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Timestamp: 2019-07-24 00:33:43
Document Index: 232930245

Matched Legal Cases: ['§ 115', '§ 96', '§ 116', '§ 119', '§ 116', '§ 116', 'Art 103', '§ 295', '§ 155']

Aktenzeichen: IX B 93/18
ECLI: ECLI:DE:BFH:2019:B.220319.IXB93.18.0
Normen: § 115 Abs 2 Nr 3 FGO, § 96 Abs 2 FGO, § 116 Abs 3 S 3 FGO, § 119 Nr 3 FGO, § 116 Abs 5 S 1 FGO, § 116 Abs 5 S 2 FGO, Art 103 Abs 1 GG, § 295 ZPO, § 155 FGO
Zitiervorschlag: BFH, Beschluss vom 22. März 2019 – IX B 93/18 –, juris
1. NV: Die Geltendmachung einer Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs setzt nach ständiger Rechtsprechung des BFH u.a. die substantiierte Darlegung voraus, dass die Kläger den Mangel in der mündlichen Verhandlung gerügt haben bzw. aus welchen Gründen sie an einer solchen Rüge gehindert gewesen sind und was sie bei rechtzeitiger Gewährung des rechtlichen Gehörs noch vorgetragen hätten und dass dies die Entscheidung des FG hätte beeinflussen können(Rn.2).
2. NV: Der Vortrag, das FG habe zu Unrecht die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand verweigert, richtet sich gegen die materiell-rechtliche Auffassung des FG und genügt nicht zur Darlegung einer Gehörsrüge(Rn.4).
BFH/NV 2019, 577 (Leitsatz und Gründe)
Vergleiche BFH, 11. Mai 2016, Az: III B 105/15
Vergleiche BFH, 28. Februar 2014, Az: III B 126/13
Vergleiche BFH, 1. August 2005, Az: X B 24/05