Source: https://www.lra-sm.de/jobcenter/?page_id=289
Timestamp: 2019-05-21 20:42:17
Document Index: 257852043

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§16', '§ 44', '§ 16', '§ 45', '§ 16', '§ 54', '§ 16', '§ 75', '§ 16', '§ 76', '§ 16', '§ 81', '§ 16', '§ 88', '§ 16', '§ 90', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16']

Eingliederung in Arbeit | jobcenter
Beratung - Begleitung - Unterstützung
Sie erhalten an 2 Standorten des Landkreises Schmalkalden-Meiningen sachkundige und rechtssichere Beratung, wenn Sie leistungsberechtigt im Sinne des Sozialgesetzbuches Zweites Buch (SGB II) sind.
Eine erste Klärung Ihres Anliegens erfolgt bereits in unserer Servicestelle.
Zeitgleich mit der Bearbeitung Ihres Leistungsantrages beraten Sie unsere Sachbearbeiter Eingliederung in Arbeit zu Ihren Rechten und Pflichten, besprechen mit Ihnen vertraulich Ihre persönlichen Voraussetzungen zu Ihrer weiteren Unterstützung, die in einer Eingliederungsvereinbarung mit Ihnen festgeschrieben wird.
Die erste Beratung beinhaltet neben der Zuweisung eines für Sie zuständigen Sachbearbeiters Eingliederung das Angebot einer intensiven individuellen Betreuung im Rahmen unserer regionalen Unterstützungsangebote beziehungsweise die Vorstellung eventuell erforderlicher Netzwerkpartner.
Besondere Wünsche und Erwartungshaltungen sollten Sie in den regelmäßigen Gesprächen mit Ihrem zuständigen Sachbearbeiter Eingliederung in Arbeit thematisieren, um Ihnen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten die beste Unterstützung geben zu können.
Ansprechpartner Eingliederung in Arbeit
An beiden Standorten in Meiningen, Obertshäuser Platz 1 und in Schmalkalden in der Sandgasse 2 stehen jeweils ein Team in allen Fragen im Zusammenhang mit der Eingliederung in Arbeit beratend und unterstützend für Sie bereit. Die jeweiligen Zuständigkeiten richten sich nach folgender zielgruppenspezifischer Aufteilung:
Bitte vereinbaren Sie mit Ihrem zuständigen Sachbearbeiter Eingliederung in Arbeit im Vorfeld Ihrer Vorsprache einen Termin. Die Kontaktdaten finden Sie in unseren Anschreiben jeweils im Briefkopf auf der rechten Seite oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Vorrangiges Ziel unserer Tätigkeit ist die Integration erwerbsfähiger Leistungsberechtigter in Arbeit oder Ausbildung.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, durch individuell an der Bewerberin oder dem Bewerber ausgerichtete Förderleistungen die Integration in Arbeit oder Ausbildung zu unterstützen.
Die Entscheidung, ob und welche Förderungen in Frage kommen, trifft der zuständige Sachbearbeiter Eingliederung in Arbeit. Grundsätzlich müssen Sie den Antrag vor dem leistungsbegründeten Ereignis stellen.
Das zur Verfügung stehende Leistungsspektrum ist in den §§ 16 bis 16f SGB II verankert.
Es folgen Erläuterungen zu den verschiedenen Förderinstrumenten nach dem SGB II und SGB III :
Unterstützung der Anbahnung und Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung
(§16 Abs.1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III)
Erwerbsfähige Hilfebedürftige können zur Aufnahme bzw. Anbahnung einer versicherungspflichtigen Beschäftigung notwendige finanzielle Unterstützung beantragen.
Bewerbungskosten, Reisekosten zum Vorstellungsgespräch
Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung
(§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 SGB III)
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung dienen vorrangig der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt beziehungsweise der Verbesserung der Eingliederungsaussichten. Sie bieten die Möglichkeit, am individuellen Bedarf orientierte Unterstützungsangebote zu unterbreiten.
(§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 54a SGB III)
(§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 75 SGB III)
Benachteiligte Jugendliche können ausbildungsbegleitende Hilfen erhalten, wenn sie zusätzliche Unterstützung benötigen, ohne die der Ausbildungserfolg gefährdet wäre. Unterstützt werden Maßnahmen, die über betriebs- und ausbildungsübliche Inhalte hinausgehen, zum Beispiel Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten, Förderung der Fachpraxis und Fachtheorie sowie sozialpädagogische Begleitung.
(§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 76 SGB III)
Für benachteiligte Jugendliche, bei denen eine Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis auch mit ausbildungsbegleitenden Hilfen und nach Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Maßnahme nicht erfolgreich ist, kann eine Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen zunächst für das erste Jahr, gegebenenfalls auch bis zum Abschluss der gesamten Ausbildung, gefördert werden. Nach dem ersten Jahr soll versucht werden, die Auszubildenden in einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu vermitteln.
(§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. §§ 81 ff. SGB III)
Foto: AFZ Walldorf
Um an einer Maßnahme der beruflichen Weiterbildung teilnehmen zu können, wird ein Bildungsgutschein benötigt. Dieser kann nur ausgehändigt werden, wenn bestimmte Fördervoraussetzungen erfüllt werden. Unter anderem müssen die Integrationschancen durch die Weiterbildung erheblich verbessert werden. Um den Weiterbildungsbedarf passgenau und individuell zu ermitteln, ist eine ausführliche Beratung durch die Ansprechpartner im Jobcenter notwendig.
Gewährung von Eingliederungszuschüssen an Arbeitgeber
(§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. §§ 88 ff. SGB III)
Eingliederungszuschüsse bieten die Möglichkeit eines finanziellen Nachteilausgleichs für den Arbeitgeber, wenn eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer zu Beginn der Beschäftigung den jeweiligen Anforderungen des Arbeitsplatzes nicht entspricht. Die grundlegenden Fördermerkmale des Eingliederungszuschusses, erschwerte Vermittlung und Minderleistung, sind dabei zwingende Voraussetzung für eine Förderung. Die Höhe der Förderung wird über den erforderlichen Ausgleich der Minderleistung bestimmt.
Eingliederungszuschüsse für behinderte Menschen
(§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 90 SGB III)
Foto: Seniorenpark Schmalkalden
Eingliederungszuschüsse für behinderte und schwerbehinderte Menschen bieten im Vergleich zu den allgemeinen Eingliederungszuschüssen erweiterte Förderungsmöglichkeiten, bezogen auf die Höhe und die Dauer der Förderung. Für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen gibt es darüberhinausgehende Fördermöglichkeiten. Neben dieser speziellen Förderung stehen behinderten und schwerbehinderten Menschen auch die Regelinstrumente zur Verfügung.
(§ 16a SGB II)
Zu den Aufgaben der Suchtberatungsstellen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen zählen:
Suchtberatung – Beratung der Suchtkranken und deren Angehörige
ambulante Behandlung für Suchtkranke und deren Angehörige
Beratung für alkoholbedingt auffällig gewordene Verkehrsteilnehmer
Präventivkontaktstelle
Suchtberatung wird im Landkreis Schmalkalden-Meiningen von folgenden Trägern angeboten:
Sozialwerk Meiningen GmbH und Christliche Wohnstätten Schmalkalden GmbH
Förderung mit dem Einstiegsgeld
(§ 16b SGB II)
Die Förderung mit dem Einstiegsgeld ist eine Ermessensleistung der aktiven Arbeitsförderung für erwerbsfähige Leistungsberechtige, die arbeitslos sind. Es kann bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder selbstständigen Tätigkeit erbracht werden, wenn es für die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist und durch die Tätigkeit entweder die Hilfebedürftigkeit zukünftig entfällt, oder wenn die leistungsberechtigte Person durch die Tätigkeit unter Ausschöpfung ihrer individuellen Möglichkeiten erwerbstätig ist.
Papierakten gehören (fast) zur Vergangenheit. Heute werden die Akten digital geführt. Foto: LRA
(§ 16c SGB II)
Gründungswillige und selbstständige erwerbsfähige Leistungsberechtigte können während des Gründungsprozesses mit unterschiedlichen Eingliederungsleistungen beim Aufbau einer nachhaltigen Selbstständigkeit unterstützt werden. Die tatsächliche Neugründung kann durch die Förderung von erforderlichen Sachgütern mit Hilfe der Gewährung von Darlehen oder Zuschüssen erleichtert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit der Förderung mit Einstiegsgeld. Auch danach kann im Einzelfall die Förderung von notwendigen Sachgütern über Darlehen oder Zuschüsse möglich sein. Zusätzlich können leistungsberechtigte Selbstständige im Hinblick auf die Erhaltung oder Neuausrichtung ihrer selbstständigen Tätigkeit beraten und durch die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten unterstützt werden.
Schaffung von Arbeitsgelegenheiten
(§ 16d SGB II)
Jobcenter sollen für erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die keine Arbeit finden können, Arbeitsgelegenheiten schaffen. Die vorrangige Zielsetzung von Arbeitsgelegenheiten ist die (Wieder-)Heranführung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten an den allgemeinen Arbeitsmarkt. Sie dienen dazu, die soziale Integration zu fördern, Beschäftigungsfähigkeit der Menschen aufrecht zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen und die Chancen zur Integration in den regulären Arbeitsmarkt zu erhöhen.
(§ 16e SGB II)
Geförderte Arbeitsverhältnisse sind sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ohne Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Die Förderung besteht in einem Zuschuss zum Arbeitsentgelt. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Leistungsfähigkeit der/des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und kann maximal 75 % des Arbeitsentgelts betragen.
Fachbereich Arbeit - FD Eingliederung in Arbeit 1
Fachbereich Arbeit - FD Eingliederung in Arbeit 2
Eine Auswahl an Hinweis- und Merkblättern gemäß des Sozialgesetzbuches (SGB) Zweites Buch (SGB II).
Die Informationen sind teilweise in deutscher, englischer und arabischer Sprache.
Merkblatt für SGB II-Bezug
Merkblatt für SGB II-Bezug_englisch
Merkblatt für SGB II-Bezug_arabisch
Hinweisblatt_geplanter_Umzug_english
شمالكالدن_Hinweisblatt_geplanter Umzug_arabisch
Informationsblatt Maßnahme bei Trägern
Sprachkursträger in unserer Region
Personaldienstleister in unserer Region
Integration asylum seekers
Gelungener Quereinstieg mit Paten
Servicestelle – BuT