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Timestamp: 2017-03-30 06:49:32
Document Index: 334141746

Matched Legal Cases: ['§ 46', 'Art. 229', '§ 6', '§ 197', '§ 195', '§ 199', 'Art. 229', '§ 6', '§ 46', '§ 197', '§ 198', '§ 195', '§ 199', 'Art. 229', 'Art. 229', 'Art. 229', '§ 124', '§ 124']

OVG-SACHSEN-ANHALT - 18.06.2009, 1 L 50/09 - JuraForum.de
OVG-SACHSEN-ANHALT – Aktenzeichen: 1 L 50/09Beschluss vom 18.06.2009
Leitsatz:1. Zur Verjährung von Besoldungsansprüchen aus dem Jahr 2001 (hier: Zulage gemäß § 46 BBesG) gemäß Art. 229 § 6 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 Satz 1 und 2 EGBGB i. V. m. §§ 197, 198 BGB (Fassung 2001), §§ 195, 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Fassung 2002).
2. Für den Fall, dass sich nach den Bestimmungen des BGB (Fassung 2002) die Verjährungsfrist - hier möglicherweise aufgrund § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Fassung 2002) mit der Voraussetzung der Kenntnis des Gläubigers von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners - verlängert, bleibt es gemäß Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 2 EGBGB beim Ablauf der Verjährung in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung.Rechtsgebiete:BBesG, BGB, EGBGB, VwGOVorschriften:§ 46 BBesG, § 197 BGB (2001), § 198 BGB (2001), § 195 BGB (2002), § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB (2002), § EGBGB Art. 229 6 Abs. 1 S. 1, § EGBGB Art. 229 6 Abs. 4 S. 1, § EGBGB Art. 229 6 Abs. 4 S. 2, § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGOStichworte:Besoldung, Übergangszeit, Verjährung, ZulageVerfahrensgang:VG Magdeburg, 5 A 93/08 vom 06.04.2009
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:82 + D.rei = Weitere Entscheidungen vom OVG-SACHSEN-ANHALTOVG-SACHSEN-ANHALT – Urteil, 4 L 36/07 vom 18.06.20091. Maßgebend für die gerichtliche Prüfung einer Entscheidung über einen Antrag auf Erlass aus Billigkeitsgründen sind - abweichend von dem Grundsatz, dass für Verpflichtungsklagen der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung des Gerichts maßgebend ist - die tatsächlichen Verhältnisse, die im Zeitpunkt der letzten Behördenentscheidung vorgelegen haben.
4. Persönliche Unbilligkeit ist gegeben, wenn die Abgabeerhebung die wirtschaftliche oder persönliche Existenz des Abgabepflichtigen vernichten oder ernstlich gefährden würde. Ein persönlicher Billigkeitserlass setzt damit immer voraus, dass er sich auf die wirtschaftliche Situation des Abgabepflichtigen noch konkret auswirken kann.OVG-SACHSEN-ANHALT – Beschluss, 10 L 1/09 vom 09.06.2009Die Weigerung eines Beamten, sich einer amtsärztlichen Untersuchung zur Feststellung seiner Dienstunfähigkeit zu unterziehen, stellt regelmäßig eine Dienstpflichtverletzung dar.OVG-SACHSEN-ANHALT – Urteil, 1 L 194/07 vom 04.06.2009Die Anscheinsbeweisführung setzt einen Lebenssachverhalt voraus, der nach der Lebenserfahrung regelmäßig auf einen bestimmten Verlauf hinweist und es rechtfertigt, die besonderen Umstände des Einzelfalles in ihrer Bedeutung zurücktreten zu lassen.
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