Source: https://www.grosser-seeger.de/portfolio_category/landschafts-und-stadtplanung/
Timestamp: 2019-08-23 19:45:56
Document Index: 81136824

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 1', '§ 9', '§ 12', '§13', '§13']

Landschafts- und Stadtplanung Archives - Grosser-Seeger & Partner
Grosser-Seeger & PartnerProjekteLandschafts- und Stadtplanung
Langseestraße-Laufamholzstraße, Nürnberg
Bebauungsplan Nr. 4642 „Langseestraße“ mit Grünordnung
Der Auftraggeber ist Grundstückseigentümer von noch unbebauten Grundstücken in Nürnberg zwischen Mögeldorf und Laufamholz. Für die Flächen besteht Baurecht für Gewerbegebiete, der Auftraggeber plant jedoch entsprechend der Nutzungen des Quartieres die Errichtung von Wohngebäuden mit untergeordneten Nicht-Wohnnutzungen. Für die Flurstücke wird ein Angebotsbebauungsplan aufgestellt. Da die Flächen dem planungsrechtlichen Innenbereich zuzuordnen sind bzw. bereits Baurecht besteht, wurde der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB aufgestellt. Gemäß den verwaltungsinternen Vorgaben der Stadt Nürnberg wurde ein den Bebauungsplan begleitender Umweltbericht (1. Fassung) erstellt.
Besondere Anforderungen ergeben sich aus dem Schallschutz, dem Biotopschutz, dem Trinkwasserschutzgebiet sowie der nachzuweisenden öffentlichen Grün- und Spielflächen.
Ein Zeitplan half allen Beteiligten, den Überblick im Verfahrensablauf zu behalten und die Zuständigkeiten der einzelnen Verfahrensschritte aufzuzeigen.
Stauf-Süd II, Neumarkt i. d. Oberpfalz
Bebauungsplan Nr. 145 „Gewerbegebiet Stauf – Süd II“ mit Umweltbericht und Umsetzung
Die Burgis GmbH plant eine neue Produktionsanlage mit zugehöriger Kartoffel-Akademie am Standort Neumarkt. Zur planungsrechtlichen Sicherung wurde der Bebauungsplan „Gewerbegebiet Stauf -Süd II“ aufgestellt. Neben den Gewerbeflächen für Burgis soll hier auch weiteren produzierenden Betriebe die Ansiedlung ermöglicht werden.
Besondere Anforderungen ergaben sich aus dem Schallschutz, dem benachbarten Landschaftsschutzgebiet, dem Artenschutz sowie der Anbindung an die vorhandenen Kreis- und Staatsstraßen und der internen Erschließung.
Im Flächennutzungsplan war die Fläche bereits als gewerbliche Baufläche enthalten, so dass der Bebauungsplan im Regelverfahren mit Umweltprüfung durchgeführt werden konnte.
Diakoniewerk Martha Maria, Nürnberg
Das Diakoniewerk Martha Maria hat an der Stadenstraße im Nordosten Nürnbergs einen großen Standort auf 15 ha mit vielfältigen Nutzungen: Krankenhaus, Altenwohnen und Altenpflege sowie Wohneinrichtungen der Diakonissen und Verwaltung des Diakoniewerkes. Der Standort soll ausgebaut und an die zukünftigen Bedarfe angepasst werden.
Dazu wurde eine Rahmenplanung erarbeitet, die sich unter anderem mit folgenden Punkten auseinandersetzt:
– Erweiterungsmöglichkeiten des Krankenhauses
– Erweiterungsmöglichkeiten für Altenwohnen und –pflege
– Neuordnung der Bestandsnutzungen
– Neukonzeption für den ruhenden Verkehr
– Neukonzeption der inneren Erschließung
Die Rahmenplanung bildete die Grundlage für den in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan, der ein Sondergebiet „Diakoniewerk“ festsetzt und die Entwicklungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Bereiche des Diakoniewerks am Standort Stadenstraße planungsrechtlich sichern soll.
Im Laufe der Bearbeitung des Planverfahrens hat man von einer Aus-
weisung von streng getrennten Nutzungsbereichen für Krankenhaus, Altenpflege und Altenwohnen sowie den speziellen Einrichtungen der Diakonissen Abstand genommen und sich dazu entschieden die Hauptnutzungen fast im gesamten Gebiet zuzulassen und nur für ganz spezielle Nutzungen die Situierung näher vorzugeben. Zu diesen speziellen Nutzungen gehören die Kindertagesstätte, das Parkhaus und die Gärtnerei. Sie werden in ihrem Bestand gesichert.
Fast alle Nutzungen des Diakoniewerks zeichnen sich durch eine hohe Schutzwürdigkeit aus, jedoch gibt es Unterschiede hinsichtlich der Lärmempfindlichkeit gegenüber Lärmimmissionen. Auch wenn das Nebeneinander von Nutzungen des Diakoniewerks und der gewerblichen Nutzung des Nordostparks schon lange existiert, galt es nun im Bebauungsplanverfahren darauf zu reagieren und entsprechende Festsetzungen zu treffen.
Folgende Aspekte waren zu bearbeiten:
– Naturschutzfachlicher Ausgleich
– Waldausgleich
Darüber hinaus wurde das Diakoniewerk bei der Ausarbeitung des städtebaulichen Vertrags unterstützt.
Bebauungsplan Altstadt, Neckarsteinach
Die Altstadt Neckarsteinachs war Sanierungsgebiet gem. BauGB. Mit der Sanierung wurden Sanierungsziele hinsichtlich Stadtbild, Wohnen, Nutzungen, Verkehr sowie Grün- und Freiflächen verfolgt und unter dem Einsatz von Fördermitteln, kommunalen Mitteln und privaten Geldern umgesetzt.
In den letzten Jahren gab es vermehrt Anfragen zur Ansiedlung von Spielhallen und Wettbüros. Aufgrund der äußeren Präsentation dieser Nutzungen, z.B. undurchsichtige beklebte Scheiben, und der in vielen anderen Städten beobachteten negativen Auswirkungen auf die Umgebung, soll die Zulässigkeit von Vergnügungsstätten, Bordellen und anderen speziellen Gewerbebetrieben in der Altstadt bauplanungsrechtlich geregelt werden.
Grundlage zur planungsrechtlichen Regelung bildet ein Vergnügungsstättenkonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB. Zur Umsetzung des Vergnügungsstättenkonzeptes wurde der Bebauungsplan „Altstadt“ gemäß § 9 Abs. 2b BauGB aufgestellt sowie der der bestehende Bebauungsplan „Keltergärten“ geändert. Darüber hinaus wurden die bestehenden Bebauungspläne „Stadtgarten“ sowie „Neckarlauer“ zusammengeführt und ebenfalls den Planungszielen des Vergnügungsstättenkonzeptes angepasst.
Reichweinsiedlung, Nürnberg
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 4551 „Großreuth h.d.V. West“ mit Umweltbericht und Umsetzung
Für das Planungsgebiet wurde im Auftrag der Schultheiß Projektentwicklung GmbH ein Vorhabensbezogener Bebauungsplan nach § 12 BauGB aufgestellt.
Dazu gehört die Erstellung eines Bebauungsplanes, eines Vorhaben- und Erschließungsplanes sowie eines städtebaulichen Vertrages (Durchführungsvertrag).
Die Verfahrensbegleitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg, dem Stadtplanungsamt.
Die Anfertigung einer saP eines Umweltberichtes mit naturschutzrechtlicher Eingriffsbilanzierung war ebenfalls Teil des Auftrages.
Nach der Nutzungsaufgabe des ehemaligen Schulstandortes Reichweinschule sollten diese und angrenzende Grundstücke im Geltungsbereich einer neuen Nutzung zugeführt werden.
Ziel der Planung war die planungsrechtliche Sicherung von 14 neuen Wohneinheiten und einem Bürogebäude (Geschäftssitz der Schultheiß Projektentwicklung GmbH) mit Parkhaus.
Im Rahmen des Verfahrens wurden Belange hinsichtlich Immissionsschutz, Verkehrsplanung, Freiraumplanung und Grünordnung, Orts- und Landschaftsbild, sowie Naturschutz beachtet und sachgerecht abgewogen.
Seit 2004 wirken wir bei der Bauleitplanung der Stadt Langenzenn mit. Dies umfasst die Erarbeitung von Ergänzungssatzungen, Bebauungsplänen im Regelverfahren oder im beschleunigten Verfahren §13, §13a BauGB, sowie der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Stadt Langenzenn (genehmigt 2011).