Source: http://www.competitionline.com/en/competitions/49080
Timestamp: 2013-05-21 08:43:13
Document Index: 43484352

Matched Legal Cases: ['§33', '§33', '§33', '§ 1', '§ 77', '§ 80', '§5', '§ 2', '§2', '§34', '§81', '§2', '§2', '§ 34', '§19', '§2', '§34', '§ 107']

Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz - Fachplanungs-/Berat ... 49080 | competitionline - Competitions and architecture	DeutschFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
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DE-50667 Köln	02/2011	Result
(ID 49080)
Peutz Consult GmbH, Düsseldorf (DE), Dortmund (DE), Berlin (DE) View entry
Architekten, Civil engineers, Construction physicists	Actual participants: 3	Type of building
allgemeine Beratungsleistungen / Planung im denkmalgeschützten Bereich
OffenbachplatzDE-50667 Köln	Awarding authority / Client
Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom 13.4.2010 sollen die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz - Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1.300 Plätzen und Schauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unter Einbeziehung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel der Baumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin soll die Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und die gesamte Bühnentechnik erneuert werden.
In der hierzu erstellten Machbarkeitsstudie, Grundlage des einzuholenden Ratsbeschlusses, werden zwei Sanierungsvarianten untersucht, die sich hinsichtlich der Organisation der internen Funktionsbereiche, des Umgangs mit den Opernterrassen (Kernsanierung des Bestandsgebäudes bzw. Neubau anstelle der Opernterrassen) und hinsichtlich Art/Lage/Umfang von Erweiterungsbaumaßnahmen unterscheiden. Beiden Varianten gemeinsam ist eine Unterbauung des Betriebshofs und eine neue gemeinsame Anlieferung für beide Theater im Bereich des Betriebshofs an der Krebsgasse. Der Untersuchungsauftrag beinhaltet auch eine Betrachtung verschiedener baulicher Abläufe, zum einen die Aufnahme der Baumaßnahmen erst nach Schließung beider Häuser und Wiederinbetriebnahme der Spielstätten nach Beendigung aller Baumaßnahmen, zum anderen vorgezogene Maßnahmen (z.B.
Abbruch nichttragender Elemente im Hinterhaus der Oper) bei teilweise laufendem Spielbetrieb.
Die Beschlussfassung über den weiteren Planungsauftrag ist für Oktober 2010 angestrebt. Sofern der Planungsauftrag an die Bühnen einen Neubau anstelle der Opernterrassen beinhaltet, wird dieser nicht Bestandteil der Aufgabenstellung für die hier ausgeschriebenen Fachplanungsleistungen.
Die Baumaßnahme umfasst insgesamt neben zwei bis vier Spielstätten (Oper, Schauspiel und ggf. Kinder-/Kammeroper und Studiobühne) u.a. die für den Betrieb der Spielstätten notwendigen künstlerischen, kaufmännischen und technischen Funktionsbereiche, Proberäume für die drei Sparten Musik-, Sprechtheater und Tanz, Künstlergarderoben sowie Betriebs- und Aufenthaltsräume für die technischen Abteilungen. Sie verlangt die Integration komplexer Funktionsanforderungen aus den Bereichen Bühne, Zuschauerhaus, Magazine, Foyers, Garderoben, Ateliers, Büros sowie Kantine für ca. 650 Mitarbeiter der Spielstätten.
Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 241.000 cbm, davon entfallen ca. 174.000 cbm auf das Opernhaus, ca. 58.000 cbm auf das Schauspielhaus und ca. 9.000 cbm auf die Opernterrassen. Die vorab skizzierten Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaus sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- und Tragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen im Zuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden.
Die Erweiterungsbaumaßnahmen (ober- und unterirdisch) haben eine Größenordnung von rd. 43.000 cbm und optional bis zu rd. 72.000 cbm.
Für die Bauausführung ist eine losweise und eine gewerkeweise Vergabe vorgesehen. Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen.
Größenordnung (je nach Ratsbeschluss): von rd. 275.000 cbm bis 305.000 cbm BRI. Die möglichen Kosten inkl. aller Erweiterungsmaßnahmen liegen zwischen 253 und 279 Mio. € brutto (KG 200-700). Die Ausführungsvariante wird mit dem Planungsbeschluss festgelegt.
Ausgeschrieben sind Planungsleistungen für Thermische Bauphysik gem. HOAI Anlage 1.2 und Planungsleistungen für Schallschutz gem. HOAI Anlage 1.3.1 und 1.3.2: Im Bereich der Thermischen Bauphysik gem. HOAI Anlage 1.2 sind neben den Leistungen zum Wärmeschutz, Leistungsphasen 1 bis 5 gem. HOAI Anlage 1.2.2. Absatz 1 folgende Leistungen nachgefragt: 1. Erstellen eines Energieausweises nach EnEV; 2. Planung besonderer Energiestandards (gezielte vorgegebene Unterschreitung des EnEV-Niveaus) im Sinne von HOAI Anlage 1.2.1, Abs. 2, Nr. 3; 3. Bewerten und optimieren des sommerlichen Wärmeschutzes; 4. Leistungen zum Begrenzen der dampfdiffusionsbedingten Wasserdampfkondensation auf und in den Konstruktionsquerschnitten; 5. Überprüfung der vorhandenen Baukonstruktion im Hinblick auf den hygienisch erforderlichen Mindest-Wärmeschutz im Sinne von HOAI Anlage 1.2.1, Abs. 2, Nr. 5; 6. Ermitteln vorhandener Wärmebrücken (zweidimensional/dreidimensional); 7. Bewertung vorhandener Wärmebrücken im Hinblick auf ihr Temperatur- und Wärmestromverhalten; 8. Leistungen zum Regulieren des Feuchte- und Wärmehaushaltes von belüfteten Fassaden- und Dachkonstruktionen; 9. Messungen an Bauteilen und Baustoffen: Feuchtemessungen; 10. Messungen an Bauteilen und Baustoffen: Messungen zur Bestimmung der Sorptionsfähigkeit; 11. Messungen an Bauteilen und Baustoffen: Bestimmungen des Wärmedurchgangskoeffizienten am Bau; 12. Durchführen von Infrarot-Thermographien und Infrarot-Temperaturmessungen; 13. Erstellen von detaillierten abdichtungstechnischen Konzeptionen nach DIN 18195, DIN 18531 (Flachdächer/Terrassen); 14. Angaben zu Schutzmaßnahmen gegen im Inneren anfallende Feuchtigkeit, gegen witterungsbedingte Feuchtigkeit sowie bodengeführtes Wasser und drückendes Wasser; 15. Erstellung eines Bauteilkataloges (Erstellen von Vorgaben von Regeldetails und Aufbauten mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung).
Im Bereich des Schallschutzes gem. HOAI Anlage 1.3 sind neben den Leistungen zum Schallschutz (Leistungen zur Planung und zum Nachweis der Erfüllung von Schallschutzanforderungen, HOAI Anlage 1.3.1. Absatz 2 Nummer 1), Leistungsphasen 1 bis 5 gem. HOAI Anlage 1.3.2. Absatz 1, folgende Leistungen nachgefragt: 1. Messungen von haustechnischen Anlagen in Gebäuden nach DIN 52219; 2. Messen und Bewerten Luftschalldämmung nach DIN EN ISO 140, DIN EN ISO 717- 1 und Bewertung nach DIN 4109 bzw. VDI 4100; 3. Messungen und Bewertung der Trittschalldämmung nach DIN EN ISO 140, DIN EN ISO 717- 2) und Planung von Maßnahmen zur Schallschutzoptimierung; 4. Berechnung und Nachweis des Außenlärms auf Grundlage der DIN 4109, der VDI 4100 und der DIN 18005 (Schallschutz im Städtebau); 5. Messungen von Schallemissionen; 6. Ermittlung des durch Lüftungsanlagen verursachten Schallpegels in Räumen (nach DIN EN 13779, VDI 2081); 7. Leistungen zum Schallimmissionsschutz für den Betrieb des Opernhauses bzw. Schauspielhauses; 8. Planung für Schwingungsisolierungen (Schalltechnische Entkopplung von U-Bahntrassen); 9. Schwingungsschutz haustechnischer Anlagen in Abstimmung mit den Fachplanungen; 10. Erstellung eines Bauteilkataloges (Erstellen von Vorgaben von Regeldetails und Aufbauten mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung).
Die herausragende Aufgabenstellung innerhalb des Projektes besteht in der energetischen und bauphysikalischen Bearbeitung der Erweiterungsbaumaßnahmen und Optimierung der Bestandsgebäude. Die Anforderungen an die energieeffiziente Bauweise und technische Qualität sind durch die “Energieleitlinien der Stadt Köln” beschrieben.
Insbesondere durch die Beratung bei Anschluss- und Detailpunkten sollen Wärmebrücken und Schallübertragung schon in der Konstruktion minimiert und damit eine optimale bauphysikalische Qualität gesichert werden.
Bezüglich des Schallschutzes geht es um die Festlegung der Anforderung an den Schallschutz unter Berücksichtigung der örtlichen und auch zukünftig zu erwartenden Emissionen von außen wie auch intern und die Beratung zur Ausbildung und Bauart der Bauteile sowie Festlegung der trennenden und flankierenden Bauteile. Die Belastung durch Schallimmissionen ist so zu minimieren, dass zeitgleicher Probenbetrieb und Vorstellungen auf den verschiedenen Bühnen sowie den sonstigen dafür vorgesehenen Räumen, das Arbeiten in den Werkstatträumen wie auch alle übrigen Nutzungen gleichzeitig störungsfrei möglich sind und Beeinträchtigungen der Anlieger ausgeschlossen werden. Es geht um eine Beratung, die Entwicklung von Konzepten und Planungen zu allen technischen und rechtlichen Fragen, die Lösungen zu auftretenden Problemen in der Bauakustik aufzeigen und Vorschläge zur Gestaltung von Bauteilen zur Einhaltung der Forderungen im baulichen Schallschutz beinhalten. Auf eine interdisziplinäre Arbeitsweise wird vor allem im Hinblick auf die Raumakustik besonderer Wert gelegt.
Eine losweise Vergabe der Fachplanungsleistungen ist aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt.
Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem zur Beauftragung vorgesehenen Projektsteuerers verflochtenen Büros sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der/des Bewerber/s vom Verfahren.
Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertiges Gebäudeensemble und technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen künstlerisch hervorragenden sowie wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.
Zeitrahmen: 1. Maßnahmenbeginn/Beauftragung der Fachplanungsleistungen: voraussichtlich im Herbst 2010; 2. Planung und Realisierung der Gesamtmaßnahme: fünf Jahre; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Leistungen der Thermischen Bauphysik gemäß HOAI Anlage 1.2 und des Schallschutzes gemäß HOAI Anlage 1.3
Formblätter: http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/index.html
BEKANNTMACHUNGDienstleistungsauftragABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Stadt Köln – Der Oberbürgermeister; Zentrales Vergabeamt der Stadt KölnWilly-Brandt-Platz 2Kontakt: Peter Musiala50679 KölnDEUTSCHLANDTel. +49 22122123647E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.deFax +49 22122126272Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadt-koeln.deWeitere Auskünfte erteilen: Fiebig Schönwälder ZimmerBülowstr. 6610783 BerlinDEUTSCHLANDTel. +49 30–21751920E-Mail: zimmer@planungskultur.deFax +49 30–21751859Internet: http://www.planungskultur.deVerdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlichUnterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamischesBeschaffungssystem) sind erhältlich bei: Fiebig Schönwälder ZimmerBülowstr. 6610783 BerlinDEUTSCHLANDTel. +49 30–21751920E-Mail: zimmer@planungskultur.deFax +49 30–21751859Internet: http://www.planungskultur.deAngebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt Köln – DerOberbürgermeister - Zentrales Vergabeamt der Stadt KölnWilly-Brandt-Platz 2Kontakt: Zentrales Vergabeamt der Stadt Köln; Zu Händen von: Frau NatalieMerten50679 KölnDEUTSCHLANDTel. +49 221221-26885E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.deFax +49 221221-26272Internet: http://www.stadt-koeln.deI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Regional- oder LokalbehördeAllgemeine öffentliche VerwaltungDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber NeinABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTANDII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den AuftraggeberProjekt: Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz. Auftrag:Fachplanungs-/Beratungsleistungen für Thermische Bauphysik gemäß HOAIAnlage 1.2 und für Schallschutz gemäß HOAI Anlage 1.3 (1.3.1 – 1.3.3).II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungsauftragDienstleistungskategorie: Nr. 12Hauptort der Dienstleistung Deutschland, Köln.NUTS-Code DEA23II.1.3) Gegenstand der BekanntmachungÖffentlicher AuftragII.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensSiehe II.1.1 sowie:Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom 13.4.2010 sollen dieunter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz -Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1.300 Plätzen und Schauspielhaus ausdem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unter Einbeziehung derOpernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel der Baumaßnahme isteine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiverSchwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigunginfrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eineOptimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin solldie Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und diegesamte Bühnentechnik erneuert werden.In der hierzu erstellten Machbarkeitsstudie, Grundlage des einzuholendenRatsbeschlusses, werden zwei Sanierungsvarianten untersucht, die sichhinsichtlich der Organisation der internen Funktionsbereiche, des Umgangsmit den Opernterrassen (Kernsanierung des Bestandsgebäudes bzw. Neubauanstelle der Opernterrassen) und hinsichtlich Art/Lage/Umfang vonErweiterungsbaumaßnahmen unterscheiden. Beiden Varianten gemeinsam isteine Unterbauung des Betriebshofs und eine neue gemeinsame Anlieferung fürbeide Theater im Bereich des Betriebshofs an der Krebsgasse. DerUntersuchungsauftrag beinhaltet auch eine Betrachtung verschiedenerbaulicher Abläufe, zum einen die Aufnahme der Baumaßnahmen erst nachSchließung beider Häuser und Wiederinbetriebnahme der Spielstätten nachBeendigung aller Baumaßnahmen, zum anderen vorgezogene Maßnahmen (z.B.Abbruch nichttragender Elemente im Hinterhaus der Oper) bei teilweiselaufendem Spielbetrieb.Die Beschlussfassung über den weiteren Planungsauftrag ist für Oktober2010 angestrebt. Sofern der Planungsauftrag an die Bühnen einen Neubauanstelle der Opernterrassen beinhaltet, wird dieser nicht Bestandteil derAufgabenstellung für die hier ausgeschriebenen Fachplanungsleistungen.Die Baumaßnahme umfasst insgesamt neben zwei bis vier Spielstätten (Oper,Schauspiel und ggf. Kinder-/Kammeroper und Studiobühne) u.a. die für denBetrieb der Spielstätten notwendigen künstlerischen, kaufmännischen undtechnischen Funktionsbereiche, Proberäume für die drei Sparten Musik-,Sprechtheater und Tanz, Künstlergarderoben sowie Betriebs- undAufenthaltsräume für die technischen Abteilungen. Sie verlangt dieIntegration komplexer Funktionsanforderungen aus den Bereichen Bühne,Zuschauerhaus, Magazine, Foyers, Garderoben, Ateliers, Büros sowie Kantinefür ca. 650 Mitarbeiter der Spielstätten.Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 241.000 cbm,davon entfallen ca. 174.000 cbm auf das Opernhaus, ca. 58.000 cbm auf dasSchauspielhaus und ca. 9.000 cbm auf die Opernterrassen. Die vorabskizzierten Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaussowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- undTragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen imZuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbauzurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung derdenkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet,die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltendenVorschriften durch eine neue, energieeffiziente Gebäudetechnik ersetztwerden.Die Erweiterungsbaumaßnahmen (ober- und unterirdisch) haben eineGrößenordnung von rd. 43.000 cbm und optional bis zu rd. 72.000 cbm.Für die Bauausführung ist eine losweise und eine gewerkeweise Vergabevorgesehen. Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieberfolgen.Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1.Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume (z.B.Bühnenschlosserei und -schreinerei, Kostümabteilung, Maske, Requisite undRüstkammer); 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondereGeneralsanierung und Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowieKombination von Alt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten); 3.Größenordnung (je nach Ratsbeschluss): von rd. 275.000 cbm bis 305.000 cbmBRI. Die möglichen Kosten inkl. aller Erweiterungsmaßnahmen liegenzwischen 253 und 279 Mio. € brutto (KG 200-700). Die Ausführungsvariantewird mit dem Planungsbeschluss festgelegt.Die vorgesehene Vergabe betrifft folgende Baumaßnahmen: Sanierung vonOpern- und Schauspielhaus einschließlich Umbau- und Erweiterungsmaßnahmensowie optional Sanierung der Opernterrassen.Ausgeschrieben sind Planungsleistungen für Thermische Bauphysik gem. HOAIAnlage 1.2 und Planungsleistungen für Schallschutz gem. HOAI Anlage 1.3.1und 1.3.2:Im Bereich der Thermischen Bauphysik gem. HOAI Anlage 1.2 sind neben denLeistungen zum Wärmeschutz, Leistungsphasen 1 bis 5 gem. HOAI Anlage1.2.2. Absatz 1 folgende Leistungen nachgefragt:1. Erstellen eines Energieausweises nach EnEV;2. Planung besonderer Energiestandards (gezielte vorgegebeneUnterschreitung des EnEV-Niveaus) im Sinne von HOAI Anlage 1.2.1, Abs. 2,Nr. 3;3. Bewerten und optimieren des sommerlichen Wärmeschutzes;4. Leistungen zum Begrenzen der dampfdiffusionsbedingtenWasserdampfkondensation auf und in den Konstruktionsquerschnitten;5. Überprüfung der vorhandenen Baukonstruktion im Hinblick auf denhygienisch erforderlichen Mindest-Wärmeschutz im Sinne von HOAI Anlage1.2.1, Abs. 2, Nr. 5;6. Ermitteln vorhandener Wärmebrücken (zweidimensional/dreidimensional);7. Bewertung vorhandener Wärmebrücken im Hinblick auf ihr Temperatur- undWärmestromverhalten;8. Leistungen zum Regulieren des Feuchte- und Wärmehaushaltes vonbelüfteten Fassaden- und Dachkonstruktionen;9. Messungen an Bauteilen und Baustoffen: Feuchtemessungen;10. Messungen an Bauteilen und Baustoffen: Messungen zur Bestimmung derSorptionsfähigkeit;11. Messungen an Bauteilen und Baustoffen: Bestimmungen desWärmedurchgangskoeffizienten am Bau;12. Durchführen von Infrarot-Thermographien undInfrarot-Temperaturmessungen;13. Erstellen von detaillierten abdichtungstechnischen Konzeptionen nachDIN 18195, DIN 18531 (Flachdächer/Terrassen);14. Angaben zu Schutzmaßnahmen gegen im Inneren anfallende Feuchtigkeit,gegen witterungsbedingte Feuchtigkeit sowie bodengeführtes Wasser unddrückendes Wasser;15. Erstellung eines Bauteilkataloges (Erstellen von Vorgaben vonRegeldetails und Aufbauten mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung).Im Bereich des Schallschutzes gem. HOAI Anlage 1.3 sind neben denLeistungen zum Schallschutz (Leistungen zur Planung und zum Nachweis derErfüllung von Schallschutzanforderungen, HOAI Anlage 1.3.1. Absatz 2Nummer 1), Leistungsphasen 1 bis 5 gem. HOAI Anlage 1.3.2. Absatz 1,folgende Leistungen nachgefragt:1. Messungen von haustechnischen Anlagen in Gebäuden nach DIN 52219;2. Messen und Bewerten Luftschalldämmung nach DIN EN ISO 140, DIN EN ISO717- 1 und Bewertung nach DIN 4109 bzw. VDI 4100;3. Messungen und Bewertung der Trittschalldämmung nach DIN EN ISO 140, DINEN ISO 717- 2) und Planung von Maßnahmen zur Schallschutzoptimierung;4. Berechnung und Nachweis des Außenlärms auf Grundlage der DIN 4109, derVDI 4100 und der DIN 18005 (Schallschutz im Städtebau);5. Messungen von Schallemissionen;6. Ermittlung des durch Lüftungsanlagen verursachten Schallpegels inRäumen (nach DIN EN 13779, VDI 2081);7. Leistungen zum Schallimmissionsschutz für den Betrieb des Opernhausesbzw. Schauspielhauses;8. Planung für Schwingungsisolierungen (Schalltechnische Entkopplung vonU-Bahntrassen);9. Schwingungsschutz haustechnischer Anlagen in Abstimmung mit denFachplanungen;10. Erstellung eines Bauteilkataloges (Erstellen von Vorgaben vonRegeldetails und Aufbauten mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung).Die herausragende Aufgabenstellung innerhalb des Projektes besteht in derenergetischen und bauphysikalischen Bearbeitung derErweiterungsbaumaßnahmen und Optimierung der Bestandsgebäude. DieAnforderungen an die energieeffiziente Bauweise und technische Qualitätsind durch die “Energieleitlinien der Stadt Köln” beschrieben.Insbesondere durch die Beratung bei Anschluss- und Detailpunkten sollenWärmebrücken und Schallübertragung schon in der Konstruktion minimiert unddamit eine optimale bauphysikalische Qualität gesichert werden.Bezüglich des Schallschutzes geht es um die Festlegung der Anforderung anden Schallschutz unter Berücksichtigung der örtlichen und auch zukünftigzu erwartenden Emissionen von außen wie auch intern und die Beratung zurAusbildung und Bauart der Bauteile sowie Festlegung der trennenden undflankierenden Bauteile. Die Belastung durch Schallimmissionen ist so zuminimieren, dass zeitgleicher Probenbetrieb und Vorstellungen auf denverschiedenen Bühnen sowie den sonstigen dafür vorgesehenen Räumen, dasArbeiten in den Werkstatträumen wie auch alle übrigen Nutzungengleichzeitig störungsfrei möglich sind und Beeinträchtigungen der Anliegerausgeschlossen werden. Es geht um eine Beratung, die Entwicklung vonKonzepten und Planungen zu allen technischen und rechtlichen Fragen, dieLösungen zu auftretenden Problemen in der Bauakustik aufzeigen undVorschläge zur Gestaltung von Bauteilen zur Einhaltung der Forderungen imbaulichen Schallschutz beinhalten. Auf eine interdisziplinäre Arbeitsweisewird vor allem im Hinblick auf die Raumakustik besonderer Wert gelegt.Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2.Eine losweise Vergabe der Fachplanungsleistungen ist aufgrund derKomplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt.Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragungaller Leistungsstufen.Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem zur Beauftragung vorgesehenenProjektsteuerers verflochtenen Büros sind nicht zulässig und führen zumAusschluss der/des Bewerber/s vom Verfahren.Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertigesGebäudeensemble und technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen,welche über lange Jahre einen künstlerisch hervorragenden sowiewirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.Zeitrahmen: 1. Maßnahmenbeginn/Beauftragung der Fachplanungsleistungen:voraussichtlich im Herbst 2010; 2. Planung und Realisierung derGesamtmaßnahme: fünf Jahre; 3. Projektabschluss: im Nachgang.II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71314310, 71313200II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):JaII.1.8) Aufteilung in LoseNeinII.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:NeinII.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGSII.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfangGemäß Ziff. II.1.5 „Beschreibung/Gegenstand des Auftrags“ (Leistungen derThermischen Bauphysik gemäß HOAI Anlage 1.2 und des Schallschutzes gemäßHOAI Anlage 1.3).II.2.2) OptionenJaBeschreibung der Optionen: (1) Vergabe folgender Leistungen in Anlehnungan HOAI Anlagen 1.2 und 1.3:Im Bereich Thermische Bauphysik:1. Überprüfen der Luftdichtheit (Zwischenprüfung in der Bauphase nach DINEN 13829 (B) oder Abnahmeprüfung nach Fertigstellung gem. EnEV nach DIN EN13829 (A));2. Untersuchungen zu Sonnenschutzeinrichtungen und zum sommerlichenRaumklima anhand thermischer Simulationen.Im Bereich Schallschutz:1. bauakustische Messungen zur Feststellung des Ist-Zustandes beiBestandsgebäuden, wenn keine genauen Konstruktionsangaben zu denschalltechnisch relevanten Bauteilen vorliegen;2. Messung und Beurteilung der Lärmimmission und -exposition amArbeitsplatz nach den geltenden Gesetzen, Normen und Richtlinien (z.B.Arbeitsstätten-Verordnung, BGV B3, VDI 2058-3) und der EU-Richtlinie "Lärmam Arbeitsplatz" (2003/10/EG);3. Messungen und Bewertung der Trittschalldämmung nach DIN EN ISO 140, DINEN ISO 717- 2) und Planung von Maßnahmen zur Schallschutzoptimierung.(2) Fachplanungsleistungen für Thermische Bauphysik und Schallschutz fürdie Sanierung der Opernterrassen.(3) Fachplanungsleistungen für Thermische Bauphysik und Schallschutz fürErweiterungsbaumaßnahmen (inkl. Kinderoper) in einer Größenordnung von biszu rd. 29.000 qm.(4) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf dieBeauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages wirdlediglich die Leistungsphase 1 gem. HOAI Anlage 1.2.2. Absatz 1(Wärmeschutz) und gem. HOAI Anlage 1.3.2. Absatz 1 (Bauakustik) beauftragtsowie die unter Ziff. II.1.5 benannten Besonderen Leistungen, soweit siein der Vorplanungsphase der Objektplanung (HOAI §33, LPh 2) erforderlichsind und soweit diese nach Ziffer II.1.5 Gegenstand der zu vergebendenLeistung sind. Die weiteren Leistungsstufen sind, bei Fortsetzung derPlanung und Ausführung der Baumaßnahme, einzeln oder im Ganzen:Im Bereich Thermische Bauphysik gem. HOAI Anlage 1.2.2. Absatz 1:— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 2 (Erarbeiten des Entwurfseinschließlich der überschlägigen Bemessung für den Wärmeschutz undDurcharbeiten konstruktiver Details der Wärmeschutzmaßnahmen),— Leistungsstufe 3: Leistungsphase 3 (Aufstellen des prüffähigenNachweises des Wärmeschutzes),— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 4 (Abstimmen des geplantenWärmeschutzes mit der Ausführungsplanung und der Vergabe),— Leistungsstufe 5: Leistungsphase 5 (Mitwirken bei derAusführungsüberwachung).Sowie die unter Ziff. II.1.5 benannten Besonderen Leistungen, soweit siein den entsprechenden Leistungsphasen der Objektplanung gem. HOAI §33erforderlich sind.Im Bereich Schallschutz gem. HOAI Anlage 1.3.2 Absatz 1:— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 2 (Erarbeiten des Entwurfseinschließlich Aufstellen der Nachweise des Schallschutzes),— Leistungsstufe 3: Leistungsphase 3 (Mitwirken bei derAusführungsplanung),— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 4 (Mitwirken bei der Vorbereitung derVergabe und bei der Vergabe),— Leistungsstufe 5: Leistungsphase 5 (Mitwirken bei der Überwachungschalltechnisch wichtiger Ausführungsarbeiten).Sowie die unter Ziff. II.1.5 benannten Besonderen Leistungen, soweit siein den entsprechenden Leistungsphasen der Objektplanung gem. HOAI §33erforderlich sind.II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNGDauer in Monaten 60 (ab Auftragsvergabe)ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHEINFORMATIONENIII.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAGIII.1.1) Geforderte Kautionen und SicherheitenDer AN hat im Auftragsfall eine objektbezogene Haftpflichtversicherung mitDeckungssummen von € 5 Mio. für Personenschäden und von € 5 Mio. für Sach-und Vermögensschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertragesaufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfallabgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular). DerAuftraggeber behält sich den Abschluss einer Projektversicherung vor.III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweisauf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)In Anlehnung an die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI,Stand 2009).III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwirdBewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, einebestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrerBewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beimAuftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl.Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben,— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärtist,— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung desVertrages bevollmächtigte Vertreter.Bezeichnet ist,— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber demAuftraggeber rechtsverbindlich vertritt,— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbungeingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingendausgeschlossen.Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zumAusschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicherNiederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständigerBüro- und Arbeitsgemeinschaften.III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die AuftragsausführungJaDie örtliche Präsenz in Köln während der Planungs- und Bauzeit ist inengen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelleKontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 desVerpflichtungsgesetzes abzugeben.Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen.III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGENIII.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen – beiBewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbungwird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus demHandelsregister oder dem vergleichbarenRegister des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowieEigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug denaktuellen Eintragungsstand wiedergibt.2. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass— er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oderseine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in deneinzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrensin einer entsprechenden Lage befindet,— er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraftworden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,— er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlungbegangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach denRechtsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland ordnungsgemäß erfüllthat,— er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus demBewerberkreis zur Folge hat,— er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung fürdie gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.3. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zuwirtschaftlichen Verknüpfungen.4. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) zur Beruflichen Befähigung; vgl.III.3.1.III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) – beiBewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird derBewerber zwingend ausgeschlossen:1. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenenGeschäftsjahren (2009, 2008, 2007) insgesamt.2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenenGeschäftsjahren (2009, 2008, 2007) für Planungsleistungen der ThermischenBauphysik gem. HOAI Anlage 1.2 sowie Planungsleistungen der ThermischenBauphysik gem. Anlage 1.2 HOAI im Bereich Bauen im Bestand und fürPlanungsleistungen des Schallschutzes gem. HOAI Anlage 1.3 sowiePlanungsleistungen des Schallschutzes gem. Anlage 1.3 HOAI im BereichBauen im Bestand.3. Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.Möglicherweise geforderte Mindeststandards 1. Netto-Jahresumsatz fürDienstleistungen im Bereich Thermische Bauphysik gem. HOAI Anlage1.2.(bzw. HOAI §§ 77 ff. Stand 1996 und früher) im Durchschnitt derletzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2009, 2008, 2007):Mindestanforderung größer/gleich 200.000,00 EUR netto pro Jahr imDurchschnitt.2. Netto-Jahresumsatz für vergleichbare Dienstleistungen (Dienstleistungenim Bereich Schallschutz gem. Anlage 1.3 HOAI Stand 2009 oder gem. §§ 80 ffHOAI Stand 1996 und früher) im Durchschnitt der letzten dreiabgeschlossenen Geschäftsjahre (2009, 2008, 2007): Mindestanforderunggrößer/gleich 150.000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.III.2.3) Technische LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen:Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind zwingend - sofern nichtanderslautendes dargestellt ist - gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabeoder unvollständiger Angabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingendausgeschlossen:1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009, 2008, 2007) jahresdurchschnittlichbeschäftigten festangestellten und freiberuflichen Mitarbeiter(einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt inGeschäftsführer/leitende Mitarbeiter, Architekten und Ingenieureinsgesamt, Ingenieure im Leistungsbild Thermische Bauphysik sowie mittlereBürozugehörigkeit der Ingenieure im Leistungsbild Thermische Bauphysik,Ingenieure im Leistungsbild Thermische Bauphysik mit mind. 5 JahrenBerufserfahrung, Ingenieure im Leistungsbild Schallschutz sowie mittlereBürozugehörigkeit der Ingenieure im Leistungsbild Schallschutz, Ingenieureim Leistungsbild Schallschutz mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung,staatlich anerkannte Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz undsonstige Mitarbeiter.2. Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenenBüro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie derenBenennung; beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweisseiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zuverweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebotzwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der gefordertenNachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benanntenUnterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärunggem. VOF §5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/dieBewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingenddas Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden undvollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular alsAnhang beizulegen.3. Für das in II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben (s.Bewerbungsformular) mindestens zu zwei und maximal zu fünfReferenzprojekten im Bereich Bauen im Bestand (Instandsetzung und/oderInstandhaltung/Umbau/Modernisierung/Erweiterungsbau nach HOAI § 2) miteinem Bruttorauminhalt BRI größer/gleich 90.000 cbm pro Projekt, die inden letzten 10 Jahren (07/2000 bis 07/2010) erfolgreich abgeschlossen(Abschluss LPh 5 gem. HOAI Anlage 1.2.2 Absatz 1 [Wärmeschutz] bzw. gem.HOAI Anlage 1.3.2 Absatz 1 [Bauakustik]) wurden und mit der in AbschnittII.1.5 beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind.Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss belegen, könnenbeigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. DerAuftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherreneinzuholen.Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einerBewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu denReferenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl.Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sindnicht zugelassen.Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgendeUnterangaben im Bewerbungsformular vollständig getätigt werden:— Bezeichnung und Ort des Bauvorhabens,— Auftraggeber,— Bei Bietergemeinschaften/Subunternehmern: Auftragnehmer (Mitglied derBietergemeinschaft bzw. Subunternehmer),— Name des Projektleiters und ggf. stellvertretenden Projektleiters,— Datum Abschluss Leistungsphase 5 gem. HOAI Anlage 1.2.2 Absatz 1[Wärmeschutz] bzw. gem. HOAI Anlage 1.3.2 Absatz 1 [Bauakustik],— Bruttorauminhalt BRI in cbm,— Angaben zur Art der Baumaßnahme (Bauen im Bestand: Instandsetzungund/oder Instandhaltung/Umbau/Modernisierung/Erweiterungsbau nach HOAI§2).Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird dasentsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.Für die fachliche Bewertung der Referenzprojekte sind zusätzlich folgendeAngaben zu tätigen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit derReferenzprojekte):— Bearbeitete Leistungsphasen gem. HOAI Anlage 1.2.2 Absatz 1 bzw. Anlage1.3.2 Absatz 1,— Honorarzone entsprechend HOAI §34 für die Thermische Bauphysik bzw.entsprechend HOAI Anlage 1.3.3 für den Schallschutz,— Projektkosten KGr. 300 - 400 netto (nach DIN 276 Neu),— Öffentlicher Auftraggeber,— Status (Baudenkmal),— Baualter des bearbeiteten Objekts,— Angaben zur Gebäudetypologie (Kulturbau),— Angaben zu spezifischen Aspekten des Projekts im LeistungsgebietThermischen Bauphysik und im Leistungsgebiet Schallschutz(Innenstadtbereich; Versammlungsstätte; Theater, Opernhaus, Philharmoniebzw. Konzertsaal; Großbühne; Großküche; Produktions-/Werkstatträume;Ermittlung der wirtschaftlich optimalen Wärmedämmmaßnahmen fürAltbausubstanz; denkmalgerechte Ertüchtigung des Wetter- und Wärmeschutzesvon Sichtbeton-/Glas-Stahl-/Werkstein-/Klinkerfassaden,Innenraumsanierung; Berechnung/Nachweis Primärenergiebedarf nach DIN V18599 Mehrzonenmodell; Instationäre Simulationsberechnungen WUFI;Dreidimensionale Wärmebrückenberechnung zur Ermittlung und Bewertung derOberflächentemperaturen; Erstellung Energieausweis nach EnEV fürNichtwohngebäude; Mitwirkung bei der dynamischen Energiebedarfsberechnung,Simulationen; Thermische Gebäudesimulation für Räume größer/gleich 4.000cbm; Mitwirken bei Nutzen-Kosten-Untersuchungen für unterschiedlicheVersorgungskonzepte; Untersuchungen zu Sonnenschutzeinrichtungen undUntersuchungen zum sommerlichen Raumklima anhand thermischer Simulation;Planung von Wärmedämmmaßnahmen zur Vermeidung von Tauwasserbildung imBereich von Wärmebrücken; Dachterrassen: abdichtungstechnischeKonzeptionen gem. DIN 18195/DIN 18531; Bautechnischer Feuchteschutz;Planung von Abdichtungsmaßnahmen gegen drückendes Wasser;Bauzustandsuntersuchungen; Luftdichtigkeitsprüfungen nach DIN 13829;Infrarot-Thermographie und –Temperaturmessung; Konzepte und Leistungen zurMinimierung der Körperschallübertragung zwischen geräuschsensiblen undgeräuschintensiven Bereichen; Gezielte Mängeldiagnose am Bau; Messung undBeurteilung der Lärmimmission und -exposition am Arbeitsplatz; Erstellenvon Lärmgutachten und -messungen von Immissionen; Beratung und Planung zumSchutz gegen Außenlärm; Messung der Luftschall- bzw. Trittschalldämmungvon Innen-/Außenbauteilen sowie Sanitäranlagen; Messung vonhaustechnischen Anlagen nach DIN 52219; Messung vonhaus-/maschinentechnischen Anlagen; Beratung und Planung zum Schutz gegenGeräusche aus haus-/maschinentechnischen Anlagen; Planung zur Entkoppelungdes Gebäudes gegen Erschütterungen von angrenzendem unterirdischenSchienenverkehrstrassen).Bei den Referenzprojekten soll es sich insbesondere um Baumaßnahmenhandeln, die in Art, Komplexität und Größenordnung mit der vorliegendenBauaufgabe vergleichbar sind.Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zweiDIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführenddarstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigtenMitglieds, kann, sofern vor-handen, außerdem ein aktuelles Zertifikat überein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder einvergleichbares zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem vorlegen. Dies istallerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung.Möglicherweise geforderte MindeststandardsFolgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen:1. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichenIngenieure im Leistungsbild Thermische Bauphysik gem. HOAI Anlage 1.2 imDurchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 3 proJahr im Durchschnitt.2. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichenIngenieure im Leistungsbild Thermische Bauphysik gem. HOAI Anlage 1.2 HOAImit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.3. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichenIngenieure im Leistungsbild Schallschutz gem. HOAI Anlage 1.3.2 (§81 HOAIStand 1996 und früher) mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre imDurchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 proJahr im Durchschnitt.4. Für die mindestens 2 und maximal 5 zu benennenden Referenzprojekte imBereich Bauen im Bestand, die die o.g. Bedingungen erfüllen, gelten diefolgenden weiteren Mindestanforderungen:a) mind. ein Referenzprojekt mit Projektkosten (Kostengruppe 300-400entspr. DIN 276 Neu) größer/gleich 30 Mio. netto;b) mind. ein Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber;c) mind. ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Instandsetzung und/oderInstandhaltung / Umbau / Modernisierung nach HOAI §2;d) mind. ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Erweiterungsbauten nachHOAI §2 (ergänzende Anbauten an ein vorhandenes Objekt oder Aufstockungeneines solchen);e) mind. ein Referenzprojekt im Bereich Bauen in denkmalgeschützterSubstanz;f) mind. ein Referenzprojekt, das sowohl eine Hüllen- als auch eineInnenraumsanierung beinhaltete;g) mind. ein Referenzprojekt, das der Gebäudetypologie Kulturbauten (insb.Theater, Oper, Philharmonie, Konzertsaal u.ä.) zuzuordnen ist;h) mind. ein Referenzprojekt im Bereich Thermische Bauphysik mitHonorarzone V gem. HOAI § 34;i) mind. ein Referenzprojekt im Bereich Schallschutz mit Honorarzone IIIgem. HOAI Anlage 1.3.3;j) mind. ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungen der Leistungsphasen 1bis 5 gem. HOAI Anlage 1.2.2 Absatz 1 durchgängig und vollständig erbrachtwurden.k) mind. ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungen der Leistungsphasen 1bis 5 gem. HOAI Anlage 1.3.2 Absatz 1 durchgängig und vollständig erbrachtwurden.Alle Mindestanforderungen müssen erfüllt sein; die Kombination ist dabeibeliebig.Teilnahmeanträge, die eine der vorgenannten Mindestanforderungen nichterfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.III.2.4) Vorbehaltene AufträgeNeinIII.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGEIII.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderenBerufsstand vorbehaltenJaVOF §19 (2) und (3).Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure:1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen derLänder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder dieBerufsbezeichnung Ingenieur bzw. Beratender Ingenieur zu tragen oder wennsie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oderIngenieur bzw. Beratender Ingenieur tätig zu werden.2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführungder Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß demvorstehenden Absatz benennen.3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied dieAnforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personengestellt werden.III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die beruflicheQualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung derbetreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollenJaABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) VERFAHRENSARTIV.1.1) VerfahrensartBeschleunigtes VerhandlungsverfahrenBeschleunigung gemäß Mitteilung der EU-Kommission vom 19.12.2008,IP/08/2040.IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zurAngebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdengeplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 6Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:(1) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis derEignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einemSchwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungenerfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahlmaßgebend.Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (gewichtete Punktzahl/Wertung/ max. Punktzahl):1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insg. max. 950Pkt.):1.1. Jahresdurchschnittlicher Nettoumsatz (2009, 2008, 2007) gesamt (5Pkt./ 40-fach/ 200 Pkt.);1.2. Jahresdurchschnittlicher Nettoumsatz (2009, 2008, 2007) fürLeistungen im Bereich Bauphysik (5 Pkt./ 50-fach/ 250 Pkt.);1.3. Anteil des jahresdurchschnittlichen Nettoumsatzes für Leistungen derthermischen Bauphysik gem. HOAI Anlage 1.2 im Bereich Bauen im Bestand amjahresdurchschnittlichen Nettoumsatz für Leistungen der thermischenBauphysik (5 Pkt./ 25-fach/ 125 Pkt.).1.4. Jahresdurchschnittlicher Nettoumsatz (2009, 2008, 2007) fürLeistungen im Bereich Schallschutz (5 Pkt./ 50-fach/ 250 Pkt.);1.5. Anteil des jahresdurchschnittlichen Nettoumsatzes für Leistungen desSchallschutzes gem. HOAI Anlage 1.3 im Bereich Bauen im Bestand amjahresdurchschnittlichen Nettoumsatz für Leistungen des Schallschutzes (5Pkt./ 25-fach/ 125 Pkt.);2. Fachliche Eignung (insg. max. 3.605 Pkt.):2.1 Referenzprojektunabhängige Kriterien (insg. max. 680 Pkt.):2.1.1. Jährliches Mittel der beschäftigten festangestellten undfreiberuflichen Ingenieure im Bereich Thermische Bauphysik bezogen auf dieletzten 3 Jahren (5 Pkt./ 30-fach/ 150 Pkt.);2.1.2. Jahresdurchschnittliche mittlere Bürozugehörigkeit der Ingenieureim Bereich Thermische Bauphysik (5 Pkt./ 8-fach/ 40 Pkt.);2.1.3. Anzahl Ingenieure thermische Baupyhysik mit Berufserfahrung ≥ 5Jahre im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 15-fach/ 75 Pkt.);2.1.4. Jährliches Mittel der beschäftigten festangestellten undfreiberuflichen Ingenieure im Bereich Schallschutz bezogen auf die letzten3 Jahren (5 Pkt./ 30-fach/ 150 Pkt.);2.1.5. Jahresdurchschnittliche mittlere Bürozugehörigkeit der Ingenieureim Bereich Schallschutz: (5 Pkt./ 8-fach/ 40 Pkt.);2.1.6. Anzahl der Fachingenieure im Bereich Schallschutz mitBerufserfahrung ≥ 5 Jahre (5 Pkt./ 15-fach/ 100 Pkt.);2.1.7. Anzahl der staatlich anerkannten Sachverständigen im BereichSchall- und Wärmeschutz im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 15-fach/ 75Pkt.);2.1.8. Existenzdauer des Büros (5 Pkt./ 8-fach/ 40 Pkt.);2.1.9. Gewährleistung der internen Qualität (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.).2.2 Referenzprojektabhängige Kriterien (5 Referenzprojekte) (max. 2.925Pkt.):2.2.1. Übergeordnete Kriterien (max. 320 Pkt.)2.2.1.1 Positive Referenzschreiben (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.1.2 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug aufBRI (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.1.3 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug aufKG 300 bis 400 nach DIN 276 Neu (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.1.4 Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern (5 Pkt./ 2-fach/ 10Pkt.);2.2.1.5 Erfahrung mit Versammlungsstätte (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.1.6 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Kulturbau (5 Pkt./ 4-fach/ 20Pkt.);2.2.1.7 Erfahrung mit Theater, Oper, Philharmonie bzw. Konzertsaal (5Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.1.8 Erfahrung mit Großbühnen (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.);2.2.1.9 Erfahrung mit Großküchen (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.1.10 Erfahrung mit Produktions-/ Werkstatträumen (5 Pkt./ 2-fach/ 10Pkt.);2.2.1.11 Erfahrung mit Instandsetzungs- und /oderInstandhaltungs-/Umbau-/Modernisierungsmaßnahme (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.1.12 Erfahrung mit Erweiterungsbau gem. HOAI §2 (5 Pkt./ 4-fach/ 20Pkt.);2.2.1.13 Erfahrung mit Bestandsobjekten aus den 50er bzw. 60er Jahren (5Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.1.14 Erfahrung mit einem Baudenkmal (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.1.15 Erfahrung mit denkmalgeschützter Substanz aus den 50er bzw. 60erJahren (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.2. Thermische Bauphysik (max. 375 Pkt.)2.2.2.1 Erfahrung mit den Leistungsphasen gem. HOAI Anlage 1.2.2 Absatz 1(Bauphysik) (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.2.2 Erfahrung mit Schwierigkeitsgrad der Referenzprojekte bezogen aufdie durchschnittliche Honorarzone Im Bereich thermische Bauphysik (gem. §34 HOAI) (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.2.3 Erfahrung mit der Ermittlung der wirtschaftlich optimalenWärmedämmmaßnahmen für Altbausubstanz (EnergieeffizienzsteigerndeMaßnahmen unter Bewertung der Amortisation der Investitionskosten und derBetriebskosten) (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.2.4 Erfahrung mit der Ertüchtigung des Wetter- und Wärmeschutzes andenkmalgeschützter Substanz im Bereich von Sichtbetonfassaden (5 Pkt./4-fach/ 20 Pkt.);2.2.2.5 Erfahrung mit der Ertüchtigung des Wetter- und Wärmeschutzes andenkmalgeschützter Substanz im Bereich von Glas-Stahl-Fassaden (5 Pkt./4-fach/ 20 Pkt.);2.2.2.6 Erfahrung mit der Ertüchtigung des Wetter- und Wärmeschutzes andenkmalgeschützter Substanz im Bereich von Werkstein-Fassaden (5 Pkt./4-fach/ 20 Pkt.);2.2.2.7 Erfahrung mit der Ertüchtigung des Wetter- und Wärmeschutzes andenkmalgeschützter Substanz im Bereich von Klinkerfassaden (5 Pkt./4-fach/ 5 Pkt.);2.2.2.8 Erfahrung mit Innenraumsanierung (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.);2.2.2.9 Erfahrung mit Berechnung und Nachweis des Primärenergiebedarfsnach DIN V 18599, Mehrzonenmodell (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.);2.2.2.10 Erfahrung mit instationären Simulationsberechnungen (Wärme-,Luft- und Feuchtetransport) WUFI (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.2.11 Erfahrung bei der dreidimensionalen Wärmebrückenberechnung zurErmittlung und Bewertung der Oberflächentemperaturen (5 Pkt./ 4-fach/ 20Pkt.);2.2.2.12 Erfahrung beim Erstellen des Wärmeschutz- undPrimärenergiebedarfsausweises nach EnEV (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.);2.2.2.13 Erfahrung bei der dynamischen Energiebedarfsberechnung für Heizenund Kühlen, Simulationen (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.2.14 Erfahrung mit der thermischen Gebäudesimulation fürmehrgeschossig zusammenhängende (Foyer-) Räume ≥ 4000 cbm (5 Pkt./ 2-fach/10 Pkt.);2.2.2.15 Erfahrung mit Nutzen-Kosten-Untersuchungen für unterschiedlicheVersorgungskonzepte (interdisziplinäres Energienutzungskonzept) (5 Pkt./4-fach/ 20 Pkt.);2.2.2.16 Erfahrung mit Untersuchungen zu Sonnenschutzeinrichtungen undUntersuchungen zum sommerlichen Raumklima anhand thermischer Simulation (5Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.);2.2.2.17 Erfahrung mit Planung von Wärmedämmmaßnahmen zur Vermeidung vonTauwasserbildung im Bereich von Wärmebrücken (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.);2.2.2.18 Erfahrung mit Dachterrassen: detaillierte abdichtungstechnischeKonzeptionen (DIN 18195, DIN 18531) (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.);2.2.2.19 Erfahrung mit bautechnischem Feuchteschutz: Schutz vorNiederschlägen an horizontalen, schrägen und vertikalen Flächen (5 Pkt./2-fach/ 10 Pkt.);2.2.2.20 Erfahrung mit Planung von Abdichtungsmaßnahmen gegen drückendesWasser (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.2.21 Erfahrung mit Bausubstanzuntersuchungen: z.B.Mikrowellen-Feuchtemessverfahren; zerstörungsfreie Aufnahme der innerenStruktur von Bauteilen, Endoskopische Untersuchungen (5 Pkt./ 2-fach/ 10Pkt.);2.2.2.22 Erfahrung mit Luftdichtigkeitsprüfungen nach DIN 13829 (5 Pkt./3-fach/ 15 Pkt.);2.2.2.23 Erfahrung mit Infrarot-Thermographie undInfrarot-Temperaturmessung (5 Pkt./ 1-fach/ 5 Pkt.);2.2.3. Schallschutz / Bauakustik (max. 210 Pkt.)2.2.3.1 Erfahrung mit den Leistungsphasen gem. HOAI Anlage 1.3.2 Absatz 1(Schallschutz) (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.3.2 Schwierigkeitsgrad der Referenzprojekte bezogen auf diedurchschnittliche Honorarzone im Bereich Schallschutz gem. HOAI Anlage1.3.3 (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.);2.2.3.3 Erfahrung mit Konzepten und Leistungen zur Minimierung derKörperschallübertragung zwischen geräuschsensiblen und geräuschintensivenBereichen (z.B. Bühnen / Probesäle und Werkstätten) (5 Pkt./ 6-fach/ 30Pkt.);2.2.3.4 Erfahrung mit gezielter Mängeldiagnose am Bau, getrennte Prüfungvon zusammengesetzten Bauteilen, Prüfung von beliebigen Teilflächen mitder Schallintensitäts-Messtechnik nach der Normenreihe ISO 15186 (5 Pkt./4-fach/ 20 Pkt.);2.2.3.5 Erfahrung mit Messung und Beurteilung der Lärmimmission und-exposition am Arbeitsplatz nach den geltenden Gesetzen, Normen undRichtlinien (z.B. BGV B3, VDI 2058-3) und der neuen EU-Richtlinie "Lärm amArbeitsplatz" (2003/10/EG) (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.3.6 Erfahrung mit Erstellen von Lärmgutachten und -messungen vonImmissionen (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.3.7 Erfahrung mit Beratung und Planung zum Schutz gegen Außenlärm(Straßenverkehrslärm, Lärm von gewerblichen Anlagen) (5 Pkt./ 1-fach/ 5Pkt.);2.2.3.8 Erfahrung mit Messung der Luftschalldämmung von Innen- undAußenbauteilen sowie Sanitäranlagen nach Normenreihe DIN EN ISO, DIN ENISO 717-1 und Bewertung nach DIN 4109 bzw. VDI 4100 (5 Pkt./ 2-fach/ 10Pkt.);2.2.3.9 Erfahrung mit Messungen der Trittschalldämmung von Innen- undAußenbauteilen sowie Sanitäranlagen nach Normenreihe DIN EN ISO, DIN ENISO 717-2 und Bewertung nach DIN 4109 bzw. VDI 4100 (5 Pkt./ 2-fach/ 10Pkt.);2.2.3.10 Erfahrung mit Messung von haustechnischen Anlagen in Gebäudennach DIN 52219 (Schallpegelmessung) (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.3.11 Erfahrung mit Messung von maschinentechnischen Anlagen inGebäuden (5 Pkt./ 1-fach/ 5 Pkt.);2.2.3.12 Erfahrung mit Beratung und Planung zum Schutz gegen Geräusche aushaustechnischen Anlagen (Heizung, Lüftung, Aufzugsanlagen,Wasserinstallationen, Kühlanlagen) (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.);2.2.3.13 Erfahrung mit Beratung und Planung zum Schutz gegen Geräusche ausmaschinentechnischen Anlagen (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.);2.2.3.14 Erfahrung mit Planung zur Entkopplung des Gebäudes gegenErschütterungen von angrenzenden unterirdischen Schienenverkehrstrassen (5Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.).Die max. erreichbare Punktzahl beträgt 4.555 Pkt.(2) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nichtzweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereichim Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungenerfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzuforderndeHöchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, deran 6. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter denBewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIENIV.2.1) ZuschlagskriterienWirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien1. Projektleitung. Gewichtung 72. Stellv. Projektleitung. Gewichtung 43. Projektspezifische Kapazitäten. Gewichtung 54. Strukturelle Herangehensweise. Gewichtung 55. Fachtechnische Lösungsansätze. Gewichtung 126. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 37. Honorarangebot. Gewichtung 10IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführtNeinIV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber2010/2586IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben AuftragsNeinIV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- undergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen13.9.2010 - 14:00Die Unterlagen sind kostenpflichtig NeinIV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge16.9.2010 - 14:00IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträgeverfasst werden könnenDeutsch.ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) DAUERAUFTRAGNeinVI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUSGEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.3) SONSTIGE INFORMATIONENDie in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angabenwerden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformularund, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowieVerpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordertund sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handeltes sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch dieBewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt:Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter könnenauch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabeder Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz –Bauphysik/Schallschutz – Vergabenummer 2010/2586“ in Papierformangefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgabendieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllenund an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einemGeschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zuunterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaftzwingend ausgeschlossen.Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätteran allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbarauszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich derzusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, deraußen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz –Bauphysik/Schallschutz – Vergabenummer 2010/2586“ gekennzeichnet ist,einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt dierechtsverbindliche Unterschrift nicht.Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/derBewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch aufKostenerstattung besteht nicht.Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogensfür das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nurein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter derBewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt denBewerbungsbogen.Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail beider unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unterAngabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz –Bauphysik/Schallschutz – Vergabenummer 2010/2586“ per Telefax an+49-(0)30-21 75 18 59 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden.Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter derAdresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlichveröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber undBewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügenkönnen.Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestensam 9.9.2010, 16.00 Uhr, eingegangen sind.Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereitserstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zurVerhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie derBestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHRENVI.4.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfstelle für behaupteteVergabeverstöße:Blumenthalstraße 3350670 KölnDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.deTel. +49 2217740-251Fax +49 2217740-197VI.4.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: EinNachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nachEingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge des Antragstellersnicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:23.8.2010	Tender result notice
BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGEDienstleistungsauftragABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Stadt Köln – Der Oberbürgermeister, Zentrales Vergabeamt der Stadt KölnWilly-Brandt-Platz 2z. H. Peter Musiala50679 KölnDEUTSCHLANDTel. +49 221221-23647E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.deFax +49 221221-26272Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadt-koeln.deI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Regional- oder LokalbehördeAllgemeine öffentliche VerwaltungDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber NeinABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTANDII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den AuftraggeberProjekt: Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz. Auftrag:Fachplanungs-/Beratungsleistungen für Thermische Bauphysik gemäß HOAIAnlage 1.2 und für Schallschutz gemäß HOAI Anlage 1.3 (1.3.1 – 1.3.3).II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. derDienstleistungDienstleistungsauftragDienstleistungskategorie: Nr. 12Hauptort der Dienstleistung Deutschland, Köln.NUTS-Code DEA23II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensSiehe II.1.1 sowie: Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom13.4.2010 sollen die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Kölnam Offenbachplatz - Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen undSchauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unterEinbeziehung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel derBaumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer undkonstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigunginfrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eineOptimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin solldie Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und diegesamte Bühnentechnik erneuert werden.Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus:1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume (z.B.Bühnenschlosserei und -schreinerei, Kostümabteilung, Maske, Requisite undRüstkammer);2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierungund Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination vonAlt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten);3. Größenordnung (je nach Ratsbeschluss): von rd. 275 000 cbm bis 305 000cbm BRI. Die möglichen Kosten werden im Rahmen der Machbarkeitsstudieermittelt und im Planungsbeschluss festgelegt.Die Vergabe betrifft folgende Baumaßnahmen: Sanierung von Opern- undSchauspielhaus einschließlich Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowieoptional Sanierung der Opernterrassen. Sie beinhaltet Planungsleistungenfür Thermische Bauphysik und Planungsleistungen für Schallschutz: ImBereich der Thermischen Bauphysik gem. HOAI Anlage 1.2 sind neben denLeistungen zum Wärmeschutz, Leistungsphasen 1 bis 5 gem. HOAI Anlage1.2.2. Absatz 1 weitere Leistungen für Thermische Bauphysik nachgefragt.Im Bereich des Schallschutzes gem. HOAI Anlage 1.3 sind neben denLeistungen zur Bauakustik, Leistungsphasen 1 bis 5 gem. HOAI Anlage 1.3.2.Absatz 1, weitere Leistungen für den Schallimmissionsschutz nachgefragtund optional weitere Leistungen in beiden Leistungsbereichen.Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragungaller Leistungsstufen.II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71314310, 71313200II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)JaABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) VERFAHRENSARTIV.1.1) VerfahrensartBeschleunigtes VerhandlungsverfahrenIV.2) ZUSCHLAGSKRITERIENIV.2.1) ZuschlagskriterienWirtschaftlich günstigstes Angebot1. Projektleitung. Gewichtung 72. Stellv. Projektleitung. Gewichtung 43. Projektspezifische Kapazitäten. Gewichtung 54. Strukturelle Herangehensweise. Gewichtung 55. Fachtechnische Lösungsansätze. Gewichtung 126. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 37. Honorarangebot / Preis. Gewichtung 10IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführtNeinIV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen AuftraggeberVergabe-Nummer: 2010/2586IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben AuftragsAuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2010/S 165-253888 vom 26.8.2010ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABEBEZEICHNUNG Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz.V.1) Tag der Auftragsvergabe24.2.2011V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:3V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftragvergeben wurdePeutz Consult GmbHKolberger Straße 1940599 DüsseldorfDEUTSCHLANDE-Mail: dus@peutz.deTel. +49 211999582-60Internet: www.peutz.deFax +49 211999582-70V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDENNeinABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUSGEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHRENVI.3.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/ Nachprüfstelle für behaupteteVergabeverstößeZeughausstr. 2-1050667 KölnDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.deTel. +49 2211473116Fax +49 2211472889VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:14.3.2011	Map
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