Source: http://christina-hausmann.de/german/AGB_d.htm
Timestamp: 2018-01-19 17:00:04
Document Index: 342483333

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 50', '§ 26', '§ 25', '§ 6', '§ 3', '§ 6']

Christina Hausmann online
Allgemeine Geschäftsbedingungen Bildender Künstler und Künstlerinnen
2. Wünscht der Kunde für den Aufbau oder Präsentation des Werks oder zur Ausstellungseröffnung die Anwesenheit des Künstlers, so ist der Künstler - vorbehaltlich rechtzeitiger Terminabsprache - ohne zusätzliche Vergütung dazu bereit. Reise und Aufenthaltskosten nach den Sätzen des Steuerrechts trägt der Kunde.
3. Im Falle einer Beschädigung des Werks ist der Künstler verpflichtet, die erforderli- chen Reparaturen oder Restaurierungen gegen angemessenes Entgelt vorzunehmen. Kommt darüber eine Vereinbarung nicht zustande, so wird der Künstler für die Reparatur oder Restaurierung dienliche Hinweise geben.
4. Soweit eine Nutzung des Werks der Einwilligung des Künstlers bedarf, wird er diese nicht ohne sachlichen Grund verweigern.
1. Sämtliche Ansprüche des Künstlers auf Zahlung sind fällig je zur Hälfte bei Vertragsabschluß und Erbringung der vom Künstler geschuldeten Leistung und zahlbar ohne Abzug binnen 14 Tagen.
2. Die Ausstellung des Werks ist nur mit Einwilligung des Künstlers erlaubt. Bei Verträgen nach §§ 6 und 7 ist die Zustimmung mit Vertragsabschluß unwiderruflich für die Vertragsdauer erteilt und mit der vereinbarten Vergütung abgegolten. Soll das Werk außerhalb der Räume der Kunden ausgestellt werden, so kann der Künstler seine Einwilligung davon abhängig machen, daß ihm die Hälfte des mit der Ausstellung erzielten Erlöses gezahlt wird.
3. Soweit das Werk gemäß Abs. 2 ausgestellt werden darf, sind für die jeweilige Ausstellung die Rechte zur aktuellen Berichterstattung (§ 50 UrhG) eingeräumt, ebenso - gegen je 3 Belegexemplare - das Recht zum Abdruck im Katalog, auf Plakaten und Einladungskarten zur Ausstellung. Darüber hinausgehende Werknutzungen bedürfen der Einwilligung des Künstlers.
4. Der Kunde erkennt das Folgerecht gemäß § 26 UrhG und das Zugangsrecht gemäß § 25 UrhG an. Darüber hinaus ist der Kunde verpflichtet, dem Künstler das Werk vorübergehend zur Nutzung (z.B. für Ausstellungen) zu überlassen, sofern ihn der Künstler zur Hälfte an dem Erlös dieser Nutzung beteiligt und die Überlassung des Werks den Kunden nicht unangemessen beeinträchtigt.
1. Wird das Werk dem Kunden nur vorübergehend überlassen (§§ 6 und 7), so ist er verpflichtet, es unverzüglich nach Vertragsende zurückzugeben. 2. Eine Verlängerung der Überlassungsfrist bedarf der Einwilligung des Künstlers. Ein für die Überlassung vereinbartes Honorar erhöht sich in diesem Fall zeitanteilig; der Erhöhungsbetrag wird mit Beginn der Verlängerung fällig.
2. Erwirbt der Kunde während der Vertragsdauer eines der Werke aus der Ausstellung, so wird das Ausstellungshonorar auf den Kaufpreis angerechnet..
2. Vermittelt die Galerie den Verkauf eines ihr überlassenen Werks, so erhält sie eine Provision in Höhe des vereinbarten Prozentsatzes vom Kaufpreis. Vermittelt die Galerie Verkäufe aus dem Atelier des Künstlers, so erhält sie die Hälfte des vereinbarten Provisionssatzes.
2. Soweit der Verkauf durch eine vom Künstler bevollmächtigte Person erfolgt, sind diese Geschäftsbedingungen zum Vertragsinhalt zu machen; der Käufer ist ausdrücklich auf den Vorbehalt der Rechte gemäß § 3 hinzuweisen und darüber zu informieren, daß ein gutgläubiger Erwerb von Nutzungsrechten nicht möglich ist.
1. Für alle Leistungen ist Erfüllungsort der Wohnort des Künstlers, Transport zum Kunden - im Fall des §§ 6 und 7 auch zurück zum Künstler - gehen auf Kosten des Kunden.
2. Die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen berürht die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Vertragsparteien sind in einem solchen Fall verpflichtet, die mangelhafte Bestimmung durch eine solche zu ersetzen, deren wirtschaftlicher und juristischer Sinn dem der mangelhaften möglichst nahekommt.