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Timestamp: 2016-10-26 07:34:17
Document Index: 77521827

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_450/2013 (13.06.2013)
6B_450/2013 � � Urteil vom 13. Juni 2013
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 1. M�rz 2013.
Der Einzelrichter zieht Erw�gung:
�Das angefochtene Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 1. M�rz 2013 wurde der Beschwerdef�hrerin am 10. April 2013 zugestellt. Die Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG endete am 10. Mai 2013. Die Eingaben vom 15. Mai 2013, 24. Mai 2013 (Poststempel) und 6. Juni 2013 sind versp�tet.
�Der Beschwerdef�hrerin wird vorgeworfen, widerrechtlich die Praxis ihres geschiedenen Ehemannes betreten und zuvor die Schl�sser ausgewechselt zu haben. Der Strafgerichtspr�sident Basel-Stadt verurteilte sie am 31. August 2011 wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 15 Tagess�tzen zu Fr. 100.--, mit bedingtem Vollzug bei einer Probezeit von zwei Jahren. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt best�tigte das Urteil am 1. M�rz 2013. Die Beschwerdef�hrerin wendet sich ans Bundesgericht. Sinngem�ss strebt sie einen Freispruch an. Die Antr�ge 2 und 3 sind unzul�ssig.
�Nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz teilten die Scheidungsrichter die Praxis zur ausschliesslichen Nutzung dem Ehemann zu. Dieser machte von seiner Erm�chtigung zur Umschreibung des Mietvertrags, welcher urspr�nglich auf den Namen der Beschwerdef�hrerin gelautet hatte, Gebrauch, und die Verwaltung stimmte dem zu. Die dazu notwendige Zustimmungserkl�rung der Beschwerdef�hrerin war bereits an ihrer Stelle durch das Zivilgericht erteilt worden (Urteil S. 3 E. 2.2).
�Was an diesen Feststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG sein sollte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Sie bezieht sich entgegen der Vorschrift von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht auf die Erw�gungen der Vorinstanz. Die Beschwerdef�hrerin schildert einfach die Angelegenheit aus ihrer Sicht, was als Begr�ndung einer Beschwerde vor Bundesgericht nicht ausreicht.
�Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
�Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das sinngem�sse Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Beschwerde S. 2) ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdef�hrerin ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).