Source: http://www.archeviva.com/presse_2/kid-eke-pas/schon-gehoert-elterntestament/
Timestamp: 2020-07-06 05:08:29
Document Index: 299637422

Matched Legal Cases: ['§ 1776', '§ 1779', '§ 1779', 'Art. 1', '§ 1705', '§ 1776', '§ 1791', '§ 1741', '§ 1778']

Schon gehört ? … Elterntestament ? | www.archeviva.com
Ein Testament – Waffe gegen systematische Familienzerstörung durch Jugendamt und Gerichte ?
ARCHE bat Frank Engelen, Gründer des Vereins Familienwohl, um Ausführungen zu einer neuen Testamentform, die der Sicherung der Familie dienen soll
Stellt kritische Fragen. Klärt auf. Kennt die familienzerstörenden Mechanismen des derzeitigen Systems.
Herr Engelen, Vorsorgevollmacht, Patienverfügung sind Begriffe, die schon lange in aller Munde sind. Nun hörten wir, dass es auch ein Elterntestament gäbe. Wissen Sie, was darunter zu verstehen ist ?
Das Elterntestament stellt die Absicherung der Kinder in Form einer Vorsorgevollmacht nach § 1776 BGB dar
In meiner mittlerweile rund vierjährigen Beratungstätigkeit im Rahmen der Elternberatung, welche ich im Verein „Väteraufbruch für Kinder“ begonnen habe, kam ich zu verschiedenen Erkenntnissen, welche es notwendig erscheinen ließen, den Verein mit der gleichnamigen Beratungsstelle FAMILIENWOHL ins Leben zu rufen, um auch für Rat-Suchende Mütter die hier gegebene Offenheit für das weibliche Geschlecht sowie die Ausrichtung der hier angebotenen Leistungen darzustellen.
Erwartungsgemäß setzt sich heute meine Klientel zu 70 bis 80 % aus betroffenen Müttern zusammen.
Warum das so ist, will ich in kurzen Worten umschreiben, was sodann erklärt, warum das Elterntestament zur Absicherung der Familie heute so elementar und gegebenenfalls sogar wichtiger ist als die anderen zwei genannten Dokumente zum Schutz des eigenen Körpers.
Immer mehr Kinder von Trennung und Scheidung betroffen
Bei einer Trennungs- und Scheidungsquote von 50 % mit steigender Tendenz, sind jährlich rund 150.000 Familien von Trennung und weitere rund 150.000 Familien unverheirateter Eltern von der Trennung betroffen.
Bei einer Fruchtbarkeitsquote von 1,3 sind jährlich also rund 390.000 Kinder von der Trennung der Eltern betroffen.
Die Hälfte der Trennungen der Eltern (Scheidungen includiert, fortan nur Trennung genannt) verläuft strittig bis hochstrittig. Diese Schicksale landen vor Gericht.
Die Zahl der betroffenen Kinder: 195.000
Bei rund 40 % der gerichtsaktenkundigen Trennungen werden „unlautere Methoden“ angewendet. Einem Elternteil, oftmals dem „stärkeren“ Elternteil werden Straftaten in Form von Gewalt gegen Frau oder Kind, Sexueller Missbrauch von Frau oder Kind, psychiatrische Erkrankungen, welche zur „Erziehungsunfähigkeit“ führen sollen, etc. angeführt.
Entsorgung der Väter auch per Gutachten
Durch sogenannte „Erziehungsfähigkeitsgutachten“ werden diese, oftmals unwahren Tatsachenbehauptungen bestätigt. Im Ergbnis wird ein Elternteil „entsorgt“. Davon sind rd. 80 % Väter betroffen.
Der nunmehr alleinsorgeberechtigte aber auch sorgeverpflichtete Elternteil, der vom “System”, bestehend aus Jugendamt, Familiengericht, Verfahrensbeistand, Jugendamt und “Gutachter” protegiert und mit dem alleinigen Sorgerecht ausgestattet wurde, befindet sich nach dem Verlust des Ehe- oder Lebenspartners in der Situation, in der er neben der oftmals psychischen Belastung, die durch die gerichtliche Auseinandersetzung entsteht sich nunmehr um alle Belange des Kindes oder der Kinder alleine kümmern muss. Das gerichtlich oder durch das Jugendamt (rechtswidrig) auferlegte Verbot, den “entsorgten” Elternteil weiter am Leben, an der Erziehung und an der Betreuung des oder der Kinder teilhaben zu lassen, führt allzu oft zu einer tatsächlichen oder behaupteten Überforderungssituation.
Dauerbelastung durch unqualifizierte Familienhilfe als staatliches Kontrollorgan
Hier hat das System sodann die scheinbar passende Lösung parat: Eine „Familienhilfe“, gerne in Form der „SPFH“, in der eigentlichen Bedeutung als „Sozialpädagogische Familienhilfe“, de facto jedoch sehr oft als „Sozialparasitäre Familienzerstörungshilfe“ arbeitend. Diese Personen, die oftmals über keinerlei Qualifikation verfügen, kommen gerne zum Kaffee trinken oder führen einen Kontrolljob aus, der zu einer permanenten psychischen Belastungssituation bei den Eltern führt, irgendetwas falsch zu machen.
Bis zu 12 Stunden pro Woche oder auch mehr, bei einem Stundensatz des „Trägers der freien Jugendhilfe“ wie „Caritas“, „Diakonie“, „St. Josephs“ oder privaten Firmen wie „Educura“, Shed e.V., „Querkopf“ usw. von 50 bis 60 (Querkopf) € netto je Stunde sind keine Seltenheit.
Die „SPFH´s“ treiben die Eltern oft systematisch in die Unselbstständigkeit oder führen durch das „Zudrücken der Augen“ in vermeintlich wohlwollender Absicht einen unordentlichen Zustand der Wohnung her, welcher sodann als Grund vorgeschoben wird, die Kinder bei der „überforderten“ und ggf. als „kindeswohlgefährdend“ dargestellten alleinsorgeberechtigten und alleinerziehenden Mutter raus.
Jugendamt tritt mit Amtshilfen auf – Sorgerechtsübertragung auf Vormund
Damit die Familie stehen bleiben kann. Elterntestament !
Hierbei scheut das Jugendamt oftmals nicht dafür zurück, zur „Amtshilfe“ zwei bis 15 Polizisten mitzubringen.
Sodann – und hier kommen wir zu der Bedeutung des Elterntestaments – folgt eine Gerichtsverhandlung, in welcher der Mutter (zu 20 % dem Vater) das Sorgerecht entzogen und auf einen Vormund übertragen wird.
Da das Gericht die Familie und das familiäre System überhaupt nicht kennt, beauftragt es das Jugendamt, in seinen Akten zu schauen oder sonstwie in Erfahrung zu bringen, wer aus der Familie geeignet wäre, die Vormundschaft zu übernehmen.
Da die Jugendamtsmitarbeiter jedoch bei rund 42.000 statistisch erfassten „Fällen“ von „Inobhutnahmen“ pro Jahr tagtäglich damit beschäftigt sind (gerne im Nachmittag- und Abendbereich, speziell Freitag Nachmittags, um den Eltern die sofortige Handlungsfähigkeit über das Gericht zu verwehren) in rund 190 „Fällen“ tätig zu werden, haben diese wenig Zeit, sich um die eigentlichen Aufgaben zu kümmern.
Wo bleiben die Großeltern, Onkel, Tanten, Geschwister oder Paten ?
Im Ergebnis teilen sie dem Gericht – oft in nur mündlicher Form – mit, dass es, gegebenenfalls auch trotz Vorhandensein von kompetenten Personen wie Großeltern der Kinder, Onkel, Tanten, Geschwister oder Paten, keine geeignete Person gebe.
Sodann sieht sich das Gericht gem. § 1779 BGB gezwungen, einen sogenannten „Amtsvormund“ oder „Ergänzungspfleger“ aus der extra dazu vorgesehenen Abteilung des Jugendamtes einzusetzen.
Dieser „amtliche Ersatz“ der Eltern, der nunmehr die volle Elterliche Sorge beider Eltern in sich vereint, bestimmt über das weitere Schicksal der Kinder.
Oftmals in gewinnbringender Absicht (Provisionszahlungen sind keine Seltenheit), bringt der „Amtsvormund“ die Kinder „meistbietend“ in den Kooperationsfirmen des Jugendamtes unter.
Im engeren Wirkungskreis des Vereins FAMILIENWOHL wurden folgende Firmen recherchiert und näher beleuchtet:
Momo-Betreuungsprojekte GmbH, Castrop-Rauxel
Kaspar-X, Aachen
Shed e.V., Velbert, Mettmann
Marianum, Krefeld
TIBB, Oldenburg
und Vorreiter dieses Geschäftsmodells der „familienanalogen“ Betreuungsform, die Firma
Backhaus GBR mit der wohlklingenden Homepage www.PROFIFAMILIE.de
Frank Engelen. Gründer des Vereins „Familienwohl“.
Das Einstiegshonorar der dort auf selbstständiger Basis „arbeitenden“ Personen, oftmals OHNE die angeblich notwendige „pädagogische Qualifikation“ liegt bei rund 3.500 €. Vgl. hierzu das Stellenangebot der Firma Kaspa-X, welche aus offensichtlicher Profitgier lange Zeit mit den hohen Verdienstmöglichkeiten warben. (Nach der Intervention, bzw. Publikation durch FAMILIENWOHL, hat man die Stellenangebote angepasst).
Die „Kooperationspartner“ der Jugendämter und Vormünder haben regelmäßig den Auftrag, den Kontakt der Kinder zu den Eltern zu unterbinden und den Kindern einzuorden, die Eltern seien schlecht, hätten sie geschlagen, etc. Die Kinder werden „gerne“ mit einem Kontakt zu den Eltern „belohnt“, wenn sie genau das machen, was von ihnen verlangt wird – eine zwiespältige Forderung, an der die Perversion des, über lange Jahre gewachsenen KINDERHANDELSYSTEMS deutlich wird und an der so manches Kind zerbricht oder eine Überlebensstrategie entwickelt, in der es entweder die eigenen Eltern denunziert, um noch ein bisschen Zeit mit den Eltern zu ergattern, welche sodann auf Grund der behaupteten Schädlichkeit des „Umgangs“ mit den Eltern auf Null reduziert wird. Oder sie schützen ihre Eltern dadurch, dass sie beständig in ihrer Ehrlichkeit bleiben und sich nicht entgegen der ihnen oft anerzogenen Ehrlichkeit verbiegen lassen und sodann jedoch der sofortigen Konsequenz ausgesetzt werden, ihre Eltern bis zum achtzehnten Lebensjahr nicht mehr zu sehen, sofern die Eltern dann noch leben sollten.
(An dieser Stelle kann ich meine Tränen nicht zurückhalten, weil ich just am vergangenen Montag zwei ganz tolle Eltern zu einer „Verhandlung“ nach Westerstede begleitete. Die komplette Verhandlung mit allen Details ist tonmäßig dokumentiert und kann gerne zur Auswertung zur Verfügung gestellt werden.)
Elterntestament wirkt gegen das Familienzerstörungssystem
Frank Engelen. Elterntestament dient dem Erhalt der Familienstruktur.
Um diesem gesamten FAMILIENZERSTÖRUNGSSYSTEM entgegenzuwirken, haben wir hier, im Verein FAMILIENWOHL das „ELTERNTESTAMENT“ entwickelt, mit welchem die sorgeberechtigten Eltern benennen, wer im Fall der Fälle, Vormund für die Kinder werden MUSS.
Gem. § 1779 BGB hat der Richter die Pflicht, einen von den Eltern benannten Vormund im Bedarfsfall einzusetzen!
Da die „Familiengerichte“ als Teil des Familienzerstörungssystem anzusehen sind, welche in geschickter Form ihre Entscheidungskompetenzen an die kriminell-korrupt arbeitenden „Gutachter“ auslagern, um sodann nur scheinbar keine andere Handlungsmöglichkeit haben, als Familien in die Einzelbestandteile zu zerteilen und später den Kindern einen Amtsvormund vorzusetzen, wird diesen nunmehr dieser „Freiheitsgrad“ entzogen, nicht wie vorgesehen, einen Familienangehörigen als Einzelvormund einzusetzen.
Daher gehört zum Konzept der Absicherung der Familie, dass neben den potentiellen Vormündern der Kinder, welche jeweils ein Original der Vorsorgeerklärung bekommen, dem Familiengericht eine Kopie zuzustellen.
In der Wirkung erkennt der Richter, dass diese Familie informiert ist und ihre Rechte kennt UND UMSETZT.
Sodann wird er sehr wahrscheinlich eine (nicht autorisierte und dem Datenschutz entgegensprechende) Mitteilung an das Jugendamt machen, dass bei dieser Familie “nichts zu holen” ist.
Es handelt sich bei dem Elterntestament also um eine sehr einfache, jedoch ebenso wirksame Schutzmaßnahme für die eigene Familie.
Vorlage Elterntestament
Machen Sie sich im Internet bzw. bei einem Anwalt/Notar zu Eltern-Testament kundig.
BayObLG, 04.05.1992 – 1 Z BR 6/90
Zu den Schutzmaßnahmen im Sinn von Art. 1 MSA gehören die Feststellung des Ruhens der elterlichen Sorge gemäß §§ 1705, 1674 Abs. 1 BGB, die Anordnung einer Vormundschaft sowie die Bestellung und Entlassung eines Vormundes. Das Recht zur Benennung eines Vormunds gemäß § 1776 Abs. 1 BGB ist Ausfluß der elterlichen Sorge. Es wird dann NICHT !!! gewährt, wenn die elterliche Sorge anderweitig als durch den Tod verloren geht. Das ist beim Ruhen der elterlichen Sorge der Fall. Dann stellt ein Vorschlag der leiblichen Mutter zur Benennung eines Vormunds lediglich eine Anregung für die Auswahl eines Vormunds dar. Dieser muß im Hinblick auf § 1791b Abs. 1 S. 1 BGB geprüft werden ist. Wenn die als Vormund vorgeschlagene Person das Kind zugleich adoptieren will, kann ein Interessengegensatz gegeben sein. Dabei hat aber das Wohl des Kindes uneingeschränkten Vorrang, § 1741 Abs. 1 BGB. Dies ist im Zusammenhang mit § 1778 Abs. 1 Nr. 4 BGB zu berücksichtigen.