Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/139422
Timestamp: 2018-05-21 22:34:25
Document Index: 79172488

Matched Legal Cases: ['§15', '§ 98', '§ 16', '§ 4', '§ 4', '§ 16', '§ 98', '§3', '§15']

Ergebnis: Erweiterung der Grundschule Grumbrechtstra...competitionline
(ID 3-139422)
Entscheidung 22.08.2013
Baukosten 4.300.000	EUR	zzgl. USt.
Preisrichter	 Prof. Frank Hausmann, Dirk Landwehr, Jörg Penner, Michael Rink, Christoph Roselius [Stellvertreter], Ewald Rowohlt, Prof. Bernhard Winking [Vorsitz]	, Dr. Hannes Alpheis, Rainer Kühlke, Claudia Loss, Jürgen Marek, Ernst Hornung
Ausstellung Die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse findet im Zeitraum vom 28.01. bis zum 05.02.2014 in der Pausenhalle der Grundschule Grumbrechtstraße, Grumbrechtstraße 63 in 21075 Hamburg Harburg statt.
Die Ausstellung ist täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Am 27.01. findet um 16.00 Uhr die Ausstellungseröffnung statt: Prof. André Habermann von h.s.d. architekten aus Lemgo wird in diesem Rahmen den mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf seines Büros erläutern.
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Die GWH Hamburg wurde beauftragt, die Grundschule Grumbrechtstraße, Grumbrechtstraße 63 zu modernisieren und zu erweitern. Für die Gesamtmaßnahme steht für die Kostengruppen 300 und 400 ein Projektbudget von ca. 4,3 Mio Euro zur Verfügung.Die Neubaumaßnahmen umfassen folgende Nutzungsbereiche:- allgemeine Unterrichtsräume(ca. 800m² NF)- Gemeinschafts-und Ganztagesflächen (ca. 1.200m² NF)- Einfeld-Sporthalle (ca. 650m² NF)Die anstehende Erweiterung schafft den notwendigen Raum, um die vielfältigen Angebote an dieSchülerinnen, Schüler und ihre Eltern adäquat unterzubringen. Insbesondere soll ein angemessener Ganztages-/ Gemeinschaftsbereich und verschiedenen Differenzierungsflächen die umfassende schulische Aufgabenerweiterung der letzten Jahre räumlich nachvollziehen und die Voraussetzung für eine neue Qualität des schulischen Zusammenlebens schaffen.Der gesuchte, der Ausführung zu Grunde gelegte Entwurf muss eine angemessene und überzeugende Haltung nach außen und nach innen formulieren. Dabei sind die Belange der Nutzungs- und Aufenthaltsqualität mit den städtebaulichen und gestalterischen Qualitäten in Einklang zu bringen.Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Ende 2017 vorgesehen. Die Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Schulbetrieb.Art des VerfahrensDie Planungsleistungen der anstehenden Bauaufgabe werden gemäß den rechtlichen Vorgaben für Öffentliche Auftraggeber im Rahmen eines VOF-Verfahrens (Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen) vergeben.Gemäß §15 VOF wird während des Verhandlungsverfahrens ein Wettbewerb nach RPW 2008 (Richtlinien für Planungswettbewerbe) durchgeführt.Bis zu zehn Wettbewerbsteilnehmer werden über ein Losverfahren nach europaweiter Bekanntmachung bestimmt. Die Zulassung zum Losverfahren ist an Mindestkriterien (siehe III.1) gebunden.
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes EWR und die Schweiz. DieWettbewerbssprache ist Deutsch.Eine erfolgreiche Bearbeitung der Aufgabe erfordert die Qualifikation "Architekt". Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die der geforderten fachlichen Anforderungen entsprechen (siehe III.2)Arbeitsgemeinschaften sind zulässig, sofern jedes ihrer Mitglieder die geforderte fachliche Qualifikation erfüllt.Weiterhin ist der Nachweis einer hinreichenden Ausführungs- und Projekterfahrung zu erbringen.Diese ist über entsprechende Referenzen zu belegen:Gefordert wird:Der Nachweis der abgeschlossenen Bearbeitung eines hochbaulichen Vorhabens für einen öffentlichen Auftraggeber (gem. § 98 GWB) mit einer neu erstellten Bruttogeschossfläche von mindestens 1.500 m² innerhalb der letzten drei Jahre, wobei mindestens die Honorarphasen von der Vorplanung (LP 2) bis zur Objekt-/ Bauüberwachung (LP 8) beauftragt und zum Zeitpunkt der Absendung dieser Bekanntmachung abgeschlossenen sein müssen.Der Nachweis ist über die Kurzbeschreibung eines Referenzprojekts zu leisten. Die Bewerbung und die Darstellung der Referenzen haben in deutscher Sprache zu erfolgen.Gemäß § 16 Abs. 2 der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF 2009) sind Personen von der Teilnahme ausgeschlossen, die infolge ihrer Beteiligung an der Auslobung oder Durchführung des Wettbewerbes bevorzugt sind oder Einfluss auf die Entscheidung des Preisgerichts nehmen können. Das Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können. Ebenso sind Bewerber von der Teilnahme am Verfahren ausgeschlossen, auf welche die unter § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF genannten Tatbestände zutreffen.Weiterhin haben die Bewerber zum Losverfahren den Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssummen: 1 Mio. EUR für Personen- , 0,5 Mio. EUR für Sachschäden) zu erbringen.Aus den Bewerbungen, welche die oben genannten Kriterien erfüllen, werden über das Los diejenigen ausgewählt, die zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb zugelassen werden. Die Auslosung wird unter notarieller Aufsicht vollzogen. Mehrfachbewerbungen - auch unterschiedlicher Dependencen eines Unternehmens - sind ausgeschlossen und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.Bewerbungsunterlagen:Folgende Bewerbungsunterlagen zum Losverfahren sind zwingend und vollständig erforderlich:- datierte vom Büroinhaber/n unterschriebene Bewerbung zum vorgeschaltetem Losverfahren des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs "Integrative Grundschule Grumbrechtstraße" mit vollständiger Angabe der Bürobezeichnung, der postalischen Adresse und des Projektleiters (mit E-Mail-Adresse), bei Arbeitsgemeinschaften gilt dies analog für alle teilnehmenden Büros.- Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung (Kopie der Eintragungsurkunde oder der letzten Beitragsabrechnung oder bei ausländischen Bewerbern ein Befähigungsnachweis entsprechend EG-Richtlinie in beglaubigter Übersetzung)- Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden über 1 Mio. Euro und für Sach- und Vermögensschäden bis 500.000 Euro, bzw. eine schriftliche Bestätigung der Versicherungsanstalt über die kurzfristige Option zur Ausdehnung der bestehenden Deckungssummen auf diegenannten Höhen.- Erklärung, dass Ausschlusskriterien gem. § 4 Absätze 6 und 9 sowie § 16 Absatz 2 VOF 2009 nicht bestehen- Nachweis eines Referenzprojekts für einen öffentlichen Auftraggeber (gem. § 98 GWB) gem. den oben dargestellten Bedingungen mit: Beschreibung von Art, Umfang, Ort und Träger des Vorhabens inklusive Nennung der Gesamtbaukosten und der Baukosten aus den KG 300 und 400, Nennung des auftraggeberseitgen Projektleiters inklusive vollständiger postalischer Adresse, Telefonnummer und E-Mail Adresse sowie der Angabe des Datums der Beauftragung, der Schlussrechnung und der Baufertigstellung. Der Umfang der Referenz darf mehr als zwei DIN A3 Seiten nicht überschreiten. Vorhaben mit einem Fertigstellungstermin vor April 2010 erfüllen im Sinne dieser Vorgabe nicht mehr die formalen Kriterien.Bei Bewerbungen von Arbeitsgemeinschaften sind die gelisteten Nachweise und Erklärungen von allen teilnehmenden Büros beizubringen.Die Unterlagen sind ausschließlich auf postalischem Weg bis zum 31.5.2013 12.00 Uhr bei der KontaktstelleBPW baumgart+partner,Ostertorsteinweg 70-7128203 Bremenunter dem Stichwort "Teilnahmewettbewerb Grumbrechtstraße" einzureichen.Die Bewerbungen werden nicht zurückgesendet.Fragen zum Bewerbungsverfahren können unter MTdga25mW2teXGFtOVtpcCZbWm5mYFprbSddXg== gestellt werden.Die Ausloberin, bzw. die Wettbewerbsbetreuung behält sich die Überprüfung der Referenzen durch Kontaktaufnahme mit dem genannten auftraggeberseitigen Projektleiter vor. Über diese formale Vorauswahl wird ebenso Protokoll geführt, wie über die notariell überwachte Auslosung von bis zu zehn Teilnehmern aus dem Bewerberfeld. Die Protokolle können postalisch bei BPW baumgart+partner angefordert werden. Die Information über das Ergebnis der Vorauswahl wird per E-Mail bekannt gegeben.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaBei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschriftihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung"Architekt" zu führen. Sind in dem Herkunftsstaat des Bewerbers diese Berufsbezeichnungen nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Sofern diese Nachweise nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung beizufügen.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.Arbeitsgemeinschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Insgesamt steht eine Preissumme von 27.000,- Euro netto zur Verfügung. Die Aufteilung der Preissumme istwie folgt vorgesehen:1. Preis 9.000 Euro2. Preis 6.000 Euro3. Preis 4.000 Euro4. Preis 3.000 EuroFür die Honorierung herausragender Lösungsansätze in einzelnen Bausteinen der Wettbewerbsaufgabe (Anerkennungen) stehen 5.000 Euro netto zur Verfügung. Das Preisgericht ist nicht an diese Aufteilung der Preissumme gebunden und kann in einem einstimmigen Beschluss eine andere Verteilung festsetzen.
1. Ewald Rowohlt (angefragt)2. Prof. Bernhard Winking (angefragt)3. Prof. Frank Hausmann (angefragt)4. Ingrid Spengler (angefragt)5. Jörn Walther (angefragt)6. Jörg Penner (angefragt)7. n.n. Vertreter BSB8. Rainer Kühlke9. weitere Vertreter Bezirk/ Bezirkspolitik
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung. Es wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts der erste Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 (optional 9) gem. HOAI beauftrag, sofern und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht.Die Liste der namentlich aufgeführten Preisrichter ist nicht abschließend, wird aber zum Versand der Auslobung abschließend ergänzt.Die Ausloberin behält sich vor, die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Ein Anspruch auf die Beauftragung sämtlicher Leistungsphasen besteht nicht.Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe der Preissumme abzüglich besonderer Leistungen wie Modell und Perspektiven nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in wesentlichen Teilen unverändert einer weiteren Beauftragung zugrunde gelegt werden kann.Die Ausloberin behält sich vor, ggf. im Anschluss an den Wettbewerb ein Verhandlungsverfahren gem. §3 Abs. 4 (b) VOF 2009 durchzuführen.Die Realisierung der Maßnahme ist für die Jahre 2015/2017 vorgesehen. Planung und Ausschreibung beginnen voraussichtlich 2013.Voraussichtliche Termine des Verfahrens:Freischaltung des Downloadbereiches, Beginn der Bearbeitung 11.06.Rückfragenkolloquium 18.06.Abgabe der Arbeiten 23.07.Preisgerichtssitzung 21.08.Die Teilnehmer können, unbeschadet des Rechts auf Nachprüfung durch die Vergabekammer, Verstöße gegen das in der Aufgabenbeschreibung festgelegte Verfahren oder das Preisgerichtsverfahren gegenüber der Ausloberin rügen. Im Rahmen einer solchen Rüge sind Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge nicht möglich. Die Rüge muss innerhalb von zehn Tagen nach Zugang des Preisgerichtsprotokolls bei der Ausloberin eingehen.Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer der Freien und Hansestadt Hamburg (siehe VI.3.1).
Vergabekammer der Freien- und Hansestadt Hamburg bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)
Düsterstraße 10
BPW baumgart+partner Ostertorsteinweg 70-71
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Die bestehende, denkmalgeschützte Grundschule wird um eine Turnhalle, acht Klassenräume und einen Gemeinschaftsbereich erweitert. Die Planungsleistungen werden gemäß den rechtlichen Vorgaben für Öffentliche Auftraggeber im Rahmen eines VOF-Verfahrens vergeben. Gemäß §15 VOF wurde während des Verhandlungsverfahrens ein Wettbewerb nach RPW 2008 durchgeführt.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 087-148014 vom 4.5.2013
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 26 891 EUR
Ergebnis veröffentlicht 27.08.2013
Wettbewerbs-ID 3-139422