Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=EFG%202006,%20115
Timestamp: 2020-02-25 11:15:05
Document Index: 36068977

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 6', '§ 20', '§ 19', '§ 8', '§ 8']

FG Brandenburg, 26.10.2005 - 2 K 1763/02 - dejure.org
https://dejure.org/2005,11345
FG Brandenburg, 26.10.2005 - 2 K 1763/02 (https://dejure.org/2005,11345)
FG Brandenburg, Entscheidung vom 26.10.2005 - 2 K 1763/02 (https://dejure.org/2005,11345)
FG Brandenburg, Entscheidung vom 26. Januar 2005 - 2 K 1763/02 (https://dejure.org/2005,11345)
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§ 8 Abs 3 S 2 KStG 1996, § 8 Abs 2 S 2 EStG 1997, § 6 Abs 1 Nr 4 S 2 EStG 1997, § 20 Abs 1 Nr 1 S 2 EStG 1997, § 19 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 1997
Verbotswidrige private Nutzung eines betrieblichen Personenkraftwagens durch beherrschenden Gesellschaftergeschäftsführer einer GmbH als verdeckte Gewinnausschüttung
Private Nutzung betrieblicher Fahrzeuge; Vetragswidrige Nutzung eines Betriebsfahrzeugs als verdeckte Gewinnausschüttung
EFG 2006, 115
Das FG Brandenburg hält den Ansatz des lohnsteuerlichen Werts wegen der unterschiedlichen Zielsetzungen für sachgerecht (FG Brandenburg vom 26. Oktober 2005 2 K 1763/02, EFG 2006, 115).
Dieser Auslegung steht auch das Urteil des FG Brandenburg vom 26. Oktober 2005 (2 K 1763/02, EFG 2006, 115) nicht entgegen.
Dies gilt insbesondere, wenn es sich um ein repräsentatives Fahrzeug handelt und der Gesellschafter-Geschäftsführer über keinen weiteren privaten Pkw verfügt (vgl. FG des Landes Brandenburg, Urteil vom 26. Oktober 2005 2 K 1763/02, Entscheidungen der Finanzgerichte -EFG- 2006, 115).
Vielmehr muss der Arbeitgeber in derartigen Fällen geeignete organisatorische Maßnahmen treffen, um sicherzustellen, dass der Arbeitnehmer tatsächlich keine Privatfahrten mit dem Unternehmensfahrzeug durchführt (…vgl. BFH-Urteil vom 23. Januar 2008 I R 8/06, BFH/NV 2008, 1057, mit weiteren Nachweisen; FG des Landes Brandenburg in EFG 2006, 115; ebenso FG Münster, Urteil vom 14. November 2001 5 K 5433/00 L, EFG 2002, 315).
Dies habe das FG des Landes Brandenburg (Urteil vom 26. Oktober 2005 2 K 1763/02, Entscheidung der Finanzgerichte 2006, 115) zutreffend entschieden.
Dies gilt insbesondere, wenn es sich um ein repräsentatives Fahrzeug handelt und der Gesellschafter Geschäftsführer über keinen weiteren privaten Pkw verfügt (vgl. FG des Landes Brandenburg, Urteil vom 26. Oktober 2005 - 2 K 1763/02, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2006, 115, m.w.N.).
Vielmehr muss der Arbeitgeber in derartigen Fällen sonstige geeignete organisatorische Maßnahmen treffen, um sicherzustellen, dass der Arbeitnehmer tatsächlich keine Privatfahrten mit dem Unternehmensfahrzeug durchführt (FG des Landes Brandenburg in EFG 2006, 115; ebenso FG Münster, Urteil vom 14. November 2001 - 5 K 5433/00 L, EFG 2002, 315).
Ein Verzicht auf eine private Nutzung kann daher nur dann steuerlich erheblich sein, wenn die Vereinbarung des Nutzungsverbots und ihre tatsächliche Durchführung nachweisbar sind (…vgl. Kirchhof, Kommentar zum EStG, 6. Auflage, § 8 Anm. 51; in diesem Sinne auch Urteil des FG des Landes Brandenburg vom 26. Oktober 2005 2 K 1763/02, EFG 2006, 115 m.w.H.).
Ein Verzicht auf eine private Nutzung kann daher nur dann steuerlich erheblich sein, wenn die Vereinbarung des Nutzungsverbots und ihre tatsächliche Durchführung nachweisbar sind (…vgl. Kirchhof, Kommentar zum EStG, 6. Auflage, § 8 Anm. 51; in diesem Sinne auch Urteil des FG des Landes Brandenburg vom 26. Oktober 2005 2 K 1763/02, EFG 2006, 115 m. w. H.).