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Timestamp: 2017-03-25 07:48:09
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Matched Legal Cases: ['§ 242', '§ 241', '§ 242', '§ 241', '§ 242', '§ 241', '§ 246', '§ 247', '§ 247', '§ 268', '§ 268', '§ 267', '§ 247']

Die Bilanz bzw. Jahresabschluss in der Buchhaltung
Die Bilanz (Jahresabschluss)	Veröffentlicht am 8. November 2014
FacebookTwitterGoogle+PinterestDie Bilanz gibt zu einem bestimmten Stichtag die genauen Schulden und das genaue Vermögen eines Unternehmens an.
Dadurch wird die Bilanz als eine Abschlussrechnung eines Geschäftsjahres gesehen. Durch die fortführende Geschäftstätigkeit können sich die festgestellten Werte des Bilanzstichtages ändern. Eine Änderung in einer Position bewirkt immer auch eine Änderung in einer anderen Position (Prinzip der doppelten Buchhaltung).
InhaltsverzeichnisDer Aufbau der BilanzDie Gliederung der Bilanz
Der § 242 des HGB gibt vor, dass jedes Unternehmen zum Beginn der Geschäftstätigkeit eine Bilanz (Eröffnungsbilanz) aufstellen muss und anschließend zum Schluss jeden Geschäftsjahres eine Schlussbilanz präsentieren muss.
Der Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. Auf die Eröffnungsbilanz sind die für den Jahresabschluss geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit sie sich auf die Bilanz beziehen.
Das Inventar ist die Grundvoraussetzung für dieAufstellung einer Inventur.
Das Inventar ist die Grundlage zur Erstellungder Bilanz.
Es handelt sich um eine ausführliche Aufstellung von Vermögen und Schulden.
Eine kurze Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital. ( Aktive/Passiva)
Aufstellung von vorhanden mengen, Werten und den Gesamtwerten einzelner Bestandteile.
Aufstellung der Gesamtwerte der Bilanzposten
Darstellungsform erfolgt untereinander,Aufbewahrungszeit liegt bei 10 Jahren
Darstellungsform erfolgt nebeneinander, Aufbewahrungspflicht liegt bei 10 Jahren.
Die Befreiungen der Buchführungspflicht
Eine Befreiung der Buchführungspflicht ist für kleinere Unternehmen durchaus möglich. Nach § 241a HGB in Verbindung mit § 242 Abs. 4 HGB bedeutet dies gleichzeitig eine Befreiung der Inventur-und Bilanzpflicht. Der § 241a HGB legt Folgendes zur Buchführungspflicht fest:
Der eingeführte Absatz 4 im § 242 HGB befreit gleichzeitig die im § 241 a genannten Einzelkaufleute von der Inventurpflicht. Die Buchführungspflicht entsteht erst bei der Überschreitung der folgenden Gegebenheiten:
Umsätze über 500.00 Euro in einem Kalenderjahr
Gewinn aus einem Gewerbebetrieb, der einen Umsatz von 50.000 Euro im Wirtschaftsjahr erarbeitet oder Gewinne aus Land- und Forstwirtschaft, die 50.000 Euro überschreiten.
Freiberufler sind grundsätzlich von der Buchführungspflicht befreit, die Zahlen beziehen sich auf einen Schätzwert zu Beginn des Jahres.
Erstellt wird eine Bilanz immer durch die Zusammenfassung der einzelnen Gruppen, die bei der Erstellung des Inventars aufgenommen wurde. Dabei schreibt der § 246 Abs. 1 des HGB vor:
Bei der Erstellung der Bilanz ist darauf zu achten das beide Seiten, also Aktive und Passiva, ausgeglichen sein müssen. Die Werte der Mittelverwendung (Aktiva) müssen also mit denen der Mittelherkunft (Passiva) übereinstimmen.
Auskunft über die Vermögensform und den Aufbau.
Auskunft über Vermögensquellen und Kapitalaufbau.
Aufstellung der Investierungen eines Unternehmens
Aufstellung der Mittelherkunft und der Finanzierungen eines Unternehmens.
Die Aktiva Seite wird unterteilt inAnlagevermögen und Umlaufvermögen
Die Passiva Seite wir unterteilt inEigenkapital und Fremdkapital
Ordnet sich nach der Liquidierbarkeit
Ordnet sich nach der Fälligkeit
Einfach ausgedrückt, auf dieser Seite steht dass was im Unternehmen vorhanden ist.
Einfach ausgedrückt, hier steht wem das Unternehmen gehört.
Laut dem § 247 HGB gehören in eine Bilanz das Eigenkapital, das Anlage-und Umlaufvermögen, die Rechnungsabgrenzungsposten, sowie die Schulden. Aus dieser Grundlage lassen sich folgende zwei Bilanzgleichungen erstellen.
Durch eine Umstellung ergibt sich dann folgendes: Eigenkapital = Aktiva – Fremdkapital
Daraus ergibt sich für die Aktive und Passiva Seite folgendes Grundschema, welches bei jeder Bilanz einzuhalten ist:
A Anlagevermögen B Umlaufvermögen C Aktive Rechnungsabgrenzung
A Eigenkapital B Fremdkapital C Passive Rechnungsabgrenzung
Das Anlage- und Umlaufvermögen
Ob ein Gegenstand zum Anlage- und Umlaufvermögen zugeordnet wird, ist nicht die Art des Gegenstandes wichtig, sondern seine Verwendung im Unternehmen. Man kann also sagen, dass das Anlagevermögen die Grundlage der Betriebsbereitschaft laut § 247 Abs. 2 HGB und § 268 Abs. 2 HGB darstellt.
In der Bilanz oder im Anhang ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens darzustellen. Dabei sind, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahrs sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert aufzuführen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs sind entweder in der Bilanz bei dem betreffenden Posten zu vermerken oder im Anhang in einer der Gliederung des Anlagevermögens entsprechenden Aufgliederung anzugeben.
Das Unternehmerrisiko wächst, wenn die Anteile des Anlagevermögens einen hohen Teil am Gesamtvermögen einnehmen.
Zum Umlaufvermögen hingegen gehören alle Vermögensteile, die nur eine gewisse Zeit im Unternehmen bleiben. Bei einem Schreibtisch, welcher in bei einem Büromöbelhändler steht, kann sowohl zu beiden Bereichen gehören, hier entscheidet einzig und alleine die Verwendung.
Das Eigenkapital muss nicht zurückgezahlt werden, denn es steht als Eigentum dem Unternehmen zu. Unter Fremdkapital versteht man wiederum ein Finanzierungsmittel, welches dem Kapitalgeber zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezahlt werden muss.
Das Inventar ist, wie bereits angegeben das Ergebnis der der Inventur und besteht aus folgenden Teilen, die einzeln aufzuführen sind:
untergliedert in Anlagevermögen und Umlaufvermögen
-Schulden bzw. Verbindlichkeiten
untergliedert in langfristig und kurzfristig
=Eigenkapital
Vermögen-Schuld= Reinvermögen
In diesem Bereich gibt der § 268 Abs. 3 HGB folgendes vor:
Ist das Eigenkapital durch Verluste aufgebraucht und ergibt sich ein Überschuss der Passivposten über die Aktivposten, so ist dieser Betrag am Schluss der Bilanz auf der Aktivseite gesondert unter der Bezeichnung “Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag” auszuweisen.
Das Eigenkapital ist im Unternehmen niemals als Barmittel vorhanden, weshalb es auch nicht entnommen werden kann.
Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten versteht man die Vorauszahlungen aus dem alten Geschäftsjahr die wiederum das neue Geschäftsjahr betreffen. Hierbei handelt es sich um hinübergreifende Posten. Erträge und Erlöse werden in diesem Fall in der Bilanz gespeichert und mit in das neue Geschäftsjahr übernommen.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Rechnungsabgrenzung:
Zahlungen vom Unternehmen in alten Jahr
Zahlungen an das Unternehmen im alten Jahr
Aufwendungen im neuen Jahr
Erträge im neuen Jahr
Die Gliederung richtet sich nach der Größe des Unternehmens und nach der Rechtsform. Zusätzlich unterscheidet man zwei Gruppen:
Hier unterscheidet man zusätzlich zwischen kleinen Kapitalgesellschaften und mittleren bis großen Kapitalgesellschaften. Wo die Unterschiede liegen wird im § 267 HGB festgelegt.
Einzelkaufleute und Personengesellschaften
Hier gilt § 247 HGB, da es keine gesonderte Bilanzgliederung gibt.
Die verkürzte Darstellung der Bilanz für kleinste Kapitalgesellschaften
A: Anlagevermögen
B: Umlaufvermögen
D: Aktiver Unterschiedsbetragaus der Vermögensverrechnung
Die Gliederung für kleine Kapitalgesellschaften
A. AnlagevermögenI. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen III. Finanzanlagen
A. EigenkapitalI. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag V. Jahresüberschuss
B. UmlaufvermögenI. Vorräte II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Wertpapiere IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten
D. Aktive Steuern
Die Bilanzgliederung für mittlere/große Kapitalgesellschaften
Die Aktiva Seite gliedert sich wie folgt auf:
Aktive Steuern
Die Passiva Seite gestaltet sich dann wiederum folgendermaßen:
Anhand der Bilanz unterscheiden sich dann die offenen Rücklagen und die stillen Rücklagen. Die offenen Rücklagen treten jedoch nur bei Kapitalgesellschaften auf. Die stillen Rücklagen sind in der Bilanz nicht offensichtliche Eigenkapitalsbestandteile.
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