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Timestamp: 2016-10-21 00:34:29
Document Index: 170772377

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 90', 'Art. 100', 'Art. 97', 'Art. 76', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 308', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 28', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_207/2015 (03.08.2015)
5A_207/2015 � � Urteil vom 3. August 2015
�Die B.________ SA ist die Herausgeberin der Tageszeitung "I.________". Am 23. Mai 2013 berichtete der "I.________" �ber C.________, A.________ und D.________ in der Rubrik "LES 3 QUI FONT L'ACTU - Vus par �I.________�" (Seite 2). Die Personen werden mit Kopfbild und weiteren Angaben vorgestellt. F�r A.________ lauten die Legende zur Fotografie "A.________, 69 ans, d�fenseur des animaux" und der dazugeh�rige Text wie folgt:
�"Les faits
Le Tribunal f�d�ral vient d'acquitter l'extr�miste de la cause animale, accus� de calomnie pour avoir compar� E.________ au r�gime nazi et F.________ � Hitler.
�Quand l'extr�miste traite les autres de nazi
Il avait �t� condamn� par la Cour supr�me du canton de Zurich pour calomnie. Le tribunal avait tr�s justement estim� qu'A.________, un extr�miste de la cause animale, avait enfreint la loi en rapprochant E.________ de l'id�ologie du Ille Reich et F.________ de Hitler. Le d�fenseur des animaux avait d�j� �crit qu'il valait mieux parler du sort r�serv� aux poulets en batterie que de celui des victimes du r�gime concentrationnaire allemand. De pareilles �lucubrations ont valu � l'homme de nombreux proc�s pour avoir voulu banaliser l'Holocauste tout en qualifiant de nazis ceux qui ne partageaient pas ses vues extr�mistes. La d�cision du TF va � l'encontre du bon sens. Elle donne du cr�dit � un individu abonn� aux exc�s de langage et � la diffamation. Ce jugement ne fera que ressortir les vieilles rancoeurs tout en ne faisant pas avancer d'un millim�tre la cause des animaux. • VICTOR FINGAL "
�Hintergrund des Berichts ist das Urteil 6B_422/2012 vom 25. April 2013, mit dem das Bundesgericht die Verurteilung von A.________ wegen Verleumdung zum Nachteil von F.________ und der E.________ AG aufhob und die Sache zur neuen Entscheidung an das Obergericht des Kantons Z�rich zur�ckwies. Gegenstand des Strafverfahrens waren �usserungen von A.________ in einer Ver�ffentlichung vom 15. August 2009 auf der Website des Vereins H.________. Anders als das Obergericht gelangte das Bundesgericht zum Ergebnis, A.________ k�nne nicht angelastet werden, F.________ in die N�he von Hitler und die Tierversuche der E.________ AG nahezu auf die gleiche Stufe wie die Verbrechen des NS-Regimes zu stellen (E. 4 des Urteils 6B_422/2012 vom 25. April 2013).
�A.________ (Beschwerdef�hrer) klagte am 9. Juli 2013 gegen die B.________ SA (Beschwerdegegnerin) mit den Begehren, es sei festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin mit dem genannten Beitrag seine Pers�nlichkeit insofern widerrechtlich verletzt habe, als sie darin behaupte, (1.) er habe E.________ eine Nazi-Ideologie vorgeworfen und F.________ mit Hitler verglichen, (2.) er verbreite st�ndig Verleumdungen und (3.) er sei zahlreich wegen Verharmlosung des Holocausts verurteilt worden. Mit Bezug auf die erste Pers�nlichkeitsverletzung beantragt er die Ver�ffentlichung einer Berichtigung. Das Bezirksgericht M�nchwilen wies die Klage ab (Entscheid vom 6. M�rz 2014). Auf Berufung des Beschwerdef�hrers hin hiess das Obergericht des Kantons Thurgau die Klage teilweise gut. Es stellte fest, dass die Beschwerdegegnerin mit ihrer �usserung "Elle [= La d�cision du TF] donne du cr�dit � un individu abonn� aux exc�s de langage et � la diffamation" in der Zeitung "I.________" vom 23. Mai 2013, Seite 2, die Pers�nlichkeit des Beschwerdef�hrers widerrechtlich verletzt hat (Entscheid vom 23. Dezember 2014).
�Mit Eingabe vom 9. M�rz 2015 beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, das obergerichtliche Urteil aufzuheben und die Klage vollumf�nglich gutzuheissen. Es sei festzustellen, dass das Obergericht seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r mehrfach verletzt habe. Es sind die kantonalen Akten, hingegen keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
�Der angefochtene Entscheid betrifft Feststellungs- und Berichtigungsbegehren zum Schutz der Pers�nlichkeit (Art. 28 und Art. 28a Abs. 1 Ziff. 3 und Abs. 2 ZGB) und damit insgesamt eine nicht verm�gensrechtliche Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG; BGE 91 II 401 E. 1 S. 403; 127 III 481 E. 1a S. 483). Er ist kantonal letztinstanzlich (Art. 75 BGG), lautet teilweise zum Nachteil des Beschwerdef�hrers (Art. 76 Abs. 1 BGG) und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 90 BGG). Die - im Weiteren rechtzeitig erhobene (Art. 100 Abs. 1 BGG) - Beschwerde erweist sich als zul�ssig. Auf formelle Einzelfragen wird im Folgenden einzugehen sein.
�In verfahrensrechtlicher Hinsicht r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r mit dem Teilgehalt der Pr�fungs- und Begr�ndungspflicht. Er beantragt f�rmlich, es sei festzustellen, dass das Obergericht mehrfach seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt habe. Selbst im Falle der Begr�ndetheit seiner R�ge verzichtet der Beschwerdef�hrer auf eine R�ckweisung des Verfahrens an das Obergericht, weil dies bei der vorliegenden Pers�nlichkeitsverletzung zu einer unzumutbaren Verz�gerung f�hren d�rfte (S. 4). Er verbittet sich auch eine sog. Heilung des Mangels durch das Bundesgericht, da es nicht Aufgabe des Bundesgerichts sein d�rfe, fehlende Urteilsbegr�ndungen kantonaler Gerichte nachzuliefern, zu denen er sich nicht mehr �ussern k�nne (S. 22 der Beschwerdeschrift).
2.1.�Den Beurteilungsspielraum, den der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht vorschreiben will, l�sst Zweifel daran aufkommen, inwiefern die Verletzung des rechtlichen Geh�rs einen Einfluss auf das Verfahren haben k�nnte (Art. 97 Abs. 1 BGG) und ein schutzw�rdiges Interesse an der Behandlung der Verfahrensr�gen besteht (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG; vgl. Urteil 4A_153/2009 vom 1. Mai 2009 E. 4.1, in: SZZP 2009 S. 354; Urteile 4A_554/2012 vom 21. M�rz 2013 E. 4.1.2 und 6B_93/2014 vom 21. August 2014 E. 3.1.3). Die Frage nach ihrer Zul�ssigkeit kann indessen dahingestellt bleiben, da sich die Verfahrensr�gen als offensichtlich unbegr�ndet erweisen. Das vor Bundesgericht erstmals erhobene Begehren auf Feststellung der Verletzung von Verfahrensrechten ist neu und unzul�ssig (Art. 99 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 104 II 209 E. 1 S. 210; Urteil 5A_499/2014 vom 18. November 2014 E. 3).
2.2.�Gem�ss der bundesrechtlichen Pr�fungs- und Begr�ndungspflicht (Art. 53 ZPO und Art. 29 Abs. 2 BV) muss die Begr�ndung eines Entscheids so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Sie hat kurz die wesentlichen �berlegungen zu nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid st�tzt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 138 I 232 E. 5.1 S. 237). Mit diesem Schutz vor formeller Rechtsverweigerung hat die inhaltliche Richtigkeit der Begr�ndung nichts zu tun. Sie ist Gegenstand der materiellen Pr�fung (Urteil 5A_888/2011 vom 20. Juni 2012 E. 4.5, den Beschwerdef�hrer betreffend; seither: Urteil 5A_681/2014 vom 14. April 2015 E. 3.2). Was schliesslich allf�llige M�ngel in der Begr�ndung des bezirksgerichtlichen Entscheids angeht, bestreitet der Beschwerdef�hrer zu Recht nicht, dass die Heilung des Verfahrensmangels auf dem Wege der hier zul�ssigen Berufung (Art. 308 ff. ZPO) mit R�cksicht auf die Pr�fungsbefugnis und die Entscheidzust�ndigkeit des Obergerichts als Berufungsinstanz grunds�tzlich m�glich war (Urteile 5A_850/2011 vom 29. Februar 2012 E. 3.3 und 5A_888/2011 vom 20. Juni 2012 E. 4.4, den Beschwerdef�hrer bzw. den von ihm pr�sidierten Verein betreffend).
2.3.�Als ehrverletzend hat der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren die �usserung ger�gt, er habe die E.________ AG mit dem Nazi-Regime und F.________ mit Hitler verglichen. Das Obergericht hat festgestellt, im beanstandeten Artikel werde zun�chst berichtet, dass das Bundesgericht den Beschwerdef�hrer von der Anklage der Verleumdung wegen dieses Vergleichs freigesprochen habe ("Les faits"). Anschliessend �ussere der Verfasser des Berichts die Meinung, der Beschwerdef�hrer sei aufgrund dieses Vergleichs vom Z�rcher Obergericht v�llig zu Recht verurteilt worden (E. 3d/aa S. 10). Der Bericht thematisiere zwei sich widersprechende Urteile und er�ffne dem Durchschnittsleser, dass der Verfasser mit dem Freispruch nicht einverstanden sei. Es gehe somit nicht um den Vorwurf, der Beschwerdef�hrer stelle unzul�ssige Vergleiche an, sondern um durch die Meinungs- und Informationsfreiheit gesch�tzte Justizkritik (E. 3d/bb S. 10 f.). Weiter hat das Obergericht ausgef�hrt, dass und weswegen die Einw�nde des Beschwerdef�hrers, namentlich der Vorwurf des Rufmordes durch die Beschwerdegegnerin, nicht �berzeugten (E. 3d/cc S. 11 f. des angefochtenen Entscheids). Die Begr�ndung gen�gt den geschilderten (E. 2.2 oben) Anforderungen. Der Beschwerdef�hrer r�gt, seine Vorbringen in Ziff. II/A der Berufungsschrift seien unerh�rt geblieben (S. 4 ff. Ziff. 2 der Beschwerdeschrift). Die erw�hnte Ziff. II/A findet sich auf den S. 3 ff., die in Fn. 27 des angefochtenen Entscheids zitiert werden und vom Obergericht somit nicht �bersehen wurden. Dasselbe gilt f�r die R�ge, das Obergericht habe Ziff. II/A auf S. 6 ff. der Berufungsschrift ignoriert (S. 9 ff. Ziff. 5 und 6 der Beschwerdeschrift), hat doch das Obergericht genaue diese Seitenzahl in Fn. 28 erw�hnt und inhaltlich zum Vorwurf der "Rufmord-Absicht" Stellung genommen.
2.4.�Eine weitere Pers�nlichkeitsverletzung hat der Beschwerdef�hrer durch die �usserung empfunden, er sei bereits x-fach wegen Verharmlosung des Holocausts verurteilt worden. Das Obergericht hat zuerst den Inhalt der �usserung dahin gehend festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer schon geschrieben habe, man solle besser �ber das Schicksal der Batterieh�hner berichten als �ber die Opfer des deutschen KZ-Regimes, und dass solche Hirngespinste dem Beschwerdef�hrer schon zahlreiche Prozesse beschert h�tten, weil er den Holocaust habe verharmlosen wollen und als Nazis bezeichnet habe, wer seine extremistischen Ansichten nicht geteilt h�tte (E. 3e/aa S. 12). Daran anschliessend hat das Obergericht ausgef�hrt, was der Durchschnittsleser der �usserung entnehme, n�mlich dass deren Verfasser die Bezugnahmen des Beschwerdef�hrers auf "KZ" und "Nazi" in Angelegenheiten des Tierschutzes als Hirngespinste einstufe und dass der Beschwerdef�hrer wegen Verharmlosung des Holocausts bereits in zahlreiche Prozesse verwickelt gewesen sei, aber nicht in zahlreichen Prozessen deswegen verurteilt worden sei (E. 3e/bb S. 12 f.). Weiter hat sich das Obergericht mit dem Begriff "zahlreiche Prozesse" befasst (E. 3e/cc S. 13 des angefochtenen Entscheids). Die Begr�ndung gen�gt den geschilderten (E. 2.2 oben) Anforderungen. Der Beschwerdef�hrer r�gt, seine Vorbringen in Ziff. II/B der Berufungsschrift seien unerh�rt geblieben (S. 21 f. Ziff. 15 und S. 22 ff. Ziff. 17 der Beschwerdeschrift). Die erw�hnte Ziff. II/B findet sich auf den S. 11 ff., die in Fn. 29 des angefochtenen Entscheids zitiert werden und vom Obergericht somit nicht �bersehen wurden. Auch inhaltlich ist das Obergericht darauf eingegangen, indem es sich mit der Frage nach zahlreichen Prozessen befasst und die F�higkeit des Durchschnittslesers bejaht hat, zwischen Verwicklung in einen Prozess und Verurteilung in einem Prozess zu unterscheiden. Eine Pflicht, sich mit jedem noch so weit hergeholten Vorbringen (z.B. S. 25 Ziff. 21 der Beschwerdeschrift) zu befassen, besteht von Bundesrechts wegen nicht (E. 2.2 oben).
2.5.�Aus den dargelegten Gr�nden kann der angefochtene Entscheid unter dem Blickwinkel der Pr�fungs- und Begr�ndungspflicht nicht beanstandet werden.
�Das Obergericht hat festgestellt, unstreitig sei, dass der Beschwerdef�hrer schon geschrieben habe, man solle besser �ber das Schicksal der Batterieh�hner berichten als �ber die Opfer des KZ-Regimes (E. 3e/bb S. 12 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdef�hrer r�gt diese Sachverhaltsfeststellung als willk�rlich und erblickt darin eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r, der Verhandlungsmaxime und der gerichtlichen Fragepflicht (S. 17 ff. Ziff. 3-12 und S. 31 f. Ziff. 26 der Beschwerdeschrift).
3.1.�Dass eine Feststellung offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht, gen�gt f�r die Gutheissung der Sachverhaltsr�ge nicht. Zus�tzlich ist - wie bis anhin (BGE 132 III 545 E. 3.3.2 S. 548) - vorausgesetzt, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Dies darzutun, d.h. einen anderen Entscheid bei richtiger Feststellung glaubhaft zu machen, ist Sache des Beschwerdef�hrers (BGE 137 II 122 E. 3.4 S. 125).
3.2.�Die Aussage, der Beschwerdef�hrer habe schon geschrieben, man solle besser �ber das Schicksal der Batterieh�hner berichten als �ber die Opfer des deutschen KZ-Regimes, findet sich im beanstandeten Bericht der Beschwerdegegnerin ("Le d�fenseur des animaux avait d�j� �crit qu'il valait mieux parler du sort r�serv� aux poulets en batterie que de celui des victimes du r�gime concentrationnaire allemand."). Der Beschwerdef�hrer r�umt ein, dass er die Richtigkeit dieses Satzes nicht bestritten habe, da er nicht gegen jede Beleidigung ein Gerichtsverfahren f�hre (S. 18 Ziff. 4 der Beschwerdeschrift). Seine Ausf�hrungen gehen an der Sache vorbei. Die Aussage ist Gegenstand der Presse�usserung, f�r die die Beschwerdegegnerin verantwortlich zeichnet und eingeklagt worden ist. Der Beschwerdef�hrer h�tte deshalb Anlass und Gelegenheit gehabt, die Aussage zu bestreiten, steht sie doch im Zusammenhang mit der von ihm als ehrverletzend ger�gten Textstelle, er sei wegen Verharmlosung des Holocausts bereits in zahlreiche Prozesse verwickelt gewesen. Die Aussage durfte deshalb mangels ausdr�cklicher Bestreitung als "unstrittig" festgestellt werden.
3.3.�Die Sachverhaltsr�ge erweist sich als unbegr�ndet. Dass der Beschwerdef�hrer in Angelegenheiten des Tierschutzes st�ndig Begriffe wie "KZ" oder "Nazi" verwendet, belegt er mit Hinweis auf seine egalitaristische Weltanschauung zudem selber. Danach w�rden W�rter auf Tiere bezogen, die sonst mehrheitlich auf Menschen bezogen werden, wie "Konzentrationslager", "KZ", "Holocaust" u.v.a.m. (S. 25 ff. Ziff. 22-25 der Beschwerdeschrift).
�In der Sache geht es um den privatrechtlichen Schutz der Pers�nlichkeit gegen Verletzungen gem�ss Art. 28 ZGB. Wer danach in seiner Pers�nlichkeit widerrechtlich verletzt wird, kann zu seinem Schutz gegen jeden, der an der Verletzung mitwirkt, das Gericht anrufen (Abs. 1), und widerrechtlich ist eine Verletzung, wenn sie nicht durch Einwilligung des Verletzten, durch ein �berwiegendes privates oder �ffentliches Interesse oder durch Gesetz gerechtfertigt ist (Abs. 2). In der Auslegung dieser Bestimmungen ist das Obergericht von zutreffenden Rechtsgrunds�tzen ausgegangen (E. 2 S. 5 ff. des angefochtenen Entscheids). Fallbezogen ist auf folgende Punkte hinzuweisen:
4.1.�Vom Gesetzeswortlaut her ist jede Pers�nlichkeitsverletzung widerrechtlich, wenn kein Rechtfertigungsgrund vorliegt. Praxisgem�ss ist in zwei Schritten zu pr�fen, ob (1.) eine Pers�nlichkeitsverletzung und (2.) ein Rechtfertigungsgrund vorliegt (BGE 136 III 410 E. 2.2.1 S. 412 f.).
4.2.�Ob eine Presse�usserung die Pers�nlichkeit verletzt, ist nicht nach dem subjektiven Empfinden des Betroffenen, sondern nach einem objektiven Massstab zu beurteilen. F�r die Beurteilung des Eingriffs in die Pers�nlichkeit, dessen Schwere und der Frage, welche Aussagen dem Gesamtzusammenhang eines Artikels zu entnehmen sind, muss auf den Wahrnehmungshorizont des Durchschnittslesers abgestellt werden (BGE 126 III 209 E. 3a S. 213; 132 III 641 E. 3.1 S. 644). Geht es um Ehrverletzungen, beurteilt sich die Frage, ob eine �usserung geeignet ist, das berufliche oder gesellschaftliche Ansehen einer Person herabzumindern, somit objektiviert nach Massgabe des Durchschnittslesers unter W�rdigung der konkreten Umst�nde wie etwa des Rahmens der Presse�usserung (BGE 127 III 481 E. 2b/aa S. 487; 129 III 49 E. 2.2 S. 51).
4.3.�Die Rechtsprechung zu Presse�usserungen unterscheidet zwischen der Mitteilung von Tatsachen einerseits und der W�rdigung von Tatsachen andererseits, die hier im Vordergrund steht. Meinungs�usserungen, Kommentare und Werturteile sind zul�ssig, sofern sie aufgrund des Sachverhalts, auf den sie sich beziehen, als vertretbar erscheinen. Sie sind einer Wahrheitspr�fung nicht zug�nglich (BGE 126 III 305 E. 4b/bb S. 308). Soweit sie allerdings zugleich auch Tatsachenbehauptungen darstellen, wie es z.B. in einem sog. gemischten Werturteil der Fall ist, gelten f�r den Sachbehauptungskern der Aussage die gleichen Grunds�tze wie f�r Tatsachenbehauptungen, d.h. die Mitteilung unwahrer pers�nlichkeitsverletzender Tatsachen ist im Regelfall nicht mit dem Informationsauftrag der Presse zu rechtfertigen (BGE 127 III 481 E. 2c/cc S. 491). Zudem k�nnen Werturteile und pers�nliche Meinungs�usserungen - selbst wenn sie auf einer wahren Tatsachenbehauptung beruhen - ehrverletzend sein, sofern sie von der Form her eine unn�tige Herabsetzung bedeuten. Da die Ver�ffentlichung einer Wertung unter die Meinungs�usserungsfreiheit f�llt, ist diesbez�glich aber eine gewisse Zur�ckhaltung am Platz, wenn f�r das Publikum erkennbar ist, auf welche Fakten sich das Werturteil st�tzt. Eine pointierte Meinung ist hinzunehmen. Ehrverletzend ist eine Wertung nur, wenn sie den Rahmen des Haltbaren sprengt bzw. auf einen tats�chlich nicht gegebenen Sachverhalt schliessen l�sst oder der betroffenen Person jede Menschen- oder Personenehre streitig macht (BGE 126 III 305 E. 4b/bb S. 308; 138 III 641 E. 4.1.3 S. 644).
�Dem Bericht der Beschwerdegegnerin entnimmt der Beschwerdef�hrer als ehrverletzende �usserung, er habe die E.________ AG mit dem Nazi-Regime und F.________ mit Hitler verglichen, und zwar �ber das Z�rcher Obergericht hinausgehend direkt, wobei jeder, der dies, wie das Bundesgericht, nicht so sehe, keinen gesunden Verstand habe, ohne dass diese vernichtenden Tatsachenbehauptungen und Wertungen mit irgendeinem Tatsachensubstrat begr�ndet worden seien (S. 4 ff. Ziff. II/A der Beschwerdeschrift).
5.1.�Gem�ss den obergerichtlichen Feststellungen besteht die Presse�usserung aus zwei Teilen, einem Sachverhalt ("Les faits") und einem Kurzkommentar ("Quand l'extr�miste traite les autres de nazi"). Unter "Les faits" werde berichtet, das Bundesgericht habe den Beschwerdef�hrer soeben freigesprochen, der der Verleumdung angeklagt gewesen sei, weil er die E.________ AG mit dem Nazi-Regime und F.________ mit Hitler verglichen habe. Der Kurzkommentar beginne mit dem Satz, durch das Obergericht des Kantons Z�rich w�re der Beschwerdef�hrer wegen Verleumdung verurteilt worden (E. 3c/aa S. 9 des angefochtenen Urteils). In diesen beiden Punkten ist die Presse�usserung offenkundig nicht tatsachenwidrig. Es entspricht den Tatsachen, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund des Vergleichs der Verleumdung angeklagt war, dass das Obergericht ihn wegen Verleumdung verurteilt hatte und dass das Bundesgericht den Vorwurf ehrenr�hriger Tatsachen im Sinne einer Verleumdung f�r unberechtigt gehalten hat. Dass die Beschwerdegegnerin �ber diese Gerichtsurteile wahrheitsgem�ss unter Namensnennung berichten durfte (so E. 3d/bb a.E. S. 11 des angefochtenen Entscheids), hat der Beschwerdef�hrer bereits vor Obergericht nicht als bundesrechtswidrig beanstandet (vgl. BGE 127 III 481 E. 2c/aa S. 488 f.; 138 III 641 E. 4.1.1 S. 643).
5.2.�Die widerrechtliche Ehrverletzung erblickt der Beschwerdef�hrer in der anschliessenden Bewertung der beiden Urteile.
5.2.1.�Im Kurzkommentar wird einerseits gesagt, das Obergericht des Kantons Z�rich habe v�llig zu Recht ("tr�s justement") daf�rgehalten, der Beschwerdef�hrer habe gegen das Gesetz verstossen, indem er E.________ mit der Ideologie des Dritten Reichs und F.________ mit Hitler verglichen habe. Andererseits heisst es, das (gegenteilige) Urteil des Bundesgerichts widerspreche dem gesunden Menschenverstand ("La d�cision du TF va � l'encontre du bon sens.").
5.2.2.�Das Obergericht ist davon ausgegangen, es w�rden zwei sich widersprechende Urteile thematisiert und dem Durchschnittsleser werde er�ffnet, dass der Verfasser des Kurzkommentars mit dem bundesgerichtlichen Freispruch nicht einverstanden sei. Darin liege eine durch die Meinungs�usserungs- und Informationsfreiheit gesch�tzte und somit zul�ssige Justizkritik. Dass damit der Vorwurf verbunden sei, das Bundesgericht h�tte den Beschwerdef�hrer in Best�tigung des obergerichtlichen Urteils der Verleumdung schuldig sprechen sollen, m�sse der Beschwerdef�hrer hinnehmen, da andernfalls Urteile nicht mehr kritisiert werden k�nnten (E. 3d/bb S. 11 f.). Kurze, pointierte Justizkritik sei erlaubt und stelle eine Meinungs�usserung dar. Dass eine Begr�ndung dazu fehle, k�nne zwar als unsachlich, unprofessionell oder schlecht qualifiziert werden, doch �ndere dies nichts daran, dass eine solche Stellungnahme zul�ssig sei. Die Aussage, dass hinsichtlich des Nazi- respektive Hitlervergleichs nicht das Bundesgericht, sondern das Obergericht richtig entschieden habe, setze den Beschwerdef�hrer nicht unn�tig herab. Entgegen dessen Behauptung sei auch keine "Rufmord-Absicht" erkennbar (E. 3d/cc S. 11 des angefochtenen Entscheids).
5.2.3.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass es sich beim Kurzkommentar um "eine rechtfertigende �Justizkritik�" (S. 8) handle. Denn Justizkritik als Kritik an einem Urteil m�sse nachvollziehbar sein, damit sie Ehrverletzungen rechtfertigen k�nne. Diese Nachvollziehbarkeit setze eine - zumindest kurze - Auseinandersetzung mit der Begr�ndung des kritisierten Urteils voraus. In casu erfahre der Leser mit keinem Wort, warum das Bundesgericht zu einem Freispruch gelangt sei, geschweige denn, warum der Autor diese Gr�nde f�r falsch halte. Von einer nachvollziehbaren Justizkritik, welche den Vorwurf rechtfertigte, der Beschwerdef�hrer habe sich strafbar gemacht, k�nne keine Rede sein. Der inkriminierte Artikel stelle vielmehr blosse Schm�hkritik am Beschwerdef�hrer, aber auch am Bundesgericht, dar, dem er ohne jede Begr�ndung vorwerfe, gegen den gesunden Menschenverstand geurteilt zu haben. Hier stehe nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung im Vordergrund. Die Verbreitung dieser Publikation habe objektiv erkennbar nur den Zweck, den Betroffenen zu sch�digen. Blosse Sch�digungsabsicht schliesse die Wahrnehmung berechtigter Interessen in Form von Justizkritik jedoch aus. Weiter wiederholt der Beschwerdef�hrer seine Unterstellung, es gehe um eine einzig dem Rufmord dienende Kritik (S. 8 f. Ziff. 3 und 4 und S. 15 ff. Ziff. 7-9 der Beschwerdeschrift). Soweit er zus�tzlich an seinen Ausf�hrungen im kantonalen Verfahren, die er in die Beschwerdeschrift kopiert hat (S. 5-7 und S. 9-15), ausdr�cklich festh�lt (S. 15 Ziff. 6), haben die verwiesenen Vorbringen unbeachtlich zu bleiben. Denn das Obergericht hat sich mit diesen Einw�nden befasst (E. 2.3 oben). In deren w�rtlichen Wiederholung kann deshalb keine formell gen�gende Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erw�gungen bestehen (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 und E. 2.3 S. 245 ff.; Urteil 5A_686/2012 vom 12. November 2012 E. 1; vgl. Nicolas von Werdt, Die Beschwerde in Zivilsachen, 2010, Rz. 607 S. 137; zum bisherigen Recht: Georg Messmer/Hermann Imboden, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, 1992, N. 114 S. 153).
5.3.�Dass die Presse�usserung, eine Person h�tte wegen Verleumdung verurteilt und nicht freigesprochen werden sollen, die Ehre der betreffenden Person verletzen kann, ist bereits im kantonalen Verfahren unbestritten geblieben. Streitig ist, ob der Informationsauftrag der Presse die eingeklagte Ver�ffentlichung als Meinungs�usserung, Kommentar oder Werturteil rechtfertigt.
5.3.1.�Die Beschwerdegegnerin stellt der Leserschaft des "I.________" zwei Urteile zur Streitfrage vor, ob der Beschwerdef�hrer wegen Verleumdung zu verurteilen ist, weil er E.________ mit dem Nazi-Regime und F.________ mit Hitler verglichen hat. Das Obergericht des Kantons Z�rich hat die Verleumdung bejaht, das Bundesgericht hingegen verneint. Dass an der Ver�ffentlichung unter Namensnennung ein Informationsinteresse bestanden hat, ist bereits im kantonalen Verfahren unbestritten geblieben und hier nicht mehr zu pr�fen (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88). Wie der "I.________" haben auch andere Tageszeitungen das bundesgerichtliche Urteil zum Anlass genommen, einen Bericht zu ver�ffentlichen (z.B. die "U.________" und der "V.________" jeweilen in den Ausgaben vom 22. Mai 2013).
5.3.2.�Die Beschwerdegegnerin hat dem Tatbestand, der der Streitfrage zugrunde liegt, nichts beigef�gt. Die Schilderung lautet im Sachverhalt ("pour avoir compar� E.________ au r�gime nazi et F.________ � Hitler") und im Kurzkommentar ("rapprochant E.________ de l'id�ologie du Ille Reich et F.________ de Hitler") praktisch w�rtlich gleich und k�nnte aus dem Urteil des Bundesgerichts �bersetzt sein, wonach "die Vorinstanz dem Beschwerdef�hrer zur Last legt, durch den Vergleich den Beschwerdegegner [F.________] in die N�he von Hitler und die Tierversuche der Beschwerdegegnerin [E.________ AG] nahezu auf die gleiche Stufe wie die Verbrechen des NS-Regimes zu stellen" (E. 4.3 Abs. 4 des Urteils 6B_422/2012 vom 25. April 2013). Die Darstellung des Tatbestandes ist sachlich korrekt und bietet keine Anhaltspunkte daf�r, sie sei gegen den Beschwerdef�hrer gerichtet oder diene einzig dazu, den Beschwerdef�hrer zu verunglimpfen.
5.3.3.�Im Kurzkommentar hat die Beschwerdegegnerin zu den Urteilen Stellung genommen, wie es aufgrund des geschilderten Tatbestands auch jeder Durchschnittsleser tun kann. Sie hat daf�rgehalten, das Obergericht des Kantons Z�rich habe v�llig zu Recht einen Gesetzesverstoss bejaht, w�hrend der (gegenteilige) Entscheid des Bundesgerichts dem gesunden Menschenverstand widerspreche. Der Kurzkommentar ist unter dem Blickwinkel des Ehrenschutzes nicht zu beanstanden. Es liegt eine kurze und pr�gnante Meinungs�usserung vor, die aufgrund des ebenfalls bekannt gegebenen Tatbestandes, auf den sie sich bezieht, als nachvollziehbar und vertretbar erscheint. In der Meinungs�usserung als solcher ist auch keine Verunglimpfung des Beschwerdef�hrers erkennbar. Den daran anschliessenden Satz hingegen, wonach der Entscheid des Bundesgerichts "donne du cr�dit � un individu abonn� aux exc�s de langage et � la diffamation", hat das Obergericht unangefochten und klar als widerrechtliche Verletzung des Beschwerdef�hrers in seiner Ehre missbilligt und festgestellt.
5.3.4.�Der Kurzkommentar entspricht auch dem Presseerzeugnis und dem Rahmen der Ver�ffentlichung. Der "I.________" ist kein juristisches Fachblatt, in dem Urteile im Sinne des Beschwerdef�hrers besprochen werden, sondern eine Boulevardzeitung, d.h. eine sensationell aufgemachte Zeitung, die besonders mit Gesellschaftsklatsch u.�. ihre Leser unterh�lt (Duden, Deutsches Universalw�rterbuch, 7. Aufl. 2011, S. 341 Stichwort "Boulevardzeitung"), und bei der Rubrik "LES 3 QUI FONT L'ACTU" handelt es sich nicht um die "Rechtsprechungs-Ecke", sondern um eine "Sache git's" oder "Namen" vergleichbare Rubrik, wo in Form von Kurzmeldungen ("Klatsch & Tratsch") Medienmitteilungen und andere Nachrichten �ber Personen aus Politik, Kultur und Gesellschaft zusammengetragen, verballhornt oder bewusst verk�rzt, manchmal ironisch-witzig oder auch nur schnoddrig kommentiert werden. Zweck und Inhalt der Rubrik belegen auch die beiden anderen Berichte �ber C.________, der einen Suizid als "geste de d�sespoir positif" qualifiziert haben soll, und �ber D.________, die es in der Unterst�tzung der Kandidatin f�r das B�rgermeisteramt von Paris als priorit�r ansieht "que les propri�taires de chiens utilisent des petits sacs en plastique. Car des dames d'un certain �ge se sont cass� une jambe". Was in der Rubrik gedruckt wird, weiss der Durchschnittsleser richtig einzuordnen. Er erwartet dort keinen Rechtsprechungsbericht, sondern Kurzmeldungen und Meinungen, denen er sich anschliessen kann oder auch nicht (vgl. zur Rubrik "Namen": Urteil 5A_850/2011 vom 29. Februar 2012 E. 5.2.4, den vom Beschwerdef�hrer pr�sidierten Verein betreffend).
5.3.5.�Unter dem Blickwinkel des Ehrenschutzes kann die eingeklagte Meinungs�usserung der Beschwerdegegnerin aus den dargelegten Gr�nden nicht beanstandet werden.
�Dem Pressebericht entnimmt der Beschwerdef�hrer ferner die ehrverletzende Suggestion, er sei bereits x-fach ("zahlreich") wegen Verharmlosung des Holocausts verurteilt worden, weil er jeden, der seine extremen Ansichten nicht teile, als Nazi bezeichne (S. 17 ff. Ziff. II/B der Beschwerdeschrift).
6.1.�Das Obergericht hat die ger�gte Ehrverletzung verneint (E. 3e S. 12 f. des angefochtenen Entscheids). Zur Begr�ndung der Bundesrechtswidrigkeit verweist der Beschwerdef�hrer zur Hauptsache wiederum auf seine Ausf�hrungen im kantonalen Verfahren, die er in die Beschwerdeschrift kopiert hat (vorab S. 21 f. und S. 23 f.). Da sich das Obergericht mit den Einw�nden des Beschwerdef�hrers befasst hat (E. 2.4 oben), kann in der w�rtlichen Wiederholung derselben Einw�nde keine formell gen�gende Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erw�gungen bestehen. Die verwiesenen Vorbringen bleiben unbeachtlich (Art. 42 Abs. 2 BGG; E. 5.2.3 oben).
6.2.�Im Gegensatz zum Obergericht h�lt der Beschwerdef�hrer den Vorwurf der Verharmlosung des Holocausts ("banaliser l'Holocauste") f�r unzul�ssig und ehrverletzend.
6.2.1.�Das Obergericht hat zum Inhalt der Presse�usserung festgestellt, unstrittig sei, dass der Beschwerdef�hrer schon geschrieben habe, man solle besser �ber das Schicksal der Batterieh�hner berichten als �ber die Opfer des KZ-Regimes ("Le d�fenseur des animaux avait d�j� �crit qu'il valait mieux parler du sort r�serv� aux poulets en batterie que de celui des victimes du r�gime concentrationnaire allemand."). Schon daraus ergebe sich die Verharmlosung des Holocausts durch den Beschwerdef�hrer. Gerichtsnotorisch sei, dass der Beschwerdef�hrer die von ihm kritisierte Massentierhaltung schon als "Tier-KZ" bezeichnet und mitunter von "Holocaust" an Nutztieren gesprochen habe. Ferner habe er die Mehrheit der Freiburger nicht nur der Mitt�terschaft an Massentierqu�lerei bezichtigt, sondern auch der Nazi-Mentalit�t. Mit anderen Worten sei der Beschwerdef�hrer mit Nazi-Vergleichen schnell zur Hand. Angesichts solcher Aussagen erscheine der Vorwurf der Verharmlosung des Holocausts als zul�ssig (E. 3e/bb S. 12 f. des angefochtenen Entscheids).
6.2.2.�Die gegen die obergerichtliche Feststellung erhobene Sachverhaltsr�ge hat sich als unbegr�ndet erwiesen (E. 3 oben). Der Beschwerdef�hrer wendet ein, er vertrete eben die tierrechtsethische Weltanschauung der sog. Egalitaristen, die von einer weitgehenden Gleichheit zwischen Mensch und Tier ausgehe. Direkte Folge seiner vom Bundesgericht schon wiederholt als vertretbar beurteilten egalitaristischen Weltanschauung sei die Anwendung von W�rtern auf Tiere bezogen, die sonst nur auf Menschen bezogen w�rden, wie "Verbrechen", "Mord", "Massenmord", "Konzentrationslager", "KZ", "Massenverbrechen" und "Holocaust". Vor diesem Hintergrund stelle seine Wortwahl keine Verharmlosung des Holocausts dar (S. 25 ff. Ziff. 19-25 der Beschwerdeschrift mit Belegstellen).
6.2.3.�Den angeblich weltanschaulichen Hintergrund erkennt der Durchschnittsleser einer Boulevardzeitung wie des "I.________" nicht. Die Gleichsetzung von Batterieh�hnern mit Opfern des deutschen KZ-Regimes befremdet den Durchschnittsleser vielmehr und erweckt bei ihm den Eindruck, durch diesen Tier-Mensch-Vergleich werde die Ermordung tausender Menschen in deutschen Konzentrationslagern als unbedeutend hingestellt, bagatellisiert und verniedlicht, d.h. verharmlost (Duden, Synonymw�rterbuch, Bd. 8, 6. Aufl. 2014, S. 1002 Stichwort "verharmlosen"). Aufgrund der tats�chlich festgestellten und auch zugestandenen �usserungen des Beschwerdef�hrers kann das Werturteil "Verharmlosung des Holocausts", d.h. Verharmlosung der Verfolgung, Gettoisierung und insbesondere Massenvernichtung der Juden in Deutschland und Europa zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft (Duden, Deutsches Universalw�rterbuch, 7. Aufl. 2011, S. 878 Stichwort "Holocaust"), nicht als ehrverletzend beanstandet werden. Eine abweichende Beurteilung verm�gen die vom Beschwerdef�hrer zum Beleg des Gegenteils zitierten Urteile nicht zu begr�nden. Sie betreffen weder den Durchschnittsleser von Boulevardzeitungen noch einen darin abgedruckten Kurzkommentar, in der ihm entsprechenden Rubrik (E. 5.3.4 oben), sondern ausf�hrliche und ernsthafte Berichte zu Fragen des Tierschutzes, insbesondere der Tierversuche mit teilweise ethischem Gehalt, denen der Durchschnittsleser, auch wenn er nicht auf tierschutzinteressierte Kreise beschr�nkt werden darf, eine ganz andere Aufmerksamkeit schenkt. Die beurteilten F�lle k�nnen deshalb je von ihrer tats�chlichen und rechtlichen Grundlage her nicht verglichen, geschweige denn einander gleichgesetzt werden (Urteil 5A_354/2012 und 5A_374/2012 vom 26. Juni 2014 E. 4.1-43, in: sic! 2014 S. 698 ff.; Urteil 6B_412/2012 und 6B_422/2012 vom 25. April 2013 E. 3.6.3, zusammengefasst in: medialex 2013 S. 144 f.; Urteil 6S.234/1996 vom 10. Juni 1996 E. 2c/cc, in: Praxis 85/1996 Nr. 242 S. 949 f. und medialex 1996 S. 162).
6.3.�Zur �usserung, die Nazi-Vergleiche h�tten dem Beschwerdef�hrer viele Prozess eingebracht ("ont valu � l'homme de nombreux proc�s"), hat das Obergericht festgestellt, der Durchschnittsleser entnehme dieser Passage, dass der Beschwerdef�hrer bereits in zahlreiche Prozesse involviert gewesen sei. Eine Prozessinvolvierung sei aber nicht das Gleiche wie eine Verurteilung. Die Verwicklung in einen Prozess sage noch nichts �ber den Ausgang des Verfahrens aus. Der Unterschied sei dem Durchschnittsleser gel�ufig (E. 3e/bb S. 12 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdef�hrer wendet ein, die �usserung suggeriere effektive Verurteilungen (S. 20 Ziff. 14). Was das Obergericht dem Durchschnittsleser unterstelle, sei missbr�uchlich und diene nur dazu, ihn schachmatt zu setzen (S. 24 f. Ziff. 18 der Beschwerdeschrift). Wie der Beschwerdef�hrer zutreffend hervorhebt (S. 22 Ziff. 16), darf die einzelne Aussage in einer Pressemitteilung nicht isoliert beurteilt werden. Sie ist vielmehr in deren Gesamtzusammenhang zu lesen, wie das auch der Durchschnittsleser tut (E. 4.2 oben). Dieser Gesamtzusammenhang legt nahe, dass der Durchschnittsleser die angenommenen Unterscheidungen zu treffen in der Lage war. Einleitend ist n�mlich die Rede vom Freispruch des Beschwerdef�hrers ("vient d'acquitter"), dann von dessen Verurteilung ("Il avait �t� condamn�") und weiter von zahlreichen Prozessen des Beschwerdef�hrers, die ihm seine Tier-Mensch-Vergleiche eingebracht h�tten. Die Darstellung l�sst offen, ob diese Prozesse noch laufen oder ob sie mit einem Freispruch, einer Verfahrenseinstellung oder einer Verurteilung geendet haben.
6.4.�Schliesslich hat sich das Obergericht damit befasst, ob die �usserung, es habe sich um zahlreiche Prozess ("de nombreux proc�s") gehandelt, zul�ssig sei. Es hat die Verfahren aufgez�hlt und dabei namentlich die Prozesse betreffend unter anderem den "Sch�cht-Holocaust" und gegen die E.________ AG und F.________ erw�hnt. Mehrere Prozesse vor jeweils mehreren Instanzen im Zusammenhang mit der Verharmlosung des Holocausts seien damit erstellt. Der Beschwerdef�hrer r�ge die Passage im "I.________" somit zu Unrecht, wobei offen gelassen werden k�nne, ob die �usserung durch das Wort "zahlreich" als �bertrieben erscheine oder nicht. So oder anders m�sste diese journalistische Ungenauigkeit, insbesondere im Rahmen der heftigen und emotionalen Tierschutzdebatte, toleriert werden (E. 3e/cc S. 13 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdef�hrer bestreitet, es habe zahlreiche Verfahren gegen ihn wegen Verharmlosung des Holocausts gegeben (S. 20 Ziff. 13), begr�ndet seinen Einwand aber lediglich mit einem Verweis auf seine Berufungsschrift im kantonalen Verfahren (S. 21 f. Ziff. 15 der Beschwerdeschrift), was nicht angeht (E. 6.1 oben).
6.5.�Aus den dargelegten Gr�nden ist die zweite eingeklagte Presse�usserung der Beschwerdegegnerin nicht als ehrverletzend im Sinne von Art. 28 ZGB zu beanstanden.
�Insgesamt muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird damit kosten-, nicht hingegen entsch�digungspflichtig, zumal keine Vernehmlassungen eingeholt wurden (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG).
�Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.