Source: http://docplayer.org/6467997-Merkblatt-ueber-die-personenversicherungen.html
Timestamp: 2018-12-11 02:21:49
Document Index: 94598969

Matched Legal Cases: ['Art. 76', 'Art. 76', 'Art. 54', 'Art. 57', 'Art. 5', 'Art. 22', 'Art. 15', 'Art. 23', 'Art. 6']

Merkblatt über die Personenversicherungen - PDF
Download "Merkblatt über die Personenversicherungen"
Ludo Kohler
1 Merkblatt über die Personenversicherungen der Politischen Gemeinde Fällanden im Sinne von Art. 76 Abs. 3 der Vollzugsbestimmungen zur Personalverordnung
2 Seiten Ansprüche der Angestellten im Falle von Krankheit oder Unfall Heilungskosten Vorübergehender Erwerbsausfall Invalidität Tod Alter Vorgehen der Angestellten im Falle von Krankheit oder Unfall Meldepflicht Anmeldung bei der Versicherung Empfehlungen und Hinweise für die Angestellten Leistungskoordination Berufs- und Nichtberufsunfälle Lohn Taggelder aus Unfall- und Krankenversicherungen Informationen Gültigkeit 2
3 3 Ansprüche der Angestellten im Falle von Krankheit oder Unfall
4 I. HEILUNGSKOSTEN Krankenkassendeckung Obligatorische Zusätzliche A. bei Krankheit Ambulante und stationäre Behandlungen entsprechend der individuellen Krankenkassendeckung der Angestellten. B. bei Unfall Gesetzliche durch die "Mobiliar" im Rahmen des obligatorischen Unfallversicherungsgesetzes (UVG) für ambulante und stationäre Behandlungen. Zusätzliche durch die "Mobiliar" in Ergänzung der gesetzlichen des UVG für das der SUVA unterstellte und das nicht der SUVA unterstellte Personal mit mehr als 8 Stunden pro Woche: Pflegeleistungen und Kostenvergütungen versichert bei Spitalaufenthalten private Abteilung Prämientragung C. Prämien Die Prämien für die Krankenkasse sind von den Angestellten zu tragen. Die Politische Gemeinde Fällanden übernimmt die Prämien für die obligatorische Unfallversicherung. Die Prämien für die UVG-Zusatzversicherung werden den Angestellten belastet. II. VORÜBERGEHENDER ERWERBSAUSFALL Lohnfortzahlung durch Gemeinde Zusätzliche A. durch Krankheit Lohnfortzahlung zu 100 % durch die Politische Gemeinde Fällanden während 90 Tagen gemäss kantonalem Recht (Art. 76 Abs. 1 der Vollzugsbestimmungen zur Personalverordnung). Zusätzliche durch die "Mobiliar" in Ergänzung des Anspruchs aus kantonalem Recht für das gesamte Personal: Versicherte Angestelle mit mehr als 8 Arbeitsstunden pro Woche Taggeld 90 % Deckungsart Wartefrist Leistungsdauer Volldeckung, BVG-koordiniert 90 Tage je Versicherungsfall 640 Tage je Versicherungsfall 4
5 Geburtengeld keine zusätzlichen Lohnfortzahlung durch Gemeinde Obligatorische B. durch Unfall Lohnfortzahlung zu 100 % durch die Politische Gemeinde Fällanden während 90 Tagen im Sinne von Art. 54 Abs. 1 der Vollzugsbestimmungen zur Personalverordnung. Gesetzliche durch die "Mobiliar" im Rahmen des obligatorischen Unfallversicherungsgesetzes (UVG) für vorübergehenden Erwerbsausfall: Taggeld 80 % des UVG-Lohnes ab 3. Tag Die Politische Gemeinde Fällanden hat bis zum 90. Tag Anspruch auf die UVG-Taggelder in der Höhe von 80 % des versicherten Lohnes. Zusätzliche Zusätzliche durch die "Mobiliar" in Ergänzung der gesetzlichen des UVG für das der SUVA unterstellte und das nicht der SUVA unterstellte Personal mit mehr als 8 Stunden pro Woche: Taggeld 10 % des UVG-Lohnes ab 91. Tag 90 % des Überschusslohnes ab 91. Tag Prämientragung C. Prämien Die Prämien für die Krankentaggeldversicherung werden von der Politischen Gemeinde Fällanden übernommen. Die Gemeinde übernimmt die Prämien für die obligatorische Unfallversicherung. Die Prämien für die UVG-Zusatzversicherung sind von den Angestellten zu tragen. III. INVALIDITÄT Invalidenversicherung Pensionskasse Invalidenversicherung A. durch Krankheit Aktuelle Informationen sind bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich erhältlich. Die richten sich nach dem Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG), den aktuellen Bestimmungen der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) und nach dem persönlichen Versicherungsausweis der Angestellten. B. durch Unfall Aktuelle Informationen sind bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich erhältlich. 5
6 Obligatorische Zusätzliche Die werden im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) ausgerichtet. Zusätzliche durch die "Visana" in Ergänzung der gesetzlichen des UVG für das der SUVA unterstellte und das nicht der SUVA unterstellte Personal mit mehr als 8 Stunden pro Woche: Invalidenrente Überbrückungskapital 80 % des Überschusslohnes Rentendauer lebenslänglich (gemäss UVG) 1-facher AHV-Lohn Pensionskasse Prämientragung Die richten sich nach dem Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG), den aktuellen Bestimmungen der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) und nach dem persönlichen Versicherungsausweis der Angestellten. C. Prämien Die Prämien für die Invalidenversicherung und die Beamtenversicherungskasse werden zu den jeweils geltenden Ansätzen von der Politischen Gemeinde Fällanden und den Angestellten getragen. Die Gemeinde übernimmt die Prämien für die obligatorische Unfallversicherung. Die Prämien für die UVG-Zusatzversicherung sind von den Angestellten zu tragen. IV. TOD Alters- und Hinterlassenenversicherung Pensionskasse Alters- und Hinterlassenenversicherung Obligatorische A. durch Krankheit Aktuelle Informationen sind bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich erhältlich. Die richten sich nach dem Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG), den aktuellen Bestimmungen der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) und nach dem persönlichen Versicherungsausweis der Angestellten. B. durch Unfall Aktuelle Informationen sind bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich erhältlich. Die werden im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) ausgerichtet. 6
7 Zusätzliche Zusätzliche durch die "Mobiliar" in Ergänzung der gesetzlichen des UVG für das der SUVA unterstellte und das nicht der SUVA unterstellte Personal mit mehr als 8 Stunden pro Woche: Hinterlassenenrenten 40 % des Überschusslohnes für Witwen/Witwer 15 % des Überschusslohnes für Halbwaisen 25 % des Überschusslohnes für Vollwaisen 70 % des Überschusslohnes im Maximum für mehrere Hinterlassene zusammen Rentendauer lebenslänglich (gemäss UVG) für Witwen/Witwer Überbrückungskapital 1-facher AHV-Lohn Pensionskasse Prämientragung Die richten sich nach dem Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG), den aktuellen Bestimmungen der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) und nach dem persönlichen Versicherungsausweis der Angestellten. C. Prämien Die Prämien für die AHV und die Beamtenversicherungskasse werden zu den jeweils geltenden Ansätzen von der Politischen Gemeinde Fällanden und den Angestellten getragen. Die Gemeinde übernimmt die Prämien für die obligatorische Unfallversicherung. Die Prämien für die UVG-Zusatzversicherung sind von den Angestellten zu tragen. V. ALTER Alters- und Hinterlassenenversicherung Pensionskasse Prämientragung Aktuelle Informationen sind bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich erhältlich. Die richten sich nach dem Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG), den aktuellen Bestimmungen der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) und nach dem persönlichen Versicherungsausweis der Angestellten. Prämien Die Prämien für die AHV und die Beamtenversicherungskasse werden zu den jeweils geltenden Ansätzen von der Politischen Gemeinde Fällanden und den Angestellten getragen. 7
9 9 Vorgehen der Angestellten im Falle von Krankheit oder Unfall
10 Meldung Arztzeugnis Zuständigkeit Meldepflicht Absenzen infolge Krankheit oder Unfall müssen dem oder der Vorgesetzten durch die Angestellten selbst oder durch Dritte unverzüglich gemeldet werden, wenn möglich unter Angabe der voraussichtlichen Dauer (Art. 57 der Personalverordnung). Versäumt ein Angestellter oder eine Angestellte diese Mitteilung, kann die Abwesenheit als Ferien, Kompensation von Gleitzeit oder unbezahlter Urlaub angerechnet werden. Für Dienstaussetzungen von mehr als fünf Arbeitstagen ist innert angemessener Frist ein ärztliches Zeugnis einzureichen. Der oder die Vorgesetzte kann auch für kürzere Absenzen ein Arztzeugnis verlangen. Anmeldung bei der Versicherung Die Finanzverwaltung ist für die Anmeldung von Versicherungsfällen zuständig. Die Abwicklung des Falles erfolgt ausschliesslich über diese Stelle. 10
11 11 Empfehlungen und Hinweise für die Angestellten
12 Koordinierung und Limitierung Versicherte Angestellte Erlöschen des Versicherungsschutzes Massgebender Lohn Versicherter Verdienst Leistungskoordination aus der Invalidenversicherung, der obligatorischen Unfallversicherung und der Beamtenversicherungskasse als Pensionskasse werden entsprechend den geltenden Bestimmungen koordiniert bzw. limitiert. Berufs- und Nichtberufsunfälle Alle Angestellten sind gemäss Unfallversicherungsgesetz obligatorisch gegen Berufsunfälle versichert. Beträgt das Arbeitspensum durchschnittlich 8 Stunden pro Woche und mehr (Stand 1. Januar 2014), gilt die Deckung auch für Nichtberufsunfälle. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses besteht der Versicherungsschutz noch 30 Tage über den letzten Tag des Lohnanspruchs hinaus, sofern nicht vor Ablauf dieser Frist eine neue Stelle angetreten wird. Die Nichtberufsunfallversicherung kann für höchstens 180 Tage fortgeführt werden (Abredeversicherung), wenn keine neue Stelle angetreten wird (z.b. bei vorübergehendem Auslandaufenthalt, Weiterbildung etc.). Lohn Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der massgebende Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Provisionen, Gratifikationen, Naturalleistungen, Ferien- und Feiertagsentschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trinkgelder, soweit diese einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgeltes darstellen (Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetz über die Altersund Hinterlassenenversicherung, AHVG). Als versicherter Verdienst gilt der nach der Bundesgesetzgebung über die AHV massgebende Lohn. Ausnahmen sind unter anderem Familien- und Kinderzulagen, Abgangsentschädigungen etc. (Art. 22 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung, UVV). Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn (Art. 15 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG). Unterliegt der Lohn starken Schwankungen, so wird auf einen angemessenen Durchschnittslohn pro Tag abgestellt (Art. 23 Abs. 3 der Verordnung über die Unfallversicherung, UVV). Bezug von Taggeldern Taggelder aus Unfall- und Krankenversicherungen Nicht zum Erwerbseinkommen gehören Versicherungsleistungen bei Unfall, Krankheit oder Invalidität (Art. 6 Abs. 2 lit. b der Verordnung über die AHV, AHVV). 12
13 Taggeldentschädigungen gelten somit nicht als AHV-pflichtiger Lohn. Deshalb sind auf Taggeldern von Unfall- und Krankenversicherungen keine Sozialabzüge (AHV, IV, ALV etc.) zu leisten. Von den BVK-Renten werden keine Abzüge gemacht. Die einzige Ausnahme besteht bei Rentenleistungen ins Ausland. In diesem Fall muss die Quellensteuer abgezogen und dem Steueramt abgeliefert werden. Wichtige Links Informationen Weiterführende Informationen sind erhältlich bei (Schweizerische Bundesbehörden) (Internetseite der AHV-IV Institution) (Bundesamt für Sozialversicherung) (Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich) (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) (Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich) Gültigkeit dieses Merkblattes Gültigkeit Für Versicherungsleistungen gelten in jedem Fall die entsprechenden gesetzlichen und/oder vertraglichen Regelungen (z.b. UVG, BVG, Versicherungsverträge, Allgemeine Vertragsbestimmungen etc.). 13
15 Gemeindeverwaltung Fällanden Schwerzenbachstrasse Fällanden Telefon Telefax
Pinakothek der Moderne, München (Rosemarie Rossi)
Personaladministration und Sozialversicherungen Skript für den Bildungsgang der Fachleute im Finanz- und Rechnungswesen sowie Treuhänder mit Fachausweis Pinakothek der Moderne, München (Rosemarie Rossi)
Ihr grösstes und wichtigstes Kapital: Die Mitarbeitenden Ihres Unternehmens.
Ihr grösstes und wichtigstes Kapital: Die Mitarbeitenden Ihres Unternehmens. Ein Leitfaden zur beruflichen Vorsorge (zweite Säule): Obligatorische Unfallversicherung gemäss UVG Ergänzung zur obligatorischen