Source: http://www.ig-ehzweigelsdorf.at/wir-ueber-uns/vereinsstatuten/
Timestamp: 2020-08-04 20:07:56
Document Index: 348038397

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 9', '§10', '§12', '§15', '§ 16', '§ 15', '§577']

Vereinsstatuten - IG-EHZ Weigelsdorf
EHZ Erholungszentrum Weigelsdorf – Ebreichsdorf
Interessengemeinschaft der Pächter und Eigentümer des Erholungszentrum in Weigelsdorf
Adresse: Ernst Smetana 1030 Wien Dietrichgasse 26/1/5/15
2484 Weigelsdorf EHZ Nr. 62
Tel.: 02254/74 999
Tel.: 0664 46 12 217
Der Verein führt den Namen „ Interessengemeinschaft der Pächter und Eigentümer des Weigelsdorfer Erholungszentrums”
Er hat seinen Sitz in 2483 Weigelsdorf und erstreckt seine Tätigkeit auf das Erholungszentrum (EHZ) in Weigelsdorf.
Als Vereinsadresse gilt jeweils die Adresse des Obmannes.
§ 2: Der Vereinszweck
Der Verein verfolgt den Zweck, die gemeinsamen Interessen der Parzel¬lenpächter und Eigentümer um den L-See, den Grünen See, der Lagune und dem Haiz – See untereinander, gegenüber den Verpächtern, der Stadtgemeinde Ebreichsdorf, Ämtern und Behörden, kommerziellen Einrichtungen und allen in Frage kommenden Institutionen zu vertreten. Gesellige Veranstaltungen durchzuführen, und als Kreditnehmer aufzutreten.
Der Vereinszweck wird insbesonders durch die in den Absätzen 1 und 2 angeführten ideellen und materiellen Mittel angestrebt.
a) Als Verhandlungspartner für die Gesamtheit der Pächter und Eigentümer um den L-See, Grünen See, der Lagune und dem Haiz – See bei allen in Frage kommenden Institutionen aufzutreten.
b) Durchführung von gesellschaftlichen Veranstaltungen
c) Durchführung von Maßnahmen um die Erholung der Mitglieder zu gewährleisten
d) Durchführung von Maßnahmen im Rahmen der technischen und finanziellen Möglichkeiten zur Erhaltung der Wasserqualität in den Teichen
b) Sponsorbeträge der Grundstücksverpächter
c) Erträgnisse aus gesellschaftlichen Veranstaltungen und Spenden
Ordentliche Mitglieder sind jene, die am Vereinsleben teilnehmen. Außerordentliche Mitglieder tragen zur Erreichung des Vereinszweckes vor allen durch Zahlungen eines erhöhten Mitgliedsbeitrages bei.
Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt wurden.
Ordentliche Mitglieder können nur Pächter und Eigentümer des Erholungszentrums Weigelsdorf werden.
Die Ernennung der Ehrenmitglieder erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Generalversammlung.
§ 6: Der Mitgliedschaftsnachweis
Die Einzahlung des Mitgliedsbeitrages erfolgt jährlich mittels Zahlschein. Dieser gilt als Nachweis der Mitgliedschaft für das laufende Jahr.
Alle Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und Anträge zu stellen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen sowie den Ehrenmitgliedern zu.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und die außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
Die Mitgliedschaft erlischt durch: Bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt, dieser ist schriftlich, fernmündlich, per Fax oder E-Mail dem Vorstand mit zu teilen. Durch Ausschluss, oder bei Tod.
Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens beschlossen werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig. Bis zu deren Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte. Aus den gleichen Gründen kann von der Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft verfügt werden.
§ 9: Die Vereinsorgane
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§10 und 11), der Vorstand (§12-13), die Rechnungsprüfer (§15) und das Schiedsgericht (§ 16). Die Organe üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung” im Sinne des Vereinsgesetzes.
Eine Versammlung findet jährlich statt.
Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes, auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.
Anträge der Mitglieder zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Die Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung hat der Vorstand durch schriftliche Einladung der einzelnen Mitglieder oder durch Aushang auf den Anschlagtafeln des Vereins im EHZ mindestens zwei Wochen vor Zusammentritt vorzunehmen. Sie muss den Ort und den Zeitpunkt bezeichnen sowie die Tagesordnung bekannt geben.
Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, das seinen Mitgliedsbeitrag geleistet hat, mit einer Stimme.
Beschlüsse auf Änderung der Vereinsstatuten und auf Auflösung des Vereins bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Juristische Personen als Mitglieder werden in der Generalversammlung durch einen Bevollmächtigten vertreten.
Bei jeder Generalversammlung ist ein Protokoll zu führen und vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.
Die Gründung von Sektionen für Freizeitaktivitäten und für Aktivitäten im Interesse der Mitglieder.
Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Kontrollorgane.
Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Kontrollorgane
Beschlussfassung über Statuten Änderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines.
Der Vorstand besteht aus mindestens sieben Mitgliedern und zwar einem Obmann und einen Stellvertreter, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter, dem Kassier und seinem Stellvertreter. Die gewählten Obmänner der einzelnen Sektionen. Weitere Vorstandsmitglieder zur besonderen Verwendung.
Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist das Kontrollorgan verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Kontrollorgane handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands, an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
Die Einberufung der Sitzung hat der Obmann, bei Verhinderung einer seiner Stellvertreter vorzunehmen.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan” im Sinne des Vereinsgesetzes. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen folgende Angelegenheiten:
Erstellung des Voranschlages, Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses (=Rechnungslegung).
Vorbereitung der Generalversammlung (Tagesordnung)
Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten des Obmanns und des Kassiers.
§ 15: Das Kontrollorgan
Das Kontrollorgan besteht aus mindestens zwei Mitgliedern (Rechnungsprüfer), die von der Generalversammlung aus der Zahl der ordentlichen Mitglieder gewählt werden. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ, mit Ausnahme der Generalversammlung, angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Die Funktionsdauer des Kontrollorgans beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich.
Den Rechnungsprüfern (Kontrollorgan) obliegt die laufende Geschäftskontrolle, ob die Beschlüsse umgesetzt werden, und ob sie mit den Statuten vereinbar sind, sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.
Die Rechnungsprüfer (Kontrollorgane) sind ohne Sitz und Stimme zu den Vorstandssitzungen einzuladen
Die Rechnungsprüfer (Kontrollorgane) haben über ihre Feststellungen der Generalversammlung zu berichten.
Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung” im Sinne des Vereinsgesetzes und kein Schiedsgericht nach den §§577 ZPO.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden.