Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MIR%202015,%20Dok.%20053
Timestamp: 2019-02-17 10:49:05
Document Index: 338736880

Matched Legal Cases: ['§ 677', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Das Landgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass der Klägerin ein Anspruch auf Erstattung der Kosten des Abschlussschreibens als Aufwendungsersatzanspruch nach den Grundsätzen der Geschäftsführung ohne Auftrag (§§ 677, 683, 670 BGB) zusteht (vgl. BGH, Urt. v. 22.1.2015 - I ZR 59/14, MDR 2015, 859).
Zwar ist für die Kosten des Abschlussschreibens im Regelfall von der 1, 3-fachen Geschäftsgebühr in durchschnittlichen Rechtssachen auszugehen (BGH GRUR 2015, 822 [BGH 22.01.2015 - I ZR 59/14] , Rn. 31, 34 - Kosten für Abschlussschreiben II).
Denn die zwischenzeitliche mündliche Verhandlung und die schriftliche Urteilsbegründung können einen Auffassungswandel des Unterlassungsschuldners herbeigeführt haben (BGH GRUR 2015, 822 [BGH 22.01.2015 - I ZR 59/14] , Rn. 16 - Kosten für Abschlussschreiben II).
Ein Abschlussschreiben ist im Regelfall mit einer 1, 3-fachen Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV RVG zu vergüten (BGH, GRUR 2015, 822 - Kosten für Abschlussschreiben II - Rn. 35; OLG Frankfurt a.M., Az. 6 U 147/16, Urteil vom 9.11.2017).
LG Köln, 05.12.2017 - 31 O 316/15
Wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch wegen des Vertriebs von nachgeahmten …
Auslagenpauschale zu vergüten (BGH GRUR 2015, 822 - Kosten für Abschlussschreiben II).