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Timestamp: 2016-10-26 13:12:13
Document Index: 163590055

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 42', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 42', 'Art. 127']

2F_1/2011 (25.01.2011)
Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer,
Universit�tsstudium; Pr�fungen, Ausschluss vom Studium,
Mit Urteilen 2D_54/2010 und 2D_68/2010 vom 11. Dezember 2010 trat das Bundesgericht auf zwei subsidi�re Verfassungsbeschwerden von X.________ betreffend den Verlauf seines Studiums an der Universit�t Z�rich, dort absolvierte Pr�fungen sowie den Ausschluss vom Studium nicht ein. Gegen diese beiden Urteile hat X.________ am 11. Januar 2011 (Datum der Rechtsschrift 9. Januar 2011) ein Revisionsgesuch eingereicht.
2.1 Das in einer Rechtsschrift redigierte Revisionsgesuch richtet sich gegen zwei Urteile, welche dieselben Verfahrensbeteiligten betreffen. Es ist dar�ber in einem Urteil zu befinden.
2.2 Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausf�llung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Sie k�nnen mit keinem ordentlichen Rechtsmittel angefochten werden, welches auf eine �berpr�fung der Rechtsanwendung (in materiell- oder verfahrensrechtlicher Hinsicht) durch das Bundesgericht abzielt. Sie sind hingegen der Revision zug�nglich. Voraussetzung ist, dass einer der gesetzlichen Revisionsgr�nde vorliegt und geltend gemacht wird; dabei ist in der Gesuchsbegr�ndung konkret aufzuzeigen, inwiefern mit dem bem�ngelten Urteil ein solcher gesetzt worden sein soll (s. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Der geltend gemachte Revisionsgrund muss im Zusammenhang mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen stehen. Richtet sich das Revisionsgesuch gegen einen Nichteintretensentscheid, ist aufzuzeigen, inwiefern ein die Nichteintretensgr�nde beschlagender Revisionsgrund vorliegt.
2.3 Der Gesuchsteller macht die Revisionsgr�nde von Art. 121 lit. c und d BGG geltend und ersucht darum, "allenfalls unbeurteilt gebliebene Tatsachen zu beurteilen und allf�llige in den Akten liegende erhebliche Tatsachen, die aus Versehen nicht ber�cksichtigt wurden, zu ber�cksichtigen". Was das Herbstsemester 2008 (Verfahren 2D_54/2010) betrifft, verweist er auf Punkt 6.5 seiner Beschwerdeschrift vom 10. Oktober 2010, was das Herbstsemester 2009 (Verfahren 2D_68/2010) betrifft, auf Punkte 3.2 und 3.3 seiner Beschwerdeschrift vom 25. November 2010, je ohne inhaltlich auf die entsprechenden Ausf�hrungen einzugehen.
Gem�ss Art. 121 BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts beantragt werden, wenn einzelne Antr�ge unbeurteilt geblieben sind (lit. c) oder wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht ber�cksichtigt hat (lit. d).
Beide Nichteintretensurteile vom 11. Dezember 2010 beruhen auf der Anwendung von Art. 42 Abs. 2 BGG; die auf eine materielle �berpr�fung der verwaltungsgerichtlichen Entscheide abzielenden Antr�ge des Gesuchstellers wurden nicht beurteilt, weil das Bundesgericht bei der W�rdigung seiner Vorbringen zur Auffassung gelangte, diese gen�gten insgesamt nicht, um die Verfassungswidrigkeit der Entscheide vom 22. September und 17. November 2010 darzutun. Welche in den Akten liegenden erheblichen wesentlichen Tatsachen (z.B. die in den vom Gesuchsteller spezifisch erw�hnten Textstellen seiner seinerzeitigen Rechtsschriften) es dabei �bersehen habe, und inwiefern Antr�ge unbeurteilt geblieben seien, die bei den prozessualen Gegebenheiten zu beurteilen gewesen w�ren, wird vom Gesuchsteller nicht konkretisiert und bleibt unerfindlich.
2.4 Soweit auf das Revisionsgesuch �berhaupt einzutreten ist, ist es ohne Schriftenwechsel abzuweisen (vgl. Art. 127 BGG).
Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Universit�t Z�rich, Rechtswissenschaftliche Fakult�t, und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.