Source: https://ausschreibungen.net/neue/ausschreibung/geooekologie/flora-erstellung-eines-artenschutzrechtlichen-fachbeitrages.html
Timestamp: 2020-04-01 10:47:03
Document Index: 220308073

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 30', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 89', '§ 89', '§ 261', '§ 263', '§ 264', '§ 299', '§ 108', '§ 333', '§ 335', '§ 2', '§ 232', '§ 232', '§ 123', '§ 124', '§ 122', '§ 42', '§ 45', '§ 45', '§ 122', '§ 42', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 122', '§ 42', '§ 46']

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Flora: Erstellung eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrages
vergabe.hessen.de/…/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16f1d38f247-501b8d57fdc2807b
8901-2020
I.1) Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
Dezernat BA2
Telefon: +49 561/7667-424
E-Mail: christian.richter mobil.hessen.de
Internet: vergabe.hessen.de
I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16f1d38f247-501b8d57fdc2807b Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle: Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Untere Königsstraße 95 Kassel 34117 Deutschland Kontaktstelle(n): Hessen Mobil – Straßen und Verkehrsmanagement Kassel; Dezernat BA2 Hr. Richter Telefon: +49 561/7667-424 E-Mail: christian.richter mobil.hessen.de Fax: +49 561/7667-151 NUTS-Code: DE73 Internet-Adresse(n): Internet: vergabe.hessen.de Adresse des Beschafferprofils: Internet: www.mobil.hessen.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: Internet: vergabe.hessen.de
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: B254 OU Lauterbach, Kartierungen und Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag Referenznummer der Bekanntmachung: VG-0522-2019-0188
II.1.4) Kurze Beschreibung: Im Zuge des Planungsvorhaben zur B 254 OU Lauterbach werden nachstehende Dienstleistungen im Rahmen dieses Vergabeverfahrens angefragt: Kartierleistungen: — Avifauna, — Fledermäuse, — Haselmaus, — Biber/Fischotter, — Reptilien, — Fische, Rundmäuler, Krebse, — Schmetterlinge, — Libellen, — Gemeine Flussmuschel und Flussperlmuschel, — Heuschrecken, — Eingabe der Daten in Multibase, — Flora. Erstellung Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag.
II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DE725
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Für das unter Pkt. II.1.4) dieser Bekanntmachung genannte Vorhaben sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu erbringen: Kartierleistungen: — Avifauna, — Fledermäuse, — Haselmaus, — Biber/Fischotter, — Reptilien, — Fische, Rundmäuler, Krebse, — Schmetterlinge, — Libellen, — Gemeine Flussmuschel und Flussperlmuschel, — Heuschrecken, — Eingabe der Daten in Multibase, — Flora. Erstellung Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag Leistungszeitraum, Fristen: Späteste Zuschlagserteilung 31.3.2020 Weitere Zwischentermine ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession Beginn: 31.03.2020 Ende: 31.01.2022 Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: § 123 (1) GWB: Öffentliche Auftraggeber schließen ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme aus, wenn sie Kenntnis davon haben, dass eine Person, deren Verhalten nach Absatz 3 dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist wegen einer Straftat nach: 1) § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland); 2) § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen; 3) § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte); 4) § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden; 5) § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden; 6) § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr); 7) § 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern); 8) den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete); 9) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder 10) den §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuches (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung). § 123 (4) GWB: Öffentliche Auftraggeber schließen ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren aus, wenn 1) das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde oder 2) die öffentlichen Auftraggeber auf sonstige geeignete Weise die Verletzung einer Verpflichtung nach Nummer 1 nachweisen können. Satz 1 ist nicht anzuwenden, wenn das Unternehmen seinen Verpflichtungen dadurch nachgekommen ist, dass es die Zahlung vorgenommen oder sich zur Zahlung der Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung einschließlich Zinsen, Säumnis- und Strafzuschlägen verpflichtet hat. § 124 (1) Nr.2 GWB: Öffentliche Auftraggeber können unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausschließen, wenn das Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: — § 45 (4) Nr. 2. VgV: Berufshaftpflichtversicherung. Folgender Versicherungsschutz wird gefordert: — 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und — 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr beträgt. Als Beleg hierfür ist eine Bestätigung der Versicherung (z. B. in Form einer Kopie der Versicherungspolice) den Unterlagen beizufügen. Bei Unterschreitung der geforderten Berufshaftpflichtversicherungsdeckungssumme ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz auf die geforderten Deckungssummen erhöht wird. Bei einer Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft ist der Nachweis von jedem Mitglied der Gemeinschaft gesondert zu erbringen. — § 45 (2) VgV: Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß Punkt III.1.2) wird als Mindeststandard gefordert.
III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Zur Beurteilung der Eignung sind folgende Angaben zu machen bzw. Unterlagen vorzulegen. — § 46 (3) 1 VgV: Ausführung von Leistungen in den letzten 8 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Für die folgenden Aufgabenbereiche: — Faunistische Kartierung, — Floristische Kartierung, — Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag. Sind vom Bieter Referenzprojekte zu benennen. — § 46 (3) Nr. 8 VgV: Durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren. Der Bieter hat zum Nachweis der Eigung (§ 46 (3) 1 VgV) Referenzprojekte zu benennen; diese Referenzprojekte müssen gemäß den Teilnahmeunterlagen bestimmten Mindestanforderungen hinsichtlich Leistungsumfang und Projektbeschaffenheit entsprechen. Die Referenzprojekte sind für den Nachweis der Eignung nach § 46 (3) 1 VgV durch ausgestellte und unterschriebene Bescheinigungen des jeweils zuständigen Auftraggebers zu belegen, die Vorlage einer Kopie ist ausreichend. Die Unterlagen sind zusammen mit dem Angebot einzureichen. Sofern die vorbenannten Leistungen gemäß § 46 (3) 1 VgV von Unterauftragnehmern erbracht werden, so sind an den entsprechenden Stellen die Nachweise und Angaben der für die Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Mindeststandard zu § 46 (3) 1 VgV: Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die nachfolgenden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind: — Nachweis von einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich „Faunistische Kartierung“, das in den letzten 8 Jahren erbracht wurde, — Nachweis von einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich „Floristische Kartierung“, das in den letzten 8 Jahren erbracht wurde, — Nachweis von einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich „Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag“, das in den letzten 8 Jahren erbracht wurde, — Die Referenzprojekte aus den Aufgabenbereichen „Faunistische Kartierung“, „Floristische Kartierung“ und „Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag“ müssen den jeweils bestimmten Anforderungen gemäß dem Vordruck „Eigenerklärung zur Eignung“ genügen.
III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags Vertragsstrafenregelung für: — Tariftreue. Der Bewerber sowie die Unterauftragnehmer und Verleihunternehmen haben sich mit dem Teilnahmeantrag zur Einhaltung der Tariftreue und Mindestentgelt zu erklären.
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag: 13.02.2020 Ortszeit: 10:30
IV.2.6) Bindefrist des Angebots Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.03.2020
IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote Tag: 13.02.2020 Ortszeit: 10:30 Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Entfällt
VI.3) Zusätzliche Angaben Unterlagen, die im Original nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind (z. B. Referenzbescheinigungen, Nachweis der Berufshaftpflicht), sind in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen; es ist mit den Angebotsunterlagen immer eine Kopie des Originaldokumentes gemeinsam mit der beglaubigten Übersetzung einzureichen Die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Unterlagen für das Angebot sind zu verwenden. Der Auftraggeber stellt den Bewerbern kostenfrei die Unterlagen für das Angebot zur Verfügung, welche der Auftragsbekanntmachung in digitaler Form angehängt sind. Das Angebot ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der Aufforderung zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung / Ausfüllung der zur Verfügung gestellten Angebotsunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht fristgerechte Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Für die Bieterauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Ein Verweis auf frühere Angebote reicht nicht aus.
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 Darmstadt 64283 Deutschland Telefon: +49 6151/125816 Fax: +49 6151/126834
VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Wilhelmstraße 10 Wiesbaden 65185 Deutschland Telefon: +49 611366-0 E-Mail: post mobil.hessen.de Fax: +49 611366-3435 Internet: mobil.hessen.de
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung Tag: 08.01.2020
Geonet Ausschreibung 30825 vom 13.01.2020