Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:67524-2019:TEXT:NL:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=67524-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-02-17 16:45:21
Document Index: 361282530

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 42', '§ 123', '§ 3']

Diensten - 67524-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Diensten - 67524-2019
Duitsland-Saarbrücken: Ontwerpen van draagconstructies
2019/S 030-067524
Contactpersoon: Chantal Schuchmann
Telefoon: +49 6151 / 9957-0
E-mail: zbp-tw@stadtbauplan.de
Fax: +49 6151 / 9957-30
Hoofdadres: www.saarland.de
De aanbestedingsstukken zijn rechtstreeks, volledig, onbeperkt en gratis beschikbaar op: https://www.subreport.de/E82415541
Telefoon: +49 6151/99570
Hoofdadres: www.stadtbauplan.de
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Andere activiteit: Inneres, Bauen und Sport
Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI für den Neubau Forschungsgebäude Zentrum für Biophysik (ZBP) der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Referentienummer: 36-800.032.04.01
Für die Universität des Saarlandes soll auf dem Campus Saarbrücken ein neues Forschungsgebäude entstehen. Innerhalb des baulich dicht genutzten Campus wird der Neubau auf einer bis zum Maßnahmenbeginn freigeräumten Fläche errichtet. Dieser dient als Zentrum zur Bündelung unterschiedlicher Forschergruppen in den Fachbereichen Experimentelle und Theoretische (Bio-) Physik. Neben Bereichen, die einzelnen Arbeitsgruppen zugeordnet sind, gibt es auch gemeinsam genutzte Bereiche, wie z. B. Seminarräume, Gemeinschaftslabore (biologische, chemische oder physikalische Labore) oder Speziallabore wie Reinraum und Zellkulturlabor. Zudem werden auch Zonen zum Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Präsentationen benötigt, die gemeinschaftlich genutzt werden. Die Nutzung als Seminar- und Konferenzräume ist ggf. unter Anwendung der VStättVO zu planen.
Die Flächen des Raumprogramms belaufen sich auf ca. 3 900 m2 NUF. Die Gesamt-BGF beträgt ca. 8 800 m2 (BRI ca. 33 600 m3).
Bei der Realisierung des Forschungsgebäudes wird die Gründung hinsichtlich der empfindlichen Laborgeräte ein wesentliches Thema sein. Bereits geringe Vibrationen von außerhalb können zu minimalen Abweichungen bei Messungen führen. Bei den Nachbargebäuden waren besondere Gründungsmaßnahmen in Form von einer Pfahlgründung bzw. einer elastisch gebetteten Bodenplatte erforderlich. Bei Realisierung des Neubaus wird eine vorherige spezielle Untersuchung notwendig sein.
Bei den Nachbargebäuden wurden bei den Aufschlüssen eine prinzipielle Baugrundschichtung vorgefunden (siehe Anlage „Bodengutachten Nachbargebäude“): Auffüllungen, Buntsandsteinsande, Felszersatz und Fels (Bundsandstein).
Es werden Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI LPH 1-6 vergeben, vorbehalten bleibt zusätzlich die Beauftragung der ingenieurtechn. Kontrolle als besondere Leistung.
Beauftragung Mitte 2019,
Baubeginn Anfang 2021,
Fertigstellung/Inbetriebnahme Mitte 2023.
Wichtiger Hinweis zum Projektzeitraum:
Die Bauaufgabe wird mit Fördermitteln des Bundes unterstützt. Das Gebäude ist im Rahmen der Förderung von Forschungsbauten genehmigt und ist deshalb in einer straffen Terminschiene umzusetzen. Das Projekt muss bis Ende 2023 schlussgerechnet sein.
Die Bauwerkskosten werden mit ca. 10,6 Mio. EUR netto KG 300 bzw. 8,9 Mio. EUR netto KG 400 veranschlagt.
Aktuell findet ein Architektenwettbewerb zur Findung eines geeigneten Gebäudeentwurfs statt.
Parallel werden Leistungen der Technischen Ausrüstung (Anl.-Gr. 1-3, 7 (Kältetechnik), 8/Anl.-Gr. 4-6/Anl.-Gr. 7 (Labortechnik)) in separaten Bekanntmachungen ausgeschrieben.
Kwaliteitscriterium - Naam: Projektteam / Projektorganisation / Weging: 40
Kwaliteitscriterium - Naam: Projektanalyse / Herangehensweise / Weging: 50
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen sollen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien die 3-5 punktbesten Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl an Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber. Dann werden 5 Bewerber ausgelost und eingeladen.
— Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen der Tragwerksplanung,
— Angabe zur Anzahl der aktuell beschäftigten, fachlich qualifizierten Mitarbeiter (Die Mitarbeiterzahlen von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und Nachunternehmern werden berücksichtigt.).
Nachweis von Referenzen mit Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI:
— Referenzen zu vergleichbarer Größe (mind. 7,0 Mio. EUR netto KG 300),
— Referenzen zu besonderen Gründungsanforderungen,
— Referenzen zu Gebäuden mit besonders vibrations-/erschütterungssensiblen Nutzungen.
Referenzprojekte dürfen nicht älter als 7 Jahre sein (Abschluss der Leistungen nicht vor 2013) und müssen eine Mindestgröße von 1,0 Mio. EUR netto KG 300 aufweisen, außerdem müssen mind. 75 % der Grundleistungen nach §§ 49 ff. HOAI erbracht worden sein.
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen, wie beispielsweise grafische Nachweise, bleiben unberücksichtigt.
— bei Bewerbergemeinschaften eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte „Bewerbergemeinschaftserklärung“ (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder und der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters (die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig),
— ein Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei einer BG von jedem Mitglied), im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 0,5 Mio. EUR für Personenschäden und 0,3 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen,
— ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und NU),
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 42 Abs. 1, §§ 123, 124 GWB,
— Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung bei öffentlichen Aufträgen nach dem Saarländischen Tariftreuegesetz (STTG) vom 6.2.2013 (Amtsblatt des Saarlandes I, S. 84) und die Verordnung zur Anpassung des Mindestlohns gem. § 3 Abs. 5 Satz 3 STTG vom 12.10.2017 (Amtsblatt des Saarlandes I, S. 924, 966).
Die Erklärungen werden mit der Abgabe des ausgefüllten Teilnahmeantrages versichert.
— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen (Tragwerksplanung) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaften in Summe.
Mindesteignung: 0,3 Mio. EUR netto Umsatz innerhalb der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Leistungen der Tragwerksplanung
— Angabe zur Anzahl der aktuell beschäftigten, fachlich qualifizierten Mitarbeiter.
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9 Punkte (max. 100) werden für Referenzen wie folgt vergeben:
— 30 Punkte ab 1 Referenz zu vergleichbarer Größe (mind. 7,0 Mio. EUR netto KG 300),
— 30 Punkte ab 1 Referenz zu besonderen Gründungsanforderungen,
— 40 Punkte ab 1 Referenz zu Gebäuden mit besonders vibrations-/erschütterungssensiblen Nutzungen.
Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der Anlage „Referenzprojekte“ doppelt eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
— 4 aktuell beschäftigte, fachlich qualifizierte Mitarbeiter,
— eine wertbare Referenz.
Die Arbeitssprache ist deutsch. Anträge müssen in deutscher Sprache verfasst und eingereicht werden.
8) Vertragsentwurf mit Anlagen;
9) Bodengutachten Nachbargebäude (Gebäude Pharmazie + Pharmazie Praktikum).
In der zweiten Phase werden allen Bietern mit der Angebotsaufforderung zusätzlich die Wettbewerbspläne des 1. Preisträgers als Grundlage für Ihre Erläuterung Arbeits- und Herangehensweise zur Verfügung gestellt.
Eine Vergabeentscheidung bzgl. der Architektenleistungen ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefallen, das exemplarische zugrunde legen dieses Entwurfes soll die Anschaulichkeit und Vergleichbarkeit der fachlichen Angebote verbessern.
Bei technischen Problemen mit der subreport ELViS Plattform wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline 0221/985 78-0 oder info@subreport.de.
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes Geschäftsstelle
Telefoon: +49 681 / 501-4994
Der Antrag ist unzulässig soweit: