Source: http://www.buzer.de/gesetz/2497/al6382-0.htm
Timestamp: 2018-09-22 17:24:41
Document Index: 335279959

Matched Legal Cases: ['§ 73', '§ 73', '§ 73', '§ 73', '§ 73', '§ 73', '§ 73', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 9', '§ 11', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 23', '§ 24', '§ 31', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 37', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 44', '§ 52', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 56', '§ 62', '§ 65', '§ 69', '§ 71', '§ 73', '§ 73', '§ 73', '§ 75', '§ 77', '§ 81', '§ 82', '§ 84', '§ 85', '§ 85', '§ 85', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 89', '§ 92', '§ 94', '§ 100', '§ 101', '§ 103', '§ 104', '§ 105', '§ 106', '§ 115', '§ 116', '§ 123', '§ 125', '§ 126', '§ 127', '§ 128', '§ 129', '§ 130', '§ 130', '§ 132', '§ 132', '§ 133', '§ 134', '§ 135', '§ 136', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 139', '§ 139', '§ 139', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 144', '§ 167', '§ 171', '§ 171', '§ 173', '§ 174', '§ 175', '§ 177', '§ 186', '§ 190', '§ 191', '§ 197', '§ 213', '§ 215', '§ 217', '§ 217', '§ 217', '§ 217', '§ 217', '§ 217', '§ 217', '§ 221', '§ 227', '§ 240', '§ 249', '§ 249', '§ 250', '§ 257', '§ 264', '§ 269', '§ 272', '§ 274', '§ 275', '§ 276', '§ 281', '§ 284', '§ 285', '§ 291', '§ 291', '§ 291', '§ 293', '§ 295', '§ 299', '§ 305', '§ 305', '§ 313', '§ 313', '§ 73', '§ 85', '§ 85', '§ 95', '§ 73', '§ 73', '§ 75', '§ 91', '§ 92', '§ 106', '§ 83', '§ 85', '§ 295', '§ 87', '§ 89']

Fassung § 73b SGB V a.F. bis 01.04.2007 (geändert durch Artikel 1 G. v. 26.03.2007 BGBl. I S. 378)
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Änderung § 73b SGB V vom 01.04.2007
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(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 4 Krankenkassen§ 4a (neu) § 5 Versicherungspflicht§ 6 Versicherungsfreiheit§ 9 Freiwillige Versicherung§ 11 Leistungsarten§ 13 Kostenerstattung§ 15 Ärztliche Behandlung, Krankenversichertenkarte§ 16 Ruhen des Anspruchs§ 20 Prävention und Selbsthilfe§ 20a (neu) § 20b (neu) § 20d (neu) § 23 Medizinische Vorsorgeleistungen§ 24 Medizinische Vorsorge für Mütter und Väter§ 31 Arznei- und Verbandmittel§ 33 Hilfsmittel§ 34 Ausgeschlossene Arznei-, Heil- und Hilfsmittel§ 35b Bewertung des Nutzens von Arzneimitteln§ 35c (neu) § 36 Festbeträge für Hilfsmittel§ 37 Häusliche Krankenpflege§ 37b (neu) § 39a Stationäre und ambulante Hospizleistungen§ 40 Leistungen zur medizinischen Rehabilitation§ 41 Medizinische Rehabilitation für Mütter und Väter§ 44 Krankengeld§ 52 Leistungsbeschränkung bei Selbstverschulden§ 52a (neu) § 53 Selbstbehalt§ 54 Beitragsrückzahlung§ 56 Festsetzung der Regelversorgungen§ 62 Belastungsgrenze§ 65a Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten§ 69 Anwendungsbereich§ 71 Beitragssatzstabilität§ 73 Kassenärztliche Versorgung§ 73c Förderung der Qualität in der vertragsärztlichen Versorgung§ 73d (neu) § 75 Inhalt und Umfang der Sicherstellung§ 77a (neu) § 81 Satzung§ 82 Grundsätze§ 84 Arznei- und Heilmittelvereinbarung; Richtgrößen§ 85 Gesamtvergütung§ 85a Arztgruppenbezogene Regelleistungsvolumina§ 85b Arztbezogene Regelleistungsvolumina§ 87 Bundesmantelvertrag, einheitlicher Bewertungsmaßstab§ 87a Zahlungsanspruch bei Mehrkosten§ 87b (neu) § 87c (neu) § 87d (neu) § 89 Schiedsamt§ 92 Richtlinien der Bundesausschüsse§ 94 Wirksamwerden der Richtlinien§ 100 Unterversorgung§ 101 Überversorgung§ 103 Zulassungsbeschränkungen§ 104 Verfahren bei Zulassungsbeschränkungen§ 105 Förderung der vertragsärztlichen Versorgung§ 106a Abrechnungsprüfung in der vertragsärztlichen Versorgung§ 115b Ambulantes Operieren im Krankenhaus§ 116b Ambulante Behandlung im Krankenhaus§ 123 Verfahrensregelungen§ 125 Rahmenempfehlungen und Verträge§ 126 Zulassung§ 127 Verträge§ 128 Hilfsmittelverzeichnis§ 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung§ 130 Rabatt§ 130a Rabatte der pharmazeutischen Unternehmen§ 132d (neu) § 132e (neu) § 133 Versorgung mit Krankentransportleistungen§ 134a Versorgung mit Hebammenhilfe§ 135 Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden§ 136 Förderung der Qualität durch die Kassenärztlichen Vereinigungen§ 137a § 137d Qualitätssicherung bei der ambulanten und stationären Vorsorge oder Rehabilitation§ 137f Strukturierte Behandlungsprogramme bei chronischen Krankheiten§ 137g Zulassung strukturierter Behandlungsprogramme§ 139 Qualitätssicherung bei Hilfsmitteln§ 139a Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen§ 139c Finanzierung§ 140a Integrierte Versorgung§ 140b Verträge zu integrierten Versorgungsformen§ 140d Anschubfinanzierung, Bereinigung§ 140f Beteiligung von Interessenvertretungen der Patientinnen und Patienten§ 144 Freiwillige Vereinigung§ 167 Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See§ 171a (neu) § 171b (neu) § 173 Allgemeine Wahlrechte§ 174 Besondere Wahlrechte§ 175 Ausübung des Wahlrechts§ 177 Zuständigkeit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See§ 186 Beginn der Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger§ 190 Ende der Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger§ 191 Ende der freiwilligen Mitgliedschaft§ 197b (neu) § 213 Spitzenverbände§ 215 Selbstverwaltungsorgane der Bundesverbände§ 217a (neu) § 217b (neu) § 217c Wahl des Verwaltungsrates und des Vorsitzenden der Mitgliederversammlung§ 217d (neu) § 217e (neu) § 217f (neu) § 217g (neu) § 221 Beteiligung des Bundes an Aufwendungen§ 227 § 240 Beitragspflichtige Einnahmen freiwilliger Mitglieder§ 249 Tragung der Beiträge bei versicherungspflichtiger Beschäftigung§ 249a Tragung der Beiträge bei Versicherungspflichtigen mit Rentenbezug§ 250 Tragung der Beiträge durch das Mitglied§ 257 Beitragszuschüsse für Beschäftigte§ 264 Übernahme der Krankenbehandlung für nicht Versicherungspflichtige gegen Kostenerstattung§ 269 Solidarische Finanzierung aufwändiger Leistungsfälle (Risikopool)§ 272 § 274 Prüfung der Geschäfts-, Rechnungs- und Betriebsführung§ 275 Begutachtung und Beratung§ 276 Zusammenarbeit§ 281 Finanzierung und Aufsicht§ 284 Sozialdaten bei den Krankenkassen§ 285 Personenbezogene Daten bei den Kassenärztlichen Vereinigungen§ 291 Krankenversichertenkarte§ 291a Elektronische Gesundheitskarte§ 291b Gesellschaft für Telematik§ 293 Kennzeichen für Leistungsträger und Leistungserbringer§ 295 Abrechnung ärztlicher Leistungen§ 299 § 305 Auskünfte an Versicherte§ 305a Beratung der Vertragsärzte§ 313 Finanzierung§ 313a Risikostrukturausgleich
(1) Versicherte können sich gegenüber ihrer Krankenkasse schriftlich verpflichten, ambulante fachärztliche Leistungen nur auf Überweisung des von ihnen aus dem Kreis der Hausärzte nach Absatz 2 gewählten Hausarztes in Anspruch zu nehmen (hausarztzentrierte Versorgung). Der Versicherte ist an diese Verpflichtung und an die Wahl seines Hausarztes mindestens ein Jahr gebunden; er soll den gewählten Hausarzt nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes wechseln.
(2) Die Krankenkassen haben zur Sicherstellung der hausarztzentrierten Versorgung mit besonders qualifizierten Hausärzten Verträge zu schließen. Die Verträge können abgeschlossen werden mit
1. zugelassenen Hausärzten, die die Qualitätsanforderungen nach Absatz 3 erfüllen, und Gemeinschaften dieser Hausärzte sowie
2. zugelassenen medizinischen Versorgungszentren, die die Erbringung der hausärztlichen Leistungen unter Beachtung der Qualitätsanforderungen nach Absatz 3 gewährleisten.
Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht; die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots ist unter Bekanntgabe objektiver Auswahlkriterien öffentlich auszuschreiben.
(3) In den Gesamtverträgen ist das Nähere über den Inhalt der hausarztzentrierten Versorgung, insbesondere die die Anforderungen nach § 73 Abs. 1b und 1c übersteigenden besonderen sächlichen und personellen Anforderungen an eine hausarztzentrierte Versorgung zu vereinbaren. Dabei sind außerdem Regelungen zu treffen, wie diese hausarztzentrierte Versorgung zu vergüten ist, sowie ob und wie diese Vergütung auf die in den Gesamtverträgen nach § 85 oder § 85a vereinbarten Vergütungen anzurechnen ist. Bundesmantelvertragliche Regelungen sind möglich.
(4) Das Nähere zur Durchführung der Teilnahme der Versicherten regeln die Krankenkassen in ihren Satzungen.
1. Teilnahme der Hausärzte an strukturierten Qualitätszirkeln zur Arzneimitteltherapie unter Leitung entsprechend geschulter Moderatoren,
2. Behandlung nach für die hausärztliche Versorgung entwickelten, evidenzbasierten, praxiserprobten Leitlinien,
3. Erfüllung der Fortbildungspflicht nach § 95d durch Teilnahme an Fortbildungen, die sich auf hausarzttypische Behandlungsprobleme konzentrieren, wie patientenzentrierte Gesprächsführung, psychosomatische Grundversorgung, Palliativmedizin, allgemeine Schmerztherapie, Geriatrie,
4. Einführung eines einrichtungsinternen, auf die besonderen Bedingungen einer Hausarztpraxis zugeschnittenen, indikatorengestützten und wissenschaftlich anerkannten Qualitätsmanagements.
(3) Die Teilnahme an der hausarztzentrierten Versorgung ist freiwillig. Die Teilnehmer verpflichten sich schriftlich gegenüber ihrer Krankenkasse, nur einen von ihnen aus dem Kreis der Hausärzte nach Absatz 4 gewählten Hausarzt in Anspruch zu nehmen sowie ambulante fachärztliche Behandlung mit Ausnahme der Leistungen der Augenärzte und Frauenärzte nur auf dessen Überweisung. Der Versicherte ist an diese Verpflichtung und an die Wahl seines Hausarztes mindestens ein Jahr gebunden; er darf den gewählten Hausarzt nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes wechseln. Das Nähere zur Durchführung der Teilnahme der Versicherten, insbesondere zur Bindung an den gewählten Hausarzt, zu weiteren Ausnahmen von dem Überweisungsgebot und zu den Folgen bei Pflichtverstößen der Versicherten, regeln die Krankenkassen in ihren Satzungen.
(4) Zur flächendeckenden Sicherstellung des Angebots nach Absatz 1 haben Krankenkassen allein oder in Kooperation mit anderen Krankenkassen Verträge zu schließen. Die Verträge können abgeschlossen werden mit
1. vertragsärztlichen Leistungserbringern, die an der hausärztlichen Versorgung nach § 73 Abs. 1a teilnehmen,
3. Trägern von Einrichtungen, die eine hausarztzentrierte Versorgung durch vertragsärztliche Leistungserbringer, die an der hausärztlichen Versorgung nach § 73 Abs. 1a teilnehmen, anbieten,
4. Kassenärztliche Vereinigungen, soweit Gemeinschaften nach Nummer 2 sie hierzu ermächtigt haben.
Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht. Die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots ist unter Bekanntgabe objektiver Auswahlkriterien öffentlich auszuschreiben. Soweit die hausärztliche Versorgung der Versicherten durch Verträge nach Satz 1 durchgeführt wird, ist der Sicherstellungsauftrag nach § 75 Abs. 1 eingeschränkt. Die Krankenkassen können den der hausarztzentrierten Versorgung zuzurechnenden Notdienst gegen Aufwendungsersatz, der pauschalisiert werden kann, durch die Kassenärztlichen Vereinigungen sicherstellen lassen.
(5) In den Verträgen nach Absatz 4 sind das Nähere über den Inhalt und die Durchführung der hausarztzentrierten Versorgung, insbesondere die Ausgestaltung der Anforderungen nach Absatz 2, sowie die Vergütung zu regeln. Eine Beteiligung der Kassenärztlichen Vereinigung bei der Ausgestaltung und Umsetzung der Anforderungen nach Absatz 2 ist möglich. Gegenstand der hausarztzentrierten Versorgung dürfen nur solche Leistungen sein, über deren Eignung als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung der Gemeinsame Bundesausschuss nach § 91 im Rahmen der Beschlüsse nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 keine ablehnende Entscheidung getroffen hat. Die Einzelverträge können Abweichendes von den Vorschriften dieses Kapitels sowie den nach diesen Vorschriften getroffenen Regelungen regeln. § 106a Abs. 3 gilt hinsichtlich der arzt- und versichertenbezogenen Prüfung der Abrechnungen auf Rechtmäßigkeit entsprechend.
(7) Die Vertragspartner der Gesamtverträge nach § 83 Abs. 1 haben die Gesamtvergütungen nach § 85 Abs. 2 in den Jahren 2007 und 2008 entsprechend der Zahl der an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmenden Versicherten sowie dem in den Verträgen nach Absatz 4 vereinbarten Inhalt der hausarztzentrierten Versorgung zu bereinigen, soweit der damit verbundene einzelvertragliche Leistungsbedarf den nach § 295 Abs. 2 auf Grundlage des einheitlichen Bewertungsmaßstabes für vertragsärztliche Leistungen abgerechneten Leistungsbedarf vermindert. Ab dem 1. Januar 2009 ist der Behandlungsbedarf nach § 87a Abs. 3 Satz 2 entsprechend der Zahl und der Morbiditätsstruktur der an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmenden Versicherten sowie dem in den Verträgen nach Absatz 4 vereinbarten Inhalt der hausarztzentrierten Versorgung zu bereinigen. Kommt eine Einigung über die Verringerung der Gesamtvergütungen nach Satz 1 oder des Behandlungsbedarfs nach Satz 2 nicht zustande, können auch die Krankenkassen, die Vertragspartner der Verträge nach Absatz 4 sind, das Schiedsamt nach § 89 anrufen. Die für die Bereinigungsverfahren erforderlichen arzt- und versichertenbezogenen Daten übermitteln die Krankenkassen den zuständigen Gesamtvertragspartnern.
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