Source: http://www.credoambulantehilfen.de/soziale-leistungen.php
Timestamp: 2019-12-10 07:12:40
Document Index: 279913167

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 2', '§ 47', '§ 61']

Eingliederungshilfe | Haushaltshilfe in Bielefeld – soziale Leistungen
Soziale Leistungen Credo Ambulante Hilfen GmbH
Nach Wunsch und Bedarf können Sie auch sogenannte soziale Leistungen in Anspruch nehmen. Bzgl. einer möglichen Kostenübernahme durch den Sozialleistungsträger können wir Sie gerne individuell beraten. Sprechen Sie uns einfach an!
Ambulante Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII)
„Keiner weiß besser, was ihm guttut und für ihn notwendig ist, als der Betroffene selbst. Wir können einander also nicht beibringen, was für uns gut ist. Nicht mit noch so ausgeklügelten Techniken. Aber wir können einander dabei unterstützen, es selbst herauszufinden.“ - (Peter F. Schmid)
Credo Ambulante Hilfen GmbH bietet Menschen mit psychischen Erkrankungen, geistigen Behinderungen, sowie Sucht erkrankten Menschen ambulante Wohnhilfen im Rahmen der Eingliederungshilfen gemäß § 53 des SGB XII an.
Das ambulante Hilfsangebot von Credo orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des Klienten in seinen biologischen, psychischen und sozialen Lebenszusammenhängen.
Grundlage und Ausrichtung der Arbeit sind die daraus resultierenden Wünsche des Klienten, sowie die fachlich erhobenen Bedarfe unter Berücksichtigung der individuellen Gewohnheiten und im Besonderen die kulturellen und religiösen Hintergründe der Klienten.
Die ambulante Betreuung verfolgt das Ziel, den Klienten dabei zu unterstützen, die Schwierigkeiten und Probleme des Alltags zunehmend durch den Ausbau vorhandener Ressourcen und den Erwerb von Strategien und Fähigkeiten zu bewältigen, sowie den Umgang mit der eigenen Erkrankung/ Behinderung im Alltag zu erlernen und dadurch mehr Selbstständigkeit und Teilhabe (wieder) zu erlangen.
Fachlicher Hintergrund der ambulanten Eingliederungshilfe von Credo Ambulante Hilfen ist eine am systemischen Beratungsansatz ausgerichtete pädagogische Haltung, die mit der Grundvorstellung eines nach Selbstentfaltung strebenden Menschen nach dem personenzentrierten Ansatz Carl Rogers ergänzt wird.
Leistungsberechtigte und Aufgabe der ambulanten Eingliederungshilfe Auszug aus dem Gesetzestext des § 53 SGB XII: Text ab 01.01.2005
"(1) Personen, die durch eine Behinderung im Sinne von § 2 Abs. 1 Satz 1 des Neunten Buches wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind, erhalten Leistungen der Eingliederungshilfe, wenn und solange nach der Besonderheit des Einzelfalles, insbesondere nach Art oder Schwere der Behinderung, Aussicht besteht, dass die Aufgabe der Eingliederungshilfe erfüllt werden kann. Personen mit einer anderen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung können Leistungen der Eingliederungshilfe erhalten.
Dies gilt für Personen, für die vorbeugende Gesundheitshilfe und Hilfe bei Krankheit nach den §§ 47 und 48 erforderlich ist, nur, wenn auch bei Durchführung dieser Leistungen eine Behinderung einzutreten droht. (3) Besondere Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern.
Hierzu gehört insbesondere, den behinderten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, ihnen die Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer sonstigen angemessenen Tätigkeit zu ermöglichen oder sie so weit wie möglich unabhängig von Pflege zu machen."
Andere Verrichtungen ( AV )
Die anderen Verrichtungen nach § 61 Abs. 1 Satz 2 SGB XII richten sich insbesondere an:
(1) Personen mit pflegerischem Bedarf und /oder (2) Personen mit einem psychosozialen Unterstützungsbedarf. Ziel dieser Leistung ist es, den Verbleib dieses Personenkreises in seiner gewohnten Umgebung durch häusliche Unterstützung möglichst lange zu sichern.
Durch die Anderen Verrichtungen können unterschiedliche Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen vereinbart werden.
Die verabredeten Leistungen richten sich nach den besonderen Bedürfnissen der Hilfe suchenden. Die notwendige Unterstützung im Rahmen der AV-Leistungen wird in Fachleistungsstunden abgerechnet, dabei beträgt die Zeit der direkten Leistung am Hilfe suchenden 50 Minuten. Die Leistungen werden stundenweise vereinbart und täglich oder mehrmals wöchentlich in Form von Modulen geleistet.