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Timestamp: 2018-07-22 01:40:01
Document Index: 308197367

Matched Legal Cases: ['Art. 291', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 51', 'Art. 74', 'Art. 108']

5A_312/2017 01.06.2017
5A_312/2017
1. Gemeinde Emmen, Direktion Soziales und Gesellschaft,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 20. März 2017.
A.________ und C.________ haben die Tochter B.________ (geb. 2006).
Mit Urteil vom 8. Mai 2008 verpflichtete das Amtsgericht Hochdorf den Vater zu Unterhaltsbeiträgen von Fr. 100.-- und mit Urteil vom 17. September 2015 erhöhte es diesen unter Genehmigung einer Vereinbarung auf Fr. 200.-- pro Monat.
Mit Gesuch vom 26. Oktober 2016 beantragten die Gemeinde Emmen und die Mutter eine Schuldneranweisung an den Arbeitgeber im Sinn von Art. 291 ZGB. Der Vater liess sich nicht vernehmen und mit Entscheid vom 21. Dezember 2016 wies das Bezirksgericht Hochdorf die Arbeitgeberin an, Fr. 200.-- vom Lohn des Vaters direkt auf das Konto der Alimentenfachstelle Emmen zu überweisen.
Die hiergegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 20. März 2017 ab.
Dagegen hat der Vater am 21. April 2017 eine Beschwerde eingereicht, in welcher er ersucht, das kantonsgerichtliche Urteil zurückzuziehen.
Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid betreffend eine Schuldneranweisung (Art. 72 Abs. 1 und Art. 75 Abs. 1 BGG) mit einem Fr. 30'000.-- übersteigenden Streitwert (Art. 51 Abs. 4 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen steht somit grundsätzlich offen.
Der Beschwerdeführer macht geltend, seit zehn Jahren werde er von der Alimentenfachstelle betrieben und er habe mehrmals mit dieser Kontakt aufgenommen, um zu erklären, dass er Alimente bezahle, sobald er genug verdiene. Wegen der Betreibungen und Strafanzeige bzw. wegen des angefochtenen Urteils könne er keine neue Stelle finden, mit welcher er mehr verdiene als mit der aktuellen. Er werde aber die Alimente immer pünktlich überweisen.
In diesen Ausführungen liegt keine genügende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid. Die kantonalen Instanzen haben die Voraussetzungen der Schuldneranweisung dargelegt und ausgeführt, dass und inwiefern sie vorliegend gegeben sind. Der Beschwerdeführer müsste dartun, inwieweit vor dem Hintergrund dieser Erwägungen die Anordnung der Schuldneranweisung Recht verletzen soll.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unzureichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entscheidet.