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Timestamp: 2020-08-04 09:04:20
Document Index: 136840590

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 380', '§ 380', '§ 2', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 37', '§ 14', '§ 15', '§ 76', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 21', '§ 22', '§ 25', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 23', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 21', '§ 53', '§ 4', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 117', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 23', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 55', '§ 68']

SächsSchiedsGütStG,SN - Sächsisches Schieds- und Gütestellen... - Gesetze des Bundes und der Länder
SächsSchiedsGütStG,SN - Sä...
§ 1 SächsSchiedsGütStG – Aufgaben
(3) Die Schiedsstelle ist die Vergleichsbehörde im Sinne des § 380 Absatz 1 der Strafprozessordnung. Die Schiedsstelle führt in den in § 380 Absatz 1 Satz 1 und 2 der Strafprozessordnung genannten Privatklagesachen den Sühneversuch im Rahmen des Sühneverfahrens durch.
§ 2 SächsSchiedsGütStG – Errichtung
(3) Der Bezirk einer Schiedsstelle soll nicht mehr als 50.000 Einwohner umfassen.
§ 5 SächsSchiedsGütStG – Beginn und Ende des Amtes
§ 6 SächsSchiedsGütStG – Wahl
§ 7 SächsSchiedsGütStG – Bestätigung der Wahl
§ 8 SächsSchiedsGütStG – Ablehnung des Amtes
§ 10 SächsSchiedsGütStG – Niederlegung des Amtes
§ 11 SächsSchiedsGütStG – Amtsenthebung
sich als des Amtes unwürdig erwiesen hat,
§ 12 SächsSchiedsGütStG – Aufsicht
§ 13 SächsSchiedsGütStG – Verschwiegenheitspflicht
(2) Über Angelegenheiten, die der Verschwiegenheitspflicht unterliegen, darf der Friedensrichter als Zeuge nur mit Genehmigung des Vorstands des Amtsgerichts aussagen. § 37 Absatz 4 Satz 1 und Absatz 5 des Beamtenstatusgesetzes vom 17. Juni 2008 (BGBl. I S. 1010), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. Juni 2017 (BGBl. I S. 1570) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, ist entsprechend anzuwenden.
§ 14 SächsSchiedsGütStG – Stellvertretung
§ 15 SächsSchiedsGütStG – Kosten der Schiedsstelle und Haftung
(3) Der Freistaat Sachsen haftet für Amtspflichtverletzungen der Friedensrichter im Schlichtungsverfahren. § 76 des Sächsischen Beamtengesetzes gilt entsprechend.
§ 16 SächsSchiedsGütStG – Zweck des Verfahrens
§ 17 SächsSchiedsGütStG – Örtliche Zuständigkeit
§ 18 SächsSchiedsGütStG – Öffentlichkeit
§ 19 SächsSchiedsGütStG – Verfahrenssprache
§ 21 SächsSchiedsGütStG – Verbot und Ablehnung der Amtsausübung
§ 22 SächsSchiedsGütStG – Beistände
§ 25 SächsSchiedsGütStG – Persönliches Erscheinen
§ 27 SächsSchiedsGütStG – Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
§ 28 SächsSchiedsGütStG – Fristberechnung
§ 29 SächsSchiedsGütStG – Schlichtungsverhandlung
§ 30 SächsSchiedsGütStG – Beweismittel
§ 31 SächsSchiedsGütStG – Protokoll
§ 32 SächsSchiedsGütStG – Genehmigung des Protokolls
§ 35 SächsSchiedsGütStG – Pflicht zur Kostentragung
§ 36 SächsSchiedsGütStG – Vollstreckung aus dem Vergleich
(4) Im Übrigen finden die Vorschriften der Zivilprozessordnung über die Zwangsvollstreckung aus Vergleichen, die vor einer durch die Landesjustizverwaltung eingerichteten oder anerkannten Gütestelle abgeschlossen sind, entsprechende Anwendung.
§ 37 SächsSchiedsGütStG – Sühneversuch
§ 39 SächsSchiedsGütStG – Beschränkung der Ablehnung
§ 40 SächsSchiedsGütStG – Gesetzliche Vertretung des Antragsgegners
§ 41 SächsSchiedsGütStG – Ausbleiben des Antragstellers
§ 42 SächsSchiedsGütStG – Erneute Antragstellung
§ 43 SächsSchiedsGütStG – Erfolglosigkeit des Sühneversuchs
§ 44 SächsSchiedsGütStG – Gebühren und Auslagen
(2) Der Friedensrichter erledigt die Kassengeschäfte und erstellt die Kostenrechnungen für die Tätigkeit der Schiedsstelle. Er führt ein Kassenbuch und sammelt die Kostenrechnungen. Abgeschlossene Kassenbücher hat er unverzüglich der Gemeinde zur Aufbewahrung zu übergeben.
§ 45 SächsSchiedsGütStG – Gebühren
§ 46 SächsSchiedsGütStG – Auslagen
Kosten für Zustellungen durch die Post.
§ 47 SächsSchiedsGütStG – Kostenschuldner
§ 48 SächsSchiedsGütStG – Fälligkeit, Vorschuss, Zurückbehaltungsrecht
§ 49 SächsSchiedsGütStG – Einforderung, Beitreibung, Erlöschen
(3) Für das Erlöschen des Anspruchs auf Zahlung der Kosten und von Ordnungsgeldern gilt § 23 des Sächsischen Verwaltungskostengesetzes vom 5. April 2019 (SächsGVBl. S. 245) in der jeweils geltenden Fassung entsprechend.
§ 50 SächsSchiedsGütStG – Absehen von der Kostenerhebung
§ 51 SächsSchiedsGütStG – Einwendungen gegen den Kostenansatz
§ 52 SächsSchiedsGütStG – Reisekostenvergütung und Entschädigung
(2) Die Gemeinden sind verpflichtet, die Entschädigung der Friedensrichter durch Satzung zu regeln. § 21 Absatz 1 Satz 2 und 3 sowie Absatz 2 der Sächsischen Gemeindeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. März 2014 (SächsGVBl. S. 146), die zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 13. Dezember 2016 (SächsGVBl. S. 652) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, ist entsprechend anzuwenden.
§ 53 SächsSchiedsGütStG – Vergütung von Dolmetschern
Herangezogene Dolmetscher werden nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 776), das zuletzt durch Artikel 5 Absatz 2 des Gesetzes vom 11. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2222) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, durch die Landesjustizkasse vergütet. Die Vergütung ist auf Antrag der Schiedsstelle oder des Dolmetschers von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle des Amtsgerichts, in dessen Bezirk sich die Schiedsstelle befindet, festzusetzen. Der Dolmetscher kann die Festsetzung seiner Vergütung durch richterlichen Beschluss beantragen; § 4 Absatz 3 bis 9 des Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes gilt entsprechend.
§ 54 SächsSchiedsGütStG – Einnahmen
§ 55 SächsSchiedsGütStG – Kreis möglicher Gütestellen
§ 56 SächsSchiedsGütStG – Anerkennungsvoraussetzungen
§ 57 SächsSchiedsGütStG – Verfahrensordnung
§ 58 SächsSchiedsGütStG – Aktenführung
§ 59 SächsSchiedsGütStG – Haftpflichtversicherung
(4) Die Mindestversicherungssumme beträgt 250.000 Euro für jeden Versicherungsfall. Die Leistungen eines Versicherungsunternehmens für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden können auf den vierfachen Betrag der Mindestversicherungssumme begrenzt werden.
(7) Zuständige Stelle im Sinne des § 117 Absatz 2 Satz 1 des Versicherungsvertragsgesetzes vom 23. November 2007 (BGBl. I S. 2631), das zuletzt durch Artikel 15 des Gesetzes vom 17. August 2017 (BGBl. I S. 3214) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, ist die für die Anerkennung als Gütestelle zuständige Behörde. Für Rechtsanwälte und Notare, deren Berufshaftpflichtversicherung die Tätigkeit als Gütestelle einschließt, verbleibt es hinsichtlich der Bestimmung der zuständigen Stelle bei den berufsrechtlichen Regelungen.
§ 60 SächsSchiedsGütStG – Erlöschen, Rücknahme und Widerruf der Anerkennung
§ 61 SächsSchiedsGütStG – Zuständigkeit und Verfahren
§ 62 SächsSchiedsGütStG – Anfechtung von Entscheidungen
Über die Rechtmäßigkeit von Anordnungen, Verfügungen und sonstigen Maßnahmen nach diesem Gesetz entscheiden auf Antrag die ordentlichen Gerichte. Für dieses Verfahren gelten die Vorschriften der §§ 23 bis 30 des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 300-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 27. August 2017 (BGBl. I S. 3295) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung.
§ 63 SächsSchiedsGütStG – Fortbestand der Schiedsstellen
§ 64 SächsSchiedsGütStG – Fortdauer der Amtsausübung
§ 65 SächsSchiedsGütStG – Anhängige Verfahren
§ 66 SächsSchiedsGütStG – Vollstreckung
§ 67 SächsSchiedsGütStG – Fortbestehen bereits anerkannter Gütestellen
Die §§ 55 bis 62 finden auf die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes zur Änderung des Sächsischen Schiedsstellengesetzes vom 25. Juni 2007 (SächsGVBl. S. 193) bereits anerkannten Gütestellen mit der Maßgabe Anwendung, dass es einer erneuten Anerkennung nicht bedarf.
§ 68 SächsSchiedsGütStG – In-Kraft-Treten und Außer-Kraft-Treten
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