Source: https://rathaus.dortmund.de/dosys/doRat.nsf/NiederschriftXP.xsp?action=openDocument&documentId=3F56D5306669AA09C12571F0001B47BE
Timestamp: 2020-07-06 02:13:54
Document Index: 309261837

Matched Legal Cases: ['§ 82', '§ 83', '§ 71', '§ 50', '§ 9', '§ 233', '§ 244', '§ 10', '§ 233', '§ 244', '§ 7', '§ 2', '§ 233', '§ 7', '§ 3', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 7', '§ 10', '§ 233', '§ 7', '§ 3', '§ 13', '§ 233', '§ 7', '§ 9', '§ 233', '§ 7', '§ 10', '§ 233', '§ 7', '§ 10', '§ 233', '§ 7', '§ 9', '§ 233', '§ 7', '§ 2', '§ 233', '§ 7', '§ 3', '§ 233', '§ 13', '§ 3', '§ 7', '§ 13', '§ 9', '§ 7', '§ 13', '§ 3', '§ 10', '§ 7', '§ 3', '§ 2', '§ 233', '§ 7', '§ 10', '§ 233', '§ 244', '§ 7', '§ 3', '§ 233', '§ 9', '§ 12', '§ 29', '§ 10', '§ 233', '§ 7', '§ 12', '§ 7', '§ 81', '§ 22', '§ 81', '§ 22', '§ 1', '§ 82', '§ 82', '§ 83', '§ 83', '§ 14', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 94', '§ 6']

Rat der Stadt Dortmund - öffentliche Sitzung vom 08.06.2006
öffentliche Sitzung vom 08.06.2006
über die 16. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund
Sitzungsdauer: 12:30 - 17:30 Uhr
Rm Horitzky (CDU)
Rm Weintz (CDU)
1.4	Genehmigung der Niederschrift über die 15. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund am 18.05.2006
2.1	Wiederwahl des Beigeordneten Siegfried Pogadl
(Drucksache Nr.: 05513-06)
3.1	Arbeitsbeschaffungsmaßnahme "Stadtbezirksbezogener naturnaher Bau von Kinderspielplätzen auf Grundlage pädagogischer Analyse und Beteiligungsverfahren 2003 bis 2004"
hier: Aufhebung des Ratsbeschlusses vom 24.07.2003
(Drucksache Nr.: 04618-06)
3.2	Stadterneuerung; Jahresförderungsprogramm 2007
(Drucksache Nr.: 04956-06)
3.3	Stellungnahme über verspätete Landungen außerhalb der Betriebszeiten des Flughafens Dortmund im Jahre 2005
(Drucksache Nr.: 04997-06)
3.4	Bebauungsplan Ap 217 -Am Rosenplätzchen-
(Drucksache Nr.: 05049-06)
3.5	Bauleitplanung; Bebauungsplan Ap 162 -Tulpenstraße-
hier: Beschluss zur Verkleinerung des Planbereiches, Entscheidung über Stellungnahmen, Beifügung einer aktualisierten Begründung, Satzungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 05053-06)
3.6	Bauleitplanung; ergänzendes Verfahren zum Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes InW 120 - Entwicklung Hauptbahnhof - vom 18.12.2003
I. Bestätigung des Satzungsbeschlusses;
II. Entscheidung über Anregungen aus dem Beteiligungsverfahren;
III. Beschluss zur Ergänzung der Begründung;
IV. Beschluss zur Ergänzung des Satzungsbeschlusses einschl. Reduzierung des räumlichen Geltungsbereiches
(Drucksache Nr.: 05216-06)
3.7	Bauleitplanung; Bebauungsplan Ev 143 - Winterkampweg -
hier: I. Satzungsbeschluss II. Beifügung der aktualisierten Begründung vom 10.04.06
(Drucksache Nr.: 05044-06)
3.8	Bauleitplanung; Bebauungsplan Ev 145 – Bayrische Straße -
hier: I. Satzungsbeschluss; II. Beifügung der aktualisierten Begründung vom 10.04.2006
(Drucksache Nr.: 05041-06)
3.9	EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II
hier: Baubeschluss, II. Bauabschnitt (BA)
(Drucksache Nr.: 05038-06)
3.10	Grundsanierung des Robert-Schuman-Berufskollegs, Sckellstr. 5-7 in 44141 Dortmund
3.11	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 248 - Godekinsiedlung
hier: Beschluss zur Verkleinerung des Planbereiches, Entscheidung über Anregungen, Beifügung einer aktualisierten Begründung, Satzungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 05280-06)
3.12	Bauleitplanung; Änderung Nr. 12 des Bebauungsplanes We 115 - Luegstraße -
(Drucksache Nr.: 05437-06)
3.13	Bauleitplanung; Bebauungsplan Ap 192 - Stadtkrone Ost - Teil I -
hier: Entscheidung über Anregungen; Satzungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 05452-06)
3.14	Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Ap 214 - Gartencenter Emschertalstraße - (gleichzeitig Änderung des Landschaftsplanes Dortmund-Süd)
hier: Entscheidung über Stellungnahmen, Beifügung einer aktualisierten Begründung, Änderung des Landschaftsplanes Dortmund-Süd, Satzungsbeschluss, Beschluss zum Abschluss des Durchführungsvertrages - Teil B -,
(Drucksache Nr.: 05283-06)
3.15	Energiesanierungsprogramm
(Drucksache Nr.: 05617-06)
3.16	Information von Rat und Ausschüssen bei Gerichtsverfahren und abschlägig beschiedenen Bauvorhaben
(Drucksache Nr.: 05618-06)
3.17	Friedhöfe Dortmund
hier: Änderung der Gebührensatzung nebst Gebührentarif der Friedhöfe der Stadt Dortmund
(Drucksache Nr.: 05486-06)
3.18	Europäische Woche der Mobilität
(Drucksache Nr.: 05631-06)
4.1	Jahresabschluss und Lagebericht der Wirtschaftsförderung Dortmund zum 31.12.2005
(Drucksache Nr.: 05124-06)
4.2	Mittelstandsfreundliches Vergabewesen
(Drucksache Nr.: 05607-06)
6.1	Reform der kommunalen Seniorenarbeit in Dortmund
hier: Dortmunder Altenhilfe- und Pflegeforum
(Drucksache Nr.: 05522-06)
6.2	Forensik
(Drucksache Nr.: 05657-06)
7.1	"Handlungskonzept Interkultur. Kulturelle Vielfalt und Kulturpolitik in Dortmund"
(Drucksache Nr.: 04958-06)
7.2	Wirtschaftsplan des Theater Dortmund 2006/2007 für die Zeit vom 01.08.2006 bis 31.07.2007
(Drucksache Nr.: 04995-06)
8.1	Lernmittelfreiheit für ALG-II-Empfänger
9.1	Gewährleistung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz in Dortmund
(Drucksache Nr.: 05372-06)
9.2	Satzung über die Erhebung von Teilnahmebeiträgen für die Betreuung von Kindern in Kindertagespflege der Stadt Dortmund
(Drucksache Nr.: 05391-06)
10.1	Mehrausgaben, die der Stadtkämmerer gemäß § 82 Abs. 1 Satz 3 GO NW a. F. im Rahmen des Jahresabschlusses für das Haushaltsjahr 2005 bewilligt hat.
(Drucksache Nr.: 05334-06)
10.2	Mehraufwendungen/Mehrauszahlungen, die der Stadtkämmerer gemäß § 83 Abs. 1 Satz 3 GO für das 1. Quartal des Haushaltsjahres 2006 genehmigt hat.
(Drucksache Nr.: 05342-06)
10.3	Satzung zur zehnten Änderung der Satzung und Gebührentarif für den Rettungsdienst der Stadt Dortmund
(Drucksache Nr.: 05132-06)
10.4	Jahresabschluss 2005 der Sparkasse Dortmund
(Drucksache Nr.: 05438-06)
10.5	- Ergebnis der Jahresrechnung 2005 des kameralen Haushalts
- Jahresabschluss 2005 des Neuen Kommunalen Haushalts
- Bildung von kameralen Haushaltsausgaberesten 2005 und Übertragung von Ermächtigungen in das Haushaltsjahr 2006 im Neuen Kommunalen Haushalt
(Drucksache Nr.: 05319-06)
10.6	Sondervermögen "Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund" - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2005
(Drucksache Nr.: 05298-06)
10.7	Sondervermögen " Verpachtung Technologiezentrum Dortmund" - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2005
(Drucksache Nr.: 05386-06)
11.1	Optimierung der Gremienarbeit im Rat der Stadt, den Ausschüssen sowie den Bezirksvertretungen
hier: Ausschussumbenennung sowie Anpassung des Zuständigkeitsverzeichnisses der Ausschüsse und Bezirksvertretungen
(Drucksache Nr.: 05362-06)
11.2	Umbesetzung in Gremien
(Drucksache Nr.: 05542-06)
(Drucksache Nr.: 05324-06)
(Drucksache Nr.: 05325-06)
(Drucksache Nr.: 05519-06)
(Drucksache Nr.: 05520-06)
(Drucksache Nr.: 05524-06)
(Drucksache Nr.: 05525-06)
(Drucksache Nr.: 05526-06)
(Drucksache Nr.: 05527-06)
(Drucksache Nr.: 05528-06)
(Drucksache Nr.: 05534-06)
(Drucksache Nr.: 05590-06)
(Drucksache Nr.: 05597-06)
(Drucksache Nr.: 05630-06)
(Drucksache Nr.: 05621-06)
(Drucksache Nr.: 05622-06)
(Drucksache Nr.: 05660-06)
Die öffentliche Sitzung des Rates der Stadt wurde um 12:30 Uhr von OB Dr. Langemeyer eröffnet und geleitet. Teilweise übernahmen Bm´in Jörder bzw. Bm Miksch die Leitung der Sitzung.
Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wurde Rm Falkenstein-Vogler (SPD) benannt.
3.19	EU Gemeinschaftsinitiative Urban II
Programmschwerpunkt 2. Förderung der lokalen Ökonomie
hier: Verlagerung der Projektes Betriebsentwicklung KMU
(Drucksache-Nr.: 05677-06)
8.2	Einrichtung eines Bildungsganges am
Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg der
Stadt Dortmund; hier:
„Erziehung und Soziales, Allgemeine
Hochschulreife (Freizeitsportlerin, Freizeit-
sportler – Sport, Biologie)“
(Drucksache-Nr.: 05650-06)
8.3	Einrichtung eines Bildungsganges am
„Aufbaubildungsgang: Musikalische
Förderung im sozialpädagogischen
Arbeitsfeld“
(Drucksache-Nr.: 05656-06)
9.3	Satzung über die Erhebung und
Festsetzung von Elternbeiträgen für die
Betreuung von Kindern in
Tageseinrichtungen für Kinder in
(Drucksache-Nr.: 05529-06)
Weiterhin machte OB Dr. Langemeyer darauf aufmerksam, dass Rm Münch mit Schreiben vom 23.05.2006 beantragt habe, die Tagesordnung im Wege der Dringlichkeit um den Punkt
- Reduzierung der Anzahl der städtischen Dezernenten
Bezüglich der Begründung der Dringlichkeit gab Rm Münch folgende Erklärung zu Protokoll:
„Meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
ich weise darauf hin, dass ich ausschließlich nur die Dringlichkeit begründe und hoffe das Sie mir dort insoweit auch folgen können, dass Sie begreifen, dass es bei Feststellung der Dringlichkeit eben nicht um die Sache geht. Es geht es jetzt bei dieser Abstimmung nicht um die Angelegenheit, wollen wir in Dortmund die Anzahl der Dezernenten reduzieren ja oder nein, dass kann eine Ratsmehrheit später entscheiden. Es geht lediglich um die Dringlichkeit. Die Dringlichkeit wird gemäß der Gemeindeordnung NRW festgelegt. Die Dringlichkeit in dieser Angelegenheit ist zwingend gegeben, denn Sie wissen, zumindest war das wieder einmal lediglich aus der Presse zu erfahren, dass die Stadt Dortmund in persona des Oberbürgermeisters beabsichtigt, die Wiederbesetzung des im Januar 2007 ausscheidenden Dezernenten und Stadtdirektors Herrn Fehlemann öffentlich auszuschreiben. Sollte der Rat der Meinung sein, dass diese Stelle nicht wiederbesetzt werden soll, letztendlich sparen wir dann in 8 Jahren fast eine Millionen Euro, hat der Rat heute die Möglichkeit darüber zu entscheiden. Die Dringlichkeit bzw. eine Angelegenheit, die keinen Aufschub mehr erfordert, ist demnach sachlich begründet, denn wenn der Rat heute nicht dazu Stellung nimmt, wird der Oberbürgermeister, wie wir das ja kennen in seiner Art, die Wiederbesetzung dieser Position ausschreiben und der Rat hat dann keine Möglichkeit mehr dort dann Einfluss zu nehmen bzw. sollte es irgendwann mal regelrecht auf der Tagesordnung stehen, dann ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Das heißt, die Dringlichkeit ergibt sich weiter schon allein aus zeitlichen und terminlichen Gründen. Ich hoffe das meine Dringlichkeitsbegründung jetzt verstanden worden ist. Nochmals kurz zusammengefasst, es geht nicht um die Sachentscheidung, die können wir dann fällen, wenn das Ding auf der Tagesordnung steht. Es geht letztendlich nur um eine rein formale Sache, die rechtmäßig in der GO festgeschrieben ist und ich denke das müsste eigentlich auch jeder hier im Rat einsehen. Denn so eine gute Meinung von den Fähigkeiten meiner Ratskolleginnen und Kollegen habe ich eigentlich, dass jeder den formalen Aspekt der Dringlichkeit einsieht und deshalb hoffe ich, dass wir die Sache heute per Dringlichkeit auf die Tagesordnung bekommen. Es sind ja noch andere Sachen zur Dringlichkeit gegeben und deshalb denke ich, Herr Oberbürgermeister, hätten wir schon wieder fast 5 Minuten sparen können, wenn sie das Ding sofort auf die Tagesordnung genommen hätten. Danke schön.“
„Herr Münch, meine Damen und Herren,
die Festlegung der Geschäftskreise der Beigeordneten ist nach der nordrhein-westälischen Gemeindeordnung originäre Aufgabe des Rates der Stadt und nicht Angelegenheit des Oberbürgermeisters. Insofern muss der Rat darüber befinden , wenn es beabsichtigt ist, die Anzahl der Beigeordneten zu verändern bzw. Änderungen bei den Geschäftsbereichen vorzunehmen.
Wenn mit Blick auf das Ausscheiden von Herrn StD Fehlemann im Rat der Stadt eine Entscheidung zu fällen ist, kann man ein halbes Jahr vor diesem Termin, das ist bekanntlich nach der Sommerpause darüber befinden, wie gegebenenfalls eine Ausschreibung festzulegen sein wird. Das übliche Verfahren ist, dass man sich im Vorfeld im Ältestenrat darüber unterhält, um dann anschließend einen Punkt auf die Tagesordnung des Rates zu setzen. Da haben wir noch alle Zeit der Welt, und insofern sehe ich die Dringlichkeit überhaupt nicht.“
Der Rat der Stadt lehnt daraufhin bei Stimmenthaltung der DVU mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch den o. a. Dringlichkeitsantrag von Rm Münch ab.
Weiterhin wies OB Dr. Langemeyer daraufhin, dass die SPD-Fraktion sowie die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus mit Schreiben vom 02.06.2006 beantragt haben, die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung um die Thematik
Der Ältestenrat - so OB Dr. Langemeyer weiter - , habe in seiner vorangegangen Sitzung empfohlen, die genannte Angelegenheit als Tagesordnungspunkt 2.2, also als Angelegenheit von besonderer Bedeutung und öffentlichem Interesse, zu behandeln.
Nachdem Rm Münch sich gegen die Dringlichkeit der o. g. Angelegenheit ausgesprochen hatte beschloss der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der DVU mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion sowie der Stimme von Rm Münch die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung um den Punkt
2.2 Dortmunder U
- gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus vom 02.06.2006 –
„Es tut mir ausdrücklich sehr leid, Herr Oberbürgermeister, dass ich jetzt Ihre Zeitplanung hier durcheinander bringe. Aber das sind Sie selber schuld.
Ich stelle folgenden Antrag, den Punkt 12.1 Anfragen Rm Münch mit den folgenden Punkten, die Sie ja in gewohnter Art und Weise hier nie mit einer Sachbezeichnung aufführen, mit entsprechenden Sachbezeichnungen aufzuführen. Und Sie hätten es diesmal machen sollen, wenn Sie so auf die Zeittube drücken, aber wie gesagt, es tut mir leid, dass es ein paar mehr Anfragen geworden sind. Aber die Probleme in Dortmund sind drängend und deshalb beantrage ich den Punkt 12.1.1 mit der Drucksachen Nr. 05324-06 „Konsequenzen aus der Prügelaufnahme per Handy in der 6. Klasse der Albert Schweitzer Realschule in Nette für Dortmunder Schulen“ auf die Tagesordnung zu nehmen. Ich beantrage des weitern den Punkt 12.1.2 mit der Drucksachen Nr. 05325-06 „Konsequenzen aus den Schlägereien mit Wetteinsatz an der Johann- Gutenberg- Realschule für Dortmunder Schulen“ aufzunehmen. Ich beantrage den Punkt 12.1.3 mit der Drucksachen Nr. 05519-06 „Grünschäden auf dem Friedhof Menglinghausen“ aufzunehmen. Ich beantrage des weiteren den Punkt 12.1.4 mit der Drucksachen Nr. 05520-06 „Neuorganisation der Durchführung von Wahlen als Konsequenz aus der Bundestagswahlpanne“ aufzunehmen. Ich beantrage darüber hinaus den Tagesordnungspunkt 12.1.5 mit der Drucksachen Nr. 05524-06 „Boykott der FDP - Bürgerliste des dorat-Projektes „ auf die Tagesordnung zu nehmen. Ich beantrage des weiteren den Punkt 12.1.6 mit der Drucksachen Nr. 05525-06 mit der von mir gewählten Sachbezeichnung auf die Tagesordnung zu nehmen „Widerrechtliche Parteienwerbung von SPD und Grüne beim Schulfest der Stiftsgrundschule in Hörde“. Ich beantrage den Punkt 12.1.7 mit der Drucksachen Nr. 05526-06 mit der von mir gewählten Sachbezeichnung „Ratsvertreter 1. und 2. Klasse bei dem Künstlerempfang im Rathaus am 14.05.06“ aufzunehmen. Ich beantrage des weiteren den Tagesordnungspunkt 12.1.8 mit der Drucksachen Nr. 05527-06 mit der von mir gewählten Sachbezeichnung auf die Tagesordnung zu nehmen „Das Rathaus als Tagungszentrum“. Ich beantrage darüber hinaus den Tagesordnungspunkt 12.1.9 mit der Drucksachen Nr. 05528-06 mit der von mir gewählten Sachbezeichnung auf die Tagesordnung zu nehmen „Vermüllung des Waldes durch Feiern am Sportplatz Dorney“. Dann geht es weiter mit dem Tagesordnungspunkt 12.1.10 mit der Drucksachen Nr. 05534-06 mit der von mir gewählten Sachbezeichnung „Einflußnahme von Ulla Burchard und der SPD in der Stiftsgrundschule in Hörde“ auf die Tagesordnung zu nehmen. Ich beantrage den Tagesordnungspunkt 12.1.11 mit der Drucksachen Nr. 05597-06 mit einer neuen Sachbezeichnung auf die Tagesordnung zu nehmen „Die DVU und ihre Anfragen im GIS“. Ich beantrage den Tagesordnungspunkt 12.1.12 mit der Drucksachen Nr. 05630-06 mit der von mir gewählten Sachbezeichnung „Unhaltbare Zustände und Sicherheitsmängel an der Hauptschule Westerfilde“ auf die Tagesordnung zu nehmen. Danke schön für Ihre Aufmerksamkeit.“
Der Rat der Stadt lehnte daraufhin mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch die o. a. mündlich gestellten Anträge von Rm Münch ab.
Abschließend gab Rm Prof. Richter (Linkes Bündnis) folgende Erklärung zu Protokoll:
„Ich gebe meinen Protest zu Protokoll, im Rat der Stadt unter Bewachung beraten zu müssen. Die Bürgerhalle als der öffentliche Raum der Bürgerschaft und die Sitzungsräume der politischen Gremien der Stadt sind der Öffentlichkeit entzogen. Polizei, Katastrophenschutz, Sicherheitsdienste und Bundeswehr haben offenbar Besitz vom politischen Mittelpunkt der Stadt genommen.
"Die Welt zu Gast bei Freunden" ist das Motto – aber in Dortmund können die Gäste nicht einmal im Rathaus empfangen werden. Die Verwaltungsspitze hat Raum für ihre Gastgeberrolle im privaten Sektor gesucht und ihn zum Beispiel in der Spielbank gefunden. Vielleicht ist das nur instinktlos – ich fürchte, es ist Prinzip: Geringschätzung für das Demokratische, Tanz um das Goldene Kalb.
Mir wurde mitgeteilt, die "Maßnahmen seien im einzelnen u.a. im Ältestenrat vorgestellt und akzeptiert worden." Ein Ältestenrat offenbar ohne politisch-historisches Bewusstsein. Und wer sind die anderen? Am Freitag jedenfalls parkten Feldjäger der Bundeswehr vor der Rathaustreppe – potentieller Verfassungsbruch nimmt den Haupteingang.
Ich erkläre der politischen und Verwaltungsspitze der Stadt in dieser Frage mein Misstrauen.“
„Meine Damen und Herren, vor dem Hintergrund dieser Erklärung muss ich eines noch einmal klarstellen. Die Öffentlichkeit der Ratssitzung und damit die Zugänglichkeit der Zuhörerinnen und Zuhörer zu dieser Sitzung ist an keinem Punkt behindert.“
Die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung wurde daraufhin unter Einbeziehung der o. a. Veränderungen vom Rat der Stadt bewilligt.
Genehmigung der Niederschrift über die 15. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund am 18.05.2006
Hinsichtlich der Protokollierung des Tagesordnungspunktes
3.2	Brücke B1/Herbert-Fromberger-Weg/Friederich-Henkel-Weg
erklärte Rm G. Branghofer (DVU), dass die DVU sich bei dieser Angelegenheit nicht enthalten, sondern dem Neubau der Brücke zugestimmt habe.
Unter Einbeziehung der o. a. Veränderung genehmigt der Rat der Stadt einstimmig die Niederschrift über die 15. Sitzung des Rates der Stadt am 18.05.2006.
Wiederwahl des Beigeordneten Siegfried Pogadl
Nachdem OB Dr. Langemeyer den Rat der Stadt darauf aufmerksam gemacht hatte, dass bei der Wiederwahl des Beigeordneten im Sinne des § 71 GO NRW der Rat der Stadt durch Beschluss entsprechend der Regelungen des § 50 Abs. 1 GO NRW entscheide, gab Rm Münch folgende Erklärung zu Protokoll:
„Ich werde die Wiederwahl von Herrn StR Pogadl nicht unterstützen. Herr StR Pogadl ist in Kumpanei mit dem Oberbürgermeister der Stadt Dortmund mitverantwortlich dafür, dass das Thema Gewalt an Schulen totgeschwiegen wird.“
OB Dr. Langemeyer entzog daraufhin Rm Münch das Wort, da eine Personaldebatte an dieser Stelle nicht statthaft sei.
Bei Stimmenthaltung der DVU, der Gruppe DIE LINKE.PDS sowie des Linken Bündnisses fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund wählt Herrn Stadtrat Siegfried Pogadl mit Wirkung vom 01.10.2006 für die Dauer von acht Jahren erneut zum Beigeordneten.
(Drucksache Nr.: 05719-06)
Für die SPD-Fraktion begründete Rm Prüsse den von seiner Fraktion zusammen mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Antrag und machte dabei die Eckpunkte dieses Antrages deutlich.
So soll unter anderem die Verwaltung mit dem favorisierten Architektenbüros in Verhandlungen eintreten, um letztendlich hierdurch eine Grundlage für die entsprechenden Förderanträge zu schaffen. Man erwarte dabei, dass diesbezüglich die Landesregierung ihren Verpflichtungen zur Förderung der Kulturlandschaft nachkomme.
Weiterhin machte Rm Prüsse (SPD) bei der Begründung des gemeinsamen Antrages deutlich, dass bei der Darstellung der Finanzierung dieses Projektes, das seiner Ansicht nach eine Initialzündung für den gesamten Bereich der Rheinischen Straße auslöse werde, sicher gestellt werden müsse, dass in den Bereichen Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Energiesanierung es hierdurch zu keiner Mittelreduzierung komme.
Anschließend brachte Rm Stammnitz (DIE LINKE.PDS) zum Ausdruck, dass er die geplante Realisierung des Projektes „Dortmunder U“, die letztendlich durch den gemeinsamen Antrag der SPD sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 02.06.2006 initiiert werden solle, entschieden ablehnen werde, da dieses Projekt letztendlich zu Lasten anderer wichtiger Projekte in Dortmund gehen werde. In diesem Zusammenhang machte
Rm Stammnitz (DIE LINKE.PDS) außerdem darauf aufmerksam, dass man die entsprechenden Positionen im Jahresförderprogramm, das unter dem Tagesordnungspunkt 3.2 beschlossen werden sollen, ablehnen werde.
Auch Rm M. Branghofer (DVU) sprach sich gegen eine Beschlussfassung des gemeinsames Antrages der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus, da nicht das Projekt an sich schlecht sei, sondern die Stadt Dortmund aufgrund der prekären Finanzsituation es sich nicht erlauben könne, ein derartiges Projekt zu realisieren.
Im weiteren Verlauf der Diskussion begründete für die CDU-Fraktion Rm Hengstenberg zum wiederholtem Male die ablehnende Haltung seiner Fraktion hinsichtlich der Absicht, das Dortmunder U umzubauen und als Museum zu nutzen, da weder die Struktur, noch die Baussubstanz des Dortmunder U geeignet sei, dieses Gebäude als Museum zu nutzen. Vielmehr sollte man nach Auffassung der CDU-Fraktion an den Plänen festhalten, das Museum am Ostwall in geeigneter Weise umzubauen.
Außerdem setzte sich Rm Hengstenberg in seinen weiteren Ausführungen kritisch mit den von der SPD-Fraktion bzw. Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ins Spiel gebrachten Finanzierungsabsichten, die seiner Ansicht nach illusorisch seien, auseinander.
Er brachte dabei die Befürchtung zum Ausdruck, dass die geplante Umleitung von Städtebaufördermitteln zu Lasten anderer Maßnahmen, wie z. B., denen in denen Stadtbezirken, die für die dort lebenden Menschen wichtig seien, gehe.
Ergänzend zu den Ausführungen von Rm Prüsse (SPD) erläuterte Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) nochmals die Eckpunkte des gemeinsam vorgelegten Antrages zum Dortmunder U. In seinen Ausführungen machte er unter anderem deutlich, dass er sich sehr sicher sei, dass dieses Projekt die notwendigen Fördermittel erhalte.
Weiterhin setzte sich Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) in seinen Ausführungen mit den von der CDU-Fraktion geäußerten Bedenken auseinander und machte dabei deutlich, dass die von der CDU-Fraktion favorisierte Lösung, das Museum am Ostwall um- und auszubauen nicht kostengünstiger sei.
Abschließend brachte Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) nochmals zum Ausdruck, dass der gemeinsam diesbezüglich vorgelegte Antrag dazu dienen solle, dass das Projekt Dortmunder U auf den richtigen Weg gebracht werde.
Auf Seiten der Fraktion FDP/Bürgerliste setzte sich Rm Dr. Littmann kritisch mit dem gemeinsam von der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Antrag auseinander und machte dabei die ablehnende Haltung ihrer Fraktion deutlich.
In ihren Ausführungen wies außerdem Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) daraufhin, dass es ihr schleierhaft sei, wie dieses Projekt haushaltsneutral finanziert werden solle. Hinzu komme, dass dieses Projekt finanziell gesehen ein Fass ohne Boden sei und die von der EU und auch dem Land NRW erhoffte Förderung ihrer Einschätzung nach illusorisch sei.
Außerdem brachte Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) in ihren Ausführungen zum Ausdruck, dass es für ihre Fraktion nicht nachvollziehbar sei, das dieses Projekt, das eigentlich Aufgabe des Eigentümers Brau & Brunnen sei, aus städtischen Mitteln finanziert werden solle.
Nachdem Bm´in Jörder die Leitung der Sitzung übernommen hatte, nahm OB Dr. Langemeyer wie folgt Stellung:
„Mein sehr verehrten Damen und Herren,
von meinem Lieblingsprojekt ist hier die Rede. Und immer wird hier, auch von Ihnen Frau Dr. Littmann gesagt, dass der U-Turm, „Langemeyer-Gedächtnis-Kathedrale“ haben Sie es gerade genannt, eines meiner Lieblingsprojekte ist.
ich gestehe freimütig, der U-Turm ist mein Lieblingsprojekt, so wie ich eine ganze Reihe von Lieblingsprojekten habe. Nur, Frau Dr. Littmann, der Oberbegriff für diese Lieblingsprojekte ist für mich: Dortmund, das neue Dortmund, das die Antwort auf die Veränderungen der Industrialisierung, die wir hinter uns haben, ist es ist die Antwort auf den Verlust von Kohle und Stahl und auch nennenswerten Arbeitsplätzen beim Dortmunder U.
Das wir auf diesem Weg vom alten Dortmund ins neue Dortmund auch Denkmäler mitnehmen und dafür sorgen, dass die Geschichte nicht verschwindet, gehört für mich ganz selbstverständlich zum Konzept. Eine Stadt mit Identität wird als Heimat der Dortmunderinnen und Dortmunder wert darauf legen, dass solche Landmarken erhalten bleiben.
Nun wird immer wieder in diesen Debatten wenig über die Sache, aber sehr viel über das Geld geredet. Vor dem Hintergrund der heutigen Tagesordnung des Rates haben wir in der Tat Anlass über Geld zu reden. Wir beschließen heute z. B. unter dem Stichwort Jugend, dass wir bei den Kindertageseinrichtungen die neuen Belastungen des Landes nicht auf die Eltern abwälzen, was immerhin eine Zusatzbelastung in Höhe von 5,2 Millionen für den Haushalt der Stadt Dortmund verursacht. Ausgelöst ist das durch die Entscheidung der neuen Landesregierung und der neuen Landespolitik. Und wir entscheiden als Zweites darüber, den Anteil bei Schulbüchern für Arbeitslosengeld II Bezieher zu übernehmen. Auch dort eine Aufgabenverlagerung, die das Land eigentlich hätte selber finanzieren müssen.
Und ich könnte jetzt hier im Rahmen einer Haushaltsdebatte weiterführen und sagen, wenn wir das Geld aus der Spielbankabgabe noch hätten, was uns eigentlich zusteht, dann könnten wir daraus locker für das Dortmunder U eine Deckung ableiten. Und deswegen komme ich noch einmal auf die Idee zurück, die wir schon längst beschlossen haben, meine Damen und Herren, ich kann es mir ja leicht machen. Vor der letzten Kommunalwahl hat dieser Rat mit Rot-Grüner-Mehrheit entschieden, der Turm soll erhalten bleiben, der Turm soll neu genutzt werden und er soll in Ordnung gebracht werden. Das war ein Thema im Kommunalwahlkampf und meine Damen und Herren, wer damals dafür gesorgt hat, dass Rot-Grün eine Mehrheit in diesem Rat bekommen haben, der weiss die Bürgerinnen und Bürger haben es gewusst. Es ging auch um das Dortmunder U.
Nach der Wahl haben wir in verschiedenen Teilschritten das Thema weiter bearbeitet und natürlich können Sie mit Recht erwarten, dass es eine weitere Verwaltungsvorlage gibt, die auf das Wettbewerbsergebnis reagiert und daraus jetzt die weiteren Schritte ableitet. Und ich kann für die nächste Ratssitzung schon ankündigen, das eine entsprechende Verwaltungsvorlage auf den Weg gebracht wird. Und dann werden wir natürlich eine Reihe von Konkretisierungen vornehmen müssen, die heute noch nicht da sind. Deswegen heute nur ein kurzer Hinweis darauf. Kostenneutralität war von Anfang an eine Beschlussgrundlage von Rot-Grün, steht also auch schon in älteren Beschlüssen mit drin und ist in sofern überhaupt nichts neues. Es ist aber auch nichts neues, dass wir längst dazu eine Antwort gefunden haben und da zitiere ich einfach aus der Ratsvorlage vom 22. September des vergangen Jahres, also das Gedächtnis bei vielen ist ja sehr kurz, aber da haben wir der Anlage 3b schon längst aufgezeigt, wohin die Reise geht mit Aufwand und Deckung. Ich erwähne nur ein paar Positionen aus der Deckungsliste. Da haben wir entfallende Betriebskosten für das Museum am Ostwall, entfallende Miete für das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, eine Steigerung der Pachteinnahmen aus dem Generalpachtvertrag SBB, wir haben darin entfallende Betriebskosten aus dem Kauf des Parkhauses Barop, wir haben entfallende Mittel durch das Verzicht auf die Veranstaltung „Let´s do it“ und wir haben damals noch festgelegt, dass es einen weiteren Deckungsbeitrag aus den Kulturdezernat geben soll, der spätestens bis zum Jahre 2010 zu konkretisieren ist.
Warum 2010? Erst im Jahre 2010 tauchen die Aufwandpositionen im städtischen Haushalt auf. Und da wir ja keinen Vermögenshaushalt mehr haben, sondern jetzt nach dem kommunalen Finanzmanagement die Frage der Folgekosten viel stärker im Focus haben, ist die Frage der Investitionsgrößenordnung fast noch geringer als die Frage, was sind die laufenden Betriebskosten, was sind die wirklichen Folgen, die man im Haushalt hat. Und deswegen haben wir damals in der Aufwandposition die Abschreibungen benannt. Die waren damals berechnet auf das Investitionsvolumen von 34 Millionen. Und da war jedem Beteiligten klar gesagt, die Kathedrale gehört zu dieser Kalkulation nicht dazu. In der jetzigen Kalkulation, durch die Turm-Entwürfe, ist die Kathedrale mit ihrem Raumvolumen und mit ihren laufenden Betriebskosten mit drin.
Und ich habe auch schon eine erste Zahl aus meiner Verwaltung zu der Frage, wie sich denn aus dem Wettbewerbergebnis die Abschreibungspositionen erhöhen. Die Abschreibungspositionen bilden ja demnächst ab, den Investitionsaufwand umgerechnet auf die Nutzungszeit. Und da werden wir eine Steigerung haben. Und in der Tat von 706.000 € auf demnächst 814.000 €. Das ist in etwa die Größenordnung, wenn die Zahlen sich so stabilisieren, wie das im Augenblick nach dem Wettbewerbsergebnis so aussieht. Ich gehe davon aus, dass in der Ratsvorlage, die wir jetzt in der Verwaltung erarbeiten, dass diese Deckungspositionen aktualisiert und konkretisiert werden und zwar ohne das der Bereich Schule, ohne das der Bereich Jugend, ohne das der Bereich Soziales und auch ohne das der Bereich Energiesanierung davon tangiert sind. Meine Damen und Herren, es ist richtig, wir haben hier ein Projekt, wo es nicht nur darum geht, bestehende Nutzung zu verlagern, sondern durch das wir gleichzeitig eine neue Qualität zustande bringen und wo wir als Stadt Dortmund unseren Beitrag für die Bewerbung Kulturhauptstadt Europas leisten.
Nun Sie haben schon hingewiesen auf das Stichwort Stadterneuerung. Meine Damen und Herren, wir werden doch im Vorfeld der Verhandlungen mit dem Land keinen Förderweg und keine Fördermöglichkeit auslassen. Und das haben wir auch im vergangenem Jahr nicht getan. Noch in der Zeit der alten Landesregierung vor der letzten Wahl, haben wir mit dem zuständigen Ministerium mit der Städtebauabteilung das Projekt intensiv durchdiskutiert und unseren Förderantrag angekündigt. Und es war damals die gemeinsame Verabredung, bitte schön sorgt dafür, dass der Architektenwettbewerb durchgeführt wird, damit man in der Frage der Kosten ein bisschen mehr Klarheit hat und wenn das Ergebnis des Architektenwettbewerbes vorliegt, dann erwarten wir den konkretisierten Förderantrag. Und deshalb haben wir auch in den vergangenen Jahren regelmäßig in den Stadterneuerungsprogrammen das Dortmunder U mitgeführt. Allerdings damals noch ohne Kostenbeträge. Wir sind aber auf der Grundlage des Wettbewerbs jetzt in der Lage, dieses zu präzisieren. Dabei will ich, meine Damen und Herren, ganz bewusst den Blickpunkt noch mal darauf lenken, dass es hier nicht nur um die Frage geht, wie wir mit einem denkmalgeschützen Bauwerk umgehen, sondern es geht um die Frage wie wir mit dem
U-Viertel umgehen. Denn für mich ist diese Brachfläche direkt in der Nachbarschaft zur City ein Bereich, den wir zu aktivieren haben, als ein Erbe der Industriezeit und wo wir dafür sorgen müssen, dass das in einer neuen Qualität in Einklang steht. Und deswegen gehe ich davon aus, dass wir in unserem Antragsverfahren dafür sorgen, dass diese Maßnahme eingebunden wird in ein integratives Konzept, dass die Erneuerung der Rheinischen Straße, die Verbesserung des Umfeldes und damit die Gesamtsituation mit im Focus haben wird.
Ich selbst bin seit Jahren Mitglied im Ziel 2-Ausschuss. Ich bin sogar stellvertretender Vorsitzender dieses schönen Gremiums und erlebe dort in der Fachdebatte mit den Düsseldorfer Ministerium regelmäßig auch die Fortschreibung des Ziel 2-Programms. Und ich habe miterlebt, dass gerade in der letzten Sitzung, auch mit meiner Stimme, eine Umwidmung von Mitteln zustande gekommen ist in Richtung Städtebauförderung, in Richtung Kultur, Tourismus, in Richtung auf Umwandlung von Industriebrachen in eine neue Form. Das ist zum Teil geschehen im Hintergrund der Förderungsnotwendigkeiten für Zollverein. Das ist geschehen vor dem Hintergrund der Fördernotwendigkeit für die Jahrhunderthalle in Bochum. Aber meine Damen und Herren, für mich ist es ganz selbstverständlich, dass die Stadt Dortmund genauso behandelt wird, wie andere Städte auch.
Und deswegen Herr Hengstenberg, finde ich es absolut merkwürdig und bedauerlich, dass Sie sich anders verhalten, als die CDU-Kollegen in anderen Ruhrgebietsstädten. Das ist für die Essener kein Problem, die haben ein wesentlich größeres Haushaltsdefizit als wir. Aber in Essen sagt man eigentlich ganz klar, wenn wir ernsthaft unsere Bewerbung für die Kulturhauptstadt nach vorne tragen wollen, dann müssen wir auch unsere Kultureinrichtungen in Ordnung haben.
Stadterneuerung ist eine Notwendigkeit für diese Stadt und gelegentlich muss man auch durch eine Nutzung die man für ein denkmalwertes Objekt findet, dafür sorgen, dass ein neuer Anziehungspunkt entsteht. Und ich gehe noch einen Punkt weiter. Herr Hengstenberg hat zurecht die Frage angesprochen, wie steht es mit der Bausubstanz. Das ist eine wichtige Frage. Und ich denke das man nicht leichtfertig hineinstolpern darf in ein Sanierungsprojekt, dass man nicht ganz genau begutachtet hat. Und deswegen bin ich ganz froh darüber, dass im Vorfeld des Architekturwettbewerbs eine ganze Reihe von Gutachten auf den Weg gebracht worden sind, die sich mit der Frage der Statik, mit der Frage der Bausubstanz und damit auch zum baufiskalischen Zustand des Bauwerkes beschäftigt haben.
Ich gehe davon aus, wenn der Antrag heute beschlossen wird, dass wir dann gemeinsam mit dem Controller an die vorbereitenden Dinge herangehen, nämlich die Frage zu prüfen, ob dass was die Architekten dort sich ausgedacht haben, auch tatsächlich geht. Gibt die Bausubstanz das wirklich her, können neutrale Gutachter uns bescheinigen, dass wir da keine Risiken eingehen. Ich möchte gerne bevor der Rat formell den Baubeschluss fasst, klar ist, dass diese fachlichen Fragen beantwortet sind. Und meine Damen und Herren, PCB-Belastungen und andere Fragen sind wichtige Fragen. Die möchte ich nicht erst dann bearbeiten, wenn wir etwas in den Besitz genommen haben, sondern aus guten Gründen haben wir gemeinsam verabredet, dass die Übertragung des Grundstückes und damit die Übertragung des Objektes in unsere Verantwortung auf der Grundlage von klaren Kenntnissen erfolgt. Und deswegen werden wir auch die Arbeit, denke ich, vernünftigerweise jetzt fortsetzen.
Nun meine Damen und Herren, für mich ist das, was in den Ratsantrag formuliert ist, eine gute Hilfe für die weiteren Schritte, die wir ordnungsgemäß jetzt weiter abarbeiten. Aber ich denke wir sollten in der nächsten Zeit nicht jedes Mal, wenn wieder ein Teilthema auf der Tagesordnung steht, ein Thema vom Grundsatz her diskutieren, denn die Grundsatzentscheidung hat dieser Rat längst mit seiner Mehrheit gefällt. Der Rat hat auch längst die Bedingungen formuliert unter denen eine solche Maßnahme abzuwickeln ist. Aber zum Schluss noch einmal, Herr Hengstenberg, Sie sollten eigentlich mithelfen, für diese Stadt Geld zu besorgen. Sie sollten eigentlich mithelfen, dass uns Wege geebnet werden, Sie sollten eigentlich mithelfen, dass Interessen auch formuliert werden. Sie sollten jedoch nicht durch öffentliche Erklärungen der CDU, noch bevor die zuständige Beamten sich mit einem Thema haben beschäftigen können, dafür sorgen, dass dieses Projekt torpedient wird.
Im weiteren Verlauf der Diskussion plädierte Rm Prof. Richter (Linkes Bündnis) für den Erhalt des Dortmunder U als Denkmal. Nicht zustimmungsfähig dagegen sei für ihn jedoch der diesbezüglich von der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegte Antrag, den U-Turm zu Lasten des Museums am Ostwall museal zu nutzen. Vielmehr sollte man seiner Meinung nach über eine Nutzung nachdenken, sowie er dies in der Sitzung des Rates der Stadt am 22.09.2005 dargestellt habe.
Nachdem in der weiteren Diskussion die Sprecher der im Rat vertretenden Fraktionen nochmals die Standpunkte ihrer Fraktionen hinsichtlich der o. a. Thematik vertieft hatten, gab Rm Münch folgende Erklärung zu Protokoll:
„Meine sehr verehrten Damen und Herren, Anlass dieses Rot-Grün-Antrages ist das Ergebnis des Architektenwettbewerbes Sanierung und Umnutzung des U-Turms. Architektur, Planung und Städtebau ist erst mal die ursächliche Aufgabe des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen und wer gestern in der Sitzung nicht dabei war, der konnte es heute in der WAZ und der Westfälischen Rundschau nachlesen: „U-Turm Diskussion im Fachausschuss unerwünscht. Der Planungsausschuss hat gestern wieder einmal den Beweis angetreten, dass er sich über seine Rolle im politischen Prozess nicht klar ist.“
Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir sollten das zum Anlass nehmen, dass künftig die Rolle der Fachausschüsse ernster genommen wird. Ob es unsere Schieber-Fraktion ist aus FDP und Bürgerliste, die regelmäßig Themen aus dem Ausschuss in den Rat durchlaufen lässt oder schieben lässt, oder ob es jetzt diese wichtige Sache ist. Der Fachausschuss hätte hier vorher zu gehört werden müssen. Aber meine Damen und Herren, warum wollte Rot-Grün nicht, dass der Fachausschuss gehört wird? Vermutlich einfach aus dem Grund, ihre Entscheidung ist klar, egal ob die jetzt fachlich sinnvoll ist oder nicht. Es ist letztendlich eine politische Entscheidung, die Sie noch nicht einmal mit der Brechstange sondern mit einer einfachen Mehrheit hier durchsetzten können. Und diese ganze Diskussion hier ist überflüssig. Denn niemand lässt sich doch hier durch bessere Argumente von seiner vorgefassten und in der Fraktion abgestimmten Meinung überzeugen.
Es bringt nur den Terminplan des Oberbürgermeisters für den heutigen Tag durcheinander. Denn diese anderthalb oder zwei Stunden dauernde Diskussion ist eine reine Show-Veranstaltung. Die Entscheidung ist leider schon gefallen – und dies wider besseren Wissens und unabhängig von den Fachausschüssen, einfach letztendlich aus einer politisch, ideologischen Rot-Grünen-Willkür heraus.
Meine sehr verehren Damen und Herren, was ich feststelle, ist allerdings auch ein Konsens. Der Konsens hier im Rat scheint mir zu sein:
a) Wir wollen den U-Turm als Land- oder Stadtmarke als denkmalgeschütztes Bauwerk erhalten.
b) Wir wollen das U-Viertel fördern
Ich denke das ist der minimale Konsens, auf den der Rat sich sogar einstimmig einigen kann. Und wenn dann Herr Sauer sagt, ein Denkmal, das sollte schön sein, Herr Sauer, ich glaube, dann haben Sie den Denkmalschutz nicht so richtig verstanden. Oder ich erklär es Ihnen. Sie können aber als kulturbeflissener Mensch auch bei E. T. A. Hoffmann nachlesen, der in seinen Serapionsbrüdern gesagt hat: „ Geschmack ist ein Gespenst, von dem allen Leute reden, dass aber noch keiner gesehen hat.“ Vermutlich Sie auch nicht. Und Denkmäler werden nicht unter Schutz gestellt, weil sie schön sind, sondern letztendlich aus historischen Gründen, möglicherweise stadtprägend gewesen sind oder eben eine gewisse Funktionalität haben und Sie werden mir dazustimmen, Toiletten vor 100 Jahren sahen anders aus als heute. Und deshalb ist es durchaus berechtigt so eine Anlage auch unter Denkmalschutz zu stellen.
Das heißt wir haben mit dem U-Turm in der Tat ein interessantes Zeitzeugnis, das erhalten werden sollte. Nur ist die große Frage, brauchen wir noch ein neuen Museum? Und meiner Meinung nach, meine Damen und Herren, haben wir genug Museen in Dortmund. Ich weiß jetzt nicht, ob andere Städte da überhaupt noch diesen Wettbewerb mitmachen. Vom Brauereimuseum bis zum Kochmuseum. Ich denke die museale Landschaft in Dortmund ist sehr gut aufgestellt. Ich glaube auch, dass die Zeit für neue Museen vorbei ist. Ich denke die Präsentationsform in einem Museum für Kunst ist keine zeitgemäße Präsentation mehr, sondern eine Präsentation des 19. und des 20. Jahrhunderts. Das heißt, wer Kunst heute dem Bürger und vor allem der dringend kulturbedürftigen Jugend schmackhaft machen will, muss sich andere Strategien überlegen, als wieder ein neuen Museum einzurichten, so attraktiv die Außenfassade des Museums auch aussehen mag. Das heißt, meine sehr verehrten Damen und Herren, wer vielleicht wirklich etwas Außergewöhnliches in der Kunst sehen will, sollte dann tatsächlich nach Wien fahren oder nach Rom oder Athen. Aber wir sind immer noch in Dortmund und da bleiben wir auch vorerst.
Deshalb ist die Frage, meine Damen und Herren, und das ist auch die recht heuchlerische Diskussion, auch von CDU und FDP, Sie wollen ja durchaus 30 Millionen oder vielleicht auch mehr in die Hand nehmen und das Museum am Ostwall zu sanieren oder neu zu bauen. Das heißt, Sie sind durchaus bereit für die Museumslandschaft in Dortmund tief in die Tasche zu greifen. Und da sage ich Ihnen, in der heutigen Zeit sind 30 oder auch 40 Millionen nur für die Erweiterung der Dortmunder Museumslandschaft zu viel Geld, das wir an anderer Stelle besser einsetzen können.
Und da komm ich dann auch zu meinem Thema, was heute vom Oberbürgermeister nur sehr ungenügend beantwortet wurde, das Thema Schulen. Der Rat der Stadt Dortmund hat zig Millionen in die Sanierung der Schulgebäude gesteckt. Deshalb ist es für mich unvorstellbar, dass es immer noch Schulen gibt, in denen der Regen durchs Dach läuft und das wohl auch noch einige Monate so dauern wird. Dass wir in Dortmund Schulen haben mit Turnhallen, die sicherheitstechnisch schon längst hätten geschlossen werden sollen. Und dann träumen Sie davon, hier von 30, 40 Millionen für ein neues Museum auszugeben? Wo die Situation unserer Schulen nach wie vor so bescheiden aussieht. Und das Thema Sicherheit an Schulen, Gewalt an Schulen ist natürlich ein Thema, welches Herr Pogadl und Herr Langemeyer hier sogar versuchen, totzuschweigen. Es geht um Geld Herr Oberbürgermeister. Es geht um das Geld der Stadt Dortmund. Und die Frage ist, wie wir das am besten einsetzten. Man nennt das, Herr Oberbürgermeister, was ich hier mache, Kommunalpolitik im Kontext. Das heißt, meine Damen und Herren, auch die Sicherheitssituation an den Dortmunder Schulen ist prekär. Zum einen sind Schulhöfe ungesichert, wo Wandalismus vorkommt, auf Schulhöfen wird geprügelt und hier muss, wenn das Land sich dort nicht einschaltet, hier muss die Stadt Dortmund tätig werden. Das heißt, wir haben genug Probleme in Dortmund und ich befürchte fasst, Sie bauen ein schönes neues Museum, nur in 10 oder 20 Jahren wird es kaum einen geben, der sich dafür interessiert, weil die Erziehung, weil die Bildung der Kinder und Jugendlichen so sträflich vernachlässigt worden ist, denn effektiv lernen kann man auch nur in einer ansprechenden Lernumgebung.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, deshalb ist meine Position ganz klar. Erhalt des U-Turms ja, museale Nutzung nein. Und der wichtigste Punkt und da war ich überrascht, dass da sogar Ernst Prüsse darauf gekommen ist, der sich ja hier bzw. besonders in Lütgendortmund immer gerne als Bürgerbaron feiern lässt, er meint doch glatt, er würde im Interesse der Bürger handeln. Herr Prüsse wenn Sie wirklich der Meinung sind, dass das Dortmunder U Museumsprojekt so eine breite Bevölkerungmasse hinter sich hat, dann dürften Sie ja auch keine Angst davor haben, wenn die Stadt Dortmund eine Bürgerbefragung durchführt. Meiner Meinung nach ist das Thema bürgernahe Politk, Bürgerbeteiligung schon im Vorfeld, bevor hier im Rat schon Fakten geschafften worden sind, ein Thema, das hier in Dortmund bisher sehr vernachlässigt worden ist.
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, eine repräsentative Bürgerbefragung zu einer möglichen musealen Nutzung des Dortmunder U durchzuführen.
Nachdem anschließend StR Stüdemann dem Rat der Stadt die weitere Vorgehensweise im dieser Angelegenheit kurz erläutert hatte, fasste der Rat der Stadt folgende Beschlüsse:
a)	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch den o. a. mündlich gestellten Antrag von Rm Münch ab.
b)	Auf der Grundlage des gemeinsamen Antrages der SPD-Fraktion sowie Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 02.06.2006 fasst der Rat mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste, der DVU, der Gruppe DIE LINKE.PDS, des Linken Bündnisses sowie der Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
1.	Die Verwaltung tritt mit den favorisierten Architektenbüros in Verhandlungen. Erreicht werden soll ein abgestimmter Entwurf, der Grundlage eines Förderantrags für Ziel-2-Mittel und weitere Förderanträge ist.
Dabei erwartet der Rat der Stadt Dortmund, dass sich die Landesregierung an ihren Eckpunkten für die zukünftige operationelle Umsetzung des EU-Strukturfonds zur Förderung der Kulturwirtschaft orientiert.
2.	Diese Verhandlungen werden auch unter dem Gesichtspunkt einer Reduktion von Kosten sowie der Berücksichtigung von möglichen Teil- oder Übergangslösungen geführt.
3.	Bei dem Architekturkonzept sind insbesondere die Gestaltungselemente des inneren Erschließungsraums und der stufenweisen Realisierbarkeit zu berücksichtigen.
4.	Vor einem eventuellen Baubeschluss durch den Rat ist dezidiert darzustellen, wie eine haushaltsneutrale Finanzierung des städtischen Anteils aussehen kann. Ebenso sind die voraussichtlichen laufenden Betriebskosten sowie ihre Finanzierungs- und Deckungsmöglichkeiten darzustellen. Dabei muss sichergestellt sein, dass insbesondere keine Mittelreduktion in den Bereichen Soziales, Kinder, Jugend und Schule sowie Energiesanierung stattfindet.
5.	Mit der möglichen Bauausführung wird ein Generalunternehmer bzw. ein Generalübernehmer beauftragt, mit dem ein Vertrag in Form des Modells „Garantierter Maximalpreis“ geschlossen wird. Die Verwaltung wird beauftragt darzustellen, wie dabei die vergaberechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. Mit Überwachung der Bauausführung und der Kostenentwicklung wird ein externer Baucontroller beauftragt.
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme "Stadtbezirksbezogener naturnaher Bau von Kinderspielplätzen auf Grundlage pädagogischer Analyse und Beteiligungsverfahren 2003 bis 2004"
Auf Seiten der CDU-Fraktion erklärte Rm Liedschulte, dass ihre Fraktion zwar der Vorlage zustimmen werde, obwohl es bedauerlich sei, dass die frühere Landesregierung die Mittel für die Umgestaltung der Spielplätze gestrichen habe. Außerdem wies Rm Liedschulte darauf hin, dass die CDU-Fraktion im Mai 2006 einen Antrag im Kinder- und Jugendausschuss mit der Forderung gestellt habe, die vier Spielplätze neu zu gestalten. Bedauerlicherweise sei dieser Antrag von der SPD-Fraktion bzw. der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt worden.
Anschließend machte Rm Sohn (SPD) darauf aufmerksam, dass es ein Arbeitsprogramm für Spielplätze gebe. Die dort festgelegte Reihenfolge müsse eingehalten werden, was letztendlich auch für die vier Spielplätze, um die es in der o. a. Verwaltungsvorlage gehe, gelte.
Bei Stimmenthaltung der DVU, der Gruppe DIE LINKE.PDS, des Linken Bündnisses sowie der Stimme von Rm Münch fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund hebt den Beschluss zur Durchführung der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme „Stadtbezirksbezogener naturnaher Bau von Kinderspielplätzen auf Grundlage pädagogischer Analyse und Beteiligungsverfahren 2003 bis 2004“ vom 24.07.2003 auf.
Stadterneuerung; Jahresförderungsprogramm 2007
Die Diskussion zum o. a. Tagesordnungspunkt machte die grundsätzliche Zustimmung des Rates hinsichtlich der Verwaltungsvorlage zum Jahresförderungsprogramm 2007 deutlich.
Unterschiedliche Auffassungen gab es jedoch aus den bekannten Gründen zu einigen Großprojekten.
Von daher wurden die Projekte, die abgelehnt wurden, wie folgt zu Protokoll gegeben:
Teilprojekt 3	- Dortmunder U –
Teilprojekt 13	- Kokerei Hansa, Union-Gebäude –
Teilprojekt 14	- Kokerei Hansa, Kohlenturm 1 –
Teilprojekt 15	- Kokerei Hansa, Kaminkühler 1 und 3 und Kokslöschturm Süd –
Teilprojekt 18	- Satzung über Werbeanlagen u. a. –
Teilprojekt 6 - Neugestaltung Boulevard Kampstraße –
Teilprojekt 2	- Entwicklung Hauptbahnhof –
Den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen hatten zu der o. a. Verwaltungsvorlage folgende redaktionelle Korrekturen hinsichtlich des Teilprojektes 1 – Phoenix-See – vorgelegen:
Insgesamt teilt sich die zukünftig vorgesehen Nutzung gemäß städtebaulichem Rahmenplan auf die zur Verfügung stehende Gesamtfläche von ca. 98,4 ha wie folgt auf:
Bruttowohnfläche ca. 31,4 ha
Nettowohnfläche ca. 2,49 ha
Bruttogewerbefläche ca. 19,8 ha
Nettogewerbefläche ca. 10,1 ha
Bruttoseefläche ca. 28,4 ha
reine Wasserfläche ca. 23,5 ha
Brutto-Emscherfläche ca. 12,1 ha
Bruttofläche für das Landschaftsbauwerk im Osten ca. 67.000 m²
Ankaufsfläche von TKS ca. 958.000 m²
Vorkaufsfläche ca. 23.000 m²
Grundstücke, die bereits im Eigentum der Stadt
oder der Emschergenossenschaft sind	8.000 m²
Unter Einbeziehung der o. a. Protokollanmerkungen zum Abstimmungsverhalten und der redaktionellen Korrekturen fasst der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der DVU einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Zusammenfassung der in der Anlage 1 dargestellten Einzelprojekte der Stadterneuerung zu einem Jahresförderungsprogramm für das Programmjahr 2007 – Gesamtprogramm Stadterneuerung 2007 - .
Stellungnahme über verspätete Landungen außerhalb der Betriebszeiten des Flughafens Dortmund im Jahre 2005
Der Rat der Stadt nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Bebauungsplan Ap 217 -Am Rosenplätzchen-
I.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Entwurf des Bebauungsplanes Ap 217 - Am Rosenplätzchen - offengelegte Begründung entsprechend den Ausführungen in dieser Vorlage unter dem Punkt 17 zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 03.04.2006 dem Bebauungsplan Ap 217 -Am Rosenplätzchen- beizufügen.
§ 9 Abs. 8 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 27.08.1997 (BGBl. I S. 2141; BGBl. III / FNA 213-1) in Verbindung mit § 233 Abs. 1 und § 244 Abs. 2 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414 /BGBl. III FNA 213).
II.	Der Rat der Stadt beschließt den Bebauungsplan Ap 217 -Am Rosenplätzchen- einschließlich der unter Punkt 18 dieser Vorlage aufgeführten Änderungen für den unter der Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Bereich als Satzung.
§ 10 Abs. 1 BauGB vom 27.08.1997 in Verbindung mit § 233 Abs. 1 und § 244
Abs. 2 BauGB vom 23.09.2004 sowie in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666, SGV NRW 2023), in der zur Zeit geltenden Fassung.
Bauleitplanung; Bebauungsplan Ap 162 -Tulpenstraße-
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Dr. Reinbold, es sei zwar begrüßenswert, dass die Zahl der Wohneinheiten im Planungsverfahren reduziert wurden. Trotz alledem werde man dem Bebauungsplan Tulpenstraße aus ökologischen Gründen ablehnen.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin mit Mehrheit gegen die Stimme der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der Stimmen der DVU folgenden Beschluss:
I.	Der Rat der Stadt beschließt, den Geltungsbereich des aufzustellenden Bebauungs-planes Ap 162 -Tulpenstraße- um einen ca. 4.100 m² großen Teilbereich aus den Flurstücken 509 und 529 (Gemarkung Sölde, Flur 8) zu verkleinern. Der neue Geltungsbereich ist unter der Ziffer 1 dieser Vorlage beschrieben.
§ 2 Abs. 1 und 4 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung vom 27.08.1997 (BGBl. I. S. 2141, BGBl. III/FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 233 Abs.1 und 244 Abs. 2 BauGB in der Fassung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414, BGBl. III/FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S .666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
II.	Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Stellungnahmen zum Bebauungsplan-Entwurf
Ap 162 -Tulpenstraße- geprüft und beschließt,
-	die Stellungnahmen unter den Punkten 14.4, 14.9 sowie 14.12 dieser Vorlage und die unter diesen Punkten beschriebenen Änderungen teilweise zu berücksichtigen und den Bebauungsplanentwurf einschließlich der textlichen Festsetzungen und Hinweise sowie die Begründung entsprechend zu ändern,
-	die Stellungnahmen unter den Punkten 14.1 bis 14.3 und 14.5 bis 14.8, 14.10, 14.11 nicht sowie die Stellungnahmen unter den Punkten 14.4, 14.9 und 14.12 dieser Vorlage teilweise nicht zu berücksichtigen.
§ 3 Abs. 2 BauGB vom 27.08.1997 in Verbindung mit den §§ 7 und 41 GO NRW.
III.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Bebauungsplan-Entwurf offengelegte Begründung vom 19.01.2005 entsprechend den Ausführungen in dieser Vorlage unter den Punkten 14.4 und 14.9 sowie 16 zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 10.03.2006 dem Bebauungsplan Ap 162 -Tulpenstraße- beizufügen.
§ 9 Abs. 8 BauGB vom 27.08.1997
IV.	Der Rat der Stadt beschließt den Bebauungsplan Ap 162 -Tulpenstraße- einschließlich der unter Punkt 17 dieser Vorlage aufgeführten Änderungen für den unter der Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Planbereich als Satzung.
§ 10 Abs.1 BauGB vom 27.08.1997 in Verbindung mit den §§ 7 und 41 Abs.1 GO NRW
Bauleitplanung; ergänzendes Verfahren zum Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes InW 120 - Entwicklung Hauptbahnhof - vom 18.12.2003
I.	bestätigt die Inhalte seines Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan InW 120
– Entwicklung Hauptbahnhof – vom 18.12.2003 (Drucksache Nr. 05244-03);
§ 10 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) vom 27.08.1997 (BGBl. I S. 2141, BGBl. III/ FNA 213-1 ) in Verbindung mit den §§ 233 Abs. 1 und 244 Abs. 2 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414, BGBl. III FNA 213-1) und in Verbindung mit den §§ 7 und 41 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GVNW S. 666, SGV NW 2023)
II.	hat die im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum ergänzenden Verfahren des
Satzungsbeschlusses des Bebauungsplanes InW 120 – Entwicklung Hauptbahnhof – vom 18.12.2003 vorgebrachten Anregungen geprüft und beschließt
-	der unter Punkt 5a dieser Beschlussvorlage dargelegten Anregung aus den dort genannten Gründen zu folgen,
-	den Anregungen zu Punkt 5b aus den dort genannten Gründen nicht zu folgen;
§ 3 Abs. 3 i.V.m. § 13 BauGB 1997 und i.V.m. den §§ 233 Abs. 1 und 244 Abs. 2 BauGB 2004 sowie i.V.m. den §§ 7 und 41 Abs. 1 GO
III.	beschließt, die dem Bebauungsplan InW 120 – Entwicklung Hauptbahnhof – beigefügte Begründung vom 25.11.2003 um Punkt 5.5 „Ergänzung zum Satzungsbeschluss vom 18.12.2003“ mit dem in dieser Beschlussvorlage unter Punkt 7 angeführten Wortlaut zu ergänzen;
§ 9 Abs. 8 BauGB 1997 i.V.m. den §§ 233 Abs. 1 und 244 Abs. 2 BauGB 2004 sowie i.V.m. den §§ 7 und 41 Abs. 1 GO
IV.	beschließt, den Bebauungsplan InW 120 – Entwicklung Hauptbahnhof – wie unter Punkt 6 Buchstaben a bis d dieser Beschlussvorlage genannt, einschließlich Reduzierung des räumlichen Geltungsbereiches, zu verändern und den Satzungsbeschluss vom 18.12.2003 zum Bebauungsplan In W 120 entsprechend zu ergänzen.
§ 10 Abs. 1 BauGB 1997 i.V.m. den §§ 233 Abs. 1 und 244 Abs. 2 BauGB 2004
sowie i.V.m. den §§ 7 und 41 Abs. 1 GO.
Bauleitplanung; Bebauungsplan Ev 143 - Winterkampweg -
Der Rat der Stadt fasst mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU einstimmig folgenden Beschluss:
I. beschließt den Bebauungsplan Ev 143 - Winterkampweg - für den unter Punkt 1 dieser Beschlussvorlage näher beschriebenen Geltungsbereich, als Satzung.
§ 10 BauGB in Verbindung mit den §§ 233 und 244 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414, BGBl. III FNA 213-1) ) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666, SGV NRW 2023).
II.	beschließt, dem Bebauungsplanes Ev 143 - Winterkampweg - die Begründung vom 10.04.2006 beizufügen.
§ 9 Abs. 8 BauGB in Verbindung mit den §§ 233 und 244 BauGB sowie in Verbindung mit den §§ 7 und 41 Abs. 1 GO NRW.
Bauleitplanung; Bebauungsplan Ev 145 – Bayrische Straße -
I. beschließt, den Bebauungsplan Ev 145 – Bayrische Straße - für den unter Punkt 1 dieser Beschlussvorlage näher beschriebenen Geltungsbereich, als Satzung.
II.	beschließt, dem Bebauungsplan Ev 145 – Bayrische Straße - die aktualisierte Begründung vom 10.04.2006 beizufügen.
Der Rat fasst mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund hat für den I. Bauabschnitt investive Auszahlungen in Höhe von 557.200,00 Euro bereits beschlossen. Der Rat erhöht für die Maßnahmen des
II. Bauabschnitts, für ökologische Aufwertungs- und Entwicklungsmaßnahmen mit einem konsumtiven Aufwand in Höhe von 70.000,00 Euro und für Maßnahmen der Attraktivitätssteigerung und der Verbesserung der Wegeanbindung mit investiven Auszahlungen in Höhe von 130.000,00 Euro sowie vorbereitenden Arbeiten der Freilegung und Baureifmachung des Lagerplatzes Immermannstraße mit einem konsumtiven Aufwand von 60.000,00 Euro und investiven Zahlungen von 140.000,00 Euro, das Volumen um insgesamt 400.000,00 Euro auf ein Gesamtvolumen in Höhe von 957.200,00 Euro. Die Beträge wurden / werden wie folgt fällig:
2006	824.200,00 Euro	130.000,00 Euro
Der Rat stimmt den Maßnahmen des Gesamtkonzeptes zu und beauftragt die Verwaltung den III. Bauabschnitt zur Beschlussfassung vorzulegen.
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lag folgende Empfehlung des Schulausschusses vom 07.06.2006 vor:
Der Schulausschuss nimmt einstimmig folgenden gemeinsamen, während der Sitzung ergänzten Antrag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen (siehe fetten Text zu 1) an:
Weiterhin lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgender Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 30.05.2006 vor:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob durch die Errichtung zusätzlicher Modulbauten für ca. 17 Fach-, Klassen- und Kursräume am Standort Sckellstraße ein rascher Sanierungsbeginn des Robert-Schuman-Berufskollegs gewährleistet werden kann.
Dabei sind nicht nur die Probleme an möglichen Ausweichstandorten (etwa Bövinghausen) zu berücksichtigen, sondern auch die dringend erforderliche Sanierung am Heizungssystem des Kolleg-Gebäudes. Das Ergebnis inkl. Kostenschätzung ist den zuständigen Gremien vorzulegen.
Der o. a. Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste wurde von Rm Dr. Littmann aufgrund der Beratungen im Schulausschuss zurückgezogen.
Bei Stimmenthaltung der DVU fasst der Rat daraufhin unter Einbeziehung der Empfehlung des Schulausschusses vom 07.06.2006 einstimmig folgenden Beschluss:
Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 248 - Godekinsiedlung
I.	Der Rat der Stadt beschließt, den Geltungsbereich des aufzustellenden Bebauungsplanes Hö 248 – Godekinsiedlung zu reduzieren. Der Geltungsbereich wird um die öffentliche Verkehrsfläche „Godekinstraße“ zwischen Haus-Nr. 130 und dem Einmündungsbereich „Niederhofer Kohlenweg“ reduziert. Der neue Geltungsbereich ist unter Ziffer 2 dieser Vorlage beschrieben (siehe auch Übersichtsplan).
§ 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 27.09.1997 (BGBl. I S. 2141/BGBl. III FNA 213-1) i.V.m. den §§ 233 Abs. 1 und 244 Abs. 2 BauGB vom 23.09.2004 (BGBl. 2414/BGBl. III FNA 213-1) sowie i.V.m. §§ 7 und 41 Abs. 1 Buchstabe f der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
II.	Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Anregungen zum Bebauungsplan Hö 248 – Godekinsiedlung – geprüft und beschließt:
a) die Anregungen unter Punkt 8.1 und 8.2 dieser Vorlage nicht zu berücksichtigen
b) die unter Punkt 10 dieser Vorlage beschriebenen Änderungen zu berücksichtigen und den Bebauungsplan-Entwurf einschließlich der Hinweise entsprechend zu ändern.
§ 3 Abs. 2 Satz 4 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 27.08.1997 in Verbindung mit den §§ 233 Abs. 1 und 244 Abs. 2 BauGB in der Fassung vom 23.09.2004.
III.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Bebauungsplan-Entwurf offengelegte
Begründung (einschließlich Anlagen) vom 10.01.2006 entsprechend den Ausführungen unter dem Punkt 9 zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 02.05.2006 dem Bebauungsplan Hö 248 beizufügen.
IV.	Der Rat der Stadt beschließt den Bebauungsplan Hö 248 für den unter Punkt 2 dieser Vorlage beschriebenen Geltungsbereich inkl. der unter Punkt 2 dieser Vorlage beschriebenen planexternen Ausgleichsfläche als Satzung.
An der Beratung und Abstimmung nahm Rm Pisula (CDU) nicht teil.
Bauleitplanung; Änderung Nr. 12 des Bebauungsplanes We 115 - Luegstraße -
I.	Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Stellungnahmen zur Änderung Nr. 12 des Bebauungsplanes We 115 geprüft und beschließt, die Stellungnahmen unter Punkt 6.1 - 6.3 dieser Vorlage nicht zu berücksichtigen.
§ 13 und § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414/BGBl. III FNA 213 – 1) i. V. m. den § 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
II.	Der Rat der Stadt beschließt, den Änderungs-Entwurf entsprechend den Ausführungen unter Punkt 6 dieser Vorlage zu ändern und die mit dem Änderungs-Entwurf offengelegte Begründung vom 17.01.2006 zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 12.05.2006 der Änderung Nr. 12 des Bebauungsplanes We 115 - Luegstraße - beizufügen.
§ 13 i. V. m. § 9 Abs. 8 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I, S. 2414/BGBl. III FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
III.	Der Rat der Stadt beschließt, die Änderung Nr. 12 des Bebauungsplanes We 115 für den unter der Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Änderungsbereich als Satzung.
§ 13 Abs. 2 Nr. 2 i. V. m. § 3 Abs. 2 und § 10 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
Bauleitplanung; Bebauungsplan Ap 192 - Stadtkrone Ost - Teil I -
I.	Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Anregungen zum Bebauungsplan-Entwurf
Ap 192 geprüft und beschließt, den Anregungen unter Ziffer 10.1 bis 10.2 dieser Vorlage teilweise zu folgen und den Bereich zwischen der Nordseite der Freie-Vogel-Straße im Norden, der Westseite des Grundstücks Freie-Vogel-Straße 391 (ADAC- Hauptverwaltung) im Osten sowie der Nordseite der Geländemodellierung bzw. der Nordseite der Stockholmer Allee sowie deren gradliniger Verlängerung nach Westen bis zur Freie-Vogel-Straße im Süden zunächst aus dem Planbereich herauszunehmen und zu einem späteren Zeitpunkt als Satzung zu beschließen.
§ 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) vom 27.08.1997 (BGBl. I. S. 2141; BGBl. III/ FNA 213-1) in Verbindung mit § 2 Abs. 4 sowie in Verbindung mit § 233 Abs. 1 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414/
BGBl. III/FNA 213 - 1) i. V. m. den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666, SGV NRW 2023), in der zur Zeit geltenden Fassung.
II.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Bebauungsplan-Entwurf offengelegte Begründung vom 25.10.2005 entsprechend den Ausführungen unter den Punkten 10 und 11 dieser Vorlage zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 10.05.2006 dem Bebauungsplan Ap 192 – Stadtkrone Ost – Teil I - beizufügen.
III.	Der Rat der Stadt beschließt den Bebauungsplan Ap 192 einschließlich der unter den Ziffern 10 und 11 aufgeführten Änderungen für den unter Punkt 1 dieser Vorlage beschriebenen Planbereich als Satzung.
§ 10 Abs. 1 BauGB vom 27.08.1997 i.V.m. § 233 Abs. 1 und § 244 Abs. 2 BauGB vom 23.09.2004 sowie i.V.m. den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NW S. 666, SGV NW 2023), in der zur Zeit geltenden Fassung.
Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Ap 214 - Gartencenter Emschertalstraße - (gleichzeitig Änderung des Landschaftsplanes Dortmund-Süd)
I.	Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Stellungnahmen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Ap 214 - Gartencenter Emschertalstraße - geprüft und beschließt, die Stellungnahme unter der Ziffer 9.1 dieser Vorlage und die unter diesem Punkt be-schriebenen Änderungen teilweise zu berücksichtigen und die Stellungnahme unter der Ziffer 9.2 dieser Vorlage nicht zu berücksichtigen.
§ 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung vom 27.08.1997 (BGBl. I S. 2141; BGBl. III / FNA 213 – 1) i.V.m. den §§ 233 Abs. 1 und 244 Abs. 2 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl.I S.2414/BGBl.III FNA 213–1).
II.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Bebauungsplan-Entwurf offengelegte Begründung vom 20.09.2005 entsprechend den Ausführungen unter Punkt 18 dieser Vorlage zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 20.04.2006 dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Ap 214 - Gartencenter Emschertalstraße - beizufügen.
§ 9 Abs. 8 BauGB vom 27.08.1997 i. V. m. § 12 BauGB vom 27.08.1997.
III.	Der Rat der Stadt nimmt zur Kenntnis, dass mit der Rechtsverbindlichkeit des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Ap 214 -Gartencenter Emschertalstraße- Teile des Landschaftsplanes Dortmund-Süd außer Kraft treten werden (siehe Punkt 3.3.1 dieser Vorlage.
§ 29 Abs. 4 des Gesetzes zur Sicherung des Naturhaushaltes und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz – LG NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.07.2000 (GV NRW S. 568), zuletzt geändert durch Gesetz vom 03.05.2005 (GV NRW S. 506).
IV.	Der Rat der Stadt beschließt den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Ap 214
§ 10 Abs. 1 BauGB vom 27.08.1997 sowie den §§ 233 Abs. 1 und 244 Abs. 2 BauGB vom 23.09.2004 i. V. m. den §§ 7 und 41 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
V.	Der Rat der Stadt stimmt dem zwischen dem Vorhabenträger und der Stadt Dortmund abzuschließenden Durchführungsvertrag – Teil B – (siehe Anlage) zu.
§ 12 BauGB vom 27.08.1997 i.V.m. den §§ 7 und 41 GO NRW.
Energiesanierungsprogramm
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lag hinsichtlich des o. a. Tagesordnungspunktes folgender Antrag der CDU-Fraktion vom 06.06.2006 vor:
Die Verwaltung wird beauftragt, die im Zuge der weiteren Umsetzung des Energiesanierungsprogramms städtischer Gebäude vorgeschlagene Auswahl geeigneter und ggf. prioritärer Objekte noch stärker als bisher hinsichtlich einer vergleichenden Kosten-Nutzen-Analyse transparent zu gestalten.
Maßnahmenplanung zur Verbesserung der energetischen Qualität und Mitteleinsatz sollen möglichst zielgenau bzw. wirtschaftlich effizient erfolgen. Die Entscheidungsfindung soll über den bisherigen Rahmen hinaus künftig nachvollziehbar orientiert, ergänzt und systematisch gestützt werden. Ziel ist eine vergleichende Betrachtung / Gegenüberstellung weiterer relevanter Kenngrößen, die eine exaktere Bewertung der vorgeschlagenen Maßnahmen nach Aufwand und möglicher Energie(kosten)einsparung ermöglicht.
Objektauswahl und Bewertung einzelner Maßnahmen nach Aufwand, erwarteter Energie- bzw. Energiekosteneinsparung und errechneter Amortisation sollen künftig auf der Basis vereinbarter Rentabilitäts-Schwellenwerte erfolgen. Die Verwaltung wird gebeten, hierzu ein Bewertungsraster zu erarbeiten, das eine nachvollziehbare Ermittlung der Maßnahmen ermöglicht, deren Aufwand durch Energie-/Heizkosteneinsparungen aufgewogen werden. Berücksichtigt werden soll eine Differenzierung nach Gebäudetyp-, Baukörpergrößen- und Baualtersklassen sowie voraussichtlicher Nutzungsdauer.
Für die SPD-Fraktion beantragte Rm Poschmann, den o. a. Antrag der CDU-Fraktion als eingebracht zu betrachten und diesen zunächst an den Ausschuss für städtische Immobilienwirtschaft sowie an den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen zu überweisen.
Der Rat der Stadt zeigte sich mit dieser Verfahrensweise einverstanden.
Information von Rat und Ausschüssen bei Gerichtsverfahren und abschlägig beschiedenen Bauvorhaben
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lag zu dem o. a. Tagesordnungspunkt folgender Antrag der CDU-Fraktion vom 07.06.2006 vor:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, dass über Bauvorhaben, die nicht zur Genehmigung geführt werden konnten und die im zuständigen Fachausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen bereits Gegenstand der Beratung gewesen sind, im Ausschuss erneut eine Berichterstattung zu erfolgen hat.
Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, den politischen Vertretern weiterhin die Gelegenheit zu geben, Einflussmöglichkeiten sowohl auf den Investor als auch auf die Verwaltung geltend zu machen.
Die politische Diskussion über „kritische“ Bauvorhaben soll möglichst zeitnah, sachgerecht und an objektiven Kriterien orientiert geführt werden, bevor eine Berichterstattung in den Medien erfolgt und die Gremien nur noch eine nachgeordnete Debatte führen, die den entstandenen Schaden zwar zur Kenntnis nimmt, deren Einflussmöglichkeiten dann aber als tendenziell gering einzuschätzen sind.
Letztendlich geht es darum, einen Abwägungsprozess zwischen wirtschaftlichen, stadtstrukturellen und arbeitsmarktorientiertem Auswirkungen einer Baumaßnahme und nicht wünschenswerten architektonischen und bauleitplanerischen Fragestellungen herbeizuführen.
Nachdem Rm Follert (CDU) den o. a. Antrag kurz begründet hatte, beantragte seitens der SPD-Fraktion Rm Harnisch, diesen Antrag zunähst an den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen zu überweisen.
Der Rat der Stadt schloss sich dieser Verfahrensweise an.
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den beigefügten Entwurf als Satzung zur zweiten Änderung der Gebührensatzung für die Friedhöfe der Stadt Dortmund.
Dem Mitgliedern des Rates der Stadt lag zum o. a. Tagesordnungspunkt folgender gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 31.05.2006 vor:
Der Rat unterstützt die Europäische Woche der Mobilität vom 16.-22. September 2006, die sich dem Thema „Klimaschutz und Mobilität“ widmet.
Die Verwaltung wird gebeten, geeignete Aktivitäten vorzuschlagen, die mit den Maßnahmen der kommunalen Masterpläne Mobilität und Luft verknüpft werden können.
Bei der Begründung des o. a. Antrages wies Rm Berndsen (SPD) daraufhin, dass es aufgrund der stetigen Zunahme des motorisierten Verkehrs, des Lärms und der Abgase und der damit verbundenen Beeinträchtigungen der Lebensqualität zwingend erforderlich sei, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit Klimaschutz und Mobilität miteinander vereinbar seien.
„Meine sehr verehrten Damen und Herren, der Rat der Stadt Dortmund ist, denke ich, besonders gefordert, um auch einen Beitrag zur europäischen Woche der Mobilität zu leisten. Rot-Grün macht es sich dort sehr einfach, Verwaltung mach du mal. Dann stehen Sie bei ihren Wählern vielleicht ganz gut da, wir tun ja was. Ich möchte deshalb einen Vorschlag machen, wie wir hier im Rat der Stadt Dortmund eine Lanze brechen können für das umweltfreundlichste Verkehrsmittel, der ein oder andere wird es vielleicht gar nicht kennen. Mancher fährt damit täglich, es ist das Fahrrad. Ich denke das wir beim Fortbewegungsmittel von einem technischen Gerät sprechen und deshalb das Fahrrad dort genau richtig ist. Aber ich freue mich, dass Herr Sauer da großes Interesse zeigt und ich bin schon gespannt, was Sie für eine Figur auf dem Fahrrad machen werden. Denn meine Idee ist, unter dem Motto „Der Rat fährt Rad“, eine Aktion zu starten. Unter dem Motto „Der Rat fährt Rad“ könnte der Rat öffentlichkeitswirksam hier in Dortmund für das Verkehrsmittel Fahrrad werben und eine Menge Probleme möglicherweise lösen für die Umwelt, für die Gesundheit, für den Klimaschutz. Es ist immer leicht andere aufzufordern, überlegt ihr euch mal was, sondern man sollte sich schon an die eigene Nase packen. Deshalb meine ich, entweder organisiert der Rat das selber oder mit Unterstützung durch die Fachverwaltung, dass eine Radtour mit den Mitgliedern des Rates der Stadt Dortmund durch ganz Dortmund organisiert wird. Wir können uns über Kilometerzahlen einigen. Es muss nicht jeder so viel fahren, wie ich das täglich mache. Aber ich denke, man könnte eine schöne Tour organisieren und Herr Oberbürgermeister Sie schauen hier auch noch skeptisch, wenn Sie nun überhaupt kein Radfahrer sind, bin ich gerne bereit Sie auf meinem Fahrradanhänger mitzunehmen, dass würde ich schon schaffen. Ich stelle daher folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, eine Radtour unter dem Motto „Der Rat fährt Rad“ zu organisieren.
1.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch den o. a. Antrag von Rm Münch ab.
2.	Auf der Grundlage des Antrages der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 31.05.2006 fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU folgenden Beschluss:
EU -Gemeinschaftsinitiative URBAN II
Programmschwerpunkt 2: Förderung der lokalen Ökonomie
hier: Verlängerung des Projektes Betriebsentwicklung KMU
(Drucksache Nr.: 05677-06)
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, das genannte Teilprojekt im Programmschwerpunkt 2 der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II aufwandsneutral mit einer Laufzeit bis zum 31.03.2007 zu verlängern.
Jahresabschluss und Lagebericht der Wirtschaftsförderung Dortmund zum 31.12.2005
Rm Stammnitz (DIE LINKE.PDS) nahm den Jahresabschluss und den Lagebericht der Wirtschaftsförderung Dortmund zum 31.12.2005 zum Anlass, sich kritisch mit der Dortmunder Wirtschaftsförderung auseinander zu setzen und gab dabei folgende Leitlinien zu Protokoll:
1.	Die Methode, die Stärken zu stärken, hat versagt und macht die Lebensverhältnisse in unserer Stadt nur immer ungerechter. Unsere Stärke sind die Menschen, und zwar alle. Der Stadt geht es nur gut, wenn sie alle erwerbsfähigen Bürgerinnen in die lokalen Wirtschaftskreisläufe einbezieht.
2.	Die Leuchtturmpolitik verschwendet nur die kommunalen Ressourcen und wird übrigens immer absurder, je rascher die öffentlichen Investitionen schrumpfen. Die Leuchttürme verstellen uns den Blick auf alles, was 50.000 Arbeitsuchende, nochmal soviele "ehrenamtlich" Tätige usw. sofort mit relativ bescheidenen Fördermitteln aus dem Boden stampfen könnten. Die eigentliche, heute nötige und sofort mögliche Innovation wäre, der Politik "Beine zu machen": Daß sie diesen Menschen die Bedingungen schafft und die Mittel in die Hand gibt, die ihrer Schöpferkraft zur Entfaltung fehlen.
3.	Stärkung des Gemeinwesens statt Privatisierung öffentlicher Aufgaben. Ein Gemeinwesen hat wesentlich andere Aufgaben als eine Dienstleistungsagentur für private Unternehmen. Das riesige Leistungspotential unserer Menschen wird nicht primär über Export-Wachstumspole erschlossen, sondern über lokale / regionale Wirtschaftskreisläufe, die nicht ausschließlich wie kapitalistische Unternehmen organisiert werden können, dürfen und müssen.
4.	Wirtschaftsförderung muss zu allererst den Bürgersinn fördern. Alle Konzepte, mit staatlichen Fördermitteln die Marktwirtschaft zu befrieden und zu volkswirtschaftlicher Vernunft zu bringen, sind historisch gescheitert und müssen immer wieder schnell an Grenzen stoßen. Nur die missverstandene Unterwerfung der Gemeinwesen unter die Wettbewerbsideologie drängt die Kommunen zur Konkurrenz um die günstigsten Standortbedingungen für "ihre" jeweiligen Unternehmen – was konsequente Marktideologen übrigens zu Recht als systemwidrige Wettbewerbsverzerrung anprangern. Der Kapitalismus kann "sich selbst" finanzieren, seine Mehrwertproduktion funktioniert auch ohne öffentliche Subventionen. Lokale und regionale Kreisläufe hingegen benötigen die Anschubfinanzierung vom Staat, der Kommune und öffentlichen Finanzinstituten wie Sparkassen, Sozialversicherungen, Stiftungen usw. Das zu organisieren muß die wirtschaftspolitische Hauptaufgabe des solidarischen Gemeinwesens werden.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU, der Gruppe DIE LINKE.PDS sowie des Linken Bündnisses folgenden Beschluss:
1.	Der Jahresabschluss der Wirtschaftsförderung Dortmund zum 31.12.2005 wird mit einem Jahresgewinn von 463.832,06 € festgestellt.
2.	Der Jahresgewinn in Höhe von 463.832,06 € wird auf die neue Rechnung vorgetragen.
3.	Der Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung als Betriebsausschuss wird entlastet.
Mittelstandsfreundliches Vergabewesen
Bei der Begründung des gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Antrages machte für die SPD-Fraktion Rm Poschmann deutlich, dass dieser Antrag dazu diene solle, örtliche bzw. regionale Klein- und Mittelständische Unternehmen zu unterstützen und zu stärken, indem seitens der Verwaltung die gesetzlichen Spielräume im Sinne des vorgelegten Antrages besser genutzt werden.
Seitens der CDU-Fraktion erklärte Rm Ulrich, dass man es begrüßendswert finde, dass die SPD-Fraktion sowie die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen endlich auf den Zug springen, den seine Partei bereits bei letzten Kommunalwahl auf dem Weg gebracht habe. Von daher könne man auch dem vorgelegten Antrag zustimmen. In diesem Zusammenhang machte Rm Ulrich außerdem darauf aufmerksam, dass die neue Landesregierung in Düsseldorf bereits die diesbezügliche Grenzen positiv verbessert habe.
Nachdem Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) den gemeinsam mit der SPD-Fraktion vorgelegten Antrag ebenfalls begründet hatte, erläuterte Rm Gerber den diesbezüglich von der Fraktion FDP/Bürgerliste vorgelegten Antrag, wonach die Verwaltung beauftragt werden solle, darzulegen, an wie viele Unternehmen aus dem Kammerbezirk Dortmund öffentliche Aufträge im vergangenen Jahr vergeben worden seien. Nur so lasse sich beurteilen, ob und wie Handlungsbedarf gegeben sei.
Im weiteren Verlauf der Diskussion machte OB Dr. Langemeyer bezugnehmend auf den diesbezüglich vorgelegten Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste darauf aufmerksam, dass dieser Antrag mit einem sehr hohen Aufwand verbunden seien könne. Er schlug von daher vor, den Antrag der FDP/Bürgerliste mit der Einschränkung zu versehen, dass dieser verwaltungsmäßig vertretbar sein müsse.
Bei einigen Stimmenthaltungen und unter Einbeziehung der Anmerkung von
OB Dr. Langemeyer beschließt der Rat der Stadt einstimmig folgenden Anträge:
a)	Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 31.05.2006:
1.	Der Rat der Stadt Dortmund stellt fest, dass der freie Wettbewerb, der Korruptionsschutz und der sparsame Umgang mit städtischen Haushaltsmitteln gleichwertige Vergabeprinzipien für die Stadt Dortmund darstellen. Dies sind gleichzeitig die Rahmenbedingungen für die Förderung der heimischen Wirtschaft.
Die Chancengleichheit von örtlichen und regionalen Handwerksbetrieben bzw. Unternehmen ist unter Wahrung der rechtlichen Vergabevorschriften durch allgemeine und diskriminierungsfreie Maßnahmen herzustellen.
Die Stadt Dortmund als öffentlicher Auftraggeber kann über ein mittelstandsfreundlicheres Vergabeverfahren einen weiteren Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Dortmund leisten.
Der Rat der Stadt spricht sich dafür aus, für die heimischen Betriebe die Chancen, öffentliche Aufträge zu erhalten und damit die Auftragsquote der Stadt Dortmund an örtliche und regionale Handwerksbetriebe und an den Mittelstand deutlich zu erhöhen.
2.	Die Verwaltung wird aufgefordert, das Vergabewesen der Stadt Dortmund auf seine Mittelstandsfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit zu untersuchen.
Dabei sind folgende Teilbereiche unter Beachtung der Vergabevorschriften zu überprüfen :
-	Erhöhung der Wertgrenzen für freihändige Vergaben
-	Erhöhung der Wertgrenzen für beschränkte Ausschreibungen
-	Vermehrte Ausschreibung von Teil- und Fachlosen
-	Beschränkung der Auftragsvergaben an Generalunternehmer und Prüfung der Beauftragung von Generalübernehmern
-	Vereinfachung des Ausschreibungsverfahrens, u.a. durch Abbau überflüssiger innerstädtischer Vergabevorschriften und Vereinheitlichung der Verdingungsunterlagen im Kammerbezirk Dortmund
-	Erhöhung der Transparenz bei Ausschreibungen durch internetbasierte Veröffentlichungen
-	(technische und zusätzliche) Hilfestellungen insbesondere für kleinere Handwerksbetriebe zur Erstellung von formgerechten und vollständigen Angeboten, und Schulungsangebote im Vergaberecht für Unternehmer
-	Stärkung der Liquidität der Unternehmen durch vermehrte Teilabnahmen von Bauleistungen und durch die Überprüfung der Notwendigkeit von Sicherheitsleistungen in Form von Sicherheitseinbehalten bzw. Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften und Beschleunigung des Zahlungsverkehrs
-	Einhaltung von tarifvertraglichen Regelungen als ein zusätzliches Zuschlagskriterium neben dem Preis
-	Grundsätzliche Zulassung von Angebots-/Bietergemeinschaften
-	Einführung von e-procurement mit dem Teilprojekt eVergabe in der Verwaltung
-	Einrichtung einer interdisziplinären Vergabestelle
-	Einrichtung einer Vergabekammer beim RPA
-	Qualitätskontrolle von beauftragten Unternehmen, entsprechende Bewertung und Führung einer zentralen Unternehmensdatenbank
-	Die Einschaltung eines Generalplaners und / oder Projektsteuerers bei größeren Projekten zur Abwicklung der Vergabeprozesse
-	Angebot eines zusätzlichen Prä-Qualifizierungsverfahren für Unternehmer, damit unvollständige Angebote vermindert werden können.
-	Bündelung der Bedürfnisse von Verwaltungseinheiten und städtischen Töchtern und Einsatz von Katalogverfahren.
3.	Die Verwaltung legt dem Rat der Stadt nach Abschluss der Untersuchung der Vergabeverfahren einen umfassenden Bericht mit entsprechenden Umsetzungsvorschlägen vor.
b)	Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 06.06.206:
Die Verwaltung wird beauftragt darzulegen, an wie viele Unternehmen aus dem Kammerbezirk Dortmund öffentliche Aufträge im vergangenen Jahr vergeben worden sind.
Die Darstellung ist dabei differenziert anhand von geeigneten Ausschreibungskriterien vorzunehmen.
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die vorgeschlagene Gremienstruktur und Zusammensetzung für das nach Landespflegegesetz NW einzurichtende Dortmunder Altenhilfe- und Pflegeforum sowie deren Leitlinien und Aufgaben. Ferner wird die Verwaltung beauftragt, ergänzend zum Pflegemarktbericht der Sozialverwaltung eine gutachterliche Stellungnahme zur Bedarfseinschätzung der pflegerischen Infrastruktur durch das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) einzuholen.
Bei der Begründung des gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Antrages brachte für die SPD-Fraktion Rm Taranczewski zum Ausdruck, dass bei einer Umsetzung der Sparpläne der Landesregierung die große Befürchtung bestehe, dass die Reduzierung der Betriebsmittel der forensischen Einrichtungen nur durch Streichungen von Stellen aufgefangen werden können. Nach Auffassung von Rm Taranczewski (SPD) würde hierdurch die gute Arbeit der letzten Jahre, die bei der Planung der Forensik in Aplerbeck geleistet wurde, zunichte gemacht.
Weiterhin brachte Rm Taranczewski in seinen Ausführungen zum Ausdruck, dass eine fachlich-qualifizierte und erfolgreiche Therapierung psychisch kranker Straftäter und die berechtigten Sicherheitsansprüche der Bevölkerung gefährdet werden könne.
Im Verlauf der weiteren Diskussion begründete auf Seiten der Fraktion FDP/Bürgerliste
Rm Dr. Reinbold den von seiner Fraktion diesbezüglich vorgelegten Antrag, die beabsichtigten Budgetkürzungen im Maßregelvollzug so nicht vorzunehmen. Auch die Fraktion FDP/Bürgerliste habe die Befürchtung, dass es u. a. am Forensik-Standort Dortmund zu Sicherheitsrisiken kommen könne.
Weiterhin sehe Rm Dr. Reinbold (FDP/Bürgerliste) das vom Ministerium postulierte Modell „Sicherheit durch Therapie“ in seiner Umsetzung stark gefährdet. Dies würde letztendlich einen Rückschritt auf dem Weg in eine „moderne Forensik“ bedeuten.
Nachdem Rm Schneckenburger (Bündnis 90/Die Grünen) den gemeinsam mit der
SPD-Fraktion vorgelegten Antrag erläutert hatte, erklärte für die CDU-Fraktion Rm Bitter, dass ihrer Meinung nach das Land NRW nicht zu Lasten der Sicherheit im Maßregelvollzug sparen werde.
Die CDU-Fraktion werde die beiden vorgelegten Anträge ablehnen, da die diesbezüglich vorgelegten Zahlen und deren Auswirkungen rein spekulativ seien und offenbar der Versuch unternommen werde, mit den Ängsten der Menschen und Mitarbeiter Politik zu machen.
Außerdem erklärte Rm Bitter (CDU), dass die Sicherheit der Bevölkerung für ihre Fraktion oberste Priorität hatte und nach wie vor habe. Sollte diese gefährdet sein, werde die CDU-Fraktion zu den Ersten gehören, die diesbezüglich in Düsseldorf vorstellig würden.
Weiterhin erklärte Rm Münch, dass er den beiden vorgelegten Resolutionen nicht zustimmen werde, da er davon ausgehe, dass diese ohnehin nichts für Dortmund bringen werden.
Der zwischenzeitlich von Rm G. Branghofer (DVU) gestellte Antrag auf Schluss der Debatte wurde mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU abgelehnt.
Abschließend gab Rm Münch folgende Erklärung zu Protokoll:
„Zur Erinnerung, meine sehr verehrten Damen und Herren, Rot-Grün hat gemeinsam mit der CDU seinerzeit mehrheitlich die Forensik in Dortmund Aplerbeck beschlossen. Und auch damals musste jedem klar gewesen sein, dass Sicherheit auch immer eine finanzielle Frage ist. Die Rot-Grüne Landesregierung hat nur durch verfassungswidrige Landeshaushalte Finanzmittel auch für die Forensik bereitstellen können. Die größte Sicherheit wäre jedoch gewesen, die Forensik nicht in den Ballungsraum Dortmund zu holen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.“
a)	Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 06.06.2006
Auf der Grundlage des o. a. Antrages fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der DVU sowie der Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund wendet sich mit der Bitte an die Landesregierung, die vom NRW-Arbeitsminister für das Jahr 2007 beabsichtigten Budgetkürzungen im Maßregelvollzug so nicht vorzunehmen.
b)	Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 07.06.2006
Auf der Grundlage des o. a. Antrages fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der FDP, der DVU sowie der Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund lehnt die von der Landesregierung geplanten landesweiten Betriebsmittelkürzungen im Maßregelvollzug in Höhe von 17 Millionen Euro jährlich ab. Zu den betroffenen Einrichtungen zählt auch die erst im Januar eröffnete Forensische Psychiatrie in Aplerbeck. Bei einer Umsetzung der Kürzungen befürchten die Träger der Einrichtungen sowohl Sicherheitsprobleme als auch eine schlechtere und längere Therapierung der Patienten. Beides ist insbesondere vor dem Hintergrund der Akzeptanz der Einrichtungen in der Bevölkerung nicht hinnehmbar. Der Rat fordert die Landesregierung auf, auf die angekündigten Kürzungen zu verzichten.
"Handlungskonzept Interkultur. Kulturelle Vielfalt und Kulturpolitik in Dortmund"
Für die DVU gab Rm Thieme folgende Erklärung zu Protokoll:
„Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren, falsche Behauptungen werden auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr. Diese Vorlage strotzt nur so vor falschen Behauptungen. Das im Einzelnen aufzuführen würde hier allerdings den Rahmen bei weitem sprengen. Nur so viel, Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt, dass weiß ja mittlerweile auch jeder, und kann schon von daher zu mindestens kein Einwanderungsland sein, wie es hier ständig unterstellt wird in dieser Vorlage. Um den sozialen Frieden auch für kommende Generationen zu sichern, müssten vielmehr diejenigen Ausländer die keine Arbeit finden in ihre Heimatländer zurück geführt werden, wenigstens. Lassen Sie mich zitieren, das kostet weniger als Folgekosten dieser verfehlten Politik. Lassen Sie mich mal zitieren aus der Vorlage, Anlage 1, dass ist von einem gewissem Herrn Bühlent Firat, Journalist aus Mühlheim an der Ruhr, der dort schreibt: „Die Hohe multiethnische Zusammensetzung, vornehmlich in der Dortmunder Nordstadt, geht auch einher mit gewaltigen sozialen Problemen, wie hohe Arbeitslosigkeit, eine über dem Durchschnitt der Stadt liegenden Kriminalitätsrate und eine stark verbreitetem Drogenkonsum.“ Das ist ja jetzt noch alles sehr harmlos dargestellt. Wir wissen ja, das Mord und Totschlag und Raub und alle diese Dinge noch mit dazu gehören. Leider gehört dies auch zu dem Bild der Stadt Dortmund, schreibt man hier. Welche ebenso wie etliche andere deutsche Städte nicht vor diesen negativen Erscheinungen gefeiht ist. Das sollen wir also quasi hin nehmen, dass ist das Opfer was wir zu bringen haben, dass wir diese Zustände hinzunehmen haben. Wir haben das ja auch schon hier mehrfach in anderem Zusammenhang wiederholt dargestellt, Grimmelsiepen und so weiter, ich erinnere daran, die Diskussion ist ja nicht neu. An anderer Stelle wird immer wieder von Integration geredet, wir haben das auch immer wieder hier gehört. In dieser Studie wird davon nicht gesprochen. Auf Seite 9 z. B. lesen wir von der klaren Ausrichtung der türkischen Gemeinde an den Grundwerten des türkischen Staates. Nicht des deutschen Staates. Und kein Widerspruch erhebt sich. Hier wird sehr deutlich, dass von einer Integration in die deutsche Gesellschaft und damit in ihre mehr als tausendjährige Kultur überhaupt nicht die Rede ist. Und auch die Rede gar nicht sein soll. Und von den Verantwortlichen hier auch ganz offensichtlich überhaupt nicht gewünscht wird. Das an sich ist schon so ungeheuerlich, dass einen dazu gar nichts mehr zu einfällt. Also sollen die Reste des deutschen Volkes sich hier gefälligst in den Multi-Kulti-Mix integrieren, unter dem sie zu leiden haben und den sie allerdings über ihre Steuerabgaben auch noch finanzieren sollen. Meine Damen und Herren, mit der Deutschen Volksunion ist so etwas nicht zu machen, wir vertreten hier die Interessen unserer Wähler und damit die vitalen Interessen des deutschen Volkes. Wir werden diesem Machwerk auf keinem Fall zustimmen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.“
„Ja meine sehr verehrten Damen und Herren, ich glaube, dass die DVU der deutschen Sprache und des deutschen Lesens nicht so recht mächtig zu sein scheint. Also Sie müssten doch zugestehen, das Max Branghofer heute doch recht ruhig gewesen ist. Deshalb sollen wir diesen erneuten Aussetzer durchaus nicht überbewerten. Also Max Branghofer lebt noch, dass ist doch ein wichtiger Hinweis. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich mach dort einfach weiter, wo ich aufgehört habe. Und manche Leute, die auch noch meinen, sie wären sogar noch die besseren Deutschen, haben wirklich fantastische Manieren, die man sogar noch vor Gericht ausdiskutieren wird. Aber meine Damen und Herren, die DVU scheint die Vorlage nicht so recht verstanden zu haben. Denn es geht ja in der Tat um Kulturarbeit. Das heißt, um Kulturarbeit und da geht es natürlich, da wir nun mal eben in einer westeuropäischen Kultur leben und eine deutsche Kultur haben, geht es um unsere Kultur und es geht natürlich bei der Interkultur auch um andere Kulturen. Und ich denke, was die DVU hier immer inszeniert, die DVU hat keine Antworten auf brennende Probleme, auf die brennenden Probleme der Integration. Und wenn die CDU sagt, ich sollte, aufhören zu reden, meine Damen und Herren von der CDU, dann haben auch Sie kein Konzept, wie wir mit den Rechtsextremisten im Rat umgehen. Und ich sehe mittlerweile, dass ich einer der wenigen bin, die versuchen argumentativ, diesen Typen den Boden wegzuziehen. Meine sehr verehrten Damen und Herren, der beste Weg zur Integration geht über die Kultur. Und der Ansatz der Stadt Dortmund vor allem Migranten stärker in die städtischen Kulturangebote einzubinden ist für mich ein ganz wesentlicher und wichtiger Weg. Und hier geht es vor allem auch darum, besonders jungendliche Migranten in die Kulturarbeit und in die städtischen Kultureinrichtungen einzubinden. Dieser wichtigste Ansatz kommt allerdings in der Vorlage zu kurz. Was mir ebenfalls ein wenig negativ aufstößt ist, dass man sehr viel den Bezirksvertretungen zuschustert und hier muss meiner Meinung nach ganz klar sein, wenn die Bezirksvertretungen aktiv bei den Projekt Interkultur mitmachen sollen, dann müssen den Bezirksvertretungen nicht nur die entsprechende Kompetenzen sondern auch entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt werden. Denn sonst ist das nur eine Vorlage für das Papier und Papier, meine Damen und Herren, ist geduldig. Ich denke auch die Ausfälle der DVU zeigen, dass dieses Projekt dringend notwendig ist und ich hoffe, dass es dazu beitragen wird, dass Integration in Dortmund einen großen Schritt nach vorne kommt. Denn das, was bisher an Integrationspolitik läuft, da gibt es diese Showveranstaltung des Masterplans Integration, das wird eine Separat-Siedlung mit Moschee am Grimmelsiepen als integrationsfördernd verkauft, ist bisher nicht zielführend was die Integration angeht, aber diese Vorlage halte ich für sehr zielführend und wünsche mir, dass sie den entsprechenden Erfolg hat, den sie verdient.“
Des weiteren brachte Rm Konak (DIE LINKE.PDS) zum Ausdruck, dass die Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt sehr begrüßenswert sei. Ihrer Auffassung stelle das vorliegende Handlungskonzept eine gute Grundlage dar, um den Integrationsprozess von Immigrantinnen und Immigranten positiv weiter zu entwickeln. Wichtig dabei sei für sie, dass dieser Prozess nicht einseitig erfolge.
Weiterhin brachte seitens der Fraktion FDP/Bürgerliste Rm Dingerdissen zum Ausdruck, dass nach Auffassung seiner Fraktion das vorliegende Handlungskonzept eine durchaus gute Grundlage für weiteres Handeln sei. Da nach Auffassung seiner Fraktion jedoch der Bereich „Jugend“ zu kurz komme, regte er an, diesen Bereich noch zusätzlich aufzunehmen.
Die weitere Diskussion wurde letztendlich durch einen von Rm Starke (SPD) gestellten Geschäftsordnungsantrag auf Schluss der Debatte, der mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU, der Gruppe DIE LINKE.PDS, des Linken Bündnisses sowie der Stimme von Rm Münch beschlossen wurde beendet.
1.	Der Rat der Stadt Dortmund beschließt das „Handlungskonzept Interkultur. Kulturelle Vielfalt und Kulturpolitik in Dortmund“ und beauftragt die Kulturverwaltung mit der Umsetzung des Programms „10 Schritte zur Verbesserung der interkulturellen Arbeit in Dortmund“ (Anlage 3).
2.	Nach zwei Jahren legt das Dezernat für Kultur, Sport, Freizeit dem Rat der Stadt Dortmund einen Erfahrungsbericht zur Umsetzung des Programms und seiner Wirkung vor.
3.	Die Arbeitsschritte und die Ergebnisse des „Handlungskonzepts Interkultur. Kulturelle Vielfalt und Kulturpolitik Dortmund“ werden bei der vom Rat in Auftrag gegebenen Erarbeitung des „Masterplans Integration“ berücksichtigt.
Wirtschaftsplan des Theater Dortmund 2006/2007 für die Zeit vom 01.08.2006 bis 31.07.2007
Der Rat der Stadt beschließt den Wirtschaftsplan 2006/2007 des Theater Dortmund für die Zeit vom 01.08.2006 bis 31.07.2007, der sich zusammensetzt aus:
§	dem Erfolgsplan 2006/2007 mit einem Eigenanteil der Stadt in Höhe von 28.674.900 Euro (Anlage 1)
§	dem Vermögensplan 2006/2007 in Höhe von 2 Mio. Euro (Anlage 2)
§	der Stellenübersicht (Anlage 3)
§	der Finanzplanung (Anlage 4)
§	der Übersicht über die von der Betriebsleitung vorgeschlagenen Eintrittspreise ab der Spielzeit 2006/2007 (Anlage 5)
§	dem Erfolgsplan nach Sparten (Anlage 6)
§	dem Produkt- und Leistungsplan 2006/2007 (Anlage 7)
§	dem Produktbaum sowie der produkt- und produktgruppenbezogenen Daten der Kosten- und Leistungsrechnung (Anlage 8)
Der Rat der Stadt stimmt den von der Betriebsleitung vorgeschlagenen Eintrittspreisen ab der Spielzeit 2006/2007 (Anlage 5) zu. Bei Sonderveranstaltungen wird die Betriebsleitung ermächtigt, marktorientierte Eintrittspreise zu erheben
Der Rat beschließt die kostenlose Gestellung der Dortmunder Philharmoniker in der Spielzeit 2006/07 für je ein Konzert an den Dortmunder Musikverein e.V. sowie den Dortmunder Schubert-Chor e.V.
Die kurze Diskussion zu dem o. a Tagesordnungspunkt machte die grundsätzlich zustimmende Haltung des Rates zu der o. a. Angelegenheit deutlich, wobei Rm Hengstenberg (CDU) anregte, einmal grundsätzlich über den Bereich der Sozialleistungen nachzudenken und hierüber zu diskutieren.
Außerdem gab Rm Münch folgendes zu Protokoll:
„Es ist eine bodenlose Frechheit Frau Bürgermeisterin, dass Sie meine Wortmeldung zum TOP 7.2 mit der Bemerkung, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass ich etwas zum Wirtschaftsplan des Dortmunder Theaters zu sagen hätte, nicht aufgerufen haben. Das ist ein eklatanter Verstoß gegen die Geschäftsordnung des Rates und die Gemeindeordnung NRW. Was Sie sich vorstellen können oder nicht vorstellen können, ist für das Aufrufen von Wortmeldungen völlig unerheblich. Ihr Verhalten ist eine unglaubliche Rechtsbeugung. Sie sind ja noch schlimmer als der Oberbürgermeister."
hier: "Erziehung und Soziales, Allgemeine Hochschulreife (Freizeitsporlerin, Freizeitsportler - Sport, Biologie)"
Der Rat beschließt gemäß § 81 II in Verbindung mit § 22 des Schulgesetzes NRW (SchulG) die Einrichtung des Bildungsganges „Erziehung und Soziales, Allgemeine Hochschulreife (Freizeitsportleiterin, Freizeitsportleiter – Sport, Biologie, APO-BK, Anlage D 17)“ am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg der Stadt Dortmund zum Schuljahr 2006/07
Der Rat beschließt gemäß § 81 II in Verbindung mit § 22 des Schulgesetzes NRW (SchulG) die Einrichtung des Bildungsganges „Aufbaubildungsgang: Musikalische Förderung im sozialpädagogischen Arbeitsfeld (gem. VV zu § 1 APO-BK)“ am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg der Stadt Dortmund zum Schuljahr 2006/07
Gewährleistung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz in Dortmund
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt zur Sicherstellung des notwendigen Angebots an Kindergartenplätzen in Dortmund zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz, die Träger der evangelischen und katholischen Tageseinrichtungen für Kinder ab dem 01.08.2006 zunächst bis zum 31.07.2007 mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 1.582.250 € über die gesetzliche Betriebskostenförderung hinaus zu bezuschussen.
Satzung über die Erhebung von Teilnahmebeiträgen für die Betreuung von Kindern in Kindertagespflege der Stadt Dortmund
Der Rat beschließt den anliegenden Entwurf als Satzung über die Erhebung von Teilnahmebeiträgen für die Betreuung von Kindern in Kindertagespflege der Stadt Dortmund.
Satzung über die Erhebung und Festsetzung von Elternbeiträgen für die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen für Kinder in Dortmund
(Drucksache Nr.: 05529-06)
Der Rat beschließt den anliegenden Entwurf als Satzung über die Erhebung und Festsetzung von Elternbeiträgen für die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen in Dortmund
Mehrausgaben, die der Stadtkämmerer gemäß § 82 Abs. 1 Satz 3 GO NW a. F. im Rahmen des Jahresabschlusses für das Haushaltsjahr 2005 bewilligt hat.
Der Rat der Stadt nimmt gemäß § 82 Abs. 1 Satz 5 GO NW a. F. Kenntnis von den im Rahmen des Jahresabschlusses für das Haushaltsjahr 2005 bewilligten Mehrausgaben in Höhe von 814.792,18 Euro.
Mehraufwendungen/Mehrauszahlungen, die der Stadtkämmerer gemäß § 83 Abs. 1 Satz 3 GO für das 1. Quartal des Haushaltsjahres 2006 genehmigt hat.
Der Rat der Stadt nimmt gemäß § 83 Abs. 2 Halbsatz 2 GO Kenntnis von den für das 1. Quartal des Haushaltsjahres 2006 bewilligten
Mehraufwendungen in Höhe von 43.201,00 Euro sowie
Mehrauszahlungen in Höhe von 0,00 Euro.
Satzung zur zehnten Änderung der Satzung und Gebührentarif für den Rettungsdienst der Stadt Dortmund
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den anliegenden Entwurf als Satzung zur zehnten Änderung der Satzung und Gebührentarif für den Rettungsdienst der Stadt Dortmund.
Die Dortmunder Krankenkassen sind bei der Festsetzung der Gebühren gem. § 14 RettG, wonach Einvernehmen über deren Höhe anzustreben ist, beteiligt worden. In der Verhandlung am 07.04.06 konnte Einvernehmen über die Gebührensätze in folgender Höhe erzielt werden:
tägl. rd. u. Uhr
Gebührensätze 2006
Anschließend übernahm BM´in Jörder die Leitung der Sitzung.
Jahresabschluss 2005 der Sparkasse Dortmund
Nachdem Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) hinsichtlich des von ihrer Fraktion vorgelegten Antrages auf die im Antrag vom 01.06.2006 enthaltene Begründung hingewiesen hatte, äußerte StK Pelhke seine Bedenken bezüglich des genannten Antrages.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin folgenden Beschlüsse:
a)	Bei Stimmenthaltung der DVU lehnt der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 01.06.2006 ab:
Der Rat der Stadt beschließt, den gesamten ausschüttungsfähigen Teil des Jahresüberschusses 2005 gemäß § 28. Absatz 2 Sparkassengesetz von 3.195.986,10 Euro unmittelbar der Stadt Dortmund zuzuführen. Die Stadt Dortmund hat diesen Betrag für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.
b)	Bei Stimmenthaltung der DVU fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
der Sparkasse Dortmund für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung.
Auf der Grundlage der Beschlüsse des Rates der Stadt vom 1. Februar 1990 und 5. April 2001 beschließt er, von dem ausschüttungsfähigen Teil gem. § 28 Abs. 2 SpkG NW einen Betrag von 1.143.655,10 Euro unmittelbar der Stadt Dortmund zuzuführen. Die Stadt Dortmund hat diesen Betrag für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Der weitere ausschüttungsfähige Teil gem. § 28 Abs. 2 SpkG NW in Höhe von 2.052.331,00 Euro ist der Sicherheitsrücklage der Sparkasse Dortmund zuzuführen.
An der Beratung und Abstimmung nahmen die anwesenden Mitglieder des Verwaltungsrates und des Kreditausschusses der Sparkasse Dortmund sowie Rm Gerber (FDP/Bürgerliste) nicht teil.
- Ergebnis der Jahresrechnung 2005 des kameralen Haushalts
Der Rat der Stadt fasst mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU, der Gruppe Die Linke.PDS sowie des Linken Bündnisses folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt von dem Ergebnis der kameralen Jahresrechnung des Haushaltsjahres 2005 Kenntnis. Über die Entlastung gemäß § 94 GO (a. F.) ist erst zu beschließen, nachdem der Rechnungsprüfungsausschuss seinen Bericht zur Jahresrechnung 2005 vorgelegt hat.
Ferner nimmt der Rat der Stadt Dortmund Kenntnis von dem Jahresabschluss 2005 des Neuen Kommunalen Haushalts.
Der Rat der Stadt Dortmund genehmigt die von der Verwaltung gebildeten kameralen Haushaltsausgabereste 2005 in Höhe von insgesamt 67.204.922,51 € sowie die Übertragung von Ermächtigungen in das Haushaltsjahr 2006 im Neuen Kommunalen Haushalt in Höhe von insgesamt 6.618.438,28 €. Darüber hinaus beschließt der Rat hinsichtlich der kameralen Haushaltsreste 2005 die Vortragung in das doppische Rechnungswesen 2006 sowie die Fortsetzung der aus den Haushaltsausgaberesten und den übertragenen Ermächtigungen zu finanzierenden Maßnahmen.
Sondervermögen "Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund" - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2005
Bezugnehmend auf ihre Ausführungen im Haupt- und Finanzausschuss erklärte Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste), dass ihre Fraktion die Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen werde.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste, der DVU, der Gruppe DIE LINKE.PDS sowie des Linken Bündnisses folgenden Beschluss:
1.	Der Jahresabschluss des Sondervermögens „Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund zum 31.12.2005 abschließend mit einer Bilanzsumme in Höhe von 177.255.934,85 EUR und einem Jahresgewinn in Höhe von 586.230,81 EUR, und der Lagebericht 2005 werden festgestellt.
2.	Der Jahresgewinn 2005 wird mit den Verlustvorträgen aus den Vorjahren 2002 – 2004 iHv. 15.182.344,35 EUR verrechnet. Der Jahresgewinn vermindert den Verlustvortrag auf 14.596.113,54 EUR.
Sondervermögen " Verpachtung Technologiezentrum Dortmund" - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2005
Bei Stimmenthaltung der DVU, der Gruppe DIE LINKE.PDS sowie des Linken Bündnisses fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund fasst gemäß § 6 der Betriebssatzung des Sondervermögens folgende Beschlüsse:
Der Jahresabschluss des Sondervermögens „Verpachtung Technologiezentrum Dortmund“ zum 31.12.2005, abschließend mit einer Bilanzsumme von 142.309.416,04 EUR und einem Jahresverlust in Höhe von 2.052.209,05 EUR, und der Lagebericht 2005 werden festgestellt.
Der Jahresverlust in Höhe von 2.052.209,05 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Für den Gesamtbetrag erfolgt eine Verrechnung mit der Kapitalrücklage.
Optimierung der Gremienarbeit im Rat der Stadt, den Ausschüssen sowie den Bezirksvertretungen
hier: Ausschussumbenenung sowie Anpassung des Zuständigkeitsverzeichnisses der Ausschüsse und Bezirksvertretungen
Für die CDU-Fraktion begründete Rm Monegel den von seiner Fraktion vorgelegten Änderungsantrag zum Zuständigkeitsverzeichnis der Ausschüsse und Bezirksvertretungen.
Hierbei brachte er zum Ausdruck, dass man die bisherige Formulierung des Zuständigkeitsverzeichnisses bezüglich des Ausschusses für Städtische Immobilienwirtschaft beibehalten sollte, da man es für notwendig erachte, dass dieser Ausschuss die grundsätzlichen Angelegenheiten der Immobilienwirtschaft beraten könne.
Dagegen erklärten Rm Poschmann (SPD) sowie Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen), dass man den von der CDU-Fraktion vorgelegten Änderungsantrag ablehnen werde, da man die von der Verwaltung vorgeschlagene Änderung für richtig erachte, um so die immer wieder vorkommenden Doppelberatungen im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen sowie im Ausschuss für Städtische Immobilienwirtschaft zu vermeiden.
a)	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der DVU folgenden Antrag der CDU-Fraktion vom 07.06.2006 ab:
Punkt 12 des Zuständigkeitsverzeichnis „Ausschuss für städtische Immobilienwirtschaft“ erhält folgende Ergänzung:
„Der Ausschuss ist zuständig für die Beratung aller grundsätzlichen Angelegenheiten der Immobilienwirtschaft, über die der Rat, ein Ausschuss oder eine Bezirksvertretung entscheidet“.
b)	Bei Stimmenthaltung der FDP/Bürgerliste sowie der DVU fasst der Rat mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion folgenden Beschluss:
-	die Umbenennung des bisherigen Ausschusses für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in Ausschuss für Wirtschaftsförderung
-	das als Anlage beigefügte Zuständigkeitsverzeichnis der Ausschüsse und Bezirksvertretungen
Auf der Grundlage des Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 07.06.2006 beschließt bei Stimmenthaltung der DVU der Rat der Stadt einstimmig folgende Umbesetzungen in den Gremien:
Im Haupt- und Finanzausschuss und Ältestenrat Birgit Unger für Daniela Schneckenburger.
Im Aufsichtsrat Flughafen wird Frau Barbara Blotenberg anstelle von Frau Ingrid Reuter zum nächst möglichen Zeitpunkt Mitglied.
Ab dem 01.08.06 wird RM Birgit Unger anstelle von Daniela Schneckenburger die Funktion der Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit wahrnehmen.
Konsequenzen aus der Prügelaufnahme per Handy in der 6. Klasse der Albert Schweitzer Realschule in Nette für Dortmunder Schulen
„Welche Maßnahmen die in der Kompetenz der Stadtverwaltung liegen, sieht sie als Konsequenz aus der Prügelaufnahme per Handy in der sechsten Klasse der Albert-Schweizer-Realschule in Nette für Dortmunder Schulen durchführen. Oder wollen Sie das Thema Gewalt an Dortmunder Schulen hier in Dortmund einfach totschweigen?“
OB Dr. Langemeyer erwiderte hierauf, dass er der diesbezüglichen Stellungnahme nichts hinzuzufügen habe.
Konsequenzen aus den Schlägereien mit Wetteinsatz an der Johann- Gutenberg- Realschule für Dortmunder Schulen
„Welche Maßnahmen in der Kompetenz der Stadtverwaltung liegen, sieht sie als Konsequenz aus den Schlägereien mit Wetteinsatz an der Johann-Gutenberg-Realschule für Dortmunder Schulen durchführen. Oder wollen Sie, Herr Oberbürgermeister, da Thema Gewalt an Dortmunder Schulen totschweigen?“
OB Dr. Langemeyer erwiderte hierauf, dass der diesbezüglichen Stellungnahme nichts hinzuzufügen sei.
Grünschäden auf dem Friedhof Menglinghausen
Neuorganisation der Durchführung von Wahlen als Konsequenz aus der Bundestagswahlpanne
Boykott der FDP - Bürgerliste des dorat-Projektes
„Müsste es für die FDP/Bürgerliste nicht ein Anreiz sein, wenn sie ihr mitteilen, wie groß das Einsparungspotential ist, indem sie auf Papiervorlagen verzichtet, dass sie dann doch am dorat-Projekt teilnimmt?“
OB Dr. Langemeyer erwiderte hierauf, dass Fragen an die Fraktion FDP/Bürgerliste direkt an diese Fraktion zurichten seien und nicht an die Verwaltung.
Widerrechtliche Parteienwerbung von SPD und Grüne beim Schulfest der Stiftsgrundschule in Hörde
„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, würden Sie auch tolerieren, wenn in der Schule anstatt von SPD-Sonnenschirmen NPD-Sonnenschirme aufgestellt worden wären?“
OB Dr. Langemeyer erwiderte hierauf, dass die Frage der Zuständigkeiten klar beantwortet sei. Was irgendwann würde, aus welchen Gründen auch immer, stehe hier nicht zur Debatte.
Ratsvertreter 1. und 2. Klasse bei dem Künstlerempfang im Rathaus am 14.05.06
Das Rathaus als Tagungszentrum
Vermüllung des Waldes durch Feiern am Sportplatz Dorney
Einflußnahme von Ulla Burchard und der SPD in der Stiftsgrundschule in Hörde
„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, würden Sie auch tolerieren, wenn in der Schule anstatt einer SPD-Bundestagsabgeordneten, ein NPD-Landtagsabgeordneter Einfluss nehmen würde?“
OB Dr. Langemeyer erwiderte hierauf, dass auch Rm Münch langsam lernen sollte, dass sich Anfragen auf konkrete Sachverhalte beziehen müssen, für die die Stadt Dortmund eine Zuständigkeit habe.
Den Max gibts nur per Fax - oder warum die DVU ihre Anfragen nicht im GIS erstellt
zu TOP 12.1.12
Unhaltbare Zustände und Sicherheitsmängel an der Hauptschule Westerfilde
12.2 Anfragen Linkes Bündnis
Ein-Euro-Jobs in Dortmund
Umtriebe von Schlägertruppen der rechten Szene
12.3 Anfragen DVU
Aufenthalt von Asylbewerbern und Kontingentflüchtlingen in Dortmund
Nachdem OB Dr. Langemeyer StK Pehlke, der zum 01.07.2006 zu den Dortmunder Stadtwerken wechselt verabschiedet hatte, wurde die öffentliche Sitzung des Rates der Stadt um 17:30 Uhr von OB Dr. Langemeyer beendet.
Dr. Langemeyer	Falkenstein-Vogler