Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6%20U%2053/13
Timestamp: 2020-07-04 22:38:28
Document Index: 63102955

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', 'BGH', '§ 1006', '§ 1006', '§ 1006', '§ 308', '§ 322', 'BGH', 'BGH', '§ 1006', '§ 1006']

Rechtsprechung: 6 U 53/13 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Brandenburg, 22.07.2014
OLG Köln, 08.11.2013 - I-6 U 53/13
https://dejure.org/2013,33699
OLG Köln, 08.11.2013 - I-6 U 53/13 (https://dejure.org/2013,33699)
OLG Köln, Entscheidung vom 08.11.2013 - I-6 U 53/13 (https://dejure.org/2013,33699)
OLG Köln, Entscheidung vom 08. November 2013 - I-6 U 53/13 (https://dejure.org/2013,33699)
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§§ 5, 5a UWG
"Endlos surfen"
Irreführende Werbung durch Auslobung einer "Daten-Flat mit bis zu 7,2 Mbit/s” ohne deutlichen Hinweis auf Drosselungsgrenze von 100 MB pro Monat
UWG § 5; UWG § 5a
Irreführung durch Bewerbung eines nach Erreichen einer bestimmten Datenmenge gedrosselten Mobilfunktarifs als "Daten-Flat"
Werbung mit Daten-Flat bis zu 7,2 Mbit/S bei Datendrosselung untersagt
Werbung "Daten-Flat mit bis zu 7,2 Mbit/s" ist bei undeutlichem Drosselungsvorbehalt irreführend
Werbung mit "Daten-Flat mit bis zu 7,2 Mbit/s" bei Drosselung ab 100 MB Volumen durch Mobilfunkanbieter irreführend.
Werbung "Daten-Flat mit bis zu 7,2 Mbit/s"
Smartphonetarif über "Daten-Flat mit bis zu 7,2 Mbit/s" ist bei nicht ersichtlicher extremer Drosselung irreführend
Werbung für "Prepaid-Flatrate" auf dem Prüfstand
Transparenzanforderungen bei Drosselung mobiler Daten-Flatrates
Irreführende Bezeichnung in Werbung für einen Mobilfunktarif untersagt
LG Bonn, 12.03.2013 - 11 O 37/12
GRUR-RR 2014, 125
MMR 2014, 179
K&R 2014, 122
Diese Formulierung "bis zu" in Bezug auf die angegebene Geschwindigkeit lässt nicht erkennen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit bei Überschreitung eines bestimmten Datenvolumens ganz erheblich (von 10 Mbit/s auf 100 kbit/s) beschränkt wird (s. auch OLG Köln, GRUR-RR 2014, 125).
https://dejure.org/2014,20348
OLG Brandenburg, 22.07.2014 - 6 U 53/13 (https://dejure.org/2014,20348)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 22.07.2014 - 6 U 53/13 (https://dejure.org/2014,20348)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 22. Juli 2014 - 6 U 53/13 (https://dejure.org/2014,20348)
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Herausgabeanspruch: Parteiwechsel wegen des Ausscheidens eines Gesellschafters aus einer zweigliedrigen Gesellschaft; Bestimmtheit der Bezeichnung der herauszugebenden Gegenstände
Anwachsung, Auflösung, Ausscheiden eines Gesellschafters, Fortsetzungs- oder Übernahmeklausel, Liquidation, Parteifähigkeit, Personengesellschaft, Rechtsnachfolger, Vollbeendigung, Zwei-Personen-Gesellschaft
LG Frankfurt/Oder, 08.02.2013 - 11 O 418/10
Prozessual muss der Besitzer zum Nachweis seines Eigentums also grundsätzlich nur seinen gegenwärtigen oder früheren unmittelbaren oder (höchststufigen) mittelbaren Besitz darlegen und beweisen, nicht aber die den Eigentumserwerb begründenden Tatsachen (BGH NJW 2004, 217; 2002, 2101; OLG Oldenburg, 22.7.2014 - 6 U 53/13; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2014, 1241;… Erman/Ebbing, BGB, 15. Aufl. 2017, § 1006 BGB, Rn. 17;… jurisPK - BGB /Hans, 8. Aufl. 2017, § 1006 BGB, Rn. 8;… Staudinger/Karl-Heinz Gursky (2012) BGB § 1006, Rn. 42).
Ein Klageantrag ist hinreichend bestimmt, wenn er den erhobenen Anspruch konkret beziffert oder gegenständlich bezeichnet, den Rahmen der gerichtlichen Entscheidungsbefugnis (§ 308 ZPO) erkennbar abgrenzt, den Inhalt und Umfang der materiellen Rechtskraft der begehrten Entscheidung (§ 322 BGB) erkennen lässt, das Risiko des (evtl. teilweisen) Unterliegens des Klägers nicht durch vermeidbare Ungenauigkeit auf den Beklagten abwälzt und wenn er (als Leistungsantrag) die Zwangsvollstreckung auf dem beantragten Urteil ohne die Fortsetzung des Streits im Vollstreckungsverfahren erwarten lässt (…BGH, Urt. v. 09.01.2013 - VIII ZR 94/12 , NJW 2013, 1367, zit. nach juris Rn. 12;… Urt. v. 14.12.1998 - II ZR 330/97, NJW 1999, 954, zit. nach juris Rn. 7;… BGHZ 153, 69 zit. nach juris Rn. 46; Senat, Urt. v. 22.07.2014 - 6 U 53/13).
Aufgrund des Bestreitens der Beklagten trifft die Klägerin zudem eine sekundäre Darlegungslast bezüglich eines Eigentumserwerbstatbestands, wenn sich der fragliche Eigentumswechsel in ihrer Sphäre abgespielt hat (vgl. Brandenburgisches Oberlandesgericht, Urteil vom 22. Juli 2014 - 6 U 53/13, Rn. 278; OLG Hamm, MDR 2014, 403).
Grundsätzlich kann sich daher auch der Zessionar auf die Vermutung des § 1006 BGB berufen, wenn der Zedent Besitzer ist oder zum maßgeblichen Zeitpunkt war (so auch, wenngleich im Ergebnis der Prüfung die Voraussetzungen des § 1006 BGB verneint wurden: Brandenburgisches Oberlandesgericht, Urteil vom 22.07.2014, Aktenzeichen: 6 U 53/13, zitiert nach juris).