Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20170629_OGH0002_0080OB00059_17K0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-01-27 12:12:10
Document Index: 120269498

Matched Legal Cases: ['OGH', '§326', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1477', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1', '§1', '§ 477', '§ 492', 'OGH', '§ 1', '§ 1', 'OGH', 'OGH', '§ 1', '§ 1', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§43', '§2', '§ 43', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 8Ob59/17k - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob850/54 8Ob54/62 8Ob3...
RS0010175
1Ob850/54; 8Ob54/62; 8Ob313/63; 8Ob27/65 (8Ob44/65); 5Ob47/71; 5Ob272/73 (5Ob14/74); 4Ob551/75; 5Ob505/76; 6Ob550/77; 7Ob703/78; 5Ob559/79; 1Ob7/80; 7Ob812/81; 1Ob513/82; 5Ob657/82; 3Ob586/83; 1Ob18/83; 5Ob2090/96f; 1Ob516/96; 1Ob295/98h; 2Ob280/00s; 7Ob269/00k; 6Ob255/00v; 3Ob212/00y; 6Ob246/01x; 3Ob103/05a; 1Ob41/08y; 7Ob27/14t; 9Ob57/15w; 6Ob188/15p; 10Ob101/15y; 4Ob49/16h; 8Ob59/17k; 5Ob61/17g; 3Ob40/18f; 1Ob175/18v
ABGB §326 A
Die Ersitzung erfordert, dass der gute Glaube des Besitzers nicht nur beim Besitzerwerb, sondern während der ganzen Ersitzungszeit vorhanden ist.
1 Ob 850/54
Entscheidungstext OGH 10.11.1954 1 Ob 850/54
Veröff: SZ 27/284
8 Ob 54/62
Entscheidungstext OGH 27.02.1962 8 Ob 54/62
8 Ob 313/63
Entscheidungstext OGH 17.12.1963 8 Ob 313/63
Beisatz: Hingegen muss die Echtheit nur anlässlich des Besitzerwerbes durch den Ersitzungsbesitzer vorhanden sein. (T1)
Veröff: EvBl 1964/320 S 466
8 Ob 27/65
Entscheidungstext OGH 09.02.1965 8 Ob 27/65
Auch; Beisatz: Nicht der Ersitzungsbesitzer hat die Redlichkeit und Echtheit seines Sachbesitzes und des Besitzes seiner Vorgänger zu erweisen, vielmehr hat der Gegner die Fehlerhaftigkeit und die Unredlichkeit des Besitzes zu beweisen. (T2)
Veröff: EvBl 1965/364 S 549
5 Ob 272/73
Entscheidungstext OGH 23.01.1974 5 Ob 272/73
4 Ob 551/75
Entscheidungstext OGH 23.09.1975 4 Ob 551/75
5 Ob 505/76
Entscheidungstext OGH 03.02.1976 5 Ob 505/76
6 Ob 550/77
Entscheidungstext OGH 16.06.1977 6 Ob 550/77
Veröff: SZ 50/91 = JBl 1978,148 (mit zust. Anm v Sprung)
5 Ob 559/79
Entscheidungstext OGH 16.10.1979 5 Ob 559/79
Beis wie T2; Beisatz: Redlichkeit ist ein selbständiges Erfordernis des Ersitzungsbesitzers. (T3)
1 Ob 513/82
Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 513/82
Beis wie T3; Veröff: SZ 55/46
5 Ob 657/82
Entscheidungstext OGH 07.06.1983 5 Ob 657/82
3 Ob 586/83
Entscheidungstext OGH 29.06.1983 3 Ob 586/83
Veröff: SZ 56/111
Vgl auch; Beisatz: Schon die Mitteilung des Rechtsstandpunktes des (grundbücherlichen) Eigentümers der Sache bzw die Inanspruchnahme des Besitzes der strittigen Sache durch den Ersitzungsgegner kann den guten Glauben des Ersitzungsbesitzers zerstören. (T4)
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 69/135
Auch; Beisatz: Gemäß § 1477 ABGB sind als Ersitzungsvoraussetzungen echter Besitz im Zeitpunkt seines Erwerbs und redlicher Besitz während der gesamten Ersitzungszeit erforderlich. (T5)
Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Veröff: SZ 74/57
6 Ob 246/01x
Entscheidungstext OGH 08.11.2001 6 Ob 246/01x
Beisatz: Schon Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Besitzes kann die Redlichkeit ausschließen. (T6)
Vgl auch; Beis wie T2 nur: Der Gegner hat die Fehlerhaftigkeit und die Unredlichkeit des Besitzes zu beweisen. (T7)
9 Ob 57/15w
Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 Ob 57/15w
10 Ob 101/15y
Entscheidungstext OGH 22.02.2016 10 Ob 101/15y
4 Ob 49/16h
Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 49/16h
Auch; Beisatz: Die Ausübung des Nutzungsrechts muss während der gesamten Ersitzungszeit redlich und echt sein. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0010175
JJR_19541110_OGH0002_0010OB00850_5400000_001
Rechtssatz für 4Ob528/78 4Ob102/10v 5O...
RS0011577
4Ob528/78; 4Ob102/10v; 5Ob211/11g; 9Ob64/15z; 8Ob59/17k
sbg EinforstungsrechteG §1 Abs1 Z3
WWSGG §1 Abs1 Z3
Eine Servitut der Holzbringung im Wege des Durchtriebes von Holz über fremden Grund ist zwar eine Feldservitut iS des § 477 ABGB gehört aber nicht zu den Wegedienstbarkeiten, zumal deren in den § 492 f ABGB vorgenommene inhaltliche Bestimmung einer ausdehnenden Auslegung Grenzen setzt.
4 Ob 528/78
Entscheidungstext OGH 06.06.1978 4 Ob 528/78
SZ 51/77
Auch; Beisatz: Holzbringungsrechte sind nur dann Wegerechte im Sinn der Ausnahme zu § 1 Abs 1 Z 3 WWSGG (§ 1 Abs 1 Z 3 sbg EinforstungsrechteG) sind, wenn sie sich auf bestimmte Trassen beziehen. Räumlich nicht näher bestimmte Bringungsrechte sind demgegenüber Nutzungsrechte im Sinn dieser Gesetze. Das gilt auch dann, wenn diese Rechte die räumlich ebenfalls nicht weiter beschränkte Befugnis enthalten, Anlagen für den Holztransport zu errichten. (T1); Veröff: SZ 2010/83
5 Ob 211/11g
Entscheidungstext OGH 16.05.2012 5 Ob 211/11g
9 Ob 64/15z
Entscheidungstext OGH 26.11.2015 9 Ob 64/15z
Auch; Beisatz wie T1 nur: Holzbringungsrechte sind nur dann Wegerechte im Sinn der Ausnahme zu § 1 Abs 1 Z 3 WWSGG (§ 1 Abs 1 Z 3 Sbg EinforstungsrechteG), wenn sie sich auf bestimmte Trassen beziehen. Räumlich nicht näher bestimmte Bringungsrechte sind demgegenüber Nutzungsrechte im Sinn dieser Gesetze. (T2)
Beisatz: Das von den Nutzungsrechten iSd agrarrechtlichen Bestimmungen ausgenommene Wegerecht umfasst auch das Recht zum Viehtrieb. (T3)
Auch; Beisatz: Ein allgemeines Holzbringungsrecht ist kein individuelles Wegerecht. (T4)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0011577
JJR_19780606_OGH0002_0040OB00528_7800000_001
Rechtssatz für 4Ob528/78 1Ob622/95 8Ob...
RS0011745
4Ob528/78; 1Ob622/95; 8Ob59/17k
Das Wegerecht setzt einen gebahnten, also einen infolge seiner Anlegung oder wenigstens seiner ständigen Benützung als solchen erkennbaren Weg nicht voraus, sodaß also etwa ein Wald oder eine Wiese in Ausübung des Fußsteigrechtes im Rahmen der darüber getroffenen Vereinbarung oder des ersessenen Rechtes auch ohne einen solchen erkennbaren Weg unter Beachtung einer etwa vorhandenen Kultur und deren Nutzung durchquert werden darf.
nur: Das Wegerecht setzt einen gebahnten, also einen infolge seiner Anlegung oder wenigstens seiner ständigen Benützung als solchen erkennbaren Weg nicht voraus. (T1)
Auch; nur T1; Beisatz: ...aber doch einen bestimmten vereinbarten oder ersessenen Weg. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0011745
JJR_19780606_OGH0002_0040OB00528_7800000_003
Rechtssatz für 4Ob528/78 6Ob645/87 (6Ob...
RS0038271
4Ob528/78; 6Ob645/87 (6Ob646/87); 3Ob588/87; 8Ob59/17k
ServPat §43
Tir Wald- und WeideservitutenG LGBlTir 1952/21 §2
Holzbringungsrechte (hier: Durchtreiben von Holz auf Riese) sind keine Wegerechte und können auch nicht analog zu dieser vom Ersitzungsverbot des § 43 ServPat ausgenommen werden.
Veröff: SZ 51/77
6 Ob 645/87
Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 645/87
Vgl; Veröff: SZ 60/205
3 Ob 588/87
Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 588/87
Auch; Beisatz: Ein allgemeines Holzbringungsrecht ist kein individuelles Wegerecht. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0038271
JJR_19780606_OGH0002_0040OB00528_7800000_004
Rechtssatz für 7Ob637/94 4Ob515/95 2Ob...
RS0033018
7Ob637/94; 4Ob515/95; 2Ob2267/96p; 7Ob2433/96m; 5Ob106/97t; 1Ob33/09y; 6Ob85/10h; 7Ob20/13m; 8Ob70/14y; 4Ob123/14p; 2Ob1/14g; 2Ob171/14g; 3Ob232/16p; 8Ob59/17k; 9Ob76/17t; 1Ob49/18i; 4Ob56/18s; 5Ob127/18i
Für die Ersitzung eines Rechts an einer fremden Sache, insbesondere einer Wegeservitut, ist grundsätzlich die Ausübung des Rechts im wesentlichen gleichbleibend zu bestimmten Zwecken in bestimmtem Umfang erforderlich. Notwendig ist dafür eine solche für den Eigentümer des belasteten Gutes erkennbare Rechtsausübung.
Auch; Veröff: SZ 69/180
Auch; Beisatz: Auf die positive Kenntnis des Eigentümers der belasteten Sache kommt es dagegen nicht an. (T1)
Auch; Beis wie T1; nur: Notwendig ist dafür eine solche für den Eigentümer des belasteten Gutes erkennbare Rechtsausübung. (T2)
1 Ob 49/18i
Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 49/18i
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0033018
JJR_19950118_OGH0002_0070OB00637_9400000_001