Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=13.11.2007&Aktenzeichen=2%20BvR%201781/07
Timestamp: 2019-05-26 20:38:13
Document Index: 91762161

Matched Legal Cases: ['Art 3', '§ 164', '§ 164', 'Art. 3', '§ 164', 'Art. 3']

BVerfG, 13.11.2007 - 2 BvR 1781/07 - dejure.org
https://dejure.org/2007,5259
BVerfG, 13.11.2007 - 2 BvR 1781/07 (https://dejure.org/2007,5259)
BVerfG, Entscheidung vom 13.11.2007 - 2 BvR 1781/07 (https://dejure.org/2007,5259)
BVerfG, Entscheidung vom 13. November 2007 - 2 BvR 1781/07 (https://dejure.org/2007,5259)
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Keine Verletzung des Art 3 Abs 1 GG durch Verurteilung wegen falscher Verdächtigung unter Zugrundelegung der sog Unterbreitungstheorie
Maßstäbe für einen Verstoß gegen das Willkürverbot durch fachgerichtliche Rechtsanwendung; Objektiver und subjektiver Tatbestand bzw. Bezugspunkt der Unwahrheit einer Verdächtigung i.R. d. falschen Verdächtigung gemäß § 164 Abs. 1 Strafgesetzbuch (StGB)
StGB § 164 Abs. 1; GG Art. 3 Abs. 1
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 13.11.2007, Az.: 2 BvR 1781/07 (Ein Rechtsanwalt darf nicht wissentlich die Vorstrafen seines Mandanten verschweigen)" von RA Michael Stephan, FA StrafR, original erschienen in: StRR 2008, 106.
LG Halle, 23.03.2007 - 29 Ns 122/06
NJW 2008, 570
Damit ist aber hier auch festzustellen, dass der Beklagte auch gewusst haben muss, dass seine Strafanzeige für die rechtliche Beurteilung von wesentlicher Bedeutung war (BVerfG, NJW 2008, Seiten 570 f.).
Das Gericht hält die hier gegebenen Tatsachen für die Begründung einer Strafbarkeit gemäß § 164 Abs. 1 StGB für ausreichend (BVerfG, NJW 2008, Seiten 570 f.).
Zur Darlegung eines formgerechten Verfahrensmangels hat die Klägerin eine Verletzung des Willkürverbots in Ausprägung des Anspruchs auf ein faires Verfahren (vgl dazu BVerfGE 86, 59, 62 f [BVerfG 07.04.1992 - 1 BvR 1772/91] ; BVerfG vom 13.11.2007, NJW 2008, 570 [BVerfG 13.11.2007 - 2 BvR 1781/07] ) iVm dem Gleichheitssatz aus Art. 3 Abs. 1 GG (vgl BVerfGE 87, 273, 278 f [BVerfG 03.11.1992 - 1 BvR 1243/88] ) damit nicht hinreichend aufgezeigt.