Source: http://kuester-westfalen.de/arbeitsvertrag.html
Timestamp: 2018-08-15 11:30:25
Document Index: 210077796

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 15', '§ 15', '§ 565', '§ 16', '§ 35', '§ 35', '§ 5']

Arbeitsvertrag - Evangeliche Küstervereinigung Westfalen - Lippe
Muster Arbeitsvertrag für Küster
Der kirchliche Dienst ist durch den Auftrag der Verkündigung das Evangelium in Wort und Tat bestimmt. Nach ihren Gaben, Aufgaben und Verantwortungsbereichen tragen die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Erfüllung dieses Auftrages bei. Ihr gesamtes Verhalten im Dienst und außerhalb des Dienstes muss der Verantwortung entsprechen, die sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienst der Kirche übernommen haben. Auf dieser Grundlage wird folgender Vertrag geschlossen:
(1) Herr / Frau ,geboren am
wird bei der Kirchengemeinde als Küster / Küsterin eingestellt / weiterbeschäftigt.
als Küster / Küsterin eingestellt / weiterbeschäftigt.
(2) Herr / Frau wird
- vollzeitbeschäftigt / teilzeitbeschäftigt.
- mit einer durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von % vollbeschäftigter Küsterinnen und Küster.
- - mit einer durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von Stunden.
(3) Die Aufteilung der wöchentlichen Arbeitszeit ergibt sich aus § 4 Abs.1 der Küsterordnung.
Küsterordnung § 4
(1) Für die regelmäßige Arbeitszeit gilt § 15 BAT-KF, soweit in dieser Ordnung nichts anderes bestimmt ist.
(2) Ist dem Küster eine Dienstwohnung an seiner Arbeitsstelle oder in deren unmittelbarer Nähe zugewiesen, beträgt die regelmäßige Arbeitszeit des hauptberuflichen vollbeschäftigten Küsters abweichend von § 15 BAT-KF durchschnittlich 50½ Stunden wöchentlich einschließlich einer angemessenen Zeit für Arbeitsbereitschaft. Die Aufgaben des Küsters sind so zu bemessen, daß er sich wegen der durch die Eigenart seines Dienstes bedingten Einteilung insgesamt 50½ Wochenstunden zur Verfügung des Arbeitgebers halten und innerhalb eines Kalenderjahres im Durchschnitt 38½ Wochenstunden Arbeitsleistung erbringen muss.
Die Arbeitszeit ist bei teilzeitbeschäftigten hauptberuflichen Küstern unter Berücksichtigung des Verhältnisses der Zeiten der Arbeitsleistung und der Arbeitsbereitschaft entsprechend festzusetzen.
Einer Dienstwohnung steht eine Werkmietwohnung im Sinne des § 565 b BGB gleich, solange der monatliche Mietzins 20 % der regelmäßigen monatlichen Vergütung (Grundvergütung und Ortszuschlag der Stufe 1) nicht übersteigt. Bei teilzeitbeschäftigten hauptberuflichen Küstern ist die Vergütung eines Vollbeschäftigten maßgebend.
(3) Ist mit dem Arbeitsverhältnis keine Wohnung im Sinne des Absatzes 2 verbunden, soll die dienstliche Inanspruchnahme im Rahmen der regelmäßigen Arbeitszeit durch einen Dienstplan geregelt werden. Dies gilt auch für die Anordnung von regelmäßigem Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft.
(4) Die vereinbarte durchschnittliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit ist im Arbeitsvertrag anzugeben
(5)§ 16, und § 35 Abs.1 Satz 2 Buchstabe b bis d und f BAT-KF finden keine Anwendung. § 35 Abs.1 Satz 2 Buchstabe e gilt mit der Maßgabe, dass als Nachtarbeit die Arbeit zwischen null und sechs Uhr gilt.
1. die BAT-Anwendungsordnung und die sich daraus ergebenden Bestimmungen des Bundes-Angestelltentarifvertrages in der für die Angestellten im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen in der jeweils geltenden Fassung (BAT‑KF),
2. die Bestimmungen der Ordnung für den Dienst der Küster in Rheinland, Westfalen und Lippe (Küsterordnung – KüsterO) in der jeweils geltenden Fassung,
3. die sonstigen für die Angestellten im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen beschlossenen verbindlichen arbeitsrechtlichen Bestimmungen in der jeweils geltenden Fassung,
4. die sonstigen für die Angestellten im Bereich des Arbeitgebers verbindlichen Arbeitsrechtsregelungen.
(1) Die Aufgaben von Herrn / Frau werden in einer besonderen Dienstanweisung festgelegt.
(2) Herr / Frau wird in beschäftigt.
Herr / Frau ist in die Vergütungsgruppe BAT-KF (Fallgruppe der Berufsgruppe 1.6 des Allgemeinen Vergütungsgruppenplans zum BAT-KF) eingruppiert.
Die Probezeit gemäß § 5 BAT-KF beträgt sechs Monate. Sie endet mit Ablauf des .
Die zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung richtet sich nach den Bestimmungen über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland – Westfalen.
Die Nebenabrede kann mit einer Frist von zwei Wochen zum Monatsschluss gekündigt werden.
______________________ den, __________________
(Mitarbeiter) (Unterschrift)