Source: http://www.vorsorgekonzeptionen.de/pages/unternehmen/betriebliche-altersvorsorge.php
Timestamp: 2018-03-24 23:46:03
Document Index: 134666401

Matched Legal Cases: ['§4', '§4', '§3', '§10', '§79', '§22', '§19']

Improva GmbH - Vorsorgekonzeptionen - betriebliche Altersvorsorge
Zukünftig wird die betriebliche Altersversorgung eine bedeutende Rolle bei der Ergänzung der Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und damit der Sicherung des Lebensstandards im Alter einnehmen. Betriebliche Altersvorsorge schafft soziale Sicherheit. Daneben stellt sie auch eine Möglichkeit dar, personalpolitische Ziele zu erreichen.
Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, dürfen verlangen, Teile Ihres Entgelts für für eine betriebliche Altersversorgung zu nutzen.
zusagt. Finanziert wird die betriebliche Altersversorgung durch den arbeitgeber selbst oder durch Entgeltumwandlung des Arbeitnehmers. Um seinen Verwaltungsaufwand bei Entgeltumwandlung so gering wie möglich zu halten, kann der Arbeigteber verlangen, dass regelmäßige Beitragszahlung in gleich bleibender Höhe, wenigstens 160stel der Bezugsgröße der Rentenversicherung, vorgenommen werden.
Dem Arbeitgeber stehen zur Durchführung der betrieblichen Altersversorgung verschiedene Wege zur Verfügung. Er kann Sie entweder
- mittelbar über einen Versorgungsträger
- unmittelbar auf dem Wege der Pensionszusage / Direktzusage organisieren.
Wahl des Durchführungsweges bei Entgeltumwandlung:
Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigen sich auf einen Durchführungsweg. Alle Durchführungswege stehen zur Verfügung.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich nicht eingen, der Arbeitgeber bietet aber Pensionskasse oder Penionsfonds an. In diesem Fall muss einer dieser angebotenen Durchführungswege genutzt werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer eingen sich nicht, der Arbeitgeber auch keinen Durchfürhungsweg an. Der Arbeitnehmer kann den Abschluss einer Dirktversicherung verlangen, allerdings liegt die Wahl des Versicherers beim Arbeitgeber.
Vergleich der Durchführungswege
Pflicht (abgesenkter Beitrag)
nein (jedoch faktisch durch Rechtssprechung eingeräumt)
Zusätzliche Kosten für PSVaG
Weiterführung privat und durch neuen Arbeitgeber sowie Übertragung i.S.d.§4BetrAVG im Rahmen des Deckungskapitalübertragungsabkommens möglich
Weiterführung privat und durch neuen Arbeitgeber sowie Übertragung i.S.d.§4BetrAVG möglich
Weiterführung der Pensionszusage privat nicht möglich (Weiterführung der Rückdeckungsversicherung ist zwar möglich, führt jedoch zum Zeitpunkt der Übertragung zu lohnsteuerlichen Zufluss beim Arbeitnehmer)
im gegenseitigen Einvernehmen auf neuen Arbeitgeber übertragbar
Weiterführung der Unterstützungskassenzusage privat nicht möglich (Weiterführung der Rückdeckungsversicherung ist zwar möglich, führt jedoch zum Zeitpunkt der Übertragung zu lohnsteuerlichen Zufluss beim Arbeitnehmer)
Überblick Durchführungswege steuerlich und Sozialversicherung
Steuerlliche Behandlung der Leistung
arbeitnehmer-finanziert
a) nach §3Nr.63EStG: Aufwendungen bis max. 4% der BBG p.a. sind steuerfrei zzgl. max. 1800€ p.a. (sofern keine pauschalversteuerten Beiträge aufgewendet werden)
b) Zulagenförderung nach §10aEStG abschnitt XI EStG(§§79ff.EStG)
Beiträge sozialabgabenfrei bis 4% der BBG
als sonstige Einkünfte nach §22Nr.5 EStG zu versteuern
als Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit nach §19 Abs.1 EStG zu versteuern
mittel (Auslagerung gegen Gebühr)
Bruttoeinkommen 2500€ mtl.
Steuerklasse IV, keine Kirchensteuer