Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/33404381/1/
Timestamp: 2020-02-25 09:34:55
Document Index: 323204183

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 4', '§3', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 34', '§ 33', '§ 8', '§ 8', '§ 6', '§ 34']

Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften Berlin Mitte
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-97681
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-97681
Forschungs- und Laborgebäude Berlin Mitte für Lebenswissenschaften
Offener Wettbewerb Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin Berlin Mitte Auslobung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsauslobung Inge Schmidt-Rathert, SenStadt II D 1 Berit Breuer Digitale Bearbeitung Berit Breuer Titelbild Hans-Joachim Wuthenow Druck A & W Digitaldruck, Berlin
Teil 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 Teil 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 Teil 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 3.12 Teil 4 4.1 4.2 4.3 Verfahren....................................................................................9
Teilnahmeberechtigung ............................................................. 11
Preisgericht und Vorprüfung......................................................12
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten.............................................15
Ortsbesichtigung, Rückfragen...................................................15
Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen...................................16
Weitere Bearbeitung .................................................................19
Situation und Planungsvorgaben..........................................23
Historische Entwicklung ............................................................26
Die Humboldt-Universität zu Berlin / Das Institut für Biologie ...35
Der Wettbewerbsbereich...........................................................37
Erschließung und Verkehr.........................................................40
Außenanlagen...........................................................................41
Planungsrecht und Bauordnungsrecht......................................43
Denkmalschutz..........................................................................43
Wettbewerbsaufgabe ..............................................................45
Planungsumfang .......................................................................45
Städtebaulich-architektonische Zielsetzung..............................45
Freiflächen / Außenanlagen ......................................................45
Funktionale Anforderungen .......................................................46
Technische Gebäudeausrüstung...............................................50
Erschließung / Stellplätze..........................................................51
Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung.....54
Barrierefreies Bauen .................................................................55
Baurechtliche Vorschriften, Normen, Richtlinien .......................55
Raumprogramm / Funktionsdiagramm......................................55
Anhang.....................................................................................59
Digitale Anlagen ........................................................................59
Quellenangaben........................................................................63
Übersicht Raumprogramm ........................................................64
Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften / Anlass und Ziel
Der Ausbau der lebenswissenschaftlichen Disziplinen steht im Fokus der Exzellenzbemühungen der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit der Realisierung des geplanten Forschungsneubaus und der weiteren Konzentration biologischer Institute am Campus Nord will die HumboldtUniversität die Entwicklung der Lebenswissenschaften fördern. Zur Zeit sind die Professuren auf vier Standorte verteilt, mit dem Neubau können sie räumlich zusammengeführt und auch die Labor- und Praktikaverhältnisse können verbessert werden. Der engen Verflechtung mit der Hochschulmedizin der Charité sowie mit weiteren in der Umgebung angesiedelten inner- und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften wird mit der Anordnung des Neubaus auf dem Campus Nord entsprochen und somit zukünftig eine Verbesserung der Kommunikation und ein wirtschaftlicherer Betrieb ermöglicht. Unter dem Begriff Lebenswissenschaften versteht man Forschungsrichtungen und Studiengänge, die sich mit Prozessen oder Strukturen von Lebewesen beschäftigen oder an denen Lebewesen beteiligt sind. Außer der Biologie umfasst sie auch verwandte Bereiche wie Medizin, Biomedizin, Biochemie, Molekularbiologie, Biophysik, Bioinformatik und kann auch in Bereiche der Human- und Sozialwissenschaften hineinreichen. Die Methodik und das theoretische Arbeiten sind demzufolge stark interdisziplinär angelegt. Gegenstand dieses Wettbewerbes ist ein gestalterisch anspruchsvoller Entwurf eines Forschungs- und Laborgebäudes für Lebenswissenschaften des Instituts für Biologie unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes Haus 9. Die unter Denkmalschutz stehenden benachbarten Gebäude und der Ensembleschutz für das gesamte Campusgelände sind zu berücksichtigen. Das Bedarfsprogramm umfasst eine Nutzfläche von 4.633,50 m² für Labor-, Seminar- und Praktikumsräume sowie Büroflächen. Der Kostenrahmen (KG 300 + 400) für die Baumaßnahme beträgt 19.660.000,– Euro (inkl. MwSt.). Der Baubeginn ist für 2012 vorgesehen.
Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften / Teil 1 Verfahren
Auslober, Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung V – Hochbau Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Bedarfsträger Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Otto-Braun-Str. 27 10178 Berlin-Mitte Nutzer Humboldt-Universität zu Berlin Technische Abteilung Unter den Linden 6 10099 Berlin Ewald-Joachim Schwalgin Tel.: +49 (0)30 2093 1850 Fax: +49 (0)30 2093 1852 Wettbewerbsdurchführung, Auslobung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Inge Schmidt-Rathert II D 1 Tel.: +49 (0)30 9025 2032 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: inge.schmidt-rathert@senstadt.berlin.de
Die Auslobung erfolgt als offener Wettbewerb für Architekten. Die Zusammenarbeit mit einem Laborplaner wird empfohlen. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über Internet. Anmeldung 1) Die Teilnehmer sind aufgefordert, sich unter der Adresse https:// www.wettbewerbe-aktuell.de/wettbewerbe/1/teilnehmerbereich. html für den Wettbewerb anzumelden. Falls noch nicht vorhanden, muss ein Login über wettbewerbe aktuell erstellt werden. Nach erfolgreicher Erstellung des Logins erhalten die Teilnehmer eine Benachrichtigung mit ihren Zugangsdaten per E-Mail.
2) Durch Eingabe der Login Zugangsdaten in die Login Eingabemaske erhalten die Teilnehmer bis zum Zahlungseingang der Teilnahmegebühr in Höhe von 100,– € Zugriff auf den eingeschränkten Teilnehmerbereich. Kontodaten für die Überweisung der Teilnahmegebühr Kontoinhaber: wettbewerbe aktuell Bank: Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau Kontonummer: 12 96 75 88 Bankleitzahl: 680 501 01 IBAN: DE17 6805 0101 0012 96 75 88 BIC: FRSPDE66XXX Verwendungszweck: siehe unten Den bei der Überweisung anzugebenden Verwendungszweck erhalten die Teilnehmer per E-Mail, in dem Sie sich im Teilnehmerbereich über den Button „Jetzt am Wettbewerb teilnehmen“ für die Teilnahme anmelden. Überweisungen ohne oder mit einem falschen Verwendungszweck können nicht ohne weiteres bearbeitet werden und verzögern die Freischaltung des Teilnehmers. Die Teilnahmegebühr wird nicht zurückerstattet. 3) Sobald die Teilnahmegebühr eingegangen ist, werden die Teilnehmer für den geschlossenen Teilnehmerbereich des Wettbewerbs frei geschaltet. Hier stehen ab dem 02.06.2010 alle dem Wettbewerb zugehörigen Unterlagen bereit. Alle Informationen, die während des Verfahrens versendet werden, werden an die E-Mail-Adresse gesendet, die im Bereich „Persönliche Daten“ vom Teilnehmer unter Ansprechpartner hinterlegt ist. Die vorliegende Auslobung kann als PDF-Datei ohne Zahlung der Teilnahmegebühr heruntergeladen werden. Die für die Bearbeitung notwendigen digitalen Anlagen (Pläne, Fotos usw.) können erst nach Zahlungseingang heruntergeladen werden. Eine Teilnahme am Wettbewerb ist erst nach Zahlung der Teilnahmegebühr möglich.
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie das Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06 / 2009 (Einführung der RPW) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Bei der Vorbereitung der Auslobung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der RPW beratend mitgewirkt. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2008 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat II D, abgegeben werden.
Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Bankverbindung, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt. Vergabekammer Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber des Landes Berlin wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Landes Berlin geführt. Vergabekammer des Landes Berlin Martin-Luther-Straße 105 10825 Berlin Tel.: +49 (0)30 9013 8316 Fax: +49 (0)30 9013 7613
Berechtigt zur Teilnahme am Wettbewerb sind gemäß der Anzeige im Supplement des Amtsblatts der europäischen Gemeinschaft Architekten. Teilnahmeberechtigte Architekten •	 Natürliche Personen, die am Tage der Auslobung im Zulassungsbereich ansässig sind und gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG des Rates vom 10. Juni 1985 (EG-Architektenrichtlinie) oder für Beratende Ingenieure, Ingenieure nach der Richtlinie 89/48/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 (EG Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist, Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Wettbewerbsaufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.
Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Teilnahmehindernisse sind nach RPW § 4 Abs. 2 geregelt. Eine Beteiligung auch einzelner Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften an mehr
als einer Arbeitsgemeinschaft ist unzulässig und führt zum Ausschluss aller davon betroffenen Arbeitsgemeinschaften. Die Zusammenarbeit mit Laborplanern wird empfohlen. Hierbei entsteht kein Rechtsanspruch auf eine weitere Beauftragung. Fachberater unterliegen nicht den genannten Teilnahmebedingungen.
Prof. Dörte Gatermann Architektin, Köln Prof. Hannelore Deubzer Architektin, Berlin Prof. Carlo Baumschlager Architekt, Lochau Prof. Walter Nägeli Architekt, Berlin Prof. Eckhard Gerber Architekt, Dortmund
Johannes Löbbert Architekt, Berlin Joachim Staudt Architekt, Berlin Martin Fröhlich Architekt, Berlin
Regula Lüscher Senatsbaudirektorin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Ephraim Gothe Bezirksstadtrat Bezirksamt Mitte von Berlin Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Markschies Präsident Humboldt-Universität zu Berlin Prof. Dr. Annette Upmeier zu Belzen Direktorin Institut für Biologie Humboldt-Universität zu Berlin
Hermann-Josef Pohlmann Leiter des Referats Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Kristina Laduch Fachbereich Stadtplanung Bezirksamt Mitte von Berlin Ewald-Joachim Schwalgin Leiter Technische Abteilung Humboldt-Universität Berlin Prof. Harald Saumweber Stellvertretender Direktor Institut für Biologie Humboldt-Universität zu Berlin Sachverständige		 Sigrun Riedel Abteilung V – Forschung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin Kerstin Ossowski Abt. VI – Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Projektvorbereitung und -prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Gabriele Natschke Abt. VI – Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Projektvorbereitung und -prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin N. N. Abt. VI – Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens / Bauaufsicht Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Gisela Martens Abt. V – Hochbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Sylvia Baumgärtner Abt. V – Hochbau / Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Susanne Schöpke Abt. V – Hochbau / Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Udo Gierth Abt. V – Hochbau / Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Norbert Heuler Landesdenkmalamt Berlin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Helma Pritzkuleit Objektprüfung / überbezirkliche Grünflächenund Freiraumplanung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Steffen Klette Fachbereich Stadtplanung Bezirksamt Mitte von Berlin Eva-Maria Eichler Fachbereich Denkmalschutz Bezirksamt Mitte von Berlin Prof. Dr. rer. nat. Richard Lucius Molekulare Parasitologie / Institut für Biologie Humboldt-Universität zu Berlin Ute Richter-Sepke Technische Abteilung Humboldt Universität Berlin Manuela Roll Technische Abteilung Humboldt-Universität zu Berlin Peter Ostendorff / Inge Schmidt-Rathert Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Vorprüfung		 Ulrike Lickert Architektin, Berlin Norbert Giebels Architekt, Berlin Kostenprüfung		 Energieeffizienz / Nachhaltigkeit Gäste		 N.N. N.N.
Architektenkammer Berlin Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung Bezirksamt Mitte von Berlin
Im Teilnehmerbereich werden sämtliche Wettbewerbsunterlagen zum Download zur Verfügung gestellt. Wettbewerbsunterlagen können nur auf diesem Weg abgerufen werden. Eine Zusendung per Post erfolgt nicht. Die Unterlagen können ab dem 02.06.2010 heruntergeladen werden. Zur Anmeldung zum Wettbewerb siehe Punkt 1.2 der Auslobung.
Die Arbeiten müssen bis zum 26.08.2010, 17:00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 – Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 eingegangen sein. (Es gilt nicht das Datum des Poststempels.) Die Wettbewerbspläne sind in einer eckigen Versandbox abzuliefern. Das Modell ist bis zum 02.09.2010, 17:00 Uhr an gleicher Stelle einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung abzuliefern. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 26.08.2010 bzw. am 02.09.2010 (Modell) vorliegen. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „ForschungsVerfasser, erfasser, und Laborgebäude für Lebenswissenschaften der HU Berlin“ einzureichen. Bei Zustellung durch Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.
Am 15.06.2010 um 10 Uhr wird eine Begehung des Wettbewerbsgebiets für die Wettbewerbsteilnehmer durchgeführt. Treffpunkt: Campus Nord der Humboldt-Universität, Haus 9, Philippstraße 13 in 10115 Berlin. Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können bis zum 29.06.2010 ausschließlich im Rückfrageforum des Wettbewerbs gestellt werden. Alle gestellten Fragen werden dort direkt und anonym angezeigt. Dadurch ist es möglich, dass alle Teilnehmer bereits gestellte Fragen nachlesen können. Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, selbst zu überprüfen, dass seine gestellten Fragen im Rückfrageforum angezeigt werden.
Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Die Rückfragen werden ggf. mit dem Preisgericht erörtert. Das Rückfrage-Protokoll ist Bestandteil der Auslobung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: • die vorliegende Auslobung • die Zusammenstellung der Rückfragen und deren Beantwortung • Modell-Einsatzplatte M 1:500 • digitale Daten zum Download (vollständiges Verzeichnis siehe Teil 4 Anhang), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: – Übersichts- und Arbeitsplan – Bestandspläne Haus 9, 10 und 11 – Vorstudien zur Umsetzbarkeit des Raumprogramms – Denkmalpflegerisches Gutachten – Fotodokumentation, Luftbild Hinweis Jeder Teilnehmer des Verfahrens verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen.
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Geforderte Leistungen in Papierform 01.		Städtebauliches Konzept M 1:500 mit Darstellung von Gesamtsituation, Baukörper, Zufahrt, äußerer Erschließung und Außenanlagen (Hofgestaltung) 02.		EG-Grundriss mit Darstellung der angrenzenden Freiflächen einschließlich der äußeren Erschließung sowie Grundrisse aller weiteren Geschosse im M 1:200 (Neubau und Bestand) 03.		Ansichten aller Gebäudeseiten (Neubau und Bestand) mit Darstellung der Ansichten der angrenzenden Gebäude und zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte M 1:200 04.		eine räumliche Darstellung freier Wahl 05.		Fassaden- bzw. Systemausschnitt mit Teilansicht M 1:20 Der Informationsgehalt soll annähernd dem eines Schnittes M 1:50 entsprechen, beispielhaft für Neubau und Bestand zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten. 06.		Prüfpläne (gefaltet): ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung – der Raumbezeichnungen gem. Raumprogramm (Formblatt A) – der für die Berechnung notwendigen Maße – der Raumgrößen
– der Änderungen im Bestand in Anlehnung an §3 (4) der Verordnung über Bauvorlagen im bauaufsichtlichen Verfahren (BauVorlVO) 07.		Berechnungsergebnisse auf Formblättern (Formblatt A Raumprogramm, Formblatt B Gebäudekennwerte, s. Teil 4 Anhang, 4.1.9 Formblätter).
Neubau / Bestand:
– Nutzflächen NF in der Aufschlüsselung gem. Raumprogramm
– Funktionsflächen TF
– Überbaute Fläche (nur Neubau)
– Brutto-Grundfläche BGFa
– Brutto-Rauminhalt BRIa (V)
– Gebäudehüllfläche (A)
– Verhältnis Brutto-Grundfläche a / Nutzfläche (BGFa / NF)
– Verhältnis A / V
Folgende Werte werden durch die Vorprüfung ermittelt: DAF
(Dachflächen), HTF (Horizontale Trennflächen), BAF (Basisflächen),
AWF (Außenwandflächen), IWF (Innenwandflächen), BAU
(Baugrube Neubau). Daher wird eine entsprechende Darstellung
auf den Prüfplänen erwartet.
08.		Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 4 DIN A4-Seiten): – Erläuterung und Begründung des Entwurfskonzepts – Aussagen zu Konstruktion und Materialien – Erläuterung der Umbaumaßnahmen im Bestand – Aussagen zur Wirtschaftlichkeit – Angaben zum barrierefreien Bauen
09.		Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 zu den KG 300, 400 und 500 10.		ausgefüllter Fragebogen zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz 11.		 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 12.		Verfassererklärung (s. Teil 4 Anhang, 4.1.9 Formblätter) 13.		Modell M 1:500 unter Verwendung der vorgegebenen Modelleinsatzplatte, bei entwurfsabhängiger Änderung der Kubatur kann auch ein Modell im M 1:500 ohne Grundplatte für Haus 9 abgegeben werden Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-ROM zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): – die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi (ggf. LZW-komprimiert) – die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi – die geforderten Leistungen nach Nr. 6 (Prüfpläne) als CAD-Datei im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer) oder .pln (ArchiCAD, Version 7 oder tiefer) – die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 7 (siehe 4.1.9 Digitale Anlagen/ Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel) – die unter Nr. 8 bis 11 aufgeführten geforderten Leistungen
Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: – Lageplan: – Grundrisszeichnung Erdgeschoss: – Ansichten:
In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW § 5 Abs. 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer max. drei 2 m hohe Rolltafeln mit einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Es werden keine bindenden Vorgaben im Sinne der RPW 2008 § 5 Absatz 1 und § 6 Absatz 2 formuliert. Wettbewerbsbeiträge, die während der Laufzeit des Wettbewerbes veröffentlicht werden, verstoßen gegen die in § 1 Absatz 4 und § 6 Absatz 2 RPW 2008 geforderte Anonymität und sind von der Beurteilung auszuschließen.
Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2008 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die Vorprüfung wird in zwei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase werden die formalen Kriterien, der Städtebau, die Gestaltung und grundsätzliche Funktionsfähigkeit des
Gebäudes vorgeprüft. Es werden vom Preisgericht bis zu 20 Entwürfe für die weitere Vorprüfung ausgewählt. In der zweiten Phase werden die quantitativen und funktionalen Forderungen, die Baukonstruktion und die Realisierbarkeit geprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten.
Die Wettbewerbssumme (RPW 2008 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis des § 34 HOAI ermittelt. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 95.000,– Euro zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 4. Preis 5. Preis 4 Anerkennungen
23.800,– € 19.000,– € 14.400,– € 11.400,– € 7.600,– € à 4.700,– €
Über die Preise und Anerkennungen hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und Anerkennungen werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19% ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Der Bauherr wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe mindestens mit den Leistungsphasen 2–5 nach § 33 HOAI übertragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll (RPW 2008 § 8 Absatz 2), unter der Voraussetzung, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2008 § 8 Absatz 2).
Wenn vom Auftraggeber in begründeten Einzelfällen vom Votum des Preisgerichts hinsichtlich der weiteren Beauftragung abgewichen wird, sind mit allen Preisträgern Verhandlungen über die Auftragsvergabe durchzuführen. Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, werden gemäß § 6 Bau- und Architektenkammergesetz verpflichtet, sich bei Auftragserteilung im Verzeichnis auswärtiger Architekten der Architektenkammer Berlin eintragen zu lassen. Bei Bedarf wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros empfohlen. Kunst am Bau Gemäß den Ausführungen in der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau) ist beabsichtigt, für diese Baumaßnahme Mittel für „Kunst am Bau“Maßnahmen bereitzustellen.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fachund termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt im Download-Bereich unter 4.1.9 Formblätter.
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben sowie unter www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/ausstellungen angekündigt.
Auslobungsunterlagen im Internet verfügbar Ortsbesichtigung Rückfragen über Internet Rückfragenbeantwortung über Internet Abgabe der Arbeiten Abgabe des Modells 1. Preisgerichtssitzung 2. Preisgerichtssitzung Ausstellung der Arbeiten 02.06.2010 15.06.2010 / 10 Uhr bis 29.06.2010 bis 08.07.2010 bis 26.08.2010 / 17 Uhr bis 02.09.2010 / 17 Uhr 28.09.2010 21.10.2010 November 2010
Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Lage im Stadtgebiet Das Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften soll im nördlichen Bereich des Campusgeländes Nord der Humboldt-Universität zu Berlin, Philippstraße Ecke Hannoversche Straße, im Berliner Bezirk Mitte errichtet werden. Der Campus Nord befindet sich auf einem ausgedehnten Parkgelände östlich der Luisenstraße zwischen Hannoverscher Straße und Philippstraße sowie den rückwärtigen Grundstücksgrenzen der Friedrich-, Reinhardt- und Schumannstraße. Der Neubau soll unter Einbeziehung des Bestandsgebäudes Haus 9 am ehemaligen Klinikhof entstehen. Das zweigeschossige HörsaalGebäude aus den 50er Jahren sowie der eingeschossige Pavillon und die Pförtnerloge an der Philippstraße werden abgerissen.
Abb. Schwarzplan mit Markierung des Wettbewerbsbereiches
Abb.: Luftbild, April 2009
Abb.: Lageplan mit Eintragung des Wettbewerbsbereiches (Campusgelände grau hinterlegt)
Stadträumliche Situation Das Campusgelände Nord der Humboldt-Universität umfasst ca. 7,6 Hektar. Es liegt im Kernbereich der historischen Friedrich-Wilhelm-Stadt. Die Umgebung des Campusgeländes wird durch eine Mischung aus Wohnhäusern mit einer kleinteiligen Parzellenstruktur und öffentliche Solitärgebäuden geprägt. Entlang der Friedrichstraße, Chausseestraße, Hessischen und Hannoverschen Straße dominieren repräsentative öffentliche Gebäude und Geschäftshäuser. Die im Zweiten Weltkrieg zum Teil stark zerstörten Gebäude der historischen Friedrich-Wilhelm-Stadt wurden nach dem Krieg weitgehend rekonstruiert. Teilweise wurde die historische Bausubstanz jedoch abgetragen. Neubauten, überwiegend aus der Zeit nach 1990, sind in der Regel maßstäblich an die Bebauung der Umgebung angepasst. Die Nähe zum Regierungsviertel beförderte eine Stadtentwicklung, die die charakteristische urbane Mischung aus Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Bürogewerbe sowie den hier angesiedelten und überregional bedeutenden öffentlichen Institutionen intensivierte. Der Campus Nord umfasst das Gelände der ehemaligen Königlichen Tierarzneischule und Teile des ehemaligen Kasernengeländes der Reitenden Artillerie mit einem im Laufe der Jahre gewachsenen Bestand an Forschungs-, Unterrichts- und Stallgebäuden. Die zu diesem herausragenden Denkmalensemble der gehörenden Bauten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert werden seit einigen Jahren mit hohem Anspruch restauriert. Im Zusammenhang damit soll auch der von außen schwer wahrnehmbare, vom Verlauf der Panke – einem Nebenfluss der Spree – geprägte und derzeit ungepflegt wirkende Park als Natur- und Gartenraum aufgewertet werden.
Friedrich-Wilhelm-Stadt Die Friedrich-Wilhelm-Stadt ist als eine der Vorstädte im 18. Jahrhundert außerhalb der unter Kurfürst Friedrich Wilhelm zwischen 1650 und 1683 erbauten Befestigungsanlagen entstanden. Sie schließt in westlicher Richtung an die Spandauer Vorstadt und in nördlicher Richtung an die Dorotheenstadt an, reicht im Norden bis an die heutige Hannoversche Straße, deren Führung dem einstmaligen Verlauf der Akzisemauer folgt, im Osten bis an die Friedrichstraße, im Süden und Südwesten bis an die Spree und im Westen bis zum Humboldt-Hafen beziehungsweise zum Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal. Die Bebauung des Gebietes begann mit der Anlage der Dammstraße, der späteren Friedrichstraße, als Nord-Süd-Verbindung von der Dorotheenstadt zum Oranienburger Tor. Nach der Errichtung erster Gebäude entlang der Friedrichstraße in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ließen sich ab 1738 Schiffbauer nieder, die dort ihre Werkstätten und Holzplätze und Wohnhäuser erbauten. Bestimmend für die Stadtstruktur waren die öffentlichen Einrichtungen, die sich hier seit dem 18. und 19. Jahrhundert vor den Toren der Stadt ansiedelten. Flächenintensive Institutionen wie Krankenhäuser, Friedhöfe,
Abb. Situationsplan von der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin, bearbeitet von Wilhelm Liebenow, 1867
Kasernen, Exerzierplätze lagen in diesem Bereich. Im Hintergelände der verlängerten Friedrichstraße wurde bereits 1697 das französische Hospital und Waisenhaus gegründet, am Oranienburger Tor entlang der Akzisemauer entstand 1764 eine Kaserne. Für die Entwicklung des Gebietes ausschlaggebend war die Gründung der Charité. Ursprung der Charité war die Errichtung eines Pesthauses im Jahre 1710 in der Nähe des Schönhauser Grabens, welches später als Armenhaus und als Garnisonslazarett diente, 1726 unter dem Namen „Charité“ zu einem allgemeinen Krankenhaus und einer Lehranstalt für Kriegsärzte wurde und zwischen 1785 und 1800 zu einer staatlichen Dreiflügelanlage ausgebaut wurde. Die wachsende Bedeutung und der damit einhergehende Ausbau der Charité, insbesondere seit der Umwandlung in das Universitätsklinikum der 1828 gegründeten FriedrichWilhelms-Universität, förderten die Erschließung des ansonsten noch in weiten Teilen landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Terrains. Ab 1825, in der Regierungszeit König Friedrich Wilhelms III. (1797–1840), nach dem die Friedrich-Wilhelm-Stadt benannt ist, erfolgte der planmäßige und zügige Ausbau des Stadtgebietes. Die Ansiedlung der Tierarzneischule auf dem Gebiet beeinflusste ebenfalls die Entwicklung des Gebietes. Sie widmete sich vorrangig dem Studium
sowie der Pflege und Heilung von Pferden im Hinblick auf ihren militärischen Einsatz. Das Ensemble bildet heute den Kern des Campus Nord der Humboldt-Universität (Ausführlicheres siehe nachfolgend unter „Ensemble Tierärztliche Hochschule / Die Königliche Tierarzneischule“). Als Hauptstraßenzug und ordnende Achse wurde die Luisenstraße zwischen den offenen räumlichen Strukturen der Charité auf der westlichen und der Tierarzneischule auf der östlichen Seite angelegt. Nach Norden endete die Luisenstraße mit dem quadratischen Luisenplatz, dem heutigen Robert-Koch-Platz. Zwischen Charité und Tierarzneischule und dem Schiffbauerdamm an der Spree entstanden drei Querstraßen: Marienstraße, Karlstraße und Schumannstraße, von denen die mittlere, die frühere Karlstraße, seit 1947 (Max-) Reinhardtstraße, als durchgängige Querachse zur Luisenstraße die Anbindung an Friedrichstraße und Unterbaumbrücke herstellte. Die Anlage dieser drei Straßen bildete die Basis für kleinteilig parzellierte Blockquartiere mit einer dichten Wohnbebauung. Darin eingefügt waren mit der Kaserne und dem Exerzierhaus des 2. Garderegiments zu Fuß an Schumannstraße und Karlstraße größere militärische Anlagen. In der Nähe von Schiffbauerdamm und Friedrichstraße entstand 1865–68 nach Plänen von Friedrich Hitzig eine der ersten Berliner Markthallen. Eine einschneidende Veränderung des Stadtgefüges erfolgte durch das 1883 fertig gestellte Viadukt der Stadtbahn. Mit der Ansiedlung einer Vielzahl naturwissenschaftlicher Institute der Berliner Universität sowie weiterer staatlicher bzw. militärischer Forschungs- und Lehrinstitutionen entwickelte sich in der FriedrichWilhelm-Stadt und dem unmittelbar nördlich angrenzenden Bereich an Invalidenstraße, Scharnhorststraße und Hessischer Straße ein herausragender Standort für wissenschaftliche und soziale Einrichtungen. Vor allem während der Kaiserzeit stand das Gebiet ganz im Zeichen des enormen Ausbaus und der baulichen Erneuerung dieser Institutionen. Private Kliniken siedelten sich im Umfeld der Charité an. Ab Mitte des 19. Jahrhundert etablierten sich im südlichen Teil der Friedrich-Wilhelm-Stadt eine Reihe bedeutender, teilweise heute noch existenter Theater. So entstand 1849–50 an der Schumannstraße, südlich der Tierarzneischule, das Friedrich-Wilhelmstädtische Theater als Vorläufer des Deutschen Theaters, das 1906 unter Max Reinhardt durch die Kammerspiele ergänzt wurde. Schwerwiegende Eingriffe in die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts im Wesentlichen abgeschlossene Überbauung und räumliche Ausformung erfuhr die Friedrich-Wilhelm-Stadt erst mit den Bombardierungen während des Zweiten Weltkriegs. Den schweren Kriegszerstörungen folgten Jahre notdürftiger Instandsetzungen. Durch die Teilung der Stadt in grenznahe Randlage geraten, wurde der noch vergleichsweise in geschlossenen Zusammenhängen erhalten gebliebene Altbaubestand ohne ausreichende Bauunterhaltung faktisch sich selbst überlassen und damit dem Verfall preisgegeben. Andererseits wurden mit hohem Aufwand einige bedeutende öffentliche Bauten wiederhergestellt. Ein erheblicher städtebaulicher Eingriff wurde durch das zwischen 1976 und 1982 an der Luisenstraße errichtete Hochhaus der Chirurgischen Klinik
der Charité vorgenommen. Als „Dominante der Berliner Stadtsilhouette“ eingesetzt, ignorierte es die überkommene stadträumliche Identität und Maßstäblichkeit. Nach der Wiedervereinigung vollzog sich, nicht zuletzt wegen der Nähe zu den neu entstandenen Regierungsstandorten, ein erheblicher Nutzungszuwachs in weiten Teilen der Friedrich-Wilhelm-Stadt. Dabei sind blockbezogene Ergänzungen und Komplettierungen des vergleichsweise intakten, aber lückenhaften Stadtraumes entstanden. Der Altbaubestand wurde in großem Umfang instandgesetzt und modernisiert bzw. restauriert. Ensemble Tierärztliche Hochschule
Abb. Übersicht Campus Nord, Bezeichnung der Gebäude (Abriss ohne Schraffur dargestellt)
Die Königliche Tierarzneischule Bereits seit 1767 bestand der Plan, in Berlin eine École vétérinaire zu gründen. Erst im Jahre 1787, als König Friedrich Wilhelm II. den Oberstallmeister Graf von Lindenau mit der Einrichtung einer Tierarzneischule für die preußische Kavallerie beauftragte, konnte das Vorhaben verwirklicht werden. Für die Anlage der Schule wurde der Gräflich-Reußsche Garten angekauft, der damals als einer der schönsten Gärten in Berlin galt. Auf diesem Grundstück ließ Friedrich Wilhelm II. nach den Plänen des Oberbaudirektors Carl Gotthard Langhans die notwendigen Bauten für die „Vieh Arzney Schule“ errichten. Auf dem westlichen Gartengelände erbaute Langhans 1790 das noch bestehende Anatomiegebäude, auf der östlichen Pankeseite, dem späteren Klinikhof zwischen Panke, Hannoverschen und Philippstraße, entstanden die Wirtschafts- und Stallgebäude sowie das Wohn- und Lehrgebäude. Die Schule wurde am 1. Juni 1790 eröffnet.
Abb. Situations-Plan für die Thierärztliche Hochschule vom Jahre 1840
Abb. Lehrgebäude der Tierarzneischule (heute Haus 1), Luisenstraße 56, Foto 1997
In der Gründungsperiode hatte man die von der Panke durchzogene, barocke Gartenanlage mit ihrem regelmäßigen Wegesystem weitgehend belassen und die notwendigen Koppeln anstelle der Parterres und Boskettzonen angelegt. Mit dem Bau des neuen Lehr- und Wohngebäudes von Ludwig Ferdinand Hesse zwischen 1838 und 1840 an der Luisenstraße wurde auch der Park im Sinne neuerer ästhetischer Vorstellungen in einen Landschaftspark umgewandelt. Die Entwicklung von Lehre und Forschung, besonders die Aufwertung der Schule zur Tierärztlichen Hochschule im Jahre 1887 erforderten den Bau weiterer Klinik-, Forschungs- und Wirtschaftsbauten. Die neuen Institutsbauten haben den ursprünglich weiträumigen Charakter der Gartenanlage immer weiter eingeengt und beeinträchtigt. Um 1900 war die städtebauliche Entwicklung in diesem Bereich jedoch abgeschlossen.
Abb. Situations-Plan für die Thierärztliche Hochschule vom Jahre 1890
Nach den zum Teil erheblichen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges begann 1946 der Wiederaufbau. Die Bebauungsstruktur sowie der Gartengrundriss blieben jedoch weitgehend bestehen. Entscheidende Auswirkungen auf die Grünanlage hatte die Umleitung der Panke. Sie wurde vom Bezirk Wedding kommend durch Rohre direkt in die Spree geleitet, wodurch der gesamte Südabschnitt trocken fiel. Im Bereich der Veterinärmedizinischen Fakultät ist das Flussbett noch erhalten geblieben. Das Anatomische Theater Carl Gotthard Langhans bestimmte als Bauplatz für das 1789–90 erbaute Anatomiegebäude der Tierarzneischule, das so genannte Anatomische Theater, eine kleine Anhöhe auf dem größeren westlichen Teil des Grundstückes zwischen Panke und Charitégelände. Er berücksichtigte bei seiner Gestaltung die Lage in der freien Landschaft und schuf ein an Palladios Villa Rotonda erinnerndes Gebäude, das sich nach allen Seiten dem umgebenden Garten öffnete. Höhenniveau und Modellierung des Geländes haben sich im Laufe der Zeit durch Aufschüttungen, die Verlegung der Panke und neue Wegebeziehungen derart verändert, dass das Anatomische Theater heute tiefer als die umgebende Bebauung in einer Senke steht und damit seine ursprüngliche Wirkung verloren hat. Der streng gegliederte zweigeschossige Putzbau über quadratischem Grundriss mit dreiachsigen Mittelrisaliten, übergiebeltem Portalbau mit eingestellten toskanischen Säulen ist mit seinem runden Mittelsaal und Lichttambour als Zentralbau angelegt. Besondere Beachtung fand unter den Zeitgenossen die Verwendung der Bohlendachkonstruktion für die Kuppel. David Gilly hat diese damals wohl in Deutschland erstmalig angewandte, sehr ökonomische und relativ leicht zu bauende Konstruktion 1797 in seinem Lehrbuch über die Konstruktion von Bohlendächern publiziert.
Abb. Anatomisches Theater (heute Haus 3) von Nordwesten, Foto 1997
Im Innern ist noch die ursprünglich symmetrische Raumanordnung um den zentralen Kuppelsaal ablesbar. Von der originalen Ausstattung zeugen der große Hörsaal und die Haupttreppe mit Foyer. Der Hauptraum des Anatomischen Theaters hat durch die Anordnung der ansteigenden Sitzreihen die Form eines überdeckten Amphitheaters. Die Weiterentwicklung der pathologisch-anatomischen Forschungen und die Vergrößerung der Präparatesammlung erforderten 1873 den Neubau einer „Obductionshalle“, die Medizinalrat Andreas Christian Gerlach, der 1870 Direktor der Tierarzneischule geworden war, in Auftrag gab. Im Ministerium der öffentlichen Arbeiten wurde der Baumeister Julius Emmerich mit dem Entwurf des Anbaues beauftragt, den Walther Wolff 1935 noch um eine neue Schlachthalle und eine Wohnung erweiterte. Institut für Tieranatomie
Abb. Institut für Tieranatomie (heute Haus 2) von Nordwesten, Foto 1997
Die Anordnung des 1899–1902 errichteten Instituts für Tieranatomie auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei an der westlichen Grundstücksgrenze ist mit dem winkelförmigen Grundriss, der einen Binnenhof entstehen lässt, gut an den Zuschnitt des Grundstücks angepasst. Otto Poetsch hat für das geforderte Raumprogramm – Laboratorien, Lehrräume und ein Museum – eine Architektur entworfen, die die Zweckmäßigkeit von Fabrikgebäuden mit malerischen Elementen aus dem Landhausbau verbindet. Zum wirkungsvollen Erscheinungsbild des Bauwerks tragen besonders das hohe Dach und der gestaffelte Nordgiebel bei. Chirurgische Pferdeklinik
Abb. Chirurgische Pferdeklinik (heute Haus 11)
Das Gebäude für die Chirurgische Pferdeklinik wurde 1923–24 im Zusammenhang mit einer Gesamtplanung für das Gelände der Tierärztlichen Hochschule konzipiert. Die Planungen für einen modernen Klinikbau hatte es bereits seit 1906 gegeben. Jedoch konnte das Projekt erst nach dem Ersten Weltkrieg realisiert werden. Nach Entwürfen des bei der Preußischen Bau- und Finanzdirektion für die Tierärztliche Hochschule tätigen Architekten Walter Wolff wurde der Neubau in den Jahren 1924– 1926 ausgeführt. Die Pferdeklinik muss im baulichen Ensemble der Hochschule als bemerkenswertes Einzelbauwerk gewertet werden, das in Formen der Moderne der 20er Jahre und des Expressionismus konsequent gestaltet wurde. Mit dem an der Hannoverschen Straße platzierten Baukörper trat das Bauensemble nach langer Zeit auch nach außen hin in Erscheinung und demonstrierte mit der dominanten Wirkung im Stadtbild die gewachsene Bedeutung der Einrichtung. Eine Besonderheit lag in der Überlagerung sehr unterschiedlicher Funktionen wie Pferdestall, Laboratorien, Hörsaal, Wohnungen, Futterspeicher, die früher in verschiedenen Gebäuden untergebracht waren, unter einem einzigen Dach. Schmiede-, Kassen- und Apothekengebäude Das Schmiede-, Kassen- und Apothekengebäude wurde 1930–33 errichtet. Es gehört (ebenso wie Haus 11) zu den Bauten, die von der umfassenden Neuplanung für den Klinikhof nach Entwürfen des Architekten Walter Wolff realisiert wurden.
Abb. Schmiede-, Kassen- und Apothekengebäude (heute Haus 10)
Für den Neubau wurde ein Stallgebäude von 1838 abgebrochen. Weitere Neubauten wurden auf Grund der schlechten Finanzlage nicht ausgeführt und so blieben die Stallbauten (heute Haus 9) von 1838 und 1874 bestehen. Der zweigeschossige Putzbau mit Flachdachabschluss nimmt mit der sachlichen Fassadengestaltung, dem strengen Baukörper und der außerordentlich modernen Gestaltung deutliche Lösungen des Bauhauses auf. Medizinische Tierklinik Bereits nach der Gründung der Tierarzneischule 1789/90 war das Pferdespital als ursprüngliche Form der Medizinischen Klinik eingerichtet worden. Die Stallanlagen und Behandlungsräume befanden sich von Anfang an im nordwestlichen Teil des Gartengeländes, dem späteren sogenannten Klinikhof. Obwohl von den ersten Bauten, die um 1790 erbaut worden waren, kein Gebäudeteil mehr erhalten ist, spiegelt der gegenwärtige denkmalgeschützte Gebäudekomplex der Medizinischen Tierklinik mit seinen Stallbauten und Institutsräumen aus den Jahren 1838, 1875 und
Abb. Medizinische Tierklinik (heute Haus 9)
Abb. Medizinische Tierklinik, Grundriss mit Bauteilalter und Legende
1954 die beständige bauliche und damit medizingeschichtliche Entwicklung der Pferde- und Tierkliniken wider. Das nördliche Stallgebäude wurde 1836–38 unter der Bauleitung von Ludwig Ferdinand Hesse als Anbau an das damalige Reitbahn- und Ökonomiegebäude errichtet. Der Ziegelbau über rechteckigem Grundriss mit Satteldach zeugt von einer einfachen, den praktischen Erfordernissen angepassten Bauweise. An die Westseite des Gebäudes wurden zu einem späteren Zeitpunkt Ställe angebaut. Das von zwei Treppentürmen flankierte Stallgebäude von 1874–75 – entworfen vom Architekten Julius Emmerich – mit seiner farbigen Ziegelverblendung hat eine einprägsame architektonische Wirkung, die die Mischnutzung als Wohn- und Stallgebäude zeigt. Das Gebäude besteht aus einem langgestreckten eingeschossigen Stalltrakt, die seitlichen Treppentürme führten zu den Arbeits- und Wohnräumen. Eine zwischen dem alten Stall und dem Neubau 1874 angefügte ursprünglich zweistöckige Reithalle (auch Obduktionshalle) stellte die unmittelbare Verbindung der Gebäude her. Ursprünglich war das Gebäude an die vorhandenen älteren Stall- und Reitbahngebäude von 1790 gut angepasst, heute wird das nur an dem nördlich erhaltenen Stall von 1838 deutlich. Im Unterschied zur offenen Bebauung des weiträumigen Parkgeländes mit Solitärbauten wurden die Stallanlagen des ehemaligen Pferdespitals, der späteren Medizinischen Klinik, zu einer geschlossenen Hofbebauung zusammengefasst. Die etwa seit 1840 bestehende Raumsituation wurde auch bei den späteren Um- und Neubauten nicht wesentlich verändert. Die Anordnung überliefert somit eine grundlegende, durch die Nutzung bedingte Charakteristik.
Die Humboldt-Universität zu Berlin und das Institut für Biologie
Die Humboldt-Universität ist die älteste der vier Berliner Universitäten. Sie wurde 1810 im Zuge der Preußischen Reformen gegründet. Das Konzept des Gründungsvaters Wilhelm von Humboldt, das auch heute noch
Bestand hat, sah eine „Universitas litterarum“ vor – es sollte die Einheit von Lehre und Forschung sowie eine allseitige humanistische Bildung der Studierenden ermöglicht werden. In den 200 Jahren ihres Bestehens ist mit der Humboldt-Universität das wissenschaftliche Wirken von bedeutenden Persönlichkeiten wie u.a. Hermann von Helmholtz, Rudolf Virchow, Robert Koch, Albert Einstein oder Max Planck verbunden. Heute gliedert sich die Universität in elf Fakultäten sowie interdisziplinäre Zentren, Zentralinstitute und Graduate Schools mit mehr als 35.000 Studierenden (Stand 2009/10). Neben dem Campus im Stadtzentrum (Hauptgebäude Unter den Linden) und weiteren Standorten wie dem Campus Nord ist seit 1998 der Campus Adlershof ein wichtiger Standort der Humboldt-Universität. Das Institut für Biologie Im Zuge der Neustrukturierung der Humboldt-Universität wurden Mitte der 1990er Jahre die Professuren des Instituts für Biologie neu definiert. Dabei sollte die Molekulare Biologie neben der Biophysik und Theoretischen Biologie einen Schwerpunkt des Instituts bilden. Inzwischen ist das Institut für Biologie in den erwähnten Schwerpunkten sehr gut aufgestellt und diese führende Position soll künftig noch weiter ausgebaut werden. Die Unterbringung der an den Schwerpunkten beteiligten Professuren ist jedoch noch unbefriedigend, insbesondere nachdem eine Ansiedelung der Biologie auf dem naturwissenschaftlichen Campus der HU in Adlershof nicht realisiert werden konnte. Hinderlich für die erwünschte Kooperation und gemeinsame Nutzung von Großgeräten ist die räumlich zerstreute Unterbringung der Arbeitsgruppen in Berlin Mitte. Dabei sind nicht nur die täglichen Wegstrecken, sondern auch der aufgrund bestehender Sicherheitsbestimmungen erschwerte Transport biologischer Proben problematisch. Zudem ist die Unterbringung vieler Arbeitsgruppen nicht dauerhaft gesichert. Auch Juniorprofessuren und Nachwuchsgruppen müssen derzeit mit Provisorien leben. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die derzeitige Situation hinderlich für die Intensivierung der Kooperation innerhalb des Instituts ist und mittelfristig einen massiven Wettbewerbsnachteil für die Biologie der Humboldt-Universität darstellt. Das Institut für Biologie arbeitet in enger Vernetzung mit anderen Instituten bzw. es besteht eine studienübergreifende Zusammenarbeit mit anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen u.a. an der Charité, am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, am Deutschen Rheumaforschungszentrum, am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Biologie und am Museum für Naturkunde, dessen Konzeption und Entstehungsgeschichte eng mit der Biologie verknüpft ist. In dem beantragten Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften sollen daher die molekulargenetisch/biochemisch, mikrobiologisch und biophysikalisch experimentell arbeitenden Gruppen der Biologie in Berlin Mitte konzentriert werden. Die „Lebenswissenschaften“ werden eine entscheidende Rolle für das zukünftige Selbstverständnis der Biologie spielen. Dies entspricht ihrer zentralen Bedeutung für sämtliche Lebensbereiche der menschlichen Gesellschaft: von Fragen der Gesundheit, der Ernährung, der Umwelt über die Biotechnologie bis hin zum philosophischen Selbstverständnis des
Menschen. Die dementsprechend zu verstärkenden Kooperationen mit der Medizin, den anderen Naturwissenschaften, dem LandwirtschaftlichGärtnerischen Bereich aber auch den Kulturwissenschaften erfordern neue Strukturen, die über den Institutsrahmen hinausgehen und die flexible zeitlich begrenzte Rahmenbedingungen für intensive interdisziplinäre Forschungs- und Lehraktivitäten bieten.
Abb. Wettbewerbsbereich, Blick von Norden
Der Wettbewerbsbereich umfasst einen Teilbereich des Campusgeländes von etwa 7.000 m² und grenzt im Norden direkt an die Philippstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite folgt eine Wohnbebauung dem Straßenverlauf der Hannoverschen Straße, rückwärtig ist eine Grundschule mit vorgelagertem Pausenhof und Sporthalle ansässig. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Hannoverschen Straße befinden sich die Mensa der HU, das Institut für Gerichtsmedizin und die Friedhöfe zweier Gemeinden, die von der Chausseestraße aus erschlossen werden. Östlich des Baufeldes befindet sich das bereits sanierte Haus 11, in dem ein Teil des Instituts für Sportwissenschaften untergebracht ist. Südöstlich – an das Haus 9 angebaut – befindet sich das Haus 10. Das sanierte Gebäude aus den 30er Jahren des 20. Jahrhundert wird vom Fachgebiet Tierhaltungssysteme und Verfahrenstechnik sowie für Veranstaltungen genutzt. Im weiteren südlichen Verlauf schließt der zentrale Grünbereich des Campusgeländes an, westlich des Planungsbereiches befinden sich weitere Institutsgebäude entlang einer campus-internen Erschließungsstraße. An das Campusareal der HU schließt westlich das 16,5 Hektar große Gelände der Charité mit dem markanten 21-geschossigen Bettenhochhaus und dem historischen Gebäude des Instituts für Anatomie an. Innerhalb des Wettbewerbsbereiches sind folgende Gebäude zum Abriss vorgesehen: Pförtnerloge und Pavillon an der Philippstraße, das Hörsaalgebäude aus den 1950er Jahren (nördlicher Anbau an Haus 9) sowie ein Stallanbau an der nordwestlichen Seite von Haus 9. Eigentum Das Wettbewerbsgrundstück ist Eigentum des Landes Berlin und dem Fachvermögen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und
Forschung zugeordnet. Die Nutzung ist übertragen an die HumboldtUniversität zu Berlin. Topographie Die Baufläche ist als eben anzunehmen bei einer Höhenlage von ca. 33,75 m ü. NHN. Verortete Höhenordinaten enthält der Vermessungsplan (siehe Teil 4, Digitale Anlagen). Baugrund Das Baugebiet liegt im Talsandbereich des jungpleistozänen WarschauBerliner Urstromtals. Der oberflächennahe Schichtaufbau besteht im Allgemeinen aus mehrere Meter mächtigen glazifluviatilen Sanden. Es handelt sich hierbei meist um Fein- bis Mittelsande mit gelegentlichen grobsandigen bis kiesigen Einlagerungen. Im Baugebiet muss mit dem Auftreten von holozänen, organogenen Sedimenten gerechnet werden (siehe Teil 4, Digitale Anlagen: Ingenieurgeologische Karte, Schichtenverzeichnisse der Bohrungen im Wettbewerbsbereich). Grundwasser DasGrundwasserdesHauptgrundwasserleitersstehtimGrundstücksbereich in ungespanntem Zustand an. Die Grundwasserdruckhöhe entspricht der Grundwasseroberfläche. Der zu erwartende höchste Grundwasserstand (zeHGW) beträgt im Baubereich NHN + 31,5 m. Der zu erwartende höchste Grundwasserstand ist derjenige Grundwasserstand, der sich witterungsbedingt maximal einstellen kann. Er kann nach ungewöhnlichen Feuchteperioden auftreten, sofern in der Umgebung keine Grundwasserentnahmen, Grundwasseranr eicherungen oder andere künstliche Eingriffe in den Grundwasserhaushalt erfolgen, die einer wasserbehördlichen Erlaubnis oder Bewilligung bedürfen. Der angegebene Wert wurde mit Hilfe eines Grundwassermodells auf der Basis umfangreicher Daten nach gegenwärtigem wissenschaftlichem Kenntnisstand ermittelt (Stand 2009). Die Ermittlung des aktuellen Grundwasserstandes beruht auf der flächenhaften Interpolation von Grundwasserstandswerten, die an Messstellen in der Umgebung festgestellt wurden. Im September 2009 lag der aktuelle Grundwasserstand hier bei etwa NHN + 30,9 m (siehe Teil 4, Digitale Anlagen: Schichtenverzeichnisse). Altlasten Das Grundstück Hannoversche Straße 23 ist im Bodenbelastungskataster Berlin (BBK) als altlastenverdächtige Fläche unter der Kataster-Nr. 7049 eingetragen (siehe Teil 4, Digitale Anlagen: Bodenbelastungskataster). Es ergeben sich für das Gelände aufgrund der historischen Nutzung Anhaltspunkte für das Bestehen einer schädlichen Bodenveränderung oder Altlast durch Laborchemikalien. Eine Bodenuntersuchung wird im Zuge der Planung durchgeführt. Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln. Es ist deshalb nicht erforderlich, Maßnahmen der Kampfmittelberäumung durchzuführen.
Baumbestand Bei dem Platz im Wettbewerbsbereich handelt es sich um den historischen Klinikhof. Baumarten wie Wallnuss, Kiefer, Ahorn, Linde, Kastanie und Pappel sind größtenteils kreisförmig um den ehemaligen Nutzplatz angeordnet. Nördlich des zum Abriss vorgesehenen Hörsaalgebäudes aus den 1950er Jahren befindet sich eine Baumgruppe mit Robinie, Linde, Ahorn, Ulme und Holunder. Der vorhandene Baumbestand ist unterschiedlich erhaltenswert eingestuft (siehe Teil 4 Digitale Anlagen: Baumbestand). Die Baumreihe (vorwiegend Pappeln) an der Südwestseite des geplanten Forschungs- und Laborgebäudes kann entfallen. Die Bäume im geschlossenen Hofbereich sollen weitgehend erhalten bleiben.
Die Ver- und Entsorgung des Neubaus mit allen üblichen Medien einschließlich Fernwärme ist durch direkten Anschluss an die bestehenden Leitungssysteme möglich. Zur Lage der Leitungen und zu Anschlussmöglichkeiten siehe Leitungspläne (siehe Digitale Anlagen unter 4.1.2). Hinweis: Im Leitungsplan Campus Nord mit Darstellung der HLS-Medienerschließung (01_ltg_campus_ nord.pdf) sind die abgebildeten Leitungen nicht eingemessen, sie stellen den aktuellen Wissensstand aus Vorortbegehungen, alten Plänen und Bauakten dar. Elektrizität Die übergeordnete Stromversorgung verläuft entlang der Hannoverschen Straße. Im Haus 12 befindet sich die Haupttrafostation (Trafo A) mit Anschluss an das Vattenfall-Hochspannungsnetz (10 kV). Von dort erfolgt die Versorgung der umliegenden Gebäude (auch Haus 9). Über eine weitere Trafostation (Unterverteiler) im Innenhof von Haus 18 werden die Gebäude im südlichen Campusareal versorgt. Erdgas Entlang der Hannoverschen Straße und der Philippstraße verläuft eine Niederdruckleitung, die über die Zufahrt des Campusgeländes im südliche Verlauf das Haus 9 (Hausanschluss Bauteil von 1952–54) versorgt. Fernwärme Das Campusgelände ist mit einem Großteil der Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen. Das Haus 9 ist über eine Sekundärtrasse mit zwei Gebäudeanschlüssen angebunden. Trinkwasserversorgung Leitungen für die Trinkwasserversorgung verlaufen in der Hannoverschen Straße (100er Gussrohre) und der Philippstraße (300er Kunststoffrohre) und führen von dort auf das Gelände. Die Versorgung des Bauteils von 1952–54 führt von der Philippstraße zu einem Zugang an der westlichen Gebäudeseite. Das Bestandgebäude Haus 9 wird über einen Zugang zwischen Haus 9 und Haus 10 von der Hannoverschen Straße versorgt.
Abwasser / Regenwasser Das Schmutz- und Regenwasser des Bauteils von 1952–54 wird über verschiedene Hausanschlüsse bzw. Fallrohr-Anschlüsse an der östlichen und westlichen Gebäudeseite in einen Mischwasserkanal an der Philippstraße eingeleitet. Das Bestandgebäude Haus 9 verfügt ebenfalls über diverse Schmutzwasser-Hausanschlüsse bzw. Regenwasser-Fallrohr-Anschlüsse, die vom Gebäude über Mischwasserkanäle zur Hannoverschen Straße bzw. Philippstraße führen. Telekommunikation Die übergeordnete Versorgung des Standortes erfolgt über eine Fernmeldeleitung entlang der Hannoverschen Straße und der Philippstraße. Die Verlegung der Fernmeldekabel auf dem Campusgelände selbst wurde von der Humboldt-Universität vorgenommen. Nach Dokumentationsstand verläuft eine ISDN-Leitung von Haus 10 zu Haus 11. Im Bereich der Freifläche (ehem. Klinikhof) zwischen Pförtnerloge, Haus 9 und Haus 11 sind keine LWL-Leitungen verlegt.
Übergeordnete Erschließung Das Gebiet befindet sich in zentraler Citylage. Die lokale Erschließung erfolgt nördlich über die Hannoversche Straße, die am Oranienburger Tor bzw. der Friedrichstraße beginnt und hinter dem Robert-Koch-Platz als Sackgasse endet. Der Wettbewerbsbereich liegt an der Philippstraße, einer von der Hannoverschen Straße abgehenden kleinen Stichstraße, die zum Vorplatz des Charité-Bettenhochhauses führt. ÖPNV Entlang der Friedrichstraße verläuft in Nord-Süd-Richtung die U-Bahnlinie 6. Der nächstgelegene Haltepunkt ist der Bahnhof „Oranienburger Tor“. Ebenso führen drei Tramlinien (M1, M6 und 12) am Oranienburger Tor vorbei. Die Omnibuslinie 240 mit Haltestelle Hannoversche Straße / Ecke Philippstraße führt vom Hauptbahnhof zum S-Bhf. Storkower Straße. Die Buslinie 147 führt vom U-Bhf. Leopoldplatz über S- und U-Bhf. Hauptbahnhof und die unweit nördlich verlaufende Invalidenstraße nach Treptow (Puschkinallee). Erschließung des Campus-Geländes Die einzige Zufahrt für motorisierten Verkehr zum Campus-Gelände befindet sich an der Philippstraße im nordwestlichen Teil des Wettbewerbsbereiches. Hier befindet sich auch die Pförtnerloge. Die Belieferung der einzelnen Institutsgebäude erfolgt über die vorhandenen befestigten Wege (siehe Teil 4 Anhang / 4.1.3 Plan „Freiflächen“). Fußläufige Erschließung Zuwegungen für Fahrradfahrer und Fußgänger befinden sich an der Philippstraße, Hannoverschen Straße, Claire-Waldoff-Straße und Luisenstraße. Das Gelände wird fußläufig über befestigte Gehwege, die an den einzelnen Institutsgebäuden entlang führen bzw. über die zentrale Grünfläche die Campusbereiche miteinander verbinden, erschlossen.
Zugänglichkeit Haus 9 Diverse Zugänge befinden sich an allen Seiten des Gebäudes. Ein repräsentativer Eingang ist mittig an der Südseite des Bauteils von 1874/75 positioniert und orientiert sich zur zentralen Freifläche des Campusareals. Die direkten Zugänge zu den beiden flankierenden Treppentürmen sind östlich bzw. westlich angeordnet und erschließen das Erdgeschoss und das obere Geschoss an der jeweiligen Gebäudestirnseite.
Panke Westlich des Wettbewerbsbereiches verläuft die Panke, ein Nebenfluss der Spree mit einer Länge von 29 km. Der Fluss entspringt einer Quelle bei Bernau und fließt mit Laufrichtung von Nordost nach Südwest durch die Berliner Bezirke Pankow und Mitte (vor allem durch den Ortsteil Gesundbrunnen) und mündet etwa 100 m flussabwärts der Weidendammer Brücke in die Spree. Insbesondere im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden in und um Berlin die Pankeufer und das Wasser durch menschliche Nutzung (gewerbl. Nutzung, Kanalisation, Rieselfeldanlagen, Begradigung, Tieferlegung) stark geschädigt und beeinträchtigt. Mit der Industrialisierung verlor die Wasserkraft der Panke an Bedeutung und ihre Wasserqualität verbesserte sich. Die alte Panke – heute Südpanke – führte ein eher introvertiertes Dasein. Öffentlich nutzbare Ufer gab es nicht, denn sie war in private Nutzgärten und landwirtschaftliche Flächen integriert oder bildete als Graben natürliche Grundstücksgrenzen. Der Pankelauf an der Invalidenstraße, in Höhe des Invalidenparks, war schon 1836 überbaut worden. Der gedeckelte Pankelauf am Naturkundemuseum und in der Hessischen Straße ist zwischen 1880–1890 erfolgt. Nördlich der Philippstraße ist die Panke im Zuge der hier umgesetzten Neubauprojekte in den 1990er Jahren wieder freigelegt worden. Eine Verrohrung vor der Philippstraße war in den 1980er Jahren beim Bau des Charité-Hochhauses erfolgt. Auf dem Campusgelände ist der durch Ausmauerung mit großformatigem Kopfsteinpflaster kanalisierte oder teilweise gedeckelte Graben derzeit nicht wasserführend. Das Pankeufer und die querenden Brücken prä-
Abb. Pankezufluss auf dem Campusgelände südlich der Philippstraße
sentieren sich streng und vernachlässigt. Leitung verlaufen entlang des Grabens. Die Renaturierung der Panke als Fließgewässer soll bis 2015 erreicht werden. Zukünftig wird sie im Durchschnitt 20 cm Wasser führen, bei Starkregen steigt der Wasserstand entsprechend an. Die Regenwassereinleitung von allen Dächern auf dem Campusgelände ist geplant. Die östliche Uferkante soll kurzfristig mit Gehölzen, die westliche mit Bäumen bepflanzt werden. Übergeordnete Grünverbindungen Das Berliner Freiraumsystem zeigt, dass dem gesamten Pankeverlauf als Bestandteil einer Nord-Süd-Grünachse aus landschaftsplanerischer Sicht als Grünverbindung eine besondere Bedeutung zukommt. Sowohl stadtklimatisch als auch im Rahmen der Freiraumversorgung und -vernetzung ist die Sicherung und Entwicklung der flussbegleitenden Freiräume von gesamtstädtischem Interesse für Berlin. Bereits Anfang der 1990er Jahre wurden Konzepte zur Renaturierung der Südpanke und zur Entwicklung einer möglichst durchgängigen Grünverbindung mit Fuß- und Radwegen von der Stadtgrenze bis zum Schiffbauerdamm in Berlin Mitte erarbeitet. In Teilabschnitten (CharitéGelände, Invalidenpark) ist die Umsetzung bereits erfolgt (Abb. Strategien nördlicher Cityrand siehe Teil 4 Anhang / 4.1.3). Freiflächen Es sind Reste der historischen Freiflächengestaltung auf dem gesamten Campusareal erkennbar. Doch die derzeitige Situation der Bepflanzung und der vorhandene Wildwuchs wirken eher ungepflegt. Die Wege sind meist asphaltiert bzw. betoniert. Über die Grünfläche im Zentrum des Campusgeländes führen parkähnliche Wege mit wassergebundenen Decken. Hier kreuzen sich Wege in einem Rondell, welches zukünftig deutlicher ausgearbeitet werden soll. Die vorhandenen Alleen sollen durch Nachpflanzung fehlender Bäume ergänzt werden. Die Brunnenanlage vor Haus 14 wird als wertvoll eingestuft und die Instandsetzung angestrebt. Die derzeitige Situation der Freiflächen ist zum großen Teil inakzeptabel. Zukünftiges Ziel ist eine Neugestaltung bzw. Rekonstruktion des Geländes auf der Grundlage eines einheitlich strukturierten Gesamtkonzeptes mit hoher außenräumlicher Qualität. Hierzu werden die historischen Quellen in Bezug auf Bepflanzung und Materialität analysiert und ausgewertet. Stellplätze Auf dem Campusgelände existiert kein Stellplatzkonzept mit ausgewiesenen Parkzonen. Das gesamte Areal wird gegenwärtig unstrukturiert und unkontrolliert beparkt.
Flächennutzungsplan Der Flächennutzungsplan von Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 12. November 2009 stellt das Gebiet als Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung Hochschule und Forschung dar.
Planungsrecht Für das Gebiet existiert kein Bebauungsplan. Die Zulässigkeit des Vorhabens wird nach § 34 BauGB entschieden. Das gesamte Campusgelände liegt im Geltungsbereich der Verordnung über die Erhaltung der städtebaulichen Eigenart aufgrund der städtebaulichen Gestalt für das Gebiet „Friedrich-Wilhelm-Stadt“ im Bezirk Mitte von Berlin vom 08.08.1996 (GVBl. S 334 vom 31.08.1996 / siehe Teil 4 Anhang 4.1.5). Bauordnungsrecht Der Planung ist die Bauordnung des Landes Berlin BauOBln, (www.stadt entwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml) in der aktuellen Fassung zugrunde zu legen. Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt im Baugenehmigungsverfahren bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Das Wettbewerbsareal befindet sich im Bereich des Ensembles Tierärztliche Hochschule (in der Denkmalliste von Berlin unter der InventarNummer 09055029 eingetragen) und ist somit Teil eines komplexen weiträumigen Denkmalbereiches mit zahlreichen Einzelbaudenkmalen. Weitere Informationen sind unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/ denkmal zu finden. Im Jahr 2006 erfolgte die Aufnahme der Friedrich-Wilhelm-Stadt in die Förderkulisse des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz.
Abb. Denkmalbereiche und Baudenkmale (Ausschnitt aus der Denkmalkarte / Legende)
Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf eines Forschungs- und Laborgebäudes für Lebenswissenschaften an der Philippstraße unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes Haus 9. Zur Optimierung des Raumbedarfs und zur Optimierung der Betriebs- und Wartungskosten soll ein reines Laborgebäude auf dem Campus errichtet werden. Zur örtlichen Konzentration der biologischen Institute und aufgrund der engen Verflechtung mit der Hochschulmedizin der Charité soll ein Teilbedarfsprogramm von 4.633,5 m² NF (dies entspricht etwa 35% der erforderlichen Flächen für das Institut für Biologie mit einem Gesamtbedarf von 13.900 m² NF) auf dem Wettbewerbsbereich umgesetzt werden. Davon können ca. 700 m² im Haus 9 untergebracht werden, wobei hier vorrangig Seminar- und Praktikumsräume vorzusehen sind. Der übrige Raumbedarf ist als Neubauplanung vorzusehen. Um das oberirdische Bauvolumen zu reduzieren, sollte ein Kellergeschoss vorgesehen werden.
Der Campus Nord der Humboldt-Universität zeigt sich derzeit wie eine Insel in der Innenstadt. Die Gebäude sind in einer parkähnlichen Umgebung vereinzelt angeordnet. Der Ort ist ein Kleinod in der Großstadt. Ziel ist es, die Eigenart des Campus möglichst zu erhalten. Der Neubau soll an dem ehemaligen Klinikhof, in unmittelbarer Nähe der kleinteiligen denkmalgeschützten Bebauung entstehen. Hierauf muss die Neubebauung mit Form und Höhenentwicklung reagieren. Der Altbau an der Hannoverschen Straße hat einen Stufengiebel, der freigestellt bleiben muss. Der Neubau sollte sich gestalterisch damit auseinandersetzen. Eine Gebäudehöhe bis zu fünf Geschossen + Staffelgeschoss sind aus planungsrechtlicher Sicht möglich, wobei das Dachgeschoss nach Möglichkeit zurückgestaffelt werden sollte. Über die Philippstraße soll weiterhin die Haupterschließung des Campusgeländes erfolgen. Eine fußläufige Erschließung soll über die Ecke Hannoversche Straße / Philippstraße vorgesehen werden.
Sichtbeziehungen zwischen den Freiräumen und die Freistellung von Gebäudeteilen zur optischen Öffnung zum Gartenbereich sind erwünscht. Der Campus wird auch künftig in den Freibereichen von der übrigen Stadt abgegrenzt werden. Im Außenbereich ist eine Fläche von 10 m² als Stickstoff-Lagerfläche vorzuhalten.
Panke Einen weiteren Einfluss auf die Planung hat die Renaturierung der Panke. Ziel des übergeordneten öffentlichen Grünzuges (siehe FNP, LaPro) ist – als Kompensationsmaßnahme im Zusammenhang mit dem angrenzenden Bauvorhaben – die verrohrten Teilabschnitte der Panke offen zu legen, um sie als lineares Landschaftselement wieder erlebbar zu machen. Angestrebt ist ein Gesamtkonzept für den gesamten Pankeverlauf. Die Böschungsbereiche der wieder freigelegten Panke sollen als unversiegelte Fläche (Breite ca. 5 m) begrünt werden. Das Regenwasser ist grundsätzlich in die Panke einzuleiten.
Abb. Funktionsschema
Im neu errichteten Forschungs- und Laborgebäude unter Einbeziehung des angrenzenden Haus 9 sollen acht Professuren sowie zwei Juniorprofessuren dauerhaft untergebracht werden. Die Gruppengrößen liegen bei Juniorprofessuren bei etwa 10, bei W2-Professuren bei etwa 20 und bei W3-Professuren bei etwa 40 Mitarbeiter pro Arbeitsgruppe, insgesamt also 200–250 Mitarbeiter. Durch flexible Raumplanung soll die Option offen gehalten werden, vorübergehend eng kooperierende Nachwuchsgruppen aus den Partnerinstituten (BIMSB, Charité, DRFZ und MPI) im Gebäude aufzunehmen. Etwa 10 % der Gesamtfläche werden flexibel als Forschungsflächen für befristet eingerichtete Nachwuchsgruppen (z.B. Emmy-Noether-Programm, zusätzliche Juniorprofessuren) sowie für Liaison-Gruppen vorgesehen, die in gemeinsamen Forschungsprogrammen
mit außeruniversitären Forschungsinstitutionen eingeworben werden. Die geforderten S1- und S2-Sicherheitsstandards machen eine räumliche Nähe der Forschungslabors zu den Seminar und Kursräumen für die molekularbiologisch orientierten Fortgeschrittenenpraktika (Gruppengrößen 12–35 Studierende) erforderlich, wobei je 3–4 praktische und theoretische Veranstaltungen parallel laufen werden. Gleichzeitig sollte jedoch der Studentenverkehr durch die räumliche Gliederung des Gebäudes klar von den Forschungslabors abgetrennt sein. Der Forschungsneubau muss alle notwendigen technischen Voraussetzungen für sensible Experimente (Erschütterungs- und Staubfreiheit, Temperaturkonstanz) unter S1- und S2-Bedingungen erfüllen und die zentralen Anzuchtmöglichkeiten von gentechnisch-veränderten Organismen bei einem flexiblen Geräteeinsatz ermöglichen. Als zentrale Einrichtungen zur gemeinsamen Nutzung von Großgeräten sind die Imaging Einrichtung mit hochwertiger Mikroskopie (u.a. 2-Photonen-, Single particle tracking, Fluorescence-Image-Restoration, Konfokale FluoreszenzMikroskopie und FACS in getrennten Laboren), ein zentrale Isotopenlabor, die Massenspektrometrie und das Biotechnikum mit Fermentern und Großraumautoklav vorgesehen. 1. Gemeinsame Einrichtungen Hier sind unter Serviceeinheiten zentrale Organisationseinheiten für jeweils vier Arbeitsgruppen aufgeführt, die sich aus Flächen für studentische Schreibarbeiten, Server- und Besprechungsraum, Teeküche, Archiv- und Kopierraum zusammensetzen. Idealerweise sollten hier die Sekretariate angegliedert werden, um als Arbeitsgruppe zuverlässig und ganztägig ansprechbar zu sein. Darüber hinaus könnte ein für mehrere Arbeitsgruppen zuständiges Sekretariat flexibel auf Belastungsspitzen reagieren. Die Serviceeinheiten können in Verbindung mit Treppenhaus/ Erschließung und Sanitären Einrichtungen eine zentrale Kernfläche bilden. Wachraum Ein Wachraum mit den dafür notwendigen Nebennutz- und Funktionsflächen muss im Forschungsneubau untergebracht werden. Der Wachraum soll sowohl die Überwachung des Sicherheitsbereiches des Forschungshauses als auch die vollständige Überwachung des Außenund Kontrollbereiches des Campus Nord sowie der Sicherheitsbereiche der auf dem Campus befindlichen Gebäude übernehmen. Damit ersetzt er in seiner Funktion das neben der Zufahrt befindliche Wachgebäude und übernimmt zusätzliche Aufgaben. Aufgabenschwerpunkte des Wachraums: – Zutrittskontrolle zum Gelände – Fahrzeugkontrolle (Zufahrtberechtigung) – Bestreifung des Kontrollbereichs (mit Diensthund) einschließlich Verschluss des Geländes – Bestreifung der Sicherheitsbereiche (Gebäude) einschließlich Verschluss – Alarmverfolgung – Information von Benutzern / Besuchern – Einweisung von Hilfskräften (Polizei, Feuerwehr)
Anforderungen an die Gestaltung des Wachraums: – direkte Sichtverbindung auf den Fußgängerzugang und die KFZ-Zufahrt – direkte Sichtverbindung auf die Philippstr. – durchbruchhemmende Verglasung – 1 Arbeitsplatz im Wachraum ist so anzulegen, dass dieser von Außen nicht einsehbar ist – ggf. benötigte Monitore für Videokontrollanlage sind so zu platzieren, dass diese von Außen nicht eingesehen werden können – Ausreichende Beleuchtung des Zugangsbereichs für KFZ und Fußgänger – Direkter Zugang zum Gelände und zum Forschungshaus Biologie Serverraum Im Serverraum muss der Rechner für die Gefahren-Melde-Anlage des Forschungshauses und des Campus Nord untergebracht werden. 2. Zentrale Nutzungen Ziel der Zusammenfassung von Nutzungen ist es, hohe Investitionskosten von Geräten und die Betriebskosten auf ein wirtschaftlich tragfähiges Maß zu begrenzen. Dabei müssen forschungs- und auch lehrbezogene Notwendigkeiten berücksichtigt werden. A institutsübergreifende Nutzungen, die nur an einem Ort lokalisiert sind: – Imaging / Mikroskopie – Biotechnikum – Massenspektrometer B institutsübergreifende Nutzungen, die – bedingt durch die dezentrale Unterbringung der Biologie – an mehreren Standorten erforderlich sind: – Isotopenlabor – Fläche für Tiefkühltruhen und -schränke C Sog. „Stockwerkdienst“ (etagenweise Anordnung): – Ultrazentrifugen / Zentrifugen – Eisbereitung – Spülküche / Autoklaven D Als Nutzungen, die mit benachbarten Arbeitsgruppen geteilt werden können, werden folgende Nutzungen benannt: – Kühllabor – Ultrazentrifugen, Spülküche, Autoklaven, wenn eine intensive
Nutzung kürzere Zugriffswege erfordert (Molekulare Biologie)
2.01 Isotopenlabor Das Isotopenlabor ist zentral, mit einer Schleuse, in Erdgeschossnähe unterzubringen. Die Anlage muss den Vorgaben der Schutzklasse S1, in einem Raum der Schutzklasse S2 der Strahlenschutzverordnung entsprechen. 2.02 Massenspektrometrie Die Lage im Gebäude sollte in der Nähe der Arbeitsgruppen Biochemie der Pflanzen und Mikrobiologie sein. Anforderungen an die Ausstattung und Raumlufttechnik: Klimatisierung 20°C; Druckluft, ölfrei, 8–10 Bar Vordruck; maximale Partikeldichte 55 mg/m³; Abluft (nicht zirkulierend) 20 l/min; keine Versiegelung von Boden und Decken mit ausdünstenden Mitteln (Epoxid); Schutz des Gerätes vor Staubemissionen der Abluftanlage; Leistungsaufnahme: LC/MSD 2000 Watt; Computer 500
Watt; Pressluftgenerator 3000 Watt; Druckgasflaschenschrank. 2.03 Imaging Imaging umfasst den Bereich der Fluoreszenzmikroskopie und ist insbesondere für die Arbeitsgruppen der Zoologie geclustert. In der Arbeitsgruppe Zytologie ist aufgrund häufigen Zugriffs ein zusätzliches Gerät eingerichtet. 2.04 Anzuchträume Brut-, Algenzucht und Pflanzenkulturräume werden schwerpunktmäßig durch die Arbeitsgruppen der Molekularen Biologie und Biochemie genutzt. Sie unterliegen streng vorgegebenen Temperaturbereichen, um das Wachstum der jeweiligen Zellkulturen und Organismen zu fördern. Durch die Vielfalt der verschiedenen Temperaturbereiche ist es sinnvoll, diese Räume, in denen teilweise nur einzelne Regalmeter benötigt werden, zusammenzufassen. 2.05 Tiefkühlräume Aufstellfläche für Tiefkühltruhen (– 80°C), mit Anschluss an Gebäudeleittechnik. 2.06 Biotechnikum Das Biotechnikum dient der Vorbereitung auf die Serienproduktion, sowie der Durchführung großmaßstäblicher Versuche und dem Aufbau von Großversuchen. Für die Technikumsfläche ist eine Raumhöhe von 5 m vorzusehen. 3. Zentraler Lehrbereich 3.01 Seminarräume Keine besondere Lageanforderung im Gebäude. Zur Verringerung des Publikumsverkehrs in den unteren Geschossen. 3.02 Praktikumsräume Niedrig installierte Praktikumsräume, die durch die lose Bestuhlung auch als Seminarraum nutzbar sind. 4. Arbeitskreis Ökologie 4.01 Arbeitsgruppe: Terrestrische Ökologie Zur Zeit als Standard-Professur ausgestattet. Kooperation mit AG Gewässerökologie. 4.02 Arbeitsgruppe: Gewässerökologie Keine weiteren Angaben. 5. Arbeitskreis Molekulare Biologie und Biochemie 5.01 Arbeitsgruppe: Zytogenetik Hier bestehen enge Kooperationen zur AG Molekulare Zellbiologie. Bei räumlich benachbarter Unterbringung ist die gemeinsame Nutzung von Spülküche, Autoklav, VE-Wasserbereitung, Isotopenlabor und Kühllabor möglich. Besonderheiten: CO²-Ringleitung für alle Labors. 5.02 Arbeitsgruppe: Genetik Hier bestehen enge Kooperationen zur AG Biochemie der Pflanzen. Bei räumlich benachbarter Unterbringung ist die gemeinsame Nutzung von Ultra- und Kühlzentrifugen, Spülküche, Autoklav und Kühllabor möglich. Besonderheiten: hoher Anteil an einzelnen Bruträumen, Mitbenutzung Gewächshaus. Zugriff auf Fluoreszenzmikroskopie und Isotopenlabor erforderlich. 5.03 Arbeitsgruppe: Molekulare Zellbiologie Hier bestehen enge Kooperationen zur AG Zytogenetik. Bei räumlich benachbarter Unterbringung ist die gemeinsame Nutzung von Spülküche,
Autoklav, VE-Wasserbereitung, Isotopenlabor und Kühllabor möglich. Besonderheiten: Photolabor (Mitbenutzung durch AG Zytogenetik und AG Biochemie der Pflanzen; S2 Labor nach GenTSV. 5.04 Arbeitsgruppe: Biochemie der Pflanzen Hier bestehen enge Kooperationen zur AG Genetik. Bei räumlich benachbarter Unterbringung ist die gemeinsame Nutzung von Ultra- und Kühlzentrifugen, Spülküche, Autoklav und Kühllabor möglich. Mit den AGs Mikrobiologie und Physiologie der Mikroorganismen ist die gemeinsame Nutzung eines Dokumentationsraumes möglich. Besonderheiten: Klimakammern S1 Klassifizierung nach GenTSV. 6. Arbeitskreis Mikrobiologie 6.01 Arbeitsgruppe: Allgemeine Mikrobiologie Hier bestehen enge Kooperationen zur AG Physiologie der Mikroorganismen. Bei räumlich benachbarter Unterbringung ist die gemeinsame Nutzung von Ultra- und Kühlzentrifugen, Spülküche, Autoklav VE-Wasserbereitung, Isotopenlabor, Kühl- und Bruträumen möglich. Besonderheiten: Chromatographie, Verwaltung des Biotechnikums, Standort des Dokumentationsraumes. 6.02 Arbeitsgruppe: Physiologie der Mikroorganismen Enge Kooperation mit AG Mikrobiologie. 7. Juniorprofessuren Die Juniorprofessuren sind jeweils an W2 und W3 Professuren angegliedert und nutzen die vorhandene Infrastruktur der Geräte und Einrichtungen mit. In allen Arbeitsgruppen ist eine angemessene Anzahl Diplomanden (meist 8) zugeordnet und flächenmäßig berücksichtigt.
Ausführliche Hinweise zur Technischen Ausrüstung sind im Teil 4 / Digitale Anlagen unter Punkt 4.1.4 / Prüfvermerk zum Bedarfsprogramm zu finden. Für die Planung sind die Anforderungen an Labore aus der Gefährdungsanalyse gemäß Arbeitsschutzgesetz zu beachten. Ebenso sind die Anforderungen der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR 11/ 2005) zu beachten. Versorgungstechnik Für Technikzentralen bzw. Unterstationen, Installationsschächte und horizontale bzw. vertikale Kanal- und Leitungswege sind ausreichend Flächen zu berücksichtigen. Dabei sind insbesondere in ausreichender Anzahl Reinigungs- und Revisionsmöglichkeiten vorzusehen sowie deren Zugänglichkeit sicherzustellen. Für besonders brandgefährdete bereiche, wie für elektrotechnische Betriebsräume, Labore und Computerräume ist die Notwendigkeit geeigneter Brandbekämpfungssysteme, wie Sprinkler- und CO2-Anlagen o.a. zu untersuchen. In der Regel ist die Kompensation architektonischer und funktionaler Ansprüche durch den Einsatz technischer Brandschutzmaßnahmen zu vermeiden.
Die Wärmeversorgung soll über das Fernwärmenetz der Charité erfolgen. Heizungszentralen bzw. Wärmeübergabestationen sind in der Regel im Kellergeschoss vorzusehen und die einzelnen Räume sind über untere Verteilungen und senkrechte Steigestränge anzuschließen. Die Hinweise zur Planung und Ausführung von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen-Bau 2004) sowie Hinweise zur Planung, Ausführung und Betrieb von Kälteanlagen und Kühlgeräten (Kälte 96) für öffentliche Gebäude (Herausgeber AMEV) sind bei der Planung zu berücksichtigen. Elektrotechnik Für die starkstrom- und nachrichtentechnischen Zentralen sind ausreichend Flächen und Räume in den Etagen vorzusehen. Arbeitsräume in unmittelbarem Umfeld von Trafostationen sind zu vermeiden. Kabel- und Leitungstrassen sind außerhalb der Rettungswege in den Nebenräumen zu führen. Für Räume mit DV-Arbeitsplätzen sind Brüstungs- bzw. Fensterbankkanäle vorzusehen. Die Beleuchtungsanlagen sind gemäß den „Hinweisen für die Innenraumbeleuchtung mit künstlichem Licht in öffentlichen Gebäuden“ und der „Beleuchtung von Arbeitsplätzen mit Bildschirmgeräten in öffentlichen Gebäuden“ (Herausgeber AMEV) zu planen. Starkstromtechnik Der Neubau soll an die vorhandene Infrastruktur angeschlossen werden. Nachrichtentechnik Brandmelde- und Hausalarmanlagen sind nur gemäß den Mindestforderungen der Bauaufsicht bzw. der Berliner Feuerwehr zu planen. Notwendigkeit und Umfang von Zugangskontrollanlagen sind darzustellen. Fördertechnik Die Anforderungen an Größe und Tragfähigkeit der Aufzüge sind anhand der zu transportierenden Personen bzw. Geräte und Anlagen zu ermitteln. Weiterhin sind die bauaufsichtlichen Anforderungen zu beachten. Labortechnik Für die Versorgung der Labore mit Medien (Druckluft, O2, CO2, N2, u.a.) ist unter Beachtung belegter Bedarfswerte eine Variantenwahl zwischen zentraler bzw. dezentraler Versorgung zu treffen. In die Betrachtungen ist der jeweils erforderliche Bedarf für Aufstellflächen und für Rohrtrassen einzubeziehen.
Zufahrten Der Forschungsneubau muss die Hauptzufahrt zum Gelände an der Philippstraße ermöglichen. Eine Feuerwehrzufahrt ist vorzusehen. Eine Überbauung der Zufahrt ist möglich, wenn Mindestdurchfahrtshöhen (Feuerwehr) und Grundstücksgrenzen eingehalten werden. Eine
Pförtnerloge (siehe Wachraum unter 3.3) ist in den Neubau zu integrieren. Die Umgrenzung des Campusgeländes und alle Zuwegungen müssen so gestaltet werden, dass das gesamte Areal in der Nacht abschließbar ist. Wegekonzept Der Masterplan für den Freiraum berücksichtigt die historische Entwicklung des Wegesystems und die aktuellen Nutzungsansprüche. In der Wegehierarchie gibt es die folgenden zwei Arten: Verkehrswege für Lieferund Rettungsverkehr und Fußwege in unterschiedlichen Gehwegbreiten. Die geplanten Fußwege berücksichtigen in ihrer Breite (2,00 m – 3,00 m) ein hohes Verkehrsaufkommen. Nach Anforderung der HU unterliegen alle Wege, auch sog. nicht notwendige, der Reinigungs- und Verkehrssicherun gspflicht und müssen deshalb maschinell zu reinigen sein. Alle Höfe sollen möglichst freigehalten werden von Individualverkehr. Die Asphaltflächen sollen reduziert werden. Asphalt wird nur an Straßen entlang der Häuser 9, 10, 13, 15, 16, 17 geplant. Außerdem ist eine befestigte Straße von Haus 13 zum östlich vom Neubau der Sportforschungshalle geplanten Max-Delbrück-Zentrum vorsehen. Die Anzahl der Studierenden auf dem Campus Nord und der fußläufige Durchgangsverkehr zur Mensa Nord werden sich wesentlich erhöhen. Es soll ein neuer Zugang an der Philippstraße zwischen dem Neubau und Haus 11 vorgesehen werden (siehe Teil 4 Digitale Anlagen: Masterplan_ Wegeführung). Äußere Erschließung / Eingangssituation Der Haupteingang zum Gelände soll über die Philippstraße erfolgen. Die Erschließung des geplanten Forschungs- und Laborgebäudes ist entwurfsabhängig zu gestalten. Interne Erschließung / Zugangskontrollen Alle Bereiche außer dem zentralen Lehrbereich mit Seminar- und Praktikaräumen unterliegen dem kontrollieren Zugang für berechtigte Personen. Die Zutrittskontrolle funktioniert über Schleusen, die mit einem Kartenlesesystem ausgestattet sind. Verbindung von Neubau und Haus 9 Eine bauliche Anbindung an das Bestandsgebäude Haus 9 ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Feuerwehrflächen / -zufahrten / Hydranten Alle Hydranten müssen durch die Feuerwehr erreichbar sein. Zufahrt und Anleitern der Feuerwehr ist auf dem rückwärtigen Innenhof aufgrund der Baumkronen nicht möglich, die Grundrisse müssen entsprechend gestaltet werden (siehe Teil 4 Digitale Anlagen: Masterplan_Feuerwehr). Stellplätze Es sind zwei behindertengerechte Pkw-Stellplätze und 70 Fahrradstellplätze auf der Wettbewerbsfläche nachzuweisen. Parkplätze für Besucher und Mitarbeiter sind auf dem Gelände nicht vorgesehen.
Müllkonzept Ein zentraler Müllplatz mit Presscontainern wird künftig im Hof von Haus 2 geplant. Der Abtransport wird direkt über die Zufahrt zur Luisenstraße erfolgen. Die Mülleinsammlung auf dem Campusgelände wird mit MulticarFahrzeugen o.ä. durchgeführt werden.
Der vorgegebene Kostenrahmen (Kostengruppen 300 + 400) von 19.660.000,– Euro (inkl. MwSt.) ist einzuhalten. Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Entwurfes ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Dies bezieht sich auf: – Baukosten – Instandhaltungskosten – Kosten des laufenden Betriebs Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten, s. Anhang). Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: – Kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß – Verzicht auf aufwendige Konstruktionen – Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit – Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche – Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge diesbezüglich zu ermöglichen, werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet. Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Skizzen und Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276, Kostengruppen 300 und 400, s. 1.10 Geforderte Leistungen) gefordert. Dabei soll auch die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption dargestellt werden. Hierzu sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: – Konstruktion (Tragsystem, Ausbaustruktur) – Gebäudehülle (Fassade, Dach) – Technische Gebäudeausrüstung (Heizen u. Lüften, Wärmerückgewinnung, Tageslichtnutzung, Beleuchtung)
Für die Baumaßnahme liegt ein geprüftes Bedarfsprogramm vor. Es sind Gesamtbaukosten nach DIN 276 von 33.800.000,– Euro (inkl. MwSt.) vorgegeben. Aufstellung der Gesamtbaukosten nach DIN 276 Kostengruppe 200 Kostengruppe 300 Kostengruppe 400 Kostengruppe 500 Kostengruppe 600 (ohne Großgeräte) Großgeräte Kostengruppe 700 Gesamtbaukosten
785.000,– Euro 11.410.000,– Euro 8.250.000,– Euro 2.360.000,– Euro 1.485.000,– Euro 3.870.000,– Euro 5.640.000,– Euro 33.800.000,– Euro
Nachhaltigkeit / Energieeffizienz /
/ Ökologische Zielsetzung
Das Gebäude ist besonders unter dem Aspekt der Energieeffizienz so zu planen, dass die Anforderungen der zukünftigen EnEV 2009 um mindestens 30% unterschritten werden (entspricht somit voraussichtlich der EnEV 2012). Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: – Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik) – Optimierung der Tageslichtnutzung – sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit – langfristige und flexible Nutzungsqualität – Kosteneffizienz bei Baukosten – Minimierung der Betriebskosten – bedarfsgerechte natürliche Lüftung bzw. bedarfsgerechte hocheffiziente Lüftungsanlagen (wo erforderlich) – Reduktion von Immissionen und Emissionen – Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der Nutzungsbereiche – hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle – Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien – Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, Heizungsunterstützung, Strom) – Prüfung der Regen- und Grauwassernutzung Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, siehe Teil 4 Anhang 4.1.7). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen.
Die umweltgerechte und nachhaltige Ausbildung des Baukörpers ist eine wesentliche Voraussetzung für den Entwurfsbeitrag.
Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ (www.senstadt.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/ handbuch) im Wettbewerb umzusetzen. Dabei sollen die unterschiedlichen Nutzeranforderungen hinsichtlich motorischer, sensorischer oder kognitiver Art Berücksichtigung finden. DenFunktionsbereichen:Erschließung,Orientierung,Versammlungsräume, Gastronomieräume, Sanitärräume, Unterrichtsräume ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auch auf dem Grundstück sind die Prinzipien des barrierefreien Bauens konsequent anzuwenden.
Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen: – Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin – Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung – BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006 – Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vom 08. August 2008 – Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin (DSchG Bln) vom 24. April 1995, zuletzt geändert am14.12.2005 – Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) vom 12. August 2004 – DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen – Baumschutzverordnung (BaumSchVO) vom 11. Januar 1982, zuletzt geändert am 5. Oktober 2007 Die im Anhang aufgeführten Richtlinien sind zu beachten.
3.11		 Raumprogramm / Funktionsdiagramm
In zwei Vorstudien wurde die Umsetzbarkeit des Raumprogramms innerhalb des Wettbewerbsbereichs geprüft und die Machbarkeit bestätigt. Das Raumprogramm, das Funktionsdiagramm (siehe Abb. unter 3.3) und die Vorstudien befinden sich als digitaler Download unter 4.1.3, 4.1.4 bzw. 4.1.9 Formblatt A.
Übersicht Flächenwerte
Grundflächen nach DIN 276 NF 1–6 NF 7 NF 1–7 TF VF inkl. Foyer KF BGF Neubau in m² 3.576,0 289,5 Bestand Haus 9 in m² 695,0 73,0 Flächenbilanz gesamt in m² 4.271,0 362,5 4.633,5 1.205,0 1.715,5 788,5 8.342,5
Übersicht Raumprogramm (Gesamtübersicht siehe Anhang)
Nutzung / Raumbezeichnung GE Gemeinsame Einrichtungen 01 Service 02 Sanitärräume ZN Zentrale Nutzungen 01 Isotopenlabor 02 Massenspektrometrie 03 Imaging 04 Anzuchträume 05 Tiefkühlräume 06 Biotechnikum ZL Zentraler Lehrbereich 01 Seminarräume 02 Praktikumsräume ÖKO Arbeitskreis Ökologie 01 Terrestrische Ökologie [TÖ] 02 Gewässerökologie [GÖ] BIO Arbeitskreis Molekulare Biologie + Biochemie 01 Zytogenetik [ZGen] 02 Genetik [Gen] 03 Molekulare Zellbiologie [MZell] 04 Biochemie der Pflanzen [BioPf] MIK Arbeitskreis Mikrobiologie 01 Allgemeine Mikrobiologie [AMikro] 02 Physiologie der Mikroorganismen [PhyM] JP Juniorprofessuren Nutzfläche NF gesamt in m² Flächenbedarf 697,5 304,5 393,0 428,0 98,0 40,0 60,0 100,0 60,0 70,0 695,0 225,0 470,0 575,0 299,0 276,0 1.286,0 255,0 365,0 342,0 324,0 778,0 478,0 300,0 174,0 4.633,5
Gestaltung – Städtebau / Stadträumliche Einbindung / Denkmalschutz – Baukörpergestaltung – Bezug Neubau / Bestand – Innenraumqualität – Konstruktion / Materialität Funktion – Erschließung – Funktionale Zuordnung – Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung – Außenraumnutzung / Orientierung Realisierbarkeit – Programmerfüllung – Nachhaltigkeit und Energieeffizienz – Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb, Einhaltung des Kostenrahmens – Barrierefreiheit – Genehmigungsfähigkeit Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar.
Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften / Teil 4 Anhang
00_auslobung_hu-biologie.pdf
01_lageplan_hu-biologie.pdf
01_lageplan_hu-biologie.pdf 02_arbeitsplan_hu-biologie.pdf (M 1:1.000) (M 1:200)
CAD-Dateien –		 Lageplan auf Grundlage der ALK und des amtlichen Lageplans des Vermessungsbüros Zech und Ruth in verschiedenen Dateiformaten (maßstabsunabhängig)
03_arbeitsplan_hu-biologie.dwg/dxf (vAutoCAD 2000)
4.1.2 Informationspläne –		 Vermesserplan des Vermesserbüros Zech und Ruth
01_vermesserplan.dxf/.dwg/.pdf
01_vermesserplan.dxf/.dwg/.pdf –		 (M 1:250)
Bestandspläne Haus 9
Ansichten Giebel 1-7, 10-12 als .pdf / .dwg / .dxf 01_haus9_grundriss_KG.pdf / .dwg / .dxf 02_haus9_grundriss_EG.pdf / .dwg / .dxf 03_haus9_grundriss_1OG.pdf / .dwg / .dxf 04_haus9_grundriss_2OG.pdf / .dwg / .dxf 05_haus9_schnitte.pdf / .dwg / .dxf (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100)
Bestandspläne Haus 10
Ansichten Giebel 8 und 9 als .pdf / .dwg / .dxf 01_haus10_grundriss_KG.pdf / .dwg / .dxf 02_haus10_grundriss_EG.pdf / .dwg / .dxf 03_haus10_grundriss_ZG.pdf / .dwg / .dxf 04_haus10_grundriss_1OG.pdf / .dwg / .dxf (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100)
Bestandspläne Haus 11
01_haus11_Ansicht_Nord.pdf / .dwg / .dxf 01_haus11_Ansicht_Nord.pdf .dxf
02_haus11_Ansicht_Ost.pdf / .dwg / .dxf 02_haus11_Ansicht_Ost.pdf 03_haus11_Ansicht_Sued.pdf / .dwg / .dxf		 04_haus11_Ansicht_West.pdf 04_haus11_Ansicht_West.pdf / .dwg / .dxf 05_haus11_GR_EG.pdf 05_haus11_GR_EG.pdf 06_haus11_GR_1OG.pdf 06_haus11_GR_1OG.pdf 07_haus11_GR_2OG.pdf 07_haus11_GR_2OG.pdf 08_haus11_GR_DG.pdf 08_haus11_GR_DG.pdf 09_haus11_Schnitt_B-B.pdf 09_haus11_Schnitt_B-B.pdf (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100)
Lagepläne von Ver- und Entsorgungsleitungen als .pdf-Datei
01_ltg_campus_nord.pdf
01_ltg_campus_nord.pdf 02_ltg_gasag.pdf
02_ltg_gasag.pdf 03_ltg_vattenfall_waerme.pdf
03_ltg_vattenfall_waerme.pdf 04_ltg_vattenfall_strom.pdf
04_ltg_vattenfall_strom.pdf 05_ltg_telekom.pdf
05a_ltg_telekom_legende.pdf
05a_ltg_telekom_legende.pdf 06_ltg_bwb.dwg
06a_ltg_bwb_legende.pdf
07_ltg_hu_fernmelde_1.pdf
07a_ltg_hu_fernmelde_2.pdf
07b_ltg_hu_isdn.pdf
08_ltg_hu_elt-kabelplan.pdf
Masterpläne als .pdf-Dateien
01_masterplan_ltg_regenwasser.pdf 01_masterplan_ltg_regenwasser.pdf
02_masterplan_feuerwehr.pdf 02_masterplan_feuerwehr.pdf 03_masterplan_wegefuehrung.pdf (M 1:500) (M 1:1.000) (M 1:1.000)
4.1.3 Weitere Planungsunterlagen –		 Schichtenverzeichnis
02_baumbestand.pdf
02_baumbestand.pdf (M 1:200)
03_freiflaechen.pdf aechen.pdf
04_bodenbelastungskataster.pdf
Vorstudien zur Umsetzbarkeit des Raumprogramms
innerhalb des Wettbewerbsbereichs
05_Vorstudie_Busmann_Haberer.pdf
06_Vorstudie_Eurolabors.pdf
Denkmalpflegerisches Gutachten, Juni 1994
07a_gesamtverzeichnis_denkmal.pdf
07b_baualterskarte.jpg
08a_denkmal_gutachten_haus_9.pdf
08b_grundriss_EG.jpg
08c_schnitt_grundriss_DG.jpg
09_denkmal_gutachten_haus_10.pdf
10_denkmal_gutachten_haus_11.pdf
Strategien nördlicher Cityrand / Vernetzung
11_strategien_cityrand.tif
Unterlagen Modellbau
01_modell_informationen.txt
02_hoehenangaben_umgebung.pdf
03_einsatzplatte_solo.dwg / .dxf
04_umgebung_mit_einsatz_1_500.dwg / .dxf
05_fotodokumentation
4.1.4 Funktionale Anforderungen, Raumprogramm –		 Funktionsschema
01_funktionsschema.pdf
Bedarfsprogramm (Prüfvermerk Technische Ausrüstung)
02_bedarfsprogramm_pruefvermerk.pdf
siehe 4.1.9 Formblatt A Flächenermittlung
4.1.5 Vorschriften als .pdf –		 Erhaltungssatzung
000000_verfassererklaerung_hu_biologie.pdf –
000000_A_formbl_flaechen_raum_funktion_hu_biologie.xls
000000_B_formbl_gebaeudekennwerte_ hu_biologie.xls
000000_fragen_energie_nachhalt_hu_biologie.pdf
Fotos 1-35
Literatur –		 Berlin und seine Bauten, hrsg. vom Architektenverein zu Berlin, Berlin 1877, 1896 –		 Berlin und seine Bauten, Teil V – Band A, hrsg. vom Architektenund Ingenieurverein zu Berlin, Berlin 1983 –		 Denkmale in Berlin, Ortsteil Mitte, Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, hrsg. vom Landesdenkmalamt Berlin, Petersberg 2003 –		 Kempf, Jens-Oliver: Die königliche Tierarzneischule in Berlin von Carl Gotthard Langhans. Eine baugeschichtliche Gebäudemonografie, Berlin 2008 –		 Schäche, Wolfgang: Die Friedrich-Wilhelm-Stadt. Zu Geschichte und Bestand, in: Architektur in Berlin, Jahrbuch 1996, hrsg. von der Architektenkammer, Hamburg 1996 Internet –		 FIS-Broker (GIS) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung –		 Internetseiten der Humboldt-Universität zu Berlin: www.hu-berlin.de –		 Internetseiten des Instituts für Biologie: www.biologie.hu-berlin.de Gutachten –		 Denkmalpflegerisches Gutachten: Veterinärmedizinische Fakultäten der HU, Standort Berlin-Mitte, Hübner und Oehmig, Juni 1994 –		 Grundsätze der Masterplanung auf dem HU-Campus Nord, Prof. Dorothee Dubrau, 2009 Abbildungsnachweis –		 Abb. S. 27 Landesarchiv Berlin, Kartenabteilung; Abb. S. 30, 32 Landesdenkmalamt Berlin; Abb. S. 46 Funktionsschema / Grundlage erstellt von EUROLABORS, bearbeitet von SenStadt; Abb. S. 30, 31 Schütz, Die Thierärztliche Hochschule zu Berlin 1790–1890, Festschrift 1890; Fotos S. 33, 34, 41 Berit Breuer; Abb. S. 35 aus: Denkmalpflegerisches Gutachten von Hübner und Oehmig, 1994; alle weiteren Abbildungen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung –		 Titelbild, Foto S. 37, Fotodokumentation: Hans-Joachim Wuthenow
Übersicht Raumprogramm
4.1.9 Formblatt A Raumeinheiten [NE] 46 13 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 33 5 5 1 2 3 1 1 2 3 10 24 7 1 3 1 1 1 2 1 1 3 1 1 1 8 1 1 Fläche je NE [m²] Flächenbedarf [m²] 697,5 304,5 180,0 15,0 24,0 12,0 12,0 10,0 15,0 15,0 5,0 3,0 1,5 12,0 393,0 75,0 75,0 15,0 30,0 45,0 39,0 24,0 20,0 30,0 40,0 428,0 98,0 8,0 45,0 15,0 20,0 10,0 40,0 20,0 20,0 60,0 20,0 20,0 20,0 100,0 10,0 10,0
Raum-Nr. GE GE 01 GE 02 GE 03 GE 04 GE 05 GE 06 GE 07 GE 08 GE 09 GE 10 GE 11 GE 12 GE 13 GE 14 GE 15 GE 16 GE 17 GE 18 GE 19 GE 20 GE 21 GE 22 ZN ZN 01 ZN 02 ZN 03 ZN 04 ZN 05 ZN 06 ZN 07 ZN 08 ZN 09 ZN 10 ZN 11 ZN 12
Nutzung / Raumbezeichnung Gemeinsame Einrichtungen 01 Service Serviceeinheit je 4 AG Servicefläche Büro Aufenthalt Technisches Personal Aufenthalt Putzpersonal [extern] Hausmeister Dienstraum Brandmeldezentrale Poststelle Wachraum Sozialbereich Wachpersonal (Umkleide/Teeküche) WC-Raum Wachpersonal Ablagefläche Diensthund Serverraum Wachpersonal 02 Sanitärräume WC – Damen WC – Herren Umkleiden Putzpersonal [extern] Umkleiden D/H Umkleiden D/H Umkleiden D/H Studenten [à 0,3 m²] Umkleiden D/H Studenten [à 0,3 m²] Duschen D/H Duschen D/H Putzmittelräume Zentrale Nutzungen 01 Isotopenlabor Schleuse Isotopenlabor 1 Isotopenlabor 2 Meßraum Isotopenlager 02 Massenspektrometrie Geräteraum I Geräteraum II 03 Imaging Mikroskopie I Mikroskopie II Mikroskopie III 04 Anzuchträume Brutraum II Brutraum IV
90,0 15,0 24,0 12,0 12,0 10,0 15,0 15,0 5,0 3,0 1,5 12,0 15,0 15,0 15,0 15,0 15,0 39,0 24,0 10,0 10,0 4,0
8,0 15,0 15,0 20,0 10,0 20,0 20,0 20,0 20,0 20,0 10,0 10,0
ZN 13 ZN 14 ZN 15 ZN 16 ZN 17 ZN 18 ZN 20 ZL ZL 01 ZL 02 ZL 03 ZL 04 ZL 05 ZL 06 ZL 07 ZL 08 ZL 09 ÖKO
ÖKO 01 ÖKO 02 ÖKO 03 ÖKO 04 ÖKO 05 ÖKO 06 ÖKO 07 ÖKO 09 ÖKO 10
ÖKO 11 ÖKO 12 ÖKO 13 ÖKO 04 ÖKO 15 ÖKO 16 ÖKO 17 ÖKO 18 ÖKO 20 ÖKO 21
Brutraum V Brutraum VI PflanzenkulturraumII 05 Tiefkühlräume Raum für Tiefkühlgeräte [– 80° C] Raum für Tiefkühlgeräte [– 80° C] Raum für Tiefkühler [– 80° C] 06 Biotechnikum Technikumsfläche Zentraler Lehrbereich 01 Seminarräume Seminar 1 [30 Pers à 2,5 m²] Seminar 2 [30 Pers à 2,5 m²] 02 Praktikumsräume Praktikum Mikroskopie 1 [50 Pers à 2,5 m²] Praktikumsraum 1 [30 Pers à 4 m²] Praktikumsraum 2 [16 Pers à 5 m²] Praktikumsraum 3 [16 Pers à 5 m²] Vorbereitungsraum Spülküche/Autoklav Lagerraum Arbeitskreis Ökologie 01 Terrestrische Ökologie [TÖ] Büroflächen Hochschullehrer Wiss. MA [Dauer] Wiss. MA [befristet] (3 Arbeitsplätze je NE) Doktoranden (6 Arbeitsplätze je NE) Laborflächen Laborraum I Laborraum II Gerätelaborflächen Geräteraum Messraum Lagerraum 02 Gewässerökologie [GÖ] Büroflächen Hochschullehrer Sekretariat Wiss. MA [Dauer] Wiss. MA [DM/Stift] (2 Arbeitsplätze je NE) Doktoranden (5 Arbeitsplätze je NE) Laborflächen Laborraum II Laborraum II Gerätelaborflächen Mikroskop, Videotechnik Messraum Lagerraum
2 2 2 3 1 1 1 1 1 12 3 1 2 9 1 1 1 1 2 1 2 26 13 1 1 1 1 5 1 1 1 1 13 1 1 1 1 1 4 1 1 1 1
10,0 10,0 20,0 30,0 20,0 10,0 70,0
75,0 75,0 125,0 120,0 80,0 80,0 15,0 15,0 10,0
18,0 9,0 4,0 4,0 24,0 36,0 50,0 20,0 10,0
18,0 9,0 9,0 4,0 4,0 24,0 36,0 50,0 20,0 10,0
20,0 20,0 40,0 60,0 30,0 20,0 10,0 70,0 70,0 695,0 225,0 75,0 150,0 470,0 125,0 120,0 80,0 80,0 30,0 15,0 20,0 575,0 299,0 63,0 18,0 9,0 12,0 24,0 156,0 120,0 36,0 80,0 50,0 20,0 10,0 276,0 64,0 18,0 9,0 9,0 8,0 20,0 132,0 96,0 36,0 80,0 50,0 20,0 10,0
BIO 01 BIO 02 BIO 03 BIO 04 BIO 06 BIO 07 BIO 08 BIO 11 BIO 12 BIO 13 BIO 14 BIO 15 BIO 16
BIO 17 BIO 18 BIO 19 BIO 20 BIO 21 BIO 22 BIO 23 BIO 24 BIO 25 BIO 26 BIO 27 BIO 28 BIO 29 BIO 30 BIO 31 BIO 32 BIO 33 BIO 34 BIO 36
BIO 37 BIO 38 BIO 39 BIO 40 BIO 41 BIO 42
Arbeitskreis Molekulare Biologie und Biochemie 01 Zytogenetik [ZGen] Büroflächen Hochschullehrer Wiss. MA [befristet] (2 Arbeitsplätze je NE) Doktoranden (4 Arbeitsplätze je NE) Laborflächen Zelllabor [Transplantation] Isotopenlabor Laborraum I Laborraum II Gerätelaborflächen Messraum Messraum Fluoreszenzmikroskopie Futterküche Lagerraum Lagerraum 02 Genetik [Gen] Büroflächen Hochschullehrer Sekretariat Wiss. MA [Dauer] Wiss. MA [befristet] (2 Arbeitsplätze je NE) Wiss. MA [DM/Stift.] (2 Arbeitsplätze je NE) Doktoranden (5 Arbeitsplätze je NE) Laborflächen Laborraum I Laborraum II Gerätelaborflächen Zentrifugen/Eisbereitung Spülmasch., Autoklav Messraum Kühllabor Brutraum Brutraum Brutraum Brutraum Brutraum Brutraum Lagerraum 03 Molekulare Zellbiologie [MZell] Büroflächen Hochschullehrer Sekretariat Wiss. MA [Dauer] Wiss. MA [befristet] (2 Arbeitsplätze je NE) Wiss. MA [DM/Stift.] (2 Arbeitsplätze je NE) Doktoranden [à 4 m²] (5 Arbeitsplätze je NE)
79 15 1 1 1 1 1 3 1 1 1 1 1 1 1 26 1 1 1 1 1 1 7 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 20 1 1 1 1 1 1 18,0 4,0 4,0 24,0 15,0 24,0 12,0 15,0 20,0 15,0 20,0 5,0 15,0
18,0 9,0 9,0 4,0 4,0 4,0 24,0 12,0 15,0 15,0 15,0 10,0 6,0 6,0 6,0 6,0 6,0 6,0 10,0
18,0 9,0 9,0 4,0 4,0 4,0
1.286,0 255,0 42,0 18,0 8,0 16,0 123,0 24,0 15,0 72,0 12,0 90,0 15,0 20,0 15,0 20,0 5,0 15,0 365,0 72,0 18,0 9,0 9,0 8,0 8,0 20,0 192,0 168,0 24,0 101,0 15,0 15,0 15,0 10,0 6,0 6,0 6,0 6,0 6,0 6,0 10,0 342,0 72,0 18,0 9,0 9,0 8,0 8,0 20,0
BIO 43 BIO 44 BIO 45 BIO 46 BIO 47 BIO 48 BIO 49 BIO 51 BIO 52 BIO 54 BIO 55
BIO 56 BIO 57 BIO 58 BIO 59 BIO 60 BIO 61 BIO 64 BIO 65 BIO 66 BIO 68 BIO 69 BIO 70 BIO 72 MIK
MIK 01 MIK 02 MIK 03 MIK 04 MIK 05 MIK 06 MIK 07 MIK 08 MIK 09 MIK 10 MIK 11 MIK 12 MIK 13 MIK 14
Laborflächen Kühllabor Sonderlaborfläche S2 Sterillabor Laborraum I Laborraum II Gerätelaborflächen Spülküche, Autoklav Photolabor Messraum I Messraum II Lagerraum Lagerraum 04 Biochemie der Pflanzen [BioPf] Büroflächen Hochschullehrer Wiss. MA [befristet] (5 Arbeitsplätze je NE) Wiss. MA [DM/Stift] Doktoranden (3 Arbeitsplätze je NE) Laborflächen Laborraum I Laborraum II Gerätelaborflächen Proteinchromatographie Messraum mit Sterilbank Messraum Brutraum Klimakammer Klimakammer Lagerraum Arbeitskreis Mikrobiologie 01 Allgemeine Mikrobiologie [AMikro] Büroflächen Hochschullehrer Sekretariat Wiss. MA [Dauer] Wiss. MA [befristet] (2 Arbeitsplätze je NE) Wiss. MA [DM/Stift.] (2 Arbeitsplätze je NE) Doktoranden (9 Arbeitsplätze je NE) Laborflächen Isotopenlabor Chromatographie Messraum mit Sterilbank Laborraum I Laborraum II Gerätelaborflächen Raum für Kühlzentrifugen und UZ Spülmasch., Autoklav Brutraum +37° C
1 1 1 1 4 1 1 1 1 1 1 18 1 1 1 1 6 1 1 1 1 1 1 1 1 41 26 1 1 1 1 1 1 1 1 1 4 4 1 1 1
24,0 24,0 24,0 12,0 24,0 15,0 15,0 20,0 20,0 10,0 10,0
18,0 4,0 4,0 4,0 24,0 36,0 15,0 20,0 15,0 10,0 10,0 10,0 10,0
18,0 9,0 9,0 4,0 4,0 4,0 24,0 12,0 12,0 24,0 24,0 30,0 30,0 10,0
180,0 24,0 24,0 24,0 12,0 96,0 90,0 15,0 15,0 20,0 20,0 10,0 10,0 324,0 54,0 18,0 20,0 4,0 12,0 180,0 144,0 36,0 90,0 15,0 20,0 15,0 10,0 10,0 10,0 10,0 778,0 478,0 88,0 18,0 9,0 9,0 8,0 8,0 36,0 240,0 24,0 12,0 12,0 96,0 96,0 150,0 30,0 30,0 10,0
MIK 15 MIK 16 MIK 17 MIK 18 MIK 19 MIK 20
MIK 21 MIK 22 MIK 23 MIK 24 MIK 25 MIK 26 MIK 27 MIK 28 MIK 29 MIK 30 MIK 31 JP
JP 01 JP 02 JP 03 JP 04
Brutraum +30° C Dokumentationsraum Kühlraum [+4° C] Messraum Wägeraum Lagerraum 02 Physiologie der Mikroorganismen [PhyM] Büroflächen Hochschullehrer Wiss. MA [befristet] (4 Arbeitsplätze je NE) Wiss. MA [befristet] (3 Arbeitsplätze je NE) Doktoranden (4 Arbeitsplätze je NE) Laborflächen Laborraum I Laborraum II Gerätelaborflächen Ultraschallraum Anzuchtraum Messraum Wäge/Chemikalien Lagerraum Juniorprofessuren 01 Zellbiophysik Büroflächen Hochschullehrer Wiss. MA [DM]/Doktoranden Laborflächen Laborraum Ausgleichsfläche Strukturbiologie Nutzfläche NF gesamt
1 1 1 1 1 1 15 1 1 1 1 2 4 1 1 1 1 1 7 7 1 1 4 1
10,0 15,0 20,0 10,0 15,0 10,0
18,0 4,0 4,0 4,0 36,0 24,0 15,0 15,0 15,0 15,0 10,0
18,0 24,0 24,0 36,0
10,0 15,0 20,0 10,0 15,0 10,0 300,0 62,0 18,0 16,0 12,0 16,0 168,0 72,0 96,0 70,0 15,0 15,0 15,0 15,0 10,0 174,0 174,0 42,0 18,0 24,0 132,0 96,0 36,0 4.633,5