Source: https://www.sinzig.de/rathaus-und-buergerservice/wahlen-2019/
Timestamp: 2020-07-12 22:37:29
Document Index: 74562027

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 41', '§ 36', '§ 41', '§ 41', '§ 32', '§ 26', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 33', '§ 32', '§ 37', '§ 37', '§ 33', '§ 34', '§ 28', '§ 2', '§ 33', '§ 34', '§ 28', '§ 37', '§ 28', '§ 28', '§ 34', '§\n28', '§ 38', '§ 37', '§ 37', '§ 2']

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Wahl zum 18. Landtag Rheinland-Pfalz am Sonntag, dem 14. März 2021
Öffentliche Bekanntmachung zur Einreichung von Wahlkreisvorschlägen (PDF)
Bekanntmachung des Kreiswahlleiters für die Wahlkreise 13 – Remagen/Sinzig und 14 – Bad Neuenahr-Ahrweiler
Wahl zum 18. Landtag Rheinland-Pfalz am Sonntag, dem 14. März 2021;
Am Sonntag, dem 14. März 2021, findet die Wahl zum 18. Landtag Rheinland-Pfalz statt.
Die Parteien, mitgliedschaftlich organisierten Wählervereinigungen und Stimmberechtigten, die einen Wahlkreisvorschlag einreichen wollen, werden gemäß
§ 26 Landeswahlordnung (LWO) hiermit aufgefordert,
dem Kreiswahlleiter der Wahlkreise
13 – Remagen/Sinzig und
14 – Bad Neuenahr-Ahrweiler
in 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Wilhelmstraße 24-30 (Kreisverwaltung)
möglichst frühzeitig,
spätestens am 75. Tag vor der Wahl – Dienstag, 29. Dezember 2020 – bis 18 Uhr,
die Wahlkreisvorschläge mit den in § 41 Abs. 2 Landeswahlgesetz (LWahlG) benannten
Nachweisen schriftlich einzureichen (§ 36 LWahlG – Einreichungsfrist).
Die Wahlkreisvorschläge einschließlich der vorgeschriebenen Anlagen sollen möglichst
frühzeitig eingereicht werden. Stellt der Kreiswahlleiter Mängel fest, so benachrichtigt er
sofort die Vertrauensperson und fordert sie auf, behebbare Mängel noch vor Ablauf der
vorgenannten Einreichungsfrist zu beseitigen (§ 41 Abs. 1 Satz 2 LWahlG). Nach Ablauf
der Einreichungsfrist können nur noch Mängel an sich gültiger Wahlvorschläge behoben
werden (§ 41 Abs. 2 LWahlG).
Rechtsgrundlagen für die Beteiligung an der Wahl mit Wahlvorschlägen und für das Wahlvorschlagsverfahren sind insbesondere die §§ 32 bis 43 LWahlG sowie die §§ 26 bis 32
der Landeswahlordnung (LWO).
Im Einzelnen ist bei der Aufstellung und Einreichung von Wahlkreisvorschlägen
Nach § 33 LWahlG können Wahlkreisvorschläge von Parteien, von mitgliedschaftlich
organisierten Wählervereinigungen und auch von Stimmberechtigten eingereicht
Eine Partei oder Wählervereinigung kann in jedem Wahlkreis nur einen Wahlkreisvorschlag einreichen (§ 33 Abs. 2 LWahlG).
Wahlvorschläge von Parteien und Wählervereinigungen müssen den Namen der
einreichenden Partei oder Wählervereinigung und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch diese enthalten. Bei Wahlkreisvorschlägen von Stimmberechtigten ist ein
Kennwort anzugeben (§ 33 Abs. 3 LWahlG).
Der Wahlkreisvorschlag muss den Namen des Bewerbers enthalten. Neben dem Bewerber kann ein Ersatzbewerber aufgeführt werden (§ 34 Abs. 1 LWahlG).
In jedem Wahlvorschlag sollen eine Vertrauensperson und eine stellvertretende
Vertrauensperson bezeichnet werden, die berechtigt sind, verbindliche Erklärungen zum
Wahlvorschlag abzugeben und entgegenzunehmen. Fehlt diese Bezeichnung, so gilt die
Person, die als erste unterzeichnet hat, als Vertrauensperson und diejenige, die als zweite
unterzeichnet hat, als stellvertretende Vertrauensperson (§ 33 Abs. 5 LWahlG).
– nach § 32 LWahlG wählbar ist,
– nicht Mitglied einer anderen Partei oder Wählervereinigung ist (§ 37 Abs. 1 Satz 1 und
2 LWahlG),
– in einer Mitgliederversammlung oder in einer besonderen oder allgemeinen Vertreterversammlung nach § 37 Abs. 3 LWahlG einzeln in geheimer Abstimmung hierzu gewählt worden ist,
– seine Zustimmung dazu schriftlich erteilt hat; die Zustimmung ist unwiderruflich
(§ 33 Abs. 4 LWahlG).
Ein Bewerber oder Ersatzbewerber kann nur in einem Wahlkreis und hier nur in
einem Wahlkreisvorschlag benannt werden (§ 34 Abs. 2 LWahlG).
Der Wahlkreisvorschlag soll nach dem Muster der Anlage 9 zur LWO eingereicht werden.
Er muss nach § 28 LWO in Maschinen- oder Druckschrift folgende Angaben enthalten
– den Familiennamen, die Vornamen, den Beruf oder Stand, den Tag der Geburt, den
Geburtsort und die Anschrift (Hauptwohnung) des Bewerbers sowie
– den Namen der einreichenden Partei oder Wählervereinigung und, sofern sie eine
Kurzbezeichnung verwendet, auch diese, bei Wahlkreisvorschlägen von Stimmberechtigten deren Kennwort.
Wahlkreisvorschläge von Parteien und Wählervereinigungen müssen von mindestens drei
Mitgliedern des Vorstandes des Landesverbandes, darunter dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter, persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein. Besteht kein Landesverband, so müssen die Wahlkreisvorschläge von den Vorständen der nächstniedrigen
Gebietsverbände, in deren Bereich der Wahlkreis liegt, gemäß dem vorstehenden Satz
Bei Wahlkreisvorschlägen von Stimmberechtigten haben drei Unterzeichner des Wahlvorschlags ihre Unterschriften auf dem Wahlkreisvorschlag selbst zu leisten.
Mit der Einreichung von Wahlvorschlägen müssen Parteien, die im Landtag RheinlandPfalz oder im Deutschen Bundestag und Wählervereinigungen, die im Landtag RheinlandPfalz seit deren letzter Wahl nicht ununterbrochen vertreten sind,
– ihre schriftliche Satzung,
– ihr schriftliches Programm und
– die satzungsgemäße Bestellung des Vorstandes
Dem Wahlvorschlag einer Partei sollen Nachweise über die Parteieigenschaft nach § 2
Abs. 1 Satz 1 des Parteiengesetzes und dem Wahlvorschlag einer Wählervereinigung
Nachweise über die Eigenschaft als mitgliedschaftlich organisierte Wählvereinigung beigefügt werden (§ 33 Abs. 1 S. 3 LWahlG).
Wahlkreisvorschläge von Parteien, die im Landtag Rheinland-Pfalz oder im
Deutschen Bundestag und Wählervereinigungen, die im Landtag Rheinland-Pfalz seit deren letzter Wahl nicht ununterbrochen vertreten sind, sowie Wahlkreisvorschläge von
Stimmberechtigten müssen nach § 34 Abs. 3 Satz 3 LWahlG i. V. m. § 28 Abs. 4 LWO von
125 Stimmberechtigten des Wahlkreises
persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein; die Stimmberechtigung muss im Zeitpunkt der Unterzeichnung gegeben sein und ist bei Einreichung der Wahlkreisvorschläge
Wahlkreisvorschläge von Parteien und Wählervereinigungen dürfen erst nach
Aufstellung des Bewerbers durch eine Mitglieder- oder Vertreterversammlung
unterzeichnet werden. Vorher geleistete Unterschriften sind ungültig.
Die Unterschriften sind auf amtlichen Formblättern, die von dem Kreiswahlleiter auf Anforderung kostenfrei geliefert werden, zu erbringen.
– Bei der Anforderung sind Familienname, Vornamen und Anschrift (Hauptwohnung) des
vorzuschlagenden Bewerbers anzugeben.
– Als Bezeichnung des Trägers des Wahlvorschlags, der den Wahlvorschlag
– Parteien und Wählervereinigungen haben ferner die Aufstellung des Bewerbers in einer Mitglieder- oder einer besonderen oder allgemeinen Vertreterversammlung nach
§ 37 LWahlG zu bestätigen.
Die Stimmberechtigten, die einen Wahlkreisvorschlag unterstützen, müssen die
Erklärung auf dem Formblatt persönlich und handschriftlich unterzeichnen; neben der Unterschrift sind Familienname, Vornamen, Tag der Geburt und Anschrift
(Hauptwohnung) des Unterzeichners sowie der Tag der Unterzeichnung anzugeben (§ 28
Abs. 4 Nr. 2 LWO).
Für jeden Unterzeichner ist auf dem Formblatt oder gesondert eine Bescheinigung der
Gemeindeverwaltung, bei der er im Wählerverzeichnis einzutragen ist, beizufügen, dass er
im Zeitpunkt der Unterzeichnung im betreffenden Wahlkreis stimmberechtigt ist. Gesonderte Bescheinigungen des Stimmrechts sind vom Träger des Wahlvorschlags bei der Einreichung des Wahlkreisvorschlags mit den Unterstützungsunterschriften zu verbinden.
Wer für einen anderen eine Bescheinigung des Stimmrechts beantragt, muss nachweisen,
dass der Betreffende den Wahlkreisvorschlag unterstützt (§ 28 Abs. 4 Nr. 3 LWO).
Die gültigen Unterschriften und Bescheinigungen des Stimmrechts der Unterzeichner
müssen bei der Einreichung der Wahlkreisvorschläge vorliegen. Sie können nach Ende
der Einreichungsfrist grundsätzlich nicht nachgereicht werden, es sei denn, der Nachweis
kann infolge von Umständen, die der Wahlvorschlagsberechtigte nicht zu vertreten hat,
nicht rechtzeitig erbracht werden. Ein Stimmberechtigter darf nur einen Wahlkreisvorschlag unterzeichnen; hat jemand mehrere Wahlkreisvorschläge unterzeichnet, so ist seine Unterschrift auf allen weiteren Wahlkreisvorschlägen ungültig (§ 34 Abs. 3 LWahlG, §
28 Abs. 4 Nr. 4 LWO).
Den Wahlvorschlagsträgern wird empfohlen, über die gesetzlich geforderte Mindestzahl
hinaus vorsorglich weitere Unterschriften für den Fall vorzulegen, dass nicht alle
Unterschriften als gültig anerkannt werden können.
Die Verbindung von Wahlvorschlägen mehrerer Parteien oder Wählervereinigungen ist
gemäß § 38 LWahlG nicht zulässig.
– die Erklärung des vorgeschlagenen Bewerbers, dass er seiner Aufstellung zustimmt
und dass er für keinen anderen Wahlkreis seine Zustimmung zur Benennung als Bewerber oder Ersatzbewerber gegeben hat, sowie bei Wahlkreisvorschlägen von Parteien und Wählervereinigungen die nach § 37 Abs. 5 Satz 3 und 4 LWahlG vorgeschriebene Versicherung an Eides statt des vorgeschlagenen Bewerbers gegenüber dem
Kreiswahlleiter, dass er nicht Mitglied einer anderen als der den Wahlvorschlag einreichenden Partei oder Wählervereinigung ist, jeweils nach dem Muster der Anlage 11,
– eine Bescheinigung der zuständigen Gemeindeverwaltung nach dem Muster der Anlage 12 zur Landeswahlordnung, dass der vorgeschlagene Bewerber wählbar ist, sowie
– bei Wahlkreisvorschlägen von Parteien und Wählervereinigungen eine Ausfertigung
der Niederschrift über die Beschlussfassung der Mitglieder- oder Vertreterversammlung, in der der Bewerber aufgestellt worden ist, mit den nach § 37 Abs. 5 Satz 2
LWahlG vorgeschriebenen Versicherungen an Eides statt; die Niederschrift soll nach
dem Muster der Anlage 13 zur Landeswahlordnung gefertigt, die Versicherung an Eides statt nach dem Muster der Anlage 14 zur Landeswahlordnung abgegeben werden.
Bei Wahlkreisvorschlägen von Parteien, die im Landtag Rheinland-Pfalz oder im Deutschen Bundestag und von Wählervereinigungen, die im Landtag Rheinland-Pfalz seit deren letzter Wahl nicht ununterbrochen vertreten sind, und Wahlkreisvorschlägen von
Stimmberechtigten sind außerdem beizufügen:
– die erforderliche Zahl an Unterstützungsunterschriften nebst Bescheinigungen des
Stimmrechts der Unterzeichner,
– die schriftliche Satzung der Partei oder Wählervereinigung, ihr schriftliches Programm
und der Nachweis über die satzungsgemäße Bestellung des Vorstandes des Landesverbandes oder, wenn ein solcher nicht besteht, der Vorstände der nächstniedrigen
Gebietsverbände, in deren Bereich der Wahlkreis liegt,
– die Nachweise über die Parteieigenschaft nach § 2 Abs. 1 Satz 1 des Parteiengesetzes
oder die Nachweise über die Eigenschaft als mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung.
Die zur Einreichung von Wahlkreisvorschlägen erforderlichen Vordrucke werden auf
Anforderung von dem Kreiswahlleiter kostenfrei geliefert; dies kann auch durch elektronische Bereitstellung erfolgen.
– das Landeswahlgesetz (LWahlG) in der Fassung der Bekanntmachung vom
24. November 2004 (GVBl. S. 519), zuletzt geändert durch das Achte Landesgesetz
zur Änderung des Landeswahlgesetzes vom 26.09.2019 (GVBl. S. 297).
– die Landeswahlordnung (LWO) vom 06. Juni 1990 (GVBl. S. 153), zuletzt geändert
durch die Sechste Landesverordnung zur Änderung der Landeswahlordnung vom 31.
Juli 2015 (GVBl. S. 241).
Derzeit befinden sich erforderliche Anpassungen und Änderungen des Landeswahlgesetzes und der Landeswahlordnung in der Vorbereitung. Auf wesentliche Änderungen wird –
unmittelbar nach Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Rheinland-Pfalz –
im Internetangebot des Landeswahlleiters sowie in den einschlägigen Informationsbroschüren hingewiesen.
13 – Remagen/Sinzig
Bad Neuenahr-Ahrweiler, den 25.05.2020
Der Kreiswahlleiter der Wahlkreise
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