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Timestamp: 2019-10-20 15:29:01
Document Index: 346963805

Matched Legal Cases: ['Art. 5', '§ 6', '§ 6', '§ 21', '§ 21', 'Art. 6', '§ 6', 'Art. 6', '§ 18', 'Art. 1', '§ 18', '§ 1', '§ 1']

BGBl. I 1953 S. 377 - Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften - dejure.org
BGBl. I 1953 S. 377
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BGBl. I 1953 S. 377 (https://dejure.org/1953,4214)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1953 Teil I Nr. 27, ausgegeben am 16.06.1953, Seite 377
Durch das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 9. Juni 1953 (BGBl. I S. 377) - GjS - werden, seinem Eingangssatz zufolge, die in Art. 5 Abs. 1 GG genannten Grundrechte zum Schutz der heranwachseden Jugend Beschränkungen unterworfen.
Das Bundesverfassungsgericht hat bereits den inhaltsgleichen Vorläufer von § 6 Nr. 3 GjS, nämlich § 6 Abs. 1 GjS in der Fassung vom 9. Juni 1953 (BGBl. I S. 377), unter dem Gesichtspunkt der Bestimmtheit der Strafdrohung geprüft und mit dem Grundgesetz für vereinbar erklärt (BVerfGE 11, 234).
in dem Verfahren wegen verfassungsrechtlicher Prüfung des § 21 Abs. 2 des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 9. Juni 1953 - BGBl. I S. 377 - auf Antrag des Oberlandesgerichts Hamm vom 12. Juli 1956 - 2 Ss 488/56 -.
§ 21 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 9. Juni 1953 - BGBl. I S. 377 - (GjS) ist mit Art. 6 Abs. 2 GG insoweit unvereinbar, als er für den Tatbestand des § 6 Abs. 2 GjS den aus Art. 6 Abs. 2 GG zu entnehmenden Rechtfertigungsgrund für erziehungsberechtigte Eltern zu einem Strafausschließungsgrund abschwächt.
Das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften - GjS - vom 9. Juni 1953 (BGBl. I S.377) beschränkt den Vertrieb, die Weitergabe und die Werbung für Schriften, die geeignet sind, Jugendliche zu gefährden.
§ 18 a GjS ist durch Art. 1 Nr. 13 des Gesetzes zur Änderung und Ergänzung des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 21. März 1961 (BGBl. I S. 296) in das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 9. Juni 1953 (BGBl. I S. 377) eingefügt worden.
§ 18 GjS in der davor geltenden Fassung des Gesetzes vom 9. Juni 1953 (BGBl. I S. 377) hatte bestimmt:.
Die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 9. Juni 1953 (BGBl. I S. 377) in der Fassung vom 29. April 1961 (BGBl. I S. 498) - GjS - wird in der vorliegenden Sache nicht in Zweifel gezogen, jedoch neuerdings von Bauer in JZ 1965, 41 in Abrede gestellt.
BVerwG, 06.10.1964 - V C 58.63
Klageberechtigung bei Beteiligung einer Behörde an dem Verwaltungsverfahren vor …
Das mit dieser Begründung von der Bundesregierung vorgeschlagene Erfordernis einer Zwei-Drittel-Mehrheit ist im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens zur früheren Fassung (vom 9. Juni 1953 [BGBl. I S. 377]) und zur Neufassung des Gesetzes nicht in Zweifel gezogen worden.
BVerwG, 12.01.1966 - V C 111.61
Rechtliche Ausgestaltung der Meinungsfreiheit im Rahmen des Jugendschutzrechtes - …
Nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 9. Juni 1953 (BGBl. I S. 377) in der Fassung vom 29. April 1961 (BGBl. I S. 498) - GjS - dürfen Schriften, auch wenn sie den Tatbestand des § 1 Abs. 1 GjS erfüllen, u.a. dann nicht in die Liste aufgenommen werden, wenn sie der Kunst, der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre dienen.
BFH, 31.10.1963 - I 122/62 U
Förderung der "Freikörperkultur" als gemeinnütziger Zweck eines eingetragenen …
Diese Auffassung komme in der Stellungnahme des Ausschusses des Bundestags für Jugendfürsorge (vgl. Verhandlungen des Deutschen Bundestags I. Wahlperiode 1949, 230. Sitzung, Stenographische Berichte Bd. 13 S. 10534) bei den Beratungen über das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 9. Juni 1953 (BGBl 1953 I S. 377) und vom 29. April 1961 (BGBl 1961 I S. 498) zum Ausdruck.
BVerwG, 09.06.1954 - II C 110.53
BVerwG, 07.12.1966 - V C 1.64
Aufnahme eines Romans in die Liste der jugendgefährdenden Schriften
EKMR, 16.12.1963 - 1167/61