Source: http://doczz.com.br/doc/14751/--amt-l%C3%B6cknitz
Timestamp: 2020-07-11 11:58:13
Document Index: 130536044

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 44', '§ 214', '§ 5', '§ 215', '§ 39', '§ 5', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 286', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 30', '§ 23', '§ 34', '§ 35', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 2', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 3', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 7', '§ 10', '§ 39', '§ 44', '§ 215', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§\n35', '§ 35', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 4', '§ 34', '§ 5', 'Art. 233', '§ 4', '§ 8', '§ 6', '§ 3', '§ 7', '§ 9', '§ 4', '§ 5', '§ 37', '§ 132']

- Amt Löcknitz - Revistas
Nicht amtliche Nachrichten
Stellenausschreibung Ausbildung zum/r Verwaltungsfachangestellte/n
Bekanntmachung der Gemeinde Boock – Bebauungsplan der Innenentwicklung Allgemeines Wohngebiet
„Löcknitzer Straße“ der Gemeinde Boock
Satzung der Gemeinde Krackow über die Erhebung
von Beiträgen für den Ausbau von Straßen, Wegen und
Plätzen (Straßenausbaubeitragssatzung)
Bekanntmachung der Gemeinde Krackow – Bebauungsplan der Innenentwicklung Allgemeines Wohngebiet
„Hinter der Feuerwehr“ der Gemeinde Krackow
Dritte Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Beiträgen, Gebühren und Kostenerstattung
für die Schmutzwasserbeseitigung des Zweckverbandes Gewerbegebiet Klar-See
Sperrmüll, Abfuhr Gelber Sack und „Blaue Tonne“
Wir gratulieren den Jubilaren im November
Vorbereitung 800-Jahr-Feier Löcknitz: Protokoll, Teil 1
Wollin – Der Gutshof
Wir laden ein zur 15. Ueckermünder Zollstockbörse
Erntefest in Boock
Wir laden herzlich ein zur Rassekaninchenzuchtausstellung
Erfolgreiche Herbstregatta
Der FRV Plöwen fliegt aus dem Kreispokal
10 Jahre Reit- und Fahrverein (RFV) Bismark-Tanger e. V.
Begrüßungsgeld in Löcknitz überreicht
Ein Maskottchen für Löcknitz
Schöne Melodien erklingen im Schulhaus
Vorbereitung der 800-Jahr-Feier 2012 in Löcknitz
Förderung für deutsch-polnische Begegnungsprojekte
Es ist ein Schock, …
Alf sucht ein Zuhause
erscheint am Dienstag, dem 09.11.2010.
Redaktionsschluss ist am 26.10.2010.
Anzeigenschluss ist am 29.10.2010.
in eigener sache – Wichtiger hinWeis
Wir möchten ab sofort darum bitten, alle Texte zur Veröffentlichung im Amtsblatt digital einzureichen, also in
einem gängigen Textverarbeitungsprogramm getippt und
abgespeichert auf einer Diskette, CD oder als E-Mail
senden. Außerdem sollte ein Ausdruck Ihres Beitrages
und das Bildmaterial vorgelegt werden. Fotos können evt.
(wenn sie nicht als Datei vorliegen) nach wie vor im Original eingereicht werden. Ansonsten kann Ihr Beitrag ggf.
nicht berücksichtigt werden! Sollten Sie nicht in der Lage
sein, digitale Daten abzuliefern, können Sie in Ausnahmefällen mit dem Amt Löcknitz-Penkun unter Tel.
039754/50128 eine Sondervereinbarung treffen.
Das amtliche Mitteilungsblatt erscheint zehnmal jährlich in zwölf Ausgaben
Verbreitete Auﬂage: 5.300 Exemplare
Herausgeber: Amt Löcknitz-Penkun, Chausseestraße 30, 17321 Löcknitz,
Internet: www.amt-loecknitz-penkun.de
Schibri-Verlag, Milow 60, 17337 Uckerland,
Schibri-Verlag, Milow 60, 17337 Uckerland
Anzeigenannahme: Frau Camin, Tel.: 039753/22757 oder [email protected]
Haff-Druck Ueckermünde
Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung
des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, kann das
Amtsblatt Löcknitz-Penkun auch einzeln bzw. im Abonnement zugestellt
werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Downloads auf der Internetpräsenz des Amtes Löcknitz-Penkun: (www.amt-loecknitz-penkun.de).
Stellenausschreibung Ausbildung zum/r Verwaltungsfachangestellte/r
Das Amt Löcknitz-Penkun stellt zum 01.09.2011 für die
Ausbildung zum/r Verwaltungsfachangestellten eine/n
Schulabgänger/in ein. Voraussetzung ist der erfolgreiche
Abschluss des Schuljahres 2010/2011.
Für die dreijährige Ausbildung erfolgt die Vergütung nach
dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD). Eine Übernahme in das Angestelltenverhältnis
nach erfolgreicher Ausbildung kann nicht zugesagt werden.
Bewerbungen mit handgeschriebenem Lebenslauf, Passbild
und der Ablichtung des letzten Schulzeugnisses sind bis
zum 15.11.2010 an den Amtsvorsteher des Amtes LöcknitzPenkun, Chausseestraße 30, 17321 Löcknitz, zu richten.
Bekanntmachung der Gemeinde Boock – Bebauungsplan der Innenentwicklung
Allgemeines Wohngebiet „Löcknitzer Straße“ der Gemeinde Boock
Die von der Gemeindevertretung Boock in der Sitzung am
02.07.2009 beschlossene Satzung über den Bebauungsplan der Innenentwicklung Allgemeines Wohngebiet „Löcknitzer Straße“ wurde mit Verfügung der höheren Verwaltungsbehörde vom 24.09.2010, Az: 00711-10-16, gemäß
§ 10 Baugesetzbuch (BauGB) genehmigt.
Die Satzung mit Begründung und die Erteilung der
Genehmigung werden hiermit bekannt gemacht.
Der Bebauungsplan mit Begründung ist mit Ablauf des
Erscheinungstages des Amtsblattes für das Amt LöcknitzPenkun in Kraft getreten (wirksam geworden).
Jedermann kann den Bebauungsplan mit Begründung in
Löcknitz, Marktstraße 4 (Bauamt)
Penkun, Stettiner Tor 2
Dienstag 9.00 Uhr–12.00 Uhr
13.00 Uhr–15.30 Uhr
gensnachteile, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungsberechtigten zu beantragen ist, und des § 44 Abs. 4
BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen, wenn der Antrag nicht innerhalb der Frist von drei
Jahren gestellt ist, wird hingewiesen.
Eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1–3 BauGB
sowie § 5 Abs. 5 der Kommunalverfassung für das Land
Mecklenburg-Vorpommern in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Januar 1998 zuletzt geändert durch
Gesetz vom 9. August 2000 bezeichneten Verfahrens- oder
Formvorschriften sowie Mängel in der Abwägung sind
gemäß § 215 Abs. 1 Nr. 1–3 BauGB unbeachtlich, wenn
die Verletzung der o. g. Verfahrens- und Formvorschriften
oder Mängel in der Abwägung nicht innerhalb von einem
Jahr seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der
Gemeinde geltend gemacht worden sind. Bei der Geltendmachung ist der Sachverhalt, die die Verletzung oder den
Mangel begründen soll, darzulegen.
Boock, den 28.09.2010
über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche im
Falle der in den §§ 39–42 BauGB bezeichneten Vermö-
Satzung der Gemeinde Krackow über die Erhebung von Beiträgen für den Ausbau
von Straßen, Wegen und Plätzen (Straßenausbaubeitragssatzung)
Auf Grund des § 5 der Kommunalverfassung des Landes
Mecklenburg-Vorpommern und §§ 1, 2 und 8 des Kommunalabgabengesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 12.04.2005 (GVOBI M-V S. 146 wird nach Beschlussfassung der Gemeindevertretung vom 16.09.2010
folgende Satzung erlassen.
auch wenn sie nicht zum Ausbau (Außenbereich) bestimmt
sind, erhebt die Gemeinde Krackow Beiträge von den Beitragspflichtigen des § 2, denen durch die Möglichkeit der
Inanspruchnahme dieser Einrichtungen Vorteile erwachsen.
Zu den Einrichtungen gehören auch Wohnwege, die aus
tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht mit Kraftfahrzeugen befahren werden können sowie Wirtschaftswege.
Zur teilweisen Deckung des Aufwandes für die Herstellung,
den Aus- und Umbau, die Verbesserung, Erweiterung und
§ 2 – Beitragspflichtige
Beitragspflichtig ist derjenige, der im Zeitpunkt der Bekanntgabe des Bescheides Eigentümer des Grundstückes
oder zur Nutzung des Grundstückes dinglich Berechtigter
ist. Bei einem erbbelasteten Grundstück ist der erbbauberechtigte an Stelle des Eigentümers beitragspflichtig.
Beitragspflichtig ist auch der Eigentümer eines Gebäudes,
wenn das Eigentum an einem Grundstück und einem Gebäude in Folge der Regelung des § 286 des Zivilgesetzbuches der DDR vom 19.06.1975 (GBI DDR I S. 465) getrennt
ist. Mehrere Beitragspflichtige haften als Gesamtschuldner;
§ 3 – Beitragsfähiger Auswand und Vorteilsregelung
(1) der beitragsfähige Aufwand wird nach tatsächlichen
Kosten der Beitragspflichtigen
am beitragsfähigen Aufwand
(2) Zum beitragsfähigen Aufwand gehören insbesondere
Anlie- Inner- Haupt
gerstr. ortsstr. verkstr.
1. Fahrbahn (einschl.
Rinnensteine)
2. Radwege (einschl.
Sicherheitsstreifen) 75 %
3. Kombin. Geh- und
Radwege (einschl.
und Bordsteine)
4. Gehwege (einschl.
5.unselbstständige
Park- u. Abstellflächen75 %
6.unselbstständige
Grünanlagen, Str.
7.Beleuchtungs einrichtungen
8.Straßenent wässerung
9. Bushaltebuchten
10.verkehrsberuhigte
11.Außenbereichs straßen
12.unbefahrbare
Zum beitragsfähigen Aufwand gehören ferner die Kosten für:
- Erwerb der erforderlichen Grundflächen einschließlich
der beitragsfähigen Maßnahme zuzuordnenden Ausgleichs- und Ersatzflächen (hierzu gehört auch der
Wert, der von der Gemeinde aus ihrem Vermögen bereitgestellten Flächen im Zeitpunkt der Bereitstellung),
- die Freilegung der Flächen,
- die Möblierung einschließlich Absperreinrichtungen,
Pflanzbehälter und Spielgeräte,
- Bauleitungs- und Bauplanungskosten eines beauftragten Ingenieurbüros,
- den Anschluss an andere Einrichtungen.
Sie werden der jeweiligen Teileinrichtung (Nr. 1–12)
entsprechend zugeordnet.
(3) Straßen und Wege, die nicht zum Ausbau bestimmt
sind (Außenbereichsstraßen)
a) die überwiegend der Bewirtschaftung von Feld- und
Waldgrundstücken dienen und keine Gemeindeverbindungsfunktion haben (Wirtschaftswege), werden
den Anliegerstraßen gleichgestellt,
b) die überwiegend der Verbindung von Ortsteilen und
anderen Verkehrswegen innerhalb des Gemeindegebietes dienen (§ 3 Nr. 3 b zweite und dritte Alternative StrWG M-V) werden den Innerortsstraßen
c) die überwiegend dem nachbarlichen Verkehr der
Gemeinden dienen (§ 3 Nr. b erste Alternative
StrWG M-V) werden den Hauptverkehrsstraßen
(4) Die Anteile am beitragsfähigen Aufwand, die nicht nach
Abs. 2 umgelegt werden, werden als Abgeltung des
öffentlichen Interesses von der Gemeinde Krackow
1. Anliegerstraßen: Straßen, Wege und Plätze, die
ausschließlich oder überwiegend der Erschließung der angrenzenden oder durch private Zuwendungen mit ihm verbundenen Grundstücken
2. Innerortsstraßen: Straßen, Wege und Plätze, die
weder der Erschließung von Grundstücken noch
überwiegend dem überörtlichen Durchgangsverkehr dienen,
3. Hauptverkehrsstraßen: Straßen und Wege (hauptsächlich Bundes-, Landes- und Kreisstraßen), die
neben der Erschließung von Grundstücken und
neben der Aufnahme von innerörtlichem Verkehr
überwiegend dem überörtlichen Durchgangsverkehr dienen.
4. Verkehrsberuhigte Bereiche: Straßen, Wege und
Plätze, die als Anliegerstraßen oder (in Ausnahmefällen) als Innerortsstraße nach der Straßenverkehrsordnung entsprechend gekennzeichnet sind.
Sind als Mischfläche ausgestaltet und dürfen in
ihrer ganzen Breite von allen Verkehrsteilnehmern
(6) Die Gemeinde Krackow kann durch Satzung vor
Entstehen der Beitragspflicht bestimmen, dass auch
nicht in Absatz 2 genannte Kosten zum beitragsfähigen
Aufwand gehören.
(7) Der Aufwand für die Fahrbahnen der Ortsdurchfahrten
von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sind nur insoweit beitragsfähig, sofern die Fahrbahnen breiter
sind als die anschließenden freien Strecken. Nicht
beitragsfähig ist der Aufwand für Brücken mit dem
anschließenden freien Strecken. Nicht beitragsfähig
ist der Aufwand für Brücken mit den dazugehörigen
(8) Zuschüsse sind, soweit der Zuschussgeber nichts
anderes bestimmt hat, vorrangig zur Deckung des
öffentlichen Anteils und nur, soweit sie diesen übersteigen, zur Deckung des übrigen Aufwandes zu
§ 4 – Abrechnungsgebiet
(1) Das Abrechnungsgebiet bilden die Grundstücke, von
denen aus wegen ihrer räumlich engen Beziehung
zur ausgebauten Einrichtung eine qualifizierte Innanspruchnahmemöglichkeit dieser Einrichtung eröffnet
(2) Wird ein Abschnitt einer Ablage oder werden zu einer
Abrechnungseinheit zusammengefasste Anlagen
abgerechnet, bilden der Abschnitt bzw. die Abrechnungseinheit das Abrechnungsgebiet.
(1) Der nach § 3 ermittelte, auf die Beitragspflichtigen
entfallende Anteil am beitragsfähigen Aufwand wird
nach der gewichteten Grundstücksfläche aus der
das Abrechnungsgebiet (§ 4) bildenden Grundstücke
(2) Grundstück im Sinne dieser Satzung ist grundsätzlich
das Grundstück im bürgerlich-rechtlichem Sinne.
(3) Für die Ermittlung der zu bemessenden Grundstücksflächen gilt:
1. Soweit Grundstücke im Bereich eines Bebauungsplanes (§ 30 BauGB) oder in einem Gebiet, für
das die Gemeinde beschlossen hat, einen Bebauungsplan aufzustellen (§ 23 BauGB), liegen, wird
die Fläche, auf die der Bebauungsplan bzw. der
Bebauungsplanentwurf die Nutzungsfestsetzung
bezieht, in vollem Umfang (Vervielfältiger 1,0) berücksichtigt. Für Teile der Grundstücksflächen, auf
die der Bebauungsplan die bauliche, gewerbliche,
industrielle oder vergleichbare Nutzungsfestsetzung nicht bezieht oder Grundstücke, die danach
nicht baulich, gewerblich oder vergleichbarer Weise
nutzbar sind, gilt ein Vervielfältiger von 0,05.
2. Liegt ein Grundstück nicht im Geltungsbereich
eines Bebauungsplanes, aber im unbeplanten Innenbereich (§ 34 BauGB) oder im Geltungsbereich
einer Satzung nach § 35 (6) BauGB (Außenbereichssatzung), wird die Grundstücksfläche, die baulich,
gewerblich, industriell oder vergleichbar genutzt
oder genutzt werden kann, in vollem Umfang (Vervielfältiger 1,0) berücksichtigt.
3. Liegt ein Grundstück teilweise im unbeplanten
Innenbereich (§ 34 BauGB) und im Übrigen mit
seiner Fläche im Außenbereich (§ 35 BauGB), wird
eine Fläche bis zu einer Tiefe von 50 m in vollem
Umfang (Vervielfältiger 1,0) berücksichtigt. Ist das
Grundstück über die Tiefenbegrenzungslinie hinaus
baulich, gewerblich, industriell oder vergleichbar
genutzt, wird die Fläche bis zum Ende dieser Nutzung zu Grunde gelegt. Als Bebauung in diesem
Sinne gelten nicht Baulichkeiten, die nicht mehr
als 15 m³ Brutto-Rauminhalt haben. Bei Grundstücken, auf denen eine Hinterbauung (2. Baureihe)
zulässig ist, wird die Fläche bis zu einer Tiefe von
100 m zu Grunde gelegt, für Eckgrundstücke und
Durchlaufgrundstücke gilt der Grundsatz der Mehrfacherschließungsvergünstigung.
3.1 Bei Grundstücken, die mit der Straße, dem Weg
oder Platz nur durch eine Zuwegung verbunden
sind, wird der Abstand zur Tiefenbemessung
vom Ende der Zuwegung an gemessen.
3.2 Die über die nach den vorstehenden Tiefenbegrenzungsregelungen hinausgehenden Flächen des Grundstückes, die nicht baulich,
gewerblich, industriell oder vergleichbar genutzt werden oder genutzt werden können,
sind mit dem Vervielfältiger der tatsächlichen
Nutzung anzusetzen.
4. Für bebaute Grundstücke im Außenbereich (§ 35
BauGB) wird als Bemessungsgrundsatz für den
bebauten Teil die mit Gebäuden überbaute Fläche
5. Nachfolgende Vervielfältiger werden Grund der zulässigen/tatsächlichen Nutzung/Bebauung angewendet:
a)Friedhöfe
b)Sportplätze
c)Garten/Kleingärten
d)Gartenbaubetriebe/Baumschulen
e) Gartenbaubetrieb m. Gewächshausflächen 0,7
f) land- und forstwirtschaftlich genutzte
Flächen im Außenbereich (§ 35 BauGB)
g) fischereiwirtschaftlich genutzte Seen
und Teiche
h) sonstige Seen und Teichanlagen
(Angelverbände & Privat)
i)Kiesgruben/Erdstofflager
j)Abfallbeseitigungseinrichtungen/Abfalllager 1,0
k) Gebäudeflächen im Außenbereich (lt. Pkt. 4) 5,0
l) Bebaubarkeit mit einem Vollgeschoss
m)Bebaubarkeit mit zwei Vollgeschossen
n) Bebaubarkeit mit drei und mehr
5.1 Als Zahl der Vollgeschosse gilt:
1. Soweit ein Bebauungsplan besteht
a) die darin festgesetzte höchstzulässige
b) bei Grundstücken, für die die Zahl der
Vollgeschosse nicht festgesetzt, sondern
nur die Höhe der baulichen Anlagen angegeben ist, die durch 3,5 geteilte höchstzulässige Gebäudehöhe auf ganze Zahlen
auf- oder abgerundet,
c) bei Grundstücken, für die nur eine Baumassenzahl festgesetzt ist, die Baumassenzahl geteilt durch 3,5 auf ganze Zahlen
d) bei Grundstücken, für die gewerblich oder
industrielle Nutzung ohne Bebauung festgesetzt ist, die Zahl von einem Vollgeschoss,
e) bei Grundstücken, für die tatsächlich eine
höhere als die festgesetzte Zahl der Vollgeschosse zugelassen oder vorhanden ist,
ist diese zu Grunde zu legen; dies gilt
entsprechend, wenn die zulässige Baumassenzahl oder die höchstzulässige
Gebäudehöhe überschritten werden.
2. soweit keine Festsetzung besteht
a) bei bebauten Grundstücken die Zahl der
tatsächlich vorhandenen Vollgeschosse,
c) bei Grundstücken, die mit einer Kirche
bebaut sind, wird die Kirche als eingeschossiges Gebäude behandelt,
d) bei Grundstücken, auf denen nur Garagen
oder Stellplätze errichtet werden, die Zahl
von einem Vollgeschoss
(4) Zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Art der
Nutzung wird die ermittelte Fläche vervielfacht mit
a) 1,5, wenn das Grundstück innerhalb eines tatsächlich bestehenden Wohngebietes, Dorfgebietes oder
Mischgebietes oder ohne entsprechende Gebietfestsetzung innerhalb eines Bebauungsplangebiets
überwiegend gewerblich oder überwiegend in einer
gewerblichen Nutzung ähnliche Weise genutzt wird
(Schulgebäude, Praxen für Freie Berufe, Verwaltungsgebäude u. ä.),
b) 2,0, wenn das Grundstück innerhalb eines tatsächlich bestehenden oder durch Bebauungsplan ausgewiesenen Gewerbegebietes, Industriegebietes
oder sonstigen Sondergebietes liegt.
(5) Bei Grundstücken in Wohngebieten i. S. v. §§ 2–5 und 10
BauNVO sowie bei Wohngrundstücken in Gebieten nach
§ 6 BauNVO (Mischgebiete), die durch mehrere Straßen,
Wege oder Plätze erschlossen sind, wird der sich nach
§ 5 ergebende Betrag nur zu zwei Drittel erhoben.
§ 6 – Kostenspaltung
Der Beitrag kann für die im § 3 (2) Pkt. 1–12 genannten Teileinrichtungen selbständig erhoben werden (Kostenspaltung).
führung der Maßnahme begonnen worden ist. Die Vorausleistung ist mit der endgültigen Beitragsschuld zu verrechnen, auch wenn der Vorausleistende nicht endgültig beitragspflichtig ist.
§ 8 – Ablösung des Beitrages
Vor Entstehen der Beitragspflicht kann die Ablösung durch
öffentlich-rechtlichen Vertrag vereinbart werden. Der Ablösebetrag richtet sich nach der voraussichtlichen Höhe
des nach Maßgabe dieser Satzung entstehenden Beitrages.
Ein Rechtsanspruch auf Ablösung besteht nicht. Durch
Zahlung des Ablösungsbetrages wird die Beitragspflicht
endgültig abgegolten.
§ 9 – Entstehen der Beitragspflicht
Die Beitragspflicht entsteht mit dem Abschluss der Baumaßnahme, sobald die Kosten feststehen und der erforderliche Grunderwerb grundbuchrechtlich durchgeführt ist.
Das ist frühestens der Zeitpunkt des Einganges der letzten
Unternehmerrechnung.
§ 10 – Veranlagung, Fälligkeit
Der Beitrag bzw. die Vorleistung wird durch Bescheid festgesetzt und in einem Monat nach Bekanntgabe des Bescheides fällig.
Krackow, den 16.09.2010
§ 7 – Vorleistungen
Auf die künftige Beitragsschuld können angemessene
Vorausleistungen verlangt werden, sobald mit der Durch-
Bekanntmachung der Gemeinde Krackow – Bebauungsplan der Innenentwicklung
Allgemeines Wohngebiet „Hinter der Feuerwehr “ der Gemeinde Krackow
Die von der Gemeindevertretung Krackow in der Sitzung
am 18.02.2010 beschlossene Satzung über den Bebauungsplan der Innenentwicklung Allgemeines Wohngebiet
„Hinter der Feuerwehr“ wurde mit Verfügung der höheren
Verwaltungsbehörde vom 28.09.2010, Az: 00740-10-16,
gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) genehmigt.
Falle der in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungsberechtigten zu beantragen ist, und des § 44 Abs. 4 BauGB
über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen, wenn
der Antrag nicht innerhalb der Frist von drei Jahren gestellt
ist, wird hingewiesen.
Mecklenburg-Vorpommern in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Januar 1998 zuletzt geändert durch Gesetz
vom 9. August 2000 bezeichneten Verfahrens- oder Formvorschriften sowie Mängel in der Abwägung sind gemäß § 215
Abs. 1 Nr. 1–3 BauGB unbeachtlich, wenn die Verletzung der
o. g. Verfahrens- und Formvorschriften oder Mängel in der
Abwägung nicht innerhalb von einem Jahr seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht
worden sind. Bei der Geltendmachung ist der Sachverhalt, die
die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen.
Krackow, den 04.10.2010
Gemeinde Krackow
Dritte Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Beiträgen,
Gebühren und Kostenerstattungen für die Schmutzwasserbeseitigung
des Zweckverbandes Gewerbegebiet Klar-See
Aufgrund des §§ 2, 5, 15 und 150 ff. der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vor­pom­mern (KV M-V)
vom 18. Februar 1994 (GVO Bl. S. 249), in der Fassung der
Bekanntmachung vom 8. Juni 2004 (GVOBl. M-V 2004, S.
205) in Verbindung mit §§ 1, 2, 6, 9 und 10 des Kommunal­
ab­gabengesetzes (KAG) vom 12. April 2005 (GVOBl. M-V
2005, S. 146) hat die Verbands­ver­samm­lung des Zweckverbandes Gewerbegebiet Klar-See am 27.09.2010 folgende Dritte Satzung zur Änder­ung der Satzung über die Erhebung von Beiträgen, Gebühren und Kostenerstattungen
für die Schmutz­wasserbeseitigung des Zweckverbandes
Gewerbegebiet Klar-See beschlossen:
Änderung der Satzung über die Erhebung von Beiträgen, Gebühren und Kostenerstattungen für die
Schmutzwasserbeseitigung des Zweckverbandes
Gewerbegebiet Klar-See
Die Satzung über die Erhebung von Beiträgen, Gebühren
und Kostenerstattungen für die Schmutz­wasserbeseitigung
des Zweckverbandes Gewerbegebiet Klar-See vom
21.02.2005 wird wie folgt geändert:
Abschnitt II erhält folgende Neufassung:
§ 2 – Grundsatz
(1) Der Verband erhebt, soweit der Aufwand nicht durch
Schmutzwassergebühren oder auf andere Weise
gedeckt wird, für die Herstellung, Anschaffung und
Erweiterung der zentralen öffentlichen Schmutzwasserbeseitigungsanlage Schmutzwasserbeiträge als Abgeltung der durch die Möglichkeit der Inanspruchnahme
gebotenen besonderen wirtschaftlichen Vorteile.
(2) Der Schmutzwasserbeitrag deckt auch die Kosten für
die Herstellung der ersten Grundstücksanschlüsse
(Anschlussleitungen vom Hauptsammler bis einschließlich Übergabeschächte auf dem Grundstück),
nicht aber die Kosten für die Herstellung weiterer
Grundstücksanschlüsse (Zweitanschlüsse oder Erstanschlüsse nach Grundstücksteilung).
(1) Der Beitragspflicht unterliegen Grundstücke, die an die
jeweilige öffentliche Schmutzwasserbeseitigungsanlage angeschlossen werden können und für die
a) eine bauliche oder gewerbliche Nutzung festgesetzt
ist, sobald sie bebaut oder gewerblich genutzt
b) eine bauliche oder gewerbliche Nutzung nicht festgesetzt ist, wenn sie nach der Verkehrsauffassung
Bauland sind und nach der geordneten baulichen
Entwicklung der Stadt oder Gemeinde zur Bebauung oder gewerblichen Nutzung anstehen.
(2) Grundstücke unterliegen auch dann der Beitragspflicht, wenn sie nicht Bauland im Sinne des Abs.
1 sind, aber tatsächlich an die jeweilige öffentliche
Schmutzwasseranlage angeschlossen wurden.
(3) Grundstück ist grundsätzlich das Grundstück im
bürgerlich-rechtlichen Sinne. Ist ein vermessenes und
im Bestandsverzeichnis des Grundbuches unter einer
eigenen Nummer eingetragenes Grundstück nicht
vorhanden, so gilt die von dem Beitragspflichtigen
zusammenhängend genutzte Fläche als Grundstück.
§ 4 – Beitragsmaßstab und Beitragssatz
- Schmutzwassermaßstab (1) Der Schmutzwasserbeitrag für die Schmutzwasserbeseitigung wird nach einem nutzungs­be­zogenen
Flächenbeitrag berechnet.
Bei der Ermittlung des nutzungsbezogenen Flächenbeitrages werden für das erste Voll­ge­schoss
25 % – in Kerngebieten 50 % – und für jedes weitere
Vollgeschoss 15 % der Grund­stücks­fläche in Ansatz
Ein Vollgeschoss im Sinne dieser Satzung umfasst
alle Räume eines Gebäudes auf derselben Ebene
einschließlich der darüber liegenden Decke, bei denen
die Deckenoberkante im Mittel mehr als 1,40 m über
die festgelegte Geländeoberfläche hinausragt und
die über mindestens zwei Drittel der Grundfläche des
darunter liegenden Geschosses oder, wenn kein darunter liegendes Geschoss vorhanden ist, zwei Drittel
ihrer Grundfläche eine lichte Höhe von mindes­tens
2,30 m haben. Zwischenböden und Zwischendecken,
die unbegehbare Hohlräume von einem Geschoss
abtrennen, bleiben bei der Anwendung von Satz 1 unberücksichtigt. Bei Gebäuden, die vor dem 30.04.1994
entsprechend den Anforderungen bisherigen Rechts
errichtet wurden, müssen die Mindesthöhen des Satz 1
nicht erreicht werden. Ist eine Ge­schoss­zahl wegen der
Besonderheiten des Bauwerks nicht fest­stel­lb
­ ar, werden je ange­fangenen 2,20 m – bei industriell genutzten
Grundstücken 3,50 m – Höhe des Bau­werkes als ein
Voll­geschoss gerechnet. Kirchengebäude werden als
einge­schos­sige Gebäude behandelt.
a) bei Grundstücken, die insgesamt im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes, einer Satzung nach
§ 34 Abs. 4 BauGB, innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles (§ 34 BauGB) oder teilweise im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes
und teilweise innerhalb eines im Zusammenhang
bebauten Ortsteiles (§ 34 BauGB) liegen, die
Gesamt­fläche des Grundstücks,
b) bei Grundstücken, die teilweise im Bereich eines
Bebauungsplanes oder einer Satzung nach § 34
Abs. 4 BauGB und im Übrigen im Außenbereich
liegen, die Teilfläche im Bereich des Bebauungsplanes oder der Satzung nach § 34 Abs. 4 BauGB,
c) bei Grundstücken, für die kein Bebauungsplan und
keine Satzung nach § 34 Abs. 4 BauGB besteht
und die teilweise innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles (§ 34 BauGB) und im
Übrigen im Außenbereich (§ 35 BauGB) liegen, die
Gesamtfläche des Grundstücks, höchstens jedoch
aa) wenn es an die Straße angrenzt zwischen der
Straßengrenze und einer Linie, die in einem
gleichmäßigen Abstand von 50 m dazu verläuft,
bb)wenn es nicht an die Straße angrenzt oder
lediglich durch einen zum Grundstück ge­
hörenden Weg mit ihr verbunden ist, die Fläche
zwischen der der Straßengrenze zugewandten
Grundstücksseite und einer Linie, die in einem
cc) wenn es über die sich nach c) aa) und bb) ergebenden Grenzen hinaus bebaut oder ge­
werb­lich genutzt ist, die Fläche zwischen der
Straßengrenze oder im Fall der der Straßengrenze zugewandten Grundstücksseite und
einer Linie, die im gleichmäßigen Abstand
verläuft, der übergreifenden Bebauung oder
gewerblichen Nutzung entspricht,
d) bei Grundstücken, für die durch Bebauungsplan
oder Satzung nach § 34 Abs. 4 BauGB eine Nutzung als Wochenendhausgebiet oder eine sonstige Nutzung ohne oder mit nur unter­geordneter
Bebauung festgesetzt ist (z. B.) Dauerkleingärten,
Schwimmbäder, Cam­ping und Festplätze – nicht
aber Flächen für die Landwirtschaft, Sportplätze
und Friedhöfe – oder die innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles (§ 34 BauGB)
tatsächlich so genutzt werden, 75 % der Grundstücksfläche,
e) bei Grundstücken, für die durch Bebauungsplan
oder Satzung nach § 34 Abs. 4 BauGB die Nutzung als Sportplatz oder als Friedhof festgesetzt
ist oder die innerhalb eines im Zusam­men­hang
bebauten Ortsteils (§ 34 BauGB) tatsächlich so
genutzt werden sowie bei Grund­stücken, für die
durch Bebauungsplan oder Satzung nach § 34 Abs.
4 BauGB die Nutzung als Fläche für die Landwirtschaft festgesetzt ist, die Grundfläche der an die
Abwas­ser­anlage ange­schlossenen Baulichkeiten
geteilt durch 0,2,
f) bei bebauten Grundstücken im Außenbereich (§
35 BauGB) die Grundfläche der an die Schmutz­
wasseranlage angeschlossenen Baulichkeiten
g) die im Außenbereich (§ 35 BauGB) liegen und für
die durch Planfeststellung, berg­recht­lichen Betriebsplan oder diesen ähnliche Verwaltungsakte
eine der baulichen Nutzung ver­gleichbare Nutzung
zugelassen ist (z. B. Abfalldeponie, Untergrundspeicher), die Fläche des Grund­stücks, auf die sich die
Planfeststellung, der Betriebsplan oder der diesen
ähnliche Ver­wal­tungsakt bezieht. Dabei bleiben
solche Flächen unberücksichtigt, die abwas­ser­
rele­vant nicht nutzbar sind.
In den Fällen e) und f) wird die so ermittelte Fläche
diesen Baulichkeiten dergestalt zugeordnet, dass ihre
Grenzen jeweils im gleichen Abstand von den Außenwänden der Baulichkeiten ver­laufen, wobei bei einer
Überschreitung der Grundstücksgrenze durch diese
Zuordnung eine gleich­mäßige Flächenergänzung auf
dem Grundstück erfolgt,
(3) Als Zahl der Vollgeschosse gilt
a) soweit ein Bebauungsplan besteht, die darin festgesetzte höchstzulässige Zahl der Vollge­schosse,
b) bei Grundstücken, für die im Bebauungsplan
anstelle einer Vollgeschosszahl eine Bau­mas­sen­
zahl oder nur die Höhe der baulichen Anlagen
festgesetzt ist, gilt die durch 3,5 geteilte höchst­
zulässige Baumassenzahl bzw. die durch 3,5 geteilte höchstzulässige Trauf- oder First­höhe. Dabei
werden Bruch­zahlen bis 0,5 auf die vor­aus­gehende
volle Zahl abgerundet und solche über 0,5 auf
die nächst­folgende volle Zahl auf­ge­rundet. Sind
beide Höhen fest­ge­setzt, so gilt die höchstzulässige Traufhöhe. Soweit der Bebauungsplan keine
anderen Fest­setzungen trifft, gilt als Traufhöhe der
Schnittpunkt der Außenseite der Dachhaut mit der
seitlichen Außenwand. Die Höhe ist ausgehend vom
Ursprungsgelände in der Gebäude­mitte zu messen,
c) bei Grundstücken, auf denen nur Garagen oder
Stellplätze errichtet werden dürfen, die Zahl von
einem Vollgeschoss,
d) die Zahl der tatsächlichen oder sich nach Umrechnung ergebenden Vollgeschosse, wenn auf­grund
von Ausnahmen oder Befreiungen die Zahl der Vollgeschosse nach a) oder die Bau­mas­senzahl bzw.
die Gebäudehöhe nach b) überschritten werden,
e) soweit kein Bebauungsplan besteht
aa) bei bebauten Grundstücken die Zahl der tatsächlich vorhandenen Vollgeschosse,
bb) bei unbebauten Grundstücken die Zahl der in
der näheren Umgebung überwiegend vor­
handenen Vollgeschosse (§ 34 BauGB),
f) soweit in einem Bebauungsplan weder die Zahl der
Vollgeschosse noch die Baumas­sen­zahl oder die
Gebäudehöhe festgesetzt sind, der in der näheren
Umgebung überwiegend festgesetzte und/oder
tatsächlich vorhandene Wert (§ 34 BauGB) nach
a) oder b),
g) bei Grundstücken, für die der Bebauungsplan
sonstige Nutzung ohne oder nur mit unter­ge­
ordneter Bebauung festsetzt oder die innerhalb
eines im Zusammenhang bebauten Orts­teiles (§ 34
BauGB) oder im Außenbereich (§ 35 BauGB) so
genutzt werden (z. B. Schwimm­bäder, Sportplätze,
Campingplätze und Friedhöfe) die Zahl von einem
Vollge­schoss.
(4) Auf Grundstücke im Bereich von Satzungen nach § 4
Abs. 4 Wohnungsbauer­leichterungs­ge­setz sind, wenn
für sie die Zahl der Vollgeschosse festgesetzt ist, die
Vorschriften dieser Satzung über beplante Gebiete,
und wenn für sie keine Vollgeschosszahl festgesetzt
ist, die Vor­schriften dieser Satzung über unbeplante
Gebiete im Innenbereich (§ 34 BauGB) anzu­wenden.
- Beitragssatz (5) Der Beitragssatz für die Herstellung der
Schmutzwasseranlagen beträgt
10.-- Euro/m2
(6) Die Beitragssätze für die Anschaffung, Verbesserung,
Erweiterung, Erneuerung oder den Um­bau der öffentlichen zentralen Schmutzwasserbeseitigungsanlage
oder Teilen davon, werden im Einzelfall unter Angabe
des Abgaben­tatbestandes in einer besonderen Satzung festgelegt.
§ 5 – Beitragspflichtige
(1) Beitragspflichtig ist, wer im Zeitpunkt der Bekanntgabe
des Beitragsbescheides Eigentümer des Grundstücks
ist. Ist das Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, so ist anstelle des Eigentümers der Erbbauberechtigte beitragspflichtig. Ist das Grundstück mit
einem dinglichen Nutzungsrecht nach Art. 233 § 4 des
Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch
(EGBGB) belastet, ist anstelle des Eigentümers der
Inhaber dieses Rechts beitragspflichtig.
(2) Für Grundstücke und Gebäude, die im Grundbuch
noch als Eigentum des Volkes eingetragen sind, tritt an
die Stelle des Eigentümers der Verfügungsberechtigte
im Sinne von § 8 Abs. 1 des Vermögenszuordnungsgesetzes.
(3) Mehrere Beitragspflichtige haften als Gesamtschuldner; bei Wohnungs- und Teileigentum sind die einzelnen Wohnungs- und Teileigentümer nur entsprechend
ihrem Miteigentumsanteil beitragspflichtig.
(4) Der Beitrag ruht als öffentliche Last auf dem Grundstück, im Falle des Abs. 1 S. 2 auf dem Erb­baurecht
und im Falle des Abs. 1, S. 4 auf dem Wohnungs- und
Teileigentum.
§ 6 – Entstehung der Beitragspflicht
(1) Die Beitragspflicht entsteht mit der betriebsfertigen
Herstellung der jeweiligen öffentlichen Schmutzwasser­
anlage vor dem Grundstück einschließlich der Fertigstellung des jeweiligen Grund­stücks­anschlusses.
(2) Im Falle des § 3 Abs. 2) entsteht die Beitragspflicht mit
dem tatsächlichen Anschluss der auf dem Grundstück
vorhandenen Baulichkeit.
§ 7 – Vorausleistung
Vorausleistungen verlangt werden, sobald mit der Durchführung der Maßnahme begonnen worden ist.
Der Schmutzwasserbeitrag wird durch Bescheid festgesetzt und einen Monat nach der Bekan­ntgabe des Beschei-
des fällig. Das gleiche gilt für die Erhebung einer Vorausleistung.
§ 9 – Ablösung
In Fällen, in denen die Beitragspflicht noch nicht entstanden
ist, kann die Ablösung durch Vertrag verein­bart werden.
Die Höhe des Ablösungsbetrages ist nach Maßgabe des
in § 4 bestimmten Beitrags­maßstabes und festgelegten
Beitragssatzes zu ermitteln. Durch Zahlung des Ablösungs­
betrages wird die Beitragspflicht endgültig abgegolten.
Artikel II – In-Kraft-Treten
Die Dritte Satzung zur Änderung der Satzung über die
Erhebung von Beiträgen, Gebühren und Kostenerstattungen für die Schmutzwasserbeseitigung des Zweckverbandes Gewerbegebiet Klar-See tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.
Gemäß § 5 Abs. 5 der Kommunalverfassung für das Land
Mecklenburg-Vorpommern wird darauf hin­ge­wiesen, dass
ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die
in dem genannten Gesetz enthalten oder aufgrund dieses
Gesetz erlassen worden sind, nach Ablauf eines Jahres
nach der öffentlichen Bekanntmachung dieser Satzung
nicht mehr geltend gemacht werden kön­nen. Diese Folge
tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist
schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und
der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegen­über
dem Zweckverband „Klar-See“ geltend gemacht wird.
Abweichend von Satz 1 kann eine Ver­letzung von Anzeige-,
Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften stets
Penkun, den 27.09.2010
Betreff: Herstellen der Schmutzwasserhausanschlüsse
Ortsteil Battinsthal
Bezug: Bauabnahme vom 04.10.2010
Für die Grundstückseigentümer von Battinsthal ist die
Möglichkeit der Inanspruchnahme der zentralen öffentlichen Schmutzwasserbeseitigungsanlage gegeben.
Die Grundstückseigentümer, dinglich Berechtigte sowie
Erbbauberechtigte im Ortsteil Battinsthal der Gemeinde
Krackow werden aufgefordert, den Schmutzwasserhaus-
anschluss einschließlich Revisionsschacht bis zum
21.01.2011 fachgerecht herzustellen.
Die Herstellung des Hausanschlusses ist dem Amt Löcknitz-Penkun, Außenstelle Penkun, Stettiner Tor 2, 17328
Penkun schriftlich anzuzeigen.
Penkun, 04.10.2010
Sperrmüllabfuhr, Abfuhr Gelber Sack und „Blaue Tonne“ im Monat November 2010
10.11.2010 Freienstein, Pampow
16.11.2010Blankensee
24.11.2010 Glashütte, Mewegen
05.11. und 26.11.2010
Bergholz, Caselow, Rossow,
10.11.2010 Friedefeld, Grünz, Kirchenfeld, Neuhof,
Penkun, Radewitz, Sommersdorf, Wollin
11.11.2010 Battinsthal, Blockshof, Büssow, Glasow, Hohenholz, Krackow, Kyritz, Lebehn, Nadrensee, Pomellen, Retzin, Schuckmannshöhe,
12.11.2010 Bismark, Gellin, Grambow, Grenzdorf, Hohenfelde, Ladenthin, Linken, Neu-Grambow,
Plöwen, Ramin, Schmagerow, Schwennenz,
Sonnenberg, Wilhelmshof
Blankensee, Boock, Dorotheenwalde, Freienstein, Glashütte, Grünhof, Lünschen Berge, Mewegen, Pampow, Rothenklempenow, Teerofen
Löcknitz, Gorkow
Boock, Dorotheenwalde, Lünschen Berge,
Rothenklempenow, Teerofen
Blankensee, Freienstein, Grünhof, Mewegen,
Pampow, Remelkoppel
Ladenthin, Nadrensee, Pomellen, Schuckmannshöhe, Schwennenz, Storkow, Glashütte
Battinsthal, Blockshof, Büssow, Friedefeld,
Grünz, Kirchenfeld, Neuhof, Penkun, Radewitz, Sommersdorf, Wollin
Glasow, Hinterfelde, Hohenholz, Krackow,
Kyritz, Lebehn, Plöwen, Schmagerow, Sonnenberg, Streithof, Wilhelmshof
Bismark, Gellin, Grambow, Grenzdorf, Hohenfelde, Linken, Marienhof, Neu-Grambow,
Ramin, Retzin
Wir gratulieren den Jubilaren zum Geburtstag im November
Thiele, Marga
Sümnig, Ruth
Wörmsdorf, Günter
Poddig, Eckhard
Obst, Eckart
Mandel, Werner
Wähl, Isolde
Krentz, Lothar
Lisch, Martin
Dalum, Ilse
Müller, Resi
Marquardt, Meinhard
Wussow, Dorothea
Wegner, Gertrud
Glasow, Helga
Dalum, Fritz
Heuer, Irmgard
Lüder, Käthe
Schönfeldt, Rosemarie
Regel, Gerda
Wrobel, Wilhelm
Hellwig, Brigitta
Biesenthal, Agnes
Freier, Annelore
Tornehl, Irmgard
Ruthenberg, Jürgen
Neumuth, Helga
Blödorn, Günter
Voß, Edith
Bonin, Hugo
Gaffry, Marianne
Bröker, Kurt
Plöwen OT Wilhelmshof
Kaminski, Christel
Bergholz OT Caselow
Rollin, Irmgard
Zgonine, Inge
Schächter, Bernd
Döhr, Johanna
Labes, Hertha
Bernheiden, Christa
Blankensee OT Pampow
Hinzmann, Hans-Jürgen
Rambow, Ruth
Zimmermann, Annelore
Brylowski, Brunon
Kaeding, Gertrud
Möser, Ingelore
Kaiser, Brigitta
Grambow OT Neu-Grambow
Bruß, Karl-Heinz
Schnutz, Maria
Graul, Günter
Köhler, Hedwig
Hinderer, Gerd
Chaniewska, Janina
Springborn, Kurt
Glander, Ilse
Krüger, Hannchen
Bolzenhagen, Karl-Heinz 01.11.1939
Miermeister, Hedwig
Endler, Irmtraut
Marquardt, Hiltraud
Ellmann, Gerd
Jahnke, Hiltraud
Tradowsky, Franz
Schreiber, Karla
Meister, Gertrud
Grambow Ot Schwennenz
Radant, Heinz
Roggow, Eva
Pautz, Elli
Porrey, Siegfried
Henning, Rudi
Engel, Adeline
Christ, Elsbeth
Giese, Gertraud
Poetzel, Paul
Klamfuhs, Marie
Tobi, Charlotte
Tuleya, Ursel
Vorbeck, Rosemarie
Rothenklempenow OT Dorotheenwalde
Blümel, Renate
Rothenklempenow OT Glashütte
Kell, Jürgen
Rothenklempenow OT Mewegen
Pötzsch, Walter
Heese, Ingeborg
Kindermann, Horst
Wiechert, Dora
Jonas, Hannelore
Krentler, Werner
Langkabel, Ella
Welk, Eva-Maria
Krackow OT Schuckmannshöhe
Zumach, Erika
Völker, Ingrid
Krackow OT Lebehn
Lawrenz, Lucie
Martel, Dora
Krackow OT Kyritz
Feldt, Brunka
Dähn, Erika
Spiegel, Gertrud
Heyder, Elise
Strenge, Herbert
Lehmann, Renate
Mazanke, Kurt
Malewski, Elsbeth
Luksch, Ilse
Richter, Ingetraut
Zerbe, Werner
Mörke, Johannes
Rothe, Ruth
Bradler, Margarethe
Rodenhagen, Erna
Sittig, Günter
Nadrensee OT Pomellen
Wedell, Helga
Wedell, Wilhelm
Danielewicz, Katarzyna
Krannich, Dieter
Penkun OT Sommersdorf
Ginolas, Ernst-August
Ginolas, Ruth
Penkun OT Friedefeld
Giesing, Marianne
Wegner, Erwin
Pietzke, Brunhilde
In Vorbereitung der 800-Jahr-Feier Löcknitz
In Vorbereitung der 800 Jahr-Feier in Löcknitz im Jahr
2012 sollen an dieser Stelle in loser Folge Auszüge aus
Protokollen, Niederschriften und Chroniken an das
Leben und die Entwicklung der Gemeinde erinnern.
über die 11. Gemeindevertretersitzung am Mittwoch, dem
28. Dezember 1949 in Löcknitz im Haus der Schaffenden
1. Lips, Karl als Vorsitzender
2. Roggow, Gustav
3. Sielaff, Berthold
4. Niekrenz, Karl
5. Giesen, Lucie
6. Pankow, Else
7. Bergemann, Paul
8. Müller, Gerhard
9. Kurth, Johanna
Beratende Gemeindevertreter:
1. Sommer, Albert
2. Albrecht, Karl-Heinz
3. Pagallies, Otto
4. Bäumler, Helmut
5. Dittmann, Hans
Bürgermeister Conradt
Gemeinderat Wittkopf
Die Mitglieder der Gemeindevertretung waren ordnungsgemäß durch Ladung vom 22.12.1949 auf den 28. Dezember 1949 unter Mitteilung der Tagesordnung vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung einberufen worden.
Ebenso waren der Bürgermeister und die Gemeinderäte
ordnungsgemäß eingeladen.
Die Gemeindevertretung besteht aus 16 stimmberechtigten
Mitgliedern. Erschienen waren die o. a. Mitglieder. Da mehr
als die Hälfte anwesend waren, war die Gemeindevertretung
beschlussfähig. Die Verhandlung fand zu Punkt 1–6 der
Tagesordnung öffentlich statt. Ort und Stunde der Sitzung
sowie die Tagesordnung waren öffentlich bekanntgegeben.
1. Haushaltsplan, Beschlussfassung
3. Übergabe des Sportplatzes und der Badeanstalt an
den Kreissportausschuss
4. Investitionsbauten
Zu Beginn der Sitzung um 18.15 Uhr wurde das Protokoll
der 10. Gemeindevertretersitzung durch den Gemeindevertreter Gerhard Müller, als 2. Beisitzenden, verlesen. Der
Gemeindevertreter Bergemann erhebt gegen die Fassung
des Protokolls Einspruch.
1. Auf der zweiten Seite zu 1) hätte nach Ansicht des
Gemeindevertreters Bergemann der Vorsitzende nicht
die Gründe für das Ausscheiden der beiden Gemeindevertreter Dr. Ecker und Willi Philebrunn angegeben. Der
Bürgermeister stellt an den Vorsitzenden die Frage: Ob
er diese im Protokoll festgehaltenen Aussprüche getan
hat. Der Vorsitzende Lips bejaht diese Frage. Auch die
übrigen Gemeindevertreter bestätigen, dass der Vorsitzende die Gründe des Ausscheidens bekanntgegeben
hat. Der Einspruch des Gemeindevertreter Bergemann
wird daher von der Mehrheit der Gemeindevertretung
2. Seite 6 des Protokolls zu 5) erklärt der Gemeindevertreter Bergemann, er hätte nicht den Vorschlag gemacht,
die Summe von 1.000,-- DM auf 2.000,-- DM zu erhöhen, sondern er habe den Antrag gestellt, 2.000,-- DM
für die Fürsorgeempfänger zur Verfügung zu stellen.
Der Bürgermeister stellt fest, dass dem Vorsitzenden
sowie der Versammlung von dem Eingang eines derartigen Antrages nichts bekannt ist, selbst dann, wenn
der Antrag gestellt worden wäre, hätte der Antrag auf
Grund der Geschäftsordnung für die Gemeindevertretung durch den Vorsitzenden auf die Tagesordnung der
nächsten Sitzung gesetzt werden müssen. Ein solcher
Antrag erübrigt sich aber auch, da der Antragsteller
Biermann seinen Antrag dem Wunsche des Herrn
Bergemann entsprechend entgegenkommt und auf
2.000,-- DM erhöht. Die Versammlung stellt auch in
diesem Punkt fest, dass das Protokoll in seiner Fassung richtig und objektiv ist.
3. Der Gemeindevertreter Bergemann beanstandet, dass
auf der Seite 8 des Protokolls über das Abstimmungsergebnis die beiden Gemeindevertreter namentlich
genannt wurden (Wodrich, Bergemann) die sich bei
dem Antrag der Frau Pankow der Stimme enthalten
haben. Bergemann empfindet die Namensnennung als
undemokratisch. Der Bürgermeister antwortet hierauf
und richtet an den Gemeindevertreter Bergemann
die Frage, ob es stimmt, dass die beiden Gemeindevertreter sich der Stimme enthalten haben. Der
Gemeindevertreter Bergemann bejaht diese Frage.
In den weiteren Ausführungen weist der Bürgermeister die Bemerkung „undemokratisch“ zurück und
ist gerade der Meinung, dass die Namensnennung
gerade als demokratisch empfunden werden muss.
Er schlägt vor, in Zukunft immer so zu verfahren und
die Personen namentlich zu nennen, die gegen einen
Antrag stimmen oder sich der Stimme enthalten. Es
ist dann jederzeit unzweifelhaft festzustellen an Hand
des Protokolls und der Anwesenheitsliste, wer für den
Antrag gestimmt hat. Gemeindevertreter Niekrenz
schließt sich den Ausführungen des Bürgermeisters
an und erklärt, dass er in seiner Praxis als Mitglied
des Bau-Auschusses immer so verfahren hat, auch
dann, wenn er selbst gegen einen Antrag gewesen
ist. Der Vorsitzende schreitet zur Abstimmung über die
Fassung des vorliegenden Protokolls und stellt fest,
dass das Protokoll gegen eine Stimme als richtig von
der Versammlung anerkannt worden ist. Damit ist das
Protokoll von der Versammlung genehmigt.
Zu Beginn der Tagesordnung teilt der Vorsitzende mit, dass
ein Dringlichkeitsantrag der SED vorliegt.
Dringlichkeitsantrag: Die SED beantragt als siebenten
Tagesordnungspunkt den Punkt „Verschiedenes“ auf Tagesordnung zu setzen, um unter diesem Punkt verschiedene Anträge und Vorlagen zu behandeln.
1. Zulassung weiterer Leichenbestatter
2. Stiftung eines Ehrenpreises für die Landesrammlerschau
3. Umbenennung des Marktplatzes in Stalin-Platz
gezeichnet: Biermann,
Der Vorsitzende schreitet zur Abstimmung.
Abstimmung: 9 Gemeindevertreter anwesend
7 Gemeindevertreter für den Antrag
2 Stimmenthaltungen (Bergemann, Müller)
Der Vorsitzende stellt fest, dass die erforderlich 2/3
Merhheit gegeben ist und als 7. Punkt der Punkt „Verschiedenes“ auf der heutigen Tagesordnung steht.
Haushaltsplan berichtet der Gemeinderat Wittkopf, dass
der Haupt- und Finanzausschuss den Haushaltsplan neu
überarbeitet hat und dass die in der vorhergehenden Gemeindevertretersitzung gefassten Beschlüsse in dem
vorliegenden Haushaltsplan berücksichtigt sind. Eine
Aussprache über den Haushaltsplan erfolgt nicht mehr, da
keine Wortmeldungen vorliegen. Der Vorsitzende schreitet
Gemeindevertreter für den Haushaltsplan
1 Stimmenthaltung (Bergemann)
verließt der Gemeinderat Wittkopf die zu dem Haushaltsplan gehörende Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr
1950. Auch hierüber liegen keine Wortmeldungen vor. Der
Vorsitzende schreitet zur Abstimmung.
7 Gemeindevertreter für die Satzung
Der Haushaltsplan und die Haushaltssatzung liegen als
Anlage 1 diesem Protokoll bei.
Entwurf zum Haushaltsplan 1950
EinnahmenAusgaben
100 Besoldungen
8.408,-203 Reisekosten
200,-Summe Einzelpan II
8.608,-Plan III
5.000,-100 Besoldungen
200 Geschäftsbedürfnisse
220 Vermischte Ausgaben
1.000,-9 Zuwendungen
250,-100 Besoldungen
Summe Einzelplan III
212 Zuwendungen F.D.J.
270 Betriebsausgaben
1 Grundstückseinnahmen
985,-Gebäudeunterhaltung3.000,-210 Lehr- und Forschungsbedarf
290 Vermischte Ausgaben
29.502,-3.060,-3.280,--
5.346,-400,-41.588,--
600,-1.500,--
9.000,-6.780,-4.140,--
59 Sonstiges „Volkshochschule“
Summe Einzelplan V
2.000,-27.020,--
212 Zuwendungen (Fürsorgewesen)
12.000,-315 Anstaltsunterbringung
2.000,-212 Zuwendungen
(Besondere Gesundheitspflege)
400,-Sportplatz250,-3 Gebühren Markt
200,-327 Kanalisation
600,-Straßen- und Marktreinigung
2.700,-3 Gebühren (Friedhof)
4.500,-327 Instandsetzungs- u. Unterhaltungskosten 5.000,-100 Besoldungen
4.000,-Summe Einzelplan VI
4.700,--
26.950,-Plan VII
270 Betriebsausgaben (Schädlingsbekämpfung)
270 Betriebsausgaben (Zuchttierhaltung)
Summe Einzelplan VII
17 Betriebseinnahmen
6.200,-327 Betriebsausgaben
Summe Einzelplan VIII
6.200,--
500,-300,-800,--
1.600,-7.814,-9.414,--
1.200,-327 Instandsetzungs- und
Unterhaltungsk.
8.000,-Straßenbeleuchtung2.000,-Summe Einzelplan X
10.000,-Plan XII
(Allg. Grundvermögen)
12.400,-201 Gebäudeunterhaltung
219 Verzinsung
220 Tilgung
Summe Einzelplan XII 12.400,--
15.140,-9.000,-9.120,-33.260,--
60 Grundsteuern
113.000,-61 Gewerbesteuer
128.605,-Vergnügungssteuer10.000,-Hundesteuer7.000,-Getränkesteuer28.000,-Lohnsummensteuer5.200,-Summe Einzelplan XIII
291.800,-Plan XIV
351 Kreisumlage
Summe Einzelplan XIV
165.900,-165.900,--
323.540,--323.540,--
Wollin – Der Gasthof
Zu einem typischen Bauerndorf gehören nicht nur handwerkliche Betriebe, wie eine Schmiede oder eine Sattlerei,
sondern auch ein Gasthof. In den zwanziger und dreißiger
Jahren des vergangenen Jahrhunderts gehörte die Gastwirtschaft Gustav Röwe zum Dorfleben in Wollin/Friedefeld.
Die Gastwirtschaft war Bestandteil des Wohnhauses und
bestand aus einem kleinen und einem größeren Raum mit
Theke, wo vorwiegend Bier, alkoholische Getränke und
Brause ausgeschenkt wurden. Essen wurde meines Wissens bis 1945 nicht verabreicht. Das wurde zu Hause
eingenommen. Nach 1945 wurden erstmals Bockwurst und
von der Gastwirtin selbstgebratene Buletten angeboten,
die alle restlos verzehrt wurden. Dem Gaststättenbereich
schloss sich ein, in meinen Augen, recht repräsentativer
großzügig angebauter Saal an. Der Saal hatte links und
rechts sehr hohe Fenster, in die bei Tanzveranstaltungen
so mancher hineinschauen konnte, um keinen Eintritt bezahlen zu müssen. Wie in anderen größeren Orten so
verfügte auch der Wolliner Saal über eine Bühne, die man
von beiden Seiten betreten konnte. Besonders hervorheben
möchte ich die hohe verzierte Holzdeckenkonstruktion,
wodurch stets ein gutes Raumklima gewährleistet war. Die
Toiletten, zwar getrennt zwischen Weiblein und Männlein,
befanden sich auf dem Hof direkt neben dem Schweinestall. So wie auf allen Höfen. Innentoiletten mit Wasserspülung wurden in Wollin erst schrittweise nach 1970 eingebaut. Heute verfügen wohl fast alle Häuser über eine
komplette Sanitäreinrichtung. Ich nehme an, dass der Saal
um 1900, also kurz vor dem ersten Weltkrieg, gebaut wurde, denn in den späteren Jahren wurden derartige Bauten
nicht mehr errichtet.
Wenn der Wolliner Schützenverein vor dem Krieg Dorffeste in der Hohlegrund am Wolliner See organisierte, war
auch Gastwirt Röwe mit einem Ausschank vertreten. Ich
erinnere mich noch daran, wie mir mein Großvater eine
Waldmeisterbrause für fünf oder zehn Pfennige kaufte.
Selbstverständlich konnten die Röwes niemals allein von
der Gastwirtschaft leben. Grundlage ihrer wirtschaftlichen
Existenz war die Bauernwirtschaft mit ca. fünf Hektar
landwirtschaftlicher Nutzfläche, zwei Pferden, vier Milchkühen, etwa zehn Schweinen sowie diverses Federvieh.
Unvergesslich sind für mich und sicherlich auch für die
meiner Generation die ausgelassenen Tanzveranstaltungen
nach 1945. Alles ging zum Vergnügen, ausgiebig wurde
gefeiert. Die Kriegsjahre waren vorbei, alle waren glücklich
und zufrieden, dass ein neues friedliches Leben sowohl in
den Familien als auch auf den Bauernhöfen begann.
Jährlich wurden auch Faschingsfeste mit total überfüllten
Räumen veranstaltet, die man in früheren Zeiten als Maskenbälle bezeichnete. Es muss 1947 oder 1948 gewesen
sein, da hatte ich mich als Schornsteinfeger verkleidet.
Alle Details selbst angefertigt, so auch eine kleine Holzleiter. Ich sollte auch einen Preis dafür bekommen. Mein
Vater, der der Jury angehörte, soll aber gesagt haben:
„Nein, das geht nicht, dahinter verbirgt sich mein Sohn
Gerhard!“ Und so bekam ich keinen Preis, war nicht weniger glücklich. Auch in anderen Orten fanden zahlreiche
Vergnügen in dieser Zeit statt, besonders in Penkun, wo in
allen drei Sälen – im Kaiserhof, bei Brendler und bei Tuleya
– regelmäßig Tanzveranstaltungen erfolgten. Dabei sollten
wir nicht vergessen, dass sich die Bevölkerungszahl nach
1945 in Wollin/Friedefeld fast verdoppelte. Die unmittelbar
nach 1945 stattgefundenen Vergnügen haben mit dazu
beigetragen, dass die zahlreichen Flüchtlinge und Umsiedler Einheimische wurden und sich eine neue Existenz
aufbauten. Dabei denke ich besonders an die Neubauern
in Bullerbrook und Brokshof. Gerade in dieser Zeit sind
zahlreiche Freundschaften und Ehen zwischen den alten
und neuen Einwohnern entstanden. Die Musiker, ca. drei
oder vier, kamen vorwiegend aus Penkun. Ein älterer Musiker, er hieß Karl Donart, sprach mich einmal an und
sagte: „Du bist doch ein Gierke!“ „Ja“, antwortete ich und
er ergänzte: „Ich habe schon für Deinen Großvater gespielt.“ Ein betagter Musiker, aber spielen konnte er noch
ganz prima. Unmittelbar nach Kriegsende übernahm die
Tochter der Röwes, Gertrud Schmidt, mit ihrem Mann die
Gast- und Landwirtschaft, jedoch nur für einige Jahre, bis
etwa 1951/1952. Danach übernahm die Konsumgenossenschaft die Verwaltung der Gaststätte und setzte Frau
Bünger für viele Jahre als Geschäftsführerin ein. Gemeinsam mit ihrem Sohn organisierten sie noch zahlreiche
gesellige Veranstaltungen. Es blieb auch noch für einige
Jahre der Ort für Familienfeierlichkeiten, sei es nach Beerdigungen oder zu Geburtstagen.
In den späten 60er und 70er Jahren wurden durch die in
Wollin und Friedefeld gebildeten LPGen Feste organisiert,
sei es als Erntefest oder als Jahresabschlussfest in den
Monaten Januar/Februar. Nachdem in Wollin die Gaststätte nicht mehr so ging, baute die LPG in Friedefeld ein eigenes Gebäude, in dem dann Veranstaltungen und Feste
durchgeführt wurden. Heute finden in Wollin/Friedefeld
keine Veranstaltungen mehr statt. Die Räume und der Saal
sind zwar noch vorhanden, aber sie werden nach der
Wende 1989/1990 von neuen Eigentümern anderweitig
Prof. Dr. Gerhard Gierke
Stadtluft macht frei – Traum,
Sehnsucht und Hoffnung so
manches leidgeprüften Landmannes, der der Knute seiner
Leibeigenschaft oder Hörigkeit
durch Flucht entrinnen wollte
und Freiheit wie auch Sicherheit hinter den Mauern einer
Stadt zu finden glaubte. In
vielen Fällen jedoch wurde aus
Hoffnung bittere Enttäuschung
und hoffnungslose Resignation; blieben ihm doch die Tore der Stadt verschlossen, weil
er außer seiner Hände Arbeit keine weiteren vermarktungsfähigen Eigenheiten mitbrachte, und/oder er den herrschaftlichen Häschern ausgeliefert wurde. Wen die Stadt
aufnahm und Schutz gewährte, bestimmten im Grunde
genommen weniger humanitäre als vielmehr harte wirtschaftliche Interessen der Stadt. Wenn überhaupt, so
wurden in der Regel Handwerker aufgenommen und zwar
solche, die gerade benötigt wurden.
Doch wurde der Flüchtende mit der Aufnahme noch lange
nicht frei. Er konnte sich auch noch nicht sicher fühlen:
Freiheit und Sicherheit erlangte er erst dann, wenn er mindestens ein Jahr in der Stadt lebte und während dieser Zeit
nicht von seinem bisherigen Herrn als ihm gehörig gericht-
lich herausverlangt wurde. Durchlebte er diese Zeit unangefochten, war es dennoch fraglich, ob er auch volles
Bürgerrecht zugesprochen bekam. Es war also nicht einfach, in einer Stadt Freiheit zu erlangen und das Sprichwort
„Stadtluft macht frei“ hielt bei weitem nicht, was es versprach. Es gab allerdings auch eine wohltuende Ausnahme.
Wir finden sie im Stadtrecht des thüringischen Eisenach
von 1283 (beruhend auf Stadtrecht von 1261). Hier heißt
es unter Pkt. 2 zunächst auch: „Secundus modus liberatis
est, quicunque praedictam nostram civitatem per annum
unum et diem inhabitaverit, non requisitus ab aliquo, cujus
cunque conditionis sit, noster liber semper habetur.“ (Ein
jeder, der mit Erlaub unsere Stadt ein Jahr und einen Tag
lang bewohnt, ohne dass irgend jemand dagegen Einspruch erhebt, ist für immer ihr freier Bürger.) Wesentlich
inhaltsreicher ist der sich anschließende Satz: „Si autem
infra finitionem illius anni aliquo fuerit in forma juridicii coram nostro praefecto et scabinis victus fuerit, secundum
quod dictaverit ordo juris, tamen actori nequaquam est
praesentandus, sed omnes portae civitatis aperientur, in
pace recedat, quocunque velit.“ (Sollte aber innerhalb eines
Jahres dagegen Klage erhoben und in einem Rechtsstreit
unter Vorsitz eines Präfekten und bei Mitwirkung von
Schöffen zugunsten des Klägers entschieden werden, wird
der Flüchtling dennoch nicht ausgeliefert, vielmehr stehen
ihm alle Tore der Stadt offen, damit er in Frieden ziehen
kann, wohin er wolle – frei übersetzt – Dr. Gimpel.)
Bedenkt man die damaligen Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse, überrascht eine derartige Regelung und man
fragt nach deren Zustandekommen.
Natürlich lässt das historische Dunkel nur Vermutungen zu,
die aber nahe liegen, geht man von der Erstfassung des
Stadtrechts (1261) einige Jahre zurück und gelangt in die
Zeit des Landgrafen Hermann I. von Thüringen und seiner
glanzvollen Hofhaltung auf der Wartburg. Das ist auch die
Zeit eines Walthers von der Vogelweide und eines Wolframs
von Eschenbach (der übrigens Teile seines „Parzivals“ auf
der Wartburg schrieb), eines Heinrichs von Ofterdingen wie
auch eines Reimar von Zwetzen. Vielleicht hielt sich auch
Tannenhäuser zu dieser Zeit auf der Wartburg auf, was
jedoch historisch nicht verbürgt ist. Vor allem aber gelangt
man in die Zeit der jungen Elisabeth, der edelsten aller
thüringer Landgräfinnen. Zahlreichen Hungernden gab sie
Brot wie auch Pilgern und fahrenden Leuten hilfreiche
Labung. Aussätzige Kranke wusch und pflegte sie. Bei
einem Besuch des Wiener Hofes führte sie ihr junger Gemahl Landgraf Ludwig so überaus treffend mit den Worten
ein: „Als Engel dient sie dem Himmel, als Weib gehört sie
mir!“ Und Walther von der Vogelweide sagte begeistert von
ihr: „Ich wusste, dass ich eine Heilige und Starke auf der
Wartburg fände, aber ich fand sie in der milden Frau Minne
Gewand.“
Darum möchte ich meinen, es war der Geist dieser hehren
Zeit, der die Verfasser dieses Stadtrechts inspirierte.
Elisabeth von Thüringen starb am 12. Nov. 1231 im Alter
von 24 Jahren. Sie wurde nach ihrem Tod „Heilig“ gesprochen. Ihr Sarkophag steht im Dom zu Bamberg.
Dr. Klaus Gimpel
E. Th. Gaupp, Deutsche Stadtrechte des Mittelalters, Breslau 1851; G. A. Müller, Elisabeth von Thüringen, Voltmedia
Pommersche Schlösser und Herrenhäuser in einer
Ausstellung im Kulturspeicher Ueckermünde
Der Kulturspeicher in Ueckermünde gab vom 16. April bis
zum 18. Juni 2010 einer interessanten Ausstellung Raum
und Platz. Die vom Schloss der Pommernherzöge in Szczecin konzipierte Exposition versetzte den Besucher in
längst vergangene Zeiten der pommerschen Geschichte.
Mit dem Vehikel „Architektur der Herrensitze“ wurde das
Auf und Ab der Region an der südlichen Ostseeküste auf
einen nachvollziehbaren Nenner gebracht. Die sowohl in
deutscher als auch in polnischer Sprache gestalteten
Schautafeln und Modelle künden von einer gemeinsamen
Geschichte dieser heute zu Deutschland und zu Polen
gehörenden Landschaft. Lobenswert ist das Bemühen der
polnischen Macher der Ausstellung nicht nur der über die
Jahrhunderte verschiedenen Einflüssen ausgesetzte pommersche Herrensitz-Baukunst Tribut zu zollen, sondern
auch, und da beginnt für den interessierten Besucher der
eigentliche Wissenszuwachs, zu benennen, wer diese
Anlagen einmal geplant und besessen hat. Hier wurde
anhand einiger weniger Beispiele noch vorhandener, gesicherter bzw. noch genutzter Bausubstanz Geschichte
entstaubt, die zumeist jahrelang, wenn überhaupt, nicht
über die Grenzen eines heute oftmals noch verschlafenen
pommerschen Dorfes hinauskam. Auf den über 20 Schautafeln wird deshalb akribisch die Bau- und die Besitzergeschichte dargestellt. Aufnahmen aus Jetztzeitnähe (etwa
bis 2006) weisen auf ein grundsätzliches Problem dieser
Anlagen hin: Viele sind dem wohl nicht mehr aufzuhaltendem Verfall preisgegeben und werden wohl bald nur noch
als Modell im Museum besichtigt werden können. Das
betrifft auch die Schlossanlage in Wildenbruch (poln.
Swobnica), die sicherlich einer dringend durchzuführenden
baulichen Sicherung bedürfte. Die einstmals von den Johannitern (herrschten hier bis 1648) angelegte mittelalterliche Festung wurde Ende des 17./Anfang des 18. Jahrhunderts zur Barockresidenz der Markgrafen von Brandenburg-Schwedt, einer Nebenlinie der Hohenzollern, umgebaut. In dieser Zeit empfing man hier nicht nur den märkischen und pommerschen Landadel sondern auch, auf
Grund dynastischer Verbindungen, Besuch aus europäischen Königshäusern. Diese Hohenzollern-Nebenlinie erlosch im Jahre 1788 mit Markgraf Friedrich Heinrich,
dessen oftmals anekdotenhaftes Leben ganze Bücher füllt
und heute noch lebendig ist. Exzentrisch wie er gelebt
hatte verstarb er am 12. Dezember 1788 auf Schloss Wildenbruch an einem Fieber, welches er sich durch Unterkühlung bei einem Angelausflug zugezogen hatte. Ab 1810
gab es aber wieder ein Haus Wildenbruch, als der preußische König die Nachkommen eines Neffen von Friedrich
dem Großen, den Sohn des Prinzen Ferdinand von Preußen, Louis Ferdinand (1772–1806, bei Saalfeld als preußischer Generalleutnant gefallen) den Adelstitel von Wildebruch zugestand.
An die Zeit der schwedischen Besetzung von Pommern
erinnern mehrere Exponate. Griebenow (heute Gemeinde
Süderholz/Lkrs. Grimmen) war von 1706 bis 1709 im Besitz
des schwedischen Feldmarschalls Carl Gustav Rhenskjöld
(geb. 1651 in Stralsund, gest. 1722). Dieser versah sein
Schloss mit reichhaltigen Schmuckelementen, wobei skandinavische Einflüsse unübersehbar sind. Für die Arbeiten
zeichnete der Baumeister Nicodemus Tessin verantwortlich.
Rhenskjöld führte nach der verlorenen Schlacht bei Poltawa
(1709) das schwedische Heer und gab sich später den
anrückenden Russen gefangen (1717 entlassen). 1698 bis
1705 war er Gouverneur von Schonen und gehörte zu einem
Triumvirat von Beratern des noch jungen schwedischen
Königs Karl XII. während des Großen Nordischen Krieges.
Bevor er seine Militärkarriere begann hatte er an der Universität Lund studiert. Neben Schloss Spyker und Ralswieck
auf Rügen ist in dieser Reihe auch die in der Exposition
vorgestellte Anlage in Trieglaff (poln. Trzyglow) zu nennen,
die der in Pommern ansässigen, eigentlich aber aus Italien
stammenden, aber später in schwedischen Diensten stehenden Familie Mellin gehörte. Das Schloss wurde im 2.
Viertel des 17. Jahrhunderts erbaut. Unter den Schlossherren befand sich auch der Generalfeldmarschall Graf Jürgen
von Mellin (geb. 02.11.1633 in Urpala/Finnland, gestorben
13.01.1713 in Stettin). Er war von 1698 bis 1711 General-
gouverneur von Schwedisch-Pommern und Kanzler der
Universität Greifswald. Henning von Mellin, ein Nachkomme, baute das Schloss noch einmal im 18. Jahrhundert um.
Für den Uecker-Randow-Kreis werden die Schlossanlagen
von Ueckermünde und Penkun vorgestellt, die baugeschichtlich einer noch früheren Zeitepoche angehören.
Die mit sehr viel Liebe und Akribie angefertigten Ausstellungs-Modelle im Maßstab 1:1000 und darunter ermöglichen dem Betrachter einen Überblick, den die ursprünglichen Baumeister nicht hatten. Durch die Berücksichtigung
von Geländeelementen schufen die Modellbauer den
perfekten Eindruck, den man bei Dioramen erwartet. Positiv ist auch eine Karte anzumerken die die vorgestellten,
fast vergessenen Orte geographisch kennzeichnet.
Veranstaltungskalender des Amtsbereiches
Halloween, Burgturm Löcknitz
Rassekaninchenzuchtausstellung, Vereinshaus Rothenklempenow
Melden Sie sich einfach bis zum 29. Oktober 2010 unter: 039754/50128 oder [email protected]
Aktuelle Veranstaltungen – Veranstaltungsrückblick
15. Ueckermünder Zollstockbörse
am 24. Oktober von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Saal der
Freiwilligen Feuerwehr, am Busbahnhof in Ueckermünde
Unsere Börse ist 2010 die einzige im gesamten Norden
Deutschlands und somit ein Treff der Zollstocksammler
weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Bereits seit
nunmehr zehn Jahren richten die „Zollstockfreunde Vorpommern“ als freie Sammlergemeinschaft diese Veranstaltung aus. Zu jeder erscheint jeweils eine Zollstock-Sonderausgabe, die sich immer mehr großer Beliebtheit erfreut.
Auf dem Treff wird natürlich am meisten getauscht aber
auch gefachsimpelt und mancher Sammler zeigt den Kollegen und Besuchern ein paar seiner Raritäten.
Als Fachmann für alte Maße und Messwerkzeuge aus
England und Amerika gilt der Greifswalder Olaf Bürgermeister, der wie auch Alfred Krogol mit der für M-V größten
Stückzahl gesammelter Werbe-Gliedermaßenstäben stets
Stammgast ist.
In diesem Jahr wartet auf die Sammler und Gäste noch
eine Überraschung. Ein kleiner 1-metrischer-Zollstock den
die Veranstalter in kleiner Stückzahl herausbringen ist mit
einem Druck zur 750-Jahrfeier Ueckermünde versehen.
Somit wollen die „Zollstockfreunde Vorpommern“ ein Dankeschön in Richtung Stadtverwaltung und auch zur Freiwilligen Feuerwehr schicken, die beide Jahr für Jahr Unterstützung zum Sammlertreff gewähren.
Tel.: 03976/202637
Zollstockfreunde Vorpommern
Bei schönstem Herbstwetter und guter Laune feierten wir
am 11. September unser diesjähriges Erntefest. Unser
Bürgermeister begrüßte die Bürger und alle Gäste aus Nah
und Fern. Er wünschte allen gutes Gelingen und viel Spaß
bei Sport und Spiel.
Die musikalische Untermalung am Nachmittag erfreute
„Jung und Alt“.
Unsere Kleinsten waren total vom „Glücksrad“ begeistert,
wobei die weiblichen Gäste gespannt der Vorführung der
Feuerwehr lauschten im Umgang mit „Gefahrstoffen in der
Küche“.
Am Abend erfreuten sich die Kinder mit ihren Laternen beim
Fackelumzug und beim Lagerfeuer. Der Tag endete dann
beim Tanz unter der Erntekrone.
Im Namen der Gemeindevertretung Boock bedanken wir
uns bei allen fleißigen Helfern und den zahlreichen Geldund Sachspenden.
zur Rassekaninchenzuchtausstellung
Samstag, dem 06.11.2010
Sonntag, dem 07.11. 2010
im Vereinshaus, Hofstraße in Rothenklempenow
RKZ-Verein M 75 Rothenklempenow
Erfolgreiche Landes-Herbstregatta
Neben vielen anderen Wettkämpfen in jedem und den
Jugendsportspielen im Juni ist die Herbstregatta, die am
11./12. September 2010 in Neustrelitz stattfand, ein weiterer Höhepunkt. Sie ist unter den Sportlern sehr beliebt,
da es immer eine gut geplante und organisierte Veranstaltung ist. Diesmal waren die Disziplinen 200 m und 1.000
m in den Bootsklassen Kajak KI, KII, KIV und Canadier CI,
CII, CIV in den Altersklassen C bis Junioren männlich und
weiblich bzw. Damen und Herren ausgeschrieben.
Aus 26 Vereinen nahmen ca. 350 Sportler teil. Die Konkurrenz war groß und in allen Altersklassen sehr leistungsstark.
Die Löcknitzer Sportler des SV „Einheit“ Löcknitz Sektion
Kanu nahmen gut vorbereitet mit sieben Sportlern an dieser Wettkampf-Regatta teil. Durch Qualifikationen von
Vorläufen bis in den Endlauf konnten unsere Sportler folgende Plazierungen erreichen:
200 m-Strecke:
KI-AK 10 w.
Celine Jodeit
KII-Jgd. w.
L. Grunwald – Miller
1.000 m-Strecke:
KII-AK 11 w.
Grunwald – Jodeit
Krüger – Rieck
Grunwald – Miller
KIV-Jgd w.
Grunwald – Miller – Schwarz
– Grunwald
In der Gesamtmannschaftswertung von 26 Vereinen konnten wir mit dieser Leistung aller Sportler den 19. Platz (13.
Pkt.), im Schülerbereich männlich und weiblich den 16.
Platz (9 Pkt.) und in der Wertung nur im Schülerbereich
weiblich den 8. Platz (8 Pkt.) belegen.
In ein paar Wochen beginnt für uns Wassersportler durch
das Abpaddeln mit Grillen die Wintersaison. Dann müssen
wir unsere Leistungen in der Athletik unter Beweis stellen.
Und das bedeutet im Training fleißig üben und trainieren.
Fr. Redenz
Sektions- u. Übungsleiterin
Nach sechs Siegen infolge (alle im Ligabetrieb) unterliegt
der FRV Plöwen im siebten Pflichtspiel und somit in der
ersten Runde des Kreispokals Vorpommerns den SV Rollwitz
knapp mit 0 zu 1. Das Tor des Tages fiel in der 60. Minuten
nach einem schnell ausgeführten Eckball. Die Zuschauer
sahen zwar einen aufopferungsvollen FRV, jedoch blieb das
Erfolgserlebnis aus. Gründe dafür waren auch etwaige Unkonzentriertheit im letzten Pass. Zwingende Tormöglichkeiten waren ohnehin in dieser taktisch geführten Partie Mangelware. Konnte Rollwitz eine 100 %ige Chancenauswertung
verbuchen, war es aufseiten des FRV Plöwen ein direkter
Sanow-Freistoß, der einen von lediglich drei Großchancen
darstellte. Der gut aufgelegte Schlussmann des SV parierte
jedoch auch diesen Ball glänzend und beschert somit die
Gäste in den Einzug der nächsten Runde.
Die Trainer des FRV Plöwen signalisierten jedoch kurz nach
Abpfiff, dass diese Niederlage zwar unschön ist, jedoch
nicht wirklich schmerzt. „Die Jungs haben nun ein paar
Wochenende in der laufenden Saison mehr spielfrei. Viele
haben Familien und können somit im Kreise dieser die freie
Zeit nutzen.“, stellten die Verantwortlichen fest. Der FRV
Plöwen kann sich jetzt somit vollkommen auf die Saison
konzentrieren. In der Mannschaft ist man sich untereinander einig, dass man auch dieses Jahr das Potenzial hat,
um oben mitzuspielen. Es warten zwar noch noch schwere Gegner in der Hinrunde auf uns, jedoch sind allesamt
heiß und motiviert, diese Aufgaben anzugehen. (sw)
10 Jahre Reit- und Fahrverein (RFV)
Bismark-Tanger e. V.
Rund 350 Interessierte feierten am Samstag, dem 31. August 2010 das 10-jährige Bestehen des Reit- und Fahrvereins Bismark/Tanger e. V.
Im Rahmen eines deutsch-polnischen Reitertages konnten
sich Angehörige, Freunde und Gäste über die Arbeit des
Vereins informieren. „Wir möchten unsere Arbeit darstellen
und vielleicht auch andere für den Pferdesport begeistern“,
so Cornelia Brauer. Besonders am Herzen liegt uns die
Arbeit der jungen Reiter in den Mittelpunkt zu stellen, so
erläutert die 1. Vorsitzende des RFV. Schwerpunkt der
Veranstaltung war deshalb ein Kinder- und Jugendreitturnier, bei dem Wettkämpfe in Dressur, Springen und die
Austragung der Kreismeisterschaft im Voltigieren stattfanden. Ein Höhepunkt war das Showprogramm, bei dem die
Vereinsmitglieder sowie Gäste ihr Können u. a. bei der
Ungarischen Post, Tandemreiten, Pas de deux, Einzelvoltigieren und einer Friesenquadrille unter Beweis stellten.
- Dressurprüfung Kl. E: (1.) Gajdzinska, Anna (Nelson),
(2.) Andrzejewski, Woijciech (Wicherek), (3.) Gawerska,
Weronika (Imelka);
- Dressurprüfung Kl. A: (1.) Spiegel, Nicole (Coradina),
(2.) Lipska, Izabelle (Animusz), (3.) Paulicks, Antje
(Renommé);
- Dressurprüfung Kl. P4: (1.) Gajdzinska, Anna (Wiking),
(2.) Lipska, Izabelle (Animusz), (3.) Gajdzinska, Anna
(Nelson);
- Einfacher Reiterwettbewerb mit Galopp: (1.) Milz,
Anastasia (Ondra), (2.) Behr, Patrick (Oscar), (3.) Leese,
Viktoria (Grantly Gloria);
- Führzügel: (1.) Kreczko,Kacper (Ondra), (2.) Manthe,
Lucy (Gladiator), (3.) Bienkowska, Alexsandra (Lucy);
- Gruppenvoltigieren: (1.) RFV Brohmer Berge e. V., (2.)
RFV Bismark/Tanger e. V., (3.) Pasewalker Pferdesportverein e. V.;
- Stilspringprüfung Kl. E: (1.) Paul, Andreas (Calimero),
(2.) Koguciuk, Zbigniew (Kresus), (3.) Kolodziejska,
Marta (Bohun);
- Mini Springen: (1.) Paul, Andreas (Calimero), (2.) Rucienska, Karolina (Figaro), (3.) Marszalek, Karolina (Sara);
- Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. A**: (1.) Krentz, Andreas (Che Guevara), (2.) Rzemyk, Paula (Krakus), (3.)
Szukalo, Igor (Imelka);
- Punktespringprüfung Kl. A**: (1.) Mikosza, Aleksandra
(Strada), (2.) Krentz, Andreas (Che Guevara), (3.) Spiegel, Nicole (Coradina)
Die erfolgreichste Reiterin des Turniers war Nicole Spiegel (RFV Bismark/Tanger e. V.)
Der Reit- und Fahrverein Bismark/Tanger e. V. bedankt sich
bei allen Sponsoren; GbR Brauer, Gemeinde Bismark,
Busunternehmen Orwat, Odergas Manteufel, Steuerbüro
Behr, Physiotherapie Neumann, Agra Bergholz, Sparkasse
Uecker- Randow, Andrea Lemke, Deutsche Vermögensberatung Birgit Tuchtenhagen, OAS Pasewalk, Amt Löcknitz-Penkun und fleißigen Helfern, die diesen Tag zu einem
besonderen Ereignis gemacht haben.
von Kindern führen. Gleichzeitig betonte Meistring aber
auch, dass es auf Grund der unzureichenden Absicherung
der kommunalen Finanzausstattung immer schwieriger
wird, derartige Maßnahmen beizubehalten. Eine Überraschung hatte der Arbeitslosenverband parat, der kleine
Präsente (Baby-Schühchen) übergab. Musikalisch umrahmt
wurde die Feierstunde von Herrn Pfarrer Dr. Drans.
Die 800-Jahr-Feier im Jahr 2012 ist schon lange Thema in
Löcknitz. Die Grundschule Am See und die Regionale
Schule beteiligten sich im vergangenen Schuljahr am Wettbewerb „Ein Maskottchen und ein Logo für die 800-JahrFeier“. Die Preisträger wurden beim 15. Burgfest von den
Besuchern gewählt.
Traditionsgemäß erfolgte am 23. September in der Gemeinde Löcknitz die Übergabe des Begrüßungsgeldes. Der
Bürgermeister Lothar Meistring („Die Linke“) übergab die
kleine Starthilfe von 500,00 e diesmal an 12 Eltern.
Somit erhielten seit Mai 1996 300 Kinder diese Zuwendung.
Es ist ein wichtiges Anliegen der Gemeinde ihren Nachwuchs zu unterstützen, zumal es in der heutigen Zeit nicht
mehr ganz normal ist, dass junge Ehen auch zur Geburt
Das beste Maskottchen
zeichnete Leon Krüger. Janine Schröder und Anne
Haase entwickelten die
schönsten Logos.
Wir danken den Schülern
für ihre fleißige Arbeit und
den Besuchern des Burgfestes für ihre Bewertung.
i. A. M. Kurpanik
Ausgelassenheit und Fröhlichkeit erfüllte die Regionale
Schule Löcknitz am 24.08.2010 zum 2. Tag der Vereine.
Neun Vereine aus Löcknitz und Umgebung nahmen die
Chance wahr, sich vorzustellen.
Zwei Vereine waren zum ersten Mal dabei. Der LSV Grambow spielte in der Badeanstalt mit den Schülern Volleyball
und warb auch für Dart, Tischtennis und Fußball. Das
Schlosshotel Krugsdorf zeigte den Schülern, dass Golfen
auch für junge Leute interessant sein kann. Robin Z. und
Anne S. zeigten beim Putten und Chippen durchaus Talent.
Alle Klassen hatten ein umfangreiches Programm zu absolvieren. Die 5. Klassen wurden beim Judo und Kanu
sportlich gefordert und erkannten, wie anspruchsvoll diese
Sportarten sind. Hochher ging es an den Tischtennisplatten in der Eisler-Halle, alle Schüler wollten spielen. Bei der
Feuerwehr hatten die Kinder viel Spaß beim Löschangriff
und beim Anprobieren des Feuerschutzanzuges.
Etwas ruhiger, aber nicht weniger interessant, ging es im
Schulhaus zu. Schöne Melodien, gespielt von Mitgliedern
des Mandolinenorchesters, empfing die Klassen. Begeis-
tern konnte der Schützenverein vor allem die Schüler der
6. Klassen und die Ranger warben für den Naturschutz.
Wir wünschen allen Vereinen, dass sie bald neue Mitglieder
haben werden und bedanken uns hiermit recht herzlich bei
M. Kurpanik
Vorbereitung der 800-Jahr-Feier 2012
Um Zweifel an der Jahrgangszahl auszuräumen, wurde
zuerst beim Landesarchiv Greifswald eine diesbezügliche
Anfrage gestellt, wo uns „1212 Löcknitz“ als Ersterwähnung
bestätigt wurde. Sodann wurde die Vorbereitung der
800-Jahr-Feier in Angriff genommen. Dazu wurden drei
Organisationskomitee einschließlich Gesamtleitung:
AG Festumzug: Verantwortlich: Dieter Lückert
AG Öffentlichkeitsarbeit: Verantwortlich: Horst Heiser
Bisher wurden drei Beratungen durchgeführt, u. a. erfolgte
die Auswertung des Wettbewerbes der Schulen zur Auswahl eines Logos sowie eines Maskottchens. Folgende
Aktivitäten wurden bisher eingeleitet: Kontaktaufnahme mit
Ostseewelle und NDR, Gestaltung einer Briefmarke über
den „Nordkurier“ sowie einer Münze, Aufkleber mit dem
Löcknitzer Wappen sind bereits käuflich zu erwerben.
Vorgesehen ist darüber hinaus eine Dokumentation – Vergangenheit und Gegenwart von Löcknitz – in Broschürenform. Dazu werden die Bürger gebeten, geeignete Texte
und Fotos zur Verfügung zu stellen, die Christine Bretzmann
und Horst Heiser entgegen nehmen.
Horst Heiser (Tel.: 0173/7888619)
Förderung für deutsch-polnische
Begegnungsprojekte möglich
Deutsch-polnische Begegnungsprojekte können in der
laufenden Förderperiode im Rahmen des Förderprogrammes „Ziel 3 – Europäische territoriale Zusammenarbeit –
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Länder
Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg und der Republik
Polen (Wojewodschaft Westpommern)“ mit Mitteln aus dem
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung – INTERREG IV A – unterstützt werden. Die durch den Fonds geförderten Maßnahmen sollen die Entstehung neuer und die
Festigung bereits bestehender grenzüberschreitender
Kontakte unterstützen. Mit der Möglichkeit des kleinen
Fonds soll durch Annäherung und Verständigung die Zusammenarbeit in der Grenzregion gefördert werden.
Antragsberechtigt sind gemeinnützig agierende Projektträger aus den Landkreisen NVP, DM, RÜG, OVP, UER, BAR,
UM sowie den kreisfreien Städten Stralsund, Greifswald
und Neubrandenburg. Die Maßnahme muss im deutschen
Teil der Euroregion POMERANIA unter Mitwirkung und
entsprechender Beteiligung eines nichtgewerblichen Projektpartners aus dem polnischen Teil des Fördergebietes
Gefördert werden Projekte in den Bereichen Kultur, Sport,
Kinder-, Jugend- und Seniorenaustausch, soziale Integration, Gesundheit und Umweltschutz. Im Rahmen der genannten Schwerpunkte können unter anderem Workshops,
Schulungen, Festivals, gemeinsame Übungen und auch
Aktivitäten im Rahmen kommunaler Partnerschaften durchgeführt werden. Der maximale Zuschuss beträgt 85 % der
förderfähigen Gesamtausgaben eines Projektes. Diese
können in besonderen Fällen bis zu 25.000 EUR pro Projekt
betragen. Die Projektausgaben sind durch den Antragsteller vollständig vorzufinanzieren.
Um eine ordnungsgemäße Antragsbearbeitung und -entscheidung zu gewährleisten, sollte die Antragstellung drei
Monate vor Projektbeginn (Abschluss des ersten Lieferoder Leistungsvertrags) erfolgen. Anträge können laufend
eingereicht werden. Die erforderlichen Unterlagen für eine
Antragstellung stehen als Download unter www.pomerania.
net – Fonds für kleine Projekte – zur Verfügung. Für Auskunft und Beratung stehen die Mitarbeiterinnen des Fonds
für kleine Projekte telefonisch unter 039754/529-14/24/25
oder per Email unter [email protected] zur Verfügung.
… zu erfahren, dass man selbst oder ein naher Angehöriger
an Krebs erkrankt ist. In der ersten Phase möchte man es
einfach nicht wahrhaben, betroffen zu sein. Quälende Fragen
und Gedanken beherrschen die nächsten Tage und Nächte.
Warum gerade ich? Wie soll man das eigene Schicksal
bewältigen oder wie geht man mit dem erkrankten Familienmitglied um. Nach einigen Wochen oder Monaten dominieren vor allem Fragen der weiteren Behandlung und
Therapie sowie der pflegerischen Versorgung den Alltag.
Welche Therapien werden angewenden?
Sind alle Behandlungen sinnvoll?
Was mache ich bei plötzlichen Zwischenfällen? ... und viele weitere.
Zunächst einmal sollte jeder Betroffene wissen, daSs die
Medizin in den letzten Jahren bei der Behandlung von
Krebserkrankungen große Fortschritte gemacht hat, und
die Heilungschancen weiter verbessert wurden, auch hat
sich die Zeitspanne des Lebens mit dieser Erkrankung
immer weiter verlängert.
Im Leben des Erkrankten spielen jedoch Therapien und
Krankenhausaufenthalte nach der Diagnosestellung die
größte Rolle. Und ganz besonders wichtig für ihn ist der
emotionale Halt, diesen braucht jeder der ein schweres
Schicksal zu bewältigen hat. Gut hat es da, wer in einer
intakten Familie lebt und Freunde hat. Aber auch außerhalb
dieser gibt es Hilfen. Ein gut funktionierendes Netz an
Versorgungseinrichtungen unterstütz und berät Erkrankte
Im Krankenhaus wird zum Beispiel ein Sozialarbeiter eingeschaltet. Dieser klärt auf, wie es weitergehen kann.
Möglicherweise muss jedoch die Palliativpflege zum Einsatz kommen, sie greift, wenn eine medizinische Behandlung nicht mehr heilen kann.
Der Wunsch eines jeden schwer erkrankten Menschen und
vor allem eines Sterbenden ist es dann, im eigenen Heim
bleiben zu können. Hierbei ist entscheidend, inwieweit die
räumlichen Vorraussetzungen hierzu gegeben sind und ob
die Familie die Pflege sicherstellen kann und möchte.
Doch auch zu Hause muss nicht alles selbst bewältigt
werden. Die Bundesregierung hat zum 01.04.2007 den Weg
zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV)
schwerst kranker Menschen mit den § 37 b Sozialgesetzbuch V (SGB V) und § 132 d SGB V freigemacht. Aus diesem
Gesetz ergeben sich viele Leistungen die ein Erkrankter
bei seiner Krankenkasse abrufen kann.
Besondere Bedeutung misst das Gesetz der pflegerische
Versorgung zu. Nach dem Gesetz erhalten Pflegefachkräfte mit einer Zusatzausbildung in der Pallitivpflege von 160
Std. erweiterte Kompetenzen, und oft kann so einem Erkrankten ein Krankenhausaufenthalt erspart bleiben. Darüber hinaus verfügen Pallitivschwestern auch über das
notwendige Wissen und Erfahrung im Umgang mit Erkrankten. In Notsituationen kann die Pallitivfachkraft die Ursache
erkennen und zum Beispiel mit der Gabe von Bedarfsmedikamenten schnell helfen.
Ziel der Palliativpflege ist es, Lebensfreude und Wohlbefinden zu ermöglichen, wo es nur geht.
Das Motto von Cicely Saunders „Nicht dem Leben mehr
Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben.“, ist Zielstellung unserer Pallitivarbeit.
Sollten Sie betroffen sein, benötigen Sie Hilfe oder haben
Sie Fragen, wenden Sie sich gerne an mich: Ambulanter
Pflegedienst „Abendsonne“, Telefon 039751/699120.
Der kleine Mischlingsrüde wurde ca. 2008 geboren und hat
eine Schulterhöhe von ca. 35 cm.
Den Kleinen muss man einfach lieben! Er zeigte zu Beginn
ein sehr panisches und in sich gekehrtes Wesen. Das hat
sich nun geändert, er entdeckt das Hundeleben neu und
scheint sich von seiner Vergangenheit verabschiedet zu
Der niedliche Hund ist sehr anhänglich und verschmust.
Mit Hündinnen verträgt er sich gut. Er zeigt ein ruhiges
Verhalten und kann auch mal allein bleiben. In letzter Zeit
neigt er dazu, auch mal die Besucher anzumelden – das
hat er sich von den „Großen“ abgeguckt.
Alf hat ein Handikap: das linke Auge weist eine Linsentrübung (Katarakt) auf, die nicht reparabel ist. Somit kann er
mit dem Auge nicht richtig sehen und stößt hin und wieder
gegen einen Gegenstand. Dazu kommt, dass er sich
manchmal um sich selbst dreht. Die Ursache kann ein
Unfall oder eine nicht behandelte Infektion sein, die Auswirkungen im Gehirn hinterlassen hat. Alf wurde in einem
Straßengraben gefunden. Vielleicht hatte er davor einen
Unfall oder er musste einen Schlag auf den Kopf erleiden.
Das alles ist Spekulation. Wir wissen nur, dass er ein so
süßer Kerl ist und wir suchen verständnisvolle Menschen
für ihn, die ihn trotz seiner kleinen Einschränkung lieben
können. Medikamente erhält er nicht.
Aufgrund seiner kleinen Behinderung vermitteln wir Alf auch
gern auf eine Pflegestelle.
Fragen beantworten gern die Mitarbeiter/innen des Tierheimes in Sadelkow unter der Telefon-Nummer: 039606/
Öffnungszeiten täglich von 11.00 bis 16.00 Uhr.
Nr. 10/2011 - Amt Löcknitz
Ehemaliges Hospital „St. Georg“ in Penkun - Amt Löcknitz
Diakonie-Klinikum - Ratsinformationssystem Schwäbisch Hall
1522_3003_Gartencenter Löwer_Entwurf
Änderung Bebauungsplan Nr. 1 „Waterfall“
Bebauungsplan Nr. 36 A, 2. Änderung
Satzung über die Bestimmung verkaufsoffener Sonntag
und Formfehler bei der Aufstellung von Bauleitplänen
B-Plan 622 - Stadt Langenhagen
für landwirtschaftlich genutzte Flächen
1.02 Entschädigungssatzung, aktuelle Lesefassung
Gemeinde: Hofheim am Taunus Gemarkung: Wildsachsen
Eintrittserklärung - Eisenbahnmuseum Schwarzenberg
bau stein 4/15 - Stadtplanungsamt Frankfurt am Main
Begründung - Stadt Bitterfeld