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Timestamp: 2020-08-12 12:16:34
Document Index: 69003152

Matched Legal Cases: ['§ 199', '§ 195', '§ 199', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Regionalgas Euskirchen, neue Verträge
Autor Thema: Regionalgas Euskirchen, neue Verträge (Gelesen 11149 mal)
« Antwort #15 am: 26. Februar 2009, 12:46:07 »
Original von RR-E-ft:
Das subjektive Erfordernis ist ein springender Punkt.
Das bezieht sich aber doch ausschließlich auf den Beginn der regelmäßigen Verjährungfrist entsprechend BGB § 199 Abs. 1 Nr. 2.
Ich meinte ja aber gerade, daß es auf die regelmäßige Verjährung und damit auch auf den Beginn dieser, gar nicht mehr ankommen sollte.
Es handelt sich dann eben nicht um eine Rückforderung zuviel gezahlter Gelder, sondern um Schadensersatz dafür. Schadensersatzansprüche kann ich doch auch dann geltend machen, wenn ansonsten bereits Verjährung nach § 195, § 199 Abs. 1 eingetreten ist.
Schadensersatzansprüche wegen ungerechtfertigter Bereicherung verjähren doch erst nach 10 Jahren ohne Rücksicht auf die Kenntnis. Man müßte damit doch Schadensersatzansprüche für Zahlungen aufgrund unwirksamer Preisanpassungsklauseln bis ins Jahr 1999 beanspruchen können. Natürlich muß man nicht gierig werden, das sehe ich auch so.
Ich steig offensichtlich nicht durch und mache einen Denkfehler.
Deshalb hier die Bitte um Unterstützung, meinen Denkfehler auszumerzen.
« Antwort #16 am: 26. Februar 2009, 13:23:50 »
Also, das mit der SCHUFA, das ärgert mich dermaßen….
Ich will mir ja vielleicht auch mal ein neues Auto kaufen und die Wirtschaftsrezession dämpfen.
Nicht dass das dann durch solche \"Falscheintragungen\" an einem Kredit scheitert.
Eine Internetsuche mit den Suchbegriffen \"schufaeintrag einstweilige verfügung\" könnte eine Lösungsmöglichkeit aufzeigen.
Natürlich können bei rechtswidrig vorgenommenen Eintragungen auch Schadensersatzansprüche entstehen.
Klar ist, dass dies immer eine Reaktion auf ein Verhalten ist. Nur, ob ein Anbieter ohne eine solche Klausel rechtswidrig einen Eintrag vornimmt bzw. nehmen lässt oder ob er einen Eintrag ohne die erforderlichen Voraussetzungen vornimmt bzw. vornehmen lässt und dieser daher rechtswidrig ist, macht grundsätzlich keinen Unterschied.
Was mir allerdings bis jetzt noch nicht klar geworden ist, warum Sie einen neuen Vertrag abschließen wollen?
« Antwort #17 am: 26. Februar 2009, 21:09:49 »
die Antwort ergibt sich aus einem Abwägen von Für und Wider. Sprich, ich werde wohl oder übel dem neuen Vertragsangebot zustimmen müssen. Der neue Vertrag hat dann seine Gültigkeit ab dem 1.04.2009.
Logisch, wenn ich dem „super“ Vertragsangebot nicht zustimmen, wird mir die Regio meinen alten Sondervertrag mit der misslichen Erhöhungsklausel auf jeden Fall zum 30.11.2009 kündigen. Für diesen Zeitraum, also April bis November hätte ich basierend auf einer Grundgebühr von 9,50 Euro/Monat und einem Arbeitspreis von 3,5 Ct/kWh (das ist dann mein alter Arbeitspreis von 2004, der ja so gesehen von mir akzeptiert wurde) einen Rechnungsbetrag von ca. 158,00 Euro.
Mit den neuen Vertragskonditionen 4,75 Ct/kWh und 10,50 Euro/Monat ergibt das ein Rechnungsbetrag von ca. 191,00 Euro. Vermutlich wird der Arbeitspreis im Laufe des Jahres auch noch mal fallen so etwa 10%, da hier ja der Verfall des Ölpreises seit Januar noch nicht mit drin ist. „Wir haben ja schließlich eine ÖLPREISBINDUNG Rheinschiene“.
Also würde sich ein Rechnungsbetrag von anstatt 191,00 von etwa 180,00 Euro sein.
Eine kleine Anmerkung, auf meinem Dach ist eine Solarthermieanlage. Von Mitte April bis Mitte Oktober habe ich praktisch keinen Gasverbrauch. Daher die geringen Rechnungsbeträge.
Also zusammenfassend, mein preislicher Vorteil ergibt sich auf etwa 180,00 – 158,00 = 22,00 Euro, wenn ich bei dem alten Sondervertrag bliebe.
Habe aber dann das Risiko, dass die Regio nach der ordnungsgemäßen Kündigung des Sondervertrags sagt:“ Ne, ne! Das ist nicht Herr PeterH, die Vertragsangebote für ab April bieten wir Ihnen heute nicht mehr an. Nehmen Sie die Grundversorgung.“ Und das wäre dann die Popo-Karte für mich.
Und, das ist mir der Stress für 22,00 Euro nicht wert. Wir wollen ja nicht zu gierig sein!
Gruß und einen geruhsamen Abend
« Antwort #18 am: 26. Februar 2009, 21:13:58 »
Warum fahren Sie dann nicht mit dem alten Vertrag weiter bis zum 30.11.2009, um sich dann vielleicht zu entscheiden, einen neuen Vertrag abzuschließen. Dann kann doch der Markt schon wieder ganz andere Angebote parat halten. Für elf Euro Ersparnis lässt man sich doch keinen neuen Vertrag mit Bindungsfrist aufs Auge drücken. :rolleyes:
Wenn man einen neuen Telekommunikationsvertrag mit Vertragsbindung abschließt, bekommt man zumeist als Prämie noch etwas dazu (Kaffemaschine, Heizdecke...). Gibt es beim Gas vielleicht auch bald.
« Antwort #19 am: 26. Februar 2009, 21:25:07 »
Sie schrieben, dass es in Euskirchen im Gasbereich keinen Wettbewerb gibt (bei Verivox habe ich lediglich einen weiteren Anbieter gefunden). Regionalgas Euskirchen ist wohl der Grundversorger.
Wenn Regionalgas Sie aus dem Sondervertrag \"raus kündigen\" will, nur damit Sie in der Grundversorgung \"landen\" dürfte das unter missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung fallen.
Ich an Ihrer Stelle würde das Vertragsverhältnis wie bisher weiterführen. Allerdings sind Sie Ihres Glückes Schmied
« Antwort #20 am: 27. Februar 2009, 12:23:36 »
Eine Vertragsbindung ist es zwar (12 Monate), aber eben \"nur\" mit der Prämie von 22 Euro für die Regio. In der Gaswelt läuft das mit der Prämienverteilung eben anders. Nee, Scherz beiseite. Ihre Argumentationen kann ich natürlich nachvollziehen und wenn ich ehrlich zu mir selber bin, so einen richtigen Entschluss habe ich da auch noch nicht gefasst.
Wenn ich aber meinen Gerechtigkeitssinn sensibilisiere: Derzeit habe ich, dank diesem Forum, die Preise von 2004 in meiner Tasche. Ende 2004 begann so im Wesentlichen die Preisspirale der Energieversorger. Sprich, die 3,5 CT/kWh beinhalten sicherlich auch noch eine gewisse Gewinnspanne zu der damaligen Zeit, aber ein gewisser Inflationsausgleich muss natürlich jetzt auch berücksichtigt werden….wobei von 3,5 zu 4,75 Ct/kWh, 35%, schon eine recht hohe Inflationsrate ist……..
Meine Unsicherheit liegt im wesentlich darin: Wie könnte denn die Regio zum Jahresende mit mir agieren?
Kann sie mir den Abschluss der jetzt angebotenen neuen Vertragsgrundlagen verweigern obwohl diese Verträge seit April schon mit anderen Kunden laufen oder/und auch Neukunden angeboten werden? Die Preise können und werden sich ja vermutlich nochmals ändern. Darum geht es mir nicht.
Ich bin mir halt unsicher, dass ich wirklich dann zu hören bekomme: \" Der PeterH, dieser Querulant, den lassen wir nur noch in die Grundversorgung. Wenn ihm das nicht passt, soll er doch nach \"ernergiehoch3\", \"LichtBlick\" oder \"E WIE EINFACH\" gehen. Unser Angebot vom April wollte er nicht, jetzt kann er sehen wo und wie er glücklich wird.\"
Eine marktbeherrschende Situation ist das ja eigentlich bei drei anderen Anbietern nicht. Oder?
Was hat das denn mit dieser \"missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung\" auf sich? Darf die Regio mir denn nur die Grundversorgung anbieten, obwohl sie durchaus auch andere, günstigere Vertragsmuster hat?
Ein jeder ist seines Glückes Schmied! Ja, ich kloppe wie jeck auf das glühende Eisen, die Funken sprühen, aber so richtig in Form kommt es nicht.
« Antwort #21 am: 01. März 2009, 03:32:13 »
hab das nur überflogen, allerdings kann ich nicht erkennen, ob eine berechtigung zur
\"ordnungsgemäßen Kündigung des Sondervertrags\"
durch versorger vorliegt.......wobei ich das mal bezweifeln möchte, aber egal.
glaube, das problem ist eher eine gewisse unruhe und die vorliebe für geklärte verhältnisse.
das ist auch irgendwie verständlich und sollte auch nicht kritisiert werden.
selbst sehe ich das nun mit den jahren aber etwas anderst.
der heutige zustand in form des gemindert gaspreises lässt mich mittlerweile
sehr gut schlafen, diese offene frage weckt zunehmend den wunsch der zeitlosen fortsetzung.
eine vertragsfortsetzung ist darum für mich das einzig vorstellbare, zumindest solange, bis eine diesbezügliche entscheidung fällt.
aber alles geht mal zu ende, vllt dann wenn bei uns in diese richtung
AZ : * O *24/ 06. bewegung kommt.
die *chen sollen das nicht so deutlich machen, aber der fuchs im forum weis was gemeint ist.
von mir aus, bitte keine eile.
und @peter vllt nochmals drüber nachdenken?
« Antwort #22 am: 01. März 2009, 13:09:02 »
Hallo liebe mitleidenden Gaskunden der RGE!
nun habe ich also nach langem Suchen endlich ein Forum gefunden, in dem das Thema diskutiert wird, jetzt wird es mir aber auch schon wieder ein wenig zu theoretisch.
Ich bin absolut erstaunt über das fachliche Niveau, auf dem hier diskutiert wird. Habe den Eindruck, daß die meisten meiner Vorredner Juristen und BWL- bzw. VWL-er sind. Sind hier möglicherweise auch Vertreter der RGE oder Leute mit anderen beruflichen Interessen vertreten?
Ich bin dagegen nur ein einfacher Gaskunde, der es seit einigen Jahren gewagt hat, die Preiserhöhung der Regionalsgas garnicht oder nur mit Abzügen zu akzeptieren.
Ich stelle mir ganz einfach die Frage, wie auf das neue Vertragsangebot der RGE am besten zu reagieren ist?
In meinen Augen gibt es nur folgende Möglichkeiten:
1) Gar nichts machen und darauf warten, was die RGE tut.
Wobei sich natürlich die Frage stellt, auf Grund welcher Preise die weitere Versorgung stattfindet.
2) Eine der angebotenen Vertragsvarianten annehmen.
Hierbei wiederum wäre es interessant zu sehen, wie die RGE mit den bisher aufgelaufenen offenen Forderungen umgeht, die natürlich nach dem BGH-Urteil ihre Rechtsgrundlage verloren haben.
3) Mit der RGE reden und einen Handel vorschlagen, und dann einen neuen Vertrag abschließen.
Hiebei wäre mir in erster Linie daran gelegen, die Forderungen/Gegenforderungen der Vergangenheit vom Tisch zu bekommen.
Ehrlich gesagt habe ich keine große Lust, jedes Jahr bei der Abrechnung wieder den gleichen Aufwand zu betreiben., wie inden letzten Jahren.
Hat jemand Vorschläge hierzu oder sieht jemand noch andere Möglickeiten?
« Antwort #23 am: 01. März 2009, 15:20:57 »
Festzuhalten wäre wohl, dass Sie
1. im Rahmen eines gültigen Vertrags beliefert werden,
2. eine wirksame Kündigungsklausel in diesem vereinbart worden sein muss, um Ihnen
3. rechtmäßig kündigen zu können.
4. Versorgerangebote kommen und gehen,
5. eine evtl. Kündigung, mit dem bloßen Ziel und Zweck Sie in die Grundversorgung zu \"schubsen\" rechtswidrig und missbräuchlich wäre,
6. die Vorenthaltung von allgemein zugänglichen Versorgungstarifen mit dem Diskriminierungsverbot nicht in Einklang zu bringen ist.
Zur Preisentwicklung könnte es auch einen Gedanken wert sein, dass es Versorger geben soll, die über entsprechende Speicherkapazitäten verfügen und sich zu einer vertraglich festgelegten Abnahmemenge verpflichtet haben, diese dabei dann ggf. zum halben Preis des BAFA-Statistik-Wertes beziehen.
Siehe hier zur marktbeherrschenden Stellung
@puetzfu
Ein Vertrag ist ein Vertrag und ein Angebot ist ein Angebot. Angebote werden ausdrücklich angenommen oder erlangen durch beharrliches Schweigen nie eine Bedeutung. Im Rahmen eines Vertrages sollten sich die Beteiligten sinngemäß verhalten, nämlich vertragen. Wer für sich ein Preisänderungsrecht in Anspruch nimmt, hat dies nachzuweisen, wenn der Vertragspartner dem nicht folgt.
Für mich an Ihrer Stelle gibt es nur eine Entscheidung – Nr. 1.
Ein bischen Mühe will der Erfolg schon haben. Fortwährendes Bestreiten des Preisänderungsrechts gehört zur Pflichtaufgabe. Ratsam erscheint auch, den tatsächlich angefallenen monatlichen Verbrauch auf der Basis des Vertragsschlusses zweckbestimmt zu überweisen.
Gaskunde33
« Antwort #24 am: 05. März 2009, 16:24:29 »
kann vielleicht nochmal jemand zusammenfassen, was dagegen spricht, die neuen Vertragsangebote der Regionalgas Euskirchen anzunehmen? Weiter oben heißt es in einem Eintrag:
Alle alten Sonderverträge können seitens der Regionalgas nur 3 Monate zum Ende eines Abrechnungsjahres (Ende November 2009) ordnungsgemäß gekündigt werden. Geht nun ein Kunde auf diese neuen Angebote ein, ist der alte Vertrag aufgelöst und der Kunde hat keine Möglichkeit mehr seine Endabrechnung auf dem vor drei Jahren gültigen Preisniveau abzurechnen. Verschenktes Geld.
Wenn man in der Vergangenheit den Preiserhöhungen widersprochen hat und jetzt den neuen Vertrag unterschreiben würde, dürften evtl. Rückforderungen bis zum Ende des (alten) Vertrages aber doch noch möglich sein, oder? Der neue Vertrag ab 1.4. gilt dann eben zu den neuen Konditionen, ab dann ist nichts mehr zu machen.
Daher nochmal die Frage: Gibt es ein Risiko, das Angebot der RGE anzunehmen?
« Antwort #25 am: 09. März 2009, 19:24:56 »
Ein Risiko bieten die neuen Verträge zwar nicht. Aber wegen der vom BGH festgestellten Nichtigkeit der Preiserhöhungen wäre es möglicherweise günstiger, sich weiter zu den alten unerhöhten Preisen beliefern zu lassen. Davon sollten man dann noch die in der Vergangenheit überzahlte Beträge behutsam abziehen. Behutsam, damit man dabei bleibt, für das Gas etwas zu bezahlen. Wer jetzt in den neuen Vertrag geht, der hat zwar seine Rechte aus den Überbezahlungen der vergangenen Jahre nicht verloren. Allerdings gilt für dann ab sofort der neue vereinbarte Preis. Was daran vorteilhaft sein soll, erschließt sich mir nicht ganz. Fazit: Wer den neuen Vertrag abschließt ist selber schuld und sollte sich nicht beklagen, er hätte es nicht gewußt.
http://www.energieverbraucher.de/de/site/Preisprotest/site__2222/
« Antwort #26 am: 10. März 2009, 13:05:53 »
Nun, ich habe mich dazu entschieden das neue Vertragsangebot nicht zu unterschreiben.
Da ja, wie aus dem Antwortschreiben der Regio ja zu sehen ist, vorerst so ohne weiteres keine Erstattung, Rückforderung, der von der Regio zu erwarten ist.
http://www.energieverbraucher.de/files_db/1236619870_4058__7.pdf
Das gibt zumindest all denen, die bisher unter Vorbehalt gezahlt haben, schon mal die Möglichkeit der Verrechnung der bisher geleisteten Zahlungen. Mit dem Ende der Abrechnungsperiode muss aber auf jeden Fall mit der Kündigung des alt \"bewährten\" Sondervertrages gerechnet werden.
Meine Beweggründe das neue Vertragsangebot nicht anzunehmen:
1. mit der Unterschrift akzeptiert man auch den hier vorgegeben Arbeits- und Grundpreis.
2. es gibt keine Erklärung, Begründung, warum der Grundpreis angehoben wurde.
3. diese Drohung mit der Schufa macht mich zornig!!
4. die in den neuen Verträgen angebotenen Arbeitspreise sind garantiert nicht das Ende der Fahnenstange. Da kommt garantiert noch ein \"Nachschlag\", Änderung. Ansonsten festigt das nur die Unglaubwürdigkeit der Regio.
In all den Antwortschreiben der Regio hat man mir auch erklärt, dass man nur die Preiserhöhungen, man beachte \"Erhöhungen\" der Vorlieferanten weitergegeben hat und der Arbeitspreis sich im wesentlichen an dem Ölpreis \"Rheinschiene\" wie er vom Statistischen Bundesamt bekanntgegeben wird, orientiert.
Und hier sind wir mit der nun angekündigten Senkung gerade auf dem fallen Ast. Der Ölpreis ist wie wir ja alle wissen seit Mitte letzten Jahres auf dem fallenden Ast.
05.08…..75,2 €/hl
06.08…..78,8 €/hl
07.08…..79,8 €/hl
08.08…..69,05 €/hl
09.08…..65,7 €/hl
10.08…..57,8 €/hl
11.08….52,02 €/hl
12.08.....41.69 €/hl
01.09…..44,48 €/hl,
Leider gibt das Bundesamt die Werte nicht Zeitnah an, daher liegen für Februar noch keine Zahlen fest. Hier läst sich aber recht gut der aktuelle Handelspreis ersehen.
http://www.compositio.de/heizoelpreis/
Die Regio antwortete mir mal, für die Ermittlung des Arbeitspreises würde die Rheinschiene nach der 6/2/3 Methode angewendet. Für jedes Quartal der Durchschnitt von 6 Monaten mit einem Delay von 2 Monaten. Sprich, jetzt für den 1. April der Durchschnitt der monatlichen Rheinschiene für den Zeitraum Aug.08 bis einschließlich Jan.09. Oder für ab dem 1.Juli den Zeitraum Nov.08 bis Apr.09.
Angenommen der Wert vom 44,48 €/hl blieb bis Apr.09 konstant, dann müsste zum 1.Juli nochmals eine Arbeitspreissenkung von 20% drin sein.
Mal sehen wie glaubwürdig die Regio ist!!!
ICH BLEIBE BEI MEINEM ALTEN SONDERVERTRAG!!
jupp2510
« Antwort #27 am: 17. März 2009, 18:51:09 »
verfolge nun schon seit geraumer Zeit ihre Internetseiten und habe bisher alle Widersprüche bei der Gasversorgung Euskirchen eingereicht lt.vorlage.
Jetzt bin ich etwas verunsichert soll ich den neuen Vertrag unterschreiben oder nicht?
Habe den letzten Musterbrief “Unter Vorbehalt bezahlt”... auch eingereicht habe heute Antwort erhalten man teilte mir mit das eine Rückzahlung nicht in frage käme da das Geld was eventuell zuviel gezahlt ist nicht im Vermögen des Unternehmens verblieben wäre sondern man damit die Beschaffung und die Versorgung des Erdgases sichergestellt hätte.Desweiteren bitten Sie um Verständnis da Sie vor diesem Hintergrund keine Rückzahlungen vornehmen könnten und sie ein neues Preissystem entwickelt hätten mit erheblichern Preisvorteilen(den habe ich noch nicht unterschrieben) ich bin jetzt Total verunsichert und weiß nicht was ich machen soll Vertrag \"Unterschreiben\" oder \"nicht Unterschreiben\"
soll ich nun einen Anwalt einschalten zwecks Rückforderung oder nicht?
Wäre nett wenn mir einer der Routieness mir hier mit Rat weiterhelfen könnte.
« Antwort #28 am: 18. März 2009, 21:15:49 »
Neue Angebote der Männer vom Gaswerk
Fixpreise hatten die ja schon seit Jahren im Angebot, wie sich aus dem Urteil des BGH vom 17.12.2008 - VIII ZR 274/06 ergibt.
« Antwort #29 am: 27. März 2009, 11:00:56 »
bin zwar Neuling hier, liege mit der Regionalgas bezgl. der Preiserhöhungen seit Ende 2004 aber schon im Clinch.
Nachdem wir uns gegen die neuen Verträge gewehrt haben und die Jahresrechnung beanstandet haben, kündigt die Reg.Gas unseren Gasversorgungs-Sondervertrag fristgemäß zum 31.05.2010!! und kündigt eine Einstufung in die Grund- und Ersatzversorgung nach diesem Zeitpunkt an. \"Man biete das Produkt nicht mehr an.\" Das Schreiben stammt im übrigen vom GF selbst, ist ordentlich handschriftlich unterschrieben, die Form ist deshalb nicht zu beanstanden. Warscheinlich werden weitere Kündigungen an andere \"Protestler\" folgen.
Nun zum eigentlichen Problem: Wir haben allen Preiserhöhungen seit dem 1.1.05 fristgerecht wegen Unbilligkeit widersprochen und haben einen Gasversorgungs-Sondervertrag. Sämtlichen Jahresabrechnungen wurde widersprochen. Ein Einbehalt oder Kürzungen wurden bisher nicht durchgeführt.
In 2008 haben wir uns durch eine Investition relativ unanbhängig vom Gas gemacht, d.h. es wird nur zugeheizt und die Jahresrechnung beträgt kaum 350€. Andererseits haben wir erst nach dem BGH Urteil begonnen, Abschläge einzubehalten. Die Abschläge halten wir voll ein, da wir einen Betrag von ca. 1.300€ rückfordern (auf der Basis des letzten akzeptierten Preises von 3,15 Cent/kwH per 31.12.04). Die Regionalgas ist trotz mehrfacher Aufforderung mit Fristsetzung nicht bereit, die zuviel gezahlten Beträge zurückzuzahlen. Bei einem Einbehalt von derzeit ca. 35-40€ monatlich, müssen wir ca. 30 Monate den Einbehalt fortführen, um unseren Anspruch durchzusetzen. Wir halten die Abschläge unter folgender Begründung voll ein:
a) da die Regionalgas Euskirchen alle unsererseits bisher gesetzten
schriftlich Fristen hat ohne Ergebnis verstreichen lassen
b) es sich bei unserem berechtigten Rückforderungsanspruch um
rechtsgrundlos von der Regionalgas Euskirchen erlangte Kundengelder
handelt: Im Falle unwirksamer Klauseln besteht ein
c) Als Kunde man sich gut überlegen muss, ob man noch Vorauszahlungen
für Gaslieferungen an ein Unternehmen leistet, von dem der eigene
Geschäftsführer öffentlich sagt, dass es bei rechtskonformen Verhalten
den Laden dichtmachen muss (s.a. Bericht Kölnische Rundschau vom
21.2.09).
d) Unser jährlicher Verbrauch aufgrund div. Umstände seit
Ende 2008 derart gering geworden ist, dass unsere Jahresrechnung
seit neuestem für Gas nur noch ca. 300€ ausmacht. Nur durch
vollständigen Einbehalt der Abschläge ist es gewährleistet, den uns
zustehenden Betrag innerhalb von knapp 3! Jahren bei gleich
bleibenden Verbrauch von der Regionalgas zurückzubekommen. Ganz
abgesehen von Zinsen und sonstigen Kosten, die uns in dieser Sache
bisher entstanden sind. Die Geltendmachung von Zinsen behalten wir
Was passiert mit meinem Einbehalt nach Vertragsende? Voraussichtlich werden wir bis dahin kaum mehr als die Hälfte unseres Rückforderungsanspruches realisiert haben. Dann werden wir den Rest wohl einklagen müssen? Darauf läuft es doch wohl hinaus, daß der Versorger sich verklagen lassen will?!? Oder können wir weiter darauf beharren, daß wir einer Kündigung nicht zustimmen und der alte Vertrag weiterläuft?