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Timestamp: 2016-10-27 22:40:00
Document Index: 342028282

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 16. Juni 2010.
Der 1956 geborene A.________ meldete bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) einen Zeckenbiss als Unfall an und machte geltend, aus dem dabei �bertragenen Borreliose-Erreger sei eine Lyme-Borreliose entstanden, die f�r die Verschlechterung des Gesundheitszustandes ab dem Jahr 2003 (mit-)verantwortlich sei. Die SUVA verneinte nach internen Stellungnahmen des Dr. med. I.________, Abteilung Arbeitsmedizin, zu den eingeholten Berichten des behandelnden Dr. med. S.________, Facharzt f�r Innere Medizin, mit Verf�gung vom 23. November 2007 eine Leistungspflicht, da kein Kausalzusammenhang zwischen Zeckenbiss und Beschwerdebild ausgewiesen sei. Daran hielt sie auf Einsprache hin mit Entscheid von 31. Oktober 2008 fest.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies eine dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 16. Juni 2010 ab.
Dagegen l�sst A.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen und des Einspache-Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, ihm r�ckwirkend die gesetzlichen Leistungen auf Grund der Folgen des Zeckenbisses zu erbringen. Der Beschwerde ist eine Stellungnahme des Dr. med. S.________ vom 21. Juli 2010 beigelegt, um deren Ber�cksichtigung A.________ ersuchen l�sst.
Am 6. September 2010 l�sst er zudem eine Stellungnahme des Begutachtungsinstituts X.________ vom 27. Oktober 2009 beibringen. Er beantragt, dieses neue, ihm von der SUVA bisher vorenthaltene Beweismittel zuzulassen, weil sich darin Aussagen zu den m�glichen Ursachen der Kniebeschwerden beidseits f�nden.
Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 V 194). Solche Umst�nde k�nnen namentlich in formellrechtlichen M�ngeln des angefochtenen Entscheides liegen, mit denen die Partei nicht rechnete und nach Treu und Glauben nicht zu rechnen brauchte, oder darin, dass die Vorinstanz materiell in einer Weise urteilt, dass bestimmte Sachumst�nde neu und erstmals rechtserheblich werden. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG f�r die Zul�ssigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne weiteres h�tten vorgebracht werden k�nnen (nicht publ. E. 2.3 des Urteils BGE 135 V 163, in SVR 2009 BVG Nr. 30 S. 109 [9C_920/2008]).
1.1 Die mit der Beschwerdeschrift beigebrachte Stellungnahme von Dr. med. S.________ vom 21. Juli 2010 ist als neues Beweismittel offensichtlich unzul�ssig.
1.2 Bei der am 6. September 2010 nachtr�glich eingereichten Stellungnahme des Begutachtungsinstituts X.________ vom 27. Oktober 2009 handelt es sich dagegen um ein eigenst�ndiges neues Beweismittel. Es ist offenkundig nicht erst durch den vorinstanzlichen Entscheid veranlasst worden.
Ob das Schriftst�ck, welches im Zeitpunkt des kantonalen Gerichtsentscheids vom 16. Juni 2010 zwar bereits verfasst war, vom Versicherten aber nicht aufgelegt werden konnte, weil er erst mit in einem anderen Versicherungsfall abgefassten Schreiben der SUVA vom 3. September 2010 davon Kenntnis erhalten hatte, im Lichte der in BGE 127 V 353 verankerten - gem�ss SVR 2009 IV Nr. 10 S. 21 E. 3.1 (Urteil 9C_40/2007) auch unter der Herrschaft des BGG anwendbaren - Rechtsprechung letztinstanzlich dennoch zu beachten gewesen w�re, kann, wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen, offenbleiben.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Leistungsvoraussetzungen des nat�rlichen Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf ist zu verweisen.
Richtig ist auch, dass der leistungsbegr�ndende nat�rliche Kausalzusammenhang mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein muss. Die blosse M�glichkeit urs�chlicher Auswirkungen des Unfalles gen�gt nicht (a.a.O.). Bei leistungsbegr�ndenden Tatfragen wie etwa jener, ob - wie vorliegend - f�r das heute dominierende Beschwerdebild eines chronischen Schmerzsyndroms mit Depression erstmals Leistungen durch den Unfallversicherer zu erbringen sind, tr�gt dabei die versicherte Person die Risiken der Beweislosigkeit. Diese Beweisregel entbindet indessen den Versicherungstr�ger, und sp�ter im Beschwerdeverfahren allenfalls das Gericht, nicht, den Sachverhalt im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig und vollst�ndig zu kl�ren (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9 E. 2.2 [8C_354/2007]).
Zu erw�hnen ist sodann, dass der Unfallversicherer nicht bereits f�r einen Gesundheitsschaden haftet, als dieser in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht, sondern erst wenn dar�ber hinaus auch die Ad�quanzkriterien erf�llt sind. Dabei ist bei Beschwerdebildern im Zusammenhang mit einer Lyme-Borreliose in aller Regel auf die allgemeine Ad�quanzformel zur�ckzugreifen, ausser wenn psychische Beschwerden sekund�re Folgen der Erkrankung sind. Das heisst, im ersten Fall ist zu fragen, ob die allenfalls nicht lege artis durchgef�hrte �rztliche und psychotherapeutische Behandlung nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181; 402 E. 2.2 S. 405; je mit Hinweisen). Letzterenfalls w�ren hingegen die organisch nicht objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen nach der Rechtsprechung f�r eine psychische Fehlentwicklung nach Unfall zu beurteilen (dazu n�her: RKUV 2001 Nr. U 432 S. 321 [U 245/1999]).
Der Beschwerdef�hrer leidet seit einem Unfall im Jahr 1982 mit R�ckf�llen in den Jahren 1986 und 1993 an einem Knieschaden rechts mit 1986 erstmals festgestellter Arthrose. Am 9. Juli 1994 zog er sich zudem ein Supinationstrauma des linken Sprunggelenks zu. Seit 1995 leidet er wegen eines weiteren Unfallereignisses an Schulterschmerzen rechts wie auch an einer berufsbedingten Epikondylitis radialis rechts. Im April 2003 zog er sich gem�ss Bericht von Dr. med. B.________, vom 16. April 2003 sodann eine Meniskusl�sion medial mit akuter Synovitis am linken Knie zu. Zuvor hatte Dr. med. K.________ Mitte 2002 erstmals den Verdacht auf einen chronischen Borreliosen-Infekt ge�ussert, der alsdann anl�sslich der von Dr. med. S.________ durchgef�hrten Untersuchungen am 26. September 2002 als von einem Zeckenstich herr�hrende, noch floride Lyme-Borreliose im Stadium II, evt. Stadium III, best�tigt wurde.
Im Streit steht die Frage, ob der als Unfall im Sinne von Art. 6 UVG geltende Zeckenstich in einem (nat�rlich) kausalen Verh�ltnis zu dem zuletzt vor dem Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2008 von der Klinik Z.________ am 13. Mai 2008 als chronisches Schmerzsyndrom (R 52.2) mit Verdacht auf assoziierte Arthritiden bei aktuell sonografisch ausgewiesenem Kniegelenkserguss beidseits, sowie Schulterbeschwerden ebenfalls beidseits und einer mittelschweren Depression (F32.10) umschriebenen Beschwerdebild steht.
W�hrend der erfolgte Kontakt mit dem Borreliose-Erreger mittels serologischen Untersuchungen belegt werden kann, gen�gen diese f�r den Schluss auf eine daraus entstandene Lyme-Borreliose nicht. Die Diagnose einer Lyme-Borreliose - gleich welchen Stadiums - setzt ein entsprechendes klinisches Beschwerdebild und den Ausschluss von Differentialdiagnosen voraus, wobei je nach Krankheitsstadium ein pathologischer laborchemischer Test die Wahrscheinlichkeit der Diagnose erh�hen kann (NORBERT SATZ, Klinik der Lyme-Borreliose, 3. Auflage, Bern 2010, S. 190). Ebenso hilfreich k�nnen bei r�ckblickender Einsch�tzung der Verlauf und die Ergebnisse einer Therapie (a.a.O., S. 525 ff., insbesondere S. 529) sein. Weitere Indizien sind denkbar.
W�hrend sich der Beschwerdef�hrer in erster Linie auf die von Dr. med. S.________ erstmals am 6. November 2008 get�tigte Einsch�tzung beruft, wonach das Beschwerdebild insgesamt zumindest teilweise Folge einer Lyme-Borreliose sei, folgte das kantonale Gericht den Ausf�hrungen vom Allgemein- und Arbeitsmediziner Dr. med. I.________. Danach sei es zwar m�glich, aber keineswegs mit dem geforderten Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit gesichert, dass die aktuellen Beschwerden von einer Lyme-Borreliose (mit-)verursacht worden seien.
6.1 Der Einsch�tzung von Dr. med. S.________ vom 6. November 2008 war eine l�ngere Beobachtungsphase vorausgegangen, welche mit ambulanten Abkl�rungen vom 12. und 26. September 2002 ihren Anfang nahmen, anl�sslich derer Dr. med. S.________ eine Gonarthrose rechts, einen Status nach Schultertrauma rechts und eine Lyme-Borreliose im Stadium II (III) mit wahrscheinlicher Beteiligung des Bewegungsapparates (Arthritiden) diagnostizierte. Im dazugeh�rigen Bericht vom 26. September 2002 pr�zisierte er, es sei schwierig abzusch�tzen, ob und welche Beschwerden die (Borreliose-)Infektion verursacht oder mitverursacht habe, eine definitive Festlegung k�nne erst aus dem Verlauf der noch durchzuf�hrenden antibiotischen Therapie mit Rocephin erfolgen.
6.2 Dr. med. I.________ stimmte diesen Ausf�hrungen mit Bericht vom 23. Dezember 2003 insoweit zu, als angesichts der (bereits Dr. med. S.________ vorgelegenen) Laborresultate von einem Erregerkontakt auszugehen sei. Zugleich hielt er fest, damit sei allerdings noch nichts �ber einen Zusammenhang zwischen Borreliose und den von Dr. med. S.________ (im September 2002) n�her umschriebenen Beschwerden in den von Unf�llen und degenerativen Ver�nderungen betroffenen Gelenkbereichen des rechten Knies, der rechten Schulter sowie des linken Fusses, wie auch den Schmerzen lumbal und im rechten Arm ausgesagt. Deshalb, so Dr. med. I.________ sinngem�ss weiter, sei in �bereinstimmung mit Dr. med. S.________ der Verlauf der antibiotischen Therapie f�r die Beurteilung, ob eine Borreliose Ursache f�r die Beschwerden sei, von Interesse. Sollte bereits noch im Jahr 2002 tats�chlich eine Rocephintherapie durchgef�hrt worden sein, was sich seiner Kenntnis entziehe, spr�che der Umstand, das im Anschluss daran im April 2003 das linke Knie angeschwollen sei, nicht f�r eine Borreliose als Ursache, ausser es l�ge eine erneute Borrelioseinfektion nach der Therapie vor; nicht daf�r spr�chen allerdings die von Dr. med. S.________ durchgef�hrten h�ufigen Laborkontrollen; insgesamt sei eine Borreliose als Ursache der verschiedenen Beschwerden, einschliesslich der Kniebeschwerden rechts, nicht ausgeschlossen, aber auf Grund der bisher vorliegenden Akten nicht wahrscheinlich; ein Behandlungsbericht von Dr. med. S.________ wie auch die noch ausstehenden Ergebnisse des am 5. Juni 2002 von Dr. med. K.________ durchgef�hrte Kniegelenkspunktats rechts k�nnten weitere Anhaltspunkte f�r die Beantwortung der Kausalit�tsfrage liefern.
6.3 Nachdem Dr. med. S.________ am 29. Januar 2004 die Vermutung von Dr. med. I.________ best�tigt hatte, im Jahr 2002 tats�chlich (zwischen dem 25. Oktober und 23. November 2007) die fragliche Rocephintherapie durchgef�hrt zu haben - mithin der Verlauf der Therapie aus Sicht von Dr. med. I.________ nicht als Argument f�r eine Borreliose als Ursache der Beschwerden angef�hrt werden konnte -, alsdann der zwischenzeitig eingegangene Befund von Dr. med. K.________ vom 21. Juni 2002 keine Borrelia Burgdorferi-DNA im rechten Kniegelenk zu Tage brachte - somit gem�ss Dr. med. I.________ kein neues Argument zu Gunsten der Annahme einer Borreliose als Ursache (der Beschwerden im rechten Kniegelenk) gefunden wurde -, legte sich Dr. med. I.________ am 26. Mai 2004 dahingehend fest, dass er die Beschwerden des Bewegungsapparates (insbesondere rechtes und linkes Knie, rechte Schulter und linkes Sprunggelenk sowie Schmerzen lumbal) als nicht wahrscheinlich durch eine Borreliose verursacht bezeichnete.
6.4 Dr. med. S.________ pr�zisiert seine Aussagen vom 26. September 2002 mit dem angesprochenen Bericht vom 6. November 2008: Er sei sich zum damaligen Zeitpunkt lediglich bezogen auf die Beschwerden am rechten Kniegelenk und die Schulterbeschwerden links (recte: rechts) nicht �ber den Ursachenanteil der Lyme-Borreliose daran im Klaren gewesen; alle anderen Beschwerden - gemeint sein k�nnen lediglich die zum damaligen Zeitpunkt bereits bekannten, somit nicht die erstmals im April 2003 erw�hnten Probleme am linken Knie, ebenso wenig wohl jene in der linken Schulter, welche weder in der Diagnose, noch in der Beurteilung Eingang fanden: lediglich bei der Statuserfassung wird bemerkt, auch die Beweglichkeit der linken Schulter sei (geringer als in der rechten Schulter) schmerzhaft eingeschr�nkt - seien bereits zum damaligen Zeitpunkt mit Eindeutigkeit als einzige Folge der Lyme-Borreliose zu betrachten gewesen; andere Ursachen seien von ihm bereits zu Beginn der Behandlung ausgeschlossen worden, so insbesondere rheumatologisch-degenerative Erkrankungen, andere infektassoziierte Erkrankungen, eine rheumatoide Polyarthritis, ein Lupus erythematodes, etc. Den Ursachenanteil der Borreliose an den Beschwerden im rechten Knie und der linken (recte: rechten) Schulter, f�r welche Dr. med. S.________ gem�ss eigenen Aussagen wegen 2002 bereits vorhandenen Arthrosen zun�chst keine abschliessende Einsch�tzung abgeben wollte, bezifferte er auf Grund des progredienten Beschwerdeverlaufs nunmehr mit 50 %.
6.5 Damit setzt sich Dr. med. S.________ zu seinen schriftlichen Ausf�hrungen vom 26. September 2002 teilweise in einen offenen Widerspruch, f�hrte er dort doch direkt im Anschluss an die Aussage, es sei schwierig abzusch�tzen, ob und welche Beschwerden die (Borreliose-)Infektion verursacht oder mitverursacht h�tte, aus, "in Frage k�men in erster Linie eine infekti�se Beteiligung am rechten Knie- und linken Sprunggelenk; typisch sei f�r diese Infektion, dass sie sich in erster Linie in vorgesch�digten Strukturen einniste, eine definitive Festlegung k�nne erst aus dem Verlauf nach der Therapie erfolgen". Das rechte Schultergelenk liess er in diesem Zusammenhang unerw�hnt. Stattdessen nannte er - wie dargelegt - die Ursachen f�r die damals im linken Sprunggelenk festgestellten Schmerzen als (noch) nicht abschliessend beurteilbar.
Die Aussage, die �brigen Beschwerden seien bereits zum damaligen Zeitpunkt (im Jahr 2002) mit Eindeutigkeit als einzige Folge der Lyme-Borreliose zu betrachten gewesen, vertr�gt sich sodann auch nicht mit der von Dr. med. S.________ anl�sslich einer Berichterstattung �ber den Beschwerdeverlauf noch am 31. Oktober 2007 get�tigten �usserung, wonach die Ursachen f�r die starken Beschwerden in der nicht traumatisierten Schulter rechts (recte: links) zur Zeit noch in Abkl�rung st�nden.
Ebenso wenig �ussert er sich zu den K�rperregionen, welche erst nach der erstmaligen Behandlung durch ihn von Beschwerden befallen wurden.
Insoweit erweisen sich die Ausf�hrungen von Dr. med. S.________ zum Kausalzusammenhang als nicht schl�ssig.
Auch r�umt er selbst ein, dass die Antibiotikatherapie wie auch die negative Kniegelenksuntersuchung rechts von Dr. med. K.________ kein beweisendes Argument f�r eine Lyme-Borreliose liefere. Umgekehrt schliessen negative Tests deren Vorliegen auch nicht aus (vgl. NORBERT SATZ, a.a.O., S. 203). Indessen h�tte ein (positives) Ergebnis die Einsch�tzung von Dr. med. S.________ gest�tzt, was aber eben nicht der Fall ist. Soweit er im progredienten Beschwerdeverlauf den Beleg f�r die (Mit-)Urs�chlichkeit des Borrelioseinfekts sieht und dazu ausf�hrt, es sei bekannt, dass Lyme-Borreliose geeignet sei, Gelenksarthrosen in ihrem Ausmass und in ihrer Progredienz zu beschleunigen, da sich diese Erreger der Lyme-Borreliose mit Vorliebe in vorgesch�digte Gelenke einniste, ist damit beweism�ssig wenig gewonnen. Entscheidend ist nicht, ob das Beschwerdebild (auch) durch die Borreliose (mit)erkl�rbar ist. Gefordert ist vielmehr, dass eine solche Urs�chlichkeit mit Blick auf die gesamten Umst�nde als �berwiegend wahrscheinlich erscheint.
6.6 Soweit Dr. med. S.________ sich im Bericht des Spitals W.________ vom 18. April 2008 �ber die Hospitalisation vom 31. M�rz bis 20. April 2008 betreffend die Kausalit�tsfrage best�tigt sieht, ist dies ebenso wenig nachvollziehbar: Die Spital�rzte, so insbesondere auch der involvierte Rheumatologe, �usserten sich dazu weder abschliessend im bejahenden, noch im verneinenden Sinne. Wie die Vorinstanz erwog, stellten sie einzig eine ausgepr�gte Schonhaltung, insbesondere beider Schultergelenke, indessen ohne Muskelathrophie im Bereich des Schulterg�rtels, fest; zugleich h�tten sich unbeobachtet ordentliche Bewegungen beider Schultergelenke gezeigt, sodass eine sekund�re �berlagerungstendenz wahrscheinlich sei und eine funktionelle St�rung immer st�rker in den Vordergrund trete. Aus diesem Grund �berwiesen sie den Versicherten zur besseren Schmerzverarbeitung und intensiven psychosomatischen Rehabilitation in die Klinik Z.________.
6.7 Der Bericht der Klinik Z.________ vom 3. Mai 2008, worauf Dr. med. S.________ zur St�rkung seiner Auffassung ebenfalls verweist, enth�lt dagegen insoweit Verdachtsmomente, die f�r einen Ursachenzusammenhang zwischen der 2002 von Dr. med. S.________ diagnostizierten Lyme-Borreliose und den Kniebeschwerden beidseits sprechen k�nnen, als auf eine gegen Ende der Rehabilitation zunehmend aufgetretene Schwellung und Schmerzhaftigkeit beider Kniegelenke mit sonographisch festgestelltem Erguss beidseits linksbetont im recessus suprapatellaris verwiesen wird, um alsdann dies als "eventuell im Zusammenhang mit dem Status nach Lyme-Borreliose 2002" zu sehen und diesbez�glich als weitere Massnahme eine Indikations�berpr�fung einer entsprechenden Basistherapie zu empfehlen. Zwar weist Dr. med. I.________ im Bericht vom 8. Januar 2009 zu Recht darauf hin, dass die �rzte der Klinik Z.________ bei der Diagnosestellung im Schlussbericht vom 13. Mai 2008 dem Kniegelenkserguss beidseits linksbetont in Klammer "Status nach Meniskektomie" anf�gten, insoweit der Erguss auch in diesem Zusammenhang gesehen werden k�nnte bzw. wird, zumal eine deutliche degenerative oder unfallbedingte Deformit�t (Status nach Meniskektomie 1982) bereits einige Zeit vor der erstmaligen Diagnose einer Lyme-Borreliose im Jahr 2002 beim rechten Knie beschrieben war. Auch ist der - soweit ersichtlich - erstmals anl�sslich eines MRI des linken Knies im Juli 2003 festgestellte m�ssiggradige Knorpelschaden im medialen Kompartiment m�glicherweise, aber eben bloss m�glicherweise, degenerativ bedingt. Dennoch wird immerhin bei klinisch begr�ndetem Verdacht auf assoziierte Arthritiden empfohlen, zu pr�fen, ob nicht eine neuerliche Antibiotikatherapie durchgef�hrt werden sollte.
6.8 In diesem Zusammenhang f�llt auch auf, dass sich in den Akten keine Hinweise dar�ber finden, wie die bereits im Jahr 2002 vollzogene, am 23. November 2002 abgeschlossene Rocephinbehandlung auf die damals vorhandenen Beschwerden gewirkt hat, sprich: ob allenfalls (befristet) eine Beschwerdebesserung eingetreten ist, was als Indiz f�r das Vorliegen einer Lyme-Borreliose zu werten w�re. Die von Dr. med. I.________ erw�hnte, gem�ss Dr. med. B.________ erst im April 2003 auf Grund einer lateralen Meniskusl�sion eingetretene Knieschwellung links l�sst diesbez�glich keine R�ckschl�sse zu. Als der SUVA-Arzt diese Aussage t�tigte, war der Bericht von Dr. med. B.________ noch nicht im Besitz des Unfallversicherers. Insoweit erscheint hier der Sachverhalt unzureichend abgekl�rt.
Auch ist weder gem�ss den Ausf�hrungen von Dr. med. I.________ noch jenen von Dr. med. S.________ hinreichend klar erstellt, inwiefern bereits zum Zeitpunkt der erstmaligen Diagnose einer Lyme-Borreliose II (III) durch Dr. med. S.________ bestehende oder sp�ter eingetretene degenerative Ver�nderungen in den nicht vortraumatisierten Gelenkregionen allenfalls in Abh�ngigkeit vom Zeitpunkt des erstmaligen Auftretens als Argument f�r oder gegen das Vorliegen einer Borrelien-Arthritis sprechen.
6.9 Da einerseits die von Dr. med. S.________ zur Kausalit�tsfrage vorgenommene Einsch�tzung zufolge der Widerspr�chlichkeiten wenig �berzeugend ist, umgekehrt die von Dr. med. I.________ get�tigten Ausf�hrungen auf einer ungenauen Sachverhaltserhebung beruhen, zugleich von dritter �rztlicher Seite ein klinisch begr�ndeter Verdacht auf m�glicherweise borrreliosebedingte assoziierte Arthritiden ge�ussert ist, erscheinen erg�nzende fach�rztliche Abkl�rungen unumg�nglich. Die Sache ist daher an die SUVA zur�ckzuweisen, damit sie zur Kl�rung der Frage, ob der Zeckenbiss mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit einen massgeblichen Ursachenanteil am Beschwerdebild hat, eine versicherungsexterne Expertise einhole.
6.10 Die nachtr�glich eingereichte Stellungnahme des Begutachtungsinstituts X.________ vom 27. Oktober 2009 �ndert - sofern �berhaupt ein zul�ssiges neues Beweismittel darstellend (s. E. 1.2 hiervor) - an diesem Ergebnis nichts, weil darin einzig eine Einsch�tzung betreffend die Kniegelenke abgegeben ist, zudem ohne die Berichte der Dres. S.________ und I.________ aufzugreifen und die oben aufgeworfenen Fragen zu beantworten.
Die R�ckweisung der Sache an die SUVA zu neuem Entscheid mit noch offenem Ausgang gilt bei der Auferlegung der Gerichtskosten und der Parteientsch�digung als volles Obsiegen der Versicherten (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten daher der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Dem obsiegenden, anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer steht eine Parteientsch�digung zu.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 16. Juni 2010 und der Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt vom 31. Oktober 2008 werden und die Sache an die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch des Beschwerdef�hrers neu verf�ge.