Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-11-2000-I_390-2000
Timestamp: 2016-10-26 07:37:09
Document Index: 69651846

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE']

I 390/00 (08.11.2000)
I 390/00 Vr
T.________, 1962, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Advokat Dr. Marco Biaggi, Picassoplatz 8, Basel,
Mit Verf�gung vom 19. Mai 1999 lehnte die IV-Stelle Basel-Stadt einen Rentenanspruch der 1962 geborenen T.________ auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 30 % ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess die Kantonale Rekurskommission f�r die Ausgleichskassen und die IV-Stellen Basel-Stadt mit Entscheid vom 10. Februar 2000 teilweise gut, indem sie T.________ eine Viertelsrente zusprach und die Sache an die IV-Stelle Basel-Stadt zur�ckwies, damit diese den Beginn des Anspruchs und den zeitlichen Umfang festlege.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst T.________ beantragen, der kantonale Entscheid sei aufzuheben und es sei die Sache zur Neubeurteilung an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Die IV-Stelle Basel-Stadt schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen l�sst.
1.- Die kantonale Rekurskommission hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) sowie die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 115 V 134 Erw. 2 mit Hinweisen) und zur richterlichen W�rdigung von medizinischen Berichten und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
2.- Streitig ist die Festsetzung des Invalidit�tsgrades.
W�hrend die Beschwerdef�hrerin den von Vorinstanz und IV-Stelle ber�cksichtigten Umfang der ihr zumutbaren Arbeitsf�higkeit von 70 % bestreitet und sich dabei auf Widerspr�che in den medizinischen Unterlagen beruft, macht die IV-Stelle geltend, bei der Festsetzung des Invalideneinkommens sei entgegen der Vorinstanz kein Abzug vorzunehmen.
a) IV-Stelle und Vorinstanz haben betreffend die Arbeitsf�higkeit zu Recht auf das massgebende, in sich schl�ssige Gutachten des Zentrums f�r Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 29. Oktober 1998 abgestellt. Danach ist die Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin auf Grund ihres Gesundheitszustandes insgesamt zu 30 % eingeschr�nkt. Die bisherige T�tigkeit als B�roangestellte ist der Versicherten zu 70 % zumutbar.
Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einw�nde verm�gen nicht zu einem anderen Ergebnis zu f�hren.
Die bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Hinweise auf Widerspr�che und Unklarheiten in den medizinischen Unterlagen sind nicht stichhaltig. Dazu kann vollumf�nglich auf die zutreffenden Darlegungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden, denen das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nichts beizuf�gen hat (Art. 36a Abs. 3 OG).
b) Die Vorinstanz ist bei der Festsetzung des Invalideneinkommens angesichts der der Versicherten nach wie vor, jedoch in reduziertem Umfang zumutbaren T�tigkeit als B�roangestellte wie die IV-Stelle vom Valideneinkommen von Fr. 65'000.- ausgegangen, was bei einem Besch�ftigungsumfang von 70 % ein Einkommen von Fr. 45'500.- ergibt. Die Vorinstanz hat dabei jedoch anders als die IV-Stelle zus�tzlich einen Abzug von 15 % ber�cksichtigt, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 38'675.- und einem entsprechenden Invalidit�tsgrad von 40,5 % f�hrte.
Zwar erweist sich dieser Abzug von 15 % mit Blick auf einen unter Ber�cksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale h�chstm�glichen Abzug von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb) als �usserst grossz�gig bemessen, und es ist auch zu beanstanden, dass der vorinstanzliche Entscheid eine Begr�ndung hief�r weitgehend vermissen l�sst. Dennoch ist ein Abzug in diesem Umfang im Rahmen der Ermessenskontrolle (Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2 mit Hinweisen) vertretbar, dies in Anbetracht der gesamten Umst�nde und insbesondere auf Grund der Tatsache, dass bei einem reduzierten Besch�ftigungsgrad in der Regel Lohneinbussen in Kauf genommen werden m�ssen, die beispielsweise bei einer Reduktion der Besch�ftigung um 15 % bis 40 % bereits 10 % betragen k�nnen (nicht ver�ffentlichtes Urteil V. vom 15. Juli 1999, I 435/98), was die IV-Stelle bei ihrem Einkommensvergleich nicht ber�cksichtigt hat.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, der Kantonalen Rekurskommission f�r die Ausgleichskassen und die IV-Stellen, Basel, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung