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Timestamp: 2016-10-28 06:24:58
Document Index: 278643195

Matched Legal Cases: ['in dubio', 'Art. 3', 'Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 138', 'Art. 109', 'Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 60', 'Art. 35', 'Art. 119', 'Art. 122', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 404', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 71', 'Art. 95', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 32', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 66', 'Art. 66', 'Art. 68']

6B_74/2011 (13.09.2011)
6B_74/2011
Urteil vom 13. September 2011
Bundesrichter Wipr�chtiger, Denys,
vertreten durch Advokat Dr. Robert Sigl,
Mehrfache Veruntreuung; Zust�ndigkeit; Zivilforderung; Willk�r; Grundsatz in dubio pro reo; rechtliches Geh�r
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 5. November 2010.
X.________ wird vorgeworfen, ab Oktober 1995 bis August 1998 mehrere Geldbetr�ge von Y.________ erhalten zu haben, um diese in der Schweiz anzulegen. Er habe die Barbetr�ge mehrheitlich auf ein dazu eigens (im Jahre 1995) er�ffnetes Konto bei der fr�heren Bank A.________ AG einbezahlt. Dieses Konto habe er im September 1997 eigenm�chtig saldieren lassen und die �berweisung der Verm�genswerte auf ein auf seinen Namen lautendes Konto bei der damaligen B.________ Bank veranlasst. Weitere zur Verf�gung gestellte Geldsummen, welche er ebenfalls auf das Konto bei der Bank A.________ AG h�tte �berweisen m�ssen, habe er ohne Wissen und Willen von Y.________ auf ein eigenes Konto bei der C.________ Bank SA einbezahlt. X.________ habe dadurch Y.________ einen Verm�gensschaden von (umgerechnet) rund Fr. 3.3 Mio. zugef�gt.
Das Strafgericht Basel-Stadt sprach X.________ mit Entscheid vom 8. Juli 2008 des gewerbsm�ssigen Betrugs, der Veruntreuung sowie der mehrfachen Urkundenf�lschung schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren, teilbedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Den zu vollziehenden Teil der Freiheitsstrafe legte es auf ein Jahr fest. Vom Vorwurf der Veruntreuung einer Zeichnung (Anklageschrift Ziffer I. lit. D) sprach es ihn frei. Weiter verpflichtete es ihn, Y.________ Schadenersatz im Umfang von Fr. 3'280'452.75 nebst Zins zu bezahlen. Eine dar�ber hinausgehende Forderung verwies das Strafgericht auf den Zivilweg. Zudem ordnete es an, die beschlagnahmten Verm�genswerte bei der D.________ Bank AG an Y.________ a conto Schadenersatzforderung zur�ckzugeben.
Die dagegen von X.________ erhobene Berufung hiess das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Urteil vom 5. November 2010 teilweise gut. Es sprach ihn der mehrfachen Veruntreuung und der mehrfachen Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und 10 Monaten, teilbedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Den zu vollziehenden Teil der Freiheitsstrafe legte es auf 10 Monate fest. Vom Vorwurf des gewerbsm�ssigen Betrugs sprach es ihn frei. Im �brigen best�tigte das Appellationsgericht den erstinstanzlichen Entscheid.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt im Wesentlichen, das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt sei in Bezug auf den Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung mangels Zust�ndigkeit aufzuheben. Er sei wegen Urkundenf�lschung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 12 Monaten zu verurteilen. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, um ihn vom Vorwurf der Veruntreuung freizusprechen. Die Forderung von Y.________ sei auf den Zivilweg zu verweisen. Weiter beantragt er betreffend die Herausgabe der bei der D.________ Bank AG beschlagnahmten Verm�genswerte sinngem�ss die aufschiebende Wirkung. Diese wurde am 15. Februar 2011 superprovisorisch erteilt. Endlich ersucht er um Aktenbeizug beim Zivilgericht Basel-Stadt und um Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens.
Der Pr�sident der strafrechtlichen Abteilung hat auf Gesuch hin mit Verf�gung vom 15. M�rz 2011 der Beschwerde in Bezug auf die Herausgabe der beschlagnahmten Verm�genswerte die aufschiebende Wirkung erteilt.
Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt und Y.________ beantragen in ihren Vernehmlassungen, die Beschwerde sei abzuweisen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt beantragt ebenfalls die Abweisung der Beschwerde und verzichtet im �brigen auf eine Stellungnahme.
In tats�chlicher Hinsicht geht die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt in der Anklageschrift vom 1. September 2005 von folgendem Sachverhalt aus: Der Beschwerdef�hrer er�ffnete am 27. M�rz 1995 bei der Bank A.________ AG in Basel auf seinen Namen ein Konto. Y.________ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 2) r�umte er eine Vollmacht mit Einzelzeichnungsberechtigung ein und bezeichnete sie mittels Formular A ("Identification de l'ayant droit �conomique") als wirtschaftlich Berechtigte. In der Folge empfing der Beschwerdef�hrer von der Beschwerdegegnerin 2 mehrere Geldbetr�ge jeweils mit der Verpflichtung, diese auf das eigens zwecks Gutschrift dieser Geldsummen er�ffnete Konto in der Schweiz einzubezahlen.
1.1 In der Zeit ab 9. Oktober 1995 bis zum 1. September 1997 stellte die Beschwerdegegnerin 2 dem Beschwerdef�hrer 11 Betr�ge in der Gesamth�he von (umgerechnet) rund Fr. 2.7 Mio. zur Verf�gung. Die ersten Gelder (Ziffer 1.1. der Anklageschrift) stammten von Offshore-Gesellschaften, die folgenden Betr�ge (Ziffer 1.2. - 1.11.) �bergab sie ihm jeweils bar in Paris. Die Verm�genswerte zahlte der Beschwerdef�hrer zur Hauptsache und instruktionsgem�ss auf das Konto bei der Bank A.________ AG in Basel ein. Einzelne Teilbetr�ge verwendete er vereinbarungswidrig f�r eigene Zwecke. Am 24. September 1997 verlangte er ohne Wissen und Willen der Beschwerdegegnerin 2 bei der Bank A.________ AG die Saldierung des Kontos und wies die Bank an, die Verm�genswerte zu Gunsten eines auf seinen Namen lautenden Kontos bei der damaligen B.________ Bank in Basel zu verg�ten.
1.2 Zwischen Ende April und Anfang Mai 1998 liess der Beschwerdef�hrer, so die Staatsanwaltschaft, die Konten bei der E.________ Bank AG saldieren und die Gelder auf ein neu er�ffnetes Konto bei der C.________ Bank SA in Genf �bertragen. Als wirtschaftlich Berechtigten bezeichnete er sich selbst. Die Beschwerdegegnerin 2 �bergab ihm vom Mai 1998 bis August 1998 drei weitere Betr�ge in der Gesamth�he von (umgerechnet) rund Fr. 590'000.-- zwecks Verm�gensverwaltung und Einzahlung auf das (nicht mehr bestehende) Konto bei der Bank A.________ AG. Das Geld �berwies der Beschwerdef�hrer zur Hauptsache auf das Konto bei der C.________ Bank SA. Im Mai 2000 liess er die Konten bei der C.________ Bank SA saldieren und das Guthaben zur D.________ Bank AG in Genf �bertragen. Bis zur Beschlagnahmung der Verm�genswerte am 10. Oktober 2003 bezog der Beschwerdef�hrer von diesem Konto rund Fr. 475'000.--.
2.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht die schweizerische Gerichtsbarkeit bejaht. Er r�gt sinngem�ss eine Verletzung der Art. 3 und Art. 7 aStGB respektive Art. 3 und Art. 8 StGB. Zur Begr�ndung f�hrt er an, in der �berweisung von einer Basler Bank (Bank A.________ AG) auf die andere (B.________ Bank) sei kein fehlender R�ckgabewille oder eine Vereitelung des R�ckgabeanspruchs zu sehen. Auch sei kein Beweis erbracht f�r eine Instruktion durch die Beschwerdegegnerin 2, Gelder in die Schweiz zu bringen. Deshalb sei - gehe man von den bestrittenen Geld�berweisungen in Paris aus - das Delikt in Frankreich vollendet und beendet worden. Die Beschwerdegegnerin 2 habe zu keiner Zeit eine Zugriffsm�glichkeit auf die fraglichen Guthaben gehabt. In Bezug auf die Zahlungen ab Mai 1998 sei es willk�rlich anzunehmen, er sei erst in Genf durch die Einzahlung auf die C.________ Bank SA bereichert worden. Er habe bereits in Paris �ber die Geldsummen verf�gen k�nnen. Deshalb sei bereits dort eine Bereicherung eingetreten (Beschwerde S. 3 ff.).
2.2 Die Vorinstanz erw�gt, die Beschwerdegegnerin 2 habe Zugriff auf die Verm�genswerte bei der Bank A.________ AG gehabt. Somit sei ihr nicht bereits mit der �bergabe der Gelder an den Beschwerdef�hrer in Paris der Zugriff verunm�glicht worden. Vielmehr sei dies erst erfolgt mit der Saldierung des Kontos bei der Bank A.________ AG in Basel und mit der �bertragung der Verm�genswerte auf das Konto der B.________ Bank in Basel. Darin liege eine Inlandtat im Sinne von Art. 8 Abs. 1 StGB. Betreffend die Zahlungen ab Mai 1998 (Anklageschrift Ziffer I. lit. B) habe die Beschwerdegegnerin 2 dem Beschwerdef�hrer die Betr�ge in Paris bar �bergeben, worauf dieser sie in die Schweiz zur C.________ Bank SA gebracht habe. Qualitativ liege kein entscheidender Unterschied zum Sachverhalt in BGE 109 IV 1 vor, sei es dem Beschwerdef�hrer doch darum gegangen, die Bereicherung auf seine Konten in der Schweiz eintreten zu lassen. Der Ort der Bereicherung m�sse auch beim Tatbestand der Veruntreuung als zust�ndigkeitsrechtlicher Ankn�pfungspunkt gelten. Dazu komme, dass die Beschwerdegegnerin 2 in gewohnter Weise fortgefahren sei, dem Beschwerdef�hrer Geldbetr�ge auszuh�ndigen, welche dieser in der Schweiz anlegen sollte. Dass das Konto bei der Bank A.________ AG unterdessen saldiert gewesen sei, habe sie nicht gewusst (angefochtenes Urteil S. 8 ff.).
2.3 Gem�ss Art. 3 Abs. 1 StGB ist dem Schweizerischen Strafgesetzbuch unterworfen, wer in der Schweiz ein Verbrechen oder ein Vergehen ver�bt. Nach Art. 8 Abs. 1 StGB (Art. 7 Abs. 1 aStGB) gilt ein Verbrechen oder ein Vergehen als da begangen, wo der T�ter es ausf�hrt oder pflichtwidrig unt�tig bleibt, und da, wo der Erfolg eingetreten ist. Als Ausf�hrung der Tat gilt jedes einzelne tatbestandsm�ssige Verhalten. Dabei gen�gt bereits eine teilweise Erf�llung des Tatbestands auf schweizerischem Gebiet, nicht aber der Entschluss der Tat oder die blosse Vorbereitungshandlung (BGE 119 IV 250 E. 3c S. 253 mit Hinweisen; URSULA CASSANI, Die Anwendbarkeit des schweizerischen Strafrechts auf internationale Wirtschaftsdelikte, ZStrR 114/1996 S. 245 f.; vgl. auch CHRISTIAN SCHWARZENEGGER, Handlungs- und Erfolgsort beim grenz�berschreitenden Betrug, in: Wirtschaft und Strafrecht, Festschrift f�r Niklaus Schmid (...), 2001, S. 149 f.). Das Bundesgericht erwog in BGE 133 IV 171 E. 6.3 S. 177, zur Vermeidung negativer Kompetenzkonflikte erscheine es im internationalen Verh�ltnis grunds�tzlich geboten, auch in F�llen ohne engen Bezug zur Schweiz die schweizerische Zust�ndigkeit zu bejahen. Als Ankn�pfungspunkt in der Schweiz gen�ge namentlich, dass im Ausland ertrogene Gelder auf einem Schweizer Bankkonto gutgeschrieben werden (vgl. auch Urteil 6B_178/2011 vom 20. Juni 2011 E.3).
2.4.1 Wie die Vorinstanz betreffend die ab 9. Oktober 1995 bis zum 1. September 1997 geleisteten Geldbetr�ge (Anklageschrift Ziffer I. lit. A) zu Recht erkennt, ergibt sich die Zust�ndigkeit der schweizerischen Beh�rden daraus, dass der Beschwerdef�hrer das Konto bei der Bank A.________ AG in Basel im September 1997 eigenm�chtig saldieren und die Verm�genswerte ohne Wissen und Willen der Beschwerdegegnerin 2 auf die B.________ Bank in Basel transferieren liess. Letztere war einzig im Verkehr mit der Bank A.________ AG einzelzeichnungsberechtigt und in Bezug auf das dort bestehende Konto laut Formular A wirtschaftlich Berechtigte. Dadurch schaffte der Beschwerdef�hrer das Verm�gen beiseite. Soweit er in diesem Zusammenhang geltend macht, die Beschwerdegegnerin 2 habe (bereits) in Bezug auf das Konto bei der Bank A.________ AG keine M�glichkeit gehabt, darauf zuzugreifen, weicht er in unzul�ssiger Weise vom verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) ab. Immerhin r�umt auch der Beschwerdef�hrer ein, dass die Beschwerdegegnerin 2 von einem Konto bei der Bank A.________ AG wusste. Ebenso wenig ist der Beschwerdef�hrer zu h�ren, soweit er eine Instruktion betreffend Geldtransfer von Frankreich in die Schweiz in Abrede stellt. Er bringt weiter vor, durch die �berweisung von einer Basler Bank auf die andere liege keine Vereitelung des R�ckgabeanspruchs der Geldgeberin. Dies gelte f�r die Annahme, dass er die Gelder auf eine beliebige Bank habe anlegen k�nnen. Auch mit dieser Hypothese weicht er - ohne Willk�r geltend zu machen - von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ab, wonach die Beschwerdegegnerin 2 s�mtliche Betr�ge allein zwecks Gutschrift auf das in ihrem Auftrag er�ffnete Konto bei der Bank A.________ AG zur Verf�gung stellte.
2.4.2 Die Vorinstanz bejaht auch die Zust�ndigkeit der schweizerischen Gerichtsbeh�rden betreffend die ab 22. Mai 1998 geleisteten Geldsummen (Anklageschrift Ziffer I. lit. B) im Ergebnis zu Recht. Der Beschwerdef�hrer r�gt zwar zutreffend, dass er (im Gegensatz zum Sachverhalt in BGE 109 IV 1) nicht erst mit der �berweisung auf ein Schweizer Konto auf die Gelder Zugriff hatte. Massgebend ist hingegen, dass die Vorinstanz die Handlungen des Beschwerdef�hrers betreffend die empfangenen Betr�ge von Mai bis August 1998 als Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB beurteilt. Zwar schafft die blosse, kurz vor den fraglichen Zahlungen erfolgte Er�ffnung des Kontos bei der C.________ Bank SA in Genf keinen Ankn�pfungspunkt in der Schweiz, selbst wenn man diese als Vorbereitungshandlung qualifizieren wollte. Die Vorinstanz legt dem Beschwerdef�hrer jedoch zur Last, er habe das ihm anvertraute Verm�gen auf ein der Beschwerdegegnerin 2 unbekanntes Konto bei der C.________ Bank SA in Genf einbezahlt und konsequent bestritten, von ihr Geld entgegengenommen zu haben. Insbesondere durch die weisungswidrige Zahlung auf das Konto der C.________ Bank SA habe er den Verbleib der Gelder gegen�ber der Beschwerdegegnerin 2 verschleiert und seinen Willen manifestiert, ihren obligatorischen R�ckerstattungsanspruch zu vereiteln (angefochtenes Urteil S. 32 f. mit Verweis auf S. 29 ff.). Der Beschwerdef�hrer beanstandet die rechtliche Beurteilung nicht. Auf die entsprechenden Erw�gungen der Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 29 ff.) kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Indem der Beschwerdef�hrer die Verm�genswerte zwecks Einzahlung auf das (nicht mehr bestehende) Konto bei der Bank A.________ AG entgegennahm und diese auf das der Beschwerdegegnerin 2 unbekannte Konto der C.________ Bank SA in Genf einzahlte, vollendete und beendete er die Veruntreuung im genannten Sinne. Mithin verhielt er sich tatbestandsm�ssig und f�hrte er die Tat nebst in Paris teilweise in Genf aus. Damit liegt der Begehungsort gem�ss Art. 8 Abs. 1 StGB respektive Art. 7 Abs. 1 aStGB in der Schweiz. Daran �ndert entgegen dem Daf�rhalten des Beschwerdef�hrers nichts, dass er bereits in Paris �ber den Geldbetrag verf�gen konnte. Die Veruntreuung war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht vollendet. Die von der Vorinstanz gepr�fte Frage, ob der Ort, wo sich die Absicht des T�ters verwirklichte oder verwirklichen sollte, als Erfolgsort im Sinne von Art. 8 Abs. 1 StGB gilt, braucht im �brigen hier nicht aufgeworfen zu werden. Sie wird von der Rechtsprechung und dem �berwiegenden Teil der Lehre bejaht (vgl. BGE 125 IV 177 E. 2a S. 180; 117 Ib 210 E. 3b/cc S. 214; je mit Hinweisen; G�NTER STRATENWERTH, Schweizerisches Strafrecht, Die Straftat, 3. Aufl. 2005, � 5 Fn. 15 mit Hinweisen).
2.4.3 Die Vorinstanz nimmt zu Recht an, dass der Beschwerdef�hrer in Bezug auf die mehrfachen Veruntreuungen (Anklageschrift Ziffer I. lit. A und B) neben Paris auch in der Schweiz gehandelt hat.
3.1 Betreffend die der Beschwerdegegnerin 2 zugesprochene Zivilforderung in der H�he von Fr. 3'280'452.75 nebst Zins r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Beschwerdegegnerin 2 habe vor dem Zivilgericht Basel-Stadt eine Forderung in der H�he von USD 2'950'000.-- anh�ngig gemacht, und das Zivilverfahren sei bis heute sistiert. Er habe wiederholt beantragt, die Akten des Verfahrens P.2005.195 vor dem Zivilgericht Basel-Stadt beizuziehen, was die Vorinstanz zu Unrecht unterlassen habe. Es sei unklar, ob die Beschwerdegegnerin 2 vor dem Zivilgericht und dem Strafgericht den gleichen Anspruch geltend mache. Deshalb seien die entsprechenden Zivilakten einzusehen. Das bundesgerichtliche Verfahren sei bis zur rechtskr�ftigen Erledigung des Verfahrens P.2005.195 respektive bis zum Abschluss der Beweisverfahren zu sistieren. Zudem sieht der Beschwerdef�hrer � 123 der Strafprozessordnung (des Kantons Basel-Stadt) vom 8. Januar 1997 (SG 257.100; aufgehoben per 1. Januar 2011) verletzt (Beschwerde S. 7 ff.).
3.2 Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe mit Blick auf die behauptete gleichlautende Klage beim Zivilgericht Basel-Stadt darzutun und zu beweisen, dass die n�mliche Streitsache schon rechtsh�ngig gemacht worden sei. Dem Beschwerdef�hrer als beklagte Partei im Zivilprozess w�re es m�glich gewesen, die Klageschrift im Strafverfahren einzureichen. Zudem handle es sich bei der beim Zivilgericht eingereichten Klage um eine Teilklage. Damit soll erlangt werden, was im Adh�sionsverfahren nicht zugesprochen werde (angefochtenes Urteil S. 12 f.).
3.3 Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdef�hrer vor, es vers�umt zu haben, die Klageschrift aus dem Zivilprozess im Strafprozess einzureichen respektive die Rechtsh�ngigkeit zu beweisen. Dem kann aus verschiedenen Gr�nden nicht gefolgt werden:
Einerseits erhob der Beschwerdef�hrer ausdr�cklich die Einrede der Litispendenz. Er hat damit vorgebracht, die Beschwerdegegnerin 2 habe die Zivilforderung in einem inzwischen sistierten Zivilprozess eingeklagt und damit rechtsh�ngig gemacht. Eine Rechtsh�ngigkeit ist - auch wenn das zweitangerufene Gericht regelm�ssig auf Hinweise des Beklagten angewiesen ist - als Prozessvoraussetzung von Amtes wegen zu beachten. Sie hat zur Folge, dass auf eine zweite identische Klage nicht einzutreten ist (BGE 127 III 279 E. 2b S. 283; vgl. � 60 der Zivilprozessordnung [des Kantons Basel-Stadt] vom 8. Februar 1875 [ZPO; SG 221.100; aufgehoben per 1. Januar 2011], Art. 35 des Bundesgesetzes vom 24. M�rz 2000 �ber den Gerichtsstand in Zivilsachen [Gerichtsstandsgesetz; GestG; SR 272; aufgehoben per 1. Januar 2011] und Art. 60 ZPO/CH; FELIX DASSER, in: Kommentar Gerichtsstandsgesetz, 2001, N. 28 ff. zu Art. 35 GestG; MAZZUCCHELLI/POSTIZZI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2011, N. 14 zu Art. 119 StPO; ANNETTE DOLGE, in: Basler Kommentar, a.a.O., N. 19 zu Art. 122 StPO). Die Ber�cksichtigung von Amtes wegen folgt aus dem Umstand, dass dem Kl�ger f�r eine neue Klage gegen die gleiche Person und �ber denselben Gegenstand das Rechtsschutzinteresse fehlt (VOGEL/SP�HLER, Grundriss des Zivilprozessrechts, 8. Aufl. 2006, N. 8.41 ff.; STAEHELIN/SUTTER, Zivilprozess nach den Gesetzen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft unter Einbezug des Bundesrechts, 1992, � 18 N. 42; DASSER, a.a.O., N. 3 zu Art. 35 GestG). Falls die Beschwerdegegnerin 2 die adh�sionsweise im Strafverfahren eingeklagte Forderung vorg�ngig und identisch bereits beim Zivilgericht Basel-Stadt eingereicht h�tte, k�nnte das sp�ter ersuchte Gericht, soweit das zuerst angerufene Gericht seine Zust�ndigkeit bejaht, auf diese nicht eintreten (zum Verfahren vgl. Art. 35 aGestG und Art. 404 ZPO/CH). Solches hat die Vorinstanz von Amtes wegen zu pr�fen.
Andererseits geht die Vorinstanz - indem sie dem Beschwerdef�hrer vorwirft, die Litispendenz weder dargetan noch bewiesen zu haben - zumindest implizit davon aus, dass eine schriftliche Klagebegr�ndung im Zivilprozess vorlag (vgl. angefochtenes Urteil S. 12 f. und Vernehmlassung vom 21. Februar 2011, wonach der Beschwerdef�hrer die Litispendenz "unschwer h�tte selbst belegen k�nnen"). Ob die Zivilklage von der Beschwerdegegnerin 2 tats�chlich bereits begr�ndet wurde, geht aus den Erw�gungen der Vorinstanz hingegen nicht hervor. Die Beschwerdegegnerin 2 h�lt in ihrer Vernehmlassung fest, das Zivilverfahren sei vor der Klagebegr�ndung sistiert worden. Entsprechende Abkl�rungen wurden durch die Vorinstanz, soweit ersichtlich, nicht get�tigt. Die fragliche Zivilklage f�llt grunds�tzlich in die sachliche Zust�ndigkeit der Zivilgerichts-Kammer (vgl. � 27 ff. des Gesetzes [des Kantons Basel-Stadt] vom 27. Juni 1895 betreffend Wahl und Organisation der Gerichte sowie der Arbeitsverh�ltnisse des Gerichtspersonals und der Staatsanwaltschaft [Gerichtsorganisationsgesetz; GOG; SG 154.100; aufgehoben per 1. Januar 2011]). Die basel-st�dtische Zivilprozessordnung sah Ausnahmen von der sofortigen schriftlichen Klagebegr�ndung vor der Zivilgerichts-Kammer vor. Insbesondere konnte die Begr�ndung unterbleiben, wenn mit der Klage gleichzeitig ein Gesuch um Vermittlung gestellt wurde (� 37 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO/BS; vgl. STAEHELIN/SUTTER, a.a.O., � 16 N. 6). Das Zivilgericht Basel-Stadt f�hrte am 23. April 2007 eine Vermittlungsverhandlung im Sinne von � 45a ZPO/BS durch und sistierte das Verfahren im Anschluss daran (act. 9). Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass eine Klagebegr�ndung gar nicht vorlag. Selbstredend w�re es dem Beschwerdef�hrer in diesem Fall nicht m�glich, Ausf�hrungen zur Klageidentit�t zu machen respektive eine solche zu beweisen. Entsprechendes hat die Vorinstanz von Amtes wegen zu pr�fen. Sie kann es nicht mit der blossen Parteibehauptung der Beschwerdegegnerin 2 im Strafverfahren bewenden lassen, ihre Klage vor Zivilgericht sei eine Teilklage und mit der Adh�sionsklage nicht identisch.
Die Vorinstanz verletzt das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers, indem sie zur Frage der Litispendenz die Akten des Verfahrens P.2005.195 vor dem Zivilgericht Basel-Stadt nicht beizieht und die Prozessvoraussetzungen nicht pr�ft (vgl. zum Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, BGE 136 I 265 E. 3.2 S. 272 mit Hinweisen). Entsprechendes hat sie nachzuholen. F�r einen Aktenbeizug durch das Schweizerische Bundesgericht besteht keine Veranlassung. Ebenso wenig ist eine Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens zweckm�ssig (Art. 6 Abs. 1 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG). Der Fall ist betreffend Zivilpunkt von der Vorinstanz neu zu beurteilen und f�r das Schweizerische Bundesgericht spruchreif.
3.4 Auf die R�ge der Verletzung von � 123 aStPO/BS ist nicht einzutreten. Das Bundesgericht kann die Anwendung kantonalen Rechts nicht frei pr�fen, wie sich aus Art. 95 BGG ergibt. Es kann nur pr�fen, ob die Vorinstanz das kantonale Recht willk�rlich angewendet und dadurch das Willk�rverbot (Art. 9 BV) verletzt hat. Dies wird aber vom Beschwerdef�hrer nicht einmal geltend gemacht.
4.1 Der Beschwerdef�hrer behauptet, die auf das Konto der Bank A.________ AG und der C.________ Bank SA einbezahlten Betr�ge stammten aus seinem Verm�gen. Er wirft der Vorinstanz eine willk�rliche Beweisw�rdigung (Art. 9 BV) sowie die Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) und des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) vor.
4.2 Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 134 IV 36 E. 1.4.1 S. 39; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 136 III 552 E. 4.2 S. 560 mit Hinweisen).
Ebenfalls nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r pr�ft das Bundesgericht, inwiefern das Sachgericht den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel verletzt hat. Diese aus der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) abgeleitete Maxime wurde wiederholt dargelegt, worauf zu verweisen ist (BGE 127 I 38 E. 2a S. 40 f. mit Hinweisen).
Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) ger�gt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begr�ndung. Eine solche R�ge pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur, wenn sie in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begr�ndet worden ist. Das bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; je mit Hinweisen).
4.3 Es reicht f�r die R�ge einer willk�rlichen Beweisw�rdigung nicht aus, wenn der Beschwerdef�hrer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei pl�diert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise (insbesondere die Bankunterlagen der F.________ Bank sowie die Aussagen verschiedener Zeugen) richtigerweise zu w�rdigen gewesen w�ren. Der Beschwerdef�hrer behauptet beispielsweise, an der Echtheit der von der Beschwerdegegnerin 2 eingereichten Bankbelege best�nden erhebliche Zweifel, und jene sei rechtshilfeweise zu �berpr�fen. Damit wiederholt er sein Vorbringen im kantonalen Verfahren. Das Strafgericht Basel-Stadt, auf dessen Ausf�hrungen die Vorinstanz verweist, erw�gt dazu insbesondere Folgendes: Die Beschwerdegegnerin 2 h�tte s�mtliche Ausz�ge der F.________ Bank, der G.________ Bank und der H.________ Bank f�lschen m�ssen. Sie h�tte die so dokumentierten Ausg�nge mit den Einzahlungen auf das Konto bei der Bank A.________ AG zeitlich und dem Betrag nach abstimmen m�ssen, ohne die Ausz�ge der Bank A.________ AG zu Gesicht zu bekommen. Es k�nne nicht vern�nftig erkl�rt werden, wie solches �berhaupt m�glich sein soll (angefochtenes Urteil S. 26 mit Verweis auf den erstinstanzlichen Entscheid S. 20 f.). Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit diesen Erw�gungen nicht auseinander, sondern stellt ihnen einzig seine eigene, davon abweichende Auffassung gegen�ber. Eine Verfassungs- oder Konventionsverletzung zeigt er dadurch nicht auf. Zudem ist mit Blick auf das Eingest�ndnis des Beschwerdef�hrers, Bankbelege seines Kontos bei der I.________ Bank gef�lscht zu haben, um fingierte Bez�ge den jeweiligen Einzahlungen bei der Bank A.________ AG gegen�berzustellen, wenig �berzeugend, dass die Unterlagen betreffend die Bez�ge bei den drei genannten Banken der Beschwerdegegnerin 2 ebenfalls gef�lscht sein sollten.
Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers (Beschwerde S. 9 ff.) sind im �brigen wenig substanziiert und gen�gen den qualifizierten Begr�ndungsanforderungen im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Dies trifft beispielsweise auf die Behauptung zu, die Beschwerdegegnerin 2 habe Kopien von Dokumenten eingereicht, welche "immer den gleichen Kontosaldo ausweisen", diese w�rden "keine Deckung f�r die behauptete Abhebung vorweisen", und es sei willk�rlich, dass "eine Indizienkette [...] ohne genaue Untersuchung der Umst�nde jeder einzelnen Zahlung pauschal zu Gunsten der Gesch�digten ausgelegt wird." Damit ist der Beschwerdef�hrer nicht zu h�ren. Soweit die Vorinstanz festh�lt, das verwendete Formular A zur Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten entfalte keine zivilrechtliche Wirkung, k�nne aber als Indiz zu Gunsten der Beschwerdegegnerin 2 herangezogen werden, ist dies entgegen dem Daf�rhalten des Beschwerdef�hrers nicht zu beanstanden.
Insgesamt zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf, dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte, und eine Verletzung der Unschuldsvermutung ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz durfte willk�rfrei in vorweggenommener Beweisw�rdigung von einem Rechtshilfeersuchen betreffend die Bankbelege der F.________ Bank absehen. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt nicht vor (vgl. zum Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, sowie zur antizipierten Beweisw�rdigung BGE 136 I 265 E. 3.2 S. 272, 229 E. 5.3 S. 236 f.; je mit Hinweisen). Die Beschwerde erweist sich daher als unbegr�ndet, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG �berhaupt zu gen�gen vermag.
Auf das Rechtsbegehren des Beschwerdef�hrers, er sei wegen Urkundenf�lschung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 12 Monaten zu verurteilen, ist nicht einzutreten. Dieses wird in der Beschwerde nur mit dem beantragten Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung begr�ndet. Es bleibt aber bei der Verurteilung des Beschwerdef�hrers.
Der Beschwerdef�hrer obsiegt, soweit er betreffend das Verfahren vor dem Zivilgericht Basel-Stadt (P.2005.195) eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch die Vorinstanz r�gt. Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Der Beschwerdef�hrer und die Beschwerdegegnerin 2 werden im Umfang ihres Unterliegens kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Gerichtskosten sind zu drei Vierteln dem Beschwerdef�hrer und zu einem Achtel der Beschwerdegegnerin 2 aufzuerlegen. Der Kanton Basel-Stadt hat keine Verfahrenskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Der Beschwerdef�hrer stellt ein Gesuch, die Verfahrenskosten erst nach seiner Freilassung begleichen zu k�nnen. Nebst einer franz�sischen Rente bestreite er seinen Lebensunterhalt mit "Mitteln aus Algerien, �ber welche er nur in bar verf�gen" k�nne. �ber das Stundungsbegehren ist hier nicht zu entscheiden. Dem Beschwerdef�hrer steht es frei, ein entsprechendes Gesuch an die Bundesgerichtskasse zu stellen und zu belegen. Bei der Bemessung der Gerichtskosten ist nicht von angespannten finanziellen Verh�ltnissen auszugehen. Dass (nebst der franz�sischen Rente) die Mittel aus Algerien knapp bemessen w�ren, behauptet der Beschwerdef�hrer nicht.
Der Kanton Basel-Stadt und die Beschwerdegegnerin 2 haben als teilweise unterliegende Parteien dem Beschwerdef�hrer eine reduzierte Parteientsch�digung von je einem Achtel der auf Fr. 3'000.-- bestimmten Entsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 5. November 2010 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erw�gungen zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten werden im Umfang von Fr. 3'000.-- dem Beschwerdef�hrer und im Umfang von Fr. 500.-- der Beschwerdegegnerin 2 auferlegt.
Der Kanton Basel-Stadt hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 375.-- zu entsch�digen.
Die Beschwerdegegnerin 2 hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 375.-- zu entsch�digen.
Lausanne, 13. September 2011