Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=76691
Timestamp: 2019-06-26 17:59:11
Document Index: 6726276

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 16', '§ 16', '§ 123', '§ 124', '§ 12', '§ 2', '§ 160', '§ 97', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Nuclear Business Opportunity - Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH
Pithead winding gear, winches for underground use, and capstans [shaft hoisting system - konrad 2]
Purchaser: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH
20/04/2018 S77 - - Works - Contract notice - Competitive procedure with negotiation
Germany-Peine: Pithead winding gear, winches for underground use, and capstans
2018/S 077-170749
Contact person: Thomas Henß
Telephone: +49 5171/431460
E-mail: vergabestelle.peine@bge.de
The procurement documents are available for unrestricted and full direct access, free of charge, at: https://www.subreport.de/E31127114
Other activity: Dritter gem. § 9a Abs. 3 S. 2 Atomgesetz
Errichtung Schachtförderanlage Konrad 2 E+M-Teil
Gegenstand der Ausschreibung ist die betriebsbereite und funktionsfähige Errichtung der Schachtförderanlagen im Schacht Konrad 2. Diese bestehen aus einer Hauptseilfahrtanlage(HSFA) und einer mittleren Seilfahrtanlage (MSFA). Die HSFA wird in Form einer Koepe-Anlage errichtet und ist für Seilfahrten und den Transport der Gebinde mit radioaktiven Abfällen ausgelegt. Die MSFA ist zur Seilfahrt und für Instandhaltungsaufgaben im Schacht als Trommelmaschine konzipiert. Gegenstand der Ausschreibung ist weiterhin die Schachtbeschickungseinrichtung für die Hauptseilfahrtanlage auf Rasenhängebank sowie dem Füllort, die Schachtschleuse, Führungseinrichtungen der Schachtförderanlagen sowie 3 Schachtstühle für die vorgesehenen Anschläge.
Gegenstand der Ausschreibung ist betriebsbereite und funktionsfähige Errichtung der Schachtförderanlagen im Schacht Konrad 2. Diese bestehen aus einer Hauptseilfahrtanlage(HSFA) und einer mittleren Seilfahrtanlage (MSFA). Die HSFA wird in Form einer Koepe-Anlage errichtet und ist für Seilfahrten und den Transport der Gebinde mit radioaktiven Abfällen ausgelegt. Die MSFA ist zur Seilfahrt und für Instandhaltungsaufgaben im Schacht als Trommelmaschine konzipiert. Gegenstand der Ausschreibung ist weiterhin die Schachtbeschickungseinrichtung für die Hauptseilfahrtanlage auf Rasenhängebank sowie dem Füllort, die Schachtschleuse, Führungseinrichtungen der Schachtförderanlagen sowie drei Schachtstühle für die vorgesehenen Anschläge.
Für den Lieferumfang ist für den mechanischen und den elektrischen Teil die Planung so zu erstellen, dass die Errichtung nach der Prüfung durch die Sachverständigen durch die Genehmigungsbehörden genehmigt werden kann. Planung, Fertigung und Errichtung sind fortlaufend zu dokumentieren.
Die Planung, Fertigung, Errichtung und Inbetriebnahme erfolgt im Verbund mit anderen Auftragnehmern, mit Sachverständigen, den Genehmigungsbehörden und dem Auftraggeber. Die Bestimmungen des Bergrechts (BVOS und TAS) sind ebenso wie der Planfeststellungsbeschluss (PFB) für das Enlager Konrad und dessen Nebenbestimmungen in jeder Phase der Leistungserbringung zu beachten.
Die HSFA stellt das Kernstück des Einlagerungssystems für den späteren Endlagerbetrieb dar. Planung, Genehmigung und Errichtung der SFA erfolgen deshalb im Verbund insbesondere mit den Auftragnehmern für die Planung und Errichtung des Förderturms sowie der Montagen im Schacht. Um insgesamt eine anforderungsgerechte Schachtanlage Konrad 2 vertikal zu errichten, ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen AN erforderlich, die der AG koordiniert. Insbesondere wird hier auf den Förderturm hingewiesen, in dem die Hauptkomponenten der HSFA und der MSFA installiert werden. Der Förderturm und weitere Komponenten werden separat ausgeschrieben. HSFA und MSFA sind die führenden Systeme.
— HSFA,
— Nutzlast 25t (vorwiegend hängend),
— Geschwindigkeit 12 m/sec,
— Anzahl Seile (Koepe-Anlage) 8 Seile MSFA,
— Nutzlast 1t (Seilfahrt),
— Geschwindigkeit 4 m/sec,
— Anzahl Seile (Trommel-Anlage) 1 Seil Schacht,
— lichte Weite Schacht 6,8 m,
— Teufe Schacht ca. 1 000 m,
— Anzahl Sohlen 3,
— Bremse energieabsorbierende Abbremseinrichtungen in der freien Höhe und Teufe Förderturm,
— Höhe Förderturm ca. 42 m,
— Schachtschleuse Unterdruck 8 000 Pa.
Duration in months: 70
Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt,
Welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Ergibt die Bewertung, dass mehr als 5 Bewerber geeignet sind, erfolgt anhand einer vergleichenden Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Referenzangaben ermittelt, welche zu den 5 bestgeeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
In die Bewertung der Teilnahmeanträge der die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerber gehen die jahresdurchschittlichen Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre, die Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter der letzten drei Jahre und die ausgeführten Referenzprojekte ein.
Der durchschnittliche Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Lieferung und Montage elektrischer und mechanischen Komponenten von Schachtförderanlagen (ohne Ersatzteil und Reparaturen) geht nach folgendem Punktesystem zu 10 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein.
Umsatz < 3 Mio. € 0 Punkte (Ausschluss des Teilnahmeantrages); Umsatz ≥ 3 Mio. ≤ 4 Mio. € = 1 Punkt; Umsatz > 4 ≤ 7 Mio. € = 2 Punkte; Umsatz > 7 Mio. € = 3 Punkte. Bei Bewerbergemeinschaften wird der zusammengefasste Umsatz der Mitglieder bewertet.
Die Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte im Bereich der Schachtförderanlagentechnik (nur Eigenpersonal) wird nach folgendem Punktesystem bewertet:
Anzahl Facharbeiter/Meister ≤ 15 = 0 Punkte, > 15 ≤ 20 = 1 Punkt, > 20 ≤ 30 = 2 Punkte, > 30 = 3 Punkte Anzahl Inbetriebnahme-/Servicetechniker ≤ 3 = 0 Punkte, > 3 ≤ 6 = 1 Punkt, > 7 ≤ 10 = 2 Punkte, > 10 = 3 Punkte Anzahl Planungsingenieure/-techniker ≤ 3 = 0 Punkte, > 3≤6 = 1 Punkt, > 7 ≤ 10 = 2 Punkte, > 10 = 3 Punkte.
Der arithmetische Mittelwert der erzielten Punktwerte der drei Berufsgruppen geht zu 20 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Bei Bewerbergemeinschaften wird die zusammengefasste Anzahl der Mitarbeiter bewertet.
Die vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft vorgelegten Referenzprojekte gehen zu 70 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Sie werden hinsichtlich der Vergleichbarkeit und der damit verbundenen Prognose bzgl. einer vertragsgemäßen Leistungserbringung mit dem Auftragsgegenstand nach Art und Umfang verglichen und nach folgendem Punktsystem bewertet:
0 Punkte: Referenzprojekt ist nicht vergleichbar, enthält kein vergleichbares Leistungsmerkmal;
1 Punkt: nur eingeschränkt vergleichbares Referenzprojekt (z. B. geringerer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt); 2 Punkte: annähernd vergleichbares Referenzprojekt (z.B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt); 3 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt (z.B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt); 4 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt mit höheren Anforderungen (z. B. höherer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt).
Die Bewertung der Referenzprojekte geht zu 70 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein und ergibt sich aus der durchschnittlichen Punktzahl der 3 bestbewerteten Referenzprojekte.
Für die mit der Angebotserstellung verbundene Ausarbeitung von Entwürfen, Plänen, Zeichnungen etc. wird eine angemessene Entschädigung in Höhe von 36 000 € festgesetzt. Diese Entschädigung steht jedem Bieter zu, der ein verbindliches Angebot einreicht, das nicht gemäß §§ 16 EU, 16 b EU oder gemäß § 16 d EU Abs. 1 Nr. VOB/A ausgeschlossen werden muss oder ausgeschlossen wird.
— aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate),
— Eigenerklärung/Nachweis über die Anmeldung bei einer Berufsgenossenschaft,
— Eigenerklärung/Nachweis über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Eigenerklärung über ds Nichtvorliegen von Ausschlußgründen nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung § 123, § 124 GWB).
Sämtliche Nachweise/ Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
— allgemeine Bankauskunft (nicht älter als 3 Monate),
— Angabe des Gesamtumsatzes der letzten drei Jahre unter Ausweisung der anteiligen Umsätze für Vergleichbare Bauleistungen,
— Nachweis oder Vorlage einer Deckungszusage für den Auftragsfall über das Bestehen einer Betriebhaftpflichtversicherung.
— Versicherungsschutz für Personenschäden über 5 Mio. EUR und Sachschäden über mind. 5 Mio. EUR.
Der Bewerber muss in den Geschäftsjahren 2015 bis 2017 Jahren mit der Lieferung und Montage elektrischer und mechanischer Komponenten von Schachtförderanlagen einen durchschnittlichen Jahresumsatz in Höhe von mindestens 3 Mio. € (ohne Ersatzteile und Reparaturen) erzielt haben.
Angaben über die Zahl der in den Jahren 2015 bis 2017 jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte im Bereich der Schachtförderanlagentechnik, aufgegliedert in Facharbeiter/Meister, Inbetriebnahme-/Servicetechniker und Planungsingenieure/-techniker.
Zur Darlegung seiner fachlichen Eignung hat der Bewerber Angaben und Nachweise über vergleichbare Projekte, die er durchgeführt hat, zu erbringen. Es werden nur Referenzen über Projekte bewertet, welche in den letzten 10 Jahren abgeschlossen, d. h. zumindest in Teilen abgenommen wurden. Projektbeschreibungen / Erläuterungen in Wort und Bild sind als Anlage auf jeweils maximal zwei DIN A4-Seiten vorzulegen; es sind Ausführungszeit, Ansprechpartner der Auftraggeber, Auftragssumme anzugeben und soweit vorhanden Referenzschreiben beizufügen.
Die vom Bewerber vorgelegten Projektbeschreibungen werden nach Art und Umfang mit dem Auftragsgegenstand, der in der Bekanntmachung des vorliegenden Vergabeverfahrens dargestellt ist, verglichen. Hierbei werden die nachfolgend genannten Merkmale, welche die für die Ausführung des Auftrages relevanten Erfahrungen/Kenntnisse wiedergeben, bewertet.
— Planung, Fertigung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von kompletten Schachtförderanlagen mit Mehrseil-Koepemaschinen für Nutzlasten ≥ 20 t, Fördergeschwindigkeiten ≥ 12 m/s und Fahrwege ≥ 400 m mit Hand- und Automatiksteuerung,
— Planung, Fertigung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von kompletten Schachtförderanlagen mit Trommelmaschinen in Turmaufstellung für Fahrwege ≥ 400 m und Geschwindigkeiten ≥ 4 m/s mit Hand- und Automatiksteuerung,
— Planung, Fertigung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Schachtbeschickungseinrichtungen mit Hand- und Automatiksteuerung.
Der Bewerber muss über ein durch eine unabhängige Stelle zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig) verfügen.
Die Zertifizierung muss sämtliche Leistungsbereiche des Vergabegegenstandes umfassen.
Der Auftraggeber behält sich in jedem Fall vor, das Qualitätsmanagementsystem des Bewerbers/jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft im Rahmen der Auswertung des Teilnahmeantrages zu auditieren, um die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems des Bewerbers im Hinblick auf die Anforderungen an die DIN EN ISO 9001 zu beurteilen.
Die Bewertung der von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft vorgelegten bestbewerteten 3 Referenzprojekte muss eine durchschnittliche Punktzahl von mindestens 1,5 Punkten ergeben.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss in den letzten 10 Jahren die Planung, Fertigung, Lieferung und Montage mindestens einer zumindest annähernd vergleichbaren Mehrseil-Koepemaschine (Nutzlasten ≥ 20 Fördergeschwindigkeiten ≥ 12 m/s und Fahrwege ≥ 400 m mit Hand- und Automatiksteuerung) durchgeführt haben.
Der Zutritt der Baustelle wird nur Personen gestattet, deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§ 12 AtG i.V.m. § 2 Ziff. 3 AtZüV) geprüft und festgestellt ist.
Weiter Informationen sind der Unterlage „Ablauf des Verhandlungsverfahrens“ zu entnehmen.
Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWBzubeachten:
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzessionhat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung derVergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegenVergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nichtinnerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung vonvergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit einesNachprüfungsverfahrens zu beachten sind.