Source: https://bfu-ag.de/leistungen/sachverstaendige
Timestamp: 2020-08-09 20:55:06
Document Index: 254420807

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 29', '§ 1', '§ 14', '§ 62', '§ 61', '§ 29', '§ 29', '§ 36', '§ 8']

Sachverständige nach 42. BImSchV
Tel: +49 (0)345 686977-14
Email: kuehn(at)bfu-ag.de
Email: kirsch(at)bfu-ag.de
Vorkehrungen für sicheren Betrieb von Nassabschneidern, Verdunstungskühlanlagen und Kühltürmen
An den Betrieb von Anlagen, die dem Geltungsbereich der 42. BImSchV unterliegen, werden hohe Anforderungen hinsichtlich des Anlagenbetriebs und der Überwachung gestellt. Dabei sind vom Betreiber geeignete Vorkehrungen zu schaffen, die einen sicheren Betrieb von Nassabscheidern, Verdunstungskühlanlagen und Kühltürmern sicherstellen sollen.
Neben diversen Pflichten (u.a. Nutzwasseranalysen durch akkreditierte Prüflabore, Führung eines Betriebstagebuchs, Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung durch eine hygienisch fachkundige Person, Anzeige- und Meldepflichten), besteht nach § 14 der 42. BImSchV insbesondere die Anforderungen den ordnungsgemäßen Anlagenbetrieb durch einen Sachverständigen im Abstand von 5 Jahren überprüfen zu lassen. Der Sachverständige ermittelt im Sinne von § 29b des Bundesimmissionsschutzgesetztes, ob der Betreiber der Anlage auch seinen aus der 42. BImSchV resultierenden Pflichten in ausreichender Art und Weise im Berichtszeitraum nachgekommen ist.
Unsere Sachverständigen nach § 1 Nr. 18 der 42. BImSchV verfügen über die nachgewiesene Fachkunde, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit um den ordnungsgemäßen Anlagenbetrieb im Sinne des § 14 der 42. BImSchV überprüfen zu können.
Die Überprüfung gliedert sich in eine Dokumentenprüfung und eine Ordnungsprüfung der Anlage und wird in einem Prüfbericht, der dem Anlagenbetreiber und der Behörde vorgelegt wird, festgehalten. Der Prüfbericht kann in der Web-Anwendung „Kataster Verdunstungskühlanlagen“ KaVKA-42.BV eingestellt und so der Behörde zugänglich gemacht werden. Der Umfang der Sachverständigenprüfung ergibt sich aus der Verordnung selbst. Geprüft wird unter anderem
Die ordnungsgemäße und lückenlose Führung des Betriebstagebuchs
Die ordnungsgemäße Durchführung der vierteljährlichen Untersuchung des Nutzwassers auf die Legionellenkonzentration durch ein akkreditiertes Prüflabor
Die ordnungsgemäße Durchführung der 14-tägigen betriebsinternen Nutzwasserüberprüfungen
Die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung
Das Fortbestehen der baulichen Voraussetzungen
E-Mail: kirsch(at)bfu-ag.de
Als anerkannte Sachverständigenorganisation gemäß der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) prüfen wir Anlagen im gewerblichen wie auch im privaten Bereich (z. B. Heizölverbraucheranlagen). Die Prüfungen erfolgen vor Inbetriebnahme und, sofern erforderlich, regelmäßig wiederkehrend. Dies beinhaltet neben den klassischen Anlagenarten, wie beispielsweise chemische Produktionsanlagen, Tankstellen oder Anlagen zur Metallbearbeitung, auch die von der AwSV betroffenen Anlageteile von Biogasanlagen.
Ferner unterstützen unsere Sachverständigen Kundenunternehmen in Fragen des anlagenbezogenen Gewässerschutzes. Dies betrifft z. B. Maßnahmen der Löschwasserrückhaltung oder die Erstellung von betrieblichen Dokumenten, wie Anlagendokumentation, Überwachungs-, Instandhaltungs- und Notfallpläne sowie Betriebsanweisungen.
Als anerkannte Sachverständigenorganisation nach AwSV bieten wir Fachbetrieben unsere Unterstützung hinsichtlich der Erlangung bzw. auch Aufrechterhaltung der Fachbetriebseigenschaft gemäß § 62 AwSV.
Je nach Bedarf werden die erforderlichen Schulungen zum WHG-Grundlehrgang auch Inhouse durchgeführt bzw. entsprechende Überwachungstätigkeiten abgeschlossen.
Unsere Sachverständigenorganisation ist in der Kasseler Zentrale ansässig. Unsere internen sowie externen Sachverständigen verteilen sich auf die nachfolgend gelisteten Standorte, wodurch eine deutschlandweite Verfügbarkeit unserer Sachverständigentätigkeiten gewährleisten wird:
Weitere Büros befinden sich in Suderburg (Niedersachsen), Radebeul (Sachsen) und Premnitz (Brandenburg).
Über das Kontaktformular oder die kostenlose Telefonnummer 0800 / 9699600 helfen wir Ihnen gerne weiter und vermitteln Ihnen den passenden Ansprechpartner für Ihre Region.
Eine Liste der zertifizierten Fachbetriebe, die nach § 61 Abs. 3 AwSV von der anerkannten Sachverständigenorganisation (BfU Dr. Poppe AG) öffentlich zu machen sind, finden sie hier.
Sachverständige nach § 29b BlmSchG
Anlagenüberwachung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
An Anlagenbetreiber, deren Anlagen unter den Geltungsbereich der 12. BImSchV fallen, werden besonders hohe Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der umzusetzenden Sicherheitstechnik, gestellt. Für hier auftretende Fragestellungen, notwendige Stellungnahmen und Begutachtungen verfügen wir über zugelassene Sachverständige nach § 29b BImSchG.
Alle Sachverständigen haben die nachgewiesene Fachkunde, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit um sicherheitstechnische Beurteilungen unterschiedlicher Anlagentypen gemäß der 4. BImSchV durchführen zu können. Dazu zählen u. a. Chemieanlagen, Feuerungsanlagen, Lageranlagen, Abfallzerkleinerungsanlagen und Ammoniakkälteanlagen.
Kontrollen und Prüfungen durch unabhängige Sachverständige sind ein wesentlicher Teil der Anlagenüberwachung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz bzw. Störfall-Verordnung. Dies betrifft neben den eigentlichen Anlagen auch die Erstellung sicherheitsrelevanter Dokumente.
Wir unterstützen unsere Kunden in diesem Bereich u. a. durch:
Erfassung der sicherheitsrelevanten Anlagensituation
Begutachtung bestehender Anlagen und Bewertung anhand von Planungsunterlagen
Durchführung von Gefahrenanalysen mittels systemanalytischer Methoden
Erstellung von Sicherheitsbetrachtungen, sicherheitstechnischen Gutachten und Stellungnahmen
Konzeption und Bewertung von Sicherheitsmanagementsystemen
Erstellung und Fortschreibung von Sicherheitskonzepten und -berichten
Durchführung von Inspektionen gemäß Störfall-Verordnung
Erstellung von Brandschutzkonzepten und Bewertung von Maßnahmen des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes
Erstellung und Prüfung von Alarm-, Gefahrenabwehr-, Flucht- und Rettungsplänen
Erstellung und Prüfung von Betriebshandbüchern sowie Betriebs-, Sicherheits- und Arbeitsanweisungen
Ergänzend bieten wir Betrieben, die der Störfall-Verordnung unterliegen, die Übernahme der Aufgaben des Störfallbeauftragten durch externe Bestellung an.
Management, Beschleunigung und Genehmigungsverfahren durch Sachverständige
Genehmigungsverfahren benötigen häufig einen längeren Zeitraum bis mit der Errichtung und dem Betreiben der Anlage begonnen werden kann. Unter Umständen ist eine Genehmigungsfähigkeit am vorgesehenen Standort nicht möglich oder es wird eine technische Umplanung erforderlich.
Nach dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG) mussten Zuteilungsanträge und CO2-Emissionsberichte durch Sachverständige nach § 36 GewO oder zugelassene Umweltgutachter geprüft werden. Mit der 3. Emissionshandelsperiode (2013 - 2020) wurde das System nach europäischen Vorgaben dahingehend geändert, dass nur noch akkreditierte Prüfstellen Zuteilungsanträge und Emissionsberichte prüfen dürfen und hierzu unabhängige EHS-Prüfer und Überprüfer (4-Augen-Prinzip) mit entsprechender Branchenzulassung einsetzen.
Um den rechtlichen Anforderungen des europäischen Emissionshandels auch weiter nachzukommen hat sich die ESC Cert GmbH als unabhängige Schwestergesellschaft und Partnerunternehmen der BfU AG bei der DAkkS als eine von ca. 20 deutschen Prüfstellen akkreditieren lassen. Gern verbinden wir Sie auch direkt mit einem Ansprechpartner bei der ESC Cert GmbH.
Lesen Sie hierzu auch unseren News-Artikel: "Überwachungspläne der 4. Handelsperiode sind mit Frist vom 31.07.2020 der DEHSt vorzulegen" vom 15.05.2020!
Mit der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie im Energiedienstleistungsgesetz wurden Energieaudits nach § 8 für nicht „kleine und mittelständige Unternehmen“ verpflichtend eingeführt. Der Verordnungsgeber hat gleichwohl Anforderungen an die sogenannten „Energieauditoren“ festgelegt. Durch die BAFA wurden die Anforderungen geprüft und dann in eine öffentliche Liste (ggf. Link zur Bafa-Liste) eingetragen.
Die Voraussetzungen für die Eintragung als Energieauditor sind:
Die Fachkunde ist dabei gegeben, wenn die Person auf Grund ihrer Ausbildung oder beruflichen Qualifizierung und praktischen Erfahrung (min. 3 jährige Energieberatung) bei Energieaudits verfügt.
Die Zuverlässigkeit ist gegeben, wenn er das Unternehmen, das Ihn beauftragt, hersteller-, anbieter- und vertriebsneutral beraten kann.
Beide Voraussetzungen werden durch unsere Mitarbeiter erfüllt. Energieaudits (ggf. Link zu Energieaudits) sind jedoch nicht rechtliche Pflicht nach dem EDL-G, sondern bieten auch einen guten Einstieg, um entsprechende Potenziale zu eruieren und auch einen Einstieg in Energiemanagementsysteme.