Source: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Struktur-und-Organisation/Selbstverwaltung/verbindliche-entscheidungen/2010/20100226_zuschlag_bei_witwen_witwerrenten.html
Timestamp: 2020-04-04 10:06:39
Document Index: 309107501

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 57', '§ 210', '§ 307', '§ 307', '§ 78', '§ 264']

DRV - Verbindliche Entscheidungen - Zuschlag bei Witwenrenten und Witwerrenten
Ein Zuschlag nach § 78a SGB VI ist auch dann zu gewähren, wenn zwar Kinder erzogen wurden und deshalb dem Grunde nach Berücksichtigungszeiten nach § 57 SGB VI anzuerkennen wären, in dem Versicherungskonto der Witwe oder des Witwers aber allein deshalb keine Kinderberücksichtigungszeiten gespeichert sind, weil
− diese Zeiten aufgrund einer Beitragserstattung nach § 210 SGB VI untergegangen sind,
− die Witwe oder der Witwer vor 1921 bzw. im Beitrittgebiet vor 1927 geboren ist oder
− die Witwe oder der Witwer eine nach § 307a SGB VI umgewertete Rente erhält.
Der Monatsbetrag einer nach § 307a Abs. 6 SGB VI abgeleiteten Witwenrente oder Witwerrente erhöht sich um einen Zuschlag nach § 78a SGB VI. Das gilt nicht, wenn die Voraussetzungen des § 264b Abs. 2 SGB VI erfüllt sind.