Source: https://www.springerprofessional.de/besteuerung-der-gmbh/16071992
Timestamp: 2018-11-15 19:35:42
Document Index: 126687357

Matched Legal Cases: ['§ 252', '§ 242', '§ 20', '§ 8', '§ 7', '§ 1', '§ 2', '§ 10']

Besteuerung der GmbH | springerprofessional.de
Autor: Ulrich Stache
Print ISBN: 978-3-658-22588-9
Electronic ISBN: 978-3-658-22589-6
Die GmbH gehört als Kapitalgesellschaft zu den bekanntesten Gesellschaftsformen. Die zahlreichen steuerrechtlichen Vorschriften und Besonderheiten machen die GmbH jedoch zu einem schwierigen Beratungsfeld. Dieses Buch veranschaulicht das komplexe Rechtsgebiet anhand zahlreicher Beispiele und gibt dem Praktiker einen schnellen Einblick in
- die Vorschriften zur Rechnungslegung,
- die Bilanzierungs- und Bewertungsregeln,
- die Gewinn- und Verlustrechnung,
- die Besteuerung auf Gesellschafterebene,
- die Einkommensbesteuerung der Geschäftsführerbezüge und
- der Umsatzsteuer, Gewerbesteuer sowie Schenkungsteuer im Umfeld der GmbH.
Die kompakte Darstellung mit Übersichten und Praxishinweisen macht aus dem Buch eine echte Arbeitshilfe für die tägliche Beratung.
Für die 2. Auflage wurde das Buch vollständig aktualisiert und auf den neuesten Rechtsstand gebracht.
Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft und unterliegt daher der Körperschaftsteuer. Neben dieser Steuer sind für GmbHs als Steuerarten insbesondere die Gewerbesteuer, die Umsatzsteuer, die Kapitalertragsteuer, die Grundsteuer, die Grunderwerbsteuer und die Schenkungsteuer relevant.
Kapitel 2. Grundlagen der Besteuerung – die Gewinnermittlung
Grundlage für die Gewinnermittlung und damit für die Besteuerung der GmbH ist die Buchführung. Ihr kommt somit eine zentrale Bedeutung zu.
Kapitel 3. Bilanzierungs- und Bewertungsregeln
§ 252 HGB enthält allgemeine Bewertungsgrundsätze, die den Vorschriften über die Wertansätze der Vermögensgegenstände und der Schulden vorangestellt sind. Das Steuerrecht enthält daneben teilweise abweichende Bewertungsregeln.
Kapitel 4. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist eine Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen zur Ermittlung des Unternehmungsergebnisses und der Darstellung seiner Quellen. Gleichzeitig ist sie nach § 242 Abs. 3 HGB Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses.
Kapitel 5. Steuerliche Vorschriften zur Gewinnermittlung
Der steuerrechtliche Begriff „Betriebseinnahmen“ umfasst alle Zugänge in Geld oder Geldeswert, die durch den Betrieb veranlasst sind. Die Einnahmen gelten mit der Erlangung der wirtschaftlichen Verfügungsmacht über ein in Geld oder Geldeswert bestehendes Wirtschaftsgut als zugeflossen. Die Verfügungsmacht wird in der Regel im Zeitpunkt des Eintritts des Leistungserfolges oder der Möglichkeit erlangt, den Leistungserfolg herbeizuführen (BFH 10.12.1985, VIII R 15/83, BStBl 1986 II, 342; 13.10.1987, VIII R 156/84, BStBl 1988 II, 252; 21.11.1989, IX R 170/85, BStBl 1990 II, 310).
Kapitel 6. Besteuerung der GmbH
Aus steuerlicher Sicht steht bei der Besteuerung der GmbH die Körperschaftsteuer im Mittelpunkt. Aus der Sicht der Praxis wird auf die wichtigsten Besonderheiten eingegangen, die häufig zu Streitpunkten mit den Finanzbehörden führen können.
Kapitel 7. Besteuerung auf Gesellschafterebene
Nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG gehören die Gewinnanteile (Dividenden) aus gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen an GmbHs zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Zu diesen Einkünften rechnen auch die Einnahmen aus verdeckten Gewinnausschüttungen (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG) und sonstige Zuwendungen der GmbHs (z. B. Liquidationsraten).
Kapitel 8. Schenkungsteuer
Im Alltagsbetrieb einer GmbH wird häufig übersehen, dass Leistungen durch die Gesellschaft der Schenkungsteuer unterliegen können. Schließlich gilt als Schenkung nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG jede freigebige Zuwendung unter Lebenden, soweit der Bedachte durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird.
Kapitel 9. Grunderwerbsteuer
Der Grunderwerbsteuer unterliegen ein Kaufvertrag oder ein anderes Rechtsgeschäft, das den Anspruch auf Übereignung eines Grundstücks begründet, z. B. durch Übereignung an eine GmbH. Unter Grundstücken i. S. d. Grunderwerbsteuer sind Grundstücke i. S. d. bürgerlichen Rechts zu verstehen.
Kapitel 10. Grundsteuer
Nach § 1 Abs. 1 GrStG bestimmt jede Gemeinde, ob von dem in ihrem Gebiet liegenden Grundbesitz Grundsteuer zu erheben ist. Steuergegenstand ist der Grundbesitz (§ 2 GrStG). Schuldner der GrSt ist derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Einheitswerts zugerechnet wurde. Wurde der Steuergegenstand mehreren Personen zugerechnet, so sind sie Gesamtschuldner (§ 10 GrStG).
978-3-658-22588-9
978-3-658-22589-6
https://doi.org/10.1007/978-3-658-22589-6