Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%201989,%20195
Timestamp: 2020-02-16 18:32:27
Document Index: 107186166

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 12', 'BGH', 'BGH', '§ 86', '§ 86', '§ 86', 'BGH', '§ 621', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 281', 'BGH', 'BGH', '§ 36', 'BGH', 'BGH', '§ 281', 'BGH', 'BGH', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 281', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW-RR 1989, 195 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 07.10.1987
BGH, 23.09.1987 - IVb ZB 59/86
https://dejure.org/1987,2028
BGH, 23.09.1987 - IVb ZB 59/86 (https://dejure.org/1987,2028)
BGH, Entscheidung vom 23.09.1987 - IVb ZB 59/86 (https://dejure.org/1987,2028)
BGH, Entscheidung vom 23. September 1987 - IVb ZB 59/86 (https://dejure.org/1987,2028)
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Antrag auf gerichtliche Regelung des persönlichen Umgangs des nicht sorgeberechtigten Elternteils mit einem ehelichen Kinde - Beendung des gerichtlichen Verfahrens durch eine vor dem Familiengericht abgeschlossene Elternvereinbarung über das Umgangsrecht - Erfordernis ...
FGG Vor § 1, § 12
Umgangsrecht - Beendigung - Gerichtliches Verfahren - Elternvereinbarung - Rechtsmittelverfahren
FamRZ 1988, 277
Eine Rücknahme der wirksam eingelegten Berufung ist nicht erfolgt; sie hätte klar und unzweideutig erklärt werden müssen (vgl. schon RG JW 1935, 2281, 2282; zur Rücknahme einer Beschwerde vgl. BGH, Beschluß vom 23. September 1987 - IVb ZB 59/86 - NJW-RR 1989, 195, 196); Anhaltspunkte dafür, daß das Berufungsverfahren endgültig nicht fortgesetzt werden sollte, sind nicht ersichtlich.
Die Billigung sei erforderlich, da das Umgangsrecht, das das Kindeswohl nachhaltig beeinflusse, nicht in dem Sinne zur Disposition der Eltern stehe, dass diese - ohne sachliche Kontrolle des Gerichts - die Erzwingbarkeit der Vereinbarung herbeiführen könnten (vgl. BGH FamRZ 1988, 277 ) und mache den Vergleich lediglich zum vollstreckbaren Titel (…Keidel/Giers, a.a.O., § 86 Rn. 10;… Johannsen/Henrich/Büte, Familienrecht, 6. Auflage 2015, § 86 Rn. 5;… BeckOK FamFG/Sieghörtner, 30. Edition Stand: 01.04.2019, § 86 Rn. 7).
OLG Saarbrücken, 22.12.2008 - 9 UF 100/08
Die Beschwerde der Antragsgegnerin gegen die angefochtene Übernahmeentscheidung - eine Endentscheidung über das Umgangsrecht (OLG Düsseldorf, FamRZ 1983, 90, 91), durch die das Gericht die in der Vereinbarung getroffene Regelung gebilligt bzw. übernommen und damit zum Inhalt seiner eigenen Entscheidung gemacht hat (BGH, FamRZ 1988, 277 ; 6. Zivilsenat des Saarländischen Oberlandesgerichts, Beschluss vom 2. März 2006 - 6 UF 92/05 -, m.w.N.) - ist statthaft und auch im Übrigen zulässig, insbesondere form- und fristgerecht eingelegt und begründet worden (§§ 621 e Abs. 1 und 3, 621 Abs. 1 Nr. 2, 517, 520 ZPO ), nachdem die Antragsgegnerin in der Beschwerdeschrift jedenfalls in kurzer Form darlegt hat, warum sie sich durch die Entscheidung beschwert fühlt und was sie an ihr missbilligt (BGH, NJWE-FER 2001, 82; FamRZ 1994, 158, 159; FamRZ 1992, 538 ).
https://dejure.org/1987,1376
BGH, 07.10.1987 - IVb ARZ 34/87 (https://dejure.org/1987,1376)
BGH, Entscheidung vom 07.10.1987 - IVb ARZ 34/87 (https://dejure.org/1987,1376)
BGH, Entscheidung vom 07. Januar 1987 - IVb ARZ 34/87 (https://dejure.org/1987,1376)
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Befinden über eine fehlende Zuständigkeit eines Gerichts wegen Beurteilung des Rechtsstreits als Familiensache
GVG § 23 b
Da auch die letztere Auffassung in Rechtsprechung (vgl. BGH Beschluß vom 4. Juli 1979 - IV ARZ 21/79 = FamRZ 1979, 789, 790) und Schrifttum vertreten wird, kann die Meinung des Amtsgerichts A., das sich ihr angeschlossen hat, jedenfalls nicht als willkürlich bezeichnet werden (vgl. auch Senatsbeschluß vom 7. Oktober 1987 - IVb ARZ 34/87 = FamRZ 1988, 155).
In solchen Fällen erscheint deshalb aus prozessökonomischen Gründen die entsprechende Anwendung des § 281 Abs. 2 Satz 4 ZPO durchaus erwägenswert (a. A. BGH FamRZ 80, 557, 558; NJW-RR 1989, 195; vgl. aber auch BGH NJW-RR 1998, 1219).
OLG Schleswig, 06.01.2003 - 2 W 220/02
Hausrat: Zuständigkeit für Klage auf Leistung des Interesses
Es hat sich dabei vor allem auf die in der Rechtsprechung zu § 36 ZPO vor 1990 vertretene Auffassung berufen, nach der es sich bei Forderungen auf Schadensersatz wegen Nichtherausgabe von Hausratsgegenständen unter Eheleuten nicht um Familiensachen handele und daher die Zuständigkeit des Familiengerichts nicht in Betracht komme (vgl. BGH FamRZ 1980, 45; 1980, 988; OLG Koblenz FamRZ 1982, 507; OLG Düsseldorf FamRZ 1985, 406; BGH FamRZ 1988, 155).
OLG Dresden, 21.04.2006 - 21 ARf 8/06
Zwar trifft es zu, dass der Verweisungbeschluss des Amtsgerichts Leipzig nur das Amtsgericht Eilenburg als solches bindet (§ 281 Abs. 2 Satz 2 ZPO ), nicht jedoch hinsichtlich der Beurteilung des Rechtsstreits als Famliensache (BGH NJW 1980, 1282; NJW-RR 1989, 195 ; BayObLG NJW-RR 1993, 10 ), so dass eine Verweisung oder Abgabe an die allgemeine Prozessabteilung dieses Gerichts grundsätzlich zulässig ist.
BGH, 07.03.1990 - XII ARZ 7/90
Bindungswirkung einer Verweisung zwischen Familiengericht und …
Bindende Verweisungen zwischen Familiengericht und Vormundschaftsgericht in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit sind jedoch mangels gesetzlicher Grundlage nicht möglich; vielmehr kommen insoweit nur formlose Abgaben ohne bindende Wirkung in Betracht (vgl. Schlüter/König FamRZ 1982, 1159, 1167 f; Keidel/Kuntze/Winkler, FG § 1 Rdn. 27, je m.w.N. sowie auch Senatsbeschluß vom 7. Oktober 1987 - IVb ARZ 34/87 - FamRZ 1988, 155, 156).
Die Bindungswirkung eines Verweisungsbeschlusses entfällt jedoch dann, wenn dieser jeder rechtlichen Grundlage entbehrt und objektiv willkürlich erscheint (vgl. BGH BB 1995, 2029; NJW 1993, 1273; BGH FamRZ 1988, 155).
Das Familiengericht ist nur eine Abteilung des Amtsgerichts und das verweisende Gericht kann ohnehin durch den Verweisungsbeschluß keinen Einfluß darauf nehmen, welche Abteilung des Amtsgerichts tätig zu werden hat (vgl. BGH, Beschluß vom 5. März 1980 - IV ARZ 2/80 - FamRZ 1980, 557, 558; Senatsbeschluß vom 7. Oktober 1987 - IVb ARZ 34/87 - FamRZ 1988, 155, 156).
BayObLG, 05.08.1999 - 4Z AR 26/99
Zuständigkeit für Verfahren zur Regelung des Umgangs eines Vaters mit seinem …
a) Die vom Vormundschaftsgericht beschlossene "Verweisung" an das Familiengericht desselben Amtsgerichts entfaltet keine Bindungswirkung i. S. von § 281 Abs. 2 Satz 5 ZPO (BGH NJW-RR 1989, 195 ).