Source: https://beschuldigten-notruf.de/tag/sache/
Timestamp: 2017-07-20 20:42:15
Document Index: 213526784

Matched Legal Cases: ['§ 242', 'BGH', '§ 147', '§ 170', '§ 170', '§ 153']

Sache Archive - Beschuldigten-Notruf
Schlagwort: Sache	Wie kann ich trotz Vorstrafe(n) die neue Strafe möglich gering halten?	Sofern Sie die Tat wirklich begangen haben und eine Verurteilung unumgänglich scheint, muss man sich auf die Rechtsfolgen konzentrieren. Bei einer Vorstrafe ist es zumindest denkbar, dass die neue Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe führt. Darum ist hier Eile geboten und man sollte frühzeitig mit einem Rechtsanwalt eine Strategie besprechen, um möglichst glimpflich aus der Sache herauszukommen.
Veröffentlicht am 3. April 20163. April 2015Kategorien Materielles RechtTags Alkohol, Auto, Entziehung der Fahrerlaubnis, Entzug der Fahrerlaubnis, Fahrerflucht, Fahrerlaubnis, Fahrverbot, Führen von Kraftfahrzeugen, Gefährdung, Mittel, Richter, Sache, Sperrfrist, StGB, Straßenverkehrsgefährdung, Täter, Trunkenheit im Verkehrs, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Unfallflucht, Verletzung	Was ist der Unterschied zwischen Diebstahl und Raub?	Kurz gesagt: Die Gewalt. In der Fachwelt wird auch gesagt, dass Raub ein Diebstahl mit qualifiziertem Nötigungsmittel ist.
Veröffentlicht am 12. März 20162. April 2015Kategorien Materielles RechtTags Absicht, Diebstahl, Drohung, Gesetz, Gewalt, Leib und Leben, qualifizierte Nötigung, Raub, Sache	Warum ist man beim Rücktritt vom Versuch straffrei?	Der Rücktritt vom Versuch ist ein persönlicher Strafaufhebungsgrund. Die Schuld des Täters (nicht zwingend aber die des Anstifters, Mittäters oder Gehilfen) entfällt, damit kann er nicht mehr verurteilt werden. Dass das Gesetz diese Möglichkeit vorsieht, hat mehrere Gründe:
Veröffentlicht am 7. März 20163. April 2015Kategorien Materielles RechtTags Form, Gesetz, Legalität, Opferschutz, Rücktritt, Sache, Schuld, Strafaufhebung, Straffreiheit, Täter, Versuch	Was ist eine geringwertige Sache?	Bei Straftaten, die sich gegen fremdes Eigentum oder Vermögen richten, kommt es für die Strafzumessung regelmäßig auf die Schadenshöhe an. Aber es gibt noch weitere Fragen, die an den Wert anknüpfen: So führt das Vorliegen eines geringen Werts dazu, dass in aller Regel ein Strafantrag des Geschädigten notwendig ist, um einen Diebstahl, Betrug oder eine Unterschlagung zu bestrafen. Außerdem kann kein besonders schwerer Fall des Diebstahls (sondern nur ein normaler nach § 242 BGB) vorliegen.
Veröffentlicht am 12. Dezember 20152. April 2015Kategorien Materielles RechtTags Antragsdelikt, besonders schwerer Diebstahl, besonders schwerer Fall, Betrug, Diebstahl, geringwertige Sache, Geringwertigkeit, Gesetz, Sache, Strafantrag, Strafzumessung, Unterschlagung	Was ist eine Sache von bedeutendem Wert?	Für verschiedene Straßenverkehrs- und Gefährdungsdelikte wird darauf abgestellt, ob die Gesundheit von Menschen oder eine Sache von bedeutendem Wert gefährdet wurde. Es soll nicht jedes beliebige unvorsichtige Handeln unter Strafe gestellt werden, sondern nur ein solches, das einen einigermaßen erheblichen Schaden hätte hervorrufen können.
Veröffentlicht am 30. November 20152. April 2015Kategorien Materielles RechtTags bedeutender Wert, BGH, Bundesgerichtshof, Gefährdung, Handeln, Hervorrufen, Oberlandesgericht, Sache, Sache von bedeutendem Wert, Schaden, Straßenverkehrsgefährdung	Was bedeutet „ne bis in idem“?	„Ne bis in idem“ ist Latein für „Keine zweimalige Verurteilung in derselben Sache“. Das bedeutet, dass eine Strafsache mit einem rechtskräftigen Urteil endgültig abgeschlossen ist. Die Staatsanwaltschaft kann also nicht nach einem Freispruch einfach einen neuen Prozess anstrengen, in der Hoffnung, den nun zuständigen Richter überzeugen zu können. Man spricht auch davon, dass die „Strafklage verbraucht“ ist.
Veröffentlicht am 5. November 201528. Juli 2016Kategorien Hauptverhandlung, Vorverfahren, WörterbuchTags Einstellung, Ermittlungen, Geständnis, ne bis in idem, Prozess, Rechtskraft, Richter, Sache, Staatsanwaltschaft, Strafklageverbrauch, Urteil, Verfahrenseinstellung, Wiederaufnahme, Zeugen	Darf ich die Ermittlungsakten einsehen?	Einsicht in die Akten darf grundsätzlich nur Ihr Verteidiger nehmen. (§ 147 Abs. 1 StPO) Während des laufenden Verfahrens kann das Einsichtsrecht etwas beschränkt sein, um die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht zu gefährden. Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind (und bspw. Anklage erhoben wird), gibt es nichts mehr geheimzuhalten und der Anwalt kann volle Einsicht nehmen.
Veröffentlicht am 13. Oktober 201517. April 2015Kategorien VorverfahrenTags Aktenabschriften, Akteneinsicht, Anklage, Anwalt, Arbeit, Dokument, Einsichtsrecht, Ermittlungen, Ermittlungsakten, Geheimhaltung, Polizei, Sache, Staatsanwaltschaft, StPO, Verteidiger, Verteidigung, Wissen, Wollen	Gibt es eine Beschwerde gegen die Verfahrenseinstellung, wenn neben anderen auch ein Privatklagedelikt vorliegt?	Ja, sofern mindestens ein Offizialdelikt tateinheitlich begangen wird.
Veröffentlicht am 18. September 201528. März 2015Kategorien VorverfahrenTags Anklage, Beschwerde, Einstellung, Körperverletzung, Offizialdelikt, Privatklage, Privatklagedelikt, Privatklageweg, Raub, Sache, Staatsanwaltschaft, StPO, Täter, Verfahren, Verfahrenseinstellung	Welche Gründe kann eine Einstellung nach § 170 StPO haben?	Wird ein Verfahren gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt, dann bedeutet dies, dass die Staatsanwaltschaft keinen „genügenden Anlass zur Erhebung der öffentlichen Klage“ hat. Im Gegensatz zu einer Einstellung wegen Geringfügigkeit (§§ 153 oder 153a StPO) kann man das durchaus als „kleinen Freispruch“ verstehen.
Veröffentlicht am 5. September 201529. März 2015Kategorien VorverfahrenTags Abgeordnete, Einstellung, Einstellung des Verfahren, Geringfügigkeit, hinreichender Tatverdacht, Immunität, ne bis in idem, öffentliches Interesse, Privatklagedelikt, Sache, Staatsanwaltschaft, StPO, Strafantrag, Strafmündigkeit, Unschuld, Verfahren, Verhandlungsunfähigkeit	Beitrags-Navigation