Source: https://studylibde.com/doc/7022678/gesch%C3%A4ftsbericht-2007--pdf-dokument-
Timestamp: 2019-05-26 06:03:32
Document Index: 49678385

Matched Legal Cases: ['§233', '§274', '§17', '§312', '§340', '§340', '§253', '§280', '§253', '§340', '§340', '§1', '§2', '§340', '§340', '§253', '§285', '§ 340', '§10', '§10', '§10', '§ 35', '§ 51', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 285', '§ 296', '§ 161', '§ 289', '§ 317', '§ 312']

Geschäftsbericht 2007 (pdf-Dokument)
Erfolgszahlen (HGB)
Bilanzzahlen (HGB)
Portfoliozahlen
Staatsfinanzierungsneugeschäft
Volumen Immobilienfinanzierungen
Volumen Staatsfinanzierungen
Mitarbeiter (ohne Auszubildende)
1) Discontinued Business
2) Zielgeschäft
Allgemeine Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung
Angaben zum Pfandbriefgeschäft
Lagebericht · Geschäft und Rahmenbedingungen
Lagebericht der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG für das Geschäftsjahr 2007
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG (nachstehend als „Pfandbriefbank“ oder „Bank“ bezeichnet) ist eine
100%-ige Tochtergesellschaft der Hypo Real Estate Holding AG, München. Die Pfandbriefbank verfügt über eine
Patronatserklärung der Hypo Real Estate Holding AG, München.
1. Gesamtwirtschaftliche Lage
Weltweit war das Wirtschaftswachstum 2007 robust und mit real 5,2 % auf etwa der gleichen Höhe wie im Vorjahr.
Die Überraschungen kamen in 2007 von der geographischen Verteilung des Wachstums. Während in Deutschland
die Prognosen für 2007 mit 2,7 % weit übertroffen wurden, entwickelte sich die US-amerikanische Volkswirtschaft
mit nur 2,1 % weniger dynamisch als erwartet. Die asiatischen Volkswirtschaften wuchsen im Durchschnitt um
5,5 %, Spitzenreiter war wiederum China mit einem Wachstum von 11,4 %. Das in Deutschland im Vergleich mit
anderen Industrieländern höhere Wachstum ist sowohl einer guten Konjunkturlage mit den stimulierenden Effekten
als auch den Reformen zu verdanken.
Die unterschiedliche Entwicklung wird auch durch ein heterogenes Bild an den Aktienmärkten rund um den Globus reflektiert. Weltweit wuchsen die Aktienkurse (auf Dollarbasis) im Jahr 2007 mit 7,1 % im Vergleich zu 2006 nur
verhalten. Dies trifft auch für die USA (+ 3,5 %) und Europa insgesamt (+ 4,9 %) zu. Der DAX entwickelte sich mit
+22,3 % überdurchschnittlich. Nahezu verdoppelt haben sich die Werte chinesischer Aktien, während japanische
Aktien gut 11 % verloren.
Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene standen 2007 zwei Entwicklungen im Vordergrund – der massive Ölpreisanstieg
sowie die durch den Preisrückgang auf dem Immobilienmarkt verursachte „Subprime-Krise“ in den USA.
Der Ölpreis stieg 2007 von knapp unter 60 US-Dollar um etwa 58 % auf fast 94 US-Dollar. Für die Eurozone wurde
dieser Preisanstieg etwas abgemildert durch die gleichzeitige Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar um
fast 11 %. Diese Entwicklung kam auch für Experten überraschend. Nicht zuletzt aufgrund der bereits 2006 eingetretenen Ölpreissteigerungen gingen die Ende 2006 für 2007 erstellten Prognosen von Ölpreisen zwischen 60 und
65 US-Dollar aus. Vor diesem Hintergrund erwiesen sich die konjunkturellen Entwicklungen in Europa als durchaus
Das Ende der Hausse auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt kam für die Marktteilnehmer im Grunde nicht
überraschend. Marktbeobachter gingen hier bereits seit einiger Zeit von einer gewissen Überhitzung auf einigen
Teilmärkten aus. Ein qualitativ neues Element stellten jedoch die massiven Rückwirkungen auf die internationalen
Finanzmärkte dar. Dies kann letztlich auf zwei wesentliche Ursachen zurückgeführt werden: Zum einen förderten
die über einen langen Zeitraum hinweg konstant niedrigen Zinsen in den USA die Bereitschaft zur Verschuldung
und sorgten damit für ein sehr starkes Kreditwachstum. Zum anderen aber konnten die amerikanischen Kreditgeber ihre Kredite auf den internationalen Finanzmärkten in strukturierten Finanzmarktprodukten (Asset Backed Securities und Collateralised Debt Obligations, CDO’s) weitergeben. Insbesondere mit Hilfe der CDO’s konnten
Forderungen unterschiedlicher Bonität zusammengefasst werden, was zu einem höheren Rating des Pakets relativ zu den Bestandteilen führte.
Anfang 2007 wurden mit den rapide ansteigenden Zahlungsrückständen, die sich auf die Darlehensgeber im amerikanischen Subprime-Sektor auswirkten, die ersten Warnsignale der Kreditmärkte erkennbar. Allgemein wurde
vermutet, dass diese Effekte lediglich auf den Subprime-Sektor beschränkt bleiben würden, was auch bis Ende
Juni der Fall war. Für diese ruhige Phase gab es mehrere Gründe, darunter die Annahme, dass Subprime-Kreditnehmer nur einen kleinen Anteil der U.S.-Einzelhandelsumsätze ausmachten und dass die Geschäftslage der Kapitalgesellschaften in recht guter Verfassung seien.
Diese Einstellung führte dazu, dass sich die Marktteilnehmer in Sicherheit wiegten und der Risikominimierung keine
größere Beachtung schenkten, obwohl kleine Änderungen in den Kreditindizes zu einiger Unruhe im Kredithandel
führten. Im Nachhinein muss man feststellen, dass die großen Veränderungen in den Kreditindizes, die Mitte/Ende
Juli begannen und sich auch weiter fortsetzten, zu Verlusten von historischen Dimensionen führten. Diese Verluste
konzentrierten sich auf strukturierte Kreditinvestments; dort wurden viele Annahmen, die auf stabilen und ruhigen
Marktbedingungen basierten, nicht mehr berücksichtigt, als der Markt nur noch von Unsicherheit und Misstrauen
getrieben wurde. Dies war ein Resultat der hohen Risiken, die die Banken basierend auf Annahmen einer Fortführung der ruhigen Marktentwicklungen der vorhergehenden drei Jahre, in denen Kreditaufschläge sehr gering
waren, eingegangen waren, um eine kontinuierliche Rendite zu erwirtschaften.
Das größte Risiko wurde jedoch nicht antizipiert: Liquidität. Interbanken-Kreditgeschäfte kamen weitgehend zum
Stillstand. Daraufhin entschieden die Zentralbanken, dem Markt Liquidität zuzuführen. Diese Maßnahme beruhigte
zwar die Märkte, beseitigte jedoch nicht die Unsicherheit hinsichtlich der Liquiditätssituation einzelner Institute.
Im späteren Verlauf des Jahres enstanden Unsicherheiten bezüglich der Bonität von Monoline-Versicherungen in
den USA. Dies setzte sich Anfang 2008 fort, verursachte zusätzliche Unsicherheiten auf den Kapitalmärkten und
führte zu einzelnen Ratingherabstufungen in diesem Sektor.
Das Geschäftsfeld der Staatsfinanzierung war vor allem in den ersten zwei Quartalen durch sich weiter einengende Credit-Spreads geprägt, die sich jedoch in der zweiten Hälfte des Jahres wieder deutlich ausgeweitet haben.
Der Finanzierungsbedarf der öffentlichen Hand in Mitteleuropa hat sich durch die zunehmende Haushaltskonsolidierung und der Auslagerung von Infrastrukturmaßnahmen aus den öffentlichen Haushalten etwas abgeschwächt.
Die Nachfrage an Bankprodukten durch Sponsoren im Bereich Infrastructure Finance blieb im Jahr 2007 weiterhin
stark. Trotz der Kreditkrise war das Transaktionsvolumen in der zweiten Jahreshälfte geringfügig höher als im ersten Halbjahr. Von allen Industriestaaten bleibt Großbritannien im Jahr 2007 in diesem Geschäftsbereich weiterhin
führend. In Europa haben Griechenland, Italien, Spanien, Irland und Frankreich weitere Anzeichen einer verstärkten
Verwendung von Public-Private-Partnership (PPP)-Strukturen gezeigt. Das Wachstum in den USA fiel geringer als
erwartet aus, obwohl es zahlreiche Geschäftsabschlüsse gab, die jedoch von der engen PPP-Definition nicht erfasst werden. Führende Bereiche sind Transportwesen, Gesundheit, Bildung und der Energiesektor.
3. Wesentliche Ereignisse im Geschäftsjahr 2007
Anfang Oktober 2007 übernahm die Hypo Real Estate Holding AG in München 100% der Anteile der DEPFA Bank
plc, Dublin. Seitdem gehört die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG zur Hypo Real Estate Gruppe. Mit dem Verkauf
der Pfandbriefbank durch die DEPFA BANK plc, Dublin an die Hypo Real Estate Holding AG ist die Bank seit dem
31.12.2007 unmittelbares Tochterunternehmen der Finanzholding. Der Beherrschungsvertrag mit Verlustübernahme
wurde zum 31.12.2007 gekündigt. Die Patronatserklärung der DEPFA BANK plc ist zum 31.12.2007 erloschen. Die
HRE Holding AG hat am 20.12.2007 eine Patronatserklärung zugunsten der Pfandbriefbank abgegeben.
Seit April 2007 betreibt die Pfandbriefbank Handelsbuchgeschäfte. Die organisatorischen und personellen Voraussetzungen hierzu wurden zum Ende des 1. Quartals geschaffen.
4. Stellung im Konzern
Die Pfandbriefbank ist innerhalb der Konzernstrategie im Segment Staatsfinanzierung tätig. Die Budgetfinanzierung
der öffentlichen Hand ist das dabei das bedeutendste Geschäftssegment. Der Schwerpunkt bei der Originierung
von Staatsfinanzierungsgeschäft konzentriert sich dabei auf Deutschland, Österreich und die deutschsprachige
Schweiz. Der Focus der Kundenbetreuung liegt auf Bund, Bundesländern, Kommunen, Förderbanken und staatseigenen Institutionen.
Im Segment Infrastructure Finance betreut die Bank die Märkte in Deutschland und Österreich und unterstützt die
Gruppe bei Aktivitäten in den baltischen Ländern und Zypern.
Die Geschäftstätigkeit, insbesondere das Neugeschäft auf der Aktiv- und der Passivseite, ist in die Konzernstrategie im Staatsfinanzierungsgeschäft eingebettet. Die Pfandbriefbank verfügt über die Erlaubnis, öffentliche Pfandbriefe gemäß Pfandbriefgesetz zu begeben und ist seit vielen Jahren erfolgreich in diesem Markt tätig. Mit der
Emission von Pfandbriefen leistet die Bank einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der langfristigen Refinanzierung der Gruppe.
Mit ihren langfristigen Refinanzierungsinstrumenten, die wie z. B. Irish Covered Securities und Pfandbriefe über ein
AAA Rating verfügen, genießen die Unternehmen der DEFPA eine führende Position auf dem Covered-BondMarkt. Diese liquiden Instrumente sind durch hochwertige, breit diversifizierte Deckungswerte des öffentlichen
Sektors abgesichert und werden auf einer Auswahl von elektronischen Handelsplattformen wie EuroMTS, EuroCredit MTS, Tradeweb, Marketex und Bond Vision gehandelt.
1. Entwicklung der Ertragslage
Der Zinsüberschuss verringerte sich in 2007 bei einer im wesentlichen unveränderten Zinsspanne im Gleichklang
mit dem rückläufigen Geschäftsvolumen um 15,6 % auf 95,2 Mio €. Einmalige Effekte im Zusammenhang mit vorzeitigen Tilgungen sind nicht angefallen.
Im Staatsfinanzierungsgeschäft fallen in der Regel keine nennenswerten Provisionsaufwendungen und -erträge an. Das
Provisionsergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr und beträgt nunmehr -0,5 Mio € gegenüber -1,6 Mio €.
Nettoergebnis aus Finanzgeschäften
Die Bank betreibt seit April 2007 das Handelsgeschäft. Der ausgewiesene Nettoaufwand aus Finanzgeschäften resultiert weitgehend aus Zinsderivaten.
Der Verwaltungsaufwand insgesamt ging kräftig um 18,2 Mio € auf 29,9 Mio € zurück. Auch bei Berücksichtigung
des einmaligen Aufwandes in 2006 aufgrund der Änderung der Bewertung der Pensionsrückstellung (siehe letztjähriger Geschäftsbericht) verbleibt ein Rückgang bei den Verwaltungsaufwendungen von insgesamt 2,1 Mio €
oder 6,5 %.
Im Einzelnen ist ein Rückgang der Anderen Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Mio € auf
14,2 Mio € zu verzeichnen. Verursacht wurde dies unter anderem durch geringere Kosten für die neuen Geschäftsräume in Eschborn. Die Personalaufwendungen verzeichnen aufgrund geringerer Altersversorgungsaufwendungen
einen Rückgang von 2,2 Mio €. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erhöhten sich um 0,7 Mio € auf 2,3 Mio €.
Hier wirken sich insbesondere Sonderabschreibungen aus, die durch die Aufgabe der Geschäftsräume in Frankfurt entstanden sind.
Nach Einbeziehung von 17,5 Mio € positivem Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen, davon
15,1 Mio € Zinserträge gemäß §233a AO, verbleibt ein Betriebsergebnis vor Risikovorsorge in Höhe von 79,9 Mio €,
ein um 24,9 Mio € oder 45,2 % höheres Ergebnis als im Vorjahr.
Ein Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft ist nicht angefallen. Kreditrisiken im Immobilienkreditgeschäft sind
von der Aareal Bank zu tragen. Der negative Risikovorsorgesaldo in 2007 ist weitgehend auf Niederstwertabschreibungen des Wertpapierbestandes an Staatskrediten zurückzuführen. Der weit überwiegende Teil entfiel auf Wertpapiere von Emittenten aus EU-Staaten. Ursache für die Niederstwertabschreibungen waren primär ausgeweitete
Credit-Spreads. Es handelt sich somit um marktpreisinduzierte Bewertungsveränderungen und nicht um kreditbedingte Ausfälle.
Die Bank hat wie in den Vorjahren keine Wertpapiere in das Anlagevermögen umgegliedert.
Lagebericht · Wirtschaftsbericht
Es verbleibt somit ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 25,8 Mio € (Vorjahr: 85,9 Mio €).
Der positive Steuerausweis von 10,8 Mio € (Steuerertrag) erklärt sich insbesondere aus Steuerrückerstattungen,
die im Wesentlichen auf Veranlagungen von bisher ausstehenden Steuerfestsetzungen und dem Abschluss der
steuerlichen Außenprüfung basieren. Die Bank hat von der Bildung aktiver latenter Steuern nach §274 Abs 2 HGB
Ergebnis nach Steuern und Gewinnverwendung
Somit ergibt sich ein Jahresüberschuss für 2007 in Höhe von 36,6 Mio €. Nach Auflösung der Gewinnrücklagen in
Höhe von 84,0 Mio € ergibt sich ein ausschüttungsfähiger Bilanzgewinn von 120,6 Mio €.
Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in voller Höhe an die Aktionärin auszuschütten.
Gewinn- und VerlustRechnung in Staffelform
Nettoertrag aus Finanzgeschäften
-17.546
Verwaltungsaufwendungen insgesamt
-18.186
Saldo der sonstigen betrieblichen
Normalabschreibungen auf Sachanlagen
Betriebsergebnis (vor Risikovorsorge)
Saldo sonstiges Geschäft
-54.036
-84.889
2. Entwicklung der Vermögenslage
Die Reduktion der Bilanzsumme in Höhe von 9,7 Mrd € oder 15,2 % auf 54,1 Mrd € ist Folge des geringen Neugeschäftes im abgelaufenen Jahr. Der Bestand der Kommunalkredite nahm um 18,6 % auf 24,2 Mrd € ab. Das
Volumen an Schuldverschreibungen fremder Emittenten ging um 6,8 % auf 23,9 Mrd € zurück. Das Geschäftsvolumen, in das zusätzlich die von der Bank übernommenen Bürgschaftsverpflichtungen sowie unwiderrufliche
Kreditzusagen einbezogen sind, lag bei 56,6 Mrd €.
Kreditportfolioentwicklung
Am 31.12. 2007 belief sich das Finanzierungsvolumen auf 48,8 Mrd €, gegenüber 57,2 Mrd € zum Jahresultimo
2006. Das Finanzierungsvolumen entfiel mit 47,4 Mrd € ganz überwiegend auf Staatsfinanzierungen.
Im Berichtsjahr wurden Kredite über 4,6 Mrd € neu zugesagt. Das Immobilienkreditportfolio, das die Bank seit
2001 nicht mehr aktiv betreibt, konnte auch in 2007 weiter abgebaut werden, und zwar um 34,3 % auf nunmehr
1,2 Mrd € zum 31. Dezember 2007. Von diesem Betrag sind 0,8 Mrd € durch Verbriefungen und Garantien risikomäßig neutralisiert.
Weitere Angaben über das Staatsfinanzierungsgeschäft finden sich im Kreditrisikobericht.
3. Entwicklung der Finanzlage
Zum Jahresende 2007 betrugen die Refinanzierungsmittel der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG 45,4 Mrd €, ein
Rückgang in Höhe von 6,7 Mrd € gegenüber dem Jahresende 2006. Von diesem Betrag entfielen 43,2 Mrd € auf
Öffentliche Pfandbriefe, 0,1 Mrd € auf Hypothekenpfandbriefe und 1,2 Mrd € auf sonstige Schuldverschreibungen
sowie 0,9 Mrd € auf Schuldscheindarlehen. Zu unverändert günstigen Konditionen wurden im Berichtsjahr 1,9 Mrd €
langfristige Mittel neu aufgenommen (nach 2,6 Mrd € im Vorjahr).
Der Rückgang des Volumens erklärt sich zum einen als Folge des geringeren Finanzierungsvolumens auf der Aktivseite und zum anderen aus der verstärkten Refinanzierung der Gruppe mittels irischer Asset Covered Securities.
Auch bei reduzierten Volumina bleibt die Pfandbriefbank ein bedeutender Emittent im Pfandbriefmarkt.
Die bankenaufsichtsrechtliche Liquidität wird anhand der Liquiditätskennzahl beurteilt. Die Liquidität gilt aus ausreichend, wenn der Kennzahlenwert mindestens 1,0 beträgt. Per 30.12.2007 belief sich der Wert bei der Pfandbriefbank auf 2,02.
Zum 31.12.2007 betrug das haftende Eigenkapital 1,7 Mrd €. Die Kernkapitalquote gemäß KWG lag mit 26,8 %
nach wie vor im Branchenvergleich sehr hoch. Das Gleiche gilt für die Gesamtkapitalquote mit einem Wert von
49,6 %. Der Bilanzgewinn für das Jahr 2007 liegt bei 120,6 Mio € – davon entfielen 36,6 Mio € auf den Jahresüberschuss und 84,0 Mio € auf die Auflösung von Gewinnrücklagen. Es ist geplant, den gesamten Bilanzgewinn von
120,6 Mio € auszuschütten.
Zur Absicherung von Zins-, Kredit- und Währungsrisiken im Anlagebuch setzte die Pfandbriefbank auch im Jahr
2007 Derivate ein. Um Zinsrisiken zu vermeiden, werden grundsätzlich sämtliche Festzinsaktiva und sämtliche
Festzinspassiva abgesichert. Ende 2007 belief sich das Nominalvolumen derivativer Finanzinstrumente auf 105,2
Mrd €. Die positiven und negativen Marktwerte der zur Absicherung von Zins- und Devisenrisiken abgeschlossenen Derivategeschäfte und der mit diesen in Zusammenhang stehenden Grundgeschäfte (Mikrohedges) gleichen
sich weitgehend aus.
Nach der Übernahme der DEPFA plc-Gruppe durch die Hypo Real Estate Holding AG, München haben die Ratingagenturen die Einstufungen der Pfandbriefbank überprüft. Nachstehend die aktuellen Ratings der DEPFA Deutsche
Pfandbriefbank AG, Frankfurt
5. Verbundene Unternehmen
Zur Hypo Real Estate Holding AG in München steht die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG in einem Abhängigkeitsverhältnis gemäß §17AktG; deshalb erstellt die Bank gemäß §312AktG einen gesonderten Bericht über die
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.
Der Bericht schließt mit folgender Erklärung:
„Wir erklären, dass die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG bei jedem Rechtsgeschäft mit verbundenen Unternehmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäftes bekannt waren, angemessene Gegenleistungen erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht
benachteiligt wurde.“
6. Personalbericht
Die Anzahl der Mitarbeiter der Bank erhöhte sich im Berichtszeitraum von 84 auf 95.
Altersstruktur DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG per 31.12.2007
Der Aufsichtsrat hat am 31. Januar 2008 beschlossen. Herrn Dr. Marcel Morschbach mit Wirkung zum 1. Februar
2008 in den Vorstand der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank zu berufen. Die Amtszeit von Herrn Keller endet mit dem
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2007 sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Lagebericht · Risikobericht
I Einbeziehung der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG in die risikoorientierte Steuerung der Hypo
Die umfassende Identifizierung sowie die gruppenweite einheitliche und vergleichbare Behandlung von Risiken für
die Feststellung des Risikoprofils der Hypo Real Estate Group ist ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Geschäftssteuerung. Ziel ist, alle im Rahmen der Geschäftstätigkeit eingegangenen Risiken frühzeitig zu erkennen
und der Risikoneigung der Group entsprechend durch ein wirksames Risikoinstrumentarium gezielt zu steuern als
Voraussetzung für ein renditestarkes, nachhaltiges Wachstum.
Mit der segmentorientierten Geschäftssteuerung wurde die Zentralisierung der risikoorientierten Konzernsteuerung, bestehend aus Risikoidentifizierung, -messung, -limitierung, -controlling und -management, weiter vorangetrieben und hat sich sowohl während der Turbulenzen an den Kapitalmärkten im zweiten Halbjahr 2007 als auch
bei der Integration der Risiken aus der Übernahme der DEPFA-Gruppe bewährt. So konnte für alle nachfolgend beschriebenen wesentlichen Risikoarten nach Bekanntgabe der Übernahme sehr zeitnah das Risikoprofil der neuen
Gruppe als Basis der Risikosteuerung im Einklang mit der Risikostrategie ermittelt werden.
Als 100%-ige Tochtergesellschaft der DEPFA BANK plc war die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG bis zur Übernahme der DEPFA durch die Hypo Real Estate Group in das Risikomanagementsystem der DEPFA Gruppe eingebettet. Nach der Übernahme wurde die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG zügig in das neue gruppenweite
einheitliche Gesamtbanksteuerungskonzept integriert.
Das einheitliche Risikomanagementsystem für die neue Hypo Real Estate Group wurde in 2007 auch im Rahmen
der Übernahme der DEPFA Group methodisch weiterentwickelt und besteht grundsätzlich aus den folgende Komponenten:
• Risikoidentifizierung bedeutet permanentes und systematisches Analysieren, welche internen oder externen
Faktoren ein potentielles Risiko für Transaktionen oder Geschäftspositionen der Group darstellen können. Dies
wird beispielsweise durch das intensive Beobachten der für die Risikopositionierung der Group relevanten Märkte, über das jährliche Risk Self Assessment, sowie über den detaillierten Neuproduktprozess für Kredit- und
Handelsgeschäfte gewährleistet.
• Risikomessung erfolgt durch Abschätzung der erwarteten und der darüber hinaus potentiell unerwarteten negativen Auswirkungen der identifizierten Risikofaktoren auf den Ertrag der Bank mit unterschiedlichen quantitativen
und qualitativen Methoden.
• Risikolimitierung bedeutet quantitative Begrenzung der Risikonahme über Limite sowie qualitative Begrenzung
über Policies für die größten Risikoarten der Group.
• Risikocontrolling erfolgt durch Überwachung der Risikolimite und Bericht an den Vorstand. Der regelmäßige
Abgleich des aggregierten Gesamtbankrisikos mit der Risikotragfähigkeit der Group – auch unter Stressszenarien – gewährleistet die Einhaltung der definierten Risikotoleranz der Group und trägt zur rechtzeitigen Aufdekkung einer potentiellen Gefährdung des Fortbestandes der Group bei.
• Risikomanagement ist die Steuerung der eingegangenen Risiken auf Portfolioebene beispielsweise über Diversifizierung, Verkauf oder Versicherung; auf Einzelgeschäftsebene über Verfahrensvorschriften und Prozesse in
3. Organisation, Verantwortlichkeiten und Aufgaben
Die Organisation des Risikosteuerungssystems ist, wie die Geschäftssegmente, nach einer Matrixstruktur ausgerichtet. Die gruppenweit, fachliche Verantwortung obliegt den Risikoeinheiten Group Risk Control und Group Risk
Management Operating Office sowie dem im Zuge der Fusion aus dem Group Risk Control ausgegliederten Bereich Group Operational Risk in der Holding. Zusätzlich wurden mit Übernahme der DEPFA Group für jedes Geschäftssegment Credit Risk Management Einheiten etabliert. Die zentral ausgerichtete Organisationsstruktur des
Risikosteuerungssystems wird auch nach Übernahme der DEPFA Group beibehalten und in 2008 weiter vorangetrieben. Alle Methoden und Prozesse zur einheitlichen Risikoidentifizierung, -messung und -limitierung sowie des
Risikomanagements werden damit für alle Banken zentral von der Holding vorgegeben. Hierzu zählt auch die Umsetzung aufsichtsrechlicher Anforderungen wie Basel II sowie der MaRisk.
Der Austausch auf Entscheidungsebene mit den Banken erfolgt über verschiedene Committees, die sowohl mit
Vorstandsmitgliedern der Group als auch mit Vorstandsmitgliedern der Banken besetzt sind, sowie über die regulären Vorstandssitzungen.
Der Austausch mit den Aufsichtsräten erfolgt u. a. über den Prüfungsausschuss der Aufsichtsräte der Group bzw.
mit den Aufsichtsräten der Banken.
Innerhalb der Holding sind die an der Risikosteuerung beteiligten Bereiche wie Group Risk Control, Group Risk Management Operating Office und Group Operational Risk dem Group CRO bzw. dem Gesamtvorstand unterstellt.
3.2. Verantwortlichkeiten und Aufgaben
Alle Committees zur einheitlichen und integrierten Risikosteuerung der Group wurden im Rahmen der Einführung
der segmentorientierten Geschäftssteuerung auf Gruppenebene zu Beginn des Jahres 2007 konsolidiert. Die generellen Aufgaben der Committees konzentrieren sich auf die Einführung und Überwachung der einheitlichen Methoden, Grundsätze und Policies sowie die Vorbereitung grundlegender risikostrategischer Entscheidungen für den
Holding Vorstand. Die Besetzung der Committees wurde nach Aufnahme der DEPFA Group entsprechend den
Verantwortungsbereichen angepasst.
• Group Risk Management Committee (RMC):
Im monatlich tagenden RMC erfolgt die Überwachung und Steuerung des Risikoprofils der Group entsprechend
der Risikostrategie sowie die Beschlussfassung zur Limitallokation unter Leitung des Chief Risk Officers (CRO).
Für die DEPFA Banken wurde im Dezember 2007 zusätzlich ein Risk Management Committee für DEPFA spezifische Themenstellungen ebenfalls unter Leitung des CRO eingerichtet.
• Group-Asset-Liability-Committee (ALCO):
Die Aufgabe des monatlich tagenden Group ALCO ist die Optimierung der Aktiv/Passiv Steuerung der Group
und die abgestimmte Steuerung der Markt- und Liquiditätsrisiken innerhalb der Group unter Leitung des Group
Chief Financial Officers (CFO).
Der Bereich Group Risk Control ist für die einheitlichen Vorgaben zur Risikoidentifizierung und –messung der als
wesentlich definierten Risiken (außer Operational Risk) in der Group zuständig. Im Risikocontrolling verwendete Bewertungsmodelle werden zentral vom Group Risk Control validiert. Die vom lokalen Risikocontrolling zugelieferten
Risikowerte und –informationen werden analysiert, auf Gruppenebene pro Risikoart zum Gesamtbankrisiko aggregiert und mit bestehenden Limiten bzw. der Risikotragfähigkeit abgeglichen. Der tägliche Group Markt- und Liquiditätsrisikoreport inkl. der Performancemessung konnte schon kurzfristig nach der Übernahme der DEPFA für die
neue Hypo Real Estate Group erstellt werden.
Darüber hinaus werden in der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG vom lokalen Risikocontrolling regelmäßig detaillierte Risikoberichte für das lokale Management und den lokalen Vorstand, sowie ein vierteljährlicher umfassender MaRisk-Bericht für Vorstand und Aufsichtsrat erstellt.
Nach Integration der DEPFA Group wurde der Bereich Group Operational Risk aus dem Group Risk Control ausgegliedert und berichtet nun direkt and den CRO. Der Bereich hat die Aufgabe, das Operational Risk Management
System in der neuen Group zu nutzen, um proaktiv potentielle operationelle Risiken zu erkennen und zu managen.
Der Bereich Group Risk Management Operating Office hat die Aufgabe, unter Zugrundelegung entsprechender
Basel II-Parameter das Kreditportfolio der Group nach verschiedenen risikorelevanten Gesichtspunkten zu analysieren und zu überwachen. Der Bereich dokumentiert unter anderem die Geschäfts- und Risikostrategie der Group
und entwickelt auf dieser Basis konzernweit gültige Kreditpolicies sowie Vorschläge zum aktiven, risikoorientierten
Management des Kreditportfolios.
Im Group Risk Report werden alle risikorelevanten Analyseergebnisse und Handlungsempfehlungen der Bereiche
Group Risk Control, Group Operational Risk und Group Risk Management Operating Office mit Empfehlungen zu
Strategien und Handlungen zusammengefasst und im Risk Management Committee beschlossen. Der Bericht
dient dem Holding Vorstand als Grundlage der risikoorientierten Gesamtbanksteuerung.
Das Group Legal Department berät den Holdingvorstand sowie die Holdingeinheiten, verfolgt zur Begrenzung des
Rechtsrisikos die Entwicklungen in der Rechtssprechung und unterstützt die Konzerngesellschaften auf Wunsch
ihrer Vorstandsmitglieder in Grundsatzfragen sowie in allgemeinen Rechtsangelegenheiten und transaktionsbezogenen Prozessen.
Das Group Internal Audit überprüft als prozessunabhängige Kontrollinstanz regelmäßig die Angemessenheit und
Wirksamkeit der risikoorientierten Konzernsteuerung und berichtet die Ergebnisse direkt an den Group Vorstand.
Aufbauorganisation und wesentliche Funktionen des Risikoüberwachungs- und -steuerungssystem
der Hypo Real Estate Group
Hypo Real Estate Holding Board
Committees: Group RMC*, Group ALCO**
Group Risk Reporting
Analysis, Management,
Reports, Methods
HG/HI, DEPFA Pfandbriefbank, DEPFA plc
CRM Public Sector &
CRM Capital Markets &
Aggregation/Analysis
Group Standards, Guidelines, Group Portfoliomanagement
* RMC: Risk Management Committee, ** ALCO: Asset-Liability Committee
Der organisatorische Rahmen sowie die gültigen Verfahren und Prozesse der Risikoidentifizierung, -messung, -der
Risikolimitierung, -steuerung und des Risikomanagements für die neue Hypo Real Estate Group sind im Risikohandbuch der Group dokumentiert. Bankenspezifische, prozessuale Details sind in den Prozessdokumentationen
der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG hinterlegt.
4. Aufsichtsrechtliche Entwicklungen und entsprechende Umsetzungen in der Hypo Real Estate Group
Mit den neuen Basler Eigenkapitalvereinbarungen, die durch die neue Solvabilitätsverordnung in nationales Recht
umgesetzt wurde, ist eine stärkere Risikodifferenzierung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittelunterlegung für Kreditrisiken auf Basis von Bonitätseinstufungen und Besicherungsstrukturen möglich geworden. Für das Portfolio der
DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG kommt zunächst der Standardansatz zum Einsatz.
Für die Berechnung der Eigenmittelunterlegung von Operational Risk ab 2008 hat die Hypo Real Estate Group bei
der Bankenaufsicht die Verwendung des Standardansatzes für die gesamte Gruppe angemeldet.
Die Umsetzung der umfangreichen Veröffentlichungen entsprechend der Säule III der Baseler Eigenkapitalverordnung bereitet die Group zentral über einen neuen Zuständigkeitsbereich bereits intensiv vor.
Die Anforderungen der Säule II des Baseler Regelwerks, die inhaltlich über die Mindestanforderungen für Risikomanagement (MaRisk) konkretisiert sind und neben der Zusammenfassung der MaK, MaH und MaIR auch umfangreiche neue Anforderungen beinhalten, wurden in der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG umgesetzt.
II Gesamtbankrisiko und Risikotragfähigkeit
Das Gesamtbankrisiko, gemessen über den ökonomischen Kapitalbedarf aller wesentlichen Risikoarten für die
DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG, ist eine wichtige Kennzahl zur Gesamtbanksteuerung. Der vierteljährliche
Prozess zur Risikotragfähigkeitsanalyse, die auch ICAAP – Internal Capital Adequacy Assessment Process – genannt wird, überprüft neben dem Auslastungsgrad der ökonomisch zur Verfügung stehenden, konservativ definierten Risikodeckungsmasse auch das Risikoprofil der Gesamtrisikoposition hinsichtlich Einklang mit der aktuellen
Risikostrategie.
Die Gesamtrisikoposition der Bank wird – in Übereinstimmung mit der Methodik der Hypo Real Estate Group –
durch Aggregation aller wesentlichen Risikoarten unter Berücksichtigung von Korrelationseffekten ermittelt und mit
den verfügbaren Finanzmitteln verglichen. Dabei werden Kreditrisiken (unter Einbeziehung des Verlustrisikos sowohl bei Forderungsausfall als auch bei Ratingveränderungen der Vermögenswerte sowie Credit-Spread-Risiken
im Anlagebuch), Marktpreisrisiken auf Grundlage des VaR, operationelle Risiken gemäß des Basel II-Standardansatzes und allgemeine Geschäftsrisiken (d. h. Verluste aufgrund von Änderungen des äußeren Bankumfelds, einschließlich strategischer und Reputationsrisiken) auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99,97 % und einer
Haltedauer von einem Jahr berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit den verfügbaren Finanzmitteln verglichen, die auf
Basis des bilanziellen Kapitals sowie von Fair-Value-Korrekturen, erwarteten Verlusten und voraussichtlichen Nachsteuergewinnen ermittelt werden. Die Ergebnisse des Risikotragfähigkeitsanalyse werden im Vorstand diskutiert
und verabschiedet.
Die Auslastung der Risikodeckungsmasse betrug per 31.12. 2007 40,7 %. Die Gesamtrisikoposition der Bank beträgt unter Berücksichtigung von Diversifikationseffekten 537 Mio €. Dem steht eine Risikodeckungsmasse in Höhe
von 1.318 Mio € gegenüber. Die Aufteilung der Gesamtrisikoposition ist nachfolgend dargestellt:
In Mio 5
III Risikomessung, -steuerung und -management wesentlicher Risikoarten in der Hypo Real Estate Group
Das Risikoprofil der neuen Hypo Real Estate Group ist weiterhin vom Adressrisiko geprägt. Die Struktur des
Adressrisikos konnte mit Übernahme der DEPFA Group jedoch deutlich diversifiziert werden und verteilt sich jetzt
auf Adressrisiken aus dem Commercial Real Estate Finance, dem Asset Based Finance und dem Public Finance
Geschäft. Das aktive Management des Adressrisikos über eine intensive Analyse, Identifizierung und Überwachung
hat sich im Umfeld der Turbulenzen auf den Märkten für Kreditderivate bewährt und spiegelt sich in der Organisationsstruktur sowie den Ausschüssen der neuen Gruppe wider.
Der erfolgreichen Überwachung und Steuerung des Markt- und insbesondere Liquiditätsrisikos kam 2007 besondere Bedeutung zu. Liquiditätsengpässe konnten dank des zentral organisierten, vorausschauenden und sehr
konservativen Managements für die Group vermieden werden.
Eine wichtige Komponente im erfolgreichen Umgang mit den Finanzmarktturbulenzen war zweifelsohne die zügige
Analyse und Integration aller wesentlichen Risikoarten der DEPFA Banken als Entscheidungsgrundlage für das Management.
Mit den aktuellen Risikomess- und Überwachungsmethoden für alle wesentlichen Risiken erfüllt die Hypo Real
Estate Group die gestiegenen aufsichtsrechtlichen Anforderungen wie Basel II und die Mindestanforderungen an
das Risikomanagement, MaRisk.
Die wesentlichen Risiken auf Ebene der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG waren in 2007 ebenfalls die Adressrisiken sowie allgemeine und spezielle Zinsrisiken.
1. Adressrisiken
Adressrisiken lassen sich in Kredit-, Kontrahenten-, Emittenten- und Länderrisiken untergliedern und bezeichnen
jeweils den potenziellen Wertverlust, der durch den Ausfall oder durch Bonitätsverschlechterungen von Kunden im
Kreditgeschäft, von Emittenten von Schuldscheindarlehen und Wertpapieren sowie von Kontrahenten von Geldhandels-, Wertpapier- und Derivatgeschäften entstehen kann.
Im Geschäftssegment Staatsfinanzierung wird das Adressrisiko oftmals stark durch unterstaatliche – explizite oder
implizite – Unterstützungsmechanismen determiniert.
Zum professionellen Management von Adressrisiken in der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG sind allgemeine
Kreditgrundsätze in Kraft, die ein einheitliches Risikoverständnis sicherstellen und u. a. folgende Standards für die
Kreditvergabe und -überwachung setzen:
• Fundierte und sorgfältige Kreditanalysen jeden Einzelobligos,
• Prüfung der rechtlichen Durchsetzbarkeit von Bürgschaften und Garantien,
• Einsatz von PD-Ratingverfahren zur Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeit des Kreditnehmers und Einsatz
von Frühwarnsystemen,
• Laufende, aktive Beobachtung der Märkte sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen und gegebenenfalls Anpassung der Kreditvergabepolitik,
• Pro-aktives Management von Konzentrationsrisiken und systematische Diversifizierung des Kreditportfolios
durch ein aktives Kreditportfoliomanagement
• Beachtung der Wiederveräußerbarkeit bzw. Syndizierbarkeit der Kredite.
Auf Basis dieser Prinzipien wurden zusätzlich spezifische Kreditrisikostrategien verabschiedet, deren generelles
Kennzeichen der Fokus auf dem Einzelschuldner und einem konservativen Risikoprofil ist.
Durch organisatorische Maßnahmen und durch funktionale Trennung der Kreditprozesse bis auf Vorstandsebene
in Markt und Marktfolge orientiert sich die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank an den deutschen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie an etablierten best-practice-Ansätzen. Interne PD-Messverfahren
werden für alle wesentlichen Kreditrisikogruppen eingesetzt. Die eingesetzten Bewertungsverfahren werden vom
Risikocontrolling laufend auf ihre Qualität überwacht. Die Kalibrierung der PD-Ratingskala auf Ausfallwahrscheinlichkeiten basiert auf statistischen Analysen, historischen Ausfällen sowie entsprechender Simulationsverfahren.
Als Kontrahentenrisiken werden mögliche Wertverluste von zins- und fremdwährungsbezogenen Derivat- und Termingeschäften bezeichnet, deren Wertbemessung auf Grundlage des Marktwertes dieser Positionen erfolgt Diese
Geschäfte werden überwiegend zur Sicherung von Positionen im Rahmen der Aktiv-/Passivsteuerung abgeschlossen, Die Adressrisiken im Derivate-, Wertpapier- und Geldhandelsgeschäft bestehen mit Kreditinstituten, Zentralbanken und supranationalen Einrichtungen, deren Bonität sowohl nach dem Urteil externer Ratingagenturen als
auch gemäß intern verwendeten Ratingverfahren als überdurchschnittlich gut zu bezeichnen ist. Zur Reduzierung
des derivatebezogenen Kontrahentenrisikos verwendet die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank üblicherweise Rahmenverträge mit ihren Geschäftspartnern, die es ermöglichen, sämtliche vom Rahmenvertrag erfassten Kontrakte
zu einer Nettoforderung zu verrechnen, wenn der Kontrahent seinen Verpflichtungen nicht nachkommt (sogenanntes Close-Out-Netting). Zur zusätzlichen Risikoreduktion werden Sicherheitenvereinbarungen abgeschlossen, die
zur Kündigung von Transaktionen führen können, wenn der Kontrahent einer Aufforderung zur Sicherheitenstellung
nicht nachkommt. Für nähere Angaben zur Laufzeitverteilung des Derivatevolumens sei auf den Anhang zu diesem
Geschäftsbericht verwiesen.
Als Länderrisiko bezeichnet die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank das Risiko möglicher Transfer- und Konvertierungsprobleme bei Vertragspartnern mit Sitz im Ausland. Das Adressrisiko besteht darin, dass ein grundsätzlich
zahlungsfähiger und –williger Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen kann, wenn er wegen staatlicher Maßnahmen nicht in der Lage ist, Devisen zu beschaffen oder Vermögenswerte an Nicht-Gebietsansässige
zu übertragen. Die laufende Überwachung der Länderrisiken erfolgt durch das Risikocontrolling. Die Steuerung der
Länderrisiken durch das Risk Management Committee erfolgt auf Basis von Länderlimiten. In Abhängigkeit von
den Ergebnissen des internen Ratingverfahrens werden
1) jedem einzelnen Land und
2) Gruppen von Ländern in bestimmten Ratingkorridoren
maximale Limite zugewiesen, welche die Geschäftsaktivitäten begrenzen. Sämtliche Länderratings und Länderlimite
werden mindestens einmal im Jahr vom Risk Management Committee überprüft. Zusätzlich werden die internen
Risikoeinschätzungen regelmäßig mit den Einschätzungen der wichtigsten Ratingagenturen verglichen. Die folgende
Tabelle zeigt die Verteilung des gesamten Länderrisikos der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank in Höhe von 51,6 Mrd €
nach Ratingklassen per 31.12. 2007.
A+ bis ABBB+ bis BBB-
B+ oder schlechter
Ziel der in der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank eingesetzten Kreditportfoliosteuerung ist es, im Einklang mit der
Geschäftsstrategie und der Risikotragfähigkeit durch geeignete Portfoliomaßnahmen die Höhe und Volatilität von
Kreditrisikokosten zu senken und einen an Risiko- und Ertragskennziffern gemessenen Diversifikationserfolg zu
erzielen. Die Verfolgung dieses Ziels wird durch folgende Instrumente unterstützt:
• Regelmäßige Portfolio- und Marktanalysen,
• Gezielter Auf- oder Abbau von Teilportfolien gemäß der Risikostrategie durch entsprechendes Neugeschäft oder
Konditionenanpassungen mit risikoadäquaten Margen,
• Risikotransfer durch Teilportfolioverkäufe, Verbriefungsmaßnahmen und Syndizierungen
• Einsatz eines Kreditportfoliomodells zur Ermittlung der Höhe potenziell unerwarteter Verluste und
• Zentrale gruppenweite Überwachung von Klumpenrisiken sowie spezifischen Risikokonzentrationen durch spezielle, regelmäßige Auswertungen
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank verfügt in ihren Geschäftssegmenten über ein ausgeprägtes Know-how in
den entsprechenden Märkten. Vor Ort gewonnene Research-Ergebnisse fließen in die Geschäftsaktivitäten und in
die Analyse für die Kreditvergabe ein. Über Vorkalkulationsmodelle werden Steuerungsimpulse bis in die Einzelgeschäftsabschlüsse gesetzt, die die Bestimmung risikoadäquater Margen im Neugeschäft bzw. bei Konditionenanpassungen ermöglichen. Sie berücksichtigen neben der Abdeckung der Refinanzierungs-, der Eigenkapital- und
der Verwaltungsaufwendungen auch potentielle Kreditrisikokosten für erwartete und unerwartete Verluste.
Die nachstehende Tabelle zeigt die regionale Verteilung der Adressrisiken. Basis der Angaben ist jeweils der auch für
aufsichtliche Zwecke (Basel II) verwendete Exposurebegriff „Exposure at Default (EAD)“ per 31. Dezember 2007.
der EAD-Werte
Public Finance und Capital Markets
per 31.12. 2007: 51,6 Mrd 5
Restliches Westeuropa
Asien (ohne Japan)
Die Summe aller EAD-Werte – sämtlich im Bankbuch – stellt das maximale Kreditrisiko ohne Berücksichtigung von
Sicherheiten dar. Die Gesamthöhe des EAD beläuft sich auf 51,6 Mrd €.
Einzelwertberichtigungen mussten auch im Jahre 2007 nicht gebildet werden
Immobilienrisiken in der Pfandbriefbank
Im Rahmen der Neuorganisation des Konzerns im Jahre 2002 wurden Immobilienrisiken weitestgehend auf die
Aareal Bank AG bzw. auf Dritte übertragen. Bezüglich der verbleibenden Immobilienkredite ist zwischen Aareal
Bank AG und Pfandbriefbank vereinbart, dass die Aareal Bank das Immobilienfinanzierungs-Portfolio der Pfandbriefbank übernehmen wird. Zum Jahresende 2007 verblieb ein Immobilienfinanzierungsportfolio im Volumen
von 1,2 Mrd € bei der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG; davon wurden 0,7 Mrd € im Wege der Verbriefung auf
Darüber hinaus bietet die Aareal Bank AG der DEPFA Garantien für einzelne Kreditrisiken in Höhe von insgesamt
0,1 Mrd €. Zwischen der Pfandbriefbank und der Aareal Bank AG wurde ferner ein Dienstleistungsvertrag geschlossen, mit dem sich die Aareal Bank AG bezüglich der noch nicht übertragenen Kredite zur Geschäftsbesorgung für die Pfandbriefbank verpflichtet und der eine Haftung der Aareal Bank AG für die ordnungsgemäße
Verwaltung des Kreditportfolios vorsieht. Der Dienstleistungsvertrag entspricht den Anforderungen des KWG.
2. Marktrisiko
Marktrisiko ist definiert als potenzieller Verlust, der durch die Veränderung von Preisen an den Finanzmärkten entstehen kann.
Alle Banken der Hypo Real Estate Group (inkl. DEPFA Banken) verwenden für die tägliche Quantifizierung des
Marktrisikos einen einheitlichen Value-at-Risk-Ansatz. Dieser bestimmt den potentiellen Verlust auf Basis der
Annahme einer Haltedauer von 10 Tagen, einem Sicherheitsniveau von 99 % und einem Beobachtungszeitraum
von 250 Handelstagen. Der Value-at-Risk wird täglich vom lokalen Risikocontrolling der Banken ermittelt und an
das lokale Management gemeldet bzw. vom Group Risk Control in der Holding zu einem Gesamt-Marktrisiko
aggregiert und an den Vorstand berichtet. Mit dieser Verfahrensweise ist die Hypo Real Estate Group jederzeit in
der Lage, die Folgen möglicher Marktpreisschwankungen, wie z. B. Zins- oder Währungsschwankungen sehr zeitnah und effizient zu steuern. Das aktive Management spiegelt sich auch in der täglichen Schwankungen des Valueat-Risk für das allgemeine Zinsrisiko der Hypo Real Estate Group (inkl. DEPFA Banken, ohne Eigenmittelbücher)
während des Berichtsjahres wider.
Die Marktrisikostrategie der Hypo Real Estate Group zielt darauf ab, die mit der Refinanzierung des Kreditgeschäftes verbundenen Marktrisiken möglichst effizient zu steuern. Dabei werden bei allen Banken in der Hypo Real
Estate Group das gesamte Kreditgeschäft, alle eigenen Emissionen, die Wertpapiere des Anlage- und Liquiditätsvorsorgebestandes sowie alle Geschäfte in Derivaten berücksichtigt. Dies gilt auch für die Positionen der Handelsbücher der Banken. In die Betrachtung miteinbezogen werden darüber hinaus auch Dispositionsannahmen für
Eigenmittel, Wertberichtigungen und die Effekte außerordentlicher Tilgungen.
Die wesentlichen Marktrisikoarten sowohl der gesamten Hypo Real Estate Group als auch der DEPFA Deutsche
Pfandbriefbank AG sind Zinsänderungsrisiken und Währungsrisiken. Da größere Währungsrisikopositionen in allen
Banken abgesichert werden, stellt das Zinsänderungsrisiko den hauptsächlichen Risikofaktor dar.
Bei der Risikomessung wird zwischen allgemeinen und speziellen Zinsrisiken (Spreadrisiken) unterschieden. Erstere messen die möglichen Barwertveränderungen der Positionen bei Verschiebungen der risikolosen Zinskurve
(Swapkurve). Die Messung der Spreadrisiken berücksichtigt mögliche Barwertveränderungen, falls sich die in den
Kursen von Wertpapieren und Derivaten eingepreisten Bonitätsaufschläge verändern. 2007 hat sowohl die alte
Hypo Real Estate Group als auch die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG eine Risikomessung für Spreadrisiken
eingeführt. Die bestehenden, entsprechend der Portfolioanforderungen leicht unterschiedlichen Modelle in den
Banken werden in 2008 weiter gruppenweit vereinheitlicht und eingeführt.
Trotz Einführung eines Handelsbuches in der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG im April 2007 bewegte sich das
allgemeine Zinsrisiko der Bank im Jahresverlauf mit einem Durchschnittswert von 2,5 Mio € (Maximum 4,0 Mio €;
Minimum 1,4 Mio €) auch im externen Vergleich auf niedrigem Niveau.
Zinsrisiko in 2007 Pfandbriefbank
Da die Währungsrisiken von allen Banken der Hypo Real Estate Group größtenteils abgesichert werden, bestehen
entsprechende Risiken auch in der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG nur in geringem Umfang. Aktien- und andere Preisrisiken bestehen in der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG nicht.
Fremdwährungsrisiko in 2007 Pfandbriefbank
Die tägliche Ermittlung, die Limitierung sowie das Reporting des Value-at-Risk und der tatsächlich eingetretenen
Barwertveränderungen (P&L-Ermittlung) werden durch ein regelmäßiges Backtesting und Stresstesting ergänzt.
Durch die Gegenüberstellung der Value-at-Risk-Werte mit den tatsächlich eingetretenen täglichen Barwertveränderungen wird die Qualität des eingesetzten Verfahrens laufend überprüft und optimiert. Dabei wurden die statistischen Annahmen unserer Modelle bestätigt. Während der Value-at-Risk das Marktrisiko bei „normalen“
Marktschwankungen misst, werden durch die Simulation von Stressszenarien auch die potentiellen Barwertveränderungen bei sehr extremen und außergewöhnlichen Marktbewegungen gemessen, um auch in diesen Fällen den
Fortbestand des Unternehmens jederzeit gewährleisten zu können.
Die Marktrisikosteuerung der einzelnen Banken erfolgt durch die zentralen Ausschüsse, dem Group Asset-LiabilityCommittee (ALCO) und dem Risk-Management-Committee (RMC). Die Ausschüsse tagen regelmäßig und setzen
sich intensiv mit der zukünftigen Entwicklung der Finanzmärkte und Marktparameter auseinander. Auf Basis der
vom Risikocontrolling täglich ermittelten Marktrisikoposition sowie der Marktanalysen wird eine Tendenzaussage
für mittel- und längerfristige Positionierungen in der Group erstellt. Die Umsetzung obliegt auch hier den einzelnen
Banken/Geschäftssegmenten im Rahmen ihrer vom Risk-Management-Committee vorgegebenen Marktrisikolimite.
Über das in 2007 neu eingeführte Handelsbuch kann die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG auch verstärkt von
kurzfristigen Marktschwankungen profitieren. Sich hieraus ergebende Marktrisiken unterliegen ebenfalls dem oben
dargestellten strengen Risikomanagementprozess, inklusive einer täglichen Risikomessung, Limitierung, P&L-Ermittlung und Reporting an die Geschäftsleitung.
Das oberste Ziel der Liquiditätsrisikostrategie der Hypo Real Estate Group (inkl. DEPFA Banken), die in den zentralen Committees Group ALCO und Group RMC für die gesamte Group verabschiedet wurde, ist die uneingeschränkte Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit jeder einzelnen Bank in der Hypo Real Estate Group.
Die DEPFA Banken haben die konservativen Liquiditätsszenarien, die Limitierungen und die Berichtsprozesse bereits kurz nach der Fusion übernommen.
Gemäß dem internen Limitsystem muss jederzeit an den jeweils folgenden 5 Tagen der Saldo von voraussichtlich
eingehenden und abfließenden Zahlungsströmen und möglichen liquiditätsbeschaffenden Maßnahmen, die so genannte Liquiditätsposition, zumindest ausgeglichen sein. Sie wird täglich unter Berücksichtigung von konservativen Vorsichtsabschlägen („haircuts“) bestimmt und durch das unabhängige Risikocontrolling überwacht und an
Um darüber hinaus kurzfristige Refinanzierungsnotwendigkeiten frühzeitig zu erkennen, wird handelsunabhängig
eine auf 90 Tage ausgeweitete Liquiditätsvorausschau erstellt, die als Grundlage für die aktive und vorausschauende Liquiditätssteuerung dient. Diese Vorschau wird als Basis für die aktive Liquiditätssteuerung eingesetzt.
Zur Gestaltung der strukturellen langfristigen Liquidität bedienen sich die Banken in der Group einer Kapitalablaufbilanz, die zusätzlich nach einzelnen Produktgruppen untergliedert ist und so auch die Feinsteuerung nach Marktsegmenten erlaubt. Darauf aufbauend wird unter Berücksichtigung des geplanten Neugeschäftes ein jährlicher
Fundingplan erstellt, verabschiedet und in seiner Umsetzung nachgehalten. Bei dieser Vorgehensweise hat sich die
Hypo Real Estate Group eng an den Baseler Vorgaben zum Liquiditätsmanagement orientiert.
Im kurzfristigen Bereich verfügen alle Banken in der Group, entsprechend auch die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG, über einen sehr guten Zugang zum Geldmarkt. Daneben halten die Banken umfangreiche Liquiditätsvorsorgebestände, die im Rahmen der geldpolitischen Operationen des Systems der Europäischen Zentralbank
verwendet werden bzw. im Repo-Markt zur Liquiditätsbeschaffung eingesetzt werden können.
Trotz der Liquiditätsengpässe an den Geld- und Kapitalmärkten war die Hypo Group zu jeder Zeit ausreichend mit
Liquidität ausgestattet. Dies zeigt sich auch an der relevanten Kennzahl nach Grundsatz II des deutschen Kreditwesengesetzes, die im Dezember 2007 bei der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG bei 2,02 – und damit deutlich über dem vorgegebenen Mindestwert von 1 – lagen. Die komfortable Lage ist hauptsächlich dem hohen
Bestand an hoch gerateten Wertpapieren und der breiten Palette der Refinanzierungsquellen zu verdanken
Für mittel- und langfristige Refinanzierungen der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG sind neben der Emission öffentlicher Pfandbriefe mit ihrer besonderen Bonität und Liquidität auch die Begebung ungedeckter Inhaberschuldverschreibungen, Schuldscheine und Commercial Papers (CPs) die wichtigsten Refinanzierungsinstrumente.
Operational Risk ist in der Hypo Real Estate Group definiert als die Gefahr von Verlusten, verursacht durch fehlerhafte interne Prozesse, menschliche Fehler, Technologieversagen oder externe Ereignisse. Diese Definition schließt
Rechtsrisiken mit ein. Strategische, Reputations- und allgemeine Geschäftsrisiken sind nicht enthalten.
Da alle Bereiche der Group von operationellen Risiken betroffen sein können hat die Group ein Basel II konformes
Rahmenwerk zur einheitlichen Identifizierung und Steuerung dieser Risiken umgesetzt. Das gruppenübergreifende
Rahmenwerk beinhaltet die Group Policy zum Verständnis sowie zur proaktiven Begegnung mit dieser Risikoart,
sowie Rollen und Verantwortlichkeiten bzw. Prozesse und Instrumente.
Identifizierung, Analyse und Management liegen in der Verantwortung der einzelnen Bereiche in den Banken. Operational Risk Vorfälle werden daher dezentral in der Loss Database nach gruppeneinheitlichen Vorgaben erfasst.
Als Frühindikatoren für potentielle Risikoquellen wird insbesondere die zentrale Auswertung von Key Risk Indikatoren in der Group genutzt. Für die Einschätzung bereichsspezifischer Operational Risks sowie möglicher Managementmaßnahmen werden Risk Self Assessments eingesetzt.
Der neue, im Rahmen der Fusion mit der DEPFA Group definierte Bereich Group Operational Risk, mit direkter
Berichtslinie an den CRO, wertet die gesammelten Informationen aus und berichtet auch regelmäßig im monatlich
tagenden Risk Management Committee.
Zum Jahresende 2007 wurde die Umsetzung sowie die interne Prüfung des Basel II konformen Risikomanagements sowohl in der Hypo Real Estate Group wie auch parallel in den DEPFA Banken beendet. Die Hypo Real
Estate Group konnte damit für alle Banken der Bankenaufsicht die Anwendung des Standardansatzes zur Berechnung der Kapitalunterlegung nach Basel II ab 2008 anzeigen.
Der Integrationsprozess der DEPFA Group erfordert zum einen temporär eine erhöhte Aufmerksamkeit ggü. Operational Risk und zum anderen wird auch die neue, deutlich gewachsene Hypo Real Estate Group höheren operationalen
Risiken ausgesetzt sein. Aus diesem Grund wurde in der neuen Hypo Real Estate Group Operational Risk zusammen
mit den Themengebiet „Neu Produkt Prozess“ neben dem Group Risk Control als selbstständiger Bereich etabliert.
Bei dem Versuch, die komplexen Strukturen der heutigen Finanzmärkte mit Hilfe mathematischer Modelle abzubilden sind aus Gründen der Umsetzbarkeit viele Vereinfachungen und Annahmen notwendig. Dies kann dazu führen, dass wesentliche Einflussfaktoren vernachlässigt oder im Modell falsch gewichtet werden, was zu einer
fehlerhaften Bewertung der Finanzinstrumente führen kann. Diese Art von Risiko wird als Modellrisiko bezeichnet.
Das Team Model Validation im Bereich Group Risk Control hat die Aufgabe, gruppenweit Modelle, die zur Risikomessung und bei der Produktbewertung eingesetzt werden zu prüfen, um deren Angemessenheit und Konsistenz
innerhalb der Bank zu gewährleisten. Dies ist eine unabdingbare Voraussetzung für die einheitliche Erfolgs- und
Risikomessung auf Gruppenebene.
Die Integration der DEPFA Banken auf eine einheitliche IT Plattform bedeutet für die Hypo Real Estate Systems,
eine 100%-Tochter der Hypo Real Estate Holding AG, für 2008 eine große Herausforderung, die mit entsprechenden Umsetzungsrisiken verbunden sein wird. Eine sorgfältige Planung, Machbarkeitsstudien sowie Szenarioanalysen und ein geprüfter Business Continuity Plan für die beteiligten Banken begrenzen die Risiken.
Die Steuerung von Rechtsrisiken als Bestandteil des Operational Risk kommt in der Hypo Real Estate Group eine
wichtige Rolle zu. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf den Kategorien Vertragsrisiken, Rechtsprechungsrisiken
und Rechtsrisiken des Finanzierungsobjektes. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag ein besonderer Schwerpunkt in
der Steuerung von Transaktionsrisiken.
Als Vertragsrisiko definieren wir die möglichen Nachteile aus nicht durchsetzbaren Verträgen bzw. Vertragsbestandteilen, verursacht durch Mängel in der Vertragsgestaltung oder -dokumentation. Die Hypo Real Estate Group
verwendet weitestgehend Standardvertragsmuster, die an das lokale Recht angepasst sind. Diese Muster bilden
die Grundlage für die konkrete Individualvertragsdokumentation, die jeweils von juristisch ausgebildeten und mit
dem lokalen Recht vertrauten Mitarbeitern erstellt wird. Die verwendeten Vertragsmuster und -klauseln werden regelmäßig intern und extern auf ihre wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen überprüft. Ein besonderes Augenmerk
legt die Hypo Real Estate Group auf die branchenweite Standardisierung von Vertragsmustern. Diese hat, wie das
Beispiel der von der Initiative Finanzplatz Deutschland vorgeschlagenen Muster zeigt, einen weiteren Effizienzgewinn und eine deutliche Risikominimierung zur Folge.
Als Rechtsprechungsrisiko definieren wir das Risiko, dass nach einer Änderung der Rechtsprechung wirksam geschlossene Verträge ganz oder teilweise nicht mehr durchführbar oder durchsetzbar sind. Zur Begrenzung dieses
Risikos beobachten wir eingehend die Entwicklung der Rechtsprechung. Dies erfolgt intern durch die jeweiligen
Rechts- und Dokumentationsabteilungen, extern durch spezialisierte Anwaltskanzleien.
Transaktionsrisiko beschreibt das Risiko aus Transaktionen, die die Struktur des Konzerns in bedeutender Weise
verändern, und die mit komplexen Risiken behaftet sind. Diese Risiken werden durch festgelegte Abläufe und Verfahren innerhalb solcher Projekte gesteuert und reduziert. Solche Maßnahmen waren im letzten Geschäftsjahr beispielsweise die Sitzverlegung der Hypo Real Estate Bank International Aktiengesellschaft von Stuttgart nach
München oder die Übernahme und anschließende Integration der DEPFA Group. Jede dieser Transaktionen wird
von Anfang an rechtlich gesteuert und so sichergestellt, dass Risiken frühzeitig erkannt werden.
5. Geschäftsrisiko und Sonstige Risiken
Die Begrenzung des Geschäftsrisikos, als das Risiko der fehlerhaften Einschätzung wesentlicher Entwicklungen
und Trends in den Hauptgeschäftsfeldern der Group, ist das Ziel der intensiven Analyse der Konkurrenzsituation
sowie des rechtlichen und regulatorischen Umfeldes der geschäftsrelevanten Märkte durch das oberste Management. Die Übernahme der DEPFA hat das Geschäftsrisiko verringert, da Einkommensströme diversifizierter aus
den drei international aufgestellten Geschäftssegmenten generiert werden. Trotzdem besteht weiterhin eine hohe
Abhängigkeit von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Allgemeinen sowie der Stabilität der Finanzmärkte im
Besonderen. Die in der Vergangenheit bewiesene Flexibilität der Group hinsichtlich organisatorischer und strategischer Veränderungen hat sich hierbei als ein Mittel des proaktiven Managements dieser Abhängigkeiten als große
Unterstützung erwiesen.
Reputationsrisiken, die beispielsweise aus dem Geschäftsgebaren, durch das Verhalten von Kunden der Group
oder als Folge schlagend gewordener Risiken anderer Risikoarten entstehen, können über negative Publicity – begründet oder unbegründet – nachhaltig negativen Einfluss auf den Unternehmenswert haben.
Als Vorkehrung zur Begrenzung der Reputationsrisiken wurden 2007 die gruppenweit gültigen Datenschutzbestimmungen sowie der Verhaltenskodex überarbeitet. Zudem zeigt der Aufbau eines eigenen Bereichs „Group Compliance“, der organisatorisch dem Group Corporate Office zugeordnet ist und in Compliance-Angelegenheiten direkt
dem Group Vorstand berichtet die Bedeutung des Reputationsrisikos. Auf Geschäftsebene schließen gruppenweit
gültige Kreditgrundsätze und ethische Standards bestimmte Geschäfte bzw. Geschäftspartner aus.
Im Sinne eines einheitlichen Außenbildes der Group ist in einem Presseleitfaden für alle Mitarbeiter der Umgang mit
der Presse unter Einbezug der Einheit Group Corporate Communication geregelt.
Reorganisations- und Integrationsrisiken
Aus der Integration der erworbenen DEPFA Group sowie den damit verbundenen Restrukturierungsmaßnahmen
in Dublin und Frankfurt können sich unvorhergesehene Schwierigkeiten ergeben, die auch negative Auswirkung
auf die Finanz- und Ertragslage der Group haben können. Die Einführung von neuen Produkten, Prozessen, der
potentielle Verlust wichtiger Mitarbeiter sowie möglicher Datenverlust beim Datentransfer sind einige Beispiele.
Zum Management dieser Risiken wurde zu Beginn des 4. Quartals 2007 auf Gruppeneben ein Integrationsprojekt
gegründet, das über Subprojekte die Umsetzung begleitet, Risiken identifiziert und Lösungsvorschläge erarbeitet.
In kurzen, regelmäßigen Abständen wird der Holding Vorstand informiert, um rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur
Risikobegrenzung einleiten zu können.
IV Zusammenfassende Darstellung und Ausblick
In 2007 hat die Hypo Real Estate Group mit dem Aufbau der divisionalen Geschäftssteuerung, der Übernahme der
DEPFA Group sowie dem aktiven Risikoabbau nach Übernahme wesentliche Voraussetzungen geschaffen, das
Geschäftsmodell des Commercial Real Estate Finance, Asset Based Finance und dem Public Finance mit einer
gesunden Risiko-Ertrags-Relation in 2008 weiter voranzutreiben. Der zentrale methodische Ansatz des Risikocontrolling und Risikomanagements zusammen mit verantwortlichen Risikomanagementeinheiten für jedes Geschäftssegment kombiniert den transaktionsgetriebenen Ansatz der Bewertung jeder einzelnen Transaktion nach Risiko
und Ertrag mit der portfolioorientierten Gesamtbankrisikosteuerung.
Lagebericht · Prognosebericht
Der Prognosebericht sowie weitere Teile des Lageberichtes enthalten die Zukunft betreffende Erwartungen und
Prognosen, die auf Plandaten und Schätzungen aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen beruhen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, diese Aussagen aufgrund neuer Informationen oder zukünftiger
Ereignisse zu aktualisieren. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken und Unsicherheiten, weshalb die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den zurzeit prognostizierten abweichen können. Derartige
Abweichungen können sich aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, der Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten und aus Gesetzesänderungen ergeben. Sollten die
den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten
Ergebnissen abweichen.
Das abgelaufene Jahr 2007 führte deutlich vor Augen, wie problematisch Prognosen im wirtschaftlichen Bereich
sein können. Überhitzungen auf einzelnen Finanzmärkten und kurzfristige Veränderungen von geopolitischen Risiken entziehen sich oft einer fundierten Vorausschau.
Für 2008 wird weltweit und für alle wichtigen Regionen eine konjunkturelle Abkühlung prognostiziert. Für Deutschland und die Eurozone wird ein reales Wachstum von etwa 2 % erwartet, für die USA 1,5 %, für Asien im Durchschnitt 4,8 %. China wird seinen rasanten Wachstumskurs fortsetzen. Wird die Prognose von 10,1 % erfüllt, wäre
dies das sechste Jahr mit zweistelliger Wachstumsrate in Folge. Die leichte konjunkturelle Eintrübung wird weltweit
für etwas fallende Inflationsraten sorgen, wobei diese auch 2007 im Jahresdurchschnitt auf einem moderaten Niveau lagen. Die gedämpfte Entwicklung wird vor allem in den USA für eine ansteigende Arbeitslosenquote sorgen.
Für die Eurozone wird hingegen wie für Deutschland eine weiterhin sinkende Arbeitslosenquote prognostiziert.
Damit würde in Deutschland die Arbeitslosigkeit im dritten Jahr in Folge sinken.
Durch den im Sommer 2007 eingetretenen Rückgang der Immobilienpreise in den USA ist ein wichtiges Risiko für
die weltwirtschaftliche Entwicklung „entschärft“ worden. Nachdem sich die Aktienmärkte von der Krise auf Immobilienteilmärkten („Subprime“) ein halbes Jahr lang unbeeindruckt zeigten, kam es im Januar 2008 zu erheblichen
Kursrückgängen. Diese wiederum sorgten für eine noch größere Vorsicht bei den Wachstumsprognosen.
Die internationalen Handelsungleichgewichte sind nach wie vor groß. Für China wird ein Leistungsbilanzüberschuss von etwa 12 % des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Das Leistungsbilanzdefizit in den USA wird trotz der
massiven Dollarabwertung mit 5,5 % nicht wesentlich zurückgehen, immerhin aber auch nicht mehr wachsen. Aufgrund der bereits erfolgten Dollarabwertung in der Vergangenheit – in 2006 und 2007 um insgesamt fast 24 % gegenüber dem Euro – ist aber die Wahrscheinlichkeit eines „hard landing“, d. h. einer plötzlichen und sehr massiven
Abwertung des US-Dollars, gesunken.
Die positive Arbeitsmarktentwicklung wird in Deutschland in 2008 voraussichtlich für eine Belebung des privaten
Konsums sorgen, der erstmals seit längerem wieder deutlich zunehmen wird und zusammen mit der weiterhin
wachsenden Exportnachfrage die Konjunktur zu stützen verspricht. Die in der jüngsten Vergangenheit positive
Arbeitsmarktentwicklung wird aber nur anhalten, wenn die ihr zugrunde liegende Reformpolitik sich fortsetzt bzw.
nicht zurückgenommen wird.
2. Stellung im Konzern
Die Pfandbriefbank ist ein effizienter, gut kapitalisierter und rentabler Staatsfinanzierer, der in das Geschäftsmodell
der Hypo Real Estate Gruppe und hier im speziellen in die DEPFA-Aktivitäten integriert ist. Im Rahmen der Arbeitsteilung innerhalb des Staatskreditbereiches betreut die Bank Kunden der öffentlichen Hand aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz. Dabei konzentriert sich die Geschäftstätigkeit auf Regierungen, die unterstaatliche
Ebene und staatsgarantierte Institutionen. Aber auch große Städte und staatseigene Institutionen werden von der
Bank zunehmend betreut.
Durch die neue Konzernstruktur und die Stellung der Bank im deutschen Markt erwarten wir eine Belebung des
Neugeschäftes. Insbesondere im Zusammenhang mit den derzeitigen Kapitalmarktverhältnissen sehen wir gute
Möglichkeiten Neugeschäfte zu ausreichenden Margen abschließen zu können.
Die Bank beabsichtigt daher in 2008 ein deutlich größeres Neugeschäftsvolumen als in den Vorjahren zu generieren.
Des Weiteren ist geplant, die seit April 2007 betriebenen Handelsbuchaktivitäten künftig auch für andere Konzerngesellschaften zu nutzen.
3. Erwartete Ertragslage der Bank
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG hat im Geschäftsjahr 2007 ihre avisierten Ertragsziele weitgehend erreicht.
Das Teilbetriebsergebnis sowie das Betriebsergebnis vor Risikovorsorgesaldo liegen auf dem Niveau bzw. über dem
prognostizierten Ergebnis. Aufgrund der durch Zinsänderungen und Credit-Spread-Veränderungen verursachten
Niederstwertabschreibungen auf Staatstitel liegt das Ergebnis vor Steuern unter der Prognoseerwartung.
Die Planungen der zukünftigen Geschäftsjahre basieren auf der Neuausrichtung und veränderten Stellung der
Pfandbriefbank im Staatsfinanzierungsbereich der HRE Group.
Die Bank wird in den kommenden zwei Jahren den Weg der Kostenersparung konsequent weitergehen. Durch den
vollständigen Umzug der Bank nach Eschborn voraussichtlich noch im 1. Quartal 2008 werden sowohl die Verwaltungsaufwendungen weiter reduziert als auch der durchschnittliche Steuersatz reduziert.
Wesentlicher Einflussfaktor auf das Betriebsergebnis ist das Volumen des Neugeschäfts. Für die kommenden zwei
Jahre erwartet der Vorstand ein stärkeres Wachstum im Neugeschäft mit höheren Margen. Für das Geschäftsjahr
2008 rechnet die Bank mindestens mit einem Betriebsergebnis vor Risikovorsorgesaldo auf Vorjahresniveau.
Die Ergebniserwartungen basieren auf den Planungsrechnungen der Bank. Die Planzahlen für das Neugeschäft
werden im Financial Controlling ermittelt und dort um Zahlen des bestehenden Portfolios sowie die Steuerplanung
ergänzt und plausibilisiert. Geplant wird eine IFRS Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine vereinfachte IFRSBilanz. Diese Zahlenwerke werden in der Gruppe abgestimmt und durch den Vorstand der Bank beschlossen.
4. Erwartete Finanzlage der Bank
Insgesamt ist die Liquiditätslage der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG aufgrund einer konservativen Geschäftspolitik derzeit sehr gut. Die Liquidität wird unter normalen Umständen jederzeit ausreichend gesichert sein.
Die Bank wird auch in der Zukunft eine breite Palette von Refinanzierungsmöglichkeiten nutzen. Die jüngsten
Ereignisse auf den Kapitalmärkten haben gezeigt, dass der deutsche Pfandbrief sich als stabiler Faktor erwiesen
hat. Die Spreads für Pfandbriefe sind auch durch die Turbulenzen am Kapitalmarkt in den letzten Monaten nicht in
Mitleidenschaft gezogen worden, so dass sich das Instrument als effizientes und zuverlässiges Mittel zur Refinanzierung bewährt hat. Die steigende Bedeutung des Pfandbriefs im Refinanzierungsmix der Gruppe zeigte sich bereits im Februar 2008 mit der erstmaligen Begebung einer Jumboanleihe über 2 Mrd € nach 3 Jahren.
Die wesentlichen Chancen und Risiken stellen sich wie folgt dar:
Sollte am Markt das Neugeschäft nicht in der erwarteten Höhe erzielt werden können und/oder sollte es zu höheren als den geplanten Abflüssen im Bestandsportfolio kommen, könnten negative Auswirkungen auf die operativen
Erträge entstehen. Dagegen stellt ein über dem Plan liegendes Neugeschäft eine erhebliche Chance dar. Auch die
Verbesserung der Cross-Selling Potenziale in allen Produkt- und Kundengruppen kann eine Chance auf weitere
Ertragssteigerungen darstellen.
Bei anhaltenden Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten sind weitere Auswirkungen auf die DEPFA
Deutsche Pfandbriefbank AG nicht ausgeschlossen, das heißt, dass sich die gegenwärtigen Kapitalmarktbedingungen auch negativ auf das Neugeschäft, die Refinanzierung, das Verbriefungsgeschäft, die Handelsaktivitäten
und somit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragssituation der Bank auswirken könnten. Risiken resultieren dabei
vor allem aus den folgenden Ursachen:
• Weitere Herabstufungen von Kreditnehmern im öffentlichen Sektor durch die Ratingagenturen und/oder marktinduzierte Credit-Spread-Ausweitungen können zu weiteren Niederstwertabschreibungen führen.
• Makroökonomisch verschlechterte Rahmenbedingungen sowie ein Übergreifen der US Subprime Krise auf andere Märkte können negative Auswirkungen auf das Neugeschäft der Bank haben sowie zu Belastungen im Bestandsportfolio führen.
• Die Liquiditätslage ist aufgrund einer konservativen Geschäftspolitik derzeit sehr gut. Bei sehr starken Beeinträchtigungen von Refinanzierungs- und Verbriefungsmärkten können jedoch aber auch Auswirkungen auf die
Liquiditätslage nicht vollkommen ausgeschlossen werden.
Bei der Beschaffung von Refinanzierungsmitteln kann die Bank den Pfandbriefmarkt nutzen, der sich gerade in den
jüngsten Krisenzeiten als stabiler Faktor erwiesen hat.
Jahresabschluss · Bilanz
Bilanz zum 31. Dezember 2007
in Tsd 5
6.741.514
a) Kassenbestand
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken
darunter: bei der Deutschen
Bundesbank (Vj. 28.637)
a) Kommunalkredite
3.146.773
3.696.673
b) andere Forderungen
darunter: täglich fällig (Vj. 164.938)
gegen Beleihung von Wertpapieren (Vj. –)
3.594.741
4.174.575
7.871.248
3. Forderungen an Kunden
a) Hypothekendarlehen
b) Kommunalkredite
c) andere Forderungen
darunter: gegen Beleihung
von Wertpapieren (Vj. –)
1.192.151
1.806.710
21.531.478
26.689.686
22.723.738
28.513.007
4. Schuldverschreibungen und andere
a) Anleihen und Schuldverschreibungen
aa) von öffentlichen Emittenten
darunter: beleihbar bei der
Deutschen Bundesbank (Vj. 10.801.165)
ab) von anderen Emittenten
Deutschen Bundesbank (Vj. 7.725.806)
b) eigene Schuldverschreibungen
Nennbetrag (Vj. 787.808)
11.111.584
7.389.571
13.036.937
7. Treuhandvermögen
darunter: Treuhandkredite (Vj. 8.383)
12.067.115
26.038.187
24.148.521
9.475.035
5. Aktien und andere nicht verzinsliche
6. Anteile an verbundenen Unternehmen
darunter: an Kreditinstituten (Vj. 45)
an Finanzdienstleistungsinstituten (Vj. –)
13.971.072
24.178.649
810.094
26.848.281
129.354
a) begebene Hypotheken-Namenspfandbriefe
b) begebene öffentliche Namenspfandbriefe
c) andere Verbindlichkeiten
darunter: täglich fällig (Vj. 238.226)
zur Sicherstellung aufgenommener Darlehen
an den Darlehensgeber ausgehändigte
– Hypotheken-Namenspfandbriefe (Vj. –)
– öffentliche Namenspfandbriefe (Vj. 7.669)
265.085
5.076.594
5.360.307
8.200.238
8.499.506
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
darunter: täglich fällig (Vj. 867)
– Hypotheken-Namenspfandbriefe (Vj. 46)
– öffentliche Namenspfandbriefe (Vj. 11.760)
287.883
8.169.299
7.227.970
8.646.868
634.547
8.150.400
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen
aa) Hypothekenpfandbriefe
ab) öffentliche Pfandbriefe
ac) sonstige Schuldverschreibungen
4. Treuhandverbindlichkeiten
36.192.567
42.622.588
1.217.770
37.418.071
1.798.892
44.441.135
390.392
429.251
6. Rechnungsabgrenzungsposten
a) aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
c) andere Rückstellungen
Aktivseite (Fortsetzung)
8. Immaterielle Anlagewerte
10. Sonstige Vermögensgegenstände
11. Rechnungsabgrenzungsposten
288.722
54.120.612
63.805.909
Passivseite (Fortsetzung)
8. Nachrangige Verbindlichkeiten
9. Genussrechtskapital
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig (Vj. –)
926.520
10. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital
b) Kapitalrücklage
ca) andere Gewinnrücklagen
d) Bilanzgewinn
871.994
944.394
2.205.299
295.196
a) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften
und Gewährleistungsverträgen
davon durch Gegengeschäfte gesichert (Vj. –)
2.190.465
a) Unwiderrufliche Kreditzusagen
Jahresabschluss · Gewinn- und Verlust-Rechnung
Gewinn- und Verlust-Rechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
1. Zinsaufwendungen
2.533.984
2.889.097
2. Provisionsaufwendungen
3. Nettoaufwand aus Finanzgeschäften
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
aa) Löhne und Gehälter
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
darunter: für Altersversorgung (Vj: 21.878)
davon: Einmalaufwand wegen Umstellung der
Bewertung der Pensionsverpflichtungen auf die
Projected Unit Credit Method (Vj. 16.105)
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie
Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
9. Sonstige Steuern, soweit nicht unter
Posten 6 ausgewiesen
10. Jahresüberschuss
1. Jahresüberschuss
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
3. Entnahmen aus den Gewinnrücklagen
4. Bilanzgewinn
2.651.029
3.048.776
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften
1.459.149
b) festverzinslichen Wertpapieren
und Schuldbuchforderungen
1.162.827
1.345.255
2.621.976
2.969.147
2. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht
3. Provisionserträge
4. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen
und bestimmten Wertpapieren sowie aus der
Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft
5. Sonstige betriebliche Erträge
Jahresabschluss · Anhang
Vorschriften zur Rechnungslegung
Der Jahresabschluss 2007 der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den rechtsform- bzw. branchenspezifischen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG), des Kreditwesengesetzes (KWG) und des Pfandbriefgesetzes (PfandBG) aufgestellt. Maßgeblich für
die Gliederung und den Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlust-Rechnung ist die Verordnung über die
Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) vom 10. Februar 1992 in der Fassung der Bekanntmachung
vom 11. Dezember 1998, zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Mai 2005.
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden
Barreserven sind zu Nennwerten bilanziert.
Forderungen sind mit dem Nennwert gemäß §340e Abs. 2 HGB angesetzt. Der Unterschied zwischen Auszahlungsbetrag und Nennbetrag ist als Rechnungsabgrenzung ausgewiesen. Für alle erkennbaren Einzelrisiken im
Kreditgeschäft wurde durch die Bildung von Rückstellungen vorgesorgt. Darüber hinaus besteht eine (versteuerte)
Vorsorge für allgemeine Bankrisiken gemäß §340f HGB.
»Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere«, die dem Liquiditätsvorsorgebestand zugeordnet sind, werden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet (§253 Abs. 3 HGB in Verbindung mit §280
HGB), soweit sie nicht Gegenstand einer Bewertungseinheit und die Bewertungsänderungen rein zinsinduzierter
Natur sind. In Anlehnung an die Vorschriften des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer zu
Zero-Bonds (HFA 1/1986) verteilt die Bank bei Wertpapieren der Liquiditätsreserve die Differenz zwischen Kaufpreis und Nominalwert auf die Laufzeit, wobei die Auflösungsbeträge im Zinsergebnis erfasst werden. Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungskosten (§253 Abs. 2 HGB) bewertet, wobei der
Unterschied zwischen Anschaffungskosten und dem Nennwert ebenfalls zeitanteilig ab- bzw. zugeschrieben wird.
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich
dauernden Wertminderungen zu niedrigeren Zeitwerten bilanziert.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen,
werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.
Die Festlegung der Nutzungsdauer von abnutzbaren Anlagegütern erfolgt unter Berücksichtigung der steuerlichen
Vorschriften; die Abschreibungen werden monatsgenau vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im
Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang behandelt.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Der Unterschied zwischen Nennbetrag und Ausgabebetrag von Verbindlichkeiten wird in die Rechnungsabgrenzung eingestellt. Zerobonds werden mit dem Emissionsbetrag zuzüglich anteiliger Zinsen gemäß Emissionsrendite bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten,
Steuern und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden Rückstellungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden wie im Vorjahr für die Handelsbilanz entsprechend der International Financial Reporting
Standards (IAS 19) nach der Projected Unit Credit Method bewertet. Es handelt sich dabei um ein sachgerechtes
Verfahren, das objektiv nachprüfbare Kriterien zugrunde legt. Dabei macht die Bank von der Möglichkeit des IAS
19 Gebrauch, sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste sofort vollständig in der Gewinnund Verlustrechnung zu erfassen.
Für die Berechnungen lagen folgende Prämissen zu Grunde:
Einkommenstrend
K. Heubeck „Richttafeln 2005 G“
Auf Fremdwährung (ohne Euro-Währungen) lautende Vermögensgegenstände, Schulden und nicht abgewickelte
Kassageschäfte sind gemäß §340h Abs.1 HGB zum Referenzkurs des Europäischen Systems der Zentralbanken
(ESZB) am Bilanzstichtag umgerechnet. Für Devisentermingeschäfte werden die Kassa-Basiskurse und die Swappunkte jeweils gesondert erfasst, Swaperträge und -aufwendungen werden zeitanteilig abgegrenzt. Von dem Bewertungswahlrecht nach §340h Abs. 2 HGB hat die Bank Gebrauch gemacht.
Derivative Finanzgeschäfte des Bankbuches und die dazugehörenden abgesicherten Geschäfte wurden in zulässigem Umfang als Bewertungseinheit betrachtet. Bei zinsbezogenen Geschäften wurden die Zinsen laufzeitgemäß
Die Bank betreibt seit April 2007 ein Handelsbuch im Sinne von §1a i.V.m. §2 Abs. 11 KWG. Das Ergebnis aus
den Handelsbuchaktivitäten wird gemäß §340 c Abs.1 HGB saldiert unter dem „Nettoergebnis aus Finanzgeschäften“ ausgewiesen. Die Bewertung der Handelsgeschäfte erfolgt gemäß §340 e Abs.1 HGB in Verbindung mit
§253 Abs. 3 HGB, wobei auf Portfoliobasis positive und negative Bewertungsergebnisse miteinander verrechnet
und der daraus resultierende jeweilige Saldo aus unrealisierten Gewinnen und unrealisierten Verlusten imparitätisch
Nachfolgend werden die für Kreditinstitute in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft erforderlichen Pflichtangaben aufgeführt, die sich aus den eingangs genannten gesetzlichen Grundlagen ergeben.
Restlaufzeiten ausgewählter Bilanzpositionen
– bis drei Monate
– mehr als drei Monate bis ein Jahr
– mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
– mehr als fünf Jahre
Schuldverschreibungen und andere
davon im Folgejahr fällig werdend
2.863.469
1.066.246
2.177.781
3.176.363
1.698.380
2.334.817
1.505.382
1.762.463
7.376.573
12.079.320
2.835.299
2.921.318
7.807.712
14.948.678
2.463.117
2.548.365
3.501.756
994.119
804.825
6.620.442
743.834
473.890
661.340
a) Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist
b) begebene Namenspfandbriefe und andere Verbindlichkeiten
439.879
364.129
7.684.247
707.183
435.556
147.879
6.859.782
7.150.304
6.267.115
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten
1) Die Restlaufzeiten des Vorjahres wurden teilweise angepaßt.
Wertpapiere und Finanzanlagen
Die in den entsprechenden Bilanzpositionen enthaltenen börsenfähigen Wertpapiere teilen sich nach börsennotierten und nicht börsennotierten Wertpapieren wie folgt auf:
börsenfähige
andere festverzinsliche Wertpapiere
19.229.086
21.959.545
4.888.736
Aktien und andere nicht
Anteile an verbundenen
Der Buchwert der börsenfähigen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere, die wie Anlagevermögen behandelt werden, beläuft sich auf 437.633 Tsd € (Vj. 536.485 Tsd €). Davon wurden Wertpapiere
mit einem Bilanzwert von 217.775 Tsd € nicht mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert von
216.925 Tsd € bewertet (Vj. – Tsd €).
Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen, da am Abschlussstichtag Hinweise, die zu einer
dauernden Wertminderung führen könnten, nicht vorlagen.
Der Anteilsbesitz der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG gemäß §285 Ziff.11 HGB umfasst am Bilanzstichtag die
folgenden Unternehmen:
DEPFA Finance N.V., Amsterdam
DEPFA Zweite GmbH i.L., Frankfurt
DEPFA Royalty Management Ltd, Dublin
letzter vorliegender
Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die Beteiligung 5 % der Stimmrechte überschreitet,
liegen nicht vor (Angabe gemäß § 340a Abs. 4 Nr. 2 HGB).
Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber verbundene(n) Unternehmen und Unternehmen, zu
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
an/gegenüber verbundene(n)
Bilanzposition
an/gegenüber Unternehmen, zu denen
in Beteiligungsverhältnis besteht
981.422
995.971
Das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten gliedern sich in folgende Aktiv- und Passivpositionen auf:
Anschaffungs-/
Umbuch- Zuschrei- Abschreiungen
536.485
437.633
des AV
In dieser Bilanzposition ist der Buchwert der entgeltlich erworbenen Software in Höhe von 357 Tsd € (Vj. 698 Tsd €)
Im ausgewiesenen Wert der Sachanlagen sind ausschließlich Wirtschaftsgüter der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 6.336 Tsd € (Vj. 7.181 Tsd €) enthalten.
Die mit 149.333 Tsd € (Vj. 79.582 Tsd €) ausgewiesene Position setzt sich neben den Forderungen an Finanzbehörden (15.989 Tsd €, Vj. 15.356 Tsd €) überwiegend aus Abgrenzungsbeträgen aus Finanzderivaten (132.595
Tsd €, Vj. 60.599 Tsd €) zusammen.
Rechnungsabgrenzungsposten aus dem
Emissions- und Darlehensgeschäft
Disagio aus Schuldverschreibungen
und aufgenommenen Darlehen
Agio aus Forderungen
Disagio aus Forderungen
Agio aus Schuldverschreibungen
Nachrangige Vermögensgegenstände
In den Forderungen an Kunden sind nachrangige Vermögensgegenstände in Höhe von 10 Tsd € (Vj. – Tsd €) enthalten.
Zur Sicherheit übertragene Vermögensgegenstände
Zum 31.12. 2007 betrug der Buchwert der in der Bilanz ausgewiesenen und im Rahmen von Repo-Geschäften verpensionierten Wertpapiere 619.680 Tsd € (Vj. 1.766.203 Tsd €).
Es wurden keine Offenmarktgeschäfte mit der Europäischen Zentralbank in Verbindung mit der Verpfändung von
Wertpapieren getätigt (Vj. – Tsd €).
In der mit 5.160 Tsd € (Vj. 3.530 Tsd €) ausgewiesenen Position sind insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Konzernunternehmen (2.274 Tsd €, Vj. 431 Tsd €) und Finanzbehörden (2.203 Tsd €, Vj. 1.184 Tsd €)
Es handelt sich um zwei Schuldscheindarlehen in Höhe von 60,0 Mio € und 240,0 Mio €, wobei letzteres im
Berichtsjahr neu aufgenommen wurde. Die Darlehen sind mit Zinssätzen von 5,099 % p. a. bzw. 6,550 % p. a. ausgestattet, die Fälligkeitstermine liegen in den Jahren 2028 und 2032.
Für nachrangige Verbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr Zinsaufwendungen in Höhe von 13.480 Tsd € (Vj.
4.449 Tsd €) aufgewendet. In der Bilanz sind unter dieser Position anteilige Zinsen in Höhe von 10.239 Tsd €
(Vj. 678 Tsd €) ausgewiesen.
Die Bedingungen der Mittelaufnahmen sind so ausgestaltet, dass sie den Anforderungen des §10 Abs. 5a KWG
entsprechen; die Ursprungslaufzeiten liegen im Laufzeitenbereich über 5 Jahren.
Im Genussrechtskapital sind folgende Papiere enthalten:
Inhabergenusschein
Namensgenussschein 01
Namensgenussschein 02
Namensgenussschein 03
Namensgenussschein 04
Namensgenussschein 05
Namensgenussschein 06
Namensgenussschein 07
Namensgenussschein 08
Namensgenussschein 09
Die Bedingungen der Mittelaufnahmen sind so ausgestaltet, dass sie den Anforderungen des §10 Abs. 5 KWG entsprechen; die Ursprungslaufzeiten liegen im Laufzeitenbereich über 5 Jahren.
Bei den bankaufsichtsrechtlich haftenden Eigenmitteln wird vom Gesamtvolumen des Genussrechtskapitals
(per 31. Dezember 2007 nominal 863.373 Tsd €) gem. §10 Abs.5 KWG ein Betrag von nominal 607.727 Tsd €
(Vj. 863.373 Tsd €) als Ergänzungskapital angesetzt.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24. April 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, in der Zeit bis zum
23. April 2012 einmalig oder mehrmals Genusscheine mit einer Laufzeit von höchstens 25 Jahren bis zu einem
Gesamtnennbetrag von 500 Mio € oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen gesetzlichen Währung
zu begeben. Die Genussscheine müssen so ausgestaltet sein, dass sie den Voraussetzungen des Kreditwesengesetzes entsprechen, unter denen das für die Gewährung von Genussrechten eingezahlte Kapital dem haftenden
Eigenkapital zugerechnet werden kann.
Der Vorstand wurde außerdem bemächtigt, die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Emission, insbesondere den Zeitpunkt der Begebung, den Ausschüttungsanspruch, den Ausgabekurs und die Laufzeit festzusetzen.
Das gezeichnete Kapital der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG betrug am 31.12. 2007 108,0 Mio €. Es ist eingeteilt in 36.000.000 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am
Grundkapital von 3,00 € je Stückaktie.
Zum Bilanzstichtag besteht ein genehmigtes Kapital von 54.000 Tsd €, das bis zum 23. April 2012 befristet ist.
Am Aktienkapital der Bank hält die Hypo Real Estate Holding AG, München 100,00 %.
Stand 1.1. 2007
611.394
Einstellung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres
643.394
Fremdwährungspositionen
Der Gesamtbetrag an Vermögensgegenständen in Fremdwährung (ohne Euro-Währungen) beläuft sich auf
7.597.201 Tsd € (Vj. 8.626.596 Tsd €). Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Jahresende in Höhe
von 5.214.308 Tsd € (Vj. 7.981.736 Tsd €).
Den offenen Bilanzposten stehen entsprechende laufzeitkongruente Devisengeschäfte oder Währungs-Swaps
Bei den Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen handelt es sich um Kreditbürgschaften.
Nennenswert ist hier eine an ein verbundenes Unternehmen gewährte Kreditbürgschaft, wobei die Eventualverbindlichkeit in vollem Umfang durch den Abschluß eines entsprechenden Gegengeschäftes gesichert wurde.
Die ausgewiesenen unwiderruflichen Kreditzusagen von insgesamt 295.196 Tsd € (Vj. 160.696 Tsd €) betreffen mit
294.839 Tsd € (Vj. 159.974 Tsd €) insbesondere an den öffentlichen Sektor gewährte Kredite.
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG hat die unbedingte und unwiderrufliche Garantie für die ordnungsgemäße
Zahlung von Kapital- und Zinsbeträgen für die von der DePfa Finance N.V., Amsterdam, emittierten Schuldverschreibungen übernommen.
Zum Bilanzstichtag liegen die weiteren finanziellen Verpflichtungen, insbesondere aus Miet- und Dienstleistungsverträgen, im geschäftsüblichen Rahmen.
Im Geschäftsjahr wurde für den Abschlussprüfer folgendes Honorar als Aufwand erfasst:
sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2.607 Tsd € (Vj. 22.854 Tsd €) sind im Wesentlichen
Aufwendungen für nachgelagerte Verrechnungskosten aus der Umstrukturierung der DEPFA Gruppe enthalten.
Daneben sind in dieser Position Aufwendungen für Umsatzsteuer für Vorjahre sowie für Umzugskosten enthalten.
Im Geschäftsjahr 2007 sind keine außerordentlichen Aufwendungen zu verzeichnen.
Im positiven Steuerergebnis von 10.753 Tsd € (Vj. 23.147 Tsd €) sind Steuererträge aus Rückerstattungen früherer
Jahre sowie aus der Auflösung von Steuerrückstellungen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind
dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzuordnen. Mit der Hypo Real Estate Holding Aktiengesellschaft besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft.
Die Position sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 20.154 Tsd € (Vj. 14.771 Tsd €) enthält insbesondere Erträge
aus der Erstattung von Zinsen nach der Abgabenordnung, daneben sind Erträge aus Geschäftsbesorgung sowie
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zu nennen.
Geographische Aufteilung der Erträge
Die Zinserträge, laufenden Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren, Erträge aus
Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen, Provisionserträge und sonstigen betrieblichen Erträge
verteilen sich nach den geographischen Regionen der Vertriebsstellen wie folgt:
2.611.041
2.973.778
3.017.923
Deckungsrechnung nach § 35 Abs. 1 Nr. 7 RechkredV
A. Hypothekenpfandbriefe 1)
Ersatzdeckung
Deckungswerte insgesamt
Summe der deckungspflichtigen Hypothekenpfandbriefe
427.123
3.044.727
3.323.742
20.108.453
25.056.352
B. Öffentliche Pfandbriefe
andere Forderungen an Kreditinstitute
Summe der deckungspflichtigen öffentlichen Pfandbriefe
19.550.183
42.285.182
49.174.301
537.965
45.258.363
49.712.266
43.333.154
48.126.252
1) Die im Umlauf befindlichen Hypothekenpfandbriefe in Höhe von 132.893 Tsd € (Vj. 387.028 Tsd €) sind gem. § 51 PfandBG weiterhin nach den Vorschriften des
Hypothekenbankgesetzes durch Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von 140.096 Tsd € (Vj. 427.123 Tsd €) gedeckt.
Angaben nach § 28 Pfandbriefgesetz
Umlaufende öffentliche Pfandbriefe und dafür verwendete Deckungswerte
(Pfandbriefgesetz § 28 Abs. 1 Nr. 1)
Risikobarwert
48.126.251
43.932.581
49.612.355
41.277.956
46.089.448
46.786.107
52.840.087
43.406.169
48.545.087
1.586.015
2.853.526
3.227.732
2.128.213
2.455.639
Gesamtbetrag der im Umlauf befindlichen öffentlichen Pfandbriefe
Laufzeitstruktur des Umlaufs und der Deckungsmassen
(Pfandbriefgesetz § 28 Abs. 1 Nr. 2)
Laufzeitstruktur (Restlaufzeit) nominal
6.093.503
19.603.805
19.209.535
20.432.545
25.167.307
11.425.751
12.787.000
mehr als 5 Jahre bis 10 Jahre
6.935.151
7.531.409
4.188.416
6.056.247
8.986.562
9.334.032
10.040.391
11.659.484
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
Nach §28 Pfandbriefgesetz sind im Umlauf befindliche öffentliche Pfandbriefe nach ihrer Laufzeitstruktur darzustellen, während die Deckungsmassen nach Zinsbindungsfrist anzugeben sind. Durch die unterschiedliche Gliederungssystematik können temporäre Inkongruenzen in den einzelnen Laufzeitbändern entstehen,
die im Rahmen der Gesamtbanksteuerung ausgeglichen werden.
Anteil der Derivate
(Pfandbriefgesetz § 28 Abs. 1 Nr. 3)
Anteil der Derivate mit negativem Barwert an den Verbindlichkeiten
Anteil der Derivate mit positivem Barwert an der Deckungsmasse
Zur Deckung von öffentlichen Pfandbriefen verwendete Forderungen
(Pfandbriefgesetz § 28 Abs. 3 Nr. 1)
In Tsd 5 per 31.12. 2007
8.595.370
447.266
7.482.683
880.222
3.106.520
619.584
1.581.430
1.310.980
3.134.611
1.719.890
997.030
2.789.963
1.770.140
465.811
901.625
702.789
486.691
241.736
449.049
In Tsd 5 per 31.12. 2006
1.604.359
11.980.799
8.514.397
610.346
3.166.624
1.600.981
320.615
3.848.431
2.755.421
3.870.586
1.252.242
599.608
409.108
175.726
413.428
Rückständige Leistungen auf zur Deckung von öffentlichen Pfandbriefen verwendete Forderungen
(Pfandbriefgesetz § 28 Abs. 3 Nr. 2)
Gesamtbetrag der mindestens 90 Tage rückständigen Leistungen
Im Folgenden sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten fremdwährungs- und zinsabhängigen Terminund Optionsgeschäfte, die lediglich ein Erfüllungsrisiko sowie Zinsänderungs- und Währungsrisiken beinhalten,
dargestellt. Weiterhin bestehen in sehr begrenztem Umfang Kreditderivate.
Das mit über 90 % dem Nichthandelsbuchbestand zuzuordnende Nominalvolumen der nicht bilanzwirksamen,
derivativen Geschäfte belief sich zum Ende des Jahres 2007 auf 105,2 Mrd € (Vj. 93,6 Mrd €). Die Geschäfte mit
derivativen Finanzinstrumenten dienen nahezu ausschließlich der Absicherung von Wechselkurs- und Zinsrisiken.
Dem Nettowert aus positiven und negativen Marktwerten der Derivate stehen auf Seiten der abgesicherten
Geschäfte wechselkurs- bzw. zinsinduzierte Reserven gegenüber, die netto den Wert des Derivatebereichs im
Wesentlichen ausgleichen.
Zur Reduzierung sowohl des ökonomischen als auch des regulatorischen Kreditrisikos (Adressenausfallrisikos)
werden zweiseitige Aufrechnungsvereinbarungen abgeschlossen. Dadurch können die positiven und negativen
Marktwerte der unter einer Aufrechnungsvereinbarung einbezogenen derivativen Kontrakte miteinander verrechnet
(Netting) sowie die regulatorischen zukünftigen Risikozuschläge dieser Produkte verringert werden. Im Rahmen
des Netting Prozesses reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner. Darüber hinaus geht die Bank mit ihren Geschäftspartnern auch Sicherheitenvereinbarungen ein, um die sich
nach einem Netting ergebende Nettoforderung/ -verbindlichkeit abzusichern (Erhalt oder Stellung von Sicherheiten). Dieses Sicherheitenmanagement führt zur Kreditrisikominderung durch zeitnahe Bewertung und Anpassung
des unbesicherten Kreditrisikos je Kontrahenten.
Finanzderivate – Volumina und Fristengliederung –
davon Interest
davon Cross
Zinsoptionen-Verkäufe
Zinsoptionen-Käufe
Der beizulegende Zeitwert der Finanzderivate wird erstmalig in 2007 inklusive anteiliger Zinsen ausgewiesen. Die
Zahlen aus dem Vorjahr wurden entsprechend angepasst.
Zu den Kreditderivaten ist anzuführen, daß sich die Bank entweder in der Position des Sicherungsnehmers befindet oder sich die Positionen kompensieren.
Finanzderivate – Kontrahentengliederung –
2007 in Mio 5
OECD-Regierungen
OECD-Banken
OECD-Finanzinstitute
Sonstige Unternehmen und Privatpersonen
2006 in Mio 5
2007 Struktur in %
2006 Struktur in %
Die Aufgliederung des Kontrahentenrisikos nach Kontrahentenart zeigt vor Berücksichtigung von risikoreduzierenden
Netting-Effekten, dass es ausschließlich auf OECD-Banken (99,2 %) und OECD-Finanzinstitute (0,8 %) entfällt.
Organe der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG mit Angabe von Mitgliedschaften in Aufsichtsräten
und anderen Kontrollgremien gem. § 285 Nr. 10 HGB
Bo Heide-Ottosen (ab 24. April 2007)
Vorsitzender (ab 9. November 2007)
Mitglied des Vorstandes der Hypo Real Estate Holding AG
Mitglied des Board of Directors der DEPFA BANK plc
Chairman und Mitglied des Board of Directors der DEPFA ACS Bank
Dr. Thomas M. Kolbeck (bis 9. November 2007)
Vice Chairman der DEPFA BANK plc
Dominik Ahlers (ab 20. Dezember 2007)
Head of Finance der Hypo Real Estate Holding AG
Dr. Heiner Bendfeld (ab 20. Dezember 2007)
Head of Legal der Hypo Real Estate Holding AG
Angus Cameron (ab 24. April 2007 bis 19. Dezember 2007)
CFO und Mitglied des Board of Directors der DEPFA BANK plc
Mitglied des Board of Directors der Depfa-Bank Europe plc
Mitglied des Board of Directors der DEPFA Ireland Holding Ltd.
Mitglied des Board of Directors der DEPFA Hold One Ltd.
Mitglied des Board of Directors der DEPFA Hold Two Ltd.
Mitglied des Board of Directors der DEPFA Hold Three Ltd.
Mitglied des Board of Directors der DEPFA Hold Four Ltd.
Dr. Uta Maria Fredebeil (bis 9. November 2007)
Rechtsanwältin, DEPFA BANK plc, London
Dr. Reinhard Grzesik (bis 24. April 2007)
CFO und Mitglied des Board of Directors der DEPFA BANK plc (bis 20.April 2007)
Dr. Rolf Hengsteler (bis 24. April 2007)
Mitglied des Executive Committees der DEPFA BANK plc
René Moos* (ab 1. April 2007)
Nicola Riemer* (bis 31. März 2007)
Bettina von Oesterreich (ab 9. November 2007)
Mitglied des Vorstandes und CRO der Hypo Real Estate Holding AG
Mitglied des Board of Directors (Non-executive) der DEPFA BANK plc
Mitglied des Board of Directors (Non-executive) Hypo Public Finance Bank
Mitglied des Aufsichtsrats Hypo Real Estate Bank AG
Mitglied des Vorstandes Hypo Real Estate Bank International AG
Mitglied des Board of Directors der Quadra Realty Trust Inc.
Mitglied des Beirats der WH-Zweite Grundstücks Verwaltungs GmbH & Co. KG
Jim Ryan (ab 9. November 2007 bis 19. Dezember 2007)
Managing Director der DEPFA BANK plc
Mitglied des Board of Directors der DEPFA ACS Bank
Monika Theilen*
*von den Arbeitnehmern gewählt
Dr. Marcel Morschbach (ab 01.02.2008)
Hans R. Keller (bis 31.03.2008)
Gesamtbezüge der Organe
Die Gesamtbezüge des Vorstands der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG beliefen sich im Geschäftsjahr 2007
auf 802 Tsd € (Vj. 231 Tsd €). Die Vergütung des Aufsichtsrats betrug 30 Tsd € (Vj. 32 Tsd €).
Ruhegelder an frühere Vorstandsmitglieder bzw. deren Hinterbliebenen wurden in Höhe von 1.034 Tsd € (Vj. 1.013 Tsd €)
gezahlt. Die Pensionsrückstellung für diesen Personenkreis betrug zum 31.12.2007 9.511 Tsd € (Vj. 9.804 Tsd €).
Kredite an Organmitglieder
Ausleihungen an Organe bestanden per 31.12.2007 keine.
Eigene Aktien oder Anteile
Im Berichtsjahr hat die Bank keine eigenen Aktien erworben, zum Bilanzstichtag sind keine eigenen Aktien im Bestand.
Die Hypo Real Estate Holding AG, Unsöldstr. 2, D-80538 München, hält 100% der Anteile an der DEPFA Deutsche
Pfandbriefbank AG und stellt als Obergesellschaft der Hypo Real Estate Group einen Konzernabschluss nach den
Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) auf, wie sie in der EU anzuwenden sind. Der
Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. In den Konzernabschluss ist die
DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG einbezogen. Die Bank hat wie in den Vorjahren von der Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 abgesehen, da ihre Tochterunternehmen für die Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind
(§ 296 Abs. 2 HGB).
Die gem. § 161 Aktiengesetz vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite der Bank zugänglich gemacht.
Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 120.600 Tsd € an die Aktionärin auszuschütten.
Der Vorstand der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank Aktiengesellschaft versichert, dass nach bestem Wissen der
Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Der Vorstand versichert weiterhin, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft nach bestem Wissen so dargestellt sind, dass
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und
Risiken im Sinne des § 289 Abs.1 Satz 4 HGB beschrieben sind.
Frankfurt, den 29. Februar 2008
DEPFA Deutsche Pfandbriefbank Aktiengesellschaft
Hans R. Keller
Dr. Marcel Morschbach
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG, Frankfurt am Main, für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des
Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch
den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht
vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und
über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf
der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere
Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss
den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 3. März 2008
ppa. Dr. Jürgen Kuhlmann
Bericht des Aufsichtsrats der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG
Der Aufsichtsrat hat während des Berichtszeitraumes die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben
wahrgenommen und die Geschäftsführung laufend überwacht. Es fanden insgesamt vier Sitzungen des Aufsichtsrats, zwei Sitzungen des Bilanz- und Prüfungsausschusses sowie vier Abstimmungen im schriftlichen Umlaufverfahren statt. In seinen Sitzungen wurde der Aufsichtsrat umfassend unterrichtet und hat aktuelle Ereignisse
ausführlich beraten. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig zeitnah und umfassend durch schriftliche und mündliche
Berichte über die finanzielle Entwicklung und Ertragslage, das Risikomanagement, die Unternehmensstrategie und
über bedeutsame Geschäftsvorfälle unterrichtet. Es wurden die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zustimmungsbedürftigen Vorgänge behandelt. Der Aufsichtsrat hat sich von der Rechtmäßigkeit der Unternehmensführung überzeugt.
Schwerpunkte der Beratungen waren insbesondere der Businessplan, die Einführung eines Handelsbuches, die
Asset – Aktivitäten, die Fundingstrategie der DEPFA-Gruppe und der Pfandbriefbank im Besonderen, der Stand
der Abwicklung des Immobiliengeschäfts, die Umsetzung der Prüfungsfeststellungen sowie die Auswirkungen der
Übernahme der DEPFA-Gruppe durch die Hypo Real Estate Holding AG. Interessenkonflikte einzelner Mitglieder
des Aufsichtsrats, insbesondere solche, die aufgrund einer Beratung oder Organfunktion bei Geschäftspartnern
entstehen könnten, zeigten sich nicht.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats führte mit dem Vorstand regelmäßige Arbeitsgespräche, so dass ein reibungsloser Informationsfluss zwischen Aufsichtsrat und Vorstand sichergestellt war.
Der Bilanz- und Prüfungsausschuss hat gemäß den ihm übertragenen Aufgaben in seiner Sitzung Fragen der
Rechnungslegung behandelt und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers bewertet. Außerdem hat er dem Aufsichtsrat über seine Bewertungen der Darlegungen der Prüfungsberichte im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft berichtet. Er hat sich mit den Prüfungsberichten eingehend befasst und sie mit dem
Abschlussprüfer vor allem im Hinblick auf die Angemessenheit der Wertansätze erörtert.
Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, die vom Aufsichtsrat den Prüfungsauftrag erhielt, hat den Jahresabschluss der Bank zum 31. Dezember 2007 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
versehen. Die jeweiligen Berichte des Abschlussprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern zur Einsicht ausgehändigt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Prüfungsergebnis vollumfänglich an.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung
des Bilanzgewinns geprüft. An der Verhandlung des Aufsichtsrats über diese Vorlagen hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Er
hat sich über die im Jahresabschluss ausgeübten und im Anhang dargestellten Wahlrechte informiert und billigt sie.
Im Rahmen seiner Überwachungstätigkeit sind ihm keine Risiken bekannt geworden, denen nicht im Jahresabschluss ausreichend Rechnung getragen ist. Der Aufsichtsrat schließt sich den Beurteilungen des Vorstands im Lagebericht an. Er billigt den Jahresabschluss und schließt sich, nach Abwägung der Interessen des Alleinaktionärs
und der Vorsorge für die Gesellschaft, dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns an.
Der Beherrschungsvertrag mit der DEPFA BANK plc endete am 31. Dezember 2007 um 12:00 Uhr, so dass für die
Zeit bis 24:00 Uhr ein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufzustellen war. Der Vorstand
hat den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG und den hierzu von der
Abschlussprüferin erstellten Bericht dem Aufsichtsrat vorgelegt. Die Abschlussprüferin hat folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung
der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“
Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und den hierzu
erstatteten Prüfungsbericht zustimmend zur Kenntnis genommen. Er erhebt nach dem abschließenden Ergebnis
seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts.
Aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind die Herren Dr. Reinhard Grzesik und Dr. Rolf Hengsteler, Frau Dr. Uta
Fredebeil, Herr Dr. Thomas M. Kolbeck sowie die Arbeitnehmervertreterin Frau Nicola Riemer. In den Aufsichtsrat
gewählt wurden die Herren Dominik Ahlers, Dr. Heiner Bendfeld und Bo Heide-Ottosen, Frau Dr. Bettina von
Oesterreich sowie von den Arbeitnehmern Herr René Moos. Der Aufsichtsrat setzt sich seither wie folgt zusammen: Herr Heide-Ottosen (Vorsitzender), Herr Ahlers, Herr Dr. Bendfeld, Frau Bettina von Oesterreich, Herr Moos,
Frau Theilen.
Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern für die stets und zum Teil langjährige vertrauensvolle
Eschborn, im März 2008
Bericht und Entsprechenserklärung
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG hat bereits 1999 für die damalige DEPFA-Gruppe als eines der ersten
Institute in Deutschland Corporate Governance Grundsätze beschlossen. Nachdem von der Regierungskommission der Deutsche Corporate Governance Kodex verabschiedet worden war, hoben wir die bankeigenen Grundsätze auf.
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG ist eine 100% Tochter der DEPFA BANK plc, die Aktien sind seit Februar
2005 nicht mehr börsennotiert. Gleichwohl haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den Empfehlungen und
Anregungen weitestgehend zu folgen und auch künftig eine Entsprechenserklärung abzugeben. Soweit einzelnen
Empfehlungen und Anregungen nicht entsprochen wurde und wird, beruht dies vor allem darauf, dass die DEPFA
Deutsche Pfandbriefbank eine Tochtergesellschaft mit Beherrschungsvertrag ist. Durch das Bestehen des Beherrschungsvertrages werden u.a. die strategische Ausrichtung der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG (Ziffer 4.1.2.)
und das Unternehmensinteresse im Rahmen des gesetzlich Möglichen dem Interesse der DEPFA Gruppe untergeordnet. Durch die Übernahme der DEPFA-Gruppe durch die Hypo Real Estate Group im 4. Quartal 2007 können sich u. U. in näherer Zukunft Änderungen der Entsprechenserklärung ergeben.
Den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurde und wird mit folgenden Ausnahmen entsprochen:
Da die Gesellschaft nur eine Aktionärin hat, kann auf die Veröffentlichung der vom Gesetz für die Hauptversammlung verlangten Berichte und Unterlagen sowie der Einberufung der Hauptversammlung auf der Internetseite verzichtet werden.
(Ziffer 2.3.1. und 2.3.2)
Die für die DEPFA Gruppe von der Muttergesellschaft DEPFA BANK plc abgeschlossene D & O Versicherung sieht
keine Vereinbarung eines Selbstbehaltes vor.
(Ziffer 3.8. Satz 3)
Es wird nur die jeweils aktuelle Fassung der Entsprechenserklärung auf der Internetseite veröffentlicht.
(Ziffer 3.10, Satz 4)
Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus zwei Personen, ein Vorsitzender oder ein Sprecher ist nicht gewählt. Die
Ressortzuständigkeiten ergeben sich aus dem Geschäftsverteilungsplan. (Ziffer 4.2.1.)
Die Beratung und regelmäßige Überprüfung der Struktur des Vergütungssystems für die gesamte DEPFA Gruppe
erfolgt in den Gremien der Obergesellschaft.
(Ziffer 4.2.2)
Ziffern 4.2.3., 4.2.4. und 4.2.5. des Kodex kommen nicht zur Anwendung.
Eine Wiederbestellung von Vorstandsmitgliedern vor Ablauf eines Jahres vor dem Ende der Bestelldauer bei gleichzeitiger Aufhebung der laufenden Bestellung kann auch ohne Vorliegen besonderer Umstände erfolgen.
(Ziffer 5.1.2. Satz 5)
Eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder ist nicht festgelegt.
(Ziffer 5.1.2. Satz 6)
Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder ist nicht festgelegt.
(Ziffer 5.4.1 Satz 2)
Auf die Bildung eines Nominierungsausschusses wird verzichtet.
Der Aufsichtsrat setzt sich aus 4 Aktionärsvertretern und 2 Arbeitnehmervertretern zusammen. Die Aktionärsvertreter nehmen zugleich Leitungsfunktionen in anderen Unternehmen der Gruppe wahr.
(Ziffer 5.4.2)
Eine Einzelwahl der Aufsichtsratsmitglieder findet in der Regel nicht statt.
(Ziffer 5.4.3)
Die von den Arbeitnehmern gewählten Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten neben dem Ersatz ihrer Auslagen eine
Vergütung von € 5.000 p. a. pro rata temporis. Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten lediglich den
Ersatz ihrer Auslagen. Eine erfolgsorientierte Vergütung wird nicht gezahlt, eine zusätzliche Individualisierung im
Corporate Governance Bericht ist daher nicht erforderlich.
(Ziffer 5.4.7. Satz 3 bis 6)
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG beabsichtigt nicht, im Bericht des Aufsichtsrats zu veröffentlichen, falls
ein Mitglied des Aufsichtsrats in einem Geschäftsjahr an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen hat.
(Ziffer 5.4.8.)
Die Gesellschaft veröffentlicht einige Termine in dem im Internet eingestellten Finanzkalender.
(Ziffer 6.7)
Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, Quartalsfinanzberichte zu erstellen.
(Ziffer 7.1.1)
Es ist nicht beabsichtigt, im Corporate Governance Bericht konkrete Angaben über Aktienoptionsprogramme und
ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme der Gesellschaft zu machen.
(Ziffer 7.1.3.)
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG erstellt keinen Konzernabschluss, so dass die damit im Zusammenhang
stehenden Empfehlungen des Kodex keine Anwendung finden.
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG entspricht den Anregungen des Deutschen Corporate Governance
Kodex mit den nachfolgend aufgeführten Ausnahmen:
Die Gesellschaft wird die Verfolgung der Hauptversammlung nicht über das Internet ermöglichen.
(Ziffer 2.3.4.)
Die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern erfolgt weder zu unterschiedlichen Terminen noch für unterschiedliche
Amtsperioden.
(Ziffer 5.4.6.)
Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank erstellt keinen Konzernabschluss, so dass die damit im Zusammenhang
stehenden Anregungen des Kodex keine Anwendung finden.
Frankfurt, 9. November 2007
(Hans R. Keller)
(Dr. Matthias Achilles)
(Bo Heide-Ottosen)
Phone: +49 6196 9990 0
+49 6196 9990 1331
www.depfa-pfandbriefbank.de