Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2043,%20154
Timestamp: 2019-07-17 05:29:48
Document Index: 31038628

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.02.1965 - VII ZR 194/63 - dejure.org
BGH, 15.02.1965 - VII ZR 194/63
https://dejure.org/1965,124
BGH, 15.02.1965 - VII ZR 194/63 (https://dejure.org/1965,124)
BGH, Entscheidung vom 15.02.1965 - VII ZR 194/63 (https://dejure.org/1965,124)
BGH, Entscheidung vom 15. Februar 1965 - VII ZR 194/63 (https://dejure.org/1965,124)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1965,124) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Handelsvertreter - Festvergütung - Wirtschaftliche Betrachtungsweise - Provision - Bemessung des Ausgleichsanspruchs - Wirtschaftliche Lage - Soziale Verhältnisse
HGB § 89b Abs. 1 S. 1 Nr. 2, 3
Bemessung des Ausgleichsanspruchs; Berücksichtigung von Billigkeitserwägungen
BGHZ 43, 154
NJW 1965, 1134
MDR 1965, 474
VersR 1965, 562
BB 1965, 395
DB 1965, 509
Die Anerkennung der Üblichkeit setzt gleiche Verhältnisse in zahlreichen Einzelfällen voraus (…vgl. Senatsurteil vom 19. November 2013 - VI ZR 363/12, VersR 2014, 256 Rn. 12; BGH, Urteile vom 26. Oktober 2000 - VII ZR 239/98, NJW 2001, 151, 152; vom 15. Februar 1965 - VII ZR 194/63, BGHZ 43, 154, 159;… vom 4. April 2006 - X ZR 122/05, BGHZ 167, 139 Rn. 14 mwN).
BGH, 26.10.2000 - VII ZR 239/98
Die Anerkennung der Üblichkeit setzt gleiche Verhältnisse in zahlreichen Einzelfällen voraus (vgl. BGH, Urteil vom 15. Februar 1965 - VII ZR 194/63 = BGHZ 43, 154, 159).
Soweit der Bundesgerichtshof auf die Systematik des § 89b HGB hingewiesen und die Einhaltung der sich daraus ergebenden Prüfungsreihenfolge gefordert hat, ging es um mit der hier erörterten Frage nicht vergleichbare Fälle, in denen der Tatrichter, anstatt den Ausgleichsanspruch zunächst auf der Grundlage der Unternehmervorteile (§ 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB) und Provisionsverluste (§ 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB) zu ermitteln, allein aufgrund von Billigkeitserwägungen nach § 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB einen Ausgleichsanspruch bejaht oder verneint oder den Ausgleichshöchstbetrag des § 89b Abs. 2 HGB zum Ausgangspunkt der Berechnung gemacht hatte (BGHZ 43, 154, 156 f.; 55, 45, 54 f.; BGH, Urteil vom 27. Februar 1981 - I ZR 39/79, WM 1981, 817 unter II 2;… Urteil vom 17. Oktober 1984 aaO unter II 1; Urteil vom 15. Oktober 1992 - I ZR 173/91, WM 1993, 392 unter II 1), oder um die - zu verneinende - Frage, ob der nach § 89b Abs. 2 HGB ermittelte Höchstbetrag des Ausgleichsanspruchs gemäß § 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB aus Billigkeitsgründen herabgesetzt werden kann (BGH…, Urteil vom 25. November 1998 aaO unter III).
Die Anerkennung der Üblichkeit setzt gleiche Verhältnisse in zahlreichen Einzelfällen voraus (vgl. BGHZ 43, 154, 159).
BGH, 11.12.1996 - VIII ZR 22/96
bb) Darüber hinaus ist es in der Regel nicht zulässig, den Ausgleichsanspruch - wie es das Berufungsgericht getan hat - allein nach Billigkeitserwägungen zu bemessen, ohne daß vorher Feststellungen über die Größe der Vorteile des Unternehmers und der Verluste des Händlers im Sinne der Vorschriften des § 89b Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und Nr. 2 HGB getroffen worden sind (BGHZ 43, 154, 156 f; BGH, Urteile vom 17. Oktober 1984 - I ZR 95/82 - WM 1985, 469 unter II und vom 12. Dezember 1985 - I ZR 62/83 - WM 1986, 392 unter II 1).
Der erkennende Senat hat in BGHZ 43, 154 ausgesprochen, es sei in der Regel nicht angängig, den Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters allein nach Billigkeit zu bemessen, ohne daß vorher Feststellungen über die Größe der Vorteile des Unternehmers und der Provisionsverluste des Handelsvertreters getroffen seien.
BGH, 22.06.1972 - VII ZR 36/71
Bezirksstellenleiter von Lotto und Toto Handelsvertreter
Wie der Senat in BGHZ 43, 154, 159 [BGH 15.02.1965 - VII ZR 194/63] ausgesprochen hat, können ferner im Rahmen der Billigkeit besonders günstige Vertragsbedingungen ausgleichsmindernd wirken.
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 43, 154, 157; 55, 45, 55;… BGH, Urt. v. 10.5. 1984 - I ZR 36/82, NJW 1985, 58, 59) kann in der Regel eine Billigkeitsprüfung nach § 89 b Abs. 1 Nr. 3 HGB erst dann Platz greifen, wenn Vorteile und Verluste nach Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 der Bestimmung feststehen.
Voraussetzungen des Ausgleichsanspruchs beim Vertrieb langlebiger …
Zahlung einer Abfindung für die Übernahme des Bezirks eines Handelsvertreters - …
BSG, 18.11.1969 - 3 RK 41/66
BGH, 13.01.1966 - VII ZR 9/64
Pflichtenstellung und Rechtsnatur der Tätigkeit des Handelsvertreters; Pflicht …
BGH, 17.10.1984 - I ZR 95/82
Geltendmachung eines Ausgleichsanspruchs eines Handelsvertreters für …
BGH, 18.09.1969 - VII ZR 180/67
Anspruch eines Handelsvertreters auf entgangene Provisionseinnahmen nach …