Source: https://www.schnelle-hoelscher.de/2019/01/
Timestamp: 2019-11-19 16:13:02
Document Index: 160261807

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 23', 'Art. 3', '§ 6', '§ 121', '§ 17', '§ 17', '§ 9']

Januar 2019 - Schnelle & Hölscher
Wann stellt ein Arbeitszimmer ein selbständiges Wirtschaftsgut dar?
Von Dr. Thilo SchnelleIn EinkommenssteuerVeröffentlicht am 29. Januar 2019
FG München v. 14.1.2019 - 15 V 2627/18Der Senat hat erhebliche Zweifel daran, dass ein Arbeitszimmer, das 18,04% der Gesamtfläche einnimmt, ein selbständiges Wirtschaftsgut i.S.d. § 23 Abs. 1 Satz 2 insbesondere i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG sein kann mit der Folge, dass...
Zur Einstufung eines Unternehmens als eigenständiges kleines oder mittleres Unternehmen für Zwecke der Stromsteuerentlastung
Von Dr. Thilo SchnelleIn SonstigesVeröffentlicht am 28. Januar 2019
FG Düsseldorf 28.11.2018, 4 K 1426/17 VE,VSt Zur Einstufung eines Unternehmens als eigenständiges kleines oder mittleres Unternehmen für Zwecke der Strom- bzw. Energiesteuerentlastung müssen die zusammen zu betrachtenden Unternehmen nach Art. 3 Abs. 3 Unterabs. 4 des Anhangs der Empfehlung ganz oder teilweise in demselben Markt oder in benachbarten Märkten...
Berücksichtigung von Beiträgen an eine betriebliche Altersversorgung als Betriebsausgaben?
Von Dr. Thilo SchnelleIn EinkommenssteuerVeröffentlicht am 25. Januar 2019
BFH v. 31.7.2018 - VIII R 6/15Fest zugesagte prozentuale Renten- oder Anwartschaftserhöhungen sind zwar keine ungewissen Erhöhungen i.S.d. § 6a Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 Satz 4 EStG. Hieraus folgt jedoch nicht, dass jedwede Renten- oder Anwartschaftsdynamisierungen bei der Prüfung einer sog. Überversorgung unbeachtlich sind. Eine über 3 %...
Fehlende Darlegung der Ermessenskriterien zur Bemessung der Höhe von Zwangsgeld
Von Dr. Thilo SchnelleIn VerfahrensrechtVeröffentlicht am 25. Januar 2019
FG Berlin-Brandenburg 11.12.2018, 7 V 7186/18Die Androhung eines Zwangsgelds ist ein Ermessensakt, bei dem die Finanzbehörde das ihr eingeräumte Entschließungs- und Auswahlermessen ausüben und in der nach §§ 121 Abs. 1, 127 AO obligatorischen Begründung darlegen muss. Die Begründungsanforderung entfällt nicht dadurch, dass der Antragsteller die fehlende oder jedenfalls mangelnde...
Bemessungsgrundlage: Ist bei der Sportwettensteuer auch die auf Spieler umgelegte Steuer miteinzubeziehen?
Von Dr. Thilo SchnelleIn SonstigesVeröffentlicht am 23. Januar 2019
Hessisches FG v. 12.11.2018 - 5 K 1569/16Bei der Sportwettensteuer ist die auf die Spieler umgelegte Steuer in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen. Bereits der Abgleich der beiden - unterschiedlichen - Regelungen § 17 Abs. 1 Satz 3 und § 17 Abs. 2 Satz 2 RennwLottG verdeutlicht im Wortlaut eindeutig und hinreichend...
Zur Verwendung eines Mietspiegels bei Schätzung der üblichen Miete im Ertragswertverfahren
BFH v. 19.9.2018 - II R 20/15Die Heranziehung eines auf den Hauptfeststellungszeitpunkt 1.1.1964 aufgestellten Mietspiegels für die Schätzung der üblichen Miete im Ertragswertverfahren der Einheitsbewertung ist zulässig, wenn vergleichbare vermietete Objekte nicht vorhanden waren und der Mietspiegel in seinen Aufgliederungen den vom Gesetz gestellten Anforderungen entspricht. Der Mietspiegel soll mit...
Zur Bewertung des Werts des Anteils an einer Kapitalgesellschaft mithilfe des vereinfachten Ertragswertverfahren
Von Dr. Thilo SchnelleIn ErbschaftssteuerVeröffentlicht am 22. Januar 2019
FG Düsseldorf v. 12.12.2018 - 4 K 108/18 FDas vereinfachte Ertragswertverfahren führt dann zu offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen, wenn es nach den Verhältnissen des Bewertungsstichtags offensichtlich ist, dass in Zukunft ein erheblich niedrigerer oder höherer Ertrag zu erwarten ist. Dabei können Verhältnisse und Gegebenheiten berücksichtigt werden, die im Bewertungszeitpunkt zwar noch...
Werbungskosten bei Taxifahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte und Aufwendungen für Besuchsreisen des anderen Elternteils ins Ausland
Von Dr. Thilo SchnelleIn EinkommenssteuerVeröffentlicht am 18. Januar 2019
Niedersächsisches FG v. 5.12.2018 - 3 K 15/18Nur Aufwendungen für Fahrkarten des regelmäßig verkehrenden öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs im Linienverkehr sind ausnahmsweise nach § 9 Abs. 2 Satz 2 EStG statt der Entfernungspauschale als Werbungskosten für Fahrten zwischen Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte abziehbar. Tatsächliche Kosten für solche Fahrten mit...
Aufwendungen für glutenfreie Diätverpflegung als außergewöhnliche Belastungen
Von Dr. Thilo SchnelleIn EinkommenssteuerVeröffentlicht am 17. Januar 2019
FG Köln v. 13.9.2018 - 15 K 1347/16Unter Diätverpflegung ist im Anschluss an den üblichen Sprachgebrauch jede Form einer frei erhältlichen, hochwertigen Ernährung zur Gesundheitsförderung oder -erhaltung zu verstehen. Ohne Belang ist, ob diese Nahrungsmittel aufgrund ärztlicher Verordnung eingenommen werden und ob sie lediglich zur Unterstützung einer medikamentösen Behandlung in...
Ehegatten-Arbeitsverhältnisses bei geringfügiger Beschäftigung als Bürokraft und Pkw-Überlassung nicht anzuerkennen
FG Münster v. 20.11.2018 - 2 K 156/18 EEin Ehegatten-Arbeitsverhältnis, bei dem die Ehefrau als Bürokraft geringfügig beschäftigt ist und ihr als Teil des Arbeitslohns ein Fahrzeug zur Privatnutzung überlassen wird, kann u.U. nicht anzuerkennen sein. Dies gilt etwa dann, wenn den Aufgabenkreis der Ehefrau als Bürokraft nicht zwingend mit...