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Timestamp: 2017-06-25 17:35:41
Document Index: 16693860

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 9', '§ 19', '§ 22', '§ 38', '§ 44', '§ 31', '§ 70', '§ 70', '§ 73', '§ 75', '§ 96', '§ 123', '§ 166', '§ 428']

BSG - 07.11.2006, B 7b AS 8/06 R - JuraForum.de
BSG – Aktenzeichen: B 7b AS 8/06 RUrteil vom 07.11.2006
Leitsatz:1. Tilgungszahlungen zur Finanzierung eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung können als Unterkunftskosten bei der Gewährung von Arbeitslosengeld II nicht in Form von Zuschüssen übernommen werden.
4. Zu verfahrensrechtlichen Problemen bei der Durchsetzung von Ansprüchen im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft.Rechtsgebiete:SGB II, SGB X, SGG, BGBVorschriften:§ 6 Abs 1 SGB II F: 30.07.2004, § 7 Abs 1 S 1 SGB II F: 30.07.2004, § 7 Abs 2 S 1 SGB II F: 30.07.2004, § 7 Abs 3 SGB II F: 30.07.2004, § 9 Abs 2 S 3 SGB II F: 24.12.2003, § 19 S 2 SGB II F: 24.12.2003, § 22 Abs 1 S 1 SGB II F: 24.12.2003, § 38 SGB II, § 44b Abs 3 SGB II, § 31 SGB X, § 70 Nr 1 SGG, § 70 Nr 2 SGG, § 73 Abs 2 S 2 SGG, § 75 Abs 2 SGG, § 96 SGG, § 123 SGG, § 166 SGG, § 428 BGBStichworte:Arbeitslosengeld II, Unterkunftskosten, selbst genutztes Wohneigentum, tatsächliche Aufwendungen, Nichtberücksichtigung von Tilgungszahlungen bzw von gestundeten Schuldzinsen, Vertretung der Bedarfsgemeinschaft, Individualansprüche der Mitglieder, sozialgerichtliches Verfahren, verfassungskonforme AuslegungVerfahrensgang:SG München S 50 AS 291/05 vom 26.09.2005 LSG München L 7 AS 70/05 vom 17.02.2006
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:78 + Vi_e r = Weitere Entscheidungen vom BSGBSG – Urteil, B 1 KR 23/06 R vom 07.11.2006Ein Rechtsanwalt kann eine Erledigungsgebühr für die Mitwirkung an der Erledigung eines isolierten Vorverfahrens durch Abhilfebescheid der Behörde nur beanspruchen, wenn er eine über die Einlegung und Begründung des Widerspruchs hinausgehende besondere Tätigkeit entfaltet hat.BSG – Urteil, B 7b AS 10/06 R vom 07.11.20061. Die Übernahme der tatsächlichen Unterkunftskosten im Rahmen der Gewährung von Arbeitslosengeld II setzt regelmäßig voraus, dass der Leistungsempfänger über die maßgebliche Miethöhe informiert worden ist; insoweit genügt die Information durch den Sozialhilfeträger vor dem 1.1.2005 im Rahmen des Sozialhilfeverfahrens.
2. Der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist auch dann zur Zahlung von Arbeitslosengeld II verpflichtet, wenn er zwar vom Fehlen der Erwerbsfähigkeit ausgeht, aber keine Abstimmung mit dem zuständigen Sozialhilfeträger über das Vorliegen von Erwerbsunfähigkeit herbeigeführt hat.BSG – Urteil, B 7b AS 14/06 R vom 07.11.20061. Die Regelungen des SGB II lassen eine Erhöhung der Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts über die gesetzliche Pauschale hinaus nur in den dort ausdrücklich geregelten Fällen zu.
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