Source: https://dejure.org/BGBl/2016/BGBl._I_S._1972
Timestamp: 2019-02-20 20:36:48
Document Index: 44043147

Matched Legal Cases: ['§ 3', 'Art. 4', '§ 2', '§ 33', 'Art. 1', '§ 6', '§ 27', '§ 20', 'Art. 21', '§ 38', 'Art. 1', '§ 7', '§ 10']

BGBl. I 2016 S. 1972 - Gesetz zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften zur Untersagung und zur Risikominimierung bei den Verfahren der... - dejure.org
BGBl. I 2016 S. 1972
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 40, ausgegeben am 11.08.2016, Seite 1972
Neue Regelungen für Fracking in Kraft getreten
Fracking-Technologie und Bergrecht
27.04.2015 BT Fracking soll in engen Grenzen erlaubt werden
28.04.2015 BT Diese Woche im Plenum des Bundestages
29.04.2015 BT Regierung will Fracking weitgehend verbieten
07.05.2015 BT Streit um Fracking-Pläne der Bundesregierung
08.05.2015 BR Fracking-Technologie - Länder wollen Frackingregeln weiter verschärfen
01.06.2015 BT Fracking-Novelle der Bundesregierung
08.06.2015 BT Fracking: Experten mahnen Änderungen an
08.06.2015 BT Fracking-Regierungspläne bleiben umstritten
16.06.2016 BT Diese Woche im Plenum des Bundestages
22.06.2016 BT Neuregelung beim Fracking-Einsatz
22.06.2016 BT Bundestag debattiert über Fracking-Neuregelung
24.06.2016 BT Unkonventionelles Fracking wird verboten
24.06.2016 BT Bundestagsbeschlüsse am 23. und 24. Juni
08.07.2016 BR Fracking - Bundesrat billigt Verbot für unkonventionelles Fracking
Das Oberverwaltungsgericht hat sein Urteil maßgeblich darauf gestützt, dass es hinsichtlich der vom Kläger geltend gemachten Schädigung von Arten und natürlichen Lebensräumen im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes über die Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden (Umweltschadensgesetz - USchadG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 10. Mai 2007 (BGBl. I S. 666), zuletzt geändert durch Art. 4 des Gesetzes vom 4. August 2016 (BGBl. I S. 1972) an einem vorsätzlichen oder fahrlässigen Handeln der Beigeladenen zu 1 als Verantwortlicher (§ 2 Nr. 3 USchadG) fehle und ein etwaiges Verschulden der von der Beigeladenen zu 1 beauftragten naturschutzfachlichen Gutachter dieser jedenfalls nicht zuzurechnen sei.
Nach § 33 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 4. August 2016 (BGBl. I S. 1972) muss bei der Nutzung eines oberirdischen Gewässers die Abflussmenge erhalten bleiben, die für das Gewässer und andere hiermit verbundene Gewässer erforderlich ist, um den Zielen des § 6 Abs. 1 und der §§ 27 bis 31 WHG zu entsprechen.
aa) Rechtsgrundlage des Widerrufes ist § 20 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushaltes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I, S. 2585, zuletzt geändert durch Gesetz vom 04.08.2016, BGBl. I, S. 1972; nachfolgend: WHG).
Nach seiner gesetzlichen Überschrift weicht Art. 21 BayWG von § 38 Abs. 2 bis 5 des (Bundes-)Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl I S. 2585) ab, das zuletzt durch Art. 1 des Gesetzes vom 4. August 2016 (BGBl I S. 1972) geändert worden ist.
Der nationale Anspruch folge aus § 7 Absatz 2 Nr. 2 i.V.m. mit § 10 des Umweltschadensgesetzes (Gesetz vom 10. Mai 2007 [BGBl. I S. 666], zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 4. August 2016 [BGBl. I S. 1972]), das die vorgenannte Richtlinie umsetze.