Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_39_BauO_NRW_Aufzuege-d166765,40.html
Timestamp: 2017-01-19 17:36:44
Document Index: 187641408

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 91', '§ 39', '§ 11', '§ 37', '§ 11', '§ 55', '§ 38', '§ 40']

§ 39 BauO NRW, Aufzüge | Gesetze auf anwalt24.de
§ 39 BauO NRW, Aufzüge Suche
Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen - Landesbauordnung - (BauO NRW) Land...…§ 39 BauO NRW, Aufzüge§ 40 BauO NRW, Fenster, Türen, Kellerlichtschächte§ 41 BauO NRW, Umwehrungen§ 42 BauO NRW, Lüftungsanlagen, Installationsschächte und Installationskanäle§ 43 BauO NRW, Feuerungsanlagen, Wärme- und Brennstoffversorgungsanlagen§ 44 BauO NRW, Wasserversorgungsanlagen§ 45 BauO NRW (weggefallen)§ 46 BauO NRW, Abfallschächte§ 47 BauO NRW (weggefallen)§ 48 BauO NRW, Aufenthaltsräume§ 49 BauO NRW, Wohnungen§ 50 BauO NRW, Bäder und Toilettenräume§ 51 BauO NRW, Stellplätze und Garagen, Abstellplätze für Fahrräder§ 52 BauO NRW, Ställe, Dungstätten und Gärfutterbehälter§ 53 BauO NRW, Behelfsbauten und untergeordnete Gebäude§ 54 BauO NRW, Sonderbauten§ 55 BauO NRW, Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher baulicher Anlagen§ 56 BauO NRW, Grundsatz§ 57 BauO NRW, Bauherrin, Bauherr§ 58 BauO NRW, Entwurfsverfasserin, Entwurfsverfasser§ 59 BauO NRW, Unternehmerin, Unternehmer…§ 91 BauO NRW, Berichtspflicht
§ 39 BauO NRWBauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen - Landesbauordnung - (BauO NRW)Landesrecht Nordrhein-WestfalenTitel: Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen - Landesbauordnung - (BauO NRW)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: BauO NRWReferenz: 232Abschnitt: Dritter Teil – Bauliche Anlagen → Vierter Abschnitt – Treppen, Rettungswege, Aufzüge und Öffnungen (1) Aufzugsanlagen müssen weiter gehenden Anforderungen auf Grund des § 11 des Gerätesicherheitsgesetzes auch dann entsprechen, wenn sie weder gewerblichen noch wirtschaftlichen Zwecken dienen und in ihrem Gefahrenbereich keine Arbeitnehmer beschäftigt werden. Dies gilt auch für die Vorschriften über die Prüfung durch Sachverständige mit der Maßgabe, dass festgestellte Mängel auch der unteren Bauaufsichtsbehörde mitzuteilen sind.(2) Aufzüge im Innern von Gebäuden müssen eigene Fahrschächte haben. In einem Fahrschacht dürfen bis zu drei Aufzüge liegen. Die Wände der Fahrschächte sind in der Feuerwiderstandsklasse F 90 und in den wesentlichen Teilen aus nichtbrennbaren Baustoffen (F 90-AB) herzustellen. Aufzüge ohne eigene Fahrschächte sind innerhalb eines Raumes undinnerhalb eines Treppenraumes nach § 37 in Gebäuden mit nicht mehr als fünf Geschossen über der Geländeoberfläche zulässig; die Aufzüge müssen sicher umkleidet sein.(3) Der Fahrschacht muss zu lüften und mit Rauchabzugsvorrichtungen versehen sein. Die Rauchabzugsöffnungen in Fahrschächten müssen eine Größe von mindestens 2,5 vom Hundert der Grundfläche des Fahrschachtes, mindestens jedoch von 0,10 m2 haben.(4) Fahrschachttüren oder andere Abschlüsse in Schachtwänden nach Absatz 2 Satz 1 sind so herzustellen, dass Feuer und Rauch nicht in andere Geschosse übertragen werden können.(5) Bei Aufzügen, die außerhalb von Gebäuden liegen oder die nicht mehr als drei übereinanderliegende Geschosse verbinden, sowie bei vereinfachten Güteraufzügen, Kleingüteraufzügen, Lagerhausaufzügen, Behindertenaufzügen und bei Aufzugsanlagen, die den bundesrechtlichen Vorschriften auf Grund von § 11 des Gerätesicherheitsgesetzes nicht unterliegen, kann von den Anforderungen nach Absätzen 1 und 2 abgewichen werden, wenn wegen der Betriebssicherheit und des Brandschutzes Bedenken nicht bestehen.(6) In Gebäuden mit mehr als fünf Geschossen über der Geländeoberfläche müssen Aufzüge in ausreichender Zahl eingebaut werden, von denen einer auch zur Aufnahme von Kinderwagen, Rollstühlen, Krankentragen und Lasten geeignet sein muss; das oberste Geschoss ist nicht zu berücksichtigen, wenn seine Nutzung einen Aufzug nicht erfordert oder wenn durch den nachträglichen Ausbau des Dachgeschosses Wohnungen geschaffen werden. Fahrkörbe zur Aufnahme einer Krankentrage müssen eine nutzbare Grundfläche von mindestens 1,10 m × 2,10 m haben; ihre Türen müssen eine lichte Durchgangsbreite von mindestens 0,90 m haben. Vor den Aufzügen muss eine ausreichende Bewegungsfläche vorhanden sein. Zur Aufnahme von Rollstühlen bestimmte Aufzüge müssen eine nutzbare Grundfläche von mindestens 1,10 m × 1,40 m haben und von allen Wohnungen in dem Gebäude und von der öffentlichen Verkehrsfläche stufenlos erreichbar sein; ihre Türen müssen eine lichte Durchgangsbreite von mindestens 0,90 m haben. § 55 Abs. 4 Sätze 2 bis 6 gilt entsprechend.(7) Aufzüge müssen zur Aufnahme von Rollstühlen geeignet sein. Von mehreren Aufzügen muss mindestens einer zur Aufnahme von Rollstühlen geeignet sein.
§ 38 BauO NRW, Notwendige Flure und Gänge§ 40 BauO NRW, Fenster, Türen, Kellerlichtschächte