Source: https://www.ostwestfalen.ihk.de/bildung/ausbildung/umschulung/?L=0
Timestamp: 2018-11-19 22:40:11
Document Index: 250791763

Matched Legal Cases: ['§ 58', '§ 59', '§ 58', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 67', '§ 1']

IHK Ostwestfalen zu Bielefeld: Umschulung
Seiten-ID: #2256
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Umschulungen können analog einer Berufsausbildung mit einem ausbildungsberechtigtem Unternehmen als betriebliche Einzelumschulung vereinbart werden. In diesem Fall wird ein Umschulungsvertrag mit dem betreffenden Betrieb abgeschlossen. Den entsprechenden Vertragsvordruck finden Sie im Downloadbereich dieser Seite. Der theoretische Unterricht kann an einem Berufskolleg erfolgen.
Gruppenumschulung
Andererseits bieten Bildungsträger so genannte Gruppenumschulungsmaßnahmen an. Bei diesen Maßnahmen findet vorrangig theoretischer Unterricht mit mehreren Teilnehmern zentral bei einem Träger statt, die Vermittlung der Berufspraxis erfolgt bei einem kooperierenden Praktikumsbetrieb.
Auszug aus dem Berufsbildungsgesetz zur Umschulung
§ 58 - Umschulungsordnung
Als Grundlage für eine geordnete und einheitliche berufliche Umschulung kann das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit oder dem sonst zuständigen Fachministerium nach Anhörung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung durch Rechtsordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesministeriums bedarf,
4. das Prüfungsverfahren der Umschulung
§ 59 - Umschulungsprüfungsregelungen der zuständigen Stellen
Soweit Rechtsverordnungen nach § 58 nicht erlassen sind, kann die zuständige Stelle Umschulungsprüfungsregelungen erlassen. Die zuständige Stelle regelt die Bezeichnung des Umschulungsabschlusses, Ziel, Inhalt und Anforderungen der Prüfungen, die Zulassungsvoraussetzungen sowie das Prüfungsverfahren unter Berücksichtigung der besonderen Erfordernisse beruflicher Erwachsenenbildung.
§ 60 - Umschulung für einen anerkannten Ausbildungsberuf
§ 61 - Berücksichtigung ausländischer Vorqualifikation
§ 62 - Umschulungsmaßnahmen; Umschulungsprüfungen
§ 67 - Berufliche Fortbildung, berufliche Umschulung
Informationen für Umschulungsträger
Geeignete Umschulungsstätten, qualifizierte Ausbilder/-innen und dem Ausbildungsberuf entsprechende sachlich und zeitlich gegliederte Ausbildungspläne sind wesentliche Voraussetzungen für eine qualifizierte, den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende berufliche Umschulung, deren Ziel die Wiedereingliederung der Umzuschulenden in das Berufs- und Arbeitsleben ist.
Nach dem Berufsbildungsgesetzt (BBiG) sind die Industrie- und Handelskammern verpflichtet, die Eignung der Umschulungsstätten festzustellen und Umschulungsmaßnahmen zu überwachen.
Die berufliche Umschulung soll zu einer anderen beruflichen Tätigkeit befähigen (§ 1 Abs. 5 BBiG). Sie muss somit eine breit angelegte berufliche Grundbildung und die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse in einem geordneten Bildungsgang vermitteln und den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrung ermöglichen.
Dementsprechend müssen die Umschulungsträger bestimmten Mindestanforderungen genügen, die von der IHK im Rahmen ihrer Überwachungspflicht vor Beginn der Maßnahme und während der Umschulung zu überprüfen sind. Alle Informationen zu den Mindestanforderungen finden Sie im Downloadbereich dieser Seite in dem Dokument "Richtlinien für trägergestützte Umschulungen".
Wir weisen außerdem darauf hin, dass einem Antrag auf Zulassung zur Prüfung nur dann entsprochen werden kann, wenn die Umschulungsmaßnahme einschließlich des betrieblichen Praktikums ordnungsgemäß - ohne wesentliche Fehlzeiten - durchlaufen wird. Bei Fehlzeiten von mehr als 10 % der Umschulung erfolgt in der Regel keine Zulassung zur Abschlussprüfung. Über diesen Sachverhalt ist jede(r) Teilnehmer/-in zu Beginn der Maßnahme ausdrücklich zu informieren. Sobald die Fehlzeit die 10 %-Grenze - gerechnet auf das Umschulungsende - überschreitet, ist die IHK zu informieren und der Umschulungsträger hat mit dem Kostenträger eine Verlängerung der Umschulungszeit abzusprechen.
j.lexyostwestfalen.ihkde
0521 554-5262
Den Umschulungsvertrag können Sie als PDF-Dokument am PC ausfüllen und in vollständiger Ausfertigung zur Eintragung an die IHK senden. Selbstverständlich ist ein entsprechender Vordruck auf Anfrage auch in Papierform erhältlich.
Umschulungsvertrag als Download424 K
Richtlinien für trägergestützte Umschulungen
Umschulungsrichtlinie Stand Maerz 2018.pdf78 K
Antrag trägergestüzte Umschulung
Antrag 28.06.2018287 K