Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/dublin-iii-vo/page/2
Timestamp: 2020-07-15 08:27:47
Document Index: 271268197

Matched Legal Cases: ['Art. 7', '§ 34', 'Art. 7', '§ 34', 'Art. 3', '§ 32']

Dublin-III-VO 2 | Rechtslupe
Die Rege­lun­gen der Dub­­lin-Ver­­or­d­­nun­­­gen geben kei­ne Rang­fol­ge hin­sicht­lich der drei von ihnen vor­ge­se­he­nen Über­stel­lungs­mo­da­li­tä­ten vor (vgl. Art. 7 Abs. 1 VO, EG Nr. 1560/​2003). Es besteht ins­be­son­de­re kein Vor­rang zuguns­ten einer Über­stel­lung auf eige­ne Initia­ti­ve des Asyl­an­trag­stel­lers . Die Rege­lung des § 34a Abs. 1 AsylVfG, wonach vom Bun­des­amt nur die Abschie­bung als
Ein unbe­glei­te­ter Min­der­jäh­ri­ger hat einen Anspruch dar­auf, dass über sei­nen Asyl­an­trag in dem Staat ent­schie­den wird, der nach den Dub­­lin-Besti­m­­mun­­­gen für ihn zustän­dig ist. Inso­weit sind die Bestim­mun­gen der Dub­­lin-Ver­­or­d­­nun­­­gen indi­vi­du­al­schüt­zend. Die­ser Ent­schei­dung des­Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts lag der Fall eines ira­ki­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen zugrun­de, der Anfang 2010 als Min­der­jäh­ri­ger in Deutsch­land einen Asyl­an­trag
Die Rege­lun­gen der Dub­­lin-Ver­­or­d­­nun­­­gen geben kei­ne Rang­fol­ge hin­sicht­lich der drei von ihnen vor­ge­se­he­nen Über­stel­lungs­mo­da­li­tä­ten vor (vgl. Art. 7 Abs. 1 VO, EG Nr. 1560/​2003). Es besteht ins­be­son­de­re kein Vor­rang zuguns­ten einer Über­stel­lung auf eige­ne Initia­ti­ve des Asyl­an­trag­stel­lers. Die Rege­lung des § 34a Abs. 1 AsylVfG, wonach vom Bun­des­amt nur die Abschie­bung als Mög­lich­keit
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Fra­ge auf­ge­wor­fen, ob für die (nur) auf Asyl­an­er­ken­nung gerich­te­te Ver­pflich­tungs­kla­ge über­haupt ein Rechts­schutz­be­dürf­nis besteht, nach­dem das Bun­des­amt von sei­nem Selbst­ein­tritts­recht nach Art. 3 Abs. 2 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 343/​2003 (Dub­­lin-II-VO) Gebrauch gemacht und den Asyl­be­wer­ber mit (bestands­kräf­ti­gem) Bescheid die Flücht­lings­ei­gen­schaft zuer­kannt hat. In dem hier ent­schie­de­nen Fall
Der Umstand, dass die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land von ihrem Selbst­ein­tritts­recht nach der Dub­­lin-II-Ver­­or­d­­nung Gebrauch gemacht hat und Asyl­su­chen­de, die sich zuvor in Grie­chen­land auf­ge­hal­ten haben und von dort direkt auf dem Luft­weg nach Deutsch­land ein­ge­reist sind, nicht nach Grie­chen­land zurück­über­stellt, lässt die Straf­bar­keit eines ihre uner­laub­te Ein­rei­se unter­stüt­zen­den Schleu­sers unbe­rührt. Im
Die Ein­stel­lung des Asyl­ver­fah­rens nach §§ 32, 33 Abs. 1 AsylVfG kann dar­auf gestützt wer­den, dass der Asyl­be­wer­ber der berech­tig­ten Auf­for­de­rung zur schrift­li­chen Dar­le­gung sei­nes Rei­se­wegs bis zur Ankunft in Deutsch­land und zu einer even­tu­ell bereits erfolg­ten Asyl­an­trag­stel­lung im Aus­land nicht frist­ge­recht nach­ge­kom­men ist . Eine aus­län­di­sche Flücht­lings­an­er­ken­nung ent­fal­tet Bin­dungs­wir­kung in