Source: http://www.ingenieurbuero-feldwisch.de/body_bbk-methodenbeschreibung.htm
Timestamp: 2018-06-23 04:47:59
Document Index: 47771476

Matched Legal Cases: ['§12', '§ 12', '§ 8', '§ 8', '§12', '§ 12', '§ 12', '§ 9', '§ 8', '§ 10', '§ 4']

Ingenieurbüro Feldwisch - BBK-Methodenbeschreibung
Digitale Bodenbelastungskarten - Methodenbeschreibung -
· UMEG (2002): Anleitung zur Kennzeichnung von Gebieten mit großflächig siedlungsbedingt erhöhten Schadstoffgehalten in Böden. >> GSE-Anleitung (1,3 MB, pdf) <<.
· LABO-Projekt „Geostatistische und statistische Methoden und Auswerteverfahren für Geodaten mit Punkt- und Flächenbezug“ >> weitere Infos und Download <<
>> Download Rezensionen << (38kB, pdf) >> Verlagsseite <<
· Feldwisch, N., K. Kardel (2004): Vollzugshilfe im Rahmen der Bewertung großflächiger schädlicher Bodenveränderungen. Tagungsband der 5. Sächsische Bodenschutztage 26. und 27. Juni 2003 in Dresden Bodenschutz und Nachhaltigkeit, Veranstalter und Herausgeber: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Band 5, Seite 208 - 229. >>Download des Tagungsbeitrages (1 MB, pdf)<<
>>Download des Tagungsbeitrags (645 KB, pdf)<<
Durch die Berechnung von Variogrammen kann z.B. die räumliche Variabilität bestimmt werden. Ein Variogramm beschreibt die durchschnittliche Varianz der Messwerte von Punktepaaren mit einem bestimmten Abstand h in einem Messfeld als Funktion von eben diesem Abstand. Das Variogramm gibt also ein Maß für die Ähnlichkeit von Messergebnissen zwischen Punktepaaren gleichen Abstands (ANLAUF et al. 1988). Wenn ein statistisch abgesicherter räumlicher Zusammenhang besteht, sollten die Punkte mit einem geringeren Abstand eine niedrigere Varianz aufweisen als Punkte mit größerem Abstand. Die räumliche Abhängigkeit reicht bis zu dem Abstand, an dem die Steigung der Kurve in ein Plateau übergeht. Das Variogramm gibt durch den Bereich der räumlichen Abhängigkeit den größtmöglichen Interpolationsradius vor. Dadurch kann man Schätzwerte in Abhängigkeit ihrer Entfernung zu benachbarten Messwerten berechnen und somit auf der Basis von Punktmessungen flächendeckende Schätzwertekarten erstellen.
Messwerte > Vorsorgewerte
Beim Auf- und Einbringen von Materialien Untersuchungspflicht im Rahmen der Umsetzung von §12 BBodSchV
§ 12 Abs. 3 BBodSchV
Messwerte > Prüfwerte
- Detailuntersuchung:
Grundstücksbezogenes Beurteilen der Gefahren (Einzelfallbetrachtung)
§ 8 Abs. 1 Nr. 1 BBodSchG
Messwerte > gebietsbezogene Beurteilungswerte (= Prüfwerte korrigiert um Verfügbarkeit und Exposition)*
In der Regel Ergreifen von geeigneten, erforderlichen und angemessenen Sanierungs- bzw. Schutz- und Beschränkungsmaßnahmen
Messwerte > Maßnahmenwerte
§§ 8 Abs. 1 Nr. 2 und 10 BBodSchG
Schätzwerte > Vorsorgewerte
Beim Auf- und Einbringen von Materialien Untersuchungspflicht im Rahmen der Umsetzung von §12 BBodSchV; bei flächenhaften Überschreitungen der Vorsorgewerte ggf. Befreiung von Untersuchungspflichten
§ 12 Abs. 3 und ggf. § 12 Abs. 10 BBodSchV
Schätzwerte > Prüf-/Maßnahmen­werte
- Orientierende Untersuchung
§ 9 Abs. 1 Satz 1 BBodSchG
Schätzwerte > Prüfwerte in Verbindung mit einer zusätzlichen Qualifizierung wie z.B. einer statistischen oder geostatistischen Betrachtung der Schätzgüte
Gebietsbezogenes Beurteilen der Gefahren
§ 8 Abs. 1 Nr. 1 und 2 BBodSchG
Schätzwerte > gebietsbezogene Beurteilungswerte (= Prüfwerte korrigiert um Verfügbarkeit und Exposition)* oder > Maßnahmenwerte in Verbindung mit einer zusätzlichen Qualifizierung der Schätzwerte wie z.B. einer statistischen oder geostatistischen Betrachtung der Schätzgüte
§ 10 Abs. 1 BBodSchG i.V.m. § 4 Abs. 4 BBodSchV
Hinweis: Die Ausführungen sind dem „Leitfaden zur Ausweisung von Bodenschutzgebieten“ entnommen. Der Leitfaden wurde vom Ingenieurbüro Feldwisch im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (MUNLV) im Jahr 2003 fertig gestellt. >> mehr Infos <<