Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15620805/1/
Timestamp: 2020-02-26 11:01:21
Document Index: 209034265

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§3', '§ 8', '§ 33', '§ 8', '§ 8', '§ 6', '§ 8', '§ 9']

Die Amerika-Gedenkbibliothek als innovativer Lern- und Arbeitsort
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-188051
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-188051
Nichtoffener Planungswettbewerb zur Umgestaltung der Publikumsbereiche der Amerika-Gedenkbibliothek im Rahmen eines EFRE-geförderten Projekts
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Zentral- und Landesbibliothek Berlin Referat Beschaffung und Vertragswesen Team Bauprojekte Breite Str. 30-36, 10178 Berlin Postanschrift: Postfach 610179, 10922 Berlin
Bearbeiter: S 6 1 gruen@zlb.de
1 ANLASS UND ZWECK DES WETTBEWERBS...............................................................................5 2 AUSLOBER, BAUHERR UND NUTZER..........................................................................................7 3 GEGENSTAND DES WETTBEWERBS...........................................................................................8 4 WETTBEWERBSVERFAHREN.......................................................................................................9 4.1 ART DES W ETTBEWERBS..............................................................................................................9 4.2 GRUNDSÄTZE UND RICHTLINIEN ....................................................................................................9 4.3 PREISGERICHT, SACHVERSTÄNDIGE ............................................................................................10 4.4 W ETTBEWERBSUNTERLAGEN ......................................................................................................12 4.5 GEFORDERTE LEISTUNGEN ........................................................................................................14 4.6 BEURTEILUNGSKRITERIEN DES PREISGERICHTS (OHNE PRIORISIERUNG) .........................................16 4.7 ORTSBESICHTIGUNG UND RÜCKFRAGEN ......................................................................................17 4.8 ABGABE DER W ETTBEWERBSARBEITEN UND HONORARANGEBOTE ..................................................17 4.9 KENNZEICHNUNG DER ARBEITEN .................................................................................................17 4.10 VERFASSERERKLÄRUNG ...........................................................................................................18 4.11 VORPRÜFUNG UND BEURTEILUNGSVERFAHREN ..........................................................................18 4.12 PREISE ...................................................................................................................................18 4.13 BEKANNTGABE DES W ETTBEWERBSERGEBNISSES UND AUSSTELLUNG DER ARBEITEN ....................19 4.14 W EITERE BEARBEITUNG ...........................................................................................................19 4.15 EIGENTUM, ERSTVERÖFFENTLICHUNG, URHEBERRECHT ..............................................................19 4.16 HAFTUNG UND RÜCKGABE ........................................................................................................20 4.17 TERMINE ................................................................................................................................20 5 WETTBEWERBSAUFGABE .........................................................................................................21 5.1 GEBÄUDE UND GRUNDSÄTZLICHES ZUM GESUCHTEN INNENRAUMKONZEPT ......................................21 5.2 QUANTITATIVE UND QUALITATIVE ANFORDERUNGEN AN DAS INNENRAUMKONZEPT NACH FUNKTIONSBEREICHEN ....................................................................................................................26 5.2.1 Medienbestände ..............................................................................................................26 5.2.2 Präsentationsflächen........................................................................................................34 5.2.3 Informationstheken ..........................................................................................................34 5.2.4 Besucherinformation ........................................................................................................36 5.2.5 Arbeitsplätze ....................................................................................................................36 5.2.6 Aufenthalt bzw. informelle Sitzgelegenheiten....................................................................37 5.2.7 Flexible Multifunktionsfläche.............................................................................................37 5.2.8 Themenraum ...................................................................................................................37 5.2.9 Verbuchung .....................................................................................................................38 5.2.10 Sortiertische...................................................................................................................38 5.2.11 Besuchercafébar............................................................................................................38 5.2.12 Reprocenter...................................................................................................................39 5.2.13 Übersicht über die zu planenden bibliothekischen Funktionsbereiche .............................39 5.3 W EITERE FLÄCHEN ....................................................................................................................41 5.3.1 Foyer ...............................................................................................................................41 5.3.2 Durchgangsbereich..........................................................................................................41 5.3.3 Ehemalige Hörkabinen.....................................................................................................41 5.4 INSZENIERUNG DES BAUGESCHEHENS UND BAUMAßNAHMENBEGLEITENDE ÖFFENTLICHKEITSARBEIT ..42 5.5 ORGANISATION DES BAUABLAUFS ...............................................................................................42 6 RAHMENBEDINGUNGEN UND PLANUNGSVORGABEN............................................................43 6.1 EFRE-FÖRDERUNG UND WIRTSCHAFTLICHER RAHMEN .................................................................47 6.2 BAUEN IM BESTAND/DENKMALSCHUTZ .........................................................................................47 6.3 BAUEN IM LAUFENDEN BETRIEB ...................................................................................................47 6.4 FLÄCHENDECKENDER AUSTAUSCH DER FUßBODENBELÄGE ............................................................47 6.5 RÜCKBAU VON BÜCHERAUFZÜGEN ..............................................................................................47 6.6 CORPORATE DESIGN .................................................................................................................47 6.7 LEITSYSTEM..............................................................................................................................47 6.8 NEUES INNENRAUMKONZEPT DER KINDER- UND JUGENDBIBLIOTHEK ...............................................47 6.9 SELBSTVERBUCHUNGSBEREICH ..................................................................................................47 Bearbeiter: S 6 1 gruen@zlb.de
7 ANHANG .......................................................................................................................................47 7.1 DIGITALE ANLAGEN....................................................................................................................47 7.1.1 Auslobung........................................................................................................................47 7.1.2 Planunterlagen der AGB als PDF- und DWG-Dateien ......................................................47 7.1.3 Farbreferenzen AGB Innenräume ....................................................................................47 7.1.4 Dokumentationen.............................................................................................................47 7.1.5 Corporate Design Handbuch ............................................................................................47 7.1.6 Formblatt .........................................................................................................................47 7.1.7 Projekthandbuch und Vertragsblankett BIM GmbH...........................................................47 7.1.8 RPW 2008 .......................................................................................................................47 7.2 RICHTLINIEN .............................................................................................................................48 7.3 RICHTLINIEN IM INTERNET...........................................................................................................48 7.4 VORSCHRIFTEN IM INTERNET ......................................................................................................49
1 Anlass und Zweck des Wettbewerbs
Die Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) ist der publikumsreichste Standort der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Sie ist als Einrichtung für Kultur und Bildung einer der meistbesuchten Lern-, Lese- und Arbeitsorte der Stadt und stellt als Gebäude ein bedeutendes Denkmal der Berliner Stadtgeschichte, aber auch der Bibliotheksgeschichte dar. Sie war die erste Public Library nach amerikanischem Vorbild in Deutschland: In den 1950er Jahren als Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin erbaut, prägte sie lange Zeit – auch als visionäres Ideal – die Vorstellung von Öffentlichen Bibliotheksräumen. Die AGB ist jedoch heute für die Zwecke einer zeitgemäßen Metropolenbibliothek nicht mehr geeignet. Längst zu klein und fragmentiert, nicht mehr bedarfsgerecht in baulicher und technischer Hinsicht, fängt sie ein Vielfaches der Nutzung auf, für die sie einst konzipiert worden ist. Da die Eröffnung des ZLB-Neubaus auf dem Tempelhofer Feld jedoch nicht vor 2021 wird stattfinden können, wird die Stiftung noch einige Jahre mit den bestehenden Gebäuden arbeiten müssen. Mit Unterstützung durch Fördermittel der Europäischen Union (EFRE) und Landesmittel wird die Planung und Realisierung der Umgestaltung der Publikumsbereiche der AGB angestrebt. Hierzu lobt die ZLB als Nutzerin des Gebäudes einen nichtoffenen, anonymen Planungswettbewerb für Architekten und/oder Innenarchitekten nach RPW 2008 (Richtlinien für Planungswettbewerbe) und Rundschreiben SenStadt IV A Nr. 06 / 2009 (Rundschreiben SenStadt zur Einführung der RPW 2008) aus. Die anschließende Beauftragung erfolgt durch das Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin c/o Berliner Immobilienmanagement GmbH (fortan: SILB c/o BIM), sofern Entwurf und Honorarangebot im Kostenrahmen liegen. Ziel der Maßnahme ist die Planung und Umsetzung eines differenzierten Innenraumkonzepts, das zu einer Verbesserung der räumlichen Qualitäten und Funktionen beiträgt, die verschiedenen Nutzerbedürfnisse nebeneinander konfliktfrei umsetzt, die Infrastrukturen für zeitgemäßes, innovatives Lernen und Arbeiten bereitstellt und das denkmalgeschützte Gebäude als historischen Bibliotheksraum teilweise wieder erlebbar macht. Für die innenräumlich auszugestaltende Fläche von ca. 2.000 m² im Erdgeschoss der Amerika-Gedenkbibliothek steht ein Budget von etwa 680.000 € brutto Herstellungskosten in den Kostengruppen 300, 400 und 600 zur Verfügung. Teil der Maßnahme ist auch der erforderliche Austausch der Fußbodenbeläge und die Planung und Herstellung der an die neuen räumlichen Situationen angepassten Medienversorgungen (Elektro, Netzwerk, Frischwasser, Abwasser). Eine planungsbegleitende Beratung hinsichtlich Akustik und Licht ist ebenfalls erforderlich. Angestrebt wird ein Generalplanervertrag. Nachunternehmer und allfällige Sonderfachleute müssen benannt und beauftragt werden (Elektroplaner, Sanitärplaner, beratende Akustik-, und Lichtplaner etc.) oder die entsprechende Qualifikation muss im eigenen Büro nachgewiesen werden. Bei der Planung zu berücksichtigen sind Auflagen des Denkmalschutzes unter Weiternutzung großer Teile des historischen Mobiliars und die Herausforderungen des Bauens im Bestand; hierfür werden den Auslobungsunterlagen einschlägige Dokumentationen beigelegt.
Zur Wettbewerbsaufgabe gehört auch, Vorschläge für eine effiziente und kundenverträgliche Organisation des Bauablaufs in Bauabschnitten im laufenden Betrieb (!) und im vorgegebenen Zeitraum zu machen. Darüber hinaus regt der Auslober eine kundenorientierte Inszenierung des Baugeschehens und begleitende Öffentlichkeitsarbeit durch die zu beauftragenden Planer in Zusammenarbeit mit der Bibliothek an. Hierfür stehen 50.000 € (für Planung und Durchführung) zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2–9 gemäß HOAI §§ 33 und 35 zu beauftragen. Die Beauftragung durch das SILB c/o BIM erfolgt stufenweise. Die Planungen für die Maßnahme sollen voraussichtlich im April/Mai 2013 beginnen und im September 2013 beendet sein. Die Ausführung der Baumaßnahmen soll ab Oktober 2013 erfolgen und muss zwingend im Juli 2014 abgeschlossen sein.
2 Auslober, Bauherr und Nutzer
Auslober und Nutzer Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin Postfach 610179 10922 Berlin Besucheradressen: Berliner Stadtbibliothek Breite Straße 30–36 10178 Berlin Amerika Gedenkbibliothek Blücherplatz 1 10961 Berlin Bauherr SILB c/o BIM Keibelstraße 36 10179 Berlin
3 Gegenstand des Wettbewerbs
Planung und Realisierung raumbildender Ausbauten und einer Ausstattungskonzeption in einem Bestandsgebäude. Elektro- und Sanitärplanung und Realisierung in Abstimmung mit der Ausstattungsplanung. Hinzuziehung erforderlicher weiterer Sonderfachleute (planungsbegleitend), z.B. planungsbegleitende Beratung durch Akustik- und Lichtplaner.
4 Wettbewerbsverfahren
4.1 Art des Wettbewerbs Nichtoffener, anonymer Wettbewerb nach RPW 2008. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte im Rahmen eines vorgeschalteten Bewerberverfahrens durch ein Auswahlgremium, dem zwei Mitarbeiter der ZLB, zwei freie Architekten sowie eine Mitarbeiterin des SILB c/o BIM angehörten. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens wurden aus 15 formal zugelassenen Bewerbungen folgende 10 Teilnehmer ausgewählt und zur Teilnahme am Wettbewerb zugelassen (RPW §3(2)): Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Teilnehmer (in alphabetischer Folge) Abelmann Vielain Pock AV 1 Architekten ff Architekten F29 Architekten Gareth Hoskins Architects Kleyer Koblitz Letzel Freivogel mit leistungsphase Max Dudler Peter W. Schmidt Sichau Walter Architekten UKW Innenarchitekten
4.2 Grundsätze und Richtlinien Dem Verfahren liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe – RPW 2008 zugrunde, deren Anwendung und Anerkennung für Auslober und Teilnehmer sowie alle übrigen Teilnehmer verbindlich ist (siehe digitale Anlagen, Ordner 13_RPW_2008). Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen einverstanden. Wettbewerbssprache ist Deutsch.
4.3 Preisgericht, Sachverständige Sachpreisrichter Volker Heller Managementdirektor, ZLB Dr. Charlotta Hardtke-Flodell Leiterin der Abteilung Benutzungsdienste, ZLB Marion Hecker-Voß Leiterin der Abteilung Bestandsentwicklung, ZLB Stellv. Sachpreisrichter(in)
Nikola Rudolph Leiterin der Abteilung Zentrale Einarbeitung, ZLB
Jens Casper Architekt, Berlin Dorothea Kluth Architektin, Berlin Prof. Werner Wentzel Architekt, Berlin Herbert Hussmann Architekt, Berlin
Stellv. Fachpreisrichter(in)
Marika Schmidt Architektin, Berlin
Sarah Dudek Leiterin des Referats Geistes- und Sozialwissenschaften, ZLB Jutta Hanke Leiterin des Referats Auskunft, Besucherbetreuung und eLernBar, ZLB Susanne Hein Leiterin des Referats Musik, Film, Kunst, Artothek, ZLB Matthias Kroel Leiter des Referats Technische Dienste, ZLB Michael Onnen Leiter des Referats IT-Dienste, ZLB
Christine Weidemann Leiterin des Referats Benutzung, ZLB Margit Springer / Andreas Zabel Schwerbehindertenvertreter, ZLB Heike Weber Baumanagerin, Berliner Immobilienmanagement GmbH N.N. Berliner Immobilienmanagement GmbH N.N. Berliner Immobilienmanagement GmbH Olav Vogt Leiter der Unteren Denkmalschutzbehörde FriedrichshainKreuzberg Gäste
Anna Jacobi Pressesprecherin, ZLB Enne Schmidt Projektmanagement Team Bauprojekte, ZLB Johannes Stumpf Architektenkammer Berlin
Dr. Jonas Fansa Baureferent Team Bauprojekte, ZLB Martina Grün Projektmitarbeiterin Team Bauprojekte, ZLB Kai Nikolaus Grüne Projektmitarbeiter Team Bauprojekte, ZLB Verena Groehler Referat Beschaffung und Vertragswesen, ZLB N.N. Berliner Immobilienmanagement GmbH N.N. Berliner Immobilienmanagement GmbH
4.4 Wettbewerbsunterlagen Die Wettbewerbsunterlagen werden den Teilnehmern ab dem 16.01.2013 per Post zugesandt. Sie umfassen die folgenden Unterlagen in gedruckter Form: 1 vorliegender Auslobungstext
sowie die folgende Anlagen auf CD-ROM: 2 3 vorliegender Auslobungstext als PDF-Datei Sämtliche vorliegende Planunterlagen der AGB als PDF- und DWG-Dateien
3a Grundrissplan der Bearbeitungsbereiche des EG der AGB als PDF-Datei 3b Aktueller Möblierungsplan des EG der AGB als PDF- und DWG-Datei 3c CAD-Pläne der AGB (UG und EG) als PDF- und DWG-Dateien 3d Gescannter Schnitt der AGB von 1976 (dem Auslober liegen keine neueren Schnitte vor) als PDF-Datei 3e Grundriss des EG der AGB mit Frisch- und Abwassersträngen als PDF-Datei 4 5 Farbreferenzen in RAL und NCS aus den Innenräumen der AGB Dokumentationen
5a Bilddokumentation 2012 des EG der AGB in aktuellem Zustand 5b Bestandsaufnahme Ausstattungsteile des EG der AGB 2012 5c Auszüge aus der Denkmalschutzdokumentation von 1990 sowie Fotografien des denkmalgeschützten Mobiliars 5d Dokumentation RFID AGB:  Fotografien der 2012 eröffneten neu gestalteten Verbuchungsbereiche in der AGB (nur bedingt Teil dieses Verfahrens!)  Technische Daten der eingesetzten RFID-Verbuchungstechnik (eingesetzte Geräte und deren Mindestabstände) 5e Dokumentation Kinder- und Jugendbibliothek :  Planungsunterlagen und Fotografien der 2011 eröffneten neugestalteten Kinder- und Jugendbibliothek in der AGB (nicht Teil dieses Verfahrens!)
Beispieltheken ZLB: Entwurfsplanungsstände von im Sonderbau gefertigten Theken und Fotografien der fertigen Theken Corporate Design Handbuch der ZLB Kapitel 1 und 2 Formblatt Verfassererklärung Projekthandbuch und Vertragsblankett BIM GmbH (als Vertreterin des Bauherrn SILB) Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2008
4.5 Geforderte Leistungen Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: 1 Auf einem Paneel in DIN A 0 Hochformat dargestellt (geliefert in zweifacher Papierausdruck-Ausfertigung in Rolle und digital auf CD oder DVD im PDF-Format):
1a Beplanter vermaßter Grundriss der Erdgeschossbereiche der AGB in 1:200 1b Beispielhafter vermaßter Grundrissauszug und dazugehöriger Schnitt in 1:50 1c Frei gewählte räumliche Darstellung einer Anmutung vom denkmalgeschützten Innenraum im Zusammenspiel mit historischer und neuer Ausstattung 1d Aufsicht und Ansicht der zentralen Informationstheke in 1:20 und frei gewählte Perspektive selbiger 1e Frei gewählte räumliche Darstellung der Artothek 1f 2 Frei gewählte Erläuterung des Entwurfskonzepts (in textlicher, diagrammatischer, bildlicher etc. Form) Farb- und Materialkonzept in frei zu gestaltender Collage auf einer separaten DIN A 3 Grundfläche (nur als Objekt, nicht digital erforderlich) Geforderte Erläuterungen (auch digital in PDF-Format abzuliefern):
3a Erläuterung der baulichen Maßnahmen und Qualitäten der Ausstattung (inkl. Produktangaben und Kostenschätzung bis zur zweiten Ebene der DIN 276) (s. hierzu auch die Auflistung von Kostenansätzen des Auslobers S. 43f.) (max. 3 DIN A 4-Seiten) 3b Erläuterung mit Vorschlägen für eine effiziente und kundenverträgliche Organisation des Bauablaufs im laufenden Betrieb (!) und im vorgegebenen Zeitrahmen, inklusive einer Darstellung der möglichen Bauabschnitte (max. 2 DIN A 4-Seiten) 3c Ggf. Erläuterung mit Aussagen zu einer kundenorientierten Inszenierung des Baugeschehens und einer Darstellung verschiedener Möglichkeiten einer begleitenden Öffentlichkeitsarbeit mit grobem Ablaufplan (max. 2 DIN A 4Seiten) 4 Honorarangebot auf Grundlage des beigefügten Vertragsblanketts des SILB c/o BIM in verschlossenem, undurchsichtigem Umschlag mit dem Aufdruck „Honorarangebot“ und der sechsstelligen Kennzahl
Verfassererklärung und Original des Besichtigungsnachweises (siehe Anschreiben zum Wettbewerb) in verschlossenem, undurchsichtigem Umschlag mit der sechsstelligen Kennzahl Verzeichnis der eingereichten Unterlagen
4.6 Beurteilungskriterien des Preisgerichts (ohne Priorisierung) Einhaltung der Kostenobergrenze und des vorgegebenen Projektzeitrahmens Entwurfsidee / Leitgedanke Räumliches Gestaltungskonzept Wiederbelebung des Baudenkmals AGB / Angemessenheit der Gestaltung im Umgang mit der Architektur Aufenthaltsqualität Korrespondenz zwischen Nutzung und Gestaltung: differenziertes Flächenlayout, Integration verschiedener funktionaler Anforderungen, Nachweis der geforderten Quantitäten des Medienbestands und der Funktionsbereiche Materialität und Farbgebung Funktionalität Nutzerfreundlichkeit in der Umsetzung und im späteren Betrieb Barrierefreiheit Wirtschaftlichkeit Flexibilität Langlebigkeit / Wiederbeschaffbarkeit Wirtschaftlichkeit im Betrieb
4.7 Ortsbesichtigung und Rückfragen Ortsbesichtigung Die Ortsbesichtigung findet am 1. Februar um 14 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang der Amerika-Gedenkbibliothek. Rückfragen Ein Rückfragenkolloquium findet nicht statt. Rückfragen zur Auslobung können ausschließlich schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 5. Februar, 23:59 Uhr unter dem Kennwort „ZLB_AFRE“ bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: gruen@zlb.de Die Zusammenstellung aller eingereichten Fragen und deren Beantwortung wird den Beteiligten spätestens am 12. Februar per E-mail zugesendet und wird Bestandteil der Auslobung. 4.8 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten und Honorarangebote Die Arbeiten müssen bis spätestens 22.03.2013, 12 Uhr persönlich oder durch Boten/Kurierdienst unter dem Kennwort „ZLB_AFRE“ bei folgender Adresse eingereicht werden: Auslober und Nutzer Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin Postfach 610179 10922 Berlin Besucheradresse: Berliner Stadtbibliothek Breite Straße 30–36 10178 Berlin
4.9 Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt, Schriftstück, Collage in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die ausgedruckte Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben. Das Honorarangebot gemäß HOAI – aufgeschlüsselt nach DIN 276 – ist ebenfalls mit den Wettbewerbsarbeiten in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind alle Architekten- und Ingenieurleistungen inkl. TGA-Leistungen und ggf. erforderliche Beraterhonorare für das Projekt vollständig anzubieten. Das Vertragsangebot des Auslobers ist in den digitalen Anlagen einzusehen (Ordner 12_Projekthandbuch_Vertragsblankett_BIM, 02_Vertragsblankett_SILB_BIM.pdf).
4.10 Verfassererklärung Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fach- und termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt in den digitalen Anlagen (Ordner 11_Formblatt, 01_Verfassererklaerung.pdf). 4.11 Vorprüfung und Beurteilungsverfahren Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe des mit dem Preisgericht abgestimmten Kriterienkatalogs vorgeprüft (siehe 4.6 Beurteilungskriterien des Preisgerichts). Außerdem werden folgende Regularien überprüft: - Termingerechte Abgabe - Vollständigkeit der Wettbewerbsunterlagen Bei der Erfüllung der Vorprüfaufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten. Nach dem Abgabetermin bis zum Zusammentreten des Preisgerichts sind die Wettbewerbsarbeiten nur den Beteiligten der Vorprüfung zugänglich, die zur Geheimhaltung verpflichtet sind.
4.12 Preise Die Wettbewerbssumme beträgt 8.000 € netto. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 4.000 € netto 2.500 € netto 1.500 € netto
Über die Preise und Anerkennungen hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt.
4.13 Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses und Ausstellung der Arbeiten Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekannt gegeben. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (RPW 2008 § 8 Absatz 1). 4.14 Weitere Bearbeitung Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Bei der Umsetzung des Projekts wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einer der Preisträger zunächst mit den Leistungsphasen 2–3 gemäß HOAI § 33 und 35 beauftragt, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Insgesamt ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 2–9 beabsichtigt. Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kosten- und Terminrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder Anerkennung nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt, wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln. Für Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, gilt § 6 Bau- und Architektenkammergesetz in der neuesten Fassung.
4.15 Eigentum, Erstveröffentlichung, Urheberrecht Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (RPW 2008 § 8 Absatz 3). Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
4.16 Haftung und Rückgabe Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Zentral- und Landesbibliothek, Referat Beschaffung und Vertragswesen, abgeholt werden. Die nicht in Berlin ansässigen Büros werden nach der Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten schriftlich bzw. per Mail angefragt, ob Interesse an einer Rücksendung ihrer Wettbewerbsunterlagen besteht. Die Rücksendung erfolgt nur dann, wenn die Unterlagen in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung (eckige Versandbox) eingereicht wurden. Werden die Arbeiten innerhalb der genannten Fristen nicht zurückgefordert, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren eingereichten Wettbewerbsunterlagen aufgegeben haben und wird dann mit diesen Unterlagen nach seinem Belieben verfahren.
4.17 Termine Bewerbungsfrist Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer Versand der Auslobungsunterlagen Ortsbesichtigung Rückfragen sind zu stellen bis Versand der Rückfragen mit Antworten Abgabe der Wettbewerbsarbeiten und Honorarangebote Vorprüfung Preisgerichtssitzung Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses 14.12.2012 21.12.2012 16.01.2013 01.02.2013 05.02.2013 12.02.2013 22.03.2013
25.03.2013–10.04.2013 12.04.2013 Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung
5 Wettbewerbsaufgabe
5.1 Gebäude und Grundsätzliches zum gesuchten Innenraumkonzept Als die Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) in September 1954 eröffnet wurde, stellte sie einen in Deutschland in dieser Form neuartigen Typus von öffentlicher Bibliothek dar. Sie war die erste nach dem Vorbild der amerikanischen „public library“ verfasste öffentliche Bibliothek Deutschlands und löste das Versprechen eines hierarchielosen, freien Zugriffs auf Bücher und andere Medien ein – und zwar in einem Gebäude, dessen Architektursprache diese Offenheit auch heute noch verkörpert. Die AGB – geplant von der Architektengemeinschaft Fritz Bornemann, Gerhard Jobst, Willy Kreuer und Hartmut Wille – ist in den folgenden Jahrzehnten immer wieder als vorbildhaftes Beispiel für demokratische und niedrigschwellige Bibliotheksarchitektur herangezogen worden und inspiriert heute noch Architekten und Bibliotheksplaner. Die Open Plan-Architektur der Erdgeschossbereiche der AGB – insbesondere der Lesehalle – erwies sich so auch in den fast sechzig Jahren des Gebäudebetriebs als weitgehend anpassbar an die Belange der Bibliothek. Ein konsequentes Raster in der rund 1.800m² großen Lesehalle erlaubt ein hohes Maß an Flexibilität in der Nutzung. Der wachsende Bedarf nach Freihandfläche hat jedoch bereits in den 1980er Jahren dazu geführt, dass z.B. das ursprüngliche Auditorium den Bibliotheksflächen zugeschlagen wurde. Auch anderweitige Erweiterungspläne sollten eine Verdoppelung der Publikumsflächen und damit eine Lösung für das Raumproblem bringen. Diese Pläne scheiterten letztlich aus übergeordneten politischen Gründen. Inzwischen konkretisieren sich Pläne für eine neue Zentralbibliothek für Berlin auf dem Tempelhofer Feld. Die Eröffnung dieser neuen Zentralbibliothek ist jedoch vor 2021 nicht zu erwarten, sodass die AGB ihren Auftrag noch einige Jahre erfüllen muss, obwohl sie mit täglich ca. 4.000 Besuchern ein Vielfaches der Nutzung auffängt, für die sie einst konzipiert worden ist. Am Standort AGB sind vorwiegend die geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachgebiete der ZLB angesiedelt. Neben Literatur und Sprache sind dies Psychologie, Philosophie, Geschichte, Volkskunde, Militärwissenschaft, Pädagogik, Religion, Soziologie und Politik. Als einziges naturwissenschaftliches Fach ist Geographie vertreten. Weiterhin werden Medien aus dem Bereich Kunst, Theater, Tanz und Film sowie Kommunikation und Medien vorgehalten. Ein spezielles Angebot stellen dabei die Musikbibliothek, der Video- bzw. Spielfilmbestand und die Artothek (Kunstwerke zum Ausleihen) dar. Neben einem Allgemeinen Bestand aus Nachschlagewerken, Enzyklopädien, Verzeichnissen etc. befinden sich zudem besondere Bestandspräsentationen am Standort AGB (Eltern-Kind-Zentrum, Reisezentrum, Unterhaltungsromane, Biographien, Lebensgestaltung, Hobby, kleine fremdsprachige Bibliotheken). In einem Anbau an das Bibliotheksgebäude auf UG-Niveau befindet sich die Kinderund Jugendbibliothek. Sie wurde in den Jahren 2010 und 2011 saniert und hat in diesem Zuge ein neues Innenraumkonzept erhalten (siehe digitale Anlagen, Ordner 08_Dokumentation_KiJuBi). Sie gehört nicht zum Bearbeitungsbereich dieses Wettbewerbs.
Die Aufgabe, für die die ZLB mit diesem Wettbewerb geeignete Planungspartner finden möchte, umfasst die Findung eines innenräumlichen Konzepts für folgende Erdgeschossbereiche: Bezeichnung Fläche Foyer (Eingangshalle) Durchgangsbereich mit Verbuchung (kürzlich neu gestaltet, daher im Wesentlichen zu erhalten und zu integrieren) große Lesehalle heutige Musikbibliothek drei ehemalige Hörkabinen Reprocenter Summe m² ca. 155m² ca. 95m² ca. 1.600m² ca. 305m² 3 x ca. 4m² ca. 33m² 2.200m²
Ziel der Maßnahme ist in erster Linie eine Restrukturierung der Publikumsflächen, deren Zustand sich mittlerweile durch eine Vielzahl von provisorischen Lösungen zur Anpassung an verändertes Nutzerverhalten auszeichnet. Auf den limitierten Flächen der Publikumsbereiche der AGB kollidieren inzwischen zahlreiche funktionale Anforderungen, die an eine moderne Großstadtbibliothek gestellt werden: Gruppenarbeit und konzentrierte Einzelarbeit finden unabgeschirmt nebeneinander statt. Die vorhandene Anzahl und Qualität der Arbeits- und Leseplätze wird der Nachfrage oft nicht gerecht. Es fehlen informelle Sitz- und Aufenthaltsgelegenheiten sowie flexible Veranstaltungs- und Präsentationsflächen. Da die Gesamtfläche in den Erdgeschoss-Publikumsbereichen für das vielfältige Medien- und Dienstleistungsangebot deutlich zu knapp ist, geht es bei der Umgestaltung der Flächen vor allem darum, kreativ mit den räumlichen Beschränkungen umzugehen, potentielle Lösungen für eine stärkere Ausreizung der zur Verfügung stehenden Flächen zu finden, sowie ein differenziertes Konzept zu entwickeln, das zu einer Entzerrung der nebeneinander stehenden Nutzungen und Funktionen beiträgt und dabei sehr unterschiedliche Nutzerbedürfnisse berücksichtigt und zur Vermeidung von Zielkonflikten beiträgt. Dabei sollen die Infrastrukturen für unterschiedliche Formen zeitgemäßen, innovativen Lernens und Arbeitens entstehen. Mengenmäßig besonders bedeutsam ist die Unterbringung des großen Volumens an Freihandbeständen unterschiedlicher Fächer und Medientypen. Weiterhin sind verschiedenartige Lese-, Lern- und Arbeitsplätze sowie informelle Sitzgelegenheiten – mit und ohne bibliothekseigenem IT-Equipment – und ausgestattet mit Stromversorgungen und ggf. Sicherungseinrichtungen (i.d.R. Bügel für Stahlseilschlösser) für mitgebrachte mobile Endgeräte einzuplanen. Flächen für die fach- bzw. themenspezifische Präsentation eines wechselnden Medienbestandes sind genauso zu berücksichtigen wie die Einbindung einer konvertiblen Veranstaltungsfläche und Theken für bibliothekarische Informationsdienstleistungen.
Für eine optimierte Benutzerinformation werden Lösungen für die Gestaltung von Auslage- und Aushangelementen für Flyer, Poster, Broschüren, Annoncen aber auch für die Präsentation digitaler Informationen mittels Bildschirmen o.ä. angestrebt. Bei der Neuanordnung der einzelnen Bereiche und der Flächenbespielung wird eine Zonierung in einerseits separierte, ruhigere, konzentriertes Lesen und Arbeiten befördernde Bereiche, andererseits in lebendige, Gruppenarbeit und Kommunikation anregende und zulassende Bereiche angestrebt. Die Versorgung der neuen Dienstleistungs- und Arbeitsplatzbereiche mit LAN und Strom sowie einem einfachen Durchsagesystem ist planerisch zu gewährleisten und entsprechend der neuen Struktur des innenräumlichen Konzepts zu realisieren. Erforderliche Verkabelungen zur Medienversorgung werden in der AGB in der Regel an der Decke des Untergeschosses in heute bereits vorhandenen Kabeltrassen geführt und durch Deckenbohrungen ins Erdgeschoss geführt (Kernbohrungen mit Brandschotts und bspw. Säulen- oder Tanklösungen). Ein Schlitzen des Fußbodens zur Herstellung der Medienversorgung ist nicht erforderlich. Das Innenraumkonzept soll die ursprünglichen Gestaltungsideen der fünfziger Jahre wieder sichtbar machen, mit zeitgemäßen Lösungen kombinieren und das Baudenkmal AGB wieder erlebbar machen. Das gilt nicht nur für das räumliche Gesamtkonzept, sondern auch für die Weiterverwendung großer Teile des historischen Mobiliars der AGB. Das Mobiliar ist im Rahmen einer Bestandsaufnahme im Jahr 2011 erfasst worden. Diese Unterlage ist für diese Maßnahme aktualisiert worden und findet sich im Anhang 2 (siehe digitale Anlagen, Ordner 05_Bestandsaufnahme_Stand_2012). Aufgrund der hohen Besucheranzahl und der intensiven Nutzung müssen robuste, pflegeleichte, schwer entflammbare Materialien und auf Durabilität hin optimierte Konstruktionen ausgewählt werden. Sowohl bei der Aufarbeitung der originalen Ausstattung, wie auch beim Neukauf bzw. dem Sondermöbelbau ist der Architektur und dem Farbkonzept des Gebäudes, sowie dem Corporate Design der Stiftung ZLB (siehe digitale Anlagen, Ordner 03_Farbreferenzen sowie Ordner 10_Corporate_Design_Handbuch_ZLB_Kapitel_1_und_2) Rechnung zu tragen. Entsprechend wird die Entwicklung eines Farb- und Materialkonzepts im Rahmen des Wettbewerbs erwartet. Das hohe Besucheraufkommen sowie die baulichen Eigenschaften (Gewölbedecken3, zahlreiche schallharte Fassadenmaterialien usw.) der Halle verursachen zudem eine starke Lärmentwicklung, die sowohl für das Personal, als auch für die Besucher häufig ein belastendes Maß erreicht. Aufwändige Akustikmaßnahmen können angesichts des Budgets kaum Gegenstand der zu planenden Maßnahmen sein. Es soll aber planungsbegleitend eine Beratung durch
Zwischen 2011 und 2012 sind einige Elemente aufgrund von Reorganisation oder Verschleiß aus der Lesehalle entfernt worden. Sie sind in der Bestandsaufnahme dann in der Regel mit der Stückzahl „0“ angegeben. In der Regel handelte es sich in diesen Fällen lediglich um kleine Stückzahlen. 3 Der Auslober geht gegenwärtig davon aus, dass eine Veränderung und Nutzung der vorhandenen Rabitzdecke für Akustikmaßnahmen aus Budget- und Denkmalschutzgründen nicht infrage kommt. Bearbeiter: S 6 1 gruen@zlb.de
einen Akustikfachplaner erfolgen, um mit möglichst einfachen Mitteln ggf. Verbesserungen zu erreichen. Aufgrund des hohen Verschleißes ist der flächendeckende Austausch der Fußbodenbeläge in der Lesehalle und der Musikbibliothek erforderlich. Akustik, Durabilität und Pflegeleichtigkeit sind hierbei zu berücksichtigen. Die Nutzschicht in der großen Lesehalle ist 2004 letztmalig ausgetauscht worden (Nadelfilz), sodass der Auslober ggw. nicht von Schadstoffbelastungen beim Fußbodenaufbau ausgeht. In der heutigen Musikbibliothek handelt es sich allerdings um den aufgeständerten Aufbau eines darunterliegenden ansteigenden Fußbodens (es handelte sich um ein Auditorium). Falls es technisch möglich ist, soll lediglich die auf dem Ständerwerk und den darauf liegenden Platten liegende Nutzschicht ausgetauscht werden. Neben dem hohen Geräuschpegel ist insbesondere in den Abendstunden die Beleuchtungssituation in der Halle problematisch. Eine flächendeckende Erneuerung der Beleuchtung ist im Rahmen dieser Umgestaltungsmaßnahme aus wirtschaftlichen Gründen (Budget!) nicht möglich, allerdings wird die punktuelle Verbesserung der Beleuchtungssituation im Sinne von einzelnen, inselartigen Beleuchtungsoptimierungen angeregt. Hierfür soll eine planungsbegleitende Beratung durch einen Lichtfachplaner stattfinden. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass im Verlauf der Umsetzung das Leitsystem, das sich derzeit noch auf Grundlage des neuen Corporate Designs in der Entwicklung befindet, in den Prozess der innenräumlichen Gestaltung eingegliedert werden soll. Hierfür ist ein fester Kostenansatz in den Herstellungskosten vorgesehen.
Bearbeitungsbereiche (in Grüntönen dargestellt)
A A1 B C C1 D D1 E F G H I J
Foyer Garderobe Durchgangsbereich große Lesehalle Annex Nord Musikbibliothek Durchgang große Halle/Musikbibliothek künftiger Reproservice Bereitstellungsbereich ehemalige Hörkabinen Klavierraum Kinder- und Jugendbibliothek Blackbox
5.2 Quantitative und qualitative Anforderungen an das Innenraumkonzept nach Funktionsbereichen Der Fokus der Umgestaltungsmaßnahmen liegt auf den Publikumsflächen im Bereich der Halle, des Annex’, sowie den aktuellen Räumen der Musikbibliothek. Im Sinne einer ganzheitlichen Innenraumgestaltung wird jedoch gewünscht, dass auch die an den Annex angrenzenden drei ehemaligen Hörkabinen, der Durchgangsbereich zwischen der Halle und dem Eingangsbereich, sowie der Eingangsbereich selbst in die Maßnahme integriert werden. Die zu bearbeitenden Flächen können dem Grundrissplan der Bearbeitungsbereiche des EG auf S. 25 oder den digitalen Anlagen (Ordner 02_Planunterlagen, 01_AGB_EG_Grundrissplan_Bearbeitungsbereiche.pdf) entnommen werden. 5.2.1 Medienbestände In den Publikumsflächen soll künftig auch weiterhin ein umfassender, direkt zugänglicher Freihandbestand angeboten werden. Neben Büchern und anderen Printerzeugnissen, wie (Fach-)Zeitschriften und Zeitungen, handelt es sich dabei auch um zahlreiche sogenannte Nonbooks oder Nichtbuchmedien (CDs, CD-ROMs, DVDs, Blu Rays) und Medienkombinationen. Es ist ein Bestandsvolumen von insgesamt etwa 4.000 laufenden Metern in Freihandaufstellung (freie Zugänglichkeit der Medien in den Publikumsflächen der AGB) unterzubringen. Die Medien werden nach verschiedenen Bereichen und innerhalb der Bereiche nach Fachgebieten und dort thematisch geordnet nach einer Fachsystematik aufgestellt (s. Tabelle S. 27ff.). Innerhalb der beiden Bereiche II und III sollen Bücher und Nonbooks jeweils getrennt voneinander („zentral“, nicht „ineinandersortiert“) aufgestellt werden, sodass von Buchmedienblöcken und Nonbookblöcken gesprochen werden kann. Das hat v.a. logistische, ausstattungs- und präsentationstechnische Gründe. Die Aufstellung der Bestände erfolgt in Mischpräsentation, d.h. sowohl in Frontal-, als auch überwiegend in Rückenpräsentation. Hierbei finden v.a. Standardregale von 25cm Fachbodentiefe, aber auch von 30cm bis in Ausnahmefällen 40cm Fachbodentiefe Verwendung. Bei Erweiterungen des Regalsystems sind i.d.R. serielle Systeme einzusetzen, keine Sonderbauten. Bei den Standardregalen für Bücher mit 25 cm Fachbodentiefe sollen in erster Linie die „klassischen“, denkmalgeschützten Y-Ständer-Regale (Originale und spätere Nachbauten) eingesetzt werden. Für regelmäßig wechselnde, themen- bzw. fachspezifische Medienpräsentationen im Rahmen von 3–4 explizit für diesen Zweck vorgesehenen Präsentationsflächen, werden Präsentationsmöbel, wie sie beispielsweise im Buchhandel Anwendung finden, angestrebt. Für eine insgesamt verstärkte Frontalpräsentation der unterschiedlichen Medientypen, v.a. aber der Nonbooks (Tonträger), werden ggf. mehr Präsentationselemente in der Form von Gondeln, Krippen, Aufsteller o.ä. benötigt. Generell werden Bestände in „laufenden Metern“ (lfd. m) angegeben. Ein „laufender Meter“ entspricht exakt einem Fachboden. Ein Regalsegment hat von Pfostenmitte zu Pfostenmitte i.d.R. exakt einen Meter Länge. Eine Einzelregalseite (Wandregal oder die Hälfte eines Doppelregals) kann beispielsweise bei sechs Fachböden
übereinander sechs laufende Meter aufnehmen. Die laufenden Meter sind hier stets als physische Regalmeter gemeint, nicht als Bestandsmeter. 5.2.1.1 Bücher Die meisten Bücher werden in „normalen“ Regalen mit einer Fachbodentiefe von ca. 25 cm aufgestellt (Ausnahmen wie Noten oder Kunstbände sind der folgenden Tabelle zu entnehmen); sie machen mengenmäßig den bedeutendsten Teil der unterzubringenden Medien aus und sind je Fachbereich mehr oder weniger geschlossen aufzustellen. Tabellarische Übersicht über die Buchmedienbestände nach Bereichen, die künftig in Freihand angeboten werden sollen:
Bereich Bereich I Allgemeines
(inkl. 6 lfd. m Referenzbestand4)
Lfd. m 155
Fachbodentiefe 25 cm
Summe Bereich II Musik Kunst Video Theater Tanz Film Kommunikation Medien
(inkl. 13 lfd. m Referenzbestand Musik)
155 402 lfd. m 25 cm 6
576 lfd. m
Der Referenzbestand ist ein v.a. in der Nähe der Informationstheken vorgehaltener und für die Auskunftserteilung relevanter Bestand an Nachschlagewerken, Verzeichnissen etc. Bearbeiter: S 6 1 gruen@zlb.de
Bereich III Literatur Sprache Psychologie Philosophie Geschichte Volkskunde Militärwissenschaft Pädagogik Religion Soziologie Politik
(inkl. 6 lfd. m Referenzbestand)
Summe Bereich IV Biographien Eltern-Kind-Zentrum Hobby Lebensgestaltung Reisezentrum Unterhaltungsromane Fremdsprachige Bibliotheken Geographie Summe Gesamt Bücher
1483 565 25 cm 6
565 3181
5.2.1.2 Nonbooks Nonbooks werden – je nach medienspezifischer Art des Zugriffs und verfügbarem Platzangebot – sowohl in Rückenpräsentation angeboten, z.B. in sogenannten „Krippen“ (schräge Regalfachböden mit Aufkantung) als auch in Frontalpräsentation, z.B. in sogenannten Gondeln oder Trögen. Große Nonbook-Segmente, die speziell präsentiert werden, sind in der AGB:  Spielfilme  Tonträger (hauptsächlich Musik)  Literatur-Hörbücher  Sprachkurse (hier keine Trennung von Buch- und Nichtbuchmedien, weil es sich bei den Sprachkursmedien fast ausschließlich um Medienkombinationen aus Buch- und Nichtbuchmedien handelt). Diese Segmente stehen jeweils geschlossen. Alle weiteren Nichtbuchmedien werden ungeachtet ihres Medientyps (DVD, CD, CD-ROM) ineinandersortiert (z.B. die Sachhörbücher, Sachfilme und Sach-CD-ROMs des Faches Kunst). Die Nonbooks sollten im Zusammenhang bzw. in der Nähe ihrer jeweiligen Bereiche (Bereich II Musik, Kunst, Theater etc. und Bereich III Geistes- und
Sozialwissenschaften), jedoch als geschlossener Block getrennt von den Buchbeständen stehen. Ziel ist es, mehr Nonbooks, v.a. die Tonträger, frontal zu präsentieren und entsprechende ausstatterische Lösungen hierfür vorzusehen. Tabellarische Übersicht über die Nonbookbestände, die künftig in Freihand, in Rücken- oder Frontalpräsentation und in Regalen oder Sonderbaumöbeln angeboten werden sollen:
Bereich Lfd. m / Anzahl der ME Fachbodentiefe Anzahl Fachböden Bemerkungen
<168 lfd. m
<25 (bzw. 25cm mit Stoppern)
Rückenpräsentation in Regalen
> 3715 CDs
abhängig vom Möbel
Spielfilme/ Video
142 lfd. m
<25 (bzw. 25cm mit Stoppern) <25 (bzw. 25cm mit Stoppern)
Frontalpräsentation in Präsentationselementen (z.B. Gondel oder Trog); evtl. Sondermöbelbau; Möbel muss unterschiedliche Verpackungen aufnehmen können; Bevorzugt gestufte Präsentation Rücken- oder Frontalpräsentation Rücken- oder Frontalpräsentation
Sach-CDs/ -CD-ROMs/ -filme
110 lfd. m
420 lfd. m + 3715 CDs
66 lfd. m
46 lfd. m
Rückenpräsentati on in Regalen
50 lfd. m
Rücken- oder Frontalpräsentation
162 lfd. m
Gesamt Nonbooks
582 lfd.m + 3715 CDs
5.2.1.3 Zeitungen und Zeitschriften Mit der Umgestaltungsmaßnahme ist zum Einen das Ziel verbunden, die ca. 43 Tages- und Wochenzeitungen, sowie die 36 Allgemeinen (z.B. Der Spiegel, Stern, Focus etc.) und 562 Fachzeitschriften attraktiver zu präsentieren. Ausstattungsseitig sind dafür teilweise auch Lösungen aus dem kommerziellen Pressevertrieb bzw. Buchhandel oder Sonderbauten denkbar. Weiterhin wird angestrebt, von allen Allgemeinen und Fachzeitschriften neben der jeweils aktuellen Ausgabe auch den laufenden Jahrgang im Freihandbereich bereitzustellen (z.B. unter Verwendung von Zeitschriftenboxen). Die Aufbewahrung des laufenden Jahrgangs sollte aus konservatorischen Gründen idealerweise liegend erfolgen. Von den Tages- und Wochenzeitungen werden jeweils die Ausgaben der letzten vier Wochen („Vierwochenauslage“) im Freihandbereich bereitgehalten. Inwiefern eine räumliche Konzentration aller Zeitungen und Zeitschriften in einem Bereich der neuzuordnenden Flächen erfolgen kann, ist zu prüfen. Tabellarische Übersicht über die Zeitungs- und Zeitschriftenbestände, die in Freihand und in Sondermöbeln angeboten werden sollen:
Bestand Anzahl der Titel/ lfd. m 43 Titel 24 lfd. m 43 Titel 24 lfd. m 36 Titel 12 lfd. m 173 58 lfd. m 346 Titel 115 lfd. m Aufbewahrung der laufenden Jahrgänge (3 Titel / lfd. m mit Zeitschriftenboxen) Aufbewahrung der laufenden Jahrgänge (3 Titel / lfd. m mit Zeitschriftenboxen) Aufbewahrung der laufenden Jahrgänge (3 Titel / lfd. m mit Zeitschriftenboxen) Aufbewahrung der laufenden Jahrgänge (3 Titel / lfd. m mit Zeitschriftenboxen) Bemerkungen
(Tages-/Wochen-) Zeitungen
Vierwochenauslage (1,8 Titel / lfd. m)
Summe Zeitungen
Fachzeitschriften Bereich II Fachzeitschriften Bereich III
Fachzeitschriften Bereich IV
43 14 lfd. m
Summe Zeitschriften
598 Titel 199 lfd. m
5.2.1.4 Artothek Die Artothek ist ein Spezialbestand der AGB, der aus Kunstwerken u.a. aus den Bereichen Malerei, Grafik, Foto und Plastik besteht. Diese Medien können von Inhabern eines gültigen Bibliotheksausweises außer Haus ausgeliehen werden. Das aktuell vorhandene Präsentationssystem ist weder in der Lage, die Kunstwerke mengenmäßig zu fassen, noch sie angemessen zu präsentieren. Um das Potential dieses besonderen Bestands besser zur Geltung zu bringen, sind angemessene Präsentations-, Aufbewahrungs- und Bereitstellungselemente vonnöten. Für die Präsentation sind z.B. Elemente, Systeme bzw. Möbel in der Form von Hänge- bzw. Stellflächen für gerahmte Kunstwerke und Plastiken denkbar. Für die Aufbewahrung wird ein Regal- oder Schiebewandsystem angestrebt, an das eine Art Packtisch angegliedert ist, auf dem die Kunstwerke für die Ausleihe bzw. den Transport außer Haus verpackt werden können. Sowohl das Präsentations- als auch das Aufbewahrungssystem sollten ein „Blättern“ in den bzw. Durchstöbern der Bilder erlauben. Der Auslober ist für alternative Vorschläge jedoch offen. Bei dem Bereitstellungselement sollte es sich um ein System handeln, in dem bis zu zehn von Nutzern bestellte und von den Bibliotheksmitarbeitern für die Abholung verpackte und bereitgestellte Kunstwerke Platz finden. Tabellarische Übersicht über die Artotheksbestände, die so umfangreich wie möglich in Freihand und in Sondermöbeln angeboten werden sollen (für nicht im Publikumsbereich unterzubringende Medien stehen Depotflächen für die kompakte Unterbringung im Magazin zur Verfügung, die nicht Gegenstand dieses Wettbewerbs sind):
Bestand Anzahl Medien Artothek ca. 250 Kunstwerke (Malerei, Grafik, Fotografie) und ca. 40 Plastiken Art des Möbels Abhängig von Lösung Bemerkungen Aufbewahrungs- und Präsentationsmöbel für gerahmte Werke, Grafiken, einzelne Plastiken u.ä.
5.2.1.5 Rücklaufflächen Beim „Rücklauf“ handelt es sich um Medien, die nach einer Ausleihe durch die Nutzer über die Rückgabeautomaten oder den Rückgabeserviceschalter an die Bibliothek zurückgegeben werden. Diese Medien müssen durch Mitarbeiter in die Regale oder sonstige Präsentationsmöbel zurückgestellt bzw. eingestellt werden. Dafür werden die Medien zurzeit in Bücherwagen, sog. „Rücklaufwagen“, gestellt, wobei sie nach Fachgebieten vorsortiert und an den Regalstirnseiten der dazugehörigen Fachgruppen abgestellt werden. Je nach verfügbaren Personalkapazitäten erfolgt das Einsortieren der Medien von dem Bücherwagen in das Regal vor Bibliotheksöffnung oder im laufenden Bibliotheksbetrieb. Ein anderes Modell, das ggw. für die Spielfilme praktiziert wird, ist die Zwischenlagerung der zurückgegebenen Medien in einem separaten, gut sichtbaren Regalabschnitt des jeweiligen Fachs bzw. Fachgebiets, von dem aus die Medien an die jeweiligen Standorte zurück sortiert werden.
Bei der Wahl der Lösung für den Rücklauf sind drei Aspekte zu beachten: 1. Menge: Der Rücklauf umfasst ca. 2 500 Buch- und 2 500 Nichtbuchmedien, die täglich in der AGB zurückgegeben werden. Entsprechend sollten die Kapazitäten der Rücklaufwagen bzw. -regale ausgelegt werden. 2. Nutzungsfrequenz: Es handelt sich um sehr gefragte Medien, die i.d.R. direkt aus dem Rücklaufregal bzw. -wagen von einem nächsten Nutzer ausgeliehen werden. Eine gute Sichtbarkeit und direkte Zugänglichkeit, sowie eine exponierte Präsentation (z.B. Frontalpräsentation) sind daher wünschenswert. 3. Die Gestaltung der Rücklaufsituation muss einen effizienten Bibliotheksbetrieb ermöglichen. Für den Buchbestand bedeutet das nach heutiger Erkenntnis eine mobile Lösung mittels Bücherwagen. Diese sollten auch während der Öffnungszeiten im laufenden Betrieb einsetzbar sein und an den Enden der Regalachsen und an festen Standorten platziert werden. Eine gestalterische Integration der Bücherwagen in die Regalplanung ist unbedingt gewünscht. Für die Nichtbuchbereich ist eine mobile oder feststehende Lösung denkbar.
5.2.1.6 Gesamtübersicht über den künftig in Freihand aufzustellenden Medienbestand:
Medienbestand Bücher Nonbooks lfd. m 3181 lfd m 582 lfd m + 3715 CDs 24 lfd. m 199 lfd. m 3986 lfd. m + 3715 CDs Ca. 290 Kunstwerke (Malerei, Fotografie, Grafik, Plastik) Ca. 5.000 ME
Zeitungen Zeitschriften Summe
Zur Information: diese Mengen stellen eine Reduzierung um ca. 15% gegenüber dem aktuellen Freihandbestand (Stand Januar 2013) dar.
5.2.2 Präsentationsflächen Für themen- bzw. fachspezifische Medienpräsentationen (u.a. zum aktuellen Zeitgeschehen, aktuell diskutierte Themen, Neuerwerbungen o.ä.) werden vier Präsentationsbereiche mit jeweils einer Fläche von ca. 3m2 angestrebt (Fläche entwurfsabhängig). Den verschiedenen Fachgebieten soll hier die Möglichkeit gegeben werden, sich mit wechselnden Teilbeständen den Bibliotheksbesuchern sichtbarer zu präsentieren. Auch hier ist für die gestalterische Umsetzung eine Orientierung am Einzelhandel bzw. den dort verwendeten Präsentationselementen und -systemen, sowie der Entwurf von Sondermöbeln denkbar. Eine der vier Flächen ist für den „Bestsellerservice“ vorgesehen: Einer an zentraler Stelle positionierten Auswahl von Medien, die auf den obersten Plätzen z.B. der SPIEGEL-Beststellerliste rangieren und einen kostenpflichtigen, attraktiven, umsatzstarken Bestand darstellen. 5.2.3 Informationstheken Es sind drei Informationstheken zu planen:  eine zentrale Informationstheke für 3–4 Mitarbeiter  eine dezentrale Fachinformationstheke für 1 Mitarbeiter  eine dezentrale Fachinformationstheke für 1 Mitarbeiter Die zentrale Informationstheke soll als Hauptanlaufstelle für den Kundenservice und alle möglichen Kundenanfragen ausgeführt sein. Mit der Erteilung von Auskünften bzw. der Durchführung von Beratungsgesprächen hinsichtlich Benutzungs- bzw. Recherchefragen werden hier im Rahmen der Erstinformation und Leseranmeldung sowie der allgemeinen und Fachinformation zentrale bibliothekarische Kerndienstleistungen erbracht. Dadurch, dass die zentrale Informationstheke am höchsten frequentiert ist, gleichzeitig jedoch z.T. sensible, personenbezogene Daten kommuniziert bzw. eingesehen werden, sind zum einen Maßnahmen zur Schaffung einer gewissen Diskretion für Beratungsgespräche zwischen Kunden und Bibliotheksmitarbeitern, zum anderen aber auch Lärm dämpfende Maßnahmen vorzusehen. Die dezentralen Theken, an denen i.d.R. Fachauskünfte zu bestimmten Fachgebieten erfolgen, sind im Umfeld ihrer jeweiligen Bestände zu planen. An allen Theken wird neben den diensthabenden Bibliotheksmitarbeitern gelegentlich auch eine zusätzliche Person hospitieren (z.B. Praktikanten), was in den Thekenplanungen entsprechend berücksichtigt werden sollte. Für alle Theken der ZLB gilt, dass sie im Sonderbau zu planen und auszuführen sind und jeder Personalarbeitsplatz gewissen Ergonomieanforderungen gerecht werden muss, was u.a. eine elektromotorische Höhenverstellbarkeit für Steh- und Sitznutzung impliziert (Standardhöhe Sitznutzung: 73 cm, Standardhöhe Stehnutzung: 90 cm, Standardtiefe der Arbeitsplatten: 80-90 cm). Die Theken müssen vollständig elektrifiziert ausgeführt werden und die erforderliche Technik möglichst unsichtbar integriert werden (mehrere Ebenen von Kabelführungen, Drucker auf einschiebbaren Tablaren, Rechner unter Tischplatten montiert bei uneingeschränkter Beinfreiheit). Verletzungsrisiken, die aus der Höhenverstellbarkeit resultieren (Klemmgefahr), müssen soweit wie möglich ausgeschlossen werden und keine Zargen dürfen die Beinfreiheit behindern. Konstruktionen und Oberflächen sind möglichst durabel zu planen. Beispieltheken
der ZLB können in den digitalen Anlagen eingesehen werden (Ordner 09_Beispieltheken_ZLB). Der in der Nähe der Informationstheken vorzuhaltende Referenzbestand umfasst: Zentrale (Fach-) Information: 6 lfd. Meter Fachinformation Musik: 13 lfd. Meter Fachinformation Geistes- und Sozialwissenschaften: 6 lfd. Meter
5.2.4 Besucherinformation Die Information der Bibliotheksbesucher zu Benutzungsmodalitäten, Angeboten und Veranstaltungen der ZLB bzw. AGB, sowie externer Akteure und Kooperationspartner erfolgt bislang über die Auslage von Flyern, Broschüren etc. an den Auskunftstheken im Eingangs- bzw. Durchgangsbereich in Kioskständern. Poster werden zurzeit in Aufstellern im Foyer, an der Scheibe der Eingangsdrehtür bzw. an großen Pinnwandflächen angebracht, die jedoch im Rahmen von Baumaßnahmen teilweise entfallen sind. Im Rahmen der Umgestaltung der Publikumsflächen wird eine gestalterische Lösung für die Benutzerinformation gesucht. Gewünscht werden definierte Flächen für die Auslage bzw. das Aufhängen interner und externer Informationsmaterialien mittels entsprechender Auslage- bzw. Präsentationssysteme oder Wand- bzw. in Theken integrierte Lösungen, Aufstellern und beispielsweise die Verwendung von Infoscreens. 5.2.5 Arbeitsplätze Den Bibliotheksbesuchern sollen vielfältige Arbeitsplatzsituationen angeboten werden, die in einem differenzierten Flächenlayout platziert werden. Aktuell stehen ca. 120 Sitzarbeitsplätze zur Verfügung. Ziel ist generell die Ausweitung des Arbeitsplatzangebots, soweit es sich angesichts der begrenzten zur Verfügung stehenden Fläche umsetzen lässt. Um Zonierungen in Aktivitäts- und Konzentrationsbereiche zu ermöglichen, werden einerseits Einzel- und Mehrfacharbeitsplätze für ruhiges Arbeiten, sowie andererseits Gruppenarbeitsplätze für die kommunikative, kooperative Arbeit benötigt. Angesichts der offenen Hallensituation und zahlreicher schallharter Oberflächen sind Lösungsmodelle vorzuschlagen, die gegenseitige Störung möglichst vermeiden und Bereiche unterschiedlicher Arbeit voneinander abschirmen, ohne eine soziale Kontrolle unmöglich zu machen. Eine Flexibilität in der Umgestaltung von Einzel- zu Mehrfach- bzw. Gruppenarbeitsplätzen und vice versa ist ausdrücklich erwünscht. Die Lese- bzw. Arbeitsplätze lassen sich in Abhängigkeit ihrer Ausstattung differenzieren in konventielle Arbeitsplätze ohne IT-Ausstattung sowie in PC-Plätze im Sinne von Internet-, Datenbank-, Multimedia-, Hör- und Sehplätzen sowie Sehbehindertenplätzen und Scan- bzw. Digitalisierstationen. Drei bis vier der Datenbankplätze (PC-Arbeitsplätze), die den Zugriff auf „Press Display“ (internationale Onlinedatenbank für Zeitungen) ermöglichen, sind in der Nähe des Pressebestandes (Tages- und Wochenzeitungen) zu positionieren. Weiterhin müssen ausreichend Katalogplätze, d.h. PC-Arbeitsplätze, an denen auf den elektronischen Katalog (OPAC) zugegriffen und nach Medien gesucht werden kann, zur Verfügung stehen. Im Sinne der Barrierefreiheit sollten mindestens die OPAC-Arbeitsplätze teilweise höhenverstellbar gestaltet sein und für Gruppenschulungen, z.B. im Kontext von Klassenführungen, in einem zusammenhängenden Gefüge aufgestellt sein. Als Steh-OPACs sollten künftig ca. 20 Katalogplätze in der Nähe der Auskunftstheken positioniert werden, damit das Bibliothekspersonal den Nutzer in unmittelbarer Nähe bei der Recherche unterstützen kann. Die für den Wettbewerb zugrunde gelegte Zusammensetzung der Arbeitsplatztypen und deren jeweilge Anzahlen sind der Tabelle 5.2.13 zu entnehmen.
Grundsätzlich gilt für die Arbeitsplätze, dass das originale, denkmalgeschützte Mobiliar (hier Stühle und Tische) weiterverwendet und im Zuge der Maßnahme – je nach Bedarf – ggf. aufgearbeitet werden sollte. Neues Mobiliar sollte auf das vorhandene originale Mobiliar eingehen und für die Nutzung mitgebrachter mobiler Endgeräte mit Elektrifizierung, Notebooksicherungsbügel und ggf. stellenweise Individualbeleuchtung vorbereitet sein. Hierzu wird auf die Bestandsaufnahmen zum vorhandenen Mobiliar und die Denkmalschutzdokumentation verwiesen (siehe digitale Anlagen: Ordner_05_Bestandsaufnahme_Stand_2012 und Ordner 06_Denkmalschutzdokumentation). Bei der Verortung der Arbeitsplätze im Raum ist zu berücksichtigen, dass sich die Auslässe der raumlufttechnischen Anlagen (Lüftung/Klimatisierung) unter den Fenstern an der Südseite des Lesesaals befinden. Hierdurch bedingt kommt es an diesen Standorten zu kalter bzw. warmer Luftbewegung. Die Option, die Arbeitsplätze dort zu platzieren, wird hierdurch jedoch nicht ausgeschlossen. 5.2.6 Aufenthalt bzw. informelle Sitzgelegenheiten Neben den Lese- und Arbeitsplätzen soll es auch ca. 30 informelle Sitzgelegenheiten geben, die gebündelt oder auch verteilt auf die Publikumsflächen realisiert werden können. Sie sollen den Bibliotheksbesuchern neben Lesen und Arbeiten auch zur Entspannung und zum Austausch dienen. Die Integration dieser informellen Sitzelemente soll dabei einerseits das begrenzte Angebot an Sitzplätzen erweitern und die Aufenthaltsqualität erhöhen, kann andererseits aber auch in der im folgenden Punkt beschriebenen Flexiblen Multifunktionsfläche teilweise aufgehen. 5.2.7 Flexible Multifunktionsfläche Seit dem Umbau des Auditoriums der AGB verfügt das Haus über keinerlei Raumkapazitäten, um öffentlichkeitswirksame, besucherorientierte Veranstaltungen verschiedener Formate (Lesungen, Konzerte, Präsentationen, Ausstellungen etc.) zu ermöglichen. Im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahme werden daher kreative Lösungsvorschläge für die Integration einer flexiblen Multifunktionsfläche angestrebt, die, z.B. durch die flächenmäßige Verschneidung mit anderen Funktionsbereichen (z.B. Medienbestände oder Arbeitsplätze), anlassbezogen für ca. 20-60 Personen hergerichtet und für Veranstaltungen genutzt werden kann. 5.2.8 Themenraum Unter dem Themenraum wird ein in die Halle zu integrierender Bereich verstanden, der auf einer Fläche von mindestens 25m2 regelmäßig wechselnde, fachübergreifende Sonderpräsentationen zum aktuellen Zeitgeschehen bzw. zu aktuellen Themen, Debatten etc. bietet. Im Mittelpunkt stehen neben Büchern vor allem Zeitungen und Zeitschriften, sowie die Integration interaktiver Informationssysteme. Für die Ausstattung sind daher neben Sitzgelegenheiten und Medienpräsentationsmöbel v.a. auch Präsentationselemente für die Veranschaulichung elektronischer oder digitaler Inhalte, wie z.B. Info- bzw. Touchscreens von zentraler Bedeutung.
5.2.9 Verbuchung Mit der Einführung des RFID-gestützten Verbuchungssystems wurden an verschiedenen Stellen der Publikumsflächen der AGB Selbstverbuchungsautomaten aufgestellt. Es stehen ggw. zwei Geräte im Durchgangsbereich, zwei im Bereitstellungsbereich und drei Geräte in der Halle. Letztere werden in Kürze um zwei weitere Geräte ergänzt. Bezüglich der Positionierung der fünf Selbstverbuchungsgeräte der Halle ist zu prüfen, inwiefern der Durchgangsbereich zwischen Halle und Foyer über Kapazitäten verfügt, zusätzliche Selbstverbucher aufzunehmen bzw. welche Möglichkeiten der dezentralen oder konzentrierten Positionierung der Selbstverbucher in der Halle bestehen. Dabei sind auch Ablageflächen z.B. in Form von Tischen zu berücksichtigen, die neben den Selbstverbuchern zur Ablage von auszuleihenden oder zurückzugebenden Medien bzw. zur Taschenablage benötigt werden. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass von den Geräten ein gewisses Störpotenzial ausgeht. Einerseits betrifft dies technische Eigenschaften, die z.B. bedingen, dass Selbstverbucher nur Rücken an Rücken und nicht in einer „Sternkonstellation“ aus 34 Geräten positioniert werden können. Bestimmte Abstände zu anderen Selbstverbuchungsgeräten sind genauso zu berücksichtigen, wie beispielsweise Metallkonstruktionen im direkten Umfeld etc. Die für die Aufstellung relevanten Kennzahlen (v.a. notwendige Abstandswerte) des Herstellers sind in den digitalen Anlagen (Ordner 07_Dokumentation_RFID) vorzufinden. Ein weiteres Störpotential der Selbstverbucher ergibt sich aus der relativ lauten Öffnerfunktion für die NonbookMedien. Hiermit und mit der Nutzung selbst ist eine gewisse Lärmentwicklung verbunden, die insbesondere in der Nähe der Auskunftstheken zu Beeinträchtigungen führt. Insgesamt sind Standorte und Ensembles mit anderen Funktionen zu gestalten, die zu keinerlei Zielkonflikten führen. 5.2.10 Sortiertische Medien, die in die Freihandregale zurückgestellt werden sollen, werden vor diesem Einstellvorgang durch das Personal an speziell dafür vorgesehenen Tischen nach bestimmten Kriterien (Signatur, Medienart etc.) sortiert. Es sind zwei Sortiertische, v.a. im Bereich Nonbook, erforderlich. Diese müssen elektromotorisch höhenverstellbar sein und werden auch von Bibliotheksbesuchern für die Benutzung von großformatigen Medien, wie z.B. Atlanten, in Anspruch genommen. 5.2.11 Besuchercafébar Es ist eine sehr kleine und kompakte Cafébar zu planen und zu realisieren, die einen kleinen Tresen mit Zu- und Abwasserversorgung, separates Handwaschbecken und Spüle, Spülmaschine, Espressomaschine, Miniaturauslage und eine kleine Kühlvitrine beherbergen kann. Als Standort wird das Foyer bevorzugt; die Cafébar kann aber auch integraler Bestandteil des Lesesaals werden. Insgesamt ist darauf zu achten, dass Rücksicht auf die bibliothekischen Geschäftsabläufe und die Raumakustik genommen wird. Eine Planunterlage zu den Versorgungssträngen im EG der AGB befindet sich in den digitalen Anlagen (Ordner 02_Planunterlagen, 09_AGB_EG_Frisch-und_Abwasserstraenge.pdf).
5.2.12 Reprocenter Im als Reprocenter vorgesehenen Raum (siehe Bereich E im Grundrissplan der Bearbeitungsbereiche des EG) ist ein kleiner Copy Shop zu planen, der eine Bedientheke mit Arbeitsplatz, ca. vier Druckerkonsolen (maximale Abmessungen B x T x H: 965 x 1105 x 885 mm) mit Bedientableau und Kartenlesegerät (jeweils ca. 500 x 500 mm), einen klassischen Kopierer, einen Scanner (Typ Zeutschel Zeta; B x T x H: 810 x 630 x 600 mm), sowie einen Kartenaufwertungsautomaten (B x T x H: 400 x 300 x 550 mm) beherbergt. Der Raum ist durch eine Glasfassade von der großen Lesehalle abgeschirmt und wird durch diese indirekt tagesbelichtet. Eine Be- und Entlüftung des Raums ist entsprechend den Anforderungen mitzuplanen. Die Herstellungskosten für die Ausstattung des Reprocenters sind nicht aus dem Projektbudget zu decken, sondern werden vom Dienstleister übernommen. 5.2.13 Übersicht über die zu planenden bibliothekischen Funktionsbereiche Funktionsbereiche Medienbestände Beschreibung Aufbewahrungs- bzw. Präsentationssysteme für  Bücher  Nonbooks  Zeitungen / Zeitschriften  Artothek  Rücklaufflächen (Bücherwagen, feststehende Lösung)  4 Präsentationsbereiche für themen- bzw. fachspezifische Medienpräsentationen  1 zentrale Haupttheke für allgemeine und Fachauskünfte (3-4 Arbeitsplätze)  2 dezentrale Fachinformationstheken  Auslage- bzw. Präsentationssysteme     Einzelarbeitsplatz (ca. 50 Stück) Gruppenarbeitsplatz (ca. 40 Stück) Hör-/Sehplatz (ca. 10 Stück) PC-Arbeitsplatz (Internet, Datenbank, OPAC) (ca. 25 Stück)  20 Steh-OPAC  Ca. 30 informelle Sitzgelegenheiten  anlassbezogen für Veranstaltungen mit ca. 20-60 Personen  evtl. flächenmäßige Verschneidung mit anderen Funktionsbereichen (z.B. Medienpräsentation, Arbeitsplätze)
Informationstheken
Besucherinformation Arbeitsplätze
Aufenthalt Flexible Funktionsfläche
 regelmäßig wechselnde, fachübergreifende Sonderpräsentationen zum aktuellen Zeitgeschehen bzw. zu aktuellen Themen, Debatten etc.  Positionierung von Selbstverbuchungsautomaten (7 Halle/Durchgangsbereich, 2 Bereitstellungsbereich)  2 elektromotorisch höhenverstellbare Tische, v.a. im Bereich Nonbook  Alternativnutzung für großformatige Medien
Besuchercafébar Reprocenter
5.3 Weitere Flächen 5.3.1 Foyer Das Foyer (siehe Bereiche A und A1 im Grundrissplan der Bearbeitungsbereiche des EG) beherbergt aktuell neben vier Internetterminals und zwei PC-Plätzen für Nutzer außerdem eine Schließfachanlage, einen Kaffeeautomaten, sowie Stehtische für Nutzer und den Wachschutz. Die Ausstattung wirkt abgenutzt, zusammengewürfelt und v.a. inadäquat für die Arbeit des Wachschutzes (ggf. Taschenkontrolle). Es wird entsprechend angestrebt das Foyer, das sich durch seine offene Entréesituation und seine Schmuckwand mit dem Gründungsspruch von Thomas Jefferson auszeichnet, durch neue gestalterische Lösungen aufzuwerten und damit den ersten Eindruck zu verbessern, den Besucher beim Betreten der Bibliothek erleben. 5.3.2 Durchgangsbereich Der Durchgangsbereich zwischen dem Foyer und der Halle (siehe Bereich B im Grundrissplan der Bearbeitungsbereiche des EG) wurde 2011/12 im Rahmen eines EFRE-geförderten Projekts zur Einführung der RFID-gestützten Selbstverbuchungstechnologie umgebaut. Die ehemaligen Tresen der Ausleihstelle, wo die Ausleih- und Rückgabeprozesse stattfanden, wurden entfernt und neue Tresenelemente in Sondermöbelbau angefertigt. Hier finden derzeitig die Anmeldung und Erstinformation, die manuelle Rückbuchung von Medien sowie die Beratung bzgl. der Bedienung der RFID-Geräte statt, die in diesem Bereich platziert wurden (Selbstverbucher, Rückgabeautomaten). Der Durchgangsbereich stellt den zentralen Zugang zur Halle dar. Im Zusammenhang mit der Positionierung der Selbstverbuchungsgeräte ist zu prüfen, inwieweit deren Anzahl im Durchgangsbereich erhöht und evtl. Selbstverbucher aus der Halle zusätzlich in den Durchgangsbereich verlagert werden könnten. Weiterhin wird angeregt, die Möglichkeit der Integration von beispielsweise Akustikelementen bzw. von Besucherinformationssystemen zu prüfen. Bei allen Maßnahmen im Durchgangsbereich ist eine angemessene Fluchtwegssituation zu gewährleisten. 5.3.3 Ehemalige Hörkabinen Im Nordwesten des Gebäudes befinden sich drei Räume, die jeweils über eine Fläche von ca. 4m2 verfügen und ursprünglich als Schallplatten-Abhörkabinen geplant und genutzt worden sind (siehe Bereich G im Grundrissplan der Bearbeitungsbereiche des EG). Inwiefern die Kabinen wiederbelebt werden können und der Fläche eine neue Funktion gegeben werden kann, ist im Rahmen der Planung zu prüfen. Mindestens eine Kabine muss als einzelner Raum aus denkmalschützerischen Gründen erhalten bleiben.
5.4 Inszenierung des Baugeschehens und baumaßnahmenbegleitende Öffentlichkeitsarbeit Die Besucher, Nutzer und Mitarbeiter der AGB waren in den vergangenen Jahren bereits mit Baumaßnahmen im Rahmen der Fassadensanierung und der Einführung der RFID-gestützten Selbstverbuchung konfrontiert. Diese hatten zeitweise zu Einschränkungen und Beeinträchtigungen des Angebotsspektrums bzw. der Dienstleistungs- und Aufenthaltsqualität und in der Folge auch zu einem Besucherrückgang geführt. Um Kunden und Mitarbeitern den Mehrwert der Umgestaltungsmaßnahme und die angestrebten Optimierungen zu vermitteln, wird eine kundenorientierte Inszenierung des Baugeschehens sowie eine baubegleitende Öffentlichkeitsarbeit als wünschenswert angesehen. Aus diesem Grund regt der Auslober an, dass die Wettbewerbsteilnehmer kreative Vorschläge zur „Inszenierung der Baumaßnahme“ und „baubegleitende Öffentlichkeitsarbeit“ machen. Für Planung und Durchführung ist ein Budget vorgesehen, das ausschließlich für diesen Zweck eingesetzt werden kann. 5.5 Organisation des Bauablaufs Um die im vorausgegangenen Punkt genannten Beeinträchtigungen und Einschränkungen so gering und zeitlich befristet wie möglich zu halten, ist eine effiziente Organisation des Bauablaufs wichtig. Aus diesem Grund werden von den Wettbewerbsteilnehmern Vorschläge für eine sowohl kundenverträgliche, als auch die Bibliotheksabläufe so gering wie möglich beeinträchtigende Organisation des Bauablaufs im laufenden Publikumsbetrieb (!) und in Bauabschnitten erwartet, deren Umsetzung im vorgegebenen Zeitraum gewährleistet sein muss.
6 Rahmenbedingungen und Planungsvorgaben
6.1 EFRE-Förderung und wirtschaftlicher Rahmen Die Kofinanzierung des Projekts durch Fördermittel der Europäischen Union (EFRE) bedingt einen straffen Terminplan und eine äußerst hohe Kostenverlässlichkeit. Die Ausführung der Baumaßnahmen muss zwingend im Juli 2014 abgeschlossen sein. Die Herstellungskosten dürfen 680.000 Euro brutto nicht überschreiten, und der Gesamtkostenrahmen liegt inklusive Kosten für Medienbestandslogistik, Öffentlichkeitsarbeit, Sonderfachleute und Planungskosten bei maximal 950.400 Euro. Es ist zu berücksichtigen, dass alle im Projekt gestellten Rechnungen von den Planern durch förderprogrammspezifische Aufwandsnachweisformulare zu ergänzen sind, die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden. Der Auslober schlägt als groben Leitfaden für die Kostenschätzung folgende Systematik vor (diese Aufstellung kann modifiziert werden): KG Geforderte Einzelmaßnahmen Stückzahlen/ Kostenansatz Pauschalen/ brutto des m²-Werte Auslobers, falls vorhanden 680.000 gesamt
300 400 600 300 340 342 343 344 346 350 351 352 390 391 393 394
Bauwerk Innenwände Trockenbauarbeiten Innenputzarbeiten Malerarbeiten Innenwände, Sonstiges Decken Estricharbeiten Teppich- und Belagsarbeiten Sonstige Maßnahmen Baustelleneinrichtung Sicherungsmaßnahmen Abbrucharbeiten
400 411 440 443 444 445
Technische Anlagen Sanitärversorgung Cafébar Starkstromanlagen Niederspannungsschaltanlagen Niederspannungsinstallationsanlagen Beleuchtungsanlagen
610 611 611.1 611.2 611.3 611.4 611.5 611.7
Ausstattung Allgemeine Ausstattungen Bestuhlung, Neubeschaffung und Aufarbeitung Bestand Tische Regalanlagen Präsentationssysteme Sonderbauten Herstellung des sich in Planung befindenden Leitsystems, fester Ansatz in Herstellungskosten Allgemeine Ausstattungen Sonstiges Besondere Ausstattungen Arbeitsplatz- und Effektbeleuchtungen Besondere Ausstattungen Sonstiges
611.8 612 612.1 612.2
700 730742
Baunebenkosten Planungsdienstleistungen sind NICHT als Teil der Geforderten Wettbewerbsleistungen (siehe 4.5) den Erläuterungen beizufügen, sondern in verschlossenem Umschlag mit Kennzahl dem Wettbewerbsbeitrag beizufügen.
gesondert, (Honorarangebot in verschlossenem Umschlag)
Allgemeine Nebenkosten Werbung und begleitende Öffentlichkeitsarbeit (Planung und Durchführung) Transporte und Umlagerungen Medien Sonderfachleute
80.000 18.000
6.2 Bauen im Bestand/Denkmalschutz Die AGB wurde 1989 in das Baudenkmalbuch eingetragen. Bei den Planungen ist entsprechend zu berücksichtigen, dass sich der Denkmalschutz erstreckt „auf das äußere Erscheinungsbild, den Grundriß, die Fenstergliederung der Außen- und Zwischenwände, die Deckenleuchten sowie auf die originalen Tische und originalen Regale.“ (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, 02.06.1989) Die für den Wettbewerb relevanten Aspekte der Denkmalschutzdokumentation sind in den digitalen Anlagen im Ordner 06_Denkmalschutzdokumentation zu finden.
6.3 Bauen im laufenden Betrieb Insbesondere bei der Organisation des Bauablaufs ist zu berücksichtigen, dass die Umgestaltungsmaßnahme im laufenden Betrieb bei Publikumsverkehr stattfinden wird. Neben den Besuchern bzw. Nutzern sind auch Mitarbeiter während ihrer Dienste im Publikumsbereich den Auswirkungen der Baumaßnahmen ausgesetzt. Nutzer und Mitarbeiter sowie die bibliothekarischen Arbeitsprozesse sollten durch die Maßnahme so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Als Ausweichflächen sind im Nahmagazin der AGB Zwischenlagerkapazitäten verfügbar. Eine medienlogistische Feinplanung erfolgt im weiteren Planungsverlauf. 6.4 Flächendeckender Austausch der Fußbodenbeläge Teil der Maßnahme ist der flächendeckende Austausch der Fußbodenbeläge im heutigen Bereich der Musikbibliothek, der großen Lesehalle sowie des Annex’ (siehe Bereiche C, C1, D, D1 und G im Grundrissplan der Bearbeitungsbereiche des EG). Zu berücksichtigen ist hierbei die Aufständerung des Fußbodens im Bereich der Musikbibliothek, die im Rahmen des Umbaus des einstigen Auditoriums zu einem Sonderlesesaal bzw. einer Freihandfläche vorgenommen worden ist.
6.5 Rückbau von Bücheraufzügen Im Rahmen der Maßnahme müssen die vier Bücheraufzüge in der Lesehalle, die ursprünglich die Verbringung von Medien aus dem Magazin direkt an die jeweiligen Informationspulte im Lesesaal ermöglicht haben, bis auf das Fußbodenniveau zurückgebaut werden. Ggf. erforderliche Brandschutzmaßnahmen sind vorzusehen. Die Bereitstellung von bestellten Medien zur Abholung für den Bibliotheksnutzer wird künftig ausschließlich über den Bereitstellungsbereich erfolgen (siehe Bereich F im Grundrissplan der Bearbeitungsbereiche des EG).
6.6 Corporate Design 2011 wurde ein neues Corporate Design für die Stiftung ZLB entwickelt, das bei den Planungen berücksichtigt werden soll (siehe digitale Anlagen, Ordner 10_Corporate_Design_Handbuch_ZLB_Kapitel_1_und_2).
6.7 Leitsystem Das Leitsystem, das sich derzeit noch auf Grundlage des neuen Corporate Designs in der Entwicklung befindet, muss im Verlauf der Realisierung der innenräumlichen Maßnahme eingegliedert werden. Es ist in den Herstellungskosten ein Ansatz von 20.000 Euro für die Herstellung der Leitsystemelemente zwingend vorzusehen. 6.8 Neues Innenraumkonzept der Kinder- und Jugendbibliothek Das im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme zwischen 2010 bis 2011 umgesetzte neue Innenraumkonzept der Kinder- und Jugendbibliothek, die nicht Teil der Wettbewerbsaufgabe ist, aber als Anbau direkt an den zu planenden Bereich angrenzt, kann Berücksichtigung finden (siehe digitale Anlagen Ordner 08_Dokumentation_KiJuBi).
6.9 Selbstverbuchungsbereich Der Durchgangsbereich zwischen dem Foyer und der Halle – die ehemalige Ausleihstelle – war 2012 Gegenstand von EFRE-finanzierten Umbaumaßnahmen zur Einführung der RFID-gestützten Verbuchungstechnologie. Bei den Planungen zur Umgestaltung der Publikumsflächen sind diese abgeschlossenen Maßnahmen zu berücksichtigen (siehe digitale Anlagen Ordner 07_Dokumentation_RFID).
7.1 Digitale Anlagen 7.1.1 Auslobung Ordner 01_Auslobung
01_Auslobung_AGB.pdf
7.1.2 Planunterlagen der AGB als PDF- und DWG-Dateien Ordner 02_Planunterlagen
01_AGB_EG_Grundrissplan_Bearbeitungsbereiche.pdf 02_AGB_EG_Moeblierungsplan_Stand_Dezember_2012.pdf 03_AGB_EG_Moeblierungsplan_Stand_Dezember_2012.dwg 04_AGB_EG_CAD-Plan.pdf 05_AGB_EG_CAD-Plan.dwg 06_AGB_UG_CAD-Plan.pdf 07_AGB_UG_CAD-Plan.dwg 08_AGB_Schnitt_1976.pdf 09_AGB_EG_Frisch-und_Abwasserstraenge.pdf
7.1.3 Farbreferenzen AGB Innenräume Ordner 03_Farbreferenzen
01_Farbreferenzen_AGB_Innenraeume.pdf
7.1.4 Dokumentationen Ordner 04_Bilddokumentation_AGB_EG_2012 Ordner 05_Bestandsaufnahme_Stand_2012 Ordner 06_Denkmalschutzdokumentation Ordner 07_Dokumentation_RFID Ordner 08_Dokumentation_KiJuBi Ordner 09_Beispieltheken_ZLB 7.1.5 Corporate Design Handbuch Ordner 10_Corporate_Design_Handbuch_ZLB_Kapitel 1 und 2
01_Corporate_Design_Handbuch_ZLB_Kapitel_1_und_2.pdf
7.1.6 Formblatt Ordner 11_Formblatt
01_Verfassererklaerung.pdf 02_Verfassererklaerung.doc
7.1.7 Projekthandbuch und Vertragsblankett BIM GmbH Ordner 12_Projekthandbuch_Vertragsblankett_BIM
01_Projekthandbuch_BIM.pdf 02_Vertragsblankett_SILB_BIM.pdf
7.1.8 RPW 2008 Ordner 13_RPW_2008
Richtlinien_fuer_Planungswettbewerbe_RPW_2008.pdf
7.2 Richtlinien  DIN-Fachbericht 13:2009-11. Bau- und Nutzungsplanung von Bibliotheken und Archiven, erarbeitet im NA Bibliotheks- und Dokumentationswesen unter Mitwirkung einer Expertengruppe des Deutschen Bibliotheksinstituts (DBI). Hrsg.: DIN, Deutsches Institut für Normung.- 3. Auflage. - Berlin: Beuth, 2009.  Hauke, Petra/Werner, Klaus Ulrich (Hg.): Bibliotheken bauen und ausstatten. Bock + Herchen: Bad Honnef, 2009. 7.3 Richtlinien im Internet  Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und –prüfung Bereich Hochbau, Richtwerte und Standards http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/projekte_hoch bau.shtml  Rundschreiben im Bereich Bauen, Verwendungsverbote und – beschränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/schadstoffe.sh tml  RPW 2008 http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/bauen/themen/vergabe_ve rtragswesen/gesetze/rpw_2008.pdf  Design for All - Öffentlicher Freiraum in Berlin http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/download/d esignforall/Handbuch-Design_for_all_2011.pdf  Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin – öffentlich zugängliche Gebäude, Grundlagen und Beispiele http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/download/h andbuch/00_BarrierefreiesBauen_gesamt.pdf  Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens Hinweise zu Kostenreduzierungen 01_WiSt_rundschreiben.pdf 02_WiSt_allgemein.pdf 03a_WiSt_hochbau.pdf 03b_WiSt_hochbau_matrix.pdf 04_WiSt_techn_geb_ausr.pdf 05_WiST_literaturhinweise.pdf  Ökologische Kriterien für Bauwettbewerbe 2007 07_oekolog_planungskriterien.pdf  Ökologisches Bauen, Anforderungen an Baumaßnahmen, Leitfaden SenStadt 2007 08_ oekoLeitfadenBlnE_bf_2007.pdf  Verwendungsverbote und -beschränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen 10_verwend_baustoffe_1.pdf 11_verwend_baustoffe_2.pdf 62 Erweiterungsbauten für die Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli – CR² / Teil 4 Anhang  Planungshilfe für energiesparendes Bauen, Landesinstitut für Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen, Aachen 2003 12_planungshilfe_energiesparendes_bauen.pdf  Planungshilfe für energiesparendes Bauen, Landesinstitut für Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen, Aachen 2003 12_planungshilfe_energiesparendes_bauen.pdf  Rundschreiben SenStadt VI A Nr 03/2010 15_Rundschreiben SenStadt VI A Nr 03/2010
7.4 Vorschriften im Internet  Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin (BauOBln) v. 29. September 2005), in Kraft getreten am 1.Februar 2006, zuletzt geändert durch § 9 des Gesetzes vom 7. Juni 2007 http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml  Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und der Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006 http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml  Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) v. 12. August 2004, zul. geändert am 20. Juli 2007 http://www.gesetze-iminternet.de/bundesrecht/arbst_ttv_2004/gesamt.pdf  Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin (Denkmalschutzgesetz Berlin – DSchG Bln) vom 24. April 1995, zuletzt geändert am 14.Dezember 2005 http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/denkmal.shtml