Source: http://rae-dsb.de/index.php?id=796
Timestamp: 2016-12-10 14:34:32
Document Index: 117009591

Matched Legal Cases: ['§ 1569', '§ 1570', '§ 1570', '§ 1571', '§ 1572', '§ 1573']

Rechtsanwälte Dobler, Szabo, Böltz und Schilling | Tübingen, Stuttgart: Anwalt Familienrecht Tübingen Stuttgart, Unterhalt: André Szabo
Sofern die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen erforderlich ist, bitten wir um Vereinbarung eines Besprechungstermins oder um telefonische Kontaktaufnahme (07071 / 407870), damit die unterhaltsrelevanten Fragen besprochen werden können. nachehelicher Unterhalt
Seit der Änderung des Unterhaltsrechts zum 01.01.2008 gilt für die Zeiten nach der Scheidung der Ehe der Grundsatz der Eigenverantwortung, § 1569 BGB. Demnach obliegt es nach der Scheidung jedem Ehegatten, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Ist ein Ehegatte hierzu außerstande, hat er nur Anspruch auf Unterhalt nach den §§ 1570 – 1579 BGB. Bspw. kann es Unterhaltsansprüche geben nach § 1570 wegen Betreuung eines Kindes § 1571 wegen Alters § 1572 wegen Krankheit oder Gebrechen § 1573 wegen Erwerbslosigkeit und Aufstockungsunterhalt.
Die Höhe des Kindesunterhalts orientiert sich regelmäßig an der so genannten Düsseldorfer Tabelle. Wichtig ist es, den zweiten Teil der „Düsseldorfer Tabelle“ zu beachten. In diesem werden weitere wichtige Grundsätze dargestellt, die die konkrete Ermittlung des Kindesunterhalts erheblich beeinflussen können. Z. B. ist die „Düsseldorfer Tabelle“ ausgelegt für drei Unterhaltsberechtigte. Bei einer größeren oder geringeren Anzahl können Ab-/ Zuschläge durch Einstufung in niedrigere/höhere Gruppen angemessen sein. Zudem sind die in der Tabelle enthaltenen Einkommensstufen nicht etwa zu verwechseln mit den monatlichen Nettoeinkünften des Unterhaltsverpflichteten. Diese Nettoeinkünfte sind vielmehr noch zu bereinigen, was häufig zu geringeren Unterhaltsansprüchen führen kann.