Source: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bger/190510_5A_372-2019.html
Timestamp: 2020-02-25 13:52:02
Document Index: 319913201

Matched Legal Cases: ['BGer', 'BGer', 'Art. 40', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 66']

DFR - BGer 5A_372/2019 vom 10.05.2019
BGer 5A_372/2019 vom 10.05.2019
1. In Zivilsachen können Parteien vor Bundesgericht nur von Anwälten vertreten werden, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 2000 (BGFA, SR 935.61) hierzu berechtigt sind (Art. 40 Abs. 1 BGG). Die Gemeinde bzw. deren Leiterin des Sozialdienstes ist offensichtlich nicht zur Vertretung von A.________ befugt.
2. Eine Rückweisung zur Verbesserung des Mangels (namentlich mittels eigenhändiger Unterzeichnung der Eingabe durch A.________) erübrigt sich aus mehreren Gründen:
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Eingabe der Gemeinde U.________ als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).
4. Die Gerichtskosten wären an sich der Gemeinde U.________ als Verursacherin unnötigen Aufwandes aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 3 BGG). Indes wird bei Beschwerdeführung durch Gemeinwesen in der Regel von einer Kostenauflage abgesehen (Art. 66 Abs. 4 BGG).
3. Dieses Urteil wird A.________, der Gemeinde U.________, der KESB des Kantons Zug und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Fürsorgerechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.