Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=LAGReport%202004,%20255
Timestamp: 2019-09-23 08:02:57
Document Index: 164986165

Matched Legal Cases: ['§ 623', '§ 623', '§ 888', '§ 888', '§ 89', '§ 108', '§ 630', '§ 109', '§ 89', '§ 21', '§ 89', '§ 240', '§ 630', '§ 89', '§ 240', '§ 888', '§ 89', '§ 17', '§ 19', '§ 85', '§ 935', '§ 940', '§ 14', '§ 14', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 102', 'Art. 3', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1']

Rechtsprechung: LAGReport 2004, 255 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: LAG Düsseldorf, 07.11.2003 | LAG Düsseldorf, 25.06.2003 | LAG Hamm, 20.10.2003 | LAG Hessen, 14.07.2003
https://dejure.org/2003,4600
LAG Düsseldorf, 11.09.2003 - 11 Sa 667/03 (https://dejure.org/2003,4600)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 11.09.2003 - 11 Sa 667/03 (https://dejure.org/2003,4600)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 11. September 2003 - 11 Sa 667/03 (https://dejure.org/2003,4600)
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BGB § 623 1. Halbs.
Aufhebung des Arbeitsvertrages durch einen Umschulungsvertrag; Notwendigkeit eines schriftlichen Auflösungsvertrages; Ersatz des Auflösungsvertrages durch den Umschulungsvertrag
BGB § 623 Halbs. 1
ArbG Wesel, 01.04.2003 - 1 Ca 3641/02
LAG Düsseldorf, 04.12.2003 - 11 Sa 667/03
LAGReport 2004, 255
Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 11. September 2003 - 11 Sa 667/03 - wird zurückgewiesen.
LAG Schleswig-Holstein, 16.03.2006 - 4 Sa 494/05
ruhendes Arbeitsverhältnis, Geschäftsführervertrag, Schriftform
Auch das Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf (Urteil vom 11.09.2003 - 11 Sa 667/03 -, zitiert nach Juris) steht der hier gefundenen Entscheidung nicht entgegen.
https://dejure.org/2003,1681
LAG Düsseldorf, 07.11.2003 - 16 Ta 571/03 (https://dejure.org/2003,1681)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 07.11.2003 - 16 Ta 571/03 (https://dejure.org/2003,1681)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 07. November 2003 - 16 Ta 571/03 (https://dejure.org/2003,1681)
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§§ 888 ZPO, 89 InsO
Titulierter Anspruch auf Erteilung eines Arbeitszeugnisses aus einem beendeten Arbeitsverhältnis; Fall einer nachfolgenden Insolvenzeröffnung; Vollstreckbarkeit eines Anspruchs gegen den bisherigen Arbeitgeber
Pflicht des Arbeitgebers/Insolvenzschuldners zur Erfüllung eines vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens titulierten Zeugnisanspruchs
ZPO § 888; InsO § 89
InsO §§ 108, 55; BGB § 630; GewO § 109
ArbG Wuppertal, 23.06.2003 - 6 Ca 3455/02
LAG Düsseldorf, 17.11.2003 - 16 Ta 571/03
ZIP 2004, 631
MDR 2004, 561
MDR 2004, 651
NZA-RR 2004, 206
Hierzu gehört der Zeugnisanspruch (LAG Düsseldorf 7. November 2003 - 16 Ta 571/03 - LAGE InsO § 89 Nr. 1;… Pape/Uhlenbruck Insolvenzrecht S. 525 Rn. 714;… Nerlich/Römermann/Andres aaO Rn. 9).
Insolvenzrecht: Verbot der eidesstattlichen Offenbarungsversicherung während der …
aa) Ein Teil der instanzgerichtlichen Rechtsprechung hält die Anordnung einer eidesstattlichen Offenbarungsversicherung auch im eröffneten Insolvenzverfahren für zulässig (AG Westerburg, DGVZ 2006, 119, 120; zu § 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO: LG Würzburg, NZI 1999, 504; AG Rostock, NZI 2000, 142; AG Hainichen, JurBüro 2002, 605; AG Güstrow, JurBüro 2004, 213; offen gelassen von AG Hamburg, NZI 2006, 646;… vgl. auch FK-InsO/App, 6. Aufl., § 89 Rn. 15).
Selbst ein anhängiger Rechtsstreit über eine Zeugniserteilung würde nicht nach § 240 ZPO unterbrochen und wäre gegen den Insolvenzschuldner fortzusetzen (vgl. BAG 23. Juni 2004 - 10 AZR 495/03 - AP § 630 BGB Nr. 29; LAG Düsseldorf 7. November 2003 - 16 Ta 571/03 - LAGE § 89 InsO Nr. 1).
§ 240 ZPO erfasst nicht Zwangsvollstreckungsmaßnahmen nach § 888 ZPO (Münch-KommInsO/Breuer § 89 Rn 31; LAG Düsseldorf 07.11.2003 - 16 Ta 571/03 - NZA-RR 2004, 206; LAG Köln 19.05.2008 - 11 Ta 119/08).
LAG Düsseldorf, 25.06.2003 - 12 TaBV 34/03
https://dejure.org/2003,3242
LAG Düsseldorf, 25.06.2003 - 12 TaBV 34/03 (https://dejure.org/2003,3242)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 25.06.2003 - 12 TaBV 34/03 (https://dejure.org/2003,3242)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 25. Juni 2003 - 12 TaBV 34/03 (https://dejure.org/2003,3242)
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Nichtigkeit der Wahl eines "zweiten" Wahlvorstandes
§ 17, § 19 BetrVG, § 85 Abs. 2 ARbGG, § 935, § 940 ZPO
Eingriff in eine laufende Betriebsratswahl durch einstweilige Verfügung; Abbruch der Betriebsratswahl bei Nichtigkeit der Wahl oder bei Anfechtbarkeit der Wahl aus schwer wiegenden Gründen; Wahrung der Grundsatzes der Allgemeinheit der Wahl und des Prioritätsprinzipes; ...
ArbG Essen, 28.05.2003 - 1 BVGa 8/03
In laufende Betriebsratswahlen kann im Wege der einstweiligen Verfügung eingegriffen werden, wenn die Wahl als nichtig anzusehen wäre (Hess. LAG in st. Rspr., zuletzt etwa Beschluss vom 28. Mai 2008 - 9 TaBVGa 133/08 - n.v.; Beschluss vom 19. März 2006 - 9 Ta 149/06 - n.v.; Beschluss vom 17. Febr. 2005 - 9 TaBVGa 28/05 - EzAÜG § 14 AÜG Betriebsverfassung Nr. 61 m.w.N.; Hess. LAG Beschluss vom 24. Juni 2004 - 9 TaBVGa 83/04 - n.v.) oder zumindest eine mit Sicherheit erfolgreiche Wahlanfechtung wegen feststehender Wahlfehler festgestellt werden kann (…Hess. LAG a.a.O., ferner LAG Berlin Beschluss vom 7. Febr. 2006 - 4 TaBV 214/06 - NZA 2006, 509; LAG Düsseldorf Beschluss vom 25. Juni 2003 - 12 TaBV 34/03 - Juris; Veit/Wichert DB 2006, 390; Rieble/Triskatis NZA 2006, 233; Bram FA 2006, 66).
In Ausnahmefällen kann aber auch eine mit Sicherheit erfolgreiche Wahlanfechtung wegen unkorrigierbarer, feststehender Wahlfehler im Einzelfall zur Anordnung eines Wahlabbruchs oder Eingriffs in das laufende Wahlverfahren führen (etwa Hess. LAG Beschluss vom 24. Juni 2004 - 9 TaBVGa 83/04 - LAG Düsseldorf Beschluss vom 25. Juni 2003 - 12 TaBV 34/03 - Juris; LAG Düsseldorf vom 17. Mai 2002 - 18 TaBV 26/02 - LAGE § 14 nF BetrVG 2001 Nr. 2).
In Ausnahmefällen kann auch eine mit Sicherheit erfolgreiche Wahlanfechtung wegen unkorrigierbarer, feststehender Wahlfehler im Einzelfall zur Anordnung eines Wahlabbruchs oder Eingriffs in das laufende Wahlverfahren führen (etwa Hess. LAG Beschluss vom 24. Juni 2004 - 9 TaBVGa 83/04 - LAG Düsseldorf Beschluss vom 25. Juni 2003 - 12 TaBV 34/03 - Juris).
LAG Hessen, 23.05.2006 - 9 TaBVGa 81/06
Betriebsratswahl - Abbruch - Erwerbstätige Hilfebedürftige - Wahlberechtigung
In laufende Betriebsratswahlen kann im Wege der einstweiligen Verfügung eingegriffen werden, wenn die Wahl als nichtig anzusehen wäre (Hess. LAG in st. Rspr., zuletzt etwa Beschluss vom 19. März 2006 - 9 Ta 149/06 - Beschluss vom 17. Febr. 2005 - 9 TaBVGa 28/05 - ) oder zumindest eine mit Sicherheit erfolgreiche Wahlanfechtung wegen feststehender Wahlfehler festgestellt werden kann (etwa Hess. LAG Beschluss vom 24. Juni 2004 - 9 TaBVGa 83/04 - LAG Berlin Beschluss vom 7. Febr. 2006 - 4 TaBV 214/06 - NZA 2006, 509; LAG Düsseldorf Beschluss vom 25. Juni 2003 - 12 TaBV 34/03 - Juris; Veit/Wichert DB 2006, 390; Rieble/Triskatis NZA 2006, 233; Bram FA 2006, 66).
Nach einer im Ansatz weniger restriktiven Auffassung können auch nicht korrigierbare Wahlfehler unterhalb der Schwelle einer bereits feststehenden Nichtigkeit der Betriebsratswahl, die aber jedenfalls zur nachträglichen Anfechtung der Betriebsratswahl berechtigen würden, jedoch so offensichtlich und schwerwiegend sind, dass sie mit Sicherheit einer Anfechtung zum Erfolg verhelfen würden und auch nicht im Rahmen des Verfügungsverfahrens korrigiert werden können, geeignet sein, die Wahl im Wege einer einstweiligen Verfügung abzubrechen (…vgl. LAG Baden-Württemberg, B. v. 16.09.1996, NZA-RR 1997, S. 141 f = LAGE Nr. 15 zu § 19 BetrVG 1972;… vgl. auch LAG Baden-Württemberg, B. v. 13.04.1994, DB 1994, S. 1091 f m. Anm. Gnann, jeweils m. w. N.; LAG Düsseldorf, B. v. 25.06.2003, LAGReport 2004, S. 255 f;… LAG-Hamm, B. v. 09.09.1994, BB 1995, S. 260 f, und LAG Hamm, B. v. 18.09.1996, BB 1996, S. 2622 f).
Anfechtbarkeit einer Betriebsratswahl bei unterlassener unverzüglicher Prüfung …
Allerdings sind zum Abbruch der Wahl auch Wahlfehler geeignet, die zwar lediglich zur Anfechtung einer Betriebsratswahl nach § 19 Abs. 1 BetrVG berechtigen, jedoch so schwerwiegend sind, dass sie mit Sicherheit einer zu erwartenden Wahlanfechtung zum Erfolg verhelfen, und die auch nicht im Rahmen des Anfechtungsverfahrens korrigiert werden können (z. B. LAG Baden-Württemberg 06.03.2006 - 13 TaBV 4/06 - AiB 2007, 294, 296; LAG Berlin 07.02.2006 - 4 TaBV 214/06 - NZA 2006, 509, 511; LAG Düsseldorf 25.06.2003 - 12 TaBV 34/03 - AuR 2004, 78 LS; LAG Düsseldorf 23.03.2010 - 8 TaBVGa 4/10 - noch unveröff.; LAG München 16.06.2008 - 11 TaBV 50/08 - juris).
Nach einer im Ansatz weniger restriktiven Auffassung können auch nicht korrigierbare Wahlfehler unterhalb der Schwelle einer bereits feststehenden Nichtigkeit der Betriebsratswahl, die aber zur nachträglichen Anfechtung der Betriebsratswahl berechtigen würden, jedoch so offensichtlich und schwerwiegend sind, dass sie mit Sicherheit einer Anfechtung zum Erfolg verhelfen würden und auch nicht im Rahmen des Verfügungsverfahrens korrigiert werden können, geeignet sein, die Wahl im Wege einer einstweiligen Verfügung abzubrechen (…vgl. LAG Baden-Württemberg, B. v. 16.09.1996, NZA-RR 1997, S. 141 f = LAGE Nr. 15 zu § 19 BetrVG 1972;… vgl. auch LAG Baden-Württemberg, B. v. 13.04.1994, DB 1994, S. 1091 f m. Anm. Gnann, jeweils m. w. N.; LAG Düsseldorf, B. v. 25.06.2003, LAGReport 2004, S. 255 f;… LAG-Hamm, B. v. 09.09.1994, BB 1995, S. 260 f, und LAG Hamm, B. v. 18.09.1996, BB 1996, S. 2622 f).
LAG Hessen, 30.07.2009 - 9 TaBVGa 145/09
Abbruch einer Betriebsratswahl - bereits vorhandener Betriebsrat im Teilbereich …
LAG Düsseldorf, 26.01.2006 - 5 TaBV 13/06
Einstweiliges Verfügungsverfahren bzgl. eines Streits über die …
https://dejure.org/2003,5130
LAG Hamm, 20.10.2003 - 19 Sa 1113/03 (https://dejure.org/2003,5130)
LAG Hamm, Entscheidung vom 20.10.2003 - 19 Sa 1113/03 (https://dejure.org/2003,5130)
LAG Hamm, Entscheidung vom 20. Januar 2003 - 19 Sa 1113/03 (https://dejure.org/2003,5130)
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Klare Darlegung von Kündigungsgrund bei Betriebsratsanhörung erforderlich
Umfang der Anhörungspflicht des Betriebsrates bei krankheitsbedingter Kündigung; Ermittlung des konkreten Kündigungsgrundes durch den Betriebsrat anhand der der Kündigung beigefügten Unterlagen ; Häufige Kurzerkrankungen, langandauernde Erkrankung, dauernde ...
Anforderungen an die Anhörung des Betriebsrats bei einer krankeitsbedingten Kündigung
ArbG Gelsenkirchen, 21.05.2002 - 4 Ca 1677/02
ArbG Gelsenkirchen, 21.05.2002 - 4 Sa 1677/02
LAG Hamm, 26.02.2004 - 8 Sa 1897/03
außerordentliche Kündigung, tarifliche Unkündbarkeit, personenbedingte Kündigung, …
Je nach Art der Krankheitskündigung sind danach unterschiedliche Anforderungen an den Inhalt der Betriebsratsinformation zu stellen (LAG Hamm, Urt. v. 21.10.2003 - 19 Sa 1113/03;… Urt. v. 17.11.1997 - 8 Sa 467/97 - LAGE Nr. 63 zu § 102 BetrVG).
Der Arbeitgeber genügt der ihm obliegenden Mitteilungspflicht nicht, wenn er den Kündigungssachverhalt nur pauschal, schlagwort- oder stichwortartig umschreibt, ohne die für seine Bewertung maßgeblichen Tatsachen mitzuteilen (vgl. LAG Hamm, Urteil vom 21.10.2003 - 19 Sa 1113/03 - Juris, m.w.N.).Nach dem Grundsatz der subjektiven Determination hat der Arbeitgeber dem Betriebsrat jedoch nur diejenigen Tatsachen mitzuteilen, die aus seiner Sicht die Kündigung bedingen.
https://dejure.org/2003,3093
LAG Hessen, 14.07.2003 - 16 Sa 512/00 (https://dejure.org/2003,3093)
LAG Hessen, Entscheidung vom 14.07.2003 - 16 Sa 512/00 (https://dejure.org/2003,3093)
LAG Hessen, Entscheidung vom 14. Juli 2003 - 16 Sa 512/00 (https://dejure.org/2003,3093)
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Verpflichtung von Auskunftserteilung und Beitragszahlungen bezüglich Arbeitnehmern, die in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind; Erstreckung von allgemeinverbindlich erklärter Tarifverträge des Baugewerbes auf Arbeitgeber mit Sitz im Ausland ; Verstoß gegen ...
Arbeit & Soziales - Arbeitnehmerentsendung durch polnisches Unternehmen
ArbG Wiesbaden, 26.01.2000 - 3 Ca 1304/99
Dem folgt die Berufungskammer, die diese Ansicht schon in den, den BAG-Entscheidungen vorangegangenen Urteilen vertreten hatte und auch weiter vertritt (vgl. zB Kammerurteil vom 14. Juli 2003 - 16 Sa 512/00 - AR-Bl. ES 370.3 Nr. 11)).
Ein hinreichender, einen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG ausschließender Sachgrund für die Erstreckung der tariflichen Regelungen auf Ausländer auch auf der Grundlage der bis 31. Dezember 1998 gültigen Fassungen des Gesetzes war jedoch schon deshalb gegeben, weil durch die gesetzliche Regelung, nicht anders als durch die Folgeregelungen ein bestimmter Gewerbezweig, nämlich das Baugewerbe, gegen Lohnunterbietung durch ausländische Konkurrenz geschützt und damit der Gefahr der Arbeitslosigkeit deutscher Bauarbeitnehmer vorgebeugt werden soll (vgl. Kammerurteil v. 14. Juli 2003 aaO.).
LAG Hessen, 07.03.2005 - 10 Sa 1086/03
Bürgenhaftung des Generalbauunternehmers
Dies entspricht auch der ständigen Rechtsprechung der Berufungskammer (vgl. z.B. Kammerurteil v. 14. Juli 2003 - 16 Sa 512/00 AR-Bl.370.3 Nr. 11).
Erst wenn dies der Fall ist, wird über § 1 Abs. 4 AEntG fingiert, dass die entsandten Arbeitnehmer von den üblicherweise auf "Betriebe" einer bestimmten Branche abstellenden Geltungsbereichsnormen von Tarifverträge erfasst werden (vgl. Kammerurteile v. 14.07.2003 - 16 Sa 1956/02 u. 16 Sa 512/00).
Auf die Frage, ob wegen § 1 Abs. 4 AEntG (in der bis 31. Dezember 2003 geltenden Fassung) nur auf die nach Deutschland entsandten Arbeitnehmer abzustellen ist oder ob auf die Arbeitszeit im Gesamtbetrieb, also einschließlich der betrieblichen Tätigkeiten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, abgehoben werden muss oder ob, selbst bei einem arbeitszeitlichen Überwiegen nicht baulicher Tätigkeiten im Gesamtbetrieb, die Zuordnung der nach Deutschland entsandten Arbeitnehmer zu einer baugewerblichen Betriebsabteilung ausreicht (vgl. Kammerurteil v. 14.07.2003 - 16 Sa 512/00) und hier in Betracht kommt, bedarf es im vorliegenden Fall keiner Antwort.
Erst wenn dies der Fall ist, wird über § 1 Abs. 4 AEntG fingiert, dass die entsandten Arbeitnehmer von den üblicherweise auf "Betriebe" einer bestimmten Branche abstellenden Geltungsbereichsnormen von Tarifverträge erfasst werden (vgl. Kammerurteile v. 14.07.2003 - 16 Sa 19565/02 u. 16 Sa 512/00).
Auf die Frage, ob wegen § 1 Abs. 4 AEntG nur auf die nach Deutschland entsandten Arbeitnehmer abzustellen ist oder ob auf die Arbeitszeit im Gesamtbetrieb, also einschließlich der betrieblichen Tätigkeiten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, abgehoben werden muss oder ob, selbst bei einem arbeitszeitlichen Überwiegen nicht baulicher Tätigkeiten im Gesamtbetrieb, die Zuordnung der nach Deutschland entsandten Arbeitnehmer zu einer baugewerblichen Betriebsabteilung ausreicht (vgl. Kammerurteil v. 14.07.2003 - 16 Sa 512/00), bedarf es im vorliegenden Fall keiner Antwort.
LAG Hessen, 30.05.2005 - 10 Sa 407/03
Arbeitnehmerentsendung - Geltungsbereich der Bautarifverträge - …
LAG Hessen, 11.07.2005 - 10 Sa 2537/98
Arbeitnehmerentsendung - Portugal - Sozialkassenverfahren im Baugewerbe - …