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Timestamp: 2019-04-22 14:50:43
Document Index: 125992683

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGer', 'EuG', 'EuG', 'Art.\u200916', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art.\u20096', 'EuG', 'Art.\u20095', 'EuG', 'BGH', 'Art.\u200922', 'EuG', 'Art.\u2009101', 'EuG', 'Art.\u200950', 'EuG', 'EuG', 'Art.\u20091', 'EuG', 'Art.\u20098', 'EuG', 'Art.\u200963', 'EuG', 'BGH']

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Europäisches Verfahren für geringfügige Forderungen – Reichweite der Kostentragungspflicht bei nur teilweisem Unterliegen (Urteil vom 14.02.2019, C-554/17)
Art. 16 der Verordnung (EG) Nr. 861/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. 7. 2007 zur Einführung eines europäischen Verfahrens für geringfügige Forderungen ist dahin auszulegen, dass er einer nationalen Regelung nicht entgegensteht, wonach das nationale Gericht, wenn eine Partei nur teilweise obsiegt, jeder Partei ihre eigenen Kosten oder den Parteien die Kosten zu gleichen Teilen auferlegen kann. …
EuGH, RIW 2019, 299-301 (Urteil vom 14.02.2019, C-554/17)
Pflicht zur Rückforderung unrechtmäßig gewährter Beihilfen durch die mitgliedstaatlichen Behörden (Urteil vom 05.03.2019, C-349/17)
EuGH , (Große Kammer), Urteil vom 5.3.2019 , Rs. C-349/17; Eesti Pagar AS gegen Ettevõtluse Arendamise Sihtasutus u. a.
EuGH, RIW 2019, 309 (Urteil vom 05.03.2019, C-349/17)
EuGVVO – Präklusionswirkung einer zuvor ergangenen Unzulässigkeitsentscheidung (Beschluss vom 13.11.2018, VI ZR 71/18)
Einer Entscheidung, die die internationale Zuständigkeit auf der Grundlage des Art. 6 Nr. 1 EuGVVO aF bejaht, steht nicht entgegen, dass zuvor eine rechtskräftige Entscheidung ergangen ist, die die internationale Zuständigkeit gemäß Art. 5 Nr. 3 EuGVVO a. F. verneint hat. Die Rechtslage ist insoweit in einer Weise geklärt, die keinen vernünftigen Zweifel offen lässt (“acte éclairé”).
BGH, RIW 2019, 309 (Beschluss vom 13.11.2018, VI ZR 71/18)
Frist für die Umsetzung der Kartellschadensersatz-Richtlinie – unangemessene Verjährungsfrist für die Klageerhebung (Urteil vom 28.03.2019, C-637/17)
Art. 22 der Richtlinie 2014/104/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. 11. 2014 über bestimmte Vorschriften für Schadensersatzklagen nach nationalem Recht wegen Zuwiderhandlungen gegen wettbewerbsrechtliche Bestimmungen der Mitgliedstaaten und der Europäischen Union ist dahin auszulegen, dass diese Richtlinie nicht auf den Ausgangsrechtsstreit anwendbar ist.
EuGH, RIW 2019, 286-290 (Urteil vom 28.03.2019, C-637/17)
Schuldner des Kartellschadensersatzes im Fall der Unternehmensnachfolge (Urteil vom 14.03.2019, C-724/17)
Art. 101 AEUV ist dahin auszulegen, dass in einer Situation wie der des Ausgangsverfahrens, in der alle Aktien der Gesellschaften, die an einem durch diesen Art. verbotenen Kartell teilgenommen hatten, von anderen Gesellschaften erworben wurden, die die zuerst genannten Gesellschaften beendet und deren Geschäftstätigkeit fortgesetzt haben, die erwerbenden Gesellschaften für die durch dieses Kartell verursachten Schäden haftbar gemacht werden können.…
EuGH, RIW 2019, 290-293 (Urteil vom 14.03.2019, C-724/17)
Geldbuße bei Verstoß sowohl gegen nationales Kartellrecht als auch gegen EU-Kartellrecht (Urteil vom 03.04.2019, C-617/17)
Der in Art. 50 der am 7. 12. 2000 in Nizza proklamierten Charta der Grundrechte der Europäischen Union niedergelegte Grundsatz ne bis in idem ist dahin auszulegen, dass er eine nationale Wettbewerbsbehörde nicht daran hindert, gegen ein Unternehmen im Rahmen ein und derselben Entscheidung eine Geldbuße wegen Verstoßes gegen das nationale Wettbewerbsrecht und eine Geldbuße wegen Verstoßes gegen Art.…
EuGH, RIW 2019, 294-296 (Urteil vom 03.04.2019, C-617/17)
Abgrenzung der Anwendungsbereiche von EuInsVO und EuGVVO – Gerichtsstand bei Schadensersatzklagen zugunsten der Masse (Urteil vom 06.02.2019, C-535/17)
Art. 1 Abs. 1 und Abs. 2 Buchst. b der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. 12. 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen ist dahin auszulegen, dass eine Klage wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende, der ein Schadensersatzanspruch aus unerlaubter Handlung oder einer Handlung, …
EuGH, RIW 2019, 296-299 (Urteil vom 06.02.2019, C-535/17)
Umfang der Information über das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen – begrenzter Raum auf dem Kommunikationsmittel (Urteil vom 23.01.2019, C-430/17)
Die Frage, ob in einem konkreten Fall auf dem Kommunikationsmittel für die Darstellung der Informationen nur begrenzter Raum bzw. begrenzte Zeit zur Verfügung steht im Sinne von Art. 8 Abs. 4 der Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. 10. 2011 über die Rechte der Verbraucher, zur Abänderung der Richtlinie 93/13/EWG des Rates und der Richtlinie 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates sowie zur Aufhebung der Richtlinie 85/577/EWG des Rates und der Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates, …
EuGH, RIW 2019, 301-305 (Urteil vom 23.01.2019, C-430/17)
Anmeldepflicht bei Ein- und Ausfuhr von Bargeld – unverhältnismäßige Sanktion (Urteil vom 31.05.2018, C-190/17)
Die Art. 63 und 65 AEUV sind dahin auszulegen, dass sie einer Regelung eines Mitgliedstaats wie der im Ausgangsverfahren fraglichen entgegenstehen, nach der ein Verstoß gegen die Verpflichtung, hohe Beträge von Barmitteln anzumelden, die in diesen Mitgliedstaat oder aus diesem Mitgliedstaat verbracht werden, mit einer Geldbuße geahndet wird, die bis zum Doppelten der nicht angemeldeten Barmittel betragen kann.…
EuGH, RIW 2019, 305-309 (Urteil vom 31.05.2018, C-190/17)
Unterbrechung des markenrechtlichen Schutzverfahrens auch bei Eröffnung eines anerkennungsfähigen ausländischen Insolvenzverfahrens (Beschluss vom 31.01.2019, I ZB 114/17)
Die Eröffnung eines inländischen oder anerkennungsfähigen ausländischen Insolvenzverfahrens über das Vermögen desjenigen, der beim Deutschen Patent- und Markenamt die Löschung einer Marke wegen absoluter Schutzhindernisse beantragt, führt zur Unterbrechung des Verfahrens, wenn der Löschungsantragsteller und der Markeninhaber Wettbewerber sind. In diesem Fall besteht auch ohne anhängiges Verletzungsverfahren ein Bezug des Löschungsverfahrens zum Vermögen des Löschungsantragstellers.…
BGH, RIW 2019, 309 (Beschluss vom 31.01.2019, I ZB 114/17)
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