Source: https://studylibde.com/doc/893681/gep-2014-sr-gesch%C3%A4ftsbericht-definitiv
Timestamp: 2019-11-12 03:13:24
Document Index: 319050150

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 331', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 51', 'Art. 44', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 54', 'Art. 50', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 44']

GEP 2014 SR Geschäftsbericht definitiv
Jahresbericht des Stiftungsratspräsidenten für das Geschäftsjahr 2014
Vorwort der Geschäftsführung und wichtigste Kennzahlen 2014
Bilanz auf den 31.12.2014
Betriebsrechnung vom 1.1. bis 31.12.2014
Aktive Versicherte und Rentner
Art der Umsetzung des Zwecks
Bewertungs- und Rechnungslegungsgrundsätze, Stetigkeit
Versicherungstechnische Risiken, Risikodeckung, Deckungsgrad
Erläuterung der Vermögensanlagen und des Nettoergebnisses aus Vermögensanlagen
Erläuterung weiterer Positionen der Bilanz und der Betriebsrechnung
Auflagen der Aufsichtsbehörde
Weitere Informationen in Bezug auf die finanzielle Lage
Expertenbestätigung per 31.12.2014
Bern, 23.06.2015
Im Bericht zum Geschäftsjahr 2010 freute ich mich, dass wir bereits über ein Vermögen von CHF 60 Millionen verfügen, ein gutes jährliches
Wachstum aufweisen und die Kosten im Griff haben. Nun, Ende 2014, haben wir zum ersten Mal die Schwelle von CHF 100 Millionen überschritten. Ein Meilenstein! Weshalb? Dieses Vermögen hilft uns auch in Zukunft auf eigenen Beinen stehen zu können. Unsere Risikofähigkeit wird stetig besser.
Zusätzlich haben wir im Berichtsjahr weitere Massnahmen zum Schutz Ihrer Vorsorgegelder und Renten getroffen:
Wir erarbeiten einen neuen Qualitätsstandard auf der Basis eines gut ausgebauten Risk Managements.
Wir schützen das in Liegenschaften angelegte Vermögen nun auch gegenüber Erdbebenrisiken.
Mit den monatlichen Informationen zur Vermögensentwicklung sind wir stets in der Lage, die Sicherung der Geldanlagen im Griff zu haben.
Dass wir dazu eine vertragliche Bindung mit der UBS eingegangen sind, mag auf den ersten Blick erstaunen. Jedoch ist es so, dass der
Markt keinen besseren Vertragspartner hergibt. Auch hier gilt: Der pragmatische Weg zur Sicherung Ihres Vermögens steht im Vordergrund. Und das Vermögen ist ohne Einschränkungen weiterhin gemäss unseren Richtlinien in soziale, ethisch verantwortbare und ökologische Anlagen investiert.
Weiter haben uns im Berichtsjahr diverse Rechtsfälle im Zusammenhang mit dem Austritt von vier Firmen per 31.12.2013 aus dem Kreis
der angeschlossenen Betriebe beschäftigt. Wir haben in allen Fällen gemäss Gesetz und den gültigen Reglementen gehandelt. Die Behörden haben in allen Fällen unsere Haltung bestätigt, bis Ende 2014 konnten die Fälle jedoch noch nicht rechtskräftig abgeschlossen werden.
Die Zukunft wird sicherlich nicht einfacher. Sei dies auf Grund politisch motivierter Entscheide und auch aus demografischer Sicht. Wir können uns diesen Strömungen nicht entziehen. Wir haben die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und müssen uns den Fragen wie der höheren Lebenserwartung der Menschen stellen. Wie fangen wir dies auf? Einerseits weniger Finanzertrag, andererseits eine höhere Lebenserwartung der Menschen? Mit diesen Fragestellungen haben wir uns unter anderem im Stiftungsrat zusammen mit der Geschäftsleitung im
Berichtsjahr auseinander gesetzt, Experten beigezogen, diskutiert und Beschlüsse gefasst. Entsprechend gefestigt, mit klaren Zielen vor
Augen zur Sicherung Ihrer Vorsorgegelder haben wir die Eckdaten für die Zukunft festgelegt in der Überzeugung, für Sie das Beste zu realisieren.
Ich danke Ihnen, liebe Versicherte, für Ihre Treue zur GEPABU, den Mitgliedern des Stiftungsrates und allen Mitarbeitenden der GEPABU
GEPABU Personalvorsorgestiftung
Mühlethurnen, 23.06.2015
Vorwort der Geschäftsführung und wichtigste Kennzahlen – 2014
Stetigkeit zahlt sich aus. Grundsätzlich haben wir unsere Anlagestrategie nicht geändert. Wir können eine gute Performance und einen guten Deckungsgrad von 115.8% (Vorjahr 116.1%) ausweisen und dies, obwohl wir auf der technischen Seite einige Änderungen vorgenommen haben, was eine deutliche Erhöhung der Rückstellungen zur Folge hatte.
Im Flug war das Jahr 2014 vorbei. Das von der Geschäftsführung angeschlagene Tempo war sportlich. Nachfolgend die wichtigsten Daten
und Ereignisse in Kürze:
Umzug der Geschäftsführung von der Göldi Treuhand, Alchenstorf, zur TreuCons AG, Bern.
Detaillierte Abklärungen bei den Vermögensverwaltungen und der Depotbank. Neu ist die UBS AG, Bern, Depotbank und für das
Reporting zuständig (Global Custodian). Die beiden Vermögensverwalter Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG, Zürich, und die Bank
J. Safra Sarasin AG, Basel, handeln in unserem Auftrag auf der gleichen UBS-Plattform. Die UBS AG erstellt das stets aktuelle
Vermögensreporting. In der Vermögensstrategie wurden keine Änderungen vorgenommen.
Umstellung auf das Pensionskassen-Verwaltungsprogramm SwissPension 6.
Verhandlungen mit der "WOGENO Belp" und deren Übernahme nach Fusionsgesetz (3 Liegenschaften mit 24 Wohnungen).
Verhandlungen mit den Betreibern und den Eigentümern der "Mühle Hunziken" und Übernahme der Liegenschaften zusammen
mit der CoOpera Sammelstiftung PUK im Miteigentum zu je 50 Prozent.
Nochmalige Senkung des technischen Zinssatzes um 0.25% auf die technischen Berechnungsgrundlagen BVG 2010, 3.00% mit
separater Rückstellung auf 2.75%.
Erhöhung der Rückstellungen für Pensionierungsverluste von 5 Jahren auf 10 Jahre.
Änderung des Reglements Teilliquidation.
Änderung und Ergänzung des Reglements Vermögensanlagen mit der Umsetzung der "Minder-Initiative", d.h. der Wahrung der
Stimmrechte bei direkt gehaltenen Gesellschaftsanteilen.
Zusatzverzinsung der Alterskapitalien per 31.12.2014 von 0.75%, also total 2.50% Zinsgutschriften.
Im Jahre 2014 haben wir erstmals bei der Bilanzsumme CHF 100 Mio. überschritten und zählen nun nicht mehr zu den ganz Kleinen in der
Pensionskassenlandschaft.
Die wichtigsten statistischen Zahlen im Überblick:
Verzinsung Vorsorgekapital Aktive Versicherte (ohne Mutationen)
Zusatzverzinsung per 31.12.2014
Reservedefizit
CHF 102.9 Mio
CHF 63.7 Mio
CHF 12.9 Mio
CHF 5.0 Mio
CHF 307'864
CHF 84.5 Mio
CHF 60.2 Mio
CHF 7.4 Mio
CHF 3.0 Mio
CHF 11.4 Mio
CHF 24'464
Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen (Chinesisches Sprichwort).
Wir setzen letzteres auch in Zukunft um, die nächste Mühle folgt…
Urs Mataré
Flüssige Mittel + Geldmarktanlagen
Kontokorrentforderungen bei angeschlossenen Firmen
Hypothekaranlagen + Darlehen
Immobilien und Beteiligungen an Immobiliengesellschaften
102'784'127
11'035'752
371'528
240'091
19'971'033
15'098'000
29'506'762
25'968'806
592'155
84'399'732
8'290'035
434'970
139'704
14'538'590
14'181'000
27'954'787
18'279'141
581'505
76'687
100'106
102'860'814
84'499'838
Freizügigkeitsleistungen + Renten
Kontokorrentverbindlichkeiten bei angeschl. Firmen
7'102'578
2'061'798
4'669'000
334'809
36'971
1'830'729
1'628'190
168'886
33'653
512'387
250'299
Arbeitgeber-Beitragreserven
433'467
Nicht-technische Rückstellungen
Vorsorgekapital und technische Rückstellungen
81'595'247
63'680'535
12'877'414
5'037'298
70'638'880
60'214'032
7'384'833
3'040'015
12'895'136
11'375'536
Freie Mittel Ende Periode
Stand zu Beginn der Periode
Ertragsüberschuss (+) / Aufwandüberschuss (-)
8'338'831
2'974'773
2'970'311
-75'415
10'338
2'185'318
65'793
6'692'218
6'428'121
264'096
7'128'467
2'779'694
2'777'159
-78'640
9'205
1'473'147
53'702
5'860'996
5'570'358
290'638
Total Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen
15'031'049
12'989'463
Rentenkorrekturen Vorjahre
Uebrige reglementarische Leistungen (Prämienbefreiung)
Kapitalleistungen bei Tod/Invalidität
Vorbezüge WEF und Auszahlungen Scheidung
-2'482'989
-477'731
-44'905
-116'389
-22'376
-1'821'588
-4'379'291
-4'275'291
-104'000
-773'682
-365'716
-40'949
-95'810
-29'995
-241'213
-5'779'601
-5'387'811
-391'790
Total Abfluss für Leistungen und Vorbezüge
-6'862'280
-6'553'283
-11'055'952
-2'017'145
-5'492'581
-1'997'283
-1'449'358
-99'585
-98'244
-6'090'419
-4'831'150
-733'256
308'534
-838'186
-101'800
-2'985'427
243'961
5'284'167
5'946'955
-633'866
-3'486
-25'436
-248'000
76'582
-228'991
-378'730
-311'200
-8'727
-16'578
-14'580
-19'396
-8'249
6'544'646
7'029'835
-461'068
-5'036
-19'085
-74'000
4'824
-471'378
-388'135
-16'952
-15'230
-42'230
-8'832
1'519'600
6'248'054
-1'519'600
-6'248'054
./. Bezüge von Arbeitgeberbeitragsreserven zur Beitragsfinanzierung
Beiträge aus Prämienbefreiung
Nachzahlungen Arbeitnehmer
Einlagen in die Arbeitgeberbeitragsreserven
Zuschüsse Sicherheitsfonds
Einzahlungen WEF-Vorbezüge / Scheidungen
Auflösung (+) / Bildung (-) Vorsorgekapitalien, technische Rückstellungen und Beitragsreserven
Bildung Vorsorgekapital Aktive Versicherte
Bildung/Auflösung technische Rückstellungen
Auflösung/Bildung von Arbeitgeberbeitragsreserven
Versicherungsprämien an Rückversicherer (Stop-Loss-Prämien)
Nettoergebnis aus dem Versicherungsteil
Nettoergebnis aus Vermögensanlage
Ertrag aus Vermögensanlagen
Verwaltungsaufwand der Vermögensanlage
Zins auf Arbeitgeberbeitragsreservekonti
Verzinsung des Freizügigkeitskapitals
Auflösung/Bildung nicht-technische Rückstellungen
Makler- und Brokertätigkeit
Ertragsüberschuss (+) / Aufwandüberschuss (-) vor Bildung/Auflösung Wertschwankungsreserve
Bildung (-) / Auflösung (+) Wertschwankungsreserven
11 Rechtsform und Zweck
Die GEPABU Personalvorsorgestiftung ist eine Stiftung nach Art. 80 ff., ZGB, Art. 331 OR sowie Art. 48 Abs. 2 und Art. 49 Abs. 2
BVG. Die Stiftung besteht seit dem 01.11.1982. Die Stiftung bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des BVG und seiner
Ausführungsbestimmungen für Arbeitnehmende und Unternehmer, der ihr für die Personalvorsorge angeschlossenen Unternehmungen sowie für deren Angehörige und Hinterlassenen gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Tod und Invalidität. Sie
kann über die BVG-Mindestleistungen hinausgehen sowie insbesondere ergänzend Ermessensleistungen an versicherte Personen oder deren Hinterlassenen in Notlagen erbringen.
12 Registrierung BVG und Sicherheitsfonds
Die GEPABU ist im kantonalen Register für berufliche Vorsorge unter der Ordnungsnummer BE 0077 registriert. Sie ist dem Freizügigkeitsgesetz unterstellt und dem Sicherheitsfonds angeschlossen.
13 Angabe der Urkunde und Reglemente
Die Reglemente sind unter www.gepabu.ch jederzeit abrufbar. Hier werden immer die aktuell gültigen und rechtsverbindlichen
Versionen veröffentlicht.
Die Prüfung auf die Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften erfolgte durch die Aufsichtsbehörde, Bernische BVG- und
Stiftungsaufsicht (BBSA).
Stiftungsurkunde (Statuten)
- Urschrift Nr. 23
- letzter Nachtrag
- Totalrevision
Ausgabe gültig seit
Genehmigung SR
Prüfung BBSA
Vorsorgereglement (VR)
- Ausgabe 2007
- Nachträge bis 21.11.2012
- Änderungen Ziffer 3.3.4, Ziffer 4.2 und Ziffer 4.5
Anhang A: Parameter
- Änderungen Parameter 2015
Anhang B: Organisation
Anhang C: Vermögensanlage
- Nachträge bis 26.06.2013
- Änderungen Ziffer 4.3, Ziffer 5 und Beilagen 1, - 4
26./28.11.2014
Anhang D: Technische Bilanzierung
- Änderungen Ziffer 2.5, Ziffer 4.5 und Ziffer 4.6
Anhang E: Teilliquidation
- Änderungen Ziffer 2.1 und 2.5
Anhang F: Wohneigentumsförderung
14 Paritätisches Führungsorgan / Zeichnungsberechtigung
Der Stiftungsrat ist das oberste, paritätisch zusammengesetzte Organ der GEPABU. Er besteht aus mindestens 4 Mitgliedern.
An der Delegiertenversammlung vom 25.10.2012 wurde der Stiftungsrat neu gewählt:
Rudolf Ursenbacher
Corinne Gerhard
Barbara Lehmann-Preisig
Patric Fuhrimann
Yvan Rielle
Seit dem 01.01.2014 ist die als Ersatzmitglied gewählte Rebekka Moser für den auf den 31.12.2013 ausgetretenen Friedrich Jenni ordentliches Mitglied des Stiftungsrates.
15 Geschäftsführung
Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 18.09.2013 beschlossen, ab 01.01.2014 die Firma TreuCons AG, Bern, mit der Geschäftsführung der GEPABU Personalvorsorgestiftung zu beauftragen.
16 Anlagekommission
Der Stiftungsrat wählt je Amtsdauer aus seiner Mitte eine paritätische Anlagekommission. Sie entscheidet über die Ausnutzung
der taktischen Bandbreiten der Vermögensanlagen und über grössere Investitionen. An der Stiftungsratssitzung vom 11.02.2013
wählte er:
17 Vorsorgekommissionen
Jede angeschlossene Unternehmung hat eine Vorsorgekommission zu wählen. Diese Vorsorgekommission ist paritätisches Organ gemäss Art. 51 BVG. Sie entscheidet über die Form der Altersvorsorge der Unternehmung und hat das Recht, Delegierte für
die Wahlversammlung zur Wahl des Stiftungsrates zu bestimmen.
18 Experten, Revisionsstelle, Berater, Aufsichtsbehörde
PITTET Associates AG, Bern, Dr. Olivier Kern
Solidis Revisions AG, Olten (vormals Sudan Partner AG, Namensänderung)
Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Bern, Reg. Nr. 0077
19 Angeschlossene Arbeitgeber
Michael Högger GmbH
Phytotech Foundation
Beratungsbüro U. Michel GmbH
CHINA MED ZENTRUM AG
Garage am Graben GmbH
R. Bier / Hilfsmittel & Zubehör
Verein Wylerhuus
Reinhard Max Dr. med.
ReSphering GmbH
VSP Verein Sozialprojekte mit privater Trägerschaft
Lichtenberg & Baumann GmbH
Kulturverein ODEON BRUGG
Rolf Grossen
Aye-Aye Productions GmbH
BSC Treuhand GmbH
LoftSoft Management GmbH
Verein leolea
VBG Vereinigung für Beratung
Holzwerkstatt Schmocker GmbH
Ammann Albers GmbH
viaDialog GmbH
Pintool GmbH
videokunst.ch ag
Saurer Partner GmbH
Praxisgemeinschaft Länggassstrasse
Turmhaus Consulting
Fachstelle für Gesundheitspolitik
Notariat Marc Krattiger
Photographie Simon B. Opladen GmbH
SKW AG
Verein BewegGrund
martinbirrer design
Capaul Donat
Sys Wendy
Die Ergopraxis beim Bahnhof GmbH
Schäfer Software GmbH
FamBe GmbH
Eva Heimgärtner
Liechti Mechanik GmbH
Domenico Keramik GmbH
Gruppenpraxis Sigristenhaus
Caralpin Sarl
zenon.ch GmbH
Praxis Dr. med. Maximilien Jung
Truc Gestaltungskonzepte
Advokaturbüro Deutsch Wyss
kathamusic gmbh
bütler beratungen GmbH
Sonvik Holz-Design
Reinhard Tobias Projektmanagement GmbH
Albonico/Lemann Praxis
Verein EWS
Hermes Investment Management Ltd.
Fotografie Albrecht GmbH
Ingold Bodenbeläge AG
Guberinic Ip Spitex
Verein energie-cluster.ch
Stiftung Museum Grenchen
fahr-rad ag
Zeitpunkt Redaktion und Verlag
Verein Fotobüro Bern
Verein Solafrica
Verein Bibel-Mission IOH Schweiz
MB Diagnostik AG
Opplitech GmbH
George's Travel and Trading GmbH
London E1 8HZ
Pasha Food GmbH
Verein ISA
Verein Quartierzentrum Tscharnergut
Verein Quartierzentrum Villa Stucki
Lazy Bone GmbH
Verein Bern für den Film
Kosmetiklounge Bellezza
Solidago Naturschutz GmbH
VARIUM BAU AG
Trägerverein Parkcafé Orangerie
Jungschnouz Gastro GmbH
memox gmbh
Verein Bergsiedlung Valengiron
Ergotherapiezentrum Bern GmbH
Bio Schwand AG
Praxis Dr. Marianne Ruoff
Verein Berghof Stärenegg
Verein WOWIT
Nüssli Sanitär GmbH
Verein Haus der Religionen
G-metallbau GmbH
CHQM Management & Turnaround GmbH
Bolz Gartenbau
Stellanera GmbH
Gabriela Licci&Partner GmbH
Gustav & Thelma GmbH
Ercosplan GmbH
Praxis Dr. Therese Niklaus Loosli
Horlogerie Herrli GmbH
Berner Online Medien AG
Jonas Kambli Fotografie GmbH
swipala GmbH
InnoErrex GmbH
Integas GmbH - Arbeit und Einkommen
Verein HAB
BauHolzEnergie AG BHE
Rundum Metall GmbH
Sassnick Spohn GmbH
approx.media GmbH
Holzart Schreinerei GmbH
Voodoo Rhythm GmbH
ICSS (Switzerland) GmbH
bpost International Belgium
Weber Franz Naturgärten
REYGrafik GmbH
FAIR & UGLY
Praxisgruppe Liebefeld
Walo Britschgi GmbH
Zahnärztliche Praxis mdc GmbH
Dentaltechnik Burkart Martin
atelier a&b ag
ARUM GmbH
Grünspecht GmbH
Stiftung Seiler Ins
B2C Europe Switzerland GmbH
Dr. Martin Kiessig GmbH
Jeger Cyrill
Schwarz Annabeth
UNA, Atelier für Naturschutz
Büro 84
Naturaqua PBK AG
Münstergass-Buchhandlung AG
Verein artlink
Tanner Toni
Stern Apotheke Worb GmbH
Kinderkrippe Hexenburg
AKiB Zentrum 5
AKiB-Projekt Passantenhilfe
DOK Dachverb. für offene Arbeit mit Kindern
PULS Urech Umweltberatung
Göldi Treuhand
BASS AG
AGRABE
AKiB / BWD Albatros
Kornblume Verein
Anderegg Edith
WFN - Wasser Fisch Natur AG
Trägerverein ALG 'Alte Mühle'
Lauterburg Wolfgang Dr. med.
Isler Martin Dr. med.
Stillgelegte Alterskonti 1994
Briner Reinhard
Löliger Agathe
Zulauf Martin
Göldi-Rutz Esther
Frey Marta
Fedier Felix
Kinzl Stephan
Bruni Brigitte
Arm Alfred
Galfetti Doris
Dahinden Mechthild
Kühni Jörg
Wagner Diana
Rösli Brigit
Zimmermann Marianne
Plöchl Hedwig
Stalder Philipp
Rufer Ruth
Widmer Juan-Manuel
Aebi Susanne
Mataré Urs
Frauchiger Lorenz
Fecker-Zamree Simone
Huber Menno
Moor René
Banz Regula
Eichenberger Verena
Borer Rolf
Annen Patricia
Jörg Beat
Gubser Kuster Yasmin
BertschiLebensPraxis
Gurtner Kathrin
Scheurer Magdalena
Lang Sabina
Schweizer Raoul
Wepfer-Tschirky Rita Maria
Antonia Willi
Dr. Urs-Peter Wepfer
Catherine Depallens
Born Jürg
Streif Walker Regine
Pia Affolter
Klinger Kommunikation
Isler Martin
Uwe Schalbetter
Bisang Herger Heidi
Hanspeter Bühler
André Bützberger
Carina Dietiker-Gonzalez
Urte von Wrycz-Reckowsky
Ruth Feurer Arsenault
Volkart Beratung
Bernhard Stoller
Gregory Gasser
Michael Ziska
Martin Hürzeler
Katja Gipp
Stefan Möckli
Bergit Fischer
Bisang Claudia
Ursina Friedli
Sandra Rumpel
José Mazaira Perrez
Ueli-Bartley Brönnimann
Marie-Christine Gassmann
Danièle Wenger
Sibylle Heizmann
Yvonne Widmer Schnyder
Patrizia Lanz Stüdeli
Franz Weber Gartenbau
Martin Iseli
Christof Studhalter
Reto Zobrist
Franziska Gujer
Regula Wittwer
kommapr rolf marti
Gassmann Marc
Tamas Kommunikation
Stempfle Robert
Bannwart Kyriakis Barbara
Urech Martin
Roscha Arthur
Peter Raaflaub
Petzoldt Maired
Hadzic Juso
Bürki Andreas
Märki Anne-Marie
Rieder Markus
Wick Florian
Hüsler Luise
Isler Marianne
ZX-IV Plan S Prämienfrei
Plan B Prämienfrei
Bestand am 01.01.
Anzahl Versicherte mit Alter über 25 (mit Sparkapital)
Anzahl Versicherte mit Alter unter 25 (ohne Sparkapital)
Total Arbeitnehmer (AN)
Die Zahl der angeschlossenen Unternehmen hat sich wie folgt entwickelt:
Angeschlossene Unternehmen mit aktiv Versicherten
stillgelegte altrechtliche Alterskonti
VÖSU- Mitglieder
21 Aktive Versicherte
22 Rentenbezüger
davon Altersrentner
davon Invalidenrentner
davon Hinterlassene
davon Alterskinderrente
davon Invaliden-Kinderrenten
davon Waisen
Total Rentner
31 Erläuterung der Vorsorgepläne
Die GEPABU bietet verschiedene Pläne an. Sämtliche Pläne basieren für das Alterssparen auf dem Beitrags- und für die Risiken
Invalidität und Tod auf dem Leistungsprimat. Das versicherungstechnische Risiko des Alters trägt sie selber. Die versicherungstechnischen Risiken Tod und Invalidität trägt sie nur im Ausmass der Erwartungswerte selber; hier besteht für einen allfälligen
Überschaden eine Stop-Loss Rückversicherung bei der SwissLife.
Plan A entspricht für das Alterssparen grundsätzlich einer BVG-Minimallösung mit Koordinationsabzug, mit altersabhängigen Altersgutschriften und einem maximal versicherbaren Lohn vom dreifachen Betrag der maximalen einfachen AHV-Rente.
Pläne B+S basieren für das Alterssparen auf dem versicherbaren Einkommen (ohne Koordinationsabzug), mit altersabhängigen
Altersgutschriften und einem maximal versicherbaren Lohn vom neunfachen Betrag der maximalen einfachen AHV-Rente.
Plan K ist ein reiner Alterssparplan und basiert auf dem versicherbaren Einkommen, mit einem Koordinationsabzug im Umfang
des dreifachen Betrages der maximalen einfachen AHV-Rente, fixen Altersgutschriften von 12% und einem maximal versicherbaren Lohn vom dreissigfachen Betrag der maximalen einfachen AHV-Rente. Plan K ist nur in Kombination mit den Plänen A, B oder S möglich. Bei Plan K ist nur der Kapitalbezug möglich.
Die Pläne A, B und S basieren bezüglich der Risiken Invalidität und Tod auf dem versicherbaren Einkommen, welches grundsätzlich dem AHV-Lohn entspricht. Bei Plan S werden die Leistungen gemäss Reglement auch bei einem Unfall ausgerichtet. Bei
Plan K wird kein Risiko versichert.
Obige Vorsorgepläne gelten seit dem 01.01.2007.
32 Finanzierung, Finanzierungsmethode
Erhoben werden grundsätzlich Beiträge für Altersgutschriften (plan- und altersabhängig), Risikobeiträge (planabhängig, Prozente
vom versicherbaren Einkommen) und Verwaltungskostenbeiträge (Prozente vom versicherbaren Einkommen). Die Beiträge werden in der Regel hälftig auf Arbeitnehmer/-in und Arbeitgeber/-in aufgeteilt, der Arbeitgeber kann die vollen Beiträge übernehmen.
Die Beiträge für die Pläne werden nach versicherungstechnischen Kriterien bestimmt und regelmässig überprüft.
33 Weitere Informationen zur Vorsorgetätigkeit
41 Bestätigung über Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER 26
Diese Jahresrechnung entspricht den Vorschriften von Swiss GAAP FER 26 (GenerallyAcceptedAccountingPrinciples / Fachempfehlung zur Rechnungslegung von Vorsorgeeinrichtungen), in Kraft ab 01.01.2014.
42 Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Buchführung, Bilanzierung und Bewertung erfolgte nach den Vorschriften des OR und des BVG, inklusive der einschlägigen
Verordnungen (insbesondere BVV2 und Swiss GAAP FER 26, beide in Kraft ab 01.01.2014). Verbucht sind aktuelle bzw. tatsächliche Werte per Bilanzstichtag. Für die einzelnen Kategorien gelten folgende Präzisierungen zur Bewertung:
Wertschriften und Währungen zu Marktkursen per Bilanzstichtag.
Kassenobligationen, Hypotheken und Darlehen zu Nominalwerten, Marchzinsen werden separat aktiviert.
Direktanlagen in Immobilien zu Marktwerten. Anfangs 2013 wurden die Liegenschaften aufgrund der Liegenschaftszahlen
bis und mit 2012 durch Maeder Treuhand AG, Ittigen, auf den 31.12.2012 komplett neu bewertet. Bewertet wird mittels EW
Methode (Ertragswert) und DCF-Methode (Discounted Cash-Flow) wobei der Mittelwert verwendet wird. Zusätzlich wurde
eine Second Opinion bei der IAZI AG, Zürich, insbesondere zur Überprüfung der gewählten Parameter und Methoden eingeholt. Jährlich erfolgt eine Aktualisierung durch Maeder Treuhand AG, Ittigen, letztmals im April 2015 per 31.12.2014 aufgrund der effektiven Liegenschaftsabschlüsse 2014. Die Ende 2014 erworbenen Liegenschaften wurden durch Maeder
Treuhand, Ittigen, basierend auf den neuen Mietzinsen gültig ab 2015 neu bewertet.
Abgrenzungen und nicht-technische Rückstellungen: Bestmögliche Schätzung der Geschäftsführung.
Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen: Berechnung durch den Pensionsversicherungsexperten (Details siehe
Anhang 5).
Sollwert der Wertschwankungsreserve: Nach einem finanzökonomischen Ansatz (Details siehe Ziffer 63).
43 Änderung von Grundsätzen bei Bewertung, Buchführung und Rechnungslegung
Es erfolgte keine grundsätzliche Änderung von Bewertungsgrundsätzen. Betreffend Buchführung und Rechnungslegung erfolgten
diverse Anpassungen an Swiss GAAP FER 26 und BVV2, beide in Kraft ab 01.01.2014:
Rückwirkend ab 01.01.2014 wird die Wertschriftenverwaltung durch die UBS AG geführt.
Der Verwaltungsaufwand der Vermögensanlage beinhaltet sämtliche anfallenden, auch die von den Banken den Fonds belastete Kosten für Kollektivanlagen (TER). Die entsprechenden Gegenbuchungen erfolgten zugunsten des Anlageertrags.
Neu werden auch sämtliche in den Liegenschaftsabrechnungen enthaltenen Verwaltungskosten unter den Verwaltungskosten aufgeführt und beim Liegenschaftsertrag gegengebucht.
Versicherungstechnische Risiken / Risikodeckung / Deckungsgrad
51 Art der Risikodeckung, Rückversicherungen
Die Pensionskasse ist grundsätzlich autonom. Das versicherungstechnische Risiko des Alters trägt sie selber. Die versicherungstechnischen Risiken Tod und Invalidität trägt sie nur im Ausmass der Erwartungswerte selber; hier besteht für einen allfälligen
52 Entwicklung und Verzinsung der Sparguthaben im Beitragsprimat
Altersgutschriften Arbeitnehmer
Altersgutschriften Arbeitgeber
Altersgutschriften aus Prämienbefreiung
Einmaleinlagen Arbeitnehmer
Einmaleinlagen Arbeitgeber
Freizügigkeitsleistungen bei Eintritt
Einzahlungen aus WEF-Vorbezüge
Einzahlungen aus Scheidung
Auszahlungen für WEF-Vorbezüge
Auszahlungen bei Scheidung
Kapitalleistung bei Pensionierung
Rückwirkende Mutationen
Vorsorgekapital Aktive Versicherte am 31.12.
Summe der Sparkonten Plan A
Summe der Sparkonten Plan B
Summe der Sparkonten Plan S
Summe der Sparkonten Plan K
Summe der altrechtlichen SAK- Konti
2'199'706
2'196'659
2'165'318
-94'000
-5'146'362
52'974
2'017'145
1'449'358
63'680'534
2'045'144
2'043'283
1'470'483
-341'790
-604'454
-6'869
9'833'907
39'228'906
13'546'932
1'037'679
33'110
54'544'695
4'831'150
838'186
8'858'472
36'742'311
13'026'627
1'502'909
83'713
Die Verzinsung der Sparkonten im obligatorischen wie im überobligatorischen Bereich sowie bei sämtlichen Einlagen erfolgte zum
vom Bundesrat festgelegten Minimalzins von 1.75% (Vorjahr 1.50%) und einer Zusatzverzinsung von 0.75 %.
53 Summe der Altersguthaben nach BVG
Altersguthaben nach BVG (Schattenrechnung)
BVG-Minimalzins, vom Bundesrat festgelegt
32'692'033
30'401'738
54 Entwicklung des Vorsorgekapitals für Rentner
Neue Altersrentner (technisch)
Neue Invalidenrentner (technisch)
Neue Hinterlassene von Aktiven
Neue Hinterlassene von Rentnern
Todesfälle von Rentnern
Teuerungseinbau auf Renten
Erhöhung (+)/Herabsetzung (-) Invaliditätsgrad
Leistungsende Kinderrente
Neu Berechnung mit ungekürzter Invalidenrente
6'996'786
6'271'521
5'356'994
69'397
211'470
-320'550
78'077
5'395'388
590'831
118'871
-139'071
-71'842
498'789
298'909
467'768
-638'353
-26'693
35'370
276'063
-353'613
-499'321
-22'422
27'338
253'113
-241'292
12'337'470
388'047
380'056
114'695
151'897
-19'851
539'944
Grundlagenwechsel (keiner)
Änderung der Berechnungsmethode
Korrektur Rentenhöhe
Änderung Höhe versicherte Löhne
Änderung des technischen Zinssatzes von 3.25% auf 3.00%
Normale Kapitalisierung
Geschuldete Renten
Rentenkürzung aufgrund Überversicherung
Altersgutschriften Invalide
Vererbungskosten
Stand Vorsorgekapital laufende Renten am 31.12.
Aktivierung von Rentner
Stand Altersguthaben Invalidenrentner am 31.12.
Vorsorgekapital Rentner am 31.12.
Die Berechnung des Vorsorgekapitals der Rentner erfolgte durch den Pensionsversicherungsexperten.
55 Ergebnis des letzten versicherungstechnischen Gutachtens
Ein versicherungstechnisches Gutachten, das wir im September 2013 erhalten haben, wurde von Pittet Associates AG, Bern, auf
den 31.12.2012 erstellt. Die Ergebnisse wurden im letzten Geschäftsbericht summarisch kommentiert.
Die damalige Empfehlung zur Senkung des technischen Zinssatzes von 4.00% auf 3.25% mit Rückstellung auf 3.00% wurde per
31.12.2013 umgesetzt.
Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 26. und 28.11.2014 eine nochmalige Senkung des technischen Zinssatzes auf 3.00%
mit Rückstellung auf 2.75% beschlossen und per 31.12.2014 umgesetzt.
Zusammensetzung, Entwicklung und Erläuterung der technischen Rückstellungen
Rückstellung für Langlebigkeit Rentner
Risikoschwankungsfonds Aktive Versicherte
Risikoschwankungsfonds Rentner
Rückstellung für bekannte künftige Risikofälle
Rückstellung zur Herabsetzung des techn. Zinssatzes auf 2.75%
Rückstellung zur Deckung der Pensionierungsverluste
296'099
1'254'537
2'060'662
125'942
188'065
1'299'008
Die Rückstellung Langlebigkeit Rentner entspricht 0.60% des Vorsorgekapitals der Rentenbezüger je Jahr ab dem Jahr 2010.
Der Risikoschwankungsfonds Aktive Versicherte entspricht dem minimalen Wert gemäss Reglement, da sich die Höhe der zweifachen Differenz zwischen dem Selbstbehalt der Stop-Loss- Rückversicherung und der versicherungstechnischen Risikoprämie
unter diesem Wert befindet.
Der Risikoschwankungsfonds Rentner entspricht in seiner Höhe dem zweifachen Vererbungsbeitrag des Rentnerbestandes. Da
sich dieser Wert unter dem minimalen Betrag gemäss Reglement befindet, wird in der Bilanz dieser zweite Betrag aufgeführt.
Die Rückstellung für bekannte pendente Risikofälle haben wir aufgrund der uns übergebenen Angaben zu den pendenten IVFällen inkl. Wahrscheinlichkeit zu deren Eintreffen berechnet.
Die Rückstellung zur Herabsetzung des technischen Zinssatzes ergibt sich aus der Differenz der aktuellen Höhe der Verpflichtungen und derjenigen, berechnet mit einem technischen Zinssatz von 2.75% (Vorjahr 3.00%). Betreffend Vorjahresabweichung
sind die nachfolgenden Ziffern 56 und 57 zu beachten.
Die Rückstellung zur Deckung der Pensionierungsverluste bezweckt die Deckung der Kosten, die aus der Differenz zwischen
dem notwendigen Vorsorgekapital Rentner und dem vorhandenen Vorsorgekapital Aktive bei der Pensionierung entstehen. Berücksichtigt werden die voraussichtlichen Pensionierungsverluste der nächsten zehn Jahre (Vorjahr fünf Jahre) unter der Annahme, dass 25% des Vorsorgekapitals bei der Pensionierung als Kapitalbezug bezogen werden.
56 Technische Grundlagen und andere versicherungstechnisch relevante Annahmen
Die Vorsorgekapitalien der laufenden Renten per 31.12.2014 wurden aufgrund der technischen Grundlagen BVG 2010 Periodentafeln 2007 (P 2007) mit einem technischen Zinssatz von 3.00% (Vorjahr 3.25%), berechnet (Rückstellung zur Senkung auf
2.75% siehe oben). Für die Berechnung wurde die kollektive Methode angewendet.
Die Berechnung der Invalidenrente erfolgte temporär. Das Vorsorgekapital der Invaliden entspricht somit der temporären Rente
und der Beitragsbefreiung bis zum Rücktrittsalter, sowie dem zum Zeitpunkt der Berechnung vorhandenen Altersguthaben. Die
laufenden Ehegattenrenten werden bei ihrer momentanen Höhe bis zum fiktiven Pensionierungsalter ausgerichtet und danach
neu aufgrund des projizierten Altersguthabens berechnet.
57 Änderung von technischen Grundlagen und Annahmen
Die Vorsorgekapitalien der laufenden Renten per 31.12.2014 wurden aufgrund der technischen Grundlagen BVG 2010 (P2007)
mit einem technischen Zinssatz von 3% berechnet. Im Vergleich zum Abschluss per 31.12.2013 wurde der technische Zinssatz
um 0.25% gesenkt.
58 Deckungsgrad nach Art. 44 BVV 2
- Passive Rechnungsabgrenzungen
- Arbeitgeberbeitragsreserven
- Nicht-technische Rückstellungen
Total verfügbares Vorsorgevermögen
Technische Deckungs-Rückstellungen
Deckungsgrad nach BVV 2
Definition Deckungsgrad =
-7'102'578
-512'387
-433'467
-322'000
94'490'382
-1'830'729
-250'299
-330'395
82'014'415
Vorsorgevermögen netto x 100
Versicherungstechnisch notwendiges
Erläuterung der Vermögensanlage und des Netto-Ergebnisses aus Vermögensanlage
Im Vorjahr hat der Stiftungsrat aus verschiedenen Gründen entschieden, aus den kollektiven Vermögensanlagen in Aktien und
Obligationen auszusteigen und zwei Vermögensverwalter zu beauftragen, Direktanlagen in Aktien und Obligationen zu tätigen.
Mit den beiden Vermögensverwaltern wurden Verwaltungsverträge abgeschlossen, die mittelfristig Kostensenkungen ermöglichen und die Vermögensverwaltungskosten offen und transparent in der Rechnung ausweisen.
Nach intensiver Evaluation hat der Stiftungsrat im Jahre 2014 beschlossen Vermögensverwaltung und Depotbank zu trennen.
Neu ist die UBS AG, Bern, Depotbank und für das Reporting zuständig (Global Custodian). Die beiden Vermögensverwalter
Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG, Zürich, und die Bank J. Safra Sarasin AG, Basel, handeln in unserem Auftrag auf der gleichen
UBS-Plattform. Die UBS AG erstellt zudem das stets aktuelle Vermögensreporting und führt die Wertschriftenbuchhaltung. Zudem können wir ab 2015 die "Minder-Initiative" mittels Proxy-Voting komplett umsetzen, d.h. wir stimmen an den einzelnen Generalversammlungen selber ab. Die Umstellung zu UBS AG erfolgte auf den 01.10.2014.
Wieso wählt eine "alternative" Pensionskasse die UBS AG als Depotbank? Drei grosse Banken konnten im Evaluationsverfahren
mithalten. Die UBS AG bot das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
In der Vermögensstrategie wurden keine Änderungen vorgenommen.
Das Jahr 2014 war für die Finanzmärkte wiederum ein positives Jahr. Die Obligationen in CHF und Fremdwährungen konnten
sich knapp halten. Für Neuemissionen ist das Zinsniveau sehr tief.
Positive Ergebnisse erzielten die Hypotheken und die direkt gewährten Darlehen, wobei auch hier Zinssenkungen notwendig
Gute Ergebnisse konnten mit den Liegenschaften erwirtschaftet werden und zwar sowohl bei den Direktanlagen als auch bei den
indirekten Anlagen über Immobilienfonds.
Betreffend Wertschwankungsreserven und deren Anpassung siehe Ziffer 63.
61 Organisation der Anlagetätigkeit, Anlagereglement
Der Stiftungsrat trägt als oberstes Organ die Verantwortung für die Vermögensanlagen. Die Organisation der Vermögensverwaltung und die Kompetenzen der beauftragten Stellen sind im Organisationsreglement und im Anlagereglement geregelt. Grundsätzlich stellt der Stiftungsrat die Reglemente auf. Für die Ausnutzung der taktischen Bandbreiten der Vermögensanlagen und der
wichtigsten Anlageentscheide ist die Anlagekommission und für die Ausführungen im vorgegebenen Rahmen die Geschäftsführung zuständig.
Die zuständigen Personen der GEPABU sind unter Ziffer 14 aufgeführt. Die Reglemente sind unter www.gepabu.ch abrufbar.
Einzelne Positionen des Anlagereglements wurden durch den SR-Beschluss vom 26.06.2013 geändert und den neuen Situationen mit den Vermögensverwaltern angepasst.
Folgende Tätigkeiten wurden ausgelagert. Es bestehen diesbezügliche Verträge:
TreuCons AG, Bern
Rahmenvertrag (2014 - 2018)
Leistungsvereinbarung, anpassbar
Immobilien-Verwaltungsvertrag
Einzelvertrag pro Immobilie
Verwaltungsauftrag für institutionelle Anleger
Portefeuilles für nachhaltige Aktien und Obligationen
Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG, Verwaltungsauftrag für institutionelle Anleger
Asset Servicing Global Custody
UBS AG, Bern
Verträge betreffend Verwahrung und Verwaltung
des Anlageportfolios (Global Custodian) und der
Bei untenstehenden Finanzinstituten werden Konti geführt:
AKB Privatbank Zürich AG, Zürich
übernommen per 01.07.2014 durch "IHAG"
IHAG Privatbank AG, Zürich
saldiert per 30.09.2014
Credit Suisse AG, Bern
saldiert per 21.08.2014
62 Inanspruchnahme Erweiterungen mit Ergebnis des Berichts (Art. 50 Abs. 4 BVV 2)
Die GEPABU hat seit dem Jahre 2013 die Möglichkeit, Erweiterungen im Sinne von Art. 50 Abs. 4 BVV 2 in Anspruch zu nehmen.
Das Reglement zur Vermögensanlage wurde diesbezüglich geändert. Position 4.5 des Reglements lässt folgende Anlagen zu:
Die GEPABU definiert Alternative Anlagen als Investitionen in Form von Beteiligungen an KMUs, welche gemäss unseren Vorgaben unter 4.1 wirtschaften, deren Titel jedoch nicht an Börsenplätzen gehandelt werden.
Konkret handelt es sich um Käufe von Privat Equity Anlagen (Bsp. New Energies Invest), Mikrokreditfonds (z.B. Responsability),
Aktien oder Anleihen (z.B. Kraftwerke). Der Markt für solche Titel ist beschränkt, daher ist die Handelbarkeit z.T. eingeschränkt.
Mit solchen Anlagen fördert die GEPABU ökologische und nachhaltige Anliegen, geht ein höheres Risiko ein und muss dafür mit
einer höheren Rendite entschädigt werden. Vor einer Investition sind Businesspläne, bisherige Jahresabschlüsse, Revisionsberichte und das Marktpotential zu prüfen.
Das Investitionsvolumen wird auf max. 5% des Vermögens und auf max. CHF 2 Mio. beschränkt. Für diese Anlagen wird ein separates Depot geführt. Die Performance wird von den klassischen Anlagen getrennt ausgewiesen.
Investitionen in Unternehmen mit direktem oder indirektem Zusammenhang (z.B. Kunden-/Lieferantenbeziehung) von Mitgliedern
der Anlagekommission sind nicht erlaubt. (Nachtrag SR Beschluss vom 26.06.2013)
Die Position wird neu in der Bilanz offen sowie unter Ziffer 64 offen und einzeln ausgewiesen. Die beiden Anlagen entsprechen
obigen Kriterien.
63 Zielgrösse und Berechnung der Wertschwankungsreserve (WSR)
Gemäss Anlagereglement, gültig ab 31.12.2014, werden die Wertschwankungsreserven folgendermassen gebildet:
11'035'753
8'864'708
Obligationen CHF Inlandschuldner
8'043'061
6'758'860
Obligationen CHF Auslandschuldner
7'154'079
5'781'817
Obligationen Fremdwährung
4'773'893
1'997'914
Flüssige Mittel und Geldmarktanlagen
11'932'145
2'983'000
11'265'025
2'816'000
17'574'618
4'394'000
16'689'762
4'172'000
20'259'203
2'026'000
13'405'991
1'341'000
1'774'002
1'421'910
Beteiligungen Immobiliengesellschaften (Aktien)
3'935'600
984'000
3'451'240
102'172'509
13'203'000
11'400'000
Anzustrebende Wertschwankungsreserve
Wertschwankungsreserve 01.01.
Bildung (+) / Auflösung (-)
Bilanzierte Wertschwankungsreserve
5'127'482
307'864
Die WSR betragen 98% (Vorjahr 99%) der erforderlichen Reserven.
Die Beteiligungen an Immobiliengesellschaften (Aktiengesellschaften) wurden, wie im Vorjahr, getrennt von den Immobilien ausgewiesen und die WSR entsprechend in der Höhe von 25% (Aktien) gebildet.
64 Darstellung der Vermögensanlagen nach Anlagekategorien
6'038'860
Obligationen CHF Schweiz Portfolio "Safra Sarasin"
4'641'692
Obligationen CHF Ausland Portfolio "Safra Sarasin"
1'916'870
405'955
Obligationen CHF Schweiz Portfolio "Hauck & Aufhäuser"
3'001'369
Obligationen CHF Ausland Portfolio "Hauck & Aufhäuser"
5'237'209
Anleihenobligationen CHF Schweiz
Obligationen Fremdwährung Portfolio "Safra Sarasin"
Obligationen Fremdwährung Portfolio "Hauck & Aufhäuser"
4'367'938
14'538'591
Hypothekardarlehen an Versicherte
4'055'000
4'324'000
Hypothekardarlehen Wohnbaugenossenschaft Mushafen, Bern
1'493'000
Hypothekardarlehen WOK Lorraine AG, Bern
Hypothekardarlehen WOK-Burgunder AG, Bern
4'600'000
Hypothekardarlehen Rosengasse Olten AG, Olten
Hypothekardarlehen Aumag Bern AG, Bern
Hypothekardarlehen FamBau Genossenschaft, Bern
Aktien Inland
Hypothekaranlagen und Darlehen
Aktien Schweiz Portfolio "Safra Sarasin"
8'224'843.00
Aktien Ausland Portfolio "Safra Sarasin"
8'672'698.00
Aktien Schweiz Portfolio "Hauck & Aufhäuser"
3'707'302.00
Aktien Ausland Portfolio "Hauck & Aufhäuser"
8'901'919.00
LG Mühle Hunziken, Rubigen, 1/2 Anteil
LG Mühlemattstrasse Belp
3'890'000
LG Einschlagweg, Belp
LG Freiburgstrasse 70, Bern
2'030'000
2'020'000
LG Gerechtigkeitsgasse 56, Bern, 1/2 Anteil
1'820'000
1'840'000
LG Beundenfeldstrasse 25 +27, Bern (2 Liegenschften)
5'280'000
LG Burgunderstrasse, Bern, 1/2 Anteil
2'069'500
1'115'157
Beteiligung WOK Lorraine AG, Bern
2'342'600
2'018'840
Beteiligung WOK Burgunder AG, Bern
1'302'400
AST: Swisscanto Immobilien Schweiz
1'129'704
1'081'335
AST: Swisscanto Immobilien Ausland
Fonds: ResposAbility Global Microfinance Fund
431'305
Kleinkraftwerk Birseck AG - AKB Depot 2
150'200
Aktien Schweiz - Alternative Anlagen (Eigenverwaltung)
102'172'508
83'825'059
LG Steinhof, Burgdorf, 1/2 Anteil
Beteiligungen an Immobiliengesellschaften diverse
Beteiligung WOK Hofguet AG
Immobilien + Beteiligungen an Immobiliengesellschaften
Forderung gegenüber Arbeitgeber
65 Kontrolle der Anlagerichtlinien, Darstellung der Vermögensanlagen nach Anlagekategorien
In untenstehender Tabelle sind die Fonds auf die einzelnen Anlagekategorien aufgeteilt.
Max. BVV2
Obligationen Fremdwährungen
Hypothekaranlagen / Darlehen
Aktien (inkl. Anteile Fonds)
17'574'617
Immobilien (inkl. Anteile Fonds) 1)
24'194'804
16'857'231
46'815'433 55.9%
27'954'787 33.4%
20'109'586 24.0%
Alternative Anlagen 2)
Weitere Begrenzungen
Fremdwährungen ohne Währungssicherung
Forderungen pro Schuldner
Aktien pro Beteiligung
Einzelimmobilie In-+Ausland
Belehnung Immobilien
Alternative Anlagen gem. Reglement
Alternative Anlagen Gesamtbegrenzung
56'067'723
24'122'512
Inklusive Nachträge gemäss SR Beschluss vom 21.11.2012.
Ab 2013 gemäss Nachtrag 4.5 des Reglements zur Vermögensanlage, SR Beschluss vom 26.06.2013.
Die Anlagen entsprechen grösstenteils unseren überarbeiteten Strategiezielen, einzelne Abweichungen innerhalb der definierten
Bandbreiten liegen vor. Insbesondere konnten die Strategieziele bei den Immobilien nicht erreicht werden, was zur Folge hat,
dass die anderen Kategorien leicht über den Strategiezielen liegen.
Die Begrenzungen von BVV2 wurden betreffend Belehnung der Immobilien nicht eingehalten.
BVV2 Art. 54 b Abs. 2: "Zum Zweck der temporären Fremdmittelaufnahme durch eine Vorsorgeeinrichtung darf eine einzelne
Immobilie höchstens zu 30 Prozent ihres Verkehrswertes belehnt werden."
Wir haben die belehnten Liegenschaften mit der Übernahme der Genossenschaft Wogeno Belp gemäss FusG (Fusionsgesetz)
übernommen. Das heisst, es wurden auch sämtliche Schulden mitübernommen. Sämtliche Darlehen und die ersten Hypotheken
bei der Bank Coop wurden im Jahre 2014 zurückbezahlt und für die Rückzahlung ein sogenannter "Penalty" bezahlt. Gerne würden wir sofort sämtliche Schuldverpflichtungen auflösen und die Schulden zurückzahlen. Durch das aktuell sehr tiefe Zinsumfeld
sind die Banken und erst recht die Emissionszentrale gemeinnütziger Wohnbauträger (EGW) nicht bereit eine sofortige Rückzahlung zu akzeptieren. Die auf Verfall fälligen Schuldzinsen über 1% im Betrage CHF 249‘000 wurden zurückgestellt. Jährlich wird
mit den Banken und der EGW über eine vorzeitige Rückzahlung verhandelt. Jährlich erfolgen Rückzahlungen und spätestens am
31.08.2018 wird der gesetzliche Zustand wiederhergestellt sein.
Genügend Liquidität wird über die gesamte Periode immer vorhanden sein und wird mittels Finanzplan überprüft. Wir weisen darauf hin, dass die Anlagestrategie unter Berücksichtigung von Art. 50 BVV2 eingehalten ist.
Bank Coop AG, Bern, Festhypothek
Bank Coop AG, Bern, Festhypothek (Amortisation CHF 13'400 im Quartal)
EGW, Olten, Anleihe
Liegenschaft Mühlemattstrasse
3'669'000
Liegenschaft Einschlagweg 26, Belp
Zins bis
59'164
89'771
79'973
31'254
118'329
91'070
351'233
Total fällige Zinsen auf Verfall
441'003
Davon Rückstellung für marktkonformen Zinssatz von 1%
Alle anderen Liegenschaften sind unbelehnt. Bezogen auf sämtliche im Direktbesitz gehaltenen Liegenschaften mit einem Verkehrswert von CHF 19‘129‘500 beträgt der Fremdkapitalanteil 24%.
66 Laufende (offene) derivative Finanzinstrumente /
Marktwert und Vertragspartner der Wertpapiere unter securitieslending
67 Erläuterung des Netto-Ergebnisses aus Vermögensanlagen
Nachfolgend sind die wichtigsten Positionen des Nettoergebnisses aus Vermögensanlagen dargestellt:
Vermögensertrag (VE)
VE netto selbstverwaltete Vermögensanlagen
VE netto Portfolio "Safra Sarasin"
VE netto Portfolio "Hauck & Aufhäuser"
VE flüssige Mittel + Geldmarktanlagen
VE aus Obligationen + Darlehen
VE aus Hypothekaranlagen
VE aus Aktien
VE aus Immobilien + Beteiligungen Immobiliengesellschaften
VE aus Anlagefonds
VE aus alternativen Anlagen
Unrealisierte Kursgewinne
Unrealisierte Bewertungsgewinne Liegenschaften
Realisierte Kursverluste
Realisierte Immobilienverluste
Unrealisierte Kursverluste
Abschreibungen Liegenschaften
Ertrag Vermögensanlagen
1'463'325
2'567'406
1'916'223
35'956
114'021
312'404
285'012
759'644
124'252
15'088
2'622'264
3'159'471
-135'108
-15'942
-271'371
-307'855
6'544'647
Durch die Umstellung auf die neuen Vermögensverwaltungen ist der Vorjahresvergleich wenig aussagekräftig.
Der Verwaltungsaufwand der Vermögenslage ist im Berichtsjahr 2014 deutlich höher als im Vorjahr. Durch die Umstellung sind
nochmals höhere externe Kosten angefallen. Die ausgewiesenen Kosten umfassen nun sämtliche direkten und indirekten Kosten
und auch die eigenen inklusive der internen Kosten für die Immobilienverwaltung. Die entsprechenden Gegenbuchungen erfolgten zugunsten des Anlageertrags, sodass das Nettoergebnis aus der Vermögensanlage im Ergebnis unverändert bleibt (vgl. Ziffer
Das Zinsniveau ist weiterhin sehr tief. Für liquide Mittel bewegt sich der Zinssatz gegen 0%.
Performance des Gesamtvermögens
Gesamtvermögen zu Beginn des Geschäftsjahres
Gesamtvermögen am Ende des Geschäftsjahres
72'484'249
93'680'326
78'492'044
Durchschnittlicher Bestand des Gesamtvermögens (ungewichtet)
Performance auf dem Gesamtvermögen
68 Erläuterung zu den Vermögensverwaltungskosten
Gemäss Art. 48a Abs. 1 Bst. b BVV2 ist der Verwaltungsaufwand der Vermögensanlage separat aufzuführen. Gemäss Weisung
der OAK BV wurden in der Betriebsrechnung nebst den Transaktionskosten, die der GEPABU für die Vermögensverwaltung in
Rechnung gestellt wurden, auch die auf die Vermögensverwaltung und selbstverwalteten Immobilien entfallenden internen Kosten sowie die in Kollektivanlagen direkt mit dem Erfolg bzw. dem Vermögen verrechneten Kosten verbucht (Total Expense Ratio
= TER-Kosten). Die Verbuchung und Ermittlung der Vermögensverwaltungskosten der beiden Depots der Vermögensverwalter
erfolgte durch die UBS AG. Die Ermittlung der Vermögensverwaltungskosten der selbst verwalteten Vermögenswerte erfolgte
durch die Geschäftsführung.
Der in der Betriebsrechnung ausgewiesene Verwaltungsaufwand der Vermögensanlage setzt sich wie folgt zusammen:
279'060
114'252
91'680
124'461
633'866
190'301
160'711
81'660
461'068
In % des Gesamtvermögens per Ende Jahr
Kostentransparenzquote
Direkt in der Betriebsrechnung verbuchte Vermögensverwaltungskosten (TTC)
Beratungsaufwand, Liegenschaftsbewertungen
TER-Kosten
Eigener Vermögensverwaltungsaufwand für Direktanlagen
Eigener Vermögensverwaltungsaufwand für Immobilienverwaltung
In Betriebsrechnung ausgewiesener Vermögensverwaltungsaufwand
Der ausgewiesene Vermögensverwaltungsaufwand entspricht 0.62% des verwalteten Vermögens. Im Jahr 2013 entsprach der in
der Betriebsrechnung verbuchte Vermögensverwaltungsaufwand 0.55%.
Kostenintransparente Anlageprodukte bestehen keine.
69 Erläuterung der Anlagen beim Arbeitgeber und der Arbeitgeber-Beitragsreserve
Bei den in der Bilanz ausgewiesenen „Kontokorrentforderungen bei angeschlossenen Firmen“ handelt es sich um ausstehende
Beiträge und Gutschriften für die Schlussrechnung per 31.12. des laufenden Jahres. Es wird quartalsweise fakturiert und Ende
Jahr eine Schlussabrechnung erstellt. Die Kontokorrente werden nicht verzinst.
Diverse Kontokorrente Aktiv
Diverse Kontokorrente Passiv
Total Kontokorrente der Arbeitgeberfirmen (netto)
-36'971
203'119
-33'653
106'051
Die angeschlossenen Firmen haben die Möglichkeit, Arbeitgeberbeitragsreserven zu äufnen und jederzeit Beitragsrechnungen
den Arbeitgeberbeitragsreserven zu belasten. Die Arbeitgeberbeitragsreservekonti wurden bis zum 31.12.2013 zum BVGMinimalzinssatz verzinst. Am 29.11.2013 hat der Stiftungsrat beschlossen, ab 01.01.2014 die Arbeitgeberbeitragsreserven mit
1% zu verzinsen.
328'999
5'036
255'667
33'950
69'797
239'456
132'104
45'401
46'405
53'701
Saldo Arbeitgeberbeitragsreserven 01.01.
Total Saldo Arbeitgeberbeitragsreserven 31.12.
71 Forderungen
Kontokorrente bei der Liegenschaftsverwaltung
Kontokorrent SwissLife
Verrechnungssteuerrückforderung
Uebrige Forderungen
72 Aktive Rechnungsabgrenzungen
Guthaben Sicherheitsfonds
Total Aktive Rechnungsabgrenzungen
73 Freizügigkeitsleistungen und Renten
Die GEPABU bietet den ausgetretenen Versicherten die Möglichkeit, ihre Austrittsleistung bis maximal 2 Jahre bei der GEPABU
stehen zu lassen, wenn die versicherte Person noch nicht einer anderen Pensionskasse beigetreten ist.
Pendente FZL, Vorauszahlungen, Renten
Total Freizügigkeitsleistungen und Renten
2'057'813
1'618'504
9'686
74 Banken und Versicherungen
Wie unter Ziffer 64 erwähnt, mussten mit der Übernahme der Genossenschaft "Wogeno Belp" gemäss FusG (Fusionsgesetz)
auch sämtliche Schulden übernommen werden. Folgende Verpflichtungen sind erst auf Verfall ablösbar, ausser es wird ein sogenannter "Penalty" bezahlt.
75 Andere Verbindlichkeiten
Die Bilanzposition beinhaltet insbesondere noch nicht ausbezahlte Honorarguthaben der Geschäftsführung, die passiven Kontokorrente bei den Liegenschaftsverwaltungen sowie einmalige Verpflichtungen aus der Übernahme der "WOGENO Belp".
76 Passive Rechnungsabgrenzungen
Bilanziert sind hier noch nicht bekannte, jedoch fällige Gebühren, Abgaben und Honorare und EDV-Kosten, im Voraus erhaltener
Baurechtszins, noch fällige Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme der "WOGENO Belp" sowie die unter Ziffer 63 erwähnten und vom Stiftungsrat genehmigten Anteile an auszuzahlenden Wertschwankungsreserven.
77 Auflösung / Bildung nicht-technische Rückstellungen
Basierend auf der Immobilienbewertung von Maeder Treuhand AG, Ittigen, und den ausgewiesenen Anlagekosten werden allfällige Grundstückgewinnsteuern unter Berücksichtigung der Besitzesdauer der Liegenschaft berechnet. Ein allfällig positiver Wert
wird zurückgestellt. Dies trifft für die Liegenschaft Beundenfeldstrasse 25/25a, 27/27a, Bern, und die Mühle Hunziken, Rubigen,
zu. Im Jahre 2014 konnte dieser Wert um CHF 1‘000 reduziert werden.
Eine neue Rückstellung wurde, wie unter Ziffer 64 erwähnt, für die auf Verfall fälligen Schuldzinsen welche über dem aktuellen
anzunehmenden Marktzins von 1% liegen, im Betrage von CHF 249‘000 gebildet.
78 Verwaltungsaufwand
69'323
201'987
55'524
48'140
205'445
23'588
311'200
75'897
388'135
8'727
16'578
Kosten Revisionsstelle
Honorar Pensionsversicherungsexperte
19'396
33'976
42'230
57'460
Total Verwaltungsaufwand
378'730
471'379
Total Verwaltungskostenbeiträge der Unternehmen
303'951
288'125
Kosten EDV-Verwaltungsprogramme
Honorare, Spesen und Versicherungen Stiftungsrat und Kommissionen
Miete Archiv
Honorare Geschäftsführung (ohne Anteil Vermögensverwaltung)
Kosten Vertrauensarzt
Diverser Verwaltungsaufwand (Druckkosten, Porti, Homepage, Hosting, Beiträge usw.)
BBSA, Gebühren und Abgaben
Anzahl Destinatäre am 31.12.2014 (Aktive und Rentner)
Verwaltungsaufwand pro Destinatär (ohne Vermögensverwaltungsaufwand)
Der Verwaltungsaufwand bewegte sich seit Jahren auf fast gleichem Niveau.
Am 05.03.2014 hat die Aufsichtsbehörde die Jahresrechnung 2012 geprüft und folgendes festgehalten:
Bis zum 31.12.2014 ist die Umsetzung von Art. 48h BVV2 vorzunehmen. D. h. die Doppelmandate von Urs Mataré und Moritz Göldi in Stiftungsrat und Geschäftsführung sind nicht zulässig.
Bis zum 31.12.2014 ist der technische Zinssatz zu senken.
Am 02.09.2014 hat die Aufsichtsbehörde zur Umsetzung von Art. 48h BVV2 nochmals Stellung bezogen und der GEPABU eine
Frist zur Umsetzung der Doppelmandate bis zum 31.12.2015 gewährt. Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 10.02.2015 die
Thematik nochmals besprochen und die Beschlüsse zur Umsetzung auf den 01.01.2016 gefasst.
Die erste Senkung des technischen Zinssatzes wurde schon in der Jahresrechnung 2013 und die nachmalige Senkung in der
Jahresrechnung 2014 umgesetzt (siehe Ziffer 56, BVG 2010 (P 2007) technischer Zinssatz 3.00% und Rückstellung zur Senkung
auf 2.75%).
Die Reglementsprüfungen und die diesbezüglichen Details sind unter Ziffer 13 aufgeführt.
91 Verwendungsverzicht des Arbeitgebers auf Arbeitgeber-Beitragsreserven
Es bestehen keine Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht.
92 Verpfändung von Aktiven
Wie unter Ziffer 74 und 64 erwähnt, mussten aus der Übernahme der Genossenschaft Wogeno Belp Grundpfanschulden mit Sicherstellung übernommen werden:
Rang Schuldbrief
Betrag Gläubiger
GB Belp Nr. 2342 mit Liegenschaften Mühlestrasse 40 und 42 und Husmattstrasse 2 und 4
Namen-Grundpfandverschreibung
300'000 Einwohnergemeinde Belp (Baurechtszinssicherung)
Namen-Schuldbrief
2'000'000 Bank Coop AG, Bern
1'000'000 Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger, Olten
200'000 Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger, Olten
100'000 Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger, Olten
500'000 Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger, Olten
300'000 Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger, Olten
200'000 Schweiz. Verwand für Wohnungswesen, Zürich
100'000 Schweiz. Verwand für Wohnungswesen, Zürich
50'000 Schweiz. Verwand für Wohnungswesen, Zürich
2'088'000 Schweiz. Verwand für Wohnungswesen, Zürich
7'038'000
1'669'000
3'969'000
GB Belp Nr. 2341 mit Liegenschaften Einschlagweg 26, 26a und 26b
Total Sicherheiten und Belastung
9'741'000
Einwohnergemeinde Belp (Baurechtszinssicherung)
Bank Coop AG, Bern
Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger, Olten
Eidgenössische Finanzverwaltung, Bern
20'0000
4'769'000
93 Teilliquidationen
Der Stiftungsrat hat auf den 01.01.2007 ein Reglement Teilliquidation (Anhang E des Vorsorgereglements) erarbeitet und genehmigt. Darin sind jene Regeln festgehalten, die für eine anstehende Teilliquidation anzuwenden sind. Das Teilliquidationsreglement wurde unterdessen revidiert. Betreffend Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde verweisen wir auf Ziffer 13.
Am 14.10.2013 stellte eine vormals versicherte Person den Antrag auf Durchführung einer Teilliquidation (Basis Geschäftsbericht
2013). Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 27. und 29.11.2013 beschlossen, auf die Durchführung einer Teilliquidation zu
verzichten, da die Voraussetzungen nicht gegeben sind. Am 03.02.2014 hat diese Person eine Aufsichtsanzeige bei der Aufsichtsbehörde eingereicht. Am 02.04.2014 hat die GEPABU mittels Anwalt die vollständige Abweisung der Anliegen der Person
beantragt und begründet. Die Aufsichtsbehörde hat mit Entscheid vom 19.03.2015 die Durchführung der Teilliquidation abgelehnt.
Am 14. und am 24.01.2014 hat je eine Firma den Antrag auf Teilliquidation gestellt (Basis Geschäftsbericht 2013). Ein Fall wurde
vom Stiftungsrat abgelehnt. Die Unternehmung hat eine beschwerdefähige Verfügung verlangt. Die Aufsichtsbehörde hat mit Entscheid vom 19.03.2015 die Durchführung der Teilliquidation abgelehnt. Der Fall ist abgeschlossen.
Im 2. Fall hat der Stiftungsrat nach längeren Abklärungen der Durchführung einer Teilliquidation zugestimmt. Die Teilliquidation ist
noch pendent und wird vom beauftragten Anwalt behandelt.
Die Durchführung einer allfälligen Teilliquidation aufgrund des Geschäftsberichts 2014 wird vom Stiftungsrat an der nächsten Sitzung behandelt.
94 Solidarhaftung und Bürgschaften
Die GEPABU Personalvorsorgestiftung und die CoOpera Sammelstiftung PUK sind zu je 50% an der einfachen Gesellschaft Burgunder, Bern beteiligt. Diese Gesellschaft (Solidarhaftung) ist Besitzerin der Grundstücke Burgunder und gibt das Land im Baurecht an die Baurechtsnehmer ab.
Die GEPABU Personalvorsorgestiftung und die CoOpera Sammelstiftung PUK sind zu je 50% an der einfachen Gesellschaft
Hofguet, Burgdorf beteiligt. Diese Gesellschaft (Solidarhaftung) ist Besitzerin der Grundstücke Hofguet in Burgdorf und plant die
Abgabe des Landes im Baurecht an einen Baurechtsnehmer.
Die GEPABU Personalvorsorgestiftung und die CoOpera Sammelstiftung PUK sind zu je 50% im Besitz der Liegenschaft Gerechtigkeitsgasse 56, Bern (Solidarhaftung).
Die GEPABU Personalvorsorgestiftung und die CoOpera Sammelstiftung PUK sind zu je 50% im Besitz der Liegenschaft Mühle
Hunziken, Rubigen, (Solidarhaftung).
Die GEPABU gewährt keine Bürgschaften.
95 Laufende Rechtsverfahren
Siehe Ziffer 93 Teilliquidation.
96 Besondere Geschäftsvorfälle und Vermögenstransaktionen
97 Loyalitätsbestimmungen / Retrozessionen
Von sämtlichen Mitgliedern des Stiftungsrates und der mit der Geschäftsführung und Liegenschaftsverwaltung beauftragten
TreuCons AG, Bern, liegen unterzeichnete Loyalitätserklärungen vor.
Mit den direkt beauftragten Vermögensverwaltern wurden schriftliche Vereinbarungen bezüglich der Ablieferungspflicht von allfälligen Retrozessionen getroffen. Die Vermögensverwalter und Banken haben schriftlich bestätigt, dass sie im Rahmen der Ausführung des Verwaltungsauftrages sowie der weiteren erbrachten Dienstleistungen keine Retrozessionen erhalten haben, oder uns
diese überwiesen haben.
Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 10.02.2015 von den Erklärungen und Bestätigungen Kenntnis genommen.
98 Unterdeckung / Erläuterung der getroffenen Massnahmen (Art. 44 BVV2)
Da per 31.12.2014 keine Unterdeckung besteht, sind Massnahmen hinfällig.
Die Finanzmärkte sind nach dem SNB Entscheid vom 15.01.2015 eingebrochen. Das Minus bei der GEPABU betrug am
16.01.2015 -4.9%. Unterdessen haben sich die Finanzmärkte erholt und wir sind wieder im positiven Bereich.
Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die zusätzliche Angaben oder eine Korrektur der Jahresrechnung 2014
erfordern würden, bestehen nicht.
Bericht der Revisionsstelle (Fortsetzung)
Expertenbestätigung per 31.12.2014 (Fortsetzung)