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Timestamp: 2018-02-25 12:08:28
Document Index: 143732463

Matched Legal Cases: ['§ 212', 'in dubio', 'in dubio', '§ 212', '§ 221', '§ 221', '§ 223', '§ 223', '§ 340', '§ 267', '§ 278', '§ 279', '§ 269', '§ 331', '§ 299', '§ 18', '§ 17', '§ 20', '§ 19']

Copyright : Zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit als Folge der regelwidrigen Beeinflussung geltender Allokationskriterien im Bereich der Organzuteilung
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Zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit als Folge der regelwidrigen Beeinflussung geltender Allokationskriterien im Bereich der Organzuteilung
Das Buch wurde maßgeblich durch den im Jahr 2012 bekanntgewordenen «Organspendenskandal» inspiriert und beschäftigt sich in umfassender Weise mit den in diesem Zusammenhang stehenden strafrechtlichen Problemen. Der Autor untersucht, ob die regelwidrige Beeinflussung geltender Allokationskriterien im Bereich der Organzuteilung als strafrechtlich relevantes Verhalten zu betrachten ist.
9783653959222
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-06362-2
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2016. 230 S., 7 Graf.
Einleitung und Ziel der Arbeit
II. Arten der Transplantation
III. Das Hirntodkonzept
B. Die Entstehung des Transplantationsgesetzes (TPG) in Deutschland
V. Ein Ausblick
VI. Aktueller Stand in Deutschland
A. Die erweiterte Zustimmungslösung
B. Enge Zustimmungslösung
C. Enge Widerspruchslösung
D. Erweiterte Widerspruchslösung
E. Notstandslösung
VIII. Lebendspende
A. Einführung der Widerspruchslösung in Deutschland
B. Zusammenarbeit stärken
C. Weitere Aufklärung der Bevölkerung
D. Ausweitung der Lebendspende
E. Die Nutzung von „Nudges“
F. Änderung der Verteilungsregeln
A. Eurotransplant International Foundation
B. Deutsche Stiftung für Organtransplantation
C. Die Bundesärztekammer
D. Transplantationszentren
E. Die Prüfungskommission
F. Die Überwachungskommission
A. Das Standardverfahren zur Allokation
B. Besondere Vermittlungsverfahren
1. Das modifizierte Vermittlungsverfahren
2. Das beschleunigte Vermittlungsverfahren
XII. Erfolgsquoten nach Transplantationen
A. Totschlag, gemäß § 212 Abs. 1 StGB
1. Die Nachweisbarkeit des tatbestandlichen Erfolges
a) HLA-Kompatibilität
b) Transportzeit
c) Wartezeit
d) Mismatch-Wahrscheinlichkeit
e) Nationale Import-und Exportbilanz
f) Sonderregelungen
2. Qualifizierung der tatbestandlichen Handlung als ein Tun oder Unterlassen?
a) Allgemeines zur Bedeutung der Kausalität
b) Kausalitätstheorien
aa) Äquivalenztheorie
(1.) Voraussetzungen
(a.) Nachweis durch den Ausschluss alternativer Erklärungen?
(b.) Anwendung des Anscheinsbeweises im Strafrecht?
(c.) Resümee der bisherigen Feststellungen
(2.) Kritik an der Äquivalenztheorie
(a.) Der „Erfolg in seiner konkreten Gestalt“
(b.) Das Erfordernis der „notwendigen Bedingung“
(aa.) Notwendige Bedingung
(bb.) Hinreichende Bedingung
bb) Lehre von der gesetzmäßigen Bedingung
cc) Die Inus-Bedingung
(2.) Kritik an der Inus-Bedingung
dd) Adäquanztheorie
ee) Irreale bzw. kontrafaktische Konditionalsätze
c) Die Konsequenz der Rechtsprechung
aa) Die freie Beweiswürdigung
bb) Kritik an der Argumentation mit der freien Beweiswürdigung
(1.) Heuristiken
(2.) Rückschaufehler (engl. hindsight bias)
(3.) Der Ankereffekt
(4.) Plausibilitätsfehler
(5.) Die Lehre von der kognitiven Dissonanz
(6.) Einschränkung des „in dubio pro reo“-Grundsatzes
(7.) Fazit der bisherigen Feststellungen
d) Probabilistische Zurechnung als Lösung?
aa) Risikoerhöhungslehre
bb) Kritik an der Risikoerhöhungslehre
(1.) Verstoß gegen den „in dubio pro reo“-Grundsatz
(aa.) Roxin
(bb.) Stratenwerth
(2.) Umwandlung der Verletzungsdelikte in Gefährdungsdelikte
(3.) Der normative Ansatz nach Schünemann
(4.) Anderes Ergebnis im Fall der Akzeptanz der Risikoerhöhungslehre?
cc) Die Vereinbarkeit des Ergebnisses mit der Lebenswirklichkeit
B. Versuchter Totschlag gemäß §§ 212, 22, 23 Abs. 1 StGB
1. Unterschiedliche Beurteilung zwischen Versuch und Vollendung?
2. Vorliegen des erforderlichen Tatentschlusses?
b) Eventualvorsatz auf Herbeiführung des Todes zum Zeitpunkt der Tat?
aa) Anforderungen an den Eventualvorsatz
bb) Indizien für und gegen das Vorliegen des Eventualvorsatzes
cc) Die objektive Zurechnung
a) Notwehr
b) Rechtfertigender Notstand
5. Schuld und entschuldigender Notstand
C. Aussetzung gemäß § 221 Abs. 1 Nr. 1 StGB
1. Hilflose Lage
2. Das (kausale) Versetzen in die hilflose Lage
3. Eintritt einer konkreten Gefahr für Leib oder Leben
4. Qualifikation gemäß § 221 Abs. 3 StGB
A. Körperverletzung gemäß §§ 223, 224 Abs. 1 Nr. 5, 227 StGB hinsichtlich des übergangenen Patienten
B. Körperverletzung gemäß §§ 223, 224 Abs. 1 Nr. 2, 2. Alt. und 5 StGB an den eigenen Patienten
b) Hypothetische Einwilligung
C. Körperverletzung im Amt gemäß § 340 StGB
A. Urkundenfälschung gemäß § 267 Abs. 1 StGB
B. Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse gemäß § 278 StGB
C. Gebrauchen unrichtiger Gesundheitszeugnisse gemäß § 279 StGB
D. Fälschen beweiserheblicher Daten gemäß § 269 StGB
A. Sonderdelikte für Amtsträger gem. §§ 331, 332 StGB
B. Bestechlichkeit gem. § 299 StGB
A. Organhandel gemäß § 18 i.V.m. § 17 Abs. 1, 2 TPG
B. Ordnungswidrigkeiten gemäß § 20 TPG
C. § 19 Abs. 2a TPG
VII. Strafbarkeit sonstiger Beteiligter
Zugl.: Kiel, Univ., Diss., 2015
D 8ISSN 0531-7312ISBN 978-3-631-66745-3 (Print)E-ISBN 978-3-653-06362-2 (E-Book)DOI 10.3726/978-3-653-06362-2
Kapitel Eins: Einführung in die Transplantationsmedizin
IV. Geschichtliche Entwicklung der Transplantationsmedizin
VII. Postmortale Organspende und Regelungsmodelle
IX. Förderung der Organspendenbereitschaft
X. Das Organverteilungssystem
XI. Das Allokationsverfahren
Kapitel Zwei: Strafrechtliche Beurteilung
II. Straftaten gegen das Leben
III. Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit
IV. Urkundsdelikte
V. Bestechungsdelikte
VI. Verstöße gegen das Transplantationsgesetz