Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_24_02_2011_III_ZB_34_10_Erforderlichkeit_der_nachtraegli-d4268939.html
Timestamp: 2016-12-09 08:17:31
Document Index: 33767384

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 238', '§ 522', '§ 574', 'BGH', 'BGH']

BundesgerichtshofBeschl. v. 24.02.2011, Az.: III ZB 34/10Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 24.02.2011Referenz: JurionRS 2011, 11953Aktenzeichen: III ZB 34/10 Verfahrensgang:vorgehend:LG München I - 10.02.2010 - AZ: 15 O 2199/07LG München I - 10.02.2010 - AZ: 15 O 2199/07OLG München - 26.04.2010 - AZ: 15 U 2420/10nachgehend:BGH - 31.03.2011 - AZ: III ZB 34/10Rechtsgrundlagen:§ 238 Abs. 2 ZPO§ 522 Abs. 1 S. 4 ZPO§ 574 ZPORedaktioneller Leitsatz:Ein Rechtsanwalt, der das Empfangsbekenntnis für ein Urteil unterzeichnet und dieses an einen Rechtsanwaltsfachangestellten zurückgegeben hat, obschon ihm die Handakte nicht vorlag und es mindestens unklar war, ob die Rechtsmittelfrist bereits im Fristenbuch eingetragen worden ist, muss sich nachträglich darüber vergewissern, dass der Fristeintrag tatsächlich wie aufgetragen vorgenommen worden ist.Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatam 24. Februar 2011 durchden Vizepräsidenten Schlick und die Richter Dörr, Wöstmann, Seiters und Tombrink beschlossen: Tenor:Die Rechtsbeschwerde des Klägers gegen den Beschluss des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 26. April 2010 - 15 U 2420/10 - wird als unzulässig verworfen. Die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens hat der Kläger zu tragen. Der Gegenstandswert beträgt 48.000 €. BGH, 24.02.2011BGH, 24.02.2011