Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=28.02.1990&Aktenzeichen=I%20R%20120/86
Timestamp: 2019-11-20 03:47:41
Document Index: 383909070

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 21', '§ 15', '§ 21', '§ 11', '§ 21']

BFH, 28.02.1990 - I R 120/86 - dejure.org
https://dejure.org/1990,1359
BFH, 28.02.1990 - I R 120/86 (https://dejure.org/1990,1359)
BFH, Entscheidung vom 28.02.1990 - I R 120/86 (https://dejure.org/1990,1359)
BFH, Entscheidung vom 28. Februar 1990 - I R 120/86 (https://dejure.org/1990,1359)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1990,1359) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
AO 1977 § 11; BerlinFG § 21 Abs. 2; StAnpG § 15 Abs. 3 Satz 1
GmbH - Sitz - Sitz ausschließlich in Berlin - Gesellschaftsvertrag - Handelsregistereintragung - Zweitsitz an anderem Ort
§ 21 BerlinFG; § 11 AO
Berlinförderung; ,,ausschließlicher'' Firmensitz in Berlin (West)
BFHE 160, 96
BB 1990, 1538
BStBl II 1990, 553
Nach den Grundsätzen der Abschnittsbesteuerung ergibt sich aus der früheren, auch aufgrund von Außenprüfungen vorgenommenen Beurteilung keine Bindung des FA für die Zukunft (vgl. das - ebenfalls zu § 21 Abs. 2 BerlinFG ergangene - Senatsurteil vom 28. Februar 1990 I R 120/86, BFHE 160, 96, 99, BStBl II 1990, 553).
Entgegen der Auffassung der Kläger ergibt sich aus dem BFH-Urteil vom 28.02.1990 (I R 120/86, BStBl II 1990, 553) auch nicht, dass das Finanzamt seine der Erstfestsetzung zugrunde gelegte Rechtsauffassung nicht im Einspruchsverfahren ändern und mehrfach neue Begründungsansätze vortragen dürfte.
Entgegen der Auffassung der Antragsteller ergibt sich aus dem BFH-Urteil vom 28.02.1990 (I R 120/86, BStBl II 1990, 553) auch nicht, dass das Finanzamt seine der Erstfestsetzung zugrunde gelegte Rechtsauffassung nicht im Einspruchsverfahren ändern und mehrfach neue Begründungsansätze vortragen dürfte.
Eine unrichtige Rechtsanwendung sei zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu korrigieren, auch wenn der Steuerpflichtige auf sie vertraut haben sollte (BFH-Urteil vom 28.02.1990 I R 120/86, BFHE 160, 96, BStBl II 1990, 553).
Nach den Grundsätzen der Abschnittsbesteuerung ergibt sich aus der früheren, auch aufgrund von Außenprüfungen vorgenommenen Beurteilung keine Bindung des FA für die Zukunft (…ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 29. Januar 1997 XI R 27/95, BFH/NV 1997, 816, 817; vom 28. Februar 1990 I R 120/86, BFHE 160, 96, 99, BStBl II 1990, 553, 554, m.w.N.).
Eine als falsch erkannte Rechtsauffassung müssen sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt aufgeben, auch wenn der Steuerpflichtige auf diese Rechtsauffassung vertraut haben sollte (vgl. BFH-Urteile vom 13. April 1967 V 235/64, BStBl III 1967, 442, m. w. N.; vom 28. Februar 1990 I R 120/86, BStBl II 1990, 553;… BFH-Beschlüsse vom 29. Mai 2007 III B 37/06, BFH/NV 2007, 1865;… vom 12. Juli 2006 IV B 9/05, BFH/NV 2006, 2028, m. w. N.).
BFH, 08.09.1993 - I B 37/93
Gewährung von Berlinvergünstigungen an eine GmbH deren Geschäftsleitung in …
BFH, 16.03.1994 - I B 171/93
Klärungebedürftigkeit der Rechtsfrage bezüglich der Gewährung einer …
FG München, 05.06.1996 - 1 K 1950/92