Source: http://awg-apolda.de/aktuelles.html
Timestamp: 2018-06-18 12:58:47
Document Index: 278001753

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 33', '§ 46', '§ 33', '§ 46', '§ 33', '§ 46', '§ 39', '§ 48', '§ 43', '§ 13', '§ 47', '§ 13', '§ 59']

20.06.2018 17.00 Uhr, Vertreterversammlung im Hotel am Schloss in Apolda, Tagungsraum "Decke Pitter".
Die Einladungsunterlagen an die Vertreterinnen und Vertreter zur 28. Vertreterversammlung nebst Tagesordnung können hier eingesehen werden.
24.10.2018 17.00 Uhr, Vertreterkonferenz im Hotel am Schloss in Apolda, Tagungsraum "Decke Pitter".
Die genauen Termine werden entsprechend den vorgeschriebenen gesetzlichen und Satzungsbestimmungen rechtzeitig bekannt gegeben (Siehe „Aktuelles“). Da die Vertreterversammlung entsprechend ihrer Zuständigkeit über die in der Satzung § 35 bezeichneten Angelegenheiten, insbesondere Satzungsänderungen, Jahresabschluss, Entlastung der Gremienmitglieder usw. entscheidet, muss deren Einberufung nach ganz bestimmten Regularien erfolgen. Die zusätzlich eingeführten Vertreterkonferenzen hingegen dienen der allgemeinen Interessenwahrnehmung, wie z. B. der Klärung von Fragen der Hausordnung, der Bestandsentwicklung oder der Durchführung von Modernisierungen und sind daher nicht an besondere Durchführungsbestimmungen gebunden.
Wichtige Regelungen für die Durchführung von Vertreterversammlungen
Mit der Novellierung des Genossenschaftsgesetzes im Jahre 2006 sollten unter anderem verbesserte Informations- und Unterrichtungsrechte aller Mitglieder gewährleistet werden. Folglich wurden die Bestimmungen zur Einberufung der Vertreterversammlung so formuliert, dass nicht nur die Vertreter, sondern auch alle übrigen Genossenschaftsmitglieder davon in Kenntnis zu setzen sind. Zwar hat gem. Satzung § 33 (2) bzw. Genossenschaftsgesetz (GenG) § 46 (1) die Einladung zur Vertreterversammlung unter Angabe der Gegenstände der Tagesordnung durch eine den Vertretern zugegangene schriftliche Mitteilung zu erfolgen, wobei zwischen dem Tag der Vertreterversammlung und dem des Zugangs der schriftlichen Mitteilung ein Zeitraum von mindesten zwei Wochen liegen muss. Jedoch ist weiterhin die Tagesordnung der Vertreterversammlung nach Satzung § 33 (3) bzw. GenG § 46 (1) allen Mitgliedern der Genossenschaft durch Veröffentlichung im Genossenschaftsblatt („Thüringer Allgemeine“, Lokalteil „Apoldaer Allgemeine“) und im Internet unter der Adresse der Genossenschaft bekannt zu machen.
Des Weiteren müssen sämtliche Gegenstände der Tagesordnung, also auch zusätzliche und Änderungsanträge, gem. Satzung § 33 (7) bzw. GenG § 46 (2) rechtzeitig vor der Vertreterversammlung durch eine den Vertretern zugegangene schriftliche Mitteilung angekündigt werden. Dabei muss zwischen dem Tag der Vertreterversammlung und dem Tag des Zugangs der schriftlichen Mitteilung ein Zeitraum von mindestens einer Woche liegen.
Außerdem sind gemäß Satzung § 39 (1) bzw. Genossenschaftsgesetz (GenG) § 48 (3) der durch den Aufsichtsrat geprüfte Jahresabschluss (Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) und der Geschäftsbericht des Vorstandes sowie der Bericht des Aufsichtsrates spätestens eine Woche vor der Vertreterversammlung in der Geschäftsstelle der Genossenschaft zur Einsicht der Mitglieder auszulegen und die Bekanntmachung der Auslegungszeit entsprechend der Satzungsbestimmung § 43 (2) bzw. GenG 46 (1) im Lokalteil der „Thüringer Allgemeinen“ zu veröffentlichen.
Nach Satzung §§ 13 (3) m) und 34 (7) bzw. GenG §§ 47 (4) und 48 (3) ist jedes Mitglied berechtigt, die Niederschrift über die Beschlüsse der Vertreterversammlung einzusehen sowie auf seine Kosten eine Abschrift des Jahresabschlusses, des Geschäftsberichtes und des Berichtes des Aufsichtsrates zu verlangen. Weiter darf lt. Satzung § 13 (3) o) bzw. GenG § 59 (1) jedes Mitglied Einsicht in das zusammengefasste Ergebnis des Prüfungsberichtes nehmen.
Am 13.08.1954 fand in diesem Haus in Apolda,
ehem. Bahnhofstr. 51, die Gründung der AWG statt.