Source: http://overnigelant.de/sites/satzung.html
Timestamp: 2018-11-15 19:21:59
Document Index: 40290771

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 16', '§26', '§ 11']

Förderkreis Overnigelant e.V Satzung
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Förderkreis "OVERNIGELANT" e.V. Satzung 15.04.2014
§ 8 - Die Zuständigkeit des Vorstandes
§ 10 - Beschlussfassung des Vorstandes
§ 12 - Die Einberufung der Mitgliederversammlung
§ 13 - Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
§ 14 - Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung
§ 16 - Mitgliedsbeiträge
1. Der Verein führt den Namen Förderkreis "Overnigelant" e.V.
3. Der SitzdesVereinsistBremen. 4.	Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne desAbschnitts "SteuerbegünstigteZwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Erhaltung und Förderung der Lebensqualität im Bereich von Bremen-Oberneuland unter besonderer Berücksichtigung seiner mehr als 800jährigen Geschichte.
1. die Förderung der Kommunikation zwischen seinen Bewohnern.
2. die Durchführung kultureller Veranstaltungen aller Art, insbesondere Vorträge jeder Art, musikalische Veranstaltungen, plattdeutsche Theaterveranstaltungen und Lesungen, Lichtbildervorträge, Führungen etc.,
3. die Erörterung und Stellungnahme zu kommunalen Fragen, insbesondere die Erhaltung und der Schutz historisch gewachsener Orts- und Landschaftsbereiche.
4. die Sammlung, Erhaltung und Erfassung historischer Dokumente, Gegenstände und Materialien aus bzw. über Oberneuland.
5. dieFörderungderZusammenarbeitzwischenortsansässigenVereinigungen und Institutionen,
6. die Herausgabe und/oder Förderung von Schriften und Bilddokumentation.
7. der Naturschutz und die Landschaftspflege, die öffentlichen Parks und Grünanlagen in Oberneuland auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen auch in Verantwortung für die künftigen Generationen im besiedelten und unbesiedelten Bereich so zu schützen, dass die biologische Vielfalt, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts einschließlich der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert sind. Der Schutz umfasst auch die Pflege, die Entwicklung und, soweit erforderlich, die Wiederherstellung von Natur und Landschaft.
1. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden; die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
5.	Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, oder bei Wegfall seiner bisherigen Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an die Stadtgemeinde Bremen, die es unmittelbar und ausschließlich für die oben bezeichneten Zwecke im Bereich von Bremen-Oberneuland zu verwenden hat; geeignete Gegenstände sind dem Focke-Museum (Bremer Landesmuseum) zu übertragen.
6. Ausscheidende Mitglieder sind am Vereinsvermögen nicht beteiligt.
Mitglieder des Vereins können sein volljährige natürliche Personen, Personenmehrheiten und juristische Personen.
Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift nebst Telefonnummer des Antragstellers enthalten.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Es ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig. Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitrags- schulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluß über den Ausschluß ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen. Gegen den Ausschließungsbeschluß des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang
des	Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluß als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluß keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
Der Vorstand kann einen Beirat berufen. Der Beirat soll bei wichtigen Angelegenheiten vom Vorstand gehört werden.
1. Der Vorstand des Vereins besteht aus mindestens vier, höchstens neun Mitgliedern, nämlich
c) demSchatzmeister,
e) einem bis fünf weiteren Beisitzern.
2. Vorstand im Sinne des §26BGB sind jeweils zwei der in Absatz 1a–d genannten Vorstandsmitglieder.
3. Ausführung de rBeschlüsse der Mitgliederversammlungen
5. Beschlussfassung über Aufnahme ,Streichung un dAusschluß von Mitgliedern.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wiederwahl ist möglich. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich oder fernmündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken zu protokollieren. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
Ein Vorstandsbeschluß kann schriftlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
Für folgende Angelegenheiten sind ausschließlich ordentliche Mitgliederversammlungen zuständig:
1.	Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes.
2. FestsetzungderHöheundderFälligkeitdesJahresbeitrages. 3. WahlundAbberufungderMitgliederdesVorstandes. 4.	Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des
Vereins. 5. BeschlussfassungüberdieBerufunggegeneinenAusschließungsbeschluß
des Vorstandes. 6. ErnennungvonEhrenmitgliedern.
Mindestens einmal im Jahr soll eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) stattfinden. Sie wird vom 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Der Vorstand kann die Abhaltung weiterer ordentlicher Mitgliederversammlungen beschließen. Die vorstehenden Bestimmungen über die Einberufung gelten entsprechend.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuß übertragen werden. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite ordentliche Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind unabhängig von der Zahl der vertretenen Mitglieder beschlußfähig.
Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll der Jahreshauptversammlung ist vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Das Protokoll soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Personen des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, daß weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werde. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muß einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erforderlich oder wenn die Einberufung von 5 % aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außer- ordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 11-14 entsprechend.
Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen werden in der Mitgliederversammlung festgesetzt. Eine Festsetzung der Beitragshöhe hat Wirkung auch für die folgenden Jahre bis zu einer Neufestsetzung.
Zur Prüfung der Verwendung der Vereinsmittel sind jährlich im voraus zwei Rechnungsprüfer zu wählen, die in der Jahresversammlung ihren Prüfungsbericht vorzulegen haben. Daneben wird ein Ersatzrechnungsprüfer gewählt. Die Rechnungsprüfer dürfen keinen anderen Vereinsorganen zugehören, ausgenommen der Mitgliederversammlung.
Der Verein haftet nur für solche vermögensrechtlichen Verpflichtungen, die vom Vorstand eingegangen werden, soweit der Betrag von € 500,-- für den Einzelfall nicht überschritten wird. Verbindlichkeiten über € 500,-- bedürfen zu ihrer Gültigkeit eines Mehrheitsbeschlusses des erweiterten Vorstandes.
gez. Harro Böhme	gez Jochen Landmann