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Timestamp: 2016-10-25 05:15:05
Document Index: 271248501

Matched Legal Cases: ['Art. 126', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 16', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 109']

X.________, geboren am 28. Mai 1983, Staatsangeh�riger Guineas, reiste Mitte 2003 illegal in die Schweiz ein. Nachdem ein Asylgesuch rechtskr�ftig abgewiesen worden war, h�tte er die Schweiz bis am 16. Juli 2005 verlassen m�ssen, was er aber nicht tat. Er wurde am 24. August 2006 wegen schweren Drogenhandels, Fahrens ohne F�hrerausweis sowie Missbrauchs von Ausweisen und Schildern unter Anrechnung von 317 Tagen Untersuchungshaft zu 18 Monaten Gef�ngnis (bedingt) verurteilt (Urteil des Tribunal d'arrondissement de Lausanne). Am 17. Dezember 2007 verurteilte ihn das Bezirksgericht Z�rich wegen mehrfacher Bet�ubungsmitteldelinquenz, begangen im selben Jahr, unter Widerruf des im Urteil vom 24. August 2006 gew�hrten bedingten Strafvollzugs und unter Anrechnung von 454 Tagen Untersuchungshaft zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 24 Monaten. Am 28. Mai 2009 erfolgte eine weitere Verurteilung zu 30 Tagess�tzen Geldstrafe und Fr. 1'000.-- Busse wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand.
X.________, der am 1. Juni 2007 eine schweizerische Staatsangeh�rige geheiratet hatte, ersuchte am 4. Juni 2007 bzw. am 25. Februar 2008 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, was die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 29. April 2008 ablehnte. Diese Verf�gung best�tigten der Regierungsrat mit Beschluss vom 14. April 2010 und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 22. September 2010.
Mit Eingabe vom 27. Oktober 2010 hat X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht erhoben.
Da das Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (AuG; SR 142.20) eingereicht worden ist, beurteilt sich die Streitsache gem�ss Art. 126 AuG noch gem�ss den Bestimmungen des inzwischen aufgehobenen Bundesgesetzes vom 26. Mai 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG). Gem�ss Art. 7 Abs. 1 ANAG (in der Fassung vom 23. M�rz 1990) hat der ausl�ndische Ehegatte eines Schweizer B�rgers Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wobei der Anspruch erlischt, wenn ein Ausweisungsgrund vorliegt (Art. 7 Abs. 1 Satz 3 ANAG), d.h. unter anderem, wenn der Ausl�nder wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde (Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG). Die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung ist indes nur dann zul�ssig, wenn die gebotene Interessenabw�gung (Art. 11 Abs. 3 ANAG) die Massnahme als verh�ltnism�ssig erscheinen l�sst, wobei namentlich die Schwere des Verschuldens, die Dauer der Anwesenheit in der Schweiz sowie die dem Ausl�nder und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen sind (vgl. Art. 16 Abs. 3 der vormaligen Vollziehungsverordnung vom 1. M�rz 1949 zum Bundesgesetz �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder). Eine analoge Interessenabw�gung hat auch unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf Achtung des Familienlebens (Art. 8 EMRK) zu erfolgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.).
Der Beschwerdef�hrer ist zwei Mal wegen Bet�ubungsmitteldelikten verurteilt worden, zun�chst zu 18 Monaten Gef�ngnis bedingt, und alsdann zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 24 Monaten. Er ist nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG) mit seiner Heimat weiterhin stark verbunden (angefochtenes Urteil S. 5 unten). Der Ehefrau des Beschwerdef�hrers war zum Zeitpunkt der Heirat die Straff�lligkeit ihres Mannes bekannt, weshalb sie damit rechnen musste, die Ehe nicht in der Schweiz leben zu k�nnen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 382; 116 Ib 353 E. 3e S. 358). Sie ist denn auch bereit, ihrem Ehemann in seine Heimat zu folgen (angefochtenes Urteil, S. 5 unten). Da es schliesslich bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren selbst dann, wenn der Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz nur schwer oder gar nicht zumutbar w�re, f�r eine erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ausserordentlicher Umst�nde bed�rfte (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 f.), erscheint deren Verweigerung im vorliegenden Fall ohne weiteres als bundesrechtskonform.
Die Beschwerde ist demnach als offensichtlich unbegr�ndet (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG) mit summarischer Begr�ndung abzuweisen (Art. 109 Abs. 3 BGG).