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Timestamp: 2018-11-17 05:21:48
Document Index: 241570117

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 18', '§ 13', '§ 13', '§ 4', '§ 4', '§ 13']

Umsatzsteuer | Rechnungswesenforum
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Für die Umsatzsteuer wird ein eigenes Konto geführt, das die in den Ausgangsrechnungen enthaltene Umsatzsteuer aufnimmt. Ratschläge zur Umsatzsteuer bei Geschäftsveräußerung, Leistungen im Ausland, Verbuchung der Umsatzsteuervoranmeldung gibt es hier.
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Thema 1 bis 20 von 1.751
ich hätte gerne eure Einschätzung zu folgendem Fall.
"Wir" sind eine deutsche Firma A, B ist eine weiter deutsche Firma, C ist eine Firma in Österreich.
B (der NICHT mit einer österreichischen VAT auftritt bei der Bestellung) bestellt bei uns (A) eine Maschine, welche wir direkt an Firma C in Österreich haben liefern lassen (per Spedition welche wir beauftragen).
Aktuell ist die Rechnung von A an B mit deutscher Umsatzsteuer ausgestellt, was damit begründet wird, dass B nicht mit österreichischer VAT auftritt. Die Lieferungadresse von C (Österreich) wird aber auf der Rechnung klar gezeigt. Rechnungsanschrift ist die deutsche Adresse von B.
- Grundsätzlich: Handelt es sich hier um ein Reihengeschäft?
- Die bewegte Lieferung wäre die zwischen A und B, da durch A (uns) die Lieferung an C in Auftrag gegeben wurde.
- Wäre es dann nicht eine steuerfreie IG-Lieferung nach Österreich und A müsste eine Rechnung ohne Steuer an B austellen?
Mir ist nicht ganz klar in wie weit das aufbringen der deutschen VAT des deutschen Kunden B aus der Lieferung nach Österreich eine steuerbare und nicht steuerfreie innerdeutsche Lieferung macht?
Wie würde ihr denn den oben genannten Fall aus Sicht von A einschätzen? Mir ist nicht ganz klar wie die Angabe (oder nicht Angabe) den ganzen Fall beeinflusst...
Reihengeschäft: Ja oder nein?
Rechnung von A an B mit Steuerausweis: Ja oder nein?
Wie verbuche ich meine Einkünfte (von mir gestellte Rechnungen) korrekt?
Ich arbeite in Köln als Freiberufler (Filmschnitt) für eine Firma in Brüssel.
Meine Leistungen stelle ich netto, ohne Umsatzsteuer in Rechnung (mit Hinweis auf Reverse-Charge-Verfahren).
Zum Buchen und für die UST-Voranmeldungen verwende ich die WISO Steuersoftware.
Bisher habe ich (in WISO) die Rechnungen auf dieses Sachkonto gebucht: 8337 ("Erlöse aus Leistungen, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer nach § 13b UStG schuldet")
Ein Mitarbeiter des FA meinte heute, in meiner UST-Voranmeldungen (automatisch von WISO ausgefüllt!) wären die Einkünfte falsch eingetragen:
Sie stehen jetzt - fälschlicherweise - bei Kennziffer 60 ("Übrige steuerpflichtige Umsätze, für die der Leistungsempfänger die Steuer nach § 13b Abs. 5 UStG schuldet").
Richtig sollen sie eingetragen werden bei Kennziffer 41 ("Innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nr. 1 Buchst. b UStG) an Abnehmer mit USt-IdNr.").
Das bedeutet wohl, dass ich bisher falsch gebucht habe...
Alternativ scheinen mir diese beiden Sachkonten möglich:
"Erlöse aus im anderen EU-Land steuerpflichtigen sonstigen Leistungen, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schuldet"
"Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen § 4 Nr. 1b UStG"
Ich verstehe vor allem nicht, warum § 13b UStG nicht auf mich zutrifft.
Mir scheinen alle drei Sachkonten absolut zutreffend, auch das falsche.
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