Source: https://recht.sachsen.de/vorschrift_gesamt/2781/26157.html
Timestamp: 2020-02-29 06:21:36
Document Index: 369736243

Matched Legal Cases: ['§ 40', '§ 5', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 3', 'Art. 29', 'Art. 33', 'Art. 59']

REVOSax - SächsAG-BAföG
(1) 1Gemäß § 40a des Bundesgesetzes über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz – BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. Juni 1983 (BGBl. I S. 645, 1680), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3254) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, wird das Sächsische Landesamt für Ausbildungsförderung errichtet. 2Es wird mit Wirkung zum 1. August 2008 in die Landesdirektion Chemnitz eingegliedert. 3Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuordnung von Standorten der Verwaltung und der Justiz des Freistaates Sachsen (Sächsisches Standortegesetz – SächsStOG) vom 27. Januar 2012 (SächsGVBl. S. 130) ist das Sächsische Landesamt für Ausbildungsförderung Teil der Landesdirektion Sachsen. 1
(1) 1Bei den Landkreisen und Kreisfreien Städten werden Ämter für Ausbildungsförderung errichtet. 2Sie erfüllen die ihnen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz obliegenden Aufgaben als Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung. 3Das Weisungsrecht ist unbeschränkt. 4Sie unterstehen bei der Ausführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes der Fachaufsicht der Landesdirektion Sachsen. 5Die Landkreise und Kreisfreien Städte erhalten für die aus der Übertragung der Aufgaben nach diesem Gesetz entstehende Mehrbelastung einen finanziellen Ausgleich im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs. 6Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wird ermächtigt, nach Anhörung der betroffenen Landkreise und Kreisfreien Städte für mehrere Landkreise, mehrere Kreisfreie Städte oder mindestens einen Landkreis und eine Kreisfreie Stadt ein gemeinsames Amt für Ausbildungsförderung durch Rechtsverordnung zu errichten. 7Die Rechtsverordnung legt fest, bei welcher Gebietskörperschaft durch Neuordnung der örtlichen Zuständigkeit eine Mehr- oder Minderbelastung eintritt, und regelt die Ausgleichszahlung zwischen den beteiligten Gebietskörperschaften.
(2) 1Für Studenten an Hochschulen im Freistaat Sachsen sind die als Anstalten des öffentlichen Rechts errichteten Studentenwerke Ämter für Ausbildungsförderung. 2Sie unterstehen bei der Ausführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes der Fachaufsicht der Landesdirektion Sachsen. 2
(2) Die Landesdirektion Sachsen ist zuständig für die Zustimmung zur Bildung von Vergleichsgruppen nach § 5 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung über den leistungsabhängigen Teilerlaß von Ausbildungsförderungsdarlehen (BAföG-TeilerlaßV) vom 14. Dezember 1983 (BGBl. I S. 1439, 1575), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 2. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3127, 3129) geändert worden ist.
(4) Feststellungen über die Gleichwertigkeit von Ergänzungsschulen im Sinne von § 2 Abs. 2 BAföG trifft das Staatsministerium für Kultus und Sport.
(6) Feststellungen über die Gleichwertigkeit von Fernunterrichtslehrgängen im Sinne von § 3 Abs. 4 BAföG trifft die Landesdirektion Sachsen im Benehmen mit dem jeweils zuständigen Fachministerium.
(7) 1Abweichend von § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes für den Freistaat Sachsen (SächsVwVG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2003 (SächsGVBl. S. 614, 913), das durch Artikel 25 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 160) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, sind für die Leistungsbescheide der Studentenwerke die Finanzämter Vollstreckungsbehörden. 2Örtlich zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk der Schuldner seinen Wohnsitz oder in Ermangelung eines Wohnsitzes seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. 3Hat der Schuldner im Freistaat Sachsen weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt, ist das Finanzamt, in dessen Bezirk das Studentenwerk seinen Sitz hat, örtlich zuständig.
§ 1 neu gefasst durch Artikel 33 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 165) und geändert durch Artikel 59 des Gesetzes vom 27. Januar 2012 (SächsGVBl. S. 130, 148)
§ 2 geändert durch Gesetz vom 23. April 2004 (SächsGVBl. S. 142), durch Artikel 33 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 165) und durch Artikel 59 des Gesetzes vom 27. Januar 2012 (SächsGVBl. S. 130, 148)
§ 3 geändert durch Artikel 29 der Verordnung vom 10. April 2003 (SächsGVBl. S. 94, 97), durch Gesetz vom 23. April 2004 (SächsGVBl. S. 142), durch Artikel 33 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 165) und durch Artikel 59 des Gesetzes vom 27. Januar 2012 (SächsGVBl. S. 130, 148)
Art. 29 der Verordnung vom 10. April 2003 (SächsGVBl. S. 94, 97)
Gesetz zur Änderung des Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesausbildungsförderungsgesetz
vom 23. April 2004 (SächsGVBl. S. 142)
Art. 33 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 165)
Art. 59 des Gesetzes vom 27. Januar 2012 (SächsGVBl. S. 130, 148)
Quelle: REVOSax http://recht.sachsen.de/vorschrift_gesamt/2781/26157.html Stand vom 29.02.2020