Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=27%20W%20(pat)%2067/07
Timestamp: 2019-03-27 01:47:33
Document Index: 380340318

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 8', 'BGH', 'BGH', '§ 8', 'BGH', 'BGH', '§ 8']

BPatG, 24.04.2007 - 27 W (pat) 67/07 - dejure.org
"MP3 Surround" nicht als Marke eintragungsfähig
GRUR 2007, 1078
Selbst wenn die Markenneubildung allein oder überwiegend von ihrem Erfinder benutzt würde, begründete dies für sich gesehen noch nicht ihre Schutzfähigkeit (vgl. BGH GRUR 2005, 578, 580 - LOKMAUS; BPatG 29 W (pat) 541/11 - Diabeteskiste; BPatG GRUR 2007, 1078, 1079 - MP3 Surround; BPatGE 37, 44, 50 f. - VHS).
Auch die Tatsache, dass die Markenneubildung allein oder überwiegend von ihrem Erfinder benutzt wird, begründet für sich gesehen noch nicht ihre Schutzfähigkeit (vgl. BGH GRUR 2005, 578, 580 - LOKMAUS; BPatGE 37, 44, 50 f. - VHS; BPatG GRUR 2007, 1078, 1079 - MP3 Surround).
Ihnen fehlt das notwendige Mindestmaß an Unterscheidungskraft (vgl. BGH GRUR 2005, 578, 580 - LOKMAUS ; BPatGE 37, 44 - VHS; BPatG GRUR 2007, 1078, 1079 - MP3 Surround.;… Ströbele/Hacker, MarkenG, 10. Aufl., Rn. 139 zu § 8).
Auch die Tatsache, dass die Markenneubildung allein oder überwiegend vom Anmelder benutzt wird, begründet für sich gesehen noch nicht ihre Schutzfähigkeit (BGH GRUR 2005, 578, 580 - LOKMAUS; BPatG GRUR 2007, 1078, 1079 - MP3 Surround).
Auch Markenneubildungen, die von vornherein sprachüblich gebildet sind und, wie "KID FLEX", ausschließlich sachbezogene Angaben enthalten, fehlt das notwendige Mindestmaß an Unterscheidungskraft (vgl. BGH GRUR 2005, 578, 580 - LOKMAUS ; BPatGE 37, 44; - VHS ; BPatG GRUR 2007, 1078, 1079 - MP3 Surround.;… Ströbele/Hacker, MarkenG, 9. Aufl., Rn. 90 zu § 8).
Wer das QE-Verfahren und seine Bezeichnung entwickelt hat, ist allerdings nicht entscheidungserheblich (vgl. BPatG, GRUR 2007, 1078 - MP3).
BPatG, 21.09.2010 - 27 W (pat) 287/09
Markenbeschwerdeverfahren - "Change-Yoga" - Unterscheidungskraft - kein …
Dass Change-Yoga und seine Bezeichnung von der Anmelderin entwickelt worden sind, ist dabei allerdings nicht entscheidungserheblich (vgl. BPatG, Beschluss vom 24. April 2007, Az: 27 W (pat) 67/07 - MP3).
Das Formalrecht an der Marke setzt - anders als andere Immaterialgüterrechte - keine schützenswerte vorherige Leistung im Wettbewerb voraus (vgl. BPatGE 33, 12, 17 - IRONMAN TRIATHLON; BPatG GRUR 2007, 1078, 1079 - MP3 Surround; vgl. auch BGH GRUR 2005, 578, 580 - LOKMAUS).
Auch Markenneubildungen, die von vornherein sprachüblich gebildet sind und, wie "MediaBusinessSuite", ausschließlich sachbezogene Angaben enthalten, fehlt das notwendige Mindestmaß an Unterscheidungskraft (vgl. BGH GRUR 2005, 578, 580 - LOKMAUS ; BPatGE 37, 44; - VHS ; BPatG GRUR 2007, 1078, 1079 - MP3 Surround.;… Ströbele/Hacker, MarkenG, 9. Aufl., Rn. 90 zu § 8).
BPatG, 10.08.2010 - 27 W (pat) 89/10
Markenbeschwerdeverfahren - "Q2E" - kein Freihaltungsbedürfnis - …
Dass das Q2E-Verfahren und seine Bezeichnung von der Anmelderin entwickelt worden sind, ist allerdings entgegen deren Argumentation nicht entscheidungserheblich (vgl. BPatG, Beschluss vom 24. April 2007, Az: 27 W (pat) 67/07 - MP3).