Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20131029_OGH0002_0030OB00133_13Z0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-11-20 19:25:27
Document Index: 254684611

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 1118', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1118', 'OGH', 'OGH', '§ 1118', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1118', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1118', '§ 1118', '§ 1118', '§ 1118', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 884', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1416', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 405', '§ 226', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 30', '§ 1118', 'OGH', 'OGH', '§ 1416', '§1359', '§ 1416', '§ 1416', '§ 1416', '§ 1416', 'OGH', 'OGH', '§12', '§ 12', '§ 1', '§ 1', '§ 12', '§ 1', 'OGH', '§ 27', '§ 1', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 3Ob133/13z - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 7Ob600/56 7Ob221/57 5Ob...
RS0020952
7Ob600/56; 7Ob221/57; 5Ob314/59; 7Ob252/64; 6Ob53/65; 6Ob153/65; 8Ob328/66; 1Ob299/68; 5Ob268/69; 6Ob150/70; 5Ob702/76; 1Ob516/78; 6Ob737/81; 5Ob683/82; 4Ob527/84 (4Ob528/84); 1Ob623/85; 1Ob610/85; 8Ob686/86; 1Ob685/90; 6Ob521/92; 1Ob618/93; 6Ob1693/94; 9Ob144/97k; 1Ob2315/96i; 7Ob248/97i; 1Ob36/98w; 4Ob100/98d; 4Ob253/98d; 2Ob50/99p; 4Ob118/07t; 4Ob52/08p; 8Ob96/08p; 8Ob97/08k; 5Ob219/08d; 1Ob29/09k; 2Ob88/09v; 6Ob50/10m; 3Ob25/11i; 1Ob166/12m; 7Ob99/12b; 8Ob83/13h; 3Ob133/13z; 3Ob101/14w; 3Ob62/16p; 5Ob202/17t; 3Ob37/19s
Auch im Zuge des Prozesses aufgelaufene Rückstände vermögen das auf § 1118 aufgebaute Räumungsbegehren zu rechtfertigen.
5 Ob 314/59
Entscheidungstext OGH 01.07.1959 5 Ob 314/59
7 Ob 252/64
Entscheidungstext OGH 30.09.1964 7 Ob 252/64
Veröff: MietSlg 16161
6 Ob 53/65
Entscheidungstext OGH 17.02.1965 6 Ob 53/65
Veröff: MietSlg 17211
Veröff: MietSlg 17211 = JBl 1966,203
Veröff: MietSlg 18218
1 Ob 299/68
Entscheidungstext OGH 19.12.1968 1 Ob 299/68
Beisatz: Für die Berechtigung des Auflösungsbegehrens nach § 1118 ABGB ist die Sachlage im Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Verhandlungen maßgebend. (T1)
Veröff: MietSlg 20184
Veröff: MietSlg 21230
6 Ob 150/70
Entscheidungstext OGH 24.06.1970 6 Ob 150/70
Veröff: MietSlg 22454
1 Ob 516/78
Entscheidungstext OGH 08.03.1978 1 Ob 516/78
Beisatz: Jedoch muss entweder der in der Klage geltend gemachte oder der später aufgelaufene Rückstand die Qualifikation des § 1118 zweiter Fall ABGB erreicht haben. (T2)
6 Ob 737/81
Entscheidungstext OGH 30.09.1981 6 Ob 737/81
Veröff: MietSlg 33206
Beis wie T2; Beisatz: Auch während des Räumungsstreites fällig werdende Bestandzinse können den vorher nicht gegebenen Aufhebungstatbestand erfüllen. (T3)
Veröff: SZ 64/127 = JBl 1992,183
7 Ob 248/97i
Entscheidungstext OGH 11.11.1997 7 Ob 248/97i
1 Ob 36/98w
Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 36/98w
Auch; Beisatz: Auch während des Räumungsstreits fällig werdende Bestandzinse, die nicht zeitgerecht bezahlt werden, können den im Zeitpunkt der Zustellung der (die Mahnung ersetzenden) Räumungsklage nicht gegebenen Aufhebungstatbestand des § 1118 zweiter Fall ABGB erfüllen. (T4)
4 Ob 100/98d
Entscheidungstext OGH 31.03.1998 4 Ob 100/98d
Auch; Beisatz: Wenn sie nicht innerhalb der ab Geltendmachung des erst fällig gewordenen Betrages gewährten Nachfrist gezahlt wurden. (T5)
4 Ob 253/98d
Entscheidungstext OGH 29.09.1998 4 Ob 253/98d
4 Ob 52/08p
Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 52/08p
Bem: Siehe dazu auch RS0020978. (T6)
Beisatz: Auch erst im Zuge des Verfahrens aufgelaufene Bestandzinsrückstände können das auf § 1118 ABGB gestützte Räumungsbegehren rechtfertigen, weil für die Berechtigung des Auflösungsbegehrens wegen Nichtzahlung des Bestandzinses nicht die Sachlage bei Klageeinbringung, sondern jene bis zum Schluss der Verhandlung erster Instanz entscheidend ist. (T7)
Beisatz: Während des Räumungsstreits fällig werdende Bestandzinse, die nicht zeitgerecht bezahlt werden, können den Aufhebungstatbestand des § 1118 ABGB selbst dann erfüllen, wenn der zunächst geltend gemachte Mietzinsrückstand einmal bezahlt wurde, sofern die später aufgelaufenen Bestandzinsrückstände (neuerlich) einen im Sinn des § 1118 ABGB qualifizierten Zinsrückstand ergaben und nicht innerhalb der Geltendmachung des erst fällig gewordenen Betrags gewährten Nachfrist bezahlt wurden. (T8)
Beisatz: Hier: Grobes Verschulden bejaht, wenn der Mieter die ab April 2007 fällig gewordenen, aufgrund eines rechtskräftigen Teilurteils seit diesem Zeitpunkt der Höhe nach unstrittigen Mietzinse erst im November 2007 (wenn auch vor Schluss der mündlichen Streitverhandlung erster Instanz) bezahlt, obwohl der Vermieter sein Räumungsbegehren aufrecht erhalten hat. (T9)
Beisatz: Macht der Vermieter weitere Mietzinsrückstände zum Gegenstand des schon eingeleiteten Räumungsverfahrens, ist die erforderliche Mahnung und Aufhebungserklärung in der Fortführung des Verfahrens enthalten. (T10)
Auch; Beisatz: Im Verfahren aufgelaufene Zinsrückstände können ein zum Zeitpunkt der Klagszustellung nicht berechtigtes Räumungsbegehren aber nur dann rechtfertigen, wenn sie wenigstens zu irgendeinem Zeitpunkt des erstinstanzlichen Verfahrens qualifiziert im Sinn des § 1118 zweiter Fall ABGB waren. (T11)
2 Ob 88/09v
Entscheidungstext OGH 03.09.2009 2 Ob 88/09v
Auch; Vgl Beis wie T2; Beis wie T10
Beis wie T11; Beisatz: Überdies muss die zeitliche Abfolge ‑ Mahnung, Nachfristsetzung, Aufhebungserklärung ‑ immer gewahrt bleiben. (T12)
Beisatz: Das Räumungsbegehren ist somit nur dann berechtigt, wenn der qualifizierte Rückstand zum Zeitpunkt der Abgabe der Auflösungserklärung (oder der diese ersetzenden Fortführung des Räumungsprozesses) noch bestand. (T13)
Vgl auch Beis wie T10; Beis wie T13
ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0020952
JJR_19561212_OGH0002_0070OB00600_5600000_002
Rechtssatz für 5Ob233/61 1Ob483/61 5Ob...
RS0017283
5Ob233/61; 1Ob483/61; 5Ob265/68; 5Ob101/72; 7Ob776/78; 3Ob701/82; 2Ob164/08v; 5Ob134/09f; 9Ob61/10a; 9ObA156/12z; 3Ob133/13z; 4Ob143/18k
Die Beweislast zur Widerlegung der Vermutung, dass die Parteien vor Erfüllung der Form nicht gebunden sein wollten (§ 884 ABGB) trifft denjenigen, der das Gegenteil behauptet.
5 Ob 233/61
Entscheidungstext OGH 12.07.1961 5 Ob 233/61
1 Ob 483/61
Entscheidungstext OGH 06.12.1961 1 Ob 483/61
5 Ob 101/72
Entscheidungstext OGH 12.09.1972 5 Ob 101/72
7 Ob 776/78
Entscheidungstext OGH 15.02.1979 7 Ob 776/78
3 Ob 701/82
Entscheidungstext OGH 23.03.1983 3 Ob 701/82
Beisatz: Dies gilt auch für einseitig erklärte Formvorbehalte im vorvertraglichen Bereich. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0017283
JJR_19610712_OGH0002_0050OB00233_6100000_001
Rechtssatz für 8Ob182/69 6Ob258/69 8Ob...
RS0058336
8Ob182/69; 6Ob258/69; 8Ob5/70; 4Ob613/72; 5Ob58/73; 5Ob157/73; 3Ob51/74; 1Ob603/77; 8Ob175/77; 1Ob719/78; 8Ob518/80; 8Ob520/80; 8Ob549/80; 5Ob623/80; 5Ob599/83; 6Ob664/83; 7Ob701/84; 5Ob506/85; 7Ob644/86; 5Ob581/85; 7Ob693/88; 9ObA89/89; 7Ob518/90; 3Ob120/90; 1Ob557/91; 9ObA206/92; 9ObA292/92; 1Ob1681/94; 1Ob210/97g; 1Ob198/02b; 7Ob212/06m; 7Ob275/06a; 3Ob133/13z; 8ObA53/14y; 8ObA61/15a
Daß die rechtliche Beurteilung, die der Kläger dem von ihm vorgetragenen Sachverhalt angedeihen ließ, nicht zutrifft, schließt im Sinne der herrschenden Rechtsprechung (vgl SZ 21/119 ua) nicht aus, dass geprüft wird, ob der geltend gemachte Anspruch bei richtiger rechtlicher Beurteilung des vorgetragenen Sachverhaltes ganz oder zum Teil begründet erscheint.
4 Ob 613/72
Entscheidungstext OGH 06.03.1973 4 Ob 613/72
Vgl auch; Beisatz: Der Anspruch ist aber nur im Rahmen des konkret geltend gemachten Sachverhaltes zu überprüfen. (T1)
Veröff: SZ 51/149 = EvBl 1979/55 S 158
5 Ob 506/85
Entscheidungstext OGH 06.05.1986 5 Ob 506/85
Vgl auch; Veröff: JBl 1986,514
5 Ob 581/85
Entscheidungstext OGH 16.09.1986 5 Ob 581/85
Beisatz: Ein dabei unterlaufener Fehler darf nicht schaden. (T2)
Veröff: SZ 65/120
Auch; Beisatz: Maßgebend für den Entscheidungsspielraum des Gerichts sind der vom Kläger vorgetragene Sachverhalt und die hiefür angegebenen Tatsachen. (T4)
Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2002/126
Beisatz: Keine Änderung des Begehrens, wenn unter Geltendmachung eines anderen (weiteren) Gewährleistungsbehelfes ein Minus begehrt wird. (T5)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0058336
JJR_19691007_OGH0002_0080OB00182_6900000_004
Rechtssatz für 8Ob164/76 2Ob21/78 7Ob6...
RS0033251
8Ob164/76; 2Ob21/78; 7Ob652/81; 3Ob107/83; 8Ob15/91; 6Ob42/08g; 5Ob120/09x; 3Ob113/13h; 3Ob133/13z; 10Ob42/14w; 8Ob50/14g; 5Ob41/19v
Sind verschiedene Schuldposten zu zahlen, führt die Zahlungswidmung des Schuldners zugleich, und zwar von selbst, die Tilgung herbei, aber dieses Ergebnis ist durch das Gesetz auflösend bedingt, dh die Widmung wird sogleich unwirksam, wenn der Gläubiger widerspricht. Einigen sich Schuldner und Gläubiger nicht, tritt nach § 1416 ABGB die gesetzliche Reihenfolge ein.
2 Ob 21/78
Entscheidungstext OGH 30.03.1978 2 Ob 21/78
Veröff: SZ 51/24
8 Ob 15/91
Entscheidungstext OGH 12.11.1992 8 Ob 15/91
Auch; Veröff: SZ 65/150
Auch; nur: Die Zahlungswidmung führt an sich sogleich, und zwar von selbst, zur Tilgung. Dieses Ergebnis ist aber durch das Ausbleiben eines Gläubigerwiderspruchs auflösend bedingt. Die Widmung wird unwirksam, wenn ihr der Gläubiger rechtzeitig widerspricht. (T1)
Auch; Beisatz: Die gesetzlichen Tilgungsregeln kommen nur bei fehlender Einigung der Parteien über die Anrechnung der Leistung zum Tragen. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0033251
JJR_19761013_OGH0002_0080OB00164_7600000_001
Rechtssatz für 5Ob512/78 1Ob623/85 5Ob...
RS0021008
5Ob512/78; 1Ob623/85; 5Ob2365/96x; 6Ob2364/96g; 2Ob272/06y; 3Ob133/13z
Die bloße Säumnis in der Bezahlung von Nebengebühren, insbesondere gesetzlicher Verzugszinsen, gibt kein Recht zur vorzeitigen Vertragsauflösung.
5 Ob 2365/96x
Entscheidungstext OGH 26.11.1996 5 Ob 2365/96x
Beisatz: Dies gilt auch für vereinbarte Verzugszinsen. (T1) Veröff: SZ 69/267
6 Ob 2364/96g
Entscheidungstext OGH 18.12.1996 6 Ob 2364/96g
2 Ob 272/06y
Entscheidungstext OGH 22.02.2007 2 Ob 272/06y
Beisatz: Bezüglich der Rückstände aus den zuzüglich zur Nettomiete angefallenen Umsatzsteuerbeträgen. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0021008
JJR_19780131_OGH0002_0050OB00512_7800000_002
Rechtssatz für 2Ob21/78 8Ob78/86 3Ob54...
RS0033505
2Ob21/78; 8Ob78/86; 3Ob543/90; 3Ob113/13h; 3Ob133/13z; 7Ob210/13b; 10Ob42/14w; 3Ob209/15d; 7Ob115/15k; 5Ob41/19v
Auf die Beschwerlichkeit der einzelnen Schulden für den Schuldner ist erst in letzter Linie, nämlich dann, wenn eine Reihung unter den Gesichtspunkten der bereits eingeforderten und dann der schon fälligen Schulden nicht möglich ist, Bedacht zu nehmen.
Beisatz: "Eingefordert" ist auch das außergerichtlich Verlangte. (T1)
3 Ob 543/90
Entscheidungstext OGH 27.06.1990 3 Ob 543/90
7 Ob 210/13b
Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 210/13b
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0033505
JJR_19780330_OGH0002_0020OB00021_7800000_001
Rechtssatz für 8Ob57/80 7Ob29/06z 7Ob7...
RS0041078
8Ob57/80; 7Ob29/06z; 7Ob7/06i; 4Ob177/07v; 4Ob153/09t; 8ObA52/09i; 4Ob9/10t; 7Ob38/10d; 4Ob118/11y; 4Ob118/12z; 3Ob133/13z; 1Ob109/14g; 2Ob173/14a; 4Ob121/15w; 3Ob86/16t; 4Ob16/17g; 4Ob91/18p; 1Ob96/18a; 8Ob2/19f
Für die Beantwortung der Frage, ob das Gericht über die seinem Urteilsspruche im § 405 ZPO gezogenen Schranken hinausgegangen ist, ist nicht allein das Klagebegehren, sondern auch der übrige Inhalt der Klage maßgebend.
RG vom 07.05.1940, VIII 366/39 Veröff: DREvBl 1940/281
Auch; Veröff: SZ 2006/33
Vgl auch; Beisatz: Hier: Zur Bestimmtheit nach § 226 ZPO. (T1)
1 Ob 109/14g
Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 109/14g
Auch; Beisatz: Hier: Begehren auf Feststellung der Grenze. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0041078
JJR_19800612_OGH0002_0080OB00057_8000000_001
Rechtssatz für 5Ob599/83 7Ob714/86 (7Ob...
RS0037447
5Ob599/83; 7Ob714/86 (7Ob715/86); 2Ob587/87; 2Ob581/87; 3Ob501/88; 7Ob683/88; 3Ob548/89; 1Ob9/92; 9Ob206/92; 9ObA292/92; 3Ob511/94; 3Ob520/94 (3Ob559/95); 1Ob210/97g; 1Ob198/02b; 7Ob267/02v; 7Ob300/05a; 7Ob51/08p; 8Ob114/08k; 1Ob182/10m; 6Ob16/11p; 3Ob133/13z; 8ObA53/14y; 8ObA61/15a; 5Ob246/15k; 5Ob17/18p
Der Kläger muss seinen Anspruch nicht individualisieren, das heißt rechtlich qualifizieren; es genügt vielmehr, dass er seinen aus irgend einem Rechtsgrund ableitbaren Anspruch durch das Vorbringen von Tatsachen umschreibt (Substantiierungstheorie).
Auch; Beisatz: Hier: Wird aber der Zuspruch eines bestimmten Betrages aus einem vom Kläger genannten Rechtstitel verlangt, so kann das Gericht nicht prüfen, ob aus einem anderen Rechtstitel ein anderer Betrag, der mit dem begehrten in keinem zwingenden Zusammenhang steht, gebührt. (T1)
3 Ob 501/88
Entscheidungstext OGH 19.10.1988 3 Ob 501/88
Veröff: SZ 61/215
Auch; Veröff: MietSlg XL/32
3 Ob 548/89
Entscheidungstext OGH 14.06.1989 3 Ob 548/89
Vgl auch; Beisatz: Die vom Kläger behauptete Rechtsfolge muss sich aus seinem Vorbringen ableiten lassen. (T2)
9 Ob 206/92
Entscheidungstext OGH 16.09.1992 9 Ob 206/92
Auch; Veröff: SZ 67/145
Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 68/152
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Der Kläger hat die rechtserzeugenden Tatsachen (= den Klagegrund), auf die sich sein Anspruch stützt, knapp, aber vollständig anzugeben (Substantiierungstheorie). Die von ihm behauptete Rechtsfolge muss sich aus diesem Vorbringen ableiten lassen. (T3)
7 Ob 300/05a
Entscheidungstext OGH 25.01.2006 7 Ob 300/05a
Auch; Veröff: SZ 2006/7
Beisatz: Das gilt auch für aus Allgemeinen Versicherungsbedingungen abgeleitete Ansprüche. (T4)
6 Ob 16/11p
Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 16/11p
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0037447
JJR_19830628_OGH0002_0050OB00599_8300000_003
Rechtssatz für 1Ob535/94 (1Ob1551/94) 2...
RS0027894
1Ob535/94 (1Ob1551/94); 2Ob272/06y; 3Ob133/13z
Bei Berechnung des Zahlungsrückstandes im Sinne des § 30 Abs 2 Z 1 MRG beziehungsweise § 1118 ABGB sind Verzugszinsen nicht einzubeziehen.
Beisatz: Hier: Bezüglich der Rückstände aus den zuzüglich zur Nettomiete angefallenen Umsatzsteuerbeträgen. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0027894
JJR_19940829_OGH0002_0010OB00535_9400000_001
2Ob502/95; 8Ob1016/95; 10Ob509/96; 10Ob19/99p; 7Ob46/99m; 7Ob284/00s; 7Ob166/01i; 4Ob101/04p; 5Ob120/09x; 3Ob103/10h; 3Ob113/13h; 3Ob133/13z; 7Ob201/13d; 10Ob42/14w; 3Ob209/15d; 7Ob115/15k; 2Ob48/16x; 5Ob41/19v
Beis wie T4 nur: Bei fehlender oder zweifelhafter Widmungserklärung greift die gesetzliche Tilgungsfolge des § 1416 ABGB ein. (T5); Veröff: SZ 2017/37
Rechtssatz für 2Ob102/98h 7Ob284/00s 3...
RS0109835
2Ob102/98h; 7Ob284/00s; 3Ob113/13h; 3Ob133/13z; 7Ob201/13d; 10Ob42/14w; 7Ob115/15k; 5Ob41/19v
ABGB §1359
Die Tilgungsfolge des § 1416 ABGB greift erst ein, wenn keine Vereinbarung getroffen wurde, welcher von mehreren Schuldposten getilgt werden soll, nicht aber, wenn alle Schuldposten zur Gänze getilgt wurden. § 1416 ABGB kann daher nicht unmittelbar, aber auch nicht analog für die Lösung der Frage herangezogen werden, in welchem Ausmaß eine Zahlung für den Regress gegen einen Mitbürgen zu berücksichtigen ist, zumal in diesem Zusammenhang die Beschwerlichkeit der Schuld keine Bedeutung haben kann.
nur: Die Tilgungsfolge des § 1416 ABGB greift erst ein, wenn keine Vereinbarung getroffen wurde, welcher von mehreren Schuldposten getilgt werden soll. (T1)
Vgl auch; Beisatz: Bei fehlender oder zweifelhafter Widmungserklärung greift die gesetzliche Tilgungsfolge des § 1416 ABGB ein. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109835
JJR_19980423_OGH0002_0020OB00102_98H0000_001
Rechtssatz für 5Ob192/00x 6Ob13/08t 3O...
RS0114724
5Ob192/00x; 6Ob13/08t; 3Ob133/13z
MRG idF 3.WÄG §12a
§ 12a MRG, den § 1 Abs 4 MRG nicht erwähnt, ist auf Geschäftsräumlichkeiten, die § 1 Abs 4 MRG unterliegen, nicht anzuwenden. Es verbietet sich auch die analoge Anwendung des § 12a MRG im Bereich des § 1 Abs 4 Z 1 und 3.
Veröff: SZ 74/36
6 Ob 13/08t
Entscheidungstext OGH 10.04.2008 6 Ob 13/08t
Auch; Beisatz: § 27 Abs 1 Z 1 MRG ist im Teilanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (§ 1 Abs 4 Z 1 MRG) nicht, auch nicht analog anzuwenden. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0114724
JJR_20010227_OGH0002_0050OB00192_00X0000_001
Rechtssatz für 9Ob129/03s 3Ob133/13z 5...
RS0118659
9Ob129/03s; 3Ob133/13z; 5Ob41/19v
Soll entgegen den gesetzlichen Anrechnungsregeln aufgrund einer Vereinbarung oder einer Widmung des Schuldners angerechnet werden, so hat die Vereinbarung bzw die Widmung derjenige zu beweisen, der sich auf die Abweichung von der gesetzlichen Tilgungsreihenfolge beruft.
ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118659
JJR_20040225_OGH0002_0090OB00129_03S0000_001