Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_08_04_2011_V_ZR_210_10_Nachtraeglicher_Einbau_einer_Vide-d4400705.html
Timestamp: 2016-12-03 00:25:00
Document Index: 203031248

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 14', 'BGH', 'BGH', '§ 3', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 14', 'BGH', '§ 14', '§ 22', '§ 6', '§ 22', '§ 22', '§ 14', 'BGH', 'BGH']

BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10 - Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau kann bei Aktivierung der Kamera durch Betätigung der Klingel verlangt werden; Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau bei Aktivierung der Kamera durch Betätigung der Klingel; Rechtfertigung der theoretischen Möglichkeit einer manipulativen Veränderung der Anlage über das Maß des § 14 Nr. 1 WEG hinausgehenden Beeinträchtigung | Urteile auf anwalt24.de
BGH, 08.04.2011 Suche
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BGH, 08.04.2011 - V ZR 210/10 - Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau kann bei Aktivierung der Kamera durch Betätigung der Klingel verlangt werden; Nachträglicher Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau bei Aktivierung der Kamera durch Betätigung der Klingel; Rechtfertigung der theoretischen Möglichkeit einer manipulativen Veränderung der Anlage über das Maß des § 14 Nr. 1 WEG hinausgehenden Beeinträchtigung
BundesgerichtshofUrt. v. 08.04.2011, Az.: V ZR 210/10Gericht: BGHEntscheidungsform: UrteilDatum: 08.04.2011Referenz: JurionRS 2011, 16668Aktenzeichen: V ZR 210/10 Verfahrensgang:vorgehend:AG Berlin-Schöneberg - 18.03.2009 - AZ: 77 C 233/08 WEGLG Berlin - 07.09.2010 - AZ: 85 S 39/09 WEGRechtsgrundlagen:§ 14 Nr. 1 WEG§ 22 Abs. 1 WEG§ 6b BDSGFundstellen:BBB 2011, 61DB 2011, 8DSB 2012, 18Info M 2011, 284IWR 2011, 81MDR 2011, 778-779MietRB 2011, 210MMR 2011, 489NJ 2011, 5NJW-RR 2011, 949-951NJW-Spezial 2011, 450NZM 2011, 512-513RdW 2011, 633-635WM 2011, 1298-1299WuM 2011, 386-387ZAP 2011, 770ZAP EN-Nr. 481/2011ZfIR 2011, 500ZMR 2011, 734-735ZWE 2011, 259-260Amtlicher Leitsatz:WEG §§ 22 Abs. 1, 14 Nr. 1Der nachträgliche Einbau einer Videoanlage im gemeinschaftlichen Klingeltableau kann gemäß § 22 Abs. 1 WEG verlangt werden, wenn die Kamera nur durch Betätigung der Klingel aktiviert wird, eine Bildübertragung allein in die Wohnung erfolgt, bei der geklingelt wurde, die Bildübertragung nach spätestens einer Minute unterbrochen wird und die Anlage nicht das dauerhafte Aufzeichnen von Bildern ermöglicht. Die theoretische Möglichkeit einer manipulativen Veränderung der Anlage rechtfertigt nicht die Annahme einer über das Maß des § 14 Nr. 1 WEG hinausgehenden Beeinträchtigung. Ein Nachteil liegt erst vor, wenn eine Manipulation aufgrund der konkreten Umstände hinreichend wahrscheinlich ist. Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 8. April 2011durchden Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger, die Richterin Dr. Stresemann, den Richter Dr. Roth unddie Richterinnen Dr. Brückner und Weinland für Recht erkannt: Tenor:Auf die Revision der Klägerin zu 1 wird das Urteil der Zivilkammer 85 des Landgerichts Berlin vom 7. September 2010 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als in Nr. 2 des Tenors zum Nachteil der Klägerin zu 1 erkannt wurde. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen. BGH, 08.04.2011BGH, 07.04.2011