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Timestamp: 2018-03-22 15:34:34
Document Index: 308679502

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§56', '§268', '§ 56', '§ 56', '§56', '§56', '§ 63', '§ 57', '§57', '§56', '§67', '§67', '§57', '§454', '§6', '§57', '§56', '§473']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 22.03.2018 16:34h
2 Ws 47/18
Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung wegen einer vor der Bewährungszeitverlängerung erfolgten Nachverurteilung Nach einer Verlängerung der Bewährungszeit kann der Widerruf einer Strafaussetzung auf eine vor dem Verlängerungsbeschluss erfolgte Nachverurteilung gestützt werden, wenn die neue Straftat dem Gericht bei der Entscheidung über die Bewährungszeitverlängerung nicht bekannt war.
StGB § 56f Abs 1 S 1 Nr 1
Aktenzeichen: 2Ws47/18 Paragraphen: Datum: 2018-01-23
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1 Ws 574/11
Einem auf die Begehung neuer Straftaten gestütztem Widerruf steht das Unterlassen der Belehrung über die Bedeutung der Bewährung nicht entgegen
Aktenzeichen: 1Ws574/11 Paragraphen: StGB§56f StPO§268a Datum: 2011-11-01
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1 Ws 453/11
Eine Strafaussetzung kann nach § 56f Abs. 1 Nr. 1 StGB nur widerrufen werden, wenn die Begehung der neuen Straftat aufgrund einer rechtskräftigen Verurteilung oder eines glaubhaften Geständnisses feststeht. Ein bloßer Tatverdacht reicht hingegen für einen Widerruf nicht aus. Aus dem Schweigen des hierzu von der Strafvollstreckungskammer angehörten Verurteilten darf nicht geschlossen werden, dass er dem neuen Tatvorwurf nicht entgegen trete und er die Tat begangen habe.
StPO § 56f Abs. 1 Nr. 1
Aktenzeichen: 1Ws453/11 Paragraphen: StPO§56f Datum: 2011-09-06
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Haftrecht - Strafaussetzung Bewährungsrecht
1 Ws 613/09
1 Ws 614/09
Ist über den Widerruf einer Strafaussetzung zu entscheiden, weil der Verurteilte sich erneut strafbar gemacht hat und deshalb zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden ist, so kann nach Ablauf der Bewährungszeit das Widerrufsverfahren nicht ohne Treffen einer Entscheidung in der Schwebe gehalten werden, um abzuwarten, ob der Verurteilte die in der anderen Sache auferlegten Bewährungsweisungen befolgt.
Aktenzeichen: 1Ws613/09 1Ws614/09 Paragraphen: StGB§56f Datum: 2009-11-27
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2 Ws 772/07
1. Grundsätzlich ist es zwar sachgerecht, die Entscheidung über den Widerruf der Reststrafen- und Maßregelaussetzung wegen einer neuen Tat gemeinsam zu treffen. Das ist aber nicht zwingend und darf – insbesondere bei einer Maßregel nach § 63 StGB – die Berücksichtigung von Besonderheiten des Einzelfalles nicht ausschließen (Abgrenzung zu OLG Hamburg NStZ-RR 2007, 250).
2. Die Voraussetzungen eines solchen Widerrufs sind insbesondere im Hinblick auf die Art der Anlasstat und die Anforderungen an die Sachaufklärung nicht gleich. Das kann getrennte Entscheidungen auch unter dem Gesichtspunkt rechtfertigen, dass für letztere – etwa bei Einholung eines Gutachtens – mehr Zeit nötig ist, als bis zum Ablauf der Dauer der Führungsaufsicht zur Verfügung steht.
3. Eine Entscheidung zunächst nur über die Reststrafenaussetzung ist deshalb jedenfalls dann nicht aufzuheben, wenn deutlich wird, dass die Strafvollstreckungskammer über den Widerruf der Maßregel bewußt noch nicht entschieden hat.
StGB §§ 57 Abs. 1, 56f Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 67d ABs. 2, 67g Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 5
Aktenzeichen: 2Ws772/07 Paragraphen: StGB§57 StGB§56f StGB§67d StGB§67g Datum: 2008-01-11
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Haftrecht - Haftrecht Prozeßrecht Strafaussetzung
OLG Frankfurt - LG Fulda
3 Ws 811/06
Die mündliche Anhörung des Verurteilten im Verfahren über die Aussetzung des Strafrests kann in der Form der Videokonferenz jedenfalls dann stattfinden, wenn sich der Verurteilte mit dieser Verfahrensweise ausdrücklich einverstanden erklärt hat und auch die Sicherheitsinteressen der Allgemeinheit keine weitergehende Aufklärung der prognoserelevanten Faktoren gebieten.
StPO 454 I 3
Aktenzeichen: 3Ws811/06 Paragraphen: StGB§57 StPO§454 Datum: 2006-08-31
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Allgemeiner Teil Haftrecht - Strafbemessung Strafanordnung Strafvollstreckung Strafaussetzung
3 Ws 343/05
1. Es stellt keinen Verstoß gegen die Unschuldsvermutung dar, wenn das Vollstreckungsgericht bei der Entscheidung über die Aussetzung der Vollstreckung des Strafrestes das Bestehen einer ungünstigen Sozialprognose auch auf einen Sachverhalt stützt, der Gegenstand eines Strafverfahrens gegen den Gefangenen war, das mit einem Freispruch endete.
2. Der Freispruch entfaltet keine Bindungswirkung hinsichtlich seiner tatsächlichen Feststellungen, das Vollstreckungsgericht ist vielmehr seiner Beweiswürdigung bei der Feststellung der prognoserelevanten Umstände frei.
Aktenzeichen: 3Ws343/05 Paragraphen: MRK§6 StGB§57 Datum: 2005-05-20
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19.05.2005 1 Ws 213/05
Der Widerruf der Strafaussetzung wegen einer neuen Tat auch ohne deren Aburteilung verstößt nicht gegen die Unschuldsvermutung, wenn der Verurteilte die neue Straftat glaubhaft gegenüber einem Strafverfolgungsorgan gestanden hat. Eines richterlichen Geständnisses bedarf es nicht.
Aktenzeichen: 1Ws213/05 Paragraphen: StGB§56 StPO§473 Datum: 2005-05-19
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