Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Saarbr%C3%BCcken&Datum=19.07.2012&Aktenzeichen=6%20WF%20360/12
Timestamp: 2019-09-18 20:52:11
Document Index: 11341429

Matched Legal Cases: ['§ 169', '§ 81', '§ 83', '§ 83', '§ 81', '§ 38', '§ 81', '§ 80', '§ 81']

OLG Saarbrücken, 19.07.2012 - 6 WF 360/12 - dejure.org
https://dejure.org/2012,24789
OLG Saarbrücken, 19.07.2012 - 6 WF 360/12 (https://dejure.org/2012,24789)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 19.07.2012 - 6 WF 360/12 (https://dejure.org/2012,24789)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 19. Juli 2012 - 6 WF 360/12 (https://dejure.org/2012,24789)
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FamFG § 169 ff, FamFG § 81, FamFG § 83 Abs 2
FamFG § 83 Abs. 2; FamFG § 81
AG Saarbrücken, 12.06.2012 - 2 F 407/11
Wenn und weil die Kostenentscheidung des Familiengerichts in sein billiges Ermessen gestellt ist, ist seine Ermessensausübung einer Nachprüfung im Beschwerdeverfahren nur eingeschränkt zugänglich; die Überprüfungsmöglichkeit des Senats beschränkt sich auf die Frage, ob das Familiengericht von seinem Ermessen fehlerfrei Gebrauch gemacht hat (ständige Senatsrechtsprechung, siehe nur Senatsbeschluss vom 19. Juli 2012 - 6 WF 360/12 -, juris Rz. 9; ebenso Beschluss des 9. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 6. November 2015 - 9 WF 63/15 -).
Das Amtsgericht hat in Verkennung einer notwendigen Ermessensausübung und der Begründungspflicht nach § 38 Abs. 3 FamFG (…Prütting/Helms/Feskorn, FamFG, 3. Aufl., § 81 Rn. 11; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 19.07.2012 - 6 WF 360/12 -, juris) lediglich die Kostenvorschrift genannt.
OLG Saarbrücken, 18.03.2019 - 6 UF 36/19
Dies gilt nach ständiger Senatsrechtsprechung umso mehr, wenn - wie hier bei der vom Familiengericht im Ausgangspunkt zutreffend an §§ 80, 81 FamFG ausgerichteten Kostenentscheidung - das Gesetz richterlichem Ermessen Raum gibt (siehe dazu nur Senatsbeschlüsse vom 29. Juni 2018 - 6 WF 88/18 - und vom 19. Juli 2012 - 6 WF 360/12 -, juris; vgl. auch Senatsbeschluss vom 9. Dezember 2010 - 6 WF 130/10 -, FamRZ 2011, 745, jeweils m.w.N.).
Eine Ausnahme hiervon kann allerdings dann geboten sein, wenn einer der in § 81 Abs. 2 FamFG geregelten Tatbestände erfüllt ist (OLG Bremen, FamRZ 2013, 1926; OLG Saarbrücken, B. v. 19.07.2012 - 6 WF 360/12 -, zit. n. juris;… OLG Nürnberg, a.a.O.;… Bumiller/Harders, a.a.O.).