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Timestamp: 2018-03-25 05:49:14
Document Index: 207918497

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', 'Art.\n11', '§ 13', '§ 13', '§ 15', '§ 53', '§ 15', '§ 55', '§ 15', '§ 55']

EGV erhalten, wie weiter vorgehen. - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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05.04.2017, 11:05 #26
AW: EGV erhalten, wie weiter vorgehen.
SB fragte: wann kann ich mit der EGV rechnen?
Ich: Sobald ich die geprüft habe, so schnell wie möglich natürlich.
08.04.2017, 11:54 #27
ich habe vor dieses schreiben am Donnerstag, den 13.04.2017 gegen Eingangsstempel und Unterschrift auf der Kopie abzugeben.
Geschäftsstelle Ort
z.Hd. Herrn Name
Ort, 13.04.2017
Änderungsvorschläge zur Eingliederungsvereinbarung vom 04.04.2017
1. Ich bitte sie im Punkt 4. Unterstützung durch das Jobcenter die Erstattung der Bewerbungskosten von 5,00 € auf dem Postweg verbindlich zuzusagen.
2. Ich bin nicht mit der Vorlage der Bewerbungskommunikation einverstanden, da die unerlaubte Weitergabe von Briefen, E-Mails, Faxen usw. einen Bruch des Post- und Fernmeldegeheimnisses darstellt und ich daher eigentlich vor der Weitergabe jeden Kommunikationsteilnehmer um dessen Einverständnis zur Weitergabe bitten müsste und es nicht in meiner Einflusssphäre liegt, ob und wie angeschriebene Unternehmen auf meine Bewerbungen reagieren, bzw. einer Weitergabe ihrer Antworten an das Jobcenter zustimmen oder nicht.
Wenn er darauf eingeht noch ein schreiben mit Änderungsvorschlägen mit den Punkten -Kostenerstattung für Onlinebewerbungen und -Streichung der Arbeitsunfähigkeit da dieses bereits gesetzlich geregelt ist.
Punkte wie -3 Werktag und Nachweise an x. eines Monats. Möchte ich mir für den Widerspruch aufheben.
Wenn keiner was dagegen hat, gebe ich das Schreiben von oben am Donnerstag, den 13.04.2017 gegen Eingangsstempel und Unterschrift auf der Kopie ab.
P.S. Ich habe am 04.04.2017 beim Termin die EGV fast als VA bekommen, weil er der Meinung war, ich würde zu wenig Verhandlungsbereitschaft zeigen. Ich hatte nur kurz und knapp mit mhh.. joha.. Oder mit dem Kopf genickt Oder geschüttelt geantwortet. Er sagte, wenn Sie nicht Unterschreiben mache ich, das als VA dann ist die Sache vom Tisch.
08.04.2017, 11:58 #28
Das sieht gut aus. Bei 2. kannst du noch hinzufügen, dass es keine Rechtsgrundlage für ein solches Verlangen des JC gibt.
08.04.2017, 20:52 #29
Zitat von Matrix1
warum willst du deine Veränderungsvorschläge auf 2 Schreiben aufteilen? Diese Taktik könnte aus Sicht SB als "Vereitelung" des Abschlusses einer EGV gewertet werden, mit der Folge, dass du direkt den VA erhälst, obwohl in § 15 SGB II nicht genau erläutert ist, wieviele Verhandlungsrunden es für eine EGV maximal geben darf.
Daher würde ich dir empfehlen, dass du alle deine Veränderungsvorschläge direkt in 1 Schreiben packst. Es spielt für den Widerspruch gegen einen VA zwar keine Rolle, ob man jene Punkte, denen man im VA widerspricht, auch hätte in der Verhandlung der EGV kritisieren können, aber wenn du alle deine Vorschläge auf einmal bringst, kann es für dich im Rahmen des Widerspruchs und Antrags auf aW nur von Vorteil sein. Du würdest damit zeigen, dass du den 1. Entwurf der EGV, der dir von SB vorgelegt wurde, gewissenhaft gelesen und auch verstanden hast, was daran alles nicht korrekt ist.
Nehmen wir mal an, SB würde auf dein 1. Schreiben positiv reagieren und nur diese Punkte abändern, der Rest bliebe gleich. SB würde dann nun deine Unterschrift wollen, die du aber wahrscheinlich nicht direkt geben möchtest, weil du erstmal erneut diesen EGV-Entwurf zur Prüfung mitnehmen willst (was auch durchaus verständlich und nachvollziehbar ist). Kurze Zeit später gibst du nun ein 2. Schreiben ab, diesmal mit den anderen Punkten (die den gleichen Wortlaut wie im 1. Entwurf haben), die du ändern lassen möchtest.
Was wird wahrscheinlicher passieren, dass SB auch auf dieses 2. Schreiben eingeht oder dir eher den VA zustellt?
Das SG könnte dich im Rahmen der Beantragung der aW wahrscheinlich fragen, warum du jene Punkte im Vorschlagsschreiben 2 nicht auch direkt in Schreiben 1 erwähnt hast und könnte (nicht muss) schlimmstenfalls zu der Ansicht kommen, dass du gar nicht an einer Verhandlung und Abschluss einer EGV interessiert warst. Dir würde dann zwar auch der weitere Rechtsweg offen stehen, aber warum sich mehr und umständlichere Arbeit als nötig machen?
Dies ist nur meine Einschätzung zu deinem Vorhaben deine Vorschläge auf 2 Schreiben aufzuteilen.
Die Entscheidung, wie du es machst liegt selbstverständlich bei dir.
10.04.2017, 20:30 #30
Hallo @ Sorata,
ich lasse das mit dem Absatz gut sein.
Hallo @ Arbeitsloskr,
ich habe mit dem SB bis jetzt nie schriftlich verhandelt und ich weiß nicht wie er reagiert. Und solange ich mit Ihm verhandele, darf er wie ich gelesen habe keinen VA erlassen. Ich hoffe das er mich dadurch irgendwie vergisst oder keine Lust mehr hat und ich auch keinen VA bekomme. Alle Änderungsvorschläge vorschlagen, sehe ich als nicht sinnvoll. Was ist, wenn er auf alle Änderungsvorschläge eingeht mit den Antworten? Gegen welche Punkte will man den dann nachher eventuell noch angehen? Punkte wie Nachweise an Stichtagen sind unzulässig und meines Wissens nach dadurch die EGV-VA ungültig.
11.04.2017, 02:54 #31
Und solange ich mit Ihm verhandele, darf er wie ich gelesen habe keinen VA erlassen.
die Frage ist nur, wieviele Verhandlungsrunden für eine EGV vorgesehen sind. Dazu schweigt sich § 15 SGB II leider aus. Es kann also durchaus sein, dass SB dir eine überarbeitete Version der EGV nach deinen Vorschlägen aus Schreiben 1 unterbreitet und jedes weiteres "Hinauszögern" deinerseits als "nicht verhandlungsbereit" auslegen kann und dir daraufhin den VA zustellt. Du kannst dann zwar gegen den VA vorgehen, aber leider nicht mit dem Argument, dass SB in dem Fall nicht verhandlungsbereit war. Das SG könnte zu der Ansicht kommen, dass dir bereits im 1. Entwurf der EGV die Gründe hätten auffallen können, die du in Schreiben 2 zur Änderung vorschlagen willst (sofern jene Gründe bereits im 1. EGV-Entwurf enthalten sind).
Ich hoffe das er mich dadurch irgendwie vergisst oder keine Lust mehr hat und ich auch keinen VA bekomme.
Du kannst gern darauf hoffen, dass SB dich vergisst, aber die Wahrscheinlichkeit dürfte eher gering sein, sofern in deinem JC ein entsprechend gutes Wiedervorlagensystem geführt wird. Spätens TL wird SB an ausstehende EGVen erinnern.
Alle Änderungsvorschläge vorschlagen, sehe ich als nicht sinnvoll. Was ist, wenn er auf alle Änderungsvorschläge eingeht mit den Antworten? Gegen welche Punkte will man den dann nachher eventuell noch angehen?
Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber es gibt kein Recht für eine erwerbsfähige leistungsberechtigte Person, die Leistungen nach SGB 2 bezieht, darauf zu bestehen, dass das JC keine EGV mit ihr abschließt, bzw. keinen EGV-VA erlässt.
Wir alle wissen, was die Nachteile von EGVen sein können, aber die derzeitige Rechtslage sieht nun einmal den Abschluss einer zwischen beiden Seiten einvernehmlich verhandelten EGV vor.
Ganz offen, was spricht aus deiner Sicht dagegen, wenn du mit SB eine EGV aushandelst, die alle deine berechtigten Änderungsvorschläge berücksichtigt, du also quasi eine EGV nach deinen Wünschen bekommst (auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering sein sollte)?
Was spricht dagegen, bereits im 1. Schreiben alle berechtigen Änderungsvorschläge mitzuteilen? Willst du auf Zeit spielen, damit du solange wie möglich ohne EGV bist? Du solltest dabei berücksichtigen, dass solches Verhalten einiger weniger für die Mehrzahl von ALG 2-Empfänger/innen zum Nachteil sein kann, wenn es mal wieder eine Gesetzesverschärfung geben sollte, bspw. dass man nur einmal berechtigte Änderungsvorschläge einreichen darf.
Punkte wie Nachweise an Stichtagen sind unzulässig und meines Wissens nach dadurch die EGV-VA ungültig.
Diese Punkte sind auch bereits in einem EGV-Entwurf nicht rechtens. Warum werden hier wohl bei jeder EGV, die diese Punkte enthält, diese angesprochen und zur Änderung vorgeschlagen? Richtig, weil sie illegal sind.
Du darfst und solltest das nicht damit verwechseln, dass du diesen Punkten zustimmst und damit legalisierst, wenn du eine solche EGV unterschreibst.
Daher gibt es nicht umsonst den Rat, eine EGV nicht vor Ort zu unterschreiben, sondern diese erst zu prüfen und anschließend entsprechende berechtigte Änderungsvorschläge beim JC einzureichen.
PS: Dieser Post stellt nur meine persönliche Meinung und Einschätzung zu deinem Vorhaben dar. Du kannst selbstverständlich so vorgehen, wie du es möchtest. Du solltest jedoch mögliche Risiken beachten.
11.04.2017, 09:24 #32
Lass den 2. Absatz ruhig im Schreiben. Den kannst du aber damit erweitern, dass es keine Rechtsgrundlage für eine derartige Datenerhebung gibt.
11.04.2017, 09:49 #33
Hallo @ Sorata
ich habe deinen Verbesserungsvorschlag mit rein genommen.
Ich bitte sie im Punkt 4. Unterstützung durch das Jobcenter die Erstattung der Bewerbungskosten von 5,00 € auf dem Postweg verbindlich zuzusagen.
Im Punkt 5. Zur Integration in Arbeit steht: „Sie bewerben sich zeitnah, d.h spätestens am dritten Tage nach Erhalt des Stellenangebotes,“.
Ich schlage Ihnen vor: „Sie bewerben sich zeitnah, d.h spätestens am dritten Werktag nach Erhalt des Stellenangebotes,“.
Einen Absatz weiter steht: „im Turnus von einem Monat.“
Ich schlage Ihnen vor: „im Turnus von einem Quartal.“
Zwei Sätze weiter steht: „und legen hierüber jeweils zum 5. eines Monats folgende Nachweise vor: schriftliche Auflistung der Eigenbemühungen, Kopie der Bewerbungsanschreiben, wenn möglich auch Eingangsbestätigung der Bewerbung, Absagen.“
Ich schlage Ihnen vor: „und legen hierüber jeweils bis zum 5. eines Folgequartals folgende Nachweise vor: schriftliche Auflistung der Eigenbemühungen.“
Ich bin nicht mit der Vorlage der Bewerbungskommunikation einverstanden, da die unerlaubte Weitergabe von Briefen, E-Mails, Faxen usw. einen Bruch des Post- und Fernmeldegeheimnisses darstellt und ich daher eigentlich vor der Weitergabe jeden Kommunikationsteilnehmer um dessen Einverständnis zur Weitergabe bitten müsste und es nicht in meiner Einflusssphäre liegt, ob und wie angeschriebene Unternehmen auf meine Bewerbungen reagieren, bzw. einer Weitergabe ihrer Antworten an das Jobcenter zustimmen oder nicht und es keine Rechtsgrundlage für eine derartige Datenerhebung gibt.
Ich bitte Sie den Punkt 6. Arbeitsunfähigkeit aus der Eingliederungsvereinbarung zu streichen da diese bereits gesetzlich geregelt ist.
wenn keiner was dagegen hat, gebe ich, dass Schreiben am 13.04.2017 gegen Eingangsstempel und Unterschrift auf der Kopie im Jobcenter ab.
11.04.2017, 17:22 #34
du musst hier niemanden um Erlaubnis bitten ;)
Zu deinem Schreiben, im groben und ganzen ist es soweit in Ordnung. Folgende Punkte solltest du jedoch ändern:
Bezüglich der Weitergabe der Bewerbungskommunikation solltest du ergänzen, bzw. umformulieren, dass diese dem Datenschutz unterliegt und es nicht in deinem Einflussbereich liegt, eine Freigabe für die Weitergabe von AG zu erhalten, z. B.:
"...einen Bruch des Post- und Fernmeldegeheimnisses sowie des Datenschutzes darstellt und ich daher (eigentlich) vor der Weitergabe jeden Kommunikationsteilnehmer um dessen Einverständnis zur Weitergabe bitten muss (müsste)...."
In Grün sind meine Ergänzungsvorschläge, alles in Rot solltest du rausnehmen.
Die Vorlagehäufigkeit der Bewerbungsnachweise kann man quartalsweise machen, aber was meinst du mit "dem 5. eines Folgequartals"? Meinst du den 5. Werktag eines Quartals? Wer übernimmt die Kosten dafür und du bist damit immernoch an einen fixen Nachweistermin gebunden (sofern du das möchtest).
Daher wäre eine Änderung in: "Die Bewerbungsnachweise (Übersichtsliste) lege ich Ihnen während eines Meldetermines im JC vor." für das Thema Kostenerstattung der Übermittlung dieser Liste besser. Schließlich muss JC bei Einladungen die Fahrtkosten übernehmen. Wenn du "freiwillig" von dir aus ins JC gehst, dann muss das JC das nicht.
11.04.2017, 18:24 #35
Bitte das mit dem Post- und Briefgeheimnis komplett rausnehmen, weil kein Verstoß gegen das Post-/Briefgeheimnis vorliegt, sondern ein Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung und muss nur mit dem BDSG bzw mit entsprechenden Landesgesetzen begründet werden.
11.04.2017, 18:33 #36
Auch der Grundsatz der Datensparsamkeit aus dem BDSG kann ergänzend erwähnt werden.
11.04.2017, 19:13 #37
"dem 5. eines Folgequartals"?
bis zum 5. eines Folgequartals.
Ich meine z.B Jan., Feb., Mär., und bis 5. April gebe ich die Eigenbemühung Anhang von einer Liste ab.
Wenn ich alle 3 Monate eine Liste abgeben kann, ist das schon gut, die Fahrkosten sind mir nicht so wichtig, ich fahre da sowieso fast immer mit dem Fahrrad hin.
fixen Nachweistermin gebunden
deshalb habe ich geschrieben bis zum 5. eines Folgequartals.
Meldetermines im JC vor."
Ich gehe nicht gerne zum Termin zu meinem SB. Lieber ist mir unten am Empfang gegen Empfangsbestätigung oder Eingangsstempel abzugeben.
Hallo @ TazD,
den kompletten Absatz?
soll ich nicht lieber den ganzen Absatz weglassen?
11.04.2017, 19:48 #38
Du könntest es auch ganz anders formulieren. "Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird eine Auflistung der getätigten Bewerbungen eingereicht" - so in der Art.
11.04.2017, 22:10 #39
dann solltest du diese Termine, sofern du dich zu diesen Terminen festlegen willst, auch so direkt reinschreiben, nicht, dass es da zu Diskussionen über die Auslegung kommt.
Oder du machst es, wie Sorata vorschlägt, eventuell mit der Ergänzung:
"Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird eine Auflistung der getätigten Bewerbungen nach Quartalsabschluss im Laufe der 1. Woche des folgenden Quartales eingereicht. Als Quartalsende gelten die Kalendertermine 31.03., 30.06. 30.09. und 31.12. eines Jahres."
Bezüglich der Vorlage der Bewerbungskommunikation, kannst du schreiben:
"Einer Vorlage der kompletten Bewerbungskommunikation widerspreche ich, da diese dem Datenschutz und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung unterliegen. Es steht auch nicht in meinem Einflussbereich, ob das jeweilige Unternehmen einer Weitergabe von Schriftstücken an Dritte, in dem Fall an das JC, zustimmt."
Alternativ kannst du auch zweigleisig fahren, indem du als 2. Schreiben eine schriftliche Anfrage nach § 13-15 SGB I tätigst, mit der Anforderung an JC, dir schriftlich die rechtliche Grundlage für den gewünschten Einblick in die komplette Bewerbungskommunikation seitens JC, zu nennen.
"Sehr geehrtes JC,
unter Bezug der § 13-15 SGB I fordere ich Sie hiermit schriftlich auf, mir bis zum (Datum in 14 Tagen) schriftlich die Rechtsgrundlage mitzuteilen, auf Grund derer Sie Einblick in meine gesamte Bewerbungskommunikation (siehe Ihr EGV-Entwurf vom Datum) wünschen.
Sollte ich bis zum (Datum in 14 Tagen) keine Antwort von Ihnen in Schriftform vorliegen haben, gehe ich davon aus, dass keine solche Rechtsgrundlage besteht.
MfG Matrix1"
Geändert von arbeitsloskr (11.04.2017 um 22:29 Uhr) Grund: Rechtschreibung und Grammatik verbessert
11.04.2017, 22:41 #40
Nein, ich dachte eher so:
Ich bin nicht mit der Vorlage der Bewerbungskommunikation einverstanden, da die unerlaubte Weitergabe von Briefen, E-Mails, Faxen usw. einen Bruch des Post- und Fernmeldegeheimnisses Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung darstellt und ich daher eigentlich vor der Weitergabe jeden Kommunikationsteilnehmer um dessen Einverständnis zur Weitergabe bitten müsste und es nicht in meiner Einflusssphäre liegt, ob und wie angeschriebene Unternehmen auf meine Bewerbungen reagieren, bzw. einer Weitergabe ihrer Antworten an das Jobcenter zustimmen oder nicht und es keine Rechtsgrundlage für eine derartige Datenerhebung gibt.
12.04.2017, 11:55 #41
ich habe den alten Text beibehalten nur ein bisschen geändert.
ich habe das so geschrieben wie du es verbessert hast.
Hier ist das Schreiben nochmal verbessert:
z. Hd. Herrn Name
Ich schlage Ihnen vor: „und legen hierüber jeweils nach Quartalsabschluss im Laufe der 1. Woche, als Quartalsende gelten die Kalendertermine 31.03., 30.06., 30.09., 31.12. eines Jahres, folgende Nachweise vor: schriftliche Auflistung der Eigenbemühungen."
Ich bin nicht mit der Vorlage der Bewerbungskommunikation einverstanden, da die unerlaubte Weitergabe von Briefen, E-Mails, Faxen usw. Einen Verstoß gegen die Informationelle Selbstbestimmung darstellt und ich daher vor der Weitergabe jeden Kommunikationsteilnehmer um dessen Einverständnis zur Weitergabe bitten müsste und es nicht in meiner Einflusssphäre liegt, ob und wie angeschriebene Unternehmen auf meine Bewerbungen reagieren, bzw. einer Weitergabe ihrer Antworten an das Jobcenter zustimmen oder nicht und es keine Rechtsgrundlage für eine derartige Datenerhebung gibt.
wenn das Schreiben so in Ordnung ist, gebe ich das morgen den 13.04.2017 gegen Eingangsstempel und Unterschrift auf der Kopie ab.
Vielen Dank an @ Sorata, @ arbeitsloskr, @ TazD und @ alle.
12.04.2017, 12:05 #42
Klingt vernünftig, kooperativ und sachlich.
12.04.2017, 19:29 #43
ich schließe mich der Aussage von Sorata an. Mit diesem Schreiben zeigst du Verhandlungsbereitschaft, was dir vom SG, sofern notwendig, positiv ausgelegt wird.
Eine kleine Anmerkung noch: Du solltest noch erwähnen, dass du die 1. Woche des neuen Quartales meinst, denn diese Kleinigkeit fehlt noch ;)
12.04.2017, 20:05 #44
ich habe das jetzt hinzugefügt:
Ich schlage Ihnen vor: „und legen hierüber jeweils nach Quartalsabschluss im Laufe der 1. Woche des neuen Quartals, als Quartalsende gelten die Kalendertermine 31.03., 30.06., 30.09., 31.12. eines Jahres, folgende Nachweise vor: schriftliche Auflistung der Eigenbemühungen."
wenn das so in Ordnung ist, gebe ich das morgen den 13.04.2017 gegen Eingangsstempel und Unterschrift auf der Kopie ab.
12.04.2017, 20:33 #45
Ich drücke dir die Daumen, dass dein/e SB deine Veränderungsvorschläge berücksichtigt.
13.04.2017, 11:54 #46
ich habe das Schreiben von Post #41 mit der Änderung von Post #44 gegen Eingangsstempel und Unterschrift auf der Kopie heute den 13.04.2017 abgegeben.
Ich bedanke mich bei allen die mir geholfen haben vor allem bei @ Sorata, @ Arbeitsloskr und @ TazD. Vielen Dank.
Ich Wünsche euch allen, frohe Ostertage.
16.05.2017, 20:17 #47
ich habe heute die EGV als VA bekommen,
17.05.2017, 09:20 #48
Widerspruch gegen den VA.
Begründung: Enthält unzulässige Inhalte.
Absatz 1: Hier handel es sich um bereits gesetzlich geregelte Pflichten des JC, die lt. § 15 SGB II i.V.m. § 53 ff SGB X nicht Inhalt einer EinV sein dürfen.
Absatz 2: Der Inhalt erfüllt nicht die gesetzlichen Anforderungen des § 15 SGB II an eine konkrete Leistungszusage und die des § 55 SGB X an eine Zug-um-Zug-Leistung, da die Leistung von der Erfüllung weiterer Voraussetzungen abhängig gemacht wird, die nicht im Zusammenhang mit den unter 5. geregelten Pflichten steht (hier: separate vorherige Antragstellung).
Aus der unter 5. geregelten Pflicht "Eigenbemühung" ergibt sich damit kein Anspruch auf die Gegenleistung "Bewerbungskostenerstattung".
Das nur Kosten für schriftliche Bewerbungen erstattet werden, benachteiligt den ALG II Bezieher unangemessen, da die Form der Bewerbung vom AG vorgegeben wird und auch bei anderen Bewerbungsformen Kosten entstehen können.
Absatz 3: Der Inhalt erfüllt nicht die gesetzlichen Anforderungen des § 15 SGB II an eine konkrete Leistungszusage und die des § 55 SGB X an eine Zug-um-Zug-Leistung, da die Leistung von der Erfüllung weiterer Voraussetzungen abhängig gemacht wird, die nicht im Zusammenhang mit den unter 5. geregelten Pflichten steht (hier: separate vorherige Antragstellung).
Nachweiserbringung: Derart feste Abgabetermine wurden von der Rechtsprechung als unzulässige eingestuft, zudem steht der Verpflichtung neben der Auflistung auch noch Kopien der Bewerbungsanschreiben und evtl. auch noch Eingangsbestätigungen und Absagen keinerlei Gegenleistung gegenüber, die Pauschale Erstattung für schriftliche Bewerbungen betrifft allein die Erstellung und Versendung der Bewerbungen, nicht auch noch den Nachweis gegenüber dem JC. Hier sind dann zusätzliche Kosten zu erstatten und deren Ersattung verbindlich in der EGV bzw. dem ersetzenden VA darzulegen.
Auch der 2. Absatz ist fehlerhaft, da hier ausdrücklich nur von Tagen und nicht von Werktagen die Rede ist. Zudem besteht die Gefahr einer doppelten Sanktionsmöglichkeit, da ein Vermittlungsvorschlag als Verwaltungsakt eine eigenständige Rechtsfolgenbelehrung aufzuweisen hat.
Weiterhin ist der ersetzende Verwaltungsakt bereits deshalb nichtig, da als Gültigkeitsbeginn der 26.04.2017 angegeben ist, die Bekanntgabe aber nachweislich erst am 16.05.2017 erfolgte.
Es ist deutlich ersichlichtlich, dass bei der Gültigkeit noch nichteinmal versucht wurde, die Postlaufzeit zu berücksichtigen, da sowohl das Erstelldatum, als auch der Beginn der Gültigkeit das selbe Datum tragen.
18.05.2017, 18:37 #49
kann ich das am 23.05.2017 so abgeben?
Ort, 23.05.2017
Das Schreiben ist auf 2 Seiten aufgeteilt, sollte ich eine Fußzeile mit Seite 1-2 und Seite 2-2 hinzufügen?
Reicht es aus wenn ich ein Eingangsstempel und Unterschrift auf der 1 Seite bekomme?
20.05.2017, 09:26 #50
Ich persönlich drucke soetwas dann beidseitig bedruckt aus, damit es nur noch ein Blatt ist. Dies kann man mit etwas Mehraufwand mit jedem Drucker machen.
Mein Tipp, wenn man bisher noch nicht beidseitig gedruckt hat:
Makiere vor dem Druck der 1. Seite eine Ecke mit einem Bleistift (kann man später wieder ausradieren) und merke dir die Position der Makierung im Papierschacht, dann kannst du nach Ausdruck der 1. Seite erkennen, wie der Drucker auf das Papier druckt. Dann legst du das einseitig bedruckte Papier erneut in den Papierschacht ein, damit auch die Rückseite bedruckt werden kann und achtest dabei wieder auf die Makierung in der Ecke.
Hier ist etwas räumliches Vorstellungvermögen notwendig.
Alternativ kann man auch Briefkopf, Seitenränder und/oder Schriftgröße ändern, damit es auf ein Blatt passt.
Beispielsweise Briefkopf so gestalten:
Jobcenter Ort Vorname Nachname
Straße Hausnummer Straße Hausnummer
PLZ Ort PLZ Ort
Ort, 23.05.2017 Kundennummer: xxx
Leider verzerrt die EIngabemaske die Darstellung, gemeint ist, die eigene Anschrfit neben die des JC zu setzen, das spart schonmal 7 Zeilen.
ich habe noch einen Tippfehler entdeckt:
Absatz 1: Hier handelt es sich um bereits gesetzlich
Da sind noch mehr drin... check das nochmal.
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