Source: https://alarmexperte.de/dsgvo/
Timestamp: 2019-06-19 11:06:12
Document Index: 167984910

Matched Legal Cases: ['Art. 32', 'Art. 2', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 83', '§ 64', '§ 64']

DSGVO - Alarmexperte.de
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Seit Mai 2018 greift die europäische Datenschutzgrundverordnung. Was das für Unternehmer bedeutet, wie Sie sich vor Abmahnungen sichern und teure Bußgelder vermeiden, erfahren Sie hier.
Welche Rechte haben betroffene Personen, von denen Daten verwaltet / genutzt werden?
Im Falle des Datenschutzverstoßes...
Was ist, wenn ich alles Mögliche getan habe, es aber dennoch zu einem Verstoß kommt?
Und wenn das nicht der Fall ist? Strafen:
Was spielt Alarmexperte für eine Rolle?
Vorgabe zur Sicherheit der Verarbeitung (Art. 32 DSGVO)
Die DSGVO ist die Datenschutzgrundverordnung, die am 25.5.2018 in Kraft getreten ist und damit das Bundesdatenschutzgesetz ablöste bzw. erneuerte. Sie gilt europaweit.
1. Diese Verordnung enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten.
2. Diese Verordnung schützt die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten.
Art. 2 DSGVO – Anwendungsbereich
1. Diese Verordnung gilt für die ganz oder teilweise automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten sowie für die nichtautomatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten, die in einem Dateisystem gespeichert sind oder gespeichert werden sollen.
Das heißt jeder, der personenbezogene Daten verwaltet / nutzt, ist von der DSGVO betroffen. Somit ist jedes Unternehmen verpflichtet Kunden-, Mitarbeiter-, Interessenten-, Lieferanten-, Partnerdaten etc. besonders zu schützen.
Betroffene Personen haben das Recht auf Transparenz, Information und Auskunft zu personenbezogenen Daten, Berichtigung und Löschung sowie Widerspruchsrecht (Kapitel 3 DSGVO).
Die betroffene Person muss außerdem bei Verletzung des Schutzes ihrer Daten benachrichtigt werden.
…muss der Verantwortliche unverzüglich (innerhalb von 72h) die zuständige Aufsichtsbehörde über die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten informieren (Art. 33 Abs. 1 DSGVO).
Der Verantwortliche muss außerdem unverzüglich alle betroffenen Personen informieren, im Zweifel durch öffentliche Bekanntmachung (Art. 34 Abs. 1+3 DSGVO).
Art. 82 DSGVO – Haftung und Recht auf Schadenersatz
3. Der Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter wird von der Haftung gemäß Absatz 2 befreit, wenn er nachweist, dass er in keinerlei Hinsicht für den Umstand, durch den der Schaden eingetreten ist, verantwortlich ist.
Schadenersatzleistungen für die Betroffenen (Art. 82 Abs. 1 DSGVO)
Geldbußen von bis zu 20.000.000 bzw. 4% des Firmenumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs
Gemäß Art. 83 Abs. 1 DSGVO stellt jede Aufsichtsbehörde sicher, dass die Verhängung von Geldbußen in jedem Einzelfall wirksam, verhältnismäßig und abschreckend ist.
Wir kümmern uns um einen Teil der TOMs (technische und organisatorische Maßnahmen) zum physischen Schutz der von Ihnen verwalteten Daten.
1. Unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen treffen der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.
Siehe dazu: § 64 BDSG (neu):
1. Der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter haben unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten, der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schwere der mit der Verarbeitung verbundenen Gefahren für die Rechtsgüter der betroffenen Personen die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, um bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten, insbesondere im Hinblick auf die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten. Der Verantwortliche hat hierbei die einschlägigen Technischen Richtlinien und Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zu berücksichtigen.
3. Im Fall einer automatisierten Verarbeitung haben der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter nach einer Risikobewertung Maßnahmen zu ergreifen, die Folgendes bezwecken:
1) Verwehrung des Zugangs zu Verarbeitungsanlagen, mit denen die Verarbeitung durchgeführt wird, für Unbefugte (Zugangskontrolle)
(Vom BSI werden zur Infrastruktursicherheit Kameras und Alarmanlagen empfohlen.)
Die Zugangskontrolle umfasst dort (§ 64 Abs. 3 Nr. 1 BDSG) die Kontrolle der Zutritte, passend zur Definition „Verwehrung des Zugangs zu Verarbeitungsanlagen, mit denen die Verarbeitung durchgeführt wird, für Unbefugte“. Im Zuge der Umsetzung der DSGVO ist es daher notwendig, die internen Prüfkataloge zur Zugangskontrolle zu erweitern und geeignete Maßnahmen zum Schutz zu ergreifen.
Absicherung der Gebäude, Fenster und Türen
Bruch- und Öffnungsmelder
Zutrittskontrollsysteme mit Chipkarten-Leser
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