Source: https://rewis.io/urteile/urteil/etn-18-03-2020-xii-zb-57019/
Timestamp: 2020-06-06 17:52:28
Document Index: 205881460

Matched Legal Cases: ['§ 276', '§ 276', '§ 278', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 34']

Bundesgerichtshof: XII ZB 570/19 vom 18. 03. 2020 | 12. Zivilsenat
XII ZB 570/19
Bundesgerichtshof: XII ZB 570/19 vom 18.03.2020
Das Betreuungsgericht muss grundsätzlich durch die Benachrichtigung des Verfahrenspflegers vom Anhörungstermin sicherstellen, dass dieser an der Anhörung des Betroffenen teilnehmen kann. Solange die Bestellung des Verfahrenspflegers nicht aufgehoben ist, gilt dies auch dann, wenn der Betroffene durch einen Rechtsanwalt als Verfahrensbevollmächtigten vertreten wird (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 15. Mai 2019 - XII ZB 57/19, FamRZ 2019, 1356).
§ 276 Abs 1 S 1 FamFG § 276 Abs 4 FamFG § 278 Abs 1 FamFG
XII ZB 27/19 (BGH)
XII ZB 570/18 (BGH)
XII ZB 450/16 (BGH)
XII ZB 465/17 (BGH)
XII ZB 179/19 (BGH)
(4) Soll eine persönliche Anhörung nach § 34 Abs. 2 unterbleiben, weil hiervon erhebliche 1Nachteile für die Gesundheit des Betroffenen zu besorgen sind, darf diese Entscheidung nur auf Grundlage eines ärztlichen Gutachtens getroffen werden.