Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=14.10.1993&Aktenzeichen=VII%20ZR%2096/92
Timestamp: 2019-08-23 02:00:03
Document Index: 95457666

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 14.10.1993 - VII ZR 96/92 - dejure.org
https://dejure.org/1993,1426
BGH, 14.10.1993 - VII ZR 96/92 (https://dejure.org/1993,1426)
BGH, Entscheidung vom 14.10.1993 - VII ZR 96/92 (https://dejure.org/1993,1426)
BGH, Entscheidung vom 14. Januar 1993 - VII ZR 96/92 (https://dejure.org/1993,1426)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1993,1426) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Ausschreibung - Zuverlässigkeit
Ausschreibung nach VOB/A: Zuverlässigkeit des Bieters
VOB-Ausschreibung; Nichtberücksichtigung des Angebots bei bewußten Additionsfehlern
Additionsfehler im Angebot (IBR 1994, 51)
NJW-RR 1994, 284
MDR 1994, 168
WM 1994, 164
BauR 1994, 98
ZfBR 1994, 69
Zudem würde die Annahme einer quantitativen Teilbarkeit die Spekulation aus Fehlern der Ausschreibung fördern und dem auch bei einem Bauvertrag notwendigen Grundvertrauen (vgl. BGH, Urteil vom 14. Oktober 1993 - VII ZR 96/92, BauR 1994, 98) entgegenwirken.
Zwar können Rechenfehler, die bewußt von einem Bieter in ein Vergabeverfahren eingeschmuggelt werden, als Zeichen der Unzuverlässigkeit des betreffenden Bieters gewertet werden (BGH, Urt. v. 14.10.1993 - VII ZR 96/92, BGHR VOB/A § 25 Nr. 2 Abs. 1 - Zuverlässigkeit).
OLG Saarbrücken, 29.05.2002 - 5 Verg 1/01
Fehlende Angaben nach der VOB/A und zwingender Ausschluss
Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin den Rechenfehler vorsätzlich eingebaut hat, um daraus einen Preisvorteil zu ziehlen (vgl. hierzu BGH, Urt. vom 14.10.1993 - VII ZR 96/92, BauR 1994, 98), sind nicht ersichtlich.
VK Bund, 04.07.2011 - VK 3-74/11
Vergabe von Bauarbeiten
Erhöhung seines Angebotspreises durch bewusste Additionsfehler nachgewiesen hat, grundsätzlich in Frage gestellt (vgl. hierzu grundsätzlich BGH, Beschluss vom 14. Oktober 1993, VII ZR 96/92).
VK Nordbayern, 24.03.2011 - 21.VK-3194-03/11
Bewusste und vorsätzliche falsche Angabe: Bieter unzuverlässig!
Ein Bieter besitzt dann nicht die erforderliche Zuverlässigkeit, wenn er bewusst und vorsätzlich falsche Angaben macht ( BGH v. 14.10.1993 - VII ZR 96/92 ).
VK Sachsen, 24.07.2002 - 1/SVK/063-02
Unzuverlässigkeitsmerkmal und Anforderung an Preisangabe
Eine hohe Anzahl von Rechenfehlern kann die Zuverlässigkeit eines Bieters infrage stellen (VÜA Niedersachsen, Beschl. 6/96 v. 18.04.97 mit Bezugnahme auf BGH v. 14.10.93, IBR 1994, S. 51).
VK Saarland, 22.12.2003 - 1 VK 08/03
Sind mehrere Bieter mit identischem Geschäftsführer zulässig?
Anders als in der von den Beteiligten in dem Verfahren diskutierten Entscheidung des BGH (Urteil vom 14.10.1993 - VII ZR 96/92) handelte es sich nach dem insofern glaubhaften Vortrag der Beigeladenen zu 1 gerade nicht um bewusst platzierte Rechenfehler.
VOB-Stelle Niedersachsen, 06.09.2004 - Fall 1404
Ausschluss wegen Rechenfehlern?
Er stützt seine Argumentation auf das Urteil des BGH vom 14. Oktober 1993 - VII ZR 96/92 -, das bei beabsichtigten Rechenfehlern im Angebot darauf abstellt, dass der Abrechnungsbereich nicht aus dem vertraglichen "Grundvertrauen" genommen werden könne.