Source: http://www.coloniacare.de/Geldleistungen-nach-Pflegestufen.html
Timestamp: 2020-02-21 09:51:14
Document Index: 94940290

Matched Legal Cases: ['§37', '§37', '§123', '§37', '§123', '§45', '§45', '§36', '§36', '§36', '§43', '§87', '§43', '§ 30', '§ 82', '§ 36', '§ 87', '§87', '§ 84', '§ 45', '§ 7', '§ 28', '§ 45', '§ 17', '§87', '§87', '§87', '§87', '§43', '§38']

Leistungen nach Pflegestufen - Colonia Care Betreuungsdienst
Pflegebedürftige können anstelle der häuslichen Pflegehilfe ein Pflegegeld beantragen. Die Grundpflegerische und die hauswirtschaftliche Versorgung in geeigneter Weise selbst sichergestellt werden. §37 SGB XI
Voraussetzung für die Zahlung von Pflegegeld ist ein regelmäßiger Nachweis über Qualität der Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst. Das Pflegegeld richtet sich anhand der Pflegestufen und dem Gesetzt Unterschiedliche monatliche Beträge werden bei Pflegestufen von I – III an die Pflegebedürftigen ausbezahlt.
Die Höhe des pauschalen Pflegegeldes ist abhängig von der Pflegestufe.
Sie beträgt laut §37 SGB XI:
in Pflegestufe I für erheblich Pflegebedürftige bis zu 235,00 € monatlich;
in Pflegestufe II für Schwerpflegebedürftige bis zu 440,00 € monatlich;
in Pflegestufe III für Schwerstpflegebedürftige bis zu 700,00 € monatlich;
Seit 01.01.2013 ist es bei einer Eingeschränkter Alltagskompetenz §123 SGB XI, bei Pflegestufe 0 für Pflegebedürftig, bis zu 120,00 € monatlich. Pflegestufe I und II erhöhen sich um 75,00 € und 80,00 € monatlich.
§37 SGB XI
§123 SGB XI
Pflegestufe Leistungen 2014 pro Monat Leistungen ab 2015 pro Monat Zusätzliche Betreuungsleistung 2014 pro Monat nach §45b SGB XI Zusätzliche Betreuungsleistung ab 2015 pro Monat nach §45b SGB XI
0* 120,00 € 123,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
I 235,00 € 244,00 € 0,00 € 104,00 €
I* 305,00 € 316,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
II 440,00 € 458,00 € 0,00 € 104,00 €
II* 525,00 € 545,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
III 700,00 € 728,00 € 0,00 € 104,00 €
III* 700,00 € 728,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
Die Höhe des pauschalen Sachleistungsbeitrags / ambulanter Pflegedienst / Teilstationäre Pflege ist abhängig von der Pflegestufe. Sie beträgt laut §36 SGB XI
in Pflegestufe I für erheblich Pflegebedürftige bis zu 450,00 € monatlich;
in Pflegestufe II für Schwerpflegebedürftige bis zu 1.100,00 € monatlich;
in Pflegestufe III für Schwerstpflegebedürftige bis zu 1.550,00 € monatlich;
in besonderen Härtefällen bis zu 1.918,00 € monatlich.
Pflegebedürftige haben bei häuslicher Pflege Anspruch auf Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung als Sachleistung (häusliche Pflegehilfe). §36 SGB XI
Leistungen werden von einem zugelassenen ambulanten Pflegedienst erbracht. Der Betrag steht unabhängig von den tatsächlichen Leistungstagen im Monat voll zur Verfügung. Abrechnung erfolgt direkt mit den Pflegekasse
§36 SGB XI
b) 1 040 Euro ab 1. Januar 2010,
c) 1 100 Euro ab 1. Januar 2012,
a) 1 470 Euro ab 1. Juli 2008,
b) 1 510 Euro ab 1. Januar 2010,
c) 1 550 Euro ab 1. Januar 2012.
(4) Die Pflegekassen können in besonders gelagerten Einzelfällen zur Vermeidung von Härten Pflegebedürftigen der Pflegestufe III weitere Pflegeeinsätze bis zu einem Gesamtwert von 1 918 Euro monatlich gewähren, wenn ein außergewöhnlich hoher Pflegeaufwand vorliegt, der das übliche Maß der Pflegestufe III weit übersteigt, beispielsweise wenn im Endstadium von Krebserkrankungen regelmäßig mehrfach auch in der Nacht Hilfe geleistet werden muß. Die Ausnahmeregelung des Satzes 1 darf für nicht mehr als 3 vom Hundert aller versicherten Pflegebedürftigen der Pflegestufe III, die häuslich gepflegt werden, Anwendung finden. Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen überwacht die Einhaltung dieses Höchstsatzes und hat erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen zur Einhaltung zu ergreifen.
0* 225,00 € 231,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
I 450,00 € 468,00 € 0,00 € 104,00 €
I* 665,00 € 689,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
II 1.100,00 € 1.144,00 € 0,00 € 104,00 €
II* 1.250,00 € 1.298,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
III 1.550,00 € 1.612,00 € 0,00 € 104,00 €
III* 1.550,00 € 1.612,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
Härtefall 1.918,00 € 1.995,00 € 0,00 € 104,00 €
Härtefall* 1.918,00 € 1.995,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
In der privaten Pflegepflichtversicherung tritt an die Stelle der Sachleistung eine Kostenerstattung, die den Leistungen der Sozialen Pflegeversicherung entspricht. Die Höhe des pauschalen vollstationärer Pflege ist abhängig von der Pflegestufe. Sie beträgt laut §43 SGB XI
in Pflegestufe I für erheblich Pflegebedürftige bis zu 1.023,00 € monatlich;
in Pflegestufe II für Schwerpflegebedürftige bis zu 1.279,00 € monatlich;
Die Einrichtung kann nach §87b SGB XI noch niedrigschwelliges Betreuungsangebot zwischen 100,00 € – 200,00 € monatlich bei der Pflegekasse geltend machen.
§43 SGB XI
1. für Pflegebedürftige der Pflegestufe I 1 023 Euro,
2. für Pflegebedürftige der Pflegestufe II 1 279 Euro,
c) 1 550 Euro ab 1. Januar 2012,
a) 1 750 Euro ab 1. Juli 2008,
b) 1 825 Euro ab 1. Januar 2010,
c) 1 918 Euro ab 1. Januar 2012.
Der von der Pflegekasse einschließlich einer Dynamisierung nach § 30 zu übernehmende Betrag darf 75 vom Hundert des Gesamtbetrages aus Pflegesatz, Entgelt für Unterkunft und Verpflegung und gesondert berechenbaren Investitionskosten nach § 82 Abs. 3 und 4 nicht übersteigen.
(3) Die Pflegekassen können in besonderen Ausnahmefällen zur Vermeidung von Härten die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der sozialen Betreuung und die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege pauschal in Höhe des nach Absatz 2 Satz 2 Nr. 4 geltenden Betrages übernehmen, wenn ein außergewöhnlich hoher und intensiver Pflegeaufwand erforderlich ist, der das übliche Maß der Pflegestufe III weit übersteigt, beispielsweise bei Apallikern, schwerer Demenz oder im Endstadium von Krebserkrankungen. Die Ausnahmeregelung des Satzes 1 darf für nicht mehr als 5 vom Hundert aller versicherten Pflegebedürftigen der Pflegestufe III, die stationäre Pflegeleistungen erhalten, Anwendung finden. Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen überwacht die Einhaltung dieses Höchstsatzes und hat erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen zur Einhaltung zu ergreifen.
(4) Wählen Pflegebedürftige vollstationäre Pflege, obwohl diese nach Feststellung der Pflegekasse nicht erforderlich ist, erhalten sie zu den pflegebedingten Aufwendungen einen Zuschuss in Höhe des in § 36 Abs. 3 für die jeweilige Pflegestufe vorgesehenen Gesamtwertes.
(5) Bei vorübergehender Abwesenheit von Pflegebedürftigen aus dem Pflegeheim werden die Leistungen für vollstationäre Pflege erbracht, solange die Voraussetzungen des § 87a Abs. 1 Satz 5 und 6 vorliegen.
Fassung aufgrund des Gesetzes zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) vom 28.05.2008 (BGBl. I S. 874) m.W.v. 01.07.2008.
§87b SGB XI
(1) Stationäre Pflegeeinrichtungen haben abweichend von § 84 Abs. 2 Satz 2 und Abs. 4 Satz 1 sowie unter entsprechender Anwendung der §§ 45a, 85 und 87a für die zusätzliche Betreuung und Aktivierung der pflegebedürftigen Heimbewohner mit erheblichem Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung Anspruch auf Vereinbarung leistungsgerechter Zuschläge zur Pflegevergütung. Die Vereinbarung der Vergütungszuschläge setzt voraus, dass
4. die Vertragsparteien Einvernehmen erzielt haben, dass der vereinbarte Vergütungszuschlag nicht berechnet werden darf, soweit die zusätzliche Betreuung und Aktivierung für Heimbewohner nicht erbracht wird. Eine Vereinbarung darf darüber hinaus nur mit Pflegeheimen getroffen werden, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Rahmen der Verhandlung und des Abschlusses des Heimvertrages nachprüfbar und deutlich darauf hinweisen, dass ein zusätzliches Betreuungsangebot, für das ein Vergütungszuschlag nach Absatz 1 gezahlt wird, besteht. Die Leistungs- und Preisvergleichsliste nach § 7 Abs. 3 ist entsprechend zu ergänzen.
(2) Der Vergütungszuschlag ist von der Pflegekasse zu tragen und von dem privaten Versicherungsunternehmen im Rahmen des vereinbarten Versicherungsschutzes zu erstatten; § 28 Absatz 2 ist entsprechend anzuwenden. Mit den Vergütungszuschlägen sind alle zusätzlichen Leistungen der Betreuung und Aktivierung für Heimbewohner im Sinne von Absatz 1 abgegolten. Die Heimbewohner und die Träger der Sozialhilfe dürfen mit den Vergütungszuschlägen weder ganz noch teilweise belastet werden. Mit der Zahlung des Vergütungszuschlags von der Pflegekasse an die Pflegeeinrichtung hat der Pflegebedürftige Anspruch auf Erbringung der zusätzlichen Betreuung und Aktivierung gegenüber der Pflegeeinrichtung.
(3) Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen hat für die zusätzlich einzusetzenden Betreuungskräfte auf der Grundlage des § 45c Abs. 3 Richtlinien zur Qualifikation und zu den Aufgaben in der stationären Versorgung der Pflegebedürftigen zu beschließen; er hat hierzu die Bundesvereinigungen der Träger stationärer Pflegeeinrichtungen anzuhören und den allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse zu beachten. Die Richtlinien werden für alle Pflegekassen und deren Verbände sowie für die stationären Pflegeeinrichtungen erst nach Genehmigung durch das Bundesministerium für Gesundheit wirksam; § 17 Abs. 2 gilt entsprechend.
Pflegestufe Leistungen 2014 pro Monat Leistungen ab 2015 pro Monat Zusätzliche Betreuungsleistung 2014 pro Monat nach §87b SGB XI Zusätzliche Betreuungsleistung ab 2015 pro Monat nach §87b SGB XI
0* 0,00 € 0,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
I 1.023,00 € 1.064,00 € 0,00 € 104,00 €
I* 1.023,00 € 1.064,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
II 1.279,00 € 1.330,00 € 0,00 € 104,00 €
II* 1.279,00 € 1.330,00 € 100,00 € - 200,00 € 104,00 € - 208,00 €
Vollstationäre Pflege für behinderte Menschen
I-III 256,00 € 266,00 €
Welche Kosten sind bei vollstationärer Pflege nicht abgedeckt?
Die in der Pflegeeinrichtung versorgte Person muss die über den Leistungsbetrag der Pflegeversicherung hinaus anfallenden pflegebedingten Kosten sowie die Kosten für Unterbringung und Verpflegung, die Investitionskosten und die eventuell anfallenden Kosten für besondere Komfortleistungen selbst tragen. Außerdem darf der von der Pflegekasse zu übernehmende Betrag 75 Prozent des tatsächlichen Heimentgeltes nicht übersteigen. Zum Heimentgelt gehören der Pflegesatz, die Unterkunfts- und Verpflegungskosten sowie die gesondert berechenbaren Investitionskosten. Bei der vollstationären Pflege muss zudem darauf geachtet werden, die Zuständigkeit von Pflegeeinrichtung oder Krankenkasse für die Bereitstellung der notwendigen Hilfsmittel rechtzeitig zu klären.
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (die sogenannten "Hotel-Kosten") trägt der Pflegebedürftige selbst §87 SGB XI
§87 SGB XI
In der Sozialen Pflegeversicherung zahlen die Pflegekassen bei vollstationärer Pflege die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der medizinischen Behandlungspflege und der sozialen Betreuung im Heim.
Die vollstationäre Pflege wird gewährt, wenn eine häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich ist. Die Pflegekasse kann die Notwendigkeit der vollstationären Pflege vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung prüfen lassen. §43 SGB XI
Kombinationsleistung und Umstellung der Leistungen
Ist eine Kombination aus Pflegesachleistungen und Pflegegeld, dies wird anteilmäßig berechnet und man ist für sechs Monate an diese Leistung gebunden. §38 SGB XI
Pflege durch Pflegdienst und ehrenamtliche Pflegepersonen Berechnung eines anteiligen Pflegegeldes durch die Pflegekasse Anteiliges Pflegegeld, wenn Sachleistungsbetrag nicht ausgeschöpft wird Verhältnis zwischen Höchstbetrag der Sachleistung und tatsächlich in Anspruch genommenen Sachleistungen Entsprechend diesem Verhältnis ist das Pflegegeld anteilig auszuzahlen.