Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/511117_239-2018-Stufe_1_-_Objektplanung_Generalsanierung_Aula_Freiherr-vom-Stein-Gymnasium_2019_Leverkusen
Timestamp: 2019-02-20 04:53:29
Document Index: 89635455

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 123', '§ 75', '§ 2', '§ 70', '§ 2', '§ 126', '§ 126']

Öffentliche Ausschreibung 2019 239-2018-Stufe 1 - Objektplanung Generalsanierung Aula Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Leverkusen Referenznummer der Bekanntmachung: 239-2018-Stufe 1 2019-02-07
239-2018-Stufe 1 - Objektplanung Generalsanierung Aula Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ...
239-2018-Stufe 1 - Objektplanung Generalsanierung Aula Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Leverkusen Referenznummer der Bekanntmachung: 239-2018-Stufe 1
Stadt Leverkusen - Fachbereich Recht und Ordnung - Zentrale Vergabestelle
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYY1Y3RZ/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYY1Y3RZ
239-2018-Stufe 1 - Objektplanung Generalsanierung Aula Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Leverkusen
Referenznummer der Bekanntmachung: 239-2018-Stufe 1
Das denkmalgeschützte Gebäude von 1965 ist geprägt durch Sichtbetonflächen und im Innenraum von großflächigen furnierten Holzbekleidungen. Der hohe Bestand an Originalsubstanz ist zu erhalten, die gezielten Ergänzungen und Veränderungen sind der Gestaltung anzupassen. Von wesentlicher Raumwirkung ist das als "mur lumière" die gesamte Nordfassade umfassende Kunstwerk François Chapuis.
Unter den Teilnahmeanträgen, die
- die formalen Anforderungen erfüllen,
- die nicht nach §§ 123 und 124 GWB ausgeschlossen worden sind und
- alle einzureichenden Erklärungen, Angaben und Nachweise enthalten, wählt die Stadt Leverkusen eine begrenzte Anzahl von geeigneten Bewerbern aus, die zum Verhandlungsverfahren eingeladen werden. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt dabei anhand der folgenden Kriterien und Gewichtung (siehe auch Bewerbungs- und Wertungsbogen):
1) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (80 %):
a) Referenzliste (20 %) der wesentlichen in den letzten 5 Jahren (Stichtag: 1.1.2014) erbrachten Leistungen mit Angaben zu: Gebäudetyp- und Größe, Kostenentwicklung, ausgeführte Leistungsphasen nach HOAI, Honorarzonen und Honoraransatz, Leistungszeit, terminliche Entwicklung, Referenzgeber, Vertragsverhältnis.
Eine Bepunktung erfolgt ab 2 wertbaren Referenzen in unterschiedlicher Abstufung gemäß Bewertungsbogen.
Maximal zu erreichende Punktzahl: 10 Punkte;
b) Eingehende Darstellung (40 %) von bis zu 2 mit der Aufgabe vergleichbaren, in den letzten 5 Jahren (ab 1.1.2014) fertiggestellten Projekten aus der Referenzliste auf maximal sechs Seiten DIN A4 mit Abbildungen und/oder Plänen sowie Angaben zu: Ausführungszeit, Baukosten, Kostenkennwerten.
Als Vergleichskriterien dienen:
- Hauptkriterien: energetische Sanierungen, Grundsanierungen mit hohem (>40 % SBK) Technikanteil an Hallen oder Schulgebäuden mit entsprechender Größe oder Art, zum Beispiel mit mindestens 1 000 m2 BGF oder Versammlungsstätten,
- Nebenkriterien: erbrachter Leistungsumfang mindestens Leistungsphasen 3-8, Umbau im Umfeld des laufenden Betriebs, als Denkmal geschütztes Objekt, Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern.
Eine Bepunktung erfolgt hinsichtlich der allgemeinen Eignung sowie der Kosten- und Terminverfolgung in unterschiedlicher Abstufung gemäß Wertungsbogen.
Maximal zu erreichende Punktzahl: 10 Punkte.
c) Beschäftigtenstatus (5 %)
Eine Bepunktung erfolgt hinsichtlich der technischen Beschäftigten mit mehr als fünfjähriger einschlägiger Berufserfahrung, umgerechnet in Vollzeitstellen, Wertung ab 2 Beschäftigten in unterschiedlicher Abstufung gemäß Wertungsbogen.
Maximal zu erreichende Punktzahl 10 Punkte;
d) Technische Ausrüstung (5 %)
Erklärung zu Geräten und technischer Ausrüstung, über die die technischen Beschäftigten im letzten Jahr verfügten.
Eine Bepunktung erfolgt hinsichtlich der prozentualen Anzahl der Computerarbeitsplätze in Bezug auf die Anzahl der technischen Beschäftigten: mehr als achtzigprozentige Computerarbeitsplatzausstattung: 4 Punkte, hundertprozentige Computerarbeitsplatzausstattung: 6 Punkte, mehr als 2 CAD/BIM-Arbeitsplätze: 4 Punkte.
e) Qualitätssicherung (10 %)
Eine Bepunktung erfolgt hinsichtlich der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (betriebliche Vereinbarung, Zertifizierung) in unterschiedlicher Abstufung gemäß Bewertungsbogen. Eine Zertifizierung nach EN ISO 9001:2015 oder als QZ "Planer am Bau" führt zu voller Punktzahl.
2) Besondere Bewertungskriterien und Qualifikationen 20 %
Bewertet werden besondere Kenntnisse, zusätzliche Qualifikationen der Mitglieder des Planungsteams (z. B. in der energetischen Sanierung oder als Sachverständige), Publikationen, Forschungen usw., die im weiteren Planungsprozess durch den erweiterten Blickwinkel einen qualitativen Vorteil bieten werden.
Bei Punktgleichheit im 5. Rang erhöht sich die Bewerberzahl entsprechend.
Der Baubeschluss des Stadtrats liegt vor; die Finanzierung ist gesichert.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen und Nachweise einzureichen:
- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB, https://www.leverkusen.de/rathaus-service/downloads/rathaus/ausschreibungen/EE_Nichtvorliegen_von_Ausschlussgruenden_EU.pdf
- Nachweis der Berufszulassung gemäß § 75 VgV.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architektin" oder "Architekt" gemäß §§ 2 und 7 BauKaG NRW berechtigt sind.
1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (siehe geforderte Mindeststandards). Auf gesonderte Aufforderung durch die Auftraggeberin sind entsprechende Nachweise einzureichen;
2) Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit der Bewerberin bzw. dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (siehe geforderte Mindeststandards) abgeschlossen wird oder eine solche Versicherung bereits besteht;
3) Falls für diesen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, ist von der Bewerberin bzw. vom Bewerber nachzuweisen, dass ihr bzw. ihm die für diesen Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. In diesem Fall ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorzulegen.
Zu 1: Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in Höhe von 150 000,00 EUR. Als Tätigkeitsbereich des Auftrags gelten die Leistungsphasen 1-9 HOAI;
Zu 2: Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung über mindestens 1,5 Millionen EUR für Personenschäden sowie 650 000,00 EUR für sonstige Schäden.
1) Referenzliste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren (ab 1.1.2014) erbrachten Leistungen;
2) Eingehende Darstellung von bis zu 2 mit der Aufgabe vergleichbaren, in den letzten 5 Jahren (ab 1.1.2014) fertiggestellten Projekten aus der Referenzliste;
3) Nachweis der Qualifikation und Berufserfahrung des Projektleiters;
4) Eigenerklärung über den Beschäftigtenstatus bezüglich der technischen Beschäftigten mit mehr als fünfjähriger Berufserfahrung. Auf gesonderte Aufforderung durch die Auftraggeberin sind entsprechende Nachweise einzureichen;
5) Erklärung zu Geräten und technischer Ausrüstung, über die die technischen Beschäftigten im letzten Jahr zur Dienstleistung verfügten;
6) Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität;
7) Eigenerklärung mit Benennung und Erläuterung des Umfangs der durch ein Nachunternehmen zu übernehmenden Leistungen;
8) Falls für diesen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, ist von der Bewerberin bzw. vom Bewerber nachzuweisen, dass ihr bzw. ihm die für diesen Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. In diesem Fall ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorzulegen;
9) Darstellung und Nachweis besonderer Kenntnisse und Qualifikationen.
Zu 1: mindestens eine Referenz mit folgenden Angaben: Gebäudetyp, Gebäudegröße, Kostenentwicklung, ausgeführte Phasen nach HOAI, Honorarzonen und Honoraransatz, Leistungszeit, terminliche Entwicklung, Angabe ob Förderprojekt, Referenzgeberin bzw. Referenzgeber mi Kontaktdaten, Angabe ob öffentlicher Auftraggeber, Vertragsverhältnis zur Referenzgeberin bzw. zum Referenzgeber;
Zu 3: mindestens akademischer Grad Dipl.-Ing. (FH) oder gleichwertig sowie mindestens fünfjährige einschlägige Berufserfahrung.
Bezüglich der Einzelheiten wird auf den Bewerbungs- und Wertungsbogen verwiesen, der auf dem Vergabeportal www. vmp-rheinland.de zum Download kostenfrei zur Verfügung steht.
- § 70 BauO NRW: Bauvorlageberechtigung,
- §§ 2 und 7 BauKaG NRW: Berechtigung zur Führung der geforderten Berufsbezeichnung "Architektin" bzw. "Architekt" für die Projektleitung.
Die Auftraggeberin behält sich vor, im Auftragsfall die Verpflichtungserklärung nach dem Verpflichtungsgesetz (https://www.leverkusen.de/vv/forms/3/Verpflichtungserklaerung_03_2018.pdf) zu verlangen.
1) Alle notwendigen Unterlagen und Dokumente für dieses Verfahren stehen ausschließlich im Internet auf der Seite des Vergabemarktplatzes Rheinland unter https://www.vmp-rheinland.de kostenfrei zum Herunterladen zur Verfügung. Die Anforderung von Unterlagen bei der Auftraggeberin ist nicht möglich;
2) Die gesamte Kommunikation zwischen Bewerberinnen bzw. Bewerbern und der Auftraggeberin erfolgt elektronisch über die Nachrichtenfunktion des Vergabemarktplatzes Rheinland.
Fragen und Auskünfte zu den Vergabeunterlagen sind elektronisch bis zum 22.2.2019, 10.00 Uhr über den Vergabemarktplatz an die Zentrale Vergabestelle zu richten;
3) Der Teilnahmeantrag ist mit allen geforderten Erklärungen und Nachweisen elektronisch in Textform nach § 126 b BGB über den Vergabemarktplatz Rheinland zu übermitteln;
4) Bei Gemeinschaftsbewerbungen ist der ausgefüllte Bewerbungsbogen inklusive aller erforderlichen Anlagen von dem bevollmächtigten Vertreter der Bewerberinnen- bzw. Bewerbergemeinschaft elektronisch in Textform nach § 126 BGB über den Vergabemarktplatz einzureichen.
Das von jedem Mitglied der Bewerberinnen- oder Bewerbergemeinschaft unterschriebene Formblatt BG "Erklärung der Bewerberinnen- und Bewerbergemeinschaft" sowie das Formblatt NA "Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" sind dem Teilnahmeantrag als Datei eingescannt beizufügen;
5) Etwaige Erklärungen Dritter sind als Datei der unterschriebenen und eingescannten Dritterklärung dem Teilnahmeantrag beizufügen;
6) Unterlagen, die die Auftraggeberin über den Verein für die Präqualifizierung von Bauunternehmen e. V. bzw. über das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) abrufen kann, müssen nicht eingereicht werden. Bitte geben Sie in diesen Fällen Ihre Präqualifizierungsnummer an.
Bekanntmachungs-ID: CXPTYY1Y3RZ