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Timestamp: 2016-10-27 22:41:17
Document Index: 94002906

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 6', 'Art. 109', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 66']

9C_447/2013 (13.12.2013)
9C_447/2013 � � Urteil vom 13. Dezember 2013
Nachdem sich S.________ am 3. November 2009 unter Angabe von Kopf- und Schulterschmerzen sowie einer Gef�hlslosigkeit in Armen und Beinen zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet hatte, wies die IV-Stelle Bern mit unangefochten gebliebener Verf�gung vom 26. Januar 2011 das Leistungsbegehren bez�glich einer Rente bei einem Invalidit�tsgrad von 19 % ab. Am 7. Februar 2011 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Kopf- und Nackenschmerzen sowie eine Depression erneut zum Leistungsbezug an. Gest�tzt auf die Ergebnisse einer interdisziplin�ren Begutachtung lehnte die IV-Stelle mit Verf�gung vom 9. Januar 2013 das Leistungsbegehren bei einem Invalidit�tsgrad von 20 % erneut ab.
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, es sei der kantonale Gerichtsentscheid aufzuheben und ihm r�ckwirkend, sp�testens ab 1. Februar 2012, auf unbestimmte Zeit eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abkl�rung des Sachverhalts und zum Erlass einer neuen Verf�gung an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen.
Mit Verf�gung vom 30. Juli 2013 hat das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer im Sinne von Art. 4 und Art. 28 f. IVG in Verbindung mit Art. 6-8 ATSG an einer invalidisierenden, rentenbegr�ndenden gesundheitlichen Beeintr�chtigung leidet. Das kantonale Gericht hat die zu dieser gesetzlichen Anspruchsgrundlage gebildeten materiell- und beweisrechtlichen Grunds�tze gem�ss der geltenden Rechtsprechung zutreffend dargelegt. Es wird auf E. 2 des angefochtenen Entscheides verwiesen (Art. 109 Abs. 3 zweiter Satz BGG).
2.1.�Was den Gesundheitszustand und die Arbeits (un) f�higkeit anbelangt, hat das kantonale Gericht die gesamte medizinische Aktenlage und deren Entwicklung seit der rechtskr�ftigen Leistungsablehnung durch Verf�gung vom 26. Januar 2011 umfassend und sorgf�ltig gepr�ft. Gest�tzt auf diese Beweisw�rdigung ist die Vorinstanz zum Schlusse gelangt, dass auf das Gutachten des Zentrums X.________ vom 19. August 2012 abgestellt werden kann. Es hat sich dabei pflichtgem�ss auch mit (teilweise) abweichenden Diagnosestellungen und Stellungnahmen der behandelnden Aerzte zur Arbeitsunf�higkeit sowie einer dem Krankentaggeldversicherer erstatteten psychiatrischen Expertise vom 19. Dezember 2011 auseinandergesetzt, dies unter Einschluss des im ersten Abkl�rungsverfahren eingeholten interdisziplin�ren Gutachtens des Zentrums Y.________ vom 29. Oktober 2010. Wenn das kantonale Gericht eine im Wesentlichen erhaltene Arbeitsf�higkeit f�r wechselbelastete, behinderungsangepasste T�tigkeiten aus interdisziplin�rer Sicht festgestellt und eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung als nicht �berwiegend wahrscheinlich bezeichnet hat, so bleiben diese Entscheidungen �ber Tatfragen f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 1).
2.2.�Denn die Beschwerde legt weder eine offensichtlich unrichtige (unhaltbare oder willk�rliche; BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; Urteil 9C_949/2012 vom 28. Mai 2013) noch eine auf einer Rechtsverletzung beruhende Tatsachenfeststellung dar. Insbesondere ist, entgegen der R�ge in der Beschwerde, ein Verstoss gegen den Untersuchungsgrundsatz von vornherein nicht ersichtlich, da im Neuanmeldungsverfahren die gesundheitlichen Verh�ltnisse durch das interdisziplin�re Gutachten vom 19. August 2012 medizinisch umfassend abgekl�rt wurden, wie es Art. 43 und Art. 44 ATSG verlangen. Der Umstand, dass diese Administrativexpertise zu teilweise anderen Erkenntnissen gelangt ist als die Vorgutachten und die Berichte der behandelnden Aerztin, bedeutet, wiederum entgegen den Einwendungen in der Beschwerde, als solcher noch nicht, dass Widerspr�che vorl�gen, die nach weiteren Beweismassnahmen rufen w�rden. Im Grunde genommen beschlagen s�mtliche Vorbringen in der Beschwerde - nach ihrem wirklichen Gehalt betrachtet - lediglich die vorinstanzliche Beweisw�rdigung, welcher der Beschwerdef�hrer seine abweichende Sichtweise entgegenh�lt, was im Rahmen von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG nicht gen�gt.
Bei diesem Prozessausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG).