Source: https://www.dtad.de/details/Diagnostiksysteme_67063_Ludwigshafen_am_Rhein-6741837_3
Timestamp: 2018-02-23 09:58:48
Document Index: 279047229

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 4', '§ 18', '§ 6']

Ausschreibung - Diagnostiksysteme in Ludwigshafen am Rhein (ID:6741837)
> DTAD-ID: 6741837
Kernlabor. Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 940 Planbetten. In 15 Kliniken und 5 Instituten werden jährlich ca. 38.000 Patienten stationär und rund 50.000 Patienten ambulant versorgt. Das Klinikum plant, die Kernbereiche der Labore des Instituts für Hämostaseologie und Transfusionsmedizin sowie des Instituts für Labormedizin und Hygiene zu einem Laborzentrum (Kernlabor) zusammenzulegen. Die Leistungen des Präsenzlabors der Klinischen Chemie (einschl. immunologischer Verfahren) sollen dabei mit den automatisierten Leistungen der Hämatologie und Blutgerinnung, sowie der Infektionsserologie in einem Kernlabor zusammengeführt werden. Angestrebter. Zeitrahmen hierfür ist das zweite Quartal 2012. Bis dato wurden bzw. werden die beiden Institute sowohl räumlich als auch organisatorisch vollkommen selbständig voneinander betrieben. Darüber hinaus wird ein Teil der Analytik des Instituts für Hämostaseologie und Transfusionsmedizin im außerhalb des Klinikumsgeländes befindlichen Blutspendezentrum des Klinikums getätigt. Die im Blutspendezentrum angesiedelten Analyten der Infektionsserolgie sollen zukünftig im ebenfalls Kernlabor erbracht werden, so dass im Blutspendezentrum lediglich die Blut-, Plasma- und Blutproduktegewinnung und -aufbereitung verbleibt. Das Projekt „Kernlabor" des Auftraggebers ist darauf ausgerichtet, die Laborabläufe durch weitestgehende Zusammenführung auf einer einheitlichen Laborstraße zu optimieren, Synergien aus beiden derzeitigen Institutsbereichen zu nutzen und die Labormedizin insgesamt wirtschaftlicher zu gestalten. Die erforderliche Analysestraße soll vom Bieter über einen Versorgungsvertrag, der auf der Basis „Preis pro Befund“ abgerechnet wird, dem Auftraggeber zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Der Befundpreis bildet einen einheitlichen Preis, bei dem die Kosten für den Anteil der Gerätenutzung, den Serviceanteil und die Reagenzien und Verbrauchsmaterialien gesondert ausgewiesen werden sollen.
Org. Dok.-Nr: 387338-2011
Kontaktstelle(n): Geschäftsbereich Infrastruktur
E-Mail: kernlabor@klilu.de
Dienstleistung Lieferauftrag Eine Kombination davon Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 67063 Ludwigshafen. NUTS-Code DEB34
Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 940 Planbetten. In 15 Kliniken und 5 Instituten werden jährlich ca. 38.000 Patienten stationär und rund 50.000 Patienten ambulant versorgt. Das Klinikum plant, die Kernbereiche der Labore des Instituts für Hämostaseologie und Transfusionsmedizin sowie des Instituts für Labormedizin und Hygiene zu einem Laborzentrum (Kernlabor) zusammenzulegen. Die Leistungen des Präsenzlabors der Klinischen Chemie (einschl. immunologischer Verfahren) sollen dabei mit den automatisierten Leistungen der Hämatologie und Blutgerinnung, sowie der Infektionsserologie in einem Kernlabor zusammengeführt werden. Angestrebter. Zeitrahmen hierfür ist das zweite Quartal 2012. Bis dato wurden bzw. werden die beiden Institute sowohl räumlich als auch organisatorisch vollkommen selbständig voneinander betrieben. Darüber hinaus wird ein Teil der Analytik des Instituts für Hämostaseologie und Transfusionsmedizin im außerhalb des Klinikumsgeländes befindlichen Blutspendezentrum des Klinikums getätigt. Die im Blutspendezentrum angesiedelten Analyten der Infektionsserolgie sollen zukünftig im ebenfalls Kernlabor erbracht werden, so dass im Blutspendezentrum lediglich die Blut-, Plasma- und Blutproduktegewinnung und -aufbereitung verbleibt. Das Projekt „Kernlabor" des Auftraggebers ist darauf ausgerichtet, die Laborabläufe durch weitestgehende Zusammenführung auf einer einheitlichen Laborstraße zu optimieren, Synergien aus beiden derzeitigen Institutsbereichen zu nutzen und die Labormedizin insgesamt wirtschaftlicher zu gestalten. Die erforderliche Analysestraße soll vom Bieter über einen Versorgungsvertrag, der auf der Basis „Preis pro Befund“ abgerechnet wird, dem Auftraggeber zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Der Befundpreis bildet einen einheitlichen Preis, bei dem die Kosten für den Anteil der Gerätenutzung, den Serviceanteil und die Reagenzien und Verbrauchsmaterialien gesondert ausgewiesen werden sollen.
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Verlängerungsmöglicheit um ein Jahr. Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten: 72 (ab Auftragsvergabe)
Auftragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 5 % des Bruttoauftragswertes bezogen auf eine Gesamtlaufzeit von 6 Jahren. Die Sicherheit ist für die gesamte Laufzeit einschließlich einer mögichen Verlängerung aufrechtzuerhalten.
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Finanzierungsart: Analysenpreis unter Ausweis der Preiskomponenten Verbrauchsmaterialien, Servicekostenanteil, Investivkostenanteil.
wird: Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Haftung der Gesellschafter als Gesamtschuldner; die nachfolgend geforderten Nachweise / Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen; andernfalls führt dies zum Ausschluss aus diesem Vergabeverfahren. Bei Einbezug von Subunternehmern tritt der Bieter / die Bietergemeinschaft als Generalunternehmer auf.
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Implementierung der Anlagen im laufenden Laborbetrieb; Parallelbetrieb bis zur förmlichen Abnahme erforderlich. Weitere Bedingungen siehe Vergabeunterlagen.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) als Anlage 1: Kurze Unternehmensbeschreibung und Beschreibung der Konzernstruktur (sofern der Bewerber konzernzugehörig ist) inklusive Liste der verbundenen Unternehmen sowie Nennung der Gesellschafter und ihrer Anteile (rechtsverbindlich unterzeichnet); 2.) als Anlage 2: Nachweis (z.B. Handelsregisterauszug), dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist; 3.) als Anlage 3: Nachweis über die Angebotslegitimation der für den Bieter/ die Bietergemeinschaft handelnden Person/en in Bezug auf dieses Vergabeverfahren (rechtsverbindlich unterzeichnet); 4.) als Anlage 4: Gültige Nachweise über die Zahlung von Steuern und SV-Beiträgen sowie aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft und der Krankenkasse oder entsprechende Eigenerklärung, (letztere rechtsverbindlich unterzeichnet); 5.) Eigenerklärung, dass a) über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet ist oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 6 EG Abs. 6 a VOL/A 2009) und b) dass sich der Bewerber/Bieter nicht in Liquidation befindet (§ 6 EG Abs. 6 b VOL/A 2009); 6.) Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, in den letzten drei Jahren nicht nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 6 EG Abs. 6 c VOL/A 2009); 7.) Eigenerklärung, dass der Bewerber von keiner öffentlichen Stelle nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A 2009, § 6a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A 2009 oder § 4 Abs. 6 VOF 2009 von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen worden ist; 8.) Eigenerklärung, dass bei der Auftragsdurchführung nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt werden, die in ausreichendem Maße über Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen; 9.) Eigenerklärung des Bieters, auf Anforderung des Auftraggebers eine Bankbürgschaft nach den Vorgaben des Auftraggebers im Einklang mit § 18 VOL/B zu stellen; 10.) Eigenerklärung, dass der Bewerber im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat (§ 6 EG Abs. 6 e VOL/A 2009). Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Alle Eigenerklärungen sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) als Anlage 5: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung Bestätigung der Versicherung, dass eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit den unten genannten Deckungssummen besteht bzw., wenn die Deckungssumme bei der bestehenden Versicherung nicht erreicht sind, eine Verpflichtungserklärung seiner Versicherung, dass sie bereit ist, die. Mindestdeckungssummen für die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung des Bieters im Auftragsfall wie folgt zu erhöhen: — Sachschäden: 5 000 000 EUR, — Personenschäden: 5 000 000 EUR, — Vermögensschäden: 500 000 EUR für jeweils mindestens 2 Schadensfälle pro Kalenderjahr (ist vom Versicherer rechtsverbindlich unterzeichnet). 2.) als Anlage 6: Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen der Jahre 2008, 2009, 2010, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist; 3.) als Anlage 7: Unbedenklichkeitsbescheinigung des Kreditinstitutes (rechtsverbindlich vom Kreditinstitut unterzeichnet); 4.) als Anlage 8: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008, 2009, 2010, exklusiv Umsatzsteuer; 5.) als Anlage 9: Eigenerklärung bezüglich der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen nach Bereichen in den letzten 3 Jahren (2008-2010). Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Alle Eigenerklärungen sind vom Bieter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) als Anlage 10: vollständig ausgefüllte und rechtsverbindlich unterzeichnete Referenzliste über drei wesentliche, mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen aus den letzten drei Jahren im Produktivbetrieb bei Krankenhäusern der Maximalversorgung mit mindestens 800 Betten und ähnlichem Probenaufkommen, wobei der Nachweis einer der geforderten Referenzen als zwingendes Mindest-Eignungskriterium anzusehen ist; 2.) als Anlage 11: Beschreibung der technischen Ausrüstung und der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität; bei Bietergemeinschaften und / oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist eine Darstellung, wie das Qualitätsmanagement in der Bietergemeinschaft organisiert werden soll, beizufügen. Es ist deutlich zu machen, auf welches Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. auf welche agierenden Unternehmen sich die jeweilige Aussage bezieht; 3.) als Anlage 12: Angabe der Gesamtbelegschaft und der Personalressourcen des Bewerbers im Support zum Angebotszeitpunkt (absolut und relativ); 4.) als Anlage 13: Angaben zu zusätzlich obligatorisch erforderlichen Produkten Dritter; 5.) als Anlage 14: Erklärung, dass die Softwareoberflächen und Bedienfelder an den Geräten nebst Hilfefunktionen und Bedienungsanleitungen in deutscher Sprache abgefasst sind, die Pflege der Softwareoberflächen in Deutsch sichergestellt ist; 6.) als Anlage 15: Erklärung, welche Teile des Auftrags der Bieter als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Alle Eigenerklärungen sind vom Bieter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Wirtschaftlichkeit Auftrag. Gewichtung 60 2. Wirtschaftlichkeit Folgekosten. Gewichtung 10 3. Implementierung. Gewichtung 10 4. Fachmedizinische und technische Qualität der laborchemischen Analytik. Gewichtung 5 5. Fachmedizinische und technische Qualität der apparativen Ausstattung. Gewichtung 5 6. Wartungs- und Servicekonzept. Gewichtung 5 7. IT-Funktionalitäten. Gewichtung 5
21.12.2011 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
20.1.2012 - 12:00
Tag: 23.1.2012 - 09:00 Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz - Vergabekammer Rheinland-Pfalz - Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de/ Fax: +49 613116-2113
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen der Bekanntmachung sind unverzüglich nach Kenntnisnahme und im Falle des Nichterkennens aber des Erkennenkönnens spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist (20.1.2012, 12.00 Uhr) gegenüber dem Auftraggeber in schriftlicher Form bei der in Ziffer 2 dieser Angebotsbedingungen benannten Stelle zu rügen. Ebenso sind sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften von Bietern ab Kenntnisnahme und im Falle des Nichterkennens aber des Erkennenkönnens unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber in schriftlicher Form bei der in Ziffer I.1 dieser Bekanntmachung benannten Stelle zu rügen. Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bieter einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens bei der zuständigen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist ausgeschlossen.
Diagnostiksysteme 31.03.2012 Vergebener Auftrag
Diagnostiksysteme 08.02.2012 Ergänzungsmeldung