Source: http://www.rechtsanwalt-news.de/erbrecht/erbfolge-was-erbt-man/
Timestamp: 2018-10-15 21:04:57
Document Index: 283034873

Matched Legal Cases: ['§ 1924', '§ 1931', '§ 1924', '§ 1925', '§ 1926', '§ 1928', '§ 1929', '§ 1931', '§ 1371', '§ 38', 'Art. 5']

Erbfolge: Was erbt man? | Rechtsanwalt News
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Erben trotz Trennung bzw. Scheidung? »
Feb 23rd, 2009 by Rechtsanwalt Brandau
Das Verwandtenerbrecht ist in §§ 1924 -1930 BGB geregelt
Das Erbrecht der Ehegatten ist in § 1931 BGB enthalten
Dabei gibt es eine gesetzlich geregelte Reihenfolge, bei der nähere Verwandte zunächst als Erben eingesetzt sind und nur für den Fall, dass Erben dieser Ordnung nicht vorhanden sind die nächste „Erbenkategorie“, also die nächste Ordnung, etwas erbt. Dabei gelten die folgenden Grundprinzipien:
Repäsentationsprinzip: Ein noch lebender Verwandter schließt in der Erbfolge alle anderen Verwandten aus, die durch ihn mit dem Erblasser verbunden sind. Der am nächsten Stehende repäsentiert insofern den Stamm.
Eintrittsrecht: Anstelle eines wegfallenden Erbens treten dessen Abkömmlinge. Es erfolgt also ein Erbfolge nach Stämmen. Dabei gilt
Repräsentation eines Stammes durch den Abkömmling
Die Quote ist für jeden Stamm gleich
Linienprinzip: Das Linienprinzip betrifft das Erbrecht der Eltern und Großeltern, die Erben zweiter und dritter Ordnung sind. Sind keine Erben der ersten Ordnung vorhanden bestimmt sich das Erbrecht nach der Linie, also den Eltern des Erblassers, seinen Großeltern etc.
Gradualsystem: Ab der vierten Ordnung ist das Gradualsytem maßgeblich. Dabei kommt es darauf an, durch wieviele Geburten die Verwandschaft vermittelt wurde.
Erben erster Ordnung: Abkömmlinge (kinder, Enkel, Urenkel) des Erblassers (§ 1924 I BGB)
Erben zweiter Ordnung: Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (§ 1925 BGB)
Erben dritter Ordnung: Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (§ 1926 BGB)
Erben vierter Ordnung: Urgroßeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (§ 1928 BGB)
Erben fünfter Ordnung: entferntere Urgroßeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (§ 1929 BGB)
Wird der Ehegatte Erbe erhält er neben Erben der ersten Ordnung ein Viertel des Erbes, neben Erben der zweiten und dritten Ordnung die Hälfte der Erbschaft, § 1931 BGB, lebten die Ehegatten in Zugewinngemeinschaft kann ein weiteres Viertel hinzukommen, § 1371 BGB.
Wird der Ehegatte nicht Erbe oder schlägt der Ehegatte das Erbe aus, dann wird zunächst der Zugewinn berechnet. Der Ausgleichbetrag wird von der Erbmasse abgezogen. Von dieser verringerten Erbmasse erbt dann der Ehegatte auch noch einmal einen Pflichtteilanspruch, also die Hälfte des Anspruchs, der ihm nach dem Gesetz zustehen würde.
3 Responses to “Erbfolge: Was erbt man?”
23. Februar 2009 um 10:42 Uhr
Das gelesen bei einem … : „Ob damit auch eine Anpassung der “Presserechenklausel” (§ 38 Abs. 3 GWB), welche sich auf die Presse i.S.d. Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG bezieht, die die Umsatzschwelle mit 20 multipliziert und einen Schwellenwert von 250 000 Euro erreicht, ist derzeit noch fraglich. Eine Erörterung im Gesetzgebungsverfahren scheint bisher noch nicht stattgefunden zu haben.“
Hallo ich habe auch Probleme mit Mahnungen, habe Volle SacK Rechnungen und Mahnungen, Anwalten, Inkasso, ich auch nütze Internet schon über 7 jahre, ich weis genaue, ich nicht angemeldet und nicht unterschieben, das ist genaue Falle, aber ich fallen nicht in die Falle, von die Frau Günter Katja habe schon mehrere, mit Drohungen, Schtraf und Gefängnis, So ist leben in Germany ist Dream, hier hilft auch kein Trautmann:
„Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“.
23. Februar 2009 um 11:04 Uhr
Hm. Sollte es in Punkt 1, Satz 3 nicht um den Zeitpunkt der Erstellung des Testaments gehen, statt um den „Zeitpunkt des Erbfalls“? Wenn die Gören nämlich zwar nach Erstellung des Testaments, jedoch vor dem Erblasser versterben, ist es mit dem Erben zum Zeitpunkt des Erbfalls gar nicht so einfach.
Erbengemeinschaft sagt:
Besonders dann, wenn der Erblasser keine Regelung trifft, tritt nicht nur die gesetzliche Erbfolge ein, in der Regel entsteht damit auch eine Erbengemeinschaft. Die damit verbundenen Schwierigkeiten und Probleme sind für die Miterben häufig eine Qual. Daher kann man jedem Erblasser allein schon aus diesem Grund nahelegen unbedingt eine Erbfolgeregelung zu treffen. Sonst kommt schnell Streit in die Familie und das Eigenheim des Erblassers endet in der Teilungsversteigerung!