Source: https://judicialis.de/Bundesgerichtshof_I-ZR-254-98_Beschluss_19.08.1999.html
Timestamp: 2020-04-09 21:38:30
Document Index: 129925247

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 1', 'BGH', '§ 14', '§ 15']

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 19.08.1999 mit dem Az.: I ZR 254/98	/* Banner Ads */
Aktenzeichen: I ZR 254/98
Rechtsgebiete: UWG, MarkenG, ZPO
I ZR 254/98
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 19. August 1999 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Erdmann und die Richter Prof. Dr. Mees, Dr. v. Ungern-Sternberg, Starck und Dr. Bornkamm
Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 12. August 1998 wird nicht angenommen.
Allerdings sind die Voraussetzungen eines Anspruches aus § 1 oder § 3 UWG nicht dargetan. Denn es ist nicht ersichtlich, daß zwischen der Muttergesellschaft der Klägerin und der Beklagten ein Wettbewerbsverhältnis besteht. Möglichen Ansprüchen aus § 1 UWG gingen im übrigen die markengesetzlichen Ansprüche zum Schutz bekannter Kennzeichnungen vor (BGHZ 138, 349, 351 f. - MAC Dog). Das ausgesprochene Verbot ist aber jedenfalls aus § 14 Abs. 2 Nr. 3, § 15 Abs. 3 MarkenG gerechtfertigt.
Streitwert: 75.000,-- DM