Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202008,%202199
Timestamp: 2019-05-23 18:13:02
Document Index: 359317891

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 13', '§ 211', '§ 212', '§ 15', '§ 395', '§ 221', '§ 227', '§ 225', '§ 395', '§ 221', '§ 221', '§ 1', '§ 15', '§ 211', '§ 221', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 221', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 395', 'BGH', '§ 395', '§ 395', '§ 395', '§ 413']

BGH, 05.03.2008 - 2 StR 626/07 - dejure.org
https://dejure.org/2008,1276
BGH, 05.03.2008 - 2 StR 626/07 (https://dejure.org/2008,1276)
BGH, Entscheidung vom 05.03.2008 - 2 StR 626/07 (https://dejure.org/2008,1276)
BGH, Entscheidung vom 05. März 2008 - 2 StR 626/07 (https://dejure.org/2008,1276)
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Vor § 13 StGB; § 211 Abs. 2 StGB; § 212 StGB; § 15 StGB; § 395 Abs. 2 Nr. 1 StPO; § 221 Abs. 1 Nr. 1 und 2 StGB; § 227 StGB; § 225 StGB
Totschlag und Mord (Kausalität: ausreichende Mitursächlichkeit); Vorsatz (Beweiswürdigung); Mord (Verdeckungsabsicht); Aussetzung (Versetzen in eine hilflose Lage; Ortsveränderung des Opfers; Obhutspflicht); Körperverletzung mit Todesfolge; Misshandlung Schutzbefohlener
StPO § 395 Abs. 2 Nr. 1; StGB § 221 Abs. 1 Nr. 1 und 2
Einbeziehung auch durch einen Todeserfolg qualifizierter Delikte in die Nebenklagebefugnis und damit auch die Rechtsmittelbefugnis eines nahen Angehörigen des Verletzten; Ortsveränderung des Opfers oder des Täters als Voraussetzung für die Tatbestandserfüllung der Tathandlungen des Versetzens in eine hilflose Lage und des im Stich lassens in einer solchen Lage
Zu den Voraussetzungen der Tatbestandsverwirklichung in § 221 StGB
Nebenklage bei durch Todesfolge qualifizierten Delikten; Voraussetzungen des "Versetzens in eine hilflose Lage"
123recht.net (Pressemeldung, 5.3.2008)
Urteil im Kasseler "Sklavenmord"-Prozess gekippt // Haft nur wegen versuchten Mordes reicht nicht aus
§ 1 StGB; § 15 StGB; §§ 211 ff. StGB; § 221 StGB
Kumulative Kausalität, Eventualvorsatz bei Tötungsdelikten, Probleme des Aussetzungstatbestandes (Wiss. Assistentin Dr. Janique Brüning, Hamburg; ZJS 2008, 419)
Kurznachricht zu "Praxistipp zum Urteil des BGH vom 05.03.2008, Az.: 2 StR 626/07 (Nebenklagebefugnis naher Angehöriger; Tötungsvorsatz; Aussetzung)" von Prof. Dr. Stephan Barton, original erschienen in: StRR 2008, 304.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 05.03.2008, Az.: 2 StR 626/07" von Prof. Dr. Bernhard Hardtung, original erschienen in: JZ 2008, 953 - 956.
LG Kassel, 29.06.2007 - 6 Ks 2620 Js 46369/05
BGH, 11.02.2008 - 2 StR 626/07
BGH, 24.03.2010 - 2 StR 579/09
BGHSt 52, 153
Damit hat die Schwurgerichtskammer - ohne irgendeinen Anhaltspunkt hierfür angeben zu können - indes lediglich auf eine fern liegende hypothetische Möglichkeit abgestellt (vgl. BGH NJW 2008, 2199; BGH…, Urteil vom 26. Juni 2008 - 3 StR 159/08 Rdn. 6).
Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofes hat auf die Revision der Nebenklägerin mit Urteil vom 5. März 2008 - 2 StR 626/07 - das Urteil des Landgerichts Kassel vom 29. Juni 2007, soweit es den Angeklagten ... und die Angeklagte ... betrifft, mit den Feststellungen aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere als Schwurgericht zuständige Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.
Dass das Verhalten des Angeklagten in besonderem Maße lebensgefährlich war, eine Ansicht die auch der Bundesgerichtshof in seiner Aufhebungsentscheidung (Urteil vom 5. März 2008 - Az.: 2 StR 626/07 - Seite 8) zu vertreten scheint, ist im Ergebnis schon allein dadurch bestätigt, dass ... bedingt durch die Folgen der Misshandlungen kurze Zeit später tatsächlich zu Tode kam.
Zu dieser Überzeugung kommt die Kammer in inhaltlicher Übereinstimmung mit der dahingehend zu verstehenden Entscheidung des Bundesgerichtshofes in seinem Aufhebungsurteil vom 5. März 2008 - Az.: 2 StR 626/07 - Seite 8.
BGH, 03.09.2008 - 2 StR 305/08
Verfahren gegen Eltern wegen tödlicher Vernachlässigung eines Kleinkindes muss …
c) Schließlich begegnet aus denselben Gründen auch die fehlende Prüfung eines Verbrechens nach § 221 Abs. 1 Nr. 2 Abs. 3 StGB (vgl. BGH NJW 2008, 2199) durchgreifenden Bedenken.
So genügt für die haftungsbegründende Kausalität des Täterhandelns im Sinne einer Mitursächlichkeit, wenn die zu schweren Verletzungen, einer dramatischen Schwächung des Körpers des Opfers und deshalb umfassend notwendigen intensivmedizinischen Behandlungen führenden Schüsse letztlich den Ausbruch einer Infektion mitverursacht haben (vgl. BGHSt 52, 153-159, Rn. 9 m.w.N.).
Urteil wegen tödlicher Misshandlung eines geistig Behinderten ist rechtskräftig
Auf die Revision der Mutter des Geschädigten, die sich dem Verfahren als Nebenklägerin angeschlossen hat, hatte der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs mit Urteil vom 5. März 2008 (2 StR 626/07) das landgerichtliche Urteil wegen fehlerhafter Beweiswürdigung aufgehoben und die Sache zu erneuter Verhandlung und Entscheidung an eine andere Schwurgerichtskammer des Landgerichts Kassel zurückverwiesen (siehe Pressemitteilung Nr. 46/2008).
OLG Dresden, 12.02.1999 - 1 Ws 28/99
Strafprozeßrecht: Eröffnung eines Sicherungsverfahrens vor dem Landgericht, …
Dem steht die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (NJW 1974, 2244) und die ihr folgende bisherige Rechtsprechung (BGHR StPO § 395 Anschlussbefugnis 1; BGH bei Kusch NStZ 1992, 30; OLG München MDR 1994, 402 ; LG Ravensburg NStZ 1995, 303; OLG Hamm, Strafverteidiger 1992, 460 ) sowie die im Schrifttum vertretene Auffassung (…vgl. Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO 43. Auflage Rn. 5 vor § 395 ;… KK-Pelchen 3. Auflage § 395 Rn. 4;… KMR-Fezer, StPO Rn. 10 vor § 395 , KMR-Paulus, StPO , Rn. 9 vor § 413 ) nicht entgegen.