Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/esth-2006/hin5.2.html
Timestamp: 2018-10-20 05:20:59
Document Index: 45556761

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 140', '§ 158', '§ 147', '§ 147', '§ 146', '§ 147', '§ 4', '§ 239', '§ 146', '§ 242', '§ 238', '§ 243', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 341', '§ 239']

[ Hinweis 5.1 EStH 2006 ]
[ Hinweis 5.3 EStH 2006 ]
Bei der Gewinnermittlung nach § 5 EStG sind - soweit sich aus den Steuergesetzen nichts anderes ergibt - die handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie die Vorschriften der §§ 140 bis 148 , 154 AO zu beachten. Handelsrechtliche Rechnungslegungsvorschriften i. S. d. Satzes 1 sind die Vorschriften des Ersten Abschnitts, für bestimmte Personenhandelsgesellschaften und Kapitalgesellschaften außerdem die des Zweiten Abschnitts des Dritten Buchs des HGB. Entsprechen die Buchführung und die Aufzeichnungen des Stpfl. diesen Vorschriften, so sind sie der Besteuerung zugrunde zu legen, soweit nach den Umständen des Einzelfalles kein Anlass ist, ihre sachliche Richtigkeit zu beanstanden ( § 158 AO ).
> § 147 AO (Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen).
AEAO zu § 147 AO .
Haben Rechnungen usw. Buchfunktion, z. B. bei der Offene-Posten-Buchhaltung, so sind sie so lange wie Bücher aufzubewahren ( § 146 Abs. 5 i. V. m. § 147 Abs. 3 AO ).
Besondere Aufzeichnungspflichten nach § 4 Abs. 7 EStG > R 4.11 .
Die Funktion der Grundbuchaufzeichnungen kann auf Dauer auch durch eine geordnete und übersichtliche Belegablage erfüllt werden ( § 239 Abs. 4 HGB ; § 146 Abs. 5 AO ).
Ein bestimmtes Buchführungssystem ist nicht vorgeschrieben; allerdings muss bei Kaufleuten die Buchführung den Grundsätzen der doppelten Buchführung entsprechen ( § 242 Abs. 3 HGB ). Im Übrigen muss die Buchführung so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Vermögenslage des Unternehmens vermitteln kann. Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen ( § 238 Abs. 1 HGB ; >auch BFH vom 18.2.1966 - BStBl III S. 496 und vom 23.9.1966 - BStBl 1967 III S. 23). Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) >BMF vom 7.11.1995 (BStBl I S. 738).
Bei Aufstellung der Bilanz sind alle wertaufhellenden Umstände zu berücksichtigen, die für die Verhältnisse am Bilanzstichtag von Bedeutung sind (>BFH vom 20.8.2003 - BStBl II S. 941). Als "wertaufhellend" sind nur die Umstände zu berücksichtigen, die zum Bilanzstichtag bereits objektiv vorlagen und nach dem Bilanzstichtag, aber vor dem Tag der Bilanzerstellung lediglich bekannt oder erkennbar wurden (>BFH vom 19.10.2005 - BStBl 2006 II S. 371).
Der Jahresabschluss muss "innerhalb der einem ordnungsmäßigen Geschäftsgang entsprechenden Zeit" ( § 243 Abs. 3 HGB ) aufgestellt werden (>BFH vom 6.12.1983 - BStBl 1984 II S. 227); bei Kapitalgesellschaften gilt § 264 Abs. 1 HGB ; bei bestimmten Personenhandelsgesellschaften gilt § 264a i. V. m. § 264 Abs. 1 HBG , soweit nicht § 264b HGB zur Anwendung kommt; bei Versicherungsunternehmen gilt § 341a Abs. 1 HGB ).
Die Eintragungen in den Geschäftsbüchern und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen müssen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen werden ( § 239 Abs. 2 HGB ). Die zeitgerechte Erfassung der Geschäftsvorfälle erfordert - mit Ausnahme des baren Zahlungsverkehrs - keine tägliche Aufzeichnung. Es muss jedoch ein zeitlicher Zusammenhang zwischen den Vorgängen und ihrer buchmäßigen Erfassung bestehen (>BFH vom 25.3.1992 - BStBl II S. 1010).
Hinweis 4d (11) EStH 2006
Hinweis 4d (13) EStH 2006
Hinweis 4d (14) EStH 2006
Hinweis 4e EStH 2006