Source: https://zbjv.recht.ch/fr/artikel/02zbjv0615abh/die-sachenrechtliche-rechtsprechung-des-bundesgerichts-im-jahr-2013
Timestamp: 2020-02-28 02:30:26
Document Index: 374847431

Matched Legal Cases: ['Art. 672', 'Art. 641', 'Art. 684', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 936']

Die sachenrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts im Jahr 2013 | ZBJV
From the magazine ZBJV 6/2015 | p. 506-544 The following page is 506
Die sachenrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts im Jahr 2013
Veröffentlicht in Band 139 sowie ausgewählte nicht amtlich publizierte Entscheide
3.1 Grundeigentum im Allgemeinen
3.1.1 Angemessene Entschädigung nach Art. 672 Abs. 1 ZGB
3.1.2 Abgrenzung zwischen Art. 641 Abs. 2 und Art. 684 ZGB
3.2 Stockwerkeigentum
3.2.1 Voraussetzungen für die Einschränkung der Nutzung von im Sonderrecht stehenden Teilen
3.2.2 Schuldanerkennung für den auf den einzelnen Stockwerkeigentümer fallenden Anteil an den gemeinschaftlichen Kosten
3.2.3 Gerichtliche Ernennung des Verwalters
4.1.1 Ermittlung der Breite eines Fuss- und Fahrwegrechts
4.1.2 Löschung einer Dienstbarkeit
4.2 Pfandrechte
5.1 Feststellung, dass ein Grundstück dem BGBB nicht unterstellt ist
5.2 Legitimation zur Beschwerde gegen die Erteilung einer Bewilligung zum Erwerb eines landwirtschaftlichen Gewerbes oder Grundstücks
BGE 139 III 305 ff. (5A_372/2012)
Bestanden im konkreten Fall Verdachtsmomente, dass der Veräusserer einer Fahrnissache nicht verfügungsbefugt war, kann sich der Erwerber im Rahmen einer Fahrnisklage unter der Voraussetzung auf seinen guten Glauben berufen, dass er die Nachforschungen vorgenommen hat, die objektiv geeignet waren, den Rechtsmangel aufzudecken. Nur in diesem Fall hat er die im Sinn von Art. 3 Abs. 2 ZGB erforderliche Sorgfalt aufgebracht, und zwar unabhängig davon, ob die Nachforschungen auch tatsächlich zur Kenntnis des Rechtsmangels geführt hätten.
Der Kunstsammler B. erwarb im Juli 1989 über eine Drittperson ein Gemälde des russischen Künstlers Kasimir Malewitsch für 1,05 Mio. USD. Als Verkäuferin trat D. von der Genfer Galerie E. auf; der dahinterstehende tatsächliche Verkäufer blieb unbekannt. 2004 klagte A. gestützt auf Art. 936 ZGB gegen B. auf Herausgabe des Gemäldes. Zur Begründung führte er aus, das Gemälde habe seit 1970 im…