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Timestamp: 2019-04-24 14:24:50
Document Index: 71340853

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 5', '§ 5', '§ 13', '§ 13', '§ 2']

//Vereinssatzung//
Satzung des des SV Vorwärts Kronshagen e.V.
(Stand: 08.12.2000)
Der am 18.05.1984 gegründete Verein führt den Namen "Sportverein Vorwärts Kronshagen e.V." und hat seinen Sitz in Kronshagen. Er ist im Vereinsregiser eingetragen.
Der Verein strebt die Mitgliedschaft in den Landesfachverbänden, deren Sportarten im Verein betrieben werden, an. Er erkennt deren Satzungen und Ordnungen, sowie die Satzung des Landessportverbands Schleswig-Holstein e.V. an.
Der Verein verfolgt den Zweck, Breitensport sorgfältig zu pflegen und zur körperlichen Ertüchtigung der Mitglieder beizutragen. Der Verein bezweckt die freiwillige selbständige Übernahme und Ausführung der Aufgaben der Jugend- hilfe und strebt die Verwirklichung der in den Richtlinien des Landesjugendamtes unter Ziffer 3 (5) c geforderten Bedingungen an. Der Verein ist selbstlos tätig: Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung 1977 und zwar durch die Förderung und Ausübung des Sports. Er verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Beiträge, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgesetzt werden.
Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haus- haltsführung unselbständige Abteilung gegründet werden.
b) unterstützenden passiven Mitgliedern, die sich im Verein nicht sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben,
e) Ehrenmitgliedern,
Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu bean- tragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehung, die nicht begründet zu werden braucht, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig. Diese entscheidet end- gültig. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
c)	Tod.
Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündi- gungsfrist beträgt einen Monat zum Quartalsende.
a)	wegen erheblicher Verletzung satzungsmäßiger Verpflichtungen,
c)	wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens,
d)	wegen unehrenhafter Handlungen.
In den Fällen a), c), d) ist vor der Entscheidung dem Betroffenen die Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den Ausschluss unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung. Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist mit Gründen zu versehen. Der Bescheid über den Ausschluss ist durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieds gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dar- gelegt und geltend gemacht werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszwecks an den sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnun- gen des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
b)	Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins auf die Dauer von bis zu vier Wochen.
Der Bescheid über die Maßregelung - die gegenüber Ehrenmitgliedern nicht möglich ist - ist mit Einschreibebrief zuzustellen. Dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung binnen zwei Wochen nach Absendung den Beschwerdeausschuss des Vereins anzurufen.
c)	der Beschwerdeausschuss.
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mit- gliederversammlung ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:
a)	Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,
b)	Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer,
c)	Entlastung und Wahl des Vorstandes,
d)	Wahl des Kassenprüfers,
e)	Festsetzung von Beiträgen und Umlagen und deren Fälligkeit,
f)	Genehmigung des Haushaltsplanes,
g)	Satzungsänderung,
h)	Beschlussfassung über Anträge,
i)	Entscheidung über die Berufung gegen ablehnenden Entscheid des Vorstandes nach § 5 (2),
j)	Berufung gegen den Ausschluss eines Mitglieses nach § 5 (5),
k)	Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 13,
l)	Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen,
Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt, sie soll im ersten Quartal durchgeführt werden.
b)	20 v. H. der erwachsenen Mitglieder beantragen.
Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einla- dung reicht die Absendung der schriftlichen Einladung aus. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei höchstens sechs Wochen liegen. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen Mit- glieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen oder Wahlen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung, Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von fünf v. H. der Anwesenden beantragt wird.
a)	von jedem erwachsenen Mitglied
Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer Zweidrittelmehrheit bejaht wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungs- änderungen sind ausgeschlossen.
d)	dem Sportwart,
e)	dem Jugendwart.
Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Vertreters. Er ordnet und überwacht die Tätigkeiten der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vor- stand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
c)	der Kassenwart.
Der erste Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes Vor- standsmitglied mit der Leitung beauftragen.
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolg auf Lebenszeit, wenn zwei Drittel der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag zustimmen.
§ 13 Beschwerdesausschuss
Der Beschwerdeausschuss besteht aus drei erwachsenen Mitgliedern und zwei Ver- tretern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird für zwei Jahre gewählt.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer und einen Vertreter, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm einge- setzten Ausschusses sein dürfen. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlichen Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und bean- tragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kas- senwartes und des übrigen Vorstandes.
Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür besonders einberufene Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtig- ten.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung ist das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglie- der und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sachanlagen übersteigt, zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanz- amtes ausgeführt werden. Die ganz - oder teilweise - mit Mitteln der Jugendhilfe angeschafften Sportgeräte gehen in den Besitz der Gemeinde Kronshagen über.
Diese Satzung in der vorliegenden Form tritt am 08. Dezember 2000 in Kraft.