Source: http://www.juraforum.de/urteile/lag-baden-wuerttemberg/lag-baden-wuerttemberg-urteil-vom-28-03-2007-az-12-sa-8106
Timestamp: 2017-01-21 08:35:41
Document Index: 304168191

Matched Legal Cases: ['§ 626', '§ 626', '§ 13', '§ 37', '§ 9', '§ 34', '§ 1', '§ 106', 'Art. 8', '§ 2', '§ 613', '§ 62', '§ 207']

LAG-BADEN-WUERTTEMBERG - 28.03.2007, 12 Sa 81/06 - JuraForum.de
LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 12 Sa 81/06Urteil vom 28.03.2007
Leitsatz:1. Die außerordentliche Kündigung eines Arbeitsverhältnisses setzt voraus, dass der maßgebliche Kündigungsgrund nicht länger als zwei Wochen bekannt ist.
4. Abgemahnte Altfälle sind ohne einschlägigen Wiederholungsfall regelmäßig kündigungsrechtlich "verbraucht", gleichwohl aber deren Mit-Berücksichtigung bei der unerlässlichen Gesamtbetrachtung im Rahmen der Interessenabwägung.Rechtsgebiete:BGB, BAT, BUrlG, TVöD-AT, KSchG, GewOVorschriften:§ 626 Abs. 1 BGB, § 626 Abs. 2 BGB, § 13 Abs. 2 BAT, § 37 a BAT, § 9 BUrlG, § 34 Abs. 2 Satz 1 TVöD-AT, § 1 Abs. 2 KSchG, § 106 GewOVerfahrensgang:ArbG Mannheim 12 Ca 100/06 vom 11.07.2006
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:62 + Fü.n_f = Weitere Entscheidungen vom LAG-BADEN-WUERTTEMBERGLAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 3 Sa 48/06 vom 15.03.20071. Die bloße Verlängerung eines erstmals sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisses bedarf nicht der erneuten Beachtung der Form der Protokollnotiz Nr. 6 zu Nr. 1 SR 2y BAT.
3. Ob durch Art. 8 § 2 b.w. VRG § 613a BGB umgangen wird, ist nicht zu entscheiden, da das Arbeitsverhältnis zum Bundesland zum Zeitpunkt eines etwaigen Betriebsübergangs aufgrund Befristung geendet hat.LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 3 Sa 51/06 vom 15.03.2007Übergangsgeld nach § 62 BAT bei Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitgeber, der dem Geltungsbereich des TVöD unterfällt, nach dem 01. Oktober 2005.LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 Sa 63/06 vom 26.02.2007Die Vorschrift des § 207 Abs. 1 BGB, wonach die Verjährung bei Ansprüchen zwischen Ehegatten gehemmt ist, solange die Ehe besteht, ist nicht analog auf einstufige arbeitsvertragliche Ausschlussfristen anzuwenden, die eine formlose oder schriftliche Geltendmachung der Ansprüche verlangen. Es ist in einem Ehegattenarbeitsverhältnis zu verlangen, dass fällige Ansprüche bei Nichterfüllung formlos bzw. schriftlich geltend gemacht werden.
LAG-BADEN-WUERTTEMBERG - 28.03.2007, 12 Sa 81/06 © JuraForum.de — 2003-2017