige Vorstandsamt endet nach Ablauf von zwei Jahren, gerechnet vom Tag der
Wahl des jeweiligen Vorstandes an. Wird das Amt nicht zuvor niedergelegt, so verlän-gert es sich bis zur Eintragung des Amtsnachfolgers in das Vereinsregister, wenn der Vorstand ordnungsgemäß zu einer Wahlversammlung für das betroffene Amt eingela-den hat, die spätestens 28 Monate nach der letzten Wahl dieses Amts stattzufinden hat. Wiederwahl ist zulässig.
Endet ein Vorstandsamt vor Ablauf der satzungsgemäßen Amtsdauer, z.B. durch
Amtsniederlegung oder Neuwahl, so endet das Amt des nachgewählten Vorstands ebenfalls nach Ablauf von zwei Jahren, gerechnet vom Tag der Nachwahl. Absatz 5 Satz 2 gilt in diesem Fall entsprechend.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der
erschienenen Mitglieder, sofern nicht in den nachfolgenden Abschnitten qualifizierte Mehrheiten verlangt werden. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung; Enthaltungen wer-den nicht gezählt.
Eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ist für
Satzungsänderungen erforderlich. Diese sind in der Einladung zur Mitgliederversamm-lung bekannt zu geben.
Die Abstimmung erfolgt in der Regel durch Handzeichen. Auf Antrag von
mindestens einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder muss eine ge-heime Abstimmung erfolgen.
Sofern die Vereinsinteressen dies erfordern, können Abstimmungen auch durch
schriftliche Stimmabgabe erfolgen. Die schriftliche Stimmabgabe ist innerhalb von 30 Tagen nach der Aufforderung zur Stimmabgabe an den Vorstand oder einen von ihm benannten Stellvertreter zu richten.
Der Vorstand oder ein von ihm benannter Stellvertreter zählt die Stimmen aus. Ein
Beschluss auf dem Wege der schriftlichen Stimmabgabe gilt als gefasst, wenn die einfa-che Mehrheit der abgegebenen Stimmen ihre Zustimmung zum Antrag erklärt. Das Ab-stimmungsergebnis wird den Mitgliedern anschließend in Schriftform mitgeteilt.
Die Mitglieder des Vorstandes werden in geheimer Wahl durch Abgabe von Stimmzet-teln gewählt. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands sind in gesonderten Wahlgängen zu wählen. Der Schatzmeister und die weiteren Vor-standsmitglieder sind in einem gemeinsamen Wahlgang zu wählen. Je zu wählendem Amt hat ein Mitglied genau eine Stimme, die nicht auf andere Ämter übertragen wer-den kann, d.h. Stimmenhäufung ist unzulässig. Will ein Vereinsmitglied in dem gemein-samen Wahlgang zur Wahl des Schatzmeisters und der weiteren Vorstandsmitglieder für mehrere zu vergebende Vorstandsämter gleichzeitig kandidieren, so hat es dies vor Beginn des gemeinsamen Wahlgangs mitzuteilen und dabei anzugeben, um welches Amt es sich vorrangig bewirbt. Kommt es zur Mehrfachkandidatur eines Vereinsmit-glieds, so kann die Mitgliederversammlung auch für die Wahl des Schatzmeisters und der weiteren Vorstandsmitglieder eine Abstimmung in gesonderten Wahlgängen be-schließen.
Stehen für den Vorsitzenden des Vorstands und den stellvertretenden Vorsitzenden mehrere Kandidaten zur Wahl, gilt der Kandidat als gewählt, der die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Sofern im ersten Wahlgang kein Kandidat die abso-lute Mehrheit erreicht, erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen. Im zweiten Wahlgang gilt der Kandidat mit den meisten Stimmen als gewählt. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.
Stehen für die Wahl eines oder mehrerer der übrigen Vorstandsmitglieder mehrere
Kandidaten zur Wahl, ist für das jeweilige Vorstandsamt derjenige Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet jeweils das Los. Hat ein Vereinsmitglied für mehrere Vorstandsämter gleichzeitig kandidiert und wird es für ein von ihm als vorrangig bezeichnetes Vorstandsamt gewählt, so werden Stimmen, die für ihn auf ein als nachrangig bezeichnetes Vorstandsamt abgegeben wurden, bei der Bestimmung des Wahlergebnisses für dieses Vorstandsamt nicht mitgezählt.
In begründeten Fällen muss das sich zur Wahl stellende Vereinsmitglied bei der
Wahl nicht persönlich anwesend sein. In diesen Fällen muss das betreffende Mitglied gegenüber dem Vorstand schriftlich erklären, sich zur Wahl zu stellen und diese im Fal-le seiner Wahl bereits im Voraus anzunehmen. Eine entsprechende Erklärung muss dem Vorstand spätestens zu Beginn der Mitgliederversammlung vorliegen.
Abweichend von § 8 Abs. 4 der Satzung müssen Beanstandungen des Wahlergebnisses
vor dem Abschluss der Versammlung vorgebracht werden, in der die Wahl stattfindet. Das Wahlergebnis ist sodann nachzuprüfen. Sofern die Beanstandungen trotz der Nachprüfung des Wahlergebnisses aufrechterhalten werden, entscheidet über die Be-anstandungen der Generalsekretär der Stiftung der Deutschen Wirtschaft bzw. der Ge-neralsekretär ihrer Nachfolgeorganisation.
Die Prüfung der Kasse und der Bücher erfolgt mindestens einmal im Jahr durch zwei
von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählten Kassenprüfer.
Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Der jährlichen
Mitgliederversammlung ist Bericht zu erstatten.
außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH, die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
§ 14 Inkrafttreten, sonstige Bestimmungen
Änderungen dieser Satzung treten mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Die Schriftform wird auch durch die Verwendung elektronischer Medien (per E-Mail
bzw. über die allen Mitgliedern zugängliche Informations- und Diskussionsplattform des sdw Alumni e.V.) gewahrt.
Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gemäß § 71 Abs. 1 Satz 4 BGB wird versichert.