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Timestamp: 2018-05-21 07:43:50
Document Index: 115080235

Matched Legal Cases: ['§ 84', '§ 74', '§ 74', '§ 84', '§ 74', '§ 84', '§ 84', '§ 84']

Eingliederungsmanagement der B. Braun Melsungen AG - ppt video online herunterladen
Veröffentlicht von:Theresia Zimmerli Geändert vor über 4 Jahren
Präsentation zum Thema: "Eingliederungsmanagement der B. Braun Melsungen AG"— Präsentation transkript:
1 Eingliederungsmanagement der B. Braun Melsungen AG
2 Eingliederungs- management
Gesundheits- management PL-HR-Wolfram
3 Eingliederungs- management
betriebliche Eingliederung gem. § 84 SGB IX stufenweise Wiedereingliederung gem. § 74 SGB V PL-HR-Wolfram
4 stufenweise Wiedereingliederung (gem. § 74 SGB V)
Ziel ist es, arbeitsunfähige Beschäftigte nach längerer schwerer Krankheit schrittweise an die volle Arbeitsleistung des bisherigen Arbeitsplatzes heranzuführen, um so den Übergang zur vollen Berufstätigkeit zu erlangen. PL-HR-Wolfram
5 Voraussetzungen für eine stufenweise Wiedereingliederung
es besteht noch Arbeitsunfähigkeit (i. d. R. auch Krankengeldanspruch) der behandelnde Arzt stellt einen entsprechenden Wiedereingliederungsplan auf der Beschäftigte wird am bisherigen Arbeitsplatz beschäftigt Arbeitgeber und der Beschäftigte sind mit der geplanten Maßnahme einverstanden PL-HR-Wolfram
6 Wer veranlasst eine stufenweise Wiedereingliederung?
In der Regel regt die zuständige Krankenkasse die Aufnahme einer stufenweisen Wiedereingliederung an; die Initiative kann jedoch auch vom Beschäftigten selbst oder vom Arbeitgeber ausgehen; ebenso kann eine Anregung vom behandelnden Arzt und vom Werksarzt erfolgen. Darüber hinaus können auch die Deutsche Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaften eine entsprechende Maßnahme anregen. PL-HR-Wolfram
7 Vorgehensweise Vorlage des Wiedereingliederungsplanes beim Arbeitgeber (Personalabteilung) Abstimmung mit Fachbereich, ob eine entsprechende Maßnahme durchgeführt werden kann Information an alle Beteiligten  Krankenkasse, Werksarzt, Arbeitnehmer Der Ablauf der stufenweisen Wiedereingliederung wird durch den behandelnden Arzt und/oder den Werksarzt medizinisch begleitet und überprüft. PL-HR-Wolfram
8 Dauer einer stufenweisen Wiedereingliederung
Die stufenweise Wiedereingliederung endet mit der vollen Arbeitsaufnahme. In der Regel dauert die Maßnahme bis zu 6 Wochen. In Einzelfällen, und nach Abstimmung mit Arbeitgeber und Krankenkasse, kann dieser Zeitraum verlängert werden (u. U. kann eine Maßnahme bis zu 6 Monaten andauern) PL-HR-Wolfram
9 Sondervereinbarung mit der Betriebskrankenkasse B. Braun
Für einen Zeitraum von 45 Kalendertagen (6 Wochen) leistet die Betriebskrankenkasse Krankengeld. Läuft die Wiedereingliederungsmaßnahme länger als Kalendertage, übernimmt BBM die volle Entgeltfortzahlung; trotz weiterhin bestehender Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten. PL-HR-Wolfram
10 Eingliederungs- management betriebliche Eingliederung gem. § 84 SGB IX
stufenweise Wiedereingliederung gem. § 74 SGB V betriebliche Eingliederung gem. § 84 SGB IX PL-HR-Wolfram
11 Betriebliche Eingliederung (gem. § 84 SGB IX)
Mit der in Kraft gesetzten Regelung des § 84 Abs. 2 SGB IX wird dem Arbeitgeber aufgetragen, eine betriebliche Eingliederung für Beschäftigte, die innerhalb eines Jahres länger als 6 Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt sind, durchzuführen. Maßnahmen, die dazu dienen, Beschäftigten mit gesundheitlichen Problemen oder Behinderung dauerhaft an einem geeigneten Arbeitsplatz im Betrieb einzusetzen PL-HR-Wolfram
12 Zielsetzung Überwindung der bestehenden Arbeitsunfähigkeit und Vorbeugung erneuter Arbeitsunfähigkeit Erhalt und Förderung der Arbeitsfähigkeit und Gesundheit dauerhafte Sicherung eines Arbeitsplatzes PL-HR-Wolfram
13 Das betriebliche Eingliederungsteam
Agentur für Arbeit Mitarbeiter Ärzte, Kliniken, Integrationsfachdienste … Das betriebliche Eingliederungsteam Personalabteilung BKK Betriebsrat Schwerbehindertenvertretung Werksarzt Berufsgenossenschaft Deutsche Rentenversicherung interne Fachbereiche Integrationsamt PL-HR-Wolfram
14 Phasen des Eingliederungsmanagements
Identifikation von Beschäftigten, die Unterstützung für eine betriebliche Eingliederung benötigen Arbeitgeber führt 1. Gespräch mit dem kranken Mitarbeiter erste Informationen über Eingliederungsmanagement Vertrauensbasis schaffen Fallbesprechung im Eingliederungsteam Informationen über den Mitarbeiter (Qualifikationen, Stärken, krankheitsbedingte Einschränkungen) Ziele und Vorstellungen des Mitarbeiters Betriebliche Möglichkeiten PL-HR-Wolfram
15 Phasen des Eingliederungsmanagements (Fortsetzung)
Klärung der Rückkehrmöglichkeiten Anforderungsprofil für den Arbeitsplatz erstellen Fähigkeits- und Leistungsprofil des Mitarbeiters ausarbeiten (z. B. mit dem Methode IMBA/MELBA) Maßnahmen vereinbaren, z. B.: Arbeitsplatzanpassung (evtl. zusätzl. technische Ausstattung) Umsetzung des Mitarbeiters evtl. zusätzliche Qualifikationen Änderungen der Arbeitszeit Arbeitsversuch organisieren außerbetriebliche Maßnahmen mit dem zuständigen Leistungsträger beraten und beantragen (z. B. Fördermöglichkeiten durch Rehaträger) PL-HR-Wolfram
16 Phasen des Eingliederungsmanagements (Fortsetzung)
Maßnahmen durchführen Werksarzt begleitet die Arbeitsversuche in medizinischer Hinsicht Kontrolle die Wirkung der Maßnahme wird überprüft ggf. wird das Vorgehen optimiert (Initiator Personalwesen) PL-HR-Wolfram
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Dr. Diethard Kuhne Sozial- und Organisationspsychologe Wuppertal