Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_55131_Mainz-13129092_3
Timestamp: 2018-08-14 16:05:58
Document Index: 70494223

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 64', '§ 34', '§ 122', '§ 42', '§ 122', '§ 42', '§ 46', '§ 47', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 2', '§ 99', '§ 34', '§ 64', '§ 75', '§ 64', '§ 160']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Mainz (ID:13129092)
> DTAD-ID: 13129092
13129092
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Dienstleistungen von Architekturbüros , Planungsleistungen im Bauwesen
Der AG beabsichtigt den Umbau/Sanierung d. Rheingoldhalle, Rheinstraße 66,55116 Mainz. Die Rheingoldhalle ist Teil eines Gebäudeensembles. Die Errichtung der Rheingoldhalle in den Jahren 1965-68...
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Sanierung und Umbau von Teilbereichen, Rheingoldhalle, Mainz, Rheinstr. – Objektplanung Gebäude.
Der AG beabsichtigt den Umbau/Sanierung d. Rheingoldhalle, Rheinstraße 66,55116 Mainz. Die Rheingoldhalle ist Teil eines Gebäudeensembles. Die Errichtung der Rheingoldhalle in den Jahren 1965-68 wurde um einen Anbau i.d. Jahren 2006/07 ergänzt. Teile wie Fassade u. Dachkonstruktion des Ursprungbaus stehen unter Denkmalschutz. Durch die Auslagerung der Spielbank stehen Flächen leer. Die Mögl. der Sanierung des Altbestandes u. die Integration der Leerstandsflächen in die Planung sowie die funktionale Trennung der 2 Hauptsäle sind für Nutzung zwingend notwendig. Die Maßnahme beinhaltet auch die Gesamtsanierung der fast komplett abgängigen Haustechnik u. die Trennung der Technik in die Hauptbereiche. Die Brandschutzertüchtigung des zu sanierenden Bereiches ist von zentraler Bedeutung u. ist funktional vom Bereich d. Anbaus zu trennen. Gegenstand d. Verfahrens sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude.
Rheingoldhalle; Rheinstr. 66; 55116; Mainz.
240210-2017
2017/S 119-240210
2017/RGH_OP_Gebäude
Qualitätskriterium - Name: Qualität und Erfahrung des Projektteams / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck (Präsentation) / Gewichtung: 10 %
1.) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung zum Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung/- ummeldung bzw. Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes; anderenfalls vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein.
2.) Eigenerklärung des Bieters, dass das Unternehmen nicht wegen einer der in § 123 Abs. 1-4 GWB genannten Vorschriften verurteilt ist und dass keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB vorliegen oder eine Selbstreinigung nach § 125 GWB erfolgt ist.
3.) Eigenerklärung, dass der Bewerber gem. § 64 LBauO (Landesbauordnung Rheinland-Pfalz) bauvorlageberechtigt ist.
1.) Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben
2.) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2015, 2014) insgesamt für das Büro/Unternehmen und für Leistungen der Objektplanung Gebäude im Sinne des § 34 HOAI 2013. Mindesteignung: Umsatz für Planungsleistungen Objektplanung Gebäude 500 000 EUR netto im Jahresdurchschnitt.
Im Falle der Einschaltung von Nachunternehmern darf der Umsatz der Nachunternehmer nur entsprechend ihren Anteilen am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn die Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt haben.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
3.) Bestätigung des Versicherers, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen besteht:
— Personenschäden (für die einzelne Person) 3 000 000 EUR,
— Sach- und Vermögensschäden 3 000 000 EUR
und dass diese Deckungssummen jeweils für mindestens 2 Schadensfälle pro Kalenderjahr zur Verfügung stehen.
Geforderte Eignungsnachweise (§§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
1.) Darstellung der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2015, 2014) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), mit Angabe der Berufserfahrung im Leistungsbild Objektplanung Gebäude gesamt und mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung.
2.) Darstellung und namentliche Benennung der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Folgende Angaben sind zu tätigen:
Name, Akademischer Grad/Titel, Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Objektplanung Gebäude insgesamt und in der Position, in der die Person bei dem hier zu vergebenden Auftrag eingesetzt werden soll, Bearbeitung eines der benannten Referenzprojekte in der Position, in der die Person bei dem hier zu vergebenden Auftrag eingesetzt werden soll.
Nachweise der fachlichen Qualifikation dieser Personen gem. § 46 Abs. 3 VgV sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
3.) Darstellung, welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen, § 47 VgV.
4.) Vergleichbare Referenzprojekte mit den Angaben gem. Ziffer II.2.9
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2 DIN-A3-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei Betreiber bzw. Bauherr einzuholen; Name und Telefonnummer eines Ansprechpartners sind anzugeben. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en abgewertet.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
— Angabe von Auftraggeber (Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Bei Bewerbergemeinschaften /Nachunternehmern: Auftragnehmer (Name des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Nachunternehmers);
— Datum des Beginns der Leistungen und des Abschlusses von Leistungsphase 8 im Sinne von § 34 HOAI 2013;
— Projektkosten (KGR 300 und 400 nach DIN 276-2008) netto;
— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne von § 34 HOAI 2013;
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne von § 35 HOAI 2013);
— Art der Baumaßnahme (Neubau-, Wiederaufbau-, Umbau-/Modernisierungsmaßnahme und/oder Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme im Sinne von § 2 HOAI 2013);
Fehlen vorgenannte Angaben vollständig oder teilweise, so kann dies zur Abwertung bis hin zur Nichtwertung der jeweiligen Referenz führen.
Allgemeiner Hinweis zum Einsatz von Nachunternehmern: werden für wesentliche Hauptleistungen Nachunternehmer eingesetzt, ist die Eignung auch für diese nachzuweisen, d. h. es sind für jeden Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag genannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls einzureichen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y49YE94
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y49YE94
Andere: öffentlicher Auftraggeber, § 99 Nr. 4 GWB
Andere Tätigkeit: Errichten, Unterhalten, Betreiben von Gebäuden u. dergleichen
Der Auftrag umfasst die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Objektplanung Gebäude in Anlehnung an das Leistungsbild gemäß § 34 HOAI 2013 i.V.m. Anlage 10. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu beauftragen, siehe unter Ziffer II.2.11. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Der Umsatz für vergleichbare Leistungen (Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Objektplanung Gebäude) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Umsatz von 0 – 10 Punkte, ab mind. 500 000 EUR netto 1 Punkt, ab 550 000 EUR netto 2 Punkte (je 50 000 EUR 1 Punkte) usw. ab 950 000 EUR netto 10 Punkte)
Referenzen 80 %
— 2 Referenzen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Objektplanung Gebäude aus dem Bereich Konferenzgebäude, Veranstaltungseinrichtungen, kommunale Einrichtungen oder vergleichbar: 30 % (je wertbare Referenz 15 Punkte)
— 2 Referenzen Gestaltung/Architektursprache: 20 %
Auswahl von 2 realisierten Referenzprojekten mit vergleichbaren gestalterischen Anforderungen zur exemplarischen Darstellung der Architektursprache (grafischer Nachweis möglichst max. 2 Seiten DIN 3, je Referenz); werden mehr als 2 Referenzen für diese Kategorie eingereicht, werden die zweit zu wertenden Referenzen per Losverfahren bestimmt (je Referenz 0-20 Punkte, Gesamtpunktzahl durch 2
— 1 Referenz vergleichbare Größenordnung: 20 %
(0 – 10 Punkte, vergleichbare Größenordnung: Baukosten KGR 300 – 400 min. 2 500 000 EUR 1 Punkt, ab 2 750 000 Mio. EUR 2 Punkte, ab 3 000 000 Mio. EUR 3 Punkte usw. (je 250 000 EUR 1 Punkt), ab 4 750 000 Mio. EUR 10 Punkte)
— 1 Referenz für öffentliche Auftraggeber: gewertet werden Referenzen mit bindender Anwendung des öffentlichen Vergaberechts: 5 % (0 oder 5 Punkte)
— 1 Referenz über Unterstützung des Auftraggebers bei der Beantragung öffentlicher Fördermittel für das Bauvorhaben: 5 % (0 oder 5 Punkte)
Referenzprojekte der letzten 8 Jahre (Abschluss der Leistungsphase 8) mit Leistungen der Objektplanung Gebäude und Baukosten (KGR 300 – 400) von netto EUR 2.500.000.
Bei laufenden Projekten ist der bis dahin erbrachte Anteil der aktuell laufenden Leistungsphase anzugeben. Leistungsumfang: Bei mindestens 80 % erbrachtem Leistungsumfang (von Grundleistungen) wird die Referenz voll bewertet. Wurden mind. 40 % der Grundleistungen (aber weniger als 80 %) erbracht, wird die Referenz zur Hälfte gewertet. Bei weniger als 40 % erbrachtem Leistungsumfang wird die Referenz nicht gewertet.
Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet. Eingereichte Referenzen werden in allen infrage kommenden Kategorien gewertet, sofern sie die Kategorie spezifischen Anforderungen erfüllen.
Sollten mehr als 8 Bewerber unter Anwendung sämtlicher objektiver Kriterien und unter Ausschöpfung des Beurteilungsspielraums des Auftraggebers die Auswahlkriterien gleich gut erfüllen, behält sich der Auftraggeber vor, die Höchstzahl der Bewerber, die zur Verhandlung aufgefordert werden, entsprechend zu erhöhen oder eine Entscheidung per Los herbeizuführen.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die Beauftragung erfolgt zunächst für die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 2 als Stufe I.
Es ist optional eine Beauftragung mit den Leistungen der Leistungsphasen 3 bis 4 als Stufe II, der Leistungsphasen 5-7 als Stufe III, der Leistungsphase 8 als Stufe IV sowie der Leistungsphase 9 als Stufe V vorgesehen.
Ein Anspruch auf Übertragung aller oder einzelner Teilleistungen, bzw. der weiteren Stufen, besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen kann der Auftragnehmer keinen Anspruch auf ein höheres bzw. zusätzliches Honorar herleiten.
§ 64 LBauO und § 75 VgV (Dipl.-Ing. oder vergleichbare Berufsbezeichnung, wenn der Bewerber nach geltendem Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland tätig zu werden).
Teilnahmeberechtigt sind Architekten:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach § 64 LBauO bauvorlageberechtigt sind.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y49YE94.
Der Antrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).