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Timestamp: 2020-06-04 07:05:19
Document Index: 345560388

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 51', '§ 55', '§ 6', '§ 123', '§ 124', '§ 43', '§ 55', '§ 75', '§ 53', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 3,5,6,7,8 für den Ersatzneubau der Grundschule Im Allenfeld in Merchweiler Referenznummer der Bekanntmachung: GMERCH-2019-0011 2019-08-07
Ausschreibungen Merchweiler
Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 3,5,6,7,8 für den ...
Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 3,5,6,7,8 für den Ersatzneubau der Grundschule Im Allenfeld in Merchweiler Referenznummer der Bekanntmachung: GMERCH-2019-0011
Kontaktstelle(n): Geschäftsbereich 4
Telefon: +49 6825-955-0
Fax: +49 6825-955-143
NUTS-Code: DEC03
Hauptadresse: www.merchweiler.de
Adresse des Beschafferprofils: www.merchweiler.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.saarland/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16c6bee4d16-fe300697b98a062
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.saarland/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16c6bee4d16-fe300697b98a062
Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 3,5,6,7,8 für den Ersatzneubau der Grundschule Im Allenfeld in Merchweiler
Referenznummer der Bekanntmachung: GMERCH-2019-0011
Es werden Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 3, 5, 6, 7 und 8 gemäß § 53 HOAI für den Ersatzneubau der Grundschule Im Allenfeld der Gemeinde Merchweiler im Landkreis Neunkirchen vergeben.
Allenfeldschule Merchweiler
Grundschule Im Allenfeld
Allenfeldstraße 16b
Die Gemeinde Merchweiler vergibt die Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 3, 5, 6, 7 und 8 gemäß § 53 HOAI für den Ersatzneubau der Grundschule Im Allenfeld in Merchweiler. Der vorliegende Auftrag umfasst ausschließlich die Grundleistungen der Anlagengruppen 3. Lufttechnische Anlagen, 5. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen, 6. Förderanlagen, 7. Nutzungsspezifische Anlagen und 8. Gebäudeautomation. Der Leistungsumfang in den einzelnen Anlagengruppen ergibt sich im Rahmen des Projekts. Im Rahmen des vorliegenden Auftrages soll auch die infrastrukturelle Planung mit bearbeitet werden (Kostengruppe 200 - Herrichten und Erschließen). Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Planungsleistungen der folgenden Leistungsphasen:
- Lph 1: Grundlagenermittlung (teilweise durch Wettbewerb erbracht),
- Lph 2: Vorplanung (teilweise durch Wettbewerb erbracht),
Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungen stufenweise zu vergeben:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung. Im Vorfeld hat bereits ein Realisierungswettbewerb stattgefunden. Für die Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung ist ein Vertragsmuster gemäß den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) vorhanden, welches als download zur Verfügung gestellt wird (Phase 1). Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung sowie die über das Vergabeportal zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Unterlagen, z. B. der Wettbewerbsentwurf, werden ggf. denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden (Phase 2), zur Verfügung gestellt.
Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben. Parallel zum vorliegenden Auftrag werden zwei weitere Aufträge europaweit ausgeschrieben:
1) Planungsleistungen für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für den Ersatzneubau der Grundschule Im Allenfeld in Merchweiler.
2) Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 55 HOAI der Anlagengruppen 1, 2 und 4 für den Ersatzneubau der Grundschule Im Allenfeld in Merchweiler.
Die Leistungen Objektplanung und Brandschutzkonzept sind bereits beauftragt. Ggf. weitere Fachplanungsleistungen (z. B. SiGeKo) werden gesondert vergeben. Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (3, 5, 6, 7 und 8) sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
Die vorläufige Kostenschätzung beläuft sich auf insgesamt rund 4,6 Mio. EUR (brutto). Nebenkosten sind dabei nicht berücksichtigt. Die reinen Baukosten belaufen sich auf 3 625 000,00 EUR (brutto).
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an die Aufgabenstellung / Gewichtung: 40,00
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Kosten- und Termineinhaltung / Gewichtung: 10,00
Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2) wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Hierfür sollen die über das Vergabeportal zur Verfügung gestellten Formblätter verwendet werden.
Darüber hinaus sind die unter III.1.3) technische u. berufliche Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sollen ebenfalls die Formblätter verwendet werden, die weitere Informationen enthalten. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) ausführlich beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen. Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen (Phase 1) zugrunde gelegt:
(R-1) Mindestanforderung (d. h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe ist zu benennen): Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen für den Neubau oder die Erweiterung/den Umbau/die Sanierung einer Betreuungseinrichtung für Kinder oder Jugendliche (z. B. Schul- oder Bildungsgebäude, Kindergarten/Kita) für die genannten Anlagengruppen 3, 5, 6, 7 und 8.
Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 50 Punkte erreicht werden.
Wertung max. 50 Punkte.
(R-2) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten, die besondere Sicherheitsmaßnahmen im Schulbetrieb beinhalten. Die bearbeiteten Anlagengruppen sowie die besonderen Sicherheitsmaßnahmen sind zu benennen. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils 2 Punkten.
Wertung max. 4 Punkte.
(R-3) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Die bearbeiteten Anlagengruppen sind zu benennen. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils 2 Punkten.
Insgesamt können max. 58 Punkte erreicht werden.
Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den über das Vergabeportal zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei BG sind die Formblätter von den Mitbewerbern ebenfalls auszufüllen. Ferner sind in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die BG/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
1) Allgemeine Angaben zum Bewerber/der BG gemäß Formblatt. Es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können;
2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/der BG tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen;
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen;
4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.1.2019, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, ggf. weitere Mitarbeiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung (z. B. Kammernachweis) und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen;
5) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe eines Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und Benennung des Leistungserbringers);
7) Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen.
Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG.
1) Eigenerklärung, dass keine Steuerschulden bestehen;
2) Eigenerklärung, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen, mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden vorgehalten wird. Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden. Die über das Vergabeportal herunterzuladenden Formblätter sind für die Angaben zu verwenden (siehe auch VI.3).
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen/Nachweise vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den einzelnen Referenzprojekten sind in die Formblätter einzutragen. Darüber hinausgehendes Material (graphische Darstellungen, Planunterlagen o. ä.) ist nicht erforderlich und wird nicht gewertet.
Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen zu den Kriterien (R-1) bis (R-3):
- Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben,
- Bearbeitung mind. der Lph 2-4 und/oder 5-8 gemäß § 55 HOAI,
- Bearbeitung (der Lph 2-4 und/oder Lph 5-8) im Zeitraum von Januar 2011 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung (mind. Lph 4 muss seit Januar 2011 begonnen worden sein).
Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenzen zu den unter (R-1) bis (R-3) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein.
Eine Referenz kann für mehrere Kriterien benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben.
Ingenieure gemäß § 75 VgV,
Bewerber mit Sitz in Deutschland:
Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft);
Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist. Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.
1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen.
2) Für den Teilnahmeantrag sind die über das Vergabeportal zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) entsprechend II.2.9) zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene FB werden ausgeschlossen. Die FB sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter
https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben. BG's, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen.
3) Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gemäß § 53 (1) VgV Ausschliesslich elektronisch über das Vergabeportal. Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind über das Vergabeportal frei verfügbar. Dieses ist für die Bieter kostenfrei. Nur über das Vergabeportal eingereichte Teilnahmeanträge sind wertbar. Teilnahmeanträge oder Angebote, die per E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden Ausgeschlossen.
Telefon: +49 681-501-4994
Fax: +49 681-501-3506
Schieds- und Schlichtungsstelle des Arbeitgeberverbandes des saarländischen Handwerks
Grülingstraße 115
Telefon: +49 681-948610
Fax: +49 681-9486119
Internet-Adresse: www.aghv.de
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;