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Timestamp: 2016-10-25 03:26:20
Document Index: 387956823

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 135', 'Art. 159']

U 223/99 (17.04.2001)
J.________, 1945, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Hans Schmidt, Ulrichstrasse 14, Z�rich,
A.- Die 1945 geborene J.________ war als Schneiderin bei der A.________ AG t�tig und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 27. Juni 1991 wurde sie als Beifahrerin im Personenwagen ihres Lebenspartners in einen Verkehrsunfall verwickelt. Dabei zog sie sich nebst einer Beule und einer Sch�rfung frontal eine grosse Rissquetschwunde am rechten Knie mit traumatischer Bursaer�ffnung zu, die gleichentags einen operativen Eingriff (Bursektomie) im Thurgauischen Spital Z.________ erforderlich machte. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Am 29. November 1991 berichtete die Psychiaterin Frau Dr. med. P.________ die Versicherte leide seit dem Unfall unter st�ndigen Kopfschmerzen, Vergesslichkeit und Konzentrationsst�rungen. Zwei Monate nach dem Unfall seien Angstzust�nde, Panikattacken, Herzklopfen und Schweissausbr�che aufgetreten. Die �rztin diagnostizierte ein posttraumatisches StressSyndrom. SUVA-Kreisarzt Dr. G.________ diagnostizierte nach einer Untersuchung vom 13. Dezember 1991 einen Status nach Autounfall mit Rissquetschwunde und Bursaer�ffnung im rechten Knie bei vorbestehender lateraler Gonarthrose und ein wahrscheinliches leichtes Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) sowie eine posttraumatische Anpassungsst�rung. Am 28. Februar 1992 wurde J.________ von Dr. med. L.________ neurologisch untersucht. Im Bericht vom gleichen Tag diagnostizierte dieser Arzt ein cervico-cephales Syndrom mit posttraumatischem Stress-Syndrom nach HWSDistorsionstrauma am 27. Juni 1991. Vom 7. bis 31. Juli 1992 wurde die Versicherte in der Rehabilitationsklinik X.________ behandelt, wo u.a. die Diagnose eines cervicocephalen Syndroms nach HWS-Distorsionstrauma best�tigt wurde (Austrittsbericht vom 10. August 1992). Am 21. Oktober 1992 wurde J.________ von Prof. Dr. phil. D.________ neuropsychologisch untersucht (Bericht vom 11. Januar 1993). Nach einer �rztlichen Beurteilung durch den Chirurgen Dr. med. B.________ von ihrer Abteilung Unfallmedizin (vom 28. Juni 1994) stellte die SUVA die Heilbehandlung mit sofortiger Wirkung ein und lehnte den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung ab, weil keine organischen Unfallfolgen mehr vorl�gen und ein Zusammenhang zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfallereignis zu verneinen sei (Verf�gung vom 15. Juli 1994). Nachdem J.________ Einsprache erhoben hatte, zog die Anstalt eine zuhanden des Haftpflichtversicherers des Kollisionsgegners erstattete Expertise des Chirurgen Prof. S.________ vom 24. September 1992 bei und veranlasste eine Untersuchung der Versicherten durch Prof. R.________, Service de Neurologie, Spital Y.________ (Gutachten vom 23. November 1995). Gest�tzt auf diese Unterlagen sprach die SUVA J.________ in teilweiser Gutheissung der Einsprache eine Integrit�tsentsch�digung von 18 % f�r den Integrit�tsschaden am rechten Knie zu, wogegen sie an der am 15. Juli 1994 verf�gten Ablehnung des Rentenanspruchs festhielt mit der Begr�ndung, dass die Kopf- und Nackenbeschwerden nicht unfallkausal seien und die Versicherte im bisherigen Beruf mit R�cksicht auf die Folgen des Ereignisses vom 27. Juni 1991 praktisch voll arbeitsf�hig w�re (Einspracheentscheid vom 13. M�rz 1996).
B.- J.________ liess Beschwerde f�hren mit den Antr�gen, unter Aufhebung des Einspracheentscheides seien ihr eine Invalidenrente von 70 % und eine Integrit�tsentsch�digung von mindestens 53 % zuzusprechen. Ferner sei eine �ffentliche Verhandlung mit pers�nlicher Befragung durchzuf�hren. Mit Replik legte sie ein neurologisches/neuropsychologisches Gutachten des Dr. med. M.________ vom 23. Oktober 1996 auf. Die SUVA, welche auf Abweisung der Beschwerde schloss, reichte mit der Duplik eine Beurteilung des Dr. B.________, leitender Arzt des �rzteteams Unfallmedizin, vom 24. Februar 1997 ein. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich holte bei der Haus�rztin Frau Dr. T.________ eine schriftliche Beweisauskunft (vom 16. Februar 1999) ein. Die �rztin legte ihrem Schreiben die Krankengeschichte der Versicherten bei. Mit Entscheid vom 1. Juni 1999 wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst J.________ zur Hauptsache die vorinstanzlich gestellten Rechtsbegehren erneuern. Ferner beantragt sie, die SUVA sei zu verpflichten, die Kosten des Gutachtens des Dr. M.________ vom 23. Oktober 1996 zu �bernehmen. Schliesslich verlangt sie, es sei festzustellen, dass das kantonale Gericht infolge Verneinung des Anspruchs auf �ffentliche Verhandlung Art. 6 EMRK verletzt hat.
Die SUVA verzichtet auf eine Vernehmlassung. Die in ihrer Eigenschaft als Krankenversicherer von J.________ als Mitinteressierte beigeladene SWICA Gesundheitsorganisation schliesst sich den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung sich nicht vernehmen l�sst.
1.- In formellrechtlicher Hinsicht r�gt die Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe den Antrag auf Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung abgelehnt, womit sie Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt habe. Sie habe ein Interesse an der Feststellung, dass grunds�tzlich ein solcher Anspruch bestanden h�tte.
Dem Feststellungsbegehren der Beschwerdef�hrerin ist nicht stattzugeben: Einerseits fehlt es an einem schutzw�rdigen Interesse an einer derartigen Feststellung. Andererseits durfte das kantonale Gericht den Antrag in Ziff. 2 der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift, es sei �eine �ffentliche Verhandlung mit pers�nlicher Befragung der Beschwerdef�hrerin durchzuf�hren�, durchaus dahin verstehen, Zweck dieses Antrages sei die pers�nliche Befragung, mit andern Worten, die �ffentliche Verhandlung sei durchzuf�hren, um eine solche Befragung vorzunehmen. Zu dieser Annahme durfte die Vorinstanz insbesondere auch gest�tzt auf die Begr�ndung des Antrages gelangen, in welcher ausschliesslich mit der Notwendigkeit einer pers�nlichen Befragung argumentiert wurde. Da somit kein klarer und unmissverst�ndlicher Antrag auf �ffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK vorlag (BGE 122 V 55 Erw. 3a), ist die Ablehnung des von der Vorinstanz unter den dargelegten Umst�nden zu Recht als Beweisantrag aufgefassten Begehrens nicht zu beanstanden.
2.- Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers zun�chst vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) zutreffend dargelegt (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b). Darauf kann verwiesen werden. Zu erg�nzen ist, dass diese Rechtsprechung auch bei Schleudertraumen der HWS gilt. Auch bei derartigen Verletzungen bilden zuallererst die medizinischen Fakten, wie die fach�rztlichen Erhebungen �ber Anamnese, objektiven Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. die massgeblichen Grundlagen f�r die Kausalit�tsbeurteilung durch Verwaltung und Gerichtsinstanzen. Das Vorliegen eines Schleudertraumas wie seine Folgen m�ssen somit durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein. Trifft dies zu und ist die nat�rliche Kausalit�t - aufgrund fach�rztlicher Feststellungen in einem konkreten Fall - unbestritten, so kann der nat�rliche Kausalzusammenhang ebenso aus rechtlicher Sicht als erstellt gelten (BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa).
3.- a) Die Vorinstanz verneinte den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den Kopf- und Nackenbeschwerden sowie den damit zusammenh�ngenden Ged�chtnis- und Konzentrationsproblemen. Dabei st�tzte sie sich auf das Vorliegen eines Vorzustandes, das Fehlen organischer Befunde sowie die Unm�glichkeit der Rekonstruktion des Zeitpunktes, in welchem erstmals Kopf- und Nackenbeschwerden aufgetreten sind. Ferner berief sie sich auf den Umstand, dass die Arztberichte, welche den Kausalzusammenhang bejahen, nicht zweifelsfrei klar seien sowie auf die Beurteilung des SUVA-Arztes Dr. B.________ und das Gutachten des Prof. R.________, laut welchen die Kausalit�t nicht erstellt sei.
b) aa) Dem Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. G.________ (vom 13. Dezember 1991) und dem Zeugnis des Dr. O.________, Oberarzt am Spital C.________, vom 8. Februar 1992, wo die Beschwerdef�hrerin seit Dezember 1990 behandelt wurde, kann entnommen werden, dass die Versicherte an der HWS keinen Vorzustand aufwies, der die Beschwerden nach dem Unfall zu erkl�ren verm�chte.
bb) Die Tatsache, dass mittels bildgebender Untersuchungsmethoden keine organischen Befunde erhoben werden konnten, die auf ein Schleudertrauma der HWS hinweisen, ist unerheblich; denn es wird gerade nicht danach unterschieden, ob die Beeintr�chtigungen nach einem Unfall mit Schleudertrauma oder einem �quivalenten Verletzungsmechanismus mehr organischer und/oder psychischer Natur sind.
cc) Es trifft zu, dass in dem unmittelbar nach dem Unfall verfassten Bericht des Spitals Z.________ und im ersten Bericht der Frau Dr. T.________ (vom 13. August 1991) sowie in der von ihr gef�hrten Krankengeschichte der Versicherten (Eintragung vom 3. Juli 1991 mit Bemerkung) keine oder zumindest keine zuverl�ssigen Angaben bez�glich Kopf- und Nackenbeschwerden zu finden sind. Was die erw�hnte Krankengeschichte betrifft, ist diese derart minimal gef�hrt, dass sich die Frage stellt, ob sie den diesbez�glichen Anforderungen gen�gt. Die Vorinstanz �ussert sich sehr kritisch zum Eintrag vom 3. Juli 1991 und h�lt es zu Recht f�r fraglich, ob diese Angaben, namentlich jene auf dem weissen Beizettel, nicht nachtr�glich erstellt worden sind. Ist aber eine Krankengeschichte minimal und eventuell unzuverl�ssig gef�hrt, so d�rfen daraus auch keine Umkehrschl�sse in dem Sinne gezogen werden, dass, was darin nicht vermerkt ist, auch nicht existent war. F�r das Spital Z.________ wiederum stand die notfallm�ssige Behandlung der offenen Kniewunde im Vordergrund, weshalb aus der Nichterw�hnung anderer Beschwerden nicht geschlossen werden kann, es seien keine solchen vorhanden gewesen. Wenn Frau Dr. P.________ im Bericht vom 29. November 1991 festhielt, die Versicherte habe seit dem Unfall an Kopfschmerzen gelitten, und die Vorinstanz den Wert dieser Aussage in Zweifel zieht mit dem Argument, die �rztin habe die Versicherte erst rund vier Monate nach dem Unfall gesehen, �weshalb sie die Angaben nicht aufgrund eigener Wahrnehmungen machen konnte�, so ist ihr entgegenzuhalten, dass Kopfschmerzen in den allermeisten F�llen aufgrund von Angaben des Patienten festgehalten werden. Der Einwand kann daher nur dahin gehen, dass die �rztin die Angaben der Beschwerdef�hrerin nicht unmittelbar nach dem Unfall erhielt. Frau Dr. P.________ hielt diesen Befund aber doch in ihrem ersten Bericht fest. Sp�ter finden sich in zahlreichen Arztberichten entsprechende Angaben (Berichte des Kreisarztes Dr. G.________ vom 13. Dezember 1991, 25. M�rz 1992 und 1. Oktober 1993; des Dr. L.________ vom 30. Januar und 28. Februar 1992; der Frau Dr. T.________ vom 3. Februar und 27. Mai 1992; der Rehabilitationsklinik X.________ vom 10. August 1992 und der Frau Dr. P.________ vom 29. M�rz 1993). SUVA-Arzt Dr. B.________ und Administrativgutachter Prof. R.________ negierten die Existenz von Kopf- und Nackenbeschwerden nicht, f�hren diese aber auf psychische Gr�nde zur�ck.
Somit trifft es wohl zu, dass in den Akten �ber die Kopf- und Nackenbeschwerden der Versicherten nur �rztliche Angaben enthalten sind, die nicht unmittelbar nachdem die Beschwerden aufgetreten und von der Versicherten festgestellt worden sind, sondern erst sp�ter festgehalten wurden. Auf der anderen Seite fehlen jegliche Anhaltspunkte daf�r, dass die Beschwerdef�hrerin vor dem Unfall mehr als der Durchschnitt der Bev�lkerung an solchen Schmerzen gelitten h�tte.
Auch wenn keine endg�ltige Klarheit �ber den Zeitpunkt des Eintritts dieser Beschwerden zu erzielen ist, so lassen die �rztlichen Befunde doch erkennen, dass bei der Versicherten nach dem Unfall ein Zustand festgestellt wurde, der mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit darauf schliessen l�sst, dass sie ein Schleudertrauma der HWS oder eine �quivalente Verletzung erlitten hat. So wurde �rztlicherseits best�tigt, dass die HWS sowohl in der Seitenneigung als auch in der Rotation nur eingeschr�nkt beweglich war, dass diese Bewegungen endphasig Schmerzen bereiteten, dass die HWS druckdolent war und dass Schwindelgef�hle auftraten (kreis�rztliche Untersuchungen vom 13. Dezember 1991, 25. M�rz und 18. Juni 1992; Berichte der Frau Dr. T.________ vom 3. Februar 1992 sowie des Dr. L.________ vom 28. Februar 1992; Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik X.________ vom 10. August 1992; Gutachten des Prof. R.________ vom 23. November 1995). Sodann zeigten sich in der neuropsychologischen Abkl�rung Erscheinungen, die der Gutachter nur auf ein Schleudertrauma der HWS zur�ckf�hren konnte (Expertise des Prof. P.________ vom 11. Januar 1993). Aufgrund der Beurteilungen des Kreisarztes Dr. G.________, des Neurologen Dr. L.________, der Frau Dr. T.________ und der Rehabilitationsklinik X.________ sind das Vorliegen eines Schleudertraumas (oder eines �quivalenten Verletzungsmechanismus) wie seine Folgen im Sinne von BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa (vgl. Erw. 2 hievor) gesichert. Wenn Prof. S.________ im Gutachten vom 24. September 1992 darauf hinweist, ein Schleudertrauma der HWS scheide schon deshalb aus, weil die Versicherte den Kopf angeschlagen habe, so vermag ein solcher Schluss in dieser allgemeinen Form nicht zu �berzeugen. Ein Kopfanprall, der erst in der Endphase des Schleudervorgangs erfolgt, macht die vorg�ngigen Einwirkungen auf die HWS nicht ungeschehen. Abgesehen davon ist es aus rechtlicher Sicht unerheblich, ob die Versicherte ein �klassisches� Schleudertrauma der HWS erlitten hat oder einem �quivalenten Verletzungsmechanismus ausgesetzt war. Denn die zum ad�quaten Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der HWS entwickelte Rechtsprechung ist praxisgem�ss auch bei den letztgenannten unfallbedingten Einwirkungen auf die HWS anwendbar. Da die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen im Vergleich zur psychischen Problematik nicht im Sinne von BGE 123 V 99 Erw. 2a klar in den Hintergrund treten, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nach Massgabe von BGE 117 V 359 zu beurteilen.
4.- Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers weiter vorausgesetzten ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall mit Schleudertrauma der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle und den anhaltenden Beschwerden mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit (BGE 117 V 359) zutreffend wiedergegeben. Darauf kann verwiesen werden.
5.- a) Die Frontalkollision vom 27. Juni 1991, bei der sich die Beschwerdef�hrerin nebst dem HWS-Trauma eine Rissquetschwunde am rechten Knie mit traumatischer Er�ffnung der Bursa pr�patellaris zuzog, die gleichentags eine Bursektomie im Spital Z.________ erforderlich machte, ist im Rahmen der Einteilung, wie sie f�r die Belange der Ad�quanzbeurteilung vorzunehmen ist, aufgrund des Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen als mittelschwerer Unfall zu qualifizieren. Um die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu bejahen, ist daher erforderlich, dass eines der massgebenden Kriterien gem�ss BGE 117 V 366 f. Erw. 6a in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder mehrere unfallbezogene Kriterien gegeben sind (BGE 117 V 367 Erw. 6b).
b) Der Unfall ereignete sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden noch ist er als besonders eindr�cklich zu bezeichnen, und eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen wesentlich verschlimmerte, kann ausgeschlossen werden. Hingegen sind eine lange Dauer der �rztlichen Behandlung und - in ausgepr�gter Form - eine lang anhaltende Arbeitsunf�higkeit aus somatischen und psychischen Gr�nden ausgewiesen. SUVA-Kreisarzt Dr. G.________ stellte noch bei der Abschlussuntersuchung vom 1. Oktober 1993, 2 1/4 Jahre nach dem Unfall, fest, dass das cervicocephale Syndrom eine regelm�ssig den Kopf belastende Arbeit nicht zulasse, weswegen lediglich eine leichte manuelle T�tigkeit, die im Ausmass von 50 % auszuf�hren w�re, in Frage k�me. Ebenfalls gegeben ist das Kriterium der Dauerbeschwerden, bei welchem ebenso wie bei der Arbeitsunf�higkeit von einer Unterscheidung zwischen psychischen und somatischen Komponenten abzusehen ist. Schliesslich ist von einem schwierigen Heilungsverlauf zu sprechen, indem eine Vielfalt von Beschwerden vorlag (Knie, Kopf-, Nackenregion, psychische Reaktion), die sich teilweise wechselseitig beeinflussten und auch aus diesem Grund einem therapeutischen Zugriff nur schwer zug�nglich waren bzw. sich mit Bezug auf ihre Symptomatik in weiten Teilen als therapieresistent erwiesen. Aufgrund dieser Gesamtw�rdigung kommt dem Unfall vom 27. Juni 1991 eine massgebende Bedeutung f�r die anhaltenden Beschwerden und die damit zusammenh�ngende Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit zu, weshalb die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs entgegen der Auffassungen von Vorinstanz und SUVA zu bejahen ist. Es wird Aufgabe der SUVA sein, an welche die Sache zur�ckzuweisen ist, �ber den Anspruch auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung aufgrund gegebener nat�rlicher und ad�quater Kausalit�t im Sinne der Erw�gungen neu zu verf�gen.
6.- Der Antrag, die SUVA sei zu verpflichten, die Kosten des Privatgutachtens des Neurologen Dr. M.________ vom 23. Oktober 1996 zu �bernehmen, ist unbegr�ndet. Nach der Rechtsprechung sind der letztinstanzlich obsiegenden Partei, die sich auf ein privates Gutachten st�tzt, alle notwendigen Kosten unter dem Titel Parteientsch�digung zu ersetzen (BGE 115 V 62). Die Expertise des Dr. M.________ war f�r den Ausgang des vorliegenden Verfahrens indessen ohne Belang, wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen. Abgesehen davon vermag das Gutachten nicht zu �berzeugen. So erscheint etwa die Diagnose, die Versicherte habe bei der Kollision eine milde traumatische Hirnverletzung erlitten, als spekulativ.
7.- F�r das letztinstanzliche Verfahren werden aufgrund von Art. 134 OG keine Gerichtskosten erhoben. Dem Prozessausgang entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 3 OG).
I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 1. Juni 1999 und der Einspracheentscheid vom 13. M�rz 1996 aufgehoben werden und die Sache an die SUVA zur�ckgewiesen wird, damit sie �ber den Anspruch auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung im Sinne der Erw�gungen neu verf�ge. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
III. Die SUVA hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
V. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung und der SWICA Gesundheitsorganisation zugestellt.