Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/sgb_ix/102
Timestamp: 2017-02-25 08:02:50
Document Index: 342085502

Matched Legal Cases: ['§ 102', '§ 102', '§ 102', '§ 103', '§ 104', '§ 105', '§ 106', '§ 107', '§ 108', '§ 109', '§ 110', '§ 111', '§ 112', '§ 113', '§ 114', '§ 115', '§ 116', '§ 117', '§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 160', '§ 102', '§ 117', '§ 68', '§ 72', '§ 75', '§ 38', '§ 6', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 29', '§ 33', '§ 68', '§ 77', '§ 108', '§ 22', '§ 33', '§ 101', '§ 103']

§ 102 SGB IX, Aufgaben des Integrationsamtes | Gesetze auf anwalt24.de
§ 102 SGB IX, Aufgaben des Integrationsamtes Inhaltsübersicht
Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) - Rehabilitation und Teilhabe behindert...…§ 102 SGB IX, Aufgaben des Integrationsamtes§ 103 SGB IX, Beratender Ausschuss für behinderte Menschen bei dem Integrationsa...§ 104 SGB IX, Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit§ 105 SGB IX, Beratender Ausschuss für behinderte Menschen bei der Bundesagentur...§ 106 SGB IX, Gemeinsame Vorschriften§ 107 SGB IX, Übertragung von Aufgaben§ 108 SGB IX, Verordnungsermächtigung§ 109 SGB IX, Begriff und Personenkreis§ 110 SGB IX, Aufgaben§ 111 SGB IX, Beauftragung und Verantwortlichkeit§ 112 SGB IX, Fachliche Anforderungen§ 113 SGB IX, Finanzielle Leistungen§ 114 SGB IX, Ergebnisbeobachtung§ 115 SGB IX, Verordnungsermächtigung§ 116 SGB IX, Beendigung der Anwendung der besonderen Regelungen zur Teilhabe sc...§ 117 SGB IX, Entziehung der besonderen Hilfen für schwerbehinderte Menschen§ 118 SGB IX, Widerspruch§ 119 SGB IX, Widerspruchsausschuss bei dem Integrationsamt§ 120 SGB IX, Widerspruchsausschüsse der Bundesagentur für Arbeit§ 121 SGB IX, Verfahrensvorschriften§ 122 SGB IX, Vorrang der schwerbehinderten Menschen…§ 160 SGB IX (weggefallen)
§ 102 SGB IXSozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen -BundesrechtTeil 2 – Besondere Regelungen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen (Schwerbehindertenrecht) → Kapitel 6 – Durchführung der besonderen Regelungen zur Teilhabe schwerbehinderter MenschenTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen -Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: SGB IXGliederungs-Nr.: 860-9Normtyp: Gesetz(1) 1Das Integrationsamt hat folgende Aufgaben:1.die Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe,2.den Kündigungsschutz,3.die begleitende Hilfe im Arbeitsleben,4.die zeitweilige Entziehung der besonderen Hilfen für schwerbehinderte Menschen (§ 117).2Die Integrationsämter werden so ausgestattet, dass sie ihre Aufgaben umfassend und qualifiziert erfüllen können. 3Hierfür wird besonders geschultes Personal mit Fachkenntnissen des Schwerbehindertenrechts eingesetzt.Absatz 1 Sätze 2 und 3 angefügt durch G vom 23. 4. 2004 (BGBl I S. 606).(2) 1Die begleitende Hilfe im Arbeitsleben wird in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und den übrigen Rehabilitationsträgern durchgeführt. 2Sie soll dahin wirken, dass die schwerbehinderten Menschen in ihrer sozialen Stellung nicht absinken, auf Arbeitsplätzen beschäftigt werden, auf denen sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse voll verwerten und weiterentwickeln können sowie durch Leistungen der Rehabilitationsträger und Maßnahmen der Arbeitgeber befähigt werden, sich am Arbeitsplatz und im Wettbewerb mit nichtbehinderten Menschen zu behaupten. 3Dabei gelten als Arbeitsplätze auch Stellen, auf denen Beschäftigte befristet oder als Teilzeitbeschäftigte in einem Umfang von mindestens 15 Stunden, in Integrationsprojekten mindestens 12 Stunden wöchentlich beschäftigt werden. 4Die begleitende Hilfe im Arbeitsleben umfasst auch die nach den Umständen des Einzelfalls notwendige psychosoziale Betreuung schwerbehinderter Menschen. 5Das Integrationsamt kann bei der Durchführung der begleitenden Hilfen im Arbeitsleben Integrationsfachdienste einschließlich psychosozialer Dienste freier gemeinnütziger Einrichtungen und Organisationen beteiligen. 6Das Integrationsamt soll außerdem darauf Einfluss nehmen, dass Schwierigkeiten im Arbeitsleben verhindert oder beseitigt werden; es führt hierzu auch Schulungs- und Bildungsmaßnahmen für Vertrauenspersonen, Beauftragte der Arbeitgeber, Betriebs-, Personal-, Richter-, Staatsanwalts- und Präsidialräte durch. 7Das Integrationsamt benennt in enger Abstimmung mit den Beteiligten des örtlichen Arbeitsmarktes Ansprechpartner, die in Handwerks- sowie in Industrie- und Handelskammern für die Arbeitgeber zur Verfügung stehen, um sie über Funktion und Aufgaben der Integrationsfachdienste aufzuklären, über Möglichkeiten der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben zu informieren und Kontakt zum Integrationsfachdienst herzustellen.Absatz 2 Satz 1 geändert durch G vom 23. 12. 2003 (BGBl I S. 2848). Satz 3 geändert durch G vom 26. 7. 2016 (BGBl I S. 1824) (1. 8. 2016). Satz 7 angefügt durch G vom 23. 4. 2004 (BGBl I S. 606).(3) 1Das Integrationsamt kann im Rahmen seiner Zuständigkeit für die begleitende Hilfe im Arbeitsleben aus den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln auch Geldleistungen erbringen, insbesondere1.an schwerbehinderte Menschena)für technische Arbeitshilfen,b)zum Erreichen des Arbeitsplatzes,c)zur Gründung und Erhaltung einer selbstständigen beruflichen Existenz,d)zur Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer behinderungsgerechten Wohnung,e)zur Teilnahme an Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten undf)in besonderen Lebenslagen,2.an Arbeitgebera)zur behinderungsgerechten Einrichtung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen,b)für Zuschüsse zu Gebühren, insbesondere Prüfungsgebühren, bei der Berufsausbildung besonders betroffener schwerbehinderter Jugendlicher und junger Erwachsener,c)für Prämien und Zuschüsse zu den Kosten der Berufsausbildung behinderter Jugendlicher und junger Erwachsener, die für die Zeit der Berufsausbildung schwerbehinderten Menschen nach § 68 Abs. 4 gleichgestellt worden sind,d)für Prämien zur Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements unde)für außergewöhnliche Belastungen, die mit der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im Sinne des § 72 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a bis d, von schwerbehinderten Menschen im Anschluss an eine Beschäftigung in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen oder im Sinne des § 75 Abs. 2 verbunden sind, vor allem, wenn ohne diese Leistungen das Beschäftigungsverhältnis gefährdet würde,3.an Träger von Integrationsfachdiensten einschließlich psychosozialer Dienste freier gemeinnütziger Einrichtungen und Organisationen sowie an Träger von Integrationsprojekten.2Es kann ferner Leistungen zur Durchführung von Aufklärungs-, Schulungs- und Bildungsmaßnahmen sowie nachrangig zur beruflichen Orientierung erbringen.Absatz 3 Satz 1 Nummern 2 und 3 neugefasst durch G vom 23. 4. 2004 (BGBl I S. 606). Satz 2 geändert durch G vom 26. 7. 2016 (BGBl I S. 1824) (1. 8. 2016).(3a) Schwerbehinderte Menschen haben im Rahmen der Zuständigkeit des Integrationsamtes aus den ihm aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung stehenden Mitteln Anspruch auf Übernahme der Kosten einer Berufsbegleitung nach § 38a Abs. 3.Absatz 3a eingefügt durch G vom 22. 12. 2008 (BGBl I S. 2959).(4) Schwerbehinderte Menschen haben im Rahmen der Zuständigkeit des Integrationsamtes für die begleitende Hilfe im Arbeitsleben aus den ihm aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung stehenden Mitteln Anspruch auf Übernahme der Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz.(5) 1Verpflichtungen anderer werden durch die Absätze 3 und 4 nicht berührt. 2Leistungen der Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 dürfen, auch wenn auf sie ein Rechtsanspruch nicht besteht, nicht deshalb versagt werden, weil nach den besonderen Regelungen für schwerbehinderte Menschen entsprechende Leistungen vorgesehen sind; eine Aufstockung durch Leistungen des Integrationsamtes findet nicht statt.(6) 1§ 14 gilt sinngemäß, wenn bei dem Integrationsamt eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragt wird. 2Das Gleiche gilt, wenn ein Antrag bei einem Rehabilitationsträger gestellt und der Antrag von diesem nach § 16 Abs. 2 des Ersten Buches an das Integrationsamt weitergeleitet worden ist. 3Ist die unverzügliche Erbringung einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich, so kann das Integrationsamt die Leistung vorläufig erbringen. 4Hat das Integrationsamt eine Leistung erbracht, für die ein anderer Träger zuständig ist, so erstattet dieser die auf die Leistung entfallenden Aufwendungen.Absatz 6 Sätze 3 und 4 angefügt durch G vom 23. 4. 2004 (BGBl I S. 606).(7) 1Das Integrationsamt kann seine Leistungen zur begleitenden Hilfe im Arbeitsleben auch als persönliches Budget ausführen. 2§ 17 gilt entsprechend.Absatz 7 angefügt durch G vom 23. 4. 2004 (BGBl I S. 606).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 18 SchwbAV, Leistungsvoraussetzungen§ 29 SchwbAV, Leistungen zur Durchführung von Aufklärungs-, Schulungs- und Bildungsmaßnahmen§ 33 SGB IX, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben§ 68 SGB IX, Geltungsbereich§ 77 SGB IX, Ausgleichsabgabe§ 108 SGB IX, VerordnungsermächtigungUrteileBAG, 08.07.2016 - 7 ABR 39/14 - Kostentragungspflicht des Arbeitgebers für Schulungsmaßnahmen der Schwerbehindertenvertretung; Erforderlichkeit von Schulungsmaßnahmen; Beurteilungsspielraum der…BAG, 19.05.2010 - 4 AZR 912/08 - Eingruppierung von Sachbearbeitern im Integrationsamt; Begriff des Arbeitsvorgangs i.S.v. § 22 Abs. 2 Bundesangesetelltentarif (BAT); Voraussetzungen für die…BSG, 04.06.2013 - B 11 AL 8/12 R - Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben; Erstattung der Kosten für GebärdensprachdolmetscherBVerwG, 28.06.2010 - BVerwG 5 B 66.09 - Grundsätzliche Bedeutung von Rechtsfragen bzgl. eines Ermessensspielraums i.R.d. Entscheidung über die Höhe der zu übernehmenden Kosten für eine…BVerwG, 10.01.2013 - BVerwG 5 C 24.11 - Einordnung der Förderung des Einsatzes der Kommunikationshilfe als einen in § 33 Abs. 8 SGB IX a.F. nicht näher konkretisierten Fall einer sonstigen Hilfe zur…RechtswörterbuchIntegrationsamt
§ 101 SGB IX, Zusammenarbeit der Integrationsämter und der Bundesagentur für…§ 103 SGB IX, Beratender Ausschuss für behinderte Menschen bei dem…