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Timestamp: 2018-11-21 12:58:37
Document Index: 325098203

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 818', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 812', '§ 818', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 818', '§ 134', '§ 818', '§ 134', '§ 143', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 19.01.1951 - I ZR 15/50 - dejure.org
BGH, 19.01.1951 - I ZR 15/50
BGHZ 1, 75
NJW 1951, 270
JR 1951, 177
Andernfalls wäre in Frage gestellt, ob dem allgemein anerkannten obersten Grundsatz des Bereicherungsrechts immer Geltung verschafft werden könnte, wonach die Herausgabepflicht des Bereicherten keinesfalls zu einer Verminderung seines Vermögens über den Betrag der wirklichen Bereicherung hinaus führen darf (BGHZ 1, 75, 81; RGZ 118, 185, 187; RGRK (11.) Anm. 32; Soergel-Siebert-Mühl (10.) Randnote 21 je zu § 818 BGB).
Insbesondere genügt es nicht, wenn die Tatsachen, welche die Grundlage des Vermögenszuflusses bilden, nur einen Beweggrund für die Eingehung weiterer Verbindlichkeiten abgaben (BGH, Urteil vom 19. Januar 1951 - I ZR 15/50, BGHZ 1, 75, 81).
Danach ist der Bereicherungsanspruch bei beiderseits ausgeführten gegenseitigen nichtigen Verträgen ein von vornherein in sich beschränkter einheitlicher Anspruch auf Ausgleich aller mit der Vermögensverschiebung zurechenbar zusammenhängender Vorgänge in Höhe des sich dabei ergebenden Saldos (BGHZ 1, 75, 81; BGH, Urteile vom 11. November 1994 - V ZR 116/93, WM 1995, 159, 160 und vom 14. Juli 2000 - V ZR 82/99, WM 2000, 2107).
Treibstoff - § 812 BGB, Verbrauch fremder Sachen, § 818 Abs. 3 BGB
Voraussetzung hierfür ist jedoch, daß, wie bereits in der Entscheidung BGHZ 1, 75 f [BGH 19.01.1951 - I ZR 15/50] [81] ausgesprochen ist, der Wegfall der Bereicherung mit dieser in ursächlichem Zusammenhang steht.
Der etwaige entreichernde Verlust des Anspruchs auf die Stammeinlage infolge der Rückzahlung des Darlehens durch den Dritten ist weder durch den rechtsgrundlosen Erwerb des Stammkapitalbetrags seitens der GmbH adäquat-kausal verursacht (BGHZ 1, 75, 81) noch Folge von Dispositionen der GmbH im Vertrauen auf das Bestehen des Rechtsgrunds (…Larenz/Canaris aaO S. 296 mit Nachweisen).
Der - von vornherein einheitliche - Bereicherungsanspruch ist nach den Grundsätzen der Saldotheorie auf den Überschuß des erlangten Vermögensvorteils über die Aufwendungen gerichtet (BGHZ 1, 75, 81; 53, 144, 145; 55, 128, 131;… Urt. v. 24. Juni 1963, VII ZR 229/62, LM Nr. 11 zu § 818 Abs. 3 BGB; v. 11. November 1994, V ZR 116/93, WM 1995, 159, 160; v. 14. Juli 1995, V ZR 45/94, ZIP 1995, 1356, 1358).
OLG München, 04.08.2009 - 5 U 2971/09
Rückgewähranspruch nach Schenkungsanfechtung: Auszahlungen der nachmaligen …
Der Wert der in das Vermögen des Anfechtungsgegners gelangten Bereicherung, §§ 134, 143 Abs. 2 Satz 1 InsO i.V.m. § 818 BGB, besteht nämlich nach der Saldotheorie nur im Wert des Erlangten abzüglich der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb (…Münch- Komm/Kirchhof, InsO, 2. Aufl., § 134 Rn. 45 und § 143 Rn. 105; BGH, Urteil vom 23.10.1980 - IVa ZR 45/80, NJW 1981, 277; BGH, Urteil vom 19.01.1951 - I ZR 15/50, NJW 1951, 270).
BGH, 22.01.1954 - I ZR 251/52
Der Bereicherungsanspruch ist daher, wie der erkennende Senat im Anschluß an die ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts schon in seinem Urteil vom 19. Januar 1951 - BGHZ 1, 75 [BGH 19.01.1951 - I ZR 15/50] [81] - ausgesprochen hat, von vornherein in sich auf den Betrag beschränkt, der sich bei einer Gegenüberstellung der erlangten Vorteile und erlittenen Nachteile als Überschuß zu Gunsten des Empfängers ergibt.
Bei der nach der Saldotheorie gebotenen Gegenüberstellung der erlangten Vorteile und erlittenen Nachteile können, wie anerkannten Rechtens ist, nur solche Nachteile berücksichtigt werden, die mit dem Vorgang, welcher die Einnahme gebracht hat, in ursächlichem Zusammenhang stehen (BGHZ 1, 75 [BGH 19.01.1951 - I ZR 15/50] [81]; RGZ 106, 7; 141, 312).
Wie der erkennende Senat in dem Urteil vom 19. Januar 1951 - BGHZ 1, 75 [BGH 19.01.1951 - I ZR 15/50] [81] - ausgeführt hat, liegt ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Vorteilen und Nachteilen nicht schon dann vor, wenn die Tatsachen, die die Grundlage des Vermögenszuwachses bilden, für den Leistungsempfänger nur den Beweggrund für die Eingehung weiterer eigener Verbindlichkeiten abgegeben haben.
Auslegung eines durch den Weiterverkauf der Ware aufschiebend bedingten …
BGH, 14.11.1951 - II ZR 41/51
Voraussetzungen einer Mahnung
Devisenrecht der Sowjetzone
BVerwG, 22.03.1963 - IV C 227.61
BGH, 09.05.1957 - VII ZR 229/56
BGH, 26.04.1956 - II ZR 54/55
BGH, 25.06.1952 - II ZR 295/51
BGH, 06.05.1968 - VII ZR 165/65
Rückzahlung eines Werklohns - Zahlung einer Nichtschuld
BGH, 15.01.1959 - VII ZR 209/57
BGH, 10.10.1958 - VIII ZR 150/57
BGH, 31.10.1956 - IV ZR 91/56
BGH, 21.04.1953 - I ZR 129/52
BGH, 17.04.1951 - I ZR 54/50