Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/240530,70.html
Timestamp: 2019-10-15 09:31:03
Document Index: 262295925

Matched Legal Cases: ['§ 248', 'BGH', '§152', 'BGH', '§267', '§152']

Verfasst am: 05 Sep 2009 - 18:52:03 Titel:
ich bin gerade darauf gestoßen, dass es durchaus umstritten ist, ob die Kopie des Schecks unter den Gebrauch einer unechten Urkunde fällt. Deshalb werde ich das kurz problematisieren.
UniFfm_87
Verfasst am: 05 Sep 2009 - 21:54:35 Titel:
Ich habe die Urkundenfälschung für B auch geprüft. Ich finde, wenn man das weglässt, fehlt was. Ich würde es bei Platzmangel zumindest in einem Satz erwähnen. ^^
Wegen § 248 b nochmal..ich dachte mir, dass der A das Cabrio ja nie bekommen hätte, wenn der H gewusst hätte, dass er nicht der C ist. So gesehen würde ja das Einverständnis entfallen..?
Die einzige Prüfung, die bei mir wirklich lang ausfällt, ist der Betrug von B zum Nachteil des A..ist das bei euch auch so?
Verfasst am: 06 Sep 2009 - 12:54:40 Titel:
überlege gerade ob ich das mit dem gemeinschaftlichen handeln, und der gewerbsmäßigkeit reinbringen soll..immerhin ist das doch ne gmbh!
Verfasst am: 06 Sep 2009 - 13:49:54 Titel:
Wie seht ihr die Urkundenfälschung bzgl. des Mietvertrags?
Nehmt ihr da eine Identitätstäuschung oder eine bloße Namenstäuschung an?
Verfasst am: 08 Sep 2009 - 11:36:01 Titel:
bei der urkundenfälschung bzgl. mietvertrag bin ich von einer namenstäuschung ausgegangen. verfolge die ansicht von SEIER (auch vom BGH vertreten). meiner ansicht nacht fehlt es dem A an der Täuschungsabsicht innerhalb des subjektiven Tatbestands.
seid ihr wirklich sicher, dass beim Tk 1. urkundefälschung zu prüfen ist und nicht scheckfälschung nach §152a StGB?`hab bisher keines von beiden geprüft. habe 17. seiten und bin im prinzip fertig. wie siehts bei euch aus?
Verfasst am: 08 Sep 2009 - 12:45:35 Titel:
Leider kann ich vor Abgabe nicht mehr in die Bib und komme daher auch an den Seier-Aufsatz nicht ran bzw. finde das BGH-Urteil nicht. Insofern bleibt mir wohl nichts anderes übrig als einfach eine Identitätstäuschung anzunehmen! Außerdem täuscht A durch Vorlage des Führerscheins und Verwendung der ganzen Daten des C doch auch über seine ganze Identität, es ist ja nicht so, dass er seinen Namen lediglich ungenannt lassen möchte (so leite ich mir das zumindest her... ). Hinsichtlich der Täuschungsabsicht kam es ihm darauf an, das H ihn für den C hält und ihm deshalb das Auto vermietet, daher (+). Allerdings mach ich es mir so natürlich sehr einfach, denn dann weiß ich nicht wie ich reinbringen soll dass A seinen Verpflichtungen ja nachkommt...
Komme mit dem 267 einfach nicht klar...
Könntest du mir vlt. noch bei einer Frage helfen bei der ich verwirrt bin? Ist A nach der Geistigkeitstheorie der tatsächliche Aussteller oder versteh ich da was falsch?
Hinsichtlich des 1. TK hab ich nur festgestellt ,dass eine Kopie nach h.L. keine Urkunde ist und der § daher auch nicht einschlägig ist (Platzmangel).
Ich hab mich aufgr. des Gesetzeswortlauts gegen 152a entschieden, denn für das "Nachmachen", also dass er eine Totalfälschung herstellt, gibt es im SV ja keine Hinweise, ebenso für das "Verfälschen". Kann ja sein dass der Scheck echt ist, A ihn aber eben einfach niemals erhalten wird.
Bei mir ist der Diebstahl zu lang ausgefallen, daher bin ich über den 20 Seiten und muss noch kürzen. Allerdings bin ich wie gesagt mit 267 im 2. TK noch nicht fertig.
Und beim Betrug muss ich auch noch mal ran. Kann mir jemand sagen ob hinsichtlich der Vermögensverfügung entspr. BEWUSSTSEIN erforderlich ist? Danke!
Verfasst am: 08 Sep 2009 - 15:43:28 Titel:
kann dir das leider jetzt auch nicht genau sagen. also die fundstellen. befinde mich bei meinem praktikum. hab meine arbeit nicht hier.
aber bzgl. täuschungsabsicht kann man sicherlich zu beiden ergebnissen gelangen. so ganz logisch erscheint mir das alles auch nicht (meine version) mal sehen.
bzgl. §267 I/ §152a im 1. Tk werd ich das wohl noch anprüfen.. hab ja erst 17 seiten. klingt aber nachvollziehbar, was du dazugeschrieben hast.
wegen betrug: meinst du den betrug im 2.Tk durch A zu Lasten des H?? da kann ich nur sagen, bin da im objektiven TB beim Vermögensschaden rausgeflogen (vermögensverfügung hab ich bejaht). der A entrichtet ja den geforderten mietzins von 200€; schaden daher (-)
Verfasst am: 08 Sep 2009 - 17:21:16 Titel:
Nein, ich meinte den Betrug im 1. TK zu Lasten des A. Habe dazu gelesen, dass in bestimmten Konstellationen ("Sachbetrug", d.h. wenn es um die Hergabe einer Sache geht) erforderlich ist, dass die Vermögensverfügung willentlich, also mit Verfügungsbewusstsein geschieht.
Jetzt weiß ich nicht ob das für uns einschlägig ist...
Den Betrug im 2. TK hab ich auch nur ganz kurz abgehandelt und komme da zum selben Ergebnis wie du!
Aber du siehst es auch so dass A bei der Urkundenfälschung im 2. TK der tatsächliche Aussteller der Urkunde nach der Geistigkeitstheorie ist, oder hast du die gar nicht erwähnt??
Verfasst am: 08 Sep 2009 - 18:29:59 Titel:
Geht die Urkundenfälschung im 2. Tatkomplex nicht durch?
Verfasst am: 08 Sep 2009 - 18:30:51 Titel:
Mal was ganz anderes: Wie habt ihr eigentlich gelöst, dass im SV nirgends steht, inwiefern B überhaupt handelt?!