Source: https://www.jobstarter.de/de/aktuelle-foerderbekanntmachung-1254.php
Timestamp: 2019-01-24 02:03:44
Document Index: 172343780

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 25', '§ 23', 'Art. 3', '§ 23', 'Art. 140', 'Art. 140', '§ 44', '§ 48']

Bekanntmachung des Bundesinstituts für Berufsbildung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung einer Förderrichtlinie zur Durchführung des Programms „JOBSTARTER plus – für die Zukunft ausbilden“ vom 14. September 2017
1. Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage, Ziele und Förderlinie des Programms JOBSTARTER plus in der 4. Förderrunde
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert aus Bundesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union die 4. Förderrunde des Programms „JOBSTARTER plus – für die Zukunft ausbilden“. JOBSTARTER plus unterstützt die Ziele der Allianz für Aus- und Weiterbildung und ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung zur Stärkung der Bildungschancen und Erhöhung der Durchlässigkeit im Bildungssystem sowie Teil der BMBF-Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“.
Das Programm JOBSTARTER plus fügt sich ein in eine kohärente ESF-Förderstrategie von Bund und Ländern im Bereich der Berufsbildung und wurde in einem umfangreichen Prozess mit anderen Förderprogrammen abgestimmt. Das Programm JOBSTARTER plus trägt durch die Förderung von Konzepten im Bereich der regionalen Strukturentwicklungen zu Fortschritten im Übergang Schule-Ausbildung bei. Es verbindet aktuelle berufsbildungspolitische Themen mit den jeweiligen regionalen Gegebenheiten und Entwicklungspotenzialen in der Wirtschaft und verfolgt eine wirtschaftsnahe Ausgestaltung der Ausbildungsstrukturförderung. Konzepte und Unterstützungsleistungen der nach dieser Förderrichtlinie geförderten Projekte richten sich an Klein- und Kleinstunternehmen (gemäß Definition der Europäischen Kommission, siehe https://www.foerderinfo.bund.de/de/kmu-definition-der-europaeischen-kommission-972.php) sowie ausschließlich auf staatlich anerkannte Ausbildungsberufe nach den §§ 4 und 5 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. den §§ 25 und 26 Handwerksordnung (HwO).
Zuwendungen werden nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften (VV), sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ des BMBF gewährt. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde (siehe Nummer 8.2) entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
1.3. Ziele und Förderlinie des Programms JOBSTARTER plus in der 4. Förderrunde
Antragsteller können eine Zuwendung zur Umsetzung ihres Projektkonzepts beantragen, wenn dieses inhaltlich mit der nachfolgend genannten Förderlinie korrespondiert:
Förderlinie - Ausbildung in Klein- und Kleinstunternehmen stärken
Gefördert werden können Projekte, die mit Instrumenten des Externen Ausbildungsmanagements (EXAM) Klein- und Kleinstunternehmen in Fragen der dualen Berufsausbildung beraten und unterstützen. Der Wirkungskreis der Projekte kann auch auf die regionalen Übergangssysteme ausgeweitet werden, etwa in Form der Nachwuchswerbung in Schulen für die duale Berufsausbildung und der Initiierung einer frühzeitigen Bindung zwischen Betrieb und Schülerinnen und Schülern durch Schülerpraktika. Die regionalen Projektansätze basieren daher auf einer engen Kooperation mit der lokalen Wirtschaft sowie weiteren relevanten Akteuren der Berufsbildung und des Übergangsmanagements vor Ort. Auch die Einbindung von Berufsschulen als Kooperationspartner zur Verbesserung der Lernortkooperation zwischen Klein- und Kleinstunternehmen und Berufsschulen ist denkbar.
Die Unterstützungsleistungen der Projekte umfassen die Einrichtung von Ausbildungsplätzen, die Bewerbung und Platzierung des Ausbildungsangebots am regionalen Ausbildungsstellenmarkt und bei der Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (BA), die Auswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber - auch mit Hilfe der Berufsberatung der BA - bis hin zur Unterstützung bei der Umsetzung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung.
Externes Ausbildungsmanagement (EXAM) kann dabei folgende Unterstützungsleistungen für Klein- und Kleinstunternehmen umfassen:
Bewerbung der Attraktivität der Ausbildung
Beratung aktuell nicht ausbildender Unternehmen
Sensibilisierung für das übergeordnete Thema der Personalentwicklung und Beratung von Jugendlichen hinsichtlich der Karrieremöglichkeiten über Aus- und Weiterbildung
Unterstützung bei der Beantragung der Feststellung der Ausbildungsberechtigung und der Eignung der Ausbildungsstätte durch die zuständige Stelle gem. BBiG bzw. HwO
Beratung zur Qualifizierung der betrieblichen Ausbilderinnen und Ausbilder
Beratung über die Möglichkeiten fachlicher Zusatzqualifikationen für Auszubildende während der Erstausbildung zur Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung für leistungsstarke Jugendliche
Unterstützung bei administrativen und rechtlichen Fragestellungen der Ausbildung
Beratung zum Berufswahlverhalten von Jugendlichen sowie zur Nutzung moderner Rekrutierungskanäle, um Jugendliche zu erreichen
Unterstützung bei der Suche nach Auszubildenden in Kooperation mit den regional zuständigen Agenturen für Arbeit
Bewerbung der Nutzung von Regelinstrumenten und regional vorhandenen Unterstützungsangeboten für Betriebe (z.B. Einstiegsqualifizierungen, ausbildungsbegleitende Hilfen, Assistierte Ausbildung)
Unterstützung bei der Anbahnung von Praktika und Einstiegsqualifizierungen mit dem Ziel der Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis
Initiierung und Koordination von Verbundausbildung mit dem Ziel der Verstetigung durch regionale Netzwerkpartner
Fachliche Unterstützung erstmalig oder nach längerer Zeit wieder ausbildender Unternehmen bei der Durchführung der Ausbildung im ersten Jahr des Ausbildungsverhältnisses; danach gegebenenfalls Vermittlung einer weitergehenden Unterstützung und Beratung im Ausbildungsprozess durch Ehrenamtsinitiativen im Bereich der beruflichen Bildung
Soweit Maßnahmen, die vergleichbare Ziele im Sinne der Nummern 1 und 2 dieser Förderrichtlinie verfolgen, beim Antragsteller bereits ganz oder teilweise aus anderen öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist eine Förderung nach dieser Förderrichtlinie nicht möglich (Kumulierungsverbot). Diese Förderrunde wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Ein Einbringen von weiteren ESF- oder anderweitigen EU-Mitteln in ein Projekt wird für diese Förderrichtlinie ausgeschlossen (Doppelförderungsverbot).
Das Programm JOBSTARTER plus verfolgt aktiv die Durchsetzung der Gleichberechtigung der Geschlechter gemäß Art. 3, Abs. 2, Satz 2 GG und der einschlägigen ESF-Regelungen (vgl. Nummer 6.4., Querschnittsziele) durch die Förderung der Gleichstellung in der beruflichen Bildung. Der Antragsteller verpflichtet sich, den Gender Mainstreaming-Ansatz bei der Projektdurchführung zu berücksichtigen. Hilfreiche Informationen zu dieser Thematik gibt es unter http://www.esf-querschnittsziele.de/gleichstellung/.
Neben der Korrespondenz mit der in Nr. 1.3 dieser Förderrichtlinie genannten Förderlinie sind weitere Voraussetzungen für eine Förderung die Zusätzlichkeit des beantragten Projekts oder - unter quantitativen und qualitativen Gesichtspunkten - eine erhebliche Ausweitung bisheriger Aktivitäten, die eine Einordnung als neue, noch nicht begonnene Maßnahme rechtfertigen.
Im Antrag ist zu erläutern, wie ein Wissens- und Ergebnistransfer der im Rahmen des Projekts angebotenen und nachgefragten Unterstützungsleistungen sichergestellt werden kann. Darüber hinaus sind nachvollziehbare Aussagen zur Verstetigung von Projektansätzen und -ergebnissen zu machen.
Der Antragsteller muss in der Lage sein, die nicht geförderten, für die Projektdurchführung aber notwendigen Ausgaben selbst oder von Dritten (ausgenommen sind zweckgebundene Zuwendungen im Sinne der §§ 23, 44 BHO oder vergleichbarer Regelungen oder Aufträge im Sinne der VOL/A oder vergleichbarer Regelungen anderer juristischer Personen des öffentlichen Rechts für das beantragte Projekt) aufzubringen. Der Antragsteller muss die Gesamtfinanzierung des Projekts im Bewilligungszeitraum sicherstellen.
Als Laufzeitbeginn von Projekten im Rahmen dieser Förderrichtlinie und damit Beginn des Bewilligungszeitraums können im Antrag der 1. Juli 2018 oder der 1. Januar 2019 angegeben werden; es gelten dementsprechend gestaffelte Einreichungsfristen (vgl. Nummer 7.2). Die Bewilligungsbehörde (vgl. Nummer 8.2) behält sich einen davon abweichenden Laufzeitbeginn vor.
Folgende Ausgabenpositionen können gefördert werden, soweit sie zur Erreichung des Zuwendungszwecks notwendig sind: Personalausgaben und Ausgaben für projektbezogene Reisen des Projektpersonals. Für diese förderfähigen Ausgaben kann auf Antrag eine anteilige Zuwendung von bis zu 100 Prozent, maximal jedoch 600.000 € für den Bewilligungszeitraum, als Projektförderung gewährt werden.
Bei der Beantragung sind die „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ zu beachten (abrufbar unter https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf#t1).
Im Antrag sind zusätzlich zu den Reisen des Projektpersonals innerhalb der Zielregion folgende förderfähigen Ausgaben für Reisen zu überregionalen und regionalen Veranstaltungen der Programmstelle JOBSTARTER und der JOBSTARTER-Regionalbüros zu beantragen: Je Laufzeitjahr eine regionale JOBSTARTER plus-Veranstaltung mit zwei Personen und 150 € pro Person und eine überregionale JOBSTARTER plus-Fachveranstaltung mit zwei Personen und 350 € pro Person, sowie eine einmalige Fachveranstaltung im ersten Laufzeitjahr mit einer Person und 350 € (insgesamt 3.350 €).
Nicht gefördert werden die für die Durchführung des Projekts notwendigen weiteren Ausgaben für z. B. Mieten, Rechner und Software, Büroausstattung, Verbrauchsmaterial, Geschäftsbedarf, Literatur, Gegenstände, Ausgaben für die Organisation, Durchführung und Dokumentation von Veranstaltungen, Ausgaben für die Öffentlichkeitsarbeit einschließlich Internetpräsenz, Printerzeugnisse und Messebeteiligungen. Diese nicht förderfähigen Ausgaben sind durch den Antragsteller als angemessene Eigenbeteiligung einzubringen (siehe Nr. 4.2.1).
b) das im Projekt eingesetzte und in einem unmittelbaren Arbeitsverhältnis zum Zuwendungsempfänger stehende Personal gegen entsprechenden Arbeitszeitnachweis,
Der Zuwendungsempfänger ist zu einer engen Zusammenarbeit mit der Bewilligungsbehörde (vgl. Nr. 8.2) und mit dem zuständigen JOBSTARTER-Regionalbüro verpflichtet
6.3. Projektmonitoring / externe Programmevaluation
Die Bewilligungsbehörde (vgl. Nr. 8.2) wird ein Monitoringsystem einrichten, um den Stand der Projektumsetzung und die Erfolge der Projekte laufend darstellen zu können. Im Rahmen des Monitorings werden auch die ESF-spezifischen Output- und Ergebnisindikatoren erhoben. Die Zuwendungsempfänger erklären sich bereit, an diesem Monitoring sowie an der externen Evaluation des Programms JOBSTARTER plus mitzuwirken, auch wenn das Projekt bereits beendet ist. Entsprechende Auflagen finden sich im Zuwendungsbescheid.
Querschnittsziele: Die Zuwendungsempfänger verpflichten sich, bei der Förderung die Einhaltung der Querschnittsziele nach Artikel 7 und 8 der Allgemeinen Strukturfondsverordnung vom 17.12.2013 (Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, Nichtdiskriminierung und Nachhaltige Entwicklung) zu beachten. Die Anforderungen zu den Querschnittszielen sind unter Nummer 4.1.3 näher beschrieben. Mit Blick auf die Querschnittsziele „Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung in ESF-Programmen“ trägt das Programm zu Verbesserungen im Bereich der beruflichen Bildung bei, indem es die Zugangschancen junger Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund zur dualen Ausbildung erhöht. Das schließt die Vermittlung von Gender Mainstreaming-Grundsätzen und Grundsätzen der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung an regionale Netzwerkpartner und Ausbildungsbetriebe mit ein. Zum Querschnittsziel Nachhaltige Entwicklung tragen Projekte bei, deren Konzept das Thema betriebliche Ausbildung mit Fragen der Energie- und Umweltkompetenz kleiner und mittlerer Unternehmen verbindet, wenn daran ein betrieblicher Bedarf besteht. Das Programm unterstützt somit die Erreichung der Ziele der Europa 2020-Strategie sowie des nationalen Reformprogramms (NRP) 2017.
Belegaufbewahrung: Abweichend von Nr. 6.5 ANBest-P sind die dort genannten Belege und Verträge (Antrag, Zusage, Rechnungen usw.) vorhabenbezogen aufgrund der Prüfungsrechte der Europäischen Kommission und des Europäischen Rechnungshofes gemäß Art. 140 Abs. 1 Unterabsatz 3 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 Unterabsatz 2 der VO (EU) Nr. 1303/2013 bis zum 31.12.2026 aufzubewahren, sofern nicht aus steuerlichen Gründen oder weiteren nationalen Vorschriften (z.B. bei Gerichtsverfahren) eine längere Aufbewahrungsfrist bestimmt ist. Der Aufbewahrungsort der Belege ist der Bewilligungsbehörde für Prüfzwecke mitzuteilen.
Für alle Vorhaben mit ESF-Kofinanzierung besteht die Pflicht, das elektronische (webbasierte) Projektverwaltungssystem „ZUWES“ (Zuwendungsmanagement im ESF) anzuwenden.
Damit die gegenüber der Europäischen Kommission bestehende Nachweisführung getätigter Projektausgaben und deren Prüfung in dem gesetzten engen Zeitrahmen erfüllt werden können, ist es erforderlich, dass alle Ausgabebelege einschließlich der dazu gehörenden Zahlungsnachweise, ausgabebegründenden Verträge und Rechnungen in das elektronische Projektverwaltungssystem „ZUWES“ eingescannt und gespeichert werden. Dabei genügt das einfache Einscannen der Dokumente in ZUWES (der Datenaustausch und die Vorgänge enthalten eine elektronische Signatur, die einer der drei in Richtlinie 1999/93/EG des Europäischen Parlaments und des Rates festgelegten Arten an elektronischen Signaturen entspricht). Auf das Einscannen von Personalausgabenbelegen kann verzichtet werden; diese werden im Rahmen der Nachweisprüfungen als Kopie angefordert oder vor Ort im Original eingesehen.
Datenerfassung / ESF-Evaluation: Die Zuwendungsempfänger sind verpflichtet, an der Erhebung der gemeinsamen Output- und Ergebnisindikatoren für ESF-Interventionen gemäß Anhang I der ESF-Verordnung als auch weiterer programmrelevanter Daten mitzuwirken (siehe Nr. 6.3). Dazu erheben sie Daten bei den mit dem Projekt kooperierenden Unternehmen, deren Auszubildenden und am Projekt beteiligten Partnern. Insbesondere die mit dem Projekt kooperierenden Unternehmen und deren Auszubildenden werden durch den Zuwendungsempfänger über die Notwendigkeit, die Rechtmäßigkeit und den Umfang der Datenerhebung und -verarbeitung informiert; der Zuwendungsempfänger holt darüber die entsprechenden Bestätigungen und Einverständniserklärungen ein. Die Daten bilden die Grundlage für die Berichtspflichten der Verwaltungsbehörde gegenüber der Europäischen Kommission. Zudem sind die Zuwendungsempfänger/die Begünstigten verpflichtet, mit den für das Monitoring und die Evaluierung des Programms beauftragten Stellen zusammenzuarbeiten. Insbesondere müssen sie die erforderlichen Projektdaten zur finanziellen und materiellen Steuerung in das von der Verwaltungsbehörde eingerichtete IT-System regelmäßig eingeben. Fehlende Daten können Zahlungsaussetzungen zur Folge haben.
Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO sowie §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG).
Wenn der Zuwendungsempfänger seine aus dem Forschungsvorhaben resultierenden Ergebnisse als Beitrag in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht, so soll dies so erfolgen, dass der Öffentlichkeit der unentgeltliche elektronische Zugriff (Open Access) auf den Beitrag möglich ist. Dies kann dadurch erfolgen, dass der Beitrag in einer der Öffentlichkeit unentgeltlich zugänglichen elektronischen Zeitschrift veröffentlicht wird. Erscheint der Beitrag zunächst nicht in einer der Öffentlichkeit unentgeltlich elektronisch zugänglichen Zeitschrift, so soll der Beitrag – gegebenenfalls nach Ablauf einer angemessenen Frist (Embargofrist) – der Öffentlichkeit unentgeltlich elektronisch zugänglich gemacht werden (Zweitveröffentlichung). Im Falle der Zweitveröffentlichung soll die Embargofrist zwölf Monate nicht überschreiten. Das BMBF begrüßt ausdrücklich die Open Access Zweitveröffentlichung von aus dem Vorhaben resultierenden wissenschaftlichen Monographien.
easy-Online-Antrag (AZA) für das Programm JOBSTARTER plus in deutscher Sprache zur Beantragung der Zuwendung unter https://foerderportal.bund.de/easyonline/
JOBSTARTER plus-Projektkonzept für die Förderlinie (siehe Nr. 1.3) in deutscher Sprache, Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,5. Die vorgegebene Vorlage für das Projektkonzept ist zu verwenden. Die Worddatei ist unter www.jobstarter.de/antragsunterlagen abrufbar
Der easy-Online-Antrag (AZA) ist postalisch mit rechtsverbindlicher Unterschrift im Original zusammen mit dem JOBSTARTER plus-Projektkonzept und den darin aufgeführten Anlagen in zweifacher Ausfertigung bei der Bewilligungsbehörde einzureichen. Projektkonzept und easy-Online-Antrag (AZA) sind zusätzlich elektronisch an info@jobstarter.de bis zu den unten genannten jeweiligen Terminen zu senden.
Für den Starttermin 1. Juli 2018 (vgl. Nr. 5.1) endet die Einreichungsfrist am 22. Januar 2018. Für den Starttermin 1. Januar 2019 endet die Einreichungsfrist am 25. Juni 2018.
Maßgeblich ist jeweils das Datum des Eingangsstempels der Bewilligungsbehörde.
Gleichlautende Anträge können nicht mehrmals eingereicht werden. Anträge, die nach dem jeweiligen o. a. Zeitpunkt eingehen, können möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.
Weitere Informationen (u.a. Liste der Ansprechpartnerinnen und -partner in den jeweiligen Landesministerien, Liste der Regionalbüros) können unter http://www.jobstarter.de/ abgerufen werden.
Antragsberechtigung gemäß Nr. 3.1 dieser Förderrichtlinie
Korrekte Einreichung und Vollständigkeit der Unterlagen und Angaben gemäß Nr. 7 dieser Förderrichtlinie
Nachweis der Erfahrungen zum Thema der Förderlinie
Fachliche Eignung des Antragstellers zur Durchführung des Projekts
Eigenständige Durchführung des Projekts durch den Antragsteller gemäß Nr. 3.2 dieser Förderrichtlinie
Projektbegründung und Projektkonzept in Bezug auf die Förderlinie
Aussagekräftige Nachweise (Letter of Intent, LOI) der für die Umsetzung der Förderlinie notwendigen Partner, in denen der aktive Beitrag des jeweiligen Netzwerkpartners benannt ist
Plausibilität des Projektkonzepts
Machbarkeit/Umsetzbarkeit des Projekts
Zusätzlichkeit (vgl. Nr. 4.1.4)
Auf Grundlage der Bewertung entscheidet die Bewilligungsbehörde im Einvernehmen mit dem BMBF - unter Einbeziehung des jeweiligen Landesministeriums (ggf. auch unter Beteiligung externer Gutachter) - nach abschließender Antragsprüfung über eine Förderung. Bewilligungsbehörde ist das Bundesinstitut für Berufsbildung,
Diese Förderrichtlinie tritt mit ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und ist bis zum 31.03.2022 gültig.
Bonn, den 14. September 2017
Veröffentlicht im Bundesanzeiger am 02. Oktober 2017 (BAnz AT 02.10.2017 B6).
Bekanntmachung über die Nebenbestimmungen für Zuwendungen vom 3.4.2018
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit Veröffentlichung der Bekanntmachung über die Nebenbestimmungen für Zuwendungen vom 29. September 2017 (BAnz AT 18.10.2017 B7) im Bundesanzeiger die Neufassung der
Die vom BMBF geänderten und neu gefassten Nebenbestimmungen treten mit dem 18. April 2018 in Kraft und gelten in Abänderung der Förderrichtlinien des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auch für vom BIBB geförderte Projekte, deren Laufzeitbeginn nach diesem Zeitpunkt liegt.
Die Förderrichtlinien des BIBB werden mit der Bekanntgabe im Bundesanzeiger am 2. Mai 2018 wie folgt angepasst: Für die Bewilligung von Förderprojekten mit Laufzeitbeginn nach dem 2. Mai 2018 sind die neuen Nebenbestimmungen anzuwenden und den Bewilligungsbescheiden beizulegen.
Die Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Ausgabenbasis (NABF) führen die Besonderen Nebenbestimmungen für Zuwendungen des BMBF zur Projektförderung auf Ausgabenbasis (BNBest BMBF 98) und die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) als mit den NKBF 2017 korrespondierendes Regelwerk zusammen.
Die Nebenbestimmungen können unter https://foerderportal.bund.de heruntergeladen werden.
Bonn, den 3. April 2018
JOBSTARTER plus-Projektkonzept zur 4. Förderrunde
Ihre Ansprechpartner/-innen bei JOBSTARTER
Tel.: 0211 / 30 20 09 51
Bei Fragen zur Finanzierung (Nr. 4.2 und Nr. 5 der Förderbekanntmachung) sowie zum easy-Online-Antrag wenden Sie sich bitte an die Programmstelle JOBSTARTER beim BIBB:
Tel.: 0228 / 107-1411, -1417, -1250, -1201, -2909
Bei grundsätzlichen Fragen zur Förderbekanntmachung wenden Sie sich bitte an die Programmstelle JOBSTARTER beim BIBB:
Tel.: 0228 / 107-1412, -1436, -2545, -1321, -2909
Ansprechpartner für JOBSTARTER plus in den Ländern
Leiterin des Referats Berufliche Qualifizierung und Berufsbildungspolitik – II D - in der
Tel.: 030 / 90 28 - 14 00 / - 14 81
Abt. Außerschulische Berufsbildung – HI 416
Tel.: 040 / 42 86 32
Referat 522 Berufliche Bildung, Fachkräftesicherung
Tel.: 0385 / 58 85 421
Fax: 0385 / 58 84 85 54 21
Tel.: 0211 / 85 53 618
Fax: 0211 / 85 54 708
Tel.: 06131 / 16 24 82
Tel.: 0681 / 50 13 806
Fax: 0681 / 50 14 293
Tel.: 0351 / 56 48 243
Fax: 0351 / 56 48 209
Tel.: 0391 / 56 74 024
Tel.: 0431 / 98 82 591
Fax: 0431 / 98 86 13 25 91
Angela Holick
Tel.: 0361 / 57 38 11 326
Fax: 0361 / 57 38 11 392
(URL: https://foerderportal.bund.de/easyonline/)
(URL: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf#t1)
(URL: http://www.foerderdatenbank.de/)
(URL: http://www.esf.de)
Agentur für Gleichstellung im Europäischen Sozialfonds (ESF)
(URL: http://www.esf-gleichstellung.de/16.html)