Source: http://m.hensche.de/Arbeitsrecht_Urteile_Befristung_Tarifvertrag_Befristung_Abweichung_Tarifvertrag_vom_TzBfG_BAG_7AZR184-11.html
Timestamp: 2017-03-25 03:56:42
Document Index: 205416110

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 22', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 22', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 622', '§ 8', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 4', '§ 3', '§ 14', 'EuG', '§ 5', 'EuG', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 242', '§ 14', '§ 14', '§ 14', 'EuG', '§ 97']

HENSCHE Arbeitsrecht: 7 AZR 184/11
Nach § 14 Abs. 2 Satz 3 Tz­B­fG können durch Ta­rif­ver­trag nicht nur ent­we­der die An­zahl der Verlänge­run­gen be­fris­te­ter Ar­beits­verträge oder die Höchst­dau­er der Be­fris­tung, son­dern ku­mu­la­tiv bei­de Vor­ga­ben ab­wei­chend von § 14 Abs. 2 Satz 1 Tz­B­fG ge­re­gelt wer­den. Die ta­rif­li­che Dis­po­si­ti­ons­be­fug­nis ist al­ler­dings nicht völlig schran­ken­los.
Arbeitsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 25.3.2010 - 3 Ca 9095/09Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 3.12.2010 - 10 Sa 659/10
7 AZR 184/11 10 Sa 659/10 Hes­si­schesLan­des­ar­beits­ge­richt Im Na­men des Vol­kes!
Verkündet am 15. Au­gust 2012
hat der Sieb­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 15. Au­gust 2012 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Lin­sen­mai­er, den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt - 2 - Dr. Zwan­zi­ger, die Rich­te­rin am Bun­des­ar­beits­ge­richt Schmidt so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Cou­lin und Kley für Recht er­kannt:
In ei­ner am 26. März 2007 ge­schlos­se­nen „Zu­satz­ver­ein­ba­rung zum Ar­beits­ver­trag vom 24.03.2006“ ver­ein­bar­ten die Par­tei­en die Verlänge­rung der Be­fris­tung ih­res Ar­beits­verhält­nis­ses bis 2. April 2008. In der Zu­satz­ver­ein­ba­rung heißt es ua., dass der „Man­tel­rah­men­ta­rif­ver­trag für das Wach- und Si­cher­heits­ge­wer­be für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land so­wie die Man­tel- und Lohn- / Ent­gelt­ta­rif­verträge, die räum­lich, fach­lich und persönlich für das Wach-und Si­cher­heits­ge­wer­be bzw. den Si­cher­heits­trans­port­dienst und den Ar­beit- - 3 - neh­mer gel­ten, ... un­ein­ge­schränkt An­wen­dung“ fin­den. Mit Zu­satz­ver­ein­ba­rung vom 19. März 2008 verlänger­ten die Par­tei­en die Be­fris­tung bis zum 2. April 2009 und mit Zu­satz­ver­ein­ba­rung vom 26. März 2009 bis zum 2. Ok­to­ber 2009. In die­sen bei­den Ver­ein­ba­run­gen ist nie­der­ge­legt, dass der „je­weils gülti­ge Man­tel­rah­men­ta­rif­ver­trag so­wie die Man­tel- und Lohn- / Ent­gelt­ta­rif­verträge, die räum­lich, fach­lich und persönlich für das Wach- und Si­cher­heits­ge­wer­be bzw. den Si­cher­heits­trans­port­dienst und den Ar­beit­neh­mer gel­ten, ... un­ein­ge­schränkt An­wen­dung“ fin­den.
6. Die ka­len­dermäßige Be­fris­tung ei­nes Ar­beits­ver­tra­ges oh­ne Vor­lie­gen ei­nes sach­li­chen Grun­des ist bis zur Dau­er von 42 Mo­na­ten zulässig. Bis zu die­ser Ge­samt­dau­er ist die höchs­tens vier­ma­li­ge Verlänge­rung ei­nes ka­len­dermäßig be­fris­te­ten Ar­beits­ver­tra­ges zulässig. Be­fris­te­te Ar­beits­verträge un­ter­lie­gen der or­dent­li­chen Kündi­gung. Die ge­nann­ten Kündi­gungs­fris­ten gel­ten ent­spre­chend. Die­se Re­ge­lung gilt nicht für be­fris­te­te Ar­beits­verhält­nis­se, die zum - 4 - Zeit­punkt des In-Kraft-Tre­tens die­ses Ta­rif­ver­tra­ges be­reits be­ste­hen.“
Der Kläger hat be­an­tragt fest­zu­stel­len, dass das Ar­beits­verhält­nis zwi­schen den Par­tei­en nicht am 2. Ok­to­ber 2009 auf­grund der Be­fris­tung vom 26. März 2009 ge­en­det hat.
Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge ab­ge­wie­sen. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Be­ru­fung des Klägers zurück­ge­wie­sen. Mit sei­ner Re­vi­si­on ver­folgt der Kläger sei­nen An­trag wei­ter. Die Be­klag­te be­an­tragt, die Re­vi­si­on zurück­zu­wei­sen. - 5 - Ent­schei­dungs­gründe
- 6 - Halbs. 2 Tz­B­fG auch die höchs­tens drei­ma­li­ge Verlänge­rung ei­nes be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trags zulässig. Durch Ta­rif­ver­trag kann die An­zahl der Verlänge­run­gen oder die Höchst­dau­er der Be­fris­tung ab­wei­chend von Satz 1 fest­ge­legt wer­den. Im Gel­tungs­be­reich ei­nes sol­chen Ta­rif­ver­trags können nicht ta­rif­ge­bun­de­ne Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer die An­wen­dung der ta­rif­li­chen Re­ge­lun­gen ver­ein­ba­ren (§ 14 Abs. 2 Satz 3 und Satz 4 Tz­B­fG). Nach § 22 Abs. 1 Tz­B­fG kann außer in den Fällen des § 12 Abs. 3, § 13 Abs. 4 und § 14 Abs. 2 Satz 3 und Satz 4 von den Vor­schrif­ten des Tz­B­fG nicht zu­un­guns­ten des Ar­beit­neh­mers ab­ge­wi­chen wer­den. Die Vor­aus­set­zun­gen des § 14 Abs. 2 Satz 3 und Satz 4 Tz­B­fG, un­ter de­nen nach § 22 Abs. 1 Tz­B­fG zu­un­guns­ten des Ar­beit­neh­mers von der in § 14 Abs. 2 Satz 1 Tz­B­fG be­stimm­ten Frist für ei­nen nach § 14 Abs. 2 Tz­B­fG sach­grund­los be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag ab­ge­wi­chen wer­den kann, lie­gen im Streit­fall vor.
- 7 - Tz­B­fG nur ent­we­der hin­sicht­lich der An­zahl der Verlänge­run­gen oder hin­sicht­lich der Höchst­dau­er der Be­fris­tung (im Schrift­tum wird in­so­weit zT von ei­nem „Re­dak­ti­ons­ver­se­hen“ aus­ge­gan­gen, vgl. zB Dörner Der be­fris­te­te Ar­beits­ver­trag 2. Aufl. Rn. 488 mwN). Mit der Kon­junk­ti­on „oder“ wer­den re­gelmäßig Al­ter­na­ti­ven ver­bun­den und Möglich­kei­ten be­schrie­ben, von de­nen nur ei­ne zu­tref­fen kann (vgl. Brock­haus Wah­rig Deut­sches Wörter­buch). Al­ler­dings kann „oder“ in be­stimm­ten sprach­lo­gi­schen Zu­sam­menhängen auch be­deu­ten, dass min­des­tens ei­ne Möglich­keit - und nicht nur ei­ne - in Fra­ge kommt. Im­mer­hin sind die in der Vor­schrift als ta­rif­ver­trag­lich ab­wei­chend re­gel­ba­ren Tat­bestände nicht mit der mehr­tei­li­gen Kon­junk­ti­on „ent­we­der ... oder“ ver­bun­den. In­so­weit lässt der Wort­sinn ver­schie­de­ne Deu­tungsmöglich­kei­ten of­fen. Im Übri­gen wäre die Vor­schrift auch bei Ver­wen­dung der Kon­junk­ti­on „und“ nicht zwin­gend kla­rer ver­fasst. Es stell­te sich dann nämlich die Fra­ge, ob ei­ne zulässi­ge Ab­wei­chung iSv. § 14 Abs. 2 Satz 3 Tz­B­fG vor­aus­setzt, dass der Ta­rif­ver­trag so­wohl die An­zahl der Verlänge­run­gen als auch die Höchst­be­fris­tung - in ei­nem ku­mu­la­ti­ven Verständ­nis - an­ders re­gelt.
- 8 - re oder nied­ri­ge­re) An­zahl von zulässi­gen Verlänge­run­gen so­wie ei­ne an­de­re (kürze­re oder länge­re) Höchst­be­fris­tungs­dau­er ei­nes be­fris­te­ten Ar­beits­ver­tra­ges oh­ne sach­li­chen Grund fest­ge­legt wer­den kann.“
Der Ge­setz­ge­ber hat dem­nach Ta­rif­be­stim­mun­gen zur Zulässig­keit sach­grund­lo­ser Be­fris­tun­gen vor dem Hin­ter­grund be­stimm­ter, bran­chen­ty­pi- - 9 - scher Bedürf­nis­se zu­las­sen wol­len. Die­se Möglich­keit soll nach dem ver­laut­bar­ten Ge­set­zes­zweck auf die Höchst­be­fris­tungs­dau­er und die Höchst­zahl der Verlänge­run­gen (und da­mit eben­so ku­mu­la­tiv auf bei­de Umstände) be­zo­gen sein. In die­sem Sinn wird die Vor­schrift auch im ar­beits­recht­li­chen Schrift­tum ein­hel­lig ver­stan­den (vgl. zB APS/Back­haus 4. Aufl. § 14 Tz­B­fG Rn. 403; Ha­Ko-Tz­B­fG/Boecken 3. Aufl. § 14 Rn. 123; Dörner Der be­fris­te­te Ar­beits­ver­trag Rn. 488; ErfK/Müller-Glöge 12. Aufl. § 14 Tz­B­fG Rn. 101; Ar­nold/Gräfl/Gräfl Tz­B­fG 3. Aufl. § 14 Tz­B­fG Rn. 292; KR/Lip­ke 9. Aufl. § 14 Tz­B­fG Rn. 434; Mei­nel/Heyn/Herms Tz­B­fG 4. Aufl. § 14 Rn. 223; Schlach­ter in Laux/Schlach­ter Tz­B­fG 2. Aufl. § 14 Rn. 124; Sie­vers TK-Tz­B­fG 4. Aufl. § 14 Rn. 494).
- 10 - Kon­zept würde kon­ter­ka­riert, wenn die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en völlig un­be­schränkt sach­grund­lo­se Be­fris­tun­gen ge­stat­ten könn­ten.
- 11 - schutz­ge­set­ze häufig Ta­riföff­nungs­klau­seln, die es den Ta­rif­ver­trags­par­tei­en ge­stat­ten, von der ge­setz­li­chen Re­ge­lung auch zu Las­ten der Ar­beit­neh­mer ab­zu­wei­chen. Ent­spre­chen­de Klau­seln fin­den sich et­wa in § 622 Abs. 4 Satz 1 BGB, in § 8 Abs. 4 Satz 3, § 12 Abs. 3 Satz 1, § 13 Abs. 4 Satz 1 Tz­B­fG, in § 13 Abs. 1 BUrlG, § 4 Abs. 4 Satz 1 EFZG so­wie in § 3 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 AÜG. Die­se ge­setz­li­che Kon­zep­ti­on be­ruht auf der An­nah­me, dass Ta­rif­verträge ein größeres „Rich­tig­keits­ver­trau­en“ ge­nießen als der Ar­beits­ver­trag des Ein­zel­nen. Sie bie­ten nach der ständi­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ei­ne ma­te­ri­el­le Rich­tig­keits­gewähr. Auf­grund des Ver­hand­lungs­gleich­ge­wichts der Ta­rif­ver­trags­par­tei­en ist da­von aus­zu­ge­hen, dass die ver­ein­bar­ten ta­rif­li­chen Re­ge­lun­gen den In­ter­es­sen bei­der Sei­ten ge­recht wer­den und kei­ner Sei­te ein un­zu­mut­ba­res Über­ge­wicht ver­mit­teln (vgl. BAG 28. März 2006 - 1 ABR 58/04 - Rn. 47 mwN, BA­GE 117, 308). Das gilt grundsätz­lich auch für Ta­rif­verträge, die auf­grund der Ta­riföff­nungs­klau­sel des § 14 Abs. 2 Satz 3 Tz­B­fG ge­schlos­sen wer­den.
(1) Aus dem zwei­ten Ab­satz der Präam­bel der Rah­men­ver­ein­ba­rung, aus ih­ren All­ge­mei­nen Erwägun­gen 6 und 8 so­wie aus der Recht­spre­chung des - 12 - Ge­richts­hofs der Eu­ropäischen Uni­on geht her­vor, dass fes­te Beschäfti­gungs­verhält­nis­se ei­nen wich­ti­gen As­pekt des Ar­beit­neh­mer­schut­zes dar­stel­len, während be­fris­te­te Ar­beits­verträge nur un­ter be­stimm­ten Umständen den Bedürf­nis­sen so­wohl der Ar­beit­ge­ber als auch der Ar­beit­neh­mer ent­spre­chen können (vgl. zu­letzt EuGH 8. März 2012 - C-251/11 - [Hu­et] Rn. 35 mwN, AP Richt­li­nie 99/70/EG Nr. 10 = EzA EG-Ver­trag 1999 Richt­li­nie 99/70 Nr. 5). Die Richt­li­nie und die in­kor­po­rier­te Rah­men­ver­ein­ba­rung ver­lan­gen da­her von den Mit­glied­staa­ten zur Ver­hin­de­rung von Miss­brauch durch auf­ein­an­der­fol­gen­de be­fris­te­te Ar­beits­verträge die Er­grei­fung ei­ner oder meh­re­rer der drei in § 5 Nr. 1 Buchst. a bis c der Rah­men­ver­ein­ba­rung ge­nann­ten Maßnah­men. Ent­schließt sich ein Mit­glied­staat zu ei­ner die­ser Maßnah­men oder zu meh­re­ren, hat er das uni­ons­recht­lich vor­ge­ge­be­ne Ziel der Ver­hin­de­rung des Miss­brauchs von auf­ein­an­der­fol­gen­den be­fris­te­ten Ar­beits­verträgen zu gewähr­leis­ten (vgl. hier­zu EuGH 26. Ja­nu­ar 2012 - C-586/10 - [Kücük] Rn. 25 f. mwN, AP Richt­li­nie 99/70/EG Nr. 9 = EzA Tz­B­fG § 14 Nr. 80; 23. April 2009 - C-378/07 ua. - [An­ge-li­da­ki ua.] Rn. 94 f. mwN, Slg. 2009, I-3071).
(2) Der deut­sche Ge­setz­ge­ber hat sich in § 14 Abs. 1 bis 3 Tz­B­fG für ei­ne Kom­bi­na­ti­on der ge­nann­ten Maßnah­men ent­schie­den und ua. in § 14 Abs. 2 Tz­B­fG die Zulässig­keit ei­ner Be­fris­tung oh­ne sach­li­che Gründe in Abhängig­keit von der ma­xi­mal zulässi­gen Dau­er auf­ein­an­der­fol­gen­der Ar­beits­verträge und der Zahl von Verlänge­run­gen sol­cher Verträge näher aus­ge­stal­tet (vgl. zur Sach­grund­be­fris­tung BAG 9. März 2011 - 7 AZR 728/09 - Rn. 30 mwN, AP Tz­B­fG § 14 Haus­halt Nr. 18 = EzA Tz­B­fG § 14 Nr. 76; zur Miss­brauchs­ver­hin­de­rung bei sach­grund­lo­sen Be­fris­tun­gen im Zu­sam­men­hang mit ei­nem Ge­stal­tungs­miss­brauch iSv. § 242 BGB vgl. BAG 9. März 2011 - 7 AZR 657/09 - Rn. 21 mwN, AP Tz­B­fG § 14 Nr. 81 = EzA Tz­B­fG § 14 Nr. 75). In die­sem Zu­sam­men­hang hat er den Ta­rif­ver­trags­par­tei­en nach § 14 Abs. 2 Satz 3 Tz­B­fG die Möglich­keit eröff­net, die an die Höchst­dau­er und die Höchstan­zahl von Verlänge­run­gen an­knüpfen­den Zulässig­keits­vor­aus­set­zun­gen be­fris­te­ter Ar­beits­verträge ab­wei­chend vom Ge­setz zu re­geln (allg. zur Re­ge­lungs­be­fug­nis richt­li­ni­en­um­set­zen­den Rechts durch die So­zi­al­part­ner vgl. zB EuGH 18. De­zem­ber 2008 - C-306/07 - [Ru­ben An­der­sen] Rn. 24, Slg. 2008, I- - 13 - 10279; 28. Ok­to­ber 1999 - C-187/98 - [Kom­mis­si­on/Grie­chen­land] Rn. 46 mwN, Slg. 1999, I-7713). Bei der Wahr­neh­mung die­ser Re­ge­lungs­be­fug­nis ist aber auch von den Ta­rif­ver­trags­par­tei­en das Ziel der Richt­li­nie, den Miss­brauch auf­ein­an­der­fol­gen­der be­fris­te­ter Ar­beits­verträge zu ver­hin­dern, zu be­ach­ten. Die ge­setz­li­che Ta­riföff­nungs­klau­sel er­laubt da­her kei­ne Ta­rif­verträge, die die­sem Ziel er­kenn­bar zu­wi­der­lie­fen.
bb) Kläger und Be­klag­te un­ter­fie­len bei an­ge­nom­me­ner Ta­rif­ge­bun­den­heit dem räum­li­chen, fach­li­chen und persönli­chen Gel­tungs­be­reich des MRTV. Sie - 14 -
C. Die Kos­ten­ent­schei­dung be­ruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Lin­sen­mai­er Zwan­zi­ger Schmidt
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