Source: https://www.nienburg.de/portal/bekanntmachungen/bekanntmachung-der-stadt-nienburg-weser-2000989-21501.html?rubrik=2000001
Timestamp: 2020-01-20 06:10:04
Document Index: 153975976

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 215', '§ 215', '§ 214', '§ 214', '§ 214', '§ 39', '§ 44', '§ 44']

Bebauungsplan Nr. 11 „Am Lehmwandlungsweg II“ -3. Änderung-
Der Rat der Stadt Nienburg/Weser hat in seiner Sitzung am 29.11.2005 den Bebauungsplan Nr. 11 „Am Lehmwandlungsweg II“ - 3. Änderung - gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen.
Das Plangebiet liegt Ecke Lehmwandlungsweg / Wilhelm-Rothert-Straße und wird von diesen Straßen im Norden und Osten gegrenzt. Die Westgrenze bildet das Gebäude Lehmwandlungsweg 36 – 40.
Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan Nr. 11 „Am Lehmwandlungsweg II“ - 3. Änderung - gemäß § 10 Abs. 3 BauGB in Kraft.
Der Bebauungsplan liegt mit der dazugehörigen Begründung und der zusammenfassen-den Erklärung bei der Stadt Nienburg/Weser im 2. Obergeschoss des Rathauses, Marktplatz 1 – Eingänge Kirchplatz und Mühlenstraße – Zimmer 335, öffentlich aus und kann dort während der Dienststunden eingesehen werden.
Es wird gemäß § 215 Abs. 2 BauGB darauf hingewiesen, dass nach § 215 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, die in § 214 Abs. 2 BauGB genannte Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und die in § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB genannten Abwägungsmängel unbeachtlich wer-den, wenn sie nicht innerhalb von zwei Jahren seit Bekanntmachung des Bebauungs-planes schriftlich gegenüber der Stadt Nienburg/Weser geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder Mängel begründen soll, ist darzulegen.
Entschädigungsberechtigte können Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Sie können die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der oder dem Entschädigungspflichtigen beantragt (§ 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB) wird. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in § 44 Abs. 3 Satz 1 BauGB bezeichneten Ver-mögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird (44 Abs. 4 BauGB).
Nienburg/Weser, 06.06.2006
Amtliche Bekanntmachungen vom 13.06.2006