Source: https://www.ra-kotz.de/berlinertabelle5.htm
Timestamp: 2017-09-22 04:38:01
Document Index: 51544705

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 2', '§ 1612', '§ 1612', '§ 645', '§ 1603', '§ 1615']

Berliner Tabelle als Vortabelle zur Düsseldorfer Tabelle (Stand: 01.07.2005 - 30.06.2007) - RA Kotz
Berliner Tabelle ab 01.07.2007
alte Tabelle – 01.07.2003 – 30.06.2005
alte Tabelle – 01.01.2002 – 30.06.2003
Die Tabelle geht aus von den in Art. 1 § 2 der Vierten Verordnung zur Änderung der Regelbetrag-Verordnung vom 8. April 2005 festgesetzten Regelbeträge ab 1. Juli 2005 für das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannte Gebiet (BGBl I 2005, 1055) und nennt in Ergänzung der Düsseldorfer Tabelle (Stand: 1. Juli 2005) die monatlichen Unterhaltsrichtsätze der im Beitrittsteil des Landes Berlin wohnenden unverheirateten Kinder, deren Unterhaltsschuldner gegenüber insgesamt drei Personen (einem Ehegatten und zwei Kindern) unterhaltspflichtig ist und ebenfalls im Beitrittsteil wohnt.
Die Vomhundertsätze Ost ab Gruppe b) sind gemäß § 1612 a Abs. 2 S. 1 BGB zu errechnen (z.B. 196 EUR: 188 EUR = 104.2 %). Die 135 %-Grenze Ost für die Kindergeldanrechnung nach § 1612 b Abs. 5 BGB beträgt in den drei Altersstufen 254 EUR bzw. 308 EUR bzw. 364 EUR .
Die 150 %-Grenze Ost für das Vereinfachte Verfahren (§ 645 Abs. 1 ZPO) beläuft sich in den drei Altersstufen auf 282 EUR bzw. 342 EUR bzw. 404 EUR.
*[18. bis 21. Geb.], wenn noch in der allg. Schulausbildung und im Elternhaushalt lebend]
I. Der notwendige monatliche Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen beträgt gegenüber minderjährigen Kindern undgleichgestellten volljährigen Schülern (s. o.*)
III. Der angemessene monatliche Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen beträgt gegenüber dem getrenntlebenden und demgeschiedenen Ehegatten
IV. Der angemessene Bedarf (samt Wohnbedarfs und üblicher berufsbedingter Aufwendungen, aber ohne Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung) eines volljährigen Kindes, welches nicht gemäß § 1603 II 2 BGB gleichgestellt ist, beträgt in der Regel monatlich:
V. Der angemessene Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen gegenüber seinen Eltern und gegenüber volljährigen Enkeln beträgt mindestens monatlich:
VI. Der angemessene Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen gegenüber der Mutter oder dem Vater i.S.v. § 1615 l BGB beträgt mindestens monatlich:
1. bei Erwerbstätigkeit des Ehegatten
2. bei Nichterwerbstätigkeit des Ehegatten
Hälftiges Kindergeld (dieses beträgt ab 1. Januar 2002 77 EUR für das 1. bis 3. Kind sowie 89.50 EUR für das 4. und jedes weitere Kind, BGBl I 2001, 2074, 2077f.) + Unterhaltsbedarfsbetrag – 135%iger Regelbetrag West bzw. Ost (nach dem Wohnsitz des Kindes und seiner Altersstufe) = anzurechnendes Kindergeld (bei einem Negativsaldo entfällt die Anrechnung).
Daraus ergibt sich die folgende Kindergeldabzugstabelle (Tabellenbedarfsbetrag – Kindergeldabzug = Zahlbetrag) für das alte Bundesgebiet bis zur Gruppe 6 der DT (135%-Grenze West):
1. – 3. Kind
291 – 0 = 291,00
2 [1.300 – 1.500]
3 [1.500 – 1.700]
4 [1.700 – 1.900]
5 [1.900 – 2.100]
6 [2.100 – 2.300]
334 – 77 = 257
Nach der Formel ergibt sich für das Beitrittsgebiet bis zur 135 %-Grenze Ost folgende Kindergeldabzugstabelle:
188 – 23,50 = 164,50
228 – 9,50 = 218,50
b) [1.000 – 1.500]
196 – 19 = 177
238 – 7 = 231
280 – 0 = 280
196 – 31,50 = 164,50
238 – 19,50 = 218,50
280 – 5,50 = 274,50
204 – 27 = 177
247 – 16 = 231
291 – 4 = 287
204 – 39,50 = 164,50
247 – 28,50 = 218,50
291 – 16,50 = 274,50
219 – 42 = 177
265 – 34 = 231
312 – 25 = 287
219 – 54,50 = 164,50
265 – 46,50 = 218,50
312 – 37,50 = 274,50
233 – 56 = 177
282 – 51 = 231
332 – 45 = 287
233 – 68,50 = 164,50
282 – 63,50 = 218,50
332 – 57,50 = 274,50
247 – 70 = 177
299 – 68 = 231
353 – 66 = 287
247 – 82,50 = 164,50
299 – 80,50 = 218,50
353 – 78,50 = 274,50
254 – 89,50 = 164,50
308 – 89,50 = 218,50
364 – 89,50 = 274,50