Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=10.11.1953&Aktenzeichen=5%20StR%20445/53
Timestamp: 2013-05-21 06:38:36
Document Index: 388222238

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.11.1953 - 5 StR 445/53
Rechtsprechung BGH, 10.11.1953 - 5 StR 445/53 Ausgetauschte Blutprobe� 267 StGB, zusammengesetzte Urkunde;Anstiftung zu Beg�nstigung im Amt durch den Beg�nstigten
StPO � 338 Nr 6; GVG � 169; StGB �� 267, 348 Abs 2, 48, 50, Abs 2, 346, 277, 278, 279
BGHSt 5, 75
NJW 1954, 281
Wird zitiert von ... (35) VGH Hessen, 28.03.1994 - 12 UE 152/94 Verfahrensfehler durch Ausschluss der �ffentlichkeit auch ohne Verschulden des …6 Nach Auffassung des beschlie�enden Senats ist bei diesem objektiv vorliegenden Ausschlu� der �ffentlichkeit ein Versto� gegen � 55 VwGO i.V.m. � 169 GVG und damit ein absoluter Revisionsgrund gem�� 5 138 Nr. 5 VwGO zu bejahen, ohne da� es darauf ankommt, ob dies dem Gericht bekannt war oder bei Beachtung der n�tigen Sorgfalt h�tte bekannt sein m�ssen (so aber BVerwG, 15.12.1978 - 6 C 14.77 -, Buchholz 310 � 55 VwGO Nr. 5; BVerwG, 18.01.1984 - 9 CB 444.81 -, D�V 1984, 889;… zu � 338 Nr. 6 StPO: L�we/Rosenberg, StPO, 23. Aufl. 1978, � 338 Rdnr. 103 mit zahlreichen w. N.;… Kleinknecht/Meier, StPO, 41. Auflage 1993, � 338 Rdnr. 49; BGH, 10.11.1953, BGHSt 5, 75 ; 10.06.1966, BGHSt 21, 72; 18.12.1968, BGHSt 22, 297).In der Rechtsprechung hat allerdings eine Entwicklung stattgefunden, die zu einer Erweiterung der zur Bejahung einer Verletzung des �ffentlichkeitsgrundsatzes erforderlichen objektiven Voraussetzungen um ein subjektives Element, n�mlich das Verschulden seitens des Gerichts, gef�hrt hat: Der Bundesgerichtshof hat in einer Entscheidung vom 10. November 1953 (- 5 StR 445/53 -, BGHSt 5, 75 (83)) zugrunde gelegt und entschieden, da� eine Hauptverhandlung dann nicht �ffentlich sei, wenn nicht beliebige Zuh�rer, sei es auch nur in begrenzter Zahl, Zutritt haben, da dies bei einer in kleinem Zimmer durchgef�hrten Zeugenvernehmung nicht m�glich sei und wenn - wie bei einer erforderlichen Augenscheinseinnahme - hierzu keine Notwendigkeit bestand und dies dem Gericht auch nicht entgangen sein konnte.Der Bundesgerichtshof nimmt darin als Grenze f�r die Beachtung des �ffentlichkeitsgrundsatzes die "tats�chliche M�glichkeit, diesem zu entsprechen", an und st�tzt sich dabei auf die Entscheidung vom 10. November 1953 (a. a. O.) sowie eine Entscheidung des Reichsgerichts (05.02.1918, RGSt 52, 137).
BGH, 10.03.1970 - 1 StR 508/69 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 14.06.1994 - 1 StR 40/94 Kollision von Hausrecht und Grundsatz der �ffentlichkeit im Augenscheinstermin …Insoweit bedarf es keines Gerichtsbeschlusses zum Ausschlu� der �ffentlichkeit; vielmehr entscheidet gem�� � 176 GVG der Vorsitzende (vgl. BGHSt 5, 75, 83; 24, 72, 73).
BGH, 24.04.1985 - 3 StR 66/85 BVertrG � 92; StGB (1975) � 133 Abs. 1, 3, � 348; StVZO � 15 …Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 13.04.1962 - 3 StR 11/62 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 10.06.1966 - 4 StR 72/66 GVG � 169; StPO � 338 Nr. 6Die Beachtung dieses Grundsatzes findet vielmehr ihre Grenze in der tats�chlichen Unm�glichkeit, ihm zu entsprechen (RGSt 52, 137; BGHSt 5, 75, 83).
BGH, 22.05.1962 - 1 StR 103/62 StGB � 257, � 48�Wer einen anderen bestimmt, ihm zur Strafvereitelung zu verhelfen, bleibt nicht als "T�ter" mittelbarer Selbstbeg�nstigung straffrei, sondern ist wegen Anstiftung zur (Fremd-) Beg�nstigung strafbar (Best�tigung von BGHSt 5, 75 ohne abschlie�ende Stellungnahme zu BGHSt 14, 172).�.Die Rechtsprechung ist ihr jedoch nicht gefolgt; sie hat es von je als strafbare Teilnahme an einer Fremdbeg�nstigung erachtet, wenn der beg�nstigte (Vor-)T�ter einen anderen zu der Beg�nstigung anstiftete (BGHSt 5, 75, 80 f. und die dort angef�hrten Entscheidungen des Reichsgerichts).
BGH, 26.06.1956 - 5 StR 179/56 Fahrgestellnummer - � 267 StGBMit ihr verh�lt es sich anders als mit einem �rztlichen Bericht, der sich auf eine lose beigef�gte Blutprobe, also einen selbst�ndigen Gegenstand au�erhalb der Urkunde bezieht, und den daher nicht verf�lscht, wer die Blutprobe durch eine andere ersetzt (BGHSt 5, 75 [79, 80]).Der Rahmen nebst Fahrgestellnummer bildet mit dem �brigen Kraftfahrzeug eine zusammengesetzte Urkunde (vgl BGHSt 5, 75 [79]).
BVerwG, 20.07.1972 - IV CB 13.72 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 02.04.1970 - 4 StR 549/69 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 07.03.1995 - 5 StR 386/94 BVerwG, 17.07.1974 - VI C 34.73 GVG �� 169, 170, � 175 Abs. 2; MustVO � 19 Abs. 2 Nr. 2, � 6 …
BVerwG, 26.03.1981 - 5 C 89.79 OLG Zweibr�cken, 21.09.1999 - 1 Ws 347/99 Falschbeurkundung im Amt durch Notar)
BGH, 20.07.1962 - 4 StR 485/61 StGB � 26
BVerwG, 25.07.1972 - IV CB 60.70 BVerwG, 25.05.1976 - IV C 27.74 BGH, 28.04.1964 - 1 StR 18/64 BGH, 12.02.1965 - 4 StR 346/64 BGH, 30.01.1968 - 1 StR 211/67 BVerwG, 15.09.1972 - IV C 54.72 BVerwG, 30.06.1976 - II C 69.73 BVerwG, 18.04.1983 - 4 CB 2.83 BGH, 20.01.1961 - 4 StR 496/60 BGH, 07.02.1961 - 5 StR 468/60 BGH, 17.03.1961 - 4 StR 492/60 BGH, 18.02.1964 - 3 StR 63/63 BVerwG, 01.03.1965 - VIII CB 95.64 BGH, 21.06.1955 - 2 StR 75/55 BGH, 08.05.1958 - 4 StR 437/56 BGH, 21.10.1958 - 1 StR 451/58 BGH, 26.01.1962 - 4 StR 345/61 BGH, 20.12.1963 - 4 StR 356/63 BGH, 09.04.1968 - 5 StR 51/68 Was ist dejure.org?