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Timestamp: 2016-09-25 05:27:32
Document Index: 260490979

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_263/2016 (24.08.2016)
8C_263/2016 � � Urteil vom 24. August 2016
�Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, Bundesgasse 35, 3011 Bern, vertreten durch F�rsprecherin Barbara K�nzi-Egli,
23. M�rz 2016.
A.________ meldete mit Schreiben vom 23. Mai 2013 der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar) als zust�ndiger Unfallversicherung, er habe vor ungef�hr sechs Jahren in Davos in den Skiferien einen Sturz mit dem Snowboard erlitten. Danach habe er ohne weiteres mit dem Snowboard ins Tal und mit dem Auto heimfahren k�nnen, aber die Schmerzen im Becken h�tten zugenommen. W�hrend einer Routinekontrolle beim Hausarzt im Juni 2011 seien Herzger�usche festgestellt worden. Nach weiteren Abkl�rungen habe MD B.________, Director, Cardiothoracic Surgery, Spital C.________, USA, am 12. April 2012 eine Herzoperation durchgef�hrt. Da die Krankenversicherung die �bernahme der Operationskosten ablehnte, ersuchte A.________ die Mobiliar um Verg�tung der Behandlungs- und Operationskosten im Gesamtbetrag von Fr. 92'651.55.
Gest�tzt auf ein Aktengutachten des PD Dr. med. D.________, Facharzt f�r Herz- und thorakale Gef�sschirurgie FMH, Klinik E.________, vom 22. Oktober 2013 lehnte die Mobiliar einen Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung mangels Vorliegens eines nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Sturz mit dem Snowboard und der Herzerkrankung ab (Verf�gung vom 5. November 2013). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 6. Februar 2014).
Das Kantonsgericht Freiburg wies die dagegen erhobene Beschwerde ab (Entscheid vom 23. M�rz 2016).
A.________ f�hrt Beschwerde in �ffentllich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Unfallversicherung zu verpflichten, die Behandlungskosten im Zusammenhang mit der defekten Mitralklappe, insbesondere die Operationskosten in den USA von Fr. 92'651.55, zu �bernehmen; zudem sei dar�ber zu entscheiden, ob er selber, die Krankenversicherung oder die Mobiliar als Unfallversicherung die allf�lligen weiteren Kosten zu tragen habe, welche k�nftig durch weitere Behandlungen bei demselben Arzt in den USA anfallen k�nnten. Ferner stellt er den Antrag, er sei "vor dem Entscheid m�ndlich zu befragen".
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht im Beschwerdeverfahren (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), nur die geltend gemachten Vorbringen, falls allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280; vgl. auch BGE 141 V 234 E. 1 S. 236; 140 V 136 E. 1.1 S. 137 f.).
2.1.�Im vorliegenden Verfahren geht es um die Leistungspflicht der Unfallversicherung im Zusammenhang mit allf�lligen Folgen aus einem Sturz mit dem Snowboard unklaren Datums. Ob die Krankenversicherung Leistungen zu erbringen hat, kann im unfallversicherungsrechtlichen Prozess nicht entschieden werden. Es fehlt diesbez�glich an einer Sachurteilsvoraussetzung, womit insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann.
2.2.�Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grunds�tzlich nur Rechtsverh�ltnisse zu �berpr�fen bzw. zu beurteilen, zu denen die zust�ndige Verwaltungsbeh�rde vorg�ngig verbindlich - in Form einer Verf�gung - Stellung genommen hat (BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164 f.; 125 V 413 E. 1a S. 414). Die Mobiliar hatte keinen Anlass, sich zur �bernahme der Kosten f�r allf�llige zuk�nftige Behandlungen im Ausland zu �ussern, weshalb diesbez�glich ebenfalls ein Nichteintreten auf das Rechtsmittel zu erfolgen hat. Gepr�ft werden kann immerhin die grunds�tzliche Leistungspflicht der Unfallversicherung im Zusammenhang mit dem behaupteten Snowboardsturz.
Der Beschwerdef�hrer beantragt eine m�ndliche Befragung vorg�ngig zum bundesgerichtlichen Entscheid. Weil er diesen Antrag mit keinem Wort begr�ndet (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), sind weitere Ausf�hrungen dazu - schon aus diesem Grund - entbehrlich.
4.1.�Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG), zum f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers erforderlichen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden (vgl. BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.) sowie zu den Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Berichte und Gutachten (vgl. auch BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) im Speziellen richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.2.�Das Vorliegen eines nat�rlichen Kausalzusammenhanges ist eine Tatfrage und muss daher mit dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden (BGE 119 V 335 E. 1 S. 338). Dasselbe gilt f�r den vom Unfallversicherer zu beweisenden Wegfall des Kausalzusammenhangs (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, U 355/98 E. 2). W�hrend bei der Frage, ob ein Kausalzusammenhang �berhaupt jemals gegeben ist, die versicherte Person beweisbelastet ist, tr�gt die Beweislast f�r einen behaupteten Wegfall der Kausalit�t aufgrund des Erreichens des Status quo sine vel ante (Zustand ohne oder vor Unfall) die Unfallversicherung (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, U 355/98 E. 2; 1994 Nr. U 206 S. 326, U 180/93; Urteil 8C_830/2015 vom 20. Juni 2016 E. 3.2). Allerdings tragen die Parteien im Sozialversicherungsprozess in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausf�llt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift erst Platz, wenn es sich als unm�glich erweist, im Rahmen des im Verwaltungsverfahren wie auch im kantonalen Sozialversicherungsprozess geltenden Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit f�r sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221; 117 V 261 E. 3b S. 264).
5.1.�Nach Ansicht des kantonalen Gerichts ist nicht zu beanstanden, dass PD Dr. med. D.________ mit grosser Sicherheit vom h�ufigsten degenerativen Prozess der Mitralklappe, der myxoiden Degeneration, auch Morbus Barlow genannt, ausgeht. Es liege ein typischer Zeitraum von zehn Jahren zwischen Diagnose und Behandlung vor. Eine w�hrend langer Dauer unbeeintr�chtigte Leistungsf�higkeit im Sport spreche nicht gegen das Vorhandensein einer Mitralklappendegeneration. Dies ergebe sich auch aus dem Bericht des MD B.________, der weder posttraumatische Ver�nderungen noch einen Sehnenfadenriss, sondern vielmehr die typischen degenerativen Ver�nderungen bei Morbus Barlow beschreibe. Damit sei mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass unfallfremde Faktoren zur Herzproblematik gef�hrt h�tten. Ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall aus dem Jahr 2008 und dem Gesundheitsschaden sei folglich zu verneinen.
5.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dass er unmittelbar vor dem Sturz unmerklich eine hohe Geschwindigkeit erlangt und beim sogenannten "Frontside", einer kleinen Rechtskurve, die Backside-Kante des Snowboards eingeh�ngt habe, weshalb er �ber die Kante pl�tzlich r�ckw�rts gest�rzt sei. Er sei zuerst mit dem Becken, dann mit dem R�cken und schliesslich mit dem Kopf flach auf dem Schnee aufgeschlagen. Einen Moment sei er benommen liegen geblieben und er habe Verletzungen vermutet. Kopf und Nacken seien nicht verletzt gewesen, w�hrend der Brustkasten vibriert und das Becken geschmerzt habe. Er habe jedoch aufstehen, nach einigen Minuten "einigermassen" ins Tal fahren und nachher die zirka dreist�ndige Heimfahrt mit dem Auto bew�ltigen k�nnen. Obwohl er die �berdehnten B�nder des Beckens gesp�rt habe, die damit verbundenen, relativ starken Schmerzen w�hrend der folgenden zwei Tage noch zugenommen und erst nach ungef�hr drei Monaten langsam wieder abgenommen h�tten, sei er nicht zum Arzt gegangen, denn er habe im Bereich des Beckens keine Anzeichen eines Blutergusses gefunden. Nur wegen Schmerzen gehe er nicht zum Arzt. Eine Sch�digung der Mitralklappe habe er nicht vermutet. Erst vier Jahre sp�ter, im Jahr 2011, habe der Stellvertreter seines Hausarztes bei einer Kontrolluntersuchung per Zufall Herzger�usche festgestellt und ihn auf ein bestehendes Problem aufmerksam gemacht. Bei einer kardiologischen Folgeuntersuchung sei eine defekte, nicht mehr dicht schliessende Mitralklappe diagnostiziert und eine operative Behandlung vorgeschlagen worden. Die Argumentation von PD Dr. med. D.________, auf welche sich die Beschwerdegegnerin und auch das kantonale Gericht abst�tze, sei unhaltbar. So sei namentlich die Behauptung, Morbus Barlow sei vererbt und trete bei vier bis f�nf Prozent der Bev�lkerung auf, falsch. Morbus Barlow sei ein Synonym f�r eine degenerative Entwicklung der Mitralklappe, die verschiedene Ursachen haben k�nne. Barlow selbst habe Unf�lle als naheliegende Ursache erachtet. Der Nachweis f�r eine vererbte oder entz�ndliche Ursache sei nicht erbracht worden. Andererseits m�sse MD B.________ nicht die Kausalit�t zwischen Unfall und Mitralklappendegeneration, sondern lediglich die "M�glichkeit dieser Ursache" best�tigen, weil er ja beim Unfall nicht zugegen gewesen sei. Das Kriterium der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit sei erf�llt, denn er sei schwer gest�rzt und die B�nder des Beckens seien sehr stark �berdehnt gewesen, was zeige, dass grosse Kr�fte gewirkt h�tten, welche f�r einige wenige Papillarsehnen der Mitralklappen zu stark gewesen seien. In den folgenden vier Jahren habe er weder einen Unfall noch Krankheiten gehabt und es gebe keine Anzeichen f�r eine degenerative Ursache oder f�r eine Vererbung.
6.1.�PD Dr. med. D.________ f�hrt im Gutachten vom 22. Oktober 2013 unter anderem aus, dass im Allgemeinen neben direkten Gewalteinwirkungen auf das Herz theoretisch auch eine exzessive abrupte Druckerh�hung im Herzen zu Verletzungen f�hren k�nne. Finde n�mlich ein heftiger Aufprall genau zu Beginn der Systole statt, k�nne der Druck der Herzkammer kurzfristig sehr stark ansteigen und zum Zerreissen von Klappenanteilen f�hren. Dieser Verletzungsmechanismus d�rfte, falls er praktisch �berhaupt eine Bedeutung habe, extrem selten vorkommen, da er voraussetze, dass ein heftiger Aufprall genau in den entscheidenden wenigen Millisekunden erfolgen m�sste. Insgesamt seien Verletzungen des Herzens bei stumpfer Gewalteinwirkung im Vergleich zur H�ufigkeit degenerativ bedingter Klappenver�nderungen extrem selten. Mit Blick auf die vom Beschwerdef�hrer beschriebenen Umst�nde (des Sturzes) beurteilt der Gutachter den Verletzungsmechanismus in Heftigkeit und Schwere als kaum ausreichend, da Personen mit einer solchen Sch�digung der Mitralklappe in s�mtlichen bekannten F�llen Opfer schwerer Unf�lle mit erheblichen Begleitverletzungen gewesen seien. Zudem sei die Zeitdauer zwischen Unfall und Diagnose der Mitralklappeninsuffizienz (vier Jahre) zu kurz, um degenerative Prozesse in diesem Ausmass als Folge einer traumatischen Klappenverletzung zu sehen.
6.2.�F�r die Bestreitung dieser Einsch�tzung beruft sich der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen auf ein Schreiben des MD B.________ vom 7. November 2013. Darin wird best�tigt, dass vor und w�hrend des operativen Eingriffs gerissene Sehnenf�den zu sehen gewesen seien, welche unvermeidlich zur Mitralklappeninsuffizienz gef�hrt h�tten. Es sei "quite possible" (�bersetzt also: "gut m�glich"), dass die Sehnenf�den wegen des Snowboard-Unfalls gerissen seien. Man werde nie sicher wissen, ob dieser Unfall die Mitralklappendysfunktion bewirkt habe. Wie auch immer, in der Literatur werde die Meinung klar unterst�tzt, dass die Sehnenf�den durch einen heftigen Unfall reissen und so zu einer Mitralklappeninsuffizienz f�hren k�nnten. MD B.________ geht dabei von einer Vergleichbarkeit des vorliegenden Ereignisses mit dem Verletzungspotential bei einem in der medizinischen Literatur beschriebenen Sturz aus zwei Metern H�he und bei einem Autounfall bei hoher Geschwindigkeit aus. Auch der Beschwerdef�hrer nimmt auf diesen Fall aus zwei Metern H�he Bezug und er ist der Ansicht, dass die Vorinstanz auf die "offensichtlichen Parallelen" zum vorliegenden Unfallgeschehen h�tte eingehen m�ssen.
6.2.1.�Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers ist durchaus relevant, dass MD B.________ lediglich von einem m�glichen Zusammenhang zwischen Snowboardsturz und Mitralklappeninsuffizienz ausgeht. Denn die Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht erst, wenn die Kausalit�t mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit bejaht werden kann (vgl. E. 4.2 hiervor). Dazu kommt, dass MD B.________ offensichtlich von einem heftigen Sturz bei hoher Geschwindigkeit ausgegangen ist und keine Kenntnis davon hatte, dass der Beschwerdef�hrer, abgesehen von nicht behandlungsbed�rftigen Schmerzen im Becken, keinerlei Begleitverletzungen erlitten hatte, anschliessend sogar seine Snowboardabfahrt fortsetzte und mit dem Auto (nach eigenen Angaben zirka drei Stunden) nach Hause fuhr. Zur Zeitdauer zwischen Unfall und Diagnose der Mitralklappeninsuffizienz �usserte er sich nicht. So bleibt auch unbeantwortet, worin er die Parallelen zum in der Literatur besprochenen Fall aus zwei Metern H�he sieht, hatte doch jene Person sofort Engegef�hle in der Brust und einen Monat sp�ter Atemnot und schlimmer werdenden Husten mit Auswurf. Als sie sich deswegen in �rztliche Behandlung begeben hatte, war (bereits) eine Mitralklappeninsuffizienz festgestellt worden. Im Gegensatz dazu vergingen im vorliegenden Fall Jahre zwischen Snowboardsturz und Diagnose. Die Herzproblematik wurde nicht etwa wegen zwischenzeitlich aufgetretener Beschwerden, sondern anl�sslich einer Routinekontrolle beim Hausarzt festgestellt. Demgem�ss ist die Vergleichbarkeit der beiden Sachverhalte fraglich. Die R�ge des Beschwerdef�hrers, das kantonale Gericht habe sich mit der Fallstudie zu wenig auseinandergesetzt, geht deshalb fehl.
6.2.2.�Nach dem Gesagten vermag das Aktengutachten des PD Dr. med. D.________ zu �berzeugen. Da die Einsch�tzung des MD B.________ keinerlei Zweifel daran zu wecken vermag, konnte das kantonale Gericht auf weitere Abkl�rungen verzichten. Es er�brigt sich auch im bundesgerichtlichen Verfahren, auf die weiteren Er�rterungen des Beschwerdef�hrers zur Entwicklung der Herzproblematik einzugehen, nachdem ein Zusammenhang zwischen Snowboardsturz und Gesundheitsschaden nicht �berwiegend wahrscheinlich ist.
Der Beschwerdef�hrer hat den Unfall - nach seinen Angaben - zirka sechs Jahre nach dem Snowboardsturz bei der Beschwerdegegnerin angemeldet (Schreiben vom 23. Mai 2013: "Vor ca. 6 Jahren"; "Am letzten Tag vor unserer R�ckreise [wahrscheinlich donnerstags]"). Da ein Kausalzusammenhang zwischen Sturz und Herzleiden ohnehin lediglich m�glich ist, kann an dieser Stelle offen bleiben, ob ein Unfallereignis an sich �berhaupt hinreichend gesichert ist.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, und dem Bundesamt f�r Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 24. August 2016