Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/501908_Planungsleistungen_der_Technischen_Ausruestung_AG_1-8_fuer_den_Neubau_des_Innovation_Centers_2019_Saarbruecken
Timestamp: 2019-03-24 03:27:28
Document Index: 183580223

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 55', '§ 123', '§ 124', '§ 43', '§ 55']

Öffentliche Ausschreibung Saarbrücken 2019 Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (AG 1-8) für den Neubau des Innovation Centers auf dem Campus der Universität des Saarlandes 2019-01-04
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (AG 1-8) für den Neubau des Innovation Centers ...
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (AG 1-8) für den Neubau des Innovation Centers auf dem Campus der Universität des Saarlandes
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E35333939
Saarbrücker Str.178
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E35333939
Es werden Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 53 HOAI für den Neubau eines Innovation Center auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken vergeben. Vergeben werden die Planungsleistungen für die Anlagengruppen 1 bis 8.
Das Innovation Center soll ein offener Treffpunkt für Studierende, Interessierte, Wissenschaftler, Gründer und Unternehmen werden und u.a. flexible modular gestaltbare (Büro-)Räumlichkeiten beinhalten. Geplant sind darüber hinaus Kongress-/Konferenz- und Seminarbereiche, Living-Lab's sowie kleinere Werkstätten. Erforderliche größere, auch lärmintensive Maschinen sollen im Untergeschoss untergebracht werden. Insgesamt soll das Innovation Center nicht nur innen offen und modular gestaltet sein, sondern soll sich auch von außen transparent präsentieren.
Die Universität des Saarlandes vergibt die Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 HOAI für den Neubau des Innovation Centers. Der vorliegende Auftrag umfasst ausschließlich die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen, 4. Starkstromanlagen, 5. Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen, 6. Förderanlagen, 7. Nutzungsspezifische oder Verfahrenstechnische Anlagen und 8. Gebäudeautomation nach § 53 HOAI. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der Technischen Ausrüstung für die folgenden Leistungsphasen gemäß § 55 HOAI:
Leistungsphase 2: Vorentwurfsplanung,
Leistungsphase 8: Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation,
1) Leistungen der Objektplanung;
2) Leistungen der Tragwerksplanung;
Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag "Technische Ausrüstung" sind hingegen nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
Qualitätskriterium - Name: Herangehensw. an d. Projekt, Vorstellungen zu Projektorg./Ablauf, int./ext. Kommunik. / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönl. Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 25
Die o.g. Laufzeit beruht auf einer derzeitigen Schätzung. Aufgrund der Option einer stufenweisen Beauftragung, bzw. der Beauftragung der Leistungsphase 9 oder aufgrund derzeit noch nicht absehbarer Gründe behält sich der Auftraggeber vor, den Vertrag zu verlängern.
Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung und III.1.2) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen (einzutragen in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter). Die unter III.1.3) technische und berufliche Leistungsfähigkeit genannten Nachweise sind ebenfalls zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) genannten Bedingungen. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert am weiteren Verfahren teilzunehmen.
Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen zugrunde gelegt, wobei für die Wertbarkeit die unter III.1.3) genannten Rahmenbedingungen gelten, die unbedingt zu beachten sind:
(3-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe) Referenzen für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für den Neubau und/oder Umbau eines Hochschul-, Forschungs-, Seminar- und Schulungsgebäudes oder Büro-/Verwaltungsgebäudes mit Räumen mit Kreativlabor, Prototypenlabor, Fablab o.ä. und mit Versammlungsräumen und einer Bausumme von mind. 3 Mio. EUR brutto (KG 400, AG 1-8). Für die genannten Anlagengruppen 1 bis 8 ist mind. je 1 Referenz, die die Kriterien für die grundsätzliche Wertbarkeit (siehe III.1.3)) erfüllt, zu benennen. Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit je 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 80 Punkte erreicht werden.
Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle geforderten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle acht geforderten Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.
Bei diesem Kriterium können maximal 100 Punkte erreicht werden.
(3-2) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen zu hochwertiger und spezialisierter Multimediatechnik. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 10 Punkten. Insgesamt können somit max. 20 Punkte erreicht werden. Die bearbeitenden Anlagengruppen sind zu benennen.
(3-3) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Insgesamt können somit max. 4 Punkte erreicht werden.
Insgesamt können max. 124 Punkte vergeben werden.
Siehe auch III.2.1). Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung über das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 oder § 124 GWB vorliegen;
4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV; namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.12.2018, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter und Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen;
5) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrages oder eines Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und Benennung des Leistungserbringers);
6) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der Weiterbeauftragung, die Leistungsphasen 5-9 (siehe II.2.4)) zu erbringen.
2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 000 000 EUR Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend.
Weitere nachzuweisende Voraussetzung: Die jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.) Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. Die darüber hinaus geforderten Nachweise sind als Anlagen beizufügen.
Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Referenzprojekten sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinaus gehendes Material (graphische Darstellungen, Planunterlagen, o.ä.) sind nicht erforderlich und werden nicht gewertet.
Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen (3-1) bis (3-3):
- Bearbeitung mind. der LPH 2-4 oder mind. der LPH 5-8 gem. § 55 HOAI,
- Bearbeitung im Zeitraum von Januar 2008 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, d.h. es müssen mind. die LPH 2-4 oder die LPH 5-8 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet, d.h. begonnen und abgeschlossen worden sein.
Es dürfen mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Ref. zu den Kriterien je gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein. Eine Referenz, die z.B. für Kriterium (3-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (3-2) bis (3-3) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen.
Unter (3-1) sind Ref. zu den Anlagengruppen (AG) 1-8 nachzuweisen, die die formulierten Voraussetzungen für die allg. Wertbarkeit erfüllen (s.o.). Es ist als Mindestanforderung jew. ein Nachweis zu erbringen, dass vom Bew. alle genannten AG 1-8 in vergleichbaren Aufgabenstellungen für Kriterium (3-1) bereits bearbeitet wurden.
Maßgeblich ist, dass für jede o.g. Anlagengruppe ein Nachweis erfolgt, dieser kann unter (3-1) mit untersch. Referenzprojekten erbracht werden (s. Formblätter). Sofern der Nachweis für die genannten AG (Kriterium 3-1) nicht mit einer einzigen Referenz erbracht werden kann, können mehrere Referenzen, die aber insgesamt alle geforderten AG abdecken müssen, aufgeführt werden.
(3-1) Referenzen für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für den Neubau und/oder Umbau eines Hochschul-, Forschungs-, Seminar- und Schulungsgebäudes oder Büro-/Verwaltungsgebäudes mit Räumen mit Kreativlabor, Prototypenlabor, Fablab o.ä. und mit Versammlungsräumen und einer Bausumme von mind. 3 Mio. EUR brutto (KG 400, AG 1-8). Für die genannten Anlagengruppen 1-8 ist mind. je 1 Referenz zu benennen. Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit je 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 80 Punkte erreicht werden.
Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 8 geforderten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle 8 geforderten Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.
Bei (3-1) können maximal 100 Punkte erreicht werden.
(3-2) Referenzen für TGA-Planungsleistungen zu hochwertiger und spezialisierter Multimediatechnik. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 10 Punkten. Insgesamt können somit max. 20 Punkte erreicht werden. Die bearbeitenden Anlagengruppen sind zu benennen.
Bei (3-2) können 20 Punkte erreicht werden.
(3-3) Erfahrungen mit Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Insgesamt können somit max. 4 Punkte erreicht werden.
Bei (3-3) können 4 Punkte erreicht werden.
Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis zur Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist.
Die mit dem Überwachen der Bauausführung Beauftragten müssen grundsätzlich über eine abgeschlossene Fachausbildung (Dipl.-Ing. TH/FH, Master, Bachelor) und eine angemessene Baustellenpraxis - i.d.R. mind. 3 Jahre - verfügen.
Der Projektleiter soll über eine Berufserfahrung als Projektleiter von mindestens 5 Jahren verfügen.
Bietergemeinschaften, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eigangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen und sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist heruntergeladen und geprüft. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Für die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen, die Voraussetzung für die Wertbarkeit ist, sind die Bewerber selbst verantwortlich.
4) Bei dem unter II.1.5) angegebenen geschätzten Gesamtwert von 11 770 000 EUR handelt es sich um die Gesamtinvestitionssumme netto;
6) Derzeit ist beabsichtigt, dass die Vergabe auf Grundlage der Erstangebot erfolgt. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den Bietern Folgeangebote einzuholen.