Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/513605_Diesel-Niederflurgelenkbusse_und_Diesel-Niederflurbusse_2019_Hagen
Timestamp: 2019-03-23 19:04:18
Document Index: 391362975

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 98', '§6', '§141', '§ 19']

Öffentliche Ausschreibung Hagen 2019 Diesel-Niederflurgelenkbusse und Diesel-Niederflurbusse 2019-02-15
Diesel-Niederflurgelenkbusse und Diesel-Niederflurbusse
Telefon: +49 2331208425
Fax: +49 2331208238
Hauptadresse: http://www.strassenbahn-hagen.de
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: www.hvg-hagen.de
Andere: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
Kauf von bis zu 4 Diesel-Niederflurgelenkbussen und bis zu 10 Diesel-Niederflurbussen
Beginn: 17/02/2019
Ende: 17/05/2020
1) Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers im Original:
a) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
b) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
c) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO;
d) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
e) dass keine nachweislich begangene schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, Vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich ist handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt vgl. § 21 Abs. 2 SektVO:
Es wird darauf hingewiesen, dass die vorgenannten geforderten Eigenerklärungen nicht mit denjenigen der hier nicht anwendbaren VOB/A (vgl. Abschnitt VI.3 Nr. 1 der vorliegenden Bekanntmachung) inhaltsgleich sind und deshalb Eigenerklärungen, welche sich lediglich auf die VOB/A beziehen, nicht ausreichen. Zusätzlich zu den vorgenannten Eigenerklärungen vorgelegte Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen werden bei der Bewertung der Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt;
2) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend, maßgebend ist der Schlusstermin der vorliegenden Bekanntmachung);
3) Der Bewerber hat über seine Mitgliedschaft eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen.
Bewerber ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen, soweit im betreffenden Ausland Versicherungspflicht besteht;
4) Für den Fall der Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss der Bewerber-/Bietergemeinschaft alle Mitglieder namentlich mit Kontaktdaten sowie einen für das Vergabeverfahren bevollmächtigten Vertreter benennen und erklären, dass die Bewerber-/Bietergemeinschaft im Fall der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haftet (Bewerber-Bietergemeinschaftserklärung). Diese Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen.
1) Vorlage einer aussagefähigen Wirtschaftsauskunft, welche nicht älter als sechs Monate ab Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung ist;
2) Vorlage einer aktuellen Betriebshaftpflichtpolice mit Nachweis der Höhe der Versicherungssumme (mind. 1 Mio. EUR) in Form einer unbeglaubigten Kopie, oder, falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe nicht besteht, Vorlage einer schriftlichen Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf die Anforderungen des Auftraggebers abzuschließen in Kombination mit der Erklärung eines Versicherers, dass diese zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Bewerber bereit ist;
3) Angaben zu Firmenverpflechtungen, Tochtergesellschaften, Firmenverbünden;
4) Nachweis des Gesamtumsatzes für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Jahren;
5) Aussage über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in diesem Verfahren Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften alle Mitglieder) sollte mit dem Teilnahmeantrag möglichst folgende Eignungsnachweise (nicht älter als 6 Monate) einreichen:
1) Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die technische Leistungsfähigkeit besitze die o. g. Maßnahme durchzuführen;
2) Referenzliste Deutschland und Europa mit Angabe der Stückzahl (Kunden und Lieferumfang) für Standard Niederflur- bzw. Niederflurgelenkbusse (insbesondere Einsatz im Linienverkehr);
3) Nennung der nächstgelegenen Servicestützpunkte in Hagen;
4) Eigenerklärung des Bewerbers mit der er versichert, die Lieferfrist einzuhalten;
5) Eigenerklärung des Bewerbers mit der er versichert, die Ersatzteilverfügbarkeit innerhalb von 24 Stunden zu gewährleisten;
6) Abgabe einer Verpflichtungserklärung, dass im Auftragsfall gemäß TVgG NRW den Beschäftigten (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistung, die auf Grundlage dieses Vergabeverfahrens erbracht wird, wenigstens ein Mindeststundenentgelt gezahlt wird und dass auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer bei der Ausführung der genannten Leistung ebenso entlohnt werden wie die regulär Beschäftigten und dass auch von einer/einem beauftragten Nachunternehmerin bzw. Nachunternehmer oder beauftragten Verleiherin bzw. Verleiher von Arbeitskräften eine Verpflichtungserklärung im vorstehenden Sinne ebenso abgegeben wird wie von allen weiteren Nachunternehmerin bwz. des Nachunternehmers.
Mit der Abgabe der Bewerbungsunterlagen hat der Bewerber auf Anforderung eine kostenlose Bereitstellung eines Vorführfahrzeuges (Niederfluromnibus 2-achsig/Niederfluromnibus 3-achsig) für einen ausreichenden Zeitraum (min. 2 Werktage) abzustimmen. Sollten eine oder mehrere der genannten Angaben und Formalitäten mit dem Teilnahmeantrag nicht eingereicht worden sein, können diese im Nachhinein eingefordert werden, sofern das Fehlen nicht schon zu einem Ausschluss des Bewerbers führt.
1) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 NR. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem 4.Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt (§6 SektVO). Hinweis: Die Regelungen der VOB/A, VOL/A und VOF finden keine Anwendung;
2) Dem Verhandlungsverfahren vorgeschaltet ist ein Teilnahmewettbewerb (§141 Abs. 1 SektVO);
3) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in zweifacher Ausfertigung (mindestens 1 Original) in deutscher Sprache in Schriftform sowie elektronisch auf einer CD-ROM/DVD oder einem USB-Stick einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Für den Teilnahmeantrag werden keine Formblätter zur Verfügung gestellt. Alle geforderten Erklärungen sind zwingend unterschrieben vorzulegen;
4) Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin für deren Eingang im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis "Teilnahmewettbewerb am Vergabeverfahren - nicht öffnen" und der EU-Bekanntmachungsnummer zu versehen. Maßgebend ist der rechtzeitige Eingang beim Auftraggeber. Die Übermittlung per Telefax oder elektronischer Form reicht nicht aus.
Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig;
5) Eventuelle Rückfragen sind nur über die Vergabestelle zulässig (möglichst per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte E-Mail-Adresse). Sie sind so früh wie möglich, spätestens jedoch 10 Tage vor Ende der Teilnahmefrist, schriftlich einzureichen.
6) Kosten bzw. Aufwendungen für die Beteiligung an diesem Verfahren sowie die Erstellung des Angebotes werden nicht erstattet;
7) Zur ordnungsgemäßen Durchführung des Verfahrens werden die der Vergabestelle beigestellten Informationen durch die Beauftragten der Vergabestelle auf elektronischen Weg verarbeitet, übertragen und gespeichert;
8) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: Der Auftraggeber wird die fristgerecht, eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden unvollständige Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt. Inhaltliche Defizite der vorgelegten Nachweise und Erklärungen führen nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrages, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung berücksichtigt;
9) Die auf der Grundlage der Wertung eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung;
10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers;
11) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebotes auffordern.
Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend ausschließen, die die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nicht ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßen Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach zu betreiben. Der Auftraggeber wird mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichen.
Fax: +49 29318240322
Internet-Adresse: http://bezreg-arnsberg.de