Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-hort-mittagsbetreuung-schulstrasse-101440
Timestamp: 2020-06-02 13:30:04
Document Index: 184743498

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 47', '§ 123', '§ 36', '§ 47', '§ 4']

Ergebnis: Neubau des Hortes und der Mittagsbetreuung an der Schulstraße in Unterföhring
1. Preis: SRAP Sedlak Rissland Architekten, Nürnberg
2. Preis: jasarevic architekten bda dwb, Mehring
Hort und Mittagsbetreuung an der Schulstraße	, Unterföhring/ Deutschland
wa-2026716
bauwärts, München
Deutschland 3/0 Schulen Allgemein 3 Schulen 3/1 Vorschulische Einrichtungen, Kindergärten, Kindertagesstätten 3 Schulen 10/2 Parkhäuser, Tiefgaragen 10 Verkehr Nicht offener Wettbewerb
jasarevic architekten bda dwb, Mehring
Landschaftsarchitektin Susanne Schmid-Hergarten, München
Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (VgV-Verfahren)
Künftig sind insgesamt 300 Betreuungsplätze am Standort Schulstraße 1 Planungsaufgabe erforderlich, die sich verwaltungstechnisch auf 100 Plätze der Mittagbetreuung und 200 Hortplätze verteilen.
Die Wettbewerbsaufgabe war der Neubau eines Hortes und einer Mittagsbetreuung als Ersatz für die bestehenden Gebäude, einschließlich der Neuordnung und funktionalen Gliederung der Freiflächen auf dem Wettbewerbsgelände. Außerdem war neben den notwendigen Freiflächen auch eine Tiefgarage für die Mitarbeiter/innen von Hort und Mittagsbetreuung sowie für Lehrkräfte der Schule mit möglichst vielen Stellplätzen aber maximal 1.000 m2 zu planen.
Die Architektur sollte die östlich anschließende lockere Wohnbebauung berücksichtigen und angemessene Übergänge schaffen und die Abstandsflächen einhalten. Es waren maximal 2 Vollgeschosse + Dach oder 3 Vollgeschosse möglich.
Das bestehende Trafohäuschen musste nicht zwingend am derzeitigen Standort erhalten bleiben.
Aufenthaltsräume konnten im UG liegen, sofern diese ausreichend belichtet sind und einen Bezug zu den Freiflächen (Ausgänge, abgesenkte Bereiche) haben.
In Anlehnung an die Empfehlungen für die pädagogische Arbeit in bayerischen Horten, Bekanntmachung des StMAS sollten die räumlichen Bedingungen so beschaffen sein, dass sie den Bedürfnissen von jüngeren und älteren Schulkindern entsprechen.
Für die 200 Betreuungsplätze des Hortes war ein Neubau zu planen. Um die in Krippe und Kindergarten bereits umgesetzte Inklusion fortsetzen zu können, sollte der Neubau des Hortes entsprechende Möglichkeiten und Ressourcen vorhalten, um Kinder mit Behinderung oder von Behinderung bedrohten Kindern ab Schuleintritt angemessen betreuen und fördern zu können.
Integrative Kindertageseinrichtungen sind barrierefrei zu errichten und verfügen zusätzlich über 1 bis 2 Therapieräume, je nach Größe der Einrichtung.
NEUBAU MITTAGSBETREUUNG
Für die 100 Betreuungsplätze der Mittagsbetreuung war ebenfalls ein barrierefreier Neubau zu planen.
Die Einrichtungen müssen funktional getrennt sein, können aber in einem Baukörper untergebracht werden.
Eine Hausmeisterwohnung war in einem der Gebäude unterzubringen.
Eva Fischer, Landschaftarchitektin München
Sibylle Ebe, Architektin München (ständig anwesend)
Andreas Kemmelmeyer, 1. Bürgermeister Gemeinde Unterföhring
Gertrud Mörika, PWU Fraktion
Gisela Fischer, Bündnis 90/DIE GRÜNEN Fraktion
Sabine Fister, SPD Fraktion
Lorenz Ilmberger, CSU Fraktion
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die Verfasser der Arbeit mit der Tarnzahl 1008 auf der Grundlage ihres Wettbewerbsentwurfes und unter Berücksichtigung der Feststellungen des Preisgerichts mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen.
04/06/2019 S106 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Unterföhring: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2019/S 106-259725
Telefon: +49 8995081-324
Fax: +49 899508177324
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/a34dc11a-c842-4b16-b7c8-f604f3fa43ab
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/a34dc11a-c842-4b16-b7c8-f604f3fa43ab
Nichtoffener Realisierungswettbewerb „Neubau des Hortes und der Mittagsbetreuung an der Schulstraße in Unterföhring“
Das Gebäude des derzeit bestehenden Hortes an der Schulstraße soll abgerissen werden. Künftig werden an dieser Stelle in einem Neubau 300 Betreuungsplätze errichtet. Die Mittagsbetreuung soll 100 Kinder beherbergen. Im Hort werden 200 Plätze zur Verfügung gestellt.
Das Wettbewerbsgebiet umfasst das bestehende Hortgelände und die nördlich davon gelegene Fläche einschließlich des Bereichs mit der Interimslösung für die Mittagsbetreuung. Eine Tiefgarage ist ebenfalls zu planen.
Es hat eine Größe von rd. 3 500 m2.
Die Bausumme wird derzeit auf ca. 8,3 Mio EUR geschätzt
Um zum Auswahlverfahren für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen zu werden, ist die fristgerechten vollständige Bewerbung unter Verwendung des Bewerbungsbogens mit allen geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweisen und Unterschriften erforderlich. Weiter erforderlich ist die Erfüllung der Anforderungenan den Berufsstand und die Einreichung einer Referenz, die ein realisiertes Projektvergleichbarer Komplexität betrifft (mindestens Honorarzone III).
Im Bewerbungsbogen ist ein Projektblatt für die einzureichende Referenz enthalten: Die hier geforderten Angaben sind auszufüllen und die Darstellung der Referenz (Fotos, Pläne etc.) auf einer DIN A3-Seite ist als Anlage beizulegen.
Als Referenzen werden auch Projekte anerkannt, die Bewerber in einem anderen Büro erbracht haben, vorausgesetzt der dortige Büroinhaber bestätigt schriftlich eine wesentliche inhaltliche Mitarbeit des Bewerbers an diesem Projekt. Die schriftliche Bestätigung ist der Referenz beizulegen.
Reicht ein Bewerber mehrere Referenzen ein, muss er angeben, welche Referenz gewertet werden soll. Erfolgt diese Angabe nicht, wird die Referenz gewertet, die im Anlagenverzeichnis als erste aufgeführt ist.
Bei der Auswahl wird eine Rangfolge unter den zugelassenen Teilnehmern ermittelt. Er gibt die Bewertung keine hinreichende Differenzierung (Punktgleichstand, sehr geringer Punktabstand), erfolgt die Entscheidung per Los. Ist eine Auslosung erforderlich, erfolgt diese unter Aufsicht einer vom Auslober unabhängigen Person.
Die Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer, die Bewertungsmatrix sowie die Anforderungen an die Eignung sind ebenfalls dem Bewerbungsbogen und seinen Anlagen zu entnehmen.
Nach Abschluss des Wettbewerbs wird die Ausloberin mit allen Preisträgern ein Verhandlungsverfahrenohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV durchführen. Die Vergabeunterlagen gemäß VgV werden denPreisträgern übermittelt.Vor Beginn der Auftragsverhandlungen müssen die PreisträgerInnen ihre Eignung fürdie Ausführung der Planungsaufgabe nachzuweisen. Dabei sind folgende Eignungskriterien zu erfüllen:
— Nachweis zur Befähigung der Berufsausübung für ArchitektIn und LandschaftsarchitektIn,
— Nachweis über eine Berufshaftpflicht über mindestens 3,0 Mio EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für sonstige Schäden, mindestens zweifache Deckungssumme pro Jahr. Der Nachweis ist jeweils von ArchitektIn und LandschaftsarchitektIn zu erbringen.
Es besteht die Möglichkeit, im Hinblick auf die erforderliche Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Büros in Anspruch zu nehmen, wenn nachgewiesen wird, dass die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen. Im Fall dieser Eignungsleihe gemäß § 47 VgV werden die zusätzlichen Kapazitätenzu den Umsatz- und Beschäftigenzahlen hinzuaddiert. Bedient sich ein Bieter der Eignungsleihe sind zuden Auftragsverhandlungen für den Nachunternehmer die Erklärung nach §§ 123 und 124 GWB überdas Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe sowie die Verpflichtungserklärung nach § 36 Abs. 1 VgV vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung über die gemeinsame Haftung von Bieter und Nachunternehmer für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in den Vergabeverhandlungen mit 45 % gewichtet. Die weiteren Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sind dem Bewerbungsbogen als Anlage beigefügt.
Anforderung an den Berufsstand: Bewerber folgender 2 Fachrichtungen vertreten: Architekt/-in und Landschaftsarchitekt/-in. Bewerbergemeinschaften sind zulässig und gewünscht. Bei Bewerbergemeinschaften müssen sich alle Mitglieder zu einer gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten und eine bevollmächtigten Vertreter benennen. Bewerbergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Bewerbungsbogen aus.
— Architektonische Idee,
Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von 65 000 EUR netto zur Verfügung.
1) Preis 26 000 EUR;
2) Preis 16 200 EUR;
3) Preis 9 800 EUR;
Für Anerkennungen werden insgesamt 13 000 EUR zur Verfügung gestellt.
Sibylle Ebe (Stellvertreterin, ständig anwesend), Architektin, München
Eva Fischer (Stellvertreterin, ständig anwesend), Landschaftsarchitektin, München
Prof. Thomas Hammer (Stellvertreter), Architekt, München
Michaela Ausfelder (Stellvertreterin), Architektin, München
Gertrud Mörike, PWU Fraktion
Dr. Günther Ernstberger (Stellvertreter), PWU Fraktion
Johannes Mecke (Stellvertreter), Bündnis 90/DIE GRÜNEN Fraktion
Jutta Schödl (Stellvertreterin), SPD Fraktion
Marianne Rader (Stellvertreterin), CSU Fraktion
Lothar Kapfenberger (Berater ohne Stimmrecht), Gemeinde Unterföhring
Susanne Bauer (Beraterin ohne Stimmrecht), PV Äußerer Wirtschaftsraum München
Frau Seyr (Beraterin ohne Stimmrecht), Landratsamt München; Kindertagesbetreuung
Frau Kummerer-Beck (Beraterin ohne Stimmrecht), AWO
Frau Mertens (Beraterin ohne Stimmrecht), Leitung Hort
Frau Hofmann (Beraterin ohne Stimmrecht), Direktorin, Grundschule
Der Gemeinderat behält es sich vor zu entscheiden, ob das Wettbewerbsergebnis von 2018 (mit Sanierung des Horts) oder das Ergebnis dieses Verfahrens oder keines der Beiden umgesetzt werden soll. Nur für das umzusetzende Projekt gilt die Weiterbeauftragung. Die Teilnehmer, insbesondere die Preisträger, des nicht umgesetzten Projekts haben keine Ansprüche auf Umsetzung oder Schadensersatz.
Information zur Erfüllung an den Berufsstand/Bewerbergemeinschaft:
Die LandschaftsarchitektIn ist von den für die Teilnahme am Wettbewerb ausgewählten Bewerbern spätestens bis zum Rückfragenkolloquium zu benennen. Hierfür ist der vollständig ausgefüllte Nachweisbogen für LandschaftsarchitektInnen, der als Anlage an den Bewerbungsbogen angefügt ist, bis zum 20.09.2019 per Mail oder Post an die Verfahrensbetreuung zu schicken.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Änderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gem. Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung ArchitektIn zu führen. Ist in den jeweiligen Herkunftsstaaten die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55 EU (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsmäßigem Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person oder der bzw. die Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.
Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Bekanntmachung erfüllt sein. Alle Bewerber haben ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen und im Bewerbungsbogen darzulegen. Jeder Bewerber/jede Bewerbergemeinschaft darf nur eine Wettbewerbsarbeit einreichen. Mehrfachbewerbungen haben den Ausschluss zur Folge. Teilnahmehindernisse sind in § 4(2) PRW 2013 beschrieben.
Der Zulassungsbereich umfasst die EWR-Mitgliedsstaaten und die Staaten des WTO-Beschaffungsübereinkomms GPA.
Voraussichtlich geforderte Wettbewerbsleistungen
1) Schwarzplan M 1:2.000;
2) Lageplan/ Städtebauliches Konzept M 1:500;
3) Realisierungskonzept M 1:200.
Mit Grundrissen sämtlicher Geschosse mit Raumnummern, notwendigen Schnitten und allen Ansichten. Eintragung der Lage der Schnitte im Erdgeschossgrundriss.
4) Systemschnitt Fassade M 1:50
Inkl. Angabe der Materialien
5) Einfache Perspektiven / schematische Skizzen
Zwei selbstgewählte isometrische oder perspektivische Darstellungen der Bebauung aus Augenhöhe in Skizzenform anzufertigen
6) Erläuterungen in Text, Bild, Piktogrammen etc.
Die Erläuterungen in Form von Text, Bild, Piktogrammen sollen die Entwurfsvorstellungen verdeutlichen und ergänzen. Die Erläuterungen sind in den Plan zu integrieren.
Die Zuordnung und Zonierung der Freiflächen zu den beiden Einrichtungen ist darzustellen.
7) Flächen- und Kubaturermittlung
Nachweis des Raumprogramms, der überbauten Grundfläche (GR1) und unterbauten Grundfläche (GR2) sowie BRI, BGF und NF
8) Modell M 1:500
Darstellung der Bebauung als Teil des Massenmodells für das gesamte Wettbewerbsgebiet
— Aufforderung zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 26.7.2019,
— Ausgabe der Unterlagen: 8.8.2019,
— Rückfragen: 27.8.2019,
— Rückfragenkolloquium: 20.9.2019,
— Abgabetermin für die Arbeiten ist der 22.10.2019,
— Abgabetermin für die Modelle ist der 29.10.2019,
— Sitzung Preisgericht: 20.1.2020.
Fax: +49 899508177324Internet-Adresse: www.unterfoehring.de