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Timestamp: 2016-10-23 06:17:25
Document Index: 213312415

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 99', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 88']

9C_48/2015 (01.07.2015)
9C_48/2015 � � Urteil vom 1. Juli 2015
Der 1961 geborene A.________ zog sich 1997 bei einem Gleitschirmunfall (Sturz aus ca. 10 m H�he) R�ckenverletzungen zu. Im Februar 2009 erlitt er einen Autounfall mit craniocervicalem Beschleunigungstrauma. Die SUVA f�hrte Abkl�rungen durch und erbrachte f�r beide Unf�lle Leistungen. Am 12. Mai 2009 meldete sich A.________ bei der IV-Stelle Obwalden zum Leistungsbezug an. Diese stellte ihm zun�chst die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht, wartete jedoch aufgrund seiner dagegen erhobenen Einw�nde den Abschluss des Unfallverfahrens ab. Nachdem im Mai 2013 die kreis�rztliche Abschlussuntersuchung erfolgt war, legte die IV-Stelle die Akten dem Regionalen �rztlichen Dienst (nachfolgend: RAD) vor. Gest�tzt auf die vom 20. Juni 2013 datierende RAD-Aktenbeurteilung sprach sie A.________ nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens mit Verf�gung vom 17. Februar 2014 eine (befristete) ganze Invalidenrente vom 1. Februar 2010 bis 30. November 2011 zu; einen Anspruch auf berufliche Massnahmen verneinte sie.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 17. Dezember 2014 teilweise gut, best�tigte die von der IV-Stelle verf�gte Rentenzusprache und verpflichtete sie ausserdem, dem Versicherten Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG) zu gew�hren.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, der Entscheid vom 17. Dezember 2014 sei bez�glich Dispositiv-Ziff. 2 (Rente), 5 und 6 (Verfahrens- und Parteikosten) aufzuheben und es sei ihm vom 1. Februar 2010 bis 31. Oktober 2013 eine ganze und ab 1. November 2013 mindestens eine halbe Invalidenrente auszurichten.
Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der vorinstanzliche Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Die dem Bundesgericht neu eingereichten Stellungnahmen des Zentrums B.________ vom 7. November 2013 und des Spitals C.________ vom 3. Oktober 2013 stellen unstreitig neue Beweismittel dar. Der Beschwerdef�hrer begr�ndet weder, weshalb diese Unterlagen nicht schon im vorinstanzlichen Verfahren h�tten eingebracht werden k�nnen, noch legt er dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid Anlass zu deren Einreichung gegeben haben soll (vgl. MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 47 zu Art. 99 BGG). Dass die Berichte der Vervollst�ndigung des medizinischen Sachverhaltes dienen, reicht als Begr�ndung nicht aus, zumal der Gesundheitszustand des Versicherten bereits im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren (und im vorangehenden Vorbescheidverfahren) Streitgegenstand war; sie sind als (unechte) Noven unzul�ssig und bleiben unbeachtlich.
Streitig und zu pr�fen ist die Befristung der ganzen Invalidenrente bis 30. November 2011. Die Vorinstanz hat diesbez�glich auf die Aktenbeurteilung des RAD vom 20. Juni 2013 abgestellt und gest�tzt darauf den kreis�rztlichen Berichten vom 15. Mai 2013 und 22. August 2011, woraus sich eine vollumf�ngliche Arbeitsf�higkeit des Versicherten f�r angepasste T�tigkeiten ergibt, Beweiskraft zuerkannt. Den Bericht (vom 8. Mai 2014) �ber die kreis�rztliche Untersuchung vom 7. Mai 2014, der nach Erlass der Verf�gung der IV-Stelle vom 17. Februar 2014 datiert und - entgegen der Angabe des Beschwerdef�hrers - nicht bei den Akten liegt, hat sie nicht eingeholt. Die vom Beschwerdef�hrer erstmals in der vorinstanzlichen Replik vom 10. Juni 2014 zitierten Textstellen aus dieser Beurteilung, wonach ihm keine vollzeitliche Arbeitsf�higkeit mehr zumutbar ist, haben nicht weitergeholfen.
3.1.�Bei den gerichtlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit bzw. deren Ver�nderung in einem bestimmten Zeitraum handelt es sich grunds�tzlich um eine Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Ebenso stellt die konkrete Beweisw�rdigung eine Tatfrage dar. Dagegen sind die unvollst�ndige Feststellung rechtserheblicher Tatsachen sowie die Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) und der Anforderungen an den Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten Rechtsfragen (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232).
3.2.1.�Aus rechtlicher Sicht ist grunds�tzlich der Sachverhalt bis zum Erlass der Verf�gung (hier: 17. Februar 2014) massgebend (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220; 130 V 138 E. 2.1 S. 140). Sp�ter eingereichte �rztliche Berichte sind ausnahmsweise zu ber�cksichtigen, wenn daraus R�ckschl�sse auf den Gesundheitszustand im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses gezogen werden k�nnen (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b in fine S. 366).
3.2.2.�Das kantonale Verwaltungsgericht hat festgestellt, die kreis�rztliche Untersuchung vom 7. Mai 2014 (Bericht vom 8. Mai 2014) habe im Vergleich zu den vorherigen Beurteilungen gr�ssere Einschr�nkungen im Zumutbarkeitsprofil ergeben. Die Untersuchung habe jedoch nach Erlass der angefochtenen Verf�gung stattgefunden. Sie erlaube ausserdem keine R�ckschl�sse auf den Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses, da der Kreisarzt einzig darlege, welche T�tigkeiten dem Beschwerdef�hrer aktuell noch zumutbar seien.
3.2.3.�Im Grundsatz ist unbestritten, dass sich aus dem (auszugsweise bekannten) kreis�rztlichen Bericht vom 8. Mai 2014 weitergehende Einschr�nkungen ergeben als aus den Beurteilungen vom 15. Mai 2013 bzw. 24. August 2011. Das kantonale Verwaltungsgericht ist aber (implizit) davon ausgegangen, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten erst nach dem Verf�gungszeitpunkt vom 17. Februar 2014 verschlechterte. Soweit der Beschwerdef�hrer die fragliche kreis�rztliche Stellungnahme erstmals im vorinstanzlichen Verfahren (Replik, S. 3) zitierte, geht daraus in der Tat lediglich hervor, welches T�tigkeitsprofil ihm "aktuell" zumutbar ist bzw. dass "aktuell" eine zeitliche Einschr�nkung bestehe. Inhaltlich mag zutreffen, dass es in Bezug auf die R�ckenproblematik zu keiner effektiven Stabilisation zwischen Th11 und L1 gekommen ist und sich deutliche Osteophyten ausgebildet haben (vgl. den in der Beschwerde auf S. 5 zitierten Absatz). Auch dieser Umstand sagt jedoch nichts �ber das Zumutbarkeitsprofil im Verf�gungszeitpunkt aus. Insgesamt ergibt sich nicht, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen in Bezug auf den Kreisarztbericht vom 8. Mai 2014 offensichtlich unrichtig (E. 1.1) sein sollen. Das kantonale Verwaltungsgericht durfte in antizipierter Beweisw�rdigung auf dessen Einholung verzichten. Ob die in der vorliegenden Beschwerde neu zitierte Textstelle im bundesgerichtlichen Verfahren �berhaupt zu ber�cksichtigen ist (Art. 99 Abs. 1 BGG), kann dahingestellt bleiben. Der Beschwerdef�hrer hat es unterlassen, den nicht in den Akten enthaltenen Kreisarztbericht vom 8. Mai 2014 (vgl. E. 3) selber zu verurkunden. Soweit er sich auf (weitere) darin enthaltene Tatsachen beruft, handelt es sich um blosse Behauptungen, die nicht belegt sind.
3.3.1.�Die Vorinstanz hat bez�glich der vorhandenen medizinischen Akten beweisw�rdigend festgestellt, die von der Invalidenversicherung vorgenommene Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit des Versicherten stehe nicht im Widerspruch zu derjenigen der SUVA-Kreis�rzte. In seiner Zumutbarkeitsbeurteilung vom 15. Mai 2013, welche auf diejenige vom 22. August 2011 verweise, spreche der beurteilende Kreisarzt nicht von einer zeitlichen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit, sondern sehe den Beschwerdef�hrer in einer leidensangepassten T�tigkeit als voll arbeitsf�hig an. Der RAD-Arzt Dr. med. D.________, der als Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie und Traumatologie �ber die erforderlichen Fachkenntnisse verf�ge und den Fall in einer interdisziplin�ren RAD-Besprechung vorgelegt habe, stimme der Einsch�tzung des SUVA-Kreisarztes zu.
Inwiefern diese vorinstanzlichen Feststellungen qualifiziert unrichtig (unhaltbar, willk�rlich) sind oder auf einer Rechtsverletzung beruhen, ist nicht ersichtlich; sie bleiben f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 1.1). Es kommt hinzu, dass der Beschwerdef�hrer weder gegen das im kreis�rztlichen Bericht vom 24. August 2011 festgelegte Belastungsprofil noch gegen die gest�tzt darauf ab Untersuchungsdatum (22. August 2011) angerechnete Arbeitsf�higkeit von 100 % f�r angepasste T�tigkeiten Einw�nde vorbringt. Er verweist vielmehr selber darauf, dass in den postoperativen Berichten von Prof. Dr. med. E.________ vom 10. Januar und 4. Mai 2012 in Bezug auf die R�ckenproblematik noch stabile Verh�ltnisse beschrieben worden seien.
3.3.2.�Das kantonale Verwaltungsgericht hat erwogen, es best�nden keine Zweifel an der RAD-Einsch�tzung vom 20. Juni 2013. Auch die Kreisarztberichte vom 15. Mai 2015 bzw. 22. August 2011 erf�llten die praxisgem�ssen Anforderungen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352), weshalb ihnen Beweiswert zuzuerkennen sei. RAD-Aktenbeurteilungen sind insoweit beweiskr�ftig, als sie darstellen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder eine zus�tzliche Untersuchung vorzunehmen ist (vgl. SVR 2009 IV Nr. 50 S. 153, 8C_756/2008; Urteil 9C_692/2014 vom 22. Januar 2015 E. 3.3).
Nicht anders verh�lt es sich mit dem RAD-Bericht vom 20. Juni 2013. Der RAD-Arzt Dr. med. D.________ beurteilte die Akten aus fach�rztlicher Sicht und gelangte - nach Vorstellung des Falles in der interdisziplin�ren versicherungsinternen Sprechstunde - zum nachvollziehbaren Schluss, dass der Sachverhalt gest�tzt auf die SUVA-Akten beurteilt werden k�nne. Insoweit schadet es nicht, dass der Beschwerdef�hrer vom RAD-Arzt unstreitig nie klinisch abgekl�rt wurde. In der kreis�rztlichen Beurteilung vom 15. Mai 2013 wird der Verzicht auf weitere Abkl�rungen schl�ssig damit begr�ndet, dass mit Blick auf die seit August 2011 erfolgten umfangreichen Abkl�rungen (Zentrum f�r Schmerzmedizin, Zentrum B.________ [neurologische Untersuchung vom 3. April 2014]; konsiliarpsychiatrische Untersuchung vom 3. Januar 2013) keine neuen Aspekte vorl�gen, weshalb auf die im Bericht vom 24. August 2011 enthaltene Zumutbarkeitsbeurteilung abgestellt werden k�nne. An der Beweiskraft dieser Beurteilung �ndert nichts, dass Prof. Dr. med. E.________ die Durchf�hrung eines Assessments als sinnvoll erachtete (Bericht vom 6. September 2011); daraus kann insbesondere nicht gefolgert werden, dass beim Beschwerdef�hrer quantitativ keine vollzeitliche Arbeitsf�higkeit (mehr) best�nde. Im Weiteren legt der Versicherte selber dar, dass seine bisherigen Anstellungen als Gesch�ftsf�hrer bei der F.________ AG und der G.________ AG mit Anforderungen (Tragen von Lasten �ber zwei Kilo; Zur�cklegen l�ngerer Distanzen; Steigen/Arbeiten auf Leitern) verbunden waren, die �ber das im Bericht vom 24. August 2011 definierte Anforderungsprofil hinausgingen. Aus der Nichtrealisierbarkeit dieser Anstellungen kann er somit ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten.
3.3.3.�Es besteht grunds�tzlich keine Bindungswirkung der von der Unfallversicherung vorgenommenen Invalidit�tssch�tzung f�r die Invalidenversicherung (vgl. BGE 133 V 549). Wie die Vorinstanz zu Recht ausgef�hrt hat, ist hinsichtlich der Bemessung der (UV-) Taggelder die tats�chliche Unf�higkeit, am angestammten Arbeitsplatz nutzbringend t�tig zu sein, und nicht die medizinisch-theoretische Sch�tzung der Arbeitsunf�higkeit massgebend (vgl. Art. 16 Abs. 1 UVG mit Hinweis auf Art. 6 ATSG; BGE 114 V 281 E. 1c S. 283 f.; Urteil U 604/06 vom 16. Januar 2008 E. 2.2). Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, die Einsch�tzung der SUVA im Taggeldbereich (Arbeitsunf�higkeit von 100 %) stehe der vorinstanzlichen Betrachtungsweise entgegen, verf�ngt dies somit nicht. Ebenso wenig kann er aus dem Einspracheentscheid der SUVA vom 22. Mai 2014 betreffend Weiterausrichtung der Taggeldzahlungen gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 57 % etwas ableiten, zumal die Neuberechnung auf Einschr�nkungen beruht, die im Verf�gungszeitpunkt nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit vorhanden waren (E. 3.2.3).
4.1.�Das kantonale Verwaltungsgericht hat f�r die Festsetzung sowohl des Validen- als auch des Invalideneinkommens die Tabellenl�hne der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (nachfolgend: LSE) des Bundesamtes f�r Statistik (nachfolgend: BfS) herangezogen; hierbei hat sie auf die Zahlen des Anforderungsniveaus 1 + 2 (LSE 2010) abgestellt (je Fr. 8'125.- monatlich), einen Abzug vom Tabellenlohn von 10 % ber�cksichtigt und folglich einen anrechenbaren Invalidit�tsgrad in H�he des Abzugs festgelegt. Der Beschwerdef�hrer r�gt eine fehlerhafte Festsetzung der Vergleichseinkommen und beantragt gest�tzt auf die Vorgehensweise der SUVA einen (maximalen) Abzug vom Tabellenlohn von 25 %.
4.2.�Auf der nicht medizinischen beruflich-erwerblichen Stufe der Invalidit�tsbemessung charakterisieren sich als Rechtsfragen die gesetzlichen und rechtsprechungsgem�ssen Regeln �ber die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs (BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136 f.). In dieser Sicht stellt sich die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweisw�rdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Fragen, ob Tabellenl�hne anwendbar sind und welches die massgebliche Tabelle ist (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 8C_255/2007 vom 12. Juni 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 V 322) sowie die Wahl der zutreffenden Stufe (Anforderungsniveau 1, 2, 3 oder 4; Urteile 9C_965/2010 vom 1. M�rz 2011 E. 4.2; I 860/06 vom 7. November 2007 E. 3.2 und I 732/06 vom 2. Mai 2007 E. 4.2.2). Schliesslich ist die Frage, ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Abzug vorzunehmen sei, eine Rechtsfrage, w�hrend jene nach der H�he des Abzuges eine typische Ermessensfrage darstellt, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nurmehr dort zug�nglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, also Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 in fine S. 399; Urteil 9C_973/2008 vom 19. Januar 2009 E. 3).
4.3.1.�F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301).
4.3.2.�Die Vorinstanz hat festgestellt, dem Beschwerdef�hrer sei es aufgrund der absolvierten Ausbildungen und gesammelten Erfahrungen in den Bereichen Entwicklung, Produktion, Verkauf, Beratung, Projektierung und Personalf�hrung m�glich, in verschiedenen Bereichen in der Elektronik-, Mechanik- oder Computersystembranche eine Anstellung zu finden. Gest�tzt auf das im kreis�rztlichen Bericht vom 24. August 2011 enthaltene Zumutbarkeitsprofil seien ihm nach wie vor Bildschirmt�tigkeiten an einem ergonomisch optimal eingerichteten Arbeitsplatz (z.B. Stehpult) zumutbar. Somit komme vordergr�ndig eine Beratungst�tigkeit oder eine F�hrungsposition in Frage. Die Einschr�nkung, dass der Versicherte nur Strecken von maximal 200 m zur�cklegen sollte, stehe einer F�hrungsposition in einer kleineren oder mittleren Unternehmung nicht entgegen. Weiter bestehe auch kein plausibler Grund, dass es in einer solchen Funktion bei der Teilnahme an Sitzungen nach vorheriger Information der �brigen Sitzungsteilnehmer nicht m�glich sein sollte, zwischen Sitzen, Stehen und "etwas Umhergehen" zu wechseln. Schliesslich w�re - wiederum an einem ergonomisch optimal eingerichteten Arbeitsplatz - eine Ausbildungst�tigkeit denkbar.
Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich darauf, der vorinstanzlichen Einsch�tzung seine eigene Sichtweise gegen�berzustellen, was nicht gen�gt (Urteil 9C_683/2011 vom 9. Januar 2012 E. 3.6). Gerade in T�tigkeiten, die von der Vorinstanz als zumutbar erachtet wurden, bestehen gr�ssere Freir�ume f�r individuelle Anpassungen als in einem tieferen Anforderungsprofil oder anderen (handwerklichen oder industriellen) Arbeitsumfeld. Zu verweisen ist diesbez�glich auf die fr�heren Anstellungen des Versicherten als Gesch�ftsf�hrer/Produktionslinienleiter, die gem�ss eigenen Angaben durch Arbeitsvereinbarungen bez�glich Arbeitszeit/Ruhepausen auf seine Bed�rfnisse angepasst werden konnten (vgl. Angaben vom 22. August 2009). Weshalb dies k�nftig nicht mehr m�glich sein sollte, erschliesst sich nicht. Beim Hinweis auf eine m�gliche Ausbildungst�tigkeit hat sich die Vorinstanz auf die Akten gest�tzt. Aus dem Lebenslauf des Beschwerdef�hrers geht in der Tat hervor, dass er sich unter anderem an der (Fach-) Hochschule H.________ (Technik und Architektur) beworben hat. Mit Blick darauf ist die vorinstanzliche Beweisw�rdigung, die sich auf die Ausbildung und den aktenkundigen beruflichen Werdegang des Versicherten st�tzt, weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig (E. 1.1).
4.3.3.�Die Vorinstanz hat die Tabelle TA1, Total, M�nner, Anforderungsniveau 1 + 2 (Verrichtung h�chst anspruchsvoller und schwierigster Arbeiten bzw. selbstst�ndiger und qualifizierter Arbeiten) der LSE 2010 herangezogen. Sie hat diesbez�glich auf die Ausbildung des Beschwerdef�hrers (Gymnasium/Fachgymnasium; Berufsausbildung zum Informationselektroniker), seine Kenntnisse in verschiedenen Bereichen und seine Berufserfahrung in F�hrungspositionen (E. 4.3.2) verwiesen. Der vom kantonalen Verwaltungsgericht gest�tzt darauf gezogene Schluss, dass der Beschwerdef�hrer als Invalider f�hig ist, (weiterhin) zumindest selbstst�ndige und qualifizierte Arbeiten (Anforderungsniveau 2) auszuf�hren, ist nicht rechtsfehlerhaft. Zu erg�nzen ist, dass sich der Versicherte �ber zahlreiche Fort- und Weiterbildungen ausweisen kann. Insbesondere hat er - wenn auch ohne Diplomabschluss - sechs Semester Verfahrenstechnik (techn. Chemie) an der Fachhochschule I.________ studiert (vgl. Lebenslauf, S. 2). Eine Einstufung im Anforderungsniveau 3, wie sie der Beschwerdef�hrer fordert, f�llt unter Ber�cksichtigung der entscheidrelevanten Faktoren ausser Betracht, zumal das medizinische Zumutbarkeitsprofil gem�ss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen (E. 4.3.2) in einer F�hrungsposition vollschichtig umgesetzt werden kann.
4.3.4.�Was den Abzug vom Tabellenlohn (BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80) anbelangt, ist dessen H�he strittig; es handelt sich um eine reine Ermessensfrage (E. 4.2). Inwiefern das kantonale Verwaltungsgericht sein Ermessen missbraucht haben soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261). Der Beschwerdef�hrer verweist hierzu einzig darauf, dass die SUVA einen maximalen Abzug von 25 % vorgenommen habe. Dies belegt - bei grunds�tzlich fehlender Bindung an den von der Unfallversicherung festgelegten Grad der Arbeitsunf�higkeit (E. 3.3.3) - eine rechtsfehlerhafte Ermessensaus�bung in keiner Weise. Damit bleibt es beim von der Vorinstanz veranschlagten Abzug von 10 %.
4.3.5.�Insgesamt resultiert im Zeitpunkt der strittigen Rentenaufhebung 2011 - indexiert und angepasst an die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (BfS. Statistik der betriebs�blichen Arbeitszeit, 2011, Total) - ein j�hrliches Invalideneinkommen von Fr. 102'660.- ([Fr. 8'125.- x 12] x 101 / 100 [BfS, Tabelle T1.1.10, Nominallohnindex 2011-2014, M�nner, Total] x 41.7 /40), unter Ber�cksichtigung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 10 % mithin Fr. 92'394.- (Fr. 102'660.- x 0.9).
4.4.�Selbst wenn das vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Valideneinkommen von Fr. 130'000.- ber�cksichtigt w�rde, erg�be sich bei einem Invalideneinkommen von Fr. 92'394.- ein Invalidit�tsgrad (Art. 16 ATSG) von (gerundet) 29 %, was einen Rentenanspruch ausschliesst (Art. 28 Abs. 2 IVG).
Die von der Vorinstanz in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV vorgenommene Rentenbefristung bis 30. November 2011 ist nicht zu beanstanden. Nach dem Dargelegten ist die Zusprache einer ganzen Invalidenrente vom 1. Februar 2010 bis 30. November 2011 rechtens. Die Beschwerde ist unbegr�ndet.