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Timestamp: 2016-09-24 20:55:13
Document Index: 292450875

Matched Legal Cases: ['Art. 394', 'Art. 445', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 445', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 394', 'BGE', 'Art. 98', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 100', 'Art. 445', 'Art. 394', 'Art. 268', 'Art. 386', 'BGE', 'BGE', 'Art. 433', 'BGE', 'Art. 439', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 446', 'BGE', 'Art. 374', 'BGE', 'Art. 360', 'Art. 363', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 409', 'Art. 419', 'BGE', 'Art. 389', 'Art. 445', 'Art. 445', 'Art. 386', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 412', 'Art. 412', 'Art. 7', 'Art. 412', 'Art. 8', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_211/2016 � � Urteil vom 19. Mai 2016
Erwachsenenschutzbeh�rde (bKESB).
A.a.�Mit Entscheid vom 6. Februar 2014 erliess die burgerliche Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde (bKESB) vorsorgliche Massnahmen gegen�ber A.________ (Beschwerdef�hrerin), ohne die am Verfahren beteiligten Personen anzuh�ren. Die bKESB ordnete eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Verm�gensverwaltung an, umschrieb die Aufgaben des Beistandes und entzog der Beschwerdef�hrerin in n�her bestimmtem Umfang die Handlungsf�higkeit. Die dagegen erhobenen Beschwerden blieben erfolglos (zuletzt: Urteil 5A_268/2014 vom 19. Juni 2014).
A.b.�Am 14. Februar 2014 h�rte die bKESB die Beschwerdef�hrerin an, die sich von ihrem Anwalt und von ihrer Tochter begleiten liess. Am 19.ds. besprach die bKESB die Angelegenheit mit dem Anwalt der Beschwerdef�hrerin und deren drei Kindern in Begleitung ihrer Anw�lte. Mit Entscheid vom 22. April 2014 erliess die bKESB vorsorgliche Massnahmen im Sinne der bereits zuvor getroffenen Anordnungen. Beschwerden hatten keinen Erfolg (zuletzt: Urteile 5A_704/2014 und 5A_721/2014 vom 17. September 2014).
A.c.�Im Hinblick auf die Weiterf�hrung des Verfahrens unterbreitete die Beschwerdef�hrerin der bKESB verschiedene Antr�ge mit der Bitte, dar�ber raschm�glichst zu entscheiden bzw. die Ausf�hrungen und Antr�ge f�r den Erlass des Hauptentscheids zu ber�cksichtigen. Ihre Begehren zielten im Wesentlichen darauf ab, die mit Entscheid vom 22. April 2014 erlassenen vorsorglichen Massnahmen aufzuheben und widrigenfalls die Aufgaben des Beistandes neu zu umschreiben. Die bKESB entschied �ber die Antr�ge am 15. und 21. September 2015. Eine endg�ltige Erwachsenenschutzmassnahme wurde bis heute offenbar noch nicht getroffen. Die Beschwerdef�hrerin soll medizinisch begutachtet werden.
Die Beschwerdef�hrerin focht die Entscheide der bKESB vom 22. April 2014 sowie vom 15. und 21. September 2015 an, beantragte deren Aufhebung und erneuerte ihre vor der bKESB gestellten Antr�ge. Das Obergericht des Kantons Bern wies die Beschwerde ab. Vorweg stellte es fest, dass Ziff. 5 des Entscheids vom 15. September 2015, wonach der Beistand gebeten wird, der B.________ einen Betrag von Fr. 1'000.-- aus dem Verm�gen der Beschwerdef�hrerin zu bezahlen, in Rechtskraft erwachsen ist (Entscheid vom 2. Februar 2016).
Mit Eingabe vom 11. M�rz 2016 beantragt die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts sowie die Entscheide der bKESB vom 15. und 21. September 2015 aufzuheben und ihrer Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Das Obergericht hat auf eine Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung verzichtet, w�hrend sich die bKESB nicht hat vernehmen lassen. Der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt (Verf�gung vom 18. April 2016). In der Sache sind keine Vernehmlassungen, wohl aber die kantonalen Akten eingeholt worden.
1.1.�Der angefochtene Entscheid betrifft eine vorsorglich angeordnete Vertretungsbeistandschaft (Art. 394 f. i.V.m. Art. 445 ZGB) und damit eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Zivilrecht steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG). Da er nicht bloss die Aufgaben des Beistandes in der Einkommens- und Verm�gensverwaltung umschreibt und damit verm�gensrechtliche Fragen beantwortet (Urteile 5A_311/2015 vom 11. September 2015 E. 1.1 und 5A_379/2014 vom 4. Juli 2014 E. 1), sondern auch die Aufhebung der vorsorglich angeordneten Vertretungsbeistandschaft und damit eine nicht verm�gensrechtliche Frage zum Gegenstand hat (Urteil 5A_702/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 1, nicht ver�ffentlicht in: BGE 140 III 49), ist der angefochtene Entscheid insgesamt nicht verm�gensrechtlicher Natur (BGE 78 II 289 E. 1 S. 291; Urteil 5A_220/2009 vom 30. Juni 2009 E. 1). Er ist kantonal letztinstanzlich (Art. 75 Abs. 2 BGG) und lautet zum Nachteil der Beschwerdef�hrerin, deren Antr�gen nicht entsprochen wurde (Art. 76 Abs. 1 BGG).
1.2.�Das Obergericht hat es abgelehnt, die vorsorglich angeordnete Vertretungsbeistandschaft aufzuheben (E. 23 S. 6). Sein Entscheid betrifft wiederum eine vorsorgliche Massnahme f�r die Dauer des Erwachsenenschutzverfahrens im Sinn von Art. 445 ZGB und unterliegt als blosser Zwischenentscheid der Beschwerde nur dann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; Urteil 5A_683/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 1.3; BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 327 ff.). Soweit diese Voraussetzung nicht offenkundig erf�llt ist, hat die Beschwerdef�hrerin in ihrer Eingabe darzutun, inwiefern sie einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil ausgesetzt sein k�nnte (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 137 III 522 E. 1.3 S. 525; 141 III 395 E. 2.5 S. 400). Da mit der Errichtung der Vertretungsbeistandschaft die Handlungsf�higkeit entsprechend eingeschr�nkt wurde (Art. 394 Abs. 2 ZGB), besteht offenkundig ein Nachteil, der auch mit einem g�nstigen Endentscheid in Zukunft nicht oder nicht g�nzlich behoben werden kann (Urteil 5A_237/2009 vom 10. Juni 2009 E. 1.1; BGE 141 III 395 E. 2.5 S. 399). Hat der Zwischenentscheid diesbez�glich einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil, ist die Voraussetzung auch f�r alle weiteren angefochtenen Punkte erf�llt (Urteil 5A_641/2015 vom 3. M�rz 2016 E. 2.2).
1.3.�Mit der Beschwerde gegen Entscheide �ber vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 98 BGG). In der Beschwerdeschrift ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Grundsatz der gerichtlichen Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 106 Abs. 1 BGG) kommt in diesem Bereich nicht zum Tragen (BGE 133 III 589 E. 2 S. 591; 140 III 571 E. 1.5 S. 576). Der blosse Verweis (z.B. S. 3, S. 10 und S. 14 der Beschwerdeschrift) auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten gen�gt zur Begr�ndung von Verfassungsverletzungen nicht (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 400; 141 V 416 E. 4 S. 421).
1.4.�Obwohl Begehren in der Sache zu stellen sind (Art. 42 Abs. 1 BGG; BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 137 II 313 E. 1.3 S. 317), begn�gt sich die Beschwerdef�hrerin mit Aufhebungsantr�gen. Indessen ergibt sich aus der Beschwerdebegr�ndung in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid ohne weiteres, dass sie ihre im kantonalen Verfahren abgewiesenen Begehren vor Bundesgericht erneuert, was in formeller Hinsicht ausnahmsweise gen�gt (BGE 134 III 235 E. 2 S. 236 f.; 137 III 617 E. 6.2 S. 622). Nebst dem Antrag um aufschiebende Wirkung stellt die Beschwerdef�hrerin eine Vielzahl von Editionsbegehren mit Bezug auf kantonale und bundesgerichtliche Akten fr�herer und zur Zeit vor Obergericht h�ngiger Verfahren. Das Gesuch um Beweisabnahmen (Art. 55 f. BGG) ist zu begr�nden (BGE 136 II 101 E. 2 S. 104). Die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht auf, inwiefern die zur Edition begehrten, nebst den Akten dieses Verfahrens f�r die Beurteilung ihrer Verfassungsr�gen erforderlich sein sollen. Ihrem Beweisantrag kann nicht entsprochen werden.
1.5.�Auf die - nachweislich rechtzeitig erhobene (Art. 100 Abs. 1 BGG) - Beschwerde kann grunds�tzlich eingetreten werden.
Der angefochtene Entscheid steht vor folgendem rechtlichen Hintergrund: Als vorsorgliche Massnahmen gem�ss Art. 445 Abs. 1 ZGB hat die bKESB eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Verm�gensverwaltung angeordnet, die Aufgaben des Beistandes umschrieben und die Handlungsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin eingeschr�nkt (Art. 394 f. ZGB). Die vorsorglichen Massnahmen k�nnen - wie diejenigen des Zivilprozessrechts (Art. 268 ZPO) - ge�ndert oder aufgehoben werden, wenn sich die Umst�nde ge�ndert haben oder wenn sich vorsorgliche Massnahmen nachtr�glich als ungerechtfertigt erweisen (Urteil 5A_554/2014 vom 21. Oktober 2014 E. 3.2; vgl. zum bisherigen Art. 386 ZGB: BGE 113 II 386 E. 3b Abs. 4 S. 389). Die bKESB kann eine Massnahme auf Antrag oder von Amtes wegen auch aufheben oder �ndern, soweit sie nicht mehr gerechtfertigt ist. Eine �nderung kann die Art der Beistandschaft und/oder die Aufgaben des Beistandes betreffen (STEINAUER/FOUNTOULAKIS, Droit des personnes physiques et de la protection de l'adulte, 2014, S. 555 f. N. 1258-1260; TUOR/SCHNYDER/JUNGO, Das Schweizerische Zivilgesetzbuch, 14. Aufl. 2015, � 53 Rz. 65 S. 652; vgl. zum bisherigen Recht: BGE 78 II 5 E. 2 S. 7 und Urteil 5A_827/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 5.2, f�r aArt. 433 Abs. 2 ZGB; BGE 55 II 14 E. 2 S. 16, f�r aArt. 439 Abs. 2 ZGB).
Die Beschwerdef�hrerin hat zur Hauptsache beantragt, das Erwachsenenschutzverfahren einzustellen und die mit Entscheid vom 22. April 2014 erlassenen vorsorglichen Massnahmen aufzuheben. Im Eventualstandpunkt hat sie denselben Antrag gestellt und zus�tzlich beantragt, der Vorsorgeauftrag vom 28. Februar 2013 sei zu validieren (E. 18 S. 5 des angefochtenen Entscheids).
3.1.�Das Obergericht ist davon ausgegangen, vorsorgliche Massnahmen k�nnten jederzeit abge�ndert werden, wenn sich die Umst�nde ge�ndert h�tten. Die Voraussetzungen seien nicht erf�llt. Die Beschwerdef�hrerin versuche, mit den gleichen Argumenten die vorsorglichen Massnahmen aufzuheben, wie sie deren Anordnung bereits zu verhindern versucht habe. Das Vorliegen eines erneuten Arztzeugnisses stelle keinen ver�nderten Sachverhalt dar. F�r die Beurteilung, ob und welche Massnahmen n�tig seien, sei die bKESB auf eine unabh�ngige fach�rztliche Abkl�rung angewiesen. Die Pr�fung der G�ltigkeits- und Wirksamkeitsvoraussetzungen des Vorsorgeauftrags erfolge ebenfalls im Rahmen der Pr�fung der Notwendigkeit erwachsenenschutzrechtlicher Massnahmen. Die Beschwerde sei diesbez�glich abzuweisen (E. 23 S. 6 des angefochtenen Entscheids).
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin bestreitet die Feststellung, es l�gen keine ver�nderten Verh�ltnisse vor unter Hinweis auf das neue Zeugnis ihres Hausarztes Dr. C.________ vom 12. Oktober 2015 (S. 7 f. Art. 2 der Beschwerdeschrift). Das Obergericht ist demgegen�ber der Beurteilung der bKESB gefolgt. Die Ansichten von Dr. C.________ und des weiteren Hausarztes Dr. D.________ sind der bKESB bereits aus fr�heren Berichten und Arztzeugnissen bei Erlass der vorsorglichen Massnahmen bekannt gewesen. Die bKESB hat darauf nicht abgestellt, weil die Haus�rzte zum einen die Urteilsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin nicht vor dem Hintergrund der komplexen Situation (grosses Verm�gen der Beschwerdef�hrerin, deren Widerstandsf�higkeit gegen�ber Begehrlichkeiten des Umfeldes usw.) abgekl�rt und beurteilt haben d�rften und weil die Haus�rzte zum anderen der Beschwerdef�hrerin als ihrer Patientin verpflichtet seien und sich nicht gegen deren Meinung stellen k�nnten, da sie sonst deren Vertrauen verl�ren. Unter den hier gegebenen Umst�nden m�sse eine unabh�ngige fach�rztliche Abkl�rung eingeholt werden (E. 21 S. 5 f. des angefochtenen Entscheids mit Hinweis auf S. 2 der Vernehmlassung der bKESB vom 23. November 2015). Die W�rdigung erweist sich als willk�rfrei. Es ist eine Erfahrungstatsache, dass Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Steht die Urteilsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin in Frage, ist nicht zu beanstanden, dass die bKESB ein Sachverst�ndigengutachten einholt (Art. 446 Abs. 2 ZGB BGE 140 III 97 E. 4.2 S. 99; vgl. zum bisherigen Art. 374 Abs. 2 ZGB: BGE 113 II 228 E. 7 S. 231 f.; 110 Ia 117 E. 5 S. 121 f.).
3.3.�Durfte eine ver�nderte Entscheidgrundlage ohne Willk�r verneint werden, haben sich die bKESB und das Obergericht auch mit dem eventualiter gestellten Validierungsbegehren nicht befassen m�ssen. Denn die bKESB hat die vorsorglichen Massnahmen in Kenntnis der Generalvollmacht und des Vorsorgeauftrags der Beschwerdef�hrerin zugunsten ihrer Tochter angeordnet und ist dem schon damals gestellten Antrag nicht gefolgt, die privaten Vorsorgemassnahmen an die Stelle der beh�rdlichen Erwachsenenschutzmassnahmen treten zu lassen (E. 19 S. 5 des angefochtenen Entscheids). Darauf zur�ckzukommen, durfte unter Willk�rgesichtspunkten abgelehnt werden. Die Verfahren schliessen sich zudem nicht aus und sind aufeinander abgestimmt: Die Urteilsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin ist als Voraussetzung f�r die Erteilung des Vorsorgeauftrags bei dessen beh�rdlicher Validierung zu pr�fen (Art. 360 Abs. 1 i.V.m. Art. 363 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB; Urteil 5A_905/2015 vom 1. Februar 2016 E. 3.2.1) und bildet Gegenstand der Abkl�rungen im Erwachsenenschutzverfahren (E. 3.2 oben).
Das Obergericht hat vorweg alle Antr�ge abgewiesen, deren Gutheissung einer Umgehung der Beistandschaft gleichkommen w�rden (E. 17 S. 4 des angefochtenen Entscheids).
4.1.�Die Antr�ge betreffen die Befugnisse des Vertretungsbeistandes hinsichtlich der Einkommens- und Verm�gensverwaltung. Abgewiesen hat das Obergericht die Antr�ge, s�mtliche von der Beschwerdef�hrerin eingereichten und auf ihren Namen lautenden Rechnungen seien ohne weiteres durch die E.________AG zulasten des Kontos der Beschwerdef�hrerin zu bezahlen (E. 29 S. 8), die Beschwerdef�hrerin sei frei, gemeinn�tzige Projekte ihrer Wahl zu unterst�tzen (E. 54 S. 15), und s�mtliche insk�nftig von Rechtsvertretern der Beschwerdef�hrerin gestellten Begehren um Bezahlung eines Kostenvorschusses und Honorarnoten seien zu bezahlen (E. 61 S. 16 des angefochtenen Entscheids).
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, schon allein die Wortwahl zeige, wie voreingenommen das Obergericht ihr gegen�ber sei. Sie bek�mpfe ein unter dem Deckmantel des Erwachsenenschutzrechts gef�hrtes Verfahren zur Sicherung der Erbanwartschaften ihrer S�hne mit den ihr zur Verf�gung stehenden Mitteln. Dabei k�mpfe sie allein um ihr Recht auf Selbstbestimmung, auf pers�nliche Freiheit und Integrit�t, auf Verf�gungsf�higkeit �ber ihr Eigentum und auf Anerkennung ihrer Lebensphilosophie. Ihr Vorgehen als "Umgehung der Beistandschaft" zu subsumieren, sei f�r die Beschwerdef�hrerin emp�rend und dem�tigend und sei willk�rlich (S. 6 Art. 1 der Beschwerdeschrift).
4.3.�Die Anliegen, die die Beschwerdef�hrerin mit all ihren Eingaben und Beschwerden verfolgt, werden von der bKESB und dem Obergericht ernst genommen. Dessen Auslegung der Antr�ge kann nicht als verfassungswidrig bezeichnet werden. Zu erfolgen hat eine objektive Auslegung nach allgemeinen Grunds�tzen unter Ber�cksichtigung von Treu und Glauben im Lichte der Begr�ndung (BGE 86 II 437 E. 1 S. 439 f.; 105 II 149 E. 2a S. 152; 137 III 617 E. 6.2 S. 622). Aufgrund ihrer Begr�ndung und im Zusammenhang, in dem sie stehen, betreffen die Antr�ge zwar formell die Umschreibung der Aufgaben des Beistandes (unter den Titeln "Verf�gbare Mittel", "Spenden und Vergabungen" und "Rechtsbeistand"). Inhaltlich jedoch durfte das Obergericht willk�rfrei annehmen, die Antr�ge enth�ben den Beistand jeglicher Aufgaben und stimmten mit dem Hauptantrag �berein, das Erwachsenenschutzverfahren einzustellen und die mit Entscheid vom 22. April 2014 erlassenen vorsorglichen Massnahmen aufzuheben. Durfte der Hauptantrag unter Willk�rgesichtspunkten abgelehnt werden (E. 3 oben), gilt dies auch f�r die gleichlaufenden Antr�ge betreffend Inhalt und Umfang der Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Verm�gensverwaltung.
Unter dem Titel "Verf�gbare Mittel" beantragt die Beschwerdef�hrerin, die Bank anzuweisen, ihr Fr. 22'146.85 f�r die Bezahlung einer Hotelrechnung zu �berweisen, die Bargeldlimite auf monatlich Fr. 20'000.-- und die Kreditkartenlimite auf monatlich Fr. 20'000.-- bzw. im Fall von Reisen entsprechend den gesch�tzten Kosten zu erh�hen. Die Antr�ge werden durch Bezugsmodalit�ten erg�nzt (E. 24 S. 6 f.). Das Obergericht hat nicht beanstandet, dass die bKESB alle Antr�ge abgewiesen hat (E. 30 S. 8 f. des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrerin r�gt Willk�r (S. 8 ff. Art. 3 der Beschwerdeschrift).
5.1.�Im Rahmen der ihm �bertragenen Verm�gensverwaltung stellt der Beistand der betroffenen Person aus deren Verm�gen angemessene Betr�ge zur freien Verf�gung (Art. 409 ZGB), und zwar in Ber�cksichtigung des Verh�ltnism�ssigkeitsprinzips und des Selbstbestimmungsrechts. Was angemessen ist, beurteilt sich insbesondere nach dem Einkommen und dem Verm�gen der betroffenen Person und danach, welche Verm�genswerte in ihrer Verwaltung oder ihrem Zugriffsbereich geblieben sind. Ihre Bed�rfnisse und ihr Lebensstandard sind ebenfalls zu ber�cksichtigen. All diese Faktoren k�nnen sich ver�ndern; dasselbe gilt f�r die "Angemessenheit" des Betrags. Weil die Vertretungsbeistandschaft mit Verm�gensverwaltung den Schutz der betroffenen Person bezweckt und nicht darauf abzielt, im �ffentlichen oder privaten Interesse das Verm�gen zu erhalten oder sogar zu vermehren, kann es gegebenenfalls auch verbraucht werden. Das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip gebietet zudem, auf getroffene Massnahmen zur�ckzukommen, sobald sie sich als nicht mehr notwendig erweisen. Die Erwachsenenschutzbeh�rde kann diesbez�glich gegen Handlungen oder Unterlassungen des Beistandes angerufen werden (Art. 419 ZGB; Urteil 5A_540/2013 vom 3. Dezember 2013 E. 5.1.2, nicht ver�ffentlicht in: BGE 140 III 1, wohl aber in: Praxis 103/2014 Nr. 92 S. 732).
5.2.�Nach Angaben der Beschwerdef�hrerin bel�uft sich ihr Verm�gen gegenw�rtig auf ca. 8 Mio. Fr. und ihr j�hrliches Einkommen auf rund Fr. 400'000.-- (S. 10 der Beschwerdeschrift). Gem�ss den Ausf�hrungen der bKESB kann die Beschwerdef�hrerin zurzeit eine Bargeld- und Kreditkartenlimite von insgesamt Fr. 240'000.-- pro Jahr frei verwenden. Zus�tzlich zu diesem Betrag werden s�mtliche Fixkosten, dabei Wohnkosten, L�hne f�r Betreuungspersonen und Haush�lterin, Haushaltsgeld, Steuern, Hotelrechnungen, Kosten f�r Flugbillette und weiteres von der E.________AG nach Visum durch den Beistand bezahlt (E. 25 S. 7). Die f�r Kreditkarte und Barbez�ge geltenden monatlichen Limiten werden stets vollst�ndig ausgesch�pft (E. 27 S. 8 des angefochtenen Entscheids). Mit R�cksicht auf die massgebenden Bemessungsfaktoren (E. 5.1 oben) erscheint es nicht als willk�rlich, den monatlichen Betrag zur freien Verf�gung f�r die verbleibende Dauer des Verfahrens vorsorglicher Massnahmen unver�ndert zu belassen und entgegen den Antr�gen der Beschwerdef�hrerin nicht zu erh�hen.
5.3.�Zus�tzlich zum Betrag zur freien Verf�gung sind gem�ss den Ausf�hrungen der bKESB im Jahr 2015 insgesamt Fr. 60'000.-- f�r Reisen der Beschwerdef�hrerin mit ihren Freunden und ihrer Tochter nach Kroatien, Cannes und Florenz durch den Beistand bezahlt und die Festtage 2015 mit Fr. 14'400.-- vorfinanziert worden (E. 27 S. 8 des angefochtenen Entscheids mit Hinweis auf S. 3 der Vernehmlassung der bKESB vom 23. November 2015). Als Reise- und Feriengeld beantragt die Beschwerdef�hrerin die �bernahme der Kosten von Fr. 22'146.85 f�r den Aufenthalt im September 2014 in einem Hotel in Beirut (S. 9 der Beschwerdeschrift mit Hinweis auf die detaillierte Rechnung des Hotels als Beilage Nr. 12). Inwiefern es sich dabei um eine Schuld der Beschwerdef�hrerin handelt, die der Beistand bezahlen muss, ist indessen nicht ersichtlich. Gem�ss der obergerichtlichen Feststellung (E. 30 S. 9), die die Beschwerdebeilage Nr. 12 best�tigt, lautet die Rechnung nicht auf die Beschwerdef�hrerin, sondern auf deren Tochter. Unter Willk�rgesichtspunkten war die bKESB nicht gehalten, die Bezahlung dieser Drittschuld anzuordnen, und kann dahingestellt bleiben, ob die Tochter in der H�he der Hotelrechnung der Beschwerdef�hrerin ein Darlehen gew�hrt oder ihrer Mutter den Hotelaufenthalt geschenkt hat.
Weitere Antr�ge der Beschwerdef�hrerin betreffen den Verkauf von Liegenschaften in W.________ (E. 31 S. 9) und in X.________ (E. 37 S. 11) sowie die vom Beistand ausgesprochene K�ndigung eines Darlehens (E. 43 S. 12) und die abgelehnte K�ndigung des Treuhandmandats gegen�ber der E.________AG (E. 63 S. 16 des angefochtenen Entscheids).
6.1.�Im Lichte des Grundsatzes der Verh�ltnism�ssigkeit (Art. 389 Abs. 2 ZGB) m�ssen die gest�tzt auf Art. 445 ZGB ergriffenen Massnahmen sich auf das gerade Notwendige beschr�nken. M�glich und zul�ssig sind Sicherungs- und Regelungsmassnahmen zur Personen- und/oder Verm�genssorge, denkbar aber auch dringende Anordnungen endg�ltiger Art wie z.B. K�ndigungen (SCHMID, Erwachsenenschutz. Kommentar, 2010, N. 5, und STECK, FamKommentar Erwachsenenschutz, 2013, N. 11, je zu Art. 445 ZGB; vgl. zum bisherigen Art. 386 ZGB: BGE 113 II 386 E. 3b Abs. 3 S. 389; Urteil 5A_175/2012 vom 26. Juni 2012 E. 5.2).
6.2.�Die bKESB ist davon ausgegangen, der beantragte Verkauf der Wohnung in W.________ sei nicht dringlich (E. 34 S. 10). Das Obergericht hat die Auffassung geteilt und die Beschwerde dagegen abgewiesen (E. 36 S. 10 f.). Was den von der Beschwerdef�hrerin verlangten Verkauf von Liegenschaften in X.________ anbetrifft, hat das Obergericht deren Ver�usserung zurzeit als nicht dringlich bezeichnet (E. 42 S. 12 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrerin erhebt zwar Willk�rr�gen gegen eine Vielzahl von Einzelpunkten wie den Kaufinteressenten, ihrer Sehnsucht nach Y.________ und der Respekt- und R�cksichtslosigkeit ihrer S�hne, r�gt das rechtlich entscheidende Moment der Dringlichkeit, das einen Verkauf bereits im Rahmen vorsorglicher Massnahmen erst rechtfertigen k�nnte, nicht als verfassungswidrig. Namentlich ihre Vorbringen zu den hohen Unterhaltskosten der Liegenschaften in X.________ bleiben blass und belegen keine Notwendigkeit eines sofortigen Verkaufs (S. 11 ff. Art. 4 und Art. 5 der Beschwerdeschrift). Die obergerichtliche Beurteilung kann insoweit nicht als formell gen�gend angefochten gelten.
6.3.�Die Beschwerdef�hrerin hat beantragt, die vom Beistand am 29. Oktober 2014 gegen�ber der Firma "F.________GmbH" ausgesprochene K�ndigung des Darlehens von Fr. 391'419.--sei umgehend zu widerrufen und nicht mehr auszusprechen (E. 43 S. 12). Das Obergericht hat gest�tzt auf die angeordnete Buchpr�fung festgestellt, die Firma weise seit 2011 keine Aktivit�ten mehr auf und verf�ge �ber eine Liquidit�t von Fr. 69'000.--. Damit sei nachgewiesen, dass die R�ckzahlung des Darlehens gef�hrdet sei (E. 48 S. 13 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrerin r�gt die Feststellungen zur wirtschaftlichen Lage der Firma nicht als willk�rlich, so dass auch die Folgerung, die R�ckzahlung des Darlehens sei gef�hrdet, nicht beanstandet werden kann. Die Beschwerdef�hrerin wendet vielmehr ein, sie habe 2010 und 2014 auf die R�ckzahlung dieses und aller k�nftigen Darlehen an die Firma verzichtet. Es handle sich um eine Familiengesellschaft mit ihrer Tochter als Hauptgesellschafterin. Es entspreche einmal mehr der Politik der bKESB und des Beistandes, alles, was auch nur ann�hernd aus dem Umfeld ihrer Tochter komme, zu bek�mpfen, zu bestreiten, abzulehnen und zu verhindern (S. 13 ff. Art. 6 der Beschwerdeschrift). Unter Willk�rgesichtspunkten ist indessen allein entscheidend, dass das Darlehen unangefochten als gef�hrdet bewertet und deshalb gek�ndigt werden durfte. Dabei haben sich die bKESB und der Beistand von objektiven Gesichtspunkten und ungeachtet der innerfamili�ren Bindungen oder Zerw�rfnisse leiten lassen. Ihr Vorgehen erweist sich als frei von Willk�r.
6.4.�Zur verlangten K�ndigung des Treuhandmandats gegen�ber der E.________AG hat das Obergericht festgehalten, dass die bKESB mit der Arbeit der Treuh�nderin sehr zufrieden sei, w�hrend sie gegen�ber dem von der Beschwerdef�hrerin neu vorgeschlagenen Treuh�nder einige Vorbehalte habe, insbesondere wegen einer zum Verkauf angebotenen Flinte der Beschwerdef�hrerin. Das Obergericht ist den n�heren Umst�nden nicht weiter nachgegangen und hat daf�rgehalten, es sei nicht ersichtlich und werde im �brigen auch nicht konkret geltend gemacht, dass die Arbeit der E.________AG zurzeit mangelhaft sei. Vorsorglich sei dieses Mandat beizubehalten, aber im Hauptentscheid bei der Beistandsernennung zu pr�fen (E. 68 S. 17 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrerin ergeht sich in Schilderungen zu ihrem fehlenden Vertrauen in die Treuh�nderin und den damit in Zusammenhang stehenden Umst�nden, deren Vertiefung das Obergericht abgelehnt hat (S. 17 ff. Art. 9 der Beschwerdeschrift). Sie �ussert sich hingegen nicht zum entscheidenden Punkt, dass die Arbeit ihrer heutigen Treuh�nderin nach den Feststellungen der kantonalen Beh�rden objektiv nicht zu beanstanden ist. Da vorsorgliche Massnahmen sich auf das Notwendige beschr�nken sollen (E. 6.1 oben), erscheint es nicht als willk�rlich, dass die bKESB und das Obergericht den beantragten Widerruf des bestehenden Treuhandmandats abgelehnt haben.
Streitig sind schliesslich noch die Antr�ge, den Dauerauftrag von Fr. 900.-- pro Monat an das Obdachlosenprojekt von Herrn G.________ in Z.________ sei umgehend wieder einzurichten (E. 49 S. 13) und s�mtliche bisher seitens von Frau Rechtsanw�ltin H.________, Basel, an die Beschwerdef�hrerin gestellten Begehren um Bezahlung eines Anwaltskostenvorschusses seien umgehend gutzuheissen und die entsprechenden Zahlungen seien vorzunehmen (E. 56 S. 15 des angefochtenen Entscheids).
7.1.�Mit Ausnahme der �blichen Gelegenheitsgeschenke darf der Beistand in Vertretung der betroffenen Person keine Schenkungen vornehmen (Art. 412 Abs. 1 ZGB). Zul�ssig ("�blich") ist ein Geschenk, das in Bezug auf seinen Umfang und seine Natur als allt�glich erscheint, wobei namentlich die finanziellen Verh�ltnisse in die Beurteilung miteinzubeziehen sind gleichwie der mutmassliche Wille der verbeist�ndeten Person. Deren bisher gelebten Spender- und G�nnerpraktiken wird der Beistand weiterf�hren d�rfen, wenn die Mittel dazu ausreichen (TUOR/SCHNYDER/JUNGO, a.a.O., � 55 Rz. 22 S. 675; AFFOLTER, Basler Kommentar, 2014, N. 5 zu Art. 412 ZGB). Zu beachten ist allerdings, dass im Rahmen vorsorglicher Massnahmen auch mit Bezug auf �bliche Gelegenheitsgeschenke eher zur�ckzuhalten ist (vgl. E. 6.1 oben).
7.2.�Entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrerin haben die kantonalen Beh�rden die Grunds�tze nicht verkannt, hat doch die bKESB die einmalige Spende von Fr. 1'000.-- an die B.________ erlaubt und den Beistand mit der Ausrichtung betraut. Die dauerhafte Unterst�tzung eines Projekts mit j�hrlich Fr. 10'800.-- hat die bKESB hingegen - gemessen auch an einem gr�sseren Verm�gen - als eine bedeutende Ausgabe mit Schenkungscharakter erachtet. Sie sei mangels detaillierter Angaben �ber das Obdachlosenprojekt in Z.________ auch nicht in der Lage, den Antrag sachlich zu pr�fen (E. 50 S. 14). Das Obergericht hat sich der Beurteilung angeschlossen und hervorgehoben, es sei auch nicht erkl�rbar, warum die geltend gemachten Spenden keinem Konto der Beschwerdef�hrerin belastet, sondern von I.________ �berwiesen w�rden (E. 55 S. 15 des angefochtenen Entscheids). Derartige Ungereimtheiten und Unklarheiten vermag die Beschwerdef�hrerin im Rahmen einer Willk�rbeschwerde nicht auszur�umen. Ihren Angaben gem�ss handelt es sich nicht um ihr eigenes und vielmehr um das Projekt der Ehegatten I.________, die sie in deren Unterst�tzung ihrerseits unterst�tze, was die ungew�hnlichen Zahlungsabl�ufe erkl�re (S. 15 Art. 7 der Beschwerdeschrift). In Anbetracht der Umst�nde erscheint es nicht als willk�rlich, die Grundlage der fraglichen Wohlt�tigkeit f�r verworren und undurchschaubar zu erkl�ren und die Ausrichtung der Spende vorl�ufig zu verweigern. Es bleibt der Beschwerdef�hrerin unbenommen, die Spende bis zu einem neuen Entscheid auf sicherer Grundlage ihrem Betrag zur freien Verf�gung (E. 5.2) zu entnehmen. Das Schenkungsverbot richtet sich nur an den Beistand (TUOR/ SCHNYDER/JUNGO, a.a.O.; AFFOLTER, a.a.O., N. 2 zu Art. 412 ZGB).
7.3.�Unter Hinweis auf das Schenkungsverbot hat das Obergericht die Weigerung des Beistandes, Kostenvorsch�sse an Rechtsanw�ltin H.________ zu leisten, nicht beanstandet, zumal nicht ausgeschlossen werden k�nne, dass die Leistungen zugunsten einer Drittperson und nicht f�r die Beschwerdef�hrerin erbracht worden seien. Im �brigen w�re es f�r die Beschwerdef�hrerin ein Leichtes diesen Sachverhalt zu kl�ren, um die Zweifel aus der Welt zu schaffen. Bis anhin habe sie sich aber geweigert, Erkl�rungen zu liefern (E. 62 S. 16 des angefochtenen Entscheids). Die gehegten Zweifel vermag die Beschwerdef�hrerin mit ihren Vorbringen in der Willk�rbeschwerde nicht zu beseitigen. Im Gegenteil. Will die Beschwerdef�hrerin ihren Angaben im kantonalen Verfahren gem�ss Rechtsanw�ltin H.________ mandatiert haben, um spezialrechtliche Fragen abzukl�ren (E. 56 und E. 58 S. 15 des angefochtenen Entscheids), geht es heute um die Abkl�rung strafrechtlicher Fragen (S. 16 Art. 8 der Beschwerdeschrift). Ungeachtet dessen f�llt auf, dass die Kurzbriefe (Beilage Nr. 16 zur kantonalen Beschwerde), mit denen Akontozahlungen verlangt werden, nicht wenigstens - mit dem angerufenen Anwaltsgeheimnis vereinbar - allgemein auf f�r die Beschwerdef�hrerin geleistete Arbeiten Bezug nehmen (z.B. "Studium Ihrer Unterlagen", "Besprechung mit Ihnen" u.�.). Willk�rfrei durften Zweifel gehegt werden, f�r wen die Anw�ltin t�tig war.
Aus den dargelegten Gr�nden muss sich das Obergericht keine Willk�r (Art. 9 BV) vorwerfen lassen, weder in der Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung (vgl. zum Begriff: BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266) noch in der Rechtsanwendung (vgl. zum Begriff: BGE 141 III 564 E. 4.1 S. 566).
Insgesamt ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Beschwerdef�hrerin wird damit kosten-, hingegen nicht entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Burgerlichen Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde (bKESB) und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.