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Timestamp: 2016-10-25 08:29:16
Document Index: 354826061

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in casu', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 109', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 64']

8C_718/2010 (20.10.2010)
Der 1962 geborene C.________ war �ber das Stellenvermittlungsunternehmen X.________ AG als Bauarbeiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert, als er am 27. Dezember 2006 als Lenker eines Personenwagens, in der Absicht links abzubiegen, auf seiner Fahrbahn anhielt und von hinten von einem nachfolgenden Fahrzeuglenker ungebremst angefahren wurde. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Nach weiteren Abkl�rungen medizinischer und beruflich-erwerblicher Art verf�gte sie am 5. November 2008 die Einstellung der Versicherungsleistungen auf den 30. November 2008 (einschliesslich der Verneinung von Dauerleistungen in Form von Rente und/oder Integrit�tsentsch�digung), da zwischen dem Unfall und den noch vorhandenen psychischen Beschwerden kein rechtsgen�glicher Kausalzusammenhang (mehr) bestehe. Daran wurde auf Einsprache hin festgehalten (Einspracheentscheid vom 12. Februar 2009).
C.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, ihm Versicherungsleistungen in Form einer Invalidenrente oder einer Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen; ferner sei ihm die unentgeltliche Prozessf�hrung zu gew�hren.
2.1 Streitig und zu pr�fen ist unter dem Blickwinkel der in Art. 6 Abs. 1 UVG (in Verbindung mit Art. 4 ATSG) angelegten Anspruchsvoraussetzung der Kausalit�t, ob der (allenfalls zu Arbeits-, Erwerbsunf�higkeit, Integrit�tseinbusse etc. f�hrende) Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers nach dem 30. November 2008 in einem rechtserheblichen ad�quaten Kausalzusammenhang zum versicherten Unfall vom 27. Dezember 2006 steht.
2.2 Vom kantonalen Gericht richtig erkannt wurde in diesem Zusammenhang insbesondere, dass die Ad�quanzbeurteilung in F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbels�ule (HWS) oder einer �quivalenten Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen mit der Zeit zwar abgenommen haben, jedoch im Vergleich zur psychischen Problematik nicht ganz in den Hintergrund getreten sind, rechtsprechungsgem�ss unter dem Gesichtspunkt der sogenannten Schleudertrauma-Praxis, also nach BGE 134 V 109, vorzunehmen ist. Im angefochtenen Entscheid wurden die dabei zur Anwendung gelangenden Grunds�tze zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1 Ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf (zur diesbez�glich ausschliesslichen Relevanz bei der Pr�fung der Unfallschwere: BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126; Urteile U 2/07 vom 19. November 2007 E. 5.3.1, in: SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 503/05 vom 17. August 2006 E. 2.2, 3.1 und 3.2, in: SZS 2008 S. 183), namentlich in Ber�cksichtigung des Unfallhergangs und der Fahrzeugsch�den, ist der Auffahrunfall vom 27. Dezember 2006 innerhalb der Kategorisierung, wie sie gem�ss BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f. zu erfolgen hat, mit dem kantonalen Gericht als im mittleren Bereich anzusiedelndes mittelschweres Ereignis zu qualifizieren. Der Beschwerdef�hrer wurde, als er mit seinem Fahrzeug auf der Fahrbahn stehend nach links abbiegen wollte, von einem nachfolgenden Personenwagen mit nicht unerheblicher Geschwindigkeit von hinten gerammt. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn abgedr�ngt, wo sie zum Stillstand kamen; es entstand ein Totalschaden. Vor dem Hintergrund, dass mit gleichwertiger oder jedenfalls nicht geringerer Krafteinwirkung verbundene Autounf�lle regelm�ssig dem mittleren Bereich (vgl. die Zusammenstellung in den Urteilen 8C_933/2009 vom 28. April 2010 E. 4.3.1 und 8C_915/2008 vom 11. September 2009 E. 5.1) und einfache Auffahrkollisionen auf ein stehendes Fahrzeug dem Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zugeordnet werden (Urteil 8C_470/2007 vom 15. Mai 2008 E. 5.2 mit Hinweisen), erhellt ohne weiteres, dass der im vorliegenden Verfahren zu beurteilende Vorfall hinsichtlich Unfallschwere in etwa vergleichbar, sicher aber nicht, wie vom Beschwerdef�hrer geltend gemacht, als gewichtigerer Vorgang zu werten ist. Die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges w�re somit nur f�r den Fall zu bejahen, dass eines der in BGE 134 V 109 (E. 10.3 S. 130) angef�hrten Ad�quanzkriterien in besonders ausgepr�gter Weise vorliegen w�rde oder mehrere - mindestens drei - der Kriterien geh�uft gegeben w�ren (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367, 369 E. 4b S. 383; Urteil 8C_897/2009 vom 29. Januar 2010 E. 4.5 mit Hinweisen, in: pl�doyer 2010/2 S. 53).
3.2 Unbestrittenermassen kann weder von besonders dramatischen Begleitumst�nden noch von einer besonderen Eindr�cklichkeit des Unfallereignisses gesprochen werden. Ebenso wenig sind im Lichte der medizinischen Akten eine fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlung sowie ein schwieriger Heilverlauf und erhebliche Komplikationen gegeben. Soweit der Beschwerdef�hrer das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen als erf�llt moniert, ist ihm entgegenzuhalten, dass die Diagnose einer HWS-Distorsion (oder eines anderen, ad�quanzrechtlich gleich zu behandelnden Verletzungsbildes) f�r sich allein nicht zur Bejahung des betreffenden Kriteriums gen�gt. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nden, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127 f. mit Hinweisen). Derartige Faktoren sind in casu indessen, wie sich den einl�sslichen Erw�gungen des kantonalen Gerichts zu diesem Punkt entnehmen l�sst, nicht ersichtlich. Was ferner den als �rztliche Fehlbehandlung ger�gten Verzicht auf neurologische und neuropsychologische Abkl�rungen anbelangt, ergibt sich aus den von der Klinik Y.________ erstellten Berichten vom 5. M�rz 2007 und 23. April 2008 (samt Anh�ngen), dass derartige Untersuchungen sehr wohl durchgef�hrt worden waren, ohne jedoch auff�llige Befunde zu generieren. Mit der Vorinstanz sind demgegen�ber die Kriterien der erheblichen Beschwerden (BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128) und der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f.) zu bejahen, wenn auch nicht in besonders augenf�lliger Form. Entgegen den letztinstanzlich erhobenen Einw�nde liegen keine Anhaltspunkte vor, die insbesondere hinsichtlich des Kriteriums der erheblichen Beschwerden auf eine Erf�llung in ausgepr�gter Weise hindeuteten. Es kann auch diesbez�glich vollumf�nglich auf die �berzeugenden vorinstanzlichen Ausf�hrungen verwiesen werden, welchen nichts beizuf�gen ist.
Da somit nur zwei der sieben m�glichen Kriterien, beide nicht in besonders ausgepr�gter Form, erf�llt sind, wurde die Anspruchsvoraussetzung des ad�quaten Kausalzusammenhanges zu Recht verneint.
4.1 Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.
4.2 Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. a und Art. 66 Abs. 1 BGG). Dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann mangels der gem�ss Art. 64 Abs. 1 BGG hierf�r erforderlichen Voraussetzung der Nichtaussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr nicht stattgegeben werden.