Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/stasi
Timestamp: 2020-08-14 11:42:11
Document Index: 4611220

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 30', '§ 580', '§ 12', '§ 41', '§ 7', 'Art 3', 'Art 14', '§ 1', '§ 5', 'Art. 18']

Stasi | Rechtslupe
Auch frü­he­re in­of­fi­zi­el­le Mit­ar­bei­ter sind ehe­ma­li­ge An­ge­hö­ri­ge des Staats­si­cher­heits­diens­tes im Sin­ne von § 20 Abs. 1 Nr. 9 StUG. Der Be­griff der Tä­tig­keit „für“ das Mi­nis­te­ri­um für Staats­si­cher­heit im Sin­ne von § 30 Abs. 1 Satz 1 BBesG setzt eine be­wuss­te und fi­na­le Un­ter­stüt­zung der Ar­beit die­ser Or­ga­ni­sa­ti­on vor­aus. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt
Her­aus­ga­be von Unter­la­gen der Sta­si-Unter­la­gen­be­hör­de
Für die Ein­stu­fung als Mit­ar­bei­ter des Staats­si­cher­heits­diens­tes der ehe­ma­li­gen DDR ist es ohne Belang, dass kei­ne Ver­pflich­tungs­er­klä­rung vor­liegt, wenn der Betrof­fe­ne unter einem Deck­na­men über Jah­re wis­sent­lich und wil­lent­lich eine Viel­zahl von Infor­ma­tio­nen an das MfS gelie­fert hat. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­tra­ges
Auch wenn ein Kreis­tag auf­grund des Selbst­ver­wal­tungs­rechts des Land­krei­ses durch einen Kreis­tags­be­schluss eine Emp­feh­lung zur Man­dats­nie­der­le­gung eines sei­ner Mit­glie­der aus­spre­chen kann, bedarf es einer ord­nungs­ge­mä­ßen Ladung zu die­ser Beschluss­fas­sung. Dar­über hin­aus hat der Kreis­tag das ver­fas­sungs­recht­li­che Gebot der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit zu beach­ten und alle Aspek­te abzu­wie­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das
Ein Wie­der­auf­nah­me­grund nach § 580 Nr. 7 b ZPO liegt nicht vor, wenn der Antrag auf das Auf­fin­den einer Urkun­de (hier: Aus­kunft zu Sta­­si-Unter­la­­gen) gestützt wird und der Betrof­fe­ne die Mög­lich­keit hat­te, bereits wäh­rend des Aus­gangs­ver­fah­rens von dem nach sei­ner Auf­fas­sung unzu­tref­fen­den Inhalt der dort vor­ge­leg­ten Urkun­de (Kopie aus Sta­­si-Unter­la­­gen) Kennt­nis
Der ehe­ma­li­ge IM als Poli­zist – Rück­nah­me der Beam­ten­er­nen­nung
Gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 1 BeamtStG ist eine Ernen­nung mit Wir­kung für die Ver­gan­gen­heit zurück­zu­neh­men, wenn sie durch Zwang, arg­lis­ti­ge Täu­schung oder Bestechung her­bei­ge­führt wur­de. Eine Rück­nah­me im Jahr 2011 wegen frü­he­rer IM-Täti­g­­keit eines 1992 ver­be­am­te­ten Poli­zis­ten auch nicht des­halb rechts­wid­rig, weil sie etwa nicht frist­ge­recht erfolgt wäre. Eine ent­spre­chen­de
Der Bür­ger­meis­ter mit Sta­si-Ver­gan­gen­heit
Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat zwei Eil­ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Pots­dam geän­dert, mit denen die­ses Anträ­ge des Bür­ger­meis­ters der Stadt Per­le­berg gegen die sofor­ti­ge Voll­zie­hung von Beschei­den über die Rück­nah­me sei­ner Ernen­nung als haupt­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter und das Ver­bot der Füh­rung der Dienst­ge­schäf­te abge­lehnt hat­te. Der Antrag­stel­ler wur­de im Jah­re 2007 zum Bür­ger­meis­ter
IM „Chris­toph“ – das geschütz­te Ver­trau­en auf Aus­künf­te der Sta­si-Unter­la­gen­be­hör­de
Der Bun­des­be­auf­trag­ten für die Unter­la­gen des Staats­si­cher­heits­diens­tes der DDR ist eine Bun­des­ober­be­hör­de. Dem­ge­mäß ist die Pres­se mit einem gestei­ger­ten Ver­trau­en in des­sen Ver­laut­ba­rung geschützt. In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Ver­fah­ren nimmt der Klä­ger die Beklag­ten auf Unter­las­sung einer Bericht­erstat­tung über sei­ne angeb­li­che Tätig­keit als Inof­fi­zi­el­ler Mit­ar­bei­ter (IM) für
Das blo­ße Unter­las­sen einer Erklä­rung zu einer etwai­gen Sta­si­mit­ar­beit nach § 41 Abs. 4 Sächs. KomWG im Zusam­men­hang mit der Ein­rei­chung eines Wahl­vor­schla­ges zu einer Bür­ger­meis­ter­wahl stellt kei­nen wesent­li­chen Feh­ler dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die Wahl des bis­he­ri­gen Amts­in­ha­bers Georg Pasch­ke zum Bür­ger­meis­ter von Königs­war­tha vom
Die Ren­ten­hö­he der Ange­hö­ri­gen des ehe­ma­li­gen Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit
§ 7 AAÜG in sei­ner der­zeit gel­ten­den Fas­sung ist ver­fas­sungs­ge­mäß und ver­letzt nicht die Grund­rech­te aus Art 3 Abs 1 GG und Art 14 GG. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt die Gewäh­rung einer höhe­ren Ren­te der Klä­ge­rin ohne Begren­zung ihrer wäh­rend der Zuge­hö­rig­keit zum Son­der­ver­sor­gungs­sys­tem des ehe­ma­li­gen Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit erziel­ten Arbeits­ent­gel­te
Kei­ne Ent­schä­di­gungs­ren­te für Mar­kus Wolf
Nach § 1 Ent­schä­di­gungs­ren­ten­ge­setz wer­den die Ehren­pen­sio­nen auf­grund der DDR-„Anordnung über Ehren­pen­sio­nen für Kämp­fer gegen den Faschis­mus und für Ver­folg­te des Faschis­mus“ vom 20. Sep­tem­ber 1976 als Ent­schä­di­gungs­ren­ten wei­ter­ge­zahlt. Gemäß § 5 Abs. 1 Ent­schä­di­gungs­ren­ten­ge­setz sind Ent­schä­di­gungs­ren­ten unter ande­rem dann abzu­er­ken­nen, wenn der Berech­tig­te gegen die Grund­sät­ze der Mensch­lich­keit oder der Rechts­staat­lich­keit ver­sto­ßen
Sport­sol­da­ten mit Sta­si-Trai­ner
Die Bun­des­wehr muss nach einem aktu­el­len Urteil des Bran­den­bur­gi­schen Ober­lan­des­ge­richts einen frü­he­ren Mit­ar­bei­ter des Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit der DDR als Trai­ner von Sport­sol­da­ten dul­den. Ingo Steu­er, Trai­ner der deut­schen Meis­ter und Euro­pa­meis­ter im Eis­kunst­paar­lauf Aljo­na Sav­chen­ko und Robin Szol­ko­wy, darf damit auch Sport­sol­da­ten trai­nie­ren. Ingo Steu­er, der bei sei­ner Ein­stel­lung
Ver­fas­sungs­wid­ri­ge Rege­lun­gen im säch­si­schen Kom­mu­nal­wahl­ge­setz?
Die Rege­lun­gen des säch­si­schen Kom­mu­nal­wahl­ge­set­zes zur ver­pflich­ten­den Sta­­si-Erklä­­rung für Bewer­ber um ein Bür­ger­meis­ter­amt sind mög­li­cher­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig. So hat jetzt das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richts dem Säch­si­schen Ver­fas­sungs­ge­richts­hof meh­re­re Rege­lun­gen des säch­si­schen Kom­mu­nal­wahl­ge­set­zes zur Ent­schei­dung dar­über vor­ge­legt, ob die­se Rege­lun­gen mit dem Grund­recht der all­ge­mei­nen und frei­en Wahl aus Art. 18 Abs. 1 Sächs­Verf
Vom Sta­sispit­zel zum Hel­den?
Ein Inof­fi­zi­el­ler Mit­ar­bei­ter (IM) des ehe­ma­li­gen DDR-Minis­­te­­ri­ums für Staats­si­cher­heit (MfS) muss es sich auch heu­te noch gefal­len las­sen, dass im Zusam­men­hang mit einem his­to­ri­schen Ereig­nis durch ent­spre­chen­des Bild­ma­te­ri­al und auch unter Namens­nen­nung über ihn berich­tet wird. In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Kla­ge­ver­fah­ren war der Klä­ger 1981 vom Minis­te­ri­um für
Sta­si-Trai­ner für Sport­sol­da­ten
Die Bun­des­wehr muss auch einen Trai­ner, der frü­her für das DDR-Minis­­te­­ri­um für Staats­si­cher­heit (MfS) tätig war, als Trai­ner von Sport­sol­da­ten dul­den. Dies ent­schied jetzt das Bran­den­bur­gi­sche Ober­lan­des­ge­richt in dem Fall des Eis­kunst­lauf­trai­ners Ingo Steu­er, dem Trai­ner der deut­schen Meis­ter und Euro­pa­meis­ter im Eis­kunst­paar­lauf Aljo­na Sav­chen­ko und Robin Szol­ko­wy, der damit