Source: https://obermayr-business-school.com/hp457/BAfoeG.htm?ITServ=a6rfq79fr49j5ijfi8aedd0rnls
Timestamp: 2019-04-25 22:41:07
Document Index: 158943502

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 8', '§ 45', '§ 46', '§ 36', '§ 50', '§ 15', '§ 17']

BAföG | Obermayr Business School
Ausbildungsförderung wird gemäß § 2 BAföG geleistet für den Besuch von
Schüler/innen, die eine der in den Nummern 1 bis 3 genannten Schulen besuchen, erhalten nur dann Förderung, wenn sie nicht bei den Eltern wohnen und notwendig auswärts untergebracht sind.
Schüler/innen sind notwendig auswärts untergebracht, wenn
von der Wohnung der Eltern aus eine entsprechende zumutbare Ausbildungsstätte - z. B. wegen der Entfernung - nicht erreichbar ist,
sie einen eigenen Haushalt führen und verheiratet sind oder waren,
sie einen eigenen Haushalt führen und mit mindestens einem Kind zusammenleben.
Wer hat Anspruch auf Leistungen?
Persönliche Voraussetzungen für den Anspruch auf Ausbildungsförderung sind grundsätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein in § 8 aufgeführter aufenthaltsrechtlicher Status, die allgemeine Eignung für die gewählte Ausbildung und das Nichtüberschreiten der Altersgrenze von 30 Jahren.
BAföG-Leistungen gibt es auf Grundlage eines schriftlichen Antrags.
Die Leistungen nach dem BAföG sollen schriftlich auf den dafür vorgesehenen Formblättern beantragt werden (Grundlage: § 45 und § 46 BAföG). Der Antrag kann sowohl von den Auszubildenden selbst, sofern sie das 15. Lebensjahr vollendet haben (§ 36 Abs. 1 Satz 1 SGB I), als auch von ihren gesetzlichen Vertretern gestellt werden.
Die Formblätter sind bei allen Ämtern für Ausbildungsförderung erhältlich, die auch die BAföG-Anträge bearbeiten und entscheiden, ob Auszubildende Leistungen nach dem BAföG erhalten.
Beantragen Sie bitte die Leistungen nach dem BAföG bei dem für Sie zuständigen Amt für Ausbildungsförderung. In der Regel ist zuständig, für Auszubildende an Abendgymnasien, Kollegs, Höheren Fachschulen und Akademien das Amt für Ausbildungsförderung, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet
Telefon: 0611 31-3623, 31-3655, 31-4055, 31-5430
Fax: 0611 31-4912
E-Mail: bafoeg@wiesbaden.de
Montags von 8 bis 12 Uhr,
Mittwochs von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.
Während dieser Sprechzeiten sind keine telefonischen Auskünfte möglich!
Für alle anderen Schüler/innen das Amt für Ausbildungsförderung der Stadt/Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern.
Über Gewährung von Förderungsleistungen wird in der Regel für ein Jahr (sog. Bewilligungszeitraum) entschieden (§ 50 Abs. 3 BAföG). Leistungen nach dem BAföG werden frühestens vom Beginn des Antragsmonats an erbracht (§ 15 Abs. 1 BAföG).
Welche Förderungsarten gibt es?
Vollzuschuss, Zuschuss, Staats- oder Bankdarlehen: Was gibt es für wen? Grundlage ist § 17 BAföG.
Studierende und Auszubildende an Höheren Fachschulen und Akademien erhalten die Förderung grundsätzlich zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen. Informationen zur Rückzahlung finden Sie unter dem Stichwort Rückzahlung des zinslosen Staatsdarlehens.
Abweichend hiervon werden in voller Höhe als Zuschuss erbracht:
Die bei einer Ausbildung oder einem Praktikum im Ausland geleisteten Zuschläge zu dem Bedarf nach der BAföG-Auslandszuschlagsverordnung - für Bewilligungszeiträume, die nach dem 1. August 2008 beginnen, werden Auslandsstudiengebühren allerdings bis zur gesetzlichen Höhe nur noch für ein Jahr übernommen, Auslandszuschläge im Übrigen nur noch zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als Staatsdarlehen geleistet;
die wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder der Pflege und Erziehung eines Kindes bis zu zehn Jahren über die Förderungshöchstdauer hinaus geleistete Ausbildungsförderung;
der Kinderbetreuungszuschlag für Auszubildende, die mit mindestens einem Kind, das das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, in einem Haushalt leben.
Weiterführende Informationen und Antragsformulare gibt es unter: www.bafoeg.bmbf.de