Source: http://www.im-club.net/statuten/
Timestamp: 2019-10-17 11:26:05
Document Index: 284292789

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 11', '§ 577', '§ 16']

Statuten | Industrial Management Club
Statuten Dezember 10th, 2013 adminwordpress
Clubstatuten im Sinne des Vereinsgesetzes 2002
Der Verein führt den Namen ”INDUSTRIAL MANAGEMENT CLUB KAPFENBERG – CLUB DER ABSOLVENTINNEN DES STUDIENGANGES INDUSTRIEWIRTSCHAFT AN DER FH JOANNEUM“. Er hat seinen Sitz in KAPFENBERG und erstreckt seine Tätigkeit auf Österreich. Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.
Der Club, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt
die Förderung des partnerschaftlichen Austausches von Wissen und Kontakten zwischenden Mitgliedern
die Förderung des Fortkommens und der Höherqualifizierung seiner Mitglieder
die Förderung des Studienganges Industriewirtschaft und seiner StudentInnen
die Förderung der FH JOANNEUM als Qualitätsmarke am Bildungssektor
die Förderung der Stadt Kapfenberg als Hochschul- und Wirtschaftsstandort
und die Förderung einer ethischen und liberalen Wirtschaftshaltung seiner Mitglieder.
§ 3 Mittel zur Erreichung des Clubzwecks
Der Clubzweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
Information der Mitglieder durch Newsletter
Erhaltung eines Internetauftrittes als Kontaktplattform
Veranstaltungen mit Bildungswert
Beiträge fördernder Mitglieder
Erträgnisse aus Vereinsveranstaltungen
Die Mitglieder des Clubs gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Clubarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Clubtätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Club ernannt werden.
Ordentliche Mitglieder des Clubs können alle physischen Personen werden, die Studentin oder Student sowie Absolventin oder Absolvent des Studienganges Industriewirtschaft an der FH JOANNEUM in Kapfenberg sind.
Außerordentliche Mitglieder können alle physischen, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.
Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit auch ohne Angabe von Gründen endgültig.
Bis zur Entstehung des Clubs erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Clubgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Clubs wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Clubs bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Clubs. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.
Der Austritt kann nur zum 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Club kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Clubs teilzunehmen und die Einrichtungen des Clubs zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Clubs nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Clubs Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Clubstatuten und die Beschlüsse der Cluborgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge verpflichtet, deren Höhe in der Geschäftsordnung festgelegt ist.
§ 8 Cluborgane
Organe des Clubs sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle 4 Jahre ab der Gründung statt.
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zehn Tage vor dem Termin schriftlich, per E-Mail (an die vom Mitglied dem Club bekannt gegebene E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich per Email einzureichen. Alle Anträge zur Generalversammlung, die nach Ablauf der genannten Frist oder während der Generalversammlung eingebracht werden, können nur in Form von Dringlichkeitsanträgen in die Tagesordnung aufgenommen werden. Über die Aufnahme dieser Dringlichkeitsanträge in die Tagesordnung entscheidet die Generalversammlung mit qualifizierter Mehrheit. Alle Anträge sind möglichst kurz und prägnant auszuformulieren. Bei der Abstimmung muss über sie entweder mit JA oder NEIN entschieden werden können.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Clubs geändert oder der Club aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer, Entlastung der Rechnungsprüfer;
Rücktritt und Neuwahl der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
Beschlussfassung über den Budgetvoranschlag;
Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Club;
Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Clubs;
Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter und dem Kassier.
Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich oder mündlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Clubs. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Cluborgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Erstellung des Jahresvoranschlags sowie Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses (= Rechnungslegung);
Verwaltung des Clubvermögens;
Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Clubmitgliedern;
Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Clubs.
Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Clubs. Der Schriftführer unterstützt den Obmann bei der Führung der Clubgeschäfte.
Der Obmann vertritt den Club nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Clubs bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns oder eines anderen vom Vorstand autorisierten Vorstandsmitgliedes (in der Geschäftsordnung festgelegte Zuständigkeitsbereiche), in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des Obmanns und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Club bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Club nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Cluborgan.
Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Clubs verantwortlich.
Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns und des Schriftführers ihre Stellvertreter. An Stelle des Kassiers tritt der Stellvertreter des Schriftführers.
Zwei Rechnungsprüfer werden vom Vorstand auf die Dauer von vier Jahren bestellt. Wiederbestellung ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Clubs im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Club bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
Zur Schlichtung von allen aus dem Clubverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das clubinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ZPO.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Clubmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind clubintern endgültig.
§ 16 Freiwillige Auflösung des Clubs
Die freiwillige Auflösung des Clubs kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Clubvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Clubvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies von der Generalversammlung gewünscht, möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Club verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.