Source: https://www.smartsteuer.de/online/lexikon/w/werbungskostenpauschbetrag/
Timestamp: 2020-01-21 12:26:33
Document Index: 107253198

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 19', '§ 9', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 9', '§ 19', '§ 19', '§ 19']

Werbungskostenpauschbetrag ⇒ Lexikon des Steuerrechts | smartsteuer
Für berufliche Auslagen (Werbungskosten) können Sie einen Pauschbetrag in Höhe von 1.000 € geltend machen – auch wenn Ihnen keine oder nur geringe Werbungskosten entstanden sind.
Sie müssen dem Finanzamt keine Belege für den Pauschbetrag vorlegen.
Übersteigen Ihre Werbungskosten (aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen) den Pauschbetrag von 1.000 €, können Sie den höheren Betrag steuerlich geltend machen. Diese Beträge müssen Sie belegen.
Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner können jeweils einen Pauschbetrag geltend machen, wenn beide Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit erzielen.
Der Stpfl., der Einnahmen aus nichtselbstständiger Arbeit erzielt, hat einen Rechtsanspruch auf den Ansatz des ungekürzten Arbeitnehmer-Pauschbetrages, selbst wenn feststeht, dass keine oder nur geringe Werbungskosten angefallen sind. Bei einem zwingenden gesetzlichen Pauschbetrag verbieten sich Überlegungen, ob im Einzelfall die Besteuerung vereinfacht wird oder nicht. Erzielt ein Stpfl. – im Streitfall ein als angestellter Assessor und als selbstständiger Rechtsanwalt tätiger Jurist – sowohl Einnahmen aus selbstständiger als auch aus nichtselbstständiger Arbeit, so sind die durch diese Tätigkeiten veranlassten Aufwendungen den jeweiligen Einkunftsarten, ggf. nach einer im Schätzungswege vorzunehmenden Aufteilung der Aufwendungen, als Werbungskosten oder Betriebsausgaben zuzuordnen. Sind die Werbungskosten niedriger als der Arbeitnehmer-Pauschbetrag, so ist dieser in voller Höhe anzusetzen. Der Stpfl. kann keine beliebige Bestimmung treffen und auf diese Weise neben dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag sämtliche nachgewiesenen Aufwendungen als Betriebsausgaben geltend machen; vgl. BFH Urteil vom 10.6.2008, VIII R 76/05.
Einnahmen (§ 19 Abs. 1 Nr. 1 und 3 EStG) ………………… €
zzgl. § 19 Abs. 1 Nr. 2 EStG ohne Versorgungsbezüge &plus; …………………… €
Summe (ohne Versorgungsbezüge) ………………. €
abzgl. WK (§ 9a Nr. 1 Buchst. a EStG; max. 1 000 €) ./. …………. 1 000 € Durch den Pauschbetrag darf das Ergebnis nicht negativ werden.
Einkünfte (§ 19 EStG) ohne Versorgungsbezüge ……………….. €
Versorgungsbezüge (§ 19 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 19 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 und/oder Nr. 2 EStG) ………………. €
abzgl. Versorgungsfreibetrag max. (2017) ./. ………… 1 560 €
abzgl. Zuschlag (§ 19 Abs. 2 Satz 1, 3 und 5 EStG) max. (2014) ./. …………..468 €
Zwischensumme …………… €
abzgl. WK (§ 9a Nr. 1 Buchst. b und Satz 2 EStG) ./. …………. 102 € Durch den Pauschbetrag darf das Ergebnis nicht negativ werden.
Einkünfte aus Versorgungsbezügen ………………. €
Einkünfte (§ 19 EStG) ohne Versorgungsbezüge ………………. €
zzgl. Einkünfte (§ 19 EStG) aus Versorgungsbezügen &plus; ………………. €
Einkünfte aus § 19 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 EStG insgesamt &equals; ………………. €