Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-eschwege-auftragsbekanntmachung-8/
Timestamp: 2020-05-29 04:44:15
Document Index: 370921109

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46']

2020/S 068-161961
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-170f2e531d2-4eee880541f18530
B38 OU Mörlenbach Tunnelbauwerke
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-0522-2020-0036
Zwischen den Gemeineden Fürth im Odenald und Weinheim verläuft die B38 in derzeitiger Lage durch die Ortschaft Mörlenbach. Hinsichtlich des hohen Verkehrsaufkommens ist die Planung einer Ortsumgehung geplant.
Bestandteil dieses Vorhabens sind die Tunnelbauwerke Berkersklamm mit einer Gesamtlänge von 380 m und Kisselhöhe mit einer Länge von 502 m.
Im Zuge dieser Dienstleistungsanfrage werden Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerk und den Fachplanungen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung angefragt.
— Objektplanung Ingenieurbawerke Lph. 2 und 3;
— Fachplanung Tragwerksplanung Lph. 2 und 3;
— Fachplanung Technische Ausrüstung Lph. 2 und 3.
Späteste Zuschlagserteilung 2.9.2020
Spätester Bearbeitungsbeginn 3 Werktage nach Zusclagserteilung
Bearbeitungsende 180 KW nach Zuschlagserteilung
Qualitätskriterium – Name: Qualifikation und Erfahrung des mit der Aufgabenerledigung betrauten Personals / Gewichtung: 60,00
Ausführung von Leistungen in den letzten 8 Jahren bzw. 20 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Bei der Wertung des Kriteriums werden die folgenden Aufgabenbereiche berücksichtigt:
— Aufgabenbereich Planung Tunnelbauwerk;
— Aufgabenbereich Planung Technische Tunnelausstattung (TTA);
— Aufgabenbereich Planungsprojekt Radonbelastung;
— Aufgabenbereich Planungsprojekt Asbestbelastung.
Zur Bewertung werden die vergleichbaren Leistungen herangezogen, die im jeweiligen Aufgabenbereich in den letzten 8 Jahren bzw. 20 Jahren von der sich bewerbenden Organisationseinheit bearbeitet wurden. Die Bewertung erfolgt anhand der vom Bewerber in der „Anlage zur Eigenerklärung zur Eignung (Vordruck zum Nachweis der Eignung gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV und § 46 (3) Nr. 2 VgV)’“‘ benannten Referenzprojekte.
— § 46 (3) 1 VgV:
Ausführung von Leistungen in den letzten 8 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
— Planung Tunnelbauwerk;
— Planung Tecnische Tunnelausstatung (TTA) sind vom Bewerber Referenzprojekte zu benennen.
Ausführung von Leistungen in den letzten 20 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
— Planungsprojekt – Radonbelastung;
— Planungsprojekt – Asbestbelastung sind vom Bewerber Referenzprojekte zu benennen;
Der Bewerber hat zum Nachweis der Eigung (§ 46 (3) 1 VgV) Referenzprojekte zu benennen; diese Referenzprojekte müssen gemäß den Teilnahmeunterlagen bestimmten Mindestanforderungen hinsichtlich Leistungsumfang und Projektbeschaffenheit entsprechen. Die Referenzprojekte sind für den Nachweis der Eignung nach § 46 (3) 1 VgV durch ausgestellte und unterschriebene Bescheinigungen des jeweils zuständigen Auftraggebers zu belegen, die Vorlage einer Kopie ist ausreichend. Die Unterlagen sind zusammen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Sofern die vorbenannten Leistungen gemäß § 46 (3) 1 VgV von Unterauftragnehmern erbracht werden, so sind im Teilnahmeantrag an den entsprechenden Stellen die Nachweise und Angaben der für die Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen.
— Nachweis von mindestens einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich Planung Tunnelbauwerk, das in den letzten 8 Jahren erbracht wurde;
— Nachweis von einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich Planung Technische Tunnelausstattung (TTA), das in den letzten 8 Jahren erbracht wurde;
— Nachweis von einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich Planungsprojekt Radonbelastung, das in den letzten 20 Jahren erbracht wurde;
— Nachweis von einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich Planungsprojekt Asbestbelastung, das in den letzten 20 Jahren erbracht wurde;
— Die Referenzprojekte aus den o.g. vier Aufgabenbereichen müssen den jeweils bestimmten Mindestanforderungen gemäß dem Vordruck „Anlage zur Eigenerklärung zur Eignung (Vordruck zum Nachweis der Eignung gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV und § 46 (3) Nr. 2 VgV)“ genügen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen; falls vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten Signatur zu versehen.
Der Antrag auf Teilnahme ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung/Ausfüllung der zur Verfügung gestellten Teilnahmeunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht fristgerechte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.