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Timestamp: 2018-02-22 16:07:07
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 474', 'EuG']

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IHK Kassel-Marburg - RSS-Feed News
Pressemeldungen, Kommentare und Newsticker der IHK Kassel-Marburg
Published: Thu, 22 Feb 2018 17:07:07 +0200
Last Build Date: Thu, 22 Feb 2018 17:07:07 +0200
Tue, 20 Feb 2018 00:00:00
Wer beim Stöbern im Internet schon einmal auf fremdsprachigen Seiten interessante Angebote gefunden hat, kennt das Procedere: Versucht man, das gefundene Produkt auf der ausländischen Webseite zu bestellen, ist dies häufig nicht möglich. Stattdessen wird man auf die deutsche Seite weitergeleitet. Dort ist das Produkt teilweise gar nicht verfügbar oder nur zu einem anderen Preis.
Zumindest für die Europäische Union und für nicht urheberrechtlich geschützte Werke (z.B. Musik, E-Books oder Online-Spiele) soll das künftig anders werden. Das Europäische Parlament stimmte Anfang Februar mit großer Mehrheit der „Verordnung über Maßnahmen gegen ungerechtfertigtes Geoblocking“ zu.
Händler und Dienstleister dürfen Kunden aus anderen EU-Staaten künftig nicht mehr automatisch auf die Landes-Seite weiterleiten. Stattdessen muss der Kunde dem zustimmen. Auch darf dann nicht mehr verlangt werden, dass nur mit einer in einem speziellen Mitgliedsstaat ausgestellten EC- oder Kreditkarte bezahlt wird.
Weiterhin möglich bleibt, die Lieferung in bestimmte EU-Länder komplett auszuschließen. Der Kunde darf dann aber die Ware selbst abholen oder eine inländische Zustellung arrangieren. Auch eine Differenzierung der Preise nach Ländern soll weiter möglich bleiben, wenn der Aufschlag begründet werden kann.
Die Verordnung muss noch durch die Mitgliedstaaten angenommen werden. Dies soll bis voraussichtlich Ende des Jahres geschehen.
Mit dem Geldwäschegesetz hat der Gesetzgeber einem Kreis mitwirkungspflichtiger Unternehmen (z.B. Güterhändler) zahlreiche Pflichten wie Identifizierungspflichten des Kunden, interne Sicherungsmaßnahmen und Meldepflichten auferlegt, um wirkungsvoll gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorzugehen. Bei den Meldepflichten hat sich eine wichtige Änderung ergeben:
Seit dem 1. Februar 2018 sind Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz über das goAML-Web-Portal vorzunehmen. Bislang war die Abgabe von Verdachtsmeldungen per Fax möglich, wobei sie grundsätzlich elektronisch via goAML erfolgen sollte.
Dieser Parallelbetrieb endete nun zum 1. Februar 2018. Lediglich bei einer Erstmeldung oder bei einer mindestens zwölfstündigen Störung der Systeme der FIU ist die Abgabe von Verdachtsmeldungen auf dem amtlichen Formular per Fax zulässig. Ab diesem Zeitpunkt per Fax eingehende Verdachtsmeldungen werden grundsätzlich als nicht ordnungsgemäß abgegeben gelten und nur noch im Ausnahmefall bearbeitet.
Das Meldeportal erreichen Sie unter https://goaml.fiu.bund.de
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 11. Oktober 2017 – Az.: I ZB 96/16 - entschieden, dass der Schuldner bei einer Verpflichtung zur Unterlassung im einstweiligen Verfügungsverfahren nicht nur zur Unterlassung, sondern auch zur Vornahme möglicher und zumutbarer Handlungen zur Beseitigung des Störungszustandes verpflichtet ist.
Im konkreten Fall hatte der Schuldner Produkte unter falscher Etikettierung auf den Markt gebracht. Die einstweilige Verfügung eines Mitbewerbers gegen ihn war erfolgreich. Ihm wurde unter Androhung von Ordnungsmitteln untersagt, die Produkte mit dieser Etikettierung abzugeben, in Verkehr zu bringen oder zu bewerben.
Nach Auffassung des BGH erschöpfe sich die Unterlassungspflicht nicht nur in einem bloßen Nichtstun, sondern umfasse bei einer Handlung, die einen fortdauernden Störungszustand geschaffen hat, auch die Pflicht zur Vornahme von Handlungen. Dem Schuldner bleibe es dabei überlassen, diejenigen möglichen, erforderlichen und zumutbaren Vorgehensweisen zu wählen. Einen Rückruf der Produkte schulde er nicht in jedem Falle. Es könne aber eine Verpflichtung bestehen, etwaige Produkteabnehmer aufzufordern, den Warenvertrieb vorläufig einzustellen.
Die Zahl der Übernachtungen konnte um 4,15 Prozent auf ca. 7,7 Millionen gesteigert werden. Im Vergleich zum letzten documenta-Jahr 2012 fielen die Zuwächse im vergangenen Jahr wesentlich deutlicher aus. Der Tourismus gehöre mit einem jährlichen Umsatz von ca. 3,5 Milliarden Euro zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Nordhessen. Mit den starken Zuwächsen an Ankünften liege die GrimmHeimat NordHessen leicht über dem Landesdurchschnitt von 5,1 Prozent. Bei den Übernachtungen fällt das Plus verglichen mit dem Landesmittel von 4,6 Prozent minimal unterdurchschnittlich aus, was vor allem durch enorme Zuwächse im urban geprägten Rhein-Main-Gebiet bedingt sei. Gerade der für Nordhessen prägende Wander- und Radtourismus im ländlichen Raum hatte 2017 zusätzlich schwierige Rahmenbedingungen wie das verregnete Wetter in den Sommermonaten zu bewältigen. In der Ederseeregion trotzte die Branche dem über weite Strecken erneut niedrigen Wasserstand des Sees.
Im Fokus stand die neue Marketing-Kampagne „Herz verlieren“, die in den nächsten drei Jahren mit einem Etat von mehr als 1 Mio. Euro bundesweit für die Tourismusangebote der Region werben soll. Dass dabei die einzelnen Regionen und Orte Nordhessens von der Zugehörigkeit zu einer starken Markenfamilie profitieren erklärte Markenexperte Christoph Engl. In der GrimmHeimat NordHessen liese sich beobachten, wie eine eher heterogene Region ihr historisches Erbe nutze, um daraus eine Positionierung als Tourismusdestination abzuleiten, erläuterte der Berater, Buchautor und ehemalige Tourismuschef von Südtirol. Die Zeit der Tourismusmessen und Werbebroschüren sei vorbei. Nur mit neuen digitalen Medien erreiche man die Zielgruppe mit hochemotionalen Botschaften und passgenauen Angeboten.
Im Rahmen des Jahrestreffens konnte das Hessische Wirtschaftsministerium zehn neue Betriebe für die erfolgreiche Teilnahme am bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ für den barrierefreien Tourismus auszeichnen.
Fri, 16 Feb 2018 00:00:00
Welche Folgen hat der Brexit für Finanzdienstleister, die Autoindustrie oder die Luftfahrt? Die Europäische Kommission veröffentlicht fortlaufend technische Mitteilungen zu einzelnen Sektoren, damit Wirtschaftsteilnehmer sich rechtzeitig auf den Austritt des Vereinigten Königreichs am 30. März 2019 vorbereiten können. Die Mitteilungen sind an einer Stelle gebündelt auf der Website der Kommission zu finden: https://ec.europa.eu/info/brexit/brexit-preparedness_en
Erster bilateraler Innovationspreis in Slowenien - Bewerben Sie sich um den Preis der deutschen Wirtschaft
Der Preis der deutschen Wirtschaft ist der erste bilaterale Innnovationspreis in Slowenien. Die Partner des Preises der deutschen Wirtschaft zeichnen mit ihm die bedeutendsten technischen, unternehmerischen und geistigen Innovationen und Konzepte der Unternehmen in Slowenien aus.
Sind Sie ein Unternehmen mit innovativen Konzepten, Produkten, guten Designs, effektive Digitalisierung, digital gestürtzte Prozesse im Unternehmen, fantastischen HR-Lösungen oder außenordentlichen Dienstleistungen? Haben Sie ein Projekt, das Sie anderen vorstellen möchten? Führen Sie besondere Aktivitäten im Rahmen der Deutsch-Slowenischen Wirtschaftsbeziehungen durch? Nur ein JA ist ausreichend, um sich für den Preis der deutschen Wirtschaft anzumelden!
Das Entscheidungskuratorium der den diesjährigen Gewinner des Preises auswählen wird, ist scon bekannt und ist zusammengesetzt aus bedeutenden Persönlichkeiten und Preisträgern aus dem Wirtschafts-, Medien- und Politikbereich.
Bewerbung ist bis zum 16. März möglich.
Weitere Informationen unter https://slowenien.ahk.de/events/landingpages/preis-der-deutschen-wirtschaft/
IHK-Ausbildungsportal: Nutzen für den Anwender
Thu, 15 Feb 2018 00:00:00
Das neue Bildungsportal der IHK wird die Arbeit erleichtern – für Ausbildungsbetriebe, Ausbilder, und Auszubildende und Prüfer. Alle derzeit verfügbaren analogen Verfahren können Sie zukünftig digital abwickeln.
In einem ersten Schritt können Ausbildungsbetriebe ab sofort
• gespeicherte Daten über die Ausbildung einsehen und bearbeiten - davon erfasst sind Anschriftendaten des Betriebes und die bei der IHK registrierten Berufe sowie alle Daten bzgl. der Ausbilder und Auszubildenden. Zudem können Sie die Ausbildungsverordnung und die sachliche und zeitliche Gliederung über die integrierte Ordnungsmitteldatenbank abrufen.
• Veröffentlichungen für den neuen IHK-Ausbildungsatlas pflegen, in dem Sie potenziellen Auszubildenden zeigen, in welchen Ausbildungsberufen Sie Ausbildung anbieten.
Kay-Henric Engels Ausbildungschef der B.- Braun Melsungen AG, sieht der (Installation) Implementierung des neuen IHK-Ausbildungsportals mit großer Spannung entgegen. „Es kommt nun darauf an, dass unsere Ausbildungsbetriebe die sich bietenden Möglichkeiten des Portals annehmen und nutzen, sowie den Mehrwert für sich und ihre Ausbildungsprozesse schnell erkennen. für unser Unternehmen zu nutzen. Ich verspreche mir davon eine Einsparung an administrativen Tätigkeiten für unsere Ausbildungsbetriebe.“
Ingo Stegner, verantwortlicher Portal-Manager auf Seiten der IHK, teilt diese Auffassung. „Die Resonanz der Betriebe ist vom Start weg positiv.“ Kay-Henric Engels ergänzt: „Wir sprechen auf längere Sicht von einem sehr einschneidenden Veränderungsprozess für Betriebe und IHK, wie es ihn in der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung meines Wissens nach noch nicht gegeben hat.“
Die komplett digital administrierte Ausbildung werde bei allen ihren Nutzern, Ausbildern, Auszubildenden, Prüfern und IHK die digitale Revolution im Kleinen abbilden: „Digitale Registrierungsprozesse und Online-Kommunikation sind der Einstieg in die digitale Ausbildungswelt. Unsere zeitliche Planung erstreckt sich auf 2018 und dort werden in der Administration der Prüfungsprozesse in den verschiedenen Berufsbildern, der digital abgeunterstützten Abwicklung der Prüfungen, des Kundenkontaktes und der Bedienung der Kundenerwartungen und in vielen weiteren Aspekten schon viele Entscheidungen getroffen werden, die eine deutliche Veränderung bedeuten.“
Stegner und Engel sind sich einig, dass die Einladung an die Betriebe, sich für das Portal zu interessieren, es zu nutzen und sich möglichst rasch in den Veränderungsprozess einzubringen, das größte Erfolgspotenzial für die gelungene Digitalisierung darstellt.
Mit regionalen Projekten zur MINT-Förderung – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – hat sich der Regionalausschuss Waldeck-Frankenberg der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg beschäftigt. Die ehrenamtlich in dem Gremium engagierten Unternehmer beschlossen, das Projekt Schülerforschungslabor der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen mit einer Starthilfe von 5000 Euro zu unterstützen.
Im Ergebnis des ehrenamtlich von den Lehrern betriebenen Projekts könne sich ein Pool von besonders talentierten MINT-Schülern im Raum zwischen Korbach, Bad Arolsen und Bad Wildungen bilden. Für sie bestehe die Chance, den Übergang in das Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) zu schaffen – und perspektivisch der Region als Fachkraft erhalten zu bleiben.
Unternehmerpreis Wir für Anerkennung zeichnet betriebliches Engagement aus
Tue, 13 Feb 2018 00:00:00
Informationen zum Unternehmenspreis finden Sie unter www.anerkennungspreis.de.
Ansprechpartner bei der IHK Kassel-Marburg: Jens Hartmann, IHK-Team Bildungsberatung, bildungsberatung@kassel.ihk.de, Tel. 0561 7891-288.
Nur wer mitmacht, kann gewinnen! Unternehmerpreis »Wir für Anerkennung«
Sie unterstützen Fachkräfte mit ausländischen Berufsqualifikationen im Anerkennungsverfahren?
Sie haben Erfahrungen oder Ideen, wie Betriebe die Berufsanerkennung als Instrument der Fachkräftesicherung, Personalentwicklung oder Mitarbeiterbindung nutzen können?
Sie übernehmen darüber hinaus soziale Verantwortung und unterstützen die Fachkräfte über das Anerkennungsverfahren hinaus, etwa bei der Wohnungssuche oder dem Spracherwerb?
Seit dem 13. Februar können Bewerbungen für den Unternehmerpreis »Wir für Anerkennung« bis einschließlich 31. Mai 2018 eingereicht werden
Mon, 12 Feb 2018 00:00:00
Hessische Gemeinden erzielen 2017 weiter hohe Gewerbesteuereinnahmen  Ein Drittel geht nach Frankfurt
2017 werden die Gewerbesteuereinnahmen der hessischen Kommunen erneut die 5-Milliarden-Marke überschritten haben und können damit voraussichtlich den Spitzenwert des Vorjahres halten. Nach vorläufigen Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamts betrug die Summe der Gewerbesteuereinnahmen 2017 knapp 5,1 Milliarden Euro, 13 Millionen Euro weniger als 2016 (minus 0,3 Prozent). Ohne die Stadt Frankfurt am Main, die 1,74 Milliarden Euro oder gut ein Drittel der Hessensumme auf sich vereinte, hätte der Anstieg 2,0 Prozent betragen.
Bei den 5 kreisfreien Städten zeigten sich im Zeitablauf naturgemäß größere Schwankungen. Frankfurt fiel gegenüber 2016 leicht zurück (minus 4,2 Prozent), ebenso die restlichen kreisfreien Städte. Diese wiesen mit knapp 713 Millionen Euro zusammen ein Minus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert aus. Dies lag vor allem an der Stadt Darmstadt. Deren Gewerbesteuereinnahmen rutschten im 2. Quartal 2017 durch einen Sondereffekt sogar absolut ins Minus. Die Stadt musste — trotz eines außergewöhnlich guten 4. Quartals — in der Jahressumme einen Rückgang von 51 Millionen Euro (minus 26,8 Prozent) auf knapp 140 Millionen Euro verbuchen. Auch die Stadt Offenbach fiel deutlich zurück (minus 29,2 Prozent) und kam 2017 auf 59 Millionen Euro. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass beide Städte 2016 ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erzielt hatten. Zulegen konnten Wiesbaden und Kassel: Wiesbaden um 2,6 Prozent auf fast 341 Millionen Euro und Kassel um 4,9 Prozent auf knapp 173 Millionen Euro.
Die kreisangehörigen Gemeinden steuerten mit 2,6 Milliarden Euro etwas mehr als die Hälfte (51,5 Prozent) zum Gesamtbetrag der Gewerbesteuereinnahmen bei. Sie konnten in den letzten 5 Jahren insgesamt ein stetiges Wachstum verzeichnen, zuletzt um 4,9 Prozent. Innerhalb dieser Gruppe entwickelten sich die Einnahmen sehr unterschiedlich. 134 der 421 kreisangehörigen Gemeinden mussten gegenüber 2016 Verluste hinnehmen. Besonders gravierend waren diese in Philippsthal und in Heringen (beide Landkreis Hersfeld-Rotenburg). Beide Gemeinden hatten im Saldo keine Einnahmen, sondern mussten Rückzahlungen tätigen: Philippsthal in Höhe von 11,6 Millionen Euro und Heringen von knapp 0,5 Millionen Euro. Auf der anderen Seite konnten 18 Gemeinden ihre Gewerbesteuereinnahmen in den letzten 5 Jahren kontinuierlich steigern. Dazu gehört die Gemeinde Edertal, die eine Zunahme von 205,5 Prozent gegenüber 2016 verzeichnete und 2,5 Millionen Euro Gewerbesteuer einnahm. Die Einnahmen der Stadt Fulda stiegen gegenüber 2016 um 1,7 Prozent auf 59,3 Millionen Euro. Dank der kontinuierlichen Zuwächse der letzten Jahre lag dieser Betrag jedoch um die Hälfte über dem von 2012.
Gewerbesteuereinnahmen Hessen 2017
Neues Format - Fachkräftecheck für kleinere und mittlere Unternehmen
Hat Ihr Unternehmen genügend Fachkräfte und sind Sie gewappnet für die Herausforderungen, die der digitale Wandel mit sich bringt? Wissen Sie, was die Konkurrenz unternimmt, um Fachkräfte zu gewinnen, und bilden Sie selbst aus? Sie machen den Fachkräfte-Check und ermitteln, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Ihre Fragen dazu senden Sie uns vorab und wir beantworten Sie anonym und diskret in der Veranstaltung.
Wir laden Sie herzlich zum 1. Sprechtag: Fachkräfte finden, binden und qualifizieren am 26. März 2018 von 17:00 bis 19:00 Uhr in der IHK Kassel-Marburg, Kurfürstenstraße 9 in Kassel, ein. Das Angebot richtete sich an kleine und mittelständische Unternehmen und ist als eine unternehmensindividuelle Orientierungsberatung gedacht. Denn es fehlt nicht an Ideen oder Programmen zum Thema Fachkräftesicherung, sondern die konkreten Ansatzpunkte, Angebote und Ansprechpartner, die es auch hier in der Region gibt, sind nicht immer bekannt. Das wollen wir ändern!
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis zum 15. März 2018 erforderlich. Sie können sich auf unserer Homepage www.ihk-kassel.de anmelden unter der Rubrik Veranstaltungen.
Im Anmeldeformular finden Sie auch den Link zum Fachkräfte-Check oder unter: www.fachkraefte-offensive.de
IHK Ansprechpartnerin: Dr. Roswitha Wöllenstein, Tel.: 0561 7891-311, E-Mail: woellenstein@kassel.ihk.de
Fri, 09 Feb 2018 00:00:00
Neun Unternehmen der Region haben nun sogenannte Energie-Scouts in ihren Mitarbeiterreihen: 32 Auszubildende ließen sich von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg in vier Monaten qualifizieren. Die erfolgreichsten Scouts stellten ihre Projekte am gestrigen Donnerstag im Rahmen einer Abschlussveranstaltung bei der Firma Viessmann in Allendorf (Eder) vor. In drei Workshops wurden Azubis aus technischen und kaufmännischen Berufen Grundlagen der betrieblichen Energieeffizienz näher gebracht. Dazu gehörten auch der Umgang mit Messtechnik sowie die Berechnung von entsprechenden Einsparungen. „Alle Energie-Scouts haben viel über energie- und ressourcenschonendes Verhalten im Unternehmen gelernt und können dieses Wissen nun in ihrem Arbeitsleben einsetzen“, sagte Oskar Edelmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel-Marburg. „Die vorgestellten Projekte zeigen dabei außerdem die hohe Qualität der Ausbildung in den Betrieben.“ Die Projektideen waren vielfältig und reichten von der Optimierung von Anlagen über die Umrüstung auf energieeffiziente Beleuchtungssysteme bis hin zur Mitarbeitersensibilisierung. Die Auszubildenden stellten auch jeweils die Kosten für entsprechende Investitionen sowie die erwarteten Einsparungen gegenüber. Mit einer Einsparung von über 30.000 Euro im Jahr wurde beispielsweise der Einsatz einer Rückgewinnungsanlage für Helium bei Viessmann berechnet. Durch die Umstellung einer Anlagensteuerung für die Firma Hübner kann der Betrieb schon im ersten Jahr 1800 Euro je Anlage einsparen. Die Qualifizierung hat Zukunft, denn die Energiepreise zählen in den Unternehmen zu den größten Kostentreibern. Daher investieren immer mehr Betriebe in Maßnahmen zu effizienterem Energieeinsatz bei Wärme, Strom und Mobilität und motivieren ihre Belegschaften zum sparsamen Umgang mit Ressourcen. Manfred Greis, Generalbevollmächtigter der Viessmann GmbH und Co. KG, betonte den Beitrag der deutschen Wirtschaft zur erfolgreichen Energiewende: „Nach Einschätzung der Deutschen Energieagentur (dena) verfügen die deutschen Unternehmen über Energieeffizienzpotenziale von bis zu 30 Prozent, die mit Amortisationszeiten unter drei Jahren gehoben werden können. So kann die Wirtschaft durch konsequentes Steigern der Energieeffizienz nicht nur entscheidend zum Erreichen der Energiewende-Ziele beitragen, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.“ Folgende Betriebe haben an der ersten Qualifizierung teilgenommen: Friedrich Zufall GmbH & Co.KG in Kassel, Gärtner + Lang GmbH in Sontra, Horn & Bauer GmbH & Co. KG in Schwalmstdt, HÜBNER GmbH & Co.KG in Kassel, Kasseler Verkehrs- und Versorgungs GmbH in Kassel, Peikko Deutschland GmbH in Waldeck, SMA Solar Technology AG in Niestetal, Uniper Kraftwerke GmbH in Edertal und Viessmann Werke GmbH & Co. KG in Allendorf (Eder). Nächste Fortbildung im April – bis Ende März noch anmelden Die Fortbildung zum Energie-Scout für Auszubildende wird von der IHK-Organisation im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz angeboten. Die Nachfrage im Bezirk der IHK Kassel-Marburg nach der Weiterbildung zum Energie-Scout ist so groß, dass sie ab April 2018 weitergeführt wird. Interessierte Ausbildungsbetriebe können sich dazu noch bis Ende März anmelden. Ansprechpartner bei der IHK Kassel-Marburg: Thomas Madry, Tel. 06421 9654-30, E-[...]
Neue Reihe für die Kultur- und Kreativwirtschaft startet
Auftakt für die neue Reihe "Jour Fixe - Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft": Am Dienstag, 13. Februar, findet ab 18.30 Uhr ein Dialog über Arbeitsverhältnisse in Gegenwart und Zukunft statt. Zu Gast sind die Teilnehmer in der Warte für Kunst, Tischbeinstraße 2 in Kassel. Dort läuft derzeit die Ausstellung (In)Visible Work 2. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 15 Personen beschränkt.
Die Perspektive wechseln und visionär denken: Kreative Denk- und Arbeitsweisen sind der Ausgangspunkt für schöpferische Prozesse, neue Geschäftsmodelle, Innovationen und Transformationen. Um Aufmerksamkeit für die Kreativwirtschaft zu schaffen und wichtige Akteure auf Augenhöhe miteinander zu verbinden, veranstaltet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg, erstmals den Jour Fixe.
Anmeldungen bis Montag, 12. Februar, an: Andrea Nehring, Tel. 0561 7891-352, E-Mail: nehring@kassel.ihk.de
Milena Albiez, Jahrgang 1989, arbeitet im Bereich Editorial Design als künstlerische Mitarbeiterin an der Kunsthochschule Kassel. Berufsbegleitend studiert sie mehrdimensionale Organisationsberatung, Supervision und Coaching. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Prozesse, Interaktion, Konzepte und die Übersetzung und Verknüpfung von Information. Sie ist Gestalterin, Kommunikatorin und Beraterin. Im Frühjahr 2016 schloss sie ihr Studium an der Kunsthochschule Kassel in den Klassen Redaktionelles Gestalten und Neue Medien und wurde als Meisterschülerin ernannt. Mehr unter www.milenaalbiez.de
Britta Wagemann, Jahrgang 1988, arbeitet an Schnittstellen verschiedener Forschungs- und Tätigkeitsfelder. In Bereichen des redaktionellen Gestaltens, der Neuen Medien und der Marktforschung interessiert sie sich für medienübergreifende Konzepte und Prozesse. 2016 hat Britta Wagemann ihr Studium der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und beschäftigte sich während ihres Meisterschülerinnenjahres mit Alternativen zu klassischen Arbeitsverhältnissen. Sie arbeitet als selbstständige Kommunikationsdesignerin und ist als Leitung der Marketingabteilung in der Firma vortex energy in Kassel tätig. Mehr unter www.brittakawa.de
Mit dem neuen Paragrafen 270 a im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) hat die Bundesregierung zum 13. Januar 2018 die Zweite EU-Zahlungsdiensterichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Der Paragraf besagt, dass bei privatrechtlichen Rechtsgeschäften keine Gebühren mehr für die Bezahlung mit Giro- oder Kreditkarten mehr erhoben werden dürfen. Dies steht aber im Gegensatz zu Taxi-Tarifordnungen, die für die Kartenzahlung einen Zuschlag vorsehen.
Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) sieht hier aufgrund der rechtlichen „Zwitterstellung“ eines Taxi-Beförderungsvertrages zwischen privatem und öffentlichem Recht eine Konfliktsituation. Die Organe, die auch die regulären Taxi-Tarifordnungen erlassen, müssten durch die Streichung eines etwaigen Zuschlags für Kartenzahlungen oder durch eine neue Tarifordnung ohne Zuschlag für rechtliche Klarheit sorgen. Ein Verwaltungsakt der zuständigen Aufsichtsbehörde reiche dafür nicht aus.
Der BZP erklärt, man könne Taxifahrer weder für das Kassieren des Zuschlags bestrafen noch für das Nicht-Erheben.
Peter Breun-Goerke von der Wettbewerbszentrale in Bad Homburg v.d.H. ist auch der Überzeugung, dass ein Taxifahrer nicht belangt werden kann, wenn er sich an das neue geltende Recht hält und keinen Kartenzahlungszuschlag mehr erhebt. Nach Meinung der Wettbewerbszentrale seien solche Zuschläge jetzt klar unzulässig. Das ergebe sich auch aus einer Stellungnahme des Bundesjustizministeriums.
Auszeichnung des Nationalparks Kellerwald-Edersee als Fahrtziel Natur
Den Titel „Fahrtziel Natur“ verleihen die Deutsche Bahn, der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Anerkannt sind derzeit 23 Natur- und Nationalparke sowie Biosphärenreservate mit klimafreundlichen Mobilitätskonzepten. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist erstes hessisches Mitglied. Feriengäste erhalten dort von den teilnehmenden Beherbergungsunternehmen eine Gästekarte, mit der sie während ihres Aufenthalts Busse, Bahnen und Anruf-Sammeltaxis in ganz Nordhessen nutzen können.
Die Reaktivierung der 1987 stillgelegten Kurhessenbahn zwischen Korbach und Frankenberg hat eine Lücke im Schienennetz geschlossen und den Nationalpark Kellerwald-Edersee für Zugreisende aus dem Rhein-Main-Gebiet und dem Ruhrgebiet bequemer erreichbar gemacht. Mit dem Neubau des Kreuzungsbahnhofs Viermünden wurde der Verkehr auf der Strecke intensiviert. Seit Mitte Dezember 2017 gibt es nachmittags eine stündliche Verbindung zwischen Korbach, Frankenberg und Marburg. Zum Hessentag, der in diesem Jahr in Korbach stattfindet, wird das Angebot nochmals verstärkt.
Bei der Reaktivierung der Kurhessenbahn hatte das Land rund zwei Drittel der Gesamtkosten getragen. Allein für die Arbeiten an der Strecke und für neue Stationen summierten sich die Fördermittel auf 16,7 Mio. Euro. Weitere 8,4 Mio. Euro flossen in die Modernisierung des Bahnhofs Frankenberg sowie in Parkplätze und Bushaltestellen an den Haltepunkten.
IHK-Ausschuss informierte sich vor Ort in Hofgeismar
Thu, 08 Feb 2018 00:00:00
Zum Start der Sitzungsreihe "Nordhessen im Blick" hat der Ausschuss für Strukturpolitik der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg Station in Hofgeismar gemacht, um sich mit der Entwicklung im ländlichen Raum auseinanderzusetzen. Die ehrenamtlich engagierten Unternehmer treffen sich im Zuge der Reihe mit Bürgermeistern aus regionalen Mittelzentren, um in Erfahrung zu bringen, wie diese dem demografischen Wandel begegnen - und was daraus für die lokal ansässigen Unternehmen folgt.
Maßnahmen und Ideen diskutierten die Ausschussmitglieder am Dienstagabend nicht nur mit Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth. Ebenso schilderte sein Amtskollege aus Homberg/Efze, Dr. Nico Ritz, die Entwicklung der Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises. "Zu vielen Themen haben sich Hofgeismar und Homberg sehr gut aufgestellt. Gemeinsam müssen wir an der Herausforderung Glasfaseranschlüsse im ländlichen Raum arbeiten", bringt es die Ausschussvorsitzende Dr. Heidemarie Krüger auf den Punkt.
Die Fachausschüsse der IHK Kassel-Marburg haben gegenüber dem obersten Organ der IHK, der Vollversammlung, beratende Funktion und kommen insbesondere bei Themenfeldern zum Einsatz, die regionalpolitische oder strategische Entscheidungen betreffen.
Statement des IHK-Präsidenten Jörg Ludwig Jordan zur Koalitionsvereinbarung
Verlässliche politische Rahmenbedingungen sind für die Wirtschaft extrem entscheidend. Das stellt sich immer wieder bei unserer regionalen Konjunkturumfrage heraus. Daher war es ein wichtiger Schritt, dass Union und SPD trotz der schwierigen Umstände einen Kompromiss ausgehandelt und einen Koalitionsvertrag vereinbart haben.
Sehr gut ist, dass die Bedeutung der beruflichen Bildung im Koalitionsvertrag gewürdigt wird und Investitionen in das gesamte Bildungswesen fließen. Denn die Sorgen der Unternehmer vor allem im ländlichen Raum wachsen stetig. Die Frage, wie sie ihren Fachkräftebedarf decken sollen, wird immer präsenter. Fast 60 Prozent unserer regionalen Unternehmen sehen darin das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung. Das hat der IHK-Konjunkturbericht vom Jahresbeginn ergeben. Deutlichere Signale für den Bürokratieabbau, unter anderem auch durch eine Vereinfachung der Steuerpolitik, würden in der Wirtschaft und den staatlichen Institutionen Freiräume schaffen, um mehr qualifizierte Mitarbeiter in produktiven und damit wertschöpfenden Bereichen einzusetzen.
Ein gewichtiges Manko ist, dass eine große Steuerreform ausbleibt, die auch kleine und mittlere Unternehmen entlastet – zugleich werden bei den Steuereinnahmen regelmäßig neue Höchstwerte vermeldet. Geringere Steuerbelastungen und kürzere Abschreibungsfristen machen sich bezahlt, unter anderem würde die Wirtschaft mehr in den Standort investieren. Verschärfend kommt hinzu, dass wichtige internationale Märkte wie die USA, China oder Frankreich derzeit Firmen vor Ort von Steuern entlasten – hier erwächst ein immer härterer Wettbewerb.
Gut sind die Vorhaben, die helfen, Bürokratie abzubauen. Beispielhaft zu nennen sind hier die Vereinfachungen im Planungs- und Genehmigungsrecht sowie der geplante Wegfall der monatlichen Umsatzsteueranmeldung für Existenzgründer.
Weitere Investitionen in die Digitalisierung sind grundsätzlich positiv zu bewerten, hier nimmt der Zeitdruck allerdings zu. Denn erster Wunsch an die neue Bundesregierung ist es, eine leistungsfähige, flächendeckende Breitbrandinfrastruktur zu schaffen. So äußerten sich 88 Prozent der in einem IHK-Barometer zur Digitalisierung befragten Unternehmen.
In Zeiten der Hochkonjunktur sollten die hohen Einnahmen des Staates und die enormen Einsparungen durch das niedrige Zinsniveau verstärkt zum Schuldenabbau eingesetzt werden, um die Belastungen von Wirtschaft und Gesellschaft in der Zukunft zu reduzieren und Spielraum für eine antizyklische Wirtschaftspolitik zu schaffen, um zukünftige Rezessionen besser abfedern zu können.
Stefan Frankfurth rückt in die IHK-Vollversammlung nach
Tue, 06 Feb 2018 00:00:00
Stefan Frankfurth ist in die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg nachgerückt. Der Inhaber des Parkhotels Emstaler Höhe folgt damit auf Katharina Höhle (Romantik Hotel Stryckhaus K. Höhle e. K., Willingen), die aus dem höchsten Organ der IHK ausgeschieden ist. Bis zum Ende der aktuellen Wahlperiode am 31. März 2019 bringt er die Interessen seiner Branche in das Gremium ein.
Die oft auch als Parlament der regionalen Wirtschaft bezeichnete Vollversammlung hat als oberstes Entscheidungsgremium das Haushalts- und Budgetrecht inne und bestimmt die wirtschaftspolitische Richtung der IHK Kassel-Marburg. Die gewählten Unternehmer aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistung vertreten die circa 75.000 IHK-zugehörigen Firmen in Nordhessen und dem Altkreis Marburg.
Stefan Frankfurth hat sich bereits in der Wahlperiode von 2009 bis 2014 ehrenamtlich in der Vollversammlung engagiert.
IHK-Organisation startet zweite Auflage der "WE DO DIGITAL"-Initiative
Mon, 05 Feb 2018 00:00:00
Bits und Bytes sind in Ihrem Unternehmen der Schlüssel für mehr Qualität, Tempo, Erfolg, Sicherheit, Gesundheit, Komfort oder einen anderen Mehrwert? Dann bewerben Sie sich bis zum 14. Mai bei der IHK-Initiative "WE DO DIGITAL". Am heutigen Montag, 5. Februar, beginnt die zweite Auflage des Wettbewerbs.
„Deutschland digitalisiert sich“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz. „Die Initiativen vor Ort zeigen, wie: Das Spektrum reicht vom Betrieb, der Kinder zu Spielzeugdesignern macht, über den Unternehmer mit E-Learning-Plattform für Speditionen bis hin zum Erfinder einer App für die ganzheitliche medizinische Versorgung. Die Vielfalt der digitalen Geschichten und die Kreativität der Menschen in Deutschland sind beeindruckend.“ Im vergangenen Jahr nahmen 262 Unternehmen aus 147 Orten in Deutschland an der bundesweiten Initiative teil. „Ich hoffe, dass auch 2018 wieder viele Unternehmen aus unserem IHK-Bezirk mitmachen“, so Sybille von Obernitz.
Kinderhaus Wintershall 500. Mitglied im Netzwerk
Tüfteln, probieren, experimentieren – in 499 Kindertagesstätten der Region Nordhessen und Marburg war das bereits tägliches Vergnügen und Spaß der kleinen Forscher – nun sind es mit dem Kinderhaus KiWi in Kassel schon 500 KiTas, die sich dem Netzwerk „IHK Kassel-Marburg Forscherkids" angeschlossen haben. KiWi, die Abkürzung steht für Kinderhaus Wintershall, ist seit 2001 die Kinderbetreuungs-Einrichtung der Wintershall Holding GmbH für die Kinder ihrer Mitarbeiter. Hier war das forschende, freie Lernen schon von Beginn an pädagogisches Prinzip und Handlungsrichtlinie, da war der Schritt ins Forscherkids-Netzwerk nur konsequent: „Jedes Kind ist neugierig und probiert am liebsten alles aus. Diesen Forscherdrang wollen wir fördern, um die Kleinen spielerisch an die Welt der Naturwissenschaften heranzuführen. Als Teil des Forscherkids-Netzwerks haben wir dafür nun die besten Voraussetzungen“, sagt Janine May, Einrichtungsleiterin des KiWi. Wintershall engagiert sich in vielfältiger Weise für junge Forscher im MINT Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Um schon die Kleinen für Wissenschaft zu begeistern, ist Wintershall Mitglied der Wissensfabrik, einem Netzwerk von Unternehmen zur Förderung von Lernkultur und Erfindergeist, und hat Grundschulen in Kassel Experimentierkästen und Lehrerhandbücher zur Verfügung gestellt. Außerdem unterstützt Wintershall schon seit vielen Jahren bei der Ausrichtung des MINT-Schülerkongresses des Schülerforschungszentrums Nordhessen der Universität Kassel. „Umso mehr freuen wir uns, dass nun bereits bei den Jüngsten in un-serem Kinderhaus KiWi der Forschergeist geweckt und gefördert wird“, erklärt Thilo Wieland, Vorstandsmitglied von Wintershall. Für Doro-Thea Chwalek, bei der IHK verantwortlich für das Forscherkids-Projekt, ist die Verleihung der 500. Urkunde eine schöne Bestätigung der Strategie: „Die Netzwerke in Nordhessen sind im Landesvergleich besonders aktiv: Während im Landesdurchschnitt nur 38 % aller Kitas, Horte und Grundschulen forschend aktiv sind, sind es in Nordhes-sen über 51 %.“ Aber unabhängig von dieser statistischen Zahl bewegt die Verantwortlichen etwas Anderes: „Wichtig ist, was bei den Kindern ankommt und wie die gelebte Praxis in den Einrichtungen und Schulen die Kinder beim forschenden Lernen begleitet.“ Forschendes Lernen, so die grundsätzliche Überlegung der Forscherkids-Initiative, fördert die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik, eröffnet den Kindern also frühzeitig den Zugang zu Wissenschaft und Technik, und leistet damit nicht zuletzt einen Beitrag zur langfristigen Nachwuchssicherung in den für Deutschland bedeutsamen Natur- und Ingenieurswissenschaften. „Wir brauchen langfristig auch in der Wirtschaftsregion Nordhessen und Marburg mehr Fachkräftenachwuchs bei Ingenieuren und in anderen MINT-Berufen“, sagt Timo Scharpenberg, der den Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung leitet. „Schon in Kita und Grundschule werden hier die Weichen für die spätere Bildungs- und Berufsbiografie gestellt.“ Mit dem Netzwerk „IHK Kassel-Marburg Fo[...]
Zum dritten Mal haben hessische Unternehmen die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Gemeinschaftsbeteiligung auf der Fachmesse ECWATECH und der Parallelmesse NO-DIG Moscow zu präsentieren. Während die ECWATECH die zentralen Ausstellungsbereiche Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Abwasserbehandlung, Mess-, Regel- und Analysetechnik umfasst, ist grabenloses Bauen das Schwerpunktthema der NO-DIG Moscow. Beide Messen gehören zu den wichtigsten Fachmessen in diesem Bereich in Russland.
Informationen zu Teilnahmebedingungen und Förderkonditionen erteilt
Norbert Claus, Teamleiter International der IHK Kassel-Marburg,
Tel.: 0561 7891279
Brexit  Handlungsbedarf für die britische Limited?
Thu, 01 Feb 2018 00:00:00
Am 29. März 2017 hat die britische Regierung offiziell den EU-Austritt erklärt.
Sollte innerhalb der nächsten zwei Jahre keine Vereinbarung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geschlossen werden, dann findet das EU-Recht also auch die Niederlassungsfreiheit keine Anwendung mehr auf die Rechtsbeziehungen zwischen EU-Ländern und Großbritannien.
Inhaber einer britischen Limited sind von den Folgen eines möglichen „harten“ Brexits betroffen. Limiteds, die lediglich ihren Satzungssitz in Großbritannien haben, aber ausschließlich in Deutschland tätig sind und eine Zweigniederlassung eingetragen haben, würden hier nicht mehr in ihrer englischen Rechtsform anerkannt.
Ohne diese Anerkennung werden die Unternehmen dann aber wie eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder Offene Handelsgesellschaft (OHG) behandelt. Das heißt, dass die Gesellschafter dann persönlich mit ihrem Privatvermögen für die Verbindlichkeiten des Unternehmens haften.
Noch ist es nicht soweit. Großbritannien könnte z.B. auch aushandeln, dass die Niederlassungsfreiheit weiter gilt oder zumindest Mitglied im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bleibt.
Wenn Sie sich aber schon jetzt über mögliche Handlungsoptionen informieren möchten, verweisen wir an dieser Stelle auf unser neues Merkblatt "Brexit Handlungsbedarf für die Limited".
Unternehmer zeigen sich zuversichtlich für 2018  Fachkräftemangel ist größtes Risiko
Die Wirtschaft im Bezirk der IHK Kassel-Marburg geht Anfang 2018 mit guten konjunkturellen Daten an den Start. Der IHK-Klimaindex (Gewichtung von aktueller und gegenwärtiger Lage) liegt bei sehr guten 123,7 Punkten. Im Vorjahr hatte sich der Gesamtindex bei 117,2 Punkten eingependelt. 45,9 Prozent der befragten Unternehmer in Nordhessen und Marburg beurteilen die gegenwärtige Lage als gut, 48,3 Prozent als befriedigend und nur 5,8 Prozent stufen sie als schlecht ein. Treiber und Stütze der aktuellen Konjunktur ist das verarbeitende Gewerbe. Hier vermeldet die IHK Kassel-Marburg einen deutlichen Anstieg bei den Investitionen. Darüber hinaus tragen die niedrigen Zinsen und die gute internationale Wettbewerbsposition der Industrieunternehmen zur guten Wirtschaftslage bei.
Einzelhandel und Großhandel vermelden ebenfalls gute Ergebnisse und konsolidieren auf dem Niveau der Vorumfrage. Der Klimaindex für den Großhandel liegt bei 113,8 Punkten, der Klimaindex für den Einzelhandel liegt bei 112,5 Punkten.
„Die Wirtschaft in unserem IHK-Bezirk geht mit guter Zuversicht in das Jahr 2018. Die Konjunktur gewinnt spürbar an Dynamik in fast allen Branchen. Wir stellen fest, dass die gegenwärtige Lage im Moment als sehr stark eingeschätzt wird. Hinsichtlich der zukünftigen Projektionen werden die Unternehmer etwas vorsichtiger“, so IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan. Die IHK geht von einem weiter steigenden Auslandsgeschäft und von einer wachsenden Beschäftigtenzahl aus. „Hinsichtlich des Arbeitsmarktes müssen wir aber feststellen, dass der Fachkräftemangel vorherrschendes Thema bei der Risikoeinschätzung für die Unternehmen in der Region ist. 58,5 Prozent sehen darin das größte Risiko bei der wirtschaftlichen Entwicklung“, so Jordan weiter. Die Eurozone wird auch im Jahr 2018 die wichtigste Zielregion für Auslandsinvestitionen sein, gefolgt von Asien und Nordamerika.
Den vollständigen Konjunkturbericht gibt es unter www.ihk-kassel.de.
An der Umfrage haben 312 Unternehmer teilgenommen.
Tue, 30 Jan 2018 00:00:00
Premiere für ein neues Veranstaltungsformat: Zum Innovationsfrühstück Nordhessen „Uni trifft Wirtschaft“ laden die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg und der Science Park Kassel für Freitag, 9. Februar, ein. Los geht es ab 8.30 Uhr im Science Park am Universitätsplatz 12, 34127 Kassel. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Zum Auftakt gibt Prof. Dr. Sabrina Schneider vom Fachgebiet Betriebswirtschaftliches Technologiemanagement Impulse zu digitalen Arbeitswelten als Chance und Herausforderung. Stefan Lange von der Lange GmbH & Co. KG und Mitglied des IHK-Präsidiums moderiert das Innovationsfrühstück.
Mit dem neuen Veranstaltungsformat soll ein regelmäßiges Forum etabliert werden, das einen beidseitigen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis bietet. Forscher der Universität Kassel stellen aktuelle Ergebnisse aus ihren Fachgebieten und neue Ansätze der Lehre vor. Es schließt sich ein Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis an.
Per E-Mail anmelden bis Mittwoch, 7. Februar: info@sciencepark-kassel.de
Fri, 26 Jan 2018 00:00:00
Mit der Qualifizierung Energie-Scouts schult die IHK Kassel-Marburg in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen Auszubildende in Sachen Energieeffizienz und Einsparmöglichkeiten. Diese werden so zu Kundschaftern im Betrieb und entwickeln im Rahmen dieser Qualifizierung auch eigene Effizienzprojekte. Die vier besten Arbeiten der aktuellen Energie Scouts werden am Donnerstag, 8. Februar, von 14 bis 16.30 Uhr im Infocenter der Viessmann GmbH & Co. KG in Allendorf im Rahmen einer Abschlussveranstaltung vorgestellt.
Zudem referiert Manfred Greis, Chief Representative Viessmann GmbH & Co. KG, zum Thema Energiewende und Klimaschutz in der deutschen Wirtschaft. Interessierte können gern teilnehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis Donnerstag, 1. Februar, unter 06421 9654-30 sowie per E-Mail unter scheuer-schmidt@kassel.ihk.de möglich.
Europa steht in diesem Jahr vor historischen Weichenstellungen. Einschneidende Veränderungen werden nicht nur die Verhandlungen zum Brexit bringen. Ebenso muss die Frage angegangen werden, wie die EU im Jahr 2025 aussehen soll. Wohin soll sich Europa entwickeln?
Um an Antworten aus Sicht der Wirtschaft mitzuarbeiten, laden die Industrie- und Handelskammern (IHK) Kassel-Marburg, Gießen-Friedberg, Lahn-Dill und Limburg gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zu einer Dialogveranstaltung mit Repräsentanten der Europäischen Union ein. Sie findet statt am Montag, 19. Februar, von 16 bis 18 Uhr im Technologie- und Tagungszentrum Marburg, Software-Center 3. Schließlich gelingen positive Veränderungen in Europa nur, wenn Bürger, Institutionen und alle gesellschaftlichen Gruppierungen sich in diesem Veränderungsprozess engagieren und einbringen – auch die regionale Wirtschaft.
Dort stehen neben der EU-Kommissionsvertreterin Gosia Binczyk zwei Mitglieder des Europäischen Parlaments Rede und Antwort: Thomas Mann und Udo Bullmann. Sie bringen sich ebenfalls in die abschließende Podiumsdiskussion zur Frage ein, was die EU für Unternehmen tun kann. Es moderiert Dr. Günter Lambertz vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Brüssel.
Bis Freitag, 9. Februar, anmelden: Norbert Claus, Tel. 0561 7891-279, E-Mail: claus@kassel.ihk.de
Die IHK Kassel-Marburg übernimmt als Körperschaft des öffentlichen Rechts hoheitliche Aufgaben, unter anderem in der Aus- und Weiterbildung sowie beim Erstellen von Exportdokumenten. Ferner ist die IHK Dienstleister für Unternehmen, indem sie zum Beispiel kostenlos Rechtsauskünfte erteilt sowie kostenlos Jungunternehmer in spe rund um die Existenzgründung berät. Die IHK steht allen Unternehmen – klein oder groß – in jeder Phase ihrer Existenz mit Rat und Tat zur Seite, von der Gründung über die Turnaround-Beratung bis zur Nachfolge. Außerdem vertritt sie das Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik
Thu, 25 Jan 2018 00:00:00
Mit wertvollen Förderpaketen und mit starken Partnern lädt der Existenzgründer-Wettbewerb Bad Karlshafen Menschen mit besonderen Ideen ein, ihren Traum zu verwirklichen: Drei Preise motivieren nicht nur zum Mitmachen, sondern sollen den Start in die Selbständigkeit auch ganz konkret erleichtern: So sind 24 Monate Mietfreiheit, zwei Jahre kostenlose Mitgliedschaft in der Werbegemeinschaft sowie eine 1/8 Seite Gratis-Anzeige im Info-Journal des Stadtmarketing (50.000 Ex. Auflage) nur ein Teil des „Gold“ Sieger Paketes. Hinzu kommen noch die beratende Unterstützung der Akteure IHK Kassel-Marburg, der Handwerkskammer Kassel und des Regionalmanagement sowie Unterstützung bei ganz alltäglichen Sachen wie Erstellung eines Business-Plans oder Schaufenstergestaltung. Auch der zweite Sieger erhält Mietfreiheit, kostenlose Mitgliedschaft in der Werbegemeinschaft sowie eine Gratis-Anzeige und unterstützende Beratung und Begleitung – allerdings hier dann nur für ein Jahr bzw. eine 1/16 Anzeige. Für den dritten Sieger ist immerhin noch 6 Monate Mietfreiheit, ein Jahr kostenlose Mitgliedschaft in der Werbegemeinschaft sowie unterstützende Beratung und Begleitung mit im Paket. Neben den reinen Preisen liegt der Fokus des Wettbewerbs aber auf der intensiven fachlichen Betreuung, Beratung und Begleitung von Beginn an. Daher freut sich Stadtmarketing-Geschäftsführer Dr. Bernd Schabbing auch sehr über die Zusagen der IHK Kassel-Marburg, der Handwerkskammer Kassel, des Regionalmanagements „KulturLandschaft HessenSpitze“ und der Stiftung „Miteinander in Hessen“ für die Mitwirkung in Jury und Betreuung der Sieger: „So haben wir geballten externen Sachverstand nicht nur bei der Auswahl der Ideen und Kandidaten dabei, sondern auch bei deren späterem Start – was ja eine entscheidende Phase für die Existenzgründer ist.“ Wichtig ist aber auch die örtliche Vernetzung und Einbindung der Akteure. Hierfür sorgen Werbegemeinschaft und Bürgerverein sowie Bürgermeister Dittrich. Sie stellen die Einbettung der „Neuen“ in die bewährten Strukturen sicher und helfen bei allen Abläufen in der Stadt. Mit dieser Doppelstrategie wollen die Kampagnenpartner nicht nur Existenzgründer gewinnen, sondern auch halten und stärken. Dafür hat die Stadtmarketinggesellschaft neben den starken Partnern auch schon erste Immobilien in zentraler Lage in der Weserstraße angemietet, sodass die Gründer bei Interesse direkt nach dem Zuschlag auch schon starten können. Mit dabei sind kleine und große Geschäftsräume zwischen 30 und 120 Quadratmeter Ladenfläche und sogar ein Geschäft mit Einliegerwohnung – sowie die Möglichkeit, erst mal in Teilzeit zu starten, indem Mitarbeiter der Tourist Info das Ladengeschäft zeitweise mit betreuen oder auf Kommission Produkte in der Tourist Info mit verkaufen. Inhaltlich sind den Ideen keine Grenzen gesetzt, auch wenn die Jurymitglieder auf stadttypische Ideen wie Kunsthandwerk, Künstler, Schmuck- oder[...]
Wed, 24 Jan 2018 00:00:00
Der Arbeitgeber haftet nicht für vom Arbeitnehmer behauptete Impfschäden, da es insoweit an einer Pflichtverletzung gegenüber dem Arbeitnehmer fehlt. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit Urteil vom 21. Dezember 2017 (Az.: 8 AZR 853/16) entschieden.
Im zugrundeliegenden Fall war die klagende Arbeitnehmerin bei der beklagten Arbeitgeberin als Angestellte in der Abteilung Controlling beschäftigt. Die dem Rechtsstreit auf Seiten der Beklagten beigetretene Streithelferin ist als Ärztin approbiert; zwischen ihr und der Beklagten besteht ein Vertrag, nach dem die Beklagte der Streithelferin die Aufgabe eines Betriebsarztes übertragen und die Streithelferin diese Aufgabe als freiberuflich tätige Betriebsärztin übernommen hat.
Die Betriebsärztin rief im November 2011 alle interessierten Mitarbeiter/innen der Beklagten zur Teilnahme an einer Grippeschutzimpfung auf, deren Kosten die Beklagte übernahm. Die Grippeschutzimpfung wurde sodann in den Räumlichkeiten der Beklagten bei der Klägerin durchgeführt. Die Klägerin hat behauptet, sie habe einen Impfschaden erlitten. Für diesen hafte ihr die Beklagte. Sie sei vor der Impfung nicht ordnungsgemäß aufgeklärt worden. Sie forderte mit ihrer Klage von der Beklagten die Zahlung eines Schmerzensgeldes und begehrte die Feststellung der Verpflichtung der Beklagten, ihr alle materiellen und immateriellen Schäden zu ersetzen, die ihr aus der Influenza-Impfung noch entstehen werden.
Die Revision der Klägerin vor dem BAG hatte keinen Erfolg: Die Beklagte hafte der Klägerin nicht für den von dieser behaupteten Impfschaden, da sie keine Pflichten gegenüber der Klägerin verletzt habe, so das BAG. Zwischen der Klägerin und der Beklagten sei ein Behandlungsvertrag, aus dem die Beklagte zur Aufklärung verpflichtet gewesen wäre, nicht zustande gekommen. Die Beklagte sei vorliegend auch nicht aufgrund des zwischen ihr und der Klägerin bestehenden Arbeitsverhältnisses verpflichtet gewesen, die Klägerin über mögliche Risiken der Impfung aufzuklären, und habe sich deshalb auch einen etwaigen Verstoß der Ärztin gegen die Aufklärungspflicht nicht habe zurechnen lassen müssen.
(Quelle: Pressemitteilung des BAG Nr. 58/17 vom 21. Dezember)
Das Landgericht Hagen hat kürzlich entschieden, dass in der Bewerbung eines Produktes mit einer Haltbarkeit von „bis zu 12 Monaten“ eine wettbewerbsrechtliche Irreführung des Verbrauchs liegen kann.
Die Beklagte bietet Anti-Kratz und Anti-Bruch-Beschichtungen für Handys und Tablets an. Diese bewarb sie mit einer 100% Bruch- und Kratzfestigkeit, allerdings unter dem einschränkenden Zusatz einer Haltbarkeit von „bis zu 12 Monaten“. Zwar sind Gewährleistungszusagen unter bestimmten Voraussetzungen wettbewerbsrechtlich zulässig, allerdings ist die vorliegende Aussage für den Verbraucher praktisch bedeutungslos. Das Garantieversprechen bezieht sich auf die 100 % Bruch- und Kratzfestigkeit, welche bis zu 12 Monate bestehen soll. Für den Verbraucher bleibt dabei unklar, wann die Beklagte tatsächlich für Beschädigungen einstehen möchte. Entsteht z. B. bereits nach 6 Monaten ein Kratzer am Display, sei es nach Ansicht des Gerichts für den Verbraucher nur schwer zu beweisen, ob dieser aufgrund eines Mangels der Anti-Kratz-Beschichtung entstanden sei oder ob in Folge der konkreten Nutzungsweise des Verbrauchers eine kürzere Haltbarkeitsdauer als 12 Monate angenommen werden müsse. Bei der Geltendmachung eines Sachmangels habe der Verbraucher dadurch große Beweisschwierigkeiten, was zwangsläufig zu Streitigkeiten führe. Das Landgericht Hagen sah hierin eine irreführende geschäftliche Handlung im Sinne des UWG und untersagte der Beklagten eine derartige Bewerbung des Produktes.
(Landgericht Hagen - Urteil vom 26.Oktober 2017, Az.: 21 O 90/17)
In der Entscheidung vom 27. September 2017 hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Frage geklärt, ob der Verkäufer in einem Kaufvertrag seine Haftung für öffentliche Äußerungen über Eigenschaften der Kaufsache ausschließen kann (BGH, Az.: VIII ZR 271/16).
Im konkreten Fall hatte der Verkäufer auf einer Onlineplattform ein gebrauchtes Auto unter der Bezeichnung „Opel Adam Slam 1.4“ angeboten. Im Kaufvertrag selbst befand sich nur der Hinweis auf die Typenbezeichnung Opel Adam. Tatsächlich fehlten bestimmte Ausstattungsmerkmale der Serie Slam 1.4, was der Käufer nach Übergabe monierte.
Da im Kaufvertrag ein Gewährleistungsausschluss vereinbart worden war, entschieden die Richter des BGH zugunsten des Verkäufers. Der Verkäufer könne in einem Kaufvertrag seine Haftung für das Fehlen von Eigenschaften, deren Vorhandensein der Käufer nach den abgegebenen öffentlichen Äußerungen berechtigterweise erwarten könne, ausschließen. Dies gelte aber wegen der §§ 474 f. BGB nicht bei einem Kaufvertrag zwischen Unternehmer und Verbraucher.
Stellenangebot Volljurist/in mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Öffentliches Recht
Die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg vertritt erfolgreich die Interessen von ca. 75.000 Mitgliedsunternehmen in einer prosperierenden Wirtschaftsregion im Herzen Deutschlands. Mit rund 120 Mitarbeitern bezieht sie Position zu Standort- und anderen Wirtschaftsthemen, erbringt vielfältige Beratungs- und Serviceleistungen und setzt vom Staat übertragene Aufgaben kundenorientiert um.
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Ansprechpartner/in bei Fragen zum öffentlichen Recht sowie zum öffentlichen Haushaltsrecht
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Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung eines Risikomanagement- und eines nachhaltigen Compliance Management Systems (CMS)
nach Möglichkeit zwei mindestens befriedigende Staatsexamina
idealerweise einschlägige Erfahrungen im Öffentlichen Recht und insbesondere im Haushaltsrecht
Fähigkeit, komplexe juristische Sachverhalte anschaulich darzustellen
hohe Sozialkompetenz, ausgeprägte Teamfähigkeit sowie gute kommunikative und analytische Fähigkeiten
hohes Maß an Engagement und Zuverlässigkeit sowie Umsetzungsstärke
Wir bieten Ihnen ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem eigenverantwortlichen Arbeitsumfeld, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein angenehmes Betriebsklima.
Wenn Sie in dieser Aufgabe eine Herausforderung sehen, richten Sie Ihre Bewerbung bitte per E-Mail mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und des frühestmöglichen Eintrittstermins bis spätestens zum 23. Februar 2018 an die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, Elvira Schuster, Kurfürstenstraße 9, 34117 Kassel, E-Mail: schuster@kassel.ihk.de
Fragen zum Aufgabengebiet beantwortet Ihnen vorab gerne Herr Oskar Edelmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Tel. 06421 9654-20, edelmann@kassel.ihk.de
Fri, 19 Jan 2018 00:00:00
Es ist so weit: Ab August können Unternehmen Kaufleute im E-Commerce ausbilden. Die IHK-Organisation hat zusammen mit Fachverbänden und Unternehmensvertretern aus der Praxis intensiv an dem neuen Berufsbild gearbeitet. Interessierte Unternehmen können sich an die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg wenden.
„Ziel ist es, auch solche Betriebe für die duale Ausbildung zu gewinnen, die bisher wenig oder gar nicht ausbilden, da bislang ein entsprechender Beruf fehlte", betont Timo Scharpenberg, Bereichsleiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK Kassel-Marburg. Zugleich sei das neue duale Ausbildungsangebot eine sehr gute Alternative zum Studium.
Thu, 18 Jan 2018 00:00:00
Seit Jahresbeginn kann es in Unternehmen zu unangekündigten Kassenprüfungen kommen. Darauf macht die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg aufmerksam. Der Schwerpunkt liegt auf einer ordnungsgemäßen Kassenführung. Betroffen sind alle Firmen, die Bargeldgeschäfte tätigen.
"Es bestehen umfangreiche Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten", berichtet IHK-Handelsreferent Oliver Stöhr. Beispielsweise müsse jeder Verkauf einzeln aufgezeichnet und mindestens zehn Jahre archiviert werden. Die Prüfer begutachten die Vollständigkeit sowie die sachliche und zeitliche Zuordnung der Kassen-Nachschau unterliegenden Sachverhalte – bei Beanstandungen drohen Geldbußen.
Die halbe Miete für ein erfolgreiches Bestehen der Kassennachschau ist, über eine finanzkonforme Registrierkasse zu verfügen. "Eine lückenlose Kassenführung ist dessen ungeachtet Pflicht", ergänzt Stöhr. Prüfungen können während der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten erfolgen.
Unternehmen sind in Deutschland verpflichtet, ihre steuerrelevanten Daten für den Zugriff durch die Betriebsprüfung maschinell auswertbar zu archivieren und zeitnah zugänglich zu machen.
Hingegen dürfe die reduzierte wöchentliche Ruhezeit unter bestimmten Voraussetzungen im Fahrzeug eingelegt werden.
Nach Auffassung des EuGH ist wesentliches Ziel der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 die Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Personals im Straßentransportsektor sowie die Straßenverkehrssicherheit im Allgemeinen. Der Gesetzgeber habe somit den Fahrern die Möglichkeit geben wollen, ihre regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeiten an einem Ort zu verbringen, der geeignete und angemessene Unterbringungsbedingungen biete. Eine Lastkraftwagenkabine sei aber offensichtlich kein geeigneter Ort für längere Ruhezeiträume als die täglichen Ruhezeiten und die reduzierten wöchentlichen Ruhezeiten.