Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LSG%20Bayern&Datum=27.06.2017&Aktenzeichen=L%2013%20R%20171/15
Timestamp: 2019-10-16 01:22:08
Document Index: 331232678

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 104', '§ 107', '§ 54', '§ 66', '§ 67', '§ 77', '§ 83', '§ 84', '§ 99', '§ 160', '§ 193', '§ 117', '§ 133', '§ 157', '§ 34', '§ 34', '§ 114', '§ 107']

LSG Bayern, 27.06.2017 - L 13 R 171/15 - dejure.org
https://dejure.org/2017,32800
LSG Bayern, 27.06.2017 - L 13 R 171/15 (https://dejure.org/2017,32800)
LSG Bayern, Entscheidung vom 27.06.2017 - L 13 R 171/15 (https://dejure.org/2017,32800)
LSG Bayern, Entscheidung vom 27. Juni 2017 - L 13 R 171/15 (https://dejure.org/2017,32800)
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SGB X § 31, § ... 102, § 104, § 107; SGG § 54 Abs. 1 S. 1, § 66 Abs. 2, § 67, § 77, § 83, § 84 Abs. 1 S. 1, § 99 Abs. 3 Nr. 2, § 160 Abs. 2, § 193; SGB VI § 117; BGB § 133, § 157; SGB II § 34a, § 34b; SGB XII § 114
Rentennachzahlung; Feststellung durch VA; Zahlungsansprüche für vergangene Zeiträume; Berechnung der genauen Höhe des dem Versicherten nach Anwendung des § 107 SGB X zustehenden Nachzahlungsbetrags
Verwaltungsaktsqualität der Abrechnungsmitteilung über eine Rentennachzahlung in der gesetzlichen Rentenversicherung
SG Landshut, 24.09.2014 - S 12 R 783/11
Der Einbehalt wegen einer Erstattung wird durch Verwaltungsakt geregelt (BSG…, Urteil vom 06.08.2014, B 11 AL 2/13 R, dort Juris-Rn. 14; BayLSG, Urteil vom 27.07.2017, L 13 R 171/15, dort Rn. 26 ff).
Der Senat hat mit Schreiben der Berichterstatterin vom 08.08.2017 und unter Hinweis auf das Urteil des Senats vom 27.06.2017 (Az.: L 13 R 171/15) die Auffassung vertreten, dass die Leistungsklage vorliegend nicht statthaft sei, da es sich bei dem Schreiben vom 25.03.2013 im Verhältnis zum Kläger um einen Verwaltungsakt gehandelt habe.
Sie hat damit gegenüber dem Kläger unmissverständlich und klar zum Ausdruck gebracht, dass ihm aus ihrer Sicht von der Nachzahlung in Höhe von insgesamt 3.798,47 EUR nur ein Betrag in Höhe von 633, 16 EUR zuzüglich der darauf entfallenden Zinsen persönlich zustehe (vgl. auch Bayer. LSG, Urteil vom 27.06.2017 - L 13 R 171/15), der zuzüglich der angefallenen Zinsen auf sein Konto überwiesen werde.
Denn damit wird der Verbleib der zunächst gemäß Rentenbescheid vom 27.08.2010 "vorläufig" nicht ausgezahlten Nachzahlung geregelt (vgl. auch Bayerisches LSG Urteil vom 27.06.2017, L 13 R 171/15, juris Rn. 29).
Die Ausführungen des Klägers zu zwei Entscheidungen des Sächsischen LSG (Urteil vom 15.3.2016 - L 5 R 463/13) und des Bayerischen LSG (Urteil vom 27.6.2017 - L 13 R 171/15) reichen ebenfalls nicht aus, um die grundsätzliche Bedeutung der Sache hinreichend darzulegen.