Source: http://www.naturfreunde-mannheim.de/satzung
Timestamp: 2017-11-24 00:17:29
Document Index: 262056269

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 10', '§ 26', '§ 14', '§ 11', '§ 18', '§ 2']

Satzung | Naturfreunde Mannheim
Der Verein führt den Namen NaturFreunde Mannheim, Verein für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur, Ortsverein Mannheim e.V.
Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf das Gebiet der Stadt Mannheim und auch auf die umliegenden Orte, sofern dort keine Ortsvereine bestehen. In den Stadtteilen können Stadt - Bezirksgruppen gebildet werden, die an die Beschlüsse der Ortsvereins - Hauptversammlung gebunden sind.
Der Ortsverein ist Mitglied der NaturFreunde Baden und damit der NaturFreunde Bundesgruppe Deutschland e.V. und der NaturFreunde Internationale (NFI) angeschlossen.
Der Verein ist parteipolitisch und religiös unabhängig. Er bekennt sich zu einer sozialistischen, demokratischen Gesellschaftsordnung auf der Grundlage des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ‚steuerbegünstigte Zwecke’ der jeweils gültigen Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlich Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
internationale Gesinnung, Völkerverständigung und Frieden anzustreben und zu vertiefen;
umwelt- und sozialverträgliches Wandern, Reisen sowie sportliche Betätigungen zu fördern;
Alle Vereinstätigkeiten haben die demokratischen, umwelt- und sozialverträglichen Zielsetzungen des Vereins im Sinne des § 3 zur Voraussetzung.
Naturverträglichkeit bei sportlichen Betätigungen wie Wandern, Reisen, Camping, Bergsteigen, Wintersport, Wassersport und Radfahren;
Maßnahmen zur Kinder- und Jugenderholung, Jugend-, Familien und Altenhilfe sowie der Erwachsenenbildung, Förderung der Kinder- und Jugendgruppen;
Veranstaltung von Reisen in Form von Freizeiten, Bildungs- und Studienaufenthalten und internationalen Begegnungen;
Anlage von Sammlungen und Büchereien, Veranstaltung von Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen oder ähnlichem;
Erwerb, Bau, Verwaltung und Betreuung von Wanderheimen, Ferienheimen, Bildungsstätten, Kultur- und Jugendheimen, Campingplätzen. Diese Einrichtungen stehen neben allen Mitgliedern auch Nichtmitgliedern, vorrangig Jugendlichen, Kindern und Familien zur Verfügung;
Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und anderen Organisationen der Arbeiterbewegung, mit Wander-, Bergsteiger-, Naturkunde-, Umweltschutz- und Sportverbänden sowie mit Jugendverbänden.
Für die in § 4 genannten Tätigkeiten können Fachgruppen und Referate gebildet werden. Diese sind vereinsrechtlich unselbständige Gliederungen des Vereins.
Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den ‚Richtlinien für Fachgruppen und Referate’, die von den Bundesfachgruppenkonferenzen beschlossen und vom Bundeskongress bestätigt werden.
§ 6 Jugend und Kinder
Die Jugend- und Kindergruppen sind zusammengefasst unter der Bezeichnung Naturfreundejugend Ortsverein Mannheim. Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den ‚Richtlinien der Naturfreundejugend Deutschlands’
Die Richtlinien für die Kinder- und Jugendgruppen werden von der Bundesjugendkonferenz beschlossen und vom Bundeskongress bestätigt.
Jugend- und Kindergruppen haben eine eigene Kassenführung, die von der Kontrolle des Ortsvereins geprüft wird.
Zur Erfüllung der Arbeit wird von den Mitgliedern ein Beitrag erhoben. Die Höhe dieses Beitrages beschließt die Hauptversammlung.
Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Ortsvereins.
Es darf keine Person durch Vermögensausgaben, die dem Zweck des Ortsvereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Mitgliedschaft kann jede natürliche Person beantragen. Bei Minderjährigen ist die Willensäußerung der Eltern maßgebend. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Die Mitglieder verpflichten sich durch Ihren Beitritt, die Satzung anzuerkennen.
Jedes Mitglied hat vom Tage der Aufnahme an das Recht, an allen Versammlungen und Veranstaltungen des Ortsvereins teilzunehmen. Stimmberechtigt sind alle über 16 Jahre.
§ 10 Austritt aus dem Ortsverein
Jedes Mitglied kann zum Schluss eines Geschäftsjahres seine Mitgliedschaft kündigen. Die Kündigung muss spätestens zum 31. Dezember dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden, da sonst der Beitrag für das folgende Jahr noch bezahlt werden muss.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft ist der Mitgliedsausweis abzugeben.
Ein Mitglied, welches das Ansehen des Vereins schädigt oder der Satzung zuwiderhandelt kann ausgeschlossen werden.
Der Ausschluss kann durch den Vorstand, den Vereinsausschuss, die Bezirks- und Untergruppen und von jedem Mitglied beantragt werden.
Über den Antrag entscheidet der Vereinsausschuss mit Zwei-drittelmehrheit. Dem Auszuschließenden ist vorher Gelegenheit zu geben, zum Ausschlussantrag Stellung zu nehmen und sich zu rechtfertigen.
Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von 4 Wochen beim Schiedsgericht Einspruch erhoben werden.
Die Hauptversammlung findet alljährlich statt. Sie wird vom Vorstand mindestens vier Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung im Mitteilungsblatt angekündigt. Der Vorstand kann die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung beschließen. Auf Verlangen von 1/10 der Mitglieder ist eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen, jedoch ist dieses Verlangen schriftlich unter Angabe der Gründe und des Zweckes an den Vorstand einzureichen. Nach einstimmigem Beschluss der Kontrolle hat der Vorstand binnen 14 Tagen eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Bei Anträgen auf Funktionsenthebungen ist vom Vorstand binnen 14 Tagen eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen.
Die Hauptversammlung wird vom ersten oder zweiten Vorsitzenden geleitet.
Entgegennahme und Beschlussfassung über die Berichte des Vorstandes
Wahl des Vorstandes, der Kontrolle, des Schiedsgerichts und der Hauskommissionen sowie Bestätigung bzw. Wahl der Jugend- und KindergruppenleiterInnen.
Beschlussfassung über die vorgelegten Anträge
Anträge zur Hauptversammlung können vom Vorstand, dem Vereinsausschuss, den Fach- und Stadtbezirksgruppen und den Mitgliedern gestellt werden. Sie müssen mindestens zwei Wochen vor der Hauptversammlung dem Vorstand vorliegen.
Die Hauptversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern die Satzung nichts anderes vorschreibt.
1. Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem 1. und 2. Kassier, den Hausverwaltern, den
Hauskassierern, den Beisitzern, den Sachreferenten, den Schriftführern, zwei Vertretern der Natur-
Freundejugend Mannheim.
2. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorsitzenden. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Im
Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden oder in
Absprache mit diesem vertretungsberechtigt ist.
Die Förderung aller in der Satzung festgelegten Aufgaben
Die Durchführung der Beschlüsse des NFI - Kongresses, des Bundeskongresses, der Landesversammlung und der Hauptversammlung.
Die Verwaltung der Geldmittel und des sonstigen Vermögens.
Die Unterstützung der Stadtbezirks-, Sport-, Fach-, Jugend- und Kindergruppen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes aus einer Funktion kann der Vereinsausschuss die Position bis zur nächsten Hauptversammlung besetzen.
Der Vereinsausschuss besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes, des Vorsitzenden der Stadtbezirks- und Fachgruppen, den Referatsleitern, den Vertretern der NaturFreundejugend.
Der Vereinsausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.
Durchführung eventueller notwendiger Nachwahlen (s. § 14.5.)
Über die in § 11 festgelegten Ausschlüsse entscheiden.
Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Alle Beschlüsse der Vereinsorgane sind protokollarisch festzuhalten. Die Protokolle müssen vom 1. und 2. Vorsitzenden und vom 1. und 2. Schriftführer unterzeichnet werden.
Die Kontrolle besteht mindestens aus drei Personen, deren Aufgabe es ist, die Geschäfts- und Kassenführung des gesamten Vereins zu prüfen und zu überwachen. Sie hat dem Vorstand, dem Vereinsausschuss und der Hauptversammlung Bericht zu erstatten. Die Kontrolle hat das Recht, an allen Sitzungen und Versammlungen des Vereins und all ihrer Stadtbezirks-, Sport-, Fach- und sonstigen Gruppe teilzunehmen.
§ 18 Funktionsenthebung
Mitglieder des Vorstandes und des Vereinsausschusses können ihrer Funktion enthoben werden, wenn sie das Ansehen des Vereins schädigen, ihren Pflichten zuwiderhandeln oder Beschlüsse missachten.
Die Funktionsenthebung kann von jedem Mitglied des Vereins beantragt werden. In diesem Falle ist vom Vorstand eine Hauptversammlung einzuberufen, die mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen über den Antrag entscheidet. Vor der Beschlussfassung ist das betroffene Mitglied zu hören.
Dem Betroffenen steht das Recht des Widerspruchs beim Schiedsgericht zu.
Streitfälle, die sich innerhalb des Vereins zwischen Leitung und Mitgliedern oder Mitgliedern untereinander ergeben, können zur Beilegung dem Schiedsgericht übertragen werden.
Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsweise des Schiedsgerichts regeln sich nach der jeweils gültigen Bundesschiedsordnung. Die Bundesschiedsordnung beschließt der Bundeskongress.
Diese Satzung kann nur von einer Hauptversammlung geändert werden. Änderungen können nur mit Dreiviertel-mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Die Auflösung kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung beschlossen werden. Auf dieser Hauptversammlung müssen mindestens die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder vertreten sein. Wenn die Hälfte der Mitglieder nicht vertreten ist, muss eine neue Versammlung einberufen werden, die auf jeden Fall beschlussfähig ist. Der Beschluss bedarf mindestens einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Bei Auflösung, Aufhebung oder Wegfall des bisherigen Zwecks des Vereins fällt sein Vermögen an die Landesleitung, dann an die Bundesleitung der NaturFreunde Deutschlands, dann an die NaturFreunde Internationale, dann an die Arbeiterwohlfahrt, vorrangig an die Arbeiterwohlfahrt Mannheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 der Satzung zu verwenden hat.
Falls diese Organisationen nicht mehr bestehen, kann die Verwaltung des Vermögens mit Zustimmung des Finanzamtes an eine steuerbegünstigte Organisation übertragen werden. Die weitere Verwaltung oder Verwertung des Vermögens ist in solchem Falle im Sinne der Satzung sicherzustellen. Der Vorstand hat in diesem Falle die Pflicht, die in seiner Verwaltung befindlichen Bestandteile des Vermögens des Vereins, Bücher, Dokumente u.s.w. in geordneter Weise dem Rechtsnachfolger zu übergeben.
Die Satzung ist allen Richtlinien des Vereins und allen Gliederungen übergeordnet.
Die Änderung der Satzung vom 09. Februar 1983 wurde von den Hauptversammlungen am 09. März 2001 und am 01. März 2002 beschlossen. Sie ist innerhalb des Vereins sofort wirksam und tritt nach Eintrag in das Vereinsregister in Kraft.
Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte am 16. Dezember 2002