Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?stammNr=46498
Timestamp: 2018-10-23 03:32:15
Document Index: 248176736

Matched Legal Cases: ['§ 212', '§ 212', '§ 212', '§ 212', '§ 212', '§ 212']

Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw, vertreten durch RZ, gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 2/20/21/22 vom 27. Juni 2008 betreffend Aussetzung der Einhebung gemäß § 212a BAO entschieden:
Der angefochtene Bescheid wird insoferne abgeändert, als der Aussetzungsantrag vom 16. Juni 2008 gemäß § 212a Abs. 3 zweiter Satz BAO zurückgewiesen wird.
Mit Berufung vom 16. Juni 2008 beantragte die Berufungswerberin (Bw) die Aussetzung der Einhebung gemäß § 212a BAO für den Betrag von € 10.684,69 resultierend aus der Umsatzsteuer 2006 und 2007.
Das Finanzamt wies den Antrag vom 16. Juni 2008 betreffend Aussetzung der Einhebung von Abgaben gemäß § 212a BAO mit Bescheid vom 27. Juni 2008 ab.
In der dagegen eingebrachten Berufung führte die Bw aus, dass die Begründung, dass in der Berufung gegen die Feststellungen der Betriebsprüfung nichts Substanzielles vorgebracht worden sei, wohl eher falsch sein dürfte, da die Berufung über sechs Seiten erfolgt sei und es diesbezügliche Anträge im Bereich der Akteneinsicht und Beantragung von Zeugenaussagen gegeben habe.
Da sich aufgrund dieser beiden Anträge doch erhebliche Differenzen mit dem Betriebsprüfungsbericht und dessen Feststellungen ergäben, sehe die Bw einer positiven Entwicklung ihrer Berufung sehr wohl entgegen. Es seien somit alle Kriterien des § 212a BAO voll erfüllt und einer Aussetzung stehe somit nichts im Wege.
Der Aussetzungsantrag vom 16. Juni 2008, in dem der Betrag, dessen Aussetzung beantragt wird, hinsichtlich der Abgabennachforderungen für die Jahre 2006 und 2007 mit € 10.684,69 beziffert wird, war somit gemäß § 212a Abs. 3 zweiter Satz BAO zurückzuweisen.