Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/579
Timestamp: 2020-01-26 09:07:05
Document Index: 235784772

Matched Legal Cases: ['§ 579', 'BGH', '§ 579', 'BGH', '§ 579', '§ 579', 'BGH', '§ 579', 'BGH', '§ 579', '§ 579', '§ 579', '§ 42', '§ 579', '§ 547', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 129', '§ 579', 'BGH', '§ 129', 'BGH', '§ 129', '§ 579', 'BGH', '§129', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 579', '§ 826', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 579', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', '§ 579', '§46', 'BGH', '§ 579', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', '§ 551', 'BGH', '§ 579', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', '§ 579', '§ 579', '§ 579', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', '§ 21', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', '§ 69', 'BGH', '§ 579', '§ 21', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', '§ 69', 'BGH', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', '§ 579', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 579', '§ 579', '§ 579', '§ 579', 'BGH', 'BGH', '§ 579', 'BGH', '§ 584', '§ 162', '§ 584', '§ 584', '§ 584', 'BGH', '§ 579', 'BGH']

§ 579 ZPO: Nichtigkeitsklage
1.wenn das erkennende Gericht nicht vorschriftsmäßig besetzt war;
2.wenn ein Richter bei der Entscheidung mitgewirkt hat, der von der Ausübung des Richteramts kraft Gesetzes ausgeschlossen war, sofern nicht dieses Hindernis mittels eines Ablehnungsgesuchs oder eines Rechtsmittels ohne Erfolg geltend gemacht ist;
4.wenn eine Partei in dem Verfahren nicht nach Vorschrift der Gesetze vertreten war, sofern sie nicht die Prozessführung ausdrücklich oder stillschweigend genehmigt hat.
BGH, URTEIL vom 4.8.2016, Az. III ZR 461/15 12	§ 579 Abs. 1 Nr. 3 ZPO setzt grundsätzlich voraus, dass ein an der Entscheidung mitwirkender Richter mit Erfolg abgelehnt wurde (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 1980 - V ZR 16/80, NJW 1981, 1273, 1274; Beschluss vom 27. Juli 2012 - AnwZ (B) 13/10, BeckRS 2012, 18029; Musielak in Musielak/ Voit, ZPO, 13. Aufl., § 579 Rn. 4; Hk-ZPO/Kemper, 6. Aufl., § 579 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 4.8.2016, Az. III ZR 461/15 15	Die	Mitwirkung	eines Richters, der wegen Befangenheit abgelehnt wer- den könnte, jedoch noch nicht abgelehnt wurde, begründet nicht die Nichtigkeit nach § 579 Abs. 1 Nr. 3 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 1980 - V ZR 16/80, NJW 1981, 1273, 1274; MüKoZPO/Braun, 4. Aufl., § 579 Rn. 9; Hk-ZPO/ Kemper, 6. Aufl., § 579 Rn. 4; Musielak in Musielak/Voit, ZPO, 13. Aufl., § 579 Rn. 4; Stein/Jonas/Bork, ZPO, 23. Aufl., § 42 Rn. 19 f; Stein/Jonas/Jacobs, ZPO, 23. Aufl., § 579 Rn. 5; ebenso zu dem wortgleichen Revisionsgrund des § 547 Nr. 3 ZPO: Senat, Beschluss vom 30. November 2006 - III ZR 93/06, NJW-RR 2007, 775 Rn. 4; BGH, Urteil vom 9. November 1992 - II ZR 230/91, BGHZ 120, 141, 144).
BGH, URTEIL vom 2.10.2015, Az. II ZR 446/13 35	Ferner	greift der nach § 129 Abs. 1 HGB grundsätzlich bestehende Ein- wendungsausschluss nicht, wenn der Gläubiger mit den Vertretern der Gesellschaft kollusiv zusammengewirkt hat oder wenn ein Nichtigkeitsgrund gemäß § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO vorliegt, weil die Gesellschaft in dem gegen sie geführten Verfahren nicht ordnungsgemäß vertreten war (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1995 - II ZR 220/94, ZIP 1996, 227, 228; Staub/Habersack, HGB, 5. Aufl., § 129 Rn. 11, 18).
BGH, URTEIL vom 2.10.2015, Az. II ZR 443/13 26	Ferner	greift der nach § 129 Abs. 1 HGB grundsätzlich bestehende Ein- wendungsausschluss nicht, wenn der Gläubiger mit den Vertretern der Gesellschaft kollusiv zusammengewirkt hat oder wenn ein Nichtigkeitsgrund gemäß § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO vorliegt, weil die Gesellschaft in dem gegen sie geführten Verfahren nicht ordnungsgemäß vertreten war (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1995 - II ZR 220/94, ZIP 1996, 227, 228; Staub/Habersack, HGB, 5. Aufl., §129 Rn. 11, 18).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2014, Az. III ZR 72/98 Nach dem Eintritt der Rechtskraft kann die Besorgnis der Befangenheit eines Richters grundsätzlich nur noch unter den Voraussetzungen einer Nichtigkeitsklage nach § 579 Abs. 1 Nr. 3 ZPO geltend gemacht werden (vgl. BGH, Urteil vom 4. März 1999 - III ZR 72/98, BGHZ 141, 90, 93).
BGH, URTEIL vom 4.0.2011, Az. IX ZR 110/10 -6- ner Nichtigkeits- oder Restitutionsklage (§§ 579, 580 ZPO) oder einer auf § 826 BGB gestützten Schadensersatzklage wegen Titelerschleichung oder sonstigen Urteilsmissbrauchs (vgl. BGH, Urteil vom 5. Juni 1963 -IVZR 136/62, BGHZ 40, 130, 132 f; vom 27. März 1968 - VIII ZR 141/65, BGHZ 50, 115, 117 ff; vom 24. September 1984 - III ZR 187/86, BGHZ 101, 380, 383 ff; vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 165/87, BGHZ 103, 44, 46 ff) muss der beauftragte Rechtsanwalt die materielle Rechtslage sowie die Beweislage in vollem Umfang durchdringen.
BGH, URTEIL vom 2.11.2009, Az. VI ZR 284/08 Andernfalls bliebe ein an dem Verfahrensverstoß leidendes Urteil der unteren Instanz aufrechter- halten, erwüchse in Rechtskraft und könnte nur mit der Nichtigkeitsklage (§ 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO) beseitigt werden (BGHZ 18, 184, 190; 86, 184, 186; 110, 294, 296; BGH, Urteile vom 10. Oktober 1985 - IX ZR 73/85- aaO, 158; vom 9. April 1986 - IVb ZR 10/85 - NJW-RR 1986, 1119).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2007, Az. V ZB 196/06 Davon abgesehen kann der Betroffene in den Fällen des § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO wegen des Nichteingreifens von § 579 Abs. 2 ZPO zwar wählen, ob er gegen die ergangene Entscheidung Rechtsmittel einlegt oder diese Entscheidung rechtskräftig werden lässt und sodann einen Nichtigkeitsantrag stellt (BGHZ aaO 27).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2006, Az. IX ZB 257/05 Im hier gegebenen Fall des § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO hat die betroffene Partei ein Wahlrecht, ob sie ein Rechtsmittel einlegt oder Nichtigkeitsklage erhebt (BGFIZ 84, 24, 27; KG NJW-RR 1987, 1215, 1216; OLG Oldenburg NJW-RR 1989, 446, 447).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2006, Az. XII ZB 244/04 Gegen diese könne nämlich dann Nichtigkeitsklage nach § 579 Abs. 1 Nr. 3 ZPO erhoben werden (KG MDR 1988, 237; OLG Koblenz NJW-RR 1992, 1464; Thomas/Putzo/Hüßtege ZPO 27. Aufl. §46 Rdn. 8).
BGH, URTEIL vom 5.9.2006, Az. V ZR 282/05 ZPO § 579 Abs. 1 Nr. 4 a)	§ 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO ist auf den Fall einer öffentlichen Zustellung, deren Voraussetzungen für das Gericht erkennbar nicht Vorlagen, nicht entsprechend anwendbar (Ergänzung von BGHZ 153, 189).
BGH, URTEIL vom 5.9.2006, Az. V ZR 282/05 Das Berufungsgericht geht auch zutreffend davon aus, dass § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO hier nicht schon deshalb entsprechend angewendet werden kann, weil die Klage und das Versäumnisurteil überhaupt öffentlich zugestellt worden sind (BGHZ 153, 189, 194-196).
BGH, URTEIL vom 3.3.2006, Az. IV ZR 139/05 Bei der Vollstreckungsgegenklage hat indes nur - wie bei der Nichtigkeitsklage aus § 579 ZPO (BGHZ 14, 251, 255) - das richterliche Urteil Gestaltungswirkung.
BGH, URTEIL vom 1.11.2003, Az. II ZR 161/02 Es ist allerdings anerkannt, daß das Rechtsmittel einer in dem anhängigen Rechtsstreit von Anfang an nicht nach den Vorschriften des Gesetzes vertretenen Partei zu dem Zwecke der Korrektur dieses - von Amts wegen zu berücksichtigenden - Mangels als zulässig zu behandeln ist und zur Aufhebung eines gegen sie ergangenen Sachurteils sowie zur Abweisung der Klage als unzulässig führt, weil andernfalls - bei Verwerfung des Rechtsmittels als unzulässig - ein vorinstanzliches Sachurteil bestätigt würde, das der Nichtigkeitsklage gemäß § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO ausgesetzt wäre (vgl. BGHZ 40, 197, 198 f.; 143, 122, 127; vgl. auch Sen.Urt. v. 28. April 1997 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2003, Az. XII ZB 191/0 - 10- urteils mit der Nichtigkeitsklage nach § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO zu beseitigen (vgl. Berger aaO S. 185; vgl. auch BGHZ 84, 24, 28 ff. und 143, 122, 127).
BGH, URTEIL vom 4.8.1998, Az. I ZR 93/96 Abgesehen davon, daß nicht bereits jeder Fehler bei der Bestimmung der mitwirkenden Beisitzer zu einer vorschriftswidrigen Besetzung des Gerichts i.S. des § 579 Abs. 1 Nr. 1 ZPO führt (BGHZ 126, 63, 70 f.; BGH, Urt. v. 22.11.1994 - X ZR 51/92, GRUR 1995, 171, 174 f. = WRP 1995, 292 - Senat sbeset zung ) , kann diese Rüge schon deswegen keinen Erfolg haben, weil sich der Nichtigkeitsgrund des § 579 Abs. 1 Nr. 1 ZPO allein auf die Besetzung der Richterbank in der letzten mündlichen Verhandlung bezieht (vgl. BGH, Beschl. v. 26.3.1986 - III ZR 114/85, NJW 1986, 2115 zu § 551 Nr. 1 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1996, Az. XII ZR 253/93 Es steht ihm frei, gemäß § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO Nichtigkeitsklage zu erheben oder bei dem Beklagten zu 1.Regreß zu nehmen (OLG Koblenz VersR 1985, 672 LS).
BGH, URTEIL vom 2.10.1994, Az. X ZR 52/93 13 des § 579 Abs. 1 Nr. 1 ZPO oder inhaltsgleicher anderer Vorschriften angesehen wurden (BGHSt 3, 353, 355; 25, 239, 241; BVerwG NJW 1987, 2031, 2032; BGH NJW 1988, 1921), sind vereinzelt geblieben und ersichtlich überholt, wie sich aus späteren Entscheidungen des Bundesgerichtshofes (BGHSt 33, 303) und des Bundesverwaltungsgerichts (insb. NJW 1988,
BVerfG, Urteil vom 3.4.1993, Az. 2 BvR 1390/95 Es entspricht allgemeiner Auffassung, daß die Nichtigkeitsklage nach § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO auch das Auftreten von Prozeßvertretern erfaßt, die hierfür von vornherein keine Vollmacht hatten (vgl. BGHZ 84, 24 <28 ff.>; Greger in: Zöller, ZPO, 20. Auflage, § 579 Rn. 6; Grunsky in: Stein/Jonas, ZPO, 21. Auflage, § 579 Rn. 6; jeweils m.w.N.;Henckel, Prozeßrecht und materielles Recht, 1970, S. 76, 78 f.; Baumgärtel, Wesen und Begriff der Prozeßhandlung einer Partei im Zivilprozeß, 1957, S. 177 f.).
BVerfG, Urteil vom 3.4.1993, Az. 2 BvR 1390/95 § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO bezweckt den Schutz von Parteien, die ihre Angelegenheiten im Prozeß nicht verantwortlich regeln konnten oder denen die Handlungen vollmachtloser Vertreter nicht zugerechnet werden dürfen (BGHZ 84, 24 <28>).
BVerfG, Urteil vom 3.4.1993, Az. 2 BvR 1390/95 Dies ist in dem Lichte zu sehen, daß das Wiederaufnahmeverfahren nach § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO die nachträgliche Gewährung des rechtlichen Gehörs sicherstellt, wenn eine Partei infolge von Umständen, die sie nicht zu vertreten hat, daran gehindert war, sich im Prozeß (eigenverantwortlich) zu äußern (vgl. BGHZ 84, 24 <29>).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.1993, Az. X ZR 53/92 Der Senat ist der Auffassung, daß die bei dem Urteil in der Sache I ZR 55/87 am 30. November 1989 nicht vorschriftsmäßige Besetzung des I. Zivilsenates des Bundesge-richshofes durch die Nichtigkeitsklage gemäß § 579 Abs. 1 Nr. 1 ZPO mit Erfolg gerügt werden kann, ohne daß es darauf ankäme, ob die Regeln des § 21 g Abs. 2 GVG bei der Aufstellung des Mitwirkungsplanes willkürlich oder sonst mißbräuchlich nicht beachtet worden sind oder der Besetzungsmangel gleichzeitig einen Verstoß gegen Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG darstellt (a.A. BGH, Urt. v. 15.6.1967 - 1 StR 516/66 -BGHSt 21, 250, 255 = NJW 1967, 1622 (zu § 69 Abs. 2 GVG a.F.);
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.1993, Az. X ZR 52/92 Der Senat ist der Auffassung, daß die bei dem Urteil in der Sache I ZR 184/88 am 30. November 1989 nicht vorschriftsmäßige Besetzung des I. Zivilsenates des Bundesge-richshofes durch die Nichtigkeitsklage gemäß § 579 Abs. 1 Nr. 1 ZPO mit Erfolg gerügt werden kann, ohne daß es darauf ankäme, ob die Regeln des § 21 g Abs. 2 GVG bei der Aufstellung des Mitwirkungsplanes willkürlich oder sonst mißbräuchlich nicht beachtet worden sind oder der Besetzungsmangel gleichzeitig einen Verstoß gegen Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG darstellt (a.A. BGH, Urt. v. 15.6.1967 - 1 StR 516/66 -BGHSt 21, 250, 255 = NJW 1967, 1622 (zu § 69 Abs. 2 GVG a.F.);
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.1988, Az. IVb ZB 191/87 Hier könnte aber die Antragstellerin einen Nichtigkeitsgrund nach § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO nicht mit Erfolg geltend machen; denn eine Partei ist nicht dadurch beschwert, daß die andere Partei im Prozeß nicht ordnungsgemäß vertreten war (vgl. BGHZ 63, 78 ff).
BGH, URTEIL vom 5.2.1988, Az. VIII ZR 100/13 Dies steht in Einklang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung, die im Hinblick darauf, dass der Nichtigkeitsgrund des § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO als einziger Nichtigkeitstatbestand keinen Einschränkungen unterliegt (vgl. § 579 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 ZPO), der prozessunfähigen Partei die Wahl eröffnet, diesen Verfahrensmangel entweder im Rechtsmittelwege oder - nach Rechtskraft der Ausgangsentscheidung - durch Erhebung einer Nichtigkeitsklage geltend zu machen (BGH, Urteil vom 5. Mai 1982 - IVb ZR 707/80, BGHZ 84, 24, 27).
BGH, URTEIL vom 5.2.1988, Az. VIII ZR 100/13 Außerdem ist - wie oben bereits aufgezeigt (unter II. 1 a) - der Nichtigkeitsgrund der mangelhaften Vertretung (§ 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO) als einziger Nichtigkeitstatbestand nicht den in § 579 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 ZPO aufgeführten Einschränkung unterworfen mit der Folge, dass der prozessunfähigen Partei nicht entgegengehalten werden kann, sie hätte den Verfahrensmangel durch ein Rechtsmittel geltend machen müssen (vgl. § 579 Abs. 1 Nr. 2, § 579 Abs. 2 ZPO; BGH, Urteil vom 5. Mai 1982 - IVb ZR 707/80, aaO).
BGH, URTEIL vom 5.6.1980, Az. V ZR 37/78 Für den hier gegebenen Fall einer auf den Nichtigkeitsgrund mangelnder Prozeßvertretung (§ 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO) gestützten Nichtigkeitsklage hat der Senat in BGHZ 14, 251 die Zuständigkeit des Bundesgerichtshofes auch dann bejaht, wenn von dem Nichtigkeitsgrund - wie vorliegend - nicht nur die Revisionsentscheidung, sondern auch die ihr vorangegangenen Urteile der Vorinstanzen betroffen werden (so auch RG JW 1924, 908; Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 20. Aufl. § 584 Rdn. 6; Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht 12. Aufl. § 162 I 16; Wieczorek, ZPO 2. Aufl. § 584 Rdn. B I a 4; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO 38. Aufl. § 584 An. 2 C Thomas/Putzo, ZPO 10. Aufl. § 584 An. 3).
BGH, URTEIL vom 5.8.1973, Az. V ZR 82/75 Von der Partei, die sich darauf beruft, daß die Voraussetzungen des § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO vorliegen, muß die Darlegung von Tatsachen erwartet werden, aus denen sich ausreichende Anhaltspunkte dafür ergeben, daß die aufgestellte Behauptung - im vorliegenden Pall die Behauptung der zur Nichtigkeit der Prozeßvollmachten führenden Geschäftsunfähigkeit und der Prozeßunfähigkeit im Pest Stellungsprozeß - richtig sein könnte (vgl. BGHZ 18, 184, 189)*