Source: http://fvwehrda.de/fv-der-verein/satzung.html
Timestamp: 2018-01-19 17:28:35
Document Index: 79734932

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 26', '§3', '§5', '§ 8', '§ 9', '§11', '§ 12', '§ 13', '§5', '§ 17']

Satzung des Fußballvereins 1919 e.V. Wehrda
Verein und Mitgliedschaft, Vorbemerkung
Wenn in dieser Satzung Personen bezeichnet werden, so wird die männliche Form nur deswegen gewählt, weil es vereinfacht und lesbarer macht. Frauen und Männer sind gleichermaßen angesprochen.
Der Verein führt den Namen: Fußballverein 1919 Wehrda e.V. mit Sitz Cölberstraße 6, 35041 Marburg und ist im Vereinsregister eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Sitz des Vereines ist 35041 Marburg-Wehrda, Landkreis Marburg-Biedenkopf
§ 2 - Vereinszweck, Gemeinnützigkeit
(1) Der Fußballverein 1919 Wehrda verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlicheZwecke.
(5) Die Vereinsämter können im Rahmen der haushaltstechnischen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.
(6) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins ausschließlich an die Stadt Marburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
§ 3 - Aufnahme der Mitglieder
(1) Mitglied des Vereines kann jede Person werden, die bereit ist, die Bestrebungen des Vereines zu unterstützen und vorbehaltlos die Satzungen des Vereines anerkennt.
(2) Die Anmeldung zum Verein erfolgt schriftlich. Bei Personen unter 18 Jahren ist die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten bzw. des gesetzlichen Vertreters auf dem Anmeldeformular nötig.
Über die Aufnahme oder Ablehnung entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe bekannt zu geben.
Die Mitgliedschaft beginnt grundsätzlich zum 1. des laufenden Monats.
Der Verein ist berechtigt, eine generelle Aufnahmegebühr zu erheben. Hierüber entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit auf Vorschlag des Vorstands
(1) Jedes Mitglied ist an die Satzung und die Beschlüsse der Organe des Vereins und seiner Abteilungen gebunden.
(2) Alle Mitglieder, soweit sie körperlich und geistig dazu in der Lage sind, haben die Verpflichtung, sich an den sportlichen und kulturellen Veranstaltungen des Vereines zu betätigen. Passive Mitglieder, die sich nicht aktiv beteiligen können, sind als Förderer des Vereines erwünscht.
Sie sollen sich freiwillig der Tätigkeit bei der organisatorischen Durchführung aller sportlichen und kulturellen Veranstaltungen zur Verfügung stellen.
Ehrenmitglieder werden auf Grund besonderer Verdienste durch den Vorstand ernannt. Sie haben die gleichen Rechte wie alle übrigen Mitglieder, sind jedoch nicht beitragspflichtig, können aber freiwillige Beiträge nach eigenem Ermessen leisten.
a) Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen, über deren Höhe und Fälligkeit der Vorstand jeweils für das folgende Geschäftsjahr entscheidet.
b) Gebühren können erhoben werden für die Finanzierung besonderer Angebote des Vereins, die über die allgemeinen mitgliedschaftlichen Leistungen des Vereins hinausgehen.
c) Umlagen können erhoben werden bei einem besonderen Finanzbedarf des Vereins, der nicht mit den allgemeinen Etatmitteln des Vereins gedeckt werden kann, insbesondere für die Finanzierung von Baumaßnahmen und Projekten.
d) Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden im SEPA-Basis- Lastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen sowie für eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen.
Der Verein zieht den Mitgliedsbeitrag ein unter Angabe der Gläubiger-ID DE53FVW00000076518 und der Mandatsreferenz „Mitgliedsbeitrag/Jahr“ jährlich zum 1. Januar und zum 1. Juli jeweils für den Zeitraum 1.1.-30.6. bzw. 1.7.- 31.12.des Jahres.
Fällt der Einzugstag nicht auf einen Bankarbeitstag, erfolgt der Einzug am unmittelbar darauf folgenden Bankarbeitstag.
e) Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, die mit dem minderjährigen Mitglied für die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages dem Verein gegenüber gesamtschuldnerisch haften.
f) Das Mitglied hat für eine pünktliche Entrichtung des Beitrages, der Gebühren und Umlagen Sorge zu tragen. Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen sind an den Verein zur Zahlung spätestens fällig am 1.3. eines laufenden Jahres und müssen bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto des Vereins eingegangen sein. Ist der Beitrag zu diesem Zeitpunkt bei dem Verein nicht eingegangen, befindet sich das Mitglied mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug.
Der ausstehende Beitrag wird dann mit 10 % Zinsen auf die Beitragsforderung für jeden Tag des Verzuges verzinst. Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages/ der Gebühren/ der Umlage keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche dem Verein mit der Beitragseinziehung sowie eventuelle Rücklastschriften entstehende Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat. Der Verein kann durch den Vorstand weiter ein Strafgeld bis zu € 50,00 je Einzelfall verhängen.
g) Der Vorstand ist ermächtigt, Beiträge auf Antrag zu stunden, zu ermäßigen oder zu erlassen. Ein Rechtsanspruch auf Ratenzahlung und/ oder Stundung der Beitragsschuld besteht nicht.
h) Die Aufnahmegebühr beträgt 10 € und wird gemeinsam mit dem ersten Beitrag eingezogen bzw. in Rechnung gestellt.
Die Aufnahmegebühr wird für alle neuen Mitglieder erhoben. Bei Familien beträgt die Aufnahmegebühr ebenfalls 10 €, unabhängig von der Anzahl der neu angemeldeten Familienmitglieder
(4) Alle Mitglieder haben:
a) Stimm- und Wahlrecht vom 18. Lebensjahr an;
b) das Recht der Wählbarkeit in alle der durch diese Satzungen bestimmten Gremien. Das Amt des 1. und 2.Vorsitzenden, dem Schriftführer und Kassierer kann nur von Personen besetzt werden, die am Tage der Wahl mindestens seit einem Jahr ordentliches Mitglied des FV Wehrda sind. Diese Frist kann mit 2/3 Mehrheit der Hauptversammlung verkürzt werden,
c) das Recht, an den Versammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und Beschwerden zu führen vom 18.Lebensjahr ab. Jugendliche unter 18 Jahren können ebenfalls an Versammlungen teilnehmen und ihre Meinung einbringen.
(5) Aktive Mitglieder der Fußballabteilung, die das 16.Lebensjahr vollendet haben sind gegenüber dem Verein verpflichtet, jährlich mindestens 5 Arbeitsstunden zu leisten. Die Arbeitsstunden können im Rahmen von Arbeitseinsätzen auf dem Sportgelände oder im Rahmen von Veranstaltungen der Fußballabteilung geleistet werden. Der Vorstand gibt solche Einsätze rechtzeitig bekannt und erstellt ggf. Einsatzpläne. Der Vorstand erstellt am Jahresanfang gemeinsam mit Jugendwart und Vorstand der Altherrenvereinigung eine Liste über alle für Arbeitseinsätze in Frage kommenden
Mitglieder und trägt die geleisteten Stunden auf dieser Liste ein. Für jede nicht geleistete Arbeitsstunde wird mit der ersten Beitragsbelastung des folgenden Jahres ein Monatsbeitrag belastet bzw. in Rechnung gestellt.
(6) Jedes Mitglied hat das Recht der Beschwerde, falls es glaubt, einen Vorstandsbeschluss beanstanden zu müssen oder sich durch einen Vorstandsbeschluss beeinträchtigt fühlt. In diesem Falle entscheidet der erweiterte Vorstand mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorsitzenden.
Wird der Beschwerde nicht abgeholfen, entscheidet auf Antrag des Mitgliedes das Schiedsgericht.
d) Auflösung des Vereines.
(2) Der freiwillige Austritt, der nur schriftlich zum Schluss des laufenden Kalenderhalbjahres, also zum 30.6. oder 31.12. erklärt werden kann, ist zu richten an: FV 1919 Wehrda e.V., Vorstand, 35041 Marburg.
(3) Die Ausschließung eines Mitgliedes kann erfolgen durch Beschluss des Vorstandes:
a) wenn das betreffende Mitglied sich wiederholt weigert, Vorstandsbeschlüssen Folge zu leisten, obwohl es bereits in schriftlicher Form dazu aufgefordert wurde;
b) wenn das Mitglied zu einer Strafe rechtskräftig verurteilt wird durch die eine Mitgliedschaft zu einer Belastung des Vereines wird
c) wenn das Mitglied länger als 1/2 Jahr mit der Zahlung des Beitrags in Rückstand bleibt, obwohl es schriftlich angemahnt wurde.
d) Bei grob vereinsschädigendem Verhalten in der Öffentlichkeit.
In den Fällen a) ,b) und d) ist dem Mitglied die Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme und zum Widerspruch binnen einer Frist von 14 Tagen zu geben. Hierüber entscheidet der erweiterte Vorstand mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Wird dem Widerspruch nicht abgeholfen, entscheidet auf Antrag des Mitgliedes das Schiedsgericht.
(Organisation des Vereins)
§ 6 - Vereinsführung
(1) Der Verein wird geführt und verwaltet durch
a) den Vorstand und
e) bis zu 3 Beisitzern,
g) den Abteilungsleitern,
h) dem 1.Vorsitzenden der Altherrenvereinigung,
i) den Ehrenvorstandsmitgliedern.
Die Vorstandsmitglieder a-e bilden den engeren Vorstand und mit den Mitgliedern von f-i den erweiterten Vorstand.
(3) Der Vorstand wird durch zwei Kassenrevisoren unterstützt, die jeweils in der Jahreshauptversammlung zu wählen sind.
(4) Die Wahl des Vorstandes erfolgt auf die Dauer von 2 Jahren. Wiederwahlen sind statthaft.
Der Vorstand im Sinne des BGB § 26 ist der 1.Vorsitzende oder der 2.Vorsitzende jeweils in Gemeinschaft mit einem anderen Mitglied des engeren Vorstandes. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
(5) In den Vorstand können nur Mitglieder gewählt werden, die dem Verein möglichst ein Jahr angehören und das 18.Lebensjahr vollendet haben.
(6) Der Verein führt die Geschäfte im Rahmen dieser Satzungen. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des Sportes und der kulturellen Aufgaben zu erfolgen.
(7) Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß bestellt ist.
(8) Urkunden, die den Verein vermögensrechtlich verpflichten sollen, sind vom 1.Vorsitzenden und dem Kassierer gemeinsam zu vollziehen.
(1) Der Vorstand als Ganzes hat folgende Aufgaben:
a) Die Vertretung des Vereines nach innen und gegenüber anderen Vereinen, Verbänden, Behörden und bei öffentlichen Veranstaltungen.
b) Die Entscheidung über Aufnahmen (s. §3 Abs.2.) und Ausschluss von Mitgliedern (s. §5 Abs.3).
c) Die Wahl von Abgeordneten zu Tagungen.
d) Die Aufstellung der Tagesordnung zu Mitglieder- und Hauptversammlung.
e) Die Einberufung des Schiedsgerichtes.
(2) Zur Organisation von sportlichen, geselligen und kulturellen Veranstaltungen und sonstiger Projekte kann der Vorstand einen Fachausschuss benennen und diesem ggf. die Gesamtverantwortung für das jeweilige Projekt übertragen. Der Fachausschuss hat im Rahmen einer Vorstandssitzung über seine Tätigkeiten und Beschlüsse zu berichten, wobei dem Vorstand ein Vetorecht obliegt.
§ 8 - Sportabteilungen
(1) Die einzelnen Sportabteilungen werden durch den jeweiligen Abteilungsleiter geführt, der von den Mitgliedern der Abteilung zu wählen ist. Im Bereich der Fußballabteilung fungiert der Abteilungsleiter als Ansprechpartner für die Spieler der 1. und 2. Mannschaft, der Jugendleiter als Ansprechpartner für die Kinder, Jugendlichen und Eltern, der Leiter der Altherrenvereinigung ist Ansprechpartner für die Spieler der Altherrenmannschaft und die passiven Mitglieder der Altherrenvereinigung.
(2) Dem Abteilungsleiter obliegt die sportliche und technische Leitung seiner Abteilung, er kann zu seiner Unterstützung andere Mitglieder heranziehen.
(3) Jede Jugendgruppe soll von einem Übungsleiter der von dem gewählten Abteilungsleiter ernannt wird und die Zustimmung des Vorstandes bedarf, geleitet werden. Der Übungsleiter hat die ihm durch den Jugendleiter übertragenen Aufgaben durchzuführen. Die Jugendlichen sind nur organisierte, nicht rechtliche Mitglieder des Vereines.
(4) Für die einzelnen Sportabteilungen kann ein gesonderter Aktivbeitrag erhoben werden, wenn es das sportliche Angebot der jeweiligen Abteilung und die hierdurch für den Verein entstehenden Kosten rechtfertigen. In diesem Fall kann der erweiterte Vorstand einen Aktivbeitrag mit einfacher Mehrheit beschließen.
§ 9 - Ehrungen
(1) Für außerordentliche Verdienste um den Verein können Mitglieder zum Ehrenmitglied ernannt werden. Hierüber entscheidet der erweiterte Vorstand in einfacher Mehrheit
Das Ehrenmitglied behält seine Auszeichnung auf Lebzeiten, wenn nicht satzungsgemäße Ausschlussgründe dagegen sprechen. Die Entziehung der Ehrenmitgliedschaft kann nur durch eine Hauptversammlung ausgesprochen werden.
(2) Mitglieder und andere Personen, die sich um den Sport oder um den Verein verdient gemacht haben, können durch den Vorstand mit der Ehrennadel in Bronze, Silber, Gold oder mit dem Ehrenteller ausgezeichnet werden.
Für den Beschluss ist die einfache Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder erforderlich.
Der Vorstand kann darüber hinaus die betreffenden Mitglieder für Ehrungen durch den Fachverband oder durch öffentliche Körperschaften unter Berücksichtigung der entsprechenden Richtlinien der Fachverbände vorschlagen.
(1) Einmal jährlich, möglichst zu Beginn des Jahres, hat die Jahreshauptversammlung stattzufinden.
Der Vorstand stellt die Tagesordnung auf und lädt durch den 1. und 2. Vorsitzenden unter Mitteilung der Tagesordnung ein.
Die Einladung hat an alle Mitglieder zu erfolgen, die das 18.Lebensjahr vollendet haben, und muss spätestens 21 Tage vor der Versammlung zugestellt sein.
(2) Mitgliederversammlungen können vierteljährlich einberufen werden. Der Termin ist rechtzeitig bekannt zu geben. Beschlüsse können in der Mitgliederversammlung nur über die Punkte gefasst werden, die nicht der Hauptversammlung vorbehalten sind. Die Mitgliederversammlung dient hauptsächlich der Berichterstattung.
Beschlüsse fasst die Versammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
(3) Eine Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies von 10% aller wahlberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und des Grundes verlangt wird. Die Versammlung hat binnen vier Wochen nach dem Tage statt zu finden, nach dem der Antrag dem Vorstand zugestellt wurde.
(4) Die Einladung kann per e-mail, per Post und durch Veröffentlichung in der Oberhessischen Presse erfolgen.
§11 - Jahreshauptversammlung
(1) um ausschließlichen Geschäftskreis der Hauptversammlung gehören:
a) Die Wahl des Vorstands unter Leitung eines Wahlleiters und Entlastung des Vorstands
b) Jahresbericht der Vorstandsmitglieder
c) Protokollverlesung der letzten Jahreshauptversammlung auf Wunsch der Versammlung
d) Kassenbericht des Kassierers und der Kassenprüfer
e) Festlegung der Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren
(2) Beschlüsse der Hauptversammlung und des Vorstandes werden vom Schriftführer in ein Protokoll genommen und von ihm sowie dem 1. und 2.Vorsitzenden unterschrieben.
(3) Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet im Falle einer Wahl das Los, in anderen Fällen die Stimme des 1.Vorsitzenden. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
§ 12 - Altherrenvereinigung
(1) Die Altherrenvereinigung ist ein Glied des Vereins und wie jedes ordentliche Mitglied zu betrachten.
(2) Bei eigener Geschäftsführung zum Zweck der Unterstützung der aktiven Mitglieder ist sie als vereinsfördernder Körper im Fußballverein 1919 Wehrda zu betrachten.
§ 13 - Haftung des Vereins
Die Haftung des Vereins richtet sich nach den Vorschriften des BGB. Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.
(1) Das Schiedsgericht wird von den Parteien benannt und besteht aus drei Mitgliedern, die in der Rechtsprechung oder der Vereinsarbeit erfahren sein sollen. Sie können aus Gründen der Unbefangenheit vereinsfremd sein. Können sich die Parteien nicht einigen, soll der Kreisrechtswart die Schiedsrichter bestimmen.
(2) Das Schiedsgericht wählt nach Einberufung seinen Vorsitzenden selbst.
(3) Das Schiedsgericht entscheidet nach schriftlichem Antrag, der an den Vorstand zu richten ist, endgültig und bindend über Streitigkeiten zwischen Mitgliedern oder zwischen Abteilungen und Mitgliedern, deren Schlichtung im Vereinsinteresse geboten ist. Es entscheidet ferner über Widersprüche gegen Ausschlüsse nach §5, Ziffer 3.
(4) Der Vorsitzende des Schiedsgerichts bestimmt das Verfahren und erläutert es den Parteien, solange der Verein keine Schiedsordnung beschließt. Er hat den Parteien ausreichend Gehör zu gewähren und zunächst eine gütliche Einigung zu versuchen.
(5) Die Entscheidung des Schiedsgerichts ist dem Vorstand bekannt zu geben, der die Parteien davon unterrichtet.
(1) Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System / in den EDV-Systemen des ersten und zweiten Vorsitzenden, des Kassenwarts gespeichert. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich intern nur verarbeitet, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.
(2) Als Mitglied des Landessportbundes in Frankfurt ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Alter und bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, Mailadresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein.
(3) Pressearbeit: Der Verein informiert die Tagespresse sowie die örtliche Presse über Veranstaltungen und besondere Ereignisse. Solche Informationen werden überdies auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruches unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen. Personenbezogene Daten des widersprechenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt. Der Verein benachrichtigt den Hessischen Fußballverband von dem Widerspruch des Mitglieds.
(1) Die Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist nur möglich, wenn mehr als 4/5 der stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen und die ordentliche Mitgliederversammlung mit 3/4 der erschienenen Mitglieder dies beschließt oder die Zahl der Mitglieder unter 10 absinkt.
§ 17 - Schlussbestimmung
Vorstehende Änderungen der Satzung sind in der heutigen Jahreshauptversammlung beschlossen worden und treten mit der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Marburg/ Lahn in Kraft
Mit dem gleichen Zeitpunkt sind die bisherigen Satzungen vom 9.1.1965 mit Geschäftsordnung sowie alle sich darauf beziehenden Beschlüsse außer Kraft.
Vorstehende Satzung ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Marburg unter der Nr. VR 568 eingetragen worden.
Marburg, den 29.01.2014, Justizangestellte(r) Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle.