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Timestamp: 2016-10-28 04:38:29
Document Index: 155772259

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 152']

I 239/99 (02.03.2001)
A.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, Z�rich,
A.- Der 1948 geborene A.________ arbeitete seit dem 13. M�rz 1995 als Bauarbeiter bei der Firma H.________ AG. Am 15. September 1997 meldete er sich wegen eines am 4. September 1996 erlittenen Herzinfarktes bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rungen in medizinischer und beruflich-erwerblicher Hinsicht verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verf�gung vom 28. August 1998 einen Rentenanspruch mangels rentenbegr�ndender Invalidit�t.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 16. M�rz 1999 ab.
C.- A.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihm eine ganze Rente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur weiteren medizinischen Abkl�rung, insbesondere zur Erstellung eines psychiatrischen Gutachtens an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen sei ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand beizugeben.
Die IV-Stelle verzichtet auf eine Stellungnahme zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung l�sst sich nicht vernehmen.
Nach Abschluss des Schriftenwechsels hat der Beschwerdef�hrer weitere medizinische Unterlagen einreichen lassen, welche der IV-Stelle zur Kenntnisnahme zugestellt worden sind.
1.- a) Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) und die Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
2.- a) Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid in zutreffender W�rdigung der medizinischen Aktenlage, insbesondere des Gutachtens des Dr. med. F.________, Leitender Arzt Kardiologie des Kantonsspitals X.________, vom 16. Januar 1998, richtig erwogen, dass der Beschwerdef�hrer nach einem am 4. September 1996 erlittenen Herzinfarkt im bisherigen Beruf als Bau- bzw. Landarbeiter erneut zu 100 % arbeitsf�hig ist. Aufgrund der Aussagen des Herzspezialisten d�rfte erst mittelfristig mit einer Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit zu rechnen sein.
Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, ist unbehelflich. Fehl geht insbesondere der Einwand, das Gutachten vom 16. Januar 1998 stehe im krassen Widerspruch zu allen Zeugnissen der behandelnden �rzte. Der Beschwerdef�hrer �bersieht, dass sein Hausarzt, Dr. med. W.________, die eigenen Angaben bez�glich der Arbeitsf�higkeit im Bericht vom 23. Oktober 1997 relativierte und die IV-Stelle darum bat, "die genaue medizinisch bedingte Arbeitsf�higkeit durch den Herzspezialisten am Kantonsspital X.________ einsch�tzen zu lassen". Selbst das vom Beschwerdef�hrer im Schriftenwechsel nachgereichte �rztliche Zeugnis des Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, vom 29. April 1999 vermag die Beurteilung des Herzspezialisten nicht zu ersch�ttern, weil es sich mit dem Gutachten vom 16. Januar 1998 gar nicht auseinandersetzt und f�r die attestierte 100 %ige Arbeitsunf�higkeit keine Begr�ndung liefert. Angesichts der Schl�ssigkeit des Gutachtens und der besonderen Stellung der Haus�rzte er�brigen sich weitere Abkl�rungen in somatischer Hinsicht.
Was die Notwendigkeit von weiteren psychiatrischen Abkl�rungen anbelangt, so entbehrt sie jeglicher Grundlage. Tats�chlich ist in den ganzen medizinischen Unterlagen keine Rede von psychischen St�rungen. Auf die Anordnung einer psychiatrischen Begutachtung kann daher ebenfalls verzichtet werden.
Nicht zu folgen ist auch dem Einwand, wonach man beim Gutachten des Kantonsspitals X.________ von einer Verwechslung der Patientengeschichten ausgehen m�sse, da er nie als Landarbeiter t�tig gewesen sei. Tats�chlich war der Beschwerdef�hrer gem�ss eigenen Aussagen "... seit 1991 in der Schweiz als Bau- und Landarbeiter t�tig" (vgl. vorinstanzliche Beschwerde vom 29. September 1998, S. 3). Auch in der Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen gab er als Hauptbesch�ftigung den Beruf des Landarbeiters an. Eine Verwechslung liegt demnach nicht vor.
Die ausserhalb des Schriftenwechsels aufgelegten medizinischen Unterlagen enthalten sachverhaltlich nichts, was nicht schon aus den Akten bekannt ist, oder betreffen die Arbeitsunf�higkeit in einem Zeitraum, der lange nach dem Zeitpunkt des Verf�gungserlasses liegt, so dass offenbleiben kann, ob diese neuen Beweismittel �berhaupt ber�cksichtigt werden k�nnen, nachdem sie nach Ablauf der Beschwerdefrist, und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde, aufgelegt worden sind (BGE 109 Ib 249 Erw. 3c; ferner nicht ver�ffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 1997, 2A.616/1996).
b) Was die erwerbliche Seite betrifft, kann auf die diesbez�glich zutreffenden Ausf�hrungen des angefochtenen Entscheids, welche vom Beschwerdef�hrer nicht beanstandet wurden, verwiesen werden.
c) Zusammenfassend ist die von der Vorinstanz im Ergebnis best�tigte Verwaltungsverf�gung korrekt.
3.- Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen ist und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
III. Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Z�rich, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung (einschliesslich Mehrwertsteuer) von Fr. 2500. - ausgerichtet.
IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.