Source: http://lexbrowser.provinz.bz.it/doc/20141121/de/6053/beschluss_nr_3963_vom_26_11_2007.aspx
Timestamp: 2020-06-03 11:17:15
Document Index: 389220310

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 3', 'BGE', 'Art.42', 'BGE']

Lexbrowser - Beschluss Nr. 3963 vom 26.11.2007
Beschlüsse der Landesregierung 2007 Beschluss Nr. 3963 vom 26.11.2007
Festlegung der auf territorialer Ebene anzuwendenden "anderweitigen Verpflichtungen" (Cross Compliance). Widerruf des eigenen Beschlusses vom 26. Februar 2007, Nr. 570
1. im Sinne und für die Wirksamkeit laut Artikel 4 und 5 und der Anhänge III und IV der Verordnung (EG) Nr. 1782/03, in geltender Fassung, und nach Maßgabe von Artikel 2, Absatz 1 des Ministerialdekrets Nr. 12541 vom 21. Dezember 2006, abgeändert mit Ministerialdekret vom 18. Oktober 2007, Nr. 13286, jene Kriterien, die territorial zur Einhaltung der cross-compliance zur Anwendung kommen, wie sie in den beiliegenden Anhängen angeführt sind, fest zu legen,
2. gegenständlichen Beschluss zuständigkeitshalber dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft sowie der Agentur für die Zahlungen in der Landwirtschaft zu übermitteln,
3. den eigenen Beschluss vom 26.02.2007, Nr. 570 zu widerrufen.
AUFLISTUNG DER OBLIGATORISCHEN VERPFLICHTUNGEN LAUT ANHANG III DER VERORDNUNG (EG) Nr. 1782/03
AUFLISTUNG „A DER OBLIGATORISCHEN VERPFLICHTUNGEN, DIE - LAUT ANHANG III DER VERORDNUNG (EG) 1782/03 – AB 1.01.2005 ZUR ANWENDUNG KOMMEN
ANWENDUNG „CROSS COMPLIANCE : UMWELT
Akt A1 – RICHTLINIE79/409/EWG DES RATES ÜBER DIE ERHALTUNG DER WILD LEBENDEN VOGELARTEN
ARTIKEL 3, ARTIKEL 4 (ABSÄTZE 1, 2, 4), ARTIKEL 5, 7, 8
Gesetz vom 11. Februar 1992, Nr. 157 “Bestimmungen für den Schutz des homeothermen Wildbestandes und der Jagd (Ordentliches Beiblatt Nr. 41, zum Amtsblatt Nr. 46 vom 25. Februar 1992) in geltender Fassung, Art. 1 und ff;
DPR vom 8. September 1997, Nr. 357 “Durchführungsbestimmung zur Umsetzung der Richtlinie 92/43/EWG vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen (Ordentliches Beiblatt Nr. 219/L zum Amtsblatt Nr. 248 vom 23 Oktober 1997), Art. 3, 4, 5, 6, abgeändert mit DPR vom 12. März 2003 Nr. 120 Änderungen und Ergänzungen zum DPR vom 8. September 1997, Nr. 357, „Durchführungsbestimmung zur Umsetzung der Richtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen und naturnahen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen ” (Amtsblatt Nr. 124 vom 30. Mai 2003);
Die Liste der Besonderen Schutzgebiete auf der Grundlage der Richtlinie 79/409/EWG und der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung gemäß Richtlinie 92/43/EWG wurde mit D.M. vom 3 April 2000 “Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) und Besondere Schutzgebiete (BSG) ausgewiesen im Sinne der Richtlinien 92/43/EWG und 79/409/EWG” veröffentlicht (Amtsblatt Nr. 95 vom 22. April 2000), berichtigt mit Mitteilung im Amtsblatt Nr. 130 vom 6. Juni 2000, in geltender Fassung;
Dekret des Umweltministeriums vom 3. September 2002 „Leitlinien zur Verwaltung der Schutzgebiete Natura 2000 (Amtsblatt Nr. 224 vom 24 September 2002);
Dekret des Umweltministeriums vom 25. März 2005, Nr. 427 bezüglich „Annullierung des Beschlusses vom 2. Dezember 1996 des Komitees für Naturschutzgebiete; Verwaltung und Erhaltungsmaßnahmen der Besonderen Schutzgebiete (Vogelschutzgebiete) (BSG) und der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) (Amtsblatt Nr. 155 vom 6. Juli 2005);
Dekret des Umweltministeriums vom 25 März 2005, Nr. 429 „Liste der Besonderen Schutzgebiete ausgewiesen im Sinne der Richtlinie 79/409/EWG (Amtsblatt Nr. 168 vom 21 Juli 2005);
Dekret des Umweltministeriums vom 5. Juli 2007 „Liste der Besonderen Schutzgebiete (BSG), ausgewiesen im Sinne der Richtlinie 79/409/EWG (Amtsblatt Nr. 170 vom 24. Juli 2007, Ordentliches Beiblatt Nr. 167);
Dekret des Umweltministeriums vom 17. Oktober 2007, Nr. 184 „Netzwerk Natura 2000 – Einheitliche Mindestkriterien für die Festlegung der Maßnahmen zur Erhaltung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) und der Besonderen Schutzgebiete (BSG) (Amtsblatt Nr. 258 vom 6.11.2007).
Regionale Umsetzung
Landesgesetz vom 13.08.1973, Nr. 27, in geltender Fassung (Vorschriften zum Schutz der Fauna);
Landesgesetz vom 28.06.1972, Nr. 13, in geltender Fassung (Bestimmungen über den Schutz der Alpenflora);
Landesgesetz vom 09.06.1978, Nr. 28, in geltender Fassung (Fischerei);
Landesgesetz vom 17.07.1987, Nr. 14, in geltender Fassung (Bestimmungen über die Wildgehege und die Jagdausübung);
Landesgesetz vom 25.07.1970, Nr. 16, in geltender Fassung (Landschaftsschutz);
Dekret des Landeshauptmannes vom 26.10.2001, Nr. 63, in geltender Fassung (Verträglichkeitsprüfung für Projekte und Pläne innerhalb der dem europäischen Schutzgebietsnetz angehörenden Gebiete, in Durchführung der Richtlinie 92/43/EWG);
Beschreibung der Verpflichtungen, die am landwirtschaftlichen Betrieb Anwendung finden
- Verbot der Verschlechterung der natürlichen und naturnahen Lebensräume, der Habitate der Arten, sowie Störung der Arten in den besonderen (Vogel)Schutzgebieten (BSG) und in den Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB);
- Durchführung der Verträglichkeitsprüfung im Sinne des D.L.H vom 26.10.2001, Nr. 63 in geltender Fassung, für Projekte und Pläne innerhalb der Natura-2000-Gebiete und in deren unmittelbarer Umgebung;
- Beachtung der jeweiligen spezifischen Unterschutzstellungsdekrete, die gebietsbezogen einschränkende Schutzbestimmungen im Sinne des Landesgesetzes vom 25.07.1970, Nr. 16, in geltender Fassung, enthalten;
- Beachtung der Artenschutzbestimmungen im Fauna- ( Landesgesetz vom 13.08.1973, Nr. 27, in geltender Fassung) und Floragesetz ( Landesgesetz vom 28.06.1972, Nr. 13, in geltender Fassung).
Wenn keine eigenen Maßnahmen der Regionen und Autonomen Provinzen vorliegen, so finden die diesbezüglichen Bestimmungen gemäß Artikel 3, 4 und 5, Absatz 1 und 2, sowie die in Artikel 6 angeführten „Verpflichtungen und Verbote des Dekretes des Umweltministeriums vom 17. Oktober 2007, Nr. 184, „Netzwerk Natura 2000 – Einheitliche Mindestkriterien für die Festlegung der Maßnahmen zur Erhaltung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) und der Besonderen Schutzgebiete (BSG)“, Anwendung.
AKT A2 – RICHTLINIE 80/68/EWG DES RATES ÜBER DEN SCHUTZ DES GRUNDWASSERS GEGEN VERSCHMUTZUNG DURCH BESTIMMTE GEFÄHRLICHE STOFFE
Legislativdekret vom 3.4.2006, Nr. 152, in geltender Fassung, „Bestimmungen zum Umweltschutz“, Artikel 103 und 104 (Amtsblatt Nr. 88 vom 14.4.2006, Ordentliches Beiblatt Nr. 96)
Landesgesetz vom 18.06.2002, Nr. 8, in geltender Fassung, „Bestimmungen über die Gewässer (Amtsblatt Nr. 28 vom 02.07.2002):
-Artikel 32, Absatz 1: Verbot der Ableitung von Abwässern in den Untergrund und in das Grundwasser;
-Artikel 35: Bestimmung über die Ableitung von gefährlichen Stoffen und die entsprechenden Ermächtigungen.
Behörden, die für Überwachung und Kontrollen zuständig sind :
Laut Artikel 56, Absatz 2 des Landesgesetzes vom 18.06.2002, Nr. 8 wird die Kontrollfunktion von den ermächtigten Beamten der Umweltbehörde vorgenommen und, so wie in der entsprechenden Durchführungsverordnung vorgesehen, von den Beamten der zuständigen Landesabteilung Forstwirtschaft und den Kontrollorganen der Gemeinden. Zur Feststellung des Ausmaßes der Wasserverschmutzung und für sämtliche anderen messtechnischen Untersuchungen können die genannten Kontrollorgane die Labore der Umweltagentur oder andere qualifizierte Labore zu Hilfe nehmen.
Im Landesgesetz vom 18.06.2002, Nr. 8, Kapitel III (Ermächtigung zur Abwasserableitung und Genehmigung der entsprechenden Anlagen), Artikel 38, sind die zur Genehmigung vorzulegenden Projekte angegeben und Artikel 39 des Landesgesetzes vom 18.06.2002, Nr. 8 enthält Angaben zur Bauabnahme der Bauten und Ermächtigung der Ableitungen.
Verpflichtungen, die am landwirtschaftlichen Betrieb Anwendung finden:
-Einhaltung der Bestimmungen laut Artikel 103 und 104 des Legislativdekrets vom 3.4.2006, Nr. 152, in geltender Fassung und der eventuell zu diesen Artikeln von Seiten der zuständigen Behörde eigens erlassenen Vorschriften;
-Ermächtigung für die Ableitung gefährlicher Stoffe gemäß Anhang H des Landesgesetzes vom 18.06.2002, Nr. 8 ( Legislativdekret vom 11. Mai 1999, Nr. 152, Abschnitt III, Anhang 5, Tabelle 5)
-Einhaltung der maximalen Ableitungsmengen und der Vorschriften, wie sie in der Ermächtigung beschrieben sind.
AKT A3 – RICHTLINIE 86/278/EWG DES RATES ÜBER DEN SCHUTZ DER UMWELT UND INSBESONDERE DER BÖDEN BEI DER VERWENDUNG VON KLÄRSCHLAMM IN DER LANDWIRTSCHAFT
Artikel 3, ABSATZ 1 UND 2
Legislativdekret vom 27 Jänner 1992, Nr. 99, „Durchführung der Richtlinie 86/278/EWG, über den Schutz der Umwelt und insbesondere der Böden bei der Verwendung von Klärschlamm in der Landwirtschaft (Ordentliches Beiblatt des Amtsblattes Nr. 38 vom 15. Februar 1992).
Landesgesetz vom 18.06.2002, Nr. 8, „Bestimmungen über die Gewässer“, in geltender Fassung, (Amtsblatt der Region Nr. 28 vom 02.07.2002), Artikel 43;
Landesgesetz vom 26.05.2006, Nr. 4 „Abfallbewirtschaftung und Bodenschutz (Amtsblatt vom 13.06.2006, Nr. 24), Artikel 30: Mit Durchführungsverordnung werden in Anwendung der EU-Richtlinie die Bestimmungen für die Verwendung von Klärschlamm in der Landwirtschaft festgelegt. Die Verwendung von Klärschlamm in der Landwirtschaft wird vom Amt für Abfallwirtschaft ermächtigt und hat eine Gültigkeit von fünf Jahren.
Umweltlandesagentur: Amt für Abfallwirtschaft
Anwendung des Legislativdekrets vom 27. 01.1992, Nr. 99;
Diese Bestimmung kommt bei jenen landwirtschaftlichen Betrieben zur Anwendung, auf deren Böden Klärschlamm des eigenen Betriebs oder dritter ausgebracht wird.
AKT A4 – RICHTLINIE 91/676/EWG DES RATES ZUM SCHUTZ DER GEWÄSSER VOR VERUNREINIGUNG DURCH NITRATE AUS LANDWIRTSCHAFTLICHEN QUELLEN
Legislativdekret vom 3.4.2006, Nr. 152, „Bestimmungen zum Umweltschutz“, in geltender Fassung, (Amtsblatt Nr. 88 vom 14.4.2006, Ordentliches Beiblatt Nr. 96):
-Artikel 74, Buchstabe pp) des Legislativdekretes vom 3.4.2006, Nr. 152: Definition „gefährdete Gebiete“
-Artikel 92 des Legislativdekretes vom 3.4.2006, Nr. 152: Ausweisung von gefährdeten Gebieten durch Nitrate aus der Landwirtschaft
Als Gebiete, die durch Nitrate aus landwirtschaftlichen Quellen gefährdet sind, sind jene laut Anhang 7/A-III des Legislativdekretes vom 3.4.2006, Nr. 152, und zusätzlich jene, die von den Regionen festgelegt werden, ausgewiesen
Ministerialdekret vom 19.04.1999: „Genehmigung der Guten Landwirtschaftlichen Praxis (Ordentliches Beiblatt Nr. 86 zum Amtsblatt Nr. 102 vom 4.5.1999);
Interministeriales Dekret vom 7.4.2006, „Kriterien und allgemeine technische Bestimmungen für die landwirtschaftliche Verwendung von Wirtschaftsdünger auf regionaler Ebene gemäß Artikel 38 des Legislativdekretes vom 3.4.2006, Nr. 152 (Amtsblatt Nr. 109 vom 12.5.2006, Ordentliches Beiblatt Nr. 120).
Die Regionen und Autonomen Provinzen weisen entsprechend der Richtlinie 91/676/EWG mit eigener Maßnahme jene Gebiete aus, die durch Nitrate aus landwirtschaftlichen Quellen gefährdet sind.
Gemäß Artikel 5, Absatz 2 des Dekretes des Landwirtschaftsministeriums vom 5. August 2004 legen die Regionen und Autonomen Provinzen in Anwendung der Richtlinie 91/676/EWG, sofern diese auf regionaler Ebene mit Aktionsprogrammen durchgeführt wird, die Verpflichtungen fest, die auf den landwirtschaftlichen Betrieben angewandt werden.
Wenn keine eigenen Maßnahmen der Regionen und Autonomen Provinzen vorliegen, finden die Bestimmungen laut Titel V des Interministerialen Dekretes vom 7.4.2006 Anwendung.
Landesgesetz vom 18.06.2002, Nr. 8, „Bestimmungen über die Gewässer“, Artikel 44 „Lagerung und Ausbringung von Dünger und Pestiziden in der Landwirtschaft (Amtblatt Nr. 28 vom 02.07.2002).
Beschluss der Landesregierung vom 05.11.2007, Nr. 3716 „Durchführungsverordnung zum Gewässerschutz“, Kapitel II, „Bestimmungen zur fachgerechten Landwirtschaft zur Verminderung oder Begrenzung der Gewässerverunreinigung“.
Laut Artikel 56, Absatz 2 des Landesgesetzes vom 18.06.2002, Nr. 8 wird die Kontrollfunktion von den ermächtigten Beamten der Umweltbehörde vorgenommen, sowie – laut der Durchführungsverordnung – von den Beamten der zuständigen Landesabteilung Forstwirtschaft und den Kontrollorganen der Gemeinden. Zur Feststellung des Ausmaßes der Verschmutzung der Gewässer und für sämtliche anderen messtechnischen Untersuchungen können die genannten Kontrollorgane die Labore der Umweltagentur oder anderer qualifizierter Labore zu Hilfe nehmen.
Bezug nehmend auf die Lagerung der Wirtschaftsdünger haben die Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem „Südtiroler Bauerbund und der Abteilung Landwirtschaft allgemeine Programme zur Anpassung der Mistlegen und Gülle/Jauchegruben und deren Bau, wo sie fehlen, ausgearbeitet.
Laut Artikel 5, Absatz 2 des Dekretes vom 5.08.2004 des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft und gemäß den Bestimmungen der Durchführungsverordnung zum Landesgesetz vom 18.06.2002, Nr. 8 ( Beschluss der Landesregierung vom 05.11.2007, Nr. 3716), sieht der vorliegende Akt folgende Verpflichtungen für den landwirtschaftlichen Betrieb vor:
- Vorhandensein geeigneter Lagerstätten für den Wirtschaftsdünger (Artikel 18 der Durchführungsverordnung);
- Einhaltung der Ausbringungsverbote (im Winter, in der Nähe von Wasserläufen, auf gefrorenem oder schneebedecktem Boden, usw.) (Artikel 17 der Durchführungsverordnung);
- Einhaltung des maximalen Viehbesatzes (GVE/ha) (Artikel 16 der Durchführungsverordnung).
Akt A5 – RICHTLINIE 92/43/EWG, ERHALTUNG DER NATÜRLICHEN LEBENSRÄUME SOWIE DER WILDLEBENDEN TIERE UND PFLANZEN
ARTIKEL 6,13,15 und 22 (BUCHSTABE B)
DPR vom 8. September 1997, Nr. 357 “Durchführungsbestimmung zur Umsetzung der Richtlinie 92/43/EWG vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen (Ordentliches Beiblatt Nr. 219/L zum Amtsblatt Nr. 248 vom 23. Oktober 1997), Art. 3, 4, 5, 6, abgeändert mit DPR vom 12. März 2003 Nr. 120 Änderungen und Ergänzungen zum DPR vom 8. September 1997, Nr. 357, „Durchführungsbestimmung zur Umsetzung der Richtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen und naturnahen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen” (Amtsblatt Nr. 124 vom 30. Mai 2003);
Die Liste der Besonderen Schutzgebiete auf der Grundlage der Richtlinie 79/409/EWG und der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung gemäß Richtlinie 92/43/EWG wurde mit D.M. vom 3. April 2000 “Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) und Besondere Schutzgebiete (BSG) ausgewiesen im Sinne der Richtlinien 92/43/EWG und 79/409/EWG” veröffentlicht (Amtsblatt Nr. 95 vom 22. April 2000), berichtigt mit Mitteilung im Amtsblatt Nr. 130 vom 6. Juni 2000, in geltender Fassung;
Dekret des Umweltministeriums vom 25. März 2004, „Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung im biogeographischen Raum der Alpenregion Italiens im Sinne der Richtlinie 92/43/EWG (Amtsblatt Nr. 167 vom 19. Juli 2004);
Dekret des Umweltministeriums vom 3. September 2002 „Leitlinien zur Verwaltung der Schutzgebiete Natura 2000 (Amtsblatt Nr. 224 vom 24. September 2002);
Dekret des Umweltministeriums vom 25. März 2005 Nr. 427 bezüglich „Annullierung des Beschlusses vom 2. Dezember 1996 des Komitees für Naturschutzgebiete; Verwaltung und Erhaltungsmaßnahmen der Vogelschutzgebiete (BSG) und der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) (Amtsblatt Nr. 155 vom 6. Juli 2005);
Dekret des Umweltministeriums vom 25. März 2005 Nr. 428 „Liste der vorgeschlagenen Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung im biogeographischen Raum der Mittelmeerregion (Amtsblatt Nr. 157 vom 8. Juli 2005);
Dekret des Umweltministeriums vom 25. März 2005 Nr. 430 „Liste der vorgeschlagenen Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung im biogeographischen Raum des Festlandes (Amtsblatt Nr. 156 vom 7. Juni 2005);
Dekret des Umweltministeriums vom 5. Juli 2007 „Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung im biogeographischen Raum der Mittelmeerregion Italiens“, im Sinne der Richtlinie 92/43/EWG;
Die Regionen und Autonomen Provinzen legen gemäß Artikel 5, Absatz 2 des Dekretes des Landwirtschaftsministeriums vom 5. August 2004 aufgrund der Richtlinie 92/43/EG (wo vollständig auf regionaler Ebene umgesetzt) die auf den landwirtschaftlichen Betrieben angewandten Verpflichtungen fest.
Landesgesetz vom 28.06.1972, Nr. 13, in geltender Fassung (Bestimmungen über Schutz der Alpenflora);
Dekret des Landeshauptmannes vom 26.10.2001, Nr. 63, in geltender Fassung (Verträglichkeitsprüfung für Projekte und Pläne innerhalb der dem europäischen Schutzgebietsnetz angehörenden Gebiete in Durchführung der Richtlinie 92/43/EWG).
Behörden und/oder Organismen, die für Überwachung und Kontrollen zuständig sind :
Autonome Provinz Bozen: Abteilung Natur und Landschaft, Abteilung Forstwirtschaft und Konsortium Nationalpark Stilfserjoch.
- Verbot der Verschlechterung der natürlichen und naturnahen Lebensräume, der Habitate der Arten, sowie die Störung der Arten in den besonderen (Vogel)Schutzgebieten (BSG) und in den Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB);
- Durchführung der Verträglichkeitsprüfung im Sinne des D.L.H. vom 26.10.2001, Nr. 63, in geltender Fassung, für Projekte und Pläne innerhalb der Natura-2000-Gebiete und in deren unmittelbarer Umgebung;
- Beachtung der jeweiligen spezifischen Unterschutzstellungsdekrete, die gebietsbezogen einschränkende Schutzbestimmungen im Sinne des L.G. vom 25.07.1970, Nr. 16, in geltender Fassung, enthalten;
- Beachtung der spezifischen Artenschutzbestimmungen im Fauna- ( Landesgesetz vom 13.08.1973, Nr. 27, in geltender Fassung) und Floragesetz ( Landesgesetz vom 28.06.1972, Nr. 13, in geltender Fassung).
Wenn keine eigenen Maßnahmen der Regionen und Autonomen Provinzen vorliegen, finden die diesbezüglichen Bestimmungen gemäß Artikel 2 des Dekretes des Umweltministeriums vom 17. Oktober 2007, Nr. 184 „Netzwerk Natura 2000 – „Einheitliche Mindestkriterien für die Festlegung der Maßnahmen zur Erhaltung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) und der Besonderen Schutzgebiete (BSG)“, (Amtsblatt Nr. 258 vom 6.11.2007), Anwendung.
BEREICH „CROSS COMPLIANCE“: SANITÄT, GESUNDHEIT, KENNZEICHNUNG UND REGISTRIERUNG DER TIERE
AKT A6 - RICHTLINIE 92/102/EWG DES RATES VOM 27 November 1992 (ABGEÄNDERT DURCH DIE VERORDNUNG (EG) 21/2004) ÜBER DIE KENNZEICHNUNG UND REGISTRIERUNG VON TIEREN:
ARTIKEL 3, 4, 5
AKT A7 – VERORDNUNG (EG) NR. 2629/97 DER KOMMISSION (AUFGEHOBEN MIT VERORDNUNG (EG) NR. 911/2004), MIT DURCHFÜHRUNGSVORSCHRIFTEN ZUR VERORDNUNG (EG) NR. 820/97 (AUFGEHOBEN MIT VERORDNUNG (EG) NR. 1760/2000) IM HINBLICK AUF OHRMARKEN, BESTANDSREGISTER UND PÄSSE IM RAHMEN DES SYSTEMS ZUR KENNZEICHNUNG UND REGISTRIERUNG VON RINDERN:
ARTIKEL 6,8
AKT A8 – VERORDNUNG (EG) NR. 1760/2000 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES ZUR EINFÜHRUNG EINES SYSTEMS ZUR KENNZEICHNUNG UND REGISTRIERUNG VON RINDERN UND ÜBER DIE ETIKETTIERUNG VON RINDFLEISCH UND RINDFLEISCHERZEUGNISSEN SOWIE ZUR AUFHEBUNG DER VERORDNUNG (EG) NR. 820/97 DES RATES:
ARTIKEL 4, 7
AKT A8 BIS – VERORDNUNG (EG) NR. 21/2004 DES RATES VOM 17 DEZEMBER 2003 ZUR EINFÜHRUNG EINES SYSTEMS ZUR KENNZEICHNUNG UND REGISTRIERUNG VON SCHAFEN UND ZIEGEN UND ZUR ÄNDERUNG DER VERORDNUNG (EG) NR. 1782/2003 SOWIE DER RICHTLINIEN 92/102/EWG UND 64/432/EWG. ABÄNDERT. (AMTSBLATT L5 vom 9.1.2001, SEITE 8):
D.P.R. vom 30. April 1996, Nr. 317, „Verordnung zu den Bestimmungen zur Anwendung der Richtlinie 92/102/EWG über die Kennzeichnung und Registrierung von Tieren“. (Amtsblatt Nr. 138 vom 14.06.1996);
Ministerialdekret vom 16. Mai 2007 mit Abänderungen des Anhanges IV des D.P.R. vom 30. April 1996, Nr. 317 (Amtsblatt Nr. 148 vom 28.06.2007);
D.P.R. vom 19.Oktober 2000, Nr. 437, „Verordnung über die Modalitäten der Kennzeichnung und Registrierung von Rindern (Amtsblatt Nr. 30 vom 6.02.2001);
Ministerialdekret vom 31. Jänner 2002 „Bestimmungen zur Führung der Rinderdatenbank (Amtsblatt Nr. 72 vom 26.03.2002), abgeändert mit Interministerialem Dekret vom 13. Oktober 2004 (Amtsblatt Nr. 237 vom 11.10.2005), seinerseits abgeändert mit Ministerialdekret vom 23. Jänner 2007 (Amtsblatt Nr. 74 vom 29.03.2007);
Maßnahme der Staat-Regionen-Konferenz vom 26. Mai 2005 betreffend „Genehmigung des Handbuches zur Führung der Rinderdatenbank (Ordentliches Beiblatt Nr. 166 zum Amtsblatt Nr. 243 vom 18.10.2005);
Landesgesetz der Autonomen Provinz Bozen vom 27. April 1995, Nr. 9, in geltender Fassung, „Einführung des Landesviehregisters und dringende Maßnahmen in der Landwirtschaft (Amtsblatt Nr. 24 vom 16. Mai 1995);
Gesetz der Region Valle d'Aosta vom 26. März 1993, Nr. 17 bezüglich „Einführung eines regionalen Registers der Tiere und der landwirtschaftlichen Betriebe“;
Gesetz der Region Valle d'Aosta vom 28. April 2003, Nr. 17 „Einführung und Führung des regionalen informatisierten landwirtschaftlichen Systems (S.I.A.R.) und des regionalen Registers der landwirtschaftlichen Betriebe“.
Landesgesetz vom 27. April 1995, Nr. 9, in geltender Fassung, „Einführung des Landesviehregisters und dringende Maßnahmen in der Landwirtschaft (Amtsblatt Nr. 24 vom 16. Mai 1995);
Dekret des Direktors des Landestierärztlichen Dienstes vom 5. Jänner 1999, Nr. 18/17, betreffend die Genehmigung des Stallregisters (Amtsblatt Nr. 9, Beiblatt Nr. 2 vom 16.02.1999);
Dekret des Direktors des Landestierärztlichen Dienstes vom 23. April 2003, Nr. 18/1107, betreffend die sanitären Bestimmungen für die Rinderbewegungen in der Provinz Bozen (Amtsblatt Nr. 18 vom 06.05.2003);
Dekret des Direktors des Landestierärztlichen Dienstes vom 24. Februar 2003, Nr. 18/540 betreffend die Genehmigung des Dokumentes zur individuellen Identifizierung der Rinder (Amtsblatt Nr. 9 vom 04.03.2003).
- Registrierung der Tiere durch den Tierärztlichen Dienst des Sanitätsbetriebes, direkt in der nationalen Datenbank mit Zugriff über eine „Smart Card“, über berufsständische Organisationen oder über eine andere ermächtigte Person;
- Mitteilung eventueller anagrafischer oder steuerrechtlicher Änderungen des Betriebes an den gebietsmäßig zuständigen Tierärztlichen Dienst;
- Kennzeichnung der Rinder innerhalb 20 Tagen nach der Geburt oder bevor das Tier den Betrieb verlässt; wenn ein Tier aus Drittländern importiert wird, innerhalb von 20 Tagen ab Grenzkontrolle. Sämtliche Tiere, die aus den neuen Mitgliedstaaten kommen und nach dem 01. Mai 2004 (Beitrittsdatum zur EU) verlegt werden, müssen eine Kennzeichnung aufweisen;
- Ausstellung des Rinderpasses im Anschluss an die Kennzeichnung;
- Aktualisierung des Stallregisters innerhalb 7 Tagen nach der Kennzeichnung; (P.S.: Kennzeichnungskarte wird nicht mehr ausgestellt, es wird sofort der Tierpass ausgestellt);
- Registrierung der Geburten in der regionalen Datenbank und anschließend in der nationalen Datenbanknach erfolgter Kennzeichnung und Ausstellung des Tierpasses;
- Ausstellung und Vidimierung des Tierpasses durch den Kennzeichner;
- Mitteilung an den gebietsmäßig zuständigen tierärztlichen Dienst bei Verlust von Ohrmarken oder Tierpässen;
- Aktualisierung des Stallregisters innerhalb von 7 Tagen und Meldung an die regionale Datenbank innerhalb 7 Tagen ab Ereignis (Tod, Verlegung, Ein- und Ausgänge);
- Aushändigung des Tierpasses an den Tierärztlichen Dienst des Sanitätsbetriebes innerhalb von 7 Tagen ab Verenden des Tieres;
- wenn ein Tier aus einem EU - Land verbracht/ausgetauscht und sofort geschlachtet wird, bedarf es nicht des Antrages um Eintragung in die Datenbank;
- Bei Aufnahme von Rindern in einen Betrieb: auf der Rückseite des Tierpasses muss der Besitzwechsel eingetragen und innerhalb von 7 Tagen im Stallregister vermerkt werden;
- Meldung der Verlegung von Rindern innerhalb von 7 Tagen an den tierärztlichen Dienst;
- Beantragung des Modells 4 beim Tierärztlichen Dienst nur für Tiere, welche die Provinz verlassen;
AUFLISTUNG „B DER OBLIGATORISCHEN VERPFLICHTUNGEN, DIE - LAUT ANHANG III DER VERODNUNG (EG) 1782/03 – AB 1.01.2006 ZUR ANWENDUNG KOMMEN
AKT B9 - RICHTLINIE 91/414/EWG DES RATES ÜBER DAS INVERKEHRBRINGEN VON PFLANZENSCHUTZMITTELN
Legislativdekret vom 17 März 1995, Nr. 194, „Umsetzung der Richtlinie 91/414/EWG über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (Amtsblatt Nr. 122 vom 27. Mai 1995, Beiblatt Nr. 60);
D.P.R. vom 23. April 2001, Nr. 290, „Regelung zur Vereinfachung der Ermächtigung für Produktion, Inverkehrbringen und Verkauf von Pflanzenschutzmitteln und entsprechenden Zusatzstoffen (Nr. 46, Anlage 1, Gesetz Nr. 59/1997) [Art.42] (Amtsblatt Nr. 165 vom 18.7.2001, Beiblatt);
Rundschreiben des Landwirtschaftsministeriums vom 30.10.2002, „Bestimmungen zur Anwendung des Artikel 42 des Dekretes des Präsidenten der Republik vom 23. April 2001, Nr. 290, bezüglich „Herstellungsdaten, Export, Verkauf und Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln und den entsprechenden Zusatzstoffen (Amtsblatt Nr. 29 vom 5. Februar 2003, Beiblatt Nr. 18);
Dekret des Gesundheitsministers vom 9. August 2002 (Amtsblatt Nr. 265 vom 12. November 2002);
Dekret des Gesundheitsministers vom 27. August 2004 bezüglich Pflanzenschutzmitteln: Höchstgrenzwerte von Rückständen von Wirkstoffen in den für die menschliche Ernährung bestimmten Produkten (Amtsblatt Nr. 292 vom 14. Dezember 2004, Beiblatt Nr. 179).
Dekret des Landeshauptmannes der Autonomen Provinz Bozen vom 16. November 1989, Nr. 29; Verordnung betreffend "Bestimmungen über die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft" (Amtsblatt Nr. 55 vom 27. Dezember 1989),
Beschluss der Landesregierung vom 2. April 2002, Nr. 1110 Maßnahmen betreffend der Durchführung des DPR Nr. 290 vom 23. April 2001 bezüglich Handel, Verkauf und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und diesbezüglichen Zusatzstoffen (Amtsblatt vom 30. April 2002, Nr. 18);
Beschluss der Landesregierung vom 05.11.2007, Nr. 3716 „Durchführungsverordnung zum Gewässerschutz“
- Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitten müssen die jeweils auf der Verpackung angegebenen Bestimmungen genauestens befolgt werden;
- Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, die nicht beim Ministerium für Gesundheit registriert sind, ist verboten;
- bei der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln ist dafür zu sorgen, dass die Spritzbrühe nicht auf benachbarte Grundstücke oder Gebäude sowie in öffentliche oder private Gewässer gelangt;
- beim Einfüllen, Zubereiten und Umfüllen der Spritzbrühe darf keine Flüssigkeit auf den Boden verschüttet werden oder in Gewässer gelangen;
- die Reinigung von Spritzgeräten in Ortschaften oder in der Nähe von Wasserläufen, Brunnen, Quellen oder Gräben ist verboten;
- eventuelle Reste von Spritzbrühe oder Waschwasser der Geräte dürfen nur auf dem eigenen Grund ausgebracht werden;
- Pflanzenschutzmittel müssen in eigenen Räumen oder Schränken verschlossen aufbewahrt werden;
- für den Ankauf von Pflanzenschutzmitteln die als „sehr giftig“, „giftig oder „schädlich eingestuft sind, ist eine vom Landesamt für Obst- und Weinbau ausgestellte Ermächtigung erforderlich;
- jeder Anwender von Pflanzenschutzmitteln und diesbezüglichen Zusatzstoffen ist verpflichtet, ein Register über die im Laufe des Jahres durchgeführten Behandlungen zu führen und es unterschrieben im Betrieb aufzubewahren.
AKT B10 – RICHTLINIE 96/22/EG DES RATES, ABGEÄNDERT MIT DER RICHTLINIE 2003/74/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES, ÜBER DAS VERBOT DER VERWENDUNG BESTIMMTER STOFFE MIT HORMONALER BZW. THYREOSTATISCHER WIRKUNG UND VON ß-AGONISTEN IN DER TIERISCHEN ERZEUGUNG UND ZUR AUFHEBUNG DER RICHTLINIEN 81/602/EWG, 88/146/EWG und 88/299/EWG
Dekret des Gesundheitsministeriums vom 14.10.2004 (Amtsblatt Nr. 245 vom 18.10.2004);
Legislativdekret vom 16.03.2006, Nr. 158 „Umsetzung der Richtlinie 2003/74/EG über das Verbot der Verwendung bestimmter Stoffe mit hormonaler bzw. thyreostatischer Wirkung und von ß-Agonisten in der tierischen Erzeugung (Amtsblatt. Nr. 98 vom 28. April 2006).
AKT B11 – VERORDNUNG (EG) Nr. 178/2002 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES ZUR FESTLEGUNG DER ALLGEMEINEN GRUNDSÄTZE UND ANFORDERUNGEN DES LEBENSMITTELRECHTS, ZUR ERRICHTUNG DER EUROPÄISCHEN BEHÖRDE FÜR LEBENS-MITTELSICHERHEIT UND ZUR FESTLEGUNG VON VERFAHREN ZUR LEBENSMITTELSICHERHEIT
ARTIKEL 14, 15, 17 (ABSATZ 1), 18, 19 UND 20
Artikel 4, Absatz 1, und Teil A der Anlage I der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (Amtsblatt L139 vom 30.4.2004);
Artikel 3, Absatz 1, und Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (Amtsblatt L139 vom 30.4.2004);
Artikel 5, Absätze 1, 5 und 6, und Anlagen I und III der Verordnung (EG) Nr. 183/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates mit Vorschriften für die Futtermittelhygiene (Amtsblatt L035 vom 8.2.2005);
Dekret des Ministers für Produktionstätigkeiten und des Ministers für Landwirtschaft vom 27. Mai 2004 bezüglich Rückverfolgbarkeit und Verfall von Frischmilch (Amtsblatt Nr. 152 vom 1.7.2004);
Dekret des Ministers für Produktionstätigkeiten und des Ministers für Landwirtschaft vom 14. Jänner 2005 bezüglich „Richtlinien für die Abfassung des Betriebsheftes für die Rückverfolgbarkeit der Milch (Amtsblatt Nr. 30 vom 7.2.2005);
Leitlinien, beschlossen in der Sitzung der Staat-Regionen-Konferenz vom 15.12.2005 (Ordentliches Beiblatt zum Amtsblatt Nr. 294 vom 19.12.2005);
Maßnahme vom 18. April 2007, Nr. 84/CSR Intesa, im Sinne von Artikel 8, Absatz 6 des Gesetzes vom 05.06.2003, Nr. 131, über die „Verpflichtenden Leitlinien für die Führung des Frühwarnsystems für Futtermittel (Amtsblatt Nr. 107 vom 10.05.2007).
AKT B12 – VERORDNUNG (EG) NR. 999/2001 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES MIT VORSCHRIFTEN ZUR VERHÜTUNG, KONTROLLE UND TILGUNG BESTIMMTER TRANSMISSIBLER SPONGIFORMER ENZEPHALOPATIEN
ARTIKEL 7, 11, 12, 13 und 15
AKT B13 – RICHTLINIE 85/511/EWG DES RATES ZUR EINFÜHRUNG VON MASSNAHMEN DER GEMEINSCHAFT ZUR BEKÄMPFUNG DER MAUL- UND KLAUENSEUCHE, AUFGEHOBEN DURCH DIE RICHTLINIE 2003/85/EG DES RATES, ÜBER MASSNAHMEN DER GEMEINSCHAFT ZUR BEKÄMPFUNG DER MAUL- UND KLAUENSEUCHE
Legslativdekret vom 18.9.2006, Nr. 274 bezüglich „Umsetzung der Richtlinie 2003/85/EG zur Einführung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Maul - und Klauenseuche (Ordentliches Beiblatt Nr. 210 zum Amtsblatt Nr. 258 vom 06.11.2006)
AKT B14 – RICHTLINIE92/119/EWG DES RATES MIT ALLGEMEINEN GEMEINSCHAFTS-MASSNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG BESTIMMTER TIERSEUCHEN SOWIE BESONDEREN MASSNAHMEN BEZÜGLICH DER VESIKULÄREN SCHWEINEKRANKHEIT
DPR vom 17.05.1996, Nr. 362 bezüglich der „Einführung der allgemeinen Maßnahmen zur Bekämpfung bestimmter Tierseuchen sowie besonderer Maßnahmen bezüglich der vesikulären Schweinekrankheit (Ordentliches Beiblatt Nr. 115 zum Amtsblatt Nr. 115 vom 10.7.1996).
AKT B15 – RICHTLINIE 2000/75/EG DES RATES MIT BESONDEREN BESTIMMUNGEN FÜR MASSNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG UND TILGUNG DER BLAUZUNGENKRANKHEIT
Legislativdekret vom 9. Juli 2003, Nr. 225 bezüglich „Durchführung der Richtlinie 2000/75/EG mit Bestimmungen für Maßnahmen zur Bekämpfung und Tilgung der „Blauzungenkrankheit der Schafe (Ordentliches Beiblatt Nr. 138 zum Amtsblatt Nr. 194 vom 22.8.2003).
AUFLISTUNG „C DER OBLIGATORISCHEN VERPFLICHTUNGEN, DIE - LAUT ANHANG III DER VERODNUNG (EG) 1782/03 – AB 1.01.2007 ZUR ANWENDUNG KOMMEN
BEREICH „CROSS COMPLIANCE“: HYGIENE UND WOHLBEFINDEN DER TIERE
AKT C16 – RICHTLINIE 91/629 EWG DES RATES VOM 19. NOVEMBER 1991 ÜBER MINDEST-ANFORDERUNGEN FÜR DEN SCHUTZ VON KÄLBERN
Legislativdekret vom 30. Dezember 1992, Nr. 533 bezüglich „Umsetzung der Richtlinie 91/629/EWG über die Mindestanforderungen für den Schutz von Kälbern (Ordentliches Beiblatt zum Amtsblatt vom 11.01.1993 Nr. 7), abgeändert durch das Legislativdekret vom 1. September 1998 Nr. 331 (Umsetzung der Richtlinie 97/2/EG), (Amtsblatt Nr. 224 vom 25.09.1998, Richtigstellung im Amtsblatt Nr. 181 vom 04.08.1999);
Erläuterung des Gesundheitsministeriums vom 25.07.2006 zur Vorgehensweise für die Kontrolle des Wohlbefindens der Tiere in Kälberhaltungsbetrieben (Amtsblatt Nr. 205 vom 4.8.2006).
Regionale Unsetzung
Landesgesetz der Autonomen Provinz Bozen vom 15.05.2000, Nr. 9, bezüglich „Maßnahmen zum Schutz der Tierwelt und zur Unterbindung des Streunens von Tieren (Amtsblatt Nr. 23 vom 30.05.2000);
Dekret des Landeshauptmanns vom 11.07.2005, Nr. 31, „Durchführungsverordnung im Bereich Schutz der Tierwelt (Amtsblatt Nr. 37 vom 13.09.2005).
-Die Anbindehaltung ist bis einem Alter von 6 Monaten verboten, Kälber in Gruppenhaltung können maximal während der Milchtränke für eine Stunde angebunden werden;
-Kälber müssen innerhalb der ersten 6 Lebensstunden Biestmilch erhalten;
-ab der zweiten Lebenswoche müssen sie freien Zugang zu Wasser haben;
-ab dem 8. Lebenstag muss Rauhfutter vorgelegt werden, die Fütterung muss zweimal täglich erfolgen;
-der Liegebereich muss wärmeisoliert, der Boden rutschsicher sein;
-für Kälber bis 2 Wochen muss als Einstreu Stroh oder ähnliches Material verwendet werden;
-Seitenbegrenzungen bei Boxen müssen Sicht- und Berührungskontakt zu anderen Kälbern ermöglichen;
-der Stall muss mindestens 8 Stunden beleuchtet sein;
-Kälber, die älter als 8 Wochen sind, müssen bei ausreichendem Platzangebot in Gruppen gehalten werden:
Tiere bis 150 kg 1,5 m²
Tiere von 150 Kg bis 220 kg 1,7 m²
Tiere ab 220 kg 1,8 m²;
-verboten sind:
odas Anlegen eines Maulkorbes,
odas Enthornen ohne Betäubung für Kälber mit mehr als 3 Wochen,
odas Abtrennen des Schwanzes außer zu therapeutischen Zwecken.
AKT C17 – RICHTLINIE 91/630/EWG DES RATES VOM 19 NOVEMBER 1991, IN GELTENDER FASSUNG, ÜBER DIE MINDESTANFORDERUNGEN FÜR DEN SCHUTZ VON SCHWEINEN
ARTIKEL 3 UND 4 (ABSATZ 1)
Legislativdekret vom 30.12.1992 Nr. 534, bezüglich „Umsetzung der Richtlinie 91/630/EWG über die Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (Ordentliches Beiblatt zum Amtsblatt Nr. 7 vom 11.01.1993), abgeändert mit Legislativdekret vom 20.02.2004, Nr. 53 (Umsetzung der Richtlinien 2001/88/EG und 2001/93/EG); (Amtsblatt Nr. 49 vom 28.02.2004);
Erläuterndes Schreiben des Gesundheitsministeriums vom 2. März 2005 – Vorgangsweisen für die Kontrolle des Wohlbefindens der Tiere in Schweinezuchtbetrieben.
Gesetz der Autonomen Provinz Bozen vom 15.05.2000, Nr. 9, bezüglich „Maßnahmen zum Schutz der Tierwelt und zur Unterbindung des Streunens von Tieren (Amtsblatt Nr. 23 vom 30.05.2000);
-Die Anbindehaltung bei Sauen und Jungsauen ist verboten;
-in Betrieben mit mindestens 10 Sauen müssen diese im Zeitraum von 4 Wochen nach dem Decken bis einer Woche vor dem Geburtstermin in Gruppen gehalten werden;
-in der Woche vor dem Abferkeln muss den Sauen geeignete Nesteinstreu vorgelegt werden, Abferkelbuchten müssen genügend groß sein und über einen Schutzbereich für die Ferkel verfügen;
-Eber müssen sich in ihren Boxen frei bewegen und hinlegen können, und in Sicht-, Hör- und Riechkontakt mit anderen Schweine sein, die Box muss mindestens 6m² groß sein;
-der Stall muss mindestens 8 Stunden pro Tag mit einer Lichtstärke von mind. 40 Lux beleuchtet sein;
-der Liegebereich muss wärmeisoliert, mit einem angemessenen Ableitungssystem ausgestattet, sauber und so groß sein, dass alle Tiere gleichzeitig liegen können, die Bodenfläche bei Saugferkeln muss ohne Spalten oder mit geeignetem Material bedeckt sein;
-Schweine müssen mind. einmal am Tag gefüttert werden, alle Tiere einer Gruppe müssen gleichzeitig Zugang zum Futter haben;
-bei allen neu oder umgebauten Betrieben müssen die Tiere genügend Beschäftigungsmaterial haben, wie z.B. Stroh, Heu , Holz, Torf;
-Mastschweine und Zuchtläufer müssen so gehalten werden, das Kämpfe untereinander vermieden werden;
-das Kürzen der Eckzähne durch Abschleifen oder Abkneifen ist nur bis zum 7. Lebenstag erlaubt, wobei eine intakte, glatte Oberfläche entstehen muss, die Stoßzähne von Ebern dürfen nur aus Sicherheitsgründen gekürzt werden;
-das Kupieren des Schwanzes ist nur aus Sicherheitsgründen in Ausnahmefällen erlaubt;
-eine Kastration oder das Kupieren des Schwanzes nach dem 7. Lebenstag darf nur durch einen Tierarzt und unter Anästhesie durchgeführt werden;
-das Einziehen eines Nasenringes ist nur bei Freilandhaltung zulässig.
AKT C18 – RICHTLINIE 98/58/EG DES RATES VOM 20. JULI 1998 ÜBER DEN SCHUTZ LANDWIRTSCHAFTLICHER NUTZTIERE
Legislativdekret vom 26.03.2001, Nr. 146 bezüglich „Umsetzung der Richtlinie 98/58/EG über den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere (Amtsblatt Nr. 95 vom 24.04.2001), abgeändert mit Gesetz vom 27.12.2004, Nr. 306 (Amtsblatt Nr. 302 vom 27.12.2004);
Rundschreiben des Gesundheitsministeriums vom 5.11.2001, Nr. 10 (Amtsblatt Nr. 277 vom 28.11.2001)
-müssen in einer geeigneten Umgebung untergebracht werden, welche ein angemessenes Stallklima vorweist; es muss ein genügend großer Platz verfügbar sein;
-Kuhtrainer dürfen nur bei Kühen und Rindern, die älter als 18 Monate sind, angewandt werden. Für diesen Zweck dürfen die geeigneten Geräte verwendet werden. In den Tagen vor der Kalbung bis zu einer Woche nach dieser, muss der Kuhtrainer auf die oberste Position verstellt werden;
-In Laufställen müssen die Gänge ausreichend geräumig sein. Für jedes Tier muss ein ausreichender Standort zur Futteraufnahme vorhanden sein;
-werden Schafe und Ziegen fortwährend angebunden, so muss dafür gesorgt werden, dass diese während der Sommermonate die Möglichkeit zur Bewegung im Freien haben;
-Es muss ein im Verhältnis zur gehaltenen Anzahl von Tieren genügend großer Platz zur Verfügung stehen;
-Die Schafe, welche zur Wollproduktion gehalten werden, müssen mindestens 1x im Jahr geschoren werden.
-müssen mit Tieren der gleichen Art gehalten werden oder mit anderen Tieren mit demselben Sozialverhalten;
-Jene Pferde, welche nicht die Möglichkeit der Bewegung für mindestens 1 Stunde am Tag außerhalb des Stalles haben, dürfen nicht angebunden werden, außer für kurze Dauer;
-Zuchthengste müssen in einer genügend großen Box untergebracht werden und dürfen nicht angebunden werden;
-Die Schlafstelle in der Box muss mit einer genügenden Menge an geeigneter Streu bedeckt werden.
AUFLISTUNG DER BEDINGUNGEN FÜR DIE ERHALTUNG DER BÖDEN IN GUTEM LANDWIRTSCHAFTLICHEN UND ÖKOLOGISCHEN ZUSTAND
(Verordnung (EG) Nr. 1782/03, Artikel 5 und Anhang IV)
ANWENDUNG „CROSS COMPLIANCE“: GUTER LANDWIRTSCHAFTLICHER UND ÖKOLOGISCHER ZUSTAND
Ziel 1: BODENEROSION: Schutz des Bodens durch geeignete Maßnahmen
BESTIMMUNG 1.1: Eingriffe zur vorübergehenden Regulierung des Abflusses der Oberflächen-gewässer bei Böden in Hanglage
Anwendungsbereich: Flächen laut Artikel 2, Absatz 3, Buchstabe a) des Ministerialdekrets vom 15.12.2005, Nr. 12541, abgeändert mit Ministerialdekret vom 18.10.2007, Nr. 13286.
Beschreibung der Bestimmungen und Verpflichtungen
Um den Schutz der Böden vor Erosion zu gewährleisten, wird diese Bestimmung ausschließlich bei Flächen in Hanglage ohne Wasserregulierung angewandt, auf denen Erosionserscheinungen (kleine Abflussrinnen) erkennbar sind.
Die Bestimmung sieht die Errichtung von vorübergehenden Wasserfurchen vor, sodass das am Berghang gesammelte Regenwasser eine Fließgeschwindigkeit beibehält, die eine Beschädigung der Furchen vermeidet und das Wasser in natürliche Kanäle, falls am Rande vorhanden, geleitet wird.
Von der Bestimmung sind immer begrünte Flächen und ganzjährig mit einer Kulturart belegte Flächen ausgenommen.
Sollte es trotz Anwendung dieser Bestimmung zu Bodenerosion kommen, so wird diese Bestimmung der „Cross Compliance als eingehalten angesehen.
Aufgabenbereich der Regionen/Autonomen Provinzen
Laut Artikel 2, Absatz 1 des obgenannten Ministerialdekretes, in geltender Fassung, sieht diese Bestimmung auf Landesebene die Errichtung von vorübergehenden Wasserfurchen mit einem ausgleichenden Verlauf oder aber quer zur höchsten Neigung vor. Die Furchen müssen entsprechend der Beschaffenheit des Grundstückes angelegt werden und dürfen zueinander einen Abstand von maximal 80 m haben; Bei Abweichung von dieser Bestimmung aufgrund extremer Steilheit oder weil natürliche oder künstliche Kanäle zur Ableitung des gesammelten Wassers fehlen, ist es nötig, quer zur maximalen Hangneigung Grünstreifen anzulegen, um die Erosion zu begrenzen, mit einer Breite von mindestens 5 m und einer Entfernung zueinander von höchstens 60 m. Die Sicherheit von Arbeitern und Maschinen muss gewährleistet sein.
Sind dort vorgesehen, wo für die zum Bau besagter Abwassergräben nötigen Maschinen aufgrund erhöhter Steilheit Gefahr besteht, wo natürliche oder künstliche Kanäle zur Ableitung des gesammelten Wassers fehlen oder in von der Region oder Autonomen Provinz ausgewiesenen Zonen mit sichtbaren Erscheinungen von Solifluktion. Die genannten alternativen Eingriffe kommen bei im Herbst/Winter vor dem 31.12.2006 gesäten Kulturen nicht zur Anwendung.
In der Autonomen Provinz Bozen sind die Gebiete mit sichtbaren Erscheinungen von Solifluktion, zwecks Anwendung der Abweichung, jene, die in der technischen Kartographie „Kataster der Erdrutsche (IFFI) ausgewiesen sind ( Beschluss der Landesregierung vom 13.03.2003, Nr. 848). In diesen Gebieten sind die alternativen Eingriffe zum Schutz der Böden vor Erosion die Erstellung von Grünstreifen oder andere gleichwertige Eingriffe.
Ziel 2: ORGANISCHE SUBSTANZ DES BODENS: Erhaltung der organischen Bodensubstanz mittels geeigneter Verfahren
BESTIMMUNG 2.1: Stoppeln und Pflanzenreste
Anwendungsbereich: Flächen laut Artikel 2, Absatz 3, Buchstaben a) und b) des Ministerialdekrets vom 15.12.2005, Nr. 12541, abgeändert mit Ministerialdekret vom 18.10.2007, Nr. 13286.
Für die Beibehaltung der organischen Bodensubstanz und zum Schutz der Fauna und des Lebensraumes, ist eine korrekte Handhabung der Pflanzenrückstände notwendig.
Verboten sind das Verbrennen von Stoppeln und Stroh, sowie der am Ende der Produktionszyklen in Dauerwiesen und im Feldfutterbau verbleibenden Pflanzenrückstände.
Gemäß Artikel 2, Absatz 1 des obgenannten Ministerialdekretes, in geltender Fassung, sieht diese Bestimmung, unter Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit, des Klimas und der bestehenden regionalen Betriebsstrukturen und im Rahmen von Artikel 13 des Landesgesetztes vom 16.03.2000 Nr. 8, in geltender Fassung, folgende Verpflichtungen auf regionaler Ebene vor:
- Verbot der Verbrennung von Stoppeln, Stroh und der am Ende der Produktionszyklen von Dauerwiesen und im Feldfutterbau verbleibenden Pflanzenrückstände. Im Falle der Anwendung von im folgenden Absatz genannten Abweichungen, müssen alternative Eingriffe zur Wiederherstellung der organischen Bodensubstanz angewandt werden, wie Gründüngung oder Düngung mit Festmist oder anderen organischen Düngern.
Sind in folgenden Fällen erlaubt:
1. für Reisanbauflächen;
2. Abweichungen gemäß Artikel 13, Absatz 2 des Landesgesetzes vom 16.03.2000, Nr. 8, in geltender Fassung; Diese Abweichung findet auf jeden Fall keine Anwendung in Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung und in besonderen Schutzgebieten, ausgewiesen laut Richtlinie 92/43/EWG und 79/409/EWG.
3. Verbrennungen aufgrund von phytosanitären Notfällen, wenn von der zuständigen Behörde vorgeschrieben.
BESTIMMUNG 2.2: Fruchtfolge
Zur Erhaltung der organischen Substanz in Boden und der Bodenstruktur ist die Favorisierung der Anwendung einer Fruchtfolge auf derselben landwirtschaftlichen Fläche angebracht.
Daher dürfen folgende Getreidearten nicht länger als 5 aufeinander folgende Jahre auf derselben Fläche angebaut werden: Hartweizen, Brotweizen, Triticale, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Echte Hirse, Kanariengras, Emmer (Zweikorn), Mais, Zuckerhirse.
Unter Anbau in Folge versteht man den Anbau desselben Getreides auf ein und derselben Fläche für 2 oder mehr aufeinander folgende Jahre.
Der Anbau von Getreide in Folge wird von einer Zwischenfrucht nicht unterbrochen.
Die Folge der Getreide Hartweizen, Brotweizen, Triticale, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Echte Hirse, Kanariengras, Emmer (Zweikorn) wird für diese Bestimmung als Anbau in Folge angesehen.
Gemäß Artikel 2, Absatz 1 des obgenannten Ministerialdekretes, in geltender Fassung, unter Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit, des Klimas und der bestehenden regionalen Betriebsstrukturen, wird der Anbau von Getreide in Folge auf 5 Jahre beschränkt.
Im Fall der Anwendung einer der folgenden Abweichungen, bei der es zu einer Reduzierung der organischen Bodensubstanz kommt, sind Ausgleichmaßnahmen zur Wiederherstellung der organischen Bodensubstanz in Form von Gründüngung, Düngung mit Festmist oder anderen organischen Düngern anzuwenden.
1. für Reisanbau in Folge;
2. Nachweis der Erhaltung einer bestimmten Menge an organischer Bodensubstanz mittels Bodenproben gemäß den offiziellen Methoden in einem Jahr des Anbaus in Folge nach der Ernte im Abweichungszeitraum; Unter Abweichungszeitraum versteht man jedes Jahr nach der maximal zulässigen Dauer des Anbaues in Folge;
3. spezifische Vorschriften bezüglich Fruchtfolge, begrenzt auf die Bergebiete: für jene Getreide, die in Erhaltungsprogrammen des traditionellen Getreideanbaus und der Biodiversität verzeichnet sind, gibt es keine Begrenzung des Anbaues in Folge; dies auch aufgrund
-der begrenzten Fläche, auf der alte Sorten angebaut werden
-der begrenzten Größe der einzelnen Parzellen
-der begrenzten Produktivität.
Die Getreidearten, für die diese Ausnahme gilt, sind: Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Zweikorn, Buchweizen. Die alten Sorten wurden über das Projekt „gene-safe erhoben und sind im entsprechenden Register des Versuchszentrums Laimburg mit Sitz in der Autonomen Provinz Bozen eingetragen.
Ziel 3: BODENBESCHAFFENHEIT: Erhaltung der Bodenstruktur durch geeignete Maßnahmen
BESTIMMUNG 3.1: Aufrechterhaltung der Bodenstruktur durch den Erhalt der Funktionalität eines Abflussnetzes für Oberflächengewässer und fachgerechte Anwendung der Maschinen
Anwendungsbereich: für die Verpflichtung gemäß folgendem Buchstaben a): Flächen laut Artikel 2, Absatz 3, Buchstabe e) des Ministerialdekrets vom 15.12.2005, Nr. 12541, abgeändert mit Ministerialdekret vom 18.10.2007, Nr. 13286; für die Verpflichtung gemäß folgendem Buchstaben b) Flächen laut Artikel 2, Absatz 3, Buchstaben a) und b) des Ministerialdekrets vom 15.12.2005, Nr. 12541, abgeändert mit Ministerialdekret vom 18.10.2007, Nr. 13286;
Die gegenständliche Bestimmung legt fest, dass die Landwirte das Abflussnetz für den Abfluss der Oberflächengewässer aufrechterhalten müssen und, falls vorhanden, die entsprechenden Bodenschutzmaßnahmen. Weiters müssen die Maschinen bei der Bodenbearbeitung fachgerecht eingesetzt werden.
Es sind folgende Verpflichtungen gegeben:
a) die Wartung des Abflussnetzes, im Sinne der Aufrechthaltung der Sammelgräben und Sammelkanäle, um die Effizienz und Funktionalität der Ableitung des Wassers zu garantieren;
b) Ausführung der Bodenbearbeitung bei entsprechender Bodenfeuchtigkeit (stato di tempera) und mit Einsatz der Maschinen ohne die Bodenstruktur zu beinträchtigen;
Sollte es trotz der Anwendung der Maßnahmen laut Buchstabe a) zu Überschwemmungen oder Wasserstauungen kommen, versteht sich die Bestimmung der „Cross Compliance als eingehalten.
Gemäß Artikel 2, Absatz 1 des obgenannten Ministerialdekretes, in geltender Fassung, sieht diese Bestimmung auf Landesebene die Wartung und Erhaltung der Sammelgräben und Sammelkanäle vor, um die Effizienz des Abflussnetzes zu garantieren. Weiters muss die Bodenbearbeitung bei entsprechender Bodenfeuchtigkeit (stato di tempera) erfolgen und mit Einsatz der Maschinen, ohne die Bodenstruktur zu beinträchtigen.
Sind in folgenden Fällen in Bezug auf die Verpflichtungen gemäß Buchstabe a) erlaubt:
1. Bezüglich der Bestimmungen laut Richtlinie 79/409/ EWG und 92/43/EWG;
2. Bei Vorhandensein einer unterirdischer Drainage;
3. Im Falle von Grundzusammenlegung ist eine Neuverteilung der Wassergräben unter Berücksichtigung der geltenden Bestimmungen erlaubt. Die Erhaltung des neuen Entwässerungsnetzes ist Pflicht.
Ziel 4: MINDESTMASS DER ERHALTUNG: ein Mindestmaß der Erhaltung der Böden gewährleisten
und eine Verschlechterung des Lebensraumes vermeiden
BESTIMMUNG 4.1: Schutz des Dauergrünlandes
Anwendungsbereich: Flächen laut Artikel 2, Absatz 3, Buchstabe c) des Ministerialdekrets vom 15.12.2005, Nr. 12541, abgeändert mit Ministerialdekret vom 18.10.2007, Nr. 13286;
Um ein Mindestmaß an Erhaltung der Böden zu gewährleisten und eine Verschlechterung des Lebensraumes zu vermeiden, müssen bei Dauergrünlandflächen folgende Verpflichtungen eingehalten werden:
a) Verbot die Dauergrünlandflächen zu reduzieren laut Bestimmungen des Artikel 4 der Verordnung (EG) 796/03 in geltender Fassung;
b) das Verbot der Umwandlung von Dauergrünlandflächen in anderweitig genutzte Flächen in Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung und in besonderen Schutzgebieten, ausgewiesen gemäß der Richtlinien 92/43/EWG und 79/409/EWG, ausgenommen bei anderen Bestimmungen der zuständigen Behörden.
c) das Verbot von Bodenbearbeitung, mit Ausnahme jener, die zur Erneuerung und/oder Verdichtung der Grasnarbe und zur Entwässerung dienen; weiters die Einhaltung eines Mindestviehbesatzes pro Hektar beweideter Fläche, wobei der maximale Viehbesatz 4 GVE/ha nicht überschreiten und der Mindestviehbesatz 0,2 GVE nicht unterschreiten darf.
Gemäß Artikel 2, Absatz 1 des obgenannten Ministerialdekretes, in geltender Fassung, sieht diese Bestimmung, unter Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit, des Klimas und der bestehenden regionalen Betriebsstrukturen folgende Verpflichtungen auf regionaler Ebene vor:
-Beibehaltung eines Mindestviehbesatzes von 0,4 GVE pro ha Futterfläche, bestehend aus Dauerwiese, Ackerfutterbau und Heimweiden und Einhaltung eines maximalen Viehbesatzes gemäß Beschluss der Landesregierung vom 05.11.2007, Nr. 3716 „Durchführungsverordnung zum Gewässerschutz vom 1,5 bis 3 GVE/ha je nach Kulturart und Höhenlage der Flächen.
-Im Falle von agronomischen Eingriffen und/oder Maßnahmen, die sich von den vorliegenden Bestimmungen unterscheiden, sofern von der Verordnung (EG) Nr. 796/04, in geltender Fassung betreffend die vorhergehenden Verpflichtungen a) und c), vorgesehen.
BESTIMMUNG 4.2: Aus der Produktion genommene Flächen
Anwendungsbereich: Flächen laut Artikel 2, Absatz 3, Buchstabe b) des Ministerialdekrets vom 15.12.2005, Nr. 12541, abgeändert mit Ministerialdekret vom 18.10.2007, Nr. 13286;
Um ein Mindestmaß an Erhaltung der Böden zu gewährleisten und eine Verschlechterung des Lebensraumes zu vermeiden, sind die aus der Produktion genommenen Flächen mit folgenden Verpflichtungen belegt:
a Vorhandensein einer ganzjährigen natürlichen oder eingesäten Grasnarbe,
b Anwendung landwirtschaftlicher Techniken wie Mahd oder anderer gleichwertige Maßnahmen, um die ursprüngliche Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten, die wild lebenden Tiere zu schützen und der Bildung von Brandherden vor allem in Trockenperioden vorzubeugen, sowie der Ausbreitung von Unkraut;
Gemäß Artikel 2, Absatz 1 des obgenannten Ministerialdekretes, in geltender Fassung, kommen auf regionaler Ebene folgende Bestimmungen zur Anwendung: Einhaltung der Verpflichtungen gemäß Buchstabe a) und b); zu Buchstabe b): die Mahd oder anderweitige zugelassene Techniken (Häckseln) müssen mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden.
Für die laut Richtlinien 79/409/EWG und 92/43/EWG ausgewiesenen Gebiete besteht ein jährliches Mahdverbot (oder einer gleichwertigen Maßnahme) vom 1. März bis zum 31. Juli.
Für die anderen Gebiete besteht dieses jährliche Verbot vom 15. März bis zum 15. Juli.
Es besteht auf jeden Fall die Verpflichtung eine Mahd und/oder Bearbeitung der Böden zur Errichtung eines Brandschutzstreifens, wie gesetzlich vorgesehen, durchzuführen.
I. Abweichungen für alle aus der Produktion genommenen Aussaatflächen
Als Abweichung von der unter Buchstabe a) angegebenen Verpflichtung ist eine mechanische Bearbeitung der aus der Produktion genommenen Flächen in folgenden Fällen erlaubt:
1. bei Gründüngung mit entsprechenden Pflanzen oder biozyden Pflanzen;
2. in Gebieten, die der Wiedergewinnung von Lebensräumen oder Biotopen dienen;
3. Kulturen, die der Ernährung der wild lebenden Tieren dienen, gemäß Ministerialdekret vom 7.03.2002, Artikel 1, Buchstabe c);
4. im Falle, dass die Bearbeitungen zur Durchführung von Bodenverbesserungsarbeiten dienlich sind.
II. Abweichungen für nur für ein Jahr aus der Produktion genommene Aussaatflächen oder für Flächen, die für zwei oder mehrere Jahre aus der Produktion genommen wurden; in letzterem Fall kann die Abweichung nur für das Jahr vor Produktionsbeginn angewandt werden
5. eine nach dem 15. Juli durchgeführte Bearbeitung der Böden, um eine landwirtschaftliche Produktion im darauf folgenden Jahr zu erzielen;
Als Abweichung von der unter Buchstabe b) angegebenen Verpflichtung, ist Folgendes erlaubt:
6. entsprechende umweltschonende agronomische Praktiken, um die Verbreitung von Unkraut und unerwünschter Vegetation zu vermeiden, wie im folgenden beschrieben :
a) Mahd oder Häckseln auch außerhalb des erlaubten Zeitraumes, um die Blüte der Unkrautpflanzen und so deren Verbreitung zu vermeiden. Auf jeden Fall ist jegliche Umbrucharbeit verboten. Das Pflanzengut, das auf aus der Produktion genommenen Böden durch Mahd gewonnenen wird, kann im Betrieb für landwirtschaftliche Zwecke oder für die Ernährung der Tiere, jährlich nach dem 31. August, verwendet werden; der Verkauf ist erst nach dem 15. Januar des darauf folgenden Jahres erlaubt.
b) Verwendung geringer Mengen von rückstandslosen Unkrautvertilgungsmitteln, bei einer Anwendung im Zeitraum vom 15. März bis 15. Juli. Die Verwendung dieser Mittel ist nur bei Vorhandensein einer hohen Verunkrautung mit Pflanzen, die die landwirtschaftlichen Pflanzen des darauf folgenden Jahres verdrängen könnte, gerechtfertigt.
c) für aus der Produktion genommene Flächen, für die kein spezifischer Beitrag in Anspruch genommen wird, ist es erlaubt, eine Kontrolle des Pflanzenwuchses durch ausgewogene Beweidung zu ermöglichen.
Diese unter Punkt 6, Buchstaben a) und b) genannten Abweichungen können in Betrieben, die in Gebieten „Natura 2000“, gemäß Richtlinie 79/409/EWG und 92/43/EWG, liegen, nicht angewandt werden, außer bei anderweitigen Bestimmungen der zuständigen Behörden.
BESTIMMUNG 4.4: Erhalt der charakteristischen Landschaftsmerkmale
Anwendungsbereich: Flächen laut Artikel 2, Absatz 3, Buchstabe e) des Ministerialdekrets vom 15.12.2005, Nr. 12541, abgeändert mit Ministerialdekret vom 18.10.2007, Nr. 13286;
Um durch den Erhalt der charakteristischen Landschaftselemente auf dem gesamten Staatsgebiet ein Mindestmaß an Erhaltung der Böden zu gewährleisten und eine Verschlechterung des Lebensraumes zu vermeiden, müssen die Landwirte, die Direktzahlungen gemäß Anhang 1 der Verordnung (EG) 1782/03 erhalten, folgende Verpflichtungen einhalten:
a) Verbot der Entfernung bestehender Terrassen, die zum Tal hin von einer Trockenmauer oder einer begrünten Böschung begrenzt sind;
b) Verbot nicht genehmigter Nivellierungen,
c) Einhaltung der regionalen Bestimmungen im Sinne der Richtlinien 79/409/EWG und 92/43/EWG;
d) Einhaltung der regionalen Vorschriften, die sich auf den Erhalt der charakteristischen Landschaftselemente beziehen und Gebiete betreffen, die nicht den Bestimmungen unter Buchstabe c) unterliegen.
Laut Artikel 2, Absatz 1 des obgenannten Ministerialdekretes, in geltender Fassung, sieht diese Bestimmung auf regionaler Ebene folgende Verpflichtungen unter Einbezug des Zustandes der Böden, des Klimas, der Besonderheiten der Betriebe vor:
a. Überwachung des Verbotes der Entfernung bestehender Terrassen, die zum Tal hin von einer Trockenmauer oder einer begrünten Böschung begrenzt sind;
b. Überwachung des Verbotes nicht genehmigter Nivellierungen;
c. Überwachung der Einhaltung des Dekrets des Landeshauptmannes 63/01 (Verträglichkeitsprüfung für Pläne und Projekte innerhalb der dem europäischen Schutzgebietsnetz angehörenden Gebiete in Durchführung der Richtlinie 92/43/EWG), des Landesgesetzes 13/72 (Bestimmungen über den Schutz der Alpenflora), des Landesgesetzes 27/73 (Vorschriften zum Schutz der Fauna), des Landesgesetzes 8/71 (Verwaltungsstrafen bei Übertretungen von landschaftlichen Unterschutzstellungen) und der spezifischen Unterschutzstellungen im Sinne des Landesgesetzes 16/70 (Landschaftsschutz);
d. Überwachung der Einhaltung der Landesbestimmungen, die sich auf den Erhalt der charakteristischen Landschaftselemente insbesondere bei der Beurteilung landschaftlicher Eingriffe im Zusammenhang mit Hecken/Flurgehölzen sowie Feuchtlebensräumen beziehen und Gebiete betreffen, die nicht den Bestimmungen unter Punkt c) unterliegen:
- Floragesetz ( LG 13/72);
- Faunagesetz ( LG 27/73);
- Landschaftsschutzgesetz ( LG 16/70), einschließlich der landschaftlichen Unterschutzstellungen desselben;
- Forstgesetz (21/96).
1. Bezüglich der in Buchstabe a) genannten Verpflichtung ist eine Neulegung der Terrassen möglich, wenn dadurch die Wirtschaftlichkeit und die Mechanisierung verbessert werden (z.B. um die einzelnen Terrassen zu verbinden);
2. Bezüglich der in Buchstabe b) genannten Verpflichtung sind normale Planierungen erlaubt, um den Boden für die Saat vorzubereiten und für den Reisanbau.
3. Landesbestimmungen für den Landschaftsschutz im Sinne des Landesgesetzes vom 25.07.1970, Nr. 16 in geltender Fassung (Landschaftsschutz) und die hydrogeologisch – forstwirtschaftliche Vinkulierung im Sinne des Landesgesetzes vom 21.10.1996, Nr. 21 in geltender Fassung (Forstgesetz).