Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/447056_Vergabe_von_Generalplanerleistungen_zum_Bau_einer_zentralen_Klaerschlammfaulung_fuer_den_WAV_2018_Schwanewede
Timestamp: 2019-11-16 21:20:38
Document Index: 120674474

Matched Legal Cases: ['§43', '§51', '§55', '§ 43', '§ 51', '§ 55', '§ 55', '§ 43', '§ 51', '§ 55', '§ 55', '§ 75', '§ 44', '§ 46', '§ 75', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§43', '§51', '§55', '§ 46', '§ 75', '§43', '§43', '§42', '§51', '§51', '§50', '§55', '§55', '§54', '§ 57', '§ 123', '§ 125', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§125', '§ 73', '§ 4', '§ 43', '§ 134', '§ 135', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Schwanewede 2018 Vergabe von Generalplanerleistungen zum Bau einer zentralen Klärschlammfaulung für den WAV Osterholz in Hambergen 2018-05-29
Ausschreibungen Schwanewede
Vergabe von Generalplanerleistungen zum Bau einer zentralen Klärschlammfaulung für den WAV ...
Vergabe von Generalplanerleistungen zum Bau einer zentralen Klärschlammfaulung für den WAV Osterholz in Hambergen
Kontaktstelle(n): Herr Dipl.-Ing. Stefan Giese
Telefon: +49 4209-9159-0
Hauptadresse: www.wav-osterholz.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://pkm.conclude.com/ka-hambergen
Kontaktstelle(n): Herr Dipl.-Ing. Daniel Schulze
Telefon: +49 40514944-6373
Fax: +49 40514944-6395
Hauptadresse: https://www.dreso.com/de/
Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagment GmbH
Generalplanerleistungen: Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI, Koordination von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen gemäß BaustellV.
Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz unterhält an den Standorten Worpswede, Hambergen und Grasberg Kläranlagen. Im Rahmen einer energetischen Optimierung wurde der Bau einer zentralen Klärschlammfaulung in einer ersten Konzeptstudie planerisch betrachtet. Die weiteren planerischen Überlegungen sollen im Zuge der ausgeschriebenen Planungsleistungen (siehe II.1.4) erfolgen.
Die o. g. Konzeptstudie wird den Bietern zur zweiten Stufe des Verfahrens zur Verfügung gestellt.
Die anrechenbaren Herstellkosten (netto) belaufen sich auf:
- 1 500 000 EUR (Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI),
- 900 000 EUR (Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI),
- 220 000 EUR (Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI - Anlagengruppe 4),
- 880 000 EUR (Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI - Anlagengruppe 7).
Die Honorarzonen werden wie folgt bewertet:
- III (Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI),
- III (Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI),
- III (Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI - Anlagengruppe 4),
- III (Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI - Anlagengruppe 7).
Es wird beabsichtigt, die Leistungen gemäß II.2.4) in Stufen zu beauftragen.
1) Stufe: Lph 2-3 Ingenieurbauwerke (IngBW) / Lph 2-3 Technische Ausrüstung (TA) / Lph 1-3 Tragwerksplanung (TWP),
2) Stufe: Lph 4-7 Ingenieurbauwerke (IngBW) / Lph 4-7 Technische Ausrüstung (TA) / Lph 4-6 Tragwerksplanung (TWP) / Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz (SiGeKo) in der Planungsphase,
3) Stufe: Lph 8-9 Ingenieurbauwerke (IngBW inkl. örtl. Bauüberwachung / Lph 8-9 Technische Ausrüstung (TA) / Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz (SiGeKo) in der Ausführungsphase.
Qualitätskriterium - Name: Organisation des Projektteams / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Berufliche Qualifikation des Projektteams / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung des Projektteams (anhand abgewickelter Bauvorhaben) / Gewichtung: 30
1) Stufe: Lph 2-3 IngBW / Lph 2-3 Techn. Ausrüstung / Lph 1-3 TWP;
2) Stufe: Lph 4-7 IngBW / Lph 4-7 Techn. Ausrüstung / Lph 4-6 TWP / SiGeKo in der Planung;
3.) Stufe: Lph 8-9 IngBW inkl. örtl. Bauüberwachung / Lph 8-9 Techn. Ausrüstung / SiGeKo in der Ausführungsphase.
1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;
2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit;
3) Fachliche Eignung - Referenzprojekte.
Die Kriterien inkl. Unterkriterien können auch der Kriterienliste entnommen werden. Die Kriterienliste ist zusammen mit den Formblättern zum Teilnahmeantrag unter der unter I.3) genannten elektronischen Adresse abrufbar.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Teilnehmerzahl gem. § 75(6) VgV unter den verbliebenden Bewerbern zu losen.
Die Präsentationstermine sind im Zeitraum vom 3.9.2018 bis 4.9.2018 geplant.
Projektnummer oder -referenz: ZW2-85014479
1.) Eigenerklärung, dass Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister vorhanden ist. Gem. § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV;
2.) Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des Ingenieurs vorliegt. Gem. § 75 Abs. 2 VgV.
1.) Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (auftragsübergreifend oder auftragsbezogen) abgeschlossen wird: Personenschäden mind. 3 000 000 EUR, sonstige Schäden mind. 1 500 000 EUR, jeweils 3-fach maximiert, gem. § 45 Abs.1 Nr. 3 VgV
2.) Angabe des durchschnittlichen Gesamtjahresumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre, § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV, § 45 Abs. 2 VgV (Wichtung 10 %):
(Mindestpunktzahl ab einer Höhe von < 400 000 € netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >= 800 000 EUR netto).
1) Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen (Angabe Name, Berufsbezeichnung, voraussichtliche Projektposition) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (Wichtung 10 %);
2) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Wichtung 10 %), Mindestpunktzahl ab einer Anzahl von < 6 Mitarbeitern, Höchstpunktzahl ab einer Anzahl von >= 12 Mitarbeitern);
3) Vorlage von Referenzlisten über jeweils 3 , in den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, Fachplanung Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Fachplanung Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI, früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge gem. § 46 Abs.2 Nr.1, § 75 Abs. 5 VgV (Wichtung 70 %, davon Objektplanung Ingenieurbauwerke 23,33 %, Fachplanung Tragwerksplanung 23,33 %, Fachplanung Technische Ausrüstung 23,33 %)
A) Referenzliste Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI
1) Objektplanung §43 HOAI, LPH 2-8 Vollständig erbracht;
2) Mindesthonorarzone III oder höher;
3) Projektfertigstellung (Abschluss LPH 8 gem. HOAI) nach dem 1.1.2010;
4) Angabe Auftragsgeber, Name und Telefonnummer.
Die maximale Punktzahl für die Referenzliste kann durch das Einreichen von 3 Referenzen erreicht werden.
Der Bieter erklärt, dass die in der Referenzliste aufgeführten Referenzen die Mindestanforderungen erfüllen. Mit Erfüllung der Mindestanforderungen wird die Punktzahl für jeweilige Referenz zur Hälfte vergeben. Folgende Auswahlkriterien werden ausschließlich bewertet, wenn die oben aufgeführten Mindestanforderungen erfüllt sind:
- Angaben zur Höhe der anrechenbaren Herstellkosten gem. §42 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe von < 1,10 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >= 1,50 Mio. EUR netto),
- Projektfertigstellung (Abschluss LPH 8 gem. HOAI) (Mindestpunktzahl bei Projektfertigstellung vor dem 1.1.2011, Höchstpunktzahl ab Projektfertigstellung nach dem 1.1.2015).
B) Referenzliste Fachplanung Tragwerksplanung gem. §51 HOAI
1) Objektplanung §51 HOAI, LPH 1-6 vollständig erbracht;
Die maximale Punktzahl für die Referenzliste kann durch das Einreichen von 3 Referenzen erreicht werden. Der Bieter erklärt, dass die in der Referenzliste aufgeführten Referenzen die Mindestanforderungen erfüllen. Mit Erfüllung der Mindestanforderungen wird die Punktzahl für jeweilige Referenz zur Hälfte vergeben. Folgende Auswahlkriterien werden ausschließlich bewertet, wenn die oben aufgeführten Mindestanforderungen erfüllt sind:
- Angaben zur Höhe der anrechenbaren Herstellkosten gem. §50 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe von < 0,50 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >= 0,90 Mio. EUR netto),
C) Referenzliste Fachplanung Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI
1) Objektplanung §55 HOAI, LPH 2-8 vollständig erbracht;
4) Angabe Auftragsgeber, Name und Telefonnummer.Die maximale Punktzahl für die Referenzliste kann durch das Einreichen von 3 Referenzen erreicht werden.
- Angaben zur Höhe der anrechenbaren Herstellkosten gem. §54 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe von < 0,7 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >= 1,1 Mio. EUR netto),
Tag: 13/07/2018
1) Bewerbungsformular und Bieterplattform:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf der "Drees & Sommer Bieterplattform" heruntergeladen werden kann (Link siehe;
1.3) der Bekanntmachung). Der Zugang zur Bieterplattform ist uneingeschränkt und ohne Registrierung möglich. Es wird jedoch die Registrierung empfohlen! Bitte beachten Sie, dass nicht auf der Vergabeplattform registrierte Bewerber nicht über die Änderungen der Vergabeunterlagen oder die Beantwortung der Bieterfragen informiert werden können. Für den Einsatz von "PKM" benötigen Sie einen aktuellen Browser (z. B. Internet Explorer ab Version 7) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Weiterhin muss ggf. das Up- und Downloaden von Dateien über das httpsProtokoll von der Firewall gestattet sein. Es wird darauf hingewiesen, dass den Bewerbern die Bewerbungsunterlagen der Stufe1(Präqualifikation) nicht zurück gesandt werden;
2) Formale Ausschlusskriterien:
- Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs.1 Nr.1 und Abs.3 VgV,
- Vollständigkeit des Teilnahmeantrages.
3) Rechtliche Ausschlusskriterien:
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs.1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB),
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB),
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB),
- Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV,
- Erklärung zu § 4 Abs. 1 NTVergG.
4) Bietergemeinschaften/ Eignungsleihe/ Unterauftragsvergabe:
- Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist,
- Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
Telefon: +49 4131-15-1335/+49 4131-15-1334/+49 4131-15-1336
Internet-Adresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer
- § 134 Abs. 2 GWB:
Informations- und Wartefrist. Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an,
- § 135 Abs. 2 GWB: Unwirksamkeit.
Die Unwirksamkeit [des öffentlichen Auftrags] kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den.
Öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der.
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union,
- § 160 Abs. 3 GWB: Einleitung, Antrag.
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;