Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-08-2011-5A_526-2011
Timestamp: 2017-03-30 13:01:51
Document Index: 92730126

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 397', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 42', 'Art. 109']

5A_526/2011 (19.08.2011)
5A_526/2011
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen) vom 8. August 2011.
in die als Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG entgegengenommene Eingabe gegen den Entscheid vom 8. August 2011 des Obergerichts des Kantons Bern, das einen Rekurs der Beschwerdeführerin gegen die (am 26. Juli 2011 durch das Regierungsstatthalteramt erfolgte) Abweisung ihres Gesuchs um Entlassung aus dem (in Anwendung von Art. 397a ZGB angeordneten) fürsorgerischen Freiheitsentzug im Wohnheim A.________ abgewiesen hat,
dass das Obergericht - auf Grund ärztlicher Berichte und nach Anhörung der Beschwerdeführerin an der Verhandlung - erwog, die an einer .... leidende, nur unter Medikation und in betreuter Umgebung einigermassen stabilisierte Beschwerdeführerin bedürfe (auch im Hinblick auf ihre somatischen Leiden) umfassender Betreuung, die ihr nur in einer schützenden Umgebung mit Wohnheimcharakter gewährt werden könne, ausserhalb des Wohnheims würde sich die (über keine Krankheitseinsicht verfügende) Beschwerdeführerin selbst gefährden, zumal keine anderweitige Wohnmöglichkeit bestehe,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin die Verfügung des Regierungsstatthalteramtes mitanficht und nicht anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der (vorliegend allein anfechtbare) Entscheid des Obergerichts vom 8. August 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG),
dass somit das Bundesgericht von den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts über den Krankheitszustand der Beschwerdeführerin, ihre Behandlungs- und Pflegebedürftigkeit und die drohende Selbstgefährdung auszugehen hat,
dass im vorliegenden Fall der zufolge des Krankheitszustandes der Beschwerdeführerin nötige Schutz vor Selbstgefährdung nur durch die angeordnete stationäre Betreuung und Medikation gewährleistet werden kann,
dass im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen im obergerichtlichen Entscheid verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG),
dass schliesslich auch auf das bundesgerichtliche Urteil 5A_48/2011 vom 24. Januar 2011 verwiesen werden kann,
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland und dem Obergericht des Kantons Bern (Zivilabteilung, Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen) schriftlich mitgeteilt.