Source: http://jgv-dattenberg.de/index.php/satzung/geschaeftsanweisung
Timestamp: 2019-07-17 06:43:41
Document Index: 267208832

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§5', '§ 6', '§ 5', '§5', '§ 7', '§5', '§ 8', '§ 9', '§10', '§ 11', '§6', '§ 12']

Junggesellenverein Dattenberg 1759 e.V. - Geschäftsanweisung
G E S C H Ä F T S A N W E I S U N G
Die Geschäftsanweisung ist eine Ergänzung der Satzung des Junggesellenverein Dattenberg e.V. (JGV Dattenberg 1759). Sie enthält alle für das Funktionieren des Clubs notwendigen Bestimmungen. Aus der Historie entstandene Begriffe und Bezeichnungen werden beibehalten und gelten für männliche und weibliche Mitglieder in gleicher Weise.
(Ergänzt § 2 der Satzung)
Monatsversammlungen und Vereinsabende mit Gesprächen und Diskussionen zu aktuellen Vereins- und Jugendproblemen
Teilnahme am Patronatsfest (Donatusamt) mit anschließendem Königsschießen (Durchführung und Organisation)
Aktive Teilnahme an den kirchlichen Feiertagen durch Präsentation der Vereinsfahnen in der Messe (Hochamt)
Aktive Teilnahme durch tragen des „Himmels" an den kirchlichen Feiertagen Fronleichnam und Christi Himmelfahrt
Organisation und Durchführung des Aufstellens eines Maibaums in der Gemeinde (einschließlich Abbau)
Aktive Teilnahme an brauchtumsbezogenen Umzügen innerhalb der Gemeinde (z.B. Fackelzügen bei Goldhochzeiten)
Organisation und Durchführung/Teilnahme des Bungertsfestes
Teilnahme an Umzügen und Stiftungsfesten anderer Junggesellenvereine
Organisation und Durchführung der Feier zur Kirchweihe (Kirmes)
Organisation und Durchführung des Burgfestes zur besonderen Förderung des gemeindlichen Zusammenlebens
Organisation und Durchführung von Umweltaktionen zur Förderung des Gemeinwohles auf Wanderwegen und im Gemeindegebiet (z.Z. Müllsammelaktionen)
Veranstaltung von Ausflügen, Informationsfahrten, Gesellschaftsabenden und Ausstellungen
Die reale Durchführung/Teilnahme an den unter 1. bis 13. genannten Maßnahmen richtet sich nach den jeweiligen wirtschaftlichen und personellen Möglichkeiten des Vereins. Die Organisation und die Durchführung von Feierlichkeiten/Umzügen usw. dürfen nicht zur finanziellen Gefährdung des Vereins führen.
Wenn die öffentlichen Veranstaltungen (Kirmes, Burgfest) mehr als zweimal hintereinander nicht kostendeckend waren, hat der Vorstand das Recht diese Veranstaltung nicht mehr durchzuführen.
(Ergänzt § 3 der Satzung)
Fördernde Mitglieder haben die Rechte wie Einzelmitglieder.
Die Ehrenmitgliedschaft kann verliehen werden für:
mindestens 5 Jahre aktive und erfolgreiche Vorstandsarbeit
für besondere Verdienste um den JGV Dattenberg
für besondere Verdienste innerhalb der Gemeinde (kirchliche Gemeinde und politische Gemeinde)
Für die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft bedarf es der Zustimmung der Mitglieder bei einer Monatsversammlung mit einfacher Mehrheit. Die Verleihung ist zu protokollieren und in der Vereinschronik festzuhalten.
Einzelmitglieder können nicht zu Ehrenmitgliedern gewählt werden.
(Ergänzt § 4 der Satzung)
Der Vorstand ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe gegen die Aufnahme in den Verein bekannt zugeben.
Jedes Einzelmitglied hat eine Probezeit von 6 Monaten. Die Probezeit kann bei vorliegen der Zustimmung des Erziehungsberechtigten bereits vor der Aufnahme am Bungertsfest abgeleistet werden. (Mindestalter 15 Jahre)
Die Aufnahme in den Verein erfolgt grundsätzlich auf dem Bungertsfest.
Ausnahmen sind nur bei Vorliegen eines besonderen Einzelfalles durch besonderen Vorstandsbeschluss (2/3 Mehrheit) möglich.
(Ergänzt §5 der Satzung)
Bei Heirat endet die Einzelmitgliedschaft mit dem Tag der Eheschließung (standesamtlich).
Verstirbt ein Mitglied des Vereins, so verpflichtet sich der Verein repräsentativ an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. Bei der Beerdigung sollten die Kirchenfahnen geführt werden. Ferner lässt der Verein eine hl. Messe für den Verstorbenen lesen.
Bei Ausscheiden aus dem Verein ist sämtliches Vereinseigentum (z.B. Schriftführerbücher, Hauptmanns- /Leutnantskiste, Wanderpokale usw.) an den Vorsitzenden zu übergeben.
(Ergänzt § 6 der Satzung)
Beitragsjahr ist das Geschäftsjahr. Der Beitrag ist spätestens zum 30.04 des jeweiligem Beitragsjahres zu entrichten.
Rückständige Beiträge werden nach diesem Termin schriftlich angemahnt. Ist diese Mahnung mit einer Frist von 4 Wochen erfolglos, erfolgt i.d.R. Ausschluss durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes (§ 5 der Satzung).
Auf Antrag des betroffenen Einzelmitgliedes können vom Vorstand Einzelfallbezogene Zahlungsmodalitäten für einen Übergangszeitraum festgesetzt werden.
Ausgeschiedene Mitglieder, die dem Verein wieder beitreten, zahlen zusätzlich zu der Aufnahmegebühr eine Aufwandspauschale für die Wiederaufnahme.
Die geltenden Gebühren und Beiträge sind aus der Beitrags-/Gebührenliste ersichtlich.
Gebühren sind sofort zu entrichten. Die Gebühren werden nach 14 Tagen, nach dem sie aufgetreten sind, schriftlich angemahnt. Ist diese Mahnung mit einer Frist von 4 Wochen erfolglos, kann ein Ausschluss nach §5 der Satzung erfolgen. Auf Antrag des betroffenen Einzelmitgliedes können vom Vorstand einzelfallbezogene Zahlungsmodalitäten für einen Übergangszeitraum festgesetzt werden.
(Ergänzt § 7 der Satzung)
Es können folgende Ämter auf der Mitgliederversammlung für die Dauer eines Jahres durch Einzelmitglieder gesteigert werden:
1. Zapfjunge
2. Zapfjunge
1. Kirchenfähnrich
2. Kirchenfähnrich
1. Schwenkfähnrich*
2. Schwenkfähnrich*
Die Mindestgebote setzt der Geschäftsführer vor der Mitgliederversammlung fest.
Die jeweiligen Mindestgebote sind in der Beitrags- und Gebührenliste ersichtlich .
Der Steigerungsbetrag ist sofort, spätestens jedoch 6 Wochen nach der Mitgliederversammlung zu entrichten. Rückständige Beträge aus Steigerungen werden nach diesem Termin schriftlich angemahnt. Ist diese Mahnung mit einer Frist von 4 Wochen erfolglos, kann ein Ausschluss entsprechend §5 der Satzung erfolgen.
Mit der Ersteigerung eines Amtes verpflichtet sich das Einzelmitglied, an allen Veranstaltungen, bei denen das Amt erforderlich ist, teilzunehmen. Ist das Einzelmitglied in „Einzelfällen" verhindert, so hat es selbstständig für entsprechenden Ersatz zu sorgen. Der Vorstand ist über die Ersatzperson zu informieren.
Mit der Ersteigerung der Schwenkfahne verpflichtet sich der Fähnrich an mindestens 2 Fähndelschwenk - Wettbewerben teilzunehmen. (Ausnahme: im ersten Jahr nach der erstmaligen Ersteigerung der Schwenkfahne)
Der amtierende Fähnrich kann die Schwenkfahne für einen symbolischen Preis jeweils für ein Jahr verlängern.Der geltende symbolische Preis ist aus der Beitrags-/Gebührenliste ersichtlich. Dies gilt nicht, wenn er nicht ausreichend oft trainiert oder nicht an Wettbewerben teilnimmt. In Zweifelsfällen entscheidet das Ehrengericht.
(Ergänzt § 8 der Satzung)
Die Mitgliederbeiträge (einschließlich: Spenden, Gebühren und Erlöse aus Steigerungen) dürfen grundsätzlich nicht für die Deckung von „öffentlichen Veranstaltungen (Kirchweihe, Burgfest)" eingesetzt werden.
(Ergänzt § 9 der Satzung)
Jedes Mitglied welches an Veranstaltungen teilnimmt, hat in sauberen und ordentlichem Zustand zu erscheinen.(Geduscht und saubere Kleidung) Der Vorsitzende hat das Recht in Einzelfällen die Teilname an Veranstaltungen zu verbieten.
Jedes aktive Einzelmitglied, welches länger als zwei Jahre im Verein ist, hat zu folgenden Ämtern
Aktive Einzelmitglieder die sich
unerlaubt von einem Umzug entfernen,
nicht zu Veranstaltungen entschuldigt zu haben,
ihren Dienst an Veranstaltung nicht ausführen (z.B. Theke)
haben eine Gebühr zuzahlen. Die Höhe der Gebühr zu dem jeweiligen Punkt wird auf der Mitgliederversammlung festgesetzt und ist aus der >Beitrag-/ Gebührenliste ersichtlich.
Die Übergabe und Rückgabe von vereinseigenen Ausrüstungsgegenständen ist schriftlich im Schriftführerbuch festzuhalten. Die Übergabe / Rückgabe erfolgt über Einzelnachweis, durch den Zeugwart.
Der König und die Königin müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Pokale des JGV Dattenberg müssen bis zum Königsschießen wieder beim Vorstand zurückgegeben werden.
Entschuldigungs-/Befreiungsgründe
Triftige Gründe zur Entschuldigung / Befreiung von der Veranstaltung sind:
Familienfeiern / Trauerfall
Arbeit / Schichtarbeit / Urlaub / Schule
Kein Mitglied darf andere Personen zum Genuss von alkoholischen Getränken oder sonstigen berauschenden Mitteln zwingen / verführen.
Kirchenfähnriche
Die Kirchenfähnriche haben die Pflicht an folgenden Tagen / Veranstaltungen in Uniform und mit Fahne:
Kirchliche Feiertage: Ostern, Weißer Sonntag, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Pfingsten, Donatusamt, Weihnachten
Sonstige Messen: Kirmes, Hochzeiten und Beerdigungen von Vereinsmitgliedern
in der Kirche zum Hochamt / Messe anwesend zu sein.
Bei sonstigen Veranstaltungen wie Stiftungsfesten, Umzüge und anderen besonderen Anlässen, die vom Vorstand bekannt gegeben werden, besteht Anwesenheitspflicht in Uniform und mit der Fahne (soweit angeordnet).
Die Fähnriche haben für die Bereitstellung, Transport, Lagerung und Rückführung der Fahnen zu sorgen.
Der Schwenkfähnrich hat die Pflicht, in Uniform und mit Fahne bei den Veranstaltungen Kirmes, Stiftungsfesten und anderen besonderen, vom Vorstand bekannt gegebenen Anlässen, aktiv teilzunehmen.
Zapfjunge
Der Zapfjunge hat die Verpflichtung die Getränkeversorgung
an Kirmes am Königstisch
sicherzustellen. Als Gegenleistung erhält er Freigetränke in einem angemessen Rahmen.
Das „Tragen des Schellenbaumes" an Kirmes wird an das aktive Einzelmitglied übertragen, welches zum Zeitpunkt des Konigsschießens die meisten Vereinschulden vorzuweisen hat, dies ist unabhängig von Ämtern und Vorstandsposten. Das Einzelmitglied wird nach dem Königsschießen vom Vorstand über das Ehrenamt informiert.Sollte zu diesem Zeitpunkt kein Einzelmitglied Vereinsschulden haben, wird das Ehrenamt ,das Tragen des Schellenbaumes an Kirmes unter allen neu eingetretenen Einzelmitgliedern verlost.
. Bei Streitigkeiten entscheidet der 1. Vorsitzende.
An Christi Himmelfahrt, Fronleichnam ist der Himmel von vier Vorstandsmitgliedern zu tragen. (gleichmäßige Verteilung vorausgesetzt)
Hat die Aufgabe das vereinseigenes Material zu pflegen.
Vereinseigenes Material (z.B. Werkzeug, Kabel, Gläser usw.) kann an Vereinsmitglieder und dritte mit Einzelnachweis ausgeliehen werden.
(Ergänzt §10 der Satzung)
Vorstand und Ehrengericht
(Ergänzt § 11 der Satzung)
Wesentliche Aufgabenverteilung des Vorstands:
Leitung des Vereins, Leitung der Versammlungen, Repräsentation des Vereins gegenüber Dritten, Vertragsverhandlungen, Ansprechpartner für Dritte, Grundplanung der einzelnen Veranstaltungen, Planung des Jahresprogramms
Finanzielle Abwicklung, Vertragsverhandlungen, Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden,
Vertretung des Vorsitzenden, Verwaltung des Vereinsvermögens, Steuer, Gema
Kassierer : Finanzielle Abwiklung aller art, Verwaltung des Vereinsvermögens und der Vereinskassen,Steuer,Gema,Zusamenarbeit mit dem Geschäftsführer.
Schriftliches Festhalten des Vereinslebens, Protokolle, Einladungen (Presse, Vereine, sonstige), sonstiger Schriftwechsel des Vereins .
Pressewart :Einladungen der Presse an den Vereinsfesten,Information der Presse über den Ablauf des Festes,Hintergründe und Unterstützung des Schriftführers bei der Presse.
Wartung und Pflege des Vereinsguts, Vollzähligkeit des Vereinseigentums, Bereitstellung des Vereinsguts bei Veranstaltungen, Rööpe säen, Planung / Organisation und Durchführung der Jahresabschlusswanderung und des Winzerfestwagens
Unterstützung des Zeugwarts
Hauptmann und Leutnant:
Repräsentation des Vereins in Uniform, Leitung der Umzüge, Heulbier, Blumenbestellung bei Hochzeiten, Aufstellen von Bäumen bei Hochzeiten von Mitgliedern (mit Mitgliedern aus der Nachbarschaft des Brautpaares), Gratulation bei Feierlichkeiten, Ehrung von Gästen / Vereinsmitgliedern, Nikolaus / Hans Muff, Getränkeversorgung des Königstischs
Die jeweils gültige Aufgabenverteilung erstellt der Vorsitzende in Abstimmung mit dem Gesamtvorstand nach der Vorstandswahl. Die Aufgabenbeschreibung erlischt mit Ablauf der Amtszeit des Vorstandes.
Der Vorstand ist unter Beachtung einer angemessenen Frist regelmäßig zur Vorstandssitzung einzuladen. Über das Ergebnis der Beratung ist jeweils ein Protokoll zu fertigen.
Scheidet ein Vorstandmitglied vorzeitig aus, so werden die Aufgaben im Vorstand verteilt. Der Vorstandsposten wird erst bei der nächsten Mitgliederversammlung neu vergeben.
Der Vorstand trifft seine Entscheidungen in einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder, wenn nichts anderes in der Satzung, der GA, der GO geregelt ist.
Zur Beschlussfassung müssen mindesten 50% des Vorstandes anwesend sein.
Über für das Vereinsleben wichtige Beschlüsse hat der Vorstand (Vorsitzender) auf der Monatsversammlung die Vereinsmitglieder zu informieren.
Abschnitt Ehrengericht
Das Ehrengericht wird bei Bedarf vom Vorstand einberufen.
Das Ehrengericht hat die Aufgabe Streitigkeiten innerhalb des Vereins zu schlichten und Verstöße gegen die Satzung zu ahnden.
Zur Beschlussfassung müssen mindestens 4 Mitglieder des Ehrengerichts anwesend sein.
Das betroffene Mitglied und der Vorstand müssen vor Beschlussfassung gehört werden.
Bei der Beschlussfassung darf das betroffene Mitglied nicht anwesend sein, die Gründe für die Beschlussfassung sind schriftlich (Protokoll) niederzulegen. Das Protokoll ist den Vereinsunterlagen beizufügen.
Ist eine Stimmengleichheit im Ehrengericht vorhanden, so ist Vorstand mit einzubeziehen, wenn dann immer noch Stimmengleichheit herrscht, so zählt die Stimme des Vorsitzenden doppelt.
Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Mehrheit, wenn nichts anders in der Satzung , GA , GO geregelt ist.
Gegen die Entscheidung/ Urteil kann vor dem Vorstand Beschwerde eingelegt werden.
Bei Verstöße gegen die Satzung können folgende Strafen verhängt werden:
Verweis durch das Ehrengericht
Verweis durch den Verein
Geldstrafe (Die Höhe legt das Ehrengericht fest.)
Es gelten die analog die Zahlungsmodalitäten wie bei §6 der GA.
(Ergänzt § 12 der Satzung)
Die jährliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in der Regel am 1. Freitag im November statt. Den Ort und genauen Zeitpunkt legt der Vorstand fest.
Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) umfasst mindestens folgende Tagesordnungspunkte:
Gedenkminute für verstorbene und gefallenen Mitglieder
Amtsübernahme des Vorsitzenden
Wahl des Hauptmanns
Wahl des Leutnants
Wahl des Ehrengerichts
Der Beitritt zu Organen oder Verbänden kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit erfolgen.
Das Vereinjahr ist von Jahreshauptversammlung bis Jahreshauptversammlung. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. In der Übergangszeit von November bis Januar erfolgt die Übergabe der Ämter (Unterlagen, Uniformen, usw.) In dieser Zeit sind alle wichtigen Tätigkeiten gemeinsam, d.h. altes Vorstandsmitglied und neues Vorstandsmitglied durchzuführen. (z.B. Steuer) Die Verantwortung trägt das neue Vorstandsmitglied.