Source: https://www.tierimrecht.org/de/recht/hunderecht/schwyz/
Timestamp: 2017-10-21 23:16:08
Document Index: 135145652

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 42', '§ 42', '§ 1', '§ 10', '§ 11']

Kantonales Gesetz über das Halten von Hunden vom 23. Juni 1983 (546.100)
Kantonale Jagd- und Wildschutzverordnung vom 20. Dezember 1989 (761.110)
Hunde sind so zu halten, dass sie weder Personen noch Tiere gefährden oder belästigen (§ 1 Abs. 1 Hundegesetz/SZ). In den Wohnzonen müssen Hunde nachts in einem Gebäude oder in einem geschlossenen Areal gehalten werden (§ 1 Abs. 2 Hundegesetz/SZ).
Für Hundehalter ist der Abschluss einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung obligatorisch (§ 1 Abs. 3 Hundegesetz/SZ).
In Dörfern, auf öffentlichen Strassen, Plätzen, Wegen oder in Parkanlagen sowie auf Wegen, die durch intensiv genutztes landwirtschaftliches Gebiet führen, ist Hundekot zu entfernen und zu beseitigen (§ 2 Abs. 2 Hundegesetz/SZ).
Für jeden im Kanton Schwyz gehaltenen, mindestens vier Monate alten Hund hat der Halter oder die Halterin jeweils im Januar der Wohngemeinde die Hundesteuer zu entrichten (§ 5 Hundegesetz/SZ). Die Steuer beträgt höchstens 40 Franken für Nutzhunde und 100 Franken für andere Hunde. Für jeden weiteren Hund pro Haushalt beträgt die Steuer 100 Franken mehr als die Grundsteuer (§ 5 Abs. 2 und 3 Hundegesetz/SZ). Für Hunde, die zur Ausübung eines Berufes benötigt werden, sowie für Hunde einer gewerbsmässigen Hundezucht oder eines Tierheims kann der Gemeinderat den Steuerbetrag herabsetzen oder eine Pauschale festlegen (§ 6 Hundegesetz/SZ).
Eine generelle Leinenpflicht gilt in öffentlichen Anlagen, auf öffentlichen Wegen und im Strassenverkehr. Ausgenommen sind Hunde beim Viehtrieb (§ 2 Abs. 1 Hundegesetz/SZ).
Läufige Hündinnen sind eingesperrt zu halten (§ 2 Abs. 3 Hundegesetz/SZ).
Es ist verboten, Hunde unbeaufsichtigt öffentlich umherlaufen zu lassen (§ 3 Abs. 1 Hundegesetz/SZ).
Lautjagende Hunde, die ausserhalb der Jagdzeit dem Wild nachstellen und in Wäldern, abgelegenen Weiden und Gebieten herumstreichen, dürfen von den Wildhutorganen nur nach vorheriger schriftlicher und fruchtloser Warnung des Tierhalters erlegt werden, sofern die Hunde sich nicht einfangen lassen (§ 42 Abs. 1 Jagdverordnung/SZ).
Stilljagende Hunde, die dem Wild nachstellen und ohne Maulkorb in Wäldern, abgelegenen Weiden und Alpgebieten herumstreichen, dürfen von den Wildhutorganen und Jagdberechtigten erlegt werden (§ 42 Abs. 2/Jagdverordnung SZ).
Der Kanton Schwyz kennt bislang keine Rasseliste. Allgemein sind Hunde so zu halten, dass sie weder Personen noch Tiere gefährden oder belästigen (§ 1 Abs. 1 Hundegesetz/SZ).
Personen, die wiederholt wegen Übertretung der Vorschriften des kantonalen Hundegesetzes oder wegen Missachtung von Anordnungen oder Verfügungen des Gemeinderats bestraft worden sind, kann der Gemeinderat die Hundehaltung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit verbieten (§ 10 Abs. 2 Hundegesetz/SZ).
Der Gemeinderat ist befugt, zum Schutz von Personen und Sachen gegen Beeinträchtigung oder Gefährdung durch Hunde örtlich begrenzte Verbote und Gebote zu erlassen und auf deren Missachtung Strafe anzudrohen (§ 11 Abs. 1 Hundegesetz/SZ).
Printed from: https://www.tierimrecht.org/de/recht/hunderecht/schwyz/