Source: http://openjur.de/g/sgb_v/11.html
Timestamp: 2013-05-25 15:48:33
Document Index: 270544546

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 11', '§ 11', '§ 24', '§ 20', '§ 25', '§ 27', '§ 17', '§ 108', '§ 107', '§ 66', '§ 7', '§ 140', '§ 12', '§ 23', '§ 24', '§ 27', '§ 28', '§ 34', '§ 32', '§ 33', '§ 37', '§ 38']

§ 11 SGB_V - Leistungsarten - openJur
§ 2a Leistungen an behinderte und chronisch kranke Menschen§ 3 Solidarische Finanzierung§ 4 Krankenkassen§ 4a Sonderregelungen zum Verwaltungsverfahren§ 5 Versicherungspflicht§ 6 Versicherungsfreiheit§ 7 Versicherungsfreiheit bei geringfügiger Beschäftigung§ 8 Befreiung von der Versicherungspflicht§ 9 Freiwillige Versicherung§ 10 Familienversicherung§ 11 Leistungsarten§ 12 Wirtschaftlichkeitsgebot§ 13 Kostenerstattung§ 14 Teilkostenerstattung§ 15 Ärztliche Behandlung, Krankenversichertenkarte§ 16 Ruhen des Anspruchs§ 17 Leistungen bei Beschäftigung im Ausland§ 18 Kostenübernahme bei Behandlung außerhalb des Geltungsbereichs des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum§ 19 Erlöschen des Leistungsanspruchs§ 20 Prävention und Selbsthilfe§ 20b Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren
Sozialgesetzbuch, Fünftes Buch - Gesetzliche Krankenversicherung§ 11 SGB_V
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(1) Versicherte haben nach den folgenden Vorschriften Anspruch auf Leistungen 1.bei Schwangerschaft und Mutterschaft (§§ 24c bis 24i),2.zur Verhütung von Krankheiten und von deren Verschlimmerung sowie zur Empfängnisverhütung, bei Sterilisation und bei Schwangerschaftsabbruch (§§ 20 bis 24b),3.zur Früherkennung von Krankheiten (§§ 25 und 26),4.zur Behandlung einer Krankheit (§§ 27 bis 52),5.des Persönlichen Budgets nach § 17 Abs. 2 bis 4 des Neunten Buches.(2) Versicherte haben auch Anspruch auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation sowie auf unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen, die notwendig sind, um eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern. Leistungen der aktivierenden Pflege nach Eintritt von Pflegebedürftigkeit werden von den Pflegekassen erbracht. Die Leistungen nach Satz 1 werden unter Beachtung des Neunten Buches erbracht, soweit in diesem Buch nichts anderes bestimmt ist.(3) Bei stationärer Behandlung umfassen die Leistungen auch die aus medizinischen Gründen notwendige Mitaufnahme einer Begleitperson des Versicherten oder bei stationärer Behandlung in einem Krankenhaus nach § 108 oder einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung nach § 107 Absatz 2 die Mitaufnahme einer Pflegekraft, soweit Versicherte ihre Pflege nach § 66 Absatz 4 Satz 2 des Zwölften Buches durch von ihnen beschäftigte besondere Pflegekräfte sicherstellen.(4) Versicherte haben Anspruch auf ein Versorgungsmanagement insbesondere zur Lösung von Problemen beim Übergang in die verschiedenen Versorgungsbereiche; dies umfasst auch die fachärztliche Anschlussversorgung. Die betroffenen Leistungserbringer sorgen für eine sachgerechte Anschlussversorgung des Versicherten und übermitteln sich gegenseitig die erforderlichen Informationen. Sie sind zur Erfüllung dieser Aufgabe von den Krankenkassen zu unterstützen. In das Versorgungsmanagement sind die Pflegeeinrichtungen einzubeziehen; dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit Pflegeberatern und Pflegeberaterinnen nach § 7a des Elften Buches zu gewährleisten. Das Versorgungsmanagement und eine dazu erforderliche Übermittlung von Daten darf nur mit Einwilligung und nach vorheriger Information des Versicherten erfolgen. Soweit in Verträgen nach den §§ 140a bis 140d nicht bereits entsprechende Regelungen vereinbart sind, ist das Nähere im Rahmen von Verträgen mit sonstigen Leistungserbringern der gesetzlichen Krankenversicherung und mit Leistungserbringern nach dem Elften Buch sowie mit den Pflegekassen zu regeln.(5) Auf Leistungen besteht kein Anspruch, wenn sie als Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung zu erbringen sind. Dies gilt auch in Fällen des § 12a des Siebten Buches.(6) Die Krankenkasse kann in ihrer Satzung zusätzliche vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht ausgeschlossene Leistungen in der fachlich gebotenen Qualität im Bereich der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation (§§ 23, 40), der Leistungen von Hebammen bei Schwangerschaft und Mutterschaft (§ 24d), der künstlichen Befruchtung (§ 27a), der zahnärztlichen Behandlung ohne die Versorgung mit Zahnersatz (§ 28 Absatz 2), bei der Versorgung mit nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln (§ 34 Absatz 1 Satz 1), mit Heilmitteln (§ 32) und Hilfsmitteln (§ 33), im Bereich der häuslichen Krankenpflege (§ 37) und der Haushaltshilfe (§ 38) sowie Leistungen von nicht zugelassenen Leistungserbringern vorsehen. Die Satzung muss insbesondere die Art, die Dauer und den Umfang der Leistung bestimmen; sie hat hinreichende Anforderungen an die Qualität der Leistungserbringung zu regeln. Die zusätzlichen Leistungen sind von den Krankenkassen in ihrer Rechnungslegung gesondert auszuweisen. Fundstellen