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Timestamp: 2016-10-27 07:00:54
Document Index: 30834738

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 1', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 11', 'Art. 11', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 39', 'Art. 9', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 3', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29']

1C_492/2009 (20.07.2010)
Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch A.________,
Rechtsanw�ltin Iris Zindel,
Departement f�r Bau und Umwelt des Kantons Thurgau, Rechtsdienst.
Mit Eingabe vom 29. Juni 2005 stellte die TDC Switzerland AG (seit 28. September 2007: Sunrise Communications AG) ein Baugesuch f�r die Erstellung einer Mobilfunkantenne (Basisstation GSM 1800 und UMTS). Das Baugesuch sieht vor, die rund 8 m hohe Antenne auf dem Dach des Geb�udes auf Parzelle Nr. 88 (neu: Parzelle Nr. 5088) an der Romanshornerstrasse 5 in Kreuzlingen zu errichten. Am 27. Mai 2008 erteilte der Stadtrat von Kreuzlingen die Baubewilligung und wies die Einsprachen von 448 Personen ab, soweit er darauf �berhaupt eintrat. Dagegen erhoben 112 Personen Rekurs beim Departement f�r Bau und Umwelt des Kantons Thurgau. Mit Entscheid vom 24. Februar 2009 wies das Departement die Rekurse ab, soweit es darauf eintrat. Ein gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Urteil vom 23. September 2009 ebenfalls abgewiesen.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 2. November 2009 verlangen die im Rubrum genannten Personen, die Entscheide des Verwaltungsgerichts, des Departements f�r Bau und Umwelt sowie der politischen Gemeinde Kreuzlingen seien aufzuheben und die Baubewilligung sei zu verweigern. Eventualiter sei die Angelegenheit zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das Verwaltungsgericht und die Beschwerdegegnerin beantragen in ihrer jeweiligen Vernehmlassung, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Departement f�r Bau und Umwelt schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Der Stadtrat von Kreuzlingen hat auf eine Stellungnahme verzichtet. Das ebenfalls zur Vernehmlassung eingeladene Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) kommt zum Schluss, die Bestimmungen der Verordnung vom 23. Dezember 1999 �ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710) seien eingehalten, sofern die Orte mit empfindlicher Nutzung (OMEN) des Geb�udes an der Kamorstrasse 2 richtig lokalisiert worden seien. In ihrer Stellungnahme dazu halten die Beschwerdef�hrer im Wesentlichen an ihren Antr�gen und Rechtsauffassungen fest. Mit Schreiben vom 15. April 2010 reichte die Beschwerdegegnerin unaufgefordert eine weitere Stellungnahme ein. Schliesslich holte das Bundesgericht vom Bundesamt f�r Kommunikation (BAKOM) und vom BAFU eine Stellungnahme zu einzelnen konkreten Fragen ein. Diese Stellungnahmen wurden den �brigen Verfahrensbeteiligten zur Kenntnis gebracht.
1.1 Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid �ber die Baubewilligung f�r eine Mobilfunkanlage, welcher der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unterliegt (Art. 82 ff. BGG). Gem�ss jenem Entscheid des Verwaltungsgerichts wohnt zumindest ein Teil der Beschwerdef�hrer innerhalb des Perimeters, in dem die Strahlung noch 10 % des Anlagegrenzwerts betr�gt. Die betreffenden Personen sind damit gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung grunds�tzlich zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG; BGE 128 II 168 E. 2 S. 169 ff. mit Hinweisen). Ob das Beschwerderecht s�mtlichen Beschwerdef�hrern zukommt, kann offen gelassen werden. Auf die Beschwerde ist deshalb unter Vorbehalt der nachfolgenden Erw�gungen einzutreten.
1.2 Unzul�ssig ist der Antrag der Beschwerdef�hrer, auch den Entscheid des Departements f�r Bau und Umwelt vom 24. Februar 2009 sowie den Entscheid des Stadtrats von Kreuzlingen vom 27. Mai 2008 aufzuheben. Diese sind durch das Urteil des Verwaltungsgerichts ersetzt worden (Devolutiveffekt) und gelten als inhaltlich mitangefochten (BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144 mit Hinweis).
1.3.1 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das setzt aber voraus, dass auf die Beschwerde �berhaupt eingetreten werden kann, diese also wenigstens die Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG erf�llt.
1.3.2 Die Beschwerdef�hrer bringen vor, im Standortdatenblatt seien nicht die drei am st�rksten belasteten OMEN ausgewiesen worden. Auch das Amt f�r Umwelt habe dies schliesslich best�tigen m�ssen. Dazu f�hrte das Verwaltungsgericht aus, dass das Amt f�r Umwelt die Berechnung nachtr�glich korrigiert habe. Entscheidend sei indessen, dass selbst der von den Beschwerdef�hrern ermittelte Wert unter dem Anlagegrenzwert liege. Auf diese Erw�gung im vorinstanzlichen Entscheid gehen die Beschwerdef�hrer nicht ein. Ihre R�ge erweist sich deshalb als nicht hinreichend substanziiert, sodass darauf nicht einzutreten ist.
1.3.3 Die Beschwerdef�hrer beantragen, die Baugesuchstellerin habe gemeinsam mit anderen Mobilfunknetzbetreiberinnen im betroffenen Quartier f�r eine Standortkoordination zu sorgen. Sie verweisen auf eine vom Bundesamt f�r Kommunikation (BAKOM) ver�ffentlichte UMTS-Musterkonzession, die inhaltlich vermutlich der Konzession der Baugesuchstellerin entspreche. Zudem argumentieren sie, dass das Fernmeldegesetz vom 30. April 1997 (FMG; SR 784.10) einer Koordination nicht entgegenstehe und dass eine vom Gemeindeparlament von Kreuzlingen erheblich erkl�rte Motion ebenfalls eine Koordinationspflicht vorsehe.
Mit dieser Argumentation zeigen die Beschwerdef�hrer nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid im Sinne von Art. 95 BGG Recht verletzt. Die Vorinstanz hat denn auch dargelegt, dass keine gesetzliche Grundlage bestehe, um wegen fehlender Koordination die Baubewilligung zu verweigern. Die Beschwerde erweist sich damit auch in dieser Hinsicht als nicht hinreichend begr�ndet, weshalb auf das Vorbringen nicht einzutreten ist. Im �brigen ist darauf hinzuweisen, das sich die von den Beschwerdef�hrern angerufene Klausel der UMTS-Musterkonzession auf Art. 36 Abs. 2 FMG bezieht und in diesem Zusammenhang auszulegen ist. Gem�ss Art. 36 Abs. 2 FMG kann das Bundesamt f�r Kommunikation auf Antrag aus Gr�nden des �ffentlichen Interesses, namentlich um den Anliegen der Raumplanung, des Landschafts-, Heimat-, Umwelt-, Natur- und Tierschutzes oder technischen Schwierigkeiten Rechnung zu tragen, Anbieterinnen von Fernmeldediensten verpflichten, Dritten gegen angemessenes Entgelt die Mitbenutzung ihrer Fernmeldeanlagen und anderer Anlagen, wie Kabelkan�le und Sendestandorte, zu gestatten, wenn die Anlagen �ber ausreichende Kapazit�t verf�gen. Die Lekt�re der Norm in ihrem Kontext erhellt, dass es um ein Zweiparteienverfahren geht (vgl. Urteile 1P.562/2001 vom 13. Juni 2002 E. 6, in: RDAT 2002 II Nr. 56 S. 195; 2A.503/2000 vom 3. Oktober 2001 E. 10, in: ZBl 103/2002 S. 244; je mit Hinweisen). Zudem wird ausdr�cklich erw�hnt, dass das Bundesamt nur auf Antrag t�tig werden kann (vgl. dazu Botschaft vom 12. November 2003 zur �nderung des Fernmeldegesetzes, BBl 2003 7984 Ziff. 2.1.5). Eine Grundlage, um im Sinne der Argumentation der Beschwerdef�hrer die Baugesuchstellerin zur Standortkoordination zu verpflichten, stellt Art. 36 Abs. 2 FMG nicht dar.
1.4.1 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt, was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226 mit Hinweis).
1.4.2 Die Beschwerdef�hrer r�gen eine willk�rliche Feststellung des Sachverhalts. Sie machen geltend, gem�ss ihren Prognoseberechnungen werde im Geb�ude an der Kamorstrasse 2 der Anlagegrenzwert �berschritten. Weiter weisen sie darauf hin, dass an der Romanshornerstrasse 2 und der Besmerstrasse 1 elektrotechnische Unternehmen industrielle Steuerungs- und Schaltanlagen entwickeln und produzieren w�rden. Durch die Mobilfunkantenne k�nnten erhebliche Sach- und Personensch�den entstehen.
Diese Tatsachen haben die Beschwerdef�hrer im vorinstanzlichen Verfahren nicht geltend gemacht. Im angefochtenen Entscheid finden sich denn auch keine entsprechenden Ausf�hrungen. Da die Beschwerdef�hrer nicht aufzeigen, inwiefern erst der Entscheid der Vorinstanz zu diesen neuen Vorbringen Anlass gegeben hat, ist darauf nicht einzutreten.
1.4.3 Aus demselben Grund ist auf die R�ge, der Augenschein des kantonalen Amts f�r Denkmalpflege habe ohne die Beschwerdef�hrer stattgefunden, nicht einzutreten. Auch dieses Vorbringen, mit dem eine Verweigerung des rechtlichen Geh�rs nachgewiesen werden soll, ist neu und gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG unzul�ssig.
1.5 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Soweit ein Beschwerdef�hrer die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen beanstandet und eine mangelhafte Sachverhaltsfeststellung f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend ist, kann er nur geltend machen, die Feststellungen seien offensichtlich unrichtig oder beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge ist substanziiert vorzubringen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Vorbehalten bleibt die Sachverhaltsberichtigung von Amtes wegen nach Art. 105 Abs. 2 BGG (BGE 135 III 127 E. 1.5 S. 129 f.; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; Urteil des Bundesgerichts 1C_412/2008 vom 24. M�rz 2009 E. 2.1; je mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrer stellen einleitend in ihrer Eingabe an das Bundesgericht den Sachverhalt aus eigener Sicht dar, ohne ihre Ausf�hrungen mit einer R�ge am Entscheid der Vorinstanz zu verbinden. Es besteht nach dem Gesagten insofern kein Anlass, von den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid abzuweichen.
2.1 Nach Ansicht der Beschwerdef�hrer liegen gen�gend wissenschaftliche Studien vor, die nachweisen, dass die Grenzwerte der NISV zu hoch angesetzt sind. Sie kritisieren, das BAFU sei bei der Evaluation wissenschaftlicher Studien zu streng, und berufen sich auf das Vorsorgeprinzip (Art. 74 Abs. 2 Satz 1 BV; Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG [SR 814.01]).
2.2.1 Die Anlage- und Immissionsgrenzwerte der NISV hat das Bundesgericht bisher stets als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (Urteile 1C_45/2009 vom 6. Juli 2009 E. 3.2; 1C_282/2008 vom 7. April 2009 E. 4; 1C_92/2008 vom 16. Dezember 2008 E. 3.3-3.6; 1C_316/2007 vom 30. April 2008 E. 5.1; 1C_170/2007 vom 20. Februar 2008 E. 2; je mit Hinweisen). Auch neuere Forschungen haben danach keine wissenschaftlich gen�genden Studien hervorgebracht, welche einen hinreichenden Zusammenhang zwischen der Exposition durch Mobilfunkbasisstationen und sch�dlichen oder l�stigen Einwirkungen herstellen (vgl. BAFU [Hrsg.], Hochfrequente Strahlung und Gesundheit: Bewertung von wissenschaftlichen Studien im Niedrigdosisbereich, 2. Aufl. 2007, S. 10 ff., 72 f., 98 ff., 105 f. und 131; �http://www.bafu.admin.ch/publikationen� [besucht am 13. Juli 2010]). Die wissenschaftliche Datenlage f�r die Beurteilung der Gesundheitsgef�hrdung der Bev�lkerung durch hochfrequente Strahlung im Niedrigdosisbereich, namentlich durch Mobilfunkbasisstationen, ist jedoch noch immer sehr l�ckenhaft. Forschung auf diesem Gebiet ist deshalb wichtig (Urteil 1C_45/2009 vom 6. Juli 2009 E. 3.2 mit Hinweis).
2.2.2 Es ist in erster Linie Sache der zust�ndigen Fachbeh�rden (und nicht des Bundesgerichts), die internationale Forschung sowie die technische Entwicklung zu verfolgen und gegebenenfalls eine Anpassung der Grenzwerte der NISV zu beantragen (Urteil 1C_45/2009 vom 6. Juli 2009 E. 3.2 mit Hinweis). Das BAFU ist bisher dieser Aufgabe nachgekommen, indem es unter anderem in seinem Bericht "Hochfrequente Strahlung und Gesundheit" einschl�gige wissenschaftliche Studien analysierte und bewertete. Die erste Auflage dieses Berichts erschien im Jahr 2003, die zweite, aktualisierte Auflage im Jahr 2007 (vgl. die oben erw�hnte Internet-Fundstelle). Ein st�ndiges Monitoring der neuen wissenschaftlichen Literatur erfolgt zudem in der Dokumentationsstelle ELMAR, welche im Auftrag des BAFU gef�hrt wird (�http://www.elmar.unibas.ch/index.html� [besucht am 13. Juli 2010]).
2.2.3 Das Argument der Beschwerdef�hrer, das BAFU sei bei der Bewertung der Studien viel zu streng und das Vorsorgeprinzip verlange, auch vorl�ufige wissenschaftliche Befunde zu ber�cksichtigen, ist vor dem Hintergrund der Konzeption der Umweltschutzgesetzgebung nicht stichhaltig. Deren Immissionsgrenzwerte beruhen von ihrer Anlage her auf wissenschaftlich erh�rteten Erkenntnissen und lassen deshalb keinen Raum f�r die Ber�cksichtigung von Studien, welche wissenschaftlichen Massst�ben nicht zu gen�gen verm�gen oder auf ihre Zuverl�ssigkeit bisher nicht �berpr�ft worden sind (in diesem Sinne bereits BGE 126 II 399 E. 3b S. 402 f.; SCHRADE/LORETAN, in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2. Aufl. 2002, N. 9 zu Art. 13 USG, vgl. auch N. 38 zu Art. 11 USG). Das BAFU stellt diesbez�glich darauf ab, ob eine Studie ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen hat (ein Verfahren zur Beurteilung der Qualit�t von wissenschaftlichen Arbeiten durch unabh�ngige Gutachter vor der Publikation mit dem Ziel der Qualit�tssicherung der wissenschaftlichen Berichterstattung) und ob eine unabh�ngige Wiederholung das Ergebnis best�tigt. Ein Effekt wird demnach als gesichert erachtet, wenn er einer streng wissenschaftlichen Beweisf�hrung standh�lt, das heisst mehrfach unabh�ngig repliziert worden ist, ein plausibles Wirkungsmodell existiert und er nicht im Widerspruch zu anderen Forschungsergebnissen steht (BAFU, a.a.O., S. 47).
Was die Anlagegrenzwerte anbelangt, basiert deren spezifische Festlegung nicht auf den Kriterien der Sch�dlichkeit oder Bel�stigung; sie richten sich vielmehr nach den technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen M�glichkeiten (Art. 11 Abs. 2 USG; BGE 133 II 169 E. 3.1 S. 175 mit Hinweisen). Zwar trifft zu, dass der Anlagegrenzwert als Konkretisierung des Vorsorgeprinzips das Risiko sch�dlicher Wirkungen, die zum Teil erst vermutet werden und noch nicht absehbar sind, m�glichst gering halten soll (BGE 126 II 399 E. 3b S. 403 mit Hinweis). Und in diesem Sinne ist auch richtig, dass der Anlagegrenzwert eine Art Sicherheitsmarge schafft, indem auf wissenschaftliche Gewissheit verzichtet wird (ALAIN GRIFFEL, Die Grundprinzipien des schweizerischen Umweltrechts, 2001, S. 60 f.). Daraus folgt jedoch keineswegs, dass lediglich vorl�ufige wissenschaftliche oder erfahrungsbasierte Befunde den Massstab f�r die Bestimmung der konkreten H�he des Anlagegrenzwerts abgeben. In seiner Vernehmlassung weist das BAFU in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass gegen eine rasche und unkritische Integration von nicht gefestigten Ergebnissen in ein Schutzkonzept gerade im Bereich der nichtionisierenden Strahlung die Tatsache spreche, dass in den vergangenen 20 Jahren unerkl�rliche Einzelbefunde in Nachfolgeuntersuchungen zum Teil nicht repliziert werden konnten. Ein Abstellen auf derartige vorl�ufige Erkenntnisse h�tte vor diesem Hintergrund auch eine betr�chtliche Rechtsunsicherheit zur Folge.
In Bezug auf die erw�hnte Sicherheitsmarge zwischen dem (h�heren) Immissionsgrenzwert und dem (tieferen) Anlagegrenzwert ist zu erg�nzen, dass jede Mobilfunkanlage an OMEN den Anlagegrenzwert aussch�pfen darf (Art. 3 Abs. 3 und 6 NISV; Ziff. 64 und 65 Anhang 1 NISV). Dies bedeutet zwar, dass es im Einzelfall zu einer Kumulation der Strahlung von zwei oder mehreren Anlagen in Bezug auf einen OMEN kommen kann und dadurch die elektrische Feldst�rke dort �ber den Anlagegrenzwert ansteigt. Einer derartigen Kumulation sind jedoch dadurch Grenzen gesetzt, dass nach Ziff. 62 Anhang 1 NISV Antennengruppen, die aus einem engen r�umlichen Zusammenhang senden, als eine Anlage gelten. Zudem weist das BAFU darauf hin, dass sich die Feldst�rken nicht einfach addieren, wenn ein bestimmter OMEN von mehreren als eigenst�ndig zu qualifizierenden Anlagen bestrahlt wird. W�rden zwei Anlagen in Bezug auf einen OMEN den ihnen zustehenden Anlagegrenzwert aussch�pfen, so resultierte eine kumulierte elektrische Feldst�rke von 141 % des Anlagegrenzwerts; bei drei Anlagen w�ren es maximal 173 %. Der Immissionsgrenzwert w�rde schliesslich erst in der praktisch nicht m�glichen Situation erreicht, wenn 100 Mobilfunkanlagen den betreffenden OMEN in der H�he des Anlagegrenzwerts bestrahlen w�rden.
2.2.4 Konkret zitieren die Beschwerdef�hrer verschiedene Studien und Berichte und weisen auf Entwicklungen im In- und Ausland hin. Unter anderem verweisen sie auf die gesetzgeberische Entwicklung in Belgien. Hierzu legt das BAFU dar, soweit ersichtlich stelle einzig die Verordnung der Region Br�ssel (Ordonnance relative � la protection de l'environnement contre les �ventuels effets nocifs et nuisances provoqu�s par les radiations non ionisantes) vom 1. M�rz 2007 strengere Anforderungen an die Begrenzung der Strahlung von Mobilfunkanlagen als die schweizerische NISV. Diese belgische Verordnung werde jedoch offenbar noch nicht angewendet, was auf ein Rechtsmittelverfahren und die Ausarbeitung von Ausf�hrungsbestimmungen zur�ckzuf�hren sei. Entsprechend best�nden keine Erfahrungen in der Praxis und k�nnten derzeit f�r die Schweiz auch keine Schl�sse gezogen werden.
Insgesamt verm�gen die Beschwerdef�hrer nicht aufzuzeigen, dass die zust�ndigen Fachbeh�rden oder der Bundesrat als Verordnungsgeber angesichts einer wissenschaftlich nachgewiesenen Gef�hrdung oder Bel�stigung unt�tig geblieben sind und es unterlassen haben, eine gebotene Anpassung der Grenzwerte zu beantragen beziehungsweise vorzunehmen. Nach dem Gesagten rechtfertigen es auch die bestehenden Wissensl�cken nicht, die Grenzwerte der NISV als rechtswidrig zu beurteilen und den weiteren Bau von Mobilfunkantennen zu verbieten (vgl. Urteil 1C_45/2009 vom 6. Juli 2009 E. 3.2 mit Hinweis). Die kantonalen Beh�rden haben damit zu Recht die geltenden Immissions- und Anlagegrenzwerte der NISV angewandt. Die R�ge der Beschwerdef�hrer erweist sich als unbegr�ndet.
3.1 Die Beschwerdef�hrer kritisieren weiter, dass es noch keine verbindliche Norm zur Messung von UMTS-Strahlung gebe. Das Bundesgericht habe die zust�ndigen Beh�rden zu einer sofortigen Festlegung quantitativer Messtoleranzen zu verpflichten.
3.2 Das Bundesgericht hat in seiner bisherigen Rechtsprechung die bestehenden Messverfahren und -ger�te sowie den Entwurf einer Messempfehlung f�r UMTS-Strahlung des Bundesamts f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL, heute: BAFU) und des Bundesamts f�r Metrologie (METAS) vom 17. September 2003 gen�gen lassen (Urteile 1C_316/2007 vom 30. April 2008 E. 9; 1A.129/2006 vom 10. Januar 2007 E. 4, nicht publ. in: BGE 133 II 64; 1A.57/2006 vom 6. September 2006 E. 6, in: ZBl 108/2007 S. 453; je mit Hinweisen). Gem�ss einer Medienmitteilung des Eidgen�ssischen Departements f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom 23. Januar 2007 haben vom METAS organisierte Vergleichsmessungen ergeben, dass die Signale von UMTS-Antennen zuverl�ssig gemessen werden k�nnen. Die Resultate w�rden den erw�hnten Entwurf der Messempfehlung f�r UMTS-Strahlung des BUWAL und des METAS best�tigen. Es habe sich gezeigt, dass die Streuung der Resultate von code-selektiven UMTS-Messungen mit jener der Messung von GSM-Signalen vergleichbar sei (�http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/ 00474/00492/index.html?lang=de&msg-id=10310� und �http://www. metas.ch/2006-218-598� [besucht am 13. Juli 2010]). Der Antrag der Beschwerdef�hrer ist deshalb abzuweisen.
4.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen, das Qualit�tssicherungssystem der Beschwerdegegnerin sei ungen�gend. Es bestehe die M�glichkeit von Manipulationen. Zudem w�rden die gemessenen Daten nicht im Sinne einer R�ckkoppelung automatisch auf die Systemsteuerung zur�ckwirken.
4.2 Die Qualit�tssicherungssysteme dienen der Kontrolle, dass die bewilligten Parameter (�quivalente Strahlungsleistung ERP, Senderichtung) der Mobilfunkantennen im Betrieb eingehalten und die Grenzwerte der NISV nicht �berschritten werden. Diese Kontrolle ist in Art. 12 NISV vorgesehen. Die Verordnung schreibt jedoch nicht vor, auf welche Weise sie zu erfolgen hat. Das Bundesgericht hatte letztmals in seinem Urteil 1C_282/2008 vom 7. April 2009 Gelegenheit, zu den bestehenden Qualit�tssicherungssystemen eingehend Stellung zu nehmen. Es wies auf die 2007 durchgef�hrte �berpr�fung der Qualit�tssicherungssysteme der Mobilfunknetzbetreiber Orange, Sunrise, Swisscom und Tele2 hin. Es r�umte ein, die Systeme wiesen noch M�ngel auf. Insgesamt kam es jedoch zum Schluss, dass diese aus umweltschutzrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden seien (a.a.O., E. 3). Die Kritik der Beschwerdef�hrer gibt keinen Anlass, auf diese Rechtsprechung zur�ckzukommen. Die R�ge, das zur Anwendung kommende Qualit�tssicherungssystem sei ungen�gend, ist demnach abzuweisen.
5.1 Die Beschwerdef�hrer bringen vor, die unter Denkmalschutz stehende Liegenschaft "Blaues Haus" werde durch den geplanten Antennenmast in ihrem Erscheinungsbild empfindlich beeintr�chtigt. Der Mast sei zusammen mit dem "Blauen Haus" nicht nur von der Romanshornerstrasse her, sondern auch aus Richtung der Egelseestrasse, des Blumenwegs und des Blauhaus-Kreisels gut sichtbar. Von der Anh�he des Blumenwegs trete er sogar mit den ebenfalls gesch�tzten Bauten der Seeburg in Erscheinung. Selbst wenn das Schutzobjekt "Blaues Haus" bereits durch andere Bauten in der Umgebung beeintr�chtigt sei, d�rfe gem�ss Bundesgerichtspraxis dieser Zustand nicht noch weiter verschlechtert werden. Auch die Interessenabw�gung der Vorinstanz bez�glich des angeblich �berwiegenden �ffentlichen Interesses an der konzessionskonformen Versorgung des Gemeindegebiets und der Sicherstellung eines funktionierenden Wettbewerbs gehe fehl. Schliesslich missachte der angefochtene Entscheid das Einordnungsgebot gem�ss Art. 39 des Baureglements der Stadt Kreuzlingen vom 1. September 2000. Sinngem�ss r�gen die Beschwerdef�hrer eine willk�rliche Anwendung dieser Bestimmung (Art. 9 BV).
In verfahrensrechtlicher Hinsicht machen die Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r geltend (Art. 29 Abs. 2 BV). Das Verwaltungsgericht habe dem Antrag auf Durchf�hrung eines Augenscheins nicht stattgegeben und sich zudem nicht hinreichend mit der vorgetragenen Kritik auseinandergesetzt.
5.2 Nach der st�ndigen Praxis des Bundesgerichts liegt Willk�r in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 133 I 149 E. 3.1 S. 153; 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f.; je mit Hinweisen).
Die von den Beschwerdef�hrern angerufene Bestimmung des kommunalen Baureglements verlangt, dass Aussenantennen und Parabolspiegel, wo m�glich, nicht sichtbar zu montieren sind; andernfalls haben sie sich bez�glich Farbe und Standort am Objekt und in der Umgebung zu integrieren. Es ist keineswegs willk�rlich, wenn die Vorinstanz diese Bestimmung in Bezug auf eine Mobilfunkantenne, deren Errichtung in Erf�llung einer Bundesaufgabe erfolgt und die aus technischen Gr�nden die Geb�uded�cher �berragen muss, nicht als verletzt ansah (vgl. BGE 131 II 545 E. 2.2 S. 547 f. mit Hinweisen; Urteil 1A.6/2007 vom 6. September 2007 E. 4.3, in: URP 2008 S. 341). Die R�ge der Willk�r erweist sich als unbegr�ndet.
5.3 Auch die R�ge, die Vorinstanz habe das rechtliche Geh�r verletzt, weil sie dem Antrag auf Durchf�hrung eines Augenscheins nicht stattgegeben habe, erweist sich als unbegr�ndet. In ihrer Beschwerde an das Verwaltungsgericht stellten die Beschwerdef�hrer den Antrag, "[es] sei ein Augenschein, zumindest in der Steuerzentrale der Sunrise Communications AG durchzuf�hren". Dass das Verwaltungsgericht davon ausging, dass im Zusammenhang mit den Fragen des Denkmalschutzes und des Ortsbildschutzes gar kein Augenschein beantragt wurde, wie es in seiner Vernehmlassung vom 10. November 2009 zu Handen des Bundesgerichts darlegt, ist angesichts des Wortlauts dieses Antrags nicht zu beanstanden. Im �brigen hat das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid dargelegt, weshalb in der Steuerzentrale der Beschwerdegegnerin kein Augenschein durchgef�hrt werde. Die betreffenden Erw�gungen beanstanden die Beschwerdef�hrer nicht.
5.4 Die Erteilung einer Baubewilligung f�r eine Mobilfunkanlage ist eine Bundesaufgabe im Sinne von Art. 2 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451), weshalb die zust�ndigen Beh�rden zur Schonung der in Art. 3 Abs. 1 NHG genannten Schutzobjekte verpflichtet sind (BGE 131 II 545 E. 2.2 S. 547 f. mit Hinweisen). Art. 3 NHG bestimmt, dass der Bund, seine Anstalten und Betriebe sowie die Kantone bei der Erf�llung von Bundesaufgaben daf�r sorgen, dass das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, geschichtliche St�tten sowie Natur- und Kulturdenkm�ler geschont werden und, wo das allgemeine Interesse an ihnen �berwiegt, ungeschm�lert erhalten bleiben (Abs. 1). Sie erf�llen diese Pflicht unter anderem, indem sie Konzessionen und Bewilligungen nur unter Bedingungen oder Auflagen erteilen oder aber verweigern (Abs. 2 lit. b). Diese Pflicht gilt unabh�ngig von der Bedeutung des Objektes im Sinne von Artikel 4 NHG; eine Massnahme darf jedoch nicht weitergehen, als es der Schutz des Objektes und seiner Umgebung erfordert (Abs. 3).
5.5 Im angefochtenen Entscheid wird dargelegt, dass das Ortsbild von Kreuzlingen im Bundesinventar der sch�tzenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) gem�ss Art. 6 NHG verzeichnet sei. F�r die Baugruppe "Bebauung Romanshornerstrasse, Anfang 20. Jahrhundert" bestehe das Ziel indessen lediglich in der Erhaltung der Struktur. Demnach seien die Anordnung und Gestalt der Bauten und Freir�ume zu bewahren und die f�r die Struktur wesentlichen Elemente und Merkmale integral zu erhalten. Dieses Erhaltungsziel werde durch das Bauprojekt offensichtlich nicht tangiert. Die Beschwerdef�hrer widersprechen dieser Einsch�tzung nicht. Zu Recht r�umen sie zudem ein, dass Kreuzlingen mittlerweile aus dem ISOS entlassen worden ist (vgl. Anhang zur Verordnung vom 9. September 1981 �ber das Bundesinventar der sch�tzenswerten Ortsbilder der Schweiz [VISOS; SR 451.12]).
In Bezug auf das "Blaue Haus" hielt das Verwaltungsgericht sodann fest, dass zwischen diesem und der geplanten Antenne kein direkter optischer Bezug bestehe. Die unmittelbare Umgebung des Hauses werde vielmehr durch die benachbarten Bauten gepr�gt. Diese Einsch�tzung ist nicht zu beanstanden. Sie best�tigt sich auch auf den von den Beschwerdef�hrern eingereichten Fotomontagen. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrer bedeutet der Umstand, dass aus gewissen Perspektiven sowohl das gesch�tzte Objekt als auch die Antenne wahrgenommen werden k�nnen, nicht, dass ersteres durch letztere massgeblich beeintr�chtigt w�rde. Dies gilt auch f�r eine weitere, von den Beschwerdef�hrern eingereichte Fotomontage, auf welcher im Vordergrund die Antenne und in der Ferne der See und der Seeburgpark zu erkennen sind.
Insofern kann nur von einer marginalen Beeintr�chtigung des Ortsbilds und des unter Schutz gestellten "Blauen Hauses" gesprochen werden. Dem hat die Vorinstanz richtigerweise das Interesse an einer leistungsf�higen Mobilfunkversorgung gegen�bergestellt. Im urbanen Gebiet besteht eine hohe Nachfrage f�r Mobilfunkdienste. Dies erfordert den Bau von Mobilfunkantennen, welche die D�cher �berragen m�ssen, um ihre Funktion zu erf�llen. Insgesamt erweist sich die Interessenabw�gung im vorinstanzlichen Entscheid, wonach im vorliegenden Fall das Interesse an der Mobilfunkversorgung st�rker zu gewichten sei als der Ortsbild- und Denkmalschutz, nicht zu beanstanden (vgl. dazu etwa Urteil 1A.6/2007 vom 6. September 2007 E. 4.3, in: URP 2008 S. 341).
5.6 Die Vorinstanz hat nach dem Gesagten die wesentlichen Aspekte zum Heimatschutz und zur Denkmalpflege in ihre Erw�gungen einbezogen und mit ihrer Interessenabw�gung Art. 3 NHG nicht verletzt. Ihr Entscheid gen�gt diesbez�glich auch den Begr�ndungsanforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV. Diese Verfassungsgarantie verlangt nicht, dass sich die Beh�rde mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen entspricht der angefochtene Entscheid. Die in ihm enthaltenen Ausf�hrungen erm�glichten es den Beschwerdef�hrern, sich �ber dessen Tragweite Rechenschaft abzulegen und ihn sachgem�ss anzufechten. Die R�ge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV erweist sich damit als unbegr�ndet.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Politischen Gemeinde Kreuzlingen, dem Departement f�r Bau und Umwelt sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, dem Bundesamt f�r Umwelt und dem Bundesamt f�r Kommunikation schriftlich mitgeteilt.