Source: http://sozialesleben.de/index.php/leistungen/erstausstattung-sonderbedarfe
Timestamp: 2018-10-22 02:33:20
Document Index: 395978858

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 37', '§ 24', '§ 20', '§ 24', '§ 24']

Erstausstattung und Sonderbedarfe nach § 24 Abs. 3 Nr. 1 und 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)
Durch das Jobcenter können auf Antrag nach § 37 Abs. 1 Satz 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) entsprechend § 24 Abs. 3 Nr. 1 und 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)
Erstausstattung der Wohnung, einschließlich Haushaltsgeräte
Diese Bedarfe sind in der Regel nicht durch Leistungen nach §§ 20 und 23 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) berücksichtigt, allerdings für eine vernünftige und angemessene Haushalts-und Lebensführung notwendig.
Wann besteht Anspruch auf Erstausstattung
Was gehört zur Erstausstattung
Was gehört nicht zur Erstaustattung
Was ist eine Ersatzbeschaffung
Wie kann die Erstausstattung beantragt werden
Wie wird die Hilfe gewährt
Es wird der erste eigene Hausstand begründet
Wichtig: Immer die Zusicherung des „neuen“ und des „alten“ Jobcenters vor einem Umzug einholen; dieses gilt insbesondere für Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Es wird nach einer Trennung, wieder ein eigener Hausstand begründet.
Wichtig: Es können im Rahmen des § 24 Abs. 3 Nr. 1 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) ggf. nur Einrichtungsgegenstände übernommen werden, die nicht teilbar oder entsprechend aufteilbar sind, wie z.B. ein Bett, ein Sofagarnitur, eine Küche oder ein Kleiderschrank. Bei Kleinteilen kann das Jobcenter ggf. darauf verweisen, dass diese zwischen den sich trennenden Personen aufgeteilt werden müssen.
Es wird nach einer Haftentlassung wieder ein eigener Hausstand begründet
Wichtig: Führte ein Haft dazu, dass die bisherige Wohnung aufgegeben werden musste und der Hausstand nachweislich nicht eingelagert werden konnte, was z.B. bei einer längeren Haftstrafe der Fall sein kann, so kann dieses auch eine Grund sein, dass ein Anspruch auf Erstausstattung nach § 24 Abs. 3 Nr. 1 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SBG II) vorliegt.
Es wird nach einem Brandschaden eine „grundlegende“ Ausstattung benötigt
Wichtig: Ist durch einen Brandschaden ein neuer „grundlegender“ Hausstand zeitnah notwendig, so kann ggf. auch dieser übernommen werden, bis z.B. die Versicherung in den Schadensfall eintritt. Tritt die Versicherung in den Schadensfall ein, kann das Jobcenter ggf. bei der Versicherung Ansprüche geltend machen.
Die Aufzählung ist nicht abschließend, es können ggf. auch ein Zuzug aus dem Ausland oder aber ein Umzug aus einer teilmöblierten Wohnung in eine unmöblierte Wohnung ein Anspruchsgrund sein.