Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?stammNr=33813&fassungsNr=1
Timestamp: 2017-04-27 20:50:57
Document Index: 331619969

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 16', '§ 138', '§ 4', '§ 4', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 16', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 16', '§ 20', '§ 138']

Aufwendung eines nicht selbstständig beschäftigten Steuerpflichtigen für die Ausbildung zum NLP-Trainer stellen Ausbildungskosten dar und sind daher im Berufungsjahr 2002 nicht als Betriebsausgaben anzuerkennen. - Findok Internet
Berufungsentscheidung - Steuer (Referent) des UFSL vom 20.03.2008, RV/0658-L/04
Aufwendung eines nicht selbstständig beschäftigten Steuerpflichtigen für die Ausbildung zum NLP-Trainer stellen Ausbildungskosten dar und sind daher im Berufungsjahr 2002 nicht als Betriebsausgaben anzuerkennen.
Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vertreten durch WPGmbH, vom
2. Oktober 2003 gegen den Bescheid des Finanzamtes vom 16. September
2003 betreffend Einkommensteuer 2002 entschieden: Der Berufung wird teilweise Folge
gegeben. Der Bescheid wird
Einkommen 19.536,75 €
Einkommensteuer 3.730,12 €
anrechenbare Lohnsteuer -3.465,09 €
Einkommensteuer 265,03 €
Jahr 2002 neben Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit
iHv. 18.930,91 € (Kennzahl 245 des Lohnzettels) auch
Einkünfte aus selbständiger Arbeit aus der Tätigkeit als
Erwachsenentrainer iHv. 2.506,00 €. Im Rahmen der nichtselbständigen Tätigkeit machte
der Bw. Werbungskosten in Höhe von 2.358,37 € (Bücher, Taxi,
Telefon etc.), 1.103,17 € (Kilometergelder), sowie
2.944,00 € (Seminarkosten) mit dem Hinweis auf die beiliegende
Aufstellung geltend. Dieser Aufstellung ist zu entnehmen, dass sich die
Seminarkosten in Höhe von 2.944,00 € wie folgt
zusammensetzten: Wahrnehmung
(100,00 €), "Menschen
begeistern" (100,00 €), "Eventmanagement" (35,00 €)
sowie "NLP-Trainer" (2.710,00 €). Weiters wurden
die Kosten für Bücher und die sonstigen Aufwendungen aufgegliedert.
Das als Werbungskosten geltend gemachte Kilometergeld iHv. 1.103,17 €
resultiere aus folgender Berechnung: "1.618 km x 0,36:
891,65; Vorbesprechung erstmalige
+ Differenz für
zweite Fahrt: 211,52: (Kurs) abzügl. Entschdg."
Mit Schreiben vom 20. August 2003 ersuchte das
Finanzamt (FA) zunächst den Bw., bekannt zu geben, wo sich der Mittelpunkt
der Lebensinteressen befinde (überwiegender Aufenthalt): "Da
Sie sich laut hier amtlichen Unterlagen überwiegend in
B. aufhalten, werden Sie ersucht, dazu
schriftlich Stellung zu nehmen, warum
A. als überwiegender Aufenthalt
angegeben wurde."
25. August 2003 antwortete der Bw.: "Mein
Büro liegt zwar in B., doch durch
meine Tätigkeit als "Kommunikator" und Event- und Messeverantwortlicher der
C., bin ich in ganz Österreich und
im angrenzenden Ausland unterwegs. Meine kleine Wohnung in
B., mein zweiter Nebenwohnsitz neben
E., habe ich nur aus beruflichen
Gründen und die Nutzung liegt bei maximal 70 Tagen im Jahr, z. B. nach
Veranstaltungen in B. /
G., langen Arbeitstagen usw.
Außerdem liegt mein Lebensmittelpunkt wie z. B. Freunde, aktives Mitglied
der freiwilligen Feuerwehr H. und der
Schuhplattlergruppe A. unverändert
in meinem Heimatort A. und pendle nach
wie vor. Zusätzlich habe ich Ihnen auch den Bescheid des Landes
R. vom 19. März 2002
beigelegt, wo eindeutig A. (damals noch
als Hauptwohnsitz hervorgeht."
Das Finanzamt erachtete sich als
örtlich zuständig und ging bei der Veranlagung zur
Einkommensteuer 2002 von selbständigen Einkünften in Höhe
von 2.091,44 € aus. Von dem als Werbungskosten geltend
gemachten Betrag an Kilometergeld iHv. 1.103,17 anerkannte das FA einen
Teilbetrag iHv. 785,81 € als Betriebsausgaben. Im Zusammenhang mit den Einkünften aus
nichtselbständiger Arbeit anerkannte das Finanzamt einen Betrag
iHv. 1.218,95 € als Werbungskosten. Dieser Betrag setzt sich wie
folgt zusammen: Als Begründung führte das Finanzamt an: "Gemäß
§ 20 Abs. 1 Z. 3 EStG 1988 sind Bewirtungsspesen, die
nachweislich der Werbung dienen und deren betriebliche oder berufliche
Veranlassung weitaus überwiegt, nur zur Hälfte
geltend gemachten Aufwendungen für Bekleidung (Schuhe) handelt es sich
nicht um solche für typische Berufskleidung. Die Ausgaben sind daher nicht
tatsächlichen Aufwendungen für die Fahrten zwischen Wohnung und
Arbeitsstätte konnten nicht berücksichtigt werden, da die hiefür
erwachsenden Kosten durch den Verkehrsabsetzbetrag sowie durch ein allenfalls
zustehendes Pendlerpauschale abgegolten
Bei mehreren Wohnsitzen
ist immer die Entfernung zum nächstgelegenen Wohnsitz maßgebend, da
Sie auch in B. einen Wohnsitz haben,
konnte das Pendlerpauschale von A. nach
B. nicht berücksichtigt
Seminare wie NLP
Supervisionen oder Ausbildung etc. sind für einen allgemeinen
Teilnehmerkreis öffentlich zugänglich. NLP findet in vielen
Lebensbereichen Anwendung. Die Inhalte kommen somit der Person
unabhängig von der Art ihrer beruflichen Tätigkeit zugute. Die
Kurse können sowohl für die Entwicklung anderer Menschen, als
auch für die eigene eingesetzt werden. Es liegt somit gemischter Aufwand
vor und ist gem. § 20 EStG 1988 nicht
§ 20 EStG 1988 sind Aufwendungen für die Lebensführung,
welche die wirtschaftliche bzw. gesellschaftliche Stellung des Steuerpflichtigen
mit sich bringt, auch dann nicht abzugsfähig, wenn sie zur Förderung
des Berufes erfolgen.
die auch bei nicht in der Berufssparte des Steuerpflichtigen tätigen
Personen von allgemeinem Interesse ist, stellt keine Werbungskosten dar. Die
Aufwendungen waren daher nicht zu berücksichtigen."
Bw. das Rechtsmittel der Berufung mit folgender Begründung: ".........Außerdem
nutze ich diese Möglichkeit, meine Tätigkeiten (unselbständig und
selbständig) genau zu
C. bin ich in der Abteilung
Vertrieb/Service - CRM für die Bereiche Messe- und Eventmanagement,
für den Aufbau eines CRM-System und für die Schulung und
Unterstützung der Vertriebsmitarbeiter verantwortlich. Zusätzlich bin
ich als "Kommunikator" in ganz Österreich auch als direkter Ansprechpartner
für die Mitarbeiter vor Ort.
Als freiberuflicher Trainer bin
ich als Coach, Berater und Trainer in ganz Österreich unterwegs. Meine
Schwerpunkte liegen in allgemeiner Kommunikation, Rhetorik, Gruppendynamik,
Werbung, Männer, Sport, Erfolg und Motivation. Die NLP-Trainer-Ausbildung
dient gerade hier als Grundlage für meine Tätigkeit, da sie mir als
Rüstzeug für die Seminare dient und als eine der wenigen eine
ganzheitliche und umfassende Grundausbildung ist. Zusätzlich kommt noch die
benötigte Fachliteratur."
Aus einer neu erstellten, der
Berufung beigelegten Kostenaufstellung geht hervor, dass der Bw. die Kosten
für das Seminar "NLP-Trainer" iHv. 2.710,00 € nun der
Vortragstätigkeit zuordnet. Im Zusammenhang mit der
nichtselbständigen Arbeit machte
der Bw. folgende Werbungskostenbeträge geltend: Seminare: Eventmanagement 35,00 €
"Wahrnehmung" (50%) 50,00 €
Für Bücher habe der
Bw. 139,46 € aufgewendet. Die Gesamtsumme an Werbungskosten
betrage somit 224,46 €. Im Zusammenhang mit der
(Vortragstätigkeit) gab der Bw. folgende Beträge als Betriebsausgaben
bekannt: "Wahrnehmung" (50%) 50,00 €
"Menschen begeistern" 100,00 €
NLP-Trainer 2.710,00 €
Bücher im Zusammenhang mit der selbstständigen Arbeit beliefen sich
auf eine Summe von 309,96 €. Für Telefon
(836,91 €), Taxi (43,00 €), Straßenbahn, Parken,
Repräsentation und Bekleidung wurden Aufwendungen iHv. insgesamt
1.499,57 € geltend gemacht. Die Gesamtsumme an Betriebsausgaben
betrage somit 4.669,53 €. Aus der Vortragstätigkeit (Einkünfte aus
selbständiger Arbeit) habe der Bw.
insgesamt einen Gewinn iHv. 2.506,00 € erzielt. Mit Schreiben vom 8. April 2004 ersuchte das
Finanzamt den Bw., das Kursprogramm der NLP-Trainer-Ausbildung (Kursinhalte- und
-Schwerpunkte) vorzulegen sowie die daran teilnehmenden Berufsgruppen (wenn
bekannt) anzugeben. Mit Vorhaltsbeantwortung vom 20. April 2004 gab
der Bw. Folgendes bekannt: "Die
teilnehmenden Berufsgruppen waren Landwirte (Aufbau eines zweiten Standbeines
als Trainer), selbstständige Trainer (Erweiterung des Trainingsspektrums um
die "Zertifizierte NLP-Ausbildung") sowie firmeninterne Trainer aus dem
Bankenbereich.
Alle vermittelten
Inhalte sind bzw. waren speziell auf die Vortragstätigkeit ausgerichtet und
ist Voraussetzung um zukünftig zertifizierte NLP-Kurse (NLP-Paractitioner,
NLP-Master-Practitioner) ausrichten und anbieten zu
NLP-Konzepte und Richtlinien der europ. Akademie für angewandtes
Kommunikationsmodelle & Spielpädagogik
Ansätze familiensystemischer Arbeit (Psychodrama,
Transaktionsanalyse,...)
Präsentation, Unterricht und Menschenführung
Methodik, Didaktik, Grundsätze der Gruppenpsychologie"
Das Finanzamt legte die Berufung
ohne Erlassung einer Berufungsvorentscheidung der Abgabenbehörde zweiter
Instanz zur Entscheidung vor. Im Rahmen eines ergänzenden Ermittlungsverfahrens vor
dem UFS wurden mit Vorhalt vom 10. April 2007 folgende Fragen an den Bw.
gerichtet: "I)
Steuererklärung 2002 (und auch 2001) wurden Aufwendungen für
Seminare als Werbungskosten (also mit der nichtselbstständigen Arbeit in
Zusammenhang stehend) geltend
Aus der Beilage zur
Berufung vom 28. September 2003 geht hervor, dass die Aufwendungen
"NLP-Trainer" mit der selbstständigen Tätigkeit als Trainer in
Schreiben vom 20. April 2004 ("Ergänzung Einkommensteuerbescheid
für das Jahr 2002") ist zu entnehmen, dass die NLP-Trainerausbildung
speziell auf die Vortragstätigkeit abzielt und Voraussetzung ist, um
zukünftig zertifizierte NLP-Kurse (NLP-Practitioner,
Mit Beantwortung
des Fragebogens vom 15. Juli 2002 haben Sie dem Finanzamt gegenüber bekannt
gegeben, dass Sie ab Beginn des Jahres 2002 eine Trainer-Tätigkeit
Tätigkeit haben Sie in der Einkommensteuererklärung 2002 einen
Gewinn iHv. 2.506,00 € erklärt (ohne Betriebsausgaben
für NLP-Seminare geltend zu machen).
des diesbezüglichen Sachverhalts wird ersucht.
Sie bitte insbesondere, mit welchen der beiden Einkünften die Kosten
für die NLP-Trainerausbildung tatsächlich im Zusammenhang
bitte weiters folgende Fragen:
(Teil)-Seminare haben Sie zu welchen Terminen besucht? Bitte genaue Bezeichnung
der besuchten Kurse und Vorlage einer Zusammenstellung wann dieses Kurse besucht
und wann die Kursgebühren bezahlt wurden.
2) Um Angabe der
jeweiligen Inhalte dieser Seminare und Vorlage entsprechender Unterlagen wie
Prospekte, Kursmitschriften etc. wird ersucht.
3) Hat ihr
Landes R.1. etc.)?
4) Gab es eine
5) Um Vorlage
einer Bestätigung des Arbeitgebers betreffend die Berufsbezogenheit dieser
Seminare wird ersucht. 6) Welcher
Teilnehmerkreis hat die einzelnen Seminare besucht? (Die mit Schreiben vom
20. April 2004 erfolgte Bekanntgabe von Teilnehmern hat sich allgemein auf
die "NLP-Trainerausbildung " bezogen).
7) Waren
diesen Seminaren notwendig?
8) Bitte legen
Sie eine ergänzende und genaue Beschreibung der Bereiche ihrer beruflichen
Tätigkeiten (nicht selbstständige Tätigkeit,
Vortragstätigkeit) vor, in denen die erlernten Seminarinhalte zur Anwendung
gelangen. Führen Sie bitte einige typische praktische Anwendungsbeispiele
9) Haben Sie die
Seminare mit einer offiziellen bzw. anerkannten Bestätigung (z.B.
zertifizierte NLP-Ausbildung) über die abgeschlossene Ausbildung
abgeschlossen? Um deren Vorlage wird gegebenenfalls ersucht.
10) Wurde Ihnen
für die Tätigkeit als Trainer eine Gewerbeberechtigung
11) Um
Bekanntgabe der Inhalte der von Ihnen im Jahr 2002 angebotenen Kurse samt
Vorlage entsprechender Unterlagen (Prospekte, Kurseinladungen- bzw.
Ausschreibungen, Inhaltsangaben, Scripten, Kursunterlagen etc.) wird
Aufwendungen für Fachliteratur werden Sie um Vorlage einer Literaturliste
(für beide Einkunftsquellen) nach folgenden Kriterien
und Zuname des Autors:
,Humor:
An ihrem Lachen soll man Sie erkennen. (Taschenbuch)'
F. Birkenbihl
diesem Buch geht es darum, Ihr Bewusstsein für die herausragende Rolle von
Humor in unserem Leben zu sensibilisieren, sowie Ihre Humor- Fähigkeit zu
stärken. Sie werden dabei wahrscheinlich Neues erfahren, zum Beispiel
über das Lachen als "inneres Jogging" oder über Kreativität.
Dieses Buch ist ein Buch- Seminar. Es enthält alles, womit Sie als
Teilnehmer/in Ihr Privatseminar gestalten können, inklusive Inventur- und
Trainings- Aufgaben (z. B. das Witze- Roulette)' Quelle: http://www.amazon.de
Steht die angeschaffte Literatur (309,96 €) ausschließlich im
Zusammenhang mit der NLP-Trainerausbildung? III)
Bekleidung wurden Kosten iHv. 348,80 € für die
Trainertätigkeit geltend gemacht. Geben Sie bitte an, um welche Art von
Bekleidung es sich im Detail handelt.
Repräsentation: 259,16 €
Sie bitte dar, um welche Aufwendungen es sich konkret handelt und an welche
Personen und zu welchem Zweck diese Leistungen jeweils erbracht
wird darauf hingewiesen, dass Parkgebühren mit dem Kilometergeld abgegolten
sind. Nehmen Sie bitte dazu Stellung!
der Einkommensteuererklärung 2002 beigeschlossene Aufstellung von
Aufwendungen weist u.a. die Position "Km-Geld 1.618 km x 0,36 € /
891,65 €" mit der Erläuterung ,Vorbesprechung erstmalige Fahrt"
sowie "Differenz f. 2. Fahrt (Kurs) abzgl. Entschdg. 211,52'
Das FA hat einen
Betrag iHv 785,81 als Km-Geld anerkannt (offenbar 1.618 km x
0,356 € = 576 €. Zusätzlich wurden 211,52 €
("für 2. Fahrt") anerkannt. Insgesamt somit
787,53 €.
zur Berufung vom 28.9.2003 haben Sie zusätzlich zum Betrag
iHv. 211,52 € einen weiteren Betrag iHv. 891,65 € mit
der Erläuterung "Briefing, Konzeptpräsentation" als "Aufwand-KM"
Erläutern Sie bitte den gesamten für das Jahr 2002 als KM-Geld
geltend gemachten Aufwand schlüssig und nachvollziehbar.
b) Hierbei
werden Sie auch ersucht, die Gründe zu erläutern, warum neben den
geltend gemachten Km-Geldern noch zusätzlich Differenzbeträge
angeführt werden. Welche Ersätze wurden von wem geleistet? Um
Darstellung wird ersucht."
Mit Vorhaltsbeantwortung vom
30. April 2007 antwortete der Bw. wie folgt: "Frage
NLP-Trainer-Ausbildung ist und war notwendig für meine selbständige
Trainertätigkeit (NLP-Seminare, Kommunikationsseminare mit
NLP-Inhalten,...) und auch für die damalige unselbständige Arbeit
(interne Kommunikation, Vertrieb- und Messetrainings,...) von großem
Vorteil (siehe auch Frage 8)
NLP-Trainer-Ausbildung wurde am 08.08.2002 gestartet; Umfang 20 Trainingstage
(180 Unterrichtseinheiten). Ende der Ausbildung Sept. 2003 Inhalte siehe Beilage
Die Ausbildung wurde bezahlt
habe ich keine Prospekte von der damaligen Ausschreibung. Frage
3, 4 und 5)
Aufforderung und Unterstützung für diese Ausbildung seitens des
damaligen Arbeitgebers J.1.
Außerdem wurden auch keine Förderungen bewilligt.
Den Teilnehmerkreis der
Trainerausbildung habe ich Ihnen schon bekannt gegeben. Teilnehmer die 2002
vorwiegend meine Seminare besuchten aus allen Berufs- und
Bevölkerungsschichten, die Interesse an erfolgreicher Kommunikation mit
Schwerpunkt NLP hatten. Frage
die Teilnahme am NLP-Trainer sind die erfolgreiche Absolvierung des
NLP-Practitioners und des NLP-Master-Practitioners. Frage
Ich war damals für das
Relationship Marketing der D. inkl. der
internen Kommunikation zuständig. Eine typische Arbeitssituation 2002 bei
den J.1 war das Kommunikationstraining
für die internen Kommunikationsverantwortlichen in den Bundesländern
(Multiplikatoren) und das Verkaufs- und Messetraining für den
Außendienst und für das von mir gegründete
Messekernteam.
Gewerbeberechtigung, weil nicht nötig
Ich kann Ihnen leider keine
Ausschreibungen, Prospekte usw. der Seminare aus dem Jahr 2002 zukommen lassen.
Gerne jedoch kann ich Ihnen die laufend überarbeiteten Unterlagen
übermitteln, die jedoch nun mit allen neuen Erkenntnissen, besuchten
Seminaren, gelesenen Büchern usw. angereichert und adaptiert sind. (Beilage
Auch aus dem beiliegendem
Ausdruck (Beilage 3) ist meine selbständige Tätigkeit für die
K. und neben anderen Auftraggebern
1) Siehe Beilage
Literatur wird und wurde generell für die Vortrags- und
Trainingstätigkeit genützt.
Rücksprache mit meinem Steuerberater wurde ich aufgeklärt, dass
Bekleidung nicht abzugsfähig ist.
Punkt III)
Aufstellung"
Der Beilage 1 der Vorhaltsbeantwortung ist zu entnehmen,
dass der Bw. die Ausbildung zum NLP-Trainer nach den Richtlinien der
europäischen Akademie für angewandtes NLP bestanden hat. Beginn der
Ausbildung war der 8. August 2002, Dauer der Ausbildung: 20 Tage,
180 Unterrichtseinheiten; Ende der Ausbildung: 20. September
2003. Ausbildungsinhalte: Präsentationstechnik, Übungs-
und Präsentationsdesigns, Feed-back-Arbeit als Prozessinstruktion,
Methaphorische Prozessinstruktion, NLP im Business. Power NLP, Psychometrie.
Sensibilisierung auf geistig-spiritueller Ebene, Interventionstechniken, NLP und
verwandte Modelle, philosophische Grundlagen des NLP sowie Konzeptualisierung
eigener Präsentationsprodukte. Der Bw. habe das Recht, folgenden Titel zu führen:
"NLP Trainer in der Kunst des Neurolinguistischen Programmierens". In der Beilage 2 legte der Bw. eine Inhaltsangabe eines von
ihm gehaltenen Rhetorik- und Kommunikationsworkshops (JLKI/2006, 2. -
5. Jänner 2004, L. / U., vor, mit folgenden
Inhalten: Grundlagen der Kommunikation, Rede, Vortrags- und
Präsentationsübungen, Wahrnehmungs- und Verhaltungsübungen,
Moderationstechniken, Sprech- und Pausentechniken, Körpersprache als
Ausdrucksverhalten, Grundsätzliches zur Gruppendynamik und Ideen zur
Motivation. Als Beilage 3 legte der Bw. einen Ausdruck der
Internetseite "www.m..at/netautor" vor, woraus ersichtlich ist, dass der Bw.
neben anderen Basis-Trainern diverse Seminare bzw. Workshops (Klausur- Team- und
Projektbegleitung, Moderation und Präsentation, Konfliktlösung im
Team, Selbst- und Fremdbild, Rhetorik und Kommunikation, Ziel- und
Motivationsworkshop, Marketingseminare usw.) anbietet. Der Beilage 3 ist
jedoch deren Aktualitätsstatus nicht zu entnehmen, das heißt, ob die
Inhalte das Berufungsjahr betreffen. Weiters legte der Bw. eine neu
erstellte Einkommensteuererklärung für das Berufungsjahr 2002
samt Beilagen vor. Danach habe er in diesem Jahr einen Verlust aus
selbständiger Arbeit in Höhe von 2.694,93 €
erzielt. Als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit gibt der
Bw. nunmehr einen Betrag in Höhe von 18.930,91 € ohne Abzug eines
Werbungskostenbetrages an. In der Beilage dieser Einkommensteuererklärung
führte der Bw. folgende Einnahmen bzw. Ausgaben an: Einnahmen
Einnahmen Inland 3.160,98 Ausgaben
KM-Geld PKW 1.216,10 Taggelder 305,80 Nächtigungsgelder 30,00 Seminarausbildung 2.997,80 Fachliteratur 397,92 Büromaterial 14,15 Telefongebühren 701,66 Taxi 43,00 Straßenbahn 7,10 Trainingsmaterial 26,09 Seminarbewirtung 116,29
5.855,91 -5.855,91 Verlust
-2.694,93
Weiters legte der Bw. Aufstellungen und Belege über
erzielte Honorare aus den durchgeführten Seminaren, Büromaterial,
Telefongebühren, Taxi, Straßenbahn, Trainermaterial, Seminarbwirtung
sowie beantragte KM-Gelder bzw. Tages- und Nächtigungsgelder bei. Schließlich gab der Bw. über den Inhalt der
beantragten Bücher Folgendes bekannt: Bücherliste:
Katholische Schülerinnen- und Schülerjugend der Diözese
E.Inhalt:
Methodenkarteo für Zielefindung und -erreichung, Kreativität,
Auflockerung, Outdoor usw.
- 51 Trainer präsentieren 77
Top-Spiele aus ihrer
51 erfahrene Trainer stellen eine bunte Sammlung von Spielen und Übungen
vor, die sie selber häufig anwenden. SPIELREGELN: Praxisbewährte
Trainer-Tipps machen aus einer einfachen Spielbeschreibung eine wirkliche
Arbeitshilfe für Trainer. SPIELRAUM: Einsatzbereiche sind u.a. Konflikt-,
Kommunikations- und Kreativitätsmanagement, Gruppenprozesse,
Ausdrucksvermögen, Kooperation, Evaluation. Als Karteikartensystem
verwendbar. Der nächste SPIELZUG ist der Ihre. Gruppentraining:
R. Kirten und J.
Müller-Schwarz
Übungsbuch mit 59 Psychospielen, Trainingsaufgaben und Tests
Inhalt: Man
könnte ihn als den Ulrich Strunz der Schlagfertigkeit bezeichnen. Und
deshalb wohl nennt ihn der Verlag im Klappentext auch den
"Schlagfertigkeitspapst". Ein hoher Anspruch, dem Matthias Pöhm in seinem
neuesten Buch durchaus Taten folgen lässt. Sehr klar und praxisorientiert
führt er seine Leserschaft ein in die hohe Kunst der Schlagfertigkeit. Und
die ist tatsächliche erlernbar, wenn sie einem nicht in die Wiege gelegt
wurde. Natürlich gibt es
ausgesprochene Naturtalente - wie etwa Harald Schmidt oder Thomas Gottschalk.
Wenn man deren spontane Witzigkeit analysiert, wie es Pöhm getan hat,
werden Regeln und Prinzipien der Schlagfertigkeit sichtbar. Insgesamt 23
Grundtechniken werden im Buch erläutert. Zum Beispiel die maßlose
Übertreibung ("Kannst du dir nicht mal die Ohren putzen?" - "Nein, da will
ich Karotten anpflanzen."), Zustimmung und Gegenangriff ("Ja ja, Frauen und
Technik" - "Stimmt, Sie haben Recht, dass ist das Gleiche wie Männer und
Sex!") oder unadressierte vorwürfe ummünzen ("Irgendjemand blickt hier
nicht durch!" -- "Dann würde ich an Ihrer Stelle halt mal nachfragen.").
Das Grundprinzip verstanden zu
haben, ist das Eine. Zum Anderen muss die Technik natürlich geübt
werden. Hier bietet das Buch in jedem Kapitel neben vielen Beispielen auch
Übungen, bei denen man selbst Konter auf verbale Angriffe finden muss.
Nützlich sind auch die jeweils angebotenen "Triggersätze", das sind
Satzanfänge, die unser Hirn anregen, die für die Situation passende
Ergänzung zu suchen. Der springende
Punkt. Wachwerden
vielen Geschichten udn Gleichnissen locker durchwoben, humorvoll, plaudernd,
doch ebenso provozierend konkret, bringt de Mello die großen Fragen des
Menschen nach Glück und Leid, nach Liebe und Angst, Befreiung und Schmerz,
Wahrhaftigkeit und Selbsterkenntnis auf den sprichwörtlich springenden
Punkt. Mit der Weisheit der östlichen und westlichen Welt führt er den
Leser unmittelbar zum Wesentlichen, zur Wahrheit seines Lebens. Dieses Buch ist
von besonderer Art: Es weckt die Lebensgeister und eröffnet
überraschend neue Wege zum Glück. Wie
Inhalt: Dieses
älteste aller Bücher über den Umgang mit Menschen wurde 1937 zum
ersten Mal aufgelegt. Es war ein Blitzerfolg und verkaufte sich
schließlich 15-millionenmal. Wie man Freunde gewinnt - die Kunst, beliebt
und einflußreich zu werden ist heute genauso brauchbar wie damals, denn
Carnegie hatte ein Verständnis für die menschliche Natur, das nie
überholt sein wird. Finanzieller Erfolgt, so glaubte Carnegie, hängt
zu 15 Prozent von Fachwissen und zu 85 Prozent von "der Fähigkeit ab, seine
Ideen auszudrücken, die Führung zu übernehmen, und bei anderen
Menschen Begeisterung hervorzurufen". Er vermittelt diese Fähigkeiten durch
die grundlegende Lehre, dass man mit Menschen so umgehen sollte, dass sie sich
wichtig und anerkannt fühlen. Er hebt auch fundamentale Methoden für
den Umgang mit Menschen hervor, ohne dass diese sich manipuliert fühlen.
Carnegie sagt, dass man jemand dazu bringen kann, das zu machen, was man von ihm
will, indem man die Situation aus dessen Sicht betrachtet und "in ihm ein
begeistertes Verlangen erweckt". Man lernt, wie man Leute dazu bringt, einen zu
mögen, wie man sie für seine Denkweise gewinnt, und wie man sie
verändert, ohne sie zu kränken oder zu verärgern. Beispielsweise:
"Beben Sie dem anderen das Gefühl, die Idee stamme von ihm"; und: "Reden
Sie über Ihre eigenen Fehler, bevor Sie den anderen kritisieren." Carnegie
illustriert seine Argumente mit Anekdoten über historische Figuren,
Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft und ganz alltägliche
Sprache bietet dem Könner eine breite Palette an Möglichkeiten, zu
informieren, zu beweisen, zu gewinnen, zu erfreuen, zu bewegen, sich
durchzusetzen, aufzustacheln... Dieser "Werkzeugkasten" stellt 101 rhetorische
Figuren vor, von Veranschaulichung und Umbenennung, Raffung und Einfachheit bis
hin zur Kreuzstellung und
-101 Werkzeuge und
1001 anregende Beispiele - Mit praktischen Übungen samt Lösungen - Mit
berühmten Reden zur Analyse - Mit Option Testat in
übersichtliche Struktur, das umfangreiche Sach- und das ausführliche
Namensregister machen die "Macht der Sprache" zu einem hervorragenden
Nachlagewerk. Dieser Werkzeugkasten der Sprache gehört in jedes
Unternehmen, auf jeden Arbeitstisch und in jeden Haushalt.
Werbung 2. Sem. und 3.
Autoren: Professoren der
Wirtschaftsuniversität B.;
Lehrgangunterlagen für das 2. und 3. Semester des
Universitätslehrgangs für Werbung und Verkauf
Inhalt: BWL, Marketing 2 und 3,
Volkswirtschaft, Werbemittelproduktion, Werbung 2 und 3,
Multitravel - Routenplaner
zum Erfolg (MVG)
Autoren: Vera
F. Birkenbihl, Alexander Christiani, Ulrich Strunz, Bodo
Inhalt: Vier
Autoren aus den Bereichen Persönlichkeitswachstum, Geld und Finanzen,
beruflicher Erfolg und Gesundheit haben sich in diesem Werk zusammengeschlossen
und präsentieren - jeder aus seinem Spezialgebiet - Grundlagen, Tipps und
Tricks, wie Sie zu mehr Erfolg im Leben
Erst beides, beruflicher Erfolg und privates Glück, sorgen für ein
zufriedenes und ausgeglichenes Leben. Nur wenn das Leben in seiner Gesamtheit
betrachtet wird und sich die verschiedenen Bereiche in einer harmonischen
Balance binden, lassen sich Karriere und ein anregendes Privatleben positiv
gestalten. Humor.
An ihrem Lachen soll man sie
Autorin: Vera F.
Inhalt: In diesem
Buch geht es darum, Ihr Bewusstsein für die herausragende Rolle von Humor
in unserem Leben zu sensibilisieren, sowie Ihre Humor- Fähigkeit zu
Teilnehmer/ in Ihr Privatseminar gestalten können, inklusive Inventur- und
Trainings- Aufgaben (z. B. das Witze-Roulette)
A. & B. Pease
ganze Wahrheit über Männer und
werfen einen amüsanten Blick auf die kleinen, aber bedeutsamen Unterschiede
zwischen Mann und Frau. Intelligent, geistreich und kontrovers verbinden sie
neueste Erkenntnisse der Gehirn- und Evolutionsforschung mit aktueller
Verhaltenspsychologie. Endlich eine Antwort auf die Frage, warum Frauen und
Männer so sind, wie sie sind, und warum sie gerade deshalb so wunderbar
miteinander auskommen können. Trotz der kaum überbrückbaren
Unterschiede zwischen den Geschlechtern können wir einfach nicht
voneinander lassen und wagen immer wieder das schier aberwitzige Abenteuer einer
Partnerschaft. Doch jetzt können Sie Ihre Beziehung auf die Probe stellen -
allein oder zusammen mit Ihrem Partner: Wagen Sie den hinreißend
erfrischenden Beziehungstest von Allan und Barbara Pease - das Ergebnis wird
für jeden ein "Aha-Erlebnis" sein!
was dir am Herzen
Buch zeigt exemplarisch, wie Menschen denken und handeln, die Freude am Leben
haben und erfolgreich sind. Es vermittelt mit Witz und Humor, wie man dahin
kommt, eine Arbeit zu tun, die man gerne macht - sich selbst und die anderen
lieben, das heißt akzeptieren lernt - sein inneres Gleichgewicht findet -
Inhalt: Das Buch
bietet eine wertvolle Orientierung für alle Mittelständischen
Unternehmen, die den Einsatz von CRM in Erwägung ziehen, und macht Mut,
eine CRM-Einführung als Stufenkonzept in Angriff zu nehmen. Die Diskussion
um Chancen und Risiken von CRM-Einführungen hält unvermindert an.
Mittelständische Unternehmen, die durch die heftige Debatte pro und contra
Customer Relationship Management hochgradig verunsichert.
Dieses Buch bringt Klarheit in
die Fülle von Informationen und Lösungsansätzen. Es bietet
wertvolle Orientierung für alle Mittelständler, die den Einsatz von
CRM in Erwägung ziehen, und macht Mut, eine CRM-Einführung als
Stufenkonzept in Angriff zu nehmen. Marketing-Management
Philip Kotler und Friedhelm
Inhalt: Über das
Buch: Unternehmen müssen bei ihren täglichen Entscheidungsprozessen
Veränderungen im Markt, beim Wettbewerb, den zur Verfügung stehenden
Technologien und im sozialen Umfeld berücksichtigen und antizipieren. Diese
Entwicklungen erfordern ein solides Verständnis der klassischen und
neuesten Entwicklungen, Instrumente und Methoden bei der Bearbeitung von
Philip Kotlers Klassiker "Marketing-Management", von Prof. Friedhelm Bliemel
kongenial an deutsche und europäische Verhältnisse angepasst,
trägt den wesentlichen Neu- und Weiterentwicklungen in Marketingtheorie und
-praxis Rechnung. Den beiden Autoren gelingt es auch mit dieser 10. Auflage
wieder, die gesamte Disziplin des Marketings aktuell, umfassend,
handlungsorientiert und branchenübergreifend darzustellen. Zahlreiche
Beispiele sorgen für ein zusätzliches Verständnis des
Inhalt: Farben
erzeugen Stimmungen, Farben erwecken Sympathien und Antipathien, Farben
manipulieren Eindrücke, Farben beeinflussen Entscheidungen, Farben
lösen Handlungen aus, Farben machen krank, Farben können heilen,...
Harald Braem, Jahrgang 1944, studierte visuelle Kommunikation, Werbewirtschaft
und Psychologie und arbeitete als Grafiker, Werbeassistent, Creative Director,
Galerist und Journalist. Seit 1981 ist er Professor für Kommunikation und
Design an der Fachhochschule Wiesbaden. 1989 gründete er das
Kult-Ur-Institut für interdisziplinäre Kulturforschung. Er hat
zahlreiche Romane, Erzählungen und Sachbücher für verschiedene
Verlage geschrieben, darunter die historischen Romane "Der Löwe von Uruk"
und "Hem-On, der Ägypter".
Dem Abgabeninformationssystem der
Finanzverwaltung ist zu entnehmen, dass der Bw. bis Ende September 2005 als
Arbeitnehmer der J.1 tätig gewesen ist. Anschließend scheinen weitere
Dienstverhältnisse auf. Mit Vorhalt vom 29. August 2007 wurde der Bw.
nochmals um Beantwortung folgender Fragen ersucht: "I)
Veranlagungsjahr 2000 sind (neben Fortbildungsmaßnahmen) auch
abzugsfähig, soweit sie mit dem ausgeübten oder einem damit verwandten
Beruf in Zusammenhang stehen. (Seit dem Veranlagungsjahr 2003 sind auch
Umschulungsmaßnahmen abzugsfähig.)
Referenten steht Ihre Ausbildung zum NLP-Trainer in keinem Zusammenhang mit dem
im Berufungsjahr ausgeübten
Nehmen Sie bitte dazu
Zusammenhang werden Sie um Vorlage einer Darstellung des Berufsbildes Ihrer im
Jahr 2002 ausgeübten nichtselbständigen Tätigkeit samt
Anforderungsprofil und weiterer derartiger, das Berufbild beschreibender
Unterlagen ersucht.
3) Auf die im
Telefonat mit Ihrem steuerlichen Vertreter am 28. August 2007 bereits
erwähnten Berufungsentscheidungen des UFS, Zlen. RV/0088-K/04 vom
22.12.2004 und RV/0474-I/05 vom 7.2.2006 wird hingewiesen. Auch der
Verwaltungsgerichtshof hat in diesem Zusammenhang bereits in einigen
Erkenntnissen zu diesem Thema Stellung genommen:
VwGH v.
17.9.1996, 92/14/0173, v. 27.6.2000, 2000/14/0096, 0097, v. 17.12.2003,
2001/13/0123, v. 29.1.2004, 2000/15/0009 u.v.a. mehr.
Steuererklärung 2002:
Überprüfung der mit Vorhaltsbeantwortung vom 30. April 2007
eingereichten Steuererklärung 2002 samt Beilagen (teilweise neue
Kostenaufstellungen) werden Sie ersucht, folgende Fragen zu beantworten und die
gewünschten Unterlagen vorzulegen:
Kilometergeld PKW:
Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes dient ein Fahrtenbuch als Nachweis zur
Ermittlung der Anzahl der betrieblichen und privat gefahrenen Kilometern (vgl.
VwGH vom 28. Februar 1964, Zl. 2176/63 und vom 16. September 1970, Zl.
373/70). Als formale Voraussetzung (vgl. Doralt, Einkommensteuergesetz
Kommentar, § 16 Tz 220 und VwGH vom 16. September 1970, Zl. 373/70) muss
ein Fahrtenbuch, um aus ihm die für die Ermittlung des Privatanteils
erforderlichen Tatsachen einwandfrei feststellen zu können,
und übersichtlich geführt sein und Datum, Kilometerstrecke, Ausgangs -
und Zielpunkt sowie
jeder einzelnen Fahrt
zweifelsfrei und klar
Die von Ihnen bisher
vorgelegten Unterlagen (Aufstellung "Seminare 2002") lassen diese Informationen
nicht vollständig erkennen (insbesondere betreffend die fortlaufende
Führung der Aufzeichnungen sowie den Zweck der Fahrten; teilweise fehlen
auch Datumsangaben).
Legen Sie daher
bitte ein im Jahr 2002 laufend geführtes Fahrtenbuch vor.
Fragen: Auf
welche Art und Weise wurde das Fahrtenbuch geführt (fortlaufend und
zeitnahe Erfassung der Fahrten in einem geschlossenen Verzeichnis; oder auf
"Schmierzetteln" usw.)?
Wurden die von
Ihnen vorgelegten Reisekostenabrechnungen vom Auftraggeber überprüft
(schließlich wurden teilweise Fahrtkostenersätze
geleistet)?
weiters den Zweck jeder einzelnen Fahrt bekannt und legen Sie bitte auch die
Uraufzeichnungen des Fahrtenbuches vor.
zu allen von Ihnen angeführten Seminarveranstaltungen bzw. Besprechungen
bekannt, in welchen Räumlichkeiten (Seminarhaus, Gasthaus etc.) die
Seminare abgehalten wurden und auf welcher Rechtsgrundlage diese
Räumlichkeiten benützt wurden (Miete des Veranstaltungsraumes
Wer hat an den
Vorgesprächen bzw. an der Präsentation teilgenommen und wodurch war
die angegebene Dauer der einzelnen Veranstaltungen bzw. Besprechungen
(ganztägig) bedingt? Um Vorlage
diesbezüglicher Vertragsunterlagen, Einladungsschreiben, Prospekte etc.
begründen Sie in den einzelnen konkreten von Ihnen angeführten
Fällen den Verpflegungsmehraufwand?
belegmäßigen Nachweis der Nächtigungskosten wird
Seminarausbildung:
Bisher wurde ein
Betrag iHv. 2.945 € als Seminaraufwand geltend gemacht. In der
Einnahmen/Ausgabenrechnung (Beilage zur Vorhaltsbeantwortung) ist die
Seminarausbildung mit 2.997,80 € ausgewiesen. Um Aufklärung der
Differenz wird ersucht.
Vorhaltsbeantwortung vom 30. April 2007 haben Sie die zum
"Punkt I Seminare" gestellten Fragen nur für die NLP-Ausbildung
bitte die zum "Punkt I Seminare" in den Punkten 1) bis 8) formulierten
Fragen auch für die übrigen Seminare ("Wahrnehmung, Menschen
begeistern, Eventmanagement").
eine Kostenaufstellung über die einzelnen Bücher samt Belegen (soweit
noch nicht übermittelt) vor.
Telefongebühren: Wie
begründet sich der von Ihnen angenommene Anteil von 40% an betrieblicher
Veranlassung. Die bisher vorgenommene Aufteilung erscheint sachlich nicht
begründet und nachvollziehbar. Um Erläuterung wird
Trainermaterial:
handelt es sich hierbei um eine "Meditations-CD". Beschreiben Sie bitte den
Inhalt dieser CD (beinhaltet diese nur Entspannungsmusik oder auch spezielle
Anleitungen, die bei den Vorträgen verwendet werden etc.?).
"Seminarbewirtung":
wurde unter der Position "Repräsentation" ein Betrag
iHv. 259,16 € als Werbungskosten geltend gemacht. Nunmehr ist
unter der Position "Seminarbewirtung" ein Betrag iHv. 116,29 €
als Betriebsausgabe ausgewiesen. Liegt diesen Aufwandspositionen ein und
derselbe Sachverhalt zu Grunde? Um Aufklärung wird ersucht.
weiters bekannt,
diese Bewirtungen der Werbung dienten (bitte um Beschreibung der Umstände
und Begründung des Werbezweckes)
welchen Gründen Sie der Ansicht sind, dass die betriebliche Veranlassung
dieser Kostentragung weitaus überwiegt.
wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass nach der Judikatur des VwGH
(Z.B. VwGH vom 3.5.2000, 98/13/0198) der
(§ 138 BAO) für jede
einzelne Ausgabe notwendig ist und die Glaubhaftmachung nicht
ausreicht."
28. September 2007 beantwortete der steuerliche Vertreter des Bw. die
Fragen wie folgt: "I.
§ 4 Abs. 4 Z 7 EStG sind als Betriebsausgaben ab der
Veranlagung 2000 jedenfalls ,Aufwendungen für Aus- und Fortbildung im
verwandten beruflichen Tätigkeit als Werbungskosten'
N. hat im Jahr 2000 neben seinem
Dienstverhältnis zur C. als
selbständiger Trainer ua auch Seminarvorträge mit NLP-Inhalten
für die NLP-Trainerausbildung sind daher Betriesausgaben.
unselbständigen Tätigkeit im Jahr 2000 wurde bereits einige Male
bekanntgegeben und hat keine Auswirkung auf den Betriebsausgabencharakter der
Ausgaben für die NLP-Trainerausbildung.
zitierte Judikatur spricht nicht gegen die Anerkennung der Ausgaben zur
NLP-Trainerausbildung; es handelt sich im übrigen dabei um steuerliche
Fortbildungskosten, da bereits in den Vorjahren NLP-Seminare besucht
Anerkennung von Fahrtkosten ist kein Fahrtenbuch nötig.
wurden zeitnah auf einem PC erfasst.
Reisekostenabrechnung wurden von den Auftraggebern
Fahrten waren Seminarvorträge und Vorbereitungsbesprechungen, Details zu
den Seminaren ergeben sich aus den jeweiligen vorgelegten Honorarnoten und aus
den bisherigen Anfragebeantwortungen.
Uraufzeichnungen wurden vorgelegt (EDV-Ausdruck).
UE sind die
Fahrtkosten damit nachgewiesen, jedenfalls aber glaubhaft gemacht, da die
Tatsache der Vorträge ja unstreitig sind und ebenso die Anwesenheit des
Herrn N.. Da Herr
N. auch nicht an den
Seminaraustragungsorten wohnhaft war, waren Fahrten von seinem Wohnort dorthin
nötig und betrieblich veranlasst.
Räumlichkeiten wurden von den Seminarveranstaltern zur Verfügung
gestellt (OR1a, Österreichische
K. Trainings GmbH,
einzelnen Veranstaltungen war durch die Veranstalter vorgegeben, bei den
Besprechungen in P1 und
T1 sind An- und Rückreisezeiten
Die Namen aller
Besprechungsteilnehmer sind nicht mehr bekannt (in der Regel
Bildungskoordinator, Obmann, Obfrau), Besprechungsteilnehmerin war ua Frau
Belege mehr vorhanden.
beruht auf der Überarbeitung der Steuererklärung 2002 durch uns, die
ursprüngliche Erklärung wurde durch Herrn
N. allein erstellt.
gegebenen Antworten gelten auch für die übrigen
bereits alle Originalbelege vorgelegt.
um eine Schätzung. Es entspricht der Lebenserfahrung, dass im Zusammenhang
mit der Vorbereitung der Seminare eine Fülle von Telefonaten zu führen
laut CD-Beschreibung um "harmonische Entspannungsmusik".
um die Bewirtung von Trainingsteilnehmern, siehe EstRili Rz.
4819."
i.d.F. BGBl. Nr. 2002/155 I sind Betriebsausgaben die
Aufwendungen oder Ausgaben, die durch den Betrieb veranlasst sind. Nach § 4 Abs. 4 Z 7 leg. cit.
sind Aufwendungen des Steuerpflichtigen für Aus- und
ausgeübten oder einer damit verwandten betrieblichen oder beruflichen
Tätigkeit jedenfalls Betriebsausgaben. § 16 Abs. 1 EStG 1988 definiert
Werbungskosten als Aufwendungen oder Ausgaben zur Erwerbung, Sicherung oder
Erhaltung der Einnahmen. Nach Abs. 10 leg. cit. sind auch Aufwendungen
für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom
Tätigkeit Werbungskosten. Die Ziffer 10 wurde mit dem
Steuerreformgesetz 2000 mit Wirkung ab 2000 neu eingefügt. Bis
dahin waren nur Fortbildungskosten abzugsfähig. Seit dem Hochwasserentschädigungsgesetz, BGBl I
2002/155 (HWG 2002) sind auch umfassende Umschulungsmaßnahmen
abzugsfähig (mit Wirkung ab 2003). Auf die Sachverhalte des
streitgegenständlichen Zeitraumes (2002) ist diese Rechtslage also
noch nicht anwendbar. Gemäß
lit. a EStG dürfen bei den einzelnen Einkünften Aufwendungen oder
Ausgaben für die Lebensführung nicht abgezogen werden, selbst wenn sie
Steuerpflichtigen erfolgen. Der Bw. hat in der
Steuererklärung 2002 (und auch 2001) Aufwendungen für Seminare,
vor allem Kosten für das Seminar "NLP-Trainer" iHv. 2.710 €,
als Werbungskosten (also mit der nichtselbstständigen Arbeit in
Zusammenhang stehend) geltend gemacht. Aus der Beilage zur Berufung vom 28. September 2003
geht hervor, dass die Aufwendungen mit der Bezeichnung "NLP-Trainer" nur mit der
selbstständigen Tätigkeit als Trainer in Zusammenhang stehen. Über Vorhalt bekräftigte der Bw. mit
Vorhaltsbeantwortung vom 20. April 2004, dass die NLP-Trainer Ausbildung
speziell auf die Vortragstätigkeit ausgerichtet gewesen und Voraussetzung
sei, um zukünftig zertifizierte NLP-Kurse (NLP-Practitioner,
NLP-Master-Practitioner) ausrichten und anbieten zu können. Mit Vorhaltsbeantwortung vom 30. April 2007, gab der
steuerliche Vertreter des Bw. bekannt, dass die NLP-Trainer -Ausbildung für
die selbständige Trainertätigkeit (NLP-Seminare,
Kommunikationsseminare mit NLP-Inhalten,...)notwendig gewesen und auch für
die damalige unselbständige Arbeit (interne Kommunikation, Vertrieb- und
Messetrainings,...) von großem Vorteil gewesen sei. Es ist daher zunächst fest zu halten, dass unter
Berücksichtigung der vom Bw. in den Steuererklärungen und
Vorhaltsbeantwortungen bekannt gegebenen Umstände auf Grund des Inhalts der
im Berufungsjahr ausgeübten Tätigkeiten es am wahrscheinlichsten
anzusehen ist, dass die in den Jahren 2003/2004 besuchte NLP-Trainer Ausbildung
sowohl für seine nichtselbständige Tätigkeit, als auch für
seine im Berufungsjahr ausgeübte Vortragstätigkeit von Nutzen sein
sollte. Aus- und Fortbildungskosten müssen mit dem bereits
ausgeübten Beruf oder mit einem damit verwandten Beruf in Zusammenhang
stehen. Kosten für Umschulungsmaßnahmen hingegen sind
nach dem Wortlaut des EStG 1988 im streitgegenständlichen Zeitraum des
Jahres 2002 noch nicht abzugsfähig; diese Kosten wurden erst mit dem
HWG 2002 als abzugsfähig erklärt. Für den gegenständlichen Fall ist daher lediglich
zu prüfen, ob das vom Bw. im Jahr 2002 begonnene, im Jahr 2003
abgeschlossene, NLP-Trainer Seminar eine Fort- bzw. Ausbildungsmaßnahme
darstellt, die mit den im Berufungsjahr ausgeübten oder verwandten
beruflichen Tätigkeiten des Bw. in Zusammenhang steht. Wie mit Vorhalt vom 29. August 2007 dem Bw. bereits zu
bedenken gegeben, hat sich sowohl der UFS als auch der VwGH bereits mehrfach mit
der Frage der Abzugsfähigkeit von Kosten für NLP-Seminare als Aus-
bzw. Fortbildungskosten beschäftigt und aus der Tatsache, dass diese
Seminare von Angehörigen verschiedenster Berufsgruppen besucht werden,
abgeleitet, dass das in den Kursen vermittelte Wissen von sehr allgemeiner Art
ist. Auf die im genannten Vorhalt angeführte Judikatur wird in diesem
Zusammenhang hingewiesen. Nach Ansicht des Bw. handle es sich hierbei um
Fortbildungskosten, da bereits in den Vorjahren NLP-Seminare besucht worden
seien. Dem ist vorweg entgegen zu halten, dass nach der Judikatur
des VwGH Fortbildungskosten dazu dienen, in
einem bereits ausgeübten Beruf auf dem Laufenden zu bleiben und den
jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden (VwGH 22.11.1995, 95/15/0161,
24.9.1999, 99/14/0096). Es genügt somit nicht, dass in den Vorjahren
bereits ähnliche Seminare besucht wurden. Ausbildungskosten hingegen liegen vor, wenn die
Bildungsmaßnahmen der Vorbereitung auf den Beruf oder der Erlangung eines
anderen Berufes dienen I)
Zur Prüfung der Frage, ob die Aufwendungen für
das NLP-Trainer Seminar mit der nichtselbständigen Arbeit oder einer damit
verwandten Tätigkeit des Bw. in Zusammenhang stehen: Bei der Unterscheidung zwischen beruflicher Veranlassung
und Lebensführung ist nach der ständigen Judikatur eine typisierende
Betrachtungsweise anzuwenden (siehe auch VwGH 29.4.2004, 2000/13/0156 und die
dort zitierte Vorjudikatur: Diese Grenze gilt auch dort, wo im § 16
Abs. 1 Werbungskosten einzeln angeführt werden, wie etwa in
§ 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 in der für das
Berufungsjahr geltenden Fassung BGBl. Nr. 2002/155 I : "Aufwendungen
verwandten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit".
Die zitierte Regelung ändert allerdings nichts an der
notwendigen Abgrenzung der beruflichen bzw. betrieblichen Aus- und Fortbildung
zur der privaten Lebensführung zuzuordnenden Wissensvermittlung, welche auf
Persönlichkeitsbildung abzielt. Oder anders ausgedrückt dürfen gemäß
§ 20 Abs. 1 Z 1 und Z 2. a EStG 1988 bei den
Beträge, sowie Aufwendungen oder Ausgaben für die Lebensführung
nicht abgezogen werden, selbst wenn sie die wirtschaftliche oder
erfolgen. Zur Erläuterung dieser Gesetzesbestimmung und um den
nichtabzugsfähigen Aufwendungen der privaten Lebensführung erfolgt,
sei die Kommentarmeinung (Werner/Schuch, Kommentar zur Lohnsteuer, EStG 1988,
§ 20 Tz 278; Quantschnigg/Schuch, Einkommensteuerhandbuch,
EStG 1988, § 20 Tz 10) angeführt: "Die wesentliche
Aussage dieser Gesetzesbestimmung besteht darin, dass gemischt genutzte
veranlasste Aufwendungen, also Aufwendungen mit einer privaten und einer
betrieblichen Veranlassung, nicht abzugsfähig sind. Im Interesse der
Steuergerechtigkeit soll vermieden werden, dass ein Steuerpflichtiger auf Grund
der Eigenschaft seines Berufes eine Verbindung zwischen beruflichen und privaten
Interessen herbeiführen und somit Aufwendungen der Lebensführung
steuerlich abzugsfähig machen kann. Dies wäre ungerecht gegenüber
jenen, die eine Tätigkeit ausüben, welche eine solche Verbindung
zwischen beruflichen und privaten Interessen nicht ermöglicht und derartige
Aufwendungen aus ihrem bereits versteuerten Einkommen tragen
müssen." Demnach stellen Aufwendungen oder Ausgaben, die sowohl
durch die Berufsausübung als auch durch die Lebensführung veranlasst
sind, grundsätzlich keine Werbungskosten dar (Aufteilungsverbot). Eine
Aufspaltung in einen beruflichen und einen privaten Teil ist auch im
Schätzungswege nicht zulässig. Ein Werbungskostenabzug kommt
ausnahmsweise dann in Betracht, wenn feststeht, dass solche Aufwendungen
Aufwendungen, die in gleicher Weise mit der
Einkunftserzielung wie mit der privaten Lebensführung zusammenhängen,
bei denen die Behörde aber nicht in der Lage zu prüfen ist, ob die
Aufwendungen durch die Einkunftserzielung oder durch die privaten
Lebensführung veranlasst worden sind, darf die Behörde nicht schon
deshalb als Werbungskosten anerkennen, weil die im konkreten Fall gegebene
Veranlassung nicht feststellbar ist. In Fällen von Aufwendungen, die ihrer
Art nach eine private Veranlassung nahe legen, darf die Veranlassung durch die
Aufwendungen als für die berufliche Tätigkeit notwendig erweisen. Die
beruflichen im Gegensatz zur privaten Veranlassung (VwGH 28.10.1998,
93/14/0195-6 und 95/14/0045-6). Dem Abgrenzungskriterium der Notwendigkeit eines Aufwandes
ist dann keine entscheidende Bedeutung beizumessen, wenn ein Aufwand seiner Art
nach nur eine berufliche Veranlassung erkennen lässt. Im Internet (z.B. http://de.wikipedia.org) findet sich
unter dem Begriff "NLP" (Neurolinguistisches Programmieren) folgende
Information: "Neuro-Linguistisches
Programmieren (kurz NLP) ist eine Anfang der 1970er Jahre in Kalifornien
entstandene psychologische Richtung. Sie wurde von den Psychologen und
Linguisten Richard Bandler und John Grinder als offene Methodensammlung
zusammengestellt. In ihr wurden gesprächs-, verhaltens-, hypno- und
körperorientierte Psychologieansätze zusammengeführt. In einem
positionalen Behandlungsmodell führt der Therapeut (engl. Leading) den
Klienten zu neuen "Strukturen subjektiver Erfahrung". NLP ist von den drei
Begriffen Neuro (die Nerven(engramme)), Linguistik (Sprache) und Programmierung
(zielgerichtete Anordnung von Informationsabläufen) abgeleitet. Die Inhalte
des NLPs sind bis heute noch nicht festgeschrieben, obwohl es ein weltweites
Practitioner-, Master- und Trainer-Prüfungsmodell gibt. NLP steht
häufig in der Kritik, da es auch von nicht-akademischen Anwendern, z.B. von
Erziehern, Verkäufern und von Managern benutzt wird. Auch wird häufig
die amerikanische, aggressive Vermarktung des NLP als ungewöhnlich
empfunden. Besonders unübersichtlich wird das NLP durch die Vermischung mit
esoterischen, heilkundlichen und anderen zeitgeistlichen Strömungen.
NLP-Kurse sind
primär Seminare zur Selbsterfahrung. Kenntnisse der Methoden der
neuro-linguistischen Programmierung alleine sind weder Berufsausbildung, noch
befähigen sie jemanden zur Ausübung eines Gewerbes in Beratung,
Therapie oder Mediation. Dazu ist eine langjährige fachspezifische
Ausbildung erforderlich.
NLP-Ausbildung ist international uneinheitlich geregelt, da die Methode offen
für Erweiterungen ist. Es haben sich jedoch internationale und nationale
Verbände etabliert, die vergleichbare Ausbildungsrichtlinien erlassen
haben. Dabei werden die Mindestdauer (Anzahl von Stunden - meist über 130
Std. je Stufe- , evtl. auch von Tagen), die Mindestinhalte, die Testingkriterien
sowie die Qualifikation der Trainer beschrieben. Die Verbandsmitglieder sind
verpflichtet, sich an diese Curricula zu halten und dürfen nur dann die
entsprechenden Siegel verwenden. Mit diesen Siegeln wird auch die gegenseitige
Anerkennung der Ausbilder von verschiedenen Instituten gewährleistet. Die
Qualifikation der Siegelvergabe wird nicht auf das Institut, sondern auf die
zugelassenen Trainer gelegt.
Nur drei Stufen
der Ausbildung sind in den verschiedenen Verbänden gleich benannt,
während jedoch die Inhalte zum Teil stark differieren: NLP-Practitioner,
NLP-Master, auch NLP Master-Practitioner genannt, NLP-Trainer.
einiger Wissenschaftler ist NLP eine klassische Pseudowissenschaft, da zwar
Elemente etablierter Theorien übernommen werden, die Lehre selbst jedoch
keine präzisen Aussagen oder Prognosen macht und sich so der
Überprüfbarkeit durch Verifizierung und Falsifizierung entzieht. NLP
erweckt in diesem Sinne den Anschein der Wissenschaftlichkeit, ohne ihn
einzulösen. Zudem wird von Kritikern eingewandt, die NLP-Methoden stimmten
oft nicht mit denen der Psychologie überein. So habe etwa das sog. "Ankern"
wenig mit dem klassischen Konditionieren gemein. Die NLP-Konzeption beschreibe
keinen realen Konditionierungsmechanismus und könne daher lediglich
symbolischen Wert haben. NLP-Kritiker weisen ferner darauf hin, dass NLP in der
universitären Heilkunde praktisch keine Rolle spielt. Dadurch werde
deutlich, dass es sich bei NLP im universitären Sinne nicht um eine
ernstzunehmende psychologische/psychotherapeutische Schule handele und NLP auch
nicht unter der Kontrolle des akademischen Betriebes stehe.
einige Studien zur Wirksamkeit von NLP bzw. Teilbereichen der NLP, mit eher
uneinheitlichen Ergebnissen (vgl. Datenbank auf NLP.de). Kritiker
bemängeln, dass die meisten dieser Studien den Minimalanforderungen an
einen Wirksamkeitsnachweis nicht genügen. Kriterien, wie sie
üblicherweise an Evaluationsstudien gestellt werden (Kontrolliertheit,
Randomisierung, Manualisierung, ansatzweise Verblindung u.ä.), werden oft
grob verletzt. Insgesamt gesehen steht der Nachweis der Wirksamkeit von NLP oder
einzelner NLP-Methoden (soweit diese nicht einfach aus anderen Verfahren
übernommen wurden) daher aus.
wenden ein, dass NLP keine neue wissenschaftliche Theorie begründe, sondern
psychologische Sachverhalte auch für Nicht-Ärzte und Laien begreifbar
machen und so eine entsprechende Praxisumsetzung ermöglichen wolle. Dennoch
müssen aus wissenschaftlicher Sicht auch Aussagen der NLP bestätigt
oder widerlegt werden können, wie etwa im Fall der
"Augenbewegungshypothese". Dort wurde gezeigt, dass sich die Zusammenhänge
nicht so monokausal darstellen, wie von der NLP vermittelt. Von Seiten der
wissenschaftlichen Psychologie werden viele Aussagen der NLP angezweifelt oder
gelten als widerlegt. Die veränderte Zielsetzung als "psychologischer
Werkzeugkasten" für Laien rechtfertige keine Modifizierung der von der
akademischen Psychologie entlehnten Methoden. Wenn kein Anspruch auf
Wissenschaftlichkeit mehr erhoben werde, dann dürfe NLP auch nicht als
Wissenschaft etikettiert werden.
Daneben bringen
unqualifizierte Lebenshilfeberater NLP in die Kritik, die auch ohne Ausbildung
zur neuro-linguistischen Psychotherapie vorgeben, therapeutische Interventionen
vornehmen zu können. Die Inanspruchnahme einer NLP-Beratung, die über
allgemeine Lebenshilfeberatung hinaus geht, gilt daher als problematisch.
Experten weisen darauf hin, dass therapeutische Interventionen nur von
entsprechend ausgebildeten Personen angewendet werden sollten, z.B. von
Psychologen mit einer entsprechenden Weiterbildung zum Psychotherapeuten.
Da Elemente der
NLP zum Teil tiefgreifende Veränderungsprozesse auslösen können,
warnen Kritiker auch vor Nebenwirkungen von unqualifiziert angewendeter
NLP-Methodik. Hintergrund ist die Tatsache, dass ein ausschließlich
NLP-ausgebildeter Berater die fachkundliche Begleitung von Patienten mit starken
psychischen Problemen in der Regel nicht leisten kann. Wenn diese Bedingungen
nicht sorgfältig bedacht werden, kann grundsätzlich auch nicht mehr
von NLP-Anwendung gesprochen werden, da die Ausbildungsrichtlinien klar vor
therapeutischer Intervention ohne Grundausbildung als Psychologe warnen.
NLP-Kritikern wird nicht zuletzt darauf hingewiesen, dass viele der allgemeinen
NLP-Programme mit esoterischen Lehren kombiniert werden, was nicht nur den
Anspruch auf Wissenschaftlichkeit ausschließe, sondern auch zu einer
Vermischung mit offensichtlich pseudowissenschaftlichen Lehren führe. Viele
NLP-Befürworter weisen jedoch darauf hin, dass dies nur einzelne Anbieter
betreffe, weshalb dies nicht eine allgemeine Kritik an NLP rechtfertige.
NLP-Kritiker erklären dagegen, dass eine Trennung zwischen esoterischen und
nichtesoterischen NLP-Programmen für den Ratsuchenden kaum möglich und
die Grenzen hier schwimmend seien."
Im Hinblick auf die Prüfung
einer möglichen Anwendbarkeit der Methode des "NLP" auf die nicht
selbstständige Tätigkeit des Bw. ergibt sich folgendes Bild: Berufsfortbildung
liegt vor, wenn bereits ein Beruf ausgeübt wird und die
Bildungsmaßnahmen der Verbesserung von Kenntnissen und Fähigkeiten in
Ausübung des bisherigen Berufes dienen (VwGH 22.11.1995, 95/15/0161).
Aufwendungen für die berufliche Fortbildung sind nicht nur dann
Werbungskosten, wenn ohne sie eine konkrete Gefahr für die berufliche
Stellung oder das berufliche Fortkommen bestünde oder durch sie ein konkret
abschätzbarer Einfluss auf die gegenwärtigen oder künftigen
Einkünfte gegeben wäre. Dem Wesen einer die Berufschancen erhaltenden
und verbessernden Berufsfortbildung entsprechend genügt es, wenn die
Aufwendungen an sich geeignet sind, im bereits ausgeübten Beruf auf dem
Laufenden zu bleiben und den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden. Lassen
die Aufwendungen die berufliche Bedingtheit einwandfrei erkennen, kommt es nicht
darauf an, ob Fortbildungskosten unvermeidbar sind oder freiwillig auf sich
genommen werden (VwGH 28.9.2004, 2001/14/0020 mit Hinweisen auf Vorjudikatur).
hingegen ist gegeben, wenn die Bildungsmaßnahmen der Erlangung eines
anderen Berufes dienen. Für die Klärung der damit im Zusammenhang
stehenden wesentlichen Frage der Berufsidentität ist das Berufsbild
maßgebend, wie es sich nach der Verkehrsauffassung auf Grund des
Leistungsprofils des jeweiligen Berufes darstellt (VwGH 16.9.1986, 86/14/0114;
30.1.1990, 89/14/0212). Ob diese Voraussetzungen vorliegen, ist jedoch jeweils
konkret für den jeweiligen Abgabepflichtigen zu klären. Um eine berufliche Fortbildung handelt es sich dann, wenn
die beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten verbessert werden, um diesen
damit besser ausüben zu können. Der Verwaltungsgerichtshof hat in
seinem Erkenntnis vom 7.9.1996, 92/14/0173 betreffend die Aufwendungen für
NLP-Seminare bei einer Lehrerin für Mathematik und Physik ausgesprochen,
dass es sich bei einem derartigen Kurs um keine berufsspezifische Fortbildung
handle, da das in diesen Kursen vermittelte Wissen von allgemeiner Natur und
auch außerhalb der beruflichen Tätigkeit anwendbar sei. Diese Aussage gilt in gleicher Weise auch für die
nichtselbständige Tätigkeit des Bw. bei der C. in der Abteilung
Vertrieb / Service - CRM, zuständig für die Bereiche Messe- und
Eventmanagement, für den Aufbau eines CRM-Systems und für die Schulung
und Unterstützung der Vertriebsmitarbeiter, sowie als "Kommunikator" in
ganz Österreich auch als direkter Ansprechpartner für die Mitarbeiter
vor Ort: Nach
Wikipedia, der freien Enzyklopädie, steht der Begriff "CRM" für "
bezeichnet die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen. Da
Kundenbeziehungen langfristig ausgerichtet sind, müssen alle
kundenspezifischen Unternehmensaktivitäten aufgezeichnet werden, um den
Erfolg des Unternehmens zu
und Kundenbindungen nehmen einen immer höheren Stellenwert ein.
Ursächlich hierfür ist, dass die Gewinnung von Neukunden bis zu
fünf Mal teurer ist als die Kundenbindung. Daher werden sämtliche
Daten von Kunden und alle Transaktionen mit diesen Kunden in Datenbanken
gespeichert. Diese Daten werden integriert und aufbereitet, so dass sie im
Unternehmen an jeder Stelle in der passenden Zusammenstellung zur Verfügung
unterstützt die Kommunikation im Kundenprozess mit verlässlichen
Zahlen, Daten, Fakten, um die Aufmerksamkeit in Beziehungen mit einem hohen
Kundenwert zu konzentrieren (siehe hierzu: Key Account Management) und
Schwachstellen im Dialog mit dem Kunden zu identifizieren. So gibt die
CRM-Software z. B. eine Struktur vor, um einen standardisierten
Arbeitsvorgang zu gewährleisten."
Nach seinen ergänzenden Angaben führte der Bw. in
dieser Funktion im Berufungsjahr das Kommunikationstraining für die
internen Kommunikationsverantwortlichen in den Bundesländern sowie das
Verkaufs- und Messetraining für den Außendienst und für das von
ihm gegründete Messekernteam durch. Weitere Angaben, wie Darstellung des
Berufsbildes samt Anforderungsprofil etc. wurden vom Bw. mit dem Hinweis
verweigert, den Inhalt der unselbstständigen Tätigkeiten im
Jahr 2000 bereits einige Male bekannt gegeben zu haben. Außerdem sei
seiner Ansicht nach keine Auswirkung auf den Betriebsausgabencharakter der
Ausgaben für die NLP-Trainerausbildung gegeben. Der bisher bekannte Inhalt der nichtselbständigen
Tätigkeit lässt jedenfalls keinen Hinweis darauf erkennen, dass ein
Zusammenhang mit den bei der NLP-Ausbildung vermittelten Inhalten gegeben
wäre oder NLP-Inhalte im Rahmen der Tätigkeit des Bw. konkret
verwertet werden könnten. Die Abzugsfähigkeit von Fort- und Ausbildungskosten
ist nur dann gegeben, wenn nach der Verkehrsauffassung ein Zusammenhang zur
konkret ausgeübten oder einer damit verwandten Tätigkeit vorliegt. Ein
solcher liegt vor, wenn die erworbenen Kenntnisse in einem wesentlichen Umfang
im Rahmen der ausgeübten Tätigkeit verwertet werden können. Im
Fall des Bw. konnten diese Kenntnisse zwar möglicherweise ein
friktionsfreieres Arbeiten mit Kollegen und Kunden ermöglichen und konnten
die erlernten Fähigkeiten vielleicht in Ansätzen auch an die
Mitarbeiter der J.1 weitergegeben werden, jedoch machte dies wohl nur einen
geringen Teil seiner Aufgaben als Arbeitnehmer der J.1 aus. Damit
übereinstimmend wurde der Bw. von seinem Arbeitgeber weder aufgefordert,
diese Ausbildung zu absolvieren, noch gewährte dieser hierfür eine
Unterstützung. Bestenfalls erstreckten sich die bis zum Berufungsjahr
erlernten NLP-Inhalte des Bw. (die NLP-Trainerausbildung hat erst im August 2002
begonnen und lief bis September 2003!) zu einem geringen Anteil auf den
Aufgabenbereich des in der Abteilung Vertrieb / Service - CRM tätigen Bw.
Aus diesem Grund hat nicht einmal der Bw. selbst einen Zusammenhang zwischen den
Inhalten der NLP-Seminare mit der nichtselbständigen Tätigkeit
gesehen, und hat schließlich selbst bekannt gegeben, dass alle
vermittelten Inhalte speziell auf die Vortragstätigkeit ausgerichtet waren
und die Ausgaben für die NLP-Trainerausbildung daher als Betriebsausgaben
anzusehen seien. Das Kriterium der "Notwendigkeit" des vom Bw. im
Zusammenhang mit der NLP-Ausbildung getragenen Aufwandes für dessen
nichtselbständige Arbeit ist somit nicht erfüllt. Zusammenfassend ist daher fest zu
halten, dass es sich bei den Kosten für das NLP-Trainerseminar im Hinblick
auf § 20 Abs. 1 Z 2 lit. a EStG 1988 um Kosten der
privaten Lebensführung handelt, welche die berufliche Sphäre
(nichtselbständige Arbeit) des Bw. nur am Rande berühren und daher
keine abzugsfähigen Werbungskosten im Sinne des § 16
EStG 1988 darstellen. Auch ein Zusammenhang mit einer damit verwandten
beruflichen Tätigkeit ist nicht zu erkennen und wurde vom Bw. nicht einmal
behauptet. II)
Hinsichtlich der im Berufungsjahr 2002 ausgeübten
Vortragstätigkeit des Bw. ist unter Zugrundelegung der ermittelten bzw.
bekannten Umstände von folgendem Sachverhalt auszugehen: Der Bw. hat neben seiner laufenden nichtselbständigen
Tätigkeit ab dem Jahr 2000 - nach den Angaben des Bw. im
Fragebogen vom 15. Juli 2002 zumindest ab dem Jahr 2002 -, eine
Trainer- bzw. Vortragstätigkeit ausgeübt. Mit Vorhaltsbeantwortung vom 20. April 2004 hat der
Bw. dem FA gegenüber bekannt gegeben, dass alle bei der angesprochenen
NLP-Trainerausbildung vermittelten Inhalte speziell auf die
Vortragstätigkeit ausgerichtet und
Voraussetzung waren, um zukünftig
zertifizierte NLP-Kurse (NLP-Practitioner, NLP-Master-Practitioner) ausrichten
und anbieten zu können. Damit übereinstimmend hat der Bw. bereits mit
Vorhaltsbeantwortung vom 28. September 2003 bekannt gegeben, dass er als
freiberuflicher Trainer "als Coach, Berater und Trainer" die Schwerpunkte
"allgemeine Kommunikation, Rhetorik, Gruppendynamik, Werbung, Männer,
Sport, Erfolg und Motivation" (Anmerkung: Also offensichtlich keine NLP-Inhalte)
anbiete. Die vom Bw. im Rahmen der Vorhaltsbeantwortung auf die
Frage nach den Inhalten der von ihm im
Jahr 2002 angebotenen Kursen vorgelegte Vortragsunterlage trägt
den Titel "Rhetorik & Kommunikations-Workshop". Hierbei handelt es
sich um die vom Bw. laufend überarbeitete, mit allen neuen Erkenntnissen,
besuchten Seminaren, gelesenen Büchern usw. angereicherte und adaptierte
Vortragsunterlage, welche eine Veranstaltung aus dem
Jahr 2004 betrifft. Der Inhalt
dieser Seminarunterlage lässt (obwohl bereits aus dem Jahr 2004
stammend und somit bereits nach
Abschluss der NLP-Trainerausbildung) einen Zusammenhang mit NLP-Inhalten
grundsätzlich nicht erkennen. Vergleicht man die Vortragsinhalte des
Rhetorik & Kommunikations-Workshops
(Grundlagen der Kommunikation, Rede, Vortrags-
und Präsentationsübungen, Wahrnehmungs- und Verhaltungsübungen,
Motivation) mit jenen der NLP-Trainerausbildung
(Präsentationstechnik, Übungs- und
Präsentationsdesigns, Feed-back-Arbeit als Prozessinstruktion,
eigener Präsentationsprodukte), so zeigt sich lediglich in einem
Randbereich (Präsentationstechnik,
Übungs- und Präsentationsdesigns) eine Überschneidung der
Inhalte. Jedenfalls ist weder in der erwähnten Vortragsunterlage, noch in
dem als Beilage 3 angeschlossenen Ausdruck (ohne Angabe eines Datums) mit
dem Titel "m./Basistrainer" von NLP-Inhalten die Rede. Nach dem festgestellten Sachverhalt verfügte der Bw.
im Berufungsjahr 2002 noch nicht
über jene Grundlagen, die die Abhaltung eines (zertifizierten) NLP-Kurses
ermöglichten. Daher vermochte der Bw. auch über gezielte Frage nach
den Inhalten der von ihm im Berufungsjahr 2002 angebotenen Kurse
("Frage 11, Punkt I Seminare" des Vorhaltes vom 10. April
2007) weder eine Inhaltsangabe dieser Kurse anzubieten, noch entsprechende
Unterlagen beizubringen. Wie bereits erwähnt, ist der in Beilage 2
dieser Vorhaltsbeantwortung beigeschlossenen Vortragsunterlage lediglich zu
entnehmen, dass der Bw. im Jahr 2004
ein Workshop mit dem Titel "Rhetorik & Kommunikation" gehalten
hat. Es steht daher fest, dass der Bw. im
Berufungsjahr 2002 zwar als Vortragender tätig war und aus dieser
Tätigkeit auch Einnahmen erzielt hat. Der konkrete Inhalt der Vorträge
wurde von ihm jedoch nicht bekannt gegeben. Er konnte auch nicht glaubhaft
darlegen, dass im Rahmen dieser Vorträge NLP-Inhalte vermittelt
wurden. Die Kosten für die NLP-Trainerausbildung stehen daher
nicht in Zusammenhang mit dieser bereits ausgeübten, sondern mit einer
offenbar für die Zukunft geplanten Tätigkeit. Durch die Ausbildung zum
NLP-Trainer bietet sich für den Bw. ein von der Tätigkeit als
Vortragender bei Seminaren/Workshops für Rhetorik (und allenfalls
Kommunikation) völlig unterschiedliches Betätigungsfeld. Diese
Feststellung gründet sich auf die oben dargestellten unterschiedlichen
Inhalte dieser Betätigungsbereiche. Nach der allgemeinen Lebenserfahrung
ist es Ziel eines Rhetorik- (und Kommunikations-) Vortrages bzw. Workshops, den
Teilnehmern Grundlagen der Rhetorik (bzw. Kommunikation) zu vermitteln bzw.
diese Kenntnisse zu vertiefen. Nach der Verkehrsauffassung weist die Ausbildung
zum NLP-Trainer keinen konkreten Zusammenhang mit der vom Bw. im Jahr 2002
und den Vorjahren ausgeübten Vortragstätigkeit zum Thema Rhetorik (und
allenfalls Kommunikation) auf. Die in Randbereichen erkennbaren
Überschneidungen bzw. Berührungspunkte der beiden
Tätigkeitsbereiche sind zu vernachlässigen bzw. weisen keine
gemeinsame Basis derart auf, dass von einer verwandten Tätigkeit die Rede
sein könnte. Eine Recherche im Internet zeigt folgende
Information zum Konzept des NLP
(z.B.:"www.nlp.de;
www.nlp.ch; www.nlp.at":
- Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) gilt als bedeutsames Konzept
NLP als multi-dimensionaler Prozess, Schulung von Kommunikations- und
NLP als Modell des Kennenlernens, des Respektierens und Akzeptierens der
Einzigartigkeit jedes
NLP ist eine Weiterbildung in Kommunikation. Die gelernten Fähigkeiten
werden dort einfließen, wo du tätig bist. Beruflich und Privat.
die wichtigste Anwendung des NLP ist die Selbst-Anwendung: zur Verbesserung der
ist ein psychologisches Modell für wirksame Kommunikation. Durch Analyse
der Sprachstrukturen und genaue Beobachtung bewusster und unbewusster
Körpersignale wird der Ablauf von Verhaltensweisen und inneren Erfahrungen
des Menschen systematisch erkannt. Durch Nutzbarmachung der kreativen
Fähigkeiten des Einzelnen werden Verhaltensweisen verändert und Wege
aufgezeigt, rasch und wirksam Kontakt herzustellen. NLP findet daher in allen
Bereichen Anwendung, wo es darum geht, wirksame Kontakte herzustellen und kommt
der Person als solcher mit ihren beruflichen und außerberuflichen
mitmenschlichen Kontakten unabhängig von der Art ihrer Berufstätigkeit
Es ist somit davon auszugehen,
dass das Konzept des NLP keine punktuellen, sondern ganzheitliche
Lösungsansätze sowohl für den beruflichen, als auch für den
privaten Bereich enthält und über die Zielsetzung eines Rhetorik- bzw.
Kommunikationsvortrags weit hinausgeht. Wie bereits ausgeführt, finden sich
lediglich in Randbereichen Überschneidungen der Lehrinhalte. Insbesondere
sind NLP-Techniken geeignet, auch im privaten Bereich Anwendung zu
finden. Der Bw. wurde mit Vorhalt vom 29. August 2007 nochmals
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Ausbildung zum NLP-Trainer in
keinem Zusammenhang stehe mit seinem im Berufungsjahr ausgeübten
Beruf. Dem hat der Bw. mit Vorhaltsbeantwortung vom
28. September 2007 zwar entgegen gehalten, dass er im Jahr 2000
(offensichtlich war das Jahr 2002 gemeint) Seminarvorträge mit
NLP-Inhalten gehalten habe, versäumte jedoch, diese Behauptung zu
begründen. Aus der Gesamtsicht des festgestellten Sachverhaltes ist
jedenfalls nicht erkennbar, worin die vom Bw. behaupteten NLP-Inhalte im Rahmen
der von ihm im Berufungsjahr abgehaltenen Rhetorik- (bzw. Kommunikations-)
Workshops bestanden hätten. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass
zwar insbesondere die Bezeichnung "Kommunikationsworkshop" eine engere
Verbindung mit NLP-Inhalten suggeriert. Tatsächlich geht jedoch aus den
(das Jahr 2004 betreffenden)
vorgelegten Vortragsunterlagen hervor, dass eindeutig das Thema "Rhetorik" im
Vordergrund stand. Dass ein Vortragender mit seinem Publikum "kommuniziert",
liegt in der Natur der Sache und ist allein daraus ein Zusammenhang mit
NLP-Inhalten nicht abzuleiten. Außerdem hat der Bw. im Berufungsjahr die
NLP-Trainerausbildung erst begonnen und im Folgejahr abgeschlossen. Das für den Abzug der Seminarkosten als
Betriebsausgabe in § 4 Abs. 4 Z 7 EStG 1988
festgelegte Erfordernis, dass die Aufwendungen des Steuerpflichtigen für
Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom ihm
Tätigkeit stehen müssen, ist daher nicht erfüllt. Aber auch für die Berücksichtigung der
Möglichkeit des Abzugs von Anlaufverlusten bzw. Gründungskosten bei
einer betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit kommen zweifelsfrei nur
Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten im Sinne der §§ 4 und
16 EStG in Betracht. Da allerdings die gegenständlichen Aufwendungen
für die Ausbildung zum NLP-Trainer als Ausbildungskosten zu qualifizieren
sind, stellen die diesbezüglichen Aufwendungen im Berufungsjahr keine
Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten im Sinne des § 4 Abs. 4
Z 7 EStG idF BGBl. I Nr. 1999/106 bzw. des
§ 16 Abs. 1 Z. 10 EStG 1988
idF BGBl. Nr. I 1999/106 dar und sind folglich als
nichtabzugsfähige Aufwendungen der Lebensführung zu beurteilen. Die weiteren, vom Bw. in einer im
Zuge der Vorhaltsbeantwortung vom 28. September 2007 nachgereichten neuen
Einnahmen- Ausgaben Rechnung geltend gemachten, in Zusammenhang mit seiner im
Berufungsjahr ausgeübten Vortragstätigkeit stehenden Aufwendungen
lassen nur zum Teil einen wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Betrieb erkennen
und sind daher nicht zur Gänze als Betriebsausgabe abzugsfähig: Die Anerkennung bzw. Nichtanerkennung der einzelnen
Ausgabenpositionen ist wie folgt zu begründen: Fahrtkosten, Tages und
Der Nachweis der Fahrtkosten kann mittels Fahrtenbuch oder
anderer Aufzeichnungen, die eine verlässliche Beurteilung ermöglichen,
erbracht werden. Der Bw. hat aus seiner Vortragstätigkeit an den von ihm
näher bezeichneten Orten Honorare erzielt. Die damit in Zusammenhang
stehenden Fahrtkosten, Tages und Nächtigungskosten erscheinen somit
glaubhaft. Seminarausbildung:
Auf die oben angeführte ausführliche
Begründung wird verwiesen. Fachliteratur:
Mit Einkommensteuererklärung 2002 hat der Bw.
zunächst angegeben, die Aufwendungen für Literatur stünden mit
seiner nichtselbständigen Arbeit in Zusammenhang. Mit Berufung vom
28. September 2003 hat der Bw. eine neue Aufteilung der Aufwendungen
vorgenommen und unter anderem die Ausgaben für Literatur mit einem Betrag
iHv. 309,96 € großteils der selbstständigen
Tätigkeit zugeordnet. Mit Vorhaltsbeantwortung vom
28. September 2007 nahm der Bw. schließlich im Rahmen einer neu
erstellten Einkommensteuererklärung eine weitere Änderung der
Aufteilung der Aufwendungen, insbesondere auch für Fachliteratur vor und
machte einen Betrag iHv. 397,92 € als Betriebsausgabe
gelten. Zusammenfassend stellen sich die geänderten
Zuordnungen im Wesentlichen wie folgt dar: Die für die Bücher "Runners World" und
"MensHealth" aufgewendeten Kosten macht der Bw. steuerlich nicht mehr
geltend. Hinsichtlich der als Betriebsausgabe und somit im
Zusammenhang mit der Vortragstätigkeit in Zusammenhang gesehenen
Aufwendungen für die übrige Literatur bzw. Spiele gilt
Folgendes: "Spielebox KJ" und "Spielbar": Ein sachlicher Zusammenhang
mit der Vortragstätigkeit des Bw. ist nicht erkennbar und wurde auch vom
ihm auch nicht näher erläutert. Außerdem weisen die
gegenständlichen Spielesammlungen nach der vorgelegten Kurzbeschreibung
einen Inhalt auf, der auch für eine breite Allgemeinheit von Interesse sein
könnte. "Gruppentraining": Ein Übungsbuch mit Psychospielen,
Trainingsaufgaben und Tests lässt keinen Zusammenhang mit der
Vortragstätigkeit des Bw. erkennen. Eine nähere Inhaltsbeschreibung
wurde nicht vorgelegt. Der vom Bw. angegebene Titel dieses Übungsbuches
lässt eher darauf schließen, dass dessen Inhalt auch für eine
breite Allgemeinheit von Interesse sein könnte. Die Bücher "NonPlusUltra der Schlagfertigkeit" "Wie
man Freunde gewinnt", Die Macht der Farben", "Die Macht der Sprache", "Wach
werden und glücklich sein", "Meilensteine zum Erfolg", "Humor. An
ihrem Lachen soll man sie erkennen", "Warum Männer nicht zuhören" und
"Tu was dir am Herzen liegt" weisen nach deren Kurzbeschreibungen eindeutig
einen Inhalt auf, der für eine breite Allgemeinheit von Interesse ist bzw.
sein kann. Schon in deren Kurzbeschreibung wird ausdrücklich oder zumindest
schlüssig auf die Anwendung im privaten Bereich hingewiesen. Die Software "Multitravel" - Routenplaner ist eindeutig
geeignet, eine breite Allgemeinheit anzusprechen bzw. für diese von
Interesse. Ein Zusammenhang mit der Vortragstätigkeit ist nicht erkennbar.
Der Bw. hat - wohl aus diesem Grund - den Inhalt auch nicht mehr weiter
erläutet. Die Inhalte der Werke "CRM für den Mittelstand",
"LG Werbung" und "Marketing Management" stehen offenbar mit der damaligen
nicht selbständigen Arbeit des Bw. als CRM-Manager im Zusammenhang,
weswegen diese Aufwendungen iHv. insgesamt 141,28 € als
Werbungskosten anzuerkennen sind. Telefongebühren: Mit Vorhalt vom 29. August 2007 wurde der Bw. ersucht,
die Annahme des Anteiles iHv. 40% an betrieblich veranlassten Telefonaten
sachlich bzw. nachvollziehbar zu erläutern. Hierauf gab dieser bekannt, es
handle sich um eine Schätzung und es entspreche der Lebenserfahrung, dass
im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Seminare eine Fülle von
Telefonaten zu führen sei. Dem ist Folgendes entgegen zu halten: Der Bw. hat vor allem im Auftrag der V. und der Fa.
K.Trainings GmbH Vorträge gehalten. Bei diesen Auftraggebern handelt
es sich um Institutionen bzw. Firmen, die bekannter Maßen allgemein
übliche Bürozeiten einhalten. Es ist daher nicht davon auszugehen,
dass die vom Bw. angesprochenen Telefonate zur Vorbereitung der Seminare
hauptsächlich außerhalb der gängigen Bürozeiten, also
mittags oder am Abend stattgefunden haben, sondern tagsüber, wann
Büros üblicher Weise besetzt sind. Es entspricht daher der
Lebenserfahrung, dass die angesprochenen Telefonate zu den üblichen
Bürozeiten, also in der Dienstzeit des Bw., erledigt wurden. Aus diesem
Grund ist weiters anzunehmen, dass diese (aus Sicht des Arbeitgebers
berufsfremden) Telefonate nur kurz zu fassen waren. Die Kosten der übrigen,
allenfalls am Abend erledigten betrieblichen Telefonate können somit nur
eine untergeordnete Rolle spielen. In dieses Bild scheint insbesondere die
Höhe der Telefonrechnung (604,61 €) über den Zeitraum
September/Oktober 2002 nicht zu passen, zumal nach diesem Zeitraum nur mehr ein
Seminar, nämlich am 5. Oktober 2002 statt gefunden hat. Dies
darüber hinaus im örtlichen Nahebereich von E., in S1 . Ein
diesbezüglicher betrieblicher Zusammenhang wurde vom Bw. nicht
erläutert. Nähere Informationen über Anzahl, Dauer,
Zeitpunkt und Zweck der betrieblich geführten Telefonate hat der Bw. trotz
gezielter Nachfrage nicht gegeben. Unter Berücksichtigung all dieser Umstände sind
die betrieblich veranlassten Telefonate im Schätzungsweg mit insgesamt
höchstens 15 % der Gesamttelefonkosten (1.754,16 €), somit
iHv. 263,12 € anzunehmen. Taxi:
Der Bw. legte drei Taxirechnungen zu je 15 € bzw.
13 € vor, datiert mit 5. Juni und 7. Dezember 2002. Eine
Rechnung weist kein Datum auf. Abgesehen davon, dass an den angeführten
Tagen keine Vorträge stattgefunden haben, hat der Bw. auch keine sonstige
Erläuterung eines Zusammenhanges mit seiner Vortragstätigkeit
angeboten. Die betriebliche Veranlassung der Taxifahrten ist somit weder
nachgewiesen, noch glaubhaft gemacht. Der Abzug als Betriebsausgabe ist daher
nicht möglich. Trainermaterial:
Nach der Vorhaltsbeantwortung des Bw. handle es sich bei
dieser Position laut CD-Beschreibung um "harmonische Entspannungsmusik". Die
Frage, ob diese CD nur Entspannungsmusik oder auch spezielle Anleitungen
enthalte, die bei den Vorträgen verwendet würden etc., blieb
unbeantwortet. Der Bw. hat nicht einmal den Versuch unternommen, die
ausschließliche bzw. nahezu ausschließliche berufliche Veranlassung
dieses Aufwandes glaubhaft zu machen. Zur Vermeidung von Wiederholungen ist
daher auch für diesen Punkt auf die Ausführungen in Punkt I
"Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit" zur Bestimmung des
§ 20 Abs. 1 Z 1 und Z 2. a EStG 1988 bzw. zum
"Aufteilungsverbot" zu verweisen. Die Aufwendungen für "Trainermaterial"
iHv. 26,09 € sind somit nicht als Betriebsausgabe
abzugsfähig. Seminarbewirtung: Mit Vorhalt vom 29. August 2007 wurde der Bw. ersucht,
bekannt zu geben, ob diese Bewirtungen der Werbung dienten, die näheren
Umstände zu beschreiben und eine Begründung für das Vorliegen des
Werbezweckes anzugeben. Weiters wurde ihm die Frage gestellt, aus welchen
Gründen seiner Ansicht nach die betriebliche Veranlassung dieser
Kostentragung weitaus überwiegend gewesen sei. Außerdem wurde in
diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass nach der Judikatur des VwGH (Z.B.
VwGH vom 3.5.2000, 98/13/0198) der Nachweis
(§ 138 BAO) für jede einzelne Ausgabe notwendig sei und
die Glaubhaftmachung nicht ausreiche. Trotzdem beschränkte sich der Bw. mit
Vorhaltsbeantwortung vom 28. September 2007 darauf, Konsumationsbons bzw.
Tischrechnungen iHv. insgesamt 116,29 € vorzulegen. Diesen
Belegen ist lediglich zu entnehmen, dass die Konsumation diverser Getränke
am 26. und 27. Jänner 2002 erfolgte und an diesen beiden Tagen ein
Seminar im Auftrag der O. R.1. in W. statt gefunden hat. Gemäß
Z 3 EStG 1988 i. d. F. BGBl. Nr. 1999/106 I dürfen
einzelnen Einkünften nicht abgezogen werden. Darunter fallen auch
Aufwendungen oder Ausgaben anläßlich der Bewirtung von
Geschäftsfreunden. Weist der Steuerpflichtige nach, daß die Bewirtung
der Werbung dient und die betriebliche oder berufliche Veranlassung weitaus
abgezogen werden. Der Bw. behauptet, es habe sich um die Bewirtung von
Trainingsteilnehmern gehandelt, ohne jedoch auf den Werbezweck einzugehen bzw.
die oben angeführten Fragen des Vorhalts zu beantworten. Den vorgelegten Belegen ist jedenfalls nicht zu entnehmen,
welchen Werbezweck die Zahlung von Gasthausrechnungen für Teilnehmer einer
Seminars, dessen Auftraggeber die O. R.1. war, erfüllen sollte. Mangels Erfüllung der oben angeführten
gesetzlichen Voraussetzungen sind die Kosten für die Seminarbewirtung
iHv. 116,29 € nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig. Aus den genannten Gründen
1 Berechnungsblatt Linz, am 20.
Werbungskosten, Betriebsausgaben, Ausbildung, Fortbildung, Fahrtkosten, NLP-Seminare, Fachliteratur, Telefonkosten, Taxikosten, Seminarbewirtung, Aufteilungsverbot, Notwendigkeit des Aufwandes, Rhetorik, Kommunikation, Anlaufverlust
Findok-Nr: 33813.1, aufgenommen am: 07.04.2008 14:53:01, zuletzt geändert am: 08.10.2008, Dokument-ID: 50d429be-b936-42bc-a646-4125db86abd6, Segment-ID: 515bdc29-53db-4620-88c7-5dc3cccf40a9