Source: http://luftsportverein-crawinkel.de/crawinkel/?page_id=127
Timestamp: 2017-07-22 14:52:12
Document Index: 318144164

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 18', '§ 19', '§ 20']

Vereinssatzung – Luftsportverein Crawinkel e. V.
Vereinssatzung Satzung des Luftsportverein Crawinkel
Der Verein heißt Luftsportverein Crawinkel und wird unter diesem Namen ins Vereinsregister eingetragen.Sitz des Vereins ist Crawinkel. Die Geschäftsstelle wird von der Vorstandschaft bestimmt.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der steuerrechtlichen Vorschriften, und zwar durch Pflege und Förderung des Luftsports und der Flugsicherheit.Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der steuerrechtlichen Vorschriften, und zwar durch Pflege und Förderung des Luftsports und der Flugsicherheit. Besonders gefördert wird die Teilnahme an Wettbewerben sowie an Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung der Piloten. Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
1) Vorsitzende, Kassierer und Beisitzer vertreten jeder für sich allein den Verein gerichtlich und au-ßergerichtlich. Im Innenverhältnis sind stellvertretender Vorsitzender, Kassierer und Beisitzer in
dieser Reihenfolge nur bei Verhinderung des Vorsitzenden vertretungsberechtigt.
2) Die Geschäfte des Vereins werden von der Vorstandschaft und/oder von Dritten geführt, die vonder Vorstandschaft zu beauftragen sind. Entgelte müssen angemessen sein.
In der Satzung sind folgende Sachgebiete geregelt:
1) Name, Sitz, Zweck, Geschäftsführung, Verwendung von Mitteln, Eintragung ins Vereinsregister
2) Arten von Vereinsvorschriften, Kompetenzen und Verfahren bei deren Erlaß,
3) Mitgliedschaft, insbesondere deren Erwerb und Beendigung sowie die grundlegenden Rechte und
4) Vereinsorgane,
5) Auflösung des Vereins,
6) sonstige wichtige Sachgebiete, wenn die Hauptversammlung dies mit einfacher Mehrheit beschließt. Satzungsvorschriften werden von der Hauptversammlung durch Beschluß mit Zweidrittelmehrheit erlassen.
Vorschriften, die nicht Satzungsvorschriften sind, gehören zur Vereinsordnung. Sie werden von der Hauptversammlung oder der Vorstandschaft durch Beschluß erlassen. Vorschriften, die durch die
Hauptversammlung erlassen worden sind, können nur von der Hauptversammlung geändert oder aufgehoben werden.
1) Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft.
2) Die Mitgliedschaft beginnt mit der Absendung der schriftlichen Aufnahmebestätigung rückwirkend zum Beginn des Quartals, in dem der schriftliche Aufnahmeantrag beim Verein eingegangen ist.
3) Die Hauptversammlung kann verdiente Mitglieder zu Ehrenmitgliedern und einen ehemaligen Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden wählen.
1) Die Mitgliedschaft endet bzw. gilt als beendet am 31. Dezember des Jahres, in dem Austritt, Ausschluß oder Tod erfolgen.
2) Der Austritt ist unter Wahrung einer zweimonatigen Frist schriftlich zu erklären. Rückwirkender Austritt ist nicht möglich.
3) Der Ausschluß erfolgt durch Beschluß der Vorstandschaft, wenn das Mitglied in grober Weise die Flugsicherheit verletzt, insbesondere Dritte gefährdet, oder das Ansehen, den Vereinsfrieden
oder das Vermögen des Vereines schädigt, insbesondere mit einer Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Verein sich ein Jahr in Verzug befindet.
Die Mitglieder sind berechtigt, die Leistungen des Vereins in Anspruch zu nehmen, Ämter zu verwalten, die Hauptversammlung zu besuchen und bei deren Entscheidungen mitzuwirken und an den Vereinswettbewerben teilzunehmen. Die Pflichten ergeben sich aus den Vereinsvorschriften.
1) Jedes Mitglied ist zur Beitragszahlung verpflichtet. Von der Beitragspflicht sind nur der Ehrenvorsitzende und die Ehrenmitglieder befreit.
2) Die Höhe der Beiträge wird von der Hauptversammlung festgesetzt.
3) Bei Eintritt eines Neumitgliedes wird ein Eintrittsbeitrag erhoben. Weiterhin ist für die Zeit vom Beginn der Mitgliedschaft bis zum Jahresende der entsprechende Teil eines Jahresbeitrages zu
bezahlen. Der erste Beitrag ist mit Zugang der Aufnahmebestätigung fällig, jeder weitere Beitrag zum 1. Januar eines jeden Jahres.
4) Die Beitragspflicht endet am 31. Dezember des Jahres, in dem Tod, Austritt oder Ausschluß erfolgen. Die Verpflichtung zur Zahlung rückständiger und fälliger Beiträge bleibt von der Beendigung
der Mitgliedschaft unberührt.
§ 10 Arten und Einberufung
1) Einmal im Jahr ist die Hauptversammlung einzuberufen zur Entgegennahme der Berichte der
Vorstandsmitglieder und des Berichts der Kassenprüfer, zur Wahl der Kassenprüfer und turnusmäßig
zur Entlastung und Wahl der Vorstandsmitglieder.
2) Die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung erfolgt, wenn die Vorstandschaft
dies für erforderlich hält oder wenn mindestens 20 % der Stimmberechtigten dies schriftlich verlangen.
3) Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen. Im Einladungsschreiben sind Zeit, Ort und vorläufige Tagesordnung zu bezeichnen.
4) Die Hauptversammlung ist unabhängig von der Zahl der Anwesenden beschlußfähig
§ 11 Tagesordnung; Anträge
1) In die endgültige Tagesordnung werden aufgenommen:
a) Anträge auf Änderung der Vereinssatzung, wenn sie sechs Wochen vor dem Versammlungsterminschriftlich bei der Vereinsgeschäftsstelle eingegangen sind und in der Einladung als Gegenstand der vorläufigen Tagesordnung bezeichnet sind;
b) Dringlichkeitsanträge, soweit sie keine Änderung der Vereinssatzung zum Gegenstand haben und wenn die Versammlung mit Zweidrittelmehrheit einer Behandlung zustimmt;
c) alle übrigen Anträge, wenn sie spätestens eine Woche vor dem Versammlungstermin schriftlich bei der Vereinsgeschäftsstelle eingegangen sind.
2) Antragsberechtigt sind alle Stimmberechtigten.
3) Die Anträge werden nur behandelt, wenn der Antragsteller namentlich bekannt und bei der Behandlung anwesend ist.
§ 12 Abstimmung; Mehrheit
1) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Die Stimmabgabe kann nur in der Versammlung erfolgen. Vertretung und Bevollmächtigung sind unzulässig.
2) Abstimmungen in Personalangelegenheiten erfolgen außer in den satzungsmäßig bestimmten Fällen geheim; in allen anderen Angelegenheiten wird offen abgestimmt, es sei denn, die Mehrheit
stimmt einem Antrag auf geheime Abstimmung zu.
3) Beschlüsse werden, wenn nichts anderes in der Satzung bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltung ist keine Stimmabgabe. Bei Stimmengleichheit
entscheidet der Versammlungsleiter.
§ 13 Versammlungsleitung; Protokoll
1) Versammlungsleiter ist der Vorsitzende, in seiner Abwesenheit der stellvertretende Vorsitzende,
in dessen Abwesenheit ein durch offene Abstimmung bestimmtes Mitglied. Der Versammlungsleiter
hat das Hausrecht.
2) Bei Angelegenheiten, die den Versammlungsleiter persönlich betreffen, insbesondere bei der Entlastung
und Wahl, wird durch offene Abstimmung ein Mitglied bestimmt, das weder der Vorstandschaft
angehört noch für ein Vorstandsamt kandidiert.
3) Über die Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen und allen Mitgliedern wie die Ladung zur
Die Finanzen des Vereins sind jährlich von zwei Kassenprüfern zu kontrollieren. Die Kassenprüfer
dürfen nicht der Vorstandschaft angehören. Ihre Wahl erfolgt nach den für die Wahl der Vorstandsmitglieder
a) der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende;
b) der Kassierer;
c) die Beisitzer;
2) Zahl und Funktion der Beisitzer werden von der jeweiligen Hauptversammlung durch Beschluss
3) Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Sie endet vorzeitig, wenn ein anderes Mitglied von der Hauptversammlung gewählt wird.
Steht nur ein Kandidat pro Amt zur Verfügung, so kann die Wahl durch offene Abstimmung erfolgen,
es sei denn, ein Stimmberechtigter verlangt die geheime Abstimmung. Stehen mehrere Kandidaten
zur Wahl, so ist derjenige gewählt, der im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen oder im zweiten Wahlgang die relative Mehrheit erhält; bei Stimmengleichheit
1) Die Vorstandschaft kann ihre Beschlüsse auf Sitzungen oder schriftlich, telefonisch oder mit Telefax
2) Die Beschlüsse werden mit der absoluten Mehrheit der Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder gefaßt.
3) Die Beschlüsse sind zu protokollieren und allen Vorstandsmitgliedern zu übermitteln.
§ 18 Zuständigkeit; Verfahren
1) Für die Auflösung des Vereines sind ausschließlich die erste oder die zweite Auflösungsversammlung
zuständig. Der Auflösungsbeschluß wird mit Dreiviertelmehrheit gefaßt. Das Verfahren
richtet sich nach den Vorschriften über die Hauptversammlung, soweit nichts anderes bestimmt
2) Die erste Auflösungsversammlung ist beschlußfähig wenn drei Viertel der Vereinsmitglieder anwesend
3) Die zweite Auflösungsversammlung wird einberufen, wenn die erste mangels Beteiligung nicht
beschlußfähig war. Sie muß spätestens vier Wochen nach der ersten stattfinden und ist unabhängig
von der Zahl der Anwesenden beschlussfähig
§ 19 Liquidation; Vermögen
1) Zur Abwicklung der im Zusammenhang mit der Auflösung stehenden Geschäfte werden zwei Liquidatoren von der ersten oder zweiten Auflösungsversammlung gewählt. Das Wahlverfahren
richtet sich nach den Vorschriften für die Wahl des Vorsitzenden.
2) Das Vermögen des Vereins fällt dem Deutschen Hängegleiterverband e. V. zu, mit der Maßgabe,
es für gemeinnützige Zwecke im Sinne der steuerrechtlichen Vorschriften zu verwenden.
Sechster Teil: Schlußbestimmungen
§ 20 Verabschiedung; Inkrafttreten
Diese Satzung wurde am 29 11. 1998 von den Gründungsmitgliedern beschlossen. Sie tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.