Source: https://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(31nsw2zanmxuuezdyxjqjn2l))/Content/Document/BayLPO_I-116?AspxAutoDetectCookieSupport=1
Timestamp: 2020-02-24 08:55:44
Document Index: 306000565

Matched Legal Cases: ['§ 116', '§ 111', '§ 111', '§ 112', '§ 113', '§ 114', '§ 115', '§ 116', 'Art. 23', '§ 30']

LPO I: § 116 Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf - Bürgerservice
Bereich reduzierenAbschnitt X Studium der pädagogischen Qualifikationen (§§ 111–116)
§ 111 Beratungslehrkraft
§ 112 Didaktik des Deutschen als Zweitsprache
§ 113 Fremdsprachliche Qualifikation
§ 114 Medienpädagogik
§ 115 Darstellendes Spiel
§ 116 Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf
(1) Die Erste Staatsprüfung im Fach Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf kann abgelegt werden
nach Erwerb der Lehramtsbefähigung im Rahmen einer nachträglichen Erweiterung,
vor Erwerb der Lehramtsbefähigung gleichzeitig mit der Ablegung der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt oder nach dem Bestehen dieser Prüfung; die Zweite Staatsprüfung kann im Fach Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf nicht abgelegt werden; nach Erwerb der Lehramtsbefähigung gilt die Erste Staatsprüfung im Fach Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf als nachträgliche Erweiterung gemäß Art. 23 BayLBG.
Kenntnis der rechtlichen Grundlagen der individuellen Förderung im Bildungsauftrag aller Schularten,
Kenntnisse über besondere Erscheinungsformen in den Bereichen Lernen, Sprache und Verhalten (z.B. Hochbegabung, Mehrsprachigkeit, Lern-, Sprach- und Verhaltensstörungen),
Einblicke in die Ursachen von Problemen im Bereich Lernen, Sprache und Verhalten (entwicklungspsychologische, lernpsychologische, soziokulturelle, medizinische Aspekte),
Formen diagnostischer Instrumente und Möglichkeiten beobachtungsgeleiteter Förderung in der jeweiligen Schulart (insbesondere bei Hochbegabung, Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten, Rechenschwierigkeiten, Hyperaktivität, ADS-Syndrom, Angststörungen, dysthyme Verstimmungen, Störungen des Sozial- und Kommunikationsverhaltens, Förderung von Schülerinnen und Schülern in heterogenen Lerngruppen),
Kenntnis der Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und allen an der schulischen Erziehung Beteiligten,
Kenntnis der Bildungsangebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf (z.B. Hochbegabtenklassen, Förderschulen),
Kenntnisse über Beratung (Beratungsanlässe, Ablauf von Beratungsprozessen, grundlegende Kenntnisse wie Fertigkeiten der Gesprächsführung, kontextuelle Bedingungen, theoretische Rahmenkonzepte und Methoden von Beratung).
Entwicklung eines Konzepts zur Förderung einer Schülerin oder eines Schülers auf der Basis eines konkreten Falls
(Bearbeitungszeit: 4 Stunden).
Eine Prüfung aus den Bereichen rechtliche Grundlagen der individuellen Förderung im Bildungsauftrag aller Schularten und Bildungsangebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf
eine Prüfung aus dem Bereich Formen diagnostischer Beobachtung und Möglichkeiten beobachtungsgeleiteter Förderung in der jeweiligen Schulart
Bei der Ermittlung der Durchschnittsnote nach § 30 werden die Note für die schriftliche Leistung nach Abs. 3 Nr. 1 vierfach und die Noten für die beiden mündlichen Leistungen nach Abs. 3 Nr. 2 Buchst. a und b je einfach gewertet (Teiler 6).