Source: https://www.fastbill.com/kleinunternehmerregelung-rechnung
Timestamp: 2019-10-18 17:00:33
Document Index: 95972794

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§19', '§19', '§19', '§19', '§19', '§19']

Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG UND Rechnungsvorlage!
Kleinunternehmerregelung - Musterrechnung für Kleinunternehmer
Hier findest du die ultimative Anleitung um als Kleinunternehmer deine Buchhaltung und deine Steuern gemäß der Kleinunternehmerregelung zu meistern.
1. KOSTENLOSE RECHNUNGSVORLAGE FÜR KLEINUNTERNEHMER
2. Die Kleinunternehmerregelung: was ist das überhaupt?
3. Vorteile bei der Kleinunternehmerregelung
4. Wie werde ich Kleinunternehmer?
5. Warum muss ein Kleinunternehmer eine Rechnung schreiben?
6. Wie gebe ich meine Kleinunternehmerregelung in der Rechnung an?
7. Rechnungsstellung als Kleinunternehmer: was sind die Pflichtangaben?
8. Rechnungsnummer: was muss ich hier beachten?
9. Wie lange müssen Rechnungen aufbewahrt werden? Gibt es eine Frist?
Du willst als Kleinunternehmer schnell & unkompliziert eine Rechnung erstellen?
Wer sein Business gerade erst aufbaut oder eine selbstständige bzw. freiberufliche Tätigkeit nur nebenbei ausübt, der kann die Steuer-vereinfachende Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Diese ermöglicht eine Befreiung der Umsatzsteuerpflicht und damit eine deutliche Vereinfachung bei der Einnahmen-Überschuss-Rechung. Bei allen Vorteilen der Regelung fällt trotzdem eines nicht weg: das Schreiben der Rechnungen.
Doch was ist der Unterschied zwischen einer normalen Rechnung und der Rechnung eines Kleinunternehmers?
2. Die Kleinunternehmerregelung
Was es genau mit der Kleinunternehmerregelung auf sich hat und wie die Umsatzgrenze zu betrachten ist, zeigt das Video von Christian Deák zur Kleinunternehmerregelung:
3. Vorteile der Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmer können eine Sonderregelung für die Abführung ihrer Umsatzsteuer gemäß §19 UStG beantragen. Hierbei musst du keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen, was gerade in der Anfangsphase einer Selbstständigkeit große Erleichterung mit sich bringt.
Im Umkehrschluss darf in deiner Rechnung auch keine Mehrwertsteuer geltend gemacht werden. Deine Buchführung wird mit dieser Regelung sowohl durch das Entfallen der Umsatzsteuervoranmeldung als auch bei der Rechnungsstellung maßgeblich erleichtert.
4. Warum muss ein Kleinunternehmer eine Rechnung ausstellen?
Da du als Kleinunternehmer von der Umsatzsteuer befreit bist, stellt sich die Frage, warum es notwendig ist, dem Finanzamt dennoch Rechnungen vorlegen zu müssen. Aufgrund der geringen Umsatzgrenzen, innerhalb derer du als Kleinunternehmer giltst, ist es wichtig, sämtliche Rechnungen aufzubewahren, da deine Umsätze jederzeit den maximalen Jahresumsatz von 50.000 Euro überschreiten könnten. In diesem Fall würde die Kleinunternehmerregelung entfallen und du wärst umsatzsteuerpflichtig.
Ein Unternehmen ist nicht verpflichtet auf die Kleinunternehmerregelung gemäß §19 UStG zurückzugreifen.
Dir steht alternativ die Möglichkeit zur Verfügung, monatlich oder quartalsweise eine Umsatzsteuererklärung einzureichen. In diesem Fall ist der erneute Antrag auf Kleinunternehmerregelung erst wieder nach fünf Jahren möglich.
Für die Rechnungsstellung ist es nötig, eine genaue Kennzeichnung deiner Eigenschaft als Kleinunternehmer vorzunehmen.
Der Rechnungsempfänger könnte andernfalls eine Vorsteuer gegenüber seinem Finanzamt geltend machen, die gar nicht bezahlt wurde. Die Befreiung der Umsatzsteuerpflicht anzugeben ist also wichtig, um möglichen Irrtümern und falschen Überweisungen auf Seiten des Kunden vorzubeugen. Die richtige Kennzeichnung deiner Sonderregelung als Kleinunternehmer kann unterschiedlich ausfallen:
→ „Diese Rechnung enthält gemäß §19 UStG keine Umsatzsteuer.“
→ „Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß §19 Umsatzsteuergesetz erfolgt kein Ausweis der Umsatzsteuer.“
→ „Keine Anrechnung der Umsatzsteuer gemäß §19 Abs. 1 UStG.“
→ „Im Rechnungsbetrag ist keine Umsatzsteuer gemäß §19 UStG enthalten.“
Die genannten Formulierungen sind lediglich beispielhafter Natur und können von dir als Rechnungssteller inhaltlich angepasst werden. Dem Rechnungsempfänger muss in jedem Fall klargemacht werden, warum keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Bestenfalls quatscht du auch nochmal deinen Steuerberater dazu an.
6. Rechnungsstellung für Kleinunternehmer – Das sind die Pflichtangaben
Neben der Anmerkung der Kleinunternehmerregelung müssen auf deiner Rechnung noch weitere Angaben enthalten sein. Die wichtigsten Punkte sind:
→ Vollständiger Name und Anschrift des Rechnungsstellers
→ Vollständiger Name und Anschrift des Rechnungsempfängers
→ Steuernummer des Rechnungsstellers
→ Datum der ausgestellten Rechnung
→ Gegebenenfalls die Umsatzsteueridentifikationsnummer für Kunden im Ausland
→ Menge und Art der gelieferten Gegenstände oder Leistungen
→ Genaues Liefer- oder Leistungsdatum
→ Angabe des Entgelts für die erbrachte Leistung
Solltest du auf vorgefertigte Rechnungsvorlagen aus dem Internet zurückgreifen, ist es sehr wichtig, diese Vorlage genau zu überprüfen und alle wesentlichen Angaben zu kontrollieren. Bei FastBill findest du auch eine kostenlose Rechnungsvorlage. Eine fehlerhafte Buchhaltung oder sogar Geldstrafen können mögliche und unangenehme Folgen sein. Es macht daher Sinn von vorn herein auf eine Buchhaltungssoftware wie FastBill zu setzen.
Mit unserer kostenlosen Rechnungsvorlage für Kleinunternehmer kannst du in weniger als 30 Sekunden eine Rechnung schreiben, welche alle Richtlinien der Kleinunternehmerregelung beachtet.
Wichtig: merke im ersten Schritt der Rechnungserstellung an, dass du Kleinunternehmer bist. Dafür haben wir hier eine kleine Box (siehe Bild) mit der Aufschrift "Kleinunternehmerregelung". Einfach anklicken und du erstellst eine vollkommen rechtskonforme Kleinunternehmer-Rechnung. Bei Fragen kannst du uns auch gerne unter support@fastbill.com eine E-Mail schreiben.
Es ist wirklich so einfach. Probier es aus.
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7. Rechnungsnummer: fortlaufend? einzigartig?
Laut Gesetz muss jede Rechnung eine einzigartige und fortlaufende Rechnungsnummer enthalten, die eindeutig einem Geschäftsvorfall zuzuordnen ist. Das ist besonders für Freelancer und kleine Unternehmen häufig eine Herausforderung. Die mühsame Variante, um alle diese Vorgaben zu erfüllen und eine Rechnungsnummer für jede Rechnung zu erstellen sieht so aus:
Bei diesem Verfahren sind Fehler unvermeidbar. Zu schnell rutscht eine Rechnung durch und am Ende des Jahres gibt es Ärger vom Steuerberater oder Finanzamt. Doch es gibt auch eine einfache Variante:
Mit FastBill kannst du nicht nur eine individuelle, fortlaufende Rechnungsnummer für jede Rechnung erstellen, sondern ein System festlegen, dass dir ermöglicht bereits aus der Rechnungsnummer allerlei Informationen zu ziehen. Eine FastBill Rechnungsnummer enthält also nicht nur einen wüsten Zahlen-Mix, sondern ist nach einer fest definierten Taxonomie aufgebaut, die dir entsprechende Rückschlüsse auf elementare Rechnungsdaten erlaubt.
Durch das Verwenden von Nummernkreisen legst du ganz nach deinen Wünschen fest, wie die Rechnungsnummer aussehen soll. Mit dieser Funktion schließt du nicht nur viele Fehler aus. Auch ein Umstieg von einer bestehenden Buchhaltung mit Rechnungsnummer System auf FastBill ist so problemlos möglich. Natürlich funktionieren die Nummernkreise nicht ausschließlich für Rechnungen. Auch Angebote, Lieferscheine oder Auftragsbestätigungen können mit beliebigen Nummernkreisen versehen werden. Und wenn du ein Angebot in eine Rechnung umwandelst, wird aus der Angebotsnummer die Rechnungsnummer.
8. Wie lang muss ich eine Rechnung aufbewahren?
Das Finanzamt muss jederzeit Zugriff auf deine Rechnungen haben, falls eine Überprüfung vorgenommen wird.
Aus diesem Grund gilt auch für Kleinunternehmer die Pflicht zur Aufbewahrung aller Rechnungen. Sämtliche Ausgangs- und Eingangsrechnungen müssen daher für einen Zeitraum von zehn Jahren gespeichert oder anderweitig aufbewahrt werden. Die Eingangsrechnungen sind in diesem Fall im Original aufzubewahren, während für Ausgangsrechnungen eine Kopie genügt.
Elektronische Rechnungen sind im ursprünglichen Eingangsformat zu archivieren.
9. Der Wechsel vom Kleinunternehmer zum umsatzsteuerpflichtigen Unternehmer
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