Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20M%C3%BCnchen&Datum=25.07.2016&Aktenzeichen=31%20Wx%20156/15
Timestamp: 2020-02-17 21:39:10
Document Index: 349296196

Matched Legal Cases: ['§ 2069', '§ 2084', '§ 2096', '§ 2069', '§ 2084', '§ 2096', '§ 2069', '§ 2069', '§ 2084', '§ 2096', '§ 2069', '§ 2084', '§ 2096']

OLG München, 25.07.2016 - 31 Wx 156/15 - dejure.org
https://dejure.org/2016,22058
OLG München, 25.07.2016 - 31 Wx 156/15 (https://dejure.org/2016,22058)
OLG München, Entscheidung vom 25.07.2016 - 31 Wx 156/15 (https://dejure.org/2016,22058)
OLG München, Entscheidung vom 25. Juli 2016 - 31 Wx 156/15 (https://dejure.org/2016,22058)
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BGB § 2069 BGB § 2084 BGB § 2096
BGB § 2069, § 2084, § 2096
BGB §§ 2069, 2084, 2096
Ergänzende Auslegung: Ersatzerbfolge bei Vorversterben beider Miterben
BGB § 2069; BGB § 2084; BGB § 2096
BGB § 2069 ; BGB § 2084 ; BGB § 2096
Im Ehegattentestament eingesetzte Schlusserben versterben vor dem Erblasser - Wer wird Erbe?
Gibt es Ersatzerben für die Schlusserben?
AG München, 05.03.2015 - 60 VI 1121/14
FamRZ 2016, 2154
Denn eine nach - im vorliegenden Fall sogar ganz erheblich nach - der Errichtung der letztwilligen Verfügung von einem Erblasser geäußerte Willensrichtung ist nur dann als Indiz für seine Vorstellungen im Errichtungszeitpunkt verwertbar, wenn sich die spätere Äußerung als bruchlose Weiterführung des bei Testierung vorhandenen Willens darstellt; ist das nicht der Fall, bedarf es zur Verwirklichung des neuen Willensentschlusses einer neuen formgerechten Verfügung, um dieser neuen Willensrichtung zum Erfolg zu verhelfen (OLG München FamRZ 2016, 2154 ff m.w.Nachw.).
So entspricht es der allgemein anerkannten Rechtsprechung, dass für den Fall, dass der von dem Erblasser / den testierenden Ehegatten ausgewählte Erbe / Schlusserbe vorverstorben ist und es an einer ausdrücklichen Bestimmung eines Ersatzerben fehlt, im Wege der ergänzenden Auslegung ermittelt werden kann, dass an der Stelle des berufenen und vorverstorbenen Erben dessen Abkömmlinge (OLG Düsseldorf ZEV 2018, 140; OLG München FamRZ 2016, 2154) oder dessen Ehegatte (OLG Schleswig FamRZ 2014, 693; Senat FamRZ 1991, 1483) berufen sind.