Source: http://www.kirche-bodenburg-wehrstedt.de/cms/index.php/ueber-uns/friedhoefe/fh-ordnung-oestrum
Timestamp: 2018-01-17 14:59:46
Document Index: 152628461

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 14', '§ 15', '§ 14', '§ 15', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 4', '§ 2', '§ 13', '§ 17', '§ 17', '§ 21', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§17', '§ 22', '§ 12', '§ 13', '§ 17', '§ 17', '§ 17']

Friedhofsordnung (FO) für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg - Östrum
in Östrum
Gemäß § 4 der Rechtsverordnung über die Verwal­tung kirchlicher Friedhöfe (Friedhofsrechtsverord­nung) vom 13. November 1973 (Kirchl. Amtsbl. 1974 S. 1) hat der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Kirchenge­meinde Bodenburg - Östrum am _______________ folgende Friedhofsordnung be­schlossen:
§ 14 Erd-Rasenreihengrabstätten
§ 15 Urnen-Rasenreihengrabstätten
(1) Diese Friedhofsordnung gilt für den Friedhof in Östrum der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg - Östrum in seiner jeweiligen Größe. Der Friedhof umfasst zur Zeit die Flur­stücke 22/1, 24/1, 26/1 und 21/72 Flur 1 Gemarkung Östrum in Größe von insgesamt 0,1230 ha im Eigentum Stadt Bad Salzdetfurth sowie das Flurstück 23 Flur 1 Gemarkung Östrum in Größe von 0,1500 ha im Eigentum der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg - Östrum.
(2) Der Friedhof dient der Bestattung der Personen, die bei ihrem Ableben ihren Wohnsitz in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg – Östrum / Stadt Bad Salzdetfurth Ortsteile Östrum und Maiental hatten, sowie derjenigen, die bei ihrem Tode ein Recht auf Bestattung in einer bestimmten Grab­stätte besaßen. Der Fried­hof dient auch der Bestattung von Fehlgeborenen und Ungeborenen i.S.d. Niedersächsischen Bestattungsgesetzes.
c) Pflegeleichte Erd-Rasenreihengrabstätten (§ 14),
d) Pflegeleichte Urnen-Rasenreihengrabstätten (§ 15).
b) von Erwachsenen: Länge: 2,20 m Breite: 1,00 m (Einzelgrab), Länge: 2,20 m Breite: 2,30 m (Doppelgrab),
(2) Die Gestaltung je Grabstätte erfolgt mit einer ebenerdig verlegten Gedenkplatte mit den Maßen 300 mm (Länge) x 400 mm (Breite) x 40 mm (Höhe), die den Namen sowie das Geburts- und Sterbejahr der Verstorbenen enthält. Die Anschaffung und das Setzen der Gedenkplatte veranlasst die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Nutzungsberechtigten. Grabmale, Einfassungen, Blumenschmuck und sonstige Gegenstände dürfen wegen der notwendigen Rasenpflege nicht aufgestellt werden.
(1) Für Trauerfeiern steht die Friedhofskapelle der Stadt Bad Salzdetfurth zur Verfügung. Es sind die jeweils geltenden Benutzungsbestimmungen zu beachten.
(2) Für verstorbene Personen, die zum Zeitpunkt ihres Todes Mitglied einer der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland e. V. ange­hörenden Kirche oder kirchlicher Gemeinschaften waren, steht in besonders gelagerten Einzelfällen für die Trauerfeier auch die Kapelle der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg-Östrum zur Verfügung. Über die Nutzung entscheidet der Kirchenvorstand auf schriftlichen Antrag.
(3) Die Trauerfeier muss der Würde des Ortes entsprechen.
(4) Die Aufbahrung des Sarges kann versagt werden, wenn die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Todes an einer nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen Krankheit gelitten oder bei ihr der Verdacht einer solchen Krankheit zu dem genannten Zeitpunkt be­standen hat oder wenn Bedenken wegen des Zu­standes der Leiche bestehen.
Rasenreihengrabstätten (§ 14),
Urnenrasenreihengrabstätten (§ 15),
Stelengrabstätten mit Teilpflegemöglichkeit (§ 15 a).
2. Es wird folgender § 15a eingefügt:
§ 15a Stelengrabstätten mit Teilpflegemöglichkeit
Stelengrabstätten mit Teilpflegemöglichkeit sind Reihengrabstätten für Erdbestattungen. Am Kopfende der Grabstätte wird auf ganzer Breite ein 60 cm breiter Pflanzstreifen für die individuelle Grabpflege durch den Nutzungsberechtigten zur Verfügung gestellt. Die Pflege der übrigen Grabfläche (Rasen) übernimmt der Friedhofsträger.
Sofern die Teilpflege der Grabstätte gem. Absatz 1 Satz 2 nicht mehr gewünscht wird, kann auf Antrag des Nutzungsberechtigten eine Bepflanzung mit Rasen erfolgen. Die Pflege der Rasenfläche übernimmt dann der Friedhofsträger.
Soweit sich nichts anderes aus der Friedhofsordnung ergibt, gelten die Bestimmungen für Reihengrabstätten auch für Stelengrabstätten mit Teilpflegemöglichkeit.
Die Grabmale haben eine Abmessung von 100 cm Höhe x 65 cm Breite x 15 cm Tiefe. Die Stele hat den Namen, das Geburts- und das Sterbejahr des Verstorbenen zu enthalten. Das Setzen der Stele erfolgt auf Veranlassung und Kosten des Nutzungsberechtigten. Der Pflanzstreifen wird mit Granitplatten in der Größe 30x30 cm eingefasst. Das Setzen der Einfassung erfolgt durch den Friedhofsträger.
Wegen der notwendigen Rasenpflege sind andere Einfassungen nicht erlaubt.
Diese Änderung der Friedhofsordnung tritt nach ihrer Genehmigung am Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung im Amtsblatt des Landkreises Hildesheim in Kraft.
Gemäß § 4 der Rechtsverordnung über die Verwaltung kirchlicher Friedhöfe (Friedhofsrechtsverordnung) vom 13. November 1973 (Kirchl. Amtsblatt 1974 S. 1) hat der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg am 23.02.2009 folgende Friedhofsordnung beschlossen:
(1) Diese Friedhofsordnung gilt für den Friedhof der Ev.-luth. Johannis-Kirchengemeinde Bodenburg in Östrum in seiner jeweiligen Größe. Der Friedhof umfasst zurzeit die Flurstücke 26/1, 22/2, 24/1 und 21/75 tlw. (ca. 64 qm) in der Gemarkung Östrum Flur 1, in einer Größe von 1230 qm, Eigentümer Stadt Bad Salzdetfurth, sowie das Flurstück 23 der Flur 1 Gemarkung Östrum, in einer Größe von 1500 qm, Eigentümer des Flurstücks ist die Ev.-luth. Johannis-Kirchengemeinde Bodenburg.
(2) Der Friedhof dient der Bestattung der Personen, die bei ihrem Ableben ihren Wohnsitz in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg (Östrum), Stadt Bad Salzdetfurth, Ortsteil Östrum und Maiental haben (ohne bestehendes Baugebiet „Im Johanni“ oder zukünftig nicht am alten Ortskern anschließende Baugebiete), sowie derjenigen, die bei ihrem Tode ein Recht auf Beisetzung in einer bestimmten Grabstätte besaßen.
(3) Die Bestattung anderer Personen bedarf der vorherigen Genehmigung des Kirchenvorstan-
(2) Nach der beschränkten Schließung werden Nutzungsrechte nicht mehr verliehen. Eine Verlängerung von Nutzungsrechten erfolgt lediglich zur Anpassung an die Ruhezeit. Beisetzungen dürfen nur noch in Grabstätten stattfinden, an denen im Zeitpunkt der beschränkten Schließung noch Nutzungsrechte bestehen, sofern die Grabstätten noch nicht belegt sind oder sofern zu dem genannten Zeitpunkt die Ruhezeiten abgelaufen waren. Eingeschränkt werden kann auch der Kreis der Beisetzungsberechtigten; nachträgliche Ausnahmen von dieser Einschränkung kann der Kirchenvorstand im Einzelfall zur Vermeidung unbilliger Härten bei bestehenden Nutzungsrechten genehmigen.
(4) Durch die Entwidmung wird die Eigenschaft als Ruhestätte der Verstorbenen aufgehoben.
Die Entwidmung wird erst ausgesprochen, wenn keine Nutzungsrechte mehr bestehen, sämtliche Ruhezeiten abgelaufen sind und eine angemessene Pietätsfrist vergangen ist.
(1) Bestattungen sind rechtzeitig vorher bei dem Pfarramt des Friedhofsträgers anzumelden. Dabei ist mitzuteilen, wer die Bestattung leitet und wer sonst bei der Bestattung (einschließlich Trauerfeier) gestaltend mitwirken wird.
(2) Das Pfarramt des Friedhofsträgers kann nach Anhörung des Kirchenvorstandes denjenigen, der die Bestattung leiten oder bei der Bestattung gestaltend mitwirken soll, ausschließen, wenn er verletzende Äußerungen gegen den christlichen Glauben oder die evangelische Kirche getan hat und eine Wiederholung zu erwarten ist.
(1) Der Friedhof ist tagsüber bzw. während der an den Eingängen bekanntgegebenen Zeiten für den Besuch geöffnet.
a) die Wege mit Fahrzeugen aller Art, ausgenommen Kinderwagen, Handwagen und Rollstühle, zu befahren,
e) Einrichtungen und Anlagen einschließlich der Grabstätten zu verunreinigen oder zu beschädigen,
(3) Die für die Arbeiten erforderlichen Werkzeuge und Materialien dürfen auf dem Friedhof nur vorübergehend und nur an Stellen gelagert werden, an denen sie nicht hindern. Die Ar­beits- und Lagerplätze sind nach Beendigung der Tagesarbeit zu säubern und in einem ord­nungsgemäßen Zustand zu verlassen, bei Unterbrechung der Tagesarbeit so herzurichten, dass eine Behinderung anderer ausgeschlossen ist. Die Gewerbetreibenden dürfen auf dem Friedhof keinen Abraum lagern. Gewerbliche Geräte dürfen nicht an oder in den Wasserentnahmestellen des Friedhofes gereinigt werden.
Verwendung von nichtverrottbaren Stoffen und Müllentsorgung
(1) Kunststoffe und nicht verrottbare Stoffe dürfen in Kränzen, Trauergebinden, Trauergestecken, im Grabschmuck und bei Grabeinfassungen sowie bei Pflanzenzuchtbehältern, die an der Pflanze bleiben, nicht verwandt werden.
(2) Für die Entsorgung von organischem, kompostierbarem Abfall steht auf dem Friedhof eine Entsorgungsstelle zur Verfügung. Die Grabpflegenden sind angewiesen, die Kränze und Gestecke vor dem Entsorgen auf nichtkompostierbare Reste wie Draht, Ziegelsteine und Kunststoffe zu untersuchen und sie gegebenenfalls davon zu befreien.
(3) Nichtkompostierbare Abfälle sind von den Grabpflegenden zu Hause zu entsorgen.
(4) Es ist keinesfalls gestattet, Hausabfälle auf dem Friedhof zu entsorgen, selbst dann nicht, wenn es sich um kompostierbaren Abfall handelt.
(2) Vor einer Bestattung in einer Wahlgrabstätte, an der ein Nutzungsrecht verliehen ist, ist das Nutzungsrecht nachzuweisen.
(3) Der Zeitpunkt der Bestattung wird vom Kirchenvorstand im Einvernehmen mit dem zuständigen Pastor festgelegt. Die Wünsche der Angehörigen sollen dabei nach Möglichkeit berücksichtigt werden.
(1) Die Ruhezeit für Leichen und Aschen beträgt 30 Jahre.
(2) Die Särge sollen höchstens 2,05 m lang, 0,65 m hoch und im Mittelmaß 0,65 m breit sein. Sind größere Särge erforderlich, so ist dies dem Kirchenvorstand bei der Anmeldung der Bestattung mitzuteilen.
(4) Jede Umbettung bedarf der vorherigen Genehmigung des Kirchenvorstandes. Bei der Umbettung von Leichen, deren Ruhezeit noch nicht abgelaufen ist, kann die Genehmigung erst erteilt werden, wenn für die Umbettung die schriftliche Genehmigung der Ordnungsbehörde und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes vorliegen. Umbettungen von Leichen oder Aschen aus einem Reihengrab in ein anderes Reihengrab des gleichen Friedhofes sind mit Ausnahme der Fälle des Absatzes 2 nicht zulässig.
(6) Leichen oder Aschen zu anderen als zu Umbettungszwecken wieder auszugraben, bedarf einer behördlichen oder richterlichen Anordnung.
c) Pflegeleichte Rasen-Reihengrabstätten
(2) An den Grabstätten werden nur öffentlich-rechtliche Nutzungsrechte nach dieser Friedhofsordnung verliehen. Ein Nutzungsrecht kann jeweils nur einer einzelnen Person, nicht mehreren Personen zugleich zustehen.
(3) Rechte an einer Grabstätte werden nur beim Todesfalle verliehen. Bei Wahlgrabstätten kann der Kirchenvorstand Ausnahmen zulassen.
(4) In einer Grabstelle darf grundsätzlich nur eine Leiche oder Asche beigesetzt werden. Eine verstorbene Mutter und ihr gleichzeitig - bei oder kurz nach der Geburt - verstorbenes Kind oder zwei gleichzeitig verstorbene Kinder bis zum vollendeten 5. Lebensjahr dürfen in einer Grabstelle beigesetzt werden.
(5) In einer bereits belegten Wahlgrabstelle darf zusätzlich eine Asche beigesetzt werden, wenn der bereits Beigesetzte der Ehegatte oder ein naher Verwandter des Beizusetzenden war.
a) für Särge von Kindern: Länge 1,20 m, Breite 0,60 m
für Särge von Erwachsenen (Einzelgrab): Länge 2,00 m, Breite 1,00 m
für Särge von Erwachsenen (Doppelgrab): Länge 2,00 m, Breite 2,30 m
b) für Urnen: Länge 1,00 m, Breite 0,60 m
(7) Die Mindesttiefe des Grabes beträgt von der Oberkante Sarg bis Erdoberfläche (ohne Grabhügel) 0,90 m, von der Oberkante Urne bis Erdoberfläche 0,50 m. Die Gräber für Erdbeisetzungen müssen voneinander durch mindestens 0,30 m starke Erdwände getrennt sein.
(1) Reihengrabstätten werden im Todesfall der Reihe nach einzeln für die Dauer der Ruhezeit vergeben. Das Nutzungsrecht kann nicht verlängert werden.
(2) Das Abräumen von Reihengrabfeldern oder Teilen von ihnen nach Ablauf der Ruhezeiten wird drei Monate vorher öffentlich bekannt gegeben.
(1) Wahlgrabstätten werden mit einer oder mehreren Grabstellen vergeben. Die Dauer des Nutzungsrechts beträgt 30 Jahre, vom Tage der Verleihung an gerechnet. Über das Nutzungsrecht wird eine Bescheinigung ausgestellt.
(2) Das Nutzungsrecht kann mit Ausnahme der Fälle nach § 2 Abs. 2 auf Antrag für die gesamte Wahlgrabstätte verlängert werden. Der Kirchenvorstand ist nicht verpflichtet, zur rechtzeitigen Stellung eines Verlängerungsantrages aufzufordern. Bei einer Beisetzung verlängert sich das Nutzungsrecht für die gesamte Wahlgrabstätte bis zum Ablauf der Ruhezeit. Die Gebühren für die Verlängerung richten sich nach der jeweiligen Gebührenordnung.
1. Ehegatte,
2. Kinder (eheliche, nichteheliche, als Kind angenommene Kinder),
3. Enkel (eheliche, nichteheliche, als Kind angenommene Kinder der Kinder),
4. Eltern (auch Annehmende von als Kind angenommenen Personen),
7. Ehegatten der Kinder, der Enkel, der Geschwister,
Grundsätzlich entscheidet der Nutzungsberechtigte, wer von den beisetzungsberechtigten Personen beigesetzt wird. Kann nach dem Tode eines Beisetzungsberechtigten die Entscheidung des Nutzungsberechtigten dem Kirchenvorstand nicht rechtzeitig vor der Beisetzung mitgeteilt werden, so ist der Kirchenvorstand nach pflichtgemäßer Prüfung berechtigt, die Beisetzung zuzulassen.
(4) Der Nutzungsberechtigte kann zu seinen Lebzeiten sein Nutzungsrecht auf eine der in
Absatz 3 Nrn. 1 bis 8 genannten Personen übertragen; zur Rechtswirksamkeit der Übertragung sind schriftliche Erklärungen des bisherigen und des neuen Nutzungsberechtigten sowie die schriftliche Genehmigung des Kirchenvorstandes erforderlich.
(5) Der Nutzungsberechtigte soll dem Kirchenvorstand schriftlich mitteilen, auf welchen seiner beisetzungsberechtigten Angehörigen das Nutzungsrecht nach seinem Tode übergehen soll. Eine schriftliche Einverständniserklärung des Rechtsnachfolgers ist nach Möglichkeit beizubringen.
Der Rechtsnachfolger hat dem Kirchenvorstand auf dessen Verlangen nachzuweisen, dass er neuer Nutzungsberechtigter ist. Ist der Rechtsnachfolger nicht daran interessiert, das Nutzungsrecht zu behalten, so kann er das Nutzungsrecht auf eine andere der in Absatz 3 genannten Personen oder, wenn eine solche nicht vorhanden ist, auf eine Person übertragen, die auf Grund seines Nutzungsrechtes beisetzungsberechtigt nach Absatz 3 geworden ist. Für die Übertragung gilt Absatz 4.
Pflegeleichte Rasen-Reihengrabstätten
(1) Pflegeleichte Rasen-Reihengrabstätten (für Urnen- oder Erdbestattungen) sind Grabstellen, die der Reihe nach belegt und erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit zur Beisetzung einer Asche oder Leiche vergeben werden. Das Nutzungsrecht kann nicht verlängert werden.
(2) Eine Platte, die im Rasen eingelassen wird, nimmt die Namen des/der Verstorbenen sowie die Geburts- und Sterbedaten auf. Wegen der notwendigen Rasenpflege sind Einfassungen nicht erlaubt. Die Anlage der Grabstätte erfolgt durch den Friedhofsträger.
(3) Bepflanzungen sind nicht zulässig. Sonstiger Blumen- und Gesteckschmuck kann am zentralen Holzkreuz abgelegt werden.
(4) Die Rasenpflege erfolgt durch den Friedhofsträger; die Gebühr hierfür wird beim Erwerb des Nutzungsrechts entrichtet.
(1) Jede Grabstätte ist so zu gestalten und so an die Umgebung anzupassen, dass die Würde des Friedhofes in seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtanlage gewahrt wird. Bei der Gestaltung sind die Richtlinien über die Gestaltung der Grabstätten und Grabmale (Anhang) zu beachten. Sie sind Bestandteil der Friedhofsordnung.
(2) Jede Grabstätte muss innerhalb von sechs Monaten nach der Belegung oder dem Erwerb des Nutzungsrechtes vom Nutzungsberechtigten hergerichtet und dauernd angemessen instand gehalten werden.
Verwelkte Blumen und Kränze sind von den Grabstätten zu entfernen und an den dafür vorgesehenen Plätzen abzulegen. Für die Anlage und Pflege der Grabstätten sind die jeweiligen Nutzungsberechtigten verantwortlich.
Die gesamte Abdeckung von Grabstätten mit Steinplatten und anderen wasserundurchlässigen Materialien ist nicht zulässig. Abdeckungen in der oben genannten Weise sind auf eine Abdeckungsfläche von maximal 1/3 der jeweiligen Grabstätte zu begrenzen. Kunststoffe o. ä. dürfen nicht verwendet werden.
(3) Wird eine Grabstätte nicht den Vorschriften entsprechend angelegt oder länger als drei Monate in der Unterhaltung vernachlässigt, so wird der Nutzungsberechtigte oder, wenn ein solcher nicht vorhanden ist, einer der nächsten Angehörigen zur Beseitigung der Mängel in angemessener Frist schriftlich aufgefordert.
Werden die Mängel nicht in der gesetzten Frist beseitigt, ist die Kirchengemeinde berechtigt, die Grabstätte auf Kosten des Nutzungsberechtigten, oder, sofern keiner zu ermitteln ist, auf Kosten einer in § 13 Abs. 3 genannten Angehörigen herrichten zu lassen. Die entstehenden Kosten werden in Rechnung gestellt. Sollte die Grabstätte wieder gem. § 17 Abs. 3 Satz 1nicht angelegt oder unterhalten werden, findet § 17 Abs. 3 Satz 6 Anwendung.
Ist der Nutzungsberechtigte unbekannt oder nicht zu ermitteln, genügt eine öffentliche auf sechs Monate befristete Aufforderung zur Beseitigung der Mängel. Werden die Mängel nicht in der gesetzten Frist beseitigt, so kann der Kirchenvorstand die Grabstätte auf Kosten des Nutzungsberechtigten einebnen und begrünen lassen. Grabmale können nur gemäß § 21 entfernt werden.
(4) Der Nutzungsberechtigte darf gärtnerische Anlagen neben der Grabstätte nicht verändern.
Grabgewölbe, Urnenkammern und Mausoleen dürfen nicht gebaut werden. Sind solche Anlagen bei Inkrafttreten dieser Ordnung vorhanden, so sind sie vom Nutzungsberechtigten in einem ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten oder zu beseitigen. Im Übrigen gelten § 20 Abs. 3 und 4 entsprechend.
(1) Grabmale dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung des Kirchenvorstandes errichtet oder verändert werden. Die Genehmigung setzt die Beachtung des § 20 Absatz 1 und 2 voraus. Die Genehmigung ist vor Aufstellung oder Änderung beim Kirchenvorstand schriftlich zu beantragen.
Dem Antrag ist eine Zeichnung im Maßstab 1 : 10 beizufügen, aus der im Besonderen die Anordnung von Schrift und Symbol auf dem Grabmal ersichtlich ist. Eine Genehmigung ist nicht erforderlich, wenn auf einem bereits vorhandenen Grabmal anlässlich einer weiteren Beisetzung lediglich der Name, die Berufsbezeichnung, das Geburts- und Sterbedatum des Beigesetzten in gleicher Ausführung wie die vorhandene Beschriftung angebracht werden soll.
(2) Entspricht die Ausführung eines errichteten oder veränderten Grabmals nicht der genehmigten Zeichnung und ist sie nicht genehmigungsfähig, setzt der Kirchenvorstand dem Nutzungsberechtigten eine angemessene Frist zur Beseitigung oder Abänderung des Grabmals. Nach ergebnislosem Ablauf der Frist kann der Kirchenvorstand die Abänderung oder Beseitigung auf Kosten des Nutzungsberechtigten veranlassen. Bei nicht ordnungsgemäßer Gründung und Befestigung des Grabmals gilt § 20 Abs. 5.
(1) Grabmale dürfen nicht so gestaltet werden, dass sie eine Verunstaltung des Friedhofes
bewirken oder Friedhofsbesucher in ihrer Andacht stören können. Grabmale dürfen sich
ferner in ihrer Gestaltung nicht gegen den christlichen Glauben richten. Im Übrigen gelten
§17 Abs. 1 Sätze 2 und 3 entsprechend. Werkstattbezeichnungen dürfen nur unten an der
Seite oder Rückseite eines Grabmals in unauffälliger Weise angebracht werden.
(3) Grabmale oder sonstige bauliche Anlagen sind dauernd in gutem Zustand zu erhalten. Hierfür ist der Nutzungsberechtigte verantwortlich.
(1) Mängel hat der Nutzungsberechtigte unverzüglich beseitigen zu lassen. Geschieht dies nicht, so kann der Kirchenvorstand die Anlage auf Kosten des Nutzungsberechtigten instand setzen oder beseitigen lassen. Wenn keine unmittelbare Gefahr besteht, erhält der Nutzungsberechtigte vorher eine Aufforderung. Ist er nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, wird die Aufforderung als Bekanntmachung veröffentlicht. Bei unmittelbarer Gefahr ist der Kirchenvorstand berechtigt, ohne vorherige Aufforderung an den Nutzungsberechtigten das Grabmal umzulegen oder andere geeignete Maßnahmen durchzuführen. Der Nutzungsberechtigte erhält danach eine Aufforderung, die Grabstätte oder das Grabmal wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen.
Geschieht dies nicht, so kann der Kirchenvorstand die notwendigen Arbeiten auf Kosten des Nutzungsberechtigten durchführen oder das Grabmal entfernen lassen.
(1) Grabmale dürfen während der Dauer des Nutzungsrechts an der Grabstätte nur mit Genehmigung des Kirchenvorstandes entfernt werden.
(2) Eine vorzeitige Einebnung einer Grabstätte ist auf Antrag in begründeten Ausnahmefällen nur für die letzten fünf Jahre der Ruhezeit möglich. Der Nutzungsberechtigte hat die Pflegekosten für die Restlaufzeit gemäß Gebührenordnung zu tragen.
(3) Nach Ablauf des Nutzungsrechtes hat der bisherige Nutzungsberechtigte Grabmale und sonstige Anlagen zu entfernen. Soweit es sich um Grabmale nach § 22 handelt, bedarf die Entfernung der Zustimmung des Friedhofsträgers. Kommt der bisherige Nutzungsberechtigte seiner Verpflichtung nicht innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe über das Abräumen der Reihengräber (§ 12 Abs. 2) oder nach Ablauf des Nutzungsrechtes an Wahlgräbern nach, kann die Kirchengemeinde die Abräumung auf Kosten des bisherigen Berechtigten vornehmen oder veranlassen. Ersatz für Grabmale und sonstige Anlagen ist von der Kirchengemeinde nicht zu leisten. Die Kirchengemeinde ist auch zur Aufbewahrung abgeräumter Grabmale und sonstiger Anlagen nicht verpflichtet.
VI. Benutzung der Leichenkammer und der Friedhofskapelle
(1) Die Leichenkammer dient zur Aufnahme von Leichen bis zur Bestattung. Sie darf nur mit Erlaubnis des Kirchenvorstandes betreten werden.
(2) Auf Wunsch der Angehörigen kann ein Sarg, sofern keine Bedenken bestehen, in der Leichenkammer von einem Beauftragten des Kirchenvorstandes geöffnet werden. Särge sollen spätestens ½ Stunde vor Beginn der Trauerfeier geschlossen werden.
(3) Ein Sarg, in dem ein Verstorbener liegt, der im Zeitpunkt des Todes an einer nach dem Bundes-Seuchengesetz meldepflichtigen Krankheit gelitten oder bei dem der Verdacht einer solchen Krankheit zu dem genannten Zeitpunkt bestanden hat, wird nach Möglichkeit in einem besonderen Raum aufgestellt. Der Sarg darf nur mit schriftlicher Genehmigung des Gesundheitsamtes geöffnet werden.
(2) Die Benutzung kann versagt werden, wenn der Verstorbene im Zeitpunkt des Todes an
einer nach dem Bundes-Seuchengesetz meldepflichtigen Krankheit gelitten oder bei ihm der Verdacht einer solchen Krankheit zu dem genannten Zeitpunkt bestanden hat oder wenn Bedenken wegen des Zustandes der Leiche bestehen
(3) Die Friedhofskapelle befindet sich im Eigentum der politischen Gemeinde (Stadt Bad Salzdetfurth), für die gilt deren Vorschriften.
Diese Ordnung gilt für alle bestehenden Nutzungsrechte.
Diese Friedhofsordnung tritt nach der kirchenaufsichtlichen Genehmigung am Tage ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft. Gleichzeitig treten die bisherigen Bestimmungen der Kirchengemeinde für den Friedhof außer Kraft.
Bodenburg, den .....................
Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg
______________________________ (Siegel) _____________________________
Vorsitzende/r KV Mitglied KV
Ev.-luth. Kirchenkreis Hildesheimer Land
Als Bevollmächtigter:
___________________________________(Siegel)
Jost, Kirchenkreisverbandsverwaltung
3. Die Grabstätten sind nur mit Gewächsen zu bepflanzen, durch die benachbarte Grabstätten nicht gestört werden. Wird dies nicht beachtet oder wachsen die Pflanzen über die Grabstätten hinaus, so ist der Kirchenvorstand nach erfolgloser schriftlicher Aufforderung zur Beseitigung der Beeinträchtigung berechtigt, die Anpflanzungen zurück zu schneiden oder zu beseitigen.
4. Hohe Grabhügel sind zu vermeiden, weil eine harmonische Gesamtwirkung der Grabfelder und eine gute gärtnerische Gestaltung der Grabstätten dadurch gestört werden. Um die einzelnen Grabstellen anzudeuten, genügt es, flache Hügel anzulegen, die mit kriechenden dauergrünen Gewächsen und niedrigen Blumen bepflanzt werden können. Der Grabhügel soll die Höhe von 20 cm nicht überschreiten.
5. Die Grabstätten sollen nur dann mit festem Material eingefasst werden, wenn es wegen der Beschaffenheit des Bodens notwendig ist. Einfassungen aus Beton oder Zement sind zu vermeiden. Sollte die Beschaffenheit des Bodens die Einfassung einer Grabstätte erforderlich machen, ist hierzu die Genehmigung durch den Friedhofsträger erforderlich. Die Kosten der fachgerechten Herrichtung und der Instandhaltung gehen zu Lasten des Nutzungsberechtigten.
6. Grababdeckungen mit Beton, Terrazzo, Teerpappe u.ä. sind verboten. Das Belegen der Grabstätten mit Kies und Splitt oder ähnlichen Stoffen anstelle einer Bepflanzung ist nicht zulässig.
7. Sind ausnahmsweise Grabstätten mit Grabplatten abgedeckt, so ist der Pflanzenschmuck auf die freien Teile des Grabes zu beschränken.
8. Der Grabschmuck soll nur aus natürlichen Pflanzen und Blumen bestehen. Erlaubt sind nur Kränze, Grabschmuck usw. aus kompostierbaren Materialen.
9. Behälter für Schnittblumen sind entweder unauffällig aufzustellen oder in die Erde einzulassen. Blechdosen, Einkochgläser, Flaschen u.ä. sollen für die Aufnahme von Schnittblumen nicht verwandt werden, mindestens jedoch unsichtbar sein.
10. Bänke und Stühle auf oder neben Grabstätten stören in der Regel das Friedhofsbild. Der Kirchenvorstand kann in besonders gelagerten Einzelfällen jedoch die Aufstellung von Bänken genehmigen. Die Bänke sind klein zu halten und unauffällig zu
11. Dem Nutzungsberechtigten ist nicht gestattet, Bäume, große Sträucher und Hecken ohne Genehmigung des Kirchenvorstandes zu beseitigen, weil durch solche Maßnahmen das Gesamtbild des Friedhofes gestört werden kann.
3. Bei der Größe der Grabmale ist auf die Größe der Grabstätte Rücksicht zu nehmen. Unverhältnismäßig große Grabmale sind zu vermeiden.
5. Damit eine einheitliche Raumwirkung der Grabfelder mit Reihengräbern erreicht wird, sind die Grabmale in der Regel unter Augenhöhe zu halten.
6. Das Grabmal erhält seinen Wert und seine Wirkung
7. Bei schlichtem und unaufdringlichem Werkstoff wirken die Bearbeitung und die Schrift klarer und schöner. Deshalb sollen alle in der Farbe auffallenden und unruhigen Gesteinsarten vermieden werden. Die Bearbeitung und die Schrift sind der Gesteinsart anzupassen. Die Grabmale sollen in der Regel auf allen Seiten einheitlich bearbeitet sein. Hochglanzpolitur und Feinschliff sind möglichst zu vermeiden.
8. Grabmale auf Reihengrabstätten sollen möglichst aus einem Stück hergestellt und sockellos aufgestellt werden. Bei Wahlgrabstätten sollen Grabmale möglichst nur dann einen Sockel haben, wenn dies wegen der Art des Grabmales nötig ist. Wenn ein Soc
der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg
in 31162 Bad Salzdetfurth-Östrum
Werden die Mängel nicht in der gesetzten Frist beseitigt, ist die Kirchengemeinde berechtigt, die Grabstätte auf Kosten des Nutzungsberechtigten, oder, sofern keiner zu ermitteln ist, auf Kosten einer in § 13 Abs. 3 genannten Angehörigen herrichten zu lassen. Die entstehenden Kosten werden in Rechnung gestellt. Sollte die Grabstätte wieder gem. § 17 Abs. 3 Satz 1 nicht angelegt oder unterhalten werden, findet § 17 Abs. 3 Satz 6 Anwendung.
§ 17 Abs. 1 Sätze 2 und 3 entsprechend. Werkstattbezeichnungen dürfen nur unten an der
___________________________________ (Siegel)
Die Grabstätten sind nur mit Gewächsen zu bepflanzen, durch die benachbarte Grabstätten nicht gestört werden. Wird dies nicht beachtet oder wachsen die Pflanzen über die Grabstätten hinaus, so ist der Kirchenvorstand nach erfolgloser schriftlicher Aufforderung zur Beseitigung der Beeinträchtigung berechtigt, die Anpflanzungen zurück zu schneiden oder zu beseitigen.
Hohe Grabhügel sind zu vermeiden, weil eine harmonische Gesamtwirkung der Grabfelder und eine gute gärtnerische Gestaltung der Grabstätten dadurch gestört werden. Um die einzelnen Grabstellen anzudeuten, genügt es, flache Hügel anzulegen, die mit kriechenden dauergrünen Gewächsen und niedrigen Blumen bepflanzt werden können. Der Grabhügel soll die Höhe von 20 cm nicht überschreiten.
Grababdeckungen mit Beton, Terrazzo, Teerpappe u.ä. sind verboten. Das Belegen der Grabstätten mit Kies und Splitt oder ähnlichen Stoffen anstelle einer Bepflanzung ist nicht zulässig.
Der Grabschmuck soll nur aus natürlichen Pflanzen und Blumen bestehen. Erlaubt sind nur Kränze, Grabschmuck usw. aus kompostierbaren Materialen.
Behälter für Schnittblumen sind entweder unauffällig aufzustellen oder in die Erde einzulassen. Blechdosen, Einkochgläser, Flaschen u.ä. sollen für die Aufnahme von Schnittblumen nicht verwandt werden, mindestens jedoch unsichtbar sein.
Damit eine einheitliche Raumwirkung der Grabfelder mit Reihengräbern erreicht wird, sind die Grabmale in der Regel unter Augenhöhe zu halten.
Das Grabmal erhält seinen Wert und seine Wirkung
Bei schlichtem und unaufdringlichem Werkstoff wirken die Bearbeitung und die Schrift klarer und schöner. Deshalb sollen alle in der Farbe auffallenden und unruhigen Gesteinsarten vermieden werden. Die Bearbeitung und die Schrift sind der Gesteinsart anzupassen. Die Grabmale sollen in der Regel auf allen Seiten einheitlich bearbeitet sein. Hochglanzpolitur und Feinschliff sind möglichst zu vermeiden.
Grabmale auf Reihengrabstätten sollen möglichst aus einem Stück hergestellt und sockellos aufgestellt werden. Bei Wahlgrabstätten sollen Grabmale möglichst nur dann einen Sockel haben, wenn dies wegen der Art des Grabmales nötig ist. Wenn ein Sockel verwandt wird, soll er nicht aus einem anderen Werkstein als dem des Grabmales sein.
10. Nicht gestattet sind:
a) Grabmale aus gegossener oder nicht gemäß Nr. 9 behandelter Zementmasse,
b) Grabmale aus Terrazzo, Glas, Porzellan, Emaille, Blech oder ähnlichem Material,
kel verwandt wird, soll er nicht aus einem anderen Werkstein als dem des Grabmales sein.
9. Kunststeine sind auf ihrer Oberfläche steinmetzmäßig zu behandeln.