Source: https://reflektblog.wordpress.com/2019/02/14/macht-es-sinn-sich-an-einschlagigen-gesetzeskommentaren-zu-orientieren/
Timestamp: 2019-09-20 12:39:53
Document Index: 293221803

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 24', '§ 2', '§ 2', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 9']

Macht es Sinn, sich an einschlägigen Gesetzeskommentaren zu orientieren? | reflektblog
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Ist die Ergebniszurechnung im Rahmen der Gruppenbesteuerung eine steuerpflichtige Ausschüttung? →
Veröffentlicht am 14. Februar 2019 von Irene Pollak
Betroffene Normen: § 2 Abs 2b Z 1 EStG 1988, § 2 Abs 3 EStG 1988, § 7 Abs 1 + 2 KStG 1988, § 8 Abs 4 Z 2 lit a KStG 1988 , § 9 Abs 1 KStG 1988, § 9 Abs 6 Z 1 + 4 KStG 1988, § 24a Abs 1 Z 1 KStG 1988
Angewendete Kommentare: Quantschnigg/Achatz/Haidenthaler/Trenkwalder/Tumpel, Gruppenbesteuerung; Wiesner/Kirchmayr/Mayr, Gruppenbesteuerung
Immer wieder einmal versuchen steuerliche Vertreter sich kreativ an der Interpretation von Gesetzestexten. Zumeist mit wenig Erfolg. Ein kreativer Ansatz, der mir persönlich gut gefallen hat, wenngleich der Versuch erfolglos blieb, ist in der Entscheidung des Bundesfinanzgerichtes RV/7100124/2014 vom 22. November 2016 in Verbindung mit dem Spruch des Verwaltungsgerichtshofes vom 21. März 2018 Ro 2017/13/0002 abgedruckt. Sowohl die vorausgegangene Beschwerde beim BFG als auch die danach erfolgte Revision vor dem Verwaltungsgerichtshof wurden als unbegründet abgewiesen.
Nun ist die Frage, ob man sich an einschlägigen Kommentaren zu den Gesetzen orientieren möchte oder nicht, schon auch eine Frage nach Loyalitäten. Im hier gegenständlichen Fall hätte es jedenfalls Kosten und Mühe gespart.
Es ist tatsächlich so, wie es in den Kommentaren immer schon nachzulesen war: Vorgruppenverluste sind abzuziehen und erst danach kann die österreichische Körperschaftsteuer aus dem gegebenenfalls verbliebenen Gewinn mit allfälligen ausländischen Quellensteuern verrechnet werden.
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