Source: https://www.wkt-bremen.de/mitgliedschaft/satzung/
Timestamp: 2018-05-22 11:30:46
Document Index: 304706003

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 26', '§ 26']

Satzung - Wander-Kanuverein am Torfkanal e.V.
Der Verein führt den Namen »Wander-Kanuverein am Torfkanal« und hat seinen Sitz in Bremen.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz »e.V.«.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports sowie die Förderung der Jugendhilfe.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die gemeinsame Ausübung des Kanubreitensports, die Durchführung von bzw. Teilnahme an sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten und die Lagerung von Booten der Vereinsmitglieder sowie der vereinseigenen Boote.
Der Verein hat die Aufgabe den Kanubreitensport zu fördern und zu pflegen.
Die Verwirklichung dieser Aufgabe setzt der Verein vor allen Dingen in der Förderung von Kindern und Jugendlichen
im Rahmen einer sinnvollen und aktiven Freizeitgestaltung sowie von Familien, Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen im Bereich des Kanubreitensportes um.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke", §§ 51 - 68 Abgabenverordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht
Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sich bereit erklären, den Vereinszweck und die Vereinsaufgaben zu unterstützen. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.
Mitglieder, die nicht die aktive Mitgliedschaft anstreben, werden als Fördermitglieder geführt.
Gegen eine Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, kann innerhalb eines Monats nach Zugang schriftlich Beschwerde eingelegt werden. Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet endgültig über die Beschwerde. Ein Anspruch auf eine Mitgliedschaft besteht nicht.
a) Austritt (Absatz 2),
b) Ausschluss (Absatz 3),
c) Streichung aus der Mitgliederliste (Absatz 4),
d) Tod oder Löschung der justistschen Person (Absatz 5).
Ein Mitglied kann jederzeit zum Ende des Kalenderjahres schriftlich gegenüber einem Vorstandsmitglied seinen Austritt erklären. Der Beitrag für das laufende Kalenderjahr ist noch zu zahlen.
Ein Miglied kann
a) bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung,
c) wegen groben unsportlichen oder unsozialen Verhaltens
d) oder aus sonstigen schwerwiegenden Gründen, bei denen die Interessen oder das Ansehen des Vereins geschädigt werden, durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.
Vor der Entscheidung des Vorstands ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.
Das ausgeschlossene Miglied kann innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses schriftlich Einspruch einlegen. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
Bis zur endgültigen Entscheidung der Mitgliederversammlung bzw. eines ordentlichen Gerichts ruhen die Rechte aus der Mitgliedschaft.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, wobei der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen unbeschadet bleibt. Eine Rückzahlung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.
Von den Mitglieder werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins. Sie werden von der Mitgliederversammlung beschlossen und in der Beitragsordnung veröffentlicht.
Jedem Mitglied stehen die Räumlichkeiten des Vereins gemäß der Bootshausordnung zur Verfügung. Für die in die Vereinsanlagen eingebrachten Gegenstände übernimmt der Verein keine Haftung.
Alle Mitglieder haben das Recht stimmberechtigt an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und dort Anträge zu stellen (aktives Wahlrecht).
Volljährige aktive Mitglieder haben das Recht sich wählen zu lassen. Jugendliche Mitglieder ab 16 Jahren haben das Recht sich als Jugendsprecher wählen zu lassen (passives Wahlrecht).
Mitglieder, die mit ihrer Beitragszahlung im Rückstand sind, haben keine Stimmberechtigung in der Mitgliederversammlung und auch kein passives Wahlrecht.
Alle Mitglieder haben das Recht an Vorstandssitzungen teilzunehmen und dort Anträge zu stellen.
Jedes aktive Mitglied ist durch den Verein über die DKV-Gruppenversicherung bei der Sportausübung oder bei der Teilnahme an Veranstaltungen im Bootshaus gegen Sportunfallschäden versichert. Es werden hieraus die Leistungssegmente Todesfall- und Invaliditätsentschädigung sowie Bergungskosten reguliert. Die sogenannten Krankenkosten, die aus einem Unfall resultieren, werden von den jeweiligen Krankenversicherungsträgern übernommen. (Dieses Recht wird erst nach der Gründung und dem Beitritt zum Landes-Kanuverband Bremen angestrebt und ist erst dann wirksam.)
Aktive Mitglieder haben jederzeit das Recht in den Status eines Fördermitgliedes zu wechseln. Hierzu genügt eine formlose schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Gleiches gilt für den Wechsel von der Fördermitgliedschaft zur aktiven Mitgliedschaft.
Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht einem anderen übertragen werden.
Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags nach der Beitragsordnung im Lastschriftverfahren verpflichtet. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand. Die Beiträge sind jeweils zum 01. März eines jeden Jahres fällig.
Jedes Mitglied hat die Vereinssatzung und die Vereinsordnungen zu befolgen.
Vereinsräume, -boote und -inventar sind mit größter Sorgfalt zu behandeln und festgestellte Schäden umgehend dem Vorstand mitzuteilen.
Zur Erledigung aller Vereinsangelegenheiten finden Mitgliederversammlungen statt, in denen über die geschäftlichen und technischen Fragen beraten und beschlossen wird.
Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich im ersten Quartal des Kalenderjahres statt. Sie wird vom Vorstand schriftlich unter Angaber der jeweiligen Tagesordnung einberufen.
In der Mitgliederversammlung haben alle Vereinsmitglieder, die ihrer Beitragszahlung nachgekommen sind, eine Stimme. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.
Mitglieder, die ihre Email-Adresse dem Verein bekannt gegeben haben, erhalten ihre Einladung auf dem elektronischen Weg. Alle anderen Mitglieder erhalten ihre Einladung mit der Briefpost.
Die Ladungsfrist beträgt drei Wochen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein mitgeteilte Postadresse gerichtet ist.
Elektronisch versandte Einladungsschreiben an Mitglieder, die nicht zustellbar sind, werden auf dem postalischen Weg erneut zugestellt. Bei der erneuten Zustellung erlischt das Recht auf die Ladungsfrist von drei Wochen.
Auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Drittel aller Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen sechs Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert.
§ 10.1 Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben nach dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht der KassenprüferInnen entgegen und erteilt dem Vorstand bei ordungsgemäßer Geschäftsführung Entlastung.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über den vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsplan des Vereins.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über an sie gestellte Anträge, Anträge zur Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages sowie über die Beschwerde gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands.
Die Mitgliederversammlung entscheidet übe die Festlegung von Mitgliedsbeiträgen. Diese werden in einer Beitragsordnung festgeschrieben.
Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand und mindestens zwei KassenprüferInnen für die Dauer von einem Jahr. Die KassenprüferInnen dürfen weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören. Die Wiederwahl ist zulässig.
§ 10.2 Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden. Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung ist entsprechend zu ergänzen.
Über Anträge, die nach Ablauf der Frist beim Vorstand eingehen (Eilanträge), hat die Mitgliederversammlung zu Beginn der Versammlung zu beschließen, ob diese auf die Tagesordnung genommen werden sollen. Hierbei ist der Antrag durch die Leitung der Mitgliederversammlung kurz vorzustellen. Die Eilbedürftigkeit wird mit einfacher Mehrheit beschlossen
§ 10.3 Beschlussfassung und Wahlen der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschluss- und wahlfähig. Beschlüsse und Wahlen werden, sofern die Satzung nicht etwas anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit durch Handzeichen getroffen. Auf Antrag ist geheim abzustimmen. Bei Stimmengleichheit in Wahlen wird die Wahl wiederholt, bis eine Entscheidungsfindung stattgefunden hat. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.
Zur Änderung der Satzung bzw. der Auflösung des Vereines ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen nötig.
Die Abwahl eines Vorstandsmitgliedes kann durch einen begründeten Antrag eines stimmberechtigten Mitgliedes eingeleitet werden. Bei der Abstimmung in der Mitgliederversammlung gilt der Antrag als angenommen, wenn er die Mehrheit der Stimmen aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erhält.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der Leitung und der / dem ProtokollführerIn zu unterzeichnen ist. Es muss folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person der / des VersammlungsleiterIn und der/des ProtokollführerIn, die Anzahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut anzugeben.
a) der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden
b) der Schriftwartin /dem Schriftwart
d) der Wandersportbeauftragten / dem Wandersportbeauftragten und
e) der Jugendsprecherin / dem Jugendsprecher
Bei Bedarf können weitere Vorstandämter geschaffen werden.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden, der Schriftwartin / dem Schriftwart und der Kassenwartin / dem Kassenwart. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je ein Mitglied des Vorstandes gemäß § 26 BGB vertreten.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse. Der Vorstand gibt sich für das Innenverhältnis eine Geschäftsordnung.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt. Er bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des Vorstandes ist möglich. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden und bei ihrer / seiner Verhinderung von der Schriftwartin / dem Schriftwart einberufen werden.
Sollten beide verhindert sein, so benennt die Vorsitzende / der Vorsitzende ein vertretendes Vorstandsmitglied.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss die Vorsitzende / der Vorsitzende bzw. die Schriftwartin / der Schriftwart oder das vertretende Vorstandsmitglied binnen 7 Tagen eine 2. Sitzung mit der selben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zur 2. Versammlung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Der Vorstand beschließt und verändert mit einfacher Mehrheit die Ordnungen des Vereins.
Die vom Vorstand beschlossenen oder veränderten Ordnungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung vorgelegt werden. Sie treten dauerhaft nur in Kraft, wenn sie die Zustimmung der Mitgliederversammlung erhalten.
Beim Ausscheiden eines Mitglieds haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht eine Ersatzperson, die Mitglied im Verein sein muss, kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Bremen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Kinder- und Jugendarbeit der Bremer Sportjugend zu verwenden hat.
Diese Satzung tritt nach den gesetzlichen Regeln in Kraft und behält ihre Gültigkeit bis zur Verabschiedung von Änderungen in dieser Satzung oder der Verabschiedung einer neuen Satzung durch die Mitgliederversammlung.
... und hier unsere Satzung zum Downloaden:
WKT-Satzung.pdf