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Timestamp: 2018-02-20 06:00:02
Document Index: 58547286

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 14', '§ 6', '§ 29', '§ 29', '§ 47', '§ 21', '§19', '§21', '§ 21', '§ 21', '§ 14', '§ 21', '§ 14', '§ 21', '§ 14']

TÜV-Probleme - Seite 3 - FORUM ENDURO-WANDERN
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TÜV-Probleme
Dies und das zu Moped´s
Re: TÜV-Probleme
Beitragvon Mathias » Mo 20. Nov 2017, 02:38
Harald hat geschrieben: ......Ist das Fahrzeug länger als 84 Monate abgemeldet, sollten Sie vorab mit der Zulassungsstelle klären, ob eine HU ausreichend oder eine Vollabnahme erforderlich ist.......
Steht das im Verlinkten?
Super, ich hab noch eine SP42 in der Garage bei der der TÜV vor 86 Monaten abgelaufen ist. Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass es keine Vollabnahmen bei unveränderten, bereits schon mal zugelassenen Fahrzeugen mehr gibt. Nur die Erweiterte...... bei der eben Dinge wie Reifen auf Risse prüfen, also altersbedingte oder aus der Standzeit entstandene Mängel..........im Prinzip also die Mopeds genauer ins Auge gefasst werden.
Das wär etwas doof..... jetzt wo ich gerade beschlossen habe diese Aufzubauen
Nur mal so, ich war mit meinen Mopeds und meinen Anhängern auch schon öfters als einmal über dem Termin. Der TÜV Mann hat sich jedesmal für die 20% entschuldigt ...... war also bisher nie das Thema..... sie finden immer etwas zum meckern, der überzogen TÜV Termin gehörte nie dazu.
Meine Anhänger hab ich nie zum TÜV getragen, war auch kein Thema. Ich würde einen Termin machen und die Versicherung fragen...... mit der Rennleitung würde ich anhand des Termins diskutieren.
Wobei ich meine Mopeds der Einfachheit halber auf einen der Anhänger schnalle.
Es gibt wohl beim TÜV auch sowas wie Subunternehmer...... heißt die kommen mit einem Koffer für die AU bewaffnet vorbei..... wurde mir erklärt. Ich hab da auch noch so ein klitzekleines Thema
Weiß aber nicht ob das nur eine Lagerfeuergeschichte war.
Beitragvon Harald » Mo 20. Nov 2017, 08:47
Das ist jetzt mehr wie unglücklich denn wenn du diese Maschine bereits abgemeldet hast kommt der
Absatz hier zum Tragen .
Laut § 21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung - StVZO - gilt jedoch: War das Fahrzeug länger als 7 Jahre stillgelegt, erlischt die Betriebserlaubnis. Das Kfz gilt als endgültig aus dem Verkehr zurückgezogen. Eine Verlängerung dieser Stilllegungsfrist ist nicht möglich. Zur Wiederzulassung des Kfz ist dann eine Vollabnahme durch den TÜV erforderlich.
Besser ist du klärst das noch einmal genau vor Ort mit dem TÜV persönlich .
Vielleicht gibt es Landesspezifisch noch eine " Übergangsregelung "
Zulassen mit kleinen Mängeln .
Hauptsache fährt und läuft, den Rest dann später ...
Früher waren die Fristen noch kürzer , aber auch eine Hauptuntersuchung ist kein Ko Kriterium.
Auch schon des Öfteren für Wiederaufbereitete PKW und Kräder gemacht....
http://www.strassenverkehrsamt.de/artik ... -fahrzeugs
Beitragvon Frido » Mo 20. Nov 2017, 14:38
geklaut bei Motortalk:
"FZV § 14 Außerbetriebsetzung, Wiederzulassung
(2) Soll ein nach Absatz 1 außer Betrieb gesetztes Fahrzeug wieder zum Verkehr zugelassen werden, ist die Zulassungsbescheinigung vorzulegen, § 6 gilt entsprechend. Das Fahrzeug muss vor der erneuten Zulassung einer Untersuchung nach § 29 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung unterzogen werden, wenn bei Anwendung der Anlage VIII Abschnitt 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung zwischenzeitlich eine Untersuchung hätte stattfinden müssen. Satz 2 gilt entsprechend für eine Sicherheitsprüfung nach § 29 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung und für eine vorgeschriebene Abgasuntersuchung nach § 47a der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Sind die Fahrzeug- und Halterdaten im Zentralen Fahrzeugregister bereits gelöscht worden und kann die Übereinstimmungsbescheinigung, die Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung des unveränderten Fahrzeugs nicht anderweitig erbracht werden, ist § 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entsprechend anzuwenden. "
"Übereinstimmungsbescheinigung: die vom Hersteller ausgestellte Bescheinigung, dass ein Fahrzeug, ein System, ein Bauteil oder eine selbständige technische Einheit zum Zeitpunkt seiner/ihrer Herstellung einem nach der jeweiligen EG-Typgenehmigungsrichtlinie genehmigten Typ entspricht."
"Datenbestätigung: die vom Inhaber einer nationalen Typgenehmigung für Fahrzeuge ausgestellte Bescheinigung, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt seiner Herstellung dem genehmigten Typ und den ausgewiesenen Angaben über die Beschaffenheit entspricht."
Der alte Fahrzeugbrief bzw. bei neueren Fahrzeugen die Zulassungsbescheinigung Teil I & II mit Stillegungsvermerk oder auch ein für einen Deutschen verständliches COC- Papier sind exakt oben Genanntes. Sie enthalten sämtliche Fahrzeugdaten. Damit dienen sie uns, den Prüfern, als Arbeitsgrundlage für die Hauptuntersuchung. Mit dem alten Brief und der frischen HU & AU kann die Zulassungsstelle dann arbeiten; sie muß halt nur den gesammten Datensatz abtippen, wenn das Fahrzeug nicht mehr im System drinn ist.
Wie schon gesagt, eine Vollabnahme ist nur dann nötig, wenn der alte Brief weg ist oder es halt keinen gibt, z.B. nur schwedische Papiere. Oder aber das Fahrzeug sich nicht mehr in dem Zustand befindet, der im Brief steht und die Änderungen nicht über eine normale Änderungsabnahme nach §19.3 STVZO abgenommen werden können (Totalumbau, Teile ohne Teilegutachten/ ABE).
Wir nehmen für die Untersuchung von stillgelegten Fahrzeugen den gleichen Tarif wie bei anderen Autos auch.
Wo steht in 21 StVZO etwas von 84 Monaten? Hab ich da etwas übersehen?
Die StVZO wurde teils durch die FZV ersetzt bzw. ergänzt.
Beitragvon reha73 » Mo 20. Nov 2017, 18:10
Die 7 Jahre haben nichts mit §21 StVZO zu tun, dieser regelt nur das Verfahren der Einzelabnahme. Die 7 Jahre kommen zustande, weil das Fahrzeug dann aus dem Fahrzeugregister gelöscht wird:
Wer künftig sein Auto länger als 18 Monate stilllegt, benötigt für die Wiederzulassung keine Vollabnahme nach § 21 StVZO mehr. Möglich macht dies die neue Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV), die seit 01. April 2007 in Kraft getreten ist. Gemäß der neuen Verordnung ist ein derartiges Gutachten erst dann zu erstellen, wenn das abgemeldete Kraftfahrzeug aus dem zentralen Fahrzeugregister gelöscht wurde. Dies geschieht nach sieben Jahren ...
https://www.kfz-auskunft.de/lexikon/vollgutachten.html
Beitragvon Frido » Mo 20. Nov 2017, 18:54
ich hab mal die Fortsetzung deines Zitats eingestellt:
Dies geschieht nach sieben Jahren... und wenn für das unveränderte Fahrzeug keine gültige EU oder nationale Typgenehmigung oder Einzelgenehmigung nachgewiesen werden kann.
Die Zulassungsbescheinigung bzw. der Fahrzeugbrief wären so ein Nachweis.
Beitragvon reha73 » Mo 20. Nov 2017, 19:25
Frido hat geschrieben: Die Zulassungsbescheinigung bzw. der Fahrzeugbrief wären so ein Nachweis.
Jedenfalls steht auf vielen lokalen Straßenverkehrsamts-Seiten, dass nach 7 Jahren eine solche fällig ist, unabhängig von irgendwelchen anderen Dingen. Etwa hier: https://www.jena.de/de/stadt_verwaltung ... vzo/227394:
Gehört ein Fahrzeug zu einem nicht genehmigten Typ (Eigenbau, Kleinserie, Importfahrzeug) oder ist deren Betriebserlaubnis erloschen (nach entgültiger Stilllegung oder Fristablauf der vorübergehenden Stilllegung), so muß ein amtlich anerkannter Sachverständiger in einem Gutachten das Fahrzeug richtig beschreiben und bescheinigen, dass es den geltenenden Vorschriften entspricht.
Zuständig für die Erstellung des Gutachtens sind in den neuen Ländern die Sachverständigen der DEKRA AG, in den alten Bundesländern die des TÜV.
Oder auch hier ziemlich eindeutig, wie ich finde:
War das Fahrzeug länger als 7 Jahre stillgelegt, erlischt die Betriebserlaubnis. Das Kfz gilt als endgültig aus dem Verkehr zurückgezogen. Eine Verlängerung dieser Stilllegungsfrist ist nicht möglich. Zur Wiederzulassung des Kfz ist dann eine Vollabnahme durch den TÜV erforderlich.
Ein Anruf beim Straßenverkehrsamt dürfte die Sache eindeutig und schnell aufklären.
Beitragvon Frido » Di 21. Nov 2017, 03:21
Z.B. in dem von mir zuvor eingestellten Motortalk-Beitrag der offensichtlich von einem Prüfer einer Prüforganisation stammt.
Die von dir verlinkten Beiträge beziehen sich auf § 21 StVZO der durch § 14 FZV ersetzt bzw. ergänzt worden ist.
Beitragvon reha73 » Di 21. Nov 2017, 07:18
Frido hat geschrieben: Die von dir verlinkten Beiträge beziehen sich auf § 21 StVZO der durch § 14 FZV ersetzt bzw. ergänzt worden ist.
Häh? Dann lies mal genau meine Beiträge. Da steht das Gegenteil.
Beitragvon Mathias » Di 21. Nov 2017, 08:34
Also, ich hab nochmal nachgefragt, bzw. ich kenne jemanden der es für mich getan hat.
Die Vollabnahme gibt es nicht mehr so wie ich verstanden hatte. Das stimmt...... und im Grunde damit das was Frido hier schreibt.
Es ist nur so, dass die TÜVler gerne denken...... oh, das ist ein 21er......
Damit spekuliere ich jetzt einfach mal wild..... so Gespräche wie, die Reifen sind aber schon alt..... gut erstmal TÜV dann kommt da eh ein T63 drauf enden vermutlich schneller in so einer Aussage wie..... dann machen sie doch erstmal den neuen Reifen drauf.
Also nochmal durchatmen...... und drauf hoffen doch irgendwann nochmal einen TÜVler zu finden dem man glaubhaft erklären kann, nicht suizidal veranlagt zu sein. Nicht ganz einfach.... ich weiß, hab da Erfahrung
Frido hatte mich gefragt warum ich auf die Idee komme eine der 42er neu aufzubauen....... Mir ist ja bei der alten der Rahmen gebrochen und mein Erlebnis mit der SP44 und den Problemen die ich damit Offroad hatte, haben es mir ordentlich versaut. Eine Frage des Vertrauens.
Letzte Woche hab ich mal ganz locker jemanden versprochen: "Hilf mir über den Winter das Ding fit zu bekommen, dann geb ich Dir meine DK41 und wir probieren mal die Westalpen etwas aus. Kein Ding für mich, ich bin da bisher eigentlich alles auch mit der SP42 gefahren, geht, etwas langsamer, (vielleicht.... fahre ja immer langsam!) etwas anstrengender, aber kein Problem......."
Mit der Haltung bin ich die letzten Jahre doch immer wieder etwas..... gestrandet?
Bin als ich das hier gelesen habe etwas erschrocken. TÜV ist bei mir immer ein Drama, wegen Dingen die anderswo scheinbar kein Problem sind.
(Bild verlinkt von http://www.trendshopsorn.de )
Vielleicht würde das T-Shirt den offensichtlich optischen Vertrauensverlust kompensieren?
Beitragvon Frido » Di 21. Nov 2017, 10:19
Hilf mir deine Aussage zu verstehen, das Gegenteil wovon? Beziehen sich deine Links nicht auf § 21 StVZO oder wurde der deiner Meinung nach nicht durch § 14 FZV ergänzt?
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