Source: https://steuer.ninja/stichwort/erbrecht/
Timestamp: 2018-06-18 01:33:56
Document Index: 52396352

Matched Legal Cases: ['§ 438', '§ 1970', '§ 1909', '§ 1944', '§ 1944', '§ 2285']

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Enterbung, Erbrecht, Pflichtteilsanspruch
Erbrecht, Miterben, Nachlassgläubiger, Nachlassverwaltung, Zweckerreichung
Erbrecht, Erbschaftsverkauf, Erbteil
Erbrecht, Geschäftsfähigkeit, Testierfähigkeit
Erbrecht, Erbrechtliche Ausgleichung, Pflegeleistung
Erbenfeststellungsklage, Erbrecht, Erbschein, Erbscheinverfahren
Ein Ausschließungsbeschluss ist im Sinne des § 438 FamFG erlassen, sobald er in fertig abgefasster und unterschriebener Form an die Geschäftsstelle zur Bekanntgabe übergeben worden ist. Eine Nachlassforderung ist zum Zwecke der Vermeidung ihres Ausschlusses im Aufgebotsverfahren nach § 1970 BGB grundsätzlich bis zum im Aufgebot angegebenen Anmeldezeitpunkt gemäß § …
Aufgebotsverfahren, Ausschließungsbeschluss, Beschluss, Erbrecht, Erlasszeitpunkt
Der durch Verfügung von Todes wegen angeordnete Ausschluss der elterlichen Vermögensverwaltung für vom Kind ererbtes Vermögen umfasst auch die Befugnis zur Ausschlagung der Erbschaft. Die in einem solchen Fall von einem ausgeschlossenen Elternteil im Namen des Kindes erklärte Ausschlagung ist mangels Vertretungsmacht unwirksam. Gemäß § 1909 Abs. 1 BGB erhält, …
Elterliche Vermögensverwaltung, Erbrecht, Erbschaft, Erbschaftsausschlagung, Familienrecht
Nach § 1944 Abs. 1 BGB kann die Ausschlagung nur binnen sechs Wochen erfolgen. Die Frist beginnt aber nach § 1944 Abs. 2 BGB erst mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grunde der Berufung Kenntnis erlangt. Allgemein setzt Kenntnis ein zuverlässiges Erfahren der in …
Ausschlagungsfrist, Erbrecht, Erbschaftsausschlagung
Die Anfechtung wechselbezüglicher Verfügungen des erstversterbenden Ehegatten durch einen Dritten wird nicht in entsprechender Anwendung von § 2285 BGB beschränkt. In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall begehrte eine Tochter die Feststellung ihrer Alleinerbenstellung nach ihrer verstorbenen Mutter. Diese Tochter und die enterbte Tochter sind die beiden einzigen leiblichen Kinder …
Ehegatten, Ehegattentestament, Erbrecht, Testamentsanfechtung, Wechselbezügliche Verfügungen
Die gerichtliche Festsetzung der Vergütung des Nachlasspflegers, der sein Amt berufsmäßig ausübt, setzt die minutengenaue detaillierte Darstellung der für die unbekannten Erben entfalteten Tätigkeiten voraus. Die Schätzung der zu bewilligenden Vergütung ist ausgeschlossen. Die Auflistung des Nachlasspflegers muss seine Tätigkeiten so konkret beschreiben, dass sie die gebotene Prüfung durch das …
Erbrecht, Nachlasspfleger, Nachlasspflegervergütung, Tätigkeitsnachweis