Source: https://www.wk-verein.de/verein/satzung/
Timestamp: 2019-10-23 05:57:46
Document Index: 38915015

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 57', '§ 32', '§ 32', '§ 6', '§ 9', '§ 26', '§ 9', '§ 8', '§ 12', '§ 11', '§ 2']

Satzung | Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation
Satzung des Vereins zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e.V.
Stand: 06.07.2013
Der Verein führt nach der Eintragung in das Vereinsregister den Namen „Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e.V.”, abgekürzt „WK e.V.”.
§ 2 Zweck und Mittel des Vereins
Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft und der Bildung, insbesondere der Wissenschaft der Wirtschaftskommunikation und der studentischen Bildung in der Fachrichtung Wirtschaftskommunikation.
Unter Wirtschaftskommunikation wird der Informationsaustausch in der Wirtschaft, d.h. zwischen den und innerhalb der Unternehmen, zwischen den Unternehmen und den Konsumenten sowie zwischen den Unternehmen und öffentlichen Institutionen verstanden.
Die Wissenschaft der Wirtschaftskommunikation vereinigt die theoretischen und praktischen Ansätze der verschiedenen Kommunikationsdisziplinen wie beispielsweise Werbung, Mitarbeiterkommunikation oder Öffentlichkeitsarbeit, umfasst jedoch nicht die technische Basis der Kommunikation. Die Tätigkeit des Vereins ist ausschließlich ideell auf die Wirtschaftskommunikation gerichtet.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabeordnung. Der Satzungszweck, die Förderung wissenschaftlicher Zwecke und studentischer Bildung, wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen.
Wissenschaftlicher Informationsaustausch der Mitglieder und interessierter sonstiger Personen zu Erkenntnissen von Anwendung und Wirkung von Medien und Kommunikationstechniken im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Alltag. Der Verein fördert die Volks- und Berufsbildung in der Fachrichtung Wirtschaftskommunikation, einschließlich der Studentenhilfe.
Durchführung eigener Vortrags-, Workshop- und sonstiger Veranstaltungen für interessierte Personen, in denen die gewonnenen Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft dargestellt und diskutiert werden.
Zeitnahe Veröffentlichung aller Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Kommunikationswissenschaft in wissenschaftlichen Schriftreihen und Zeitungen sowie sonstigen Medien.
Durchführung eigener Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Wirtschaftskommunikation.
Forschungsaufträge werden nur an Hilfspersonen im Sinne des § 57 (1) Satz 2 AO erteilt.
Sämtliche Forschungsergebnisse und Veranstaltungen sind der Allgemeinheit zugänglich.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Ordentliches Mitglied (mit Stimmrecht) im Verein kann jede volljährige natürliche Person werden.
Förderndes Mitglied (ohne Stimmrecht) kann jede volljährige natürliche Person sowie jede juristische Person (Vereinigungen, Behörden und Firmen) werden.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstandes kann der Antragsteller innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheides schriftlich beim Vorstand Beschwerde einlegen, über die die nächste ordentliche Mitgliederversammlung endgültig entscheidet. Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt grundsätzlich rückwirkend zum 1. Januar des laufenden Kalenderjahres.
Die Mitglieder haben Jahresbeiträge unmittelbar nach dem Eintritt bzw. bis zum 31. März des jeweiligen Kalenderjahres zu leisten, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
Verdiente Mitglieder können durch Beschluss des Vorstandes/der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
Der freiwillige Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Kündigung gegenüber dem Vorstand bis zum 30. September des jeweiligen Jahres und wird zum Jahresende gültig.
Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied mit sofortiger Wirksamkeit ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Beschluss ist dem Mitglied durch Einschreiben mit Rückschein mitzuteilen.
das Nichtentrichten des Vereinsbeitrages über den Schluss des Vereinsjahres hinaus,
Verein schädigendes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.
Gegen den Ausschließungsbeschluss kann der /die Betroffene Beschwerde einreichen. Eine entsprechende Beschwerde ist mittels Einschreiben mit Rückschein an den Vorstand zu richten und muss innerhalb von 14 Tagen ab Zustellung des Ausschließungsbeschlusses eingehen. Über die Beschwerde entscheidet dann die Mitgliederversammlung. Bis zur Entscheidung über die Beschwerde hat sich der Betroffene jeglicher Ausübung von Vereinsgeschäften zu enthalten. Die Mitgliedschaft ruht und damit alle verbundenen Rechte und Pflichten als Vereinsmitglied. Macht das Mitglied von dem Recht zur Beschwerde gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Beschwerdefrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
die Mitgliederversammlung nach § 32 BGB
die Projekt- und Arbeitsgruppen
Die Mitgliederversammlung nach § 32 BGB wird von den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern des Vereins gebildet und ist das oberste beschlussfähige Organ. Sie beschließt die Grundsätze der Arbeit des Vereins. Sie beschließt über alle ihr zur Beschlussfassung vorliegenden Anträge, insbesondere über die
Erstellung einer Geschäftsordnung,
Genehmigung der Bilanz und der Jahresrechnung, Erstellung eines Haushaltsplanes,
Entlastung des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes,
Anträge des Vorstandes, der Projekt- und Arbeitsgruppen und der Mitglieder,
Ausschließung von Mitgliedern und
In Angelegenheiten, die den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes betreffen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an dieses Vereinsorgan beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.
§ 6 Zusammentritt und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Bei der Hauptversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Kein Stimmrecht haben Mitglieder, die mit Beitragszahlungen im Rückstand sind. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt, vorzugsweise zum Ende des 1. Quartals. Sie wird von der/dem Vorsitzenden oder einer/einem Vertreter/in geleitet.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach § 9 dieser Satzung in schriftlicher Form unter Angabe einer Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung enthält mindestens
Allgemeine Aussprache (keine beschlussfähigen Anträge).
Der Zeitraum zwischen Einladung und dem Tag der Mitgliederversammlung muss mindestens vier Wochen vom Tag der Versendung an betragen. Schriftliche Anträge müssen dem Vorstand mindestens sieben Tage vor dem Versammlungstermin zugegangen sein.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse dies erfordert oder wenn mindestens ⅓ der Mitglieder oder ein Organ des Vereins dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt im Übrigen die Bestimmung über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 10% aller aktiven Mitglieder erschienen sind. Satzungsänderungen und die Beschlussfassung über eine Auflösung des Vereins bedürfen einer ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung.
Bei der Berechnung der Mehrheit werden Stimmenthaltungen nicht mitgezählt. Sie gelten als nicht abgegebene Stimme. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Bei der Einberufung der neuen Mitgliederversammlung ist darauf hinzuweisen, dass die nächste Versammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der nicht erschienenen Mitglieder beschlussfähig wird.
Über die Diskussionen und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll ist von zwei Vorstandsmitgliedern sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen und muss den Mitglieder innerhalb von zwei Monaten zugänglich gemacht werden. Die Einwendungen gegen dieses Protokoll müssen schriftlich innerhalb eines Monats nach dem Erscheinen an den Vorstand gerichtet werden.
Wahlen und Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen grundsätzlich offen per Handzeichen. Geheime Wahl oder Abstimmung erfolgt nur, wenn dies auf Antrag beschlossen wird.
Der Vorstand besteht im Sinn des § 26 BGB aus 3 Mitgliedern, und zwar aus
Sämtliche Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Dem steht nicht entgegen, dass den Mitgliedern des Vorstands für die aufgewendete Arbeitszeit und die entstandenen Aufwendungen (Reisekosten, Telefonkosten u.Ä.) eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird. Die Aufwandsentschädigung darf pro Jahr und Vorstandsmitglied 720,00 EUR nicht übersteigen.
Der Vorstand gem. Abs. 1 führt die Geschäfte des Vereins gemäß der Satzung sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung und vertritt ihn gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Der Verein wird durch gemeinsam abgegebene Willenserklärung von zwei der drei Vorstandsmitglieder vertreten.
Die Verwaltung des Vereinskontos obliegt der/dem Vorstand Finanzen.
Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für ein Jahr. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.
Der Vorstand bleibt bis zum Termin der Neuwahl im Amt. Gewählt ist wer die relative Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt.
Der Vorstand, der von der Hauptversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle eine anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächst folgenden Hauptversammlung einzuholen ist.
Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 1) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 5) und Rücktritt (Abs. 6).
Die Hauptversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder mit ⅔ Mehrheit entheben.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten.
§ 9 Zusammentritt und Beschlussfassung des Vorstandes
Soweit die Satzung nicht anderes vorsieht, ist für alle Beschlüsse die relative Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit gilt:
bei einer Wahl: eine Stichwahl muss erfolgen
bei einem Antrag: der Antrag ist abgelehnt.
der Vorstand nach § 8 dieser Satzung
die Sprecher der Projekt- und Arbeitsgruppen nach § 12 dieser Satzung.
Scheidet ein/eine Projekt- oder Arbeitsgruppensprecher/in aus, so wählt die Projekt- oder Arbeitsgruppe innerhalb von maximal einem Monat einen/eine Nachfolger/in.
Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Für alle Beschlüsse ist die relative Mehrheit aller abgegebenen Stimmen erforderlich.
§ 11 Die Projekt- und Arbeitsgruppen
Um die Aufgaben des Vereins zu erfüllen, sollen die Projekt-und Arbeitsgruppen gebildet werden. Diese können entweder von einzelnen aktiven Mitgliedern vorgeschlagen oder direkt vom erweiterten Vorstand eingesetzt werden.
Eine Projekt- und Arbeitsgruppe besteht aus mindestens drei Mitgliedern, die in der Regel gleiche oder ähnliche Interessen verfolgen.
Die Projekt- und Arbeitsgruppen arbeiten selbstständig und ganz im Sinne des § 2 dieser Satzung.
Jede Projekt- und Arbeitsgruppe wählt mit einfacher Mehrheit aus seinen Mitgliedern einen/eine Projekt- bzw. Arbeitsgruppensprecher/in, der/die Mitglied des erweiterten Vorstandes ist. Die Wahl erfolgt für das laufende Geschäftsjahr. Aus zwingenden Gründen kann der/die Projekt- bzw. Arbeitsgruppensprecher/ in seine/ihre Befugnisse auf einen/eine Stellvertreter/in delegieren.
Die Projekt- und Arbeitsgruppen haben das Recht, Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen.
Über die Neubildung und Auflösung von Projekt- bzw. Arbeitsgruppen entscheidet der erweiterte Vorstand.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zu dem Beschluss sind wenigstens 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder erforderlich. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
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