Source: http://kolping-wernborn.de/die-kolpingsfamilie/satzung-der-kolpingsfamfilie-wernborn/
Timestamp: 2018-08-21 15:21:30
Document Index: 282129394

Matched Legal Cases: ['§ 58', '§ 2', '§ 5', '§ 9', '§ 8', '§ 26', '§ 9']

Satzung der Kolpingsfamfilie Wernborn
Leitbild der Kolpingsfamilie
Aktionen & Förderung
Aktion Puqio
Anmeldung Männerkochkurs
Die Kolpingsfamilien im Kolpingwerk Deutschland sind familienhafte und generationsüber-greifende Gemeinschaften, in denen sich Christinnen und Christen engagieren. Sie sind offen für alle Menschen, die auf der Grundlage des Evangeliums und der katholischen Soziallehre / christlichen Gesellschaftslehre Verantwortung übernehmen wollen. Kolpingsfamilien leiten sich von dem Priester und Sozialreformer Adolph Kolping her und berufen sich auf ihn. Als Teil einer weltweiten Gemeinschaft fördern sie im Sinne Adolph Kolpings Bewusstsein für ein verantwortliches Leben und solidarisches Handeln. Kolpingsfamilien verstehen sich als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft und geben Menschen Orientierung und Lebenshilfe. Schwerpunkte des Handelns sind: Die Arbeit mit jungen und für junge Menschen, das Engagement in der Arbeitswelt, die Arbeit mit der und für die Familie sowie das Engagement für die Eine Welt. Als Teil eines katholischen Sozialverbandes gestalten sie bewusst Gesellschaft und Kirche mit.
Der Verein trägt den Namen Kolpingsfamilie Wernborn.
Die Kolpingsfamilie Wernborn ist ein nicht eingetragener Verein.
Sitz der Kolpingsfamilie Wernborn ist Usingen-Wernborn.
Die Kolpingsfamilie gehört dem Kolpingwerk Deutschland als selbstständige Untergliederung und damit zugleich dem Internationalen Kolpingwerk an. Die Kolpingsfamilie Wernborn ist Mitglied im Diözesanverband Limburg.
Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke1,
Förderung von Kunst und Kultur2,
Förderung des Sports,
Förderung des traditionellen Brauchtums, einschließlich des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings.
ein Bildungsprogramm mit entsprechenden Angeboten,
pädagogische und freizeitorientierte Angebote für Kinder und Jugendliche,
Freizeitangebote für Senioren, insbesondere durch die Organisation monatlicher Treffen, Fahrt in’s Blaue, Angebote zur geistigen und körperlichen Gesunderhaltung, Kontaktpflege durch Geburtstagsbesuche der über 70jährigen Einwohner des Stadtteils Usingen-Wernborn und Adventsfeier mit kulturellem Programm
Die Partnerschaftsarbeit innerhalb des Internationalen Kolpingwerkes,
Durchführung von Veranstaltungen zur Besinnung und zur Weitergabe des christlichen Glaubens,
Vermittlung familienspezifischer Freizeit- und Bildungsangebote des Diözesan-verbandes unter Berücksichtigung sozialer/christlicher Werte für die Familie,
Finanzielle, materielle und personelle Unterstützung sozialer Projekte,
Durchführung kultureller Veranstaltungen, wie Konzerte und Programmbeiträge bei Feiern und Festen im Gemeinwesen sowie durch Ausflüge mit Besichtigungen
Angebote zur sportlichen Ertüchtigung und zur Förderung der Gesundheit,
Organisation und Durchführung karnevalistischer Sitzungen und der Wernborner Kerb
(2) Daneben ist weiterer Zweck der Kolpingsfamilie (§ 58 Ziffer 1 AO) die Beschaffung von Mitteln, im Wesentlichen durch Einwerbung von Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen zur Verwirklichung der in § 2 Absatz 1 Buchstaben a) bis j) genannten steuerbegünstigten Zwecke durch steuerbegünstigte Körperschaften, insbesondere
für das Kolpingwerk Deutschland,
zur Unterstützung von gemeinnützigen Personalverbänden, Rechtsträgern und Einrichtungen im Kolpingwerk Deutschland sowie zur Verwirklichung der Förderung der Entwicklungszusammenarbeit durch steuerbegünstigte Körperschaften.
die Grundlagen, Ziele und Aufgaben der Kolpingsfamilie bejaht,
diese Satzung anerkennt,
zur Mitarbeit und Übernahme von Mitverantwortung bereit ist.
einen Beitrag zu leisten (sogenannter Ortsbeitrag), dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Die Mitgliederversammlung kann ermäßigte Beiträge nach Altersstufen sowie ermäßigte Beiträge für Ehepartner und für Geschwisterkinder beschließen und Mitglieder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres und – soweit sie hauptamtlich / hauptberuflich im pastoralen Dienst tätig sind – Präses und Geistliche/r Leiter/in ganz oder teilweise freistellen,
eine schriftliche Austrittserklärung,
die Erfüllung der Verpflichtungen gemäß § 5 Absatz 1 Buchstaben b) und c),
die Rückgabe des Mitgliedsausweises.
Beschlussfassung darüber, ob der Vorstand einen Etat aufzustellen hat, sowie gegebenenfalls über den vom Vorstand vorgelegten Etat.
Wahl der Mitglieder des Vorstands gemäß § 9 Absatz 2 Buchstaben a) bis e), g) und h).
Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. In dringenden Fällen kann auf Beschluss des Vorstands eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Die Einladung muss in jedem Fall zwei Wochen vorher und schriftlich mit Angabe der Tagesordnung erfolgen. Für die Wahrung der Frist ist die rechtzeitige Absendung gemäß Poststempel ausreichend. Die Einladung kann auch per E-Mail und / oder Telefax erfolgen, wenn und soweit einzelne Mitglieder dieser Form der Einladung zugestimmt haben. Ebenso ist eine Einladung durch Veröffentlichung in der Tagespresse oder/und im Pfarrbrief möglich.
Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn wenigstens 1/10 der Mitglieder dieses schriftlich mit Angabe des Grundes verlangt.
Die / Der Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung ein. Sie / Er ist verantwortlich für die Leitung der Sitzung, sorgt für die Durchführung der Beschlüsse und vertritt diese nach außen.
Über Termin und Ort der Mitgliederversammlung sowie über das Verfahren der Einreichung von Wahlvorschlägen und Anträgen beschließt der Vorstand.
Eine Mitgliederversammlung kann auch durch die / den Diözesanvorsitzende/n einberufen werden.
Jede ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
Ist ein Widerspruch gegeben, muss die / der Vorsitzende unverzüglich Einspruch erheben.
Hilft die Mitgliederversammlung dem Einspruch nicht ab, muss die / der Vorsitzende den Beschluss dem Bundesvorstand zur Entscheidung vorlegen.
Die Wahrnehmung von Gesamtverantwortung ist grundsätzlich an die Wahl durch die Mitgliederversammlung beziehungsweise bei der Kolpingjugend an die Wahl durch deren Mitglieder gebunden.
Die Kolpingsfamilie strebt eine möglichst gleichmäßige Besetzung des Vorstands mit Männern und Frauen an (paritätische Besetzung), soweit Ämter nicht katholischen Klerikern vorbehalten sind. Die Mitgliederversammlung ist gehalten, das Ziel der paritätischen Besetzung zu berücksichtigen. Die Mitglieder bleiben jedoch bei der Wahl der Kandidatinnen / Kandidaten frei.
Die Kolpingsfamilie strebt eine angemessene Beteiligung aller Altersgruppen im Vorstand an, insbesondere auch eine angemessene Beteiligung der Kolpingjugend. Die Mitgliederversammlung ist gehalten, das Ziel einer generationenübergreifenden Besetzung des Vorstands zu berücksichtigen. Die Mitglieder bleiben jedoch bei der Wahl der Kandidatinnen / Kandidaten frei.
Die Mitglieder des Vorstands sollen nicht mehr als zweimal in das gleiche Amt wieder gewählt werden. Die Wahl einer Person in ein anderes Amt (auch ein anderes Amt innerhalb des Vorstands) oder in ein anderes Organ des Vereins bleibt auch nach drei Amtsperioden ohne Einschränkung zulässig.
ein oder zwei stellvertretende Vorsitzende,
mindestens zwei und bis zu acht Mitglieder der Leitung der Kolpingjugend,
bis zu zehn weitere Mitglieder gemäß § 8 Absatz 4 Buchstabe a).
(3) Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
(4) Die Vorstandssitzung soll monatlich, mindestens aber alle 8 Wochen, durchgeführt werden. Eine Vorstandssitzung muss abgehalten werden, wenn 1/3 der Vorstandsmitglieder unter Angabe des Grundes schriftlich eine solche verlangt.
Die / Der Vorsitzende oder in ihrer / seiner Abwesenheit die / der stellvertretende Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein und leitet diese.
Sie / Er sorgt für die Durchführung der Beschlüsse.
(1) Die / Der Vorsitzende und die / der stellvertretende Vorsitzende beziehungsweise die stellvertretenden Vorsitzenden sowie der/die Geschäftsführer/in vertreten die Kolpingsfamilie nach innen und außen. Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
(2) Die / Der Vorsitzende und die / der stellvertretende Vorsitzende/n sowie der/die Geschäftsführer/in sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Die / Der stellvertretende Vorsitzende/n und der/die Geschäftsführer/in darf/dürfen ihre / seine Vertretungsmacht nur ausüben, wenn die / der Vorsitzende verhindert ist oder zugestimmt hat; die Wirksamkeit der Vertretung durch die / den stellvertretende/n Vorsitzende/n sowie durch die/den Geschäftsführer/in nach außen bleibt hiervon unberührt. Die Verhinderung oder Zustimmung der / des Vorsitzenden ist im Außenverhältnis nicht nachzuweisen.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt drei Kassenprüfer/innen. Wer die wenigsten Stimmen erhält, ist Ersatz-Kassenprüfer/in. Die Kassenprüfer/innen sollen über entsprechende Sachkunde verfügen. Stehen keine Kassenprüfer/innen mit entsprechender Sachkunde zur Verfügung, stellt die Kolpingsfamilie den Kassenprüferinnen / Kassenprüfern eine/n Steuerberater/in, vereidigte/n Buchprüfer/in oder Wirtschaftsprüfer/in bei.
(3) Die Amtszeit der Kassenprüfer/innen beträgt ein Jahr, sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Die Amtszeitbegrenzung gemäß § 9 Absatz 1 Buchstabe d) gilt entsprechend. Kassenprüfer/innen müssen voll geschäftsfähig im Sinne des BGB sein.
Begleichung von Forderungen des Kolpingwerkes Deutschland und seiner Untergliederungen gegen die Kolpingsfamilie,
Sicherung der Rechte an dem Namen „Kolping“ und der anderen im Namensstatut genannten Rechte des Kolpingwerkes Deutschland und seiner Untergliederungen,
Verbleib von Archiv, Gründungsurkunde, Banner, Siegel usw. gemäß Absatz 5.
(4) Bei Auflösung der Kolpingsfamilie oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den gemeinnützigen Rechtsträger des Diözesanverbandes, das Kolpingwerk im Diözesanverband Limburg e.V., ersatzweise an den Diözesanverband Limburg selbst oder – sofern der Diözesanverband beziehungsweise der Rechtsträger nicht mehr besteht oder die Gemeinnützigkeit nicht mehr gegeben ist – an den Deutsche Kolpingsfamilie e.V. mit Sitz in Köln. Das Vermögen ist von diesen jeweils ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden.
(1) Der Vereinsname Kolpingsfamilie Wernborn ist aus der Zugehörigkeit des Vereins zum Kolpingwerk Deutschland abgeleitet. Es gelten sämtliche Bestimmungen des Namensstatuts des Kolpingwerkes Deutschland in der Fassung vom 25.10.2008.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 11. Januar 2016 in Usingen-Wernborn beschlossen.
Marliese Zwermann, Vorsitzende