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Timestamp: 2016-10-25 22:56:01
Document Index: 394672536

Matched Legal Cases: ['Art. 305', 'Art. 42', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109']

1B_658/2012 (11.02.2013)
1B_658/2012
vertreten durch Rechtsanwalt Andrea E. Rusca,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 4. Juli 2012
Am 2. M�rz 2011 er�ffnete die X.________ SA ein Konto bei der Bank Y.________ (im Folgenden: Bank).
Mit Schreiben vom 8. Dezember 2011 �bermittelte die Meldestelle f�r Geldw�scherei beim Bundesamt f�r Polizei eine Verdachtsmeldung nach Art. 305ter Abs. 2 StGB der Bank an die Staatsanwaltschaft Nidwalden (im Folgenden: Staatsanwaltschaft).
Gest�tzt darauf dehnte die Staatsanwaltschaft am 16. Dezember 2011 die von ihr seit dem 16. Juli 2010 gegen verschiedene Personen gef�hrte Strafuntersuchung aus. Gleichentags verf�gte sie die Sperre des Kontos der X.________ SA.
Am 11. Januar 2012 ersuchte die X.________ SA die Staatsanwaltschaft um Zustellung der Verf�gungen vom 16. Dezember 2011; �berdies um Freigabe von Fr. 50'000.-- zu Deckung von Anwalts- und Verfahrenskosten sowie von Fr. 40'000.-- f�r die Entl�hnung der Gesch�ftsf�hrer der X.________ SA.
Am 13. Januar 2012 �bermittelte die Staatsanwaltschaft der X.________ SA die verlangten Unterlagen. Das Freigabegesuch wies sie ab.
Gegen die Kontosperre und die Ablehnung des Freigabegesuchs erhob die X.________ SA Beschwerde. Diese wies das Obergericht des Kantons Nidwalden (Beschwerdeabteilung in Strafsachen) am 4. Juli 2012 ab.
Die X.________ SA f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, der Beschluss des Obergerichts und die Kontosperre seien aufzuheben.
Die Beschwerde d�rfte den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht gen�gen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin stellt der angefochtene Entscheid keinen Endentscheid nach Art. 90 BGG dar. Er schliesst das Strafverfahren nicht ab, weshalb es sich um einen Zwischenentscheid handelt. Die Beschwerdef�hrerin �ussert sich nicht dazu, weshalb dieser anfechtbar sein soll. Dazu w�re sie verpflichtet gewesen (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329 mit Hinweisen). Sodann setzt sie sich nicht mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinander. Soweit ihre Ausf�hrungen mit dem vorliegenden Fall �berhaupt etwas zu tun haben - was f�r die Darlegungen auf S. 3 unten bis S. 5 oben der Beschwerde nicht zutrifft - und verst�ndlich sind, wiederholt sie nur das, was sie bereits vor Vorinstanz vorgebracht hat. Das ist unzul�ssig (BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff.; Urteile 1C_273/2012 vom 7. November 2012 E. 2.3; 4A_178/2011 vom 28. Juni 2011 E. 1.2.1, nicht publ. in: BGE 137 III 324; je mit Hinweisen).
Ob auf die Beschwerde eingetreten werden kann, kann jedoch dahingestellt bleiben, da sie ohnehin unbehelflich ist. Die Vorinstanz hat sich zu den Einw�nden der Beschwerdef�hrerin ge�ussert. Ihre Erw�gungen lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen. Darauf kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde ist danach abzuweisen, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin sowie der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Nidwalden (Beschwerdeabteilung in Strafsachen) schriftlich mitgeteilt.