Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/324862
Timestamp: 2019-12-15 00:31:39
Document Index: 63035149

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 123', '§ 124', '§ 4', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Ergebnis: Erschließungs- und Freiraumplanung für d...competitionline
(ID 3-324862)
Schneiter Verkehrsplanung AG, Ennenda (CH), Zürich (CH)
Knollconsult Umweltplanung ZT GmbH, Wien (AT)
Verfahren Nichtoffener Wettbewerb, Zweistufig	nach RPW
Preisgelder/Honorare 450.000	EUR
Preisrichter	 Gerhard Hauber, Axel Lohrer, Gerd Merkle, Prof. Markus Neppl [Vorsitz], Prof. Ludwig Schegk, Prof. Dr. Christina Simon-Philipp	, Prof. Dita Leyh
Mit dem begrenzt offenen, städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbsverfahren soll die beste Lösung für die Entwicklung eines Städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplans mit Erschließungs- und Freiraumplanung für das Gebiet „Haunstetten Südwest“ in Augsburg gefunden werden.
Die Stadt Augsburg verzeichnet seit Jahren einen deutlichen Bevölkerungsanstieg.
Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, entwickelt die Stadt Augsburg auf einer ca. 200 Hektar großen Fläche am südwestlichen Rand des Stadtteils Haunstetten ein zukunftsweisendes neues Stadtquartier. Hier sollen Wohnungen für mindestens 10 000 Einwohner und mindestens 5 000 Arbeitsplätze entstehen.
Weitere Informationen zum Verfahren stehen unter der in Punkt I.3 genannten Adresse zur Verfügung.
Das städtebauliche Konzept für die Rahmenplanung soll in einem mehrstufigen Planungsverfahren erarbeitet werden, das 2 aufeinander aufbauende Planungswettbewerbe (1. und 2. Wettbewerbsstufe) und Dialogelemente umfasst.
Das Verfahren ist im Einzelnen wie folgt aufgebaut:
1) Begrenzt offenes Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 18 Teilnehmern am Ideenwettbewerb. 7 weitere Teilnehmer sind vorab ausgewählt (siehe Punkt IV 1.7);
2) Anonymer Planungswettbewerb gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2013 (1. Wettbewerbsstufe). In der abschließenden Preisgerichtssitzung werden bis zu zehn gleichrangige Preisträger bestimmt, die den Teilnehmerkreis für die nachfolgende 2. Wettbewerbsstufe bilden;
3) Bürgerbeteiligung nach Abschluss der 1. Wettbewerbsstufe:
In einer Dialogveranstaltung erläutern Vertreter/-innen der prämierten Büros persönlich bzw. in Videobotschaften ihre Projekte;
4) Anonymer Planungswettbewerb gemäß RPW 2013 (2. Wettbewerbsstufe):
In der abschließenden Preisgerichtsitzung werden Preisträger in einer Rangfolge ermittelt. Das Preisgericht spricht eine Beauftragungsempfehlung aus;
5) Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern der 2. Wettbewerbsstufe:
Die Ausloberin wird, sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht, ein Verhandlungsverfahren gem. § 17 VgV mit allen Preisträgern der 2. Wettbewerbsstufe durchführen und, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts, einen oder mehrere Preisträger der 2. Wettbewerbsstufe mit städtebaulichen Leistungen für das Wettbewerbsgebiet beauftragen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen mindestens die Komplettierung des Wettbewerbsbeitrags für den ersten Bauabschnitt zum städtebaulichen und freiraumplanerischen Entwurf nach Merkblatt 51 der Architektenkammer Baden-Württemberg (Städtebaulicher Entwurf als besondere Leistung in der Flächenplanung – Anlage 9 HOAI 2013) als Grundlage für die Bebauungsplanung. Nach Erfordernis können weitere städtebauliche Leistungen beauftragt werden, wie z. B. integrierte Rahmenplanung, Gestaltungshandbuch.
Die Preisträger verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung die weitere Bearbeitung zu übernehmen. Mit der Teilnahmebestätigung am Wettbewerbsverfahren erkennen die Teilnehmer die Regeln und Termine des Wettbewerbs an.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung nach dem Vergabeentscheid werden die im Rahmen des Wettbewerbs und der Vertiefung bereits erbrachten Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Die Gewichtung der im Wettbewerb zuerkannten Rangfolge beträgt bei der Vergabe des Auftrags mindestens 50 %. Die endgültigen Vergabeunterlagen mit den Zuschlagskriterien einschließlich des verbindlichen Vertragsentwurfs werden den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren zum Verfahren selbst übermittelt.
1) Wettbewerbsstufe
Summe 1. Wettbewerb 250 000 EUR
Voraussichtliche Aufteilung:
Summe Bearbeitungshonorare 250 000 EUR
(bei 25 Teilnehmenden 10 000 EUR je Team)
Bis zu 10 gleichrangige Preise ohne Honorierung
2) Wettbewerbsstufe
Summe 2. Wettbewerb 200 000 EUR
Summe Bearbeitungshonorare 96 000 EUR
(bei 8 Teilnehmenden 12 000 EUR je Team)
1) Preis 52 000 EUR
2) Preis 31 000 EUR
3) Preis 21 000 EUR
Das Preisgericht behält sich vor, die ausgelobten Preise mit einstimmigem Beschluss anders zu verteilen. Der Betrag der ausgelobten Summen für Bearbeitungshonorare und Preise kommt in jedem Fall zur Verteilung.
Gesetzte Teilnehmer Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin mit Studio Wessendorf, Berlin
COBE Architects, Kopenhagen
Karres en Brands, Hilversum mit Adept, Kopenhagen
Mandaworks, Stockholm
Sinai Landschaftsarchitekten, Berlin mit Machleidt GmbH Stadtplaner, Berlin
TeleinternetCafe, Berlin mit Man Made Land, Berlin
Adresse des Bauherren DE-86150 Augsburg
Deutschland-Augsburg: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
2018/S 247-570723
E-Mail: MjE0X1NbXjJUWWVfIFZX
Zweistufiger Planungswettbewerb Haunstetten Südwest
Es werden Bewerbergemeinschaften (Architekten und/oder Stadtplaner mit Landschaftsarchitekten) gesucht, die Fachkunde und Erfahrung mit Projekten haben, deren fachliche Anforderungen und Komplexität mit der Aufgabenstellung vergleichbar sind.
Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nicht notwendig, wenn ein Bewerber beide Fachrichtungen (Architektur/Stadtplanung und Landschaftsarchitektur) auf sich vereint.
Die beratende Hinzuziehung eines/einer Verkehrsplaner/in wir dringend empfohlen.
Sieben Teilnehmer sind vorab ausgewählt, 18 Teilnehmer werden in einem begrenzt offenen Bewerbungsverfahren ausgewählt. Von den Bewerbern sind die in Punkt VI.3 b – f der Bekanntmachung aufgeführten Eignungskriterien im Sinne von Mindestanforderungen zu erfüllen.
Alle Bewerber(-gemeinschaften), die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die Mindestanforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Die Wertung erfolgt anhand folgender Auswahlkriterien:
1a) Städtebauliche Qualität der Referenzprojekte;
1b) Freiraumplanerische Qualität der Referenzprojekte;
2a) Erfahrung im Bereich großflächiger städtebaulicher Entwicklungen;
2b) Erfahrung im Bereich großflächiger Freiraumplanungen.
Alle Kriterien werden gleich gewichtet. Die Erfüllung der Kriterien wird ausschließlich auf Basis der eingereichten Referenzprojekte bewertet. Die Referenzen sollen in ihrer Gesamtschau eine Beurteilung der fachlichen Eignung für das Erbringen der ausgeschriebenen Leistung sowie die Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Anforderungen und Komplexität ermöglichen.
Die Bewerber/-innen werden gebeten, in den Bewerbungsunterlagen bis zu vier Referenzprojekte anzugeben. Hierbei sollte es sich um großflächige städtebauliche und freiraumplanerische Projekte oder Planungen oder Wettbewerbsbeiträge handeln, die hinsichtlich der fachlichen Anforderungen und Komplexität mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbar sind.
Alle dargestellten Planungen müssen nach dem 31.12.2008 erstellt sein.
Die Referenzen sind auf insgesamt max. 2 DIN A3 Seiten, Querformat, in Text und Bild und auf einem Datenträger darzustellen. Die Referenzen sollen die Entwurfsqualität und Erfahrung im Hinblick auf die Auswahlkriterien erkennbar machen. Maßgeblich für die Beurteilung ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern die Aussagekraft bezüglich der Kriterien.
Bei Referenzobjekten, deren Urheberschaft bei Anderen liegt (z. B. Bearbeitung als Mitarbeiter/-in im Büro eines Anderen), sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung des Bewerbers nachvollziehbar anzugeben. Die Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat; für jedes Mitglied ist mindestens ein Referenzobjekt anzugeben.
Für die Auswahl der Teilnehmerteams wird ein Beratungsgremium hinzugezogen, das sich aus unabhängigen Fachleuten und Vertretern der Ausloberin zusammensetzt. Die Auswahl erfolgt unter Anwendung eines Punktesystems.
Die Kriterien werden vom Auswahlgremium mit jeweils 1 – 5 Punkten bewertet:
— 5 Punkte: sehr gute Qualität/Erfahrung,
— 4 Punkte: gute Qualität/Erfahrung,
— 3 Punkte: befriedigende Qualität/Erfahrung,
— 2 Punkte: ausreichende Qualität/Erfahrung,
— 1 Punkt: nicht befriedigende Qualität/Erfahrung.
Die Gesamtbewertung errechnet sich aus der Addition der in allen Kriterien jeweils erreichten Punkte. Soweit nach den benannten Kriterien bei Punktegleichstand keine nachvollziehbare Auswahl getroffen werden kann, wird unter den gleichermaßen geeigneten Bewerbern/-innen eine Auswahl durch Los getroffen. In gleicher Weise werden Nachrücker in angemessener Zahl bestimmt.
Ausführliche Informationen zum Datenschutz und zur Teilnahmeberechtigung können den mit der Bekanntmachung zur Verfügung gestellten ergänzenden Teilnahmeunterlagen entnommen werden.
Architekt(-in); Stadtplaner(-in); Landschaftsarchitekt(-in) gemäß der Richtlinie 2005/36/EG
Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin mit Studio Wessendorf, Berlin
Voraussichtliche Beurteilungskriterien im Wettbewerb:
— Qualität des öffentlichen Raums,
— Qualität des Erschließungs- und Mobilitätskonzeptes,
— Anpassungsfähigkeit und Entwicklungsfähigkeit.
Ein Teil der Wettbewerbssumme wird als Bearbeitungshonorar an die Teilnehmenden vergeben.
Gerhard Hauber, Landschaftsarchitekt, Überlingen
Prof. Dita Leyh, Architektin, Stadtplanerin, Stuttgart
Prof. Axel Lohrer, Landschaftsarchitekt, München
Gerd Merkle, Architekt, Baureferent der Stadt Augsburg
Prof. Markus Neppl, Architekt, Stadtplaner, Köln
Prof. Christina Simon-Philipp, Architektin, Stadtplanerin, Stuttgart
Johannes Tovatt, Architekt, Stadtplaner, Stockholm
Robert Schenk, Regierung von Schwaben, Abteilung Planung und Bau
Steffen Braun, Architekt, Stadtplaner, Fraunhofer Stadtsystem-Gestaltung, Stuttgart
Dr. Gerd Kuhn, Stadtsoziologe, Tübingen
Gisela Stete, Verkehrsplanerin, Darmstadt
a) Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Teilnahmeantrag; es ist der zur Verfügung gestellte Vordruck zu verwenden (Formblatt erhältlich bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle); für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein Teilnahmeantrag einzureichen;
b) Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung (siehe auch III.2 der Bekanntmachung);
c) Eigenerklärung, in der sich der/die Bewerbergemeinschaft dazu verpflichtet/-en im Auftragsfall eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mindestens 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens abzuschließen. Die Deckungssummen müssen für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres 2-fach maximiert sein;
d) Eigenerklärung zum Nachweis der technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit: die Bewerbergemeinschaft muss insgesamt mind. 3 Mitarbeiter (einschließlich. Büroinhaber) je Fachrichtung Architektur/Stadtplanung und Landschaftsarchitektur mit abgeschlossener baufachlicher Hochschulausbildung (Dipl.Ing., MSc.,BSc, B.Eng.) umfassen;
e) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gem. § 123 GWB und zu fakultativen Ausschlussgründen gem. § 124 GWB (Bewerbungsbogen für die Teilnahme am Wettbewerbsverfahren – Anlage Vordruck B);
f) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Teilnahmehindernissen gem. § 4 (2) RPW (siehe Bewerbungsformular);
h) Bilddarstellungen zu den aufgeführten Referenzprojekten auf insgesamt maximal 2 Seiten DIN A 3 (Querformat), jeweils ausgedruckt und als pdf-Datei auf Datenträger.
Darüber hinausgehende Bewerbungsunterlagen werden in der Wertung nicht berücksichtigt. Die Bewerbergemeinschaft ist selbst für die Vollständigkeit verantwortlich. Unvollständige Bewerbungen können zum Ausschluss der Bewerbung führen. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt. Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen. Um die weitere Bearbeitung zu vereinfachen, bitten wir um zusätzliche Einreichung der Unterlagen in digitaler Form auf einem Datenträger. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zulässig.
Je Bewerbergemeinschaft ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Sofern ein/e Verkehrsplaner/in beratend hinzugezogen wird und diese/r nicht Mitverfasser/in ist, darf er/sie unter Wahrung der Verschwiegenheit auch mehrere Bewerbergemeinschaften beraten.
Die Ausloberin behält sich vor, die Angaben der ausgewählten bzw. ausgelosten Bewerbergemeinschaft zu überprüfen. Bei fehlenden oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. In diesem Fall werden Nachrücker zur Teilnahme zugelassen.
Die voraussichtlichen Termine des Verfahrens können den mit der Bekanntmachung zur Verfügung gestellten ergänzenden Teilnahmeunterlagen entnommen werden.
Vergabestelle Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
— sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB),
— Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB),
— der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Wettbewerbs-ID 3-324862
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