Source: http://docplayer.org/12330313-1-betriebssatzung-fuer-den-eigenbetrieb-der-stadt-treuchtlingen-stadtwerke-treuchtlingen.html
Timestamp: 2018-06-19 17:04:54
Document Index: 33916897

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 88', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 93', 'Art. 88', 'Art. 76', 'Art. 23', 'Art. 88']

- 1 - BETRIEBSSATZUNG FÜR DEN EIGENBETRIEB DER STADT TREUCHTLINGEN STADTWERKE TREUCHTLINGEN - PDF
Download "- 1 - BETRIEBSSATZUNG FÜR DEN EIGENBETRIEB DER STADT TREUCHTLINGEN STADTWERKE TREUCHTLINGEN"
1 - 1 - BETRIEBSSATZUNG FÜR DEN EIGENBETRIEB DER STADT TREUCHTLINGEN STADTWERKE TREUCHTLINGEN Aufgrund von Artikel 23 Satz 1, Art. 95 Abs. 5 der Gemeindeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom , zuletzt geändert durch Gesetz vom erlässt die Stadt Treuchtlingen folgende Satzung 1 Eigenbetrieb, Name, Stammkapital (1) Die Stadtwerke der Stadt Treuchtlingen werden als organisatorisch, verwaltungsmäßig und finanzwirtschaftlich gesondertes wirtschaftliches Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit (Eigenbetrieb) der Stadt Treuchtlingen geführt. (2) Der Eigenbetrieb führt den Namen Stadtwerke Treuchtlingen. Die Stadt tritt in Angelegenheiten des Eigenbetriebes unter diesem Namen im gesamten Geschäfts- und Rechtsverkehr auf. (3) Das Stammkapital des Stadtwerke beträgt Gegenstand des Unternehmens (1) Aufgabe der Stadtwerke ist die Versorgung des Stadtgebietes mit Strom, Gas, Wärme und Wasser, der Aufbau von Lichtwellenleiter-Infrastruktur sowie der Betrieb der öffentlichen Badanlagen sowie die Erhebung der Abwassergebühren für die Stadt Treuchtlingen. Hierzu gehört im Rahmen der Gesetze auch die Einrichtung und Unterhaltung von Neben- und Hilfsbetrieben, die die Aufgaben der Stadtwerke fördern und wirtschaftlich mit ihnen zusammenhängen. Zur Förderung der Aufgaben der Stadtwerke kann sich die Stadt (Stadtwerke) im Rahmen der Gesetze an anderen Unternehmen beteiligen. (2) Außerhalb des Stadtgebietes können die Stadtwerke im Rahmen der Gesetze tätig werden zur Förderung ihrer in Abs. 1 bezeichneten Aufgaben. (3) Die Stadtwerke sind in Erfüllung der Aufgaben nach Abs. 1 zuständig für die Regelungen nach kommunalrechtlichen Vorschriften, - einschließlich des Erlasses von Bescheiden - (z.b. Beiträge, Gebühren, Kostenerstattungen). Entsprechendes gilt auch für die Erhebung privatrechtlicher Entgelte (z.b. Baukosten- und Investitionszuschüsse, Anschluss- und
2 - 2 - Leistungsentgelte) sowie für die Durchführung aller weiteren Maßnahmen im Vollzug. (4) Die Stadtwerke können im Rahmen der Gesetze die in Abs. 1 bezeichneten Aufgaben auch für andere Gemeinden wahrnehmen. 3 Für die Stadtwerke zuständige Organe Zuständige Organe für die Angelegenheiten der Stadtwerke sind: Werkleitung ( 4) Werkausschuss ( 5) Stadtrat ( 6) Erster Bürgermeister ( 7) 4 Die Werkleitung (1) Die Werkleitung besteht aus drei Mitgliedern, einem kaufmännischen und einem technischen Werkleiter sowie einem stellvertretenden kaufmännischen Werkleiter. Sofern mehr als ein Werkleiter bestellt ist, wird deren Aufgaben- und Verantwortungsbereich in einer Dienstanweisung festgelegt. (2) Die Werkleitung führt die laufenden Geschäfte der Stadtwerke. Laufende Geschäfte sind insbesondere: 1. Die selbständige verantwortliche Leitung der Stadtwerke einschließlich Organisation und Geschäftsleitung. 2. Wiederkehrende Geschäfte, z.b. Werk- und Dienstverträge, Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, insbesondere von Strom, Gas, Wärme und Wasser, sowie Investitionsgütern des laufenden Bedarfs, auch soweit die Gegenstände auf Lager genommen werden 3. Der Abschluss von Verträgen mit Tarif- und Sonderkunden 4. Die Umschuldung von bestehenden Darlehen (3) Zur unmittelbaren Abwendung von Gefahren und zur Sicherstellung der Versorgung mit Strom, Gas, Wärme und Wasser darf die Werkleitung außerhalb aller Vorgaben im notwendigen Rahmen selbständig handeln. Über derartige Maßnahmen hat die Werkleitung dem Werk- und Bäderausschuss in dessen nächster Sitzung zu berichten. (4) Die Werkleitung ist Dienstvorgesetzter der Beamten im Eigenbetrieb und führt die Dienstaufsicht über sie und die im Eigenbetrieb tätigen Angestellten und Arbeiter. Die Werkleitung ist auch zuständig für den Personaleinsatz.
3 - 3 - (5) Die Werkleitung ist zuständig für Personalangelegenheiten, die der Stadtrat nach Art. 88 Abs. 2 Satz 4 i.v.m. Art. 43 Abs. 2 GO auf die Werkleitung übertragen hat, insbesondere für die Ernennung, Einstellung, Beförderung, Höhergruppierung, Abordnung, Versetzung, Ruhestandsversetzung und Entlassung bei Beamten bis Besoldungsgruppe A 8), bei Angestellten TVöD EGr. 8 und bei Arbeitern. (6) Die Werkleitung bereitet in den Angelegenheiten der Stadtwerke die Beschlüsse des Stadtrates und des Werkausschusses verwaltungsmäßig vor. Stadtrat und Werkausschuss geben ihr in Angelegenheiten der Stadtwerke die Möglichkeit zum Vortrag. (7) In Angelegenheiten der Stadtwerke vertreten zwei Mitglieder der Werkleitung die Stadt nach Maßgabe der Geschäftsordnung nach außen. (8) Die Werkleitung hat dem 1. Bürgermeister und dem Werkausschuss halbjährlich Zwischenberichte über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Vermögensplanes schriftlich vorzulegen. 5 Zuständigkeiten des Werkausschusses (1) Der Werkausschuss kann jederzeit von der Werkleitung über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens Berichterstattung verlangen. (2) Der Werkausschuss ist als vorberatender Ausschuss in allen Angelegenheiten der Stadtwerke tätig, die dem Beschluss des Stadtrates unterliegen. (3) Der Werkausschuss entscheidet als beschließender Ausschuss über alle Werksangelegenheiten, soweit nicht die Werkleitung ( 4), der Stadtrat ( 6) oder der 1. Bürgermeister ( 7) zuständig sind, insbesondere über: 1. Erlass einer Dienstanweisung 2. Die Festsetzung allgemeiner Versorgungs- und Benutzungsbedingungen sowie allgemeiner Tarife, Eintrittspreise, Gebühren und Beiträge sowie den Erlass von Satzungen, soweit sich der Stadtrat diese Zuständigkeiten nicht allgemein vorbehält. 3. Mehrausgaben für einzelne Vorhaben des Vermögensplanes, die 10 % des Ansatzes, mindestens jedoch den Betrag von übersteigen ( 15 Abs. 5 S. 2 EBV) 4. Erfolgsgefährdende Mehraufwendungen ( 14 Abs. 3 S. 2 EBV), soweit sie den Betrag von übersteigen. 5. Verfügungen über Anlagevermögen und die Verpflichtung hierzu, insbesondere Erwerb, Veräußerung, Tausch und Belastung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie die Gewährung von Darlehen, wenn der Gegenstandwert im Einzelfall den Betrag von überschreitet.
4 Die Vergabe von Lieferungen und Leistungen im Rahmen des Vermögensplanes wenn der Gegenstandswert im Einzelfall übersteigt. 7. Erlass von Forderungen von außergerichtlichen Vergleichen, soweit der Gegenstandswert im Einzelfall mehr als beträgt. 8. Die Einleitung eines Rechtsstreites (Aktivprozess), soweit der Streitwert mehr als im Einzelfall beträgt. 9. Personalangelegenheiten (Art. 43 Abs. 1 Satz 1 GO), soweit nicht der Stadtrat, der 1. Bürgermeister oder die Werkleitung zuständig ist. 10. Den Vorschlag an den Stadtrat, den Jahresabschluss festzustellen und über die Behandlung des Ergebnisses zu entscheiden. 11. Die Gewährung von Gehaltsvorschüssen und Darlehen an die Mitglieder der Werkleitung, deren Stellvertreter und an Bedienstete der Stadtwerke, die mit diesen verwandt sind. (1) Der Stadtrat beschließt über: 6 Zuständigkeit des Stadtrates 1. Erlass und Änderung der Betriebssatzung. 2. Bestellung des Werkausschusses und seiner Mitglieder 3. Bestellung der Werkleitung sowie Berufung und Abberufung ihrer Mitglieder und deren Stellvertreter sowie Regelung der Dienstverhältnisse. 4. Ernennung, Einstellung, Beförderung, Höhergruppierung, Abordnung, Versetzung, Ruhestandsversetzung und Entlassung von Bediensteten, soweit nicht der Werkausschuss, der 1. Bürgermeister oder die Werkleitung zuständig ist. 5. Feststellung und Änderung des Wirtschaftsplanes. 6. Bestellung des Prüfers für den Jahresabschluss. 7. Feststellung des geprüften Jahresabschlusses, Verwendung des Jahresgewinns, Behandlung des Jahresverlustes sowie Entlastung der Werkleitung. 8. Die Rückzahlung von Eigenkapital. 9. Aufnahme von zusätzlichen Darlehen, Übernahme von Bürgschaften sowie über den Abschluss sonstiger Rechtsgeschäfte, die einer Aufnahme von Darlehen wirtschaftlich
5 - 5 - gleichkommen. 10. Verfügung über Anlagevermögen und die Verpflichtung hierzu, insbesondere Erwerb, Veräußerung, Tausch und Belastung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, wenn der Gegenstandswert im Einzelfall den Betrag von überschreitet, sowie die Veräußerung von Vermögensgegenständen unter ihrem Wert und die Verpflichtung hierzu. 11. Wesentliche Änderungen des Betriebsumfanges der Stadtwerke, insbesondere die Übernahme von neuen Aufgaben. 12. Die Änderung der Rechtsform der Stadtwerke. (2) Der Stadtrat kann die Entscheidung in weiteren Angelegenheiten, für die der Werkausschuss zuständig ist, im Einzelfall an sich ziehen. 7 Zuständigkeit des Ersten Bürgermeisters (1) Der Erste Bürgermeister ist Vorsitzender des Werkausschusses. Er ist Dienstvorgesetzter der im Beamtenverhältnis stehenden Werkleitung und Vorgesetzter der nicht im Beamtenverhältnis stehenden Werkleitung. (2) Der Erste Bürgermeister erlässt anstelle des Stadtrates und des Werkausschusses für die Stadtwerke dringliche Anordnungen und besorgt für diese unaufschiebbare Geschäfte. (3) Der Erste Bürgermeister vertritt die Stadtwerke in Unternehmen in Privatrechtsform (Art. 93 Abs. 1 GO) 8 Beauftragung von Dienststellen der Stadtverwaltung. Die Werkleitung kann mit Einverständnis des Ersten Bürgermeisters Fachdienststellen der Stadtverwaltung gegen Kostenerstattung mit der Bearbeitung einschlägiger Geschäftsvorfälle betrauen. 9 Verpflichtungserklärungen (1) Verpflichtende Erklärungen bedürfen der Schriftform; die Unterzeichnung erfolgt unter
6 - 6 - dem Namen Stadtwerke Treuchtlingen durch die Vertretungsberechtigten. (2) Die Werkleitung unterzeichnet ohne Beifügung eines Vertretungszusatzes, andere Vertretungsberechtigte mit dem Zusatz im Auftrag. 10 Wirtschaftsführung und Rechnungswesen (1) Die Stadtwerke sind nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen. Die Versorgung hat so gut und preiswert wie möglich zu erfolgen. Im Übrigen gelten die Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung über Wirtschaftsführung und Rechnungswesen, soweit nicht Eigenbetriebe befreit sind. (2) Die Werkleitung hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Erfolgsübersicht bis zum Ablauf von 6 Monaten nach Schluss des Wirtschaftsjahres aufzustellen, zu unterschreiben und vorzulegen ( 25 EBV). Das Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr. 11 Wirtschaftsjahr 12 Inkrafttreten Die Satzung tritt am in Kraft. Gleichzeitig tritt die Betriebssatzung der Stadtwerke vom außer Kraft. Treuchtlingen, den STADT TREUCHTLINGEN Werner Baum Erster Bürgermeister
Betriebssatzung für den Eigenbetrieb der Stadt Lindau Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau vom
Betriebssatzung für den Eigenbetrieb der Stadt Lindau Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau vom 23.10.2014 Aufgrund von Artikel 23 Satz 1, Art. 88 Abs. 5 der Gemeindeordnung in der Fassung der Bekanntmachung
Betriebssatzung Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (ServicebetriebsS SÖRS)
Betriebssatzung Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (ServicebetriebsS SÖRS) Vom 18. Dezember 2008 (Amtsblatt S. 525), zuletzt geändert durch Satzung vom 25. November 2016 (Amtsblatt S. 389) Die Stadt
1 Eigenbetrieb, Name, Stammkapital. 2 Gegenstand des Unternehmens
Betriebssatzung für den Eigenbetrieb des Landkreises Fürstenfeldbruck Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Fürstenfeldbruck vom 17.11.2005 Aufgrund von Artikel 17 Satz 1, Art. 76 Abs. 5 der Landkreisordnung
Betriebssatzung für den Eigenbetrieb Kultur und Marketing Jena - KMJ
Betriebssatzung für den Eigenbetrieb Kultur und Marketing Jena - KMJ J 3 vom 27.10.2004 veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 3/05 vom 20.01.2005, S. 18 Folgende Änderungen wurden berücksichtigt: Satzung vom
Betriebssatzung für den Entwässerungsbetrieb der Stadt Erlangen (EBE)
Betriebssatzung für den Entwässerungsbetrieb der Stadt Erlangen (EBE) 1 Gegenstand, Name, Aufgabe...2 2 Stammkapital...2 3 Organe...2 4 Werkleitung...2 5 Werkausschuss...3 6 Stadtrat...4 7 Oberbürgermeister...4
Unternehmenssatzung für das Kommunalunternehmen Kommunalservice Flossenbürg (KSF) - Anstalt des öffentlichen Rechts der Gemeinde Flossenbürg -
Unternehmenssatzung für das Kommunalunternehmen Kommunalservice Flossenbürg (KSF) - Anstalt des öffentlichen Rechts der Gemeinde Flossenbürg - vom 04.06.2004 Die Gemeinde Flossenbürg erlässt aufgrund der
Betriebssatzung für den Eigenbetrieb der Stadt Würzburg "Mainfranken Theater Würzburg"
Betriebssatzung für den Eigenbetrieb der Stadt Würzburg "Mainfranken Theater Würzburg" Änderung vom 27.05.2010 (MP und VBl Nr. 139 vom 18.06.2010) Aufgrund von Art. 23 Satz 1, Art. 88 Abs. 5 Satz 2 der
Satzung des Eigenbetriebes Kultur- und Veranstaltungsmanagement. Bekanntmachung) Inkrafttreten. (Datum) (Nr., Datum)
Satzung des Eigenbetriebes Kultur- und Veranstaltungsmanagement Bezeichnung, Rechtsgrundlage Stadtratsbeschluss vom (Nr., Datum) Ausfertigung (Datum) Bekanntmachung (Nr., Datum) Inkrafttreten (Datum) Änderungen/Anmerkungen