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Timestamp: 2017-12-17 04:08:27
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Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 11', '§ 19', '§ 9', '§ 3', '§ 13', '§ 12', '§ 14', '§ 11', '§ 12', '§ 15', '§ 11', '§ 13', '§ 16', '§ 11', '§ 17', '§ 11', '§ 18', '§ 11', '§ 19', '§ 20', '§ 11', '§ 21', '§ 20', '§ 22', '§ 21', '§ 21', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 9', '§ 31', '§ 9', '§ 32', '§ 35', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 34', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42']

Verordnung, betreffend die provinzialständische Verfassung im Gebiete der Herzogthümer Schleswig und Holstein (1867)
Verordnung, betreffend die Organisation der Kreis- und Distriktsbehörden,
sowie die Kreisvertretung in der Provinz Schleswig-Holstein
vom 22. September 1867
Kreisordnung vom 26. Mai 1888 (GS. 139)
verordnen, auf Antrag Unseres Staatsministeriums, was folgt:
§ 1. I. Kreisteintheilung. Die Provinz Schleswig-Holstein wird in zwanzig Kreise getheilt, deren Abgrenzung und Benennung die Anlage ergiebt.
Wir behalten Uns vor, nach Umständen Änderungen in der Abgrenzung dieser Kreise zu treffen. Vor Anordnung einer solchen Änderung sollen die betreffenden Kreistage und nach Befinden der Provinziallandtag gutachtlich gehört werden.
§ 2. II. Kreisbehörden. An der Spitze eines jeden ländlichen Kreises wird ein Landrath gestellt, welcher vorbehaltlich der Einführung eines Präsentationsrechtes Seitens der Kreisvertretung durch Uns ernannt wird.
Im Stadtkreise Altona werden die landräthlichen Funktionen von dem Gemeindevorstande, beziehungsweise von dem Vorsteher der Königlichen Polizeiverwaltung wahrgenommen.
§ 3. Der Landrath ist das Organ, dessen Regierung in allen Theilen der Verwaltung zur Vollziehung ihrer Verfügungen sich bedient, insoweit nicht andere von ihm nicht abhängige Behörden dazu berufen sind. Er führt seine Verwaltung in dem Umfange, wie die Landräthe in den übrigen Provinzen de r Monarchie und nach den für diese bestehenden Vorschriften, sofern und so lange nicht spezielle innerhalb seines Verwaltungsbezirks bestehende Einrichtungen und geltende Gesetze oder Anordnungen eine Abweichung bedingen. Insbesondere gehen auf den Landrath über:
1) alle Funktionen der Landräthe in denjenigen Fällen, in welchen nach den in der Provinz Schleswig-Holstein eingeführten oder noch einzuführenden altländischen Gesetzen, Verordnungen und Einrichtungen die Mitwirkung des Kreislandrathes eintritt;
2) die Funktionen, welche bisher den Oberbeamten zustanden, soweit sie nicht auf andere Behörden übergeben;
3) die Aufsicht über die Polizeiverwaltung in allen Ortschaften des Kreises.
§ 4. III. Distriktsbehörden. In demjenigen ländlichen Distrikten, in welchen die Wahrnehmung der ortsobrigkeitlichen und polizeilichen Geschäfte bisher landesherrlichen Beamten übertragen war, wird nach durchgeführter Trennung der Rechtspflege von der Verwaltung die erforderliche Anzahl von Distrikts-Beamten angestellt, welche unter der Aufsicht des Landrathes die Geschäfte der bisheri dort angestellten Beamten, soweit diese nicht auf andere Behörden übergehen, zu verwalten haben.
Den Distriktsbeamten liegt insbesondere innerhalb ihres Bezirks die Besorgung der ortsobrigkeitlichen Geschäfte, sowie die Verwaltung der Polizei in erster Instanz, einschließlich der Brandpolizei, ob. Als Organe des Landrathes fungiren sie in allen dem letzteren übertragenen Geschäftszweigen. Auch können sie, namentlich auf den Inseln, mit der fortlaufenden selbstständigen Erledigung einzelner Geschäftszweige als ständige Kommissarien der Regierung oder des Landrathes betraut werden.
In dem Herzogthume Schleswig führen diese Distriktsbeamten den Titel "Hardesvogt", in dem Herzogthum Holstein den Titel "Kirchspielsvogt".
Auf den Inseln kann die Wahrnehmung der Funktionen dieser Beamten mit Zustimmung des Justizministers auch den dort angestellten richterlichen Beamten übertragen werden (§ 1 der Verordnung vom 26. Juni 1867, Gesetz-Samml. S. 1073).
§ 5. IV. Kreisvertretung. Jeder landräthliche Kreis bildet einen kreisständischen Verband.
§ 6. Die Kreisstände versammeln sich auf Kreistagen. Ihre Verfassung wird durch die gegenwärtige Verordnung bestimmt.
§ 7. Es kann für jeden Kreis durch Beschluß der Kreisstände und nach Anhörung des Provinziallandtages unter Unserer Genehmigung ein Kreisstatut errichtet werden. Dasselbe hat den Zweck, diejenigen, die Kreisverfassung betreffenden Gegenstände näher zu ordnen, in Bezug auf deren Regelung in dieser Verordnung ausdrücklich auf das Kreisstatut verwiesen ist.
Außerdem können darin Anordnungen über besondere, in den eigenthümlichen Verhältnissen des Kreises begründete Einrichtugnen getroffen werden. Derartige Anordnungen dürfen jedoch in keinem Falle ausdrücklichen Bestimmungen der Gesetze zuwiderlaufen.
§ 8. Die Kreisstände sind berufen:
1) die Kreiskorporation zu vertreten und die Kreis-Kommunalangelegenheiten unter Leitung des Landrathes zu verwalten;
2) die Verwaltung des Landrathes in denjenigen Fällen zu unterstützen, in welchen die Gesetze ihnen eine Theilnahme oder Mitwirkung dabei zuweisen;
3) eine Mitaufsicht über die Kommunalverwaltung der einzelnen Gemeinden des Kreises in dem gesetzlich näher bestimmten Umfange zu üben;
4) über diejenigen Gegenstände zu berathen oder Beschluß zu fassen, welche ihnen sonst noch zu diesem Behufe durch Gesetze oder Verordnungen ausdrücklich überwiesen werden.
§ 9. In Beziehung auf die Verwaltung der Kreis-Kommunalangelegenheiten steht ihnen - unter der Mitwirkung und Aufsicht der Staatsbehörden namentlich zu:
1) die Verwaltung der dem Kreise zugehörigen Fonds mit der Befugniß Ausgaben daraus zu beschließen;
§ 10. In Beziehung auf die Mitwirkung an der Kreisverwaltung haben sie insbesondere Staatsprästationen, welche kreisweise aufzubringen sind, und deren Aufbringung durch Gesetze nicht bereits näher bestimmt ist, zu repartiren und die zur Theilnahme an der Verwaltung gesetzlich erforderlichen Kommissionen zu wählen.
§ 11. Die Kreisversammlung wird gebildet:
1) aus den Besitzern größerer Güter (§§ 12 und 13),
2) aus Abgeordneten der Städte und Flecken,
§ 12. Zu den größeren Gütern (§ 11 Nr. 1) gehören alle diejenigen, mit welchen nach den Bestimmungen der Verordnung, betreffend die Verfassung des Herzogthums Schleswig, vom 15. Februar 1854 § 19. Nr. 6, sowie der Verordnung, betreffend die Verfassung des Herzogthums Holstein, vom 11. Juni 1854 § 9 Nr. 4 das Wahlrecht zum Stande der größeren Grundbesitzer verbunden war.
Hierbei werden die Klöster zu Itzehoe, Preetz, Uetersen und St. Johannis in denjenigen Kreisen, in denen sie belegen sind, den adeligen Gütern gleichgestellt.
Durch Kreisstatut ist nach Durchführung der im § 3 der Verordnung vom 28. April 1867 (Gesetz-Samml. S. 543) in Aussicht gestellten Grundsteuer-Regulirung an Stelle des Landsteuer-Taxationswerthes ein entsprechender Grundsteuer-Reinertrag festzusetzen.
Der Minimalsatz für den Landsteuer-Taxationswerth, sowie später für den Grundsteuer-Reinertrag kann durch Kreisstatut abgeändert werden.
§ 13. Sofern der Domainenfiskus in einem Kreise Domainen oder Forsten besitzt, welche den Bedingungen des § 12 entsprechen, erhält er auf dem Kreistage eine Virilstimme.
§ 14. Die nach den Bestimmungen des § 11 Nr. 1, bezüglich §§ 12 und 13 zur Stimmführung auf dem Kreistage berechtigten Grundbesitzer werden durch den Landrath in eine Nachweisung zusammengestellt. Diese Nachweisung muß von einem öffentlich bekannt zu machenden Termine ab vierzehn Tage lang auf dem Landrathsamte zur Einsicht ausliegen. Über Einwendungen, welche nicht ihre sofortige Erledigung durch den Landrath finden, hat der Oberpräsident zu entscheiden. Nach Erledigung dieser Einwendungen wird die Nachweisung vom Landrathe festgestellt.
Spätere Veränderungen, namentlich in Folge der Durchführung der Grundsteuer-Regulirung, werden vom Landrathe nach Anhörung des Kreistages bewirkt und vom Oberpräsidenten bestätigt.
§ 15. Das Stimmrecht der größeren Grundbesitzer (§ 11 Nr. 1) muß in Person ausgeübt werden.
Doch können sich die Klöster durch deren Vorstände oder Organe vertreten lassen.
Ebenso erfolgt die Vertretung der virilstimmberechtigten Domanialgüter (§ 13) durch einen von der betreffenden Behörde aus ihren Beamten oder aus der Zahl der Pächter größerer Domanialgüter zu bestellenden Bevollmächtigten.
Ob und in welcher Weise eine Vertretung des Gutsbesitzers durch einen volljährigen Sohn, welchem die Verwaltung des Gutes überlassen ist, der Frauen oder der Minderjährigen, sowie der Korporationen und Stiftungen, welche sich im Besitze stimmberechtigter Güter befinden, zu gestatten sei, bleibt den Bestimmungen des Kreisstatuts vorbehalten.
Bei gemeinschaftlichem Besitze, welcher Brüdern oder mehreren Mitgliedern einer Familie zusteht, ist einer der Mitbesitzer zur Ausübung des Stimmrechtes befugt. Bei sonstigem gemeinschaftlichen Besitze ruht das Stimmrecht.
§ 16. Von jedem größeren Grundbesitzer (§ 11 Nr. 1) kann kraft eigenen Rechts nur Eine Stimme geführt werden.
§ 17. Die Stimmenzahl im Stande der größeren Grundbesitzer (§ 11 Nr. 1) soll in der Kreisversammlung der Regel nach den dritten Theil, in den Kreisen Eckernförde, Oldenburg und Ploen die Hälfte der Gesammtzahl der Kreistagsmitglieder nicht übersteigen. Ist die Zahl der berechtigten Grundbesitzer größer, so sind zwei oder mehrere Güter insoweit zu Gesammtstimmen (Kollektivstimmen) zu verbinden, als dies zur Erreichung des vorbezeichneten Stimmenverhältnisses erforderlich ist. Diese Verbindung bleibt zunächst der Vereinbarung unter den Betheiligten überlassen. In deren Ermangelung wird die entsprechende Verminderung der Stimmenzahl vorläufig in der Weise festgestellt, daß die betheiligten Grundbesitzer soviel Mitglieder unter sich wählen, als sie Stimmen zu führen berechtigt sind. Demnächst wird die Vertheilung der Stimmen durch das Kreisstatut geregelt.
Durch Kreisstatut kann die Stimmenzahl der größeren Grundbesitzer in der Kreisversammlung überall bis zur Hälfte der Gesammtzahl der Kreistagsmitglieder erhöht werden.
§ 18. Zur Stimmführung im Stande der Städte (§ 11 Nr. 2) in der Kreisversammlung sind die in dem anliegenden Verzeichnisse aufgeführten Städte und Flecken mit dem dort angegebenen Stimmenverhältnisse berufen.
Eine Aufnahme anderer Gemeinden in den Stand der Städte und die Verleihung des Stimmrechtes in diesem Stande, sowie das Ausscheiden einer Gemeinde aus demselben, kann künftig nach Anhörung der Kreis- und Provinzialstände mit Unserer Genehmigung erfolgen.
§ 19. Die städtischen Abgeordneten sind von den städtischen, beziehungsweise Fleckens-Kollegien aus der Zahl der Mitglieder dieser Kollegien zu wählen.
Dem Fleckenskollegium zu Elmshorn treten bei dieser Wahl die Fleckensgevollmächtigten von Vormstegen und Klostersande hinzu.
§ 20. Die Zahl der Abgeordneten der Landgemeinden (§ 11 Nr. 3) wird für jeden Kreis auf mindestens zehn, für den Kreis Stormarn auf zwölf, für den Kreis Hadersleben auf dreizehn und für den Kreis Tondern auf vierzehn hierdurch festgesetzt.
Diese Zahl der jedem Kreise zugewiesenen ländlichen Abgeordneten kann durch Kreisstatut abgeändert werden.
§ 21. Behufs der Wahl der ländlichen Abgeordneten (§ 20) wird der Kreis durch den Landrath in so viele Wahldistrikte getheilt, als Abgeordnete zu wählen sind.
In jedem Wahldistrikte wählt jede Gemeindeversammlung aus ihrer Mitte je einen Ortswähler.
Mit den Ortswählern jedes Wahlkreises treten die Besitzer solcher Güter, welche nicht zum Gemeindeverbande gehören und nicht im Stnade der größeren Grundbesitzer vertreten sind, zu einem Wahlkörper zusammen, welcher den Abgeordneten aus seiner Mitte gewählt.
§ 22. So lange die Abgrenzung von Landgemeindebezirken in einem Kreise noch nicht überall stattgefunden hat, gelten an Stelle des § 21 Alinea 2 und 3 folgende Bestimmungen.
Jeder Wahldistrikt (§ 21 Alinea 1) wird Behufs der Wahl der Ortswähler durch den Landrath in Unterabtheilungen getheilt, in denen je ein Ortswähler von denjenigen Grundbesitzern, einschließlich der Erbpächter und Festebesitzer, welche dispositionsfähig, 24 Jahr als und zu mindestens vier Thaler jährlicher Klassensteuer veranlagt sind, aus ihrer Mitte gewählt wird.
Wählbar zum Abgeordneten sind diejenigen Wahlberechtigten, welche seit zwei Jahren im Wahldistrikte mit Grundbesitz angesessen sind.
§ 23. Im Stadtkreise Altona treten zur Berathung der kreisständischen Angelegenheiten aus den Gemeinden Ottensen und Neumühlen zwei Abgeordnete dem Deputirtenkollegium zu. Diese Abgeordneten werden in gleicher Weise gewählt, wie die Ortswähler für die Wahl der Abgeordneten im Stande der Landgemeinden.
§ 24. Die Wahlen der Abgeordneten für die Städte und für die Landgemeinden geschehen auf sechs Jahre. Das Mandat erlischt jedoch, im Falle die Vorbedingung der Wählbarkeit früher fortfällt.
§ 25. Für jeden Abgeordneten im Stande der Städte und der Landgemeinden ist ein Stellvertreter zu wählen, welcher die zur Wählbarkeit eines Abgeordneten vorgeschriebenen Eigenschaften besitzen muß.
§ 26. Für das Verfahren bei allen Wahlen sind die Vorschriften des Reglements vom 22. Juni 1842 (Gesetz-Samml. von 1842 S. 213) maaßgebend.
§ 27. Zur persönlichen Ausübung des Stimmrechtes auf den Kreistagen ist bei allen Mitgliedern desselben und deren Vertretern die Vollendung des 24sten Lebensjahres erforderlich.
§ 28. Für die Kreise Norder-Dithmarschen, Düder-Dithmarschen und Eiderstedt gelten folgende Bestimmungen:
1) Die Vertretungen der bestehenden Landschaften bilden die Kreisversammlung.
2) Der Kreisversammlung für Norder-Dithmarschen treten der Abgeordnete des Kirchspiels Feddringen und je ein Vertreter der zum Kreise gehörigen Köge hinzu.
3) An der Kreisversammlung für Süder-Dithmarschen nimmt der Abgeordnete des Kirchspiels Feddringen nicht Theil; dagegen treten derselben zwei Vertreter des Kronprinzen- und Sophien-Koogs, zwei Vertreter des König Friedrich VII.-Koogs und ein Vertreter des Christian-Koogs hinzu.
4) Die zum Kreise Eiderstedt gehörigen Köge und das Gut Hoyersworth werden Behufs der Vertretung auf dem Kreistage denjenigen Kirchspielen zugetheilt, in welche sie eingepfarrt sind.
5) Die Bestimmungen über die Zusammensetzung der Kreisversammlung, über das Wahlverfahren und die Wählbarkeit der Abgeordneten u. s. w. können durch Kreisstatut abgeändert, insbesondere nach den Vorschriften der gegenwärtigen Verordnung neu geregelt werden.
§ 29. Der Landrath beruft den Kreistag, führt auf demselben den Vorsitz, leitet die Verhandlungen und hat die Ordnung in den Berathungen zu erhalten. Er ist befugt, mit Zustimmung des Kreistages, ordnungsstörende Mitglieder nach fruchtloser Erinnerung für die Dauer der Sitzung von der Versammlung auszuschließen.
§ 30. Die Berufung zum Kreistage geschieht durch ein Einladungsschreiben, welche die Verhandlungsgegenstände angeben muß.
Sollen Beschlüsse zur Verhandlung gestellt werden, welche eine neue Belastung des Kreises mit Ausgaben oder Leistungen ohne bereits bestehende Verpflichtung herbeiführen (insbesondere § 9 Nr. 3), so muß das desfallsige Einladungsschreiben mindestens 14 Tage vor dem Kreistage den Mitgliedern zugestellt werden.
Demselben muß eine ausführliche Darlegung, welche über den Zweck des vorgeschlagenen Beschlusses, die Art der Ausführung, den Kostenbetrag und die Aufbringungsweise das Nöthige enthält, beigefügt sein.
Das Einladungsschreiben ist der Regierungsbehörde in Abschrift einzusenden.
§ 31. Die Beschlüsse des Kreistages werden nach einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, auch wenn er sonst nicht stimmberechtigt ist.
Zu einem Beschlusse, durch welchen eine neue Belastung des Kreises oder Leistungen ohne bereits bestehende Verpflichtung bewirkt werden soll (insbesondere § 9 Nr. 3), ist jedoch eine Stimmenmehrheit von mindestens zwei Dritteln der Abstimmenden erforderlich. In solchem Falle muß außerdem, sobald zwei Drittel der anwesenden Mitglieder eines Standes es verlangen, eine Abstimmung nach Ständen eintreten, und es gilt die Bewilligung als abgelehnt, wenn zwei Stände sich dagegen erklären.
Die Abstimmung in jedem einzelnen Stande erfolgt in diesem Falle nach einfacher Stimmenmehrheit.
§ 32. Findet ein ganzer Stand sich durch einen Kreistagsbeschluß in seinen Interessen verletzt, so steht ihm frei, mittelst Einreichung eines Separatvotums die Regierungsbehörde, und in den Fällen des § 35 Nr. 1 die Minister des Innern und der Finanzen anzurufen.
Diese Anrufung muß noch vor dem Schlusse des Kreistages beim Landrathe angemeldet und das Separatvotum binnen einer von diesem zu bestimmenden Frist eingereicht werden.
Bis zur ergangenen Entscheidung bleibt die Ausführung des Kreistagsbeschlusses ausgesetzt.
§ 33. Der Kreistag ist befugt, zur Vorbereitung seiner Beschlüsse, sowie für bestimmte Geschäfte Kommissionen und Bevollmächtigte aus seiner Mitte zu bestellen, welche unter Leitung des Landrathes stehen.
§ 34. Die Genehmigung der Staatsregierung ist erforderlich zu solchen Beschlüssen des Kreistages, durch welche
2) der Beitragsfuß für die Aufbringung der Kreislasten aufgestellt oder der bestehende abgeändert wird;
3) Veräußerungen von Grund- oder vom Kapitalbestande des Kreisvermögens, soweit letzterer nicht etwa nur aus ersparten Einkünften der letzten fünf Jahre herrührt, vorgenommen werden.
§ 35. Zur Ertheilung der Genehmigung sind zuständig:
1) die Minister des Innern und der Finanzen in den Fällen des § 34 Nr. 1, wenn der Kreis zu Ausgaben verpflichtet werden soll, welche
b) Zwecke betreffen, bei denen nur ein Theil des Kreises interessirt ist, oder
2) in den übrigen Fällen die Regierungsbehörde.
§ 36. Über den Kreishaushalt haben die Kreisstände alljährlich einen Etat aufzustellen. Derselbe ist der Regierungsbehörde in Abschrift einzureichen.
Die Abnahme der Rechnung steht der Kreisverwaltung selbstständig zu.
Die Regierungsbehörde kann, wenn ihr durch Beschwerden oder sonst eine besondere Veranlassung dazu gegeben erscheint, das Kassen- und Rechnungswesen des Kreises einer außerordentlichen Revision durch Absendung eines Kommissarius oder durch Einforderung der Rechnungen unterwerfen.
§ 37. Urkunden über Rechtsgeschäfte, welche den Kreis gegen Dritte verbinden sollen, müssen vom Landrathe und drei hierzu von der Kreisversammlung zu wählenden Mitgliedern unterschrieben und mit dem Siegel des Landrathes versehen sein.
§ 38. Der Landrath führt die Beschlüsse der Kreisversammlung aus, sofern nicht eine andere Behörde mit der Ausführung beauftragt oder die Sache als ständische Kommunalangelegenheit besonderen Beamten übertragen ist.
Beschlüsse, welche die Befugnisse der Kreisstände überschreiten oder das Staatswohl verletzen, hat der Landrath zu beanstanden und Behufs Entscheidung über deren Ausführung der Regierungsbehörde einzureichen.
§ 39. Über die Gewährung von Diäten und Reisekosten an die Vertreter der Gemeinden auf dem Kreistage zu bestimmen, bleibt der Kreisversammlung mit Genehmigung der Regierungsbehörde überlassen.
§ 40. Mit Bildung der Kreisvertretung im Kreise Hadersleben tritt der Amtsrath des Amtes Hadersleben außer Wirksamkeit.
Im Übrigen wird an den bestehenden Kommunalverbänden, sowie an deren Verfassungen durch gegenwärtige Verordnung nichts geändert.
§ 41. Unser Minister des Innern ist mit der Ausführung dieser Verordnung und mit Erlaß der erforderlichen Instruktionen beauftragt.
§ 42. Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage in Kraft, an welchem das dieselbe enthaltende Stück der Gesetz-Sammlung in Berlin ausgegeben wird.
Gegeben Baden-Baden, den 22. September 1867
Gr. v. Itzenplitz. v. Mühler. Gr. zur Lippe. v. Selchow.
der Kreise in der Provinz Schleswig-Holstein
1) Kreis Hadersleben, besteht aus der Stadt Hadersleben; dem Flecken Christiansfeld; dem Oster- und Westeramt Hadersleben mit der Insel Aarö; den enklavirten adeligen Gütern und vormals Jütischen Enklaven, sowie den bisher zum Amte Lügumkloster gehörigen enklavirten Landstellen;
2) Kreis Apenrade, aus der Stadt Apenrade; dem Amte Apenrade und den enklavirten adeligen Gütern;
3) Kreis Sonderburg, aus der Stadt Sonderburg; dem Flecken Norburg mit den im ersteren enklavirten adeligen Gütern Ballegaard und Beuschau und der Grafschaft Reventlow-Sandberg;
4) Kreis Flensburg, aus der Stadt Flensburg; dem Flecken Glücksburg; dem Amte Flensburg mit den enklavirten adeligen Gütern und dem geschlossenen I. Angler adeligen Güterdistrikt, sowie den im Amte enklavirten zum St. Johannis-klösterlichen Distrikte gehörenden Landstenne;
5) Kreis Tondern, aus der Stadt Tondern; den Flecken Hoyer und Lügumkloster; dem Amte Tondern mit den enklavirten adeligen Gütern und Köögen; den Inseln Röm, Sylt, Föhr mit den Flecken Wyck, und Amrum; dem Amte Lügumkloster mit Ausnahme der diesem untergehörigen, in anderen Amtsbezirken enklavirten Landstellen; der Loh-Harde mit den Birken Mögeltondern und Ballum;
6) Kreis Husum, aus der Stadt Husum; den Ämtern Husum und Bredstedt mit den Flecken Bredstedt und den enklavirten adeligen Gütern und Köögen, sowie aus den Inseln Nordstrand und Peelworm mit sämmtlichen Halligen;
7) Kreis Eiderstedt, aus der Landschaft Eiderstedt mit den Städten Tönning und Garding; dem adeligen Gute Hoyersworth und den Grothusen-, Alten-Augusten-, Neuen-Augusten-, Süder-Friedrichs- und Norder-Friederichs-Köögen;
8) Kreis Schleswig, aus den Städten Schleswig und Friedrichstadt; den Flecken Cappeln und Arnis; dem Amte Gottorf mit den enklavirten, zum I. Angler Güterdistrikte gehörenden adeligen Gütern, dem Börmer- und Megger-Kooge und den zum St. Johannis-klösterlichen Distrikte gehörenden Orten und Grundstücken, mit Ausnahme der im Amte Flensburg enklavirten; der Landschaft Stapelholm;
9) Kreis Eckernförde, aus der Stadt Eckernförde; den Schwansener und Sänischwohlder adeligen Güterdistrikten und dem Amte Hütten;
10) Stadtkreis Altona, besteht aus der Stadt Altona mit Ottensen und Neumühlen;
11) Kreis Pinneberg, aus der Herrschaft Pinneberg mit Ausnahme von Ottensen und Neumühlen, Poppenbüttel und Hummelsbüttel; dem Kloster Uetersen mit Ausnahme des Patrimonialguts, Horst und der Vogtei Crempdorf; der Grafschaft Ranzau; den Gütern Seesternmühl, Haselau und Hasseldorf; dem Kanzleigut Flottbeck;
12) Kreis Steinburg, aus dem Amte Steinburg; dem zum Amte Bordeshol, gehörigen Ländchen Sachsenbande; dem zum Amte Rendsburg gehörigen Kirchspiel-Vogteidistrikt Kellinghusen mit Ausnahme der Dörfer Bargfeld, Meetzen und Homfeld, sowie den zum Amte Rendsburg gehörigen Theilen der Dörfer Poschendorf und Kaisborstel; den Städten Itzehoe, Wilster, Crempe, Glückstadt; dem Kloster Itzehoe mit Ausnahme der zu den Kreisen Kiel, Segeberg und Rendsburg gelegten Pertinenzien; der zum Kloster Uetersen gehörigen Vogtei Crempdorf und dem zu demselben Kloster gehörigen Patrimonialgut Horst; der Herrschaft Herzhorn, Sommerland und Grönland; der Herrschaft Breitenburg mit Ausnahme der zu dem Segeberger Kreise gelegten Dörfer; den adeligen Gute Drage mit Ausnahme seines Antheils an Hohenwestedt und der Gehöfte Alt- und Neu-Böternhofen; den adeligen Gütern Krummendieck mit Ausnahme von Nütteln, Heiligenstedten, Mehlbeck, Rade, Beckhof, Beckmünde, Bahrensfleth, Groß-Campen (Krummendieck), Klein-Campen (Heiligenstedten), Groß-Collmar, Klein-Collmar, Neuendorf, Sarlhusen; dem Kanzleigut Beckdorf; der Blomeschen und der Engelbrechtschen Wildniß.
13) Kreis Süderdithmarschen, aus der Landschaft Süderdithmarschen mit Ausschluß des Dorfes Feddringen, den vereinigten Süderdithmarschen Köögen und dem Christianskoog;
14) Kreis Norderdithmarschen, aus der Landschaft Norderdithmarschen inkl. des Dorfes Feddringen; dem Carolinenkoog, dem Hedewigenkoog, dem Friederichsgabekoog;
15) Kreis Rendsburg, aus dem Amte Rendsburg mit Ausnahme der nach Itzehoe gelegten Pertinenzien; der STadt Rendsburg; dem Kanzleigut Hanerau; dem zum Kloster Itzehoe gehörigen Theil des Fleckens Nortorf, den klösterlich Itzehoer Stellen in den Dörfern Bünzen, Innien und Homfeld; den klösterlich Itzehoer Dörfern Langwedel mit den ausgebauten Stellen, Bockhorst und dem klösterlich Itzehoer Antheile von Nütteln; dem zum Gute Drage gehörigen Antheil von Hohenwestedt nebst den Gehöften Alt- und Neu-Böternhöfen; den adeligen Gütern Emkendorf, Bossee, Osterrade, Groß-Nordsee, Cronsburg, Deutsch-Nienhof, Cluvensieck, Pohlsee, Schierensee, Annenhof, Westensee, Steinwehr, Georgenthal und Klein-Königsförde;
16) Kreis Kiel, aus der Stadt Kiel; dem Amte Bordesholm exkl. Sachsenbande; den Ämtern Cronshagen, Kiel und Neumünster; der köästerlich Itzehoer Vogtei Meimerstorf; den Gütern Bothkamp, Blockshagen, Klein-Nordsee, Neu-Nordsee, Marutendorf, Hohenschulen, Quarnbeck, Schwartenbeck; Projenstorf, Schrevenborn, Oppendorf, Schönhorst und dem Gehöft Overndorf;
17) Kreis Segeberg, aus dem Amte Segeberg; den zum Amte Trittau gehörigen Dörfern Bredenbeckshorst, Sievershütten, Nahe und Stuvenborn; den zum Amte Tremsbüttel gehörigen Dörfern Itzstedt und Tönnigstedt; dem Amte Traventhal mit Ausnahme von Schlamersdorf; den zum Amte Reinfeld gehörigen nach Segeberg und Pronstorf eingepfarrten Dörfern; den zum Amte Ploen gehörigen KirchspielsBornhöveder Dörfern und dem zu demselben Amte gehölrigen Dorfe Travenhorst; der zum Kloster Itzehoe gehörigen Vogtei Armstedt; den zur Herrschaft Breitenburg gehörigen Dörfern Hitzhusen, Wesselbrocksdamm und Mänklohe; den Gütern Caden, Borste, Bramstedt, Asfrade; dem Kanzleigut Kuhlen; den Gütern Pronstorf, Margarethenhof, Rohlstorf, Wensien, Müssen, Muggesfelde, Travenort, Seedorf und Hornstorf, Glausau; den Hasselburger Eingesessenen von Rönnau; der Stadt Segeberg;
18) Kreis Stormarn, aus dem Amte Reinfeld mit Ausnahme der zum Segeberger Kreise gelegten Kirchspiels Segeberger und Pronstorfer Dörfer; dem zum Amte Traventhal gehörigen nach Oldesloe eingepfarrten Dorfe Schlamersdorf; den Ämtern Rethwisch, Tremsbüttel (mit Ausnahme der zum segeberger Kreise gelegten Dörfer Itzstedt und Tönnigstedt); aus dem Domanialgut Mönkenbrook; den Ämtern Reinbeck, Trittau mit Ausnahme der zum Segeberger Kreise gelegten Dörfern; den zur Herrschaft Pinneberg gehörigen Dorfschaften Poppenbüttel und Hummelsbüttel; der Stadt Oldesloe; den Gütern Ahrensburg, Blumendorf, Fresenburg, Grabau, Holtenklinken, Hohenholz, Hoisbüttel. Jersbeck und Stegen, Krumbeck, Marienthal, Nütschau, Schuleburg, Tralau, Wandsbeck, Wulksfelde; den Kanzleigütern Tangstedt, Silck, Wellingsbüttel, dem Lübischen Gute Trenthorst und Wulmenau, den Stadtstiftsdörfern Barghorst, Pölitz, Westerau und Frauenholz;
19) Kreis Ploen, aus dem Amte Ploen mit Ausnhame der nach Bornhöven eingepfarrten Dörfer, welche zu Segeberg gelegt sind; den Städten Ploen und Lütjenburg; dem klösterlich Preetzer Distrikt mit Ausnahme von Gadeland und Taastorf; den adeligen Gütern Futterkamp, klethkamp mit Grünhaus, Helmstorf, Panker, Clamp, Hohenfelde und SChmoel, Neuhaus, Neudorf, Waterneverstorf, Ranzau, Schönweide, Lammershagen, Rixdorf, Nehmten, Ascheberg, Wittmoldt, Lehmkuhlen, Depenau, Schönböcken, Borkhorn, Perdoel, Bundhorst, Kühren, Wahlstorf, Bredeneck, Freudenholm, Rethwisch, Sophienhof, Rastorf, Wittenberg, Salzau, Doberstorff, SChädbeck, Hagen; dem Stadtstiftsdorf Kaköhl;
20) Kreis Oldenburg, aus der Insel Fehmarn; dem Amte Cismar; den Städten Neustadt, Oldenburg, Heiligenhafen; den Großherzoglich Oldenburgischen Fideikommißgütern; den adeligen Gütern Augustenhof, Brodau, Burau, Claustorf, Ehlerstorf, Favre, Gaartz, Goddendorf, Goertz, Großenbrode, Güldenstein, Hasselburg mit Ausnahme der in Klein-Rönnau Eingesessenen, welche zu Segeberg gelegt sind, Johannisthal, Kniphagen, Löhrstorf, Mannhagen, Meischenstorf, Oevelgönne, Peterstorf, Putlos, Rosenhoff, Satjewitz, SChwelbeck, Seegalendorf, Sierhagen, Siggen, Süßau, Testorf, Wahrendorf, Weißenhaus, Wintershagen; den Lübischen Stadtstiftsdörfern Bliesdorf, Merkendorf, Marxdorf, Klein-Schlamin, Bentfeld, Dazendorf, Herringsdorf, Kembs, Klotzin, Rollin, Sülstorf, Goddendorf; dem Kirchdorf Neukirchen.
der im Stande der Städte auf den Kreistagen in Schleswig-Holstein vertretenen Städte und Flecken
a. Namen der Gemeinden
1) im Kreise Hadersleben:
die Stadt Hadersleben und der Flecken Christiansfeld.
2) im Kreise Apenrade:
die Stadt Apenrade.
3) im Kreise Sonderburg:
die Stadt Sonderburg und die Flecken Norburg und Augustenburg.
4) im Kreise Flensburg:
die Stadt Flensburg und der Flecken Glücksburg.
5) im Kreise Tondern:
die Stadt Tondern und die Flecken Lügumkloster, Hoyer und Wyck.
6) im Kreise Husum:
die Stadt Husum und der Flecken Bredstedt.
7) im Kreise Schleswig:
die Städte Schleswig und Friedrichstadt und die Flecken Cappeln und Arnis.
8) im Kreise Eckernförde:
die Stadt Eckernförde.
9) im Kreise Pinneberg:
die Flecken Elmshorn mit Wormstegen und Klostersande, Pinneberg, Wedel, Barmstedt, Uetersen.
10) im Kreise Steinburg:
die Städte Itzehoe, Wilster, Glückstadt, Crempe und der Flecken Kellinghusen.
11) im Kreise Rendsburg:
die Stadt Rendsburg und der Flecken Nortorf.
12) im Kreise Kiel:
die Stadt Kiel und der Flecken Neumünster.
13) im Kreise Segeberg:
die Stadt Segeberug und der Flecken Bramstedt.
14) im Kreise Stormarn:
die Stadt Oldesloe und die Flecken Wandsbeck und Reinfeld.
15) im Kreise Ploen: die Städte Ploen und Lütjenburg und der Flecken Preetz.
16) im Kreise Oldenburg:
die Städte Oldenburg, Burg, Neustadt und Heiligenhafen.
b. Stimmenvertheilung.
Es entsenden:
die Städte Flensburg und Kiel je 4,
die Städte Schleswig, Rendsburg und Hadersleben je 3,
die Städte Itzehoe, Apenrade, Glückstadt, Segeberg, Husum, Sonderburg und Eckernförde, und
die Flecken Neumünster, Wandsbeck, Elmshorn mit Wormstegen und Klostersande und Preetz je 2,
die übrigen Städte und Flecken je 1 Abgeordneten.
Bemerkung. Die Stadt Altona bildet einen eigenen Kreis. Die Städte Tönning und Garding im Kreise Eiderstedt, sowie die Flecken Heide im Kreise Norderdithmarschen und Meldorf im Kreise Süderdithmarschen finden in der betreffenden Landschaft ihre Vertretung.
Quelle: Gesetzsammlung für die Königlichen Preußischen Staaten, Jahrgang 1867, Nr. 100 S. 1581
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