Source: https://formatgebung.at/statuten
Timestamp: 2019-08-24 11:51:20
Document Index: 216787555

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 11', '§ 34']

formatgebung - Statuten
formatgebung
formatgebung. Verein zur Förderung und Erforschung von Medienobjekten
1. Der Verein führt den Namen formatgebung. Verein zur Förderung und Erforschung von Medienobjekten, im folgenden formatgebung genannt
2. formatgebung hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesgebiet, sowie die angrenzenden deutschsprachigen Nachbarländer Deutschland und die Schweiz.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, verfolgt ausschließlich und unmittelbar als gemeinnützigen Zweck die Förderung von Kunst und Kultur (Rz 61 VereinsR), insbesondere die Vermittlung, Ermöglichung, Produktion und Verbreitung gestalterisch und künstlerisch wertvoller Druckmedien sowie die Zukunftsfoschung auf diesem Gebiet unter dem Aspekt der Informationssicherung.
Der Vereinszweck soll durch die in Absatz 1 und 2 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
Heranführung, spartenübergreifender Wissenstransfer und Publikumsentwicklung auf dem Gebiet Buchgestaltung
Vernetzung und Zusammenarbeit von Kulturschaffenden
Vermittlung, Gestaltung, Produktion und Herausgabe Verlag und Vertrieb von analogen und digitalen Medien
Betreiben einer Website und Aussenden von Newslettern
Durchführung kultureller Veranstaltungen: Workshops, Ausstellungen, Buchpräsentationen, Diskussionen, Exkursionen etc.
Einrichtung eines Online-Archivs
Einrichtung einer Bibliothek und einer ständigen Sammlung
Durchführung von Bildungs- und Forschungsprojekten, Studien
Einnahmen aus Sponsoring, Fundraising und Crowdfunding
Teilnahmegebühren für Veranstaltungen und vereinseigene Unternehmungen
Einnahmen aus der Erbringung entgeltlicher Leistungen
1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.
3. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Gründer_innen, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die definitive Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer_innen des Vereins.
4. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Vorschlag des Vorstands oder der Generalversammlung und muss von der Generalversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt werden.
2. Der Austritt kann nur zum 31. Dezember jedes Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand schriftlich bis (Datum der Postaufgabe) zum 31.12. mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
5. Die Ehrenmitgliedschaft kann durch den Vorstand ohne Angabe von Gründen beendet werden.
6. Das ausscheidende Mitglied verliert jeden Anspruch auf das Vereinsvermögen. Sein Ausscheiden erfolgt mit dem Tag des Ausschlusses oder (im Falle des Austritts) mit dem Ende des Kalenderjahres.
7. Eine Rückzahlung bereits bezahlter Mitgliedsbeiträge findet nicht statt.
1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
1. Generalversammlung (siehe § 9 und § 10),
2. Vorstand (Leitungsorgan) (siehe § 11 bis § 13),
1. Die ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre statt.
2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstands, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer_innen binnen sechs Wochen statt.
3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich durch Brief, Fax oder E-Mail an die vom Mitglied zuletzt bekannt gegebene Adresse einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
5. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder.
6. Die Generalversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
7. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit.
8. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt eine vom Vorstand damit beauftragte Person.
Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer_innen;
Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern, und zwar aus Obfrau/Obmann und einem/einer Stellvertreter_in.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. Für den Fall, dass lediglich zwei Mitglieder im Vorstand sitzen, ist der Vorstand nur beschlussfähig, wenn beide Vorstandsmitglieder eingeladen wurden und beide anwesend sind.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag. Für den Fall, dass lediglich zwei Mitglieder im Vorstand sitzen, fasst er seine Beschlüsse einstimmig.
Den Vorsitz führt die/der Obfrau/Obmann, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
1. Die Obfrau/der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften der Obfrau/des Obmanns.
2. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
4. Bei Gefahr im Verzug ist der Vorstand berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch die Generalversammlung.
1. Zwei Rechnungsprüfer_innen werden von der Generalversammlung für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich.
2. Den Rechnungsprüfer_innen obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
3. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer_innen die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Mitglieder des Vorstands sinngemäß (§ 11 Abs. 3, 8, 9 und 10).
2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei unbefangenen ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil dem Vorstand binnen einer Woche ein unbefangenes Mitglied als Schiedsrichter_in schriftlich namhaft macht. Die beiden namhaft gemachten Schiedsrichter_innen wählen binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zur_m Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Sollten für die Schiedsrichter_innen und für die_den Vorsitzende_n des Schiedsgerichtes keine geeigneten Vereinsmitglieder zur Verfügung stehen, können auch Nichtmitglieder für diese Funktionen namhaft gemacht und gewählt werden.
1. Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie eine_n Abwickler_in zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese_r das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
3. Der letzte Vorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen, für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung (BAO) zu verwenden. Soweit möglich und erlaubt, soll es dabei Institutionen zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgen.
© 2019 formatgebung. Verein zur Förderung und Erforschung von Medienobjekten
Cookies __ Auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Sie speichern anonymisierte, statistische Daten zur Auswertung der Website-Nutzung. Mit dem Drücken von OK oder dem Weitersurfen auf dieser Website wird dem zugestimmt. OK