Source: http://www.fischereiverein-saxen.at/web/?page_id=13
Timestamp: 2019-07-22 07:42:00
Document Index: 255936268

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 21', '§ 11', '§ 9', '§ 34']

Statuten | Fischereiverein Saxen
des Fischereivereines Saxen
(1) Der Verein führt den Namen „FISCHEREIVEREIN SAXEN“.
(2) Er hat seinen Sitz in Saxen und erstreckt seine Tätigkeit auf alle jene Gewässer, die ihm durch Erwerb oder ein Pachtverhältnis für Zwecke der Nutzung zur Angelfischerei übertragen werden.
Der Fischereiverein Saxen, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt ausschließlich und unmittelbar die Pflege und Förderung der Angelfischerei in seinem Revier sowie die Wahrung das Interesse der Angelfischer.
a) Förderung der Ausübung des Angelsportes durch Schaffung von geeigneten Möglichkeiten.
b) Sammlung der an der Angelfischerei interessierten Personen im Gemeindegebiet Saxen.
c) Förderung, Ausbildung und Weiterbildung von Jungfischern in Saxen.
d) Erwerb von Fischereirechten, Gewässerpacht, Beteiligungen, Schaffung von Fischgewässern.
e) Erhaltung und Förderung des Fischbestandes und des Lebensraumes.
f) Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt.
g) Förderung des Naturschutzes, des Landschaftsschutzes und des Umweltschutzes.
h) Unterstützung von Maßnahmen, die dem Gewässer und ihrer Fischbestände dienen.
i) Schutz und Wahrung der Fischerei-Interessen der Mitglieder und Lizenznehmer.
a) Aus- und Fortbildung in Theorie und Praxis.
b) Führung einer Besatz- und Fangstatistik.
c) Gewässerbegehungen.
d) Bestellung von Aufsichtsorganen (Gewässerwarte)
e) Mitwirkung an Maßnahmen des Naturschutzes, Umweltschutzes und Landschaftsschutzes.
g) Einrichtung einer Website und/oder sonstiger elektronischer Medien.
h) Sinnvolle Bewirtschaftung der Gewässer. (Besatzmaßnahmen)
i) Erlassen von Vereinsbestimmungen zur Regelung der örtlichen Fischereiverhältnisse.
a) Vergabe von Lizenzen
c) Entschädigungen und Beihilfen
d) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge
f) Vermögensverwaltung (Zinsen, sonstige Kapitaleinkünfte, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung)
g) Erträge aus Vereinsveranstaltungen
h) Sponsorgelder
(1) Mitglieder des Vereins können nur physische Personen mit vollendetem 16. Lebensjahr sein die ihren Wohnsitz in Saxen gemeldet habe und die in fischereirechtlicher Hinsicht unbescholten sind.
(2) Mit Beschluss des Vorstandes kann auswärtigen Personen die Mitgliedschaft erteilt werden.
(3) Zu Ehrenmitglieder können von der Jahreshauptversammlung Personen ernannt werden, die sich um die Fischerei oder den Verein besondere Dienste erworben haben.
(1) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstandes durch diesen.
Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam.
(2) Die Aufnahme kann unter Angabe von Gründen durch den Vorstand verweigert werden.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung des fällig gewordenen Mitgliedsbeitrags bleibt hiervon unberührt.
(3) Ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüferinnen/ Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
b) Schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder.
d) Beschluss der/einen Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
e) Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators.
(3 Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt und Stimmberechtigt.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an
f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für alle Mitglieder.
g) Festsetzung der Lizenzgebühren
(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in
(2) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses
als Mindesterfordernis;
(4) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 litt. a – c dieser Statuten;
(7) Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern;
Für die Dauer der Funktionsperiode des Vorstandes sind vor der Jahreshauptversammlung zwei Rechnungsprüfer zu bestellen, die nicht den Vorstand angehören dürfen. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer haben die Aufgabe, mindestens einmal im Jahr die Kassengebahrung des Vereins zu kontrollieren und über das Ergebnis an die Jahreshauptversammlung zu berichtigen.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich
namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach
Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden
des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen, für gemeinnützige, mildtätige
oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung (BAO) zu verwenden.