Source: https://www.juraforum.de/gesetze/hgb/340f-vorsorge-fuer-allgemeine-bankrisiken
Timestamp: 2018-03-21 05:12:34
Document Index: 4221235

Matched Legal Cases: ['§ 340', '§ 340', '§ 253', '§ 253', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 340', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 70', '§ 23', '§ 26', '§ 32', '§ 340', '§ 6', '§ 439', '§ 425', '§ 10', '§ 10', '§ 266', 'Art. 103', '§ 340']

§ 340f HGB - Vorsorge für allgemeine Bankrisiken - Gesetze - JuraForum.de
§ 340f HGB - Vorsorge für allgemeine Bankrisiken
Handelsgesetzbuch | Jetzt kommentieren
Drittes Buch (Handelsbücher)
Vierter Abschnitt (Ergänzende Vorschriften für Unternehmen bestimmter Geschäftszweige)
Erster Unterabschnitt (Ergänzende Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute)
Dritter Titel (Bewertungsvorschriften)
(1) Kreditinstitute dürfen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die weder wie Anlagevermögen behandelt werden noch Teil des Handelsbestands sind, mit einem niedrigeren als dem nach § 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 vorgeschriebenen oder zugelassenen Wert ansetzen, soweit dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs der Kreditinstitute notwendig ist. Der Betrag der auf diese Weise gebildeten Vorsorgereserven darf vier vom Hundert des Gesamtbetrags der in Satz 1 bezeichneten Vermögensgegenstände, der sich bei deren Bewertung nach § 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 ergibt, nicht übersteigen. Ein niedrigerer Wertansatz darf beibehalten werden.
(3) Aufwendungen und Erträge aus der Anwendung von Absatz 1 und aus Geschäften mit in Absatz 1 bezeichneten Wertpapieren und Aufwendungen aus Abschreibungen sowie Erträge aus Zuschreibungen zu diesen Wertpapieren dürfen mit den Aufwendungen aus Abschreibungen auf Forderungen, Zuführungen zu Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und für Kreditrisiken sowie mit den Erträgen aus Zuschreibungen zu Forderungen oder aus deren Eingang nach teilweiser oder vollständiger Abschreibung und aus Auflösungen von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und für Kreditrisiken verrechnet und in der Gewinn- und Verlustrechnung in einem Aufwand- oder Ertragsposten ausgewiesen werden.
(4) Angaben über die Bildung und Auflösung von Vorsorgereserven nach Absatz 1 sowie über vorgenommene Verrechnungen nach Absatz 3 brauchen im Jahresabschluß, Lagebericht, Konzernabschluß und Konzernlagebericht nicht gemacht zu werden.
Weitere Vorschriften um § 340f HGB
§ 340a HGB - Anzuwendende Vorschriften
§ 340b HGB - Pensionsgeschäfte
§ 340c HGB - Vorschriften zur Gewinn- und Verlustrechnung und zum Anhang
§ 340d HGB - Fristengliederung
§ 340e HGB - Bewertung von Vermögensgegenständen
§ 340g HGB - Sonderposten für allgemeine Bankrisiken
§ 340h HGB - Währungsumrechnung
§ 340i HGB - Pflicht zur Aufstellung
§ 340j HGB - Einzubeziehende Unternehmen
§ 340k HGB
Erwähnungen von § 340f HGB in anderen Vorschriften
Folgende Vorschriften verweisen auf § 340f HGB:
Verordnung über die Finanzierung der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH und der Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (EntschFinV)
Teil 4 (Übergangs- und Schlussbestimmungen)
Anlage 1 (zu § 8 Absatz 1 und § 9)Risikoeinschätzung auf der Grundlage von Risikokategorien und Risikoindikatoren für CRR-Kreditinstitute, die der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH zugeordnet sind
Anlage 2 (zu § 11 Absatz 1 und § 12)Risikoeinschätzung auf der Grundlage von Risikokategorien und Risikoindikatoren für CRR-Kreditinstitute, die der Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH zugeordnet sind
Verordnung über die Prüfung der Jahresabschlüsse der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute sowie über die darüber zu erstellenden Berichte (PrüfbV)
Abschnitt 9 (Schlussvorschriften)
Anlage 1 (zu § 70)SON01
Verordnung über die Prüfung der Jahresabschlüsse der Zahlungsinstitute sowie die darüber zu erstellenden Berichte (ZahlPrüfbV)
Abschnitt 7 (Schlussvorschriften)
Anlage (zu § 23)Datenübersicht für Zahlungsinstitute
Zweiter Abschnitt (Vorschriften für Institute, Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen, gemischte Finanzholding-Gruppen und gemischte Holdinggesellschaften)
1. (Eigenmittel und Liquidität)
Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV)
Abschnitt 4 (Vorschriften zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung – Formblatt 2)
§ 26 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft – Posten 11, Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellu
Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (HGBEG)
Vierter Abschnitt (Übergangsvorschriften zum Bankbilanzrichtlinie-Gesetz)
Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV)
Abschnitt 4 (Vorschriften zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung (Formblätter 2 und 3))
§ 32 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft (Formblatt 2 Spalte Aufwendungen Nr. 7, Formblatt 3 Nr. 13), Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wer
Erstes Buch (Aktiengesellschaft)
Siebenter Teil (Nichtigkeit von Hauptversammlungsbeschlüssen und des festgestellten Jahresabschlusses. Sonderprüfung wegen unzulässiger Unterbewertung)
Dritter Abschnitt (Sonderprüfung wegen unzulässiger Unterbewertung)
Achter Titel (Straf- und Bußgeldvorschriften, Ordnungsgelder)
IDW zum Abschreibungsbedarf im HGB-Abschluss aufgrund der Subprime-Krise (30.05.2008, 11:50)
Das IDW geht in einem Positionspapier vom 10. Dezember 2007 unter anderem der Frage nach, wie sich folgende - als Subprime-Krise bezeichneten - Umstände in HGB-Abschlüssen von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten auswirken: Infolge von...
Entscheidungen zu § 340f HGB
VG-FRANKFURT-AM-MAIN, 29.11.2012, 1 K 1746/12.F
Für die Berechnung des Jahresbeitrags für den Restrukturierungsfonds für Kreditinstitute sind Erträge aus Gewinnen, die dem Kreditinstitut von einem anderen beitragspflichtigen Kreditinstitut auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages zugeflossen sind, nur dann abzuziehen, wenn diese...
KG, 26.06.2012, 4 U 92/10
1. Im Wege eines Kommissionsgeschäfts begründete Verbindlichkeiten sind nur dann im Sinne von § 6 Abs. 1 Satz 1 erster Spiegelstrich des Statuts des Einlagensicherungsfonds (SEF) in der Bilanzposition "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" auszuweisen, wenn die Verbindlichkeiten auch im Außenverhältnis gegenüber einem...
OLG-HAMBURG, 12.07.2011, 6 U 217/10
Die Hinausschiebung des Verjährungsbeginns für Rückgriffsansprüche gem. § 439 Abs. 2 S. 3 HGB setzt nicht voraus, dass sich auch der gegen den Rückgriffsgläubiger geltend gemachte primäre Haftungsanspruch nach den §§ 425 ff HGB richtet.
LG-FRANKFURT-AM-MAIN, 15.02.2011, 3-5 O 100/10
Eine Verlustteilnahme durch Verminderung des Genusskapitals und eine Aussetzung der jährlichen Zinszahlung kommt auch bei einem Bankgenussschein nach § 10 Abs. 5 KWG nicht in Betracht, wenn diese nach den Genussscheinbedingungen daran geknüpft sind, dass hierdurch ein Bilanzverlust nicht eintreten darf, dieser jedoch nicht entstehen...
LG-FRANKFURT-AM-MAIN, 14.12.2010, 3-5 O 65/10
Wird in einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit einem Kreditinstitut keine Regelung für gemäß § 10 Abs. 5 KWG als Eigenkapital geltende Genussscheine getroffen, kommt eine ergänzende Vertragsauslegung dahingehend nicht in Betracht, dass für die Bedienung der Genussscheine künftig auf die prognostizierten Ertrags- und...
BVERFG, 23.06.2010, 2 BvR 491/09
1. Der Untreuetatbestand des § 266 Abs. 1 StGB ist mit dem Bestimmtheitsgebot des Art. 103 Abs. 2 GG zu vereinbaren. 2. Die Rechtsprechung ist gehalten, Unklarheiten über den Anwendungsbereich von Strafnormen durch Präzisierung und Konkretisierung im Wege der Auslegung nach Möglichkeit auszuräumen (Präzisierungsgebot). 3. Der in Art....
VG-FRANKFURT-AM-MAIN, 12.11.2007, 5 E 1125/07
Sicherheitsfrage 63 - Dr /ei =
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