Source: https://www.lag-gentechnik.de/Ausschuesse-345-Ausschuss-Methodenentwicklung.html
Timestamp: 2020-02-17 00:50:54
Document Index: 46423600

Matched Legal Cases: ['§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28']

Ausschüsse / Ausschuss Methodenentwicklung - LAG - Bund/Länder - Arbeitsgemeinschaft Gentechnik
Sie sind hier: Ausschüsse / Ausschuss Methodenentwicklung
Bei Rückfragen zur Tätigkeit des Ausschusses Methodenentwicklung wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden:
Herr Ole Sindt
Lebensmittel-Molekularbiologie
LSH 2319
E-Mail: ole.sindt@lsh.landsh.de
Neue/aktualisierte Dokumente
LAG-Primertabelle
In dieser Primertabelle sind Nachweisprimer und PCR-Systeme aufgeführt, mit denen gentechnische Veränderungen - besonders in Mikroorganismen - u.a. im Rahmen der Überwachung von gentechnischen Arbeiten und Anlagen nachgewiesen werden können. Die Tabelle wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.
LAG-Primertabelle_Stand August 2018 (XLSX | 53 kb)
In der nachstehenden Tabelle sind die Überwachungslaboratorien der Länder mit den E-mailadressen der Laborleiter und den Internetadressen der entsprechenden Institutionen aufgeführt. Dorthin können Sie sich mit Anfragen zur Praxis der experimentellen Überwachung in Ihrem Bundesland wenden.
Anfragen zur Gentechnik allgemein richten Sie bitte an Ihre zuständige Landesbehörde.
Überwachungslaboratorien (Stand 25.07.2018) (PDF | 61 kb)
Status/Fassung: verabschiedet 2006
Anmerkung: Das vorliegende Konzept ist in die Methode G 30.00-2 der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 28b GenTG eingeflossen. Es hat deswegen nur noch informativen Charakter, eine Aktualisierung des Konzeptes erfolgt nicht mehr. (Dez. 2014)
Saatgutkonzept_2006 (PDF | 94 kb)
Concept for seed analysis_2006 (PDF | 148 kb)
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: 15.09.1998
Anwendungsbereich: Nachweis des pat-Gens (Resistenz gegen Glufosinat) sowie des vorgeschalteten 35S-Promotors in transgenen Pflanzen (Im Ringtest wurden transgener Mais und Raps bearbeitet)
Isolierung von Gesamt-DNA der Pflanzen
PCR: Amplifikation eines p35S/pat-spezif. Fragments
Kontroll-PCR: Amplifikation eines Fragments einer plastidären tRNA (Positivkontrolle)
Analyse der PCR-Produkte (Gelelektrophorese, Restriktionsverdau)
Volltext: AM 001 (PDF-Datei, 36 kB)
Anwendungsbereich: Nachweis des bar-Gens (Glufosinat-Resistenz) sowie des vorgeschalteten Promotors der kleinen Untereinheit der Rubisco (SSU) in Pflanzen
Isolierung von Gesamt-DNA aus höheren Pflanzen
PCR: Nachweis eines spezifischen pSSU/bar-Fragmentes
Kontroll-PCR: Amplifikation einer plastidären tRNA (Positivkontrolle)
Darstellung/Charakterisierung der Amplifikate (Gelelektrophorese, Restriktionsverdau)
Volltext: AM 008 (PDF-Datei, 38 kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-13 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: März 2002
Anwendungsbereich: Nachweis einer Genkassette, bestehend aus dem Promotor pFMV, der Chloroplasten-Transitpeptidsequenz CTP2 und dem EPSPS-Gen (Resistenz gegen Glyphosat-Herbizide), in transgenen Pflanzen. Die Methode ist geeignet (Im Ringtest wurden transgene Zuckerrüben und Raps bearbeitet)
PCR: Amplifikation der pFMV/CTP2/EPSPS-Genkassette
Kontroll-PCR: Amplifikation eines Fragments einer plastidären tRNA
Analyse der PCR-Produkte (Gelelektrophorese, Restriktionsverdau, ggf. Sequenzierung)
Volltext: AM 009 (PDF-Datei, 58 kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-11 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
4) PCR-Nachweis der 35S-nptII-Übergangssequenz, der pNapin-BayTe-Übergangssequenz und des plsC-Gens
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: November 2004
Anwendungsbereich: Verfahren zum qualitativen PCR- Nachweis von bestimmten gentechnisch veränderten Rapslinien, die in ihrer Fettsäure-Zusammensetzung bzw. im Speicherlipid-Muster modifiziert wurden. Im Ringtest wurden zwei verschiedene Raps-Transgene mit verändertem Fettsäure-Stoffwechsel bearbeitet.
Probenvorbereitung, DNA-Extraktion
PCR:Amplifikation eines p35S/nptII-spezif. Fragments, einer Napin-Gen-Promotor / Thioesterase-Übergangssequenz und des Acylglycerol-3-phosphate-acyltransferase 8-Gens (plsC)
Kontroll-PCR: Amplifikation eines Fragments einer plastidären tRNA oder des Raps-PepC-Gens
Volltext: AM 015 (PDF-Datei, 45 kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-12 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Koordination: Hamburg
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt verschiedene qualitative PCR- Nachweisverfahren für bestimmte gentechnisch veränderte Kartoffellinien, die in ihrem Stärkestoffwechsel modifiziert wurden oder in die eine Schädlingsresistenz eingeführt wurde: Verfahren zum Nachweis des ahas-Gens, einer p35S- bar- Übergangssequenz, einer Übergangssequenz zwischen Promotor und der 5´-nicht-translatierten Region eines Phytophthoraresistenz vermittelnden Gens, einer Übergangssequenz zwischen Promotor und invertiertem gbss-Gen, einer Übergangssequenz zwischen dem gbss-Promotor und dem invertierten be2-Gen, einer Übergangssequenz zwischen invertierten be1- und r1- Genen. Die Anhänge enthalten Details und Verfahrenskenndaten zu den Einzelverfahren.
Volltext: AM 022 (PDF-Datei, 38 kB)
Anhang 8.1: PCR-Nachweis der p35S-bar Übergangssequenz
Anhang 8.1 (PDF-Datei, 23 kB)
Anhang 8.2: PCR-Nachweis der BE1-R1-antisense-Übergangsfrequenz in Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel
Anhang 8.2 (PDF-Datei, 27 kB)
Anhang 8.3: PCR-Nachweis des Acetohydroxyacid-Synthase-Gens (ahas) in transgenen Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel oder Phytophthora-Resistenz
Anhang 8.3 (PDF-Datei, 22 kB)
Anhang 8.4: PCR-Nachweis des pHAS3-Konstruktes in Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel
Anhang 8.4 (PDF-Datei, 20 kB)
Anhang 8.5: PCR-Nachweis des pAP4-Konstruktes in Kartoffeln mit verändertem Stärkestoffwechsel
Anhang 8.5 (PDF-Datei, 20 kB)
7) Real-time PCR Verfahren zum Nachweis gentechnisch veränderter Rapslinien mit dem bar/T-g7-Genkonstrukt
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt ein Screening-Verfahren zum Nachweis bestimmter gentechnisch veränderter Rapslinien mit dem bar/Tg7-Genkonstrukt, sog. SeedLink®-Rapslinien, wie z.B. Ms1, Ms8, Rf1, Rf2, Rf3 sowie ihrer Kreuzungsprodukte. Es werden die Übergangsregion des bar-Gens zum T-g7 Terminator einerseits und ein Fragment des rapsspezifischen BnACCg8-Referenzgens andererseits mittels Real-time PCR in zwei Reaktionen amplifiziert. Für die Abschätzung des relativen gv Gehalts werden als Quantifizierungsstandards Verdünnungen eines Hybridmoleküls benutzt, das die Zielsequenzen der bar/T-g7-Genkassette und des Referenzgens im Verhältnis 1:1 beinhaltet.
Koordination: Bayern
Volltext: AM 025 (PDF-Datei, 56 kB)
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt Real-time PCR-Verfahren zum Event-spezifischen Nachweis der gentechnisch veränderten Rapslinien Falcon GS40/90 (ACS-BNØ1Ø-4) und Liberator pHoe6/Ac (ACS-BNØØ9-3). Beide Linien enthalten als gentechnische Veränderung die 35S-pat Genkassette. Die Linie Liberator pHoe6/Ac enthält nur eine Kopie dieses Konstrukts, während die Linie Falcon GS40/90 zwei Kopien dieses Konstrukts enthält. Das Verfahren ist prinzipiell für die Untersuchung von Saatgut verwendbar. Es ist auch für die Untersuchung von anderen Produkten wie z.B. Futtermitteln und Lebensmitteln geeignet, wenn aus der jeweiligen Matrix amplifizierbare DNA extrahiert werden kann.
Volltext: AM 030 (PDF-Datei, 94 kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.40-6 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Anwendungsbereich: Nachweis von GVO, die pBR322 abgeleitete Sequenzen (=Vektorsequenzen) enthalten. Im Ringtest wurden pUC-Plasmide in E.coli charakterisiert.
PCR: Amplifikation des ColE1 Origin und des 3`-Endes vom ampR-Gen
Analyse der PCR-Produkte (Gelelektrophorese)
Volltext: AM 002 (PDF-Datei, 28 kB)
Anwendungsbereich: Charakterisierung und Differenzierung von E. coli K12 mittels Multiplex-PCR. Absicherung der Ergebnisse mit dem U3-Phagentest.
Probenaufarbeitung und Isolierung der genomischen DNA
Durchführung der Multiplex-PCR: Nachweis des K12-spezifischen Insertion im rfb-50-Gen sowie Amplifikation eines Enterobakterien-spezifischen Fragments des pal-Gens
Koordination: Hamburg und Niedersachsen
Volltext: AM 003 (PDF-Datei, 35 kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 21.40-2 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
3) Differenzierung von E.coli-Stämmen mit Hilfe der Pulsfeldgelelektrophorese (PFGE)
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung 03.08.2000
Anwendungsbereich: Charakterisierung von E. coli-Stämmen unterhalb der Speziesebene
Isolierung der genomischen DNA
Restriktionsverdau der genomischen DNA
Charakterisierung der DNA mittels PFGE
Koordination: Berlin und Niedersachsen
Volltext: AM 004 (PDF-Datei, 20 kB)
4) Nachweis von persistierenden Agrobakterien in transgenen Kulturpflanzen und deren mikro- und molekularbiologische Charakterisierung
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: September 2000
Anwendungsbereich: Nachweis von transgenen Agrobakterien in verschiedenen Geweben höherer Pflanzen
Anreicherung von Agrobakterien
Biochem. Charakterisierung der isolierten Bakterienkolonien
PCR: Nachweis von spezif. Sequenzen des Ti-Plasmids (virG/virD)
Darstellung/Auswertung der PCR-Produkte
Volltext: AM 005 (PDF-Datei, 45 kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 21.40-4 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
5) Nachweis von E. coli C mit dem PhiX174-Phagentest
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung September 2000
Anwendungsbereich: Identifizierung von E. coli C sowie Abgrenzung zu E. coli K12 / sonstige E.coli
Volltext: AM 006 (PDF-Datei, 18 kB)
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: März 2005
Anwendungsbereich: Spezifischer Nachweis verschiedener, häufig verwendeter E.coli B- und BL21-Stämme. Im Ringtest wurden E.coli B sowie zwei Derivate von E.coli BL21 identifiziert.
PCR: Amplifikation einer für E.coli B (Wildtyp) spezifischen DNA-Sequenz, der lacUV5-Promotor/T7-RNA-Polymerasegen-Übergangssequenz im Prophagen DE3 und der pBR322/T7-Lysozymgen-Übergangssequenz im Plasmid pLys
Volltext: AM 018 (PDF-Datei, 32 kB)
8) Identifizierung von Bakterien durch Sequenzierung der 16S-rDNA-Amplifikate
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: Juli 2006
Anwendungsbereich: Verfahren zur Amplifikation des 5´- Endes der 16S-rDNA aus Bakterien und nachfolgenden Sequenzierung des PCR-Produktes
Isolierung der genomischen DNA aus Bakterien
Durchführung der 16S-rDNA - PCR
Auswertung der 16S-rDNA-Sequenz über BLAST N
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 21.40-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
9) Nachweis von Mykoplasmen in Zellkulturen mittels PCR
Status/Fassung: verabschiedet, letzte Fassung: September 2011
Anwendungsbereich: Die hier beschriebene PCR-Methode basiert auf der spezifischen Amplifikation eines DNA-Abschnittes des Mycoplasma-16S rRNA-Gens. Damit können Zellkulturen auf die Anwesenheit verschiedener Mykoplasmenspezies und auf Acholeplasma laidlawii hin untersucht werden.
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 21.40-3 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Anwendungsbereich: Nachweis von rekombinanten (Vaccinia-) Viren (rekomb. Bereich: eGFP integriert in TK-gen). Quantifizierung der Viren mit TaqMan
PCR für 2 virale Gene (Thymidin-kinase, Ribonucleotidreduktase); WT Vaccinia zeigen 2 PCR-Produkte, wenn GVO vorliegt, Ausfall eines der PCR-Produkte
Quantifizierung über TaqMan (fluorometrische Bestimmung der Amplifikate)
Koordination: Schweiz
Volltext: AM 011 (PDF-Datei, 31 kB) / AM 012 (PDF-Datei, 51 kB)
Anwendungsbereich: Mit dieser Methode kann Virus-DNA (getestet für Vacciniaviren) aus Flüssigkeiten (z.B. aus Wischproben) extrahiert werden. Die extrahierte DNA ist nach diesem Prozess direkt für PCT-Anwendungen nutzbar.
Volltext: AM 013 (PDF-Datei, 28 kB)
3) Nachweis von biologisch aktiven Adenoviren des Typs 5 (Ad5) und zur Unterscheidung zwischen der natürlichen und der gentechnisch veränderten Form dieses Virus
Anwendungsbereich: Differenzierter Nachweis von Wt-/replikationsdefekten Adenoviren
Genetisch verän­derte Adenoviren können sich in normalen menschlichen Zellen nicht selbständig vermehren (Replikations­defizienz). Eine Vermehrung dieser Virenpartikel kann daher nur in einer zellulären Umgebung erfolgen, welche die fehlenden genetischen Informationen komplementiert. Diese Voraussetzung ist bei der Zellli­nie HEK-293 gegeben. Der Test zum Unterscheiden von replikationsdefizienten und natürlichen Adenovi­ren (Wildtyp) oder wildtyp-ähnlichen Ad5 erfolgt daher über einen „Bioassay“ mit zwei Zelllinien. Die HELA Zelllinie erlaubt es nur den natürlichen oder wildtyp-ähnlichen Adenoviren, sich zu replizieren. Im Gegensatz dazu können sich die in Forschungslaboratorien verwendeten replikationsdefizenten Adenovi­ren in HEK-293 Zellen jedoch nicht in HELA Zellen vermehren.
Volltext: AM 016 (PDF-Datei, 24 kB)
Anwendungsbereich: Quantifizierung der adenoviralen DNA mit TaqMan (= Ergänzung des Nachweises von biologisch aktiven Adenoviren)
Volltext: AM 017 (PDF-Datei, 28kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.40-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
5) Quantitativer Nachweis von Lentiviren (HIV1)-RNA mittels Real time RT-PCR
RNA-Extrakte von erhobenen Proben (z.B. Wischproben) werden nach einem Verdauungsschritt mit DNase und einer anschliessenden Reinigung der RNA auf das Vorhandensein von Lentivirus-RNA mit HIV1-Hintergrund untersucht. Zu diesem Zweck wird ein kombiniertes Verfahren aus reverser Transkription (RT) und quantitativer „TaqMan“ PCR durchgeführt. Der Extrakt wird zur Kontrolle des DNA-Verdaus auch ohne reverse Transkription einer quantitativen PCR unterzogen. Als weitere Kontrolle wird mit dem nicht DNase-behandelten Extrakt eine quantitative PCR ohne reverse Transkription durchgeführt, um in den Proben mögliche DNA-Kontaminationen der nachzuweisenden Sequenz zu identifizieren
Volltext: AM 024 (PDF-Datei, 68kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.40-2 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Volltext: AM 023 (PDF-Datei, 30kB)
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.20-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Anwendungsbereich: Nachweis von Nukleinsäuresequenzen des Squirrel Monkey Retrovirus (SMRV) in DNA-Extrakten aus Zellkulturen zur Überprüfung auf SMRV-Infektionen
Die Anhänge enthalten Details und Verfahrenskenndaten zu den Einzelverfahren.
Volltext: AM 026 (PDF-Datei, 84 kB)
Anhang 8.2: Real-time PCR-Nachweis von SMRV-gag-Sequenzen
Anhang 8.2 (PDF-Datei, 12 kB)
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt ein Verfahren zur Analyse der Nukleotidsequenz des 5,8S rRNA-Gens und der benachbarten ITS-(Internal Transcribed Spacer) DNA-Sequenz für die Gattungs- und Speziesidentifizierung bei Pilzen. Die Analyse dieser Teilsequenzen ermöglicht eine taxonomische Zuordnung von Pilzstämmen, um im Rahmen der Gentechniküberwachung gentechnische Arbeiten überprüfen sowie mögliche Pilzkontaminationen nachweisen zu können.
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 25.40-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Anwendungsbereich: Die Methode beschreibt ein modifiziertes Multiplex-PCR basiertes Nachweisverfahren zur Identifikation der Spezies einer Zelllinie und zum Aufdecken von potenziellen Kreuzkontaminationen durch artfremde Linien. Dabei werden speziesspezifische Fragmente der mitochondrialen DNA in einem zwischen dem Gen für das Cytochrom b und der Sequenz für die 16S ribosomale RNA gelegenen Bereich amplifiziert.
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.40-3 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 30.10-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation einer Wasserprobe
3) Probenahme von Viren von Laboroberflächen (am Beispiel von Vaccinia-Viren)
Probenahme (Wischprobe): Aufnahme von Viren von Oberflächen, Lagerung dieser Proben
Extraktion von viraler DNA aus Flüssigkeiten/Wischproben
Auf Grundlage dieser Methode wurde eine amtliche Methode gemäß § 28b GenTG unter der Nummer G 10.10-1 veröffentlicht, die im Rahmen der Überwachung vorrangig anzuwenden ist (Amtl. Sammlung § 28b GenTG ).
Anwendungsbereich: Probenahme als Vorbereitung der Probenahme von Pflanzenmaterial auf landwirtschaftlichen Anbauflächen zur Feststellung von transgenen Anteilen in dort angebauten Kulturpflanzen für eine später im Labor durchzuführende Prüfmethode
Anhang I Fragebogen Raps-Aussaat
Anhang I (PDF-Datei, 10 kB)
Anhang II Dokumentation Probenahme
Anhang II (PDF-Dati, 15 kB)
Anhang III Probennahme-Berechnung - XLS-Datei
Anhang III (XLS-Datei, 84 kB)
Anhang III (XLSX | 54 kb)
Protokolle des AM sind im internen Bereich des FIS-VL abrufbar.
29./30.09.2011
11./12.03.2010
05./06.11.2009
07./08.05.2009
28./29.04.2008
9./10.10.2007
23./24.3.2007
11./12.9.2006
23./ 24.3.2006
29./ 30.9.2005
3./ 4.3.2005
27./ 28.9.2004
18./ 19.3.2004
18./ 19.9.2003
13./ 14.3.2003
26./ 27.9.2002
7./ 8.3.2002