Source: http://www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?showdoccase=1&st=lr&doc.id=jlr-FOSchulAPOHA2006V1Anlage2&doc.part=X&doc.origin=bs
Timestamp: 2019-10-24 00:15:53
Document Index: 289536261

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 1', '§ 4', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 7', '§ 4', '§ 5', '§ 8', '§ 8']

Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Fachoberschule
(APO-FOS)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Artikel 6 § 1 der Verordnung vom 11. September 2017 (HmbGVBl. S. 263, 316)
Verkündet als Artikel 3 der Verordnung zur Neufassung und Änderung von Ausbildungs- und Prüfungsordnungen beruflicher Schulen vom 20. April 2006 (HmbGVBl. 2006 S. 189)
Auf Grund von § 44 Absatz 1 Satz 3 und Absatz 2 Satz 3 , § 45 Absatz 4 , § 46 Absatz 2 und § 47 Absatz 2 des Hamburgischen Schulgesetzes vom 16. April 1997 (HmbGVBl. S. 97), zuletzt geändert am 29. Juni 2005 (HmbGVBl. S. 267), und § 1 Nummern 7, 13, 14, 15 und 16 der Weiterübertragungsverordnung-Schulrecht vom 9. Dezember 2003 (HmbGVBl. S. 580), geändert am 17. Mai 2005 (HmbGVBl. S. 199), wird verordnet:
Diese Verordnung gilt in Verbindung mit der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für berufsbildende Schulen - Allgemeiner Teil - (APO-AT) vom 25. Juli 2000 (HmbGVBl. S. 183, 184), geändert am 20. April 2006 (HmbGVBl. S. 189, 200), in der jeweils geltenden Fassung für die Fachoberschule.
Ziel und Struktur der Ausbildung
(1) Die Ausbildung soll die Schülerinnen und Schüler zur Fachhochschulreife führen.
(2) Die Ausbildung dauert in Vollzeitform ein Schuljahr; Ausbildungen in Teilzeitform dauern entsprechend länger. Die Ausbildung schließt mit der Abschlussprüfung ab.
(3) Die Ausbildung gliedert sich in die folgenden Fachrichtungen und Schwerpunkte:
Fachrichtung Technik mit den Schwerpunkten
Vermessung;
Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung;
Fachrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie mit dem Schwerpunkt Agrarwirtschaft;
Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft mit dem Schwerpunkt Hauswirtschaft;
Fachrichtung Gestaltung mit den Schwerpunkten
Raum- und Objektgestaltung;
Fachrichtung Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten
den mittleren Schulabschluss erworben hat und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem für die gewählte Fachrichtung und den gewählten Schwerpunkt geeigneten Ausbildungsberuf oder im öffentlichen Dienst oder an einer Berufsfachschule abgeschlossen hat oder
Fächer der Ausbildung
Der Unterricht umfasst fachrichtungsübergreifende und schwerpunktbezogene Fächer. Die einzelnen Unterrichtsfächer sind aus der Anlage 1 ersichtlich.
Gliederung und Gegenstand
der Abschlussprüfung
(1) Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Prüfungsfächer sind alle Fächer gemäß § 4 , auch wenn der einzelne Prüfling nicht in jedem Fach geprüft wird.
(2) Schriftlich wird in vier Fächern geprüft. Die Prüfungsfächer ergeben sich aus der Anlage 1 zu dieser Verordnung. Die Fächer der schriftlichen Prüfung sind mit „P“ gekennzeichnet. Weisen zwei oder mehrere Fächer einer Fachrichtung oder eines Schwerpunkts die Kennzeichnung „*“ auf, erfolgt die Festlegung des Prüfungsfaches durch Wahl des Prüflings. Für die Bearbeitung der Prüfungsaufgaben stehen in den Fächern Fachenglisch und Mathematik zwei, im Fach Sprache und Kommunikation drei Zeitstunden zur Verfügung. Für die Bearbeitung der Prüfungsaufgaben in den anderen Prüfungsfächern der fünf Fachrichtungen Technik, Wirtschaft und Verwaltung, Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Gesundheit und Soziales stehen jeweils drei Zeitstunden, in der Fachrichtung Gestaltung jeweils vier Zeitstunden zur Verfügung. Die schriftliche Prüfung kann auch praktische Anteile umfassen.
(3) An die Stelle der schriftlichen Prüfung in dem fachrichtungsbezogenen Fach kann eine Facharbeit mit einem Kolloquium treten. In der Fachrichtung Gestaltung kann anstelle der schriftlichen Prüfung im fachrichtungsbezogenen Fach eine praktische Prüfung durchgeführt werden.
(4) Mündlich kann in jedem Fach geprüft werden. Die mündliche Prüfung kann auch praktische Anteile umfassen.
(1) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen des Prüflings in allen Prüfungsfächern mindestens mit der Endnote „ausreichend“ bewertet wurden oder wenn der Prüfling für nicht ausreichende Leistungen einen Ausgleich gemäß Absätze 2 und 3 hat.
(2) Die Endnote „mangelhaft“ in einem Fach wird durch mindestens die Endnote „gut“ in einem anderen Fach oder die Endnote „befriedigend“ in zwei anderen Fächern ausgeglichen. Mangelhafte Endnoten in zwei Fächern werden durch mindestens gute Endnoten in zwei anderen Fächern oder durch mindestens eine Endnote „gut“ in einem anderen Fach und befriedigende Endnoten in zwei anderen Fächern oder durch befriedigende Endnoten in vier anderen Fächern ausgeglichen.
(1) Das Abschlusszeugnis wird als Zeugnis der Fachhochschulreife erteilt.
(2) Das Abschlusszeugnis enthält eine Durchschnittsnote. Sie wird aus dem arithmetischen Mittel der Endnoten für die Prüfungsfächer gebildet. Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle hinter dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet.
(1) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.
(2) Die Fächer der schriftlichen Prüfung ergeben sich aus der Anlage 1 zu dieser Verordnung; § 6 gilt entsprechend. Sie sind mit „EP“ gekennzeichnet. Für die Durchführung der schriftlichen Prüfung gilt § 5 Absatz 2 entsprechend.
(3) Die Fächer der mündlichen Prüfung ergeben sich aus der Anlage 1 zu dieser Verordnung. Sie sind mit „EMP“ gekennzeichnet. Für die Durchführung der mündlichen Prüfung gilt § 5 Absatz 4 entsprechend. In einem Fach der schriftlichen Prüfung wird in der Regel von einer mündlichen Prüfung abgesehen, wenn der Prüfling in der schriftlichen Prüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht hat. In diesem Fall kann der Prüfling eine mündliche Prüfung beantragen. Der Antrag ist schriftlich innerhalb von drei Tagen nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung zu stellen. Zur mündlichen Prüfung wird nicht zugelassen, wer in der schriftlichen Prüfung in drei Fächern mangelhafte oder in einem Fach ungenügende Leistungen erbracht hat. In diesem Fall ist die Prüfung insgesamt nicht bestanden.
(4) Für das Ergebnis der Prüfung gilt § 7 entsprechend.
(1) Die dieser Verordnung als Anlagen 2 bis 14 beigefügten Stundentafeln weisen für jedes Fach des fachrichtungsübergreifenden und des schwerpunktübergreifenden Unterrichts sowie für den Wahlpflichtbereich die Unterrichtsstunden aus, die über die Dauer des Bildungsganges von einem Jahr mindestens zu erteilen sind (Grundstunden). Bei der Umrechnung der Grundstunden in Wochenstunden entspricht ein Schuljahr 40 Unterrichtswochen.
(2) Bis zu einem Zehntel der für jedes Fach vorgesehenen Unterrichtsstunden kann zur Verstärkung eines anderen Faches oder mehrerer anderer Fächer genutzt werden.
Verzeichnis der Unterrichtsfächer nach § 4 , der Fächer der schriftlichen Prüfung
nach § 5 Absatz 2 und § 8 Absatz 2 sowie der Fächer der mündlichen Prüfung
nach § 8 Absatz 3
P, EP, EMP
EP*, EMP*
P*, EP, EMP
P*, EMP
Fachrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie
Schwerpunkt Bekleidung
Faserstoffkunde
Schwerpunkt Grafik
Zeichnen und Grafik
Farbe und dreidimensionale Gestaltung
Schwerpunkt Raum- und Objektdesign
Ästhetisch-kulturelle
Stundentafel Fachrichtung Technik, Schwerpunkt Bautechnik
Fachrichtungsübergreifender Unterricht:
Schwerpunktbezogener Unterricht:
Stundentafel Fachrichtung Technik, Schwerpunkt Chemie
Berufsbezogene Chemie
Stundentafel Fachrichtung Technik, Schwerpunkt Elektrotechnik
Stundentafel Fachrichtung Technik, Schwerpunkt Metalltechnik
Stundentafel Fachrichtung Technik, Schwerpunkt Vermessung
Stundentafel Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung
Stundentafel Fachrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie,
Berufsbezogene Biologie
Stundentafel Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft,
Stundentafel Fachrichtung Gestaltung, Schwerpunkt Bekleidung
Stundentafel Fachrichtung Gestaltung, Schwerpunkt Grafik
Stundentafel Fachrichtung Gestaltung,
Schwerpunkt Raum- und Objektgestaltung
Farbe und Objektgestaltung
Stundentafel Fachrichtung Gesundheit und Soziales,