Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_19_04_2016_3_StR_49_16_Erforderlichkeit_einer_beabsichti-d7550541.html
Timestamp: 2017-01-20 02:09:47
Document Index: 303768565

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46']

BGH, 19.04.2016 - 3 StR 49/16 - Erforderlichkeit einer beabsichtigten Dienstreise eines Anwalts im Hinblick auf deren Vergütung | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 19.04.2016 - 3 StR 49/16 - Erforderlichkeit einer beabsichtigten Dienstreise eines Anwalts im Hinblick auf deren Vergütung
BundesgerichtshofBeschl. v. 19.04.2016, Az.: 3 StR 49/16Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 19.04.2016Referenz: JurionRS 2016, 16093Aktenzeichen: 3 StR 49/16 Rechtsgrundlagen:§ 46 Abs. 1 RVG§ 46 Abs. 2 RVGFundstellen:RVG prof 2016, 140RVGreport 2016, 302StRR 2016, 4StRR 2016, 20-21ZAP EN-Nr. 550/2016ZAP 2016, 737zfs 2016, 461-462Verfahrensgegenstand:Beihilfe zum MordDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 19. April 2016 beschlossen:Tenor:Der Antrag des Nebenklagevertreters Rechtsanwalt M. auf Feststellung der Erforderlichkeit einer Dienstreise zu seinen Mandanten L. und K. wird zurückgewiesen.Gründe1Der nach § 46 Abs. 2 RVG gestellte Antrag des Nebenklagevertreters war zurückzuweisen, da keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, dass die beabsichtigte Dienstreise im Sinne des § 46 Abs. 1 RVG erforderlich ist. Erforderlich sind diejenigen Auslagen, ohne die der beigeordnete Rechtsanwalt die Interessen seines Mandanten nicht sachgemäß wahrnehmen kann (vgl. Mayer/Kroiß/Ebert, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 6. Aufl., § 46 Rn. 26). Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass der Nebenklagevertreter auf die Revisionsgegenerklärung des Generalbundesanwalts bereits mit Schriftsatz vom 11. April 2016 erwidert hat, ist nicht ersichtlich, dass eine Reise zum Wohnsitz der Nebenkläger, der jeweils in Las Vegas liegt, zur Besprechung der Revisionsgegenerklärungen noch erforderlich ist. Dies gilt umso mehr, als es im Revisionsverfahren ohnehin ausschließlich um Rechtsfragen geht. Im Hinblick auf das Gebot sparsamer Prozessführung und die bestehenden elektronischen Möglichkeiten ist dem Nebenklagevertreter zudem eine telefonische Besprechung oder eine Besprechung unter Nutzung eines Kommunikationsprogrammes über das Internet zumutbar.Becker Schäfer GerickeSpaniol TiemannHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.