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Timestamp: 2016-10-26 17:18:30
Document Index: 275302745

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28']

Die 1954 geborene H.________, von Beruf kaufm�nnische Angestellte, zog sich am 5. Dezember 1998 am linken Knie eine Verletzung zu. Am 5. Januar 2005 meldete sie sich zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Im Wesentlichen gest�tzt auf das polydisziplin�re Gutachten des Instituts X.________, vom 7. Mai 2009 und die Haushaltsabkl�rung vom 28. Oktober 2005 verneinte die IV-Stelle Aargau mit Verf�gung vom 19. Oktober 2009 einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung (Invalidit�tsgrad 18 %).
Die Versicherte l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit den Antr�gen, nach Ablauf des Wartejahres sei, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids, eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zu weiterer medizinischer Abkl�rung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Zu pr�fen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente, wobei die Bemessung des Invalidit�tsgrades unstrittig nach der gemischten Methode erfolgt (Art. 28a Abs. 3 IVG).
2.1 Die Kritik an der vom kantonalen Versicherungsgericht gest�tzt auf das Gutachten des Instituts X.________ vom 7. Mai 2009 angenommenen Arbeitsf�higkeit von 60 % im erwerblichen Bereich ist unbegr�ndet; eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung wird in der Beschwerde nicht dargelegt. Insbesondere besteht gem�ss beweiskr�ftiger Expertise (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; 122 V 157 E. 1c S. 160) nebst den objektiven organischen und psychiatrischen Befunden eine durch diese nicht erkl�rte subjektive Krankheits�berzeugung. Vorhanden sei zudem eine ausgepr�gte Selbstlimitierung. Demzufolge ist die Schlussfolgerung in der Beschwerde unzutreffend, die nicht in die Leistungseinsch�tzung im psychiatrischen Teilgutachten eingeflossenen Schmerzen h�tten als orthop�discher Befund ber�cksichtigt werden m�ssen. F�r diesen Standpunkt l�sst sich weder dem psychiatrischen noch dem orthop�dischen Teilgutachten des Instituts X.________ etwas entnehmen. Von unbeachtet gebliebenen Beschwerden oder Beeintr�chtigungen kann keine Rede sein. Die Beschwerdef�hrerin verkennt auch, dass subjektive Schmerzangaben f�r die Begr�ndung einer Arbeitsunf�higkeit allein nicht gen�gen; vielmehr muss im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungspr�fung verlangt werden, dass die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fach�rztlich schl�ssig feststellbare Befunde hinreichend erkl�rbar sind (BGE 130 V 396 E. 5.3.2 S. 398). Soweit die Beschwerden nicht einer Diagnose zugeordnet werden k�nnen, sind sie leistungsrechtlich nicht von Bedeutung (BGE 130 V 396 E. 6.3 S. 402). Im angefochtenen Entscheid wird ferner einl�sslich dargetan, weshalb auf die Einsch�tzung des Dr. med. B.________, Facharzt f�r Innere Medizin, nicht abgestellt werden kann. Darauf ist zu verweisen. Die vorinstanzliche Feststellung einer zu 30 % eingeschr�nkten Leistungsf�higkeit im Haushalt liegt nicht im Streit.
2.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin die Aufteilung der Bereiche Beruf und Haushalt im Verh�ltnis von 40 % und 60 % in Frage stellt, ist ihr entgegenzuhalten, dass es sich dabei um eine grunds�tzlich verbindliche Sachverhaltsfeststellung handelt (Art. 105 Abs. 1 BGG; Urteil 9C_819/2008 vom 11. November 2008 E. 4.1; E. 1). Das kantonale Gericht st�tzte sich rechtskonform auf die Angaben des Arbeitgebers (Bezirksgericht Y.________) vom 22. Dezember 2006, wonach auch ohne Unfall die Aufstockung des Pensums der Beschwerdef�hrerin bei der Gerichtsleitung nicht beantragt worden w�re. Die gem�ss Leistungsanmeldung vom 5. Januar 2005 geplante Erh�hung der Teilzeitarbeit auf 60,72 % ab 1. April 1999 w�re mithin schon am Willen des Arbeitgebers gescheitert. Dass sich in dieser Hinsicht sp�ter eine �nderung ergeben h�tte, ist weder aktenkundig noch wird dies von der Beschwerdef�hrerin behauptet. Sie beschr�nkt sich vielmehr darauf, der im angefochtenen Entscheid getroffenen Aufteilung von Beruf und Haushalt (40 % / 60 %) unter Hinweis auf den Abkl�rungsbericht Haushalt vom 28. Oktober 2005 die Behauptung eines Erwerbsteils von 80 % gegen�berzustellen und eine eigene Beweisw�rdigung vorzunehmen. Dies gen�gt zum Nachweis eines qualifiziert unrichtig festgestellten Sachverhalts nicht (Art. 97 Abs. 1 BGG; Urteil 9C_569/2008 vom 1. Oktober 2008 E. 1.2). Namentlich widerspricht der Abkl�rungsbericht vom 28. Oktober 2005 ihren Angaben in der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 5. Januar 2005, und er ist mit den Ausf�hrungen des Arbeitgebers vom 22. Dezember 2006 nicht in Einklang zu bringen.
2.3 Die nach Massgabe der erw�hnten Faktoren vorgenommene Invalidit�tsbemessung ist nicht angefochten und daher nicht zu pr�fen (BGE 125 V 413 E. 1b und 2c S. 414 ff.; 110 V E. 4a S. 53). Der Invalidit�tsgrad von 35 % (BGE 130 V 121 E. 3.2 S. 122) berechtigt nicht zu Rentenleistungen der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 2 IVG).