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Timestamp: 2016-10-27 12:56:03
Document Index: 149505202

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 43', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 102']

A.a Der 1955 geborene S.________ zog sich am 9. Dezember 2003 beim Fussballspielen eine Kompressionsfraktur des zw�lften Brustwirbelk�rpers sowie eine dislozierte Steissbeinfraktur zu. Als zust�ndiger Unfallversicherer sprach ihm die SUVA Taggeldleistungen auf der Grundlage einer 20%igen Arbeitsunf�higkeit bis 7. Dezember 2005 sowie eine Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von 10 % zu (Verf�gung vom 27. April 2005). Nach weiteren medizinischen Abkl�rungen aufgrund eines geltend gemachten R�ckfalls verneinte die SUVA verf�gungsweise am 18. Januar 2006 einen Anspruch auf Taggeld und Rente, was sie mit Einspracheentscheid vom 26. Juni 2006 best�tigte. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern hiess die dagegen eingereichte Beschwerde, soweit es darauf eintrat, in dem Sinne gut, dass es die Sache zu einer erg�nzenden medizinischen Massnahme im Sinne der Erw�gungen und Neuverf�gung an die SUVA zur�ckwies (Entscheid vom 15. Januar 2008). Auf die hiegegen von der SUVA erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht mit Urteil vom 20. Juni 2008 nicht ein.
A.b Gest�tzt auf den in Rechtskraft erwachsenen Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 15. Januar 2008 richtete die SUVA erneut Taggelder aus und erachtete eine weitere medizinische Abkl�rung zur Unfallkausalit�t als geboten, nachdem die geforderte Massnahme in Form einer Infiltration des Coccygis nicht die erhoffte Klarheit bez�glich der Kausalit�t der geltend gemachten Beschwerden brachte. Die Begutachtung durch Dr. med. H.________, FMH Chirurgie, zur Beurteilung, ob Unfallrestfolgen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit vorl�gen, lehnte der Versicherte ab. Nach Durchf�hrung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens (Schreiben vom 3. Juni und 4. August 2009), sowie erneuter Beurteilung der Sache durch Dr. med. K.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie FMH, SUVA Versicherungsmedizin, stellte die SUVA ihre Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen auf den 31. Oktober 2009 ein (Verf�gung vom 23. Oktober 2009 und Einspracheentscheid vom 8. Januar 2010).
S.________ f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt sinngem�ss die grunds�tzliche �berpr�fung des vorinstanzlichen Entscheids auf seine Rechtm�ssigkeit hin sowie die weitere Zusprechung von Taggeldleistungen ab 1. November 2009.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder der Unfallversicherung ist das Bundesgericht - anders als in den �brigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) - nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG). Es wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft indessen - unter Beachtung der Begr�ndungspflicht in Beschwerdeverfahren (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden Fragen zu untersuchen, auch wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr aufgeworfen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
Im angefochtenen Entscheid sind die Bestimmungen �ber den Anspruch auf Taggeldleistungen (Art. 16 Abs. 1 UVG) der obligatorischen Unfallversicherung zutreffend dargelegt. Erg�nzend ist festzuhalten, dass die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG voraussetzt, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher und ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181).
Anfechtungs- und Streitgegenstand bildet einzig die Frage, ob die SUVA die Taggeldleistungen zu Recht auf Ende Oktober 2009 einstellte. Dabei ist insbesondere zu pr�fen, ob der Versicherte im Einspracheverfahren in unentschuldbarer Weise die Auskunfts- und Mitwirkungspflicht verletzt hat (Art. 43 Abs 3 ATSG; vgl. auch SVR 2009 UV Nr. 43 S. 150 E. 5.5 Ingress und 5.5.1). Auf die weiteren Begehren des Beschwerdef�hrers, soweit damit andere Leistungen beantragt werden (�bernahme von weiteren Heilbehandlungskosten und Reisespesen), ist daher nicht einzutreten (BGE 125 V 413 E. 1 S. 414 f.).
3.1 Die Vorinstanz begr�ndete einl�sslich, weshalb eine grunds�tzlich beweistaugliche und zumutbare Begutachtung durch Dr. med. H.________ (BGE 136 V 376 E. 4 S. 377 ff.) unentbehrlich gewesen w�re (vgl. Urteil 9C_28/2010 vom 12. M�rz 2010 E. 4.1 mit Hinweisen). Wenn das kantonale Gericht nach sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Aktenlage das Vorgehen der Beschwerdegegnerin sch�tzte, welche mit Blick darauf, dass die durchgef�hrte lokale Infiltration des frakturierten Os coccygis keine endg�ltige Kl�rung der Frage brachte, ob die bestehenden Beschwerden auf die Fraktur des Steissbeines zur�ckzuf�hren und damit unfallbedingt sind (Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. W.________ vom 8. September 2008), eine Begutachtung bei Dr. med. H.________ durchf�hren lassen wollte, verletzte es kein Bundesrecht. Es durfte sich hierbei auch auf die �berzeugende Beurteilung des Dr. med. K.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie FMH, SUVA Versicherungsmedizin, vom 11. Mai 2009, st�tzen, der eine Expertise zur Kl�rung der Frage einer posttraumatischen Coccygodynie mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit f�r unumg�nglich hielt. Dass eine zus�tzliche Abkl�rung immer eine Belastung f�r die betroffene Person bedeutet, kann nicht dazu f�hren, dass die rechtsanwendenden Beh�rden auf eine weitere Begutachtung verzichten, obwohl sie zur Auffassung gelangt sind, aufgrund der vorhandenen Akten keine rechtsgen�gliche Beurteilung vornehmen zu k�nnen. Dr. med. K.________ legte dar, dass die Zugreise von X.________ nach Y.________ zumutbar gewesen w�re, da eine Reise mit der Bahn f�r eine Person mit Coccygodynie problemlos m�glich sei.
3.2 Der Beschwerdef�hrer hat es sich demnach selbst zuzuschreiben, dass die SUVA �ber ihre allf�llige weitere Leistungspflicht ab 1. November 2009 nicht gest�tzt auf die Ergebnisse einer Begutachtung bei Dr. med. H.________ befinden konnte, sondern einen Entscheid �ber das strittige Leistungsbegehren aufgrund und in W�rdigung der verf�gbaren Akten vornahm (BGE 131 V 42 E. 3 S. 47). Laut der erneuten Beurteilung des Dr. med. K.________ (vom 8. Oktober 2009) besteht f�r die T�tigkeit als �bersetzer eine volle Arbeitsf�higkeit. Die Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts, es l�gen nur noch m�glicherweise Folgen des am 9. Dezember 2003 erlittenen Unfalls vor, weshalb eine unfallkausale Arbeitsunf�higkeit nicht nachgewiesen sei, ist nicht zu beanstanden.
Die Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a) mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3) ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) erledigt.