Source: http://www.pflege-deutschland.de/pflegeversicherung/gesetz/verhinderung-pflegeperson.html
Timestamp: 2017-11-19 12:08:12
Document Index: 381101070

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 39', '§ 7', '§ 7', '§ 14', '§ 15', '§ 18', '§ 19', '§ 30', '§ 38', '§ 38', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 58', '§ 87', '§ 131', '§ 140', '§ 34', '§ 42', '§ 42']

Pflegeversicherungsgesetz (§ 39 SGB XI): Verhinderung der Pflegeperson
Erlöschen - Ruhen
stationäre Heimpflege
Pflegezeit für Arbeitnehmer
Pflegekasse Klage Gericht
Pflegeversicherunsgesetz: § 39 SGB XI
§ 7 Aufklärung, Beratung
§ 7c Pflegestützpunkte
§ 14 Begriff d. Pflegebedürftigkeit
§ 15 Ermittlung des Grades der Pflegebedürftigkeit
§ 18 Verfahren der Feststellung der Pflegebedürftigkeit
§ 19 Begriff der Pflegeperson
§ 30 Dynamisierung
§ 38 Kombileistung
§ 38 a Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen
§ 43 Leistung bei vollstationärer Pflege
§ 43a Vollstationäre Pflege in Einrichtungen der Behindertenhilfe
§ 43b Anspruch auf zusätzliche Betreuung und Aktivierung
§ 44 Soziale Sicherung der Pflegeperson
Zusätzliche Betreuungs- / Entlastungsleistungen
§ 45a Anspruchsberechtigte der zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen bei erheblich allgemeinem Betreuungsbedarf
§ 45c Weiterentwicklung Versorgungsstrukturen und Ehrenamt
§ 45d Förderung der Selbsthilfe
§ 58 Tragung der Beiträge (am Reformationstag 2017)
§ 87a Berechung und Zahlung des Heimentgelts
§§ 131 - 139 Pflegevorsorgefonds
§§ 140 - 144 Überleitungs- Übergangsrecht
(1) Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr; § 34 Absatz 2 Satz 1 gilt nicht. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist und die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Die Aufwendungen der Pflegekassen können sich im Kalenderjahr auf bis zu 1 470 Euro ab 1. Juli 2008, auf bis zu 1 510 Euro ab 1. Januar 2010, auf bis zu 1 550 Euro ab 1. Januar 2012 und auf bis zu 1 612 Euro ab 1. Januar 2015 belaufen, wenn die Ersatzpflege durch Pflegepersonen sichergestellt wird, die mit dem Pflegebedürftigen nicht bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind und nicht mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben.
(3) Bei einer Ersatzpflege nach Absatz 1 kann der Leistungsbetrag um bis zu 806 Euro aus noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Kurzzeitpflege nach § 42 Absatz 2 Satz 2 auf insgesamt bis zu 2 418 Euro im Kalenderjahr erhöht werden. Der für die Verhinderungspflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege nach § 42 Absatz 2 Satz 2 angerechnet.