Source: https://www.rechtsanwalt.com/lexikon/seite/30/
Timestamp: 2018-01-20 01:00:09
Document Index: 257684534

Matched Legal Cases: ['§12', '§ 1', '§ 480', '§433', '§ 106', '§ 107']

Lexikon Archiv | Page 30 of 36 | rechtsanwalt.com
Storno Als Storno bezeichnet man die Rückbuchung beziehungsweise die Korrektur einer falsch durchgeführten Buchung, die Rückziehung eines Auftrages oder die Rückbuchung einer Gutschrift durch eine Bank. Eine Stornierung ist im Gegensatz zu Streichungen und Radierungen rechtlich zulässig, da keine unrichtigen Angaben zustande kommen. Quellen: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/stornobuchung.html http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/stornierung.html
Stornoverhütung
Stornoverhütung Unter einer Stornoverhütung versteht man Maßnahmen, die ein Storno vermeiden sollen. Sie findet häufig im Versicherungswesen Anwendung, wenn einem Auftrag aufgrund von Beratungsfehlern eine Stornierung droht. Das liegt meist in der Überschätzung der finanziellen Möglichkeiten des Kunden begründet, die eine Zahlungsunfähigkeit zur Folge haben kann. Möglichkeiten zur Stornoverhütung sind eine Aufschiebung oder ein zeitweiliges […]
Strafprozess Siehe Straftat.
Strafrechtler Als Strafrechtler bezeichnet man einen Juristen oder Professoren an einer Universität, der sich auf strafrechtliche Aspekte spezialisiert hat oder diese weitervermittelt. Das Strafrecht umfasst sämtliche Rechtsnormen, die sich mit den Voraussetzungen und Rechtsfolgen einer Straftat befassen. Es soll die in der staatlichen Rechtsordnung definierten Rechtsgüter wie das Leben, das Eigentum und die Würde einer […]
Straftat Unter einer Straftat versteht man die bewusste und absichtliche Ausführung einer im Strafgesetzbuch oder einem anderen Gesetz als verboten beschriebenen Tat ohne einen Rechtfertigungsgrund wie etwa Notwehr. Des Weiteren darf keine Schuldunfähigkeit wie bei einer psychischen Krankheit vorliegen. Außerdem wird zwischen einer vorsätzlichen und einer fahrlässigen Ausführung unterschieden. Bei Straftaten wird nach §12 StGB […]
Strafverfolgung Bei der Strafverfolgung wird nach der Entdeckung einer Straftat und einer Strafanzeige wird von der Polizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Anschluss daran folgen die Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens durch die Staatsanwaltschaft. Dabei muss dem Angeklagten die Schuld an einer Straftat vollständig nachgewiesen werden, bevor eine Verurteilung erfolgen kann. Hauptverhandlungen sind öffentlich, sofern […]
Strafverteidiger Ein Strafverteidiger ist eine Person, die die Interessen eines Angeklagten in einem Strafverfahren vertritt. Die Vorteile eines Verteidigers sind sein breites fachliches Wissen und die Kenntnis über die Rechte und Pflichten seines Mandanten vor Gericht. In erster Linie sind Verteidiger ausgebildete Rechtsanwälte oder Rechtslehrer an deutschen Hochschulen, mit Genehmigung des Gerichts können jedoch auch andere Personengruppen […]
Straßenverkehrsordnung Die Straßenverkehrsordnung (StVO) und das Straßenverkehrsgesetz (StVG) beinhalten Regelungen, die den reibungslosen Ablauf des öffentlichen Verkehrs gewährleisten sollen und für alle Verkehrsteilnehmer verpflichtend sind. In dieser Hinsicht haben sich nach § 1 der Straßenverkehrsordnung alle Teilnehmer so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet und mehr als notwendig behindert oder belästigt wird. Zur Ahndung […]
Stückkosten Als Stückkosten bezeichnet man die Selbstkosten einer Mengen- oder Volumeneinheit. Diese umfassen die fixen und die variablen Stückkosten, welche zur Berechnung addiert werden. Die fixen Stückkosten setzen sich dabei aus Miet- und Gerätekosten zusammen, während die variablen Stückkosten die Einkaufspreise für die Rohstoffe enthalten. Eine weitere Möglichkeit zur Berechnung ist die Division der Gesamtkosten […]
Stückschuld Bei einer Stückschuld wird eine konkrete, anhand von Individualmerkmalen vertraglich festgelegte Sache geschuldet. Der Gläubiger möchte einen bestimmten Gegenstand, beispielsweise einen im Vorfeld bereits besichtigten Gebrauchtwagen. Im Gegensatz dazu muss der Schuldner bei einer Gattungsschuld eine einer Gattung nach bestimmte Sache erbringen. Durch eine Konkretisierung dieser Sache wird die Gattungsschuld zu einer Stückschuld. Quellen: […]
Stundensatz Der Stundensatz oder auch Stundenverrechnungssatz beinhaltet die Kosten, die ein Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber pro Stunde kostet. Dabei werden neben dem festgelegten Stundenlohn auch die Lohnzusatzkosten, die Gemeinkosten und die Mehrwertsteuer berechnet. Berechnung Um den Stundensatz einer Arbeitskraft zu berechnen, muss man die tariflichen und gesetzlichen Sozialaufwendungen, die betrieblichen und kalkulatorischen Gemeinkosten, die freiwilligen Sozialaufwendungen […]
Subjektives Risiko Unter dem subjektiven Risiko versteht man Gefahrenumstände, die vom Verhalten und den Eigenschaften der Menschen abhängig sind und nicht objektiv erfassbar oder vorhersehbar sind. Bei Abschluss einer Versicherung werden dadurch die Risikoeinschätzung und die Festlegung von Prämien erschwert oder teilweise unmöglich gemacht. Beispiele für subjektive Risiken Zu den subjektiven Risiken bei einer Lebensversicherung […]
Tausch Ein Tausch ist ein Wechsel von Gütern, die sich im Besitz der Tauschenden befinden müssen. Der Tausch ist in § 480 im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt und enthält nur eine einzige Vorschrift: Der Paragraph verweist auf die Regelungen über den Kauf. Das bedeutet, dass auf alle Tauschgeschäfte die Vorschriften des Kaufrechts aus §433 BGB Anwendung finden. Der […]
Teileigentum Als Teileigentum bezeichnet man das Eigentumsrecht an nicht zu Wohnzwecken oder gewerblich genutzten Objekten. Es wird im Wohnungseigentumsgesetz (WoEigG) geregelt. Das Teileigentum beinhaltet das Sondereigentum an Räumen, die nicht zu Wohnzwecken dienen, den Miteigentumsanteil an gemeinschaftlichem Eigentum und das Mitgliedschaftsrecht in einer Wohneigentümergemeinschaft. Quellen: http://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/BJNR001750951.html
Teilgeschäftsfähigkeit Die Teilgeschäftsfähigkeit oder auch beschränkte Geschäftsfähigkeit ist in den §§ 106-113 BGB geregelt. Hiernach haben Minderjährige zwischen sieben und 18 Jahren nur in beschränktem Umfang die Möglichkeit, rechtlich bindende Willenserklärungen abzugeben. Zum Abschluss eines Rechtsgeschäftes brauchen Minderjährige in der Regel die vorherige Zustimmung (Einwilligung) ihrer gesetzlichen Vertreter, § 107 BGB. Eine Ausnahme ist der […]