Source: https://www.anglerfreunde-nord.de/angelpraxis/hamburgisches-fischereigesetz/
Timestamp: 2018-06-23 21:26:42
Document Index: 379535560

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 14', '§ 7', '§ 1', '§ 1', '§ 16', '§ 2', '§ 1']

Hamburgisches Fischereigesetz | Anglerverein-Nord e.V
Was darf ich, was nicht! .....und das alles ohne ein Jurastudium
Vom 22. Mai 1986 - Fundstelle: HmbGVBl. 1986, S. 95
§ 1 geändert durch Gesetz vom 9. April 1990 (HmbGVBl. S. 63, 64)
§ 14 geändert durch Gesetz vom 16. November 1999 (HmbGVBl. S. 256, 258)
§§ 7, 15 geändert durch Gesetz vom 18. Juli 2001 (HmbGVBl. S. 251, 257)(
Inhaltsübersicht, § 1 eingefügt, §§ 1a, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 geändert, § 16 neu gefasst durch Artikel 1 des Gesetzes vom 3. April 2007 (HmbGVBl. S. 104)
Die Gewässer als Lebensraum und die in ihnen beheimateten Tiere und Pflanzen sind Bestandteil des Naturhaushalts und damit eine Lebensgrundlage des Menschen. Wasserqualität, Naturnähe und die Vielfalt der Gewässer sind wichtige Voraussetzungen für die natürliche Entwicklung der Fische und anderer Gewässerbewohner. Ziel dieses Gesetzes ist es, sie in ihrer Vielfalt zu erhalten und zu entwickeln. Die ordnungsgemäße Fischerei trägt zur Erhaltung der Kultur- und Erholungslandschaft, insbesondere der Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts bei.
(2) Die in Absatz 1 genannten Tiere werden in diesem Gesetz unter der Bezeichnung »Fische« zusammengefasst. Als Fischerei gilt jede Tätigkeit nach § 2 Absatz 1.
(3) Binnengewässer sind die oberirdischen Gewässer im Sinne des § 1 Absatz 1 Nummer 1 des Wasserhaushaltsgesetzes in der Fassung vom 19. August 2002 (BGBl. I S. 3246), zuletzt geändert am 25. Juni 2005 (BGBl. I S. 1746, 1756),. Küstengewässer sind die Teile der Nordsee, auf die sich die Hoheit der Freien und Hansestadt Hamburg erstreckt.
(4) Fischereirechte, die nicht dem Eigentümer des Gewässers zustehen (selbständige Fischereirechte), bleiben aufrechterhalten, soweit sie bei In-Kraft-Treten des Gesetzes bestanden haben.
(1) Wer den Fischfang ausübt, muss im Besitz eines Fischereischeins mit fest eingefügtem Nachweis über die Entrichtung der Fischereiabgabe sein. 2 Der Fischereischein ist beim Fischfang mitzuführen und auf Verlangen den zur Fischereiaufsicht Befugten oder den Polizeivollzugsbeamten vorzuzeigen.
(3) Die Berufs- oder Nebenberufsfischerei darf nur von Personen ausgeübt werden, die eine Ausbildung zum Fischwirt oder eine gleichwertige Berufsausbildung abgeschlossen haben. 2 Personen, die bei Inkrafttreten dieses Gesetzes als Berufs- oder Nebenberufsfischer bei der zuständigen Behörde gemeldet sind und nicht die Voraussetzungen des Satzes 1 erfüllen, dürfen die Fischerei wie bisher nach Art und Umfang weiter ausüben.
1. die in Hamburg vor In-Kraft-Treten dieses Gesetzes oder im übrigen Geltungsbereich des Grundgesetzes abgelegte Sportfischerprüfung,
(3) Der Veranstalter eines Gemeinschaftsfischens nach Absatz 2 hat der zuständigen Behörde innerhalb eines Monats nach der Veranstaltung eine Liste der beim Wettkampfangeln gefangenen Fische nach Art, Größe und Gesundheitszustand zu übersenden.
(1) Wer in einem offenen Gewässer Absperrbauwerke oder andere Anlagen, die den Wechsel der Fische erheblich beeinträchtigen, herstellt, erneuert oder wesentlich verändert, muss auf seine Kosten Fischwege anlegen und unterhalten. 2 Die für die wasserrechtliche Entscheidung nach Satz 1 zuständige Behörde kann im Einvernehmen mit der für Fischerei zuständigen Behörde Ausnahmen von Satz 1 zulassen, wenn die Anlage eines Fischweges nicht möglich oder nicht sinnvoll ist oder Kosten verursachen würde, die in keinem angemessenen Verhältnis zu dem zu erwartenden Nutzen stünden.