Source: https://www.peterlang.com/view/9783653985405/xhtml/chapter002a.xhtml
Timestamp: 2018-02-19 22:19:38
Document Index: 228727360

Matched Legal Cases: ['§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 3', 'Art. 3', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 87', '§ 613', '§ 87', '§ 77', '§ 87', '§ 77', '§ 4', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'Art. 9', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 622', '§ 310', '§ 15', '§ 4', '§ 613', '§ 613', '§ 3', '§ 3', '§ 613', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 613', '§ 613', 'Art. 3', '§ 313', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 4', '§ 613', '§ 613', '§ 133', '§ 313', '§ 308', '§ 119', '§ 318', '§ 313', '§ 133', '§ 77', '§ 613', '§ 613', '§ 4', '§ 613', '§ 119', '§ 313', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 5', '§ 313', '§ 613']

cc.) Regelungskollision von Veräußerer- und Erwerbertarifvertrag : Ablösung, Änderung, Anpassung – Die Möglichkeiten des Erwerbers zur Schaffung einheitlicher Arbeitsbedingungen nach einem Betriebsübergang
cc.) Regelungskollisio...
Ablösung, Änderung, Anpassung – Die Möglichkeiten des Erwerbers zur Schaffung einheitlicher Arbeitsbedingungen nach einem Betriebsübergang
Oswald Pohr
Die Arbeit befasst sich mit der Frage ob, wie und in welchem Umfang der Erwerber einheitliche Arbeitsbedingungen nach Betriebsübergang schaffen kann. Zunächst werden die tarifgebundenen Arbeitnehmer betrachtet. In Bezug auf diese Gruppe werden zuerst die kollektivrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers nach §§ 613a Abs. 1 S. 2, 3 BGB untersucht. Im Anschluss folgen die individualrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten nach §§ 613a Abs. 1 S. 4 Alt. 1, 2 BGB und zuletzt die vertragliche Fortgeltungsproblematik der Bezugnahmeklauseln, § 613a Abs. 1 S. 1 BGB. Danach folgt die Gruppe der Außenseiter. Im Ergebnis sind die Handlungsmöglichkeiten des Erwerbers als stark limitiert einzustufen.
9783653985405
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-04673-1
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. LII, 237 S.
cc.) Regelungskollision von Veräußerer- und Erwerbertarifvertrag
Liegt eine kongruente Tarifbindung nach Betriebsübergang vor, kommt es zur Ablösung, wenn die jeweiligen Tarifregelungen denselben Regelungsgegenstand betreffen.387 Es genügt, wenn die jeweiligen Tarifregelungen die gleiche Sachgruppe inhaltlich abweichend voneinander regeln, was nach allgemeinen tarifvertraglichen Auslegungsgrundsätzen aufzulösen ist.388 Auch Negativregelungen können ablösend wirken.389 Dies gilt jedoch nur im Fall des „beredten Schweigens“, der von einer bloßen Nichtregelung abzugrenzen ist.390 Enthalten die Tarifverträge keine Regelungen zur selben Sachgruppe, scheidet eine Ablösung aus. Es bleibt dann bei der Fortwirkung nach § 613a Abs. 1 S. 2 BGB.391
dd.) Kollektivrechtliches Verschlechterungsverbot durch die Scattolon-Rechtsprechung des EuGH?
Liegt nach Betriebsübergang eine kongruente Tarifbindung vor, sind erneut die Einschränkungen der Scattolon-Rechtsprechung zu beachten.392 Neben den bereits dargestellten Kritikpunkten an der Rechtsfigur des kollektivrechtlichen Verschlechterungsverbotes ergibt sich i.R.d. tarifvertraglichen Ablösung ein weiteres Problem. Dies betrifft die in der Grundrechtecharta (GRC) enthaltenen Gemeinschaftsgrundrechte. Durch den Vertrag von Lissabon wurde das Grundrecht auf kollektive Verhandlungen als Freiheitsgrundrecht in Art. 28 GRC kodifiziert.393 Richtlinienvorschriften, die diese Freiheiten inhaltlich ausgestalten, sind anhand ← 67 | 68 → dieser Freiheitsrechte auszulegen.394 Art. 28 GRC garantiert Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern das Recht auf Kollektivverhandlungen und –maßnahmen mit Ziel, Tarifverträge auszuhandeln und als Folge hiervon auch anzuwenden.395 Art. 3 Abs. 3 RL beschäftigt sich mit der Anwendbarkeit von Kollektivverträgen des Erwerbers nach Betriebsübergang. Diesem soll, auf der Grundlage einer Einigung mit der zuständigen Gewerkschaft als Sozialpartnerin, dem Wortlaut des Art. 3 Abs. 3...
Kommentare, Monografien, Festschriftbeiträge, Lehrbücher
1.) Thematische Eingrenzung und Gang der Untersuchung
2.) Thematische Hinführung und Problemstellung
B.) Rechtslage und Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers bei tarifgebundenen Arbeitnehmern
1.) Die Ablösung tariflicher Normen durch Kollektivrecht des Erwerbers nach §§ 613a Abs. 1 S. 2, 3 BGB
a.) Regelungsmechanismus und Teleologie der §§ 613a Abs. 1 S. 2, 3 BGB
b.) Der Tatbestand der Ablösung nach §§ 613a Abs. 1 S. 2, 3 BGB
c.) Kollektivrechtliche Ablösung durch Erwerberbetriebsvereinbarung
aa.) Die Problematik der Überkreuz-Ablösung
(1) Wortlaut des § 613a Abs. 1 S. 3 BGB
(2) Genese des § 613a Abs. 1 S. 3 BGB
(3) Normhierarchie und Gleichwertigkeit von Kollektivregelungen als rechtssystematische Einschränkungen des § 613a Abs. 1 S. 3 BGB
bb.) Voraussetzungen einer Überkreuz-Ablösung
(1) Regelungskollision von Tarifnormen und Betriebsvereinbarung
(2) Einschlägigkeit der Betriebsvereinbarung
(3) Wirksamkeit der Betriebsvereinbarung am Maßstab der §§ 87, 77 BetrVG im Kontext des Betriebsübergangs nach § 613a Abs. 1 BGB
(a) Wirksamkeitsmaßstab für die Erwerberbetriebsvereinbarung
(aa) Interner Anwendungsvorrang der jeweils für Erwerber und Veräußerer geltenden tarifvertraglichen Regelungen
(bb) Externer Anwendungsvorrang im Verhältnis von Erwerber- zu Veräußerertarifvertrag
(b) Das Verhältnis von § 87 BetrVG zu § 77 BetrVG
(c) Voraussetzungen des Tarifvorbehalts i.S.d. § 87 Abs. 1 BetrVG
(aa) Normative tarifliche Regelung
(bb) Abschließende tarifliche Regelung
(cc) Tarifbindung des Erwerbers als Arbeitgeber
(dd) Eröffnung des tariflichen Geltungsbereichs für den Betrieb und die von dem Betriebsübergang betroffenen Arbeitnehmer
(d) Voraussetzungen der Sperrwirkung des § 77 Abs. 3 BetrVG
(aa) Vorliegen einer normativen oder üblichen Tarifregelung
(bb) Tarifbindung des Erwerbers
(cc) Die Sperrwirkung auslösende Tarifverträge
(e) Das Günstigkeitsprinzip des § 4 Abs. 3 TVG
(aa) Kollektivrechtliches Verschlechterungsverbot durch die „Scattolon“-Rechtsprechung des EuGH?
(bb) Kritik an einem kollektivrechtlichen Verschlechterungsverbot
cc.) Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur Überkreuz-Ablösung
(1) Arbeitnehmerschutz als Schutzzweck der Betriebsübergangsrichtlinie und der §§ 613a Abs. 1 S. 2, 3 BGB
(2) Situation ohne Betriebsübergang
(3) Reichweite der tariflichen Erzwingbarkeit
(a) Dogmatische Unterschiede von Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung
(b) Betriebsverfassungsrechtliche Bindung des Erwerbers an die tarifliche Vergütungsordnung
dd.) Stellungnahme
ee.) Ergebnisse zur Überkreuz-Ablösung
d.) Erwerbertarifvertrag als Tatbestand der kollektivrechtlichen Ablösung
aa.) Kollektivrechtliche Geltung des Veräußerertarifvertrages vor Betriebsübergang
bb.) Beiderseitige Tarifbindung nach Betriebsübergang
(1) Ansicht der Rechtssprechung
(a) Wortlaut der §§ 613a Abs. 1 S. 2, 3 BGB
(b) Systematik des § 613a Abs. 1 BGB
(c) Schutzzweck der §§ 613a Abs. 1 S. 2, 3 BGB
(2) Ansichten in der Literatur
(a) Wortlaut des § 613a Abs. 1 S. 3 BGB
(b) Systematik im Normkontext des § 613a Abs. 1 BGB
(c) Schutzzweck des § 613a Abs. 1 S. 3 BGB
(d) Verfassungskonforme Auslegung - Art. 9 Abs. 3 GG
ee.) Ergebnisse zur Ablösung durch Erwerbertarifvertrag
2.) Die Änderungsmöglichkeiten nach §§ 613a Abs. 1 S. 2, 4 Alt. 1 BGB
a.) Die Konzeption des § 613a Abs. 1 S. 4 Alt. 1 BGB
aa.) Kollektivrechtliche Nichtmehrgeltung von tariflichen Regelungen
bb.) Systematischer Zusammenhang mit § 613a Abs.1 S. 2 BGB
b.) Die Wirkungsweise des § 613a Abs.1 S. 2 BGB nach der geänderten Rechtsprechung
aa.) Schwächen des Transformationsmodells
(1) Mehrfacher Betriebsübergang
(2) Systemwidrige Kollision von Tarif- und Gesetzesrecht
(a) §§ 622 Abs. 4, 5 BGB
(b) Tarifvertragliche Erweiterung gesetzlicher Mindestvoraussetzungen
(c) § 310 Abs. 4 S. 1 BGB
(d) § 15 Abs. 3 AGG
(e) § 4 Abs. 4 S. 3 TVG
(3) Die Begründung zur Ablehnung der Überkreuz-Ablösung
bb.) Grundsatz einer faktisch kollektivrechtlichen Fortgeltung und deren Ausgestaltung im Anwendungsbereich des § 613a Abs. 1 S. 2 BGB
cc.) Kritik an einer faktisch kollektivrechtlichen Fortgeltung
(1) Wortlaut und Systematik des § 613a Abs. 1 BGB
(2) Die Betriebsübergangsrichtlinie 2001/23/EG und die Gesetzesbegründung des nationalen Gesetzgebers
(3) Die Koalitionsfreiheit des Erwerbers
(4) Das Prinzip der Tarifeinheit
(5) Vergleich mit § 3 Abs. 3 TVG
(a) Auffassung der Rechtsprechung
(b) § 3 Abs. 3 TVG als tarifrechtliche Sondervorschrift mit abweichender personeller Reichweite
(c) Offener Wortlaut des S. 2 und zwingender Charakter der Veränderungssperre als zivilrechtlicher Widerspruch
(d) Schutzbereichsbegrenzung des § 613a Abs. 1 S. 2 BGB als hinreichender Grund für Beschränkung auf übergehende Arbeitnehmer
(e) Fiktion bezüglich der Jahresfrist als beliebiges Vorgehen der Rechtsprechung
(f) Parallelwertung zu § 3 Abs. 3 TVG aus Schutzzweckerwägungen
(g) Zeitliche Veränderung des tariflichen Maßstabs bei Parallelwertung zu § 3 Abs. 3 TVG
(aa) Externe Tarifdynamik
(bb) Interne Tarifdynamik
(cc) Keine zeitliche Verschiebung der maßgeblichen Tarifgeltung
(h) Inhaltliche Veränderung des tariflichen Maßstabs bei Parallelwertung zu § 3 Abs. 3 TVG
(i) Geltungsdichte nach tarifrechtlichen Grundsätzen
c.) Konsequenzen der faktisch kollektivrechtlichen Fortgeltung
aa.) Umfang und Reichweite der Tarifbindung des Erwerbers
(1) § 613a Abs. 1 S. 2 BGB als Auffangnorm
(2) Doppelte Tarifbindung des Erwerbers
bb.) Kündigungsrecht des Erwerbers
(1) Eigenes firmentarifvertragliches Kündigungsrecht des Erwerbers
(a) Das „Sukzessionsmodell“
(aa) Kritik am Sukzessionsmodell
(α) Tarifrechtliche Prinzipien und Wortlaut des § 613a Abs. 1 S. 2 BGB
(β) Gemeinschaftsrechtliches Gebot der Aufnahme schuldrechtlicher Regelungen in die Fortgeltungsanordnung des Art. 3 Abs. 3 RL?
(γ) Die Methodik der Rechtsfortbildung als Begründungsansatz für ein eigenes Kündigungsrecht des Erwerbers
(b) Das Modell des „partiellen Übergangs“
(aa) Kritik am Modell des „partiellen Übergangs“
(2) Arbeitsvertragliches Kündigungsrecht des Erwerbers
(a) Kritik an der Auffassung von Gussen/Dauck
(aa) Vertragliches Kündigungsrecht nach Ablauf der Sperrfrist
(bb) Vertragliches Kündigungsrecht vor Ablauf der Sperrfrist
(3) Gesetzliches Kündigungsrecht des Erwerbers
(a) Kritik an der Auffassung von Waas
(4) Recht auf Vertragsanpassung oder Kündigung wegen Störung der Geschäftsgrundlage nach § 313 BGB?
(5) Ansprüche des Erwerbers gegen den Veräußerer?
(a) Anspruch des Erwerbers auf Kündigung des Tarifvertrages
(aa) Keine Parteistellung des Erwerbers bezüglich des Veräußererfirmentarifvertrages infolge Betriebsübergang
(bb) Übergegangene Arbeitsverhältnisse als notwendiger Bezugspunkt
(cc) Anspruch auf ordentliche Kündigung
(dd) Denkbare Konstellationen eines Anspruchs auf Kündigung
(α) Veräußerer überträgt sämtliche Unternehmensbestandteile
(β) Übertragung sämtlicher Unternehmensbestandteile in der Insolvenz
(γ) Veräußerer überträgt nur einen bestimmten Unternehmensbestandteil
(αα) Fortführung des übrigen Unternehmens durch den bisherigen Arbeitgeber oder Insolvenzverwalter als Veräußerer
(ββ) Insolvenzbedingte Stilllegung der nicht veräußerten Unternehmensbestandteile
(b) Ergebnisse zum Anspruch des Erwerbers auf Kündigung
cc.) Ergebnisse zur Kündigungsmöglichkeit des Erwerbers nach §§ 613a Abs. 1 S. 2, 4 Alt. 1 BGB
d.) Änderungsmöglichkeiten nach §§ 613a Abs. 1 S. 2, 4 Alt. 1 BGB
aa.) Änderungsvereinbarung zwischen Erwerber und Arbeitnehmer
bb.) Änderungskündigung zur Vertragsanpassung
(1) Ausgangslage und Voraussetzungen einer Änderungskündigung
(a) Änderungskündigung und Gleichbehandlungsgrundsatz
(b) Änderungskündigung zur Entgeltreduzierung
(c) Änderungskündigung aufgrund von Organisations- und Umstrukturierungsmaßnahmen
(2) Einschränkungen durch tarifvertragliche Beendigungsnormen?
e.) Ergebnisse zur Frage der Änderungsmöglichkeiten des Erwerbers nach §§ 613a Abs. 1 S. 2, 4 Alt. 1 BGB
3.) Die Anpassungsmöglichkeiten nach § 613a Abs. 1 S. 4 Alt. 2 BGB
a.) Änderungsvertrag
b.) Änderungskündigung als Vereinbarung
aa.) Ansichten in der Literatur
bb.) Ansicht der Rechtsprechung
c.) Tarifwechselklausel als Vereinbarung, § 613a Abs. 1 S. 4 Alt. 2 BGB
aa.) Tarifwechselklausel als Bestandteil des Arbeitsverhältnisses
bb.) Vereinheitlichungsinteresse des Erwerbers
cc.) Vergleichbarkeit mit § 4 Abs. 5 TVG
d.) Ergebnisse zu den Anpassungsmöglichkeiten des Erwerbers nach § 613a Abs.1 S.4 Alt.2 BGB
4.) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers bei vertraglicher Bezugnahme auf tarifliche Regelungen - § 613a Abs. 1 S. 1 BGB
a.) Die Dynamik von Bezugnahmeklauseln als Regelfall
b.) Die Wirkungsweise von Bezugnahmeklauseln
aa.) Deklaratorische Wirkung als Ausfluss des Gleichstellungszwecks
bb.) Konstitutive Geltung aufgrund der Klauseldynamik
c.) Erste Fallgruppe: Keine Tarifbindung von Veräußerer und Erwerber
aa.) Klauselauslegung nach §§ 133, 157 BGB ohne Gleichstellungszweck
bb.) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers
(1) Statische Bezugnahmeklausel
(a) Änderungsvertrag und vertragliche Leistungsbestimmungsrechte
(b) Änderungskündigung
(c) Störung der Geschäftsgrundlage nach § 313 BGB
(d) andere vertragsbezogene Gestaltungsmöglichkeiten
(2) Dynamische Bezugnahmeklausel
(aa) Interessenlage auf Seiten des Erwerbers
(bb) Möglichkeiten der Entgeltreduzierung durch Änderungskündigung
(cc) Entdynamisierung als Fall der Entgeltreduzierung?
(dd) Stellungnahme
(c) Widerruf als der Bezugnahmeklausel immanentes Gestaltungsrecht
(aa) Teilwiderrufsrecht durch ergänzende Vertragsauslegung?
(bb) Teilwiderrufsrecht als Widerspruch zu einer AGB-konformen Auslegung der arbeitsvertraglichen Bezugnahmeklausel nach §§ 308 Nr. 4, 307 Abs. 1 S. 2 BGB
(d) Anfechtung nach § 119 Abs. 1 BGB
(e) Anfechtung nach § 318 BGB
(f) Anpassung nach § 313 Abs.1 BGB
(g) Auslegung nach §§ 133, 157 BGB
(h) Betriebsvereinbarung
(aa) Sperrwirkung des § 77 Abs. 3 BetrVG
(bb) Betriebsverfassungsrechtliches Günstigkeitsprinzip
(i) Sonderfall: Gegenläufige betriebliche Übung
cc.) Ergebnisse zur ersten Fallgruppe
d.) Zweite Fallgruppe: Tarifbindung nur des Veräußerers
aa.) Die Kollisionsproblematik i.R.d. 613a Abs. 1 BGB bei kongruenter Tarifbindung von Veräußerer und Arbeitnehmer
bb.) Kollision von § 613a Abs. 1 S. 1 BGB und § 613a Abs. 1 S. 2 BGB
(a) Das Günstigkeitsprinzip des § 4 Abs. 3 Alt. 2 TVG
(b) Berücksichtigung außervertraglicher Umstände?
(c) Fehlende Abweichung als Ausschluss des Günstigkeitsvergleichs
(d) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers
(2) Kleine dynamische Bezugnahmeklausel
(a) Altverträge von kongruent tarifgebundenen Arbeitnehmern
(b) Neuverträge von kongruent tarifgebundenen Arbeitnehmern
(aa) Das Günstigkeitsprinzip als anwendbare Kollisionsregel
(bb) Durchführung des Günstigkeitsvergleichs
(cc) § 613a Abs. 1 S. 1 BGB als Regelfall des günstigeren Geltungsgrundes
(dd) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers
(α) Anfechtung nach § 119 Abs. 1 BGB
(β) Störung der Geschäftsgrundlage nach § 313 Abs. 1 BGB
(γ) Analoge Anwendung von § 613a Abs. 1 S. 3 BGB als Ausnahme der vertraglich-dynamischen Geltung nach § 613a Abs. 1 S. 1 BGB?
(3) Große dynamische Bezugnahmeklausel als Tarifwechselklausel
cc.) Rechtslage bei verschiedener Tarifbindung von Veräußerer und Arbeitnehmer
dd.) Ergebnisse zur zweiten Fallgruppe
e.) Dritte Fallgruppe: Tarifbindung des Veräußerers und Erwerbers
aa.) Erste Gruppe: Veräußerer und Erwerber sind identisch tarifgebunden
bb.) Zweite Gruppe: Veräußerer und Erwerber sind an einen jeweils anderen Tarifvertrag mit jeweils derselben Gewerkschaft gebunden
(1) Geltungsgrund Bezugnahmeklausel: Kollision von § 613a Abs. 1 S. 1 BGB und § 613a Abs. 1 S. 3 BGB
(2) Ermittlung der Günstigkeit am Maßstab der Klauseltypik
(a) Statische Bezugnahmeklausel
(b) Kleine dynamische Bezugnahmeklausel
(aa) Altverträge
(bb) Neuverträge
(c) Große dynamische Bezugnahmeklausel
(3) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers
cc.) Dritte Gruppe: Veräußerer und Erwerber sind an einen jeweils anderen Tarifvertrag mit jeweils einer anderen Gewerkschaft gebunden
(a) Altverträge
(b) Neuverträge
(3) Große dynamische Bezugnahmeklausel
(4) Sonderfall § 5 TVG
(5) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers
f.) Vierte Fallgruppe: Tarifbindung nur des Erwerbers
aa.) Statische Bezugnahmeklausel
bb.) Kleine dynamische Bezugnahmeklausel
cc.) Große dynamische Bezugnahmeklausel
dd.) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers
g.) Ergebnisse zur Frage der Gestaltungs- und Änderungsmöglichkeiten des Erwerbers bei vertraglicher Bezugnahme auf tarifliche Regelungen
5.) Zusammenfassung der Ergebnisse zur Rechtslage und Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers bei tarifgebundenen Arbeitnehmern
C.) Rechtslage und Gestaltungsmöglichkeiten bei nicht tarifgebundenen Arbeitnehmern
1.) Erste Fallgruppe: Erwerber ist nicht tarifgebunden
a.) Keine Tarifbindung von Veräußerer und Erwerber
aa.) Statische oder dynamische Bezugnahmeklausel
b.) Ausschließliche Tarifbindung des Veräußerers
aa.) Altverträge (Vertragsschluss vor dem 01.01.2002)
bb.) Neuverträge (Vertragsschluss nach dem 01.01.2002)
cc.) Statische und große Bezugnahmeklauseln
c.) Ergebnisse zur ersten Fallgruppe
2.) Zweite Fallgruppe: Erwerber ist tarifgebunden
a.) Bindung an denselben Tarifvertrag wie der Veräußerer
aa.) Altverträge
bb.) Neuverträge
cc.) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers
b.) Bindung an einen anderen Tarifvertrag als der Veräußerer
aa.) Tarifvertragsabschluss mit derselben Gewerkschaft
(aa) Störung der Geschäftsgrundlage, § 313 BGB
(bb) § 613a Abs. 1 S. 3 BGB analog
(4) Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers
bb) Tarifvertragsabschluss mit anderer Gewerkschaft
(aa) Beim Veräußerer beschäftigte Gewerkschaftsmitglieder als relevante Bezugsgruppe
(bb) Beim Erwerber beschäftigte Gewerkschaftsmitglieder als relevante Bezugsgruppe
(a) Nur Erwerber ist tarifgebunden
c.) Ergebnisse zur zweiten Fallgruppe
3.) Ergebnisse zur Rechtslage und Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbers bei nicht tarifgebundenen Arbeitnehmern
D.) Zusammenfassung und Bewertung aller Ergebnisse
E.) Ausblick