Source: https://www.rechtslupe.de/steuerrecht/ust/private-spielhallen-342161
Timestamp: 2020-01-22 03:43:12
Document Index: 97292114

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'Art. 13', 'Art 13', '§ 4', '§ 1', 'Art. 13', '§ 4', 'Art. 13', 'Art. 13', '§ 4', '§ 4', 'Art. 13', 'Art. 340', 'Art. 13', 'Art. 135', '§ 4', '§ 4', 'Art. 1', 'Art. 288', 'Art. 189', 'Art. 249', 'Art. 13', '§ 4', '§ 4', 'Art. 13', 'Art. 267', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 13', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Pri­va­te Spiel­hal­len | Rechtslupe
Pri­va­te Spiel­hal­len
Die Bun­des­re­pu­blik hat durch die Rege­lung in § 4 Nr. 9 Buchst. b UStG 1980 nicht in einer einen uni­ons­recht­li­chen Staats­haf­tungs­an­spruch begrün­den­den hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ten Wei­se gegen Art. 13 Teil B Buchst. f der Sechs­ten Umsatz­steu­er-Richt­li­nie 77/​388/​EWG ver­sto­ßen, indem sie die öffent­li­chen Spiel­ban­ken hin­sicht­lich der aus dem Betrieb von Geld­spiel­au­to­ma­ten erziel­ten Umsät­ze von der Ent­rich­tung der Umsatz­steu­er befreit hat, die Betrei­ber pri­va­ter Spiel­hal­len jedoch nicht. Aus dem Umstand, dass die Bun­des­re­pu­blik die Sechs­te Richt­li­nie 77/​388/​EWG nicht recht­zei­tig bis zum 1. Janu­ar 1979 in natio­na­les Recht umge­setzt hat, ergibt sich in Bezug auf die Ungleich­be­hand­lung öffent­li­cher Spiel­ban­ken und pri­va­ter Spiel­hal­len kein hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ter Ver­stoß.
Art 13 der Sechs­ten USt-Richt­li­nie, die – nach Ver­län­ge­rung – bis zum 1. Janu­ar 1979 in natio­na­les Recht umzu­set­zen war, sieht in Teil B (Sons­ti­ge Steu­er­be­frei­un­gen) Buchst. f vor, dass die Mit­glied­staa­ten unter den Bedin­gun­gen, die sie zur Gewähr­leis­tung einer kor­rek­ten und ein­fa­chen Anwen­dung der nach­ste­hen­den Befrei­un­gen sowie zur Ver­hü­tung von Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen, Steu­er­um­ge­hun­gen und etwai­gen Miss­bräu­chen fest­set­zen, von der Umsatz­steu­er unbe­scha­det sons­ti­ger Gemein­schafts­vor­schrif­ten "Wet­ten, Lot­te­ri­en und sons­ti­ge Glücks­spie­le mit Geld­ein­satz unter den Bedin­gun­gen und Beschrän­kun­gen, die von jedem Mit­glied­staat fest­ge­legt wer­den," befrei­en. In der Bun­des­re­pu­blik blieb inso­weit die Bestim­mung des § 4 Nr. 9 Buchst. b Satz 1 UStG 1 durch das zur Umset­zung der Sechs­ten Richt­li­nie ver­ab­schie­de­te Gesetz zur Neu­fas­sung des Umsatz­steu­er­ge­set­zes und zur Ände­rung ande­rer Geset­ze 2 unver­än­dert, nach der von den unter § 1 fal­len­den Umsät­zen die Umsät­ze steu­er­frei sind, "die unter das Renn­wett- und Lot­te­rie­ge­setz fal­len, sowie die Umsät­ze der zuge­las­se­nen öffent­li­chen Spiel­ban­ken, die durch den Betrieb der Spiel­bank bedingt sind". Nach die­ser Bestim­mung gehör­ten die Unter­neh­men der Klä­ger kei­nem Befrei­ungs­tat­be­stand an und wur­den daher zur Umsatz­steu­er ver­an­lagt.
Was die Fra­ge der Umset­zung der ange­führ­ten Richt­li­ni­en­be­stim­mung angeht, ist nach den Urtei­len des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on vom 11. Juni 1998 und 17. Febru­ar 2005 3 davon aus­zu­ge­hen, dass dem natio­na­len Gesetz­ge­ber zwar die Befug­nis zusteht, die Bedin­gun­gen und Gren­zen der Befrei­ung von der Umsatz­steu­er­pflicht fest­zu­le­gen, dass er aber in Beach­tung des Grund­sat­zes der steu­er­li­chen Neu­tra­li­tät nicht berech­tigt ist, die Steu­er­be­frei­ung von der Iden­ti­tät des Ver­an­stal­ters oder Betrei­bers die­ser Spie­le oder Gerä­te abhän­gig zu machen. Danach ist hier das Recht der Euro­päi­schen Uni­on ver­letzt wor­den, weil der natio­na­le Gesetz­ge­ber die öffent­li­chen Spiel­ban­ken (auch) hin­sicht­lich der aus dem Betrieb von Geld­spiel­au­to­ma­ten erziel­ten Umsät­ze von der Ent­rich­tung der Umsatz­steu­er befreit hat, die pri­va­ten Unter­neh­men der Klä­ger jedoch nicht.
Wegen die­ses Ver­sto­ßes der Legis­la­ti­ve prüf­te in der Vor­in­stanz das Ber­li­ner Kam­mer­ge­richt 4 als ein­zig mög­li­che Haf­tungs­grund­la­ge den vom Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ent­wi­ckel­ten uni­ons­recht­li­chen Staats­haf­tungs­an­spruch, des­sen Vor­aus­set­zun­gen es zutref­fend wie­der­gibt. Hier­nach kommt eine Haf­tung des Mit­glied­staats in Betracht, wenn er gegen eine Norm des Uni­ons­rechts ver­sto­ßen hat, die bezweckt, dem Ein­zel­nen Rech­te zu ver­lei­hen, der Ver­stoß hin­rei­chend qua­li­fi­ziert ist und zwi­schen die­sem Ver­stoß und dem dem Ein­zel­nen ent­stan­de­nen Scha­den ein unmit­tel­ba­rer Kau­sal­zu­sam­men­hang besteht 5. Die Auf­fas­sung des Beru­fungs­ge­richts, kei­ne der vor­ge­nann­ten Vor­aus­set­zun­gen sei gege­ben, ist nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs indes nicht frei von Rechts­feh­lern.
Das Beru­fungs­ge­richt ist der Auf­fas­sung, die ver­letz­te Norm des Art. 13 Teil B Buchst. f der Sechs­ten Richt­li­nie ver­lei­he den Klä­gern kein Recht, weil die Bestim­mung nicht die Umsatz­steu­er­be­frei­ung für Glücks­spie­le mit Geld­ein­satz zum Ziel habe, son­dern nur die Har­mo­ni­sie­rung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten zur Schaf­fung eines gemein­sa­men Mehr­wert­steu­er­sys­tems anstre­be. Dar­an ist nur rich­tig, dass eine ord­nungs­ge­mä­ße Umset­zung der Richt­li­nie es nicht aus­schließt, dass der natio­na­le Gesetz­ge­ber unter Berück­sich­ti­gung des Grund­sat­zes der steu­er­li­chen Neu­tra­li­tät und unter Aus­nut­zung des ihm ver­blei­ben­den Rege­lungs­er­mes­sens zu einer Lösung kom­men kann, nach der Unter­neh­men wie die­je­ni­gen der Klä­ger nicht von der Ent­rich­tung der Umsatz­steu­er befreit sind, wie dies der Gerichts­hof in der Rechts­sa­che Leo Libe­ra 6 auf die durch die Neu­fas­sung des § 4 Nr. 9 Buchst. b UStG durch das Gesetz zur Ein­däm­mung miss­bräuch­li­cher Steu­er­ge­stal­tun­gen 7 ver­an­lass­te Vor­la­ge des Bun­des­fi­nanz­hofs 8 ent­schie­den hat.
Die Beschwer­de macht jedoch mit Recht dar­auf auf­merk­sam, dass der Gerichts­hof in sei­nem Urteil in der Rechts­sa­che Lin­ne­we­ber fest­ge­stellt hat, Art. 13 Teil B Buchst. f der Sechs­ten Richt­li­nie ent­fal­te unmit­tel­ba­re Wir­kung in dem Sin­ne, dass sich ein Ver­an­stal­ter von Glücks­spie­len oder ein Betrei­ber von Glücks­spiel­ge­rä­ten vor den natio­na­len Gerich­ten auf sie beru­fen kön­ne, um die Anwen­dung mit die­ser Bestim­mung unver­ein­ba­rer inner­staat­li­cher Rechts­vor­schrif­ten zu ver­hin­dern 9. Er hat dar­über hin­aus betont, dass ein Mit­glied­staat, der – wie hier – mit sei­ner Rege­lung gegen den Grund­satz der steu­er­li­chen Neu­tra­li­tät ver­sto­ße, sich nicht auf die­se Bedin­gun­gen oder Beschrän­kun­gen stüt­zen kön­ne, um dem Ver­an­stal­ter sol­cher Glücks­spie­le die Steu­er­be­frei­ung, auf die die­ser nach der Sechs­ten Richt­li­nie einen Rechts­an­spruch habe, zu ver­wei­gern 10. Es kann daher nicht zwei­fel­haft sein, dass sich der Ein­zel­ne unter Beru­fung auf Art. 13 Teil B Buchst. f dage­gen weh­ren kann, auf der Grund­la­ge einer mit die­ser Bestim­mung nicht ver­ein­ba­ren natio­na­len Rege­lung zur Umsatz­steu­er her­an­ge­zo­gen zu wer­den. Dem ent­spricht es, dass in Ver­fah­ren des Pri­mär­rechts­schut­zes in Fäl­len, in denen ein noch nicht bestands­kräf­ti­ger Steu­er­be­scheid vor­lag oder der Steu­er­be­scheid noch unter dem Vor­be­halt der Nach­prü­fung stand, die Steu­er­frei­heit der ent­spre­chen­den Umsät­ze aner­kannt wur­de 11. Wie der Gerichts­hof bereits in der Rechts­sa­che Bras­se­rie du Pêcheur aus­ge­führt hat, stellt die dem Ein­zel­nen ein­ge­räum­te Mög­lich­keit, sich auf die unmit­tel­ba­re Wir­kung einer gemein­schafts­recht­li­chen Vor­schrift zu beru­fen, nur eine Min­dest­ga­ran­tie dar, die für sich allein nicht aus­reicht, die unein­ge­schränk­te Anwen­dung des Uni­ons­rechts zu gewähr­leis­ten. Des­we­gen betrach­tet der Gerichts­hof den Ent­schä­di­gungs­an­spruch als not­wen­di­ge Ergän­zung der unmit­tel­ba­ren Wir­kung, die den Gemein­schafts­vor­schrif­ten zukommt, auf deren Ver­let­zung der ent­stan­de­ne Scha­den beruht 12. Die Richt­li­nie gewährt daher den Klä­gern das Recht, sich für einen Zeit­raum, der – wie hier – einer Rege­lung im Wege des Pri­mär­rechts­schut­zes nicht mehr zugäng­lich ist, im Rah­men des uni­ons­recht­li­chen Staats­haf­tungs­an­spruchs dar­auf zu beru­fen, dass § 4 Nr. 9 Buchst. b UStG 1980 nicht anwend­bar ist.
Pro­ble­ma­tisch ist auch die Erwä­gung des Beru­fungs­ge­richts, es feh­le an der unmit­tel­ba­ren Kau­sa­li­tät des Umset­zungs­feh­lers, weil die Klä­ger zur Zah­lung von Umsatz­steu­er ver­pflich­tet gewe­sen wären, wenn die Beklag­te die Richt­li­nie von Anfang an ord­nungs­ge­mäß umge­setzt hät­te, indem sie – wie spä­ter gesche­hen – alle Spiel­ge­rä­te­auf­stel­ler ein­schließ­lich der öffent­li­chen Spiel­ban­ken der Besteue­rung unter­wor­fen hät­te. Die Beschwer­de sieht hier­in eine unzu­läs­si­ge Leug­nung der steu­er­li­chen Ungleich­be­hand­lung der Klä­ger für einen zurück­lie­gen­den Zeit­raum, die weder nach natio­na­lem Recht noch nach der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs unkor­ri­giert blei­ben dür­fe. Habe die Beklag­te – wie hier aus ver­fas­sungs­recht­li­chen Grün­den – davon abge­se­hen, die öffent­li­chen Spiel­ban­ken für die zurück­lie­gen­de Zeit der Umsatz­steu­er­pflicht zu unter­zie­hen, und sie damit steu­er­lich begüns­tigt, müs­se sie den pri­va­ten Spiel­hal­len auf­grund der unter dem Gesichts­punkt des Gleich­heits­sat­zes gebo­te­nen Selbst­bin­dung die glei­che Ver­güns­ti­gung zukom­men las­sen 13. Der Gerichts­hof habe in Dis­kri­mi­nie­rungs­fäl­len auch wie­der­holt aus­ge­spro­chen, dass die benach­tei­lig­te Par­tei einen Anspruch dar­auf habe, rück­wir­kend in den Genuss der ihr vor­ent­hal­te­nen Ver­güns­ti­gung gesetzt zu wer­den 14.
Der Bun­des­ge­richts­hof neigt zu der Annah­me, dass die Ver­an­la­gung der Klä­ger zur Umsatz­steu­er unmit­tel­bar auf der ange­grif­fe­nen frü­he­ren Rege­lung des § 4 Nr. 9 Buchst. b UStG beruht, mag der hier­durch ent­stan­de­ne Scha­den auch im Ver­wal­tungs­voll­zug ent­stan­den sein, weil das Finanz­amt die genann­te Vor­schrift ange­wen­det hat. Das wäre jeden­falls auch mit einer wer­ten­den, auf den Haf­tungs­tat­be­stand bezo­ge­nen Zurech­nung der Haf­tungs­fol­gen 15 zu ver­ein­ba­ren. Ob ein recht­mä­ßi­ges Alter­na­tiv­ver­hal­ten berück­sich­tigt wer­den könn­te, wenn es die Fol­ge hät­te, die Wir­kun­gen eines Ver­sto­ßes gegen den Grund­satz der steu­er­li­chen Neu­tra­li­tät zu per­p­etu­ie­ren, wäh­rend der uni­ons­recht­li­che Staats­haf­tungs­an­spruch auf sekun­där­recht­li­cher Ebe­ne gera­de dem Recht der Uni­on vol­le Wirk­sam­keit ver­schaf­fen will, könn­te nur in einem Revi­si­ons­ver­fah­ren geklärt wer­den, weil es sich inso­weit um eine Fra­ge von grund­sätz­li­cher Bedeu­tung han­delt.
Die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung wird jedoch durch die Erwä­gung getra­gen, dass der Ver­stoß der Beklag­ten gegen Art. 13 Teil B Buchst. f der Sechs­ten Richt­li­nie nicht hin­rei­chend qua­li­fi­ziert ist.
Nach der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs ist ein Ver­stoß gegen das Uni­ons­recht hin­rei­chend qua­li­fi­ziert, wenn der betref­fen­de Mit­glied­staat bei der Wahr­neh­mung sei­ner Rechts­set­zungs­be­fug­nis­se die Gren­zen, die der Aus­übung sei­ner Befug­nis­se gesetzt sind, offen­kun­dig und erheb­lich über­schrit­ten hat 16. Die­sem restrik­ti­ven Haf­tungs­maß­stab, den der Gerichts­hof sei­ner Recht­spre­chung zur außer­ver­trag­li­chen Haf­tung der Uni­on (vgl. jetzt Art. 340 AEUV) ent­nom­men hat, liegt die Erwä­gung zugrun­de, dass die Wahr­neh­mung gesetz­ge­be­ri­scher Tätig­keit, ins­be­son­de­re bei wirt­schafts­po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen, nicht jedes Mal durch die Mög­lich­keit von Scha­dens­er­satz­kla­gen behin­dert wer­den darf, wenn All­ge­mein­in­ter­es­sen den Erlass von Maß­nah­men gebie­ten, die die Inter­es­sen des Ein­zel­nen beein­träch­ti­gen kön­nen 17. Nur wenn der Mit­glied­staat zum Zeit­punkt der Rechts­ver­let­zung über einen erheb­lich ver­rin­ger­ten oder gar auf Null redu­zier­ten Gestal­tungs­spiel­raum ver­füg­te, kann schon die blo­ße Ver­let­zung des Gemein­schafts­rechts aus­rei­chen, um einen hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ten Ver­stoß anzu­neh­men 18. Um fest­zu­stel­len, ob ein hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ter Ver­stoß vor­liegt, sind alle Gesichts­punk­te des Ein­zel­falls zu berück­sich­ti­gen, die für den dem natio­na­len Gericht vor­ge­leg­ten Sach­ver­halt kenn­zeich­nend sind. Zu die­sen Gesichts­punk­ten gehö­ren ins­be­son­de­re das Maß an Klar­heit und Genau­ig­keit der ver­letz­ten Vor­schrift, die Fra­ge, ob der Ver­stoß oder der Scha­den vor­sätz­lich began­gen bezie­hungs­wei­se zuge­fügt wur­de oder nicht, die Fra­ge, ob ein etwai­ger Rechts­irr­tum ent­schuld­bar ist oder nicht, und die Fra­ge, ob mög­li­cher­wei­se das Ver­hal­ten eines Gemein­schafts­or­gans dazu bei­getra­gen hat, dass natio­na­le Maß­nah­men oder Prak­ti­ken in gemein­schafts­rechts­wid­ri­ger Wei­se ein­ge­führt oder auf­recht­erhal­ten wur­den 19.
Gemes­sen an die­sen Maß­stä­ben, die das Beru­fungs­ge­richt zutref­fend wie­der­ge­ge­ben hat, gibt die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung aus der Sicht der Klä­ger zu einer Zulas­sung der Revi­si­on kei­nen Anlass.
Zu Recht weist das Beru­fungs­ge­richt dar­auf hin, dass Art. 13 Teil B Buchst. f der Sechs­ten Richt­li­nie kei­ne ein­deu­ti­gen Vor­ga­ben für die vom natio­na­len Gesetz­ge­ber fest­zu­le­gen­den Umsatz­steu­er­be­frei­un­gen ent­hielt 20, son­dern im Gegen­teil dem Mit­glied­staat einen nicht näher ein­ge­grenz­ten Ermes­sens­spiel­raum über­ließ, die Bedin­gun­gen und Beschrän­kun­gen für die Befrei­ungs­tat­be­stän­de fest­zu­le­gen. Das Letz­te­re hat auch der Gerichts­hof in der Rechts­sa­che Leo Libe­ra in Bezug auf die inso­weit wort­glei­che Rege­lung des Art. 135 Abs. 1 Buchst. i der "Nachfolge-"Richtlinie 2006/​112/​EG des Rates vom 28.11.2006 über das gemein­sa­me Mehr­wert­steu­er­sys­tem 21 aus­drück­lich bestä­tigt, indem er dort aus­ge­führt hat, aus der For­mu­lie­rung der Richt­li­nie selbst erge­be sich, dass den Mit­glied­staa­ten hin­sicht­lich der Befrei­ung oder Besteue­rung der betref­fen­den Umsät­ze ein wei­ter Wer­tungs­spiel­raum ein­ge­räumt wor­den sei 22. Danach war es zunächst dem natio­na­len Gesetz­ge­ber über­las­sen, dar­über zu befin­den, ob er die frag­li­chen Tätig­kei­ten aus­nahms­los von der Umsatz­steu­er befrei­en woll­te, oder im ande­ren Fall die Kri­te­ri­en fest­zu­le­gen, nach denen sich die Steu­er­bar­keit von Umsät­zen rich­ten soll­te.
In der Rechts­sa­che Lin­ne­we­ber hat die Beklag­te, wie sich aus den Schluss­an­trä­gen der Gene­ral­an­wäl­tin Stix­Hackl vom 08.07.2004 ergibt, die Rege­lung in § 4 Nr. 9 Buchst. b UStG 1980 damit ver­tei­digt, die in den öffent­li­chen Spiel­ban­ken auf­ge­stell­ten Geld­spiel­au­to­ma­ten sei­en mit den in Spiel­hal­len betrie­be­nen Auto­ma­ten der pri­va­ten Anbie­ter hin­sicht­lich des Ablaufs, der Gewinn­mög­lich­kei­ten, der Spiel­dau­er und der Ein­satz­hö­he nicht ver­gleich­bar und stün­den dem­zu­fol­ge nicht zuein­an­der in Kon­kur­renz. Die ein­sei­ti­ge Befrei­ung der öffent­li­chen Spiel­ban­ken von der Umsatz­steu­er wer­de auch dadurch gerecht­fer­tigt, dass die­se im Ergeb­nis mit der Spiel­ban­ken­ab­ga­be erho­ben wer­de 23. Die­ser nicht völ­lig von der Hand zu wei­sen­den Argu­men­ta­ti­on 24, die in ähn­li­cher Wei­se durch die Regie­rung des Ver­ei­nig­ten König­reichs in der Rechts­sa­che Fischer ver­tre­ten wur­de 25, ist der Gerichts­hof in sei­nen Ent­schei­dun­gen Fischer und Lin­ne­we­ber zwar nicht gefolgt; die Gene­ral­an­wäl­tin hat jedoch im Ver­fah­ren Lin­ne­we­ber die Auf­fas­sung ver­tre­ten, es könn­ten nicht sämt­li­che Glücks­spie­le mit Geld­ein­satz als gleich­ar­ti­ge Dienst­leis­tun­gen im Sin­ne der steu­er­li­chen Neu­tra­li­tät anzu­se­hen sein, weil dies den Mit­glied­staa­ten prak­tisch jedes Ermes­sen neh­men wür­de, und im Wei­te­ren ver­schie­de­ne Über­le­gun­gen ange­stellt, wie die Gleich­ar­tig­keit von Glücks­spie­len bestimmt wer­den kön­ne. Sie hat dabei erken­nen las­sen, dass die Gren­ze zwi­schen ver­schie­de­nen Glücks­spie­len oder For­men von Glücks­spie­len natur­ge­mäß schwer zu zie­hen sei 26.
Zutref­fend weist das Beru­fungs­ge­richt dar­auf hin, dass die vor­erör­ter­ten Fra­gen in der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs erst mit den Urtei­len Fischer vom 11.06.1998 und Lin­ne­we­ber vom 17.02.2005 in ihrer gan­zen Trag­wei­te geklärt wur­den, wobei der Bun­des­fi­nanz­hof noch in sei­nem Beschluss vom 06.11.2002 zur Fra­ge Klä­rungs­be­darf hat­te, ob die Unter­schie­de der Geld­spiel­au­to­ma­ten in öffent­li­chen Spiel­ban­ken und gewerb­li­chen Spiel­hal­len nicht eine unter­schied­li­che mehr­wert­steu­er­li­che Behand­lung recht­fer­tig­ten 27. Man­gels Vor­lie­gens frü­he­rer Aus­le­gungs­richt­li­ni­en aus der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs ist es daher nicht zu bean­stan­den, dass das Beru­fungs­ge­richt für die Zeit vor Erlass des Urteils in der Rechts­sa­che Lin­ne­we­ber – und damit auch für die hier zur Ent­schei­dung ste­hen­de Zeit bis ein­schließ­lich 1998 – einen hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ten Ver­stoß ver­neint hat.
Die Beschwer­de setzt sich mit die­sen Über­le­gun­gen des Beru­fungs­ge­richts nicht im Ein­zel­nen aus­ein­an­der, son­dern ver­tritt die Auf­fas­sung, der Gesetz­ge­bungs­akt, durch den § 4 Nr. 9 Buchst. b UStG 1980 Gesetz gewor­den sei, erwei­se sich als erheb­li­che sowie offen­kun­di­ge Ver­let­zung des Gemein­schafts­rechts, was zum Einen aus dem Ver­fas­sungs­rang des ver­letz­ten Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bots und zum ande­ren aus dem Umstand fol­ge, dass die Gewäh­rung der Umsatz­steu­er­be­frei­ung nach dem kla­ren und ein­deu­ti­gen Wort­laut der Richt­li­ni­en­be­stim­mung der gesetz­li­che Regel­fall sei. Dem ist nicht zu fol­gen und ein Zulas­sungs­grund wegen einer Ver­let­zung des recht­li­chen Gehörs ergibt sich hier­aus nicht. Wie aus­ge­führt, über­ließ die Richt­li­nie dem Mit­glied­staat ein wei­tes Wer­tungs­er­mes­sen, das gera­de die Fra­ge einer mög­li­chen Dif­fe­ren­zie­rung ein­schloss. Dar­über hin­aus hat der Gerichts­hof in der Rechts­sa­che Leo Libe­ra bestä­tigt, dass auch eine gesetz­li­che Rege­lung mit dem Recht der Uni­on ver­ein­bar ist, bei der weni­ger als die Hälf­te der von ihr erfass­ten Umsät­ze dem Befrei­ungs­tat­be­stand der Richt­li­nie unter­liegt 28.
Anders als das Beru­fungs­ge­richt meint, ist ein hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ter Ver­stoß auch nicht für das Ver­an­la­gungs­jahr 1979 anzu­neh­men. Zwar ist die Sechs­te Richt­li­nie, die nach ihrem Art. 1 zunächst bis zum 1.01.1978 umzu­set­zen war, aber nach Ver­län­ge­rung der Umset­zungs­frist auf­grund der Neun­ten Richt­li­nie 78/​583/​EWG des Rates vom 26.06.1978 zur Har­mo­ni­sie­rung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten über die Umsatz­steu­ern 29 unter ande­rem in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land erst zum 1.01.1979 umge­setzt sein muss­te, mit dem am 1.01.1980 in Kraft getre­te­nen Gesetz zur Neu­fas­sung des Umsatz­steu­er­ge­set­zes und zur Ände­rung ande­rer Geset­ze 2 erst ein Jahr nach Ablauf die­ser Frist in das natio­na­le Recht umge­setzt wor­den. Hier­aus ergibt sich jedoch unter den beson­de­ren Umstän­den die­ses Fal­les kein hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ter Ver­stoß.
Zwar ist in der Recht­spre­chung des Gerichts­hof die ver­spä­te­te Umset­zung einer Richt­li­nie der klas­si­sche Fall eines hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ten Ver­sto­ßes, weil die Umset­zungs­frist klar bestimmt ist und der Mit­glied­staat kein Ermes­sen hat, von sich aus eine ande­re – spä­te­re – Frist vor­zu­se­hen, um der Richt­li­nie nach­zu­kom­men. Trifft also ein Mit­glied­staat unter Ver­stoß gegen Art. 288 Abs. 3 AEUV (vgl. frü­her Art. 189 Abs. 3 EWG-Ver­trag und Art. 249 Abs. 3 EGV) kei­ner­lei Maß­nah­men, obwohl dies zur Errei­chung des durch die Richt­li­nie vor­ge­schrie­be­nen Ziels erfor­der­lich wäre, so über­schrei­tet er offen­kun­dig und erheb­lich die Gren­zen, die der Aus­übung sei­ner Befug­nis­se gesetzt sind 30. Glei­ches hat der Gerichts­hof ange­nom­men, wenn der Mit­glied­staat zwar recht­zei­ti­ge Umset­zungs­maß­nah­men vor­ge­nom­men hat, sie aber in Ein­zel­punk­ten so aus­ge­stal­tet, dass der Ein­zel­ne das ihm ver­lie­he­ne Recht nicht bereits in dem Zeit­punkt wahr­neh­men kann, zu dem die Umset­zungs­frist ver­stri­chen ist, weil der Mit­glied­staat auch inso­weit kei­nen Ent­schei­dungs­spiel­raum hat, die Wir­kun­gen der Richt­li­nie erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt ein­tre­ten zu las­sen 31.
Der hier zu ent­schei­den­de Fall ist mit den Kon­stel­la­tio­nen, die den Urtei­len des Gerichts­hofs in den Rechts­sa­chen Dil­len­ko­fer und Rech­ber­ger zugrun­de lagen, nicht zu ver­glei­chen. Die nicht hin­rei­chen­de Umset­zung von Art. 13 Teil B Buchst. f der Sechs­ten Richt­li­nie beruht hier nicht auf einer – auch par­ti­el­len – Untä­tig­keit des Gesetz­ge­bers, son­dern auf dem Umstand, dass die Beklag­te in die­ser Hin­sicht mit Rück­sicht auf den ihr in die­ser Richt­li­ni­en­be­stim­mung ein­ge­räum­ten wei­ten Wer­tungs­spiel­raum die Auf­fas­sung ver­trat, die im damals gel­ten­den § 4 Nr. 9 Buchst. b UStG vor­ge­nom­me­ne Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen Umsät­zen öffent­li­cher Spiel­ban­ken und ande­rer pri­va­ter Glücks­spiel­ver­an­stal­ter sei im Hin­blick auf die Richt­li­nie unbe­denk­lich. Dem ent­spricht es, dass die Bun­des­re­gie­rung unter dem 5.05.1978 einen Gesetz­ent­wurf für das Umsatz­steu­er­ge­setz 1979 ein­ge­bracht hat, der der Anpas­sung des Umsatz­steu­er­rechts an die Sechs­te Richt­li­nie die­nen soll­te und der nament­lich zu § 4, wie der Ein­zel­be­grün­dung zu ent­neh­men ist, auch Ände­run­gen im Hin­blick auf den Kata­log der in Art. 13 der Sechs­ten Richt­li­nie auf­ge­führ­ten Steu­er­be­frei­un­gen vor­sah 32. Dass das Gesetz­ge­bungs­vor­ha­ben nicht – wie an sich vor­ge­se­hen – bis zum 1.01.1979 ver­wirk­licht wer­den konn­te, beruh­te auf dem Umstand, dass wegen ande­rer Fra­gen, die mit der Umset­zung der hier in Rede ste­hen­den Richt­li­ni­en­be­stim­mung nicht im Zusam­men­hang stan­den, drei­mal der Ver­mitt­lungs­aus­schuss ange­ru­fen wer­den muss­te, ehe das Gesetz end­gül­tig ver­ab­schie­det wer­den konn­te 33. Wäre das Gesetz recht­zei­tig ver­ab­schie­det wor­den, hät­te es aus den erör­ter­ten Grün­den, die kei­nen hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ten Ver­stoß gegen das Recht der Uni­on dar­stel­len, den­sel­ben Inhalt gehabt.
Eine Vor­la­ge nach Art. 267 AEUV an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ist wegen die­ser Fra­ge nicht erfor­der­lich. Denn es ent­spricht der stän­di­gen Recht­spre­chung des Gerichts­hofs, dass es grund­sätz­lich Sache des natio­na­len Gerichts ist, anhand der vom Gerichts­hof genann­ten Kri­te­ri­en die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen zu tref­fen und damit dar­über zu befin­den, ob ein Ver­stoß gegen das Recht der Euro­päi­schen Uni­on hin­rei­chend qua­li­fi­ziert ist 34.
Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 26. April 2012 – III ZR 215/​11
Umsatz­steu­er­be­schei­de für die GbR Steu­er­be­schei­de und Ein­spruchs­ent­schei­dun­gen sind – auch hin­sicht­lich der von ihnen ange­ge­be­nen Inhalts­adres­sa­ten – ent­spre­chend dem objek­ti­ven Ver­ständ­nis­ho­ri­zont der Emp­fän­ger aus­zu­le­gen. Eine GbR kann im Steu­er­be­scheid…
vom 29.05.1967, BGBl. I S. 545[↩]
vom 26.11.1979, BGBl. I S.1953[↩][↩]
EuGH, Urtei­le vom 11.06.1998 – C‑283/​95 – Fischer, Slg. 1998, I‑3388 Rn. 27, 30 f.; und vom 17.02.2005 – C‑453/​02 und C‑462/​02 – Lin­ne­we­ber und Akriti­dis, Slg. 2005, I‑1151 Rn. 29 f[↩]
KG, Urteil vom 24.06.2011 – 9 U 272/​10[↩]
vgl. EuGH, Urtei­le vom 05.03.1996 – C‑46/​93 und C‑48/​93 – Bras­se­rie du Pêcheur und Fac­tor­ta­me, Slg. 1996, I‑1131 = NJW 1996, 1267 Rn. 51; vom 24.03.2009 – C‑445/​06 – Dans­ke Slag­te­ri­er, Slg. 2009, I‑2168 = EuZW 2009, 334 Rn.20; BGH, Urtei­le vom 04.06.2009 – III ZR 144/​05, BGHZ 181, 199 Rn. 13; vom 12.05.2011 – III ZR 59/​10, WM 2011, 1670 Rn. 13, inso­weit in BGHZ 189, 365 nicht abge­druckt, jew. mwN[↩]
EuGH, Urteil vom 10.06.2010 – C‑58/​09, Slg. 2010, I‑5189 = BFH/​NV 2010, 1590[↩]
vom 28.04.2006, BGBl. I S. 1095[↩]
BFHE 224, 156[↩]
EuGH, Slg. 2005, I‑1151 Rn. 38[↩]
aaO Rn. 37; vgl. auch EuGH, Urteil vom 10.11.2011 – C‑259/​10 und C‑260/​10 – Rank Group, UR 2012, 104 Rn. 68 bis 74[↩]
vgl. die Fall­ge­stal­tung in der Sache Lin­ne­we­ber, BFHE 200, 149 [Vor­la­ge­be­schluss] und BFHE 210, 164, 166 [Schluss­ent­schei­dung][↩]
EuGH, Slg. 1996, I‑1131 Rn.20, 22 f[↩]
vgl. BVerw­GE 118, 379, 383 f[↩]
vgl. EuGH, Urtei­le vom 08.03.1988 – C-80/​87 – Dik, Slg. 1988, 1612 Rn. 10; vom 11.07.1991 – C‑87/​90 u.a. – Ver­ho­len, Slg. 1991, I‑3783 Rn. 28 ff[↩]
vgl. zu die­sem Gesichts­punkt BGH, Urteil vom 24.10.1996 – III ZR 127/​91, BGHZ 134, 30, 39 f[↩]
EuGH, Urtei­le vom 05.03.1996 – C‑46/​93 und C‑48/​93 – Bras­se­rie du Pêcheur und Fac­tor­ta­me, Slg. 1996, I‑1131 Rn. 55; vom 13.03.2007 – C‑524/​04 – Test Clai­mants in the Thin Cap Group Liti­ga­ti­on, Slg. 2007, I‑2157 Rn. 118; aus der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs vgl. BGH, Urtei­le vom 24.10.1996 – III ZR 127/​91, BGHZ 134, 30, 38 ff; vom 22.01.2009 – III ZR 233/​07, NJW 2009, 2534 Rn. 22; Beschluss vom 24.06.2010 – III ZR 140/​09, NJW 2011, 772 Rn. 7[↩]
EuGH, Urtei­le vom 05.03.1996 aaO Rn. 45; vom 26.03.1996 – C‑392/​93 – Bri­tish Telecom­mu­ni­ca­ti­ons, Slg. 1996, I‑1654 Rn. 40[↩]
EuGH, Urtei­le vom 08.10.1996 – C‑178/​94 – Dil­len­ko­fer, Slg. 1996, I‑4867 Rn. 25; vom 13.03.2007 aaO Rn. 118[↩]
EuGH, Urtei­le vom 04.12.2003 – C‑63/​01 – Evans, Slg. 2003, I‑14492 Rn. 86; vom 25.01.2007 – C‑278/​05 – Robins, Slg. 2007, I‑1081 Rn. 77; vom 13.03.2007 aaO Rn. 119[↩]
vgl. inso­weit auch BFHE 210, 159[↩]
ABl. EG Nr. L 347 S. 1[↩]
vgl. EuGH, Urteil vom 10.06.2010 – C‑58/​09, Slg. 2010, I‑5189 Rn. 26, 35; zu Art. 13 Teil B Buchst. d Nr. 1 der Sechs­ten Richt­li­nie: EuGH, Urteil vom 19.01.1982 – C-8/​81 – Becker, Slg. 1982, 53 Rn. 29[↩]
vgl. EuGH, Slg. 2004, I‑1134 Rn. 22 bis 24[↩]
vgl. zu die­sem Kri­te­ri­um EuGH, Urteil vom 26.03.1996 – C‑392/​93 – Bri­tish Telecom­mu­ni­ca­ti­ons, Slg. 1996, I‑1654 Rn. 43[↩]
vgl. EuGH, Urteil vom 11.06.1998 – C‑283/​95, Slg. 1998, 3388 Rn. 26[↩]
vgl. Slg. 2004, I‑1134 Rn. 41 ff[↩]
vgl. BFHE 200, 149, 153 f[↩]
vgl. Slg. 2010, I‑5189 Rn. 37[↩]
ABl. EG Nr. L 194 S. 16[↩]
vgl. EuGH, Urteil vom 08.10.1996 – C‑178/​94 u.a. – Dil­len­ko­fer, Slg. 1996, I‑4867 Rn. 26[↩]
EuGH, Urteil vom 15.06.1999 – C‑140/​97 – Rech­ber­ger, Slg. 1999, I‑3522 Rn. 51[↩]
vgl. BT-Drucks. 8/​1779 S. 31 ff[↩]
vgl. hier­zu Zim­mer­mann, DB 1979, 2339[↩]
vgl. EuGH, Urtei­le vom 30.09.2003 – C‑224/​01 – Köb­ler, Slg. 2003, I‑10290 = NJW 2003, 3539 Rn. 54; vom 25.01.2007 – C‑278/​05 – Robins, Slg. 2007, I‑1081 Rn. 76[↩]
GeldspielautomatStaatshaftung