Source: https://www.mylife-leben.de/mylife-riester/
Timestamp: 2020-04-08 03:05:33
Document Index: 164264822

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 32', '§ 92', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 153']

myLife Riester
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Flexibel, sicher, wachstumsorientiert:
Ihr privates Zusatzprogramm gegen die Versorgungslücke.
Sinkendes gesetzliches Rentenniveau, steigende steuerliche Belastung für Rentner: Wer allein auf die staatliche Rente baut, könnte im Alter arm aussehen. Gehen Sie mit myLife Riester aktiv dagegen an. Mit dieser fondsgebundenen Rentenversicherung mit Beitragsgarantie bauen Sie Ihre zusätzliche Altersvorsorge auf und nutzen dabei die staatliche Förderung durch Zulagen und mögliche Steuervorteile.
myLife Riester können Sie schon mit einem geringen Eigenbeitrag abschließen. Sie investieren in Fonds, die Ihrer persönlichen Risikomentalität entsprechen. Trotzdem stehen zum Rentenbeginn garantiert mindestens Ihre Beiträge und Zulagen als Guthaben für Ihre Rente zur Verfügung – egal, wie sich der Kapitalmarkt entwickelt. Für den nicht für die Garantie benötigten Sparanteil können Sie aus unserem umfangreichen Portfolio an passiven Indexfonds (ETFs) wählen.
MUSTER-PRODUKTINFORMATIONSBLÄTTER zur Riesterrente finden Sie hier
Was genau ist myLife Riester?
Eine fondsgebundene Rentenversicherung mit Beitragsgarantie nach den Kriterien des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes (AltZertG). Es gibt eine staatliche Förderung über Zulagen und gegebenenfalls zusätzliche Steuervorteile. Das gebildete Kapital kann auch für den Bau oder Kauf einer selbstgenutzten Immobilie oder zu deren Entschuldung verwendet werden.
Wer sollte myLife Riester abschließen?
Alle, die ihre Versorgungslücke mit Hilfe staatlicher Förderung schließen wollen. Diese staatliche Förderung können alle, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, sowie Beamte, Soldaten und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes erhalten. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten auch Selbstständige eine Förderung.
Welche Leistungen bietet myLife Riester?
Eine garantierte lebenslange Rente. Der Rentenbeginn kann flexibel im Rahmen der Abrufphase gewählt werden. Zum Rentenbeginn können Sie sich bis zu 30% des gebildeten Kapitals auch auszahlen lassen.
Wie hoch können Beiträge sein?
Die Beiträge beginnen bereits ab 5 Euro im Monat.
Eine lebenslange Laufzeit ist garantiert. Wird eine Leistung für den Todesfall vereinbart, erhalten gegebenenfalls die gemäß § 1 AltZertG zulässigen Hinterbliebenen (Ehepartner oder Kinder gemäß § 32 EStG) eine Rentenleistung.
Geht weniger ab, kommt mehr heraus: Wie immer bei myLife fallen auch bei myLife Riester keinerlei Abschlussprovisionen oder laufende Provisionen an. Als so genanntes „Netto-Produkt“ bietet myLife Riester jedoch weit mehr als nur Kostenvorteile.
Wahl aus einem der umfangreichsten ETF-Portfolios aller deutschen Lebensversicherer
Restkapitalabfindung oder Rentengarantiezeit bei Tod nach Rentenbeginn
Freie Wahl zwischen drei Überschusssystemen im Rentenbezug
Auf Wunsch kostenfreie Zuzahlungen
Niedriger Eigenbeitrag
Flexible Wahl des Rentenbeginns ab dem 62. Lebensjahr
Kapitalwahlrecht zum Rentenbeginn: Bis zu 30% des Kapitals als Einmalzahlung möglich
Aktives und passives Ablaufmanagement möglich
Fondsgebundene Rentenversicherung nach den Kriterien des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungs­gesetzes. Staatliche Förderung über Zulagen und gegebenenfalls steuerliche Sonderausgabenabzüge. Beleihung für Wohneigentum möglich.
Mindesteintrittsalter: 16 Jahre
Höchsteintrittsalter: 62 Jahre
Mindestrentenbeginnalter: Vollendetes 62. Lebensjahr, bei Bezug von Leistungen aus einem gesetzlichen Alters­sicherungssystem ausnahmsweise auch schon früher.
Höchstrentenbeginnalter: 75 Jahre
Eine abgekürzte Beitragszahlungsdauer kann nicht vereinbart werden. Bei vorzeitiger Einstellung der Beitragszahlung entfällt der Mindesttodesfallschutz (Beitragsrück­gewähr).
Die Beitragszahlung kann nur per Lastschrift zum 1. oder 15. eines Monats erfolgen. Die Beiträge können monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich gezahlt werden. Bis zum Rentenbeginn können Zuzahlungen geleistet werden.
Mindestbeitrag: Gesetzlich vorgeschrieben in einem Riestervertrag ist eine Eigenleistung von 60 Euro im Jahr beziehungsweise 5 Euro im Monat (sogenannte Sockelbeitrag), seit dem Beitragsjahr 2012 auch für mittelbar Zulagenberechtigte.
Mindesthöhe Zuzahlungen: Keine Beschränkung
Über 100 ETF.
Ein Wechsel der Fonds kann kostenfrei einmal im Monat erfolgen. Beim Shiften wird das bestehende Fondsvermögen in einen oder mehrere andere Fonds übertragen. Dies geschieht durch Verkauf der alten Anteile und Ankauf von Anteilen des/der neuen Fonds. Beim Switchen werden die zukünftigen Sparbeträge in den neuen Fonds angelegt.
Zum Rentenbeginn stehen mindestens die eingezahlten Beiträge und die zugeflossenen staatlichen Zulagen für die Bildung der Rente zur Verfügung (Beitragserhaltungsgarantie). Wir garantieren zum vereinbarten Rentenbeginn einen Rentenfaktor pro 10.000 Euro zur Verfügung stehendem Kapital.
Verfügbarkeit (Entnahmen, Teilauszahlungen)
Vor oder zum Rentenzahlungsbeginn besteht die Option, das gebildete Kapital ganz oder teilweise als Altersvorsorge – Eigenheimbetrag im Sinne des § 92a EStG zu verwenden.
Zum vereinbarten Rentenzahlungsbeginn ist eine einmalige Kapitalauszahlung von bis zu 30 % des angesparten Vermögens möglich. Darüber hinaus sind keine Auszahlungen möglich.
Stirbt die versicherte Person vor Rentenbeginn, verwenden wir das Vertragsguthaben, mindestens jedoch die Summe aller eingezahlten Beiträge (ohne Zuzahlungen) für eine Rentenleistung an die gemäß § 1 AltZertG zulässigen Hinterbliebenen.
Wird an Stelle einer Hinterbliebenenrente eine einmalige Summe gezahlt oder wird die Verrentung an andere als an die zulässigen Hinterbliebenen gezahlt, so ist die Förderung zurückzuerstatten (sogenannte schädliche Verwendung!).
Ist eine Rentengarantiezeit vereinbart und stirbt die versicherte Persone innerhalb der Rentengarantiezeit, zahlen wir aus dem zum Zeitpunkt des Todes vorhandenen Deckungskapital während der Rentengarantiezeit eine Rente an dessen Hinterbliebene im Sinne von
§ 1 AltZertG. Die Dauer der Rentengarantiezeit kann bis zur maximalen Rentengarantiezeit frei vereinbart werden.
Ist eine Restkapitalabfindung vereinbart und stirbt die versicherte Person nach Rentenbeginn, zahlen wir aus dem restlichen Vertragsguthaben eine Rente an dessen Hinterbliebene im Sinne von § 1 AltZertG. Das restliche Vertragsguthaben ist das Vertragsguthaben zum Rentenbeginn abzüglich schon ausgezahlter Renten und Teilkapitalabfindung. Wenn es aufgebraucht ist, zahlen wir keine Leistung. Sind keine zulässigen Hinterbliebenen vorhanden, wird an die Erben gezahlt (sogenannte schädliche Verwendung!).
Der Kunde kann, obwohl er einen Rentenbeginntermin vereinbart hat (zum Beispiel das 67. Lebensjahr), die Rentenleistung vorzeitig um bis zu 7 Jahre früher (frühestens ab Vollendung des 62. Lebensjahres) abrufen. Des Weiteren kann der Kunde den Rentenbeginn jährlich hinausschieben, insgesamt um höchstens 10 Jahre (max. bis zum 75. Lebensjahr). Ein unterjähriger Rentenbeginn ist ebenso möglich. Der Zeitraum, in dem die Rentenzahlung tatsächlich beginnen kann, heißt Abrufphase.
Es gelten bestimmte Bedingungen, beispielsweise muss die Summe aus Deckungskapital und Fondsvermögen den Garantieanspruch (Beitragserhaltung) decken.
Leistung zum vereinbarten Rentenbeginn (Rente oder Teilkapitalabfindung)
Zum vereinbarten Rentenbeginn wird das vorhandene Vertragsguthaben für eine garantierte lebenslange Rente und gegebenenfalls eine Teilkapitalabfindung verwendet.
Das Vertragsguthaben zum Rentenbeginn setzt sich zusammen aus:
dem Deckungskapital,
dem Fondsvermögen,
dem Schlussanteil und
den Ihrem Vertrag zugeteilten Bewertungsreserven.
Ab dem Rentenbeginn wird monatlich eine Rente gezahlt, solange die versicherte Person lebt. Mindestens wird die garantierte Rente gezahlt. Die erste Rentenzahlung kann nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres erbracht werden, es sei denn, es werden Leistungen aus einer gesetzlichen Altersversorgung bezogen.
Eine vollständige Kapitalabfindung ist nicht möglich.
Mit Beginn der Rentenzahlung ist eine Teilauszahlung von bis zu 30% des zum Auszahlungstermin vorhandenen Kapitals (Altersvorsorgevermögen) in einer Summe möglich (§ 1 Abs. 1 Nr. 4 AltZertG).
Überschussbeteiligung vor Rentenbeginn (Fondsanlage)
Die zukünftigen Überschüsse werden in die vom Kunden gewählten Fonds angelegt. Das so gebildete Fondsvermögen gehört zum Vertragsguthaben.
Schlussanteil als Mindestbeteiligung
Wenigstens wird der Schlussanteil als Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven zugeteilt.
Zum Rentenbeginn oder bei vorheriger Beendigung der Versicherung durch Tod oder Kündigung erfolgt gegebenenfalls eine Beteiligung an den Bewertungsreserven gemäß § 153 Abs. 3 VVG. Die zugeteilten Bewertungsreserven gehören zum Vertragsguthaben.
Bis 3 Monate vor dem vereinbarten Rentenbeginn kann zwischen drei Überschusssystemen gewählt werden.
Bei der dynamischen Bonusrente werden die Überschüsse für eine zusätzliche Rente verwendet. Diese zusätzliche Rente wird in % der garantierten Rente gewährt.Die dynamische Bonusrente erhöht die bereits erreichte garantierte Rente jährlich. Enthalten ist eine jährliche Dynamik, um durch die Rentenerhöhungen Preissteigerungen zu kompensieren. Jede zugeteilte dynamische Bonusrente ist lebenslang garantiert und selbst wieder überschussberechtigt. Im Vergleich zu den beiden anderen Überschusssystemen bekommt der Kunde hier zu Beginn die niedrigste Monatsrente. Diese kann jedoch niemals fallen.
myLife Riester gehört zu Altersvorsorgeprodukten der 2. Schicht.
Die Beiträge können bis zu einer Höhe von 2.100 Euro jährlich voll steuerlich geltend gemacht werden. Im Rahmen einer Günstigerprüfung wird vom Finanzamt automatisch ermittelt, ob es für den Versicherten vorteilhafter ist die Steuerminderung oder die Riester-Zulagen (siehe unten) zu erhalten.
Der Staat zahlt ab dem Beitragsjahr 2018 eine Grundzulage von 175 Euro zzgl. einer Kinderzulage für jedes kindergeldberechtigte Kind von 185 Euro. Für ab 2008 geborene Kinder beträgt die Kinderzulage sogar 300 Euro. Für förderberechtigte Berufseinsteiger gibt es zudem einmalig einen Bonus in Höhe von 200 Euro, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Um die vollen Zulagen zu erhalten, muss die gesamte jährliche Sparleistung (Eigenbeiträge plus Zulagen) mindestens 4 % des Bruttoeinkommens des Vorjahres betragen.
Es fällt keine jährliche Abgeltungssteuer an.
Die Leistungen der Riester-Rente sind mit dem persönlichen Steuersatz voll zu versteuern. Dieser ist aber meist wesentlich niedriger als während der Erwerbstätigenphase.
Beispiel A: kfm. Angestellter, 37 Jahre, Single
Sein Jahreseinkommen beträgt 40.000 Euro und er möchte die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge mit myLife Riester nutzen. Um die staatliche Zulage von 154 Euro zu erhalten, müsste er jährlich einen Eigenanteil von 4% seines Bruttoeinkommens abzüglich der staatlichen Zulage (1.600 Euro – 175 Euro = 1.425 Euro) investieren. Da er jedoch den maximalen steuerlichen Freibetrag in Höhe von 2.100 Euro voll nutzen möchte, muss er jährlich einen Eigenanteil in Höhe von 1.925 Euro aufbringen.
Leistungen ohne Berücksichtigung der Fondsentwicklung ab 67. Lebensjahr:
Monatliche Rente inkl. Zulagen 165,59 Euro
Leistungen bei 4% Fondsentwicklung ab 67. Lebensjahr:
Monatliche Rente 295 Euro
Die Steuerersparnis beträgt insgesamt 13.270 Euro. Jährlich wird geprüft, ob die staatlichen Zulagen oder die Steuerersparnis günstiger sind. Zu Rentenbeginn stehen bei einer Fondsentwicklung von 4% insgesamt 94.163 Euro (Kapital inkl. Schlussanteil) zur Verrentung zur Verfügung, wovon er zu Rentenbeginn 30% – also 28.249 Euro – als einmalige Kapitalleistung entnehmen kann.
Die Beispielrechnungen setzen voraus, dass Beitragshöhe, Anlagestrategie und Überschussbeteiligung über den gesamten Ansparzeitraum unverändert bleiben.
Fondsliste für zertifizierte Altersvorsorge-Produkte
Merkblatt Steuerinformation Riester