Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/511619_Neubau_Hallenbad_und_Sauna_mit_Gastronomie_in_Koblenz-Rauental_-_Planungsleistungen_im_2019_Koblenz
Timestamp: 2019-05-24 15:55:41
Document Index: 89545563

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 53', '§ 123', '§ 19', '§ 124', '§ 122', '§ 122', '§ 122', '§ 53', '§ 55']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Neubau Hallenbad und Sauna mit Gastronomie in Koblenz-Rauental - Planungsleistungen im Leistungsbild der technischen Ausrüstung/HLS 2019-02-07
Ausschreibungen Koblenz
Neubau Hallenbad und Sauna mit Gastronomie in Koblenz-Rauental - Planungsleistungen im ...
Neubau Hallenbad und Sauna mit Gastronomie in Koblenz-Rauental - Planungsleistungen im Leistungsbild der technischen Ausrüstung/HLS
Koblenzer Bäder GmbH
Peter-Altmeier-Ufer 50
NUTS-Code: DEB11
Hauptadresse: www.stadtwerke-koblenz.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.subreport.de/E24475565
Webeler Rechtsanwälte
Löhrstraße 99
Telefon: +49 261/9886620
Fax: +49 261/98866220
NUTS-Code: DEB1
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Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.subreport.de/E24475565
Andere: kommunales Unternehmen; jur. Pers. d. privaten Rechts
Andere Tätigkeit: Sport und Freizeit
Die Koblenzer Bäder GmbH plant den Neubau eines Hallenbades und Sauna mit Gastronomie gelegen im Ortsteil Rauental, Moselbogen. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die hierfür erforderlichen den Planungsleistungen Leistungsbild der technischen Ausrüstung/Elektro), als sogenanntes Los 2.
71315000
71321400
Die Koblenzer Bäder GmbH plant den Neubau eines Hallenbades und Sauna mit Gastronomie gelegen im Ortsteil Rauental, Moselbogen. Das Schwimmbad ist geplant mit einem 25 m-Becken mit 6 Bahnen von ca. 415 m2, ein Sprungbecken mit Hubboden von ca. 135 m2 mit Einmeter- und Dreimeter-Sprungbrett sowie eine Fünfmeter-Sprungplattform, ein Kurs- und Lehrschwimmbecken, ein Eltern-Kind-Bereich von ca. 50 m2 (Wassertiefe 0,00 bis 0,40 m) und ein Bewegungsbecken mit Hubboden von ca. 45 m2 sowie erforderliche Aufenthaltsbereiche und Nebenräume. Die Saunaanlage soll in einem zusammenhängenden Gebäude als Innen- und Außensauna mit 7 Saunen auf einer Fläche von BGF von rund 1460 m2 errichtet werden. Die Gastronomie soll zwischen Hallenbad und Sauna platziert werden.
Eine Genehmigungsplanung für das Gebäude befindet sich in der Aufstellung. Ausgeschrieben werden die weiteren Planungsleistungen ab der Ausführungsplanung, wobei parallel ausgeschrieben werden als sogenanntes Los 1, Objektplanung Gebäude, als sogenanntes Los 2 Planung der technischen Ausrüstung/HLS, als sogenanntes Los 3, Planung der technischen Ausrüstung Elektro, als sogenanntes Los 4 Tragwerksplanung.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die hierfür erforderlichen den Planungsleistungen Leistungsbild der technischen Ausrüstung/HLS), als sogenanntes Los 2
Vergeben werden sollen die Planungsleistungen in den Leistungsphasen 5-9 im Sinne von § 55 HOAI mit den nachbenannten, anrechenbaren Kosten zur Planung der Technischen Gebäudeausrüstung in den
Anlagengruppen 1 - Sanitäranlagen (1 027 447,64 EUR),
Anlagengruppe 2 - Heizungsanlagen (1 177 142 EUR),
Anlagengruppe 3 - Lüftungsanlagen (1 179 554,86 EUR)
Anlagengruppen 7-nutzerspezifische Anlagen (insbesondere Wassertechnik) (1 184 788,05 EUR)
Anlagengruppen 8-Gebäudeautomation (197 324,38 EUR)
i.S.v.§ 53 Abs. 2 HOAI.
Der Baubeginn ist für den 15.9.2019 und die Fertigstellung ist bis zum 30.6.2021 geplant. Am 1.9.2021 soll das Bad in Betrieb genommen werden.
Ende: 01/09/2026
Höchstzahl: 6
1) nachgewiesene Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen der technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4, anhand der eingereichten Referenzen (60 %);
2) Berufserfahrung der beiden hauptsächlich zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (Projektleitung, stellv. Projektleitung), (20 %);
3) nachgewiesene Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Bauüberwachungsleistungen der technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4, bei denen die Bauleistung nach Maßgabe der VOB/A bzw. VOB/A EG vergeben wurden (20 %).
- bei der Bewertung der Teilnahmeanträge werden ausschließlich Referenzen herangezogen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen,
- bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
1) Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 19 MiLoG begründet sind;
2) Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB begründet sind;
3) Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist;
4) Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist;
5) Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen;
6) Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB);
2) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen;
3) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will;
4) Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1,5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1,5 Mio. EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen.
1) Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB);
2) Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB);
3) Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben;
4) Will der Bieter den Auftrag als Bietergemeinschaft anbieten, hat er mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm beizufügen, welches Mitglied der Bietergemeinschaft im Auftragsfall welche Leistung erfüllt.
I) Mindestanforderung an die Bürogröße und Qualifikation der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen: der Bewerber muss hinsichtlich der Person des Planers sowie des Bauüberwachung über die in Ziffer III 2.1 genannte Qualifikation verfügen. Der Bewerber muss hinsichtlich der Bürogröße neben der Person des Planers mindestens über einen Vertreter mit vergleichbaren beruflichen Qualifikationen verfügen;
II) Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
1) Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung von Hallenbädern durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen.
Es ist mindestens 2 Referenzobjekte nachzuweisen, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllt - diese Bedingungen gelten auch für alle weiteren Referenzen im Sinne der Ziffer II.2.9 -:
Die erbrachte Leistung muss die Planung der technischen Ausrüstung von vergleichbaren Objekten zu den Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 nach § 53 Abs. 2 HOAI zum Gegenstand haben. Vergleichbar in diesem Sinne sind Objekte, bei die technische Ausrüstung der vorgenannten Anlagengruppen für Hallen-Schwimmbäder geplant wurden, bei denen mindestens die Planungsleistungen der Leistungsphasen 5-8 im Sinne des § 55 HOAI Gegenstand der Planung waren, deren Leistungsphase 8 nach dem 30.4.2013 durch Inbetriebnahme der Anlagen abgeschlossen wurde und deren Baukosten der Kostengruppe 400 (bezogen auf die Anlagengruppen 1,2, 3 und 7) im Sinne der DIN 276 mindestens 1,5 Mio EUR netto betragen haben. Hinsichtlich der Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Mit den Referenzen ist darzustellen, ob die geplanten Bauleistungen nach Maßgabe der VOB/A oder VOB/A-EG vergeben wurden. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden. Die Einreichung weiterer Referenzen zum Nachweis erhöhter Eignung ist zulässig.
Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Ingenieur benennen.
Tag: 11/03/2019
1) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bezogen werden;
2) Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens binnen 10 Tagen zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter IV.4.1 genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber in elektronischer Form bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen;
3) Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Bewerbungsbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen;
4) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist elektronisch - nur - unter www.subreport.de/E24475565 einzureichen. Schriftliche Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt;
6) Rückfragen von Bewerbern per E-Mail an die unter I.1) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur in elektronischer Form beantwortet,
7) Soweit weitere Vergabeunterlagen zum Download zur Verfügung gestellt werden, insbesondere der Entwurf einer Aufforderung zur Angebotsabgabe, der Entwurf des abzuschließenden Vertrages und Planungsunterlagen zum Vorhaben, bleiben Änderungen zu diesen im laufenden Vergabeverfahren vorbehalten.
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Fax: +49 6131/162113