Source: http://www.brd.nrw.de/Schule_Lehrkraefteausfortbildung/Lehrkraeftefortbildung/Hinweise.html
Timestamp: 2020-01-17 15:24:26
Document Index: 228212278

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§11', '§4']

Bezirksregierung Düsseldorf: Wichtige organisatorische Hinweise
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Schule - Lehrkräfteaus- und -fortbildung
Beurlaubte Lehrkräfte
Eingeladene Lehrkräfte
Erteilung von Bescheinigungen / Zertifikaten
Für Lehrerfortbildungsveranstaltungen der amtlichen Lehrerfortbildung muss kein Antrag auf Sonderurlaub gestellt werden, da die Teilnahme an diesen Veranstaltungen eine dienstliche Tätigkeit ist.
Grundsätzlich können auch beurlaubte Lehrerinnen und Lehrer, sofern ihre Rückkehr in den Schuldienst absehbar ist, an Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen und so ihre berufliche Qualifikation sichern bzw. ausbauen. Lehrkräfte, die sich um Wiederaufnahme des Schuldienstes beworben haben, werden von mir gesondert angeschrieben und über spezielle Fortbildungsangebote informiert.
Schwerbehinderung wird als Kriterium bei der Teilnehmerauswahl angemessen berücksichtigt. Bitte bei der Anmeldung auf das Vorliegen einer Schwerbehinderung hinweisen. Bei Nachfragen zu behinderungsgerechten Tagungsstätten informieren wir im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Sollten sich nach Eingang der Einladung für Sie zwingende Gründe ergeben, die einer Teilnahme an der Fortbildungsmaßnahme entgegenstehen, müssen Sie dies dem Dezernat 46 unverzüglich mitteilen, damit wir freiwerdende Plätze ggf. anderweitig vergeben oder Tagungsstättenplätze rechtzeitig abbestellen können.
Bei mehrtägigen Veranstaltungen, die in einer Tagungsstätte stattfinden, werden Unterkunft und Verpflegung von Amts wegen zur Verfügung gestellt.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ein Verzicht auf Unterkunft und Verpflegung, z.B. durch tägliche Rückfahrt nach Hause, einer vorherigen ausdrücklichen Genehmigung durch mich bedarf, da ansonsten Regressansprüche entstehen (pro Tag zwischen ca. 45 EUR bis 70 EUR).
Wenn Sie an der Bildung von Fahrgemeinschaften interessiert sind, können Sie auf Nachfrage hin entsprechende Hinweise bekommen.
Besonders bei Fortbildungssequenzen sind Fahrgemeinschaften sinnvoll. Es empfiehlt sich, bei der ersten Sitzung einer Sequenz Absprachen über Fahrgemeinschaften zu treffen.
Die Berechnung der Reisekosten erfolgt nach den Vorschriften des Landesreiskostengesetzes (LRKG) bzw. der Trennungsentschädigungsverordnung (TEVO).
Es ist zu unterscheiden zwischen Reisekosten für die Teilnehmer einer Fortbildung und für die Moderatoren der Fortbildung. Moderatoren erhalten die Reisekosten immer nach den Vorschriften des LRKG. Die Teilnehmer einer Fortbildung erhalten die Reisekosten nach der TEVO. Entsprechend § 6 Abs. 7 TEVO werden Fortbildungen bis zur Dauer von 5 Tagen entsprechend den Regelungen für Dienstreisen behandelt, also nach den Vorschriften des LRKG abgerechnet. Hierbei ist es unerheblich, ob die 5 Tage zusammenhängend sind oder bspw. 5 Einzeltage auf mehrere Wochen verteilt sind.
Grundsätzlich für alle Teilnehmer/innen einer Fortbildungsveranstaltung, die insgesamt länger als 5 Tage dauert
Kostenerstattung nur dann, wenn der neue Dienstort (Fortbildungsort) ein anderer ist, als der bisherige Dienstort und die Wohnung nicht im Einzugsgebiet des neuen Dienstortes liegt (§ 1 Abs. 3 TEVO)
Wegstreckenentschädigung (§ 6 Abs. 1 TEVO) PKW 0,22 Euro, Motorrad: 12 ct für jeden gefahrenen km
Verpflegungszuschuss (§ 6 Abs. 2 TEVO) 2,- Euro für Abwesenheitszeiten von mehr als 11 Stunden
Grundsätzlich für alle Moderatorinnen und Moderatoren
für alle Teilnehmer/innen einer Fortbildungsveranstaltung, die insgesamt bis zu 5 Tagen dauert
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dieser Zusammenstellung der Regelungen (Stand 01.01.2014).
Notwendige Vordrucke
Für die Abrechnung der Reisekosten senden Sie bitte die Kopie der Einladung und die Anlage zur Reisekostenrechnung an die für Sie zuständige Abrechnungsstelle:
das zuständige Schulamt
für alle anderen Schulformen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die an Fortbildungsveranstaltungen nur dann teilnehmen können, wenn eine Kinderbetreuung erfolgt, können Erstattung von Kinderbetreuungskosten beantragen, sofern die Betreuung nicht durch der Familie zugehörende Personen sichergestellt werden kann und das zu betreuende Kind nicht älter als 12 Jahre ist.
Eine Betreuung ist in den Zeiten nicht notwendig, in denen sich Kinder in Einrichtungen wie Schule oder Kindergarten aufhalten, und in den Zeiten, die in die für diesen Tag vereinbarte Arbeitszeit fallen.
Die Höhe der erstattungsfähigen Kosten richtet sich nach §11 (3) LGG i.V.m. §4 (1) BVO NRW. Demnach können bei einer Veranstaltung Kosten für maximal 8 Betreuungsstunden pro Tag (maximal 9,00 EUR pro Stunde) erstattet werden.
Die Erstattung erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel und unter den im Folgenden genannten Bedingungen:
- Die Betreuungspersonen müssen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst bestellt werden.
- Der Antrag auf Erstattung der Kosten ist vor Beginn der Fortbildungsveranstaltung zu stellen. Nur dann ist eine Erstattung möglich.
Die Kosten können nach der Veranstaltung bei der für die Reisekostenerstattung zuständigen Abrechnungsstelle (siehe Einladung) geltend gemacht werden.
- Name und Alter des Kindes/ der Kinder
- Datum und Zeitraum der Betreuung
- Name und Anschrift der Betreuungsperson
- Erklärung, dass es sich um eine Betreuung handelte, die gesondert und nicht im Rahmen bestehender Betreuungsverträge oder durch in der Familie lebende Angehörige erfolgte.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Fortbildungsmaßnahmen werden Teilnahmebescheinigungen / Zertifikate ausgestellt (Voraussetzung für die Vergabe von Zertifikaten: mindestens 80% Teilnahme). Eine Ausfertigung wird zur Personalakte genommen.