Source: http://openjur.de/g/bgb/558.html
Timestamp: 2013-05-19 01:46:14
Document Index: 170450817

Matched Legal Cases: ['§ 558', '§ 554', '§ 554', '§ 555', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 557', '§ 557', '§ 557', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 559', '§ 559', '§ 559', '§ 560', '§ 561', '§ 558', '§ 558', '§ 559', '§ 560', '§ 559', '§ 34', '§ 559', '§ 559', 'BGH', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 10', '§ 558', '§ 2']

§ 558 BGB - Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete - openJur
§ 554 (weggefallen)§ 554a Barrierefreiheit§ 555 Unwirksamkeit einer Vertragsstrafe§ 556 Vereinbarungen über Betriebskosten§ 556a Abrechnungsmaßstab für Betriebskosten§ 556b Fälligkeit der Miete, Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht§ 556c Kosten der Wärmelieferung als Betriebskosten, Verordnungsermächtigung§ 557 Mieterhöhungen nach Vereinbarung oder Gesetz§ 557a Staffelmiete§ 557b Indexmiete§ 558 Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete§ 558a Form und Begründung der Mieterhöhung§ 558b Zustimmung zur Mieterhöhung§ 558c Mietspiegel§ 558d Qualifizierter Mietspiegel§ 558e Mietdatenbank§ 559 Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen§ 559a Anrechnung von Drittmitteln§ 559b Geltendmachung der Erhöhung, Wirkung der Erhöhungserklärung§ 560 Veränderungen von Betriebskosten§ 561 Sonderkündigungsrecht des Mieters nach Mieterhöhung
Bürgerliches Gesetzbuch§ 558 BGB
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(1) Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden. Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 werden nicht berücksichtigt.(2) Die ortsübliche Vergleichsmiete wird gebildet aus den üblichen Entgelten, die in der Gemeinde oder einer vergleichbaren Gemeinde für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Ausstattung und Beschaffenheit in den letzten vier Jahren vereinbart oder, von Erhöhungen nach § 560 abgesehen, geändert worden sind. Ausgenommen ist Wohnraum, bei dem die Miethöhe durch Gesetz oder im Zusammenhang mit einer Förderzusage festgelegt worden ist.(3) Bei Erhöhungen nach Absatz 1 darf sich die Miete innerhalb von drei Jahren, von Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 abgesehen, nicht um mehr als 20 vom Hundert erhöhen (Kappungsgrenze). Der Prozentsatz nach Satz 1 beträgt 15 vom Hundert, wenn die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen in einer Gemeinde oder einem Teil einer Gemeinde besonders gefährdet ist und diese Gebiete nach Satz 3 bestimmt sind. Die Landesregierungen werden ermächtigt, diese Gebiete durch Rechtsverordnung für die Dauer von jeweils höchstens fünf Jahren zu bestimmen.(4) Die Kappungsgrenze gilt nicht, 1.wenn eine Verpflichtung des Mieters zur Ausgleichszahlung nach den Vorschriften über den Abbau der Fehlsubventionierung im Wohnungswesen wegen des Wegfalls der öffentlichen Bindung erloschen ist und2.soweit die Erhöhung den Betrag der zuletzt zu entrichtenden Ausgleichszahlung nicht übersteigt.Der Vermieter kann vom Mieter frühestens vier Monate vor dem Wegfall der öffentlichen Bindung verlangen, ihm innerhalb eines Monats über die Verpflichtung zur Ausgleichszahlung und über deren Höhe Auskunft zu erteilen. Satz 1 gilt entsprechend, wenn die Verpflichtung des Mieters zur Leistung einer Ausgleichszahlung nach den §§ 34 bis 37 des Wohnraumförderungsgesetzes und den hierzu ergangenen landesrechtlichen Vorschriften wegen Wegfalls der Mietbindung erloschen ist.(5) Von dem Jahresbetrag, der sich bei einer Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete ergäbe, sind Drittmittel im Sinne des § 559a abzuziehen, im Falle des § 559a Abs. 1 mit 11 vom Hundert des Zuschusses.(6) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.
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