Source: https://de.slideshare.net/berndfuhlert/fom-vortrag-bernd-fuhlert
Timestamp: 2017-09-20 22:02:08
Document Index: 83313441

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 93', '§ 13', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 43', '§ 91', 'Art. 10', '§ 88', '§ 3', '§ 2', '§ 88', '§ 206', '§ 206', '§ 206']

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Datenschutz: Im Zeitalter von post privacy völlig überflüssig – oder?
1. Datenschutz: Im Zeitalter von post privacy völlig überflüssig – oder? Ansätze. Rechtsfragen. Verantwortlichkeiten. Exkursion Fachhochschule für Ökonomie und Management DATATREE AG Heubesstraße 10 40597 Düsseldorf Samstag, 12. Oktober 2013 Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 1 24.04.2012 ll 1
2. 1. 2. Exkurs Marketing 3. Grundlagen Datenschutz 4. Aus der Praxis: Beispiele 5. Exkurs FOM – Oktober 2013 Über DATATREE AG Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 2 24.04.2012 ll 2
3. 1. 2. Exkurs Marketing 3. Grundlagen Datenschutz 4. Aus der Praxis: Beispiele 5. Exkurs FOM – Oktober 2013 Über DATATREE AG Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 3 24.04.2012 ll 3
4. Über DATATREE AG  Datenexperten: Daten sind nicht immer wichtig, sondern entscheidend!  Tätigkeitsschwerpunkte: Datensicherheit, Datenschutz, Wettbewerbsrecht  Unterstützung und Mediation bei Verhandlungen mit Behörden, Organisationen oder Unternehmen im Streitfall Auszug Referenzen: Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 4 24.04.2012 ll 4
5. 1. 2. Exkurs Marketing 3. Grundlagen Datenschutz 4. Aus der Praxis: Beispiele 5. Exkurs FOM – Oktober 2013 Über DATATREE AG Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 5 24.04.2012 ll 5
6. Exkurs Marketing Social Media und andere neue Formen der Medien erreichen in immer kürzeren Intervallen mehr User und erhöhen somit die personenbezogenen Datenmengen exponentiell : Radio TV Internet iPod Social Media Apple 38 Jahre 13 Jahre 4 Jahre 4 Jahre 3 Jahre um 50 um 50 Millionen User zu erreichen User zu erreichen um 50 Millionen User zu erreichen. 1 Milliarde Millionen um 50 um 50 Milionen Milionen User zu User zu erreichen erreichen 100 Millionen User in weniger als 9 Monaten! Downloads in nur 9 Monaten! *Zeitraum um 50 Millionen User zu erreichen! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 6 24.04.2012 ll 6
7. Exkurs Marketing Trifft der Mensch rationale Entscheidungen? Denken kosten Energie! Fast 80 % der Entscheidungen treffen Menschen unbewusst! Lymbisches System: Negative oder positive Erfahrungen mit Gefühlen verknüpft! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 7 24.04.2012 ll 7
8. Exkurs Marketing Die digitale Welt führt zur Informationsüberflutung: ca. 6.000 Werbekontakte pro Tag ca. 5% werden davon wahrgenommen Im „Relevant Set“ bleiben nach 24 Stunden 3 Werbekontakte Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 8 24.04.2012 ll 8
9. Exkurs Marketing Aber was ist denn jetzt so „NEU“ daran? Durch die ständig günstiger werdende Speicher- und Verarbeitungsvolumen, werden immer aufwendigere Computerverfahren ermöglicht. Dabei kommen überraschende Eigenschaften hervor: Jaguar-Fahrer, die keine Kinder, eine Leidenschaft für Kirschkuchen und als Urlaubsziel Bayern und Afrika bevorzugen, war für werbende Unternehmen vor der Digitalisierung fast unmöglich zu ermitteln. Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 9 24.04.2012 ll 9
10. Exkurs Marketing Die Macht der Werbung entsteht durch die Emotionalisierung von Produkten! Rohstoff 0,007 € pro Liter Exkurs FOM – Oktober 2013 Produkt 0,64 € pro Liter Emotionalisierung 4,58 € pro Liter Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 10 24.04.2012 ll 10
11. Exkurs Marketing: Wer profitiert vom Urheberrecht? Grundsatzidee: Wer etwas erfindet, etwas komplett neues erschafft, soll entscheiden können, was damit passiert! Frage: Wo fängt Schöpfung an und wo hört Kreativität auf?  1998 beschließt das Repräsentantenhaus den sog. Sony-BonoCopyright-Term-Extension Act zum Zweck des Schutzes und Verlängerung des Urheberrechts!  Forciert wurde dies vor allem von Unternehmen, die ein Imperium, das auf Basis von Comics entstanden war, schützen wollten!  Walter Elias Disney starb im Dezember 1966. Somit wäre nach damaligem Recht im Jahre 2017 die weltbekannte Mickey Maus zu Allgemeingut geworden! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 11 24.04.2012 ll 11
12. Exkurs Marketing: Wer profitiert vom Urheberrecht? Vereinfachte Darstellung zur Entwicklung der Trägermedien ? Problem der Contentanbieter: Der Einmaleffekt durch Wechsel des Trägermediums ist für die Zukunft so gut wie ausgeschlossen! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 12 24.04.2012 ll 12
13. Exkurs Marketing: Wer profitiert vom Urheberrecht? Wo stehen wir also heute?  Immer einfachere Bedieneroberflächen erlauben fast jedem dem Zugang zur virtuellen Welt!  „Maschinelle Intelligenz“ soll Menschen helfen, bessere Entscheidungen zu fällen, intensiver mit Freunden zu vernetzen und die Informationsflut besser zu organisieren und zu bewältigen  Bezahlen mit Daten floriert - Bezahldienste tun sich schwer, denn „you can´t compete with free“  Die früher gebräuchliche E-Mail ist für viele durch die facebookeigenen Mail- und Chat-Funktionen substituiert worden bzw. die SMS durch What´s App!  „If it´s not on google, it doesn´t exist“! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 13 24.04.2012 ll 13
14. 1. 2. Exkurs Marketing 3. Grundlagen Datenschutz 4. Aus der Praxis: Beispiele 5. Exkurs FOM – Oktober 2013 Über DATATREE AG Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 14 24.04.2012 ll 14
15. Grundlagen Datenschutz Insbesondere im Web 2.0 treffen viele Disziplinen aufeinander! „Internetrecht“ Nutzung eines FacebookProfils Datenschutzrecht Wettbewerbsrecht Exkurs FOM – Oktober 2013 Nutzung von Kundenprofilen Direct-Messages Urheberrecht Einbezug fremder Filme Nutzung von Logos Markenrecht Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 15 24.04.2012 ll 15
16. Grundlagen Datenschutz Personenbezogene Daten sind alle Angaben, die sich auf eine bestimmte oder aber auch nur bestimmbare Person beziehen: Beispiele: Name, Gehalt, Geburtsjahr, Kreditkartennummer, Telefon-Nummer Bestimmt ist eine Person, wenn sich ihre Identität direkt aus dem Datum selbst ergibt. Exkurs FOM – Oktober 2013 IP-Adresse Bestimmbar wird eine Person, wenn ihre Identität durch die Kombination des Datums mit einer anderen Information feststellbar wird. Abgleich mit Providerdaten Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 16 24.04.2012 ll 16
17. Grundlagen Datenschutz Der Umgang mit personenbezogenen Daten wird durch das Datenschutzrecht geregelt: Datenerhebung ist zulässig, wenn Sie … erlaubt wird. Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 17 24.04.2012 ll 17
18. Grundlagen Datenschutz Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 18 24.04.2012 ll 18
19. Grundlagen Datenschutz Verschiedene Rechtvorschriften enthalten Vorgaben zur Nutzung personenbezogener Daten § 4 a BDSG  Regelt generell den Umgang mit personenbezogenen Daten („lex generalis“) § 93 TKG  Regelt den Umgang mit Daten, die Auskunft über die Nutzung der Kommunikationswege geben: Wer hat wann mit wem eine Netzwerkverbindung aufgebaut? § 13 TMG  Regelt den Umgang mit Daten bei der Nutzung von Tele- und Mediendiensten: Wer hat welche Webseite oder Datendienste abgerufen? Für alle gilt: Transparenz, Widerruf und Nachweisbarkeit! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 19 24.04.2012 ll 19
20. Grundlagen Datenschutz Prozessablauf einer Auftragsdatenverarbeitung: 1. Vorlage technisch-organisatorischer Maßnahmen durch potentiellen AN 2. Auswahl des AN unter Berücksichtigung d. technisch-organisatorischen Maßnahmen (§ 11 Abs. 2 S. 1 BDSG) 3. Schriftlicher Auftrag mit Festlegung der technisch-organisatorischen Maßnahmen (§ 11 Abs. 2 S. 2 BDSG) 4. Prüfung der Umsetzung der technisch-organisatorischen Maßnahmen bei AN (§ 11 Abs. 2 S. 4 BDSG) 5. Dokumentation des Ergebnisses der Überprüfung (§ 11 Abs. 2 S. 5 BDSG) 6. Beginn bzw. Durchführung der Auftragsdatenverarbeitung 7. Durchführung und Dokumentation regelmäßiger Kontrollen (§ 11 Abs. 2 S. 4 u. 5 BDSG) Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 20 24.04.2012 ll 20
21. Grundlagen Datenschutz Einige Fakten zum Thema Datenschutz und Datensicherheit…  ans Internet angeschlossene Rechner werden statistisch alle 39 Sekunden attackiert. Im Durchschnitt 2244 Mal am Tag. Quelle: Heise, Studie der Universität Maryland  alle 14 Sekunden werden neue virenverseuchte Webseiten entdeckt, d. h. 6.000 pro Tag. Quelle: Sophos  Alle 53 Sekunden wird in den USA ein Laptop gestohlen – 97 % bleiben für immer verschwunden Quelle: FBI / Zeitung US Today  Etwa 37% deutscher Mitarbeiter unterlaufen Sicherheitsrichtlinien für mobile Geräte – In Frankreich und Italien sind es mehr als 70% Quelle: Websense, 2012 Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 21 24.04.2012 ll 21
22. Grundlagen Datenschutz Einige Fakten zum Thema Datenschutz und Datensicherheit…  1,1 mal pro Woche ist in Deutschland der Angriff auf Behörde erfolgreich  Unternehmen / 1,8 mal in den USA  Zahl der Angriffe hat sich in 3 Jahren verdoppelt! Kosten, um Folgen erfolgreicher IT-Attacken zu beseitigen:  Deutschland: 4,8 Mio. € p.a.  USA: 6,9 Mio. € p.a. (je ca.40% mehr als im Vorjahr)  Dauer für die Beseitigung der Angriffsfolgen  Externer Angriff: 22 Tage (Kosten ca. 300.000 €)  Interner Angriff: 42 Tage Quelle: Ponemon Institut (Studie Cost of Cyber Crime), 2012 Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 22 24.04.2012 ll 22
23. Grundlagen Datenschutz Einige Fakten zum Thema Datenschutz und Datensicherheit… Rest 32% Datenverlust 40% Umsatzverlust 28% Quelle: Ponemon Institut (Studie Cost of Cyber Crime), 2012 Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 23 24.04.2012 ll 23
24. Grundlagen Datenschutz Einige Fakten zum Thema Datenschutz und Datensicherheit… Incident Management 9% Isolieren schadhafter Systeme 12% Nachforschungen; 19% nachgelagerte Maßnahmen; 5% Aufspüren möglicher Attacken; 33% Folgenbeseitigung; 22% Quelle: Ponemon Institut (Studie Cost of Cyber Crime), 2012 Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 24 24.04.2012 ll 24
25. Grundlagen Datenschutz Mögliche Konsequenzen bei Verstößen gegen den Datenschutz: Ordnungsgeld / Strafrecht  Für den Betrieb: Stillegung der EDV!!!  Erschwernisse durch Prüfungen / Presse im Tagesgeschäft  Bußgeld von € 50.000 bis € 250.000 pro Fall (auch mehr möglich)  Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe  § 43 GmbHG; § 91 AKtienG (persönliche Haftung) Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 25 24.04.2012 ll 25
26. Grundlagen Datenschutz Fernmeldegeheimnis  Grundrechtlicher Schutz aus Art. 10 GG  Ausdrückliches Ziel des TKG (§ 88) Verpflichtet sind alle Personen, die geschäftsmäßig Telekommunikationsdienste erbringen oder daran mitwirken. Geschützt sind alle natürlichen und juristischen Personen. Einsicht in den Inhalt der Kommunikation ist nicht zulässig! Auch nicht dann, wenn es für die ordnungsgemäße Erledigung der Dienstleistung erforderlich erscheint, z.B. zur  Störungsbeseitigung (Viren etc.)  Sicherstellung eines reibungslosen Kommunikationsablaufs Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 26 24.04.2012 ll 26
27. Grundlagen Datenschutz E-Mail- und Internetzugang sind Betriebsmittel zur Erbringung der Arbeitsleistung. Mit Bereitstellung privater Nutzung wird der Arbeitgeber zum geschäftsmäßigen TK-Anbieter (E-Mail - § 3 Nr. 10 TKG); Telemedienanbieter (Internet - § 2 (1) TMG) ► Das Fernmeldegeheimnis „infiziert“ damit das Mailpostfach und die Internetlogfiles! Bei Duldung oder Erlaubnis der privaten Nutzung ohne spezifische rechtliche Regelung ergeben sich technische, rechtliche und betriebliche Probleme: Aufgrund § 88 TKG und § 206 StGB generell:  Spamfilterung unzulässig  Logfilespeicherung und Auswertung unzulässig beides sind unabdingbare technische Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der IT-Systeme eines Unternehmens  Kontrolle der Nutzungsvorgaben unzulässig! hierzu ist ein AG aber aufgrund gesetzlicher Vorgaben verpflichtet Bei Abwesenheit des AN:  Einsichtnahme in Maileingang durch AG stets unzulässig!  Wichtige Geschäftsmails nicht einsehbar Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 27 24.04.2012 ll 27
28. Grundlagen Datenschutz Bei erlaubter privater Nutzung steht die gesamte Kommunikation unter dem Schutzbereich des § 206 StGB § 206 StGB Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses Zusätzlich: Persönliche Haftung des Täters (Admin) Berufung auf Anweisungen kommt nicht in Betracht! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 28 24.04.2012 ll 28
29. Exkurs in die digitale Welt Werden Sie doch virtueller Bürgermeister  Eine der häufigsten Fragen im Social Web: „Wo bist Du gerade?“  Foursquare bietet seinen Usern die Möglichkeit „major“ eines Clubs oder Restaurants zu werden. Imbissbudenbesitzer, Clubs oder Restaurants können dann Rabatte oder Bonusversprechen an den Status auf Foursquare knüpfen  Foursquare ist mit Facebook und Twitter verbunden. Das Check-In-Prinzip ist sehr lukrativ, da andere Geokoordinaten nicht exakt genug sind  Negative Folge: „Check-In-Stalkers“ Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 29 24.04.2012 ll 29
30. Exkurs in die digitale Welt Was kann ich mit geklauten Daten verdienen? Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 30 24.04.2012 ll 30
31. Grundlagen Datenschutz Einige Fakten zum Thema Datenschutz und Datensicherheit… Wie wir denn angegriffen?  Hacking-Angriff von außen  Informationsbeschaffung von innen  Social Engineering  Datenträgerklau  Smartphones, Notebooks etc.  Ausnutzen physischer und organisatorischer Schwachstellen  immer mehr über  Websites und -shops  Portale  Cloud Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 31 24.04.2012 ll 31
32. Grundlagen Datenschutz Einige Fakten zum Thema Datenschutz und Datensicherheit… Wer greift an?  Staaten  Wettbewerber  Rachsüchtige Wirtschaftspionage Industriespionage klassische Sabotage Und warum?  Wirtschaftliche Interessen  Wirtschaftsspionage/Konkurrenzausspähung  Steuerfahndung?  Erpressung  Rache  ethische Motive  „Spaß am Hacken“  „beleidigt“ sein….. (und noch eine Millionen andere Gründe) Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 32 24.04.2012 ll 32
33. Exkurs in die digitale Welt Kann ich über die Abgabe von biometrischen Daten selbst bestimmen? Grundsätzlich ist bei der Erfassung biometrischer Daten die Hilfe des Betroffenen erforderlich, zum Beispiel beim Fingerabdruck oder der DNA! Ohne die Mitwirkung des Betroffenen sind ohne großen Aufwand seine Stimme oder Gesicht erfassbar!  Die Stimme ermöglicht die Analyse der Herkunft, Bildung, Charaktereigenschaften  Das Gesicht gibt Rückschlüsse auf Herkunft, Bildung und Bonität Erfasst wird durch eine Software jede Abweichung von Normverhalten, anhand von vorher durch den Überwacher festgelegten Parametern! Also langsam, wenn Sie wieder mal durch die Shopping Mall rennen! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 33 24.04.2012 ll 33
34. Exkurs ins Projektmanagement IT-Projektmanagement Bei einem IT-Projekt gibt es  personelle Risiken (beteiligte Personen)  fachliche Risiken  methodische Risiken (Vorgehensweise/Planung). Zur Info: ca. 25% aller IT-Projekte scheitern vollständig, ca. 50% werden unter Überschreitung der geplanten Kosten und/oder der geplanten Termine leidlich erfolgreich beendet, nur ca. 25% „gelingen“ im engeren Sinne. Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 34 24.04.2012 ll 34
35. Exkurs ins Projektmanagement IT-Projektmanagement Schritt 1 Schritt 3 Begeisterung Ernüchterung Start Schritt 6 Auszeichnung des Nichtbeteiligten Die 6 typischen Steps im Projektmanagement Ziel Schritt 4 Schritt 2 Verwirrung Exkurs FOM – Oktober 2013 Schritt 5 Suche des Schuldigen Bestrafung des Unschuldigen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 35 24.04.2012 ll 35
36. Grundlagen Datenschutz Die Top-6-Liste verbotener Aktivitäten von IT Mitarbeitern Anzahl in % 60 50 40 30 54 48 20 29 10 25 16 15 0 Herunterladen illegaler Inhalte am Arbeitsplatz Das Umgehen von Sicherheitsrichtlinien (Firewall etc.) Die Mitnahme von Unternehmensdaten Durchsuchen vertraulicher Lesen von E-Mails der Dokumente Mitarbeiter untereinander Veränderung von Protokollen zum eigenen Schutz Quelle: Studie BalaBit IT Security Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 36 24.04.2012 ll 36
37. 1. 2. Exkurs Marketing 3. Grundlagen Datenschutz 4. Aus der Praxis: Beispiele 5. Exkurs FOM – Oktober 2013 Über DATATREE AG Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 37 24.04.2012 ll 37
38. Aus der Praxis: Beispiele Gibt es eine Möglichkeit digital seine Daten zu verschleiern oder sogar Selbstmord zu begehen? Die Mobilfunknummer ist heute einer der ersten Zugänge zum Kunden. Sie wird für Webeanrufe, SMS oder aber auch zum Verkauf an Dritte verwendet. Was tun, wenn der Anbieter nicht so vertrauensvoll wirkt?  Nutzen Sie Frank geht ran: http://frank-geht-ran.de/ Neben der Löschung seiner accounts im Web gibt es auch Foren oder Dienste die genutzt werden können:  Web 2.0 suicide machine http://suicidemachine.org/  How to permanently delete your facebook account: https://www.facebook.com/help/www/224562897555674 Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 38 24.04.2012 ll 38
39. Aus der Praxis: Beispiele Bin ich anonym im Netz! Mögliche Add-Ons zum Schutz der Privatsphäre sind unter www.ghostery.com oder www.adblockplus.de abrufbar! Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 39 24.04.2012 ll 39
40. 1. 2. Exkurs Marketing 3. Grundlagen Datenschutz 4. Aus der Praxis: Beispiele Ende der Schonfrist 5. Exkurs FOM – Oktober 2013 Vorstellung DATATREE AG Fragen und Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 40 24.04.2012 ll 40
41. Handlungshilfen Was ist zu tun, wenn.. …ich unsicher bin? Klären Sie folgende Fragen:  Grundsätzlich erste Frage: Auf welcher Grundlage?  Schriftliche Anweisung  Erklären Sie sich mit keiner Maßnahmen einverstanden! Protokollieren Sie den Vorgang!! Keine Fragen am Telefon beantworten: „Es tut mir leid, ich bin zwischen 2 Terminen, bitte schicken Sie mir eine E-Mail oder Fax, dann beantworte ich Ihre Fragen heute noch sofort, wenn ich aus dem Meeting bin!“ Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 41 24.04.2012 ll 41
42. Offene Diskussion und Fragen Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 42 24.04.2012 ll 42
43. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! DATATREE AG Bernd Fuhlert Heubesstraße 10 40597 Düsseldorf Telefon +49 (211) 598947 -50 Fax +49 (211) 598947 - 80 Exkurs FOM – Oktober 2013 Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 12.10.2013 43 24.04.2012 ll 43