Source: http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/archiv/17-07/index.php?sz=8
Timestamp: 2017-09-22 11:34:54
Document Index: 280033762

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', '§ 177', '§ 184', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 406', '§ 404', 'BGH', 'BGH', '§ 261', '§ 239', '§ 339', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 126', '§ 126', 'Art. 6', 'Art. 41', 'BGH', '§ 84', '§ 151', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 264', '§ 349', '§ 263', '§ 267', '§ 269', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 27', '§ 29', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 264', '§ 263', 'BGH', 'BGH', '§ 263', 'BGH', 'BGH', '§ 406', '§ 406', '§ 252', '§ 337', 'BGH', 'BGH', '§ 224', '§ 267', 'BGH', 'BGH', '§ 261', '§ 267', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

HRRS Juli 2017: Vollständige Rechtsprechung · hrr-strafrecht.de
602. BVerfG 2 BvQ 26/17 (3. Kammer des Zweiten Senats) – Beschluss vom 24. Mai 2017 (AG München)
603. BVerfG 2 BvQ 27/17 (3. Kammer des Zweiten Senats) – Beschluss vom 24. Mai 2017 (LG München I / AG München)
604. BVerfG 2 BvR 249/17 (2. Kammer des Zweiten Senats) – Beschluss vom 18. Mai 2017 (OLG München / LG Traunstein / AG Bamberg)
605. BVerfG 2 BvR 893/17 (2. Kammer des Zweiten Senats) – Beschluss vom 17. Mai 2017 (OLG Frankfurt am Main)
S. 323 (Heft 7/2017)
606. BVerfG 2 BvR 1107/16 (2. Kammer des Zweiten Senats) – Beschluss vom 22. Mai 2017 (OLG Oldenburg)
607. BVerfG 2 BvR 1511/16 (2. Kammer des Zweiten Senats) – Beschluss vom 2. Mai 2017 (Kammergericht / LG Berlin)
608. BVerfG 2 BvR 1821/16 (3. Kammer des Zweiten Senats) – Beschluss vom 26. Mai 2017 (OLG Düsseldorf)
609. BVerfG 2 BvR 30/15 (3. Kammer des Zweiten Senats) – Beschluss vom 11. Mai 2017 (OLG Hamm / LG Arnsberg)
610. BGH 3 StR 133/17 – Beschluss vom 25. April 2017 (LG Oldenburg)
611. BGH 3 StR 23/17 – Beschluss vom 25. April 2017 (LG Verden)
Vollrausch (Strafrahmenmilderung bei nicht ausschließbarer Schuldunfähigkeit und feststehender verminderter Schuldfähigkeit).
612. BGH 3 StR 260/16 – Beschluss vom 23. März 2017 (LG Mönchengladbach)
613. BGH 3 StR 323/16 – Urteil vom 4. Mai 2017 (LG Düsseldorf)
614. BGH 3 StR 453/16 – Beschluss vom 25. April 2017 (LG Trier)
615. BGH 3 StR 501/16 – Beschluss vom 7. März 2017 (LG Stade)
Anforderungen an die Auseinandersetzung mit einer möglichen Korrektur des Rücktrittshorizonts beim versuchten Tötungsdelikt (unbeendeter oder beendeter Versuch; Erörterungsbedarf bei wahrgenommenen körperlichen Reaktionen des Opfers nach der letzten Ausführungshandlung; Zweifel an der tödlichen Verletzung);
S. 324 (Heft 7/2017)
natürliche Handlungseinheit trotz Wechsel des Angriffsmittels (unmittelbarer räumlich-zeitlicher Zusammenhang; keine Zäsur; gemeinsames subjektives Element).
616. BGH 3 StR 524/16 – Beschluss vom 4. April 2017 (LG Kleve)
Rechtsfehlerhafte Annahme eines fehlgeschlagenen Versuchs der sexuellen Nötigung (Zeitpunkt der letzten Ausführungshandlung; subjektiv angenommene Unfähigkeit zur Herbeiführung des Taterfolges; Zungenkuss als sexuell erhebliche Handlung); milderes Gesetz nach Reform des Sexualstrafrechts.
§ 24 StGB; § 177 StGB; § 184h Nr. 1 StGB; § 2 Abs. 3 StGB
617. BGH 3 StR 87/17 – Urteil vom 4. Mai 2017 (LG Hildesheim)
618. BGH 5 StR 100/17 – Beschluss vom 10. Mai 2017 (LG Hamburg)
619. BGH 5 StR 108/17 – Beschluss vom 31. Mai 2017 (LG Berlin)
Umgrenzungsfunktion der Anklage (Mindestanforderungen an die Identifizierung Tat).
620. BGH 5 StR 114/17 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Hamburg)
621. BGH 5 StR 117/17 (alt: 5 StR 98/14) – Beschluss vom 30. Mai 2017 (LG Berlin)
Tenorierung des teilweisen Absehens von der Adhäsionsentscheidung; Prozesskostenhilfe.
§ 406 Abs. 5 Satz 2 StPO; § 404 Abs. 5 Satz 1 StPO
622. BGH 5 StR 120/17 – Beschluss vom 30. Mai 2017 (LG Berlin)
623. BGH 5 StR 19/17 (alt: 5 StR 555/09 und 5 StR 261/12) – Urteil vom 10. Mai 2017 (LG Potsdam)
Sachlich-rechtlich bedenkenfreie Ablehnung des Vorsatzes fehlerhafter Rechtsanwendung (Beweiswürdigung; Rechtsbeugung; Freiheitsberaubung; irrtümliche Annahme der Zuständigkeit bei der Verbindung mehrerer Verfahren; Saalverhaftung als „Machtdemonstration“).
§ 261 StPO; § 239 StGB; § 339 StGB
624. BGH 5 StR 63/17 (alt: 5 StR 300/15) – Beschluss vom 9. Mai 2017 (LG Dresden)
625. BGH 5 StR 94/17 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Lübeck)
Härteausgleich bei der Gesamtstrafenbildung.
626. BGH 5 StR 129/17 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Görlitz)
627. BGH 5 StR 135/17 – Beschluss vom 30. Mai 2017 (LG Hamburg)
Rechtsfehlerhaft unterbliebener Teilfreispruch (Erschöpfung des Eröffnungsbeschlusses).
628. BGH 5 StR 152/17 – Beschluss vom 30. Mai 2017
Prozesskostenhilfe für den Nebenkläger (Voraussetzungen; gesonderte Gewährung für jede Instanz; erneute Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse).
629. BGH 5 StR 174/17 – Beschluss vom 10. Mai 2017 (LG Cottbus)
630. BGH 5 StR 184/17 – Beschluss vom 30. Mai 2017 (LG Berlin)
631. BGH AK 20-24/17 – Beschluss vom 1. Juni 2017
Dringender Tatverdacht wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland (deutsches Strafrecht; Fluchtgefahr; Fortdauer der Untersuchungshaft über sechs Monate).
632. BGH AK 20-24/17 – Beschluss vom 1. Juni 2017
633. BGH AK 20-24/17 – Beschluss vom 1. Juni 2017
S. 325 (Heft 7/2017)
634. BGH AK 20-24/17 – Beschluss vom 1. Juni 2017
635. BGH AK 20-24/17 – Beschluss vom 1. Juni 2017
636. BGH AK 25/17 – Beschluss vom 1. Juni 2017 (OLG München)
Fortdauer der Untersuchungshaft über sechs Monate (Haftgrund der Schwerkriminalität; Beschleunigungsgebot in Haftsachen; Verhältnismäßigkeit).
637. BGH 1 StR 26/17 – Beschluss vom 27. April 2017 (LG München II)
638. BGH 1 StR 32/17 – Beschluss vom 26. April 2017 (LG Kempten)
639. BGH 1 StR 626/16 – Beschluss vom 9. Mai 2017 (LG Augsburg)
640. BGH 1 StR 649/16 – Beschluss vom 9. Mai 2017 (LG München I)
641. BGH 1 StR 70/17 – Beschluss vom 4. April 2017 (LG Schweinfurt)
642. BGH 2 StR 117/17 – Beschluss vom 10. Mai 2017 (LG Darmstadt)
643. BGH 2 StR 8/15 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Köln)
644. BGH 2 StR 99/17 – Beschluss vom 30. Mai 2017 (LG Aachen)
645. BGH 2 StR 169/15 – Beschluss vom 16. Mai 2017 (LG Rostock)
646. BGH 2 StR 172/17 – Beschluss vom 18. Mai 2017 (LG Frankfurt am Main)
647. BGH 2 StR 203/14 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Erfurt)
3. Hat der Tatrichter die wirtschaftlichen Verhältnisse von Angeklagtem oder Tatopfer, ohne dass diese dem Fall ihr besonderes Gepräge geben, gleichwohl bei der Bemessung des Schmerzensgeldes berücksichtigt, stellt dies regelmäßig einen Rechtsfehler dar, bei dem anhand der tatrichterlichen Erwägungen im Einzelfall zu prüfen ist, ob die angefochtene Adhäsionsentscheidung darauf zum Nachteil des Angeklagten beruhen kann. Die Berücksichtigung schlechter finanzieller Verhältnisse des Angeklag-
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ten wird sich regelmäßig nicht zu seinem Nachteil ausgewirkt haben, hingegen liegt es nahe, dass die Einbeziehung einer wirtschaftlich schlechten Situation des Tatopfers zu einer Erhöhung des Schmerzensgeldes geführt und sich nachteilig ausgewirkt hat.
648. BGH 2 StR 374/14 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Bonn)
649. BGH 2 StR 420/15 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Aachen)
1. Die Vereinigten Großen Senate des Bundesgerichtshofs haben entschieden, dass bei der Bemessung einer billigen Entschädigung in Geld alle Umstände des Falles berücksichtigt und dabei die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schädigers und des Geschädigten nicht von vornherein ausgeschlossen werden können.
2. Für die Überprüfung eines Ausspruchs über die Zuerkennung eines Schmerzensgeldes im Adhäsionsverfahren gilt danach Folgendes: Die Nichtberücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse von Angeklagtem und Tatopfer stellt entgegen der bisherigen Rechtsprechung der Strafsenate des Bundesgerichtshofs regelmäßig keinen Rechtsfehler dar. Ausnahmsweise ist eine Berücksichtigung vonnöten, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse dem Fall ein „besonderes Gepräge“ geben. Dies ist etwa bei einem wirtschaftlichen Gefälle anzunehmen. Ausführungen dazu, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse dem Fall kein besonderes Gepräge geben, sind regelmäßig nicht erforderlich.
3. Hat der Tatrichter die wirtschaftlichen Verhältnisse von Angeklagtem oder Tatopfer, ohne dass diese dem Fall ihr besonderes Gepräge geben, gleichwohl bei der Bemessung des Schmerzensgeldes berücksichtigt, stellt dies regelmäßig einen Rechtsfehler dar, bei dem anhand der tatrichterlichen Erwägungen im Einzelfall zu prüfen ist, ob die angefochtene Adhäsionsentscheidung darauf zum Nachteil des Angeklagten beruhen kann. Die Berücksichtigung schlechter finanzieller Verhältnisse des Angeklagten wird sich regelmäßig nicht zu seinem Nachteil ausgewirkt haben. Hingegen liegt es nahe, dass die Einbeziehung einer wirtschaftlich schlechten Situation des Tatopfers zu einer Erhöhung des Schmerzensgeldes geführt und sich nachteilig ausgewirkt haben kann.
650. BGH 2 StR 428/14 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Marburg)
3. Hat der Tatrichter die wirtschaftlichen Verhältnisse von Angeklagtem oder Tatopfer, ohne dass diese dem Fall ihr besonderes Gepräge geben, gleichwohl bei der Bemessung des Schmerzensgeldes berücksichtigt, stellt dies regelmäßig einen Rechtsfehler dar, bei dem anhand der tat-
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richterlichen Erwägungen im Einzelfall zu prüfen ist, ob die angefochtene Adhäsionsentscheidung darauf zum Nachteil des Angeklagten beruhen kann. Die Berücksichtigung schlechter finanzieller Verhältnisse des Angeklagten wird sich regelmäßig nicht zu seinem Nachteil ausgewirkt haben, hingegen liegt es nahe, dass die Einbeziehung einer wirtschaftlich schlechten Situation des Tatopfers zu einer Erhöhung des Schmerzensgeldes geführt und sich nachteilig ausgewirkt hat.
651. BGH 2 StR 466/16 – Beschluss vom 12. April 2017 (LG Gießen)
652. BGH 2 StR 468/16 – Beschluss vom 30. Mai 2017 (LG Aachen)
653. BGH 2 StR 495/13 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Frankfurt am Main)
654. BGH 2 StR 518/14 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Köln)
655. BGH 2 StR 522/14 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Frankfurt am Main)
2. Für die Überprüfung eines Ausspruchs über die Zuerkennung eines Schmerzensgeldes im Adhäsionsverfahren gilt danach Folgendes: Die Nichtberücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse von Angeklagten und Tatopfer stellt entgegen der bisherigen Rechtsprechung der Strafsenate des Bundesgerichtshofs regelmäßig keinen
S. 328 (Heft 7/2017)
Rechtsfehler dar. Ausnahmsweise ist eine Berücksichtigung vonnöten, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse dem Fall ein „besonderes Gepräge“ geben. Dies ist etwa bei einem wirtschaftlichen Gefälle anzunehmen. Ausführungen dazu, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse dem Fall kein besonderes Gepräge geben, sind regelmäßig nicht erforderlich.
656. BGH 2 StR 543/15 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Erfurt)
657. BGH 2 StR 570/16 – Beschluss vom 4. Mai 2017 (LG Köln)
658. BGH 2 StR 575/16 – Beschluss vom 2. Mai 2017 (LG Frankfurt am Main)
659. BGH 2 StR 592/16 – Beschluss vom 27. April 2017 (LG Aachen)
660. BGH 2 ARs 46/15 (2 AR 312/14) – Beschluss vom 7. Juni 2017
661. BGH 2 ARs 156/17 (2 AR 46/17) – Beschluss vom 4. Mai 2017
662. BGH 2 ARs 265/17 (2 AR 157/17) – Beschluss vom 7. Juni 2017
663. BGH 2 ARs 426/16 (2 AR 283/16) – Beschluss vom 19. Januar 2017
Einstweilige Unterbringung (Zuständigkeit für Genehmigung einer medizinischen Zwangsmedikation). § 126a Abs. 2 Satz 1 StPO; § 126 StPO; Art. 6 Abs. 4 BayMRVG; Art. 41 Nr. 3 BayMRVG
664. BGH 2 ARs 436/16 (2 AR 303/16) – Beschluss vom 11. April
Örtliche Zuständigkeit (Einleitung der Vollstreckung; gewöhnlicher Aufenthalt).
§ 84 Abs. 2 Satz 1 und 2 JGG; § 151 FamFG; 152 Abs. 2 FamFG
665. BGH 4 StR 111/17 – Beschluss vom 9. Mai 2017 (LG Essen)
Kosten bei zurückgenommenem oder erfolglosem Rechtsmittel (Überbürdung).
666. BGH 4 StR 29/17 – Beschluss vom 25. April 2017 (LG Berlin)
S. 329 (Heft 7/2017)
667. BGH 4 StR 73/17 – Beschluss vom 9. Mai 2017 (LG Münster)
668. BGH 4 StR 78/17 – Beschluss vom 22. Mai 2017 (LG Bochum)
669. BGH 4 StR 131/17 – Beschluss vom 10. Mai 2017 (LG Dortmund)
670. BGH 4 StR 132/17 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Essen)
671. BGH 4 StR 135/17 – Beschluss vom 10. Mai 2017 (LG Freiburg)
672. BGH 4 StR 141/17 – Beschluss vom 23. Mai 2017 (LG Detmold)
Gegenstand des Urteils (Identität der Tat); Verwerfung der Revision als unbegründet (Auswirkungen eines Antrages auf Teileinstellung); Betrug (unterlassene Bezifferung des Vermögensschadens); Urkundenfälschung; Fälschung beweiserheblicher Daten (per E-Mail übermittelte Informationen).
§ 264 StPO; § 349 Abs. 2 StPO; § 263 Abs. 1 StGB; § 267 StGB; § 269 Abs. 1 StGB
673. BGH 4 StR 165/17 – Beschluss vom 22. Mai 2017 (LG Stuttgart)
674. BGH 4 StR 176/17 – Beschluss vom 23. Mai 2017 (LG Bielefeld)
675. BGH 4 StR 547/16 – Beschluss vom 27. April 2017 (OLG Nürnberg)
676. BGH 4 StR 567/16 – Beschluss vom 10. Mai 2017 (LG Bochum)
677. BGH 4 StR 612/16 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Siegen)
678. BGH 4 StR 614/16 – Beschluss vom 28. März 2017 (LG Münster)
679. BGH 4 StR 614/16 – Beschluss vom 28. März 2017 (LG Münster)
680. BGH 4 StR 614/16 – Beschluss vom 27. April 2017 (LG Münster)
681. BGH 4 StR 614/16 – Beschluss vom 27. April 2017 (LG Münster)
682. BGH 4 ARs 22/16 – Beschluss vom 7. Juni 2017
683. BGH 1 StR 147/17 – Beschluss vom 25. April 2017 (LG Ulm)
684. BGH 1 StR 163/17 – Beschluss vom 22. Mai 2017 (LG Karlsruhe)
685. BGH 1 StR 265/16 – Urteil vom 9. Mai 2017 (LG München I)
Steuerhinterziehung durch Unterlassen (Garantenstellung aus Ingerenz: Begrenzung der Handlungspflicht durch den Schutzweck der verletzten Pflicht, keine steuerrechtliche Handlungspflicht durch Bestechungen; mögliche mittelbare Täterschaft durch Verschweigen der Voraussetzungen eines Abzugsverbot); Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme bei Unterlassungsdelikten; Prozessbetrug (unmittelbares Ansetzen des Beklagten erst durch Antragsstellung; möglicher gleichzeitiger Betrug gegenüber dem Verfahrensgegner: Vermögensschaden durch Klagerücknahme); Ausschluss der strafbefreienden Selbstanzeige wegen Entdeckung der Tat (Begriff der Entdeckung: Entdeckung durch ausländische Behörden und Privatpersonen); Geldbuße gegen juristi-
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sche Personen (Bemessung der Geldbuße: Schuld der handelnden Leitungspersonen, Bestehen und nachträgliches Einführen von Compliance-Systemen); Bestechlichkeit (Pflichtwidrigkeit der Diensthandlung bei Ermessenspielraum des Amtsträgers); Revision der Nebenbeteiligten (Statthaftigkeit bezüglich Anfechtung des Schuldspruchs); Beihilfe (Voraussetzungen: Eventualvorsatz bezüglich Haupttat ausreichend); tatrichterliche Beweiswürdigung (revisionsrechtliche Überprüfbarkeit); Strafzumessung (revisionsrechtliche Überprüfbarkeit).
686. BGH 1 StR 39/17 – Beschluss vom 9. Juni 2017 (LG Augsburg)
687. BGH 1 StR 41/17 – Beschluss vom 7. März 2017 (LG Augsburg)
688. BGH 1 StR 432/16 – Beschluss vom 4. April 2017 (LG Kempten)
Tatrichterliche Beweiswürdigung (Revisibilität).
689. BGH 1 StR 483/16 – Beschluss vom 8. Februar 2017 (LG Amberg)
690. BGH 1 StR 81/17 – Beschluss vom 25. April 2017 (LG Bayreuth)
Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme bei Betäubungsmitteldelikten.
§ 25 StGB; § 27 Abs. 1 StGB; §§ 29 BtMG ff.
Für die Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme gelten auch im Betäubungsmittelrecht die Grundsätze des allgemeinen Strafrechts. Beschränkt sich die Beteiligung des Täters am mit Betäubungsmitteln auf einen Teilakt des Umsatzgeschäfts, kommt es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs maßgeblich darauf an, welche Bedeutung der konkreten Beteiligungshandlung im Rahmen des Gesamtgeschäfts zukommt. Erschöpft sich die Tätigkeit im bloßen Transport von Betäubungsmitteln, besteht in der Regel auch dann keine täterschaftliche Gestaltungsmöglichkeit, wenn Handlungsspielräume hinsichtlich der Art und Weise des Transports verbleiben, so dass von einer Beihilfe auszugehen ist. Anderes kann nur gelten, wenn der Beteiligte erhebliche, über den reinen Transport hinausgehende Tätigkeiten entfaltet, am An- und Verkauf des Rauschgifts unmittelbar beteiligt ist oder sonst ein eigenes Interesse am weiteren Schicksal des Gesamtgeschäfts hat, weil er eine Beteiligung am Umsatz oder dem zu erzielenden Gewinn erhalten soll (st. Rspr.).
691. BGH 1 StR 602/16 – Beschluss vom 21. März 2017 (LG Lübeck)
692. BGH 1 StR 606/16 – Urteil vom 25. April 2017 (LG Rostock)
693. BGH 1 StR 658/16 – Urteil vom 9. Mai 2017 (LG Kempten)
694. BGH 2 StR 270/16 – Beschluss vom 15. März 2017 (LG Aachen)
695. BGH 2 StR 290/16 – Urteil vom 19. April 2017 (LG Darmstadt)
Begriff der prozessualen Tat; Bandenbetrug (Begriff der Bande).
§ 264 Abs. 1 StPO; § 263 Abs. 5 StGB
696. BGH 2 StR 324/14 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Bonn)
697. BGH 2 StR 40/16 – Urteil vom 5. April 2017 (LG Darmstadt)
S. 331 (Heft 7/2017)
§ 263 Abs. 1, Abs. 2 StGB
698. BGH 2 StR 79/17 – Beschluss vom 20. April 2017 (LG Aachen)
699. BGH 2 StR 338/15 – Beschluss vom 11. Mai 2017 (LG Erfurt)
§ 406 StPO; § 406a Abs. 2 Satz 1 StPO; § 252 BGB; § 337 StPO
700. BGH 2 StR 427/16 – Urteil vom 10. Mai 2017 (LG Neubrandenburg)
701. BGH 2 StR 429/16 – Urteil vom 8. März 2017 (LG Wiesbaden)
Gefährliche Körperverletzung (lebensgefährliche Behandlung: Darstellung im Urteil).
§ 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB; § 267 Abs. 1 Satz 1 StPO
702. BGH 2 StR 489/16 – Urteil vom 31. Mai 2017 (LG Rostock)
703. BGH 2 StR 593/16 – Urteil vom 5. April 2017 (LG Aachen)
Tatrichterliche Beweiswürdigung (Darstellung im Urteil: Anforderungen an ein freisprechendes Urteil; revisionsrechtliche Überprüfbarkeit).
§ 261 StPO; § 267 Abs. 5 Satz StPO
704. BGH 2 ARs 48/15 (2 AR 315/14) – Beschluss vom 7. Juni 2017
Zuständiges Gericht für Ordnungswidrigkeiten (Sitz der den Bußgeldbescheid erlassenden Behörde).
705. BGH 4 StR 366/16 – Beschluss vom 9. Mai 2017 (LG Essen)
706. BGH 4 StR 61/17 – Beschluss vom 27. April 2017 (LG Berlin)
707. BGH 4 StR 375/16 – Beschluss vom 15. Februar 2017 (LG Stuttgart)
708. BGH 4 StR 434/16 – Urteil vom 27. April 2017 (LG Magdeburg)
709. BGH 4 StR 554/16 – Urteil vom 11. Mai 2017 (LG Konstanz)
Beweiswürdigung des Tatrichters (revisionsrechtliche Überprüfbarkeit).
710. BGH 3 StR 174/16 – Beschluss vom 20. September 2016 (LG Aurich)
S. 332 (Heft 7/2017)