Source: https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/ma-es/Seiten/pruefungsordnung.aspx
Timestamp: 2018-10-17 04:49:44
Document Index: 52311367

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 10', '§ 7', '§ 7', '§ 4', '§ 17']

Prüfungsordnung MA Empowerment Studies
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(1) Studienvoraussetzungen für die Aufnahme des Studiums im unter § 1 genannten Masterstudiengang sind:
ein Bachelorabschluss oder ein vergleichbarer Hochschulabschluss in einem gesellschaftswissenschaftlichen Studiengang (z. B. Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaft, Pädagogik, Psychologie). Das Bachelor- oder vergleichbare Hochschulstudium muss mit mindestens 210 ECTS-Punkten abgeschlossen worden sein. Die Gesamtnote des Studienabschlusses muss mindestens 2,5 betragen;
Nachweis der besonderen Eignung für den Masterstudiengang Empowerment Studies, dargelegt in einem Motivationsschreiben (max. 1000 Wörter) sowie einem ausführlichen tabellarischen Lebenslauf. Sie sollen Aufschluss geben über das besondere Interesse am Masterstudiengang Empowerment Studies sowie über studienrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten. Auf der Webseite des Studiengangs werden die hier genannten Kriterien durch Beispiele erläutert.
(2) Abweichend von Abs. 1 Nr.1 S. 2 kann eine Studienbewerberin oder ein Studienbewerber mit 180 ECTS-Punkten unter Auflage zugelassen werden. Die Auflage gilt als erfüllt, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber bis zum Antrag auf Zulassung zur Master-Thesis Nachweise über fachlich angeleitete und mit den Inhalten des Master-Studiums in Verbindung stehende Praxiserfahrungen im Umfang von mindestens 640 Stunden sowie einer von der oder den Praxisstellen unabhängige Begleitung oder Reflexion vorlegt. Ist in dem Studienabschluss nach Absatz 1 Nummer 1 ein Praxisanteil von mindestens 100 Tagen enthalten, können auch Leistungen im Umfang von 30 CP in einem Studiengang gemäß Absatz 1 Nummer 1 zur Erfüllung der Auflage anerkannt werden, sofern hinsichtlich der Studien- und Prüfungsleistungen kein wesentlicher Unterschied besteht bzw. im Falle von außerhochschulischen Leistungen diese gleichwertig sind. Die Praxiserfahrungen gemäß Satz 2 oder die Leistungen gemäß Satz 3 müssen nach dem Abschluss gemäß Absatz 1 Nummer 1 erbracht worden sein.
(3) Zugang zum Studiengang können auch Bewerberinnen und Bewerber erlangen, die zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses die Studienvoraussetzung gem. Abs. 1 Nr. 1 noch nicht nachweisen können, sofern sie das Fehlen nicht zu vertreten haben. Für die Feststellung der Eignung wird die Studienvoraussetzung vorläufig durch den Nachweis einer nach den bis zum Bewerbungszeitpunkt vorliegenden Prüfungsleistungen ermittelten Durchschnittsnote ersetzt. Der Nachweis über die Erfüllung der Studienvoraussetzung gem. Abs. 1 Nr. 1 ist spätestens fünf Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu erbringen; andernfalls erlischt die Einschreibung.
(4) Soweit es mehr Bewerbungen, die die Voraussetzungen nach Abs. 1 und 2 erfüllen, gibt, als Studienplätze zur Verfügung stehen, wird unter den Bewerberinnen und Bewerbern eine weitere Auswahlentscheidung mit dem Ziel der Erstellung einer Rangfolge durchgeführt. Hierbei werden die Gesamtnote gemäß Abs. 1 Nr. 1 S. 3 mit einem Anteil von 52% und der Grad der besonderen Eignung für den Studiengang mit einem Anteil von 48% berücksichtigt. In den Fällen des Abs. 3 geht die vorläufig ermittelte Durchschnittsnote anstelle der Gesamtnote in die Auswahlentscheidung ein. Die Bewertung der besonderen Eignung erfolgt auf der Basis:
1. der Einschlägigkeit der Leistungen im Erststudium in Bezug auf den hier angestrebten Masterstudiengang (nachweisbar z.B. durch das Thema der Thesis, Themen von anderen Prüfungsleistungen im Erststudium, einschlägige Schwerpunktsetzungen);
2. nachgewiesener einschlägiger Erfahrungen außerhalb des Erststudiums (z.B. Praktika, berufliche Erfahrungen, freiwilliges Engagement).
Die gemäß Abs. 6 gebildete Kommission bewertet diese beiden Aspekte mit Noten, die zu je 24% in die Gesamtbewertung einfließen. Die Einschlägigkeit bezieht sich auf die Ziele und Inhalte des Masterstudiengangs Empowerment Studies. Auf der Webseite des Studiengangs werden die hier genannten Kriterien durch Beispiele erläutert.
(5) Weisen Bewerberinnen und Bewerber für die Ziele und Inhalte des Masterstudiengangs Empowerment Studies als einschlägig zu beurteilende Praxiserfahrung aus beruflicher Tätigkeit von mindestens zwölf Monaten Dauer nach, werden diese Leistungen auf Antrag für die Erstellung einer Rangfolge gem. Abs. 4 S. 1 mit einem Verbesserungsfaktor von bis zu einer Notenstufe (absoluter Wert max. 1,0) bei der Gesamtnote bzw. der vorläufigen Durchschnittsnote berücksichtigt. Die Einschlägigkeit gemäß S. 1 und der im Einzelfall anzuwendende positive Korrekturfaktor werden durch die gemäß Abs. 6 gebildete Kommission festgestellt.
(6) Für die Durchführung des Verfahrens nach Abs. 1 bis 5 bestellt der Fachbereichsrat eine Kommission aus mindestens drei nach § 10 RahmenPO geeigneten Prüferinnen und/oder Prüfern des Masterstudiengangs. Entscheidungen über die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen des Verfahrens nach Abs. 1 und 2 fallen abweichend von § 7 Abs. 6 RahmenPO in die Zuständigkeit der Kommission. § 7 Abs. 6 S. 4 und 5 RahmenPO gelten entsprechend. Die Amtszeit der Kommission beträgt zwei Jahre.
(1) Die Regelstudienzeit beträgt im Studiengang „Empowerment Studies“ drei Semester und im Studiengang „Empowerment Studies (Teilzeit)“ sechs Semester. Das Studium kann jeweils zum Wintersemester aufgenommen werden.
(3) Der Studiengang ermöglicht Schwerpunktsetzungen. Ein mit Erfolg belegter Studienschwerpunkt wird im Master-Zeugnis ausgewiesen. Voraussetzungen dafür sind:
erfolgreiche Prüfungsleistungen in Lehrveranstaltungen, die für diesen Schwerpunkt ausgeschrieben sind, im Umfang von mindestens 48 Creditpointsn
(4) Der Gesamtstudienumfang beträgt 36 Semesterwochenstunden (SWS). Die Verteilung der Semesterwochenstunden im Einzelnen ergibt sich aus dem Studienverlaufsplan in Anlage 1 (Vollzeit) bzw. Anlage 2 (Teilzeit).
(5) Für das gesamte Studium werden insgesamt 90 Creditpoints (CP) vergeben.
(6) Im Falle des § 4 Abs. 2 werden für das gesamte Studium insgesamt 120 CP vergeben.
​MES 1: Menschenrechte 9 CP
​MES 2: Theorie der Gesellschaft und des politisches Handeln
​MES 3: Empowerment
​12 CP
​MES 4: Gesellschaftspolitische Handlungskompetenzen
​MES 5: Grundlagen des Sozialmanagements
​MES 6: Sozialwissenschaftliche Methoden 18 CP
MES 7: Master-Thesis 24 CP
MES 8: Master-Kolloquium
Abweichend von § 17 Abs. 10 RahmenPO wird der erfolgreiche Besuch der Veranstaltungen MES 1.1, MES 3.1, MES 4.2, MES 5.2, MES 6.1, MES 6.3, sowie MES 6.4 mit dem Ergebnis „bestanden“ bzw. „nicht bestanden“ und einem Testat abgeschlossen.
(1) Zur Master-Thesis wird zugelassen, wer alle Prüfungen bis auf die Testate MES 5.2 und MES 6.4.
Aus den Noten der Modulprüfungen, sowie der Master-Thesis und des Kolloquiums wird eine Gesamtnote gebildet. Bei der Bildung der Gesamtnote werden die Noten der Module MES 1 bis MES 6 mit jeweils 10%, die Note der Master-Thesis mit 30% und die Note des Kolloquiums mit 10% gewichtet.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt am 01.07.2016 in Kraft. Sie gilt für alle Studentinnen und Studenten der Master-Studiengänge „Empowerment Studies“ und „Empowerment Studies (Teilzeit)“, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2016/2017 aufnehmen.
(2) Studierende, die ihr Studium im Master-Studiengang „Empowerment Studies“ oder im Master-Studiengang „Empowerment Studies (Teilzeit)“ vor In-Kraft-Treten dieser Prüfungsordnung aufgenommen haben, werden auf Antrag in den gesamten Geltungsbereich dieser Prüfungsordnung für den entsprechenden Studiengang und der RahmenPO übernommen. Bisherige Prüfungsleistungen werden von Amts wegen angerechnet.
(3) Die Prüfungsordnung für die Masterstudiengänge "Empowerment Studies" und "Empowerment Studies (Teilzeit)“ an der Hochschule Düsseldorf vom 25.08.2015 (Verkündungsblatt der Hochschule Düsseldorf Nr. 411) wird zum Ende des Sommersemesters 2020 außer Kraft treten. Dieser Zeitpunkt gilt auch für Wiederholungsprüfungen.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fachbereichsrates des Fachbereichs Sozial- und Kultur­wissenschaften vom 16.12.2015 und des Eilentscheids des Fachbereichsratsvorsitzenden des Fachbereichsrats des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften vom 15.03.2016 sowie der Feststellung der Rechtmäßigkeit durch das Präsidium vom 02.05.2016.
Düsseldorf, den 10.05.2016
​Hier finden Sie die aktuelle Prüfungsordnung, gültig für alle Studierende, die ab dem WS 2016/17 ihr Studium beginnen oder in diese Prüfungsordnung gewechselt sind.
Prüfungsordnung (Vollzeit und Teilzeit) 2015
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/958/pdf/vb452.pdf
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/1022/pdf/vb503.pdf
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2017/1083/pdf/vb550.pdf
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2018/1166/pdf/vb589.pdf
Zuletzt geändert am 21.03.2018 18:18