Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=11.07.2013&Aktenzeichen=IV%20R%2027%2F09
Timestamp: 2019-03-26 13:44:04
Document Index: 149235295

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 160', '§ 90', '§ 160', '§ 160', '§ 76', '§ 102', '§ 8']

BFH, 11.07.2013 - IV R 27/09 - dejure.org
Benennung des Zahlungsempfängers bei Erwerb einer Beteiligung an einer liechtensteinischen AG - Prüfung der Zumutbarkeit - Zweck des § 160 Abs. 1 Satz 1 AO bei ausländischen Domizilgesellschaften bzw. Basisgesellschaften
Benennung des Zahlungsempfängers bei Erwerb einer Beteiligung an einer liechtensteinischen AG; Prüfung der Zumutbarkeit; Zweck des § 160 Abs. 1 Satz 1 AO bei ausländischen Domizilgesellschaften bzw. Basisgesellschaften
§ 90 Abs 2 AO, § 160 Abs 1 S 1 AO, § 160 Abs 1 S 2 AO, § 76 Abs 1 FGO, § 102 FGO
Benennung des Zahlungsempfängers bei Beteiligungserwerb
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 11.07.2013, Az.: IV R 27/09 (Benennung des Zahlungsempfängers bei Erwerb einer Beteiligung an einer liechtensteinischen AG)" von RiBFH/Dipl.-Kfm. Walter Bode, original erschienen in: DB 2013, 2372.
Kurznachricht zu "Benennung von Zahlungsempfängern bei Teilwertabschreibungen - Vorsicht Falle bei Kaufpreiszahlungen an "Unbekannt": BFH vom 11.7.2013 - IV R 27/09, DB 2013 S. 2372 -" von WP/StB/RA/FASteuerR Thomas R. Jorde und Dipl.-Finw./RA/FASteuerR Dr. Frank Verfürth, original erschienen in: DB 2014, 563 - 566.
BFHE 242, 1
BB 2013, 3041
DB 2013, 2372
BStBl II 2013, 989
Das nach dieser Vorschrift vom FA auszuübende Ermessen vollzieht sich nach ständiger Rechtsprechung des BFH (zuletzt etwa BFH-Urteil vom 11. Juli 2013 IV R 27/09, BFHE 242, 1, BStBl II 2013, 989) auf zwei Stufen.
Einnahmen in Geld im Sinne des § 8 Abs. 2 S. 1 EStG sind lediglich solche in Form von im Inland gültigen gesetzlichen Zahlungsmitteln bzw. umfassen auch Zahlungen in einer gängigen, freikonvertiblen und im Inland handelbaren ausländischen Währung (BFH, Urteil vom 11.11.2010, IV R 27/09, BFHE 232, 56).
Ist im Streitfall nicht erkennbar, ob und in welcher Höhe die geltend gemachten Zahlungen bei einem Empfänger im Inland steuerlich erfasst worden sind, kann deshalb der Abzug von Betriebsausgaben in voller Höhe abgelehnt werden (z.B. BFH vom 11. Juli 2013 IV R 27/09, juris; vom 24. Juni 1997 VIII R 9/96, BStBl II 1998, 51, 53 jew. m.w.N.).