Source: http://fv-64.de/satzung
Timestamp: 2018-09-26 11:18:27
Document Index: 43551645

Matched Legal Cases: ['§ 58', '§ 51', '§ 6', '§ 2', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 3', '§ 2']

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Satzung des Förderverein 64 e.V.
Gültige Fassung lt. Beschluss der Mitgliederversammlung vom 17.04.2015, eingetragen im Vereinsregister am 02.07.2015.
Der Förderverein 64 e. V. unterstützt Non-Profit-Projekte, die der Steigerung des gesellschaftlichen Ansehens des Leipziger Fußballsports und da besonders im Leipziger Westen dienen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich aktiv und passiv dem Fußballsport verbunden fühlen. Ziel ist dabei die persönliche Entwicklung junger Menschen zu fördern, sie zu Toleranz und Kritikfähigkeit zu erziehen, ihnen wichtige Werte des Zusammenlebens zu vermitteln sowie ihnen die Grundprinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland näher zu bringen.
Der Verein führt den Namen Förderverein 64. Nach erfolgter Eintragung im Vereinsregister führt er den Zusatz „e. V.“
Förderung des Sports, insbesondere des Fußballsportes.
Förderung des Denkmalschutzes, insbesondere bei Sportstätten.
Weiterhin beschäftigt sich der Verein als Förderkörperschaft gemäß § 58 Nr. 1 Abgabenordnung (AO) von gemeinnützigen Projekten im Leipziger Fußball. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von finanziellen und materiellen Mitteln. Der Verein kann anderen gemeinnützigen Trägern Mittel zur Verfügung stellen, wenn sie der Verwirklichung des Vereinszweckes dienen.
Die Ziele des Vereins werden insbesondere verwirklicht durch:
Förderung von Kultur- und Bildungsangeboten insbesondere für Nachwuchssportler.
Förderung der Traditionspflege des Leipziger Fußballs insbesondere im Leipziger Westen;
Förderung des Ehrenamtes;
Teilnahme an sportlichen und kulturellen Veranstaltungen;
Schaffung, Weiterentwicklung, Pflege von Sport-, Kultur- und Freizeitanlagen unter Einbeziehung von Umweltschutzprojekten, Energieeffizienzmaßnahmen und des Denkmalschutzes.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigende Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 bis 68 AO) in der jeweils gültigen Fassung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereines dürfen nur für ihre satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person sowie Personengesellschaften werden, welche die Ziele des Vereins aktiv unterstützt.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag an den Verein. Mit der Einreichung des Aufnahmeantrages erkennt der Bewerber die Satzung sowie alle sonstigen Ordnungen, weiteren Vorschriften und Beschlüsse des Vereins an.
Mitglieder sind ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand per mehrheitlichen Beschluss. Der Beschluss ist dem Antragsteller schriftlich oder in Textform zu übermitteln. Eine Begründung ist nicht erforderlich.
durch Tod oder Auflösung einer juristischen Person;
durch Austritt, der schriftlich gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von vier Wochen zum Schluss des Geschäftsjahres mitzuteilen ist;
durch förmliche Ausschließung, die durch Beschluss des Vorstandes erfolgen kann, wenn das Mitglied gegen Ziele oder Interessen des Vereins in erheblichem Maße oder wiederholt verstoßen hat, seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder objektiv feststellbar inaktiv ist. Das auszuschließende Mitglied kann die Mitgliederversammlung bei Ausschluss durch den Vorstand anrufen. Der Ausschluss ist in diesem Fall mit 3/4 Mehrheit der Mitgliederversammlung möglich.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben, deren Höhe und Fälligkeit vom Vorstand festgelegt werden. In Härtefällen entscheidet der Vorstand auf schriftlichen Antrag des betroffenen Mitglieds.
Weiteres regeln die Finanz- und Geschäftsordnung des Vereins.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal im Jahr abzuhalten. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen schriftlich per Email und unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt drei Tage nach der Absendung des Einladungsschreibens. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene E-Mail-Adresse gerichtet ist. Das Mitglied hat dafür zu sorgen, dass dem Verein stets die aktuelle E-Mail-Adresse mitgeteilt wird. Sollte das Mitglied keine E-Mail-Adresse besitzen oder dies wünschen, wird vom Vorstand alternativ unter Einbehaltung einer Frist von sechs Wochen postalisch unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt drei Tage nach der Absendung des Einladungsschreibens. In diesem Fall gilt das Einladungsschreiben dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Postadresse gerichtet ist. Das Mitglied hat dafür zu sorgen, dass dem Verein stets die aktuelle Wohnanschrift bzw. Postadresse mitgeteilt wird.
Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung. Jedes Mitglied kann ihre Ergänzung bis spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beantragen. Ob diese Ergänzung vorgenommen wird, bestimmt die einfache Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen in der Mitgliederversammlung. Über die Zulassung von Ergänzungswünschen, die der Vorstand erst später als eine Woche vor der Versammlung erhält, beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 1/4 der Mitglieder dies schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen. Sie muss spätestens sechs Wochen nach Eingang des Antrages tagen.
Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Vorstandes oder einem vom Vorstand bestellten Vertreter geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn 1/3 der bei der Abstimmung anwesenden Mitglieder dies beantragt.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen, wenn die einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung dem zustimmt.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Es besteht die Möglichkeit, bei Nichtanwesenheit einem anderen Mitglied per Vollmacht seine Stimme für Anträge außerhalb des § 6 Abs. 9 zu übertragen.
Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung von 4/5 der Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb von vier Wochen gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, sind mit dem zuständigen Finanzamt vorab abzustimmen. Der Vorstand nach § 26 BGB ist ermächtigt, selbst anstelle der Mitgliederversammlung die Satzung dann entsprechend zu ändern, wenn bei der Anmeldung von Satzungsänderungen bzw. -neufassungen, welche vorher durch die Mitgliederversammlung festgelegt worden sind, zum Vereinsregister das Registergericht die eingereichten Satzungsänderungen bzw. - neufassungen in einer Zwischenverfügung beanstandet werden und eine Änderung notwendig ist, damit die Satzung entsprechend dem Vereinswillen eingetragen werden kann. Der Vorstand nach § 26 BGB ist dabei aber nicht berechtigt, die Grundintension des Beschlusses zu ändern. Er darf lediglich die Anpassungen vornehmen, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.
die Bestellung, Entlastung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern;
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister/Schriftführer. Sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Den Vorstandsmitgliedern werden Auslagen und Aufwendungen erstattet. Bei Bedarf können Vereinsämter auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG nach Zustimmung der Mitglieder in der Mitgliederversammlung ausgeübt werden.
Der Verein kann zur Erledigung seiner Aufgaben, soweit es die wirtschaftlichen Verhältnisse zulassen, Hilfspersonen auch gegen Entgelt, beschäftigen und die Erledigung der Aufgaben ganz oder teilweise auf Dritte übertragen.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind, insbesondere obliegt ihm:
Führen der Bücher und Erstellung eines Jahresberichtes;
Entscheidung über die satzungsgemäße Verwendung der Mittel des Vereins;
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung berufen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister unter Einhaltung einer Einberufungsfrist von drei Tagen einberufen werden. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei stimmberechtigte Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder – bei dessen Verhinderung – die Stimme seines Stellvertreters. Über Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift zu fertigen, die Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten soll.
Beschließt die Mitgliederversammlung die Auflösung oder Aufhebung des Vereins, sind – soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt – der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vereinsvermögen der BSG Chemie Leipzig e. V. oder dessen gemeinnützigen Rechtsnachfolgern zu, mit der Auflage, es entsprechend seiner bisherigen Ziele und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß § 2 Absatz 2 und 3 zu verwenden.
ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige Datenverwendung ist nicht statthaft.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden alle Daten des Mitglieds aus der Mitgliederdatenbank gelöscht.
Diese Satzung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung am 18.04.2015 in Kraft.
Satzung offline
Die Satzung zum Downloaden, nachlesen und Ausdrucken gibt es hier Hier clicken !