Source: http://vaaoe.at/kollektivvertrag/detail/artikel-xvi
Timestamp: 2017-04-27 09:09:20
Document Index: 152447837

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 63', '§ 5', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10']

Artikel XVI - Besondere Bestimmungen für Apotheker in Krankenanstalten - VAAÖ - Verband Angestellter Apotheker Österreichs
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Kollektivvertrag online(Version 2016)
Artikel XVI - Besondere Bestimmungen für Apotheker in Krankenanstalten
(Fassung vom 01.01.2015)
(1) Für pharmazeutische Fachkräfte, die über die Pharmazeutische Gehaltskasse für Österreich besoldet werden und in Anstaltsapotheken tätig sind, gelten die nachfolgenden Bestimmungen.
(2) Tägliche und wöchentliche Normalarbeitszeit
a) Die tägliche Normalarbeitszeit umfasst die Zeit von montags bis freitags 06:30 Uhr bis 17:30 Uhr un d beträgt grundsätzlich acht Stunden, außer im Rahmen einer Durchrechnungsvereinbarung gemäß Art. IV Abs. (3). Die Ausnahmeregelungen hinsichtlich einer anderen Verteilung der Arbeitszeit gemäß § 4 Abs. (2), (3) und (8) Arbeitszeitgesetz bleiben dadurch unberührt.
b) Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt vierzig Stunden, sofern nicht eine Durchrechnungsvereinbarung gemäß Art. IV Abs. (3) abgeschlossen wurde.
(3) Der Anspruch auf Urlaub und das Ausmaß der wöchentlichen Arbeitszeit haben sich nach den jeweils günstigeren Bestimmungen dieses Kollektivvertrages oder einer für das akademische Fachpersonal der betreffenden Krankenanstalt geltenden Regelung zu richten.
(4) Apothekenleitern, die im Teildienst gemeldet sind, steht in jedem Falle die volle Leiterzulage zu.
(5) Angestellte, die in Krankenhausapothekenbetrieb en mit Bewilligung nach § 63 Arzneimittelgesetz, die die Funktion eines Qualitätsmanagementbeauftragen (§ 5 Abs. 3 Arzneimittelbetriebsordnung, AMBO), einer sachkundigen Person (§ 7 AMBO) eines Herstellungsleiters (§ 8 AMBO), eines Kontrolllaborleiters (§ 9 AMBO)oder einer fachkundigen Person (§ 10 AMBO) wahrnehm en, haben Anspruch auf eine Funktionszulage in der Höhe der Leiterzulage gemäß Art. XII Abs. 1. Werden von einer Person mehrere der genannten Funktionen ausgeübt, steht die Funktionszulage nur einmal zu.
(6) Dienstnehmer, welche die Berufsqualifikation Fachapotheker für Krankenhauspharmazie (aHPh) erworben haben und aufrecht erhalten, haben Anspruch auf eine Zulage in der Höhe von 40% der Ausgleichszulage, sofern ihre Stelle im Apothekenbetrieb als Fachapothekerstelle deklariert worden ist.
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