Source: http://www.bar-b-q.at/Vereinsstatuten/
Timestamp: 2020-08-13 05:41:44
Document Index: 58585980

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 11', '§ 577']

ZILLERTAL BAR-B-Q | Vereinsstatuten | online kaufen
Grill Bekleidung (4)
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ZILLERTAL BAR-B-Q VEREINSSTATUTEN
(1) Der Verein führt den Namen „ZILLERTAL BAR-B-Q“
(2) Er hat seinen Sitz in Fügen im Zillertal und erstreckt seine Tätigkeit auf Europa
(3) Der Tätigkeitsbereich umfasst folgende Inhalte:
Verbreiten von Grilltraditionen auf qualitativen Niveau
Faszination und Freude am Grillen erlernen
Gesunde Zubereitung und Verwendung von biologischen Produkten aus Tirol
Publikationen über das eigene Webportal und anderer Online Medien
Durchführung verschiedener Grillseminare
Erfahrungsaustausch mit anderen gleichgesinnten Vereinen
ganzjährige Gestaltung eines aktiven Vereinslebens, mit Freundschaft und Geselligkeit
Der Verein verfolgt keine eigennützigen Ziele und strebt keinen unternehmerischen Profit an. Der Verein leistet im Rahmen seines Tätigkeitsbereiches und Möglichkeiten einen Beitrag für das Land Tirol und bereichert das Alltagsleben derer Menschen.
Durch die Informationsarbeit soll die Bewusstseinsbildung ökologischer Ernährung im europäischen Raum verstärkt werden.
Die Aktivitäten sind Grillseminare, Veranstaltungen gleichartiger Inhalte, Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Erfahrungsaustausch auf dem Gebieten Kochen, Ernährung, Zubereitung und Zutaten mit gleichgesinnten Vereinen, soll über die Landesgrenzen hinaus erfolgen.
Das Ziel ist ein funktionierendes Vereinswesen mit hoher Bürgerbeteiligung.
§ 3: Finanzielle Mittel zur Erreichung des Vereinsziele
Die Vereinsziele sollen durch folgende finanzielle Mittel (Absatz 1) und durch im Absatz 2 unterstützende ideelle Mittel erreicht werden.
(1) Finanzielle Mittel
Erlöse aus dem Online Shop
BAR-B-Q Online Portal
interne und externe Schulungen organisieren und durchführen bzw. daran teil nehmen
Angebote verschiedener ausgewählter Produkte
Kooperationen mit Firmen und Vereinen
Gemeinsame Feste und Feiern, Versammlungen, Tagungen, Vorträge, Fortbildungskurse, gesellige Zusammenkünfte und sonstige Veranstaltungen
Herausgabe und Zusendung von Informationsschriften und Mitteilungen
Die Mitglieder des Vereins können aktive Mitglieder (1), inaktive Mitglieder (Sponsoren) (2) und Ehrenmitglieder (3) sein.
Aktive Mitglieder nehmen am Vereinsleben regelmäßig teil und unterstützen damit die definierten Ziele
Inaktive Mitglieder sind Sponsoren. Diese werden regelmäßig zu den Ereignissen eingeladen und informiert und können jederzeit an allen Maßnahmen teil nehmen.
Ehrenmitglieder sind Personen, die sich durch besondere Verdienste um den Verein durch den Vorstand ernannt werden.
Aktive Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen, sowie gleichgesinnte Vereine werden.
Inaktive Mitglieder (Sponsoren) können alle juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, Organisationen, Institutionen, Körperschaften und andere Vereine werden.
Ehrenmitglieder werden durch den Vorstand ernannt. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet in erster Instanz der Vorstand und in zweiter Instanz die Mitgliederversammlung. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Vereinsauflösung, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
Der Austritt ist gegen schriftliche Anzeige jederzeit zulässig. Er wird mit dem Tag der Anzeige am Ende des jeweiligen laufenden Kalenderjahres wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe (E-Mail) maßgeblich.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften oder schädigenden Verhaltens verfügt werden.
Die Aberkennung einer Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Mitgliederversammlung und oder dem Vorstand beschlossen werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den aktiven Mitgliedern zu.
Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Aushändigung der Statuten zu verlangen.
Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung von Seiten der Mitglieder muss auf Antrag von mindestens ein Zehntel der Mitglieder erfolgen.
Die Mitglieder sind in jeder Mitgliederversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Situation des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der aktiven Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
Organe des Vereins ist die Mitgliederversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13) und der Rechnungsprüfer (§ 14).
Das höchste Organ ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet jedes Jahr einmal statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss
des Vorstands oder der ordentlichen Mitgliederversammlung,
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. d).
Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich oder per E-Mail einzureichen. Vor dem Beschluss über die Top während der Mitgliederversammlung können noch drei Punkte zusätzlich mit aufgenommen werden.
Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die aktiven Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
Der Vorstand besteht aus Obmann/Obfrau, Schriftführer/in, und Kassier/in. Stellvertretungen werden nach entsprechender Aufnahme von Mitgliedern gewählt. Der Vorstand kann durch neue Funktionen erweitert werden.
Der Vorstand wird den anwesenden Stimmen der aktiven Mitglieder von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist der Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch der Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes aktive Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Ausschussmitglieder eingeladen wurden und zwei Drittel des Vorstandes von ihnen anwesend sind.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten ab 2.000,00 € (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassiererin. In Geldangelegenheiten bis 2.000,00 € (vermögenswerte Dispositionen) ist der/die Obmann/Obfrau oder der Kassier/die Kassiererin allein zeichnungsberechtigt. Rechtsgeschäfte bzw. Investitionen ab 2.000,00 € zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung der einfachen Mehrheit des Ausschusses.
Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Der/die Schriftführer/in kann vertretend für den/die Obmann/Obfrau ebenfalls die Mitgliederversammlung leiten.
Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Mitgliederversammlung und des Vorstands und bearbeitet inhaltlich das Online Portal.
Der Rechnungsprüfer wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Der Rechnungsprüfer darf keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehört, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Dem Rechnungsprüfer obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat dem Rechnungsprüfer die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Der Rechnungsprüfer hat dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
Rechtsgeschäfte zwischen dem Rechnungsprüfer und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung. Im Übrigen gelten für den Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist ein Schiedsgericht zu berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
Das Schiedsgericht setzt sich entweder aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern oder aus drei rechtsgebildeten Autoritäten aus dem öffentlichen Leben Österreichs zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Fügen, 18.12.2015