Source: https://www.kommunalforum.de/tvoed_teilzeit.php
Timestamp: 2020-01-28 20:57:59
Document Index: 380822915

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 8', 'Art. 1', '§ 9', '§ 15']

Anspruch auf Teilzeit im Öffentlichen Dienst (TVöD,
Anspruch auf Teilzeit im Öffentlichen Dienst für Arbeitnehmer
§ 11 des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst (TVöD) beinhaltet die Ansprüche der Beschäftigten (früher: Angestellte / Arbeiter) auf Teilzeit. Der TVöD gilt für Arbeitnehmer im Dienst der Kommunen und des Bundes.
Für die Beschäftigten der Länder gilt gemäß § 11 des TV-L eine ähnliche Regelung. Auch der TV-V (Versorgung) und die TV-N (Nahverkehr) enthalten Regelungen zur Teilzeit.
Diese tariflichen Regelungen bestehen neben den Ansprüchen nach
dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG),
dem BEEG (Elternzeit),
dem Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und
dem Familienpflegezeitgesetz (FPfZG).
Für die Beschäftigten gelten die jeweils günstigsten Regelungen.
§ 11 TVöD
Die Teilzeitbeschäftigung nach Satz 1 ist auf Antrag auf bis zu fünf Jahre zu befristen. Sie kann verlängert werden; der Antrag ist spätestens sechs Monate vor Ablauf der vereinbarten Teilzeitbeschäftigung zu stellen. Bei der Gestaltung der Arbeitszeit hat der Arbeitgeber im Rahmen der dienstlichen bzw. betrieblichen Möglichkeiten der besonderen persönlichen Situation der/des Beschäftigten nach Satz 1 Rechnung zu tragen.
§ 8 Zeitlich nicht begrenzte Verringerung der Arbeitszeit, TzBfG
(Auszug aus dem Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG))
(Zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 11.12.2018)
§ 9a Zeitlich begrenzte Verringerung der Arbeitszeit, , TzBfG (sog. Brückenteilzeit)
§ 15 Anspruch auf Elternzeit, BEEG
(Auszug aus dem Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz - BEEG))
2. in einer Elternzeit zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes nicht spätestens acht Wochen nach
Zugang des Antrags schriftlich abgelehnt, gilt die Zustimmung als erteilt und die Verringerung der Arbeitszeit entsprechend den Wünschen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers als festgelegt. Haben Arbeitgeber und Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer über die Verteilung der Arbeitszeit kein Einvernehmen nach Absatz 5 Satz 2 erzielt und hat der Arbeitgeber nicht innerhalb der in Satz 5 genannten Fristen die gewünschte Verteilung schriftlich abgelehnt, gilt die Verteilung der Arbeitszeit entsprechend den Wünschen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers als festgelegt. Soweit der Arbeitgeber den Antrag auf Verringerung oder Verteilung der Arbeitszeit rechtzeitig ablehnt, kann die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer Klage vor dem Gericht für Arbeitssachen erheben.
(zuletzt geändert 23.5.2017)
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