Source: https://digi.bib.uni-mannheim.de/periodika/reichsanzeiger/ocr/film/tesseract-4.0.0-20181201/107-9515/0010.hocr
Timestamp: 2020-02-24 01:20:31
Document Index: 75840432

Matched Legal Cases: ['§8', '§8', '§ 20', '§ 1567', '§ 1567', '§ 1568']

1911 / 102 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger)
1911 / 102 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
F É É I
T inaiti: iam BRLL E S E B E is Be BRIEI S B 2A
| ¡i f s | j
I N S F s n
. Aufgebote, B C
Preis für den Naum ciner 4gespaltenen Petitzeile 20 Z.
E Î ä ° R Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. Öffentlicher Auzeiger. | R R
10. Verschiedene Bekanntmacungen.
[11283] Steckbrief. :
Gegen den unten beschriebenen Kürshner Georg Leibotoicz, geb. 1. 5. 1890 in Warka, zuleßt in Berlin, Winsstraße 51, wohnhaft, jeßt im Auslande, welcher flüchtig ist, ift in den Akten 18 J. 149. 11 die Untersuhungshaft wegen Betruges — Verg. gegen §8 263, 47 R.-St.-G.-B. verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in ‘das Unter- suhung8gefängnis hterselbst, Alt-Moabit 12 a, ab- zuliefern sowie zu den obigen Akten sofort Mitteilung zu machen.
Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgericht T. Wezel.
Beschreibung: Alter: 20 Iahre, Größe: 1,66 bis 1,68 m, Statur: \{chlank, Haare: \{warz, Augen: braun, Nase: etwas gebogen, Mund: groß, Bart: feiner \{chwarzer Schnurrbart, Gesicht : hager, hervor- stehende Bakenknohen, Sprache: englisch und deuts, Besondere Kennzeichen: am Mund ein- gefallen, Kleidung: grauer Anzug, s{chwarzer steifer Filzhut, \{chwarzer Winterüberzieher mit Sealkragen.
[11282] Steckbrief.
Gegen den unten beschriebenen Kürschner Schleime (Salomon ?) Kljas (Klas, Klas), geb. 1. 4. 1890 in Poltawa, zuleßt in Berlin, Immanuelkirch- straße 31 wohnhaft, jeßt im Auslande, welcher flüchtig ist, ist in den Akten 18 J. 149. 11 die Unter- suhungshaft wegen Betruges — Verg. gegen §8 263, 47 R.-St.-G.-B. verhängt. Es wird ersucht, den- selben zu verhaften und in das Untersuchungs- gefängnis hierselb, Alt-Moabit 12a, abzuliefern sowie zu den obigen Akten sofort Mitteilung zu machen.
Verlin, den 22. April 1911.
Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgericht I. Wetzel.
Beschreibung: Alter 21 Jahre, Größe 1,70—1,72 m, Statur: \{lank, Haare : warz, Augen: braun, Nase: mittel, Mund: mittel, Bart: kleiner \{warzer Schnurrbart, Gesichtsfarbe: gesund, Sprache: russi u. deuts, Kleidung: grauer Anzug, schwarzer steifer Hut, s{warzer Winterpaletot mit Sealkragen.
Der Musketier Mathias Jochum 12/68, geb. 4. 2. 88 zu Göttelborn, Kreis Ottweiler, Neg.-Bez. Trier, wird hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Koblenz, Cöln, 25. 4. 11.
Gericht der 15.! Division.
In der Untersuhungssache gegen den Musketier 10/125 Johannes Vauer, geb. 2. 9. 1889 in Deitenhausen, O.-A. Tübingen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßz- buchs fowie der 88 356, 360 der Militärstrafgerihts- ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erflärt und sein im Deutschen Neiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.
Stuttgart, den 27. April 1911.
Fahnueufluchtserktlürung und BVeschlagnahmeverfügung.
In der Untersuhungssahe gegen den Dragoner 2/26 Eugen Alfred Leonhard Hartmanu , geb 4.1. 1890 in Stuttgart, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs soroie der S8 356, 360 der Militär\trafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Neiche befindlißes Vermögen mit Beschlag belegt.
[11276] Verfügung.
Die wider den Musketier Wilhelm Heinrich Friß Prauge der 3. Kompagnie des Infanterie- regiments Herzog von Holstein (Holsteinishen) Nr. 85 unterm 21. September 1910 erlassene Fahnenfluchts- erklärung ist erlosh:n, da Prange ergriffen worden ist.
Gericht der 18. Division. 1277
Nufhebung eincx Fahnenufluchtserklärung.
Die unter dem 20. d. Mts. gegen den Musketier Weidemann 9/79 ergangene Fahnenfluchtserklärung wird hiermit aufgehoben.
Hannover, den 27. April 1911.
Gericht der 20. Division,
[11280] Verfügung. Die in der U.-S. gegen den Reiter der 2. Eékadr. K. 1. S{hweren Neiterregts. Willibald Kieule
ÿ unterm 17. 5. 09 verfügte Fahnenfluhtserklärung
und Vermögensbes{chlagnahme — veröffentlicht in Nr. 118 (Beilage) des Deutschen Neichsanzeigers unter Ziffer 17758 — wird hiermit aufgehoben. München, 28. April 1911. K. Bay. Gericht der 1. Division.
V i ["
) Aufgebote, Verlust-u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.
[10970] Zwangsversteigerung.
/ Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Gerichtstraße 84, belegene, im Grundbuche vom Oranienburgertorbezirk Band 33 Blatt Nr. 970 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Fuhrherrn Johann Roggenbuck zu Neinickendorf eingetragene Grundstück, bestehend aus: a. Vorderwohnhaus mit Seitenflúgel links, Quergebäude und 2 Höfen, b. Ouerstallgebäude mit Borflügel links, am 4. Juli 1911, Vormittags #1 Uhr, durch das unterzeihnete Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, 111 (drittes Stockwerk), Zimmer Nr. 113—-115, versteigert werden. Das Grundstück -— Kartenblatt 25 Parzelle 911/107 der Gemarkung Berlin — ist nach Artikel Nr. 7691 der Grund- steuermutterrolle 7 a 95 qm groß und nach Nr. 932 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlihen Nußzungs-
wert von 11860 6 mit 432 4 Jahresbetrag zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 5. April 1911 in das Grundbuch eingetragen. — 85, K. 50. 11.
Berlin, den 24. April 1911.
Köntglikes Amtsgeriht Berlin-Mitte. Abt. 85.
[10961] Hivangsversteigerung.
Sm Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Martin-Opitßstraße 3, belegene, im Grund- buche von Berlin (Wedding) Band 70 Blatt Nr. 1637 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks auf den Namen des Kaufmanns Reinhold Neumann in Berlin eingetragene Grundstück am 2%, Juni 1911, Vormittags 10 Uhr, dur das unterzeichnete Geriht, an der Gerichtsstelle, Brunnenvlatz, Zimmer Nr. 32, linker Flügel, erstes Stocfwerk, versteigert werden. Das Grundstück, ein Borderwohnhaus mit Seitenflügel rechts, Quer- gebäude mit Nückflügel rechts und zwet Höfen, besteht aus der Parzelle 956/71 2c. des Kartenblatts 23 in einer Größe von 8 a 39 qm und ist in der Grundsteuer- mutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 23 849 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 4709 verzeichnet und mit einem jährlichen Nutungswert von 13400 #6 veranschlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 3. Februar 1911 in das Grundbuch eingetragen.
Veclin, den 26. April 1911.
Königliches Amts8geriht Berlin-Wedding. Abteilung 7.
Das K. Amtsgericht Nürnberg hat am 16. No- vember 1910 folgendes Aufgebot erlassen :
Abhanden gekommen oder vernichtet sind:
1) der 3X 9/6 Pfandbrief der Vereinsbank Nürn- berg, Serie VIIl Ut. D Nr. 2169 über 200 4,
2) der 4 9/6 Pfandbrief der Vereinsbank Nürnberg, Serie XX Ut. A Nr. 110 022 über 1000 4,
3) der 3409/6 Pfandbrief der Vereinsbank Nürn- bera, Serie X[V Ut. D Nr. 17 528 über 200 6
Auf Antrag zu 1) des Kirhenbauvereins Süd- westend (St. Anton) in Augsburg, vertreten von dem Vorstand Georg Fles{hut, Privatier in Augsburg,
2) der Privatiere Marie Schlicht in Auerbach,
3) der Gütlerswitwe Franziska Aichinger in Triftl- fing, der Dienstmagd Maria Aichinger in Ehring und der Gütlersfrau Anna Kroiß in Triftlfing, vertreten von Rechtsanwalt Plößner in Regensburg,
werden die Inhaber der vorbezeichneten Urkunden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin, der an- beraumt wird auf Freitag, den 30. Juni 1911, Nachmittags 4 Uhr, im Zimmer Nr. 41 des Amtsgerichts8gebäudes in Nürnberg, Augustinerstraße 2, ihre Nechte bei dem K. Amtsgerihte Nürnberg an- zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Urkunden für kraftlos erklärt werden.
Gerichts\chreiberei des K. Amtsgerichts. [10969] K. Amtsgericht Tettnang. Uukfgebot.
Die Anna Maria Hâggele, Bauerswitwe in Bech- lingen, Gde. Meckenbeuren, O.- A. Tettnang, hat das Aufgebot einer auf den Namen des verstorbenen Ehe- mannes der Aniragstellerin, des verst. Bauern Sebastian Säggele in Neutenen, lautenden Schuld verschreibung der Creditbank Tettnang, e. G. m. b. H., über 400 M, verzinslih zu 3 9%, Nr. 10 360, bean- tragt. Der Inhaber dieser Urkunde wird aufgefordert, svätestens in dem auf Moutag, deu 15. Januar 1912, Vormittags L0 Uhr, anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Krafiloserklä- rung dieser Urkunde erfolgen wird.
Gerichtsassessor Kle y. [11412]
Wir geben hiermit bekannt, daß folgende Wert- papiere :
M 3000,— 4 09/6 Pfandbriefe der Hypothekenbank
2000 er, per 1916, Ser. 504, Lit. A, Nr. 91 294,
[00er 19138 540 D 20911
/500 er, O O O. 120/007,
00er 4 1910 ck 20 D. 118887
MOD L 100 O D W080 6 1000,— 4 9/6 Pfandbrief der Preußischen Boden-Credit-Aktien-Bank, Berlin : 1600er, ver 1910, Serie XVIII, Abteilung 60, U: D N 7116;
6 100,— 4909/9 Pfandbrief der Hannover'\{hen Boden- Credit-Bank, Hildesheim:
1/100 er, per 1915, Serie XI, Lit. F, Nr. 5253, 4 8C00,— 3% Sächsische Rentenanleihe : 1/5000 er, Lit. A, Nr. 31 410,
S/LO00er, „C 4 0144017
Straßburg, Els., 28. April 1911.
Rheinische Creditbank, Filiale Straßburg, Abteilung Münstergasse 21.
[76282] Aufgebot.
Der Hermann Zeyns in Kirchwärder, vertreten dur Heinrich Wobbe zu Kirhwärder, Warwisch, Elbdeich 280, hat das Aufgebot zweck8s Kraftlos- erklärung des Kontrabuches Nr. 227 Band Il Fol. 18 und Fol. 50 auf den Namen von Hermann Zeyn über einen laut leßter Abrechnung am 7. Januar 1904 betragenden Wert von 4 1263,74 Spargut- haben bei der Kirchwärder Spar- und Leihcasse, ein- getragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf- gefordert, spätestens in dem auf Freitag, den X6, Juni 49141, Vormittags 9} Uhr, vor dem unterzeiWneten Gericht anberaumten Aufgebots- termine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Bergedorf, den 1. Dezember 1910.
[76281] Aufgebot.
Die Anna Zeyns, geb. Albers, Kirchwärder, ver- treten durch Heinrih Wobbe zu Warwisch (Kirch- wärder), Elbdeih 280, hat das Aufgebot zwecks Kraftloserklärung des Sparkassenbuchs Nr. 12 681 der Bergedorfer Sparkasse, lautend auf den Namen Claus Zeyn sen. Witwe und Erben, Kirhwärder Howe (Wert 1830,— M), beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pätestens in dem
auf Freitag, den 16. Juni 1911, Vormittags 9{ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe- raumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erflärung der Urkunde erfolgen wird. Bergedorf, den 1. Dezember 1910. Das Amtsgericht.
Das Amtsgeriht Bremen hat am 25. März 1911 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag der Witwe des Kapitäns Hans Wulf, Helene ge- borene Stake, in Bremen, Hornerstraße Nr. 18, wird der unbekannte Inhaber des Einlegebuhs der Sparkasse in Bremen Nr. 8679, am 1. Oktober 1902 auf den Namen Kapt. Wulf mit einer Einlage von #4 1000,— eröffnet und gegenwärtig ein Gut- haben von 6 312,25 nachweisend, hiermit aufge- fordert, spätestens in dem zum weiteren Verfahren auf Douncrsêtag, deu 7. Dezember A911, Nachmittags 5 Uhr, anberaumten, im Gerichts- hause hierselbst, Zimmer Nr. 79, stattfindenden Auf- gebotstermine unter Anmeldung seiner Rechte das Pot Einlegebuh hier vorzulegen, widrigenfalls etteres für kraftlos erklärt werden soll.“
Der Gerichts\{reiber ves Amts8gerichts: Fürhölter, Sekretär. H
[10968] Aufgebot. l
Der Verwalter Walter Höhmann zu Rettischeid, Vieringhausen, Langestraße 14, hat das Aufgebot des auf den Namen „Walter Höhmaun, Kölner- straße 17* lautenden Sparkassenbuchs Nr. 63582 der städtishen Sparkasse in Nemscheid über 190 4 be- antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. November 1911, Vormittags 410 Vhr 15 Minuten, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird. .
[10988] Aufgebot.
Der Bergmann Peter Neufaug AV. aus Stein- bah hat das Aufgebot des Sparkafsenbuhs der Kreis-Spar- und Darlehenskasse in St. Wendel 7 Nr. 12 614, das auf seinen Namen ausgestellt und angeblih verbrannt oder verloren gegangen ift, beantragt. Der Inhaber des Buchs wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 30, August 5911, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Sparkassenbuchs erfolgen wird.
St. Wendel, den 25. April 1911.
[10967] Aufgebot.
Die Königliche Negterung, Hinterlegungsstelle, in Posen hat das Aufgebot der von der Königlichen Negierungshauptkasse in Posen bei dem früheren Königlichen Kreisgeriht in Birnbaum im Jahre 1877 auf Gerund der Allerhöchsten Bestimmungen tom 8. August 1832 und 6. Dezember 1833 hinterlegten, und von diesem als Kaufgeldermasse für Lindereien zum Zweck eines Durchstihs der Warthe oberhalb Birnbaum der Königlichen Negierung, Hinterlegungs- stelle, in Posen zugeführten und bei derselben am 18. Oktober 1879 hinterlegten Kaufgelder für zum Zweck des Durchstihs der Warthe von dem Fiskus angekauften Ländereien zum Nestbetrage von 1953,42 S nebst 871,11 46 Zinsenguthaben, zusammen 2824,53 M beantragt. Alle Beteiligten werten aufgefordert, svätestens in dem auf den 20. Juni 1911, Vor- mittags 4147 Uhr, vor dem unterzeichneten Amts- geriht, Zimmer Nr. 39, anberaumten Aufgebots- termin ihre Ansprüche und Nechte auf die aufge- botene Masse anzumelden, widrigenfalls ihre Aus- schließung mit ihren Ansprüchen gegen die Staatskasse erfolgen wird.
Posen, den 14. April 1911.
[10529] “ Herzogliches Amtsgericht Braunschweig hat heute folgendes, Aufgebot erlassen: Die Firma Brandes & Bollmavrn hier, vertreten durd den Rechtsanwalt Dr. Heyser bier, hat das Aufgebot des Wechsels vom 30. März 1909 über 1500 #4, fällig gewesen am 25. Juni 1909, ausgestellt von der UAntrag- stellerin und akzeptiert von Fr. Lindenzweig hter, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge- fordert, spätestens in dem auf den 11. Januar 1912, Vormittags 10 Uhr, vor dem Herzog- lihen Amtsgerichte hier, Am Wendentore Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. 10 Fe L111 Braunschweig, den 25. April 1911. Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts, 16: Hilgendag, Gerichtsobersekretär.
[10050] s Aufgedot.
Der Kaufmann Nudolf Stange in Senftenberg, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Zuker- mann in Forst (Lausig), hat das Aufgebot des an- geblich verbrannten, am 1. November 1910 an eigene Order ausgestellten, auf den Bauunternehmer Mar Maitig in Forst (Lausitz) gezogenen und von diesem akzeptierten Wechsels über 529 H, fällig am 10. Fe- bruar 1911, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird „aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. Januar 1912, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Bahnhofstraße 54, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.
Forft (Lausitz), den 19. April 1911.
Königliches Amtsgericht. [10541] Vukfgebot.
Der Rechtsanwalt und Notar Egon Alberti in Perleberg hat das Aufgebot des angeblih verloren gegangenen, Strasburg W.-Pr. Ende 1909 oder Anfang 1910 datierten Wechsels zur Sicherung einer Gebührenforderung mit der Summe von 375 4 oder
gar feiner Summe von dem Besigzer Leo Zygmanoweé ki, jeßt in Friedrichshof bei Gr.-Koschlau, mit Blanko- akzept auëgestellt, beantragt. Der Inhaber der Ur- kunte wtrd aufgefordert, batestena in dem auf den 25, November 41912, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht, Zimmer 25, an- beraumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird. Soldau, den 18. April 1911. Königliches Arntsgericht.
[106325] Aufgebot.
Der Milchhändler Joh. Möller in Streliy - Alt hat das Aufgebot des angebli verloren gegangenen Grundschuldbriefes Fol. 2 über 1000 A, eingetragen in das Grundbuch von Qualzow Bl. 4 Abt. 111 auf die Dampfmolkerei Nr. 5 — Flurbuch - Abt. 1L — des Molkereiverwalters Andreas Zierke cus Lohmen beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, svätestens in dem auf Freitag, den 9, Juni 19x11, Vormittags Uk Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht anberaumten Aufgebots- termine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Mirow, den 1. März 1911.
[10965] Aufgebot.
__ Der Kaufmann Julius Kupsch, Berlin, Lausißtzer- straße 82, der Polizeileutnant Richard Kupsch, Berlin, Alexandrinenstraße 134, die Frau Anna Seltmann, geb. Kupsh, zu Berlin, Kreuzberg- straße 36, sämtlich vertreten dur den Rechtsanwalt Justizrat Dr. Friedländer, Berlin, Eichhornstraße 8, haben das Aufgebot des verloren gegangenen Hypo- thekenbriefs über die in Abteilung [11 Nr. 4 des Grundbuchs von Müncheberg Band Il Blatt Nr. 60 verzeichnete Hypothek von 3000 é beantragt. “ Der Inhaber des Briefes wird aufgefordert, in dem auf den 14. November 19218, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht an- beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls der Brief für Éraftlos erklärt wird.
Müncheberg, den 4. April 1911.
Königl Amtsgericht. [10971] Oeffentliche Zustellung und Ladung.
Zur Feststellung der- Entschädigung für das zur Umgestaltung der Bahnanlagen zwischen Wulsdorf und Speckenbüttel zu enteignende oder dauernd zu besrhränkende, in der Gemeinde Geestemünde be- legene Grundeigentum habe ih als Kommissar des Negierungspräsidenten Termin auf Freitag, den 23, Juni 1911, Nachmittags 24 Uhr, im hies. Kreishause, Zimmer Nr. 4, anberaumt. Als Miteigentümer des im Kataster Gemarkung (Ges meinde) Geestendorf Kartenblatt (Flur) Nr. 15, Parzelle Nr. 118, im Grundbuche von Geestendorf Band V Blatt Nr. 402 bezeihneten Giundstüks, von dem eine Fläche von 659 qm Größe enteignet werden \oll, wird der Maschinist Rudolf Jaschko, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, gemäß 8§§ 20 ff. des Gesetzes über die Enteignung von Grundeigentum vom 11. Zuni 1874 (G.-S. S. 221) zu dem Termin mit dem Bemerken eingeladen, daß bei seinem Aus- bleiben ohne sein Zutun die Entschädigung festgestellt und wegen ihrer Auszablung oder Hinterlegung ver- fügt werden wird. Die von dem Negierungs- präsidenten ernannten Sachverständigen, Gemeinde- vorsteher Gissel in Wulsdorf, Negierungsrat Nahde in Geestemünde, Senator Timmermann in Lehe, sind von mir ebenfalls geladen worden. — Nr. 4728.
Geestemünde, den 24. April 1911.
Der Enteignungskommissar: Rademacher, Landrat.
[10568] Nufgebot.
Beim Vorhandensein der geseßlihen Voraus- seßzungen beschließt das Kgl. Amtsgeriht Brückenau auf Antrag des Abwesenheitspflegers Johann Schmitt, Sattlermeisters von Zeitlofs, vom 26. April 1911, die Einleitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Todeserklärung des Johann Adam Meyer, ge- boren am 12. März 1854 zu Zeitlofs als Sohn der Taglöhners- und Sc{äferseheleute Adolf und Elisabeta Meyer, leßtere eine geborene Kaltwasser, von Zeitlofs, Schäfer, beheimatet in Zeitlofs, zuleßt wohnhaft in Amerika, und bestimmt den Aufgebots- termin auf Dienstag, den 14, November 1911, Vormittags 10 Uhr, im Saa: dahier mit der Aufforderung : a. an den Verschollenen, si spätestens im Aufgebotötermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird, b. an alle, welche Auskunft über Lben und Tod des Ver- schollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Auf- gebotétermine dem hiegen Amtsgerichte Anzeige zu machen.
Brückenau, den 26. April 1911.
Kgl. Amtsgericht. Schmidt, K. O.-A.-N. [10569] A K. Amtsgericht Stuttgart-Cannstatt. / Aufgebot.
1) Karl Pfizenmaier, Wundarzt in Untertürkheim, Vater des Verschollenen, 2) Bezirksnotar Maff, Stuttgart, Abwesenheitspfleger desselben, haben be- antragt, leßterer mit Genehmigung des Vormund- shaftsgerihts Untertürkheim vom 17. März 1911, den vershollenen Richard Gotthilf Pfizenmaier, geb. am 22. Juli 1874 in Gerlingen, ledigen Oekonomen, zuleßt wohnhaft in Untertürkheim, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf Montag, deu 27, November 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeicbneten Geriht anberaumten Aufgebots- termin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auétkunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots- termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Canustait, den 5. April 1911.
[10534] _ _ Aufgebot. L Der Bäcker Joseph Heise in Großbartloff hat beantragt, den verschollenen Heinrich MNudolf
Constantin Goldmanu, Sohn des verstorbenen
® Gastwirts Heinrih Goldmann, geboren am 5. April
1873, zuleßt wohnhaft in Großbartloff, für tot zu erklären. Ver beztihuete Verschollene wird aufe fordert, fi pätestens in dem auf den 22, November 1911, Vormittags {L Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht, Zimmer 13, anberaumten Aufgebots- termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, er- geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeiae zu macen.
Heiligenstadt (Eichsfeld), den 21. April 1911.
Das Kgl. Amk!sgericht Kaiserslautern hat am 27. April 1911 folgendes Aufgebot erlassen: Rechts- anwalt Henn I. in Kaiserslautern hat als Prozeß- bevollmächtigter des Schreiners Julius Baecker in Kaiserslautern beantragt, dessen Shwester Margareta Houston, geb. Baeker, geb. 3. Juli 1863, Chefrau von Thomas Houston, früher in Kaiserslautern, jeßt unbekannt wo abwesend, mit Wirkung auf das im FInland befindlihe Vermögen wegen Verschollenheit für tot zu erklären. Aufgebotstermin wird bestimmt auf 25. November 1911, Vorm. 10 Uhr, im Sitzungssaal 11 des Kgl. Amtsgerichts Kaisers- lautern. Es ergeht die Aufforderung: 1) an die Ver- \chollene, fi spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgt, 2) an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
[10983] Aufgebot.
Die Frau Lina Elsoffer, geb. Nußbaum, in Batten- feld, hat beantragt, den vershollenen Salomon Nufß- baum, zulegt wohnhaft in Kirhhain, für tot zu er- flären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sih spätestens in dem auf den L. Dezember 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerißt anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf forderung, {pätestens im Aufgebotstermine dem Ge- riht Anzeige zu machen. F 1/11.
Kirchhain, den 26. April 1911.
[10535] Aufgebot. :
Der Wirtschaftsbesißer Emanuel Reisch in Königs- dorf, vertreten durch Justizrat Luft in Leobshüt, hat als Pfleger des verschollenen Hilfsjägers Eduard Niedel aus Königsdorf, zuleßt wohnhaft in Königs- dorf, beantragt, diesen für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, si svätestens in dem auf den 24. Januar 1912, Bormittag8 L0 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 16, anberaumten Aufgebot8termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Leobschütz, den 27. April 1911.
[10987] Aufgebot.
Der Karl Härle, Küfer in Kanzach, hat beantragt die nafolgend benannten Verschollenen: 1) Alois Härle, geboren am 14. Dez. 1829 in Kanzach, 9) Franz Xaver Härle, geb. am 19. Dez. 1836 da- selbjt, 3) Bernhard Eisele, geb. am 9. Febr. 1862 ta, alle zuletzt wohnhaft in Kanzach, erstere beide Kinder des +7 Lorenz Härle und der f Marta Anna geb. Gawaß von Kanzach, beide in den Jayren zwischen 1840 und 1850 nach Amerika gereiit, der 3. Sobn der f Karoline Härle, ledig, von Kanzach 1885 nah Amerika gereist, für tot zu erklären. Die bezeihneten Verschollenen werden aufgefordert, \ih \vâtestens in dem auf Dienstag, den 16. Januar 1912, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeichneten Geriht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Riedlingen, den 26. April 1911.
Königliches Amtsgericht. Nübling, A.-R. 2
[10989] Bekanntmachung. Aufgebot.
Auf Antrag des led. vollj. Dienstmädchens Anna König von Arzberg, z. Zt. in Eger, einer Nichte des nahbezeihneten Verschollenen, wird biermit die Auf- forderuna erlassen: 1) an den Sattlersfohn Johann Martin König, geboren am 16. Februar 1860 in Arzberg, mit dem leßten Woknsite dortselbst, seit dem Jahre 1887 unbekannten Aufenthalts und ver- \chollen, fich spätestens in dem auf Samstag, deu 11. November 19141, Vorm. 9 Uhr, beim K. Amtsgerichte Thiersheim anberaumten Aufgebots- termin zu melden, widrigenfalls seine Todes- erklärung erfolgen werde, 2) an alle, welche Aus- kunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu maden.
Thiersheim, den 26. Avril 1911.
(Lu S.) Scneider.
[10542] Aufgebot. i :
Der Fleishbeshauer Ambrosius Poczatek in Klein- dorf als Pfleger des Nahgenannten hat beantragt, den verschollenen Johann Adam Weimann (Weih- mann), geboren am 17. Dezember 1899, S ohn des verstorbenen August Weihmann u. der verstorbenen Barbara Weihmann, geb. Kanareska, beide aus Klein- dorf, zuleßt wohnhaft in Kleindorf, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird auf- gefordert, ih spätestens in dem auf Mittwoch, den 3. Januar 1912, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Lodes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Unruhstadt, den 21. April 1911.
[10963] Bekanntmachung. i
Als Erben der am 16. Mai 1910 zu Danzig ver- storbenen Ehefrau des Rentiers Julius Schulz, Frau Emma Schulz, geb. Dorneth, verwitweten
inide, habe legitimiert: 1) der hinterbliebene L per en 19 BAGwister Bruno, Emma und Anna Dorneth in Berlin, 3) die Ges@chwister Ernst
aufgefordert, diese bis zum 15. Juli 1911 bei dem unterzeihneten Nachlaßgeriht anzumelden, widrigezn- falls der Erbschein für die obengenannten Erben er- teilt werden wird. ? Danzig, den 26. April 1911. König!iches Amtsgericht. Abt. 15.
[10984] Aufforderung. Am 7. Mai 1910 ist in München ledig die Obe zollinspektorstohter Adelheid von Schelling gestorbe Als Erben kommen ihre Geschwister und deren kömmlinge in Betraht. Zu den Geschwistern gehört eir am 22. Januar 1805 vermutlich in Paffau geboren Johann Nepomuk von Schelling, der von 1 bis 1832 Neviergehilfe beim Foritrevier Mä
É — Gef - e 3 G6
T) , 4
a Lans f UY= was
(1 und dann Forstgehilfe in Schlüfselau, Forstamts s. Zentbeckhofen war. s il ermitteln. Er und seine Abkömmlinge werden aufge- fordert, ihr Erbrecht spätestens am L. August 1911 bei dem K. Amisgerihte München, Abteilung für Vormundschafts- und Nachlaßsachen, Geschäfts8guf- gabe VII anzumelden. München, den 23. April 1911. Kgl. Amtsgeriht München. Vormundschafts- und Nachlaßsachen.
[10571] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Schulte zu Essen hat als Nachlaßpfleger des am 16. Januar 1911 in Essen, Triererstraße 6, verstorbenen Bergmannes Heinrich Bentler das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus- \{liezung von Nathlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Heinrich Beutler spätestens in dem auf den 13. Juli 1911, Vormittags 114 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Undenallee 87, Eingang Logenstraße, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die An- gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forde- rung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß- gläubiger, welche sich niht melden, können, unbeschadet des Nechtes, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils8- reten, Vermächtnissen und Auflagen berück\ichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedt- gung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausges{chlossenen Gläubiger noch ein Uebershuß er- gibt. Auch haftet ihnen im Falle, daß mehrere Ecben vorhanden sind, jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den feinem Erbteil ent- sprehenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläu- biger aus Pflichtteilsrehten, Vermählnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sih niht melden, nur der NRechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Falls nur ein Erbe vorhanden ist, werden die in vorstehendem Saß genannten Gläubiger durch das Aufgebot nicht betroffen.
Efsea, den 24. April 1911.
[10532] Beschlufz.
Der von dem unterzeiwneten Gericht aus8gestellte Erbschein vom 13. Junt 1902 über die Beerbung des am 20. März 1902 zu Schinkelhof bei Freiburg verstorbenen Hofbesizers Jacob Hetnrih Julius Grothmaun wird für kraftlos erklärt, da sich seine Unrichtigkeit herausgestellt hat.
Freiburg (Elbe), den 21. April 1911.
[10537 Beschluf.
Der vom Amtsgeriht Pankow am 24. Septeinber 1910 erteilte Erbschein, wonach der Museumsbeamte a. D. Karl Rackwiy in Nieder-Schönhaujen alleiniger geseßliher Erbe der am 22. März 1910 in Nieder- Schönhausen gestorbenen Frau Marie Rackwitz, verwitwet gewesenen Beyinel, geborenen Müller, ge worden sein soll, wird für fraftlos erklärt, da der Erbschein unrichiig und troß der angeordneten Ein- ziehung nicht zurückgereiht ist.
Paukow, den 26. April 1911.
10570] Durch Aus\{lußurteil vom 21. April 1911 ift der am 5. Dezember 1862 in Deichstrih geborene Dienst- kfnecht Johann Coordes Habbeu für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1901 festgestellt.
Esens, den 25. April 1911.
Königliches Amtsgericht. [105331 ,
Durch Aus\{lußuteil des unterzeihneten Gerichts vom 21. April 1911 ist der am 25. Juli 1852 zu Bovenden geborene Schuhmacher Karl Heinrich Wilhelm Sauermonn für tot erklärt. Als Todestag ist der 1. Januar 1891 festgestellt.
Königliches Amtsgericht, T, in Göttingen. [10531]
Dur Aus\c{hlußurteil des unterzeihneten Gerichts vom 15. April 1911 ist der am 5. August 1807 zu Groß-Jamno als Sohn des Häuslers und Tischlers Christian Gottlob Nöthig geborene Johann Gott- lieb Nöthig für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1882 festgestellt. Königliches Amtsgericht Forst (Lausitz), 15. April 1911. [10899]
Durch Aus\{hlußurteil vom 13. April 1911 ift der vershollene Klempner Bernhard Klein aus Pleß O.-S., geboren am 12. September 1853 in Bauer- wit, Sohn des Steinseters Johann Klein und seiner
rau, Franziska geb. Wurm, für tot erklärt worden. Als Todestag gilt der 31. Dezember 1895, Nachts 12 Uhr.
Pleß O.-S., den 15. April 1911.
[10986] K. Amtsgericht Reutlingen.
Durch Aus\{lußurteil des K. Amtsgerichts Reut- lingen vom 25. April 1911 wurde der verschollene, am 3. April 1855 zu Neutlingen geborene Johann Georg Weckckler, Sohn des f Johann Georg Wekler, Ochsenmetgers, und der f Ursula Katharine geb. Buck in Neutlingen, für tot erklärt. Als Zeitpunkt
‘odes wurde der 1. Januar 1907 festgestellt. )en 27. April 1911.
Gerichtsschreiber Haubensak.
Löchner in Stuttgart und Friß Löhner in Thorn. ! Alle diejenigen, welchen sonst noch Erbrechte an dem | Nachlaß der Frau Emma Schulz zustehen, werden /
B Sly na hor 1h Nb Js f Mehr war ULer In ntt Zu
K. Amtsgericht Reutliugen. Aus\{lußurteil des K. Amtsgerichts Neut- 25. April 1911 wurde der vers{ollene, 827 zu Bronnweiler geborene Philipp r Webers und Heiligenpflegers 1d der 7 Anna Maria geb. ird für tot erflärt. r 1. Januar 1901
Als Zeitpunkt des
«L festgeltellt. Den 27. April 1911. E
Gerihtsshreiber Haubensak.
Schönebeck, den 24. April 1911. Königliches Amtsgericht.
QGuldurkunde vom 24. Sanuar 1896 über im Grundbuhe von Heidznoldendorf Band I att 13 in Abteilung Ill unter Nr. 9 für die züchterin Karoline Diekjobst auf N. 97 zu Heiden- ndorf eingetragene Hypothek zu noch 400 4 üt Aus\{lußurteil vom heutigen Tage für kraftlos rt
mold, 21. April 1911. Fürstliches AmtsgeriHt. T.
(10543]
Die Hypothekenbriefe: 1) vom 12. Juli 1906 über die im Grundbuche von Ronnenberg Band VI Blatt 196 Abteilung 11l Nr. 1 für- den Haussfohn Albert Bartmer eingetragene, seit 1. April 1908 an die Witwe Helmine Bartmer, geb. Liecker, in Nonnenberg abgetretene Hypothek von 7500 , 2) vom 2. April 1908 über die daselbst Ab- teilung 111 Nr. 3 für die genannte Helmine Bartmer eingetragene, mit Vorrang vor Nr. 2 aus- gestattete Hypothek von 500 6 find dur Urteil vom 7. April 1911 für kraftlos erklärt.
Weunigseu, den 24. April 1911.
Königliches Amtsgericht. Ik. (10951] Oeffentliche Zustellung.
R. 10. 10. — 3.-K. 20. Die Frau Minna Noad, geb. Gelbrecht, in Berlin, Görlitzerstraße 61, bei Petsch, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Hadra hier, klagt gegen thren Ehemann, den Arbeiter Her- mann Noack, früher in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 20. Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts T in Berlin, Grunerstraße, 11. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 20, September 1921, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ricte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.
Lehmann, Gerichts\{retiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 20.
[10950] Oeffeutliche Zustellung.
R. 244. 10. Z.-R. 20. Der Theateragent Paul Klauert in Berlin, Maybach-Ufer 11, Prozeßbevoll- mächtigter : Nehtsanwalt Israelski hier, klagt gegen seine Ebefrau, Meta Klauert, geb Meier, früher in Hamburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Che scheidung. Der Kläger ladet die Beklagte von neuem zur mündlihen Verhandlung des Nechtêftreits vor die 20. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 1 in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, 11. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 20. September 1911, Vor- mittags 19 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.
Lehmann, Gerichtssc{reiber
des Köntglichen Landgerichts 1. Zivilkammer 20. [10521] Oeffentliche Zustellung.
Fn Sachen der Ehefrau des Formers Richard Paul Gustav Ahrens, Anna Emma Bertha geb. Schäplitz, in Rathenow, vertreten durch die Nechts anwälte Dres. Heye u. Warneken in Bremen, gegen ibren Ehemann, früher in Bremen, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägertn den Beklagten zur mündlichen Verhand streits vor das Landgericht, Zivilkammer | im Gerichtsgebäude, 1. Obergeschoß, auf Donnerstag, den 6. Juli L911, Vormittags Sz Uhr, der Aufforderung, cinen bei dietem Gerichte gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. der öffentlihen Zustellung wird diese
„gemacht.
Bremen, den 26. April 1911. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts : Sekretär. Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Anna Mielke, geb. Puyer, in Dort- mund, Leopoldstraße Nr. 66, Prozef »yollmächtigte : Nechtsanwälte Neinicke und Grothmann zu Dort- mund, klagt gegen ihren Ehemann, de Platteleger Theodor Mielke, früher in Dortmund, Kielstraße 23s, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, 1) die Che der Parteten zu trennen, 9) den Beklagten für den s{uldigen Teil zu erklären, 3) diesem auch die Kosten des Rechtsstreits auf zuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 13. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 26. April 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts : M üller, Aktuar.
[10955] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Auguste Caroline Louise Theodore Krieger, acb. Röhcmann, Hannover, Schmiede- straße 38/39, vertreten durch MNechtsanwalt Dr. Niemever, klagt gegen ihren Ehemann Heinrich Fohann Krieger, unbekannten Aufenthalts, auf Gbescheitung auf Grund §§ 1567 Abs. 2, 1568 B. G.-B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären und ibm die Kosten des Rechtsstreits auf- zuerlegen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor
[ 109 30]
die Zivilkammer V des Sanbgrians Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 6. Juli 4911, Vormittags D# Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. e
Hamburg, den 26. April 1911. S
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts Hamdurg.
[10956] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Louise Jda Wilhelmine Kreyer, geb. Pietshmann, Hamburg, Schellingstraße Nr. 14: 11 bei Schmetzdorff, vertreten durch Nechtsanwalt Dr. G. Püschel, klagt gegen ihren Ghemann Burton Freemann Kreyer, unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung auf Grund § 1567 Abs. 2 B. G.-B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu er- fiären und ihm die Kosten des Nechtsstreits aufzu- erlegen. Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivil- fammer V des Landgerichts Hamburg (Ziviljustiz- gebäude vor dem Holstentor) auf den UL, Juli L911, Vormittags 94 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentliGen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 26. April 1911.
Der Gerichtsschreiber des 2 [10957] Oeffentliche Zustellung. ;
Die Ebefrau Clisabeth Leisner, geborene Berlien, in Kiel, Mittelstraße Nr. 27, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Dr. Wittern in Kiel, klagt gegen ihren Ebemann, den S@losser Heinrih Leisner, früber in Kiel, Iltisfir. 33, iegt unbekannten Aufenthalts, auf Grund s{werer Verlezung der durch die Che begründeten Pflichten, § 1568 B. G.-B., mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein s{uldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Kiel auf den 12. Juli 41911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
[10952] Oeffeutliche Zustellung.
Die Frau Johanna Popitz, geborene Hennig, în Berlin N. 58, Schliemannstraße 45, Prozeßbevoll- mächtigter: Justizrat Schulz in Kottbus, klagt gegen ihren Ebemann, den Kammacher Otto Popitz, zu- leßt in Lübben wohnhaft, jeßt unbekannten Aufent- halts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ein dem Trunke ergebeaer und arbeits]{cheuer Mensch sei, sie chwer mißhandelt, am 15. Mai 1910 ohne jeg- lien Grund verlassen und sh seit dieser Zeit weder um sie noch um seine Kinder gekümmert habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechts- streits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Be-
klagten zur ndlihen Verbandlung des Nechts- C ch
8 Landgerichts Hamburg.
En L et
die Zivilkammer des ts ttbus auf den 30. Juni Vormittags 9 Uhr, Zimmer 17, nuit (fforderung, einen bei dem gedahten Ge- C senen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette öffentlichen Zustellung wird dieser Nu8zug der K!age bekannt gemacht. 2. R. 39/11. Kottbus, den 26. April 1911. T Serichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.
C Gin Aon oLOITIYUIGEN D
ie Kätnerfrau Marie Dischereit, geb. Mäding,
iel Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt PYlemcel, klagt gegen ihren Mann, den olf Dischereit, früher in Gnieballen,
Oeffentliche Zustellung. b
4ACii,
r Beklagte sich seit dem Jahre 1907 in böslicher häuélichen Gemeinschaft fernhalte und
] ein Aufenthalt unbekannt sei,
ge, die Ehe der Parteien zu scheiden und
en allein schuldigen Teil zu 7 4 f y t
3 Königlichen Landgerichts Memel auf de! . Juli 191414, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, etnen bei dem ge
dab n ((GRortMmto L Wi L b A
Memel, den
Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts
Bekanntmachung. der Taglöhnersehefrau Margarethe Klageteil, vertreten dur Notenbusch in München, g ( anz Xaver Schindler, früher in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentlihe Zustellung der Klage und des Klagsnachtrags bewilligt und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sißung der 1. Zivilkammer des K. Landgerichts München 1 vom Montag, den 19. Juni 1941, Bormittags 9 Uhr, bestimmt. Hierzu wird der Be- flagte durch den klägerischen Vertreter mit der Auf- forderung geladen, rechtzeitig einen bei dem K. Land- gerihte München 1 zugelassenen Rechtsanwalt zu be- stellen. Der klägerishe Anwalt wird beantragen, zu erkennen: I. Die Ehe der Streitsteile wird aus Ver- \{ulden des Beklagten geschieden. 11. Der Beklagte hat die Kosten des Nechtsftreits zu tragen. Müncheu, am 20. April 1911. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts München 1. [10960] E Elise How, geb. Bieber, in Zweibrücken, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Zöller hier, hat gegen ihren Chemc Heinrih Hoch, Bäder, früher in Zweibrücken, jeßt unbelannt wo abwesend, Beklagten, zum K. Landgerichte Zweibrücken Klage wegen Ehescheidung mit dem Antrag erhoben: die am 11. Januar 1908 vor dem Standesbeamten zu Zwetibrücken geschlossene Ehe der Parteien aus Ver- \hulden des Beklagten zu heiden. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist Termin in die öfentlihe Sitzung der 2. Zivilkammer des bezeichneten
Gerichts vom 29, Juni 1911, Vormittags