Source: https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Ministerium/Arbeiten-Ausbildung/Arbeiten-Ministerium/Datenschutzhinweise-fuer-Stellenbewerber/Datenschutzhinweise-fuer-Stellenbewerber.html
Timestamp: 2020-04-08 22:53:35
Document Index: 228968912

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 33', '§ 26', '§ 106', '§ 32', 'Art.15', 'Art.16', 'Art.17', 'Art.18', 'Art.21', 'Art.77']

Bundesfinanzministerium - Datenschutzhinweise für Stellenbewerber
Hinweise zum Datenschutz nach Art. 13 und 14 EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bei Bewerbungen auf eine Stelle im Bundesministerium der Finanzen (BMF)
Im Rahmen Ihrer Bewerbung und Einstellung stellen Sie Daten zu Ihrer Person zur Verfügung, die im BMF zur Erfüllung der gesetzlichen und arbeitsvertraglichen Pflichten verwendet werden. Für eine ordnungsgemäße Bearbeitung werden einige wenige Daten auch bei Dritten über Sie erhoben (s. Punkt 3). Sie erhalten diese Informationen, um Sie über die Verarbeitung dieser Daten und Ihre Rechte aufzuklären und unseren Informationspflichten nachzukommen.
Im Auswahl- und Einstellungsverfahren verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Bewerbungsdaten, soweit dies erforderlich ist, um Ihre Eignung, Befähigung und fachliche Leistung im Hinblick auf die Stelle, auf die Sie sich bewerben, zu beurteilen (vgl. Art. 33 Abs. 2 Grundgesetz). Zusätzliche rechtliche Vorgaben für das Auswahlverfahren ergeben sich insbesondere aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), dem Sozialgesetzbuch IX und dem Haushaltsrecht.
Die Erhebung von personenbezogenen Daten zur Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erfolgt bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Referendarinnen und Referendaren sowie Auszubildenden auf der Grundlage von § 26 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz, bei Beamtinnen und Beamten gem. § 106 Abs. 4 Bundesbeamtengesetz und bei Bewerbungen im Tarifbeschäftigten­bereich in entsprechender Anwendung.
Welche personenbezogenen Daten werden von Dritten erhoben?
Bei den personenbezogenen Daten, die bei Dritten im Rahmen der Einstellung erhoben werden, handelt es sich – soweit erforderlich – um Angaben zur gesundheitlichen Eignung für den öffentlichen Dienst (betriebs- oder amtsärztliches Untersuchungsergebnis) und mögliche, nach § 32 Bundeszentralregister eintragungspflichtige Vorstrafen (polizeiliches Führungszeugnis). Des Weiteren kann sich die Dritterhebung auf Ihre – bei bisherigen Dienststellen angeforderte – Personalakte erstrecken.
Empfänger der Daten – jeweils im erforderlichen Umfang – sind die Organisationseinheiten im BMF, die mit der Bearbeitung des Bewerbungs- und Einstellungs­verfahrens betraut sind. Dies sind neben den jeweils zuständigen Personalverantwortlichen der Personalrat, bei schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern die Vertrauensfrau der schwerbehinderten Menschen sowie die Gleichstellungsbeauftragte.
Wenn Sie sich über Interamt bewerben, werden die Daten beim Personal- und Servicedienstleister Vivento der DeutschenTelekom AG (interamt.de), Friedrich-Ebert-Allee 140, 53113 Bonn vorgehalten.
Soweit ein Beschäftigungsverhältnis zwischen Ihnen und uns nicht zustande kommt, speichern wir Ihre Daten nur, soweit uns hierzu Ihre schriftliche Einwilligung vorliegt oder dies zur Verteidigung gegen mögliche Rechtsansprüche in einem Verfahren erforderlich ist. Ansonsten löschen wir Ihre Bewerbungsunterlagen spätestens sechs Monate, nachdem eine Absage an Sie erfolgt ist.
Der Vermerk über die Auswahlentscheidung mit personenbezogenen Daten aller Bewerberinnen und Bewerber – Name, Geburtsdatum, Adresse und Ergebnis – wird ein Jahr gespeichert. Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die an einem Assessment-Center teilgenommen haben, werden diese Daten fünf Jahre gespeichert.
Die schriftliche Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Kommt ein Beschäftigungsverhältnis zwischen Ihnen und uns zustande nehmen wir die personenbezogenen Daten in erforderlichem Umfang in die Personalakte auf.
Jede betroffene Person hat grundsätzlich das Recht auf Auskunft über die sie betreffenden personenbezogenen Daten (Art.15 DSGVO), auf Berichtigung (Art.16 DSGVO), Löschung (Art.17 DSGVO) oder Einschränkung der Verarbeitung (Art.18 DSGVO) sowie das Recht, der Verarbeitung aufgrund einer besonderen Situation zu widersprechen (Art.21 DSGVO).
Wenn Sie annehmen, dass die Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten Ihre Rechte verletzt, können Sie sich an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde wenden (Art.77 DSGVO):
Bundesbeauftragte/r für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI)