Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6%20U%2046/09
Timestamp: 2018-12-11 05:47:19
Document Index: 277725593

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 69', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 69', '§ 4', '§ 4']

OLG Karlsruhe, 14.04.2010 - 6 U 46/09 - dejure.org
§§ 2 Abs. 1 Nr. 7, 69a UrhG
Das Design einer Bildschirmmaske ist "in der Regel” nicht urheberrechtlich geschützt
§§ 69a, 2 Abs. 1 Nr. 7 UrhG; § 4 Nr. 9a UWG
Urheberrechts- bzw. Wettbewerbsverstoß: Gestaltung der Buchungsmaske einer Reisebürosoftware
Urheberrechts- bzw. Wettbewerbsverstoß: wegen Gestaltung der Buchungsmaske einer Reisebürosoftware
§§ 2 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 4, Nr. 7, Abs. 2, 69a, 97 UrhG
UrhG § 2 Abs. 1 Nr. 7; UrhG § 69a; UWG § 4 Nr. 9a
Kein urheberrechtlicher Schutz für eine Eingabemaske
Urheberrechtsschutz einer Bildschirmoberfläche nur bei graphischer Gestaltung
Urheberrechtsschutz von Bildschirmoberflächen
Urheberechtlicher Schutz von Bildschirmmasken wohl verneint
Bildschirmmaske nicht schutzfähig
Bildschirmoberflächen genießen keinen Urheberrechtsschutz als Computerprogramm
Plagiatsschutz im Softwarebereich
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Karlsruhe vom 14.04.2010 (Az.: 6 U 46/09 (Kein Urheberschutz für Bildschirmmaske)" von RA Dirk Otto, original erschienen in: K&R 2010, 419 - 420.
LG Mannheim, 06.02.2009 - 7 O 203/07
LG Mannheim, 26.02.2009 - 7 O 203/07
GRUR-RR 2010, 234
MMR 2010, 622
K&R 2010, 414
ZUM 2010, 980
Die Verwendung der die wettbewerbliche Eigenart begründenden Merkmale durch einen Wettbewerber mit Zustimmung desjenigen, der das Erzeugnis geschaffen hat, ist grundsätzlich nicht geeignet, die wettbewerbliche Eigenart entfallen zu lassen (OLG Karlsruhe, Urteil vom 14.4. 2010 - 6 U 46/09 - GRUR-RR 2010, 234, 236;… Köhler/Bornkamm, UWG, 31. Aufl. 2013, § 4 Rn. 9.26).
Diese Konstellation ist auch - entgegen der Ansicht des Landgerichts - nicht mit der Erteilung von Herstellerlizenzen vergleichbar, bei denen der Originalhersteller nach wie vor den Endabnehmern als Hersteller gegenübertritt (wie beispielsweise in dem Sachverhalt, der der Entscheidung OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2010, 234, 236 zugrundelag).