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Timestamp: 2018-08-14 07:25:18
Document Index: 371687048

Matched Legal Cases: ['§ 145', '§ 145', '§ 145', '§ 145', '§145', '§ 145', '§ 145']

ALG1 Nahtlosigkeitsregel versuchen oder Dispositionsrecht in Anspruch nehmen? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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15.03.2018, 20:24 #1
Tamarillo->Emailproblem
ich habe mich nun auch in diesem Forum angemeldet weil ich den Umgangston hier sehr gut finde und auch sehr informativ.
Die letzten Tage und Nächte habe ich damit verbracht hier Information für mich zu finden.
Hinweise habe ich viele gefunden, aber leider nichts was so richtig auf meine Situation passen würde, deshalb hoffe ich das mir hier nette Forums Mitglieder einige Fragen beantworten können
Ich bin seit Anfang November 2016 durchgehend AU geschrieben. Im Dezember 2016 habe ich einen Antrag auf LTA gestellt. Der wurde erst einmal abgelehnt. (Ich habe GdB 70% G ). Im Mai 2017 stellte sich dann heraus das die Ablehnung ein „Versehen“ der DRV war. Man war der Meinung ich hätte schon eine Behindertengerechte Ausstattung in meiner Firma bekommen, denn ich hatte schon einen Antrag 2012 auf LTA gestellt. 2012 wurde auch ohne weiteres bewilligt und zusammen mit dem Integrationsamt sollten die Kosten geteilt werden. Meine Firma sollte sich mit einer lächerlichen Summe beteiligen, was meine Firma aber strikt ablehnte und so habe ich mich dann bis zur AU 2016 in der Firma durchgeschlagen und meine Arbeitszeit auf 5 Stunden/Tag reduziert.
Nach Widerspruch wurde der Antrag dann im Juli 2017 bewilligt. (Gültig bis Juli 2018)
Mein zuständiger SB der DRV hat mir dann geraten mich beim „Bündnis für Schleswig-Holstein“ oder dem IntegrationsFachdienst zu melden um mir zu helfen einen „Leidensgerechten“ Arbeitsplatz zu finden, denn nach Rücksprache mit meiner Firma konnte mir dort kein passender Arbeitsplatz geboten werden und die Firma war weiterhin nicht bereit einen Behindertengerechten Arbeitsplatz dort einrichten zu lassen.
Mein Gesundheitszustand wurde aber nicht besser und ich beantragte im November 2017 noch eine Med.Reha, obwohl der Vdk mir vorher sagte das ich KEINE Chance hätte eine Bewilligung zu bekommen. Habe ich aber doch bekommen und zwar sehr schnell. Ich sollte gleich im Dezember 2017, über Weihnachten , die Reha antreten.
Ich bin bei der Reha mit 1 Diagnose gestartet und entlassen wurde ich mit 4 Diagnosen (auch noch psyche usw). Entlassungsempfehlung war ua umgehend eine Tagesklinik aufzusuchen. Ich war auch dort zum Informationgespräch und soll zum 18.04.2018 aufgenommen werden.
Laut Abschlussbericht bin ich unter 3 Stunden in meinem Beruf arbeitsfähig (Leider habe ich keinen „Berufsschutz“ BJ 62. Für den allgemeinen Arbeitsmarkt noch über 6 mit sehr vielen Einschränkungen. Kurz nach der Reha rief mich der SB der RV an und sagte mir ich solle das mit dem Bündis für S-H erst einmal lassen und erst hin gehen wenn ich wieder ganz Gesund bin (???)
Seit Anfang Februar suche ich verzweifelt einen Psychotherapeuten, damit ich ja auch Unterlagen über meine Psychische Verfassung bekomme.
Nach Aussage vom Vdk falle ich nicht in die Nahtlosigkeitsregelung, weil ich schon einen Antrag auf LTA bewilligt bekommen habe...und eine Med.Reha auch. Stimmt das, oder kann ich noch einen Antrag auf EMR stellen? Eigentlich möchte ich ungerne EMR beantragen.
Oder könnte ich sogar einen erneuten Antrag auf Med.Reha stellen (diesmal Psyche, aber dann brauche ich Arztberichte. Die letzte war wegen Orthopädie) ?
Wenn ja,, muss ich den Antrag vor Beginn meiner Arbeitslos und Arbeitssuchend-Meldung stellen?
Normales ALG1 würde ich laut Vdk auch nicht bekommen, weil ich noch einen Arbeitgeber habe.
Ebenso wenig werde ich Geld vom JC bekommen, weil Lohnersatzleistungen Vorrang haben und ich noch einen Arbeitgeber habe.
Am 18.04.2018 soll die Tagesklinik beginnen und soll 6 Wochen dauern, aber Tag der Aussteuerung ist der 29.04.2018. Soll ich den Termin in der Tagesklinik absagen, damit ich nicht allein aus dem Grund, weil ich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe, von der AfA abgelehnt werde ?
Laut Vdk wäre nur die Möglichkeit meine Firma zu bitten mich zu entlassen. Habe ich getan, aber das will meine Firma auf keinen Fall, denn dann müsste sie Urlaubsgeld und evtl Abfindung zahlen und das ist der Firma alles zu „heikel“ und außerdem hätte ich eine Kündigungsfrist von 8 Wochen.
Habe auch an die Möglichkeit gedacht selber zu kündigen, damit ich normales ALG1 bekomme, aber dann gibt es Sperre usw. Außerdem besteht dann trotzdem noch die Gefahr das die SB mich zum ÄD schickt um mein Restleistungsvermögen fest zu stellen und wenn der ÄD dann der Meinung ist „Leistungsvermögen unter 15 Stunden“ , kann die AfA mich rauskicken wegen „nicht Vermittelbar“, ist das richtig?
Dann habe ich nach der Möglichkeit gesucht diese Sperre zu umgehen und bin auf das „Dispositionsrecht“ gestoßen. Demnach könnte ich bei der AfA ein Dispositionsjahr beantragen. Das bedeutet ich verschiebe meine Arbeitslosenmeldung um ganz GENAU 1 Jahr, dann sind alle „Strafen“ der AfA erloschen und die Leistungsvoraussetzungen sind noch gegeben (12 Versicherungspflichtige Monate gezahlt innerhalb von 24 Monaten). Allerdings ist es auch sehr riskant für mich.... wer weiß ob ich in genau 1 Jahr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe, bei meinem Gesundheitszustand (vielleicht liege ich dann im Krankenhaus). Außerdem muss ich mich finanziell selbst versorgen (auch KK und RV Beiträge). Mein AltersNotGroschen wäre völlig aufgebraucht, falls ich überhaupt auskomme.
Soll ich es einfach riskieren und Nahtlosigkeit versuchen (Ich habe schon gemerkt das der Vdk nicht immer Durchblick hat) ?
Ich weiß nicht was ich machen soll, bin echt kirre und hoffe es kann mir hier jemand helfen kann.
Geändert von Tamarillo (15.03.2018 um 20:38 Uhr)
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16.03.2018, 03:04 #2
AW: ALG1 Nahtlosigkeitsregel versuchen oder Dispositionsrecht in Anspruch nehmen?
Hallo Tamarillo,
habe mir erlaubt das in einen besseren Bereich zu verschieben, denn mit "normalem" ALGI (wegen Arbeitslosigkeit) hat deine Anfrage eher wenig zu tun.
Kommt mir auch alles schon ein wenig bekannt vor, ist das möglich ???
Ich bin seit Anfang November 2016 durchgehend AU geschrieben. Im Dezember 2016 habe ich einen Antrag auf LTA gestellt. Der wurde erst einmal abgelehnt. (Ich habe GdB 70% G ). Im Mai 2017 stellte sich dann heraus das die Ablehnung ein „Versehen“ der DRV war.
SoSo, ein "Versehen" die haben doch ALLES in deiner DRV-Akte, was es jemals an Anträgen / Bescheiden gegeben haben könnte ...
Meine Firma sollte sich mit einer lächerlichen Summe beteiligen, was meine Firma aber strikt ablehnte und so habe ich mich dann bis zur AU 2016 in der Firma durchgeschlagen und meine Arbeitszeit auf 5 Stunden/Tag reduziert.
Das hättest du besser bleiben lassen, damit hast du alle deine Einnahmen / Lohnersatzleistungen selber (offiziell freiwillig !!!) reduziert und die Rentenbeiträge natürlich auch.
Was konkret wurde dir denn nun bewilligt als LTA ???
Mein zuständiger SB der DRV hat mir dann geraten mich beim „Bündnis für Schleswig-Holstein“ oder dem IntegrationsFachdienst zu melden um mir zu helfen einen „Leidensgerechten“ Arbeitsplatz zu finden,
Und du glaubst noch an den "Weihnachtsmann", woher sollen die denn einen leidensgerechten Arbeitsplatz nehmen können ???
Das schafft doch nicht mal die AfA und die ist (eigentlich) dafür da ... was bitte ist das "Bündnis für Schleswig-Holstein", werden da "Arbeitsplätzchen" für Schwerbehinderte gebacken ???
Zum Integrationsamt wurde mein Männe damals schon (2008) von der AfA geschickt, damit die ihm "leidensgerechte" Arbeit besorgen sollten ... zumindest sollte er seiner SB eine Bestätigung bringen, "dass er mal dort gewesen wäre, zur Beratung" ... hat er bekommen die Bestätigung ...
denn nach Rücksprache mit meiner Firma konnte mir dort kein passender Arbeitsplatz geboten werden und die Firma war weiterhin nicht bereit einen Behindertengerechten Arbeitsplatz dort einrichten zu lassen.
Daran wird sich (wahrscheinlich) auch zukünftig NICHTS mehr ändern, Wunder geschehen eher selten in der Richtung, was würdest du dir denn für einen Arbeitsplatz selbst noch vorstellen (können) ???
Besonders hier in diesem Forenbereich kannst du viele Berichte dazu lesen was Ü 50 und besonders Behinderte / gesundheitlich Eingeschränkte am heutigen Arbeitsmarkt noch zu erwarten haben ...
Mein Gesundheitszustand wurde aber nicht besser und ich beantragte im November 2017 noch eine Med.Reha, obwohl der Vdk mir vorher sagte das ich KEINE Chance hätte eine Bewilligung zu bekommen.
Was der VDK "so sagt" kannst du leider auch oft genug "in der Pfeife rauchen", du solltest dort besser zum Jahresende kündigen, die haben dir bisher NUR MÜLL erzählt ... dabei sind sie doch sosehr (angeblich) für Reha-Maßnahmen und dass Behinderte arbeiten können ... Laber, Laber, Laber ...
Habe ich aber doch bekommen und zwar sehr schnell. Ich sollte gleich im Dezember 2017, über Weihnachten , die Reha antreten.
Ich bin bei der Reha mit 1 Diagnose gestartet und entlassen wurde ich mit 4 Diagnosen (auch noch psyche usw).
Na-Ja, trotzdem bist du ja als Vollzeit Erwerbsfähig entlassen worden, die sind in der Regel nicht dafür zuständig neue Diagnosen zu finden, sondern sollen dich "fitt machen für den Arbeitsmarkt" ... das hat ja irgendwie auch nicht geklappt ...
Entlassungsempfehlung war ua umgehend eine Tagesklinik aufzusuchen. Ich war auch dort zum Informationgespräch und soll zum 18.04.2018 aufgenommen werden.
Wenn du so schwer Behandlungsbedürftig bist, hätte man die Reha auch abbrechen und dich nach Hause schicken können, denn eine Besserung zu stabilisieren ist ja dann eher nicht möglich, wenn noch akuter Behandlungsbedarf besteht.
Laut Abschlussbericht bin ich unter 3 Stunden in meinem Beruf arbeitsfähig (Leider habe ich keinen „Berufsschutz“ BJ 62. Für den allgemeinen Arbeitsmarkt noch über 6 mit sehr vielen Einschränkungen.
Das macht ja NIX, Hauptsache 6 und mehr Stunden Erwerbsfähig am allgemeinen Arbeitsmarkt, das gilt bereits als Reha-Erfolg bei der DRV und die Zuweisung weiterer Rehabilitanden ist gesichert.
Kurz nach der Reha rief mich der SB der RV an und sagte mir ich solle das mit dem Bündis für S-H erst einmal lassen und erst hin gehen wenn ich wieder ganz Gesund bin (???)
Wann wird das sein können mit GdB 70, du solltest dir unbedingt angewöhnen solche Sachen schriftlich zu verlangen ???
Was man dir am Telefon erzählt kannst du niemals beweisen ...
Such dir einen Psychiater oder Neurologen dafür, was ein Psychotherapeut schreiben könnte interessiert die restliche medizinische Welt meist nicht sonderlich und, dass du in deiner gesundheitlichen / finanziellen Situation (und mit ziemlich unsicherer Zukunft) auch psychische Probleme hast mit der Zeit, hätte ich dir schon als "Ferndiagnose" mitteilen können.
Diese Sorgen kann dir aber auch kein Therapeut "wegquatschen" ... die bleiben so lange, bis sie auf anderen Wegen gelöst werden könnten ...
Nach Aussage vom Vdk falle ich nicht in die
Nahtlosigkeitsregelung, weil ich schon einen Antrag auf LTA bewilligt bekommen habe...und eine Med.Reha auch. Stimmt das, oder kann ich noch einen Antrag auf EMR stellen? Eigentlich möchte ich ungerne EMR beantragen.
In die Nahlosigkeit "fällt" man sowieso nicht, dafür musst du erst mal aus dem Krankengeld ausgesteuert sein, weil dein Anspruch auf Krankengeld nach 78 Wochen AU verbraucht ist.
Dann greift zunächst mal gesetzlich der § 145 SGB III, weil du einen vorrangigen Anspruch auf mögliche Lohnersatzleistungen auch beantragen musst.
Dafür ist dein bestehendes Arbeitsverhältnis irrelevant, das "ruht" dann und es gibt auch keinen Grund daran selber was zu ändern.
Ob du dann bei der AfA einen Antrag an die DRV stellen musst wird sich aus dem ÄD-"Gutachten" ergeben, in der Regel ist es EGAL was du beantragst, es kann auch med. Reha oder eine EM-Rente sein ...
Wo bitte wäre dein Problem damit, der Reha-Bericht lässt eher NICHT erwarten, dass du eine EM-Rente auch ohne Kampf wirklich bekommen würdest und was stört dich daran diesen Antrag zu stellen ???
Wenn die DRV dann lieber noch eine med. Reha möchte, dann wird man dir das schon mitteilen ... ohne psychische Behandlung und Befunde wird man dir aber keine pschosomatische Reha bewilligen (wollen) ...
Richtig erkannt, warum sollte man dir eine psychosomatische Reha bewilligen wenn du vorwiegend orthopädische Probleme hast ???
Du meldest dich weder Arbeits-suchend noch arbeitslos , bist du ja gar nicht, du meldest dich ausschließlich wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld, dafür gibt es ja die "Nahtlosigkeit" nach § 145 SGB III.
"Unnormales" ALGI gibt es auch nach § 145 SGB III nicht, und du musst dich auch dafür (fiktiv / theoretisch) mit deinem sogenannten "Restleistungsvermögen" der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen.
Der VDK hat (in der Regel) KEINE Ahnung von ALGI und schon gar nicht nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld ...
Ich wurde auch ausgesteuert (allerdings schon 2009) und war noch im festen Arbeitsverhältnis, mit einem Reha-Bericht ähnlich deinem ... im aktuell vorhandenen Job UNTER 3 Stunden und sonst Voll Erwerbsfähig mit einer langen Liste was ich nicht mehr tun sollte.
Ich wurde bei der AfA (vom ÄD) noch gründlich untersucht und dort meinte man dann, ich sei aus gesundheitlichen Gründen NICHT mehr vermittelbar (UNTER 15 Wochenstunden) ... = Antrag auf EM-Rente stellen ...
Das Gutachten habe ich mitgeschickt zur DRV und die DRV hat meinen Antrag abgelehnt ... die AfA sei zuständig mich in "geeignete andere Arbeit zu vermitteln" ...
Ich legte Widerspruch ein (bei der DRV) und musste später noch Klage einreichen am Sozialgericht ... die AfA zahlte brav 18 Monate lang mein ALGI aus, im Rahmen der Nahtlosigkeit, trotz Arbeitsplatz ... ich zumindest hatte dort auch nie "Vermittlungstermine" ...
Leider sind denen die finanziellen Verluste mit den Ausgesteuerten inzwischen auch zu hoch geworden und die AfA versucht sich inzwischen gerne mit allerlei miesen Tricks, vor der Zahlung zu drücken aber dagegen gibt es auch schon wirksame Mittel.
Hier im Bereich solltest du schon mal fleißig lesen, um nicht schon beim ersten Besuch dort die meisten Fehler zu machen.
Der hat aber noch Zeit wenn du erst Ende April ausgesteuert wirst, reicht es wenn du dich (wegen der Aussteuerung) dort so Mitte April mal sehen lässt, um dir die Antragsformulare abzuholen.
Der erste Teil ist richtig, wobei ich mir vorstellen könnte, dass dein ALGI zum Leben nicht reichen wird und du noch "Aufstockung" brauchst aus dem SGB II ...
Dein Arbeitsplatz interessiert auch beim JC nicht wirklich wenn du weiterhin AU geschrieben bist und dort gar nicht mehr arbeiten KANNST ...
Wir mussten nach dem ALGI auch noch fast 2 Jahre Hartz 4 beziehen, weil zu unseren EM-Rente noch immer nicht entschieden war ... wir hatten noch BEIDE unseren Arbeitsplatz.
Leider hat der VDK von ALGII meist noch weniger Ahnung, als von ALGI und Aussteuerung ... war selbst auch mal Mitglied, daher kenne ich die Grenzen von denen recht gut ... es mag Ausnahmen geben, aber ich bin schnell wieder ausgetreten.
Warum sollst du das absagen müssen, du bist doch nicht "Ortsabwesend" und kannst täglich deine Post kontrollieren, da würde ich der AfA zunächst mal gar nichts von erzählen, die AU gibt man nach einer Aussteuerung sowieso NICHT mehr bei der AfA ab ...
Das soll dir doch helfen können wieder gesünder zu werden, eventuelle Meldetermine kannst du sicher trotzdem wahrnehmen und ernsthafte Vermittlung wird gar nicht stattfinden, das ist auch nur "Viel Lärm um NICHTS" ...
Sorry aber dein VDK vor Ort ist ganz schön "putzig", die sollten doch wissen dass dein AG dich (als Schwerbehinderte) ohne Zustimmung des Integrationsamtes GAR NICHT kündigen KANN ...
Habe auch an die Möglichkeit gedacht selber zu kündigen, damit ich normales ALG1 bekomme, aber dann gibt es Sperre usw.
Das solltest du auch besser bleiben lassen, man wird es kaum akzeptieren und auf eine Sperre verzichten, weil du damit auf den höheren Kündigungsschutz als Schwerbehinderte "freiwillig" verzichten würdest.
Es ist überflüssig und bringt zumindest DIR überhaupt keine Vorteile... nur zusätzlichen Ärger bei der AfA ...
Außerdem besteht dann trotzdem noch die Gefahr das die SB mich zum ÄD schickt um mein Restleistungsvermögen fest zu stellen und wenn der ÄD dann der Meinung ist „Leistungsvermögen unter 15 Stunden“ , kann die AfA mich rauskicken wegen „nicht Vermittelbar“, ist das richtig?
Wenn du so lange krank gewesen bist, ist die AfA verpflichtet dich zum ÄD zu schicken und das bleibt ja nicht geheim, danach wird ja im Antrag auf ALGI gefragt.
Wenn der ÄD dich für weniger als 15 Wochenstunden "begutachtet" dann wirst du schriftlich aufgefordert EM-Rente zu beantragen und hast deine Ruhe (bei der AfA) wenn du das nachgewiesen hast.
Es gibt nur "normales ALGI" und KEIN Anderes für Ausgesteuerte ... nur die Gründe sind andere ... Betrag und Anspruchsdauer sind völlig gleich.
Dann habe ich nach der Möglichkeit gesucht diese Sperre zu umgehen und bin auf das „Dispositionsrecht“ gestoßen.
Das ist vorwiegend dafür gedacht, wenn man bald eine Altersgrenze erreichen würde, wo man einen längeren Anspruch auf ALGI haben würde ... du bist 56 da bekommst du 18 Monate ALGI bei ausreichenden Beitragszeiten ...
Für eine Eigenkündigung / Aufhebung deines Arbeitsvertrages gibt es überhaupt KEINEN Grund und die Nahtlosigkeit beginnt Ende April und NICHT in einem Jahr ...
Deine finanziellen Reserven solltest du besser nicht so "verplempern" anstatt das in Anspruch zu nehmen, was dir zusteht ... es können noch Zeiten kommen, wo du froh sein wirst, noch was "auf der hohen Kante zu haben" ...
Demnach könnte ich bei der AfA ein Dispositionsjahr beantragen. Das bedeutet ich verschiebe meine Arbeitslosenmeldung
Du bist aber NICHT arbeitslos, du wirst aus dem Krankengeld ausgesteuert ... und Arbeitslosigkeit muss man nicht herausfordern wenn man wenig Aussichten hat jemals noch wieder eine andere Arbeit zu finden ...
Sogar bei der DRV und beim EM-Renten-Antrag sieht es "besser" aus NICHT arbeitslos zu sein ...
Werde nie das erstaunte Gesicht des gerichtlichen Gutachters vergessen, als er mich fragte seit wann ich schon arbeitslos sei ... ich war NICHT arbeitslos, ich war KRANK und KONNTE deswegen seit Jahren nicht mehr arbeiten ...
Außerdem muss ich mich finanziell selbst versorgen (auch KK und RV Beiträge). Mein AltersNotGroschen wäre völlig aufgebraucht, falls ich überhaupt auskomme.
KK musst du selbst zahlen (ca. 170 € aktuell) das stimmt aber Rentenbeiträge nicht, das wäre "freiwillig" und der Mindestbeitrag (um die 80 € aktuell) bringt nicht viel Rentenzuwachs.
Von diesem Plan kann ich dir nur dringend abraten ...
Lass dir mal eine aktuelle Renten-Information zuschicken von der DRV und dann überlege lieber, ob du nicht doch um die EM-Rente kämpfen willst.
Leiste dir von deinen Ersparnissen dann lieber einen guten Anwalt (Sozialrecht mit Erfahrung in EM-Renten-Angelegenheiten) wenn dein Antrag von der DRV abgelehnt wird, (was leider sehr wahrscheinlich ist bei dem Reha-Ergebnis), ich denke mal berufliche Vorstellungen werden sich eher nicht mehr erfüllen (lassen) ...
vielen Dank für die schnelle und Ausführliche Antwort. Es ist für mich ein beruhigendes Gefühl meine Fragen los zu werden, bei Menschen die in der gleichen Lage sind und mir Tipps geben können. Meine Frau ist schon ziemlich genervt von meinem gejaule und unsere Beziehung hat schon arg gelitten, das macht noch zusätzlich Stress. Sie kann das Thema nicht mehr hören. Freunde sind auch nicht mehr vorhanden mit denen ich reden könnte. Ich könnte mir Vorstellen das es bei dir in der Beziehung etwas besser war, weil dein Mann in der gleichen Lage war.
ICH habe zumindest noch nichts in dieser Richtung im Internet gepostet.
Ich weiß, aber die Reduzierung auf 5 Stunden war nicht dauerhaft geplant, sondern sollte wieder auf Vollzeit, 1 Jahr später sollte ich in eine andere Abteilung kommen wo die körperlichen Bedingungen besser für mich sein sollten. Leider kam alles anders...
Kürzere Lehrgänge, Schulungen, Kurse (keine Umschulung), Lohnkosten oder technische Arbeitshilfen zur Arbeitsplatzausstattung an den Arbeitgeber.... Ich denke das ist wohl auch so das übliche
Ich musste so herzhaft lachen als ich diesen Satz von dir las "...werden da "Arbeitsplätzchen" für Schwerbehinderte gebacken ???"
Genau nennt sich das "Aktionsbündnis für S-H". Dort gibt es eine Jobbörse gezielt für Schwerbehinderte von Arbeitgebern die bereit sind diese einzustellen. Aber ich denke das ist auch wieder mehr Schein als Sein.
Du meinst sicher den IntegrationsFachdient. Zu denen wurde ich auch noch geschickt, aber die wollten mir dann gleich ein "BewerbungsCoaching" aufdrücken. Das sollte 4 Wochen dauern und ich sollte jeden Tag von 9 - 15h zum Coaching dort sein.
Mal abgesehen davon das ich gar nicht so lange auf einem Stuhl sitzen kann, WAS wollen sie mir beibringen in so einem intensiven Coaching??!! Ich bin beinahe 56 Jahre alt und habe schon einige Firmen hinter mir, die ich mir IMMER selbst besorgt hatte. Ich war immer nur kurze Zeit arbeitslos. Also habe ich mir nur eine Bescheinigung geben lassen das ich dort war.
...was würdest du dir denn für einen Arbeitsplatz selbst noch vorstellen (können) ???
Ich habe mir schon mächtig den Kopf zerbrochen deswegen... deswegen habe ich ja auch solche Zukunftsängste. Ich weiß es einfach (noch) nicht. Diese Frage bekomme ich von allen gestellt... Vom GA, von der DRV, vom Integrationsfachdienst, vom Aktionsbündnis für S-H, von der AfA...... Aber ich glaube du meintest die Frage eher als Anstoß das es eigentlich sinnlos ist sich deswegen zu quälen und eher andere Lösungen zu finden
Genau mein Gedanke! Irgendwie sind die völlig überlaufen und überfordert. Termine liegen immer weit hinter den Widerspruchsfristen und man muss sowieso immer ohne vorherige Beratung selbst beurteilen ob ein Widerspruch nützlich ist.
Gleich bei der Eingangsuntersuchung bei der Reha fragten die Ärzte mich was sie denn bei mir überhaupt machen sollten, wenn daran gar nichts mehr zu ändern ist und sie fanden bei der Untersuchung noch einige andere Sachen. Also bestand mein Reha-Tagesprogramm beinahe ausschließlich aus "passiver" Therapie, wie Massagen, Elektro-Massage, Vorträge, Psychologische Gespräche usw. Es waren schöne 3 Wochen. Ich hätte gerne eine Verlängerung auf 5 Wochen bekommen.
Als der Arzt mir beim Entlassungsgespräch sagte das er mich auf dem allg. Arbeitsmarkt für Vollzeittauglich hält habe ich ihn gefragt warum er nicht gleich "Vollzeit in dreischicht im Bergbau" hin schreibt, das fand er nicht witzig. ich habe ihm gesagt das ich es auch nicht witzig gemeint habe!
Danke für diesen Hinweis. Ich kenne mich da wirklich nicht aus und wusste nicht das einem Bericht vom Psychotherapeuten wenig Beachtung geschenkt wird. In den Entlassungsempfehlungen stand "...möglichst Zeitnahe Tagesklinische Behandlung und im Anschluss Aufnahme einer Ambulanten Psychotherapeutischen Behandlung und Ambulante Psychiatrische Behandlung". Für mich ist das alles irgendwie das Gleiche, aber ich sollte mich wahrscheinlich mal intensiver mit den Unterschieden beschäftigen
Bleiben nicht viele andere Wege. Wenn ich das alles vorher gewusst hätte wäre ich brav weiter zur Arbeit gegangen und hätte mich von den 5 Stunden Arbeit 2 Stunden auf Toilette eingeschlossen, solange bis meine Firma sich an das Integrationsamt gewandt hätte, alleine um alles weiter hinaus zu zögern. Das kam alles mindestens 2 Jahre zu früh.
Ja, das muss ich mir einfach besser verinnerlichen...
Hatte der ÄD deinen Reha-Bericht gesehen?
Du hast auch einen sehr langen Kampf geführt. Ich hätte nicht die "Haut" für so einen Kampf. Ich suche krampfhaft nach Wegen aus dieser Misere um wieder meinen Frieden zu finden. Bisher kenne ich nur einen Weg : Lottogewinn
Ich bin schon dabei aufmerksam zu lesen. In einem anderen Forum habe ich neulich ein Muster-Antrag von DIR gefunden, den ich mir gespeichert habe , damit ich nicht gleich zu Anfang in die Falle tappe.
Hartz4 darf auf keinen Fall kommen!!! Nie wieder !! Lieber ziehe ich für €50 in eine Mietgarage! Ich bin mal bei denen in der Mangel gewesen weil meine Lebensgefährtin da rein gerutscht ist und wir ja eine "Bedarfsgemeinschaft" waren. Ich musste zum JC und sollte eine EGV unterschreiben. ICH sollte auch Bewerbungen schreiben damit ich einen besser bezahlten Job finde. Ausgerechnet ICH, als Schwerbehinderter! ich war doch froh das ich überhaupt einen Job gefunden hatte! Ich habe nicht unterschrieben, obwohl sie meiner Freundin dann Leistungen verwehrt hätten, aber ausnahmsweise hat mir das Integrationsamt in dieser Sache geholfen. Die nette Frau vom IA hat dem SB des JC geschrieben das mein Arbeitsplatz erheblich gefährdet ist wenn mein Chef mitbekommt das ich mich bei anderen Firmen bewerbe. Hat gefruchtet Das war vielleicht ein Zirkus dort, den die noch mit meiner Freundin veranstaltet haben !
Die Rentenleistung erhöhen kann man mit dem freiwilligen Mindestbeitrag nicht, aber Ansprüche sichern.
Damit hast du bestimmt Recht. Das Geld für einen Anwalt auszugeben ist bestimmt sinnvoller.
Ganz liebe Grüße nach Rügen
17.03.2018, 03:11 #4
vielen Dank für die schnelle und Ausführliche Antwort. Es ist für mich ein beruhigendes Gefühl meine Fragen los zu werden, bei Menschen die in der gleichen Lage sind und mir Tipps geben können.
Zumindest war ich mal in der (fast) gleichen Lage und woher ich letztlich die Kraft noch genommen habe, das über Jahre (für mich UND meinen Männe) durchzukämpfen ... ICH WEISS ES NICHT ...
Dabei gewinne ich oft schon den Eindruck, dass Manches noch "einfacher" war, unglaublich was sich die zuständigen "sozialen" Behörden (KK/ AfA/ JC/ DRV) da inzwischen einfallen lassen, um berechtigte Ansprüche irgendwie "umgehen" zu können ...
Ganz so raffiniert waren die damals (meist) noch nicht, als bei uns (Herbst 2006) alles angefangen hat, mit der Dauer-AU von Männe ...
Unsere Hausärztin war NICHT mehr bereit, ihn für jede 12-Stunden-Schicht (im Wachschutz / als "Pförtner") erst mit starken Schmerzmitteln FITT zu spritzen ...
Meine Frau ist schon ziemlich genervt von meinem gejaule und unsere Beziehung hat schon arg gelitten, das macht noch zusätzlich Stress. Sie kann das Thema nicht mehr hören.
Das ist sehr schade, denn gerade der Partner ist sehr wichtig in solchen Situationen, klar ist das "Verständnis" wohl größer, wenn beide betroffen sind, aber zu Beginn war ich ja selbst auch noch relativ "gesund" ... ich kannte ihn aber schon gar nicht "anders" ... als mit seinen diversen orthopädischen Problemen.
Habe auch im Schichtdienst gearbeitet (CallCenter / telefonische Kundenbetreuung), wir hatten uns in einem BFW bei einer Umschulung kennengelernt ... das ist nun fast 20 Jahre her ...
Komischerweise sind wir noch immer nicht "genervt" voneinander ... versuchen IMMER gemeinsam noch irgendwie "das Beste" draus zu machen ... EGAL was kommt ...
Freunde sind auch nicht mehr vorhanden mit denen ich reden könnte.
Weißt du, Freunde hatten wir schon keine richtigen, engen (mehr) als wir noch beide berufstätig waren, wir hatten ja nie Zeit "Geselligkeiten zu pflegen", oder nur zu Zeiten, wo andere im Bett liegen und schlafen oder selber im Job sind ...
Damit können wir inzwischen gut leben, wir sind froh wenn Keiner was von uns will (außer die Kinder und Enkel natürlich, die dürfen uns immer "stören" ) und ruhig "vor uns hin" leben können, wie uns das passt.
Dann war es ein sehr ähnlicher Fall, da ging es auch, um die sehr ungünstige Kombi von LTA und EM-Renten-Antrag, fast gleichzeitig gestellt ... auf Grund "guter Ratschläge" ...
Ich weiß, aber die Reduzierung auf 5 Stunden war nicht dauerhaft geplant, ..... Leider kam alles anders...
Ja-Ja, meistens kommt es 1. Anders, und 2. als man denkt ...
Schön wenn ich dich damit etwas aufheitern konnte, vielleicht ist es auch dieser (unser etwas spezieller) Humor, den wir auch in den schlimmsten Zeiten nie ganz verloren haben, gerade heute hatten wir auch wieder einen sehr lustigen Tag ...
Es war Besuch vom örtlichen Pflegedienst da zur Beratung (Männe hat inzwischen Pflegegrad 2 bewilligt bekommen), wir hatten zusammen viel Spaß und sind nun wieder etwas schlauer geworden ... ich glaube die Besucherin (sehr nette Person in diesem Falle) hat sich mit uns (und bei uns) auch sehr wohl gefühlt.
Genau nennt sich das "Aktionsbündnis für S-H". ... Aber ich denke das ist auch wieder mehr Schein als Sein.
War wohl "vor der Wahl" als man dir das angeboten hat und nun ist die Wahl wieder vorbei ... habe mir das mal im Netz angesehen ... überall das gleiche Gelaber ...
Zu denen wurde ich auch noch geschickt, aber die wollten mir dann gleich ein "BewerbungsCoaching" aufdrücken. Das sollte 4 Wochen dauern und ich sollte jeden Tag von 9 - 15h zum Coaching dort sein.
Scheint aktuell "weg zu müssen", als ob man sich noch nie beworben hat im Leben, aber diese Leute wollen ja auch "nur LEBEN" ... die DRV bezahlt und hat "was für dich getan"
Mal abgesehen davon das ich gar nicht so lange auf einem Stuhl sitzen kann, WAS wollen sie mir beibringen in so einem intensiven Coaching??!!
Mein Männe sollte damals bei der AfA (nach der Aussteuerung) einen "Auffrischungs-Kurs" machen als Bürokaufmann (Dauer 6 Monate) ... hätte seine Vermittlerin gerne gesehen ... die Umschulung war fast 10 Jahre her und er hatte in diesem Beruf nie Arbeit gefunden, er war etwa in deinem Alter zu der Zeit ...
Er schaute sie "ganz begeistert" an und meinte nur :"Es sei ja sicher kein Problem, wenn er dann alle paar Minuten aufstehen und durch den Schulungsraum spazieren würde, denn auf den üblichen Stühlen könne er nicht länger sitzen ???"
Damit war das Thema dann wieder vom Tisch ... er möge sich als "Pförtner" bewerben ..., es war ihr völlig EGAL, dass er das (lt. DRV UND AfA-ÄD) NICHT mehr machen sollte und noch (als "Pförtner" ) Vollzeit angestellt war ... Widerrede war zwecklos ... so klebten wir 1 Jahr lang Zeitungs-Anzeigen auf Papier um ihr seine "Bemühungen" nachzuweisen, bei den Meldeterminen.
Wirklich beworben hat er sich dort allerdings nie ... er hatte ja einen Job ... vom AfA-ÄD war er Teilweise Erwerbsfähig "begutachtet" worden (der Arzt hatte es vielleicht sogar "gut mit ihm gemeint" ???) ... man hat dann auch gleich sein ohnehin geringes Vollzeit-ALGI noch weiter reduziert auf Teilzeit ...
Damals wussten wir es auch noch nicht besser und haben viel "Lehrgeld gezahlt" ...
Ich habe mir schon mächtig den Kopf zerbrochen deswegen... deswegen habe ich ja auch solche Zukunftsängste. Ich weiß es einfach (noch) nicht.
Dazu wird dir auch nicht mehr viel einfallen (fürchte ich) denn mir ging es nicht anders, ich hatte (eigentlich) in den fast 40 Berufsjahren bis dahin schon ALLES gemacht, was mir möglich war, schon das CallCenter war (aus meiner Sicht) der "letzte Versuch", statt arbeitslos zu sein bis zur Rente ...
Das sollte ich ja nun auch nicht mehr machen (ging auch nicht mehr, zu viel Stress mit meiner reparierten Pumpe) aber was "Anderes, ganz Leichtes" sollte noch gehen können ... nur was das sein sollte, konnte mir schon damals KEINER beantworten (die DRV nicht und die AfA auch nicht) ...
Aber ich glaube du meintest die Frage eher als Anstoß das es eigentlich sinnlos ist sich deswegen zu quälen und eher andere Lösungen zu finden
Du hast es erfasst, denn sehr bald habe ich die Antwort darauf auch erkannt (erkennen MÜSSEN), ich hatte ja schon Panik bei dem Gedanken irgendeinem anderen AG wegen Bewerbung / Vorstellung noch wieder "in den Hintern kriechen zu müssen", ich stellte dann bald fest, dass ich das auch NICHT mehr WOLLTE ...
Da blieb ja nur der Weg die EM-Rente durchzukämpfen, obwohl ich ja bei Männe schon erlebt habe, dass es schwer werden wird ... für ihn mussten wir noch einen 2. Antrag stellen, der erste scheiterte sogar am Gericht noch, da haben wir dann die Klage zurück genommen, ehe sie abgewiesen wurde ...
Statt zur Arbeit ging er dann erneut in die Schmerzklinik (eingewiesen von seiner Schmerztherapeutin), insgesamt war er fast 5 Jahre AU geschrieben von unserer Hausärztin aber parallel natürlich bei allen erforderlichen Fachärzten in ständiger Behandlung ...
Irgendwie sind die völlig überlaufen und überfordert. Termine liegen immer weit hinter den Widerspruchsfristen und man muss sowieso immer ohne vorherige Beratung selbst beurteilen ob ein Widerspruch nützlich ist.
Das waren die wohl vor gut 10 Jahren auch schon, denn mein Widerspruch zur abgelehnten EM-Rente wäre wohl nie vom VDK fristgerecht eingereicht worden, die brauchten ja schon fast 3 Wochen, um mir den überhaupt mal nach Hause zu schicken.
In der Zeit hatte mich die KK schon angeschrieben, ob ich vor habe gegen die Ablehnung Widerspruch einzulegen ...
Für das weitere EM-Renten-Verfahren habe ich dann auf den VDK verzichtet und mir einen Anwalt für Sozialrecht gesucht, der damit schon Erfahrungen hatte ... lief dann alles über Beratungshilfeschein und später am Gericht über PKH.
Danke für diesen Hinweis. Ich kenne mich da wirklich nicht aus und wusste nicht das einem Bericht vom Psychotherapeuten wenig Beachtung geschenkt wird. In den Entlassungsempfehlungen stand "...möglichst Zeitnahe Tagesklinische Behandlung und im Anschluss Aufnahme einer Ambulanten Psychotherapeutischen Behandlung und Ambulante Psychiatrische Behandlung".
Die richtige Reihenfolge wäre wohl, einen Psychiater (das ist der richtige Facharzt dafür) suchen und mit dem erst mal klären was dir psychisch wirklich fehlt und DANN überlegen, was dir am Besten dabei helfen kann da wieder "raus zu kommen", ob das wirklich Tagesklinik und / oder Psychotherapie (und welche genau) sein werden, sehe ich noch als sehr fragwürdig an.
Für mich ist das alles irgendwie das Gleiche, aber ich sollte mich wahrscheinlich mal intensiver mit den Unterschieden beschäftigen
Solltest du, ich war beim Psychiater in Behandlung (wegen BurnOut und totaler körperlicher / psychischer Überforderung), nach einem langen, anstrengenden Arbeitsleben und diversen privaten Problemen und Schicksalschlägen.
In der Reha fand man nur (neu) heraus, dass ich eine "Arbeitsplatz-Phobie" haben soll und diverse "Persönlichkeitsstörungen" (wahrscheinlich weil ich immer noch "einen eigenen Kopf hatte" ), die (von mir genannten) Diagnosen meines Psychiaters konnte man "leider" nicht bestätigen ...
Man machte sich aber auch nicht mal die Mühe den (auf meinen dringenden Wunsch) mal anzurufen, denn medizinische Berichte gab es in der Reha-Klinik KEINE von mir ... es war viel zu "EILIG" mich mit dieser Reha aus dem Krankengeld zu bekommen, meine Ärzte waren gerade alle in Urlaub "wie praktisch", als die Aufforderung von der KK zur Reha kam.
Nach der Reha sollte ich (lt. Reha-Bericht) auch dringend eine ambulante Psychotherapie machen, mein Psychiater schüttelte nur den Kopf über diesen Bericht und das Ergebnis ...
"Sie brauchen keine Psychotherapie sondern endlich mal Ihre RUHE und dafür brauchen Sie die EM-Rente so wird das NICHTS mehr ... "
Zum ÄD der AfA hatte ich nur die Leistungseinschätzung mit (die ersten 2 Seiten mit den Kreuzen, was man noch arbeiten könnte) und einige (wenige) aktuelle Arztbefunde.
Diese Ärztin war wirklich sehr nett und erfahren, ich habe immer wieder meinen Spruch aufgesagt, dass ich der Arbeitsvermittlung natürlich "zur Verfügung stehe", auch wenn ich nicht wirklich weiß, was ich mit den ganzen Einschränkungen (lt. Reha-Ergebnis) noch arbeiten soll ???
Irgendwann schaute sie mich an und fragte : "Haben Sie denn noch nicht genug gearbeitet in Ihrem Leben ???", ich war trotzdem vorsichtig und meinte nur "Wahrscheinlich schon aber man erwartet ja zumindest lt.Reha, dass ich es bis zur Rente noch irgendwie schaffe" ...
Inzwischen wird meist nach "Aktenlage begutachtet" beim ÄD der AfA und wenn es einen Reha-Bericht gibt wird man den gerne dafür auswerten (wollen), letztlich ist es egal was der ÄD feststellt und man muss das ALGI bekommen ... die erzählen aber viel Mist inzwischen dazu bei der AfA ...
Du hast auch einen sehr langen Kampf geführt. Ich hätte nicht die "Haut" für so einen Kampf.
Man weiß zum Glück Anfangs noch nicht wie lange sich das wirklich hinziehen wird und abgelehnte EM-Renten sind doch (angeblich) nur "bedauerliche Einzelfälle" (lt. DRV), also hoffte ich zunächst noch, dass nur Männe leider so ein "Einzelfall" war ...
Leider war das ein fataler Irrtum aber arbeiten gehen war ja auch NICHT mehr möglich, bei solchen Gedanken (an den Vorhandenen oder die Suche nach einem anderen Arbeitsplatz) bekam ich dann wirklich eine akute "Arbeitsplatz-Phobie" ...
Ich suche krampfhaft nach Wegen aus dieser Misere um wieder meinen Frieden zu finden. Bisher kenne ich nur einen Weg : Lottogewinn
Mein Weg konnte dann auch nur noch die EM-Rente sein, egal wie lange der Kampf dauern würde ... wenigstens wusste ich meinen Psychiater dabei fest hinter mir.
Der meinte er schreibt mich so lange AU, bis ich ihm den Renten-Bescheid vorlegen kann und er hat sein Wort gehalten, es waren dann insgesamt fast 4 Jahre seit meinem letzten Arbeitstag (Anfang 2008) vergangen ...
Die Ruhe die er mir von Beginn an verordnet hatte, bekam ich dann endlich 2012 am Sozialgericht bewilligt, es dauerte natürlich seine Zeit aber es geht mir jetzt soweit wieder recht gut, so lange mich Keiner wegen irgendwas "unter Druck" setzen will jedenfalls.
Das lasse ich einfach NICHT mehr zu und wer das nicht kapieren will, kann mich "furchtbar gerne haben" und mir fern bleiben ...
In einem anderen Forum habe ich neulich ein Muster-Antrag von DIR gefunden, den ich mir gespeichert habe , damit ich nicht gleich zu Anfang in die Falle tappe.
Sehr gut und präge dir gut ein, dass die Gesundheits-Unterlagen NUR DIREKT zum ÄD gehören (gegen Empfangsbestätigung bitte) und du mit den SB NICHT über deine Krankheiten reden brauchst ... darüber sprichst du NUR mit einem Arzt und der sitzt beim ÄD.
Hartz4 darf auf keinen Fall kommen!!! Nie wieder !! Lieber ziehe ich für €50 in eine Mietgarage! Ich bin mal bei denen in der Mangel gewesen weil meine Lebensgefährtin da rein gerutscht ist und wir ja eine "Bedarfsgemeinschaft" waren.
Na-Ja, eine "Mietgarage" war gerade nicht mehr frei, als mein ALGI dann auch abgelaufen war, höchstens noch ein Platz "unter einer Brücke" und da war es uns auch im Dezember 2010 zu kalt ... Ersparnisse gab es schon lange nicht mehr ...
Mein Männe hatte schon KEIN eigenes Einkommen mehr zu dieser Zeit, was zusätzlich an seinem "männlichen EGO genagt hat", wir lebten von meinem ALGI + Wohngeld bis das auch nicht mehr ging und der (auch von uns erhoffte) Lottogewinn ist auch ausgeblieben ...
Leider warten wir darauf immer noch, wir würden so gerne mal wieder eine Kreuzfahrt machen aber dafür reichen unsere beiden Renten leider nicht ...
Ich musste zum JC und sollte eine EGV unterschreiben. ICH sollte auch Bewerbungen schreiben damit ich einen besser bezahlten Job finde. Ausgerechnet ICH, als Schwerbehinderter! ich war doch froh das ich überhaupt einen Job gefunden hatte!
JaJa, eine EGV sollten wir auch gleich unterschreiben, obwohl wir beide schon seit Jahren AU gewesen sind und "nur noch" auf die Entscheidungen zur EM-Rente warten mussten, zudem waren wir ja BEIDE nicht arbeitslos ...
Ich habe auch nicht unterschrieben und erst zu Hause gelesen, dass ich mir einen "Ausbildungsplatz" suchen sollte (Männe auch) ... HÄÄÄÄ ???
Hat aber keiner mehr nachgefragt, man hat uns dann soweit in Ruhe gelassen, wohl auch in der Hoffnung uns bald mit der EM-Rente wieder los zu werden.
Männe bekam dann seinen Bescheid (zum 2. Antrag mal ohne Widerspruch und Gericht) ca. 6 Monate später aber bei mir dauerte es noch weitere fast 1,5 Jahre damit ... also bekam ich auch weiter ALGII, denn Männes Rente reichte nicht für uns beide (nach 35 Jahren Arbeit).
Es war trotzdem eine Zeit, die wir nicht gebraucht hätten aber da zeigen sich eben die großen Löcher, in diesem "sozialen System" ... man KANN auch MIT (sogar recht gut bezahltem) Job in Hartz 4 landen, einfach NUR weil man langfristig (und endgültig) krank geworden ist ...
Die Rentenleistung erhöhen kann man mit dem freiwilligen Mindestbeitrag nicht, aber Ansprüche sichern
Klar erhöhst du damit auch die Renten-Leistung, den Anspruch auf EM-Rente kann man aber NUR mit anerkannten Pflichtzeiten behalten und nicht mit "freiwilligen" Beiträgen.
Ist deine Frau gesetzlich krankenversichert, dann kann sie dich in die Familien-Versicherung aufnehmen lassen, solltest du mal keine Leistungen mehr von irgendeinem Amt bekommen (können).
Deine AU solltest du auch unbedingt (lückenlos) weiterführen lassen, damit sind auch (über die KK) Meldungen an die Rentenversicherung verbunden, wenn du KEIN Geld mehr irgendwo bekommst.
Solltest du dich doch entscheiden EM-Rente zu beantragen, dann ist es ohnehin angebracht wenigstens AU geschrieben zu sein ... auch wenn das vorerst Niemanden (außer die DRV) mehr weiter interessieren wird ...
17.03.2018, 17:20 #5
Es ist wirklich ein richtiger Kampf geworden mit den Ämtern und wer arglos an die Sache ran geht und nicht weiß wie der Hase läuft, bleibt Gnadenlos auf der Strecke. Wenn man nicht aufpasst landet man echt als Obdachloser. Ich denke heute auch schon ganz anders wenn ich Obdachlose sehe. Vielleicht waren viele auch vorher in meiner Lage und haben auf das System vertraut.
Nach meinem Herzinfarkt 2012 war ich auch schon mal in so einer Zwangslage. Die KK hat ganz einfach nicht mehr bezahlt, trotz AU. Sie waren laut Aktenlage der Meinung das ich Arbeitsfähig sei. Widerspruch durch Rechtsbeistand aber die haben NICHT gezahlt. Dann Einstweilige Verfügung aber die haben weiterhin NICHT bezahlt. Das war alles unfassbar für mich komplett ohne Geld da zu stehen. Niemand wollte zahlen! Ausser €80 Wohngeld hatte ich nichts, außer richtig Stress nach einem Herzinfarkt. Ist aber eine lange Geschichte....
Das wird sich jetzt in meiner Partnerschaft auch wieder erholen, denn ich habe jetzt dieses Forum gefunden und bombardiere SIE nicht mehr mit meinen Sorgen und Ängsten. Meine Orthopädischen Probleme kannte sie von Anfang an und kann damit umgehen.
Davor habe ich ja am meisten Angst, das ich mir mal wieder selbst ein EI gelegt habe. Ich dachte ich könnte mit einem Dispositionsjahr zumindest Zeit gewinnen. Das war mein Plan B, weil ich zzt überhaupt nicht Stressresistent bin. Erst mal Ruhe haben. Mir graut so vor dem Kampf ! Wenn ich jetzt im Wald spazieren gehen würde und es würde mir ein Zug entgegen kommen... ..ich würde nicht zur Seite gehen.
Schön wenn ich dich damit etwas aufheitern konnte...
Ich muss immer noch schmunzeln....
...und alle können sich auf die Schulter klopfen, was alles so getan wird in unserem System für Kranke und Behinderte..
... vom AfA-ÄD war er Teilweise Erwerbsfähig "begutachtet" worden (der Arzt hatte es vielleicht sogar "gut mit ihm gemeint" ???) ... man hat dann auch gleich sein ohnehin geringes Vollzeit-ALGI noch weiter reduziert auf Teilzeit ...
So wie ich meine Unterlagen und Vorgeschichte verstehe wird mir das gleiche passieren... (wo ist denn der Smilie der ganz bitterlich weint? Der sollte eigentlich an diese Stelle)
Vielleicht kann man mir sogar eine "AfAphobie" bescheinigen
SBs und GAs die "Verständnisvoll" zu sein scheinen, traue ich überhaupt nicht über den Weg. Ziel von dieser "Verständnisvollen Sorte" (gibt natürlich Ausnahmen) ist es dein Vertrauen zu gewinnen und das du dich dann "öffnest" und Dinge sagst die zu deinem Nachteil ausgelegt werden.
...es waren dann insgesamt fast 4 Jahre seit meinem letzten Arbeitstag (Anfang 2008) vergangen ...
oh weh... 4 Jahre ..Das schaffe ich nicht!!
Also, das Thema DISPOSITIONSJAHR hat sich für mich erledigt, wäre in meinem Falle nicht sinnvoll. Ich werde Mitte April zur AfA gehen und lasse alles auf mich zukommen, natürlich unter Beachtung der Tipps und Vorsichtsmaßnahmen die ich hier gefunden habe. Auf in den Kampf
Vielleicht finde ich ja auch noch jemand der das passende "Arbeitsplätzchen backt"
Ich danke dir Doppeloma noch einmal für deine Unterstützung. Ich bleibe weiterhin im Forum und wir werden uns sicher noch in anderen Threads über den Weg laufen, denn ich habe weiterhin ca. 257 Fragen (ich muss im Forum stöbern ob diese Fragen nicht schon irgendwo beantwortet wurden) die aber mit dem Thema Dispositionsrecht nichts zu tun haben.
Geändert von Tamarillo (17.03.2018 um 17:32 Uhr)
17.03.2018, 17:33 #6
Ja Doppeloma ist ne Granate hier, Ihr Wissen scheint unerschöpft. Größte Hochachtung Dir und Deinem Männe diesen Kampf niemals aufgegeben zu haben und anderen hier im Forum noch zu Helfen.
GRÖßTEN RESPEKT.......
aber was versteht man unter Dispositionsjahr?
PS: Einen Dank an allen Usern dieses Forums hier und den Hilfreichen Ratschlägen und Tips, Ich wollte damit das Wissen und die Erahrungen anderer nicht schmälern...
Geändert von Friedwohl (17.03.2018 um 17:45 Uhr)
17.03.2018, 17:47 #7
Ja, auch von mir GRÖßTEN RESPEKT und vor allem das Doppeloma nach dem gewonnenen Kampf überhaupt noch Lust auf dieses Thema hat....
Mit einfachen Worten : Man hat die Möglichkeit seine Arbeitslosenmeldung aufzuschieben. Nennt sich genauer DispositionsRECHT. Man muss nicht zwingend 1 Jahr aufschieben, geht auch einige Monate. Sinnvoll ist es zum Beispiel wenn man kurz vor dem 58 Lebensjahr steht und dann 24 Monate ALG1 bekommen würde. Mit 57 bekommt man nur 18 Monate. Oder auch um eine Sperre zu umgehen, die nach 1 Jahr hinfällig wäre. Muss man sich aber alles gut überlegen und ausrechnen ob es sinn macht weil man sich ja in der Zeit selbst versorgen muss. Wenn du bei google "dispositionjahr" eingibst findest du genauere Infos dazu.
LG Tamarillo
Ich denke das ich den gleichen langen und steinigen Weg gehen werde wie Doppeloma.....Aber wenn man kurz davor ist nichts mehr zu verlieren, kann man im Kampf auch nur gewinnen.
Wie es mit meiner Reha nun weitergeht bleibt abzuwarten. Was ich allerdings annehme, daß es noch lange dauern wird bis zum Endgültigen Bescheid....und da kommt auch schon das Nächste Schiff mit der Fracht Angst.....Zum Sep. 18 hin verliere ich das ALG1 und werde wohl oder übel H4 anmelden....Nun kommt meine nächste Angst...WOHNUNGSVERLUST......
Kann mich das JC dazu auffordern?
Lach..habe mich jetzt hier eingeschmuggelt, bitte nicht böse sein...wir sitzen alle hier im sinkenden Schiff
17.03.2018, 19:34 #9
"Angst essen Seele auf" war mal Titel eines Filmes... Wir dürfen uns von der Angst nicht überrennen lassen. Immer Schritt für Schritt und dieses Forum hat mir doch einige Ängste genommen, obwohl ich weiß das zwischen RECHT und RECHT BEKOMMEN immer auch das RECHT EINFORDERN steht, allerdings ist nicht jeder fähig den Behörden die Stirn zu bieten, besonders nicht wenn man "angeschlagen" ist.
So wie ich weiß spielen da einige Faktoren eine Rolle (z.B. Bundesland, Größe, Kosten der Wohnung). Hier im Forum findest du sicher auch darüber genauere Informationen.
Nein, Niemals. Allerdings sollten wir uns in diesem Thread an das Thema halten : Nahtlosigkeit bzw. Dispositionsrecht.
alg1, dispositionsrecht, nahtlosigkeit
Einweisung Krankenhaus während ALG1 §145 Nahtlosigkeit Sandrin Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) 2 01.06.2017 14:08
ALG1,Krankengeld, Aussteuerung, Nahtlosigkeit, ALG I_Dauer? Pumpgun Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) 5 10.11.2016 19:39