Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/520881_MPI_fuer_terrestrische_Mikrobiologie_Umbau_und_Sanierung_Bauteil_C_ELT-Technik_fuer_2019_Muenchen
Timestamp: 2019-03-19 05:33:35
Document Index: 355459782

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 126', '§ 126', '§ 160', '§ 168', '§ 134', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung München 2019 MPI für terrestrische Mikrobiologie, Umbau und Sanierung Bauteil C: ELT-Technik für Starkstromanlagen und Fernmelde- und informationstechnische Anlagen. Referenznummer der Bekanntmachung: Z.TERR.A.000002.ELT.VgV.1491 2019-03-13
MPI für terrestrische Mikrobiologie, Umbau und Sanierung Bauteil C: ELT-Technik für ...
MPI für terrestrische Mikrobiologie, Umbau und Sanierung Bauteil C: ELT-Technik für Starkstromanlagen und Fernmelde- und informationstechnische Anlagen. Referenznummer der Bekanntmachung: Z.TERR.A.000002.ELT.VgV.1491
Fax: +49 892108-1344
MPI für terrestrische Mikrobiologie, Umbau und Sanierung Bauteil C: ELT-Technik für Starkstromanlagen und Fernmelde- und informationstechnische Anlagen.
Referenznummer der Bekanntmachung: Z.TERR.A.000002.ELT.VgV.1491
Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind Ingenieurleistungen aus dem Bereich der ELT -Technik gemäß §§ 53 ff HOAI "Technische Ausrüstung" für die LPH 5-9 für folgende Anlagengruppen (AG):
AG 4: Starkstromanlagen;
AG 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen.
Die voraussichtlich anrechenbaren ELT-Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach der vorliegenden Kostenberechnung bei ca. 1 850 000 EUR netto.
Die Bauwerkskosten (KG 300+400) dürfen nicht mehr als 7,8 Mio. EUR netto betragen (Kostenobergrenze).
Maßgebend für die zu vergebenden Leistungen als auch für die Honorierung ist der bereitgestellte Vertragsentwurf.
Nähere weiterführende und wichtige Informationen zu den zu vergebenden Planungsleistungen (Auftragsgegenstand) sind unter Punkt II.2.4) dieser Bekanntmachung beschrieben.
Das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie (MPItM) in Marburg ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung, die sich mit Schlüsselbereichen der modernen Mikrobiologie befasst. Das Ziel des MPItM ist es zu verstehen, wie Mikroorganismen auf der molekularen und zellulären Ebene sowie in Lebensgemeinschaften funktionieren.
Der Komplex des Instituts am Campus Lahnberge ist aus dem Jahre 1996 und besteht aus Bauteil A bis C und den Nebenbauteilen D (Werkstatt) und E (Gewächshaus). Im Zuge einer wissenschaftlichen Nachfolge soll der Bauteil C (Technik-Keller, EG, 1. OG, Dachzentrale) umfassend saniert und an die aktuellen Arbeitsbedürfnisse einer neuen Abteilung angepasst werden.
Baulich sind Anpassungen an die heutigen Bedarfe, Brandschutzmaßnahmen und eine Neumöblierung notwendig. Labore und Sonderbereiche sind technisch hoch installiert. Die Medienversorgung erfolgt z.T. über die benachbarte Universität, z.T. aus einer Technikzentrale am Institut. Die gesamte Bausubstanz ist technisch und energetisch stark sanierungsbedürftig.
Die anteilige Gesamtfläche (NF 1-6) beträgt ca. 1 000 m2, die BGF beträgt 2 886 m2.
Da die Abteilung die Flächen sofort benötigt, wird das Bauteil sukzessive umgebaut. Als Erstes wird das 1. OG saniert, während die Nutzer im EG ihre Arbeiten eingeschränkt durchführen können. Nach dem Einzug in das sanierte 1. OG wird das EG saniert und umgebaut. Danach kann die Abteilung das gesamte Bauteil C beziehen.
Im Bereich der elektrotechnischen Anlagen erfolgt eine Sanierung / Neuinstallation von Stark- und Schwachstromanlagen. Insbesondere wird das Datennetz für den Bauteil C komplett neu aufgebaut und die Brandmeldeanlage gemäß den Erfordernissen der behördlichen Genehmigung umfassend neu strukturiert.
Bei der Planung und Baudurchführung sind nicht nur die speziellen Anforderungen im Hinblick auf die elektrotechnischen Anlagen, sondern auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe hinsichtlich der Arbeiten im Bestand zu berücksichtigen.
Die Planung hat mindestens entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen. Die Planung muss auch wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit einbeziehen.
Die Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des Zeitraumes (siehe II.2.7) zu erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen fachlichen, personellen, sachlichen und zeitlichen Mittel verfügen.
Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort bzw. in München zur Verfügung zu stehen.
Qualitätskriterium - Name: Berechnungsmethode: UfAB / Gewichtung: Einf.Richtwertmetho.
Preis - Gewichtung: Einf.Richtwertmetho.
Verbindlich beauftragt werden zunächst die LPH 5-7. Der Vertrag beinhaltet die Option nach der Entscheidung des AG, dem AN auch die Leistungsphasen 8-9 zu übertragen. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 208-475090
MPI für terrestrische Mikrobiologie, Umbau und Sanierung Bauteil C: ELT-Technik für Starkstromanlagen und Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
Ingenieurbüro Schaub & Kühn Elektrotechnik GbR
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem Formular nicht der Volltextzu den Zusätzlichen Angaben angegeben werden kann. Unter https://portal.deutsche-evergabe.de steht Ihnen in denAnlagen der Vergabeunterlagen der Volltext als Dokument "Ergänzung zu Ziffer VI.3) der EU-Bekanntmachung" unentgeltlich mit uneingeschränktem und vollständigem direkten Zugang zur Verfügung.
Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb und aus einem Verhandlungsverfahren.
Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens "den Teilnahmewettbewerb" ist folgendes zu beachten:
Alle Wesentlichen für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlichen Unterlagen, stehen Ihnen bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://portal.deutsche-evergabe.de.
Für den Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerbungsbogen und Bewerbergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der vorliegenden Bekanntmachung zu verwenden.
Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages ist ausschließlich in elektronischer Form zulässig. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform http://www.deutsche-evergabe.de erforderlich. Eine fortgeschrittene ober qualifizierte elektronische Signatur ist zugelassen, allerdings nicht zwingend erforderlich, da die Abgabe in Textform nach § 126b BGB (Textform) zugelassen ist. Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages ist zu beachten, dass nach dem Hochladen aller notwendigen Unterlagen in eVergabe, im nächsten Schritt die gewünschte Signaturform auszuwählen und das Angebot anschließend, entsprechend der gewählten "Signatur" rechtsverbindlich einzureichen/ zu "signieren" ist. Vom Bieter/ Bewerber ggf. selbst erstellte, unterzeichnete und hochgeladene Schreiben/ Anschreiben ersetzten den vor genannten Schritt der Auswahl der Signatur nicht. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.
Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.3) sind die diesbezüglichen mit dem MPG-Bewerbungsbogen (Teilnahmeantrag) geforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im MPG-Bewerbungsbogen abgeforderten Angaben, beizufügen. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit elektronischer Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt.
Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens, "das Verhandlungsverfahren", gilt folgendes: Alle für die Erstellung Ihres Angebotes erforderlichen Unterlagen, stehen Ihnen bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter. Mit Aufforderung zur Angebotsabgabe, beginnt für die ausgewählten Teilnehmer die Angebotsphase. Ihr Angebot geben Sie bitte bis zum in der Aufforderung zur Angebotsabgabe genannten Termin und unter Beachtung der dort aufgeführten Bedingungen ausschließlich elektronisch über das Bieterportal der deutschen eVergabe ab. Zur Abgabe ist eine fortgeschrittene ober qualifizierte elektronische Signatur zugelassen, allerdings nicht zwingend erforderlich, da ebenfalls die Abgabe in Textform nach § 126b BGB (Textform) zugelassen ist. Bei Abgabe eines Angebotes ist zu beachten, dass nach dem Hochladen aller notwendigen Unteralgen in eVergabe, im nächsten Schritt die gewünschte Signaturform auszuwählen und das Angebot anschließend, entsprechend der gewählten "Signatur" rechtsverbindlich einzureichen/ zu "signieren" ist.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).