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Timestamp: 2016-10-26 00:28:22
Document Index: 217223430

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE']

P.________, 1959, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Dr. Heiner Sch�rrer, St. Alban-Graben 8, Basel,
Firma S.________ AG, und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 29. April 1995 erlitt er bei einem Sturz von einer Leiter eine mediale Meniskusruptur rechts sowie eine Kreuzbandruptur rechts. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht und kam f�r die Heilbehandlungskosten auf. Sodann richtete sie Taggelder aus. In der Zeit vom 16. Dezember 1996 bis 17. Januar 1997 fanden in der Rehabilitationsklinik B.________ berufliche Abkl�rungen statt (Berichte vom 29. Januar 1997). Am 8. Dezember 1997 wurde die Berufliche Abkl�rungsstelle (BEFAS), Werkst�tten- und Wohnzentrum B.________, von der Invalidenversicherung beauftragt, nochmals die Eingliederungs- und Arbeitsf�higkeit des P.________ zu pr�fen. Die hief�r erforderlichen Untersuchungen fanden vom 12. Januar bis 6. Februar 1998 statt, wor�ber die BEFAS am 12. Mai 1998 berichtete. Nachdem P.________ am 24. M�rz 1998 schliesslich kreis�rztlich durch Dr. W.________ untersucht worden war, sprach ihm die Anstalt mit Verf�gung vom 15. Juli 1998 per 1. August 1998 eine auf einer Erwerbseinbusse von 25 % basierende Invalidenrente sowie eine Integrit�tsentsch�digung auf Grund einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu. Auf Einsprache hin hielt die Anstalt mit Entscheid vom 9. November 1998 an ihrem Standpunkt fest.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 1. Dezember 1999 teilweise gut und hob den Einspracheentscheid vom 9. November 1998 sinngem�ss insoweit auf, als er die Rentenfrage umfasste und stellte fest, dass dem Versicherten eine Invalidenrente auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 30 % zustehe.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst P.________ beantragen, es seien im eine Rente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 40 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung auf der Grundlage einer Integrit�tseinbusse von 25 % zuzusprechen.
1.- Die SUVA hat im Einspracheentscheid vom 9. November 1998 die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 18 Abs. 1 UVG), die Ermittlung des Invalidit�tsgrads nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 UVG; BGE 114 V 313 Erw. 3a, 110 V 276 Erw. 4b; vgl. auch BGE 116 V 249 Erw. 1b mit Hinweisen), die Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 und 25 Abs. 1 UVG; BGE 115 V 147, 113 V 221; vgl. auch BGE 124 V 31 Erw. 1 mit Hinweisen), insbesondere die Bedeutung der von ihr in Weiterentwicklung der vom Bundesrat im Anhang 3 zur UVV aufgestellten Richtlinien erarbeiteten Tabellen (BGE 116 V 157 Erw. 3a mit Hinweis; vgl. auch BGE 124 V 32 Erw. 1c), zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben werden auch die von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien zur Ad�quanzbeurteilung bei psychischen Beeintr�chtigungen (BGE 115 V 133; vgl. auch BGE 120 V 355 f. Erw. 5b/aa, 117 V 383 Erw. 4b). Darauf kann verwiesen werden.
2.- Vorab ist festzuhalten, dass es nicht angeht, den Invalidit�tsgrad einfach unter Hinweis auf einen nicht n�her er�rterten Erfahrungswert festzusetzen, wovon die Vorinstanz auszugehen scheint. Es ist vielmehr ein dem konkreten Fall Rechnung tragender Einkommensvergleich vorzunehmen. Soweit das kantonale Versicherungsgericht im Sinne einer Eventualbegr�ndung dennoch den mutmasslichen Verdienst ohne den unfallbedingten Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) dem trotz der auf das Ereignis zur�ckzuf�hrenden Beschwerden zumutbarerweise realisierbaren Einkommen (Invalideneinkommen) gegen�berstellt und damit auf eine Erwerbseinbusse von 30 % schliesst, vermag dies zwar im Ergebnis, nicht jedoch in der Begr�ndung zu �berzeugen.
3.- Der Validenverdienst bestimmt sich aus dem zuletzt vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Einkommen, welches der mutmasslichen Lohnentwicklung bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides anzupassen ist (vgl. BGE 123 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Das von der SUVA dergestalt festgesetzte, von der Vorinstanz best�tigte Einkommen ohne Invalidit�t in der H�he von Fr. 58'000.- ist nicht zu beanstanden. Daran verm�gen die Einwendungen des Beschwerdef�hrers nichts zu �ndern.
4.- a) Zur Bestimmung des Invalideneinkommens k�nnen
sodann mit der Vorinstanz die Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes f�r Statistik) (nachfolgend LSE) aus dem Jahre 1996 herangezogen werden. Dabei ist auf die im Anhang enthaltene Statistik der Lohns�tze, d.h. der standardisierten Bruttol�hne (Tabellengruppe A) abzustellen, wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist (BGE 124 V 323 Erw. 3b/aa). Dabei kann im Widerspruch zu den Erw�gungen im angefochtenen Entscheid nicht auf den durchschnittlichen Verdienst eines im Baugewerbe einfache und repetitive T�tigkeiten aus�benden Arbeitnehmers abgestellt werden, kann doch dem Versicherten nach einhelliger Meinung der �rzte wegen der vom Unfall herr�hrenden Restbeschwerden ein Einsatz im Baugewerbe gar nicht zugemutet werden. Vielmehr bildet der auf 40 Wochenarbeitsstunden standardisierte durchschnittliche Jahresverdienst im privaten Sektor von Fr. 51'528.- (4294 x 12) Ausgangspunkt, welcher der betriebs�blichen durchschnittlichen Arbeitszeit seit 1993 von w�chentlich 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft 1999 Heft 10, Anhang S. 27, Tabelle B9.2) anzupassen ist. Zus�tzlich ist die Nominallohnentwicklung bis 1998 zu ber�cksichtigen, was rund Fr. 54'625.- ergibt (51'528 x 41,9 / 40 x 1.005 x 1.007 [Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 28, Tabelle B10.2]).
Von diesem Betrag kann nun entgegen den Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid nicht einfach pauschal ein Abzug von 25 % gew�hrt werden. Zun�chst ist zu fragen, in welchem Umfang die versicherte Person aus Sicht der unfallbedingten Gesundheitssch�den in der Verweisungst�tigkeit zumutbarerweise arbeiten sein kann. Dementsprechend ist der Tabellenlohn zu k�rzen. Liegen sodann besondere pers�nliche und berufliche Merkmale vor, die ein unter oder �ber den Durchschnittswerten liegendes Einkommen erwarten lassen (Beispiele hiezu in BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb mit Hinweisen; AHI 1999 S. 181 Erw. 3b, S. 242 Erw. 4c, 1998 S. 177 Erw. 3a; RKUV 1999 Nr. U 343 S. 414 Erw. 4b/cc, 1998 Nr. U 304 S. 373 Erw. 3), ist diesfalls ganz allgemein der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen unter W�rdigung der Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen (zur Publikation vorgesehenes Urteil A. vom 9. Mai 2000, I 482/99, zusammengefasst in ZBJV 2000 S. 429; vgl. AHI 1999 S. 181 Erw. 3 und S. 243 Erw. 4c, 1998 S. 292 Erw. 3b). Dabei darf der daraus gegebenenfalls resultierende Abzug vom statistischen Lohn insgesamt h�chstens 25 % betragen (zur Publikation vorgesehenes Urteil A. vom 9. Mai 2000, I 482/99).
b) Die Rehabilitationsklinik B.________ hat gest�tzt auf die aus einer rund eineinhalbmonatigen beruflichen Abkl�rung gewonnenen Erkenntnisse dem Versicherten attestiert, er k�nne in einer leidensangepassten T�tigkeit ganzt�gig einen guten Einsatz bringen (Bericht vom 29. Januar 1997). Dagegen geht die BEFAS etwas mehr als ein Jahr sp�ter ebenfalls im Nachgang zu beruflichen Abkl�rungen von einer um 40 % reduzierten Leistungsf�higkeit in einer Vollzeitstelle aus (Sch�tzung vom 12. Mai 1998). Mitber�cksichtigt ist dabei die starke psychische Fixierung des Beschwerdef�hrers auf seine Schmerzen, was im besagten Bericht klar zum Ausdruck kommt. Der Unfallversicherer hat indessen f�r diese psychischen Einschr�nkungen, wie im Einspracheentscheid zutreffend dargetan, mangels ad�quaten Kausalzusammenhangs zum Unfall nicht einzustehen. Ob allerdings die festgestellte Leistungseinschr�nkung von 40 % ganz auf psychische Faktoren zur�ckzuf�hren ist - wovon die SUVA ausgeht - oder teilweise auch auf die somatisch bedingten Leiden, insbesondere die Schmerzempfindlichkeit des Knies, bleibt fraglich. Wie es sich damit verh�lt, kann offen bleiben. Denn einerseits ist der somatische Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers im zwischen den beiden Abkl�rungen liegenden Zeitraum weitgehendst stabil geblieben. Anderseits findet sich im Bericht der BEFAS keinerlei Kritik an der Einsch�tzung der Rehabilitationsklinik. Weiter weisen die Berichterstatter der BEFAS ausdr�cklich auf die grosse Diskrepanz zwischen der objektivierbaren k�rperlichen Belastbarkeit und dem, was sich der Beschwerdef�hrer selbst noch zutraut, hin, was zumindest auf einen ganz �berwiegenden Einfluss der psychischen Situation des Versicherten auf seine gezeigten Leistungen hindeutet. Wenn daher die Vorinstanz von einem abgerundet 25 % unter dem oben aufgef�hrten Betrag von Fr 54'625.- liegenden Invalideneinkommen in der H�he von Fr. 40'625.- ausgegangen ist, so erweist sich dies unter Ber�cksichtigung der angef�hrten Unsicherheit sowie den von der SUVA bei ihrer Invalidit�tsbemessung herangezogenen Lohnangaben aus der anstaltsinternen Dokumentation �ber Arbeitspl�tze (DAP) f�r voll leistungsf�hige Personen (Verdienst von durchschnittlich Fr. 40'625.- bis Fr. 46'800.-) gesamthaft gesehen als angemessen. Von einem unerlaubten Eingriff in das Ermessen der SUVA (vgl. BGE 123 V 152 Erw. 2) kann, da diese bei der Umschreibung der Restarbeitsf�higkeit - wie bereits dargetan - allein auf den Bericht der Rehabilitationsklinik B.________ vom 29. Januar 1997 abgestellt hat, nicht gesprochen werden.
c) Aus der Gegen�berstellung des Betrages von Fr. 40'625.- und des Valideneinkommens von Fr. 58'000.- resultiert eine unfallbedingte Erwerbseinbusse von rund 30 %, womit der vorinstanzliche Entscheid bez�glich der Rentenfrage im Ergebnis zu best�tigen ist.
5.- Hinsichtlich der Integrit�tsentsch�digung entsprechen der vorinstanzliche Entscheid sowie der Einspracheentscheid der SUVA vom 9. November 1998, welcher auf die Einsch�tzung des Kreisarztes Dr. W.________ vom 24. M�rz 1998 verweist, Gesetz und Verordnung. Der Beschwerdef�hrer bringt keine triftigen Gr�nde vor, welche eine abweichende Ermessensaus�bung als nahe liegender erscheinen liessen (Art. 132 lit. a OG; vgl. zur Ermessenskontrolle BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen).
Stadt und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zuge-