Source: http://www.bm-gmbh.eu/main/brandschutz/rauchmelder.php
Timestamp: 2020-04-09 08:21:07
Document Index: 63873232

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 46', '§ 13', '§ 48', '§ 52', '§ 45']

Brandrauch verbreitet sich viel schneller als Feuer. Bereits nach wenigen Sekunden kann Ihre Wohnung oder Ihr Zimmer so stark mit schwarzem Rauch gefüllt sein, dass Sie die Orientierung verlieren und in Lebensgefahr geraten. Denn Brandrauch enthält u.a. giftige Blausäure, Atemgifte, die zum Ersticken führen sowie Ammoniak und Schwefeldioxid mit ätzender Wirkung auf die Atemwege. Maximal zehn Meter können Sie ohne lebensgefährliche Schäden im giftigen Rauch zurücklegen. Nach zwei Minuten kann eine Rauchvergiftung bereits tödlich sein. Aber auch das Feuer breitet sich schnell aus: in nur 30 Sekunden kann ein Brand außer Kontrolle geraten und in weniger als 5 Minuten kann Ihr Zimmer schon vollständig ausgebrannt sein.
Ob Wohnung, Haus oder kleinere Gewerbeliche Anwendungen: Informieren Sie sich über unsere Heimrauchmelder, die bereits einen effektiven Schutz vor Bränden bieten. Über moderne Funktechnologie können die Heimrauchmelder auch vernetzt arbeiten. Mittlerweile besteht in den Bundesländern Hessen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern eine in der Landesbauordnung festgeschriebene Heimrauchmelderpflicht. Damit entsprechen diese Länder bereits seit langem bestehenden Forderungen von
der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren sowie
des Deutschen Feuerwehrverbands
die Installation von Rauchwarnmeldern als gesetzliche Regelung in die Landesbauordnung aufzunehmen.
Die Gesetzgebung über die Ausstattung von Privathaushalten mit Rauchwarnmeldern ist Landesrecht und in den Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer geregelt:
Rheinland-Pfalz (Gesetz v. 2003) (Übergangsfrist bis 31.06.2012)
§ 44 (8) LBauO
Neubauten, Umbauten und auch Bestandsbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege beschrieben sind, müssen mit mindestens einem funktionstüchtigen Rauchwarnmelder ausgestattet sein.
Die Funktionsbereitschaft der Rauchwarnmelder ist durch entsprechende Wartungen zu erhalten.
Saarland (Gesetz v. 2004)
§ 46 (4) LBO
Neubauten und Umbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
Hessen (Gesetz v. 2005) (Übergangsfrist bis 31.12.2014)
§ 13 (5) HBO
Nordrhein Westfalen (Gesetz v. 2004)
Wohnungen in öffentlich geförderte Neubauten und Umbauten müssen mit Rauchwarnmeldern versorgt werden.
Thüringen (Gesetz v. 2008)
Mecklenburg-Vorpommern (Gesetz v. 2006) (Übergangsfrist bis 31.12.2009)
§ 48 (4) LBauO MV
Schleswieg-Holstein (Gesetz v. 2004) (Übergangsfrist bis 31.12.2009)
§ 52 (7) LBO
Hamburg (Gesetz v. 2006) (Übergangsfrist bis 31.12.2010)
§ 45 (6) HBauO
Die Regelungen in Hessen und Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gehen insoweit über die Heimrauchmelderpflicht in den beiden anderen Bundesländern hinaus, als hier Rauchmelder sowohl in Neu- als auch in Bestandsbauten vorgeschrieben sind.
Abb. die ideale Lösung - der SecuriStar H von Hekatron mit 360° - Alarmanzeige
Bei komplizierter Raumgeometrie wie z. B. bei Erkern, L-förmigen Räumen oder bei Räumen mit Unterzügen, sollten Sie vor der Installation der Rauchmelder von fachkundiger Seite Rat einholen. Meist bietet die örtliche Feuerwehr fachkundige Beratung an. Wer lieber selbst nachlesen will, findet ausführliche Informationen zum Einbau und Betrieb von Rauchmeldern in der Deutschen Norm "DIN 14676".