Source: http://www.pferdegutachter.de/
Timestamp: 2017-05-24 23:11:13
Document Index: 285791366

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', 'EuG', '§ 24']

Barbara Wendelken - ö.b.v Sachverständige für Pferde
Barbara Wendelken ö.b.v Sachverständige für Pferde - Gerichtsgutachterin - Zertifizierte Mediatorin - Systemischer Coach
Neben den im internationalen Sport startenden Pferden haben sich auch die Partner im Freizeitbereich stark etabliert, so dass ich für die Pferde deutscher Zuchtverbände ebenfalls öffentlich bestellt und vereidigte Sachverständige für alle weiteren Fremdrassen bin wie z.B. Galopper, Traber, Quarter Horses, Isländer, PRE und Polo Pferde usw..
Öffentliche Bestellung und Vereidigung eines Sachverständigen bedeutet überdurchschnittliche, herausragende Qualifikation auf dem Fachbereich, absolute Unparteilichkeit und Unabhängigkeit, sowie Sicherheit und Garantie, dass die Arbeiten sehr hohen Anforderungen gerecht werden.
Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen in dem einen oder anderen Fall sachverständig und mit der Erfahrung aus über 20 Jahren behilflich sein könnte.
Für die Beurteilung der Pferde, z.B. der Beschaffenheit, steht eine moderne Reitanlage zur Verfügung. Bzgl. medizinischer Abklärungen arbeite ich eng z.B. mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover oder mit der Klinik für Pferde der FU Berlin zusammen.
Öffentlich bestellt und vereidigte Sachverständige für Pferde, Zucht und Haltung, einschl. Bewertung. (zugelassen von der LWK Niedersachsen)
Erstellung von Wertgutachten – Ermittlung des Wertes eines Pferdes vor bzw. nach dem Schaden.
Bewertung von Pferdebeständen bei Ehescheidungen, Konkursverfahren, usw.
Beurteilung der jeweiligen Haftungsquote im Schadenfall.
Gutachten und wirtschaftliche Berechnungen hinsichtlich des Für und Wider bei neuen Reitanlagen oder Existenzgründungen.
Beratung bezgl. der Haltung, des Umgangs und der Fütterung von Pferden.
Beratung hinsichtlich Zuchtfragen, d.h. Zuchtwertschätzung und Pedigreebeurteilung.
Beratende Tätigkeit beim Kauf/Verkauf eines Pferdes.
Beratende Tätigkeit beim Aufbau von Reitbetrieben, d.h. Hallenbau, Lage der Pferdeboxen (Standort, Größe, Licht etc.), Außenplätze, Bodenbeschaffenheit usw.
Erstellung von Analysen des momentanen Pferdemarktes mit Auswirkungen.
Coaching, Mediation und Training Hilfestellungen beim Reiten eines Pferdes im Dressur- oder Springsport, teilweise Korrekturberitt mit Unterricht Pferd und Reiter.
Schulungen und Fortbildungen im Bereich Pferdehaltung
Eine moderne Reitanlage steht zur Verfügung
BVS, Bundesverband ö.b.v. Sachverständiger e.V.
HLBS, Hauptverb. d. landw. Buchstellen & Sachverst. e.V.
Wenn Konflikte sich zu einem endlosen Streit hinziehen, so hat dies meist seinen Grund darin, das diese Menschen niemals gelernt haben, mit den Augen des anderen zu sehen, mit den Ohren des anderen zu hören und mit dem Herzen des anderen zu fühlen.
Konflikte sind integraler Bestandteil jeglichen Zusammenlebens. Da Konflikte häufig als Kampfsituation wahrgenommen werden, die gewonnen werden müssen, entfaltet sich oft eine innere Konfliktdynamik, die eine friedliche, konstruktive und gewaltfreie Regelung nicht mehr möglich macht.
Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung, das in vielen Bereichen angewandt wird. Gemeint ist die Vermittlung in Konfliktfällen durch mich als unparteiische Dritte, die von beiden Seiten akzeptiert werden muss, mit dem Ziel einer win-win-Situation.
Ich helfe den Streitenden, eine einvernehmliche Lösung ihrer Probleme zu finden und helfe bei der Klärung der Interessen der Konfliktparteien. Das Ziel ist eine Einigung, die die Konfliktparteien unterzeichnen und umsetzen.
Ich habe kein eigenes Interesse an einem bestimmten Ausgang des Konflikts und bin in diesem Sinne völlig neutral und unparteilich. Dass alle Dinge, die zur Sprache kommen, absolut vertraulich behandelt werden, ist selbstverständlich. Hierbei unterliege ich auch meinem Eid, den ich als ö.b.v. Sachverständige geleistet habe.
Ich bewerte und urteile nicht und nehme keine Rechtsberatung vor.
Coaching ist eine strukturierte Form der Problembearbeitung. Das bedeutet, in einem Problem eine für alle Seiten vorteilhafte Regelung zu finden. Coaching ist ein bewährtes Instrument, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden und umzusetzen; denn Probleme entstehen meist durch Nichtakzeptanz einer anderen Sichtweise.
Das Ziel des Coachings ist die Förderung von Selbstwahrnehmung und Reflexion, die Stärkung des Bewusstseins und der Eigenverantwortung.
In meinem Verständnis von Coaching begleite ich den Klienten kritisch-wohlwollend; ich bin ein Spiegel und versuche Hintergründe und Zusammenhänge zu verdeutlichen, die dem Klienten so zu einer besseren Lösung verhelfen.
Drei bekannte Grundmethoden finden bei der Bewertung von Pferden je nach Sachlage Anwendung. Das Sachwertverfahren (Kosten für Aufzucht, Haltung und Training eines Pferdes werden zusammengerechnet).
Das Ertragswertverfahren (finanzielle Erträge, die sich mit dem Pferd erwirtschaften lassen).
Das Vergleichswertverfahren (Ermittlung eines realistischen Wertes unter Berücksichtigung der Marktlage zum Bewertungszeitpunkt.
Vergleiche der Verkaufspreise von Pferden, die mit dem zu bewertenden Pferd weitgehende Übereinstimmung aufweisen).
Der monetäre Wert eines Pferdes wird im Wesentlichen durch wertbildende Faktoren bestimmt. Das so analysierte Pferd wird mit anderen Pferden, die dem Alter und der Qualität entsprechen, verglichen. Weiterhin werden Preisangebote, Eigenleistungen, Leistungen naher Verwandter sowie Statistiken, u.a. der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und des jeweiligen Zuchtverbandes, für die Wertermittlung hinzugezogen. Im Gutachten wird auf alle zur Verfügung stehenden Informationen eingegangen, um den Wert des Pferdes so genau wie möglich abzuschätzen.
Bei jeder Wertfindung ist also zu berücksichtigen, dass es sich bei dem Pferd, welches zu bewerten ist, sei es nun aus einer Zucht, aus dem Reitsport oder dem Bereich des Freizeitreitens, um ein Tier handelt, dessen Wertfindung durch das Aufeinandertreffen verschiedener, wertbildender Faktoren bestimmt wird.
Die Aufwendung für Haltung, Aufzucht und Ausbildung eines Pferdes sind für seine tatsächliche Wertfeststellung dabei unbedeutend, da diese Kosten in keiner Weise Rückschlüsse auf den tatsächlichen Wert zulassen und bei jedem Pferd anfallen, egal welcher Qualität es ist.
Auf den Auktionen der einzelnen Zuchtverbände werden z.B. auch Pferde zugeschlagen, deren Verkaufserlöse die bis dahin entstandenen Haltungskosten um ein Vielfaches übersteigen. Dem gegenüber stehen jedoch oftmals sehr hohe Aufwendungen für das Training eines Pferdes, die sich als absolut unwirtschaftlich darstellen, wenn sich – aus welchen Gründen auch immer – die in das Pferd einmal gesetzten Erwartungen dann nicht erfüllen.
Eine Bewertung nach dem Sachwertverfahren würde zu keinem realistischen Wertansatz führen, da die zu ermittelnden Kosten sogenannte „Sowieso-Kosten“ sind, die immer anfallen, wenn ein Pferd gehalten wird, unabhängig davon, wie hoch der Wert des Tieres ist.
Eine Bewertung nach dem Ertragswertverfahren kann sinnvoll bei der Wertermittlung von Zuchtstuten mit Nachzucht, Deckhengsten oder hocherfolgreichen Turnierpferden sein, da in diesen Fällen der finanzielle Erfolg, der mit diesem Pferd bzw. dessen Nachzucht erwirtschaftet werden kann, zu berücksichtigen ist.
Gemäß den obigen Ausführungen entscheidet sich der Gutachter dann für eines der o.a. Verfahren und erklärt dabei, warum er sich für gerade diese Methode entschieden hat.
In der Regel erfolgt die Wertfeststellung nach der Methode des Vergleichswertverfahrens, welche dem Preis entspricht, der am Bewertungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre. Dazu werden, wie bereits ausgeführt, Preise von am Markt gehandelten, identischen bzw. weitgehend ähnlichen Objekten ausgewertet und daraus der voraussichtlich realisierbare Preis des Bewertungsobjektes abgeleitet, wobei die zu fordernde Gleichwertigkeit in allen Kriterien der Maßstab ist.
Ein Kaufangebot wird bei der Marktwertschätzung (Vergleichswertverfahren) nur dann Berücksichtigung finden, wenn es vor dem Hintergrund aller genannten Kriterien nachvollziehbar ist. Ist es das nicht, so handelt es sich um einen Liebhaberpreis, der keinen Einfluss auf den Marktwert und die Marktwertschätzung hat. Der Wert eines Pferdes ermittelt sich nach seinen tatsächlichen Eigenschaften, wobei auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse keine Rücksicht genommen werden kann.
vgl. dazu auch KÖHNE, Landwirtschaftliche Taxationslehre
SCHNEIDER, Den Wert eines Pferdes – sachverständig ermitteln
Umsatzsteuer | Durchschnittssatzbesteuerung bei Pensionspferdehaltung (BFH)
Die Umsätze eines Landwirts aus dem Einstellen, Füttern und Betreuen von Reitpferden (sog. Pensionspferdehaltung) unterliegen nicht der Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG (BFH, Urteil v. 13.1.2011 – V R 65/09; veröffentlicht am 30.3.2011). Hintergrund: Für die im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ausgeführten Umsätze wird die Steuer für Dienstleistungen gemäß § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UStG auf neun Prozent der Bemessungsgrundlage festgesetzt. Zum land- und forstwirtschaftlichen Betrieb gehören auch die Nebenbetriebe, die dem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb zu dienen bestimmt sind (§ 24 Abs. 2 Satz 1 UStG).
Hierzu führt der BFH weiter aus: Im Streitfall unterliegen die Leistungen der Klägerin nicht der Besteuerung nach § 24 UStG. Als „landwirtschaftliche Dienstleistungen“ sind nicht Leistungen anzusehen, die keinen landwirtschaftlichen Zwecken dienen und sich nicht auf normalerweise in land-, forst- und fischwirtschaftlichen Betrieben verwendete Mittel beziehen (EuGH, Urteil v. 15.7.2004 – C-321/02). Danach ist z.B. die Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Flächen zur Verschaffung von Freizeiterlebnissen keine landwirtschaftliche Dienstleistung (vgl. BFH, Urteil v. 13.8.2008 – XI R 8/08, unter II.2.a bb). Bei den von der Kl ägerin betreuten Pferden handelt es sich weder um Zucht- noch um Arbeitspferde, sondern um Sportpferde, die „von ihren Eigent ümern zur Aus übung des Freizeitsports genutzt“ wurden und damit Reitsportzwecken dienten. Bei der umsatzsteuerrechtlichen Beurteilung der Pferdepensionsleistungen ist entscheidend, dass die einzelnen T ätigkeiten f ür die Leistungsempf änger keinen eigenständigen Zweck hatten, sondern dazu dienten, den Einstellern das Reiten als Freizeitgestaltung zu ermöglichen.
Anmerkung: Die Entscheidung hat die Verwaltungsauffassung (zuletzt Abschn. 24.4 Abs. 12 UStAE) bestätigt. Der BFH legt § 24 UStG unionsrechtskonform eng aus und sieht in der Pensionshaltung von Pferden keine landwirtschaftliche Tätigkeit i.S. der Durchschnittssatzbesteuerung, wenn es sich nicht um Zucht- und Arbeitspferde handelt.
juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/druckvorschau.py
Weidezaunhöhe
Wie aus dem Urteil des OLG Hamm (I-6 U 45/09) hervorgeht, ist eine Zaunhöhe von 1,20 Meter für Springpferde nicht ausreichend. Zitat: „Es ist insoweit gerichtsbekannt, dass Pferde regelmäßig höher springen als 1,20 Meter“. Bei einem Weideausbruch aus einer nicht hoch genug eingezäunten Weide, haftet der Pferdehalter. Kontakt