Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=11.02.2004&Aktenzeichen=XII%20ZB%20263/03
Timestamp: 2019-06-17 01:53:00
Document Index: 319349940

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 574', 'BGH']

BGH, 11.02.2004 - XII ZB 263/03 - dejure.org
https://dejure.org/2004,2748
BGH, 11.02.2004 - XII ZB 263/03 (https://dejure.org/2004,2748)
BGH, Entscheidung vom 11.02.2004 - XII ZB 263/03 (https://dejure.org/2004,2748)
BGH, Entscheidung vom 11. Februar 2004 - XII ZB 263/03 (https://dejure.org/2004,2748)
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Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde wegen eines Verstoßes gegen Verfahrensgrundrechte; Prüfungspflicht des Rechtsanwalts hinsichtlich Rechtsmittelfristen bei Vorlage von Handakten
FamRZ 2004, 696
bb) Allerdings erfordert der Zweck der Vorfrist dann eine erneute Prüfung der Begründungsfrist (vgl. insoweit Senatsbeschluss vom 11. Februar 2004 - XII ZB 263/03 - FamRZ 2004, 696), weil nur so sichergestellt werden kann, dass die Berufungsbegründung rechtzeitig erstellt und dem Gericht übermittelt wird.
Regelmäßig ist eine auf § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO gestützte Rechtsbeschwerde deswegen nur zulässig, wenn dargelegt ist, daß ein Verstoß gegen Verfahrensgrundrechte im Einzelfall klar zutage tritt, also offenkundig ist, und die angefochtene Entscheidung hierauf beruht (BGHZ 151, 221, 227; Senatsbeschluß vom 11. Februar 2004 - XII ZB 263/03 - FamRZ 2004, 696 m.w.N.).
Deswegen dürfen gerade bei der Auslegung der Vorschriften über die Wiedereinsetzung die Anforderungen an die Sorgfalt eines Rechtsanwalts nicht überspannt werden (Senatsbeschluss vom 11. Februar 2004 - XII ZB 263/03 - FamRZ 2004, 696 m.w.N.).
Wiedereinsetzung in eine versäumte Berufungsbegründungsfrist: Voraussetzung der …