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Timestamp: 2018-02-20 08:23:22
Document Index: 316454055

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 40', '§ 331', '§ 66', '§ 33', '§ 40', '§ 331']

Ich bin sauer! EGV-VA - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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10.09.2014, 11:36 #1
Ich bin sauer! EGV-VA
ich bin stinke sauer! Meine alte EGV läuft am 26.09. aus und ich sollte heute zu meinem Arbeitsvermittler. War mir klar, dass das wieder eine neue EGV werden soll.
Frau L = Leistungsabteilung (beiläufig erwähnt)
Herr A = Arbeitsvermittler
Okay, 11:15, Termin geht los.
Herr A: "Ich habe Sie eingeladen da ihre alte EGV bald ausläuft. Wieso haben Sie nicht an der Maßnahe des BWM teilgenommen?"
Ich: "Dazu war ich nicht verpflichtet. Den allgemeinen Bildungsgutschein musste ich ja nicht einlösen. Leider habe ich keine für mich geeigneten Maßnahmen finden können."
Herr A: "Soso.. Was haben Sie denn bisher unternommen um ihre Bedürftigkeit zu verringern?"
Ich: "Ich habe Bewerbungen geschrieben (fruchtlos) und mich darum bemüht alles notwendige abzuklären, falls ich wieder studieren möchte."
Herr A: "Wann würde das mit dem Studium losgehen?"
Ich: "Sollte ich mich jetzt noch bewerben, dann ab Mitte Oktober. Ich bin aber noch unentschlossen."
Herr A: "Das ist leistungsrelevant. Ich teile Frau L mit, dass ihre Leistungen zum Ende September eingestellt werden damit es keine Überzahlung gibt!"
Ich: "Wie bitte? Ich habe mich noch gar nicht entschlossen ob ich studieren werden. Sie können nicht auf Verdacht meine Existenzgrundlage entfernen!"
Herr A: "Doch."
Ich: "Ausserdem kann Frau L, falls ich wieder studiere, die Leistungen für einen Monat (Oktober) weiterbewilligen."
Herr A: "Nö. Wir stellen das dann Ende September ein."
Ich: "Doch, Frau L hat mir das letztes Jahr genau so erklärt."
Herr A. "Nö. Das ist eine Kann-Leistungen und die gibt es hier nicht."
Ich: "Okay, dann werde ich halt nicht studieren." (Hab ich nur so gesagt)
Herr A: "Stellen wir trotzdem ein. Sie können sich im Oktober melden, falls Sie doch nicht studieren."
Herr A: "Ach, da muss ich mit Ihnen nicht drüber diskutieren. Fertig. Sie haben auch schon bei Ihrer letzten EGV mit meinem Kollegen gestritten. Das weiß ich noch."
Ich: "Ja, weil der VA rechtswidrig war."
Herr A: "Darüber muss ich nicht diskutieren. Machen wir es kurz: Unterschreiben Sie die EGV heute?"
Ich: "Was? Nach vorheriger Prüfung und Verhandlung sehe ich da kein Problem."
Herr A: "Also nicht. Ich schick die dann als VA".
Ich: "WAS?! Ich habe die EGV doch noch nicht einmal gesehen. Das ist rechtswidrig."
Herr A: "Sie wollen ja nicht unterschreiben. Ich sage Ihnen gerne was drinnen steht und dann ändere ich die Textbausteine, wenn Sie etwas geändert haben wollen."
Ich: "Ich würde die EGV erstmal gerne sehen."
Herr A: "Nö, die lese ich Ihnen jetzt vor." (Erfahrung, weil ich die das letzte Mal eingesteckt habe?)
Ich: "Was ist mit den Bewerbungs und Fahrtkosten für die Vermittlungsvorschläge?"
Herr A: "Pauschal 5 Euro".
Ich: "Das uss da drinnen stehen. Ausserdem sind das maximal 260 Euro. Die Anzahl der VV muss also begrenzt werden, sonst können Sie durch jede Menge VVs meine Existenz gefährden."
Herr A: "Wie gesagt, pauschal 5 Euro. Unterschreiben Sie jetzt?"
Ich: "Nach vorheriger Prüfung."
Herr A: "Wie wollen Sie die prüfen? Jetzt durchlesen oder mit nach Hause nehmen?"
Ich: "Durch meinen Anwalt."
Herr A: "So so, durch Ihren Anwalt. Das reicht mir jetzt. Das geht nun als VA raus."
Ich: "Haben das SGB oder da GG über Nacht Ihre Gültigkeint verloren?!"
Herr A: "Ich halte mich an das SGB. Sie wollen ja nicht unterschreiben."
Dann ging das noch 10 mal hin und her mit "Recht auf Prüfung" meinerseits und "VA" seinerseits.
Herr A: "Nö.", "Dürfen Sie nicht.", "Ich muss gar nichts."
Ich: "Ich möchte mit Ihrem Vorgesetzten sprechen."
Herr A: "Das bin ich. Ich bin stellvertretender Teamleiter".
Ich: "Dann möchte ich mit dem GF sprechen."
Herr A: "Das können Sie, aber der ist im Hauptgebäude in G." (Anderer Ort, in meinem Ort ist nur eine Zweigstelle)
Herr A: "Wieso haben Sie sich nicht auf die freie Stelle beworben?"
Ich: "Welche freie Stelle."
Herr A: "Bei uns im Haus. Die stelle die meine junge Kollegin jetzt hat. Jemanden wie Sie, der gerne diskutiert, wäre richtig gewesen."
Ich: "Aha. Ich denke nicht, dass Sie hier jemanden haben möchten, der sich an das SGB hält."
Herr A tippt jede Menge in seinen Computer.
Ich: "Sie scheinen nicht viele Leute zu vermitteln. Wenn Sie keine Lust auf Ihren Beruf haben, dann kündigen Sie doch und fangen Sie bei einem Inkassounternehen an. Da hat man mit Rechtsbruch ganz gute Karrierechancen."
Herr A tippt nur weiter.
Herr A: "Wollen Sie den VA jetzt mitnehmen oder per Post erhalten?"
Ich: "Den dürfen Sie behalten. Sie begehen hier Rechtsbruch. Dagegen lege ich ohnehin Widerspruch ein und dann geht das ans SG. Der Steuerzahler wird sich freuen."
Ich: "Ich hätte gerne schriftlich bestätigt, dass Sie mir nicht erlauben die EGV vorher zu prüfen und ich diese sofort unterschreiben muss."
Herr A: "Nö, gibts nicht."
Ich: "Wieso nicht?"
Herr A: "Wir sind dazu angehalten keine unnötigen Arbeiten zu verrichten."
Ich: "Das ist aber nötige Arbeit."
Herr A: "Nö."
Ich: "Wie soll ich denn mit Ihnen zusammenarbeiten, wenn Sie nur 'Nö' und 'Geht nicht' und 'Muss ich nicht' sagen und geltendes Rechts missachten?"
Herr A: "So, VA wurde rausgeschickt. Gehen Sie jetzt?"
Hab dann noch 2mal nach einer Bestätigung gefragt und wurde mehrfach aufgefordert zu gehen. Dann war mir das zu blöd. Bin dann zum Empfang gegangen, habe eine schriftliche Richtigstellung des Gespräches eingereicht (ähnlich dem Gedächnisprotokoll, aber weit kürzer gefasst) und darauf hingewiesen, dass ich durchaus dem konsensualen Zustandekommen einer EGV zustimme, sofern mir die Möglichkeit gegeben wird die EGV vorher zu prüfen. Und das ich nicht auf meine Rechte verzichten werde. Habe mir das dann am Empfang bestätigen lassen.
Dürfen die auf Verdacht ALG2 stoppen weil ich theoretisch wieder studieren kann?
Dann können die das doch immer, weil ich zu jedem Zeitpunkt eine Arbeit finden könnte.
10.09.2014, 11:41 #2
AW: Ich bin sauer! EGV-VA
Hattest Du einen Beistand dabei?
10.09.2014, 11:42 #3
Nachtrag: Ich war ohne Beistand da, weil ich niemanden finden konnte, der Zeit hat.
Ist aber auch nicht schlimm, da der VA ganz leicht gekippt werden kann, mich ohnehin nicht zu viel verpflichtet und ich da bald weg bin, weil ich studieren werde.
Aber dieses Verhalten und das man mir meine Rechte abspricht, ist zum kotzen und macht mich sauer. Und mir auf Verdacht das ALG2 zu streichen ist ein Unding und eine Existenzgefährdung. Das kann doch nicht gängige Praxis sein.
Falls ich nun doch nicht studiere, dann hab ich den Salat.
Ausserdem denke ich, dass man sich auch ohne Beistrand gegen diese Willkür wehren können muss.
Wohl eher nicht, denn zwischen der Absicht und der Umsetzung steht die Zulassung zum Studium. Kann ja sein, dass Du dieses Jahr gar nicht zugelassen wirst? Dann könntest Du ja noch ein Jahr lang vermittelt ( ) werden?
Falls Du doch dieses Jahr im Oktober studieren möchtest, hab ich hier nen Schnipsel von @ BurnsTorn:
In Ergänzung dazu noch: Ab 6 Wochen (oder vielleicht auch 8 Wochen, habe ich vergessen) vor Ausbildungsbeginn oder Arbeitsaufnahme besteht im Jobcenter die Möglichkeit, einen "Kunden" im Profiling des Arbeitslosen-Verwaltungssystems VerBIS auf "§ 10 SGB II - Sonstiger wichtiger Grund (baldige Arbeitsaufnahme)" zu setzen. Für die Statistik gilt man dann nicht als arbeitslos, weil das System so den ALO/ASU-Status rausnimmt. Man ist damit dann raus aus dem Der/Die-muss-aktiviert-werden-Hamsterrad. Denn es mancht ja in der Tat keinen Sinn, kurz vor Ausbildungsaufnahme noch mit "Aktivierung" oder sonstigem Käse zu kommen.
Ob das aber bei Deinem Exemplar von SBchen was nutzt?
10.09.2014, 11:51 #5
Du kannst das Gesagte aber nicht beweisen.
10.09.2014, 11:59 #6
Ich denke der wollte mich nur schikanieren und meinen Willen brechen, weil ich dem nicht alles aus der Hand fresse. Trotzreaktion weil ich beim letzten VA schon gut stunk gemacht habe.
Da sich mein Jobcenter (alle Abteilungen) nicht an geltendes Recht hält, gehe ich davon aus, dass die mir wirklich kein ALG2 zum Oktober schicken.
Worauf wollen die überhaupt hinaus? Letztes Jahr hieß es noch, dass man noch den ersten Monat des Studiums unterstützen kann und nun diese Schikane.
Da arbeiten vielleicht 10 Leute in dieser Zweigstelle. Ich denke die halten alle ganz dicke zusammen, wenn es darum geht Macht auszuüben. Was die wohl mit den anderen Elos in meinem Ort so treiben?
Aber die sehen es wahrscheinlich lieber wenn sie für einen Elo 6 Monate Geld zahlen, als einen Monat zu unterstützen und das Geld dann zurück zu erhalten - und mich dann für immer los zu sein.
Ich denke ich gehe morgen zur Frau L in die Leistungsabteilung und verlange eine schriftliche Zusicherung der Weiterzahlung meines ALG2. Falls die sich querstellt gehts halt mit dem Bus zum Geschäftsführer.
Das stimmt schon, aber ich kann mir schriftlich bestätigen lassen, dass ich weiterhin Geld erhalte und nicht auf Verdacht Zahlungen eingestellt werden, oder?
[...]Dürfen die auf Verdacht ALG2 stoppen weil ich theoretisch wieder studieren kann?
Eine Leistungseinstellung ist nur möglich nach § 40 Abs. 2 Nr. 4 SGB II, wenn das Jobcenter gemäß § 331 SGB III gesicherte Kenntnis davon hat, dass durch Einkommen die Hilfebedürftigkeit entfällt, oder wenn gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen wurde (dann nach § 66 SGB I).
Fakt ist aber, dass Vermutungen in JC unzulässigerweise wie Tatsachenkenntnisse angesehen werden, wenn es nur dem JC nutzt (vgl. z.B. http://www.elo-forum.org/alg-ii/1359...-sanktion.html , hier die Aufnahme eines Minijobs).
Eventuell wäre es ratsam, nachweislich schriftlich den Bescheid über die Leistungseinstellung mit Rechtsgrundlage wiederum in schriftlicher Form einzufordern.
Dagegen könnte man dann Widerspruch erheben, bzw. den Rechtsweg wählen.
Oder man wartet ab, bis man nach dem Monatsersten keine Transferzahlung bekommen hat und verfährt dann erst wie geschildert.
Eine hirnlose Frechheit, selbst wenn es nur beim Verbalen bleiben sollte, ist es auf jeden Fall.
Nachtrag: Eventuell besteht die Möglichkeit bei der Anforderung der Bestätigung des Gesprächsinhalts, einen schriftlichen Beweis für die Drohung zu bekommen. Ist wacklig, aber möglich.
10.09.2014, 12:18 #8
In dem Fall werde ich lieber nicht erst bis zum 1. warten sondern mir direkt morgen etwas schriftliches holen. Ohne die Oktober Zahlung könnte ich den Semesterbeitrag von 180 Euro ohnehin nicht entrichten. Diesen Monat wollte ich 90 Euro sparen und im Oktober dann nochmal 90 Euro und damit dann die Immatrikulation vornehmen.
Habe ich ein Anrecht auf einen sofortigen schriftlichen Bescheid oder muss ich dem Jobcenter Bedenk- / Bearbeitungszeit einräumen?
Den Gesprächsverlauf wird mir der SB sicherlich nicht bestätigen, aber da ich unmittelbar schriftlich eingereicht habe, dass ich gewillt bin eine EGV nach Prüfung und Verhandlung zu unterzeichnen, sollte das zumindest nicht unbedingt für meinen Arbeitsvermittler sprechen, sobald ich den Widerspruch gegen den VA einlege.
Schriftlich sofort beantragen, nach welcher Rechtsgrundlage er die Leistung gestoppt hat.
Den nach seinen Worten hat er das ja getan.
Und wenn nichts kommt, weder Geld und/oder Antwort, dann verfahren wie ich es in meinem Thread im ALG II-Bereich getan habe. (u.a. Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion.
Nach genau einer Woche hatte ich meine Zahlung, die rechtswidrig einfach gestoppt wurde.
Ob die Leistungen schon gestoppt sind oder gestoppt werden kann ich nicht sagen. Der war wohl ziemlich ange****t, weil ich nicht bei allem sofort Ja gesagt habe.
Habe heute mal eine Mail an das KRM geschickt. Ob's was bringt? Keine Ahnung. Aber schaden wird es wohl kaum.
Morgen früh versuche ich dann mit der SB in der Leistungsabteilung zu sprechen und mir da etwas schriftliches geben zu lassen. 0zymandias hat mir da den notwendigen Paragraphen ja schon genannt.
Bin echt gespannt wie sehr die sich da wieder zusammenrotten. Mit etwas Glück sieht die Leistungsabteilung das ein wenig anders als der Arbeitsvermittler.
10.09.2014, 20:25 #11
[...]Morgen früh versuche ich dann mit der SB in der Leistungsabteilung zu sprechen und mir da etwas schriftliches geben zu lassen. [...]
Du könntest auch versuchen, Dir den mündlichen Verwaltungsakt schriftlich zu Deiner Rechtssicherheit bestätigen zu lassen, und zwar nach § 33 SGB X.
Der Vorschlag ist rechtlich nicht einwandfrei, denn eine vorläufige Leistungseinstellung nach § 40 Abs. 2 Nr. 4 SGB II i.V.m. § 331 Abs. 1 SGB III (wenn das die Rechtsgrundlage ist - wir wissen es ja nicht), ist kein Verwaltungsakt, sondern ein Realakt (obwohl es auch da Ausnahmen gibt).
Ein Versuch könnte es aber wert sein, um vor Faktenlage (kein Geld auf dem Konto) ein Stück Papier in die Hand zu bekommen mit dem man sich dann an das SG wendet.
Bisher konnte ich noch nicht mit der Leistungsabteilung sprechen. Die haben scheinbar eine Regelung, dass freie Sprechzeiten momentan nur Montags und Mittwochs angeboten werden. Bin zum Glück nicht wirklich unter Zeitdruck und warte mal bis Montag und bereite mich noch ein wenig vor.
Interessant ist, dass ich bisher den VA noch nicht im Briefkasten hatte, obwohl der angeblich noch am selben Tag verschickt wurde (Mittwoch) und eigentlich immer binnen 1-2 Tagen meine Post vom Jobcenter im Briefkasten lag.
Bin gespannt ob ich den diese Woche noch erhalte oder ob der Arbeitsvermittler sich doch nochmal über den korrekten Ablauf einer EGV informiert hat. (wahrscheinlich nicht, lol)
Mal schauen wie das dann nächste Woche wird!
13.09.2014, 10:41 #13
Okay, heute ist der VA da.
Haha, die machen es mir echt zu einfach!
Zeitraum 10.09.2014 bis 27.03.2014
1. Länger als 6 Monate
2. Bis zum 27.09.2014 gilt noch mein vorheriger VA.
Da hat der gute Herr wohl seinen eigenen Hinweis, dass er auf den VA ab 27.09. schreibt, vergessen.
Aufnahme einer sozialversicherungspfl. Beschäftigung.
Also nicht mehr auf dem 1. Arbeitsmarkt? Der hat seine Ziele ganz gut runtergeschraubt.
Das JC unterbreitet Vermittlungsvorschläge, soweit geeignete Stellenangebote vorliegen.
Das JC veröffentlich anonym Ihr Bewerberprofil in der Jobbörse, usw.
Ertattung von Bewerbungkosten grundsätzlich nur für Vermittlungsvorschläge der Agentur für Arbeit / Jobcenter in Höhe von 5,-€ pauschal pro schriftlicher Bewerbung.
Bei schrift. Bewerbungen auf eigenen Wunsch ist eine Kostenerstattung nur möglich, wenn die Notwendigkeit vorher durch den persönlichen Ansprechpartner anerkannt wurde.
Also Fahrtkosten nicht geregelt, Vermittlungsvorschläge nicht in Ihrer Anzahl begrenzt, und ich darf mich nicht mehr ohne weiteres selbst um Arbeit kümmern. Cool. Im Gespräch mit dem Arbeitsvermittler hieß es ja ohnehin nur von "Helfertätigkeiten". Ich bin nun offiziell Sklave :D!
Bemühungen von Ihnen
Innerhalb von 3 Tagen auf den VV bewerben und den Antwortbogen vorlegen.
13.09.2014, 10:45 #14
Ich schnapp mir die Zeitung und diverse Internetseiten und stelle bei meinem Arbeitsvermittler hunderte Anträge ob ich mich darauf bewerben darf. Einfach so zum Spaß! :)
13.09.2014, 11:24 #15
Auf VV bist Du verpflichtet, Dich zu bewerben. Deshalb die Kostenerstattung.
Bewerbungen als Eigeninitiativer bezeichnet der SB als "eigenen Wunsch"
Dies bedeuted, das Du nicht die Pflicht hast, Dich zu bewerben.
Kommt kein VV, steht es Dir frei, ob Du Dich bewirbst oder nicht.
Im Gesetz steht zwar, das Du verpflichtet bist...
Aber er stellt es Dir frei.
13.09.2014, 12:02 #16
na ja, nur sollte dann die Sache auch bis Ende durchgezogen werden können.
Und natürlich muss die Ernsthaftigkeit der Anträge glaubhaft sein, mit dem Hintergrund, dass das Stellenangebot auch tatsächlich passend auf die eigene Qualifikation und sonstige Voraussetzungen des Arbeitgebers erfüllt sind und aktuell sind.
Und auch die Anzahl der Anträge sollte dem Üblichen an Bewerbungsverpflichtungen, so um die 4 pro Monat entsprechen.
Dabei muss man dann natürlich auch dem Ansprechpartner eine kurze Frist zur Rückmeldung setzen, da ansonsten auch die Glaubwürdigkeit des Antrages in Frage gestellt wird.
Und alles nachweisbar beantragen.
Und wenn es dich dann glücklich machen sollte und das JC dann nach 6 Monaten keine Antwort gegeben hat, die Klage auf Untätigkeit beim SG über einen RA einreichen lassen.
Aber wäre dann nicht der einfachere/zusätzliche Weg: Widerspruch, Klage auf aufschiebende Wirkung und Feststellung der Rechtswidrigkeit beim SG einreichen?
13.09.2014, 12:06 #17
Das kann man so verstehen, aber ich denke dass mein Arbeitsvermittler mich nur schikanieren möchte. Sprich: Helfertätigkeiten, Zeitarbeit, etc. wird alles per VV kommen, Bewerbungen auf richtige Berufe werden wahrscheinlich als nicht notwendig abgelehnt.
Ich bin gerade echt am überlegen ob ich mir nicht den wirklich den Spaß mache und meinen Drucker durchlaufen lasse.
Als Programmierer hab ich da ganz schnell was geschrieben, das mir automatisch etliche Jobangebote aus dem Internet saugt und zum Druck fertig macht. Wie die sich freuen werden, wenn ich da nächste Woche 100+ Schreiben abgebe von denen ich jeweils den Empfang bestätigt wissen möchte und deren Inhalt lediglich Jobangebote mit der Frage, ob die Kosten einer möglichen Bewerbung auf genau diese Stelle auch übernommen werden.
Wären die dazu verpflichtet mir jeden dieser Anträge einzeln zu beantworten?
Es geht dabei nicht um die Übernahme der Kosten. In den Anträgen würde ich dementsprechend nur darum bitten zu beurteilen, ob die Stelle für mich angemessen wäre - selbst wenn diese es nicht ist oder keine Bewerbung folgt.
Ich bin ohnehin in 4 Wochen vom Jobcenter weg. Würde die Herren dort aber gerne richtig arbeiten lassen bevor ich Tschüss sage und mein Studium antrete. Also zurückschikanieren ;)
13.09.2014, 12:10 #18
Damit müsste die Zahlungseinstellung in weitere Ferne gerückt sein.
Man kann nicht gleichzeitig die Zahlung wegen einem Studium einstellen und einen VA erlassen, bei dem man nicht studieren darf (als Student stünde man nicht zur Vermittlung frei).
Also ist schon einmal ein weiteres Argument gegen die Zahlungseinstellung aufgetaucht.
13.09.2014, 12:20 #19
Und dem Sklaven darf er so viele Vermittlungsvorschläge zuschicken, wie er lustich ist!
Du verwechselst das mit den Bewerbungen oder besser deren vorgegebenen Anzahl je EGV / EGV-VA. Hier wird meist eine Mindestmenge vorgegeben.
Frag die Leihratten-Gequälten im Forum, was da so an Menge an VVs aufschlägt.
Das ist dann die Standardbelehrung ausser EGV / EGV-VA und steht da immer bei.
Vielen Dank für die töffte Schilderung in Beitrach #1. Sowas sollte man als Hörspiel vertonen und bei YouTube verbreiten. Hab ich schon mehrmals gelesen...
13.09.2014, 15:52 #20
Das hab ich ja schon in meinem Beitrag geschrieben. Das JC wird die Ernsthaftigkeit aufgrund der Masse und vor allem der Passigkeit in Frage stellen.
Hast du denn überhaupt schon einen abgeschlossenen Beruf?
So würden eh nur Tätigkeiten in der Nähe des Wohnortes, der Berufserfahrung etc in Frage kommen.
Und letztendlich hat das JC bei Anträgen 6 Monate Zeit, die Anträge zu bearbeiten.
Das dürfte wohl in Bezug zu deiner Frage klar stehen, was das Amt machen würde und auch teilweise bei einem Antrag machen könnte.
Ich hatte einen solchen Antrag beim JC gestellt und nach 4 Wochen Antwort bekommen.
So wie das JC wahrscheinlich darauf Lust hat, das zu bearbeiten, werden die die 6 Monate auskosten.
Und nach einem Monat bist du eh raus.
Und mit viel Arbeitswut des JC kommt ein Brief, bei dem dann steht, was in der EGV steht... wenn die Hilfebedürftigkeit entfällt, dann ist keiner der Vertragspartner an die EGV mehr gebunden.
Oh, von Übernahme von Kosten hatte ich ja nicht gesprochen und wenn Arbeit machen, dann Widerspruch, bei dem dann auch wieder 3 Monate Zeit vom JC in Anspruch genommen werden könnte.
Also in diesem Fall fällt mir nichts ein, wo man denen dort "Arbeit" machen könnte.
Vielleicht doch, melde dich doch erst am ersten des Monats dort ab, an dem du keine Leistungen mehr von denen bekommen sollst. Das macht dann wirklich Arbeit.
Du musst dann zwar die Leistung zurück zahlen, aber erst wird nachgefragt warum, ob in Arbeit und so.
Würde dich so ein Fragebogen interessieren?
Abwarten, bis die Rückforderung an die Regionaldirektion (?) etc. eintrifft.
Die schreiben dann und fordern die Rückzahlung.
13.09.2014, 17:09 #21
Warte erstmal ob überhaupt irgendwelche VVs kommen.
Wenn ja, dann beantrage jedesmal deine 5,- € beim hinbringen/zurückschicken des Antwortbogens.
18.09.2014, 16:27 #22
Widerspruch ist abgegeben. Bin damit aber noch nicht zum SG, da ich erstmal die Antwort abwarte und es derzeit keinen Anlass gibt irgendwelche Schikanen oder Sanktionen zu erwarten.
Gab dann heute ein neues Schreiben:
- eine schriftliche Mitteilung darüber, ob Sie ab dem 01.10.2014 anfangen zu studieren oder nicht
Bitte reichen Sie diese bis 02.10.2014 ein.
Danach noch der Hinweis Tatsachen anzugeben und dass bei fehlender Mitwirkungen Leistungen bis zum Nachholen der Mitwirkung eingestellt werden.
Darauf werde ich dann morgen antworten, dass ich mich weder an der Hochschule beworben habe, noch dass ich über die finanziellen Mittel verfüge ein Studium aufzunehmen, also nicht studieren kann.
Reicht das? Oder sollte ich das anders formulieren?
Eventuell sogar fragen, ob ein Interesse seitens des Jobcenters besteht mir bei der Aufnahme eines Studiums zu helfen? Will ja nichts schreiben, was denen die Idee gibt, dass ich doch studieren werde. Die Aufnahme des Studiums behalte ich mir dann für Mitte Oktober vor.
24.09.2014, 13:49 #23
Meinem Widerspruch wurde in vollem Umfang entsprochen
Jetzt mal auf den Termin fr die nächste EGV/VA warten.
Der Arbeitsvermittler wird den VA wahrscheinlich aufgrund der zeitlichen Überschneidung mit dem letzten VA aufgehoben haben.
Nun also abwarten ob am Monatsende Geld aufm Konto ist.
30.09.2014, 10:42 #24
So, Geld is da und VA zurückgenommen.
Nun morgen oder Freitag an der Uni einschreiben und das meinem SB auf den Tisch knallen. Die werden sich freuen!
Bin gespannt was da nun zurückkommt sobald ich mich einschreibe. Hatte aber nur angegeben, dass ich bislang kein Student bin, sobald ich mich dann eingeschrieben habe und das melde sollte ja alles rechtlich in Ordnung sein.
Ich freu mich schon drauf. Schöner wäre natürlich wenn mein Arbeitsvermittler vorher noch versucht eine neue EGV mit mir abzuschließen. Dann zieh ich den Termin schön in die Länge und am Ende gibt's dann die Antwort, dass ich studiere
30.09.2014, 11:31 #25
Glückwunsch zum abgeholfenen Widerspruch!
Sich einschreiben und immatrikuliert sein sind 2 Paar Schuhe. Bitte beachten!
Student bist du erst, wenn du die Imma hast.
egvva, sauer
Ärztlicher Dienst = Stink sauer! QCCMD Allgemeine Fragen 3 02.08.2010 12:33
Erst EGV verweigert, nun als VA, ARGE ist sauer die sonne geht wieder auf Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 63 20.01.2010 12:19
Lafo ist sauer mercator Archiv - News Diskussionen Tagespresse 12 14.10.2008 14:00