Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/268
Timestamp: 2019-04-21 20:22:12
Document Index: 236312606

Matched Legal Cases: ['§ 268', 'BGH', '§ 268', '§ 268', '§ 268', 'BGH', '§ 268', '§412', 'BGH', 'BGH', '§ 774', '§268', 'BGH', '§ 268', '§268', 'BGH', '§ 268', '§ 1150', '§ 1150', '§ 1150', '§ 75', '§ 15', 'BGH', '§ 268', '§1150', '§75', 'BGH', '§ 268', '§401', '§ 10', '§401', '§401', '§ 401', 'BGH', '§ 268', 'BGH', '§ 268', '§ 268', '§ 268', 'BGH', '§ 559', '§ 56', 'BGH', '§ 268', '§ 559']

§ 268 BGB: Ablösungsrecht des Dritten
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. Denn das Betreiben der Zwangsvollstreckung im Sinne von § 268 Abs. 1 BGB setzt Flandlungen voraus, die auf eine aktive Durchsetzung der Forderung im Vollstreckungsweg gerichtet sind, beispielsweise einen Vollstreckungsantrag (vgl. Staudinger/Bittner, BGB [2009], § 268 Rn. 4; MünchKomm-BGB/Krüger, 5. Aufl. § 268 Rn. 3).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. Die Bestimmung, dass der mit der Ablösung verbundene Forderungsübergang (§ 268 Abs.3 Satz 1 BGB) nicht zu dem Nachteil des Gläubigers geltend gemacht werden kann, will lediglich vermeiden, dass ein Dritter nach der nur teilweisen Befriedigung einer Forderung mit den auf ihn übergegangenen Rechten (§§412, 401 BGB) in Konkurrenz zu den Rechten tritt, die dem Gläubiger verblieben sind (vgl. Senat, Beschluss vom 4. Februar 2010 - VZB 129/09, NJW 2010, 3169 Rn. 11; BGH, Urteil vom 30. Oktober 1984 - IX ZR 92/83, BGHZ 92, 374, 378 f. zu der Parallelvorschrift des § 774 Abs. 1 Satz 2 BGB; MünchKomm-BGB/Krüger, 5. Aufl., §268 Rn. 15).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. Dass eine nachrangig gesicherte Forderung des Gläubigers gegenüber derjenigen, die infolge einer Ablösung auf den Dritten übergegangen ist, nachrangig bleibt, stellt keinen Nachteil im Sinne von § 268 Abs.3 Satz 2 BGB dar (MünchKomm-BGB/Krüger, aaO, §268 Rn. 16; vgl. auch Senat, Beschluss vom 10. Juni 2010 -V ZB 192/09, NJW-RR 2010, 1314, 1315 Rn. 12 aE).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2006, Az. V ZB 2/06 Dementsprechend berechtigt auch ein solches nachträglich begründetes Recht den Inhaber zur Ablösung nach § 268 BGB (OLG Frankfurt OLG 29, 366, 367; MünchKomm-BGB/Eickmann, 4. Aufl., § 1150 Rdn. 12; BGB-RGRK/Mattern, 12. Aufl., § 1150 Rdn. 6; Soergel/Konzen, BGB, 13. Aufl., § 1150 Rdn. 3; Jaeckel/Güthe, ZVG, 7. Aufl., § 75 Rdn. 3; Stöber, ZVG, 18. Aufl., § 15 An. 20.4; Storz, Praxis des Zwangsversteigerungsverfahrens, 9. Aufl., S. 273; Schiffhauer, Rpfleger 1973, 297).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2006, Az. V ZB 2/06 - 14- ZVG gesetzlich geregelten Fall - auch bei einer Zahlung nach § 268 BGB bereits entstandene Verfahrenskosten gegenüber dem betreibenden Gläubiger begleichen muss, kann hier offen bleiben (verneinend MünchKomm-BGB/Eickmann, 4. Aufl., §1150 Rdn. 29; Steiner/Storz, ZVG, 9. Aufl., §75 Rdn. 13; Storz, Praxis des Zwangsversteigerungsverfahrens, S. 288 und 294).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2010, Az. V ZB 129/09 Die Zahlung an die Gerichtskasse und die nachfolgende Auskehrung des Geldes an die Beteiligte zu 4 führte nach § 268 Abs.3 Satz 1 BGB zu dem Übergang der Forderungen gegen die Schuldner auf die Beteiligte zu 3.Nach den Regelungen in §§401, 412 BGB ging das Vorrecht der Zuordnung der Ansprüche in die Rangklasse 2 des § 10 Abs. 1 ZVG ebenfalls auf die Beteiligte zu 3 über (Bamberger/Roth/Rohe, BGB, 2. Aufl., §401 Rdn. 11; MünchKomm-BGB/Roth, 5. Aufl., §401 Rdn. 16; Staudinger/Busche, BGB [2005], § 401 Rdn. 27; Alff/Hintzen, Rpfleger 2008, 165, 169).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2013, Az. V ZB 161/12 Auch für eine Ablösung nach § 268 Abs. 1 BGB ist jedes dieser Verfahren gesondert zu behandeln (Senat, Beschluss vom 6. Oktober 2011 - V ZB 18/11, NJW-RR 2012, 87, 88).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1994, Az. XI ZR 85/94 Die gesetzlichen Voraussetzungen müssen auch bei der Hinterlegung durch einen gemäß § 268 BGB zur Ablösung Berechtigten vorliegen (MünchKomm BGB/Keller, 3. Aufl., § 268 Rdn. 14; Erman/Kuk-kuk, BGB, 9. Aufl., § 268 Rdn. 1).
BGH, URTEIL , Az. VIII ZR 123/63 Dabei ist unerheblich, ob die Maschinen ursprünglich vom Beklagten oder der Gesellschaft eingobracht wurden« Sie wurden jedenfalls im Einverständnis des Beklagten, der sie später unter Übernahme der Ratenzahlungen dafür übernahm (Vertrag vom 3o« November 1959 Ia und c), 'auf Grund dos Miotverhältnisses' in das Grundstück gebrachte Gleichgültig ist auch, daß die Klägerin wußte, daß die Maschinen weder im Eigentum des Beklagten noch in dem der Gesellschaft, sondern noch im Vorbehaltseigentum der Lieferanten standen (BU 15)o In einem solchen Falle wird die Anwartschaft auf den Erwerb des Eigentums vom Vermioterpfand-recht erfaßt (Soergel/Siebert, 9° Aufl, BGB § 559 Anm« 11)« Dieses Anwartschaftsrecht stand aber aufgrund des Vertrages vom 30° November 1959 dem Beklagten zu, der die Räume gemietet hatte und in deren Besitz war« Ihm gegenüber durfte die Klägerin daher der Entfernung der Maschinen im Rahmen von §§ 56o, 561 BGB wider sprechen (BGHZ 35» 85, 9*0® Wenn die Vorbehaltsverkäufer auf ihrem Rücknahmerecht bestanden hätten, würde die Vermieterin diesen Rücktritt allerdings nur entsprechend § 268 BGB durch Zahlung des restlichen Kaufpreises haben abeenden/(Soergel/Siebert, BGB 9° Aufl« § 559 Anm« 11$ Raiser, Dingliche Anwartschaften, 1961, 99)° Auch