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Timestamp: 2018-04-22 18:18:17
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 244', '§ 17', 'BGH', 'BGH']

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Das Buch Der Fall Mollath des Juristen und Strafverteidigers Gerhard Strate gewährt Einblicke in das Schicksal des Justiz- und Psychiatrieopfers Gustl Mollath.
Mediengattung Sachbuch und Dokumentation
Autor Gerhard Strate
Seitenzahl 271 Seiten
Einband / Preis geb. mit Schutzumschlag:
ca. EUR 19.95 (DE), ca. EUR 20.60 (AT), ca. sfr 29.90 (freier Preis)
Verlag Orell Füssli Holding AG
Anschrift Dietzingerstrasse 3
Postfach, 8036 Zürich, Schweiz
Netzpost info@ofh.ch
Netzseiten http://www.orellfuessli.com
4 Literatur- und Quellenangaben
5.2 Widmung
5.3 Vorwort
5.4 1 Wie alles anfing
5.5 2 Kriminalisierung Mollaths: Wechselnde Schauplätze
5.6 3 Die Psychiatrisierung beginnt mit einem Kaffeeklatsch
5.7 4 Eine Abschweifung: Stigmatisierung und forensische Psychiatrie
5.8 5 Das Unheil nimmt seinen Lauf
5.9 6 Omnipotenzfantasien und Pathologisierungswahn
5.10 7 Der Seelenbürokrat
5.11 8 Im Vorgriff auf den Maßregelvollzug: Der stigmatisierte Beschuldigte wird entrechtet
5.12 9 Euphemismen und Dysphemismen
5.13 10 Der Abweichler
5.14 11 Nacks Nimbus und Postels Possen
5.15 12 Die Allzweckwaffe aus der Hauptstadt
5.16 13 Der Mensch als Objekt der Begutachtung?
5.17 14 Therapeutische Nebelwelten
5.18 15 Zeitgeist – der Wahn der Mehrheit
5.19 16 Es gibt kein richtiges Leben im falschen
5.20 17 Der Rattenkönig
5.21 18 Von der Übernachhaltigkeit des psychiatrischen Etiketts
5.22 19 Einige Schlussbemerkungen zur forensischen Psychiatrie
5.23 20 Das Wiederaufnahmeverfahren
5.24 7. Juli 2014, 1. Hauptverhandlungstag
5.25 8. Juli 2014, 2. Hauptverhandlungstag
5.26 9. Juli 2014, 3. Hauptverhandlungstag
5.27 10. Juli 2014, 4. Hauptverhandlungstag
5.28 11. Juli 2014, 5. Hauptverhandlungstag
5.29 14. Juli 2014, 6. Hauptverhandlungstag
5.30 15. Juli 2014, 7. Hauptverhandlungstag
5.31 16. Juli 2014, 8. Hauptverhandlungstag
5.32 17. Juli 2014, 9. Hauptverhandlungstag
5.33 18. Juli 2014, 10. Hauptverhandlungstag
5.34 23. Juli 2014, 11. Hauptverhandlungstag
5.35 24. Juli 2014, 12. Hauptverhandlungstag
5.36 25. Juli 2014, 13. Hauptverhandlungstag
5.37 28. Juli 2014, 14. Hauptverhandlungstag
5.38 8. August 2014, 15. Hauptverhandlungstag
5.39 14. August 2014, 16. Hauptverhandlungstag
5.40 Nachwort
9 Sachwortverzeichnis
10 Schreibfehler
11 Schreibempfehlungen
12 Lesungen
13 Einschlägige Zitate
19 Presse, Rundfunk, Fernsehen
21 Verfilmung
22.1 Sachartikel
22.2 Personenartikel
25 Zur Diskussionsseite
In seinem Buch „Der Fall Mollath“ berichtet der Strafverteidiger Dr. h.c. Gerhard Strate über das Schicksal seines ehemaligen Mandanten Gustl Mollath. Die Ärztliche Direktorin im LWL-Zentrum (LWL = Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 48133 Münster) für Forensische Psychiatrie Lippstadt, Nahlah Saimeh bezeichnete Strates Buch in der DGPPN-Zeitschrift „Psyche im Fokus“ als „Pflichtlektüre für Forensische Psychiater“. [1]
Dr. Gerhard Strate zählt zu den profiliertesten Strafverteidigern der Bundesrepublik Deutschland. Er studierte in Hamburg und war Mitglied des kommunistischen Studentenverbandes. Gerhard Strate war an vielen besonders spektakulären Gerichtsverfahren beteiligt. Öffentlich bekannt wurde er Ende der 1980er Jahre, als er Monika Böttcher, ehemals Weimar, verteidigte. Seitdem gilt Strate als Spezialist für besonders schwierige Fälle. Gerhard Strate lebt mit seiner Familie in Hamburg, wo sich auch seine Kanzlei befindet. [2]
Die von ihm erstrittene Freilassung Gustl Mollaths und das folgende Wiederaufnahmeverfahren zählen bereits heute zu den aufregendsten Fällen der deutschen Rechtsgeschichte. Seine Gegner bezeichnen Gerhard Strate als Querulanten, so wie auch einige amtlich bestellte Psychiater und wenig sensible Journalisten seinen Mandanten Gustl Mollath abqualifizierten. [3] Strate selbst versteht sich als Verteidiger des liberalen Rechtsstaats. Er ist Mitglied des Rotary-Clubs Hamburg-Lombardsbrücke. [4]
Der Titel seines Aufklärungsbuches sollte ursprünglich heißen „Im Namen des Volkes! [5] Gustl Mollath, Monika Weimar und andere - Erfahrungen eines Strafverteidigers“. Das wäre eine zu umfangreiche Arbeit geworden. Man hat sich auf den Fall Mollath konzentriert und den zugkräftigeren Titel „Der Fall Mollath“ gewählt. Hatte man dabei übersehen, daß der Nordbayerische Kurier in Bayreuth, der mit „Chefreporter“ Otto Lapp und Chefredakteur Joachim Braun die Gustl-Mollath-Gegner anführt, eine schöne Netzseite im Bildzeitungsstil mit diesem Namen http://der-fall-mollath.de/ gestrickt hatte? Petra Mollath-Maske hatte das Archiv Gustl Mollaths ohne dessen Einverständnis geöffnet. Wie zu Zeiten des Scheckbuchjournalismus hatte sie Otto Lapp vom Nordbayerischen Kurier reichlich Akten und Fotos zur Verfügung gestellt und hatte Interviews gegeben. Dagegen war sie zum Wiederaufnahmeverfahren vom 7. Juli bis 14. August 2014 vor dem Landgericht Regensburg nicht erschienen. Wie Gerhard Strate nennt auch Otto Lapp die Namen handelnder Personen, soweit es opportun war, und es werden Fotos gezeigt, die im Strate-Buch fehlen. Es wäre interessant zu erfahren, wer diese Kampagne finanziert hatte.
Der Umfang des Buches war ursprünglich mit 288 Seiten angegeben. Jetzt sind es noch 271 Seiten. Die anderen Rechtsfälle sind größtenteil entfallen. Einige werden jedoch kurz beispielhaft erwähnt.
Der Untertitel lautet nun: „Vom Versagen der Justiz und Psychiatrie“. Der Titel könnte daher insgesamt an den Blog von Gabriele Wolff: „Der Fall Gustl Mollath: Rosenkrieg und Versagen von Justiz & Psychiatrie“ angelehnt worden sein. Die Kritik an den Juristen könnte gekürzt worden sein; denn Strate schreibt, Anliegen des Buches sei es, die Psychiatrie als den dunklen Ort des Rechts etwas aufzuhellen. (S. 12) Die eigene juristische Zunft wird ein wenig geschont, obwohl Strate noch am 2. Juli 2013 mit Beispielen, aber noch nicht hinreichend, den „Korpsgeist der bayerischen Justiz“ kritisiert hatte. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, beurteilt Strates Buch:
„Der Fall Mollath sei ein „Skandal“, heißt es. Dieser Titel ist mehrfach berechtigt: weil der Fall […] nicht einen zufälligen Fehler offenbart, sondern das systematische Versagen einer Landesjustiz, die mit dem albernen Anspruch der Unfehlbarkeit umherstolzierte und die Korrektur offenkundiger Fehler jahrelang mit all der Macht verweigerte, die einer großen Bürokratie zu Gebote steht; weil er einen erschreckenden Blick in ein mögliches Zusammenspiel von Strafjustiz und Psychiatrie ermöglicht, das Kontrolle ausschaltet, statt sie zu gewährleisten. Den Justizskandal definiert es [das Buch] herunter auf das Versagen von Einzelnen, obgleich er mehr ist als das. Den Psychiatrieskandal hingegen bläst es zu überdimensionaler Größe auf.“
Thomas Fischer: Es hätte nicht passieren dürfen. Rezension von G. Strate: Der Fall Mollath. In: DIE ZEIT Nr. 53 vom 23. Dezember 2014, S. 8 - zeit.de
Das Zusammenwirken der Rotarier in Justiz und CSU-Politik hätte herausgearbeitet werden können.
Man kann Titel und Inhalte des Strate-Buches mit den bisherigen Mollath-Publikationen vergleichen und prüfen, ob Namen und Inhalte fehlen. Bei Sascha Pommrenke und Marcus B. Klöckner fiel zum Beispiel der eigentlich vorgesehene Beitrag von Rechtsanwältin Erika Lorenz-Löblein, der Verteidigerin Gustl Mollaths (ab März 2012), weg. Welche Personen - außer Erika Lorenz-Löblein - fehlen noch, weil das Landgericht Regensburg sie absichtlich nicht als Zeugen geladen hatte?
Olaf Przybilla, Uwe Ritzer, Juni 2013
Dr. Wilhelm Schlötterer, 22. Juli 2013
Sascha Pommrenke, Marcus B. Klöckner, November 2013
Ein Literatur- und Quellenverzeichnis, ein Personen- und Sachwortregister sowie Fotos fehlen. Quellen und Literatur sind in Fußnoten und manchmal auch im Text angegeben. Zur Hauptverhandlung vor dem Landgericht Regensburg heißt es z.B. im Text nur kurz: „(unsere Mitschriften)“ (S. 38, 39, 52, 53, 254); denn angesichts der bayerischen ungenügenden Gerichtsprotokollführung ließ Gerhard Strate die Gerichtsverhandlungen selber protokollieren. „Ich habe Samstag und Sonntag redigiert, die Mitschriften der Frau Arnemann in lesbare Form gebracht und ins Netz gestellt.“ (S. 254)
Im folgenden Inhaltsverzeichnis stehen am Anfang die Seitenzahlen. Strates Inhaltsverzeichnis enthält nur schlagwortartige, nebulöse, überwiegend wenig aussagekräftige Kapitelüberschriften. Leserfreundliche erläuternde Untertitel fehlen.
Was denkt sich eigentlich ein Verlagslektor dabei? Oder wurde der eingespart, so wie bei den Zeitungen die Korrektoren? Die Kapitelüberschriften müssen wenigstens mit erläuternden Stichwörtern bzw. Inhaltsangaben ergänzt werden. Die Leser werden gebeten, Vorschläge zu machen und Kritik zu üben.
2 Vor der Titelei befindet sich auf Seite 2 das einzige Foto des Buches. Es zeigt Gerhard Strate neben einem überlebensgroßen Porträt König Ludwigs II.. Der Untertitel des Bildes lautet: „Kennen Sie mich? König Ludwig II.“ Strate kommentiert:
„Die Zuschreibung geistiger Verwirrtheit allein auf den Zuruf Dritter hat - wie das Beispiel König Ludwigs II., zeigt - eine unselige Tradition.“
Ein Foto der Haupt- und Titelperson Gustl Mollath, um den sich alles dreht, fehlt im Buch und auf dem Umschlag.
5 „Dieses Buch ist gewidmet Dr. Johann Simmerl aus Mainkofen - einem Psychiater, der mit den Augen und Ohren eines Menschen seinen Beruf ausübt.“
9 Der 8. August 2006 ist der Tag, an dem im Landgericht Nürnberg-Fürth das Unrechtsurteil gegen Gustl Mollath gesprochen wurde. Das Urteil hatte als Berichterstatterin die Richterin Petra Heinemann verfaßt. Wie in Bayern üblich, fehlt ein aussagekräftiges Gerichtsprotokoll, und es fehlt die Tatort- und Spurenmappe (S. 10). Im Wiederaufnahmeverfahren Juli/August 2014 vor dem Landgericht Regensburg litten die damaligen Richter unter Gedächnisschwund (S. 11).
Anliegen des Buches ist es, die Psychiatrie als den dunklen Ort des Rechts etwas aufzuhellen. Strate habe diese justizhistorische Dokumentation verfaßt, um das Verfahren Gustl Mollaths zu rekapitulieren. „Die bürgerlichen Namen der beteiligten Akteure sind voll ausgeschrieben. Bei den damals tätigen Personen handelt es sich um voll verantwortliche erwachsene Menschen, deren Handeln für Mollaths Schicksal, für sie selbst Alltag war.“ (S. 12)
Unter den vielen Unterstützern Mollaths hebt Strate Oberstaatsanwältin a.D. Gabriele Wolff und Ursula Prem hervor, die seit Dezember 2012 die Entwicklung des Wiederaufnahmeverfahrens und des Prozesses in Regensburg „auf höchstem Niveau“ dokumentierten und diskutierten. Gleiches gelte für die juristischen Kommentare von Oliver García [6] und Henning Ernst Müller. Der ständige Rat Ursula Prems habe insbesondere die Schlußphase der Abfassung des Buches begleitet. Diesen vier Personen dankt der Autor besonders. (S. 13)
Kommentar: Die ständige beratende Rolle Ursula Prems erschwert die Beurteilung, wo sie und nicht Gerhard Strate für die Textauswahl und Textbearbeitung verantwortlich war. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war Ursula Prem für das Kapitel 11 über Gert Postel verantwortlich. Der insgesamt gute Schreibstil ist ihr zu verdanken; denn sie ist mehrfache Buchautorin und arbeitet auch als Lektorin.
15 Gerhard Strate schreibt, das Schicksal Gustl Mollaths sei eine Kriminalgeschichte, ein Justizmord; denn die Richter hätten das Gesetz vorsätzlich gebrochen, um mittels Rechtsbeugung einen Menschen seiner Freiheit und anderer Rechtsgüter zu berauben.
Anonymisierte Vermögenstransfers durch die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank nach Luxemburg und in die Schweiz zum Zwecke der Steuerhinterziehung. (S. 18 ff.) Der BGH bestätigt mit Urteil vom 1. August 2000 den Straftatbestand der Beihilfe zur Steuerhinterziehung, BGHSt 46, 107. Am 30. Mai 2002 trennt sich Petra Mollath von ihrem Ehemann und zieht zu ihrem Bruder Robert Müller. (S. 23)
Am 11. Juni 2002 wendet Gustl Mollath sich an den Familienrichter, ‎ Amtsrichter Jürgen Bloß und berichtet erstmals über die illegalen Geldgeschäfte seiner Frau. Es folgen Schreiben an die Bankvorstände wie Dieter Rampl und Hans Rötzer. Gehilfen Petra Mollaths seien „eine gesetzesbrüchige Strafjustiz und eine entfesselte Psychiatrie“. (S. 24 f.)
„Die weitere Darstellung orientiert sich an der Chronologie des Geschehens, ist aber unterlegt mit Erkenntnissen, die erst in späteren Phasen, insbesondere bei der Beweisaufnahme vor dem Landgericht Regensburg, gewonnen wurden. Eingearbeitet sind reflektierende Zwischenbetrachungen, die sich mit der Rolle der Strafjustiz und vor allem der Psychiatrie befassen.“ (S. 26)
2 Kriminalisierung Mollaths: Wechselnde Schauplätze
S. 40: »In dem Kündigungsschutzprozess, den sie (d.i. Petra Mollath) anschließend beim Arbeitsgericht Berlin anstrengt, kommt es am 5. Mai 2003 zu einer umfassenden Stellungnahme der — von der Bethmann Bank mit der Prozessvertretung beauftragten - Rechtsabteilung der HypoVereinsbank. Die Rechtsabteilung trägt zur Verlässlichkeit der Angaben Mollaths sehr detailliert vor: […]«
S. 42: „[…] Aus welchem Grund sollten Herrn Mollath die verschiedenen Banken und die dort arbeitenden Mitarbeiter (Herr Furrer, Herr Dirsch, Herr Edelmann, Frau Gmelch usw.) [7] und die dort betreuten Kundennamen (Familie Kallusek, Frau Berger, Herr Schubert) überhaupt interessieren?“
Gerhard Strate: »Eine kleine Zwischenbetrachtung: Es gibt keine Veranlassung, an der HypoVereinsbank auch nur ein gutes Haar zu lassen. Dieses Institut hat in den neunziger Jahren bis zu Beginn des folgenden Jahrzehnts in großem Stile — es können durchaus die Milliardenbeträge sein, die Gustl Mollath später in seinen Strafanzeigen nannte — Geldtransfers von Deutschland in die Schweiz systematisch vollzogen. Das war eine kriminelle Machenschaft, getragen von der Kenntnis und Billigung der damaligen Angehörigen des Vorstandes.«
S. 43: »Dennoch müssen hier zwei Mitarbeiter der HypoVereinsbank lobend erwähnt werden. Die eine Person ist unbekannt: Es ist derjenige oder diejenige, der oder die den Revisionsbericht ans Licht der Öffentlichkeit brachte - wenn auch sehr, sehr spät. Die andere Person ist Sandra Fischbeck, die Verfasserin des soeben zitierten Schriftsatzes. Ihre Ausführungen zur Glaubhaftigkeit von Mollaths Angaben sind schlicht getragen von gesundem Menschenverstand, der die Fakten abgleicht und da, wo sie sich wechselseitig bestätigen, den korrekten Schluss auf die Glaubhaftigkeit von Angaben zieht. Frau Fischbeck brauchte keine Beratung durch die forensische Psychiatrie. Sie war, Gott sei Dank, auch nicht ausgestattet mit der Vorurteilskraft mancher Staatsanwälte und Richter in Nürnberg.«
3 Die Psychiatrisierung beginnt mit einem Kaffeeklatsch
51-58 Dr. med. Gabriele Krach, Assistenzärztin im BKH Erlangen
4 Eine Abschweifung: Stigmatisierung und forensische Psychiatrie
59-65 Die psychiatrische Forensik, eine Wissenschaft der Stigmatisierung von Menschen
5 Das Unheil nimmt seinen Lauf
67-73 Gerichtlich angeordnete psychiatrische Begutachtung
6 Omnipotenzfantasien und Pathologisierungswahn
75-81 Totschlagwirkung des psychiatrischen Vokabulars
7 Der Seelenbürokrat
83-94 Der Chefarzt der Bayreuther Forensik, Dr. med. Klaus Leipziger.
8 Im Vorgriff auf den Maßregelvollzug: Der stigmatisierte Beschuldigte wird entrechtet
95-118 Straftaten des Richters Armin Eberl
9 Euphemismen und Dysphemismen
119-123 Psychiater als hochstapelnde Wortakrobaten
10 Der Abweichler
125-130 Dr. med. Johann Simmerl
11 Nacks Nimbus und Postels Possen
131-134 Lob des BGH-Richters Armin Nack für psychiatrische Gutachten des falschen Oberarztes Gert Postel
Das Kapitel 11 erinnert an folgende Artikel von
Ursula Prem: Vorsitzender Richter am BGH Armin Nack lobt Gert Postel – die Freitagskolumne von Ursula Prem. In: Autorenblog ein-buch-lesen.de, Freitag, 31. Mai 2013 - ein-buch-lesen.de
Gudrun Rödel hatte zu einem Themenabend „Die Fragwürdigkeit der Forensikgutachten als Wissenschaft“ am Mittwoch, den 7. Januar 2015, in Bayreuth, eingeladen. Gert Postel las aus seinem Buch „Doktorspiele. Geständnisse eines Hochstaplers“. In der Diskussionsrunde wies Gert Postel darauf hin, daß Gerhard Strate ihm in seinem Buch ein ganzes Kapitel gewidmet habe. Es ergaben sich einige Möglichkeiten zu Explorationsfragen.
12 Die Allzweckwaffe aus der Hauptstadt
135-146 Professor Dr. med. Hans-Ludwig Kröber
Professor Dr. med. Hans-Ludwig Kröber aus Berlin wird aktiviert, um das für Gustl Mollath günstige Gutachten von Dr. Hans Simmerl zu widerlegen.
13 Der Mensch als Objekt der Begutachtung?
147-149 Richter als Kollaborateure und Vollstreckungsgehilfen der Psychiater
14 Therapeutische Nebelwelten
151-166 Professor Dr. med. Friedemann Pfäfflin
15 Zeitgeist – der Wahn der Mehrheit
167-170 Von der Inquisition zur Scharlatanerie von Irrenärzten
16 Es gibt kein richtiges Leben im falschen
171-177 Dr. med. Friedrich Weinberger
17 Der Rattenkönig
179-187 Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) und die Unterbringung in der Forensik
18 Von der Übernachhaltigkeit des psychiatrischen Etiketts
189-198 Professor Dr. med. Norbert Nedopil
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit Professor Dr. med. Norbert Nedopil, den das Landgericht Regensburg für das Wiederaufnahmeverfahren einsetzte, obwohl Gustl Mollath ihn wegen Befangenheit abgelehnt hatte.
19 Einige Schlussbemerkungen zur forensischen Psychiatrie
199-205 Es mangelt an der Qualifizierung forensischer Gutachter
Der „unbeugsame Franke“ (S. 199) hat der forensischen Psychiatrie einen Spiegel vorgehalten, in dem sie sehr häßlich aussieht.
20 Das Wiederaufnahmeverfahren
207-209 Überblick über das Wiederaufnahmeverfahren
Am 7. Juli 2014 begann vor dem Landgericht Regensburg die Wiederaufnahme des Strafprozesses vom 8. August 2006. Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wurde Mollath 2006 an einem Tag abgeurteilt. Diesmal waren 16 Verhandlungstage vorgesehen.
Strate beklagt in seinem Überblick die Rolle juristisch unkundiger Mollath-Unterstützer, die die Einflußnahme einiger Provokateure gefördert oder geduldet hätten, die ohne Kenntnis der Möglichkeiten der Strafprozeßordnung ein „Großreinemachen“ bezüglich der Großbank und eine „juristische Generalabrechnung“ mit der kompletten forensischen Psychiatrie erwartet hätten. Dies habe auch Gustl Mollath beeinflußt.
Strate lobt hingegen die „souveräne Verhandlungsführung“ der Vorsitzenden Richterin Elke Escher. (S. 209)
Der mit Kapitelüberschriften versehene Hauptteil bis Seite 205 umfaßt 75 Prozent des Buches. Der folgende angehängte Teil des Wiederaufnahmeverfahrens von Seite 207 bis 270 umfaßt mit 63 Seiten nur 23 Prozent des Buches. Gerhard Strate versucht darin, mit einer Auswahl von Zitaten aus der Hauptverhandlung den Gang der Hauptverhandlung und somit der Geschehnisse nachzuzeichnen. Es handelt sich somit um einen Wegweiser durch das Wiederaufnahmeverfahren. Der Wegweiser dient aber nur Eingeweihten; denn es fehlen die „Straßenschilder“ in Gestalt von Überschriften, die etwas über den Inhalt des jeweiligen Verhandlungstages aussagen. Als Quellen werden in der Regel die ausführlichen Protokolle der Strate-Netz-Dokumentation aufgeführt, in denen man die Details nachlesen kann. Doch nur Leser mit Internetzugang können etwas mit den Links anfangen.
7. Juli 2014, 1. Hauptverhandlungstag
209-212 „Störfaktor“ Psychiater Nedopil und Beweisverhinderung i.S. Belastungseifer und Unglaubwürdigkeit der Petra Mollath
Der von Gustl Mollath wegen Befangenheit abgelehnte Gutachter Prof. Dr. Norbert Nedopil drängt sich trotzdem auf und verschlimmert die „fragile atmosphärische Situation“. Gustl Mollath spürt erneut das „psychiatrische Damoklesschwert über sich“.
Petra Mollath-Maske macht von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch, obwohl sie die Hauptbelastungszeugin war und ist, und sich dennoch der Prüfung ihres Belastungseifers und ihrer Glaubwürdigkeit entzieht.
Um den Belastungseifer der Petra Mollath zu dokumentieren und deren Glaubwürdigkeit zu erschüttern, stellte Gerhard Strate den Beweisantrag, fünf ehemalige Arbeitskollegen der früheren Petra Mollath (darunter Edelmann und Dirsch) und das Vorstandsmitglied der HVB-Group Dieter Rampl als Zeugen zu vernehmen. Doch das Gericht läßt den Antrag unbeschieden.
Quelle: Fußnote (FN) 96: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-07.pdf#=6
Kommentar: Das fast nur mit Frauen besetzte Gericht stellte schon hier die Weichen für Petra Mollath und gegen den als Gewalttäter angeklagten Gustl Mollath. Zur „Weichenstellung“ gehörte der gerichtlich festgesetzte Zeitplan, ein zeitlich starres Korsett, in das man langatmige, ermüdende Dokumentenverlesungen einbaute, anstatt beantragte Entlastungszeugen Mollaths zu laden und zu vernehmen. Wohin die Reise gehen sollte, konnte ein wacher Beobachter an den Fragen der Berichterstatterin, Richterin Ruth Koller, erkennen.
8. Juli 2014, 2. Hauptverhandlungstag
212-214 Petra Mollath denunzierte ihren Mann wegen Schußwaffenbesitzes, was zu einer Hausdurchsuchung führte
Die Polizisten Kriminalkommissar Bernd Feldmann und Streifenführer Stefan Häfner lassen als Zeugen eine Unglaubwürdigkeit der Petra Mollath vermuten.
Quelle: FN 97: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-08.pdf#page=29
9. Juli 2014, 3. Hauptverhandlungstag
214-217 Das ärztliche Attest des Dr. Markus Reichel über die angeblichen Verletzungen der Petra Mollath, laut OLG Nürnberg vom 6. August 2013 eine unechte Urkunde als Wiederaufnahmegrund
FN 98: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-09.pdf#page=44
FN 100: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-09.pdf#page=13
FN 101: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-09.pdf#page=14
10. Juli 2014, 4. Hauptverhandlungstag
218 Vernehmung des Zahnarztes Edward Braun
Quelle: FN 102: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-10.pdf#page=5
11. Juli 2014, 5. Hauptverhandlungstag
219-223 Peinliche Aussagen der Beisitzenden Richterin und Berichterstatterin Petra Heinemann
FN 103: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-11.pdf#page=28
FN 104: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-11.pdf#page=29
FN 105: http://www.gustl-for-help.de/2006-08-08-/Mollath-Urteil-Landgericht.pdf#page=15
FN 106: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-11.pdf#page=31
FN 107: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-11.pdf#page=40
FN 108: Landgericht Bayreuth, Beschluß vom 10.06.2013 - StVK 551/09, S. 7
14. Juli 2014, 6. Hauptverhandlungstag
223-226 Die ominöse Bißwunde am Arm der Petra Maske
Der Schöffe Karl-Heinz Westenrieder (S. 223)
Martin Maske, der jetzige Ehemann der Mollath-Ex (S. 223-226)
Die Rolle des POK Stefan Grötsch von der Erlenstegenwache Nürnberg-Ost (S. 226)
Fußnote (FN) 109: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-14.pdf#page=29
FN 110: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-LG-Regensburg-2013-06-20.pdf#page=17
FN 111: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-14.pdf#page=30
15. Juli 2014, 7. Hauptverhandlungstag
227-231 Angebliche Reifenstechereien
Zeuge POK Stefan Grötsch von der Erlenstegenwache Nürnberg-Ost
FN 112: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-11.pdf#page=4
FN 113: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-11.pdf#page=5
FN 114: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-11.pdf#page=5
FN 115: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-14.pdf#page=43
FN 116: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-15.pdf.#page=26
16. Juli 2014, 8. Hauptverhandlungstag
231-235 Reifenstechereien
Zeuge Joachim Zimmermann, Auto-Lunkenbein
FN 117: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-15.pdf#page=8
FN 118: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-16.pdf#page=10
FN 119: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-16.pdf#page=9
FN 120: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-16.pdf#page=11
FN 121: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-16.pdf#page=14
FN 122: Süddeutsche Mundart für „pleite“.
17. Juli 2014, 9. Hauptverhandlungstag
235-239 Vorsitzender Richter Otto Brixner
FN 123: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-17.pdf#page=40
FN 124: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-17.pdf#page=41
FN 125: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-17.pdf#page=43
FN 126: http://blog.delegibus.com/2013/03/27/fall-mollath.die-mysterios-liegengebliebene-akte/
18. Juli 2014, 10. Hauptverhandlungstag
239-241 Wolfgang Eisenmenger über das ärztliche Attest aus der Praxis Dr. Reichel
FN 127: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-18.pdf#page=4
FN 128: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-18.pdf#page=13
FN 129: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-18.pdf#page=21
23. Juli 2014, 11. Hauptverhandlungstag
241-249 Hubert Rauscher über angeblich zerstochene Autoreifen
FN 130: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-23.pdf#page=6
FN 131: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-23.pdf#page=7
FN 132: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-23.pdf#page=17 [8]
FN 133: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-23.pdf#page=25
FN 134: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-23.pdf#page=50
FN 135: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-23.pdf#page=50
FN 136: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-23.pdf#page=56
FN 137: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-23.pdf#page=60
24. Juli 2014, 12. Hauptverhandlungstag
249-251 Konflikt zwischen Gustl Mollath und seinen Verteidigern wegen demonstrativ veranlagter Unterstützer und Schreihälse
FN 138: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-24.pdf#page=2
FN 139: Hier erscheint mir der Hinweis angebracht, daß der Begriff „Unterstützerszene“ ausdrücklich nicht den von Gerhard und Edith Dörner gegründeten, hochverdienten „Unterstützerkreis“ meint, in dem sich aufrechte Bürger in vorbildlicher Weise über viele Jahre kontinuierlich für die Freilassung Gustl Mollaths eingesetzt hatten. (Gerhard Strate)
25. Juli 2014, 13. Hauptverhandlungstag
251-252 Mündliche Stellungnahme des Psychiaters Norbert Nedopil
FN 140: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-25.pdf#page=14
28. Juli 2014, 14. Hauptverhandlungstag
252-259 Gustl Mollath will 27 Beweisanträge stellen. Gerhard Strate bittet um Entbindung
Verfügung des Gerichts: Die Anträge auf Widerruf der Pflichtverteidigerbestellung werden abgelehnt.
Das Gericht verkündet seinen Beschluß zu den Beweisanträgen, die die Verteidigung bereits am 1. Verhandlungstag gestellt hatte:
„Die Beweisanträge waren abzulehnen, weil die jeweils behaupteten Tatsachen so behandelt werden können, als wären sie wahr, § 244 III 2 StPO (Wahrunterstellung).“
Quelle: FN 141: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-28.pdf#page=2
Hier zeigt sich, daß Gustl Mollath nicht über ein zeitgemäßes nachrichtentechnisches Instrumentarium verfügte, wie etwa ein Anwaltsbüro. Auch die meisten Normalbürger haben hier ein Defizit, wie ich bei der Organisation der Mollath-Kundgebung vom 27. Juli 2013 feststellte. Kaum jemand hat ein Kopier- und Faxgerät, auch ein Scanner fehlt meist. Unterstützern fehlt oft auch ein PC mit Internetzugang, und wenn er vorhanden ist, fehlt die Übung. Auch mir war nicht bewußt, daß jeder Anwalt auch am Samstag und Sonntag zur Verfügung stehen muß.
Die Wahrunterstellung des Gerichts kam reichlich spät; denn jedermann und auch Gustl Mollath mußte bis dahin den Eindruck haben, das Gericht wolle die gestellten Beweisanträge willkürlich nicht verbescheiden. Das Gericht reagierte erst, nachdem das Porzellan zwischen dem Angeklagten und dem Verteidiger zerschlagen war, und trägt somit eine Mitschuld an dem Vertrauensverlust Gustl Mollaths.
8. August 2014, 15. Hauptverhandlungstag
259-268 Gustl Mollaths Stellungnahme zu den Tatvorwürfen und neue Beweisanträge, Plädoyers
Plädoyer von Oberstaatsanwalt Dr. Wolfhard Meindl
Plädoyer von RA Jochen Horn für Mollaths Ex-Frau
Pädoyer von RA Gerhard Strate
Plädoyer von Johannes Rauwald in Sachen der angeblichen Reifenstechereien
Schlußwort Gustl Mollaths
FN 142: http://www.strate.net/de/dokumentation/Beweisermittlungsantrag-Mollath-2014-08-08.pdf
FN 143: http://www.strate.net/de/dokumentation/Beweisermittlungsantrag-Mollath-2014-08-08.pdf#page=8
FN 144: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Erklaerung-der-Verteidigung-2014-08-24.pdf#page=7
FN 145: http://www.ein-buch-lesen.de/2013/05/christine-haderthauer-forensik.html
FN 146: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-08-08-v2.pdf
FN 147 http://blog.beck.de/2014/08/14/salomonisches-urteil-mit-schalem-beigeschmack-finale-im prozess-gegen-gustl-mollath
FN 148: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mollath-prozess-das-urteil-steht-schon-fest-13095892.html
14. August 2014, 16. Hauptverhandlungstag
268-270 Urteilsverkündung
Quelle: FN 149: Das stenografische Protokoll der Urteilsbegründung findet sich bei: http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-08-14.pdf
271 Im Nachwort spricht Gerhard Strate ohne Namensnennung von drei Richtern, „die sehenden Auges das Recht gebrochen haben“. [9]
Ebenfalls ohne Namensnennung schreibt Strate von drei Psychiatern, die für die Freiheitsberaubung Gustl Mollaths verantwortlich waren. Das sind Klaus Leipziger, Hans-Ludwig Kröber und Friedemann Pfäfflin. [10]
Im Nachwort ist außerdem ohne Namensnennung von drei „stillen Helden“ die Rede, die sich dem routinierten Wahnsinn entgegengestellt hätten. Könnten damit auch Frauen gemeint sein? Das Wort „still“ macht stutzig; denn wer kann im Fall Mollath Widerstand leisten und dabei schweigen? Auch Professor Dr. med. Klemens Dieckhöfer, Rudolf und Zerrin Heindl, Reiner Hofmann, Ursula Prem, Gudrun Rödel, Rudolf Schmenger, aus der Unterstützerszene: Gerhard und Edith Dörner (S. 250, FN 139), Robert Lindner, Wilhelm Schlötterer, Dr. Rudolf Sponsel, Dr. med. Friedrich Weinberger meldeten sich zu Wort. Als „stille Helden“ wird man aber in der Regel diejenigen nicht bezeichnen können, die anonym unter Pseudonym auftraten. Vielleicht ist Erwin Bixler gemeint? Oder der Whistleblower oder die Whistleblowerin, der oder die den Medien den Sonderrevisonsbericht der HypoVereinsbank vom 19. März 2003 zuspielte?
Auf Anfrage erläutert Gerhard Strate:
„Mit den „drei stillen Helden“ sind Frau Sandra Fischbeck (die Leiterin der Rechtsabteilung der Hypovereinsbank) sowie der Richter Günther Greindl und der Psychiater Johann Simmerl gemeint. Wenn es die drei - insbesondere die beiden Letzteren - nicht gegeben hätte, hätte man Gustl Mollath in Straubing der Zwangsmedikation unterworfen, und er hätte anschließend keine Briefe mehr schreiben können. Das müßte nach Lektüre des Buches sich eigentlich erschließen. Die „stillen Helden“ sind natürlich die, die das Rechte taten, als es um Gustl Mollath noch still war. Die Aktivisten der späteren Kampagne, die sich alle hochverdient gemacht haben, um Mollaths Freilassung zu erreichen, sind damit natürlich nicht gemeint.“
„Wir haben in diesem Fall einen störrischen Franken, der sich nicht hat beugen lassen.“[11]
Es gibt sieben typische W-Fragen, die ein Journalist, aber auch ein Autor stellen und beantworten sollte: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Wozu? Viele dieser Fragen hat Gerhard Strate schon in seiner Netzseite beantwortet. Zu seinen Pioniertaten gehören das Veröffentlichen wichtiger Dokumente und Gutachten wie auch die Protokollführung der Gerichtsverhandlung. So konnte er sich in seinem Buch auf Wesentliches beschränken; denn der Autor Strate hatte den Buchumfang zu beachten. Daraus ergibt sich eine gewisse Einschränkung hinsichtlich der W-Frage „Wann“. Strate beschränkt sich auf den von ihm vertretenen „Fall Mollath“, d.h. auf die Zeit seines Mandates von Ende 2012 bis zur Urteilsverkündung Oktober 2014. Er hat die Interessen seines Mandanten zu vertreten und vertritt aber auch seine eigenen, insbesondere auch die des Buchprojektes. Daraus ergibt sich ein Interessenkonflikt und eine gewisse Befangenheit. Überdies hatte er auch eine anwaltliche Schweigepflicht zu beachten.
Hinsichtlich der handelnden Personen nennt Gerhard Strate in der Regel Namen. Er schreibt:
„Die bürgerlichen Namen der beteiligten Akteure sind voll ausgeschrieben. Bei den damals tätigen Personen handelt es sich um voll verantwortliche erwachsene Menschen, deren Handeln für Mollath Schicksal, für sie selbst Alltag war.“ (S. 12)
Es fällt aber auf, daß Strate wichtige Personen nicht nennt, obwohl er während der Zeit seines Mandates mit ihnen zusammenarbeitete und die für die Befreiung Mollaths eine Rolle spielten, insbesondere Dr. Wilhelm Schlötterer, und die Landtagsabgeordneten Dr. Martin Runge und Florian Streibl.
Ausnahmsweise werden auch manche anderen Personen nicht genannt. Schon das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte rechtsbeugend Zeugen nicht geladen und auch bei Nichterscheinen geladener Zeugen keine Sanktionen ergriffen. Dagegen wurde der Mollath-Unterstützer Klaus Stölzel kürzlich verhaftet, sein Haus durchsucht, wie bei einem Schwerverbrecher Computer und Akten usw. beschlagnahmt und gegen seine Ehefrau ein empfindlich hoher Strafbefehl verhängt. Das hätte man bei der HypoVereinsbank und deren Angestellten und auch Petra Mollath-Maske tun müssen.
Auch das Landgericht Regensburg lud im Wiederaufnahmeverfahren keine Zeugen, die das offensichtlich vorgefaßte Urteil hätten unglaubwürdig erscheinen lassen. Daher fehlen die Namen unerwünschter Zeugen. Beide Gerichte hatten ihre Verhandlungen zu Ferienbeginn terminiert, so daß Richter, Schöffen, Staatsanwalt, Verteidiger, Journalisten usw. nur noch an ihren geplanten oder gebuchten Urlaub denken konnten. Das diente der Stimmungsmache gegen den Angeklagten, der weitere Zeugenvernehmungen beantragt hatte. Doch man weiß aus dem Fall des psychiatrisierten hessischen Steuerfahnders Rudolf Schmenger und seiner Kollegen, daß es gegenüber Banken eine unerklärliche Beißhemmung gab.
Man könnte nach dem Erfolg des Wiederaufnahmeverfahrens fragen und antworten, daß Gustl Mollath nunmehr frei ist. Aber die Gerichtsreporterin der Nürnberger Nachrichten, Gudrun Bayer, hatte am 9. August 2006 unkritisch noch ganz im Sinne der Anklage berichtet, Gustl Mollath sei ein Gewalttäter. [12] Laut dem Regensburger Urteil hat sich daran nichts geändert. Der Erfolg des Wiederaufnahmeverfahrens ist für die Regensburger Richterinnen, daß die Kriminalisierung Gustl Mollath als eines Gewalttäters im Jahre 2006 durch die Richter Otto Brixner und Petra Heinemann am Landgericht Nürnberg-Fürth unter ihrer Regie und der der Staatsanwaltschaft Regensburg beibehalten werden konnte.
Carolin Arnemann, Rechtsanwältin 240
Jürgen Bloß, Amtsrichter
Peter Brandewiede, Psychologe, tätig für das Strafvollzugsamt in der JVA Fuhlsbüttel, 161
Edward Braun, Zahnarzt aus Bad Pyrmont 218, 261
Otto Brixner 100, 208, 235, 260
Klemens Dieckhöfer 255
Wolfgang Dirsch 41 f. , 210, 246
Edith Dörner 250
Gerhard Dörner 250
Armin Eberl, Richter am Amtsgericht 68, 96, 97, 229
Herr Edelmann 42, 210
Elke Escher, Vorsitzende Richterin 209, 268
Ex-Ehefrau 126, 131, 194, 209 f., 214, 224, 261 siehe auch Petra Mollath
Sandra Fischbeck 43, 271 („drei stille Helden“), Leiterin der Rechtsabteilung der Hypovereinsbank
Oliver García [13] 13, 237
Ralph Gebeßler, Rechtsanwalt, Berufsbetreuer 110, 112, 114, 116
Holger Gensmer 158-161
Frau Gmelch 42
Grau, Rechtsanwalt, Zeugenbeistand 225
Günther Greindl, Richter am Amtsgericht Straubing 93, 114-118, 271 („drei stille Helden“)
Stefan Grötsch, Polizeioberkommissar, 226-231, 265
Grohmann und Partner, Nürnberg, Anwälte der Petra Mollath 126
Christine Haderthauer (CSU), Sozialministerin, 181, 185, 263 f.
Petra Heinemann 219, 221 ff., 236
Hermann-Albrecht Heß, der Ersteller des Sonder-Revisionsberichts der HVB vom 19. März 2003 30, 32, 34, 36, 211
Hösl, Obergerichtsvollzieher 120. 228, 243
Holzinger, Assistenzarzt 106
Huber, Amtsrichter 48, 50, 57, 67
Herr Kallusek 30, 42
Gabriele Krach, Assistenzärztin im BKH Erlangen 85, 171
Hans-Ludwig Kröber, Professor Dr. med.
Felix Krull 133
Beate Lakotta 197
Klaus Leipziger, Dr. med., Chefarzt
Gerhard Lindner, Beisitzender Richter am Landgericht Regensburg, 221
Thomas Lippert 67 f., 140, 171, 243
Ludwig II. 2, 4, 168
Martin Maske 52, 156, 225 f., 236, 265 f.
Petra Maske 223, 226; siehe auch Petra Mollath
Wolfhard Meindl (* 1956), Dr. jur., Oberstaatsanwalt, [14] 214 f., 218, 223 f., 230, 245, 255, 258, 260-267
Beate Merk, Dr. jur., Justizministerin 218, 265
Petra Mollath 17, 21, 23 f., 25, 28, 30-34, 37 f., 40, 44 f., 47, 51-57, 70; siehe auch Petra Maske
Henning Ernst Müller, Prof. Dr. jur., 13
Robert Müller 23, 27
Andrea Nachtweh, Anwältin Mollaths 126
Armin Nack, Jurist, war Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, 131-134
Norbert Nedopil, Professor Dr. med. 75 f., 78 f., 89 f., 120 f., 130, 136 f., 185, 189-196 ......
Hasso Nerlich, Generalstaatsanwalt 71
Nitschke, Dr. med., Oberarzt 112
[Bernd] Ottermann, Dr. med., Ärztlicher Direktor der Forensisch-Pschiatrischen Klinik Straubing 112
Papst Johannes Paul II. 170
Friedemann Pfäfflin, Professor Dr. med.
Gert Postel 7, 132-134
Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung 12, 140, 180
Ursula Prem 13, 85 f., 121, 181, 263
Olaf Przybilla 138
Dieter Rampl 24 f., 29, 211
Wilfried Rasch 142-144, 219
Johannes Rauwald, Rechtsanwalt 208, 249, 254 f., 258, 260
Thomas Reichel, Dr. med., 216 f., 220 f., 239 f., 264, 266
Uwe Ritzer 138
Hans Rötzer 25, 30, 32
Bernd Roggenhofer 69 f., 246
Schafitel, Stationsarzt 112
Schubert, von Petra Mollath betreuter vermögender Kunde der Hypovereinsbank, 30, 42
Willi Schumacher, Nestor der deutschen Gerichtspsychiatrie 204
Schwarz, Richterin am Amtsgericht Bayreuth 104, 106, 111, 115, 117 f., 126
Horst Seehofer, bayerischer Ministerpräsident 263
Petra Simbek 27, 38, 57, 214 ff.
Johann Simmerl, Dr. med., 5, 89, 94, 118, 125-129, 135, 137, 140-144, 171, 200, 204, 271 („drei stille Helden“)
Sperl, Immobilienhändler 243
Spörl 243
Juerg Walker, Akquisiteur für Geldanlagen in der Schweiz 18
Bernhard Wankel 264
Friedrich Weinberger, Dr.med., 171 - 177, 255, 256
Karl-Heinz Westenrieder, Schöffe 223
Wiesneth, Amtsrichter, Bayreuth, 99, 100
Michael Wörthmüller, Dr. med. 69-71, 73, 83, 88f., 96, 127, 140, 246
Gabriele Wolff, Oberstaatsanwältin a.D. 13, 131, 176, 203
Joachim Zimmermann 228, 230-235, 265
Robi Biswas, Dipl.-Ing., Beimerstetten, Unterstützer Gustl Mollaths
Erwin Bixler, Unterstützer Gustl Mollaths, deckte den Vermittlungsskandal auf
Verena Fili, Dr. jur. [15]
Ingrid Fleischmann (* 1963), Richterin in Straubing
Ursula Gresser, Prof. Dr. med. (CSU), Unterstützerin Gustl Mollaths
Rudolf Heindl, Richter i.R., und Zerrin Heindl, Unterstützer Gustl Mollaths
Reiner Hofmann, Unterstützer Gustl Mollaths
Klaus Hubmann‎ (* 1946), Generalstaatsanwalt
Werner Kahler (* 1953), Vorsitzender Richter am Landgericht Bayreuth, 2. Strafkammer[16]
Robert Lindner, Schulfreund und Unterstützer Gustl Mollaths
Erika Lorenz-Löblein, Rechtsanwältin, Strafverteidigerin Gustl Mollaths (ab März 2012)
Gabriele Pauli, Dr. rer. pol., Unterstützerin Gustl Mollaths
Gudrun Rödel, Unterstützerin Gustl Mollaths
Rainer Ruis, Nürnberg, Polizeibeamter i.R., Unterstützer Gustl Mollaths
Karsten Schieseck, Anwalt des BKH Bayreuth und von Chefarzt Dr. med. Klaus Leipziger
Wilhelm Schlötterer, Dr. jur., Ministerialrat i.R., Unterstützer Gustl Mollaths
Sixt [17]
Rudolf Sponsel, Dr. phil., Diplompsychologe, Unterstützer Gustl Mollaths
Friedrich Schuster, Vorstandsmitglied Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. NRW, Bochum
Marion Ullmann, Nürnberg, Schulfreundin Mollaths an der Rudolf-Steiner-Schule, Unterstützerin Gustl Mollaths
Hanna Ziegert, Dr. med., Psychiaterin und Gerichtsgutachterin
Abfindung 51
Abgründe ihrer eigenen Seele 126
ärztegläubige Zeit 80
akademische Arroganz 128 (des Klaus Leipziger)
AKB-Bank 18 f., 24, 34 f., 42, 210 f.
albtraumhafte Fantasien 179
Allgemeingefährlichkeit der forensischen Psychiatrie 81
Allianz zwischen rechtsprechender Gewalt und forensischer Psychiatrie 73
Amnesie 10, 11
Amtsgericht Bayreuth 93, 100, 106, 115, 126
Amtsgericht Fürth 47 f., 93, 100. 115 f., 132
Amtsgericht Nürnberg 43, 47 f., 71, 90, 95, 237
Amtsgericht Straubing 93, 106, 111, 116
Anamnese 56, 85, 216, 239
Anderssein 12
Anlasstat 64
Anknüpfungstatsachen 63, 64, 78, 80, 84, 93, 136, 137, 147, 153, 157, 209, 252
Anpassungsbereitschaft 143 f.
anwaltliche Verschwiegenheit 13
Arbeitsgericht Berlin 40, 51, 54
Auffälligkeit(en) 12, 202
Aufklärungspflicht im Verfahren der Strafvollstreckung 161
Aussageverweigerung 67, 88
Aussageverweigerungsrecht 88, 209
außerordentliche Kündigung 40, 51
Bank von Ernst 18 f., 24 f., 30, 34, 40-42, 210-212
befangen 69, 71, 83, 151
Beihilfe zur Steuerhinterziehung 21, 23 f., 35 f.
Belastungsreaktion 123
Bethmann-Bank 40, 51
Betreuung 93 f., 105-110, 117, 126, 129, 200
Betreuungsstelle der Stadt Straubing 106, 110 f., 126
Betreuungsverfahren 93, 114, 116
Beweiskonstruktion 11
Beweispflicht 77
Bißwunde 48
Bisswunde 43, 45, 49, 223 f., 239
BKH Ansbach 68
BKH Bayreuth 73, 83, 86, 114, 140, 154, 200
BKH Erlangen 68, 73, 83, 200
BKH Straubing 108, 114, 116, 145
Blick 10, 64, 91, 147, 151, 159, 167, 169, 171, 179, 252, 267
Blockbildung 249
Büchse der Pandora 58, 193
Bundesverfassungsgericht 16, 20-22, 69, 95-97, 110, 148, 161, 163, 204
BVerfG 110, 149, 163
Credit Suisse 24, 29
Demütigung 122, 148
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) 199
Details 9, 108, 120, 177, 197, 240
DGPPN 202
Deutungshoheit 76
Diebstahl von Mollath-Demoplakaten 226
Dysphemismen 119
Einnahmen aus gutachterlichen Tätigkeiten 79
Einsichtsunfähigkeit 146
Eitelkeit 175, 251
Entrechtung von Menschen 12 („Die Lust und Laune zur Entrechtung von Menschen befreit sich von den Fesseln des Gesetzes.“)
Erkenntnisquelle 149, 196, 220
Eulenspiegelei 133
Euphemismen 119
Exploration 16, 19, 67, 79, 87, 89, 95, 121, 127, 139, 141, 143, 190, 192, 194, 209
Explorationsgespräch 125, 152, 171
Falschbegutachtung durch Klaus Leipziger 174
Falschbeschuldigungen 64
Falschbezichtigung durch Petra Mollath 31, 33
Fehleranfälligkeit von Gutachten 80
Ferienflieger 220
Folgegutachter 80
Forensische Psychiatrie 7, 11 f., 59, 62 f., 73, 76, 80 f., 103-105, 118 f., 130, 135
forensische Unterbringung 12, 68, 84, 112, 128, 143, 163, 171, 175, 186, 200, 204, 207
Fortezza Vermögensanlage AG 246
Fortis 246
Freispruch 10 f., 25, 159, 208, 255, 259, 262, 269 f.
gefährlich 34, 49, 51, 61, 89, 113, 146, 151, 194, 197, 201, 220, 242 f., 262, 269
gefährliche Körperverletzung 49, 262, 269
Gefährlichkeitsprognose 64, 163
Gefälligkeitsgutachten 72
gefesselt 9, 10, 83
geistige Verwirrtheit 2
Geldkuriere 19, 210
Geldtransfers in die Schweiz 19-24, 34 f., 43, 51, 212
Generalstaatsanwalt Hasso Nerlich 265
Gerechtigkeit 61, 165, 253
Gerichtspsychiatrie 204
gesunder Menschenverstand 94, 168
- rechtsprechende Gewalt 17, 73
- körperliche Gewalt 38
- Öffentliche Gewalt 99
- Sanfte Gewalt 151
- besonders subtile Form brutaler Gewalt 166
- vierte Gewalt 181
Gewaltenteilung 79, 177, 187
Gewerbeanmeldungen von HVB-Mitarbeitern für eigene Parallelgeschäfte 30
Glaubwürdigkeit 45, 210, 218
Grundrechte 253
Herrschaft 79
Hotel Dolder, Zürich 19
HVB-Schwarzgeldkomplex 72
HypoVereinsbank 18 f., 24 f., 29-38, 40-43, 51, 211, 245, 258
Ignoranz gegenüber den Menschenrechten 104
Integrität 193
Jurist(en) 12, 15, 109, 117, 134,156, 180, 193, 202, 205, 208, 237, 247, 255, 257, 265
juristischer Trick der sinnfreien Trennung zusammengehörender Sachverhalte 130
Justiz 3, 9, 12, 62, 64, 132, 142, 179, 183, 197, 207, 249, 265
Justizirrtum 15, 147
Justizmord 15
klebrige Sprachfäden 62
Kleinteiligkeit des diagnostischen Vokabulars 122
Klinikum am Europakanal Erlangen 56, 69, 92
Königstraße 17, 19, 210 f.
Körperverletzung 11, 43, 49, 52 f., 57, 83, 215, 262, 269
Komplott 114, 166
Krankheitseinsicht 64, 68, 166, 180 f.
Kriminalgeschichte 15, 16
Kriminalisierung Mollaths 27-50
Kündigung 40, 51, 54, 158
Landgericht Bayreuth 93, 98, 100, 110-112, 115, 163, 174, 222
Landgericht München 97, 100
Landgericht Nürnberg-Fürth 9 f., 12, 69, 92 f., 98, 100 f., 112, 115, 132, 160, 222, 235, 259, 264, 268
Landgericht Stuttgart 204
Lüge 30, 31, 32, 34, 55, 214, 256
Macht 79, 101, 194
Maßregelvollzug 7, 63 f., 127, 140, 143, 146, 156 f., 165 f., 175, 181 f., 187, 199, 210, 219
Menschenrecht 181
Mißbrauch 77
Missbrauch 144 f., 177
Mitschriften 38, 39, 52, 53, 254
Mollath-Unterstützerszene 249
Nestbeschmutzer 80
Neuroleptika 93, 112, 129, 166
NürnbergWiki 71, FN 5
Obergutachten 175
Oberlandesgericht Bamberg 163
Oberlandesgericht München 15, 97
Oberlandesgericht Nürnberg 16, 26, 97, 101, 104, 214, 221, 268
Offenbarungseid des Rechtsstaats 88, 181
Omnipotenzfantasie 63, 75
paranoide Schizophrenie 78, 91, 105, 157, 222
Pathologisierungswahn 7, 75 f.
Phantasie 222
Plädoyer 10, 262-267
Polizei 27 f., 31, 83, 135, 213, 224 f., 227, 230, 232-234
Postsportverein 226, 230
Prozessgrundrecht auf ein faires, rechtsstaatliches Verfahren 160, 253
Psychiatriekiste 176
Psychiatriemartyrium 63, 177
psychiatrisches Etikett 7, 189, 198
psychiatrisches Stigma 69, 71, 78
psychiatrisch-gutachterliche Umtriebe 132
psychische Störung 78, 91, 93, 143, 153, 194, 198
Psychiatrisierung 7, 27, 37, 50 f., 98, 132, 270
Psychopharmaka 62, 123, 181, 200
Quelle 13, 18, 149, 154, 196, 220, 240
rabulistische Fähigkeiten 129 [Hans-Ludwig Kröber, Charité in Berlin]
Rechtmäßigkeit 101, 222
Rechtsabteilung der HypoVereinsbank 40
Rechtsbeugung 10, 15, 104, 170, 186, 264
Rechtsstaat 17, 63 f., 88, 115, 117, 161, 181, 264, 269 f.
Reifenstecherei 84
Reifenstechereien 11, 222, 226, 230, 242, 263, 266
Revanche an Gustl Mollath 52
Revisionsbericht der HVB 36, 43
Schädigung des Gehirns 129
Schande 12, 184, 270
Schande der Justiz 12
Schwarzgeld 71
Schwarzgeldberichte 127
Schwarzgeldkonten 128
Schwarzgeldverschieber 72, 91
Schwarzgeldverschiebung 71, 88
Schwarzgeldwahn 71, 130, 145
Schwere der Anlasstat 64
Seelenbürokrat 7, 83
seelische Folter 71
Selbstkritik 12, 123
Sonderrevisionsbericht der HVB 70, s.a. Revisionsbericht
sprachlicher Trick 122
Spurenakten ...
Staatsanwaltschaft 20, 47, 70, 72, 84, 89, 115 f., 147, 215, 220, 229, 246, 256, 264 f.
Steuerhinterziehung 19, 23 f., 35 f., 211, 259
Stigmatisierung 7, 12, 51, 59, 61, 98
störrisch 271
Strafanzeige 204, 212
strafbare Verstöße gegen § 17 UWG 51
Straubing 9 ff., 106-118, 125 f., 145, 183 f., 263
Strafvollstreckung 161
Strafvollstreckungskammer 64, 129 f., 139, 145, 163, 171, 183, 222
Tatort- und Spurenmappe 10
Totalbeobachtung 16, 96, 97, 148, 149
Totschlagswirkung 69, 75
Trick 61, 122, 130, 173
Überdiagnostizierung 78
Übernachhaltigkeit 7, 179, 191, 197 f.
Überwachungskamera 227 f.
Überwachungsvideo 226
unbeugsamer Nürnberger 127
Unrechtsbewusstsein 18, 22, 81, 140
Unrechtsurteil 12
Unterbringungsbefehl 98-100, 103
Unterstützer 13, 169, 207 f., 249
Unterstützerkreis 171, 175
Unvoreingenommenheit 127
Unwahrheit 55, 139, 160, 215
Usurpation der Zuständigkeit 118
Urlaub 111, 115, 191, 219, 243, 261
UWG 51
Validität der Gefährlichkeitsprognose 64
Verfassung des Freistaats Bayern 100
Verfassungsbruch 95, 97, 98
Verfassungsrecht 100
Vergleichsschluß der HypoVereinsbank mit Petra Mollath 51
Verhältnismäßigkeit der Unterbringungsdauer 64
Verkürzung der Lebenserwartung 129
Vermögensanlagefirma gegründet 70
Vermögensanlage-Abteilung der HypoBank Nürnberg 19, 73
Verweigerung jeglichen Rechtsschutzes 104
Verwirrtheit 2
Volbehrstr. 4 48, 49
Volk 268 (Urteil im Namen des Volkes)
Voreingenommenheit 69
vorurteilsstarke Richter 12
Waffenbesitzkarte (Falschbezichtigung) 30-34
wahnhafte Störung 75, 78, 91, 105, 172, 193, 269
Wahrheit 42, 128, 153, 159, 161, 165, 169, 208, 247, 253, 267
Wahrheitserforschung 160, 253
Wahrheitsfindung 96, 149, 160
Widerspruch zum Vorgutachter 129
Wiederaufnahmeverfahren 7, 10 f., 78, 84, 92, 97, 120, 156, 158, 161, 163, 176, 189, 208, 221, 223, 238, 255, 268
Wirtschafts- und Privatbank Zürich (WPZ) 18
Wortspiele 122
Zinsabschlagssteuer 19, 211
Zusicherung der HVB, die in der Kündigung erhobenen Vorwürfe nicht mehr aufrechtzuerhalten 51
Zwangsbehandlung 93, 123, 129, 200
Zwangslage des beklagenswerten Dauerprobanden 80
Zwangsmedikation Mollaths 106, 108
Zwangsmedikamentierung 107
Zwangsversteigerung 126
Friedensakivist
Justizpsychiatrie
Mitschriften 52, 53
Zwangsbeobachtung
Körber, statt Kröber 139
in der Jugende 63
Einem Psychiatern 161
Recht sprechende Gewalt 73
Fantasie 179, Phantasie 222; besser: Phantasie [18]
gen null 80; besser: gegen null
mithilfe der forensischen Psychiatrie 12; besser: mit Hilfe [19]
Hamburg: Der Fall Mollath. Im Rahmen des 5-jährigen Geburtstages im JohannisContor liest Gerhard Strate aus seinem neuen Buch. 10.12.2014, 19.30 Uhr. Schweitzer Fachinformationen, Boysen+Mauke oHG, Große Johannisstraße 19, 20457 Hamburg
Eintritt: http://www.schweitzer-online.de/info/Gerhard-Strate-Im-Namen-des-Volkes/
Nürnberg: Montag, den 26. Januar 2015, um 19.30 Uhr, Lesung in der Nürnberger Buchhandlung Zeiser & Büttner, Hallplatz 3. Gerhard Strate verwies auf die Artikel:
Martina Lenzen-Schulte: Neuroleptika. Wenn Psychopillen das Gehirn schrumpfen lassen. Mittel gegen Schizophrenie haben offenbar schwerere Nebenwirkungen als lange angenommen. In einem Fachartikel äußern Psychiater nun ihre Besorgnis. Wann tragen die Leitlinien den Risiken Rechnung? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. Januar 2015 - faz.net
München: Gerhard Strate: Der Fall Mollath In: Buchhandlung Schweitzer Sortiment Lenbachplatz 1, 80333 München, Beginn: 27. Januar 2015, 19:00
Stuttgart: Am 25.03.2015 um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle des Anwaltvereins Stuttgart e.V. , Olgastr. 57 A, Eintritt: EURO 8,00, Anmeldung erbeten, Auskünfte und Anmeldung bei Sandra Junker, Telefon: (0711) 16354-99, E-Mail: s.junker[ät]schweitzer-online.de
Karlsruhe: Am 26.03.2015 um 19:00 Uhr in der Buchhandlung Hoser+Mende KG, Karlstraße 76, 76137 Karlsruhe, Eintritt: EURO 8,00, Anmeldung erbeten, Auskünfte und Anmeldung bei Christoph Bongartz, Telefon: (0721) 98161-38, E-Mail: c.bongartz[ät]schweitzer-online.de
»Das Interesse der Öffentlichkeit an einem hohen Ansehen der Justiz ist höher zu bewerten als das Interesse, der Justiz Fehler nachzuweisen und die Justiz und ihre Personen zu diffamieren.« Quelle: Der Soltauer Amtsgerichtsdirektor Sigmund Rundt am 6. Mai 1998 im dortigen Verfahren 1460-5-6 XVII F 20.
Manfred Riebe (NürnbergWiki) und Gerhard Strate am 7. März 2014 im Landgericht Nürnberg-Fürth
Mirko Laudon: Gerhard Strate: Der Fall Mollath (Rezension). In: Strafakte.de vom 1. Dezember 2014 - strafakte.de
Gisela Friedrichsen: Schmuddelecke der Medizin. Der Hamburger Rechtsanwalt Gerhard Strate rechnet mit der forensischen Psychiatrie ab. In: Der Spiegel Nr. 49 vom 1. Dezember 2014, S. 46 - magazin.spiegel.de
Martin Hähnlein: Gerhard Strate: Der Fall Mollath. Der Fall von Gustl Mollath sorgte bundesweit für Aufsehen. Nun präsentiert Mollaths früherer Verteidiger Gerhard Strate ein Buch über den Fall. Darin teilt er kräftig gegen Psychiatrie und Justiz aus. In: Studio Franken vom 1. Dezember 2014 - br.de (Martin Hähnlein betreibt Stimmungsmache gegen Strate und Mollath und kommt zu dem Schluß „ein gänzlich überflüssiges Buch“.)
Erwin Bixler: Lesenswert. Aber der Autor bleibt unter seinen Möglichkeiten. In: Amazon vom 11. Dezember 2014 - amazon.de
Friedrich Weinberger: Das Buch ist flüssig geschrieben, enthält interessante Details zum Fall, macht viele Zusammenhänge ansichtig und läuft letztlich doch wieder auf eine Verzeichnung des Psychiatriemißbrauchs hinaus. In: GEP vom 11.12.2014 - http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/
Henning Ernst Müller: Rezension zu Gerhard Strates „Der Fall Mollath“. Natürlich kein neutrales Buch. In: Legal Tribune Online vom 12. Dezember 2014 - lto.de
Gabriele Wolff: Der Fall Mollath: das Buch von Gerhard Strate. 13. Dezember 2014 - gabrielewolff.wordpress.com
Klemens Dieckhöfer: Ergänzende Rezension. In: GEP vom 27.12.2014 - http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/
Michael Kasperowitsch: Scharfe Abrechnung. Mollath-Anwalt hat Buch über den Fall geschrieben. In: Nürnberger Nachrichten Nr. 16 vom 21. Januar 2015, S. 13
mik [= Michael Kasperowitsch]: „Es gab Fehler, aber keinen vorsätzlichen Rechtsbruch“. In: Nürnberger Nachrichten Nr. 16 vom 21. Januar 2015, S. 13
Interview mit Gerhard Strate. Das Buch zum Fall Mollath (G. Strate). In: Neue Juristische Wochenschrift (NJW) Nr. 11, S. 10 f. - zwangspsychiatrie.de
Christian Broda (Hrsg.): Festschrift für Rudolf Wassermann zum sechzigsten Geburtstag. Neuwied; Darmstadt: Luchterhand, 1985, XX, 1116 S., ISBN 3-472-05102-7 - Inhaltsverzeichnis
Wilhelm Schlötterer: Macht und Missbrauch. Franz Josef Strauß und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten. Köln: Fackelträger, 2009, 412 S., ISBN 978-3-7716-4434-5 - fackeltraeger-verlag.de; 7. Auflage, 2009
Wilhelm Schlötterer: Macht und Missbrauch. Von Strauß bis Seehofer. Ein Insider packt aus. Aktualisierte Taschenbuch-Erstausgabe. München: Heyne, 13. September 2010 , 463 S., ISBN 978-3-453-60168-0 - Leseprobe
Ursula Prem: Gustl Mollath: Im Namen des Volkes! - die Freitagskolumne von Ursula Prem. In: Autorenblog ein-buch-lesen.de, Freitag, 22. Februar 2013 - ein-buch-lesen.de
Ursula Prem: Pathologisierte Gesellschaft – die Freitagskolumne von Ursula Prem. In: Autorenblog ein-buch-lesen.de, Freitag, 25. Januar 2013 - ein-buch-lesen.de (darin Gert Postel)
K. Läsker u. K. Ott: Banken-Kritiker Strate. „Vieles ist auf Verschleierung angelegt“. Anwalt Gerhard Strate über zockende Banken, den Fall Monika Weimar und warum er einen Bankräuber als Gärtner beschäftigt hat. Früher war Gerhard Strate, 60, im Kommunistischen Studentenverband, bis heute kämpft er gegen das Kapital: Zuletzt hat der Anwalt die BayernLB und die HSH Nordbank angezeigt. Deren Vorstände hätten mit windigen Kreditgeschäften Bankvermögen veruntreut, meint er: „Die Dimensionen, in denen Großbanken Geld verzockt haben, sprengen das Maß des Vorstellbaren.“ Wenn Strate nicht gerade Bankvorstände jagt, verteidigt er gerne auch Bankräuber. Oder er rollt Prozesse auf, um Mörder oder Straftäter aus dem Knast zu holen. Am liebsten verteidigt er Menschen, die als unsympathisch gelten. In: Süddeutsche Zeitung vom 8. März 2010 - sueddeutsche.de und strate.net/de
Sabine Rückert: Bundesgerichtshof. Der unbequeme Richter. Am Bundesgerichtshof geht es zu wie im Vatikan: Nichts soll nach draußen dringen. Der Bundesrichter Thomas Fischer hält sich nicht daran und macht sich mit klaren Ansichten über den Zustand des Rechtsstaats Feinde. Jetzt hat ihn der BGH-Präsident Klaus Tolksdorf fallen lassen. Wie ein fähiger Jurist fertiggemacht wird. In: DIE ZEIT Nr. 41/ 10. Oktober 2011 - zeit.de
Olaf Przybilla und Uwe Ritzer: Fall Mollath Generalstaatsanwalt verdonnert Kollegen zum Schweigen. Hasso Nerlich beschäftigt sich schon lange mit der Causa Mollath - und zählt nicht zu seinen Unterstützern. Schon als Nürnberger Amtsgerichtspräsident nahm er Mollaths Anzeigen womöglich nicht ernst genug. Jetzt verbietet er als Generalstaatswanwalt seinen Regensburger Kollegen, weiter über den Fall Auskunft zu geben. Ein höchst ungewöhnlicher Schritt. In: Süddeutsche Zeitung vom 23. Februar 2013 - sueddeutsche.de/
ZEIT ONLINE, dpa, tis: Justizposten. Kabinett beendet jahrelangen Richterstreit am BGH. Richter Thomas Fischer wird Vorsitzender des 2. Senats am Bundesgerichtshof. Mit der Entscheidung beendet die Bundesregierung einen bitteren Rechtsstreit. In: ZEIT ONLINE, vom 29. Mai 2013 - zeit.de
Der Fall Mollath: Eine schonungslose Abrechnung mit allen Beteiligten. Der Rechtsanwalt und Medienexperte Ernst Fricke blickt analytisch auf den Fall Mollath. Aus seiner Sicht konnte nur vielfaches Versagen bis hin zu den höchsten Ebenen des Staates zu einem solchen Justizdesaster führen. In: FOCUS vom Samstag, 7. Dezember 2013 - http://www.focus.de/panorama/welt/tid-34637/fricke-fricke_aid_1156462.html
Stefan Aigner: Unterstützer befeuerten Zerwürfnis mit Verteidiger. Mollath-Prozess: Zwischen Freund und Feind unterscheiden. In: Regensburg-digital vom 23. Juli 2014 - [1]
Lisa Schnell: Plädoyers im Mollath-Prozess. Ein „echter Mollath“ eben. Vor Gericht sagt Gustl Mollath nur wenig zu den Vorwürfen, die ihn Jahre in die Psychiatrie brachten. Dafür geißelt er die „Intrige“ gegen sich. In: taz vom 8. August 2014 - http://www.taz.de/!143884/
Leonie Seifert: Thomas Fischer: „Jura ist leicht“. Im Jurastudium muss man viel auswendig lernen? Blödsinn, sagt Bundesrichter Thomas Fischer. Was an den Unis alles falsch läuft, erklärt er hier. In: ZEIT Campus Nr. 06/ 29. Oktober 2014 - zeit.de
Affäre Mollath. (Noch) ein Buch zum Fall. In: Bayerisches Fernsehen. 15. Dezember 2014, 18:00 Uhr, 2 Min. - br.de
Susanne Stemmler: Anwalt Strate stellte in Nürnberg sein Buch „Der Fall Mollath“ vor. Eine Abrechnung mit der Justiz. In: Nürnberger Zeitung Nr. 22 vom 28. Januar 2015, S. 2
Michael Kasperowitsch: „Justiz fehlt Selbstkritik“. Anwalt Strate las aus seinem Buch über den Fall Mollath. In: Nürnberger Nachrichten Nr. 22 vom 28. Januar 2015, S. 9
Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf im Schuldenstreik gegen Banken und Staat. Veröffentlicht am 02.12.2012 Patchwork von http://www.iknews.de und http://www.geolitico.de, Jens Blecker und Günther Lachmann. - YouTube Über Machenschaften der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank, Überfinanzierung mittels Provisionszahlungen, HypoRealEstate, die Vermögensanlagegeschäfte von Carsten Maschmeyer mit der AWD usw.
Monika Anthes, Eric Beres: Der Fall Gustl Mollath - Warum Politik und Justiz versagt haben. In: ARD Report Mainz, Sendung vom 4. Dezember 2012 - PDF swr.de - YouTube
Marcel Pohlig: Fokus auf Verteidiger: Hofmann verfilmt Fall Mollath. Nico Hofmann verfilmt den Fall Mollath für das Fernsehen und hat sich dafür die Rechte am Buch „Der Fall Mollath“ gesichert, das dessen Strafverteidiger im Dezember veröffentlichte. Der Fokus des Films liegt dann auch beim Verteidiger Strate. In: DWDL Das www.medienmagazin.de vom 28. Februar 2015 - dwdl.de
12. Hauptverhandlungstag am 24. Juli 2014 - PDF strate.net/de (Befragt wurden die Psychiater Dr. Hans Simmerl und Dr. Klaus Leipziger.)
Mollaths Etikettierung und die politische Majorität als Mob. In: Dietmar Moews's Blog vom 31. August 2014 - https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/tag/johannes-rauwald/
Otto Lapp: http://der-fall-mollath.de/
Hartz-Konzept - Wikipedia
Oliver García: Michael Wörthmüller (ein Psychiater). Der Fall Mollath: Ein Mehrpersonenstück (Teil 5). In: DelegibusBlog vom 7. April 2013 - http://blog.delegibus.com/2013/04/07/der-fall-mollath-ein-mehrpersonenstuck-teil-5/
Prof. Dr. Thomas Fischer - http://fischer-stgb.de/
↑ Gerhard Strate, Autor
↑ Anmerkung: Für den Anwalt Gerhard Strate und seinen Mandanten Gustl Mollath gilt das für umstrittene herausragende Persönlichkeiten allgemein anwendbare Zitat: „Von der Parteien Gunst und Haß verwirrt, schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.“ (Friedrich von Schiller: Prolog zu »Wallensteins Lager«, 1798), Manfred Riebe, 15.12.2014
K. Läsker u. K. Ot: Banken-Kritiker Strate. „Vieles ist auf Verschleierung angelegt“. Anwalt Gerhard Strate über zockende Banken, den Fall Monika Weimar und warum er einen Bankräuber als Gärtner beschäftigt hat. Früher war Gerhard Strate, 60, im Kommunistischen Studentenverband, bis heute kämpft er gegen das Kapital: Zuletzt hat der Anwalt die BayernLB und die HSH Nordbank angezeigt. Deren Vorstände hätten mit windigen Kreditgeschäften Bankvermögen veruntreut, meint er: „Die Dimensionen, in denen Großbanken Geld verzockt haben, sprengen das Maß des Vorstellbaren.“ Wenn Strate nicht gerade Bankvorstände jagt, verteidigt er gerne auch Bankräuber. Oder er rollt Prozesse auf, um Mörder oder Straftäter aus dem Knast zu holen. Am liebsten verteidigt er Menschen, die als unsympathisch gelten. In: Süddeutsche Zeitung vom 8. März 2010 - sueddeutsche.de und strate.net/de
↑ Ursula Prem: Gustl Mollath: Im Namen des Volkes! - die Freitagskolumne von Ursula Prem. In: Autorenblog ein-buch-lesen.de, Freitag, 22. Februar 2013 - ein-buch-lesen.de
↑ Oliver García, Geschäftsführer von Dejure.org Rechtsinformationssysteme GmbH, Harrlachweg 4, 68163 Mannheim, http://dejure.org
↑ In der Mitschrift des 1. Hauptverhandlungstags am 7. Juli 2014 beim Landgericht Regensburg nennt Gerhard Strate in seinen Beweisanträgen die vollen Namen der als Zeugen benannten HVB-Mitarbeiter http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Hauptverhandlung-2014-07-07.pdf#5
↑ Der Kfz-Sachverständige Hubert Rauscher nennt hier Richterin Petra Heinemann als Zeugin: „Die Fahrt, die Frau Heinemann als Zeugin geschildert hat, eine Autobahnfahrt mit 200 km/h, mit Luftverlust, gibt es nach Aktenlage überhaupt nicht.“
↑ Gemeint sind sicherlich Otto Brixner und Petra Heinemann. Wer soll aber der dritte Richter sein? Denn im Fall Mollath waren mehr als drei Richter tätig, die das Recht brachen. Manfred Riebe, 12.12.2014
↑ Anmerkung: Im Fall Mollath haben mehr als drei Psychiater entgegen ihren Standesregeln und Gesetz und Recht gehandelt. Manfred Riebe 13.12.2014
↑ Anmerkung: Der Begriff „störrisch“ zeigt, daß das Buch mit heißer Nadel gestrickt wurde; denn er hat eine negative Bedeutung etwa in der Redewendung „störrisch wie ein Esel“. Das ist Futter für bestimmte Journalisten. Ein fähiger und neutraler Verlagslektor hätte Einspruch erheben müssen. Auch wenn Gustl Mollath nicht der Mandant Strates gewesen wäre, könnte man Mollath als intelligenten, standhaften, unbeugsamen, wehrhaften Demokraten und Friedensaktivisten mit Rückgrat und Zivilcourage bezeichnen.
Auf Anfrage erläutert Gerhard Strate zum Wort „störrisch“: „Ich hatte zunächst tatsächlich „unbeugsam“ geschrieben - nur das kollidiert sprachlich mit dem Schluß: „... der sich nicht hat beugen lassen“. So kam „störrisch“ ins Spiel, was für mich keinerlei negativen Beiton hat, geschweige denn, daß ein solcher gemeint gewesen wäre.“ Das trifft zu; denn Strate schrieb im Vorwort anerkennend: „Die Kraft seines Widerstandes war und ist wahrscheinlich einzigartig, auf jeden Fall vorbildlich.“ (S. 13) Manfred Riebe, 12.12.2014
↑ •	Gudrun Bayer: Im Wahn verstrickt. Gericht schickt gewalttätigen Ehemann in Psychiatrie. In: Nürnberger Nachrichten vom 9. August 2006 - NN
↑ Verena Fili: Versuchsprivileg und Zwangslizenz bei gentechnisch hergestellten Arzneimitteln. Universität Erlangen-Nürnberg, Dissertation, 2002, XXVI, 216 S.
↑ * Ingo Rentz: Sixt-Motiv. Mollath-Anwalt droht mit Klage / ZAW hält Motiv für bedenklich. In: HORIZONT vom Dienstag, 13. August 2013 - horizont.net
Santiago Campillo-Lundbeck: PROMI DES MONATS. Gustl Mollath der unfreiwillige Werbestar kämpft mit Psychatrie-Image, Montag, 7. Oktober 2013 - horizont.net
↑ * Phantasie / Fantasie - korrekturen.de
* Phantasie - Wiktionary
↑ * mit Hilfe /mithilfe - korrekturen.de
* Hilfe - Wiktionary
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