Source: http://rechtscentrum.de/search.php?db=zivilrecht&mode=category&feld=Gesellschaftsrecht&gebiet=Einlagen
Timestamp: 2019-02-20 15:09:32
Document Index: 260471825

Matched Legal Cases: ['§ 110', '§ 171', '§ 172', '§110', '§171', '§172', '§28', 'BGH', '§ 232', '§ 235', '§ 236', '§232', '§235', '§236', '§ 38', '§ 19', '§19', '§ 19', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 19', '§7', '§19', '§705', '§ 19', '§139', 'Art.103', '§19', '§ 56', '§ 19', '§56', '§19', '§ 32', '§ 32', '§32', '§32', '§ 17', '§17']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 20.02.2019 16:09h
Gesellschaftsrecht - Kommanditgesellschaft Einlagen Sonstiges
II ZR 353/15
HGB § 110 Abs 1, § 171 Abs 1, § 172 Abs 4 S 1
Aktenzeichen: IIZR353/15 Paragraphen: HGB§110 HGB§171 HGB§172 InsO§28 Datum: 2017-10-10
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37361
Gesellschaftsrecht - Betriebsvermögen Einlagen
BGH - OLG Dresden - LG Görlitz
II ZR 284/15
Kommt der ratenweise zu erbringenden Einlage eines atypisch stillen Gesellschafters einer mehrgliedrigen Publikumsgesellschaft nach den gesellschaftsvertraglichen Regelungen Eigenkapitalcharakter zu, ist der stille Gesellschafter bei Beendigung der Gesellschaft zur Zahlung seiner noch nicht erbrachten Einlageraten einschließlich der im Beendigungszeitpunkt noch nicht fälligen Raten jedenfalls zu den vertraglichen Fälligkeitsterminen verpflichtet, soweit seine Einlage zur Befriedigung der Gläubiger des Geschäftsinhabers benötigt wird.
HGB § 232, § 235, § 236
Aktenzeichen: IIZR284/15 Paragraphen: HGB§232 HGB§235 HGB§236 Datum: 2017-05-16
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=37236
OLG Stuttgart - LG Hechingen
14 U 2/15
1. Der Widerruf des Beitritts zu einer Publikumsgesellschaft nach den Vorschriften über die Haustürgeschäfte ist auch noch während der Liquidation der Gesellschaft möglich und führt zum Ausscheiden des Anlegers mit Zugang der Widerrufserklärung.
2. Der widerrufende Gesellschafter schuldet lediglich die bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Einlageforderungen.
Ein nach § 38 Abs. 2 KWG bestellter Abwickler einer Publikumsgesellschaft ist im Zweifel auch dann zur Geltendmachung rückständiger Einlagen berechtigt, wenn nicht feststeht, dass die Einlagen für die Liquidation der Gesellschaft benötigt werden, sondern deren Einziehung möglicherweise nur den Gesamtausgleich unter den Gesellschaftern vorbereitet.
Aktenzeichen: 14U2/15 Paragraphen: Datum: 2016-04-06
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=36100
Gesellschaftsrecht - GmbH-Recht Einlagen
GmbHG § 19 Abs 4
Aktenzeichen: IIZR61/15 Paragraphen: GmbHG§19 Datum: 2016-01-19
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=35981
OLG Celle - AG Walsrode
9 W 150/15
GmbHG-Gründung mittels einer Mischeinlage
1. Verspricht ein GmbH-Gesellschafter bei Gründung auf einen übernommenen GmbH Anteil von 15.000 € einen PKW im Wert von 9.725 € zu übereignen, so stellt sich die Einlagepflicht als Mischeinlage dar.
2. Eine solche Mischeinlage kann nur so gestaltet werden, dass vor Eintragung der PKW zu übereignen und auf die Bareinlagepflicht ein Viertel einzuzahlen ist.
3. Sieht der Gesellschaftsvertrag neben der Übereignung des PKW keine Verpflichtung zur Bareinlage vor, liegt darin eine gemäß § 19 Abs. 2 GmbHG unzulässige Befreiung von der Pflicht des § 7 Abs. 2 Satz 1 GmbHG.
GmbHG § 7 Abs 2 S 1, § 7 Abs 3, § 19 Abs 2
Aktenzeichen: 9W150/15 Paragraphen: GmbHG§7 GmbHG§19 Datum: 2016-01-05
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=35815
II ZR 201/10
Der gegen einen Treugeber gerichtete Anspruch auf Leistung der Einlage steht unmittelbar der Gesellschaft zu, wenn der - in den Treuhandvertrag einbezogene - Gesellschaftsvertrag eine unmittelbare Verpflichtung der Treugeber vorsieht und ihnen im Innenverhältnis die Stellung eines unmittelbaren Gesellschafters einräumt.
Aktenzeichen: IIZR201/10 Paragraphen: BGB§705 Datum: 2012-09-18
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=31646
Gesellschaftsrecht Prozeßrecht - Hinweispflicht GmbH-Recht Einlagen
II ZR 212/10
1. Tritt im Laufe eines Rechtsstreits eine Gesetzesänderung in Kraft, die sofortige Wirksamkeit entfaltet, gebieten es die Grundsätze des fairen Verfahrens und die Fürsorgepflicht des Gerichts, dass es der erstinstanzlich erfolgreichen Partei rechtzeitig einen Hinweis darauf erteilt, dass es die Rechtslage anders beurteilt als das erstinstanzliche Gericht. Dies gilt auch dann, wenn der Prozessgegner der anwaltlich vertretenen Partei auf Schlüssigkeitsbedenken hingewiesen hat, für das Gericht aber offen zu Tage tritt, dass der Hinweis nicht richtig verstanden wurde.
2. Zahlt der Gesellschafter den Einlagebetrag (hier: aus einer Kapitalerhöhung) nach Fassung des Kapitalerhöhungsbeschlusses ein zweites Mal an die Gesellschaft verbunden mit der Anweisung, die Zahlung an ihn zur Tilgung seiner Bereicherungsforderung aus einem ersten, fehlgeschlagenen Erfüllungsversuch zurück zu überweisen, liegt darin eine verdeckte Sacheinlage in Form des Hin- und Herzahlens.
GmbHG vom 23.10.2008 § 19 Abs 4
Aktenzeichen: IIZR212/10 Paragraphen: ZPO§139 MoMiG GGArt.103 GmbHG§19 Datum: 2012-07-10
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=31412
II ZR 17/10
a) Wenn mit der Bareinlage ein Darlehen abgelöst wird, für dessen Rückzahlung sich der Inferent verbürgt hat, leistet er nicht verdeckt eine Sacheinlage.
b) In der Tilgung eines vom Ehegatten des Inferenten gewährten Darlehens mit der Bareinlage liegt eine verdeckte Sacheinlage, wenn das Darlehen wirtschaftlich vom Inferenten gewährt wurde oder die Einlage mit Mitteln bewirkt wird, die dem Inferenten vom Ehegatten zur Verfügung gestellt worden sind. Das Näheverhältnis des Inferenten zum Darlehensgeber genügt nicht.
GmbHG § 56 Abs. 2, § 19 Abs. 4
Aktenzeichen: IIZR17/10 Paragraphen: GmbHG§56 GmbHG§19 Datum: 2011-04-12
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=28902
II ZR 173/10
Der Nießbraucher eines GmbH-Geschäftsanteils kann Adressat der Eigenkapitalersatzregeln sein.
GmbHG § 32a aF, § 32b aF
Aktenzeichen: IIZR173/10 Paragraphen: GmbHG§32a GmbHG§32b Datum: 2011-04-05
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=28967
Der Nachweis der Einzahlung einer Stammeinlage im Hinblick auf daraus resultierende Anschaffungskosten i.S. von § 17 Abs. 2 EStG muss nach 20 Jahren seit Eintragung der GmbH nicht zwingend allein durch den entsprechenden Zahlungsbeleg geführt werden. Vielmehr hat das FG alle Indizien im Rahmen einer Gesamtwürdigung zu prüfen.
Aktenzeichen: IXR44/10 Paragraphen: EStG§17 Datum: 2011-02-08
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=28927