Source: https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008821&Paragraf=12
Timestamp: 2019-10-19 01:22:10
Document Index: 252419721

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 11', '§ 13', '§ 12', '§ 12', '§ 13']

RIS - Verordnung Persönliche Schutzausrüstung § 12 - Bundesrecht konsolidiert, tagesaktuelle Fassung
Bundesrecht konsolidiert: Verordnung Persönliche Schutzausrüstung § 12, tagesaktuelle Fassung
Verordnung Persönliche Schutzausrüstung § 12
§ 11 am 19.10.2019
§ 13 am 19.10.2019
§ 12 gültig ab 01.05.2014
§ 12. (1) Hand- und Armschutz ist persönliche Schutzausrüstung zum Schutz der Gliedmaßen der oberen Extremitäten (Hände, Arme bis über den Ellbogen) vor Verletzungen, vor arbeitsbedingten Hautschädigungen und anderen Schädigungen (z. B. durch Vibrationen).
Mechanische Gefahren durch Schneiden, Sägen, Anstoßen an Gegenstände, Einklemmen, umfallende, herabfallende oder abrollende Gegenstände, Stöße, Hineingreifen in spitze oder scharfe Gegenstände oder durch sonstige Kontakte mit spitzen oder scharfen Gegenständen oder solchen mit abrasiver Wirkung,
Gefahren durch gesundheitsgefährdende Arbeitsstoffe, wie chemische Gefahren durch feste, flüssige oder gasförmige Substanzen, insbesondere hautschädigende oder hautgängige Arbeitsstoffe,
thermische Gefahren durch Kontakt mit heißen oder kalten Oberflächen oder Medien (Berührungswärme, -kälte), Gasen (Konvektionswärme), Wärmestrahlung, Flammenwirkung, Funken oder Spritzer heißer Flüssigkeiten,
Gefahren durch biologische Arbeitsstoffe der Gruppe 2, 3 oder 4, wie Bakterien, Viren oder sonstige Mikroorganismen,
elektrische Gefahren wie elektrischer Strom, Lichtbögen,
Gefahren durch Vibration,
Gefahren durch ionisierende oder optische Strahlung,
Gefahren durch starke Verunreinigungen,
Gefahren durch Einwirkung von Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Nässe oder Witterung.
Das erforderliche Tastgefühl und Greifvermögen,
die erforderliche Schutzhandschuhgröße und Stulpenlänge,
die Herstellerangaben über die Schutzwirkung z. B. gegenüber bestimmten Chemikalien,
die von den Hersteller/innen angegebene Durchbruchszeit gegenüber Chemikalien.
Für jede/n gefährdete/n Arbeitnehmer/in muss Hand- oder Armschutz zur alleinigen Benutzung zur Verfügung stehen, ausgenommen Hand- oder Armschutz gegen Röntgenstrahlung bei der Röntgendiagnostik.
Bei der Benutzung von Chemikalienschutzhandschuhen sind die Herstellerangaben über Durchlässigkeit, Durchbruchszeit und Materialbeständigkeit einzuhalten.
Die Benutzung von Hand- oder Armschutz ist nicht zulässig, wenn die Gefahr des Erfasstwerdens der Hände durch bewegte oder drehende Teile von Arbeitsmitteln oder sonstigen Gegenständen besteht.
Anwendung der Hautmittel entsprechend den Festlegungen gemäß § 13 Abs. 3.
Tragefreie Zeiten zur Regeneration sind vorzusehen.
Richtiges An- und Ablegen des Hand- oder Armschutzes,
zulässige Tragedauer, regelmäßiger Handschuhwechsel,
tragefreie Zeiten zur Regeneration, Maßnahmen zwischen den Trageperioden (z. B. geeigneter Wechsel von Tätigkeiten mit und ohne Handschuhe),
Verbot der Verwendung von Handschuhen, wenn die Gefahr des Erfasstwerdens der Hände durch bewegte oder drehende Teile oder sonstige Gegenstände besteht.
Berührungskälte, Handschutz
NOR40161925
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/2014/77/P12/NOR40161925