Source: https://www.dkgev.de/dkg.php/cat/65/aid/6856/title/Neue_Untersuchungs-_und_Behandlungsmethoden_%2528NUB%2529_gem.___6_Abs._2_Krankenhausentgeltgesetz_%2528KHEntgG%2529_-_Veroeffentlichung_der_Pruefergebnisse_durch_das_Institut_fuer_das_Entgeltsystem_im_Krankenhaus
Timestamp: 2018-08-20 01:31:48
Document Index: 395090968

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 17']

Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) gem. § 6 Abs. 2 Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) - Veröffentlichung der Prüfergebnisse durch das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus
Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat auf seiner Homepage (www.g-drg.de) die Prüfergebnisse zu den Anfragen gem. § 6 Abs. 2 KHEntgG für das Jahr 2010 veröffentlicht.
Nach Angaben des InEK wurden nach Bereinigung um inhaltliche Duplikate insgesamt 14.826 Anfragen bearbeitet. Diese entsprechen 545 inhaltlich unterschiedlichen Methoden/Leistungen.
Hiervon erfüllen 84 Methoden/Leistungen die Kriterien der NUB-Vereinbarung und wurden mit Status 1 bewertet. Für diese Methoden/Leistungen ist gem. § 1 Abs. 1 der NUB-Vereinbarung für das Jahr 2010 die Vereinbarung eines krankenhausindividuellen Entgeltes gem. § 6 Abs. 2 KHEntgG zulässig. Zu diesen 84 Leistungen wurden insgesamt 7.350 Einzelanfragen gestellt.
434 Methoden/Leistungen erfüllen die Kriterien der NUB-Vereinbarung nicht und sind somit mit Status 2 bewertet worden. Für diese Methoden/Leistungen ist auf Grundlage des § 1 der NUB-Vereinbarung für das Jahr 2010 die Vereinbarung eines krankenhausindividuellen Entgeltes gem. § 6 Abs. 2 KHEntgG nicht zulässig. Zu den 434 mit Status 2 gekennzeichneten Methoden/Leistungen wurden insgesamt 6.737 Einzelanfragen gestellt.
Der Status 3 für die Kennzeichnung angefragter Leistungen, die innerhalb der festsetzten Frist nicht vollständig bearbeitet werden konnten, wurde wie in den vergangenen 4 Jahren nicht vergeben, da das InEK erneut alle Anfragen innerhalb der festgesetzten Frist vollständig bearbeiten konnte.
Mit Status 4 gekennzeichnet werden Anfragen zu Methoden/Leistungen, die von den Anfragenden im Sinne des Verfahrens nach § 6 Abs. 2 KHEntgG nicht ausreichend dargestellt waren. Insgesamt handelt es sich um 372 Einzelanfragen zu 20 Methoden/Leistungen, für die keine ausreichenden Informationen nach § 6 Abs. 2 KHEntgG vorlagen. Die anfragenden Krankenhäuser wurden seitens des InEK gemäß der aktualisierten Verfahrenseckpunkte vom 28.08.2009 darauf hingewiesen, dass für mit Status 4 ausgewiesene Methoden/Leistungen gem. § 6 Abs. 2 Satz 5 KHEntgG in begründeten Einzelfällen krankenhausindividuelle Entgelte vereinbart werden können, soweit es noch keine Budgetvereinbarung für das Jahr 2010 gibt. Eine weitere Bearbeitung der mit Status 4 versehenen Anfragen durch das InEK erfolgt nicht.
Mit einem inhaltlich differenzierten Status gekennzeichnet sind in diesem Jahr 6 Methoden/Leistungen. Beispielsweise wurden intrakranielle bioaktive Coils mit dem Status 1 versehen. Bioaktive Coils für alle übrigen Lokalisationen erhielten den Status 4. Für die 6 Methoden/Leistungen mit inhaltlich differenzierter Statuskennzeichnung gingen insgesamt 356 Anfragen ein.
Für die insgesamt 11 Anfragen zur normothermen und pulsatilen Organkonservierung des Herzens wurde der „Status 2010“ bis zur abschließenden Entscheidung die Selbstverwaltungspartner nach § 17b KHG ausgesetzt.
Eine detaillierte Liste der angefragten Verfahren mit dem entsprechenden Prüfergebnis und der Anzahl der anfragenden Krankenhäuser ist als Anlage beigefügt.