Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2035,%20267
Timestamp: 2020-02-19 02:12:25
Document Index: 252722393

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 812', '§ 878', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 53', '§ 812', 'BGH', '§ 818', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.07.1961 - II ZR 161/60 - dejure.org
BGH, 06.07.1961 - II ZR 161/60
https://dejure.org/1961,434
BGH, 06.07.1961 - II ZR 161/60 (https://dejure.org/1961,434)
BGH, Entscheidung vom 06.07.1961 - II ZR 161/60 (https://dejure.org/1961,434)
BGH, Entscheidung vom 06. Juli 1961 - II ZR 161/60 (https://dejure.org/1961,434)
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Folge der Zwangsversteigerung eines Schiffes in Schweden - Anknüpfungspunkt von Bereicherungsansprüchen infolge dinglicher Wertverschiebung - Bestehen eines Rechtsverhältnisses zwischen mehreren dinglichen Berechtigten an einer Sache - Bereicherung eines ...
BGH, 21.09.1961 - II ZR 161/60
BGHZ 35, 267
MDR 1961, 831
Nachdem der Teilungsplan ausgeführt ist, hat die Klägerin einen auf § 812 Abs. 1 BGB, § 878 Abs. 2 ZPO gegründeten Anspruch auf die Beträge, die ihrem Recht am Erlös entsprechen (vgl. BGHZ 4, 84, 87; 35, 267, 272;… BGH, Urt. v. 14. April 1987 - IX ZR 237/86, WM 1987, 878, 879).
Ein solcher Bereicherungsanspruch ist nicht nur anzuerkennen, wenn in einem unwidersprochen gebliebenen Teilungsplan die Rangordnung von Grundpfandrechten unrichtig bestimmt und dementsprechend ein Gläubiger gegenüber dem anderen durch Auszahlung des Erlöses benachteiligt worden ist (vgl. RGZ 58, 156; 145, 343, 349; 153, 252, 256; BGHZ 4, 84, 87; 35, 267, 272).
Die Früchte aus dieser Rechtsstellung hat sich die Beklagte auf Kosten des Klägers in Höhe der vom Berufungsgericht zugesprochenen Klageforderung ohne rechtlichen Grund verschafft, indem sie die Auszahlung eines entsprechenden Hinterlegungsbetrages aufgrund ihrer Zwangsvollstreckung wegen einer - gemäß §§ 53 Abs. 1, 180 Abs. 1 ZVG - nicht mehr bestehenden Forderung erwirkt hat (§ 812 Abs. 1 S. 1 BGB; vgl. BGHZ 32, 240, 245; 35, 267, 272); deswegen ist die Beklagte zum Wertersatz verpflichtet (§ 818 Abs. 2 BGB).
Auch dieser Rangverlust ist endgültig und gewährt den dadurch benachteiligten Gläubigern keinen Bereicherungsanspruch gegen die Begünstigten (BGHZ 21, 30, 34; 35, 267, 270).
Zutreffend führt das Berufungsgericht aus, der von den Klägern geltend gemachte Bereicherungsanspruch folge dem Vertragsstatut, d.h. der Rechtsordnung, welche das Verpflichtungsgeschäft beherrsche (BGHZ 35, 267, 269;… Kegel, IPR 3. Aufl. 1971, S. 264).
Nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGHZ 35, 267, 269; BGH Urteil vom 20. Januar 1977 - WM 1977, 398, 399; BGHZ 73, 391, 393) ist für einen derartigen Bereicherungsanspruch das Recht maßgebend, welches die der Wertverschiebung zugrundeliegenden schuldrechtlichen Beziehungen beherrscht oder beherrschen würde.
OLG Koblenz, 29.03.1985 - 10 U 919/84
Anwendung deutschen Rechts bei Vertragsschluss zwischen zwei deutschen …
Der Bundesgerichtshof BGHZ 35, 267 [269] hält das Recht des Heimathafens für maßgebend.