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Timestamp: 2016-10-28 17:51:05
Document Index: 331975476

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 83', 'Art. 113', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_607/2010 (20.07.2010)
2C_607/2010
Migrationsamt Kanton Aargau, .
Beschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau vom 29. Juni 2010.
X._______, 1979 geborener tunesischer Staatsangeh�riger, reiste im Februar 2002 in die Schweiz ein, um am 4. April 2002 eine Schweizer B�rgerin zu heiraten. Er erhielt eine Aufenthaltsbewilligung, die mehrmals, zuletzt bis zum 31. M�rz 2007 verl�ngert wurde. Am 2. April 2009 wies das Migrationsamt des Kantons Aargau sein Gesuch vom 30. Oktober 2007 um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab und setzte ihm eine Ausreisefrist an (Wegweisung). Eine Einsprache blieb erfolglos, und mit Urteil vom 29. Juni 2010 wies das Rekursgericht im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid des Migrationsamts vom 14. Oktober 2009 erhobene Beschwerde ab.
Mit undatiertem, am 18. Juli 2010 bei der Post aufgegebenem Schreiben beschwert sich X._______ beim Bundesgericht �ber das Urteil des Rekursgerichts und beantragt sinngem�ss, die Aufenthaltsbewilligung sei ihm zu verl�ngern und er sei nicht zur R�ckreise nach Tunesien zu verpflichten. Die Eingabe ist prim�r als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu betrachten. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.
2.1 Rechtsschriften haben die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; erforderlich ist eine zumindest rudiment�re Auseinandersetzung mit den Erw�gungen der Vorinstanz, die f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids ausschlaggebend sind. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, es werde ger�gt, die Sachverhaltsermittlung sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG, was vom Beschwerdef�hrer spezifisch aufgezeigt werden muss (Art. 105 Abs. 2 und 97 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
2.2 Vorliegend hat das Verwaltungsgericht - zutreffend - festgehalten, dass hinsichtlich der Bewilligungsfrage noch das alte Recht zur Anwendung komme (E. 1.2.1 des angefochtenen Urteils), dass die Ehe des Beschwerdef�hrers bereits Ende 2006 (lange vor Ablauf der Frist von f�nf Jahren, nach welcher gem�ss Art. 7 Abs. 1 zweiter Satz ANAG unabh�ngig vom Fortbestand der Ehe ein Anspruch auf Niederlassungsbewilligung entstehen k�nnte) inhaltslos geworden war und seither nur noch formell bestehe, weshalb die M�glichkeit der Berufung auf die Ehe im ausl�nderrechtlichen Bewilligungsverfahren ausser Betracht falle; auch unter weiteren Gesichtspunkten seien die Verweigerung der Bewilligungsverl�ngerung sowie die Wegweisung nicht zu beanstanden. Weder zu den diesbez�glichen Sachverhaltsfeststellungen noch zu den rechtlichen Ausf�hrungen der Vorinstanz l�sst sich der Eingabe des Beschwerdef�hrers etwas Substantielles entnehmen. Es fehlt mithin offensichtlich an einer hinreichenden Beschwerdebegr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), weshalb auf die Beschwerde mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
2.3 Der Beschwerde w�re auch im Eintretensfall kein Erfolg beschieden: Es ist insbesondere nicht erkennbar, inwiefern das Rekursgericht mit seinen sich an der gefestigten Rechtsprechung orientierenden Ausf�hrungen zu Art. 7 ANAG im Allgemeinen oder in Bezug auf die konkreten Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers (E. 5 des angefochtenen Urteils) sowie zu Art. 8 EMRK (E. 7) schwei-zerisches Recht verletzt haben k�nnte. In Bezug auf die Wegweisung (dazu E. 9 des angefochtenen Urteils) w�re die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG) und h�chstens die subsidi�re Verfassungsbeschwerde wegen Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte gegeben (Art. 113 ff. BGG); dass das angefochtene Urteil diesbez�glich gegen dem Beschwerdef�hrer zustehende verfassungsm�ssige Rechte verstossen w�rde, ist aufgrund der Aktenlage auch im Ansatz nicht erkennbar.
2.4 Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).