Source: http://museumsverein.at/index.php?id=2096
Timestamp: 2017-04-25 04:49:47
Document Index: 285428306

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 40', '§ 40', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 12', '§ 9', '§ 6', '§ 18', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 16', '§ 10', '§ 10', '§ 12', '§ 17', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 18']

KontaktVereinsorganisationStatutenNewsletterImpressum
VorteileLeistungenMitglied werdenVeranstaltungenMuseumsblätter
SALZBURGER MUSEUMSVEREIN Mozartplatz 1 5010 Salzburg
im Stadtplan anzeigen T +43-662-62 08 08-123 F +43-662-62 08 08-720 E museumsverein@salzburgmuseum.at
Bankverbindung:IBAN: AT05 4501 0000 0310 1508BIC: VBOEATWWSAL
zur Website des SALZBURG MUSEUM Die Statuten des Salzburger Museumsvereins
Satzungen (Fassung 2017) § 1Der Salzburger Museumsverein hat seinen Sitz in der Stadt Salzburg.
§ 3 Für die Verwirklichung des Vereinszweckes vorgesehene Tätigkeiten sinda) Öffentlichkeitsarbeit, um dadurch das Interesse für das Salzburg Museum in weiten Kreisen der Bevölkerung zu wecken und wach zu halten,b) Veranstaltung von Vorträgen, Führungen, Exkursionen und sonstigen Veranstaltungen (inkl. Förderung von Museumsbesuchen für Schüler),c) Herausgabe der „Salzburger Museumsblätter“ und sonstiger Veröffentlichungen,d) Ankauf von Musealgegenständen mit dem Ziel, diese einer breiten Öffentlichkeit (als Leihgaben für das Salzburg Museum) zugänglich zu machen,e) Restaurierung von Kunstgegenständen des Salzburg Museum, um diese für die Allgemeinheit zu bewahrenf) Beratung von Vereinsmitgliedern in Kunstfragen.g) Mittelzuwendung an das Salzburg Museum, solange dieses eine begünstigte Einrichtung iSd § 4a Abs 4 EStG darstellt, zur unmittelbaren Förderung derselben Zwecke wie der Salzburger Museumsverein (§ 40a Z 1 BAO),h) entgeltliche Leistungserbringung ohne Gewinnerzielungsabsicht gegenüber Körperschaften deren Tätigkeit dieselben Zwecke wie der Salzburger Museumsverein fördert (§ 40a Z 2 BAO).
§ 4 Die erforderlichen Mittel werden aufgebracht durch:a) Mitglieds- und Förderbeiträge (§§ 5 und 9),b) Spenden, Subventionen und sonstige freigiebige Zuwendungen,c) Erträgnisse aus Veranstaltungen, Veröffentlichungen sowie aus der Verwertung von Vereinsvermögen,d) Erträge aus der Verwaltung von Vereinsvermögen (z.B. Zinserträge).
§ 5Mitglieder des Vereines sind:a) ordentliche Mitglieder. Die Mitgliedschaft wird durch die Abgabe einer Beitrittserklärung und deren Kenntnisnahme durch die Vereinsleitung (§ 12) erworben. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Hauptversammlung festgelegt (§ 9).b) Förderer, die sich zu dieser besonderen Mitgliedschaft mit Fördererbeiträgen bereit erklären.c) Stifter, die einen einmaligen größeren finanziellen Beitrag leisten oder dem Verein wertvolle museale Gegenstände überlassen.d) Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten, das sind wegen hervorragender Verdienste um den Verein und um seine Ziele hiezu ernannte Mitglieder. Sie sind zu einer Beitragsleistung nicht verpflichtet. Die Ehrenpräsidenten gehören dem Ausschuss an.Stifter und Ehrenmitglieder werden von der Hauptversammlung über Vorschlag des Ausschusses ernannt. Alle Mitglieder haben die in den Satzungen bestimmten Rechte und Pflichten, sie haben insbesondere in der Hauptversammlung beschließende Stimme und sind zu Vereinsämtern wählbar.
§ 6Die Aufnahme eines Mitgliedes kann ohne Angabe von Gründen durch den Ausschuss abgelehnt werden. Ein Austritt aus dem Verein bedarf der schriftlichen Mitteilung an die Vereinsleitung; der Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr ist zu entrichten. Der Ausschuss kann Mitglieder, die das Ansehen des Vereines oder den Vereinszweck schädigen, aus dem Verein ausschließen. Gegen den Ausschluss kann das betroffene Mitglied binnen zwei Wochen an das Schiedsgericht (§ 18) berufen. Die Mitgliedschaft erlischt auch, wenn trotz zweimaliger Mahnung rückständige Beiträge nicht bezahlt werden.
§ 7Das Vereinsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
§ 8Die Organe des Vereines sind:a) die Hauptversammlung,b) der Ausschuss,c) die Vereinsleitung,d) die Rechnungsprüfer,e) das Schiedsgericht.
§ 9Die Hauptversammlung findet jährlich innerhalb der ersten drei Monate statt. Zu dieser müssen alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher schriftlich, unter Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen werden. Der Hauptversammlung obliegen:
a) Entgegennahme des Jahresberichtes,b) Genehmigung der Geldgebarung,c) Wahl des Ausschusses für die Dauer von drei Jahre,d) Bestellung der zwei Rechnungsprüfer (§ 16)e) Festsetzung des Mitgliedsbeiträge,f) Ernennung von Stiftern und Ehrenmitgliedern,g) Beschlussfassung über Satzungsänderungen,h) Beschlussfassung über allfällige Anträge von Mitgliedern; solche Anträge müssen mindestens eine Woche vor der Hauptversammlung schriftlich dem Ausschuss übermittelt sein.Der Ausschuss kann auch außerordentliche Hauptversammlungen einberufen.Eine außerordentliche Hauptversammlung muss einberufen werden, wenn dies ein Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe der Verhandlungsgegenstände verlangt. Für diese Einberufung gelten sinngemäß die Bestimmungen für die jährliche Hauptversammlung (§ 10).
§ 10Die satzungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Vorsitzender der Hauptversammlung ist der Präsident des Vereines, im Falle seiner Verhinderung treten die Mitglieder der Vereinsleitung in der im § 12 angeführten Reihenfolge an seine Stelle.Abstimmungen und Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder (Ausnahme § 17).Wahlen mittels Stimmzettel erfolgen nur dann, wenn die Mehrheit dies wünscht. Im Falle der Stimmgleichheit entscheidet bei allen Abstimmungen der Vorsitzende.Gültige Beschlüsse können in der Hauptversammlung nur zu Verhandlungsgegenständen gefasst werden, die in der Einladung bekanntgegeben oder gemäß § 9, lit. h. zur Aufnahme in die Tagesordnung beantragt wurden. Ausgenommen ist hievon der Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung.
§ 11Der Ausschuss besteht aus mindestens zwanzig Mitgliedern, die alle drei Jahre von der Hauptversammlung gewählt werden. Dem Ausschuss obliegen insbesondere:a) die Wahl der Vereinsleitung (§ 12) aus den Mitgliedern des Ausschusses und die Bestellung von Referenten für besondere Daueraufgaben zur Unterstützung der Vereinsleitung.b) die Beschlussfassung über eine Erwerbung von Museumsgegenständen für das Museum im Sinne des Vereinszweckes nach Maßgabe der Mittel beziehungsweise über die Zuwendung von Geldmitteln an das Museum für besonders bestimmte Zwecke. In dringenden Fällen, in denen eine Befassung durch den Ausschuss nicht mehr möglich ist, kann die Vereinsleitung in Verbindung mit dem Museumsdirektor selbständig handeln. Sie hat dem Ausschuss ehestmöglichen Bericht zu erstatten.c) die Beschlussfassung über die Tagesordnung der Hauptversammlung,d) die Überwachung der Rechnungsführung und Geldgebarung,e) die Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern.Für Beschlussfassungen im Ausschuss ist die Anwesenheit von sechs Ausschussmitgliedern und des Präsidenten oder seines Stellvertreters (§ 13) erforderlich. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.f) Über Antrag der Vereinsleitung die Bestellung eines Exekutiv-Ausschusses für genau definierte Sonderaufgaben, wie z.B. Aktionen zur Mitgliederwerbung, Sonderveranstaltungen etc.g) Kustoden des Museums sind eo ipso Mitglieder des Ausschusses, sofern sie dem Museumsverein beitreten.
§ 12Die Vereinsleitung besteht aus dem Präsidenten, zwei Stellvertretern des Präsidenten, dem Geschäftsführer, dem Stellvertreter des Geschäftsführers, dem Kassier und dem Schriftführer. Der Vereinsleitung obliegen:a) die Aufnahme von Mitgliedern und die Führung der Mitgliederlisten,b) die Einhebung der Beiträge und die Vermögensverwaltung einschließlich der Genehmigung der Ausgaben des normalen Geschäftsablaufes,c) die Vorbereitung der Ausschusssitzungen und der Hauptversammlung,d) die Erstellung des Jahresberichts und der Jahresabrechnung,e) die Herausgabe der "Salzburger Museumsblätter" und sonstiger Veröffentlichungen,f) die Veranstaltung von Vorträgen, Führungen, Exkursionen und dergleichen, die Herausgabe der „Salzburger Museumsblätter“ und sonstiger Veröffentlichungen,e) die Veranstaltung von Vorträgen, Führungen, Exkursionen und dergleichen.Die Funktionsdauer der Mitglieder der Vereinsleitung entspricht der des Ausschusses, der sie gewählt hat. Bei einem vorzeitigen Ausscheiden eines Mitgliedes der Vereinsleitung kann der Ausschuss vorbehaltlich der nachträglichen Genehmigung durch die nächste Hauptversammlung auch ein Vereinsmitglied, das noch nicht dem Ausschuss angehört, in die Funktion des ausgeschiedenen Mitgliedes berufen. Ein Rücktritt von einer Funktion ist schriftlich zu erklären.
§ 13Der Präsident, beziehungsweise sein Stellvertreter, vertritt den Verein nach außen und unterfertigt gemeinsam mit dem Geschäftsführer oder Kassier alle rechtsverbindlichen Schriftstücke, er beruft die Sitzungen und die Hauptversammlung ein und führt in diesen und in den ordentlichen und außerordentlichen Hauptversammlungen den Vorsitz. In dringenden Fällen kann er über Beträge bis zu eintausend Euro (€ 1000) verfügen, doch bedarf diese Verfügung der nachträglichen Genehmigung durch die Vereinsleitung.
§ 14Der Geschäftsführer, beziehungsweise sein Stellvertreter, besorgt den Schriftverkehr des Vereines und zeichnet gemeinsam mit dem Präsidenten bzw. dessen Stellvertretern. Insbesondere obliegt ihm die Planung von Vereinsaktivitäten, die Zusammenstellung des Jahresberichtes und die Obsorge für die ordentliche Aufbewahrung aller Vereinsschriften. Er hat die Angestellten des Vereines zu überwachen und die Arbeitseinteilung zu treffen.Der Geschäftsführer bzw. sein Stellvertreter wird unterstützt vom Schriftführer, dem auch die Abfassung der Sitzungs- und Versammlungsberichte (Protokolle) sowie der Schriftverkehr des Vereines obliegt.
§ 18Über Streitigkeiten unter Mitgliedern aus dem Vereinsverhältnis entscheidet ein Schiedsgericht, das aus fünf Vereinsmitgliedern besteht und von der Vereinsleitung über schriftlichen Antrag eines oder mehrerer Mitglieder einzusetzen ist. Die Gründe für den Antrag sind anzugeben. Jeder Streitteil entsendet längstens binnen vier Woche zwei Schiedsrichter, die längstens innerhalb von 14 Tagen ein weiteres Mitglied als Vorsitzenden zu wählen haben. Das Schiedsgericht entscheidet mit Stimmenmehrheit. Der Vorsitzende stimmt mit, bei Stimmengleichheit gibt seine Stimme den Ausschlag. Wenn über die Person des Vorsitzenden keine Einigung erzielt wird, entscheidet das Los unter den Vorgeschlagenen. Eine Berufung gegen die Entscheidung des Schiedsgerichtes ist nicht zulässig.