Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=21.12.2000&Aktenzeichen=V%20ZB%2045/00
Timestamp: 2019-05-25 10:08:39
Document Index: 360581525

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 6', '§ 890', '§ 890', '§ 7', '§ 890', 'BGH']

Die entsprechende Anwendung der für Grundstücke geltenden Vorschrift wird heute allgemein bejaht (Senat, Urteil vom 21. Dezember 2000 - V ZB 45/00, BGHZ 146, 241, 247; BayObLG, DNotZ 1999, 674, 676; KG, NJW-RR 1989, 1360; OLG Hamburg, NJW 1965, 1764, 1766; OLG Hamm, FGPrax 2007, 62; OLG Stuttgart, OLGZ 1977, 431, 432; Böttcher, BWNotZ, 1996, 80, 89;… Lemke/Schneider, Immobilienrecht, § 6 GBO Rn. 21;… Palandt/Bassenge, BGB, 72. Aufl., § 890 Rn. 2;… PWW/Huhn, BGB, 8. Aufl., § 890 Rn. 3;… Riecke/Schmid/Schneider, WEG, 3. Aufl., § 7 Rn. 257, 266;… Staudinger/Gursky, BGB [2008], § 890 Rn. 20).
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Eigentümer zweier nebeneinander liegenden Wohnungen diese grundsätzlich zwecks gemeinsamer Nutzung durch einen Wanddurchbruch verbinden darf (vgl. Senat, Beschluss vom 21. September 2000 - V ZB 45/00, BGHZ 146, 241, 248 f), erweisen sich die auf solche tatsächlichen Veränderungen beziehenden Erwägungen als nicht tragfähig, um einen Antrag auf Zuschreibung wegen Besorgnis einer Verwirrung der im Grundbuch ausgewiesenen Rechte zurückzuweisen.