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Timestamp: 2018-07-21 20:57:57
Document Index: 331298428

Matched Legal Cases: ['Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 25', 'Art. 27', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 37', 'Art. 57', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 57', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 16', 'Art. 4', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 26']

Art. 26 MWSTG 2010 - Elektronischer MWST-Kommentar Schweiz
Art. 26 MWSTG 2010
2. Titel / 4. Kapitel: Rechnungsstellung und Steuernachweis
< Art. 25 Steuersätze
> Art. 27 Unrichtiger oder unberechtigter Steuernachweis
English translation of Article 26 of the Swiss VAT Act 2010
1 Gesetzestext (Wortlaut gemäss Art. 26 MWSTG 2010)
4 Gesetzesmaterialien (Botschaft und parlamentarische Beratung zu Art. 26 MWSTG 2010)
6 Praxis der ESTV zu Art. 26 MWSTG 2010
7 Literatur zu Art. 26 MWSTG 2010
9 Varia zu Art. 26 MWSTG 2010
Gesetzestext (Wortlaut gemäss Art. 26 MWSTG 2010)
Der Leistungserbringer oder die Leistungserbringerin hat dem Leistungsempfänger oder der Leistungsempfängerin auf Verlangen eine Rechnung auszustellen, die den Anforderungen nach den Absätzen 2 und 3 genügt.
Die Rechnung muss den Leistungserbringer oder die Leistungserbringerin, den Leistungsempfänger oder die Leistungsempfängerin und die Art der Leistung eindeutig identifizieren und in der Regel folgende Elemente enthalten:
den Namen und den Ort des Leistungserbringers oder der Leistungserbringerin, wie er oder sie im Geschäftsverkehr auftritt, den Hinweis, dass er oder sie im Register der steuerpflichtigen Personen eingetragen ist, sowie die Nummer, unter der er oder sie eingetragen ist [Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des BG vom 18. Juni 2010 über die Unternehmens-Identifikationsnummer, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 4989; BBl2009 7855)];
Bei Rechnungen, die von automatisierten Kassen ausgestellt werden (Kassenzettel), müssen die Angaben über den Leistungsempfänger oder die Leistungsempfängerin nicht aufgeführt sein, sofern das auf dem Beleg ausgewiesene Entgelt einen vom Bundesrat festzusetzenden Betrag nicht übersteigt.
Art. 26 MWSTG 2010 kann mit dem bisherigen Art. 37 Abs. 1 - 5 MWSTG 2001 verglichen werden.
Art. 57 MWSTV 2010: Rechnungsstellung und Steuerausweis (Art. 26 Abs. 3 MWSTG)
Kassenzettel für Beträge bis 400 Franken müssen keine Angaben über den Leistungsempfänger oder die Leistungsempfängerin enthalten. Solche Kassenzettel
berechtigen nicht zu einer Steuerrückerstattung im Vergütungsverfahren.
Gesetzesmaterialien (Botschaft und parlamentarische Beratung zu Art. 26 MWSTG 2010)
siehe: Gesetzesmaterialien zu Art. 26 MWSTG 2010
siehe: Rechtsprechung zu Art. 26 MWSTG 2010
Praxis der ESTV zu Art. 26 MWSTG 2010
Erläuterungen zu Art. 57 MWSTV 2010 (Rechnungsstellung und Steuerausweis), welcher Art. 26 Abs. 3 MWSTG 2010 konkretisiert
Mit dieser Bestimmung wird die geltende Praxis der ESTV betreffend Kassenzettel auf Stufe Verordnung geregelt. Im Unterschied zum bisherigen Recht regelt diese Bestimmung wie Artikel 26 MWSTG lediglich den Anspruch des Leistungsempfängers auf Rechnungsstellung gegenüber dem Leistungserbringer und enthält keine unabdingbare Voraussetzung für den Vorsteuerabzug mehr. Der Klarheit halber wird zudem erwähnt, dass solche Kassenzettel für das Vergütungsverfahren nicht ausreichend sind. Somit hat der Leistungsempfänger bei einem Rechnungsbetrag unter 400 Franken keinen Anspruch aus dem Gesetz gegenüber dem Leistungserbringer auf eine Quittung, welche zum Vergütungsverfahren berechtigt, sondern muss diesen vertraglich geltend machen.
Literatur zu Art. 26 MWSTG 2010
siehe: Literatur zu Art. 26 MWSTG 2010
siehe: Rechtsvergleich zu Art. 26 MWSTG 2010
Varia zu Art. 26 MWSTG 2010
Preisbekanntgabe (siehe Ausführungen des SECO)
(Preisbekanntgabe-verordnung, PBV; SR 942.211 aufgrund Art. 16 bis 20 sowie 24 bis 27 UWG; SR. 241
Art. 4 PBV Öffentliche Abgaben, Urheberrechtsvergütungen, vorgezogene Entsorgungsbeiträge, Vergünstigungen1
1 Überwälzte öffentliche Abgaben, Urheberrechtsvergütungen, vorgezogene Entsorgungsbeiträge sowie weitere nicht frei wählbare Zuschläge jeglicher Art müssen im Detailpreis inbegriffen sein.2
1bis Bei Änderung des Mehrwertsteuersatzes muss innert drei Monaten nach deren Inkrafttreten die Preisanschrift angepasst werden. Die Konsumentinnen und Konsumenten sind während dieser Frist mit einem gut sichtbaren Hinweis darüber in Kenntnis zu setzen, dass in der Preisanschrift die Steuersatzänderung noch nicht berücksichtigt ist.3
Untergeordnete Seiten (5): English translation of Article 26 of the Swiss VAT Act 2010 Gesetzesmaterialien zu Art. 26 MWSTG 2010 Literatur zu Art. 26 MWSTG 2010 Rechtsprechung zu Art. 26 MWSTG 2010 Rechtsvergleich zu Art. 26 MWSTG 2010