Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/b_glbg_18c/L-10008858-P18C
Timestamp: 2018-06-18 18:50:17
Document Index: 285010461

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 4', '§ 13', '§ 4', '§ 13', '§ 4', '§ 13']

§ 18c B-GlBG | Lexis 360®
1.1.2010 bis 17.06.2015 (BGBl. I Nr. 153/2009)
1.9.2008 bis 31.12.2009 (BGBl. I Nr. 97/2008)
1.7.2004 bis 31.08.2008 (BGBl. I Nr. 65/2004)
​(1) Ist das Dienst- oder Ausbildungsverhältnis oder ein Probedienstverhältnis der Dienstnehmerin oder des Dienstnehmers wegen eines im ​§ 4 oder ​§ 13 Abs. 1 genannten Grundes gekündigt, vorzeitig beendet oder aufgelöst worden (​§ 4 Z 7 oder ​§ 13 Abs. 1 Z 7), so ist die Kündigung, Entlassung oder Auflösung auf Grund eines Antrages oder einer Klage der betroffenen Dienstnehmerin oder des betroffenen Dienstnehmers nach den für das betreffende Dienst- oder Ausbildungsverhältnis geltenden Verfahrensvorschriften für rechtsunwirksam zu erklären und eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung zuzusprechen.
​(2) Ist ein befristetes, auf Umwandlung in ein unbefristetes Dienstverhältnis angelegtes, Dienstverhältnis wegen eines im ​§ 4 oder ​§ 13 Abs. 1 genannten Grundes durch Zeitablauf beendet worden, so kann auf Feststellung des unbefristeten Bestehens des Dienstverhältnisses und auf Entschädigung der erlittenen persönlichen Beeinträchtigung geklagt werden.
​(3) Lässt die Dienstnehmerin oder der Dienstnehmer die Beendigung gegen sich gelten, so hat sie oder er Anspruch auf Ersatz des Vermögensschadens und auf eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung.