Source: http://docplayer.org/604450-Europaeischen-konferenz-der-fremde-als-feind-heimatlos-ausgegrenzt-migrants-outlaws-everywhere.html
Timestamp: 2016-10-24 07:38:05
Document Index: 328990875

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EGMR', 'EuG', 'EuG', 'EGMR', 'Art. 31']

⭐Europäischen Konferenz DER FREMDE ALS FEIND? HEIMATLOS, AUSGEGRENZT MIGRANTS OUTLAWS EVERYWHERE
Europäischen Konferenz DER FREMDE ALS FEIND? HEIMATLOS, AUSGEGRENZT MIGRANTS OUTLAWS EVERYWHERE
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Bertold Bader
1 Europäische Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.v. EJDM European Association of Lawyers for Democracy and World Human Rights Einladung zur Europäischen Konferenz DER FREMDE ALS FEIND? HEIMATLOS, AUSGEGRENZT MIGRANTS OUTLAWS EVERYWHERE Invitation to the European Conference MIGRANTS OUTLAWS EVERYWHERE THE ALIEN AS AN ENEMY? HOMELESS AND EXCLUDED Samstag 4. Mai 2013, 09H30 18H00, Ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, BERLIN 4th May 2013, 09h30 18h00, Berlin, ver.di Headquarter (near Berlin Ostbahnhof), ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - United Services Union, with 2 million members, Paula-Thiede-Ufer 10, Berlin, Simultanübersetzung: Deutsch, Englisch Simultaneous translation: English, German VDJ Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.v.2 Programm: 09h00: Einlass, Anmeldung 09h30-10h00: Begrüßung und Einführung in die Konferenz: N.N. Eröffnung: Thomas Gebauer, Geschäftsführer Medico International, Frankfurt: In die Flucht getrieben Ursachen in den Ursprungsländern, Verantwortung der EU 1.Themenblock: 10h00-11h00: VERHINDERTE FLUCHTVERSUCHE IMMIGRATION ALS STRAFTAT, GNADE! Karl Kopp, Pro Asyl, Frankfurt:Tödliche Barrieren! Marianna Tzeferakou, Rechtsanwältin, Athen, Griechenland: Am südlichen Rand der Festung Wirtschaftskrise, Flüchtlingsströme, Rassismus sleitung: Berenice Böhlo, Rechtsanwältin, Berlin 11h00-11h30: Kaffeepause: 2. Themenblock: 11h30-12h30: DIE POLITIK DER ÜBERWACHUNG UND BESTRAFUNG - DAS ÜBERLEBEN ALS STRAFTAT! Volker Gerloff, Rechtsanwalt, Berlin, Residenzpflicht, und andere Verbote - Auswirkung der Antiterrorgesetze auf Flüchtlinge! Kati Verstrepen, Rechtsanwältin, Antwerpen: Heiraten strafbar?! Pierluigi Umbriano, Rechtsanwalt, Neapel: Gewährte Hilfe als Straftat - Cap Anamur, u.a. sleitung: Joachim Kerth-Zelter, Rechtsanwalt, Solingen 3. Themenblock: 12h30-13h30: DISKRIMINIERUNG VON MIGRANT/INNEN DIE KEINE- GLEICHEN-RECHTE-FÜR-MIGRANTINNEN POLITIK! Georg Classen, Flüchtlinsrat Berlin: Diskriminierung von Flüchtlingen in Deutschland! Bea Schwager, Sans Papier Anlaufstelle Zürich: Bestenfalls prekär kein Arbeitsrecht für Flüchtlinge? (Sans-Papiers- HausarbeiterInnen)! Lies Michielsen, Rechtsanwältin, Antwerpen: Europäisches und internationales Arbeitsrecht für Flüchtlinge! Bernhard Welke, Rechtsanwalt, Genthin, Ausbeutung süß-sauer! N.N., ILO:, z.b... die ILO: Gesetzgeber für MigrantInnen (Haushaltshilfen Konvention, C189, etc.)? sleitung: Ursula Mende, Rechtsanwältin, Krefeld3 13h30-14h30: Mittagspause: 4. Themenblock: 14h30-15h30: VERTREIBUNG VON MIGRANTiNNEN - DIE WIE-WERDEN-WIR- SIE-WIEDER LOS-POLITIK! Claire Rodier, gisti, Paris (eingeladen): Europäische Flüchtlingspolitik zwischen Minimalschutz und Abschiebungswahn! Prof. Dr. jur. Christine Graebsch, Dipl.-Krim., Dortmund: " Mehrfachbestrafung" von Nicht-Deutschen durch Ausweisung! Christophe Tafelmacher, Rechtsanwalt, Lausanne: die Schweizer Ausschaffungsinitiative, Gefahr für den Rechtsstaat sleitung: Klemens Ross, Rechtsanwalt, Essen 15h30-16h00: Kaffeepause: 5. Themenblock: 16h00-17h30: GERECHTIGKEIT, WIDERSTAND UND SOLIDARITÄT - DIE RECHTE VON MIGRANT/INNEN ANERKENNEN UND DURCHSETZEN a. N.N.: Die Parlamente Ohnmacht und Populismus: Alternativen zum Dublin System b. Adrian Berry, Barrister, London: Justitia im Dienste der Flüchtlinge EuGH, EGMR, nationale Gerichte?: z.b. grundrechtskonforme Anwendung der Dublin II Verordnung, Standardsetzung durch den EuGH; c. Sonja Marko, ver.di Bundesverwaltung, Bereich Migration, Berlin: Betriebsräte und Gewerkschaften Zwischen Interessenvertretung und Solidarität; Dr. Sylwia Timm, DGB, Berlin: das Projekt Faire Mobilität d. Marei Pelzer, Pro Asyl, Frankfurt: Widerstand und Solidarität in der Zivilgesellschaft; Bruno Watara, Flüchtlingsrat Brandenburg: Flüchtlinge kämpfen für ihre Rechte; N.N., Vorbereitungsgruppe Protest gegen 20 Jahre Asylkompromiss in Deutschland sleitung: Sonja Marko, ver.di Bundesverwaltung, Bereich Migration 17h30: Abschlussresümee RECHTSPOLITISCHE FORDERUNGEN AN DIE POLITIK 18h00: Abschluss Apéro4 Europäische Konferenz Der Fremde als Feind? heimatlos, ausgegrenzt Migrants Outlaws everywhere Auf ihrem Weg in die Europäische Union (EU) erfahren die Flüchtlinge auf vielfältige, oft lebensbedrohliche Weise, dass sie unerwünscht sind. Das gilt auch für diejenigen, denen es gelingt, die EU zu erreichen. Nicht selten tragen die EU und ihre Mitgliedsstaaten Mitverantwortung für Fluchtursachen, wie Verfolgung und Armut. Die gegen Flüchtlinge und andere MigrantInnen aufgebauten Barrieren werden oft in eine rechtliche, aber keineswegs menschenrechtliche oder rechtsstaatlich Form gebracht. Bei der Anwendung internationalen Flüchtlingsrechts, soweit es überhaupt beachtet wird, wird häufig suggeriert, es handele sich um einen Gnadenakt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) haben sich in den vergangenen Jahren in einer Vielzahl von Entscheidungen mit der Abschottungspraxis, der Asylgewährungspraxis und der Überstellungspraxis der EU und ihrer Mitgliedsstaaten auseinandergesetzt. Im Bemühen der deutschen Bundesregierung, wenigsten eine rechtliche Form zu wahren, wurde vor 20 Jahren das Asylrecht in der Verfassung gestutzt. In Erinnerung an diesen Menschenrechtsskandal werden in diesem Jahr zahlreiche Proteste stattfinden. Die EJDM und die VDJ gemeinsam mit zahlreichen Mitveranstaltern reihen sich in diese Protestfront ein. Auf der Konferenz werden die ReferentInnen auf die verschiedenen Etappen von Flucht und Migration eingehen und auf die damit zusammenhängenden rechtlichen Fragen. 1. Die unrechtmäßige und unmenschliche Kriminalisierung von Flüchtlingen und MigrantInnen noch vor Ankunft in der EU. Die staatlich organisierte Abschottung der Fluchtwege, insbesondere durch Frontex. Tausende Flüchtlinge haben dies mit dem Leben bezahlt. 2. Die Kriminalisierung von Flüchtlingen und MigrantInnen allgemein sowie ihrer Helfer, z.b. Abschiebehaft, Zugriff der Polizei auf die Fingerabdruckdatei der EU. 3. Die Diskriminierung von Flüchtlingen und MigrantInnen, z.b. durch den Zwang zur Aufnahme prekärer und sittenwidriger Beschäftigungsverhältnisse, durch ethnic profiling der Polizei, durch umfassende Datenbanken über Flüchtlinge und MigrantInnen. 4. Die diversen Methoden zur Vertreibung von Flüchtlingen und MigrantInnen. Dazu gehört auch der unzureichend bekämpfte oder sogar geduldete Rassismus, der neben seinen Demütigungen in aggressiver Form das Leben der Flüchtlinge und MigrantInnen bedroht. 5. Es werden aber auch Beispiele geliefert von Widerstand und Solidarität! Rechtsprechung, welche Flüchtlingen und MigrantInnen ihre Rechte zuspricht.! Gewerkschaften und andere Verbände, die sich an die Seite der Flüchtlinge stellen! Parlamentsabgeordnete, welche versuchen, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, +für ein faires nicht verkürztes Asylverfahren, in dem Flucht nicht als Verbrechen angesehen wird +für humane Arbeits- und Lebensbedingungen für Flüchtlinge +für eine wirksame Bleiberechtsregelung, welche eine mittelfristige Lebensplanung erlaubt +gegen die Rücküberstellung im Rahmen von Dublin II in Länder, in denen ihnen Menschenrechtsverletzungen drohen. Bei den TeilnehmerInnen und ReferentInnen handelt es sich um im Ausländer- und Asylrecht spezialisierte JuristInnen, SozialwissenschaftlerInnen, Gewerkschafter- Innen, andere AktivistInnen aus Deutschland und dem europäischen Ausland. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung (und eventuell Französisch).5 Organizers of the Conference: / Veranstalter: European Association of Lawyers for Democracy and Human Rights e.v., (ELDH) / Europäische Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.v.(ejdm) VDJ, Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.v., GISTI, France (invited)/(eingeladen) Netz gegen Rassismus und für Demokratie (invited)/(eingeladen) Vereinte Together with: / In Kooperation mit: arbeitskreis kritischer juristinnen und juristen an der Humboldt- Universität zu Berlin (akj-berlin) Campaign Against Criminalising Communities (CAMPACC) European Democratic Lawyers (AED-EDA) / Europäische Demokratische Anwälte (AED-EDA) Flüchtlingsrat Berlin (Refugee Council, Berlin) Flüchtlingsrat Brandenburg (Refugee Council, Brandenburg) Medico International PRO ASYL Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.v. (RAV ) Rosa Luxemburg Foundation / Rosa Luxemburg Stiftung Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di Bundesverwaltung, Bereich MigrantInnen Dienstleistungsgewerkschaft Anmeldung: Die Anmeldung ist notwendig für die organisatorische Planung und für den verbindlichen Anspruch auf Einlass. Für die Teilnahme wird ein Kosten-beitrag in Höhe von 30,00 (Nicht Erwerbstätige kostenlos) beim Einlass auf der Konferenz fällig und ist bitte in bar zu bezahlen. Bitte per an: Mit folgenden Angaben: Vorname, Familienname, Beruf, Anschrift, Telefonnummer, -adresse Registration: Registration is necessary so as to pay for the organisation of the conference and for the right to entrance. The registration fee is 30,00 (none for participants without a job) to be paid in cash at the entrance. Please send your registration to: with the following details: First name and family name, profession, postal address, -address EJDM/ELDH Europäische Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.v., Platanenstr. 13, Düsseldorf, Fon , Ähnliche Dokumente
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