Source: https://prezi.com/jfqdekmohrom/cybermobbing/
Timestamp: 2019-01-21 01:12:35
Document Index: 130295574

Matched Legal Cases: ['§185', '§186', '§240', '§201', '§201', '§202']

Cybermobbing by Jonas Falk on Prezi
Transcript of Cybermobbing
NBA sucht eine Lösung, d.h. ist zukunftsorientiert.
Eine Problemanalyse findet nicht statt.
NBA verzichtet auf jedwede Schuldzuweisung und Bestrafung für den Täter.
NBA verzichtet auf Mitleid für das Opfer.
2/3 der Mobbingopfer sind real und virtuell betroffen (Katzer 2009)
i.d.R. soziales Phänomen
Täter, Opfer, Assistent, Verstärker, Verteidiger, Außenstehende
lehnt sich an die gängigen Mobbing/Bullying Definitionen an
vorsätzliche, wiederholte und aggressive Handlungsweise
Ausübung unter Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie
es liegt ein Machtungleichgewicht zwischen Täter(n) und Opfern vor
Das Medienhelden - Programm
Mobbing = Cybermobbing
Ausschluss (Exclusion)
Betrügerisches Auftreten (Impersonation)
Verrat (Trickery)
Verunglimpfung (Denigration)
"Wer in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise einem anderen vorsätzlich Schaden zufügt, ist dem anderen zum Ersatz des Schadens verpflichtet."
materieller Schadensersatz z.B. Anwaltskosten
immaterielle Schäden / Schmerzensgeld
Täter haften ab dem 7. Lebensjahr soweit Einsichtsfähigkeit besteht
Schritt 1 - Unterlassungserklärung
Anwalt schreibt Aufforderung zur Unterlassung
Opfer tritt in finanzielle Vorleistung
Abmahnkosten werden Täter in Rechnung gestellt
Täter unterschreibt > Bei Zuwiderhandlung erfolgt Vertragsstrafe
Täter schaltet RA ein > UE wird ausgehandelt
Täter ingnoriert Schreiben > Einstweilige Verfügung
Rechtsdurchsetzung / Privatrecht
Schritt 2 - Einstweilige Verfügung
Variante einer Klage, ohne mündliche Verhandlung
Gegenseite wird gehört, Frist zur Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen
Bei Verstoß Androhung von Ordnungsgeld von ca. 500 €
Rechtsdurchsetzung /
Schädigung der persönlichen Ehre:
§185 StGB,
§186 StGB,
Beschneidung der Freiheit:
§240 StGB,
Schädigung des Vermögens:
Schädigung der Persönlichkeitsrechte:
§201 StGB,
§201a StGB,
§202 StGB, etc.
1.Strafantrag wird bei Polizei gestellt
2.Polizei ermittelt, ob Verdacht begründet ist, vernimmt Zeugen und Beschuldigte
3.Staatsanwaltschaft entscheidet, ob Anklage erhoben wird
4.Vorladung zum Gerichtstermin
5. Verhandlung vor dem Jugendrichter
Rechtsdurchsetzung / Strafrecht
richterliche Verwarnung
Arbeitsstunden, Sozialer Trainingskurs, AAT, sonstige Auflagen
Zuchtmittel / Sanktionen
Empirische Daten zu
JIM-Studie 2010/2011
mit gewalttätigen Mitteln
"klassisches" Mobbing
unendlich viele Menschen
der Übergriffe
Täter ist bekannt
Täter kann unbekannt bleiben
tritt in jedem Alter auf
Rückgang mit zunehmendem Alter
Grund: Jüngere Kinder haben weniger soziale Fertigkeiten -> Opferrolle eher instabil
Weiterführende Schulen = feste hierarchische Strukturen -> Stabilität Opferstatus nimmt zu
mit steigendem Alter mobbing komplexer -> direkte Übergriffe seltener, indirekte Übergriffe häufiger
häufiger Täter/Opfer
weniger Täter/Opfer
Geschlechterrolle = Stärke,Durchsetzungsvermögen
Prosoziale Geschlechterrolle
psychisches Mobbing
Täter-Assistent
Bullyingrollen
Größe kein wichtiger Faktor (Klasse, Schule)
Schrift, Bild, Video
Auswirkung auf das Opfer
Da Cybermobbing über ein Medium abläuft, schafft dies eine gewisse Distanz zwischen Opfer und Täter.
Diese Art von Mobbing wird daher als anonymer wahrgenommen
Mobbing-Einträge in schriftlicher Form haben eine andere Auswirkung als das gesprochene Wort
Viele Opfer reagieren stärker auf das geschrieben Wort, da der Mobbingfall dadurch noch verdeutlicht wird.
Jeder Nutzer hat die Möglichkeit die Inhalte zu kopieren und zu verbreiten
Dies führt zu Verunsicherung und schränkt die Kontrolle des Geschehens enorm ein
kann die Auswirkung auf das Opfer verstärken, denn aus ihrer Sicht wird das Mobbing dadurch "hinterhältiger"
In den meisten Fällen ist jedoch der Täter bekannt
Die Opfer sehen kaum Möglichkeiten gegen das Mobbing vorzugehen bzw. ihre Person ins rechte Licht zu rücken
sie ärgern sich darüber, dass sie nicht wissen, wer die Einträge gelesen hat
Täter haben theoretisch zu jeder Zeit Gelegenheit neue Einträge zu verfassen
Dies führt zu einer verstärkten Unsicherheit
Gibt es wieder neue Einträge?
Prävention = Aufklärung = Vorbeugung
Anja Schultze-Krumbholz, Ralf Wölfer, Anne Jäkel,
Pavle Zagorscak & Herbert Scheithauer
Cybermobbing: Definitionen & Konsequenzen
Gefühle und Perspektiven
Wie schützt man sich und andere im Netz?
Peer-to-Parent
Förderung des Bewusstsein:
• Konsequenzen von (Cyber)Mobbing für die Opfer
• Rechtliche Folgen für Täter
Intendierte Veränderung von:
• Sozialer Verantwortung
• Klassenklima und -normen
(Soziale Fertigkeiten, wie Empathie)
Psychoedukation hinsichtlich:
• Onlineschutz (Sicherheitseinstellungen)
• Hilfsstrategien
Dieser Ansatz, der in den 80er Jahren in England entwickelt wurde, wird in den letzten Jahren auch in Deutschland zunehmend und erfolgreich eingesetzt.
Vannini, Natalie (2012): E-motional-learning. Effekt- und Prozessanalyse einer computergestützten Anti-Bullying-Intervention. Hamburg: Kovač (Schriftenreihe Schriften zur pädagogischen Psychologie, Bd. 52).
Bündnis gegen Cybermobbing e.V., 2013, Cyberlife – Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr, Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern, Eine empirische Bestandsaufnahme bei Eltern, Lehrkräften und Schülern/innen in Deutschland, Karlsruhe, Mai 2013
Nayla Fawzi, 2009, Cyber-Mobbing Ursachen und Auswirkungen von Mobbing im Internet, in Internet Research Band 37, Hrsg. Patrick Rössler, Baden-Baden, Nomos Verlagsgesellschaft.
http://www.ellen-kuell.de/tl_files/img/Fotolia_24938921_L.png
http://www.schleswig-holstein.de/Medienkompetenz/DE/Service/Archiv/Medienkompetenztag_2012/Material/Cybermobbing_Referat__blob=publicationFile.pdf
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/medien/jugendmedienschutz/sicherheit_im_internet_und_beim_handy/fachtagung_cyber-mobbing_2012/Schultze-Krumbholz_et_al_Medienhelden.pdf
http://www.schule-bw.de/lehrkraefte/beratung/beratungslehrer/auffaelligkeiten/mobbing/mobbing1.pdf
http://www.newbooks-services.de/MediaFiles/Texts/7/9783832948887_Excerpt_001.pdf
Eltern, Lehrer & Pädagogen
Wissen über (Cyber)Mobbing
"Eine Intervention braucht nur in der Weise zu passen, dass die Lösung auftaucht, sie muss es nicht mit der Komplexität eines Problems aufnehmen."
Soziale Dominanz Theorie
Aus Sicht der Opfer und Unbeteiligten
2 Opfertypen
Cybermobbingfälle
Erlebte Cybermobbingfälle nach Alter; Geschlecht und Schulform
Was für Erfahrungen und Vorwissen habt ihr?
Soziale Netzwerke sind der zentrale Tatort für Cybermobbing
Langeweile ist das häufigste Motiv für Cybermobbing
Kontrolle der Internetnutzung durch die Eltern
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