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Timestamp: 2020-07-15 05:49:46
Document Index: 333617755

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 11', 'Art. 69', '§ 5', '§ 6', '§ 5', '§ 13', '§ 20', '§ 6', '§ 13', '§ 12', '§ 14', '§ 18', '§ 18']

Ihre Suchkriterien : Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Fakultät / Fachbereich Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
§ 4 Allgemeine Voraussetzungen für die Zulassung als Doktorand
(1) Die Zulassung als Doktorand (§ 11) setzt insbesondere voraus, dass der Bewerber
1. keine Bedingung erfüllt, die nach Art. 69 BayHSchG die Entziehung des Doktorgrades rechtfertigt;
2. nicht schon eine Promotion zum Dr. rer. pol. oder zu einem vergleichbaren wirtschaftswissenschaftlichen Doktorgrad endgültig nicht bestanden hat;
3. die deutsche oder die englische Sprache ausreichend beherrscht;
4. an einer Wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium eine Diplom-, Magister- oder Staatsprüfung jeweils mit der Gesamtnote 2,3 oder eine Masterprüfung mit der Gesamtnote 2,3 oder eine Bachelorprüfung mit der Gesamtnote 1,3 oder an einer Fachhochschule in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium eine Masterprüfung mit der Gesamtnote 2,3 abgelegt hat; Abs. 5 bleibt davon unberührt.
(2) 1Der Ständige Promotionsausschuss (§ 5) kann auch Bewerber zulassen, die ein gleichwertiges wirtschaftswissenschaftliches Studium an einer Wissenschaftlichen Hochschule außerhalb des Geltungsbereiches des Grundgesetzes oder ein anderes Studium an einer Wissenschaftlichen Hochschule innerhalb und außerhalb des Geltungsbereiches des Grundgesetzes durch eine akademische oder eine gleichwertige Staatsprüfung mit einer dem Abs. 1 Nr. 4 entsprechenden Gesamtnote abgeschlossen haben. 2Die Zulassung kann im Fall eines Bewerbers ohne wirtschaftswissenschaftliches Studium mit der Auflage verknüpft werden, vom Ständigen Promotionsausschuss näher zu bestimmende Prüfungsleistungen im Umfang von bis zu 40 Leistungspunkten aus Studiengängen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau oder vergleichbaren Studiengängen wissenschaftlicher Hochschulen mit Promotionsrecht zu erbringen.
(3) Auf schriftlichen Antrag des Betreuers des Bewerbers können von dem Erfordernis der Gesamtnote gemäß Abs. 1 Nr. 4 oder gemäß Abs. 2 Ausnahmen zugelassen werden; im Antrag ist die Befähigung des Bewerbers zu selbständiger wirtschaftswissenschaftlicher Arbeit zu begründen.
(4) 1Die Zulassung als Doktorand setzt ferner voraus, dass ein gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 mitwirkungsberechtigtes Mitglied der Fakultät  im Fall der kooperativen Promotion neben dem Betreuer der Fachhochschule - zur Betreuung des Bewerbers als Doktorand bereit ist. 2Die Betreuung eines zuzulassenden Bewerbers darf nur aus zwingenden Gründen und in schriftlicher Form abgelehnt werden; die Ablehnung darf nicht dazu führen, dass der Bewerber als Doktorand nicht zugelassen wird.
(5) Der Ständige Promotionsausschuss (§ 5) kann auch Absolventen einschlägiger weiterer Studiengänge deutscher Fachhochschulen als Doktoranden zulassen, wenn sie
1. die Abschlussprüfung zu einem Bachelor- oder Diplomstudiengang an der Fachhochschule mit der Prüfungsgesamtnote 1,3 bestanden haben und
2. vom Ständigen Promotionsausschuss näher zu bestimmende Prüfungsleistungen im Umfang von bis zu 40 Leistungspunkten aus Masterstudiengängen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau, die aber nicht mehr als ein Jahr erfordern dürfen, mit einer Durchschnittsnote von nicht schlechter als 1,7 erbringen. Die Prüfungsleistungen sollen die erfolgreiche Teilnahme an einem Seminar einschließen. Eine einmalige Wiederholung nicht bestandener Prüfungsleistungen ist möglich.
§ 13 Zulassung zur Doktorprüfung
(4) Die Dissertation kann in monographischer Form oder in Gestalt einer Zusammenstellung von selbständig veröffentlichungsfähigen wissenschaftlichen Arbeiten, die in einem thematischen Zusammenhang stehen, der in einer einleitenden Darstellung zu begründen ist, vorgelegt werden.
(5) Die Dissertation muss folgenden Anforderungen genügen:
1. sie ist in deutscher oder englischer Sprache abzufassen;
2. wird sie in monographische...
2. wird sie in monographischer Form vorgelegt, muss sie vom Doktoranden allein verfasst sein; wird sie als Zusammenstellung von selbständig veröffentlichungsfähigen wissenschaftlichen Arbeiten im Sinne von Abs. 4 vorgelegt, muss mindestens eine Arbeit vom Doktoranden allein verfasst sein. Arbeiten, die in Koautorenschaft unter wesentlicher Beteiligung des Doktoranden verfasst wurden, können in die Zusammenstellung einbezogen werden. Der Doktorand muss in diesem Fall schriftlich darlegen, worin sein eigener wesentlicher Beitrag an der jeweiligen selbständig veröffentlichungsfähigen wissenschaftlichen Arbeit besteht;
3. sie darf teilweise bereits veröffentlicht sein, wenn der Betreuer einer Veröffentlichung von Teilen der Dissertation vor ihrer Einreichung schriftlich zugestimmt hat. Eine solche Zustimmung ist dem Antrag auf Zulassung zum Prüfungsverfahren beizufügen;
4. sie darf nicht bereits Gegenstand eines anderen Prüfungs- oder Promotionsverfahrens sein oder gewesen sein; Abs. 2 Nr. 7 Halbsatz 2 gilt entsprechend.
§ 20a Besondere Bestimmungen für die Promotion in gemeinsamer Betreuung mit dem Indian Institute of Technology Madras (IITM)
(1) Promotionsverfahren können in gemeinsamer Betreuung mit dem Indian Institute of Technology Madras (IITM) vorbereitet und durchgeführt werden, wenn zwischen der Universität Passau und dem IITM eine entsprechende Vereinbarung geschlossen wird.
(2) 1Zur Betreuung des Doktoranden wird ein gemeinsames Doctoral Committee eingerichtet, das aus ge...
(2) 1Zur Betreuung des Doktoranden wird ein gemeinsames Doctoral Committee eingerichtet, das aus gemäß § 6 Mitwirkungsberechtigten der Universität Passau und aus nach den Vorschriften des IITM Mitwirkungsberechtigten besteht; die Zusammensetzung im Einzelnen ergibt sich aus der Vereinbarung nach Abs. 1. 2Im Rahmen des gemeinsamen Promotionsverfahrens ist dem Antrag auf Zulassung zur Doktorprüfung gemäß § 13 außerdem eine positive Stellungnahme des "Doctoral Committees" beizufügen.
(3) 1Zusätzlich zu den Anforderungen nach den Bestimmungen dieser Promotionsordnung müssen Doktoranden eines gemeinsamen Promotionsverfahrens mit dem IITM eine comprehensive examination erfolgreich ablegen. 2Diese richtet sich nach den Vorschriften der Heimatuniversität bzw. des Heimatinstituts und soll sicherstellen, dass der Doktorand die Fähigkeit besitzt, im Rahmen seines Dissertationsprojektes eine eigenständige wirtschaftswissenschaftliche Leistung sowie umfassende Fachkenntnisse nachzuweisen. 3Für Doktoranden, deren Heimatuniversität die Universität Passau ist, ist die comprehensive examination dann bestanden, wenn der erste gemäß § 12 Satz 3 vorgesehene Vortrag über das Promotionsvorhaben einschließlich der Diskussion absolviert wurde. 4Ob dies der Fall ist, entscheidet der Ständige Promotionsausschuss. 5Die Vereinbarung nach Abs. 1 kann weitere im Rahmen der comprehensive examination zu erbringende Prüfungsleistungen vorsehen.
(4) 1Abweichend von den Regelungen dieser Promotionsordnung richtet sich der Ort der Einreichung, die Begutachtung der Dissertation (§ 14), die Durchführung und Benotung des Rigorosums (§ 18), die Durchführung und Benotung der Disputation (§ 18a) nach den Regelungen des jeweiligen Heimatinstituts bzw. der jeweiligen Heimatuniversität. 2Das Doctoral Committee kann Empfehlungen hinsichtlich der am Partnerinstitut bzw. an der Partneruniversität zu absolvierenden Lehrveranstaltungen aussprechen. 3Sofern die comprehensive examination auch nach einmaliger Wiederholung nicht bestanden oder die Dissertation am IITM bzw. an der Universität Passau nicht angenommen wird beziehungsweise das Rigorosum/die Disputation an einer der beiden Universitäten beziehungsweise Bildungseinrichtungen endgültig nicht bestanden wird, ist das gemeinsame Promotionsverfahren beendet. 4Im Übrigen gelten die Vorschriften dieser Promotionsordnung.
(5) Die Zulassung zu einem gemeinsam mit dem IITM durchgeführten Promotionsverfahren setzt voraus, dass
1. der Bewerber die Voraussetzungen für die Zulassung als Doktorand an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erfüllt und
2. der Bewerber vom Fakultätsrat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau und dem Department of Management Studies des IITM ausgewählt wird. Nähere Einzelheiten zum Auswahlverfahren regelt die Vereinbarung nach Abs. 1.
(6) 1Nach erfolgreichem Abschluss des gemeinsamen Promotionsverfahrens verleiht die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Passau den Grad eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) der Universität Passau; gemäß der Vereinbarung nach Abs. 1 verleiht das IITM gleichzeitig den akademischen Grad Doctor of Philosophy (PhD). 2Der Bewerber erhält von der Universität Passau und dem IITM jeweils eine Urkunde, die jeweils den Hinweis enthält, dass es sich um einen im Rahmen eines Doppelpromotionsverfahrens mit dem IITM verliehenen Doktorgrad handelt. 3Die Urkunde der Universität Passau enthält zusätzlich den Hinweis, dass eine gleichzeitige Führung beider im Rahmen eines gemeinsamen Promotionsverfahrens verliehener
Grade ausgeschlossen ist.
Datum aktuelle Fassung 22.01.1980
Fundstelle KMBl II 2/1980, S. 64 ff.