Source: https://www.dtad.de/details/Haustechnik_28195_Bremen-10672171_3
Timestamp: 2018-04-26 04:40:00
Document Index: 23169553

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 53', '§ 8', '§ 8', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Ausschreibung - Haustechnik in Bremen (ID:10672171)
> DTAD-ID: 10672171
Auf dem Campus der Universität beabsichtigt die Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, ein neues Labor- und Bürogebäude für den Fachbereich 2...
Kontaktstelle: Senator für Bildung und Wissenschaft
E-Mail: christoph.schulteimrodde@wissenschaft.bremen.de
Herrn Dipl. Ing. Holger Franz
Fax: +49 42149616745
Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 für den Neubau eines naturwissenschaftlich genutzten Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus der Universität Bremen.
Auf dem Campus der Universität beabsichtigt die Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, ein neues Labor- und Bürogebäude für den Fachbereich 2 Biologie zum Zweck der Forschung und Lehre zu errichten. In dem Gebäude sollen neben Büro- und Serviceflächen insbesondere
Laborräume der Kategorie S1 und S2 in einer Größenordnung von ca. 2 700 m2 untergebracht werden. Der Auftraggeber beabsichtigt im Verlauf der Hochbauplanung, die in diesem Verfahren beschriebenen Leistungen mit dem Ziel zu beauftragen, im Vorfeld eine optimierte Flächenplanung für die zu errichtenden Laborflächen zu erhalten. In diesem Verfahrensschritt soll dem Laborplaner eine federführende Rolle zugestanden werden, er hat die ebenfalls mit diesem Varfahren ausgeschiebenen Leistungen der Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 zu koordinieren. Die Baukosten (KGR 200, 300, 400, 500 und 700) sind ohne Einrichtungskosten (KGR 611 und 612) auf 36,95 Mio. EUR begrenzt.
Ingenieurleistungen entsprechend des Leistungsbildes gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gem. § 53 HOAI 2013) in Verbindung mit der Anlage 15 für die Leistungsphasen 1-9 für den Neubau eines naturwissenschaftlich genutzten Labor- und Bürogebäudes. Die Ingenieurleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung sollen in Abhängigkeit der Mittelbewilligung in 3 Stufen beauftragt werden:
Die Beauftragung soll vorbehaltlich der Finanzierungszusage in 3 Stufen erfolgen:
I. Lph. 1 + 2 (ES-Bau).
II. Lph. 3 (EW-Bau).
III. Lph. 4-9 (Durchführung des Bauvorhabens).
Die geschätzten Kosten der Kostengruppen 410, 420, 430, 470, 480 und 540 betragen ca. 8 700 000 EUR inkl. MwSt.
CPV-Codes: 71315000
141608-2015
2015/S 080-141608
V0254/2015
1. Gemäß § 8 Abs. 1 VOF 2009 sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und Email als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer das unter IV.3.1) genannte Aktenzeichen (Vergabenummer) an.
2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF 2009 als solche mit dem Hinweis „VOFTeilnahmeantrag“ sowie dem „Aktenzeichen“ zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die Einreichung von Teilnahmeanträgen unter Anhang A I.-III. benannt ist.
Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung. Sollten die Deckungssummen des Bewerbers sowohl für Personalschäden als auch für sonstige Schäden jeweils weniger als 3 000 000 EUR betragen, so sind die Deckungssummen im Auftragsfall an diese Höhe anzupassen.
Zur besseren Vergleichbarkeit und Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von Bewerbern geforderten Angaben in von der Auftraggeberin vorgegebenen Bewerberbögen zusammengefasst. Die Bewerber haben die Bewewrberbögen auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen und Erklärungen bei der gem. dieser Bekanntmachung benannten Stelle einzureichen. Die Bewerberbögen können, genau wie die übrigen Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, bei der unter Anhang A I. bis III. genannten Kontaktstelle angefordert werden. Folgende Nachweise sind einzureichen:
— siehe Bewerberformular „Bedingungen zum Teilnahmeantrag“;
— siehe Bewerberformular „Bewerber- und Bietergemeinschaftserklärung“;
— siehe Bewerberformular 1: „Übersicht über die Projektbeteiligten“;
— siehe Bewerberformular 2.1: „Allgemeine Angaben – Eigenerklärungen“;
6. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung (vgl. III.1.1):
— siehe Bewerberformular 2.2: „Allgemeine Angaben – Vom Bewerber geforderte Nachweise“;
7. Diplom-/ Masterurkunde als Nachweis über die Berufsqualifikation „Ingenieur“ des Büroinhabers/Geschäftsführers:
— siehe Bewerberformular: „Nachunternehmererklärung“;
10. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (4) c) VOF für die Jahre 2012, 2013 und 2014 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für vorstehende Leistungen:
— Bewertung an der Gesamtwertung: 10 % (vgl. Bewertungsmatrix Eignungskriterien, Bestandteil der Bewerbungsunterlagen);
11. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) d) VOF für die Jahre 2012, 2013 und 2014 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte für vorstehende Leistungen:
Die in Ziff. III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in den anzufordernden Bewerberformularen einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Die Nachweise der Ziffer III.2.3) werden anhand der festgelegten Anteile an der Gesamtbewertung (vgl. Bewertungsmatrix Eignungskriterien, Bestandteil der Bewerbungsunterlagen) gewertet.
12. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) c) VOF über die Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters für dieses Projekt, getrennt in Berufsjahre und Berufsjahre als Projektleiter:
— Bewertung an der Gesamtwertung: 20 % (vgl. Bewertungsmatrix Eignungskriterien, Bestandteil der Bewerbungsunterlagen).
13. Max. 2 Referenzen TGA (Anlagengruppe 7) über vergleichbare Projekte gem. Ziff. II.1.5) in den letzten 5 Jahren (2010-2014):
Mindestkriterien: Baukosten mind. 1 500 000 EUR, Bearbeitung mind. LPH 2-8 HOAI:
— siehe Bewerberformular 3.2: „Referenzen Technische Ausrüstung“;
— Bewertung an der Gesamtwertung: 30 % (vgl. Bewertungsmatrix Eignungskriterien, Bestandteil der Bewerbungsunterlagen).
14. Max. 2 Referenzen TGA (Anlagengruppen 1,2,3 und 8) über vergleichbare Projekte gem. Ziff. II.1.5) in den letzten 5 Jahren (2010-2014):
Mindestkriterien: Baukosten mind. 1 000 000 EUR,
Bearbeitung mind. LPH 2-8 HOAI.
Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt: Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen. Die Bewerber werden ausdrücklich gebeten zu jeder Referenz ein erläuterndes Projektdatenblatt beizulegen und als Anlage aufzuführen. (siehe Bewerberformular: „Anlagenübersicht“). Die o. g. Kriterien werden in der „Bewertungsmatrix Eignungskriterien“ unter dem Begriff „Fachkunde“ gefasst. Die Bewertung der „Fachkunde“ macht 80 % von der Gesamtbewertung aus, vgl. IV.1.2).