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Timestamp: 2019-03-24 02:32:21
Document Index: 208038561

Matched Legal Cases: ['§ 106', '§ 883', 'Art. 9', '§ 23', '§ 491', '§ 10', '§ 11', '§ 21', '§ 29', '§ 74', '§ 181', '§ 72', '§ 4', '§ 16', '§ 8', 'BGH', '§ 194', '§ 80', '§ 7', '§ 20', '§ 328', '§ 1', '§ 11', '§ 10', '§ 15', '§ 22', '§ 3', '§ 558', '§ 536', '§ 244', '§ 4', '§ 1365', '§ 14']

Baufinanzierung (wirtschaftslexikon/bwl/institutionelle-bwl/bankwirtschaft) • Topic | Gabler Wirtschaftslexikon (1)
Sachgebiete unter Baufinanzierung
Ergebnisse: 1 - 200 von 642
&#13; Allgemein: Im Grundbuch eingetragene Vormerkung zur Sicherung künftigen Eigentumserwerbs. Gilt auch in einem Insolvenzverfahren (§ 106 InsO). Baufinanzierung: Grundsätzlich Maßnahme zur Sicherung des schuldrechtlichen Anspruchs auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück (§ 883... mehr >
Die berufsständische Versorgung ist im dreigliedrigen System der Altersversorgung wie die gesetzliche Rentenversicherung der ersten Säule zuzuordnen und ist i.e.S. die auf einer gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft beruhende Altersversorgung für freie Berufe (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten u.a.).... mehr >
Grundbesitzabgaben sind: Grundsteuern, Abfallgebühren, Straßenreinigungskosten, Abwassergebühren, Oberflächenwassergebühren. Die Kommunen erteilen jährlich einen Bescheid über die Grundbesitzabgaben an den offenkundigen Eigentümer des jeweiligen Grundstücks. Die Erhebung der... mehr >
BWL (Baufinanzierung) key contribution
Ein Steuerpflichtiger kann nach Ende einer (steuerlich nicht relevanten) Eigennutzung und anschließender Vermietung des Objektes eine lineare Abschreibung der Gebäudekosten vornehmen. Zu diesem Zweck ist normalerweise eine Kaufpreisaufteilung (Grund und Boden bzw. Gebäudekosten) erforderlich.... mehr >
Nachstehend sind die wichtigsten, sogenannten kalten Betriebskosten aufgeführt, die auf den Mieter umgelegt werden können:Grundsteuern und andere öffentliche LastenWasser, Abwasser, OberflächenwasserSchornsteinfegerStraßenreinigungMüllentsorgungHauswartdiensteHausreinigungAllgemeinstromVersicherungenKabel, AntenneAufzugSonstige Betriebskosten ... mehr >
Ein Annuitätendarlehen ist ein Kredit, der in gleichbleibenden Raten getilgt wird. Die Annuität ist die vereinbarte jährliche, immer gleichbleibende Rate für eine Kapitalschuld, die aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil besteht. Annuität = Zinsrate + Tilgungsrate. Da die periodische... mehr >
Die vorvertraglichen Informationspflichten bei Verbraucherdarlehensverträgen werden durch ein Europäisches Standardisiertes Merkblatt (ESIS-Merkblatt) erfüllt.... mehr >
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft erfolgt die Zwangsversteigerung (Teilungsversteigerung), wenn die Teilung eines mehreren Miteigentümern gehörenden Grundstücks in Natur nicht möglich ist. Damit wird praktisch der Streit von dem unteilbaren Grundstück hin zu teilbarem Geldgegenwert... mehr >
Die in den Darlehenszusagen gemachten Aussagen zur Tilgung müssten neben dem Tilgungssatz daher auch die Ergänzung - zzgl. ersparter Zinsen - enthalten. Da bei Bauspardarlehen dem Darlehen feste Zins- und Tilgungsleistungen zugrunde liegen, lässt sich hier die Laufzeit schon bei... mehr >
Kosten für die Errichtung eines Gebäudes ohne die Aufwendungen für das Baugrundstück und dessen Erschließung. Hierzu zählen die Kosten des Gebäudes, der Außenanlagen, Baunebenkosten und die Kosten für bes. Betriebseinrichtungen (Betriebstechnik).... mehr >
Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft können auch nach den veränderten Regeln des WEG schwerwiegende Entscheidungen nur mit doppelt qualifizierter Mehrheit beschließen. Dies gilt bspw. dann wenn die Gemeinschaft das Gebäude modernisieren will. Diese Mehrheit ist auch erforderlich, wenn die... mehr >
Bei einer Er­tragswertberechnung ist die Jahresnettomie­te ausschlaggebend, welche mit einem entsprechenden Zinssatz zu kapitalisieren ist. Maßgebend ist derjenige Vervielfältiger, der nach der Restnutzungsdauer der baulichen Anlage und nach dem zugrunde gelegten Zinssatz in Betracht kommt. Der... mehr >
Markt und Marktfolge
Für das Kreditgeschäft der Kreditinstitute ist zwingend eine Trennung der Bereiche Markt und Marktfolge gesetzlich vorgegeben.Bereich Aufgaben KreditentscheidungMarkt(Kundenberatung) Initiierung von Kreditgeschäften,Betreuung der Kreditnehmer, Erstvotum bei Kreditentscheidung... mehr >
Scheck, bei dem durch den quer über die Vorderseite gesetzten Vermerk „nur zur Verrechnung” oder durch einen gleichbedeutenden Vermerk (z.B. „nur zur Gutschrift”) untersagt ist, dass der Scheck in bar bezahlt wird (Art. 9 ScheckG). Der Vermerk kann von dem Aussteller und jedem Inhaber des Schecks handschriftlich, mittels Stempel oder Druck angebracht werden.... mehr >
BWL (Zahlungsverkehr) , BWL (Baufinanzierung)
Bei Kreditbesicherung in Form einer Globalgrundschuld durch eine Bank auf einem größeren Bauobjekt, welches anschließend aufgeteilt und einzeln verkauft wird, erklärt die Gläubigerbank dem Käufer (in Vertretung dem Notar), dass sie die spezielle Einheit nach Zahlung der geschuldeten... mehr >
Der Beleihungswert ist gegenüber dem Verkehrswert ein eigenständiger Wert mit der Zielrichtung nachhaltiger Wertbeständigkeit über den jeweiligen Bewertungsstichtag hinaus.... mehr >
Immobilieninteressenten investieren je nach Motivlage oder Lebensphase (Lebensphasenmodell) in unterschiedliche Objektarten, die nachstehend charakterisiert sind:Einfamilienhaus Das Einfamilienhaus ist ein Grundstück, bebaut mit einer einzigen Wohneinheit. I.d.R. ist auf dem Grundstück mind.... mehr >
Nicht erst seitdem die regulatorischen Anforderungen aus Basel II Berücksichtigung finden, vereinbaren die Kreditinstitute die Konditionen insgesamt wesentlich einzelfallbezogener und risikoadäquater oder risikoadjustierter. Auch die Entwicklung von profitablen Kreditprodukten ist damit... mehr >
Paragraf 34 BauGB
Der Paragraf 34 BauGB regelt die Bebauung für die Gebiete, für die kein Bebauungsplan, aber ein Flächennutzungsplan existiert. Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Bauvorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der... mehr >
Operationelles Risiko für die Kreditinstitute nach den MaRisk ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder infolge von externen Ereignissen eintreten. I.e.S. sind... mehr >
Abk. VOB; Grundlage des Bauvertragswesens. Dabei ist sie weder ein Gesetz noch eine Rechtsverordnung, aber eine allg. anerkannte Vertragsgrundlage. Sie wird stets bes. vereinbart. In der Praxis wird ein Vertragsverhältnis zwischen dem Bauherren und den Bauausführenden begründet. Nach der VOB... mehr >
Für eine Schuldhaftentlassung (z.B. bei einer Ehescheidung) ist eine neue Kreditentscheidung/ Bonitätsprüfung erforderlich. Ein neuer Darlehensvertrag und eine neue Sicherungszweckerklärung wird nicht benötigt, da es sich in diesem Fall um eine sog. technische Schuldhaftentlassung handelt, da der verbleibende Kreditnehmer bereits gesamtschuldnerisch haftender Darlehensnehmer ist.... mehr >
obligatorisches Rechtsgeschäft
Die Anwendung des § 23 EStG (privates Veräußerungsgeschäft) wird vom Gesetzgeber auf das obligatorische Rechtsgeschäft, also den Abschluss des notariellen Veräußerungsvertrages abgestellt. Der Zeitpunkt des Erwerbs des Grundstücks hat keine Bedeutung. Dies hat zur Folge, dass ab dem Vertragsdatum die Spekulationsfrist bei Immobilien beginnt.... mehr >
Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit bishin zum völligen Ausfall des Kreditnehmers. Zusammen mit dem Besicherungsrisiko ergibt das Bonitätsrisiko das Kreditrisiko. Vgl. auch Bonität.... mehr >
Kündigungsverzicht im Mietvertrag; der Mieterschutz ist ohnehin sehr weitgehend. Dennoch wird in Mietverträgen oftmals ein beiderseitiger Kündigungsverzicht vereinbart, der normalerweise dem Vermieter mehr Nutzen bringt als dem Mieter. Im Ergebnis bewirkt dies das Gleiche wie ein Zeitmietvertrag.... mehr >
Weltweit sind Subprime-Kredite erst durch die Finanz- und Hypothekenkrise (Subprime-Krise) bekannt geworden. Aufgrund mangelnder Kreditnehmer- und Objektprüfung sind nicht vertretbare Kredite für US-Immobilien in großem Umfang vergeben worden. Durch Verbriefung und Bündelung sind die... mehr >
Vormals in der Verbraucherkreditrichtlinie 2010 enthaltene Auflagen hat der Gesetzgeber in § 491a BGB durch vorvertragliche Informationspflichten bei Verbraucherdarlehensverträgen geregelt, zu denen auch wohnwirtschaftliche Kredite für Privatpersonen zählen. Diese werden durch ein... mehr >
Abk. für Mindestanforderungen an das Risikomanagement; die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat Ende 2005 die erste Fassung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement veröffentlicht. Damit wurden wichtige qualitative Elemente von Basel II in nationales Recht... mehr >
Nutzungsdauer nach Objektarten
Begriff aus der wirtschaftlichen Wertermittlung (Ertragswertermittlung). Die Nutzungsdauer ist meist kürzer als die technische Lebensdauer. Nutzungsdauer = Alter + Restnutzungsdauer. Nutzungsdauer nach Objektarten gemäß Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV):Objektarten Nutzungsdauer in... mehr >
Durch einen grundsätzlichen Systemwechsel sind 2005 die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II (ALG II) zusammengefasst worden. Das Arbeitslosengeld II als Grundsicherung für Arbeitssuchende soll dazu beitragen, dass die Leistungsempfänger ihren Lebensunterhalt und den... mehr >
Einzelabschnitte eines Bauvorhabens. Die wichtigsten Einzelgewerke sind mit nachstehend ermittelten Circa-Prozentsätzen an den reinen Baukosten beteiligt:Rohbau: Erdarbeiten 5%Maurer- und Betonarbeiten 30%Dachstuhl 4%Dachdecker- und Klempnerarbeiten 6%Rohbau insgesamt = ca. 50%. Ausbau: ... mehr >
1. Koppelung an Marktzinsen: Bei Darlehen mit veränderlichem Sollzinssatz kann das Kreditinstitut den Zinssatz erhöhen, wenn sich die Marktzinsen erhöhen. Das Kreditinstitut wird den Zinssatz herabsetzen, wenn sich die Marktzinsen ermäßigen. Die Erhöhung oder Herabsetzung des Zinssatzes wird... mehr >
SCHUFA-Klausel zu grundpfandrechtlich gesicherten Krediten
Inzwischen ist es auch üblich, grundpfandrechtlich gesicherte Darlehen der SCHUFA zu melden. Dafür muss der Kreditnehmer eine eigenständige SCHUFA-Klausel zu grundpfandrechtlich gesicherten Kreditanträgen bei Kreditinstituten unterschreiben. Gemeldet werden Daten über die Beantragung, die... mehr >
Altersvorsorgebeiträge als zusatzliche Sonderausgaben
(§ 10 a EStG); in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherte können Altersvorsorgebeiträge zzgl. der ihnen zustehenden Zulage seit dem Veranlagungszeitraum 2008 jährlich bis zu 2.100 Euro als Sonderausgaben abziehen; das Gleiche gilt für (1) Empfänger von Besoldung nach dem Landes-... mehr >
Im Baulastenverzeichnis eingetragene Bebaubarkeitsbeschränkung für ein Grundstück. Die Baulast bedeutet die freiwillige Pflicht zur Herstellung, Duldung oder Unterlassung von Verhältnissen, die die Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit bilden. Anwendung oft bei Nichteinhaltung von Grenzabständen.... mehr >
Den verschiedenen Anspruchsarten werden bei der Zwangsversteigerung einzelne Rangklassen zugeordnet. Die Rangfolge der Ansprüche bestimmt sich nach § 11 ZVG. Grundsätzlich gilt das Prinzip, dass in allen Rangklassen folgende Reihenfolge für die Verrechnung der Forderungen vorgeschrieben ist: 1.... mehr >
NHK 2000/2010, §§ 21 – 25 WertV; zur Wertermittlung eines Gebäudes über das Sachwertverfahren wurde früher auf die Normalherstellungskosten von 1913 zurückgegriffen. Gemäß den Wertermittlungs-Richtlinien des Bundes und dem Runderlass des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und... mehr >
Kosten einer Zwangsversteigerung
§ 29 Gerichtskostengesetz; (1) Bei der Zwangsversteigerung von Grundstücken sind die Gebühren für das Verfahren i.Allg. und für die Abhaltung des Versteigerungstermins nach dem gemäß § 74a V des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung festgesetzten Wert zu berechnen.... mehr >
Am Schluss fast eines jeden Grundstücks-Kaufvertrages ist eine Vollmacht für einen Mitarbeiter des Notariates zur Durchführung des Vertrages beurkundet. Dieser Bevollmächtigte ist von § 181 BGB befreit und kann alle Anträge stellen, z.B. Anträge an das Grundbuchamt. Kommt es jedoch vor, dass... mehr >
Unter Votierung wird im Unterschied zum Rating das reine Kreditvotum im Sinne eines Ja/Nein-Entscheidungsvorschlages für die Kreditvergabe verstanden. Die Votierung eines Kompetenzträgers beinhaltet somit den Vorschlag, einen Kredit zu gewähren oder zu versagen. Die Votierung ist nicht mit der... mehr >
Als Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels oder neuer Anforderungen werden Wirtschaftsstandorte in den Kernbereichen der Städte aufgegeben. Aktuelle Schrumpfungsprozesse werden u.a. durch den abnehmenden Flächenbedarf von veränderten Technologien und Produktionsprozessen bestimmt. Viele... mehr >
Die Versorgungslücke ist die Bezeichnung für die nach dem Eintritt des Ruhestandes, der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit entstehende finanzielle Lücke. Diese ergibt sich zwangsläufig bei Wegfall des „normalen“ Arbeitseinkommens und dem daran anschließenden Bezug der gesetzlichen... mehr >
Immobiliar-Verbraucherdarlehen
In der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ist nicht von Wohnimmobilienkrediten oder Immobilienfinanzierungen, sondern von Immobiliar-Verbraucherdarlehen die Rede. Die Bestandteile eines Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrages sind in der nachstehenden Tabelle... mehr >
Die Baugenehmigung ist ein schriftlicher Genehmigungsbescheid der zuständigen Baubehörde, dass dem Bauvorhaben nach öffentlichem Recht keine Hindernisse entgegenstehen (§ 72 Musterbauordnung - MBO). Die Baugenehmigung kann einengende Auflagen enthalten. Sie ist befristet und gebührenpflichtig. Die Gültigkeit beträgt je nach Landesbauordnung zwischen ein und vier Jahren.... mehr >
Recht (Öffentliches Grundstücks- und Baurecht, Raumordnung, Straßen- und Wegerecht) , BWL (Baufinanzierung)
umschreibt die Lagequalität des Wohnumfelds. Es haben sich drei Qualitätsstufen ausgebildet. Dazu die entsprechenden Definitionen: einfache Wohnlage Gebiete des inneren Stadtbereichs mit überwiegend geschlossener, stark verdichteter Bebauung mit sehr wenigen Grün- und Freiflächen,... mehr >
weiche Einflussfaktoren
qualitative Einflussfaktoren. Die sog. weichen Kriterien dienen dazu, weitere zusätzliche Informationen über den Kreditnehmer und sein Unternehmen zu erhalten, die nicht aus den finanzwirtschaftlichen Daten resultieren. Diese weichen Faktoren haben nur einen mittelbaren Einfluss auf das... mehr >
Zeigt der Gläubiger dem Schuldner an, dass er die Forderung abgetreten hat, so muss er dem Schuldner gegenüber die angezeigte Abtretung gegen sich gelten lassen auch wenn sie nicht erfolgt oder nicht wirksam ist. Der Anzeige steht es gleich, wenn der Gläubiger eine Urkunde über die Abtretung dem... mehr >
Beginn und Ende der Eigenschaft „öffentlich gefördert“: Im Wohnungsbindungsgesetz ist geregelt, ab wann eine Wohnung oder ein Eigenheim, die mit öffentlichen Mitteln gefördert sind, als bezugsfertig gilt und wie die Wohnungsbindung endet, falls die Mittel zurückgezahlt werden.... mehr >
Mit der Sicherungszweckerklärung wird bestimmt, für welche Kredite die Kreditsicherheit dienen soll. Mit dem engen Sicherungszweck wird die Sicherheit eindeutig einem genau bestimmten Kreditvertrag zugeordnet.... mehr >
Mit einer Baulast übernimmt ein Grundstückseigentümer freiwillig die Pflicht oder Duldung zur Erfüllung von Voraussetzungen für die rechtsmäßige Durchführung eines Bauvorhabens. Bei der Abstandsbaulast übernimmt der Nachbar fehlende Abstandsflächen. Die Übernahme erfolgt durch... mehr >
Einstandszinssatz
Die Kreditinstitute refinanzieren ihre Wohnungsbaudarlehen am Kapitalmarkt. Diesen Kaufpreis des Geldes bezeichnet man als Einstandszinssatz. Der Einstandszinssatz ist abhängig von der Tilgungshöhe und der Zinsbindung. Je länger die Festschreibung, umso höher (normalerweise) der... mehr >
persönliche Arbeitsleistung, die zu Unternehmerpreisen bewertet wird. In bestimmtem und vertretbarem Maße gängige Form der Finanzierung. Die Höhe der Eigenleistung wird vielfach von den Bauherren überschätzt; sie setzt auch die fachliche Qualifikation voraus. Nachbarschaftshilfe sollte... mehr >
Im Falle einer Abtretung von Forderungen aus einem Darlehensvertrag oder einer Übertragung des Vertragsverhältnisses ist das Kreditinstitut berechtigt, alle hierfür erforderlichen Informationen solchen Dritten zur Verfügung zu stellen, die aufgrund rechtlicher oder technischer Gründe bei... mehr >
Ziel der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ist es, durch kohärente, flexible und gerechte Immobilienkreditverträge zur Entwicklung eines transparenteren, effizienteren und wettbewerbsfähigeren Binnenmarkts und gleichzeitig zur Förderung einer nachhaltigen Kreditvergabe und –aufnahme sowie finanziellen Teilhabe beizutragen und damit ein hohes Verbraucherschutzniveau zu schaffen.... mehr >
Umsatzsteuer im Immobilien- und Finanzierungsbereich
Die Umsatzsteuer gehört zu den Verkehrsteuern, mit ihr wird der Kauf von Waren und Dienstleistungen belastet. Bestimmte Umsätze sind nach § 4 UStG steuerfrei. Hiervon betreffen i.w.S. folgende Umsätze den Immobilien- und Finanzierungsbereich:Nr. 8 a)die Gewährung und Vermittlung von KreditenNr.... mehr >
Finanzierungskosten sind sämtliche Aufwendungen, die einem Kreditnehmer im Zusammenhang mit der Finanzierung eines gegebenen Kapitalbedarfs für den Finanzierungszeitraum entstehen. Dabei werden unterschieden: Einmalige Kosten im Zusammenhang mit der Mittelbeschaffung:... mehr >
Wenn es bei einer Immobilienbewertung aufgrund fehlender Unterlagen nicht möglich ist, Normalherstellungskosten (NHK) in Ansatz zu bringen, so werden alternativ typisierte Herstellungskosten zugrunde gelegt. Auch diese werden auf der Grundlage der NHK mit der Annahme durchschnittlicher... mehr >
Neben den aus dem Grundbuch ersichtlichen Belastungen und Beschränkungen hat die Kenntnis von so genannten unsichtbaren Grundstücksbelastungen wesentlichen Einfluss auf die Bewertung und damit auch auf die Werthaltigkeit von Grundbuchsicherheiten.... mehr >
Ein Einzeldenkmal (Baudenkmal) ist eine bauliche Anlage, an deren Erhalt aufgrund z.B. einer geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen, städtebaulichen, volkskundlichen oder technischen Bedeutung ein öffentliches Interesse besteht und die entweder durch Verwaltungsakt oder kraft... mehr >
außerordentliches Kündigungsrecht bei Krediten
Wenn in den Vermögensverhältnissen des Darlehensnehmers oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen gestellten Sicherheit eine wesentliche Verschlechterung eintritt oder einzutreten droht durch die die Rückerstattung des Darlehens, auch unter Verwertung der Sicherheit, gefährdet wird,... mehr >
Ein Gebäude dient Wohnzwecken, wenn es dazu bestimmt und geeignet ist, Menschen auf Dauer Aufenthalt und Unterkunft zu ermöglichen (R 7.2 EStR). Wohnzwecken dienen auch Wohnungen, die aus bes. betrieblichen Gründen an Betriebsangehörige überlassen werden (Hausmeisterwohnungen etc.).... mehr >
Die Recovery Rate ist die Erlösquote bei Forderungsausfällen. Diese bestimmt sich in erster Linie an den hinterlegten Kreditsicherheiten. Bei den Kreditnehmern ist die Erlösquote bei Privatpersonen trotz der aktuellen Insolvenzregelungen deutlich höher als bei Unternehmen und Personengesellschaften.... mehr >
Haustechnische Anlagen, wie Heizungs- oder Abwasseranlagen sind nicht Gegenstand der Baugenehmigung, sondern sind gemäß BauO genehmigungsfreie Anlagen. Dies gilt auch, wenn sie zusammen mit dem Gebäude errichtet oder geändert werden und bereits in den Bauvorlagen dargestellt wurden. Der Bauherr... mehr >
Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV)
Von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Justiz am 12.5.2006 mit Geltung vom 1.8.2006 erlassene Rechtsverordnung. Verordnung über die Ermittlung der Beleihungswerte von Grundstücken nach § 16 I und II des Pfandbriefgesetzes... mehr >
1. Das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) ist ein Girokonto, bei dem durch besondere Vereinbarung des Kunden mit seiner Bank ein gesetzlich näher bestimmter Pfändungsschutz besteht. Der Gesetzgeber hat alle Kreditinstitute verpflichtet, ihre Girokontenkunden über die Änderungen im... mehr >
BWL (Baufinanzierung) , Recht (Zwangsvollstreckung)
§ 8 GrBewV, Anlage 24 BewG, Sachwertrichtlinie - SW-RL vom 5.9.2012; sind die gewöhnlichen Herstellungskosten je Flächeneinheit und dienen der Ermittlung des Gebäudesachwertes (Gebäuderegelherstellungswertes). Sie beruhen auf den Normalherstellungskosten 2010, sind aber nicht unverändert... mehr >
Bestandteil der modernen Kreditvergabe. Das Scoring soll eine möglichst objektive und zutreffende Vorhersage über die Bonität des Kreditkunden ermöglichen. Beim Scoring wird anhand gesammelter Erfahrungen eine zuverlässige Prognose für die Zukunft gestellt. Grundlage ist die Analyse von... mehr >
Bei jeder Beratung ist die unterschiedliche Risikobereitschaft des einzelnen Anlegers zu berücksichtigen. Die Bankberater unterscheiden dabei vier Grundtypen von Anlegern: Substanzorientierte Anleger Die Sicherheit des angelegten Geldes und garantierte Erträge sind für... mehr >
Marktzinssatz
Marktzinssätze sind diejenigen Zinssätze, die sich am Markt aufgrund der Vorgaben durch die Europäischen Zentralbank (EZB) und durch das Zusammenspiel von Geldangebot und Geldnachfrage herausbilden.... mehr >
Ausgelöst durch Medienberichte über unberechtigte Zwangsverwertungen aber auch durch das Urteil des BGH, nach dem Kreditinstitute ihre Darlehensforderungen ohne Zustimmung des Kreditnehmers weiterverkaufen können, hat der Gesetzgeber im Jahre 2008 reagiert.... mehr >
Stellt ein Einzelunternehmer oder der Gesellschafter einer Personengesellschaft eigene Räume für betriebliche Zwecke zur Verfügung, so müssen kalkulatorische Mieten bei den Gesamtkosten berücksichtigt werden. Die Höhe der Miete sollte sich an den ortsüblichen Vergleichsmieten ausrichten. Es... mehr >
Neben dem Leistungsverzeichnis ist die Leistungsbeschreibung die Grundlage für die Vergabe von Bauleistungen. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der auszuführenden Leistungen unter Zugrundelegung der DIN-Normen (DIN-Vorschriften für Bauleistungen) und der VOB (Verdingungsordnung für... mehr >
Im Rahmen einer ganzheitlichen Beratung ist es sinnvoll, nach einem bestimmten Lebensphasenmodell vorzugehen. Dies kann beispielhaft wie folgt aussehen: Alter unterstellter Bedarf bis 15 Jahre Sparbuch Depot Bausparvertrag ... mehr >
Wohnverhältnisse privater Haushalte
Die Wohnverhältnisse privater Haushalte sind ein wichtiger Indikator für die Lebensqualität in einer Gesellschaft. Die Daten werden alle 5 Jahre mit der Einkommens-/Vermögensstatistik (EVS) erhoben. Im Jahre 2011 hat zusätzlich eine Wohnstättenzählung stattgefunden. Die Informationen zur... mehr >
Jedes Vertragsangebot und jeder Darlehensvertrag müssen die Form der Berechnung des Effektinses transparent machen.... mehr >
/definition/sonder-afa-fuer-mietwohnungsneubau-120212 ... mehr >
Der Mietgegenstand muss im Mietvertrag genau bezeichnet werden. Damit können insbesondere bei Gewerbeobjekten Probleme und Streitigkeiten vermieden werden.... mehr >
gewöhnlicher Geschäftsverkehr
Nach § 194 Baugesetzbuch ist der Verkehrswert eines Grundstücks aus den Werten abzuleiten, die sich im gewöhnlichen Geschäftsverkehr gebildet haben. Kriterien für den gewöhnlichen Geschäftsverkehr sind: offene Märkte (keine Vorschriften oder Eingriffe behindern den Marktzugang)Freiheit aller... mehr >
Rendite ist eine Kennzahl, die die Ertragskraft einer Kapitalanlage ausdrückt bzw. das prozentuale Verhältnis des Gewinns zu dem eingesetzten Kapital in einem bestimmten Zeitraum. Im Immobilienbereich ist dies stets langfristig zu sehen. Steuerliche Aspekte spielen eine wichtige Rolle. Die... mehr >
Ausbau schließt alle Leistungen ein, die nach dem Rohbau zu einem schlüsselfertigen Zustand eines Gebäudes führen. Unterschieden wird hier vielfach nach dem technischen Ausbau und dem allgemeinen Ausbau.... mehr >
Der Nettokreditbetrag ist der auszuzahlende Kreditbetrag. Dies ist beim Abzahlungskauf der Barzahlungspreis. In der Baufinanzierung handelt es sich um die Darlehensvaluta nach Abzug eines eventuellen Disagios, der Bearbeitungsgebühren und aller einmaligen Kosten. Ermittlung des Nettokreditbetrages:... mehr >
Hohe Erhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen, die im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Erwerb eines Gebäudes stehen, können zu anschaffungsnahem Aufwand führen, wenn sie innerhalb von drei Jahren nach Erwerb des Gebäudes anfallen.... mehr >
Ein Altersvorsorgevertrag (§ 80 EStG) liegt vor, wenn zwischen Anbieter und einer natürlichen Person eine Vereinbarung geschlossen wird, die für den Vertragspartner eine lebenslange und unabhängig vom Geschlecht berechnete Altersversorgung vorsieht, die nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres... mehr >
Drittverwendung
Bei der Finanzierung von Gewerbe- und Industrieimmobilien wird überprüft, ob die Baulichkeiten bei einer Verwertung/Verkauf durch andere Nutzer/Mieter als heute problemlos drittverwendbar sind.... mehr >
Der Sicherungsvertrag ist das Kennzeichen der Sicherungsgrundschuld. Zum Vertrag gehört die Grundschuldbestellungsurkunde und die dazugehörige Sicherungsabrede, oft auch als Sicherungszweckerklärung bezeichnet. Sie bestimmt, dass die Grundschuld die in der Zweckerklärung umschriebene Forderung... mehr >
obligatorischer Vertrag
Ein obligatorischer Vertrag über den Erwerb eines Grundstücks (Kaufvertrag oder Kaufanwartschaftsvertrag) ist zu dem Zeitpunkt rechtswirksam abgeschlossen, zu dem er notariell beurkundet ist (§ 7.2. EStR).... mehr >
Bei der Realisierung von vielen Bauvorhaben wird in erheblichem Umfang Eigenleistung nicht nur durch den Bauherrn selbst, sondern auch durch Freunde und Verwandte erbracht. Während der Bauherr und dessen Ehegatte von einer Versicherungspflicht befreit sind, müssen die anderen Bauhelfer versichert... mehr >
Die Leistungsrate für ein Baudarlehen besteht aus Zins, Tilgung und ggf. noch Versicherungsbeiträgen. Bei Annuitätendarlehen nimmt bei gleicher Leistungsratenhöhe der Zinsanteil im Darlehensverlauf ständig ab, während der Tilgungsanteil kontinuierlich steigt. Die Anfangstilgung ist also der... mehr >
Wohnimmobilien sind Immobilien, die ausschließlich Wohnzwecken dienen. Das Kreditinstitut muss den Wert derartiger Objekte, die durch Grundpfandrechte belastet sind, nicht nur bei der ursprünglichen Baufinanzierung, sondern auch während der Darlehenslaufzeit regelmäßig überprüfen, der Abstand sollte nicht größer als drei Jahre sein (§ 20a VI KWG). ... mehr >
Auch für Bausparer ist die Begünstigung für den Todesfall eine wichtige Gestaltungsmöglichkeit. Grundsätzlich begünstigen sich mehrere Personen als Vertragsinhaber für den Todesfall gegenseitig. Eine Einzelbegünstigung gemäß § 328 ff. BGB ist nur bei einem Vertragsinhaber möglich und... mehr >
Bei einem Zinszahlungsdarlehen werden während der Darlehenslaufzeit nur Sollzinsen an den Darlehensgeber gezahlt, das Darlehen bleibt tilgungsfrei. Die Rückzahlung erfolgt am Ende der Laufzeit in einer Summe. Während der Laufzeit des Darlehensvertrages werden anstelle der Tilgung Leistungen auf... mehr >
Bestandsmiete
Wohnungsmieten von bereits existierenden Mietverträgen. Die Bestandsmiete entspricht der Nettokaltmiete.... mehr >
Der Baufinanzierer muss wissen wie der Bauträger vorgeht. Dementsprechend erfolgt die Finanzierungsbegleitung: 1. Baulandbeschaffung; 2. Erschließung und Baureifmachung; 3. Planung der Baumaßnahme; 4. Genehmigungsverfahren und 5. Finanzierung. Die Besicherung sollte über eine Globalgrundschuld... mehr >
Kreditrisikomanagement wird verstanden als die Gesamtheit aller Regelungen zur Identifikation, Analyse bzw. Messung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken aus dem Kreditgeschäft. Das Kreditrisikomanagement beinhaltet dabei grundsätzlich eine qualitative und eine quantitative... mehr >
Das zuständige Finanzamt wird mittels einer Veräußerungsanzeige seitens des beurkundenden Notars über abgeschlossene Grundstückskaufverträge unterrichtet. Auf dieser Grundlage erfolgt die Festsetzung der Grunderwerbsteuer und nach deren Zahlung die Erteilung einer... mehr >
Der gebundene Sollzinssatz wird auch als Festzinssatz bezeichnet. Der Sollzinssatz wird für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben. Die erste Sollzinsbindung beginnt mit dem Datum der Unterzeichnung des Darlehensvertrages bzw. zum Auszahlungstermin. Er endet am letzten Tag des Monats, in dem die Zinsbindung ausläuft. Vgl. auch kombinierter Sollzinssatz.... mehr >
Schadensersatz bei unberechtigter Zwangsvollstreckung
Schadensersatz bei unberechtigter Zwangsvollstreckung aus einer vollstreckbaren Urkunde. Bei Abschluss eines Darlehensvertrages wird in der notariellen Grundschuldbestellungsurkunde sowie der zusätzlichen Sicherungsabrede vereinbart, dass der Darlehensnehmer sich wegen der Forderungen aus dem... mehr >
Beim allgemeinen Ertragswertverfahren wird der Reinertrag um den Betrag der Bodenverzinsung gemindert. Die Summe aus dem kapitalisierten Reinertrag der Immobilie und des separat ermittelten Bodenwertes ergibt dann den Ertragswert.... mehr >
Das BDSG (neu) 2018 wurde als Teil des Datenschutz-Anpassungs- und Datenschutz-Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU) am 30.6.2017 beschlossen und ist seit dem 25.5.2018 mit der Datenschutz-Grundverordnung&nbsp; (DSGVO) in Kraft getreten. Aufbau des Gesetzes: Teil 1 - Gemeinsame Bestimmungen, §§ 1 -... mehr >
Eigennutzungsfähigkeit
Bei eigengenutzten Immobilien wird im Kreditgeschäft der Beleihungswert üblicherweise aus dem Sachwert abgeleitet, im Gegensatz dazu kommen für vermietete Objekt die Ertragswerte zum Ansatz. Unterschiedlich gehandhabt wird der Wertansatz bei Objekten, die zwar nicht eigengenutzt aber... mehr >
Werden Grundstücke, die nicht zu einem Betriebsvermögen gehören, durch Erbschaft (Gesamtrechtsnachfolge) erworben, so liegt normalerweise ein unentgeltlicher Erwerb vor (§ 11d EStDV); es sind also keine abschreibungsfähigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten vorhanden. Allerdings könnte... mehr >
Als Inhalt der Erbbauzinsreallast kann vereinbart werden, dass der Erbbauzins in einer Zwangsversteigerung trotz des grundbuchlichen Nachranges mit seinem Hauptanspruch bestehen bleibt, wenn der Inhaber eines im Rang vorgehenden dinglichen Rechtes die Zwangsversteigerung betreibt. Durch die Eintragung einer Bestehenbleibensvereinbarung im Grundbuch wird die Erbbauzinsreallast versteigerungsfest.... mehr >
Die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kreditnehmers ist die Wahrscheinlichkeit, mit der dieser in Zukunft nicht in der Lage sein wird, seinen Kredit zu bedienen. Die Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeit ist inzwischen wesentlicher Bestandteil des Kreditrisikomanagements. Die... mehr >
Das Kontoführungsverhalten findet innerhalb des Rating-Prozesses der Kreditinstitute Berücksichtigung, zumal diese Daten meist über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen und damit von besonderer Aussagekraft sind. Welche Faktoren mit welchen Gewichtung in den Rating-Funktionen konkret... mehr >
Eine Quellensteuer (Abzugsteuer) zur Sicherung des Steueraufkommens im Bereich der Bauwirtschaft und zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung im Bau.... mehr >
Wertzahlen
Als Wertzahlen sind die von den Gutachterausschüssen für das Sachwertverfahren bei der Verkehrswertermittlung abgeleiteten Sachwertfaktoren anzuwenden.... mehr >
Wirtschaftliche Tragfähigkeitsprüfung
Eine langfristig tragbare Belastung ist das Grundelement eines Finanzierungsplans. Sie ist derjenige Teil der nachhaltig verfügbaren Einkünfte des Kreditnehmers, der zur Zahlung der Zins- und Tilgungsleistungen verwendet werden kann. Die Grundlagen für die Ermittlung der tragbaren Belastung... mehr >
Gebäude für das nicht produzierende Gewerbe und für die Verwaltung des produzierenden Gewerbes. Dazu gehören Büro- und Verwaltungsgebäude, Beherbergungsimmobilien, Senioreneinrichtungen, Handelsimmobilien, Freizeitimmobilien sowie Gewerbe- und Technologieparks. Bewertungstechnisch werden auch... mehr >
In der Kompetenzordnung eines Kreditinstituts müssen klare Kreditentscheidungsregeln festgelegt sein. Es ist demzufolge auch geregelt wie vorzugehen ist, wenn abweichende Voten vorliegen. Dann greift das Eskalationsverfahren. Auch hierbei muss festgelegt sein, unter welchen Kriterien unter Berücksichtigung der Geschäftspolitik des Kreditinstituts ein negatives Votum überstimmt werden kann. ... mehr >
Die Steuerbegünstigung für schutzwürdige Kulturgüter, die weder zur Einkunftserzielung noch zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden ist im § 10g EStG geregelt. Der Steuerpflichtige kann Aufwendungen für Herstellungs- und Erhaltungsmaßnahmen an eigenen schutzwürdigen Kulturgütern im Inland,... mehr >
Zulage, die für Altersvorsorgeverträge gezahlt wird, falls nicht der Abzug der Beiträge als Sonderausgaben günstiger ist.... mehr >
Grenzzinssatz
Mithilfe eines Baufinanzierungsrechners können Vergleichsrechnungen für unterschiedliche Finanzierungsformen und Beleihungsausläufe simuliert werden. 1.Bausparen: Der Grenzzinssatz gibt an, wie hoch die Zinsen für ein Annuitätendarlehen (Hypothekendarlehen) mind. steigen müssen, damit ein... mehr >
Regionalplanung ist die Zwischenstufe zwischen Landesentwicklungsplanung und der gemeindlichen Bauleitplanung. Die Regionalplanung konkretisiert die Ziele von Raumordnung und Landesplanung für die Entwicklung von Teilräumen des jeweiligen Bundeslandes in sog. Regionalplänen, die auf... mehr >
Bei Ratentilgungsdarlehen erfolgt die Tilgung des Darlehens in gleichbleibenden Tilgungsbeträgen. Die Zinsen sind separat zu zahlen. Da die Zinsen aus der jeweiligen Restschuld berechnet werden, sinkt die laufende Gesamtbelastung während des Zinsbindungszeitraumes kontinuierlich.... mehr >
Bei jeder Baumaßnahme am Gemeinschaftseigentum war die Abgrenzung zwischen einer Regelung für den ordnungsgemäßen Gebrauch und einer baulichen Veränderung von entscheidender Bedeutung, weil eine Gebrauchsregelung nach § 15 WEG nur einem Mehrheitsbeschluss unterlag, während die bauliche Veränderung der Zustimmung aller Eigentümer bedurfte (§ 22 WEG).... mehr >
Der Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage ist empfehlenswert, wenn Lage, Preis, Finanzierung und Mieter der Immobilie stimmen. Bei der Auswahl der Wohnung gelten eigentlich selbstverständliche Grundvoraussetzungen: Überprüfung der Lage durch mehrfache Inaugenscheinnahme zu verschiedenen... mehr >
Grundstücke, für welche ein begründeter Verdacht auf Altlasten aufgrund früherer oder heutiger Verursachung durch umweltgefährdende Stoffe besteht, für die aber bislang noch keine konkreten Feststellungen vorliegen. Vgl. auch Altlastenverdacht.... mehr >
Immobilienkredite werden überwiegend mit Grundschulden besichert. Bei der Grundschuldbestellung wird regelmäßig auch eine Vollstreckungsunterwerfung (Unterwerfungsklausel) beurkundet. Damit unterwirft sich der Kreditnehmer in Bezug auf die Grundschuld der sofortigen Zwangsvollstreckung in das... mehr >
Die MaRisk sehen für das Kreditgeschäft grundsätzlich eine Funktionstrennung der Bereiche Markt und Marktfolge vor. Bereich Aufgaben KreditentscheidungMarkt (Kundenberatung) Initiierung von Kreditgeschäften,Betreuung der Kreditnehmer Erstvotum bei Kreditentscheidung und bei... mehr >
Insbesondere zum Schutz der Käufer ist in § 3 der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) geregelt, welche Raten frühestens zu zahlen sind. Seit dem 1.6.1997 gelten veränderte Zahlungsraten.... mehr >
dynamischer Anpassungsfaktor
Faktor, der bei der &nbsp;Wohngebäudeversicherung seit einigen Jahren teilweise die gleitende Neuwertversicherung abgelöst hat. Hier sind die jeweils aktuellen Versicherungsbedingungen zu prüfen (hier VGB 2001/VGB 2003). &nbsp; &nbsp; ... mehr >
Urkunde über die Bestellung einer Grundschuld mit folgenden Angaben:Urkundenrolle, Datum, Notarbezeichnung, vollständige Bezeichnung und Anschrift des Kreditnehmers und/ oder Eigentümers, Grundbuch- und Flurbezeichnungen, Gläubigerbezeichnung, Kapital, Nebenleistungen, Zinshöhe, Hinweise auf... mehr >
Darlehen/ Kredite mit variablen Zinsen unterliegen der aktuellen Marktentwicklung. Demzufolge müssen zwischen den Vertragsparteien Absprachen über das Zinsänderungsrecht getroffen werden. Dies wird in den Zinsanpassungsklauseln geregelt. Verbraucherschützer kritisieren teilweise zu Recht, dass... mehr >
Die Vergleichbarkeit von Konditionsangeboten ist über die anfängliche effektive bzw. effektive Jahreszinsangabe (Preisangabenverordnung) nur teilweise möglich. Eine wesentlich bessere und aussagefähigere Vergleichsgröße ist die sog. Restschuld. Danach wird der Kreditbetrag ermittelt, der nach... mehr >
Der Gesetzgeber hat 2008 mit dem Gesetz zur verbesserten Einbeziehung der selbstgenutzten Wohnimmobilie in die geförderte Altersvorsorge (EigRentG) die Möglichkeit geschaffen, die Regelungen der Riester-Förderung auch für den Erwerb oder den Bau selbstgenutzter Wohnimmobilien anzuwenden. Mit... mehr >
Als Bruttokaltmiete wird die Summe aus Nettokaltmiete und den umlagefähigen kalten Betriebskosten, wie z.B. Wasser, Abwasser und Müllabfuhr definiert.... mehr >
Katastermäßige Größe eines Grundstücks. Über die Grundflächenzahl wird angegeben, wie viel Quadratmeter der Grundstücksfläche zulässig bebaut werden können.... mehr >
Eine True-Sale-Transaktion ist eine Form der Verbriefung. Hierbei werden die Kredit- oder Darlehensforderungen komplett weiterverkauft. Vgl. auch synthetische Verbriefung.... mehr >
Nach der europäischen Finanzmarktrichtlinie (MiFID) müssen Anlageberater bes. Aufklärungspflichten beachten. Der Berater muss auch auf Risiken und Interessenkonflikte in der Beratung hinweisen und auf Nachfrage erklären, wie viel Provision er für den Verkauf oder die Vermittlung der angebotenen Produkte erhält. ... mehr >
Bei einigen Bauspar-Tarifvarianten (Bauspartarif) kann der Bausparer bereits nach einer vergleichsweisen kurzen Mindestlaufzeit von bspw. zwei Jahren oder schon mit einem Guthaben von 25 Prozent der Bausparsumme jederzeit die Zuteilung seines Bausparvertrages beantragen. Die frühe (vorzeitige)... mehr >
Einige Bausparkassen bieten inzwischen auch Bausparverträge für Firmen an. Die Firma wird Bausparer und spart das erforderliche Bausparguthaben sofort an. Nach Zuteilung des Bausparvertrages kann das Unternehmen den Darlehensanspruch auf seine Mitarbeiter (als eine Art Arbeitgeberdarlehen)... mehr >
Etwa drei Monate vor Ablauf einer Sollzinsbindung legt das finanzierende Institut dem Kreditkunden ein Prolongationsangebot (Prolongation) vor. Die genauen Regularien sind inzwischen im Risikobegrenzungsgesetz (RisikoBegrG) festgelegt. Der Kunde hat damit die Möglichkeit, in einem angemessenen... mehr >
In Abhängigkeit von der Komplexität des Beleihungsobjektes, dem Finanzierungsvolumen, der Höhe des Beleihungswertes und der Kundenbonität werden üblicherweise drei Bewertungsverfahren unterschieden: (1) einfache Bewertung: Bewerter, (2) komplex light: interner Gutachter, (3) komplex: externer Gutachter. ... mehr >
Baustellen sind so einzurichten, dass bauliche Anlagen ordnungsgemäß errichtet, geändert oder abgebrochen werden können und Gefahren oder vermeidbare Belästigungen nicht entstehen.... mehr >
Akteneinsicht bei einer Zwangsversteigerung
Die Einsicht in die Zwangsversteigerungsakte beim zuständigen Amtsgericht ist jedem gestattet. Hierbei sind die Mitteilungen des Grundbuchamtes sowie die Anträge und Anmeldungen der Gläübiger von Interesse. Das Hauptaugenmerk gilt allerdings meist der Wertermittlung und dem Grundbuchauszug.... mehr >
Förderdarlehen zwischen Banken und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sowohl zur Finanzierung von mittelständischen Firmenkunden also auch zur Eigenheimfinanzierung verwendbar. Die KfW kann der Bank durch ihr AAA-Rating die Refinanzierungsmittel günstiger zur Verfügung stellen, die Bank gibt diesen Refinanzierungsvorteil in ihrer eigenen Kondition weiter.... mehr >
Zum 1.5.2013 ist das Mietrechtsänderungsgesetz in Kraft getreten. Die Frage der Zulässigkeit von Mieterhöhungen, insbes. bei Neuvermietungen war zwar diskutiert worden. wurde aber nicht gesetzlich geregelt. Im Kern hat sich nicht viel geändert. Nach § 558 BGB kann die Miete innerhalb von 3... mehr >
In Niedrigzinsphasen sind insbesondere Kreditnehmer mit langfristiger Zinsbindung daran interessiert, für ihre noch laufenden Finanzierungen bereits vorzeitig eine günstige Anschlusskondition zu sichern. Natürlich ist die sofortige Ablösung meist nur möglich, wenn eine... mehr >
Genau wie bei einem klassischen Annuitätendarlehen wird eine monatlich gleichbleibende Rate gezahlt, die sich aus dem Zins und einem Tilgungsanteil zusammensetzt. Vorgegeben wird beim Volltilgerdarlehen nicht der Tilgungssatz, sondern der Zeitraum, nach dem der Kredit getilgt sein soll. Aus dieser... mehr >
Betrag, über den der Bausparvertrag abgeschlossen wird. Die Mindestsumme liegt je nach Bausparkasse und Tarif zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Von der Höhe der Bausparsumme sind die Abschlussgebühr, der Regelsparbeitrag, die Ansparhöhe und später der Tilgungsbeitrag abhängig. Die Höchstsumme... mehr >
Altersvorsorgebeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung und Beiträge in die sog. Riester-Rente sind als Sonderausgaben abzugsfähig. ... mehr >
Lebenszykluseffekt
Der Lebenszykluseffekt beschreibt die Tatsache, dass Menschen ihre Wohnflächennachfrage je Haushalt im Laufe ihres Lebens - bis etwa zu ihrem 50 Lebensjahr - erhöhen. Hierbei spielen die Familienplanung aber auch steigende Einkommen eine entscheidende Rolle. Vgl. auch Remanenzeffekt.... mehr >
Trotz schriftlicher Darlehenszusage eines Kreditinstitutes kann es zur Nichtvalutierung (Nichtauszahlung) kommen. Gründe können sein: Nichterfüllung von Auflagen; keine ranggerechte Besicherung oder auch der fehlende Nachweis von Eigenmitteln. Bei einer Nichtvalutierung kann eine Gebühr anfallen.... mehr >
Bei bereits gewerblich oder industriell genutzten Grundstücken sowie Grundstücken in deren unmittelbarer Nachbarschaft besteht grundsätzlich ein Verdacht auf Altlasten.... mehr >
Quotient aus Darlehensbeträgen und Beleihungswert. Die Summe aller Darlehen/ Kredite einer Gesamtbaufinanzierung wird prozentual in Relation zum Beleihungswert gesetzt. Bei einem Beleihungsauslauf unter 60 Prozent handelt es sich um einen Realkredit.... mehr >
In der Praxis unterscheidet man feste und optionale Sondertilgungen. Bei einer festen Sondertilgung wird sowohl der genaue Tilgungsbetrag als auch der Termin vertraglich vereinbart, eine optionale Sondertilgung ermöglicht bspw. die jährliche Tilgung zwischen einem Mindest- und einem Höchstbetrag.... mehr >
Die Eigenkapitalvereinbarung nach Basel II sieht vor, dass die Bonitätseinschätzung jedes einzelnen Kredits auf Basis geeigneter Bewertungsmethoden erfolgen muss. Demnach sind im Vorfeld einer Kreditvergabe systematische und plausible Methoden zur Bewertung der jeweiligen Kundenbonität... mehr >
Die anfängliche Bruttomietrendite ist das Verhältnis der Jahreskaltmiete (ohne Betriebskosten) zum Kaufpreis. Sie liegt bei Eigentumswohnungen im Schnitt zwischen 4 und 5 Prozent. Dies hängt aber stark vom einzelnen Objekt ab. Grundvoraussetzung ist, dass diese Rechnung nicht vom Schreibtisch... mehr >
Der Anspruch auf Herausgabe einer Wohnung kann vielfach nur gerichtlich durchgesetzt werden. Insbesondere bei einem Erwerb in einer Zwangsversteigerung ist ggf. gerichtliche Hilfe erforderlich, denn weder Vermieter noch neuer Eigentümer können zur Selbsthilfe greifen. Zur Durchsetzung eines... mehr >
§§ 536 b und c, 540 c, 550, 566, 580, 580 a BGB; Vertrag über die Gebrauchsüberlassung von Nutzflächen für gewerbliche oder selbstständige Tätigkeiten gegen Entgelt. Der Vertrag sollte enthalten: die Bezeichnung des Geschäftszweckes, die Mietfläche, die Nebenkosten spezifiziert, die... mehr >
Sicherheitsleistung, sofern der Gläubiger aus einem für vorläufig vollstreckbar erklärten, aber noch nicht rechtskräftigen Urteil die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner betreiben will. Umgekehrt können auch Schuldner mit einer Prozessbürgschaft die Zwangsvollstreckung abwenden.... mehr >
Fremdwährungsdarlehen (§ 244 BGB); die Zinssituation ist von Land zu Land völlig unterschiedlich. Länder wie die Schweiz oder Japan haben seit Jahren ein Zinsniveau, das deutlich unter dem in Deutschland liegt. Deshalb werden Fremdwährungsdarlehen überwiegend in Schweizer Franken oder... mehr >
Bezeichnung für eine Finanzmarktsituation, in der die kurzfristigen Zinssätze niedriger als die langfristigen Zinssätze sind. Der Gegensatz dazu ist die inverse Zinsstruktur.... mehr >
Opportunitätskosten des Eigenkapitaleinsatzes
Opportunitätskosten des Eigenkapitaleinsatzes bestehen aus dem entgangenen Zinsertrag für die alternative Geldanlage, der Nutzeneinbuße aufgrund von Konsumverzicht und dem Verlust an Liquidität und damit auch von Flexibilität. Bes. Letzteres ist ein Argument dafür, nicht das gesamte oder nur geringes Eigenkapital für den Immobilienerwerb zu verwenden.... mehr >
Ausnahmeregelung bei Baufinanzierungsdarlehen, wenn der Kunde einen Verkauf seiner Darlehensforderung nach dem Risikobegrenzungsgesetz (RisikoBegrG) ausschließen will.... mehr >
In der MaRisk sind für Kreditinstitute klare Regelungen für die Aufbau- und Ablauforganisation und für die Kompetenzordnung vorgegeben. Mit der Kompetenzordnung wird sichergestellt, dass das Kreditgeschäft nur innerhalb der genehmigten Rahmenbedingungen betrieben wird. Kriterien können sein:... mehr >
kostenpflichtige Zusatzleistung der Kreditinstitute, die nur auf Antrag erstellt wird. Als Ergänzung zur Jahressteuerbescheinigung gibt die Erträgnisauftsellung einen detaillierten Überblick über alle erzielten Kapitalerträge einschließlich der Herleitung der vorgenommenen Steuerabzüge bzw.... mehr >
Flächen, die nach ihrer Eigenschaft, ihrer sonstigen Beschaffenheit und ihrer Lage eine bauliche Nutzung in absehbarer Zeit tatsächlich erwarten lassen (§ 4 II WertV). Diese Erwartung kann sich insbesondere auf eine entsprechende Darstellung dieser Flächen im Flächennutzungsplan, auf ein... mehr >
Fortsetzung der bisherigen Baufinanzierung nach Ablauf der Zinsbindungsfrist. In aller Regel ist dann noch eine Restschuld vorhanden. Früher war es branchenüblich, dass etwa sechs bis acht Wochen vor dem Ablauf der Sollzinsbindung ein neues Angebot zur Prolongation erfolgte.... mehr >
Gesamteffektivzins
In der früheren Preisangabenverordnung war lediglich die Effektivzinsangabe vorgeschrieben. Insbesondere bei Kombinationsprodukten ist aber eine Vergleichbarkeit mit ähnlichen Angeboten nur über den Gesamteffektivzins möglich, d.h. nicht nur die Finanzierungskosten müssen berücksichtigt... mehr >
Gesetzliche Leibrenten und andere Leistungen aus der Basisversorgung werden seit dem Veranlagungszeitraum 2005 mit 50 Prozent und ansteigend auf 100 Prozent im Veranlagungszeitraum 2040 besteuert. Zur Basisversorgung gehören die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, den... mehr >
Ein Dauermietvertrag bietet den Mietern einen optimalen vertraglichen Kündigungsschutz, der weit über den üblichen Mieterschutz hinausgeht, da der Dauermietvertrag dadurch gekennzeichnet ist, dass das ordentliche Kündigungsrecht des Vermieters ausgeschlossen ist. Dauermietverträge werden seit... mehr >
Immobilien sind im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsgütern an einen konkreten Standort gebunden. Die Mikro- und Makrolage dieses Standortes hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Werthaltigkeit der Immobilie.... mehr >
Rein objektorientierte Finanzierung für gewerbliche Kreditnehmer und Privatpersonen, bei denen sich die Kreditvergabe wesentlich auf die Objektqualität und die aus dem Objekt nachhaltig erzielbaren Erträge aus Vermietung und Verpachtung stützt.... mehr >
Die Brutto-Grundfläche ist die Summe der Grundflächen aller Grundrissebenen eines Bauwerks.... mehr >
Verschiedene Faktoren beeinflussen die Wahl der „richtigen“ Finanzierungsvariante. Um die richtige Finanzierungswahl zu treffen, müssen die Prioritäten des Baufinanzierungskunden zugrunde gelegt werden. Dabei können sowohl sachliche als auch persönliche Einflussfaktoren eine Rolle spielen: ... mehr >
Bezeichnet den Termin, an dem der Schuldner die letzte von mehreren Zahlungsverpflichtungen (Zins und Tilgung) an den Gläubiger erbringen muss. Vgl. auch endfälliges Darlehen.... mehr >
Der Remanenzeffekt beschreibt die Tatsache, dass Menschen ihre Wohnflächennachfrage nach dem 50. Lebensjahr nicht mehr erhöhen. Sie reduzieren sie jedoch häufig auch nur, wenn sich ein Umzug nicht mehr vermeiden lässt (z.B. Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim). Vgl. auch Lebenszykluseffekt.... mehr >
Originate and Distribute
Bei diesem Kreditgeschäftsmodell werden die Kredite vor dem Laufzeitende mittels Verbriefung ausplatziert, belasten also nicht die Eigenkapitalausstattung und die Bilanz der Bank. Gegenmodell ist Buy and Hold.... mehr >
Bausparkassen haben unterschiedliche Zuteilungsverfahren. Ein Verfahren ist u.a. die Annahme der Zuteilung. Nachdem die Bausparkasse dem Sparer die Zuteilung schriftlich mitgeteilt hat, kann dieser die Zuteilung annehmen falls dies in seine Dispositionen passt.... mehr >
Aussetzung des Zuschlages bei einer Zwangsversteigerung
In aller Regel wird nach Beendigung der Bietzeit dem Meistbietenden der Zuschlag sofort erteilt. Dies insbesondere, wenn der betreibende Gläubiger dies beantragt.... mehr >
Es wird unterschieden in das private und das öffentliche Baurecht. Das private Baurecht regelt die privatrechtlichen Vereinbarungen und Ansprüche der am Baugeschehen Beteiligten. Das öffentliche Baurecht umfasst die Rechtsvorschriften, die sich auf Art und Maß der baulichen Nutzung des Bodens befassen.... mehr >
Alternative Finanzierungsformen:Festzinskredite mit freiem Kündigungsrecht: Gegen einen Zinsaufschlag können bei einigen Anbietern Festzinsdarlehen vereinbart werden, bei denen neben regelmäßigen Zins- und Tilgungsraten jederzeit Sondertilgungen erfolgen können. Auch eine komplette Rückzahlung... mehr >
Grundgedanke des Bausparsystems. 1. Prinzip des Bausparkollektivs: Viele Gleichgesinnte schließen sich zu einer Bauspargemeinschaft zusammen und sparen in einen Topf. Hier fließen neben den Sparbeiträgen und den Guthabenzinsen u.a. auch die Tilgungsbeiträge zusammen. Aus der daraus gebildeten... mehr >
Abk. NPL; sind erheblich zahlungsgestörte Baufinanzierungskredite, bei denen keine weiteren freiwilligen Zins- und Tilgungszahlungen des Schuldners zu erwarten sind und die weitgehend wertberichtigt sind. Bei derartigen Krediten werden i.d.R. die vorhandenen Kreditsicherheiten verwertet und der... mehr >
Doppelausgebot
Wird durch eine beantragte Abweichung in einer Zwangsversteigerung das Recht eines anderen Beteiligten beeinträchtigt, so ist dessen Zustimmung erforderlich. Ob jedoch ein Recht wirklich beeinträchtigt wird, ist nach allen Gesichtspunkten zu überdenken, jedoch nicht immer unmittelbar... mehr >
Wenn jemand ein Grundstück oder eine Wohnung nutzt, ohne Pächter oder Mieter zu sein, kann der Eigentümer eine Nutzungsentschädigung fordern. Kommt bspw. ein Mieter seiner Rückgabepflicht bei Beendigung des Mietverhältnisses nicht nach, nutzt er also den bisherigen Mietgegenstand ohne... mehr >
Die anfängliche Nettomietrendite ist das Verhältnis der Jahresnettomiete (also der Jahresbruttomiete gekürzt um die nicht umlagefähigen Verwaltungs- und Instandhaltungskosten) zum Gesamtaufwand (Kaufpreis erhöht um die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren, Maklerkosten).... mehr >
Die Lebensdauer von eingebauten oder verarbeiteten Bauteilen ist sehr unterschiedlich. Aus der Übersicht ist abzulesen, in welchem Umfang und zu welchem Zeitpunkt Renovierungen oder der komplette Austausch von Bauteilen notwendig werden können: unter 10 Jahren: Textilbeläge 5 - 10 Jahre; Tapeten... mehr >
harte Einflussfaktoren
quantitative Einflussfaktoren; die Einflussfaktoren mit der höchsten Gewichtung für das Rating kommen aus der Kundenverbindung - also der Entwicklung bzw. dem Verlauf der Konten/ Kredite - und können zum Zeitpunkt der Kreditantragstellung kurzfristig nicht beeinflusst werden.... mehr >
DIN-Normen sind vom Deutschen Industrie-Normenausschuss aufgestellte Bedingungen und Regeln z.B. für Baustoffe und die Ausführung von Leistungen.DIN-Vorschriften für BauleistungenTeil C der VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen)DIN 18202 Toleranzen im HochbauDIN 18300... mehr >
Das Mietrecht spielt eine zentrale Rolle für die Funktionsfähigkeit von Wohnungsmärkten und einem fairen Ausgleich der Interessen von Mietern und Vermietern. Außerdem leistet es einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Fortentwicklung der Wohnungsbestände. Inzwischen gilt im gesamten... mehr >
Raummeterpreise sind zur vereinfachten Wertermittlung nach dem Sachwertverfahren festgelegte Werte, die üblicherweise für Objekte angesetzt werden, die konventionell gebaut und nicht älter als zehn Jahre sind. Einteilung innerhalb sonst gleicher Kategorien in drei Ausstattungsmerkmale: normal,... mehr >
Eine Folgebewertung (des Beleihungsobjektes) für eine bestehende Baufinanzierung ergibt sich entweder (1) durch regulatorische Erfordernisse (Kreditwesengesetz (KWG), Beleihungswertermittlungsverordnung, Solvabilitätsverordnung, Pfandbriefgesetz), (2) auf Basis der Immobilienwertüberwachung mittels einer zeitlichen Terminierung oder (3) durch individuelle Anlässe.... mehr >
Ehegattenerklärung nach § 1365 BGB. Im Güterstand der Zugewinngemeinschaft ist das Vermögen des Mannes und der Frau weiterhin getrennt. Dies gilt auch für Vermögen, das ein Ehegatte nach der Eheschließung erwirbt. Lediglich ein Zugewinn aus diesem Vermögen, der während der Ehe entsteht,... mehr >
Amtlicher Vordruck der Finanzbehörden zur Einkommensteuererklärung (Steuererklärung), zur Erklärung zur Festsetzung der Kirchensteuer auf Kapitalerträge oder zur Erklärung zur gesonderten Feststellung.... mehr >
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat am 20.12.2002 „Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft der Kreditinstitute“ (MaK) veröffentlicht. Damit hat die Aufsichtsbehörde umfängliche Mindeststandards an die Aufbauorganisation, die Prozesse der Kreditvergabe sowie... mehr >
Eine Grundschuldbestellungsurkunde enthält neben der eigentlichen Grundschuldbestellung darüber hinaus in den meisten Fällen ein abstraktes Schuldanerkenntnis des Kreditnehmers mit Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen. Das abstrakte Schuldanerkenntnis... mehr >
quantitatives Rating
Das quantitative Rating hat die größte Bedeutung im Ratingprozess eines Kreditinstituts. Es macht schätzungsweise 60 Prozent der Gesamtnote aus. Die „harten“ quantitativen Einflussfaktoren mit der höchsten Gewichtung für das Rating kommen aus der Kundenverbindung - also der Entwicklung bzw.... mehr >
Vorweggenommene Werbungskosten sind Aufwendungen vor der Vermietung einer Immobilie, die nicht zu den Anschaffungs- und/ oder Herstellungskosten gehören. Steuerlich geltend gemacht werden können diese Aufwendungen nur, wenn der Nachweis erbracht werden kann, dass eine Einkunftserzielungsabsicht... mehr >
Verpflichtungserklärung vor Beginn einer Baumaßnahme (z.B. nach § 14 Bauordnung NRW). Ein Bauherr muss vor Baubeginn gegenüber dem Fachbereich Tiefbau einer Kommune eine Verpflichtungserklärung dahingehend abgeben, dass er für alle Schäden sowie die Wiederherstellung kostenmäßig aufkommt,... mehr >