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Timestamp: 2020-08-08 18:06:49
Document Index: 220564674

Matched Legal Cases: ['§148', 'Art, 1', 'Art. 2', '§522', '§30', 'Art. 969']

1918 / 11 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger)
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7 Î F Ir l 8s an I lañ-n. Ex ve:fannte mck. Fh mte tr 5 m « a Ta, b es 2s uni ron Ms De mene VLeoe Dom 27. ¿T am folgenden Tage unseren Ver- LUndeten teiegrapbiert, um fie zu frcgen, cob es nit argemefssen . S S
te i ab¿ug-ben. Sie Frace wyrde ber-
7 t ‘ ck eir H ret s * t. R 5 Berbündeien waren eirstimmig der TLetuuna, daß cs es im Srunde r Ce. d r AUTTOILDCIUT. Q
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ziebrn fet, geson*erte E:flärunzen abiuacten, eine Mreiaung2nersiedenkeit gebe. Auf f ‘ioutete, die Arxtwortea zu terleseo, erwiderte wiß nit, meier Art dle Tünstize Div!cmatie fein wird. IŸ k-be mit der gegenwäiticgen Diplomatie und v:rsidhere, i) würde utema!s tarcir wiligea, unsere diplomatischen Berbandlurgen der O-cffenilichkeit uézulicfcen. (Lebbijtec Beifall auf der Lin?en, im Zertcem vnd auf ter R-chten.) Pichon fubr fort: Eleiven wir jomit fest bei den mtt unseren Ber- bündeten getroffenen Vereiabarun;en. Wir baten fcl&e mit Ftallen, Serbien, Rumärien und wit mebrer:-n anderen unserer Ver- rUr deter, und um riSts in der Welt werten 1ct7 fle br. Gen. Wir müsen fEließlih fest bleiben in dzn Linien, die wir uns ge- zogen haben in unuferem ger:ci: samen Wiler, uns gçegen- teitig zu unterfiüeen. Mon fyri&t ven einer gemeinsamen Noie. Derken Sie do) daran, daß es geg-nvärtia nicht wentger als 17 Mädte gibt, die fit im Kriege gegen Deuts!?and befinden. Ft es notw?c dia, fie alle einzuladzn, ihre Ariez8ziele für bie Be- frziung der MensSheit aufs n2ue zu fonnuulizren, vck2c foil ene Aug- wahl urter ifnen getroffen werden, oder fcll zan fi2 f&#ließlih tor der Stunde, in der dies noiœendia sein wiro, nob vereinigen zu etner Art von Vorfriedenskonfererz? Diavtez Si: mir, daß es sich hier ¿In eiwas anderes als um eine Woriflauberei Handelt, uad daß es im Uagenbtiick nur darauf ankommt, daß wi: alle im Grunte einig sind, wie fcibit Albert Tbemas erkarnt bat in feircm Srtikel in der vumartié", der aus London vom 5. Fanuar datiert is.
Albert Thomas: Jh habe meinen Artikel uyter dem Einfluß der Grilärungea Llovd Georges geihricken, bevor die Nete des Prä- fidenten Wilson erschienen war. Heute flchen wt: ten Erkläzinoen Licyo Seorzes und den 14 Artifeln des Bräsidenten Wilscn gegen- über. Der Augenblick {eint alio cekommen zu fein, zu erwäger, ob man gemeirsame Erflärungen abgeben kann. Clemtr.ceau: Das it gerade, was wir vorcesGlazen baben. Arisiide Briand: IH wude în einem Augenbl:ck des Krieges, wo die Uæ:stärde Fwlkertg waren, berufen, um im Namen der V-rbürdeten Wilscn zu ant- worten. E3 war davoa im Laufe dieser Besprcchung diz Nede. Diese Antwort wzr sSwkerig abzufassen. Wir daht,n, daß man zu dem Präsidenten ter aroßen N: publik der Vereinigten Staaten Bertrauen hab:-a müsse. Wir redigtierten ur.sere Kriegszielz im Eir- Fang mit den bamatigen Umfänten und den Betürfnifsen des Argen» blide. Man fann bhezute sagen: „Gerifse Vereinbarunzen wärcn hefser nit getroffen worden*, aber bedenken Si-, daß, wenn gewisse Beri iabarzngen unter £cm Druck der Stunde nit getroffen worden wren, Heute bteileiht die Frage nah dem ŒFrfolz Frank-eichs G vit mehr würde baten ftellen laFer, weil es daun auf den S(la(t- feldern ftfoliert geblieben wäre gegenüber seinem Angreifer. De Haupifake war, alle befreundeten Kiäfte gegen den geimeinfamen Feind zusammeninfafsea. Das Vertraucn, das wir dem Präsidenten Wil!on {&eakten, erlaubte ibm, s@ mit den Dokumenten in der Hand wiedzr ay die Mit'elmätte zu wenden, die “om Frieden gesprochen batten, obne irgend etwas Genaues zu foimulieren, und ibnea zu sagen: Hier habe i das, was Frankceich und feine Verbündeten mir als eur2 Akten übermittelt baben. Die Zer tralmächte babeo nit geoutwc ret. Und die Vereintaten Staaten wußten nur, auf welGer Scite guter Slaube war. (Beifal.) Ich nebauv!e, deß tie unter diesen Bedingungen abgefaßte Note den Sntzress-n Frankrels dient-, (WBeifall ouf zaßlreihen Banker.)
Der Minifter des Aeußern Pion nahm darauf wieder das Watt: Mein Freund Briand wird mir )'ezoupen, aß ich keine Keitik an der Note des Präsidenten Wilscn geübt habe. Altert Themaë mat uns einen weiteres Vorwurf, Wir hätten, sagt er, nit wie die Engländer eine Gegenofensive als Antwort auf dite Verhandlungen in Brest-L'towsk unternommen. Es ift dennoch rine scl&e, wein wir von dem Augenbl!ck an, in dem wir von den Vorschlägen Deutichlands an Nußland erfubren, gesazt baben, deß fe uns keicen cinztgen Augenbli aufhalten würden. Seitdem it es tar ge- worden, taß Deuts§land, twoährend es der Forn: Halber den Grundsatz eines Friedens ohne Annexionen proTamierte, es verstand, die van ióm eroberien Gebiete zu behalten, Œe würde also, um zu beginnen Polen, Litaven, Eurland, Esilanb und Livlank bebalten, deren Be- bêlferung si, wle ce beTauvte, bereits außgesprogen hat. Der große Zorn der Maxlnalisten aegen die deutf&en Beyoll- mäStiaten hat sich beruhigt. E393 \chGeint gezenwärilg, daß An- züglichfeiten zwisch-n Kühlmann und Czch“enin einerseits upd den mcrimaltitis@en Abgeordneten andererseits au9getaus{t werden. Wird der Friede g-\hiossen werden? Ob nun DeutsZin41d ibn \Gßt oder ob es beim Waffenstistanb bleibt — es wird ck um dte Löfung der fFraae gegen uns bemühen können, dite ver rufe Abf2l seiner (Gatscheidung anheiwgegeben hat. Es wäre unïlug, sics von dir Fesitg- Zit marimalistis@en Seisies unh von den Orobungen mit cinen zevolz- tio-ären Krieg besiecken zu lassen. Es Kt besier, vem Scßlimnisten zuvo zukommen. Folgendermaßen fiellt fi also die Lauge dar: Einerseits haben die alltierten Linder dur ihre Regterungen bekanntgegeben daß die Grundsäye cines dauerßaften und gnehteo Frtetens, ben fe erstreben, Sleichberehtigung, Fr-iheit, Un1bhängigkeit, tas Re&t auf Wir dergutmahung der eilit/enen Schäden und die Schaffung be- itimmter Finr:Gtungen zur Verbirderang einer Wiederholung dez Kzuieges sind. Ste kaben sch in aller Form Cercit erklärt, unter- einander die Vorihläge ¿u prüfen, die ihren von Ihren Gegnern eiroa gemaŸÿt werden würden.
Der Abgeordnete NenaudeT besicud auf der Focderung einer gemeinsamen Crilärung der Lerbündeten, betcnte die Ltotmendic?eit vor all-m die Gereciigkeit dex Sache Frankre's zv verkünden, und verlangte den Zusammentritt von Vertretern der Verbündeten zur Abfassung dexr gzmeinsamen Erklärung. i
e Kammer nahm darauf mit 377 gegen 113 Slimmen die Priorität zugunsten einer Tage3ordnung Augagneur añ, die von der Negierung genehmigt war und in der es heißt:
Die Kammer billigt die Erkiärungen der Negterung, vertraut darauf, daß fie durch energische Forisezuug des Krieges die vollftärdige LBiederçutmaGung des Ttißbrau&t ter Gewali, Herstellung eirer Derrschaft der Gerechtigkeit in den intecrationalen Beziehungen und dea Triumph ter Demokratie roeiter erstreben wird, und gebt zur Tagceserdnung üker.
Diese Tagesordnung wurde dur Handaufheben angenommen und darauf die Sizung ge\{lossen.
Nufland.
__ Die Volks kommissare haben nach einer Reutermeldung ein Dekret erlafjen, daß alle Einrichtungen des Verbandes der allrussishén Semstwos zum Eigentum der russischen Republik erflärt werden. Der maximalistishe Gemeinderat von St. Petersburg hat beschlossen, alle Privatwagen mit einer Steuer von 500 Nubel und alle Pferde mit je 500 Nubel jährlich zu besteuern. Für Automobile wurde eine Steuer von 150 Rubel für die Pferdekraft eingeführt. Segeljahten werden mit 1000, Hunde mit 20 Rubel jährlich, öffentlihe Auktionen mit 20 vH besteuert,
_— Da Finnlanb den Wunsch ausgedrüctt hat, souveräne Nation zu sein, und die estnishen Truppen ia Esiland selbst uötig geworden sind, hat die estnishe Soldatenorgani- sation in Finnland die estnishena Soldaten aus Finnland
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IuzTtize
: A S e in der F: r, !
Ton 111 bo Wies §148
ie „Dagens Anheter“* aus Haparanda erfahren, befürchtet man in Finniand den Ausbruch neuer Unrußen, 0a die Haltung der Aoten Gardiften, die durch russishe Soldateska unterstüßt werden, immer droßender erscheint. In Helsing- fors drangen die Roten Gardiïten in das Haus des früßeren Generalgouverneurs ein und erflärten, sowohl dort wie vor dem Senat sollten weiterhin keine Gesehe mehr gelizn. — „Neuter“ meldet, daß ukrainiswe Truppen nah einem heftigen Kampf die Grenzmar? im Gouvernement Tschernigow besest haben.
Ftalien, Nach dem „Corriere della Sera“ befaßte fich der vor- gestrige Ministerrat mit außenpolitishen und militärischen
Fragen. : Niederlande, Im Jahre 1917 find infolge von Kiiegzunfällen 43 niederländische Fiscerfahrzeuge verloren gegangen. Dabei find 100 Menschen ums Leben gekommen.
Die Negierung hat in der Kammer einen Geseßzentwurf, betreffend die Organisanisation von Handels- und Ge- werbekammern, eirgebraht, dem zufolge in jedem Wilajet oder Sandschak mindestens eine Handels- und Gewerbekammer bestehen soll.
Die Kammer genehmigte, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, ein Gesez, wona zum Zwecke der Stärkung der Ne- aierung2gewalt in Nordmesopotamien und zur Sicher- siellung der fulturellen Ent!wi&flung dieser im Norden von der Bagdadbahn durchzogenen Gegenden drei neue Sandschafks ercichtet werden. Aus der Begründung sowie au3 der Er- êlärung der Regierungsvertreter ift zu entnehmen, daß die diese Gebiete bewohnenden nomadisGen und halbnomadischen Stämme vielfach die seßhafte Bevölkerung behelligen, wodur diese Gegenden, in denen in früßeren Zeiten Hunderte von blüßenden Dörfern bestanden, nunmehr verödet sind und die Niederlassung von Einwanderern ershwcrt werden könnte. Das Geseg tritt am 1. März 1919 in Kraft.
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat, wie „Wolffs Telegraphenbürs“ meldet, die Geseßesvorlage zur Einführung des Frauenstimmrehts mit 272 gegen 136 Stimmen angenommen.
Parlamertarishe NaGzrichten.
Vei der NReich3tagsersaßwahl im Wahlkreise Bauzen-Kamenz am Freitag wurden, wie „W. T. B.“ meldet, für den Justizrat Dr. Herrmann (koaï.) 6986 Stimmen, für den Kaufmann Pudor (Fortsc6r. Volkspartei) 3521 Stimmen und für den Landtagsabgeordneten Uhlig (So).) 6441 Slimmen avgegeben. 47 Stimmen maren vngültig, 2 zersplittert. Ee hat Stihwaßhl zwischen Herrmann und Uhlig zu erfolgen.
Kunst uind Wissenschaft.
i Die Kunfibandlung Gurlitt sett wit ibrer neuesten Aus- fielluvg thr Unternehizen, unbekannte gute Weike deuts@er Künsiler des 19. Jahrhunderts vorzufüßren, erfolzrcich fort. Lie die früheren ‘Ans'tellurgen enthält au die vierte În dieser Neibe neben Werkcn berühmter Meistcr sole ron weniger oder völlig Unbekannten, die erst dur diese Auéstelung aus der Verborgerheit berausgezogen und ins reqte Lit gerüct roorden sind. Es eröbrigt ck@, auf die Ge- mélde von Frucrbach und Thoma, von Sptzweg, Böcklin und Menzel, von Marúes und C. D. Friedri ecinzu- gehen. Die bter vorgeführten Werke sagen über ihre SMWöpfer faum wesentliZ N-ucs ans, und soweit dies dech gus- narmercciie bier und da der Fall ist, Handelt es fi um untergeordrete Werke. Auch der im Jahre 1899 in ‘Dtünden geitorbene Louts Cysen ift kein Unbekaennter mehr; er kam dur vie IJahrküurdertaussteüuag wieder zu Ehren, und die Naottonalgalerie b. ikt feine Weile diefes licbentwürdigcn Kürstlers aus dem Lettk- Kreise. Trogtem bedeuten seine 14 hier vorge!übrten ficinen Ge- mäide eine lederrashung unv den wihtigst n Gewann der tertfenst- volen Auestelirno, Bie wei und duftlg behandelten Lond- ¡Gajien, die mit fchmiegsanem Pinsel liebevoll auegetührt find, besigen fast durhweg „allerbeîie materische Etaeniafien und «cen han neuem die Aufineilsamfeit auf bea fi so besdhetten gedenden Meister. Ben Karl Ble Zen fällt ein in der Uchtbetandlung fehr anuziehendes Ruineibllo angzuchm auf, von 9D, Friebrick dem Sobne C. D. Friedrichs, temerît man zwei modern anmuterde Landscaflen, deren borzüglijler Nelz auf der ausgezeichneten Wieder- gabe der Beleuchtung und der Woikentberußht. Al3 eintruCs8volles Werk reibt au der „Abend auf rer Um“ von etnem 1878 çestorbencn Dündbener Maler M. E. Löte im Gedächin's haften. Dte praSt- vclle Landstraße mit hohen Baur1gruppen von dem Deutschrömer J. Chr. Meinhardt mutet in dec natü-li@en Auffafurg und fn der kiarcn, s{charfen Aueführung wie tine Borabnung ähnlicher Bilder ZWaldinüllers an. Anton Romako, der eigena1tige Wiever Vieisier, ter sehr mit Ret tn neuester Zeit wirder mehr ge- würdtgt roird, rommt mit dem malerishen, sehr breit und frei aus29e- füirten Dopp:ibilonts ben Yeinhold Beaas und tefsea Frau gut zur Sellung. Christian Kröner, der in seinen beliebten Hirscßbilde:n tem (Seschmadcke des Publi?ums3 nur ¿u sehr entgegcnkam und allmähßlich in eine geiüllige und oberflähliße Manier gtriet, Tonnte, wenn er S wie in dem hier gezetgten „Jäger ium Walde* unmitielbar an die Natur bielt, dech auc ehrliche und Tünsilerisch HeW- stehende Gemälde schaffer. Ernähut man noch Karl Boeheims .Ftühling® genannte Darftellurg cines tiecenden Mäde&ens im Grünen und eine Gebirgslardshast voa Heinrich Brandes, so stad tamit noch nitt alle wichtigen Bilder dec Auésleliung geranni. Dèan findet freilich auh Werke, gegen dveren Bortührung in diesem Rahmeu man durchaus Widerspru erheben muß Das sind jene Geurcbildez, bie außer cinem harmlos fentimentalin oder heiteren Jrhali nicht den aerinasten walerischzn Vorzug aufzuweisen boben. er Kuns‘geschmack ift ja beute den sondertarften Wanblungen unterworfen — ein gü!iges G: shick môge uns aber davor behüten, daß derartige „Deltrue wie W. A. Meyerheims Bilder „Am Spinnrad* urd „L eim „Va bier w!leder bewunde!t und als Kunst ausgegeben werd:n Lie stimme Känstvereirsware unserer Vorfaÿren, geaen die in den legten Jahrzehnten fo beftig gekämpst worden it und an ber man endl der brelten Masse den Geshmack terdoib-n hat, droht hier du:ch etn Hirt:epf3rtchen H wieder in t43 Gebtet ter Kunst ein- zudrüngen. Dr. Pl :
Di- Eakerie E5uard Schulte eröffnet ar: 19. Sau Scndeiausstellung der Ve.liner Kürstlergruppe „Fa.d und S, — Weitere ari fiere Samælurg/n von Bildern fardten Hag ml Dablew, Ag. von Brar.dis-Aacken, Philipv Fronck- Wannfse, q! Hergrler - Müncher, Georg Ko-Beilin und D'Wnh ven Tg!
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Mr ch2n,
In Münten isi der Profefscr sür Chirurgie an ter Universität, Okecrmeéediztaalrat und Sebeimer Rat dor von Ängerer, im Alter von 68 Jahren gestorben.
arn Dr. Ritt
Der Zusblag auf die von der Vecwaltungsabteilung der Kaiferlihzn Werft in Wilßeimsbaven am 15. Dezembey 1917 vertungenê Lieferung von Gaërobr usw. ift der Ftrma F Ste
mann, Wilß-lwms5ayen, erteilt worden.
Im K3niglihen Opernbause beginnt morgen der Köntu \ckwcdishe Kammersänger Iohn Forsell die Reibe seiner dieg}bticen vertraaliden Gaftspiele, und zroar als Figaro ira „Barbier bon Sevilla“. Aukerdem find in Hauptrollen bes@äftigt die Darten Hansa, von SWeele-Müller vnd die Herren Kuüpfer, Jadkowkir d Stcck. Mußilaliser Leiter ist der Kapellmcifter von Straus.
Im Königlihen SHausvyielhaufe wird morgen „j Nabensteinerin“ in der gewohnien Besczung gegeben. 4
In den Kammerspielen des Deutschen Theaters fin am Vonne1stag die Erstaufführura von Georg Kaiscrs Sausyi] „Die Koralle“ siatt. Ja den Hauptrollen sind außer Paul Wegtne die Herren Deuts®, So: ke, Krauß, Kübre, Niemann, Veidt sons Fräulein Else Ecersberg bes&äfligt. Spielleiter ist Felix Hollaende,
Mavunigfaltiges.
hre Majestät die Kaiserin und Könftgin besaßhe „W. T. B." zufolge, am Sonnabend das Blindenheim inx Bellevuestraße-
Von den Fernkleitungen nachG außerhalb find, n „W. T, B." mitteilt, noch viele gestört; die Fehler verteilen auf alle Rt{tungen.
London, 12. Jaruar, (W. T. B.) Na einer Reutermelduy ereignete G in einem Scha@t tn Halmerand in Nord-Staffod shire heute früh eine were Explosion. Zur Zeit der Explcsig waren 247 Mann im Schat. 100 wurden lebend und etnge le an die Oberflä®e gehrocht. 140 Mann find in den S&öcten cine geschlossen: es besteht wenig Heffnung, fe zu retten.
__ Rotterdam, 13. Jantuar. (W. T. B.) Heute vormittag folate die Ausschiffung der inm Austausch gegen englis®e Krieql deng e geftern abend au8England etngetroffenen deutsden
ffiziere und Mannschaften. Die ntederländishGe Regterun war dur den Minifter des Auswärtigen London vertreten. Au de: Vor\itende des Krieg8aefangenenaut\hu 22, Handelskammerpräsidut de Mouchy, war zugegen. Nahmiitags fand im Doelen-Saal zu Ehren der Zurüdckgekebtten ein Empfana statt. Von teuischer Seite wat zur Begrüßung erfGienen der Geschästäträger bei der teutsden Gu sandtschaft Legaticatrat von Maltan in Vertretimng des deuishen Ou fandten, ferner MartneattaÆé von Müller, MilitärattaÆé Major ben SHweinit, der Vertreter des Kriegeministeriums bei der Vesandischait Hauptmann von Scheven und der Vertreter des Moten Ke bei der Gefandt\@ast von Petersen, Als Abgesandte des Roten Kreuzes waren Ftäulein von Bescler nnd die Gräfin von Üürküll au Deutschland gekommen. Die niederländis@e Negiecrung war dur din Genera!major Onnen vertreien; außerdem waren der Bürgermeisiet von Rotte:daw, Ebrenvorsißender des Komitees für Krlegägefangcnan fürsorge Zimmermaan sowte der Vorsitzende des Konitecs für Krieg! gefangeneufürforgr, Handelsfaemmerträfident de Mouchy, und zahlreidt Herre und Daumen der deutsen Gesellschaft anwesend, Der Legationtrt von Maltar begrüßte die deutsken Offizlere und MannsWaften ut) dankte thnen für das, was sie für Deutschland im Kampfe und während der Gefanaenr schaft gelcislet und ertragen hätten. Sein besonderer Der! gali dem Kapitärleutnant von Müller, dem rußhmreihen Führer det „Emden“. Ez sprach ferner den Dank der deutsden Regierung 1 die niederländis@e Regterung für ihre Gastfreundschaft aus. Seil Wor:e {lossen mit einem Hurra auf die Köntgin der Niederlande Der Hauvimann von Scheven begrüßte im Austrag der Deuts Kaiserin berzlich die aus der Gefangenschaft Zurückgekehrten und verl sodann ein Telegrazam d»s Kaisers. Er dankte weiter der ried ländischen Negierung, dem Generalu:ajor Onnen und dem Jute nterungsau*schuß für den warmheriigen Emvfarg der ausgetausd!t O'fiziece und Mannschaften und i{hloß seine Nede mit einem Hurra af den Kaiser. Der Generalmajor Onnen dankte für die anerkenaerdin Worte des deuten Regterung3vertreters und bererüßte die knit niezten Offiziere urd Manrfchasten im Auftrage der niederläntisätt Regierung, wobei er die Heffnung causd:üdte, daß sich ihnen det Aufentali in Holland, in -dex Nähe der deutschen Heimat, a genetm getalten werde. Der Bürgermeister von Notterdat, Zimmermann, sagte in seluer Begrüßungsansprache, daß die Ea freunds@aft der niederlöntishen Regierurg die Härten des Krieg! mildern wolle. Die Stadt Rotterdam und das nee ioe Volk seit willens, die niederländische Regierung bei diesem Bestreben zu unte stüßen. Um den JInkternierten den Aufentba!t in Helland angenehm j machen und ihnen zu helfea, fel ein Bürgerschafisausschuß gebilde! worden. Die Statt have ein Grundstück zum Bau von Weikität!el unentgeltlich zur Verfügung gestellt, Das nieterländische Valk wert den Helden, deren Ruhm dite Welt erfülle, eine herzlide Aufnabmt bereiten. Die Rede tes Bürgermeisters klang in den Wuns au baß tie Inte: n'erten bald in die Heimat zurück-bren könnten. J Namen der Difi,iexre und Mannschaften {sprach der Kapitänleutnar! von Müller, der von den Anwesenden freudig begräßt wurdr, d niederländiszen Negierung, ter Stadt Roîteidam urd dem niet ländisdhen Voit seinen Dank für ten herzlichen Empfang und d ga‘tfreundsWaftlihe Verhalten aus. D!e Rückehr aus der Gefangti schast bebdeule den Anfavg ctne3 neuen Lebensabschn!|tts und biete id legenhcit, sich in dem früheren Beruf wieder zu betätigen oder auf ibn vorubereilen. Der Eripfarg schoß mit einem gesellg0 Beisammensein.
Madrid, 12, Jonuar. (Neuter.) Aus Barcelona melte! man lärmende N enf der Lebensmittc teuerung, Theater, Kaffechäuser und Konzertlokale wurden i der Menge angefallen. Die Menge drang tn die Lokale eit L i piünderte und zertrümmerte die Einrichtung. Zahlreide Person wurden verbaftet und verwundet. Auch aus anderen Städ‘en wtf Unruhen wegen der Lebenömittelteuerung gemeldet.
. New York, 12. Januar. (W. T. B) Chicago iff (ener Et]enbahnverbtudung. L N dur, einen ti Glimmiten js- erlebten S@neestürme. Das Eefchäfttl-ben igt gehemmt, es rommt ketne Milh in der Stavt an, Die Kobl bnnea git befördert werten.
Handel uud Getverbe. (us den im Noichgawmi des Yuuerna zusam egen- estellten „Nachrichten für Handel, Fndusbirie e und Landmrrticck ak“) Schwetz.
Vubfüußhrvwerbote. Der SHroeizeris®e Bundesrat hat unterm
15. Dezember 1917 beschlofzn: Art, 1. Die bishec crlasseren Ausfubrverbote werden auf
folgende Artikel auêgedehtnt:
Yappen, mit Naturpapter überzogen (Nr. 310 bes Zolltartfs).
Hapiere, in Verb:ntung mit Geweben, n'Ÿt anderweit genannt (Nr. 311).
Papiere, Kartcns und Pappen, Ecdrudt, rote: Akitdenzten, Ansfichis- postfaries, Reklame, AifiBen aller Art, Plakate, Gtikciten usw. ; Kartons zum Sufl!eben boa Photcgrapkten und derg!., zugeschaitten; Spielkarten; Bapiertapeten (Nrn. 312 vis 320).
Bugbinder- und Karkonnagearbeiten («u8 Ne. 320 vnb Nrn, 331 big 340 b), mit KAusnahrae von Artikela dex Nr. 330, deren Kutfubrx bereits verooten tft (P2hppen von weviger als 0,5 qm Fiäcbentnhalt eder auf allen vier Setten be:chuittene Pappen lone ETERLODIeE von 25 g und darunier auf 1 qm zus geshnitten).
Art. 2. Dieser Besluß tritt am 18. Dezember 1917 in Kraft.
(Schweizerises Handelsamtsblatt Nr. 294 vem 15. Dez. 1917)
— Nach dem Jahresber! t dex Hypothekenbank in Gam- burg gestattete der AbsckŒluß des Zabres 1917 mit Eins@{lußi des Gewinnyo!rtirag8s aus dem Voijahte in Höbe vou 1 475 845 f eiren Uebe: uß von 6211 476 4, der die Verteilung etnes Gewinnanteils von 10 H wie im leßten Friedentjavre ermögliht. Etne Erw:iterung cs Pfandbriefumlavfs war im Hinklik auf bi: Anforderungen des Krieges an die freien Sparkapitalien nicht wbglih. Demenisprechend bestand die Tätigkeit des Instituts nicht in neuen Auelzih nger, sondern in der Berl&ogeruvg fällig werdender Hypotheken in dec Negel zum Zinesaz von 45 vH. Der Zinseneingang ent'prach vngefähr den Erfadrungen dec Vorjahre. Von den mit 1103 293 6 auózewitesenen Bü@siänden des Jahres 1916 gingen m Laute des ahres 1917 754341 A ein. Der Nesi wurde cbgebuchGt. Aus denx Jahre 1917 find bei eivem Zinsenfoll von 24843330 1341 852 4 rüditandig geblieben, die i übcr 341 SEwbner verteilen. Der Hypolhefenbestand betreg am 31. De:ember 1917 566,7 Mill. Mak, am 31. VDezemher 1916 589,8 V&U. Mark. Davon waren als Ded@ung für den 530,4 Will, Bar? betragenden Pfanvtriefumlauf in das Hypothekenregister 552,7 Mil. Maik éetngetrageu, die auf itnslragenten oder în eigerer Benußung dtr Eigentümer stehenden jlädtis@en Grundstüdke ruhen. Von den freien Hypotheken ven 14 Mll. Mark weiden 11 Mill. Mark als nach dem Eesecy unier- laus /äbiîg erfiäct. Von den fämilih exsifeliigen DeXungshypotheken enttallen auf Awioriisatioo85ypotbek:-n 4,8 Mill. Mark, auf andere 547,8 Mill. Mark gegen infgzsamt 554,3 Mill. Mar? Die Summz der ausgegebenen Pfanbbriefe betrug am 31. Dezember 1917 630,4 Mill. Maik gegen 61. Dézemb-r 1916 530,1 Mill, Mart.
— Uut Meidung des „LW. D, B.° haben die Nobeinnahnen der Canada Bacific - Cisenvahn im Naevewmber 1917 um 1 689 000 DoLar ¡ugenommen, die Neineinnahmen um 258 000 Dollar gegen den gleihen Zetizaum des Worjahres abgznommer,
_‘ Budapef, 13. Januar. (W. T. B.) Das Erg-bnis der
sichenten ungarischen Kriegsanleihe übersteigt nach den endaültigeu Feststellungen 3600 Atiüionen Kronen. Die durH die bisheiiaen ungarischen Kriegganleiben aufgebrahte Summe beirägt damit über 15 Miüiardea.
Paris, 10. Januar. (W. T. B.) Bankausweis. Gold in den K1ßen 3 320 á08 900 (gegen die Vorwoe Lun, 1 999 000) &r.,, Gold
3. Untersubungs]acen.
2. Aufgebote, Berlust- und Fundsachen, Zustellungen 4. dergk. 3, Verkäufe, Vervachtungen, Verdingungen 26:
4. Verlosung 2c. von Wertpapteren. E
b, Kommanditgesellschaften avf Aktien u. AttiengeseAschaften.
j att N ; 495. f D,
i) Untersuchungs:
R B : aen. [56661] SteŒbrief.
Segen den unten beshriezenen Mufkfciier Kappelt, Paul, eines Nef.-Fnfant.-Negts., welGer flüßtig ift, ift die Üntersuchunas- haft wegen vnerfgubter Ertfernurg 'yer- hängt. Es wird ecsuHt, ihn zu verdajten und an die nächste Militärbehbrte hier- her abzultefcrn.
Freiburg, LrariSTruße,
[5€CC0]
ledigen Faëtrikarbeiters Oskar Deufel in Wutösscinzen, mit Beschlag betergt.
Kgl. Gecicht der Landwehrinspektion Karlsruhe.
Bexrsüguag.
Die Xchnerflu@tserklärung vom 15. Za- ua E i A a . Januar 1911, gegen den Musketter U “S Alfred Sond, 113, wird zueüd- |zelle 566/181 von 4 a 80 qm Größe. Es genouunen, da Gro!jahn stÞ dea Militär- behörden gefleilt bat und wegen Fabnen-
im Ausland 2037 108 000 (1nveränbert) Fr. Narvorrat in Silber 246 109 000 (Ihn. 719 000) fr. GButhabea im ZHu4land 86) 739 000 (Zun. 59 403 000) Fr., vom Moratortum nit betrofene Weie] 2958 317 000 (2bn, 90 081 000) Fr., getundeic Wechsel 1 134 832 000 (Abri, 2 847 000) Fr, Borse auf Wertpapiere 1220 181 000 Abn. 448 000) Fr, WBorslüfse an den Staat 12 700 000 000 O Fr, Vors&üse an Verbündete 3 230 000 000 (Zun, 5) 000 000) Fr, Notenun:lauf 22 982 792 000 (Zun. 193 669 000) Frauten, S%aßzguthaben 156 514 000 (Aba, 180 090 009) Fr., Privat-
guihaben 2696 880 000 (Abn. 80 741 000) Fr.
Brüssekr, 10. Januar. (W. T. B.) Auaweis des Noten- deyartements der Socióté Gónsrale de Belgique vom 10. Januar (in Klammern »om 20. D-zember). Aktiva. Metall- bestand und deutswes Bel 93 358301 (241805 980) Fr, Gut- haben im Autiande §522 454074 (522 718 656) Fr., Darlehen gegen Guthaben im Auslande 93 235 143 (92 970 561) Fr.,, Darlehen gegen Swaßscheiue der belgis@zen Provinzen (gemäß Artikel 6 Ziffer 7 der Vors(riften) 480 0009 000 (480 000 000) iFr.,, Wechsel und Sch:#8 auf belgische Dläte 135 558 353 (125 123 491) Fr., Darlehen gegen inlöndi'che Wertpapiere 2601 452 (2 606 212) #&r., sonfitac Tiftiven 29 326 495 (24 997 029) Fr., zusammen 1 358 513 818 (1273 131 829) Fr. — Passiva. Betrag der umlaufenden Noten 1160153497 (1118643002) Fr, Giroguthaben 157 269 598 (119 422 243) F-., ‘fonftige Dasfiven 39 090 723 (35 060 684) Fr., ivscmaiea 1356513818 (1273 131 929) Sr.
Börse tn Berltn (Notierungen des Börser vorflandes)
hom 14, Januar vom 12, Jauuar für Geld d Geld d
: P t 1 Dollar — — — — .100 Gulden 215 216 Ta 216 100 KFionen 192: 153 152 153 100 Kronen 1633 163 1637 it 100 Kronen 161} 161! 161} 161 Ven 100 Franken 112} 1127 1124 1123 t)
Budopcest 100 Kronen 06,59 66,65 66,55 66,65 Bulgarien 100 Leva 80 80f 80 804
Konstantis 100 Piaster 193,05 19,15 19,05 19,15
ropeI Mavrid und Bareelona 100 P:setas 117# 1184 1187 119}
New Yoik Hoüand
Pänemark Schweden Norrorgen
Der beutige Wtritpapiermarkt zeigte cine schr rubizz Haltung. Die Stimmung war abwartend, doch ließ fih auf einigen Gebketen eine gew}: Schwächz nickt vcrkennen. Namen!Uch trat für Russische Werie sowie für Swiffabriealtien eine gewiffe Neigung zu Ver» Hufen hervor, die auf den Pretsstand drückte, Der Schiuß war still.
Kursbtbeéerichte von auswärtigen Fondsmärkten.
Lonbon, 11. Sarnuar. (W. T. B.) Engl. Konsols ö5t, 5 9%) Argentinier ton 1886 964, 4 9% Erafiliarer bon 1889 —, 49/9 Rapaner von 1899 71F, 3 9% Portugiesen 37, 5 9% Nissen von 1906 —, 449% Ruffen von 1909 48, Baltimore aud Ohto —, Canadian Pacific 160, Grie —, National Nailways of Mexico —, PBennsylvanta —, Soutbern Pacific —, Unicn Pacific —, Untted States Steel Corporation 100, Anaconda Coppcr —, Nio Tinto 644, Chartered 15/2, De Beers 134 ex., Golbfield 17/16, Randmines 3. — Privatditkont 4/2, Silber 404. — Wechsel auf Amiterdam lurz
Unzeigenpreis für den Naum ciner 5 gespaltenen Einheitszeile 50 Pf.
Auszerdem tvird auf den Anzeigenpreis cin Tenerungszuschlag von 20 v. H. erhoben.
Gcuadstüsl2-Aktiengesellsaft zu Berlin eingetragene Gruntstüdk am 4, Februar Ss, Vormitiags 141 Uhr, dur unterzeidnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunvenplaß, Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, GCöslinerstraße 18, belegene Grund- stück enthält a. Borderwohnhavs mit 2 Höfen und Man Abtriit, b, Doppelquerwohngebäude und besteht
ist in der Grundsteuermutterrolle und{33 qm Sebäudcstzuerrolle des Stadigemeinde-
bezirks Berlin unter Nr. 3720 mit einern
- do. in Tanks
Tad ba eb err Pia D -D D T T I R D E I A
tragener Eigentümer am 28. Nov?:mber 1913, dem Tage der EGiatragung des Ver- steigerungsvermerks: Tischlermeisler Max Lemms ia Berkin) eingetragene Grundstück: a. BVorderwchnhaus nuit linkem Nüdl- und Seltenflügel und drei Höfen, yon denen der zweite teilweise untertellert tft, b. Doppelquerwobngebäude mit CTinkem Rück- un» Seitenflügel, c. Doppelquer- j fabrikfzebäuve, d. Breitzr}Wuppen im dritten ans dem Trenniüeck Kartenbkati 25, Par- of quec und links, Gemarkung Berlin,
artenblatt ae Parzelle 2045/1595, 12 a oroß , Arti. 15440, Gebäudesteuerrolle
20,00, Oas auf Paris kurz 27,202, Wewhsel auf Peteröburg urz 389, :
London, 4. Nanuar. (W. T. B.) 5%" Kricgzaaleiße 937, 4 9/0 Kriegsanlelhe 1005, 34 9% Æriegsar.leihe 89. : z
Paris, 12. Januar. (W. X. B.) 5/0 §ranzüfishe Anaicihe 88,45, 3 9/0 Franzôtisck@e Reute 584, 4 °/) Span. äußerc Anleihe — 5 0/4 Rvfsen 1906 563, 3°%/4 Ruffen von 1896 —,—, 4 9/0 Türken unt. —,—, Suefonai 4800, Rio Liuto 1827. f
Kopenhagen, 12, Januar. (W. X. B.) Sihiwehsel avf Hamburg 65,00, do. auf Amstcidam 141,60, do. auf London 15,59, do. auf Yaris 57,50,
Stockholm, 12. Januar. (W. T. B.) SichweSsel auf Berlin 60,00, do. auf Amsterdam 130,09, do. auf \Gweizerishe Pläge 67,50, do. cuf London 14,30, do. auf Paris 52,79.
Amsterdam, 11. Januar. (28. T. B.) Ruhig. 5 2/e Niederk, Staattarteibe 100, Ob6L 3 9/0 Niederl. W, S. —,—, KÆöatgl, Nicterländ. Petroleum 5624, Holiand-Amerika-Unte 4403, Nieberländ.s Ee Hantelsbark 230, Atchison, Toveka u. Santa Fé 2, Rod SFgland —, Southern Pacific —, Southern Railway 213, Unton Pacific 1277, Anaconda 1443, United States Steel Sorp. 971, Französis - Enalish- Auleiße —, Hamburg-Amerika-Linie —.
New York, 12. Zanuar. (W, T. B.) (S@&luñ,) Infole verschiedener wenig günstiger wirishaftli@cr Nachrichten seßte die Börje ta gezuüdckier Haltung cir, rrobei besonders Stahltrustakttea im Kurse räckgängig waren, aber au andere Spezialwerte s@wä*er fagen. Später kam unter Führung von Schiffahrt3anteilen zeit veil'g eine beffere Stimmung auf, g-gen Ende des Verkehrs stellten ch ten neuem MRealisationen ein und die Börse \chloß in \chwmaher Haltung, Geld: Fest. Geld auf 24 Stunden DurWshutttssaz 35, auf 24 Stunden Tegtcs Darlehen 3}, Wechsel auf London (60 Lage) 4,72,00, Gable Transfer3 4,76,45, Wechsel auf Paris auf StiXt 5,73, Siléer in Barren 904, 3 9/9 Northern Pacific Bonda —, 4 9/9 Vercin. Staaten Bond3 1915 —,—, Atchison Toveka u, Santa F6ó 843, Baltiruors azd Ohio 513, Canadian Pacific 1372, Chesapeake u. Ohio 514, Cbicago, Milwaukee u. St. Paul 443, Denver uv. Nio Grante 35, Fllinois Central 924, Louisville u. Nashville 1135, New Pork
ntral 694, New York u. Western 1034, Pennsplvanta 46, Reading 724, Sovthern Pacific 83, Unton Pacific 1127, Anaconda Go Pee A 61è, United States Steel Corporation 92, dds, Pres. 9
Rio de Jáneiro, 3. Januar, (W. T. B) Wesel auf London 132/39,
Kursberichtie von auswärtigen Warenmärkten,
London, 11. Januar. (W. T. B.) Kupfer prompt 110. Liverpool, 4. Januar. (W. T. B. Baumwolle. g Ie 10—11 Punkte, Brafilianishe, Indis®@e je 10 Punkte
Liverpool, 11, Januar. (W. T. B.) Baumwolle. Umschy 3000 Ballen, Eiafuhr 29 549 Ballen, davon 7600 Ballen aurerxi- kanis@ße Baumwolle. — Fúr Januar 23,68, für Febzuar 23,59,
Manchester, 11. Januar. (W. T. B.) Garne: 89er Water twist kurante Qualität (Hindley) 384 Pence. Tücher: Prirtzrs 31 er 125 Yards 17 K 17 70/—.
New York, 12. Januar. (W. T. L.) (S&luß.) Baumwolle Toko mibdiing 32,65, de. für Februar 31,23, do. für März 31,18, do. für April 30,88, New Orleans do. lcko middling 31,75, Petroleum reñned (în Se 16,50, do. Stand. white in New York 12,:0,
3,50, do. Credtt Balances at Dil Gtiy 4,75, Smalz priuze Western 24,824, bo. Rohe & Brothers 27,00, Quer Zentrifugal —,—, Weizen Hard Winter 226, Mehl Spring- Wheat clears 9,75—10,10, Getretdefra®! na Liverpool nom., Kaffce Nio Nr. 7 loko 84, do. für Januar 7,80, do. für März 8,17, do. für Mat 8,35, Ktan —,—.
Rio de Janeiro, 3. Januar. (W. T. B.) Kaffee. Zu- fuhren : Zu Nio 5000 Sa&ck, tin Santos 54 000 Sack.
S T T B Dry
3, Grwerb3- und Wirts enofsen 7, Nicderlassung 2e. von Nechiganw
8, Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versi@ertüg- 9, Banèaustoeise.
10. Versiedens BekanntzrackGungen-
tn Mülßhausea i. E., vertreten turch den staatl bestellt-n Liquidatcr Justizrat Burg in Mülhausen i. E., bat das Auf- gebot folgender auf den Namen lautendec Borzug3aktien der Attt:ngefellschafst Nothes Meer in DornaŸ, 1) 45 Aktien, tragend die Nummern 1335—1379, 2) 30 Altten, tragzrd die Nummern 1580—1669, 2 25 Aktizr, tragend die Nummern 13890 bis 1214, zwusan.men 100 Stück im N84 miznalbet:ag von je 1000 6 rom 1. März 1999 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens ln dem auf den 21. Scptemder L028, Vora mittags S Uhr, vor dem unterzeihneten
SGrundsteuermutierrolle Nuzungwert 20520 f, Nr. 1305. Der das
1g vsions-Stabsguartier, den: 7 1. 915
Gericht der 81. Neserve-D'yifion. 3 Der Gerichtzherr.
Beschreibung: Nltezr: 39 Aahre, Größe: l m 67 cm, Shatux: laut, Haare: warz, Augen: braun, Nzse: sp, Bart: [chwarzer Schnurrbart. Besondere Kena- zien: Glagze. Kleldung: Jasfanterie- uniform, Müßte, Mantel, Säütefel. [26803] Steckbriesscütualme.
Der unter dem 830. Juli 1990 in den Allen 4 P. J. 1149. 00 hiniec dem Ar- beiter Otto Johann Adolf Walteuzatis, geboren am 8. oder 19. November 1870 ¿u Berlin, erlassene Stecbrtef wird hte1- mit zurüd„enommen,
Vextis, dea 9. Sanuar 1918,
Staatsanwaltschaft 1. [56658] BesHlaguahmevezfüägung.
Das im Mete becfindlie Vermözen des fahnenflühtigen Eisatz-Neservisien Heumann Vrurghanrts, aeb. 4. 1. 1892 zu Grb1lnghausen het Neuß, vom EGrs.- Bail, Inf.-Yegts. 25, zuleßt wohnhaft in Grimlinghausen, wtrd auf Grund der R 386, 360 M..St.-G.-O. und der dle ff. Vi.-St.G.-B. mit Beschlag
BKacheu, ten 31. Dezember 1917. Eericht ver stellv. 29. Fnf.-Brig. Aachen.
Ter Geriß18heir: b. Stran de „Generalmajor. Dr. Mayer, Krieg®geriitrat k. A.
[56659] Weorfüigung.
ta Gemäß 8 360 M.-St.-G.-O. wird ¿os dem fabnenflüchtlgen Grs.-Res. der Zu/arterie August Deufel vom Lande webrbeziit DorauesHingeo, geb. 3. 7, 1889 d orf (Zürich), hbr, zu Harthetim ( Veß- r Baden), zustehende, im Deutschen
fAlucht atgzurteilt wocden ist.
Freiburg t. B, den 10. Janvrarc 1918. Kgl. Gericht der stells, 57, Inf.-Brigage. [56663] Nachftechruder Vestlefß In der Strassade g?ger: ven Guido Karl Netnhold Betecrmaun, geboren am 2, |Dezeraver 1893 zu Klopyiu, Kreis Wesisternberg, leßter gewöhnliger Auf- enthalt Klopriß, wegen Enttiehung der Berhrpflit, wird, da der B: shuldigte des Vergebens gegen & 140 Abfay 1 Nr. 1 des Strafg*setbu63 beschuldtat it, auf Grund der §S 480, 326 der Strafpraozes- ordnung zur DeckÉung ver den Vogeshuk- digten mögliBerweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Koïten dea Verfahrens das im Deuischen Neiche befinvlihe Ver- môgen des Angeschuldigten mit Beschlag béledt.
Guben, den 17. Dezember 1917. Königliches Landgericht. Strafkammer Ik. (get.) Hoffmann. Bloch. Lewin. roird hiermit zur öffentlihßen Keuntnis ges
bracht. Guben, den 24, Dezember 1317. Der Erste Staatsanwait: Grundmann, Geh. Justizrat.
2) BNusgebote, Ber- lusi-und Fundsachen, Bustellungenu.dergt.
33175 iwwang3versteigerung.
( Fm ) Dou der Zwangsvollstreckung. soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlir-Wedbding Band 63 Blatt 1499 zur Zett der Eintragung des Versteigerungs-
befindliche Vermögen, insdesondere Anspruch gegen den Naslaß des
vermerls auf den Namen der Berliner
jährliden Nußung3wert von 7900 #6 ver- zeichnet. Der WBersteigerung8vermerk ift am 10. November 1916 tin das Grund- huch eingetcagea.
Ver!izx N. 20, Brunnenplat, den 4. September 1917. Königliches Aimtsgerißt Berlin-Wedding.
[56821] Zwang®versteigerzutg.
Im Wege der Zrweangsvolistreckung soll am §30. Mai 9x8, Vorztictags 10 Uz, an ver BertGtsftelle, Berlin, Neue Friedricstr. 13/14, drittes Stock- werk, Ziauner Nr. 113—115, versteigert werden das tn Berlin, Alexanoersir. 46/43, Neuz Königstr. 44/45 und Alte Shügen- straße 13/15, belegene, im Grundbuche von der Königstadt Band 44 Blatt Nr. 2683 (etngeiragene Etgentümerin am 5. August 1914, dem Tage der Eintragung des NVersteigerungsvermerks: Kkiiengesellchaft Alexanderrlag zu Berlla) eingetragene Grunbsiück, a. Borderdopp-TeXhotel und Gescäftegebäude mit Mittelflügel, Licht- halle und unterkellertem Hof, Þb. Kefse!- Saus, Gemarkung Berlin, Kartenblait 40 Parzelle 2750/40, 26 a 83 qm groß, Grund- itenermutterreile ärt. 24 530, Nußungs- wert 232500 #, Gehbäudesteuerrolle Nr. 60. — 87. K. 157. 14.
Vexlin, den 29. Dezember 1917.
Köntglithes Amtggerlht Berlin-Vèitte.
[56823] Ziwaugsversfieigezuug.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 25 März 19148, Vormitiags 1X4 1he, an der Gerihtt stelle, Berlin, Neue edrihstr. 13/14, drittes Sto. werk, Zirnmer Nx. 112115, versteigert wörden das in Berlin, Fruhtfleaße 30, belegene, im Grüubbudße von der König-
Verjiahren vorläufig einstellende Besbluß vom 28. September 1914 wird aufgehoben.
Berlíu, den 2. Januar 1918,
Köutgliczes Amt3gertcht Berlin-Vitte.
Abt. 87. 87. K. 190. 13, [56822] Zwang8verfteigezung.
Im Wege der Zwanasyollsireck1ng foll am X5, März 1918, Voemittags AR Uhr, Neue Fricdrttstr. 13/14, 111, (arittecd) Stcckwerk, Zimrner Nr. 113—115, yversteigeri werden das in Berlin, Wilhelm Stolzestr. 38, belegene, im Grundbuße vom Frankfurtertorbezirke Band 50 Blatt Nr. 1493 (eingetragene Eigentümerin am 15. Dezember 1917, dem Tag? der Ein- trooung des Vecsieigerung9vermerkg: die geschiedene Frau Luise Peters, geb. Blümner, zu Berkin) etngÞtragene Grund- tüd, orderwoßngebäude mit livrk-m Setitenflügel, 1. Doceppelquergebäude, 2. lintem Seitenflügel, 2. VDoppelquer- gebäudz und 3 Höfen, Gemarkung Berlin, Kartenblatt 36, Parzellen 1870/44, 1871/44 und 1874/54, insgesamt 13 a 19 qm groß, Gruotfteaermutterrolle Art. 969, Nugzungs- wert 20 370 4, Gebäudesteuercolle Nr. 969, Der Grundstücksweit ist auf 324000 S fesigeseßt.
WVexeitn, den 3. Januar 1918,
Königlizes Amtsgeribt Beilin-Mitte,
Abt. 85. 85. K. 70. 17.
59/0 Deutsche Reißhsschatanweisung Serie VIII Lit. M Nr. 35 195/99 zu te 200 6 nebft Zinsscheinen.
Berlin, den 12. Januar 1918,
Der Polizeipräsident. Abteilung IV.
Erfenaung2dtentz (Wp. 661/18.)
L56624] AufgebLot. Die Firma Charles Mieg & Gie.
Gerichte tn Mülhausez i. E., Saal 23, anberaumten Aufgebotstermine seine echte anzumeldea und diz Urkunden vorzulegen, widrtgen'als die Kraftloserklärung der Ur- kunden erfolgen wird. Mülhausen i. S., den 7. Januar 13138, Kaiserlicßes Amtsgericht.
(56467] Der SHhafzalter Michael Aigner in Hetningen hat das Aufgebot folgender Pfandbriefe der Kheinishen Hypotheker- hank tn Mannbeim beantragt: Lit, C Serte 76 Nr. 7368 üZer 500 , Lit. E Serie 76 Nr. 13 241, 13242 und 13 243 über je 100 46, alle verztnsliß zu 34 vorx Hundert. Der TFrhceber der Urtunden wird aufgefordert, \pätestens in dem auf Mtitttoowch, den D35. September {A91S, Vormittags UL Uhr, vor dem unte1- E Gerihte — Il. Sto@ck, Zimurer
«112 — anberaumien ‘Autgebots- termine seine Rete anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalis die S Es der UVtikunden exfolgen wird.
Manuheiut, den 8. Januar 18918,
Gr. Amtsgerit. Z, 4.
[56825] Io
Der auf d23 Lebea des Bankbeamten Herrn Harro Dagobert vou Domarus, genannt vou Vommer, in Ninteln lautende .VerKcherungs\chein Nurarner 5C I 162337 fol abhanden gekommen sein. Der Jnhaber der Urkunde wird auf- gefordert, binnen 2 Monatcu vom Er- ichjeinen dieser Aufforderung an seine An- {sprüche bei der unterzeichneten Gesellschaft Ln zu macken und den Ver siherungê- ein vorzulegen, widrigenfalls der Vere siderungsshetn für kraftlos erklärt wird.
Veeliu, den 11, JFauuax 1918.
Berlini?che
fiadî Band 97 Blatt Nr. 4787 (einge-
offene Handelagesellshaft in Lquidation,
Lebenz-Versicherungs-Gesell[s{aft,