Source: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/24383
Timestamp: 2019-01-22 16:54:14
Document Index: 109723752

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 44', '§ 51', '§ 51', '§ 44', '§ 44', '§ 11', '§ 7', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 14']

Teilsanierung und Modernisierung der Akademie der K...competitionline
(ID 2-24383)
Teilsanierung und Modernisierung der Akademie der Künste / Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 51 (Anlagengruppen 1-5 und 8)
Bewerbungsschluss 17.09.2009, 11:00
Berufsgruppen TGA-Fachplaner
Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 3 - max. 5
Auslober/Bauherr Akademie der Künste Berlin, Berlin (DE), Berlin (DE)
Die Liegenschaft der Akademie der Künste am Hanseatenweg 10 in Berlin- Tiergarten aus dem Jahr 1960 mit einer Gesamt- BGF von ca. 12 000 m² soll einer Teilsanierung und Modernisierung unterzogen werden. Das Gebäude wurde nach den Plänen von Werner Düttmann gebaut. Die von Walter Rossow geschaffenen Außenanlagen und Gartenhöfe sind integrierter Bestandteil des Gesamtensembles, das heute unter Denkmalschutz steht. Das Gebäude besteht aus drei Bauteilen. Der zweigeschossigen Ausstellungshalle einschließlich Werkstätten mit Shed- bzw. Oberbelichtung im Norden, dem südlich vorgelagerten Theaterbau und den fünfgeschossigen Verwaltungs- und Atelierbau im Osten. Die 3 Bereiche werden durch Foyers und Glasgänge untereinander verbunden. Seit Fertigstellung 48 Jahren wurde nur unwesentlich in die Substanz oder in die technische Weiterentwicklung des Hauses investiert. Der überwiegende Teil der technischen Anlagen stammt aus der Entstehungszeit des Gebäudes und weist entsprechende Alterserscheinungen auf. Ersatzinvestitionen wurden nur partiell, ohne Verbesserung der Gebäudekonzeption vorgenommen. Im Jahr 2004 wurde ein Sanierungs- Modernisierungs- und Umbaukonzept für diesen Gebäudekomplex als ES- Bau erarbeitet. Die Planung beinhaltet ein Konzept, auf dessen Grundlage der gesamte Gebäudekomplex im Düttmanschen Sinne wieder hergestellt werden soll. Aus diesem Gesamtkonzept sollen Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaketes II umgesetzt werden. Hierfür stehen Mittel in Höhe von rd. 5 200 000 EUR brutto (Kostengruppe 200-700) zur Verfügung. Der Anteil Technische Ausrüstung ist mit ca. 2 015 000 EUR (brutto) veranschlagt. Es liegt ein aktuelles Energiekonzept von 12/2008, ein Brandschutzkonzept von 07/2007 und ein Entwurf für die Planung der Veranstaltungstechnik vor. Die ES- Bau und die bereits erstellten Gutachten sollen die Grundlage für die weitere Planung sein. Die geplante Baumaßnahme für "TGA" umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen: 1) Bauteil I Ausstellungsgebäude: — Umbau Foyer/ Toilettenanlagen, — Erneuerung Heizungsanlage. 2) Bauteil II Verwaltungsgebäude: — Energetische Optimierung (Fenster, Dachflächen, Außenwände, Decken und erdberührende Bauteile, — Solaranlage, — Wasser + Abwasserinstallation. 3) Bauteil III Studio: — Bühnentechnik außer Orchester- und Bühnenpodien, — Optimierung Lüftungsanlage.
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung nach § 51 HOAI (Anlagengruppen 1-5 und 8). Es ist beabsichtigt die Leistungsphase 2-9 stufenweise zu vergeben. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Die Kostenobergrenze für die KGR 300 + 400 beträgt 4 300 000 EUR brutto. Allgemeine Rahmenbedingungen: Es handelt sich hierbei um eine Zuwendungsbaumaßnahme im Sinne des § 44 BHO. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung – Teilprogramm „Grundsanierung und energetische Sanierung von Gebäuden“ – Es werden zunächst nur die Mittel für die Planung der Leistungsphase 2-6 (Vorbereitung der Vergabe) nach HOAI (neu) vergeben. Die Vergabereife muss spätestens bis zum 30.6.2010 nachgewiesen werden. Die Vergabereife ist dann gegeben, wenn für 80 % der Summe der Baukosten die Ausführungsplanung und die Vergabeunterlagen aufgestellt sind. Wird die Vergabereife bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht, entfällt die Bewilligung für die Umsetzung der Maßnahme. Die Auftragserteilung und Baubeginn muss bis spätestens Ende 2010 erfolgen. Die Abrechnung der Zuwendungsmittel muss bis 31.12.2011 erfolgen. Nach dem 31.12.2011 stehen keine Mittel mehr zur Verfügung.
Projektadresse Hanseatenweg 10
TED Dokumenten-Nr. 241440-2009
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, D-10557 Berlin. Weitere Auskünfte erteilen: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Fasanenstraße 87, z. Hd. von Christine Blechschmidt, D-10623 Berlin. Tel. +49 30184018102. E-Mail: MjEyVWZXXF1oWV9oaWY0VlZmIlZpYlgiWFk=. Fax +49 30184018109. URL: www.bbr.bund.de. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Fasanenstraße 87, z. Hd. von Christine Blechschmidt, D-10623 Berlin. Tel. +49 3018401-8102. E-Mail: MTZbbF1iY25fZW5vbDpcXGwoXG9oXiheXw==. Fax +49 301801-8109. URL: www.bbr.bund.de. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Fasanenstraße 87, z. Hd. von Christine Blechschmidt, Referat A 2, D-10623 Berlin. Tel. +49 30184018102. URL: www.bbr.bund.de.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Einrichtung des öffentlichen Rechts. Freizeit, Kultur und Religion. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Teilsanierung und Modernisierung der Akademie der Künste am Hanseatenweg 10 in 10557 Berlin. Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 51 (Anlagengruppen 1-5 und 8).
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: D- 10557 Berlin, Hanseatenweg 10. NUTS-Code: DE300.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Die Liegenschaft der Akademie der Künste am Hanseatenweg 10 in Berlin- Tiergarten aus dem Jahr 1960 mit einer Gesamt- BGF von ca. 12 000 m² soll einer Teilsanierung und Modernisierung unterzogen werden. Das Gebäude wurde nach den Plänen von Werner Düttmann gebaut. Die von Walter Rossow geschaffenen Außenanlagen und Gartenhöfe sind integrierter Bestandteil des Gesamtensembles, das heute unter Denkmalschutz steht. Das Gebäude besteht aus drei Bauteilen. Der zweigeschossigen Ausstellungshalle einschließlich Werkstätten mit Shed- bzw. Oberbelichtung im Norden, dem südlich vorgelagerten Theaterbau und den fünfgeschossigen Verwaltungs- und Atelierbau im Osten. Die 3 Bereiche werden durch Foyers und Glasgänge untereinander verbunden. Seit Fertigstellung 48 Jahren wurde nur unwesentlich in die Substanz oder in die technische Weiterentwicklung des Hauses investiert. Der überwiegende Teil der technischen Anlagen stammt aus der Entstehungszeit des Gebäudes und weist entsprechende Alterserscheinungen auf. Ersatzinvestitionen wurden nur partiell, ohne Verbesserung der Gebäudekonzeption vorgenommen. Im Jahr 2004 wurde ein Sanierungs- Modernisierungs- und Umbaukonzept für diesen Gebäudekomplex als ES- Bau erarbeitet. Die Planung beinhaltet ein Konzept, auf dessen Grundlage der gesamte Gebäudekomplex im Düttmanschen Sinne wieder hergestellt werden soll. Aus diesem Gesamtkonzept sollen Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaketes II umgesetzt werden. Hierfür stehen Mittel in Höhe von rd. 5 200 000 EUR brutto (Kostengruppe 200-700) zur Verfügung. Der Anteil Technische Ausrüstung ist mit ca. 2 015 000 EUR (brutto) veranschlagt. Es liegt ein aktuelles Energiekonzept von 12/2008, ein Brandschutzkonzept von 07/2007 und ein Entwurf für die Planung der Veranstaltungstechnik vor. Die ES- Bau und die bereits erstellten Gutachten sollen die Grundlage für die weitere Planung sein. Die geplante Baumaßnahme für "TGA" umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen: 1) Bauteil I Ausstellungsgebäude: — Umbau Foyer/ Toilettenanlagen, — Erneuerung Heizungsanlage. 2) Bauteil II Verwaltungsgebäude: — Energetische Optimierung (Fenster, Dachflächen, Außenwände, Decken und erdberührende Bauteile, — Solaranlage, — Wasser + Abwasserinstallation. 3) Bauteil III Studio: — Bühnentechnik außer Orchester- und Bühnenpodien, — Optimierung Lüftungsanlage.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 71300000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung nach § 51 HOAI (Anlagengruppen 1-5 und 8). Es ist beabsichtigt die Leistungsphase 2-9 stufenweise zu vergeben. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Die Kostenobergrenze für die KGR 300 + 400 beträgt 4 300 000 EUR brutto. Allgemeine Rahmenbedingungen: Es handelt sich hierbei um eine Zuwendungsbaumaßnahme im Sinne des § 44 BHO. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung – Teilprogramm „Grundsanierung und energetische Sanierung von Gebäuden“ – Es werden zunächst nur die Mittel für die Planung der Leistungsphase 2-6 (Vorbereitung der Vergabe) nach HOAI (neu) vergeben. Die Vergabereife muss spätestens bis zum 30.6.2010 nachgewiesen werden. Die Vergabereife ist dann gegeben, wenn für 80 % der Summe der Baukosten die Ausführungsplanung und die Vergabeunterlagen aufgestellt sind. Wird die Vergabereife bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht, entfällt die Bewilligung für die Umsetzung der Maßnahme. Die Auftragserteilung und Baubeginn muss bis spätestens Ende 2010 erfolgen. Die Abrechnung der Zuwendungsmittel muss bis 31.12.2011 erfolgen. Nach dem 31.12.2011 stehen keine Mittel mehr zur Verfügung.
II.2.2) Optionen: Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Beginn: 1.10.2009. Ende: 31.12.2011.
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragungen ist die Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 RBBau nachzuweisen.Für Personenschäden 511 292,00 EUR, für sonstige Schäden 306 775,00 EUR.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der RBBau. Weiterhin gilt die RZBau (Anhang § 44 VV BHO) und das BGB.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher davon betroffener Bietergemeinschaften.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Nein.
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Vollständig ausgefüllter und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen;
2. Nachweis über Führung der Berufsbezeichnung oder „Ingenieur“ durch Ausfüllen der Eintragungs- Nr. im Bewerbungsbogen oder durch Kopie der Eintragungsurkunde in die Ingenieurkammer, bei ausländischen Bewerbern ggf. Nachweis gemäß Richtlinie 2005/36/EG bzw. 2001/19/EG;
3. Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen Personen (im Falle einer GmbH z.B. durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, im Falle einer Bietergemeinschaft zusätzlich die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters)/Anlage 3;
4. Rechtsverbindlich unterzeichnete Eigenerklärung nach VOF § 11 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe)/Anlage 1;
5. Rechtsverbindlich unterzeichnete Unabhängigkeitserklärung nach VOF § 7, Absatz 2 (wirtschaftliche Zusammenarbeit/Unabhängigkeit)/Anlage 1;
6. Ggf. Angaben zu Auftragsanteilen, für die ein Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt wird/Angabe zu Antragsteilen in Bietergemeinschaften/Anlage 4;
7. Ggf. Verpflichtungserklärung, dass entsprechende Mittel zur Verfügung stehen falls sich der Bewerber den Kapazitäten anderer Unternehmen bedient/Anlage 2. Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen durch jedes beteiligte Büro - einschließlich Beilegen der Nachweise und Unterlagen - auszufüllen (ausgenommen Referenzobjekte, hierzu ist nur die insgesamt geforderte Zahl vorzulegen). Eingescannte Unterschriften ersetzen die rechtsverbindliche Unterschrift nicht. Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Ausschreibungen/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen VOF – Inland – Berlin erhältlich. Alternativ können Sie elektronisch über die Anschrift MjE3UGFSV1hjVFpjZGEvUVFhHVFkXVMdU1Q= unter Angabe der e- mail Adresse angefordert werden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Eigenerklärungen/Nachweisen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A2 z. Hd. Frau Blechschmidt, Fasanenstr. 87 in 10623 Berlin zu senden. Bitte kennzeichnen sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem Vermerk „Bewerbungsunterlagen“ - Bitte nicht öffnen – Ingenieurleistungen TGA – Teilsanierung Akademie der Künste, Abgabetermin: 11:00 Uhr. Eine persönliche Abgabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Sekretariat Referat A 2 erfolgen. Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens und die Unvollständigkeit der einzureichenden Nachweise und Unterlagen führt, ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschriften, zum zwingenden Ausschluss der Bewerbung.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist durch eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechende Dienstleistung in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 12 (1)c VOF zu erbringen. Die Angaben sind im Bewerbungsbogen einzutragen. Soweit sich der Bewerber hierzu Kapazitäten Dritter gem. § 12 (3) VOF bedient, ist eine Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmer unter Verwendung der Anlage 2 zum Bewerbungsbogen vorzulegen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre muss im Bereich Planung Technische Ausrüstung mindestens 150.000 € brutto betragen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Geschäftsjahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtung und Bürozugehörigkeit (Angestellte/freie Mitarbeiter);
2. Darstellung von 2 realisierten Referenzprojekten. Insbesondere Angaben zu Art der Baumaßnahme (Neubau/Modernisierung, Bauen im Bestand/Modernisierung bei laufendem Betrieb) max. 15 Pkt., Auftraggeber (privat/öffentlich) max. 10 Pkt., Gebäudetyp (Sonstige/Kulturbau/Denkmal) max. 15 Pkt., Planungs- und Realisierungszeitraum, Projektkosten KG 300+400 max. 10 Pkt., erbrachte Leistungsphasen in den einzelnen Anlagengruppen max. 48 Pkt und Besonderheiten der Baumaßnahme (Maß der Energieeffizienz) max.7 Pkt. Darüber hinaus wird die Vorlage von Referenzschreiben zu den eingereichten Projekten bewertet (positive Referenz hinsichtlich Kosten- und Termintreue, Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit, Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer) max. 5 Pkt. Die Darstellung der Referenzprojekte, die eine Beurteilung gemäß genannter Kriterien ermöglicht, ist auf jeweils ein DIN A 3 großes Blatt pro Projekt, einseitig bedruckt, zu beschränken. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht zugelassen und werden zur Beurteilung der Bewerbung nicht zugelassen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Die Summe der Büroinhaber und der festangestellten Mitarbeiter muss im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung mindestens 3 betragen. Beide Referenzprojekte nicht älter als 8 Jahre (abgeschlossen mit LP 8).
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ja. Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG bzw. 2001/19/EG gewährleistet ist;
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die im Projekt entsprechenden Fach- und Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigten Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen;
3. Bietergemeinschaften aus natürlichen und/oder Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden;
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzungen nach Ziff. 1 bis 3 erfüllen und ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§§ 13 Abs. 3, 12 Abs. 3 VOF).
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja.
IV.1.1) Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren. Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren. Maßnahme im Rahmen des Konjunkturpaketes II (Erlass BMVBS, B15-8163.6/1 vom 27.1.2009) gemäß § 14 VOF.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl:
3. Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 17.9.2009 - 11:00.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch.
VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes, Kaiser- Friedrich- Str. 16, D-53113 Bonn. Fax +49 2289499400.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 28.8.2009.
Ausschreibung veröffentlicht 01.09.2009
Zuletzt aktualisiert 03.03.2011
Wettbewerbs-ID 2-24383 Status Kostenpflichtig
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