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Timestamp: 2018-07-18 01:26:05
Document Index: 133201681

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 23', '§ 2', '§ 27', '§ 23', '§ 3']

Duale Ausbildung Neuformulierung der Ordnungsmittel - ppt video online herunterladen
Veröffentlicht von:Gottschalk Strumpf Geändert vor über 4 Jahren
Präsentation zum Thema: "Duale Ausbildung Neuformulierung der Ordnungsmittel"— Präsentation transkript:
1 Duale Ausbildung Neuformulierung der Ordnungsmittel
Darstellung der Gesamtqualifikation („Kompetenz-Nachweis“) Josef Wallner, Peter Schlögl
2 Ausgangslage Bedarf nach einer strukturellen und formalen Neuformulierung von Ordnungsmitteln für Lehrberufe Gründe: Schaffung eines europäischen und österreichischen Rahmens zur Erhöhung von Transparenz und Vergleichbarkeit erworbener beruflicher Qualifikationen (NQR, EQR) kompetenz- und lernergebnisorientierte Formulierung von Curricula und Bildungsstandards
3 Übersicht Kompetenz-Nachweis
Abbildung der Gesamtqualifikation (keine legistische Funktion) Ausbildungsordnungen Neugestaltung der Verordnungen für die betriebliche Ausbildung Lehrpläne Neugestaltung der Lehrpläne (vgl. Leitfaden zur Gestaltung von kompetenz- und lernergebnisorientierten Lehrpläne)
4 Kompetenz-Nachweis Der Kompetenz-Nachweis soll die Gesamtqualifikation von Lehrabsolventinnen und -absolventen abbilden. Ziele: Darstellung der zentralen Handlungskompetenzen und der wesentlichen Lernergebnisse einer Qualifikation Grundlage für die NQR-Einordnung Grundlage für Europass-Zeugniserläuterungen 4
5 Kompetenz-Nachweis Berufsprofil
Mit dem positiven Abschluss der Lehrabschlussprüfung und der Berufsschule unter Berücksichtigung von § 27 und § 23 (8) BAG verfügt der/die Berufsbezeichnung über folgende zentrale Handlungskompetenzen. Diese befähigen sie/ihn auch, in ihrem/seinem Beruf die Routinearbeiten anderer Personen zu beaufsichtigen und eine gewisse Verantwortung für die Bewertung und Verbesserung von deren Leistung zu übernehmen. Lernergebnisse der Ausbildung im Lehrbetrieb Lernergebnisse der Ausbildung in der Berufsschule Zentrale Handlungskompetenz 1 Lernergebnis 1 Lernergebnis 2 Lernergebnis 3 Lernergebnis 4 Lernergebnis 5 Lernergebnis 6 Zentrale Handlungskompetenz 2 Lernergebnis 7 Lernergebnis 8 Lernergebnis 9 Lernergebnis 10 Lernergebnis 11 Lernergebnis 12
6 Lernergebnisse I Lernergebnisse beschreiben, was …
Lehrabsolventinnen und -absolventen tun bzw. Lehrlinge zu einem bestimmten Zeitpunkt der Ausbildung wissen und zu tun imstande sind (relevant im Berufsbild).
7 Lernergebnisse II Lernergebnisse …
sind durch die Verwendung aktiver Verben gekennzeichnet. z. B. Der Lehrling bereitet das betriebliche Sortiment für den Verkauf vor und führt die Preisauszeichnung durch. drücken wahrnehmbares und damit überprüfbares Verhalten aus. z. B. Der Lehrling kann die werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen des Lehrbetriebs und ihre jeweiligen grundlegenden Ziele erklären. beinhalten Angaben über die erforderliche Anforderung an die Leistung (konkreter fachlicher Kontext, NQR-Niveau). z. B. Der Lehrling setzt selbstständig werbe- und verkaufsfördernde Maßnahmen (z. B. Aktionen, Kundenbindungsprogramme) nach den betrieblichen Regelungen um. z. B. Der Lehrling kann die Qualität von ihm durchgeführter Arbeiten beurteilen, allfällige Verbesserungspotenziale erkennen und diese bei folgenden Aufgabenbearbeitungen nützen.
8 Zentrale Handlungskompetenzen
beschreiben die Fähigkeit und Bereitschaft eines Menschen in beruflichen Situationen Aufgaben zielorientiert auf der Basis berufstypischer Handlungsschemata selbstständig zu bewältigen. beschreiben Lernergebnisse auf einem höheren Abstraktionslevel („das Können, das reicher ist als die exemplarische Anwendung“). beinhalten eine fachlich-methodische sowie personale und soziale Dimension. bilden zusammen das Berufsprofil (in der Ausbildungsordnung).
9 Beispiel Einzelhandel
Lernergebnisse der Ausbildung im Lehrbetrieb Lernergebnisse der Ausbildung in der Berufsschule Sie/Er gestaltet zielgruppen- und anlassbezogene Warenpräsentationen unter Beachtung unterschiedlicher Zielgruppen und Anlässe sowie verkaufspsychologischer Erkenntnisse. Sie/Er setzt selbstständig Warenpräsentationen nach den betrieblichen Regelungen zielgruppen- und anlassbezogen um. Sie/Er berücksichtigt dabei die Grundlagen der Sinneswahrnehmung, verkaufspsychologische Erkenntnisse und Kundenerwartungen. Sie/Er betreut selbstständig Regale entsprechend den betrieblichen Regelungen. Sie/Er bedient sich bei ihren/seinen oben angeführten Aufgaben der in der Warenpräsentation eingesetzten betrieblichen Informations- und Kommunikationsmittel. Sie/Er kann Gestaltungsgrundsätze zu Warenpräsentationen in Geschäften und Auslagen erklären und anhand praxisorientierter Beispiele analysieren. Sie/Er gestaltet Warenpräsentationen zu unterschiedlichen Vorgaben für Geschäfte und Auslagen. Sie/Er stellt werbetechnische Hilfsmittel mit verschiedenen Medien her. Sie/Er bearbeitet in diesem Kompetenzbereich praxisorientierte Aufgabenstellungen mit Textverarbeitungs- und Präsentationsprogrammen.
10 Ausbildungsordnungen
Grundstruktur der Ausbildungsordnung bleibt gleich: Berufsprofil bildet die zentralen Handlungskompetenzen der Qualifikation ab Berufsbild sind die während der Ausbildung zu erwerbenden Lernergebnisse Prüfungsordnung Lernergebnisorientierte Formulierung der Inhalte der Lehrabschlussprüfung
11 Berufsprofil I Das Berufsprofil…
bildet zentrale Handlungskompetenzen der Qualifikation ab. ist wie im Kompetenz-Nachweis formuliert. umfasst somit auch zentrale Handlungskompetenzen, die hauptsächlich in der Schule erworben werden.
12 Berufsprofil II Beispiele Die/Der Einzelhandelskauffrau/mann…
§ 2. Mit dem positiven Abschluss der Lehrabschlussprüfung und der Berufsschule unter Berücksichtigung von § 27 Berufsausbildungsgesetz und § 23 Abs. 8 verfügt die/der Berufsbezeichnung über folgende zentrale Handlungskompetenzen. Diese befähigen sie/ihn auch, in ihrem/seinen Beruf die Routinearbeiten anderer Personen zu beaufsichtigen und eine gewisse Verantwortung für die Bewertung und Verbesserung von deren Leistung zu übernehmen. Beispiele Die/Der Einzelhandelskauffrau/mann… handelt im beruflichen und privaten Umfeld selbst-, sozial- und methodenkompetent, setzt werbe- und verkaufsfördernde Maßnahmen unter Beachtung unterschiedlicher Zielgruppen und Anlässe sowie verkaufspsychologischer Erkenntnisse um.
13 Berufsbild I Das Berufsbild … ist in fachliche Bereiche gegliedert
hat eine zeitliche Gliederung beinhaltet Lernergebnisse beschreibt, über welche Lernergebnisse Lehrlinge zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Ausbildung verfügen.
14 Lernergebnisse der Ausbildung im Lehrbetrieb
Berufsbild II § 3. (1) Der Erwerb der im Berufsprofil angeführten zentralen Handlungskompetenzen ist Ziel der Lehrlingsausbildung. Die dazu erforderlichen Lernergebnisse der betrieblichen Ausbildung sind im folgenden Berufsbild dargestellt. Lernergebnisse der Ausbildung im Lehrbetrieb Über diese Lernergebnisse hat der Lehrling bis zum Ende des xx. Ausbildungsmonats der Lehrzeit zu verfügen. Der Lehrling ... Über diese Lernergebnisse hat der Lehrling bis zum Ende der Lehrzeit zu verfügen. Der Lehrling…
15 Beispiel Berufsbild Einzelhandel
Lernergebnisse der Ausbildung im Lehrbetrieb Über diese Lernergebnisse hat der Lehrling bis zum Ende des 18. Ausbildungsmonats der Lehrzeit zu verfügen. Der Lehrling ... Über diese Lernergebnisse hat der Lehrling bis zum Ende der Lehrzeit zu verfügen. Der Lehrling… Zeitliche Gliederung Bereich 2 Verkauf 2.2 Werbung, Verkaufsförderung und Warenpräsentation … - 2.2.9 setzt selbstständig Warenpräsentationen nach den betrieblichen Regelungen zielgruppen- und anlassbezogen um. berücksichtigt dabei die Grundlagen der Sinneswahrnehmung, verkaufspsychologische Erkenntnisse und Kundenerwartungen. 2.2.11betreut selbstständig Regale entsprechend den betrieblichen Regelungen. bedient sich bei seinen oben angeführten Aufgaben der in Werbung, Verkaufsförderung und Warenpräsentation eingesetzten betrieblichen Informations- und Kommunikationsmittel. Unterbereich Lern-ergebnisse
16 Prüfungsordnung Auszug Einzelhandel
(3) Prüfungsgegenstand Verkauf: Die/Der Einzelhandelskauffrau/mann führt ein beratungsintensives Verkaufsgespräch unter Berücksichtigung besonderer Kundensituationen (Reklamationen, Umtausche). Die Prüfung erfolgt mündlich vor und unter Mitarbeit der gesamten Prüfungskommission. Dem Lehrling sind dafür 15 Minuten zur Verfügung zu stellen. (4) Prüfungsgegenstand Warenpräsentation: Die/Der Einzelhandelskauffrau/mann konzipiert auf Basis einer Situationsbeschreibung Vorschläge für die Gestaltung einer Warenpräsentation. Die Prüfung erfolgt nach einer 30-minütigen Vorbereitungszeit durch eine Präsentation vor der gesamten Prüfungskommission. Dafür sind dem Lehrling 15 Minuten zur Verfügung zu stellen. (5) Prüfungsgegenstand Warenwirtschaft: Die/Der Einzelhandelskauffrau/mann erhebt den Bedarf für eine Handelsware und/oder führt eine Bestellung durch und/oder bearbeitetet eine Lieferung/Rechnung samt allfälliger Mängelfeststellung und Reklamation. Die Prüfung erfolgt nach einer 30-minütigen Vorbereitungszeit durch eine Präsentation vor der gesamten Prüfungskommission. Dafür sind dem Lehrling 15 Minuten zur Verfügung zu stellen.
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