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Timestamp: 2018-12-10 04:38:39
Document Index: 10743857

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', 'Art. 2', '§ 3', '§ 19', '§ 19', 'Art. 2', 'Art. 101', '§ 31']

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Schonmaße und Schonzeiten in Bayern
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Meerneunaugen, Petromyzon marinus
1.10.-28.02.
15.12.-15.04.
Seesaibling, Salvelinus alpinus
15.02.-31.05.
Blaufelchen, Coregonus wartmanni
15.10.-31.12.
Gangfisch, Coregonus macrophthalmus
Sandfelchen, Coregonus fera
Kilch, Coregonus acronius
Nordseeschnäpel, Coregonus oxyrhynchus
1.01.-30.04.
1.03.-30.06.
Perlfisch, Rutilus frisii meidingeri
Aitel, Leuciscus cephalus
Strömer, Leuciscus soufia agassizi
1.04.-31.05.
1.03.-30.04.
Weißflossiger Gründling, Gobio albipinnatus
Kessler-Gründling, Gobio kessleri
Steingreßling, Gobio uranoscopus
1.05.-15.06.
Mairenke, Chalcalburnus chalcoides mento
Zobel, Abramis sapa
Zährte und Seerüßling, Vimba vimba spp.
Bitterling, Rhodeus sericeus amarus
Giebel, Carassius auratus gibelio
Bartgrundel, Noemacheilus barbatulus
Wels, Silurus glanis Schonmaß (70cm) wurde Bayernweit aufgehoben
15.02.-15.04.
Zander, Stizostedion lucioperca
15.03.-30.04.
Kaulbarsch, Gymnocephalus cernuus
Marmorierte Grundel, Proterorhinus marmoratus
Kessler-Grundel, Neogobius kessleri
3stach. Stichling, Gasterosteus aculeatus
9stach. Stichling, Pungitius pungitius
Rutte, Trüsche Lota lota
Edelkrebs, Astacus astacus, weiblich
1.10.-31.07.
Steinkrebs, Austropotamobius torrentium, weiblich
Gemeine Teichmuschel, Anodonta cygnea
Flache Teichmuschel, Anodonta anatina
Abgeplattete Teichmuschel,Pseudanodonta complanata
http://www.lfvbayern.de/gesetzl-bestimmungen/schonmassezeiten-und-bezirksverordnungen/
Bezirksfischereiverordnung für den Bezirk Niederbayern
vom 13. September 2005 (RABl S. 129)
§ 1 Schonvorschriften
1. Bachforelle (Salmo trutta forma fario)
a) In den Gewässern im nordöstlichen Bayerischen Wald - entlang der Grenzen zwischen Deutschland - Österreich und Deutschland - Tschechien - wird das Schonmaß auf 22 cm und die Schonzeit auf 15.09. bis 28.02. festgesetzt. Die Lage dieser Gewässer ist aus der beiliegenden Karte zu entnehmen.
b) In Steinforellenbächen wird das Schonmaß der Bachforelle auf 20 cm und die Schonzeit auf 15.09. bis 28.02. festgesetzt. Ob einem Gewässer die Eigenschaft eines Steinforellenbaches zukommt, wird auf Antrag von der Kreisverwaltungsbehörde nach Anhörung der Fachberatung für Fischerei des Bezirks festgestellt.
Beide Regelungen gelten nicht für die Grenzgewässer zwischen Deutschland -Österreich und Deutschland -Tschechische Republik. In den Grenzgewässern zu Österreich wird die Schonzeit vom 16.09. bis 15.03. und das Schonmaß auf 26 cm festgesetzt.
2. Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) In den Gewässern Niederbayerns und in den Grenzgewässern zu Österreich wird die Schonzeit aufgehoben und das Schonmaß auf 26 cm festgesetzt.
3. Bachsaibling (Salvelinus fontinalis) In den Grenzgewässern zu Österreich wird die Schonzeit auf 16.09. bis 15.03. und das Schonmaß auf 26 cm festgesetzt.
4. Huchen (Hucho hucho) In den Grenzgewässern zu Österreich wird das Schonmaß auf 75 cm festgesetzt.
5. Rutte (Lota lota) Das Schonmaß wird auf 35 cm festgesetzt. In den Grenzgewässern zu Österreich wird die Schonzeit auf 01.12. bis 31.01. und das Schonmaß auf 35 cm festgesetzt.
6. Schleie (Tinca tinca) In den Grenzgewässern zu Österreich wird die Schonzeit auf 16.05. bis 30.06. festgesetzt.
7. Frauennerfling (Rutilus pigus virgo) In den Grenzgewässern zu Österreich wird eine ganzjährige Schonzeit festgesetzt.
8. Nerfling (Leuciscus idus) In den Grenzgewässern zu Österreich wird die Schonzeit auf 01.05. bis 31.05. und das Schonmaß auf 35 cm festgesetzt.
9. Aitel (Leuciscus cephalus) In allen Gewässern Niederbayerns sowie in den Grenzgewässern zu Österreich wird das Schonmaß auf 25 cm festgesetzt.
10. Hecht (Esox lucius) und Zander (Stizostedion lucioperca) Die Schonzeit des Hechtes und Zanders wird in allen Gewässern sowie in den Grenzgewässern zu Österreich auf 15.02. bis 30.04. festgesetzt. Die Schonzeit beider Fischarten im Inn abwärts der Salzachmündung bis zur Mündung in die Donau wird auf 15.02. bis 31.05. festgesetzt.
11. Zingel (Zingel zingel) In den Grenzgewässern zu Österreich wird die Schonzeit vom 01.04. bis 31.05. und das Schonmaß auf 20 cm festgesetzt.
§ 2 Besatzmaßnahmen
1. In Gewässern mit natürlichem Vorkommen der Elritze (Phoxinus phoxinus), Mühlkoppe (Cottus gobio), Schneider (Alburnoides bipunctatus) dürfen die Arten Bachforelle (Salmo trutta), Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) und Bachsaibling (Salvelinus fontinalis) nur als Brut und einjährige Setzlinge eingesetzt werden. 2. Fischbesatz In den nachfolgend aufgeführten Gewässern und deren Zuflüssen dürfen Besatzmaßnahmen mit Bachforelle, Regenbogenforelle, Bachsaibling, Huchen und Äsche sowie in geschlossenen Gewässern nach Art. 2 Abs. 1 Nr. 1 u. 2 FiG, die in den Einzugsgebieten dieser Gewässer liegen, mit allen Saiblings- und Lachsarten und deren Kreuzungsprodukten, nur dann vorgenommen werden, - wenn ihre Herkunft bekannt ist und - wenn ein tierärztliches Zeugnis vorliegt, aus dem zu entnehmen ist, dass die Fische von nachfolgenden Krankheiten klinisch frei sind: von Mykosen, Ekto- und Endoparasiten, von infektiöser Anämie der Lachse (ISA), von der infektiösen hämatopoetischen Nekrose der Salmoniden (IHN) und der viralen hämorrhagischen Septikämie der Salmoniden (VHS). Diese Vorschriften beziehen sich auf folgende Gewässer: Gewässer: Rinchnach ab Gasthof Mühle bis zum Quellgebiet Gewässer: Obermühlbach ab Angermühle in Obermühlbach bis zum Quellgebiet
Gewässer: Rinchnach ab Gasthof Mühle bis zum Quellgebiet
Gewässer: Obermühlbach ab Angermühle in Obermühlbach bis zum Quellgebiet
Gewässer: Röhrnachmühlbach ab Gschwendtner Mühle bis zum Quellgebiet
Gewässer: Großer Michelbach ab der Micheleck Mühle bis zum Quellgebiet
Gewässer: Kleine Ohe ab Einzendoblmühle bis zum Quellgebiet
Gewässer: Saußbach ab Saußmühle (Ausleitungsbauwerk der Stadt Waldkirchen) bis zum Quellgebiet
Gewässer: Asbach ab Fischermühle in Grafenried bis zum Quellgebiet
Gewässer: Biberbach ab Wasserausleitung aus der Fischzucht Kopfsberg bis zum Quellgebiet
Gewässer: Zentinger Bach ab Hauermühle bis zum Quellgebiet
Gewässer: Großer Perlbach (Gem. Wiesenfelden) ab Hubmühle bis zum Quellgebiet
Gewässer: Kolbersbach - Triebwerk Reif in Ludwigsthal bis zu den Quellgebieten alle Zuflüsse
§ 3 Zugehörigkeit der Fließgewässer zu den fischereibiologischen Regionen
(1) Die Fließgewässer Niederbayerns werden in Bezug auf die Ausführungsverordnung zum Bayerischen Fischereigesetz (AVFiG) § 19 Abs. 2 Satz 2 eingeteilt in die Cyprinidenregion (umfaßt die Barben- und die Brachsenregion), die Salmonidenregion (umfasst die Forellen- und die Äschenregion) und die Region, die wegen Beeinträchtigungen durch menschliche Tätigkeit derzeit nicht der Salmonidenregion zugeordnet werden kann (sog. potentielle Salmonidenregion).
1. Cyprinidenregion: Be- und Entwässerungsgräben und alle anderen Gewässer mit einem ausgeprägten Cyprinidenbestand, Donau, Gaißa (von der Gaißamühle, Lkr. Passau bis zur Mündung), Hengersberger Ohe (von der Triebwerksanlage in Niederaltteich bis zum Winzerer Letten), Inn (Staustufe Braunau-Simbach bis Mündung), Isar (Maxwehr in Landshut bis Mündung) mit allen Abzweigungen sowie Klötzlmühlbach, Kels (Bezirksgrenze bis Mündung), Main-Donau-Kanal, Rott (von Eggenfelden bis zur Mündung), Vils (gesamte Länge).
2. Salmonidenregion: Alle in Nrn. 1 und 3 namentlich nicht aufgeführten Gewässer. In diese Gewässer dürfen Aale und Hechte nicht ausgesetzt werden; für diese Arten gelten die Fangbeschränkungen nach Zeit und Maß nicht (§ 19 Abs. 2 Satz 2 AVFiG).
3. Potentielle Salmonidenregion: Abens (von Abensberg bis zur Mündung), Aiterach (Aiterhofen bis Mündung), Bina (Mündung des Kühbachs bis Mündung), Bogenbach (Sägewerk Eidenschink in Hofdorf bis Mündung), Gaißa (Petermühle bis Gaißamühle, Lkr. Passau), Große Laber (auf der gesamten Länge), Große Vils (von der Bezirksgrenze zu Oberbayern bis zum Zusammenfluss mit der Kl. Vils), Hengersberger Ohe (Triebwerksanlage Rothmühle bis zur Triebwerksanlage in Niederalteich), Ilm (Bezirksgrenze bis Mündung), Ilz (von der Staumauer Oberilzmühle bis zur Mündung), Inn (von der Bezirksgrenze zu Oberbayern bis zur Staustufe Braunau-Simbach), Isar (von der Bezirksgrenze zu Oberbayern bis zum Maxwehr in Landshut) mit Abzweigungen, Kinsachableiter, Kleine Laber (auf der gesamten Länge), Kleine Vils (auf der gesamten Länge), Kollbach (Malgersdorf bis zur Mündung), Kößlarner Bach (von Kirchham bis zur Mündung), Kößnachableiter, Menachableiter, Mertseebach (Stausee bis Mündung), Pfettrach (Absturz Altdorf Süd bis Mündung), Reißingerbach (Wallersdorf bis Mündung), Rott (von der Bezirksgrenze zu Oberbayern bis Eggenfelden), Sulzbach (Miesing bis zur Mündung), Wolfach (Obermühle bei Reisbach bis Mündung). In diesen Gewässern dürfen Aale nicht ausgesetzt werden. (2) Das Besatzverbot gilt auch für stehende Gewässer einschließlich geschlossener Gewässer im Sinne des Art. 2 Abs. 1 Nr. 1 und 2 FiG, soweit sie mit einem Gewässer der Salmonidenregion oder der potentiellen Salmonidenregion in Verbindung stehen.
Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung können nach Art. 101 Nr. 4 FiG in Verbindung mit § 31 Nr. 1, Nr. 4a, Nr. 8e AVFiG mit einer Geldbuße belegt werden, soweit die Tat nicht nach anderen Vorschriften mit Strafe belegt ist.
1. Diese Verordnung tritt am 01. Januar 2006 in Kraft; sie ist gültig bis 31. Dezember 2010.
2. Mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung treten außer Kraft:
a.) Bezirksfischereiverordnung für den Bezirk Niederbayern vom 21. November 2000 (RABl Nr. 17/2000),
b.) Verordnung zur Änderung der Bezirksfischereiverordnung für den Bezirk Niederbayern vom 4. Februar 2005 (RABl Nr. 4/2005).
Landshut, 13. September 2005 BEZIRK NIEDERBAYERN
Manfred Hölzlein Bezirkstagspräsident
Quelle: Landesfischereiverband Bayern / Angaben ohne Gewähr
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