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Timestamp: 2016-10-23 22:10:46
Document Index: 367960739

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 113', 'BGE', 'Art. 116', 'Art. 106', 'Art. 117', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 27', 'Art. 115', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 118', 'Art. 116', 'Art. 118', 'Art. 100', 'Art. 118', 'Art. 99', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 111', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 110', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 116', 'Art. 118', 'Art. 97', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 106', 'Art. 117', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 116', 'Art. 67', 'BGE', 'Art. 68']

2C_632/2013 (08.07.2014)
2C_632/2013 � � Urteil vom 8. Ju li 2014
Bundesrichter Seiler,Donzallaz,
Stadelmann,Kneub�hler,
Advokaten-Pr�fungsbeh�rde Basel-Stadt, B�umleingasse 1, 4051 Basel.
Advokaturexamen,
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 23. Mai 2013.
A.________ hat im Fr�hjahr 2012 das Anwaltsexamen im Kanton Basel-Stadt abgelegt und die schriftliche Pr�fung bestanden. Am 11. Juni 2012 teilte ihm die Advokaten-Pr�fungsbeh�rde Basel-Stadt mit, dass er in der am selben Tag durchgef�hrten m�ndlichen Pr�fungdreiungen�gende Noten erzielt und das Examen somit nicht bestanden habe.
Gegen diese Verf�gung gelangte A.________ mit Rekurs an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Dieses wies den Rekurs mit Urteil vom 23. Mai 2013 ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Eingabe vom 8. Juli 2013 erhebt A.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sowie subsidi�re Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht. Er beantragt, das Urteil der Vorinstanz vom 23. Mai 2013 sei aufzuheben, und die Sache sei zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt und die Advokaten-Pr�fungsbeh�rde Basel-Stadt verzichten auf eine Vernehmlassung und schliessen auf Abweisung der Beschwerde. In einer weiteren Eingabe vom 14. Oktober 2013 hielt der Beschwerdef�hrer an seinen Antr�gen fest.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und die subsidi�re Verfassungsbeschwerde wurden in einer Eingabe unter Einhaltung der gesetzlichen Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereicht und richten sich gegen einen Entscheid einer letzten oberen kantonalen Instanz in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts.
1.2.�Der angefochtene Entscheid hat das Nichtbestehen einer Anwaltspr�fung und damit das Ergebnis einer F�higkeitsbewertung zum Gegenstand. Er kann in Anwendung des Ausschlussgrundes von Art. 83 lit. t BGG nicht mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten werden (BGE 136 I 229 E. 1 S. 231; H�BERLI, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 296 zu Art. 83). Auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kannnicht eingetreten werden.
1.3.�Offen steht dagegen grunds�tzlich die subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG; BGE 136 I 229 E. 2 S. 231 ff.; Urteil 2D_36/2013 vom 20. Januar 2014 E. 2.1). Mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde kann ausschliesslich die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 116 BGG). Die Verletzung von Grundrechten pr�ft das Bundesgericht nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist; es gilt eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; Urteil 2D_34/2012 vom 26. Oktober 2012 E. 1.2). Nicht einzutreten ist auf die R�ge der Verletzung einfachen kantonalen Gesetzesrechts, wonach die Vorinstanz kantonales Recht �ber Pr�fungen in Humanmedizin verletzt habe und gem�ss kantonalen Regelungen in einigen Kantonen die m�ndlichen Pr�fungen �ffentlich seien. Nicht einzutreten ist weiter auf die R�ge der Verletzung von Art. 6 EMRK und Art. 27 BV, insofern diese pauschal mit einer Willk�rlichkeit und Gesetzeswidrigkeit des verwaltungsbeh�rdlichen Verfahrens begr�ndet wird.
1.4.�Zur Verfassungsbeschwerde legitimiert ist, wer ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids hat (Art. 115 lit. b BGG). Die massgeblichen rechtlich gesch�tzten Interessen k�nnen sich unmittelbar aus bundesverfassungsrechtlichen Verfahrensgarantien oder aus einem als verletzt ger�gten speziellen Grundrecht ergeben, sofern es auf dem Gebiet liegt, das die betreffende Verfassungsbestimmung beschl�gt (BGE 136 I 229 E. 3.2 S. 235, Urteil 2D_36/2013 vom 20. Januar 2014 E. 2.2). Der Beschwerdef�hrer hat einen Anspruch auf Erteilung des Anwaltspatents bei bestandener Pr�fung. Er erhebt die R�ge, der angefochtene Entscheid verletze die Rechtsweggarantie (Art. 29a BV), seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV), die Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV), das Willk�rverbot (Art. 9 BV) und die verfahrensrechtlichen Garantien gem�ss Art. 29 Abs. 1 BV (�berspitzter Formalismus) und Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist grunds�tzlich einzutreten.
1.5.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 118 BGG).Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 116 BGG beruht (Art. 118 Abs. 2 BGG). In der Beschwerdeschrift - und damit innert der gesetzlichen Beschwerdefrist (Art. 100 BGG) - ist darzulegen, dass die Vorinstanz den Sachverhalt unter Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte (Art. 118 i.V.m. 116 BGG) nicht oder unrichtig festgestellt hat (Urteil 2C_1196/2013 vom 21. Februar 2014 E. 1.7). Ob der Antrag des Beschwerdef�hrers auf Berichtigung der Datierungen im Sachverhalt ein eigentlicher neuer und damit unzul�ssiger Antrag (Art. 99 Abs. 2 BGG) oder als Sachverhaltsr�ge zu verstehen ist, kann deswegen offen bleiben, weil diese Datierungen inhaltlich keinen Einfluss auf den Verfahrensausgang vor Bundesgericht haben und damit unbeachtlich sind (Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.6.�Auf die Subeventualantr�ge auf Feststellung des Bestehens des schriftlichen Teils der Advokatenpr�fung und auf Anweisung an die Beschwerdegegnerin, bei bestandener m�ndlicher Pr�fung in einem anderen Kanton die Berufszulassung zu erteilen, kann nicht eingetreten werden. Streitgegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens kann in diesem Punkt nur die Frage sein, ob die Vorinstanz zu Recht im vorinstanzlichen Verfahren auf diese Antr�ge nicht eingetreten ist (BGE 135 II 38 E. 1.2 S. 41; Urteil 2C_272/2012 vom 9. Juli 2012 E. 1.1).
Der Beschwerdef�hrer beanstandet zun�chst das Nichteintreten auf diverse Eventual- und Subeventualbegehren.
2.1.�Die Vorinstanz ist auf den reformatorischen Eventualantrag des Beschwerdef�hrers, ihm sei die Berufszulassung zu erteilen, nicht eingetreten. Dass die Vorinstanz auf dem Gebiet der Anwaltspr�fungen nicht nur kassatorische, sondern auch reformatorische Urteile zu f�llen h�tte und somit in willk�rlicher Anwendung von kantonalem Verfahrensrecht auf den reformatorischen Antrag des Beschwerdef�hrers im vorinstanzlichen Verfahren nicht eingetreten sei, hat der Beschwerdef�hrer nicht dargelegt. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
2.2.�Das Nichteintreten auf den im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Subeventualantrag auf Feststellung der bestandenen schriftlichen Advokatenpr�fung ist im Ergebnis ebenfalls nicht zu beanstanden. Eine Pr�fung der Frage, ob die Vorinstanz die Legitimation des Beschwerdef�hrers im kantonalen Verfahren in diesem Punkt enger gefasst hat als durch Art. 89 Abs. 1 BGG vorgegeben (Art. 111 Abs. 1 BGG; Urteil 1C_314/2013 vom 8. November 2013 E. 2.3.1) ergibt, dass die im vorinstanzlichen Verfahren angefochtene Verf�gung diese Bescheinigung bereits enthielt und es dem Beschwerdef�hrer an einem praktischen Nutzen und damit an einem schutzw�rdigen Interesse als Sachurteilsvoraussetzung fehlte (BGE 140 II 214 E. 2.1 S. 218).
2.3.�Auch das Nichteintreten der Vorinstanz auf den weiteren Subeventualantrag auf Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zur Erteilung der Berufszulassung nach bestandener m�ndlicher Pr�fung in einem anderen Kanton kann nicht beanstandet werden. Inwiefern die Vorinstanz mit der Begr�ndung, dieser Rechtsmittelantrag bewege sich ausserhalb der angefochtenen Verf�gung, welche den Rahmen des Streitgegenstandes vorgebe, den Begriff des Streitgegenstandes verkannt haben soll, ist nicht dargelegt.
Die Vorinstanz hat die materielle R�ge des Beschwerdef�hrers, wonach seine Leistungen allenfalls zu Unrecht als ungen�gend bewertet worden seien, mit der Begr�ndung nicht behandelt, diese R�ge sei erst mit der Replik und damit gest�tzt auf eine gegen�ber der Rekursschrift erweiterten Sachverhaltsbasis erhoben worden. In Anwendung der Eventualmaxime sei diese R�ge und die mit Eingabe vom 18. M�rz 2013 erhobenen R�gen versp�tet erfolgt (� 16 Abs. 3 des Gesetzes des Kantons Basel-Stadt �ber die Verfassungs- und Verwaltungsrechtspflege vom 14. Juni 1928 [VRPG/BS]); h�tte der Beschwerdef�hrer Anlass zu materiellen R�gen zur Beurteilung seiner Pr�fung gehabt, so h�tte er diese und die entsprechenden Beweisantr�ge bereits mit der Rekursbegr�ndung erheben k�nnen und auch m�ssen (� 16 Abs. 2 VRPG/BS). Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Eventualmaxime �berspitzt formalistisch angewendet und die fehlende materielle Auseinandersetzung mit der vorgebrachten R�ge bewirke eine Verweigerung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV), sei treuwidrig (Art. 9 BV), mit �berspitzt formalistischer Begr�ndung erfolgt (Art. 29 Abs. 2 BV) und verstosse gegen Art. 29a BV sowie gegen Art. 6 EMRK.
3.1.�In Umsetzung der Rechtsweggarantie von Art. 29a BV schreibt Art. 110 BGG den unmittelbaren Vorinstanzen des Bundesgerichts die Anwendung des massgebenden Rechts von Amtes wegen und die freie Pr�fung des Sachverhalts vor. Die unmittelbaren Vorinstanzen des Bundesgerichts haben sich somit grunds�tzlich auch mit einer im Laufe des Rechtsmittelverfahrens angepassten rechtlichen Argumentation auseinanderzusetzen; in einer im Rahmen des Streitgegenstands (definiert nach dem Anfechtungsobjekt und den Rechtsmittelantr�gen) angepassten rechtlichen Argumentation liegt kein unzul�ssiges Novum (BGE 136 V 268 E. 4.5 S. 277; Urteil 2C_961/2013 vom 29. April 2014 E. 3.3; MEYER/DORMANN, Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 23 zu Art. 99 BGG). Der Zeitpunkt, bis zu welchem die zur St�tzung der rechtlichen R�gen erheblichen Tatsachen in einem der Untersuchungsmaxime unterstehenden Verfahren in den Prozess eingebracht werden k�nnen, ist im vorliegenden Verfahren nicht ausschlaggebend.
3.2.�Eine richterliche Instanz �berpr�ft eine materielle Bewertung eines Examens nur mit besonderer Zur�ckhaltung. Sie schreitet erst ein, wenn sich die Pr�fungsbeh�rde von sachfremden oder sonstwie offensichtlich unhaltbaren Erw�gungen hat leiten lassen, so dass deren Entscheid unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten als nicht mehr vertretbar erscheint (BGE 136 I 229 E. 5.4.1 S. 237). Ein Beschwerdef�hrer hat somit darzutun, dass die Bewertung offensichtlich unhaltbar ist oder auf einer krassen Fehleinsch�tzung beruht.
�Dies hat der Beschwerdef�hrer im vorinstanzlichen Verfahren nicht geltend gemacht. Der Beurteilungsspielraum, den die richterlichen Instanzen einer Pr�fungsbeh�rde einr�umen, h�tte einer vorinstanzlichen �berpr�fung der R�gen des Beschwerdef�hrers, seine Pr�fung sei allenfalls zu Unrecht als ungen�gend bewertet worden und seine Noten seien unangemessen, entgegen gestanden. Indem die Vorinstanz das angesichts einer zul�ssigen Kognitionsbeschr�nkung nicht entscheiderhebliche rechtliche Vorbringen des Beschwerdef�hrers unber�cksichtigt liess, hat sie zumindest im Ergebnis das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht verletzt (BGE 138 IV 81 E. 2.2 S. 84; Urteil 1C_534/2012 vom 16. Juli 2013 E. 2.5; Urteil 2C_588/2013 vom 20. November 2013 E. 3.2). Das angefochtene vorinstanzliche Urteil erweist sich damit weder als treuwidrig (Art. 9 BV) noch als �berspitzt formalistisch begr�ndet (Art. 29 Abs. 1 BV) und verst�sst, angesichts der gebotenen Zur�ckhaltung bei der richterlichen �berpr�fung von Pr�fungsentscheiden, nicht gegen Art. 29a BV ( K�LZ/H�NER/BERTSCHI, Verwaltungsrechtsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N. 185; KLEY, in: St. Galler Kommentar zur schweizerischen Bundesverfassung, 2. Aufl. 2008, N. 11 zu Art. 29a BV). Eine Verletzung von Art. 6 EMRK liegt bereits deswegen nicht vor, weil bei materiellen R�gen gegen Pr�fungsentscheide keine "Streitigkeit" im konventionsrechtlichen Sinn besteht (BGE 131 I 467 E. 2.9 S. 473).
Der Beschwerdef�hrer r�gt, das durchgef�hrte Pr�fungsverfahren gen�ge den rechtsstaatlichen Anforderungen nicht. Das Fehlen einer Protokollierung derm�ndlichen Pr�fungen laufe auf eine Beweislastumkehr zu Lasten der gepr�ften Person hinaus. Dadurch w�rde der Pr�fungsbeh�rde ein "Blankoschein" ausgestellt, welcher den Verfahrensgarantien der Bundesverfassung und der EMRK sowie dem Rechtsgleichheitsprinzip und dem Willk�rverbot nicht standhalten k�nne.
4.1.�Als wichtiger Teilaspekt des allgemeinen Grundsatzes des fairen Verfahrens (Art. 29 Abs. 1 BV) ist der Anspruch auf rechtliches Geh�reigens in Art. 29 Abs. 2 BV verankert worden (BGE 133 I 100 E. 4.5 S. 103; 129 I 85 E. 4.1 S. 88). Er garantiert als prozessorientiertes Mitwirkungsrecht das Recht der Verfahrensparteien auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der Entscheidfindung (BGE 126 V 130 E. 2b S. 132). Die Aus�bung von prozessualen Mitwirkungsrechten, insbesondere des Beweisf�hrungsrechts, setzt die M�glichkeit einer Akteneinsichtsnahme voraus, welche ihrerseits auf einer Aktenf�hrungspflicht der Verwaltung beruht (BGE 132 II 485 E. 3.2 S. 494; 130 II 473 E. 4.1 S. 477; WALDMANN/OESCHGER, in: Praxiskommentar zum Bundesgesetz �ber das Verwaltungsverfahren, 2009, N. 34 zu Art. 26).
4.2.�Es entspricht denn auch einem aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r abgeleiteten allgemeinen Verfahrensgrundsatz, dass entscheidrelevante Tatsachen und Ergebnisse schriftlich zu protokollieren sind. Der Umfang der Protokollierungspflicht hat sich an ihrem Zweck - derGarantie der prozessorientierten Mitwirkungsrechte der Parteien - auszurichten und h�ngt von den konkreten Umst�nden des Einzelfalls ab (BGE 130 II 473 E. 4.2 S. 478; 124 V 389 E. 3 S. 390).F�r m�ndliche Examen l�sst sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aus Art. 29 Abs. 2 BV keine eigentliche Protokollierungspflicht ableiten (Urteil 2P.23/2004 vom 13. August 2004 E. 2.4). Die verfassungsrechtlichen Anforderungen an ein rechtsstaatliches Verfahren sind erf�llt, wenn anhand von gen�gend pr�zisen internen Notizen oder m�ndlichen Angaben der Ablauf der Pr�fung vor einer Rechtsmittelinstanz rekonstruiert werden kann und dieser erm�glicht wird, die Bewertung zu beurteilen. Daf�r k�nnen s�mtliche zu diesem Zweck tauglichen Hilfsmittel wie interne Notizen, Pr�fungsprotokolle �ber die gestellten Fragen und die unzutreffenden Antworten sowie Aufzeichnungen oder Aussagen des Pr�fungsexperten anl�sslich der Verhandlungen vor der Rechtsmittelinstanz selbst eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass sich die durch die Rechtsmittelinstanz ausge�bte �berpr�fung der Beurteilung mangels pr�ziser Angaben nicht als eine blosse Formalie erweist, sondern dem Kandidaten die Gr�nde f�r das Nichtbestehen der Pr�fung nachvollziehbar dargelegt werden, wodurch ihm zum einen eine bessere Vorbereitung f�r die n�chste Session oder dessen Verarbeitung erleichtert werden soll, falls sich dieses als definitiv erweist, und zum anderen eine Anfechtung und justizielle Kontrolle des Pr�fungsentscheids �berhaupt erst erm�glicht wird. Erweist sich eine �berpr�fung des Examens als undurchf�hrbar, so ist Art. 29 Abs. 2 BV verletzt (Urteil 2C_463/2012 vom 28. November 2012 E. 2.2).
4.3.�Mit dem Beschwerdef�hrer ist davon auszugehen, dass sein verfassungsm�ssiger Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt ist, wenn die Rechtsmittelinstanz wegen fehlender Angaben zum Pr�fungsablauf nicht in der Lage ist, die Bewertung der Pr�fung auf Einhaltung der Anforderungen der verfassungsrechtlichen Minimalgarantien hin zu �berpr�fen. Der Beschwerdef�hrer macht jedoch nicht geltend, dass die Bewertung seiner Pr�fung als ungen�gend auf Grund von sachfremden oder sonst wie offensichtlich unhaltbaren Erw�gungen erfolgt sei. In verfahrensrechtlicher Hinsicht r�gt er, das Verfahren der Notenvergabe sei wegen einer rechtsungleich erfolgten nachtr�glichen Korrektur der Pr�fungsresultate als willk�rlich zu werten. Gem�ss der vom Beschwerdef�hrer nicht rechtsgen�gend (Art. 116 BGG und Art. 118 BGG) ger�gten und f�r das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung liegen keine Anhaltspunkte f�r eine nachtr�gliche �nderung der Noten des Beschwerdef�hrers anl�sslich der Notenkonferenz vor. Weder die falsche Datierung des Pr�fungsbescheids noch die angebliche Nennung einer unrichtigen Person als Experte sind als fundierte Hinweise auf eine nachtr�gliche �nderung der an der m�ndlichen Pr�fung erteilten Noten zu werten. Diese Sachverhaltsr�gen sind f�r den Verfahrensausgang unerheblich und damit unbeachtlich (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die im Zusammenhang mit einer nachtr�glichen �nderung der Noten des Beschwerdef�hrers f�r seine m�ndlichen Pr�fungen erhobenen R�gen (Art. 8 Abs. 2 BV, Art. 9 BV, Art. 29 BV) erweisen sich als unbegr�ndet. Dass das �ffentlichkeitsprinzip gem�ss � 75 der Verfassung des Kantons Basel Stadt (KV/BS) f�r m�ndliche Pr�fungen einen �ber Art. 29 Abs. 2 BV hinausgehenden verfassungsrechtlichen Anspruch begr�nden w�rde, ist nicht rechtsgen�gend dargelegt (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG).
�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe den Beweisantrag des Beschwerdef�hrers auf Edition der Pr�fungsstatistiken der letzten vier Pr�fungssessionen ohne Begr�ndung nicht abgenommen und dadurch sein verfassungsm�ssiges Recht auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt.
�Die Vorinstanz hat dem Beweisantrag des Beschwerdef�hrers mit der Begr�ndung nicht entsprochen, dass die Ergebnisse einer Pr�fung aus sich selbst heraus und nicht im Vergleich mit anderen Pr�fungsergebnissen zu bewerten seien; im �brigen sei unklar, was der Beschwerdef�hrer aus einer Abweichung der Benotung von einer Normalverteilung f�r sich selbst ableiten k�nne. Wird ein Beweisantrag wegen Untauglichkeit des beantragten Beweismittels zur Untermauerung einer umstrittenen Tatsache oder in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung nicht abgenommen, so liegt darin keine Verletzung des verfassungsm�ssigen Rechts auf Beweis (Art. 29 Abs. 2 BV;BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet. Den weiteren, im Zusammenhang mit einer statistischen Normalverteilung begr�ndeten R�gen kommt deswegen keine selbstst�ndige Bedeutung zu, als mit der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde nur die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden kann (Art. 116 BGG).
Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde erweist sich als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'000.-- dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen und ist die beantragte Neufestsetzung der vorinstanzlichen Gerichtskosten ausgeschlossen (Art. 67 BGG; Urteil 5A_636/2011 vom 10. Februar 2012 E. 7 nicht publ. in BGE 138 III 193). Eine Parteientsch�digung ist nicht auszurichten (Art. 68 BGG).
Die subsidi�re Verfassungsbeschwerdewirdabgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.