Source: http://www.bds-schleswig-holstein.de/89.html
Timestamp: 2017-07-23 16:40:11
Document Index: 281527035

Matched Legal Cases: ['§3', '§35', '§ 380', '§ 123', '§ 185', '§ 186', '§ 187', '§ 187', '§ 189', '§ 202', '§ 223', '§ 241', '§ 240', '§ 303', '§ 323', '§ 40']

Landesvereinigung Schleswig-Holstein: Strafrecht
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BDS: Schleswig-Holstein > Zuständigkeiten > Strafrecht
Strafrechtliche Zuständigkeiten der SchiedsämterDie Schiedsämter sind nach dem Landesschlichtungsgesetz (§3 LSchliG) und nach nach der Schiedsordnung (§35 SchO) des Landes Schleswig-Holstein Vergleichsbehörde im Sinne des § 380 Abs 1. Strafprozeßordnung (StPO) und damit zuständig für folgende Vergehen: - Hausfriedensbruch ( § 123 StGB), - einfache Beleidigung ( § 185 StGB), - üble Nachrede ( § 186 StGB), - Verleumdung ( § 187 StGB), - üble Nachrede oder Verleumdung gegen Personen des öffentlichen Lebens ( § 187a StGB), - Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ( § 189 StGB), - Verletzung des Briefgeheimnisses ( § 202 StGB), - Körperverletzung (§§ 223, 229 StGB), - Bedrohung ( § 241 StGB), - Nötigung ( § 240 StGB) und - Sachbeschädigung ( § 303 StGB)
- Rauschtat (§ 323a Satz 1 StGB). Danach kann eine (Privat-)Klage kann erst dann zulässig bei Gericht erhoben werden, wenn vorher ein Sühneversuch vor einer Schiedsstelle erfolglos geblieben ist und eine entsprechende Sühnebescheinigung gemäß § 40 SchO S-H vorgelegt wird. Für die Durchführung des Verfahrens gelten die gleichen Voraussetzungen wie für zivilrechtliche Ansprüche mit folgenden Abweichungen:
Bei Nichterscheinen der beschuldigten Partei ist ein zweiter Termin durchzuführen,wenn beide Parteien in derselben Gemeinde wohnen.Nach oben