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Timestamp: 2016-10-23 06:18:29
Document Index: 177486978

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 130', 'BGE', 'Art. 108', 'BGE', 'Art. 108', 'BGE', 'Art. 134']

U 98/98 (19.12.2000)
U 98/98
U 107/98 Hm
E.________, 1944, Beschwerdegegner, vertreten durch Advokat Dr. Peter Bohny, Clarastrasse 19, Basel,
E.________, 1944, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Dr. Peter Bohny, Clarastrasse 19, Basel,
A.- Der 1944 geborene E.________ zog sich am 1. Juli 1967 beim Fussballspielen eine Knieverletzung zu. Wegen deren Folgen gew�hrte ihm die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ab April 1972 auf der Grundlage einer 20 %igen Erwerbsunf�higkeit eine im Hinblick auf einen krankhaften Vorzustand um 50 % gek�rzte Invalidenrente.
Am 22. August 1980 st�rzte E.________ beim Springreiten vom Pferd, was seinerzeit ebenfalls Versicherungsleistungen der SUVA ausl�ste. Am 3. September 1986 erlitt er als Lenker eines Personenwagens anl�sslich eines seitlichfrontalen Zusammenstosses mit einem andern Fahrzeug eine Distorsion der Halswirbels�ule. Im Rahmen der ersten Untersuchungen im Gemeindespital X.________, wo ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule diagnostiziert wurde, konnten keine Hinweise auf eine frische Fraktur gefunden, jedoch degenerative Ver�nderungen sowie eine �ltere Wirbels�ulenverletzung festgestellt werden. Dr. med. G.________, leitender Arzt des Gemeindespitals X.________, attestierte am 9. Dezember 1986 eine f�r die Zeit ab 6. Oktober 50 %ige und ab 27. Oktober 1986 wieder 100 %ige Arbeitsf�higkeit. Entsprechend der erfolgten Wiederaufnahme seiner T�tigkeit in der Bauunternehmung H.________, wo E.________ seit M�rz 1980 als Kalkulator t�tig war, stellte die SUVA ihre Leistungen gem�ss einem Schreiben vom 2. April 1987 vorerst ein.
Im September 1987 sowie im August 1988 gingen jeweils R�ckfallmeldungen ein. Wegen Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich verbunden mit Kopfschmerzen und Schwindelgef�hlen sowie vom Ellenbogengelenk ausgehenden Missempfindungen und leichten Par�sthesien in den Fingern der rechten Hand war E.________ in seiner Arbeitsf�higkeit mehrmals vor�bergehend beeintr�chtigt. In der Hoffnung, seiner gesundheitlichen Situation bei freierer Arbeitseinteilung mit B�rot�tigkeiten und Besprechungen auf Baustellen besser Rechnung tragen zu k�nnen, trat er auf den 1. Januar 1990 eine neue Stelle als Bau- und Gesch�ftsf�hrer in der Generalunternehmung W.________ an. Auch hier kam es mehrfach zu Arbeitsausf�llen und ab Januar 1991 konnte E.________ seinen nach einem erneuten R�ckfall mit akuten Schmerzempfindungen auf 50 % reduzierten Einsatz nicht mehr dauerhaft steigern.
Die SUVA zog nebst den Berichten des Gemeindespitals X.________ u.a. die Stellungnahmen der Neurologen Dr. med. L.________ vom 2. Oktober 1986 und Dr. med. F.________ vom 1. November 1988 sowie mehrere Bescheinigungen der behandelnden �rztin Frau Dr. med. R.________ bei. Zudem holte sie eine Expertise des Dr. med. O.________, Spezialarzt f�r Orthop�die und Chirurgie, von der anstaltsinternen Abteilung Unfallmedizin vom 25. M�rz 1993 ein. Gest�tzt auf diese Unterlagen er�ffnete sie dem Versicherten - nach vorangegangener schriftlicher Ank�ndigung vom 12. Januar 1993 - mit Verf�gung vom 7. April 1993, da keine Unfallfolgen mehr vorl�gen, blieben die Taggeld- und Heilkosten-Leistungen ab 1. Oktober 1992 eingestellt. Mangels auf den Unfall vom 3. September 1986 zur�ckzuf�hrender wesentlicher Behinderung in der Aus�bung der beruflichen T�tigkeit und wegen fehlender erheblicher Sch�digung der k�rperlichen oder geistigen Integrit�t verneinte sie gleichzeitig auch die Voraussetzungen f�r die Zusprechung einer Invalidenrente und die Gew�hrung einer Integrit�tsentsch�digung.
Auf Einsprache hin gab die SUVA, einem Vorschlag des Versicherten folgend, dem Neurologen Dr. med. B.________ ein neurologisch/neuropsychologisches Gutachten in Auftrag, welches am 15. August 1994 erstattet wurde. Nach Pr�fung dieser Expertise sprach sie dem Versicherten gest�tzt auf einen zus�tzlichen Bericht des Dr. med. O.________ vom 12. Dezember 1994 mit Einspracheentscheid vom 1. Februar 1995 f�r die Folgen der 1967, 1980 und 1986 erlittenen Unf�lle, n�mlich der als unfallurs�chlich anerkannten Zervikalbeschwerden und des aus dem Jahre 1967 herr�hrenden Knieleidens, r�ckwirkend ab 1. Oktober 1992 eine kombinierte Invalidenrente auf der Basis einer 30 %igen Erwerbsunf�higkeit sowie eine Entsch�digung f�r eine 10 %ige Integrit�tseinbusse zu.
B.- Hiegegen liess E.________ am Versicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt Beschwerde erheben mit dem Begehren um Zusprechung einer "seiner tats�chlichen unfallbedingten Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit entsprechenden Invalidenrente"; im Weiteren beanstandete er den Berentungszeitpunkt sowie die H�he der Integrit�tsentsch�digung und stellte den Antrag, die SUVA sei zu verpflichten, ihm eine kostendeckende Entsch�digung nebst Zins f�r die anwaltlichen Bem�hungen im Einspracheverfahren zu verg�ten. Als neues Beweismittel reichte er eine von ihm veranlasste Stellungnahme des Dr. med. B.________ vom 19. April 1995 ein. Die SUVA ihrerseits legte zur St�tzung ihres Antrages auf Beschwerdeabweisung ein Aktengutachten des Chirurgen Dr. med. �.________ von der Abteilung Unfallmedizin vom 16. August 1995 auf.
Angesichts der unterschiedlichen �rztlichen Beurteilung der Unfallkausalit�t der vom Versicherten geklagten und von Dr. med. B.________ mit Hirnleistungsst�rungen in Zusammenhang gebrachten vielschichtigen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindelerscheinungen, Aufmerksamkeits- und Konzentrations- sowie Wortfindungsst�rungen, Visusbeeintr�chtigungen, stark schwankender Gem�tslage sowie rascher Erm�dbarkeit veranlasste das kantonale Versicherungsgericht eine Begutachtung durch Dr. med. S.________, Oberarzt an der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Universit�tsspitals Y.________. Nach Eingang der Expertise dieses Facharztes vom 6. August 1997 liess der Versicherte dem kantonalen Gericht zun�chst eine Stellungnahme des lic. phil. D.________, Psychologe und Psychotherapeut FSP sowie Neuropsychologe SVNP, vom 24. September 1997 sowie anschliessend ein diesem in Auftrag gegebenes neuropsychologisches Gutachten vom 19. November 1997 zukommen.
Mit Entscheid vom 27. Februar 1998 hiess das kantonale Gericht die Beschwerde insoweit gut, als es die SUVA wegen der einzig als leistungsrelevant anerkannten Knie- und Zervikalbeschwerden zur Ausrichtung einer Invalidenrente auf der Grundlage einer 40 %igen Erwerbsunf�higkeit verpflichtete. Zudem sprach es dem Versicherten - nunmehr unter Mitber�cksichtigung von Hirnfunktionsst�rungen - eine 20 %ige Integrit�tsentsch�digung sowie eine von der SUVA zu erbringende reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 2'000.- zu. Im �brigen wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
C.- a) Die SUVA f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, ihr Einspracheentscheid vom 1. Februar 1995 sei unter Aufhebung des kantonalen Entscheids vom 27. Februar 1998 zu best�tigen.
b) E.________ l�sst ebenfalls Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben. Darin beantragt er, die SUVA sei zu verpflichten, ihm "eine seiner tats�chlichen Erwerbsunf�higkeit entsprechende Invalidenrente von mindestens 50 %" sowie "eine seiner effektiven k�rperlichen und geistigen Einbusse entsprechende Integrit�tsentsch�digung" zu bezahlen; weiter habe ihm die SUVA "die Auslagen medizinischer Abkl�rungen, insbes. von Fr. 3'952.- zuz�glich 5 % Zins seit 2. Februar 1998" sowie "eine kostendeckende Parteientsch�digung f�r das Verfahren vor Erlass des Einsprache-Entscheides" zu verg�ten; zudem seien "die Vertretungskosten im erst- und zweitinstanzlichen Gerichtsverfahren zu erstatten"; f�r den Fall einer R�ckweisung habe ihm die SUVA "umgehend eine erhebliche Akontozahlung an die zu erwartende Nachleistung" zu erbringen.
c) Sowohl E.________ als auch die SUVA schliessen je auf Abweisung der von der Gegenpartei erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde, Letztere insoweit einschr�nkend, als auf die Antr�ge des Versicherten auf Akontozahlung sowie auf Erstattung von Gutachtenskosten und Vertretungskosten f�r das Einspracheverfahren nicht einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen.
D.- Am 19. Dezember 2000 hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht eine partei�ffentliche Verhandlung durchgef�hrt, welcher Vertreter beider Parteien beiwohnten.
2.- In materieller Hinsicht streitig und zu pr�fen sind einerseits die H�he der dem Versicherten zustehenden Rente und andererseits das Ausmass der Integrit�tsentsch�digung.
a) Da es somit um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist die �berpr�fungsbefugnis des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschr�nkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann �ber die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 OG).
Massgebend f�r die Beurteilung der vom Versicherten vorliegend geltend gemachten Leistungsanspr�che sind demnach die tats�chlichen Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids der SUVA vom 1. Februar 1995 (BGE 116 V 248 Erw. 1a).
3.- Der Versicherte beanstandet in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde zun�chst, dass die Vorinstanz prim�r auf das Gerichtsgutachten des Dr. med. S.________ vom 6. August 1997 abgestellt hat und nicht der von ihm beigebrachten Expertise des Psychologen lic. phil. D.________ vom 19. November 1997 gefolgt ist.
a) Bez�glich der bei der W�rdigung medizinischer Berichte zu beachtenden Grunds�tze und ihres beweisrechtlichen Stellenwerts wird auf die zutreffenden Erw�gungen im kantonalen Entscheid verwiesen. In BGE 125 V 352 ff. Erw. 3b findet sich �berdies eine Zusammenfassung der vom Eidgen�ssischen Versicherungsgericht in Erg�nzung zum massgebenden Prinzip der freien Beweisw�rdigung (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen) erarbeiteten Richtlinien f�r die beweisrechtliche Auswertung bestimmter Formen medizinischer Unterlagen (Gerichtsexpertisen, von Unfallversicherern eingeholte Gutachten externer Spezial�rzte, Gutachten versicherungsinterner �rzte, Parteigutachten).
b) Unzutreffend ist die Darstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Versicherten, wonach das Gutachten des Psychologen lic. phil. D.________ vom 19. November 1997 unbeachtet geblieben sei, weil es das kantonale Gericht unterlassen habe, sich mit dessen Ausf�hrungen inhaltlich auseinanderzusetzen. Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz die in dieser Expertise enthaltenen wesentlichen Aussagen zusammengefasst wiedergegeben und ist, wenn auch mit knapp gehaltener Begr�ndung, zum Schluss gelangt, dass die Feststellungen des lic. phil. D.________ die Erkenntnisse des Dr. med. S.________ vom 6. August 1997 nicht in Frage zu stellen verm�gen, weshalb kein Grund f�r ein Abweichen von dessen Gerichtsgutachten bestehe. Dies zeigt, dass auch die Ausf�hrungen des Psychologen lic. phil. D.________ materiell gepr�ft worden sind und insofern im vorinstanzlichen Vorgehen bei der Beweisw�rdigung kein Mangel festzustellen ist. Dass das kantonale Gericht daneben noch Umst�nde angef�hrt hat, welche den Beweiswert der �usserungen des lic. phil. D.________ seiner Ansicht nach relativieren, �ndert daran nichts. Vielmehr ist es damit der Anforderung nachgekommen, die Gr�nde zu nennen, weshalb es eher auf die eine und nicht auf die andere These abstellt. Eingehend befasst hat sich das kantonale Gericht im �brigen auch mit dem Gutachten des Dr. med. B.________ vom 15. August 1994, sodass ihm jedenfalls nicht vorgehalten werden kann, einseitig nur die Auffassungen der von der SUVA bestellten oder empfohlenen Experten ber�cksichtigt zu haben.
4.- Eine andere Frage ist, ob die Ergebnisse der W�rdigung der medizinischen und fachspezifischen Unterlagen durch die Vorinstanz einer �berpr�fung durch das Eidgen�ssische Versicherungsgericht standzuhalten verm�gen.
a) Die Leistungszusprache im Einspracheentscheid der SUVA vom 1. Februar 1995 ber�cksichtigt nebst den vom lange zur�ckliegenden Unfall aus dem Jahre 1967 stammenden Kniebeschwerden ein rezidivierendes Zervikalsyndrom, welches die immer wieder auftretenden Nacken- und Schulterschmerzen mit den oftmals damit verbundenen Myogelosen zu erkl�ren vermag. Die von Dr. med. B.________ im Gutachten vom 15. August 1994 diagnostizierten Hirnfunktionsst�rungen, welche f�r die beobachteten Symptome wie Schwindelerscheinungen, Visusst�rungen, rasche Erm�dbarkeit, Vergesslichkeit, Konzentrations- und Aufmerksamkeits- sowie Wortfindungsst�rungen und st�rkere Gem�tsschwankungen verantwortlich sein sollen, wurden von der SUVA demgegen�ber nicht als Unfallfolge anerkannt. Allf�lligen psychischen Beeintr�chtigungen schliesslich sprach die Anstalt die ad�quate Kausalit�t zu den versicherten Unfallereignissen ab.
b) Von ausschlaggebender Bedeutung f�r die Beurteilung der beiden zur Diskussion stehenden Leistungsanspr�che - des Umfanges der Invalidenrente einerseits und der Integrit�tsentsch�digung andererseits - ist demnach, ob sich die nach Dr. med. B.________ auf Hirnfunktionsst�rungen zur�ckzuf�hrende Symptomatik sowie allenfalls vorhandene psychische Beeintr�chtigungen in einen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit einem oder mehreren der versicherten Unfallereignisse bringen lassen.
Den Begriff der nat�rlichen Kausalit�t hat die SUVA in ihrem Einspracheentscheid vom 1. Februar 1995 zutreffend dargelegt (vgl. BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Richtig ist insbesondere auch ihre diesbez�gliche Feststellung, wonach das Vorliegen eines nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen einem sch�digenden Ereignis und einer gesundheitlichen St�rung als Tatfrage mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein muss und die blosse M�glichkeit eines Zusammenhangs f�r die Begr�ndung eines Leistungsanspruches nicht gen�gt (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Als ad�quate Ursache eines Erfolges hat ein Ereignis nach der Rechtsprechung dann zu gelten, wenn es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, je mit Hinweisen).
c) Bei der Beurteilung des Rentenanspruchs ist das kantonale Gericht gest�tzt auf das Gerichtsgutachten des Dr. med. S.________ vom 6. August 1997, welcher im Zeitpunkt seiner Untersuchungen keine Hirnleistungsst�rungen mehr feststellen konnte, davon ausgegangen, dass solche einschliesslich der damit in Zusammenhang zu bringenden Symptomatik bei der Bestimmung der rentenrelevanten Erwerbsunf�higkeit nicht zu ber�cksichtigen seien. Im Rahmen der Festsetzung der Integrit�tsentsch�digung erwog die Vorinstanz demgegen�ber in �bereinstimmung mit den Ausf�hrungen des Dr. med. S.________, seit der Diagnosestellung durch Dr. med. B.________ im August 1994 habe sich bez�glich der Hirnfunktionsst�rung eine Befundsverbesserung einstellen k�nnen, da sich der Versicherte zufolge seiner erheblich reduzierten Arbeitst�tigkeit sehr gut habe schonen k�nnen; daraus sei aber zu folgern, dass bei erneuter Belastung mit einem Wiederauftreten der Hirnfunktionsst�rungen und damit einer dauernden Beeintr�chtigung gerechnet werden muss. Im Hinblick auf die in diesem Sinne als "latent" bezeichnete Hirnfunktionsst�rung erh�hte sie den von der SUVA nur unter Ber�cksichtigung des Zervikalsyndroms auf 10 % festgesetzten Integrit�tsschaden um weitere 10 %.
Diese unter dem Blickwinkel der Kausalit�t je nach Leistungsanspruch unterschiedliche Zuordnung allf�lliger Hirnfunktionsst�rungen und der darauf zur�ckgef�hrten Symptomatik muss als widerspr�chlich bezeichnet werden. Wenn die Vorinstanz einen relevanten Kausalzusammenhang zwischen Hirnleistungsst�rungen und einem versicherten Unfallereignis bei der Pr�fung des eine Entsch�digung ausl�senden Integrit�tsschadens offenbar bejahen will, m�sste dies konsequenterweise auch im Rahmen der Pr�fung der Rentenberechtigung geschehen. Abgesehen davon, dass grunds�tzlich ohnehin auf die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids der SUVA vom 1. Februar 1995 abzustellen ist (Erw. 2b), k�nnte der vorinstanzlichen Betrachtungsweise auch insoweit nicht gefolgt werden, als eine aktuell zwar nicht feststellbare, latent aber gleichwohl vorhandene und bei Wiederaufnahme einer Arbeit je nach Belastungssituation erneut zu Tage tretende Beeintr�chtigung f�r die Rentenfestsetzung unbeachtlich bleiben k�nnte. Gerade durch die Gefahr eines Wiederaufkommens abgeklungener oder vor�bergehend in den Hintergrund getretener Beschwerden w�rde die Zumutbarkeit einer Erwerbst�tigkeit ernsthaft in Frage gestellt, was letztlich auch Auswirkungen auf den massgeblichen Invalidit�tsgrad haben m�sste.
5.- Angesichts der nicht widerspruchsfreien Argumentation des kantonalen Gerichts muss die Frage nach der Unfallkausalit�t der von Dr. med. B.________ im Gutachten vom 15. August 1994 auf Hirnleistungsst�rungen zur�ckzuf�hrenden Symptomatik einer vertieften Pr�fung unterzogen werden.
a) In seiner neurologisch/neuropsychologischen Expertise vom 15. August 1994 hat Dr. med. B.________ im durchschnittlich ausgefallenen neuropsychologischen Testleistungsprofil Hinweise auf leichte bis mittelschwere Hirnleistungsst�rungen erblickt; insbesondere die St�rungen der Konzentrationsleistung und der Wortfindung spr�chen f�r eine schwerpunktm�ssige L�sion frontobasal bzw. diencephal. Weiter hat Dr. med. B.________ die Ergebnisse der Untersuchungen mittels Elektroenzephalogramm (EEG) und der Single Photon Emission Computed Tomography (Spect) angef�hrt, wobei Letztere einen mit einem vorangegangenen Schleudertrauma kompatiblen Befund einer parieto-occipitalen Minderdurchblutung zeige. Aus diesen Erkenntnissen zusammen mit den anamnestischen Angaben hat er auf eine wesentliche Mitbeteiligung einer hirnorganischen Grundlage geschlossen.
Auf Grund der Ausf�hrungen des Dr. med. B.________ kann indessen noch nicht von Hirnleistungsst�rungen im Sinne eines organisch nachgewiesenen Befundes ausgegangen werden. Schon die Tatsache, dass Dr. med. S.________ im Zeitpunkt seiner Untersuchung rund drei Jahre sp�ter keine entsprechenden Hirnleistungsst�rungen mehr erkennen konnte, liesse sich mit einer solchen Annahme kaum vereinbaren. Dr. med. S.________ hat es denn auch als unwahrscheinlich bezeichnet, dass die fr�her festgestellten Hirnfunktionsst�rungen auf einer strukturellen Hirnsch�digung beruhten, und eher eine schmerz- und depressionsbedingte funktionelle St�rung in Betracht gezogen. Bez�glich der mit dem Nachweis einer Organizit�t des beim Versicherten bestehenden Beschwerdebildes verbundenen Problematik ist auch darauf hinzuweisen, dass nach einem k�rzlich ergangenen Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts die Spect-Untersuchung des Gehirns als nicht wissenschaftlich anerkannte Methode zur Beurteilung von Schleudertraumata im Rahmen der Pr�fung der nat�rlichen Kausalit�t von Unfallfolgen kein geeignetes Beweismittel darstellt (nicht ver�ffentlichtes Urteil Z. vom 2. Juni 2000 [U 160/98]). Das Vorliegen eines gesicherten organischen Befundes kann unter diesen Umst�nden nicht als mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt gelten.
b) Aber auch in F�llen ohne organisch nachweisbare Beschwerden nach einem Schleudertrauma der Halswirbels�ule oder einem in seinen Auswirkungen vergleichbaren Mechanismus (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) wie etwa einer Distorsion der Halswirbels�ule kann eine Leistungspflicht des Unfallversicherers gegeben sein (vgl. BGE 117 V 363 ff. Erw. 5d).
aa) Der Versicherte, bei welchem unmittelbar nach dem Verkehrsunfall vom 3. September 1986 ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule diagnostiziert worden ist, litt - zumindest im massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides vom 1. Februar 1995 noch (Erw. 2b) - an einem nach derartigen Verletzungen nicht selten auftretenden und insofern typischen Beschwerdebild, das die genannten Symptome wie Schwindel, Sehst�rungen, rasche Erm�dbarkeit, Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Wortfindungsst�rungen sowie Gem�tsschwankungen beinhaltet. F�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers ist indessen auch in solchen F�llen vorausgesetzt, dass die geklagten Beschwerden medizinisch einer fassbaren gesundheitlichen Beeintr�chtigung zugeschrieben werden k�nnen und diese Gesundheitssch�digung mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem versicherten Unfall steht. Blosse Klagen �ber diffuse Beschwerden gen�gen f�r den Nachweis der Unfallkausalit�t nicht (BGE 119 V 341 Erw. 2b/bb).
bb) Beim Versicherten traten nach dem Verkehrsunfall vom 3. September 1986 Nacken- und R�ckenbeschwerden auf, weshalb er sich am folgenden Tag ins Gemeindespital X.________ begab, wo er w�hrend drei Tagen hospitalisiert blieb. Mehrere Wochen trug er in der Folge einen stabilen Halskragen. Bereits am 2. Oktober 1986 berichtete der Neurologe Dr. med. L.________ �ber leichte Kopfschmerzen und nach dem Unfall entstandene Schwindelzust�nde, welche er auf eine vertebro-basil�re Durchblutungsst�rung zur�ckf�hrte. Nach der Spitalentlassung stand der Versicherte auch nach Wiederaufnahme seiner fr�heren Erwerbst�tigkeit in st�ndiger physiotherapeutischer Behandlung. Der auf Zuweisung des Dr. med. G.________ hin erstellte Bericht des Neurologen Dr. med. F.________ vom 1. November 1988 h�lt fest, dass es immer wieder zu Schwindelsensationen vor allem in rechter Seitenlage und mit Verst�rkung beim Kopfdrehen nach rechts gekommen sei; wegen Verspannung und Bewegungseinschr�nkung gefolgt von Schwindelzust�nden habe der Versicherte immer wieder physikalische Behandlung ben�tigt; besonders l�ngeres Verharren des Kopfes in einer Stellung k�nne unsystematisiertes Schwindelgef�hl ausl�sen. Auch Frau Dr. med. R.________ hat in ihren Attesten wiederholt Kopfschmerzen und Schwindelgef�hle erw�hnt.
cc) Trotz dieser im Anschluss an den Verkehrsunfall vom 3. September 1986 beobachteten Entwicklung des Gesundheitszustandes kann die nat�rliche Kausalit�t eines der versicherten Unfallereignisse f�r die erw�hnte Symptomatik nicht bejaht werden. Insbesondere steht dem entgegen, dass in den medizinischen Berichten erst ab 1991 mental kognitive Ver�nderungen dokumentiert sind. Wenn auch schon in fr�heren �rztlichen Stellungnahmen von zeitweise unbestimmten Schwindelerscheinungen und gelegentlich von Kopfschmerzen die Rede ist, standen als Ursache der gesundheitlich bedingten Arbeitsaussetzungen bis 1991 praktisch doch ausschliesslich die Nacken- und Schulterbeschwerden mit den diese begleitenden Myogelosen im Vordergrund, und die notwendige �rztliche Behandlung beschr�nkte sich im Wesentlichen auf physikalische Therapie. Obschon sich mit den �rztlicherseits erw�hnten Kopfschmerzen und Schwindelgef�hlen einzelne der auch beim Beschwerdekomplex nach Schleudertraumata vorkommenden St�rungen schon fr�her bemerkbar machten, ist das Gesamtbild der �blicherweise beobachteten Symptomatik erst nach einer erheblichen Zeitspanne von ann�hernd f�nf Jahren nach dem Unfall vom 3. September 1986 aufgetreten. Angesichts dieses Umstandes verbietet sich die Annahme einer bloss l�nger dauernden Latenzzeit.
Die neben dem von der SUVA als unfallkausal anerkannten Zervikalsyndrom und dessen unmittelbaren Auswirkungen bestehenden Leiden k�nnen deshalb nicht mehr als �berwiegend wahrscheinlich mit dem Verkehrsunfall aus dem Jahre 1986 oder gar dem noch fr�heren Reitunfall aus dem Jahre 1980 in Zusammenhang stehend qualifiziert werden. Damit er�brigt sich eine Pr�fung der Ad�quanz der vom Versicherten geklagten Symptomatik.
c) Was eine allf�llige psychische Beeintr�chtigung, namentlich die von Dr. med. B.________ in Betracht gezogene depressive Entwicklung als Grundlage der Beschwerden des Versicherten anbelangt, ist festzuhalten, dass sich f�r das Bestehen einer solchen aus den Akten keine hinreichenden Anhaltspunkte ergeben. Dr. med. S.________ sieht die psychische Belastung lediglich als eine m�gliche Erkl�rung f�r die beobachtete Entwicklung des Gesundheitszustandes; Hinweise auf einen psychopathologischen Zustand l�gen indessen - auch nach Meinung des Prof. Dr. med. V.________ von der psychiatrischen Universit�tspoliklinik Y.________ - nicht vor. Auch im Bericht des lic. phil. D.________ vom 19. November 1997 wird eine depressive Komponente verneint. Es er�brigt sich deshalb, der Frage nach einer allf�lligen Unfallkausalit�t eines psychisch bedingten Beschwerdekomplexes weiter nachzugehen.
d) Die Leistungspflicht der SUVA beschr�nkt sich demnach auf die Folgen des Zervikalsyndroms und der auf den Unfall aus dem Jahre 1967 zur�ckzuf�hrenden Kniebeschwerden.
6.- Damit stellt sich bez�glich des Rentenanspruches die Frage nach den erwerblichen Auswirkungen der entsch�digungsrelevanten gesundheitlichen Beeintr�chtigung.
a) Nicht zu beanstanden ist der von der SUVA auf den 1. Oktober 1992 festgesetzte Beginn des Rentenanspruchs, musste doch auf Grund der Aktenlage damals schon seit l�ngerem davon ausgegangen werden, dass von einer Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten ist (Art. 19 Abs. 1 UVG). Wenn Dr. med. B.________ die M�glichkeit einer Steigerung der Arbeitsf�higkeit in seinem Gutachten vom 15. August 1994 ebenfalls verneint hat, best�tigt dies nur die Richtigkeit der von der SUVA schon fr�her getroffenen Annahme. Entgegen der Argumentation in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Versicherten l�sst sich daraus nicht ableiten, der �bergang von der Taggeld- zur Rentengew�hrung h�tte erst nach Vorliegen der Stellungnahme des Dr. med. B.________ erfolgen d�rfen.
b) Dr. med. O.________ veranschlagte die auf den Zervikalbefund zur�ckzuf�hrende Arbeitsunf�higkeit als Bau- und Gesch�ftsf�hrer in seinem Bericht vom 12. Dezember 1994 auf 25 %, w�hrend Dr. med. S.________ unter Mitber�cksichtigung von Kopfschmerzen und Brachialgien sowie gelegentlichem Schwindel und Vergesslichkeit einschliesslich der Folgen des Knieleidens diese f�r die T�tigkeit als Kalkulator und Bauf�hrer im Gutachten vom 6. August 1997 auf 30 % sch�tzte. Die Annahme der SUVA, welche in ihrem Einspracheentscheid vom 1. Februar 1995 von einer insgesamt zu ber�cksichtigenden 30 %igen Einschr�nkung des Leistungsverm�gens ausgegangen ist, kann unter diesen Umst�nden als den konkret zu ber�cksichtigenden Verh�ltnissen angemessen betrachtet werden.
c) Zu pr�fen bleibt, inwiefern sich diese gesundheitsbedingte Verminderung der Arbeitsf�higkeit erwerblich auswirkt.
Bei der Bestimmung des ohne Gesundheitsschaden mutmasslich realisierbaren Verdienstes (Valideneinkommen) hat das kantonale Gericht an das als Bau- und Gesch�ftsf�hrer in der Firma W.________ erzielte Gehalt von j�hrlich Fr. 132'450.- angekn�pft, dazu aber erwogen, dass dieser Lohn deutlich �ber dem Branchenschnitt liege. Deshalb hat es das f�r den Einkommensvergleich massgebende Valideneinkommen auf Fr. 100'000.- herabgesetzt. Dieser Betrachtungsweise ist insofern beizupflichten, als das geltend gemachte Jahresgehalt von Fr. 132'450.- tats�chlich unverh�ltnism�ssig hoch erscheint. Zu bedenken ist, dass der Versicherte vor seinem Stellenwechsel �ber Jahre hinweg ein massiv tieferes Einkommen erzielt hat und seine neue T�tigkeit in der Firma W.________ bis zur Reduktion seines Einsatzes im Jahre 1991 nur gerade ein Jahr ausge�bt hat. Als gelernter Maurer mit jahrelanger Praxis als Kalkulator und Bauf�hrer erf�llte er die ausbildungsm�ssigen Voraussetzungen der neu �bernommenen Funktion als Gesch�ftsf�hrer einer Bauunternehmung nur beschr�nkt. Zumindest hatte sich sein fr�herer Arbeitgeber anl�sslich einer Befragung durch die SUVA am 22. September 1992 hinsichtlich einer Besch�ftigung als Gesch�ftsf�hrer in leitender Stellung eher skeptisch ge�ussert. Angesichts dieser Gegebenheiten erscheint es unwahrscheinlich, dass der Versicherte nach dem Konkurs der Firma W.________ andernorts eine auf gleicher Stufe entl�hnte neue Stelle gefunden h�tte. Bez�glich des Validenlohnes rechtfertigt es sich deshalb, auf das fr�her als Kalkulator und Bauf�hrer in der Firma H.________ erzielte Einkommen abzustellen, welches sich gem�ss einer Auskunft dieses Betriebes vom 14. Februar 1995 im Jahre 1992 auf Fr. 92'300.- belaufen h�tte.
Auch bei der Bestimmung des trotz gesundheitsbedingter Leistungsverminderung erreichbaren Lohnes (Invalideneinkommen) ist auf die Verdienstverh�ltnisse in der fr�heren T�tigkeit als Kalkulator in der Bauunternehmung H.________ zur�ckzugreifen. Dabei ist gest�tzt auf die Sch�tzungen des Dr. med. O.________ und des Gerichtsgutachters Dr. med. S.________ (Erw. 6b) davon auszugehen, dass es dem Versicherten dort im Jahre 1992 m�glich und zumutbar gewesen w�re, eine rund 70 %ige Leistung zu erbringen. Unter der Annahme einer entsprechenden Einkommenseinbusse ergibt sich eine 30 %ige Invalidit�t. Die im Einspracheentscheid der SUVA vom 1. Februar 1995 festgesetzte Rentenh�he ist demnach nicht zu beanstanden.
7.- Nachdem eine Integrit�tsentsch�digung nur f�r die als unfallkausal geltenden Zervikalbeschwerden geschuldet ist, besteht f�r deren vorinstanzlich vorgenommene Erh�hung um 10 % auf 20 % kein Anlass. Auch in diesem Punkt ist der kantonale Entscheid vom 27. Februar 1998 aufzuheben und der Einspracheentscheid der SUVA vom 1. Februar 1995 zu best�tigen.
8.- Die vom Versicherten f�r seine anwaltliche Vertretung im Einspracheverfahren geforderte Entsch�digung ist mit der vom Eidgen�ssischen Versicherungsgericht in BGE 117 V 401 als gesetz- und verfassungsm�ssig erkannten Regelung in Art. 130 Abs. 2 Satz 2 UVV (BGE 117 V 402 ff. Erw. 1), welche einen solchen Anspruch ausdr�cklich ausschliesst, nicht vereinbar. Abgesehen davon w�re nicht ersichtlich, inwiefern der notwendige Aufwand - wie geltend gemacht - die dem Versicherten obliegende Mitwirkungspflicht erheblich �berstiegen haben sollte.
9.- Weiter ist zu pr�fen, ob die SUVA f�r die vom Psychologen lic. phil. D.________ in Rechnung gestellten Kosten in H�he von insgesamt Fr. 3'952.- f�r die im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegte Stellungnahme vom 24. September 1997 und das Gutachten vom 19. November 1997 aufzukommen hat.
a) Nach Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG hat die im erstinstanzlichen Verfahren obsiegende Partei Anspruch auf den vom Gericht festgesetzten Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne R�cksicht auf den Streitwert nach dem zu beurteilenden Sachverhalt und der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Unter dem Titel Parteientsch�digung sind der obsiegenden Partei auch die notwendigen Expertenkosten zu ersetzen (BGE 115 V 63 Erw. 5c; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 Erw. 3b). Grundlage f�r die Zusprechung einer solchen Entsch�digung im Prozess vor der kantonalen Gerichtsinstanz ist Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG. Somit hat das Gericht und nicht der Unfallversicherer, welcher Partei ist, mit dem Urteil �ber die Streitsache selbst auch dar�ber zu befinden, wer allf�llige Kosten f�r Gutachten zu tragen hat (BGE 115 V 63 Erw. 5c). Entgegen der Auffassung der SUVA bedarf es demnach f�r die Verlegung der Expertenkosten keiner vorg�ngigen Verf�gung des Unfallversicherers. Ihr diesbez�glicher Nichteintretensantrag ist unbegr�ndet.
b) Wie das kantonale Gericht zutreffend festgehalten hat, ist der Unfallversicherer zur Erstattung der Kosten eines von einer Partei in Auftrag gegebenen Privatgutachtens nur verpflichtet, wenn dieses f�r deren Interessenwahrung notwendig gewesen ist und sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund dieser neu beigebrachten Untersuchungsergebnisse schl�ssig feststellen l�sst (RKUV 1994 Nr. U 182 S. 47 f.).
Im vorinstanzlichen Verfahren bestand nach Einholung des Gutachtens des Dr. med. S.________ vom 6. August 1997 durch das kantonale Gericht kein begr�ndeter Anlass f�r zus�tzliche Abkl�rungen medizinischer Art. Der diesbez�glich relevante Sachverhalt war im damaligen Zeitpunkt nach umfassenden Untersuchungen gut dokumentiert. Es lagen zahlreiche �rztliche Stellungnahmen aus unterschiedlichen Fachbereichen vor, welche �ber die Entwicklung des Gesundheitszustandes zuverl�ssig Auskunft gaben und eine schl�ssige Beurteilung durchaus zuliessen. Zu Recht hat das kantonale Gericht denn auch von der Anordnung weiterer fachspezifischer Untersuchungen oder einer Oberexpertise wie auch von der Unterbreitung zus�tzlicher Expertenfragen abgesehen. Die vom Versicherten auf eigene Initiative veranlasste Begutachtung durch den Psychologen lic. phil. D.________ f�hrte schliesslich auch nicht zu neuen, den Entscheid �ber die materielle Streitsache beeinflussenden Erkenntnissen. Dass das kantonale Gericht die beantragte Kostengutsprache abgelehnt hat, ist unter diesen Umst�nden nicht zu beanstanden.
Ebenso wenig ist ein hinreichender Grund f�r die nach Erlass des Einspracheentscheids vom 1. Februar 1995 erfolgte Einholung der zus�tzlichen Stellungnahme des Dr. med. B.________ vom 19. April 1995 ersichtlich. Auch in diesem Zusammenhang kann der Versicherte keine Kosten�bernahme durch die SUVA beanspruchen.
10.- F�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht sind keine Kosten zu erheben (Art. 134 OG). Da der Einspracheentscheid der SUVA vom 1. Februar 1995 vollumf�nglich zu best�tigen ist, kann der Versicherte als unterliegende Partei weder f�r das kantonale Beschwerdeverfahren noch f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung beanspruchen.
11.- Da es keiner R�ckweisung der Sache an die SUVA bedarf, ist der Antrag des Versicherten, Letztere zur Ausrichtung von Akontozahlungen anzuhalten, hinf�llig.
I. In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der
Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Basel-
Stadt vom 27. Februar 1998 aufgehoben.
II. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von E.________ wird