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Timestamp: 2016-10-28 02:55:36
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Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_380/2011 (20.10.2011)
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 14. M�rz 2011.
A.a Die 1958 geborene B.________ war seit 1. August 1998 mit einem Besch�ftigungsgrad von knapp 50 % bei der P.________ angestellt gewesen und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. f�r die Folgen von Nichtberufsunf�llen versichert. Am 1. April 2004 meldete die Arbeitgeberin, dass es am 30. M�rz 2004 zu einer t�tlichen Auseinandersetzung gekommen sei, anl�sslich welcher die Versicherte von ihrem ehemaligen Freund zusammengeschlagen und vergewaltigt worden sei. Dabei hatte sie sich gem�ss Zeugnis der erstbehandelnden �rztin Frau Dr. med. Z.________ vom 29. April 2004 eine Distorsion der Halswirbels�ule, eine Commotio cerebri, diverse H�matome und Schwellungen an Gesicht, Abdomen, R�cken und Oberschenkeln zugezogen; zudem klagte sie �ber Schmerzen im Unterleib und einen vaginalen Infekt. Am 19. Oktober 2005 erfolgte erneut ein t�tlicher �bergriff (Unfallmeldung vom 26. Januar 2006). Nach diversen medizinischen Abkl�rungen verf�gte die SUVA am 20. September 2007 die Einstellung ihrer bisher in Form von Heilbehandlung und Taggeld erbrachten Versicherungsleistungen auf Ende September 2007, da die noch geklagten Beschwerden organisch nicht l�nger objektivierbar seien und die vorherrschende psychische Problematik in keinem ad�quatkausalen Bezug zu den Vorf�llen st�nde. Daran wurde auf Einsprache hin mit Entscheid vom 31. Juli 2008 festgehalten.
A.b Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich beschied die hiegegen eingereichte Beschwerde mit der Begr�ndung abschl�gig, dass zwischen den �ber Ende September 2007 hinaus monierten psychischen Beschwerden und den gemeldeten �bergriffen kein ad�quater Kausalzusammenhang (mehr) bestehe; auf die abschliessende Beurteilung der nat�rlichen Kausalit�t wurde verzichtet (Entscheid vom 31. M�rz 2010). Das daraufhin angerufene Bundesgericht hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache an das kantonale Gericht zur�ck, damit es im Sinne der Erw�gungen �ber die Beschwerde neu entscheide; es stellte insbesondere fest, indem die Vorinstanz die Unfallereignisse im Rahmen der Ad�quanzpr�fung im mittleren Bereich angesiedelt und drei der massgebenden Kriterien als erf�llt angesehen habe, w�re der ad�quate Kausalzusammenhang rechtsprechungsgem�ss zu bejahen und die nat�rliche Kausalit�t deshalb zu pr�fen gewesen (Urteil 8C_476/2010 vom 7. September 2010).
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich holte in der Folge Stellungnahmen der Parteien ein. Mit Entscheid vom 14. M�rz 2011 hiess es die Beschwerde - in Bejahung auch des nat�rlichen Kausalzusammenhangs - in dem Sinne gut, dass es den Einspracheentscheid vom 31. Juli 2008 aufhob und die Sache an den Unfallversicherer zur�ckwies, damit �ber den Leistungsanspruch der Versicherten ab 30. September 2007 neu befunden werde.
Die SUVA f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt, der vorinstanzliche Entscheid sei mit der Feststellung aufzuheben, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers generell und insbesondere f�r die psychischen Beschwerden am 30. September 2007 ende; eventualiter sei die Sache zur Einholung eines psychiatrischen Gutachtens an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1 Beim angefochtenen R�ckweisungsentscheid handelt es sich, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen wird und die R�ckweisung auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (vgl. Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007 E. 1.1 mit Hinweisen, in: SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131), um einen selbstst�ndig er�ffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f. mit Hinweisen). Die Zul�ssigkeit der Beschwerde setzt somit - alternativ - voraus, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Abs. 1 lit. b). Dies gilt auch f�r den Fall, dass damit �ber materielle Teilaspekte entschieden wird, da diese ebenfalls zusammen mit dem Endentscheid anfechtbar sind (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 132 III 785 E. 3.2 S. 790 f.; 129 I 313 E. 3.2 S. 316 f.).
1.2.1 Rechtsprechungsgem�ss bewirkt ein R�ckweisungsentscheid in der Regel keinen irreversiblen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, da der Rechtsuchende ihn sp�ter zusammen mit dem neu zu f�llenden Endentscheid wird anfechten k�nnen (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). Anders verh�lt es sich allerdings f�r die Verwaltung bzw. den Versicherungstr�ger, wenn sie durch den R�ckweisungsentscheid gezwungen werden, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verf�gung zu treffen. Diesfalls kann bereits dieser Entscheid angefochten und braucht nicht der Endentscheid abgewartet zu werden (BGE 133 V 477 E. 5.2, 5.2.1 - 5.2.4 S. 483 ff.; Urteile 8C_531/2008 vom 8. April 2009 E. 1.2.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 V 279, aber in: SVR 2009 UV Nr. 40 S. 137, und 8C_682/2007 vom 30. Juli 2008 E. 1.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 392, aber in: SVR 2008 UV Nr. 31 S. 115).
1.2.2 Das kantonale Gericht hat die Angelegenheit in Bejahung des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen den Vorf�llen vom 30. April 2004 und 19. Oktober 2005 sowie den �ber Ende September 2007 hinaus andauernden psychischen Beschwerden der Versicherten an die Beschwerdef�hrerin zur�ckgewiesen, damit diese �ber den Leistungsanspruch neu befinde. Der angefochtene Entscheid enth�lt damit materiellrechtlich verbindliche Anordnungen, welche den Beurteilungsspielraum des Unfallversicherers wesentlich einschr�nken. Im Umstand, dass der darauf beruhende Endentscheid praktisch nicht angefochten und das Ergebnis nicht mehr korrigiert werden k�nnte, ist nach dem Gesagten ein offenkundiger, nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu erblicken. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die nach dem 30. September 2007 geklagten, objektiv nicht nachweisbaren Beschwerden in einem rechtsgen�glichen Zusammenhang zu den von der Beschwerdegegnerin erlittenen t�tlichen Angriffen stehen.
3.1 Mit Urteil 8C_476/2010 vom 7. September 2010 hatte das Bundesgericht das von der Versicherten gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 31. M�rz 2010 eingelegte Rechtsmittel in dem Sinne teilweise gutgeheissen, als es den angefochtenen Entscheid aufhob und die Sache an die Vorinstanz zur�ckwies, damit diese im Sinne der Erw�gungen �ber die Beschwerde neu entscheide. In den Erw�gungen war festgehalten worden, dass das kantonale Gericht, indem es die Unfallereignisse als mittelschwer qualifiziert und drei der bei psychischen Unfallfolgen einzubeziehenden Ad�quanzkriterien (besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalles, schwieriger [somatischer] Heilungsverlauf sowie [k�rperliche] Dauerschmerzen) als gegeben erachtet habe, rechtsprechungsgem�ss die ad�quate Kausalit�t h�tte bejahen m�ssen. Die Frage des f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers ebenfalls vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhangs k�nne mithin nicht offen bleiben, weshalb die Sache zur entsprechenden Pr�fung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen sei.
3.2 In Anbetracht dieser Sachlage ist von einer rechtskr�ftigen Ad�quanzbeurteilung auszugehen, bezog sich die bundesgerichtlich angeordnete R�ckweisung doch lediglich auf die noch ausstehende, auf Grund der zu bejahenden ad�quaten Kausalit�t aber erforderliche Pr�fung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen den nach Ende September 2007 andauernden psychischen Beschwerden und den gemeldeten �bergriffen. Zwar hat sich das Gericht in seinem Urteil nicht eingehend mit den drei vorinstanzlich best�tigten Ad�quanzkriterien befasst. Dazu bestand indes namentlich vor dem Hintergrund, dass die heutige Beschwerdef�hrerin im damaligen Verfahren in ihrer Beschwerdeantwort (vom 26. Juli 2010) auf eine substanziierte Bestreitung der betreffenden Kriterien verzichtet und sogar nachdr�cklich auf die "zutreffenden Erw�gungen und Schlussfolgerungen im angefochtenen Urteil" der Vorinstanz verwiesen hatte, keine Veranlassung, zumal sich die rechtlichen �berlegungen, welche das kantonale Gericht zur Bejahung der drei ad�quanzrechtlichen Komponenten bewogen hatten, nicht als offenkundig mangelbehaftet erwiesen. Eine davon abweichende Betrachtungsweise war dem Bundesgericht somit verwehrt (vgl. E. 2.1 hievor). Gegenteiliges bringt die Beschwerdef�hrerin denn auch nicht vor. H�tte das h�chste Gericht in seinem Urteil vom 7. September 2010 den nat�rlichen Kausalzusammenhang selber gepr�ft, w�re der Unfallversicherer, wie der vorliegende Prozess veranschaulicht, einer Instanz verlustig gegangen. Soweit sich aus der Bejahung der ad�quanzrechtlichen Komponenten der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder der besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalles, des schwierigen Heilungsverlaufs sowie der Dauerschmerzen R�ckschl�sse auf die nat�rliche Kausalit�t ziehen lassen, sind diese folglich zu ber�cksichtigen.
4.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach UVG setzt u.a. voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (Conditio sine qua non; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406; je mit Hinweisen; vgl. Gustavo Scartazzini, Les rapports de causalit� dans le droit suisse de la s�curit� sociale, 1991, S. 9 ff.).
4.2.1 Rechtsprechungsgem�ss geh�ren zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG massgebenden Ursachen auch Umst�nde, ohne deren Vorhandensein die gesundheitliche Beeintr�chtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten w�re. Eine schadensausl�sende traumatische Einwirkung wirkt also selbst dann leistungsbegr�ndend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis fr�her oder sp�ter wohl eingetreten w�re, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeitpunkts des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verh�lt es sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein gegenw�rtiges Risiko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen w�re, manifest werden l�sst, ohne im Rahmen des Verh�ltnisses von Ursache und Wirkung eigenst�ndige Bedeutung anzunehmen (Urteile 8C_301/2007 vom 15. Januar 2008 E. 5.1.1 und U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2 mit Hinweisen, in: SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94; Andreas Traub, Nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Gesundheitssch�digung bei konkurrierender pathogener Einwirkung: Abgrenzung der wesentlichen Teilursache von einer anspruchshindernden Gelegenheits- oder Zufallsursache, in: SZS 2009 S. 479).
4.2.2 Einem Ereignis kommt nach dem Gesagten der Charakter einer anspruchsbegr�ndenden Teilursache zu, wenn das aus der potentiellen pathogenen Gesamtursache resultierende Risiko zuvor nicht dermassen gegenw�rtig war, dass der ausl�sende Faktor gleichsam beliebig und austauschbar erschiene. Dagegen entspricht die unfallbedingte Einwirkung - bei erstelltem Ausl�sezusammenhang - einer (anspruchshindernden) Gelegenheits- oder Zufallsursache, wenn sie auf einen derart labilen, prek�ren Vorzustand trifft, dass jederzeit mit einem Eintritt der (organischen) Sch�digung zu rechnen gewesen w�re, sei es aus eigener Dynamik der pathogenen Schadensanlage oder wegen Ansprechens auf einen beliebigen anderen Zufallsanlass. Wenn ein allt�glicher alternativer Belastungsfaktor zu ann�hernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitssch�digung h�tte bewirken k�nnen, erscheint der Unfall nicht als kausal signifikantes Ereignis, sondern als austauschbarer Anlass; es entsteht daher keine Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Urteil U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2.3, in: SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94; vgl. Arnold Erlenk�mper, Arbeitsunfall, Schadensanlage und Gelegenheitsursache, in: Sozialgerichtsbarkeit 1997, S. 359 ff.; Rolf Bonnermann, Kausalit�t und Gelegenheitsursache in der gesetzlichen Unfallversicherung, in: Sozialgerichtsbarkeit 2001, S. 13 f.).
Die Beschwerdef�hrerin macht letztinstanzlich geltend, dass die dargelegten Rechtsprechungsgrunds�tze nicht ohne weiteres auf psychische Entwicklungen nach einem versicherten Ereignis �bertragbar seien. Im Unterschied zu einem k�rperlichen Geschehen unterliege der nat�rliche Kausalzusammenhang keinem Determinismus. Es sei bekannt, dass jeder - auch nur bagatell�re - unfallm�ssige Vorgang psychische Reaktionen zur Folge habe. Diese variierten jedoch auf der Zeitachse gesehen bez�glich Intensit�t und Dauer, welche kaum je monokausal auf ein ausl�sendes Ereignis bezogen werden k�nnten. Die Problematik sei dann besonders virulent, wenn zwischen dem ausl�senden Vorfall und dem (Renten-)Beurteilungszeitpunkt ein betr�chtlicher Zeitraum liege und das versicherte Ereignis, nach welchem die betroffene Person dekompensiert habe, nur eine singul�re Episode in einer l�ngeren Vor- und Nachgeschichte darstelle. Es greife im vorliegenden Fall deshalb zu kurz, den nat�rlichen Kausalzusammenhang im Sinne der vorinstanzlichen Optik bloss damit zu begr�nden, dass kurz nach dem �bergriff vom 30. M�rz 2004 eine psychische Symptomatik eingesetzt habe. Entscheidend sei vor dem Hintergrund des gesundheitlichen Verlaufs bis Ende September 2007 unter Einbezug der anhaltenden unfallfremden Beziehungsproblematik vielmehr die Frage, ob im Zeitpunkt der Leistungseinstellung mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit gesagt werden k�nne, dass angesichts der gesamten Pers�nlichkeitsstruktur und Lebenserfahrung der Versicherten das besagte Ereignis immer noch als unabdingbare Teilerursache erscheine. Dies sei in Anbetracht der aktenkundigen medizinischen Hinweise zu verneinen. Dem t�tlichen Angriff vom 30. M�rz 2004 komme subjektiv bloss die Bedeutung eines (Gelegenheits-)Ausl�sers, nicht aber einer eigentlichen, leistungsausl�senden (Teil-)Ursache zu.
6.1 Frau Dr. med. G.________, Psychotherapeutin, welche die Beschwerdegegnerin von Mitte September 1996 bis Juni 1997 betreut hatte, hielt mit Bericht vom 17. Februar 2006 fest, die bereits damals an einer emotional instabilen Pers�nlichkeitsst�rung (ICD-10: F60.3) leidende Patientin habe stets grosse Schwierigkeiten auf der Beziehungsebene bekundet. Es habe nur mit M�he und auf Zeit ein Vertrauensverh�ltnis aufgebaut werden k�nnen. Eine nachhaltige Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit erstaune daher nicht. Im Rahmen ihrer Stellungnahme vom 8. Juli 2004 wies die Haus�rztin der Versicherten, Frau Dr. med. Z.________, ebenfalls darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin, insbesondere als Folge dreimaliger Sp�taborte in den 80er Jahren, seit geraumer Zeit psychisch angeschlagen sei. Sie habe immer wieder unter Depressionen gelitten und unterziehe sich seit Jahren psychiatrischer Behandlung. Einer Anmeldung bei der Invalidenversicherung habe sie sich bis zum jetzigen Zeitpunkt stets widersetzt. Die gesundheitlichen Verh�ltnisse seien bereits vor dem Ereignis vom 30. M�rz 2004 prek�r gewesen, sodass dieses zu einem eigentlichen Zusammenbruch der Situation gef�hrt habe. Nach den Berichten des Dr. med. L.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. Dezember 2004 und 19. M�rz 2006 stand die Versicherte zufolge �usserst selbstdestruktiver psychischer und physischer Lebenssch�digungen seit Oktober 1997 in - mehrfach �ber l�ngere Zeitr�ume hinweg unterbrochener, nach dem �bergriff von Ende M�rz 2004 aber intensivierter - ambulanter sozialpsychiatrischer Behandlung. Ihrer seit September (recte: August) 1998 im zeitlichen Umfang von knapp 50 % ausge�bten T�tigkeit bei der Post sei sie bis zum Vorfall vom 30. M�rz 2004 stets gewachsen gewesen; abgesehen von Bagatell-Erkrankungstagen seien, auch psychisch bedingt, keine Absenzen am Arbeitsplatz aufgetreten. Die schwere t�tliche Auseinandersetzung von Ende M�rz 2004, in welcher sie massiver Gewalteinwirkung im HWS-Bereich durch ihren Partner ausgesetzt gewesen sei, (mit Rezidiv im September 2004) habe k�rperliche Schmerzfolgen und exazerbierte Angstzust�nde bewirkt, die in der Folge therapieresistent geblieben seien und die schmale psycho-somato-soziale Kompensation zur Aufrechterhaltung ihrer 50%igen Arbeitsf�higkeit zum Einsturz gebracht h�tten.
6.2 Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die Beschwerdegegnerin, wie von der Beschwerdef�hrerin moniert, bereits vor den �bergriffen auf Grund ihrer charakterlichen Konstitution nicht �ber intakte psychische Ressourcen verf�gt hatte (in diesem Sinne zusammenfassend auch Dr. med. W.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, SUVA, in seiner kreis�rztlichen Beurteilung vom 22. Juni 2006, S. 6). Erwiesen ist gest�tzt auf die medizinischen Akten, namentlich die ausf�hrliche Darstellung des Dr. med. L.________ in dessen Bericht vom 19. M�rz 2006, ferner, dass die Versicherte ihrer Teilzeitanstellung bei der Post bis Ende M�rz 2004 unter zunehmendem psychischen (Isolierung, Vereinsamung, Alkoholismus, dauernde physische und psychische Gewalterfahrung, aggressiv-paranoide Dekompensationen in chronisch psychisch ersch�pfter Entwicklung) und physischen Leiden nachgegangen war. Gleichzeitig hatte Dr. med. L.________ am 5. Dezember 2004 zuhanden der Beschwerdef�hrerin jedoch explizit bekr�ftigt, dass die Beschwerdegegnerin ihr knapp 50%iges Arbeitspensum bis zum besagten Vorfall trotz fragiler psychischer Verfassung stets zu bew�ltigen vermocht hatte und zu keinem Zeitpunkt �ber das �bliche Mass hinausgehende Krankheitsabsenzen zu verzeichnen gewesen waren. Gleiches ergibt sich im �brigen aus den vorhandenen Unterlagen der vormaligen Arbeitgeberin, welche zudem belegen, dass die Versicherte regelm�ssig auch Nacht- und Sonntagsdienst sowie Schichtarbeit geleistet hatte. Dr. med. W.________ wies in seiner Einsch�tzung vom 22. Juni 2006 - und damit �ber zwei Jahre nach dem Vorkommnis - sodann ebenfalls ausdr�cklich darauf hin, dass die aktuellen psychischen Beschwerden mindestens mit Wahrscheinlichkeit unfallbedingt seien. Es habe dieser Reihe von Unfallereignissen bedurft, dass sich das Leiden in der geschilderten Form manifestiert habe. Ohne die betreffenden Geschehnisse w�re es allein infolge der unfallfremd (vor)bestehenden Beeintr�chtigungen nicht zu der nun vorhandenen erheblichen gesundheitlichen Einschr�nkung gekommen. Diese Aussage ber�cksichtige den Umstand, dass die Beschwerdegegnerin auch ohne die t�tlichen Angriffe bez�glich ihrer psychischen Entwicklung und Gesundheit in besonderer Art und Weise vermindert sei. Es sei indessen nicht als �berwiegend wahrscheinlich anzusehen, dass ohne diese Ereignisse m�gliche krankhafte symptomatische Reaktionen entstanden w�ren, die zu einem vergleichbaren, ausgepr�gten chronischen Beschwerdebild gef�hrt h�tten.
6.2.1 Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung stellen die unbestrittenermassen Unfallcharakter aufweisenden Ereignisse vom 30. M�rz 2004 und 19. Oktober 2005 in Anbetracht des Ausgef�hrten bezogen auf ihren Bedeutungsgehalt in der gesamten psychischen Entwicklung der Versicherten nicht nur Gelegenheits- oder Zufallsursachen ohne eigenst�ndige Bedeutung im Ursache-Wirkungszusammenhang dar, die lediglich ein latent vorhandenes Risiko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen w�re, manifest werden liessen. Wie die �ber Jahre zwar in reduziertem Umfang aber konstant aufrecht erhaltene Arbeitsleistung zeigt, erwies sich der - wenn auch als labil zu bezeichnende - psychische Vorzustand nicht als derart prek�r, dass jederzeit, ungeachtet des Schweregrades eines zus�tzlich auftretenden Belastungsfaktors, mit einem v�lligen psychischen Zusammenbruch zu rechnen gewesen w�re. Die t�tlichen �bergriffe des ehemaligen Freundes, welche die Destabilisierung der gesundheitlichen Situation bewirkten, sind nicht als gleichsam austauschbarer und daher beliebiger Ausl�ser f�r das nachfolgende Beschwerdebild zu werten. Vielmehr kommt ihnen mit der Vorinstanz der Charakter einer anspruchsbegr�ndenden Teilursache zu. Die Betrachtungsweise des Unfallversicherers, wonach dieses Ergebnis - bzw. allgemein der bundesgerichtlich definierte Begriff der nat�rlichen Kausalit�t (vgl. E. 4.1 hievor) - Ausfluss der unzul�ssigen Beweisregel "post hoc, ergo propter hoc" (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.; Urteil 8C_743/2010 vom 24. M�rz 2011 E. 4 mit Hinweisen) sei, kann nicht geteilt werden. Insbesondere erfolgt das haftungsrechtliche Regulativ in derartigen F�llen, wie nachstehend noch aufzuzeigen ist, auch mit Blick auf das von der Beschwerdef�hrerin hervorgehobene qualitative Element des Kausalzusammenhangs regelm�ssig �ber das Erfordernis der Ad�quanz.
6.2.2 Ebenfalls nicht gefolgt werden kann der Argumentationslinie der Beschwerdef�hrerin sodann insofern, als vorgebracht wird, jedenfalls im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 30. September 2007 k�nne unter Einbezug der anhaltenden unfallfremden Beziehungsproblematik nicht mehr mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden, das �ber drei Jahre zur�ckliegende Ereignis (vom 30. M�rz 2004) bilde angesichts der komplexen Pers�nlichkeitsstruktur und Lebenserfahrung der Versicherten immer noch unabdingbare Teilursache f�r die fortbestehenden psychogenen Beeintr�chtigungen. Die SUVA verkennt dabei, dass als Korrektiv zum naturwissenschaftlichen Ursachenbegriff, der unter Umst�nden der Einschr�nkung bedarf, um f�r die rechtliche Verantwortung tragbar zu sein, die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen Unfallereignis und psychischer Sch�digung dient (BGE 123 III 110 E. 3a S. 112 f.; 123 V 98 E. 3b S. 102; Urteil 8C_537/2009 vom 3. M�rz 2010 E. 5.2, in: SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120). Danach muss dem Unfallereignis mit seinen Begleitumst�nden im Verh�ltnis zur vortraumatischen psychischen Konstitution, aber auch im gesamten Zusammenhang eine massgebende Bedeutung zukommen. Dies trifft dann zu, wenn es objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht f�llt. Andernfalls ist eine so weitreichende psychische St�rung wie eine l�nger dauernde ganze oder teilweise Arbeits- bzw. Erwerbsunf�higkeit zum Unfallereignis nicht mehr ad�quat, d.h. auch in einem weiten Sinne nicht mehr angemessen und "einigermassen typisch". F�r eine psychisch bedingte Arbeits- bzw. Erwerbsunf�higkeit, welche zum Unfallereignis in einem krassen Missverh�ltnis steht, hat die obligatorische Unfallversicherung nicht einzustehen (BGE 115 V 133 E. 7 S. 141). In casu ist die ad�quate Kausalit�t als rechtskr�ftig bejaht anzusehen (vgl. E. 3 hievor), weshalb sich diesbez�gliche Weiterungen er�brigen. Einwendungen gegen die konkrete Ad�quanzbeurteilung, namentlich die auch im vorliegenden Fall vorgenommene Pr�fung der einzelnen ad�quanzrechtlichen Kriterien bei nach einem Unfall eingetretenen psychischen Sch�digungen, h�tten sp�testens im Zeitpunkt der letztinstanzlichen Beschwerdeantwort (vom 26. Juli 2010) im Verfahren 8C_476/2010 vorgebracht werden m�ssen (dazu E. 3.2 hievor).
6.2.3 Sofern die Ausf�hrungen der SUVA dahingehend zu interpretieren w�ren, dass, wenn Besonderheiten im Pers�nlichkeitsbild der betroffenen Person, so etwa Veranlagungen (psychische Pr�disposition), existieren, anstelle einer mittels unfallbezogener Faktoren objektivierten eine subjektiviert individuelle Beurteilung im Sinne einer erg�nzenden Ausnahmepraxis Platz zu greifen habe, verfangen sie ebenfalls nicht. Das ehemalige Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat bereits in seinem Urteil U 248/98 vom 31. Mai 2000 (in: RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313) erkannt, dass die versicherte Person, bei welcher nach einem als mittelschwer einzustufenden Unfall eine psychische Fehlentwicklung eintritt, unabh�ngig davon, ob sie auf Grund ihrer Veranlagung f�r psychische St�rungen anf�lliger ist und einen Unfall seelisch weniger gut verkraftet als eine gesunde Person, Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung hat, sofern die massgeblichen unfallbezogenen (Ad�quanz-)Kriterien erf�llt sind, ohne dass ihr diese besondere Veranlagung entgegengehalten werden k�nnte. Denn abzustellen ist bei der Ad�quanzbeurteilung regelm�ssig auf eine weite Bandbreite der Versicherten (BGE 115 V 133 E. 4b S. 135 f.; Urteile 8C_572/2009 vom 12. August 2009 E. 4.2 mit Hinweis und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 61/87 vom 19. Dezember 1989 E. 4b, nicht publ. in: BGE 115 V 413, aber in: RKUV 1990 Nr. U 99 S. 198). Die objektivierte Beurteilung der Ad�quanz anhand der von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien f�hrt gerade dazu, dass die Notwendigkeit entf�llt, nach anderen Ursachen zu forschen, die m�glicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunf�higkeit mitbeg�nstigt haben k�nnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 141; Urteil 8C_572/2009 vom 12. August 2009 E. 4.2). Insbesondere wird damit auch dem in der Beschwerde erw�hnten Umstand Rechnung getragen, dass die Medizin in F�llen, in welchen unfallbedingte organische Befunde, die als (Teil-)Ursache einer psychischen Fehlentwicklung in Frage k�men, fehlen, kaum je in der Lage ist, eine zwangsl�ufige, logisch-notwendige Korrelation zwischen Unfall und psychischer Beeintr�chtigung zu belegen.
6.3 Der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen den Ereignissen vom 30. M�rz 2004 und 19. Oktober 2005 sowie den �ber Ende September 2007 hinaus vorhandenen psychischen Beschwerden ist folglich mit dem kantonalen Gericht zu bejahen. Der eventualiter beantragten Einholung eines psychiatrischen Gutachtens bedarf es nach dem vorstehend Dargelegten nicht. Die R�ckweisung der Sache an die Beschwerdef�hrerin zur Festsetzungen der Leistungen nach dem 30. September 2007 erweist sich daher als rechtens.
Als unterliegende Partei hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG) und der anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnerin eine dem Aufwand entsprechende Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).