Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F04-12-2003-5C-114-2003
Timestamp: 2016-10-26 00:21:22
Document Index: 172283991

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 140', 'Art. 247', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 158', 'Art. 140', 'Art. 23', 'Art. 182', 'Art. 184', 'Art. 247', 'Art. 27', 'Art. 23', 'Art. 31', 'Art. 31', 'Art. 140', 'Art. 21', 'Art. 63', 'Art. 31', 'Art. 140', 'Art. 140', 'BGE', 'Art. 111', 'Art. 181', 'Art. 140', 'Art. 170', 'Art. 170', 'Art. 170', 'Art. 170', 'Art. 215', 'Art. 168', 'Art. 140', 'Art. 111', 'Art. 23', 'Art. 140', 'Art. 158', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 170', 'Art. 63', 'Art. 140', 'Art. 140', 'Art. 158', 'BGE', 'Art. 140', 'Art. 156', 'Art. 157', 'Art. 159']

5C.114/2003 (04.12.2003)
5C.114/2003 /bnm
A.________ (Ehefrau),
Kl�gerin und Berufungskl�gerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marcus Defuns,
Beklagten und Berufungsbeklagten, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Carlo Portner,
Nebenfolgen der Ehescheidung,
Berufung gegen das Urteil des Kantonsgerichts (Zivilkammer) von Graub�nden vom 7. Oktober 2002.
A.________ (Ehefrau), und B.________ (Ehemann), lernten sich im Jahre 1976 kennen. Aus ihrer Beziehung gingen zun�chst die drei Kinder C.________, geboren 1978, D.________, geboren 1985, und E.________, geboren am 1988, hervor.
Am 2. Juli 1990 trafen A.________ und B.________ eine Vereinbarung, in der sie die gegenseitigen Rechte und Pflichten in ihrer Lebensgemeinschaft wie auch f�r den Fall einer Aufl�sung des gemeinsamen Haushaltes regelten. Gleichentags schlossen sie ferner einen Erbvertrag und einen Nutzniessungsvertrag zu Gunsten von A.________ bez�glich der Liegenschaft Y.________ in Z.________. Am 22. November 1991 unterzeichneten sie einen Ehevertrag, einen weiteren Erbvertrag und eine Scheidungskonvention.
Am 16. Januar 1992 heirateten die beiden, und am 13. April 1992 wurde noch die Tochter F.________ geboren.
Auf gemeinsames Begehren der beiden Ehegatten wurde die Ehe von A.________ (Kl�gerin) und B.________ (Beklagter) am 14. September 2001 durch das Bezirksgericht Plessur geschieden. Dieses teilte die elterliche Sorge �ber die drei noch unm�ndigen Kinder D.________, E.________ und F.________ der Kl�gerin zu und legte das Besuchs- und Ferienrecht des Beklagten fest. Der Beklagte wurde verpflichtet, an den Unterhalt der drei Kinder monatliche Beitr�ge von je Fr. 2'500.-- und an denjenigen der Kl�gerin solche von Fr. 13'000.-- zu zahlen. Ferner stellte das Bezirksgericht fest, dass die drei am 22. November 1991 geschlossenen Vereinbarungen (Ehevertrag, Erbvertrag und Scheidungskonvention) g�ltig seien; es nahm davon Vormerk, dass die Parteien dem G�terstand der G�tertrennung unterst�nden und g�terrechtlich auseinandergesetzt seien, und genehmigte die Scheidungskonvention vom 22. November 1991 in den �brigen Punkten. Das Grundbuchamt Z.________ wurde angewiesen, die Kl�gerin als Alleineigent�merin der Liegenschaft Y.________ in Z.________ einzutragen. Das kl�gerische Begehren, den Beklagten anzuweisen, �ber seine Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse Auskunft zu erteilen, wurde abgewiesen.
Das Kantonsgericht Graub�nden hiess am 7. Oktober 2002 die von der Kl�gerin erhobene Berufung teilweise gut und erh�hte die Kinderunterhaltsbeitr�ge auf je Fr. 3'000.-- im Monat. Die Antr�ge um Heraufsetzung des pers�nlichen Unterhaltsanspruchs, um Durchf�hrung der g�terrechtlichen Auseinandersetzung nach den Regeln der Errungenschaftsbeteiligung und um Verpflichtung des Beklagten, seine Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse f�r die Zeit von 1992 bis 2000 offen zu legen, wurden abgewiesen.
Die Kl�gerin hat sowohl staatsrechtliche Beschwerde als auch Berufung erhoben. Mit der Berufung beantragt sie, das kantonsgerichtliche Urteil aufzuheben und die Sache zur Erweiterung des Beweisverfahrens und zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, wof�r dieser eine Reihe von Anweisungen zu erteilen seien.
Unter Hinweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid beantragt das Kantonsgericht, die Berufung abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
Mit Urteil vom heutigen Tag hat die erkennende Abteilung entschieden, dass auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werde.
Am Anfang ihres Rechtsbegehrens Nr. 1 verlangt die Kl�gerin die Aufhebung des angefochtenen Urteils als Ganzes. Dem Antrag um Erteilung von Anweisungen an die Vorinstanz und seiner Begr�ndung ist jedoch zu entnehmen, dass der Kinderunterhalt, der im kantonalen Verfahren noch strittig war, von der vorliegenden Berufung nicht erfasst wird. Zu beurteilen sind hier daher nur die Frage der G�ltigkeit der Vertr�ge vom 22. November 1991, die Unterhaltsbeitr�ge f�r die Kl�gerin pers�nlich, ihr g�terrechtlicher Anspruch, eine ihr allenfalls zustehende Abfindung und ihr gegen den Beklagten gerichtetes Auskunftsgesuch.
Der Antrag auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung �ber das G�terrecht und das damit verkn�pfte Unterhaltsbegehren sind trotz fehlender Bezifferung zul�ssig, da das Bundesgericht, sollte es die Rechtsauffassung der Kl�gerin teilen, ohnehin kein Endurteil f�llen k�nnte (vgl. BGE 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung handelt es sich auch bei der Auseinandersetzung �ber einen Auskunftsanspruch um eine Zivilrechtsstreitigkeit. F�r diese wird eine genaue Bezifferung der Antr�ge regelm�ssig nicht verlangt werden k�nnen (dazu BGE 127 III 396 E. 1b/cc S. 398 mit Hinweisen). Im �brigen ist der nach Art. 46 OG f�r die Berufung erforderliche Streitwert von 8'000 Franken bei weitem erreicht .
Die Kl�gerin erneuert ihren im kantonalen Verfahren vertretenen Standpunkt, die drei am 22. November 1991 zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarungen - Ehevertrag, Erbvertrag und Scheidungskonvention - bildeten eine vertragliche Einheit. Sie h�tten alle den Zweck gehabt, die finanziellen Verh�ltnisse nach der Scheidung zu regeln, und bed�rften deshalb alle drei der richterlichen Genehmigung nach Art. 140 ZGB.
2.1.1 Die Vorinstanz h�lt fest, dass die Parteien am 22. November 1991 im Hinblick auf die damals bevorstehende Heirat einen Erbvertrag, einen Ehevertrag und eine Ehescheidungskonvention abgeschlossen h�tten. Im Erbvertrag sei ein gegenseitiger Erbverzicht zu Gunsten der gemeinsamen Nachkommen und f�r den Fall des Vorablebens des Beklagten die Einsetzung der Kl�gerin als Vorverm�chtnisnehmerin und der Kinder als Nachverm�chtnisnehmer festgelegt worden. Der Umfang des Verm�chtnisses habe im Wesentlichen dem entsprochen, was in dem durch die neue Vereinbarung aufgehobenen Erbvertrag vom 2. Juli 1990 eingesetzt worden sei. Schliesslich h�tten die Parteien vereinbart, dass die erbrechtliche Beg�nstigung unver�ndert auch im Falle einer allf�lligen Scheidung der bevorstehenden Ehe g�ltig sei.
Zum Ehevertrag h�lt die Vorinstanz fest, die Parteien h�tten darin den G�terstand der G�tertrennung (Art. 247 ff. ZGB) gew�hlt und zudem vereinbart, dass die am 2. Juli 1990 f�r den Fall einer Aufl�sung des gemeinsamen Haushaltes getroffene Regelung weiter gelte.
Den Inhalt der Scheidungskonvention fasst das Kantonsgericht dahin zusammen, dass die Parteien einen gemeinsamen Scheidungsantrag gestellt und die Nebenfolgen der Scheidung vereinbart h�tten. So seien die Beziehungen zu den Kindern einschliesslich ihres Unterhalts geregelt, der vom Beklagten der Kl�gerin f�r den pers�nlichen Unterhalt, die Vorsorge und die F�hrung des Haushaltes zu zahlende Betrag festgelegt und eine Abmachung �ber die Aufteilung von Mobiliar und Inventar getroffen worden; ferner h�tten die Parteien vereinbart, dass die Kl�gerin aus allen g�terrechtlichen Titeln die Liegenschaft Y.________ in Z.________ zu Eigentum erhalten und der am gleichen Tag abgeschlossene Erbvertrag vollumf�nglich bestehen bleiben solle.
2.1.2 Auf Grund einer W�rdigung ihrer Inhalte gelangt das Kantonsgericht zum Schluss, die drei Vertr�ge bildeten entgegen der Ansicht der Kl�gerin kein einheitliches Vertragswerk. Es k�nne nicht gesagt werden, die Vertr�ge seien derart miteinander verkn�pft, dass einer von den andern abh�ngig sei; keiner der Vertr�ge setze das Bestehen eines andern Vertrags oder eine Gegenleistung aus einem solchen voraus und durch die Aufhebung eines Vertrags w�rden die Wirkungen der beiden andern nicht ver�ndert.
Die Auffassung des Kantonsgerichts ist nicht zu beanstanden. Auf Grund der f�r das Bundesgericht verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 63 Abs. 2 OG) verbietet sich die Annahme, die Parteien h�tten am 22. November 1991 mit dem Ehevertrag, dem Erbvertrag und der Scheidungskonvention ein als Einheit zu verstehendes Vertragswerk abgeschlossen. Von hier entscheidender Bedeutung ist, dass die Nebenfolgen der Ehescheidung ausschliesslich in der Scheidungskonvention geregelt worden sind. Beim Erbvertrag handelt es sich um eine Vereinbarung, die die Verh�ltnisse bei Aufl�sung der Ehe einzig im Falle des Todes eines der Ehegatten regelt, und im Ehevertrag findet sich neben der Unterstellung der g�terrechtlichen Verh�ltnisse unter den besonderen G�terstand der G�tertrennung keine weitere Abmachung verm�gensrechtlicher Natur; dass die Wahl des G�terstandes f�r den Fall der Aufl�sung der Ehe sowohl durch Tod eines der Ehegatten als auch durch Scheidung zum Tragen kommt, ist hier ohne Belang. Soweit die Kl�gerin glaubt, aus BGE 121 III 393 ff. etwas f�r ihren Standpunkt ableiten zu k�nnen, ist zu bemerken, dass der Sachverhalt, der jenem Urteil zu Grunde gelegen hatte, insofern entscheidend vom zu beurteilenden Fall abweicht, als die Nebenfolgen der Scheidung dort im Ehevertrag geregelt worden waren und einzig diese Vereinbarung vorgelegen hatte. Dort hatte sich somit die Frage der Einheit verschiedener Vertr�ge nicht gestellt; es war ausschliesslich darum gegangen, ob ein Ehevertrag, der (auch) die Folgen der Scheidung regelt, der gerichtlichen Genehmigung im Sinne der (damaligen) Bestimmung von Art. 158 Ziff. 5 ZGB bed�rfe. Dass hier die Scheidungskonvention vom 22. November 1991 von der Genehmigungspflicht (heute nach Art. 140 ZGB) erfasst wird, ist unbestritten.
Unter Berufung auf Willensm�ngel (Art. 23 ff. OR) h�lt die Kl�gerin das "Vertragswerk" vom 22. November 1991 f�r unverbindlich. Nach dem Gesagten ist die Einrede f�r jede der drei Vereinbarungen gesondert zu pr�fen, was das Kantonsgericht f�r den Erb- und den Ehevertrag denn auch getan hat.
3.1 Der Erbvertrag enth�lt nichts, was f�r das Scheidungsverfahren relevant w�re. Aus dieser Feststellung folgert die Vorinstanz, seine G�ltigkeit sei in diesem Verfahren gar nicht zu pr�fen. Gegen diese zutreffende W�rdigung bringt die Kl�gerin nichts vor. Auf ihre Erkl�rungen zu den angeblichen Willensm�ngeln braucht mit Bezug auf den Erbvertrag mithin nicht eingegangen zu werden.
3.2.1 Zum Ehevertrag f�hrt das Kantonsgericht unter Hinweis auf Art. 182 Abs. 1 ZGB aus, dessen Abschluss vor der Heirat sei nach dem Gesetz ohne weiteres zul�ssig gewesen und die Formvorschriften des Art. 184 ZGB seien eingehalten worden. Da die Ehegatten in der Regelung ihrer verm�gensrechtlichen Verh�ltnisse grunds�tzlich frei seien, stelle die Wahl der G�tertrennung nach den Art. 247 ff. ZGB als einer der drei m�glichen G�terst�nde an sich keine �berm�ssige Bindung im Sinne von Art. 27 Abs. 2 ZGB dar. Sei ein Ehevertrag unter dem Einfluss eines Willensmangels zustande gekommen, k�nne er vom Ehegatten, bei dem dieser vorliege, als f�r ihn gem�ss den Art. 23 ff. OR unverbindlich angefochten werden, solange nicht auf Grund des Zeitablaufs eine Heilung eingetreten sei. Wenn der durch Irrtum, T�uschung oder Furcht beeinflusste Teil binnen Jahresfrist weder dem andern er�ffne, den Vertrag nicht einzuhalten, noch eine bereits erbrachte Leistung zur�ckfordere, gelte der Vertrag nach Art. 31 Abs. 1 OR als genehmigt. In den F�llen des Irrtums und der T�uschung beginne die Frist mit der Entdeckung, im Falle der Furcht mit deren Beseitigung (Art. 31 Abs. 2 OR). Diese Frist sei hier l�ngstens abgelaufen. Weil ein Ehevertrag keiner beh�rdlichen Genehmigung bed�rfe und seine konkrete Ausgestaltung insbesondere auch nicht von den Genehmigungsvoraussetzungen von Art. 140 Abs. 1 ZGB erfasst werde, gehe diese Bestimmung entgegen der Ansicht der Kl�gerin den Regeln �ber die Anfechtung wegen Willensm�ngeln nicht vor.
Ausserdem h�lt die Vorinstanz die Vorbringen der Kl�gerin, sie sei �bervorteilt und wegen der unbedingt einzugehenden Ehe zu Zugest�ndnissen gezwungen worden, f�r unbehelflich. Bei der Vereinbarung der G�tertrennung k�nne von einer �bervorteilung schon darum keine Rede sein, weil das nach Art. 21 Abs. 1 OR geforderte offenbare Missverh�ltnis von Leistung und Gegenleistung hier nicht eintreten k�nne; die Wahl des G�terstandes sei mit keiner Gegenleistung verbunden und bringe nur mit sich, dass die Heirat keinen Einfluss auf die verm�gensrechtliche Situation der Ehegatten habe. F�r die geltend gemachten Willensm�ngel habe die Kl�gerin sodann Beweise weder eingelegt noch beantragt, sondern sich mit Behauptungen begn�gt. Abgesehen davon, sei sie �ber die Konsequenzen des Ehevertrags hinreichend im Bilde gewesen, habe sie sich doch vor dessen Abschluss von ihrer Anw�ltin beraten lassen. Dass sie auf Grund ihrer schlechten finanziellen Absicherung zum Vertrag vom 22. November 1991 gen�tigt gewesen sei, treffe angesichts der bereits vor der Heirat festgelegten Regelungen nicht zu: Am 2. Juli 1990 seien Abmachungen getroffen worden, wonach der Kl�gerin bis zu ihrem Tod eine Nutzniessung an der Liegenschaft Y.________ in Z.________ einger�umt worden sei und ihr bei einer Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes ein monatlicher Unterhaltsbeitrag von insgesamt mindestens Fr. 15'000.-- f�r sich und die Kinder h�tte zustehen sollen. F�r den Fall des Vorversterbens des Beklagten sei in einem ebenfalls am 2. Juli 1990 abgeschlossenen Erbvertrag vereinbart worden, dass der Kl�gerin ein Verm�chtnis in Form eines steuerbefreiten Barbetrages von 2,5 Millionen Franken, drei Liegenschaften in Z.________ und ein Aktienpaket zukomme.
3.2.2 Was die Kl�gerin den vorinstanzlichen Ausf�hrungen entgegenh�lt, deckt sich zu einem grossen Teil mit dem von ihr in der staatsrechtlichen Beschwerde Vorgebrachten und ist somit weitgehend tats�chlicher Natur. Insoweit sind die Vorbringen nicht zu h�ren, zumal keine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften dargetan ist und nichts auf ein offensichtliches Versehen hindeutet (vgl. Art. 63 Abs. 2 OG). Den f�r das Bundesgericht verbindlichen tats�chlichen Feststellungen des Kantonsgerichts l�sst sich nichts entnehmen, was auf eine wirtschaftliche oder pers�nliche Zwangslage der Kl�gerin im Zeitpunkt des Abschlusses des Ehevertrags oder auf eine Verkennung seiner Tragweite schliessen liesse. Der Hinweis der Kl�gerin, sie habe sich als ledige Mutter von drei Kindern in einer gesellschaftlich und rechtlich verp�nten, ja geradezu unhaltbaren Lage befunden und habe diese 1991 mit der Ehe unbedingt bereinigen wollen, wird in erheblichem Masse durch die im angefochtenen Urteil enthaltene Feststellung eingeschr�nkt, die Parteien h�tten gem�ss ihren eigenen Angaben letztlich nur geheiratet, um die kinderrechtlichen Belange zu vereinfachen, und h�tten ihre Ehe bereits am Anfang nicht gelebt, sondern andere Beziehungen gepflegt.
Eine Auseinandersetzung der Kl�gerin mit der Auffassung des Kantonsgerichts, die Frist zur Anfechtung des Ehevertrags wegen Willensm�ngeln sei l�ngst abgelaufen, ist einzig in dem - f�r alle drei Vertr�ge zusammen vorgetragenen - Argument zu erblicken, diese Frage beurteile sich nicht nach den Regeln des Obligationenrechts (Art. 31 Abs. 2 OR), sondern nach den Bestimmungen des Zivilgesetzbuches (Art. 140 ZGB), die keine Anfechtungs- oder Verj�hrungsfristen kennen w�rden. Das Vorbringen st�sst hier ins Leere: Der Ehevertrag, mit dem einzig ein besonderer G�terstand gew�hlt wird und der keine Abmachungen �ber die konkrete g�terrechtliche Auseinandersetzung, insbesondere aber auch keine Vereinbarungen �ber die Nebenfolgen der Scheidung, enth�lt, bedarf keiner Genehmigung durch den Scheidungsrichter (Sutter/Freiburghaus, Kommentar zum neuen Scheidungsrecht, Z�rich 1999, N 16 und 17 zu Art. 140 ZGB; vgl. auch BGE 121 III 393 E. 5b S. 395). M�sste jeder Ehevertrag im Scheidungsfall gerichtlich genehmigt werden, g�be es gar keine verbindlichen Ehevertr�ge mehr. Es bliebe stets die Best�tigung durch die Ehegatten im Verfahren nach Art. 111 f. ZGB vorbehalten (Thomas Geiser, Bed�rfen Ehevertr�ge der gerichtlichen Genehmigung?, in: Privatrecht im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Wandel und ethischer Verantwortung, Festschrift f�r Heinz Hausheer zum 65. Geburtstag, Bern 2002, S. 225 N 3.7). Seit der am 1. Januar 1988 in Kraft getretenen Teilrevision des Zivilgesetzbuches vom 5. Oktober 1984 sind Ehevertr�ge im �brigen in keinem Fall mehr von der Vormundschaftsbeh�rde zu genehmigen (vgl. aArt. 181 Abs. 2 ZGB). Es kann nicht Sinn und Zweck von Art. 140 ZGB sein, sie einer (nachtr�glichen) Genehmigung im Scheidungsverfahren zu unterwerfen.
3.2.3 Nach dem Gesagten ist von der Verbindlichkeit des Ehevertrags und damit der Vereinbarung der G�tertrennung auszugehen. Dem kl�gerischen Antrag, die g�terrechtliche Auseinandersetzung sei nach dem (ordentlichen) G�terstand der Errungenschaftsbeteiligung durchzuf�hren, kann daher nicht stattgegeben werden. Ausserdem ist auch dem Begehren, es sei der Beklagte anzuhalten, �ber seine Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse Auskunft zu geben, die Grundlage entzogen. Der Auskunftsanspruch nach Art. 170 ZGB setzt ein rechtlich sch�tzenswertes Interesse an der verlangten Information voraus (vgl. Hausheer/Reusser/Geiser, Berner Kommentar, N 11 und 22 zu Art. 170 ZGB; Ivo Schwander, Basler Kommentar, 2. Auflage, N 15 zu Art. 170 ZGB; Br�m/Hasenb�hler, Z�rcher Kommentar, N 19, 22 und 23 zu Art. 170 ZGB; Henri Deschenaux/Paul-Henri Steinauer, Le nouveau droit matrimonial, S. 120 f.). Ein solches Interesse ist hier, wo der Kl�gerin nach dem Dargelegten von vornherein kein Anspruch auf Beteiligung am Vorschlag des Beklagten im Sinne von Art. 215 ZGB zusteht, nicht ersichtlich. Die Abweisung des Auskunftsbegehrens durch die Vorinstanz ist daher nicht zu beanstanden.
4.1 Zur Scheidungskonvention h�lt das Kantonsgericht fest, dass es sich um einen Vertrag handle, der auf Grund der Rechtsgesch�ftsfreiheit unter Ehegatten (Art. 168 ZGB) ohne weiteres zu einem beliebigen Zeitpunkt, grunds�tzlich auch schon vor der Heirat, abgeschlossen werden k�nne. Mit der zu ihrer Rechtsg�ltigkeit erforderlichen �berpr�fung und Genehmigung durch den (Scheidungs-)Richter (Art. 140 ZGB) werde die freie Willensbildung und die Angemessenheit der Vereinbarung gew�hrleistet. Nach dem neuen Scheidungsrecht k�nne eine Partei die Nichtgenehmigung der Konvention infolge Willensm�ngel beantragen und die Zustimmung w�hrend der ihr nach Art. 111 Abs. 2 ZGB zustehenden Bedenkzeit zur�ckziehen. Im vorliegenden Fall sei die Genehmigung der Konvention durch das Bezirksgericht weder bez�glich der von der Kl�gerin ger�gten Willensm�ngel noch aus der Sicht der Frage der Angemessenheit zu beanstanden.
4.1.1 Das Kantonsgericht h�lt auch bei diesem Vertrag fest, dass angesichts der bestehenden Beweislage ein Willensmangel nicht erstellt sei. Die Kl�gerin habe nicht dargetan, dass sie absichtlich get�uscht worden w�re, ein Fall gegr�ndeter Furcht vorgelegen h�tte oder sie sich in einem Irrtum im Sinne von Art. 23 f. OR befunden h�tte. Ebenso wenig sei nachgewiesen, dass sie unter Druck zur Unterzeichnung der Vereinbarung gezwungen worden sei. Dass von einer finanziellen Zwangslage der Kl�gerin nicht habe gesprochen werden k�nnen, sei bereits in den Erw�gungen zum Ehevertrag ausgef�hrt worden.
Die Ausf�hrungen der Kl�gerin zur Frage der Willensm�ngel beziehen sich auf die drei Vertr�ge als Ganzes. Besonderes zur Scheidungskonvention wird nicht vorgebracht. Unter Hinweis auf das zum Ehevertrag (oben E. 3.2.2) Dargelegte sind die Vorbringen daher zu verwerfen.
4.1.2.1 Nach Art. 140 Abs. 2 ZGB spricht das Gericht die Genehmigung einer Vereinbarung �ber die Scheidungsfolgen aus, wenn es sich unter anderem davon �berzeugt hat, dass diese nicht offensichtlich unangemessen ist. Das Kantonsgericht bemerkt, dass diese Bestimmung weniger weit gehe als die bundesgerichtliche Auslegung von aArt. 158 Ziff. 5 ZGB, wonach die Genehmigung zu verweigern gewesen sei, wenn die Vereinbarung sachlich nicht angemessen gewesen sei. Bei der Pr�fung der Angemessenheit sei ein Vergleich anzustellen zwischen der Vereinbarung und dem Entscheid, den das Gericht ohne sie treffen w�rde. Ergebe sich eine eklatante, sofort erkennbare Differenz, sei die Genehmigung zu verweigern.
Zum Entscheid �ber die Unterhaltsbeitr�ge, der vom Richter bei fehlender Einigung der Parteien zu f�llen sei, hat das Kantonsgericht auf Art. 125 Abs. 1 ZGB hingewiesen, wonach ein Ehegatte, dem nicht zuzumuten sei, f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt samt angemessener Altersvorsorge selbst aufzukommen, gegen�ber dem andern Ehegatten Anspruch auf einen angemessenen Beitrag habe. Ob ein Beitrag zu leisten sei und gegebenenfalls in welcher H�he und wie lange werde gem�ss Art. 125 Abs. 2 ZGB durch die Aufgabenteilung w�hrend der Ehe, die Dauer der Ehe, die Lebensstellung w�hrend der Ehe, das Alter und die Gesundheit der Ehegatten, deren Einkommen und Verm�gen, den Umfang und die Dauer der noch zu leistenden Betreuung der Kinder sowie die berufliche Ausbildung und die Erwerbsaussichten der Ehegatten bestimmt. Ferner seien von Bedeutung der mutmassliche Aufwand f�r die berufliche Wiedereingliederung des anspruchsberechtigten Ehegatten und die Anwartschaften aus der AHV oder einer andern privaten oder staatlichen Vorsorge.
Die Vorinstanz ist sodann davon ausgegangen, dass die Parteien weder vor ihrer Heirat noch w�hrend der Ehe ein enges Verh�ltnis gepflegt h�tten. Es k�nne deshalb nicht gesagt werden, die Kl�gerin habe vollumf�nglich am Einkommen und am Verm�gen sowie am Lebensstandard des Beklagten teilgehabt. F�r den tats�chlich gelebten Standard sei die Kl�gerin beweispflichtig. Bei der Ermittlung des Lebensbedarfs ber�cksichtigte das Kantonsgericht, dass der Beklagte f�r den inzwischen m�ndigen Sohn C.________ aufkomme und die Kl�gerin seit einiger Zeit keine Hausangestellte mehr besch�ftige, womit die entsprechenden Lohnkosten wegfielen. Sie veranschlagte die der Kl�gerin f�r sich und die bei ihr wohnenden Kinder erwachsenden Lebenshaltungskosten auf rund Fr. 170'199.-- im Jahr. Hinzu k�men ein Steueraufwand von Fr. 54'600.-- f�r die Einkommens- und h�chstens Fr. 9'000.-- f�r die Verm�genssteuer (insgesamt im Maximum Fr. 63'600.--) und die AHV/IV/EO-Beitr�ge in der H�he von Fr. 10'100.--. Die Summe dieser Betr�ge (Fr. 243'900.-- im Jahr bzw. Fr. 20'325.-- im Monat) stellt nach Ansicht der Vorinstanz die oberste Grenze des tats�chlich gelebten Lebensstandards dar, so dass der geb�hrende Unterhalt nach oben auf diesen Betrag zu begrenzen sei. Das gelte um so mehr, als die Kl�gerin auf Grund der Scheidungskonvention die Liegenschaft Y.________ in Z.________ mit einem amtlichen Verkehrswert von 2,7 Millionen Franken zu Eigentum erhalte und damit kostenlos wohnen k�nne. H�here Unterhaltsbeitr�ge seien der Kl�gerin auch nicht unter dem Gesichtspunkt der Altersvorsorge zuzusprechen, da ihr nach dem Erbvertrag vom 22. November 1991, der auch f�r den Fall der Scheidung der Ehe gelte, aus Anwartschaft zus�tzliche Verm�genswerte von rund 3,9 Millionen Franken, n�mlich ein Barbetrag von 2,5 Millionen Franken, auszahlbar am 1. Juli 2010, zwei weitere Liegenschaften in Z.________ und ein Aktienpaket zufielen.
In W�rdigung der von ihm dargelegten Gegebenheiten gelangt das Kantonsgericht zum Schluss, die der Kl�gerin vom Bezirksgericht zugesprochenen pers�nlichen Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 13'000.-- im Monat l�gen deutlich �ber dem, was ihr als geb�hrender Unterhalt nach Art. 125 ZGB zust�nde. Leistungen in dieser H�he h�tten ihr mit andern Worten gar nicht zugesprochen werden k�nnen, wenn keine Scheidungskonvention bestanden h�tte.
4.1.2.2 Die Ausf�hrungen des Kantonsgerichts werden in grunds�tzlicher Hinsicht von der Kl�gerin nicht angefochten. Es ist denn auch namentlich nicht zu beanstanden, bei �usserst g�nstigen wirtschaftlichen Verh�ltnissen - wie hier - den Bedarf des unterhaltsberechtigten Ehegatten konkret zu berechnen und Unterhaltsbeitr�ge in dieser H�he festzulegen, wenn der unterhaltspflichtige Ehegatte dazu bereit ist und die eigenen Einkommensverh�ltnisse nicht offen legen will (dazu Ingeborg Schwenzer, Praxiskommentar Scheidungsrecht, N 79 zu Art. 125 ZGB). Schon im kantonalen Verfahren hatte die Kl�gerin zwar verlangt, der Beklagte sei anzuhalten, �ber seine Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse in den Jahren 1992 bis 2000 Auskunft zu erteilen. Dieses Begehren hat sie indessen einzig bez�glich der g�terrechtlichen Auseinandersetzung aufrecht erhalten. An dieser Stelle ist die Frage der Auskunftspflicht unter Ehegatten (Art. 170 ZGB) mithin nicht zu er�rtern.
In quantitativer Hinsicht beanstandet die Kl�gerin, dass das Kantonsgericht bei der Unterhaltsberechnung nicht von der ihr w�hrend der Ehe zugestandenen Lebenshaltung ausgegangen sei. Mit den f�r sie und die drei Kinder zugesprochenen Unterhaltsbeitr�gen k�nne sie nicht einmal den w�hrend des Scheidungsprozesses erreichten Stand fortsetzen. Die R�ge st�sst ins Leere, hat doch die Vorinstanz unter Berufung auf die Ausf�hrungen des Bezirksgerichts dem angefochtenen Urteil den Aufwand der Jahre 1996 bis 1998 zu Grunde gelegt, mit andern Worten auf die Verh�ltnisse vor Einreichung des Eheschutzbegehrens abgestellt.
Sodann bezeichnet die Kl�gerin den f�r ihren pers�nlichen Unterhalt zugesprochenen Betrag von Fr. 13'000.-- als offensichtlich unangemessen. Wenn sie in diesem Zusammenhang die vorinstanzliche Annahme, sie verf�ge �ber ein Verm�gen von 2 Millionen Franken, bestreitet, setzt sie sich in Widerspruch zu einer tats�chlichen Feststellung des Kantonsgerichts. Diese ist f�r das Bundesgericht verbindlich, zumal keine Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften dargetan ist und nichts auf ein offensichtliches Versehen hindeutet (vgl. Art. 63 Abs. 2 OG). Im �brigen �bersieht die Kl�gerin, dass die Vorinstanz ihr den aus dem genannten Verm�gen resultierenden Ertrag nicht angerechnet, wohl aber die entsprechende Steuerbelastung bei der Berechnung der Lebenshaltungskosten ber�cksichtigt hat. Es ist mithin nicht ersichtlich, inwiefern sie durch die beanstandete Feststellung beschwert sein soll. Das weitere Vorbringen der Kl�gerin, sie bestreite, nie eine h�here Lebenshaltung als die vom Kantonsgericht angenommene geltend gemacht zu haben, betrifft eine tats�chliche Gegebenheit. Auch in diesem Punkt liegt nichts vor, was die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz als f�r das Bundesgericht unverbindlich erscheinen liesse. Unzul�ssig sind hier ebenso die (neuen) tats�chlichen Ausf�hrungen zur Berechnung der Steuern an Bund, Kanton, Gemeinde und Kirche, mit denen die Kl�gerin den von der Vorinstanz eingesetzten Steuerbetrag in Frage stellt.
4.2 Nach dem Gesagten ist nichts dargetan, was die Ermittlung des Lebensbedarfs der Kl�gerin durch das Kantonsgericht als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Der angefochtene Entscheid ist in Anbetracht der festgestellten Gegebenheiten auch insofern nicht zu beanstanden, als die Vorinstanz die Unterhaltsbeitr�ge, die das Bezirksgericht in Genehmigung der Scheidungskonvention zugesprochen hatte, best�tigt hat.
Unter Hinweis auf die v�llig ausserordentlichen wirtschaftlichen Verh�ltnisse, in den der Beklagte lebe, h�lt die Kl�gerin das, was ihr auf Grund der drei Vertr�ge zukommt, als offensichtlich unangemessen. Sie verlangt deshalb (eventualiter), den Beklagten zu verpflichten, ihr eine angemessene Abfindung zu zahlen. Ob dieser erstmals vor Bundesgericht gestellte Antrag zul�ssig ist, braucht nicht gepr�ft zu werden. Das Begehren l�uft letztlich darauf hinaus, die nach Ansicht der Kl�gerin im Sinne von Art. 140 ZGB genehmigungsbed�rftigen drei Vertr�ge richterlich abzu�ndern. Wie oben (Erw. 2.2) dargelegt, bedarf weder der Erb- noch der Ehevertrag einer solchen Genehmigung. Mithin kann der Antrag auf Zusprechung einer Abfindung von vornherein nur bei der Scheidungskonvention zum Tragen kommen. In Anbetracht des klaren Wortlauts von Art. 140 Abs. 2 ZGB, wonach das Gericht die Genehmigung ausspricht, wenn es sich davon �berzeugt hat, dass die Ehegatten aus freiem Willen und nach reiflicher �berlegung die Vereinbarung geschlossen haben und diese klar, vollst�ndig und nicht offensichtlich unangemessen ist, ist jedoch festzuhalten, dass f�r das Ansinnen der Kl�gerin eine gesetzliche Grundlage fehlt. F�r den Richter kommt nur die Genehmigung, unter bestimmten Voraussetzungen allenfalls die Genehmigung gewisser Teile (zu aArt. 158 Ziff. 5 ZGB vgl. BGE 93 II 156 E. 7 S. 159 f.) oder - im Rahmen der im kantonalen Verfahrensrecht festgelegten M�glichkeiten - die R�ckweisung an die Parteien in Frage (dazu Sutter/Freiburghaus, a.a.O. N 46 und 48 zu Art. 140 ZGB, mit weiteren Hinweisen). Damit ist der in diesem Zusammenhang erhobenen R�ge, der Sachverhalt sei l�ckenhaft und in Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften festgestellt worden, die Grundlage entzogen. Sollte der kl�gerische Antrag auf Zusprechung einer Abfindung novenrechtlich zul�ssig sein, k�nnte ihm nach dem Ausgef�hrten nicht stattgegeben werden.
Die Berufung ist nach dem Gesagten abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtsgeb�hr ist unter diesen Umst�nden der Kl�gerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Angesichts des Ausgangs des vorliegenden Verfahrens st�sst ihr Antrag, den Beklagten zu verpflichten, ihr f�r alle drei Instanzen eine Parteientsch�digung zu entrichten, ins Leere: Die �nderung des Kostenspruchs der kantonalen Instanzen durch das Bundesgericht kommt nur insoweit in Frage, als der angefochtene Entscheid in der Sache abge�ndert wird (Art. 157 OG), und der unterliegenden Partei steht von vornherein keine Entsch�digung zu (vgl. Art. 159 Abs. 1 OG). Da keine Berufungsantwort eingeholt worden ist und dem Beklagten demnach keine Kosten erwachsen sind, entf�llt die Zusprechung einer Parteientsch�digung an ihn.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 10'000.-- wird der Kl�gerin auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht (Zivilkammer) von Graub�nden schriftlich mitgeteilt.