Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=17.09.2003&Aktenzeichen=IV%20ZR%2019/03
Timestamp: 2019-06-26 05:15:45
Document Index: 75508692

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 3', '§ 3', '§ 3', 'BGH', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 17.09.2003 - IV ZR 19/03 - dejure.org
https://dejure.org/2003,843
BGH, 17.09.2003 - IV ZR 19/03 (https://dejure.org/2003,843)
BGH, Entscheidung vom 17.09.2003 - IV ZR 19/03 (https://dejure.org/2003,843)
BGH, Entscheidung vom 17. September 2003 - IV ZR 19/03 (https://dejure.org/2003,843)
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AVB Vermögen/WB § 3 II 2 c Satz 2
Serienschadenklausel bei Vermittlungen von Beteiligungen an Immobilienfonds - Versicherungsschutz aus einer Berufshaftpflichtversicherung, die die Tätigkeit als Vermittler von Beteiligungen an Immobilienfonds umfasst - Ausreichende Aufklärung über den Genehmigungsstand des geplanten, letztlich aber gescheiterten Bauvorhabens
Kein rechtlicher oder wirtschaftlicher Zusammenhang i.S.d. Serienschadenklausel der AVB Vermögen bei Verstößen im Rahmen von Anlageberatungen über denselben Immobilienfonds
Serienschadenklausel nicht bei gleichartigen Verletzungen von Beratungspflichten gegenüber verschiedenen Anlegern
Zur Auslegung des Begriffes "rechtlicher oder wirtschaftlicher Zusammenhang" im Sinne der so genannten Serienschadenklausel bei Vermittlungen von Beteiligungen an Immobilienfonds
AVB Vermögen/WB § 3 II 2 c S. 2
Auslegung der sog. "Serienschadenklausel"
Serienschadenklausel - Berufshaftpflicht muss mehrmals zahlen
Auslegung des Begriffs "rechtlicher oder wirtschaftlicher Zusammenhang"
Kein rechtlicher oder wirtschaftlicher Zusammenhang im Sinne der Serienschadenklausel der AVB Vermögen bei Verstößen im Rahmen von Anlageberatungen über denselben Immobilienfonds
Berufshaftpflicht muss mehrmals zahlen
AVB Vermögen/WB § 3 Abs. 2 Nr. 2
Kein rechtlicher oder wirtschaftlicher Zusammenhang i. S. d. Serienschadenklausel bei Verstößen im Rahmen von Anlageberatungen über denselben Immobilienfonds
Enge Voraussetzung für einen Serienschaden i.S.d. Haftpflichtversicherungsbedingungen
Wann reduziert die Serienschadenklausel den Versicherungsschutz? (IBR 2003, 704)
NJW 2003, 3705
ZIP 2003, 1945
VersR 2003, 1389
WM 2003, 2385
BauR 2004, 357
Denn der durchschnittliche Versicherungsnehmer braucht nicht damit zu rechnen, dass er Lücken im Versicherungsschutz hat, ohne dass ihm diese hinreichend verdeutlicht werden (st. Rspr., vgl. Senatsurteil vom 17. September 2003 - IV ZR 19/03 - VersR 2003, 1389 unter 2 b m.w.N.).
Somit ist aus Sicht des durchschnittlichen Versicherungsnehmers, auf dessen Verständnis es bei der Auslegung von Versicherungsbedingungen entscheidend ankommt (vgl. z. B. BGH VersR 2000, 311 und 2003, 1389), nach § 7 IV (2) AUB 94 der entscheidende Grund für den Wegfall des Anspruchs auf Krankenhaustagegeld der Aufenthalt in einer bestimmten Einrichtung und nicht die Ausgestaltung der Behandlung während des Aufenthalts.
Denn der durchschnittliche Versicherungsnehmer braucht nicht damit zu rechnen, dass er Lücken im Versicherungsschutz hat, ohne dass ihm diese hinreichend verdeutlicht werden (st. Rspr., BGH, VersR 2003, 1389 unter 2 b m.w.N.).
OLG Düsseldorf, 21.09.2018 - 4 U 101/17
Eine Serienschadenklausel ist als Risikobegrenzungsklausel grundsätzlich eng auszulegen, nämlich nicht weiter, als es ihr Sinn unter Beachtung ihres Zwecks und der gewählten Ausdrucksweise erfordert (BGH, Urteil vom 17. September 2003 - IV ZR 19/03 -, Rn. 21, juris).
Als Ausschlussklausel ist Ziffer 10.1 AHB dabei grundsätzlich eng auszulegen (st. Rspr., vgl. BGH vom 17.9. 2003 - IV ZR 19/03 - VersR 2003, 1389 unter 2 b m. w. N.).
LG Düsseldorf, 17.02.2017 - 9 O 37/16
Leistungsbegehren des Versicherungsnehmers aus einer Errors & …
Der Bundesgerichtshof hatte eine ähnliche Klausel zu beurteilen und im Fall eines Vermittlers von Beteiligungen an Immobilienfonds den bedingungsgemäßen Zusammenhang -rechtlicher und wirtschaftlicher Zusammenhang der betreffenden Angelegenheiten - für den Fall verneint, dass der Versicherungsnehmer mit den Mandaten unabhängig voneinander betraut worden ist und ihm aus deren selbstständiger - wenngleich von der gleichen Fehlerquelle beeinflussten - Erledigung der jeweilige Haftungsvorwurf gemacht wird (BGH r +s 2003, 500).