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Timestamp: 2019-01-19 09:29:18
Document Index: 30857882

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 8', '§ 3', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§8', '§ 8', '§ 8', '§ 38', '§ 44', '§ 45', '§ 8', 'Art. 17', 'Art. 5', 'Art. 32', '§ 28']

Woche_47f by AZ-Anzeiger - Issuu
24. November 2016, 55. Jahrgang, Nr. 47
Neuenhof investiert weiter in die Schule
Der Bereich Bildung macht 38 Prozent von Neuenhofs Aufwendungen aus und ist damit der grösste Ausgabenposten. Es zeigt sich auch bei den Investitionen, welchen Stellenwert die Bildung in der Gemeinde hat: Weitaus der grösste Teil der 2017 geplanten Nettoinvestitionen von 16,7 Millionen Franken fliesst in die Schulanlagen. Die Schulden steigen auf rund 36 Mio. Franken. Die Gemeinde ist auf den Finanzausgleich angewiesen. An der Gemeindeversammlung warb Gemeindeammann Susanne Voser denn auch engagiert für ein Ja am 12. Februar 2017, wenn über den neuen Finanzausgleich abgestimmt wird. (Mü) Bericht S. 13
Die Klasse 4b aus dem Wettinger Schulhaus Altenburg will in der UNICEF-Sternenwoche 2000 Franken sammeln. 2,6 Millionen syrische Kinder mussten ihre Heimat wegen des Bürgerkriegs verlassen und leben in Flüchtlingslagern zum Beispiel im Libanon. Dank der Sternenwoche, einer Sammelaktion von Kindern für Kinder, kann UNICEF warme Kleider abgeben und Schulzelte beheizen. Die Wettinger Viertklässler haben gebastelt und gebacken: An einer Pressekonferenz stellten sie ihr Projekt vor. (Mü) Bericht S. 4/5 Die 4b aus dem Altenburg präsentiert ihr Sternenwochen-Projekt.
«S isch chalt worde verusse», genau die richtige Zeit für
METZGETE Blut– und Leberwürste Schnörrli, Schwänzli, Gnagi gekochter Speck, Rippli und Sauerkraut
Metzgerei Felder Bahnhofstrasse 4, Wettingen Tel. 056 426 70 48
Einwohnerrat Beschlüsse vom 17. November 2016 1. Inpflichtnahme von Wyss René, CVP (anstelle des zurückgetretenen Lüscher Patrick, CVP) 2. Zwischenbericht Schulraumplanung bis 2030 2.1 Vom Zwischenbericht Schulraumplanung bis 2030 wird Kenntnis genommen. 2.2 Der Einwohnerrat nimmt die Grundlagen für die weitere Planung zur Kenntnis und erwartet den Abschlussbericht innerhalb des bewilligten Kreditrahmens von Fr. 107’000.00 bis Ende 2017. Dies beinhaltet gemäss Einwohnerratsbeschluss vom 10. September 2015 die weiteren Module 5–9 (Modul 9 gekürzt auf max. 3 Standorte) und explizit nicht die Module 10–14. 3. Genehmigung der Teiländerung Nutzungsplanung Landstrasse, mit folgenden Änderungen gegenüber der öffentlichen Auflage: a) Bau- und Nutzungsordnung (BNO): – § 3 Planungsgrundsätze Zone Landstrasse: Einfügung von Abs. 3 zur Belegung der Erdgeschosse mit publikumsorientierten Nutzungen (entspricht inhaltlich dem ehemaligen § 8 Abs. 3 BNO-E; dort aufgehoben) – § 3 Planungsgrundsätze Zone Landstrasse: Abs. 4 zur Freiraumgestaltung (ehemals Abs. 3 BNO-E); inhaltliche Präzisierung – § 6 Abs. 1, Bauzonenschema, Teilgebiet D: Streichung der Vorgabe einer Grünflächenziffer von mind. 0,15 – § 7 Abs. 4, Nutzungen mit hohem Personenverkehr, Mobilitätskonzeptpflicht: Ergänzung eines möglichen Ausnahmetatbestandes im Falle überwiegender Ausstellungsflächen – § 8 Abs. 3 zu den Verkaufsnutzungen (ehemals Abs. 4 BNO-E): Konkretisierung der Voraussetzungen für Inanspruchnahme der zusätzlichen Ausstellungsflächen, Beschränkung auf das Autogewerbe und Definition eines max. Masses von 3’000 m²; redaktionelle Präzisierungen – §8 Abs. 2 zum Ausschluss der Wohnnutzung: neu Zulassung der Wohnnutzung im rückwärtigen, strassenabgewandten Bereich der Landstrasse – § 8 zum Teilgebiet D: Erhöhung des max. Anteils an Wohnnutzung auf 40% der zu realisierenden anrechenbaren Geschossfläche; allg. inhaltliche Präzisierung – § 8 Abs. 2 zu den Anforderungen an die Gestaltungsplanung: Streichung der beiden Anforderungen der Rückwärtigkeit der Erschliessung und des Mobilitätskonzepts – § 38: Streichung der Zulässigkeit von Arealüberbauungen in der Zone Bahnhofareal, da in dieser Zone die Gestaltungsplanpflicht gilt – § 44 Abs. 3 zur Verwendung des Erlöses aus der Ersatzabgabe für Spiel- und Erholungsflächen: Präzisierung des räumlichen Geltungsbereiches – § 45 Abs. 3 (ehemals Abs. 2 BNO-E) zu den Anforderungen des Mobilitätskonzepts: Präzisierung bezüglich Sicherstellung des Monitorings/Controllings) – BNO-Anhang 9.3 und 9.4, Berechnung des Parkfelderangebots: redaktionelle Präzisierung zur Berechnungsart der Besuchenden-Parkfelder b) Bauzonenplan: – Anpassung der Legende bezüglich der Zulässigkeit von Wohnnutzung im Erdgeschoss als Folge der Anpassung von § 8 Abs. 2 bis
Räumung von Gräberreihen 2017 Infolge Ablauf der Grabesruhe werden die Grabschilder auf folgenden Friedhöfen aufgehoben:
Friedhof Brunnenwiese Erdbestattungsgräber 1991 Urnengräber 1991
(Feld J, 42 Gräber) (Feld D, 44 Gräber)
Alter Friedhof St. Sebastian Familiengräber
1956 (5 Gräber)
Gemäss Art. 17 des Bestattungs- und Friedhofreglementes werden die Angehörigen der in den genannten Gräbern beigesetzten Verstorbenen ersucht, die vorhandenen Grabmäler und Pflanzen bis zum 31. März 2017 zu räumen. Nach dieser Frist werden die Gräber von der Gemeinde geräumt. Die Grabmäler und Pflanzen verfallen sodann an die Gemeinde und es kann von den Angehörigen kein Entschädigungsanspruch geltend gemacht werden. Grabanpflanzungen aus eventuell noch bestehenden Grabfonds werden nach Ablauf der Ruhezeit keine mehr vorgenommen. Besondere Bestimmungen für den Friedhof St. Sebastian: Grabsteine entlang der Friedhofmauer werden nicht entfernt. Grabsteine, welche sich auf der übrigen Fläche des alten Friedhofs befinden und einen bestimmten künstlerischen Wert aufweisen, können nach Ablauf der Grabesruhe und auf Wunsch der Angehörigen versetzt und ebenfalls an der Aussenmauer des Friedhofs aufgestellt werden. Bestattungsamt
4. Genehmigung des Reglements über die Spiel und Erholungsflächen 5. Genehmigung der Teiländerung Nutzungsplanung Margeläcker 6. Überweisung des Postulats Merkli Michael, BDP, vom 12. März 2015 betreffend Deutsch für fremdsprachige Väter Die Beschlüsse unter den Ziffern 2 bis 5 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen ab Publikation im Kantonalen Amtsblatt vom 25. November 2016 das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Wettingen, 18. November 2016 Gemeinderat Wettingen
Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Gemeinderat Wettingen Gemeinde Wettingen Märzengasse, Zufahrtsstrasse Liegenschaften 4–10 – Parkieren verboten, beidseits Rechtsmittelbelehrung Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt vom 25. 11. 2016 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Wettingen, 24. November 2016 Der Gemeinderat
WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 24. NOVEMBER 2016
AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mo: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Bibliothek geschlossen Am Donnerstag, 24. November, bleibt die Bibliothek ganztags geschlossen (interner Anlass). Auf die Ausleihe von E-Medien muss trotzdem nicht verzichtet werden. Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch rund um die Uhr da. Weitere Informationen: www.wettingen.ch/bibliothek INSERAT
Bauherrschaft: Shala Isuf und Hanife Dorfstrasse 1 8956 Killwangen Bauobjekt: Projektänderung Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle: Märzengasse 8 Parzelle: 3417 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: JAW Jugendarbeit Wettingen Schartenstrasse 40 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Rollsportanlage «Miniramp» Baustelle: Schartenstrasse 40 Parzelle: 4887 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Steigmeier AG c/o Germann + Gfeller Immobilien AG Bahnhofstrasse 88 5430 Wettingen Bauobjekt: Umbau und Energiesanierung Fassade Baustelle: Rankstrasse 13/15 Parzellen: 5024 Zusatzgesuche: keine
Offener Verkaufssonntag Am ersten Advent laden über fünfzig Unternehmen zum offenen Adventssonntag ein. MELANIE BÄR
Der vom Handels- und Gewerbeverein Wettingen (HGV) organisierte offene Adventssonntag ist in Wettingen zur Tradition geworden. Mittlerweile öffnen 53 Geschäfte von 12 bis 18 Uhr ihre Türen. Wiederum wird die Landstrasse zwischen dem Kreisel an der Alberich-Zwyssigstrasse und der Staffelstrasse zur autofreien Flaniermeile, wo die Geschäfte ihr Angebot an Markt- Zum vierten Mal wird der Heimwerkermarkt durchgeführt. ständen präsentieren. «Auch die Läden ausserhalb der Hauptachse sollen eingebunden werden», sagt HGV-Co-Präsidentin Denise Zumsteg. Deshalb verkehrt die Kutsche nicht mehr wie bisher auf der Landstrasse hin und her, sondern fährt die Standorte ausserhalb der abgesperrten Landstrasse an.
Fotos: Archiv/bär
Eventbühne auf dem Zentrumsplatz, wo man Zumba tanzen kann und wo an der Modeschau die neusten Kleidertrends gezeigt werden. Zum vierten Mal wird der Heimwerkermarkt durchgeführt. «Wir hoffen, dass diesmal das Wetter mitmacht», so Zumsteg. Starker Wind und Regen haben dazu geführt, dass insbesondere der Heimwerkermarkt schlecht Mit Pony oder Kutsche werden die Besucher zu den ausserhalb der Landbesucht war. 27.11., 12–18 Uhr strasse liegenden Geschäften gebracht. INSERAT
Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 25. November bis zum 3. Januar 2017. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Pfadi Burghorn durchgeführt und findet statt am Samstag, 26. November 2016 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung
Schüler sammeln für die UNICEF-Sternenwoche Gebietseinteilung bisher (l.) und neu; gelb: Dienstag, blau: Donnerstag.
Anpassung der Kehrichttouren Ab 1. Januar 2017 wird die Landstrasse die Trennlinie für die Entsorgungstage sein: Südlich der Landstrasse kommt dienstags an die Reihe, nördlich donnerstags. Um eine optimale Kehrichtentsorgung sicherzustellen, ist das Siedlungsgebiet von Wettingen aufgeteilt, sodass jede Liegenschaft einmal pro Woche, jeweils am Dienstag oder am Donnerstag, bedient werden kann. Eine Überprüfung der Abläufe sowie zunehmende Anfragen aufgrund von Unklarheiten bei der Gebietsabgrenzung haben die Gemeinde veranlasst, an den bestehenden Routen Anpassungen vorzunehmen. Das Siedlungsgebiet südlich der Landstrasse wird zukünftig je-
weils am Dienstag bedient. Für einige Liegenschaften ändert sich damit der Entsorgungstag von Donnerstag auf Dienstag. Für das Gebiet nördlich der Landstrasse sowie für das Klosterareal, die Schwimmbadstrasse und die Liegenschaften am Gottesgrabenweg bleibt der Donnerstag für die Kehrichtentsorgung bestehen. In den nächsten Tagen wird den Wettinger Haushalten und Betrieben der Entsorgungskalender für das Jahr 2017 zugestellt. Auf einer Übersichtskarte wird die Gebietsabgrenzung der Kehrichtentsorgung dargestellt sein. Weitere Informationen stehen auf www. wettingen.ch zur Verfügung. Bei Fragen geben auch der Werkhof oder die Bau- und Planungsabteilung Auskunft. (wi)
LESERBRIEF Roland Michel – die richtige Wahl Markus Dieth, CVP, verlässt den Gemeinderat und tritt sein Amt als Regierungsrat an. Sein Sitz muss neu besetzt werden. Die Parteienstärke alleine ist kein Kriterium, um den Sitz für sich fix zu beanspruchen. Jedoch die Parteienstärke kombiniert mit einem kompetenten Kandidaten schon. Wenn es um die Parteienstärke geht, steht die CVP weit vor der FDP und der BDP. Wenn es um die Stärke des Kandidaten geht, INSERAT
gibt es nichts, wo Michel sich hinter die beiden anderen Kandidaten reihen müsste. Er ist führungserfahren, körperlich fit und kennt die politischen Abläufe. Er wird dieses Amt mit vollem Engagement ausführen. Ich kenne Roland; was er macht, macht er mit vollem Einsatz. Auf ihn ist Verlass. Wettingen sollte keine Experimente wagen. Roland Michel ist die logische und richtige Wahl in den Gemeinderat. Thomas Meier, ehemaliger Einwohnerrat
Die Klasse 4b aus dem AltenburgSchulhaus sammelt für syrische Kinder, die in den Libanon flüchten mussten. An einer Pressekonferenz präsentierten sie ihr Projekt. MICHAEL MÜLLI
Diese Kinder-Pressekonferenz ist genauso professionell wie eine professionelle Pressekonferenz, vielleicht sogar noch mehr. Jedenfalls ist sie lebhaft und engagiert – ein Ereignis. Die Klasse 4b von Cristin Bugmann und Gisela Neumann aus dem Schulhaus Altenburg war nach vier Wochen Vorbereitung parat. Und man kam ganz ohne Powerpoint-Präsentation aus. Die Schülerinnen und Schüler standen vorne hin und vermittelten die Inhalte: abwechslungsreich, musikalisch, authentisch. Fabio erzählte über UNICEF, Marlon erklärte die Idee der Sternenwoche, Simea und Tilia hatten Infos über Syrien und Libanon. Loa und Lif wussten, wie UNICEF hilft. Enrik, Eline und Siria erzählten von den Sammelideen der 4b. Das, was man gebastelt und gebacken hatte, verkauft man an einem Sammelabend der Verwandtschaft, am Znünimärt den Mitschülern und von Tür zu Tür den Nachbarn. Als Ehrengast war UNICEF-Botschafter Rob Spence an der Pressekonferenz dabei. Er gab eine Kostprobe als Komiker und betonte (ernsthaft), wie wichtig es sei, dass man schon als Kind lerne zu helfen. Leo hätte noch Journalisten-Fragen entgegengenommen, aber es gab keine, die Schüler hatten von ihrer Sache so gut und erschöpfend berichtet. Dann hatten aber sie ihrerseits noch viele Fragen an UNICEF-Mediensprecherin Charlotte Schweizer. Sie hatte die Gegend mit den Flüchtlingslagern selbst bereist und wusste bilderreiche Antworten zu geben: Ist man gern dort? Wie geht es den Kindern? Wie leben sie?
Die Viertklässler der 4b aus dem Schulhaus
Altenburg haben ihr Klassenzimmer in einen Pressekonferenzraum verwandelt und präsentieren ihr Sternenwoche-Projekt.
Was die Viertklässler beschäftigt und wie sie helfen
Alexa (l.) und Salma stellen Ehrengast Rob
vor dem 1. Advent statt. Seit 2004 haben etwa 97 000 Kinder rund 5,7 Mio. Franken gesammelt und damit ihre Solidarität für Kinder in Not demonstriert. Die von der UNICEF Schweiz und der ZeitDIE STERNENWOCHE ist eine Sam- schrift «Schweizer Familie» orgamelaktion von Kindern für Kinder nisierte Sammelwoche finanziert und findet jeweils in der Woche jedes Jahr ein anderes UNICEF-
Spence vor und interviewen ihn. Projekt zugunsten von Kindern in Not. Letztes Jahr hatte die Klasse aus dem Altenburg, wo 300 Kinder aus 62 Ländern zur Schule gehen, für Kinder in Nepal 1800 Franken gesammelt. Dieses Jahr sollen es mindestens 2000 Franken sein!
«Ich hoffe, dass der Krieg bald vorbei ist und die Flüchtlingskinder wieder zurück nach Syrien können. Ich habe Schlüsselanhänger aus Holz, Chrällelimuster und farbiges Popcorn gemacht.»
«Ich wünsche den Kindern, dass sie niemanden mehr verlieren aus ihren Familien. Ich habe Cookies gebacken. Die haben wir von Türe zu Türe verkauft und viel Geld dafür bekommen.»
«Ich wünsche den Flüchtlingen, dass sie wieder in Frieden leben können und gut auskommen miteinander. Ich habe mit zwei Gspönli gebastelt. Es macht Spass, für die Kinder zu sammeln.»
«Wenn ich flüchten müsste, würde ich das schöne Leben hier vermissen. Ich frage Verwandte, ob sie spenden, und ich gebe auch von meinem eigenen Taschengeld viel hinein.»
«Als Flüchtling würde ich meine Freunde vermissen, meine Eltern und alles, woran ich vorher viel Spass hatte. Ich bastle Schlüsselanhänger und verlange mindestens zwei Franken dafür.»
«Wenn ich flüchten müsste, würde ich meine Freunde vermissen und das schöne Wettingen. Ich bastle Kerzen und Engeli, backe Lebkuchen nähe Stoffherzchen.»
«Ich wünsche den Flüchtlingskindern, dass sie den Traum leben können, was sie werden wollen. Ich backe Melonenkekse und andere Süssigkeiten und bastle Weihnachtskärtchen.»
«Ich wünsche den Kindern im Libanon, dass sie mit den Menschen leben können, die sie gern haben, und gesund bleiben. Ich würde den Schulalltag und das Daheim, wie es jetzt ist, vermissen.»
Turnkunst auf höchstem Niveau Die Wettinger Turner zeigten an den Schweizer Meisterschaften im Einzelgeräteturnen in Solothurn Turnkunst auf höchstem Niveau. Von Jahr zu Jahr steigt das Niveau an den Schweizer Meisterschaften im Einzelgeräteturnen der Turner. Die Elemente werden immer schwieriger und die Entscheidung über Sieg oder Niederlage immer knapper. Die Wettinger Turner zeigten jedoch, dass sie in Höchstform sind und ganz vorne mithalten können. Mit acht Turnern in der Königsklasse, sechs Turnern in der Kategorie Herren sowie einem Turner in der Kategorie 5 ist der Turnverein Wettingen in der Schweizer Turnelite stark vertreten. Simon Müller überraschte in der Königsklasse mit dem 4. Rang INSERAT
und zeigte, dass er trotz längerer Abwesenheit zwecks Sprachaufenthalt und Reisen bereits wieder in Topform ist. Nur 0,2 Punkte fehlten ihm für die Bronzemedaille. Simon zeigte sich nach dem Wettkampf trotz der hervorragenden Leistung bescheiden: «Grundsätzlich war es ganz ok, ich habe aber da und dort noch kleine Fehler gemacht.» Simon qualifizierte sich gleich an drei Geräten (Sprung, Reck und Boden) für den Gerätefinal in einer Woche in Sion. Auch Samuel Bischof war kaum zu bremsen und qualifizierte sich am Boden und an den Ringen für den Gerätefinal. Severin Egloff glänzte am Barren mit einer Note von 9,80 und kann diese Leistung hoffentlich im Gerätefinal noch einmal abrufen. Insgesamt sechs Wettinger Turner sicherten sich eine Auszeichnung. In der Kategorie Herren setzte sich André Keller erneut gegen
seinen Bruder Remo Keller durch. Mit nur 0,05 Punkten Vorsprung sicherte er sich die Bronzemedaille. Beide zeigten einen hervorragenden Wettkampf und sind sichtlich zufrieden mit ihren Leistungen. Des Weiteren holten sich Kim Wermelinger und Gabriel Von Tobel eine Auszeichnung. Im Mannschaftswettkampf am Sonntag gelang Samuel Bischof ein Exploit am Sprung. Mit einem beinahe perfekten Doppelsalto gebückt mit halber Drehung erturnte er sich die unglaubliche Note von 9,95. Da kann man nur herzlich gratulieren. Leider war das Glück ansonsten nicht ganz auf der Aargauer Seite. Beide Mannschaften (A und B) platzierten sich auf dem 5. Rang und verpassten damit ihre gesteckten Ziele eines Podest-Platzes knapp. (sg) Rangliste und weitere Bilder un- André Keller sicherte sich die Bronter: http://smgetu2016.ch zemedaille. Foto: zVg INSERAT
Geschäftsübergabe Wettingen: Elf Jahre haben sich Paola und Stephan Schatt gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden der Freude am Genuss gewidmet. Die Confiserie Café Freya ist weit über die Region hinaus bekannt für innovative Produkte von hoher Qualität und gilt als ein Geheimtipp für Geniesser. Neue Ideen im Bereich Produkteentwicklung und das Bedürfnis nach einer kreativen Pause bewog das Geschäftsführerehepaar, nach einer geeigneten Nachfolge Ausschau zu halten. Dieses Vorhaben ist mit der Bäckerei-Konditorei Frei bestens geglückt. Paola und Stephan Schatt sind überzeugt, dass die beliebten Dienstleistungen des vielseitigen Unternehmens in Wettingen geschätzt sind und loben auch die langjährige enge Zusammenarbeit, die mit der Bäckerei-Konditorei Frei bestand. Bezüglich den Mitarbeitenden konnte zusammen mit den Nachfolgern eine für alle Beteiligten ideale Lösung getroffen werden. «Wird eine Nachfolge angetreten, versteht es sich von selbst, dass einiges bleiben wird wie bis anhin, anderes neu wird. Die Mitarbeitenden wurden hierzu in persönlichen Gesprächen informiert. «Das Wohl unseres Teams lag und liegt uns ebenso am Herzen wie unseren Nachfolgern», erklären dazu Paola und Stephan Schatt. Die Geschäftsübergabe an Dominik Frei und Hansjörg Frei von der Bäckerei-Konditorei Frei findet auf das Datum vom 1. Januar 2017 statt. Paola und Stephan Schatt bedanken sich herzlich für die Treue ihrer Kundschaft und den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeitenden und wünschen der Bäckerei-Konditorei Frei viel Freude und Erfolg.
Schulraumplanung bereitet Freude Der Zwischenbericht Schulraumplanung bis 2030 ist vom Einwohnerrat positiv aufgenommen worden. MICHAEL MÜLLI
Die Diskussion entbrannte einzig an den Zahlen zu den künftigen Klassengrössen: Leo Scherer (WettiGrüen) fand es «extrem überrissen», dass bei der Realschule der Planung ein Basiswert von 19 Schülern zugrunde gelegt werden soll. Er schlug neue Berechnungen vor mit je einem unteren, realistischen und oberen Wert, um mehrere Entwicklungsszenarien abbilden zu können. Gegenüber den heute 11,5 Realschülern pro Klasse mag diese Erhöhung tatsächlich als inakzeptabel erscheinen. Nur: Die heutigen Klassengrössen liegen, laut Christian Wassmer (CVP) begründet INSERAT
durch die Systemumstellung auf 6 Jahre Primar und 3 Jahre Oberstufe, noch unter den Minimalvorgaben des Kantons (13 Schüler). Das wolle man sich nicht leisten. Samuel Kern, Geschäftsleiter Schule, wies darauf hin, dass ohnehin der Kanton jeweils die Zahlen vorgibt: «Die Realität holt uns jedes Mal ein.» Gemeindarat Philippe Rey gab zu bedenken, dass jede zusätzliche Wunschvorstellung etwas kostet: «Für zusätzliche Berechnungen fehlt das Geld.» Verschiedene Votanten wiesen auf die eher «euphorischen» Erwartungen bezüglich Bevölkerungswachstum hin. Sylvia Scherer (SVP) bemerkte, dass Wettingens Einwohnerzahl in den letzten 40 Jahren gerade mal um 4,5 % angestiegen war. Der Antrag von SP/WettiGrüen wurde mit 12 zu 33 Stimmen bei zwei Enthaltungen abgelehnt. Danach wurde der Zwischenbericht einstimmig zur Kenntnis genom-
men. In einem zweiten Beschluss nahm der Einwohnerrat auf Antrag der CVP von den Grundlagen lediglich Kenntnis; der Gemeinderat hätte sie «genehmigt» haben wollen. Den Abschlussbericht erwartet man bis Ende 2017. DIE WEITEREN TRAKTANDEN: Die Vor-
lage «Teiländerung Nutzungsplanung Landstrasse» wird von allen Fraktionen als mustergültig gelobt. Die Vorlage wurde mit 46 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen. Einstimmig genehmigt wurde das Reglement über die Spiel- und Erholungsflächen sowie die Teiländerung Nutzungsplanung Margeläcker. Die Motion von Michael Merkli (BDP) betreffend Deutsch für fremdsprachige Väter wurde stillschweigend in ein Postulat umgewandelt und überwiesen. Ausserdem wurde René Wyss (CVP) in Pflicht genommen; er ersetzt den zurückgetretenen Patrick Lüscher.
Haben gut lachen Roland Meier (arwo), Sascha Feller («Zur Brugg»). TV-SIEGERPRÄMIE GEHT AN DIE ARWO STIFTUNG In der TV-Sendung «Mi-
ni Beiz, dini Beiz» kochte sich Sascha Feller vom Badener Gasthaus Zur Brugg zum Sieg. Die Siegerprämie spendet er je zur Hälfte der Stiftung «Tier im Recht» und der arwo Stiftung. Mit Spendengeldern werden Ausflüge oder Ferien mitfinanziert und finanzielle Notstände von Klienten gelindert.
Baustelle Soziale Dienste Was in den letzten Tagen breite Publizität erfuhr, ist eigentlich schon seit der Einwohnerratssitzung vom 20. Oktober «öffentlich». MICHAEL MÜLLI
Yvonne Feri Wenige Tage vor dem Damals erwähnte Fiko-Präsident zweiten Regierungsrats-Wahlgang im Christian Wassmer (CVP) in der Schussfeld der Kritik. Foto: ci LOVA-2-Debatte die gesonderte Überprüfung der Organisations- oder bei den Mitarbeitern nicht und Führungsstruktur der Sozia- bekannt seien. Zum Inhalt des Belen Dienste: «Die Finanzkommis- richts konnte er keine Stellung sion hat den vertraulichen Bericht nehmen – der ist ja vertraulich. Das macht es auch für Feri delierhalten – ein erschütternder Befund, der deutlich aufzeigt, dass kat: Sie kann den vertraulichen die Führung komplett versagt hat. Bericht nicht herbeiziehen, um Es besteht akuter Handlungsbe- die Vorwürfe zu entkräften. In eidarf.» Das zielte auf Gemeinderä- nem Gespräch vor einer Woche tin, Ressortvorsteherin und Regie- hatte sie eingeräumt, dass es nach rungsratskandidatin Yvonne Feri dem Ausscheiden von Stefan (SP). Offenbar aus den Reihen ih- Liembd als Leiter Soziale Dienste rer Gegner wurde der inzwischen im Sommer 2015 in der Führung vorliegende Protokollentwurf je- ein Vakuum gegeben habe. Die ner Einwohnerratssitzung kurz neue Leiterin Cornelia Zimmervor dem zweiten Wahlgang am mann ist seit Februar 2016 im kommenden Sonntag gestreut Amt; sie sei jetzt so weit eingearmit dem Ziel, Feris Führungsfä- beitet, dass sie sich den Aufgaben widmen könne, insbesondere der higkeiten in Zweifel zu ziehen. Gegenüber der «Limmatwelle» Stärkung der Führung. hatte Wassmer vor der jetzigen Publizitätswelle davon gespro- DER SCHLEIER DER VERTRAULICHchen, wie schwierig es sei, Trans- KEIT, der über dem Sozialdienstparenz zu bekommen, von feh- Bericht hängt, wurde am Montag lendem Willen zu Verbesserun- durch eine von der Gemeinde vergen, von Hinhaltetaktik, von Füh- breitete Medienmitteilung ein werungsversagen, Overhead und nig gelüftet: Daraus geht hervor, von Prozessen, die nicht geregelt dass die Ergebnisse des Berichts in
ADVENTSFENTER Altenburgquartier Wettingen Beim Abendspaziergang durchs Quartier kann man sich an bunten Adventsfenstern erfreuen! Sie sind von 17–21 Uhr beleuchtet und werden ab 1. Dezember in dieser Reihenfolge geöffnet: 1. Zentralstrasse 59, Café FORUM, Schüler der kath. Religionsklassen Schulhaus Altenburg; 2. Staffelstrasse 49, Ludothek Wettingen, Frau Lenggenhager; 3. Damianstrasse 5, Martina Neukomm und Familie mit Umtrunk; 4. Altenburgstrasse 24, Familie Bianco; 5. Altenburgstrasse 15, Eva Würmli; 6. Damianstrasse 1, Sabine Schoop; 7. Schönaustrasse 58, Familie Schnoor; 8. Winkelriedstrasse 50, Familie Claudia Sandmeier Peter; 9. Zederstrasse 9, Edith Obertuefer und Yvonne Linge mit Umtrunk; 10. Neustrasse 57,
Baptistengemeinde, Karin Gellert mit Umtrunk; 11. Austrasse 20, Beat Suter und Gabrielle Gerber; 12. Damianstrasse 9, Familie Balmer Dietiker; 13. Feldstrasse 4, Sybille Hurter; 14. Altenburgstrasse 45, Familie Monika Käufeler; 15. Schönaustrasse 57a, Familien Piukovic Hil und Baumann; 16. Bachstrasse 7, Familie Baumberger mit Umtrunk; 17. Feldstrasse 11, Dominique Girod und Julien Gründisch mit Chai Tee; 18. Utostrasse 56, Ruth Rufer; 19. Albertstrasse 18, Familie Maria Frey; 20. Seminarstrasse 54, Susanne Karpf; 21. Weiherstrasse 4, Familie Annette Junker Keith mit Umtrunk; 22. Damianstrasse 8, Familie Brunner; 23. Schönaustrasse 69, Katharina Marinucci; 24. Etzelstrasse 22, Evang.Ref. Kirchgemeinde.
42 Empfehlungen zusammengefasst sind. Die priorisierten Themenschwerpunkte sind: Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortung; Funktionendiagramm; Aufgabenteilung Buchhaltung und Sachbearbeitung Kindes- und Erwachsenenschutz (KES); EDV – Controlling – Projektstart 2017; Erhöhung Stellenprozente Sachbearbeitung. Um diese Themenschwerpunkte und die – wie in vielen anderen Gemeinden – angespannte Personalsituation bei den Sozialen Diensten anzugehen, müsse die Leitung im operativen Geschäft entlastet werden; deshalb habe der Gemeinderat entschieden, folgende Massnahmen einzuleiten: 1. Für drei Monate wurde die befristete Anstellung einer Fachperson im Bereich Sozialhilfe mit einem Pensum von 80 % bewilligt. 2. Die Leitung Soziale Dienste wurde beauftragt, zusammen mit der Leitung Personal die befristete Stelle dieser Fachperson so rasch als möglich zu besetzen. 3. Die Umsetzung der priorisierten Themenschwerpunkte wird durch Fachpersonen begleitet. 4. Der Gemeinderat hat die Leitung Soziale Dienste beauftragt, die Stellenerhöhung im Bereich der Sachbearbeitung zuhanden des Einwohnerrats zu beantragen. 5. Die Leitung Soziale Dienste wurde beauftragt, dem Gemeinderat im Januar 2017 Bericht über die erreichten Umsetzungsziele vorzulegen.
Gross und Klein hatte riesigen Spass, mit den Badewannen um die Wette zu laufen. Foto: zVg BADEWANNENRENNEN AUF DEM TÄGERHARD-EIS Bei schönstem Wet-
ter fand am Sonntagnachmittag auf der Kunsteisbahn Tägi das Cool Running on Ice statt. Über 500 Schlittschuhläuferinnen und -läufer tummelten sich auf der Eisfläche. Es war die erste Veranstaltung dieser Art in der Schweiz. 13. SUPPENTAG Im Rahmen der nationalen Spendenaktion der Schweizer Tafel betreibt heute Donnerstag, 24. November, der Rotary Club Wettingen einen von schweizweit 19 Standorten – denjenigen auf dem Wettinger Zentrumsplatz. Von 11.30 bis 20 Uhr wird gekocht, geschöpft und gespendet. Suppensponsoren sind China Restaurant City, Restaurant Frohsinn, Gregi’s Spatz, Restaurant alla Rotonda, Restaurant Tex Mex und Metzgerei Felchlin. Seit 16 Jahren verteilt die Schweizer Tafel überschüssige Lebensmittel an Institutionen, die sich um armutsbetroffene Menschen in der Schweiz kümmern.
Vorverkauf fürs Neujahrskonzert Leonora del Rio, Sopran, ist die Solistin des Wettinger Neujahrskonzertes vom 2. Januar 2017 im Tägerhard. Zum 23. Mal spielt unter der Leitung von Marc Kissóczy argovia philharmonic am Neujahrskonzert. Konzertbeginn ist um 17 Uhr. Die gebürtige Argentinierin Leonora del Rio stammt aus einer musikalischen Familie: Ihre Eltern, beide Opernsänger, zogen nach Deutschland, als Leonora zwei Jahre alt war. Inzwischen verfügt sie über ein umfangreiches Opern- und Operettenrepertoire, das sie schon auf zahlreiche internationale Bühnen führte. Die Grussbotschaft des Regierungsrates wird traditionsgemäss von
Sopranistin Leonora del Rio.
Landammann Stephan Attiger überbracht. Im Anschluss an das Konzert offeriert der Gemeinderat den Gästen einen Apéro. Vorverkauf: ab Donnerstag, 1. Dezember, online unter www.wettingen.ch; während der Schalteröffnungszeiten des Rathauses auch telefonische Reservation (056 437 71 11).
AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Betreibungsamt Der Schalter des Betreibungsamtes bleibt am Mittwochnachmittag, 30. November, infolge Teilnahme an einer Weiterbildung geschlossen. Die restlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung haben normal geöffnet. Es wird um Verständnis gebeten. Badenfahrt 2017 – Startschuss zum Vorverkauf der Bändeli Die 10-Tages-Festpässe sind ab sofort im Verkauf und können beim Gemeindebüro Neuenhof zum Vorzugspreis von 40 statt 45 Franken bis Ende Jahr bezogen werden. Ausserdem gibt es zu Weihnachten eine tolle Geschenkbox. Diese ist bis 31. Dezember 2016 erhältlich und beinhaltet zehn 1-TagesPässe sowie einen 10-Tages-Pass. Die Box eignet sich bestens, um auch nach der Badenfahrt zu Hause aufgestellt zu werden. Publikation vom Gesuch um ordentliche Einbürgerungen Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Lück, Wolfgang, 1959, deutscher Staatsangehöriger, Brühlweg 1, Neuenhof. • Mustafoski, Asad, 1984, mazedonischer Staatsangehöriger, Eichstrasse 3, Neuenhof, mit Ehefrau Mustafoska, Sanela, (1989), und den Kindern Kaan (2012) und Dilara (2014). Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. INSERAT
Stammverein von Petric Der Fussballclub Neuenhof zählt aktuell rund 250 Aktivmitglieder. Damit geht der Verein mit insgesamt 14 Mannschaften von der 1. Mannschaft über die Damen bis hin zur Fussballschule auf Torjagd. BEAT HAGER
Am 1. Juli 1961 gründeten die drei italienischen Gastarbeiter Giuseppe Indelicato, Italo Rossi und Olao Zampoli den Fussballclub Neuenhof. Da es zu dieser Zeit in Neuenhof an einem Sportplatz fehlte, klopfte man in der Gemeinde Spreitenbach an. In Spreitenbach konnten dann die ersten Freundschaftsspiele ausgetragen werden. In der Saison 1962/63 startete der Verein erstmals in die Meisterschaft in der 4. Liga, wobei man auf dem firmeneigenen Sportplatz Tägerhard der Firma Brown, Boveri & Co. AG in Wettingen Gastrecht genoss. Ein grosser Tag für die Neuenhofer Fussballer war der 1. August 1970, als die Einweihung vom Sportplatz Stausee stattfand. Mit dem Aufstieg in die 2. Liga verzeichnete man in der Saison 1972/73 den grössten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Seit dem Abstieg aus der 3. Liga im Sommer 2012 spielt das Fanionteam in der 4. Liga. «In dieser Saison ist der Wiederaufstieg in die 3. Liga unser Ziel, da die Mannschaft die nötige Qualität besitzt», zeigt sich Präsident Domenico Raosa zuversichtlich. Grossen Wert legt der
Domagoj Karadza (Trainer der ersten Mannschaft) und Vereinspräsident Domenico Raosa (von links) streben mit dem FC Neuenhof die Rückkehr in die 3. Liga an. Foto: bha Verein auf die Nachwuchsarbeit, weils im Januar das traditionelund der FC Neuenhof ist bekannt le Junioren-Hallenturnier durch, für seine Talentschmiede. während seit 2012 an zwei Wochenenden im März auf den SO GENOSSEN DIE EHEMALIGEN Nati- Kunstrasenspielfeldern das Junioonalspieler Mladen Petric, Boris ren-Vorbereitungsturnier mit bis Smiljanic und Marcel Heldmann gegen 120 Mannschaften auf dem die gute Ausbildung beim Club Programm steht. Mangels Teilvom Stausee. Drei talentierte Juni- nehmerzahl wurde das Grümpeloren spielen aktuell bei den re- turnier aus dem Jahresprogramm nommierten Vereinen Grasshop- gestrichen und mit einem neu per Club und FC Zürich, während lancierten Sommernachtsfest mit acht Neuenhofer «Zöglinge» im Live-Band ersetzt. Als Dorfverein engagiert sich Kader vom Team Limmattal stehen. Der Verein verfügt neben der Verein auch an gesellschaftlidem Hauptspielfeld und einem chen Anlässen und nahm auch in Nebenplatz auf der Sportanlage diesem Jahr am Dorffest teil. «Ein Stausee sowie einem Nebenplatz einheitliches Erscheinungsbild ist beim Schulhaus Zentrum auch uns wichtig. So wurde ein neuer über zwei Kunstrasen-Trainings- Schal kreiert und unsere Mitglieplätze auf der Überdachung der der profitieren von einem komAutobahn. In der Dreifach-Turn- pletten Trainings-Set zu einem halle Zentrum führt der Verein je- Vorzugspreis», sagt Raosa.
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GEMEINDE NEUENHOF An der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. November 2016 wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 20. Juni 2016 2. Genehmigung des Voranschlags 2017 3. Zustimmung zur Aufnahme der Gemeinde Bergdietikon in die Zivilschutzorganisationen Wettingen-Limmattal sowie Genehmigung des neuen Gemeindevertrages über die Zusammenarbeit im Bereich des Zivilschutzes per 1. Januar 2017 4. Zustimmung zur Aufnahme der Gemeinde Bergdietikon in den Regionalen Bevölkerungsschutz Wettingen-Limmattal sowie Genehmigung des neuen Gemeindevertrages über die Zusammenarbeit im Bereich des Regionalen Bevölkerungsschutzes Wettingen-Limmattal per 1. Januar 2017 5. Kreditgenehmigung von CHF 2 409 000 für Strassen- und Werkleitungserneuerungen in der Weststrasse / Gartenstrasse 6. Kreditgenehmigung von CHF 1 020 000 für Werkleitungserneuerung in der Kappelstrasse 7. Genehmigung Kreditabrechnung Alte Zürcherstrasse, Belags- und Werkleitungserneuerung 8. Genehmigung Kreditabrechnung Klosterrütistrasse, Belags- und Werkleitungserneuerung 9. Genehmigung Kreditabrechnung Sanierung Trafostation Oberdorf Sämtliche Beschlüsse unterstehen gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: Dienstag, 27. Dezember 2016 Neuenhof, 24. November 2016 GEMEINDERAT NEUENHOF
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Der Steuerfuss war unbestritten «Der neue kantonale Finanzausgleich ist eine einmalige Chance für Neuenhof», betonte Gemeindeammann Susanne Voser an der Gemeindeversammlung. DIETER MINDER
Doch das Interesse der Neuenhoferinnen und Neuenhofer an Politik schien an diesem Abend nicht gross zu sein, denn lediglich 93 der 3784 Stimmberechtigten waren in die Turnhalle Zürcherstrasse gekommen. Engagiert warb Gemeindeammann Susanne Voser für ein Ja bei der Volksabstimmung am 12. Februar 2017. Der neue Finanzausgleich sei transparent, er biete den Gemeinden einen höheren Anreiz, um besser zu werden, sagte sie. «Besser werden» hat sich Neuenhof mit seiner Strategie Vorwärts zum politischen Leitfaden gemacht. Die Gemeinde investiert in ihre Schulanlagen und fördert den Bau von Wohnraum, um weitere gute Steuerzahler zu gewinnen. Vorerst musste sich die Gemeindeversammlung aber mit dem von Finanzverwalter Hanspeter Frischknecht vorgestellten Budget 2017 befassen. Es weist bei einem Ertrag von rund 26,6 Millionen Franken einen kleinen Gewinn von 198 000 Franken auf. Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 115 Prozent sollten der
Gelichtete Reihen Nur 93 der 3784 Stimmberechtigten sind zur Gemeindeversammlung gekommen. Gemeinde rund 18,7 Millionen Steuern zufliessen. «Der Kanton hat sich positiv zum Budget und zur Finanzplanung geäussert und seine weitere Unterstützung zugesagt», teilte Martin Übelhart, Präsident der Finanzkommission, mit. Das zeige, so Übelhart: «Neuenhof hat ein Ertragsproblem.» Die Gemeinde ist auf den Finanzausgleich angewiesen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Im laufenden Jahr fliessen der Gemeinde aus dem Finanzausgleich rund 4 Millionen Franken zu, im kommenden Jahr dürften es 2,5 Millionen Franken sein. MIT EINEM ANTEIL von 38 Prozent
ist die Bildung Neuenhofs grösster Ausgabenposten. Welchen Stellenwert die Bildung in der Gemeinde hat, zeigen auch die Investitionen. Weitaus der grösste Teil der 2017 geplanten Nettoinvestitionen von 16,7 Millionen Franken fliesst in die Schulanlagen. Weil die Gemeinde ihre In-
vestitionen nicht alle selber finanzieren kann, werden die Schulden bis Ende 2017 auf rund 36 Millionen Franken steigen. Im Finanzplan zeigt der Gemeinderat, dass diese bis 2026 auf 20 Millionen Franken zurückbezahlt werden können. Nach der Abstimmung stellte Voser fest: «Sie haben das Budget grossmehrheitlich ohne Gegenstimme angenommen.» UNTER VERSCHIEDENEM forderte ei-
ne Versammlungsteilnehmerin den Gemeinderat auf, etwas gegen den Abfall im Bereich der Sandstrasse zu unternehmen. Voser sagte dies zu, musste jedoch einschränken, dass die Ursache bei einer privaten Überbauung liege. Der Gemeinderat werde bei der Eigentümerin jedoch ein weiteres Mal intervenieren. Fast am Rande der Versammlung gab es noch ein kleines Jubiläum zu feiern: «Das ist die 10. Gemeindeversammlung von Gemeindeschreiber Raffael Brimonte», teilte Voser
mit. Die Versammlung quittierte dies mit Applaus. Nach fünfviertel Stunden konnte Susanne Voser die Versammlung schliessen.
Neue Baukredite bewilligt Wie das Budget wurden die weiteren Anträge jeweils mit grossem Mehr und ohne Gegenstimmen angenommen. Es sind dies: Aufnahme von Bergdietikon in die Zivilschutzorganisation und den Regionalen Bevölkerungsschutz Wettingen-Limmattal; Kredit von 2,4 Millionen Franken für die Sanierung Weststrasse/Gartenstrasse; Kredit von 1 Million Franken für Werkleitungssanierungen Kappelstrasse; Kreditabrechnung über 488 000 Franken für die Sanierung Alte Zürcherstrasse; Kreditabrechnung über 1 Million Franken für die Sanierung Klosterrütistrasse und Kreditabrechnung 455 000 Franken für die Sanierung der Trafostation Oberdorf. (dm)
VERMISCHTES Am 8. Dezember um 14 Uhr findet im katholischen Pfarreiheim Neuenhof die ökumenische Samichlausfeier statt. Für Unterhaltung und einen feinen Zvieri ist gesorgt und der Samichlaus wird sicher auch dort sein. Für den Fahrdienst stellen sich Rita Fellmann (Tel. 079 289 21 79) und Theres Huser (Tel. 056 406 10 64) zur Verfügung. Wer den Fahrdienst nutzen möchte, meldet sich am Veranstaltungstag zwischen 11 und 12 Uhr. Die Organisatoren freuen sich, viele Senioren begrüssen zu dürfen und
SENIOREN-SAMICHLAUSFEIER
gemeinsam einen gemütlichen zeichnet. Die Beratungsstelle imeNachmittag verbringen zu kön- dias der Pädagogischen Hochnen. schule FHNW verleiht den Award zusammen mit den Kantonen DATENSCHUTZ, CYBERMOBBING, IPADS Aargau und Solothurn zum ersten IM UNTERRICHT – an der Schule Mal. Er ist eine Auszeichnung für Neuenhof drehen Jugendliche ei- eine sichere, mündige und komnen Film, um über die Gefahren petente Mediennutzung. Die der digitalen Medien zu informie- Preisverleihung fand gestern am ren. Zusammen mit Projekten in Campus Brugg-Windisch im RahUeken (wo sich die Kinder ab dem men der diesjährigen Kommersten Schultag präventiv mit den Schau16 statt. Die SensibilisieGefahren des Webs auseinander- rung im Umgang mit digitalen setzen) und Dornach wurde das Medien sei wichtiger denn je, Neuenhofer Filmprojekt nun mit schreibt die Pädagogische Hochdem Smart@Media Award ausge- schule in einer Medienmitteilung:
In den letzten Jahren hätten sich die Fälle von Cybermobbing und Sexting gehäuft. Kinder und Jugendliche unterschätzten die Risiken, die in der digitalen Welt bestehen. Anstatt auf Verbote zu setzen, empfiehlt die Pädagogische Hochschule, Medienkompetenz und Dialog zu fördern. Der Neuenhofer Dokumentarfilm zum Thema Cybermobbing ist ein authentischer Film von und für Jugendliche, der als Prävention diversen Schulen zur Verfügung gestellt wird. Die Dreharbeiten sind noch in vollem Gange.
Die Weihnachtsausstellung «Adventshüsli» lockte viele Besucherinnen und Besucher an.
Handgemachte Krippenfiguren.
Weihnachtsstimmung trotz Regen lichkeiten fanden die Besucher viele kleinere und grössere Werke aufgestellt, auf welche sie ein Auge werfen und sie bei Interesse sogleich auch nach Hause nehmen konnten. Doch von einem typischen Weihnachtsmarkt sei hier nicht zu sprechen. «Es ist ein anderes Konzept, wir sind kein Markt, sondern eine Weihnachtsausstellung», sagt Lisa Zehnder dazu. Hier müssen Aussteller nicht hinter dem Ladentisch stehen, sondern übergeben ihre Sachen den Organisatoren und diese stellen die Werke auf. «Hier herrscht keine Verpflichtung, etwas zu Hobbykünstlerinnen und Hobbykünstler stellten im Peterskeller ihre perOLIVIER NÜESCH kaufen, nur weil man jemanden sönlichen Arbeiten aus. Hobbykünstlerinnen und -künst- kennt», sagt Zehnder dazu. nicht mehr aus der Szene von kaufen macht», sagt Zehnder ler fanden im «Adventshüsli» die Gelegenheit, ihre persönlichen DIE WEIHNACHTSAUSSTELLUNG hat- Neuenhof wegzudenken. Auch schmunzelnd. Auch an einem Arbeiten auszustellen. «Angefan- te in den vergangenen Jahren an Speis und Trank fehlte es Rahmenprogramm sollte es nicht gen hat es mit einer spontanen mehrere Umzüge, bis sie nun nicht, wobei darunter vor allem fehlen: Am Freitag sang der SchüIdee», sagt die Mitarbeitende Lisa hier im Peterskeller ankam. «Die der berühmte «warme Wein» her- lerchor passende Adventslieder Zehnder, während im Hinter- Gemeinde unterstützt uns sehr, vorzuheben ist, den man im und am Samstag kam es dann grund Weihnachtsmusik läuft. indem sie uns hier im Peterskel- hausinternen Adventsbistro ser- auch zu einem Weihnachtsbas«Doch inzwischen findet das Gan- ler Platz überlässt», erklärt Zehn- vierte. «Der Mann kann sich dort teln für Kinder. «Dann muss man ze schon zum 15. Mal statt.» In der. Doch inzwischen habe sich ein Glas gönnen, während sich nicht nur für die Ausstellung den passend dekorierten Räum- das Konzept voll etabliert und sei die Frau seelenvergnügt ans Ein- kommen», so Zehnder.
Während draussen ein reines Regenwetter herrschte, konnten sich Besucher beim Peterskeller in Neuenhof schon einmal auf die baldige Weihnachtszeit einstimmen. Dort fand nämlich vom 18. bis 20. November die Weihnachtsausstellung «Adventshüsli» statt.
HINWEIS VOICESIX – ADVENTS- UND WEIHNACHTSLIEDER Mit dem diesjähri-
gen Weihnachtsprogramm wird Voicesix mit einem Mix aus europäischen Weihnachtsliedern und amerikanischen Christmas-Songs sowie weniger bekannten Klängen aus verschiedenen Ländern ein vielfältiges Konzerterlebnis bieten. Man lasse sich mit Glockenklängen, Trommeln und Engelsstimmen von der Adventsstimmung verzaubern. Voicesix wurde 2001
Severin Humm (Bariton) und Peter Aisslinger (Bass). Die Mitglieder sind in verschiedenen Berufen tätig und singen in ihrer Freizeit. Nebst Aufführungen in der Stadt Zürich und Umgebung konzertiert Voicesix vor allem auch in der Region Baden und im Engadin. Das Voicesix sind am 2. Dezember in der katholischen Kirche zu hören. Foto: zVg Repertoire ist breit gefächert von Renaissance-Liedern bis zu zeitgegegründet und widmet sich seither ble singen Petra Kropf (Sopran), Re- nössischer Musik. Katholische Kirin unterschiedlicher Besetzung nate Baschek (Mezzosopran), Doro- che, Zürcherstrasse 172, Freitag, dem A-cappella-Gesang. Im Ensem- thea Jäger (Alt), Peter Resch (Tenor), 2. Dezember, 19.30 Uhr.
AUS DEM GEMEINDERAT Abfallkalender 2017 Der Abfallkalender 2017 wird im Dezember 2016 allen Haushaltungen zugestellt. Bitte behalten Sie den Abfallkalender 2016 noch bis Ende Jahr, damit es in Bezug auf die Sammlungen (z.B. Grüngut) keine Verwechslungen gibt.
GRATULATIONEN Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Dezember 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich. Bernhard Scherer, Schürweg 4 12. / 97 Jahre Noeleen Blaich, Rütenenstr. 21 25. / 77 Jahre Silvia Bernet, Kirchstrasse 15 20. / 76 Jahre Josef Rohner, Rütirain 8 21. / 76 Jahre Werner Oklé, Blumenweg 4 18. / 76 Jahre Vitus Nauer, Zedernweg 1 30. / 75 Jahre
«Silber» soll allen nützen Am Polit-Info von letzter Woche wurde der Begegnungsort «Silber», worüber die Gemeindeversammlung am 30. November abstimmen wird, engagiert und emotional diskutiert. MICHAEL MÜLLI
Ist es wirklich Aufgabe der Gemeinde, einem privaten Verein das Land für seine Anlage zur Verfügung zu stellen und erst noch die Infrastruktur grosszügig zu finanzieren? Am Polit-Info entbrannte ob dieser Frage eine hitzige Auseinandersetzung (s. u. den Leserbrief). Der zuständige Gemeinderat Patrick Bellini plädierte für die Zustimmung zu einem generationenübergreifenden Begegnungsort zur Ausübung des Pétanque-Spiels. Davon soll, in Ergänzung zur ebenfalls geplanten Erneuerung des Spielplatzes Schulanlage (Begegnungsort «Familie»), insbesondere die Generation «Silber» profitieren können. DIE KRITIK, die Pétanque-Anlage
Therese Scherrer, Zelgmattstr. 12 26. / 72 Jahre Irmgard Roffler, Zelgmattstr. 4 25. / 72 Jahre Liselotte Nöthiger, Schürweg 7 28. / 70 Jahre
komme nur dem Verein zugute, weist Bellini zurück. «Die Kiesfläche, auf dem die acht PétanqueBahnen angelegt sind, lässt sich für verschiedenste Anlässe nutzen, denn die Bahnen sind durch Spannseile voneinander abgetrennt», argumentiert Bellini. Ent-
Geplante Pétanque-Anlage mit Spielflächen und Containern. ferne man diese, so entstehe eine Fläche, auf der im Sommer der Schülermittagstisch stattfinden oder der Elternverein einen Spielnachmittag organisieren könne. «Sicher steht die Nutzung durch den Pétanque-Verein primär im Fokus», räumt Bellini ein. Die bestehende Anlage reiche für 47 Mitglieder nicht mehr aus. Es sei aber auch das erklärte Ziel des Gemeinderats, die Vereine von Killwangen zu fördern und zu unterstützen, betont Bellini. Je nachdem wie der neue Begegnungsort «Silber» dereinst genutzt wird, könnte er erweitert werden: «Als Vision ist ein Sitzplatz mit Tischen und einem Sonnensegel angedacht», sagt Bellini, «das wird jedoch erst realisiert, wenn die Bevölkerung den Platz regelmässig nutzt.» Mit der geplanten Lösung liessen sich, so Bellini, die Interessen des Pétanque-Vereins und weitere Nutzungsbedürfnisse gleichzeitig abdecken. «Die Investitionskosten
verkraftet die Gemeinde gut», erläutert Bellini. Der Swisslos-Sportfonds Aargau habe bereits einen Subventionsbeitrag von rund 55 000 Franken zugesichert, sodass die Gemeinde netto noch 92 000 Franken zu zahlen hätte. Bellini: «Letztlich kann die Bevölkerung zum ausgearbeiteten Vorschlag Ja oder Nein sagen.» GEPLANT ist die 30 mal 30 Meter
grosse Pétanque-Plattform an der Kirchstrasse. Neben den Spielflächen ist die Installation von Containern vorgesehen. Die Kosten dafür (26 500 Franken) werden vom Verein Pétanque Freunde Killwangen (PFK) getragen. Die Gemeinde würde einen «massvollen Unterhalt» der Anlage sicherstellen, wie sie in der Gemeindeversammlungsvorlage schreibt. Zur Nutzung der Anlage wird zwischen der Gemeinde und dem PFK ein Vertrag über die kommenden 20 Jahre ausgearbeitet.
LESERBRIEF Begegnungsort «Silber» Es geht um einen Kredit von 146 900 Franken für eine neue Pétanque-Anlage mit acht Bahnen mit Beleuchtung und zwei ContainerGebäuden. Die Darstellung von Gemeinderat Patrick Bellini am Polit-Info der Gemeinde Killwangen vom 14. November, dass es für die «Silbrigen» (Leute um die 60) in Killwangen keine Begegnungsmöglichkeiten gebe, ist falsch und irreführend. Es gibt Vereine, politische Parteien, kulturelle Anlässe, eine Kirche, Pro-Senectute-Turnen, Mittagstisch etc. Auch ein Zusammenhang mit dem «Begegnungsort Familie» ist nicht gegeben, nur herbeigeredet, um das Projekt schmackhafter zu machen! Ist es nötig, dass in Killwangen Pétanque-Meisterschaften durchgeführt werden? Wo sind die nötigen Parkplätze? Gegen eine massvollere Erweiterung mit den bestehenden drei Bahnen im
Bereich der Spielwiese hätte ich keine Einwände. Eine Beleuchtungsanlage zum Pétanquespielen ist nicht nötig. Die Container sind für das Ortsbild auch keine Bereicherung. Die Ökologie wird in diesem Projekt auch nicht beachtet. Das Land für die neue Pétanque-Anlage mit acht Bahnen wird von der Gemeinde gratis zur Verfügung gestellt, wie schon bei der bestehenden Anlage mit drei Bahnen. Dass der Gemeinde nun die Infrastruktur mit Kreditantrag von 146 900 Franken aufgebürdet werden soll für einen privaten Verein, finde ich eine Frechheit. Von den 47 PétanqueMitgliedern sind 35 Personen ortsansässig. Also gut 25 Prozent sind nicht Steuerzahler in Killwangen. Dieses Geld könnte meines Erachtens besser für die Schuldentilgung (Schulhaus-Um- und Neubau, Kindergarten-Neubau etc.) verwendet werden. Peter Koch, Killwangen
SAMICHLAUS Voller Vorfreude war-
ten die Killwangner Kinder auf den 3. Dezember. Dann nämlich werden sie den Samichlaus treffen und dürfen sich auf ein Säckli voll feiner Sachen freuen. Wie letztes Jahr wird der Chlaus mit Dienerin und Schmutzli Gross und Klein um 17 Uhr wieder in der Rütenen, bei der Grillstelle oberhalb des Dorfes, besuchen (der Weg dorthin führt der Dorfstrasse entlang bis zum Waldrand und dann den Fackeln nach). Wer möchte, kann das romantische Ambiente am Waldrand nach dem Chlausbesuch noch etwas länger geniessen und eine mitgebrachte Wurst übers Lagerfeuer halten.
Am 3. Dezember kann Gross und Klein den Samichlaus mit Dienerin und Schmutzli in der Rüteten besuchen. Foto: zVg
Neuer Rekord am Weihnachtsmarkt Lichterumzug in Killwangen.
Mit dem Weihnachtsmarkt in Spreitenbach fiel am vergangenen Samstag der Startschuss zu den Weihnachtsmärkten in der Region. Statt wie bisher am Samstag vor dem ersten Advent wurde dieser traditionelle Event erstmals um eine Woche vorverschoschimmerte und die Schnitzerei- ben und zudem wurden die Öffen gut zum Ausdruck brachte. nungszeiten um eine halbe StunUm 17.30 Uhr, beim leichten de ausgeweitet. Eindunkeln, versammelten sich dann die Kinder der Unterstufe NICHT WENIGER ALS 55 MARKSTÄNund des Kindergartens gemeinsam DE mit einem vielfältigen Angemit ihren Eltern und den Lehrper- bot an Geschenkartikeln sowie sonen zum traditionellen Lichter- mit kulinarischen Köstlichkeiten umzug. Gestartet wurde beim Kin- sorgten rund um den festlichen dergarten Zelgli mit fröhlich- Sternenplatz und die Chilegass herbstlichen Liedern. Nach der Be- für vorweihnachtliche Stimmung. grüssung durch den Schulleiter Auf dem Sternenplatz konnten gab es nochmals eine musikalische die Besucher in diesem Jahr auch Einlage und dann bewegte sich der die Krippe bestaunen, welche leuchtende «Umzug» Richtung vom Kreuzplatz wieder aufs Meierbädli, einmal rund ums Marktgelände verschoben wurde. Quartier und wieder zurück zum Neben dem traditionellen NostalSchulhaus. Unterwegs konnte giekarussell sowie dem Streichelman immer wieder die Räben- zoo durften sich die jüngsten Belicht-Lieder hören, mit denen die sucher in diesem Jahr erstmals Kinder die zahlreichen Zuschauer auch über das Ponyreiten und am Strassenrand und an den Fens- über das Kinderschminken freutern der Häuser erfreuten. en. Natürlich durfte auch der SaBei Punsch, Schoggibrötchen, michlaus mit Schmutzli und DieZopf und Kuchen fand der alljährli- nerin nicht fehlen. Wem es trotz che Anlass einen gemütlichen Aus- den milden Temperaturen zu kalt klang. Später sah man da und dort einzelne Lichter, die den Familien den Weg nach Hause erhellten. (am) ADVENTSFENSTER
Räbeliechtli-Umzug der Schule Killwangen Am 15. November konnten die geschnitzten Räben der Schüler beim traditionellen Lichterumzug bestaunt werden. Am Morgen des 15. November bearbeiteten die Kinder der 1. bis 3. Klassen ihre Räben weitgehend selbstständig. Dabei erwiesen sich die Drittklässler als wahre Experten, sind sie doch schon das fünfte Mal dabei. Eine Handvoll Sechstklässler genügte als Unterstützung. Die 4./5.-Klässler halfen den Kindern in den beiden Kindergärten. Da war schon eine Eins-zu-eins-Betreuung nötig. Zuerst wurden die Namen der Kindergärtler in die Räbenhaut geschnitzt, dann verschiedene Förmchen, wie man sie vom Guetzlen kennt, in die Räbe gesteckt. Anschliessend wurde die Haut darin abgeschabt und zuletzt die Räbe ausgehöhlt, bis das feine Kerzenlicht schön durch-
Das Nostalgiekarussell fehlte auch in wurde, der konnte sich in der Kafi-Stube im Pfarreiheim erwärmen, wo neben dem Märt-Kafi auch feine Kuchen angeboten wurden. DIE ALPHORNGRUPPE REUSSBLICK
sorgte auf dem Sternenplatz für den musikalischen Ausklang vom diesjährigen Weihnachtsmarkt in Spreitenbach. «Wir hatten mehr Besucher als in den Vorjahren und der neue Termin hat sich bestens bewährt», zeigte sich Silvia Pinato, Präsidentin der Kulturkom-
diesem Jahr nicht.
Kreditabrechnung «Untere Dorfstrasse» Im Jahre 2014 genehmigte die Einwohnergemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit über 130 000 Franken für die Sanierung des Deckbelages in der «Unteren Dorfstrasse». Die Max, Sven und Priska Tschumper effektiven Anlagekosten betragen boten Weihnachtsdekorationen und gemäss Abrechnung nun rund Felltiere an. 120 000 Franken. Die Kreditabrechnung wird der Einwohnergemeindeversammlung im Juni 2017 zur Genehmigung unterbreitet.
mission Spreitenbach, zufrieden. Die Organisatoren zeigten sich erfreut, dass in diesem Jahr viele Stände ihre Erträge für gute Zwecke spendeten. Die zahlreichen Baubewilligung ist erteilt worden Besucher machten sich mit ihren an Riza Transporte GmbH, Erlenerworbenen Geschenken auf den bach, für Abbruch Schopf, HärdHeimweg und so wurde die belistrasse 6; PRS Restaurants AG, sinnliche Zeit eingeläutet. «Nun Aathal-Seegräben, für Ladeneinfreuen wir uns alle auf den nächsbau «Dunkin’ Donuts», Shopping ten Weihnachtsmarkt in SpreiCenter 4; Grünblatt Lilly, Spreitentenbach, welcher am 25. Novembach, für Auto-Unterstand, Kirchber 2017 auf dem Programm steht», so OK-Mitglied Annemarie Der Männerchor bot erstmals Rac- strasse 84; Kraszewski Arztpraxis AG, Spreitenbach, für InnenausMaggio. lette an.
bau Arztpraxis, Kreuzäckerstrasse 1; Hämmerli Rolf, Spreitenbach, für erstellte Sichtschutzwand, Im Loo 37; Garage ISEN GmbH, Spreitenbach, für Doppelnutzung Carrosseriewerkstatt, Industriestrasse 164. Termine 27. November, 17 Uhr: Klauseinzug, Besammlung auf dem Parkplatz der kath. Kirche; 28. November, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 29. November, 19.30 Uhr: Einwohner-Gemeindeversammlung, Turnhalle Boostock, Poststrasse, gegenüber Gemeindehaus. INSERAT
ORDENTLICHE KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG KILLWANGEN
1. DEZEMBER – DER ADVENTSKALEN- keu; 2. Zauberwält; 3. Michelle DER BEGINNT! Die 23 Fenster des und Mike Wegmann, Thierry und
An der ordentlichen Versammlung der Röm.-Kath. Kirchgemeinde Killwangen vom 17. November 2016 waren 19 Stimmberechtigte (von total 582) anwesend. Sie haben folgende Beschlüsse gefasst: • Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 19. November 2015 wurde genehmigt. • Die Jahresberichte 2015/2016 hat die Versammlung zur Kenntnis genommen. • Die Kreditabrechnung «Ersatz der Lautsprecheranlage» mit Ausgaben von Fr. 24 634.35 (– Fr. 3365.65) wurde genehmigt. • Die Jahresrechnung 2015 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 13 966.28 wurde genehmigt. • Das ausgeglichene Budget
Spreitenbacher Adventskalenders wurden auch dieses Jahr mit viel Mühe und Geduld von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein neues Adventsfenster aufgehängt. Die Route verläuft vom «Sprützehüsli» via Chilegass–Kirchstrasse –Wiegartenstrasse–Eichstrasse– Schmittegasse–Alte Bahnhofstrasse –Boostockstrasse–Poststrasse–Althaustrasse–Althauweg–Dorfstrasse. Die Adventsfenster wurden gestaltet von: 1. Familie Bian-
für das Jahr 2017, bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 19 %, wurde genehmigt. • Als Mitglied der Kirchenpflege für den Rest der Legislatur 2015– 2018 wurde gewählt: Herbert Schraner, Rütenenstrasse 11a. Sämtliche Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum. Gemäss Art. 32 des Organisationsstatuts der Römisch-Katholischen Landeskirche sind die Beschlüsse der Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von einem Fünftel aller oder von mindestens 300 Stimmberechtigten innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich verlangt Röm.-Kath. Kirchenpflege Killwangen wird.
Service an Gemeindeanlässen und Organisation Bundesfeier Der Service an ca. 5 bis 6 Gemeindeanlässen, wie zum Beispiel Politapéros, Gemeindeversammlungen etc., wurde bisher jeweils von einem Verein organisiert. Für das nächste Jahr hat sich bis jetzt noch kein Verein zur Verfügung gestellt. Auch für die Organisation von Bundesfeier und Neujahrsapéro hat sich bisher noch niemand bereit erklärt. Damit die Anlässe wie bisher durchgeführt werden könWilli Weber bereitete die hausge- nen, werden folglich noch 2 Vereimachte Gulaschsuppe zu. ne gesucht, welche diese Aufgabe übernehmen. Interessierte melden sich bitte bei der Gemeindekanzlei, Tel. 056 418 85 50 oder E-Mail gemeindekanzlei@spreitenbach.ch. Besten Dank.
In seiner 21. Austragung verbuchte der Weihnachtsmarkt Spreitenbach mit 55 Markständen einen neuen Rekord.
Philipp Huber; 4. Familie Wegmann; 5. Familientreff Spreitenbach; 6. Nadia Michel, Familie Studerus-Mayr; 7. Klasse P3e, Andrea Meier; 8. Rolf Kern und Reto Kuenzler; 9. Kindergarten Engel, Valerie Lemrich; 10. Gaby De Marinis; 11. Familie Cerra; 12. Leonie und Pascale Huggenberger, Silvan und Julia Bisig; 13. Damenturnverein; 14. Nadia Mannino; 15. Sandra Schlögel; 16. Familie Weber; 17. Bea Isenschmid und Sandra Schöni; 18. Lucia Tobler; 19. Senevita Lindenbaum; 20. Anita Milo; 21.
Alessandra Gehrig; 22. Nicole Huber und Doris Menghini; 23. Joel und Gaby Kalt. Vielen herzlichen Dank allen, die ein Fenster gestaltet haben. Jetzt schon Datum vormerken: Am Freitag, 23. Dezember, wird wieder ein Rundgang mit anschliessendem Apéro auf dem Sternenplatz organisiert. Man freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. Treffpunkt: 18 Uhr Sternenplatz. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, die diesen Anlass finanziert. OK Adventsfenster
Gesuchstellerin: IKEA AG Anlagen: 1 Grundwasserfassung und 1 Versickerungsanlage auf der Parzelle Nr. 3196 Müslistrasse 16 in Spreitenbach Förderleistung: 10,33 l/s (620 l/min) Pumpenleistung: Pumpe 1: 10,33 l/s (620 l/min) Das Nutzungsgesuch wird gemäss § 28 des Wassernutzungsgesetzes vom 11. März 2008 (WnG) vom 28. November 2016 bis 6. Januar 2017 auf der Bauverwaltung Spreitenbach öffentlich aufgelegt. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse besitzt, kann innerhalb der Auflagefrist beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt, Buchenhof, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Einwendungen erheben. Einwendungen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
Buntes und abwechslungsreiches Liederfest Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr führten vier Spreitenbacher Chöre erneut ein Liederfest durch. Dabei war die katholische Kirche am vergangenen Sonntag bis auf den letzten Platz besetzt. BEAT HAGER
Bei drei Stücken standen alle Chöre gemeinsam auf der Bühne.
«An einem Kirchenfest in Spreitenbach kam die Idee für die Durchführung vom Liederfest auf», blickte Bea Wolfensberger, Präsidentin vom Männerchor, zurück. Schon bald fanden sich mit dem Gospelchor Hasel, dem ACRIS-Chor, dem Trachtenchor sowie der Chorgemeinschaft vom Männerchor Spreitenbach und Sängerbund Würenlos vier Spreitenbacher Chöre und so stand einer Durchführung vom
Liederfest nichts mehr im Wege. Die insgesamt 67 Sängerinnen und Sänger überliessen auch in diesem Jahr nichts dem Zufall, und an zwei gemeinsamen Proben sowie an der Hauptprobe wurde das Konzertprogramm eingeübt. Esther Hoffmann, Präsidentin vom Gospelchor Hasel, begrüsste die zahlreichen Konzertbesucher im Namen der beteiligten Chöre und ver-
sprach ein buntes und abwechs- greens, Pop und Medley zu begeislungsreiches Programm. tern, und der verdiente Applaus war ihnen gewiss. Das Liederfest überzeugte mit eiZUM AUFTAKT begaben sich alle Chöre gemeinsam auf die Bühne, nem harmonischen Klangbild und und mit dem Stück «Singen ist Le- einer dynamischen Gestaltung. ben» wurde der Abend nach einer Mit der Zugabe aller Chöre von «Va schönen irischen Weise unter der pensiero» aus der Oper «Nabucco» Leitung von Erika Riedo eingeläu- von Giuseppe Verdi wurde der krötet, begleitet von Boyan Kolarov nende Schlusspunkt zum 100-miam Klavier. In der Folge präsen- nütigen musikalischen Feuerwerk tierten sich die vier Chöre unter gesetzt. «Das Publikum schätzt die der Leitung von Erika Riedo (Män- Vielfalt und die Abwechslung am nerchor), Rosmarie Heer (Trach- Liederfest», zeigte sich Riedo abtenchor), Peter Thalmann (Gos- schliessend zufrieden. Die Kollekte pelchor Hasel) sowie Fernando war für die Unkosten der beteiligFrani (ACRIS Chor) und trugen je- ten Chöre bestimmt. Für die Teilweils fünf Lieder vor. Mit viel Mo- nehmer und Besucher stand im tivation und Enthusiasmus ver- Pfarreiheim anschliessend ein mochten die Sängerinnen und Apéro bereit, welcher von der OrtsSänger das Publikum mit einer bürgergemeinde Spreitenbach geAuswahl an Volksliedern, Ever- spendet wurde.
Spreitenbacher Fasnacht «It’s Showtime!» lautet das Motto der Spreitenbacher Fasnacht 2017. Die fünfte und wohl schönste Jahreszeit hat am 11.11. um 11.11 Uhr begonnen. Die Bräusi-Vögel Gugge freut sich schon sehr auf eine intensive und schöne Zeit. Die Proben haben begonnen, es wird noch am musikalischen Können gefeilt. Ausserdem wird fleissig an den Kostümen genäht und die Grinde werden gestaltet. Die Bräusi-Vögel Gugge hofft, dass die Bevölkerung gespannt ist und sie gerne sehen und hören möchte. Dies kann an folgenden Anlässen sein: schmutzige Donnschtig, Donnerstag, 23. Februar 2017, Regierungsübernahme durch die Bräusi-Vögel Gugge in der Stallbar an der Dorfstrasse 41; Fasnachtsmontag, Montag, 27. Februar 2017, Spendenübergabe auf dem Gemeindehausplatz;
Guggeball, Freitag, 4. März 2017, grosser Maskenball mit diversen Guggenauftritten in der Boostockturnhalle; Kinderfasnacht, Samstag, 5. März 2017, Kinderumzug mit anschliessendem Kinderball in der Boostockturnhalle. Die Bräusi-Vögel Gugge hat dieses Jahr ein neues Konzept. Es gibt einen grossen Guggenball, der den Güderiball und die Guggenparty vereint. Für alle Interessen ist gesorgt. Einerseits werden diverse Guggen ihr Können präsentieren, andererseits wird zwischen deren Auftritten eine Partyband aufspielen. Man hofft ausserdem, dass das Motto «It’s Showtime» viele Fasnachtsbegeisterte motiviert, auch kreativ zu werden, um maskiert an der Spreitenbacher Fasnacht teilzunehmen. Die grosse Kinderfasnacht wird (eine Woche später als sonst) am Samstag im gewohnten Rahmen stattfinden. (ns)
ÖFFNUNGSZEITEN UMWELT ARENA Do/Fr von 10 bis 18 Uhr und Sa/So von 10 bis 17 Uhr. Spezielle Öffnungszeiten während der Feiertage: Mo 26., Di 27., Mi 28., Do 29. und Fr 30. Dezember, 10–18 Uhr; Sa 31. Dezember 2016, 10–15 Uhr; Mo 2.1., Di 3.1. und Mi 4.1., 10–18 Uhr. Ab Do 5.1.2017 normale Öffnungszeiten. Family-Days-Spass-Trail täglich 11, 14 und 15 Uhr. Abwei-
PARTEIEN ZUR SPREITENBACHER GEMEINDEVERSAMMLUNG VOM 29. NOVEMBER Die FDP.Die Liberalen Spreitenbach diskutierte an der Parteiversammlung Budget und Steuerfuss differenziert; auch, weil schon diverse Jahre in Folge Überschüsse ausgewiesen wurden. Es konnte aber klar aufgezeigt werden, dass nicht steigende Kosten in der Verwaltung, sondern Abschreibungen von getätigten Investitionen der Hauptauslöser sind. Obwohl bei der Zustimmung zum Schulhaus Hasel auch Meinungen im Raum standen, dass dieses eventuell ohne Erhöhung des Steuerfusses gebaut werden kann, ist aktuell eine Korrektur des Steuerfusses nötig, um über mehrere Jahre eine ausgeglichene Rechnung zu erreichen und die Verschuldung unter Kontrolle zu halten. Schlussendlich konnte ohne Gegenstimmen Zustimmung gefunden werden. Ebenso werde man sich aber wieder für eine Reduktion stark machen, sobald erste Anzeichen eine solche Korrektur zulassen. Die drei Spezialabrechnungen wurden gutgeheissen. Entschädigung Gemeinderat: Es wird begrüsst, dass keine Erhöhungen der Entschädigungen beantragt werden. Gespannt wird auf die Ergebnisse der Überprüfung der Organisationsform gewartet, welche in den nächsten zwei Jahren erfolgen soll. Zivilschutzorganisation und Bevölkerungsschutz: Die
Ausweitung der bestehenden Verträge auf die Gemeinde Bergdietikon wird als logische Konsequenz betrachtet, damit alle Gemeinden des Kreises 2 des Bezirks Baden unter einem Dach vereint sind. Landverkauf Parzelle Nr. 870: Im Sinne einer positiven Entwicklung von Spreitenbach in diesem Quartier und mit Vertrauen in den Investor, welcher die Nachbarparzelle schon besitzt, wird dem Landverkauf FDP. Die Liberalen zugestimmt. CVP Budget 2017 mit Erhöhung des Steuerfusses um 7 %: Der Gemeinderat präsentiert ein Budget, welches trotz Entnahmen aus der Aufwertungsreserve und einer Erhöhung des Steuerfusses auf 108 % nicht ausgeglichen abschliesst. Der budgetierte Aufwandüberschuss von rund 650 000 Franken entsteht vor allem infolge der massiv höheren Abschreibungen, hauptsächlich ausgelöst durch das Schulhaus Hasel. Die übrigen Ausgabenposten sind gegenüber den Vorjahren fast unverändert und ein Potenzial zu weiteren Kürzungen ist nicht ersichtlich. Niemand zahlt gerne mehr Steuern. Die Mitglieder der CVP sehen aber ein, dass diese Massnahme zur Minderung des Defizits und damit zu einem gebremsten Wachstum der Verschul-
dung unumgänglich ist. In diesem Sinn unterstützt die CVP die Strategie des Gemeinderates, die Verschuldung pro Einwohner in Grenzen zu halten. Die CVP ist deshalb mit dem vorgelegten Budget inklusive Steuerfusserhöhung einverstanden. Die übrigen Traktanden gaben zu wenig Diskussionen Anlass. Die drei Kreditabrechnungen schliessen allesamt positiv ab. Die Erweiterung des Gemeindeverbands mit Bergdietikon in den Bereichen Zivilschutz und Bevölkerungsschutz ist sinnvoll und gegen den Landverkauf sprechen keine Argumente. Mit der Beibehaltung der Entschädigungen für die Exekutive setzt der Gemeinderat zudem ein positives Zeichen in Zeiten einer angespannten Finanzlage. All diese Traktanden sind in der CVP unbestritten und werden einstimmig CVP unterstützt. SVP An der Parteiversammlung wurden die Kreditabrechnungen wohlwollend akzeptiert. Aber: Wurde wirklich günstiger gebaut oder einfach zu hoch budgetiert? Die Entschädigung des Gemeinderates wird zur Annahme empfohlen. Bei der angekündigten Überarbeitung der Organisationsform in zwei Jahren werden wir aber genau hinschauen, wie die Aufgaben und Ent-
schädigungen verteilt werden sollen. Die Aufnahme der ZSO-Bergdietikon in den bestehenden Gemeindeverband wurde begrüsst. Der Verkauf von Parzelle Nr. 870 wurden als sinnvoll beurteilt. Sehr viel Zündstoff lieferte das Budget 2017. Trotz vom Gemeinderat angekündigten Sparmassnahmen konnten wir dies nicht generell bestätigen. Einige Abteilungen haben den notwendigen Druck zu sparen anscheinend noch nicht erkannt. Zahlreiche angekündigte «Kürzungen» entpuppen sich immer noch als Mehrausgaben im Vergleich zur Rechnung 2015, einzig weniger hoch als gewünscht. Betrachtet man die Steuereinnahmen 2015 (25 746 824 Franken) mit den budgetierten Einnahmen 2017 (24 646 000 Franken), so glauben wir, dass die Steuerausfälle aufgrund des neuen Aktiensteuerrechts sehr pessimistisch eingeschätzt wurden. Unserer Meinung nach sollten doch die vom Gemeinderat versprochenen «Neuzuzüger» in den Gebieten «Sternenfeld» und «Kreuzäcker» diese Einbussen leicht wettmachen. Aus diesen Gründen wäre eine moderate Steuerfusserhöhung sicher auch vertretbar. Wir werden dieses Geschäft je nach Verlauf der Gemeindeversammlung Vorstand der SVP beschliessen.
Senioren-Mittagstisch Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet am Donnerstag, 1. Dezember, ausnahmsweise bereits um 12 Uhr im Restaurant Centrum 68 in Würenlos statt. Einwohnerkontrolle wird neu Einwohnerdienste Der Gemeinderat hat beschlossen, die Einwohnerkontrolle per 1. Januar 2017 in Einwohnerdienste umzubenennen. Er schliesst sich damit der Empfehlung des Verbands Aargauer Einwohnerkontrollen (VAE) an. Dieser hat sein diesjähriges 40. Jubiläum zum Anlass genommen, den bisherigen Verbandsnamen in «Verband Aargauer Einwohnerdienste» zu ändern. Die Bezeichnung Einwohnerdienste ist zeitgemässer und nimmt Bezug auf die Dienstleistungsorientierung. Sie findet bereits in zahlreichen Gemeinden im Kanton Aargau und in anderen Kantonen Verwendung. Geschäftsleitung und Gemeinderat befürworten die neue
Baustelle für den Sportplatz «Tägerhard». Bezeichnung, auch wenn die Bezeichnung Einwohnerkontrolle noch lange geläufig sein dürfte. Die Umbenennung in Einwohnerdienste hat zur Folge, dass einzelne Beschriftungen, die Briefvorlagen, die Stempel sowie die Website der Gemeinde angepasst werden müssen. Die Kosten sind insgesamt gering. Bauarbeiten am Sportplatz «Tägerhard» Im Verlauf der Bauarbeiten für den Sportplatz «Tägerhard» wurde festgestellt, dass der Untergrund unerwartet nicht die erfor-
derliche Tragfähigkeit aufweist. Dies überrascht, wurden doch in den Vorjahren laufend periodische Setzungsmessungen vorgenommen und es gab keinerlei Hinweise, welche darauf hätten schliessen lassen, dass solche Probleme auftreten könnten. Um die Ursache näher abzuklären, sind die Bauarbeiten vorübergehend eingestellt worden. In der Zwischenzeit wird die Erschliessung mit den Werkleitungen vorgezogen. Die Arbeiten am Sportplatz werden voraussichtlich im Januar 2017 wieder aufgenommen.
Baugesuchspublikationen Baugesuch-Nr.: 201647 Bauherrschaft: Volg Konsumwaren AG Deltastrasse 2, 8404 Winterthur Projektverf.: Attilio Meyer AG Industriestrasse 57, 8625 Gossau Grundeigent.: LANDI Furt- und Limmattal Genossenschaft, Breitestrasse 15 8106 Adlikon Bauvorhaben: Ergänzung Reklamebeschriftungen Lage: Parzelle 3477 (Plan 71) Schulstrasse 22 Zone: Wohn- und Gewerbezone WG Zusatzgesuch: Departement BVU
Zählerablesung 2016 Vom 1. Dezember 2016 bis Mitte Januar 2017 erfolgt die Jahresablesung der Strom- und Wasserzähler durch die Technischen Betriebe Würenlos. Damit wir die Ablesung speditiv erledigen können, bitten wir Sie, unseren Mitarbeiterinnen Zugang zu den Zählern zu gewähren. Die Ableserinnen verfügen über einen Personalausweis, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird. Besten Dank für Ihre Mitarbeit.
Baugesuch-Nr.: 201665 Bauherrschaft: Konsortium Bachwiesenstrasse Weite Gasse 13, 5400 Baden Projektverf.: Dominik Moser, Architekt Weite Gasse 13, 5400 Baden Grundeigent.: Moser Domicilium AG, Weite Gasse 13 5400 Baden, SERO GmbH Vorderi Böde 6, 5452 Oberrohrdorf Immoperl GmbH, Bruggerstrasse 194 5400 Baden Bauvorhaben: Baureklametafeln Lage: Parzelle 4832 (Plan 71) Bachwiesenstrasse/Huebacherstrasse Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 25. November bis 27. Dezember 2016 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
Technische Betriebe Würenlos, Geschäftsleitung
Route: Bachwiesenstrasse/Buechstrasse/Fichtenweg/Lindenweg Die Fenster sind von 17–22 Uhr beleuchtet. Der Apéro beginnt jeweils um 18.30 Uhr. 1. Deborah Schmeddeshagen, Lindenweg 16; 2. Fam. Rellstab, Buechstrasse 27; 3. Brigitte Welte, Bachwiesenstr. 21c; 4. Fam. Ernst, Bachwiesenstr. 41 (Apéro); 5. Valentina D’Addio, Lindenweg 11; 6. Fam. Storz, Fichtenweg 5 (Apéro); 7. Bea Fehlmann, Lindenweg 18; 8. Mannin und John Cummings, Lindenweg 4; 9. Fam. Bienz, Bachwiesenstr. 37a (Apéro); 10. Fam. Medaglia, Lindenweg 2; 11. Evelyne Amacher und Urs Luthard, Bachwiesenstr. 36 (Apéro); 12. Sina Busiccia – Kiga, Buech 1, Fichtenweg 1a; 13. Mirjeta Misimi – Kiga Buech 2, Fichtenweg 1a; 14. Fam. Blöchlinger, Bachwiesenstr. 18 (Apéro); 15. Fam. Möckel, Lindenweg 10 (Apéro); 16. Fam. Lüchinger, Buechstrasse 28; 17. Bea Fehlmann, Lindenweg 15; 18. Bernadette und Guido Nussbaumer, Lindenweg 12 (Apéro); 19. Fam. Cirrincione, Bachwiesenstr. 30; 20. Fam. Busse, Lindenweg 13 (Apéro). Rundgang Kempfhof/Oetlikon 1. Fam. Gregorics-Giessler, Bachstrasse 95; 2. Fam. Küng, Bachstrasse 93; 3. Fam. Ernst-Bühler, Kempfhofstrasse 29 (Apéro); 4. Fam. Moser-Hänggli, Kempfhofstrasse 30; 5. Fam. Wälti-Guggisberg, Bachstrasse 95; 6. Isidor Moser und Sandra Klaus, Kempfhofstrasse 42 (Apéro); 7. Fam. Haas, Oberwiesenweg 10; 8. Fam. Meier-Enderli, Breitlenstrasse 2; 9. Fam. Neuer-Koch, Bachstrasse 69; 10. Fam. Moser-Hermann, Kempfhofstrasse 46; 11. Fam. Egloff-Fischer, Bachstrasse 65; 12. Fam. Schumacher-Frei, Quellenweg 9 unten rechts (Apéro); 13. Fredi Baumgartner und Frieda Moser, bei der Linde kleiner Bahnübergang (Apéro); 14. Fam. StockerLienberger, Oberwiesenweg 18; 15. Fam. Meier-Boss, Otelfingerstrasse 1 (Apéro); 16. Fam. Marchesi/Suter, Oberwiesenweg 4 (Apéro); 17. Fam. Buri-Deppeler, Bachstrasse 89; 18. Coiffeur am Bach, Silvia und Michelle Neiger, Bachstrasse 2 (Apéro); 19. Fam. Rocchetti-Moser, Kempfhofstrasse 28, mit Musikgesellschaft (Apéro); 20. Fam. Markwalder-Fässler, Kempfhofstrasse 57; 21. Fam. Landolt-Clavadetscher, Oberwiesenweg 24; 22. Fam. HuberJacomet, Kempfhofstrasse 25; 23. Fam. Bucher Senn, Oberwiesenweg 26; 24. Fam. Völker-De Angelis, Quellenweg 9 unten links (Apéro).
KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Evang.-Ref. Kirchgemeinde Würenlos vom 15. November Erich Thommen, Kirchenpflegepräsident, begrüsste 25 Stimmberechtigte zur Versammlung. Er konnte einleitend informieren, dass erfreulicherweise eine neue Kirchenpflegerin in der Person von Gertrud Naidu gefunden wurde. Sie wird an einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung zur Wahl vorgeschlagen. Alexander Anliker, Ressortverantwortlicher Finanzen, kommentierte den Finanzplan und den Voranschlag 2017. Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 17 % sieht der Voranschlag 2017 aufgrund hoher Abschreibungen einen Verlust von rund 67 Franken vor. Die Versammlung genehmigte den Voranschlag 2017 einstimmig. Erich Thommen berichtete über das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation, zu dem eine Wanderausstellung und verschiedene Aktivitäten in Würenlos und Umgebung geplant sind. Irina Rindlisbacher informierte über ihre Tätigkeit als Kontaktperson für die Kirchgemeinde zum Thema «Sexuelle Gewalt und Grenzverletzungen». Roland Aellen wurde für seinen langjährigen Einsatz geehrt. Er ist als Präsident/Mitglied RPK seit dem 30.11.1994 bei der Kirchgemeinde tätig. Pfarrer Martin Schweizer und Sozialdiakonin Irina Rindlisbacher berichteten über ihre Tätigkeiten im Jahre 2016 und über neue Projekte im kommenden Jahr. Anschliessend wurde über Vor- und Nachteile des nächtlichen Glockenschlags und über die bevorstehende Ankunft von ca. 20 vorübergehend aufgenommenen Asylanten diskutiert. Die Versammlung schloss mit einem (ew) feinen Apéro.
Mit Hingabe wurden die Lieder geprobt.
Skandinavische Musik Die Bridge Singers der ref. Kirche Würenlos und Xif sangen skandinavische Chormusik. Im Frühjahr dieses Jahres schlug Jonas Gassmann vor, gemeinsam mit dem XiF (Gsang im Furttal, Chor der ref. Kirche Dällikon) ein Projekt zu erarbeiten. Jonas überraschte dann alle mit Noten von skandinavischer Chormusik aus dem 20. Jahrhundert. Nachdem man aber das schwedisch-dänische Musikfilm-Drama «I Himmelen» gesehen hatte, war die Begeisterung geweckt. «Gabriellas song» aus diesem Film probte und sang man auf Schwedisch. Ing-Marie Leeman, eine gebürtige Schwe-
din und seit vielen Jahren in Würenlos wohnhaft, übte mit dem Chor die schwedische Aussprache. Auch die übrigen vier Lieder wurden nun mit Hingabe geprobt, d.h. die Bridge Singers mit Jonas Gassmann in Würenlos und der XiF in Dällikon mit seinem Dirigenten Lorenz Büchli. Nach zwei gemeinsamen Hauptproben wurden die Lieder am 23. Oktober im Erntedank-Gottesdienst der ref. Kirche Würenlos aufgeführt; danach ebenfalls im Rahmen von Gottesdiensten am 30. Oktober in Otelfingen und am 6. November in Dällikon. Für die Sänger war es jeweils spannend zu erleben, wie der Gesang in den jeweiligen Kirchenhäusern erklingen wird. (hm)
Christina Polinelli.
Silbermedaille für Christina Polinelli An den Schweizer Marathonmeisterschaften in Luzern, welche im Rahmen des SwissCityMarathon stattfinden, wurden die letzten Schweizer-Meisterschafts-Medaillen in diesem Jahr vergeben. Dabei gewann die Würenloserin Christina Polinelli (LC Regenstorf) in der Alterskategorie W45 mit einer sensationellen neuen Bestzeit von 3h17’34’’ die Silbermedaille. Sie unterbot damit ihre persönliche Bestzeit vom letztjährigen Berlin-Marathon. Und weil im Rahmen des Swiss CityMarathon in diesem Jahr gleichzeitig auch die Schweizer Marathonmeisterschaften ausgetragen wurden, kann sich der LC Regensdorf ganz unverhofft über eine weitere Meisterschaftsmedaille freuen. (th)
11 000 Franken für ALS Schweiz
6. Würenloser Christchindlimärt Geschenke finden, Freunde und Bekannte treffen, weihnachtliche Düfte, Glühwein, Grilladen, Kuchen und Kaffee, Gerstensuppe und andere Köstlichkeiten geniessen, im Lichterglanz spazieren – und dies alles bei stimmungsvoller und feierlicher Atmosphäre. An den über 50 Marktständen wird tolle, kreative Handwerkskunst angeboten. Der ganze Märt um die Zentrumsscheune und in der Mühlegasse sowie hinauf bis zur Alte Kirche ist liebevoll dekoriert und beleuchtet. Das äusserst attraktive Rahmenprogramm mit Krippenausstellung, Turmbläsern, Kerzenziehen, Chlausbesuch, Kindergeschichten, Kinderkarussell, Eselireiten und einer Feuershow im Dunkeln macht den Märt zu einem unvergesslichen Erlebnis, und er ist ein stimmungsvoller Einstieg in die Adventszeit.
Bereits zum achten Mal fand am 12. November in der Mehrzweckhalle Würenlos das Ceilidh – ein schottischer Tanzabend – zugunsten von ALS Schweiz statt.
Über 50 Marktstände zu bestaunen. Foto: zvg
Den Christchindlimärt kann man am Samstag, 26. November, von 11–20 Uhr geniessen, das Märtbeizli bereits ab 10 Uhr. Infos: www.christchindlimärt-würenlos.ch
Dieser bereits traditionelle Anlass zog 150 Gäste an, die zu schottischer Live-Musik das Tanzbein schwingen durften. Die Halle war durch die unzähligen Helfer mit schottischen Fahnen (St. Andrews Cross), Heather (Erika) und schottischen Landschaftsbildern geschmückt. Und auch kulinarisch wurde Schottland importiert. Die Gäste wurden mit schottischem Lachs auf Oatcakes begrüsst. Als Hauptgang wurden «Haggis, Neeps and Tatties» aufgetischt, zum Dessert gab es Shortbread, Fudge und Truffles. Und natürlich durften auch das original-schottische Bier und der Whisky nicht fehlen.
Chris Harris zeigte jeweils die Tänze vor, sodass es auch untalentierten Gästen leicht fiel, die Beine einigermassen koordiniert zu bewegen. Die rege Teilnahme an den Tänzen zeigte, wie viel Spass der schottische Tanz macht. Der eigentliche Grund für diesen Anlass war aber das Sammeln von Spendengeldern für ALS Schweiz. ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) ist eine unheilbare Krankheit, bei der die Muskelnerven allmählich absterben, was zuerst zu Lähmungen und normalerweise innert drei bis fünf Jahren zum Tod führt. Mit den Spendengeldern unterstützt ALS Schweiz Patienten und Angehörige. Auf das Spendenresultat von 11 000 Franken dürfen die Organisatoren um Jenny Bärlocher stolz sein. Das positive Echo der Teilnehmer bestärkt sie, diesen Anlass auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen. (cb)
KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 24. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 26. November, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 27. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 17 Uhr, Adventsandacht in der Kreuzkapelle. Dienstag, 29. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 30. November, 06.30 Uhr, Rorategottesdienst; 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier.
Uhr, Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfrn. E. Baumgartner, mit Kindergottesdienst.
Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 27. November, 9.30 Uhr, Familiengottesdienst, Pfr. Lutz Fischer- Lamprecht.
Senevita Lindenbaum, Türliackerstrasse 9 Freitag, 25. November, 10 Uhr, Wortgottesdienst.
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Donnerstag, 24. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Samstag, 26. November, 14 Uhr, Taufe von Romeo Pires Lordelo; 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Pater Schönbächler. Sonntag, 27. NoKath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 vember, 11 Uhr, EucharistiefeiDonnerstag, 24. November, 19.30 er mit Pater Schönbächler; 18 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatiUhr, Santa Messa in lingua itascher Sprache. Freitag, 25. Novem- liana. Montag, 28. November, 17 ber, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in Uhr, Rosenkranzgebet. Mittder Kapelle. Samstag, 26. Novem- woch, 30. November, 19 Uhr, ber, 18 Uhr, Familiengottesdienst Eucharistiefeier. mit Kommunionfeier, es singt der Kinderchor. Sonntag, 27. Novem- Kirchgemeindehaus Neuenhof, ber, 11 Uhr, Santa Messa in lingua Lindenstrasse 11 italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst Sonntag, 27. November, 10.30 in kroatischer Sprache; 18 Uhr, Uhr, Gottesdienst mit Pfrn. KorGottesdienst in polnischer Spranelia Baumberger. che. Montag, 28. November, 8 Uhr, Preghiera delle lodi. DiensSPREITENBACH tag, 29. November, 8 Uhr, Preghiera delle lodi; 19.30 Uhr, EucharisKath. Pfarrkirche tiefeier «Erneuerung im Geiste». St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Mittwoch, 30. November, 8 Uhr, Donnerstag, 24. November, 18 Preghiera delle lodi; 9 Uhr, Eucha- Uhr, Rosenkranzgebet. Freitag, ristiefeier in der Kapelle. 25. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 26. November, Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 11 Uhr, Taufe von Gabriel MiSonntag, 27. November, 11 Uhr, chienzi; 18.30 Uhr, WortgottesEucharistiefeier. dienst mit Petre Karmazichev;
19.30 Uhr, Santa Messa. Sonntag, 27. November, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Petre Karmazichev; 16.45 Uhr, Chlauseinzug, Erteilung des Segens und Aussendung. Mittwoch, 30. November, 6 Uhr, 1. Rorategottesdienst mit den kath. Schulkindern; 15 Uhr, Rosario (Rosenkranz italienisch). Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 25. November, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier.
Kreativ-Atelier Steiacherhof, ev.ref. Kirche, Donnerstag, 24. November, 9 Uhr, Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Spreitenbach. Fiire mit de Chliine, ev.-ref. Kirche, Freitag, 25. November, 15.30 Uhr, ev.-ref. Kirche Würenlos. Männer-Stamm, ev.-ref. Kirche, Freitag, 25. November, 19 Uhr, Pfarrhaus, Chilegass 20, Spreitenbach. Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche, Freitag, 25. November, 19.30 Uhr, Cheminéeraum, Kirchenzentrum Hasel, Spreitenbach.
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 25. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 27. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Pater Schönbächler.
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 27. November, 10 Uhr, Wortgottesfeier; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Dienstag, 29. November, 20 Uhr, Adventsfeier in der Alten Kirche. Mittwoch, 30. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.
Ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 24. November, 7 Uhr, Morgengebet. Mittwoch, 30. November, 18.30 Uhr, Liturgische Adventsfeier mit Pfrn. E. Baumgartner, Pfr. S. Siegrist und Organist Dr. Boyan Kolarov.
Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 27. November, 9.30 Uhr, Gottesdienst, 1. Advent, Mitwirkung Oberstufenchor unter Leitung von Roger Thommen; Fenster zur Welt und Kinderhütedienst, Martin Schweizer, Pfr.
Ev.- ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 27. November, 9.30
Klosterkirche Fahr Sonntag, 27. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.
Krippenspiel Probe, Samstag, 26. November, 10 Uhr, Pfarreiheim, kath. Kirche St. Josef, Neuenhof.
Gottesdienst, anschl. Adventszmorge, Mittwoch, 30. November, kath. Pfarrkirche Spreitenbach.
Aktion Licht anzünden
Frauenverein Christchindlimärt, Samstag, 26. November, 11 Uhr, Alte Kirche, Würenlos.
Ökumenische Lichtfeier (Rorate), Mittwoch, 30. November, 6 Uhr, kath. Kirche Würenlos.
Krippenspiel, Proben, ev.-ref. Kirche, Samstag, 26. November, 9.15 Uhr, Kirche Würenlos.
Offenes Adventssingen für GROSS&chlii, ev.-ref. Kirche, Mittwoch, 30. November, 15.30 Uhr, Kirchenzentrum Hasel, Spreitenbach.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Frauenverein, Stubete, ev.-ref. Kirche, Donnerstag, 24. November, 14 Uhr, Chilestübli Würenlos.
Gospelchor Hasel, ev.-ref. Kirche, Dienstag, 29. November, 18.30 Uhr, Kirchenzentrum Hasel, Spreitenbach. Adventsfeier des ref. Frauenvereins Würenlos, Dienstag, 29. November, 20 Uhr, Alte Kirche, Würenlos. Rorate und Adventszmorge, kath. Frauenverein Spreitenbach, 6 Uhr,
Filmabend, kath. Kirche, «Paulus in Tarsus», Mittwoch, 30. November, 20 Uhr, Pfarreiheim Neuenhof. Spielenachmittag mit Jassen, ev.ref. Kirche, Mittwoch, 30. November, 14 Uhr, Restaurant Bethanien in der Steiacher-Siedlung, Spreitenbach.
Wie gewohnt möchte der kath. Frauenverein Spreitenbach Anfang Dezember zusammen mit den Pensionären im Altersheim einen frohen Nachmittag im Advent verbringen. Es gibt ein feines Dessert, danach singt man gemeinsam mit dem Trachtenchor bekannte Lieder, hört eine Geschichte und zum Abschluss kommt St. Nikolaus mit Schmutzli und Dienerin zu Besuch. Dieser schöne Anlass findet am Mittwoch, 7. Dezember, um 14 Uhr im Brühl statt. Der kath. Frauenverein Spreitenbach freut sich, wenn zahlreiche Vereinsmitglieder und alle, die mögen, zum Mitfeiern kommen.
PARTEIEN Zusätzliche 48 000 Flugzeuge über unseren Köpfen! Vergangene Woche fand eine Infoveranstaltung in Wettingen für Gemeindevertreter der Region Limmattal statt. Erschreckend war nicht, dass die Lärmschutzverordnung um 2 Dezibel angehoben wurde (was fast eine Verdoppelung des Lärms entspricht), damit die geplanten neuen Einzonungen in Neuenhof, Würenlos und Wettingen Ost unter LärmschutzAuflagen realisiert werden können. Sondern, dass der Kanton Aargau die betroffene Bevölkerung nicht genügend informiert hat. Gegen die geplanten Veränderungen im Flugverkehr (SIL 2) können die betroffenen Bewohner von Ehrendingen, Neuenhof, Würenlos und Wettingen nicht mehr Einsprache erheben, die Frist ist abgelaufen. Erschreckend war auch, dass die vorgetragenen Informationen über die effektive Lärmentwicklung im Limmattal mangelhaft waren. Auf den Karten, wo die Hauptfluglinien eingetragen wurden, konnte man die Orte, die es betreffen wird, nur erahnen. Der Wettinger BDP-Einwohnerrat Michael Merkli hatte schon im Mai in Wettingen zu diesem Thema einen Vorstoss eingereicht; dieser ist vom Gemeinderat noch nicht beantwortet worden. Wenn die geplanten Änderungen und das neue Betriebsreglement so in Kraft treten, werden die Immobilienwerte in Wettingen Ost und Lägern massiv fallen. Das Naherholungsgebiet wird dann im Fünf-MinutenTakt überflogen. Mit Ruhe und Erholung ist es dann vorbei. Die Vereinigung für erträglichen Fluglärm (VeFeF) Baden-Wettingen wird die Gemeinden mit den nötigen Informationen bedienen für eine allfällige Einsprache beim Bund. Wer mehr Informationen möchte, sollte sich auf der Webseite www. vefef.ch informieren oder eine E-Mail an den Verein schreiben. Die BDP Wettingen fordert die Gemeinde Wettingen auf, sich für ihre Bevölkerung einzusetzen und nicht für den Flughafen Zürich, und daher eine Beschwerde einzureichen, die im InteresBDP Wettingen se der Bevölkerung ist.
Tolles 40-Jahr-Jubiläum Vor einer Woche feierte der «Verein Freunde Bruno Weber Park» dort, wo er 1976 als «Gesellschaft Weinrebenpark» gegründet worden war, nämlich im geräumigen Atelier des 2011 verstorbenen Schweizer Künstlers Bruno Weber, seinen 40. Geburtstag. Während sich damals rund 40 Personen, darunter bekannte Persönlichkeiten wie Alfred Rasser, Erika Burkart, Harald Szeemann, Fritz Billeter oder Peter Conrad zur Gründung versammelt hatten, waren es diesmal gegen hundert Vereinsmitglieder, die eine tolle Feier miterleben durften. Im Zentrum der Feierlichkeiten stand ein auf dieses Fest zugeschnittenes, klassisches Konzert des Quartetts «Les flutes enchantées», das es hervorragend verstand, Werke von Händel, Bach, Mozart und anderen auf feinfühlige und exzellente Weise in einen musikalischen Zusammenhang mit dem Werk des Künstlers und der aussergewöhnlichen und einmaligen Atelier-Ambiance herzustellen. Antipe de Stella, Querflöte, Hanspeter Oggier, Panflöte, Karin Herder, Viola, und Antonia Hösli, Violoncello, begeisterten
Les flutes enchantées Das Quartett steht im Zentrum der Feier.
das Publikum mit einem Geburts- lerwitwe, Miterbauerin des Parks, tagskonzert der Sonderklasse. Mitgründerin des Vereins und der Stiftung und heutige RepräsenEINEN WEITEREN HÖHEPUNKT bilde- tantin, Botschafterin und «Seele» ten die Grussbotschaften von des Bruno Weber Parks erinnerte Spreitenbachs Alt-Gemeindeam- an die behördliche Abbruchverfümann Rudolf Kalt und Dietikons gung von 1976 und die als ReaktiStadtpräsident Otto Müller, die ei- on darauf erfolgte Vereinsgrünnen kurzen Blick auf die turbulen- dung. Vor allem aber dankte sie te Parkgeschichte warfen und die den vielen langjährigen Helferingrosse, internationale Bedeutung nen und Helfern, ohne die der des Parks sowie die heutige, gute Bruno Weber Park nicht das geZusammenarbeit zwischen Be- worden wäre, was er heute ist. Abgerundet wurde die Feier hörden und Park betonten. Sabine Billeter als Vereinspräsidentin durch weitere kulinarische und dankte den Anwesenden für ihre musikalische Leckerbissen: PilzriVereinstreue und langjährige ide- sotto, Salat- und Häppchenbuffet, elle und finanzielle Unterstüt- Kuchen, Torten sowie Jazzsound, dargeboten von Walter Häuptli zung des Parks. Maria Anna Weber, die Künst- und Sämi Spahn. (mc)
Das kognitiv-motorische Training in der Praxis Das Thema der jüngsten Senioren-Arena des Seniorenrates Region Baden stiess auf grosses Interesse. Im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses Baden waren alle Stühle besetzt. Eva van Reve hat als Bewegungswissenschaftlerin doktoriert und stellte ihre Forschungsergebnisse vor. Kognitiv-motorisch bedeutet Bewegung kombiniert mit Hirntätigkeit. Ein Sturz im Alter passiert meistens durch das Fehlen von Kraft und Balance sowie einer richtigen Ansteuerung im Gehirn. Darum hat das kognitiv-motorische Training grosse Bedeutung erhalten. Van Reve hat im Rahmen eines
Forschungsprojektes mit 182 Menschen in Alters-und Pflegeheimen zwölf Wochen lang Kraft und Balance trainiert. Mit einer Gruppe erarbeitete sie zusätzlich ein integriertes kognitiv-motorisches Training. Bei beiden Gruppen gab es deutlich weniger Stürze, bei derjenigen mit dem integrierten Training verbesserte sich nebst Sicherheit und Stabilität auch die Wahrnehmung. Den zweiten Teil gestaltete Physiotherapeutin Lucia Pozzi. Sie zeigte auf, wie den altersbedingten Veränderungen aktiv entgegengewirkt werden kann und machte ein paar gezielte Übungen mit den Zuhörern. Wer hat es geschafft, den Fuss im Uhrzeiger-
sinn zu drehen und gleichzeitig mit dem Finger eine 6 in die Luft zu zeichnen? Wem es nicht gelungen ist, der kann das gut zu Hause üben. Unter dem Titel «to take home» zeigte sie weitere Übungen, die Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht verbessern und dadurch als Sturzprävention gelten. Auf einer mit einem Bildschirm verbundenen Trainingsplatte konnte man Trainingsprogramme mit unterschiedlichem Level abrufen und die eigene Koordination testen. Pozzis letzter Satz liess sich als Schlussfolgerung mit nach Hause nehmen: Man hört nicht auf zu tanzen, weil man alt wird; sondern man wird alt, weil man aufhört zu tanzen. (cg)
1. Familienkonzert: «Karneval der Tiere» Mit Rafael Rütti, Tobias Rütti, Lorenz Pauli (Erzähler) und dem Argovia Philharmonic. Kantonsschule, Samstag, 26. November, 13.30 Uhr. «Vibes & Brass» Festliches Adventskonzert. Zürcher Blechbläser-Ensemble, Vibrafonist Thomas Dobler. Klosterkirche, Sonntag, 27. November, 17–18.15 Uhr. Offener Sonntag, Adventsverkauf in über 50 Geschäften, Sonntag, 27. November. 12–18 Uhr. «Die Tiere feiern Weihnachten», Theater für Kinder ab 4 Jahren von Sven Mathiasen. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Wettingen, Samstag, 26. November, und Samstag, 10. Dezember, 17 Uhr.
KILLWANGEN Advents-Zmorgen Landfrauenverein, Mehrzweckhalle, Sonntag, 27. November, 9–13 Uhr. «Weihnachtsmärt» Gschänkstübli von Rose Schori, Donnerstag, 1. Dezember, 13–19 Uhr.
NEUENHOF Nordic Walken Pro Senectute ab 60. Kontakt: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 25. November, 9–10.15 Uhr. Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Montag, 28. November, 17–18 Uhr. Handharmonika/Akkordeon-Gruppe der Pro Senectute Aargau ab 60. Auskunft: Horst Brack, Telefon 056 406 02 87. Ref. Kirche, Montag, 28. November, 14.30 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute ab 60. Kontakt: Aurelia Niggli, Tel. 056 427 00 65. Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 1. Dezember, 15.05–16.05 Uhr.
25. November, Donnerstag, 1. Dezember, 10–18 Uhr. Samstag, 26. November, Sonntag, 27. November, 10–17 Uhr. Ausstellung «Der Bär kehrt heim» Wanderausstellung von Pro Natura Graubünden. Umwelt Arena, Freitag, 25. November, Donnerstag, 1. Dezember, 10–18 Uhr. Samstag, 26. November, Sonntag, 27. November, 10–17 Uhr. «56. internationale Mineralientage Zürich» Rund 110 Ausstellerinnen/ Aussteller. Umwelt Arena, Samstag, 26. November, 10–18 Uhr. Sonntag, 27. November, 10–17 Uhr.
WETTINGEN «Motto: Zugleich, Drehort» Peter Z. Herzog, Klaus Tinkel, Rolf Winnewisser. Galerie im Gluri-SuterHuus, Freitag, 25. November, Samstag, 26. November, Mittwoch, 30. November, Donnerstag, 1. Dezember, 15–18 Uhr. Sonntag, 27. November, 11–17 Uhr. «Romantikeis» Eislaufen in romantischer Atmosphäre Sportanlage Tägerhard, Freitag, 25. November, 19–21 Uhr.
SPREITENBACH «Kunst in Spreitenbach» Werke von Peter Wohler, Erika Füglister, Beatrice Diethelm. Vernissage mit Apéro. Gemeindehaus, Freitag, 25. November, 18.30–21 Uhr.
Nachtigallen-Chor der Pro Senectute ab 60. Auskunft: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 25. November, 14.30–15.45 Uhr.
«Pascal Weber» Vortrag der Volkshochschule mit Pascal Weber. Abendkasse. Nahostkorrespondent «SRF». Anmeldung erwünscht bis 15. November: www.vhs-wettingen.ch. Rathaus, Montag, 28. November, 19.30 Uhr. Kafi Treff.Punkt Geselligkeit für Geflüchtete und Einheimische. Villa Fluck, Montag, 28. November, 17–21 Uhr.
24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Michael Mülli, michael.muelli@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG
Schach Pro Senectute ab 60. Auskunft: Jürg Greber, Tel. 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 29. November, 14–17 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute ab 60. Kontakt: Antonia Vlcek, Telefon Tel. 056 535 71 24. Pfarreizentrum St. Anton, Dienstag, 29. November, 14–15 Uhr. Benedikt Weibel Buchvorstellung: «Endlich beginnen die Schwierigkeiten». Anmeldung erwünscht bis 18. November: www.vhs-wettingen.ch. Eintritt frei. Rathaus, Mittwoch, 30. November, 19–20.30 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute ab 60. Kontakt: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Ref. Kirche, Mittwoch, 30. November, 9.30– 10.30 Uhr. Kanti Kino: «Romeo and Juliet» Shakespeare modern. Kino Orient, Donnerstag, 1. Dezember, 17.30 Uhr.
«Träff 55 plus» Seniorenrat Region Baden. Richard Dubois, Sozialarbeiter Pro Senectute Aargau, informiert über Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag. Alte Kirche, Montag, 28. November, 14.30–16.30 Uhr.
WÜRENLOS «Die Elchjagd»,Komödie mit Tristan Vogt, Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 25. November, 20.30 Uhr.
Wanderausstellung «Let’s go DanaLand» der Uni Bern zum Thema «Suffizienz». Umwelt Arena, Freitag, 25. November, 10–18 Uhr. Samstag, 26. November, Sonntag, 27. No- Wein und Treberwurst Weindevember, 10–17 Uhr. gustation mit dem WinzerSchweizer-Meister. Lindenplatz, «Family Days» Spass, Wissen und Freitag, 25. November, 18 Uhr. unvergessliche Erlebnisse für Fa- Samstag, 26. November, 16 Uhr. Sonntag, 27. November, 12–18 Uhr. milien. Umwelt Arena, Freitag,
6. Würenloser Christchindlimärt mit über 50 Marktständen. Mehr Infos: www.christchindlimärt-würenlos.ch. Alte Kirche, Mühlegasse, Zentrumsscheune, Samstag, 26. November, 11–20 Uhr. Winterkonzert der Musikschule Würenlos, Ref. Kirche, Sonntag, 27. November, 17 Uhr.
Fitness & Gymnastik Pro Senectute für Frauen ab 60. Kontakt: Blanca Schnyder, Tel. 056 424 28 81. Alte Turnhalle, Mittwoch, 30. November, 14–15 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute für Männer ab 60. Kontakt: Blanca Schnyder, Telefon 056 424 28 81. Alte Turnhalle, Mittwoch, 30. November, 15–16 Uhr.
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