Source: https://www.schuetzenbruderschaft-grevenstein.de/satzung/
Timestamp: 2018-04-25 10:40:54
Document Index: 244607069

Matched Legal Cases: ['§6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 26', '§ 5', '§ 13']

Satzung der St. Michaels Schützenbruderschaft - Schützenbruderschaft Grevenstein
Satzung der St. Michaels Schützenbruderschaft
Geänderte Fassung der Satzung vom 4. März 2017
1. Die Bruderschaft trägt den Namen St. Michaels Schützenbruderschaft 1664 e.V.
Sitz der Bruderschaft ist Meschede-Grevenstein.
Die Bruderschaft ist beim Amtsgericht Meschede unter der Vereinsregister-Nr. 642 eingetragen.
1. Die Bruderschaft verfolgt unmittelbar gemeinnützige Zwecke und wird sich besonders einsetzen für:
a) die Pflege der christlichen Nächstenliebe und des gegenseitigen Einstehens in guten und bösen Tagen,
b) die Pflege eines religiösen, gesitteten Lebens in der Familie und der Öffentlichkeit,
c) die Bildung eines gesunden Volkstums im Geiste christlicher Sitte,
d) die Pflege des Heimatgedankens und des Brauchtums,
e) die staatsbürgerliche Erziehung der Mitglieder auf christlicher Grundlage,
f) das Interesse am Wesen der Schützenbruderschaft bei Jugendlichen zu wecken und zu fördern.
Um Eintracht und Gemeinsinn zu pflegen und zu fördern und die Treue zu Kirche und Glauben sinnfällig zum Ausdruck zu bringen, wird in jedem Jahr im Sommer das Schützenfest im Rahmen einer besonderen Festordnung gefeiert. In den Festablauf ist eine hl. Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder einzubeziehen.
Die Bruderschaft ist bereit, den Schießsport zu fördern. Im Rahmen des Schützenfestes ist das Königsvogelschießen vom Vorstand als Höhepunkt zu gestalten. Der Präses der Bruderschaft, der amtierende König, der Vorsitzende und der Hauptmann eröffnen das Vogelschießen.
Die Bruderschaft fühlt sich besonders verpflichtet, ihre historischen Besitztümer sorgfältig aufzubewahren, zu pflegen und sie künftigen Generationen zu erhalten.
An besonderen feierlichen Anlässen im Ort und in der Kirchengemeinde (z.B. Prozessionen, Empfang des Bischofs, Kirchenpatronatsfest) nimmt die Bruderschaft, mindestens jedoch die Fahnenabordnungen, teil.
Die Bruderschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Bruderschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Bruderschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Bruderschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Den Organen der Bruderschaft kann nur angehören, wer Mitglied der Bruderschaft ist.
1. Jeder Mann, der 17 Jahre und älter ist, im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist
und christliches Gedankengut vertritt, kann Mitglied der Bruderschaft werden.
Über die Aufnahme eines Schützenbruders entscheidet der geschäftsführende Vorstand, in Zweifelsfällen der Gesamtvorstand. Auswärtige Männer, die Mitglied werden wollen, haben das schriftlich zu erklären.
Eine von der Generalversammlung festgesetzte einmalige Aufnahmegebühr ist zu entrichten.
Auf Beschluss der Generalversammlung kann verdienten Schützenbrüdern die Ehrenmitgliedschaft angetragen werden.
b) durch Ausschluss wegen Verstoßes gegen die Satzung, wegen Verlustes der bürgerlichen Ehrenrechte, wegen bruderschaftsschädigenden Verhaltens, wegen erfolglos angemahnten Beitragsrückständen der letzten drei Jahre.
c) wer bei Veranstaltungen der Bruderschaft gegen die Ordnung verstößt, sich den Anordnungen des Hauptmanns bzw. solchen von eingesetzten Ordnungskräften widersetzt, oder sich einer unmoralischen Handlung schuldig macht, kann durch Beschluss des Vorstandes aus der Bruderschaft oder Teilnahme am Schützenfest für ein oder mehrere Jahre ausgeschlossen werden. Der Schützenbruder ist vom Vorstand zu der Angelegenheit zu hören, folgt er der Aufforderung, sich zu rechtfertigen, nicht, so gilt dies als Anerkenntnis seines Verschuldens. Gegen den Beschluss des Vorstandes ist Berufung an die Generalversammlung zulässig.
d) Durch Austritt. Den Austritt hat der Schützenbruder schriftlich oder persönlich dem Vorstand mitzuteilen. Er scheidet am Tag der Abmeldung aus.
Jungschützen vom 15. bis 25. Lebensjahr werden in der Jungschützenabteilung der Bruderschaft zusammengefasst. Die Bruderschaft hat Weisungsbefugnis. Ein eigener Hauptmann wird gewählt und ein eigener Vorstand gebildet, dem der Jugendbeauftragte des Dauervorstandes (§6) beratend angehört. Jungschützen nehmen beratend an Versammlungen und Sitzungen teil. Mit Vollendung des 17. Lebensjahres werden Jungschützen vollberechtigte Mitglieder.
Beitrags- und Eintrittsgeld
1. Die Schützenbrüder zahlen einen Jahresbeitrag, der im Frühjahr jeden Jahres oder
auf dem Schützenfest zu entrichten ist.
Der Vorstand kann in besonderen Fällen einen Schützenbruder auf dessen Antrag hin von der Beitragszahlung befreien.
Für die Teilnahme am Schützenfest ist außer dem Jahresbeitrag ein Gelagsbeitrag zu zahlen.
Die Höhe der Aufnahmegebühr, des Jahresbeitrags, des Gelagsbeitrags sowie die Eintrittsgelder für das Schützenfest werden von der Generalversammlung festgesetzt.
Jubilare, die 50 Jahre der Bruderschaft angehören, sind befreit von Gelagsbeiträgen.
Mitglieder, die 67 Jahre und älter sind, zahlen verminderte Gelagsbeiträge.
Nichtschützenbrüder können gegen Zahlung eines von der Generalversammlung festzusetzenden Eintrittsgeldes am Schützenfest teilnehmen. Vom Schießen auf Vogel und Geck sind sie jedoch ausgeschlossen.
Frauen und Mädchen zahlen das für sie von der Generalversammlung festgesetzte Eintrittsgeld.
1. Der Vorstand der Schützenbruderschaft besteht aus:
Dem Vorsitzenden, Geschäftsführer, Schriftführer, Schützenhauptmann (geschäftsführender Vorstand; Geschäftsführer und Schriftführer vertreten sich gegenseitig),
dem stellvertretenden Schützenhauptmann (Mitglied des Dauervorstandes),
den sieben weiteren Dauervorstandsmitgliedern (einer davon ist als Jugendbeauftragter vom Vorstand zu wählen),
dem Männerfähnrich,
dem Junggesellenfähnrich,
vier Männerführern,
vier Junggesellenführern,
dem Schützenkönig und
dem Vizekönig.
Somit besteht der Vorstand aus 25 Personen.
Der Vorstand kann Schützenbrüder für bestimmte Aufgaben als vollstimmberechtigte Vorstandsmitglieder in den Vorstand berufen. Die Generalversammlung ist ggf. hierüber zu unterrichten.
Wählbar für den Vorstand ist jeder Schützenbruder, der seinen ständigen Wohnsitz in Grevenstein hat.
Der jeweilige Pfarrer der kath. St. Antonius Kirchengemeinde wird zum Präses der Bruderschaft ernannt und ist dadurch Vorstandsmitglied.
Die Amtszeit des Vorstandes beträgt bei
a) dem Vorsitzenden, Geschäftsführer, Schriftführer, Hauptmann, stellv. Hauptmann und den sieben weiteren Dauervorstandsmitgliedern für die erste Wahlperiode sechs Jahre (12 Personen)
b) den übrigen Vorstandsmitgliedern zwei Jahre
c) dem Schützenkönig und Vizekönig ein Jahr.
Die für sechs Jahre gewählten Vorstandsmitglieder werden in der jährlich einmal stattfindenden ordentlichen Generalversammlung gewählt. Die Wahl des Vorsitzenden, des Geschäftsführers, des Schriftführers und des Hauptmanns soll jeweils mindestens um ein Jahr versetzt durchgeführt werden.
Bei der Wahl des Männerfähnrichs werden jeweils vier Junggesellenführer und bei der Wahl des Junggesellenfähnrichs jeweils vier Männerführer gewählt.
Die neu gewählten Vorstandsmitglieder zu § 7 Abs. 1 unter Buchstabe a) treten ihr Amt am folgenden Schützenfest nach Einführung durch den Vorsitzenden an. Die neu gewählten Fähnriche und Führer treten ihr Amt am folgenden Schützenfest nach Einführung durch den Schützenhauptmann an.
Scheiden Vorstandsmitglieder vor Ablauf ihrer Amtszeit aus, so sind neue Mitglieder spätestens in der nächsten Generalversammlung zu wählen. Bis zur nächsten Generalversammlung übernehmen vom Vorstand benannte Stellvertreter die Geschäfte.
Für die in § 7 Abs. 1 unter Buchstabe a) und b) aufgeführten Vorstandsmitglieder ist Wiederwahl möglich. Die in § 7 Abs. 1 unter Buchstabe a) aufgeführten Vorstandsmitglieder können mehrmals für jeweils drei Jahre, die unter Buchstabe b) aufgeführten Vorstandsmitglieder mehrmals für jeweils zwei Jahre wiedergewählt werden.
Dem Vorstand obliegt die Durchführung aller Aufgaben und Aufträge, die sich aus der Satzung und den Beschlüssen der Generalversammlung ergeben.
Nach § 26 BGB vertreten der Vorsitzende, der Geschäftsführer, der Schriftführer und der Hauptmann die Bruderschaft.
Erster Stellvertreter des Vorsitzenden ist der Geschäftsführer, zweiter Stellvertreter des Vorsitzenden ist der Schriftführer. Jeweils zwei von ihnen gemeinsam sind vertretungs- und zeichnungsberechtigt.
Der Vorstand verwaltet und überwacht das Vermögen der Bruderschaft. Beschlüsse zur Verfügung über das Vermögen im Wert über 25.000,- Euro unterliegen der Entscheidung durch die Generalversammlung.
Erstellen eines Jahresplans für die Generalversammlung. Dieser enthält Vorgaben, Zielvorstellungen und die dafür notwendigen Finanzierungsmöglichkeiten bzw. Vorschläge dafür.
Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen der Bruderschaft.
Für besondere Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse, Kommissionen oder Arbeitsgemeinschaften berufen. Darüber hinaus kann der Vorstand bestimmte Aufgaben einzelnen Schützenbrüdern übertragen (z.B. Hallenreinigung, Karteiführung). Für diese besonderen Aufgaben kann der Vorstand Entschädigungen bewilligen.
Zur Generalversammlung und zu den bei Bedarf abzuhaltenden Vorstandssitzungen wird durch den Vorsitzenden eingeladen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Abstimmungen entscheidet einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Dem Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem Schriftführer und Hauptmann obliegen neben den allgemeinen Pflichten des Vorstandes besondere Aufgaben, welche in einer Geschäftsordnung, die sich der Vorstand geben kann, verbindlich zu regeln sind.
Rechte und Pflichten der Schützenbrüder
Der Schützenbruder hat das Recht:
a) seine Meinung in allen die Bruderschaft betreffenden Angelegenheiten frei zu äußern,
b) für alle in dieser Satzung genannten oder sich aus der Satzung ergebenden Ämter zu kandidieren und sie nach erfolgter positiver Entscheidung auszuüben,
c) sich jederzeit an den Vorstand wenden zu können,
d) zu seiner Beerdigung einen Trauerkranz der Bruderschaft zu erhalten und eine hl. Messe bestellt zu bekommen. Eine Fahnenabordnung, Vorstand und Schützenbrüder geben das letzte Geleit, vorausgesetzt, die Beisetzung findet in Grevenstein statt.
Der Schützenbruder ist verpflichtet:
a) sich gegenüber allen Mitgliedern bruderschaftlich zu verhalten,
b) die bruderschaftlichen Bestrebungen zu unterstützen,
c) seine Beitragsverpflichtungen zu erfüllen,
d) die ordnungsgemäß gefassten Beschlüsse der Generalversammlung zu beachten.
kann derjenige Schützenbruder werden, der mindestens drei Jahre Mitglied ist und seinen ständigen Wohnsitz in Grevenstein hat. Die nach Wahl des Königs zu bestimmende Königin muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ein Hofstaat wird nicht gebildet. Der jeweilige Schützenkönig trägt während seiner Amtszeit für die Schützenkönigskette, das Königinnendiadem und die Königinnenkette die Verantwortung. Der König stellt rechtzeitig vor Schützenfest den neuen Vogel zur Verfügung.
muss eingetragenes Bruderschaftsmitglied sein und seinen ständigen Wohnsitz in Grevenstein haben. Er ist stellvertretender König. Eine Vizekönigin wird nicht gewählt. Als Vertreter des Königs nimmt er die Aufgaben des Königs ohne Königin wahr, es sei denn mit der amtierenden Königin. Der Vizekönig ist während seiner Amtszeit für die Vizekönigskette verantwortlich. Rechtzeitig vor Schützenfest besorgt der Vizekönig den neuen Geck.
Alljährlich findet eine Generalversammlung, die für alle Mitglieder und Jungschützen einberufen wird, statt. Sie muss in den ersten vier Monaten, in der Regel an einem Samstag im Monat März, einberufen werden.
Der Vorsitzende beruft die Generalversammlung unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung mindestens 8 Tage vorher durch Pressenotiz in der Tageszeitung und Aushang am örtlichen schwarzen Brett ein.
Namentliche Anträge können von jedem Schützenbruder und dem Vorstand gestellt werden. Anträge auf Änderung der Satzung müssen mindestens 4 Wochen vor der Generalversammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen.
Auf Beschluss des Vorstandes oder auf Verlangen von mindestens 20 % der Schützenbrüder muss eine außerordentliche Generalversammlung unter Nennung des Zwecks und der Gründe einberufen werden. Der Vorstand hat die außerordentliche Generalversammlung innerhalb von acht Wochen nach Beschlussfassung bzw. nach Eingang eines entsprechend begründeten Antrags durchzuführen. Für die Einberufung und Durchführung gelten die gleichen Regelungen wie für die ordentliche Generalversammlung.
Der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter leitet die Versammlung.
Über Generalversammlungen und Sitzungen sind vom Schriftführer oder seinem Stellvertreter schriftlich Protokolle zu verfassen, die von ihm und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen sind.
1. Die in der Regel im März stattfindende Generalversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Entgegennehmen der Berichte des Vorstandes,
e) Termin des Schützenfestes und sonstige Veranstaltungen der Bruderschaft,
f) Festsetzung der in § 5 genannten Beträge,
h) Beraten und Beschlussfassung über vorliegende Anträge,
i) Beratung und Beschlussfassung über den vorgelegten Jahresplan.
Die Vorstandswahlen sind in der Regel offen, das Wahlverfahren regelt die Wahlordnung.
Die Generalversammlungen sind, außer bei Auflösung der Bruderschaft, hier gilt § 13, stets beschlussfähig.
Die Beschlüsse müssen bei Änderung der Satzung mit einer Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Schützenbrüder, sonst mit einfacher Mehrheit gefasst werden.
Die Abstimmungsergebnisse sind im Protokoll festzuhalten.
1. Wahlvorschläge erfolgen in der Regel durch Zuruf oder auch durch den Vorstand. Änderungen sind durch Abstimmung mit einfacher Mehrheit zu entscheiden.
Die Wahlen sind in der Regel offen. Sollte in der Generalversammlung geheime Wahl beantragt werden, muss die Generalversammlung durch einfache Mehrheit entscheiden.
Zur Durchführung jeder Wahl ist eine Wahlkommission (Stimmzähler) aus stimmberechtigten Mitgliedern der Versammlung zu bilden.
Mitglieder der Wahlkommission können nicht gleichzeitig Kandidat für eine Wahl sein.
Die Wahlkommission besteht aus mindestens zwei Schützenbrüdern.
Aufgabe der Wahlkommission ist es:
a) bei offenen Wahlen bzw. Abstimmungen durch Zählungen das Wahlergebnis festzustellen, die Anzahl der anwesenden wahl- und stimmberechtigten Schützenbrüder festzustellen,
b) bei geheimer Wahl erforderlichenfalls die Stimmzettel auszuteilen, die ausgefüllten Stimmzettel einzusammeln, deren Gültigkeit zu prüfen und das Wahlergebnis dann durch Zählung festzustellen.
Wählbar ist, wer die satzungsgemäßen Voraussetzungen erfüllt und seine Zustimmung zur Annahme des Amtes erteilt hat.
Als gewählt gilt, wer die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Das festgestellte Wahlergebnis wird vom amtierenden Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter bekannt gegeben.
1. Ein Beschluss über die Auflösung der Schützenbruderschaft kann nur in einer eigens hierfür einberufenen Generalversammlung gefasst werden, in der dreiviertel aller Schützenbrüder anwesend sind und eine Mehrheit von dreiviertel der Anwesenden sich für die Auflösung der Bruderschaft entscheidet. Ist eine solche Generalversammlung zur Auflösung der Bruderschaft beschlussunfähig, so muss nach Ablauf eines Monats innerhalb eines weiteren Monats eine zweite Generalversammlung mit derselben Tagesordnung abgehalten werden. Sie ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Schützenbrüder beschlussfähig. Doch kann auch diese Generalversammlung den Beschluss, die Bruderschaft aufzulösen, nur mit einer Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Schützenbrüder fassen.
Bei Auflösung der Bruderschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Bruderschaft mit allen Verbindlichkeiten zu treuen Händen der Stadt Meschede, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Sollte sich innerhalb von 15 Jahren nach Auflösung der Bruderschaft im Stadtteil Grevenstein eine neue Schützenbruderschaft mit gleichen Zielen bilden, so hat die Stadt Meschede dieser Bruderschaft das Vermögen unserer Bruderschaft zu übertragen. Die neue Bruderschaft muss von der Finanzverwaltung als gemeinnützig im Sinne der steuerlichen Bestimmungen anerkannt worden sein.
Trifft dieses während vorgenannter Zeit nicht zu, ist das gesamte Vermögen entsprechend Abs. 2 durch die Stadt Meschede zu verwerten.
Vor Beschlussfassung über das Vermögen bzw. über die Auflösung der Bruderschaft hat der Vorstand der Mitgliederversammlung eine Stellungnahme (schriftlich!) des zuständigen Finanzamtes über die steuerliche Behandlung dieser Maßnahmen vorzulegen.
Die Änderungen wurden der Generalversammlung am 4. März 2017 vorgelesen, von dieser genehmigt und von den Dauervorstandsmitgliedern unterschrieben. Die geänderte Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Damit treten alle vorherigen Satzungen außer Kraft.
Grevenstein, den 4. März 2017