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Timestamp: 2017-02-23 18:35:55
Document Index: 172012358

Matched Legal Cases: ['§ 192', 'Art. 3', 'Art. 12', '§ 31', '§ 33', '§ 64', '§ 84', '§ 100', 'Art. 3', '§ 15', 'Art. 12', '§ 45', '§ 31', '§ 577', 'Art. 3', '§ 7', '§ 51', '§ 7', '§ 88', 'Art. 80', 'Art. 110']

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Gewaltenteilungsgrundsatz – Urteile kostenlos online findenEntscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Gewaltenteilungsgrundsatz“.LG-STUTTGART – Urteil, 13 S 131/12 vom 19.12.20121. Die Kosten einer prädiktiven Gendiagnostik eines gesunden Versicherten lassen sich nicht unter § 192 Abs.1 VVG subsumieren - auch nicht im Wege der richterlichen Rechtsfortbildung.
3. Ein gesunder Versicherter kann nicht ohne Weiteres davon ausgehen, dass die Übernahme der Kosten einer prädiktiven Gendiagnostik Bestandteil jedes Vertrages der privaten Krankenversicherung sei. Der Leistungsumfang des "Basistarifs" kann jedenfalls dann nicht zur Auslegung des Versicherungsvertrages herangezogen werden, wenn der Versicherungsvertrag lange vor Einführung des "Basistarifs" abgeschlossen wurde.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 1904/11 vom 06.08.20121. Eine unterschiedliche Praxis von Universitäten bei der "Nachdiplomierung" von Absolventen staatlicher Prüfungen ist schon deshalb nicht an Art. 3 Abs. 1 GG zu messen, weil es sich um unterschiedliche juristische Personen handelt.
2. Aus Art. 12 Abs. 1 GG lässt sich keine Verpflichtung einer Universität ableiten, Absolventen der Ersten juristischen Prüfung nachträglich den akademischen Grad "Diplom-Jurist" zu verleihen oder eine Satzung zu erlassen, auf deren Grundlage dieser Grad zu verleihen wäre.
SG-KARLSRUHE – Urteil, S 4 AS 2005/11 vom 24.05.2012Einarmigen Personen mit Verletzung der verbliebenen rechten Hand steht regelmäßig ein wichtiger Grund i. S. v. § 31 Abs. 1 S. 2 SGB II zur SeiteBFH – Urteil, VI R 74/10 vom 19.04.20121. Dem in § 33 Abs. 4 EStG i.d.F. des StVereinfG 2011 und in § 64 Abs. 1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 geregelten Verlangen, die Zwangsläufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall formalisiert nachzuweisen, ist nach § 84 Abs. 3f EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 auch im Veranlagungszeitraum 2006 Rechnung zu tragen.
4. Eine verfassungsrechtlich unzulässige Rückwirkung (Rückbewirkung von Rechtsfolgen) ist hierbei nicht zu beklagen. Denn dem Gesetzgeber ist es unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes nicht verwehrt, eine Rechtslage rückwirkend festzuschreiben, die vor einer Rechtsprechungsänderung einer gefestigten Rechtsprechung und einheitlichen Rechtspraxis entsprach (Anschluss an BVerfG-Beschluss vom 21. Juli 2010 1 BvL 11/06 u.a., BVerfGE 126, 369).VG-FREIBURG – Urteil, 2 K 638/10 vom 21.09.2011In Baden-Württemberg besteht weder ein einfach- noch ein verfassungsrechtlicher Anspruch auf Einführung des Schulfachs Ethik an der Grundschule; insbesondere lässt sich ein solcher weder § 100a Abs. 1 und 3 SchulG noch - im Blick auf den Religionsunterricht -Art. 3 GG entnehmen.VG-SCHWERIN – Urteil, 1 A 2296/05 vom 15.07.2009Die in § 15 Abs. 2 RDG M-V enthaltene Regelung der Freiheit der Berufswahl ist verfassungsgemäß. Die Versagung der Genehmigung zum qualifizierten Krankentransport ist im Lichte des Art. 12 Abs. 1 GG nur bei konkret zu erwartenden ernstlichen und schwerwiegenden Nachteilen, also bei Überschreiten einer "Verträglichkeitsgrenze" gerechtfertigt. Werden für den öffentlichen Rettungsdienst lediglich zwei Krankentransportwagen vorgehalten, ist die Prognoseentscheidung nicht zu beanstanden, dass bei einer (weiteren) Reduzierung die Versorgung des Rettungsbereichs durch den öffentlichen Rettungsdienst nicht mehr gewährleistet werden könne.VG-GIESSEN – Beschluss, 8 G 3850/06 vom 16.01.2007Eine Fraktion in einer Stadtverordnetenversammlung kann die Errichtung eines Aktenausschusses auch dann fordern, wenn die Akteneinsicht einen noch nicht abgeschlossenen Vorgang betrifft.STGH-DES-LANDES-HESSEN – Beschluss, P.St. 2097 vom 11.12.20061. Nach § 45 Abs. 2 StGHG kann eine Grundrechtsklage gegen eine Rechtsvorschrift nur binnen eines Jahres seit Inkrafttreten der Rechtsvorschrift erhoben werden.
2. Die Jahresfrist ab Inkrafttreten eines Gesetzes gilt grundsätzlich unabhängig davon, wann seine Rechtswirkungen eintreten. Auf den Zeitpunkt, zu dem der Einzelne durch die jeweilige Norm erstmals beschwert wird, kommt es nicht an.VG-HAMBURG – Urteil, 10 K 2075/05 vom 05.12.2006Klage auf Änderung einer Satzung - "Ledigenzuschlag" zur AltersrenteVG-LUENEBURG – Urteil, 5 A 414/05 vom 26.04.2006Das uneingeschränkte Stimmrecht des hauptamtlichen Bürgermeisters im Gemeinderat gemäß § 31 Abs. 1 Satz 2 NGO ist mit höherrangigem Recht vereinbar.VG-STUTTGART – Urteil, 5 K 2058/03 vom 09.11.20041. Ein Mieter kann grundsätzlich mit einer Normerlassklage einen Anspruch auf Erlass bzw. Ergänzung einer Kündigungssperrfristverordnung gemäß § 577 a Abs. 2 BGB auf dem Verwaltungsrechtsweg geltend machen.
4. Zur Anwendung des Gleichheitssatzes nach Art. 3 Abs. 1 GG bei der Bestimmung der betroffenen Gemeinden.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 1 S 65/92 vom 09.11.19921. Im Wahlprüfungs- und Wahlanfechtungsverfahren ist nicht zu prüfen, ob das Amt eines Bürgermeisters einer kreisangehörigen Gemeinde mit der Wahrnehmung eines Kreistagsmandates vereinbar ist.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, A 13 S 1571/91 vom 07.11.19911. Ein vor dem 1. Januar 1991 gestellter Asylantrag konnte das Asylverfahren nur in dem Umfange eröffnen, in dem es durch die zum damaligen Zeitpunkt in Kraft befindlichen Vorschriften des Asylverfahrensgesetzes alter Fassung ermöglicht wurde.
2. Die gesetzliche Erweiterung der im Asylanerkennungsverfahren zu prüfenden Verfolgungsgründe durch die §§ 7 Abs 1 S 2 und 12 Abs 6 S 3 AsylVfG nF hat nicht - rückwirkend - automatisch zu einer Erweiterung bereits zuvor gestellter Asylanträge hinsichtlich ihres Gegenstandes und ihres Umfanges geführt.
3. Eine Klage, das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge zur Feststellung der Voraussetzungen des § 51 Abs 1 AuslG 1990 zu verpflichten, ist deshalb wegen Fehlens eines zuvor durch entsprechenden Antrag eingeleiteten Verwaltungsverfahrens unzulässig, wenn das Bundesamt nur über einen Asylantrag im Sinne des § 7 Abs 1 AsylVfG aF zu entscheiden hatte (ebenso: VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.5.1991 - A 16 S 2357/90 - InfAuslR 1991, 326 und Urteil vom 28.06.1991 - A 14 S 1489/88 -).OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 1 A 10362/08.OVG vom 01.10.20081. Für Gestaltungssatzungen nach § 88 Abs. 1 LBauO gilt das verfassungsrechtliche Zitiergebot (Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG; Art. 110 Abs. 1 Satz 3 LV) nicht. Aus dem allgemeinen Rechtsstaatsprinzip folgen bei solchen Satzungen jedenfalls keine Zitierpflichten dahingehend, dass die Ermächtigungsnorm in der Satzung über die Nennung des Paragrafen hinaus nach Absatz, Satz und Nummer genau bezeichnet werden muss.
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