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Timestamp: 2016-10-26 17:22:35
Document Index: 346463421

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE']

I 778/01 (21.03.2002)
I 778/01 Vr
Urteil vom 21. M�rz 2002
H.________, 1940, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Michael Jahn, Kantonsstrasse 40, 6048 Horw,
IV-Stelle Obwalden, Br�nigstrasse 144, 6060 Sarnen, Beschwerdegegnerin,
Mit Verf�gung vom 17. Mai 2000 lehnte die IV-Stelle Obwalden das Gesuch des 1940 geborenen H.________ um Gew�hrung beruflicher Massnahmen und einer Invalidenrente ab.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 13. November 2001 ab.
H.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, es sei ihm mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell seien ihm berufliche Massnahmen zu gew�hren; subeventuell sei die Sache zu n�heren Abkl�rungen an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden und die IV-Stelle schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.- Das kantonale Verwaltungsgericht hat die gesetzlichen Bestimmungen zu den beruflichen Eingliederungsmassnahmen in der Invalidenversicherung (Berufsberatung, Art. 15 IVG; Umschulung, Art. 17 IVG; Arbeitsvermittlung, Art. 18 Abs. 1 IVG) und zum Rentenanspruch (Art. 28 Abs. 1, 1bis und 2 IVG) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.- a) In den medizinischen Akten befinden sich zwei Gutachten, einerseits dasjenige von Dr. med. P.________, Chefarzt der Psychiatrie am Spital X.________, vom 22. M�rz 1999, wonach der Beschwerdef�hrer zu 40 % arbeitsunf�hig sei, anderseits die Expertise von Dr. med. K.________, FMH Psychiatrie & Psychotherapie, vom 7. Februar 2000, gem�ss welchem die Arbeitsunf�higkeit lediglich 25 % betr�gt. Die Vorinstanz verneinte einen Rentenanspruch gest�tzt auf das Gutachten Dr. K.________, welchem sie gegen�ber der Expertise des Dr. P.________ den Vorzug gab. Dem widerspricht der Beschwerdef�hrer, indem er geltend macht, Dr.
K.________ habe ihn ein einziges Mal gesehen, w�hrend Dr.
P.________ ihn mehrmals untersucht habe. Dabei habe Dr.
P.________ richtigerweise auf eine paranoide Pers�nlichkeitsst�rung geschlossen, welche Diagnose von Dr.
K.________ ohne stichhaltigen Grund bezweifelt werde. Falls nicht ohnehin auf das Gutachten von Dr. P.________ abgestellt werden k�nne, sei angesichts der Divergenzen zwischen den beiden �rzten zwingend ein Obergutachten einzuholen.
b) Sowohl das Gutachten von Dr. P.________ als auch dasjenige von Dr. K.________ erf�llen die Voraussetzungen, welche die Rechtsprechung an eine Expertise stellt (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis), sind doch beide f�r die streitigen Belange umfassend, beruhen auf allseitigen Unterlagen, ber�cksichtigen die geklagten Beschwerden, wurden in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, leuchten in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge ein und enthalten nachvollziehbare Schlussfolgerungen. Daher kommt beiden voller Beweiswert zu, weshalb es sich er�brigt, ein psychiatrisches Obergutachten oder eine polydisziplin�re Expertise einzuholen. Entgegen den Behauptungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat die Vorinstanz nicht einfach ohne Begr�ndung auf Dr. K.________ abgestellt, sondern dessen Gutachten nach sorgf�ltiger und korrekter Beweisw�rdigung den Vorzug gegeben. Insbesondere hat das kantonale Gericht zutreffend erwogen, dass Dr. K.________ bei der Abfassung seiner Expertise das Gutachten von Dr.
P.________ mit allen Testergebnissen zur Verf�gung stand.
Die Diagnose der paranoiden Pers�nlichkeitsst�rung kann nicht als erh�rtet gelten, nachdem Dr. P.________ sie in seinem Gutachten selber relativiert und Dr. K.________ sie mit einleuchtender Begr�ndung verneint hat. Gest�tzt auf die Erw�gungen der Vorinstanz, auf welche verwiesen werden kann, ist daher auf das Gutachten Dr. K.________ abzustellen und von einer Arbeitsunf�higkeit von 25 % in der berufsberaterischen T�tigkeit auszugehen.
c) Die Vorinstanz hat auf Grund dieser Annahme einen Einkommensvergleich vorgenommen, welcher nicht zu beanstanden ist. Gewiss ist der Beschwerdef�hrer angesichts seines Alters von �ber 60 Jahren auf dem Arbeitsmarkt schwierig zu vermitteln. Das Alter hat zwar bei der Pr�fung der einem Versicherten in einem konkreten Fall noch zumutbaren Arbeiten durchaus Bedeutung, doch sind solche Aspekte keine zus�tzlichen Umst�nde, welche neben der Zumutbarkeit einer Arbeit das Ausmass der Invalidit�t beeinflussen w�rden (BGE 107 V 21 Erw. 2c; AHI 1999 S. 238 f. Erw. 1 mit Hinweisen). Es muss daher vorliegend in �bereinstimmung mit der Vorinstanz bei der Invalidit�tsbemessung unber�cksichtigt bleiben. Eine rentenbegr�ndende Invalidit�t ist nicht ausgewiesen und der Anspruch auf eine Rente abzuweisen.
d) Den Antrag auf berufliche Massnahmen hat die Vorinstanz ebenfalls mit einl�sslicher und zutreffender Begr�ndung abgelehnt, auf welche verwiesen werden kann. Der Beschwerdef�hrer ist ausgebildeter Berufsberater, weshalb er dank seiner Fachkenntnisse ohne Berufsberatung der Invalidenversicherung auskommt. Eine Umschulung auf einen neuen Beruf erscheint wegen des Alters nicht mehr als sinnvoll.
Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keinem andern Ergebnis zu f�hren.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden, der Ausgleichskasse Obwalden und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung
Luzern, 21. M�rz 2002