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Timestamp: 2017-07-27 20:47:15
Document Index: 95255509

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16']

Abmahnung durch Rechtsanwalt Andreas Möckel im Auftrag von Herrn Georg Markgraf wegen Verstoßes gegen § 16a EnEV – Pflichtangaben in Immobilienanzeigen » Schreiner Lederer Rechtsanwälte GbR
Abmahnung durch Rechtsanwalt Andreas Möckel im Auftrag von Herrn Georg Markgraf wegen Verstoßes gegen § 16a EnEV – Pflichtangaben in ImmobilienanzeigenStart Abmahnung, Aktuelle Nachrichten, UWG, Verbraucherschutz, Wettbewerbsrecht Abmahnung durch Rechtsanwalt Andreas Möckel im Auftrag von Herrn Georg Markgraf wegen Verstoßes gegen § 16a EnEV – Pflichtangaben in Immobilienanzeigen	Abmahnung durch Rechtsanwalt Andreas Möckel im Auftrag von Herrn Georg Markgraf wegen Verstoßes gegen § 16a EnEV – Pflichtangaben in Immobilienanzeigen
Aktuell liegt mir eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung wegen eines angeblichen Verstoßes gegen § 16a EnEV – Pflichtangaben in Immobilienanzeigen zur Bearbeitung vor. Auf Grundlage des angeblichen Rechtsverstoßes werden die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und Kostenerstattung verlangt.
Die Abmahnung wird durch Herrn Rechtsanwalt Andreas Möckel ausgesprochen, der für Herrn Georg Markgraf tätig ist. Dieser ist nach den Angaben des Abmahnschreibens Makler und Vermieter und wendet sich gegen ein Maklerbüro, konkret eine angeblich unvollständige Angabe im Rahmen einer Immobilienanzeige desselben.
§ 16a EnEV – Pflichtangaben in Immobilienanzeigen – was ist das genau?
Nach der gesetzlichen Regelung hat der Verkäufer einer Immobilie – sofern vor dem Verkauf der Immobilie eine Anzeige in kommerziellen Medien aufgegeben wird – diverse Pflichtangaben zu machen. Es ist allerdings höchst umstritten, ob diese Pflicht auch für Makler gilt. Das Gesetz spricht insoweit ausdrücklich nur den Verkäufer an; der Makler ist indessen nur Vermittler. Bislang liegen zu dieser Frage divergierende Gerichtsentscheidungen vor; eine höchstrichterliche Klärung steht aus.
Hauptsächlich geht es um die erhobenen Unterlassungsansprüche. Unterlassungsansprüche dienen allgemein dazu, ein rechtswidriges Verhalten abzustellen. Wenn dieser Anspruch besteht, so kann dieser zum Beispiel durch die Abgabe einer Unterlassungserklärung erfüllt werden. Es reicht grundsätzlich nicht aus, den Rechtsverstoß nur abzustellen.
Ein wichtiger Anspruch ist der auf Kostenerstattung. Es geht hierbei darum, die Kosten einer berechtigten Abmahnung gegenüber dem Rechtsverletzer geltend zu machen. Außerdem regelt das Gesetz Ansprüche auf Auskunft, Schadenersatz oder Gewinnabschöpfung.
Der mit einer Abmahnung verbundene Unterlassungsanspruch ist der wichtigste Punkt, den es zu klären gilt. Das hat sowohl rechtliche als auch finanzielle Gründe. Rechtlich und bezogen auf den Unterlassungsanspruch geht es vor allem um die Frage, ob Unterlassungsklage oder einstweilige Verfügung drohen. Sowohl einstweilige Verfügung als auch ein Hauptsacheverfahren lösen im Regelfall nicht unerhebliche Kosten aus. Langfristig muss andererseits bedacht werden, dass nach einer abgegebenen Unterlassungserklärung bei einem erneuten Verstoß eine Unterlassungsstrafe drohen kann.
Möglich sind zum Beispiel die Abgabe einer eigenen Unterlassungserklärung oder auch die Inkaufnahme eines gerichtlichen Verfahrens. Für den Einzelfall kann hier keine pauschale Antwort gegeben werden. Grundsätzlich müssen Sachverhalt und Rechtslage umfassend geprüft werden, ehe eine Reaktion erfolgt. Hierfür sollte anwaltlicher Rat herangezogen werden. Auch wenn oder gerade weil die Fristen kurz erscheinen, muss rasch reagiert werden. Nach Fristablauf droht ein gerichtliches Verfahren.
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