Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=09.02.2011&Aktenzeichen=B%206%20KA%201/10%20R
Timestamp: 2019-07-22 02:31:32
Document Index: 231564245

Matched Legal Cases: ['§ 92', '§ 95', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 103']

BSG, 09.02.2011 - B 6 KA 1/10 R - dejure.org
https://dejure.org/2011,5717
BSG, 09.02.2011 - B 6 KA 1/10 R (https://dejure.org/2011,5717)
BSG, Entscheidung vom 09.02.2011 - B 6 KA 1/10 R (https://dejure.org/2011,5717)
BSG, Entscheidung vom 09. Februar 2011 - B 6 KA 1/10 R (https://dejure.org/2011,5717)
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Vertragärztliche Versorgung; Zulassungsbeschränkung; Geltung der Änderung des Zuschnitts der Arztgruppen in den Bedarfsplanungsrichtlinien auch für neu in die Arztgruppen einbezogene Untergruppen
§ 92 Abs 1 S 2 Nr 9 SGB 5, § 95 Abs 2 S 7 SGB 5, § 101 S 1 Nr 1 SGB 5 vom 21.12.1992, § 101 Abs 1 S 1 Nr 1 SGB 5 vom 23.06.1997, § 101 Abs 1 S 2 SGB 5 vom 23.06.1997
Anträge auf Genehmigung der Anstellung eines Chirurgen in einem zugelassenen MVZ sind bei Sperrung des Planungsbereichs für die bedarfsplanungsrechtliche Arztgruppe der Chirurgen abzulehnen; Anträge auf Genehmigung der Anstellung eines Chirurgen in einem zugelassenen MVZ bei Sperrung des Planungsbereichs für die bedarfsplanungsrechtliche Arztgruppe der Chirurgen
Genehmigung der Anstellung eines Facharztes für Plastische Chirurgie für ein Medizinisches Versorgungszentrum bei Zulassungsbeschränkungen für Chirurgen im Sinne des Bedarfsplanungsrechts nach Änderung des Zuschnitts der Arztgruppen in den Bedarfsplanungsrichtlinien
Zulassungssperren bei Chirurgen gelten auch für Plastische Chirurgen
Zulassungssperre im MVZ gilt auch für Plastische Chirurgen
aerztezeitung.de (Pressemeldung, 26.02.2011)
Zulassungssperre im MVZ für Plastische Chirurgen im für Chirurgen gesperrten Bezirk
SG Nürnberg, 18.04.2007 - S 6 KA 26/06
Ein rechtlicher Grundsatz, dass die Arztgruppe i.S.d. Bedarfsplanungsrechts notwendig mit Fach- bzw. Teilgebieten i.S.d. Weiterbildungsrechts identisch sein müssen, existiert nicht (vgl. BSG, Urteile vom 09.06.1999 - B 6 KA 37/98 R - und vom 09.02.2011 a.a.O.).
Die planungsrechtliche Zuordnung vollzieht der GBA im Rahmen der gesetzlichen Ermächtigung des § 101 SGB V, die gerichtlich nur nach den Maßstäben überprüft werden kann, die die Rechtsprechung zur gerichtlichen Kontrolle der Richtlinien des GBA entwickelt hat (BSG, Urteil vom 09.02.2011 a.a.O.).
Dies habe auch das BSG im Urteil vom 09.02.2011 - B 6 KA 1/10 R - bestätigt.
Die BPlRÄ stellen in ihrer jeweils geltenden Fassung für die Landes- wie auch für die Zulassungsausschüsse verbindliches Recht dar (BSG vom 09.02.2011 - B 6 KA 1/10 R).
Die Arztgruppenspezifik der Bedarfsplanung folgt auch aus verschiedenen Regelungen des § 101 (Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, Satz 5, Abs. 2 Nr. 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 und 2, Abs. 5 Satz 1 und 2) sowie aus § 103 Abs. 2 Satz 3 SGB V (vgl. hierzu BSG, Urteil vom 09.02.2011, B 6 KA 1/10 R, Rdnr. 19).
4 Dr. B. K. verordnete über sein 68. Lebensjahr hinaus weiterhin unter anderem Arzneimittel zu Lasten gesetzlicher KKn (betr BKK Herkules siehe das PKH-Verfahren B 6 KA 1/10 BH, betr DAK siehe das hier betroffene Verfahren B 6 KA 2/10 BH und betr KKH Allianz siehe das Verfahren B 6 KA 3/10 BH).