Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:20192-2019:TEXT:LT:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Other+Services&WT.rss_a=20192-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-05-31 17:52:21
Document Index: 247114994

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 21', '§19', '§ 98', '§ 21', '§ 4', '§ 4', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Paslaugos - 20192-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Paslaugos - 20192-2019
15/01/2019 S10 Paslaugos - Skelbimas apie sutartį (pirkimą) - Derybos
Vokietija, VFR-Hemer: Dujų paskirstymas
2019/S 010-020192
Oficialus pavadinimas: Stadtwerke Hemer GmbH
Adresas: Wasserwerkstraße 4
Miestas: Hemer
NUTS kodas: DEA58 Märkischer Kreis
Pašto kodas: 58675
El. paštas: EGU-ARGE-Sauerland@bbh-online.de
Pagrindinis adresas: www.stadtwerke-hemer.de/
Oficialus pavadinimas: Stadtwerke Iserlohn GmbH
Adresas: Stefanstraße 4
Miestas: Iserlohn
Pašto kodas: 58638
Pagrindinis adresas: www.stadtwerke-iserlohn.de
Oficialus pavadinimas: Stadtwerke Menden GmbH
Adresas: Am Papenbusch 8-10
Miestas: Menden
Pašto kodas: 58708
Pagrindinis adresas: www.stadtwerke-menden.de
Oficialus pavadinimas: Stadtwerke Schwerte GmbH
Adresas: Liethstraße 32-36
Miestas: Schwerte
NUTS kodas: DEA5C Unna
Pašto kodas: 58239
Pagrindinis adresas: www.stadtwerke-schwerte.de
Oficialus pavadinimas: Dortmudner Netz GmbH
Adresas: Günter-Samtlebe-Platz 1
Miestas: Dortmund
NUTS kodas: DEA52 Dortmund, Kreisfreie Stadt
Pašto kodas: 44135
Pagrindinis adresas: https://www.do-netz.de/
Neribota, visapusiška tiesioginė ir nemokama prieiga prie pirkimo dokumentų suteikiama: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMJYGV3/documents
Oficialus pavadinimas: Becker Büttner Held
Adresas: Magazinstraße 15-16
Pašto kodas: 10179
Asmuo ryšiams: Rechtsanwalt Jacob Diesselhorst und Rechtsanwalt Thomas Schneider
Pagrindinis adresas: http://www.beckerbuettnerheld.de
Pasiūlymai arba prašymai dalyvauti turi būti siunčiami elektroniniu būdu per: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMJYGV3
Marktraumumstellung Erdgas – Erhebung & Anpassung + Qualitätskontrolle
Nuorodos numeris: 00513-18
65210000 Dujų paskirstymas
Die Auftraggebergemeinschaft plant die Umstellung von Gasgeräten in ihren Versorgungsgebieten von ErdgasL (low calorific gas) auf Erdgas H (high calorific gas). Insgesamt sind ca. 50 300 Marktlokationen (65 400 Gerätebei Zugrundelegung eines Faktors von 1,3 Geräten pro SLP-Marktlokation) betroffen. Die Umstellung erfolgtvoraussichtlich in 4 Schritten zwischen April 2023 und September/Oktober 2023.
Die vorliegende Ausschreibung besteht aus 2 Fachlosen:
— Erhebung und Anpassung der Gasverbrauchsgeräte (Los 1),
— Qualitätssicherung der Erhebung und Anpassung (Los 2).
Los 1 und Los 2 werden an unterschiedliche Unternehmen vergeben. Los 1 wird in mehrere Teillose unterteilt und soll an mindestens 2 versch. Auftragnehmer vergeben werden. Einzelheiten zu den Fachlosen und Teillosen werden in den Ergänzungen erläutert, die gemäß Punkt I.3 abrufbar sind.
Grundlage der Leistungen sind die entsprechenden DVGW Regelwerke (u. a. G 680, G 676 B1, G 695 (M)) inder jeweils geltenden Fassung.
Datenerhebung und Anpassung von Gasverbrauchsgeräten
Versorgungegebiete
— der Stadtwerke Hemer, Stadtwerke Iserlohn, Stadtwerke Menden (DEA58),
— der Stadtwerke Schwerte (DEA5C),
— der Dortmunder Netz GmbH (DEA52).
Unter die Erhebungsleistungen fallen u. a. die vollständige Erfassung aller im Umstellungsgebiet der Auftraggeberin befindlichen Gasgeräte (privat, gewerblich, industriell), die Überprüfung der Geräte auf Mängel,die lückenlose Dokumentation sowie die statistische Auswertung aller durchgeführten Aktivitäten. Unter die Anpassungsleistungen fallen u. a. die Anpassung aller im beauftragten Bearbeitungsgebiet befindlichen Geräte nach Anpassungsdatenbank unter der Berücksichtigung der notwendigen zeitlichen, technischen und logistischen Vorgaben, die lückenlose Dokumentation sowie die statistische Auswertung aller durchgeführten Aktivitäten.
Pabaiga: 30/03/2024
Numatomas mažiausias skaičius: 4
Didžiausias skaičius: 8
(1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 30 %;
(2) Technische Leistungsfähigkeit 70 %.
Qualitätssicherung der Datenerhebung und Anpassung
Unter die Leistung der Qualitätskontrolle fallen die anteilige unmittelbare Kontrolle der jeweils durch geführten Erhebungs- und/oder Anpassungsprozesse gemäß den technischen Vorgaben, die lückenlose Dokumentation sowie die statistische Auswertung aller durchgeführten Aktivitäten. Die Leistung ist (mit Zeitversatz) parallel zu den der Erhebung und Anpassung vorgegebenen Zeiten zu erbringen.
a) Vorlage einer kurzen Unternehmensdarstellung;
b) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWG, § 21 AEntG,§19 MiLoG, § 98c AufenthG, § 21 SchwarzArbG. Die Eigenerklärung ist im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert einzureichen;
c) Eigenerklärung, dass die Bestimmungen des § 4 Abs. 1 Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) eingehalten werden. Sollte in Bezug auf die dort in § 4 benannten Standards ein anderweitiger bundesweit für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag bestehen, kommt dieser ergänzend zur Anwendung.
a) Vorlage einer Wirtschaftsauskunft (nicht älter als 6 Monate ab Datum der Veröffentlichung) einer anerkannten Auskunftei (z. B. Creditreform);
b) Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Kopie ausreichend) bzw. eine Deckungszusage des Versicherers, in der dieser die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall den Bewerber entsprechend zu versichern (Kopie ausreichend). Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert die Versicherungsbestätigung bzw. die Deckungszusage (Kopie ausreichend) vorzulegen;
c) Eigenerklärung zum Gesamtjahresumsatz und zum Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Erdgasumstellung) der letzten 3 Geschäftsjahre.
Auch bei konzernverbundenen Unternehmen müssen sich die Eignungsnachweise auf das Bewerberunternehmen selbst und nicht auf konzernzugehörige Mutter-, Tochter- und Schwesterunternehmen beziehen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn das Unternehmen, auf das der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag Bezug nimmt, eine Verpflichtungserklärung vorlegt und sich damit verpflichtet, für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen des Bewerbers in vollem Umfang einzustehen, sowie nachweist, dass es tatsächlich über die Mittel zur Ausführung des Auftrags verfügt (sog. Eignungsleihe) Zudem hat das die Eignung leihende Unternehmen die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff.III.1.1)) vorzulegen.
a) mindestens 3 Referenzen über Erfahrungen des Bewerbers bezüglich der im jeweiligen Los maßgeblichen oder damit artverwandten Dienstleistungen (technisches Projektmanagement & Qualitätskontrolle bzw.Datenerhebung & Anpassung) in L-H-Gas Projekten für Netzbetreiber in den letzten 3 Geschäftsjahren. Beiden Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. Die Darstellung der Referenz soll 1 DIN A4 Seitenichtübersteigen. Der Bewerber hat zu jeder Referenz folgende Angaben zu machen:
— Volumen in Euro,
— Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzige Auftraggeberin.
b) Darstellung der geplanten Personalkapazität zum Zeitpunkt der Auftragserteilung;
c) Organigramm im Bereich Marktraumumstellung;
d) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung des DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) für die jeweilige Dienstleistung oder gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union verfügen. Sofern eine Zertifizierung zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht besteht, erfolgt die Zulassung vorbehaltlich der Vorlage der Zertifizierung. In diesem Fall hat der Antragsteller im Antrag anzugeben, bis zu welchem Zeitpunkter eine Zertifizierung nachreichen will. Spätestens mit seiner Angebotsabgabe muss der Auftragnehmer die erforderliche Zertifizierung nachweisen.
e) Angabe des Auftragsteils, der an Unterauftragnehmer vergeben werden soll. Der Bewerber hat in diesem Fall darzulegen, dass er über die Mittel des Unterauftragnehmers verfügen kann. Der Auftraggeber behält sich insoweit vor, sämtliche geforderten Nachweise von dem Unterauftragnehmer des Bewerbers nachzufordern.
Jeder Bewerber kann sich auf eines oder beide Lose bewerben. Der Zuschlag für Los 2 kann jedoch nicht auf Bieter erfolgen, die den Zuschlag in Los 1 erhalten haben. Die weiteren Einzelheiten hierzu sind den Verdingungsunterlagen zu entnehmen.
Es sollen im Los 1 voraussichtlich 4 bis 8 und im Los 2 voraussichtlich 3 bis 5 Bieter in das weitere Verfahren aufgenommen werden, wobei der Auftraggeber sich vorbehält, die Teilnehmeranzahl noch anzupassen. Die Auswahl pro Los erfolgt nach folgenden Kriterien:
(1) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 30 % und
Nähere Informationen sind unter dem Punkt VI.3 „zusätzliche Angaben“ zu finden.
Die Bewerber sollen ihren Teilnahmeantrag auf der Grundlage des Musterformulars erstellen, das auf der unter Punkt I.3 angegebenen Internetadresse sowie bei der unter Punkt I.3 angegebenen Kontaktstelle erhältlich ist.
Entsprechende Vorgaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Eine besondere Rechtsform wird nicht verlangt. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften müssen in Ihrem Teilnahmeantrag jedoch einen Vertreter benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Auftraggebergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt. Zudem müssen sie darlegen, dass sie im Fall der Auftragserteilung eine gesamtschuldnerische Haftung für die angebotenen Leistungen übernehmen. Diese Erklärungen sind von allen Mitgliedern rechtswirksam zu unterzeichnen.
Erfüllen mehr Teilnehmer, als in das weitere Verfahren aufgenommen werden sollen, alle Eignungskriterien,wird eine Rangfolge der Teilnahmeanträge gebildet. In Höhe der Anzahl der Begrenzung der Teilnehmerzahl erhalten die in der Rangfolge erstplatzierten Bewerber die Unterlagen zur Angebotserstellung.
Der Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, können ausgeschlossen werden. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein oder ohne dass die Bewerber hierauf einen Anspruch haben – Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Ausländische Bieter haben die entsprechenden Registerauszüge,Nachweise, Bescheinigungen und Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, in die deutsche Sprache übersetzte Form (vereidigter Übersetzer) vorzulegen und deren Gleichwertigkeit nachzuweisen.
Die Auftraggebergemeinschaft behält sich vor, von den ausgewählten Bewerbern Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen abzufordern. Die Auftraggebergemeinschaft weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Die Auftraggebergemeinschaft wird einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch führt zur Wiederholung der Eignungswertung.
Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten,Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber die Auftraggebergemeinschaft unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
Die Bewerber sollen ihren Teilnahmeantrag auf der Grundlage des Musterformulars erstellen.
Eine weitere Reduzierung des Bieterfeldes im Rahmen des nachfolgenden Verhandlungsverfahrens bleibt vorbehalten.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMJYGV3
Telefonas: +49 2514113514
Interneto adresas: http://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html
Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unter anderem unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Auftraggebergemeinschaft nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, muss ein Bewerber bis spätestens zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB.
Auch ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggebergemeinschaft, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.