Source: https://esv-campus.de/ce/die-steuerliche-betriebspruefung-ausgabe-03-2012/ejournal-archiv.html
Timestamp: 2020-06-06 05:21:09
Document Index: 157902756

Matched Legal Cases: ['§ 237', '§ 233', '§ 5', '§ 6', '§ 11', '§ 10']

Die steuerliche Betriebsprüfung Ausgabe 03 2012
Geldwäscheprävention durch die Finanzbehörden
Oberregierungsrat Dr. Michael Frank
Die Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, zu dem Unternehmen, freie Berufe und die öffentliche Verwaltung gleichermaßen Ihren Beitrag leisten müssen. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Geldwäscheprävention“ will den gleich lautenden Auftrag der OECD (FATF – Financial Action Task Force on Money Laundering) aus dem Jahr 2010, der mit einem anständigen „Rüffel“ einherging, umsetzen. Bundestag und Bundesrat haben im Dezember 2011 ihre Zustimmung zu dem Gesetzesvorhaben erteilt, so dass die neuen Regelungen ab 2012 gelten. Das Gesetz ist am 29.12.2011 in Kraft getreten. Wie die Regelung aussieht, welche die Finanzverwaltung hauptsächlich betreffen wird, zeigt dieser Beitrag.
Die Zinsschranke – Teil III –
Die bilanzpolitische Bedeutung der Gemeinkostenverteilung bei der Ermittlung der Herstellungskosten – Teil I –
vGA-Problematik bei LBO-Transaktionen
Rechtsanwalt, Steuerberater Harald Schwetlik
In seinem Beitrag „Firmenübernahmen durch ausländische Finanzinvestoren (Private Equity Fonds)“ vertritt Ruthe die Auffassung, dass die für LBO-Transaktionen typische Verlagerung des Transaktions- und Finanzierungsaufwandes auf ein inländisches Akquisitionsvehikel eine vGA an die ausländische Finanzinvestoren darstelle. Die Finanzverwaltung hat die von Ruthe entwickelte Argumentation aufgegriffen und prüft gerade im Rahmen einer Abstimmung auf Bund-Länder-Ebene, ob und unter welchen Voraussetzungen der Transaktions- und Finanzierungsaufwand bei LBO-Transaktionen als vGA zu behandeln ist.
I. Keine Aussetzungszinsen für fehlerhaft ausgesetzte Beträge bei vollem Erfolg des Rechtsbehelfs – Verzinsung bei Aussetzung der Vollziehung eines Grundlagenbescheids
§ 237 Abs. 1, § 233a AO.
BFH-Urteil vom 31. August 2011 – X R 49/09
II. Häusliches Arbeitszimmer als Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit
BFH-Urteil vom 27. Oktober 2011 – VI R 71/10
III. Beteiligung eines Wohnungseigentümers an Instandhaltungsrückstellung ist Wirtschaftsgut
Ein bilanzierender Gewerbetreibender, dem eine Eigentumswohnung gehört und der Zahlungen in eine von der Wohnungseigentümergemeinschaft gebildete Instandhaltungsrückstellung geleistet hat, muss seine Beteiligung an der Instandhaltungsrückstellung mit dem Betrag der geleisteten und noch nicht verbrauchten Einzahlungen aktivieren
§ 5 Abs. 1 EStG, § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG; § 11 Abs. 2 EStG; § 10 Abs. 6 WoEigG
BFH-Beschluss vom 5. Oktober 2011 – I R 94/10