Source: http://www.kinderschutzbund-kempten.de/satzung
Timestamp: 2019-03-22 14:20:25
Document Index: 191707773

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 10', '§ 26', '§ 30', '§ 10', '§ 11', '§ 12']

Kinderschutzbund Kempten e.V. / Satzung
Der Verein führt den Namen „Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Kempten e.V.“, kurz „DKSB Kempten“.
Der Verein hat seinen Sitz in Kempten und ist eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Kempten.
1. Der Verein setzt sich ein für
die Förderung der geistigen, psychischen, sozialen und körperlichen Entwicklung der Kinder,
den Schutz der Kinder vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt jeglicher Art,
kinderfreundliches Handeln der einzelnen Menschen und aller gesellschaftlichen Gruppen.
2. Der Verein will diese Ziele erreichen, indem er insbesondere
Mittel für die Verwirklichung der Vereinszwecke und die Förderung besonderer Aktivitäten einwirbt.
§ 4 – Verbandsmitgliedschaft
Der Verein ist Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e.V. und im Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V. Die §§ 4 bis 7, 9, 11 bis 13 der Bundesverbandssatzung und die §§ 4 und 11 der Satzung des Landesverbandes Bayern e.V. sind Bestandteil dieser Satzung.
Um ein einheitliches Vorgehen des Verbandes bei der Beratung sowie bei dem Betrieb von Einrichtungen und Projekten der Kinder- und Jugendhilfe zu gewährleisten, sind die Mitglieder des Vereins verpflichtet, bei der inhaltlichen Arbeit die Beschlusslage des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband e.V. in der jeweils gültigen Fassung zu beachten.
Der Verein ist verpflichtet, den Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V. unverzüglich über alle wesentlichen Vorkommnisse zu unterrichten und dem Landesverband oder einem von ihm beauftragten Dritten in den in Satz 2 genannten Fällen Einsicht in alle Bücher und Geschäftsunterlagen zu gewähren. Als wesentliche Vorkommnisse gelten insbesondere eine drohende Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, Rechtsstreitigkeiten, Vollstreckungsmaßnahmen.
Der Verein ist berechtigt, für die Dauer der Mitgliedschaft im Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e.V. und im Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V. den Namen und das Logo des Deutschen Kinderschutzbundes im Rahmen von Werbemaßnahmen und Sponsorenverträgen zum Zwecke der Einwerbung von Drittmitteln für die satzungsmäßigen Zwecke zu verwenden; die Verwendung hat so zu erfolgen, dass dem Logo des Deutschen Kinderschutzbundes der vollständige Name des Ortsverbandes einschließlich des Ortsnamens hinzuzufügen ist und dass in jedem Einzelfall der Verwendung deutlich wird, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Sponsor auf den Ortsverband bezieht. Werbemaßnahmen und Sponsorenverträge, mit denen Dritte die Verwendung des Namens und des Logos gestattet wird oder aufgrund deren der Verein den Namen und das Logo des Sponsoren verwendet, sind auf seinen Einzugsbereich zu beschränken und bedürfen der vorherigen Zustimmung des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Bayern e.V.
Die Mitgliedschaft im Verein kann erworben werden von a) natürlichen Personen, b) juristischen Personen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich.
Über den schriftlichen Aufnahmevertrag entscheidet der Vorstand. Das Ergebnis der Entscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann der Bewerber innerhalb eines Monats nach Zugang der Entscheidung Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einlegen; diese entscheidet endgültig über die Aufnahme.
Alle aktiven Mitglieder des Vereins haben Anspruch auf Ersatz ihrer angemessenen Auslagen und auf eine qualifizierte Bestätigung ihrer Tätigkeit.
Die Mitgliedschaft endet bei natürlichen Personen durch den Tod, Austritt oder Ausschluss, bei juristischen Personen durch Auflösung, Austritt oder Ausschluss.
Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Er kann nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten erfolgen.
Mitglieder, die den Interessen des Vereins zuwider handeln, können aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dies gilt insbesondere, wenn Mitglieder dieser Satzung oder den Beschlüssen des Vereins oder des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband e.V. trotz Abmahnung zuwider handeln oder wenn sie das Ansehen des DKSB in der Öffentlichkeit schädigen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand, nachdem dem Betroffenen die Möglichkeit zur Anhörung gegeben worden ist. Gegen die Entscheidung über den Ausschluss kann der Betroffene innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang der Entscheidung Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einlegen.
Die Organe des Vereins sind: die Mitgliederversammlung, der Vorstand.
Von den Beschlüssen der Organe ist innerhalb von zwei Monaten eine Niederschrift zu fertigen, die von zwei Teilnehmern/ Teilnehmerinnen, darunter der/ die LeiterIn der jeweiligen Sitzung, zu unterzeichnen ist. Die Protokolle der Mitgliederversammlung können eingesehen werden. Protokolle gelten als genehmigt, wenn nicht innerhalb von drei Monaten nach der Mitgliederversammlung Korrekturen beantragt wurden.
Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder sowie deren Entlastung, die Wahl der KassenprüferInnen und deren StellvertreterInnen und die Bestellung der Wirtschaftsprüferin/ des Wirtschaftsprüfers, die Entgegennahme des Jahresberichts, die Entgegennahme des Kassenprüfungsberichts und des Berichtes der Wirtschaftsprüferin/ des Wirtschaftsprüfers, die Beschlussfassung über die Höhe des Jahresbeitrages, die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans, die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins, die Beschlussfassung über die Berufung gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes, die Ernennung von Ehrenmitgliedern, die Beschlussfassung über Anträge stimmberechtigter Mitglieder.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Maßgebend für die Einhaltung der Ladungsfrist ist die Aufgabe der Einladung bei der Post (Poststempel). Anträge müssen eine Woche vor Versammlungsbeginn schriftlich dem Vorstand vorliegen. Über später eingegangene Anträge entscheidet die Mitgliederversammlung; die Aufnahme eines verspäteten Antrages auf die Tagesordnung bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen beim Vorstand beantragt wird. Die Einladungsfrist für eine außerordentliche Mitgliederversammlung beträgt zwei Wochen; im Übrigen gelten Abs. 2 bis 4 entsprechend.
Bei Wahlen gilt diejenige/derjenige von mehreren Kandidatinnen/Kandidaten als gewählt, die/ der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, so erfolgt unter den beiden Kandidatinnen/ Kandidaten mit dem höchsten Stimmenanteil eine Stichwahl. Gewählt ist diejenige/ derjenige, die/ der nunmehr die meisten Stimmen erhält. Bei der Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden, der BeisitzerInnen und der KassenprüferInnen ist eine Listenwahl zulässig, wenn die Satzung jeweils mindestens zwei Personen vorsieht. Es können auf einem Stimmzettel höchstens so viele Kandidatinnen und Kandidaten gewählt werden, wie insgesamt zu wählen sind. Ein Stimmzettel ist gültig, wenn mindestens die Hälfte der Zahl der zu Wählenden aus der Vorschlagsliste gewählt ist. Gewählt sind die Kandidatinnen und Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt.
Abstimmungen und Wahl erfolgen durch Handzeichen, wenn nicht ein anwesendes Mitglied eine geheime Abstimmung beantragt.
§ 10 – Vorstand
Den Vorstand bilden die/ der Vorsitzende, zwei stellvertretende Vorsitzende, der/ die SchatzmeisterIn, der/ die SchriftführerIn, und bis zu acht BeisitzerInnen. Der Vorstand kann Ausschüsse bilden.
Vorstand i. S. d. § 26 BGB sind der/ die Vorsitzende, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden und der/ die SchatzmeisterIn. Vertretungsberechtigt sind jeweils zwei von ihnen gemeinsam.
Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Zur Unterstützung des Vorstands kann er eine Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer bestellen. Sie/ er handelt im Auftrag des Vorstands und ist somit vereinsrechtlich kein besonderer Vertreter i.S.d. § 30 BGB. Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer nehmen an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.
Hauptamtliche MitarbeiterInnen des Vereins dürfen dem Vorstand nicht angehören.
§ 10 Abs. 6 findet keine Anwendung, wenn mit höchstens zwei Vorstandsmitgliedern Arbeitsbedingungen vereinbart worden sind, die die jeweils geltenden steuerrechtlichen Voraussetzungen für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse nicht übersteigen. Der Abschluss eines Anstellungsvertrages mit einem Vorstandsmitglied bedarf eines mit einer 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefassten Beschlusses der Mitgliederversammlung.
§ 11 – Kassenführung und Kassenprüfung
Der/ die SchatzmeisterIn führt die Kassengeschäfte im Rahmen der gefassten Beschlüsse. Bis zu einer Höhe von 2.000,00 Euro kann er/sie die Geschäfte eigenverantwortlich (ohne Vorstandsbeschluss) ausüben. Er/ Sie ist verantwortlich für die Leitung des Kassenwesens.
Alljährlich hat der/ die SchatzmeisterIn bis zum 1. März dem Vorstand die Rechnungsabschlüsse des letzten Geschäftsjahres vorzulegen.
Nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres ist die Kasse von zwei KassenprüferInnen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, zu prüfen. Sie haben über das Ergebnis der Kassenprüfung einen schriftlichen Bericht zu erstatten.
Der Bericht der KassenprüferInnen ist spätestens bis zum 30. Mai eines jeden Jahres an den Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern zu übersenden.
§ 12 – Auflösung des Vereins, Vermögensanfall
Sofern die Mitgliederversammlung nichts Abweichendes beschließt, sind die/ der Vorsitzende und die/ der SchatzmeisterIn die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren. Dies gilt auch dann, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder wenn er seine Rechtsfähigkeit verliert.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Kempten, den 25.05.2011