Source: https://www.virtuos.uni-osnabrueck.de/forschung/projekte/pilotprojekt_zum_52a_urhg.html
Timestamp: 2017-10-22 08:23:15
Document Index: 93653985

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 52', '§ 52', '§52', '§52', '§ 52', 'BGH', 'BGH', '§ 52', '§ 52']

Pilotprojekt zum § 52a UrhG - Universität Osnabrück
Angezeigt: Pilotprojekt zum § 52a UrhG
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Stellungnahme zum Vereinfachungs- vorschlag
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FAQ aus dem Pilotprojekt
Tel.: +49 541 969-6500
Raum: 42/104a
[Update 15.07.2016] Stellungnahme zu den Vereinfachungsvorschlägen für
das Meldeportal zur Einzelmeldung von Sprachwerknutzungen gem. §52a UrhG an die VG Wort
Aufgrund der Ergebnisse unseres Pilotprojektes hat die VG Wort einen Verbesserungsvorschlag für die Einzelmeldung Einzelmeldung von Sprachwerknutzungen gem. §52a UrhG ausgearbeitet. Auf Bitten der Kultusministerkonferenz haben wir diesen Verbesserungsvorschlag analysiert und die dabei gewonnenen Erkenntnisse in einer Stellungnahme zusammengefasst. Wir ziehen dabei folgendes Fazit:
Zusammenfassend kommt das Projektteam zu dem Ergebnis, dass der Verbesserungsvorschlag sinnvolle technische Vereinfachungen und Ergänzungen beinhaltet und tatsächliche Verbesserungen im Arbeitsablauf für den konkreten Meldevorgang bietet. Dieser Vorgang macht aber nur einen kleinen Teil (geschätzt: ca. 10%) der insgesamt hohen Aufwände aus, die ansonsten durch den Verbesserungsvorschlag nicht berührt werden.
Die gesamte Stellungnahme können Sie hier herunterladen: Stellungnahme_Uni_Osnabrueck_Verbesserung_Einzelmeldungen.pdf
Pilotprojekt zur Einzelerfassung
§ 52a UrhG bildet heute mit zunehmender Durchdringung der Lehre mit E-Medien und Blended Learning-Konzepten die rechtliche Basis für den Einsatz von Auszügen aus urheberrechtlich geschützten Quellen in vielen Bereichen und unterschiedlichen didaktischen Konzepten besonders in der Hochschullehre.
Die aktuelle Rechtsprechung (OLG wie BGH) hält es für sachgerecht und vom Aufwand her vertretbar, die Informationen zur Nutzung der Regelung über eine zentrale Eingabemaske einzeln zu erfassen. Derzeit sind die Voraussetzungen für eine solche Eingabe der Einzelnutzungen technisch und infrastrukturell an keiner Hochschule in Deutschland gegeben.
Im Rahmen der an der Universität Osnabrück durchzuführenden Machbarkeitsstudie wurden daher die Praktikabilität und Machbarkeit einer solchen Einzelerfassung des Einsatzes von Lehrmaterialien in elektronischer Form in der Regie einer Hochschule untersucht und eine Konzeption für die Realisierung prototypisch entwickelt.
Das Pilotprojekt ist ein Gemeinschaftsprojet mit der VG Wort und wurde im Wintersemester 2014/2015 an der Universität Osnabrück durchgeführt.
Den Hintergrund des Projektes bildet ein Urteil des BGH aus dem Jahr 2013, der darüber geurteilt hat, wie eine Vergütung von Materialien erfolgen kann, die per kennwortgeschützter Lernumgebung wie z. B. Stud.IP für die Lehre zur Verfügung gestellt werden. Lehrende sind laut § 52 a UrhG dazu berechtigt, bestimmte „veröffentlichte Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften ausschließlich für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von Personen für deren eigene wissenschaftliche Forschung öffentlich zugänglich zu machen […].“
Weitere Informationen zum § 52a UrhG
Weitere Informationen zur Meldung von elektronischem Lehr-/Lernmaterial