Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F16-09-2014-2C_791-2014
Timestamp: 2016-10-27 12:59:53
Document Index: 26973553

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_791/2014 (16.09.2014)
2C_791/2014 � � Urteil vom 16. September 2014
und Anw�lte im Kanton Z�rich,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, Einzelrichterin, vom 7. Juli 2014.
�Rechtsanw�ltin B.________ ersuchte am 12. Dezember 2013 die Aufsichtskommission �ber die Anw�ltinnen und Anw�lte des Kantons Z�rich darum, sie zur Durchsetzung der Honoraranspr�che gegen A.________ vom Anwaltsgeheimnis zu entbinden. Die Kommission entsprach dem Ersuchen am 6. M�rz 2014. Die von A.________ hiergegen gerichtete Beschwerde blieb am 7. Juli 2014 erfolglos; das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich ging davon aus, dass die Vorinstanz den Anspruch von A.________ auf rechtliches Geh�r verletzt habe, diesem Umstand bei der Kostenfrage Rechnung zu tragen sei, die Beschwerde sich unter Heilung des Mangels in der Sache selber aber als offensichtlich aussichtslos erweise. A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben; ihr sei vor der Kommission das rechtliche Geh�r zu gew�hren.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten. Es ist darin in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Nicht unmittelbar ger�gt werden kann die Missachtung von kantonalem Gesetzesrecht, sondern allein die Verletzung von Bundesrecht (Art. 95 BGG). Beruht ein Entscheid auf kantonalem Recht, kann im Wesentlichen bloss geltend gemacht werden, dessen Anwendung verstosse gegen verfassungsm�ssige Rechte, wobei die entsprechenden R�gen qualifiziert zu begr�nden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 513 E. 4.3 S. 521 f.; 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158; 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 III 462 E. 2.3 S. 466). Wird eingewandt, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich, m�ssen die Beschwerdef�hrenden darlegen, dass und inwiefern er - im Resultat und nicht nur in der Begr�ndung - offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5). Die Begr�ndung muss sachbezogen sein. Die beschwerdef�hrende Partei hat gezielt auf die f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz einzugehen. Dabei sind nur Vorbringen (Begehren und Begr�ndung) zul�ssig, die sich auf den Streitgegenstand beziehen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3).
2.2.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, ihr Anspruch auf rechtliches Geh�r sei im Verfahren vor der Aufsichtskommission verletzt worden; hiervon ist auch die Vorinstanz ausgegangen, doch hat sie den Mangel in ihrem Verfahren geheilt und in der Sache selber entschieden. Dass und inwiefern dieses Vorgehen unzul�ssig gewesen w�re bzw. verfassungsm�ssige Rechte der Beschwerdef�hrerin verletzt h�tte, legt diese nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerdef�hrerin �ussert sich erneut zur Vorgeschichte und f�hrt aus, warum sie das Mandatsverh�ltnis bzw. die Honorarh�he infrage stellt, diese Aspekte bilden indessen nicht Verfahrensgegenstand. Hier�ber wird der Zivilrichter zu befinden haben. Die Befreiung vom Geheimnis ist im �brigen nur insoweit erfolgt, als dies zur Beurteilung der Honorarforderung n�tig erscheint.
�Da die vorliegende Eingabe den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen nicht gen�gt, ist darauf ohne Weiterungen durch den Pr�sidenten als Instruktionsrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die unterliegende Beschwerdef�hrerin hat die Kosten f�r das Verfahren zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 BGG).
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, Einzelrichterin, schriftlich mitgeteilt.