Source: https://www.kirchenrecht-ekbo.de/document/34681
Timestamp: 2017-09-20 20:14:38
Document Index: 394922557

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 8']

1730 Strukturanpassungs- und Erprobungsverordnung Ev. Kirchenkreis Oderland-Spree - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
1730 Strukturanpassungs- und Erprobungsverordnung Ev. Kirchenkreis Oderland-Spree
Artikel 1 Zusammensetzung der Kreissynode und des Kreiskirchenrats
§ 1 Mehrheit der Ehrenamtlichen
§ 2 Kreissynode
§ 3 Kreiskirchenrat
§ 4 Superintendentenamt
Anlage zu Artikel 1 § 8
Strukturanpassungs- und Erprobungsverordnung für den Evangelischen Kirchenkreis Oderland-Spree
Aufgrund von § 1 des Strukturanpassungs- und Erprobungsgesetzes (StrErpG) vom 16. November 1996 (KABl.-EKiBB S. 172), zuletzt geändert durch Kirchengesetz vom 23. April 2005 (KABl. S. 75), hat die Kirchenleitung auf Vorschlag der beteiligten Kreissynoden unter Beachtung von § 2 Absatz 1 StrErpG mit Zustimmung des Ständigen Ordnungsausschusses der Landessynode für den Evangelischen Kirchenkreis Oderland-Spree die folgende Rechtsverordnung beschlossen:
Zusammensetzung der Kreissynode und des Kreiskirchenrats
Mehrheit der Ehrenamtlichen
Die Zahl der bei kirchlichen Körperschaften, Einrichtungen oder Werken beruflich Tätigen unter den Kreissynodalen muss kleiner sein als die Hälfte der Mitgliederzahl der Kreissynode.
( 1 ) In den Regionen des Evangelischen Kirchenkreises Oderland-Spree
mit bis zu 1.800 Gemeindegliedern wird ein Mitglied,
mit 1.801 bis 3.000 Gemeindegliedern werden zwei Mitglieder,
mit 3.001 bis 4.200 Gemeindegliedern werden drei Mitglieder,
mit 4.201 bis 5.400 Gemeindegliedern werden vier Mitglieder,
mit 5.401 bis 6.600 Gemeindegliedern werden fünf Mitglieder,
mit 6.601 bis 7.800 Gemeindegliedern werden sechs Mitglieder
und für jeweils weitere 1.200 Gemeindeglieder je ein weiteres Mitglied
mit bis zu 2.700 Gemeindegliedern wird eine Pfarrerin oder ein Pfarrer,
mit 2.701 bis 4.500 Gemeindegliedern werden zwei Pfarrerinnen oder Pfarrer,
mit 4.501 bis 6.300 Gemeindegliedern werden drei Pfarrerinnen oder Pfarrer,
mit 6.301 bis 8.100 Gemeindegliedern werden vier Pfarrerinnen oder Pfarrer
und für jeweils weitere 1.800 Gemeindeglieder je eine weitere Pfarrerin oder ein weiterer Pfarrer
Katechetik (zwei Vertreterinnen oder Vertreter, darunter die Kreiskatechetin oder der Kreiskatechet),
Jugendarbeit (zwei Vertreterinnen oder Vertreter, darunter die Kreisjugendwartin oder der Kreisjugendwart),
Kirchenmusik (zwei Vertreterinnen oder Vertreter, darunter die Kreiskantorin oder der Kreiskantor),
Verwaltung und Technik (eine vom Kreiskirchenrat vorgeschlagene Vertreterin oder ein vom Kreiskirchenrat vorgeschlagener Vertreter),
( 1 ) 1 Der Kreiskirchenrat kann Kreissynodale bis zu einem Fünftel der Zahl der Kreissynodalen nach §§ 2 bis 4 berufen. 2 Bei der Entscheidung über die Berufungen hat der Kreiskirchenrat den Grundsatz des § 1 zu beachten. 3 Unter ihnen sollen zwei vom Kreisjugendkonvent Vorgeschlagene sein, die zum Zeitpunkt ihrer Berufung mindestens 16 Jahre alt sein müssen.
drei im Pfarrdienst tätige Mitglieder; falls aber die oder der Präses der Synode im Pfarrdienst tätig ist, werden nur zwei Mitglieder gewählt,
acht Ehrenamtliche, die nicht bei kirchlichen Körperschaften, Einrichtungen oder Werken tätig sind; falls aber die oder der Präses der Synode eine Ehrenamtliche oder ein Ehrenamtlicher ist, werden nur noch sieben Mitglieder gewählt.
( 1 ) 1 Für jedes ordentliche Mitglied der Kreissynode nach §§ 2 und 4 und nach § 5 Absatz 1 ist ein stellvertretendes Mitglied zu benennen, das gleichzeitig Ersatzmitglied ist. 2 Rückt das Ersatzmitglied nach oder scheidet es während der Amtszeit aus der Kreissynode aus, benennt das entsendende Gremium eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger.
( 2 ) 1 Für die ordentlichen Mitglieder der Kreissynode nach § 3 sind nicht personengebundene stellvertretende Mitglieder zu wählen. 2 Ihre Zahl darf die Zahl der ordentlichen Mitglieder nicht überschreiten. 3 Bei der Wahl der Stellvertreter gilt § 3 Absatz 2 sinngemäß.
( 3 ) Für die Mitglieder des Kreiskirchenrats nach § 6 Absatz 1 Nummer 4 bis 6 wird jeweils ein nicht personengebundenes stellvertretendes Mitglied gewählt.
1 Die Wahlregionen werden gemäß der Anlage zu dieser Rechtsverordnung gebildet. 2 Veränderungen der in der Anlage genannten Zahlen während der Amtszeit der Kreissynode bleiben ohne Auswirkung auf die Zahl der gewählten Kreissynodalen. 3 Dies gilt auch für den Fall des vorzeitigen Ausscheidens von Kreissynodalen.
( 1 ) Die Bildung der Kreissynode und des Kreiskirchenrats in der ersten Jahreshälfte 2014 findet nach Maßgabe dieser Rechtsverordnung statt.
( 2 ) Für die Zusammensetzung der Kreissynode und des Kreiskirchenrats sowie die Voraussetzungen und Rechtsfolgen des vorzeitigen Ausscheidens von Mitgliedern gelten bis zur Neubildung der genannten Gremien die Bestimmungen fort, nach denen die Mitglieder bestellt worden sind.
( 3 ) 1 Der Kirchenkreis ist vorerst abweichend von Artikel 43 Absatz 4 der Grundordnung von der Verpflichtung zum Erlass einer Satzung über die Zusammensetzung der Kreissynode befreit. 2 Die Kreissynode beschließt spätestens im zweiten Halbjahr 2018 eine Satzung nach Artikel 43 Absatz 4 der Grundordnung.
( 1 ) Für die Geschäftsordnung findet Artikel 47 Absatz 4 der Grundordnung Anwendung, sofern sich die Kreissynode nicht eine eigene Geschäftsordnung gibt.
( 2 ) Die entsprechend Artikel 1 gebildete Kreissynode wählt den Kreiskirchenrat in Anwendung von Artikel 1 § 6 und Artikel 2 § 3 Absatz 2 und die stellvertretende Superintendentin oder den stellvertretenden Superintendenten.
( 3 ) Für die Bildung der ersten Kreissynode treten an die Stelle
der oder des Präses gemäß Artikel 46 der Grundordnung die Präsides der Kreissynoden der Evangelischen Kirchenkreise An Oder und Spree, Fürstenwalde-Strausberg und Oderbruch gemeinsam,
des Präsidiums gemäß Artikel 46 der Grundordnung die Präsidien der Kreissynoden der in Nummer 1 genannten Kirchenkreise gemeinsam.
( 1 ) 1 Die Aufgaben des Kreiskirchenrates nehmen bis zur Neubildung des Kreiskirchenrates die Kreiskirchenräte der Kirchenkreise An Oder und Spree, Fürstenwalde-Strausberg sowie Oderbruch gemeinsam wahr. 2 Dabei nehmen sie die Aufgabe entsprechend dieser Rechtsverordnung wahr, einzelne Mitglieder der neu zu bildenden Kreissynode zu berufen.
( 2 ) Abweichend von Artikel 1 § 6 werden für den ersten von der Kreissynode zu bildenden Kreiskirchenrat bei Artikel 1 § 6 Absatz 1 Nummer 4 jeweils ein Mitglied im Pfarrdienst aus jedem der drei ehemaligen Kirchenkreise und bei Absatz 1 Nummer 6 jeweils drei Mitglieder aus den ehemaligen Kirchenkreisen An Oder und Spree und Fürstenwalde-Strausberg sowie zwei Mitglieder aus dem ehemaligen Kirchenkreis Oderbruch gewählt.
( 1 ) 1 Die Superintendenten der bisherigen Kirchenkreise nehmen das Superintendentenamt für die Dauer ihrer Amtszeit, längstens bis zum Eintritt ihres Ruhestands, gemeinsam wahr. 2 Nach Ausscheiden eines oder mehrerer der bisherigen Superintendenten aus dem Amt nehmen die verbliebenen beziehungsweise der verbliebene Superintendent den Dienst bis zum Ende ihres beziehungsweise seines Dienstauftrages wahr.
( 2 ) 1 Die Superintendenten führen den Vorsitz im Kreiskirchenrat im gegenseitigen Einvernehmen im Wechsel, wobei der Älteste beginnt. 2 Jeder Superintendent ist bis zu seinem Ausscheiden für die Mitarbeitenden und Gemeinden in seinem bisherigen Bereich zuständig, wenn nicht durch Beschlussfassung des Kreiskirchenrates Kompetenzen anders festgelegt werden. 3 Superintendent Kühne wird seitens des Kirchenkreises ermöglicht, bis zu seinem Ruhestand pfarramtliche Dienste im Kirchenkreis im Umfang einer vollen Stelle wahrzunehmen.
( 3 ) 1 Die Kreissynode des neu gebildeten Kirchenkreises leitet auf ihrer konstituierenden Sitzung die Bildung einer Vorschlagskommission für die Wahl der Superintendentin oder des Superintendenten ein und benennt die durch den Kirchenkreis zu benennenden Mitglieder. 2 Die Kreissynode wählt baldmöglichst in einer folgenden Sitzung die Superintendentin oder den Superintendenten, deren oder dessen Dienst nach Möglichkeit unmittelbar nach dem Ende der Dienstzeit des letzten verbleibenden Superintendenten der vorigen Kirchenkreise beginnt.
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2014 in Kraft. Sie tritt mit Außerkrafttreten des Strukturanpassungs- und Erprobungsgesetzes (StrErpG) vom 16. November 1996 (KABl.-EKiBB S. 172), zuletzt geändert durch Kirchengesetz vom 23. April 2005 (KABl. S. 75), spätestens aber am 31. Dezember 2018 außer Kraft.
zu Artikel 1 § 8
gewählte Ehrenamtliche aus Gemeinden
gewählte Pfarrer aus Gemeinden
Oderbruch I
Oderbruch II
An Oder und Spree I
An Oder und Spree II
An Oder und Spree III
Fw-Strbg I
Fw-Strbg II
Fw-Strbg III
Fw-Strbg IV
Fw-Strbg V
Berufliche Mitarbeiter/Pfarrer im Kirchenkreis
Summe Synodale
Zuordnung der Kirchengemeinden zu den Regionen
An Oder und Spree I/Frankfurt (Oder)
Frankfurt (Oder)-Lebus
Anstaltskirchengemeinde "Diakonissenmutterhaus Lutherstift" Frankfurt (Oder)
Gesamtkirchengemeinde Beeskow (OK Beeskow + OK Krügersdorf-Grunow)
An Oder und Spree II/ Beeskow
Krügersdorf-Grunow
Brieskow-Finkenheerd-Groß Lindow
An Oder und Spree III/ Eisenhüttenstadt
Friedenskirchengemeinde Eisenhüttenstadt
Nikolaikirchengemeinde Eisenhüttenstadt
Neuzelle (Neuzelle + Möbiskruge + Wellmitz-Ratzdorf)
Ziltendorf-Wiesenau
Fw-Strbg
FW-Strbg I/ Fürstenwalde
Martin Luther Kirchengemeinde Fürstenwalde Süd
St. Marien-Domgemeinde Fürstenwalde/Spree
FW-Strbg II/ Erkner
Fw-Strbg Grünheide
Fw-Strbg Kagel
Fw-Strbg Rüdersdorf
Friedersdorf-Kablow
FW-Strbg III/Storkow
FW-Strbg IV/Müncheberg
Buchholz-Gölsdorf
Demnitz (inkl. Falkenberg, Steinhöfel)
Prädikow (inkl. Grunow, Hohenstein, Klosterdorf, Prötzel, Ruhlsdorf)
FW-Strbg V/Strausberg
Gielsdorf (inkl. Hirschfelde und Wilkendorf)
Oderbruch I/Bad Freienwalde
Hoher Barnim (inkl. Wölsickendorf und Steinbeck)
Wriezen/Oderland (inkl. Altwriezen und Altmädewitz)
Oderbruch II/Seelow
Neuentempel-Görlsdorf
Ev. Geschwisterkirchengemeinde Oderbruch (inkl. Golzow und Alttucheband)
Letschin-Oderbruch
Lietzen-Marxdorf
Hoffnungs-KG Oderbruch Süd