Source: https://wissenskonsil.de/news/krankenhausentlassmanagement/
Timestamp: 2019-12-11 00:04:58
Document Index: 18137339

Matched Legal Cases: ['§ 301', '§ 2', '§ 115', '§ 39', '§ 37', '§ 37', '§ 12', '§ 140', '§ 140', '§ 73', '§ 140', '§ 106', '§ 106']

Krankenhausentlassmanagement, die vielen Perspektiven - WissensKonsil
Krankenhausentlassmanagement, die vielen Perspektiven
Krankenhausentlassmanagment
Viele Fragen, widersprüchliche Antworten zum Rahmenvertrag Entlassmanagement
Die FAQ-Lister der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft hilft weiter. Haben Sie Fragen zum Krankenhausentlassmanagement und den Auslegungen zum Rahmenvertrag? Stand noch in den Hinweisen der Deutschen Krankenhausgesellschaft vom 15.5.2017 „Aus der Natur der Sache heraus ergibt sich, dass die im Rahmen des Entlassmanagements bescheinigte Arbeitsunfähigkeit im Anschluss an eine beendete Krankenhausbehandlung stets nur als Erstbescheinigung erfolgen kann. Dies ist beim Ausfüllen des Vordruckes zu berücksichtigen.“ Das ist nicht ganz schlüssig, denn für den gesetzlich Versicherten kann es von großer Bedeutung sein, es geht um Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder um die Weiterzahlung von Krankengeld durch die Krankenkasse. Ggfs. hängt sogar sein Versichertenstatus davon ab.
So ist jetzt in den FAQ der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft zu lesen: „Für Fälle, in denen auf Grund derselben Diagnose bereits vor der stationären Behandlung eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde, gibt es keine abschließende Klärung. Auf Grund der Erläuterungen zur Vordruckvereinbarung nach Anlage 2 des BMV-Ä der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ist jedoch die Kennzeichnung als „Folgebescheinigung“ zu empfehlen.“
„Eine Erstbescheinigung im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt ist dagegen auszustellen, wenn die Arbeitsunfähigkeit mit dem stationären Aufenthalt beginnt. Tritt während einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit eine neue Erkrankung auf und/oder ist der Patient zwischenzeitlich arbeitsfähig, dann ist ebenfalls eine Erstbescheinigung auszustellen.“
Ein paar Antworten sind in der >>> FAQ-Liste der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft zu finden.
Rehabilitation nach dem SGB V
Die Krankenkassen und die Pflegekassen haben die Versorgung von Pflegebedürftigen zu koordinieren: Das sieht das Pflegestärkungsgesetz, das zum 1.1.19 in Kraft tritt, vor. Sie haben im Rahmen des Krankenhausentlassmanagement so einige Hausaufgaben zu erledigen.
Krankenhausarztverzeichnis, 2019 geht es mit dem neuen Verzeichnis los.
Bereits bis zum 31. Dezember 2017 ist zwischen DKG und GKV-Spitzenverband im Einvernehmen mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) das Nähere zu Art und Aufbau des Verzeichnisses zu vereinbaren. Ebenfalls soll geregelt werden, dass diese Kennzeichnung dann auch im Rahmen des Entlassungsmanagements angewendet werden soll. Spätestens bis zum 01. Januar 2019 soll das Krankenhausarztverzeichnis genutzt werden können. Da verzögert sich ein wenig, aber ab 2019 geht es los. Es gibt die neuen Arztnummern, die Krankenhäuser müssen rechtzeitig melden!
Krankenhausentlassmanagement: Verordnungen
Verordnungszeitraum von Heilmitteln
Beachte: Die Anzahl der verordnungsfähigen Einheiten sind ziemlich eng gefasst. Deshalb ist es wichtig jede Verordnungs-Richtlinie sich genau anzuschauen. „Die Verordnung von Heilmitteln ist dabei beschränkt auf einen Bedarf von bis zu sieben Tagen. Die Behandlung muss innerhalb von sieben Tagen aufgenommen und innerhalb von zwölf Tagen abgeschlossen sein.“ Quelle: G-BA
Beachte auf jeden Fall die jeweilige Richtlinie!
Bundeseinheitliche Vordrucke für die Beantragung von Anschlussrehabilitation (Anlagen 3a/3b), sind spätestens ab dem 01.01.2020 von allen Krankenhäusern zu verwenden.
Anspruch auf Anschlussrehabilitation: >>> Anlage 3a
Ärztlicher Befundbericht – Anlage zum Antrag auf Anschlussrehabilitation >>> Anlage 3b
Hier gibt es einen >>> Reha-Fristenrechner der BAR, die Berechnung relevanter Fristen im Reha-Prozess ist somit möglich.
Das Formular für die Patienteninformation und die Einwilligungserklärung (Anlagen 1a/1b) bezüglich des Krankenhausentlassmanagement wurden entsprechend der Datenschutzgrundverordnung angepasst.
Für Patienten gibt es die Patienteninformation und die Einwilligungserklärung (Anlagen 1a/1b) auch in leichter Sprache.
Apotheker bekommen grau Haare!
Die Verordnungen der Krankenhausärzte sind unvollständig oder falsch ausgestellt. Den Apothekern waren die Hände gebunden, doch jetzt dürfen diese einige Änderungen an der Verordnung der Krankenhausärzte vornehmen.
Welche das sind? Das erfahren Sie in unserem Webinar oder Inhouse-Seminar Entlassmanagment.
PrüfvV 2019 – § 301er Datensatz wurde angepasst, Pflegegrade werden gemeldet
Nach dem Schlüssel 31 werden jetzt auch Daten zum Krankenhausentlassmanagement erhoben. Diese Daten erhält der Kostenträger. Mit dem Kostenübernahmesatz teilt dann die Krankenkasse dem Krankenhaus die Kostenübernahme, die Bestätigung des Versichertenverhältnisses, oder ggf. ihre Ablehnung und Informationen zum Pflegegrad des Versicherten mit. Bei der Knappschaft gibt es wie immer, Sonderregelungen. Hier teilt die Krankenkasse mit der Kostenübernahme spätestens 3 Arbeitstage nach Erhalt der Aufnahmeanzeige die ihr vorliegende Information über den bestehenden Pflegegrad des Versicherten mit.
Beachte jedoch: Dieser Nachtrag zum 301er Datensatz wird auf Grundlage des Entwurfes eines Gesetzes zur Stärkung des Pflegepersonals (Pflegepersonal- Stärkungsgesetz – PpSG) vereinbart. Die Festlegungen zur Übermittlung der Pflegegrade gelten nur vorbehaltlich des Inkrafttretens zum 01.01.2019 und frühestens ab Veröffentlichung des Gesetzes.
Erfahre mehr in unseren Seminaren zum Entlassungsmanagement.
Handbuch für Ärzte zum Krankenhausentlassmanagement
Kaum zu glauben, aber wahr. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) plant tatsächlich ein Handbuch für die Krankenhausärzte. In dem Handbuch sind dann die Regeln der vertragsärztlichen Bestimmungen, nach denen die Krankenhausärzte ab Oktober verordnen können, beschrieben. Weiterhin enthält das Handbuch auch Abbildungen aller relevanten Muster mit Erläuterungen zu den Vordrucken. Das ist auch gut so. Nicht für alle Verordnungen gilt, dass diese am Entlassungstag auszustellen sind. Seit dem 1. August gibt es beispielsweise einen neuen Vordruck für die Erstverordnung von sozialmedizinischer Nachsorge für chronisch kranke oder schwerstkranke Kinder und Jugendliche, die gesetzlich krankenversichert sind. Diese Verordnung wird entweder vor der Entlassung des Kindes / Jugendlichen oder im Einzelfall innerhalb von 14 Tagen danach verordnet. Jedoch können auch Vertragsärzte innerhalb von sechs Wochen nach der Entlassung eine entsprechende Verordnung ausstellen.
Wer zu den „Erläuterungen zur Vereinbarung über Vordrucke für die „vertragsärztliche Versorgung“ der GKV greifen möchte, der findet diese hier >>> GKV-Lektüre 2017
Hier geht es zum >>> KBV-Handbuch, Stand November 2017
Wer möchte kann sich in einer Online-Version den >>> Heilmittelkatalog ansehen oder diesen in sein Intranet einbinden.
Verordnungen bei EU-Patienten
Schon gewusst, dass Patienten aus dem EU-Ausland grundsätzlich genauso zu behandeln sind wie inländische Patienten? Es sind die gleichen Vordruckmuster zur Verordnung zu verwenden wie bei Inländern. Die im Rahmen des Entlassungsmanagement ausgestellten Verordnungen dürften deshalb der Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln (AMVV) unterliegen. Hier sind die in § 2 Abs. 1b) AMVV genannten Regelungen zu beachten. Unter anderem müssen die Verordnungen, die zu dem Zweck ausgestellt werden, um in einem anderen Mitgliedstaat der EU eingelöst zu werden, den Vornamen des Patienten, die Bezeichnung des ausstellenden Mitgliedstaats, die E-Mailadresse des Behandlers, eine Angabe über die Dosierung usw. enthalten. Auch bei der Verordnung von Medizinprodukten gilt es so einiges zu beachten.
Weitere Informationen sind >>> hier zu finden.
Krankenhausentlassmanagement: kleine Auswahl von Richtlinien
Der Rahmenvertrag Entlassmanagement gilt für zugelassene Krankenhäuser, die stationäre, teilstationäre und stationsäquivalente Patienten versorgen. Kleiner Hinweis, es können an dieser Stelle nicht alle G-BA Richtlinien zum Entlassungsmanagement aufgeführt werden, der Informationsgehalt wäre riesig. Dafür gibt es ja auch die G-BA Website. Dennoch weise ich auf aktuelle Regelungen, die im Zusammenhang mit dem Entlassmanagement stehen, hin. Ab dem 1.4.2017 gibt es beispielsweise neue Regelungen für die Psychotherapie. Auch der neue Qualitätssicherungsindikator zur nosokomialen Wundinfektion fragt nach Standards zum Entlassungsmanagement. Die Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene (>>> QFR-RL), die am 3.5.2017 in Kraft getreten ist, macht klare Vorgaben zum Entlassungs- und Überleitungsmanagement. Ebenso wurde die Häusliche Krankenpflegerichtlinie überarbeitet. Wichtig zu wissen, nicht nur der Arztbrief ist für die weitere medikamentöse Versorgung durch den ambulanten Pflegedienst wichtig, auch der aktualisierte bundesweite Medikationsplan sollte vom Krankenhausarzt angepasst werden. Im Juni 2017 wurde die Verordnung für die >>> Sozialmedizinisch Nachsorge für chronisch kranke oder schwerstkranke Kinder und Jugendliche ebenfalls angepasst.
Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung, ab 1.1.18 geht es los
Die Vereinbarung zur stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung nach § 115 d Abs. 2 SGB V wurde geschlossen und ist zum 1.8.2017 in Kraft getreten. Vertragspartner sind der GKV-Spitzenverband, Verband der Privaten Krankenversicherung sowie die DKG. Die stationsäquivalente psychiatrische Behandlung wird als neue Krankenhausleistung für psychisch Kranke mit Kranken-hausbehandlungsbedürftigkeit definiert.
Die stationsäquivalente Behandlung kann ab dem 1.1.2018 als eine Krankenhausbehandlung im häuslichen Umfeld des Patienten durch mobile ärztlich geleitete multiprofessionelle Behandlungsteams erbracht werden. Sie ist eine kriseninterventionelle Behandlung. Um die stationsäquivalente abrechnen zu können, ist lt. DIMDI „Voraussetzung das Vorliegen einer psychischen Erkrankung und einer Indikation für eine stationäre Behandlung. Sie umfasst eine psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld des Patienten.
Beachte: Auch hier gilt das Krankenhausentlassmanagement (§ 39 Abs. 1 a SGB V).
HKP-Richtlinie: Palliativpatienten können jetzt noch besser in ihrem Zuhause versorgt werden
Die Versorgung von Menschen mit einer unheilbaren und weit fortgeschrittenen und zum Tode führenden Erkrankung sollten auf jeden Fall in ihrem Zuhause durch professionelle Krankenpflege versorgt und begleitet werden. Oft sind Palliativpatienten dynamischen Krankheitsentwicklungen ausgesetzt. Körperliche und psychische Symptome innerhalb des Krankheitsverlaufes können sich permanent ändern, sich durchaus auch beträchtlich intensivieren.
Bisher wurde das im Rahmen des Anspruchs des Versicherten auf häusliche Krankenpflege nicht explizit berücksichtigt. Deshalb wurde der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) durch das Hospiz- und Palliativgesetz u.a. beauftragt, die Behandlungspflege für diese Palliativpatienten näher auszugestalten. Das Leistungsverzeichnis der Häusliche Krankenpflegerichtlinie (HKP-RL) wurde erweitert, die Maßnahmen somit konkretisiert mit der Nummer 24a. Wichtig zu wissen für den Krankenhausarzt, diese Verordnung ist im Rahmen des Entlassungsmanagement möglich.
Sollte der Patient eine ergänzende psychosoziale Begleitung z.B. durch einen ambulanten Hospizdienst oder Kinderhospizdienst wünschen, kann dieser eingeschaltet werden.
Verordnung für Palliativpatienten
Wenn gewährleistet ist, dass die Palliativpatienten (Erwachsene, Kinder und Jugendliche) zu Hause ihre letzten Tage, Wochen oder Monate durch die Unterstützung und pflegerische Versorgung in enger Abstimmung mit dem verordnenden Arzt bleiben können, und die „normalen“ Leistungen der häuslichen Krankenpflege nicht ausreichen, dann kann die Leistung nach Nr. 24a verordnet werden. Die Maßnahmen sind im Rahmen der Erstverordnung und Folgeverordnungen in der Regel für bis zu 14 Tage verordnungsfähig. In begründeten Fällen kann allerdings davon abgewichen werden.
Bei Patienten, die sich in einer Palliativsituation befinden, ergeben sich lt. G-BA folgende Verordnungsmöglichkeiten:
Verordnung von Einzelleistungen
„Bei Palliativpatienten, bei denen die Versorgung in der Häuslichkeit durch Einzelleistungen des Leistungsverzeichnisses der HKP-RL ausreichend gewährleistet ist, können diese wie bisher verordnet werden. Die Leistung nach Ziffer 24a ist in dieser Konstellation nicht verordnungsfähig.“
„Bei Palliativpatientinnen und Palliativpatienten, bei denen die Symptomkontrolle aufgrund des sich intensivierenden bzw. des fluktuierenden Symptomgeschehens erforderlich ist und die weiteren in der Bemerkungsspalte des Leistungsverzeichnisses genannten Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Nr. 24a „Symptomkontrolle bei Palliativpatientinnen oder Palliativpatienten“ verordnet werden. Dabei umfasst die Symptomkontrolle im Sinne der Richtlinie sowohl das Erkennen, das Erfassen als auch das Behandeln von Krankheitszeichen und Begleiterscheinungen. Die Leistung Nr. 24a umfasst neben der Symptomkontrolle alle notwendigen behandlungspflegerischen Leistungen des Leistungsverzeichnisses der HKP-RL im Sinne einer Komplexleistung. Neben der Nr. 24a sind keine weiteren behandlungspflegerischen Leistungen der häuslichen Krankenpflege verordnungsfähig, da die Nr. 24a alle im Einzelfall erforderlichen Maßnahmen entsprechend dem Leitungsverzeichnis der HKP-RL beinhaltet.“
Keine Doppelleistung
Damit keine Doppelleistungen möglich sind, wurde eine klare Abgrenzung zu den Leistungen der Spezialärztlichen Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) erforderlich. Die Leistung nach Nr. 24a kann nicht verordnet werden, wenn der Patient bereits Leistungen der SAPV erhält.
Quelle: G-BA, Stand 8.12.2017
HKP-Richtlinie wurde erweitert: Kompressionsstrümpfe Klasse 1 an- und ausziehen
Unter bestimmten Bedingungen kann demnächst die Versorgung bzw. das Anziehen mit Kompressionsstrümpfen der Klasse I verordnet werden. So soll die Leistungsziffer 31 des Leistungsverzeichnisses der HKP-RL geändert werden. Die Leistung An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen/-strumpfhosen ist dann auch für Kompressionsstrümpfe der Kompressionsklasse I im Rahmen der Behandlungspflege verordnungsfähig. Insbesondere profitieren davon Patienten, die z.B. in ihrer Motorik, Geschicklichkeit, Kraft und Beweglichkeit – häufig bedingt durch eine Kombination verschiedener z.B. neurologischer oder orthopädischer Erkrankungen und Defiziten – erheblich eingeschränkt sind. Allerdings muss aus der Verordnung hervorgehen, dass der Patient selbst oder durch die Unterstützung einer im Haushalt lebenden Person nicht mehr in der Lage ist, die Kompressionsstrümpfe der Klasse I selbstständig an- und auszuziehen.
Erfahre mehr >>> weiterlesen
Quelle: G-BA, Stand 9.3.2018
HKP-Krankenhausvermeidungspflege: Was gibt es Neues im Zusammenhang mit dem Krankenhausentlassmanagement
Leistungen der häuslichen Krankenpflege nach § 37 SGB V konnten bisher zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung entweder als Krankenhausvermeidungspflege oder als Sicherungspflege im Rahmen des ärztlichen Behandlungsplans erbracht werden. Aufgrund des Krankenhausstrukturgesetzes und der damit verbundenen Einführung des § 37 Absatz 1a SGB V wurde nun ermöglicht, Leistungen der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung auch unabhängig von der Behandlungspflege als Unterstützungspflege zu verordnen. Diese neue Leistung weicht in der Zielsetzung und den Anspruchsvoraussetzungen wesentlich von der Systematik der Krankenhausvermeidungspflege oder Sicherungspflege ab. Für die Verordnung von Krankenhausver- meidungspflege kommt es nicht darauf an, aus welchem Grund ein Patient einer Krankenhausaufnahme nicht zustimmt.
Es wird in der überarbeiteten HKP klargestellt, welche Voraussetzungen für die Verordnung von häuslicher Krankenpflege als Unterstützungspflege vorliegen müssen. Denn auch der Krankenhausarzt kann diese im Rahmen des Entlassungsmanagement verordnen.
Der G-BA hat diese Richtlinie überarbeitet, sie ist am 11.10.18 in Kraft getreten. Über die Inhalte berichten wir in unseren Seminaren zum Entlassungsmanagement.
Bei allen Verordnungen des Krankenhausentlassmanagements ist zu beachten:
Alle Leistungen müssen nach § 12 Abs. 1 SGB V ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Leistungserbringer nicht bewirken und Krankenkassen auch nicht bewilligen.
Verschreibung von BTM ist möglich
Die Verschreibung von Betäubungsmitteln kann schon eine Herausforderung für den Krankenhausarzt darstellen.
Eine gut Hilfe bietet hier das BfArM an. Eine spezielle Datei mit FAQ wurde im Oktober 17 veröffentlicht. Hier geht es zum >>> BfArM und zur >>> FAQ-Liste.
Kodierung nicht vergessen
Bereits im OPS 9-20 … zu den Pflegekomplexmaßnahmen (PKMS) wird beispielsweise die Patientenentlassung abgefragt. Es gibt aber noch zahlreiche andere Codierungen, die ein Assessment verlangen. Deshalb ist unbedingt darauf zu achten, wo bereits überall das Thema Überleitung oder Entlassung sich verbirgt. Der komplexe Entlassungsaufwand und der Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern sind allerdings nicht im neuen Operationen- und Prozedurenschlüsse (OPS) „9-701 Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung bei Erwachsenen“ enthalten sondern diese Maßnahmen sind gesondert zu kodieren.“ Quelle: DIMDI
Bedenke, die Abrechnung wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) geprüft! Dazu gehören auch die Strukturvorgaben wie beispielsweise die Personalbesetzung die zu erfüllen ist.
Der Abschluss von Verträgen zur Integrierten Versorgung (IV) nach § 140a-d SGB V (alt) war bis Juli 2015 möglich. Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz wurde diese Vertragsform durch die „Besondere Versorgung“ nach § 140a SGB V (neu) ersetzt. Die bereits geschlossenen IV-Verträge sowie die alten Hausarztverträge nach § 73b SGB V gelten aber fort.
Was haben diese mit dem Entlassungsmanagement zu tun? Je nach Vereinbarung ist z.B. die Weiterleitung von Informationen zur Therapie von Krankenhausärzten an niedergelassene Vertragsärzte möglich. Es gibt auch die Möglichkeit, dass der Hausarzt den Patienten im Krankenhaus vor der Krankenhausentlassung aufsucht. Dafür erhält er selbstverständlich ein Entgelt.
Neue Verträge für Beatmungspatienten
Immer mehr Patienten werden zukünftig außerhalb der Krankenhäuser invasiv und nicht-invasiv im häuslichen Bereich beatmet werden. Genaue Zahlen gibt es lt. Kassenärztlicher Bundesvereinigung nicht. Das stellt eine große Herausforderung an die sichere Versorgung der Patienten dar. Angehörige sind unsicher, Ärzte und Pflegedienste sind über die Entlassung aus dem Krankenhaus rechtzeitig zu informieren. Aufgrund der Verordnungsmöglichkeiten durch den Krankenhausarzt sind Hilfsmittel schnellstmöglich durch den Kostenträger zu genehmigen und vom Leistungsanbieter zur Verfügung zu stellen. Das Case-Management des Krankenhauses muss deshalb mit den Kostenträgern eng zusammenarbeiten. Auch Heilmittel sollten zeitnah verordnet werden.
Wohnortnahe Versorgung durch sektorenübergreifendes Netzwerk
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat einen „Mustervertrag für ein Versorgungskonzept zur Behandlung von Beatmungspatienten auf der Grundlage des § 140a SGB V in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner (BdP)“ erstellt.
Damit den Beatmungspatienten eine wohnortnahe Versorgung ermöglicht werden kann, ist eine enge Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten vorgesehen. Im Rahmen dieses Vertrags ist ein sektorenübergreifendes Netzwerk zu bilden. Auch Krankenhäuser können an diesem Vertrag teilnehmen. Daran sind jedoch Bedingungen geknüpft, der Ablauf der Überleitung aus dem Krankenhaus in die häusliche Versorgung ist in diesem Vertrag vorgegeben. So ist es beispielsweise vorgesehen, dass die teilnehmenden Ärzte m Sinne einer Entlassungsplanung spätestens fünf Werktage vor der geplanten Entlassung von den Krankenhausärzten informiert werden. Vorgegebene Kriterien sind vor der stationären Entlassung in die häusliche Versorgung vom Krankenhausarzt zu prüfen. Dazu gehört u.a. die Prüfung, ob die Umstellung von einer invasiven auf eine nichtinvasive Beatmung möglich ist, aber auch, ob alle Möglichkeiten der Beatmungsentwöhnung ausgeschöpft wurden und zumindest eine stabile Situation der Beatmung über ≥7 Tage erreicht wurde. Weitere Inhalte können dem Mustervertrag der KBV entnommen werden.
Wirtschaftlicher Umgang mit Heilmitteln
In den Rahmenvorgaben nach § 106 b Abs. 2 SGB V für die Wirtschaftlichkeitsprüfung ärztlich verordneter Leistungen zwischen dem GKV-Spitzenverband und der KBV wird u.a. geregelt, dass auch gegen Kostenersatz verordnete Leistungen im Rahmen des Entlassmanagement gehören. Diese unterliegen der Wirtschaftlichkeitsprüfungen durch die Prüfungsstellen nach § 106 c SGB V und somit auch diesen Rahmenvorgaben Entlassmanagement. Es sei denn, die Krankenkassen haben mit dem Krankenhaus bzw. Leistungserbringer anderes vereinbart. Somit beachte diese >>> Rahmenvorgabe.
Ernährungstherapie erhält Einzug in den Heilmittelkatalog
Der G-BA unterscheidet in seinen Tragenden Gründen[1] zwischen Ernährungsberatung und Ernährungstherapie. Das ist deshalb notwendig, damit die Ernährungstherapie bei Menschen mit seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen oder der Mukoviszidose verordnet werden kann.
Unterscheidung zwischen Ernährungsberatung und Ernährungstherapie
Die Ernährungsberatung richtet sich in erster Linie an gesunde Menschen. Sie ist als ein ganzheitlicher Ansatz zur Primärprävention und Gesundheitsförderung zu verstehen. Die Ernährungstherapie hingegen ist ausschließlich an Kranke adressiert. Sie erfolgt in enger Kooperation mit dem behandelnden Arzt und wird zur Behandlung ernährungsbedingter Erkrankungen oder bei krankheitsbedingten Ernährungsproblemen eingesetzt. Sie ist eine Ernährungsintervention mit klarer therapeutischer Ausrichtung.
Ernährungstherapie als verordnungsfähiges Heilmittel
Die Ernährungstherapie ist als ein Heilmittel verordnungsfähig, wenn ausschließlich eine ernährungstherapeutische Behandlung seltener angeborener Stoffwechselerkrankungen oder Mukoviszidose (Cystische Fibrose – CF) vorliegt. Weiterhin führt der G-BA aus, dass die Ernährungstherapie als medizinische Maßnahme zwingend erforderlich sein muss. Mit der Ernährungstherapie soll innerhalb von 28 Tagen begonnen werden. Ein dringlicher Behandlungsbeginn ist auf der Verordnung kenntlich zu machen. Weitere wichtige Informationen finden Sie in den Tragenden Gründen des G-BA. [1] Tragende Gründe zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Heilmittel-Richtlinie: Aufnahme der ambulanten Ernährungsberatung bei seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen und Mukoviszidose vom 16. März 2017
Hilfsmittelversorgung, was tut sich da?
Für die Hilfsmittelversorgung, siehe >>> News Hilfsmittelversorgung.
Ebenfalls zeigt das Pflegestärkungsgesetz II seine Auswirkungen, denn der MDK-Überleitungsbogen musste entsprechend angepasst werden. Der MDK-Überleitungsbogen ist nicht mit der Pflegebegutachtungsrichtlinie (PflegeBri) identisch. Auf einem RegionalDialog Pflege in Kaiserswerth 2017 teilte ein MDK-Mitarbeiter auf Anfrage mit, dass es sich um eine „Quick and Dirty“ Lösung handelt. Von daher wird dieser Überleitungsbogen sicherlich noch einmal angefasst werden müssen.
Die Pflegebegutachtungsrichtlinie für den MDK wurde angepasst. Jetzt ist dort unter der Rubrik“Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit“ nachzulesen, dass die Begutachtung der antragstellenden Person im Krankenhaus, in einer stationären Reha-Einrichtung oder in einem Hospiz vom MDK durchführen ist.
Kurzzeitpflege SGB V oder SGB XI?
Die immer kürzer werdende Verweildauer erfordert ein strukturiertes Vorgehen bei der Entlassung von Patienten aus dem Krankenhaus. Welche Stolpersteine es bei der Überleitung in die Kurzzeitpflege im Rahmen des Anspruches nach dem SGB V gibt, darauf weisen wir in unseren Seminaren gerne hin.
Eine Veröffentlichung zur Kurzzeitpflege mit dem Titel: Kurzzeitpflege ohne Pflegebedürftigkeit– allein es fehlen Plätze >>> Bestellung unter diesem Link.
Wissenschaftliche Ecke
Beachte: in 2017 wird mit der zweiten Aktualisierung des Expertenstandards „Entlassungsmanagement in der Pflege – 1. Aktualisierung 2009“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Professorin Dr. Bärbel Dangel von der Akkon Hochschule in Berlin begonnen. Wir dürfen gespannt sein, ob ein Assessment für den Pflegebereich vorgegeben wird, oder ob der Expertenstandard weiterhin so ziemlich offen gehalten ist.
Neues wissenschaftliches Projekt zum Entlassungsmanagement, EMSE
Das aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen startet mit verschiedenen Konsortialpartnern ein Projekt mit Entwicklung von Methoden zur Nutzung von Routinedaten für ein sektoren­übergreifendes Entlassungsmanagement, EMSE. Mit dem Forschungsvorhaben sollen Grundlagen für die Implementierung eines effektiven, sektorenübergreifenden Entlassungsmanagements geschaffen werden. EMSE wird mit Mitteln des Innovationsausschusses beim G-BA unter dem Förderkennzeichen 01VSF16041 gefördert. EMSE hat eine Projektlaufzeit von 18 Monaten und geht vom 1. April 2017 bis 30. September 2018. Quelle: aQua
Innovationsprojekte G-BA
Das Innovationsprojekt „Patientenbriefe nach stationären Aufenthalten“ zielt auf eine leicht verständliche Version von Patientenbriefen ab. In diesen Briefen sollen das Krankheitsbild, die durchgeführten Untersuchungen sowie gesundheitsförderliches Verhalten nach dem Krankenhausaufenthalt erläutert werden. Damit erhalten dann Patient und Angehöriger nachlesbare und individuelle Informationen. Das Innovationsprojekt läuft bereits in den Bundesländern Hessen und Sachsen. Es wird für drei Jahre mit ca. 870.000 Euro gefördert. Nach erfolgreicher Durchführung wäre es möglich voll automatisiert erstellte Patientenbriefe in mehreren Kliniken breitenwirksam einzusetzen.
Die Patientenbriefe hinterlegt in einer digitalen Gesundheitsakte wäre aus meiner Sicht eine sehr gute Lösung. Alle Infos an einem Ort!
Stand: 15.9.17, hier geht es zur Projektbeschreibung.
VESPEERA – Versorgungskontinuität sichern – Patientenorientiertes Einweisungs- und Entlassmanagement in Hausarztpraxen und Krankenhäusern
Das Innovationsprojekt setzt sich mit einer strukturierten Einweisung, die zusätzliche Information für den Patienten beinhalten soll, und einer strukturierten und proaktiven Entlassungsplanung aus dem Krankenhaus auseinander. Vor der Entlassung des Patienten aus dem Krankenhaus soll ein telefonisches Gespräch zwischen dem Krankenhaus und der Hausarztpraxis stattfinden. Patienten, die ein erhöhtes Risiko bzgl. einer erneuten Hospitalisierung haben sollen, erhalten nach der Krankenhausentlassung ein engmaschiges telefonisches Monitoring durch die Hausarztpraxis.
Stand: 8.12.2017, hier geht es zur Projektbeschreibung.
Projekt der Techniker Krankenkasse: Digitale „eAU“ und Elektronische Gesundheitsakte
„eAU“
Die Techniker Krankenkasse hat derzeit ein Projekt zur „eAU“ laufen. eAU steht für „Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“. Die eAu wird in digitaler Form über eine technische Schnittstelle aus der Praxissoftware des Vertragsarztes direkt verschlüsselt an die TK übertragen. Das Projekt schreitet voran. War es im letzten Jahr noch so, dass der Arbeitgeber nicht mit eingebunden werden konnte, so ist das Datenschutzproblem offensichtlich gelöst.
Der Patient stimmt der elektronischen Übermittlung der Krankmeldung zu, anschließend schickt der Arzt die eAU per Mausklick an die TK. Diese wiederum übermittelt die digitale Krankmeldung dann ebenfalls auf elektronischem Weg dem teilnehmenden Arbeitgeber. Tonnenweise Papier entfällt damit. Der Patient muss seinem Arbeitgeber nun nur noch mündlich mitteilen, dass er arbeitsunfähig ist. Den Rest übernimmt die digitale Kommunikation. Der Datenaustausch zwischen dem Arbeitgeber und der Techniker erfolgt über eine gesicherte und verschlüsselte Datenübertragung.
An diesem Projekt beteiligt sich u.a. das Universitätsklinikum Schleswig Holstein. Seit Juni 2018 können auch Ärzte aus Nordrhein-Westfalen am eAU-Projekt teilnehmen.
Ein sicherlich interessantes Projekt auch für die Krankenhäuser.
Sinnvoll könnte auf jeden Fall die Einbindung in die elektronische Gesundheitsakte sein, denn dann wäre die eAU eine AU ohne Papierverschwendung.
Die Techniker Krankenkasse (TK) wollte nicht auf die Lösung der Telematik warten. Mit TK-Safe hat sie ihre elektronische Gesundheitsakte für ihre Versicherten vorgestellt. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Gesundheitsdaten eigenständig in einer digitalen Akte zu speichern. Sie können jederzeit per Smartphone-App auf ihr Profil zugreifen.
Auch für das Entlassungsmanagment wird diese digitale Gesundheitsakte wichtig sein. Der Versicherte kann die Daten, auf die die TK zugreifen darf, freischalten. Ärztliche Befunde, Medikation, eigene ermittelte Werte, wie Bludruckwerte, können ebenfalls hinterlegt werden.
Vorteil auch, alle Daten liegen auf Servern in Deutschland und hohe Sicherheitsstandards bzgl. des Datenschutzes sind gegeben.
Eine sicherlich gute Lösung für Versicherte und Behandler.
Wer mehr wissen möchte, hier geht es zum >>> Kurzfilm der TK.
Projekt der AOK – Das digitale Gesundheitsnetzwerk –
Die AOK möchte unter Federführung der AOK Nordost, Plus, Baden-Württemberg und Bayern unter Beteiligung des AOK-Bundesverbandes ein eHealth Projekt mit medizinischen Partnern starten. Dafür wurde eigens eine Website aok-gesundheitsnetzwerk.de eingerichtet. Mediziner im ambulanten und im stationären Bereich sollen umfassende Informationen und Dokumentationen zur Verfügung gestellt werden. Dabei werden vom behandelnden Arzt zur Verfügung gestellte Informationen in ein digitales Portal eingestellt. Der Patient kann mit Hilfe des Portals diese Informationen einsehen und für weitere Ärzte, Krankenhäuser und sonstigen medizinischen Einrichtungen freigeben.
Quelle: www.aok-gesundheitsnetzwerk.de, abgerufen am 27.10.2017
Eine Befragung von rund 650 niedergelassenen Vertragsärzten unterschiedlicher Fachrichtungen im Raum Darmstadt wird durchgeführt, dass teilte die Pressestelle des Bundeskartellamtes vom 26.9.17 mit. Es ist die zweite Sektorenuntersuchung. Zuerst wurden die Krankenhäuser befragt, jetzt ergänzend die niedergelassenen Vertragsärzte.
Sollte es uns erstaunen, wohl kaum. Denn lt. Pressemitteilung hat die bislang durchgeführte Befragung von Krankenhäusern gezeigt, dass ein hoher Anteil der Krankenhauspatienten mit der Verordnung eines niedergelassenen Arztes das Krankenhaus aufsucht. Jetzt soll festgestellt werden, welche Kriterien zur Einschätzung der medizinischen Qualität eines Krankenhauses aus Sicht der Ärzte von Bedeutung sind. Ob qualitative Veränderungen und Leistungsangebote der Kliniken auf das Einweisungs-verhalten der Vertragsärzte wirkt.
Die Sektoruntersuchungen sollen lt. Bundeskartellamt nur dazu dienen eine umfassende Kenntnis über die untersuchten Märkte zu gewinnen. Quelle: Bundeskartellamt
Selbsthilfe und Senioren
Die Landesseniorenvertretung in NRW e. V. hat eine Checkliste erstellt: Krankenhaus – was nun? Checkliste für die Aufnahme und Entlassung aus dem Krankenhaus.
Mit dieser Checkliste möchte die Landesseniorenvertretung erreichen, dass die Familienangehörigen und die Seniorenvertreter das Entlassungsmanagement vom Krankenhaus aktiv einfordern. Sie fordert u.a. dazu auf, dass der Patient sich den Entlassbrief des Krankenhausarztes sowie den Entlassplan geben lassen soll.
Was den Senioren in NRW alles empfohlen wird, >>> lesen Sie selber.
Neugierig, was so alles geregelt wurde? Dann kann ich mit dem Seminar: Rahmenvertrag Entlassungsmanagement – neue Regelungen, auf aktuelle Themen hinweisen. Besonders gut als Inhouse-Veranstaltung geeignet. Aufgrund vieler Unklarheiten wird das Seminar auf Wunsch in Zusammenarbeit mit einem Medizinrechtler durchgeführt!
Juristische Ecke
Retaxierung bei der Verordnung von Arzneimitteln durch den Krankenhausarzt, gibt es das? Na klar gibt es das. Ein Krankenhausträger wurde gleich um mehr als 11.000 Euro ärmer. So ein Urteil des Landessozialgerichtes Baden-Württemberg vom Januar 2018. Denn für die Verordnung hat der Krankenhausarzt genau die gleichen Regelungen zu beachten wie der ambulante Vertragsarztbereich.
Stand: 14.1.2018
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Buch zum Krankenhausentlassmanagement
Artikelbestellung: Kurzzeitpflege ohne Pflegebedürftigkeit– allein es fehlen Plätze
Artikelbestellung: Ausgabe 02/09 Heilmittelversorgung