Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHR%20StGB%20%C2%A7%20250%20Abs.%201%20Nr.%201%20Schusswaffe%201
Timestamp: 2020-02-26 03:04:50
Document Index: 160928694

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', '§ 244', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', '§ 250', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', 'BGH', 'BGH', '§ 250', 'BGH', '§ 250', '§ 244', 'BGH', '§ 250']

BGH, 12.02.1987 - 4 StR 611/86 - dejure.org
BGH, 12.02.1987 - 4 StR 611/86
https://dejure.org/1987,5832
BGH, 12.02.1987 - 4 StR 611/86 (https://dejure.org/1987,5832)
BGH, Entscheidung vom 12.02.1987 - 4 StR 611/86 (https://dejure.org/1987,5832)
BGH, Entscheidung vom 12. Februar 1987 - 4 StR 611/86 (https://dejure.org/1987,5832)
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Vorliegen einer Schusswaffe bei einer Gaspistole mit Gasaustritt nach vorne - Infragestellung der Einordnung der Tatwaffe durch irreführende Bezeichnung in den Urteilsgründen als Schreckschussrevolver - Anwendbarkeit der Rechtsprechung zum Einsatz von Scheinwaffen
BGHR StGB § 250 Abs. 1 Nr. 1 Schusswaffe 1
Die Schreckschußwaffe wird dabei in der Gesetzessystematik des Waffenrechts der von der Rechtsprechung im Bereich des Strafrechts bisher schon als "Waffe" im Sinne der §§ 244, 250 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a) und Abs. 2 Nr. 1 StGB eingestuften Gaspistole (vgl. u.a. BGHSt 24, 136 ff.; 45, 92; BGH NStZ 1981, 301; 1989, 476; BGHR StGB § 250 Abs. 1 Nr. 1 Schußwaffe 1) gleichgestellt (vgl. Anlage 1, Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nr. 2.8).
Diese Feststellungen rechtfertigen den Vorwurf des schweren Raubes im Sinne des § 250 Abs. 1 Nr. 1 StGB (vgl. dazu BGHSt 24, 136; BGH NStZ 1981, 301; BGHR StGB § 250 Abs. 1 Nr. 1 Schußwaffe 1; BGH…, Urt. vom 13. Juli 1989 - 4 StR 283/89).
BGH, 04.09.1991 - 3 StR 291/91
Änderung eines Schuldspruchs hinsichtlich der tatmehrheitlichen Begehung einer …
Bei der versuchten schweren räuberischen Erpressung wird der neue Tatrichter Gelegenheit haben festzustellen, ob der verwendete Schreckschußrevolver eine Schußwaffe im Sinne von § 250 Abs. 1 Nr. 1 StGB oder lediglich eine Waffe nach Nr. 2 dieser Vorschrift ist (vgl. BGHR StGB § 250 I Nr. 1 Schußwaffe 1-3 und Nr. 2 Waffe 1 sowie StGB § 244 I 1 Schußwaffe 1).
Schließlich unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt von demjenigen, der der vom Generalbundesanwalt herangezogenen Entscheidung BGHR StGB § 250 Abs. 1 Nr. 1 Schußwaffe 1 zugrundelag, wesentlich dadurch, daß dort angesichts besonders gravierender Tatumstände "keine eingehendere Erörterung eines minder schweren Falles erforderlich" war.