Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/584193_Umbau_und_Modernisierung_Werkhalle_TGBBZ_Dillingen_-_Ingenieurleistungen_TAReferenznummer_der_2019_Saarlouis
Timestamp: 2020-06-07 08:10:44
Document Index: 332452249

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 123', '§ 125', '§ 53', '§ 34', '§ 34', '§ 75', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Saarlouis 2019 Umbau und Modernisierung Werkhalle TGBBZ Dillingen - Ingenieurleistungen TA Referenznummer der Bekanntmachung: A65-Ö-067/19 2019-10-04
Ausschreibungen Saarlouis
Umbau und Modernisierung Werkhalle TGBBZ Dillingen - Ingenieurleistungen TA Referenznummer der ...
Umbau und Modernisierung Werkhalle TGBBZ Dillingen - Ingenieurleistungen TA Referenznummer der Bekanntmachung: A65-Ö-067/19
Kontaktstelle(n): Frau Birgit Mühlen, Amt 65, Kreisbauamt
Telefon: +49 6831444402
Fax: +49 6831444399
Hauptadresse: https://www.kreis-saarlouis.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YC1D6ZD/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YC1D6ZD
Umbau und Modernisierung Werkhalle TGBBZ Dillingen - Ingenieurleistungen TA
Referenznummer der Bekanntmachung: A65-Ö-067/19
Umbau und Modernisierung des Technischen-Gewerblichen Berufsbildungszentrums in Dillingen (TGBBZ Dillingen) - Werkhalle.
Das TGBBZ Dillingen soll als regionales Kompetenzzentrum für die gewerbliche Wirtschaft mit der Beschaffung eines praxisorientierten LABORZENTRUMS vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Fachkräftemangel und Gendergerechtigkeit umgebaut werden. Es soll im Prinzip aus der Werkhalle ein Laborzentrum entstehen.
Nähere Angaben sind unten bzw. in den Vergabeunterlagen - Dokument Beschreibung der Maßnahme - ersichtlich.
Dillingen Wallerfanger Str. 14
Der gesamte umzubauende Bereich erstreckt sich auf eine Grundfläche von ca. 2 300 m2.
Der größte Anteil des Umbaus entfällt auf die Haustechnik. Die Entwurf der Halle im Jahr 1974 war so ausgerichtet, dass die einzelnen Bereiche relativ offen gehalten wurden. Somit gab es wenig Abtrennungen. Alle Wände waren nur 2,50 m hoch, so dass der gesamte Bereich darüber offen war.
Damit ist kein zeitgemäßer Unterricht mehr möglich. Es bedarf einer akustischen, wärmetechnischen und lufttechnischen Trennung. Es muss klare und abgegrenzte Lerneinheiten geben, die den heutigen Erfordernissen angepasst sind. Um diese zu erreichen, müssen die Wände bis unter die Decke gezogen werden, Fenster zur Lüftung und genügend Tageslicht eingebaut werden etc.
Auch ein großer Anteil der Maschinen soll ersetzt werden. Diese Planung fällt allerdings in den Bereich der Schule. Doch all diese Maschinen müssen an moderne und sicherheitstechnisch dem neusten Stand der Technik angepasste Elektrovernetzung angeschlossen werden. Natürlich müssen auch alle Bereiche netzwerktechnisch auf den neusten digitalen Stand gebracht werden.
Durch die neue Aufteilung der Räume müssen das alte Lüftungs- und Heizsystem der Halle zurückgebaut und durch neue effektive Systeme ersetzt werden. Ebenso muss die Beleuchtung in LED-Technik umgerüstet und angepasst werden. Einen kleinen Sanitäranteil fällt in den Umkleideräumen an, da diese gendergerecht umgebaut werden müssen.
Der Architekturanteil bei dieser Sanierung beinhaltet die neuen Fenster, sowie die erforderlichen Maßnahmen an den Außenwänden und den Dachlichtbändern. Ebenso das Einziehen von neuen Wänden. Damit einher geht der Einbau von neuen Türen, sowie ein Anstrich der Halle. In bestimmten Bereichen müssen neue Decken eingezogen werden. Der Boden bleibt erhalten. Die Flure sollen ebenfalls mit neuen Anstrich versehen und die Decken, incl. Beleuchtung erneuert werden. Die Arbeiten, die durch den geschlechterspezifischen Umbau der Sanitärräume notwendig werden, stellt ebenfalls Aufgaben für den Architekturbereich dar.
Das Dach bleibt grundsätzlich erhalten. Lediglich die alten Jetverglasungen werden durch neue ersetzt, da durch die Abtrennung der Räume neue Abschnitte gebildet und Dachfelder geschlossen werden müssen.
Das Thema Brandschutz wird hier für alle Bereiche eine Rolle spielen. Durchdringungen müssen brandschutztechnisch ausgebildet werden. Notwendige Brandschutztüren werden eingebaut, nachdem ein Brandschutzkonzept von einem separaten Brandschutzplaner erstellt wird. Ebenso müssen technische Anteile des Brandschutzes, wie Notbeleuchtung etc. mit eingeplant werden.
Gemäß europaweiter Bekanntmachung und Vergabeunterlagen
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Im Falle des Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer verpflichtet, die jeweiligen Leistungen zu erbringen.
Das Projekt wird mit öffentlichen Mitteln gefördert. Die wirtschaftliche Umsetzung sowie die Begleitung bei Terminen und Erstellung von Unterlagen für den Zuwendungsempfänger ist erforderlich.
1) Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein dem Handelsregister vergleichbares Register (nicht älter als 6 Monate)
2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen
3) Eigenerklärung über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über eine eventuelle auftragsbezogene Zusammenarbeit mit Anderen
4) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen
5) Eigenerklärung, ob eine Selbstreinigung nach § 125 GWB stattgefunden hat
1) Formlose Bankerklärung als Fremdnachweis;
2) Fremdnachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit einer Deckungssumme von 1 Mio. EUR;
3) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Jahren;
4) Eigenerklärung über den Umsatz mit Dienstleistungen der Leistungsphasen 1-9 des § 53 HOAI (Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5) aus den letzten 3 Jahren.
1) Fremdnachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit einer Deckungssumme von 1 Mio. EUR
1) Eigenerklärung über die wesentlichen in den letzten 6 Jahren erbrachten inhaltlich vergleichbaren und mindestens bis zur Leistungsphase 8 abgeschlossenen Dienstleistungen (Referenzen); erforderlich sind mindestens 2 Referenzen; der Inhalt ist in einem Projektdatenblatt darzustellen (die Bewertung erfolgt gemäß der inhaltlichen Vergleichbarkeit; inhaltlich vergleichbar sind Referenzen über Objekte gemäß Anlage 10 zu § 34 HOAI, 10.2 Objektliste Gebäude Ausbildung/Wissenschaft/Forschung: Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen sowie Schulen mit hohen Planungsanforderungen, Bildungszentren, Hochschulen, Universitäten, Akademien; inhaltlich vergleichbar sind auch vergleichbare Objekte im Industriebau);
2) Eigenerklärung über die technische Leitung des Bewerbers;
3) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren aufgegliedert nach den Funktionen Ingenieur, technische Mitarbeiter und sonstige Mitarbeiter sowie aufgegliedert nach festen Mitarbeitern, freien Mitarbeitern und sonstigen Beschäftigungsverhältnissen;
4) Eigenerklärung über die Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren;
5) Eigenerklärung über die Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Projektleiters im Sinne eines zugesicherten Standards;
6) Eigenerklärung über die Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Bauleiters im Sinne eines zugesicherten Standards;
7) Eigenerklärung über Erfahrungen mit europaweiten Ausschreibungen nach dem Vergaberecht;
8) Erläuterung der Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit von Projektleiter und Bauleiter am Ort der Baustelle für die gesamte Planungs- bzw. Bauzeit;
9) Eigenerklärung über die technische Ausrüstung (u. a. Ausstattung mit CAD- und AVA-Programmen);
10) Fremdnachweis der Zugriffsmöglichkeit auf eine Baukostendatenbank;
11) Eigenerklärung über das Vorliegen von EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mindestens DXF und DWG) und Leistungsverzeichnissen (mindestens GAEB 1990);
12) Angaben zur geplanten Kommunikation mit dem Auftraggeber, zur Projektdokumentation, zu Statusberichten etc.;
13) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags als Unterauftrag vergeben werden sollen;
14) Eigenerklärung von Bewerbergemeinschaften über die Aufteilung der Leistungen auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
1) Eigenerklärung über die wesentlichen in den letzten 6 Jahren erbrachten inhaltlich vergleichbaren und mindestens bis zur Leistungsphase 8 abgeschlossenen Dienstleistungen (Referenzen); erforderlich sind mindestens 2 Referenzen; der Inhalt ist in einem Projektdatenblatt darzustellen (die Bewertung erfolgt gemäß der inhaltlichen Vergleichbarkeit; inhaltlich vergleichbar sind Referenzen über Objekte gemäß Anlage 10 zu § 34 HOAI, 10.2 Objektliste Gebäude Ausbildung/Wissenschaft/Forschung: Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen sowie Schulen mit hohen Planungsanforderungen, Bildungszentren, Hochschulen, Universitäten, Akademien; inhaltlich vergleichbar sind auch vergleichbare Objekte im Industriebau)
8) Erläuterung der Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit von Projektleiter und Bauleiter am Ort der Baustelle für die gesamte Planungs- bzw. Bauzeit
14) Eigenerklärung von Bewerbergemeinschaften über die Aufteilung der Leistungen auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
Zur Bewerbung sind alle Personen zugelassen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu tragen (§ 75 VgV). Ein entsprechender Fremdnachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer-und Dienstleistungsaufträgen (gemäß beigefügtem Muster des Saarlandes).
1) Die Teilnahmeunterlagen gemäß dieser Bekanntmachung sowie nach den Vergabeunterlagen sind zwingend gegliedert nach der Aufzählung gemäß der Liste der dem Teilnahmeantrag beizufügenden Unterlagen (vgl. Vergabeunterlagen) einzureichen;
2) Eine Mehrfachbewerbung z. B. in Form einer Einzelbewerbung und zusätzlich in einer oder in mehreren Bewerbergemeinschaften führt im Sinne eines möglichst umfassenden Wettbewerbs zum Ausschluss aller Bewerbungen;
3) Es erfolgt eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung, ob fehlende oder inhaltlich falsche Unterlagen, die gemäß dieser Bekanntmachung und gemäß der Vergabeunterlagen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben waren, nachgefordert werden. Im Fall der Nachforderung müssen diese Unterlagen innerhalb einer Frist von 6 Werktagen nach Aufforderung eingegangen sein; nach fruchtlosem Fristablauf erfolgt zwingend ein Ausschluss des Teilnahmeantrags.
4) Zur Erläuterung von Honorarfragen wird der Erlass des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 5.8.2019 beigefügt.
5) Das beigefügte Vertragsmuster (VM2/1) nebst Hinweisen (VM2/0) ersetzt - auf der Grundlage der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zur HOAI (Urteil vom 4.7.2019, C-377/17) - das bisherige Vertragsmuster der RBBau. Die darin enthaltenen Änderungen werden kurzfristig in die übrigen Vertragsmuster der RBBau übernommen. Diese Muster werden dem Vertrag mit dem gemäß dieser Ausschreibung bezuschlagten Auftragnehmer zugrunde gelegt.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YC1D6ZD
Gemäß §§ 160, 134, 135 GWB