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Timestamp: 2016-10-26 13:32:33
Document Index: 239830827

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 66']

9C_296/2015 (03.11.2015)
9C_296/2015 � � Urteil vom 3. November 2015
vertreten durch Rechtsanwalt Andreas H�bscher,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 10. M�rz 2015.
Mit Verf�gung vom 5. August 2001 hatte die IV-Stelle des Kantons Aargau nach u.a. Einholung eines internistisch-rheumatologisch-psychiatrischen Gutachtens der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) der Kliniken B.________ vom 30. Mai 2001 A.________ (geb. 1966) ab 1. Februar 2000 (bei einem Invalidit�tsgrad von 100 %) eine ganze Invalidenrente zugesprochen, welchen Anspruch die Mitteilung vom 5. Mai 2006 revisionsweise best�tigte.
Im Rahmen eines zweiten im Mai 2011 er�ffneten Revisionsverfahrens zog die IV-Stelle eine rheumatologisch-psychiatrische Expertise der C.________, Spital B.________, vom 17. Juni 2013 bei. Gest�tzt darauf hob die IV-Stelle die Rente zufolge Verbesserung des Gesundheitszustandes, nach Konsultation des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) und Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens, (bei einem Invalidit�tsgrad von neu 0 %) mit Verf�gung vom 29. November 2013 ab 1. Januar 2014 auf.
Die Versicherte liess hiegegen Beschwerde an das Versicherungsgericht des Kantons Aargau f�hren. Sie legte eine Stellungnahme zur Expertise C.________ des behandelnden Arztes, Dr. med. D._______, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Dezember 2013 ins Recht. Das Versicherungsgericht wies die Beschwerde mit Entscheid vom 10. M�rz 2015 ab.
A.________ reicht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ein mit dem Antrag, der kantonale Gerichtsentscheid vom 10. M�rz 2015 und die Verf�gung der IV-Stelle vom 29. November 2013 seien aufzuheben.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die vorinstanzliche Best�tigung der verf�gten Rentenaufhebung wegen verbesserter gesundheitlicher Verh�ltnisse Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG). Das kantonale Gericht hat die zur Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ergangenen Grunds�tze gem�ss der Rechtsprechung, soweit hier von Belang, in E. 2.1 und 2.2 zutreffend dargelegt (erforderliche Tatsachen�nderung als Revisionsgrund: BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 mit Hinweisen; bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unver�ndert gebliebenen Sachverhaltes im Rahmen von Art. 17 ATSG unmassgeblich: BGE 112 V 371 E. 2b S. 372; Vergleichszeitpunkt: BGE 133 V 108 E. 5 S. 110, 130 V 71 E. 3 S. 73). Wiederholungen er�brigen sich.
2.1 Das kantonale Gericht hat die der Zusprechung und Aufhebung der ganzen Invalidenrente zugrunde liegenden Akten dahingehend gew�rdigt, dass der Morbus Crohn an der seinerzeit angenommenen vollst�ndigen Erwerbsunf�higkeit "beteiligt bzw. darin mitenthalten" war, wogegen diese Krankheit jetzt "nur noch als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit" figuriere. In dieser "Verbesserung der somatischen Situation" sei ein Revisionsgrund zu erblicken und der Rentenanspruch folglich allseitig zu pr�fen. In psychiatrischer Hinsicht folgte das Versicherungsgericht dem Gutachter Dr. med. E.________ und nicht dem behandelnden Dr. med. D.________, weshalb es auf eine wieder erreichte 100%ige Arbeitsf�higkeit in angepassten k�rperlich leichten T�tigkeiten schloss und demzufolge die revisionsweise Rentenaufhebung best�tigte.
2.2 Diese vorinstanzliche Beurteilungsweise h�lt, zumindest im Ergebnis, vor allen in der Beschwerde erhobenen R�gen willk�rlicher Beweisw�rdigung und Bundesrechtsverletzung, stand. Das Argument, das kantonale Gericht sei in Willk�r verfallen, wenn es eine Mitbeteiligung des Morbus Crohn an der bei urspr�nglichen Rentenzusprechung attestierten Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit bejaht habe, weshalb sich die Annahme eines Revisionsgrundes verbiete, ist unbehelflich. Denn einerseits ist dieses weitgehend remittierte Leiden unstreitig ab Wirkung der Rentenaufhebung per 1. Januar 2014 nicht invalidisierend�
und�andererseits ergibt sich ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG�
in psychischer Hinsicht�ohne weiteres aus E. 3.3 des angefochtenen Entscheides (Art. 106 Abs. 1 BGG), diagnostizierte ja selbst Dr. med. D.________ in seinen Berichten vom 14. Oktober 2011, 17. September 2012 und namentlich vom 17. Dezember 2013 (Stellungnahme zum Gutachten C.________) zwar rezidivierende, aber �ber mehr als zwei Jahre hinweg jeweils nur noch als �rztlicherseits�
leichtgradigeingestufte depressive St�rungen, welche der Annahme einer rentenbegr�ndenden Invalidit�t entgegenstehen (vgl. zur invalidit�tsrechtlich erforderlichen Schwere des Leidens BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 und E. 4.3.1.3 S. 300 f., je mit Hinweisen). Damit trifft auch der zweite in der Beschwerde erhobene Willk�rvorwurf ins Leere, wonach das kantonale Gericht in unhaltbarer Weise auf den Gutachter Dr. med. E.________ und nicht auf den behandelnden Psychiater Dr. med. D.________ abgestellt habe.
Die Beschwerde ist unbegr�ndet.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der BVG-Sammelstiftung Swiss Life, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.