Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/370057_B_15neu_Ost-Sued-Umfahrung_Landshut_Bauwerk_K_481_Grundwasserwanne_mit_Bruecke_St_2074_2017_Landshut
Timestamp: 2019-05-20 23:15:42
Document Index: 304895211

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 62', '§ 46', '§ 21', '§ 21', '§ 19']

Öffentliche Ausschreibung 2017 B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut: Bauwerk K 48/1 Grundwasserwanne mit Brücke St 2074, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung. Referenznummer der Bekanntmachung: B16E7727001-04 2017-07-12
B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut: Bauwerk K 48/1 Grundwasserwanne mit Brücke St 2074, ...
B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut: Bauwerk K 48/1 Grundwasserwanne mit Brücke St 2074, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung. Referenznummer der Bekanntmachung: B16E7727001-04
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B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut: Bauwerk K 48/1 Grundwasserwanne mit Brücke St 2074, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung.
Referenznummer der Bekanntmachung: B16E7727001-04
Maßnahme: B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut, Bauwerk K 48/1 Grundwasserwanne mit Brücke St 2074
- Objektplanung Ingenieurbauwerke (Leistungsphase 3 HOAI und optional Leistungsphase 6 und 8 HOAI)
- Tragwerksplanung (Leistungsphase 3 HOAI und optional Leistungsphase 6 HOAI)
Bauwerk: Die Bauwerkslänge beträgt ca. 550 m. Insgesamt soll das Bauwerk aus wirtschaftlichen und hydrogeologischen Gründen möglichst oberflächennah verlaufen und das anstehende Grundwasser so wenig wie möglich beeinflussen.
Das Staatliche Bauamt Landshut beabsichtigt, die B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut als Ortsumfahrung von Landshut zu realisieren. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung einer Grundwasserwanne (Bauwerk BW 48/1) sowie der Brücke St 2074 im Zuge der B 15neu.
Die Ortsumfahrung Landshut beginnt östlich von Landshut an der Anschlussstelle A 92 bei Ohu und erstreckt sich weiter nach Süden bis zum Anschluss an die B 15 Bestand bei Hachelstuhl.
Die zu planende Grundwasserwanne soll im Streckenverlauf der B 15neu im BA I (Anschlussstelle A 92 bis zur Kreuzung mit der Kreisstraße LA 14) unmittelbar an den derzeit im Bau befindlichen Anschluss B 15neu / A 92 bei Essenbach anbinden und eine Länge von ca. 550 m aufweisen. Folgende Verkehrswege und Gewässer kreuzen die geplante Grundwasserwanne:
- Eisenbahnlinie DB Netz AG Landshut - Bayerisch Eisenstein (Überführung)
- Staatsstraße 2074 bei Ohu (Überführung)
- Gewässer Längenmühlbach
- Spartenquerungen (u.a. Gasleitung, Abwasser-/Wasserleitung)
Derzeit ist noch offen, ob die Grundwasserwanne in einem Teilabschnitt bei Ohu mit einer Überdeckelung oder als offenes Trogbauwerk ausgeführt wird. Insgesamt soll das Bauwerk aus wirtschaftlichen und hydrogeologischen Gründen möglichst oberflächennah verlaufen und das anstehende Grundwasser so wenig wie möglich beeinflussen. Das Baugrundgutachten sowie das hydrogeologische Gutachten werden nach Beauftragung dem jeweiligen Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens soll der Bauwerksentwurf (Lph. 3 der HOAI) des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerk für die Grundwasserwanne einschließlich der Überführung der Staatsstraße 2074 vergeben werden. Für die Grundwasserwanne wird der Mindestsatz der Honorarzone IV festgelegt, für die Überführung der St 2074 der Mindestsatz der Honorarzone III. Die vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten der Objektplanung des Ingenieurbauwerks Grundwasserwanne belaufen sich auf ca. 22,1 Mio. EUR und die der Überführung St 2074 auf ca. 0,625 Mio. EUR.
Für das Leistungsbild Tragwerksplanung soll ebenfalls die Entwurfsplanung (Lph.3 der HOAI) für die Grundwasserwanne einschließlich der Überführung der Staatsstraße 2074 vergeben werden. Für die Grundwasserwanne wird der Mindestsatz der Honorarzone IV festgelegt, für die Überführung der St 2074 der Mindestsatz der Honorarzone III. Die vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten der Tragwerksplanung Grundwasserwanne belaufen sich auf ca. 19,89 Mio. EUR und die der Überführung St 2074 auf ca. 0,563 Mio. EUR.
Im Ergebnis ist ein vollständiger Bauwerksentwurf nach RAB-Ing zu erarbeiten.
Die Leistungsphase 6 des jeweiligen Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerk und Tragwerksplanung für die Grundwasserwanne und die Überführung der St 2074 soll optional angeboten werden. Des Weiteren soll die Leistungsphase 3 und 6 des jeweiligen Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerk und Tragwerksplanung für die Überführung der Bahnlinie Landshut - Bayerisch Eisenstein sowie die Leistungsphase 8 Objektplanung Ingenieurbauwerk und die Örtliche Bauüberwachung für die Grundwasserwanne, Überführung St 2074 und Überführung Bahnlinie optional angeboten werden.
Für die Überführung der Bahnlinie wird für die Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerk und Tragwerksplanung der Mindestsatz der Honorarzone III festgelegt. Die vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten der Objektplanung des Ingenieurbauwerks für die Bahnüberführung belaufen sich auf ca. 0,9 Mio. EUR. Die vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten der Tragwerksplanung der Bahnüberführung belaufen sich auf ca. 0,7 Mio. EUR.
Die Planfeststellungsunterlagen der Strecke für den BA I werden parallel zur Objektplanung Ingenieurbauwerk und Tragwerksplanung der Grundwasserwanne erarbeitet.
- Bauwerk BW48/1 und Brücke St 2074 - Objektplanung Ingenieurbauwerk Leistungsphase 6 und 8 der HOAI
- Bauwerk BW48/1 und Brücke St 2074 - Tragwerksplanung Leistungsphase 6 der HOAI
- Bauwerk BW48/1 und Brücke St 2074 - Optionale Besondere Leistungen.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen:
- Leistungsstufe 1: Leistungsphase 3 der HOAI (Objektplanung Ingenieurbauwerke + Tragwerksplanung)
- Leistungsstufe 2: Leistungsphase 6 der HOAI (Objektplanung Ingenieurbauwerke + Tragwerksplanung)
- Leistungsstufe 3: Leistungsphase 8 der HOAI (Objektplanung Ingenieurbauwerke).
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der
- Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, beratender Ingenieur, Stadtplaner)
- Berechtigung der Erstellung des Standsicherheitsnachweises gemäß Art. 62 Abs. 2 BayBO
- erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes gemäß Art. 62 Abs. 2 Satz 3 BayBO durch Eintrag in einer eigenen Liste der Bayer. Architekten- oder Ingenieurekammer Bau.
- Ausbildung / Berufserfahrung.
Es ist der ("spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
Es wird ein Mindestjahresumsatz von 750.000 EUR gefordert.
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3.000.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 3.000.000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Ergänzend zu 4.3.1 und 4.3.8 des Bewerberbogens:
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 5,5 Jahren erbrachte Dienstleistungen aufzulisten. Die Ausführungsspanne wurde gem. § 46 Abs.3 Nr.1 zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs auf 5,5 Jahre erhöht.
- Beschreibung (Aufgabe, Leistungsbild und Leistungsphase),
- Beträge (Anrechenbare Herstellkosten)
- Daten (Erbringungszeitraum)
- Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Empfänger handelt) Die 1. und 2. Referenz wird nur gewertet, wenn diese mindestens die Lph. 3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke und die Lph. 3 der Tragwerksplanung für Grundwasserwannen oder Trogbauwerke oder Einhausungen oder Tunnel enthält und deren vollständige Leistungserbringung (Beginn und Abschluss der vom Unternehmen erbrachten Leistungsphasen) in den Jahren 2012 bis einschließlich 2017 erfolgte. Die 3. Referenz wird nur gewertet, wenn diese mindestens die Lph. 3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke und die Lph. 3 der Tragwerksplanung für Bahnüberführungen enthält und deren vollständige Leistungserbringung (Beginn und Abschluss der vom Unternehmen / dem Projektleiter erbrachten Leistungsphasen) in den Jahren 2012 bis einschließlich 2017 erfolgte.
Vom Unternehmen ist mindestens eine geeignete Referenz im Tätigkeitsbereich des Auftrags nachzuweisen, die in der vorgegebenen Ausführungsspanne erbracht wurde.
Die Referenzprojekte in den Bereichen Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung werden auch dann gewertet, wenn die Lph. 6, die Lph. 8 sowie die weiteren Unterkriterien nicht erbracht wurden. Können diese Leistungsphasen und/oder Unterkriterien nicht nachgewiesen werden, kann die Referenz nicht die volle Punktzahl erreichen. Die Abstufung und entsprechende Punktvergabe kann der Wertungsmatrix der Eignungskriterien entnommen werden.
Die Referenz des vorgesehenen Projektleiters (4.3.8) darf identisch sein mit einer der Referenzen des Unternehmens (4.3.1).
Werden mehr als drei Referenzen eingereicht, werden nur die ersten drei berücksichtigt.
Die Auflistung zu Nr. 4.3.8 ist auf max. eine Referenz für den Projektleiter zu beschränken.
- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.