Source: http://www.juraforum.de/gesetze/stpo/119
Timestamp: 2013-06-18 20:50:47
Document Index: 92697857

Matched Legal Cases: ['§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 112', '§ 148', '§ 38', '§ 53', '§ 119', '§ 116', '§ 117', '§ 118', '§ 118', '§ 118', '§ 119', '§ 119', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 122', '§ 119', '§ 94', '§ 94', '§ 94', '§ 146', '§ 23', '§ 119', '§ 23', '§ 23', '§ 109', '§ 109', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 114', '§ 115', '§ 126', '§ 453', '§ 119', '§ 119']

§ 119 StPO - Gesetze - JuraForum.de
JuraForum.de > Gesetze > StPO > § 119 StPO Stand: 17.06.2013§ 119 StPO Strafprozeßordnung
Festnahme)(1) Soweit dies zur Abwehr einer Flucht-, Verdunkelungs- oder Wiederholungsgefahr (§§ 112, 112a) erforderlich ist, können einem inhaftierten Beschuldigten Beschränkungen auferlegt werden. Insbesondere kann angeordnet werden, dass 1.der Empfang von Besuchen und die Telekommunikation der Erlaubnis bedürfen,2.Besuche, Telekommunikation sowie der Schrift- und Paketverkehr zu überwachen sind,3.die Übergabe von Gegenständen bei Besuchen der Erlaubnis bedarf,4.der Beschuldigte von einzelnen oder allen anderen Inhaftierten getrennt wird,5.die gemeinsame Unterbringung und der gemeinsame Aufenthalt mit anderen Inhaftierten eingeschränkt oder ausgeschlossen werden.Die Anordnungen trifft das Gericht. Kann dessen Anordnung nicht rechtzeitig herbeigeführt werden, kann die Staatsanwaltschaft oder die Vollzugsanstalt eine vorläufige Anordnung treffen. Die Anordnung ist dem Gericht binnen drei Werktagen zur Genehmigung vorzulegen, es sei denn, sie hat sich zwischenzeitlich erledigt. Der Beschuldigte ist über Anordnungen in Kenntnis zu setzen. Die Anordnung nach Satz 2 Nr. 2 schließt die Ermächtigung ein, Besuche und Telekommunikation abzubrechen sowie Schreiben und Pakete anzuhalten.
(4) Die §§ 148, 148a bleiben unberührt. Sie gelten entsprechend für den Verkehr des Beschuldigten mit 1.der für ihn zuständigen Bewährungshilfe,2.der für ihn zuständigen Führungsaufsichtsstelle,3.der für ihn zuständigen Gerichtshilfe,4.den Volksvertretungen des Bundes und der Länder,5.dem Bundesverfassungsgericht und dem für ihn zuständigen Landesverfassungsgericht,6.dem für ihn zuständigen Bürgerbeauftragten eines Landes,7.dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, den für die Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften über den Datenschutz in den Ländern zuständigen Stellen der Länder und den Aufsichtsbehörden nach § 38 des Bundesdatenschutzgesetzes,8.dem Europäischen Parlament,9.dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte,10.dem Europäischen Gerichtshof,11.dem Europäischen Datenschutzbeauftragten,12.dem Europäischen Bürgerbeauftragten,13.dem Europäischen Ausschuss zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe,14.der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz,15.dem Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen,16.den Ausschüssen der Vereinten Nationen für die Beseitigung der Rassendiskriminierung und für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau,17.dem Ausschuss der Vereinten Nationen gegen Folter, dem zugehörigen Unterausschuss zur Verhütung von Folter und den entsprechenden Nationalen Präventionsmechanismen,18.den in § 53 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 4 genannten Personen in Bezug auf die dort bezeichneten Inhalte,19.soweit das Gericht nichts anderes anordnet, a)den Beiräten bei den Justizvollzugsanstalten undb)der konsularischen Vertretung seines Heimatstaates.Die Maßnahmen, die erforderlich sind, um das Vorliegen der Voraussetzungen nach den Sätzen 1 und 2 festzustellen, trifft die nach Absatz 2 zuständige Stelle.
Weitere Vorschriften um § 119 StPO§ 116b § 117 § 118 § 118a § 118b § 119 § 119a § 120 § 121 § 122 § 122a Entscheidungen zu § 119 StPOOLG-HAMBURG, 28.04.2009, 2 Ws 85/091. Der Beschluss des Vorsitzenden einer Großen Strafkammer, einen ihm im Rahmen der haftrichterlichen Briefkontrolle vorgelegten Brief wegen dessen möglicher Bedeutung für die Untersuchung und wegen versuchter Einflussnahme auf das Aussageverhalten einer Zeugin zu "beschlagnahmen", beinhaltet neben einer Beschlagnahme gemäß § 94...OLG-HAMBURG, 28.04.2009, 2 Ws 86/091. Der Beschluss des Vorsitzenden einer Großen Strafkammer, einen ihm im Rahmen der haftrichterlichen Briefkontrolle vorgelegten Brief wegen dessen möglicher Bedeutung für die Untersuchung und wegen versuchter Einflussnahme auf das Aussageverhalten einer Zeugin zu "beschlagnahmen", beinhaltet neben einer Beschlagnahme gemäß § 94...OLG-HAMBURG, 28.04.2009, 2 Ws 90/091. Der Beschluss des Vorsitzenden einer Großen Strafkammer, einen ihm im Rahmen der haftrichterlichen Briefkontrolle vorgelegten Brief wegen dessen möglicher Bedeutung für die Untersuchung und wegen versuchter Einflussnahme auf das Aussageverhalten einer Zeugin zu "beschlagnahmen", beinhaltet neben einer Beschlagnahme gemäß § 94...OLG-HAMM, 13.01.2009, 2 Ws 388/081. Zum fortwirkenden schutzwürdigen Interesse und verfassungsrechtlichen Fragen bei der Beschlagnahme von Briefen von Untersuchungshaftgefangenen.
2. Zur Beschlagnahme von Briefen eines U-Haft-Gefangenen.OLG-HAMM, 15.07.2008, 1 Ws 472/08Zu den Voraussetzungen für die Anordnung einer akustischen Besuchsüberwachung.OLG-HAMM, 15.07.2008, 1 Ws 469/08Zu den Voraussetzungen für die Anordnung einer akustischen Besuchsüberwachung.OLG-OLDENBURG, 12.02.2008, 1 Ws 87/08Der Senat hält die in §§ 146 Abs. 3. 134 Abs. 1 Nr. 1 NJVollzG getroffene Regelung der gerichtlichen Zuständigkeit für die Überprüfung des Schriftwechsels von Untersuchungsgefangenen für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, weil dem Land Niedersachsen insoweit die Gesetzgebungsbefugnis fehlt. Er legt die Sache deshalb gemäß...OLG-HAMM, 22.01.2008, 3 Ws 23/08Zu den Anforderungen an eine akustische Besuchsübewachung.OLG-HAMM, 12.01.2008, 3 Ws 26/08Zur Frage des Vorliegens sachlicher Gründe, um ggf. vom Gebot der strikten Trennung von Untersuchungshaftgefangenen und Strafgefangenen abzusehen.KAMMERGERICHT-BERLIN, 14.06.2007, 1 AR 778/07 - 4 Ws 76/07In aller Regel wird dem Bedürfnis und dem Anspruch eines Untersuchungsgefangenen auf Kontakte zur Außenwelt hinreichend durch das Recht auf Besuche und Schriftverkehr Rechnung getragen. Die Benutzung des Anstaltstelefons durch Gefangene kann daher wegen des damit verbundenen personellen und organisatorischen Aufwandes regelmäßig...OLG-KOELN, 09.03.2007, 2 Ws 58/07Zu den Voraussetzungen der Verlegung eines Untersuchungsgefangenen im Interesse der Aufrechterhaltung der Ordnung in der Justizvollzugsanstalt.OLG-HAMM, 18.01.2007, 1 Ws 36/07Zur Frage der Zulässigkeit der Trennung des in Untersuchungshaft befindlichen Angeklagten in der Justizvollzugsanstalt von anderen Strafgefangenen.OLG-HAMM, 22.08.2006, 1 VAs 73 - 78/06Maßnahmen im Rahmen des Vollzugs der Untersuchungshaft können nur dann Gegenstand eines zulässigen Antrages nach § 23 Abs. 1 Satz 2 EGGVG sein, wenn sie - was in der Regel jedoch nicht der Fall ist - der Entscheidungszuständigkeit des Haftrichters nach § 119 Abs. 6 S. 1 StPO entzogen sind.OLG-FRANKFURT, 08.08.2006, 3 Ws 730/061. Eine Dauerbesuchserlaubnis kann aufgrund des erforderlichen organisatorischen Aufwandes, der einen erheblichen Eingriff in den üblichen Ablauf einer Justizvollzugsanstalt darstellt, regelmäßig nicht erteilt werden.
2. Ausnahmsweise muss einem psychiatrischen Sachverständiger zur Erstellung eines Gutachtens zur Frage...KAMMERGERICHT-BERLIN, 26.09.2005, 1 AR 1147/05 - 4 Ws 133/05Zu den Voraussetzungen einer akustischen Überwachung von Gesprächen zwischen einer Untersuchungsgefangenen und Familienangehörigen.OLG-OLDENBURG, 14.06.2005, 1 Ws 304/05Zur Zulässigkeit einer Disziplinarstrafe gegen einen Untersuchungsgefangenen wegen dessen Weigerung, zur Überprüfung auf einen Drogenkonsum eine Urinprobe abzugeben.OLG-FRANKFURT, 11.03.2005, 3 VAs 8/051. Beanstandet der Untersuchungsgefangene, er habe keine oder keine ausreichende ärztliche, insbesondere medikamentöse Versorgung erhalten, so ist der Rechtsweg nach §§ 23 ff. EGGVG eröffnet.
2. Im Falle der mündlichen Ablehnung der begehrten Maßnahme - hier Verweigerung eines bestimmten Medikaments - ist der Antrag auf...OLG-HAMBURG, 12.11.2004, 2 Ws 214/041. Über die Beschäftigung eines Untersuchungsgefangenen in der Vollzugsanstalt entscheidet der Anstaltsleiter. Gegen dessen Entscheidung ist der Antrag auf gerichtliche Entscheidung nach § 23 Abs. 1 EGGVG statthaft.
2. Der Anstaltsleiter bedarf für die Gestattung der Beschäftigung der Zustimmung des Haftrichters jedenfalls,...OLG-THUERINGEN, 08.11.2004, 1 Ws 292/04Keine Zuständigkeit der Strafvollstreckungskammer gem. §§ 109 StVollzG bei Beanstandung der Unterbringung während der Untersuchungshaft
Keine Beschwerde an Rechtsbeschwerdegericht wegen Versagung der Prozesskostenhilfe für Antrag nach §§ 109 ff StVollzG durch StrafvollstreckungskammerOLG-HAMM, 12.10.2004, 1 VAs 51/04Für die Entscheidung, einem Rechtsanwalt als Verteidiger bei Besuchen des Untersuchungsgefangenen in der Justizvollzugsanstalt die Mitnahme des Laptops zu gestatten ist, ist nach § 119 Abs. 6 Satz 1 StPO der Haftrichter zuständig.mehr Entscheidungen anzeigenErwähnungen von § 119 StPO in anderen VorschriftenFolgende Vorschriften verweisen auf § 119 StPO:
Neunter Abschnitt (Verhaftung und vorläufige
§ 114d § 115 § 126 Siebentes Buch (Strafvollstreckung und Kosten des
§ 453c Gesetz über den Vollzug der Freiheitsstrafe und der freiheitsentziehenden Maßregeln der Besserung und Sicherung (StVollzG)
Erster Titel (Vollzug des Strafarrestes in
Justizvollzugsanstalten)
Zweiter Titel (Vollzug von Ordnungs-, Sicherungs-,
Zwangs- und Erzwingungshaft)
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