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Timestamp: 2019-03-26 21:36:28
Document Index: 170874240

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 116', '§ 568', '§ 116', '§ 127', '§ 568', '§ 568', '§ 116', '§ 127', 'BGH', 'BGH', '§ 116', 'BGH', 'BGH', '§ 567', '§ 116', '§ 116', '§ 116', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 568', 'BGH', '§ 116', 'BGH', 'BGH', '§ 116', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1999, 1404 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 08.02.1999
Die Anforderungen an die Darlegungslast der Behandlungsseite bestimmen sich dabei weitgehend nach den Umständen des Einzelfalls, sie richten sich nach der Art des im Raum stehenden Vorwurfs und stehen - wie auch sonst (vgl. BGH, Urteil vom 3. Februar 1999 - VIII ZR 14/98, NJW 1999, 1404, 1405 f.;… Gerken in Wieczorek/Schütze, ZPO, 4. Aufl. § 138 Rn. 24) - im Wechselspiel zu der Tiefe des primären Vortrags des Patienten.
BGH, 08.02.1999 - II ZB 24/98
Insolvenzgläubiger Steuerfiskus - Prozeßkostentragung
§ 116 S. 1 Nr. 1 ZPO, keine generelle Freistellung des Fiskus;
§§ 568 Abs. 2 Satz 1 ZPO <Fassung bis 31.12.01>, außerordentliche Beschwerde, (hier keine) 'greifbare Gesetzeswidrigkeit'
"Greifbare Gesetzwidrigkeit" - Verweigerung von Prozeßkostenhilfe
Keine greifbare Gesetzwidrigkeit durch Versagung von Prozesskostenhilfe wegen Beteiligung des Steuerfiskus
ZPO § 116 S. 1 Nr. 1, § 127 Abs. 2, § 568 Abs. 2
Prozeßrecht; Prozeßkostenhilfe für Konkursverwalter
ZPO § 568 Abs. 2, § 116 Satz 1 Nr. 1, § 127 Abs. 2
Prozeßkostenhilfe für den Konkursverwalter; Zulässigkeit einer (weiteren) außerordentlichen Beschwerde wegen greifbarer Gesetzeswidrigkeit
ZIP 1999, 494
MDR 1999, 702
WM 1999, 690
Rpfleger 1999, 282
NZG 1999, 416
Die Zumutbarkeit der Aufbringung der Kosten kann in solch einem Fall nicht nach dem Aufwand bei einer Finanzierung durch die Volksbank beurteilt werden, da nicht ein, sondern grundsätzlich alle Gläubiger zur Aufbringung der Prozesskosten im Verhältnis der zu erwartenden Quotenverbesserung heranzuziehen sind (BGH, Beschluss vom 8. Februar 1999 - II ZB 24/98, NJW 1999, 1404 und KG, ZIP 2003, 270).
Als Gläubiger öffentlicher Abgaben steht ihm keine Freistellung von der Kostenaufbringung zu (vgl. BGH, Beschluss vom 24. März 1998 - XI ZR 4/98, ZIP 1998, 789, 790f; vom 8. Februar 1999 - II ZB 24/98, ZIP 1999, 494, 495;… Zöller/Geimer, ZPO, 29. Aufl., § 116 Rn. 15).
Allerdings läßt die Rechtsprechung gegen Entscheidungen, die nach dem Gesetz unanfechtbar sind, in Ausnahmefällen eine außerordentliche Beschwerde wegen "greifbarer Gesetzwidrigkeit" zu (vgl. nur BGHZ 109, 41, 43 f; 119, 372; BGH, Beschluß vom 8. Februar 1999 - VV ME 24/98 [richtig: II ZB 24/98 - d. Red.] - NJW 1999, 1404;… Musielak/Ball ZPO 2. Aufl. § 567 Rn. 16 m.w.N.).
OLG Köln, 04.01.2002 - 11 W 56/01
Der Bundesgerichtshof hat in neuerer Zeit mehrfach zutreffend entschieden, dass es im Rahmen des § 116 Satz 1 Nr. 1 ZPO keine generelle Freistellung des Steuerfiskus von der Kostenaufbringung gibt (Beschlüsse vom 16. und 24.03.1998 in WM 1998, 877 = ZIP 1998, 789 ff. = WuB VII A. § 116 ZPO 2.98 mit Anmerkung von Hefermehl; Beschluss vom 08.02.1999 in WM 1999, 690; dazu Anmerkung von Hefermehl in WuB VII A. § 116 ZPO 1.99; ebenso ferner OLG Köln, OLGR 1993, 339 f.; ZIP 2000, 1779, 1781; OLG Rostock, OLGR 1997, 257 ff.; jeweils mit weiteren Nachweisen auch zur abweichenden Ansicht).
KG, 30.12.2002 - 2 W 256/02
Mehrere Gläubi- ger können zur anteiligen Aufbringung der Verfahrenskosten je- weils im Verhältnis zu der zu erwartenden Quotenverbesserung he- rangezogen werden (vgl. BGH ZIP 1999, 494, 495).
Es bedarf keiner Entscheidung, ob nach den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung für das Rechtsmittel der außerordentlichen Beschwerde im Zivilprozeßrecht entwickelten Voraussetzungen (vgl. BGHZ 119, 372; BGH, Beschl. v. 7. Juli 1997 - II ZB 7/97, BGHR ZPO § 568 Abs. 2 Gesetzwidrigkeit, greifbare 1) auch im anwaltsgerichtlichen Verfahren eine von dem Gesetz nicht eingeräumte Beschwerdemöglichkeit eröffnet ist; denn eine greifbare Gesetzwidrigkeit ist danach nur dann gegeben, wenn die angefochtene Entscheidung mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar ist, weil sie jeder gesetzlichen Grundlage entbehrt und inhaltlich dem Gesetz fremd ist.
OLG Brandenburg, 17.10.2006 - 13 W 9/06
Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass den wirtschaftlich Beteiligten die erforderlichen Mittel fehlen, trägt sie (vgl. BGH ZIP 98, 789 ff. = MDR 737 f; ZIP 99, 494 = MDR 702 sowie Zöller-Philippi ZPO, 25. Aufl., § 116 Rdnr. 5 ff. m. w. N.).
OLG Koblenz, 13.09.1999 - 5 W 616/99
Prozeßkostenhilfe für Konkursverwalter bei bevorrechtigten Konkursforderungen des …
Das entzieht Ansprüchen des Antragstellers, den beabsichtigten Rechtsstreit vorbehaltlos auf Kosten der Staatskasse zu führen, die Grundlage (BGH NJW 1988, 1868; BGH NJW 1999, 1404;… Philippi in Zöller, ZPO, 21. Aufl., § 116 Rdnr. 6, 9).
FG Köln, 28.04.2003 - 15 K 1708/01
Demnach ist jeder Gläubiger (der Vermögensmasse) grundsätzlich wirtschaftlich beteiligt (BGH-Beschluss vom 08. Februar 1999 II ZB 24/98, ZIP 99, 494, NJW 99, 1404).
Soweit die Rechtsprechung in Fällen greifbarer Gesetzwidrigkeit ausnahmsweise eine im Gesetz nicht vorgesehene "außerordentliche" Beschwerde zuläßt (vgl. BGH, NJW 1999, 1404 ), müßte hierzu die angegriffene Beweisanordnung mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar sein, weil sie jeder Grundlage entbehrt und inhaltlich dem Gesetz fremd ist (…vgl. BGH, aaO.).
OLG Frankfurt, 31.05.2001 - 2 W 12/01
Prozesskostenhilfe für Konkursverwalter - Kostenvorschuss des Finanzamtes als …