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Timestamp: 2019-09-17 04:48:24
Document Index: 214457466

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§32', '§32', '§171', '§225', '§232', '§ 236', '§32', '§30', '§30', '§32', '§30', '§31', '§30']

Hinweis - Neuregelung Führungszeugnis für z.b Schulhausmeister Landesweit | Dein Schulhausmeisterforum mit Herz und Verstand
Datum Start 4 Apr 2011
führungszeugnis schulhausmeister
habe heute von meinem AG ein Schreiben zugeschickt bekommen in dem er mich aufordert Ihm ein Führungszeugnis von mir vorzulegen.
Nach § 30a BZRG(Bundeszentralregistergesetz) Absatz 1 Satz 1 Nr.2 Buchstabe c
Dieses muß ich dann beim zuständigen Einwohnermeldeamt beantragen und dieser schickt es dann umgehend an die Personalabteilung:
Entstehende Kosten für das Führungszeugnis werden Kulanter Weise vom AG übernommen.
Bei uns belaufen sich die Kosten für ein Führungszeugnis auf 13 Euro.
Gesetzauszug
Entsperchender Link für die Vollfassung
http://www.gesetze-im-internet.de/bzrg/BJNR002430971.html
Ich habe mit der gewerkschaft telefoniert und gefragt ob das so rechtens ist!
Kurz gesagt :ja
Der AG ist dazu verpflichtet worden alle Personenkreise die Umgang mit Kindern haben
ein Führungszeugnis zu verlangen.
Ist ja auch im Prinzip für mich völlig nachvollziehbar.
Es ist jedoch meines wissens noch nicht geregelt ob wir oder der AG die Kosten dafür übernehmen muß!
Bei uns macht es der AG
Man könnte jetzt natürlich darüber diskutieren wer z.b.alles moch zu diesem personenkreis zählt oder aber ob das Nötig ist ,oder aber was es für Konsequenten gibt wenn Einträge vorhanden sind undn und und.....
Ich wollte euch erstmal lediglich Informieren
bei uns ist das schon vor 3 Jahren so abgelaufen. Das gezetere des AG wegen der Kostenübernahme war auch sehr groß, war aber letztlich kein Problem. Gibt ja keinen Grund, weshalb wir das aus eigener Tasche bezahlen sollten.
Normalerweise wird sowas schon während des Einstellungsverfahrens gefordert. Ich finde das schon deshalb absolut legitim weil man wie schon gesagt mit Kindern zu tun hat und es auch eine absolute Vetrauensstellung ist im Bezug auf Schließanlagen, Verbrauchsmaterial, Ehrlichkeit usw.
Ja genau mußte bei der Einstellung schon ein Führungszeugnis vorlegen
Auch ich muste vor meiner Einstellung 1996 ein Führungszeugnis vorlegen!
jetzt muß ich aber wieder ein aktualisiertes Zeugnis vorlegen!!!!!!
Mir kann das im prinzip ja egal sein und ich habe ja auch kein problem damit,
aber stellt euch mal vor irgend ein Kollege hat einen Eintrag weil er zum Beispiel beim diebstahl erwischt wurde:
Diebstahl gleich Straftat =Eintrag je nach dem wie lange die tat zurück liegt.
Oder einen Eintrag wegen Drogen delikt oder fahrerflucht und und und ........
All das würde der Personlalchef dann lesen und könnte es dann nicht sein das er ans überlegen kommt und anschleißend feststellt ,das die vertrauensstellung die du als SHM hast für Ihn nicht mehr gegeben ist??????
Und warum müssen bei uns die Sekretärinnen kein Führungszeugnis vorlegen ????
Sind das andere Menschen wie SHM ??????
hier gibt es eine Nachbesserungshinweis!
Es gibt einmal ein Führungszeugnis und zum anderen ein Erweitertes Führungszeugnis
Hier die bestimmung:
So und hier nochmal zu lesen was steht denn im erweitertem Führungszeugnis und was bedeutet dies ?auszug aus dem internett
Darius Kargar
c) „Erweitertes Führungszeugnis“
Mit Wirkung zum 01.05.2010 wurde nun das sog. „erweitere Führungszeugnis“ durch §32 Abs. 5 BZRG eingeführt, der in bestimmten Fällen weitere Ausnahmen zu §32 Abs.2 Nr. 3 -9 BZRG enthält. Hierbei handelt es sich um Verurteilen nach §§171, 180a, 181a, 183 bis 184f StGB (Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung) sowie nach §225 StGB (Misshandlung von Schutzbefohlenen) und §§232 bis 233a, 234, 235 oder § 236 StGB (Straftaten gegen die persönliche Freiheit); hinsichtlich des genauen Textes der Strafnormen darf ich Sie auf die im Internet verfügbaren Gesetzestexte verweisen.
Diese Gesetzesänderung wurde nunmehr vorgenommen, da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass die Offenbarung der entsprechenden Verurteilungen zum Schutze von Kindern und Jugendlichen unabdingbar ist und den Resozialisierungsgedanken, der sich im §32 Abs.2 BZRG niedergeschlagen hat, überwiegt.
Wichtig für Sie ist jedoch zu wissen, dass nicht jeder beliebige Arbeitgeber das Recht hat, von Ihnen ein solches erweitertes Führungszeugnis zu verlangen. Vielmehr wird der Personenkreis, der ein solches Führungszeugnis verlangen kann, durch §30a BZRG klar eingeschränkt; der Anspruch kommt am ehesten in Betracht, wenn der Bewerber im Rahmen seiner Tätigkeit Kontakt zu Minderjährigen hat (vgl. §30a Abs.1 Nr.2 lit. b), c) BZRG). Bei der Beantragung eines solchen Führungszeugnisses ist zu beachten, dass der Antragsteller eine Erklärung desjenigen, der diese Art von Führungszeugnis verlangt, beizufügen hat, in der das Vorliegen der Voraussetzungen des §32 Abs.1 BZRG bestätigt wird.
Neben dem Personenkreis des §30a BZRG haben zudem Behörden die Möglichkeit, ein solches Zeugnis zu verlangen. Voraussetzung ist jedoch, dass es dem Schutz Minderjähriger dient, §31 Abs.2 S.1 BZRG.
Zusammenfassend ist somit festzustellen, dass zwar der Katalog der aufzunehmenden Eintragungen in ein Führungszeugnis durch den neuen Abs.5 erheblich erweitert wurde; dies wurde jedoch durch eine entsprechende Eingrenzung des berechtigten Personenkreises wieder entsprechend relativiert. Ein Bewerber sollte sich daher nicht von der Aufforderung des potentiellen Arbeitgebers zur Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses einschüchtern lassen, sondern vielmehr prüfen, ob dieser tatsächlich im Sinne von §§30a, 31 BZRG zur Anforderung eines solchen überhaupt berechtigt ist.
Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel lediglich eine grobe Übersicht über die angesprochene Thematik vermitteln soll. Daher übernehme ich ausdrücklich keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit des Ratgeberartikels.
Also wie da schon steht dieses Gesetz ist neu (2010) und ist nicht zu verwechseln mit dem normalen Führungszeugnis
Zuletzt bearbeitet: 5 Apr 2011
......also: Mike und ich müssen unserem AG ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Im Übrigen wurde von mir bei der Einstellung kein Führungszeugnis verlangt.
Hmmm lach jo Ihr beiden das würde mir zudenken geben grins
Jop, bei uns ware bei der Einstellung die Vorlage vom Führungszeugnis auch Bedingung bei der Einstellung.
Wie aus Medien hervorging, scheinen in unserem Lande doch etliche Personen mit Kindern konfrontiert zu werden, denen auf Grund ihrer Vergangenheit jeglicher Umgang mit diesen besser untersagt bliebe. Ich nehme mal an, dass das der Hauptgrund ist.
Darüber hinaus: Führerschein fort? Eigentumsdelikte?... Dann hat der Peronalchef schon Grund etwas zu unternehmen. Ob angemessen, bleibt mal dahingestellt. In vielen Verträgen ist auch der Besitz einer Fahrerlaubnis Bedingung.
1.5356s