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Timestamp: 2019-11-13 02:04:26
Document Index: 98714938

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 47', '§ 40', '§ 41', '§ 36', '§ 111', '§ 60']

§ 47 HmbStVollzG - Lexikon - Knastforum • » Das Archiv «
§ 47 HmbStVollzG
Das Überbrückungsgeld wird aus den in diesem Gesetz geregelten Bezügen ( § 40 HmbStVollzG, § 41 HmbStVollzG ) und aus den Bezügen der Gefangenen gebildet, die in einem freien Beschäftigungsverhältnis stehen oder denen gestattet ist, sich selbst zu beschäftigen ( § 36 HmbStVollzG Absatz 1), soweit die Bezüge den Gefangenen nicht als Hausgeld zur Verfügung stehen und das Überbrückungsgeld noch nicht die angemessene Höhe erreicht hat. Die angemessene Höhe wird von der Aufsichtsbehörde ( § 111 HmbStVollzG ) festgesetzt.
Das Überbrückungsgeld dient dem Lebensunterhalt der Gefangenen und ihrer Unterhaltsberechtigten für die ersten vier Wochen nach ihrer Entlassung. Es wird den Gefangenen bei der Entlassung in die Freiheit ausgezahlt. Die Anstalt kann es ganz oder zum Teil den Bewährungshelfern oder einer mit der Entlassenenbetreuung befassten Stelle überweisen, die darüber entscheiden, wie das Geld innerhalb der ersten vier Wochen nach der Entlassung an die Gefangenen ausgezahlt wird. Die Bewährungshelfer und die mit der Entlassenenbetreuung befasste Stelle sind verpflichtet, das Überbrückungsgeld von ihrem Vermögen gesondert zu halten. Mit Zustimmung der Gefangenen kann das Überbrückungsgeld auch den Unterhaltsberechtigten überwiesen werden.
Die Gefangenen dürfen vor ihrer Entlassung nicht über das Überbrückungsgeld verfügen. Die Anstaltsleitung kann jedoch gestatten, dass das Überbrückungsgeld in Anspruch genommen wird
für Kosten der Krankenbehandlung nach § 60 HmbStVollzG Absätze 2 und 3,
Mittwoch, 13. November 2019, 03:04