Source: https://oti.ag/press-release/einladung-zur-glaeubigerversammlung-betreffend-die-85-wandelschuldverschreibung-20152018/
Timestamp: 2018-09-26 12:15:55
Document Index: 184774048

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 7', '§ 12', '§ 12', '§ 6', '§ 16', '§ 14', '§ 271']

Einladung zur Gläubigerversammlung betreffend die 8,5%-Wandelschuldverschreibung 2015/2018 - OTI Greentech-Konzern
Einladung zur Gläubigerversammlung betreffend die 8,5%-Wandelschuldverschreibung 2015/2018
durch die OTI Greentech AG
(jeweils eine “Schuldverschreibung” und alle Schuldverschreibungen
zusammen die “Schuldverschreibungen”)
Die OTI Greentech AG (die “Gesellschaft”) lädt hiermit sämtliche Inhaber (jeweils ein “Anleihegläubiger” und zusammen die “Anleihegläubiger”) der Schuldverschreibungen zu der
am Donnerstag, dem 19. Juli 2018 um 11.00 Uhr
im Hotel SCANDIC Berlin Potsdamer Platz, Gabriele-Tergit-Promenade 19, 10963 Berlin,
stattfindenden Gläubigerversammlung zum Zwecke der Beschlussfassung ein. Einlass ist ab 10.00 Uhr.
1.1 Die Laufzeit der Schuldverschreibungen wird um drei Jahre bis zum 30. Oktober 2021 verlängert.
“(1) Fälligkeit. Die Schuldverschreibungen werden am 30. Oktober 2021 (der “Rückzahlungstag”) zu ihrem Nennbetrag zuzüglich auf den Nennbetrag bis zum Rückzahlungstag (ausschließlich) aufgelaufener Zinsen zurückgezahlt, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt, gewandelt oder zurückgekauft und entwertet worden sind.”
“(1) Zinssatz und Zinszahlungstage. Die Schuldverschreibungen werden ab dem 30. April 2015 (einschließlich) (der “Emissionstag”) bis zum 29. Oktober 2017 (einschließlich) mit jährlich 8,50 % auf ihren Nennbetrag und ab dem 30. Oktober 2017 (einschließlich) mit jährlich 4,00 % auf ihren Nennbetrag verzinst. Die Zinsen sind halbjährlich nachträglich am 30. Oktober und 30. April eines jeden Jahres (jeweils ein “Zinszahlungstag”), erstmals am 30. Oktober 2015, zahlbar. Die Fälligkeit der am 30. April 2018 entstehenden Zinsansprüche wird bis zum 30. Oktober 2018 hinausgeschoben und die Ansprüche werden bis zu diesem Zeitpunkt gestundet. Der Zinslauf der Schuldverschreibungen endet mit Ablauf des Tages, der dem Tag, an dem sie zur Rückzahlung fällig werden, unmittelbar vorausgeht, oder, falls das Wandlungsrecht (§ 6(1)) ausgeübt wurde, mit Ablauf des Tages, der dem letzten Zinszahlungstag vor dem Ausübungstag (§ 7(4)) unmittelbar vorausgeht oder, falls kein Zinszahlungstag vorausging, dem der dem Emissionstag vorausging.”
“(2) Verzugszinsen. Sofern die Anleiheschuldnerin die Schuldverschreibungen nicht bei Fälligkeit zurückzahlt, wird der Nennbetrag bis zum Tag der tatsächlichen Rückzahlung der Schuldverschreibungen (ausschließlich) mit einem jährlichen Zinssatz von 4,00 % weiter verzinst. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen.”
3.1 Die Anleihegläubiger verzichten bis zum 31. Mai 2019 (einschließlich) auf ihre Kündigungsrechte gemäß § 12 der Anleihebedingungen der Schuldverschreibungen.
Die Anleihegläubiger verzichten bis zum 31. Mai 2019 (einschließlich) auf etwaige Kündigungsrechte gemäß § 12 der Anleihebedingungen.”
An der Gläubigerversammlung nimmt jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe des Nennwerts oder des rechnerischen Anteils seiner Berechtigung an den ausstehenden Schuldverschreibungen teil. Jede Schuldverschreibung im Nennwert von EUR 10.000,00 gewährt eine Stimme. Im Übrigen gilt § 6 SchVG.
Zur Teilnahme an der Gläubigerversammlung oder zur Ausübung des Stimmrechts ist gemäß § 16 Abs. (3)(a) der Anleihebedingungen eine Anmeldung der Anleihegläubiger vor der Versammlung erforderlich. Die Anmeldung muss der Gesellschaft unter der Adresse:
16. Juli 2018 (24:00 Uhr)
Anleihegläubiger, die sich nicht spätestens bis zum 16. Juli 2018 (24:00 Uhr) angemeldet haben, sind nicht teilnahme- und nicht stimmberechtigt. Auch Bevollmächtigte des Anleihegläubigers können in diesen Fällen weder teilnehmen noch das Stimmrecht ausüben.
(iii) bestätigt, dass die Depotbank der Clearstream Banking AG, Frankfurt am Main (die “Clearstream Frankfurt”), die Angaben gemäß (i) und (ii) schriftlich mitgeteilt hat und einen Bestätigungsvermerk der Clearstream Frankfurt sowie des betreffenden Clearstream-Kontoinhabers trägt.
Im Sinne der Anleihebedingungen bezeichnet “Depotbank” ein Bank- oder sonstiges Finanzinstitut (einschließlich Clearstream Frankfurt, Clearstream Luxemburg und Euroclear) von allgemein anerkanntem Ansehen, das eine Genehmigung für das Wertpapier-Depotgeschäft hat und bei dem der Anleihegläubiger Schuldverschreibungen im Depot verwahren lässt.
Der erforderliche Sperrvermerk des depotführenden Instituts ist ein Vermerk, wonach die vom betreffenden Anleihegläubiger gehaltenen Schuldverschreibungen vom Ausstellungstag an bis zum Ende des Tages der Gläubigerversammlung am Donnerstag, 19. Juli 2018, beim depotführenden Institut gesperrt gehalten werden.
Jeder Anleihegläubiger kann sich in der Gläubigerversammlung durch einen Bevollmächtigten seiner Wahl vertreten lassen (§ 14 SchVG), wobei auch in diesen Fällen eine vorherige Anmeldung zur Gläubigerversammlung spätestens bis 16. Juli 2018, (24:00 Uhr) erforderlich ist (zum Anmeldeerfordernis siehe oben).
Bevollmächtigte oder Vertreter werden gebeten, sich durch die entsprechenden Personenstandsunterlagen, Bestellungsurkunden und ggf. durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs zu legitimieren. Das kann durch Übersendung bzw. Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Register (z.B. Handelsregister, Vereinsregister) oder durch eine andere gleichwertige Bestätigung (z.B. Certificate of Incumbency, Secretary Certificate) geschehen.
Jeder Anleihegläubiger ist berechtigt, zu den Beschlussgegenständen, über die nach dieser Einladung Beschluss gefasst wird, eigene Beschlussvorschläge zu unterbreiten (“Gegenantrag”). Gegenanträge sollten so rechtzeitig angekündigt werden, dass diese noch vor Beginn der Gläubigerversammlung auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht werden können. Rechtzeitig angekündigte Gegenanträge wird die Gesellschaft unverzüglich bis zum Tag der Gläubigerversammlung auf ihrer Internetseite (http://www.oti.ag/investor-relations) den übrigen Anleihegläubigern zugänglich machen.
Anleihegläubiger, deren Schuldverschreibungen zusammen 5 Prozent der ausstehenden Schuldverschreibungen erreichen, können verlangen, dass neue Gegenstände zur Beschlussfassung bekannt gemacht werden (“Ergänzungsverlangen). Diese neuen Gegenstände müssen spätestens am dritten Tag vor der Gläubigerversammlung bekannt gemacht sein.
Das derzeit ausstehende Volumen der Schuldverschreibungen beträgt EUR 1.900.000,00, eingeteilt in 190 Schuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von jeweils EUR 10.000,00.
Die Gesellschaft hält derzeit keine eigenen Schuldverschreibungen. Darüber hinaus stehen weder der Gesellschaft noch mit ihr verbundenen Unternehmen derzeit Schuldverschreibungen zu. Es werden derzeit ferner keine Schuldverschreibungen für Rechnung der Gesellschaft oder mit ihr verbundene Unternehmen (§ 271 Abs. 2 HGB) gehalten.