Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/23
Timestamp: 2020-02-19 13:32:03
Document Index: 143896343

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', '§ 23', '§ 293', 'BGH', 'Art. 3', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§23', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', '§ 23', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§23']

§ 23 ZPO: Besonderer Gerichtsstand des Vermögens und des Gegenstands
§ 23a ZPO
OLG München, vom 3.3.2015, Az. 7 U 185/15 27 c) Nach diesem Maßstab (kritisch hierzu OLG Celle v. 29.10.1998 - 13 W 106/98, NJW 1999, 3722, juris Rn. 7-9: „§ 23 ZPO ist einschränkend auszulegen“) besteht Vermögen der Beklagten im Sinne des § 23 ZPO in Deutschland nicht.
LG Nürnberg, Urteil vom 2.2.2013, Az. 12 O 3998/12 Sie folgt aus § 23 ZPO, der neben der örtlichen auch die daraus folgende internationale Zuständigkeit regelt (vgl. BGH, NJW 1985, 2090).
LG Nürnberg, Urteil vom 2.2.2013, Az. 12 O 3998/12 § 23 ZPO ist auch dann einschlägig, wenn die Parteien über die Berechtigung an einem hinterlegten Zahlbetrag streiten (vgl. RGZ 51, 256; OLG München, ZIP 2013, 374).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2012, Az. III ZR 282/11 Zwar trifft es zu, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Anwendung des § 23 ZPO nur in Betracht kommt, wenn der Rechtsstreit einen über die Vermögensbelegenheit hinausgehenden Inlandsbezug aufweist (Urteil vom 2. Juli 1991 - IX ZR 206/90, BGHZ 115, 90, 94 ff).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2005, Az. IX ZR 1/05 Vielmehr hat er bereits in seinem Urteil vom 29. April 1999 (BGHZ 141, 286, 290) die Anwendung des § 23 ZPO in Übereinstimmung mit der zitierten Entscheidung des X. Zivilsenats begründet; er hat dort ausdrücklich ausgeschlossen, 'daß das Grundstück der Beklagten keinen wesentlichen Befriedigungswert gehabt hätte.'
BGH, URTEIL vom 4.11.1998, Az. IX ZR 196/97 bb) Die Indizwirkung der örtlichen Zuständigkeit für die internationale Zuständigkeit gilt auch für den Gerichtsstand des Vermögens, falls - gemäß dem Sinn und Zweck des § 23 ZPO -neben der Vermögensbelegenheit ein hinreichender Inlandsbezug des Rechtsstreits gegeben ist (BGHZ 115, 90, 92 ff).
BGH, Urteil vom 2.9.1996, Az. XI ZR 261/95 Ist die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts nach § 23 ZPO gegeben, so ist es Aufgabe des Tatrichters, über den Klageanspruch nach geltendem Recht zu entscheiden und dann, wenn ausländisches Recht maßgeblich ist, dieses Recht gemäß § 293 ZPO von Amts wegen zu ermitteln (vgl. z.B. BGH, Urteil vom 30. April 1992 - IX ZR 233/90 = NJW 1992, 2026, 2029 m.w.Nachw.; Palandt/Heldrich, BGB 55. Aufl. Einleitung vor EGBGB Art. 3 (IPR), Rdn. 34 ff.).
BGH, Urteil vom 2.6.1991, Az. XI ZR 206/90 In der nur am Wortlaut orientierten Auslegung ist § 23 ZPO zwar weder verfassungs- noch völkerrechtswidrig (BVerfGE 64, 1, 20; BGH, Urteil vom 24. November 1988 - Ill ZR 150/87, WM 1989, 355, 357), jedoch hinsichtlich seiner inneren Berechtigung umstritten (Schröder, Internationale Zuständigkeit, 1971, S. 375; Stein/Jonas/Schumann, ZPO, 20. Auf1., § 23 Rdn. 31 c; Schumann ZZP 93 (1980), 408, 431 f.; Linke, Internationales Zivilprozeßrecht, 1991,
BGH, Urteil vom 2.6.1991, Az. XI ZR 206/90 Nach der vom Reichsgericht begründeten und bislang vom Bundesgerichtshof fortgesetzten Rechtsprechung ist Vermögen im Sinne des § 23 ZPO jeder Gegenstand mit einem wenn auch nur geringen Geldwert, wobei nicht erforderlich ist, daß das Vermögensstück zur Befriedigung des Klägers ausreicht oder in angemessener Relation zu dem Streitwert des Prozesses steht (vgl. z.B. RGZ 4, 408, 409; 6, 400, 403; 51, 163, 165; BGH, Urteil vom 30. Januar 1980 - VIII ZR 197/78 = WM 1980, 410; Urteil vom 11. Januar 1990 - IX ZR 27/89 = BGHR § 23 ZPO Forderung 1).
BGH, Urteil vom 2.6.1991, Az. XI ZR 206/90 bb) Eine solche Auslegung, für die § 23 ZPO entgegen der Ansicht der Revision Raum läßt (vgl. BVerfG aaO S. 20) ist zu dem anderen auch im Hinblick auf die völkerrechtliche Vertragspraxis geboten.
BGH, URTEIL vom 4.10.1988, Az. III ZR 150/87 Vermögen im Sinne des § 23 ZPO ist nach der Rechtsprechung jeder Gegenstand, der einen Geldwert hat, sei es eine Sache oder eine Forderung oder ein sonstiges Vermögensrecht (BGH, Urteil vom 22. Oktober 1987 - I ZR 224/85 - BGHR ZPO § 23 Vermögen 1).
BGH, URTEIL vom 3.0.1980, Az. VIII ZR 197/78 Daß das bei Klageerhebung im Gerichtsbezirk befindliche Vermögen der Beklagten zur Befriedigung des Klägers für die von ihm geltend gemachten Ansprüche nicht ausreichte, ist für die Begründung der Zuständigkeit nach § 23 Satz 1 ZPO unerheblich (vgl. dazu BGH Urteil vom 10. Dezember 1976 -V ZR 145/74 = WM 1977, 453).
BGH, URTEIL vom 2.5.1978, Az. VI ZR 189/77 Wie der Senat inzwischen BGHZ 69, 37, 44 (entgegen dem Reichsgericht JW 1930, 263) entschieden hat - das Urteil konnte dem Berufungsgericht noch nicht bekannt sein -, kommt bei einer negativen Feststellungsklage, wenn der sich einer Forderung berühmende Gläubiger im Inland keinen Wohnsitz bzw. Sitz hat, auch diese Forderung, mag auch der Rechtsstreit gerade tarn JLhr Bestehen oder Nichtbestehen geführt werden, als zuständigkeitsbe-gründmder Streitgegenstand im Sinne von § 23 ZPO in Betracht.
BGH, Urteil vom 1.1.1971, Az. II ZR 93/70 Durch die Vereinbarung der Ausschließlichkeit des ausländischen Gerichtsstandes wird, wie das Berufungsgericht darlegt, zulässigerweise auch der Gerichtsstand des inländischen Vermögens (§23 ZPO) abbedungen (vgl. BGHZ aaO S. 128).
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.1970, Az. I ARZ 228/70 Die Antragsgegnerin Ziff.1 hat zwar ihren allgemeinen Gerichtsstand nicht im Zuständigkeitsbereich des Bundesgerichtshofs, doch ist für sie in entsprechender Anwendung des § 23 ZPO ein besonderer Gerichtsstand in Hamburg gegeben (vgl. BGHZ 4, 62 = LM Nr. 1 zu § 23 ZPO = NJW 52, 182), da der mit der beabsichtigten Klage in Anspruch genommene Betrag in Hamburg auch zu ihren Gunsten hinterlegt ist, sie daher Vermögen in der Bundesrepublik besitzt.
BGH, vom 1.3.1962, Az. VII ZR 162/60 Die Klageforderung ist daher in Österreich belegen (§ 23 ZPO; vgl. BGH aaO S. 372-373) und unterliegt infolgedessen den österreichischen Devisenbestimmungen (BGHZ 31, 367, 372-373).
BGH, vom 5.11.1950, Az. Ul Zh 198/58 Denn die streitige Forderung ist nach dem für sie maßgebenden hiesigen Recht (BGHZ 25, 127, 129, 132j 25, 134, 139) in der Bundesrepublik belegen (§23 ZPO).