Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-06/50026524-dgap-hv-indus-holding-aktiengesellschaft-3-015.htm
Timestamp: 2020-08-13 08:52:02
Document Index: 238959150

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 1', 'Art. 2', '§ 71', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 237', '§\n71', '§ 186', '§ 71', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§\n237', '§ 1', '§ 118', '§ 126']

DGAP-HV: INDUS Holding Aktiengesellschaft: -3-
Aktien»Nachrichten»INDUS AKTIE»DGAP-HV: INDUS Holding Aktiengesellschaft: -3-
26.06.2020 | 15:37
DJ DGAP-HV: INDUS Holding Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 13.08.2020 in Köln mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: INDUS Holding Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der Einberufung
INDUS Holding Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur
Hauptversammlung am 13.08.2020 in Köln mit dem Ziel der europaweiten
2020-06-26 / 15:05
INDUS Holding Aktiengesellschaft Bergisch Gladbach WKN
620 010/ISIN DE0006200108 EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN
zur 29. ordentlichen Hauptversammlung am Donnerstag,
den 13. August 2020, um 10.30 Uhr (MESZ) ein, die
ausschließlich als virtuelle Hauptversammlung ohne
Möglichkeit der physischen Teilnahme der Aktionäre oder
ihrer Bevollmächtigten (mit Ausnahme der von der
Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) abgehalten
Vor dem Hintergrund der aktuellen COVID-19-Pandemie hat
der Vorstand gemäß § 1 Abs. 1 und Abs. 2 des
der COVID-19-Pandemie ('COVID-19-G'), das als Art. 2
des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der
Strafverfahrensrecht, im Bundesgesetzblatt 2020 I Nr.
14, S 569 ff. verkündet worden ist, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats entschieden, die Hauptversammlung ohne
physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer
Bevollmächtigten (mit Ausnahme der von der Gesellschaft
benannten Stimmrechtsvertreter) als virtuelle
Hauptversammlung abzuhalten und den Aktionären die
Stimmrechtsausübung über elektronische Kommunikation
(Briefwahl) oder Vollmachtserteilung zu ermöglichen.
Die gesamte Hauptversammlung wird über den
passwortgeschützten Online-Service zur Hauptversammlung
www.indus.de/investor-relations/hauptversammlung
mit Bild und Ton übertragen. Nähere Erläuterungen zur
Durchführung der diesjährigen Hauptversammlung als
virtuelle Hauptversammlung erfolgen nachstehend unter
'II. Weitere Angaben zur Einberufung".
1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und
des gebilligten Konzernabschlusses, jeweils zum
31. Dezember 2019, sowie des zusammengefassten
Lageberichts für die INDUS Holding
Aktiengesellschaft und den Konzern mit dem
erläuternden Bericht des Vorstands zu den
sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des
gesonderten nichtfinanziellen Konzernberichts,
jeweils für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019
Die vorgenannten Unterlagen stehen im Internet
ab dem Zeitpunkt der Einberufung zur Verfügung.
zu Tagesordnungspunkt 1 keine Beschlussfassung
vorgesehen, da der Aufsichtsrat den Jahres- und
den Konzernabschluss gebilligt hat und der
2 *Beschlussfassung über die Gewinnverwendung für
von EUR 79.575.626,08 wie folgt zu verwenden:
Zahlung einer Dividende    EUR 19.560.407,20
von 0,80 EUR je
Stückaktie (24.450.509):
Einstellung in andere      EUR 59.000.000,00
Gewinnvortrag:             EUR 1.015.218,88
Bilanzgewinn:              EUR 79.575.626,08
Die Dividende wird am Dienstag, den 18. August
2020, ausgezahlt.
3 *Beschlussfassung über die Entlastung der
Mitgliedern des Vorstands Entlastung zu
4 *Beschlussfassung über die Entlastung der
Mitgliedern des Aufsichtsrats Entlastung zu
5 *Wahl des Abschlussprüfers und des
vor, die Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Steuerberatungsgesellschaft, Köln, zum
Abschlussprüfer für die Gesellschaft und den
Konzern für das Geschäftsjahr 2020 zu wählen.
6 *Beschlussfassung über die Ermächtigung zum
Erwerb eigener Aktien und zur Veräußerung
eigener Aktien unter Ausschluss des
Bezugsrechts*
Das Aktienrecht erlaubt, die Gesellschaft zum
Erwerb eigener Aktien zu ermächtigen. Aufgrund
des Auslaufens der in der ordentlichen
Hauptversammlung 2015 beschlossenen Ermächtigung
zum 2. Juni 2020 soll der Vorstand unter
Aufhebung dieser Ermächtigung erneut zum Erwerb
eigener Aktien ermächtigt werden. Der Vorstand
möchte dieses Instrument nutzen, um eigene
Aktien als Akquisitionswährung beim Erwerb von
Unternehmen und Beteiligungen daran anbieten zu
können, wenn sich die Gelegenheit dafür bietet
und dies im Interesse der Gesellschaft sinnvoll
erscheint. Außerdem möchte der Vorstand
solche Aktien Dritten im Rahmen von
strategischen Partnerschaften (z. B. als
Entgeltbestandteil bei Erreichung zu
vereinbarender Ziele) anbieten und für die
sonstigen, nachfolgend genannten Ziele nutzen
können. Nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG kann die
Ermächtigung für die Dauer von bis zu fünf
Jahren erteilt werden. Durch eine für volle
Jahre geltende Ermächtigung wird vermieden, dass
diese zwischen zwei Hauptversammlungen ausläuft.
Die durch die Hauptversammlung am 3. Juni 2015
erteilte und bis zum 2. Juni 2020 befristete
Ermächtigung zum Erwerb und zur Veräußerung
eigener Aktien ist inzwischen ausgelaufen.
1. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft
bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu
erwerben. Die Ermächtigung wird mit Ablauf der
ordentlichen Hauptversammlung am 13. August 2020
wirksam und gilt bis zum 12. August 2025. Die
Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen
sowie einmal oder mehrmals ausgeübt werden.
mehr als 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft
entfallen. Die Gesellschaft darf die
Ermächtigung nicht zum Zwecke des Handels in
eigenen Aktien ausnutzen.
Der Erwerb darf nach Maßgabe der folgenden
Bestimmungen über die Börse oder mittels eines
Kaufangebots erfolgen:
- Erfolgt der Erwerb der eigenen Aktien über die
Börse, so darf der von der Gesellschaft gezahlte
Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den
arithmetischen Mittelwert der Aktienkurse
(Schlussauktionspreise im XETRA-Handel der
Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main bzw. in
einem vergleichbaren Nachfolgesystem) während
der letzten zehn Börsenhandelstage vor dem
Abschluss des Verpflichtungsgeschäfts um nicht
mehr als 10 % über- oder unterschreiten;
- Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches
Kaufangebot an alle Aktionäre der Gesellschaft,
dürfen der gebotene Kaufpreis oder die
Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je
der letzten zehn Börsenhandelstage vor dem Tag
der Veröffentlichung der Entscheidung zur Abgabe
des öffentlichen Kaufangebots um nicht mehr als
10 % über- oder unterschreiten. Ergeben sich
nach Veröffentlichung eines öffentlichen
Kaufangebots erhebliche Kursabweichungen vom
gebotenen Kaufpreis oder den Grenzwerten der
gebotenen Kaufpreisspanne, so kann das Angebot
mit Zustimmung des Aufsichtsrats angepasst
werden. In diesem Fall bestimmt sich der
maßgebliche Betrag nach dem entsprechenden
Kurs am letzten Handelstag vor der
Veröffentlichung der Anpassung; die 10 %-Grenze
für das Über- oder Unterschreiten ist auf
diesen Betrag anzuwenden. Das Volumen des
gesamte Zeichnung des Angebots dieses Volumen
überschreitet, muss die Annahme im Verhältnis
der jeweils angebotenen Aktien erfolgen. Eine
bevorrechtigte Annahme geringerer Stückzahlen
bis zu 50 Stück zum Erwerb angebotener Aktien
der Gesellschaft je Aktionär sowie eine Rundung
nach kaufmännischen Grundsätzen zur Vermeidung
rechnerischer Bruchteile von Aktien kann
vorgesehen werden. Ein etwaiges weitergehendes
June 26, 2020 09:05 ET (13:05 GMT)
DJ DGAP-HV: INDUS Holding Aktiengesellschaft: -2-
2. Der Vorstand wird ermächtigt, die aufgrund
der vorliegenden oder aufgrund einer früher
erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien der
aufgrund einzelner oder mehrerer Ermächtigungen
a. zur Veräußerung der erworbenen Aktien in
anderer Weise als über die Börse oder durch
Angebot an alle Aktionäre, soweit dies gegen
Sachleistung und zu dem Zweck erfolgt,
Unternehmen, Unternehmensteile oder
(einschließlich der Erhöhung bestehender
Beteiligungen) zu erwerben oder
b. zur Veräußerung der erworbenen Aktien in
Angebot an alle Aktionäre gegen Barzahlung, wenn
der Kaufpreis den Börsenkurs der Aktie zum
Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der
Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 S. 4 AktG
veräußerten Aktien der Gesellschaft
insgesamt 10 % des Grundkapitals der
Gesellschaft nicht überschreiten dürfen, und
zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch
- falls dieser Wert geringer ist - im Zeitpunkt
der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese
Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind
diejenigen Aktien anzurechnen, die während der
Laufzeit dieser Ermächtigung bis zur nach § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien
Veräußerung eigener Aktien aus genehmigtem
Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben
werden. Ferner sind auf diese Begrenzung von 10
% des Grundkapitals diejenigen Aktien
anzurechnen, die zur Bedienung von Options-
und/oder Wandlungsrechten und/oder
Wandlungspflichten ausgegeben bzw. auszugeben
sind, sofern die Schuldverschreibungen während
der Laufzeit dieser Ermächtigung in
entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts
Der Preis, zu dem Aktien gemäß dieser
Ermächtigung an Dritte abgegeben werden, darf
den arithmetischen Mittelwert der Aktienkurse
letzten zehn Börsenhandelstagen vor Begründung
der Verpflichtung zur Veräußerung nicht um
mehr als 5 % unterschreiten;
c. zur Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer und
Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft und an
Arbeitnehmer und Mitglieder der
Geschäftsführungen der mit der Gesellschaft
verbundenen Unternehmen, soweit sie zur
Bedienung von Arbeitnehmern und Mitgliedern des
Vorstands der Gesellschaft oder Arbeitnehmern
und Mitgliedern der Geschäftsführung der mit der
eingeräumten Options- bzw. Erwerbsrechten oder
Erwerbspflichten auf Aktien der Gesellschaft
verwendet werden sollen;
d. zur Erfüllung der Verpflichtungen aus
Wertpapierdarlehen/Wertpapierleihen, die zum
Zweck der Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer und
verbundenen Unternehmen entsprechend
vorstehendem Buchstaben c) aufgenommen wurden;
e. zur Erfüllung von Umtauschrechten oder
-pflichten aus von der Gesellschaft oder von mit
der Gesellschaft verbundenen Unternehmen
begebenen Wandel-, Options- und/oder
Gewinnschuldverschreibungen oder Zertifikaten;
und/oder zur Gewährung eines Bezugsrechts auf
eigene Aktien für Inhaber oder Gläubiger der von
Konzerngesellschaften ausgegebenen Options-
und/oder Wandelschuldverschreibungen in dem
Umfang, wie es ihnen nach Ausübung der ihnen
eingeräumten Options- oder Wandlungsrechte als
Aktionär zustehen würde und nach näherer
Maßgabe der Anleihe- bzw.
Optionsbedingungen zum Zwecke des
Verwässerungsschutzes angeboten werden kann;
f. für Spitzenbeträge im Fall der
Veräußerung eigener Aktien im Rahmen eines
Verkaufsangebots an alle Aktionäre.
3. Der Vorstand wird ferner ermächtigt, alle
oder einen Teil der eigenen Aktien der
einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre
Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Von der
Ermächtigung zur Einziehung kann mehrfach
Gebrauch gemacht werden. Die eigenen Aktien
können auch nach § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG im
vereinfachten Verfahren ohne Kapitalherabsetzung
durch Anpassung des auf eine Aktie entfallenden
anteiligen Betrags des Grundkapitals eingezogen
werden. Der Vorstand ist in diesem Fall zur
Anpassung der Zahl der Stückaktien in der
Satzung ermächtigt. Die Einziehung kann auch mit
einer Kapitalherabsetzung verbunden werden; in
diesem Fall ist der Vorstand ermächtigt, das
Grundkapital um den auf alle oder einen Teil der
eingezogenen Aktien entfallenden anteiligen
Betrag des Grundkapitals herabzusetzen und die
Angabe der Zahl der Aktien und des Grundkapitals
in der Satzung entsprechend anzupassen.
*Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung gem. §
71 Abs. 1 Nr. 8 i. V. m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu
Tagesordnungspunkt 6*
In Punkt 6 der Tagesordnung wird der Hauptversammlung
vorgeschlagen, die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1
Nr. 8 AktG zu ermächtigen, eigene Aktien bis zu 10 %
des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der
Hauptversammlung oder - falls dieser Wert geringer ist
- des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung
bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben
und die eigenen Aktien teilweise unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre zu veräußern. Dieser
Bezugsrechtsausschluss soll in den folgenden Fällen
möglich sein:
Die Gesellschaft soll über eigene Aktien verfügen, um
Unternehmenszusammenschlüsse schnell und flexibel
durchführen zu können. Der internationale Wettbewerb
und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen
zunehmend diese Form der Akquisitionsfinanzierung.
Konkrete Pläne für ein Ausnutzen dieser Ermächtigung
Bewertungsrelationen wird der Vorstand sicherstellen,
dass die Interessen der Aktionäre unter
Berücksichtigung des Börsenkurses, aber ohne
schematische Anknüpfung an diesen, angemessen gewahrt
Der Beschlussvorschlag sieht ferner vor, dass der
Vorstand die eigenen Aktien auch in anderer Weise als
gegen Barzahlung an Dritte veräußern kann, wenn
die eigenen Aktien zu einem Preis veräußert
werden, der den Börsenpreis der Aktie der Gesellschaft
zum Zeitpunkt der Verpflichtung zur Veräußerung
nicht wesentlich unterschreitet. Die Gesellschaft soll
so auf Angebote bzw. dem Geschäftszweck der
Gesellschaft dienende Beteiligungsnachfragen von
Investoren kurzfristig reagieren können. Die
Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10
% des Grundkapitals der Gesellschaft, und zwar sowohl
im Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens als auch im Zeitpunkt
ihrer Ausübung. Auf die 10 %-Grenze sind Aktien
anzurechnen, die nach Wirksamwerden dieser Ermächtigung
unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
der vorgeschlagenen Ermächtigung geltenden bzw. an
deren Stelle tretenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer
Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3
Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts
ausgegeben werden. Auf die 10 %-Grenze sind ferner
Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von
Schuldverschreibungen mit Wandlungs- bzw. Optionsrecht
ausgegeben bzw. auszugeben sind, sofern die
Schuldverschreibungen nach Wirksamwerden dieser
Ermächtigung aufgrund einer zum Zeitpunkt des
Wirksamwerdens der vorgeschlagenen Ermächtigung
geltenden bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung
in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben
wurden bzw. werden. Durch die Anrechnungen wird
sichergestellt, dass keinesfalls für mehr als insgesamt
10 % des Grundkapitals das Bezugsrecht der Aktionäre in
unmittelbarer oder mittelbarer Anwendung von § 186 Abs.
Im Rahmen vorgenannter Ermächtigung werden die
Vermögensinteressen der Aktionäre an einer
wertmäßigen Nicht-Verwässerung ihrer Beteiligung
gewahrt, indem der Veräußerungspreis den
Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Die
Ermächtigung erlaubt daher in Auslegung der Vorgabe
'nicht wesentlich' einen Abschlag von höchstens 5 % auf
(Schlussauktionspreise im XETRA-Handel der Deutschen
Börse AG in Frankfurt am Main bzw. in einem
vergleichbaren Nachfolgesystem) an den letzten 10
Börsenhandelstagen vor Begründung der Verpflichtung zur
Weiterhin soll der Vorstand ermächtigt werden, die
erworbenen eigenen Aktien zur Bedienung von
Arbeitnehmern und Mitgliedern des Vorstands der
Gesellschaft oder Arbeitnehmern und Mitgliedern der
Geschäftsführung verbundener Unternehmen eingeräumten
Options- bzw. Erwerbsrechten oder Erwerbspflichten auf
Aktien der Gesellschaft einzusetzen.
Um die Abwicklung der Ausgabe von Aktien in
vorgenanntem Fall zu erleichtern, soll es der
Gesellschaft zudem ermöglicht werden, die dafür
benötigten Aktien auch mittels
Wertpapierdarlehen/Wertpapierleihen zu beschaffen und
eigene Aktien gegebenenfalls auch zur Erfüllung der
Rückgewähransprüche der Darlehensgeber/Verleiher zu
Darüber hinaus soll der Vorstand berechtigt sein, die
eigenen Aktien zur Erfüllung von Rechten von Inhabern
oder Gläubigern bzw. zur Erfüllung von
Wandlungspflichten aus von der Gesellschaft bei der
Begebung von Schuldverschreibungen bzw. Zertifikaten
eingeräumten bzw. begründeten Wandlungs- oder
Optionsrechten bzw. Wandlungspflichten zu verwenden;
insbesondere zur Erfüllung von
Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund der
Ermächtigung gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom
24. Mai 2018 gewährt wurden. Der vorgeschlagene
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre soll die
Gesellschaft in die Lage versetzen, flexibel zu
entscheiden, ob sie bei Ausübung dieser Rechte bzw.
Pflichten neue Aktien aus bedingten Kapitalien, eigene
Aktien, die sie auf Grundlage des vorgeschlagenen
Ermächtigungsbeschlusses erworben hat, oder einen
Barausgleich gewähren will. Über die vorgenannten
Möglichkeiten wird die Gesellschaft jeweils unter
Berücksichtigung der vorliegenden Markt- und
erworbenen eigenen Aktien in die Entscheidung
Zudem schafft die Ermächtigung die Möglichkeit, das
Bezugsrecht der Aktionäre bei einer Veräußerung
der Aktien durch Angebot an alle Aktionäre zugunsten
der Inhaber von Optionsscheinen,
Wandelschuldverschreibungen und Wandelgenussrechten
teilweise auszuschließen. Dies hat den Vorteil,
dass im Fall einer Ausnutzung der Ermächtigung der
Options- bzw. Wandlungspreis für die Inhaber bereits
bestehender Options- bzw. Wandelrechte nicht nach den
Options- bzw. Wandlungsbedingungen ermäßigt zu
werden braucht, um den darin etwa vorgesehenen
Verwässerungsschutz der Inhaber oder Gläubiger dieser
Rechte zu gewährleisten.
Die ferner vorgesehene Ermächtigung zum Ausschluss des
Bezugsrechts für Spitzenbeträge dient dazu, ein
technisch durchführbares Bezugsverhältnis darzustellen.
Die als freie Spitzen vom Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossenen eigenen Aktien werden entweder durch
Verkauf an der Börse oder in sonstiger Weise
bestmöglich für die Gesellschaft verwertet. Der
mögliche Verwässerungseffekt ist aufgrund der
Schließlich sollen die eigenen Aktien von der
Gesellschaft auch ohne erneuten Beschluss der
Hauptversammlung eingezogen werden können, mit oder
ohne gleichzeitige Kapitalherabsetzung. Im
letztgenannten Fall erhöht sich der anteilige Betrag am
Grundkapital je Aktie und die Anzahl der Aktien ändert
sich. Der Vorstand soll daher ermächtigt werden, die
entsprechende Anpassung der Satzung vorzunehmen, was §
237 Abs. 3 Nr. 3 AktG ausdrücklich vorsieht.
Bei Abwägung aller genannten Umstände halten Vorstand
und Aufsichtsrat den Ausschluss des Bezugsrechts in den
genannten Fällen im Interesse der Gesellschaft für
erforderlich und geboten und aus den aufgezeigten
Gründen sowohl für sachlich gerechtfertigt als auch
gegenüber den Aktionären für angemessen. Der Vorstand
wird die Ausübung der Ermächtigung mit Zustimmung des
Aufsichtsrats vornehmen. Die Bedingungen werden jeweils
zu gegebener Zeit so festgelegt werden, dass unter
Berücksichtigung der jeweiligen Verhältnisse die
Interessen der Aktionäre und die Belange der
Gesellschaft angemessen gewahrt werden. Der Vorstand
wird der Hauptversammlung über die Einzelheiten einer
Ausnutzung der Ermächtigung zum Rückerwerb eigener
Aktien bzw. zu deren Verwendung berichten.
*Bergisch Gladbach, im Juni 2020*
*INDUS Holding Aktiengesellschaft*
der Einberufung der Hauptversammlung*
Das Grundkapital der INDUS Holding AG in Höhe von EUR
63.571.323,62 ist im Zeitpunkt dieser Einberufung in
24.450.509 auf den Inhaber lautende nennwertlose
Stückaktien eingeteilt. Alle ausgegebenen Aktien
gewähren eine Stimme und sind stimmberechtigt.
Die Gesellschaft hält keine eigenen Aktien. Es bestehen
keine Aktien unterschiedlicher Gattungen.
*2. Durchführung der Hauptversammlung als virtuelle
und ihrer Bevollmächtigten; Online-Service*
Die ordentliche Hauptversammlung wird mit Zustimmung
des Aufsichtsrats der Gesellschaft als virtuelle
und ihrer Bevollmächtigten (mit Ausnahme der von der
Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) gemäß
§ 1 Abs. 1 und Abs. 2 COVID-19-G abgehalten.
Die gesamte, in den Geschäftsräumen der MMC Studios
Köln GmbH, Am Coloneum 1, 50829 Köln (Ort der
Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetzes),
stattfindende Hauptversammlung wird zu diesem Zweck am
*13. August 2020 ab 10.30 Uhr (MESZ)*, über den
Online-Service der Gesellschaft im Internet unter
Es können nur diejenigen Aktionäre, die sich wie
nachstehend (siehe Ziff. 3 'Voraussetzungen für die
Ausübung der Aktionärsrechte in Bezug auf die virtuelle
Hauptversammlung') beschrieben ordnungsgemäß
angemeldet haben, die Bild- und Tonübertragung der
gesamten Hauptversammlung über den Online-Service der
Gesellschaft verfolgen. Darüber hinaus können Aktionäre
persönlich oder durch ordnungsgemäß
Bevollmächtigte ihr Stimmrecht per Briefwahl oder durch
die Bevollmächtigung eines von der Gesellschaft
benannten Stimmrechtsvertreters ausüben sowie über den
Online-Service der Gesellschaft Fragen stellen und
einen Widerspruch gegen Beschlüsse der Hauptversammlung
Eine darüber hinausgehende Ausübung von
Aktionärsrechten ist in der virtuellen Hauptversammlung
nicht möglich. Insbesondere ist eine Teilnahme der
Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten, mit Ausnahme der
von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen
Stimmrechtsvertreter, vor Ort ausgeschlossen. Die
sowie die Einräumung des Stimmrechts sowie der
Fragemöglichkeit und der Möglichkeit zum Widerspruch
berechtigen die Aktionäre und Aktionärsvertreter auch
nicht zur Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege
elektronischer Kommunikation im Sinne von § 118 Abs. 1
Satz 2 AktG (keine elektronische Teilnahme).
Der Online-Service ist im Internet unter
ab dem *23. Juli 2020, 0.00 Uhr (MESZ)*, für
ordnungsgemäß angemeldete Aktionäre und ihre
Bevollmächtigten zugänglich. Um den Online-Service der
Gesellschaft nutzen zu können, müssen sie sich mit der
Zugangskartennummer und dem Zugangscode einloggen,
welche sie mit ihrer Zugangskarte für den
Online-Service der Gesellschaft erhalten. Die
verschiedenen Möglichkeiten zur Ausübung der
Aktionärsrechte in Bezug auf die virtuelle
Hauptversammlung erscheinen dann auf der
Benutzeroberfläche im Online-Service der Gesellschaft.
Weitere Einzelheiten zur Nutzung des Online-Services
der Gesellschaft und den Anmelde- und
Nutzungsbedingungen können die Aktionäre dem dort
hinterlegten Informationsblatt entnehmen.
*3. Voraussetzungen für die Ausübung der
Zur Ausübung der Aktionärsrechte in Bezug auf die
virtuelle Hauptversammlung, insbesondere des
Stimmrechts, sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt,
rechtzeitig angemeldet und ihren Anteilsbesitz
rechtzeitig nachgewiesen haben.
Als Nachweis genügt ein in Textform (§ 126b BGB)
durch das depotführende Institut in deutscher oder
englischer Sprache. Der *Nachweis des Anteilsbesitzes*
muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der
Hauptversammlung beziehen, d. h. auf *Donnerstag, den
23. Juli 2020, 0.00 Uhr (MESZ)*,
(*'Nachweisstichtag'*). Der Nachweis des
Anteilsbesitzes und die Anmeldung müssen der
Gesellschaft bis spätestens *Donnerstag, den 6. August
2020, 24.00 Uhr (MESZ)*, unter einer der folgenden
*INDUS Holding AG*
*c/o C-HV AG*
*Gewerbepark 10*
*92289 Ursensollen*
*Telefax: +49 9628 92 99-871*
*E-Mail: anmeldestelle@c-hv.com*
Nach ordnungsgemäßem Eingang der Anmeldung und des
besonderen Nachweises des Anteilsbesitzes bei der
Gesellschaft werden den Aktionären - anstelle der
herkömmlichen Eintrittskarten - Zugangskarten für den
Online-Service der Gesellschaft mit persönlichen
Zugangsdaten (Zugangskartennummer und Zugangscode) für
die Ausübung der Aktionärsrechte in Bezug auf die
virtuelle Hauptversammlung übermittelt.
*4. Bedeutung des Nachweisstichtags*
Der Nachweisstichtag (auch Record Date genannt) ist das