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Timestamp: 2016-10-26 04:05:55
Document Index: 346803480

Matched Legal Cases: ['Art. 120', 'Art. 86', 'Art. 86', 'Art. 105', 'Art. 166', 'Art. 108', 'Art. 66']

2C_777/2011 (28.09.2011)
2C_777/2011
Steuerverwaltung des Kantons Glarus, Hauptstrasse 11/17, 8750 Glarus.
Staats- und Gemeindesteuern sowie
Beschwerde gegen die Verf�gung der Steuerrekurskommission des Kantons Glarus vom 4. Juli 2011.
X.________ gelangte am 7. Januar 2011 an die Steuerverwaltung des Kantons Glarus mit dem Begehren um Wiederherstellung der Frist zur Ergreifung eines Rechtsmittels betreffend die Veranlagung 2008. Noch gleichentags best�tigte ihm die Steuerrekurskommission des Kantons Glarus den Eingang des ihr von der kantonalen Steuerverwaltung �berwiesenen "Steuerrekurses vom 7. Januar 2011", unter Ansetzung einer Frist von 20 Tagen zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 350.--. Am 22. M�rz 2011 setzte die Steuerrekurskommission eine Nachfrist von 15 Tagen zur Vorschussleistung an, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall. Da auch innert der Nachfrist keine Zahlung einging, trat die Steuerrekurskommission mit Verf�gung vom 4. Juli 2011 auf den Rekurs nicht ein. Die Verf�gung enthielt den Hinweis, dass dagegen innert 30 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Glarus Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden k�nne.
Am 23. September 2011 reichte X.________ unter Bezugnahme auf die Nichteintretensverf�gung der Steuerrekurskommission vom 4. Juli 2011 beim Bundesverwaltungsgericht eine als "Verwaltungsrechtliche Klage" bezeichnete Rechtsschrift ein. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Eingabe am 26. September 2011 an das Bundesgericht weitergeleitet.
Auf dem Gebiet der direkten Steuern ist jegliche Zust�ndigkeit des Bundesverwaltungsgerichts ausgeschlossen. F�r entsprechende Rechtsstreitigkeiten ist auf Bundesebene allein das Bundesgericht zust�ndig, wobei es abgesehen von wenigen Anwendungsf�llen - ein solcher liegt hier nicht vor (vgl. Art. 120 BGG) - nicht mit Klage, sondern mit Beschwerde angerufen werden kann. Es behandelt dabei Beschwerden gegen Entscheide der in Art. 86 Abs. 1 BGG genannten Beh�rden. Richtet sich die Beschwerde gegen eine kantonale Entscheidung im Bereich des Abgaberechts, ist die Beschwerde ans Bundesgericht nur zul�ssig, wenn sie von einem oberen Gericht ausgeht, das kantonal letztinstanzlich entscheidet (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG). Die Steuerrekurskommission des Kantons Glarus ist kein solches Gericht, sind doch seine Entscheide grunds�tzlich ans kantonale Verwaltungsgericht weiterziehbar (Art. 105 Abs. 1 lit e des Glarner Gesetzes vom 4. Mai 1986 �ber die Verwaltungsrechtspflege bzw. Art. 166 Abs. 1 des Glarner Steuergesetzes vom 7. Mai 2000). Es fehlt mithin offensichtlich an einem vor Bundesgericht anfechtbaren Akt, sodass mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf den Rechtsschrift vom 23. September 2011 nicht einzutreten ist. Die Sache ist, ungeachtet des Inhalts der gestellten Antr�ge und erhobenen R�gen, an das f�r die Behandlung von Beschwerden gegen Entscheide der kantonalen Steuerrekurskommission zust�ndige Verwaltungsgericht des Kantons Glarus zu �berweisen.
Auf die Erhebung von Kosten wird unter den gegebenen Umst�nden verzichtet (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG)
Auf die Rechtsschrift vom 23. September 2011 wird nicht eingetreten.
Die Sache wird zust�ndigkeitshalber an das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus �berwiesen.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, der Steuerrekurskommission des Kantons Glarus, der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung sowie, zur Kenntnisnahme, dem Bundesverwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. September 2011