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Timestamp: 2016-10-22 18:05:29
Document Index: 182568972

Matched Legal Cases: ['Art. 370', 'Art. 132', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 609', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 19', 'Art. 81', 'Art. 132', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 609', 'BGE', 'Art. 609', 'Art. 604', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 131', 'Art. 132', 'Art. 609', 'BGE', 'BGE', 'Art. 609', 'Art. 13', 'Art. 131', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 131', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 609', 'BGE', 'Art. 131', 'Art. 131', 'Art. 131', 'BGE', 'Art. 131', 'Art. 131', 'Art. 9', 'Art. 609', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 609', 'Art. 12', 'Art. 609', 'BGE', 'Art. 132', 'Art. 10', 'Art. 81', 'Art. 14', 'Art. 131']

96 III 103. Entscheid vom 28. Januar 1970 i.S. Lotti.
R�alisation d'une part h�r�ditaire saisie (art. 132 LP, art. 9 ss OPC). 1. D�termination de la proc�dure par l'autorit� de surveillance. Rapport entre l'art. 132 LP et les art. 9 ss OPC. Pouvoir d'examen du Tribunal f�d�ral (art. 19 al. 1 LP). (consid. 2). 2. But de la prescription selon laquelle la vente aux ench�res ne doit �tre ordonn�e que si la valeur de la part saisie peut �tre d�termin�eapproximativement (art. 10 al. 3 OPC). Circonstances en raison desquelles il ne faut pas s'attendre � ce qu'une vente aux ench�res produise un bon r�sultat (consid. 3). 3. R�alisation par la voie de la dissolution de la communaut�, en particulier du partage de la succession avec le concours de l'autorit� comp�tente selon l'art. 609 CC (art. 12 OPC). Avantages de cette solution. Obligation pour les cr�anciers d'avancer les frais des proc�s n�cessaires � cette fin. Si quelques-uns des cr�anciers sont pr�ts � le faire, on peut exiger des autres qu'ils attendent le r�sultat du partage de la succession. Port�e de la prescription selon laquelle l'autorit� de surveillance prend sa d�cision "apr�s avoir consult� les int�ress�s" (art. 132 al. 3 LP). Les propositions �manant d'int�ress�s que l'autorit� a renseign�s de fa�on insuffisante sur la situation de fait ne sont pas d�terminantes (consid. 4). 4. Il n'est pas admissible d'offrir aux cr�anciers la facult� de faire valoir en leur propre nom et � leurs risques et p�rils la pr�tention contest�e du d�biteur tendant � la dissolution de la communaut� et � la liquidation de son patrimoine (art. 13 OPC, art. 131 al. 2 LP), lorsque la saisie porte sur une part d'une succession dont il n'est pas contest� qu'elle est encore indivise, ni que le d�biteur y participe. En pareils cas, seule l'autorit� comp�tente (art. 12 OPC, art. 609 CC) peut agir pour le d�biteur. La somme obtenue gr�ce aux proc�s conduits par cette autorit� servira � couvrir en premier lieu les d�bours et les cr�ances des cr�anciers qui ont fait l'avance des frais (cf. ch. 3 ci-dessus), en vertu de l'art. 131 al. 2, 2e phrase LP, qui s'applique par analogie (consid. 5). 5. Possibilit� d'une entente amiable entre tous les int�ress�s, au sens de l'art. 9 al. 1 OPC, ou d'une transaction entre l'autorit� qui apporte son concours au partage en vertu de l'art. 609 CC et les coh�ritiers du d�biteur. Responsabilit� des organes de la tutelle qui agissent pour le d�biteur, respectivement de l'autorit� qui apporte son concours selon l'art. 609 CC (consid. 6). Faits � partir de page 12
A.- Das Verm�gen der Kollektivgesellschaft Lotti & Cie. in Liq., das zur Hauptsache aus vier Liegenschaften in Z�rich besteht, geh�rt heute zu 40% den Erben des Modesto Lotti und zu 60% den Erben des Francesco Lotti. In beiden Erbengemeinschaften steht das Eigentum den Kindern, die Nutzniessung der Witwe des Erblassers zu. Die Liegenschaften sind mit etwa Fr. 1 900 000.-- hypothekarisch belastet. Als eines der Kinder des Francesco Lotti ist die seit 1966 gem�ss Art. 370 ZGB bevormundete Jonia Lotti zu 20% am Gesamtverm�gen beteiligt. In zahlreichen Betreibungen gegen sie, mit denen Forderungen von �ber Fr. 200 000.-- geltend gemacht werden, wurde ihr Anteil am Nachlass ihres Vaters gepf�ndet. Dieser Anteil, auf den nach den �bereinstimmenden Angaben ihres Vormunds und ihrer Miterben Vorempf�nge von nahezu Fr. 300 000.-- (Wert 31. Dezember 1968) anzurechnen sind, soll verwertet werden. Vom Betreibungsamt Z�rich 6 nach erfolglosen Einigungsverhandlungen gem�ss Art. 132 Abs. 1 SchKG um Bestimmung des Verfahrens ersucht, ordnete die untere Aufsichtsbeh�rde am 12. Mai 1964 in den Pf�ndungsgruppen Nr. 135, 220, 23 und 47 die Aufl�sung der Erbengemeinschaft und die Liquidation des Gemeinschaftsverm�gens nach den f�r die Gemeinschaft geltenden Vorschriften an (Art. 10 Abs. 2 VVAG).
BGE 96 III 10 S. 13Am 6. November 1964 best�tigte die obere kantonale Aufsichtsbeh�rde diesen Entscheid.
B.- Die vom Betreibungsamt gem�ss Art. 12 VVAG und Art. 609 Abs. 1 ZGB um Mitwirkung bei der Erbteilung ersuchte Beh�rde �bertrug diese Aufgabe am 25. Januar 1965 dem Notar von Z�rich-Aussersihl. Auf dessen Empfehlung ersuchte das Betreibungsamt die untere Aufsichtsbeh�rde am 8. November 1965, in Wiedererw�gung des Beschlusses vom 12. Mai 1964 die Versteigerung des gepf�ndeten Anteilrechts anzuordnen, weil sich gezeigt habe, dass die Liquidation des Gemeinschaftsverm�gens nicht ohne langwierige und kostspielige Prozesse, deren Kosten die Gl�ubiger vorzuschiessen h�tten, erreicht werden k�nnte. Nach einer Besprechung mit den Erben und ihren Vertretern und nach einer schriftlichen Umfrage bei den Gl�ubigern (Rundschreiben vom 3. Februar 1966) ordnete die untere Aufsichtsbeh�rde am 8. M�rz 1966 die Versteigerung des gepf�ndeten Anteilsrechts an und beauftragte das Betreibungsamt, dieses Anteilsrecht vor der Versteigerung durch einen oder mehrere Sachverst�ndige sch�tzen zu lassen.
C.- Diesen Entscheid zog der Vormund der Schuldnerin an die obere kantonale Aufsichtsbeh�rde weiter. Diese bem�hte sich zun�chst, durch Verhandlungen mit den Erben des Francesco Lotti eine Einigung �ber die Aufl�sung der Erbengemeinschaft bzw. �ber das Ausscheiden der Schuldnerin aus dieser Gemeinschaft herbeizuf�hren. Sie holte zu diesem Zweck zwei Gutachten �ber den Verkehrswert der vier Liegenschaften der Firma Lotti & Cie. in Liq. ein (Gutachten Rehfuss und Lamprecht). Bei der Vergleichsverhandlung vom 29. Mai 1969 ergab sich, dass zwischen der Witwe und den Kindern des Francesco Lotti ein am 10. Februar 1955 abgeschlossener Erbvertrag besteht, der u.a. vorsieht, die drei Kinder des Francesco Lotti verpflichteten sich, das zum Nachlass ihres Vaters geh�rende Verm�gen, soweit in der Firma Gebr. Lotti angelegt, solange nicht zu teilen, als eines der drei Kinder lebt. Die Miterben der Schuldnerin erkl�rten sich schliesslich im Sinne eines letzten Zugest�ndnisses bereit, die Schuldnerin auf der Basis des Mittels zwischen den beiden (auf insgesamt Fr. 3 612 000.-- bzw. 4 800 000.-- lautenden) Sch�tzungen der vier Liegenschaften abzufinden und sie an einem in den n�chsten zehn (nicht zwanzig) Jahren allenfalls erzielten Mehrerl�s zu beteiligen (Schreiben BGE 96 III 10 S. 14Dr. Glarner an den Vormund der Schuldnerin vom 16. Juni 1969 und 21. Juli 1969). Der Vormund hielt demgegen�ber daran fest, dass dem Erbauskauf der Sch�tzungswert von Fr. 4 800 000.-- zugrunde zu legen sei, und bestand auf einem Gewinnanteilsrecht f�r die Dauer von zwanzig Jahren. Eventuell schlug er (wie schon fr�her) eine Realteilung vor (Schreiben des Vormunds an Dr. Glarner vom 10. September 1969).
Die obere kantonale Aufsichtsbeh�rde erachtete diese Meinungsverschiedenheit als zur Zeit nicht �berbr�ckbar und nahm an, dem Notar k�nne im Hinblick auf seine Verantwortlichkeit nicht zugemutet werden, den von den vormundschaftlichen Organen abgelehnten Vorschlag der Miterben der Schuldnerin anzunehmen, so dass ihm nichts anderes �brig bliebe, als langwierige und kostspielige Prozesse mit ungewissem Ausgang zu f�hren; selbst wenn die Mittel f�r die Prozessf�hrung beschafft werden k�nnten, d�rfe den Gl�ubigern, von denen keiner der Versteigerung des Erbteils widerspreche, nicht zugemutet werden, weitere Jahre auf die Erledigung der Betreibungen zu warten, ohne die Gewissheit zu haben, dem Ziele der Betreibungen n�herzur�cken; daher dr�nge es sich auf, "trotz der ung�nstigen Erfolgsaussichten der Versteigerung diese anzuordnen". Aus diesen Gr�nden best�tigte die obere kantonale Aufsichtsbeh�rde am 20. November 1969 den erstinstanzlichen Entscheid.
D.- Gegen den Entscheid der oberen kantonalen Aufsichtsbeh�rde hat der Vormund der Schuldnerin an das Bundesgericht rekurriert mit den Antr�gen,
a) an der seinerzeitigen Anordnung, dass die Aufl�sung der Erbengemeinschaft und die Liquidation ihres Verm�gens herbeigef�hrt werden soll, sei festzuhalten,
b) die Vorinstanz sei anzuweisen, die Verhandlungen zur Abl�sung der Schuldnerin bzw. zur Durchf�hrung einer Erbteilung durch Auskauf oder Realteilung fortzuf�hren,
c) eventuell sei diese Aufgabe dem Notar zu �bertragen,
d) f�r den Fall des Scheiterns der Einigungsverhandlungen sei der Notar zu beauftragen, die Teilung namens der Schuldnerin durchzusetzen (Art. 12 VVAG).
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer heisst den Rekurs im Sinne der Erw�gungen gut und hebt den angefochtenen Entscheid auf.
1. Die Rekurrentin beanstandet in erster Linie, dass die kantonalen Aufsichtsbeh�rden auf ihre fr�heren Entscheide zur�ckkamen. Sie macht geltend, eine untere Beh�rde k�nne den Entscheid einer oberen nicht in Wiedererw�gung ziehen; zudem setze eine Wiedererw�gung das Vorliegen neuer Tatsachen voraus; solche seien hier nicht vorhanden. Diese R�gen sind nicht zu h�ren; denn die damit aufgeworfenen Fragen werden vom kantonalen Verfahrensrecht beherrscht, w�hrend mit dem Rekurs im Sinne von Art. 19 Abs. 1 SchKG nur geltend gemacht werden kann, der angefochtene Entscheid verletze Bundesrecht (Art. 81 und 43 OG).
2. Ist ein Anteil an einem Gemeinschaftsverm�gen zu verwerten, so kann die vom Betreibungsamt nach Art. 132 Abs. 1 SchKG um Bestimmung des Verfahrens ersuchte Aufsichtsbeh�rde gem�ss Art. 132 Abs. 3 SchKG "nach Anh�rung der Beteiligten die Versteigerung anordnen oder die Verwertung einem Verwalter �bertragen oder eine andere Vorkehrung treffen". Die VVAG, die n�here Bestimmungen dar�ber aufstellt, wie bei der Pf�ndung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsverm�gen vorzugehen ist, damit die rechtlichen Interessen aller Beteiligten bestm�glich gewahrt werden (vgl. P. SCHWARTZ, BlSchK 1965 S. 173 f. Ziff. 3, und BGE 93 III 119 E. 1), verlangt in Art. 10 Abs. 1, dass die pf�ndenden Gl�ubiger, der Schuldner und die Mitanteilhaber, wenn eine Einigung im Sinne von Art. 9 nicht zustande kommt, Gelegenheit erhalten, ihre Antr�ge �ber die weiteren Verwertungsmassnahmen zu stellen. Sie erlaubt der Aufsichtsbeh�rde, nochmals Einigungsverhandlungen anzuordnen (Art. 10 Abs. 1 a.E.), und schreibt in Art. 10 Abs. 2 vor, die Aufsichtsbeh�rde verf�ge "unter m�glichster Ber�cksichtigung der Antr�ge der Beteiligten, ob das gepf�ndete Anteilsrecht als solches versteigert, oder ob die Aufl�sung der Gemeinschaft und Liquidation des Gemeinschaftsverm�gens nach den f�r die betreffende Gemeinschaft geltenden Vorschriften herbeigef�hrt werden soll". Die Versteigerung soll nach Art. 10 Abs. 3 "in der Regel nur angeordnet werden, wenn der Wert des Anteilsrechts gest�tzt auf die im Pf�ndungsverfahren oder beim Einigungsversuch gemachten Erhebungen ann�hernd bestimmt werden kann".
Diese Verordnungsvorschriften schr�nken das der Aufsichtsbeh�rde BGE 96 III 10 S. 16durch Art. 132 Abs. 3 SchKG einger�umte Ermessen ein, heben es aber nicht auf (vgl. BGE 93 III 119 E. 1). Auf welchem der erw�hnten Wege ein Gemeinschaftsanteil zu verwerten sei, bleibt letztlich eine Frage der Angemessenheit (vgl. BGE 87 III 109 Nr. 20). Das Bundesgericht, an das nach Art. 19 Abs. 1 SchKG nur gesetzwidrige Entscheide der kantonalen Aufsichtsbeh�rden weitergezogen werden k�nnen, darf daher in diesem Punkte nur eingreifen, wenn die Vorinstanz die Grenzen ihres Ermessens �berschritten hat (vgl. BGE 93 III 119 E. 2 mit Hinweisen), was namentlich dann zutrifft, wenn ihre Entscheidung dem Grundgedanken der in Frage stehenden Vorschriften, insbesondere dem von ihnen verfolgten Schutzzweck nicht geh�rig Rechnung tr�gt oder Umst�nde nicht beachtet, die unter diesem Gesichtspunkt wesentlich sind (vgl. BGE 80 III 119 ff. und SIMOND, SJK Nr. 628, Ausgabe 1958, S. 4). Ausserdem hat das Bundesgericht auf Rekurs hin zu pr�fen, ob die Vorschriften des Gesetzes und der Verordnung �ber die Anh�rung der Beteiligten (vgl. BGE 87 III 108 E. 2,BGE 54 III 95E. 2) und gegebenenfalls die Vorschriften �ber die zwecks Herbeif�hrung der Aufl�sung der Gemeinschaft zu treffenden Massnahmen (Art. 12, 13 VVAG) befolgt wurden.
3. Die Vorinstanz geht angesichts der weit auseinandergehenden Sch�tzungen der beiden Sachverst�ndigen mit Recht davon aus, dass es heute nicht m�glich ist, den Wert des gepf�ndeten Anteilsrechts ann�hernd zu bestimmen. In solchen F�llen darf die Versteigerung nach Art. 10 Abs. 3 VVAG in der Regel nicht angeordnet werden.
Die eben erw�hnte Vorschrift bezweckt, im Interesse des Schuldners und der Gl�ubiger eine Verschleuderung des gepf�ndeten Anteilsrechts zu verh�ten (BGE 80 III 120). Die Gefahr, dass der Steigerungserl�s weit unter dem Wert des Anteilsrechts bliebe, ist im vorliegenden Falle besonders gross. Ein aussenstehender Ersteigerer des Anteilsrechts der Schuldnerin am Nachlass von Francesco Lotti m�sste vorerst die Teilung des Verm�gens der Firma Lotti & Cie. in Liq. unter die beiden Erbengemeinschaften, der die Br�der der Schuldnerin und wahrscheinlich auch die Erben des Modesto Lotti widerstreben, zu erreichen suchen, was mit Schwierigkeiten verbunden w�re. Hierauf m�sste er die zust�ndige Beh�rde um ihre Mitwirkung bei der Teilung des Nachlasses von Francesco Lotti ersuchen (Art. 609 Abs. 1 ZGB). Auch bei dieser Teilung erg�ben sich BGE 96 III 10 S. 17Schwierigkeiten. Abgesehen davon, dass in der Lehre umstritten ist, ob die Beh�rde eingreifen kann, bevor sich die Erben selbst zur Teilung entschlossen haben (verneinend ESCHER, 3. Aufl., N. 6, bejahend TUOR/PICENONI N. 13 zu Art. 609 ZGB), w�re im vorliegenden Falle der Einwand zu erwarten, der Erbvertrag vom 10. Februar 1955 schliesse die Teilung aus, solange eines der Kinder von Francesco Lotti lebt; von dieser Regelung k�nne nur im Einverst�ndnis aller Beteiligten abgewichen werden (vgl. Prot. der Vorinstanz S. 10). F�r wie lange die Erbteilung vertraglich ausgeschlossen werden kann, insbesondere ob nur ein "vor�bergehender" oder auch ein l�ngerer Aufschub der Teilung g�ltig vereinbart werden kann, ist ebenfalls umstritten (vgl. einerseits ESCHER N. 6/7, anderseits TUOR/PICENONI N. 6/7 zu Art. 604 ZGB). Der Ersteigerer m�sste also voraussichtlich zwei zeitraubende und kostspielige Prozesse mit ungewissem Ausgang f�hren lassen und finanzieren. K�nnte er schliesslich erreichen, dass der Schuldnerin eine bestimmte Geldsumme oder bestimmte Gegenst�nde als der ihr nach Abzug der Vorempf�nge verbleibende Erbteil zugeschieden w�rden, so w�re immer noch nicht sicher, dass er diese Summe bzw. den Erl�s aus den betreffenden Gegenst�nden (vgl. Art. 14 VVAG) sofort beziehen k�nnte; denn am Erbteil der Schuldnerin steht deren Mutter, die heute 73 Jahre alt ist und noch eine betr�chtliche Lebenserwartung hat, die lebensl�ngliche Nutzniessung zu. Bei dieser Sachlage ist die Wahrscheinlichkeit daf�r, dass unbeteiligte Dritte an der Steigerung teilnehmen w�rden, sehr gering. Auf jeden Fall aber kann angesichts der zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, mit denen die Durchsetzung des bei einer Versteigerung erworbenen Anspruchs auf den Liquidationsanteil der Schuldnerin belastet ist, nicht erwartet werden, dass Dritte bei der Steigerung auch nur ann�hernd soviel bieten werden, wie f�r die pf�ndenden Gl�ubiger bei Annahme des Vergleichsangebots der Miterben der Schuldnerin gem�ss den Schreiben Dr. Glarners vom 16. Juni und 21. Juli 1969 (lit. C hievor) verf�gbar wird (20% des mit rund Fr. 4 200 000.-- eingesetzten, um die hypothekarische Belastung von rund Fr. 1 900 000.-- verminderten Werts der vier Liegenschaften = rund Fr. 460 000.--, abz�glich der Vorempf�nge von rund Fr. 300 000.-- und des Kapitalwertes der Nutzniessung der Witwe Elvezia Lotti am Erbteil der Schuldnerin, welcher Wert nach einem Schreiben Dr. Glarners an den Vormund der Schuldnerin vom 27. September 1967 BGE 96 III 10 S. 18"grob gerechnet ca. Fr. 65 000.--" ausmachen soll). Auch f�r die pf�ndenden Gl�ubiger ist der Anreiz zur Teilnahme an der Steigerung angesichts der bestehenden Unsicherheitsfaktoren gering, und die Miterben der Schuldnerin, die am Erwerb des Anteilsrechts ihrer Schwester am ehesten interessiert sein k�nnten, w�rden bei einer Steigerung wohl kaum mehr bieten, als n�tig ist, um den Zuschlag an einen allf�lligen anderen Interessenten zu verhindern. Die Versteigerung des gepf�ndeten Anteilsrechts w�rde also aller Voraussicht nach zu einer Verschleuderung dieses Verm�genswertes f�hren. Sie darf daher erst angeordnet werden, wenn sich eine rationellere Art der Verwertung als schlechthin ausgeschlossen erweist.
4. Mit den geschilderten Schwierigkeiten ist auch zu rechnen, wenn die Beh�rde, welche anstelle der Schuldnerin bei der Teilung mitzuwirken hat, die Erbteilung und - dieser vorausgehend - mit Hilfe eines Erbenvertreters die Teilung des Verm�gens der Firma Lotti & Cie. in Liq. auf dem Prozessweg zu erreichen sucht. Die Kosten der hiezu n�tigen Verfahren m�ssten wie andere Verwertungskosten von den Gl�ubigern vorgeschossen werden, wobei sich die H�he des Vorschusses nach den Betr�gen bemessen w�rde, welche der wahrscheinlich beizuziehende Anwalt und die Gerichte ihrerseits als Vorsch�sse verlangen w�rden (vgl. BGE 80 III 121 E. 3). Diese L�sung d�rfte f�r die Gl�ubiger aber dennoch vorteilhafter sein als die Versteigerung; denn sie kann dazu f�hren, dass sie auf den vollen Wert des gepf�ndeten Anteilsrechts greifen k�nnen, w�hrend ihnen im Falle der Versteigerung nur der diesen Wert voraussichtlich bei weitem nicht erreichende Steigerungspreis zuf�llt. (Die Auffassung der Rekurrentin, dass die Gl�ubiger im Falle der Versteigerung v�llig leer ausgingen, wenn der Erl�s den Betrag ihrer Vorempf�nge nicht erreichen w�rde, trifft nicht zu; die Vorempf�nge w�ren nicht aus dem Steigerungserl�s zu decken und daher von diesem abzuziehen, sondern um die Vorempf�nge w�rde sich der dem Ersteigerer zukommende Anteil der Schuldnerin am Ergebnis der Liquidation der Erbschaft ihres Vaters vermindern.)
Die Vorinstanz stellt allerdings fest, dass kein Gl�ubiger der Versteigerung widerspreche, und nimmt an, den Gl�ubigern sei nicht zuzumuten, weitere Jahre auf die Erledigung der Betreibungen zu warten, ohne die Gewissheit zu haben, dem Ziel der Betreibung n�herzur�cken. Demgegen�ber wendet jedoch die BGE 96 III 10 S. 19Rekurrentin mit Recht ein, die Tatsache, dass sich die Gl�ubiger auf das Rundschreiben der unteren Aufsichtsbeh�rde vom 3. Februar 1966 hin ausdr�cklich oder stillschweigend f�r die Versteigerung entschieden, d�rfe der Entscheidung �ber ihre Beschwerde nicht zugrunde gelegt werden, weil das Rundschreiben die Gl�ubiger nur mangelhaft �ber die Sachlage unterrichtet habe. Das Rundschreiben wies die Gl�ubiger nur auf die Schwierigkeiten der Teilung und darauf hin, dass sie die hohen Kosten der hief�r n�tigen Verfahren ("mindestens Fr. 20 000.--") vorschiessen m�ssten und w�hrend Jahren kein Ergebnis aus der Betreibung erhielten. Dagegen wurden die Gl�ubiger �ber die schlechten Aussichten einer Versteigerung nicht aufgekl�rt. Im Rundschreiben fehlt namentlich ein Hinweis auf die hohen Vorempf�nge der Schuldnerin und auf das lebensl�ngliche Nutzniessungsrecht ihrer Mutter. Unter diesen Umst�nden dr�ngt es sich auf, den Gl�ubigern unter genauer und ersch�pfender Darstellung der Lage nochmals Gelegenheit zu geben, sich �ber das weitere Vorgehen zu �ussern und sich zugleich dar�ber auszusprechen, ob sie zur Sicherstellung der mit der Liquidation der Gemeinschaft verbundenen Kosten bereit w�ren. Es ist denkbar, dass die Gl�ubiger bei voller Kenntnis der Lage ihre Meinung �ndern. Stellen einzelne Gl�ubiger die Kosten der Liquidation sicher, so ist auch den anderen zuzumuten, das Ergebnis der Erbteilung abzuwarten (BGE 80 III 122 oben).
Indem das SchKG in Art. 132 Abs. 3 vorschreibt, die Aufsichtsbeh�rde k�nne die dort vorgesehenen Massnahmen "nach Anh�rung der Beteiligten" treffen, verlangt es freilich nicht, die Beh�rde selbst habe die Beteiligten anzuh�ren. Die Einigungsverhandlungen werden vielmehr in der Regel vom Betreibungsamt gef�hrt, und es ist demgem�ss in der Regel auch dessen Sache, beim Scheitern dieser Verhandlungen die Antr�ge der Beteiligten �ber das weitere Verfahren einzuholen. Ob die Aufsichtsbeh�rde sich selbst um eine Einigung bem�hen will, ist ihrem Ermessen anheimgestellt. Dass sie nach Anh�rung der Beteiligten zu entscheiden hat, bedeutet demgem�ss f�r sie grunds�tzlich nur, dass sie deren Antr�ge nach M�glichkeit zu ber�cksichtigen hat (Art. 9/10 VVAG; BGE 87 III 108 E. 2). Beantragt jedoch das Betreibungsamt der Aufsichtsbeh�rde die Wiedererw�gung einer fr�heren Entscheidung �ber das Verwertungsverfahren, ohne hier�ber die Meinungs�usserungen der Beteiligten eingeholt zu haben, und l�sst sich die Aufsichtsbeh�rde BGE 96 III 10 S. 20auf diesen Antrag ein, wie es hier geschah, so muss die Aufsichtsbeh�rde die Beteiligten, die auch in einem solchen Falle vor der Entscheidung angeh�rt zu werden verdienen, selbst anh�ren. Dass die Beteiligten dabei nicht bloss einseitig �ber die Sachlage orientiert werden d�rfen, versteht sich von selbst.
5. Da sich die Miterben der Rekurrentin f�r den nach Ansicht der Vorinstanz eingetretenen Fall, dass eine Einigung �ber den Auskauf der Rekurrentin nicht erzielt werden kann, auf den Erbvertrag vom 10. Februar 1955 berufen, der eine Teilung der Erbschaft des Francesco Lotti zu Lebzeiten eines der Kinder ausschliesst, k�nnte man versucht sein, Art. 13 VVAG anzuwenden, der lautet:
"Widersetzt sich einer der Mitanteilhaber der Aufl�sung der Gemeinschaft, so bietet das Betreibungsamt den Gl�ubigern den Anspruch auf Aufl�sung der Gemeinschaft und Liquidation des Gemeinschaftsverm�gens zur Geltendmachung auf eigene Gefahr gem�ss Art. 131 Abs. 2 SchKG an. Macht kein Gl�ubiger innert der angesetzten Frist von diesem Angebot Gebrauch, so wird das Anteilsrecht versteigert."
Diese Bestimmung l�sst sich nach ihrem allgemein gefassten Wortlaut auf alle Arten von Gemeinschaften, also auch auf die Erbengemeinschaft beziehen. JAEGER hatte denn auch in seinem 1911 (also vor Erlass der VVAG vom 17. Januar 1923) erschienenen Kommentar zum SchKG bei Behandlung der Verwertung von gepf�ndeten Erbanteilen die Ansicht vertreten: "Da die Teilung von jedem Miterben erzwungen werden kann, sind die Gl�ubiger auf ihr Verlangen, alle oder nur einzelne, in die bez�glichen Rechte des Schuldners einzuweisen und k�nnen dann an seiner Statt Teilung verlangen und an der Teilung mitwirken" (N. 4 zu Art. 132, S. 432/33). Diese Auffassung vertr�gt sich jedoch nicht mit der Regelung des ZGB, wonach ein Dritter, der den Anspruch eines Erben auf eine angefallene Erbschaft erworben oder gepf�ndet hat oder gegen den Erben Verlustscheine besitzt, nicht berechtigt ist, sich unmittelbar in die Teilung einzumischen, sondern nur verlangen kann, dass die Beh�rde anstelle des betreffenden Erben bei der Teilung mitwirkt (Art. 609 Abs. 1 und 635 Abs. 2 ZGB;BGE 63 II 234oben: "Das Gesetz will die Auseinandersetzung �ber die Erbschaft als eine Angelegenheit der Erben behandelt wissen, an der kein Aussenseiter, sondern nur allenfalls die Beh�rde teilnehmen darf"; ESCHER N. 14 und 17, TUOR/PICENONI N. 5 und BGE 96 III 10 S. 2112a zu Art. 609 ZGB). Ist das gepf�ndete Anteilsrecht ein solches an einer Erbschaft, an welcher der Schuldner unstreitig beteiligt und welche unstreitig noch nicht geteilt ist, deren Teilung aber von den Miterben abgelehnt wird, so darf deshalb der Teilungsanspruch des Schuldners trotz der allgemeinen Fassung des Art. 13 VVAG (der das ZGB nicht abzu�ndern vermochte) nicht gem�ss Art. 131 Abs. 2 SchKG den Gl�ubigern zur Geltendmachung auf eigene Gefahr und in eigenem Namen (vgl. BGE 93 III 48 E. 1) �berlassen werden. Vielmehr kann, wenn der Liquidationsanteil des Schuldners an einer solchen Erbschaft gepf�ndet ist, stets nur die vom Betreibungsamt gem�ss Art. 12 VVAG um ihre Mitwirkung zu ersuchende Beh�rde anstelle des Schuldners handeln. Eine �berweisung gem�ss Art. 131 Abs. 2 SchKG an den Gl�ubiger, zu dessen Gunsten ein Erbteil gepf�ndet wurde, kommt nur in Frage, wenn der Bestand bzw. der Fortbestand einer Erbengemeinschaft, an welcher der Schuldner beteiligt w�re, bestritten ist, wie es in den F�llenBGE 61 III 95ff. undBGE 62 III 26ff. zutraf. In solchen F�llen kann der Gl�ubiger erm�chtigt werden, anstelle des Schuldners auf Feststellung zu klagen, dass eine Erbengemeinschaft (noch) besteht (BGE 61 III 99,BGE 62 III 28). Weitergehende Rechte k�nnen ihm aber nicht �bertragen werden. Wird das Bestehen einer Erbengemeinschaft auf seine Klage hin gerichtlich festgestellt, so hat er die Teilung unter Mitwirkung der nach Art. 609 ZGB zust�ndigen Beh�rde zu verlangen (BGE 61 III 99).
Muss den pf�ndenden Gl�ubigern die �berweisung des Teilungsanspruchs der Rekurrentin nach Art. 131 Abs. 2 SchKG aus Gr�nden des materiellen Rechts versagt werden, so darf aber doch nicht unbeachtet bleiben, dass die Lage der Gl�ubiger, welche die zur Herbeif�hrung der Erbteilung n�tigen Verfahren durch ihre Kostenvorsch�sse finanzieren (vgl. Erw. 4 hievor), weitgehend der Lage von Gl�ubigern gleicht, die sich nach Art. 131 Abs. 2 SchKG das Recht zur Eintreibung eines Anspruchs des Schuldners auf ihre eigene Gefahr �bertragen lassen und zur Aus�bung dieses Rechts einen Anwalt beiziehen. Den Gl�ubigern, welche die Kosten der erw�hnten Verfahren vorschiessen, droht wie den Gl�ubigern, denen ein Anspruch des Schuldners nach Art. 131 Abs. 2 SchKG zur Eintreibung �berlassen wird, die Gefahr, dass sie die f�r Gerichts-, Anwalts- und Betreibungskosten aufgewendeten Betr�ge verlieren, wenn BGE 96 III 10 S. 22die getroffenen Massnahmen nicht zum gew�nschten Ziel f�hren. Dass sie dieses Risiko �bernehmen, darf von ihnen nur erwartet werden, wenn ihnen im Falle des Erfolgs der von ihnen finanzierten Verfahren ein entsprechender Vorteil winkt. Daher ist auf sie der zweite Satz von Art. 131 Abs. 2 SchKG, der den Empf�ngern einer �berweisung nach Art. 131 Abs. 2 Satz 1 SchKG ein Vorrecht auf das Ergebnis der Inkassobem�hungen gew�hrt, entsprechend anzuwenden, d.h. aus dem Ergebnis des Teilungsverfahrens sind ihre Auslagen und ihre Forderungen vorweg zu decken (die Forderungen gegebenenfalls nach Massgabe ihrer Rangfolge). Auch hier�ber sind die Gl�ubiger der Rekurrentin zu orientieren.
6. Die Vorinstanz, an welche die Sache schon aus den bisher dargelegten Gr�nden zur�ckzuweisen ist, wird aber auch zu pr�fen haben, ob nicht doch eine Verst�ndigung �ber einen Auskauf der Rekurrentin herbeigef�hrt werden kann, sei es auf dem von ihr w�hrend langer Zeit verfolgten, schliesslich aber verlassenen Wege einer Einigung unter allen Beteiligten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 VVAG (d.h. zwischen den pf�ndenden Gl�ubigern, der Schuldnerin bzw. den f�r sie handelnden vormundschaftlichen Organen und den Miterben der Schuldnerin), sei es auf dem Wege eines Vergleichs zwischen der nach Art. 609 ZGB anstelle der Schuldnerin bei der Teilung mitwirkenden Beh�rde und den Miterben der Schuldnerin. Die Annahme der Vorinstanz, auf eine solche Verst�ndigung k�nne nicht mehr gerechnet werden, weckt Bedenken, wenn auch aus anderen als den von der Rekurrentin bzw. von ihrem Vormund angef�hrten Gr�nden.
a) Der Vormund der Rekurrentin wendet sich gegen die Feststellung der Vorinstanz, die Vergleichsverhandlungen h�tten deswegen nicht zum Ziel gef�hrt, weil er verlangt habe, dass bei der Bestimmung der Auskaufssumme "den bei den Liegenschaften im Stadtzentrum bestehenden Entwicklungsm�glichkeiten Rechnung getragen werde". Er macht geltend, er habe ein solches Ansinnen nicht gestellt. Die gegenteilige Annahme der Vorinstanz ist jedoch nicht unbegr�ndet. Der Vormund hat n�mlich verlangt (und verlangt heute noch), der Berechnung der Auskaufssumme d�rfe kein unter Fr. 4 800 000.-- liegender Sch�tzungswert der Liegenschaften zugrunde gelegt werden. Diese Sch�tzung beruht aber auf der Voraussetzung, dass die drei im Stadtzentrum liegenden Liegenschaften neu �berbaut BGE 96 III 10 S. 23werden (Gutachten Lamprecht S. 4/5), wovon die Miterben der Rekurrentin jedenfalls zur Zeit nichts wissen wollen. Den Wert, den die vier Liegenschaften nach Massgabe des heutigen Zustandes aufweisen, sch�tze Lamprecht auf etwas mehr als Fr. 4 300 000.--. Mit dem Begehren, die Auskaufssumme sei auf Grund eines Wertes von mindestens Fr. 4 800 000.-- zu berechnen, verlangt der Vormund also die Ber�cksichtigung einer k�nftigen Entwicklung. Hievon abgesehen hat er sich in seinem Schreiben an Dr. Glarner vom 10. September 1969 vorbehalten, auf die Bewertung der Liegenschaften zur�ckzukommen, wenn h�here Offerten eingehen sollten.
b) Der Vormund beanstandet ferner, dass die Vorinstanz die Verhandlungen abgebrochen habe, bevor die Miterben in der Lage gewesen seien, zu seinen Vorschl�gen im eben erw�hnten Schreiben Stellung zu nehmen. Die Vorinstanz durfte jedoch bei ihrer Entscheidung vom 28. November 1969 sehr wohl annehmen, dieses Schreiben (das die Miterben der Rekurrentin offenbar nicht beantworteten) biete keine geeignete Grundlage f�r neue Verhandlungen. Der darin u.a. vorgeschlagenen Realteilung (Zuweisung einer der vier Liegenschaften oder Zuweisung von Stockwerkseigentum) hatten sich die Miterben schon fr�her abgeneigt gezeigt.
c) Der Vorinstanz kann jedoch nicht ohne weiteres gefolgt werden, wenn sie annimmt, die Meinungsverschiedenheiten zwischen den vormundschaftlichen Organen und den Miterben �ber den zwecks Festsetzung der Auskaufssumme zu ermittelnden Wert der Liegenschaften seien zur Zeit un�berbr�ckbar und dem Notar d�rfe nicht zugemutet werden, ein Angebot anzunehmen, das die vormundschaftlichen Organe ablehnen. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Umstand unber�cksichtigt gelassen. Sowohl die vormundschaftlichen Organe, die bei einer Einigung unter allen Beteiligten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 VVAG anstelle der bevormundeten Rekurrentin mitzuwirken haben, als auch die nach Art. 609 ZGB zust�ndige Beh�rde (Notar), die zum Zuge kommt, wenn eine Einigung unter allen Beteiligten (z.B. mangels Zustimmung s�mtlicher pf�ndenden Gl�ubiger) nicht zustande kommt und deshalb die Teilung unter Mitwirkung der zust�ndigen Beh�rde nach Art. 12 VVAG und Art. 609 ZGB ins Auge gefasst wird, werden n�mlich bei der Beurteilung des vorliegenden Angebots der Miterben (das �brigens noch durch die genaue Bezifferung BGE 96 III 10 S. 24des Kapitalwerts der Nutzniessung der Mutter der Rekurrentin verdeutlicht werden muss) oder eines allf�lligen verbesserten Angebots zu bedenken haben, dass unter Umst�nden nicht bloss die Annahme, sondern auch die Ablehnung eines Vergleichsvorschlags eine unsachgem�sse Verf�gung bilden kann, die Verantwortlichkeitsanspr�che auszul�sen vermag. Diese Gefahr darf im vorliegenden Falle nicht untersch�tzt werden. Misslingt eine Verst�ndigung, so l�sst sich die Versteigerung des Anteilsrechts, die h�chst wahrscheinlich weit weniger einbringt als der vorliegende Vergleichsvorschlag, nur vermeiden, wenn die Gl�ubiger oder einzelne von ihnen bereit sind, die Kosten des Teilungsverfahrens vorzuschiessen, was nicht mit Sicherheit erwartet werden kann. Der Umstand, dass die von den vormundschaftlichen Organen oder vom Notar zu treffende Entscheidung heikel ist, kann keinen Grund daf�r abgeben, von vornherein die Verwertungsart (Versteigerung) zu w�hlen, die von allen in Frage kommenden M�glichkeiten die ung�nstigste ist. Vergegenw�rtigen sich die vormundschaftlichen Organe bzw. der Notar die m�glichen Folgen eines Scheiterns der Vergleichsbem�hungen und �berlegen sich die Miterben ihrerseits, dass beim Fehlschlagen dieser Bem�hungen immerhin ernstlich mit einem langen und kostspieligen Prozess zu rechnen ist, so d�rfte sich eine Verst�ndigung, die den Interessen aller Beteiligten gerecht wird, finden lassen.
87 III 108,
87 III 109,
80 III 119 suite... ,
80 III 120,
80 III 121,
93 III 48
art. 131 al. 2 LP,
art. 12 OPC,
art. 13 OPC suite... ,
art. 9 ss OPC,
art. 10 al. 3 OPC,
Art. 132 Abs. 1 SchKG,
Art. 10 Abs. 2 VVAG,
Art. 81 und 43 OG,
Art. 14 VVAG,
Art. 131 Abs. 2 Satz 1 SchKG