Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-01-2015-5A_1018-2014&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2017-05-30 05:46:21
Document Index: 189289571

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 98', 'Art. 64', 'Art. 47']

5A_1018/2014 Urteil vom 8. Januar 2015
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss und das Urteil vom 5. Dezember 2014 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss und das Urteil vom 5. Dezember 2014 des Obergerichts des Kantons Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos abgeschrieben und eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen einen Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde (betreffend Abweisung von superprovisorischen Massnahmebegehren des Beschwerdeführers und Verweigerung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,
dass das Obergericht erwog, hinsichtlich der Verweigerung von Superprovisoria bringe der Beschwerdeführer keine Gründe für ein Abweichen vom Grundsatz der Nichtanfechtbarkeit solcher Entscheide (BGE 137 III 417) vor, diesbezüglich erweise sich die Beschwerde auch mangels Rechtsschutzinteresses als unzulässig, zufolge Ablaufs der Beschwerdefrist habe sodann die Vorinstanz zu Recht die Einsetzung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters zwecks Beschwerdeverbesserung abgelehnt, es hätte dem Beschwerdeführer obgelegen, einen Rechtsanwalt mit der rechtzeitigen Einreichung einer Beschwerde samt Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu beauftragen, hinsichtlich der behaupteten Rechtsverweigerung oder -verzögerung durch das Konkursamt fehle es an einer Beschwerdebegründung, mit Bezug auf die übrigen Beschwerdeanträge, die grösstenteils den von der Vorinstanz erst noch zu beurteilenden Sachverhalt beträfen, seien keine Weiterungen angezeigt, schliesslich erweise sich das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das obergerichtliche Verfahren (wegen der Kostenlosigkeit bzw. mangels Beizugs eines Anwalts durch den Beschwerdeführer) als gegenstandslos,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer den erstinstanzlichen Entscheid anficht (Art. 75 Abs. 1 BGG) sowie Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand des Beschlusses und des Urteils des Obergerichts vom 5. Dezember 2014 hinausgehen oder damit in keinem Zusammenhang stehen,
dass schliesslich in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde zum grössten Teil gegen einen Entscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen richtet, diesbezüglich nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG),
dass es insbesondere nicht genügt, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern, zahlreiche Rechts- und Verfassungsverletzungen (namentlich Rechtsverweigerung) zu behaupten, auf andere Eingaben zu verweisen, die vom Obergericht widerlegten Einwendungen vor Bundesgericht zu wiederholen sowie auf der Durchführung eines ordentlichen Konkursverfahrens und auf der Nichtigerklärung der am 11. September 2014 erfolgten konkursamtlichen Liegenschaftsversteigerung zu beharren,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss und das Urteil des Obergerichts vom 5. Dezember 2014 rechts- oder verfassungswidrig sein sollen,
dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) für das bundesgerichtliche Verfahren in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG), zumal diese Beschwerde nach Ablauf der gesetzlichen und damit nicht erstreckbaren Beschwerdefrist (Art. 47 Abs. 1 BGG) nicht durch einen Rechtsanwalt verbessert werden könnte,
5. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Konkursamt U.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.