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Timestamp: 2020-06-02 07:59:11
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Matched Legal Cases: ['§ 20', 'Art. 2', '§ 37', '§1', '§1', '§ 14']

Musikwissenschaft HF, Bachelor (ab SoSe 2020) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Studiengangspezifischer Anhang Musikwissenschaft HF (ab SoSe 2020), Bachelor, Fachbereich 9 - Gemeinsame Prüfungsordnung (Version 2015)
Musikwissenschaft hf, bachelor (ab sose 2020)
PARAGRAPHENTEIL TEIL I. – IV. Studiengangsspezifischer Anhang Musikwissenschaft HF (ab SoSe 2020)
III.4. Bachelorarbeit
III 5. Bildung der Gesamtnote
PM 3 – Historiographie / Musikgeschichte
PM 4 – Musikkulturen: Lokal / Global
PM 5 – Interpretation / Performance
PM 6 – Mediale Kontexte
PM 7 – Praxisorientierung: Musikstadt Frankfurt
PM 8 – Optionalbereich
PM 9 – Abschluss
Paragraphenteil Teil I. - IV. Studiengangsspezifischer Anhang Musikwissenschaft HF (ab SoSe 2020)
Studiengangspezifischer Anhang des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main für das Hauptfach im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Musikwissenschaft mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (BA)“ vom 5. Februar 2020 zur Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften vom 15. Juli 2015
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009 (GVBI. I, S. 666), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 18. Dezember 2017 (GVBI. I, S. 284), hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 5. Februar 2020 den folgenden studiengangspezifischen Anhang für das Hauptfach im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Musikwissenschaft beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 25. Februar 2020 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
(1) Dieser Anhang enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Bachelorstudiengang Musikwissenschaft im Hauptfach. Er gilt in Verbindung mit der Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften vom 15. Juli 2015 (BA09), UniReport Satzungen und Ordnungen vom 29.September 2015, und der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 11. Juli 2014 (RO), UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014, in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Der Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang umfasst das Hauptfach Musikwissenschaft und ein nach §1 Abs. 3 bzw. §1 Abs. 4 BA09 zugelassenes Nebenfach. Das Fach Musikwissenschaft kann nicht gleichzeitig als Haupt- und Nebenfach im Bachelorstudiengang kombiniert werden.
(3) Als Nebenfach zum Bachelor-Hauptfach Musikwissenschaft sind alle in Anlage 1 aufgeführten Bachelor-Nebenfächer mit jeweils einem Umfang von 60 Kreditpunkten (CP) zugelassen.
(3) Der Bachelorstudiengang Musikwissenschaft Hauptfach bereitet die Studierenden auf die mit dem Phänomen Musik in Beziehung stehenden Berufsfelder vor. Er vermittelt Kompetenzen, die den Anforderungen künftiger Berufspraxis in einem breiten Spektrum von Tätigkeiten entsprechen. Ausbildungsadäquate Tätigkeiten sind beispielsweise in folgenden Berufsfeldern zu finden: Archive, Bibliotheken, Dokumentationsstellen, Editionsprojekte, Theater- und Konzertwesen (Dramaturgie, Öffentlichkeitsarbeit), Verlags- und Redaktionswesen (Musikverlag, Rundfunk etc.), Medien- und Tonträgerproduktion (Fernsehen, Rundfunk, Print- Medien, CD- und Filmproduktion, Multimedia). Ein Nebenfach ergänzt das Hauptfach Musikwissenschaft in sinnvoller Weise durch den Erwerb von Grundlagenkenntnissen in einer weiteren Disziplin. Die dadurch mögliche Erlangung von fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen und Kenntnissen unterstützt die Erschließung eines breiten Spektrums möglicher beruflicher Tätigkeitsfelder.
(6) Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges Musikwissenschaft steht der Masterstudiengang Musikwissenschaft offen.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Musikwissenschaft als Hauptfach beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen sechs Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
Das Studium im Bachelorstudiengang Musikwissenschaft als Hauptfach kann im Winter- und im Sommersemester aufgenommen werden.
Bei Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach Musikwissenschaft beim Prüfungsamt ist der Nachweis von mindestens „ausreichenden“ Englischkenntnissen sowie von Kenntnissen einer weiteren Sprache zu erbringen. Die Englischkenntnisse müssen dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) entsprechen und können nachgewiesen werden durch
Der Nachweis der nicht-englischen Sprachkenntnisse kann innerhalb der ersten beiden Semester des Studiums nachgereicht werden.
(1) Im Hauptfach Musikwissenschaft sind die zwei Pflichtmodule des Grundlagenbereichs „Methodik und Musiktheorie“, „Analyse und Musiktheorie“, sowie die vier Pflichtmodule des Vertiefungsbereichs „Historiografie/ Musikgeschichte“, „Musikkulturen: Lokal/ Global“, „Interpretation/ Performance“ und „Mediale Kontexte“, ferner die Module „Optionalbereich“, „Praxisorientierung: Musikstadt Frankfurt“ und „Abschluss“ zu absolvieren. Eine Liste der Pflichtmodule enthält „Teil V: Modulübersicht.“ Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen in „Teil VI: Modulbeschreibungen“.
(2) Das Modul M7 ist praxisorientiert. Es fördert gegenstandsbezogen die fachwissenschaftliche Reflexion.
1.) im Grundlagenbereich aus den Pflichtmodulen
Modul M1 Methodik und musikalische Propädeutik 12 CP
Modul M2 Analyse 12 CP
2.) im Vertiefungsbereich aus den Pflichtmodulen
Modul M7 Praxisorientierung: Musikstadt Frankfurt 10 CP
Modul M8 Optionalbereich 12 CP
Modul M9 Abschluss 14 CP
2. Tutorien (T),?
4. Kolloquien (K).
Praktika sind Berufspraktika nach § 14 Abs. 1g) BA9 und umfassen eine Arbeitszeit von 150 Stunden. Hier erwerben die Studierenden Kompetenzen in der Anwendung der Studieninhalte im professionellen Rahmen, die in einem Bericht dargelegt werden.
Kolloquien bieten den Studierenden ein Forum zur Präsentation und Diskussion der zu erstellenden Bachelorarbeit. Sie dienen dem gemeinsamen Gedankenaustausch hinsichtlich Methodik, Vermittlung und Kontextualisierung von fachspezifischen Kenntnissen der unterschiedlichen Teilbereiche des Studiengangs Musikwissenschaft.
2. den Modulabschlussprüfungen zu den vier Pflichtmodulen des Vertiefungsbereichs „Historiografie / Musikgeschichte“ (Modul 3), „Musikkulturen: Lokal / Global“ (Modul 4), „Interpretation und Performance (Modul 5)“ und „Mediale Kontexte“ (Modul 6). Drei der vier Modulabschlussprüfungen bestehen aus einer schriftlichen Hausarbeit. Eine der Modulabschlussprüfungen besteht aus einer mündlichen Prüfung. Die Studierenden können selbst entscheiden, welches der Pflichtmodule 3-6 sie mit einer mündlichen Prüfung abschließen.
(2) Die erfolgreiche Absolvierung des Moduls „Optionalbereich“ (Modul 8) setzt Studiennachweise über Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 CP voraus. Diese können sich zusammensetzen aus zusätzlich zu absolvierenden Übungen des Grundlagenbereichs, die nicht bereits in die Module 1 und 2 eingegangen sind, aus bis zu drei Tutorien des Grundlagenbereichs, aus zusätzlich zu absolvierenden Lehrveranstaltungen der vier Module des Vertiefungsbereichs (Module 3-6), aus musikwissenschaftlichen oder musikpädagogischen Lehrveranstaltungen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, aus Lehrveranstaltungen thematisch benachbarter Disziplinen (z.B. Theaterwissenschaft) oder der Teilnahme an einer Exkursion. Gewählte Vertreter können sich für hochschulpolititsche Gremienarbeit bis zu 2 CP anrechnen lassen.
Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Dies gilt insbesondere für das Pflichtmodul „Praxisorientierung: Musikstadt Frankfurt“ (Modul 7).
(1) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der oder die Studierende in der Lage ist, in der vorgegebenen Frist ein Problem aus einem Fachgebiet der Musikwissenschaft selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Bachelorarbeit ist forschungsorientiert und methodisch in einem musikanalytischen, musikdramaturgischen, musikethnologischen oder musikästhetischen Problemfeld angesiedelt; sie schließt in der Regel thematisch an eines der vier Vertiefungsmodule (Module 3-6) an. Der Umfang der Bachelorarbeit beträgt ca. 30 Seiten (ca. 45.000 Zeichen). Die Bearbeitungsdauer beträgt 9 Wochen.
(2) Voraussetzungen für die Zulassung zur Bachelorarbeit sind der Nachweis über den Erwerb von mindestens 70 CP, der erfolgreiche Abschluss der Module 1 und 2 sowie drei der vier Module des Vertiefungsbereichs.
(3) Die BA-Arbeit ist während der Bearbeitungszeit im Rahmen eines Kolloquiums vorzustellen. Der Vortrag wird nicht benotet.
(4) Es sind drei schriftliche Exemplare der Bachelorarbeit bei der Philosophischen Prüfungskommission einzureichen. Eine elektronische Version ist an die Gutachterinnen und Gutachter weiterzuleiten.
(5) Wurde die BA-Arbeit schlechter als ausreichend (4,0) bewertet, ist die Wiederholungsprüfung innerhalb von 6 Monaten anzumelden.
III.5. Bildung der Gesamtnote
(1) Für das Hauptfach Musikwissenschaft wird eine Gesamtnote gebildet. Die Pflichtmodule 1 und 2 (Grundlagenbereich) sowie 7 und 8 (Vertiefungsbereich) gehen nicht in die Gesamtnote mit ein.
(2) Die Gesamtnote ist das arithmetische Mittel aus den Noten aller Modulabschlussprüfungen der Pflichtmodule 3–6 sowie der Bachelorarbeit.
(3) Das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ wird erteilt, wenn alle Modulprüfungen im Haupt- und Nebenfach mit mindestens 1,3 und die Bachelorarbeit mit 1,0 benotet wurden.
M1-ÜH Übung Harmonielehre I oder II 4 CP
M1-ÜT Übung Tonsatzanalyse A oder B oder C 4 CP
M2-ÜH Übung Harmonielehre II oder III 4 CP
M2-ÜT Übung Tonsatzanalyse B oder C oder A 4 CP
Pflichtmodul 3: Historiografie/ Musikgeschichte Modulkürzel Modulbezeichnung Angebotsturnus CP
Pflichtmodul 4: Musikkulturen: Lokal / Global Modulkürzel Modulbezeichnung Angebotsturnus CP
Pflichtmodul 5: Interpretation / Performance Modulkürzel Modulbezeichnung Angebotsturnus CP
Pflichtmodul 6: Mediale Kontexte Modulkürzel Modulbezeichnung Angebotsturnus CP
Pflichtmodul 7: Praxisorientierung: Musikstadt Frankfurt Modulkürzel Modulbezeichnung CP
M7-Pr Berufspraktikum in der Metropolregion Rhein/Main (oder anderswo) mit Bericht 5 CP
M7-S Praxisorientiertes Seminar in Zusammenarbeit mit einer Frankfurter Kulturinstitution 5 CP
Pflichtmodul 8: Optionalbereich Modulbezeichnung CP
Zusätzliche LV aus den Modulen 1–6, aus dem Lehrangebot anderer verwandter Fächer an der Goethe-Universität oder der HfMDK Frankfurt, Exkursion, Tutorien 12 CP
Pflichtmodul 9: Abschluss (schriftliche Arbeit und Kolloquium) Modulkürzel Modulbezeichnung CP
M9-K Präsentation der BA-Arbeit im Kolloquium 2 CP
M9-K Bachelor-Arbeit 12 CP
Das Modul vermittelt elementare musikwissenschaftliche Arbeitstechniken und Grundlagen von Musiktheorie und Satztechnik. Methodik und Fachgeschichte bilden den Schwerpunkt der Einführungsveranstaltung, die den reflektierten Einblick in musikhistorische Konstellationen schult und einen genuin wissenschaftlichen Umgang mit Musik eröffnet. Zu den Inhalten des Moduls gehört darüber hinaus die Vermittlung von Kenntnissen in Harmonielehre und Tonsatzanalyse. Musiktheoretische Konzepte wie Satztechniken, Stimmführungs- und Modulationsregeln und harmonische Zusammenhänge werden in ihrem historischen Kontext verortet und an Beispielen aus dem Repertoire der abendländischen Kunstmusik diskutiert.
Jeweils begleitend zum Proseminar Einführung in die Musikwissenschaft und der Übung Harmonielehre I wird ein Tutorium angeboten. Die regelmäßige Teilnahme kann jeweils mit 1 CP im Optionalbereich angerechnet werden. Die Kurse Tonsatzanalyse A, B und C bauen nicht aufeinander auf und können daher in beliebiger Reihenfolge studiert werden. Die für die Module 1 und 2 vorgesehenen Kurse in Harmonielehre sollten sukzessive studiert werden, also entweder Harmonielehre I in Modul 1 und Harmonielehre II in Modul 2 oder Harmonielehre II in Modul 1 und Harmonielehre III in Modul 2.
Die bereits in Modul 1 absolvierten Übungen können nicht noch einmal in Modul 2 angerechnet werden. Es besteht die Möglichkeit, diejenigen Kurse in Harmonielehre und Tonsatzanalyse, die nicht in die Module 1 und 2 eingehen, zu belegen und im Rahmen von Modul 8 (Optionalbereich) anrechnen zu lassen.
aktive Teilnahme (Beteiligung an Diskussionen oder Gruppenarbeiten oder Erbringung von Kurzreferaten) im Proseminar M1-PS und den Übungen M1-ÜH und M1-ÜT
Klausur (90 Min.) über den Stoff der Übung M1-ÜH; Klausur (90 Min.) über den Stoff der Übung M1-ÜT; Mündliche Präsentation und schriftliche Arbeit (Essay oder Protokoll oder kleine Hausarbeit) im Zusammenhang mit dem Proseminar M1-PS
M1-ÜH Übung Harmonielehre I oder II Ü 2 4 x (x)
M1-ÜT Übung Tonsatzanalyse A, B oder C Ü 2 4 x
Das Modul legt den Schwerpunkt auf die analytische Betrachtung von Musik. Musikalische Analyse befasst sich mit der grundlegenden Frage, wie über Musik adäquat zu sprechen ist und reflektiert die technische Beschreibung klanglicher Strukturen, die auch höranalytisch zu erschließen sind. Auf der Vermittlung eines terminologischen Instrumentariums liegt daher ein besonderes Augenmerk, gleichzeitig nimmt das historisch angelegte Proseminar Fragen der Gattungstheorie oder der Personalstilistik einzelner Komponisten in den Blick. In den beiden Übungen werden die in den Kursen aus Modul 1 erworbenen Kenntnisse vertieft und erweitert.
Die Kurse Tonsatzanalyse A, B und C bauen nicht aufeinander auf und können daher in beliebiger Reihenfolge studiert werden. Die für die Module 1 und 2 vorgesehenen Kurse in Harmonielehre sollten sukzessive studiert werden, also entweder Harmonielehre I in Modul 1 und Harmonielehre II in Modul 2 oder Harmonielehre II in Modul 1 und Harmonielehre III in Modul 2.
aktive Teilnahme (Beteiligung an Diskussionen oder Gruppenarbeiten oder Erbringung von Kurzreferaten) in Proseminar M2-PS und den Übungen M2-ÜH und M2-ÜT
Klausur (90 Min.) über den Stoff der Übung M2-ÜH; Klausur (90 Min.) über den Stoff der Übung M2-ÜT; Hausaufgaben oder kleinere schriftliche Leistungen und Klausur (90 Min.) im Zusammenhang mit dem Proseminar M2-PS
M2-ÜH Übung Harmonielehre II oder III Ü 2 4 (x) x
M2-ÜT Übung Tonsatzanalyse A, B oder C Ü 2 4 x
modul 3 – Historiografie / Musikgeschichte
Die Studierenden erwerben anhand des Umgangs mit ausgewählten musikhistorischen Einzelphänomenen ein solides Instrumentarium des musikwissenschaftlichen Arbeitens und erhalten Einblicke in die problemorientierte Handhabung historischer Quellen. Gleichzeitig befähigt die Demonstration unterschiedlicher historiografischer Zugänge die Studierenden dazu, den Konstruktionscharakter von Geschichtsschreibung aktiv reflektieren sowie gegenstandsnah verbalisieren zu können und dadurch auf dem neuesten Stand historischer Forschung zu argumentieren.
Hausarbeit im Umfang von 12–15 Seiten (18.000–22.000 Zeichen; Bearbeitungsdauer 4 Wochen) oder mündliche Prüfung (Dauer 30 Minuten) im Zusammenhang mit dem Seminar M3-S.
Drei der vier Modulabschlussprüfungen in den Pflichtmodulen 3-6 bestehen aus einer schriftlichen Hausarbeit. Eine der Modulabschlussprüfungen besteht aus einer mündlichen Prüfung. Die Studierenden können selbst entscheiden, welches der Pflichtmodule 3-6 sie mit einer mündlichen Prüfung abschließen.
M3-PS Proseminar Kulturwissenschaftliche Konzepte PS 2 5 x
M3-S Seminar S 2 8 x
M3-V Vorlesung V 2 2 x (x)
Hausarbeit im Umfang von 12–15 Seiten (18.000–22.000 Zeichen; Bearbeitungsdauer 4 Wochen) oder mündliche Prüfung (Dauer 30 Minuten) im Zusammenhang mit dem Seminar M4-S.
M4-Ps Proseminar Musikethnografie PS 2 5 x
M4-S Seminar PS 2 8 x
M4-V Vorlesung V 2 2 x
Hausarbeit im Umfang von 12–15 Seiten (18.000–22.000 Zeichen; Bearbeitungsdauer 4 Wochen) oder mündliche Prüfung (Dauer 30 Minuten) im Zusammenhang mit dem Seminar M5-S.
M5-PS Proseminar Inszenierungs- und Aufführungsanalyse PS 2 5 x
M5-S Seminar S 2 8 x (x)
M5-V Vorlesung V 2 2 (x) x
Hausarbeit im Umfang von 12–15 Seiten (18.000–22.000 Zeichen; Bearbeitungsdauer 4 Wochen) oder mündliche Prüfung (Dauer 30 Minuten) im Zusammenhang mit dem Seminar M6-S.
M6-PS Proseminar Notationen PS 2 5 (x) x
M6-S Seminar S 2 8 x
M6-V Vorlesung V 2 2 x (x)
modul 7 – Praxisorientierung: Musikstadt Frankfurt
Das Modul ermöglicht erste Einblicke in die musikwissenschaftliche Berufswelt durch die Kooperation des Instituts mit Kulturinstitutionen in Frankfurt und der Metropolregion Rhein/Main (Opernhäuser, Hessischer Rundfunk, Internationales Quellenlexikon RISM, Gluck-Gesamtausgabe, Hindemith-Institut, Telemann-Gesellschaft, Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik, Tageszeitungen und Musikverlage der Region, Campusradio dauerWelle). Die Studierenden absolvieren ein Berufspraktikum von 150 Stunden Arbeitszeit (ca. 4 Wochen, mit entsprechendem Nachweis der praktikumsgebenden Stelle) in der Metropolregion Rhein/Main oder andernorts und besuchen ein berufsorientiertes Seminar.
Im Praktikum erwerben die Studierenden Kompetenzen in der Anwendung der Studieninhalte in professionellem Rahmen, die in einem Bericht dargelegt werden. Im berufsorientierten Seminar vermitteln Lehrbeauftragte aus der Praxis Arbeitstechniken aus dem musikwissenschaftlichen Berufsalltag.
Die fachliche und methodische Begleitung (Beratung zu möglichen Praktikumsgebern und organisatorischen Fragen) übernimmt der oder die Modulbeauftrage und bestätigt auch den Abschluss des Moduls.
im Praktikum M7-Pr (150 Arbeitsstunden) und im praxisorientierten Seminar M7-S
Praktikumsbericht (3-4 Seiten) im M7-Pr und Werkstück praxisorientierten Seminar M7-S
Berufspraktikum und Seminar
M7-Pr Praktikum mit Bericht Pr 5 (x) x
M7-S Praxisorientiertes Seminar in Zusammenarbeit mit einer Frankfurter Musikinstitution S 2 5 x (x)
modul 8 – Optionalbereich
Pflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – Kontaktstudium variabel – Selbststudium variabel
Dieses Modul ermöglicht den Studierenden die stärkere Setzung individueller Studienschwerpunkte. In frei gewählten Lehrveranstaltungen aus dem Angebot des Musikwissenschaftlichen Instituts, anderer Fächer der Goethe-Universität oder der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt kann auf diese Weise das vorhandene Wissen vertieft und je nach persönlichem Interesse zusätzliche Kenntnisse erworben werden. Ferner können Tutorien und/oder Exkursionen des Musikwissenschaftlichen Instituts in die CP-Vergabe einfließen. Gewählte Vertreter können sich für hochschulpolitische Gremienarbeit bis zu 2 CP anrechnen lassen.
Übungen des Grundlagenbereichs, die noch nicht in Modul 1 oder 2 angerechnet wurden, ermöglichen den Studierenden die Vertiefung musiktheoretischer Kenntnisse. Zusätzliche Seminare aus den Modulen des Vertiefungsbereichs bieten die Möglichkeit der breiteren inhaltlichen und methodischen Orientierung der Studierenden. Thematisch affine Seminare aus anderen Fächern fördern den Erwerb grundlegender Kenntnisse über die Fachgrenzen hinaus und damit das interdisziplinäre Denken. Die existierende Kooperation mit der HfMDK stellt eine ideale Voraussetzung für die Erweiterung des Kompetenzspektrums um musikpädagogische und musiktheoretische Inhalte dar. In Tutorien können zudem die in den Seminaren erworbenen Kenntnisse vertiefend diskutiert werden. Exkursionen erlauben den Besuch wichtiger Kulturstätten der Musikgeschichte und das Lernen in direkter Anschauung von historischen Artefakten.
Der Modulbeauftagte bestätigt den den Abschluss des Moduls.
Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 CP 12 (x) (x) (x) (x) (x) (x)
modul 9 – Abschluss
Pflichtmodul – 14 CP (insg.) = 420 h – Kontaktstudium 2 SWS/ 30 Std. – Selbststudium 390 Std. – 2 SWS
Ein in Absprache mit der Prüferin oder dem Prüfer frei gewähltes Thema wird innerhalb eines Zeitraums von 9 Wochen selbständig bearbeitet. Das Thema umfasst einen klar umrissenen Ausschnitt aus der gesamten Breite musikwissenschaftlicher Beschäftigungsfelder. Der Umfang der Abschlussarbeit sollte bei etwa 30 Standardseiten (ca. 45.000 Zeichen) liegen. Die Präsentation im Kolloquium dient der Diskussion der Forschungsergebnisse mit anderen fortgeschrittenen Studierenden sowie den Mitarbeiterinnnen und Mitarbeitern des Instituts.
In der Bachelorarbeit werden die in den Grundlagen- und Vertiefungsmodulen erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse und Qualifikationen im Rahmen einer selbstständig bearbeiteten fachlichen Problemstellung nachgewiesen, in welcher Forschungsliteratur kritisch implementiert und ein eigener Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion geliefert wird. Im Kolloquiumsvortrag stellen die Studierenden darüber hinaus ihre Fähigkeit zur komprimierten Präsentation komplexer Inhalte unter Beweis.
Nachweis über den Erwerb von mindestens 70 CP, erfolgreicher Abschluss der Module 1 und 2 sowie von drei der vier Module des Vertiefungsbereichs.
Prof. Dr. Barbara Alge, Prof. Dr. Thomas Betzwieser, Apl. Prof. Dr. Daniela Philippi, Prof. Dr. Marion Saxer
Bachelorarbeit im Umfang von ca. 30 Seiten (ca. 45.000 Zeichen)
M9-K Kolloquium K 2 2 x
M9-BA Bachelorarbeit 12 x
M1-ÜH: Harmonie- lehre I oder II 4 M2-ÜH: Harmonie- lehre II oder III 4 M3-S: Seminar Historio- graphie / Musikgeschichte 8 M4-S: Seminar Musik- kulturen: Lokal / Global 8 M6-S: Seminar Mediale Kontexte 8 M5-V: Vorlesung Inter- pretation und Performance 2
M1-ÜT: Tonsatz- analyse A oder B 4 M2-ÜT: Tonsatz- analyse B oder C 4 M3-V: Vorlesung Historio- graphie / Musikgeschichte 2 M4-V: Vorlesung Musik- kulturen: Lokal / Global 2 M6-V: Vorlesung Mediale Kontexte 2 M6-PS: Proseminar Notationen 5
M1-PS: Einführung in die Musik- wissenschaft 4 M2-PS: Einführung in die musikalische Analyse 4 M4-PS: Proseminar Musik- ethnografie 5 M3-PS: Proseminar Kultur- wissen- schaftliche Konzepte 5 M5-PS: Proseminar Inszenierungs- und Aufführungs- analyse 5 M9-K: Kolloquium 2
M7-S: Praxis- orientiertes Seminar 5 M5-S: Seminar Interpretation und Performance 8 M7-Pr: Praktikum 5 M9-BA: Bachelor- arbeit 12
M8: Optional- bereich 4 M8: Optional- bereich 4 M8: Optional- bereich 2 M8: Optional- bereich 2
16 16 22 23 22 21
Altorientalische Philologie FB 09
Vorderasiatische Archäologie FB 09
Musikwissenschaft (HF), Bachelor (ab SoSe 2020)*