Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-06/40927309-dgap-hv-intica-systems-ag-bekanntmachung-der-4-015.htm
Timestamp: 2018-04-21 17:05:30
Document Index: 102777017

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 289', '§ 315', '§ 71', '§ 71', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 3', '§ 186', '§ 71', '§ 71', '§ 71', '§ 71', '§ 186', '§ 186', '§ 71', '§\n203', '§ 202', '§ 186', '§ 122', '§ 126', '§ 127', '§ 131', '§ 131', '§ 15', '§ 126', '§ 135', '§ 126']

DGAP-HV: InTiCa Systems AG: Bekanntmachung der -4-
Aktien»Nachrichten»INTICA AKTIE»DGAP-HV: InTiCa Systems AG: Bekanntmachung der -4-
09.06.2017 | 15:37
DJ DGAP-HV: InTiCa Systems AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 21.07.2017 in Passau mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: InTiCa Systems AG / Bekanntmachung der Einberufung zur
InTiCa Systems AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am
21.07.2017 in Passau mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß
2017-06-09 / 15:05
ISIN: DE0005874846 Wir laden hiermit unsere Aktionäre
ein zu der am Freitag, 21. Juli 2017, 10.30 Uhr
der InTiCa Systems AG, des gebilligten
Konzernabschlusses, des Lageberichts, des
Konzernlageberichts, des erläuternden Berichts
zu den Angaben nach § 289 Abs. 4 sowie § 315
Abs. 4 HGB und des Berichts des Aufsichtsrats
für das Geschäftsjahr 2016.*
Die genannten Vorlagen sind über die
Internet-Seite der Gesellschaft
zugänglich. Beschlussfassungen sind zu diesem
Tagesordnungspunkt nach den gesetzlichen
Bestimmungen nicht erforderlich, da der
gebilligt hat; der Jahresabschluss ist damit
2. *Entlastung der Mitglieder des Vorstands*
3. *Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats*
4. *Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien
gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG und zu deren
Ablauf des 20. Juli 2022 einmal oder
mehrmals eigene Aktien im Umfang von
insgesamt bis zu 10 % des zum Zeitpunkt
der Beschlussfassung über diese
Ermächtigung bestehenden Grundkapitals
oder - falls das Grundkapital bei
Ausübung der Ermächtigung niedriger ist -
des zum Zeitpunkt der Ausübung
Der Erwerb zum Zwecke des Handels mit
eigenen Aktien ist ausgeschlossen.
Zusammen mit den aus anderen Gründen
erworbenen eigenen Aktien, die sich
befinden oder ihr nach §§ 71a ff. AktG
zuzurechnen sind, dürfen die aufgrund
dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zu
keinem Zeitpunkt 10 % des jeweiligen
übersteigen. Der Erwerb darf über die
Börse oder mittels eines an alle
Kaufangebots erfolgen. Der Gegenwert für
den Erwerb der Aktien (ohne
Erwerbsnebenkosten) darf bei Erwerb über
die Börse den Mittelwert der Aktienkurse
(Schlussauktionspreise der InTiCa-Aktie
im Xetra-Handel oder in einem
Frankfurter Wertpapierbörse) an den
letzten drei Handelstagen vor der
Verpflichtung zum Erwerb nicht um mehr
als 10 % über- bzw. unterschreiten. Bei
einem öffentlichen Kaufangebot darf er
den Mittelwert der Aktienkurse
letzten drei Handelstagen vor dem Tag der
Veröffentlichung des Angebots nicht um
mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten.
Sollte bei einem öffentlichen Kaufangebot
das Volumen der angebotenen Aktien das
vorgesehene Rückkaufvolumen
überschreiten, muss die Annahme im
geringer Stückzahlen bis zu 50 Stück zum
Erwerb angebotener Aktien der
Gesellschaft je Aktionär kann vorgesehen
Ablauf des 20. Juli 2022 mit Zustimmung
des Aufsichtsrats eine Veräußerung
der erworbenen Aktien über die Börse,
durch Angebot an alle Aktionäre oder
gegen Sachleistung unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre zu dem Zweck
vorzunehmen, Unternehmen,
Unternehmen zu erwerben. Darüber hinaus
wird der Vorstand ermächtigt, bei einer
Veräußerung eigener Aktien durch
Angebot an alle Aktionäre den Inhabern
der von der Gesellschaft und ihren
verbundenen Unternehmen etwa ausgegebenen
Optionsrechte,
Wandelgenussrechte ein Bezugsrecht auf
die Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie
es ihnen nach Ausübung des Options- bzw.
Wandelrechts zustehen würde. Für diese
Fälle und in diesem Umfang wird das
Der Vorstand wird weiter ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats unter
eigene Aktien als Belegschaftsaktien an
Mitarbeiter der Gesellschaft und mit ihr
verbundener Unternehmen auszugeben oder
zur Bedienung von Optionsrechten bzw.
Erwerbsrechten oder Erwerbspflichten auf
Aktien der Gesellschaft zu verwenden, die
Mitarbeitern oder Organmitgliedern der
Gesellschaft und verbundener Unternehmen
Ferner wird der Vorstand ermächtigt, die
erworbenen Aktien mit Zustimmung des
Aufsichtsrats unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre an Dritte
gegen Barzahlung zu veräußern, wenn
der Kaufpreis den Börsenpreis der Aktien
zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht
wesentlich unterschreitet. Von dieser
Ermächtigung darf nur Gebrauch gemacht
werden, wenn sichergestellt ist, dass die
Zahl der aufgrund dieser Ermächtigung
veräußerten Aktien zum Zeitpunkt der
Ausübung der Ermächtigung 10 % des
Gesellschaft nicht übersteigt. Auf die
Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals
sind Aktien anzurechnen, die während der
in direkter oder entsprechender Anwendung
des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG ausgegeben
oder veräußert werden. Ebenfalls
anzurechnen sind Aktien, die zur
Bedienung von Options- und/oder
Wandlungsrechten aus Wandel- oder
-genussrechten auszugeben sind, sofern
diese Schuldverschreibungen oder
Bezugsrechts der Aktionäre in
entsprechender Anwendung des § 186 Absatz
3 Satz 4 AktG ausgegeben werden.
c) Der Vorstand wird weiter ermächtigt, bis
zum Ablauf des 20. Juli 2022 aufgrund der
Ermächtigung erworbene Aktien mit
Zustimmung des Aufsichtsrats einzuziehen,
ohne dass die Durchführung der Einziehung
5. *Beschlussfassung über ein neues Genehmigtes
Kapital und über die entsprechende
Das bisherige Genehmigte Kapital (Genehmigtes
Kapital 2012/I) ist durch Zeitablauf erloschen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, erneut
ein Genehmigtes Kapital zu schaffen und dazu
Ablauf des 20. Juli 2022 um bis zu EUR
2.143.500,00 durch einmalige oder
mehrmalige Ausgabe neuer Aktien gegen Bar-
oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital 2017/I). Dabei ist den Aktionären
das gesetzliche Bezugsrecht einzuräumen.
Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder
teilweise auszuschließen zur
Gewährung von Aktien gegen Einbringung
eines Unternehmens, eines
Unternehmensteiles, einer
Unternehmensbeteiligung oder
vergleichbarer Vermögensgegenstände
(Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage). Der
Vorstand wird ferner ermächtigt, mit
Bezugsrecht ganz oder teilweise
auszuschließen zur Gewährung von
Aktien gegen Bareinlage an einen
Kooperationspartner, der die Begründung
einer Kooperation von der Beteiligung an
der Gesellschaft abhängig macht. Weiter
wird der Vorstand ermächtigt, mit
auszuschließen, wenn die
Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt
und der auf die neuen Aktien, für die das
Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt
June 09, 2017 09:05 ET (13:05 GMT)
DJ DGAP-HV: InTiCa Systems AG: Bekanntmachung der -2-
entfallende anteilige Betrag des
Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt des
Wirksamwerdens dieser Ermächtigung und des
im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien
vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt
und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den
Börsenpreis bereits notierter Aktien zum
Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des
Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht
wesentlich im Sinne des § 186 Abs. 3 Satz
4 AktG unterschreitet. Auf die Begrenzung
auf 10 % des Grundkapitals sind Aktien
Wandelschuldverschreibungen ausgegeben
wurden oder auszugeben sind, sofern diese
Schuldverschreibungen in entsprechender
Aktionäre ausgegeben wurden. Ferner ist
die Veräußerung eigener Aktien
anzurechnen, wenn diese Veräußerung
aufgrund einer im Zeitpunkt des
Wirksamwerdens des Genehmigten Kapitals
gültigen Ermächtigung zur Veräußerung
Bezugsrechts erfolgt. Vom Bezugsrecht der
Aktionäre ausgeschlossen werden können mit
Zustimmung des Aufsichtsrats darüber
hinaus Spitzenbeträge, die sich aufgrund
des Bezugsverhältnisses ergeben. Der
Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung
Aktienrechte und die weiteren Bedingungen
der Satzung an den jeweiligen Umfang der
Kapitalerhöhung anzupassen sowie alle
sonstigen damit in Zusammenhang stehenden
Änderungen der Satzung vorzunehmen,
b) Dementsprechend wird die Satzung der
Gesellschaft geändert und § 3 Absatz (3)
'(3) Der Vorstand ist ermächtigt, mit
Grundkapital der Gesellschaft bis
zum Ablauf des 20. Juli 2022 um bis
zu EUR 2.143.500,00 durch einmalige
oder mehrmalige Ausgabe neuer
Aktien gegen Bar- oder Sacheinlage
zu erhöhen (Genehmigtes Kapital
2017/I). Dabei ist den Aktionären
das gesetzliche Bezugsrecht
einzuräumen. Der Vorstand ist
Aktionäre ganz oder teilweise
auszuschließen zur Gewährung
von Aktien gegen Einbringung eines
Unternehmens, eines
(Kapitalerhöhung gegen
Sacheinlage). Der Vorstand ist
ferner ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats das Bezugsrecht
von Aktien gegen Bareinlage an
einen Kooperationspartner, der die
Begründung der Kooperation von
einer Beteiligung an der
Gesellschaft abhängig macht. Weiter
ist der Vorstand ermächtigt, mit
erfolgt und der auf die neuen
Aktien, für die das Bezugsrecht
ausgeschlossen wird, insgesamt
Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt
des Wirksamwerdens dieser
Ermächtigung und des im Zeitpunkt
der Ausgabe der neuen Aktien
vorhandenen Grundkapitals nicht
übersteigt und der Ausgabebetrag
bereits notierter Aktien zum
Zeitpunkt der endgültigen
Festlegung des Ausgabebetrages
durch den Vorstand nicht wesentlich
im Sinne des § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG unterschreitet. Auf die
Begrenzung auf 10 % des
Grundkapitals sind Aktien
ausgegeben wurden oder auszugeben
sind, sofern diese
Schuldverschreibungen in
ausgegeben wurden. Ferner ist die
anzurechnen, wenn diese
Veräußerung aufgrund einer im
Genehmigten Kapitals gültigen
Ermächtigung zur Veräußerung
Bezugsrechts erfolgt. Vom
ausgeschlossen werden können mit
darüber hinaus Spitzenbeträge, die
sich aufgrund des
Bezugsverhältnisses ergeben. Der
weiteren Inhalt der Aktienrechte
und die weiteren Bedingungen der
Aktienausgabe festzulegen. Der
Aufsichtsrat ist ermächtigt, die
Fassung der Satzung an den
jeweiligen Umfang der
Kapitalerhöhung anzupassen sowie
alle sonstigen damit in
vorzunehmen, die nur die Fassung
betreffen.'
c) Die Kosten der Kapitalerhöhung und ihrer
Durchführung trägt die Gesellschaft.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die KPWT Kirschner
Wirtschaftstreuhand AG, Eggenfelden, für das
Geschäftsjahr 2017 zum Abschlussprüfer für den
Einzelabschluss und den Konzernabschluss zu
*BERICHTE DES VORSTANDS AN DIE HAUPTVERSAMMLUNG*
a) Bericht zu Punkt 4 der Tagesordnung
gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 3
Satz 4 sowie Abs. 4 Satz 2 AktG
Die bisherige Ermächtigung der Gesellschaft
zum Erwerb eigener Aktien wird am 05. Juli
2017 durch Zeitablauf erlöschen. Unter Punkt
4 der Tagesordnung wird der Hauptversammlung
vorgeschlagen, die Gesellschaft bis zum
Ablauf des 20. Juli 2022 gemäß § 71 Abs.
1 Nr. 8 AktG erneut in bestimmtem Umfang zum
Erwerb eigener Aktien zu ermächtigen, wobei
ein Erwerb zum Zwecke des Handels mit eigenen
Aktien jedoch ausgeschlossen ist. Der Erwerb
ist darüber hinaus gemäß § 71 Abs. 2
Satz 2 AktG nur dann zulässig, wenn die
Gesellschaft im Zeitpunkt des Erwerbs eine
Rücklage in Höhe der Aufwendungen für den
Erwerb bilden könnte, ohne das Grundkapital
oder eine nach Gesetz oder Satzung zu
bildende Rücklage zu mindern, die nicht zur
Zahlung an die Aktionäre verwandt werden
darf. Gemäß § 71 Abs. 2 Satz 3 AktG
dürfen nur Aktien erworben werden, die voll
eingezahlt sind. Die erworbenen Aktien dürfen
ferner höchstens 10 % des am 21. Juli 2017
bestehenden Grundkapitals oder des zum
Zeitpunkt des Erwerbs der Aktien bestehenden
Grundkapitals ausmachen, falls dieses
niedriger sein sollte. Die Gesellschaft kann
von dieser Ermächtigung auch mehrfach
Gebrauch machen. Die von der Gesellschaft
aufgrund der vorgeschlagenen Ermächtigung
erworbenen Aktien dürfen jedoch zusammen mit
anderen eigenen Aktien, die sich bereits im
Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr
nach den einschlägigen gesetzlichen
Bestimmungen zuzurechnen sind, zu keinem
Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen
Grundkapitals der Gesellschaft ausmachen.
Eigene Aktien können aufgrund der
vorgeschlagenen Ermächtigung nur über die
Börse oder mittels eines an alle Aktionäre
gerichteten Kaufangebots erworben werden.
Sollte ein derartiges Kaufangebot
überzeichnet sein, muss die Annahme
grundsätzlich im Verhältnis der jeweils
angebotenen Aktien erfolgen. Eine
von bis zu 50 Aktien kann im Rahmen eines
öffentlichen Kaufangebots jedoch vorgesehen
werden, um die technische Abwicklung des
Aktienerwerbs zu erleichtern.
Bei beiden Erwerbsformen darf der von der
Gesellschaft zu entrichtende Preis je Aktie
(ohne Erwerbsnebenkosten) den jeweils
maßgeblichen Börsenkurs der InTiCa-Aktie
nicht um mehr als 10 % über- oder
unterschreiten. Maßgeblicher Börsenkurs
ist der nach näherer Maßgabe der
Ermächtigung zu ermittelnde Durchschnittskurs
an den letzten drei Handelstagen vor der
Verpflichtung der Gesellschaft, Aktien über
die Börse zu erwerben, bzw. vor der
Veröffentlichung eines an alle Aktionäre
gerichteten Kaufangebots.
Die aufgrund der vorgeschlagenen Ermächtigung
erworbenen eigenen Aktien können bis zum
Ablauf des 20. Juli 2022 über die Börse oder
über ein an alle Aktionäre gerichtetes
öffentliches Angebot wieder veräußert
DJ DGAP-HV: InTiCa Systems AG: Bekanntmachung der -3-
werden. Bei einer Veräußerung durch
Angebot an alle Aktionäre soll der Vorstand
ermächtigt sein, auch den Inhabern etwa von
der Gesellschaft ausgegebener Optionsrechte,
Wandelgenussrechte ein Bezugsrecht auf die
zur Veräußerung vorgesehen Aktien in dem
Ausübung ihrer Options- oder Wandelrechte
zustünde. Das Bezugsrecht der Aktionäre soll
für diese Fälle im erforderlichen Umfang
bereits durch die Hauptversammlung
ausgeschlossen werden. Der Vorstand soll
ferner ermächtigt werden, das Bezugsrecht der
Aktionäre bei Veräußerung eigener Aktien
mit Zustimmung des Aufsichtsrats in weiteren
Fällen auszuschließen, und zwar in dem
durch § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG gesteckten
Rahmen sowie dann, wenn die eigenen Aktien
entweder als Belegschaftsaktien an
Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit ihr
verbundener Unternehmen ausgegeben bzw. zur
Bedienung von Aktienoptionen der Gesellschaft
verwendet werden sollen, die Arbeitnehmern
oder Organmitgliedern der Gesellschaft und
mit ihr verbundener Unternehmen eingeräumt
wurden, oder wenn diese Aktien als
Gegenleistung beim Erwerb von Unternehmen,
Unternehmen eingesetzt werden sollen
(Akquisitionsfinanzierung).
Die vorgesehene Ermächtigung des Vorstands,
ein öffentliches Angebot zum Erwerb eigener
Aktien nicht nur an die Aktionäre, sondern
auch an die Inhaber von der Gesellschaft im
Zeitpunkt des Angebots bereits ausgegebener
Optionsrechte, Wandelschuldverschreibungen
und Wandelgenussrechte zu richten und der
damit verbundene Vorschlag, das Bezugsrecht
der Aktionäre entsprechend einzuschränken,
soll den Vorstand in die Lage versetzen, im
Aktionäre zu vermeiden, dass der Wandlungs-
oder Optionspreis für Aktien der Gesellschaft
nach den jeweiligen Wandlungs- und
Optionsbedingungen ermäßigt werden muss.
Die Ausgabe von Belegschaftsaktien liegt
ebenfalls im Interesse der Gesellschaft und
ihrer Aktionäre, weil sie die Identifikation
mit dem Unternehmen und das besondere
Interesse der Arbeitnehmer an einer
erfolgreichen Unternehmensentwicklung fördert
und damit der Unternehmenswert gesteigert
werden kann. Belegschaftsaktien gehören zu
den international üblichen Vergütungsmethoden
und sind geeignet, qualifizierte Mitarbeiter
für die Gesellschaft zu gewinnen und
dauerhaft an sie zu binden. Bei der Bemessung
des von Arbeitnehmern zu entrichtenden
Kaufpreises wird die Gesellschaft eine bei
Belegschaftsaktien übliche und am
Unternehmenserfolg orientierte angemessene
Vergünstigung einräumen. Ein
Aktienoptionsprogramm mit Rechten und/oder
Pflichten zum Aktienerwerb für Arbeitnehmer
und Organmitglieder existiert bei der
Gesellschaft derzeit nicht. Die
vorgeschlagene Ermächtigung enthält
dementsprechend noch keine Vorgaben
hinsichtlich der Ausgabebeträge für
Aktienoptionen, der Aufteilung derartiger
Optionen auf Organmitglieder und
Arbeitnehmer, der Erfolgsziele, der Erwerbs-
und Ausübungszeiträume und der Wartezeiten
für eine erstmalige Ausübung; diese Vorgaben
bleiben künftigen Beschlüssen der
Hauptversammlung vorbehalten. Von der
Ermächtigung, eigene Aktien zur Bedienung von
Optionsrechten von Arbeitnehmern und
Organmitgliedern einzusetzen, kann die
Verwaltung also erst dann Gebrauch machen,
wenn die Hauptversammlung die genannten
Vorgaben für die Ausgabe von Aktienoptionen
Von der Ermächtigung, eigene Aktien zur
Akquisitionsfinanzierung einzusetzen und
dabei zwangsläufig das Bezugsrecht der
Aktionäre auszuschließen, wird die
Verwaltung nur dann Gebrauch machen, wenn der
Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen
oder Beteiligungen an Unternehmen in jedem
Einzelfall im Interesse der Gesellschaft und
ihrer Aktionäre liegt und der
Bezugsrechtsausschluss geeignet, erforderlich
und angemessen ist, um den Erwerb zu
realisieren. Bei Akquisitionen der genannten
Art ist der Verkäufer häufig aus steuerlichen
oder sonstigen Gründen eher an einer
Gegenleistung in Form von Aktien der
Gesellschaft als an einer Geldzahlung
interessiert. Die Möglichkeit, Aktien der
Gesellschaft als Gegenleistung anbieten zu
können, kann damit die Verhandlungsposition
der Gesellschaft stärken. Im Einzelfall kann
es auch im Interesse der Gesellschaft liegen,
den Verkäufer als Aktionär zu gewinnen.
Vorstand und Aufsichtsrat werden bei Einsatz
eigener Aktien der Gesellschaft zur
Akquisitionsfinanzierung die Interessen der
Aktionäre bei Festlegung der
Bewertungsrelationen angemessen wahren und
dabei insbesondere den Börsenkurs der
InTiCa-Aktie im Vorfeld der jeweiligen
Transaktion berücksichtigen. Eine
schematische Anknüpfung an einen bestimmten
Börsenkurs ist allerdings nicht vorgesehen,
um einmal erzielte Verhandlungsergebnisse
durch Schwankungen des Börsenkurses nicht
wieder in Frage zu stellen.
Der Vorstand soll ferner ermächtigt werden,
die von der Gesellschaft erworbenen eigenen
Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch
durch ein Angebot an alle Aktionäre wieder zu
veräußern, wenn der
Veräußerungspreis den Börsenkurs der
InTiCa-Aktie zum Zeitpunkt der
unterschreitet und die veräußerten
Aktien nicht mehr als 10 % des bei
Veräußerung vorhandenen Grundkapitals
ausmachen. Unter der genannten Bedingung und
im genannten Umfang kann das Bezugsrecht der
Aktionäre ausgeschlossen werden. Dabei sind
auf die genannte Obergrenze von 10 % des
Grundkapitals sämtliche Aktien anzurechnen,
die von der Gesellschaft während der Laufzeit
der vorgeschlagenen Ermächtigung unter
ausgegeben oder veräußert werden bzw.
zur Bedienung von Options- oder
Wandlungsrechten dienen, die während der
Laufzeit der Ermächtigung unter Ausschluss
des Bezugsrechts der Aktionäre eingeräumt
worden sind. Der in dieser Ermächtigung
enthaltene Bezugsrechtsausschluss wird durch
§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausdrücklich
zugelassen, der bei Veräußerung eigener
Aktien durch die Gesellschaft entsprechend
anwendbar ist. Mit dieser Ermächtigung soll
die Verwaltung in die Lage versetzt werden,
institutionellen und strategischen Investoren
Aktien anzubieten, den Aktionärskreis zu
erweitern und auf günstige Börsensituationen
schnell und flexibel reagieren zu können. Der
Verzicht auf die zeit- und kostenaufwändige
Abwicklung des Bezugsrechts und die mit
diesem in der Regel verbundenen, nicht
unwesentlichen Abschläge vom Börsenpreis
führt auch bei der Veräußerung eigener
Aktien aufgrund der marktnahen
Preisfestsetzung regelmäßig zu deutlich
höheren Mittelzuflüssen bei der Gesellschaft
und liegt damit in deren Interesse und im
Interesse der Aktionäre. Den Interessen der
Aktionäre wird im Übrigen auch dadurch
Rechnung getragen, dass der Umfang der
Aktien, die unter Ausschluss des Bezugsrechts
veräußert werden dürfen, begrenzt ist
und der Veräußerungspreis den jeweiligen
Börsenkurs nicht wesentlich unterschreiten
Der Vorstand soll schließlich gemäß
§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 6 AktG ermächtigt
werden, die aufgrund der vorgeschlagenen
Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum Ablauf
des 20. Juli 2022 auch ohne erneuten
Beschluss der Hauptversammlung einzuziehen.
Über eine etwaige Ausnutzung der
vorgeschlagenen Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien und zu deren Verwendung wird
der Vorstand jeweils in der auf die
Ausnutzung folgenden Hauptversammlung
b) Bericht zu Tagesordnungspunkt 5 gemäß §§
203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG:
Mit dem vorgeschlagenen Genehmigten Kapital
2017/I, das an die Stelle des durch
Zeitablauf erloschenen Genehmigten Kapitals
2012/I tritt, soll in dem durch § 202 Abs. 3
AktG festgelegten betragsmäßigen Rahmen
der Verwaltung Handlungsspielraum für
Kapitalerhöhungen eingeräumt werden. Die
vorgeschlagenen Bedingungen für das
Genehmigte Kapital 2017/I entsprechen den
Bedingungen, die von der Hauptversammlung
bereits für das Genehmigte Kapital 2012/I
Auch das vorgeschlagene Genehmigte Kapital
2017/I soll es dem Vorstand ermöglichen, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats kurzfristig das
für die Fortentwicklung des Unternehmens
erforderliche Kapital an den Kapitalmärkten
durch Ausgabe neuer Aktien aufzunehmen und
günstige Marktgegebenheiten zur Deckung des
künftigen Finanzierungsbedarfs schnell zu
nutzen. Daneben soll der Vorstand in die Lage
versetzt werden, ohne Beanspruchung der
Kapitalmärkte Unternehmen, Unternehmensteile
oder Beteiligungen an anderen Unternehmen als
Sacheinlagen gegen Ausgabe von Aktien zu
erwerben; notwendige Kooperationen sollen -
soweit erforderlich - durch Ausgabe von
Aktien gegen Bareinlagen an den
Kooperationspartner ermöglicht werden. Die
durch die Ausnutzung des genehmigten Kapitals
entstehenden neuen Aktien der Gesellschaft
sollen grundsätzlich den Aktionären zum Bezug
angeboten werden. Der Vorstand soll jedoch
ermächtigt werden, mit Zustimmung des
aus den im Folgenden genannten Gründen für
bestimmte Fälle auszuschließen.
Ein Bezugsrechtsausschluss soll beschlossen
werden können, um den Erwerb von Unternehmen,
Unternehmensteilen, Beteiligungen an anderen
Unternehmen oder vergleichbaren
Vermögensgegenständen zu ermöglichen. Die
Gesellschaft wird damit in die Lage versetzt,
bei sich bietender Gelegenheit schnell die
genannten Vermögensgegenstände gegen
Gewährung von Aktien der Gesellschaft zu
erwerben und damit die Liquidität der
Gesellschaft zu schonen. Vorstand und
Aufsichtsrat werden jeweils im Einzelfall
sorgfältig prüfen, ob eine derartige
durchgeführt werden soll und das Bezugsrecht
der Aktionäre damit zwangsläufig
ausgeschlossen werden muss. Die Verwaltung
wird von dieser Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss nur dann Gebrauch
machen, wenn der Erwerb der genannten
Vermögensgegenstände im überwiegenden
Interesse der Gesellschaft liegt und nur
durch Ausgabe von Aktien der Gesellschaft an
den Veräußerer realisiert werden kann.
Den Ausgabebetrag für die gegen Sacheinlagen
auszugebenden Aktien wird der Vorstand mit
Börsenkurses in einem angemessenen Zeitraum
vor der Transaktion festlegen.
Bei Barkapitalerhöhungen soll der Vorstand
Aufsichtsrats das Bezugsrecht dann
auszuschließen, wenn der rechnerische
Nennbetrag der neuen Aktien im Zeitpunkt
ihrer Ausgabe 10 % des vorhandenen
Ausgabebetrag für die neuen Aktien im
Zeitpunkt seiner Festlegung den Börsenkurs
der InTiCa-Aktie nicht wesentlich
unterschreitet. Gesetzliche Grundlage für
diese Ermächtigung ist § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG. Diese Möglichkeit des
Bezugsrechtsausschlusses soll die Verwaltung
in die Lage versetzen, kurzfristig günstige
Börsensituationen auszunutzen, durch eine
marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst
hohen Ausgabebetrag zu erzielen und damit
eine größtmögliche Stärkung des
Eigenkapitals der Gesellschaft zu erreichen.
Barkapitalerhöhungen mit
Bezugsrechtsausschluss im genannten Umfang
liegen damit im wohlverstandenen Interesse
der Gesellschaft und ihrer Aktionäre.
Das Bezugsrecht der Aktionäre soll auch dann
ausgeschlossen werden können, wenn für die
Gesellschaft notwendige Kooperationen nur
dadurch ermöglicht werden können, dass an den
Kooperationspartner Aktien der Gesellschaft
gegen Bareinlagen ausgegeben werden. Auch in
diesem Fall wird der Vorstand den
Ausgabebetrag der Aktien mit Zustimmung des
Aufsichtsrats unter Berücksichtigung des
durchschnittlichen Börsenkurses in einem
angemessenen Zeitraum vor der Transaktion
Die Verwaltung soll schließlich
ermächtigt werden, sogenannte Spitzenbeträge
vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen, um
ein praktikables Bezugsverhältnis darstellen
zu können. Die bei einer Kapitalerhöhung
möglicherweise entstehenden Spitzen sind von
untergeordneter Größenordnung und werden
durch Verkauf über die Börse bestmöglich für
die Gesellschaft verwertet werden.
Die Verwaltung geht davon aus, dass
Aktionäre, die eine Verringerung ihrer
relativen Beteiligungsquote und ihres
relativen Stimmrechtsanteils vermeiden
wollen, über die Börse die entsprechende
Anzahl von Aktien hinzuerwerben können.
Vorstand und Aufsichtsrat werden jeweils im
Einzelfall prüfen, ob ein
Bezugsrechtsausschluss im genannten Rahmen
gerechtfertigt ist, wenn sich die
Notwendigkeit konkretisiert, eine der
genannten Kapitalmaßnahmen
*ANTRÄGE AUF ERGÄNZUNG DER TAGESORDNUNG*
Aktionäre, deren Anteile zusammen 5 % des Grundkapitals
der Gesellschaft oder den anteiligen Betrag von EUR
gemacht werden (vgl. § 122 Abs. 2 AktG). Das Verlangen
ist an den Vorstand der InTiCa Systems AG zu richten,
und zwar per Post oder per Boten (Spitalhofstraße
94, 94032 Passau), per Telefax (0851/9 66 92 15) oder
und muss - ohne Berücksichtigung des Tages der
Hauptversammlung und des Zugangstages - mindestens 30
Tage vor der Hauptversammlung, also spätestens am
Dienstag, 20. Juni 2017 eingehen. Jedem neuen
eine Beschlussvorlage beiliegen. Der oder die
Antragsteller haben nachzuweisen, dass er/sie seit
mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs
seines/ihres Verlangens Inhaber der Aktien ist/sind und
dass er/sie die Aktien bis zur Entscheidung des
Vorstands über den Antrag hält/halten.
*ANTRÄGE VON AKTIONÄREN*
Gegenanträge zu einem Vorschlag der Verwaltung richten
Sie bitte unter Beifügung Ihrer Aktionärslegitimation
an InTiCa Systems AG, Vorstand, Spitalhofstraße
94, 94032 Passau, Telefax: 0851/9 66 92 15 oder E-Mail:
Gegenanträge, die - ohne Berücksichtigung des Tages der
Hauptversammlung und des Zugangstages - mindestens 14
Donnerstag, 06. Juli 2017, bei der Gesellschaft
eingehen und die Voraussetzungen des § 126 bzw. § 127
AktG erfüllen, werden im Internet unter
*AUSKUNFTSRECHT DER AKTIONÄRE*
In der Hauptversammlung kann jeder Aktionär vom
Vorstand Auskunft über die Angelegenheiten der
Tagesordnung erforderlich ist (vgl. § 131 Abs. 1 AktG).
Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen.
grundsätzlich mündlich zu stellen. Von der Beantwortung
einzelner Fragen kann der Vorstand aus den in § 131
Abs. 3 AktG genannten Gründen absehen. Der Leiter der
Hauptversammlung ist gemäß § 15 Abs. 3 der Satzung
der Gesellschaft berechtigt, das Frage- und Rederecht
*ZAHL DER AKTIEN UND STIMMRECHTE*
besteht das Grundkapital der Gesellschaft aus 4.287.000
Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien). Jede Aktie
gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme; die
Gesamtzahl der Stimmrechte beträgt damit 4.287.000.
Hauptversammlung 64.430 eigene Aktien, die kein
Stimmrecht gewähren.
berechtigt, die der Gesellschaft unter der nachfolgend
genannten Adresse ihre Anmeldung zur Hauptversammlung
und einen Nachweis ihrer Berechtigung in deutscher oder
englischer Sprache sowie in Textform (§ 126 b BGB)
_InTiCa Systems AG_
_c/o Bankhaus Neelmeyer AG_
_FMS CA/CS_
_Am Markt 14-16_
_28195 Bremen_
_Telefax: +49 (0) 4 21 36 03-1 53_
_E-Mail: hv@neelmeyer.de_
Zum Nachweis der Berechtigung reicht ein durch das
depotführende Institut erstellter besonderer Nachweis
des Anteilsbesitzes aus, der sich auf den Beginn des
21. Tages vor der Hauptversammlung, also auf Freitag,
30. Juni 2017, 00.00 Uhr, beziehen und zusammen mit der
Anmeldung spätestens am Freitag, 14. Juli 2017,
eingehen muss. Den Aktionären, die ihre Anmeldung und
den genannten Nachweis ihres Anteilsbesitzes form- und
fristgerecht übermitteln, werden Eintrittskarten für
die Hauptversammlung zugesandt. Die Aktionäre werden
darum gebeten, möglichst frühzeitig für die
Übersendung der Anmeldung und des genannten
Nachweises zu sorgen, damit der rechtzeitige Zugang der
Eintrittskarten sichergestellt ist.
Aktionäre, die ihre Anmeldung und den Nachweis ihres
Anteilsbesitzes form- und fristgerecht übermittelt
haben und nicht selbst an der Hauptversammlung
teilnehmen wollen, können sich in der Hauptversammlung
und bei der Ausübung des Stimmrechts durch einen
Bevollmächtigten, auch durch ein Kreditinstitut oder
eine Vereinigung von Aktionären, vertreten lassen.
Handelt es sich bei dem Bevollmächtigten um ein
Kreditinstitut oder einen anderen in § 135 AktG
genannten Aktionärsvertreter, gelten für die Form und
den Nachweis der Vollmacht die gesetzlichen
Bestimmungen. Alle übrigen Bevollmächtigten haben die
Eintrittskarte des von ihnen vertretenen Aktionärs
sowie eine Vollmacht vorzulegen, für welche die
Textform (§ 126 b BGB) ausreicht; die Vollmacht kann