Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-06-2010-8C_321-2010
Timestamp: 2016-10-24 03:40:52
Document Index: 126904387

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 106', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in casu', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_321/2010 (29.06.2010)
8C_321/2010
Urteil vom 29. Juni 2010
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Albrecht Metzger,
Unfallversicherung (Beschleunigungsmechanismus, Kausalzusammenhang),
vom 26. Februar 2010.
Der 1944 geborene W.________ war seit November 2001 als Aussendienst-Mitarbeiter der Firma T.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert, als er am 8. September 2006, als Lenker seines Personenwagens vor einem Rotlicht stehend, von hinten von einem nachfolgenden Fahrzeug angefahren wurde (Schadenmeldung UVG vom 26. September 2006). Der am 12. September 2006 konsultierte Dr. med. S.________, Rheumatologie FMH, diagnostizierte mit gleichentags erstelltem Bericht einen Status nach Auffahrunfall mit Distorsion des thorakolumbalen �bergangs, eine indirekte Traumatisierung der Halswirbels�ule (HWS) und ein H�matom am rechten Oberschenkel; eine Arbeitsunf�higkeit bestand vorerst nicht. Auf Grund zunehmender Nacken- und Kopfbeschwerden veranlasste der Arzt am 22. September 2006 eine Magnetresonanztomographie (MRT) der HWS und des Sch�dels; ferner wurde ab 28. September 2006 eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit bescheinigt (Bericht des Dr. med. S.________ vom 20. Oktober 2006). Vom 13. November bis 14. Dezember 2006 hielt W.________ sich in der Rehaklinik X.________ auf (Austrittsbericht vom 11. Januar 2007). Die SUVA holte in der Folge namentlich biomechanische Kurzbeurteilungen der unfallmechanischen Abkl�rungsstelle L.________ vom 21. Dezember 2006 und 8. Oktober 2007 (samt technischer Unfallanalyse vom 28. September 2007), ein zuhanden des Haftpflichtversicherers verfasstes unfallanalytisches Gutachten vom 25. Januar 2007 sowie Berichte betreffend einer MRI-Untersuchung vom 18. Januar 2007, des Dr. med. N.________, Facharzt f�r Medizinische Radiologie, vom 4. Juni und 10. Oktober 2007, des Dr. med. M.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, SUVA-Versicherungsmedizin, vom 2. August 2007, des Dr. med. R.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, vom 31. Oktober 2007 und des Prof. Dr. med. H.________, Chefarzt, Klinik Y.________, vom 2. und 22. November 2007 ein. Gest�tzt darauf verf�gte die SUVA am 4. Dezember 2007 die Einstellung der bisher erbrachten Versicherungsleistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per 9. Dezember 2007, da zwischen den aktuell noch geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Unfallereignis kein rechtserheblicher Kausalzusammenhang (mehr) gegeben sei. Daran wurde auf Einsprache hin festgehalten (Einspracheentscheid vom 19. Mai 2008).
Im hiegegen angehobenen Beschwerdeverfahren reichte die SUVA Beurteilungen der Frau Dr. med. C.________, Fach�rztin f�r Neurologie FMH, Fach�rztin Neurologie und Psychiatrie, vom 7. August 2008 und 4. M�rz 2009 sowie des Dr. med. G.________, Facharzt FMH f�r Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Allergologie, klinische Immunologie und Arbeitsmedizin, SUVA-Abteilung Arbeitsmedizin, vom 26. August 2008 und 2. M�rz 2009 ein. W.________ seinerseits liess u.a. Berichte des Dr. med. I.________, Spezialarzt FMH f�r Otorhinolaryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie, vom 26. M�rz und 23. Dezember 2008 sowie des Prof. Dr. med. F.________, Centre Hospitalier Q.________, vom 30. M�rz 2009 zu den Akten legen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die Rechtsvorkehr mit Entscheid vom 26. Februar 2010 ab.
W.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und des Einspracheentscheids der SUVA vom 19. Mai 2008 sei der Unfallversicherer zu verpflichten, ihm auch nach dem 9. Dezember 2007 UVG-Leistungen zu gew�hren; eventuell sei die Sache zwecks zus�tzlicher medizinischer Abkl�rung an die SUVA zur�ckzuweisen. Der Eingabe liegen u.a. ein Bericht der Frau Dr. med. D.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 5. Januar 2009 sowie die Austrittsberichte der Psychiatrischen Klinik Z.________ vom 2. September 2009 und der H�henklinik V.________ vom 2. September 2009 bei.
W�hrend die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
1.1 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
1.2 Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
1.3 Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG sind Noven im letztinstanzlichen Verfahren grunds�tzlich unzul�ssig (vgl. zur Geltung dieses Grundsatzes im Beschwerdeverfahren um Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Unfall- und Milit�rversicherung: BGE 135 V 194 E. 3.4 S. 199 f.). Da nicht erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass zur Einreichung der vom Versicherten mit Beschwerde an das Bundesgericht erstmals ins Verfahren eingebrachten Berichte der Frau Dr. med. D.________ vom 5. Januar 2009 sowie der Psychiatrischen Klinik Z.________ vom 2. September 2009 und der H�henklinik V.________ vom 2. September 2009 gegeben hat - Entsprechendes wird seitens des Beschwerdef�hrers denn auch nicht geltend gemacht -, haben sie unbeachtet zu bleiben.
Das kantonale Gericht hat die zur Beurteilung der Streitsache massgeblichen rechtlichen Grundlagen zutreffend wiedergegeben. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Rechtsprechung �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG), den nebst anderem vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie die im Weiteren erforderliche Ad�quanz des Kausalzusammenhangs generell (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) und bei Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle, einer dem Schleudertrauma �quivalenten Verletzung oder einem Sch�del-Hirntrauma im Speziellen (BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff. mit Hinweisen; 117 V 359 E. 6 S. 366 ff.). Darauf wird - wie auch auf die Erw�gungen zu dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) - verwiesen.
3.1 In anfechtungs- und streitgegenst�ndlicher Hinsicht ist zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer auf Grund der von ihm geltend gemachten Beschwerden auch nach dem 8. Dezember 2007 Leistungen der Beschwerdegegnerin als Folge des Unfalles vom 8. September 2006 beanspruchen kann.
3.2 Unbestrittenermassen entsprechen die im Anschluss an den Auffahrunfall vom 8. September 2006 aufgetretenen gesundheitlichen Beeintr�chtigungen (Kopfschmerzen, Sprach-, Visus-, Konzentrations- und Durchschlafst�rungen, Schwindel) dem als Folge eines HWS-Schleudertraumas (oder eines �quivalenten Verletzungsmechanismus) resultierenden Beschwerdebild (BGE 134 V 109 E. 6.2.1 und 6.2.2 S. 116 f. und E. 7.1 S. 118 mit Hinweisen). Uneinigkeit besteht indessen bez�glich der Frage, ob dem Gesundheitsschaden ein organisch objektiv ausgewiesenes, unfallkausales Substrat zugrunde liegt, welcher Umstand die Pr�fung der Ad�quanz der �ber den Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus andauernden Beschwerden und dem Unfallereignis er�brigte (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweis), oder ob, verneinendenfalls, in Anwendung der in BGE 134 V 109 (E. 10 S. 126 ff.) festgehaltenen Grunds�tze die ad�quate Kausalit�t zu bejahen ist.
4.1 Als f�r die Restbeschwerden verantwortlich zeichnende, objektiv erfassbare Unfallfolgen macht der Beschwerdef�hrer zun�chst Hirnverletzungen geltend, welche er anl�sslich des Vorfalles vom 8. September 2006 erlitten habe.
4.1.1 Die Vorinstanz ist in eingehender und sorgf�ltiger W�rdigung der detailliert wiedergegebenen medizinischen Unterlagen, insbesondere des Austrittsberichts der Rehaklinik X.________ vom 11. Januar 2007, dessen Schlussfolgerungen u.a. auf neuropsychologischen und neurologischen Abkl�rungen beruhten, des MRI-Untersuchungsberichts vom 18. Januar 2007, der Beurteilungen des Dr. med. M.________ vom 2. August 2007 und der Frau Dr. med. C.________ vom 7. August 2008 (und 4. M�rz 2009) sowie der Berichte des Dr. med. N.________ vom 10. Oktober 2007 und des Prof. Dr. med. F.________ vom 30. M�rz 2009, zum Ergebnis gelangt, dass die M�glichkeit einer sich durch den Auffahrunfall zugezogenen Hirnl�sion zwar nicht vollst�ndig ausgeschlossen werden k�nne. Angesichts des namentlich in der biomechanischen Beurteilung der unfallmechanischen Abkl�rungsstelle L.________ vom 8. Oktober 2007 (samt technischer Unfallanalyse vom 28. September 2007) und im vom Haftpflichtversicherer veranlassten unfallanalytischen Gutachten vom 25. Januar 2007 einl�sslich rekonstruierten Unfallherganges, der nicht auf eine erhebliche Unfallschwere schliessen lasse, wie auch der �brigen Aktenlage erscheine eine Sch�digung des Gehirns im Sinne einer strukturellen unfallbedingten Ver�nderung aber nicht als �berwiegend wahrscheinlich.
4.1.2 Dem vermag der Beschwerdef�hrer mit seinen letztinstanzlich erhobenen, zur Hauptsache bereits durch die Vorinstanz entkr�fteten R�gen nichts Entscheidwesentliches entgegenzusetzen. In Erg�nzung zu den Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid gilt es einzig beizuf�gen, dass eine Untersuchungsart erst dann als wissenschaftlich anerkannt gilt, wenn sie von Forschern und Praktikern der medizinischen Wissenschaft auf breiter Basis anerkannt ist (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 f. mit Hinweisen). Wie in BGE 134 V 231 (E. 5.2-5.5 S. 233 ff.) erkannt wurde, gestatten fMRT (functional magnetic resonance imaging, fmri)-Untersuchungen nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft keinen gesicherten Nachweis von organischen St�rungen im Bereich von HWS (bei Unfall mit Schleudertrauma resp. �quivalenter Verletzung) oder Sch�del-Hirn (vgl. auch BGE 134 V 109 E. 7.2 S. 119 mit Hinweisen). Die von Dr. med. N.________ auf der Grundlage eines fMRI des Sch�dels vom 9. Oktober 2007 erhobenen Untersuchungsbefunde lassen demnach keine zuverl�ssigen R�ckschl�sse auf ein den Unfallfolgen zugrunde liegendes organisches Substrat zu, zumal er die von ihm festgestellten symmetrischen Signalanhebungen in H�he des Spleniums, welche am ehesten Gliosen entspr�chen und Folgen einer diffusen axialen Verletzung darstellen k�nnten, selber als letztlich unspezifisch bezeichnete (Bericht vom 10. Oktober 2007, S. 2 oben). Als in diesem Kontext jedenfalls zur Zeit (noch) mit vermindertem Beweiswert behaftet hat das Bundesgericht alsdann auch die gest�tzt auf die von Prof. Dr. med. F.________ praktizierte Methode (technique dite de tenseur de diffusion 3D) resultierenden Ergebnisse qualifiziert (Urteile 8C_510/2009 vom 3. Mai 2010 E. 3.2.3 und 8C_238/2009 vom 3. November 2009 E. 3.1 und 3.2.1). Weiterungen diesbez�glich er�brigen sich daher. Einzig auf Grund des - vom Beschwerdef�hrer akzentuiert(er) geschilderten - Unfallhergangs auf eine Hirnverletzung schliessen zu wollen, ohne dass verwertbare �rztliche Angaben einen entsprechenden Befund erh�rteten, hiesse das erforderliche Beweismass zu �berstrapazieren. Von einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs, wie vom Versicherten moniert, kann unter diesen Gegebenheiten nicht gesprochen werden. Im �brigen �nderte die Annahme, dass der Beschwerdef�hrer am 8. September 2006 ein Sch�del-Hirntrauma (ohne objektiv fassbare Funktionsbeeintr�chtigungen) erlitten h�tte, nichts am Ergebnis des vorliegenden Verfahrens. Die Kausalit�tsbeurteilung hat f�r solche Verletzungen praxisgem�ss nach den gleichen Regeln zu erfolgen, wie sie f�r Schleudertraumen Geltung haben (BGE 134 V 109 E. 6.2.2 S. 117 mit Hinweisen; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 183/93 vom 12. September 1994 E. 2, in: SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67), sofern nicht die psychische Problematik im Vordergrund steht, was in casu, jedenfalls f�r die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung herrschenden gesundheitlichen Verh�ltnisse, auszuschliessen ist (vgl. angefochtener Entscheid, E. 5.1).
4.2 Wie das kantonale Gericht bereits eingehend und in allen Teilen zutreffend erwogen hat, wurde sodann eine vom Versicherten als unfallbedingtes organisches Substrat seiner Beschwerden gewertete Verletzung der Membrana atlantooccipitalis posterior und des Ligamentum alare einzig mittels eines - aus den hievor genannten Gr�nden f�r den vorliegenden Kontext indes nicht beweistauglichen - fMRI des craniocervicalen �bergangs erhoben (Bericht des Dr. med. N.________ vom 4. Juni 2007). Vorbehalte bez�glich des entsprechenden Untersuchungsergebnisses �usserte zudem der Versicherungsmediziner Dr. med. M.________ in seinem Bericht vom 2. August 2007, wonach die diesbez�glichen L�sionen zum einen auf den fMRI-Aufnahmen nicht erkennbar bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit unrichtig festgestellt worden seien und zum anderen auch die anamnestischen Daten klar gegen ein derartiges Verletzungsbild spr�chen. Ferner schlossen auch Prof. Dr. med. H.________ - gest�tzt auf ein am 22. November 2007 durchgef�hrtes MRI (vgl. den gleichentags verfassten Bericht) - und die Experten der unfallmechanischen Abkl�rungsstelle L.________ im Rahmen ihrer biomechanischen Beurteilung vom 8. Oktober 2007 auf �berwiegend wahrscheinlich intakte Ligamenta alaria.
4.3 Was ferner die vom Beschwerdef�hrer auch letztinstanzlich aufgeworfene Problematik der traumatisierten Vorzust�nde im Bereich der degenerativ gesch�digten Halswirbel C5-C7 anbelangt (vgl. MRI vom 22. September 2006 und 22. November 2007), gilt es zu beachten, dass nach geltender Rechtsprechung eine signifikante und damit dauernde Verschlimmerung einer vorbestandenen degenerativen Sch�digung der Wirbels�ule nur dann als durch einen Unfall hervorgerufen angesehen werden kann, wenn die Radioskopie ein pl�tzliches Zusammensinken der Wirbel sowie das Auftreten und Verschlimmern von Verletzungen auf Grund eines Traumas aufzeigt (Urteile U 530/06 vom 25. Oktober 2007 E. 4.2 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 355/98 vom 9. September 1999 E. 3a mit Hinweisen, in: RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45). Medizinisch ist lediglich von einer vor�bergehenden Verschlimmerung auszugehen, wenn nach einer unfallbedingten Kontusion der Wirbels�ule eine bisher stumme, vorbestehende Spondylarthrose, Spondylose oder eine andere degenerative Wirbels�ulenerkrankung symptomatisch wird (Debrunner/Ramseier, Die Begutachtung von R�ckensch�den in der schweizerischen sozialen Unfallversicherung, Bern 1990, S. 52). Die zeitliche Dauer, w�hrend welcher eine vorbestehende Wirbels�ulenerkrankung durch einen Unfall - bei Fehlen unfallbedingter Wirbelk�rperfrakturen oder struktureller L�sionen an der Wirbels�ule - im Sinne einer vor�bergehenden Verschlimmerung beeinflusst wird, betr�gt nach unfallmedizinischer Erfahrung sechs bis neun Monate, l�ngstens jedoch ein Jahr (Morscher/Chapchal, Sch�den des St�tz- und Bewegungsapparates nach Unf�llen, in: Baur/ Nigst, Versicherungsmedizin, 2. Aufl., Bern 1985, S. 192; Debrunner/ Ramseier, a.a.O., S. 52; vgl. auch B�r/Kiener, Prellung, Verstauchung oder Zerrung der Wirbels�ule, Medizinische Mitteilungen der SUVA Nr. 67 von Dezember 1994, S. 45 f.). Es handelt sich dabei um einen unfallmedizinisch allgemein anerkannten Verlauf vorbestehender Wirbels�ulenerkrankungen nach einem Unfallereignis ohne strukturelle Verletzungen der Wirbels�ule (Urteile U 530/06 vom 25. Oktober 2007 E. 4.2 und U 290/06 vom 11. Juni 2007 E. 4.2.1, in: SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34). Soweit Dr. med. M.________ in seiner Beurteilung vom 2. August 2007 (dauerhafte) strukturelle Folgen der Heckauffahrkollision aus wirbels�ulenorthop�discher Sicht verneint, stimmt er mit den allgemein anerkannten Erkenntnissen der Unfallmedizin �berein. Die Beschwerdegegnerin hat ihre Versicherungsleistungen denn auch erst auf den 9. Dezember 2007 und damit 15 Monate nach dem Unfallereignis eingestellt.
4.4.1 Schliesslich erachtet der Beschwerdef�hrer organisch fassbare Befunde in Form mehrfacher audio-neurootologischer Funktionsst�rungen f�r ausgewiesen. Er beruft sich dabei auf die Berichte des Dr. med. I.________ vom 26. M�rz und 23. Dezember 2008.
4.4.2 Wie vorinstanzlich bereits richtig erkannt wurde (vgl. in diesem Sinne auch die Beurteilungen der Frau Dr. med. C.________ vom 7. August 2008 und des Dr. med. G.________ vom 26. August 2008), ist der Aussagewert von Erkenntnissen, welche mit der auch von Dr. med. I.________ zur Abkl�rung nicht fassbarer Gleichgewichtsst�rungen angewandten Untersuchungsmethode der dynamischen Posturographie gewonnen wurden, rechtsprechungsgem�ss insofern begrenzt, als sie keine Informationen zur �tiologie derartiger St�rungen und damit zu einer allf�lligen (nat�rlichen) Unfallkausalit�t liefern. Mehrfach schon hat sich das Bundesgericht zu dieser Methode ge�ussert und dabei festgehalten, dass sich eine Unfallfolge mittels Posturographie nicht organisch objektiv nachweisen l�sst. Zwar k�nnten bestimmte Informationen gewonnen und sonst nicht fassbare Gleichgewichtsst�rungen objektiviert werden, direkte Aussagen zur �tiologie und damit zur Unfallkausalit�t eines Leidens seien jedoch ausgeschlossen (Urteile 8C_181/2010 vom 20. Mai 2010 E. 3.4.2 und 8C_75/2010 vom 1. April 2010 E. 4 mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Schon mangels verwertbaren Nachweises der Unfallkausalit�t der von Dr. med. I.________ thematisierten Schwindelsensationen ist daher auf die diesbez�glichen Vorbringen in der Beschwerdeschrift nicht weiter einzugehen.
4.5 Es bestehen somit zusammenfassend keine hinreichend erstellten Anhaltspunkte f�r organisch nachweisbare Unfallfolgen, welche die Restbeschwerden des Versicherten zu erkl�ren verm�chten. Von weiteren spezial�rztlichen Erhebungen sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschl�sse zu erwarten, weshalb keine Notwendigkeit f�r die vom Beschwerdef�hrer beantragten erg�nzenden Abkl�rungen besteht (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149). Ob das versicherte Unfallereignis jedenfalls eine - f�r die Bejahung des f�r den Leistungsanspruch erforderlichen nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gende (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 f. mit Hinweisen) - wesentliche Teilursache der nach dem 8. Dezember 2007 fortbestehenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen bildet, braucht, wie sich aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt, mit der Vorinstanz nicht abschliessend beurteilt zu werden.
5.1 Ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf (zur diesbez�glich ausschliesslichen Relevanz bei der Pr�fung der Unfallschwere: BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126; Urteile U 2/07 vom 19. November 2007 E. 5.3.1, in: SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 503/05 vom 17. August 2006 E. 2.2, 3.1 und 3.2, in: SZS 2008 S. 183), namentlich in Ber�cksichtigung des Unfallhergangs und der Fahrzeugsch�den, ist der Auffahrunfall vom 8. September 2006 innerhalb der Kategorisierung, wie sie gem�ss BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f. zu erfolgen hat, mit dem kantonalen Gericht - und auf der Linie der Rechtsprechung (vgl. dazu 8C_747/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 6.1 mit Hinweisen) - als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu qualifizieren. Die in weitgehend frontaler Richtung erfolgte Kollision f�hrte bei den involvierten Fahrzeugen zwar zu nicht unerheblichen Reparaturkosten (VW Passat des Beschwerdef�hrers: rund Fr. 4'400.-; Mercedes-Benz des Unfallverursachers: knapp Fr. 9'300.-); auf Grund der in Originalbildaufnahmen dokumentierten Sachbesch�digungen am Personenwagen des Versicherten - gem�ss technischer Unfallanalyse der unfallmechanischen Abkl�rungsstelle L.________ vom 28. September 2007 waren im linken Heckbereich im Wesentlichen der Stossf�nger, die Anh�ngerkupplung, das Heckblech, die linke R�ckleuchte, die Heckklappe und diverse Anbauteile tangiert - kann jedoch nicht von einer die Gesundheit des Beschwerdef�hrers ernsthaft gef�hrdenden Gewalteinwirkung auf dessen Fahrzeug ausgegangen werden, zumal dieses im Anschluss an den Unfall noch fahrbar war. Dieser Einsch�tzung steht auch der Umstand nicht entgegen, dass die beim Aufprall entstandene Geschwindigkeits�nderung (Delta-v) zwischen 10 und maximal 14 km/h lag (biomechanische Beurteilung der unfallmechanischen Abkl�rungsstelle L.________ vom 8. Oktober 2007 [samt technischer Unfallanalyse vom 28. September 2007]; unfallanalytisches Gutachten des Haftpflichtversicherers vom 25. Januar 2007), ist doch das h�chste Gericht bereits bei h�heren Werten schon von mittelschweren, an der Grenze zu den leichten Unf�llen liegenden Ereignissen ausgegangen (Urteil U 615/06 vom 9. Januar 2008 E. 2.4.2 mit Hinweis; vgl. auch die im Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 197/94 vom 17. Januar 1995 E. 3b, in: RKUV 1995 Nr. U 215 S. 90, wiedergegebene Kasuistik). F�r die Annahme, dass sich eher bescheidene Kr�fte ausgewirkt haben, spricht im �brigen auch die Tatsache, dass die Unfallbeteiligten es nicht f�r n�tig erachteten, die Polizei beizuziehen oder �rztliche Betreuung am Unfallort zu beanspruchen.
Damit die Ad�quanz bejaht werden k�nnte, m�sste von den in die Beurteilung einzubeziehenden Ad�quanzkriterien somit entweder ein einzelnes in besonders ausgepr�gter Weise vorliegen oder h�tten mehrere geh�uft erf�llt zu sein (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f.; 117 V 359 E. 6a S. 367).
5.2.1 Unbestrittenermassen kann weder von besonders dramatischen Begleitumst�nden noch von einer besonderen Eindr�cklichkeit des Unfallereignisses gesprochen werden. Ebenso wenig ist im Lichte der medizinischen Akten eine �rztliche Fehlbehandlung ausgewiesen. Mit der Vorinstanz sind demgegen�ber die Kriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen (BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127 f.), der erheblichen Beschwerden (BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128) und der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f.) zu bejahen, wenn auch nicht in besonders augenf�lliger Form. Die in der Beschwerde dagegen erhobenen Einwendungen im Sinne des Vorliegens einer besonderen Auspr�gung der drei letztgenannten Kriterien sind nicht stichhaltig. Namentlich in Bezug auf das im Zusammenhang mit dem Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen angerufene Urteil (des Eidg. Versicherungsgerichts) U 39/04 vom 26. April 2006 betreffend Vorzustand der HWS �bersieht der Versicherte, dass darin einzig der durch einen fr�heren Unfall verursachten dauerhaften Vorsch�digung der HWS im Rahmen der Beurteilung der einzelnen Kriterien Rechnung getragen wurde. Vorliegend handelt es sich jedoch nicht um eine durch ein fr�heres Trauma vorgesch�digte HWS, sondern um degenerative Ver�nderungen an der Wirbels�ule (vgl. E. 4.2 hievor). Der Umstand, dass sich die Kopfst�tze durch den Aufprall verschoben hat, wie auch einer allf�lligen, vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten leichten Drehung des Kopfes nach rechts im Unfallzeitpunkt ist sodann, soweit �berhaupt erstellt, bereits mit der Bejahung des betreffenden Kriteriums angemessen ber�cksichtigt. Mangels Ausmasses des daf�r erforderlichen Rotationswinkels des Kopfes ist damit keine zus�tzliche, in der K�rperhaltung angelegte Gef�hrdung ausgewiesen, welche die dadurch erlittene Verletzung als speziell ausgepr�gt erscheinen liesse (Urteil 8C_470/2007 vom 15. Mai 2008 E. 5.2.2 mit Hinweis).
5.2.2 Hinsichtlich des Kriteriums der fortgesetzten spezifischen und belastenden �rztlichen Behandlung (BGE 134 V 109 E. 10.2.3 S. 128) zeigen die medizinischen Unterlagen auf, dass der Beschwerdef�hrer zwar rund zwei Monate nach dem Unfall vom 13. November bis 14. Dezember 2006 in der Rehaklinik X.________ therapiert werden musste. In der Folge unterzog er sich bis zum Fallabschluss medikament�ser Schmerz-, Osteopathie- und Musikbehandlung sowie medizinischer Trainingstherapie. Daraus erhellt, dass sich die �rztliche Behandlungsbed�rftigkeit im Zeitpunkt der Leistungseinstellung auf wenn auch regelm�ssig absolvierte Therapien sowie prim�r Abkl�rungs- und nicht Behandlungszwecken dienenden - und damit im vorliegenden Kontext unmassgebliche (vgl. Urteil 8C_500/2007 vom 16. Mai 2008 E. 5.4) - spezial�rztliche Untersuchungen beschr�nkte. Ob vor diesem Hintergrund von einer fortgesetzt spezifischen �rztlichen Behandlung im hier zu pr�fenden Sinne gesprochen werden kann, braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden, ist doch jedenfalls eine allein dadurch bewirkte Zusatzbelastung zu verneinen (vgl. auch Urteile 8C_500/2007 vom 16. Mai 2008 E. 5.4 mit Hinweis und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 380/04 vom 15. M�rz 2005 E. 5.2.4, in: RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236). Dem vom Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang vorgebrachten Einwand, eine spezielle Belastung bestehe darin, dass er die angeordneten Therapien zwar engagiert angegangen, die heilende Wirkung nachhaltig aber ausgeblieben sei und die beteiligte �rzteschaft ihm zunehmend den Vorwurf simulatorischen Verhaltens signalisiert habe, w�re, soweit massgeblich, im Rahmen des nachstehenden Kriteriums Rechnung zu tragen.
5.2.3 Was das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen betrifft, gilt es zu beachten, dass die beiden Teilaspekte nicht kumulativ erf�llt sein m�ssen (BGE 134 V 109 E. 10.2.6 S. 129; 117 V 359 E. 7b S. 369). Aus der �rztlichen Behandlung und den erheblichen Beschwerden, welche im Rahmen der spezifischen Ad�quanzkriterien zu ber�cksichtigen sind, darf nicht auf einen schwierigen Heilungsverlauf und/oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben. Die Einnahme vieler Medikamente und die Durchf�hrung verschiedener Therapien etwa gen�gen ebenso wenig zur Bejahung dieses Kriteriums wie der Umstand, dass trotz regelm�ssiger Therapien weder eine Beschwerdefreiheit noch eine (vollst�ndige) Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit erreicht werden konnten (Urteil 8C_623/2007 vom 22. August 2008 E. 8.6 mit Hinweisen). Im Vergleich mit anderen F�llen von HWS-Distorsionstraumen und �quivalenten Verletzungen sind vorliegend keine Anhaltspunkte f�r bis zum Fallabschluss eingetretene erhebliche Komplikationen ersichtlich; auch kann nicht von einem schwierigen Heilungsverlauf gesprochen werden.
5.3 Von den sieben relevanten Kriterien sind h�chstens drei erf�llt, keines davon jedoch in ausgepr�gter Weise. Zur Bejahung der Ad�quanz allf�lliger noch vorhandener unfallbedingter Beschwerden gen�gt dies bei einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen indes nicht (Urteile 8C_897/2009 vom 29. Januar 2010 E. 4.5 und 8C_421/2009 vom 2. Oktober 2009 E. 5.8, je mit Hinweisen). Es bleibt damit bei der vorinstanzlich best�tigen Leistungseinstellung auf den 9. Dezember 2007.
Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. a und Art. 66 Abs. 1 BGG). Ein Parteikostenersatz steht der Beschwerdegegnerin, da sie als mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauter Organisation in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, gem�ss Art. 68 Abs. 3 BGG nicht zu (Urteil 8C_606 vom 27. August 2008 E. 11 mit Hinweisen).
Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Luzern, 29. Juni 2010