Source: http://www.jurablogs.com/2011/04/03/bgh-unterlassungsantrag-belaestigender-telefonwerbung-gegenstand-urspruenglichen-werbung
Timestamp: 2017-01-17 21:31:33
Document Index: 364100260

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 253', 'BGH', '§ 7', 'BGH', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH: Unterlassungsantrag bei belästigender Telefonwerbung muss nicht auf den Gegenstand der ursprünglichen Werbung beschränkt werden /
BlogsDr. Damm & Partner RechtsanwälteApril 2011BGH: Unterlassungsantrag bei belästigender Telefonwerbung muss nicht auf den Gegenstand der ursprünglichen Werbung beschränkt werden /
Cold-CallingBGH, Urteil vom 05.10.2010, Az. I ZR 46/09§ 7 Abs. 2 Nr. 2 Fall 1 UWG (2004); § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPODer BGH hat entschieden, dass der Unterlassungsantrag bei belästigender Telefonwerbung nicht auf den Gegenstand der ursprünglichen Werbung beschränkt werden muss. Zitat: “Im Fall des § 7 Abs. 2 Nr. 2 Fall 1 UWG besteht das Charakteristische der Verletzungshandlung in dem unverlangten Werbeanruf gegenüber einem Verbraucher. Wofür geworben wird, ist dagegen irrelevant. Werbeanrufe gehen häufig von Callcentern oder anderen vergleichbaren Dienstleistungserbringern aus, bei denen der Gegenstand der Werbung beliebig austauschbar ist. Etwas anderes hat dann zu gelten, wenn ein Gewerbetreibender einen Werbeanruf für die Waren oder Dienstleistungen vornimmt, die Gegenstand seines Geschäftsbetriebs sind. Hier reicht die durch die Verletzungshandlung begründete Wiederholungsgefahr grundsätzlich nicht über den Unternehmensgegenstand hinaus. Für eine derartige gegenständliche Beschränkung ist im Streitfall nichts ersichtlich.” Zum Volltext der Entscheidung:BundesgerichtshofUrteilDer I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 05.10.2010 durch … für Recht erkannt:Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des 4. Zivilsenats des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken vom 26.02.2009 aufgehoben.Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil der 2. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Frankenthal (Pfalz) vom 21.02.2008 teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:Die Beklagte wird unter Androhung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000 €, ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten verurteilt, es zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs Verbraucher ohne ihr vorheriges Einverständnis zu Werbezwecken anzurufen oder anrufen zu lassen ...Zum vollständigen Artikel96 LeserDer Energieblog:Strenge Anforderungen an die Einwilligung in Werbeanrufe bei Verbraucher79 LeserDer Energieblog:Telefonwerbung bleibt ein Ärgernis46 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:BGH zur Reichweite eines Unterlassungsanspruchs bei nur 5 genutzten Lichtbildern von in...45 Leserkanzlei.biz:Schutzbereich des § 7 UWG erfasst nicht die Entscheidungsfreiheit bei Werbeanrufen120 LeserDer Energieblog:Drücker am Hörer: Wettbewerbsrecht und Telefonanrufe49 LeserRechtsanwalt Philip Christmann:KInesiologin darf nicht mit Heilwirkung umstrittener Behandlungsmethoden werben: OLG Ha...multimediarechtler:Onlinerecht: Wettbewerbswidrige Zusendung von SPAM-Mails68 Leserdatenschutz-notizen.de:Datenschutz und Werbung – Teil 210 verwandte ArtikelUnterlassungsanspruch bei Werbeanruf nicht auf bestimmte Werbung beschränktVerbotsantrag bei TelefonwerbungBGH: Zum Nachweis des Einverständnisses in TelefonwerbungOLG Frankfurt a.M.: Zur Beweislast bezüglich der Einwilligung von Verbrauchern in WerbeanrufeBGH: Ich bin dann mal weg! / Kein Wettbewerbsverstoß, wenn Mitarbeiter nach Unternehmenswechsel die Kunden seines früheren Arbeitgebers
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