Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/pschg/17
Timestamp: 2017-03-01 20:43:33
Document Index: 305033880

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 15', 'Art. 14', '§ 17', 'Art. 14', '§ 17', '§ 18', '§ 20', '§ 23', '§ 25', '§ 16', '§ 18']

§ 17 PSchG | Gesetze auf anwalt24.de
§ 17 PSchG Inhaltsübersicht
Gesetz für die Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulgesetz - PSchG) Landes...…§ 17 PSchG§ 18 PSchG§ 18a PSchG§ 19 PSchG§ 20 PSchG§ 21 PSchG§ 22 PSchG§ 23 PSchG§ 24 PSchG§ 25 PSchG§ 26 PSchG
§ 17 PSchG
§ 17 PSchGGesetz für die Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulgesetz - PSchG)Landesrecht Baden-Württemberg5. Abschnitt – Staatliche FinanzhilfeTitel: Gesetz für die Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulgesetz - PSchG)Normgeber: Baden-WürttembergAmtliche Abkürzung: PSchGGliederungs-Nr.: 2207Normtyp: Gesetz(1)(1) Die als Ersatzschulen genehmigten Grundschulen, Hauptschulen, Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen, Gymnasien, sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, Berufsschulen, Berufsfachschulen, Berufskollegs, Fachschulen, Freien Waldorfschulen (Einheitliche Volks- und Höhere Schulen), Abendrealschulen, Abendgymnasien, Kollegs, Schulen für Haus- und Familienpflege, Schulen für Erzieher (Fachrichtung Jugend- und Heimerziehung), Schulen für Heilerziehungspflege, Schulen für Arbeitserziehung, Schulen für Heilerziehungshilfe und Schulen für Heilpädagogik erhalten auf Antrag Zuschüsse des Landes. Dies gilt nicht für Schulen für Berufe des Gesundheitswesens, deren Kosten nach § 17a des Krankenhausfinanzierungsgesetzes im Pflegesatz berücksichtigt werden können.(2) In den Zuschüssen nach Absatz 1 ist der Ersatz des den Schulen entstehenden Ausfalls an Schulgeld und des Aufwands für Lernmittelfreiheit nach Artikel 14 Abs. 2 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg enthalten.(3) Nach Maßgabe des Staatshaushaltsplans können auf Antrag Zuschuss erhalten: 1.Schulkindergärten;2.als Ergänzungsschulen anerkannte Schulen zur Ausbildung für soziale und sozialpädagogische Berufe;3.als Ergänzungsschulen anerkannte Schulen für Berufe des Gesundheitswesens, deren Träger oder Mitträger nicht unter Absatz 1 Satz 2 fallen; die Ausbildung muss in Vollzeitform mit mindestens einjähriger Dauer erfolgen und mit einer Prüfung entsprechend einer staatlichen Prüfungsordnung oder einer gemäß § 15 Absatz 2 genehmigten Prüfungsordnung abschließen.(4) Zuschüsse an genehmigte Ersatzschulen und anerkannte Ergänzungsschulen werden erst drei Jahre nach Aufnahme des Unterrichts (Wartefrist) gewährt. Von der Wartefrist wird abgesehen, wenn eine genehmigte Ersatzschule, die die Wartefrist erfüllt hat, um einen räumlich angegliederten Bildungsgang erweitert wird. Entsprechendes gilt für anerkannte bezuschusste Ergänzungsschulen. Von der Einhaltung der Wartefrist kann abgesehen werden, wenn durch den Betrieb der Schule die Einrichtung einer entsprechenden öffentlichen Schule nicht erforderlich ist.(5) Zuschüsse werden nur gewährt, wenn die Schule auf gemeinnütziger Grundlage arbeitet.(6) Die Gewährung staatlicher Zuschüsse nach den Absätzen 1 und 3 kann davon abhängig gemacht werden, dass die Schule von der Gemeinde (Gemeindeverband) in der sie sich befindet, einen angemessenen Beitrag erhält; für den Zuschuss nach Absatz 1 gilt dies nur insoweit, als er über den in Absatz 2 bezeichneten Zuschuss hinausgeht.(1) Red. Anm.:Bekanntmachung einer Entscheidung des Staatsgerichtshofs für das Land Baden-Württemberg Vom 8. Juli 2015 (GBl. S. 748):Urteil des Staatsgerichtshofs für das Land Baden-Württemberg vom 6. Juli 2015 - 1 VB 130/13 -: Der Gesetzgeber des Landes hat den Beschwerdeführer in seinem Recht aus Art. 14 Abs. 2 Satz 3 LV verletzt, indem er es unterlassen hat, den dort begründeten Ausgleichsanspruch für die Gewährung einer gleichartigen Befreiung von Entgelt für Unterricht und Lernmittel hinreichend zu regeln. §§ 17 und 18 des Privatschulgesetzes in der Fassung vom 1. Januar 1990 (GBl. S. 105) sowie alle nachfolgenden Änderungen einschließlich der letzten Änderung durch Gesetz vom 25. November 2014 (GBl. S. 590) sind mit Art. 14 Abs. 2 Satz 3 der Landesverfassung unvereinbar. Die Vorschriften bleiben weiter anwendbar. Der Gesetzgeber muss für die Zeit ab dem 1. August 2017 eine verfassungskonforme Neuregelung treffen.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 17 PSchG§ 18 PSchG§ 20 PSchG§ 23 PSchG§ 25 PSchG
§ 16 PSchG§ 18 PSchG
06.07.2014 - 19.293 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Dr. Robert Heimbach aus BerlinSchwerbehinderung soziale AnpassungsschwierigkeitenLSG Berlin-Brandenburg Urt. v. 16.1.14, L 13 SB 131/12 mehr