Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-244/95
Timestamp: 2019-10-24 01:18:32
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Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: C-244/95 - dejure.org
https://dejure.org/1997,2291
EuGH, 20.11.1997 - C-244/95 (https://dejure.org/1997,2291)
EuGH, Entscheidung vom 20.11.1997 - C-244/95 (https://dejure.org/1997,2291)
EuGH, Entscheidung vom 20. November 1997 - C-244/95 (https://dejure.org/1997,2291)
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Landwirtschaft - Rohtabak - Monetäre Maßnahmen - Landwirtschaftliche Umrechnungskurse
Moskof / Ethnikos Organismos Kapnou
EG-Vertrag, Artikel 39 Absatz 1 Buchstabe c und 190; Verordnungen des Rates Nr. 2075/92, Artikel 27, und Nr. 3813/82, Artikel 12 Buchstabe c und 13; Verordnung Nr. 3477/93 der Komm... ission, Artikel 1 und 5
Landwirtschaft - Gemeinsame Marktorganisation - Rohtabak - Prämienregelung - Auf den Betrag der Prämie anzuwendender landwirtschaftlicher Umrechnungskurs - Bestimmung - Einführung eines mit dem Jahr der Ernte des Tabaks verknüpften Datums durch die Verordnung Nr. 3477/93 ...
Gültigkeit der Richtlinie über die im Tabaksektor anzuwendenden landwirtschaftlichen Umrechnungskurse; Gemeinsame Marktorganisation für Rohtabak
Verordnung (EG) Nr. 3477/93
Vorabentscheidungsersuchen des Dioikitiko Protodikeio Athen - Gültigkeit der Verordnung (EG) Nr. 3477/93 der Kommission über die im Tabaksektor anzuwendenden landwirtschaftlichen Umrechnungskurse - Rückwirkende Festsetzung eines festen Umrechnungskurses ECU/DR für ...
Generalanwalt beim EuGH, 15.05.1997 - C-244/95
Was den zweiten Klagegrund angeht, die Kommission könne den Verordnungsvorschlag, den sie dem Rat im Rahmen des in Artikel 16 des Protokolls vorgesehenen Verfahrens unterbreitet habe, nicht nachträglich ändern, so hat der Gerichtshof im Zusammenhang mit einem "Regelungsausschussverfahren" der vorliegenden Art bereits entschieden, dass die Kommission über einen gewissen Ermessensspielraum zur Änderung ihres dem Rat unterbreiteten Vorschlags der zu treffenden Maßnahmen verfügt (vgl. dazu Urteile vom 20. November 1997 in der Rechtssache C-244/95, Moskof, Slg. 1997, I-6441, Randnr. 39, vom 18. November 1999 in der Rechtssache C-151/98 P, Pharos/Kommission, Slg. 1999, I-8157, Randnr. 23, und vom 4. Juli 2000 in der Rechtssache C-352/98 P, Bergaderm und Goupil/Kommission, Slg. 2000, I-5291, Randnr. 65).
Im Übrigen hat der Gerichtshof in seinem Urteil vom 20. November 1997, Moskof (C-244/95, Slg. 1997, I-6441) - zur Frage der Einhaltung des Verfahrens eines Verwaltungsausschusses, nicht eines Regelungsausschusses -, entschieden, dass der Umstand, dass Kompromissmöglichkeiten geprüft werden, nicht als eine stillschweigende Rücknahme der ursprünglichen bereits von allen anderen Delegationen gebilligten Regelung ausgelegt werden kann.
Eine derartige Lösung würde dem reibungslosen Ablauf der Verfahren der Verwaltungsausschüsse mehr schaden, als wenn geduldet würde, dass zwischen der Abstimmung über eine Regelung im Verwaltungsausschuss und ihrem Erlass als Verordnung durch die Kommission eine angemessene Zeitspanne abliefe, die für die Prüfung der Kompromissmöglichkeiten erforderlich ist, mit denen durch bestimmte Delegationen aufgeworfene Probleme bestmöglich gelöst werden könnten (Urteil Moskof, Randnr. 40).
Für das Gemeinschaftsrecht gelten nach der Rechtsprechung des EuGH - ebenso wie für den nationalen Gesetzgeber - die Grundsätze des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit und das daraus folgende grundsätzliche Verbot der Rückwirkung von Rechtsakten, die in eine vor ihrem Inkrafttreten vorhandene Rechtsposition eingreifen (stRspr vgl EuGH Urteile vom 25. Januar 1979 - 98/78 - EuGHE 1979, 69 - und 99/78 - EuGHE 1979, 101, vom 16. Februar 1982 - 258/80 - EuGHE 1982, 487, vom 1. April 1993 - C-260/91 und C-261/91 - EuGHE I 1993, 1885, vom 6. November 1997 - C-261/96 - EuGHE I 1997, 6177 und vom 20. November 1997 - C-244/95 - EuGHE I 1997, 6441).
Hingegen braucht sie die verschiedenen tatsächlichen und rechtlichen Einzelheiten nicht darzulegen, die Gegenstand des Rechtsakts sind, wenn dieser sich im systematischen Rahmen der Gesamtregelung hält, zu der er gehört (Urteil vom 20. November 1997 in der Rechtssache C-244/95, Moskof, Slg. 1997, I-6441, Randnr. 57).
Während also die Entscheidung, die eine ständige Entscheidungspraxis fortsetzt, summarisch, insbesondere unter Bezugnahme auf diese Praxis begründet werden kann, muss das Gemeinschaftsorgan seinen Gedankengang ausdrücklich darlegen, wenn seine Entscheidung erheblich über frühere Entscheidungen hinausgeht (Urteile vom 14. Februar 1990 in der Rechtssache C-350/88, Delacre u. a./Kommission, Slg. 1990, I-395, Randnr. 15, und in diesem Sinne Moskof, Randnr. 54).
Vgl. auch Urteile vom 14. Februar 1990, Delacre u. a./Kommission (C-350/88, Slg. 1990, I-395, Randnr. 15), und vom 8. November 2001, Silos (C-228/99, Slg. 2001, I-8401, Randnr. 28), sowie in diesem Sinne Urteil vom 20. November 1997, Moskof (C-244/95, Slg. 1997, I-6441, Randnr. 54).
Vgl. auch Urteile vom 12. Dezember 1996 in der Rechtssache C-241/95 (Accrincton Beef u. a., Slg. 1996, I-6699) und vom 20. November 1997 in der Rechtssache C-244/95 (Moskof, Slg. 1997, I-6441).
12: - Vgl. in diesem Sinn Urteile vom 20. November 1997 in der Rechtssache C-244/95 (Moskof, Slg. 1997, I-6441, Randnr. 39), vom 18. November 1999 in der Rechtssache C-151/98 P (Pharos/Kommission, Slg. 1999, I-8157, Randnr. 23) und vom 4. Juli 2000 in der Rechtssache C-352/98 P (Bergaderm und Goupil/Kommission, Slg. 2000, I-5291, Randnr. 65).
Nach der Rechtsprechung könne der Beginn der Geltungsdauer eines Rechtsakts der Gemeinschaft ausnahmsweise auf einen Zeitpunkt vor dessen Veröffentlichung gelegt werden, wenn das angestrebte Ziel es verlange und das berechtigte Vertrauen der Betroffenen gebührend beachtet sei (Urteile des Gerichtshofs vom 25. Januar 1979, Racke, 98/78, Slg. 1979, 69, Randnr. 20, und Weingut Decker, 99/78, Slg. 1979, 101, Randnr. 8, vom 9. Januar 1990, SAFA, C-337/88, Slg. 1990, I-1, Randnr. 13, vom 11. Juli 1991, Crispoltoni, C-368/89, Slg. 1991, I-3695, Randnr. 17, vom 20. November 1997, Moskof, C-244/95, Slg. 1997, I-6441, Randnr. 77, und vom 22. November 2001, Niederlande/Rat, C-110/97, Slg. 2001, I-8763, Randnr. 151).
9: - Vgl. z. B. Urteile vom 31. März 1977 in der Rechtssache 88/76 (Exportation des Sucres/Kommission, Slg. 1977, 709, Randnr. 17), vom 11. Juli 1991 in der Rechtssache C-368/89 (Crispoltoni, Slg. 1991, I-3695, Randnrn. 17 und 20) und vom 20. November 1997 in der Rechtssache C-244/95 (Moskof, Slg. 1997, I-6441, Randnr. 77).
36: - Zitiert in Fußnote 15, insbesondere Randnr. 5.37: - Zitiert in Fußnote 16.38: - Vgl. insbesondere Urteil vom 12. November 1996 in der Rechtssache C-84/94 (Vereinigtes Königreich/Rat, Slg. 1996, I-5755, Randnr. 74) und Urteil vom 20. November 1997 in der Rechtssache C-244/95 (Moskof, Slg. 1997, I-6441, Randnr. 57).
Generalanwalt beim EuGH, 20.05.1999 - C-151/98
https://dejure.org/1997,27156
Generalanwalt beim EuGH, 15.05.1997 - C-244/95 (https://dejure.org/1997,27156)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 15.05.1997 - C-244/95 (https://dejure.org/1997,27156)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 15. Mai 1997 - C-244/95 (https://dejure.org/1997,27156)
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P. Moskof AE gegen Ethnikos Organismos Kapnou.
Zu eingehenderen Ausführungen hierüber vgl. meine Schlussanträge vom 15. Mai 1997 in der Rechtssache C-244/95 (P. Moskof, Slg. 1997, I-6441).