Source: https://gesetze-in-app.de/HGB/25
Timestamp: 2019-05-20 16:21:35
Document Index: 357069440

Matched Legal Cases: ['§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 8', '§ 25', '§ 7', 'BGH', '§8', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 28', 'BGH', '§ 25', '§ 128', 'BGH', '§25', '§ 128', 'BGH', '§ 242', '§ 146', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 105', '§ 21', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 25', 'Art. 103', 'BGH', '§ 25', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 8', '§ 25', '§ 7', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 8', '§ 25', '§ 7', 'BGH', '§8', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 8', '§ 25', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 7', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 7', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 25', 'BGH', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25']

§ 25 HGB:
BGH, URTEIL vom 2.4.1990, Az. X ZR 82/88 Rechtsgrund der Haftung nach § 25 Abs. 1 HGB ist die in der Fortführung des Geschäfts unter der bisherigen Firma liegende, an die Öffentlichkeit gerichtete Erklärung des Erwerbers, für die Geschäftsschulden haften zu wollen, verbunden mit dem Erwerb der Grundlage für diese Schuldenhaftung, dem Geschäftsvermögen (BGH NJW 1982, 577, 578 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. tt ZR 119/91 Zwar gilt § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB nach allgemeiner Meinung nicht für Forderungen, die nur mit Zustimmung Dritter, insbesondere des Schuldners, abgetreten werden können (vgl. dazu statt aller Heymann/Emmerich, HGB, 1989 § 25 Rdn. 39 m.w.N. sowie Baumbach/Duden/Hopt, HGB 28. Aufl. § 25 An. 4 B).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. tt ZR 119/91 Die Revision kann sich aber auch nicht mit Erfolg auf diejenigen Stimmen im Schrifttum berufen, die der Meinung sind, § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB enthalte nur eine widerlegbare Vermutung (so vor allem K. Schmidt, Handelsrecht 3. Aufl. § 8 I 4 b S. 204; Baumbach/Duden/Hopt aaO § 25 An. 4 A; auch Capelle/Canaris, Handelsrecht 21. Aufl. § 7 II 3 b S. 102).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. tt ZR 119/91 Inwieweit davon eine Ausnahme zu machen ist und ob diese gegebenenfalls schon dann eingreift, wenn der Schuldner positive Kenntnis von einer gegenteiligen, zwischen den an der Veräußerung des Handelsgeschäfts beteiligten Parteien getroffenen Abmachung besitzt (so K. Schmidt aaO §8I4bS. 204 und Heymann/Emmerich, aaO § 25 Rdn. 41; Capelle/Canaris aaO), oder allenfalls dann, wenn seine Berufung auf § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB unter den besonderen Umständen gegen die guten Sitten verstößt (so RG JW 1903, 401 Nr. 15 und 1931, 3076; BGHZ 29, 1, 4; Staub/Hüffer aaO § 25 Rdn. 69 und 101; Schlegelberger/ Hildebrandt/Steckhan aaO § 25 Rdn. 18 unter b), kann im vorliegenden Fall dahinstehen.
BGH, Urteil vom 5.4.1954, Az. II ZK 130/54 Kommanditist in sein Geschäft auf nahm, wurde eine neue Gesellschaft errichtet, die zwar die gleiche Firma wie die frühere Gesellschaft führt, aber mit der früheren Gesellschaft nicht identisch ist« Diese Gesellschaft wurde gemäß § 28 HGB nunmehr auch Schuldnerin der Rentenverpflichtung gegenüber dem Kläger, da diese Verbindlichkeit in den Betrieb des Handelsgeschäfts eingegangen war (RGZ 154, 336* vgl auch BGH Und-llöhr Hr 3 zu § 25 HGB)« Daneben haftete der Beklagte zu 2) als der frühere alleinige Inhaber des Geschäftsunternehmens neben der Gesellschaft weiter» und zwar als Gesamtschuldner neben der Gesellschaft, ohne daß es insoweit einer Stellungnahme zu der von den* Beklagten aufgeworfenen Rechtsfrage nach dem Verhältnis der Haftung zwischen einer .Personalhandelsgesellschaft und ihrem persönlich haftenden Gesellschafter bedarf (vgl dazu Weipert RGRK HGB § 128 Bern 14)*
BGH, , Az. 7 ZR 140/59 Hiergegen wendet sich die Revision 2. Nicht beanstandet wird von ihr - und insoweit bestehen auch bei einer Prüfung von Amts wegen keine Bedenken daß das Berufungsurteil, wenn auch ohne ausdrückliche Begründung, die drei Beklagten als Anspruchsgegner behan« delt, obgleich nicht sie Vertragspartner des Klägers gewesen sind, sondern die frühere Kommanditgesellschaft L^^ & Co.; die Passivlegitimation der Erstbeklagten bejaht das Urteil anscheinend deshalb, weil sie Rechtenachfolgerin der ursprünglichen Käuferin ist, sowie wegen ihrer Firmenführung (§25 HGB), während es die Grundlage für die Inanspruchnahme der beiden übrigen Beklagten wohl in ihrer Gesellschafter-Eigenschaft erblickt (§ 128 KGB)o Ohne Rechtsirrtum und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats hat der Berufungsrichter ferner angenommen, daß ein Wegfall der Geschäftsgrundlage auch noch bei erfüllten und vollständig abgewickelten Grundstückskaufverträgen in Betracht kommen kann (BGHZ 25, 390, 393 f; ebenso Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl. § 242 An. 266) und daß die Sonderregelung des § 146 a LAG einen Ausgleichssnspruch des Grundatücfcsverkauf ers grundsätzlich nicht ausschließt (Urteil vom 30. November 1959, V ZR 125/58, WM I960, 234; vgl. auch KG NJW 1958, 910 m.
BGH, URTEIL vom 5.11.1980, Az. I ZR 129/79 Eine Zweigniederlassung, die keine eigene Buch-, Kassen- und Kontenführung hat und deren Geschäfte die Hauptniederlassung mit den Geschäftspartnern abrechnet, ist kein Handelsgeschäft im Sinne des § 25 Abs. 1 HGB (vgl. BGH LM Nr. 12 zu § 25 HGB).
BGH, , Az. lI ZR 32/56 keinen Übernahmevert'rag geschlossen hatte (Würdinger Großk Anm 8 zu § 25 HGB), wenn dieser Vertrag nichtig (Würdinger aaO Anm 13} .oder wegen fehlender Devisengenehmigung schwebend unwirksam war (BGHZ 18, 248 /2527’)o.Die Voraussetzungen eines solchen Falles des Rechtsscheins liegen aber hier nicht vor, das Berufungsgericht hat den Fall rechtsirrtümlich verallgemeinerto
BGH, vom 1.8.1962, Az. VIII ZR 18/62 Den Dochtsgrund der Haftung nach § 25 HGB bildet die in der Fortführung des Geschäfts unter der bisherigen Firma liegende an die Öffentlichkeit gerichtete Erklärung__des Erwerbers, für die bisherigen Geschäftsschulden haften zu wollen, verbunden mit den Erwerb der Grundlage für diese Schuldenhaftung, nämlich des Geschäftsvermögens (BGHZ 18., 248,250; 22,234 »259) ° Der Standpunkt des Klägers .; der Beklagte habe eine anfechtbare Befriedigung erlangt, steht mit dem in § 25 HGB zu dem Ausdruck gekommenen Grundsatz, daß der Gläubiger dort Befriedigung finden solle, wo das Schuldnervermögen als die natürliche Grundlage des gewährten Kredits geblieben sei, in Widerspruch.
BGH, URTEIL vom 3.9.2013, Az. VIII ZR 423/12 Das hat erst recht zu gelten, wenn ein Schuldbeitritt, wie er in § 25 HGB geregelt ist, nicht auf vertraglicher Vereinbarung beruht, sondern bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen nachträglich kraft Gesetzes eintritt (vgl. BGH, Urteile vom 8. Mai 1989 - II ZR 237/88, WM 1989, 1219 unter 3 b; vom 5. März 1974 - VI ZR 240/73, WM 1974, 395, 396; vom 26. November 1964 - VII ZR 75/63, BGHZ 42, 381, 384; RGZ 135, 104, 107 f.; ebenso zu dem gesetzlichen Forderungsübergang von Ansprüchen aus der CMR BGH, Urteil vom 12. Februar 1998 -1 ZR 5/96, WM 1998, 2077 unter II 1 b aa).
BGH, URTEIL vom 3.9.2013, Az. VIII ZR 423/12 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist deshalb die Anwendbarkeit von § 25 Abs. 1 HGB nicht ausgeschlossen, wenn ein Handelsunternehmen von einem Sequester (§ 105 KO) oder einem vorläufigen Insolvenzverwalter (§ 21 Abs. 2 Nr. 1 InsO) erworben wird, ohne dass sich daran die Eröffnung eines Konkurs- oder Insolvenzverfahrens anschließt (BGH, Urteil vom 11. April 1988 - II ZR 313/87, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 1.11.2009, Az. II ZR 229/08 Mit seiner Beurteilung, der - für die Frage einer Unternehmensfortführung i.S. von § 25 Abs. 1 HGB grundsätzlich erhebliche (vgl. Baumbach/Hopt, HGB 33. Aufl. § 25 Rdn. 6) - Vortrag der Klägerin zu dem Wert der Unternehmensbereiche sei 'in keiner Weise konkretisiert und daher weder aussagekräftig noch einer Sachaufklärung zugänglich', hat sich das Berufungsgericht in den Schutzbereich des Art. 103 GG verletzender Weise der Erkenntnis verschlossen, dass nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung eine Partei ihrer Darlegungslast bereits genügt, wenn sie Tat-
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. TT ZR 116/91 Zwar gilt § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB nach allgemeiner Meinung nicht für Forderungen, die nur mit Zustimmung Dritter, insbesondere des Schuldners, abgetreten werden können (vgl. dazu statt aller Heymann/Emmerich, HGB, 1989 § 25 Rdn. 39 m.w.N. sowie Baumbach/Duden/Hopt, HGB 28. Aufl. § 25 An. 4 B).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. TT ZR 116/91 Die Revision kann sich aber auch nicht mit Erfolg auf diejenigen Stimmen im Schrifttum berufen, die der Meinung sind, § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB enthalte nur eine widerlegbare Vermutung (so vor allem K. Schmidt, Handelsrecht 3. Aufl. § 8 I 4 b S. 204; Baumbach/Duden/Hopt aaO § 25 An. 4 A; auch Capelle/Canaris, Handelsrecht 21. Aufl. § 7 II 3 b S. 102).
BGH, URTEIL vom 4.9.1985, Az. IX ZR 153/84 Denn § 25 Abs. 1 HGB knüpft an Tatsachen an, die im Rechtsverkehr nach außen in Erscheinung treten (BGH, Urt. v. 16. Januar 1984 - II ZR 114/83, NJW 1984, 1186; so auch schon BGHZ 18, 248, 250; 22, 234, 239).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2006, Az. IX ZA 27/06 Die Haftung des Erwerbers gemäß §25 Abs. 1 HGB tritt neben diejenige des früheren Inhabers (BGHZ 42, 381, 384; BGH, Urt. v. 8. Mai 1989 - II ZR 237/88, WM 1989, 1219, 1221), bedeutet also nicht dessen Entlassung aus den im Betrieb des Geschäfts begründeten Verbindlichkeiten.
BGH, URTEIL vom 1.4.1983, Az. VIII ZR 34/82 Rechtsgrund der Haftung nach § 25 HGB ist nämlich die in der Fortführung des Geschäfts unter der bisherigen Firma liegende, an die Öffentlichkeit gerichtete Erklärung des Erwerbers, für die bisherigen Geschäftsschulden haften zu wollen (vgl. BGHZ 18, 248, 250? 38, 44, 47).
BGH, URTEIL vom 3.8.2009, Az. VIII ZR 321/08 13	Die Haftung aus § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB greift nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein, wenn zwar der Unternehmensträger wechselt, das Unternehmen selbst aus der Sicht des maßgeblichen Verkehrs aber im Wesentlichen unverändert unter der alten Firmenbezeichnung fortgeführt wird (Senatsurteil vom 24. September 2008 -VIII ZR 192/06, WM 2008, 2273, Tz. 12; BGH, Urteil vom 28. November 2005 - II ZR 355/03, NJW 2006, 1002, Tz. 7 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.8.2009, Az. VIII ZR 321/08 15	Denn die Firmenfortführung ist deshalb eine Voraussetzung für die Haftung gemäß § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB, weil in ihr die Kontinuität des Unternehmens nach außen in Erscheinung tritt, welche der tragende Grund für die Erstreckung der Haftung für früher im Betrieb des Unternehmens begründete Verbindlichkeiten des Vorgängers auf seinen Nachfolger ist (Senatsurteil, aaO, Tz. 19; BGH, aaO, Tz. 7).
BGH, URTEIL vom 3.8.2009, Az. VIII ZR 321/08 Für die Anwendbarkeit des § 25 Abs. 1 HGB kommt es nicht darauf an, welche Erklärung gegenüber dem Registergericht abgegeben wird, sondern vielmehr darauf, unter welcher Bezeichnung ein Unternehmen tatsächlich am Markt auftritt (BGH, Urteil vom 1. Dezember 1986 - II ZR 303/85, NJW 1987, 1633).
BGH, URTEIL vom 3.8.2009, Az. VIII ZR 321/08 Die Haftungsfolge aus § 25 Abs. 1 HGB greift daher auch dann ein, wenn einzelne Vermögensbestandteile oder Betätigungsfelder von der Übernahme ausgenommen sind, solange nur der den Schwerpunkt des Unternehmens bildende wesentliche Kern desselben übernommen wird, so dass sich der nach außen für die beteiligten Verkehrskreise in Erscheinung tretende Tatbestand als Weiterführung des Unternehmens in seinem wesentlichen Bestand darstellt (BGH, Urteil vom 4. November 1991 - II ZR 85/91, NJW 1992, 911, unter III 1).
BGH, URTEIL vom 3.8.2008, Az. VIII ZR 192/06 12	Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs greift die Haftung gemäß § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB ein, wenn zwar der Unternehmensträger wechselt, das Unternehmen selbst aus der Sicht des maßgeblichen Verkehrs aber im Wesentlichen unverändert unter der alten Firmenbezeichnung fortgeführt wird (BGH, Urteil vom 28. November 2005 - II ZR 355/03, NJW 2006, 1002, Tz. 7 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.8.2008, Az. VIII ZR 192/06 19	Beim	Wechsel	des Inhabers ist die Firmenfortführung deshalb eine Vor- aussetzung für die in § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB vorgesehene Haftung, weil in ihr die Kontinuität des Unternehmens nach außen in Erscheinung tritt, welche der tragende Grund für die Erstreckung der Haftung für früher im Betrieb des Unternehmens begründete Verbindlichkeiten des Vorgängers auf seinen Nachfolger ist (BGH, Urteil vom 28. November 2005, aaO, Tz. 7; BGH, Urteil vom 4. November 1991, aaO, unter IV 1).
BGH, URTEIL vom 3.8.2008, Az. VIII ZR 192/06 22	Zutreffend weist das Berufungsgericht (BU 4) zwar darauf hin, dass der Erwerb von Vermögenswerten der IB durch die Beklagte, soweit er vom Insolvenzverwalter der IB erfolgte, keine Haftung nach § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB auslöst (BGH, Urteil vom 4. November 1991, aaO, unter II 2 m.w.N.; vgl. auch BGH, Urteil vom 28. November 2005, aaO, Tz. 14).
BGH, URTEIL , Az. XI ZR 114/33 Das läge auch nicht in der Linie früherer Urteile, in denen der Senat (mit etwas anderer Begründung) entschieden hat, der Übernehmer hafte für frühere Geschäftsschulden auch dann nach § 25 Abs. 1 HGB, wenn überhaupt kein Ubernahmevertrag abgeschlossen worden oder ein solcher unwirksam oder nichtig sein sollte (BGHZ 18, 248, 252;
BGH, URTEIL vom 4.6.2012, Az. III ZR 116/11 §25 Abs. 1 Satz 1 HGB knüpft allein an die nach außen in Erscheinung tretende Kontinuität des Unternehmens als tragenden Grund für die Erstreckung der Haftung auf den Erwerber (BGH, Urteile vom 4. November 1991 aaO; vom 15. März 2004 - II ZR 324/01, NJW-RR 2004, 1173; vom 28. November 2005 aaO Rn. 7 und 14; vom 24. September 2008 aaO S. 821 Rn. 19 und vom 16. September 2009 aaO Rn. 15).
BGH, URTEIL vom 4.6.2012, Az. III ZR 116/11 § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB gelangt schließlich auch dann zur Anwendung, wenn eine 'sukzessiv erfolgende Unternehmensübernahme' vorliegt, es also zeitweilig zu einer parallelen Existenz von Alt- und Neuunternehmen kommt, sofern sich für den Rechtsverkehr die Betätigung des übernehmenden Unternehmens als Weiterführung des ursprünglichen Unternehmens in seinem wesentlichen Bestand darstellt (BGH, Urteil vom 24. September 2008 aaO S. 820 Rn. 15 f).
BGH, URTEIL vom 3.8.1981, Az. VIII ZR 111/80 Rechtsgrund der Haftung nach § 25 HGB bildet nämlich die in der Fortführung des Geschäftes unter der bisherigen Firma liegende, an die Öffentlichkeit gerichtete Erklärung des Erwerbers, für die bisherigen Geschäftsschulden haften zu wollen (vgl. RGZ 149, 25, 28; BGHZ 18, 248, 250; BGHZ 38, 44, 47).
BGH, URTEIL vom 1.2.2004, Az. II ZR 324/01 Nach der gefestigten Rechtsprechung des Senats (BGHZ 146, 374 ff.; Urt. v. 4. Januar 1991 - II ZR 85/91, ZIP 1992, 398 = WM 1992, 55) ist die Firmenfortführung beim Wechsel des Inhabers deswegen eine der Voraussetzungen für die Auslösung der Haftung nach § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB, weil in ihr die Kontinuität des Unternehmens nach außen in Erscheinung tritt, welche der tragende Grund für die Erstreckung der Haftung für früher im Betrieb des Unternehmens begründete Verbindlichkeiten des Vorgängers auf seinen Nachfolger ist.
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. TT ZR 118/91 Die Revision kann sich aber auch nicht mit Erfolg auf diejenigen Stimmen im Schrifttum berufen, die der Meinung sind, § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB enthalte nur eine widerlegbare Vermutung (so vor allem K. Schmidt, Handelsrecht 3. Aufl. § 8 I 4 b S. 204; Baumbach/Duden/Hopt aaO § 25 An. 4 A; auch Capelle/Canaris, Handelsrecht 21. Aufl. § 7 II 3 b S. 102).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. TT ZR 118/91 Inwieweit davon eine Ausnahme zu mache ist und ob diese gegebenenfalls schon dann eingreift, wenn der Schuldner positive Kenntnis von einer gegenteiligen, zwischen den an der Veräußerung des Handelsgeschäfts beteiligten Parteien getroffenen Abmachung besitzt (so K. Schmidt aaO §8I4bS. 204 und Heymann/Emmerich, aaO § 25 Rdn. 41; Capelle/Canaris aaO), oder allenfalls dann, wenn seine Berufung auf § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB unter den besonderen Umständen gegen die guten Sitten verstößt (so RG JW 1903, 401 Nr. 15 und 1931, 3076; BGHZ 29, 1, 4? Staub/Hüffer aaO § 25 Rdn. 69 und 101; Schlegelberger/ Hildebrandt/Steckhan aaO § 25 Rdn. 18 unter b), kann im vorliegenden Fall dahinstehen.
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. TT ZR 117/91 Zwar gilt § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB nach allgemeiner Meinung nicht für Forderungen, die nur mit Zustimmung Dritter, insbesondere des Schuldners, abgetreten werden können (vgl. dazu statt aller Heymann/Emmerich, HGB 1989, § 25 Rdn. 39 m.w.N. sowie Baumbach/Duden/Hopt, HGB 28. Aufl. § 25 An. 4 B).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. TT ZR 117/91 Die Revision kann sich aber auch nicht mit Erfolg auf diejenigen Stimmen im Schrifttum berufen, die der Meinung sind, § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB enthalte nur eine widerlegbare Vermutung (so vor allem K. Schmidt, Handelsrecht 3. Aufl. § 8 I 4 b S. 204; Baumbach/Duden/Hopt aaO § 25 An. 4 A; auch Capelle/Canaris, Handelsrecht 21. Aufl. § 7 II 3 b S. 102).
BGH, URTEIL vom 4.6.2016, Az. IX ZR 252/15 Hierzu zählt etwa die Haftung des Beraters gegenüber Gesellschaftern der von ihm beratenen Gesellschaft, weil die Gesellschafter durch Vermögensdispositionen Schäden erleiden (vgl. BGH, Urteil vom 29. September 1982 - IVa ZR 309/80, WM 1983, 35 - verdeckte Gewinnausschüttung; vom 3. Dezember 1992 -IXZR 61/92, NJW 1993, 1139 - verdeckte Sacheinlage; vom 2. Dezember 1999 - IXZR 415/98, ZIP 2000, 72 - Sacheinlage statt Bareinlage; vom 13. Februar 2003 -IXZR 62/02, ZIP 2003, 806 - stille Beteiligung; vom 19. Mai 2009 - IXZR 43/08, WM 2009, 1376 - verdeckte Sacheinlage; vom 14. Juni 2012 - IXZR 145/11, BGHZ 193, 297 Rn. 24, 44 - unerkannte Insolvenz der Gesellschaft; vom 10. Dezember 2015 - IXZR 56/15, ZIP 2016, 371 -steuerliche Optimierung), weiter die Haftung bei vom Mandanten erstrebten Vermögenszuwendungen an den Dritten (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juli 1965 -VI ZR 47/64, NJW 1965, 1955 - entgangener Erbteil; vom 11. Januar 1977 -VIZR 261/75, NJW 1977, 2073 - entgangenes Miteigentum; vom 13. Juli 1994 - IV ZR 294/93, NJW 1995, 51 - Verringerung des Erbteils; vom 13. Juni 1995 - IXZR 121/94, WM 1995, 1504 - Verlust des Gesellschaftsanteils) oder auch bei zugunsten des Dritten zu sichernden Vermögenspositionen (vgl. BGH, Urteil vom 1. Oktober 1987 - IX ZR 117/86, NJW 1988, 200 - Versorgungsansprüche der Ehefrau; vom 19. November 2009 - IXZR 12/09, ZIP 2010, 124 - Erhaltung zedierter Forderung) oder zu dem Vermögensstand des Dritten (BGH, Urteil vom 10. Oktober 1985 - IXZR 153/84, ZIP 1985, 1495 - Haftung nach § 25 HGB).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2013, Az. II ZR 140/13 Die Übernahme eines Handelsgeschäfts unter Fortführung einer bloßen Geschäfts- oder Etablissementbezeichnung löst dagegen keine Haftung nach § 25 Abs. 1 HGB aus (BGH, Urteil vom 29. November 1956 - II ZR 32/56, BGHZ 22, 234, 236 f.; Urteil vom 29. April 1964 -VIII ZR 2/63, DB 1964, 1297; OLG Köln, NZG 2012, 188; OLG Brandenburg, NJW-RR 1999, 395; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1998, 965; LG Bonn, NJW-RR 2005, 1559, 1560; BFH, Beschluss vom 11. Juni 2012 -VII B 198/11, juris Rn. 12).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2013, Az. II ZR 140/13 Auf die Fortführung einer Etablissement- oder Geschäftsbezeichnung als Firma kann § 25 Abs. 1 HGB auch nicht entsprechend angewandt werden (BGH, Urteil vom 17. September 1991 -XI ZR 256/90, ZIP 1991, 1586, 1588 unter II. 4. b. bb; OLG Köln, NZG 2012, 188; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1998, 965; OLG Brandenburg, NJW-RR 1999, 395 f.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.8.2011, Az. 12 O 435/10 § 25 Abs. 1 HGB macht hinsichtlich der Art der im Geschäftsbetrieb begründeten Verbindlichkeiten nämlich keine Einschränkungen, erfasst also auch solche, die in einem Unterlassen bestehen (vgl. OLG Hamm NJW-RR 1995, 608).
LAG Hamm, Urteil vom 5.4.2011, Az. 18 Sa 1587/09 80Für eine Haftung gemäß § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB gelten folgende Grundsätze (BGH, Urteil vom 24.09.2008 - VIII ZR 192/06; Urteil vom 15.03.2004 - II ZR 324/01; Urteil vom 10.10.1985 - IX ZR 153/84; Baumbach/Hopt, HGB, 34. Auflage 2010, § 25 Rn. 7 f.): Beim Wechsel des Inhabers ist die Firmenfortführung eine Voraussetzung für die in § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB vorgesehene Haftung, weil in ihr die Kontinuität des Unternehmens nach außen in Erscheinung tritt, welche der tragende Grund für die Erstreckung der Haftung für früher im Betrieb des Unternehmens begründete Verbindlichkeiten auf den Nachfolger ist.
LG Bielefeld, Urteil vom 4.2.2010, Az. 6 O 112/09 86Gegen eine analoge Anwendung der Vorschrift spricht aber bereits, dass der Zweck des § 25 HGB sehr umstritten ist und in ihrem Geltungsbereich unklare Normen bereits vom Ausgangspunkt nur bedingt analogiefähig sind (vgl. Münchener Kommentar/Lieb, BGB, § 25 Rdnr. 29).
LG Bielefeld, Urteil vom 4.2.2010, Az. 6 O 112/09 88Vor allem ist aber zu berücksichtigen, dass dem Erwerber die Möglichkeit einer zuverlässigen Abbedingung des § 25 HGB eingeräumt sein muss; dies ist nur dann der Fall, wenn ihm die Möglichkeit der Eintragung einer abweichenden Vereinbarung nach § 25 Abs. 2 HGB offen steht, was zu dem Beispiel der Fall sein könnte, wenn ein bisher nicht kaufmännisches Unternehmen nunmehr einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert; eine bloße Mitteilung würde dafür angesichts der erheblichen Nachweisprobleme nicht ausreichen (vgl. Canaris, Handelsrecht, § 7 Rdnr. 20; Münchener Kommentar/ Lieb, BGB, § 25 Rdnr. 29).
LG Bielefeld, Urteil vom 1.4.2010, Az. 6 O 112/09 86Gegen eine analoge Anwendung der Vorschrift spricht aber bereits, dass der Zweck des § 25 HGB sehr umstritten ist und in ihrem Geltungsbereich unklare Normen bereits vom Ausgangspunkt nur bedingt analogiefähig sind (vgl. Münchener Kommentar/Lieb, BGB, § 25 Rdnr. 29).
LG Bielefeld, Urteil vom 1.4.2010, Az. 6 O 112/09 88Vor allem ist aber zu berücksichtigen, dass dem Erwerber die Möglichkeit einer zuverlässigen Abbedingung des § 25 HGB eingeräumt sein muss; dies ist nur dann der Fall, wenn ihm die Möglichkeit der Eintragung einer abweichenden Vereinbarung nach § 25 Abs. 2 HGB offen steht, was zu dem Beispiel der Fall sein könnte, wenn ein bisher nicht kaufmännisches Unternehmen nunmehr einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert; eine bloße Mitteilung würde dafür angesichts der erheblichen Nachweisprobleme nicht ausreichen (vgl. Canaris, Handelsrecht, § 7 Rdnr. 20; Münchener Kommentar/ Lieb, BGB, § 25 Rdnr. 29).
LG Aachen, Urteil vom 5.4.2009, Az. 6 S 226/08 22Der tragende Gesichtspunkt für die in § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB vorgesehene Mithaftung des Nachfolgers für die im Betrieb begründeten Verbindlichkeiten seines Vorgängers liegt in der Kontinuität des Unternehmens, die durch die Fortführung der bisherigen Firma nach außen in Erscheinung tritt (vgl. LG Bonn NJW-RR 2005, 1559).
FG Münster, Urteil vom 1.3.2012, Az. 4 K 562/09 Wird bloß ein solcher Gaststättenname fortgeführt, der den Unternehmensträger nicht bezeichnet, scheidet eine Haftung nach § 25 HGB aus (FG Münster, Urteil vom 12.03.2009 8 K 2496/06, EFG 2009, 989; OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.01.1998 10 U 30/97, NJW-RR 1998, 965).
FG Münster, Urteil vom 1.3.2012, Az. 4 K 562/09 26Eine analoge Anwendung des § 25 HGB auf die Fortführung von Geschäftsbezeichnungen scheidet aus (FG Münster, Urteil vom 12.03.2009 8 K 2496/06, EFG 2009, 989; OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.01.1998 10 U 30/97, NJW-RR 1998, 965).
FG Münster, Urteil vom 4.6.2010, Az. 3 K 2689/06 Ob die Haftungsvoraussetzungen des § 25 HGB erfüllt sind, beurteilt sich nach dem maßgebenden Handelsrecht in der Auslegung durch Literatur und Rechtsprechung, insbesondere des Bundesgerichthofs - BGH - (BFH, Urteile vom 17.09.1991 VII R 72/88, BFH/NV 1992, 360; vom 21.01.1986 VII R 179/83, BStBl. II 1986, 383; vgl. auch FG München, Urteil vom 11.12.2007 14 K 4045/05, n. v., juris).
LG Bonn, Urteil vom 5.8.2005, Az. 15 O 193/05 Dementsprechend kommt es für die Haftung nach § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB nicht auf eine wort- und buchstabengetreue Übereinstimmung zwischen alter und neuer Firma, sondern nur darauf an, ob nach der maßgeblichen Sicht des Verkehrs trotz vorgenommener Änderungen noch eine Fortführung der Firma vorliegt (BGH, Urteil vom 16. September 1981, WM 1981, 1255 m.w.N.).
LG Bonn, Urteil vom 5.8.2005, Az. 15 O 193/05 Zwar wurde nach dieser Rechtsprechung die Firmengleichheit im Sinne des § 25 Abs. 1 S. 1 HGB nicht durch Hinzufügung oder Weglassung eines auf eine Gesellschaft deutenden Zusatzes ausgeschlossen (BGH, NJW 1959, 1081, NJW 1992, 911).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 2.10.2001, Az. 23 U 21/01 Dass weder Veräußerer noch Erwerber mit ihrer Firma im Handelsregister eingetragen waren bzw. sind, hindert die Anwendung von § 25 HGB nicht (BGH NJW 1982, 577).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 2.10.2001, Az. 23 U 21/01 Für die Haftung nach § 25 HGB reicht die tatsächliche Weiterführung des Handelsgeschäfts aus, unabhängig davon, ob und welche Vereinbarungen der alte und der neue Inhaber zu dem Zwecke der Fortführung geschlossen haben (BGHZ 22, 239; BGH NJW 1984, 1187; BGH WM 1985, 1475; BGH NJW 1986, 581; BGH NJW 1992, 911; vgl. auch OLG Düsseldorf GmbHR 1991, 316; Baumbach/Hopt, 30. Aufl. 2000, § 25, Rdnr. 5 m.w.N.).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 2.10.2001, Az. 23 U 21/01 Damit unterfällt § 25 HGB auch der von den Beklagten behauptete Sachverhalt, in dem nach Einstellung der geschäftlichen Tätigkeit durch den bisherigen Unternehmensträger (oder gar nach Löschung im Handelsregister, vgl. BGH NJW 1992, 911) ein zu diesem Zweck gegründetes Unternehmen dessen Tätigkeit 'wieder aufnimmt' (BGH a.a.O.).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 2.10.2001, Az. 23 U 21/01 Durch das Weglassen des Vornamens des Beklagten zu 1) als des früheren Inhabers ist der Wechsel des Unternehmensträgers erkennbar geworden, während die Übereinstimmung im Kern ('Montagebau ..x.., Planung-Lieferung-Montage') die Kontinuität im Sinne einer Firmenfortführung gemäß § 25 HGB hervorhebt (vgl. BGH NJW 1982, 578; BGH NJW 1986, 582; MünchKomm./Lieb,
VG Regensburg, Urteil vom 2.3.2014, Az. 2 V 13.1436 Der Erwerb des Handelsgeschäfts aus der Hand des Insolvenzverwalters schließt aber die Anwendbarkeit von § 25 Abs. 1 HGB aus (vgl. BAG, U. v. 20.9.2006 - 6 AZR 215/06; BGH v. 11.4.1980 - 2 ZR 313/87 - BGHZ 104, 151; v. 4.11.1991 - II ZR 85/91-ZIP 1992, 398; v. 28.11.2005 - II ZR 355/03-DB 2006, 444; BGH, U. v. 24.9.2008 - VIII ZR 192/06, Rd.Nr. 22 - juris; Baumbach/Hopt, HGB, 36. Aufl., § 25 Rd.Nr. 4).
VG Regensburg, Urteil vom 2.3.2014, Az. 2 V 13.1436 Die Unanwendbarkeit von § 25 Abs. 1 HGB auf Unternehmensveräußerung durch den Konkursverwalter beruht, wie der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 11.4.1988 (II ZR 313/87-BGHZ 104, 151) ausgeführt hat, maßgeblich auf dem Gesichtspunkt, dass die Aufgabe des Konkursverwalters, das Unternehmen im Interesse der Gläubiger an der schnellstmöglichen Verwertung der Masse im Ganzen zu veräußern, nicht durch eine mögliche Haftung des Erwerbers für die Schulden des bisherigen Unternehmensträgers erschwert werden soll.
OLG München, Beschluss vom 3.3.2015, Az. 31 Wx 120/15 5 Die Eintragung des Haftungsausschlusses nach § 25 Abs. 2 HGB muss schon dann erfolgen, wenn die ernsthafte Möglichkeit besteht, dass das Prozessgericht auf Klage eines Gesellschaftsgläubigers die Haftung der Partnerschaftsgesellschaft für Verbindlichkeiten der Rechtsanwalts-GmbH annimmt (vgl. etwa OLG Schleswig, FGPrax 2012, 126 <127>).
OLG München, Beschluss vom 3.3.2015, Az. 31 Wx 120/15 Auch die hier beabsichtigte sukzessive Übernahme der Tätigkeit der bisher betriebenen Rechtsanwalts-GmbH kann eine Firmenfortführung im Sinne von § 25 Abs. 1 HGB sein (BGH, NJW-RR 2009, 820 Rn. 15; s. dazu a. Kögel, Rpfleger 2007, 299 <300>).
OLG München, Beschluss vom 3.5.2010, Az. 31 Wx 105/10 Leitsatz: 1. Für den Eintrag eines Haftungsausschlusses nach § 25 II HGB bedarf es jedenfalls dann keines Nachweises durch Vorlage der Vereinbarung in Gestalt der entsprechenden Vertragsbestandteile, wenn die Anmeldung der Eintragung des Haftungsausschlusses sowohl von dem Geschäftsführer der übernehmenden GmbH als auch von den Geschäftsführern der übernommenen GmbH unterschrieben ist (im Anschluss an OLG München, FGPrax 2008, 169 = GmbHR 2008, 705).
OLG München, Beschluss vom 3.5.2010, Az. 31 Wx 105/10 a) Nach ständiger obergerichtlicher Rechtsprechung ist ein Haftungsausschluss grundsätzlich einzutragen, wenn eine Haftung nach § 25 Abs. 1 HGB „ernsthaft in Betracht“ kommt (vgl. nur OLG Hamm NJW-RR 1994, 1119 und 1999, 396; OLG Düsseldorf FGPrax 2003, 233; BayObLG NJW-RR 2003, 757; OLG Frankfurt FGPrax 2005, 225).
OLG München, Beschluss vom 3.5.2010, Az. 31 Wx 105/10 Im Anschluss an die Entscheidung des BayObLG vom 15.1.2003 (NJW-RR 2003, 757) hat der Senat jüngst entschieden, dass ein vereinbarter Haftungsausschluss nur dann nicht eintragungsfähig ist, wenn eindeutig und zweifelsfrei schon keine Haftung des neuen Unternehmensträgers nach § 25 Abs. 1 HGB in Betracht kommt.
OLG München, Beschluss vom 3.5.2010, Az. 31 Wx 105/10 Ob eine Haftung des neuen Unternehmensträgers nach § 25 Abs. 1 HGB im konkreten Fall tatsächlich besteht, ist im Verfahren über die Eintragung eines Haftungsausschlusses nicht abschließend zu beurteilen (OLG München MittBayNot 2008, 401).