Source: https://www.buzer.de/gesetz/6215/index.htm
Timestamp: 2020-08-10 00:00:27
Document Index: 125612836

Matched Legal Cases: ['§ 60', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 10', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 16', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 16', '§ 1', '§ 2', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 16', '§ 16', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 81', '§ 16', '§ 16', '§ 2', '§ 16', '§ 8']

HebAPrV Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger
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neugefasst durch B. v. 16.03.1987 BGBl. I S. 929; aufgehoben durch § 60 V. v. 08.01.2020 BGBl. I S. 39
Geltung ab 01.01.1983; FNA: 2124-1-10 Hebammen und Heilhilfsberufe
7 frühere Fassungen | wird in 20 Vorschriften zitiert
Anlage 1 (zu § 1 Abs. 1) Theoretischer und praktischer Unterricht
Anlage 2 (zu § 2 Abs. 1) Praktische Ausbildung
Anlage 3 (zu § 1 Abs. 4) Bescheinigung über die Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen
Anlage 4 (zu § 10 Abs. 2) Zeugnis über die staatliche Prüfung für Hebammen und Entbindungspfleger
Anlage 5 (zu § 15) Urkunde über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Hebamme/Entbindungspfleger
Anlage 6 (zu § 16a Absatz 2) Bescheinigung über die Teilnahme am Anpassungslehrgang
Anlage 7 (zu § 16a Absatz 3) Bescheinigung über die staatliche Eignungsprüfung
Anlage 8 (zu § 16b Absatz 2) Bescheinigung über die Teilnahme am Anpassungslehrgang
Anlage 9 (zu § 16b Absatz 7) Bescheinigung über die staatliche Kenntnisprüfung
Text in der Fassung des Artikels 11 Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen der Heilberufe G. v. 2. Dezember 2007 BGBl. I S. 2686 m.W.v. 7. Dezember 2007
Text in der Fassung des Artikels 5 Verordnung zur Durchführung und zum Inhalt von Anpassungsmaßnahmen sowie zur Erteilung und Verlängerung von Berufserlaubnissen in Heilberufen des Bundes V. v. 2. August 2013 BGBl. I S. 3005 m.W.v. 1. Januar 2014
Geburtshilfe einschließlich der in Anlage 1 im 2. und 3. Ausbildungsjahr unter den Nummern 2 bis 7 aufgeführten Stoffgebiete,
§ 16 hat 4 frühere Fassungen und wird in 4 Vorschriften zitiert
(1) 1Antragsteller, die eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 des Gesetzes beantragen und die Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind, können zum Nachweis, daß die Voraussetzungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes vorliegen, eine von der zuständigen Behörde des Herkunftsmitgliedstaats ausgestellte entsprechende Bescheinigung oder einen von einer solchen Behörde ausgestellten Strafregisterauszug oder, wenn ein solcher nicht beigebracht werden kann, einen gleichwertigen Nachweis vorlegen. 2Hat die für die Erteilung der Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 des Hebammengesetzes zuständige Behörde berechtigte Zweifel, kann sie von der zuständigen Behörde eines Mitgliedstaates eine Bestätigung verlangen, aus der sich ergibt, dass dem Antragsteller die Ausübung des Berufs, der dem der Hebamme oder des Entbindungspflegers entspricht, nicht auf Grund eines schwerwiegenden standeswidrigen Verhaltens oder einer Verurteilung wegen strafbarer Handlungen dauerhaft oder vorübergehend untersagt worden ist. 3Hat die für die Erteilung der Erlaubnis zuständige Behörde in den Fällen des Satzes 1 oder 2 von Tatbeständen Kenntnis, die außerhalb des Geltungsbereichs des Gesetzes eingetreten sind und im Hinblick auf die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes von Bedeutung sein können, so hat sie die zuständige Stelle des Herkunftsmitgliedstaats zu unterrichten und sie zu bitten, diese Tatbestände zu überprüfen und ihr das Ergebnis und die Folgerungen, die sie hinsichtlich der von ihr ausgestellten Bescheinigungen und Nachweise daraus zieht, mitzuteilen. 4Die in Satz 1 bis 3 genannten Bescheinigungen und Mitteilungen sind vertraulich zu behandeln. 5Sie dürfen der Beurteilung nur zugrunde gelegt werden, wenn bei der Vorlage die Ausstellung nicht mehr als drei Monate zurückliegt.
(2) 1Antragsteller, die eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 des Hebammengesetzes beantragen, können zum Nachweis, dass die Voraussetzungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 dieses Gesetzes vorliegen, einen entsprechenden Nachweis ihres Herkunftsmitgliedstaats vorlegen. 2Wird im Herkunftsmitgliedstaat ein solcher Nachweis nicht verlangt, ist eine von einer zuständigen Behörde dieses Staates ausgestellte Bescheinigung anzuerkennen, aus der sich ergibt, dass die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 3 des Hebammengesetzes erfüllt sind. 3Absatz 1 Satz 4 und 5 gilt entsprechend.
Text in der Fassung des Artikels 11 Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2013 zur Änderung der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen und der Verordnung (EU) Nr. 1024/2012 über die Verwaltungszusammenarbeit mit Hilfe des Binnenmarkt-Informationssystems („IMI-Verordnung") für bundesrechtlich geregelte Heilberufe und andere Berufe G. v. 18. April 2016 BGBl. I S. 886 m.W.v. 23. April 2016
§ 16a hat 2 frühere Fassungen und wird in 6 Vorschriften zitiert
(2) 1Der Anpassungslehrgang dient dem Ausgleich der von der zuständigen Behörde festgestellten wesentlichen Unterschiede (Lehrgangsziel). 2Er wird entsprechend dem Lehrgangsziel in Form von theoretischem und praktischem Unterricht, einer praktischen Ausbildung mit theoretischer Unterweisung oder beidem an Einrichtungen nach § 6 Absatz 1 Satz 3 des Hebammengesetzes oder an von der zuständigen Behörde als vergleichbar anerkannten Einrichtungen durchgeführt. 3An der theoretischen Unterweisung sollen Personen nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 in angemessenem Umfang beteiligt werden. 4Die zuständige Behörde legt die Dauer und die Inhalte des Anpassungslehrgangs so fest, dass das Lehrgangsziel erreicht werden kann. 5Die Ableistung des Anpassungslehrgangs ist durch eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 6 nachzuweisen.
(3) 1Bei der Eignungsprüfung haben die Antragsteller nachzuweisen, dass sie über die zum Ausgleich der von der zuständigen Behörde festgestellten wesentlichen Unterschiede erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. 2Die Eignungsprüfung besteht aus einer praktischen Prüfung, die mit einem Prüfungsgespräch verbunden ist. 3Der Prüfling hat dabei
4Die zuständige Behörde legt die Zahl der Aufgaben nach Satz 3 Nummer 1, auf die sich die Prüfung erstreckt, gemäß den festgestellten wesentlichen Unterschieden fest. 5Die Prüfung zu den Aufgaben nach Satz 3 Nummer 1 soll als Patientenprüfung ausgestaltet sein und für jede Aufgabe nicht länger als 60 Minuten dauern. 6Die Prüfung an einem Fallbeispiel nach Satz 3 Nummer 2 soll nicht länger als 120 Minuten dauern. 7Die Prüfung wird von zwei Fachprüfern nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 abgenommen und bewertet. 8Während der Prüfung sind den Prüfern Nachfragen gestattet, die sich auf das konkrete, praktische Vorgehen beziehen. 9Die Eignungsprüfung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die Fachprüfer jede Aufgabe nach Satz 3 Nummer 1 sowie die Aufgabe nach Satz 3 Nummer 2 übereinstimmend mit „bestanden" bewerten. 10Das Bestehen setzt mindestens voraus, dass die Leistung des Prüflings trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt. 11Kommen die Fachprüfer zu einer unterschiedlichen Bewertung, entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Rücksprache mit den Fachprüfern über das Bestehen. 12Die Eignungsprüfung soll mindestens zweimal jährlich angeboten werden und darf in jeder Aufgabe nach Satz 3 Nummer 1, die nicht bestanden wurde, und der Aufgabe nach Satz 3 Nummer 2 einmal wiederholt werden. 13Über die bestandene Eignungsprüfung wird eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 7 erteilt.
§ 16b hat 1 frühere Fassung und wird in 4 Vorschriften zitiert
(1) 1Antragsteller, die eine Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 des Hebammengesetzes beantragen, haben einen Anpassungslehrgang nach Absatz 2 zu absolvieren, der mit einer Prüfung über den Inhalt des Anpassungslehrgangs abschließt, oder eine Kenntnisprüfung nach Absatz 3 abzulegen, wenn sie über einen Ausbildungsnachweis verfügen, der in einem Drittstaat erworben worden ist und ihre Ausbildung wesentliche Unterschiede zu der deutschen Ausbildung aufweist, die von der zuständigen Behörde im Rahmen der Prüfung ihres Antrags auf Erteilung der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung festgestellt worden sind und nicht durch Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeglichen werden konnten, die die Antragsteller im Rahmen ihrer nachgewiesenen Berufspraxis erworben haben. 2Satz 1 gilt entsprechend für Fälle nach § 2 Absatz 2 Satz 5 des Hebammengesetzes.
(2) 1Der Anpassungslehrgang dient zusammen mit dem Abschlussgespräch der Feststellung, dass die Antragsteller über die zur Ausübung des Berufs der Hebamme und des Entbindungspflegers erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen (Lehrgangsziel). 2Er wird entsprechend dem Lehrgangsziel in Form von theoretischem und praktischem Unterricht, einer praktischen Ausbildung mit theoretischer Unterweisung oder beidem an Einrichtungen nach § 6 Absatz 1 Satz 3 des Hebammengesetzes oder an von der zuständigen Behörde als vergleichbar anerkannten Einrichtungen durchgeführt und schließt mit einer Prüfung über den Inhalt des Anpassungslehrgangs ab. 3An der theoretischen Unterweisung sollen Personen nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe b in angemessenem Umfang beteiligt werden. 4Die zuständige Behörde legt die Dauer und die Inhalte des Anpassungslehrgangs so fest, dass das Lehrgangsziel erreicht werden kann. 5Die erfolgreiche Ableistung des Anpassungslehrgangs ist durch eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 8 nachzuweisen. 6Die Bescheinigung wird erteilt, wenn in der Prüfung, die in Form eines Abschlussgesprächs durchgeführt wird, festgestellt worden ist, dass die Antragsteller das Lehrgangsziel erreicht haben. 7Das Abschlussgespräch wird von einem Fachprüfer nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 gemeinsam mit der Person nach Satz 3, die die Antragsteller während des Lehrgangs mit betreut hat, geführt. 8Ergibt sich in dem Abschlussgespräch, dass die Antragsteller den Anpassungslehrgang nicht erfolgreich abgeleistet haben, entscheidet der Fachprüfer nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 im Benehmen mit der an dem Gespräch teilnehmenden Person nach Satz 3 über eine angemessene Verlängerung des Anpassungslehrgangs. 9Eine Verlängerung ist nur einmal zulässig. 10Der Verlängerung folgt ein weiteres Abschlussgespräch. 11Kann auch nach dem Ergebnis dieses Gesprächs die Bescheinigung nach Satz 5 nicht erteilt werden, darf der Anpassungslehrgang nur einmal wiederholt werden.
(3) 1Bei der Kenntnisprüfung haben die Antragsteller nachzuweisen, dass sie über die zur Ausübung des Berufs der Hebamme und des Entbindungspflegers erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. 2Die Kenntnisprüfung umfasst jeweils einen mündlichen und praktischen Teil. 3Sie ist erfolgreich abgeschlossen, wenn jeder der beiden Prüfungsteile bestanden ist.
2Der mündliche Teil der Prüfung soll für den einzelnen Prüfling mindestens 15 und höchstens 60 Minuten dauern. 3Er wird von zwei Fachprüfern, von denen eine Person die Voraussetzungen des § 3 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe b erfüllen muss, abgenommen und bewertet. 4Der mündliche Teil der Kenntnisprüfung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die Fachprüfer ihn in einer Gesamtbetrachtung übereinstimmend mit „bestanden" bewerten. 5§ 16a Absatz 3 Satz 9 gilt entsprechend. 6Kommen die Fachprüfer zu einer unterschiedlichen Bewertung, entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Rücksprache mit den Fachprüfern über das Bestehen.
§ 16c hat 3 frühere Fassungen und wird in 2 Vorschriften zitiert
(1) 1Die zuständige Behörde hat über Anträge auf Erteilung einer Erlaubnis als Hebamme oder Entbindungspfleger nach § 1 Absatz 1 des Hebammengesetzes in Verbindung mit § 2 Absatz 2, 2a oder Absatz 5 des Hebammengesetzes kurzfristig, spätestens vier Monate, im Falle von Anträgen nach § 2 Absatz 3 des Hebammengesetzes spätestens drei Monate, nach Vorlage der für Entscheidungen nach § 2 des Hebammengesetzes erforderlichen Unterlagen zu entscheiden. 2Im Falle des § 81a des Aufenthaltsgesetzes soll die Entscheidung innerhalb von zwei Monaten erfolgen.
(3) 1Die Eignungsprüfung nach § 16a Absatz 3 und die Kenntnisprüfung nach § 16b Absatz 3 finden in Form einer staatlichen Prüfung vor einer staatlichen Prüfungskommission statt. 2Die Länder können zur Durchführung der Prüfungen die regulären Prüfungstermine der staatlichen Prüfung nach § 2 Absatz 1 nutzen; sie haben dabei sicherzustellen, dass die Antragsteller die Prüfungen innerhalb von sechs Monaten nach der Entscheidung nach Absatz 1 ablegen können. 3Soweit in den §§ 16a und 16b nichts anderes bestimmt ist, gelten die §§ 8, 11 bis 14 für die Durchführung der Prüfungen nach Satz 1 entsprechend.
Text in der Fassung des Artikels 37 Fachkräfteeinwanderungsgesetz G. v. 15. August 2019 BGBl. I S. 1307 m.W.v. 1. März 2020
1 Berufs-, Gesetzes-
und Staatsbürgerkunde 70
1.1 Hebammengesetz, Geschichte des
1.2 Gesetzliche Regelungen für die übri-
gen Berufe des Gesundheitswesens
1.4 Das Gesundheitswesen in der Bun-
desrepublik Deutschland und interna-
tionale Zusammenarbeit im Gesund-
1.5 Strafrechtliche, bürgerlich-rechtliche
und öffentlich-rechtliche Vorschriften,
die bei der Berufsausübung von Be-
deutung sind
1.6 Die Grundlagen der staatlichen Ord-
nung in der Bundesrepublik Deutsch-
2.1 Die Gesundheit und ihre Wechselbe-
2.2 Gesundheitserziehung, Gesund-
heitsvorsorge, Früherkennung von
3 Hygiene und Grundlagen
der Mikrobiologie 60
3.1 Allgemeine Hygiene und Umwelt-
3.2 Bakteriologie, Virologie und Parasito-
3.3 Verhütung und Bekämpfung von
für die Hebammentätigkeiten 160
4.1 Einführung in die Tätigkeiten und
Aufgaben der Hebamme in der ge-
burtshilflichen Abteilung eines Kran-
kenhauses, in der freien Praxis und in
Einrichtungen der Schwangeren-,
Mütter- und Säuglingsberatung
4.2 Geburtshilfliche Propädeutik, Grund-
lagen der Betreuung von Schwange-
ren, Gebärenden, Wöchnerinnen und
Neugeborenen und der Pflegetätig-
4.2.1 Umgang mit Patientinnen und deren
Betreuung unter Berücksichtigung ih-
rer physischen und psychosozialen
4.2.2 Umgang mit Angehörigen und Besu-
chern von Patientinnen
4.2.5 Einführung in die spezielle Pflege in
der Allgemeinen Medizin und in der
Allgemeinen Chirurgie
4.2.6 Umgang mit medizinischen Geräten
4.3 Einführung in die Tätigkeiten und
Aufgaben der Krankenschwester,
des Krankenpflegers und der Kinder-
krankenschwester im Krankenhaus,
im teilstationären Bereich, in sonsti-
gen Pflegeeinrichtungen, in der Ge-
meindekrankenpflege im Hause des
Kranken und in einer Gemeindepfle-
ge- oder Sozialstation, in Einrichtun-
gen der Mütter-, Säuglings- und Kin-
derberatung sowie in Tagesstätten
4.4 Zusammenarbeit im Krankenhaus
und sonstigen Pflegeeinrichtungen
5 Grundlagen der Psychologie,
Soziologie und Pädagogik 50
5.1.3 Lernpsychologie einschließlich Me-
thodik und Praxis der geistigen Arbeit
5.3.1 Anthropologische Grundlagen der
6 Biologie, Anatomie
und Physiologie 120
6.12 Zentrales und peripheres Nerven-
8.1 Herkunft und Bedeutung der Arznei-
8.2 Kennzeichnung und Aufbewahrung
von Arzneimitteln in Arzneimittel-
8.4 Berechnung zur Dosisfindung, Dosie-
rung und Verabreichung von Arznei-
9.1 Erstversorgung von Notfällen ein-
schließlich Blutstillung und Wiederbe-
9.6 Maßnahmen bei sonstigen Notfällen
wie thermische Einwirkungen ein-
schließlich Verbrennungsverletzun-
gen und Einwirkung von elektrischem
Strom, Ersticken
10 Einführung in Planung und
Organisation im Krankenhaus 20
10.1 Rechts- und Organisationsformen
sowie Trägerschaften von Kranken-
10.3 Schriftverkehr, Karteiführung, Formu-
12.1 Allgemeine und anorganische
12.2 Organische und physiologische
13.2 Mündliche und schriftliche
13.3 Benutzen und Auswerten deutscher
und fremdsprachlicher Fachliteratur
13.4 Einführung in fachbezogene Termi-
und Staatsbürgerkunde 60
1.3 Strafrechtliche, bürgerlich-rechtliche
deutung sind, Rechtsstellung des Pa-
tienten oder seiner Sorgeberech-
1.4 Einführung in das Krankenhaus-,
Seuchen-, Strahlenschutz-, Arznei-
und Betäubungsmittelrecht sowie in
1.5 Arbeits- und berufsrechtliche Rege-
lungen, soweit sie für die Berufsaus-
übung von Wichtigkeit sind
1.6 Unfallverhütung, Mutterschutz, Ar-
beitsschutz, Jugendhilfe, Jugend-
1.7 Sozialpolitik einschließlich Einfüh-
rung in die Systeme der sozialen
(Sozialversicherung, Sozialhilfe, So-
zialstaatsangebote in der praktischen
Realisierung)
1.8 Politische Meinungsbildung, politi-
sches Handeln, aktuelle politische
2 Menschliche Fortpflanzung,
und Wochenbett 120
2.1 Grundlagen der menschlichen Fort-
2.1.1 Anatomie und Physiologie der männ-
lichen und der weiblichen Genitalien
2.1.2 Psychosexuelle Entwicklung und
2.2.1 Konzeption, Nidation und Schwan-
2.2.2 Schwangerschaftszeichen,
2.2.3 Veränderungen des weiblichen Orga-
nismus durch die Schwangerschaft
2.2.5 Entwicklung der Plazenta, der Nabel-
schnur, der Eihäute und des Frucht-
2.6.3 Erkrankungen in der Schwanger-
2.6.6 Blutungen in der Frühschwanger-
2.6.7 Blutungen in der Spätschwanger-
2.6.8 Regelwidrige Dauer der Schwanger-
schaft, Frühgeburt, Übertragung
2.6.10 Risikoschwangerschaft, Plazenta-
2.7.1 Regelwidrigkeiten der Wehen und
der Muttermunderöffnung
2.7.2 Regelwidrigkeiten des Geburts-
mechanismus, insbesondere bei
Anomalien der Haltung, der Lage,
der Stellung und Einstellung oder
der Poleinstellung des Kindes
2.7.4 Weitere unter der Geburt auftretende
Regelwidrigkeiten, insbesondere Na-
belschnurvorfall, Placenta praevia,
vorzeitige Lösung der normal sitzen-
den Plazenta, Blutgerinnungsstörun-
gen, Uterusruptur
2.7.5 Regelwidrigkeiten der Nachgeburts-
3.2 Maßnahmen bei der regelrechten
3.2.1 Allgemeine und geburtshilfliche Auf-
nahmeuntersuchung
3.2.2 Lagerung und Betreuung der Gebä-
3.2.4 Schmerzlinderung unter der Geburt,
geburtshilfliche Anästhesie-Metho-
den und ihre Komplikationen
3.2.5 Überwachung der Risikogeburt, ap-
parative Überwachung, Blutgasana-
3.2.8 Absaugen der Atemwege, Kenn-
zeichnen des Kindes, Abnabeln, Er-
mittlung der Apgar-Werte
3.2.9 Leitung der Nachgeburtsperiode,
Prüfung der Plazenta auf Vollständig-
3.2.10 Dokumentation des Geburtsvor-
3.3.2 Vaginale Entwicklung der Becken-
3.3.5 Manuelle Plazentalösung, manuelle
und instrumentelle Austastung des
puerperalen Uterus
4 Pflege, Wartung und Anwendung
geburtshilflicher Apparate und In-
strumente 30
5.2 Psychosomatische Geburtsvorberei-
tung mit Übungsverfahren
5.3 Hilfe bei Schwangerschaftsbe-
5.4 Besondere Überwachung bei Risiko-
6.1 Hygienische Beratung und pflegeri-
sche Betreuung der Wöchnerinnen
im regelrechten und regelwidrigen
6.2 Beobachten und Überwachen der
Rückbildungs- und Heilungsvor-
6.3 Hilfe beim Erlernen der Stilltechnik
und Brustpflege
6.6 Förderung der Eltern-Kind-Bezie-
hung, Integration des Neugeborenen
in die Familie
6.7 Häusliche Wochen- und Neugebo-
renenpflege
7 Neugeborenen- und Säuglings-
7.3 Beobachten des Neugeborenen und
des Säuglings und Einleiten der er-
forderlichen Maßnahmen bei Auftre-
ten von Besonderheiten
7.5 Schutzimpfungen, Vorsorgeuntersu-
7.7 Umgang mit den Eltern und anderen
Betreuern des Neugeborenen und
deren Beratung, Elternschulung
8.1 Umgang mit Patientinnen unter Be-
rücksichtigung ihrer physischen und
psychischen Bedürfnisse
8.2 Aufnahme, Verlegung und Entlas-
sung von Patientinnen
8.3 Kontakt mit den Angehörigen der Pa-
8.4 Beobachtung der Patientin, Befund-
8.5 Hilfen bei den Verrichtungen des täg-
lichen Lebens
8.6 Diätetische Kostformen und künstli-
che Ernährung
8.7 Besondere Pflegetechniken, physika-
lische Maßnahmen, Injektionen, Ve-
nenpunktionen, Infusionen, Trans-
fusionen, Spülungen einschließlich
Einläufe und Katheterisieren
8.8 Zusammenarbeit mit Ärzten und an-
deren Mitgliedern des Behandlungs-
9.1 Pflege und Sofortmaßnahmen bei
Bewußtseinsstörungen und Bewußt-
losigkeit, bei Ateminsuffizienz oder
Atemstillstand, bei Herz- und Kreis-
laufinsuffizienz oder Herzstillstand,
bei Störungen der Ausscheidungs-
funktionen, bei Störungen der Tem-
peraturregulation, bei Psychosen und
bei Suizidgefährdung
9.2 Pflege von Patientinnen vor und nach
9.4 Tätigkeiten in besonderen Bereichen
wie in Frühgeborenenzentren und in
der Intensivstation, im Operations-
und Ambulanzbereich sowie in Ge-
meindepflege- oder Sozialstationen
10 Grundlagen der Psychologie,
Soziologie und Pädagogik 40
10.1 Psychologie der Schwangeren, der
Gebärenden und der Wöchnerin
11.3 Gesetzliche Grundlagen der Rehabi-
12.1.1 Störungen der Menstruation und des
12.1.2 Mißbildungen des weiblichen Geni-
12.1.3 Entzündliche Erkrankungen des
weiblichen Genitale
12.1.4 Tumoren einschließlich Früherken-
nungsmaßnahmen
12.2 Übrige Fachgebiete, insbesondere
Innere Medizin, Chirurgie, Orthopä-
die, Urologie, Neurologie, Psychia-
trie, Haut- und Geschlechtskrankhei-
ten, Hals-, Nasen- und Ohrenkrank-
heiten in ihrer besonderen Beziehung
zur Geburtshilfe sowie Augenkrank-
12.3 Kinderheilkunde unter besonderer
Berücksichtigung der Erkrankungen
im Neugeborenen- und Säuglings-
12.5 Mütter-, Neugeborenen- und Säug-
lingssterblichkeit
13.5 Gesetzliche Vorschriften über den
Verkehr mit Arznei- und Betäubungs-
mitteln sowie Führen des Betäu-
bungsmittelbuches
14 Organisation und Dokumentation
im Krankenhaus 30
14.1 Planung, Bau und Ausstattung von
14.3 Erfassung und Weitergabe von Lei-
stungsdaten
1 Praktische Ausbildung
in der Entbindungsabteilung 160
1.4 Umgang mit medizinischen Geräten
2.1 Pflegemaßnahmen bei Wöchne-
2.2 Spezielle Wochenpflege wie Beob-
achten der Lochien, Abspülen, Pflege
der Dammwunde, Sitzbad
2.3 Spezielle Desinfektionsmaßnahmen
der Wochenstation
2.4 Umgang mit der Wöchnerin und Be-
3.1 Grundlagen der Betreuung des Neu-
geborenen und der Pflegetätigkeiten
3.1.1 Richten der Wickel- und Badeeinheit
und der Säuglingsbetten
3.1.2 Aufnehmen und Tragen, Lagern, Wa-
schen und Baden sowie Wickeln und
Ankleiden des Säuglings
3.1.3 Bringen und Anlegen, Wiegen und
Füttern des Säuglings
3.2 Hygiene und Ordnung auf der Neu-
geborenenstation
4 Auf der operativen Station
(chirurgische Pflege) 160
4.1 Pflegemaßnahmen auf der operati-
ven Station
4.1.1 Körperpflege und Bekleiden der Pa-
4.1.2 Betten, Lagern und Transportieren
der Patientin
4.1.3 Hilfen bei den Verrichtungen des täg-
4.1.4 Ermitteln und Registrieren von Vital-
4.2 Hygiene und Ordnung im Pflegebe-
4.3 Maßnahmen für die Operationsvor-
4.4 Postoperative Überwachung der
4.5 Vorbeugende Pflegemaßnahmen
gegen Folgekrankheiten
5 Auf der nicht-operativen Station
(allgemeine Pflegemaßnahmen) 160
5.1 Pflegemaßnahmen auf der nicht-ope-
rativen Station
wie 4.1.1
5.2 Hygiene und Ordnung im Pflegebe-
1 Praktische Ausbildung in der Ent-
bindungsabteilung und in der
Schwangerenberatung 1.280
1.1 Schwangerenberatung mit minde-
stens 100 Untersuchungen vor der
1.2 Überwachung von Mutter und Kind
bei Risikoschwangerschaften (ein-
schließlich Nr. 1.9 und 2.1.3 in min-
destens 40 Fällen) und Assistenz bei
1.4 Geburtshilfliche Maßnahmen im
1.5 Überwachung und Pflege von minde-
stens 40 Gebärenden und selbstän-
dige Ausführung von mindestens 30
Entbindungen sowie außerdem Teil-
nahme an 20 Entbindungen
1.6 Überwachung und Pflege von
Schwangeren mit Regelwidrigkeiten
bei der Aufnahme oder während des
Geburtsverlaufes
1.7 Vorbereitung von und Assistenz bei
geburtshilflichen Eingriffen und Risi-
kofällen sowie aktive Teilnahme an
mindestens einer Beckenendlagen-
1.8 Durchführung der Episiotomie und
Einführung in die Versorgung der
1.9 Überwachung und Pflege von gefähr-
deten Entbindenden (einschließlich
Nr. 1.2 und 2.1.3 in mindestens 40
Fällen)
1.11 Organisation des Hebammendien-
2.1.1 Überwachung und Pflege von Wöch-
2.1.2 Untersuchung von mindestens 100
Wöchnerinnen und normalen Neuge-
borenen
2.1.3 Überwachung und Pflege von gefähr-
deten Wöchnerinnen (einschließlich
Nr. 1.2 und 1.9 in mindestens 40
2.1.4 Beobachten und Überwachen der
2.2.1 Anleitung und Überwachung des Stil-
2.2.2 Anleitung der Mutter zur eigenen
Pflege und zur Pflege und Versor-
gung des Neugeborenen
2.2.3 Förderung der Eltern-Kind-Bezie-
3.1 Überwachung und Pflege von Neu-
geborenen und Säuglingen
3.1.3 Beobachten des Neugeborenen und
forderlichen Maßnahmen beim Auf-
treten von Veränderungen
3.2.1 Durchführen von Vorsorgeuntersu-
chungen wie Guthrie-Test, Bilirubin-
kontrolle oder andere wissenschaft-
lich anerkannte Verfahren
3.2.2 Hilfeleistung bei ärztlichen Maßnah-
men einschließlich Impfungen
3.2.3 Umgang mit den Eltern und deren
3.3 Teilnahme an Mütterberatungs-
4.1 Überwachung und Pflege von Früh-
geborenen, Spätgeborenen sowie
von untergewichtigen und kranken
4.2 Pflegemaßnahmen auf der Intensiv-
4.3 Tätigkeit auf der Aufnahmestation für
kranke Neugeborene und Säuglinge
Die praktische Ausbildung in den Bereichen 1
bis 4 hat sich, soweit dort nicht bereits erfaßt,
a) die Pflege Kranker innerhalb der Gynäko-
logie und Geburtshilfe sowie die Pflege
kranker Neugeborener und Säuglinge und
b) die Einführung in die Pflege innerhalb der
Inneren Medizin und Chirurgie
5.1 Maßnahmen der Desinfektion und
5.2 Pflege und Reinigung von Instrumen-
ten und Narkosegeräten und deren
5.3 Vorbereiten von und Hilfeleistung bei
(siehe BGBl. I 1987 S. 940)
(siehe BGBl. I 1987 S. 941)
(siehe BGBl. I 1987 S. 942)
Anlage 7 hat 1 frühere Fassung und wird in 1 Vorschrift zitiert
Anlage 8 hat 1 frühere Fassung und wird in 1 Vorschrift zitiert
Anlage 9 hat 1 frühere Fassung und wird in 1 Vorschrift zitiert
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