Source: https://www.123recht.de/ratgeber/strafrecht/Eintrag-ins-Fuehrungszeugnis-durch-einen-Strafbefehl-__a32514.html
Timestamp: 2018-12-14 08:04:17
Document Index: 159296384

Matched Legal Cases: ['§ 184', '§ 263', '§ 29', '§ 316', '§ 407', '§ 32', '§ 32']

Eintrag ins Führungszeugnis durch einen Strafbefehl? Strafrecht 123recht.de
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Tipps zum Umgang mit einem Strafbefehl
Besitz von Kinderpornographie (§ 184b StGB), BAFöG-Betrug (§ 263 StGB), Besitz von Drogen (§ 29 BtMG), Trunkenheitsfahrt (§ 316 StGB) – Diese Straftatbestände stehen derzeit verstärkt im Fokus der Ermittlungs- bzw. Strafverfolgungsbehörden und werden oftmals mit der Versendung eines sogenannten Strafbefehls nach §§ 407 ff. StPO abgeschlossen.
Nach § 32 BZRG (Bundeszentralregistergesetz) werden in ein Führungszeugnis für Arbeitgeber alle Geldstrafen von mehr als 90 Tagessätzen eingetragen.
Alle Geldstrafen, die unter dieser Grenze liegen, werden nur dann in das Führungszeugnis für Arbeitgeber eingetragen, wenn in der Vergangenheit bereits einmal eine Geldstrafe verhängt wurde.
von !!Streetworker!! am 19.10.2008 16:19:46# 1
Zitat: In ein Führungszeugnis für Behörden werden hingegen grundsätzlich alle Strafen aufgenommen. Zitat Ende Diese Information ist falsch! In ein Führungszeugnis für Behörden (Belegart 0) werden prinzipiell dieselben Einträge aufgenommen (oder nicht aufgenommen), wie in das "Private" (Belegart N). Ausnahme sind lediglich die in § 32, Abs. 3 und 4 genannten Dinge (z.B. Straftat in Zusammenhang mit Gewerbeausübung).
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