Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_05_08_2010_2_StR_296_10_Verurteilung_eines_Angeklagten_w-d4073542.html
Timestamp: 2016-12-11 05:01:37
Document Index: 226249454

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 239', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 349']

BGH, 05.08.2010 - 2 StR 296/10 - Verurteilung eines Angeklagten wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge im Falle des gewerblichen Weiterverkaufes von 2.000 Ecstasy-Tabletten mit einem Wirkstoffgehalt von zwei Prozent bei einem durchschnittlich vorkommenden Gewicht von etwa 200-250 mg pro Tablette | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 05.08.2010 - 2 StR 296/10 - Verurteilung eines Angeklagten wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge im Falle des gewerblichen Weiterverkaufes von 2.000 Ecstasy-Tabletten mit einem Wirkstoffgehalt von zwei Prozent bei einem durchschnittlich vorkommenden Gewicht von etwa 200-250 mg pro Tablette
BundesgerichtshofBeschl. v. 05.08.2010, Az.: 2 StR 296/10Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 05.08.2010Referenz: JurionRS 2010, 22489Aktenzeichen: 2 StR 296/10 Verfahrensgang:vorgehend:LG Aachen - 01.03.2010Rechtsgrundlagen:§ 29 Abs. 1 Nr. 1 BtMG§ 29 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 BtMG§ 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMGFundstelle:StraFo 2010, 472Verfahrensgegenstand:Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Redaktioneller Leitsatz:Allein aufgrund der Stückzahl (hier: 2.000) kann nicht ohne weiteres die sichere Feststellung der Überschreitung des Grenzwerts der "nicht geringen Menge" bei Ecstasy-Tabletten von 30 Gramm MDA/MDMA/MDE-Base getroffen werden, da die in der Praxis als Ecstasy vertriebene Tabletten von unterschiedlichem Gewicht sind.Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 5. August 2010 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO beschlossen: Tenor:1.Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Aachen vom 1. März 2010 dahin abgeändert, dassa)der Angeklagte im Fall II. 9 der Urteilsgründe des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln schuldig ist,b)die Einzelstrafe im Fall II. 9 der Urteilsgründe auf ein Jahr Freiheitsstrafe festgesetzt wird. 2.Die weitergehende Revision wird verworfen.3.Der Angeklagte hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.