Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=4%20CB%2030.69
Timestamp: 2019-10-21 21:51:22
Document Index: 152100465

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 54', '§ 43', '§ 54', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', 'BGH', '§ 132', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 54', '§ 43', '§ 54', '§ 132', '§ 132']

BVerwG, 09.05.1972 - IV CB 30.69 - dejure.org
https://dejure.org/1972,124
BVerwG, 09.05.1972 - IV CB 30.69 (https://dejure.org/1972,124)
BVerwG, Entscheidung vom 09.05.1972 - IV CB 30.69 (https://dejure.org/1972,124)
BVerwG, Entscheidung vom 09. Mai 1972 - IV CB 30.69 (https://dejure.org/1972,124)
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Rügelose Einlassung und Richterablehnung; Begriff der "natürlichen Eigenart der Landschaft" ist für § 35 Abs. 1 und 2 BBauG; Unzulässigkeit eines an sich privilegierten Vorhabens im Außenbereich
DVBl 1972, 685
Außerdem hat hier die rügelose Einlassung in der späteren mündlichen Verhandlung vom 13. Juni 1997 zum Verlust des Ablehnungsrechts geführt (§ 54 Abs. 1 VwGO i.V.m. § 43 ZPO; Beschluß vom 9. Mai 1972 - BVerwG 4 CB 30.69 - Buchholz 310 § 54 VwGO Nr. 9).
BVerwG, 15.05.1997 - 4 C 23.95
Bauplanungsrecht - Beeinträchtigung des Landschaftsbildes oder des Interesses der …
Zwar entsprach es der Rechtsprechung des Senats, daß mit diesem schon in § 35 Abs. 3 BBauG 1960 enthaltenen Begriff in gewissem Umfang auch eine im Einzelfall schutzwürdige Landschaft vor ästhetischer Beeinträchtigung geschützt werde (BVerwG, Beschluß vom 29. April 1968 - BVerwG 4 B 77.67 - DVBl 1969, 261 = BRS 20 Nr. 59; Beschluß vom 9. Mai 1972 - BVerwG 4 CB 30.69 - DVBl 1972, 685).
VGH Bayern, 11.07.2016 - 15 ZB 14.400
Baugenehmigung für einen Pferdestall im Außenbereich
Die nachvollziehende Abwägung verlangt einen Vergleich der Gewichtigkeit der sich im Einzelfall gegenüberstehenden Positionen, wobei zugunsten privilegierter Vorhaben stets das ihnen von § 35 Abs. 1 BauGB zuerkannte gesteigerte Durchsetzungsvermögen in Rechnung zu stellen ist, weil der Gesetzgeber die Vorhaben nach § 35 Abs. 1 BauGB in planähnlicher Weise dem Außenbereich zugewiesen hat (…zum Ganzen z. B.: BVerwG, U.v. 25.10.1967 - IV C 86.66 - BVerwGE 28, 148 ff. = juris Rn. 11 f.; B.v. 9.5.1972 - IV CB 30.69 - DVBl 1972, 685 juris Rn. 3;… U.v. 13.4.1984 - 4 C 69/80 - NVwZ 1985, 340 f. = juris Rn. 15;… U.v. 4.5.1988 - 4 C 22.87 - BVerwGE 79, 318 ff. = juris Rn. 20;… U.v. 27.1.2005 - 4 C 5.04 - BVerwGE 122, 364 ff. = juris Rn. 18;… Mitschang/Reidt in Battis/Krautzberger/Löhr, 13. Aufl. 2016, § 35 Rn. 6;… Söfker in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Stand: Februar 2016, § 35 Rn. 60; Decker, UPR 2015, 207).
Dadurch ist auch der früheren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, dass mit dem schon in § 35 Abs. 3 BbauG 1960 enthaltenen Begriff der natürlichen Eigenart der Landschaft in gewissem Umfang auch eine im Einzelfall schutzwürdige Landschaft vor optisch-ästhetischer Beeinträchtigung geschützt werde (vgl. BVerwG, Beschluss vom 29.04.1968 - 4 B 77.67 - BRS 20 Nr. 59; Beschluss vom 09.05.1972 - 4 CB 30.69 - DVBl 1972, 685) die Grundlage entzogen worden (BVerwG…, Urteil vom 15.05.1997 - 4 C 23.95 - NVwZ 1998, 58, juris Rn. 21; Beschluss vom 08.05.2008 - 4 B 28.08 - BauR 2008, 1420).
BGH, 25.09.1980 - III ZR 18/79
Enteignungsentschädigung bei Veränderungssperre; Rechtswidrigkeit einer …
Für dieses ist kennzeichnend, daß öffentliche Belange, zu denen schon eine hinreichend verfestigte "Planung" von Fernstraßen gehört, die Unzulässigkeit entgegenstehender sonstiger (nicht privilegierter) baulicher Vorhaben zur Folge hat (BVerwGE 28, 148; DVBl 1972, 685 falls nicht ausnahmsweise eine Baulandqualität als Ausdruck einer "eigentumskräftig verfestigten Anspruchsposition" anzunehmen ist; das ist indessen an hohe, vorliegend nicht erfüllte Voraussetzungen geknüpft (dazu BVerwG NJW 1976, 766 [BVerwG 14.01.1975 - IV C 2/74] = BRS 34 Nr. 10; Weyreuther, Außenbereich S. 146, 147 m.w.Nachw.).
BVerwG, 06.10.1972 - VI B 7.72
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Umfang der Fürsorgepflicht …
Grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO hat eine Rechtssache nur dann, wenn sie grundsätzliche, bisher höchstrichterlich noch nicht geklärte Rechtsfragen aufwirft, deren Entscheidung zur Erhaltung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder einer bedeutsamen Weiterentwicklung des Rechts geboten ist und im erstrebten Revisionsverfahren zu erwarten wäre (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, u.a. Beschlüsse vom 2. Oktober 1961 - BVerwG VIII B 78.61 - [BVerwGE 13, 90 ff.], vom 24. November 1970 - BVerwG VI B 32.70 -, vom 9. November 1971 - BVerwG II B 18.71 -, vom 18. Januar 1972 - BVerwG VI B 27.71 - und vom 9. Mai 1972 - BVerwG IV CB 30.69 - [DVBl. 1972, 685], jeweils mit weiteren Nachweisen).
BVerwG, 27.08.1982 - 4 B 162.82
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Genehmigung eines …
Rechtsgrundsätzlich geklärt ist auch die 4. Frage der Beschwerde: Die Anwendung des § 35 Abs. 1 setzt - übrigens ebenso, wie die Anwendung der Abs. 2 und 3 dieser Vorschrift - nach der ständigen Rechtsprechung des Senats stets eine Abwägung in dem Sinne voraus, daß dem Vorhaben die jeweils in Betracht kommenden öffentlichen Belange gegenübergestellt werden; dabei bringen die privilegierten Vorhaben den Vorzug ein, daß sie vom Gesetzgeber "generell geplant", also in den Außenbereich verwiesen sind (vgl.z.B. Urteil vom 25. Oktober 1967 - BVerwG 4 C 86.66 - BVerwGE 28, 148 [151], ferner Beschlüsse vom 22. Dezember 1971 - BVerwG 4 B 140.70 - Buchholz 406.11 § 35 BBauG Nr. 94 und vom 9. Mai 1972 - BVerwG 4 CB 30.69 - Buchholz 406.11 § 35 BBauG Nr. 98).
Was unter dem Begriff der "Eigenart der Landschaft" zu verstehen ist, ist in zahlreichen Entscheidungen des Senats ausgeführt; entschieden ist auch die Bedeutung dieses Belanges für privilegierte Vorhaben (vgl. dazu Beschluß vom 9. Mai 1972 - BVerwG 4 CB 30.69 - a.a.O.).
Eine Partei, die in Kenntnis ihres vermeintlichen Ablehnungsgrundes dem Richter ihr Vertrauen im Hinblick auf die erstrebte Sachentscheidung nicht entzieht, verliert gemäß § 54 Abs. 1 VwGO i.V. mit § 43 ZPO ihr, Ablehnungsrecht (BVerwGE 24, 264 [266]; Beschluß vom 9. Mai 1972 - BVerwG IV CB 30.69 - [Buchholz 310, § 54 VwGO Nr. 9]).
BVerwG, 28.06.1977 - 6 B 52.76
Grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO hat eine Rechtssache nur dann, wenn sie grundsätzliche, bisher höchstrichterlich noch nicht geklärte Rechtsfragen aufwirft, deren Entscheidung im erstrebten Revisionsverfahren zur Erhaltung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder im Interesse einer bedeutsamen Weiterentwicklung des Rechts geboten ist (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, u.a.Beschlüsse vom 2. Oktober 1961 - BVerwG VIII B 78.61 - [BVerwGE 13, 90 ff.], vom 24. November 1970 - BVerwG VI B 32.70 -, vom 9. November 1971 - BVerwG II B 18.71 - vom 18. Januar 1972 - BVerwG VI B 27.71 - undvom 9. Mai 1972 - BVerwG VI CB 30.69 - [DVBl. 1972, 685], jeweils mit weiteren Nachweisen).
Grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO hat eine Rechtssache nur dann, wenn sie grundsätzliche, bisher höchstrichterlich noch nicht geklärte Rechtsfragen aufwirft, deren Entscheidung zur Erhaltung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder einer bedeutsamen Weiterentwicklung des Rechte geboten ist und im erstrebten Revisionsverfahren zu erwarten wäre (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, u.a. Beschlüsse vom 2. Oktober 1961 - BVerwG VIII B 78.61 - [BVerwGE 13, 90 ff.], vom 24. November 1970 - BVerwG VI B 32.70 -, vom 9. November 1971 - BVerwG II B 18.71 -, vom 18. Januar 1972 - BVerwG VI B 27.71 - und vom 9. Mai 1972 - BVerwG IV CB 30.69 - [DVBl. 1972, 685], jeweils mit weiteren Nachweisen): Daß ein Gericht etwa eine Rechtsfrage verkannt, d.h. rechtsfehlerhaft entschieden hat, oder daß es etwa eine Rechtsfrage nicht erkannt hat, gibt einer Sache demnach noch keine rechtsgrundsätzliche Bedeutung in dem vorstehend dargelegten Sinn, andererseits gibt nicht jede Rechtsfrage, die von einen Gericht im Wege der Rechtsanwendung oder Rechtsauslegung entschieden wird, einer Rechtssache grundsätzliche Bedeutung.
BVerwG, 15.08.1974 - VI B 57.74
BVerwG, 26.04.1976 - 6 B 76.75
Zuständigkeitsverteilung - Verwaltungsgericht - Richterdienstgericht - Angriffe …
BVerwG, 06.11.1975 - 6 B 81.75
BVerwG, 11.04.1975 - VI B 73.74
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Aufstellung von …
BVerwG, 08.07.1974 - VI B 47.74
BVerwG, 26.07.1973 - VI B 22.73
BVerwG, 02.04.1979 - 4 B 187.78
BVerwG, 18.09.1981 - 6 C 138.80
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen - Befangenheit des …
BVerwG, 09.04.1975 - VI B 67.74
BVerwG, 04.04.1975 - VI B 62.74
BVerwG, 28.05.1974 - VI B 32.74
Verfahrensrechtsfehler als Revisionsbegründung - Begründetheit einer …
BVerwG, 21.09.1973 - II B 40.73
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Festsetzung des …
BVerwG, 19.12.1972 - VI B 42.72
BVerwG, 28.09.1981 - 5 CB 109.79
BVerwG, 19.07.1976 - 6 B 33.76
BVerwG, 21.04.1976 - 6 B 72.75
BVerwG, 20.02.1974 - VI B 67.73
BVerwG, 20.11.1973 - VI B 37.73
BVerwG, 09.04.1973 - VI B 52.72
BVerwG, 12.01.1973 - IV B 146.72
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Baugenehmigung für ein …