Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-02-26 20:33:48
Document Index: 390165610

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§84', '§502', '§528', '§45', '§45', '§45', '§62', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 528', '§ 528', '§ 502', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 519', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 528', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 22', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 921', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 933', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§8', '§1', '§1', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§8', '§8', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1313', 'OGH', 'OGH', '§1036', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1338', '§ 1', 'OGH', 'EuG', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§5', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§11', 'Art 89', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'Art 18', '§ 11', '§ 58', '§ 93', '§ 56', '§ 91', '§ 13', 'OGH', 'OGH', '§43', '§44', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 1Ob1/78 (1Ob2/78) - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob366/58 (1Ob367/58) 1O...
RS0030338
1Ob366/58 (1Ob367/58); 1Ob1/78 (1Ob2/78); 7Ob23/87
Der Schätzwert macht bei Reparaturkosten jenen Betrag aus, zu welchem Gewerbetreibende solche Reparaturen gemeiniglich ausführen. Repariert der geschädigte Gewerbetreibende die beschädigte Sache selbst, so kann er daher den geschäftsüblichen Reingewinn und die ihm gewährten Rabatte behalten.
1 Ob 366/58
Entscheidungstext OGH 19.11.1958 1 Ob 366/58
Veröff: EvBl 1959/54 S 100 = JBl 1959,209
Gegenteilig; Beisatz: Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen. "Angemessene" Kosten sind daher nur dort zuzusprechen, wo die tatsächlichen noch nicht bekannt sind; soweit die Entscheidung JBl 1959,209 davon spricht, daß stets der Schätzungswert zu vergüten ist, kann ihr nicht gefolgt werden. (T1) Veröff: SZ 51/7
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0030338
JJR_19581119_OGH0002_0010OB00366_5800000_001
Rechtssatz für 1Ob292/59 (1Ob305/59) 1O...
RS0036324
1Ob292/59 (1Ob305/59); 1Ob229/62 (1Ob245/62); 8Ob67/66; 1Ob206/66 (1Ob265/66); 6Ob326/68; 1Ob57/71; 5Ob112/73; 5Ob91/73; 6Ob157/73; 4Ob65/73; 5Ob140/73; 1Ob170/73; 1Ob169/73; 1Ob61/74 (1Ob62/74, 1Ob63/74); 4Ob31/74; 8Ob188/74; 1Ob197/74; 5Ob109/75; 1Ob185/75; 7Ob150/75; 2Ob507/76; 3Ob79/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob712/80; 1Ob707/82; 6Ob590/83; 2Ob502/85; 8Ob637/88; 7Ob669/88; 9ObA50/89; 10ObS82/91; 4Ob529/91 (4Ob1550/91); 6Ob645/91; 4Ob508/94; 3Ob213/99s; 9ObA255/99m; 7Ob291/00w; 9ObA294/00a; 3Ob28/02t; 3Ob69/02x; 3Ob183/02m; 1Ob6/03v; 1Ob117/03t; 3Ob253/03g; 7Ob120/04k; 8Ob136/05s; 2Ob8/06z; 8Ob136/08w; 7Ob49/10x; 5Ob145/09y; 8ObS8/10z; 4Ob44/12t; 10ObS91/12y; 2Ob138/12a; 9ObA35/13g (9ObA36/13d); 4Ob77/14y; 9ObA113/14d; 3Ob52/15s; 9ObA44/15h; 8ObA10/15a; 1Ob179/15b; 5Ob205/15f; 3Ob164/15m; 10ObS20/16p; 10ObS66/16b; 9Ob22/16z; 10Ob66/16b; 6Ob195/16v; 6Ob1/17s; 3Ob18/17v; 4Ob233/16t; 7Ob93/17b; 8Ob69/17f; 6Ob221/17v; 7Ob64/18i; 9Ob39/18b; 7Ob112/18y; 8Ob169/18p; 8Ob56/19x; 1Ob140/19y
ZPO §84 Abs2 Satz2 I
ZPO §502 Abs3 Da1
ZPO §528 Abs1 Fall1 C2
AußStrG 2005 §45 IA
AußStrG 2005 §45 IB
AußStrG 2005 §45 IC1
AußStrG 2005 §62 A6
Das Vergreifen in der Entscheidungsform beeinflusst weder die Zulässigkeit noch die Behandlung des Rechtsmittels. Haben die Untergerichte mit konformen Urteilen (statt getrennt nach Urteil und Beschluss) die Klage zum Teil abgewiesen, zum anderen Teil aber zurückgewiesen, und übersteigt der sachlich beschiedene Teil des Klagsanspruchs nicht die Revisionsgrenze, so ist ein weiterer Rechtszug jedenfalls ausgeschlossen.
1 Ob 292/59
Entscheidungstext OGH 14.10.1959 1 Ob 292/59
Veröff: JBl 1960,260
1 Ob 229/62
Entscheidungstext OGH 17.10.1962 1 Ob 229/62
1 Ob 206/66
Entscheidungstext OGH 13.10.1966 1 Ob 206/66
6 Ob 326/68
Entscheidungstext OGH 08.01.1969 6 Ob 326/68
nur: Das Vergreifen in der Entscheidungsform beeinflusst weder die Zulässigkeit noch die Behandlung des Rechtsmittels. (T1)
5 Ob 112/73
Entscheidungstext OGH 06.06.1973 5 Ob 112/73
nur T1; Beisatz: Erstgericht verwirft Einrede der Unzulässigkeit des Rechtsweges mit einem in sein Urteil aufgenommenen B BerG gibt der auch wegen Nichtigkeit infolge Unzulässigkeit des Rechtsweges erhobenen Berufung des Beklagten nicht Folge. OGH geht unter Hinweis auf § 528 ZPO auf die in Ausführung der Rechtsrüge in der Revision neuerlich aufgeworfene Frage der Zulässigkeit des Rechtsweges nicht mehr ein. (T2)
nur T1; Beisatz: Revision als Rekurs zu behandeln. (T3)
nur T1; Beisatz: BerG weist vorprozessuale Kosten mit Urteil ab, statt richtig mit Beschluss zurück; dies ändert nichts daran, dass es sich um eine gemäß § 528 ZPO unanfechtbare Kostenentscheidung handelt, die nicht die Hauptsache betrifft (hier daher Gegenstand der berufungsgerichtlichen Abänderung unter S 1000,-- im Sinne des § 502 Abs 2 Z 3 ZPO). (T4)
Veröff: SZ 46/103
1 Ob 169/73
Entscheidungstext OGH 17.10.1973 1 Ob 169/73
1 Ob 61/74
Entscheidungstext OGH 10.04.1974 1 Ob 61/74
nur T1; Beisatz: Erstgericht hat unrichtig Antrag abgewiesen, Rekursgericht hat Rekurs zurückgewiesen. (T5)
8 Ob 188/74
Entscheidungstext OGH 01.10.1974 8 Ob 188/74
5 Ob 109/75
Entscheidungstext OGH 08.07.1975 5 Ob 109/75
nur T1; Beisatz: Erstgericht hat (unrichtig) zurückgewiesen, Rekursgericht hat abgewiesen. (T6)
Veröff: SZ 48/81 = NZ 1977,138
1 Ob 185/75
Entscheidungstext OGH 24.09.1975 1 Ob 185/75
nur T1; Beisatz: Für die Beurteilung, ob ein Urteil oder ein Beschluss vorliegt, also nicht die tatsächlich gewählte, sondern die vom Gesetz vorgesehene Entscheidungsform maßgebend ist. (T7)
7 Ob 150/75
Entscheidungstext OGH 25.09.1975 7 Ob 150/75
2 Ob 507/76
Entscheidungstext OGH 27.02.1976 2 Ob 507/76
1 Ob 712/80
Entscheidungstext OGH 26.11.1980 1 Ob 712/80
1 Ob 707/82
Entscheidungstext OGH 01.09.1982 1 Ob 707/82
nur T1; Veröff: MietSlg 34813(26)
7 Ob 669/88
Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 669/88
9 ObA 50/89
Entscheidungstext OGH 15.03.1989 9 ObA 50/89
10 ObS 82/91
Entscheidungstext OGH 26.03.1991 10 ObS 82/91
Beisatz: Erfolgt die Klagszurückweisung irrtümlich in Urteilsform und wird vom Rechtsmittelgericht bestätigt, so ist die dagegen erhobene Revision als (gemäß § 519 Abs 1 Z 1 ZPO zulässiger) Rekurs gegen eine Beschluss des Berufungsgerichts zu behandeln. (T8)
Veröff: SSV-NF 5/35
4 Ob 529/91
Entscheidungstext OGH 18.06.1991 4 Ob 529/91
6 Ob 645/91
Entscheidungstext OGH 23.01.1992 6 Ob 645/91
nur T1; Beisatz: Wird ein unechtes Versäumungsurteil nicht ausgefertigt, sondern bloß in Form eines Urteilsvermerkes erlassen, so ist dieser Gerichtsfehler nur mit Berufung geltend zu machen. (T9)
3 Ob 69/02x
Entscheidungstext OGH 18.07.2002 3 Ob 69/02x
Auch; nur T1; Beisatz: Bestätigte das Rekursgericht den Beschluss des Erstgerichts ohne die Einschränkung einer "Maßgabe", verneinte aber in Wahrheit die Beschwer durch diesen Beschluss, so liegt in Wahrheit kein voll bestätigender Beschluss vor, weil die gebotene Zurückweisung des Rekurses (wegen fehlender Beschwer) keine Bestätigung ist. Der Revisionsrekurs ist daher zulässig. (T10)
1 Ob 6/03v
Entscheidungstext OGH 24.02.2003 1 Ob 6/03v
Auch; nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Wenngleich sich das Gericht zweiter Instanz nicht der nach dem Gesetz gebotenen Entscheidungsform bedient (Urteil statt Beschluss), ist bei Beurteilung der Anfechtbarkeit dieser Entscheidung § 528 Abs 2 Z 2 ZPO (zur Gänze bestätigender Beschluss) anzuwenden. (T11)
3 Ob 253/03g
Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 253/03g
7 Ob 120/04k
Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 120/04k
8 Ob 136/05s
Entscheidungstext OGH 26.01.2006 8 Ob 136/05s
Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T7
Vgl; Beisatz: Die Anfechtbarkeit eines Beschlusses bestimmt sich nicht nach dem tatsächlichen oder vermeintlichen Entscheidungswillen des Gerichts, sondern nach der gesetzlich vorgesehenen Entscheidungsform. (T12)
Bem: Hier: Außerstreitiges Verfahren nach § 22 WGG. (T13)
8 ObS 8/10z
Entscheidungstext OGH 22.07.2010 8 ObS 8/10z
Auch; nur T1; Beisatz: Das Vergreifen in der Entscheidungsform beeinflusst nicht die Rechtsmittelfrist, weil auch Gerichtsfehler nicht zur Verlängerung von Notfristen führen können. (T14)
4 Ob 44/12t
Entscheidungstext OGH 17.04.2012 4 Ob 44/12t
Vgl; Beisatz: Die Umdeutung einer Entscheidung durch das Gericht zweiter Instanz beim Vergreifen in der Entscheidungsform durch das Gericht erster Instanz ist grundsätzlich möglich. (T15)
2 Ob 138/12a
Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 138/12a
9 ObA 35/13g
Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 35/13g
4 Ob 77/14y
Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 77/14y
Vgl; nur T1; Beis wie T7; Beis ähnlich wie T14; Beis wie T15
Auch; Beis wie T7; Veröff: SZ 2014/132
3 Ob 52/15s
Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 52/15s
1 Ob 179/15b
Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 179/15b
3 Ob 164/15m
Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 164/15m
Auch; Beis wie T7; Beis wie T14
9 Ob 22/16z
Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 Ob 22/16z
Auch; nur T1, Beis wie T14
10 Ob 66/16b
Entscheidungstext OGH 11.10.2016 10 Ob 66/16b
6 Ob 1/17s
Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 1/17s
Vgl auch; Beisatz: Durch eine bloß unrichtige Entscheidungsform kann sich eine Partei nicht beschwert erachten (so bereits 16 Ok 2/16d ua). (T16)
Beis wie T7; nur T1
8 Ob 69/17f
Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 69/17f
Auch; Beis wie T14; Beisatz: Abweisung mit Urteil statt Zurückweisung mit Beschluss. (T17)
nur T1; Beis wie T7; Beis wie T14; Beis wie T15
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0036324
JJR_19591014_OGH0002_0010OB00292_5900000_001
2Ob612/59; 6Ob86/63; 1Ob14/70; 5Ob39/71; 1Ob49/73; 2Ob266/76; 4Ob120/76 (4Ob121/76); 2Ob56/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob677/78; 8Ob177/78; 4Ob42/79; 8Ob115/79; 1Ob570/80 (1Ob571/80); 8Ob206/80; 1Ob35/80; 8Ob24/81; 2Ob105/81; 1Ob588/83; 8Ob97/83; 8Ob29/85; 7Ob572/85; 2Ob19/87; 1Ob578/88; 2Ob2/89; 1Ob704/89; 4Ob41/95; 4Ob127/97y; 1Ob367/97w; 3Ob286/99a; 9Ob66/04b; 7Ob298/04f; 6Ob31/08i; 2Ob4/08i; 2Ob205/08y; 2Ob249/08v; 9Ob26/09b; 2Ob135/10g; 2Ob219/10k; 2Ob144/11g; 4Ob137/11t; 2Ob74/12i; 1Ob97/13s; 4Ob21/14p; 4Ob14/16m; 2Ob148/15a; 10Ob5/17h; 1Ob231/16a; 2Ob40/19z; 3Ob30/19m; 3Ob126/19d
Beisatz: Der den Differenzschaden nach § 921 ABGB geltend machende Gläubiger hat die Obliegenheit, den Schaden möglichst gering zu halten. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für Verspätungsschäden (oder Mangelfolgeschäden). (T4a)
Bem: Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 219/10k. (T11)
Rechtssatz für 2Ob292/67 2Ob123/76 1Ob...
RS0030558
2Ob292/67; 2Ob123/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob167/79; 2Ob81/83; 2Ob47/88; 6Ob191/04p; 6Ob163/05x; 2Ob165/08s
Jeder Geschädigte, der Zeit und Geld zur Behebung des Schadens aufwenden muss, kann den Ersatz dieses Mehraufwandes vom Schädiger begehren.
2 Ob 292/67
Entscheidungstext OGH 10.11.1967 2 Ob 292/67
Veröff: SZ 40/144 = EvBl 1968/233 S 393 = JBl 1968,430 = ZVR 1969/85 S 73
2 Ob 123/76
Entscheidungstext OGH 25.06.1976 2 Ob 123/76
Veröff: ZVR 1977/10 S 8
Beisatz: Die Mühewaltung bei persönlicher berufsmäßiger Arbeitsleistung zur Verhinderung eines Verdienstentgangs. (T1)
Auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1984/177 S 185
2 Ob 47/88
Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 47/88
Veröff: ZVR 1989/86 S 142
Auch; Beisatz: Dazu zählen insbesondere auch Nachforschungskosten bei einem Eingriff in absolut geschützte Rechtsgüter wie im Fall einer Sachentziehung. (T2); Veröff: SZ 2005/16
Beisatz: Zu ersetzen sind die durch das schädigende Ereignis verursachten Aufwendungen und der Aufwand, der zur Abwehr der Schadensentstehung oder der Schadensvergrößerung zweckmäßig ist. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0030558
JJR_19671110_OGH0002_0020OB00292_6700000_001
Rechtssatz für 2Ob137/70 2Ob236/70 2Ob...
RS0030285
2Ob137/70; 2Ob236/70; 2Ob146/70; 2Ob69/72; 8Ob213/72; 8Ob228/72; 2Ob235/72; 8Ob69/73; 7Ob151/73; 2Ob146/74; 8Ob124/74; 8Ob256/74; 8Ob20/75; 2Ob93/76; 8Ob187/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob760/77; 8Ob93/78; 8Ob167/78; 8Ob42/80; 8Ob138/80; 2Ob226/82; 8Ob535/82; 2Ob153/83; 8Ob220/83; 2Ob13/84; 8Ob8/84; 2Ob65/84; 8Ob82/85; 2Ob35/86; 2Ob40/87; 1Ob40/87; 2Ob19/89; 4Ob525/90; 2Ob128/89; 2Ob53/90; 6Ob565/92; 4Ob1554/95; 1Ob620/94; 4Ob2088/96d; 1Ob331/98b; 8Ob318/98t; 1Ob358/98y; 6Ob246/02y; 6Ob139/04s; 6Ob70/05w; 2Ob158/07k; 6Ob134/08m; 1Ob103/08s; 2Ob116/08k; 1Ob16/09y; 2Ob249/08v; 4Ob80/12m; 2Ob18/13f; 4Ob157/13m; 1Ob62/19b
Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist, ohne Rücksicht, ob der Geschädigte die Reparatur vornehmen ließ oder das Fahrzeug im beschädigten Zustand veräußerte und welchen Erlös er dabei erzielte.
2 Ob 137/70
Entscheidungstext OGH 22.10.1970 2 Ob 137/70
Veröff: SZ 43/186 = JBl 1971,364 = ZVR 1971/155 S 210
2 Ob 236/70
Entscheidungstext OGH 05.11.1970 2 Ob 236/70
Veröff: ZVR 1971/125 S 157
2 Ob 146/70
Entscheidungstext OGH 22.10.1970 2 Ob 146/70
Veröff: ZVR 1971/100 S 129
2 Ob 69/72
Entscheidungstext OGH 02.11.1972 2 Ob 69/72
8 Ob 69/73
Entscheidungstext OGH 15.05.1973 8 Ob 69/73
Veröff: ZVR 1974/55 S 85
7 Ob 151/73
Entscheidungstext OGH 05.09.1973 7 Ob 151/73
nur: Ohne Rücksicht welchen Erlös er dabei erzielte. (T1)
Veröff: EvBl 1974/2 S 13 = VersR 1974,1041
Beisatz: Es kann für die Entscheidung nicht von Bedeutung sein, wenn der Kläger Ersatz der Reparaturkosten und der merkantilen Wertminderung mit der unrichtigen Prozessbehauptung verlangt, er habe das Fahrzeug reparieren lassen, wenn nur feststeht, dass die Reparatur den behaupteten Betrag gekostet hätte und dass das Fahrzeug auch im Falle der durchgeführten Reparatur noch eine merkantile Wertminderung aufgewiesen hätte. (T2)
Vgl auch; Beisatz: Es ist Sache des Geschädigten, wie er den ihm als Schadensgutmachung zugekommenen Betrag verwendet. (T3)
8 Ob 20/75
Entscheidungstext OGH 12.03.1975 8 Ob 20/75
2 Ob 93/76
Entscheidungstext OGH 08.07.1976 2 Ob 93/76
Beisatz: Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen. "Angemessene" Kosten sind daher nur dort zuzusprechen, wo die tatsächlichen noch nicht bekannt sind; soweit die Entscheidung JBl 1959,209 davon spricht, dass stets der Schätzungswert zu vergüten ist, kann ihr nicht gefolgt werden. (T4)
Entscheidungstext OGH 07.06.1978 1 Ob 760/77
Veröff: SZ 51/78
8 Ob 93/78
Entscheidungstext OGH 28.06.1978 8 Ob 93/78
Beisatz: Wird der zur Reparatur erforderliche Betrag nicht zur Instandsetzung, sondern für die Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges verwendet, dient der Anspruch auf Ersatz der Umsatzsteuer in diesem Umfange dem Ausgleich des Substanzverlustes durch die Beschädigung. (T5)
Veröff: ZVR 1979/132 S 143
8 Ob 167/78
Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 167/78
Veröff: SZ 51/163
Veröff: ZVR 1981/95 S 114
nur: Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist. (T6)
2 Ob 226/82
Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 226/82
8 Ob 535/82
Entscheidungstext OGH 02.12.1982 8 Ob 535/82
2 Ob 153/83
Entscheidungstext OGH 13.09.1983 2 Ob 153/83
Beis wie T4 nur: Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen. (T7)
Auch; nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Dies gilt auch bei nur leichter Fahrlässigkeit des Schädigers. (T8)
Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Wenn sie geringer waren als die fiktiven Reparaturkosten. (T9)
Veröff: JBl 1985,41 (zustimmend Apathy) = ZVR 1985/344 S 375 = RZ 1984/86 S 255
2 Ob 65/84
Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 65/84
nur T1; Veröff: ZVR 1986/38 S 124
2 Ob 40/87
Entscheidungstext OGH 28.10.1987 2 Ob 40/87
Anm: Beisatz T10 wurde wegen missverständlichem Inhalt gelöscht. - Juli 2019 (T10)
Veröff: JBl 1988,249
nur: Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist, ohne Rücksicht, ob der Geschädigte die Reparatur vornehmen ließ. (T11)
Veröff: ZVR 1988/129 S 281
4 Ob 525/90
Entscheidungstext OGH 03.04.1990 4 Ob 525/90
Veröff: SZ 63/46 = VersR 1991,721 (Huber)
2 Ob 53/90
Entscheidungstext OGH 05.09.1990 2 Ob 53/90
nur T11; Beis wie T5
nur T11; Veröff: SZ 66/17 = JBl 1993,786
4 Ob 1554/95
Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 1554/95
Vgl; nur T11; Beis wie T3; Beisatz: Der Geschädigte hat Anspruch auf Ersatz der bloß fiktiven Wiederherstellungskosten, das sind die zur Wiederherstellung notwendigen und angemessenen Kosten, gleichgültig, ob er die Schadensbehebung tatsächlich durchführen lässt oder sonst wie verwendet. (T12)
Auch; Beis wie T12; Beisatz: Daher kann nur maßgebend sein, wie hoch diese Kosten sein werden und nicht wie hoch sie im Schädigungszeitpunkt gewesen wären. (T13)
1 Ob 331/98b
Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 331/98b
Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Fiktive Schadensbehebungskosten sind nur bis zur Höhe der Minderung des gemeinen Werts der beschädigten Sache zu ersetzen, weil eine darüber hinausgehende Leistung gleichfalls eine den Aufgaben des Schadenersatzrechts widersprechende Bereicherung des Geschädigten auf Kosten des Schädigers bewirken würde. (T14)
8 Ob 318/98t
Entscheidungstext OGH 18.03.1999 8 Ob 318/98t
1 Ob 358/98y
Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 358/98y
Ähnlich; Beisatz: Wie der Beschädigte den nach der Differenzmethode ermittelten Ersatzbetrag verwendet, ist für die rechtliche Beurteilung ebenso unerheblich wie die Frage, welchen Erlös er in der Folge für die Sache erzielen konnte. (T15)
Vgl; Beis wie T7; Beis wie T4
Auch; Beisatz: Der tatsächliche Aufwand ist für die Höhe des Ersatzes maßgebend. Der Ersatz ist der Höhe nach mit jenem des notwendigen Aufwands begrenzt. (T16)
Auch; Beis wie T12; Beisatz: Voraussetzung für die Berechnung des Schadens nach den fiktiven Reparaturkosten ist, dass eine technisch einwandfreie Reparatur möglich und nicht untunlich ist. (T17)
Vgl; Beis wie T14; Beisatz: Auf dem Boden schadenersatzrechtlicher Grundsätze wird die Ersatzfähigkeit rein fiktiver Aufwendungen zur Schadensbehebung, denen eine reale Vermögenseinbuße nicht gegenübersteht, verneint. Anders ist die Rechtslage dagegen bei Sachschäden, die jedenfalls eine reale Vermögenseinbuße verursachen. Nur bei derartigen Schäden kann der Geschädigte den Ersatz bloß fiktiver Wiederherstellungskosten beanspruchen, mag er die Schadensbehebung schließlich tatsächlich durchführen oder über den Ersatzbetrag sonstwie verfügen, ist doch dessen Verwendung allein Sache des Geschädigten (1 Ob 331/98b). (T18)
Beisatz: Warum für § 933a ABGB anderes gelten soll, ist nicht ersichtlich. Wird - wie im vorliegenden Fall - der Mangel nicht behoben, so hat der Übernehmer nur Anspruch auf Ersatz der Wertminderung und des daraus resultierenden sonstigen Nichterfüllungsschadens. Hier ist etwa an den Fall zu denken, dass ein Schaden dadurch entsteht, dass sich die mangelhafte Sache nicht oder nur zu einem schlechteren Preis weiter veräußern ließ. (T19)
Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Steht aber fest, dass die Reparatur nicht durchgeführt wird, ist ein über die objektive Wertminderung hinausgehendes Begehren grundsätzlich abzuweisen. (T20)
Vgl auch; nur T11; Beis wie T20; Beisatz: Hier: Aus Vertrag abgeleiteter Schadenersatzanspruch auf Ersatz von Mängelbehebungskosten. (T21)
Vgl auch; Beisatz: Der Schädiger hat auf Verlangen einen zweckgebundenen und verrechenbaren Vorschuss zu leisten. (T22)
Vgl; nur T6; Vgl Beis wie T20
Veröff: SZ 2013/97
1 Ob 62/19b
Entscheidungstext OGH 25.09.2019 1 Ob 62/19b
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0030285
JJR_19701022_OGH0002_0020OB00137_7000000_002
Rechtssatz für 2Ob232/71 (2Ob233/71) 8O...
RS0030345
2Ob232/71 (2Ob233/71); 8Ob190/73; 6Ob712/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob756/78; 8Ob287/81; 1Ob18/95 (1Ob19/95)
Der Schädiger hat den Geschädigten so zu stellen, wie er ohne die Beschädigung gestellt wäre, und ihn daher auch für alles in der Zwischenzeit Entbehrte zu entschädigen.
2 Ob 232/71
Entscheidungstext OGH 13.04.1972 2 Ob 232/71
Veröff: SZ 45/48
Beisatz: Verpflichtung des Schädigers zum Ersatz dessen, was dem Beschädigten dadurch entgangen ist, daß die natürliche Entwicklung vom Zeitpunkt der Schädigung an durch diese unterbunden worden war. (T1)
6 Ob 712/76
Entscheidungstext OGH 17.02.1977 6 Ob 712/76
nur: Der Schädiger hat den Geschädigten so zu stellen, wie er ohne die Beschädigung gestellt wäre. (T2) Veröff: SZ 50/26 = EvBl 1977/170 S 394
nur T2; Veröff: SZ 51/7
nur T2; Beisatz: Nicht der Verkaufswert, sondern der Ankaufswert ist maßgebend. (T3) Veröff: SZ 51/175
nur T2; Beisatz: Auch im Rahmen der Amtshaftung. (T4) Veröff: SZ 68/133
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0030345
JJR_19720413_OGH0002_0020OB00232_7100000_003
RS0026965
2Ob177/72 (2Ob178/72); 2Ob291/74; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 2Ob180/78; 8Ob97/83
Die bloße Verzögerung der Schadensregulierung durch den Schädiger hebt die Verpflichtung des Geschädigten zur Schadensminderung nicht auf.
Auch; Veröff: SZ 51/7
Auch; Veröff: ZVR 1984/281 S 284
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0026965
JJR_19730111_OGH0002_0020OB00177_7200000_001
Rechtssatz für 1Ob120/73 8Ob514/77 1Ob...
RS0021551
1Ob120/73; 8Ob514/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob627/89
Wenn sich der Beschädiger seiner Pflicht zur - wenn auch tunlichen - Herstellung entzieht, ist die Selbstherstellung durch den Beschädigten zulässig; dieser kann die Wiederherstellung auf seine Kosten vornehmen und vorher Vorschuß, hinterher Ersatz verlangen (SZ 32/5; Wolff in Klang 2. Auflage VI 121). Das gilt insbesondere für den Fall, in dem ein vom ehemaligen Mieter bereits geräumter Bestandgegenstand wieder herzustellen ist (SZ 32/5; SZ 6/50), aber auch dann, wenn das Bestandverhältnis zwar noch aufrecht besteht, der Mieter aber durch sein Verhalten bewiesen hat, daß er seiner Verpflichtung nicht nachkommen will.
nur: Wenn sich der Beschädiger seiner Pflicht zur - wenn auch tunlichen - Herstellung entzieht, ist die Selbstherstellung durch den Beschädigten zulässig; dieser kann die Wiederherstellung auf seine Kosten vornehmen und vorher Vorschuß, hinterher Ersatz verlangen (SZ 32/5; Wolff in Klang 2. Auflage VI 121). (T1) Beisatz: Trifft er solche Vorkehrungen, ist der Geschäftsführer ohne Auftrag. (T2) Veröff: SZ 51/7
6 Ob 627/89
Entscheidungstext OGH 13.07.1989 6 Ob 627/89
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0021551
JJR_19730704_OGH0002_0010OB00120_7300000_003
Rechtssatz für 1Ob225/75 1Ob10/76 1Ob2...
RS0045600
1Ob225/75; 1Ob10/76; 1Ob21/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob25/80; 1Ob27/80 (1Ob28/80); 1Ob42/81; 1Ob17/82; 1Ob32/83; 1Ob25/84; 1Ob27/84 (1Ob28/84); 1Ob2/85; 1Ob3/87; 1Ob8/89; 1Ob41/97d; 1Ob111/06i
AHG §8
JN §1 BIIb
JN §1 CXIXa
1. Die Aufforderung an den Rechtsträger ist ein Formalakt, ohne dessen Einhaltung der Rechtsweg unzulässig ist.
2. Da das Aufforderungsverfahren bezweckt, dem Rechtsträger die Prüfung des Ersatzanspruchs im eigenen Bereich sowie eine Sichtung der wirklich strittigen Rechtsfälle zu ermöglichen, sind im Aufforderungsschreiben bezifferbare Ansprüche genau zu beziffern.
1 Ob 225/75
Entscheidungstext OGH 05.11.1975 1 Ob 225/75
1 Ob 10/76
Entscheidungstext OGH 30.06.1976 1 Ob 10/76
nur: Die Aufforderung an den Rechtsträger ist ein Formalakt, ohne dessen Einhaltung der Rechtsweg unzulässig ist. (T1) Veröff: EvBl 1977/52 S 128 = JBl 1977,270
1 Ob 21/77
Entscheidungstext OGH 31.08.1977 1 Ob 21/77
nur: Das Aufforderungsverfahren bezweckt, dem Rechtsträger die Prüfung des Ersatzanspruchs im eigenen Bereich sowie eine Sichtung der wirklich strittigen Rechtsfälle zu ermöglichen. (T2) Veröff: SZ 51/7
1 Ob 27/80
Entscheidungstext OGH 03.12.1980 1 Ob 27/80
Veröff: SZ 54/143 = EvBl 1982/84 S 298
1 Ob 17/82
Entscheidungstext OGH 16.06.1982 1 Ob 17/82
1 Ob 32/83
Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 32/83
Veröff: JBl 1984,559
Veröff: RZ 1985/78 S 225 = JBl 1986,441 (Schantl)
1 Ob 2/85
Entscheidungstext OGH 29.01.1985 1 Ob 2/85
Veröff: RZ 1986/5 S 10
1 Ob 8/89
Entscheidungstext OGH 14.06.1989 1 Ob 8/89
nur T2; Veröff: SZ 70/260
1 Ob 111/06i
Entscheidungstext OGH 20.06.2006 1 Ob 111/06i
Auch; Beisatz: Nach der alten Rechtslage war das Aufforderungsverfahren gemäß §8 AHG obligatorisch. Ohne die Durchführung eines solchen Verfahrens war der Rechtsweg unzulässig. Auf Grund der geltenden Rechtslage kann die Unterlassung eines Aufforderungsverfahrens - nach Erfüllung der in §8 Abs2AHG normierten Voraussetzung - nur mehr Anlass für einen Kostenzuspruch an den klageweise in Anspruch genommenen Rechtsträger sein. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0045600
JJR_19751105_OGH0002_0010OB00225_7500000_001
Rechtssatz für 2Ob139/76 1Ob1/78 (1Ob2/...
RS0027072
2Ob139/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob677/78; 2Ob180/78; 8Ob97/83; 1Ob144/14d
Ein Reparaturauftrag muß, wenn sich aus der verzögerten Erteilung eines solchen Auftrages eine Vergrößerung des Schadens ergeben wird, so schnell wie möglich erteilt werden.
Beisatz: Hier: Haftung für grob schuldhaftes Verhalten eines Betriebsleiters nach irrtümlicher Einfüllung von Bitumen in einen Heizöltank. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0027072
JJR_19760611_OGH0002_0020OB00139_7600000_002
Rechtssatz für 1Ob624/77 1Ob1/78 (1Ob2/...
RS0009102
1Ob624/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob8/85; 4Ob109/90 (4Ob110/90); 9ObA241/94
ABGB §1313 IIa
Die juristische Person ist verschuldensunfähig, es kann ihr selbst ein Verschulden nicht zur Last fallen, sondern nur den für sie handelnden natürlichen Personen, wobei dann zu untersuchen ist, ob der juristischen Person dieses Verhalten der für die handelnden physischen Person rechtlich zuzurechnen ist.
Veröff: EvBl 1978/112 S 322 = JBl 1978,543
nur: Die juristische Person ist verschuldensunfähig, es kann ihr selbst ein Verschulden nicht zur Last fallen, sondern nur den für sie handelnden natürlichen Personen. (T1)
Auch; nur T1; Veröff: SZ 68/14
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0009102
JJR_19771130_OGH0002_0010OB00624_7700000_001
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 2Ob32/...
RS0019784
1Ob1/78 (1Ob2/78); 2Ob32/87
ABGB §1036
Den Aufwand bilden alle Werte, die zum Zwecke der Geschäftsführung verbraucht wurden (Auslagen, Verbindlichkeiten, Zeitversäumnis), darüber hinaus auch Entlohnung für Mühewaltung bei persönlichen berufsmäßigen Arbeitsleistungen.
nur: Den Aufwand bilden alle Werte, die zum Zwecke der Geschäftsführung verbraucht wurden (Auslagen, Verbindlichkeiten, Zeitversäumnis). (T1) Beisatz: Demnach auch angemessene Kosten einer Vorsorgehaltung für Schadensfälle; die bloße Zurverfügungstellung von Gleisanlagen bedeutet aber für sich allein noch keinen getätigten Aufwand. (T2) Veröff: ZVR 1988/126 S 276 = JBl 1988,319
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0019784
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_001
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob93/...
RS0022586
1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob93/78; 1Ob642/79; 1Ob636/80; 1Ob729/80; 1Ob814/81; 7Ob613/84; 7Ob1/85; 2Ob2/89; 1Ob701/89; 6Ob201/98x; 2Ob234/05h; 1Ob97/07g; 4Ob193/10a; 9Ob50/11k; 10Ob27/16t; 1Ob70/18b
Der Schadenersatzanspruch hat den Zweck, einen Ausgleich für die erlittene Einbuße zukommen zu lassen. Die primäre Funktion des gesamten Haftpflichtrechtes liegt in der Verwirklichung dieses Ausgleichsgedankens.
nur: Die primäre Funktion des gesamten Haftpflichtrechtes liegt in der Verwirklichung dieses Ausgleichsgedankens. (T1) Veröff: SZ 53/173 = JBl 1981,537 (hiezu teilweise kritisch Koziol)
nur: Der Schadenersatzanspruch hat den Zweck, einen Ausgleich für die erlittene Einbuße zukommen zu lassen. (T2)
Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 814/81; Veröff: JBl 1990,718 (hiezu Huber)
nur T1; Veröff: SZ 72/55
2 Ob 234/05h
Entscheidungstext OGH 07.02.2006 2 Ob 234/05h
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0022586
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_002
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob167...
RS0022593
1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob167/79; 2Ob141/82; 8Ob22/85 (8Ob23/85)
Die Republik Österreich (Bundesstraßenverwaltung), die Schäden an einer Bundesstraße selbst behob, darf vom Schädiger den Ersatz ihrer Personalkosten und Kraftfahrzeugkosten begehren, nicht aber Umsatzsteuer, die sie selbst nicht tragen muß, oder Kosten für Ersatzteile, die ihr nicht selbst erwuchsen.
Vgl; Beisatz: Die Mühewaltung bei persönlicher berufsmäßiger Arbeitsleistung zur Verhinderung eines Verdienstentganges. (T1)
2 Ob 141/82
Entscheidungstext OGH 22.11.1983 2 Ob 141/82
Ähnlich; nur: Die Republik Österreich (Bundesstraßenverwaltung), die Schäden an einer Bundesstraße selbst behob, darf vom Schädiger den Ersatz ihrer Personalfahrzeugkosten und Kraftfahrzeugkosten begehren. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0022593
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_003
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 6Ob677...
RS0026978
1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob677/78; 2Ob32/87
Da der Schaden häufig umso größer ist, je länger der durch die Beschädigung herbeigeführte Zustand dauert, kann der Geschädigte unter Umständen verpflichtet sein, selbst alles zur Wiederherstellung Nötige zu tun etwa einen Reparaturauftrag möglichst rasch zu erteilen. Der Geschädigte muß dann aber auch, wenn die Naturalherstellung möglich und tunlich und der Schädiger zur Naturalrestitution verpflichtet ist, berechtigt sein, die Wiederherstellung selbst zu besorgen oder besorgen zu lassen.
nur: Da der Schaden häufig umso größer ist, je länger der durch die Beschädigung herbeigeführte Zustand dauert, kann der Geschädigte unter Umständen verpflichtet sein, selbst alles zur Wiederherstellung Nötige zu tun etwa einen Reparaturauftrag möglichst rasch zu erteilen. (T1)
nur T1; Beisatz: Die Selbstherstellung durch den Geschädigten ist dann zulässig, wenn der Schädiger sich seiner Pflicht zur Leistung des Naturalersatzes entzieht und wenn der Schädiger infolge eines komplizierten Schadensbehebungsvorganges im Gegensatz zum entsprechend ausgerüsteten Geschädigten selbst nicht in der Lage ist, dies zu tun. (T2) Veröff: JBl 1988,319 = ZVR 1988/126 S 276
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0026978
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_004
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78)
RS0027373
Die verfahrensrechtlichen Sonderregelungen des AHG gelten nicht für einen Mitverschuldenseinwand gegenüber dem klagenden Rechtsträger.
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0027373
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_005
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 1Ob8/8...
RS0027578
1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob8/82
ABGB §1338 IA2
Tritt ein Rechtsträger im Sinne des § 1 AHG als Kläger auf, kann ihm in diesem Rechtsstreit ein Mitverschuldenseinwand des Beklagten ohne Einhaltung der Verfahrensbestimmungen des AHG auch dann entgegengehalten werden, wenn der Rechtsträger als Träger der Privatwirtschaftsverwaltung klagt und der Mitverschuldenseinwand sich aus einer Tätigkeit in Vollziehung der Gesetze ableitet.
1 Ob 8/82
Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 8/82
Auch; Veröff: EvBl 1982/103 S 352 = RZ 1983/6 S 48 = SZ 55/18 = EuGRZ 1983,130 (teilweise zustimmend Schantl)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0027578
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_006
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob220...
RS0030115
1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob220/83; 7Ob613/84; 8Ob33/86; 2Ob49/98i; 8Ob318/98t; 5Ob50/99k; 9Ob66/04b; 6Ob70/05w
Keine objektiv - abstrakte Berechnung bei Schäden, die in Aufwendungen bestehen.
Beisatz: Dies gilt auch bei nur leichter Fahrlässigkeit des Schädigers. (T1)
Beisatz: Berechnung mit der Differenzmethode. (T2)
Auch; Beisatz: Hier: Pflegekosten eines Verletzten. (T3) Veröff: ZVR 1987/128 S 376
Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Vom Geschädigten kann jedoch im Rahmen der Schadensminderungspflicht nicht verlangt werden, daß er sich in ein Pflegeheim begibt und nur dessen Kosten vom Schädiger ersetzt werden. (T4)
Auch; Beisatz: Eine objektiv-abstrakte Schadensberechnung kommt dann nicht mehr in Betracht, wenn die Reparatur vom Geschädigten vorgenommen wurde. Der Geschädigte kann dann nur den eigenen konkreten Aufwand ersetzt verlangen. (T5)
Auch; Beisatz: Der tatsächliche Aufwand ist für die Höhe des Ersatzes maßgebend. Der Ersatz ist der Höhe nach mit jenem des notwendigen Aufwands begrenzt. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0030115
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_007
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob138...
RS0030412
1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob138/80; 4Ob1554/95
BStG §5
Während bei einem geschädigten Unternehmer davon ausgegangen werden muß, daß er, hätte er die Reparatur nicht selbst durchgeführt, einen Gewinn durch andere Reparaturen erzielt hätte, sodaß der Schaden eben in den Reparaturkosten einschließlich Gewinn und allfälligen Vorteilen aus einer Rabattgewährung besteht, kann dies von der Bundesstraßenverwaltung nicht gesagt werden, da diese - anders auch als die Österreichischen Bundesbahnen - kein "Unternehmer" und auch nicht in der Lage ist, an Stelle der notwendigen Reparaturen durch ihre sonst entfaltete Tätigkeit Gewinne zu erzielen.
nur: Bei einem geschädigten Unternehmer davon ausgegangen werden muß, daß er, hätte er die Reparatur nicht selbst durchgeführt, einen Gewinn durch andere Reparaturen erzielt hätte, sodaß der Schaden eben in den Reparaturkosten einschließlich Gewinn und allfälligen Vorteilen besteht. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0030412
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_008
RS0030654
Der Naturalersatz ist grundsätzlich durch den Beschädiger zu leisten. Einen gesonderten Anspruch auf Leistung der für eine Naturalherstellung nötigen Kosten kennt das Gesetz nicht.
nur: Der Naturalersatz ist grundsätzlich durch den Beschädiger zu leisten. (T1) Veröff: JBl 1988,319 = ZVR 1988/126 S 276
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0030654
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_009
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 1Ob34/...
RS0050058
1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob34/82 (1Ob35/82); 1Ob38/87; 1Ob1/89; 1Ob31/94; 1Ob407/97b; 1Ob272/99b; 1Ob318/01y; 1Ob239/13y
AHG §11
Auch eine Verordnung kann als haftungsbegründendes Ereignis angesehen werden; das Gericht hat dann allerdings Art 89 B - VG zu beachten.
nur: Auch eine Verordnung kann als haftungsbegründendes Ereignis angesehen werden. (T1) Veröff: SZ 55/190
1 Ob 38/87
Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 38/87
nur T1; Beisatz: Das gilt auch dann, wenn die Verordnungen der Konkretisierung durch individuelle Akte der Vollziehung bedürfen; auf gesetzwidrigen Verordnungen beruhende individuelle Verwaltungsakte sind dann gleichfalls rechtswidrig. (T2) Veröff: SZ 60/217 = EvBl 1988/30 S 205 = JBl 1988,176
Beisatz: Trotz allfälliger Bedenken gegen die Gesetzmäßigkeit der Verordnung ist das Amtshaftungsbegehren dennoch abzuweisen, wenn dem Organ bei der Erlassung kein Verschulden zur Last gefallen ist. (T3) Veröff: SZ 62/72 = JBl 1991,177
1 Ob 31/94
Entscheidungstext OGH 25.04.1995 1 Ob 31/94
1 Ob 407/97b
Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 407/97b
Vgl auch; Beisatz: Hier: Erlaß vom 28.Februar 1990, GZ 54.340/61-4.10/90, über den Gehörschutz beim Scharfschießen mit Feuerwaffen sowie bei Lärmexposition. (T4) Veröff: SZ 71/79
Auch; Beisatz: Die Erlassung genereller Verwaltungsakte (Verordnungen) ist Verwaltungshandeln in Vollziehung der Gesetze (Art 18 Abs 2 B-VG), aus dem Amtshaftungsansprüche abgeleitet werden können. (T5)
Ähnlich; Beisatz: Hier: Sollten Organe der Beklagten vor dem 1. 1. 1987 wegen des Beschlusses des verfassungs- bzw gesetzwidrigen § 11 Abs 1 BUO haftbar gemacht werden, kann nicht unbeachtet bleiben, dass gemäß § 58 ÄrzteG 1984 (nunmehr: § 93 ÄrzteG 1998) rückständige Umlagen und Beiträge nach den §§ 56 und 57 (nunmehr §§ 91 und 92 ÄrzteG 1998) nach dem Verwaltungsvollstreckungsgesetz eingebracht werden können. Die gemäß § 13 BUO auszustellenden Rückstandsausweise stellen Exekutionstitel dar. Selbst wenn daher die Beklagte in der Zeit bis 1. 1. 1987 die Einhebung nicht im Wege des Sozialversicherungsträgers durchgeführt hätte, wären die Beiträge und Umlagen von ihr doch - letztlich - im Wege des Vollstreckungsverfahrens eingetrieben worden, sodass ein ersatzfähiger Schaden jedenfalls nicht in diesen Beiträgen selbst oder in Teilen davon gelegen sein kann. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0050058
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_010
Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 2Ob54/...
RS0053789
1Ob1/78 (1Ob2/78); 2Ob54/97y; 2Ob54/05p
StVO §43 Abs1 litb Z2
StVO §44 Abs1 lita
Bei der Vorschreibung eines bestimmten Verhaltens an die Straßenbenützer wie bei der, den Benützern einer anderen Straße Vorrang zu geben, handelt es sich um eine Verordnung, die durch Anbringen des entsprechenden Straßenverkehrszeichens kundgemacht wird.
2 Ob 54/97y
Entscheidungstext OGH 20.03.1997 2 Ob 54/97y
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0053789
JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_011