Source: http://trautner-touristik.de/reisebedingungen/reisebedingungen.asp
Timestamp: 2018-05-25 12:39:02
Document Index: 387308689

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 664', '§ 664', '§ 651']

bitte lesen Sie aufmerksam die nachfolgenden Bestimmungen durch. Sie werden, soweit wirksam einbezogen, Inhalt des Reisevertrages, der im Falle der Buchung zwischen uns, der Firma »Trautner-Touristik GmbH« – nachstehend »RV« genannt – und ihnen zustandekommt.
1. Mit der Reiseanmeldung bietet der Reisegast dem RV den Abschluß eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung und aller ergänzenden Angaben in der Buchungsgrundlage (Reiseprosekt, Sonderangebot) verbindlich an.
2. Der Reisevertrag kommt ausschließlich mit dem Zugang der Buchungsbestätigung beim vermittelnden Reisebüro oder dem Reisegast zustande. Bei Buchungen über das vermittelnde Reisebüro oder im Falle mündlicher Buchungsbestätigung durch den RV erhält der Reisegast unverzüglich eine schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung durch das Reisebüro übermittelt.
1. Die Leitstungsverpflichtung des RV ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem für den Zeitpunkt der Reise gültigen Prospekt unter Maßgabe sämtlicher, im Prospekt enthaltenen Hinweise und Erläuterungen.
2. Leistungsträger (z.B. Hotels, Fluggesellschaften) und Reisebüros sind vom RV nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung des RV hinausgehen oder im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.
Mit Vertragsabschluß ist eine Anzahlung zu leisten, die auf den Reisepreis abgerechnet wird. Sie beträgt 10% des Reisepreises, höchstens jedoch EUR 250,– pro Person. Eine höhere Anzahlung kann nach Vertragsschluß vom RV gefordert werden, wenn dies im Einzelfall vereinbart ist und dem Kunden zuvor ein Sicherungsschein nach § 651 k Abs. 3 BGB übergeben wird.
2. Die Restzahlung darf nur gegen Aushändigung eines Sicherungsscheines erfolgen, der der Vorschrift des § 651 k Abs. 3 BGB entspricht. Die ist, soweit im Einzelfall kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist, nach Aushändigung des Si-cherungsscheins jedoch nicht früher als 3 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, wenn feststeht, daß die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 5 genannten Gründen abgesagt werden kann.
3. Die Reiseunterlagen erhält der Reisegast nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises unverzüglich direkt oder über das vermittelnde Reisebüro ausgehändigt. Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch des Reisenden aus Inanspruchnahme der Reiseunterlagen.
1. Änderungen und Abweichungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden, und die vom RV nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind, bzw. nicht zu einer wesentlichen Änderung der Reiseleistung führen und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der RV ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird der RV dem Kunden einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
2. Der RV behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgabe für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfange zu ändern, wie sich die Erhöhung der Beförderungskosten oder die der Abgabe für bestimmte Leistungen pro Person, bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsabschluß (Zugang der Buchungsbestätigung beim Kunden) und dem vereinbarten Reisetermin mehr als vier Monate liegen.
3. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der RV den Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch 20 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind unzulässig.
4. Falls Preiserhöhungen 5% übersteigen ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des RV über die Preiserhöhung diesem gegenüber geltend zu machen.
5. Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück, erhält er an den RV bereits geleistete Zahlungen unverzüglich voll zurückerstattet.
Der RV ist verpflichtet, dem Reisenden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, daß die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
Der Reisende kann bei der Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach Erklärung über die Absage der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen.
Nimmt der Kunde nicht an einer Ersatzreise teil, erhält er an den RV bereits geleistete Zahlungen unverzüglich voll zurückerstattet.
1. Der Reisende kann bis Reisebeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber dem RV, die schriftlich erfolgen soll, vom Reisevertrag zurücktreten.
2. In jedem Fall des Rücktritts durch den Reisenden stehen dem RV unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und der gewöhnlich anderweitigen Verwendung der Reiseleistung folgende pauschale Entschädigungen zu:
bis zum 21. Tag vor Reisebeginn 25 % des Reisepreises (mindestens EUR 30,–)
vom 20. bis 11. Tag vor Reisebeginn 50 % des Reisepreises
vom 10. vor Tag Reisebeginn bis zum Reisebeginn 90 % des Reisepreises jeweils pro Person, errechnet aus dem Gesamtreisepreis.
Gesonderte Reisebedingungen gelten für individuelle Sondergruppen, Tagungen, Events und Großveranstaltungen:
vom 40. bis 21. Tag vor Reisebeginn 65 % des Reisepreises
vom 20. bis 11. Tag vor Reisebeginn 75 % des Reisepreises
vom 10. Tag vor Reisebeginn bis zum Reisebeginn 90 % des Reisepreises jeweils pro Person, errechnet aus dem Gesamtreisepreis.
3. Dem Reisenden ist es gestattet, dem RV nachzuweisen, daß ihm tatsächlich keine oder geringere Kosten als die geltend gemachte Kostenpauschale entstanden sind. In diesem Falle ist der Reisende nur zur Bezahlung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet.
1. Die sich aus § 651 d. Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur Mängelanzeige ist bei Reisen mit dem RV dahingehend konkretisiert, daß der Reisende verpflichtet ist, auftretende Mängel unverzüglich der vom RV beauftragten Reiseleitung oder der örtlichen Reiseleitung oder Agentur anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Über die Erreichbarkeit der örtlichen Reiseleitung oder Agentur wird der Reisende spätestens mit Übersendung der Reiseunterlagen unterrichtet.
2. Ist vom RV keine Reiseleitung eingesetzt und nach den vertraglichen Vereinbarungen auch nicht geschuldet, so ist der Reiseteilnehmer verpflichtet, dem RV direkt unverzüglich Nachricht über die Beanstandungen zu geben und um Abhilfe zu ersuchen. Der Kontakt mit dem RV kann unter der im Reisekatalog und den Reiseunterlagen angegebenen Adresse aufgenommen werden.
3. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Mängelanzeige unverschuldet unterbleibt.
4. Bei Reisegepäck sind Verlust und Beschädigungen unverzüglich den Beförderungsunternehmen anzuzeigen. Dies gilt insbesondere bei Verlust von Fluggepäck. Das Beförderungsunternehmen ist zur Ausstellung einer schriftlichen Bestätigung verpflichtet. Ohne Anzeige besteht die Gefahr eines Anspruchsverlustes.
5. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels als wichtigem, dem RV erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn der RV, bzw. seine Beauftragten (Reiseleitung, örtliche Agentur) eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom RV oder seinem Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
6. Die gesetzliche Obliegenheit des Kunden nach § 651 g Abs. 1 BGB, reisevertragsrechtliche Gewährleistungsansprüche innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen, wird in Bezug auf den mit dem RV abgeschlossenen Reisevertrag wie folgt konkretisiert und erweitert:
Sämtliche Ansprüche, die im Zusammenhang mit dem Reisevertrag, bzw. den vom RV erbrachten Leistungen stehen, gleich aus welchem Rechtsgrund, hat der Reiseteilnehmer innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber dem RV geltend zu machen.
Die Geltendmachung kann fristgewährend nur gegenüber dem RV unter folgender Anschrift erfolgen: frentz-touristik stuttgart reisebüro gmbh, Augsburger Str. 352, 70327 Stuttgart, Telefon 07 11 / 33 69 69-21 bis 24, Telefax 07 11 / 33 69 69-4. Eine schriftliche Geltendmachung wird dringend empfohlen.
Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Die Vorschriften über die Hemmung der Verjährungsfrist bleiben durch die vorstehenden Bestimmungen unberührt.
1. Der RV informiert entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen über die obigen Bestimmungen, die für das jeweilige Reiseland gültig sind. Diese Informationen werden für deutsche Staatsbürger erteilt, bei denen keine besonderen Verhältnisse angegeben sind. In der Person des Reisenden begründete persönliche Verhältnisse (z.B. Doppelstaatsbürgerschaft, Staatenlosigkeit, frühere Eintragungen im Paß, Flüchtlingsausweis, usw.) können dabei nicht berücksichtigt werden, soweit sie dem RV nicht ausdrücklich vom Reiseteilnehmer mitgeteilt worden sind.
2. Der RV wird den Kunden vor seiner Reiseanmeldung über etwaige Änderungen der in der Reiseausschreibung wiedergegebenen Allgemeinen Vorschriften informieren.
3. Soweit der RV seiner Hinweispflicht entsprechend den vorstehenden Bestimmungen nachkommt, ist der Reiseteilnehmer zur Einhaltung dieser Bestimmungen selbst verpflichtet, es sei denn, daß sich der RV ausdrücklich zur Beschaffung etwaiger Visa, Bescheinigungen, usw. verpflichtet hat. Der RV haftet, auch dann, wenn er im Einzelfall die Beschaffung übernommen hat, nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang solcher Unterlagen, es sei denn, daß der RV die Verzögerung zu vertreten hat.
4. Soweit aus den genannten Vorschriften dem Kunden Schwierigkeiten entstehen, die seine Teilnahme an der Reise behindern oder beeinträchtigen, so berechtigt ihn dies nicht zu kostenfreiem Rücktritt vom Reisevertrag. Dies gilt jedoch nur, wenn der RV seinerseits zur Leistungserbringung in der Lage ist und die genannten Schwierigkeiten nicht von ihm zu vertreten sind. Etwaige Ansprüche des Reisenden im Falle eines schuldhaften Verhaltens des RV bleiben unberührt.
1. Die vertragliche Haftung des RV für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten) ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit
ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde, oder
der RV für einem dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
2. Der RV haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Ausflüge, usw.) und die in der allgemeinen oder konkreten Leistungsbeschreibung ausdrücklich als Fremdleistung gekennzeichnet werden.
3. Kommt dem RV die Stellung eines vertraglich geführten Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit dem Internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara. Das Warschauer Abkommen beschränkt in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Tod oder Körperverletzung sowie für Verluste oder Beschädigungen von Gepäck. Tritt vor oder während der Beendigung einer auf der Grundlage dieser Reisebedingungen gebuchten Reise das Internationale Abkommen über die Revision des „Warschauer Abkommens über den internationalen Luftverkehr“ in Kraft, so bestimmt sich die Haftung des RV als vertraglicher Luftfrachtführer für solche Reisen nach den geänderten Bestimmungen.
4. Kommt dem RV die Stellung eines vertraglichen Reeders zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Binnenschiffahrtsgesetzes und des Handelsgesetzbuches, insbesondere § 664 HGB und die Anlage zu § 664 HGB, „Bestimmungen über die Beförderung von Reisenden und ihrem Gepäck auf See“. Die Haftung des RV ist pro Schiff insgesamt auf den Betrag beschränkt, der 46666 Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds, multipliziert mit der höchstzulässigen Passagieranzahl des Schiffes, entspricht.
1. Ansprüche des Reiseteilnehmes gegen-über dem RV, gleich aus welchem Rechtsgrund – jedoch mit Ausnahme der Ansprüche des Reisenden aus unerlaubter Handlung – verjähren nach 6 Monaten ab dem vertraglich vorgesehenen Rückreise-datum. Dies gilt insbesondere auch für Ansprüche aus der Verletzung von vor- und nachvertraglichen Pflichten und den Nebenverpflichtungen aus dem Reisevertrag. Die gesetzliche Regelung des § 651 g Abs. 2 BGB über die Hemmung der Verjährungsfrist bleibt von den vorstehenden Regelungen unberührt.
2. Eine Abtretung jeder Ansprüche des Kunden aus Anlaß der Reise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch an Ehegatten, ist ausgeschlossen. Ebenso ist ausgeschlossen deren gerichtliche Geltendmachung im eigenen Namen.
1. Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, behalten die übrigen gleichwohl ihre Gültigkeit und die Wirksamkeit des Reisevertrages bleibt unberührt.
2. Der Reiseteilnehmer kann den RV ausschließlich an seinem Gerichtsstand in Stuttgart verklagen.