Source: http://examensrelevant.de/category/blog/page/3/
Timestamp: 2019-07-21 05:01:14
Document Index: 145484287

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 950', '§ 932', '§ 812', '§ 950', '§ 951']

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Juristenwitz #4
Ein Jurastudent im mündlichen Examen. „Was ist Betrug?“, wird er gefragt. „Betrug ist, wenn Sie mich durch das Examen fallen lassen.“ „Sind Sie wahnsinnig! Wie kommen Sie zu dieser unmöglichen Definition?“ „Weil es Betrug ist, wenn einer die Unwissenheit eines anderen ausnutzt, um diesen zu schädigen !“
Keine Garantie für Raucher?
Ein kleiner Lesetipp: taz.de – „Keine Garantie bei Nikotingenuss“. Wäre das auch in Deutschland möglich? Bei einer entsprechenden Garantievereinbarung bestimmt. Die gesetzliche Gewährleistung hingegen dürfte wohl nicht so einfach ausgeschlossen werden…
Der Freischuss als Übung…
Und noch ein Lesehinweis für alle Examenskandidaten. Jens Kahrmann spricht sich in der JuS-Community dafür aus, den Freiversuch als Teil der Examensvorbereitung zu sehen und die „sechs kostenlosen Übungsklausuren“ des JPA wahrzunehmen.
Strafrechtliche Internetportale für Studenten und Referendare
Zum Beginn der neuen (Lern-)Woche möchten wir euch auf einen Aufsatz von Wiss. Ass. Dr. Karsten Gaede hinweisen, der dort „ausbildungsfördernde Angebote unentgeltlicher strafrechtlicher Internetportale für Studenten und Referendare“ vorstellt. Den Aufsatz gibt es auch unentgeltlich auf den Seiten der JA. Die dort aufgeführten Portale werden selbstverständlich in unsere Linksammlung und die Sammlung kostenloser Lernmaterialien aufgenommen.
In unserer „Klausurklassiker“-Reihe widmen wir uns heute dem mittlerweile über 150 Jahre alten Rose-Rosahl-Fall, der das Problem behandelt, wie sich ein error in persona auf den unmittelbaren Täter und auf den Anstifter auswirkt. Zu entscheiden hatte diesen Fall einst das preußische Obertribunal. Sachverhalt: Der Holzhändler Rosahl aus Schiepzig versprach dem Arbeiter Rose, ihn reichlich zu belohnen, wenn er den Zimmermann Schliebe aus Lieskau erschösse. Rose legte sich daraufhin zwischen Lieskau und Schiepzig (nahe Halle) in den Hinterhalt, um Schliebe, den er genau kannte, aufzulauern. Während der Dämmerung sah er einen Mann des Weges daherkommen. Diesen erschoss er, da er ihn für Schliebe hielt. In Wirklichkeit war es der 17-jährige Kantorssohn Harnisch. (…)
Prof. Looschelders in der JA zum Quelle-Urteil
Kurz ein Hinweis auf einen Beitrag von Prof. Looschelders in der JA 6/2009 zum sog. „Quelle-Urteil“ des BGH. Der lesenswerte Artikel kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Linktipp: Kauf- oder Werkvertrag bei Softwareerstellung?
Ein Lesehinweis, der auch für das Examen nicht unrelevant sein dürfte. Rechtsanwalt Martin Schweinoch beschäftigt sich in der Computerwoche und in einem PDF (2 Seiten) mit der Frage, welcher Vertragstyp bei der Softwareerstellung vorliegt. (via)
Jura-Lehrbücher kostenlos lesen
Ein kurzer Hinweis auf PaperC. Dort kann man Fachbücher kostenlos online lesen und gegen Bezahlung auch ausdrucken. Zum Start gibt es noch nicht viele juristische Lehrbücher. Finden konnten wir: Examensklausurenkurs der JURA, Übungen im Bürgerlichen Recht der JURA, Erbrecht von Dirk Olzen, Das Recht der Leistungsstörungen von Roland Schwarze, Public Private Partnership und Korruption von Silke Noltensmeier. Das Angebot soll aber nach und nach ausgebaut werden…
Klausurklassiker: Der Jungbullenfall
Ab sofort bringen wir unter dem Stichwort „Klausurklassiker“ Urteile, die trotz ihres Alters immer noch für das Juraexamen relevant sind. Beginnen möchten wir heute mit dem „Jungbullenfall“ des BGH aus dem Jahre 1971 (BGHZ 55, 176 – Az. VIII ZR 261/69). Der Fall behandelt das Zusammentreffen des Eigentumserwerbs durch Verarbeitung einer Sache (§ 950 BGB) mit den Regeln des gutgläubigen Erwerbs vom Nichtberechtigten nach §§ 932 ff. BGB und den Ansprüchen aus ungerechtfertigter Bereicherung, (§§ 812 ff. BGB).
Wer eine gestohlene Sache gutgläubig kauft und sie so verarbeitet, daß er gemäß § 950 BGB Eigentümer der neuen Sache wird, schuldet dem Eigentümer der gestohlenen Sache eine Vergütung in Geld gemäß § 951 Abs. 1 Satz 1, ohne den an den Dieb gezahlten Kaufpreis anrechnen zu dürfen. (…)