Source: https://www.arbeitsrechte.de/arbeitszeitgesetz/
Timestamp: 2018-10-19 02:10:07
Document Index: 48739559

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 10', '§ 9', '§3', '§ 3', '§ 5', '§ 11', '§ 7', '§ 615', '§ 11', '§ 5', '§ 5', '§ 4', '§ 9', '§ 11', '§ 4', '§ 10', '§ 11', '§ 3', '§ 5', '§5', '§5', '§5']

Arbeitszeitgesetz: Was besagt es? - Arbeitsrecht 2018
In Deutschland gibt es eine Reihe von Gesetzen, die das Arbeitsrecht regeln. Das Arbeitsgesetz, das die Arbeitszeit normiert, ist das Arbeitszeitgesetz oder kurz ArbZG.
Das Arbeitszeitgesetz regelt die Pausen sowie die maximale Arbeitszeit am Tag, in der Woche und pro Monat.
Laut Arbeitszeitgesetz sollte die Wochenarbeitszeit 48 Stunden an sechs Werktagen nicht überschreiten.
1 Kurz & Knapp: Arbeitszeitgesetz
2 Der Arbeitszeitschutz im Arbeitszeitgesetz
2.1 Inhalt vom Arbeitszeitgesetz
2.2 Was ist das Besondere am Arbeitszeitgesetz?
Anine H. says
31. Mai 2016 at 10:33
ich hätte ja gerne ins Forum geschrieben, aber das kann ich auf dieser Seite nicht finden.
Mein Sohn hat eine Stelle aus Küchenhilfe angenommen. In seiner ersten Arbeitswoche gab es ein Fest direkt vor dem Lokal und wir erklärten uns damit die viele Stunden. Das änderte sich aber nicht. Hier eine Übersicht seiner Arbeitszeiten in einer typische Woche: Montag = Ruhetag; Dienstag 10:00 – 15:00, 17:00-23:00; Mittwoch 10:00 – 15:00, 17:00 – 23:00; Donnerstag 10:00 – 15:00, 17:00 – 23:00; Freitag = Frei; Samstag 15:00 – 0:00; Sonntag 10:00 – 15:00, 17:00 – 23:00.
Nachdem was ich gelesen habe ist dies eine klarer Verstoß gegen das ArbZG, zumal er nicht um 23:00 gehen kann, sondern dann noch die Küche geputzt wird.
Von diesen Arbeitszeiten ist nicht nur mein Sohn betroffen, sondern auch viele andere in dieser Küche.
Welche Möglichkeiten gibt es dies unterbinden zu lassen?
31. Mai 2016 at 13:13
bei Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz haben Sie die Möglichkeit, die zuständige Behörde (Landesamt für Arbeitsschutz o. ä.) auf die Umstände aufmerksam zu machen und dort Anzeige zu erstatten. Darüber hinaus können Sie sich auch an einen auf das Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt wenden und mit gemeinsam erörtern, ob Ihr Sohn in einem Arbeitsrechtsprozess Schadenersatz verlangen kann. Übrigens: Berücksichtigt ein Arbeitgeber die Bestimmungen des Arbeitsschutzgesetzes nicht, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die ihn mit bis zu fünfzehntausend Euro zu stehen kommen können (§ 22 ArbZG).
Thorsten T. says
Hallo wie sieht das im Sicherheitsgewerbe aus ? ist es dort erlaubt 6 tage pro Woche a 12 Std zuarbeiten ?
das Arbeitszeitgesetz gilt grundsätzlich für alle Gewerbe. Es sieht vor, dass nur ausnahmsweise bis zu 10 Stunden am Tag gearbeitet werden darf, wenn im Durchschnitt innerhalb eines Zeitraumes von 24 Wochen bzw. sechs Monaten die Achtstundengrenze nicht überschritten wird. Für einige Branchen gelten gesonderte Tarifverträge, die spezifische Vorgaben machen. Schauen Sie hier und auch in Ihrem Arbeitsvertrag nach, was vereinbart wurde. Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht hilft Ihnen weiter zu bewerten, ob diese Formulierungen rechtens sind, oder es sich lohnt, gegen Ihren Arbeitgeber rechtlich vorzugehen.
der.dreher says
28. Juni 2017 at 16:26
Nun hab ich zu der ausfuehrung noch eine frage. Maximal 10 stunden am tag hab ich noch nie hier gearbeitet. 220 oder 230 stunden sind ziel. Diese werden in 12 stunden schichten abgeleistet.
Gibt es etwas rechtliches wie man die durchschnittsarbeitszeit hinbekommt? Oder gehen 12 stundenschichten generell gar nicht??
Hallo der.dreher,
scheinbar greift in Ihrem Fall ein Tarifvertrag, der besondere Regelungen zur Arbeitszeit vorsehen kann. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich diesbezüglich zu informieren und ggf. einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag zu werfen. Auch der Gang zum Anwalt kann lohnenswert sein.
ich arbeite in der Elektrobranche mit einen 38,5 Stunden Vertrag wöchentlich, also 7,75 Stunden jeden Tag. Hinzu kommt alle 4 Wochen ein Bereitschaftsdienst, den man nach der normalen Arbeitszeit 7 Tage die Woche ausführen muss. So kann es passieren, dass ich dann öfters einen 12-14 Stunden Tag habe ohne die gesetzliche Ruhezeit von 11 Stunden einhalten zu können. Also arbeiten teilweise bis 22.00 Uhr und dann wieder um 7.00 Uhr am nächsten Morgen anfangen. Wie ist das geregelt mit dem Bereitschaftsdienst nach der normalen Arbeitszeit ? Gilt Bereitschaftsdienst auch als Arbeitszeit oder nur dann wenn man die Arbeit aufnimmt oder auch schon für Telefonanrufe die man führt?
seit dem 1. Januar 2004 gilt der Bereitschaftsdienst als Arbeitszeit. Er muss also bei der Einhaltung der Ruhezeiten berücksichtigt werden.
Ich bin Angestellter in einem Betrieb mit einer festgelegten 40 Stunden Woche.
Bin aber seit ca. 2 Jahren an ein anderes Unternehmen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden ausgeliehen (keine Zeitarbeit). Demzufolge mache ich wöchentlich ein minus von 1,5 Stunden (In 2 Jahren sind das ca. minus 140 Stunden. Das ist doch nicht richtig oder? Beklage das ganze schon auch seit ca. 2 Jahren aber mein Arbeitgeber reagiert nicht,meine minus Stunden muss ich dann Samstags abarbeiten!!!!Welche Arbeitszeit ist ausschlaggebend,die meines Arbeitgebers oder die beim anderen Unternehmen?Vielen Dank
die Arbeitnehmerüberlassung ist so geregelt, dass Sie als Arbeitnehmer in ausschließlichem Vertragsverhältnis mit Ihrem eigentlichen Arbeitgeber stehen. Dieser vereinbart einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag mit dem Unternehmen, an das Sie ausgeliehen werden. Es gilt also, was in Ihrem Arbeitsvertrag steht. Ob eine Sechstagewoche erlaubt ist, hängt von den vereinbarten Konditionen, einer Betriebsvereinbarung oder einem gültigen Tarifvertrag ab.
22. August 2018 at 11:17
An deinen freien Tagen musst du nicht arbeiten. ( Samstags )
Minusstunden musst du nach meinem Wissen nicht nachholen, wenn keine Betriebsvereinbarung besteht. Hier gibt es ein Urteil…. Google
Ich habe einen Zeitvertrag mit einer w. Arbeitszeit von 36 std. auf 6 Tage
Arbeite aber 48 std in 5 Tagen (seit 6 wochen)
das kommt darauf an, wie Ihr Arbeitsvertrag gestaltet ist. Grundsätzlich darf der Arbeitgeber u. a. die Zeit, in der die Arbeitsleistung zu erbringen ist, gemäß Gewerbeordnung selbst bestimmen – sofern es die Klauseln im vereinbarten Vertrag, ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zulassen. Diesen Dokumenten ist auch zu entnehmen, unter welchen Umständen Überstunden von Ihnen verlangbar sind. Sind Sie sich unsicher, ob die Formulierungen rechtens sind? Dann können Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht zurate ziehen.
K. Breitinger says
24. September 2016 at 19:43
Ich bin 20 Jahre alt und mache eine Ausbildung im Verkauf
Meine Arbeitszeiten sind offiziell
Mo,Do und Fr 7.00- 13.00 14:30-18.00 die Mittagspause variiert je nach Wochentag und es gibt jeden tag noch Vormittags und nachmittags 15 min Pause zum essen und trinken
Dienstag bin ich in der Berufsschule von 8-16 Uhr mit den normalen pausenzeiten
Mi und Samstag 8.00-13.00
Da ich mich mit Gesetzen und solchen Regelungen aus zeitlichen Gründen nicht auseinandersetzen kann wollte ich fragen ob diese Arbeitszeiten nicht gegen eines der ArbeitszeitGesetze verstößt…
Und dann gibt es noch die inoffiziellen Arbeitszeiten die täglich ca 1,5 ,,freiwillige ” unbezahlte Überstunden betragen… ( laden putzen und so…)
Ist das in der Ausbildung den überhaupt ok??
Ich habe auch nur maximal 1 Samstag im Monat frei
Gegen welche Gesetze verstößt mein Arbeitgeber da und was kann ich machen um dagegen etwas zu unternehmen?
Hallo Frau Breitinger,
das Arbeitszeitgesetz besagt, volljährige Auszubildende dürfen in der Woche maximal 48 h an insgesamt 6 Werktagen arbeiten. In Sondersituationen sind auch 60 h in der Woche an 6 Tagen erlaubt, sofern innerhalb der nächsten 6 Monate im Durchschnitt wieder 8 h pro Tag erreicht werden. Die Berufsschulzeit gilt als Arbeitszeit genauso wie die An- und Rückfahrt sofern währenddessen beruflich relevanten Arbeiten erledigt werden. Als Auszubildende haben Sie keine Verpflichtung, Überstunden abzuleisten, auch wenn diese angeordnet werden. Es kommt jedoch drauf an, welche Regelungen Ihre Ausbildungsvertrag oder ein etwaiger Tarifvertrag vorsieht. Wollen Sie ungesetzliche Regelungen melden, können Sie sich zunächst an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Er erklärt Ihnen, wie Sie rechtlich gegen Ihren Ausbildungsbetrieb vorgehen können. Darüber hinaus stehen wahlweise auch die Handwerks- bzw. die Industrie- und Handelskammer bereit bzw. sogar der ein oder andere Lehrer in der Berufsschule.
Hallo ich arbeite als servicetechniket habe eine normale 40 std Woche Montag – Donnerstag 7:30-16:30 und Freitag 7:30 – 13:30. Alle paar Wochen habe ich notdienst für eine Woche Montag- Montag. Nun musste ich nachts zu einem Einsatz und kam erst um 5:00 uhr nach haus. Hab dann meine 11std Ruhezustand eingehalten bis 16 uhr. Nun schreibt mein Chef mir minus Stunden auf für die Ruhezeit. Ist das rechtens?
grundsätzlich besagt das Arbeitszeitgesetz, dass Ihnen 11 h Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen zusteht. Diese Zeit darf Ihnen auch nicht als Minusstunden angerechnet werden, da es um Ihre Erholung geht. Welche Möglichkeiten haben, sich hiergegen zu wehren, bringen Sie bei einem Anwalt für Arbeitsrecht in Erfahrung.
Hallo ich bin der Thomas , ich arbeite im Bauhauptgewerbe und muss zur Zeit 10 Tage am Stück durcharbeiten . Wieviele freie Tage stehen mir da laut Gesetz zu ?
6. Oktober 2016 at 11:44
wie viele freie Tage Ihnen nun zustehen, können Sie z. B. einer Betriebsvereinbarung entnehmen, sofern eine solche vorliegt. Auch ein etwaiger Tarifvertrag kann hierzu Auskunft geben. Das Arbeitszeitgesetz besagt jedoch grundsätzlich: Arbeitnehmer, die an Sonn- und Feiertagen arbeiten, müssen einen Ersatzruhetag erhalten. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass im Jahr an mindestens 15 Sonntagen nicht gearbeitet werden darf.
13. Oktober 2016 at 9:29
Hallo, ich arbeite in einem Museum in Teilzeit (30 Stunden, festes Monatsgehalt). Das Museum hat von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Ich bin regelmäßig zum Dienst am Samstag und oder Sonntag eingeteilt, nie mehr als 7 Stunden. Überstunden werden mit Freizeit ausgeglichen.
Wie ist die gesetzliche Regelung für Freizeitausgleich für Wochenendarbeit?
Gibt es “Zuschläge” für Samstag, Sonntag (und Feiertage)?
Ich habe mal gehört, für Samstagsarbeit gibt es einen Überstundenzuschlag von 50% (d.h. wenn ich 5 Stunden arbeite, erhalte ich 2,5 Stunden für mein Überstundenkonto), am Sonntag und Feiertag 100% Überstundenzuschlag. Stimmt das so oder wie ist es? Danke für die Antwort!
für Sonntagsarbeit muss innerhalb der nächsten 14 Tage ein Ersatzruhetag gewährt werden. Einen grundsätzlichen Anspruch auf eine zuzügliche Vergütung für Sonntags- und Feiertagsarbeit haben Sie nicht. Der Samstag gilt in der Regel als normaler Werktag. Ein Arbeits- oder Tarfivertrag sowie eine Betriebsvereinbarung kann jedoch festhalten, dass Zuschläge gezahlt werden.
Bär says
18. Oktober 2016 at 19:43
ich bin zurzeit Auzubildene (volljährig) im Einzelhandel tätig.Nun habe ich in den kommenden Wochen an einem Mittwoch bis zu den nächsten Donnsterstag kein frei und muss also 9 Tage hintereinander arbeiten.Sonntag ist verkaufsoffen..nun steht mir in den kommenden 2 Wochen ein zusätzlichen Tag zu,soweit ich das sehe. jedoch sehe ich auf dem Einsatzplan davon nichts.Im ganzen Monat muss ich auch noch 4 Samstage arbeiten.Dem Monat davor hatte ich schon 2 Samstage gearbeitet.So kommen wir auf 6 Samstage hintereinander.
Ich wollte mich bei Ihnen erkundigen ob ich da gegen angehen darf oder beziehungsweise ob dieses überhaupt rechtens ist.Ich bedanke mich schon mal im Vorraus.
24. Oktober 2016 at 9:28
grundsätzlich sind Samstage reguläre Arbeitstage. Dass Sie an diesen eingesetzt werden, ist rechtlich zulässig, da Sie volljährig sind. Für Sonntagsarbeit müssen Sie innerhalb der folgenden 2 Wochen einen Ausgleichstag erhalten. So sieht es der Gesetzgeber vor. Bei einem Anwalt für Arbeitsrecht erhalten Sie Auskunft darüber, wie Sie nun vorgehen können.
29. November 2016 at 21:06
Hi Arbeitsrecht.de,
ich kann im Gesetzestext nicht finden, dass Samstage Werktage sind. Es handelt sich um die Branche Gastronomie
dass es sich bei allen Tagen außer Sonntag um Werktage handelt, geht implizit aus § 10 hervor. “Sofern die Arbeiten nicht an Werktagen vorgenommen werden können, dürfen Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen abweichend von § 9 beschäftigt werden: …” (ArbZG).
H. Bock says
Hallo, ich arbeite als Berufskraftfahrer im Baustellenverkehr. Tägliche Arbeitszeit liegt zwischen 11 und 13 Stunden. Kombination aus Fahr und Belade tätigkeiten. Dadurch habe ich jede Woche ca. 60 Stunden Arbeits Zeit inkl. Pause von 2,5 Stunden bei 5 Tagen(Mo-Fr). Wagenpflege gehört da dazu. So nun meine Frage, ist es erlaubt über mehrere Monate immer an die 60 Stunden zu kommen ? Ohne einen Ausgleich in irgendeiner Woche ! Es geht mir nur um die Arbeitszeit, nicht um das fahren. Das passt alles . Vielen Dank .
31. Oktober 2016 at 11:04
Kraftfahrer dürfen ausnahmsweise bis zu 60 Stunden pro Woche arbeiten, sofern binnen der folgenden vier Monate im Durchschnitt wieder 48 Stunden pro Woche erreicht werden. Das heißt: Es muss ein Ausgleich erfolgen. Andernfalls können Sie rechtliche Schritte gegen Ihren Arbeitgeber einleiten.
M. Wieghard says
9. November 2016 at 16:38
Hallo, ich arbeite im Lebensmitteleinzelhandel mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 34.0 Std/Wo. Von meinem Geschäftsinhaber wurde ich auf Wunsch von Ihm für vormittags von 6.30 – 14.00 Uhr eingestellt. Habe dann auf meinen Wunsch im Februar auf 34,00 Std. reduziert mit einem freien Tag pro Woche.
Nun meine Frage: Kann mein Marktleiter im Geschäft einfach ungefragt für mich für Nachmittagsarbeit einplanen und ohne freien Tag? Habe diese Woche 40,45 Std.
14. November 2016 at 10:26
Hallo Frau Wieghard,
welche Freiheiten Ihr Vorgesetzter hat, ergibt sich für gewöhnlich aus den Vereinbarungen im Arbeitsvertrag bzw. dem Tarifvertrag und etwaigen Betriebsvereinbarungen. Es lohnt sich daher, diese Dokumente nach den Bestimmungen zur Arbeitszeit und Überstunden zu durchforsten. Bei Fragen können Sie sich auch an einen Arbeitsrechtsanwalt wenden.
18. November 2016 at 11:23
Ich habe eine Frage, ich arbeite in einer 5 Tage Woche 39 Std.
So. 15-23
Mo. 15-23
Di. 10-18
Mi. 15-23
Fr. 8-16:30
So. 15-23 Mir geht es um die Nachtruhe Dienstbeginn Freitag.
Was ist Mittwoch auf Freitag zählt der Donnertag als Erholungstag und wird mit in die 11 Stunden Nachtruhe eingerechnet oder wird er weil dies der erste Frei Tag der Woche ausgeklammert. Vielen Dank
21. November 2016 at 11:13
wie Sie richtig schrieben, muss zwischen zwei Arbeitsschichten eine Ruhezeit von mindestens 11 Stunden liegen. Dies ist in Ihrem Fall gegeben, auch wenn es sich um einen Erholungstag handelt.
Conny P. says
25. November 2016 at 14:01
Hallo, ich habe eine Frage. Meine beste Freundin arbeitet im Einzelhandel, sie hat einen Anfahrtsweg zur Arbeit von ca. 45 Minuten. Nun wurde der neue Laden an einem Donnerstag Neueröffnet. Sie hat in den Tagen vorher wie folgt gearbeitet: Montag 9 – 16Uhr, Dienstag 9 – 17 Uhr, Mittwoch 7 – 19 Uhr, Donnerstag 6 – 21 Uhr <- Neueröffnung, Freitag und Samstag soll sie auch von 6 – 21 Uhr arbeiten. Sie hat einen 35 Std Vertrag. Nur wegen der Neueröffnung sollen jetzt alle 9 Verkäuferinnen so seit der Eröffnung arbeiten. Ist dies überhaupt zulässig? Wo kann man sich hin wenden? Durch den langen Anfahrt- und Heimweg bekommt sie nur noch ca. 4-5 Std Schlaf.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Wir sind Ratlos.
maßgeblich sind die Vorgaben im Arbeitsvertrag Ihrer Freundin zum Thema Überstunden. Wenn ein Tarifvertrag gilt, können auch hieraus entsprechende Informationen gezogen werden. Auskunft Ihre Freundin kann bei einem auf das Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt erfahren, wie Sie sich gegen gegebenenfalls unzulässige Überstunden wehren kann.
1. Dezember 2016 at 3:49
ich bin in der Betreuung von Jugendlichen tätig, im regelmäßigen Nachtdienst
Sonntag 22 Uhr bis 6:30 Uhr, bis einschließlich Freitag morgens 6:30 Uhr.
Also 5 Nächte mit 8,5 Std , davon 0,5 Std Pause.
Meine Frage: müssen die 8,5 Std bezahlt werden, es zählen laut Dienstplan nur 8 Std Arbeitszeit.
Da ich immer Freitag und Sonntag arbeite , meine 2. Frage : habe ich Anspruch auf einen freien Sonntag?
1. Dezember 2016 at 10:22
das Arbeitszeitgesetz besagt, dass Arbeitnehmer nach spätestens 6 Stunden eine Pause einlegen müssen, um sich zu erholen. Diese beträgt für gewöhnlich mindestens 30 Minuten und wird nicht bezahlt. Es besagt weiterhin, dass – sofern kein Tarifvertrag zum Tragen kommt – sie entweder eine angemessene Anzahl an bezahlten freien Tagen erhalten müssen oder als Ausgleich einen Nachtzuschlag erhalten. Für Sonntagsarbeiter gilt: An mindestens 15 Sonntagen im Jahr dürfen Sie nicht zum Dienst eingeteilt werden.
6. Dezember 2016 at 0:05
ich arbeite im Sicherheitsgewerbe meine tägliche Arbeitszeit beträgt 12 h und das 6 Tage die Woche
die monatliche gesamt Std. zahl liegt immer 260 oder mehr und das schon über Jahre!
in meinem Arbeitsvertrag steht das mir eine monatliche Std. zahl 60 h zu gesichert wird alles andere wird als mehr Arbeit vom angeordnet
Den mir zustehend Urlaub von 24 tag a 6 Std. pro Tag konnte ich dieses Jahr das erste Mal zum Teil nehmen
ich habe immer noch Rest Urlaub von 12 Tagen den ich nicht nehmen kann da wir wieder ein Mal Urlaubssperre haben
Das bedeute man es hochrechnet haben wir von Mai-September und dann November-Dezember Urlaubssperre in der anderen Zeit könnten wir Urlaub nehmen da wir aber viele Mitarbeiter sind ist dies nur bedingt möglich da immer nur 2 gleichzeitig Urlaub haben dürfen und dann maximal 7 Tage am stück
wenn wir uns darüber beschweren werden wir sofort von den stunden her gekürzt bis auf maximal 60 h im Monat die müssen sie uns zahlen
deswegen wird sich auch keiner mehr beschweren weil davon kann man nicht leben!!!!!
und wir sind eine ISO zertifizierte Firma
wer kann mir einen Rat geben oder helfen wie ich weiter verhalten kann und muss!!!
welche Optionen Sie haben, bringen Sie bei versierten Anwalt für Arbeitsrecht in Erfahrung. Viele bieten ein Erstberatungsgespräch an, aus dem Sie bereits wichtige Informationen ziehen können. Vergessen Sie nicht, Ihren Arbeitsvertrag und andere potenziell wichtige Dokumente wie Betriebsvereinbarungen mitzunehmen.
9. Dezember 2016 at 16:38
ich arbeite in einem Hotel und es ist wie alle völlig unterbesetzt.
jedes Mal wenn einer krank wird, muss man tagelang durcharbeiten. Ich bin jetzt schon bei 13 Tagen und werde wohl noch weiter durcharbeiten müssen, wenn die Kollegin weiter krank geschrieben ist.
Langsam habe ich keine Lust mehr. Meine Frage:
Wie lange ist es eigentlich erlaubt an einem Stück durch arbeiten zu lassen. ( Immer nur 8 Std. am Tag, dies ist wenigstens ein Vorteil, Pause kann man keine machen )
15. Dezember 2016 at 9:55
aus den gesetzlichen Grundlagen geht keine konkrete Zahl hervor. Wer an Sonn- und Feiertagen arbeitet, hat Anrecht auf einen Ersatzruhetag, der bei Sonntagen für gewöhnlich innerhalb von 14 Tagen und bei Feiertagen innerhalb von 8 Wochen zu gewähren ist. Zudem müssen Arbeitnehmer, die sonntags arbeiten, mindestens 15 Sonntage im Jahr freibekommen. Sie sollten sich auch Ihren Arbeitsvertrag und einen ggf. geltenden Tarifvertrag noch mal ansehen. Auch dort können entsprechende Regelungen zur Maximal-Arbeitstags-Zahl am Stück festgehalten sein.
15. Dezember 2016 at 23:15
Guten Abend, ein Mitarbeiter verlässt nach einer Auseinandersetzung mit dem Chef den Arbeitsplatz. Er taucht den rest des Tages nicht wieder auf. Am nächsten Tag wollte er wieder kommen, tut dies aber auch nicht und antwortet auch nicht auf Nachrichten. Aufträge konnten nicht erledigt werden. Eine Krankmeldung liegt nicht vor. Kann ich mich als Arbeitgeber da nicht wehren ? Wer bezahlt mir diesen Ausfall ?
Sie haben die Möglichkeit, den betreffenden Arbeitnehmer mindestens für sein Verhalten abzumahnen, wegen unentschuldigtem Fehlen. Ob auch eine fristlose Kündigung in Frage kommt, bringen Sie bei einem Arbeitsrechtler in Erfahrung.
23. Dezember 2016 at 13:08
bei Ihrem sehr komplexen Thema fragen Sie am besten einen Anwalt, da wir hier an dieser Stelle keine Rechtsberatung anbieten.
31. Dezember 2016 at 13:15
Hallo, ich arbeite in einem Betrieb erst seit kurzem. Sprich, ich bin noch in der Probezeit. Ich arbeite dort mindestens 10 Stunden am Tag. Mal auch mehr. Dies frustriert mich, weil ich in der Woche über 48 Stunde komme und mein Vertrag sagt, dass ich alle Überstunden inklusive habe! Ist der Vertrag überhaupt rechtens? Personalbüro und meine Chefin reagieren nicht auf meinen Hinweis, dass die Arbeitsstunden nicht rechtens sind. Und von diesen Vorfällen gibt es mehrere im Hotel. Da bin ich nicht die einzige. Kann man den Betrieb auch anonym melden, so dass der Betrieb nicht weiß, wer es gemeldet hat.Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
5. Januar 2017 at 9:56
Formulierungen im Arbeitsvertrag wie “Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten” sind normalerweise nicht zulässig, wenn keine Höchstgrenze für die Überstunden zu erkennen ist. Nähe Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von einem Anwalt für Arbeitsrecht.
Ich bin Servicetechniker im Außendienst im Elektrohandwerk und habe eine 5 Tage Woche auf 36 Std Basis in Gleitzeit mit festgelegter Kernarbeitszeit. Ich nutze einen Firmenwagen mit 1% Regelung und bekomme in 6 Stufen Auslöse .
Es ist angedacht das ich direkt zu Arbeitsbeginn zum Kunden anreise . Das sind in meinem Fall jedes mal mind. 40 Km für die ich meist um ca 60 Minuten pro fahrt benötige. Eine Fahrt kann aber auch sehr schnell 120 Min dauern da meine Strecken durch das Ruhrgebiet führen.(weit entferntester Kunde ca 132 km)
Ab wann fängt meine Arbeitszeit laut Gesetz an und wie ist Arbeit genau definiert , gerade im Außendienst?
Ich bewege einen Firmenwagen mit Firmenwerkzeug in Arbeitskleidung zu einem Firmenkunden und das ist keine Arbeitszeit ? Das kann ich mir kaum vorstellen .
Des Weiteren kommt es häufig vor das ich durch die weiten Strecken gerne bis zu 14 Stunden außer Haus bin und ich merke langsam das ich das nicht auf dauer mitmachen kann .
Was sieht in dem Fall das Arbeitszeitenschutzgesetz vor ?
An welche Stellen kann ich mich wenden um hilfe zu bekommen außer an einen Anwalt ?
Ich freue mich auf ihre Rückmeldung .
12. Januar 2017 at 9:46
normalerweise gehören Reisen nicht zu den vertraglichen Hauptleistungspflichten von Arbeitnehmern. Ob und inwieweit in Ihrem Fall etwas anderes gilt, können Sie bei einem Anwalt erfragen. Wenn Sie dies nicht wollen, können Sie auch ein in Ihrer Nähe tätiges Amt für Arbeitsschutz kontaktieren oder die Nummer für ein aktives “Arbeitsschutztelefon” heraussuchen. Auch dabei handelt es sich um eine passende Beratungsstelle.
18. Januar 2017 at 19:41
Hi mein Arbeitgeber will nach meiner arbeitzzeits also nach 16uhr eigentlich einen Nachweis das ich zum Arzt gehen habe extra den Termin abends gelegt eigentlich nach 9.5std ohne richtiger pause muss ich das nachweisen
für Aktivitäten, die außerhalb Ihrer Arbeitszeiten liegen und diese nicht beeinflussen, kann ein Arbeitgeber in der Regel keinen Nachweis verlangen. Anders sähe es aus, wenn der Arzttermin in die Arbeitszeit fallen würde.
Ich arbeite in Teilzeit bei vereinbarten 15 Wochenstunden. Manchmal muss ich in der Woche 4-6 mal für 25 Std kommen, die Wochen darauf habe ich dann wieder frei und baue Minusstunden auf, um dann wieder mit über 15 Stunden eingeplant zu werden. Ist das rechtens, schließlich habe ich mich ja bewusst für max. 15 Std Teilzeit entschieden?
2. Februar 2017 at 9:41
dies klingt nicht nach Minusstunden, sondern eher nach einem Freizeitausgleich für geleistete Überstunden. Wir würden Ihnen empfehlen, dieses Problem bei einem Anwalt anzusprechen und sich dort eine entsprechende Beratung einzuholen.
Die vorgeschriebenen Pausen – 30 Minuten nach 6 Stunden – werden grundsätzlich in Abzug gebracht,
egal ob diese z.T. oder gar nicht in Anspruch genommen werden können. Ich spreche vom Gastgewerbe,
d.h. Pausen werden nicht bezahlt. Ist das Fakt ? Wo kann man dies genau nachlesen. Danke.
grundsätzlich werden Sie als Arbeitnehmer für Ihre Arbeitsstunden bezahlt. Die Pausen dienen der reinen Erholung und sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Da innerhalb dieser keine Arbeitstätigkeiten erfolgen, muss diese Zeit auch nicht vom Arbeitgeber vergütet werden. Das ist immer so, wenn im Arbeits- bzw. Tarifvertrag nichts anderes festgelegt ist.
14. Februar 2017 at 3:34
Hi, wir hatten in unserem Betrieb die letzten Jahre 5 Jahre immer eine 15 minütige Pause in unseren 8 Stunden. Da wir eine metallverarbeitende Firma im 3 Schisystem sind wurde die Pause auch immer durchbezahlt. Jetzt will mein Chef das wir die 15 Min pro Tag am Wochenende nachholen, also Samstags!!! Ist das rechtens das jetzt unsere Freizeit darunter leiden muss ? Wir können die 15 min leider nicht an dem selben Tag vor- oder nacharbeiten da unsere Plätze besetzt sind. lieben Gruß
wir würden Ihnen in diesem Fall empfehlen, einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen und ihm die Problematik zu schildern.
Hallo Arbeitsrechte.de
ich bin vor einiger Zeit auf Verlangen meines Chefs an einem Sonntag mit dem Zug zu einer Messe gefahren um dort zu arbeiten. Abfahrt war um 9 Uhr. Um 15 Uhr dort angekommen, war ich dann zur Einarbeitung auf dem Messestand. Um 18.00 Uhr habe ich anschließend im Hotel eingecheckt. Meine Frage ist nun, ob mir mein Chef die Vergütung des Anreisetages in Form eines freien Tages verwehren kann.
Die Arbeit auf der Messe war eine Ausnahme, denn normalerweise arbeite ich im Büro.
in der Regel besteht in diesem Fall kein gesetzlicher Anspruch auf eine Vergütung. Es kommt darauf an, ob sich dazu eine gewisse Regelung im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung befindet. Wir würden Ihnen empfehlen, Ihren Chef direkt darauf anzusprechen und die Sache mit ihm zu klären.
Meine Freundin arbeitet mit einem 36 Stunden vertag in einem Altenheim. Manchmal arbeitet sie 4 Wochenden hintereiander durch. Im Vetrag steht 150 Stunden. Wie sieht das aus, ist das so rechtens. Laut Gesetz weiiß ich das 19 Tage durcharbeiten maximal erlaubt sind.
27. Februar 2017 at 13:30
da haben Sie Recht. Zusätzlich müssen gemäß Arbeitsschutzgesetz mindestens 15 Sonntage im Jahr frei sein. Wir würden Ihnen empfehlen, sich mit dieser Frage an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden, da dieser Sie individuell beraten kann.
Ant4res says
Hallo, eine Freundin von mir hat mir vorhin erzählt das sie in einem Zerspanerbetrieb ab nächsten Monat jeweils 13 Tage am Stück arbeiten muss. In Früh, Spät und Nachtschichten untergliedert. Sie hat im Monat ganze 4 Tage frei. Teils gerade mal 1 Tag frei bevor Sie zur nächsten Schicht muss. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das dies so rechtens ist und wollt daher mal eure Meinung wissen.
27. Februar 2017 at 14:12
Hallo Ant4res,
laut Arbeitszeitgesetz kann dies in der Regel erlaubt sein. Arbeitnehmer benötigen allerdings nach Vollendung einer täglichen Arbeitszeit mindestens 11 Stunden Ruhezeit – und kann u. U. auf zehn Stunden verkürzt werden. Wird an einem Sonntag gearbeitet, muss innerhalb von zwei Wochen ein Ersatzruhetag gewährt werden. Erfolgt eine Beschäftigung an einem Feiertag, der auf einen Werktag fällt, muss innerhalb von acht Wochen ein Ersatzruhetag eingelegt werden.
E., Simone says
Ich seh nicht ganz duch bei den Arbeitszeiten für LKW- Fahrer, darum meine Frage : Wenn der Fahrer seine neun oder zehn Stunden Fahrzeit hat, wie verhält sich das den mit der Arbeitszeit, z. B . bei neun Stunden hat er eine Pausenzeit von einer dreivietel Stunde, muß dann die Pausenzeit von der Arbeitszeit abgezogen werden oder wie ist dann die reine Arbeitszeit, es wird ja immer eine Stunde Pause abgezogen, die nicht bezahlt wird.
27. Februar 2017 at 14:25
Lenkzeitunterbrechnungen zählen nicht zur Arbeitszeit und werden dementsprechend normalerweise nicht vergütet. Die Lenkzeitunterbrechung ist demnach zusätzlich zur Arbeitszeit anzusehen.
Sollte, hätte, könnte: Versteh ich nicht ganz, wenn im §3 des Arbeisschutzgesetz steht, acht Stunden täglich ist das maximum und dahinter der Zusatz, SOLLTE nicht überschritten werden. Also heisst das, der Arbeitgeber kann sich daran halten, muss es aber nicht??
Ich habe mich auf eine Stelle beworben in der sie mir bei fünf Tagen 42,5 Stunden aufbrummen möchten. Heisst dann 8.5h täglich. Ist das nun zulässig oder nicht? Werde diese Stelle aufgrund dessen eh nicht antreten, da sich das etwas ausbäuterisch anhört, oder ich das inzwischen normal?
Sie sprechen scheinbar von § 3 des Arbeitszeitgesetzes. Dort heißt es: “Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.” Es kann demnach zulässig sein, 8,5 Stunden täglich zu arbeiten, jedoch muss dafür ein gewisser Ausgleich erfolgen.
1. März 2017 at 18:22
wir arbeiten in der Industrie im 3-Schichtsystem. Leider haben wir einen Kollegen, der stets am Freitag in der Spät- und Nachtschicht 2-4 Stunden nach Hause geht. Dies geschieht leider erst von einer Minute zur anderen. Wenn es mal notwendig ist Samstag zu arbeiten, weigert er sich immer. Unser Arbeitgeber führt für alle ein AZ- Konto zur Ausgleichung von Arbeitsstunden. Nun meine Frage: Darf der Kollege so handeln und was können wir tun. um diese Unfairniss zu ändern?
hierbei können Sie sich leider nur an Ihren Arbeitgeber oder, wenn vorhanden, an den Personal- bzw. Betriebsrat wenden. Verdeutlichen Sie, dass Sie sich eine faire Behandlung wünschen. Kompetente Arbeitgeber werden dem auch nachkommen.
2. März 2017 at 5:52
Ich arbeite in einem Betrieb der Wechselschichtig früh und spät Arbeit von Montag bis Freitag. Und der Abteilung wo ich arbeite wird allerdings 3-schichtig gearbeitet und zwar folgendermaßen in Wochen aufgeteilt Früh, Früh, Nacht, Nacht, Spät. Ist das zulässig? Die erste Frühschicht Woche soll jetzt nich umgestellt werden zur Spätschicht also dann 2x spät 2x Nacht und einmal früh, die pause wird nachts bezahlt und tagsüber muss man diese raus arbeiten aber Maschinen während der Pause produzieren lassen. Ist das zulässig? Mfg Erik
im § 5 Arbeitszeitgesetz steht: “Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.” Besteht dieser Zeitraum zwischen den Schichten, sind diese in der Regel zulässig. Haben Sie weiterhin zweifel, wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
1. April 2017 at 23:49
ich arbeite in einer Marketing-Agentur und habe in meinem Vertrag 40 Std./Woche und eine Kernzeit von 10-16 Uhr stehen. Jetzt möchte mein Arbeitgeber, dass ich bis 17 Uhr bleiben muss. Die Begründung ist, damit bis 17 Uhr alle Arbeitsplätze bestückt sind. Ich bin aufgrund der Verkehrslage (60 KM einfache Fahrt) gezwungen gegen 7:30-7:40 auf der Arbeit zu erscheinen,da ich sonst verkehrsbeding das doppelte an Fahrzeit hätte. Somit arbeite ich täglich mehr als die vorgeschriebenen 8 Stunden. Ist diese Anweisung statthaft aufgrund dieser Begründung?
3. April 2017 at 9:26
normalerweise ist in einem solchen Fall maßgeblich, was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Um sich über die Möglichkeiten zu informieren, die Sie in einer solchen Situation haben, würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren.
Ich bin examinierte pflegekraft, habe folgendes problem:
Laut arbeitsvertrag bin ich teilzeitbeschäftigt 25 stunden / 5 tage woche!
Zur erklärung: ich habe eine 80% behinderte tochter!
Ich muss fast jedes wochenende arbeiten, da ich da länger arbeiten kann (bis über den mittag), aber eines halb (nur samstag) und das nächste voll (samstag und sonntag) und unter der woche hab ich ziemlich viel frei, quasi zum ausgleich, aber ich frag mich ob das rechtens ist! Habe nichts mehr von den wochenenden, von der familie!
diesbezüglich gilt das Arbeitszeitgesetz (ArbZG). In § 11 ArbZG ist verankert, dass mindestens 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei bleiben müssen. Weiterhin muss es zum Freizeitausgleich innerhalb der Woche kommen, welcher bei Ihnen anscheinend vorliegt. Arbeiten Sie also nur jeden zweiten Sonntag im Jahr, liegt diesbezüglich kein Gesetzesverstoß vor.
13. April 2017 at 8:22
Seit April 2017 werden die Arbeitsstunden per elektronischer Zeiterfassung erfasst. Meine Frage betrifft vor allem 30h Teilzeitkräfte. Nach 6 Std. Arbeit wird eine 1/2 h Pause abgezogen. D.h. wenn 6h gearbeitet wurde (Karenzzeit +-5min) wird, automatisch die Pause abgezogen, sodaß eine Arbeitszeit von 5:34h berechnet wird. Ist das so korrekt? Müßte hier nicht auf die 6h gekürzt werden und die Pause draufgerechnet werden? Im konkreten Fall: 7:12 Arbeitsbeginn – 13:18h Arbeitsende
die tatsächlich geleistete Arbeitszeit darf nicht gekürzt werden. Haben Sie also sechs Stunden gearbeitet, so gilt dies als Arbeitszeit; unabhängig davon, ob Sie danach eine halbe Stunde Pause gemacht haben oder nicht. So wie Sie es beschreiben, klingt diese Art der elektronischen Zeiterfassung nicht korrekt.
ich arbeite in einer Hausverwaltung. Einmal im Jahr stehen für die von uns betreuten Objekte die Eigentümerversammlungen an. Diese finden zum Großteil immer außerhalb der Arbeitszeiten statt. Man bekommt weder diese Stunden vergütet noch kann man diese abfeiern. Im Schnitt sind das im Jahr fast 10 Arbeitstage die man arbeitet ohne einen Ausgleich zu bekommen. Ist das statthaft ?
regelmäßige angeordnete Überstunden sind für gewöhnlich nur dann zulässig, wenn dazu Klauseln im Arbeitsvertrag festgelegt sind. Außerdem steht Ihnen für das Ableisten dieser Stunden ein Freizeitausgleich oder alternativ eine Auszahlung zu. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber darauf an. Weigert er sich, Ihnen einen Ausgleich zu gewähren, wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Ihre Ansprüche vor einem Arbeitsgericht einfordern.
25. April 2017 at 12:10
Hallo, meine Frau arbeitet im Versandhandel.
Nun will Ihr Chef, dass für den kommenden 1.Mai, am Samstag davor gearbeitet wird.
Gearbeitet wird sonst immer Montag bis Freitag.
2. Mai 2017 at 15:59
wenn die jeweiligen Arbeitstage im Arbeitsvertrag nicht genau definiert sind, kann diese Vorgehensweise durchaus rechtens sein.
Steffen F. says
25. April 2017 at 18:38
Hallo Steffen F.,
dies ist normalerweise nur dann möglich, wenn ein Arbeitszeitkonto vorhanden ist.
15. Mai 2017 at 7:50
Ist es gesetzlich vertretbar bei einer vertraglichen 40-Stunden -Woche das Doppelte an Stunden (80 Stunden an 10 Tagen) arbeiten zu müssen?
22. Mai 2017 at 9:19
ob Überstunden geleistet werden müssen bzw. dürfen, muss in Ihrem Arbeitsvertrag festgelegt sein. Mehr als zehn Stunden am Tag darf laut Arbeitszeitgesetz jedoch nicht gearbeitet werden. Dabei darf der Durchschnitt der Arbeitsstunden in sechs Kalendermonaten acht allerdings nicht überschreiten.
18. Mai 2017 at 8:12
Mal ne Frage bezüglich Arbeitszeit. Ich fange So. 0.00 an bis 09.30 Mo.22.00- 0730 Di. 22.00-07.30 Mi.rolltag Do. 0.00-09.30 Fr.22.00-0730 und Sonntag dann wieder um 0.00 ist das rechtens oder nicht??
22. Mai 2017 at 11:09
es gilt das Arbeitszeitgesetz. Demnach darf eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden nur dann überschritten werden, wenn es innerhalb von sechs Kalendermonaten bzw. innerhalb von 24 Wochen bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 8 Stunden bleibt. Das heißt: Arbeiten Sie sehr oft 9 Stunden oder mehr, muss es auch kurze Tage oder Freizeitausgleich geben, damit das Arbeitszeitgesetz nicht verletzt wird.
mudi.s says
ich arbeite in einem Wettbüro. Vereinbart sind laut Vertrag ca. 105 Arbeitsstunden und ich hab jetzt aufgrund von einigen aussfällen knapp 160 Arbeitsstunden. Desweiteren arbeite ich z.B diese woche 7 Tage die Woche je 12-13 stunden pro Tag ohne jedliche pause ( die meines Wissens nach gesetzlich verplichtend ist).
Auserdem verlangt mein Arbeitgeber das ich immer 20-30 min vor Arbeitsbeginn im Laden bin damit bei Eröffnung alles bereit steht. Diese Zeit wird mir ebenso nicht als Arbeitszeit angerechnet.
Ist das rechtens? und wen nicht, in wie fern kann ich dagegen was unternehmen und mit welchen Konsequenzen hat mein Arbeitgeber zu rechnen ?
Mudi.S 🙂
grundsätzlich darf die Arbeitszeit laut Arbeitszeitgesetz nur acht Stunden pro Tag betragen, in Ausnahmefällen auch zehn, wenn innerhalb von sechs Monaten die Arbeitszeit von acht Stunden im Schnitt nicht überschritten wird. Auch Pausen sind gesetzlich vorgeschrieben. Die Zeit, die Sie arbeiten – also auch vor Eröffnung – muss Ihnen normalerweise gezahlt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht oder an den Betriebsrat, soweit vorhanden.
Hallo, ich hab da auch mal eine Frage , ich arbeite in einen Landwirtschaftsbetrieb wo unsere Arbeitszeit gesplittet ist. Wir haben ein halbes Jahr eine reguläre Arbeitszeit von 10 Stunden pro Tag plus Überstunden bzw auch am we. Die zweite Jahreshälfte Haben wir eine reguläre Arbeitszeit von 8 Stunden am Tag und freitags haben wir 12.15 Uhr Schluss. Allerdings arbeiten wir diese Zeit auch länger wenn denn noch arbeit auf dem Acker ist. Meine Frage ist, ist das so rechtens?
auch hier gilt das Arbeitszeitgesetz, wonach gilt: Eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden darf nur dann überschritten werden, wenn es innerhalb von sechs Kalendermonaten bzw. innerhalb von 24 Wochen bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 8 Stunden bleibt. Das heißt: Arbeiten Sie sehr oft 9 Stunden oder mehr, muss es auch kurze Tage oder Freizeitausgleich geben, damit das Arbeitszeitgesetz nicht verletzt wird.
Habe eine 40 Stunden Woche.
Arbeitszeit von 7.00 – 16.00 Uhr.
Da ich aber jeden Tag 4 -5 Stunden Fahrzeit habe erhöht sich meine Belastung enorm.
Frage: Muß ich Überstunden leisten?
29. Mai 2017 at 14:10
Arbeitnehmer sind nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, Überstunden zu leisten. Befinden sich dazu jedoch Regelungen in Ihrem Arbeitsvertrag, einem Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung, kann etwas anderes gelten. Auch in speziellen Situationen wie z. B. bei Personalmangel können Überstunden verlangt werden. Wir würden Ihnen daher empfehlen, einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag zu werfen und ggf. mit Ihrem Arbeitgeber darüber zu sprechen.
24. Mai 2017 at 22:20
neben meiner Haupttätigkeit mache ich noch Musik.
Wie verhält es sich wenn ich Freitags arbeite (8 Arbeitsstunden) und abends noch einen Auftritt von 3 Stunden habe? Überschreitung der täglichen Arbeitszeit?
Wie verhält es sich wenn ich Sonntag Abend einen Auftritt von 20-23 Uhr habe und Montags um 6 Uhr mein Dienst beginnt? Ruhezeit?
29. Mai 2017 at 16:42
werden diese Auftritte als Arbeitszeit angesehen, können Sie die vorgegebenen Ruhezeiten nicht einhalten. In diesem Fall sind Sie jedoch selbst dafür verantwortlich. Der Arbeitgeber Ihrer Haupttätigkeit hält sich schließlich an die gesetzlichen Vorgaben.
31. Mai 2017 at 22:00
ich arbeite derzeit als dualer Student in einem Fitnessstudio.
Mein Chef hat seit kurzem ein geteilten Dienst eingeführt meine Arbeitszeiten sind seitdem
Frühschicht: 19 Uhr Pause von 13-15Uhr
Mittelschicht: 10-20 Uhr Pause von 14-16 Uhr
Spätschicht: 12-22 Uhr Pause von 16-18 Uhr
Diese Arbeitszeiten hat er ohne meine Zustimmung festgelegt.
Meine frage wäre ob er das einfach so machen darf wenn es nicht vorher Vertraglich oder auf anderen Weg abgeklärt wurde?
wurden die Arbeitszeiten zuvor in einem Arbeitsvertrag schriftlich vereinbart, darf Ihr Arbeitgeber diese normalerweise nur dann ändern, wenn Sie auch damit einverstanden sind. Wir würden Ihnen empfehlen, ein klärendes Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen.
E. Zock says
6. Juni 2017 at 15:23
ich möchte eine kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung annehmen, die auf 3 Wochen befristet ist. Sind folgende Arbeitszeiten erlaubt:
Sonntag 00:00 Uhr – 5:00 Uhr und 14:00 Uhr – 17:00 Uhr
Montag 3:00 Uhr – 9:00 Uhr
12. Juni 2017 at 12:56
Hallo E. Zock,
wir wüssten nicht, weshalb die genannten Arbeitszeiten nicht erlaubt sein sollten.
10. Juni 2017 at 8:15
Ich hätte da auch eine Frage ich bin Fußbodenleger aus Brandenburg.
Ich fange um 6:30 in der Firma an.
Wir haben wechselnde Arbeitsstellen aber meistens in Berlin wir machen um 16 uhr Feierabend und fahren dann ca eine Stunde bis zu Firma zurück ich bin dann abzüglich der 45 min Pause 9 std im dienste der Firma unterwegs
Ich bin auf 40 std angestellt 5 Tage woche.
Aber komme defintiv nicht über seid neuestem müssen wir stundenzettel schreiben diese belaufen sich auf 190 h im Monat .
Mein Chef beklagt jedoch das wir minusstunden haben.
Und darf er mir urlaubstage abziehen wenn er mal keine arbeit für mich ich bin dann in Bereitschaft.
uns ist nicht ganz klar, wie sich auf diese Weise Minusstunden ergeben können. Vielmehr sollte daraus jeden Tag eine Stunde Mehrarbeit resultieren. Urlaubstage darf der Arbeitgeber in der Regel nicht abziehen, wenn er keine Arbeit für Sie hat. Ein solches Verhalten ist nicht rechtens. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
11. Juni 2017 at 11:38
Vormittags 1,5h im Wohnort und Nachmittag
in einem anderen Ort 5,0h. Gilt die Fahrzeit
als Arbeitszeit dazu?
12. Juni 2017 at 13:01
in der Regel zählt die Fahrtzeit nicht zur Arbeitszeit. Es kommt jedoch darauf an, was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Wir würden Ihnen daher empfehlen, einen Blick in das entsprechende Dokument zu werfen.
Hallo ich habe einen befristet(3Monate) AV.Teile mir mit einer Kollegin den Dienst von Montag bis Samstag von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Können wir jeder einen Tag um den anderen arbeiten? !
Hallo Manuela P.,
wir würden Ihnen empfehlen, dies direkt mit Ihrem Arbeitgeber zu besprechen bzw. nachzuschauen, was dazu in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt ist.
21. Juni 2017 at 10:04
man hat mir einen neuen Job in einem mittelständigen Unternehmen in Sachsen angeboten,
die wöchentliche Arbeitszeit (5-Tage Woche) soll 42,5h über das ganze Jahr betragen.
Ist das mit dem Arbeitszeitgesetz vereinbar (ein Ausgleich auf 8h im Durchschnitt von 6 Monaten ist nicht vorgesehen)?
in der Regel darf die tägliche Arbeitszeit 8 Stunden nicht überschreiten bzw. muss für zu viel geleistete Stunden innerhalb von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen ein Ausgleich vorgesehen sein. In § 7 ArbZG sind jedoch Abweichungen von diesen Arbeitszeitbestimmungen geregelt, wodurch in einigen Tarifvertragen, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen auch längere Arbeitszeiten veranschlagt werden können.
Janette M. says
22. Juni 2017 at 11:03
der Beitrag ist zwar schon älter aber ich versuche es trotzdem mal.
Mein Mann arbeitet als Zeltbauer,was körperlich wirklich anstrengend ist,gerade bei den aktuellen Temperaturen draußen.
Er geht seit 5 Wochen von Montag bis Sonntag arbeiten.Letzte Woche hatte er einen Rekord von ca. 36 Stunden am Stück.Er kam nach der Zeit Abends halb sieben nach Hause und früh um vier klingelte bereits wieder der Wecker. Die Arbeitszeit beträgt sonst meist zwischen 12 und 16 Stunden. Von Sonntag zu Montag waren es wieder ca. 26 Stunden am Stück. Dieses Wochenende hat er wahrscheinlich auch nicht frei.
Ich mache mir wirklich große Sorgen um ihn,da ich merke,wie sehr ihm das an die Substanz geht und unser Sohn (2) leidet natürlich auch darunter.
Könnte ich,als seine Frau eigentlich auch Beschwerde bei einem zuständigen Amt einlegen oder müsste das mein Mann selber tun? Es gab auch schon Tage,da war er zwei Stunden zuhause und musste wieder los. So kann das doch nicht weiter gehen.
Verstöße gegen das Arbeitzeitgesetz oder berufliche Missstände können ggf. auch von einem Dritten angezeigt werden. Allerdings wäre es immer besser, wenn der betroffene Arbeitnehmer selbst sich gegen derlei Vorgänge zur Wehr setzt. Raten Sie Ihrem Mann zur Beratung bei einem Anwalt, um zu prüfen, welche Möglichkeiten sich in seinem Fall ergeben und welche Rechte er im Einzelfall gegenüber dem Arbeitgeber hat.
24. Juni 2017 at 1:01
Wir arbeiten 6 Tage die Woche a 8 stunden also 48 stunden in der Woche . 4 Schichtbetrieb Montag bis Samstag .
Dürfen wir dann nur 3 Wochen im Monat (z.B. im Juli 2017, 21 Tage) arbeiten oder dürfen wir 4 Wochen im Monat (z.B. im Juli 2017, 26 Tage) arbeiten ?
3. Juli 2017 at 11:22
laut Arbeitszeitgesetz beträgt die werktägliche Arbeitszeit 8 Stunden. Einen Ausgleich gibt es nur, wenn Sie an Sonn- oder Feiertagen arbeiten.
ich habe einen 160 h Vertrag im Monat . arbeite aber öfters weniger als die 160 stunden. diese werden mir im nächsten Monat aber als minus stunden geschrieben. Ist das Rechtens bzw ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet mich dann auch 160 Stunden im Monat einzuteilen.
17. Juli 2017 at 14:53
sind diese Minusstunden zustande gekommen, weil Ihr Arbeitgeber Ihnen nicht genug Arbeit gegeben hat, so ist er dafür gemäß § 615 BGB auch selbst verantwortlich. Ihnen als Arbeitnehmer dürfen dadurch keine Nachteile entstehen. Zudem wird bei Arbeitszeitkonten in der Regel mit Jahresstunden gerechnet, nicht mit Monatsstunden. Wir würden Ihnen daher empfehlen, Ihren Arbeitgeber auf dieses Problem anzusprechen.
Ich bin seit September 2015 in einem Minijob als Reinigungskraft in Privathaushalten für eine Pflegedienst tätig.
Meine Aufgabe besteht darin von zu Hause aus mehrere Kunden anzufahren und dort Putz/ Reinigungsarbeiten im privaten Haushalt durchzuführen.
1. Muss mein Arbeitgeber mir die Stunden rückwirkend auszahlen wenn ja wie weit zurück ist das möglich?
2. Hat mein Arbeitgeber eigentlich die Pflicht mich darüber zu informieren das die Fahrzeiten mit den Arbeitszeiten gleich zu setzen sind und somit als Arbeitszeit abzurechnen sind?
24. Juli 2017 at 12:30
die rückwirkende Auszahlung der erbrachten Arbeitszeit kann ggf. verlangt werden. Inwieweit Sie in diesem Moment als Arbeitnehmer in der Beweislast sind und welche Möglichkeiten Sie haben, kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht erläutern. Der Arbeitgeber ist nur bedingt verpflichtet, den Arbeitnehmer über seine gesetzlich eingeräumten Pflichten und Rechte aufzuklären.
11. Juli 2017 at 0:02
Ich arbeite seit 21 Jahren in einem Logistikcentrum. Wir machen eigentlich jeden Tag Überstunden.
Mittlerweile bin ich aber 60 Jahre alt und frage mich ,ob ich in dem Alter überhaupt noch Überstunden machen muß.
24. Juli 2017 at 11:50
an dieser Stelle ist nicht bekannt, dass das Alter der Arbeitnehmer sich auf Überstundenregelungen auswirken würde. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Überstundenregelung Ihres Arbeitgebers prüfen zu lassen.
12. Juli 2017 at 2:59
Ich arbeite in einem Hotel als Servicekraft. In meinem Vertrag steht eine monatliche Arbeitszeit von 141 Stunden.
Mein Arbeitsjahr beginnt Mitte April und endet Ende Januar. Wieviele freie Sonntage stehen mir da zu? Mein Chef meint, wenn überhaupt 6 Sonntage.
Des Weiteren kommt es an den Wochenenden oft vor das ich den Schlussdienst mache und früh bei Zeiten wieder anfangen muss. Da sind Ruhezeiten von 5-9 Stunden drin.
Und wir müssen die Überstunden das ganze Jahr aufheben und auf Ende des Jahres erst absetzen.
Das ist doch alles nicht richtig oder?
24. Juli 2017 at 11:39
zu den Sonntagen macht das Arbeitszeitgesetz eine klare Aussage: “Mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen beschäftigungsfrei bleiben.” Die Ruhezeit zwischen der Arbeit muss mindestens 11 Stunden betragen. Ansonsten liegt auch hier ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz vor. Auch der Freizeitausgleich erscheint viel zu spät bei Ihnen. Wenden Sie sich diesbezüglich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Sie auch zu den anderen Verstößen beraten.
19. Juli 2017 at 10:00
mein Freund arbeitet in der Gastronomie. Vertraglich wurde eine Quartalsstundenzahl geregelt. Eine wöchentliche Arbeitszeit steht nicht gesondert in diesem Vertrag. Das sich der AG damit raus nimmt, den AN so einzusetzen, wie es die betrieblichen Erfordernisse hergeben, ist verständlich und ein wenig nachvollziehbar in der Gastronomie.
Nun liegt der Fall allerdings so, dass er fast jeden Tag mindestens 10 Stunden und bis zu 12 Stunden arbeiten muss. Dabei entfällt auch die “zweite” Pause. Einen Ausgleich innerhalb von sechs Monaten ist halt schön, wenn es dann nicht vergessen wird. Allerdings da der AG selbst bei den Azubis (die ebenfalls oftmals 10 – 11 Stunden arbeiten müssen) darauf achtet, dass diese das natürlich nicht in ihre Berichte schreiben, liegt die Vermutung nahe, dass es halt einfach abgetan wird und auch nicht großartig dokumentiert wird.
Mir ist auch durchaus bekannt, dass die Gastronomie im Arbeitszeitgesetz viele Ausnahmen hat. Unter anderem die Ruhezeiten, die verkürzt werden können. Doch auch hier gibt es doch Bestimmungen, die besagen, wie oft so etwas vorkommen darf. Allein gestern, war er wieder 10 Stunden (abzüglich der 30 Minuten Pause liegen wir bei 9,5 Stunden) arbeiten. Von 11 Uhr mittags bis 21 Uhr abends. Heute musste er dann schon wieder um 7 Uhr auf Arbeit sein. Solche Ruhezeiten liegen an der Tagesordnung.
Wie kann er sich dagegen wehren, ohne gleich Gefahr zu laufen, dass ihm das wiederum negativ ausgelegt wird (auch das liegt in der heutigen Zeit leider an der Tagesordnung. Mitarbeiter, die den Mund aufmachen und auf ihr “Recht” bestehen möchten, werden sehr oft direkt mundtot gemacht)?
31. Juli 2017 at 14:53
die Ausnahmen in der Gastronomie gehen nicht so weit, dass die maßgeblichen Regelungen zur Arbeitszeit und zum Überstundenausgleich komplett ausgehebelt werden. Raten Sie Ihrem Freund zum Besuch bei einem Anwalt, um die Gebaren seines Arbeitgebers unter gesetzlichen Gesichtspunkten bewerten zu lassen. Dieser kann vielleicht auch mögliche Lösungsstrategien vorschlagen.
Ich arbeite in einem Hotel. In meinem Vertrag steht eine wochentliche arbeitszeit von 5.5 Tagen. Fest im Diensplan arbeit ich jeder 6 Tagen 53 Stunden. Hotel will die Uberstunden nicht zahlen oder in Freizeit zuruck geben. Geht das?
ordnet Ihr Arbeitgeber Überstunden an bzw. billigt oder duldet sie, muss er sie auch vergüten bzw. Ihnen einen Freizeitausgleich dafür einräumen. Tut er dies nicht, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
9. August 2017 at 8:49
Ich habe eine Frage zum Thema Bereitschaftsdienst.
Wie wird Bereitschaftsdienst außerhalb von Gesundheitsdienst, Sozialdienst etc. als Arbeitszeit berechnet?
Auf unserem Campinhplatz wohnt der Platzwart auf dem Platz und muss bei Bedarf außerhalb der Arbeitszeit gerufen werden wenn z.B. die Sicherung rausspringt oder nachts die Schranke für den Rettungsdienst geöffnet werden muss. Im Arbeitsvertrag sind lediglich die Öffnungszeiten des Büros als Arbeitszeit definiert. Von Bereitschaftsdienst oder Rufbereitschaft wird nicht gesprochen.
18. August 2017 at 17:02
da Bereitschaftsdienste in aller Regel mit geringerer Arbeitsbelastung einhergehen, werden diese in aller Regel auch nicht wie Vollarbeit entlohnt. Die Art der Entlohnung richtet sich dann nach dem Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag, sofern hierzu Regelungen getroffen wurden. Bereitschaftsdienste gelten häufig als volle Arbeitszeiten und sollten qauf die Wochenarbeitszeit angerechnet werden. Raten Sie dem Platzwart auf Ihrem Campingplatz zum Besuch bei einem Anwalt, um zu prüfen, inwieweit Ansprüche auf Entlohnung der geleisteten Mehrarbeit bestehen.
15. August 2017 at 7:44
Hallo, ich bin (aus gesundheitlichen Gründen) Pförtner in einem Verkehrsunternehmen.
Wir habe aktuell einen 7 Wochenturnus, worin zwei Nachtschichtwochen (21:45-6:00 Uhr) mit jeweils 7 Tagen Nachtschicht vorkommen.
Eine dieser Nachtschichtwochen (7x N.) endet Montags morgens um 6.00 Uhr.
Auf dem Plan haben wir Montag und Dienstag frei.
Mittwochs steht wieder “Arbeit” an, hier in dem Fall ein Verfügungstag, wo natürlich auch ein Frühdienst (6-14.00 Uhr) anstehen könnte.
Nun zu meiner konkreten Anfrage:
darf der Montag, der für mich ja erst am Nachmittag beginnt, als “freier Tag” ausgewiesen werden ?
Fairerweise muss ich ja dazu erklären, das vor der Nachtschicht der Montag quasi von 0.00 bis 21:45 Uhr auch schon frei ist.
25. August 2017 at 12:57
ggf. ist die Anrechnung als freier Tag zulässig. Ausschlaggebend ist in der Regel die Zwischenzeit zwischen den einzelnen Schichtblöcken, die bei 24 bis 48 Stunden liegen sollte. Wenden Sie ggf. an den Betriebsrat, um zu klären, wie sich dies in Ihrem Fall verhielte.
Melbrapo says
23. August 2017 at 22:54
Ich arbeite in einem Hotel.
Die Zeiten werden hier nicht so genau genommen. So kann es auch mal vor kommen, dass man von 7.30-21.30 Uhr Dienst hat. Das kann man aber mal akzeptieren, da die Stunden immer Minuten-genau abgerechnet werden. Jetzt hieß es allerdings auch, dass Feiertage in der Gastronomie uninteressant sind. Natürlich muss man an Feiertagen arbeiten, aber sollte man nicht – sofern der Feiertag nicht aufs Wochenende fällt – einen zusätzlichen freuen Tag bekommen?
Ich muss dazu sagen, dass im Stellenangebot erwähnt war, dass kein Tarifvertrag gültig ist.
Was sagt dass Gesetz dazu?
18. September 2017 at 10:31
Hallo Melbrapo,
das Arbeitszeitgesetz wird bei Ihnen an vielen Stellen missachtet. Selbst wenn Sie pro Tag mehr als 8 Stunden arbeiten, darf die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit innerhalb von 6 Monaten nicht über 8 Stunden liegen. Und es ist richtig, dass die Arbeit an Feiertagen innerhalb von 8 Wochen mit einem freien Tag ausgeglichen werden muss.
Hallo, ich arbeite in einem ambulanten Pflegedienst. Meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Ich arbeite 12 Tage am Stück, täglich mindestens 6,5 Stunden – Montag bis Freitag -und habe das folgende Wochenende frei. In den jeweils ersten 7 Tage habe ich außerdem Rufbereitschaft, die nicht extra vergütet wird. Ich habe in diesem Jahr bis jetzt alle Feiertage gearbeitet, ohne dafür einen Ausgleich zu erhalten. Ist dieses rechtens? Wie verstehe ich das mit dem Ausgleichstag für die Sonntagsarbeit?
der Feiertagszuschlag ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern veruht in der Regel auf tariflichen oder betrieblichen Vereinbarungen. Bei Sonntagsarbeit hingegen sind Ausgleichstage regelmäßig vorgesehen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt oder den Betriebsrat, um die arbeitsvertraglichen Regelungen und die tatsächliche Arbeitsbelastung auf ihre Vereinbarkeit mit dem Arbeitszeitgesetz hin prüfen zu lassen.
29. August 2017 at 9:29
mein Sohn steht kurz vor dem Abschluss seines Studiums der Landwirtschaft und arbeitet seit 4 Monaten in einem kleinen Klosterbetrieb (5 Mitarbeiter) oft weit mehr als 10 Stunden pro Tag. Seit Beginn der Erntezeit kommt er so locker auf 70 Stunden pro Woche und mehr. Er sagt, dass das dort (und in der Landwirtschaft ganz allgemein) üblich sei. Aus Sorge um seinen Job traut er sich nicht, die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einzufordern. Und auch die geringe Größe des Betriebes mit seinen ganz offensichtlichen Notwendigkeiten macht es nicht gerade leichter, gegenüber dem zuständigen Mönch auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zu drängen.
Laut Arbeitsvertrag ist mein Sohn als “leitender Angestellter” verantwortlich für den Ackerbau und damit zuständig für zwei der Mitarbeiter: einen Lehrling und einen Praktikanten.
* Was sollte er tun, um eine angemessene Arbeitszeit zu erreichen, ohne seine Anstellung zu riskieren?
* Macht er sich am Ende sogar selbst strafbar, wenn er sich und seine Mitarbeiter länger als die vom Gesetz vorgeschriebenen Zeiten arbeiten lässt?
Ich mache mir Sorgen, dass mein Sohn durch Übermüdung unfallgefährdet ist. Schließlich ist die Landwirtschaft kein Spielplatz.
18. September 2017 at 12:37
raten Sie Ihrem Sohn dringend zum Besuch bei einem Anwalt. Dieser kann Ihren Sohn umfassend über dessen Rechte und Pflichten als leitender Angestellter aufklären und ggf. auch den ein oder anderen Lösungsvorschlag abgeben. Das Risiko des Arbeitsplatzverlustes kann aber auch der beste Anwalt nicht ganz vermeiden, selbst wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt.
wie ist das rechtlich zu werten, wenn der Arbeitnehmer *von sich aus* gegen das Arbeitszeitgesetz verstößt, d.h. z.B. länger als 10 Stunden pro Tag arbeitet, die vorgeschriebene Pausenzeit nicht einhält oder an Sonntagen arbeitet und der Arbeitgeber dies zumindest stillschweigend duldet?
Wer macht sich dann strafbar? Der Mitarbeiter, der Arbeitgeber, beide, keiner?
22. September 2017 at 15:24
der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu sorgen. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, verletzt er seine Pflichten.
Kann ein Arbeigeber die Arbeitszeit auf 12 Stunden täglich erhöhen wenn im Arbeitsvertrag keine solche Regelung steht
9. Oktober 2017 at 13:41
grundsätzlich ist es dem Arbeitgeber nur dann möglich, im Vorfeld vereinbarte Arbeitsbedingungen – wie beispielsweise die Arbeitszeit – zu ändern, wenn der jeweilige Mitarbeiter diesen Änderungen zustimmt.
Birgit J. says
ich arbeite als OP Reinigungskraft. Da bei uns z. Z. Personalmangel herscht möchte man das eine Person 1 Std eher nach Hause geht und später wieder
kommt. Aber keine Fahrtkosten dafür zahlen will. Ist das Rechtens?
Sie haben die Möglichkeit, die Fahrtkosten steuerlich abzusetzen, wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen diese nicht erstattet. Handelt es sich um Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück, ist er dazu nicht verpflichtet. Wenn Sie am Tag mehrmals zur Arbeit fahren müssen, können Sie jedoch keine zusätzlichen Kosten geltend machen.
bei uns im Betrieb gibt´s die 40 Std. Woche. Ich arbeite 5 x 4 Std täglich in Teilzeit und habe somit eine 20 Std. Woche. Es ist ja gesetzlich festgeschrieben dass man/ frau maximal 48 Std. wöchentlich arbeiten darf.
Das heißt für die 8 Std Kraft sie macht nur 1 Tag Mehrarbeit / Überstunden in der Woche.
Wie sieht das für mich als 20 Std. Teilzeitkraft aus? Muss / darf ich auch 48 Std. in der Woche arbeiten oder wäre das bei mir anteilig, sprich nur 4 Std. in der Woche?
Das ist für mich eine wichtige Frage, da ich mich bewusst für diese Form der Teilzeit entschieden habe.
wurden in Ihrem Arbeitsvertrag 20 Stunden in der Woche vereinbart, müssen Sie dementsprechend auch nur 20 Stunden arbeiten und nicht 48 Stunden.
Meine reguläre Arbeitszeit beträgt 8 std. täglich bei einer 5 tage Woche Mo-Fr. Einmal im Monat arbeite ich zusätzlich am Samstag und Sonntag jeweils mindestens 4std. auf Überstundenbasis und bekomme dafür einen tag in der darauffolgenden Woche frei (die geleisteten Überstunden sind dann weg). Nun habe ich gelesen, dass man bei einer Arbeit am Sonntag immer einen Ausgleichstag bekommen muss. Heißt das ich müsste eigentlich die Überstunden von Samstag plus einen regulären Ausgleichstag bekommen??
nein; wenn Sie an zwei Tagen (einer davon Sonntag) jeweils vier Überstunden machen und dafür einen Ausgleichstag erhalten, ist die Gesetzesvorgabe erfüllt. Sie haben keinen Anspruch auf zusätzliche Freistunden.
29. September 2017 at 6:09
ich bin eine 25 Stunden Kraft im Lebensmittel Geschäft mit einer Postfiliale tätig. Ich arbeite an der Post mit Postbank. Seit mehreren Wochen arbeite ich ca. 39,5 Stunden in der Woche, 9,75 Stunden am Tag und jeden Samstag, da meine Arbeitskollegin krank ist und noch bis Ende des Jahres ausfällt.
Meine konkrete Frage ist :
Steht mir ein freier Samstag im Monat zur Verfügung? Und muss ich diese Überstunden leisten oder kann ich mich weigern?
20. November 2017 at 14:16
als erwachsener Mensch stehen Ihnen per Gesetz keine freien Samstage zu. Sie sollten jedoch darauf zu achten, nicht mehr zu arbeiten, als es im Vertrag steht. Dazu kommt: Überstunden müssen immer vergütet werden; ob durch freie Tage oder durch Bezahlung.
16. Oktober 2017 at 8:33
ich habe einen Bekannten der in der Chemiebranche bei einer neuen Firma angefangen hat. Er erzählt mir, dass er seit dem ersten Tag 11 Std. und sogar mehr arbeitet und das, laut seiner Aussage, inzwischen 14 Tage durch ohne einen Tag frei gehabt zu haben (abgesehen von 2 Tagen in seiner ersten Arbeitswoche, wo er je 2 Std. früher Feierabend machen durfte), und das geht die nächsten Tage noch so weiter. In diesem Beruf wird in 3er Schicht gearbeitet, früh, spät und Nacht – jedoch ist er noch nicht im Schichtdienst eingeteilt, sondern arbeitet Tagdienst von 6:30 Uhr bis 18:00 Uhr und sogar weit darüber hinaus, und das schon seit 14 Tagen durchweg.
Das kann und darf doch nicht sein, oder?
Soweit ich weiß, ist es vertraglich festgehalten, dass er 2/2/2 in Schicht arbeitet und dann 4 Tage frei hat bei einer 33,5 Std Woche – jedoch muss er im Jahr zusätzliche Tage arbeiten gehen um auf eine 37,5 Std. Woche zu kommen.
Das klingt alles sehr dubios für mich.
die von Ihnen beschriebene Situation entspricht nicht den Rechtsnormen für Arbeit und Arbeitsverträge.
24. Oktober 2017 at 17:53
Hallo, gelten die gesetzlichen 15 freien Sonntage auch für Studenten?
Ich bin Personalplaner und wir haben in unserer Firma einige Studenten, die 20 Std. in der Woche kommen. Manche können nur von Mo-Mi je 4 Std und möchten am Sonntag 8 Std. arbeiten. Ist das rechtlich?
18. Dezember 2017 at 8:28
die gesetzlichen arbeitsfreien Sonntage gelten mit nur wenigen Ausnahmen für jeden Arbeitnehmer. Der Studenten-Status rechtfertigt in der Regel keine Ausnahme.
24. Oktober 2017 at 18:02
Hallo, für Sonntagsarbeit steht ja in der Regel ein Ersatzruhetag zu. Wie verhält es sich aber, wenn nach freiwilligen Überstunden am Sonntag gefragt werden, die entweder bezahlt werden oder als Überstunden dem Stundenkonto gutgeschrieben werden. Muss dann trotzdem ein Ersatzruhetag gewährt werden.
18. Dezember 2017 at 8:30
Sonntagsarbeit ist nur in bestimmten Branchen und in unvermeidbaren Ausnahmen zulässig. Der Ersatzruhetag muss dann auch gewährt werden.
25. Oktober 2017 at 2:26
Ich arbeite seit 6 Monaten in einem privaten Altenheim.
Und war vorher in einem durch verdi geschützten Krankenhaus und kann die Zustände im heim kaum fassen.
Ist es normal das im vertrag eine durchschnittlichen tgl Arbeitszeit von 7,7 Stunden Steht,
es jedoch mit Ausnahme vom Nachtdienst ( eigentlich!!! abgedeckt durch die Dauer nachtwachen)
Überhaupt keinen Dienst gibt der 7,7 beträgt?
Was zur Folge hat das man jeden Monat weniger freie Tage hat als eigentlich für den Monat üblich?
Lt Vertrag haben wir eine 5 tage Woche.
Jetzt waren Dauernachtwachen krank
Tag Dienst Kräfte haben die Nachtschicht abgedeckt bei mir waren es 11 Nächte in 3 Monate
Es werden keine Zuschläge gezahlt sondern fza Stunden
Jedoch tauchen diese Stunden einfach nicht auf..
Auch nach einmaligen drauf aufmerksam machen , habe uch immer noch keine fza Stunden dafür gut geschrieben bekommen
Arbeitgeber müssen sich an die Vorgaben im Arbeitsvertrag halten. Lassen Sie Ihren Vertrag von einem Anwalt für Arbeitsrecht prüfen. Dieser erkennt schnell, ob alle Klauseln Ihre Richtigkeit haben und Sie, falls notwendig, vor Gericht vertreten.
26. Oktober 2017 at 13:46
Hallo Arbeitsrechts Team.
Gibt es eine Regelung – Bestimmung wann ein Besetzungsplan für den nässten Monat bereit gestellt werden muss und wie bindend der ist (zb. Streichung eines Freien Tag zwei Tage vorher).
obwohl das Gesetz nicht exakt vorschreibt, wann ein Dienstplan Gültigkeit erlangt und bindend wird, haben Gerichte geurteilt, dass ein Dienstplan, nachdem er einmal ausgegeben wurde, nicht mehr ohne zwingenden Grund geändert werden darf. Er stellt dann quasi eine Dienstanweisung dar. Die genaue Lage können Sie mit einem Anwalt für Arbeitsrecht erörtern.
4. November 2017 at 23:15
Ich arbeite seit vielen Jahren im Gesundheitssektor, bin 58-jährig, und möchte eine Suspension von Pikettdienst beantragen? Ist das rechtlich / realistisch. ( ca. 6 -8 Dienste im Monat ) Im Arbeitsgesetz kann ich diesbezüglich keine Information entnehmen ! Alterslimite Pikettdienste ? Vielen Dank !
leider können wir Ihnen nicht helfen, da sich Arbeitsrechte.de mit dem deutschen Rechtsraum beschäftigt.
9. November 2017 at 0:27
Ich arbeite in einem Wohnheim für geistig-behinderte Menschen. Wir sollen eine Spätschicht anschließend einen Bereitschaftsdienst und im Anschluß einen Frühdienst machen ( 24 Stunden Dienst). Außerdem wird der Bereitschaftsdienst nicht als komplette Arbeitszeit angerechnet, sondern nur 40% der tatsächlichen Anwesenheit. Also bei 8 Stunden Bereitschaftsdienst, werden 3,2 Stunden tatsächliche Arbeitszeit angerechnet. Der Bereitschaftszuschlag entspricht 1,50 € pro Stunde, davon werden dann auch nur 40% ausgezahlt. Dies scheint mir alles nicht rechtens.
Hinweis says
Sehr geehrte Damen und Herren, die Bereitschaft ist seit 2009 als Arbeits- und nicht als Ruhezeit zu werten!
danke für die Anmerkung. Dies ist sogar bereits seit 2004 der Fall. Wir haben den Text entsprechend angepasst.
Hallo, meine Tochter ist 16 Jahre alt und macht eine Ausbildung zur Hotelfachfrau.
Es kommt zu einigen Problemen, die die Arbeitszeit und auch die Pausenzeitbetreffen. Meist erhält meine Tochter nur 30 min Pause, auch wenn sie einen Dienst von 7 – 16 Uhr hat.
Nach dem JArbSchG müssten es doch 60 min sein oder gibt es hier eine Ausnahme im Hotel- bzw. Gatronomiebereich?
Eine weitere knifflige Frage zur Fünftagewoche des JArbSchG: Meine Tochter arbeitet Schichtdienst und im Hotel bzw. Gastronomiebereich ist halt auch Wochenendarbeit Pflicht. Wenn man sich im Extremfall zwei Arbeitswochen hintereinander anschaut, dann könnte es sein, dass sie 10 Tage hintereinander arbeitet muss, was ich für eine 16 jährige Jugendliche schon sehr heftig finde. Diese sind zwar auf 2 Wochen verteilt und überschreiten dabei auch nicht unbedingt die 40 Arbeitsstunden pro Woche.
Jeder normale Jugendliche ist durch das JArbSchG vor Überlastungen geschützt, in dem eigentlich ganz klar eine Fünftagearbeitswoche von Montag bis Freitag herrscht, an die sich dann zwei freie Tage des Wochenendes anschließen. Meine Tochter arbeitet oft 6, 7, 8 Tage hintereinander, bevor es dann mal einen freien Tag (nicht unbedingt zwei freie Tage) gibt. Das Hotel sagt, jede Woche zählt neu. Doch dadurch kann es im Extremfall zu folgender Situation kommen:
Mittwoch – 8 Stunden Arbeit
Donnertag – 8 Stunden Arbeit
Freitag – 8 Stunden Arbeit
Samstag – 8 Stunden Arbeit
Sonntag – 8 Stunden Arbeit
Montag – 8 Stunden Arbeit
Dienstag – 8 Stunden Arbeit
Donnerstag – 8 Stunden Arbeit
Ist dies entsprechend der Arbeitsgesetzte bzw. gerade entsprechend des JArbSchG statthaft für eine 16jährige Jugendliche?
15. Januar 2018 at 15:05
die Pausenregeln des JArbSchG kennen keine branchenabhängigen Ausnahmen! Auch im Hotel-/Gastronomiebereich sind diese einzuhalten. Der von Ihnen genannte Extremfall verstößt in jedem Fall gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz und auch gegen das Arbeitszeitgesetz. Weigert sich das Management, hier Fehler einzusehen, sollten Sie zukünftige Schritte abwägen. Bei Problemen kann Sie auch ein Anwalt für Arbeitsrecht unterstützen.
Ist es zulässig die Bereitschaftszeit mit einem Zeitfaktor (0,6) zu versehen, so das bei 4 Stunden Bereitschaftszeit nur 2,4 Stunden als Arbeitszeit gerechnet werden? Diese Frage stellt sich bei unseren Beschäftigten. Wir sind in einem privaten Krankentransportunternehmen tätig, und die Standzeiten ( aus unserer Sicht Bereitschaftszeit) werden derzeit nicht als Arbeitszeit angerechnet und damit auch nicht vergütet. So halten wir natürlich die Höchstarbeitszeiten ein. Sollte de o.g. Regelung zulässig sein, würden wir gerne eine entsprechende Betriebsvereinbarung abschließen. Ich bin der Betriebsratsvorsitzende in diesem Unternehmen
die Beurteilung von arbeitsvertraglichen Regelungen auf ihre Zulässigkeit fällt in den Bereich der Rechtsberatung. Diese dürfen wir nicht anwenden. Bei Rechtsstreitigkeiten und Fragen der rechtlichen Beurteilung eines individuellen Sachverhalts kann Sie ein Rechtsanwalt unterstützen. Wir hingegen dürfen keine Rechtsberatung anbieten.
5. Dezember 2017 at 7:02
Hallo Arbeitsrecht.de,
ich habe eine 5 Tage Woche (Mo-Fr.) im Außendienst. Ab und zu sind Messen die meistens am Samstag und/oder am Sonntag statt finden. Für den Sonntag ist ein Ausgleichstag innerhalb der darauf folgenden 2 Wochen zu nehmen. Wann kann / darf dieser genommen werden? Kann der Arbeitgeber verlangen, dass ich diesen Ausgleichstag an einem Samstag nehmen muss? obwohl ich den Samstag sowieso frei habe.
Oder muss ich diesen, als Ausgleich, zwischen Mo-und Fr. nehmen?
2. Februar 2018 at 15:32
der Ausgleichstag muss einen regulären Arbeitstag ersetzen.
Putzfee says
18. Dezember 2017 at 10:39
Ich arbeite in der Gebäudereinigung mit 16 Wochenstunden von Montag bis Freitag im Arbeitsvertrag so aufgeführt.
Zwischen unserem Chef und dem Pflegeheim wurde ein reinigungsturnus von 5 Tagen die Woche vereinbart.
Wie verhält sich das nun an Feiertagen zudenen wir immer verpflichtet werden.
Wir bekommen den Feiertag bezahlt mit 75 Prozent Zuschlag.
An aufeinanderliegenden Feiertagen soll samstags vor oder nachgearbeitet werden.
Hat man also in dieser Branche keinerlei Rechte auf Feiertage?
9. Februar 2018 at 15:41
hat ein Unternehmen die Berechtigung zur Feiertagsarbeit, kann der Arbeitgeber diese anordnen. Es existiert keine gesetzliche Obergrenze, die die Anzahl der zu arbeitenden Feiertage beschränkt. Sollte es in Ihrem Unternehmen einen Betriebsrat geben, empfehlen wir Ihnen, sich an diesen zu wenden.
18. Dezember 2017 at 12:03
ich arbeite auf einer Bohranlage (Bohrungen nach Öl) auf dem Land in Deutschland als Mechaniker.
Ich arbeite 14 Tage am Stück jeweils von 8:00 bis 18:00 auch am Wochenende. Danach habe ich 14 Tage frei dann kommt meine Ablösung. Nach 18:00 habe ich Bereitschaft bis zum nächsten morgen. Es kommt öfter vor das ich in der Nacht arbeiten muß. Ich muß aber wieder um 8:00 zur Arbeit erscheinen. So habe ich teilweise nur ein paar Stunden Ruhepause. Ist das so rechtens?
in der Regel sind derartige Bedingungen nicht rechtens, es gibt aber Ausnahmefälle, in denen die Tätigkeit solche Arbeitszeiten unumgänglich macht. Dies vermögen wir von unserer Seite nicht zu beurteilen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Einen schönen guten Tag! Über die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit habe ich nun sehr viel gelesen. Wie ist es denn mit der monatlichen Arbeitszeit? Gibt es auch dafür eine Höchstgrenze? Kaum ein Monat hat genau vier Wochen und nicht jeder Monat beginnt mit einem Montag und endet mit einem Samstag.
Ich habe mal etwas von max. 200h gehört. Ist das richtig?
Schon jetzt vielen lieben Dank für die Antwort!
12. Februar 2018 at 11:14
für die Berechnung einer maximalen Arbeitszeit wird nur die durchschnittliche Wochenarbeitszeit herangezogen.
Janett E. says
15. Januar 2018 at 22:57
Hallo Team von Arbeitsrecht, ich befinde mich in der Probezeit als Disponentin und Bürokraft und soll laut Vertrag 48 Std/Woche arbeiten. Ist die Pause inklusive oder kommt die noch dazu. 1 Stunde mindestens laut Vertrag. Mir wurde vor kurzem gesagt ich müsse 10 Std/ Tag arbeiten plus 1 Stunde Pause, also 11 Stunden. Laut Vertrag werden Überstunden nach Wahl, entweder vergütet oder durch Freistellung abgegolten. Es ist kein Tarifvertrag angegeben. Arbeite also seit dem 1.9.17 jeden Tag mindestens 9,5 Stunden. Manchmal sogar mehr. Bekomme kein Geld für die Überstunden und auch keine Freistellung. Was kann ich tun. Danke für eure Hilfe.
die Pause zählt nicht als Arbeitszeit. Das Arbeitszeitgesetz legt fest, dass die tägliche Arbeitszeit nicht länger als 8 Stunden betragen darf. Eine Erhöhung auf 10 Stunden ist an einzelnen Tagen zulässig, solange der Arbeitnehmer im Durchschnitt von 6 Monaten trotzdem nur 8 Stunden täglich arbeitet.
Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
ich habe ein problem und hoffe hier auf Hilfe!
Ich arbeite in einer Wohngruppe wo die Kinder 24 Stunden 7 Tage die Woche betreut werden. Ich habe keinen Schriftlichen Arbeitsvertrag, lediglich einen mündlichen, der besagt, dass ich eine 30 Stunden Woche habe und wie viel Gehalt und Urlaub ich bekomme/habe. Nun zu meiner Frage. Wir areiten meist in langen Diensten z.B am Wochenende (24 Stunden – Samstag 9 Uhr bis Sonntsg 9 Uhr) hierfür werden uns allerdings lediglich 18 Stunden Arbeitszeit angerechnet, mit der begründung wir würden ja in der Nacht schlafen. Wie ich jetzt hier raus lese muss diese Zeit (die 6 Stunden die nicht angerechnet werden) jedoch zur Arbeitszeit dazu gerechnet werden. Denn mein Arbeitgeber gibt ja vor das ich mich an meiner Arbeitsstelle aufzuhalten habe um bei bedarf meine Arbeit aufnehmen zu können. Liege ich damit richtig? Desweiteren stellt sich damit für mich die Frage, wie dann die Ruhezeit auszusehen hat. Ich habe im kommenden Monat 3 Dienste, die wiefolgt aussehen:
Dienstag (13.02.) 16 Uhr bis Donnerstag (14.02.) 10Uhr – davon 6h Bereitschaft ( 0Uhr bis 6 Uhr) = 18 Arbeitsstunden
dann am gleichen Tag – Donnerstag (14.02.) 14.30 Uhr bis 20 Uhr
Dies wiederholt sich in den kommenden 2 Wochen ebenso.
Steht mir nach einer 18 Stunden Schicht, auch wenn sie 6 Bereitschaftsstunden enthält, eine Ruhepause von 11 Stunden zu oder ist es erlaubt, dass ich nach einer 18 Stunden Schicht nach einer Ruhezeit von 4,5 Stunden meine Arbeit wieder auf nehme?
23. Februar 2018 at 13:21
die Rechtslage in Bezug auf Arbeitszeit und Bereitschaftsdienst ist kompliziert und die Rechtsprechung hierzu in ständiger Entwicklung. Aus diesem Grund und auch, weil wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen, empfehlen wir Ihnen, sich von einem Anwalt beraten zu lassen.
23. Januar 2018 at 22:18
Hallo, liebes Arbeitsrecht-Team!
Ich arbeite Teilzeit mit 30 Stunden/Woche, mein Mann ist wochentags in einer anderen Stadt und erst Freitags wieder bei uns, und mein Kind befindet sich im letzten Kitajahr. Meine derzeitigen Arbeitszeiten sehen wie folgt aus:
Mi 8-17
Do 8-15
An den zwei langen Tagen wird das Kind nachmittags von den Großeltern betreut, da ich es bei meinem Arbeitsweg sonst erst gegen 18 Uhr aus der Kita holen könnte. Die Großeltern wohnen allerdings in einer anderen Stadt und reisen dafür ein.
Nun will mein Chef neben den Öffnungszeiten des Büros (wir sind nur 3 Mitarbeiter) auch meine Arbeitszeiten ändern, und zwar so:
Di 8-18 (jetzt 9 Stunden, vorher die normalen 8)
Do 8-18 (jetzt 9 Stunden, vorher die normalen 8)
Problem 1: Großelternbetreuung am Donnerstag ist nicht schaffbar aufgrund eigener Termine.
Problem 2: Die Kita hat zwar bis 19 Uhr auf, aber das wird eine Punktlandung zum Abholen ohne Pufferzeiten und bis man mit Kind zu Hause ist, ist es halb 8.
Problem 3: Im Sommer kommt das Kind in die Schule. Hausaufgabenbetreuung Dienstags und Donnerstags um 19.30 Uhr? Welches Kind, zumal ein Erstklässler, kriegt das noch hin? Auf den Hort kann man sich ja nicht unbedingt verlassen.
Problem 4: Sind Arbeitszeiten zweimal die Woche von 9 Stunden am Stück überhaupt erlaubt?
Gründe für diese Neuverteilung hat er noch nicht genannt, die wären noch zu erfragen.
Vielleicht können Sie mir einen ersten Anhaltspunkt geben? Vielen Dank im voraus.
leider dürfen wir Ihnen keine Rechtsberatung erteilen. Wir würden Ihnen raten, das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen und sich ggf. anwaltlich beraten zu lassen.
Hallo Arbeitsrechte,
ich weiss nicht ob ich hier richtig bin mit meinem Anliegen,ich versuch es mal.
Ich arbeite in einer Spielothek als Angestellte , 157,5 h im Monat. Durschnittliche Arbeitszeit ist von
16.30 Uhr bis 1.00 Uhr. Arbeite Sonn-und Feiertage und Wochenenden.
das Gleichheitsgesetz —weiss nicht ob es so genannt wird — gilt bei dieser Firma nicht es gibt 5 AN die permanent an Sonn-uns Feiertagen arbeiten, 15 AN haben immer frei an diesen Tagen.
Ich schreibe meine Stunden auf einen Zettel geb ab bekomm Abrechnung und Geld auf Konto. Sehr primitiv im Zeitalter von Handy und Co.
01.01 Mo ———– 7,5h Feiertag Neujahr
02.01 Di 9.00 – 16.30 7,5h
03.01 Mi 16.30 – 24.00 7.5h
04.01 Do ———- 7,5h Urlaub
05.01 Fr ———- 7,5h Urlaub
06.01 Sa 17.00 – 01.00 8,0h
07.01 So 17.00 – 24.00 7,0h +7,0 Sonntaglohn
Nun mein Anliegen , ich bekomme keinen Ersatzruhetag für diesen Sonntag und somit versuche ich mir das Geld dafür zu holen. Chef sagt : ” Das bekommt kein Angestellter also Sie auch nicht.”
Habe versucht im Internet fündig zu werden und bin der Meinung das ich mit den +7.0h am Sonntag richtig liege. ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
1. März 2018 at 15:31
Arbeitssonntage müssen generell durch einen Ersatzruhetag ausgeglichen werden.
6. Februar 2018 at 1:32
Arbeite als Schlosser in einer Molkerei, dort kann es bei Wartungen an den Maschinen mal vorkommen das durch produktionsverzug ich um 6uhr anfange und nach ein bis zwei Stunden wieder nach Hause geschickt werde. Die Wartung wird dann auf 14uhr geschoben oder ich bin auf Abruf zuhause. Muss ich nachdem ich ja schon zwei Stunden in der Arbeit war auch die 11 Stunden Pause machen?
5. März 2018 at 10:35
die Arbeitszeit zu stückeln, ist in der Regel nicht zulässig. Wie es sich in Ihrem Fall genau verhält, kann ein Anwalt beurteilen.
8. Februar 2018 at 7:35
Ist es einem Arbeitgeber erlaubt, ohne Rücksprache mit dem Arbeitnehmer Überstundenfrei anzuordnen?
der Umgang mit Überstunden ist in der Regel im Arbeitsvertrag vereinbart. Im Krankheitsfall können jedoch keine Überstunden verrechnet werden. Bei weiteren Fragen zu Ihrem Fall, kann ein Anwalt für Arbeitsrecht genauere Auskunft geben.
Frage: Beispiel
ich arbeite in der ersten Woche von montags bis sonntags,
in der zweiten Woche von montags bis freitags,
in der dritte Woche von montags bis sonntags,
in der vierten Woche von montags bis freitags.
Habe ich damit meine Ausgleichstage für die Sonntage erhalten?
5. März 2018 at 10:12
in § 11 Absatz 3 des Arbeitszeitgesetzes heißt es dazu: “Werden Arbeitnehmer an einem Sonntag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von zwei Wochen zu gewähren ist.” Da Sie alle zwei Wochen Samstag und Sonntag frei haben, sollte dies erfüllt sein. Um sicherzugehen, sollten Sie allerdings einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.
18. Februar 2018 at 13:51
Meine Frau ist am 01.02.bei einer neuen Firma die Flughafen Reinigung macht angefangen, heute ist schon der 18.02 und sie hat erst einen Tag frei bekommen. Da die Firma viel zu wenig Mittarbeiter hat, müssen die auch jedes Wochenende arbeiten und arbeiten für 2 – 3 Mittarbeiter machen. Meine Frau hat nur noch Schmerzen und kann sich gar nicht mehr richtig bewegen, weil die sich nicht 1Minute ausruhen dürfen.
Doch es geht ja um die Arbeitszeit,
Wie viel darf sie arbeiten, wie viel frei steht ihr zu, wie viel am Wochenende und auch mal 2 Tage frei
Ihr Arbeitsvertag besagt 40Std und sie weiß von anderen Mittarbeitern, das die ca. 230 Std im Monat machen und nur ca. 3 – -4 einzelne Tage frei bekommen-
Das die Gesundheit und die Familie dabei kaputt gehen ist der Firma anscheinend egal.
12. März 2018 at 9:27
wir raten Ihnen, sich mit dem Arbeitsvertrag, an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Dieser kann prüfen, ob der Arbeitgeber Ihrer Frau sich richtig verhält und welche Maßnahmen ergriffen werden können.
23. Februar 2018 at 17:43
Hallo Arbeitsrecht.de Team,
bei und gibt es auch ständig Diskussionen um die Arbeitszeit. der Arbeitsvertrag basiert auf einer 40 Stunden Woche ohne Angabe von Arbeitstagen. Nun ist es so, daß wir 4 Tage von 08:00-20:00 oder 20:00-08:00 mit jeweils 2 Stunden Pause arbeiten. Danach haben wir immer 4 Tage frei. Man möchte uns aber zu einen 5ten Tag mindesten einmal im Monat drängen. Man begründet dies immer damit, daß wir die Jahresarbeitszeit nicht leisten. Kann man das so einfach machen.
es darf nicht gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen werden. Dieses erlaubt eine Arbeitszeit von 10 Stunden, aber nur “wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.” Für weitere Infos richten Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann prüfen, ob Ihr Arbeitsvertrag rechtens ist.
Mehr als 100 Überstunden aufgebaut, aber keine Sicht sie langfristig abzubauen. Ganz im Gegenteil, es kommen wöchentlich mehr dazu, wegen Unterbesetzung der Abteilung.
Mit der Geschäftsführung wurden Gespräche geführt aber bisher ohne Lösung bzw wird das Thema heruntergespielt und einfach abgetan.
Wie verhalte ich mich als Arbeitnehmer der seinen Job mag aber so nicht weiter machen kann!?
19. März 2018 at 11:13
halten sich Geschäftsführer nicht an geltendes Recht, können Sie als Arbeitnehmer juristische Hilfe in Anspruch nehmen. Wenden Sie sich also am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Fanio says
1. März 2018 at 8:54
Hallo liebes Arbeitsrechte Team.
Ich habe in meine aktuelle Stelle gekündigt.
Bei mir wurden öfters die Ruhezeiten nicht eingehalten z.B.
Ich hatte spätschicht bis 22 Uhr und musste am nächsten Tag um 5.00 Uhr morgens wieder anfangen zu arbeiten.
Könnte ich da rechtlich vorgehen ?
Hallo Fanio,
eine Rechtsberatung dürfen wir leider nicht anbieten. Welche rechtlichen Schritte hier möglich sind, kann Ihnen nur ein Anwalt sagen.
11. März 2018 at 22:29
Ich arbeite 8stunden montag und dienstag mittwoch und donnerstag 12 bis 14 stunden freitag 8bis 10 stunden ich habe ein vertrag fur 160 stunden 1600 brutto rechnen sie selber wie vièle stunden arbeite ich am monat sie sind uber 220 stunden 5 euro netto pro stunde ist das im eurem gesetz
gemäß dem deutschen Arbeitszeitgesetz dürfen Arbeitnehmer täglich nicht mehr als 8 Arbeitsstunden leisten. In Ausnahmefällen sind 10 Stunden erlaubt, wenn der Arbeitnehmer im Durchschnitt trotzdem nicht mehr als 8 Stunden pro Tag arbeitet.
Ich arbeite im 3-SCHICHTSYSTEM. Meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt laut Vertrag 40 Stunden. Normalerweise beginnt die Nachtschicht Sonntags um 22 Uhr und endet Freitags früh um 6 Uhr. 8Stunden täglich. Jetzt arbeiten wir aber nun schon seit einen halben Jahr bis Samstags um 6 Uhr. Also 48 Stunden in der Nachtschicht. Ist das zulässig da ja im Arbeitsvertrag eine 40 Stunden Woche geregelt ist? Und wenn ja, auch über einen solch langen Zeitraum?
5. April 2018 at 11:11
leider sind wir anhand Ihrer Informationen nicht in der Lage, Ihre Frage zu beantworten. Wir empfehlen Ihnen, sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten zu lassen. Dieser kann Ihren Arbeitsvertrag auf seine Gesetzmäßigkeit prüfen.
15. März 2018 at 6:43
Mein Mann arbeitet im Logistik seit Juni 2017. Er konnte leider durch eine Zeitarbeitsfirma hingehen. Das Problem ist, dass er zurzeit wieder kaum Pause hat, obwohl manchmal mehr als 10 Stunden pro Tag arbeitet.
Auf die Zeitkontozettel kann bloß maximal 48 Stunden aufschreiben und er hat wieder 3 Stunden, was er nirgends schreiben kann. Letztes Mal hat alles so aufgeschrieben wie es war und da war eine riesengroße Zirkus davon, danach hatte er „ganz normale“ Arbeitstagen.
Zu wem könnten wir gehen, irgendwelche Möglichkeit zu finden? Der Chef droht denen jeden Tag mit Kündigung weil ein Zeitarbeiter kein Wert hat. Hat schon Abteilungwechsel nachgefragt aber er muss da bleiben.
9. April 2018 at 9:31
wenn es in der Firma einen Betriebsrat gibt, sollte Ihr Mann sich an diesen wenden. Ansonsten empfehlen wir Ihnen, sich Hilfe von einem Rechtsanwalt zu holen.
Gerstel says
26. März 2018 at 14:20
ich bin beschäftigt bei einm Herrn im Arbeitgeber Modell. Er ist schwerst Behindert.
Wie siehr es da mit den 11 Stunden Ruhe Pausen aus, wenn ich zb. die Frühschicht, beginnt um 08.00 Uhr, dann die Spätschicht, beginnt um 15,30 Uhr und nun auch die Nachtschicht, die um 23.00 Uhr beginnt.
ich arbeite Spätdienst, also von und in der Nachtschicht, soll dann gleich wieder in die Spätschicht kommen. Dazwischen liegen gerade 7,5 Stunden und keine 11 Stunden wie der Gesetzgeber vorsieht.
Gibt es Ausnahmeregelungen, da im Privathaushal?
16. April 2018 at 9:08
Hallo Gerstel,
elf Stunden Ruhezeit zwischen den Schichten werden in § 5 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) vorgeschrieben. Ausnahmen gibt es laut § 5 Abs. 2 ArbZG nur in bestimmten Branchen (Pflege, Gaststätten etc.). Demnach darf aber die Ruhezeit nur vorübergehend und nur um eine Stunde verkürzt werden und muss außerdem zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausgeglichen werden. Andere Ausnahmen sind uns nicht bekannt.
6. April 2018 at 9:20
Ich arbeite von 6:30-1900 auf einem Schiff wir können abends nicht nach Hause die Zeit zwischen 1900-0630 ist keine bereitschaftszeit falls doch etwas passiert müssen wir dennoch raus (wiederspruch Nr. 1) wenn wir nachts von 2-3 arbeiten müssen wir dennoch normal aufstehen um 0630 normalerweise müssten wir doch ab 0300 die 11 Stunden wieder anfangen muss ich die Zeit die ich dann nicht normal arbeite nachholen ?
in ihrem Fall scheint es oft zu mehreren Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz zu kommen. Eine Ruhezeit von 11 Stunden muss für gewöhnlich eingehalten werden. Dazu kommen die Arbeitszeiten, die weit über 10 Stunden pro Tag gehen. Auch das sorgt für Verstöße. Lassen Sie sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten, wenn Ihr Vorgesetzter nach entsprechendem Hinweis keine Änderungen vornimmt.
Mein Freund arbeitet als Elektriker, fast täglich zwischen 10 und 11 Stunden pro Tag. Er arbeitet meistens die Pausen durch, dazu kommt noch das er viel draußen arbeitet, momentan viel in der Sonne. Das Problem ist, er wollte sich 5 Minuten in den Schatten stellen und hat aber dafür eine Minusstunde bekommen, ist das eigentlich zulässig?
20. April 2018 at 9:55
laut § 4 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) stehen jedem Arbeitnehmer “im voraus feststehende” Pausen zu:
“… mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden […]. Die Ruhepausen […] können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.”
11. April 2018 at 14:56
Gibt es eine Mindestarbeitszeitbegrenzung für unbezahlte Praktika für Sekretariatsstellen?
MfG Katerina
die Arbeitszeit für Praktikanten darf im Durchschnitt die acht Stunden pro Tag nicht überschreiten.
Ich arbeite seit ca 2 Monaten im Gartencenter als Teilzeit Aushilfe, ich arbeite 22 std die Woche und muss jeden Sonntag arbeiten und Samstag auch und sogar an Feiertagen. Ich habe nur den Monatg frei und muss sonst von 11-19.30 oder 15-20 oder 13-19.30 arbeiten wo die anderen Mitarbeiter nur von 9-14 oder mal von 12-17 oder 16-20 arbeiten müssen und sogar sonntags frei haben. Diesen Monat muss ich sogar von Mo-So durcharbeiten weil und die anderen nicht. Ich sagte zwar ich sei flexibel aber das ich mich noch um Ausbildungen und Führerschein mich kümmern muss. Dürfen die das machen? Habe ich ein Recht auf ein freien Tag am Wochenende im Monat?
Ich finde es nämlich unfair. Mache sogar diesen Monat statt 97 std, um die 125 std.
23. April 2018 at 10:36
die wöchentliche Arbeitszeit darf 40 Stunden nicht überschreiten. Die tägliche Arbeitszeit ist auf 8 Stunden begrenzt. Ansonsten sind Arbeitszeiten im Arbeitsvertrag festgelegt. Abweichende Anweisungen sind in der Regel nicht zulässig.
14. April 2018 at 17:29
Hallo liebes Arbeitsrechte.de -Team, Ich bin dualer Student und leider ist es schwierig darüber wirklich aussagekräftige Informationen zu der Minijobregelung zu finden.
Bin ich also wie ein normaler Student von der wöchentlichen Obergrenze von 48 Stunden ebenfalls befreit oder muss ich diese zwingend einhalten? Meine Praxisarbeitszeiten aller 3 Monate – für 3 Monate betragen 40h pro Woche.
Ich hoffe auf eine aussagekräftige Antwort Ihrerseits,
das Arbeitszeitgesetz sollte auch für duale Studenten gelten. Wir würden Ihnen empfehlen, sich für individuell auf Ihren Fall angepasste Informationen an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Ich habe die letzten Monate in einem Fitnessstudio gearbeitet (teilzeit) neben der schule.
Ich habe insgesamt 230 Stunden gearbeitet in den letzten 2 1/2 Monate gearbeitet. Die Woche immer 20. Musste aber 3 früher als mein normaler offizieller arbeitstermin beginnen. Die stunden (24) Fehlen mir. Ich habe meinen Chef, mittlerweile ehemaligen chef aich schon mal darauf angesprochen er meinte er trägt die noch nach. Gestern war mein letzter Arbeitstag und mir fehlten noch immer die 24 Stunden von Ende Januar. Ich sprach ihn dann nochmal darauf an und er meinte ich sollte erstmal abwarten und auf mein Gehalt schauen ob es dann bezahlt wurde. Das kam mir aber skeptisch vor. Kann ich da was machen? Wenn ja was ?
Ich bedanke mich schon mal im Vorfeld 🙂
wir dürfen leider keine Rechtsberatung anbieten. Daher würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
derzeit befinde ich mich als Bilanzbuchhalterin bei einem Mittelständischen Unternehmen (eigentlich Konzern, in Metallbranche) mit einem befristeten Arbeitsverhältnis. Ich musste am 07.04. 18 (Samstag) und 08.04.18 (Sonntag) im Büro mit Kollegen arbeiten, da wir eine Umstellung der Finanzbuchhaltungssoftware/Umstellung der Finanzbuchhaltung der IT-Abteilung gehabt. Dies (Sonntagarbeit) wurde von Bezirksregierung bewilligt.
Samstag haben wir um 9 bis ca. 18:30 mit einer halben Stunden Pause gearbeitet, am Sonntag ca. 6 Stunden ohne Pause.
Jetzt sagt uns der HR-Referent, da wir einen Ausgleichtag für Sonntag diese Woche (20.04.18 wird die 2-Woche-Frist auslaufen) haben möchten, dass wir können einen normalen Urlaubstag beantragen, der Ausgleichtag am Werktag muss nicht gewährt werden.
Der Samstag gilt als Werktag (da der Firma hat eine Tarifregelung in Metallbranche) als “normale Überstunde”. (Wir arbeiten als Bilanzbuchhalter, IT-Fachkräfte, Dipl. Kauffmann und nicht beim Schmelzofen in Werk). Bei Sonntag entweder trete ich von der 6 Stunden ab, dann bekomme ich einen freien Tag, die Zuschläge für Sonntag werden ausgezahlt oder wenn ich ihm (HR-Referent) gut versanden habe, keinen Ausgleichtag eventuell wird der Sonntag ausgezahlt.
In meinem Arbeitsvertrag steht “Die Dauer der individuellen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit beträgt abweichend von der tariflichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit derzeit ohne Pause 37,5 Stunden. Lage und Verteilung richtet sich nach den jeweiligen betrieblichen Bestimmungen.”
Wir arbeiten aus der Finanzabteilung Montag bis Freitag.
Wir meinen, haben wir Anspruch einen Ausgleichtag, da wir 12 Tage hintereinander gearbeitet sowie eventuell die Auszahlung samt Zuschläge.
27. April 2018 at 9:42
in der Regel dürfen Arbeitnehmer laut § 9 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) am Sonntag nicht beschäftigt werden. Allerdings lässt das Gesetz hiervon Ausnahmen zu, z. B. für bestimmte Branchen. Arbeiten die Beschäftigten aufgrund einer solchen Ausnahme doch am Sonntag, so ist ihnen hierfür nach § 11 Abs. 3 ArbZG ein Ausgleichstag zu gewähren. Doch auch bei dieser Regelungen sind Ausnahmen möglich, z. B. durch einen Tarifvertrag.
Eine endgültige Antwort kann Ihnen nur ein Anwalt oder Ihre Gewerkschaft geben. Wir sind dazu weder in der Lage noch dürfen wir diese Rechtsberatung anbieten.
Ich arbeite seit 31 Jahren in einer Arztpraxis allgemeinmedizin. Einen Arbeitsvertrag habe ich nie erhalten. Wir sind fünf Mitarbeiterinnen darunter zwei Auszubildende eine Halbtagskraft oder Teilzeitkraft und auch ich arbeite Teilzeit, da der Arbeitgeber mir vor 14 Jahren einfach Ganztagsstelle auf dreiviertel Stelle reduziert hat ohne vorherige Absprache. Unsere Arbeitszeiten richten sich nach den Öffnungszeiten der Praxis. Es wurde vor vielen Jahren insgesamt eine arbeitszeitveränderung schon einmal kurzfristig anberaumt, und die Arbeitszeiten teilen sich unterschiedlich auf. Es ist schwierig zu erklären deshalb jetzt nur meine Arbeitszeit zu Erklärung:
Montag 8 – 15h. Oft 15.30h
Dienstag 8 – 12h 16′-19h. Meist 19.30/20h
Mittwoch 8 – 12h i.d.Regel 12h30/13h
Donnerstag 7 – 12h. 16-18. Meist 19h
Freitag 8 – 12.30. Oft 13 h
29.5h h Differenz für anfallende Mehrarbeit anzurechnen.
Leider war es noch nie möglich diese Arbeitszeiten einzuhalten da wir aber ein kleiner Betrieb sind, und permanent unterbesetzt sind insbesondere in Urlaubszeiten, fallen ständig Überstunden an die nicht bezahlt werden die allenfalls in Freizeit abgegolten werden können. Diese Unregelmäßigkeiten haben sich als Selbstverständlichkeit eingeschlichen und finden seitens des Arbeitgebers keinerlei Beachtung Punkt bei der Vollzeitbeschäftigten Kollegin ist es genauso und bei der Halbtagsbeschäftigung ebenso. Da wir bislang aber jeder für sich mit der Regelung stillschweigend hingekommen sind… auch wenn sie nicht unbedingt gerecht war, gab es nie große Diskussionen. Oftmals verändert sich die tägliche Arbeitszeit auch durch Tätigkeiten außerhalb der Praxis, wenn wir in Firmen für Untersuchungen fahren. Dann gilt in der Regel anfallende Überstunden abfeiern zu können, was dann aber regelmäßig Überstunden anderer Kolleginnen produziert und letztendlich die Abgeltung in Freizeit gar nicht möglich ist.
Nun soll von einem zum anderen Tag die Arbeitszeit montags bis 22 Uhr verlängert werden und das nach einem sogenannten Roll System, was ich schon in der Vergangenheit als nicht durchführbar gezeigt hat. Von diesem rollsystem sind auch die Teilzeitkräfte betroffen und die Ganztagskraft so wie so. Diese arbeitszeitveränderung wurde weder angekündigt noch angedeutet sondern wurde jetzt einfach mit einem Dienstplan angekündigt und soll innerhalb von 14 Tagen durchgeführt werden. Wie das durchgeführt werden soll ist noch nicht geklärt, angedacht war wohl, dass diejenigen welche Dienst haben am drauf folgenden Tag erst nachmittags beginnen zu arbeiten. Wie gesagt die Praxis besteht aus einer Ganztagskraft einer Halbtagskraft und einer Teilzeitkraft und zwei Auszubildenden die unserer Meinung nach überhaupt nicht solche Arbeitszeiten erfüllen müssen da sie auch noch in die Berufsschule gehen und Zeit benötigen sich dafür vorzubereiten. Erwähnenswert ist auch dass alle Kolleginnen einen Anfahrtsweg haben von 20 bis 40 km und das wahrscheinlich die Zeit 22 Uhr nicht korrekt eingehalten werden kann, der Zeitausgleich überhaupt nicht aus organisatorischen Gründen. meine Frage grundsätzlich wäre nun ist so etwas überhaupt rechtens, Arbeitszeiten der Art zu verändern ohne Berücksichtigung irgendwelche persönlichen Aspekte unter anderem ein Mitarbeiter hat 50% Schwerbehinderung, alle Mitarbeiter arbeiten seit Jahren in der Praxis wie gesagt ich mit 31 Jahren als längstes und ich habe die 50% Schwerbehinderung, die halbtags Beschäftigte Kollegin hat ein Heranwachsender Tochter, arbeitet seit 25 Jahren in der Praxis und die ganztags Kollegin arbeitet seit neun Jahren in der Praxis. Eine entsprechende Vergütung für diese mehr Arbeit oder zeitveränderung gibt es selbstverständlich nicht. Ist die Art und Weise ohne vorherige Absprache überhaupt akzeptabel dass einem quasi von Montagmittag auf Montag Abend eine solche Veränderung präsentiert wird, und generell die Frage muss man das über sich ergehen lassen.
2. Mai 2018 at 8:18
wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden, wenn die Verhältnisse an Ihrem Arbeitsplatz sind, wie Sie sie gerade beschrieben haben. Uns ist es leider nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten.
Bernd R. says
22. April 2018 at 8:42
Ich arbeite als Werkstattfacharbeiter in einem Baumaschinen Vermietunternehmen . Die tägliche Arbeitszeit erfolgt Montag bis Freitag von 7:00 bis 16:00 Uhr. Zeitweise sind Arbeiten am späten Abend oder in der Nacht vor Ort bei Kunden erforderlich (Kein Notdienst). Die dann folgende Ruhezeit von 11 Stunden hat zur Folge, das die reguläre Arbeit nicht um 7:00 morgens begonnen werden kann, sondern
erst um z.B 12:00 Uhr mittags. Ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Stunden zwischen 7:00 und 12:00 Uhr zu vergüten, obwohl sie aufgrund der Ruhezeit nicht geleistet werden können?
Den Arbeitstag am Abend zu verlängern um auf 8 Stunden zu kommen geht nicht, da nur eine Schicht gearbeitet wird und man somit alleine im Betrieb wäre, was ja verboten ist.
der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, die überschneidende Ruhezeit zu entlohnen. Jedoch dürfen auch die vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten nicht willkürlich geändert werden. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Ihren Arbeitsvertrag prüfen, um festzustellen, ob die Arbeitszeiten korrekt geregelt sind.
… mein Name ist Lisa und ich arbeite im ambulanten Sozialdienst von Mo. – Fr. in einer 35h Woche.
Ich habe immer vormittag´s meine festen 6 Stunden von 7:45 Uhr – 13:45 Uhr bei einem bestimmten Kunden und 2x die Woche habe ich nachmittag´s noch je einen weiteren Kunden von 16:00 Uhr -18:30 Uhr. Hierzu nun meine Fragen:
1. muss ich mir vormittag´s bei den 6h eine Pause abziehen oder zählt dies erst nach 06:01 ?
2. kann ich mir die Fahrzeit zum Kunden als Arbeitszeit schreiben und die Fahrtkosten beim AG abrechnen die mir entstehen, wenn ich 2x die Woche 15:40 Uhr nochmal zum nächsten Kunden aufbrechen muss?
eine Pause ist nach 6 Stunden Pflicht. ist die Arbeit nach 6 Stunden beendet, kann auf die Pause verzichtet werden.
Angeordnete Fahrten, die nicht der direkte Arbeitsweg sind, sind in der Regel zu vergüten. Ob das bei Ihnen so zutrifft, kann aber nur ein Anwalt für Arbeitsrecht beurteilen.
Jonas D. says
Ich arbeite im Einzelhandel als Filialleiter. Nun ist es bei uns so, das wir öfters bzw. regelmäßig 10 Stunden Schichten haben, ohne die Möglichkeit eine konkrete Pause zu machen, da wir in unserem Fall den Laden dafür schließen müssten. Jetzt ist es zusätzlich dazu gekommen, das der Inhaber der Filialen uns die Sitzmöglichkeit genommen hat, da es wohl vermehrt dazu gekommen ist, das Arbeitnehmer die Kunden im sitzen beraten haben. Aus diesem Grund sind nun alle Sitzmöbel aus den Filialen entfernt worden. Mit welchen Gesetzen kann ich den Inhaber nicht nur wegen den Pausen Zeiten sondern auch mit dem Änderungen der von mir geschilderten Arbeitsbedingungen konfrontieren.
3. Mai 2018 at 10:02
die Ruhepausen sind im § 4 des Arbeitszeitgesetzes festgelegt. Der Anhang 3.3 Abs. 2 der Arbeitsstättenverordnung legt fest, dass ein Arbeitgeber am Arbeitsplatz oder in der Nähe Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellen muss, wenn es der Arbeitsablauf zulässt, dass sich die Beschäftigten zeitweise setzen.
ich arbeite in der Hotel- und Gaststättenbranche. Wie ist es mit den Feiertagen geregelt? Anderen Arbeitnehmern, die nicht in der Gastro arbeiten, haben z.B. am Feiertag, der an einem Werktag fällt frei + Wochenende.
Wie viele freie Tage stehen mir in der Gastronomie zu? Ebenfalls drei Tage? Auch wenn ich an dem Feiertag frei hatte?
nach § 10 ArbZG ist eine Beschäftigung an Sonntagen und Feiertagen im Gaststättengewerbe erlaubt. Allerdings muss Arbeitnehmern dann gemäß § 11 ArbZG für Sonntage und für Feiertage, die auf einen Werktag fallen, ein Ersatzruhetag gewährt werden. Ein Tarifvertrag kann hiervon abweichende Regelungen festlegen.
ich arbeite in Vollzeit für eine Franchise Firma in einer Kaufhauskette ( vertraglich angestellt bin ich nur bei der Franchise Firma, nicht bei der Kaufhauskette).
Das Kaufhaus verlangt nun, dass die Kassenabrechnung nach 20 Uhr, sprich nach Ladenschluss, zu erfolgen hat – zählt dies mit zur Arbeitszeit?
Würde ich somit jeden Tag Überstunden aufbauen und kann das Kaufhaus das von mir verlangen?
die Arbeitszeiten und Weisungsbefugnisse werden im Arbeitsvertrag festgelegt. Dort steht, wer ihnen in welchem Zeitraum Anweisungen geben kann. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Darf man 13 Tage a 11 Stunden durchweg arbeiten ??
§ 3 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) besagt:
Ein Tarifvertrag kann hiervon abweichende Regelungen treffen.
27. Mai 2018 at 20:23
Ich habe da mal eine kurze Frage. Wie wird denn ein Seminarbesuch bzw eine Fortbildungsmaßnahme (vom AG verpflichtet) als Arbeitszeit angerechnet?
4. Juni 2018 at 10:33
konkret kann Ihnen die Personalabteilung diese Frage beantworten. In der Regel wird ein angeordnetes Seminar als Arbeitszeit angerechnet. Das heißt, die Zeit, die Sie im Seminar verbringen, wird genauso gewertet, wie die normale Arbeitszeit.
ab wann zählt der Nachtzuschlag bei einem Mittagsdienst, der bis 22:00 h geht?
der Nachtzuschlag gilt in der Regel erst ab 23 Uhr (für Bäcker und Konditoren ab 22 Uhr). Lesen Sie unseren Ratgeber zum Thema Nachtzuschlag.
10. Juni 2018 at 22:16
meine Chefs machen im August Sommeröffnungszeiten bis 14 uhr,ich abreite in TZ und würde an einem Tag erst um14.15 Uhr anfangen zu arbeiten,jetzt verlangt mein Chef das ich für meinen Urlaub (3 Wochen) 3 Urlaubstage hergebe,aber das war die letzten Jahre seit es diese Sommeröffnungszeiten gibt,nicht der Fall ,erst jetzt und das paar Wochen vorher,obwohlesschon so genehmigt wurde.Ist es rechtens es einfach dieses Jahr zuändernund man urlaub nehmenmuss obwohlan erst mittags anfangen müsste und da geschlosssenist? Zudem an den andren Tagen wo ich keinen Urlaub im August habe muss ich für diesenTag keinenUrlaub nehmen??
Tatjaja
18. Juni 2018 at 11:49
hier fehlen uns weitere Informationen Ihrerseits: Wie ist Ihre Arbeitszeit geregelt, wenn Sie erst um 14.15 Uhr beginnen, aber der Betrieb bereits um 14 Uhr schließt?
Generell gilt, dass Arbeitnehmer nur Urlaub für Tage nehmen müssen, an den sie laut Arbeitsvertrag normalerweise arbeiten müssen.
13. Juni 2018 at 14:29
Ich bin Abteilungsleiter in einem Krankenhaus und zuständig für die Reinigung. Der monatliche Dienstplan steht immer 4 Wochen vorher fest. Die Arbeitsverteilung plan ich täglich für jeden Mitarbeiter, da die tägliche Arbeit unterschiedlich ist. Wie verhält sich das mit überstunden Abbau? Ich weiß, geregelt hat man eine Vorlaufzeit von 4 Tagen einzuhalten um Überstunden ( ganzer Tag) Abbau anzukündigen. Kann ich jedoch auch, bei weniger anfallender Arbeit (Betriebsbedingt), den Mitarbeiter anweisen, 1 Std. später zum Dienst kommen zu lassen bzw. früher den Dienst beenden zu lassen?
Oder gilt auch bei spontanen überstunden Abbau, wenn es sich um 1 Std handelt die 4 Tages Frist?
18. Juni 2018 at 13:00
unserer Kenntnis nach, muss auch ein solcher Überstundenabbau im Vorfeld abgeklärt werden.
Mein Bruder ist Bäcker und laut Arbeitsvertrag ist eine wöchentliche Arbeitszeit von 40-45 Std bei einer 6 Tage Woche (Mo-Sa) festgelegt. Sein Urlaubsanspruch beträgt 24 Tage pro Jahr.
Tägliche Arbeitsstunden:
Mo-Fr: 10-12 Stunden und Sa: 9-10 Std.
Der Arbeitgeber verlangt das einfach und alles andere interessiert ihn nicht.
Seit fast 8 Jahren arbeitet er im durchschnitt 60 Stunden pro Woche, jedoch ist der Chef nicht dazu bereit, die Überstunden zu bezahlen noch als
Freizeitausgleich zu nehmen. Zudem hat mein Bruder noch kein einziges mal in diesen 8 Jahren seinen vollen Urlaub über 24 Tage nehmen können, geschweige denn dann wann er gerne möchte. Der Chef schreibt ihm vor wann und wie lange er Urlaub bekommt, und das sind noch nicht mal 20 Tage im Jahr. Die restlichen Urlaubstage enden dann genauso wie die Überstunden, nämlich in den Taschen des Chefs…..
Was könnte er, und seine Kollegen, gegen diese Ausbeutung vom Chef machen?
Ich würde erstmal vom Chef verlangen, zur Zeiterfassung eine Stempeluhr anzuschaffen. So haben sie wenigsten schon mal gewährleistet, dass ihre Arbeitszeiten auch nachweisbar bin.
18. Juni 2018 at 15:25
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen, was in diesem Fall sicherlich notwendig wäre. Ihr Bruder sollte sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, um sich über seine Ansprüche und Rechte informieren zu lassen und sich zu erkundigen, welche rechtlichen Schritte Sinn machen.
18. Juni 2018 at 12:08
Ich arbeite im Einzelhandel. Bei uns gibt es Regelmäßig Spätkontrollen, nach Ladenschluss. Das heisst, angenommen wir arbeiten bis 20.10 Uhr, dann kommt die Bezirksleitung um 20.10 Uhr, wenn wir den Laden abschließen. Vorher versteckt Sie sich immer und beobachtet uns. Dann müssen wir den Laden wieder aufschließen, Tresor, Kasse und Bankgeld wird kontrolliert. Dann ist noch Taschenkontrolle. Das kontrolliert wird, dagegen haben wir nichts, nur um das gleich klarzustellen. Uns geht es darum, das es immer nach der Arbeitszeit ist, Dauer ca. zwischen 15 -30 min, je nachdem ob die Technik funktioniert. Die Zeit bekommen wir nicht bezahlt bzw. gutgeschrieben. Bei mir ist es dann auch noch so, daß mein letzter Bus 20.19 Uhr fährt. Wenn ich den verpasse, muss ich über Umwege nach Hause fahren. Ich bin dann ca. noch eine dreiviertel Stunde später zu Hause, als normalerweise ohne Kontrolle.
Im Arbeitsvertrag steht nur, der Arbeitnehmer erklärt sich bereit, sich dem im Betrieb geltenden Kontrollmaßnahmen zu unterziehen, inbesondere Taschenkontrolle. Mehr ist dazu nicht erläutert.
Müssen wir uns das nach der Arbeitszeit gefallen lassen, in dem Umfang und unentgeltlich?
Ganz viele Mitarbeiter warten auf Ihre Rückantwort.
18. Juni 2018 at 15:55
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen und deshalb keine Aussage darüber treffen können, ob diese Zeit als Arbeitszeit anzurechnen ist. Wir raten Ihnen jedoch, sich bei einem Anwalt für Arbeitsrecht zu erkundigen, ob der Arbeitgeber sich richtig verhält, oder ob diese Zeit als Arbeitszeit anzurechnen ist.
Ich arbeite im Sicherheitsdienst und bin als Pförtnerin in einer Klinik eingesetzt von Mo.-Fr. wird in 8 std schichten gearbeitet am Wochenende und Feiertags immer 12. Da jetzt aber ein Kollege langzeit Krank ist, ein Kollege gar nicht mehr zum Dienst (Unentschuldigt) erschienen ist sollen wir ab July auf 12 std gehen. Allerdings wurden wir darüber von unserer Firma nicht drüber informiert wir haben diese info nur vom Auftraggeber bekommen. Ein Kollege hat daraufhin die Kündigung eingereicht. Nun sehe ich das Problem das wir sogar länger als 12 Std arbeiten müssen da wir so gesehen dann nur noch zu 2. auf dem Objekt wären. Und es war vorher schon so wenn wir 8 std auf arbeit waren einer sich krank gemeldet hat wir auf 12 std gehen mussten ohne das wir für 12 std ausgestattet (Verpflegung) waren und auch Termine absagen mussten. Jetzt sehe ich das schon so kommen wenn wir jetzt auf 12 Std. gegen und sich einer krank meldet das wir dann auch mehrere std dranhängen müssen und dann im Endeffekt nicht nur 12 std da sitzen sonsern evtl. 16 std oder mehr. Ich muss dazu sagen das wir in diesen 8 std und 12 std schichten KEINE Pause haben. Was kann ich tun oder Lohnt es sich einen Anwalt zu rate zu ziehen?
25. Juni 2018 at 10:58
wenn es einen Betriebs- oder Personalrat gibt, sollten Sie sich zuerst mit Ihrem Anliegen an diesen wenden. Sollten keine vorbeugenden Maßnahmen oder Lösungen des Problems gefunden werden, können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, um etwaige rechtliche Schritte zu besprechen. In jedem Fall haben Sie Anspruch auf eine Pause.
20. Juni 2018 at 19:08
ich arbeite zur Saison an der Ostsee in einem Hotel als Zimmermädchen. Da ich aus einer anderen Stadt komme, habe ich hier eine Unterkunft gestellt bekommen, die Miete wird mir vom Lohn abgezogen.
Sowohl im Bewerbungsgespräch als auch im Vertrag, ist eine 40h Woche / 5 Tage Woche abgemacht. Im Gespräch wurde jeoch schon erwähnt, dass es auch mal eine 6 Tage Woche werden könnte, das würde schon mal vorkommen in der Saison.
Ist das arbeitsrechtlich überhaupt gestattet soviele tage durchzuarbeiten und dann nur einen Tag frei dazwischen? Hätte man mich nicht im Bewerbungsgespräch darauf hinweisen müssen, bzw. muss sowas nicht auch im Vertrag schriftlich festgehalten werden ?Dass aus einer 5 Tage Woche auf einmal 9 Tage durcharbeiten wird, ist das rechtens?
25. Juni 2018 at 14:05
ein ständiges Abweichen von den vertraglich vereinbarten Bedingungen ist nicht zulässig.
Hallo!ich arbeite in ein Hotel als Zimmermädchen, mein Vertrag ist als 160 Stunden pro Monat.Bin in die gleiche Hotel schon jetzt 5 Jahre, war alles ok bis vor paar Monaten, meine Arbeitszeit ist nur 4 Tage in Woche , statt 5 …maximal 120 Stunden in Monat! Kann mein Chef so zuhause lassen unbezahlt, trotzdem 160 Stunden Vertrag?
25. Juni 2018 at 14:12
das kommt auf Ihren Arbeitsvertrag an. In der Regel muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer für die fest vereinbarte Wochenarbeitszeit beschäftigen. Will er die Arbeitszeit reduzieren, kann ein Veränderungsvertrag notwendig sein. Erkundigen Sie sich bei einem Anwalt für Arbeitsrecht, ob Ihr Arbeitgeber sich richtig verhält bzw. ob er Sie trotzdem für die vollen 160 Stunden bezahlen muss.
27. Juni 2018 at 15:17
Hallo. Ich bin als Servicetechniker im Aussendienst unterwegs. Seit kurzem besteht mein Chef auf strikter Einhaltung von max 10h Arbeitszeit am Tag und hat bei weiteren Überschreitungen mit Abmahnung gedroht. Wenn ich also 3h zum Kunden fahre und dann 5h arbeite, soll ich nicht nach Hause fahren und stattdessen ins Hotel gehen, was mir der Chef dann auch bezahlt. Ist das richtig, gibt es da keine Ausnahme? Was soll ich machen, wenn ich auf dem Heimweg in einen Stau komme und deswegen die 10h überschreite?
2. Juli 2018 at 10:21
es ist möglich mit dem Arbeitgeber individuelle Vereinbarungen über den Umgang mir der Arbeitszeit treffen. So können Problemsituationen einvernehmlich geregelt werden.
30. Juni 2018 at 22:26
Ich arbeite min Beherbungsgewerbe mit einer 5-Tage, 40-Stunden Woche.
– müssen die 2 freien Tage aneinanderhängend sein oder darf der AG sie splitten, z.B. Dienstag frei, Sonntag frei?
– laut Vertrag steht mir ein Wochenende im Monat zu. Wie ich jetzt oben las, müssen jedoch auch Sonntage innerhalb von 14 Tagen mit einem zusätzlichen freien Tag vergütet werden. Wenn ich also nur an einem Sonntag frei habe, steht mir dann ein zusätzlicher freier Tag zu?
– was kann ich tun, wenn ich keine Pause habe? Ist eine Anzeige immer die einzige Möglichkeit?
– bis wann muss der Dienstplan für die folgende Woche geschrieben worden sein? Ich habe einmal gelesen, dass der AG dem AN mindestens 4 Tage zuvor mitteilen muss, wann der AN eingeteilt wird. Stimmt das? Oft bekommen wir den Plan für die nächste Woche erst am Samstag.
2. Juli 2018 at 11:01
freie Tage müssen nicht zusammenhängend sein, die Einteilung der Arbeitstage bleibt in der Regel davon unberührt. Neben den vertraglichen Vereinbarungen steht normalerweise für jeden Sonntag in Arbeit ein extra Tag Freizeitausgleich zu. Wenn ein Arbeitgeber auf die Einhaltung geltenden Rechts verzichtet, kann ein Hinweis helfen, ihn zur Vernunft zu rufen. Für Dienstpläne gibt es keine Fristen, jedoch sind Änderungen nachdem der Plan ergangen ist nur mit Rücksicht auf den Arbeitnehmer machbar. Im Zweifelsfall sollte ein Anwalt die Situation prüfen.
2. Juli 2018 at 22:25
Wir bilden in diesem Jahr zum ersten Mal aus (Erwachsener, 19 Jahre) und tun uns noch etwas schwer, alles richtig zu machen bei unserer Vorplanung.
Wir sind ein kleiner IT-Dienstleister und möchten dem Azubi anbieten, auch auf mehrtägige Touren fernab unseres Betriebs (auch zB 600 km entfernt, 4 Tage lang) mitzukommen. Kosten werden natürlich alle übernommen.
2. Vor Ort arbeitet der Geschäftsführer meist mehr als 8, bzw. 10 Stunden – hier wäre es also gut, am besten nach 8 Stunden gemeinsam mit dem Azubi ins Hotel zu gehen oder kann man den Azubi einfach alleine ins Hotel schicken (ganz praktisch gefragt) oder reicht dies nicht aus? Die Zeit im Hotel gilt ja soweit ich weiß wieder als Ruhezeit.
3. Wie ist es mit der Fahrzeit hin und zurück, zu einem Kunden bspw. 600 km entfernt? Der Azubi wäre hierbei Beifahrer. Wenn diese Fahrzeit z.B. nicht gilt, könnten anschließend beim Kunden noch z.B. 4 Stunden Arbeitszeit erbracht werden?
9. Juli 2018 at 9:21
um keine sträflichen Fehler zu begehen, empfehlen wir einen Anwalt für Arbeitsrecht hinzuzuziehen.
Markus B. says
13. Juli 2018 at 23:38
1. Ich arbeite nun seit 17 Jahren in einer Süßwarenfabrik als Bäckergeselle. Vor 7 Jahren habe ich den Industriemeister gemacht. Nun habe ich bemerkt das seit dem in meiner Lohnabrechnung als Tätigkeitsschlüssel dieser auch vermerkt ist (29293). Ich würde allerdings nie darüber informiert als Meister tätig zu sein. “Laut Personalleiter muss da ja nur was drin stehen.”
Bin ich nun als Meister in der Firma tätig oder nicht ?
2. Ich arbeite seit fast 10 Jahren auf Nachtschicht laut Vertrag 15% Zuschlag. Ist dies zulässig und wie sind die Regelungen für Samstagszulagen ? Schließlich sind ja davon 6 Stunden schon Sonntag ? Unser Arbeitgeber bietet uns nämlich jetzt an die Samstags als Zeitkonto für Urlaub zu sammeln. 4 Samstags = 5 Tage frei. Was passiert dann mit den Zuschlägen ? Gibt es da Regelungen?
23. Juli 2018 at 8:07
ob Ihr Arbeitsvertrag mit Ihren Qualifikationen übereinstimmt und ob der Umgang mit der Wochenendarbeit rechtens ist, kann ein Anwalt für Arbeitsrecht beurteilen.
Skatemental says
17. Juli 2018 at 11:24
Hallo, wenn die Sonntag Schicht schon am Samstag um 22 Uhr beginnt, gilt der Sonn- und Feiertag Tarif dann erst um 0:00 Uhr, oder schon am Samstag ab 22:00 Uhr?
30. Juli 2018 at 7:59
Hallo Skatemetal,
da es keine einheitlich gesetzliche Regelung zu Sonn- und Feiertagstarifen gibt, sollten die Reglungen dazu im Arbeitsvertrag vereinbart sein.
ich Arbeite in einem Mehrschichtbetrieb indem die Situation derzeit schlimm ist durch Krankheit mehrerer Mitarbeiter.
5 Tage Woche 40 Stunden.
Im Arbeitsvertrag steht bei mir:
– freiwillige übertarifliche Zulage, zugleich als Pauschale für gelegentlich geleistete Überstunden (bis zu zehn Stunden pro Monat) einschließlich Zuschlägen in Höhe von 70,59€/Monat.
– Kann mein Chef jeden Tag verlangen das ich Überstunden mache? Und wie lange ich arbeiten muss? („Es wird erst gegangen bis alles fertig ist“ 9 Uhr- 19:20 Uhr ohne Pause(nicht gezwungen) sonst bis 20 Uhr).
– Ab wann leiste ich Überstunden? 40 min nach Schichtende sind laut Aussage keine Überstunden da muss man schon länger bleiben.
– Kann mein Chef verlangen nur noch eine Schicht dauerhaft zu arbeiten? (Monate) im Mehrschichtbetrieb?
grundsätzlich kann der Arbeitgeber nur Überstunden verlangen, wenn eine unvorhergesehene Notsituation vorliegt. Die Bedingungen für Ihr Arbeitsverhältnis kann er nur durch eine Änderung des Arbeitsvertrags herbeiführen – stimmen Sie nicht zu, kann er jedoch durch eine Änderungskündigung versuchen, seine Bedingungen durchzusetzen. Eine Überstunde kann auch anteilig berechnet werden (bspw. bei 40 Minuten).
Susilein says
ich arbeite an einer Tankstelle in Teilzeit.
Da wir die Schichten alleine machen bekommen wir nur kurze Raucherpausen wenn kein Kunde da ist.
Uns werden aber bei den 8:30 Schichten pauschal 30 Minuten abgezogen.
Gibt es dazu Sonderregelungen??
Oder muss ich 30 Min. die Tankstelle schliesen???
einen gesetzlichen Anspruch auf Raucherpausen haben Arbeitnehmer nicht. Allerdings steht Ihnen bei einer Arbeitszeit von mind. 6 Stunden am Tag eine Pause von mind. 30 Minuten zu. Wie und wo Sie diese verbringen, muss Ihnen komplett freigestellt sein. Möchten Sie während der Pause Ihren Arbeitsplatz verlassen und bleibt dieser deshalb während Ihrer Pause unbesetzt, liegt es am Arbeitgeber, hier eine Lösung zu finden.
29. Juli 2018 at 23:46
wie sieht es mit geteilten Diensten aus, wenn die Arbeitszeit von 8h nicht überschritten ist und die Ruhezeit zum nächsten Dienst eingehalten wird.
6:00 bis 11:00 Uhr und dann von
zwar widerspricht dieses Vorgehensweise nicht gegen das Gesetz, aber wegen der Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen wird von vielen Stellen davon abgeraten.
Hallo, mein Name ist Moritz ,
Ich beginne am 1.8.eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Meine wöchentlicheArbeitszeit beträgt 38 Stunden. Der 1.8.ist ein Mittwoch und iCh soll jetzt von Mittwoch bis Samstag 32 Stunden arbeiten. Ist das rechtlich in Ordnung?
14. August 2018 at 11:11
da die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit von acht Stunden laut Arbeitszeitgesetz nicht überschritten wird, sollte dies in Ordnung sein.
Eine kurze frage habe ich ..ich bin eine Teilzeitkraft am Empfang in einem Krankenhaus. in der Regel arbeite ich im Wechseldienst Früh Spät und Mittel. Nächte Mus ich keine machen da ich 3 Herzinfarkte hatte und davon ausgeschlossen bin.
zu meiner Frage: bei einer Teilzeitkraft mit einer gesamt Std Anzahl von 80 Std ist es üblich das ich 2 Wochenenden arbeiten muss? Manchmal sind es auch 3.
Ich bin der Meinung das ein Wochende doch reichen würde Max 1,5
7. September 2018 at 15:35
dies hängt maßgeblich davon ab, was in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Wir empfehlen Ihnen, diesen von einem Anwalt prüfen zu lassen.
4. August 2018 at 14:18
Ich arbeite in einer Bäckerei und bin im 3. Ausbildungsjahr. ich arbeite 6 Tage die Woche genau 48 Stunden durch Jochen Personalmangel soll ich auch noch Sonntag 6-8 Stunden arbeiten ist das erlaubt ?
in Ausnahmefällen kann die gesetzliche Höchstarbeitszeit überschritten werden, darf im Monatsdurchschnitt jedoch das gesetzliche Maximum nicht überschreiten.
Das Arbeitszeitgesetz schreibt die maximale Arbeitszeit für die Woche vor. Wann exakt beginnt die Woche gemäß Arbeitszeitgesetz für Beschäftigte im Straßentransport und wann endet sie ?
20. August 2018 at 9:08
das Arbeitsschutzgesetz bezieht sich mit dem Begriff Woche auf jeden 7-Tage-Zeitraum. Wann die Zählung begonnen wird, ist dabei unerheblich.
Thomas D aus U says
13. August 2018 at 21:40
Ich habe mal ein paar Fragen zur definition “Ausnahme”, wenn es um Überstunden geht.
Ich bin in einem Dienstleistungsgewerbe mit “extrem” flexiblen Regelungen.
Ich habe einen Arbeitsvertrag mit 39 Stunden und der verpflichtung Überstunden zu leisten. Es ist auch sowas wie ein Überstundenkonto vorhanden. Dort können wir so um die 150 Stunden “bunkern” (was Jahrelang wegen EDV-Problemen nicht funktioniert hat. Da sind nachweißlich Stunden nicht verbucht worden.) und auch die monetäre Abgeltung ist geregelt. Die Pflicht zur Leistung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Regelung…
Und jetzt passiert seid Wochen/Monaten folgendes:
Einer meiner Kollegen hat einen Bandscheibenvorfall und fällt auf unbestimmte Zeit aus.
Ein weiterer Kollege fällt wegen Spätfolgen von Krebs ebenfalls regelmäßig aus.
Desweiteren “verlängern” die Kunden durch unangemeldete Arbeit die Schichtzeit.
Die Standartfloskel in solch einem Fall lautet “Och wo sie schon mal da sind…” Mein Vorgesetzter duldet dies aus Gründen der Kundenbindung. Wenn man ihn in solch einem Fall anruft und erbost darauf hinweißt, das man dann mal wieder eine 12 Stundenschicht ableisten muß, kommen immer die Sprüche mit dem “willst du lieber Arbeitslos werden?” Auf Nachfrage hin werden diese Stunden als Angeordnete Überstunden deklariert. Obwohl noch gar nicht klar ist wie lange diese Arbeit dauern wird. Einer der Extremfälle belief sich dann mal auf 14 Stunden. OHNE PAUSEN!
Vertraglich liege ich bei 2900,- € Brutto und ich bin Single. Also SK 1… und ich habe ein Monatsnetto von 2700,- – 2800,-. Alles ausgezahlte Überstunden, weil das Ü-Stunden-Konto voll ist.
Mein Vorgesetzter weigert sich Aufträge abzulehnen mit dem Argument, das dann die Kunden weg bleiben und wir bald alle Arbeitslos wären. Und aufgrund der Tatsache, das ich die Qualifikationen habe, komme ich die letzten 3 Monate auf Wochenarbeitszeiten nicht unter 50h. UND ich werde immer wieder auf Wochenendarbeit angesprochen.
Was noch erschwerend hinzu kommt ist die Tatsache das man in diesem Gewerbe mit Gefahrgut unterwegs ist und WIR als Dienstleister haben nicht die Fahrzeiten-Regelung von Berufskraftfahrern. Will sagen: Das “Arbeitsmittel” muß am Ende des Arbeitstages wieder unter Verschluss. In der Firma und wenn man dann schon 12h auf dem Buckel hat, und noch 2 h fahrzeit bis zur Firma ist, UND Man der einzige ist, der den Führerschein nebst ADR-Schein hat, dann müßte ich mich eigentlich wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit selbst anzeigen.
Das Gesetzt sagt meines wissens nach aus, das in “Außnahmefällen” bis zu 60 Stunden die Woche gearbeitet werden darf, WENN ein Freizeitausgleich gewährt wird.
Ab wann greift bitte diese “Außnahme” und wie lange darf es bitte dauern bis aus der Außnahme die Regel wird?
Oder kommt der Vorgesetzte echt mit dem Spruch durch: “Stell dich nicht so an. Du hast noch keine 48 Stunden die Woche im Jahresschnitt.”
Desweiteren: Kann er so einfach aus dem Stehgreif pauschal Überstunden anordnen, wenn unsere Kundschaft mit zusätzlicher Arbeit um die Ecke kommt?
da wir keine festen Arbeitszeiten haben und unsere Termine durch die Kunden bestimmt werden, kommt es Regelmäßig vor, dass wir die 11h Ruhe gar nicht einhalten können.
Oh und ich sollte evtl. mal anmerken, das das Unternehmen bereits einmal wegen eklatanten Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz abgestraft wurde. Scheint nur keinen Lerneffekt gehabt zu haben.
Und ja ich habe bereits eine Termin bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.
bitte besprechen Sie Ihr Anliegen mit dem Fachanwalt. Wir bieten keine Rechtsberatung an.
16. August 2018 at 22:51
Hallo ich hab mal nh frage und zwar mein Freund arbeitet Vollzeit im kiga und macht nebenbei noch im Restaurant auf 450 Euro .
Ist das ok das er im Restaurant bis um 23 Uhr arbeitet und am nächsten Tag im kiga um 08 Uhr anfangen muss weil das sind ja nur 09 Stunden Ruhezeit und eig müssen das ja 11 Stunden sein …
§ 5 des Arbeitszeitgesetzes besagt dazu: “Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.” Wir würden Ihnen daher empfehlen, einen Anwalt aufzusuchen, um mit ihm zu klären, wie sich das Ganze bei Ihrem Freund verhält, da es sich um zwei verschiedene Jobs handelt.
Ich bin als Busfahrer tätig und wollte einmal nachfragen wie das dort mit dem Arbeitszeitgesetz aussieht.
Ich habe Teilweise 2x die Woche 6 tage zu arbeiten und muss den Montag dann wieder früh raus.
Wie sieht das dort mit der Freizeit aus? Die Disponent en vertrösten einen immer mit der 1/6 Regelung die sich aber speziell auf die tageslenkzeit bezieht.
10. September 2018 at 14:20
ein Anwalt für Arbeitsrecht ist in Ihrer Situation der richtige Ansprechpartner.
ich arbeite in einer Pflegeeinrichtung und habe zum §5 zwei Fragen.
Unsere Frühschicht beginnt um 6:30 Uhr und endet um 14 Uhr.
Die Spätschicht beginnt um 13:30 Uhr und endet um 21:00 Uhr.
Ist bei diesen Dienstzeiten ein Schichtsprung von Spätschicht auf Frühschicht überhaupt zulässig?
Meiner Meinung nach Nein, da es hierdurch nur zu einer Ruhezeit von 9,5 Stunden kommen würde.
Diese Ruhezeit darf laut §5 aber nur von mindestens 11 auf 10 Stunden gekürzt werden.
Im §5 steht auch…
Zitat: …um bis zu eine Stunde verkürzt werden, wenn jede Verkürzung der Ruhezeit innerhalb eines Kalendermonats oder innerhalb von vier Wochen durch Verlängerung einer anderen Ruhezeit auf mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wird.
Wie ist die Formulierung “…einer anderen Ruhezeit…” zu verstehen?
Gehen wir davon aus ich habe Montag Spätschicht mit Dienstende um 21 Uhr,
ab Dienstag dann Schichtsprung in die Frühschicht mit Dienstbeginn um 7:00 Uhr
und Dienstende 14:30 Uhr.
Dieses würde zu einer Ruhezeit, zwischen Dienstende und Dienstbeginn, von 10 Stunden führen.
Somit kommt es ja zu einer Verkürzung der gesetzlichen Ruhezeit von 11 auf 10 Stunden,
die ausgeglichen werden müsste.
Wenn ich jetzt nach dem Dienstag am Mittwoch wiederum Frühschicht hätte würde das zu einer Ruhezeit von 16,5 Stunden führen. Beinhaltet diese Ruhezeit somit auch den Ausgleich von 1 Stunde, aus Sicht des Arbeitgebers?
Oder müsste nicht viel mehr ein gesetzlicher 11 Stunden Ruhezeitraum zu einem 12 Stunden Ruhezeitraum werden?
Also zb. Montag Dienstende 21 Uhr, Dienstag Dienstbeginn mit 11 Stunden Ruhepause um 8:00 Uhr zuzüglich dem Ausgleich von 1 Stunde = Dienstbeginn also 9:00 Uhr
Ich hoffe ich konnte alles einigermaßen Verständlich rüberbringen und bedanke mich vorab für Ihre Antwort.
da Ihr Problem sehr komplex und speziell ist, empfehlen wir Ihnen einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen. Dieser kann Ihnen mit Ihrer Fragestellung helfen.
28. August 2018 at 15:40
ich arbeite bei […] und habe einen 35 St./Woche- Vertrag, muss aber 40 St./Woche im Einsatz machen.
Sind die 5 St. Übersunden? oder eher normale Arbeitszeit?
ordnet der Arbeitgeber mehr Arbeitsstunden an, also vertraglich vereinbart sind, so stellen darüber hinaus geleistete Arbeitsstunden gewöhnlich eine Mehrarbeit bzw. Überstunden dar. Über die genaue Rechtslage zu Ihrer Situation kann Sie ein Anwalt beraten.
1. September 2018 at 13:36
Hallo habe in einer neuen firma am 1.8 angefangen. Arbeite im verkauf. Der 1.8 war an einen mittwoch. Meine Frage ist steht mir ein ruhebtag zu. Für diese kurze woche. Da ich im urlaub war hat der arbeitgeber. Mich mit überstunden abbau eingetragen damit ich die 13 urlaubstage behalten kann. Also von mittwoch bis samstag je – 7,5 stunden also -30 stunden insgesamt. Darf er das oder muss er mir einen ruhe tag einrechnen? Das wären dann nur -22,5 stunden.
Hallo Arbeitsrecht .de,
ich arbeite in meiner Schicht alleine in der Zentrale/Pförtner, ohne Pause 7 -10 Stunden Pro Schicht. Der Tagesbetrieb erlaubt es nicht, mal für 1/2 Stunde abzuschließen um tatsächlich Pause zu machen, die der Arbeitgeber aber neuerdings mit 30 Min. abzieht. Ich konnte keine Info über eventuelle Sonderreglungen für diesen Fall finden. Vielleicht können Sie mit etwas dazu sagen?
Wir bieten keine Rechtsberatung an und können bzw. dürfen Ihren Sachverhalt daher nicht beurteilen. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage ggf. an einen Anwalt.
Dirk M. says
15. September 2018 at 8:57
Hallo ich habe mal eine Frage zu den Ruhezeiten, ich bin Servicetechniker und nutze einen Firmenwagen, um zu den Kunden zu gelangen. Also fahre ich morgens von zu Hause um 6:00 Uhr los und um 7:00 Uhr beginnt meine Arbeitszeit und um 15:30 Uhr ist Arbeitsende und ich fahre wieder eine Stunde nach Hause. Ab, wann beginnt und wann endet meine Ruhezeit von zu Hause bis zu Hause oder Arbeitsbeginn und Arbeitsende bei dem Kunden?
Meine Fahrzeit bekomme ich nicht bezahlt, wenn ich am nächsten Tag zu den gleichen Kunden muss, habe ich einen anderen Kunden bekomme ich eine fiktive Reisezeit bezahlt, 70 km =1 Std. aber ohne Zuschläge das heißt keine Überstundenprozente und keine AT-Zulage.
die Ruhezeit beginnt zum Arbeitsende und endet zum Arbeitsbeginn.