Source: http://www.elmshorner-squash-club.de/satzung/
Timestamp: 2019-03-25 14:44:20
Document Index: 261745472

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 16', '§ 18', '§ 19', '§ 30', '§ 20']

Satzung - Elmshorner Squash Club e.V.
1. Der Verein führt den Namen „ Elmshorner Squash Club e.V. “ ( ESC ).
2. Der Elmshorner Squash Club e.V. hat seinen Sitz in Elmshorn und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Elmshorn eingetragen.
Der Elmshorner Squash Club e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „ steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabenordnung. Der Zweck wird insbesondere durch Pflege und Förderung sportlicher Übungen und Leistungen des Squash – und Freizeitsports verwirklicht, sowie durch die Pflege freundschaftlichen Verkehrs der Mitglieder untereinander und zu anderen Vereinen.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine politischen, religiösen und / oder wirtschaftlichen Interessen. Er erstrebt keinen Gewinn.
Die Mitglieder des Vereins können folgende Personen sein:
a) aktive volljährige Mitglieder mit Stimmrecht
b) aktive Mitglieder bis 18 Jahre ohne Stimmrecht
c) passive Mitglieder oder juristische Personen als fördernde Mitglieder des Vereins ohne Stimmrecht
d) Ehrenmitglieder ohne Stimmrecht
Die Aufnahme als Mitglied in den Elmshorner Squash Club e.V. erfolgt durch einen schriftlichen Antrag. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Minderjährige bedürfen der Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters.
Die Mitgliedschaft im Elmshorner Squash Club e.V. erlischt durch:
Der Austritt muss schriftlich mit einer Frist von sechs Wochen vor Jahresende erklärt werden.
Der Ausschluss kann vom Vorstand beschlossen werden, wenn in grober Form gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins verstoßen wird, wenn Beschlüsse oder Anordnungen der Vereinsorgane missachtet werden, oder wenn ein Mitglied mit der Zahlung des Vereinbeitrages drei Monate oder länger in Verzug ist.
Die Verpflichtung zur Zahlung des fällig gewordenen Beitrages bleibt durch einen Ausschluss unberührt.
Der Ausschließungsbeschluss ist zu begründen und dem Auszuschließenden schriftlich mitzuteilen. Gegen diesen Beschluss kann Berufung eingelegt werden. Diese ist binnen zwei Wochen nach Kenntnisnahme des Beschlusses schriftlich beim Vorstand einzureichen.
Endgültig entscheidet die Mitgliederversammlung dann über Ausschluss oder Verbleib.
C. Beiträge, Rechte und Pflichten der Mitgliedschaft
Die Höhe der Beiträge und der Aufnahmegebühr werden in der Mitgliederversammlung festgelegt.
Die vollen Beiträge sowie die Aufnahmegebühr sind sofort bei der Aufnahme und weiterhin regelmäßig zu entrichten.
In Sonderfällen kann einem Mitglied nach erfolgtem schriftlichen Antrag durch den Vorstandsbeschluss Beitragsermäßigung oder Beitragserlass gewährt werden. Ehrenmitglieder können von der Zahlung des Beitrages befreit werden.
Wird eine Person im Auftrag des Elmshorner Squash Club e.V. tätig, so kann sie nach dem Bundesreisekostengesetz für Sportvereine entschädigt werden.
Jedes stimmberechtigte Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechtes in den Mitgliederversammlungen mitzuwirken.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und Schädigungen seines Rufes, seiner Bestrebungen und seines Vermögens zu verhindern.
Passive Mitglieder können an allen Veranstaltungen, außer an Squashaktivitäten des Vereins, teilnehmen und mitwirken.
Die Arbeit der Sportjugend wird durch eine Jugendordnung geregelt, die von den Jugendlichen des Vereins erstellt wird. Sie bedarf in jedem Fall der Zustimmung der Mitgliederversammlung des Elmshorner Squash Club e.V..
Die Jugendvollversammlung wählt den Jugendwart, welcher von der Mitgliederversammlung des Elmshorner Squash Club e. V. zu bestätigen ist.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich statt, und zwar möglichst bald nach dem Ende eines Geschäftsjahres.
1.) Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes
2.) Entgegennahme des Berichtes des Kassenwartes
3.) Entgegennahme des Berichtes der Revisoren welche anschließend den Antrag auf Entlastung des Vorstandes stellen
a. Wahlleiter
c. Vorstandsbeiräte
e. Bestätigung des von der Jugendvollversammlung vorgeschlagenen Jugendwartes
6.) Festlegung der Beiträge
7.) Satzungsangelegenheiten und Jugendausschussbeschlüsse
8.) Beschlüsse über Vereinsausschlüsse
9.) Beschlüsse zum Vereinsetat
10.) Behandlung der gestellten Anträge
Dringlichkeitsanträge sollen nur behandelt werden, wenn sich hierfür eine 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder findet. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenübertragung / – bindung ist hier nicht zulässig. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Bei Satzungsänderungen oder – erweiterungen ist die 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Stimmenthaltung wird als „ zur Versammlung nicht anwesend „ gewertet. Bei Wahlen kann durch 1/3 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder eine „ Geheime Abstimmung „ beantragt werden. Vorstandsmitglieder sind nur dann gewählt, wenn sie mehr als die Hälfte der anwesenden, stimmberechtigten Stimmen erhalten. Bei einfacher Mehrheit erfolgt ein zweiter Wahlgang. Ergibt sich auch dabei keine absolute Mehrheit, stellen sich die beiden bestplatzierten Kandidaten einer Stichwahl. Kommt auch dann keine absolute Mehrheit zustande, wird die gesamte Wahl mit einer neuen Kandidatenliste wiederholt. Bei Ergebnislosigkeit wird die Wahl in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nochmals stattfinden. Anträge aus den Reihen der Mitglieder sollen mindestens sieben Tage vor Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich eingereicht werden.
§ 12 Einberufung von Versammlungen
Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnungspunkte einzuberufen. Die Einladung soll spätestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich und / oder durch Aushang am „Schwarzen Brett“ erfolgen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann einberufen werden, wenn es der erste Vorstand es für nötig hält, oder wenn die Einberufung von 1/4 aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und Grundes verlangt wird. Diese muss dann spätestens vier Wochen nach Zugang des Ersuchens einberufen werden. Die Tagesordnung ist mit einer Ladungsfrist von einer Woche schriftlich und / oder durch Aushang am „schwarzen Brett“ den Vereinsmitgliedern mitzuteilen.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Leiter der Versammlung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
§ 16 Dauer der Amtszeit des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer eines Jahres gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so beruft der Vorstand ein anderes Vereinsmitglied an diese Stelle, und ist berechtigt sich bei dieser Gelegenheit neu zu formieren ( d.h. zweiter Vorsitzender wird erster Vorsitzender usw. ).
1.) Die Vorbereitung, Einberufung und Leitung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen
2.) Die Durchführung und Überwachung der Mitgliederversammlungsbeschlüsse
3.) Die Erstellung des Geschäftsberichtes Kassenberichtes
4.) Die Erstellung des Jahresabschlusses
5.) Satzungsgemäße Verwendung und Verwaltung des Vereinsvermögens
6.) Die Aufnahme von Vereinsmitgliedern zu genehmigen oder gegebenenfalls zu widerrufen
7.) Die Durchführung redaktioneller Satzungsänderungen auch ohne Zustimmung Mitgliederversammlung, soweit sie vom Amtsgericht oder Finanzamt gefordert werden
8.) Die Einstellung oder Kündigung von Angestellten des Vereins
§ 18 Besondere Aufgaben einzelner Vorstandsmitglieder
Der erste Vorsitzende führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und in den Vorstandssitzungen.
Der zweite Vorsitzende vertritt im Falle dessen Verhinderung den ersten Vorsitzenden.
Der Kassenwart ist für die ordnungsgemäße Führung der Kasse und der Rechnungsbelegung verantwortlich.
§ 19 Vorstandsbeiräte und deren Aufgaben
Die Beiräte des Vorstandes werden von diesem zur Unterstützung seiner Arbeit einberufen. Diese Mitglieder oder Gremien sind Mitarbeiter des Vorstandes und nur ihm verantwortlich. Sie sind keine besonderen Vertreter im Sinne des § 30 BGB.
Der Sportwart ist für die Planung und Durchführung des gesamten Spielbetriebes verantwortlich.
Dem Schriftführer obliegt die Führung der Protokolle bei Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen. Er führt den hauptsächlichen Schriftverkehr für den Verein. Seine Protokolle oder Briefe sind vom ersten Vorsitzenden ebenfalls zu unterzeichnen.
Der Pressewart ist für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. In Wort und Schrift mit den Medienvertretern Kontakte zu unterhalten, um auf diesem Wege die Interessen des Vereins zu vertreten.
Der von den Vereinsjugendlichen gewählte Jugendwart vertritt die
Belange der Vereinsjugend in den Vorstands – und Mitgliederversammlungen.
Den Revisoren obliegt die Pflicht der Kassenprüfungen. Diese Überprüfung hat mindestens einmal jeweils zum Jahresabschluss zu erfolgen. Die Revisoren sind befugt im Verlauf des Jahres auch nicht angemeldete Kassenprüfungen vorzunehmen. Sie beantragen gegebenenfalls die Entlastung des Vorstandes bei der Mitgliederversammlung.
§ 20 Die Beschlussfassung des Vorstandes
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei möglicher Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheit die , des zweiten Vorsitzenden den Ausschlag. Vorstandssitzungen werden vom ersten Vorsitzenden oder zweiten Vorsitzenden einberufen. Die Bekanntgabe einer Tagesordnung ist bei der Einberufung einer Vorstandsitzung zweckmäßig.
Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern und Gästen nicht für Schäden ( z.B.: Unfallfolgen; Sachschäden und / oder Verlust durch Diebstahl ) die über den bestehenden Versicherungsschutz der LSV – Sportversicherung hinausgehen.
E. Vereinsende
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins sowie Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportverband Schleswig – Holstein der, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Bei einer Fusion mit einem oder mehreren anderen als gemeinnützig anerkannten Vereinen und der daraus resultierenden Auflösung des Elmshorner Squash Club e.V. fließt das Vereinsvermögen dann, dem daraus entstehenden neu gegründeten Verein zu.
Die Satzung es ESC ist am 03.11.1984 in Kraft getreten
und wurde am 26.04.1988 und 27.12.2002 geändert .