Source: https://www.honzikhaus.at/wui/wui-vereinsstatuten/
Timestamp: 2018-11-15 23:06:19
Document Index: 334342386

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 10', '§ 14', '§ 15', '§ 11', '§ 11', '§ 11']

WUI - Vereinsstatuten :: HonzikHaus
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WUI-Vereinsstatuten
Verein für Wohnen Und Integration - „WUI“
1. Der Verein führt den Namen "WUI" (Wohnen Und Integration). Er hat seinen Sitz in 4160 Aigen-Schlägl, Marktplatz 8, und erstreckt seine Tätigkeit auf Österreich.
die Förderung und Unterstützung von Flüchtlingen und Asylwerber/innen sowie anderen Ausländer/innen und Randgruppen;
die Förderung der Verfügbarkeit von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylwerber/innen;
die Förderung der Inklusion und Integration dieser Personengruppen in die österreichische Gesellschaft;
die Förderung von Sprachkompetenzen einschließlich Fremdsprachenkompetenzen, Schreibkompetenzen und Lesekompetenzen, von Sozialkompetenzen sowie allen am Arbeitsmarkt gefragten Kompetenzen bei diesen Personengruppen;
die Förderung des Verständnisses für die österreichische Kultur und Lebensweise sowie für Toleranz und Offenheit gegenüber allen in Österreich aufhältigen Menschen;
die Förderung sozialer Beziehungen und des geselligen Beisammenseins zwischen Personen unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichster Schichten und unterschiedlichster Fähigkeiten;
die Förderung der Kommunikation zwischen Mann und Frau, Jung und Alt, Ausländer/innen und Inländer/innen.
die Bereicherung des kulturellen Lebens
TÄTIGKEITEN UND MITTEL ZUR VERWIRKLICHUNG DES VEREINSZWECKS
1. Zur Verwirklichungen des Vereinszwecks sind folgende Mittel vorgesehen:
Förderung der Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylwerber/innen;
Anmietung von Wohnraum und Zurverfügungstellung – allenfalls gegen Entgelt oder gegen Kostenersatz – an Flüchtlinge, Asylwerber/innen und andere gesellschaftliche Randgruppen;
Betrieb einer Datenbank für Helfer/innen sowie für die Terminkoordination von Projekten für Menschen am Rand der Gesellschaft;
Organisation von Vorträgen und Treffen; Abhaltung von Diskussionsveranstaltungen, Schulungen und Kursen, Filmveranstaltungen, Benefizveranstaltungen, Literatur-, Konzert-, Theater- und Festveranstaltungen;
Organisation von Freizeitaktivitäten, Versammlungen, Kongressen und Workshops, Abhaltung gesellschaftlicher, sportlicher sowie kultureller Veranstaltungen und gemeinsamer Unternehmungen,
Anmietung der hierfür nötigen Räumlichkeiten bzw. Mittel;
Herausgabe von (periodischen) Publikationen;
Produktion von Tonträgern, Filmen, Katalogen und Info-Material;
Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation;
Veranstaltung von Wettbewerben;
Durchführung von Forschungsprojekten und Studien;
Bereitstellung von Infrastruktur.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die sich nicht aktiv am Vereinsleben beteiligen, den Verein aber durch Mitgliedsbeiträge fördern.
Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereins-gründer/innen, im Fall eines bereits bestellten Vorstandes durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die definitive Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer/innen des Vereins.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
die Mitgliederversammlung (siehe § 9 und § 10),
die Rechnungsprüfer/innen (siehe § 14),
das Schiedsgericht (siehe § 15)
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Mitgliederversammlung, auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer/innen binnen vier Wochen statt.
Sowohl zu den ordentlichen als auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich durch Brief, Fax oder E-Mail an die vom Mitglied zuletzt bekannt gegebene Adresse einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens eine Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch eine/n Bevollmächtigte/n vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt in der Regel der Obmann / die Obfrau, ansonsten eine vom Vorstand damit beauftragte Person.
Entgegennahme und Genehmigung des Berichts über Tätigkeiten und Finanzgebarung;
Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer/innen; Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Mitgliedern des Vorstands oder Rechnungsprüfer/innen mit dem Verein;
Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines. Die Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Das Leitungsorgan ist der Vorstand. Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau, Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Kassierer/in..
Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist.
Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jede/r Rechnungsprüfer/in verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl des Vorstands einzuberufen.
Sollten auch die Rechnungsprüfer/innen handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung einer/s Kuratorin/s beim zuständigen Gericht zu beantragen, die/der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.
Die Funktionsdauer des Vorstands beträgt zwei Jahre, eine Wiederwahl ist möglich.
Der Vorstand kann von jedem Mitglied des Vorstands einberufen werden.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Anwesenden. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden der betreffenden Sitzung..
Den Vorsitz führt der Obmann / die Obfrau, bei Verhinderung der/die Stellvertreter/in, ansonsten das an Jahren älteste anwesende Mitglied des Vorstands.
Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Mitglieds des Vorstands nur durch Enthebung (siehe § 11 Abs. 9) oder Rücktritt (siehe § 11 Abs. 10).
Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamte Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. des neuen Mitglieds des Vorstands in Kraft.
Mitglieder des Vorstands können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das andere Vorstandsmitglied, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstands an die Mitgliederversammlung zu richten.
Dem Vorstand obliegt gemeinsam die Leitung des Vereins. Er ist das Leitungsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Berichts über Tätigkeiten und Finanzgebarung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002;
Einberufung und Vorbereitung der ordentlichen und der außerordentlichen Mitgliederversammlung;
Der Obmann / die Obfrau, bei Verhinderung der/die Stellvertreter/in vertritt den Verein nach außen, den Behörden und Dritten gegenüber.
Schriftstücke, Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins sind stets vom Obmann / von der Obfrau, in dessen / deren Verhinderung vom / von der Obmannstellvertreter/in und vom / von der Schriftführer/in, in Geldangelegenheiten aber vom Obmann / von der Obfrau, in dessen / deren Verhinderung vom / von der Obmannstellvertreter/in und vom / von der Kassierr/in zu unterfertigen.
Rechtsgeschäfte zwischen Mitgliedern des Vorstandes und dem Verein (Insichgeschäfte) bedürfen zu ihrer Gültigkeit außerdem der Genehmigung der/des Rechnungsprüfer/in.
Gemeinsam können die Vorstandsmitglieder rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, an andere Personen erteilen.
Bei Gefahr im Verzug ist der Vorstand berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung fallen, auf eigene Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch die Mitgliederversammlung.
1. Zwei Rechnungsprüfer/innen werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
2. Den Rechnungsprüfer/innen obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Sie haben der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
3. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer/innen die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Mitglieder des Vorstandes sinngemäß (§ 11 Abs. 3, 8, 9 und 10).
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter/in schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichterinnen/Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts.
Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Diese Mitgliederversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie eine/en Abwickler/in zu berufen, der/die das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen auf den gemeinnutzigen Verein
SOS Mitmensch zu übertragen hat.