Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/asylg_2005_41_/L-20004240-P41
Timestamp: 2018-05-26 13:51:32
Document Index: 148955836

Matched Legal Cases: ['§ 41', '§ 41', '§ 40', '§ 41', 'Art. 2', '§ 40', '§ 41', 'Art. 130', '§ 9', '§ 40', '§ 41', 'Art. 130']

§ 41 AsylG 2005 | Lexis 360®
§ 41 AsylG 2005
Aktuelle FassungIn Kraft seit 21.5.2016
21.5.2016 (BGBl. I Nr. 24/2016)
1.4.2009 bis 31.12.2013 (BGBl. I Nr. 87/2012)
​Asylverfahren
​(1) Erweist sich eine Hinderung an der Einreise, eine Zurückweisung oder eine Zurückschiebung gemäß ​§ 40 iVm ​§§ 41 oder ​45 FPG als unmöglich oder aus Gründen von ​Art. 2, ​3 und ​8 EMRK als unzulässig, erfolgt die Behandlung des Antrages auf internationalen Schutz.
​(2) Wird gegen eine Hinderung an der Einreise, eine Zurückweisung oder eine Zurückschiebung gemäß ​§ 40 iVm ​§§ 41 oder ​45 FPG Beschwerde gemäß ​Art. 130 Abs. 1 Z 2 B-VG an das jeweils zuständige Landesverwaltungsgericht (​§ 9 Abs. 1 FPG) erhoben und die Beschwerde durch das Landesverwaltungsgericht zurück- oder abgewiesen, gilt der Antrag auf internationalen Schutz als nicht eingebracht. Wird die Hinderung an der Einreise, die Zurückweisung oder die Zurückschiebung durch das Landesverwaltungsgericht als rechtswidrig erkannt, ist die Einreise des Beschwerdeführers zu gestatten und erfolgt die Behandlung des Antrages auf internationalen Schutz.
​(3) Wird gegen eine Hinderung an der Einreise, eine Zurückweisung oder eine Zurückschiebung gemäß ​§ 40 iVm ​§§ 41 oder ​45 FPG nicht fristgerecht Beschwerde gemäß ​Art. 130 Abs. 1 Z 2 B-VG an das jeweils zuständige Landesverwaltungsgericht erhoben, gilt der Antrag auf internationalen Schutz als nicht eingebracht.