Source: https://dejure.org/BGBl/1961/BGBl._I_S._97
Timestamp: 2017-12-14 02:37:36
Document Index: 390484395

Matched Legal Cases: ['§ 116', '§ 3', 'Art. 2', '§ 111', '§ 115', '§ 50', '§ 21', '§ 111']

BGBl. I 1961 S. 97 - dejure.org
BGBl. I 1961 S. 97
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1961 Teil I Nr. 10, ausgegeben am 27.02.1961, Seite 97
1. Rechte und Pflichten des Notars sind vor allem in der Bundesnotarordnung ( BNotO ) vom 24. Februar 1961 (BGBl I S. 97) geregelt.
12 Aus § 116 der Bundesnotarordnung (BNotO) vom 24. Februar 1961 (BGBl. I 1961, S. 97) in seiner im Ausgangsverfahren anwendbaren Fassung in Verbindung mit § 3 Absatz 2 des Landesgesetzes über die freiwillige Gerichtsbarkeit vom 12. Februar 1975 (GBl. S. 116) in seiner im Ausgangsverfahren anwendbaren Fassung folgt, dass im Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart für die Beurkundung einer Handlung nicht nur auf beamtete Notare, sondern auch auf freiberufliche Notare zurückgegriffen werden kann.
Da die Bundesnotarordnung vom 24. Februar 1961 (BGBl I 97 = BNotO) gemäß Art. 2, 16 des Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiete des Notarrechts erst am 1. April 1961 in Kraft getreten ist, so ist im angefochtenen Beschluß zu Recht die Möglichkeit verneint worden, den bereits am 28. Februar 1961 ergangenen Bescheid des Antragsgegners in wörtlicher Anwendung des § 111 Abs. 1 BNotO unter die dort erwähnten "Verwaltungsakte, die nach diesem Gesetz ergehen", einzureihen.
§ 115 Bundesnotarordnung (BNotO) vom 24.02.1961 (BGBl. I S. 97) in der durch das Gesetz zur Änderung des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung und anderer Gesetze vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3836) geänderten Fassung gilt die BNotO im Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe nicht.
Die neue Bundesnotarordnung enthält die gleiche Bestimmung, aber genauer dahin gefaßt, daß die Amtsenthebung des Notars zu erfolgen hat, "wenn seine wirtschaftlichen Verhältnisse oder die Art seiner Wirtschaftsführung die Interessen der Rechtsuchenden gefährden" (vgl. § 50 der Bundesnotarordnung i.d.F. vom 24. Februar 1961 - BGBl I 97).
Da sich die Vorgänge, aus denen der Kläger seinen Schadensersatzanspruch gegen den Beklagten herleitet, in den Jahren 1953 und 1954, also vor dem Inkrafttreten der Bundesnotarordnung vom 24. Februar 1961 (BGBl I 97 ff) abgespielt haben, kommt als rechtliche Stütze des Klageanspruchs nur § 21 der damals geltenden Reichsnotarordnung (RHotO) vom 13. Februar 1937 (RGBl I 191) in Betracht.
Ernennung zum Anwaltsnotar - Ausschluss der Rechtsanwälte vom Notariat im Gebiet …
Insoweit ist die Stellungnahme des Großen Senats des Bundesverwaltungsgerichts in der hier zur Entscheidung stehenden Frage heute nicht mehr von Bedeutung, nachdem die Zuständigkeit für das Berufsrecht der Notare während des Revisionsverfahrens auf die ordentlichen Gerichte übergegangen ist (§ 111 der Bundesnotarordnung vom 24. Februar 1961 [BGBl. I S. 97]).
BVerwG, 26.04.1972 - I C 43.66
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