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Timestamp: 2020-08-05 16:55:57
Document Index: 318212226

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 4', '§ 53', '§ 22', '§ 53', '§ 4', 'BGH', '§ 254', '§ 577', 'BGH', 'BGH', '§ 8', '§ 577', '§ 8', '§ 577', '§ 577', '§254', '§577', '§8', '§ 172', '§ 878', '§ 13', '§ 19', '§ 22', '§ 172', '§22', '§172', '§8', '§13', '§19', '§10', '§13', '§19', '§ 1', '§ 3', '§ 7', '§ 10', '§1', '§3', '§7', '§10', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 873', '§ 888', '§18', '§19', '§20', '§873', '§888']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 05.08.2020 18:55h
Grundstücksrecht WEG-Recht - Sondereigentum Grundbuchrecht Grundlastenrecht
BGH - OLG Schlewig - AG Oldenburg
3. Aus dem Umstand allein, dass eine Grunddienstbarkeit, die nach ihrem Inhalt nur an dem ganzen, nach dem Wohnungseigentumsgesetz aufgeteilten Grundstück bestellt werden kann, in die Grundbücher der einzelnen Sondereigentumseinheiten ohne den nach § 4 Abs. 1 WGV vorgeschriebenen Gesamtvermerk eingetragen worden ist, kann nicht geschlossen werden, dass eine i.S.v. § 53 Abs. 1 Satz 2 GBO inhaltlich unzulässige Belastung der einzelnen Sondereigentumseinheiten vorliegt (entgegen BayObLG, Beschluss vom 27. April 1995 - 2Z BR 31/95, MittBayNot 1995, 288).
GBO § 22 Abs 1 S 1, § 53 Abs 1 S 2
WEGVfg § 4 Abs 1
Aktenzeichen: VZB81/18 Paragraphen: Datum: 2019-01-17
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WEG-Recht - Grundbuchrecht Vorkaufsrecht
VIII ZR 143/15
1. Eine Stufenklage ist nicht zulässig, wenn die Auskunft nicht dem Zweck der Bestimmbarkeit des Leistungsanspruchs dienen, sondern dem Kläger sonstige mit der Bestimmbarkeit als solcher nicht im Zusammenhang stehende Information über seine Rechtsverfolgung verschaffen soll (im Anschluss an BGH, Urteile vom 2. März 2000, III ZR 65/99, NJW 2000, 1645 unter 1 a; vom 29. März 2011, VI ZR 117/10, aaO Rn. 8; vom 17. Oktober 2012, XII ZR 101/10, NJW 2012, 3722 Rn. 13). Dies bedeutet aber nicht, dass eine Stufenklage nach § 254 ZPO nur dann zulässig ist, wenn durch die in der ersten Stufe geltend gemachte Auskunft alle Informationen zu erlangen sind, die für die Bezifferung des in einer weiteren Stufe verfolgten Leistungsanspruchs notwendig sind.
1a. Ein Vorkaufsrecht des Mieters entsteht nach § 577 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB, wenn nach der Überlassung der vermieteten Wohnräume an den Mieter Wohnungseigentum begründet worden ist und dieses dann an einen Dritten verkauft wird (Senatsurteil vom 29. März 2006, VIII ZR 250/05, NJW 2006, 1869 Rn. 10; BGH, Urteil vom 22. November 2013, V ZR 96/12, BGHZ 199, 136 Rn. 5). Dass vor der Überlassung der Mietsache an den Mieter die für die Aufteilung in Wohnungseigentum erforderliche Teilungserklärung (§ 8 WEG) bereits notariell beurkundet worden ist, hindert das Entstehen des Vorkaufsrechts nach dieser Alternative nicht, weil die Teilung erst mit der Anlegung der Wohnungsgrundbücher wirksam wird.
2b. Die Entstehung eines Vorkaufsrechts nach § 577 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 BGB ist davon abhängig, dass nach der Überlassung der vermieteten Wohnräume an den Mieter Wohnungseigentum begründet werden soll und das zukünftige Wohnungseigentum an einen Dritten verkauft wird. Ein Vorkaufsrecht besteht daher nach dieser Alternative nicht, wenn die Absicht, Wohnungseigentum zu begründen, schon vor der Überlassung der vermieteten Wohnräume an den Mieter gefasst worden und sich nach außen hinreichend manifestiert hat, etwa durch die notarielle Beurkundung einer Teilungserklärung (§ 8 WEG).
BGB § 577 Abs 1 S 1 Alt 1, § 577 Abs 1 S 1 Alt 2
Aktenzeichen: VIIIZR143/15 Paragraphen: ZPO§254 BGB§577 WEG§8 Datum: 2016-04-06
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1 W 518/15
Die Begründung von Wohnungs- oder Teileigentum ist genehmigungspflichtig, wenn das Grundbuchamt im Zeitpunkt des Inkrafttretens einer Rechtsverordnung nach § 172 Abs. 1 S. 4 BauGB auf einen bereits zuvor gestellten Antrag auf grundbuchrechtlichen Vollzug einer Teilungserklärung die Wohnungsgrundbücher noch nicht angelegt hat. § 878 BGB findet in einem solchen Fall keine entsprechende Anwendung, weil es an einer insoweit erforderlichen Regelungslücke im Gesetz fehlt.
GBO § 13, § 19
BauGB § 22, § 172 Abs 1 S 4
Aktenzeichen: 1W518/15 Paragraphen: BauGB§22 BauGB§172 WEG§8 GBO§13 GBO§19 Datum: 2015-12-08
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Grundstücksrecht WEG-Recht - Grundbuchrecht
1 W 10/15
Auf Antrag und Bewilligung eines Eigentümers kann zu Lasten seines Wohnungseigentums im Wohnungsgrundbuch eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit zu Gunsten der Wohnungseigentümergemeinschaft eingetragen werden, die sie berechtigt, eine Übergabestation für den Anschluss an das Fernwärmenetz zu errichten, zu haben und dauernd zu belassen.
Aktenzeichen: 1W10/15 Paragraphen: WEG§10 GBO§13 GBO§19 Datum: 2015-09-29
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1 W 343/12
WEG § 1, § 3, § 7, § 10
Aktenzeichen: 1W343/12 Paragraphen: WEG§1 WEG§3 WEG§7 WEG§10 Datum: 2013-04-23
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WEG-Recht - Grundbuchrecht Sonstiges
OLG Düsseldorf - AG Geldern
3 Wx 240/12
Der Anspruch auf Übertragung einer Teilfläche eines mehreren Wohnungseigentümern gemeinschaftlich zustehenden Grundstücks (hier: Auflassungsanspruch hinsichtlich eines Teils des Gesamtgrundstücks) kann nur von allen Wohnungseigentümern gemeinschaftlich erfüllt werden; deshalb kommt auch eine Vormerkung des hierauf gerichteten Anspruchs an einem Wohnungseigentum alleine nicht in Betracht.
GBO § 18, § 19, § 20
BGB § 873, § 888
Aktenzeichen: 3Wx240/12 Paragraphen: GBO§18 GBO§19 GBO§20 BGB§873 BGB§888 Datum: 2013-03-22
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