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Timestamp: 2019-07-22 18:16:13
Document Index: 18943568

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 4', '§ 13', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 11', '§ 2', '§ 2', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 51', '§ 51', '§ 1', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 10', '§ 15', '§ 8', '§ 13', '§ 13', '§ 17', '§ 6', '§ 9', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 9', '§ 11', '§ 2', '§ 946', '§ 17', '§ 31', '§ 31', '§ 50', '§ 121', '§ 2', '§ 121', '§ 21', '§ 9', '§ 6', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 4', '§ 121', '§ 4', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 8', '§ 8', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 5', '§ 8', '§ 20', '§ 25']

Gewinnermittlung nach EStG / 2.5.2 Sachlicher Geltungsbereich
Rz. 157 Sind die in § 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1–5 EStG genannten Voraussetzungen kumulativ erfüllt, ist der Gewinn, sofern kein Antrag auf Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 oder Abs. 3 EStG gestellt wurde, zwingend nach § 13a Abs. 3–7 EStG zu ermitteln. Für den selbstständigen Betrieb des Land- und Forstwirts muss betriebsbezogen gelten, dass keine Buchführungspflicht besteht (§...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.2.4 Unentgeltlicher Erwerb
Rz. 33 Beim unentgeltlichen Erwerb eines VG (z. B. im Fall einer Erbschaft oder Schenkung) erbringt der Erwerber für den Erhalt des VG keine Gegenleistung. Die Aktivierung unentgeltlich erworbener VG ist daher im Fachschrifttum umstritten; die Auffassungen erstrecken sich von einem Aktivierungsverbot über ein Aktivierungswahlrecht bis hin zu einem Aktivierungsgebot. Rz. 34 Di...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 2.2.2.3 Erwerb durch Tausch
Rz. 29 Bei der Anschaffung eines VG durch einen Tausch, bei dem die Aufwendungen für die Anschaffung nicht in Form von Zahlungsmitteln, sondern durch die Hingabe eines anderen bewertbaren VG anfallen, besteht handelsbilanziell ein Wahlrecht zwischen der Buchwertfortführung, der Gewinnrealisierung und der erfolgsneutralen Behandlung: Rz. 30 Bei der Buchwertfortführung (erste V...mehr
Weilbach, GrEStG § 2 Grundstücke / 7 Wirtschaftliche Einheit (Abs. 3)
Rz. 42 Der Begriff der wirtschaftlichen Einheit wird nicht nur in § 2 Abs. 3 GrEStG, sondern auch in § 2 BewG verwendet, wo es darum geht, dass jede wirtschaftliche Einheit für sich zu bewerten ist. Im Regelfall wird Vorliegen einer wirtschaftlichen Einheit nach beiden Gesetzen bejaht oder nicht. Der Begriff der wirtschaftlichen Einheit i. S. d. § 2 Abs. 3 S. 1 GrEStG ist ein...mehr
Rz. 3 Nach § 1 GrEStG unterliegen der Grunderwerbsteuer Rechtsvorgänge, die sich auf inländische Grundstücke beziehen. § 2 Abs. 1 S. 1 GrEStG definiert diesen Grundstücksbegriff, indem er auf den Grundstücksbegriff des Bürgerlichen Rechts zurückgreift, diesen übernimmt und modifiziert. Der Gesetzgeber hat sich hierbei bewusst nicht am bewertungsrechtlichen Begriff des Grundb...mehr
Weilbach, GrEStG § 2 Grundstücke / 4 Beurteilung von Erbbaurechtsvorgängen (Abs. 2 Nr. 1)
Rz. 25 Bürgerlich-rechtlich werden bestimmte Rechte dem Eigentum am Grundstück gleichgestellt (grundstücksgleiche Rechte). Zu ihnen gehört u. a. das Erbbaurecht, auf das nach Maßgabe des § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Erbbaurecht (Erbbaurechtsgesetz – ErbbauRG) – früher Verordnung über das Erbbaurecht – ErbbauVO) – v. 15.1.1919 (RGBl 1919, 72), zuletzt geändert durch Art....mehr
Weilbach, GrEStG § 2 Grundstücke / 5 Gebäude auf fremdem Boden (Abs. 2 Nr. 2)
Rz. 29 Nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 GrEStG sind Gebäude auf fremdem Boden den Grundstücken gleichgestellt. Der hier verwendete Begriff des Gebäudes unterscheidet sich nicht vom üblichen Gebäudebegriff. Es muss sich also auch hier um ein Bauwerk handeln, das fest mit dem Grund und Boden verbunden ist und das Menschen, Tieren und Sachen durch räumliche Umschließung Schutz gegen äußer...mehr
Rückstellung/Verbindlichkeit, steigende Darlehenszinsen / 2.2 Steuerliche Behandlung in der Buchhaltung
Auch in der Steuerbilanz ist für den Erfüllungsrückstand eine Verbindlichkeit auszuweisen. Da die Verpflichtung weder kurzfristig noch verzinslich ist, muss nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG eine Abzinsung mit einem Zinssatz von 5,5 % vorgenommen werden. Der Abzinsungszeitraum ist bei Geldleistungsverpflichtungen der Zeitraum bis zur Fälligkeit einer Verpflichtung. Da der Erfüllung...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 5 Befreiungen / 2.10 Gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Körperschaften (§ 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG)
Rz. 189 Die Steuerbefreiung nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG erfasst alle Rechtsformen, die KSt-Subjekte sind. Die Vorschrift verweist für die Voraussetzungen der Steuerbefreiung auf die §§ 51–68 AO. Nach § 51 Abs. 1 S. 2 AO können alle Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen i. S. d. KStG begünstigt sein. Erfasst werden damit alle Rechtsformen, die § 1 Abs. 1 KS...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 5 Befreiungen / 2.4.3.6.2 Begrenzung des Kassenvermögens bei Unterstützungskassen
Rz. 102 Die Vorschrift zur Begrenzung des Kassenvermögens bei Unterstützungskassen, die keinen Rechtsanspruch auf die Leistungen einräumen, ist im Zusammenhang mit den Änderungen des § 4d EStG durch das Gesetz v. 10.11.1995 mit Wirkung ab Vz 1996 neu gefasst worden. Die Höhe des zulässigen Kassenvermögens bei Unterstützungskassen ist unter Hinweis auf § 4d EStG geregelt. Rz....mehr
Zinsen für Gesellschafterdarlehen / 2 Praxis-Beispiel für Ihre Buchhaltung: Zinszahlung für ein Darlehen an den Gesellschafter
Hans Groß und Wolfgang Müller sind Gesellschafter der G&WOHG. Hans Groß hat der G&WOHG ein Darlehen von 200.000 EUR zum Zinssatz von 5 % gewährt. Die Überweisung der Darlehenszinsen (10.000 EUR jährlich) erfolgt quartalsmäßig. Buchungsvorschlag:mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4f Verpflichtungsübernahmen, Sc ... / 4.1.4.6 Verhältnis zu anderen Vorschriften
Rz. 24 Wenn andere Vorschriften an die Höhe der Einkünfte anknüpfen, sind m. E. die Einkünfte nach der durch § 4f EStG vorgeschriebenen Modifizierung maßgeblich. Das anfängliche Abzugsverbot i. H. v. 14/15 reduziert daher z. B. Überentnahmen nach § 4a EStG, den Verlustabzug nach § 10d EStG, die verrechenbaren Verluste i. S. d. § 15a EStG sowie den Verlust i. S. d. § 8c KStG ...mehr
Vermögensbeteiligung / Zusammenfassung
Begriff Unter Mitarbeiterkapitalbeteiligung versteht man die vertragliche, i. d. R. dauerhafte Beteiligung der Mitarbeiter am Kapital des Arbeit gebenden Unternehmens. Im Gegensatz zu einer Erfolgsbeteiligung trägt der Arbeitnehmer damit – sofern das Kapital keiner Insolvenzsicherung unterliegt – auch das Risiko des Kapitalverlustes. Die Wahl der jeweiligen Beteiligungsform ...mehr
Feststellungsverfahren zur Bewertung von begünstigtem Vermögen (§ 13b ErbStG)
Leitsatz Beteiligter beim Feststellungsverfahren zur Bewertung des nach § 13b ErbStG begünstigten Vermögens Sachverhalt Die Klägerin war eine GmbH & Co KG. An einer zweiten GmbH & Co KG 2 waren als Kommanditisten A sen. und später durch Schenkung auch der Sohn (Beigeladener) beteiligt. In 2012 verstarb der A Sen. und wurde von seiner Ehefrau, A, als Alleinerbin beerbt. Nach dem...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 17 ... / 4. Sachleistung
Rn. 178 Stand: EL 131 – ET: 10/2018 Die Gegenleistung kann neben Geld auch in Sach- u Dienstleistungen sowie Rechten bestehen. Es handelt sich um ein Tauschgeschäft (§ 6 Abs 6 EStG ist insoweit anwendbar). Dieses ist grundsätzlich mit dem gemeinen Wert iSd § 9 BewG der empfangenen WG zum Zeitpunkt der wirtschaftlichen Übertragung anzusetzen (BFH v 06.12.2016, IX R 7/16, BFH/N...mehr
Rn. 170 Stand: EL 131 – ET: 10/2018 Der Veräußerungspreis iSd § 17 Abs 2 S 1 EStG ist das Entgelt, welches dem Veräußerer für die Übertragung am wirtschaftlichen Eigentum der Anteile zufließt. Das umfasst alle vom Erwerber erhaltenen Gegenleistungen. Diese können zusätzlich oder ausschließlich auch in Form von Sach-, Dienstleistungen, Rechten, Abtretungen von Forderungen oder...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 17 ... / 2. Nachträgliche Veränderungen des Veräußerungspreises
Rn. 259 Stand: EL 124 – ET: 10/2017 Der Tatbestand der Veräußerung des § 17 EStG wird mit Übergang des wirtschaftlichen Eigentums verwirklicht. Dieser Zeitpunkt muss aber nicht mit dem Zeitpunkt der Bezahlung übereinstimmen, woraus sich nachträgliche Veränderungen ergeben können. So kann die Kaufpreisforderung durch Zahlungsunfähigkeit des Erwerbers, beispielsweise aufgrund e...mehr
Rn. 341 Stand: EL 126 – ET: 02/2018 Auflösungsgewinn iSd § 17 Abs 4 EStG ist der Betrag, um den der gemeine Wert (§ 9 BewG) des dem StPfl zugeteilten oder zurückgezahlten Vermögens der KapGes die AK einschließlich der als nachträgliche AK der Beteiligung zu behandelnde Kosten (s Rn 184ff) übersteigt. Die im Zusammenhang mit der Auflösung der Gesellschaft vom StPfl persönlich ...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 11 ... / Mietereinbau
Auch im Bereich der Überschussermittlung (§ 2 Abs 2 Nr 2 EStG) kann man nicht ohne weiteres davon ausgehen, dass die Mietereinbauten dem Grundstückseigentümer gem § 946 BGB im Zeitpunkt des zivilrechtlichen Eigentumserwerbs zufließen; das ist aber je nach Absprache der Parteien möglich, BFH v 24.07.1990, VIII R 304/84, BFH/NV 1991, 90 zu 2.a. Sind sie dem Mieter unter dem Ge...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 17 ... / 2. Veräußerung gegen wiederkehrende Bezüge
Rn. 166 Stand: EL 124 – ET: 10/2017 Bei wiederkehrenden Bezügen ist grundsätzlich zwischen einer vollentgeltlichen, teilentgeltlichen u einer unentgeltlichen Übertragung zu unterscheiden. Zur Bewertung der Entgeltlichkeit ist darauf abzustellen, ob die Höhe der Bezüge nach kaufmännischen Gesichtspunkten abgewogen worden ist, also ob sich die Höhe des Entgelts nach wirtschaftl...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 31 Mitteilung von Besteuerungsgrund ... / 3.4.2 Befugnisbereich
Rz. 21 Die Befugnis zur Verwendung oder Offenbarung bezieht sich nur auf die Namen und Anschriften von Grundstückseigentümern. Andere Daten dürfen aufgrund des Abs. 3 nicht offenbart werden. Diese sehr enge Begrenzung des Befugnisbereichs ist als notwendiges Korrektiv für das weite Verwendungsfeld besonders wichtig. Weder die GrSt oder der Messbetrag noch seine Grundlagen ei...mehr
Rz. 91 Die AO enthält in § 31 AO die Befugnis zur Mitteilung von Besteuerungsgrundlagen an Körperschaften des öffentlichen Rechts und Religionsgemeinschaften sowie von Verhältnissen des Betroffenen an die Träger der gesetzlichen Sozialversicherung, der Bundesagentur für Arbeit und der Künstlersozialkasse, soweit die Kenntnisse für die Feststellung der Versicherungspflicht od...mehr
Leasing im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 3.2.1.1 Allgemeines und Abgrenzungsfragen
Rz. 23 Nachstehende Grundsätze für die Behandlung von unbeweglichen Wirtschaftsgütern gelten nicht für Betriebsvorrichtungen, auch wenn sie wesentliche Bestandteile eines Grundstücks sind (§ 50 Abs. 1 Satz 2 BewG a. F.). Die Zurechnung von Betriebseinrichtungen, die Gegenstand eines Finanzierungs-Leasing-Vertrages sind, ist vielmehr nach den Grundsätzen für die ertragsteuerl...mehr
zerb 10/2018, Steuerliche Aspekte der Vermögensnachfolge ... / 3. Beschränkte Erbschaftsteuerpflicht für Inlandsvermögen (§ 121 BewG)
Ist weder der Erblasser (Schenker) noch der Erwerber unbeschränkt erbschaftsteuerpflichtig, tritt die Steuerpflicht nur für Erwerbsgegenstände ein, bei denen es sich um sog. Inlandsvermögen handelt (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG, beschränkte Erbschaftsteuerpflicht). Das Inlandsvermögen (§ 121 BewG) unterliegt selbst dann der deutschen Erbschaftsteuer, wenn keiner der am Erbfall (S...mehr
zerb 10/2018, Steuerliche Aspekte der Vermögensnachfolge ... / 4. Eingeschränkte unilaterale Anrechnung ausländischer Erbschaftsteuern
Ist kein Erbschaftsteuer-DBA vorhanden, können nationale Bestimmungen Schutz vor Doppelbesteuerung bieten. Das deutsche Recht sieht keine generelle Anrechnung ausländischer Erbschaftsteuern vor, sondern macht die Anrechnung von der Ansässigkeit des Erblassers sowie von der Art und Belegenheit des überlassenen Vermögens abhängig (§ 21 ErbStG). Bei Erwerbern, die im Ausland mi...mehr
zerb 10/2018, Steuerliche Aspekte der Vermögensnachfolge ... / b) Rechtsfolgen der Wegzugsbesteuerung
Der steuerpflichtige fiktive Veräußerungsgewinn ist die Differenz zwischen dem gemeinen Wert der Anteile (§ 9 BewG) im Zeitpunkt des Wegzugs und ihren historischen Anschaffungskosten (§ 6 Abs. 1 S. 4 AStG). Ungeklärt ist dabei, ob es zu einer Aufstockung der Anschaffungskosten kommt, wenn der Erblasser (Schenker) Anteile an einer ausländischen Kapitalgesellschaft überträgt, ...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 4.3 Gemeiner Wert (Regelbewertung und Bewertungsobergrenze)
Tz. 199 Stand: EL 83 – ET: 04/2015 Der Bewertungsrahmen ist hinsichtlich der Obergrenze (s § 20 Abs 2 S 2 UmwStG: "... höchstens jedoch mit dem Wert iSd S 1 ...") gegenüber der bisherigen Rechtslage geändert. Statt des Tw ist nunmehr der gW (im Wirtschaftsleben auch: Verkehrswert oder Marktwert) gem § 20 Abs 2 S 1 UmwStG maßgebend (dazu s Vor §§ 20 – 23 UmwStG Tz 9). Gleichze...mehr
zerb 10/2018, Steuerliche Aspekte der Vermögensnachfolge ... / 4. Erweitert beschränkte Steuerpflicht für bestimmte Erwerbsgegenstände (§ 4 AStG)
In seltenen Fällen erstreckt sich die beschränkte Erbschaftsteuerpflicht über das Inlandsvermögen (§ 121 BewG) hinaus für einen Zeitraum von längstens zehn Jahren ab Ende des Wegzugsjahres auf weiteres Vermögen mit Inlandsbezug (§ 4 AStG). Zu diesem sog. "erweiterten" Inlandsvermögen gehören alle Vermögensgegenstände, deren Erträge aus deutschen Quellen stammen, insbesondere...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 4.6.3.2.4 Tatbestand der Neuregelung
Tz. 224e Stand: EL 88 – ET: 01/2017 Die Anwendung des § 20 Abs 2 S 2 Nr 4 UmwStG setzt einen (wirksamen) Antrag auf Bewertung der Sacheinlage unterhalb des Regelansatzes gem § 20 Abs 2 S 1 UmwStG voraus. Denn wie auch hinsichtlich der Bestimmungen in § 20 Abs 2 S 2 Nr 1 bis 3 UmwStG handelt es sich um eine betragsm...mehr
zerb 10/2018, Steuerliche Aspekte der Vermögensnachfolge ... / 5
Auf einen Blick Der Beitrag erläutert verschiedene Steuerfragen im Zusammenhang mit der Unternehmens- und Vermögensnachfolge über Ländergrenzen hinweg. Eine Kernfrage des steuerlichen Zuzugs oder Wegzugs betrifft die Merkmale des Wohnsitzbegriffs (§ 8 AO). Mit der Neufassung des Anwendungserlasses zu § 8 AO vom 7.8.2017 hat die Finanzverwaltung die Rechtssicherheit hinsichtl...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 6.3.2 Ermittlungsgrundlagen
Tz. 294 Stand: EL 74 – ET: 04/2012 Der Wert, mit dem die übernehmende Gesellschaft das eingebrachte Vermögen ansetzt, gilt für den Einbringenden als AK der Gesellschaftsanteile (s § 20 Abs 3 S 1 UmwStG). Die für die Besteuerung des Einbringenden maßgebenden AK der erhaltenen Anteile – nämlich in welcher Höhe im Fall einer Veräußerung später ein VG entsteht – werden allein dur...mehr
Tz. 1 Stand: EL 74 – ET: 04/2012 § 20 UmwStG gehört zum Sechsten Teil des UmwStG, der die Einbringung von Unternehmensteilen in eine Kap-Ges oder Genossenschaft und den Anteilstausch regelt (Einbringungsvorschriften; zur Bedeutung der Regelungen der §§ 20ff UmwStG s Vor §§ 20–23 UmwStG Tz 43ff). Wie auch bei der Vorgängerregelung definiert § 20 Abs 1 UmwStG den Tatbestand der...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 7.3.1 Vermögensübergang und steuerliche Folgen
Tz. 311 Stand: EL 74 – ET: 04/2012 Das Einkommen und Vermögen des Einbringenden und der aufnehmenden Kap-Ges/Genossenschaft (dh auf beiden Besteuerungsebenen) sind so zu ermitteln, als ob der Sacheinlagegegenstand mit dem gewählten stlichen Übertragungsstichtag auf die Übernehmerin übergegangen wäre (s § 20 Abs 5 S 1 UmwStG). Zeitpunkt des fiktiven Vermögensübergangs ist das ...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 4.6.3.1 Sacheinlage mit Zuteilung "anderer Wirtschaftsgüter" bis 31.12.2014 (§ 20 Abs 2 S 4 UmwStG aF)
Tz. 219 Stand: EL 88 – ET: 01/2017 Werden als Gegenleistung für die Sacheinlage an den Einbringenden auch andere WG (zB Darlehensforderungen, stille Beteiligungen, Barabfindungen, Sachwerte, rechtliche Vorteile, eigene Anteile der Übernehmerin, s Tz 187 – 187e; auch von dritter Seite; s Tz 187d) neben den neuen Anteilen gewährt, ist das eingebrachte Vermögen mindestens mit de...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 4.5.3 Keine Maßgeblichkeit der Handelsbilanz der Übernehmerin
Tz. 210 Stand: EL 83 – ET: 04/2015 Stliche Wahlrechte bei der Gewinnermittlung sind gem § 5 Abs 1 S 2 EStG (aF) in Übereinstimmung mit der hr-lichen Jahres-Bil auszuüben (sog umgekehrte Maßgeblichkeit bis VZ 2008). Dieser Grundsatz ist gem § 8 Abs 1 KStG auch für die Einkommensermittlung von Kö und damit für die übernehmende Kap-Ges oder Genossenschaft iSd § 20 Abs 1 UmwStG z...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 1.1 Gesetzliche Regelung
Tz. 1 Stand: EL 94 – ET: 10/2018 Der Siebte Teil des UmwStG behandelt die ertragstliche Beurteilung der "Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder MU-Anteils in eine Pers-Ges" (ges Titel des Siebten Teils). Mit Pers-Ges idS ist jede ertragstliche MU-Schaft gemeint, die einen gew, freiberuflichen oder l + f Betrieb zum Gegenstand hat. Die Regelung umfasst nur einen Paragra...mehr
Grundstückszuwendungen / 1.1 Schenkungsteuer
Neuregelung notwendig Die Grundstücksschenkung findet aus steuerlicher Sicht hauptsächlich unter dem Aspekt der Schenkungsteuer Beachtung. Die Schenkungsteuer (einschließlich Erbschaftsteuer) hat große fiskalische Bedeutung für den Staatshaushalt. Im Jahr 2009 betrug der Anteil der Erbschaft- und Schenkungsteuer 27,8 % der gesamten eigenen Steuereinnahmen der Bundesländer. Di...mehr
Grundstückszuwendungen / 5.1.3.1 Schenkungsteuer
Schenkungsteuer War unter Geltung des § 25 ErbStG a. F. vor dem 1.1.2009 ein Nutzungsvorbehalt für den Schenker und seinen Ehegatten nicht wertmindernd vom Steuerwert der Schenkung abzuziehen (sog. Abzugsverbot), gilt seit Inkrafttreten der Erbschaftsteuerreform 2009 grundsätzlich der Vollabzug. Trotz höherer Bewertung infolge des auf den gemeinen Wert abzielenden Bewertungsg...mehr
Grundstückszuwendungen / 1.1.5 Mittelbare Grundstücksschenkung
Mittelbare Grundstücksschenkung Wird ein Geldbetrag dem Beschenkten für die Anschaffung eines genau bestimmten Grundstücks zur Verfügung gestellt, ist nicht der Geldbetrag, sondern das Grundstück – unter Zugrundelegung der Bewertung nach dem Bewertungsgesetz – zugewandt. Diese Variante ist auch nach dem neuen Schenkungsteuerrecht interessant, obwohl der Schenkungsteuerwert v...mehr