Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_10_SaechsWaldG_Erstaufforstung-d171347,11.html
Timestamp: 2016-12-04 02:17:04
Document Index: 119781879

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 62', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 9', '§ 11']

§ 10 SächsWaldG, Erstaufforstung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 10 SächsWaldG, Erstaufforstung Suche
Waldgesetz für den Freistaat Sachsen (SächsWaldG) Landesrecht Sachsen…§ 10 SächsWaldG, Erstaufforstung§ 11 SächsWaldG, Betreten des Waldes§ 12 SächsWaldG, Reiten im Wald§ 13 SächsWaldG, Sperrung von Wald§ 14 SächsWaldG, Aneignung von Waldfrüchten, Blumen und Kräutern§ 15 SächsWaldG, Waldgefährdung durch Feuer§ 16 SächsWaldG, Ordnungsgemäße Forstwirtschaft§ 17 SächsWaldG, Nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes§ 18 SächsWaldG, Pflegliche Bewirtschaftung des Waldes, Nebennutzungen§ 19 SächsWaldG, Kahlhiebe§ 20 SächsWaldG, Wiederaufforstung§ 21 SächsWaldG, Bau und Unterhaltung von Waldwegen§ 22 SächsWaldG, Planmäßige Bewirtschaftung des Waldes§ 23 SächsWaldG, Sachkundige Bewirtschaftung des Waldes§ 24 SächsWaldG, Beachtung ökologischer Grundsätze bei der Bewirtschaftung des W...§ 25 SächsWaldG, Nachbarrechte und Nachbarpflichten§ 26 SächsWaldG, Benutzung fremder Grundstücke§ 27 SächsWaldG (weggefallen)§ 28 SächsWaldG, Schutzmaßnahmen gegen Waldbrände und Naturereignisse§ 29 SächsWaldG, Schutzwald§ 30 SächsWaldG, Schutzwald in Schutzgebieten…§ 62 SächsWaldG, In-Kraft-Treten
§ 10 SächsWaldG, Erstaufforstung
§ 10 SächsWaldGWaldgesetz für den Freistaat Sachsen (SächsWaldG)Landesrecht SachsenZweiter Teil – Forstliche Rahmenplanung, Sicherung der WaldfunktionenTitel: Waldgesetz für den Freistaat Sachsen (SächsWaldG)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsWaldGGliederungs-Nr.: 650-1Normtyp: Gesetz(1) Die Aufforstung nicht forstlich genutzter Grundstücke und die Anlage von Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen (§ 2 Abs. 3) bedürfen im Interesse einer ökologisch ausgewogenen Landschaftsgestaltung der Genehmigung. Gleiches gilt, wenn die Anlage der Erzeugung von Ballenpflanzen dient. Die Genehmigung nach Satz 1 gilt als erteilt, falls keine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist, wenn die Genehmigungsbehörde den vollständigen Antrag nicht binnen 6 Monaten nach Eingang zurückweist. Die Genehmigungsbehörde kann die Frist aus wichtigem Grund um bis zu 2 Monate verlängern.(2) Die Genehmigung darf nur versagt werden, wenn 1.Ziele der Raumordnung der Aufforstung entgegenstehen und nicht durch ein Zielabweichungsverfahren überwunden werden können oder2.die Aufforstung der Verbesserung der Agrarstruktur widerspricht oder3.zwingende Vorschriften des Naturschutzrechts entgegenstehen, die nicht durch Ausnahmen oder Befreiungen überwunden werden können oder4.die Ertragsfähigkeit benachbarter Grundstücke erheblich beeinträchtigt würde, ohne dass die nachteiligen Auswirkungen durch Auflagen verhütet oder ausgeglichen werden können.Bei Entscheidungen im Rahmen von raumordnerischen Zielabweichungsverfahren oder über naturschutzrechtliche Ausnahme- und Befreiungstatbestände ist den Belangen des Hochwasserschutzes, soweit rechtlich zulässig, Vorrang einzuräumen.(3) Einer Genehmigung nach Absatz 1 bedarf es nicht, wenn für das Grundstück auf Grund anderer öffentlich-rechtlicher Vorschriften die Aufforstung rechtsverbindlich festgestellt worden ist.(4) Wird ein Grundstück ohne die erforderliche Genehmigung ganz oder teilweise aufgeforstet oder eine Kultur von Weihnachtsbäumen oder Schmuckreisig angelegt, kann die Beseitigung oder die Wiederherstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes angeordnet werden, wenn nicht auf andere Weise ein rechtmäßiger Zustand hergestellt werden kann.(5) Für Entscheidungen nach den Absätzen 1 und 4 ist die untere Landwirtschaftsbehörde zuständig; sie entscheidet nach Anhörung der Gemeinde im Benehmen mit der Forstbehörde und der unteren Naturschutzbehörde, soweit nicht nach anderen Vorschriften eine weitergehende Beteiligung vorgeschrieben ist.
§ 9 SächsWaldG, Besondere Fälle der Umwandlung von Wald§ 11 SächsWaldG, Betreten des Waldes