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Timestamp: 2016-12-07 10:29:39
Document Index: 224383744

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 106', 'Art. 90', 'Art. 39', 'BGE', 'Art. 100']

5A_287/2007 (26.06.2007)
5A_287/2007 /blb
vertreten durch Fürsprecher Rolf G. Rätz.
Kosten und unentgeltliche Rechtspflege (Abänderung eines Scheidungsurteils),
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil und den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 1. Mai 2007.
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil und den Beschluss vom 1. Mai 2007 des Solothurner Obergerichts, das einen Rekurs des Beschwerdeführers gegen die Nichtgewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (im mangels Vorschusszahlung trotz zweimaliger Aufforderung an den Beschwerdeführer kostenfällig abgeschriebenen Abänderungsprozess) abwies, jedoch (in teilweiser Gutheissung des Kostenrekurses des Beschwerdeführers) die erstinstanzliche Gerichtsgebühr auf Fr. 500.-- und die (der Beschwerdegegnerin geschuldete) Parteientschädigung auf Fr. 5'079.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Auslagen) reduzierte,
in die (das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisende) Verfügung des Abteilungspräsidenten vom 6. Juni 2007 samt Aufforderung an den Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- innert einer Frist von 10 Tagen,
in die Bestätigung der Bundesgerichtskasse, wonach der Kostenvorschuss fristgemäss geleistet worden sei,
dass das Obergericht in seinem Urteil und Beschluss vom 1. Mai 2007 erwog, das vom Beschwerdeführer (erst nach eingetretener Säumnis und damit verspätet) gestellte Armenrechtsgesuch habe der erstinstanzliche Richter zu Recht wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen, ebenso zu Recht seien dem unterliegenden Beschwerdeführer die Gerichts- und Parteikosten auferlegt worden, die Gerichtsgebühr werde in Anbetracht der "engen" finanziellen Verhältnisse reduziert, ebenso (geringfügig) die Parteientschädigung für den detailliert ausgewiesenen Aufwand des Anwalts der Beschwerdegegnerin (19,6 Stunden à 220 Franken plus Auslagen),
dass die (wegen des auch nicht vermögensrechtliche Streitpunkte wie die Kinderzuteilung umfassenden Abänderungsprozesses) als Beschwerde nach Art. 72ff. BGG entgegengenommene Eingabe zum Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer unterinstanzliche Entscheide mitanficht (Art. 75 Abs. 1 BGG) und Rügen erhebt, die nicht Gegenstand des obergerichtlichen Verfahrens bildeten und daher auch nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein können,
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (BGE 130 I 258 E. 1.3. S. 261f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht zwar Gesetzes- und Verfassungsbestimmungen sowie die EMRK anruft,
dass er erst recht nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der (im vorliegenden Verfahren allein anfechtbare) Entscheid des Obergerichts vom 1. Mai 2007 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass dies insbesondere für die Beschwerdevorbringen gegen die Honorarnote des Anwalts der Beschwerdegegnerin gilt,
dass eine Verbesserung der Beschwerdeschrift durch einen Anwalt nach Ablauf der Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) ausgeschlossen ist,