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Timestamp: 2016-10-20 21:22:47
Document Index: 339748919

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

I 37/02 (20.01.2003)
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Ferrari und nebenamtlicher Richter Weber; Gerichtsschreiber Jancar
D.________, 1956, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechts-anwalt Dr. Urban Bieri, Ober-Emmenweid 46, 6020 Emmen-br�cke
D.________, 1956, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechts-anwalt Dr. Urban Bieri, Ober-Emmenweid 46, 6020 Emmen-br�cke
Der 1956 geborene D.________ war seit 1. Juli 1988 bis M�rz 1997 als Bauar-beiter bei der Firma H.________ AG in C.________ angestellt. Am 12. Februar 1997 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Der behandelnde Arzt Dr. med. B.________, Allgemeinpraxis, diagnostizierte am 14. Juni 1997 ein lumboradikul�res Restsyndrom mit Fussheberparese links bei Status nach Operation einer Diskushernie L5/S1 links am 21. Februar 1997. Der Versicherte sei im bisherigen Beruf als Bauarbeiter ab 5. August 1996 bis 14. Juni 1997 zu 100 % arbeitsunf�hig gewesen. Mit Verf�gung vom 24. August 1998 ordnete die IV-Stelle Aargau ein sechsmonatiges Arbeitstraining im Hinblick auf eine berufliche Wiedereingliederung an. Die in der V.________ vollzogene Massnahme wurde am 27. November 1998 vorzeitig abgebrochen, da der Versicherte angab, an zunehmenden Beschwerden zu leiden, sich �berfordert zu f�hlen und abends nicht mehr handlungsf�hig zu sein. Ein von der IV-Stelle bei der Klinik Z.________ in Auftrag gegebenes Gutachten ergab am 7. April 1999, dass der Versicherte als Bauhilfsarbeiter mit schwerer k�rperlicher Arbeit zu 100 % arbeitsunf�hig sei. Demgegen�ber d�rfe ihm vom Bewegungsapparat her mittelfristig eine 50 %ige Arbeitsf�higkeit f�r leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne Gewichtsbelastungen, unter Vermeidung von repetitiven Bewegungen sowie mit der M�glichkeit zu Wechselbelastungen, zugemutet werden. Am 5. Juli 1999 wurde erg�nzend ausgef�hrt, diese Arbeitsf�higkeit k�nne ab 7. Ap-ril 1999 mittelfristig innert weniger Monate erreicht werden. Eingeschr�nkt werde sie m�glicherweise wegen Verdachts auf funktionelle �berlagerung und Chronifizierungstendenz. Am 10. Mai 2000 erstatteten Dr. med. K.________, Oberarzt, und Frau Dr. med. X.________, Leitende �rztin, Klinik Y.________ des Heilst�ttevereins, ein zus�tzliches Gutachten unter Einbezug des psychosomatischen Bereiches. Diagnostiziert wurde ein chronisches, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit psychischer Funktionseinschr�nkung bei Status nach Fenestration und Exstirpation einer links-medio-lateralen Discushernie L5/S1 links am 21. Februar 1997 wegen lumboradikul�rem Schmerz- und sensomotorischem Ausfallsyndrom S1 links. Der Versicherte sei aus psychosomatischer Sicht unter Ber�cksichtigung der somatischen Befunde zu 50 % arbeitsunf�hig. Medizinisch-theoretisch sei ihm eine leichte, wechselbelastende T�tigkeit von zirka vier Stunden pro Tag zumutbar. Mit Vorbescheid vom 29. September 2000 stellte die IV-Stelle die Ausrichtung einer halben Invalidenrente ab 1. April 1997 bei einem Invalidit�tsgrad von 58 % in Aussicht. Am 4. Dezember 2000 erliess sie eine gleich lautende Verf�gung.
Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf Ausrichtung einer vollen (recte: ganzen) Invalidenrente ab 1. April 1997 hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau teilweise gut, indem es dem Versicherten ab 1. April 1997 bis 31. M�rz 2002 eine ganze Invalidenrente zusprach. Im �brigen wies es die Beschwerde ab (Entscheid vom 20. November 2001).
Gegen diesen Entscheid f�hren sowohl die IV-Stelle als auch der Versicherte Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Die Erstere beantragt die Aufhebung des kantonalen Entscheides und die Best�tigung ihrer Verf�gung vom 4. Dezember 2000; eventuell sei sie zu verpflichten, dem Versicherten vom 1. April 1997 bis 31. Oktober 1999 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Der Letztere verlangt die Aufhebung des kantonalen Entscheides wie auch der Verf�gung und die R�ckweisung der Sache zur Neubeurteilung an die Verwaltung, eventuell die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente ab 1. April 1997.
Der Versicherte schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der IV-Stelle unter eventueller Erneuerung seines eigenen Antrags. Die IV-Stelle und das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichten auf Vernehmlassungen.
Da den beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden derselbe Sachverhalt zu Grunde liegt, sich die gleichen Rechtsfragen stellen und die Rechtsmittel den n�mlichen vorinstanzlichen Entscheid betreffen, rechtfertigt es sich, die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (BGE 123 V 215 Erw. 1, 120 V 466 Erw. 1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 33 Erw. 1, 157 Erw. 1, 126 V 285 Erw. 1; Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. 1, S. 343 unten f.).
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Invalidenversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 4. Dezember 2000) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die neuen Bestimmungen nicht anwendbar.
3.1 Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze zu den Begriffen der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), der Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit (BGE 121 V 331 Erw. 3b, 116 V 249 Erw. 1b, 115 V 133 Erw. 2, 109 V 29 Erw. 3d, je mit Hinweisen) sowie des ausgeglichenen Arbeitsmarktes (BGE 127 V 298 Erw. 4c, 110 V 276 Erw. 4b mit Hinweis; vgl. auch AHI 1998 S. 291 Erw. 3b), zu den Voraussetzungen und zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), zur Bemessung des Invalidit�tsgrades bei Er-werbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 128 V 30 Erw. 1), zum Beizug von Tabellenl�hnen bei der Be-stimmung des Invalideneinkommens (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen) und zu den zul�ssigen Abz�gen vom Invalideneinkommen (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausf�hrungen zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) und zur Beweisw�rdigung von Arztbe-richten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; AHI 2001 S. 113 Erw. 3). Darauf kann verwiesen werden.
3.2 Zu erg�nzen ist, dass die Rente f�r die Zukunft entsprechend zu erh�hen, herabzusetzen oder aufzuheben ist, wenn sich der Grad der Invalidit�t eines Rentenbez�gers in einer f�r den Anspruch erheblichen Weise �ndert (Art. 41 IVG). Nach der Rechtsprechung ist die Invalidenrente nicht nur bei einer wesentlichen Ver�nderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich ver�ndert haben (BGE 113 V 275 Erw. 1a mit Hinweisen; siehe auch BGE 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b).
Bei einer Verbesserung der Erwerbsf�higkeit ist die anspruchsbeeinflussende �nderung f�r die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu ber�cksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich l�ngere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu ber�cksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a Abs. 1 IVV; vgl. BGE 125 V 417 Erw. 2d, 109 V 126 Erw. 4a; vgl. auch AHI 1998 S. 121 Erw. 1b).
3.3 Die Verwaltung als verf�gende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht d�rfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen �berzeugt sind (Kummer, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136). Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu f�llen. Die blosse M�glichkeit eines bestimmten Sachverhalts gen�gt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen m�glichen Geschehensabl�ufen als die wahrscheinlichste w�rdigen (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen).
F�hren die von Amtes wegen vorzunehmenden Abkl�rungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgem�sser Beweisw�rdigung zur �berzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als �berwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es k�nnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr �ndern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweisw�rdigung; Kiser, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, S. 212, Rz 450; K�lz/H�ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., S. 39, Rz 111 und S. 117, Rz 320; Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 Erw. 4a, 122 III 223 Erw. 3c, 120 Ib 229 Erw. 2b, 119 V 344 Erw. 3c mit Hinweis). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtliche Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis).
4.1 �ber den Gesundheitszustand des Versicherten sind sowohl f�r den somatischen wie auch f�r den psychosomatischen Bereich umfangreiche Gutachten bei den Kliniken Z.________ vom 7. April/5. Juli 1999 und Y.________ vom 10. Mai 2000 eingeholt worden. Beide Gutachten attestieren dem Versicherten eine 50 %ige Arbeitsf�higkeit f�r leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne Ge-wichtsbelastungen, unter Vermeidung von repetitiven Bewegungen sowie mit der M�glichkeit zu Wechselbelastungen, resp. f�r eine leichte wechselbelastende T�tigkeit von vier Stunden pro Tag.
4.2 Entgegen der Auffassung des Versicherten wird im Gutachten der Klinik Y.________ sehr wohl eine Beurteilung der Arbeitsunf�higkeit sowohl aus somatischer wie auch aus psychosomatischer Sicht abgegeben. In der Frage, die auf S. 10 des Gutachtens wiedergegeben ist, wird ausdr�cklich die zumutbare Arbeitsf�higkeit aus psychosomatischer Sicht unter Ber�cksichtigung der somatischen Befunde aufgef�hrt und von den Gutachtern dann die entsprechende Antwort abgegeben. Dieses Gutachten ist in �bereinstimmung mit der Auffassung der Vorinstanz umfassend und koh�rent.
In den Gutachten der Klinik Z.________ und der Klinik Y.________ kommt zum Ausdruck, dass die objektiven Befunde nicht der subjektiven Wahrnehmung des Versicherten entsprechen. Die Klinik Z.________ stellt fest, dass aktuell keine klinischen Hinweise auf eine radikul�re Symptomatik vorl�gen, bei insbesondere symmetrischem Reflexstatus, abgesehen von einem residual abgeschw�chten ASR links; der Las�gue-Provokationstest sei beidseits negativ. Auch die Klinik Y.________ gibt an, dass der Versicherte, obwohl er alle �bungen dynamisch und exakt ausf�hre und von aussen keine Schmerzen sichtbar seien, eher eine Verschlimmerung seiner Symptome angebe. Es zeige sich eine ausgepr�gte Diskrepanz zwischen dem sehr hohen Leidensdruck des Versicherten mit aus-gepr�gter negativer Selbsteinsch�tzung (welche praktisch einem pflegebed�rf-tigen Patienten entspreche) und den klinisch objektivierbaren Befunden. Soweit in diesem Lichte Aggravation psychischer oder k�rperlicher Beschwerden als Ursache f�r die Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit feststellbar ist, bleibt diese Einschr�nkung als invalidit�tsfremder Faktor bei der Beurteilung der Leistungs-f�higkeit unber�cksichtigt (AHI 1999 S. 238 Erw. 1; Urteile R. vom 2. Dezember 2002 Erw. 2.2, I 53/02, und A. vom 24. Mai 2002 Erw. 3b/bb, I 518/01).
Nach dem Gesagten ist auf Beweiserg�nzungen in medizinischer Hinsicht zu verzichten, da der rechtserhebliche Sachverhalt hinreichend erstellt ist und von weiteren Abkl�rungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. zur antizipierten Beweisw�rdigung Erw. 3.3 hievor).
Umstritten ist weiter der Zeitpunkt, ab welchem dem Versicherten die festgestellte 50 %ige Arbeitsf�higkeit (Erw. 4.1 hievor) zugemutet werden kann.
Im Gutachten der Klinik Y.________ vom 10. Mai 2000 wird der Versicherte l�ngerfristig als 50 % arbeitsf�hig qualifiziert. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass die Arbeitsf�higkeit doch �ber einen l�ngeren Zeitraum beibehalten werden kann. Dem Gutachten l�sst sich aber nicht entnehmen, dass der Versicherte im Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens 100 % arbeitsunf�hig gewesen sein soll resp. dass die Arbeitsf�higkeit von 50 % erst l�ngerfristig erreicht werden k�nnte.
Aussagen �ber den Beginn der 50 %igen Arbeitsf�higkeit sind jedoch im Erg�nzungsbericht der Klinik Z.________ vom 5. Juli 1999 enthalten. Dort wird der Zeitraum von wenigen Monaten ab Erstellung des Gutachtens vom 7. April 1999 angegeben. Zwar werden noch m�gliche Einschr�nkungen angef�hrt, die jedoch an der grunds�tzlich festgestellten 50 %igen Arbeitsf�higkeit nichts �ndern. Vielmehr wird auf die funktionelle �berlagerung und Chronifizierungstendenz verwiesen. Diesbez�glich liegt aber eine Wertung durch das Gutachten der Klinik Y.________ vom 10. Mai 2000 vor, das bez�glich Arbeitsf�higkeit nicht von der Beurteilung der Klinik Z.________ abweicht. Einschr�nkungen werden im Erg�nzungsbericht der Klinik Z.________ vom 5. Juli 1999 lediglich bez�glich Steigerung der Arbeitsf�higkeit angebracht. Eine solche wird aber auch von der IV-Stelle nicht angenommen. Zu konkretisieren ist demnach der Begriff "wenige Monate" gem�ss Erg�nzungsbericht vom 5. Juli 1999. Dabei kann es sich nach allgemeinem Sprachgebrauch sicher nicht um einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten handeln. Von einer sechsmonatigen �bergangsfrist geht auch der Versicherte in der Eventualbegr�ndung der Beschwerdeantwort vom 21. M�rz 2002 aus. Wird dieser Zeitraum ber�cksichtigt und zum Erstellungs-datum des Gutachtens der Klinik Z.________ vom 7. April 1999 hinzugez�hlt, so ist davon auszugehen, dass ab Oktober 1999 eine Arbeitsf�higkeit von 50 % vorliegt. Gest�tzt auf Art. 88a Abs. 1 IVV ist drei Monate nach der Verbesserung der Erwerbsf�higkeit, somit ab 1. Januar 2000, eine 50 %ige Arbeitsf�higkeit f�r die Bemessung des Invalidit�tsgrades anzunehmen.
Nach dem Gesagten ist f�r die Zeit ab 1. April 1997 bis Ende 1999 von g�nzli-cher Arbeitsunf�higkeit des Versicherten (auch ausserhalb seines angestam-mten Berufs) auszugehen. Insbesondere ist die Beurteilung des Dr. med. A.________, med. Dienst der IV-Stelle, vom 22. Juni 2000 nicht nachvollziehbar, weshalb bereits nach Ablauf des Wartejahres gem�ss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG, d.h. bereits ab April 1997, eine Arbeitsf�higkeit von 50 % gegeben sein k�nnte.
Ab 1. April 1997 bis Ende 1999 hat der Versicherte auf Grund der vollst�ndigen Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (vgl. auch Rz 3004 des Kreisschreibens des Bundesamtes f�r Sozialversicherung �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit, KSIH).
Zu pr�fen bleibt, ob die ab 1. Januar 2000 zu ber�cksichtigende 50 %ige Ar- beitsf�higkeit sich auf den Invalidit�tsgrad auswirkt.
7.1 F�r die Vornahme des Einkommensvergleichs sind die hypothetischen Erwerbseinkommen im Jahre 2000 massgebend, da sowohl die allf�llige Anspruchs�nderung als auch der Verf�gungserlass in dieses Jahr fallen (BGE 128 V 174; Urteil F. vom 25. November 2002 Erw. 5.2.1, I 415/01).
7.2 Bei der Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Validen-einkommen) ist entscheidend, was der Versicherte im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tat-s�chlich verdienen w�rde. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie m�g-lich zu erfolgen. Massgebend ist, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen F�higkeiten und pers�nlichen Umst�nde unter Ber�cksichtigung ihrer beruflichen Weiterentwicklung, soweit hief�r hinreichend konkrete Anhalts-punkte bestehen, zu erwarten gehabt h�tte (BGE 96 V 29, ZAK 1985 S. 635 Erw. 3a sowie RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b). Da nach empirischer Feststellung in der Regel die bisherige T�tigkeit im Gesundheitsfall weitergef�hrt worden w�re, ist Ankn�pfungspunkt f�r die Bestimmung des Valideneinkommens h�ufig der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 Erw. 3b am Ende; vgl. auch ZAK 1990 S. 519 Erw. 3c; Urteil D. vom 30. Oktober 2002 Erw. 1.2, I 517/02).
Der Versicherte war bis Ende M�rz 1997 bei der Firma H.________ AG als Bauarbeiter angestellt, weshalb auf das Jahreseinkommen 1996 abzustellen ist. In den Monaten August bis Dezember 1996 wurden dem Versicherten wegen Arbeitsunf�higkeit lediglich 80 % des Lohnes ausbezahlt, was je auf 100 % umzurechnen ist. Unter Ber�cksichtigung dieser Anpassung ergibt sich f�r 1996 ein Einkommen von total Fr. 52'184.- (vgl. Fragebogen f�r Arbeitgeber, ausgef�llt am 19. Juni 1997). Umgerechnet auf das Jahr 2000 resultiert ein Einkommen von Fr. 53'183.- (Nominallohnindex Baugewerbe, M�nner 1996: 104,5; 2000: 106,5: vgl. "Lohnentwicklung 2000", herausgegeben vom Bundes-amt f�r Statistik, Neuch�tel 2001, Tabelle 1.1.93).
7.3 F�r die Feststellung des hypothetischen Invalideneinkommens ist von den standardisierten monatlichen Bruttol�hnen gem�ss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 (LSE; vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen) und hiebei vom Durchschnittsverdienst f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten im privaten Sektor (bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) besch�ftigte M�nner auszugehen (Tabelle A 1). Dieser betrug monatlich Fr. 4437.- (inkl. 13. Monatslohn) bzw. j�hrlich Fr. 53'244.-, was umgerechnet auf die w�chentliche betriebs�bliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden im Jahre 2000 (Die Volkswirtschaft 2002, Heft 10, S. 88 TA B9.2) Fr. 55'640.- ergibt. Unter Ber�cksichtigung des zumutbaren Arbeitspensums von 50 % und des von der Verwaltung vorgenommenen Abzuges von 15 % resultiert ein Einkommen von Fr. 23'647.-, was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 53'183.- zu ei-nen Invalidit�tsgrad von 55,5 % bzw. zum Anspruch auf eine halbe Invaliden-rente f�hrt.
Selbst bei Veranschlagung des maximal zul�ssigen Abzuges von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc; AHI 2002 S. 71 Erw. 4b/cc) w�rde ein Einkommen von Fr. 20'865.- bzw. ein Invalidit�tsgrad von 60,8 % resultieren, womit der Grenzwert von 66 2/3 % f�r eine ganze Invalidenrente ebenfalls unterschritten wird.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die IV-Stelle obsiegt mit ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde knapp zur H�lfte, so dass sie dem Versicherten in diesem Rahmen eine reduzierte Parteientsch�digung auszurichten hat. Der Versicherte unterliegt mit seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde g�nzlich, so dass er diesbez�glich keinen Anspruch auf Parteientsch�digung hat (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der IV-Stelle Aargau werden der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 20. November 2001 und die Verf�gung vom 4. Dezember 2000 in dem Sinne abge�ndert, dass D.________ vom 1. April 1997 bis 31. Dezember 1999 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. Januar 2000 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die IV-Stelle des Kantons Aargau hat D.________ f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1'250.‑ (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.