Source: https://personal.verwaltung.uni-halle.de/info/abordung_versetzung/
Timestamp: 2019-01-22 18:24:09
Document Index: 278507097

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 14', '§ 4', '§ 4', '§ 95', '§ 106']

§ 30 Landesbeamtengesetz LSA
Im Gegensatz zur Abordnung die eine zeitlich begrenzte Umsetzung beschreibt, handelt es sich bei einer Versetzung um ein dauerhaftes Amt in einer anderen Dienststelle bzw. unter einem anderen Dienstherrn. Eine Versetzung kann auf Antrag oder aus dienstlichen Gründen in den Bereich eines Dienstherrn eines Landes bzw. Bundes in ein Amt erfolgen, wenn die Beamtin oder der Beamte die dafür erforderlichen Qualifikationen besitzen. Das Beamtenverhältnis bleibt unter dem neuen Dienstherrn bestehen.
§§ 30, 31 LBG LSA, §§ 14, 15 BeamtStG
Nach § 4 TV-L können auch Tarifbeschäftigte des öffentlichen Dienstes aus dienstlichen oder betrieblichen Gründen unter Fortführung des bestehenden Arbeitsverhältnisses zu anderen Dienststellen abgeordnet werden.
Eine Versetzung im Sinne des Arbeitsrechts ist die Zuweisung eines anderen Arbeitsbereichs, die voraussichtlich die Dauer von einem Monat überschreitet, oder die mit einer erheblichen Änderung der Umstände verbunden ist, unter denen die Arbeit zu leisten ist. Der Arbeitgeber kann aufgrund seines Direktionsrechts berechtigt sein, den Arbeitnehmer zu versetzen, wenn er dabei die Grenzen des billigen Ermessens nicht überschreitet. Kein einseitiges Versetzungsrecht besteht, wenn Bestimmungen des Arbeitsvertrags, einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrags oder eines Gesetzes entgegenstehen
§ 4 TV-L, anlalog § 95 Abs. 3 BetrVG, analog § 106 GewO