Source: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Innovation/Gebotstermin010920/Innov_010920_node.html
Timestamp: 2020-08-10 02:24:23
Document Index: 301894440

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 29', '§ 28', '§ 3', '§ 28', '§ 3', '§ 5', '§ 36', '§ 5', '§ 39', '§ 6']

verfahrenGebotstermin
In­no­va­ti­ons­aus­schrei­bun­gen / Ge­bots­ter­min 1. Sep­tem­ber 2020
Meldefrist, Genehmigungen und Registrierung von Projekten
(gem. § 3 InnAusV i.V.m. § 29 Abs. 1 EEG)
* vorläufige Angabe (weitere Informationen hier)
1. September 2020 650.000 kW Anlagenkombinationen: 7,50 ct/kWh
einzelne Anlagen: 3,00 ct/kWh für Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten 142.110 kW*
Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.Abgabefrist für diesen Gebotstermin ist Dienstag, der 1. September 2020. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.
Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 650.000 Kilowatt (gem. § 28 Abs. 6 S. 1 und 2 EEG, § 3 InnAusV).
Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der zu installierenden Leistung zu verstehen, für die ein Zahlungsanspruch zu einem Gebotstermin erworben werden kann.
Das Ausschreibungsvolumen des Gebotstermins 1. September 2020 beträgt grundsätzlich 400.000 Kilowatt. Das Ausschreibungsvolumen erhöht sich gem. § 28 Abs. 6 S. 2 EEG jeweils um das Ausschreibungsvolumen, für das in dem jeweils vorangegangenen Kalenderjahr keine Zuschläge erteilt werden konnten.
Im Jahr 2019 betrug das Ausschreibungsvolumen 250 Megawatt. Für dieses Ausschreibungsvolumen wurden keine Zuschläge erteilt. Für das Jahr 2020 erhöht sich das Ausschreibungsvolumen folglich um 250.000 Kilowatt auf 650.000 Kilowatt.
Die Obergrenze im Netzausbaugebiet beträgt für diese Ausschreibungsrunde 142.110 Kilowatt.
Hintergrund: Die Obergrenze von 902 MW wird proportional zum Ausschreibungsvolumen auf alle Ausschreibungstermine eines Jahres verteilt, dabei sind auch die Ausschreibungen nach der GemAV und der InnAusV zu berücksichtigen.
Für diesen Ausschreibungstermin liegt die Obergrenze für das Netzausbaugebiet bei 142.110 Kilowatt. Das Volumen kann sich noch durch die Ergebnisse von Gebotsterminen, bei denen das Zuschlagsverfahren noch nicht abgeschlossen oder die Frist zur Zweitsicherheit noch nicht abgelaufen ist, ändern und ist somit als vorläufig zu betrachten.
Wird in einer Ausschreibungsrunde eine geringere Gebotsmenge als die zulässige Obergrenze im Netzausbaugebiet bezuschlagt, wird die verbleibende Gebotsmenge auf die im Jahr verbleibenden Gebotsrunden verteilt.
*Die in diesem Gebotstermin zu vergebenden Zuschläge oder Zuschlagsmengen können sich noch durch die Ergebnisse von Gebotsterminen, bei denen das Zuschlagsverfahren noch nicht abgeschlossen oder die Frist zur Zweitsicherheit noch nicht abgelaufen ist, ändern und sind somit als vorläufig zu betrachten.
Baden-Württemberg Öffnungsverordnung des Landes Baden-Württemberg
Pro Kalenderjahr Gebote auf Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 100 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. 99.000 kW
138 Zuschläge
Hessen Hessische Öffnungsverordnung: Pro Kalenderjahr Gebote für Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 35 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Die Gebote dürfen jedoch nicht abgegeben werden, wenn sich die Flächen in NATURA 2000–Gebieten oder in gesetzlich geschützten Biotopen befinden. 35.000 kW
Genehmigungen von Windenergieanlagen und Biomasseanlagen – unabhängig davon, ob mit der Anlage allein oder als Teil einer Anlagenkombination teilgenommen wird - müssen bis zum 11. August 2020 erteilt und an das Marktstammdatenregister gemeldet worden sein, um an diesem Ausschreibungstermin teilnehmen zu können.
Hintergrund: Die Genehmigungen müssen drei Wochen vor dem Gebotstermin erteilt und gemeldet worden sein. Eine Verschiebung der Abgabefrist durch Feiertage oder Wochenenden ändert daran nichts.
(§ 3 InnAusV i.V.m. §§ 5 Abs. 3 Nr. 1, 6 Abs. 2 S. 1 Nr. 1, S. 2 InnAusV, § 36 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EEG bzw.
§§ 5 Abs. 3 Nr. 3, 6 Abs. 2 S. 1 Nr. 1, S. 2 InnAusV, § 39 Abs. 1 Nr. 2 und 3 EEG).
Wenn Gebote für Anlagenkombinationen Anlagen enthalten, die nicht Windenergieanlagen an Land, Solaranlagen oder Biomasseanlagen sind, müssen diese Anlagen vor dem Gebotstermin als Projekt im Marktstammdatenregister registriert werden. (gemäß § 6 Abs. 4 InnAusV)
Der Höchstwert der zu bietenden fixen Marktprämie beträgt
Höchstwert (ct/kWh)
für eine Anlagenkombination 7,50
für Einzelanlagen 3,00
Die Bundesnetzagentur hat keine für die Innovationsausschreibungen einschlägigen Festlegungen getroffen.
Formulare für Einzelanlagen
Gebotsformular Solar (1. September 2020) (pdf / 2 MB)
Gebotsformular Windenergie Land (1. September 2020) (pdf / 3 MB)
Gebotsformular Biomasse (1. September 2020) (pdf / 2 MB)
Standort Solaranlage - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Formblatt "weitere Windenergieanlagen" - Innovative Ausschreibung (pdf / 2 MB)
Formulare für Kombinationsanlagen
Gebotsformular Anlagenkombination (1. September 2020) (pdf / 2 MB)
Standort Kombinationsanlage - Innovative Ausschreibung (pdf / 2 MB)
Sonstige Formulare für alle Bieter
Inhaber Genehmigung Wind an Land - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Inhaber Genehmigung Biomasse - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Vollmachtsurkunde (pdf / 1 MB)
Anteilseigner Formular - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Bürgschaftsformular - Innovative Ausschreibung (pdf / 591 KB)
Gebotsrücknahme - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Weitere Formulare nach Erteilung des Zuschlags
Antrag zur Ausstellung einer Zahlungsberechtigung (pdf / 309 KB)
Referat 625 – Ausschreibungen