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Timestamp: 2016-10-23 22:14:31
Document Index: 116618266

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 76', 'Art. 51', 'Art. 74', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 107', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 641', 'Art. 38', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 8', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 99', 'Art. 99', 'Art. 99', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 6', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 965', 'Art. 965', 'Art. 394', 'Art. 400', 'BGE', 'BGE', 'Art. 400', 'BGE']

A.a C.X.________ (Beschwerdef�hrer) und D.X.________ (Beschwerdegegner) sind Br�der. Ihr Grossvater, A.________, war der Gr�nder der Firma A.________ AG. Nach einem �bernahmeversuch durch ein anderes Unternehmen, das 36 % der Aktien der Firma A.________ AG erworben hatte, brachten die Familienaktion�re 1984 als Abwehrmassnahme die restlichen Aktien, ausmachend 64 %, in die A.________ Holding AG ein. Ab dem Jahr 2000 standen sich die Familienaktion�re in zwei Pools gegen�ber. Die Familienaktion�re des so genannten Pool 2000 bildeten die Mehrheit. Der zweite Pool wurde Verk�uferpool genannt, da dessen Mitglieder den Verkauf aller ihrer Titel (Namen- und Inhaberaktien sowie Partizipationsscheine) anstrebten. Zu diesem Verk�uferpool geh�rten auch die Parteien des vorliegenden Verfahrens.
A.b Die Mitglieder des Verk�uferpools legten in der Folge alle ihre Titel in ein gemeinsames Depot bei der Bank Y.________. In einem am 10. September 2000 unterzeichneten entsprechenden Hinterlegungsvertrag beauftragte der Beschwerdegegner B.E.________, seine Titel unwiderruflich f�r die Dauer von zwei Jahren zu verwalten. Anfang Mai 2002 befanden sich im Bankdepot 1'833 Namenaktien, 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheine des Beschwerdegegners.
A.c Im Mai 2002 unterbreitete der Pool 2000 dem Verk�uferpool zwei Entflechtungsofferten. Der Pool 2000 bot entweder den Kauf aller von den Mitgliedern des Verk�uferpools gehaltenen Titeln aller Kategorien (Namenaktien, Inhaberaktien und Partizipationsscheine) zum f�nffachen Nennwert an oder den Kauf von mindestens 3'000 und h�chstens 5'000 Namenaktien zum zehnfachen Nennwert. Innerhalb des Verk�uferpools wurde in der Folge eine Mischvariante diskutiert, wonach der Beschwerdegegner alle seine Titel zum f�nffachen Nennwert und die restlichen Mitglieder einen Teil ihrer Namenaktien zum zehnfachen Nennwert verkaufen w�rden.
A.d Mit Kaufvertrag vom 11./12. Juli 2002 verkauften 12 Mitglieder des Verk�uferpools, vertreten durch den Beschwerdef�hrer, insgesamt 5'000 Namenaktien, darunter auch die 1'833 vom Beschwerdegegner gehaltenen Namenaktien. Am 22. August 2002 stellte der Beschwerdef�hrer dem Beschwerdegegner die Verkaufsabrechnung zu, wonach 1'833 Namenaktien, 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheine zum f�nffachen Nennwert, ausmachend netto Fr. 1'252'560.--, verkauft worden seien.
A.e Mit Schreiben vom 30. Oktober 2002 verlangte der Beschwerdegegner von B.E.________ die Herausgabe seiner hinterlegten Inhaberaktien und Partizipationsscheine. Der Beschwerdegegner st�tzte sich auf den Kaufvertrag, wonach nur seine Namenaktien verkauft worden seien. Mit Schreiben vom 7. Juni 2003 teilte B.E.________ dem Beschwerdegegner mit, dieser habe im Sommer 2002 all seine Titel verkauft, worauf die erw�hnten Titel auf Anweisung des Beschwerdef�hrers diesem ausgeh�ndigt worden seien.
B.a Mit Klage vom 17. November 2003 beantragte der Beschwerdegegner dem Bezirksgericht Rheinfelden im Wesentlichen, es sei der Beschwerdef�hrer zur Zahlung von Fr. 562'072.50 und zur Herausgabe von 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheinen zu verurteilen. Zur Begr�ndung f�hrte er aus, mit Kaufvertrag vom 11./12. Juli 2002 seien nur seine Namenaktien verkauft worden. Die Verkaufsabrechnung des Beschwerdef�hrers sei insofern nicht korrekt. Die eingeklagte Forderung von Fr. 562'072.50 bestehe in der Differenz zwischen der erfolgten Auszahlung und dem Betrag, welcher ihm bei korrekter Abrechnung zum zehnfachen Nennwert zustehen w�rde.
Mit Urteil vom 23. Dezember 2010 hob das Obergericht des Kantons Aargau das Urteil des Bezirksgerichts Rheinfelden auf und verurteilte den Beschwerdef�hrer zur Zahlung von Fr. 562'072.50 und zur Herausgabe von 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheinen an den Beschwerdegegner. Im �brigen wies es die Appellation ab.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 2. M�rz 2011 beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, es sei das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau aufzuheben, soweit er zur Zahlung von Fr. 562'072.50 und zur Herausgabe der 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheine an den Beschwerdegegner sowie zur Zahlung von Verfahrens- und Parteikosten verurteilt worden sei. Im �brigen sei das vorinstanzliche Urteil zu best�tigen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Der Beschwerdegegner beantragt sinngem�ss, es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. Die Vorinstanz hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Entscheid (Art. 90 BGG) einer oberen kantonalen Instanz, die auf ein Rechtsmittel hin kantonal letztinstanzlich in einer Zivilsache entschieden hat (Art. 75 i.V.m. Art. 72 BGG), die Rechtsbegehren des Beschwerdef�hrers sind im kantonalen Verfahren nicht gesch�tzt worden (Art. 76 Abs. 1 BGG), der massgebende Streitwert betr�gt mehr als Fr. 30'000.-- (Art. 51 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist somit unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) einzutreten.
1.2 Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts gen�gt es jedoch, wenn aus der Begr�ndung, allenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid, ersichtlich ist, in welchem Sinn das angefochtene Urteil abge�ndert werden soll (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414; Urteil 4A.123/2010 vom 30. April 2010 E. 2; je mit Hinweisen).
Aus der Beschwerde ergibt sich, dass der Beschwerdef�hrer die Aufhebung und Korrektur des vorinstanzlichen Urteils in den Punkten verlangt, in denen er unterlegen ist. Sinngem�ss beantragt er damit, dass die von der Vorinstanz teilweise gutgeheissene Klage des Beschwerdegegners vollumf�nglich abzuweisen sei. Dieser Antrag ist zul�ssig.
1.3 Der Beschwerdef�hrer reicht mit seiner Beschwerde neue Beweismittel ein. Es handelt sich dabei um zus�tzliche Zustimmungserkl�rungen von Mitgliedern des Verk�uferpools zum Vorschlag des Beschwerdef�hrers, wie der Aktienkaufvertrag zwischen dem Verk�uferpool und dem Pool 2000 ausgestaltet werden k�nnte. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, erst das Urteil der Vorinstanz habe Anlass zur Einreichung dieser Erkl�rungen gegeben. Die Vorinstanz sei im Gegensatz zum erstinstanzlichen Gericht davon ausgegangen, der Beschwerdef�hrer habe beim Verkauf nicht als Vertreter der einfachen Gesellschaft, bestehend aus den Mitgliedern des Verk�uferpools, in Ausf�hrung eines vorg�ngigen Gesellschaftsbeschlusses gehandelt. Die neu eingereichten zus�tzlichen Zustimmungserkl�rungen w�rden belegen, dass s�mtliche Aktion�re des Verk�uferpools seinem Gestaltungsvorschlag zugestimmt h�tten und er daher durchaus in Ausf�hrung eines Beschlusses der einfachen Gesellschaft gehandelt habe.
1.3.1 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nach Art. 99 Abs. 1 BGG nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt, was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395 mit Hinweis).
1.3.2 Zwischen den Parteien war schon im erstinstanzlichen Verfahren streitig, ob der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf einen Auftrag des Beschwerdegegners oder in Vertretung der einfachen Gesellschaft und Aus�bung eines Gesellschaftsbeschlusses gehandelt hatte. W�hrend das erstinstanzliche Gericht zum Schluss kam, die Mitglieder des Verk�uferpools h�tten ihre Aktien in die einfache Gesellschaft eingebracht und der Beschwerdef�hrer habe die Aktien kraft einer gesellschaftsrechtlichen Gesch�ftsf�hrungskompetenz verkauft, folgte die Vorinstanz der Ansicht des Beschwerdegegners, wonach die Titel nicht zu Eigentum in die einfache Gesellschaft eingebracht worden waren und der Beschwerdef�hrer nicht in Ausf�hrung eines vorg�ngigen Gesellschaftsbeschlusses gehandelt habe, sondern im Auftrag des Beschwerdegegners. Unter diesen Umst�nden hatte der Beschwerdef�hrer bereits im erstinstanzlichen Verfahren, sp�testens aber als Reaktion auf die Appellation des Beschwerdegegners Anlass, seinen Standpunkt durch die erst heute nachgereichten Dokumente zu untermauern. Es war damit nicht erst das vorinstanzliche Urteil, welches Anlass zu deren Einreichung gegeben h�tte. Die neuen Beweismittel haben im vorliegenden Verfahren folglich unbeachtet zu bleiben.
1.4 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem diese seinen Einwand der fehlenden Sachlegitimation in keiner Weise ber�cksichtigt und in der Urteilsbegr�ndung keine Stellung dazu genommen habe. Er habe im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, Streitgegenstand bilde ein Aktienhandel, bei dem einfache Gesellschaften beteiligt gewesen seien, womit s�mtliche Gesellschafter in das Verfahren h�tten einbezogen werden m�ssen. An diesem rechtlichen Standpunkt halte er zwar nicht mehr fest. Dennoch liege eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r vor.
Im Verfahren vorgebrachte R�gen sind nur zu beurteilen, wenn sie auf einem hinreichenden Rechtsschutzinteresse gr�nden. Nachdem der Beschwerdef�hrer an seinem rechtlichen Standpunkt nicht mehr festh�lt, hat er kein schutzw�rdiges Interesse an der Beurteilung seiner R�ge, welche auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils in diesem Punkt abzielt. Ist eine Partei an einer Ab�nderung gar nicht interessiert, so ist auf ihr Vorbringen nicht einzutreten, denn zur Beantwortung bloss theoretischer Fragen ist die Beschwerde nicht gegeben (BGE 135 III 513 E. 7.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 120 II 5 E. 2a). Auf diese R�ge ist somit nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe in mehrfacher Hinsicht den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, indem sie offenkundige Fakten nicht oder nicht ausreichend ber�cksichtigt habe und indem sie Fakten unzutreffend gew�rdigt habe.
2.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die beschwerdef�hrende Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). Soweit die beschwerdef�hrende Partei den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_526/2008 vom 21. Januar 2009 E. 3.2).
2.2 Diese Grunds�tze verkennt der Beschwerdef�hrer in mehrerer Hinsicht:
2.2.1 Der Beschwerdef�hrer stellt seinen R�gen zun�chst einen Sachverhalt aus seiner Sicht voran. Soweit dieser von den vorinstanzlichen Feststellungen abweicht, ohne dass diesbez�glich eine rechtsgen�gliche Sachverhaltsr�ge erhoben wird, ist er damit nicht zu h�ren.
2.2.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die allgemeinen Umst�nde des im Nachhinein strittigen Aktienhandels verkannt. Es habe sich um ein Gesch�ft unter Laien gehandelt und vom Beschwerdef�hrer sei ein pragmatisches Vorgehen gefordert worden. Zudem habe er unter zeitlichem und strategischem Druck gestanden. Die Vorinstanz habe die wirklichen Umst�nde des Aktienhandels nicht ber�cksichtigt und den Sachverhalt massiv verk�rzt und daher offensichtlich unrichtig festgestellt.
Mit diesen Ausf�hrungen bringt der Beschwerdef�hrer lediglich eine allgemein gehaltene Kritik vor und vers�umt es, klar aufzuzeigen, welche Feststellungen der Vorinstanz willk�rlich seien bzw. welche Feststellungen willk�rlich unterlassen worden seien. Solch unsubstanziierte R�gen gen�gen den Begr�ndungsanforderungen nicht.
2.2.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, die Vorinstanz habe die Notwendigkeit der asymmetrischen Gestaltung des Aktienhandels im Innen- und im Aussenverh�ltnis verkannt. Das Kaufangebot des Pool 2000 habe vorgesehen, dass entweder alle Mitglieder des Verk�uferpools s�mtliche Titel zum f�nffachen Nennwert verkaufen w�rden oder aber lediglich zwischen 3'000 und 5'000 Namenaktien zum zehnfachen Nennwert. Eine Mischvariante, wonach der Beschwerdegegner alle seine Titel zum f�nffachen Nennwert und die restlichen Mitglieder einen Teil ihrer Namenaktien zum zehnfachen Nennwert verkauft h�tten, sei ausgeschlossen gewesen. Obwohl der Beschwerdegegner intern gew�nscht habe, alle seine Titel seien zum f�nffachen Nennwert zu verkaufen, sei dem Beschwerdef�hrer damit nichts anderes �brig geblieben, als extern eine beschr�nkte Anzahl Namenaktien zum zehnfachen Nennwert zu verkaufen und intern sodann f�r einen Ausgleich zu sorgen. Die dadurch entstandene Asymmetrie habe der Beschwerdegegner zu verantworten und k�nne dem Beschwerdef�hrer nicht vorgeworfen werden.
Auch hier unterl�sst es der Beschwerdef�hrer, auf die vorinstanzlichen Ausf�hrungen einzugehen und klar aufzuzeigen, welche Feststellungen willk�rlich sein sollen. Ohnehin trifft nicht zu, dass die Vorinstanz dem Beschwerdef�hrer vorwarf, er habe extern einen anderen Kaufvertrag abgeschlossen, als intern mit dem Beschwerdegegner vorg�ngig vereinbart worden war. Vielmehr behaftete sie den Beschwerdef�hrer im Ergebnis lediglich darauf und verurteilte ihn dazu, den Kaufvertrag konsequenterweise auch intern nachzuvollziehen und dem Beschwerdegegner dementsprechend seinen Erl�s sowie die nicht verkauften Wertpapiere herauszugeben. Die R�ge erweist sich damit als unbegr�ndet, soweit �berhaupt darauf einzutreten ist.
2.2.4 Der Beschwerdef�hrer r�gt, entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen h�tten s�mtliche Mitglieder des Verk�uferpools dem Vorschlag des Beschwerdef�hrers vom 13. Mai 2002 zur Gestaltung des Aktienkaufvertrags zugestimmt. Die Vorinstanz habe das Schreiben von B.E.________ vom 23. Mai 2002 unzutreffend gew�rdigt. Dieser h�tte zwar geschrieben, die Mitglieder der Familie E.________ w�rden eine Bevorzugung einzelner Mitglieder des Verk�uferpools ablehnen. Danach habe er aber weiter Folgendes geschrieben: "Wenn ihr in der Familie X.________ eine andere L�sung treffen wollt, haben wir nichts dagegen. Allf�llig dadurch entstehender Mehraufwand sollte, soweit er nicht durch den Pool 2000 �bernommen wird, [...] durch die Familie X.________ �bernommen werden." Darin sei eine Blanko-Zustimmung zu jedwelcher Vorgehensweise zu erblicken.
Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, dass zumindest der Familienstamm E.________ gegen den Vorschlag des Beschwerdef�hrers opponiert habe. Dieser Familienstamm habe f�r sich beansprucht, am Verkauf der Namenaktien nach Massgabe ihres Anteils an Namenaktien teilzunehmen und nicht nach Massgabe ihres Anteils am Nennkapital, wie dies der Beschwerdef�hrer vorgeschlagen hatte. Dieser sei der Forderung beim Abschluss des Kaufvertrags nachgekommen.
Mit diesen Ausf�hrungen hat die Vorinstanz die angef�hrte Passage im Schreiben von B.E.________ nicht willk�rlich �bersehen. Die Hinweise auf eine m�gliche abweichende L�sung innerhalb der Familie X.________ selbst sind entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers nicht zwingend als Blanko-Zustimmung zu werten, zumal die Familie E.________ nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz auf einem Verkauf nach Massgabe des Anteils am Namenaktienkapital beharrt hat und der Beschwerdef�hrer dieser Forderung in Abweichung zu seinem Gestaltungsvorschlag auch nachgekommen ist. Dagegen bringt der Beschwerdef�hrer nichts vor. Die R�ge ist unbegr�ndet. Da damit verbindlich feststeht, dass vor Abschluss des Kaufvertrags kein Gesellschaftsbeschluss im Sinne des Gestaltungsvorschlags des Beschwerdef�hrers gef�llt, geschweige denn der Gesellschaftsvertrag modifiziert worden w�re, er�brigen sich weitere Ausf�hrungen zu den �brigen R�gen des Beschwerdef�hrers, welche auf der gegenteiligen Behauptung aufbauen.
2.2.5 Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, die Vorinstanz habe sein Verhalten unzutreffend als eigenm�chtige Vorteilsverschaffung gew�rdigt. Nach dem Aktienverkauf h�tten bei der A.________ Holding AG zwei Kapitalerh�hungen stattgefunden. Als Folge davon sei der vom Beschwerdef�hrer aus dem Aktienhandel gel�ste Kaufpreis um mehr als 50 % geschrumpft.
Diese Ausf�hrungen gehen an der Sache vorbei und sind nicht geeignet, die Feststellungen der Vorinstanz als willk�rlich erscheinen zu lassen. F�r die Frage, ob sich der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit der Abwicklung des Aktienkaufs einen Vorteil verschafft hat, spielt keine Rolle, ob ein solcher Vorteil sp�ter allenfalls durch weitere Vorkommnisse kompensiert wird. Die R�ge ist unbegr�ndet.
2.2.6 Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz weiter vor, sie sei unzutreffend davon ausgegangen, es sei jedenfalls nicht von vornherein unglaubw�rdig, dass der Beschwerdegegner sich bei der Abgabe seiner Zustimmung zum Gestaltungsvorschlag des Beschwerdef�hrers in einem Irrtum befunden habe. Solches treffe nachweislich nicht zu.
Der Beschwerdef�hrer �bersieht, dass die Vorinstanz lediglich festgehalten hat, die Argumentation des Beschwerdegegners sei nicht von vornherein v�llig unglaubw�rdig. Eine weitergehende W�rdigung hat die Vorinstanz nicht vorgenommen und hat in ihren Erw�gungen auch nicht auf diese Ausf�hrungen abgestellt. Die Behebung des angeblichen Mangels w�re damit f�r den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend. Auf die R�ge ist nicht einzutreten.
2.2.7 Schliesslich wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz eine willk�rliche Beweisw�rdigung im Zusammenhang mit der Frage vor, ob die Titel in die einfache Gesellschaft eingebracht worden seien.
Die Vorinstanz hat diese Frage verneint. Erstens habe der Zweck der einfachen Gesellschaft ein Einbringen der Titel zu Eigentum nicht erfordert. Zweitens spreche gegen ein Einbringen folgender Passus im Hinterlegungsvertrag mit B.E.________: "Falls einer oder mehrere Aktion�rInnen den Vertrag brechen und ihre Titel verkaufen oder dem Pool 2000 der Mehrheitsaktion�re beitreten (...)". Drittens werde f�r den Rechts�bergang von Ordrepapieren wie Namenaktien ein Indossament ben�tigt. Die Namenaktien des Verk�uferpools seien aber nicht indossiert worden und damit im Eigentum der einzelnen Aktion�re verblieben. Wenn die Namenaktien nicht in die einfache Gesellschaft eingebracht worden seien, so gelte dies zumindest vermutungsweise auch f�r die Inhaberaktien und Partizipationsscheine. Viertens habe die Zeugenbefragung keinen Hinweis darauf ergeben, dass es die Meinung aller bzw. auch nur einzelner Mitglieder des Verk�uferpools gewesen w�re, die Titel der einfachen Gesellschaft zu Eigentum zu �bertragen. Eine entsprechende Frage wurde etwa von einem Mitglied der Familie E.________ ausdr�cklich verneint. F�nftens h�tte der Kaufvertrag im Falle einer Einbringung der Titel zu Eigentum durch die einfache Gesellschaft bzw. durch alle ihre Gesellschafter abgeschlossen werden m�ssen. Im Kaufvertrag seien aber weder die Gesellschaft als solche noch alle ihre Gesellschafter genannt, da vier Mitglieder des Verk�uferpools fehlten (F.X.________, G.X.________, H.X.________ und I.X.________).
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe verkannt, dass es im vorliegenden Verfahren um Inhaberaktien und Partizipationsscheine gehe und somit gerade nicht um Ordrepapiere, welche nur durch Indossament g�ltig �bertragen werden k�nnten. Das Argument, wonach die Namenaktien mangels Indossament nicht auf die einfache Gesellschaft �bertragen worden seien, womit dies vermutungsweise auch f�r die Inhaberaktien und Partizipationsscheine gelten m�sse, sei in keiner Weise nachvollziehbar. G.X.________, I.X.________ und H.X.________ h�tten auch Aktien verkauft, seien aber nicht namentlich aufgetreten, weil ihre wenigen Titel mit denjenigen des Beschwerdef�hrers bzw. denjenigen von K.X.________ konsolidiert betrachtet und behandelt worden seien. Schliesslich sei es inopportun, r�ckwirkend darauf abzustellen, ob der Gesellschaftszweck ein Einbringen erfordert habe. Der Beschwerdef�hrer verweist auf einen Abschnitt in seinem Schreiben vom 13. Mai 2002 zur Gestaltung des Kaufvertrags.
Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers sind auch die Namenaktien von Belang, wenn es um die Frage der Einbringung der Titel geht. Mangels Indossament steht fest, dass die Namenaktien im Eigentum der jeweiligen Mitglieder des Verk�uferpools verblieben sind. Es ist keineswegs willk�rlich, davon ausgehend darauf zu schliessen, dass auch die Inhaberaktien und Partizipationsscheine im Eigentum der jeweiligen Mitglieder verblieben sind, da kein Grund ersichtlich ist, die Titel unterschiedlich zu behandeln. Was die im Kaufvertrag nicht aufgef�hrten Mitglieder des Verk�uferpools angeht, so bringt der Beschwerdef�hrer lediglich bez�glich drei fehlender Mitglieder Erkl�rungen vor, nicht jedoch bez�glich F.X.________. Warum im Kaufvertrag nicht die einfache Gesellschaft als solche aufgef�hrt wurde, wenn doch neu diese die Eigent�merin der Titel gewesen sein soll, erkl�rt der Beschwerdef�hrer nicht. Das Vorbringen des Beschwerdef�hrers zum Abschnitt in seinem Schreiben vom 13. Mai 2002 findet keine St�tze im vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt. Mangels diesbez�glicher Sachverhaltsr�ge ist der Beschwerdef�hrer damit nicht zu h�ren. Schliesslich bringt der Beschwerdef�hrer auch nichts vor gegen die Ausf�hrungen der Vorinstanz zum Wortlaut des Hinterlegungsvertrags und zur W�rdigung der Zeugenaussagen. Insgesamt ist die Vorinstanz damit nicht in Willk�r verfallen, wenn sie zum Schluss kam, die von den Mitgliedern des Verk�uferpools gehaltenen Titel seien nicht in die einfache Gesellschaft eingebracht worden, sondern bis zum Verkauf an den Pool 2000 in deren Eigentum verblieben. Die R�ge ist unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie von einem Auftragsverh�ltnis zwischen den Parteien ausgegangen sei. Die Parteien seien sich nicht in einem bilateralen Vertragsverh�ltnis gegen�ber gestanden, sondern eingebettet in ein multilaterales gesellschaftsrechtliches Verh�ltnis. Ohne die einfache Gesellschaft w�re es nicht zum Aktienkaufvertrag gekommen. Der Pool 2000 habe seine Offerte an den Verk�uferpool als Kollektiv gerichtet und nicht an die einzelnen Mitglieder des Pools.
3.1 Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, der Beschwerdegegner habe dem Beschwerdef�hrer einen Auftrag auf Verkauf seiner Titel erteilt. Der Beschwerdef�hrer habe den Kaufpreis f�r die Aktien sodann nicht f�r die einfache Gesellschaft eingenommen, sondern als direkter Stellvertreter der jeweiligen Mitglieder des Verk�uferpools. Er habe den einzelnen Verk�ufern direkt deren Anteil am Gesamtkaufpreis weiterleiten m�ssen.
3.2 Diese Ausf�hrungen sind nicht zu beanstanden. Nachdem der Beschwerdef�hrer mit diversen Sachverhaltsr�gen nicht durchgedrungen ist, steht verbindlich fest, dass die Titel im jeweiligen Eigentum der Mitglieder des Verk�uferpools verblieben sind (E. 2.2.7) und dass der Beschwerdef�hrer den Verkauf nicht gest�tzt auf einen Beschluss der einfachen Gesellschaft abwickelte (E. 2.2.4). Indem er im Namen der jeweiligen Mitglieder des Verk�uferpools einen Vertrag schloss, handelte er als direkter Stellvertreter dieser Personen (Art. 32 Abs. 1 OR). Mit der Qualifikation des dabei zwischen den Parteien bestehenden Verh�ltnisses als Auftrag hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt. Es spielt entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers keine Rolle, ob es ohne die einfache Gesellschaft nicht zum Aktienkaufvertrag gekommen w�re bzw. ob eine solche einfache Gesellschaft daneben bestand. Entscheidend ist, dass die verkauften Titel im Eigentum des Beschwerdegegners standen und dieser den Beschwerdef�hrer damit beauftragt hat, die Titel zu verkaufen. Damit standen die Parteien in einem Auftragsverh�ltnis. Die R�ge erweist sich als unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, indem sie auf seine Vorbringen bez�glich teilweise fehlender Passivlegitimation in keiner Weise Bezug genommen habe.
4.1 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt, dass die Gerichte die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien anh�ren und bei der Entscheidfindung ber�cksichtigen (BGE 124 I 241 E. 2 S. 242). Aus Art. 29 Abs. 2 BV wird zudem die Pflicht der Beh�rden abgeleitet, ihre Entscheide zu begr�nden. Die Begr�ndung muss kurz die �berlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid st�tzt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; je mit Hinweisen). Es gen�gt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 129 I 232 E. 3.2 S. 236).
4.2 Diesen Anforderungen gen�gt der vorinstanzliche Entscheid. Aus der Begr�ndung geht hervor, dass die Vorinstanz den Beschwerdef�hrer hinsichtlich des Geldbetrages aufgrund dessen Stellung als Beauftragter als passivlegitimiert f�r den ganzen Betrag betrachtete. Hinsichtlich der Inhaberaktien und Partizipationsscheine leitete die Vorinstanz die Passivlegitimation aus der Stellung des Beschwerdef�hrers als mittelbarer Besitzer dieser Titel ab (vgl. unten E. 5.1). Damit hat die Vorinstanz zum Ausdruck gebracht, dass sie den Beschwerdef�hrer sowohl hinsichtlich des gesamten Geldbetrags als auch hinsichtlich s�mtlicher Titel als passivlegitimiert betrachte. Damit ist der Begr�ndungspflicht Gen�ge getan. Die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe verkannt, dass er gar nicht im vollen Umfang der Klage passivlegitimiert sei, da die H�lfte des eingeklagten Betrags bzw. die H�lfte der Titel, welche herausverlangt w�rden, unbestrittenermassen an den gemeinsamen Bruder der Parteien geflossen seien. Selbst wenn er zur Zahlung des vollen Geldbetrags verurteilt werden k�nnte, gelte dies aber sicherlich nicht f�r die Herausgabe der Titel, welche gest�tzt auf Art. 641 Abs. 2 ZGB nur vom aktuellen Besitzer verlangt werden k�nne.
5.1 Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, der Beschwerdef�hrer habe als direkter Stellvertreter des Beschwerdegegners (lediglich) dessen 1'833 Namenaktien zum zehnfachen Nennwert verkauft, obwohl der Auftrag des Beschwerdegegners auf Verkauf der Namenaktien, der Inhaberaktien sowie der Partizipationsscheine zum f�nffachen Nennwert gelautet hatte. Ein ohne Erm�chtigung geschlossener Vertrag k�nne aber vom Vertretenen genehmigt werden (Art. 38 OR), wobei eine solche Genehmigung als stillschweigend erteilt gelten k�nne, wenn wie im vorliegenden Fall der Stellvertreter f�r den Vertretenen ein g�nstigeres Ergebnis erzielt habe. Damit habe der Beschwerdegegner gegen�ber dem Beschwerdef�hrer grunds�tzlich einen Anspruch auf Bezahlung des eingeklagten Betrages von Fr. 562'072.50 und auf Herausgabe der nicht verkauften 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheine, deren Eigent�mer er geblieben sei.
Was die Herausgabe der Inhaberaktien und der Partizipationsscheine angehe, sei zu beachten, dass diese zentral bei der SIX SIS AG (vormals SEGA) sammelverwahrt w�rden. Die Titel seien nach wie vor im Depot der Bank Y.________ eingebucht. Bei dieser Sachlage richte sich das Vindikationsbegehren des Beschwerdegegners zwar in erster Linie gegen die Bank Y.________. Ein dinglicher Herausgabeanspruch k�nne sich aber auch gegen einen mittelbaren Besitzer richten. Als solcher sei der Beschwerdef�hrer zu betrachten, nachdem dieser die Verwaltung des Depots von B.E.________ �bernommen habe. Damit habe der Beschwerdef�hrer die 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheine herauszugeben.
5.2 Die Vorinstanz qualifizierte den Beschwerdef�hrer als mittelbaren Besitzer der Titel und demzufolge bez�glich s�mtlicher Titel als passivlegitimiert. Die Argumentation der Vorinstanz setzt voraus, dass der Beschwerdegegner einen dinglichen Herausgabeanspruch gegen den Beschwerdef�hrer hat.
5.2.1 Das vorinstanzliche Urteil erging am 23. Dezember 2010. Am 1. Januar 2010 ist das Bundesgesetz �ber Bucheffekten (BEG; SR 957.1) in Kraft getreten. Bucheffekten sind vertretbare Forderungs- oder Mitgliedschaftsrechte gegen�ber dem Emittenten, die einem Effektenkonto gutgeschrieben sind und �ber welche der Kontoinhaber nach den Vorschriften des BEG verf�gen kann (Art. 3 Abs. 1 BEG). Sie sind Verm�gensobjekte sui generis (Botschaft vom 15. November 2006 zum Bucheffektengesetz sowie zum Haager Wertpapier�bereinkommen [Botschaft BEG], BBl 2006 9339 Ziff. 2.1.1.1; MARTIN HESS/KATJA ST�CKLI, Das Bucheffektengesetz: Grundz�ge und Missverst�ndnisse, Anwaltsrevue 3/2010, S. 115). Das an ihnen bestehende Eigentum ist nicht im engen sachenrechtlichen Sinn zu verstehen (Botschaft BEG, a.a.O., 9342 Ziff. 2.1.2 Art. 1 Abs. 2; vgl. zur rechtssystematischen Einordnung HANS KUHN, Schweizerisches Kreditsicherungsrecht, 2011, � 26 N. 20 mit Hinweisen; WIEGAND, Die Bucheffekte - Ein neues Verm�gensrecht?, in: Festschrift f�r Helmut Koziol zum 70. Geburtstag, 2010, S. 1127, 1136 f.). Die sachenrechtliche Beziehung des Hinterlegers zu den Urkunden wird indessen nicht aufgehoben, sondern lediglich sistiert (HESS/ST�CKLI, a.a.O., S. 115). Sie lebt wieder auf, wenn die Wertpapiere von der Verwahrungsstelle herausgegeben werden (vgl. Art. 8 BEG).
Diesen Grunds�tzen entsprechend ist eine Vindikation von Bucheffekten und die Restituierung nach den Regeln des Besitzesschutzes ausgeschlossen (Botschaft BEG, a.a.O., 9378 Ziff. 2.1.6.3 Art. 29 Abs. 2; VON DER CRONE/BILEK, Aktienrechtliche Querbez�ge zum geplanten Bucheffektengesetz, SZW 2/2008 S. 206; KUHN, a.a.O., � 26 N. 25). Eine R�ckabwicklung hat vielmehr nach schuldrechtlichen Grunds�tzen zu erfolgen, wobei sich ein entsprechender Anspruch etwa auch aus einem Vertragsverh�ltnis ergeben kann (Botschaft BEG, a.a.O., 9378 Ziff. 2.1.6.3 Art. 29 Abs. 2; VON DER CRONE/BILEK, a.a.O., S. 206).
5.2.2 Das BEG ist w�hrend des Rechtsmittelverfahrens in Kraft getreten. Neue Gesetzesbestimmungen sind grunds�tzlich auch in Rechtsmittelverfahren zu ber�cksichtigen, wenn sie nach den intertemporalrechtlichen Regeln in der Sache anwendbar sind (vgl. MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar, BGG, 2. Aufl. 2011, N. 30 zu Art. 99 BGG; VON WERDT, in: Seiler/von Werdt/G�ngerich [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 9 zu Art. 99 BGG; SP�HLER/DOLGE/VOCK, Kurzkommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2006, N. 5 zu Art. 99 BGG). Das intertemporale Recht findet sich vorliegend in den �bergangsbestimmungen nach Art. 35 BEG und subsidi�r im Schlusstitel zum ZGB (Botschaft BEG, a.a.O., 9385 Ziff. 2.1.9 Art. 35).
Das BEG befasst sich in Artikel 35 Absatz 1 mit Wertrechten, auf welche das Gesetz nur anwendbar ist, wenn sie im Hauptregister einer Verwahrungsstelle eingetragen sind (vgl. Art. 6 Abs. 1 lit. c BEG). �bergangsrechtlich ist daher vorgesehen, dass Emittenten von Wertrechten, die einem durch eine Verwahrungsstelle gef�hrten Effektenkonto gutgeschrieben sind, innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten des BEG bei einer Verwahrungsstelle das Hauptregister einzurichten und die Wertrechte darin eintragen zu lassen haben (Art. 35 Abs. 1 BEG). Erst dann werden die Wertrechte in Bucheffekten umgewandelt und vom Geltungsbereich des BEG erfasst (Botschaft BEG, a.a.O., 9385 Ziff. 2.1.9 Art. 35 Abs. 1). Anders verh�lt es sich hingegen bei den sammelverwahrten Wertpapieren, die einem Effektenkonto bei einer Verwahrungsstelle wie einer Bank gutgeschrieben sind. Diese werden mit Inkrafttreten des BEG automatisch zu Bucheffekten (Botschaft BEG, a.a.O., 9385 Ziff. 2.1.9 Art. 35 Abs. 1; LUCA DALLA TORRE/MARTIN GERMANN, 12 Antworten zum neuen Bucheffektengesetz, GesKR 4/2009, S. 575; MARTIN LANZ, Aktientransfers unter dem neuen Bucheffektengesetz, in: Thomas U. Reutter/Thomas Werlen [Hrsg.], Kapitalmarkttransaktionen IV, 2009, S. 200; HARALD B�RTSCHI, Die rechtliche Umsetzung des Bucheffektengesetzes, AJP 2009, S. 1085). Dies hat zur Folge, dass eine Vindikation von sammelverwahrten Wertpapieren, die einem Effektenkonto bei einer Bank gutgeschrieben waren, ab dem Inkrafttreten des BEG am 1. Januar 2010 nicht mehr m�glich ist. Ein Wertpapier ist eine Urkunde, mit der ein Recht derart verkn�pft ist, dass es ohne die Urkunde weder geltend gemacht noch auf andere �bertragen werden kann (Art. 965 OR). Dazu geh�ren sowohl Inhaberaktien als auch Partizipationsscheine (FURTER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 3. Aufl. 2008, N. 15 zu Art. 965 OR; MEIER-HAYOZ/VON DER CRONE, Wertpapierrecht, 2. Aufl. 2000, � 1 N. 17, � 2 N. 134, � 19 N. 64). Die streitgegenst�ndlichen sammelverwahrten Inhaberaktien und Partizipationsscheine, welche auf dem Bankdepot eingebucht sind, wurden somit am 1. Januar 2010 zu Bucheffekten, mit der Konsequenz, dass eine Vindikation vorliegend nicht mehr m�glich ist. Der Beschwerdegegner ist damit auf vertragliche Anspr�che verwiesen.
5.3 Die Parteien standen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Titel in einem Auftragsverh�ltnis. Zu pr�fen ist daher, ob der Beschwerdegegner aus diesem Auftragsverh�ltnis einen vertraglichen Anspruch auf Herausgabe von als Bucheffekten ausgestalteten 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheinen hat. Zu pr�fen ist zudem der vom Beschwerdef�hrer erhobene Einwand der teils fehlenden Passivlegitimation in Bezug auf diese Titel und den Geldbetrag von Fr. 562'072.50.
5.3.1 Durch die Annahme eines Auftrages verpflichtet sich der Beauftragte, die ihm �bertragenen Gesch�fte oder Dienste vertragsgem�ss zu besorgen (Art. 394 Abs. 1 OR). Er hat alles, was ihm infolge seiner Gesch�ftsf�hrung aus irgendeinem Grunde zugekommen ist, zu erstatten (Art. 400 Abs. 1 OR). Die Herausgabepflicht betrifft neben den Verm�genswerten, die der Beauftragte direkt vom Auftraggeber zur Erf�llung des Auftrags erh�lt, auch indirekte Vorteile, die der Beauftragte infolge der Auftragsausf�hrung erlangt (BGE 137 III 393 E. 2.1; 132 III 460 E. 4.1 S. 464). Der Beauftragte soll durch den Auftrag - abgesehen von einem allf�lligen Honorar - weder gewinnen noch verlieren. Er muss daher alle Verm�genswerte herausgeben, welche in einem inneren Zusammenhang zur Auftragsausf�hrung stehen. Wird ein Verm�genswert etwa teurer verkauft, als der Auftraggeber vorgegeben hat, steht der Vorteil diesem zu (VITO ROBERTO, Die auftragsrechtliche Herausgabepflicht des "Erlangten", ZSR 128/2009 I S. 35). Behalten darf der Beauftragte nur, was er lediglich bei Gelegenheit der Auftragsausf�hrung, ohne inneren Zusammenhang mit dem ihm erteilten Auftrag, von Dritten erh�lt (BGE 132 III 460 E. 4.1 S. 464 mit Hinweisen). Gegenstand der Herausgabepflicht k�nnen etwa Wertpapiere, Geld oder auch obligatorische Rechte sein (FELLMANN, Berner Kommentar, 1992, N. 129 zu Art. 400 OR).
5.3.2 Die Vorinstanz hat festgestellt, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdef�hrer urspr�nglich damit beauftragt hatte, seine Namenaktien, Inhaberaktien sowie Partizipationsscheine zum f�nffachen Nennwert zu verkaufen. Stattdessen hat der Beschwerdef�hrer lediglich die 1'833 Namenaktien des Beschwerdegegners verkauft, diese hingegen zum zehnfachen Nennwert. Diese Variante war f�r den Beschwerdegegner unbestrittenermassen g�nstiger, da daraus ein Erl�s von Fr. 1'833'000.-- resultierte und zudem die Inhaberaktien und Partizipationsscheine in seinem Eigentum verblieben, wogegen nach der von ihm gew�nschten Variante s�mtliche Titel zu einem Erl�s von lediglich Fr. 1'265'250.-- verkauft worden w�ren. Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, dass der Beschwerdegegner den Abschluss des Kaufvertrags in dieser Form genehmigt hat. In Kenntnis des Kaufvertrags forderte der Beschwerdegegner von B.E.________ die Herausgabe seiner nicht verkauften hinterlegten Titel, worauf dieser mitteilte, die erw�hnten Titel seien auf Anweisung des Beschwerdef�hrers diesem ausgeh�ndigt worden. Festgestellt ist schliesslich, dass der Beschwerdef�hrer die Verwaltung des Bankdepots von B.E.________ �bernommen hat und dass sich s�mtliche Titel noch in diesem Depot befinden.
5.3.3 Sowohl der Differenzbetrag aus dem Erl�s als auch die als Bucheffekten ausgestalteten Titel stellen Verm�genswerte dar und k�nnen Gegenstand der Herausgabepflicht sein. Den Erl�s hat der Beschwerdef�hrer als Stellvertreter der Verk�ufer und in Ausf�hrung des Auftrags, die Wertpapiere zu verkaufen, entgegengenommen. Die Inhaberpapiere und Partizipationsscheine hat er vom damaligen Verwalter des Bankdepots, B.E.________, durch seine Stellung als Beauftragter zur internen Abrechnung des Aktienverkaufs erlangt, nachdem B.E.________ im Glauben war, der Beschwerdegegner h�tte alle Titel verkauft. Sowohl den Erl�s als auch die Titel des Beschwerdegegners hat der Beschwerdef�hrer damit infolge der Auftragsausf�hrung erlangt. Die Verm�genswerte stehen zudem in einem inneren Zusammenhang mit der Ausf�hrung des Auftrags, der gerade im Verkauf der Titel des Beschwerdegegners bestand.
Der Beschwerdef�hrer ist der Auffassung, der von ihm nach Abschluss des Kaufvertrags vorgenommene Ausgleich durch Aufteilung der Erl�sdifferenz und der Inhaberaktien und Partizipationsscheine auf sich und seinen Bruder sei ihm nicht vorzuwerfen, da der Beschwerdegegner schliesslich genau das erhalten habe, was er gefordert hatte. Er �bersieht dabei, dass der Beschwerdegegner den von ihm geschlossenen Kaufvertrag wie von der Vorinstanz ausgef�hrt genehmigt hat, was auch konkludent m�glich ist (BGE 101 II 222 E. 6b/bb S. 230). Dies wird vom Beschwerdef�hrer nicht bestritten. Nachdem der Vertrag aber vom Beschwerdegegner genehmigt wurde, kann der Beschwerdef�hrer den gest�tzt auf diesen Vertrag erzielten Erl�s und die �brig gebliebenen Titel dem Beschwerdegegner nicht mit dem blossen Hinweis auf die urspr�nglich beabsichtigte L�sung vorenthalten. Denn dies w�rde dem Grundsatz widersprechen, dass der Beauftragte durch den Auftrag keinen Verm�gensvorteil erlangen soll. Der Beschwerdegegner verlangt lediglich die Herausgabe der nicht verkauften Titel und des Differenzbetrags zwischen dem erhaltenen und dem h�heren Erl�s, den der Beschwerdef�hrer durch den Verkauf der Namenaktien zum zehnfachen Nennwert erzielt hat. Dieser Vorteil steht dem Beschwerdegegner zu. Eine Herausgabepflicht ist damit zu bejahen. Der Beschwerdef�hrer hat dem Beschwerdegegner sowohl den Differenzbetrag von Fr. 562'072.50 aus dem Erl�s als auch (nunmehr als Bucheffekten ausgestaltete) 40 Inhaberaktien und 1'075 Partizipationsscheine nach den Bestimmungen des BEG zu �bertragen bzw. herauszugeben.
5.3.4 Daran �ndert entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers nichts, dass ein Teil dieses Geldbetrags sowie der Inhaberaktien und Partizipationsscheine an den gemeinsamen Bruder der Parteien geflossen ist. Der Anspruch des Beschwerdegegners auf Herausgabe des gesamten Erl�ses und s�mtlicher Titel st�tzt sich auf einen obligatorischen Anspruch, der einzig gegen den Beschwerdef�hrer kraft seiner Stellung als Beauftragter gerichtet ist. Ob der Beschwerdef�hrer einen Teil des Erl�ses und der Titel auf einen Dritten �bertragen hat, ist daher vorliegend f�r die Passivlegitimation nicht relevant. Die R�ge ist unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 17'000.-- zu entsch�digen.