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Timestamp: 2016-12-09 04:08:58
Document Index: 330536199

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 18', 'EuG', 'EuG', 'in dubio', 'EuG']

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NOVUS Mandanteninformation Dezember 2014 - Ebner StolzSeele and Geistpdf2 065 KB
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033037 Einsatzplanung nach § 16 Abs. 1 MiLoG oder § 18 - untrrAutomobilpdf62 KB
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DWS Steuern Aktuell
noch rieselt zwar kein Schnee, aber die vielen Weihnachtsm&auml;rkte lassen keinen Zweifel daran, dass
die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel immer n&auml;her r&uuml;cken. „DWS Steuern Aktuell“, der
Newsletter des Deutsches wissenschaftliches Institut der Steuerberater e.V. gibt Ihnen zum Jahresabschluss noch einmal einen &Uuml;berblick &uuml;ber den Stand der Gesetzgebung, &uuml;ber aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen sowie weitere Neuigkeiten aus dem Steuerrecht. F&uuml;r Ihre Planung f&uuml;r 2015 informieren wir &uuml;ber unsere aktuellen Seminare und &uuml;ber die neuesten Produkte des
Verlags des wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater und der DWS-Steuerberater-Online GmbH.
Wir w&uuml;nschen Ihnen ein Frohes Fest; bleiben Sie uns auch im Neuen Jahr gewogen.
DWS-Symposium zur Selbstveranlagung
Am 1. Dezember 2014 widmete sich das DWS-Institut in
seinem j&auml;hrlichen Symposium der Frage „Selbstveranlagung
– Wegfall des Amtsermittlungsgrundsatzes?“
Der Weg zum Verifikationsprinzip
Auf der Veranstaltung widmete sich das DWS-Institut Entwicklungen im Steuervollzug, die mit der Einf&uuml;hrung von
edv-gest&uuml;tzten Risikomanagementsystemen in der Finanzverwaltung und der wachsenden Verbreitung elektronisch
eingereichter Steuererkl&auml;rungen und Bilanzen bereits angelegt sind. Da die Finanzverwaltung, u. a. auch aufgrund des
demografischen Wandels, nicht in der Lage ist und sein
wird, jede abgegebene Steuererkl&auml;rung zu pr&uuml;fen, muss auf
andere Weise sichergestellt werden, dass eine f&uuml;r die
Gleichm&auml;&szlig;igkeit der Besteuerung erforderliche Verifikation
der Erkl&auml;rungen erfolgen kann.
Vor diesem Hintergrund ist die im Jahr 2014 im Auftrag des
BMF durchgef&uuml;hrte Machbarkeitsstudie zur Einf&uuml;hrung eines Selbstveranlagungsverfahrens zur Ertragsbesteuerung
von Unternehmen zu sehen. Ebenso geh&ouml;rt dazu auch der
jetzt vorgelegte Diskussionsentwurf f&uuml;r ein Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens, mit dem im steuerlichen Verfahrensrecht Raum f&uuml;r bereits bestehende und
zuk&uuml;nftig einzuf&uuml;hrende elektronische Verfahren geschaffen
werden soll. Dieser Entwurf soll 2015 umfassend diskutiert
und bis zum Ende des Jahres auch verabschiedet werden.
In der Diskussion auf dem Symposium wurde deutlich, dass
es bei den zu erwartenden &Auml;nderungen wohl zu einer Verschiebung von Verantwortung auf den Steuerpflichtgen und
ggf. auch die Berater kommen wird. Es gilt darauf zu achten,
dass diese Entwicklung von Ma&szlig;nahmen flankiert wird, die
f&uuml;r Rechtssicherheit und Planungssicherheit beim Steuerpflichtigen sorgen. Vorgeschlagen wurde etwa eine Auskunftspflicht der Finanzverwaltung, wie es sie heute bereits
in der Lohnsteueranrufungsauskunft gibt. Im Interesse des
Rechtsfriedens sollten auch eine Verk&uuml;rzung der Festsetzungsverj&auml;hrungsfristen und der Geltungsdauer des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung erwogen werden.
 Thesenpapier zur Selbstveranlagung
 Bewerbungsfrist f&uuml;r den „F&ouml;rderpreis Internationales Steuerrecht“ 2015 l&auml;uft ab
 Zollkodex-Anpassungsgesetz
 Versch&auml;rfung der Selbstanzeige beschlossen
 Einheitsbewertung des Grundbesitzes vor dem Verfassungsgericht
 „R&uuml;rup-Rente“ eines Alleingesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers
 Nichtbeanstandungsregel bei
Lieferung von Metallen verl&auml;ngert
 Grunds&auml;tze zur ordnungsm&auml;&szlig;igen F&uuml;hrung und Aufbewahrung von B&uuml;chern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)
Kurzinformation/ Sonstiges
 Verordnungen zum Mindestlohn
DWS Steuern Aktuell I Newsletter I Ausgabe 6/2014
Thesenpapier zur Selbstveranlagung
Nachwuchskampagne der BStBK
Vor dem Hintergrund des k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Arbeitspapiers des Bundesfinanzministeriums zur „Modernisierung
des Besteuerungsverfahrens“ positionierte sich die BStBK
anl&auml;sslich des DWS-Symposiums am 1. Dezember 2014
wie folgt zur Frage der Selbstveranlagung.
Kein &Uuml;bergang zum Selbstveranlagungssystem angels&auml;chsischer Pr&auml;gung.
Keine Versch&auml;rfung von Sanktionen.
Amtsermittlungsgrundsatz muss erhalten bleiben.
Von der Finanzverwaltung abweichende Auffassung
muss m&ouml;glich bleiben.
Umgestaltung der K&ouml;rperschaftsteuer und der Festsetzung des Gewerbesteuer-Messbetrags in eine Anmeldesteuer sind auch ohne grunds&auml;tzlichen Wechsel des
Steuerregimes m&ouml;glich.
Mehr unter: Thesenpapier
Bewerbungsfrist f&uuml;r den „F&ouml;rderpreis Internationales
Steuerrecht“ 2015 l&auml;uft ab
Laut einer forsa-Umfrage ist ein sicherer Arbeitsplatz bei der Berufswahl
f&uuml;r 77 Prozent der Jugendlichen und
jungen Erwachsenen besonders wichtig. F&uuml;r mehr als die H&auml;lfte der Jugendlichen geht es bei der Ausbildungsplatzsuche vor allem um gute
Karriere- und Aufstiegschancen. Obwohl der Ausbildungsberuf Steuerfachangestellte/-r diese zentralen
Anforderungen auf sich vereint, w&uuml;rden nur sechs Prozent eine Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten
in Betracht ziehen. Einen Grund daf&uuml;r
erkennt die Bundessteuerberaterkammer darin, dass dieser Ausbildungsberuf noch nicht bekannt genug
ist. Das belegt auch die Umfrage: Nur
16 Prozent der Befragten haben eine
konkrete Vorstellung vom Berufsbild
der/des Steuerfachangestellten.
Noch bis zum 31. Dezember 2014 k&ouml;nnen sich junge Wissenschaftler f&uuml;r den „F&ouml;rderpreis Internationales Steuerrecht“ bei der BStBK bewerben. Die BStBK vergibt den F&ouml;rderpreis j&auml;hrlich f&uuml;r die beste wissenschaftliche Publikation
auf dem Gebiet der internationalen Besteuerung. Der F&ouml;rderpreis ist mit 3.000,00 € dotiert. Zus&auml;tzlich erm&ouml;glicht die
BStBK dem Preistr&auml;ger die Teilnahme (inkl. Reise- und
&Uuml;bernachtungskosten) am Kongress der International Fiscal
Association 2016 in Madrid/Spanien. Die Auszeichnung wird
auf dem DEUTSCHEN STEUERBERATERKONGRESS im
Mai 2015 in Hamburg verliehen.
Mit ihrer Kampagne m&ouml;chte die
BStBK daher die Aufmerksamkeit f&uuml;r
die Vorteile des Berufes steigern und
mit verbreiteten Vorurteilen aufr&auml;umen. Neben Plakaten und Anzeigen
informieren die Steuerberaterkammern auch mithilfe von Schulmaterialien und Online-Tools, einem Imagefilm, Give-aways und Medienkooperationen &uuml;ber den Beruf.
Mehr unter: F&ouml;rderpreis
Mehr unter: Nachwuchskampagne
Zollkodex-Anpassungsgesetz vom Bundestag verabschiedet
Versch&auml;rfung
Im Zollkodex-Anpassungsgesetz sind eine Vielzahl unterschiedlicher Steuer&auml;nderungen enthalten, so dass das Gesetz den Charakter eines Jahressteuergesetzes hat. Am
24. November 2014 hat im Finanzausschuss des Deutschen
Bundestages eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung stattgefunden, zu
der auch die Bundessteuerberaterkammer als Sachverst&auml;ndige geladen war. Der Bundesrat hatte eine Vielzahl von
&Auml;nderungen &uuml;ber den Inhalt des Regierungsentwurfes hinaus gefordert.
Bei Enthaltung der Fraktion Die Linke
hat der Bundestag am 4. Dezember
2014 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur &Auml;nderung der Abgabenordnung und des Einf&uuml;hrungsgesetzes zur Abgabenordnung auf Empfehlung des Finanzausschusses angenommen. Die M&ouml;glichkeit, im Fall
von Steuerhinterziehung durch eine
Selbstanzeige straffrei zu bleiben,
wird dadurch eingeschr&auml;nkt. Der hinterzogene Betrag darf k&uuml;nftig 25.000
Euro (bisher 50.000 Euro) nicht mehr
In seiner Sitzung am 4. Dezember 2014 hat der Deutsche
Bundestag das Zollkodex-Anpassungsgesetz in zweiter und
dritter Lesung in der Fassung der Beschlussempfehlung des
DWS-Institut I Behrenstra&szlig;e 42 I 10117 Berlin
Finanzausschusses verabschiedet. Der Finanzausschuss
hat an einigen Stellen im Gesetzentwurf Anpassungen vorgenommen und einige wenige Anregungen des Bundesrates angenommen. Die &uuml;brigen Antr&auml;ge sollen im ersten
Halbjahr 2015 wieder aufgegriffen werden. Im Vergleich
zum Regierungsentwurf haben sich insbesondere die folgenden &Auml;nderungen ergeben:
 Eine Erstausbildung muss nicht mehr mindestens 18,
sondern nur noch mindestens 12 Monate umfassen.
 Es wird ein neuer Abzugstatbestand f&uuml;r Ausgleichzahlungen zur Vermeidung des Versorgungsausgleichs
nach einer Ehescheidung oder der Aufl&ouml;sung einer Lebenspartnerschaft eingef&uuml;hrt.
 Das Abzugsvolumen f&uuml;r Beitr&auml;ge zugunsten einer Basisversorgung im Alter (gesetzliche Rentenversicherung,
Versorgungswerk oder private Basisrente) wird nicht von
20.000,00 auf 24.000,00 € angehoben, sondern an den
H&ouml;chstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung gekoppelt (22.172,00 €).
 Bei Betriebsveranstaltungen wird die bisherige Freigrenze von 110,00 € f&uuml;r Zuwendungen des Arbeitgebers in
einen Freibetrag umgewandelt. Damit muss bei &Uuml;berschreitung dieser Grenze nur noch der &uuml;berschie&szlig;ende
Betrag als lohnsteuerpflichtiges Entgelt behandelt und
 Im Umsatzsteuergesetz wird eine Bagatellgrenze von
5.000,00 € f&uuml;r die Anwendung des Reverse-ChargeVerfahrens bei der Lieferung von edlen und unedlen Metallen eingef&uuml;hrt. Dar&uuml;ber hinaus wurde der Katalog der
Metalle, f&uuml;r den das Reverse-Charge-Verfahren gilt,
noch erheblich gestrafft (Anlage 4 wurde &uuml;berarbeitet).
Im Hinblick auf die Problematik der
der Lohnsteueranmeldungen von Unternehmen enth&auml;lt das Gesetz Sonderregelungen (Ausnahme vom Vollst&auml;ndigkeitsgebot). Der Bundesrat
muss dem Gesetz am 19. Dezember
2014 noch zustimmen.
Mehr unter: DrS 18_3439
Steuerliche F&ouml;rderung
scher Sanierungen
energeti-
Das Bundeskabinett hat im Rahmen
des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz k&uuml;rzlich beschlossen, energetische
steuerlich zu f&ouml;rdern. Vermutlich wird
sich der Bundesrat in naher Zukunft
ebenfalls mit diesem Thema besch&auml;ftigen. Die Bayerische Staatsregierung
hat ihm bereits einen entsprechenden
Entschlie&szlig;ungsantrag &uuml;bermittelt, in
dem u. a. ausgef&uuml;hrt wird:
Da die Mehrzahl der von den Bundesl&auml;ndern vorgeschlagenen &Auml;nderungen zun&auml;chst zur&uuml;ckgestellt wurde, bleibt abzuwarten, ob der Bundesrat dem Gesetz in seiner Sitzung
am 19. Dezember 2014 zustimmen wird. Der Finanzausschuss des Bundesrates hat aktuell empfohlen, den Vermittlungsausschuss anzurufen.
 Es soll ein Fokus auf einer F&ouml;rderung von Eigenheimbesitzern liegen, die energetische Modernisierungen bisher nicht steuerlich geltend machen k&ouml;nnen.
 Vermieter sollten erh&ouml;hte Abschreibungen f&uuml;r energetische
Modernisierungsaufwendungen in
Anspruch nehmen k&ouml;nnen, soweit
sie nicht ohnehin als Erhaltungsaufwand sofort abzugsf&auml;hig sind.
Mehr unter: DrS 18_3441
Mehr unter: DrS 589_14
Einheitsbewertung des Grundbesitzes vor dem Verfassungsgericht
EuGH-Vorlage zum Vorsteuerabzug
des Gr&uuml;ndungsgesellschafters einer GbR
Der BFH hat dem Bundesverfassungsgericht mit einer Entscheidung vom 22. Oktober 2014 die Frage vorgelegt, ob
die Vorschriften &uuml;ber die Einheitsbewertung des Grundverm&ouml;gens seit dem Feststellungszeitpunkt 1. Januar 2009
wegen Versto&szlig;es gegen den allgemeinen Gleichheitssatz
verfassungswidrig sind. Nach Ansicht des BFH ist die Ma&szlig;geblichkeit der zuletzt auf den 1. Januar 1964 festgestellten
Einheitswerte (sp&auml;testens) seit dem Feststellungszeitpunkt
1. Januar 2009 nicht mehr mit den verfassungsrechtlichen
Anforderungen an eine gleichheitsgerechte Ausgestaltung
des Steuerrechts vereinbar. Der BFH vertritt dabei nicht die
Auffassung, dass das Niveau der Grundsteuer insgesamt zu
niedrig sei und angehoben werden m&uuml;sse. Vielmehr gehe
Der BFH hat dem EuGH die Frage
vorgelegt, ob ein Gesellschafter einer
Steuerberatungs-GbR, der von der
GbR einen Teil des Mandantenstammes nur zu dem Zweck erwirbt, diesen unmittelbar anschlie&szlig;end einer
unter seiner ma&szlig;geblichen Beteiligung neu gegr&uuml;ndeten Steuerberatungs-GbR unentgeltlich zur Nutzung
zu &uuml;berlassen, zum Vorsteuerabzug
aus dem Erwerb des Mandantenstammes berechtigt sein kann.
es lediglich darum, dass die einzelnen wirtschaftlichen Einheiten innerhalb der jeweiligen Gemeinde im Verh&auml;ltnis
zueinander realit&auml;tsgerecht bewertet werden m&uuml;ssten.
Mehr unter: II R 16/13
Werbungskostenabzug f&uuml;r Ausbildungskosten?
Mit zwei Beschl&uuml;ssen vom 17. Juli 2014 hat der VI. Senat
des BFH dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob es mit dem Grundgesetz vereinbar ist, dass nach
&sect; 9 Abs. 6 EStG Aufwendungen des Steuerpflichtigen f&uuml;r
seine erstmalige Berufsausbildung oder f&uuml;r ein Erststudium,
das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, keine Werbungskosten sind, wenn diese Berufsausbildung oder dieses Erststudium nicht im Rahmen eines Dienstverh&auml;ltnisses
Der BFH vertritt die Auffassung, Aufwendungen f&uuml;r die Ausbildung zu einem Beruf seien als notwendige Voraussetzung
f&uuml;r eine nachfolgende Berufst&auml;tigkeit beruflich veranlasst
und demgem&auml;&szlig; auch als Werbungskosten einkommensteuerrechtlich zu ber&uuml;cksichtigen. Denn sie dienten der Erzielung einkommensteuerpflichtiger Eink&uuml;nfte. Im Ausschluss
des Werbungskostenabzugs sah der VI. Senat einen Versto&szlig; gegen das Leistungsf&auml;higkeitsprinzip, das auch nicht
mit Vereinfachung und Typisierung zu rechtfertigen sei.
Mehr unter: BFH vom 26.08.2014
XI R 26/10
Mehraufwendungen f&uuml;r die Verpflegung bei Einsatz an st&auml;ndig
wechselnden T&auml;tigkeitsst&auml;tten
Mehr unter: BFH vom 08.10.2014
VI R 95/13
Strafbefreiende Erkl&auml;rung bei fehlender Steuerhinterziehung oder
Steuerordnungswidrigkeit unwirksam – Grundsatz „in dubio pro
reo“ bei Anwendung des StraBEG
Mehr unter: BFH vom 01.10.2014
II R 6/13
Kein erm&auml;&szlig;igter Umsatzsteuersatz
auf Lieferung sog. Sondennahrung
Mehr unter: BFH vom 29.09.2014
VII R/54/11
Mehr unter: VI R 2/12, VI R 8/12
Erbschaftsteuerrechtliche Anzeigepflicht eines inl&auml;ndischen Kreditinstituts
Mit einer Entscheidung vom 1. Oktober 2014 hat der BFH
dem EuGH folgende Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt: Steht die Niederlassungsfreiheit einer Regelung in
einem Mitgliedstaat entgegen, nach der ein Kreditinstitut mit
Sitz im Inland beim Tod eines inl&auml;ndischen Erblassers auch
dessen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde, die in einer unselbst&auml;ndigen Zweigstelle des Kreditinstituts in einem anderen Mitgliedstaat verwahrt oder verwaltet werden, dem f&uuml;r die Verwaltung der Erbschaftsteuer im Inland zust&auml;ndigen FA anzuzeigen hat, wenn in dem anderen Mitgliedstaat keine
vergleichbare Anzeigepflicht besteht und Kreditinstitute dort
einem strafbewehrten Bankgeheimnis unterliegen?
Nach Auffassung des BFH k&ouml;nnte die Regelung des &sect; 33
Abs. 1 ErbStG im vorliegenden Fall die Niederlassungsfreiheit beschr&auml;nken, weil die Bet&auml;tigung eines inl&auml;ndischen
Kreditinstituts &uuml;ber eine Zweigstelle in &Ouml;sterreich dadurch
behindert wird, dass es in &Ouml;sterreich keine vergleichbare
Anzeigepflicht gibt und dort ein strafbewehrtes Bankgeheimnis gilt. Dieses Bankgeheimnis hat auch ein Kreditinstitut mit Sitz in Deutschland zu beachten, soweit es T&auml;tigkeiten &uuml;ber eine Zweigstelle in &Ouml;sterreich aus&uuml;bt.
Mehr unter: BFH vom 25.09.2014
III R 61/12
Anwendung der Tarifbeg&uuml;nstigung
auf Verg&uuml;tungen f&uuml;r mehrj&auml;hrige
T&auml;tigkeiten bei den Gewinneink&uuml;nften – Beschwer bei einer vom Kl&auml;ger eingelegten Anschlussrevision
III R 5/12
Umsatzsteuer im
nungsverfahren
Insolvenzer&ouml;ff-
Mehr unter: BFH vom 24.09.2014
(Teil)Einspruchsentscheidung – Erneuter Einspruch innerhalb der
Einspruchsfrist – Rechtsschutzgew&auml;hrende Auslegung – Anforderungen an einen wirksamen Antrag
auf „schlichte“ &Auml;nderung
Mehr unter: BFH vom 18.09.2014
VI R 80713
Mehr unter: II R 29/13
„R&uuml;rup-Rente“
f&uuml;hrers
Alleingesellschafter-Gesch&auml;fts-
Im entschiedenen Fall hatte die GmbH des Kl&auml;gers im Jahr
1992 zu seinen Gunsten eine Direktversicherung abgeschlossen. Die Beitr&auml;ge waren vergleichsweise gering und
wurden im Wege einer Gehaltsumwandlung erbracht. Im
Streitjahr 2008 zahlte der Kl&auml;ger zudem 22.050,00 € in einen „R&uuml;rup-Rentenvertrag“ ein. Von letzteren Aufwendungen konnte er aufgrund der gesetzlichen Regelung in &sect; 10
Abs. 3 S&auml;tze 1 bis 4 EStG letztlich nur 6.108,00 € als Sonderausgaben abziehen. Ohne die vorhandene Direktversicherung h&auml;tte der Kl&auml;ger dagegen 13.200,00 € absetzen
k&ouml;nnen. Mit Urteil vom 15. Juli 2014 entschied der BFH,
dass diese Einschr&auml;nkung nicht verfassungswidrig ist. Dass
der Gesetzgeber zu einer solchen groben Typisierung bei
der K&uuml;rzung des Sonderausgabenabzugs berechtigt war,
hat der BFH u. a. damit begr&uuml;ndet, dass es (beherrschende)
Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer in der Hand haben, ihre
Altersversorgung zu gestalten und entsprechend auf die
Auswirkungen der Gesetzgebung reagieren k&ouml;nnen.
Keine Befugnis zur Verb&ouml;serung
bei mangels Beschwer unzul&auml;ssigem Einspruch gegen einen auf 0
Euro lautenden Umsatzsteuerbescheid
Mehr unter: BFH vom 24.07.2014
V R 45/13
Behandlung der betrieblichen Nutzung eines zum Betriebsverm&ouml;gen
des anderen Ehegatten geh&ouml;renden PKW
Mehr unter: BFH vom 15.07.2014
X R 24/12
&Uuml;berschreitung der KMU-Schwelle
durch verbundene Unternehmen
Mehr unter: BFH vom 03.07.2014
III R 30/11
Mehr unter: X R 35/12
Verbilligter Grundst&uuml;cksverkauf an einen ausscheidenden Gesellschafter
Im Rahmen einer Nachfolgeregelung verkaufte der Kl&auml;ger
seine Beteiligung einer GmbH an seinen Bruder und Mitgesellschafter B und dessen Ehefrau. Die durch B als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vertretene GmbH verkaufte anschlie&szlig;end ihr
geh&ouml;rende Grundst&uuml;cke an den Kl&auml;ger. Bei einer bei der
GmbH durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung vertrat der Pr&uuml;fer die
Auffassung, der Verkehrswert der Grundst&uuml;cke sei h&ouml;her
gewesen als der vereinbarte Kaufpreis; somit, liege eine
vGA der GmbH an B vor. Das Finanzamt nahm au&szlig;erdem
an, die verbilligte &Uuml;berlassung der Grundst&uuml;cke bilde auch
eine gemischte Schenkung der GmbH an den Kl&auml;ger, und
setzte demgem&auml;&szlig; Schenkungsteuer fest.
Das FG gab der Klage mit der Begr&uuml;ndung statt, der Tatbestand einer freigebigen Zuwendung sei nicht erf&uuml;llt, weil der
verbilligte Verkauf der Grundst&uuml;cke der GmbH an den Kl&auml;ger auf dem zwischen der GmbH und ihren Gesellschaftern
bestehenden Gesellschaftsverh&auml;ltnis beruht habe. Der BFH
wies die Revision mit Urteil vom 27. August 2014 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck und best&auml;tigte die Auffassung des FG, es
habe keine gemischt-freigebige Zuwendung der GmbH an
den Kl&auml;ger gegeben. Der Vorteil aus einem (etwaigen) verbilligten Erwerb des Grundbesitzes geh&ouml;re vielmehr zum
Ver&auml;u&szlig;erungspreis i. S. d. &sect; 17 Abs. 2 Satz 1 EStG und sei
somit ausschlie&szlig;lich von ertragsteuerrechtlicher Bedeutung.
Mehr unter: II R 44/13
Buchwert&uuml;bertragung:
Sperrfristverletzung bei einer Einmann-GmbH &amp; Co. KG – Teleologische Auslegung von &sect; 6 Abs. 5
Satz 4 EStG
Mehr unter: BFH vom 26.06.2014
IV R 31/12
Hemmung der Festsetzungsverj&auml;hrung bei strafbarem Bezug von
Kindergeld – R&uuml;ckwirkende Aufhebung von aufgrund einer (einzigen)
betr&uuml;gerischen
Falscherkl&auml;rung
fortlaufend gew&auml;hrten KindergeldLeistungen
III R 21/13
Kein „WahlrechtW zur &Uuml;berschussrechnung f&uuml;r atypisch still Beteiligten an einer bilanzierenden ausl&auml;ndischen (hier: &ouml;sterreichischen)
Mehr unter: BFH vom 25.06.2014
I R 24/13
Gewerbliche Berufst&auml;tigkeit eines
Politikberaters
Mehr unter: BFH vom 14.05.2014
Nichtbeanstandungsregel bei Lieferung von Metallen
Ausstellung von Steuerbescheinigungen f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge nach
&sect; 45a Abs. 2 und 3 EStG
Durch das Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur &Auml;nderung
weiterer steuerlicher Vorschriften ist die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempf&auml;ngers nach &sect; 13b UStG auf Lieferungen von Edelmetallen und unedlen Metallen erweitert
worden. Die diesbez&uuml;gliche &Uuml;bergangsregelung in Abschnitt
II Nr. 2 des BMF-Schreibens vom 26. September 2014 – IV
D 3 - S 7279/14/10002 (2014/0847817) –, BStBl. I S. 1297,
hat das BMF nun mit Schreiben vom 5. Dezember 2014 f&uuml;r
Lieferungen von Edelmetallen (mit Ausnahme der Lieferungen von Gold, soweit sie bereits vor dem 1. Oktober 2014
unter &sect; 13b Abs. 2 Nr. 9 UStG fielen), unedlen Metallen,
Selen und Cermets bis zum 30. Juni 2015 verl&auml;ngert.
Das BMF hat das Vorg&auml;ngerschreiben
vom 20. Dezember 2012 neu gefasst
und die &Auml;nderungen gekennzeichnet.
Die &Auml;nderungen gelten f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge, die nach dem 31. Dezember
2013 zuflie&szlig;en. Wurden bereits Steuerbescheinigungen f&uuml;r das Kalenderjahr 2014 nach den bisherigen Mustern ausgestellt, behalten diese ihre
Mehr unter: BMF vom 03.12.2014
IV C 1 - S 2401/08/10001 :011
Mehr unter: IV D 3 - S 7279/14/10002
Grunds&auml;tze zur ordnungsm&auml;&szlig;igen F&uuml;hrung und Aufbewahrung von B&uuml;chern, Aufzeichnungen und Unterlagen
in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)
Mit Datum vom 14. November 2014 hat das BMF das lange
erwartete Schreiben zu den GoBD ver&ouml;ffentlicht, das die
bisherigen Schreiben zu diesem Themenbereich abl&ouml;st.
Nach Auffassung des BMF tritt durch die GoBD „keine &Auml;nderung der materiellen Rechtslage bzw. der Verwaltungsauffassung“ ein. Es seien lediglich Aktualisierungen im Hinblick
auf die technischen Entwicklungen vorgenommen worden.
Die GoBD befassen sich mit der Aufbewahrung von Unterlagen aufgrund steuerrechtlicher und au&szlig;ersteuerlicher Buchf&uuml;hrungs- und Aufzeichnungspflichten, der Verantwortlichkeit
f&uuml;r die F&uuml;hrung elektronischer Aufzeichnungen und B&uuml;cher,
allgemeinen Anforderungen, wie die Grunds&auml;tze der Nachvollziehbarkeit, Nachpr&uuml;fbarkeit, Wahrheit, Vollst&auml;ndigkeit,
Richtigkeit, dem Belegwesen (Belegfunktion), der Aufzeichnung der Gesch&auml;ftsvorf&auml;lle und dem internen Kontrollsystem
(IKS), der Datensicherheit und der elektronischen Aufbewahrung von Gesch&auml;ftsunterlagen, dem Z1-/Z2- und Z3Datenzugriff und der Verfahrensdokumentation zur Nachvollziehbarkeit und Nachpr&uuml;fbarkeit sowie Fragen der Zertifizierung und Softwaretestaten.
Die Regelungen sind f&uuml;r Veranlagungszeitr&auml;ume anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2014 beginnen. Das
GoBS-Schreiben vom 7. November 1995, das GDPdUSchreiben vom 16. Juli 2001 sowie die Fragen und Antworten zum Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung mit Stand
von 2009 gelten nur noch f&uuml;r Veranlagungszeitr&auml;ume bis
Verpflegungsleistungen bei Beherbergungsums&auml;tzen
Mehr unter: BMF vom 09.12.2014
IV D 2 - S 7100/08/10011 :009
Entgelt von dritter Seite bei Zahlung eines Ger&auml;tebonus durch ein
Mobilfunkunternehmen f&uuml;r die Abgabe eines Endger&auml;ts durch den
Vermittler eines Mobilfunkvertrags BFH-Urteil XI R 39/12 vom 16. Oktober 2013
IV D 2 - S 7100/10/10005
Erm&auml;&szlig;igter Steuersatz f&uuml;r Ums&auml;tze
mit H&ouml;rb&uuml;chern
Mehr unter: BMF vom 01.12.2014
IV D 2 - S 7225/07/10002
Programmablaufpl&auml;ne
Lohnsteuerabzug 2015
Mehr unter: BMF vom 26.11.2014
IV C 5 - S 2361/14/10001
Spenden durch den Verzicht auf
einen zuvor vereinbarten Aufwendungsersatz
(Aufwandsspende)
bzw. einen sonstigen Anspruch
(R&uuml;ckspende)
Mehr unter: IV A 4 - S 0316/13/10003
IV C 4 - S 2223/07/0010 :005
Keine AdV wegen ernstlicher Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der sog. Zinsschranke
Mit Schreiben vom 13. November 2014 hat das BMF erkl&auml;rt,
die Grunds&auml;tze des BFH-Urteils vom 18. Dezember 2013
(Az. I B 85/13), mit dem der BFH eine Aussetzung der Vollziehung gew&auml;hrt hatte, nicht &uuml;ber den entschiedenen Einzelfall hinaus anzuwenden. Die vom BFH ge&auml;u&szlig;erten Zweifel
an der Verfassungskonformit&auml;t der Vorschriften des &sect; 4h
EStG und &sect; 8a KStG sind nach Auffassung der Finanzverwaltung nicht berechtigt. Ein Versto&szlig; gegen das objektive
Nettoprinzip werde schon insofern vermieden, als die Zinsschranke veranlagungszeitraum&uuml;bergreifend konzipiert sei
und Zinsaufwendungen allenfalls vor&uuml;bergehend nicht abziehbar seien. Ein besonderes Aussetzungsinteresse sieht
das BMF nicht gegeben. Eine Aussetzung der Vollziehung
kann nur gew&auml;hrt werden, wenn die Vollziehung im Einzelfall
f&uuml;r den Betroffenen eine unbillige, nicht durch &uuml;berwiegende
&ouml;ffentliche Interessen gebotene H&auml;rte zur Folge h&auml;tte.
Mehr unter: IV C 2 - S 2742-a/07/10001 :009
Erg&auml;nztes BMF-Schreiben zum steuerlichen Reisekostenrecht
Nachdem das urspr&uuml;ngliche Schreiben vom 30. September
2013 in der Praxis zu verschiedenen Fragen Anlass gegeben
hatte, hat das BMF mit Schreiben vom 24. Oktober 2014
verschiedene Erg&auml;nzungen und Klarstellungen vorgenommen. So wurde deutlich gemacht, dass ein Snack (Schokoriegel, Laugenstange, Kekse), z. B. auf innerdeutschen Fl&uuml;gen, keine Mahlzeit darstellt, weil es sich dabei nicht um den
Ersatz einer Mahlzeit handelt. Au&szlig;erdem wurde mit neuen
Beispielen klargestellt, wie F&auml;lle zu behandeln sind, an denen das Ende und der Beginn einer Dienstreise auf einen
Tag fallen. &Auml;nderungen zur bisherigen Praxis sollten ab
1. Januar 2015 angewandt werden.
Mehr unter: IV C 5 - S 2353/14/10002
Mit Schreiben vom 16. Oktober 2014 hat das BMF ausf&uuml;hrlich zur Lohnsteuer-Nachschau Stellung genommen. Die
Lohnsteuer-Nachschau ist keine Au&szlig;enpr&uuml;fung i. S. d.
&sect;&sect; 193 ff. AO; daher sind Vorschriften f&uuml;r eine Au&szlig;enpr&uuml;fung
nicht anwendbar. Es bedarf weder einer Pr&uuml;fungsanordnung
i. S. d. &sect; 196 AO noch einer Schlussbesprechung oder eines
Pr&uuml;fungsberichts. Die Nachschau ist vielmehr ein besonderes Verfahren zur zeitnahen Aufkl&auml;rung m&ouml;glicher steuererheblicher Sachverhalte. Feststellungen, die w&auml;hrend einer
Lohnsteuer-Nachschau getroffen werden und die f&uuml;r die
Festsetzung und Erhebung anderer Steuern des Betroffenen
oder anderer Personen erheblich sein k&ouml;nnen, k&ouml;nnen ausgewertet werden. Zu diesem Zweck k&ouml;nnen Kontrollmitteilungen erstellt werden. Das BMF-Schreiben geht u. a. auf die
Durchf&uuml;hrung der Lohnsteuer-Nachschau und die Mitwirkungspflichten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein.
Bewertung einer lebensl&auml;nglichen
Nutzung oder Leistung; Vervielf&auml;ltiger f&uuml;r Bewertungsstichtage ab
Mehr unter: BMF vom 21.11.2014
IV D 4 - S 3104/09/10001
Billigkeitsma&szlig;nahmen bei vor&uuml;bergehender Unterbringung von B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtlingen und Asylbewerbern
Mehr unter: BMF vom 20.11.2014
IV C 2 - S 2730/0
&Auml;nderung des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung (AEAO)
Mehr unter: BMF vom 03.11.2014
IV A 3 - S 0062/14/10008
Behandlung der Hin- und R&uuml;ckgabe von
Transportbeh&auml;ltnissen
R&uuml;ckgabe
von Transporthilfsmitteln (&Auml;nderung der Verwaltungsauffassung)
Mehr unter: BMF vom 20.10.2014
IV D 2 - S 7200/07/10022 :002
Steuersatz auf Ums&auml;tze aus der
Verabreichung von Heilb&auml;dern (&sect; 12
Abs. 2 Nr. 9 UStG)
Mehr unter: BMF vom 28.10.2014
IV D 2 - S 7243/07/10002-02
Lohnsteuerabzug im Verfahren der
elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale; ELStAM bei verschiedenen Lohnarten
Mehr unter: BMF vom 23.10.2014
IV C 5 - S 2363/13/10003
Vorsteuer-Verg&uuml;tungsverfahren
(&sect; 18 Abs. 9 UStG, &sect;&sect; 59 bis 62
UStDV); Gegenseitigkeit (&sect; 18 Abs.
9 Satz 4 UStG)
Mehr unter: BMF vom 17.10.2014
IV D 3 - S 7359/07/10009
Mehr unter: IV C 5 - S 2386/09/10002 :001
„Zeitnahe Betriebspr&uuml;fung“ in Baden-W&uuml;rttemberg
Der EU-Ministerrat hat den Entwurf einer Richtlinie genehmigt, welcher den obligatorischen und automatischen Informationsaustausch zwischen Steuerverwaltungen ausweitet.
Damit soll eine verbesserte Bek&auml;mpfung der Steuerhinterziehung erm&ouml;glicht werden. Der Richtlinientext soll ohne
weitere Diskussion auf einer kommenden MinisterRatssitzung verabschiedet werden.
Ab Januar 2015 sollen in Unternehmen ab 10 Millionen Euro Jahresumsatz k&uuml;rzere und aktuellere Zeitr&auml;ume
gepr&uuml;ft sowie die Dauer der Betriebspr&uuml;fung verk&uuml;rzt werden k&ouml;nnen.
Damit soll die Pr&uuml;fungspraxis f&uuml;r
Wirtschaft und Verwaltung effizienter
gestaltet werden. Das Konzept kann
bei rund 8.400 Unternehmen mit Jahresums&auml;tzen von mehr als 10 Millionen Euro zur Anwendung kommen.
Weil unter Compliance-Gesichtspunkten nicht jeder Betrieb f&uuml;r das Konzept geeignet ist, ermitteln die Pr&uuml;fer
im Vorfeld die Unternehmen, bei denen es umgesetzt werden kann.
Mehr unter: EU-Ministerrat
Mit Datum vom 26. November 2014 hat das Bundesministerium der Finanzen eine Verordnung zur Abwandlung der
Pflicht zur Arbeitszeitaufzeichnung nach dem Mindestlohngesetz und dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (Mindestlohnaufzeichnungsverordnung – MiLoAufzV) und eine Verordnung &uuml;ber Meldepflichten nach dem Mindestlohngesetz,
dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz und dem Arbeitnehmer&Uuml;berlassungsgesetz
(Mindestlohnmeldeverordnung
MiLoMeldV) im Bundesgesetzblatt (BGBl. Teil I Nr. 55 vom
4. Dezember 2014, S. 1824 und S. 1825 f.) ver&ouml;ffentlicht.
Die Mindestlohnaufzeichnungsverordnung enth&auml;lt eine Vereinfachung und Abwandlung der Pflicht zur Arbeitszeitaufzeichnung. Diese Vereinfachung betrifft allerdings nur Arbeitgeber, die Arbeitnehmer mit ausschlie&szlig;lich mobilen T&auml;tigkeiten besch&auml;ftigen. Die Mindestlohnmeldeverordnung
betrifft Arbeitgeber mit Sitz im Ausland. Beide Verordnungen
treten am 1. Januar 2015 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Arbeitnehmer-Entsendegesetz-Meldeverordnung
10. September 2010 au&szlig;er Kraft.
Mehr unter: BGBl
Am 27. November 2014 hat das BMF ein mit den obersten
Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder abgestimmtes „Merkblatt zur
Steuerklassenwahl f&uuml;r das Jahr 2015 bei Ehegatten oder
Lebenspartnern, die beide Arbeitnehmer sind“ ver&ouml;ffentlicht,
das die Steuerklassenwahl erleichtern soll.
Mehr unter: Ministerium f&uuml;r Finanzen
und Wirtschaft Ba-W&uuml;
Jahresbericht 2014 des Nationalen
Der j&auml;hrliche Erf&uuml;llungsaufwand f&uuml;r
die Wirtschaft durch gesetzgeberische Ma&szlig;nahmen hat sich 2014 stark
erh&ouml;ht. Wie der Normenkontrollrat in
seinem Jahresbericht darstellt, ist
dies fast ausschlie&szlig;lich auf die Einf&uuml;hrung des gesetzlichen Mindestlohns durch das Tarifautonomiest&auml;rkungsgesetz zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Der
zus&auml;tzliche j&auml;hrliche Erf&uuml;llungsaufwand wird auf rund 9,7 Milliarden
Euro gesch&auml;tzt und haupts&auml;chlich auf
Seiten der Wirtschaft verursacht.
Mehr als die H&auml;lfte aller durch die
Gesetzgebung verursachten Kosten
haben ihren Ursprung in Br&uuml;ssel. Der
Normenkontrollrat fordert daher, dass
die Bundesregierung m&ouml;glichst fr&uuml;h
ihren Einfluss f&uuml;r kostensparende
Regelungen geltend macht.
Mehr unter: Merkblatt
Mehr unter: Jahresbericht
BETRIEBSWIRTSCHAFT – AUFBAUSEMINAR:
Integrierte Unternehmensplanung in KMU – Schritt f&uuml;r Schritt zu einem neuen
W&auml;hrend in gro&szlig;en Unternehmen eine integrierte Unternehmensplanung l&auml;ngst zum selbstverst&auml;ndlichen Standard geh&ouml;rt, liegt bei vielen kleineren Unternehmen h&auml;ufig keine detaillierte Planung vor.
Dabei erm&ouml;glicht eine integrierte Planung von Ertr&auml;gen, Liquidit&auml;t und Bilanzans&auml;tzen die Ist-Zahlen
mit den Plan-Zahlen zu vergleichen, um Abweichungen schnell festzustellen und fr&uuml;hzeitig entsprechende Gegenma&szlig;nahmen zu ergreifen. Gerade in Zeiten zunehmender Unsicherheit an den Finanzm&auml;rkten und st&auml;ndig ver&auml;nderter Marktgegebenheiten ben&ouml;tigt auch der mittelst&auml;ndische Mandant ein
Instrumentarium, das ihm hilft, ge&auml;nderten Rahmenbedingungen nicht unvorbereitet ausgeliefert zu
sein. Der Referent, StB/WP Prof. Dr. Manfred Pollanz, wird den Teilnehmern mit Praxisfallstudien und
einem Planungstool das n&ouml;tige Handwerkszeug vermitteln.
12. Februar 2015, Berlin
RECHNUNGSLEGUNG – AUFBAUSEMINARE:
Zwei Halbtages-Seminare unter der Leitung von StB/WP Prof. Dr. Manfred Pollanz, geben Aufschluss
&uuml;ber aktuelle Entwicklungen rund um die Abschlusserstellung und zu Haftungsrisiken!
Vormittags – 08:30 bis 13:00 Uhr:
Aktuelles zur Abschlusserstellung bei KMU anhand von Fallbeispielen
Steuerberater sind die ersten Ansprechpartner f&uuml;r alle Fragen rund um das Thema Rechnungslegung
f&uuml;r ihre Mandanten aus dem Bereich der KMU. Als ausgewiesene Experten der Abschlusserstellung
weisen sie eine hohe fachliche Kompetenz auf. Gerade in der letzten Zeit haben sich im Bereich der
Rechnungslegung durch Vorgaben auf EU-Ebene und die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung erhebliche &Auml;nderungen ergeben, die jeder Steuerberater ber&uuml;cksichtigen muss. Dabei r&uuml;cken zunehmend
Haftungsfragen in den Vordergrund des Interesses.
Nachmittags – 14:00 bis 18:30 Uhr:
Verhaltensweisen, Berichterstattungsanforderungen und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten bei Abschlusserstellung bei Krisenmandanten – So vermeiden Sie Haftungsrisiken!
Gerade im Bereich der Abschlusserstellung bei Krisenmandanten ergeben sich besondere Herausforderungen f&uuml;r den Steuerberater. So hat der Bundesgerichtshof in einigen neueren Entscheidungen
zur Beraterhaftung Hinweise zu m&ouml;glichem haftungsausl&ouml;sendem Verhalten des Steuerberaters formuliert, die jeder Steuerberater kennen sollte. Auf der einen Seite lauern Haftungsrisiken f&uuml;r den
Steuerberater, auf der anderen Seite muss der Steuerberater den Interessen seines Mandanten auch
im Falle einer Krise gerecht werden. Je nach Stadium der Krise sind hier verschiedene L&ouml;sungsans&auml;tze denkbar, die gut abgewogen sein m&uuml;ssen.
3. Februar 2015, Frankfurt a. M.
27. M&auml;rz 2015, M&uuml;nchen
17. April 2015, Dortmund
Beide Seminare sind einzeln zum Preis von je 195,00 € oder als Paket zum Preis von 360,00 €
N&auml;here Informationen unter www.bstbk.de, Rubrik Seminare/Kongresse oder unter Telefon 030
240087-24.
Seminare des DWS-Instituts
Neue Lehrg&auml;nge „Fachberater/in f&uuml;r Internationales Steuerrecht“ und „Fachberater/in f&uuml;r Z&ouml;lle
und Verbrauchsteuern“
Das DWS-Institut wird 2015 wieder Fachberaterlehrg&auml;nge anbieten.
Ab dem 12. M&auml;rz 2015 findet an sieben Wochenenden jeweils von Donnerstag bis Samstag der Lehrgang zum/r „Fachberater/in f&uuml;r Internationales Steuerrecht“ in Berlin statt. Die wissenschaftliche
Leitung des Kurses liegt in den bew&auml;hrten H&auml;nden von Univ.-Prof. Dr. Stephan Kudert, Professor f&uuml;r
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftspr&uuml;fung, Europa-Universit&auml;t Viadrina in Frankfurt
Steuerberaterinnen und Steuerberater, die den amtlichen Titel „Fachberater/in f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern“ erwerben wollen, k&ouml;nnen ab 14. September 2015 den Lehrgang in M&uuml;nster besuchen. Wissenschaftlicher Leiter ist StB Prof. Dr. Hans-Michael Wolffgang, Leiter der Abteilung Z&ouml;lle
und Verbrauchsteuern des Instituts f&uuml;r Steuerrecht der Westf&auml;lischen Wilhelms-Universit&auml;t, M&uuml;nster.
Der Lehrgang findet &uuml;ber vier Veranstaltungswochen, jeweils montags bis freitags in M&uuml;nster statt.
Beide Lehrg&auml;nge umfassen jeweils 120 Zeitstunden und drei vierst&uuml;ndige schriftliche Leistungskontrollen. Hoch qualifizierte Dozententeams vermitteln das n&ouml;tige Fachwissen sehr anschaulich und
kompetent. Durch komplexe Fallstudien und Praxisbeispiele werden die Teilnehmer auf die Klausuren
3.900 Euro zzgl. 250 Euro f&uuml;r die Teilnahme an den Leistungskontrollen
(jeweils zzgl. USt).
200.00 € Fr&uuml;hbucherrabatt:
Lehrgang IStR bis 31. Januar 2015
Lehrgang Z&ouml;lle bis 30. Juni 2015
Weitere Lehrgangsinformationen: www.dws-institut.de
Unsere speziellen Paketangebote:
F&uuml;r mehr Informationen klicken Sie hier!
Mehr Informationen zu den Azubi-Paketen!
Unser gesamtes Seminarangebot sowie Demos zu den Seminaren finden Sie auf
www.dws-steuerberater-online.de.
Verlag des wissenschaftlichen Instituts des Steuerberater
Neue und aktualisierte Merkbl&auml;tter f&uuml;r Berater und Mandanten
Umsatzsteuerrechtliche Neuregelungen bei Lieferungen von Metallen — Stand: 11/2014
Seit dem 01.01.2014 unterliegt die Lieferung von Metallen an Unternehmer der Umkehr der Steuerschuldnerschaft. Derzeit fallen unter
dem Anwendungsbereich dieser Regelung auch Endprodukte wie
Aluminiumfolie, Basteldraht sowie weitere Produkte, die im Einzelhandel erworben werden k&ouml;nnen. Diese Neuregelung hat in den vergangenen Monaten zu erheblichen Praxisproblemen und Anwendungsfragen gef&uuml;hrt, da viele Bereiche und nahezu alle Unternehmer (auch
Kleinunternehmer und Wohnungsvermieter), die solche Produkte einkaufen, von der Neuregelung betroffen sind. Hinzu kommt, dass unter
der derzeit g&uuml;ltigen Regelung auch Eink&auml;ufe fallen, die ein Unternehmer im Privatbereich t&auml;tigt. Das Merkblatt gibt unter Ber&uuml;cksichtigung
des BMF-Schreibens vom 26.09.2014 einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Neuregelungen und beantwortet viele Praxisfragen. Da die Nichtbeanstandungsregelung der Finanzverwaltung am 31.12.2014 ausl&auml;uft,
m&uuml;ssen Unternehmen und Berater ab 01.01.2015 auf diese Neuregelung eingestellt sein.
Umsatzsteuerrechtliche Neuregelungen bei Bauleistungen — Stand: 11/2014
Die umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Bauleistungen unterlag in j&uuml;ngster Zeit vielf&auml;ltigen &Auml;nderungen. Das Merkblatt gibt einen &Uuml;berblick, wie Bauleistungen im Jahr 2014 zu behandeln sind. Es
informiert insbesondere &uuml;ber die gesetzlichen Neuregelungen ab dem 01.10.2014 unter Ber&uuml;cksichtigung des BMF-Schreibens vom 26.09.2014.
Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die aktuellen Produktangebote finden Sie unter www.dws-verlag.de.
HINWEIS F&Uuml;R DEN LESER:
Der Inhalt von „DWS Steuern Aktuell“ wird nach bestem Wissen erstellt, Haftung und Gew&auml;hr m&uuml;ssen
jedoch wegen der Komplexit&auml;t und dem st&auml;ndigen Wandel der Rechtslage ausgeschlossen werden.
Deutsches wissenschaftliches Institut der Steuerberater e.V. I Behrenstra&szlig;e 42 I 10117 Berlin I
Tel.-Nr.: 030/24 62 50 – 10 I Fax-Nr.: 030/24 62 50 – 50 I
info@dws-institut.de I http://www.dws-institut.de
Dipl.-Vw. Dr. Carola Fischer, StBin
RAin Claudia Kalina-Kerschbaum, LL.M.
Dipl.-Kfm J&ouml;rg Schwenker, StB
Das 1963 gegr&uuml;ndete Deutsche wissenschaftliche Institut der Steuerberater e. V. (DWS-Institut) wird von der
Bundessteuerberaterkammer und den 21 regionalen Steuerberaterkammern getragen. Das DWS-Institut f&ouml;rdert
die wissenschaftliche Durchdringung des deutschen und internationalen Steuer- und Finanzrechts sowie europa-,
verfassungs-, wettbewerbs- und berufsrechtlicher Fragen des Berufsstands der Steuerberater. Unterst&uuml;tzt wird es
hierbei von seinen wissenschaftlichen Arbeitskreisen, die Stellungnahmen zu den f&uuml;r die Berufspraxis relevanten
Grundsatzfragen des deutschen Steuer- und Berufsrechts erarbeiten. Diese Analysen und die Inhalte der hierzu
j&auml;hrlich stattfindenden Fachtagungen und Symposien greift das DWS-Institut in seiner Schriftenreihe auf. Au&szlig;erdem hat sich das DWS-Institut die fachwissenschaftliche F&ouml;rderung der Berufsarbeit der Gesamtheit der Steuerberater in der Bundesrepublik Deutschland zur Aufgabe gemacht. Das DWS-Institut unterst&uuml;tzt Steuerberaterinnen und Steuerberater in der Qualit&auml;tssicherung ihrer Beratungspraxis durch Fortbildungsveranstaltungen und
Herausgabe von Fachschriften.