Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/enev
Timestamp: 2020-06-01 19:24:27
Document Index: 138633118

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 8', '§ 6', '§ 13', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 21']

(2) Der Strombedarf nach Absatz 1 Satz 2 ist nach den Berechnungsverfahren nach Anlage 1 Nummer 2 für Wohngebäude und Anlage 2 Nummer 2 oder 3 für Nichtwohngebäude als Monatswert zu bestimmen. Der monatliche Ertrag der Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien ist nach DIN V 18599-9 : 2011-12, berichtigt durch DIN V 18599-9 Berichtigung 1 : 2013-05, zu bestimmen. Bei Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie sind die monatlichen Stromerträge unter Verwendung der mittleren monatlichen Strahlungsintensitäten der Referenzklimazone Potsdam nach DIN V 18599-10 : 2011-12 Anhang E sowie der Standardwerte zur Ermittlung der Nennleistung des Photovoltaikmoduls nach DIN V 18599-9 : 2011-12 Anhang B zu ermitteln. Bei Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Windenergie sind die monatlichen Stromerträge unter Verwendung der mittleren monatlichen Windgeschwindigkeiten der Referenzklimazone Potsdam nach DIN V 18599-10 : 2011-12 Anhang E zu ermitteln.
Abschnitt 4 Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie der Warmwasserversorgung
Anlage 1 (zu den §§ 3 und 9)Anforderungen an Wohngebäude
2 Einseitig angebautes Wohngebäude H´T = 0,45 W/(m2·K)
Alternativ zu Nummer 2.1.1 kann der Jahres-Primärenergiebedarf Qp für Wohngebäude, die nicht gekühlt werden, nach DIN V 4108-6 : 2003-06 und DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1 : 2012-07, ermittelt werden. Nummer 2.1.1 Satz 2 bis 6 ist entsprechend anzuwenden. Der in diesem Rechengang zu bestimmende Jahres-Heizwärmebedarf Qh ist nach dem Monatsbilanzverfahren nach DIN V 4108-6 : 2003-06 mit den dort in Anhang D.3 genannten Randbedingungen zu ermitteln. Als Referenzklima ist abweichend von DIN V 4108-6 : 2003-06 das Klima nach DIN V 18599-10 : 2011-12 Abschnitt 7.1 (Region Potsdam) zu verwenden. Zur Berücksichtigung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind die methodischen Hinweise in Abschnitt 4.1 der DIN V 4701-10 : 2003-08 zu beachten.
Anlage 2 (zu den §§ 4 und 9)Anforderungen an Nichtwohngebäude
der Zeilen 3 und 4 enthalten nach EnEV 2009 —U = 0,35 W/(m2⋅K) —U = 0,50 W/(m2⋅K)
31. Dezember 2015 —U = 0,35 W/(m2⋅K)
dem 1. Januar 2016 —U= 0,28 W/(m2⋅K)
enthalten nach EnEV 2009 —U = 1,9 W/(m2⋅K) —U = 2,8 W/(m2⋅K)
31. Dezember 2015 —U = 1,9 W/(m2⋅K)
dem 1. Januar 2016 —U = 1,5 W/(m2⋅K)
3a Vorhangfassade nach EnEV 2009 —U = 1,9 W/(m2⋅K) —U = 3,0 W/(m2⋅K)
Lichtkuppeln nach EnEV 2009 —U = 3,1 W/(m2⋅K) —U = 3,1 W/(m2⋅K)
31. Dezember 2015 —U = 3,1 W/(m2⋅K)
dem 1. Januar 2016 —U = 2,5 W/(m2⋅K)
(Nummer gemäß DIN V 18599-10 : 2011-12 Tabelle 5) Nutzenergiebedarf
Anlage 3 (zu den §§ 8 und 9)Anforderungen bei Änderung von Außenbauteilen und bei Errichtung kleiner Gebäude; Randbedingungen und Maßgaben für die Bewertung bestehender Wohngebäude
nach Wohngebäude und Zonen von Nichtwohngebäuden mit Innentemperaturen
Wärmedurchgangskoeffizienten Umax
Buchstabe a und b 1,3 W/(m2·K) 1,9 W/(m2·K)
Buchstabe a und b 1,4 W/(m2·K) 1,9 W/(m2·K)
2c Verglasungen Nummer 2 Buchstabe c 1,1 W/(m2·K) keine Anforderung
2d Vorhangfassaden Nummer 6 Satz 1 1,5 W/(m2·K) 1,9 W/(m2·K)
Buchstabe a und c 2,0 W/(m2·K) 2,7 W/(m2·K)
2f Fenstertüren mit Klapp-, Falt-, Schiebe- oder Hebemechanismus Nummer 2 Buchstabe a 1,6 W/(m2·K) 1,9 W/(m2·K)
Buchstabe a und b 2,0 W/(m2·K) 2,8 W/(m2·K)
3b Sonderverglasungen Nummer 2 Buchstabe c 1,6 W/(m2·K) keine Anforderung
3c Vorhangfassaden mit Sonderverglasungen Nummer 6 Satz 2 2,3 W/(m2·K) 3,0 W/(m2·K)
Wärmedurchgangskoeffizient des Bauteils unter Berücksichtigung der neuen und der vorhandenen Bauteilschichten; für die Berechnung opaker Bauteile ist DIN EN ISO 6946 : 1996-11 zu verwenden.
Bemessungswert des Wärmedurchgangskoeffizienten der Verglasung; der Bemessungswert des Wärmedurchgangskoeffizienten der Verglasung ist technischen Produkt-Spezifikationen zu entnehmen oder gemäß den nach den Landesbauordnungen bekannt gemachten energetischen Kennwerten für Bauprodukte zu bestimmen. Hierunter fallen insbesondere energetische Kennwerte aus Europäischen Technischen Bewertungen sowie energetische Kennwerte der Regelungen nach der Bauregelliste A Teil 1 und auf Grund von Festlegungen in allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen.
Wärmedurchgangskoeffizient der Vorhangfassade; er ist nach anerkannten Regeln der Technik zu ermitteln.
Anlage 4 (zu § 6 Absatz 1)Anforderungen an die Dichtheit des gesamten Gebäudes
Anlage 4a (zu § 13 Absatz 2)Anforderungen an die Inbetriebnahme von Heizkesseln
Anlage 6 (zu § 16)Muster Energieausweis Wohngebäude
Anlage 7 (zu § 16)Muster Energieausweis Nichtwohngebäude
Anlage 8 (zu § 16)Muster Aushang Energieausweis auf der Grundlage des Energiebedarfs
Anlage 9 (zu § 16)Muster Aushang Energieausweis auf der Grundlage des Energieverbrauchs
Anlage 11 (zu § 21 Abs. 2 Nr. 2)Anforderungen an die Inhalte der Fortbildung
2007, 1519: BGBl I