Source: https://www.jusmeum.de/urteil/bverwg/bverwg_3-PKH-5-07
Timestamp: 2019-05-20 17:27:25
Document Index: 189580284

Matched Legal Cases: ['§ 166', '§ 114', '§ 173', '§ 78', '§ 152', '§ 152']

BVerwG, 3 PKH 5.07: Urteil vom 26.04.2007
Urteil des BVerwG vom 26.04.2007, 3 PKH 5.07
3 PKH 5.07
BVerwG 3 PKH 5.07 VGH 11 C 06.583
hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 26. April 2007 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Kley und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Liebler und Prof. Dr. Rennert
Der Antrag der Klägerinnen, ihnen für eine Beschwerde gegen den Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs München vom 30. Januar 2007 Prozesskostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.
1Den Klägerinnen kann Prozesskostenhilfe nicht bewilligt und ein Rechtsanwalt
des Verwaltungsgerichtshofs München vom 30. Januar 2007 keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und aussichtslos erscheint (§ 166 VwGO i.V.m.
§§ 114, 121 Abs. 1 ZPO; § 173 VwGO i.V.m. § 78b Abs. 1 Satz 1 ZPO).
2Das von den Klägerinnen gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs
München beabsichtigte Rechtsmittel wäre unzulässig, weil die Entscheidung
des Verwaltungsgerichtshofs von Gesetzes wegen unanfechtbar ist (vgl. § 152
Abs. 1 VwGO). Über die abschließende gesetzliche Regelung des Instanzenzuges hinaus ist für eine Anrufung des Bundesverwaltungsgerichts selbst in
Fällen einer angeblich „greifbaren Gesetzeswidrigkeit“ der angegriffenen Entscheidung kein Raum. Dies ist in der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt (vgl. u.a. Beschlüsse vom 16. Mai 2002 - BVerwG
6 B 28.02 und 6 B 29.02 - Buchholz 310 § 152 VwGO Nr. 14 und vom
9. Februar 2005 - BVerwG 1 VR 3.05 - Buchholz a.a.O. Nr. 15).