Source: https://www.diebewertung.de/kbg-asset-management-gmbh-insolvenzeroeffnung/
Timestamp: 2018-01-20 07:04:24
Document Index: 143283276

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 5', '§ 176', '§ 57', '§ 28', '§ 28', '§ 8', '§ 30', '§ 4']

KBG asset management GmbH-Insolvenzeröffnung - Diebewertung
KBG asset management GmbH-Insolvenzeröffnung
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d. KBG asset management GmbH, Eisenlohrstraße 32, 76135 Karlsruhe,
vertreten durch die Geschäftsführer Sven Benniß, geboren am 25.07.1967, Weiherstraße 20/1, 76437 Rastatt und Thomas Kahdemann, geboren am 01.04.1965, Am Morgengraben 6, 76532 Baden-Baden
Registergericht: Amtsgericht Mannheim Registergericht Register-Nr.: HRB 709570
Rechtsanwalt Markus Merklinger, Verdiweg 1, 76437 Rastatt, Gz.: 67/17 MM07–rs
1.Das am 21.06.2017 bei Gericht eingegangene Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 05.10.2017 um 14.00 Uhr als Hauptinsolvenzverfahren gemäß Artikel 3 Absatz 1 EuInsVO (Verordnung Nr. 2015/848 des Rates des Europäischen Parlaments und Rates vom 20. Mai 2015 über Insolvenzverfahren [ABIEU L 141/19]) eröffnet.
Telefax: 07841 708301
3.Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis zum 30.11.2017 bei dem Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.
4.Das Insolvenzverfahren wird bis auf Weiteres schriftlich durchgeführt, § 5 Abs. 2 InsO.
Prüfungsstichtag, der dem Prüfungstermin entspricht (§ 176 InsO), ist der 11.01.2018. Spätestens an diesem Tag muss der schriftliche Widerspruch, mit dem ein Beteiligter eine Forderung bestreitet, bei Gericht eingehen. Im Widerspruch ist anzugeben, ob die Forderung nach ihrem Grund, ihrem Betrag oder ihrem Rang bestritten wird.
Sollten Beschlussfassungen nach §§ 57 (Wahl eines anderen Insolvenzverwalters), 66 (Rechnungslegung Insolvenzverwalter), 68 (Wahl anderer Mitglieder), 100 f. (Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse), 149 (Anlage von Wertgegenständen), 160 (Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters) sowie 218 Absatz 2 bzw. 284 (Auftrag zur Ausarbeitung eines Insolvenzplans) InsO erforderlich sein, bedarf es der Antragstellung bis 14.12.2017, damit die Anordnung des schriftlichen Verfahrens widerrufen werden kann.
Die Tabelle mit den Forderungen und die Anmeldeunterlagen werden spätestens am 14.12.2017 zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts niedergelegt.
5.Sicherungsrechte an beweglichen Gegenständen oder an Rechten sind dem Insolvenzverwalter unverzüglich anzuzeigen (§ 28 Abs. 2 InsO).
6.Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an diese, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).
7.Der Insolvenzverwalter wird gem. § 8 Abs. 3 InsO beauftragt, die in dem Verfahren vorzunehmenden Zustellungen, beginnend mit der Zustellung des Eröffnungsbeschlusses nach § 30 InsO, durchzuführen.
8.Hinweis:
Es wird darauf hingewiesen, dass den Insolvenzgläubigern alle weiteren Beschlüsse nicht mehr gesondert zugestellt werden.
Vielmehr werden diese nur noch im Internet unter www.insolvenzbekanntmachungen.de veröffentlicht.
Gegen die Entscheidung zur internationalen Zuständigkeit können der Schuldner, die Gläubiger des Schuldners oder der Verwalter eines ausländischen Hauptinsolvenzverfahrens (im Folgenden: Beschwerdeführer), die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) einlegen, soweit damit das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung eines Hauptinsolvenzverfahrens nach Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2015/848 gerügt werden soll (Artikel 102c – § 4 EGInsO).
Gegen die Entscheidung i. Ü. kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden.
20 IN 510/17
Amtsgericht Karlsruhe – Insolvenzgericht – 05.10.2017