Source: https://www.kirchenrecht-ekhn.de/document/18950
Timestamp: 2017-09-25 22:23:07
Document Index: 114835409

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 16', '§ 3', '§ 2', '§ 13']

590 Dienstanweisung - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
590 Dienstanweisung
§ 3 Nebentätigkeiten und Zweitbeschäftigung
§ 4 Dienstaufsicht, Fachaufsicht und Fachberatung
§ 5 Zusammenarbeit mit dem Anstellungsträger
§ 6 Dienstfahrten und Arbeitsmittel
§ 9 Studientagungen und Fachtagungen
§ 10 Gremienarbeit
§ 12 Freizeitausgleich
§ 13 Aufgabenbereiche
§ 16 Unterzeichnung
Der Dienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau richtet sich nach dem Auftrag, dem die Kirche Jesu Christi verpflichtet ist. Die gemeindepädagogische Arbeit ist Teil des kirchlichen Dienstes gemäß den Ordnungen der EKHN.
Davon ausgehend ist mit der Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter
als Bestandteil des Dienstvertrages vom ____________________ folgende Dienstanweisung vereinbart:
1 Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter im gemeindepädagogischen Dienst wirkt je nach den ihr/ihm übertragenen Aufgaben in den Bereichen der Verkündigung, Seelsorge, Sozial- und Bildungsarbeit der Gemeinde mit.
2 Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter ist im Sinne notwendiger Arbeitsteilung mit der verantwortlichen und selbstständigen Wahrnehmung eines Arbeitsbereiches beauftragt. 3 Sie/er arbeitet mit dem Kirchenvorstand, der Pfarrerin/dem Pfarrer, den anderen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern und den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern zusammen.
4 Die verschiedenen Dienste sind aufeinander bezogen; sie ergänzen und unterstützen sich. 5 Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter arbeitet mit einzelnen und mit Gruppen in seelsorgerlicher und pädagogischer Verantwortung.
6 Sie/er wird ihre/seine Arbeit im Rahmen der Aufgaben der Gemeinde planen, durchführen und auswerten.
1 Die Erteilung von nebenberuflichem Religionsunterricht setzt die Lehrbefähigung und die kirchliche Bevollmächtigung voraus und ist auf 6 Stunden pro Woche begrenzt. 2 Ausnahmen bedürfen der Zustimmung durch die Kirchenverwaltung; für Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Teilzeitbeschäftigung kann die Stundenzahl in angemessenem Umfang erhöht werden. 3 Ansonsten gelten die unter § 3 im Gemeindepädagogengesetz genannten Bestimmungen.
1 Nebentätigkeiten bedürfen der vorherigen Zustimmung des Anstellungsträgers. 2 Bei Teilzeitbeschäftigung ist eine weitere Teilbeschäftigung vor Begründung eines Arbeitsverhältnisses anzuzeigen; sie soll nur versagt werden, wenn sie mit der Wahrnehmung des Dienstauftrages unvereinbar ist.
1 Die Dienst- und Fachaufsicht obliegen dem Anstellungsträger. 2 Die laufende Dienstaufsicht wird von dem/der jeweiligen Vorsitzenden des Leitungsorgans wahrgenommen.
3 Mit der Fachaufsicht kann ein (sachkundiges) Mitglied des Leitungsorgans beauftragt werden.
4 Für Fach- und Konfliktberatung stehen, je nach Arbeitsgebiet, die zuständigen gesamtkirchlichen Dienststellen zur Verfügung.
1 Für Dienstfahrten gelten die Reisekostenregelungen der EKHN. 2 Dienstfahrten, die über den örtlichen und regelmäßigen Dienstbereich hinausgehen, bedürfen vorheriger Einzelgenehmigung.
4 Zur Ausübung ihrer/seiner Tätigkeit soll der Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter ein vorhandener Arbeitsraum und die erforderlichen Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt werden (siehe hierzu Verwaltungsverordnung vom 1. 9. 1987, ABl. Nr. 10/87 und “Merkblatt zur Ausstattung des Arbeitszimmers”).
2 Ihr/ihm obliegt für den eigenen Arbeitsbereich die Mittelbewirtschaftung nach den Vorgaben des Kirchenvorstandes. 3 Die Vorschriften der kirchlichen Haushaltsordnung sind einzuhalten.
2 Fortbildungsurlaub, Dauer und Finanzierung regelt das Fortbildungsgesetz in der jeweiligen Fassung (Fortbildungsgesetz vom 5. 11. 1976, ABl. Nr. 12/76, S. 200ff.).
1 Zur fachlichen Beratung und zum Erfahrungsaustausch finden von der EKHN anerkannte Arbeitstagungen statt, an denen die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter teilnehmen soll.
4 Über den Freizeitausgleich und die Abgeltung von Überstunden oder Mehrarbeitsstunden bei Teilzeitbeschäftigten ist vor Durchführung der Maßnahme Einvernehmen herzustellen. 5 Ein Wochenende im Monat ist von Dienstverpflichtungen freizuhalten.
1 Die Aufgabenbereiche sind nach § 2 des Gemeindepädagogengesetzes auszuwählen und im einzelnen zu beschreiben. 2 Folgende Aufgaben werden wahrgenommen:
1 Die laufende Dienstaufsicht wird von Frau/Herrn ____________________ wahrgenommen.
2 Die Fachaufsicht wird von Frau/Herrn ____________________ wahrgenommen.
Die in § 13 genannten Aufgabenbereiche sind nach spätestens 3 Jahren zu überprüfen und ggf. anzupassen.