Source: http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=02.10.2012_6B_251/2012
Timestamp: 2013-05-20 07:14:42
Document Index: 48563827

Matched Legal Cases: ['in dubio', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'Art. 138', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'EGMR', 'EGMR', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'in dubio', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 138', 'Art. 66', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 79', 'BGE', 'BGE']

6B_251/2012 (02.10.2012)
6B_251/2012
�rtliche Unzust�ndigkeit der schweizerischen Strafverfolgungsbeh�rden; rechtliches Geh�r, Grundsatz in dubio pro reo etc. (mehrfache Veruntreuung),
gerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 11. November 2011.
X.________ war seit seiner Jugendzeit mit dem mittlerweile verstorbenen, 23 Jahre �lteren A.________, geboren 1934, bekannt. Dieser lebte in einer dem Grossvater von X.________ geh�renden Liegenschaft in der s�dbadischen Nachbarschaft zu Basel. Im Jahre 1999 erlitt A.________ einen Schlaganfall, in dessen Folge das Amtsgericht L�rrach f�r ihn mit Beschluss vom 4. September 2002 u.a. f�r die Verm�genssorge einen Betreuer bestellte, weil er nicht mehr in der Lage war, seine Angelegenheiten selber zu besorgen. Am 15. September 2004 hob das Amtsgericht L�rrach die Betreuung auf, nachdem A.________ am 1. September 2004 zugunsten von X.________ eine Vorsorgevollmacht/Vollmacht unterzeichnet hatte. Bereits seit dem ersten Quartal 2004 hatte A.________ Banken in Deutschland und in der Schweiz, bei denen seine Verm�genswerte lagen, Zahlungs- und �berweisungsauftr�ge zugunsten von X.________ erteilt, und diesem Vollmacht �ber seine Konti gegeben. �berdies erstellte er ab Mai 2004 zwei Dauerauftr�ge zugunsten von X.________ �ber monatlich CHF 711.-- und CHF 1'760.--.
X.________ wird vorgeworfen, er habe in der Zeit vom 30. M�rz 2004 bis zum 27. Dezember 2006 von den ihm von A.________ anvertrauten Verm�genswerten unrechtm�ssig einen Betrag von insg. CHF 647'395.60 bezogen und f�r eigene Zwecke verwendet. X.________ stellt sich auf den Standpunkt, er habe die Verm�genswerte von A.________ als Schenkung erhalten.
Das Strafgericht Basel-Stadt erkl�rte X.________ mit Urteil vom 21. Dezember 2009 der mehrfachen Veruntreuung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 2 1/2 Jahren. Ferner verpflichtete es ihn zur Leistung von Schadenersatz in der H�he von CHF 647'395.60, zuz�glich 5 % Zins seit dem 25. November 2005, sowie zu einer Parteientsch�digung an A.________ und entschied �ber die Nebenpunkte.
Auf Appellation des Beurteilten hin best�tigte das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt das erstinstanzliche Urteil im Schuldpunkt. Es verurteilte X.________ zu einer Freiheitsstrafe von 2 1/2 Jahren und schob den Vollzug der Strafe im Umfang von 15 Monaten, bedingt auf, unter Auferlegung einer Probezeit von 3 Jahren. In den �brigen Punkten best�tigte es das erstinstanzliche Urteil.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht, mit der er beantragt, das angefochtene Urteil sei zufolge �rtlicher Unzust�ndigkeit der schweizerischen Strafverfolgungsbeh�rden aufzuheben und dem Verfahren sei keine weitere Folge zu geben. Eventualiter sei er in Ab�nderung des angefochtenen Urteils von der Anklage der Veruntreuung freizusprechen. Subenventualiter sei die Strafe von 2 1/2 Jahren im Umfang von 18 Monaten bedingt aufzuschieben.
1.1 Der Beschwerdef�hrer macht zun�chst geltend, es fehle an der �rtlichen Zust�ndigkeit der schweizerischen Gerichte zur Verfolgung der ihm vorgeworfenen Straftaten. Die Verm�genswerte seien ihm vom Gesch�digten und Anzeigesteller A.________ (im Folgenden: Gesch�digter) geschenkt worden. Dabei habe ihm dieser auch betr�chtliche Betr�ge in bar ausgeh�ndigt. Die Gelder habe er jeweils in Deutschland empfangen und erst hernach in der Schweiz auf sein Konto einbezahlt. Da die Anklage davon ausgehe, dass er gar nie die Absicht gehabt habe, das Verm�gen des Gesch�digten zu verwalten, sondern von Anfang an dazu entschlossen gewesen sei, die Verm�genswerte zu seinem eigenen Nutzen zu verwenden, w�re eine allf�llige strafbare Handlung bereits mit der �bergabe des Geldes in Deutschland vollendet bzw. beendet gewesen. Dem Verfahren k�nne daher mangels �rtlicher Zust�ndigkeit keine weitere Folge gegeben werden. Dasselbe gelte f�r die beiden vom Gesch�digten veranlassten �berweisungen auf sein Konto. Diese w�ren rechtlich ohnehin nicht als Veruntreuung, sondern allenfalls als Betrug zu w�rdigen. In Bezug auf diesen Tatbestand gen�ge die Anklageschrift aber den Anforderungen des Akkusationsprinzips nicht, zumal in Deutschland ver�bte Betrugshandlungen nicht angeklagt seien (Beschwerde S. 6 ff.).
1.2 Die Vorinstanz stellt fest, die fraglichen Gelder seien zum Einen von Bankkonten, welche der Gesch�digte in der Schweiz gehalten habe, auf ein Schweizer Bankkonto des Beschwerdef�hrers �berwiesen worden. Zum Andern habe der Beschwerdef�hrer Betr�ge von insg. beinahe CHF 410'000.-- durch mehrere Bareinzahlungen in Fremdw�hrung auf sein eigenes Konto einbezahlt. Die Vorinstanz nimmt an, es sei nicht entscheidend, ob der Beschwerdef�hrer bereits von Anfang an dazu entschlossen gewesen sei, das Geld des Gesch�digten treu- und abredewidrig zu verwenden. Die Tathandlung liege im Abzug des Geldes vom eigenen schweizerischen Bankkonto des Beschwerdef�hrers sowie in dessen Verbrauch bzw. in dessen Verschiebung auf ein anderes Konto bei einer liechtensteinischen Bank. Da diese Tathandlungen mehrheitlich im Kanton Basel-Stadt begangen, d.h. die Gelder mit wenigen Ausnahmen in Basel oder Riehen abgehoben worden seien, seien die Basler Beh�rden zur Strafverfolgung �rtlich zust�ndig. Dasselbe gelte in Bezug auf die Bargeldbetr�ge, welche der Beschwerdef�hrer vom Gesch�digten in Deutschland empfangen habe. Auch in diesen F�llen liege die Tathandlung nicht in der Entgegennahme der Gelder und der Einzahlung derselben auf sein eigenes Bankkonto, sondern darin, dass der Beschwerdef�hrer die Gelder abgezogen und verbraucht bzw. bei einer Liechtensteiner Bank neu platziert habe. Erst dadurch habe er seinen Aneignungswillen bet�tigt (angefochtenes Urteil S. 5 ff.).
1.3 Gem�ss Art. 3 Abs. 1 StGB ist dem Schweizerischen Strafgesetzbuch unterworfen, wer in der Schweiz ein Verbrechen oder ein Vergehen ver�bt. Nach Art. 8 Abs. 1 StGB (aArt. 7 Abs. 1 StGB) gilt ein Verbrechen oder ein Vergehen als da begangen, wo der T�ter es ausf�hrt oder pflichtwidrig unt�tig bleibt, und da, wo der Erfolg eingetreten ist. Als Ausf�hrung der Tat gilt jedes einzelne tatbestandsm�ssige Verhalten. Dabei gen�gt bereits eine teilweise Erf�llung des Tatbestands auf schweizerischem Gebiet, nicht aber der Entschluss der Tat oder die blosse Vorbereitungshandlung (BGE 119 IV 250 E. 3c S. 253; ferner Urteile des Bundesgerichts 6B_74/2011 vom 13. September 2011 E. 2 und 6B_178/2011 vom 20. Juni 2011 E.3, je mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung erscheint es im internationalen Verh�ltnis zur Vermeidung negativer Kompetenzkonflikte grunds�tzlich als geboten, auch in F�llen ohne engen Bezug zur Schweiz die schweizerische Zust�ndigkeit zu bejahen. Als Ankn�pfungspunkt in der Schweiz gen�gt dabei namentlich, dass im Ausland ertrogene Gelder auf einem Schweizer Bankkonto gutgeschrieben werden (BGE 133 IV 171 E. 6.3).
1.4 Beim Tatbestand der Veruntreuung von Verm�genswerten gem�ss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB liegt die Tathandlung in einem Verhalten, durch welches der T�ter eindeutig seinen Willen bekundet, den obligatorischen Anspruch des Treugebers zu vereiteln (BGE 121 IV 25). Ein solcher Wille ist in dem zu beurteilenden Fall aus der blossen Entgegennahme der vom Gesch�digten bar �bergebenen Verm�genswerte durch den Beschwerdef�hrer noch nicht ersichtlich. Wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, erscheint als unrechtm�ssige Verwendung der anvertrauten Verm�genswerte in eigenem Nutzen erst das pflichtwidrige Abheben der Gelder vom Bankkonto des Beschwerdef�hrers und deren Verbrauch bzw. deren Einzahlung auf sein Konto bei einer liechtensteinischen Bank. Diese Handlungen haben unstreitig in der Schweiz stattgefunden, woraus sich die Zust�ndigkeit der Schweizer Strafverfolgungsbeh�rden ergibt. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, die beiden �berweisungen von je CHF 97'000.--, welche der Gesch�digte auf sein Bankkonto angewiesen habe, fielen nicht unter den Tatbestand der Veruntreuung, sondern w�ren gegebenenfalls als Betrug zu w�rdigen, ist seine Beschwerde unbegr�ndet. Wie sich aus den Erw�gungen unter E. 4 ergibt, ist die rechtliche W�rdigung als Veruntreuung in Bezug auf den gesamten angeklagten Sachverhalt nicht zu beanstanden. Der Schluss der Vorinstanz, die Schweizer Beh�rden seien zur Verfolgung der angeklagten Taten zust�ndig, verletzt kein Bundesrecht.
2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt ferner eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r. Er beanstandet in diesem Zusammenhang einerseits, dass die Vorinstanz darauf verzichtet habe, bei zwei Pflegeheimen in Deutschland amtliche Erkundigungen �ber den Gesundheitszustand des Gesch�digten zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verhandlung und zum Zeitpunkt, in welchem er die Zahlungs- und �berweisungsauftr�ge erteilt habe, einzuholen. In gleicher Weise wendet er sich gegen den Verzicht auf die Befragung der Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft, welche im Zuge der Ermittlungen mit dem Gesch�digten in Kontakt gestanden seien. Andererseits beanstandet der Beschwerdef�hrer, dass die erste Instanz lediglich gest�tzt auf ein �rztliches Zeugnis davon abgesehen habe, den Gesch�digten in der Verhandlung als Zeugen zu befragen, ohne endg�ltig zu kl�ren, ob jener dauernd verhandlungsunf�hig gewesen sei.
Im Weiteren macht der Beschwerdef�hrer geltend, er habe w�hrend des gesamten Verfahrens nie Gelegenheit erhalten, den Einvernahmen des Gesch�digten wenigstens einmal direkt oder indirekt zu folgen und diesen vor Gericht kontradiktorisch zu befragen. Er habe auch nie unmittelbar Fragen an den Gesch�digten richten k�nnen. Indem die kantonalen Instanzen die Aussagen des Gesch�digten trotz fehlender Konfrontation verwerteten, verletzten sie die Garantie von Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK. Dass der Gesch�digte vor Gericht nicht habe befragt werden k�nnen, verletze dar�ber hinaus auch das Unmittelbarkeitsprinzip (Beschwerde S. 9 ff.).
2.2 Die Vorinstanz nimmt an, es sei nicht ersichtlich, was eine amtliche Erkundigung in dem Seniorenpflegeheim, in welchem sich der Gesch�digte in der Zeit vom 10. Oktober 2003 bis zum 13. Mai 2005 aufgehalten habe, zu erhellen verm�chte. Falls sich in diesem Heim �berhaupt noch jemand seiner erinnern k�nnte, w�ren dessen Angaben f�r die Beurteilung des Gesundheitszustandes des Gesch�digten zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen Hauptverhandlung irrelevant. Dasselbe gelte f�r die beantragte Einvernahme der mit dem Fall befassten Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft. Diese h�tten den Gesch�digten am 4. Juni 2008 und am 30. Januar 2009 befragt. Sie seien daher offensichtlich nicht in der Lage, verl�ssliche Aussagen �ber dessen Gesundheitszustand kurz vor Weihnachten des Jahres 2009 zu machen. Entbehrlich sei schliesslich auch eine amtliche Erkundigung bei der Pflegeeinrichtung, in welcher sich der Gesch�digte im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verhandlung befand. Denn selbst wenn eine solche Erkundigung ergeben h�tte, dass einem Erscheinen vor Gericht aus gesundheitlichen Gr�nden nichts entgegen gestanden h�tte, liesse sich daraus jedenfalls nicht ableiten, der Gesch�digte sei der Verhandlung lediglich deshalb ferngeblieben, weil er habe vermeiden wollen, seinem Standpunkt abtr�gliche Aussagen zu machen. Im �brigen habe der Vertreter des Gesch�digten in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung ein �rztliches Attest eingereicht, in welchem er als verhandlungsunf�hig erkl�rt worden sei. Dass es um seinen Gesundheitszustand zu jener Zeit tats�chlich nicht zum Besten stand, ergebe sich daraus, dass er nur wenige Monate nach der erstinstanzlichen Verhandlung verstorben sei (angefochtenes Urteil S. 7 ff.).
In Bezug auf die R�ge der Verletzung des Konfrontationsrechts f�hrt die Vorinstanz aus, der Beschwerdef�hrer sei zu der Einvernahme des Gesch�digten nicht beigezogen worden. Er habe auch keinen entsprechenden Antrag gestellt. Zur Verhandlung vor dem Strafgericht sei der Gesch�digte zwar als Zeuge geladen worden, laut �rztlichem Attest aber nicht verhandlungsf�hig gewesen. Angesichts dieser Umst�nde habe es nicht in der Verantwortung der Beh�rde gelegen, dass der Beschwerdef�hrer bzw. seine Verteidigung keine Gelegenheit gehabt h�tten, den mittlerweile verstorbenen Gesch�digten zu befragen. Von daher stehe einer Ber�cksichtigung der Aussagen des Gesch�digten, zu welchen der Beschwerdef�hrer ausreichend habe Stellung nehmen k�nnen, trotz fehlender Konfrontation nichts entgegen. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r sei auch deshalb zu verneinen, weil den fraglichen Aussagen nicht ausschlaggebende Bedeutung zukomme. Weitaus bedeutsamer seien die bei den verschiedenen Banken einverlangten und beim Beschwerdef�hrer sichergestellten Unterlagen (angefochtenes Urteil S. 9 ff.).
2.3.1 Der in Art. 29 Abs. 2 BV garantierte Anspruch auf rechtliches Geh�r r�umt dem Betroffenen das pers�nlichkeitsbezogene Mitwirkungsrecht ein, erhebliche Beweise beizubringen, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind, mit solchen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken. Danach muss das Gericht rechtzeitig und formrichtig angebotene erhebliche Beweismittel abnehmen (BGE 138 V 125 E. 2.1; 127 I 54 E. 2b). Dies verwehrt es ihm indes nicht, einen Beweisantrag abzulehnen, wenn es in willk�rfreier W�rdigung der bereits abgenommenen Beweise zur �berzeugung gelangt, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei gen�gend abgekl�rt, und es �berdies in willk�rfreier antizipierter W�rdigung der zus�tzlich beantragten Beweise zur Auffassung gelangen durfte, weitere Beweisvorkehren w�rden an der W�rdigung der bereits abgenommenen Beweise voraussichtlich nichts mehr �ndern (BGE 136 I 229 E. 5.3; 134 I 140 E. 5.3, je mit Hinweisen).
2.3.2 Die Garantie von Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK verleiht dem Angeschuldigten in Konkretisierung von Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV u.a. den Anspruch, Fragen an die Belastungszeugen zu stellen oder stellen zu lassen. Eine belastende Zeugenaussage ist grunds�tzlich nur verwertbar, wenn der Beschuldigte wenigstens einmal w�hrend des Verfahrens angemessene und hinreichende Gelegenheit hatte, das Zeugnis in Zweifel zu ziehen und Erg�nzungsfragen zu stellen. Der Beschuldigte muss in der Lage sein, die Glaubhaftigkeit einer Aussage zu pr�fen und ihren Beweiswert in kontradiktorischer Weise auf die Probe und in Frage zu stellen. Das kann entweder im Zeitpunkt, in welchem der Belastungszeuge seine Aussage macht, oder auch in einem sp�teren Verfahrensstadium erfolgen. Die Mitwirkung des Beschuldigten kann f�r die Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Zeugen namentlich entscheidend sein, wenn dieser �ber Vorg�nge berichtet, an welchen beide Parteien beteiligt waren (Urteil des Bundesgerichts 6B_ 207/2012 vom 17. Juli 2012 E. 3.3.1). Die Fragen der Verteidigung sind indes nur zuzulassen, wenn sie erheblich sind. Die Abweisung offensichtlich untauglicher Beweisantr�ge verletzt die verfassungsm�ssigen Rechte des Angeklagten nicht (vgl. zum Ganzen BGE 133 I 33 E. 2.2; 131 I 476 E. 2.2; 129 I 151 E. 3.1 und 4.2, je mit Hinweisen).
Dem Anspruch gem�ss Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK kommt grunds�tzlich absoluter Charakter zu (BGE 131 I 476 E. 2.2 S. 481; 129 I 151 E. 3.1). Die Fragen an den Belastungszeugen d�rfen nicht auf dem Weg einer antizipierten Beweisw�rdigung f�r entbehrlich erkl�rt werden (BGE 129 I 151 E. 4.3). Der Anspruch auf Konfrontation gilt indes nicht uneingeschr�nkt. Nach der Rechtsprechung verletzt die fehlende Befragung des Belastungszeugen die Garantie nicht, wenn der Zeuge berechtigterweise das Zeugnis verweigert, wenn er trotz angemessener Nachforschungen unauffindbar bleibt, dauernd oder f�r lange Zeit einvernahmeunf�hig wird oder wenn er verstorben ist. Die Verwertbarkeit der Aussage erfordert allerdings, dass der Beschuldigte zu den belastenden Aussagen hinreichend Stellung nehmen konnte, die Aussagen sorgf�ltig gepr�ft wurden und ein Schuldspruch sich nicht allein darauf abst�tzt. Ausserdem darf der Umstand, dass der Angeschuldigte seine Rechte nicht (rechtzeitig) wahrnehmen konnte, nicht in der Verantwortung der Beh�rde liegen (BGE 131 I 476 E. 2.2 und 2.3.4, mit Hinweisen). Nach der neueren Rechtsprechung des EGMR kann ein streitiges Zeugnis von ausschlaggebender Bedeutung ohne Konfrontation mit dem Belastungszeugen verwertbar sein, wenn ausreichend kompensierende Faktoren gegeben sind, die den Anspruch des Angeschuldigten auf ein faires Verfahren und die �berpr�fung der Verl�sslichkeit des Beweismittels gew�hrleisten (Urteil des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte [EGMR] i.S. Al-Khawaja und Tahery gegen Grossbritannien vom 15. Dezember 2011, � 147; vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_125/2012 vom 28.06.2012 E. 3.3.1, mit Hinweisen).
2.4.1 Das angefochtene Urteil verletzt kein Bundesrecht. In Bezug auf die beantragte Erkundigung bei dem Seniorenpflegeheim, in welchem sich der Gesch�digte von Oktober 2003 bis Mai 2005 aufgehalten hatte, nimmt die Vorinstanz zu Recht an, einer solchen k�me f�r die Frage, ob jener im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verhandlung verhandlungsf�hig war, keine Bedeutung zu. Die Vorinstanz durfte den Antrag in willk�rfreier vorweggenommener Beweisw�rdigung abweisen, da von einer derartigen Erkundigung keine verl�sslichen Ausk�nfte zu erwarten waren. Was der Beschwerdef�hrer hiegegen einwendet, f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. Dass die Erkundigung dazu h�tte dienen sollen, den Gesundheitszustand des Gesch�digten f�r den Zeitpunkt abzukl�ren, in welchem er die Zahlungs- und �berweisungsauftr�ge zu Gunsten des Beschwerdef�hrers erteilt hatte, bringt dieser erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren vor (Beschwerde S. 11). In der Appellationsbegr�ndung wird der Beweisantrag lediglich im Zusammenhang mit der Dispensierung des Gesch�digten vom Erscheinen in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 16; Untersuchungsakten act. 748) gestellt (Untersuchungsakten act. 857 ff. [Appellationsbegr�ndung S. 5 ff.).
Dasselbe gilt f�r die Abweisung des Antrags auf Einvernahme der mit den Befragungen des Gesch�digten befassten Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft. Auch hier w�re der Antrag jedenfalls untauglich, zumal allf�llige Angaben �ber die gesundheitliche Verfassung des Gesch�digten im Juni 2008 und Januar 2009 keinen Aufschluss �ber dessen Gesundheitszustand f�r denjenigen Zeitpunkt erlaubt h�tten, in welchem er die Zahlungs- und �berweisungsauftr�ge erteilt hat.
Schliesslich ist auch der Verzicht auf eine Erkundigung bei dem Pflegeheim, in welchem der Gesch�digte zur Zeit der erstinstanzlichen Verhandlung untergebracht war, nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz durfte dem eingereichten �rztlichen Zeugnis gegen�ber der Auskunft des damaligen Heimleiters, wonach der Gesch�digte die Pflegeanstalt am 28. Dezember 2009 "gesundheitlich v�llig in Ordnung" auf eigenen Wunsch wieder verlassen habe, ohne weiteres gr�ssere Bedeutung beimessen. Im �brigen erscheinen die Antr�ge des Beschwerdef�hrers auf Einholung amtlicher Erkundigungen in gewissem Mass als widerspr�chlich, zumal mit ihnen einerseits die attestierte Verhandlungsunf�higkeit zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verhandlung in Frage gestellt (Beschwerde S. 10 Ziff. 3.2.3.1 und 14 Ziff. 3.2.4.7) und gleichzeitig bewiesen werden soll, der Gesch�digte sei schon im Zeitpunkt, in welchem er Strafanzeige gestellt hatte, handlungsunf�hig gewesen (Beschwerde S. 9 Ziff. 3.2.2; vgl. auch S. 11 Ziff. 3.2.3.7).
2.4.2 Nicht zu beanstanden ist das angefochtene Urteil auch in Bezug auf die ger�gte Verwertung der Aussagen des Gesch�digten. Dieser war im Untersuchungsverfahren von der Staatsanwaltschaft zwei Mal als Auskunftsperson befragt worden. Von der ersten Instanz wurde er als Zeuge geladen, konnte aber wegen seines prek�ren Gesundheitszustandes nicht zur Verhandlung erscheinen. In der Folge verstarb er vor Durchf�hrung der zweitinstanzlichen Verhandlung. Angesichts dieser Umst�nde kommt die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, es liege nicht in der Verantwortung der Beh�rden, dass der Beschwerdef�hrer keine Gelegenheit hatte, den Gesch�digten zu befragen. Dabei kann offen bleiben, ob dem Beschwerdef�hrer zumutbar war, schon im Untersuchungsverfahren einen Antrag auf Beizug zu den untersuchungsrichterlichen Einvernahmen zu stellen (vgl. BGE 120 Ia 48 E. 2e/bb). Zudem kamen den Aussagen des Gesch�digten, zu denen der Beschwerdef�hrer ausreichend Stellung nehmen konnte, offensichtlich nicht ausschlaggebende Bedeutung zu. Die kantonalen Instanzen hielten vielmehr fest, seine Aussagen seien mit Zur�ckhaltung zu w�rdigen, weil er offensichtlich darum bem�ht gewesen sei, seine eigene fiskalische Absicht zu verschleiern (angefochtenes Urteil S. 11 f.; erstinstanzliches Urteil S. 16). Weitaus gr�sseres Gewicht massen die kantonalen Instanzen den bei den Banken und dem Beschwerdef�hrer sichergestellten Unterlagen zu. Bei dieser Sachlage verletzt die Verwertung der Aussagen, welche der Gesch�digte als Auskunftsperson bei der Staatsanwaltschaft gemacht hat, trotz unterbliebener Konfrontation kein Bundesrecht.
Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Unmittelbarkeitsprinzips geltend macht. Diesem kommt im vorliegenden Kontext keine eigenst�ndige Bedeutung zu. Dass das Gericht nach fr�herem kantonalen Verfahrensrecht alle f�r die Entscheidfindung wesentlichen Beweise unmittelbar zu erheben hatte (� 121 Abs. 3 aStPO/ BS), mag zutreffen. Doch setzt dies voraus, dass diese tats�chlich in der Verhandlung abgenommen werden k�nnen.
3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt im Weiteren eine Verletzung der Unschuldsvermutung durch eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts.
Die Vorinstanz nimmt an, der Gesch�digte habe dem Beschwerdef�hrer die Verm�genswerte nicht aufgrund eines Schenkungsvertrages, sondern aufgrund einer Treuhandvereinbarung �bertragen. Die von jenem verfassten Schenkungserkl�rungen seien simuliert und h�tten einzig dazu gedient, die Einzahlungen hoher Geldbetr�ge auf dem Bankkonto des Beschwerdef�hrers als plausibel erscheinen zu lassen. Es sei von vornherein unglaubhaft, dass der Gesch�digte, der sowohl von seinem Umfeld wie auch vom Beschwerdef�hrer als misstrauisch und geizig beschrieben werde, einem Bekannten Schenkungen in einem hohen sechsstelligen Betrag mache. H�tte er sein Verm�gen der geldgierigen Verwandtschaft vorenthalten wollen, so h�tte er den Beschwerdef�hrer testamentarisch als seinen Erben eingesetzt. Sich schon zu Lebzeiten fast des gesamten Verm�gens mittels Schenkungen zu entledigen und dabei sogar Rentenanspr�che von monatlich CHF 1'760.-- und CHF 711.-- abzutreten, erschiene angesichts einer infolge eines erlittenen Schlaganfalles doch ernsthaft im Raume stehenden Pflegebed�rftigkeit mit den entsprechenden finanziellen Folgen als geradezu aberwitzig. Ein nachvollziehbares Motiv f�r Schenkungen in einem derartigen Umfang sei nicht ersichtlich. F�r die Annahme eines Treuhandverh�ltnisses spreche demgegen�ber, dass der Gesch�digte dem Beschwerdef�hrer eine uneingeschr�nkte Generalvollmacht zur Vertretung seiner Interessen und Angelegenheiten erteilt habe, und dass der Beschwerdef�hrer Zinsausweise f�r die Jahre 2005 und 2006 gef�lscht habe, um sie dem Gesch�digten vorzulegen. Schliesslich ergebe sich aus zwei bei einer Hausdurchsuchung sichergestellten Dokumenten, dass der Beschwerdef�hrer die Verm�genswerte vom Gesch�digten treuh�nderisch und nicht als Schenkung entgegengenommen habe (angefochtenes Urteil S. 13 ff.).
3.2 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ist in der Begr�ndung der Beschwerde an das Bundesgericht in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begr�ndung muss in der Beschwerde selbst enthalten sein. Ein Verweis auf fr�here Rechtsschriften (vgl. Beschwerde S. 22 f. Ziff. 3.4.4.1) oder auf die Verfahrensakten ist unzul�ssig (vgl. BGE 133 II 396 E. 3.1 mit Hinweisen). Soweit sich die Beschwerde gegen die tats�chlichen Feststellungen richtet, gilt eine qualifizierte R�gepflicht. Gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Die R�ge der offensichtlich unrichtigen, d.h. willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 II 489 E. 2.8; 133 IV 286 E. 1.4; 133 II 249 E. 1.4.2; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2).
Was der Beschwerdef�hrer in seiner Beschwerde, welche in weiten Teilen mit seiner Berufungsschrift �bereinstimmt, vorbringt, ersch�pft sich weitgehend in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht praxisgem�ss nicht eintritt. Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich darauf, seine eigene Sicht der Verh�ltnisse darzulegen und die Gr�nde, welche gegen das Bestehen eines Treuhandverh�ltnisses und f�r die Annahme einer Schenkung sprechen, zu bekr�ftigen (Beschwerde S. 29 ff.). Dies ist nicht geeignet, offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel daran darzutun, dass sich der Anklagesachverhalt verwirklicht hat. Denn f�r die Begr�ndung von Willk�r, unter welchem Gesichtspunkt das Bundesgericht pr�ft, ob der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel verletzt ist, gen�gt praxisgem�ss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers nicht �bereinstimmt oder eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re (BGE 135 II 356 E. 4.2.1; 134 I 140 E. 5.4; 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen). Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung u.a. nur vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widerspr�chlichen Beweisw�rdigung beruht oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht (BGE 138 I 49 E. 7.1; 138 V 74 E. 7; 137 I 1 E. 2.4 je mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer h�tte demnach substantiiert darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen. Diesen Anforderungen wird seine Beschwerde nicht gerecht.
4.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich weiter gegen die rechtliche W�rdigung der Vorinstanz. Nach dem von den kantonalen Instanzen festgestellten Sachverhalt solle er den Gesch�digten mit der Erkl�rung get�uscht haben, die Gelder m�ssten ihm �berschrieben werden, um sie einer angeblichen Besteuerung in Deutschland zu entziehen. Der Gesch�digte habe die Schenkungsdokumente unterschrieben und ihm die Gelder �berwiesen bzw. bar ausgeh�ndigt, wobei die Schenkungserkl�rung simuliert gewesen sei. Einziges Ziel dieses Vertrages sei die T�uschung der deutschen Steuerbeh�rden gewesen. Aufgrund dieses rechtswidrigen Inhalts sei der Vertrag nichtig gewesen. Zivilrechtlich k�nne nicht zur�ckgefordert werden, was in der Absicht hingegeben worden sei, einen rechtswidrigen Erfolg herbeizuf�hren (Art. 66 OR). Dies bedeute, dass in Bezug auf die �bertragenen Gelder nie eine Werterhaltungspflicht bestanden habe und diese nicht im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB anvertraut gewesen seien. Der objektive Tatbestand der Veruntreuung sei nicht erf�llt. Zu pr�fen w�re einzig gewesen, ob der Sachverhalt als Betrug zu w�rdigen sei. Dieser Tatbestand sei jedoch nicht angeklagt worden (Beschwerde S. 15 ff.).
4.2 Die Vorinstanz nimmt an, der einem Vertrag zugrunde liegende, verbotene Zweck d�rfe nicht mit dem individuellen Motiv vermischt werden. Dieses verm�ge f�r sich allein die Rechtswidrigkeit der Vereinbarung nicht zu begr�nden. Der Abschluss einer Treuhandvereinbarung sei, auch wenn sie zum Zwecke der "Steueroptimierung" getroffen werde, nicht per se widerrechtlich. Daran �ndere auch nichts, dass der Treuh�nder vom Motiv des Treugebers gewusst habe. Im �brigen h�tten den Gesch�digten offensichtlich nicht nur fiskalische Gr�nde zur Treuhandvereinbarung bewogen. Unter den gegebenen Umst�nden erscheine eine Berufung des Beschwerdef�hrers auf die angebliche Nichtigkeit des Treuhandvertrages als geradezu rechtsmissbr�uchlich. Schliesslich sei die Anwendung von Art. 66 OR auf die F�lle des eigentlichen Gaunerlohnes beschr�nkt. Bei dieser Sachlage sei der objektive Tatbestand der Veruntreuung erf�llt (angefochtenes Urteil S. 19 f.).
4.3 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist ein Vertrag widerrechtlich im Sinne von Art. 20 OR, wenn sein Gegenstand, sein Abschluss mit dem vereinbarten Inhalt oder sein mittelbarer Zweck gegen objektives schweizerisches Recht verst�sst. Voraussetzung der Nichtigkeit ist stets, dass diese Rechtsfolge ausdr�cklich im betreffenden Gesetz vorgesehen ist oder sich aus Sinn und Zweck der verletzten Norm ergibt (BGE 134 III 438 E. 2.2 mit Hinweisen). Gem�ss Art. 66 OR kann nicht zur�ckgefordert werden, was in der Absicht gegeben worden ist, einen rechtswidrigen oder unsittlichen Erfolg herbeizuf�hren. Nach der Rechtsprechung ist die R�ckforderung nach Art. 66 OR nur ausgeschlossen, wenn die Leistungen zur Anstiftung oder Belohnung eines rechts- oder sittenwidrigen Verhaltens erfolgten (Tatbest�nde des "Gaunerlohnes"; BGE 134 III 438 E. 3.2). Damit gelangt Art. 66 OR im vorliegenden Kontext nicht zur Anwendung. Die Argumentation des Beschwerdef�hrers schl�gt schon aus diesem Grund nicht durch. Ob der zur Steuerumgehung beanspruchte Treuhandvertrag nichtig war, kann bei diesem Ergebnis offen bleiben.
5.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich eventualiter gegen die Strafzumessung bzw. die Bemessung des zu vollziehenden Teils der teilbedingten Strafe. Ber�cksichtige man, dass ausgehend vom Sachverhalt, wie ihn die Vorinstanz feststelle, nicht seine eigene kriminelle Energie am Anfang seiner Handlungen gestanden habe, sondern diejenige des Gesch�digten, bestehe kein Grund, den h�chst m�glichen Teil der Strafe unbedingt auszusprechen. Auch sei seine Legalprognose nicht derart schlecht, dass eine maximale Warnwirkung erforderlich w�re, zumal er sich seit der Annahme der Gelder nichts mehr habe zuschulden kommen lassen. Die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 2 1/2 Jahren unter Aufschub eines Anteils von 18 Monaten w�rde den Vollzug der Strafe in der Vollzugsform der elektronischen �berwachung (Electronic Monitoring) erlauben. Dies w�rde ihn vor einer Entsozialisierung bewahren und ihm erm�glichen, w�hrend des Vollzugs erwerbst�tig zu sein (Beschwerde S. 32 f.).
5.2 Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdef�hrer sei nicht vorbestraft und weise einen ungetr�bten Leumund auf. Vor diesem Hintergrund lasse sich durchaus eine gute Legalprognose stellen, insbesondere auch angesichts des Umstandes, dass er auf jeden Fall einen Teil der Strafe werde verb�ssen m�ssen. Die Gew�hrung des teilbedingten Strafvollzugs sei somit gerechtfertigt. Eine ausreichende Warnwirkung erfordere allerdings, dass der unbedingte Teil auf das gem�ss Art. 43 Abs. 2 StGB m�gliche Maximum festgelegt werde, weshalb die H�lfte der Strafe bedingt und die andere H�lfte unbedingt auszusprechen sei. Auf diese Weise werde auch dem schweren Verschulden des Beschwerdef�hrers Rechnung getragen
5.3 Nach Art. 43 Abs. 1 StGB kann das Gericht den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und h�chstens drei Jahren teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des T�ters gen�gend Rechnung zu tragen. Gem�ss den Abs. 2 und 3 derselben Bestimmung darf der unbedingt vollziehbare Teil die H�lfte der Strafe nicht �bersteigen und muss sowohl der aufgeschobene wie auch der zu vollziehende Teil mindestens sechs Monate betragen.
Die teilbedingte Strafe im Sinne von Art. 43 StGB setzt eine begr�ndete Aussicht auf Bew�hrung voraus. Wenn und soweit die Legalprognose nicht schlecht ausf�llt, muss der Vollzug jedenfalls eines Teils der Strafe bedingt aufgeschoben werden. Andererseits ist bei einer schlechten Prognose auch ein bloss teilweiser Aufschub der Strafe ausgeschlossen. Die subjektiven Voraussetzungen des teilbedingten Vollzugs richten sich nach denselben Kriterien, die f�r den vollbedingten Vollzug gem�ss Art. 42 Abs. 1 StGB gelten (BGE 134 IV 1 E. 5.3.1; vgl. auch die nicht publ. E. 4.2 von BGE 134 IV 53). Dabei ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die Anforderungen an die Prognose der Legalbew�hrung f�r den Strafaufschub nach neuem Recht etwas tiefer liegen, da das Fehlen einer ung�nstigen Prognose gen�gt (BGE 134 IV 1 E. 4.2.2).
5.4 Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Die Beurteilung der Gew�hrung des bedingten Strafvollzugs bildet Teil der Strafzumessung, bei welcher dem Sachrichter nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung ein erheblicher Spielraum des Ermessens zusteht. Das Bundesgericht greift in diesen nur ein, wenn der Sachrichter von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wenn er wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch seines Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6 S. 61 mit Hinweis).
F�r die Festsetzung des aufzuschiebenden und des zu vollziehenden Strafteils gem�ss Art. 43 StGB gelten die gleichen Massst�be. Als Bemessungsregel ist das Ausmass des Verschuldens zu beachten, dem in gen�gender Weise Rechnung zu tragen ist. Das Verh�ltnis der Strafteile ist so festzusetzen, dass darin die Wahrscheinlichkeit der Legalbew�hrung des T�ters einerseits und dessen Einzeltatschuld anderseits hinreichend zum Ausdruck kommen. Je g�nstiger die Prognose und je kleiner die Vorwerfbarkeit der Tat, desto gr�sser muss der auf Bew�hrung ausgesetzte Strafteil sein. Der unbedingte Strafteil darf das unter Verschuldensgesichtspunkten (Art. 47 StGB) gebotene Mass nicht unterschreiten. Das Bundesgericht greift in den dem Sachgericht zustehenden Ermessensspielraum nur ein, wenn dieses sein Ermessen �ber- bzw. unterschreitet oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt (BGE 134 IV 1 E. 5.6; vgl. auch 134 IV 140 E. 4.2 zur Beurteilung der Bew�hrungsaussichten).
Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen Kriterien f�r die Festsetzung des aufzuschiebenden und des zu vollziehenden Strafteils auseinander. Dass sie von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten ausgegangen w�re oder wesentliche Gesichtspunkte nicht ber�cksichtigt h�tte, ist nicht ersichtlich. Daran �ndert nichts, dass der auf 15 Monate festgesetzte vollziehbare Teil den Vollzug der Strafe in der Form des Electronic Monitoring nicht mehr erlaubt (vgl. � 9 der Verordnung �ber den Vollzug von Strafen und Massnahmen [Strafvollzugsverordnung, StVV] des Kantons Basel-Stadt vom 19. Januar 2010; vgl. auch Art. 79b Abs. 1 lit. a E-StGB gem�ss Botschaft zur �nderung des Strafgesetzbuches und des Milit�rstrafgesetzes [�nderung des Sanktionenrechts] vom 4. April 2012, BBl 2012, S. 4748 f. und 4760). Zwar hat das Gericht auch in diesem Zusammenhang in seine Entscheidung folgenorientierte �berlegungen einfliessen zu lassen, hingegen kann es den zu vollziehenden Teil der Strafe nicht auf ein Mass beschr�nken, welches dem Verschulden des T�ters nicht hinreichend Rechnung tr�gt (BGE 134 IV 17 E. 3.5 zur Grenze zum [teil-]bedingten Strafvollzug). Zudem hat das Bundesgericht im Rahmen der Strafzumessung wiederholt festgehalten, der Vollzug einer l�ngeren Freiheitsstrafe bringe es zwangsl�ufig mit sich, dass der Betroffene aus seiner Umgebung und damit allenfalls aus einem g�nstigen beruflichen und/oder famili�ren Umfeld herausgerissen wird. Als unmittelbare gesetzm�ssige Folge einer unbedingten Freiheitsstrafe muss dies nach der Rechtsprechung nur bei aussergew�hnlichen Umst�nden strafmindernd ber�cksichtigt werden (Urteile des Bundesgerichts 6B_446/2011 E. 9.4, 6B_169/2011 vom 8.6.2011 E. 3.4 und 6B_294/2010 vom 15.7.2010 E. 3.3.1). Zuletzt f�hrt auch der Hinweis auf ein anderes Urteil, in welchem bei einem h�heren Deliktsbetrag der unbedingte Teil der Freiheitsstrafe auf ein Jahr festgesetzt wurde, zu keinem anderen Ergebnis. Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, auf eine exakte �bereinstimmung einzelner Strafmasse bzw. Strafanteile hinzuwirken. Es hat lediglich f�r eine korrekte Anwendung von Bundesrecht zu sorgen. Soweit der zu vollziehende Anteil der Strafe innerhalb des gesetzlichen Strafrahmens, gest�tzt auf alle wesentlichen Gesichtspunkte und im Rahmen des richterlichen Ermessens festgesetzt wurde, sind Unterschiede in der Zumessungspraxis innerhalb dieser Grenzen als Ausdruck unseres Rechtssystems hinzunehmen (BGE 135 IV 191 E. 3.1; 123 IV 150 E. 2a je mit Hinweisen).