Source: http://www.alzheimer-gesellschaft-ingolstadt.de/wir-%C3%BCber-uns/satzung/
Timestamp: 2019-07-17 10:39:27
Document Index: 212789816

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 26', '§ 11', '§ 14', '§ 26', '§ 16']

Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e. V. - Satzung
Satzung der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V.
Der Verein führt den Namen Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ingolstadt eingetragen (VR 1282).
Sitz des Vereins ist Ingolstadt
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1997 (§§ 51 ff.) in der jeweils gültigen Fassung.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Freien Wohlfahrtspflege, speziell die Förderung des Wohlergehens der von der Alzheimerschen Krankheit und anderen dementiellen Erkrankungen betroffenen Menschen sowie die Unterstützung ihrer Angehörigen und aller an der Versorgung beruflich und als sonstige Helfer Beteiligten. Grundlage der Arbeit ist die Überzeugung vom Wert und der Würde des Lebens von chronisch Kranken und Behinderten.
Verständnis und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung für die von der Alzheimerschen Krankheit und anderen fortschreitenden Demenzerkrankungen Betroffenen zu fördern,
die Möglichkeit der Krankheitsbewältigung der Betroffenen zu verbessern,
Entlastung für pflegende Angehörige zu schaffen und ihr Selbsthilfepotential zu stärken,
neue Betreuungs- und Unterbringungsformen zu etablieren,
ärztliche, pflegerische, psychologische und soziale Hilfen im ambulanten, teilstationären Bereich im Umgang mit den in § 2 Abs. 1 genannten Personen zu unterstützen.
Zur Verwirklichung der vorgennanten Zwecke wird der Verein vor allem tätig durch:
die Erarbeitung und Verbreitung von Informationen über Demenzerkrankungen für die breite Öffentlichkeit sowie für interessierte Gruppen und Einzelpersonen,
die Beratung und Interessenvertretung für die in § 2 Abs. 1 Satz 2 genannten Personen,
die Unterhaltung einer Kontakt- und Beratungsstelle für diese Personen,
Organisationshilfen beim Aufbau regionaler Beratungs – und Anlaufstellen,
Den Aufbau von Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige,
die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Verbesserung der Angebote der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege,
die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Fortbildungsmaßnahmen,
den Aufbau einer Datenbank mit den Adressen von Einrichtungen und Initiativen, die hilfreich für Demenzkranke und ihrer Angehörigen sind,
die Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. sowie anderen örtlichen und regionalen Fachorganisationen.
Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins erhalten. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigen.
Der Verein kann ab 01.01. 2014 eine Vergütung i. S. d. § 3, 26 a EStG für ehrenamtlich tätige Mitglieder in Höhe von derzeit jährlich bis zu 720,00 Euro bezahlen. Derartige Ver­gütungen an Mitglieder des Vorstandes sind durch die Mitgliederversammlung zu beschließen. Vergütungen i. S. des § 3 Nr. 26 a EStG an ehrenamtlich Tätige werden durch den Vorstand beschlossen.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins bejaht.
Über das schriftlich einzureichende Beitrittsgesuch entscheidet der Vorstand. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats ab Zugang der schriftlichen Ablehnung Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung eingelegt werden.
Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss; bei juristischen Personen durch Austritt oder Ausschluss.
Ein Mitglied, das länger als sechs Monate mit seinem Jahresbeitrag im Rückstand ist, wird schriftlich an die fällige Zahlung erinnert. Wird auch dann keine Zahlung geleistet, so erlischt die Mitgliedschaft.
Der Austritt aus dem Verein ist zum Jahresende möglich.
Die Austrittserklärung muss schriftlich abgefasst sein und muss spätestens bis zum 30. Sep­tember einem Vorstandsmitglied zugehen.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich oder grob fahr­lässig den Interessen des Vereins zuwider handelt. Vor dem Ausschluss ist eine Anhörung durchzuführen.
Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Der Antrag auf Ausschließung ist dem betroffenen Mitglied zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung in Abschrift zu übersenden. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist der Mitgliederversammlung zu verlesen. Der begründete Ausschließungsbeschluss wird dem nicht in der Versammlung anwesenden Mitglied vom Vorstand schriftlich bekanntgegeben. Der Betroffene, der in der Versammlung anwesend ist, hat insoweit kein Stimmrecht. Der Ausschließungsbeschluss wird in diesem Fall mündlich eröffnet.
Der Vorstand besteht aus der /dem Vorsitzende/n, dessen /deren Stellvertreter/in, der/dem Schatzmeister/in, der/dem Schriftführer/in und drei Beisitzern/innen (sog. erweiterter Vorstand).
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er arbeitet ehrenamtlich.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und sein/e Stellvertreter/in. Sie vertreten jeweils einzeln.
Für das Innenverhältnis gilt:
Die/der stellvertretende Vorsitzende darf von ihrer/seiner Vertretungsbefugnis nur im Fall der Verhinderung der/des Vorsitzenden Gebrauch machen.
Die/der Vorsitzende, ihr/sein Stellvertreter/in und der übrige Vorstand werden in der Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Zu den Vorstandssitzungen lädt der/die Vorsitzende unter Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich oder mündlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse des Vorstandes erfolgen durch einfache Mehrheit. Alle Vorstandsbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll wird vom Versammlungsleiter/von der Versammlungsleiterin sowie dem Schriftführer/der Schriftführerin beurkundet. Dem Protokoll kann in der nächstfolgenden Vorstandssitzung durch die bei der protokollierten Sitzung anwesenden Personen widersprochen werden.
§ 11 Mitgliederversammlun
Die Mitgliederversammlung ist das höchste Vereinsorgan. Sie ist zuständig für alle Angelegenheiten, die in dieser Satzung nicht anderen Vereinsorganen zur Erledigung bzw. Beschlussfassung übertragen sind.
Entgegennahme der Berichte (Jahresbericht des Vorstandes, Kassenbericht, Bericht der Kassenprüfer/innen)
Festsetzung des Beitrages (Beitragsordnung)
Entscheidung über die Berufung eines abgelehnten Mitgliedes
Festlegung der Aufgaben des Vereins
Entscheidung über den jährlichen Haushaltsplan, der vom Vorstand aufgestellt wurde
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einmal im Jahr einzuberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich durch den / die Vorsitzende unter Wahrung einer Frist von mindestens zwei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Ladung kann auch per Email erfolgen, sofern das einzelne Mitglied seine Email-Adresse beim Verein hinterlegt hat und der elektronischen Ladung nicht widersprochen hat.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, wenn ein Vorstandsmitglied vorzeitig ausgeschieden ist, wenn der 10. Teil der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe von Zweck und Grund die Einberufung verlangt hat. Die Frist von Abs. 2 gilt auch hier.
Die Wahlen sind mit Ausnahme der/des Vorsitzenden und der/des Stellvertreters offen, es sei denn, ein Mitglied verlangt eine geheime Abstimmung.
Gewählt ist der Kandidat/die Kandidatin der/die die meisten Stimmen auf sich vereinigt.
Bei sonstigen Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Eine 2/3-Mehrheit, der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen ist jedoch erforderlich, wenn Gegenstand der Abstimmung die Ausschließung eines Mitgliedes, eine Satzungsänderung, eine Zweckänderung oder die Auflösung des Vereins ist.
Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter/der Versammlungsleiterin (das ist der/die Vorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in) und vom Schriftführer/von der Schriftführerin zu unterzeichnen ist.
Dem Vorstand steht ein Beirat beratend zur Seite. Die Beiratsmitglieder werden durch den Vorstand bestimmt. Die Tätigkeit der Beiratsmitglieder ist ehrenamtlich. Die Mitglieder des Beirats können zu den Sitzungen des Vorstandes eingeladen werden.
Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit diesem Tagesordnungspunkt
einberufenen, außerordentlichen Mitgliederversammlung Beschluss gefasst werden.
§ 14 Abwickler
Rechtsfähigkeit), so sind die im Amt befindlichen Mitglieder des Vorstandes gemäß § 26
BGB die Abwickler.
des Vereins an den Dachverband Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V., Berlin, der es
unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach
§ 16 Vereinsjahr
Jährlich hat eine Kassenprüfung und eine Rechnungsprüfung durch zwei sachkundige
Personen stattzufinden.
Die Kassenprüfer/innen werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei
Jahren gewählt; sie dürfen dem Vorstand nicht angehören, keinem vom Vorstand
berufenen Gremium und nicht Angestellte des Vereins sein.
Die Kassenprüfer/innen erstatten ihren Bericht der Mitgliederversammlung.
Erweist sich eine Bestimmung dieser Satzung als unwirksam, so bleiben die übrigen
Bestimmungen wirksam.
Diese Satzung gilt nach Beschluss der Mitgliederversammlung mit Wirkung vom 14. März