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Timestamp: 2016-10-27 13:13:02
Document Index: 160180043

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 66']

8C_254/2016 � � Urteil vom 6. Juli 2016
Der 1957 geborene A.________ war seit Juni 1998 bei der B.________ GmbH, als Bodenleger angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 12. Juni 2012 wurde sein rechter Arm beim Reinigen eines Betonmischers von dem ohne manuelle Bet�tigung des Startknopfs in Bewegung geratenen Mischarm erfasst. Die �rzte des Spitals C.________ diagnostizierten eine D�collementverletzung am rechten Vorderarm sowie eine Verletzung des Musculus abductor pollicis longus (Bericht vom 19. Juni 2012). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Laut Bericht der kreis�rztlichen Abschlussuntersuchung des Dr. med. D.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 21. Oktober 2013 vermochte der Versicherte den Beruf als Bauarbeiter nicht mehr auszu�ben. Hingegen war er f�r k�rperlich leicht bis mittelschwer belastende T�tigkeiten, die keine Verrichtungen �ber Brusth�he oder dem wiederholten Krafteinsatz des rechten Armes erforderten, und die ferner ohne Zwangshaltung der rechten Hand oder Belastung durch Vibrationen und Schl�ge ausgef�hrt werden konnten, ganztags uneingeschr�nkt arbeitsf�hig. Mit Verf�gung vom 15. November 2013 sprach die SUVA dem Versicherten ab 1. Dezember 2013 eine Invalidenrente auf Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 12 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung gest�tzt auf eine Einbusse von 10 % zu. Eine Einsprache lehnte sie ab (Einspracheentscheid vom 5. Mai 2014).
A.________ l�sst Beschwerde f�hren und beantragen, der angefochtene Entscheid sei dahingehend abzu�ndern, dass ihm eine seinem Invalidit�tsgrad entsprechende Rente ausgerichtet werde; eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit sie neu entscheide. Ferner ersucht er um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer macht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r geltend. Er bringt vor, die SUVA habe das der Bestimmung des Invalidit�tsgrades zugrunde zu legende hypothetische Invalideneinkommen anhand der Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) ermittelt, welches Vorgehen er im vorinstanzlichen Verfahren nicht beanstandet habe. Hiegegen habe das kantonale Gericht den Invalidenlohn anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) festgestellt, ohne ihm Gelegenheit gegeben zu haben, sich dazu zu vernehmen.
1.2.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r besteht und ist zu gew�hren, wenn eine Beh�rde ihren Entscheid mit einer Rechtsnorm oder einem Rechtsgrund zu begr�nden beabsichtigt, die im bisherigen Verfahren nicht herangezogen wurden, auf die sich die Parteien nicht berufen haben und mit deren Erheblichkeit im konkreten Fall sie nicht rechnen konnten (BGE 128 V 278 E. 5b/bb S. 278 mit Hinweisen).
1.3.�Der Beschwerdef�hrer machte mit der kantonalen Beschwerde geltend, er verm�ge die Anforderungen der von der SUVA beschriebenen Arbeitspl�tze aus gesundheitlichen Gr�nden nicht oder allenfalls nur eingeschr�nkt zu erf�llen. Daraus wird ohne Weiteres ersichtlich, dass er damit rechnen musste, das kantonale Gericht werde gem�ss BGE 129 V 472 das Invalideneinkommen alternativ aufgrund der statistischen Durchschnittswerte der LSE bestimmen. Er zieht denn auch im bundesgerichtlichen Verfahren das vorinstanzliche Vorgehen nicht in Zweifel. Angesichts dieser klaren Prozesslage ist die geltend gemachte Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r ohne Weiteres zu verneinen.
Den Vorbringen des Beschwerdef�hrers ist in materiell-rechtlicher Hinsicht zu entgegnen, dass die Verwaltung und auf Beschwerde hin das kantonale Gericht nach st�ndiger Rechtsprechung eine Evaluation der k�rperlichen Leistungsf�higkeit (EFL) nur anzuordnen haben, wenn sie medizinisch indiziert ist (vgl. Urteil 8C_574/2008 vom 9. Dezember 2009 E. 4.2.1, SVR 2009 IV Nr. 26). Im vorliegenden Fall versuchte der Versicherte zu keinem Zeitpunkt, die von den �rzten s�mtlicher Fachrichtungen festgestellte Krankheits�berzeugung, die allen klinischen und radiologischen Befunden widersprach, zu �berwinden. Daher ist wenig nachvollziehbar, wenn er nunmehr im letztinstanzlichen Verfahren geltend macht, er w�re wom�glich selbst im Rahmen des von Dr. med. D.________ festgehaltenen Zumutbarkeitsprofils nicht mehr arbeitsf�hig. Er �bersieht, dass nach der Rechtsprechung von einer EFL vor allem in denjenigen F�llen abzusehen ist, in welchen - wie hier - das Verhalten der versicherten Person durch Selbstlimitierung gepr�gt ist (vgl. Urteil 9C_840/2009 vom 31. Mai 2010 E. 5.1). Weder die therapeutisch noch die gutachterlich t�tig gewesenen �rzte wiesen denn auch darauf hin, die Arbeitsf�higkeit m�sse zus�tzlich noch im Rahmen einer EFL gepr�ft werden. In diesem Zusammenhang verweist das Bundesgericht vollumf�nglich auf die umfassende Darstellung der medizinischen Unterlagen im angefochtenen Entscheid, die das kantonale Gericht einl�sslich diskutiert hat (vgl. 1 S. 9 zuunterst ff., insb. 10 zuunterst, S 13 zuunterst f.). Insgesamt ist gest�tzt darauf sowie die zitierte Rechtslage in antizipierender Beweisw�rdigung von der beantragten EFL oder vergleichbaren Untersuchungsmassnahmen abzusehen (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; vgl. auch die in BGE 136 I 178 nicht publizierte E. 3).
Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird mit summarischer Begr�ndung sowie unter Hinweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid abgewiesen (Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG).
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen. Die Gerichtskosten sind demzufolge dem Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).