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Timestamp: 2016-10-28 23:55:00
Document Index: 97934251

Matched Legal Cases: ['Art. 43', 'Art. 109', 'Art. 43', 'Art. 46', 'Art. 42', 'Art. 46']

8C_791/2015 � � Urteil vom 7. Januar 2016
A.________, geboren 1953, war als angestellte Apothekerin der B.________ AG obligatorisch bei der Z�rich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Z�rich oder Beschwerdegegnerin) gegen Unf�lle und Berufskrankheiten versichert, als sie am 18. September 2009 beim Einkaufen in einem Shoppingcenter st�rzte und sich am rechten Oberschenkelhals verletzte. Die Z�rich �bernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verf�gung vom 24. April 2012 terminierte die Z�rich die Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen per 30. April 2012, sprach der Versicherten f�r die ihr aus dem Unfall verbleibende Beeintr�chtigung der gesundheitlichen Unversehrtheit eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 30 % zu und verneinte einen Rentenanspruch.
Im Rahmen des von der Versicherten eingeleiteten Einspracheverfahrens beabsichtigte die Z�rich, in der Abkl�rungsstelle C.________ eine interdisziplin�re Begutachtung durchf�hren zu lassen. Da die Versicherte wiederholt Einw�nde gegen das Vorgehen der Z�rich erhob, hielt Letztere mit Zwischenverf�gung vom 4. Januar 2013 an der beabsichtigten Begutachtung in der Abkl�rungsstelle C.________ sowie am zugestellten Fragenkatalog fest. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht Luzern) am 4. April 2013 ab. Das Bundesgericht trat auf die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil 8C_360/2013 vom 6. Juni 2013).
Mit Schreiben vom 12. Juli 2013 forderte die Z�rich die Versicherte auf, innert gesetzter Frist eine schriftliche Zusage zur geplanten Begutachtung in der Abkl�rungsstelle C.________ zu erteilen. Andernfalls werde die Z�rich gest�tzt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG aufgrund der Akten verf�gen und auf die Einsprache nicht eintreten. Anschliessend entwickelte sich ein l�ngerer Schriftenwechsel zwischen der Versicherten und der Z�rich, in dessen Verlauf die Versicherte wiederholt zum Ausdruck brachte, dass sie sich der von der Z�rich beabsichtigten Begutachtung nicht unterziehen werde. Mit Entscheid vom 13. August 2014 trat die Z�rich auf die Einsprache nicht ein.
Die hiegegen erhobene Beschwerde der A.________ wies das Kantonsgericht Luzern nach Durchf�hrung der beantragten �ffentlichen Verhandlung mit Entscheid vom 21. September 2015 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt A.________ sinngem�ss, die Sache sei unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides zwecks rechtsgen�glicher Sachverhaltsabkl�rung und Akteneinsichtsgew�hrung zur�ckzuweisen. Wegen der "mutwilligen Prozessf�hrung" sei ihr eine Parteientsch�digung zuzusprechen.
Die Vorinstanz hat die f�r die Beurteilung der strittigen Mitwirkungspflichtverletzung und deren Rechtsfolgen nach Gesetz und Rechtsprechung massgebenden Grundlagen richtig dargestellt. Darauf wird verwiesen.
Das kantonale Gericht gelangte nach eingehender W�rdigung der umfangreichen Aktenlage mit in allen Teilen zutreffender Begr�ndung - worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG) - zur Auffassung, dass die Beschwerdef�hrerin die ihr obliegende Mitwirkungspflicht (Art. 43 Abs. 2 und 3 ATSG) in unentschuldbarer Weise verletzt habe, und die Z�rich folglich unter den gegebenen Umst�nden zu Recht auf die Einsprache vom 22. Mai 2012 nicht eingetreten sei. Die Zwischenverf�gung der Z�rich vom 4. Januar 2013 �ber die Anordnung einer interdisziplin�ren Begutachtung bei der Abkl�rungsstelle C.________ basierend auf dem entsprechenden Fragenkatalog und der Sachverhaltsschilderung der Versicherten vom 19. Oktober 2012 war auf dem von der Beschwerdef�hrerin hiegegen beschrittenen Rechtsweg best�tigt worden. Die Vorinstanz hat dargelegt, dass die angeordnete Begutachtung nicht nur notwendig, sondern auch zumutbar war. Weiter hat das kantonale Gericht nachvollziehbar und �berzeugend aufgezeigt, weshalb eine Verletzung von Art. 46 ATSG - entgegen der Versicherten - auszuschliessen war, zumal es Letzterer gem�ss Entscheid vom 4. April 2013 sp�testens in jenem Gerichtsverfahren uneingeschr�nkten Zugang zu s�mtlichen Unterlagen gew�hrt hatte. Soweit sich die Beschwerdef�hrerin �berhaupt in sachbez�glicher Weise mit der Begr�ndung des angefochtenen Entscheides auseinandersetzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), legt sie nicht dar und sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, weshalb die stets - und auch vor Bundesgericht wiederholt - ger�gte angebliche Verletzung von Art. 46 ATSG der angeordneten Begutachtung h�tte entgegen stehen sollen. Die Vorinstanz hat weder Bundesrecht noch verfassungsm�ssige Rechte verletzt, indem sie die von der Versicherten gegen den Einspracheentscheid vom 13. August 2014 gef�hrte Beschwerde abgewiesen hat.