Source: http://www.cjd-sulzbach-rosenberg.de/angebote/ambulante-erzieherische-hilfen/
Timestamp: 2017-09-19 15:04:59
Document Index: 20994737

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 30', '§ 41', '§ 1684', '§ 35', '§ 35']

Ambulante erzieherische Hilfen :: CJD Sulzbach Rosenberg
Angebote Ambulante erzieherische Hilfen
Seit März 2012 bietet das CJD Sulzbach-Rosenberg ambulante erzieherische Hilfen im Auftrag des Kreisjugendamts Amberg-Sulzbach und des Stadtjugendamts Amberg (seit Januar 2014) an.
Flexible Erziehungshilfen werden rechtlich als Leistungen nach § 27 Abs. 2 SGB VIII gewährt. Es gilt, dass Inhalt und Form des Hilfeangebotes dem jeweiligen Einzelfall so anzupassen sind, dass schwierige Lebenssituationen insbesondere durch die Förderung und Stärkung der vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnisse der hilfesuchenden Menschen von diesen selbst bewältigt werden können.
Mit den ambulanten Erziehungshilfen unterstützen die CJD-Mitarbeiter Familien in ihrem häuslichen bzw. sozialen Lebensumfeld. Gemeinsam mit den Familien und dem Leistungsträger werden individuelle, für alle Beteiligten tragbare und flexible Lösungen entwickelt.
Gegenwärtig bieten wir folgende Hilfen an:
§ 30 SGB VIII, Erziehungsbeistand
Der Erziehungsbeistand unterstützt den Jugendlichen bei der Bewältigung von Erziehungsproblemen und fördert seine Selbständigkeit unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes. Der Lebensbezug zur Familie wird in diesem Prozess stabilisiert. Auch junge Volljährige können gemäß § 41 SGB VIII Hilfen zur Erziehung erhalten - Hilfe für Junge Volljährige.
Die SPFH ist ein Angebot der ambulanten Erziehungshilfe, das sich an die ganze Familie richtet. Die Mitarbeiter/innen besuchen die Familie und bieten zu Fragen der Erziehung, der Alltagsbewältigung, zur Paarbeziehung und dem Umgang mit Behörden Beratung und Hilfe an.
§ 1684 Abs. 4 BGB, Begleiteter Umgang
Der Begleitete Umgang ist eine Hilfeform für Paare, die getrennt leben, aber weiterhin den Kontakt beider Elternteile zu den Kindern aufrecht erhalten wollen. Die aber aus verschiedenen Gründen dieses Vorhaben nicht allein realisieren können. Der Umgangskontakt zwischen Kindern und dem getrennt lebenden Elternteil wird mit dem Umgangsbetreuer geplant, durchgeführt und nachbereitet.
§ 35 VIII SGB, Schulbegleitung
Im Rahmen der Hilfen zur Erziehung führen wir im Auftrag des Jugendamtes Schulbegleitungen nach SGB VIII § 35a durch.Die Schulbegleitung wird für Kinder und Jugendliche angeboten, die entweder auf Grund von sozialen Verhaltensauffälligkeiten nicht regulär beschulbar sind und einer besonderen Schulform bedürfen, oder für Regelschüler, die einer intensiven individuellen Unterstützung und Integration bedürfen. Dadurch soll den betroffenen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme am schulischen Leben ermöglicht werden. Der Schulbegleiter fördert die Teilnahme des Schülers am Unterricht und besorgt im Bedarfsfall auch den Transport zur jeweiligen Schule.
Alwina Weidmann – staatlich anerkannte Erzieherin
Dagmar Ost - pädagogische Mitarbeiterin
Martina Hiesl - pädagogische Mitarbeiterin