Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/486558_Projekt_Dorfhaus_UEberauchen_Az_62125Dorfhaus_2018_Brigachtal
Timestamp: 2020-02-27 08:17:20
Document Index: 115500268

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 160', '§ 161', '§ 97', '§ 168', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 135']

Öffentliche Ausschreibung Brigachtal 2018 Projekt "Dorfhaus" Überauchen (Az.: 621.25/Dorfhaus) 2018-10-26
Ausschreibungen Brigachtal
Projekt "Dorfhaus" Überauchen (Az.: 621.25/Dorfhaus)
St. Gallus-Straße 4
Kontaktstelle(n): Patrick Lutz
Telefon: +49 7721-2909-0
Fax: +49 7721-2909-45
Hauptadresse: http://www.brigachtal.de
Planung eines Dorfhauses in Überauchen (Grundleistungen gemäß § 34 HOAI, Anlage 10, LPH 1-4 und 5-9) auf Basis einer bestehenden Machbarkeitsstudie.
Planung eines Dorfhauses in Überauchen (Grundleistungen gemäß § 34 HOAI, Anlage 10, LPH 1-4 und optional 5-9) auf Basis einer bestehenden Machbarkeitsstudie. Die Beauftragung von besonderen Leistungen ist vorbehalten.
Das für die Baumaßnahme zur Verfügung stehende Budget beläuft sich auf max. 3,07 Mio. EUR inkl. MWSt. Es ist sicherzustellen, dass die Kostenobergrenze nicht überschritten wird.
Das Dorfhaus soll sich in seinem Charakter in das umliegende städtebauliche Bild einfügen. Es soll eine hohe architektonische und bauliche Qualität realisiert werden.
Es ist sowohl eine Holz-, als auch Massivkonstruktion möglich. Bevorzugte Verwendung des Materials Holz an der Fassade und in den Innenräumen.
Vorgesehene Nutzungen im EG: Multifunktionsraum (Sport, Veranstaltungen, Events), Sanitär- und Geräteräume, Catering-Küche mit Bezug zum Multifunktionsraum.
Vorgesehene Nutzungen im OG: Luftraum Multifunktionsraum, Sanitärräume, multifunktionale Nutzungseinheit (z.B. Büronutzung, Vereine)
Vorgesehene Nutzungen im 1. und 2. Dachgeschoss: Büroräume zur Vermietung.
Vorlage Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung bis spätestens zum: 14.12.2018.
Weitere Zeitplanung (unter Vorbehalt der Zuschussbewilligung): Baubeginn im Herbst 2019 und Fertigstellung Ende März 2021.
Qualitätskriterium - Name: Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftragsbeauftragten Person / Gewichtung: max. 5 Punkte
Qualitätskriterium - Name: Projektdurchführung und Qualitätssicherung / Gewichtung: max. 5 Punkte
Qualitätskriterium - Name: Methoden zur Kostenverfolgung und Kostenkontrolle / Gewichtung: max. 5 Punkte
Qualitätskriterium - Name: Methoden zur Terminverfolgung und Terminkontrolle / Gewichtung: max. 5 Punkte
Preis - Gewichtung: max. 10 Punkte
Die angestrebte Baumaßnahme soll gefördert werden nach den
- VwV-Ausgleichstock;
- Landessanierungsprogramm (LSP).
Die Abwicklung der Maßnahme ist von förderrechtlichen Rahmenbedingungen geprägt, die ggfs. während der Planung und Durchführung zu beachten sind.
Verbindlich beauftragt werden zunächst nur die Leistungen LPH 1-4 zur Beantragung der Fördermittel.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 135-308617
Bietergemeinschaft Kuberczyk Architektur / sa-architektur / k3 Landschaftsarchitektur
Eichhaldeweg 4
Unterkirch
K3 Landschaftsarchitektur
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren auf Antrag ein (§ 160 Abs. 1 GWB). Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich des GWB hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich des GWB zu benennen(§ 161 Abs. 1 GWB). Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammerangegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.