Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/539806_Vorbereitung_einer_Kooperation_zu_Regulations_Codes_and_Standards_RCS_zu_2019_Berlin
Timestamp: 2019-07-22 22:31:20
Document Index: 213356881

Matched Legal Cases: ['§ 62', '§ 134', '§ 160', '§ 134', '§ 160', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung Berlin 2019 "Vorbereitung einer Kooperation zu Regulations, Codes and Standards (RCS) zu Wasserstoff-Elektromobilität mit China" 2019-05-13
"Vorbereitung einer Kooperation zu Regulations, Codes and Standards (RCS) zu ...
"Vorbereitung einer Kooperation zu Regulations, Codes and Standards (RCS) zu Wasserstoff-Elektromobilität mit China"
Fax: +49 30 / 20199-3334
Hauptadresse: https://www.bmvi.de
Im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Kooperation zu Elektromobilität mit Batterie- und Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie zwischen dem BMVI und MoST soll eine Kooperation zu Regulations, Codes and Standards (RCS) zu Wasserstoff-Elektromobilität mit China vorbereitet werden. Im Zeitraum von vsl. Anfang/Mitte Mai 2019 bis vsl. Ende April/Mitte Mai 2021 soll durch die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses zu Normung und Regulatorik im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen in der Mobilität, durch die gemeinsame Identifizierung von Synergien und Komplementaritäten bei der Entwicklung von Normen und Regelwerken schrittweise eine Grundlage für den freien Austausch von Produkten und Komponenten zwischen China und Europa geschaffen werden. Damit soll gemeinsam eine Stärkung der Marktfähigkeit von Nullemissionsmobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzellen auf dem globalen Markt erreicht werden.
Standort des Auftraggebers, des Auftragnehmers und weitere Orte in Deutschland
China ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Deutschlands und wichtigster Einzelmarkt für deutsche Autos. So haben beispielsweise die deutschen Automobilhersteller am chinesischen Fahrzeugmarkt einen Anteil von 19,6 % (Stand 2017), welches rund 4,8 Millionen verkauften Fahrzeugen entspricht. China verfolgt zudem große Ziele bezüglich der Produktion und Absatz von Fahrzeugen mit elektrifizierten Antrieben im Inland: Der Gesamtabsatz 2018 wird voraussichtlich 1 Million Fahrzeuge übersteigen. Für 2020 sind 2 Millionen Fahrzeuge avisiert, und der Jahresabsatz 2025 wird voraussichtlich bei über 5 Millionen Fahrzeugen liegen. Gleichzeitig verfügt China über eine eigene starke Exportwirtschaft.
China ist bestrebt, für elektrische Antriebe und die sie versorgende Kraftstoffinfrastruktur (Strom und Wasserstoff) vereinheitlichte und sichere Auslegungsanforderungen zu definieren. Dafür entwickelt China bisher in erster Linie ihre nationalen Normen und Regelwerke ("GB-Normen"), die unmittelbar Rechtskraft innerhalb Chinas erlangen.
Durch einen Dialog zur Vorbereitung einer Kooperation zu Regulations, Codes and Standards (RCS) zu Wasserstoff-Elektromobilität mit China soll durch die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses zu Normung und Regulatorik im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen in der Mobilität, durch die gemeinsame Identifizierung von Synergien und Komplementaritäten bei der Entwicklung von Normen und Regelwerken schrittweise eine Grundlage für den freien Austausch von Produkten und Komponenten zwischen China und Europa geschaffen werden. Damit soll gemeinsam eine Stärkung der Marktfähigkeit von Nullemissionsmobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzellen auf dem globalen Markt erreicht werden.
Die Aktivitäten des gegenständlichen Auftrags sollen als Bestandteil der Deutsch-Chinesischen Kooperation zu Elektromobilität mit Batterie- und Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie zwischen dem BMVI und MoST im Rahmen des Sino-German Electro Mobility Innovation and Support Center (SGEC) laufen.
Der Auftrag gliedert sich in folgende Arbeitspakete:
1) Etablierung eines gemeinsamen Verständnisses des Charakters, der Relevanz und der Entwicklungsprozesse von internationalen und nationalen Normen und Regelwerken für Europa und Deutschland in Bezug auf Wasserstoff-Brennstoffzellenmobilität (AP 1);
2) Erfassung der aktuellen Situation und Entwicklungen bei entsprechenden chinesischen GB- und GB/T-Normen (AP 2);
3) Status-Analyse der entsprechenden Regelwerks- und Normungssituation in Europa in Bezug auf chinesische Entsprechungen, um etwaige Regelungslücken in China sowie in Deutschland und Europa zu identifizieren (AP 3);
4.1) Erfassung des Bedarfs zur Ergänzung des Normen-Regelwerks sowohl für China als auch für Deutschland und Europa (AP 4.1);
4.2) Beobachtung und Berichterstattung zu aktuellen internationalen Entwicklungen bezüglich der für die Wasserstoff-Brennstoffzellenmobilität relevanten RCS (AP 4.2);
5) Unterstützung des chinesischen Projektpartners bei der Weiterentwicklung der chinesischen EV Technical Roadmap (AP 5);
6) Punkt III.I.6) der LB Option "Übersetzungsleistungen" (siehe II.2.11) ).
Qualitätskriterium - Name: Fachlich-inhaltliche Kriterien / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Organisatorische Kriterien / Gewichtung: 20
Die AG behält sich vor, die in der Leistungsbeschreibung Punkt III.I.6) beschriebenen optionalen Leistungen "Übersetzungsleistungen" bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt zu beauftragen.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 009-016757
Ludwig - Bölkow - Systemtechnik GmbH
Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt worden sind, sind vor dem Zuschlag gem. § 134 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert worden.
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1) genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 160, 161 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der unter I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der unter I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der unter I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle), einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dies gilt gem. § 160 Abs. 3 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. (vgl. § 135 Abs. 2 GWB). Grundsätzlich werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden, vor dem Zuschlag gemäß § 134 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert.