Source: https://www.anwalt.org/ruhestoerung/
Timestamp: 2019-03-23 05:12:19
Document Index: 143247051

Matched Legal Cases: ['§ 117', '§ 1004', '§ 906', 'BGH', '§ 536', '§ 569', '§569']

Ruhestörung im Mietrecht - Anwalt.org
Ruhestörung: Was können Sie tun?
Eine permanente Ruhestörung kann krank machen.
Kurz vor dem Schlafengehen noch ein gutes Buch lesen, am Wochenende durch Meditation und Yoga seine innere Mitte finden oder konzentriert für die nächste Klausur lernen – nichts stört solche Aktivitäten mehr als Lärm. Das Nachbarskind steht vor dem Haus und ruft lauthals nach seiner Mutter, der Hund eine Etage tiefer bellt wieder grundlos und ein Teenager probt wieder erfolglos sein Klavierspiel.
Lärm kann Stress verursachen und dieser kann bekanntlich krank machen. Damit stellt die Ruhestörung durch Nachbarn ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar – oder etwa nicht? Grundsätzlich ist es korrekt, dass niemand durch den Lärm eines anderen in seiner Lebensweise im erheblichen Maße gestört werden darf. Allerdings ist auch nicht jedes Geräusch in der Nachbarschaft Lärm. Wer in einem Mietshaus wohnt, muss damit rechnen, dass die Nachbarn nicht immer mucksmäuschenstill sind. Manche Geräusche müssen auch ertragen werden.
Dieser Ratgeber informiert Sie über die Ruhestörung, darüber welchen Lärm Sie aushalten müssen, welche Ruhezeiten in Deutschland gelten und wann Sie die Polizei rufen können wegen einer Ruhestörung. Was im Mietrecht zur Lärmbelästigung steht und wann eine Mietminderung gerechtfertigt ist, wird ebenfalls thematisiert.
1 Ruhestörender Lärm durch Nachbarn und andere Krawallmacher
1.1 Ruhestörung im Gesetz
1.2 Was sagt das Mietrecht zur Ruhestörung?
1.3 Rechtfertigt die Ruhestörung eine Mietminderung?
1.4 Ruhestörung: Zu welchen Zeiten müssen Sie leise sein?
1.4.1 Nächtliche Ruhestörung
1.4.2 Ruhestörung am Wochenende
1.4.3 Ruhestörung am Feiertag
2 Was ist zu tun bei einer Ruhestörung? Polizei oder Ordnungsamt rufen?
2.1 Ruhestörung beim Vermieter melden
2.1.1 Abmahnung und Kündigung wegen Ruhestörung
2.1.2 Abmahnung wegen Ruhestörung: Unser Muster hilft Ihnen dabei
Ruhestörender Lärm durch Nachbarn und andere Krawallmacher
Ein Ruhestörung durch kleine Kinder müssen Sie hinnehmen.
Ruhestörender Lärm ist einer der häufigsten Gründe für Nachbarschaftsstreit. Die Intensität von Geräuschen ist aber für jeden anders. Auch werden sie unterschiedlich empfunden. Während für den einen Mieter die Übungsstunden des Berufsmusikers in der Nachbarschaft ein kostenloses Kulturprogramm darstellen, nimmt ein anderer Mieter dies als Ruhestörung durch Musik wahr.
Die Ruhestörung ist per Definition eine Belästigung anderer Personen durch Schallemissionen. Dabei ist die Ursache für den Lärm nicht nur bei den Nachbarn zu suchen. Auch Verkehrslärm durch Autos, Straßenbahn oder Flugzeuge, Freizeitlärm, Baustellenlärm und Lärm durch die Religionsausübung (z. B. Kirchenglocken) können ruhestörend wirken.
Aber auch Lärm, der bei Gartenarbeiten erzeugt wird, z. B. durch Laubbläser, kann zu einer Belästigung führen. Wenn Sie diese benutzen, sollten Sie einen besonders leisen Laubbläser wählen, so wird der Nachbarschaftsfrieden nicht unnötig gestört.
Nicht immer liegt die Schuld bei den Nachbarn, wenn es zu laut wird. Es kann auch sein, dass eine Wohnung besonders hellhörig ist. Wie gut der Schallschutz ist, hängt auch vom Gebäude ab. In Neubauten sollte dieser einen gewissen Standard erfüllen. In älteren Gebäuden können Geräusche häufig leichter zu den Nachbarn durchdringen.
Ruhestörung im Gesetz
Jeder Mensch ist tagtäglich von mehr oder weniger störenden Geräuschen umgeben. An einiges kann man sich gewöhnen, aber nicht alles muss hingenommen werden. Im deutschen Recht gibt es verschiedene Paragraphen, welche sich mit der Ruhestörung bzw. Lärmbelästigung befassen.
Regelungen finden sich im Zivilrecht, im Strafrecht und in verschiedenen Vorschriften und Verordnungen. Zu nennen sind:
Immissionsschutzgesetze der Bundesländer
Verschiedene Verordnungen von Gemeinden
Grundsätzlich gilt aber stets der § 117 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG). Dort heißt es:
Demnach kann eine Lärmbelästigung durchaus teuer werden, wenn ohne guten Grund und in einem unverhältnismäßigen Ausmaß die Ruhe der Nachbarschaft gestört wird. Damit ist jeder weitgehend zur Lärmvermeidung angehalten. Auch eine Unterlassungsklage kann gemäß § 1004 in Verbindung mit § 906 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) bei einer Ruhestörung eingelegt werden. Hierbei sollte aber vorher unbedingt mit einem Anwalt für Mietrecht gesprochen werden.
Ein strafrechtliches Vorgehen ist allerdings nur beim Betrieb einer Anlage zulässig, welche unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten Lärm verursacht und gesundheitsschädigend wirken kann.
Was sagt das Mietrecht zur Ruhestörung?
Vermeiden von Ruhestörung: Mit der Hausordnung akzeptieren Sie die Ruhezeiten.
Das Mietrecht ist grundsätzlich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Zur Ruhestörung lässt sich im Gesetzestext allerdings nur wenig finden. Es gibt hier auch keine gesetzlich festgelegten Ruhezeiten, allerdings können diese in der jeweiligen Hausordnung festgehalten werden. Dadurch sind sie für alle Mietparteien verbindlich und ein Vermieter kann gegen Verstöße entsprechend vorgehen. Außerdem wurden Ruhezeiten häufig auch in den Landes-Immisionsschutzgesetzen festgeschrieben. Es kann zudem örtliche Ruhezeiten geben, welche individuell von den Gemeinden festgelegt werden.
Auch wenn zur Ruhestörung das Mietrecht weitgehend schweigt, haben Gerichte oftmals diese Lücke geschlossen. Als angemessener Lärmpegel gilt die sogenannte Zimmerlautstärke. Damit ist eine Lautstärke gemeint, welche tagsüber 40 Dezibel und nachts 30 Dezibel nicht überschreiten darf. Es handelt sich dabei aber nicht um feste Grenzwerte. Auch unterhalb dieses Pegels kann ein Nachbar eine Ruhestörung begehen, wenn ein Geräusch durch physiologische bzw. psychologische Wirkung von einem Durchschnittsmenschen als störend empfunden werden kann.
Feste Dezibel-Werte sind auch deshalb nicht unumstößlich, weil die baulichen Eigenschaften eines Gebäudes ebenfalls Einfluss auf die Übertragung von Geräuschen haben. Somit ist beispielsweise die Schwelle für die Zimmerlautstärke für hellhörige Wohnungen niedriger.
In einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs (BGH) wurde definiert, dass Geräusche dann zimmerlautstark sind, wenn diese in den angrenzenden Wohnungen nur geringfügig zu hören sind. Sind Geräusche allerdings deutlich hörbar, bewegen sie sich nicht mehr im Bereich der Zimmerlautstärke.
Rechtfertigt die Ruhestörung eine Mietminderung?
Eine Mietminderung aufgrund einer Ruhestörung ist durchaus möglich. Dafür müssen allerdings gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Durch Unterschrift unter dem Mietvertrag übernahm der Vermieter die Pflicht, einem Mieter die Wohnung in einem vertragsgemäßen Zustand zu übergeben. Wird die Lebensqualität dauerhaft durch eine Ruhestörung durch andere Mieter verringert, muss der Vermieter etwas gegen die übermäßige Lärmbelästigung unternehmen.
Bevor Betroffene die Miete mindern dürfen, müssen sie aber dem Vermieter die Möglichkeit geben, sich um das Problem zu kümmern. Dieser kann beispielsweise mit den Nachbarn reden und versuchen, einvernehmlich eine Lösung zu finden. Hat dies keinen Erfolg, kann er Mieter auch abmahnen und gegebenenfalls kündigen, sollte sich keine Besserung einstellen. Eine andere Möglichkeit wäre auch, den Schallschutz zu verbessern.
Wird der Vermieter allerdings nicht tätig, obwohl er von dem Sachmangel weiß, berechtigt das den Mieter zu einer Mietminderung aufgrund der Ruhestörung. Maßgebend dabei ist § 536 BGB.
Ruhestörung: Zu welchen Zeiten müssen Sie leise sein?
Ruhestörung: Ruhezeiten sind einzuhalten.
Es gibt keine bundeseinheitlichen Ruhezeiten, stattdessen fällt ihre Festlegung in die Verantwortung der Länder und Gemeinden. Daher gibt es beispielsweise auch nicht in jedem Bundesland eine Mittagsruhe. Diese kann allerdings dennoch in der Hausordnung festgeschrieben sein. Mieter stimmen dieser mit der Unterzeichnung des Mietvertrages zu. Besondere Ruhezeiten, die in jedem Bundesland geregelt wurden, sind die Nachtruhe und die Wochenend- bzw. Feiertagsruhe.
Vollständige Stille kann während der Ruhezeiten allerdings nicht verlangt werden, denn die Nachbarn dürfen all ihren Tätigkeiten wie gewohnt nachgehen, solange sie dabei die Zimmerlautstärke einhalten. Kommt es zur Ruhestörung während der Ruhezeiten, sollte allerdings nicht immer gleich die Polizei oder der Vermieter angerufen werden. Empfehlenswerter ist es, wenn zunächst das Gespräch mit den Nachbarn gesucht wird. In der Regel zeigen diese Verständnis und reduzieren die Lautstärke.
In den meisten Bundesländern gilt die Nachtruhe ab 22 bis 6 Uhr. Zu beachten ist aber auch, was in der Hausordnung steht. Diese orientiert sich zwar an den örtlichen Bestimmungen, kann aber unter Umständen auch strenger gefasst sein. Eine nächtliche Ruhestörung durch die Nachbarn liegt dann vor, wenn deren Aktivität über die Grenze der Zimmerlautstärke hinweg akustisch zu vernehmen ist.
Staubsaugen, Wäschewaschen mit einer zu lauten Waschmaschine oder laut Musik zu hören, sind in der Nachtruhe tabu. Die Zeit nach 22 Uhr dient der Entspannung und Regeneration. Sie fällt nicht zufällig mit dem Zeitraum zusammen, in dem die meisten Personen zu Bett gehen. Wird der Schlaf durch eine Ruhestörung nach 22 Uhr unterbrochen, kann dies Einfluss auf die Arbeitsleistung am Folgetag haben.
Die Nachtruhe ist gesetzlich in den Landes-Immissionsschutzgesetzen festgeschrieben. Auch die europäische Richtlinie zum Umgebungslärm nennt für die Nachtruhe die Zeitspanne zwischen 22 bis 6 Uhr. Abweichend ergibt sich aus der Bayerischen Biergartenverordnung eine Nachtzeit von 23 bis 7 Uhr.
Feste feiern wie sie fallen: Gibt es ein Recht auf laute Partys?
Es muss doch auch mal eine Ausnahme geben. Zum Geburtstag oder zur Einzugsfeier kann es durchaus mal lauter werden. Fröhliches Lachen, gute Musik – einmal im Jahr geht das doch in Ordnung, oder? Leider nein. Die Ruhezeiten sind stets zu beachten. Auch die liebevoll geschriebenen Info-Zettel für die Nachbarn schützen nicht davor, dass die Feiernden wegen einer nächtlichen Ruhestörung von der Polizei Besuch bekommen. Sie werben aber für Verständnis.
Kommt es dennoch zu Beschwerden, droht dem Gastgeber ein Bußgeld sowie eine Abmahnung bzw. Kündigung vom Vermieter. Dazu kommt es aber meist nur dann, wenn der lärmende Mieter sich uneinsichtig zeigt und regelmäßig gegen die Ruhezeiten verstößt. In einem schweren Fall ist es der Polizei bei einer Ruhestörung wegen Musik auch erlaubt, die Hifi-Anlage zu beschlagnahmen.
Ruhestörung am Wochenende
Ruhestörung: Lärm durch eine Party ist zu vermeiden.
Auch am Wochenende gibt es wie bei der Nachtruhe besondere Zeiten, in denen alle zur Vermeidung von Lärm aufgerufen sind. Für eine Ruhestörung am Samstag gelten aber keine besonderen Regelungen, denn der Samstag gilt allgemein als Werktag.
Trotzdem kann eine Ruhestörung zu bestimmten Zeiten am Wochenende Probleme machen. Am siebten Tag der Woche ist grundsätzlich auf Lärm zu verzichten. Die Sonntagsruhe gilt ganztägig und verbietet handwerkliche Arbeiten wie Bohren, Hämmern oder Sägen. Ebenfalls untersagt ist das Rasenmähen am Sonntag. Eine Ruhestörung liegt allerdings nicht vor, wenn Kinder im Hof laut spielen oder Rabatz im Kinderzimmer machen. Von den Nachbarn wird in dieser Hinsicht viel Toleranz erwartet. Eine Ruhestörung durch Kinder liegt nur dann vor, wenn die Geräusche außerhalb jeglicher sozialer Norm liegen.
Ruhestörung am Feiertag
Genauso wie eine Ruhestörung am Sonntag vermieden werden muss, gilt auch am Feiertag eine ganztägige Ruhezeit. Zu respektieren sind alle gesetzlichen Feiertage, so dass zwischen 22 Uhr des Vorferiertags bis 6 Uhr des Nachfeiertags übermäßiger Lärm zu unterlassen ist (Nachtruhe + Feiertagsruhe). Feiertage sind aber nicht in jedem Bundesland gleich. Regionale Unterschiede sind also zu beachten. Dies gilt beispielsweise für den Reformationstag (31. Oktober), welcher vornehmlich in den neuen Bundesländern gefeiert wird.
Wie am Sonntag ist auch am Feiertag eine Ruhestörung durch einen Rasenmäher zu vermeiden.
Ruhestörung: Was Sie aushalten müssen:
Ruhestörung durch Hunde (täglich maximal 30 Minuten)
nächtliches Duschen (maximal 30 Minuten und 10 Minuten am Stück)
Ruhestörung durch ein Baby (jederzeit)
Musizieren z. B. Schlagzeug (2 Stunden täglich)
Party (nach 22 Uhr nur noch in Zimmerlautstärke)
Trittgeräusche (außer High Heels)
Kinderlärm (z. B. Spielplatz, Kita)
Ruhestörung durch Baulärm (Baustelle bestand schon zum Einzug, ansonsten Mietminderung möglich)
Was ist zu tun bei einer Ruhestörung? Polizei oder Ordnungsamt rufen?
Reden Sie erst mit dem Nachbar, bevor Sie wegen einer Ruhestörung die Polizei rufen.
Betroffene wissen häufig nicht richtig, wie sie sich verhalten sollen, wenn es zur Ruhestörung in der Mietwohnung kommt. Insbesondere zu Ruhezeiten stellt es häufig ein Problem dar, wenn die Nachbarn lärmen. Aber ist immer die Polizei oder das Ordnungsamt bei einer Ruhestörung zu informieren?
Im Sinne des Hausfriedens sollten Mieter stets ein hohes Maß an Toleranz walten lassen. Heute ist es vielleicht der Nachbar, der etwas zu laut Musik hört, aber vielleicht kommen Sie selbst einmal in die Lage, in der sie die Ruhezeiten etwas großzügiger auslegen. Ist die Geräuschkulisse allerdings nicht zu ertragen, hilft in der Regel das Gespräch mit dem Nachbarn. Vielleicht ist es ihm nicht bewusst, dass er Sie stört. Bleiben Sie aber unbedingt freundlich.
Hilft Reden nicht und kommt es auch häufiger zur Ruhestörung am Tag oder in der Nacht, sollten Sie den Vermieter informieren. Dieser kann den lärmenden Mieter abmahnen und so für Ruhe sorgen.
Ist das Problem allerdings akut und der Nachbar reagiert nicht auf Ihr Bitten, können Sie auch die Behörden verständigen. Zu beachten ist allerdings, dass ein Verstoß gegen die Ruhezeit vorliegen oder der Lärm außergewöhnlich störend sein muss. Die Beamten werden nach dem Anruf prüfen, ob eine Ruhestörung vorliegt. Häufig hilft allein die Präsenz der Polizei gegen uneinsichtige Nachbarn.
Versuchen Sie allerdings im Sinne einer guten Nachbarschaft das Problem erst im Guten zu klären. Die Polizei sollten Sie nur hinzuziehen, wenn es Ihnen absolut ernst ist.
Können Sie eine Anzeige wegen Ruhestörung stellen?
Es ist möglich, wegen einer Ruhestörung eine Anzeige zu stellen. Dazu müssen Sie entweder die Polizei rufen, beispielsweise bei einer akuten Lärmbelästigung, oder Sie müssen beim Ordnungsamt eine Lärmanzeige stellen. Darüber hinaus gibt es auch noch zivilrechtliche Möglichkeiten wie die „strafbewehrte Unterlassungserklärung“. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die zu laute Partei, die fortlaufende Ruhestörung zu vermeiden, andernfalls kommt eine Vertragsstrafe auf sie zu.
Ist der Ruhestörer nicht bereit, das Dokument zu unterzeichnen, können Sie gerichtlich gegen ihn vorgehen.
Ruhestörung beim Vermieter melden
Ruhestörung durch Musik? Nur während der Ruhezeiten.
Ist der Nachbar uneinsichtig und verändert sein Verhalten nicht, obwohl Sie mit ihm das Gespräch gesucht haben, können Sie den Ruhestörer auch beim Vermieter melden. Dieser ist verpflichtet, Ihre Wohnung in einem vertragsmäßigen Zustand zu halten. Störende Geräusche und Nachbarn beeinträchtigen diesen und können einen Mangel an der Mietsache darstellen. Unter Umständen rechtfertigt dies auch eine Mietminderung.
Mit der Meldung einer Ruhestörung gemäß Hausordnung ist der Vermieter am Zug und muss den Mangel beheben. Dies kann durch ein Gespräch mit dem störenden Mieter erfolgen oder auch per Abmahnung. In schweren Fällen kann sogar die Kündigung ausgesprochen werden. Kommt es regelmäßig zur Ruhestörung, empfiehlt es sich zudem, ein „Lärmtagebuch“ zu führen, in dem Sie darüber Buch führen, wann und wie sie gestört werden. Dieses Tagebuch hilft Ihnen dabei, das Problem zu belegen.
Abmahnung und Kündigung wegen Ruhestörung
Eine Abmahnung für einen Mieter wegen einer Ruhestörung kann sowohl mündlich als auch schriftlich erfolgen. Letzteres ist zu bevorzugen, da im Streitfall ein Beleg für die Abmahnung existiert. Diese Maßnahme ist stets dann zulässig, wenn ein Vermieter den Eindruck hat, dass sich ein Mieter vertragswidrig verhält. Verstößt der Mieter häufig gegen die Hausordnung sowie Ruhezeiten und stört dadurch den Hausfrieden, ist dies gegeben.
Vermieter haben in der Regel ein hohes Interesse daran, dass lärmende Mieter ihr Verhalten ändern, da die Nachbarn, welche unter dem Krach leiden, eine Mietminderung wegen Ruhestörung durchsetzen können. Dies würde für den Vermieter einen finanziellen Nachteil darstellen, welchen er auch per Schadensersatzforderung ausgleichen kann.
Eine Ruhestörung kann auch tagsüber erfolgen. Es muss also nicht immer ein Verstoß gegen die Ruhezeiten sein. Bellt beispielsweise der Nachbarshund den ganzen Tag und überschreitet damit die zulässigen 30 Minuten, kann der Vermieter den Hundebesitzer per Abmahnung dazu auffordern, die Lärmbelästigung zu vermeiden. Eventuell hilft eine Hundeschule, im Zweifel muss der Mieter allerdings auf das Tier verzichten.
Es kann zur Abmahnung wegen einer Ruhestörung kommen.
Diese Regeln sind bei einer Abmahnung zu beachten:
Formlos, mündlich oder schriftlich möglich
Von allen Vermietern an alle Mieter
Rechtssicherer Zugang der Abmahnung (z. B. Bote oder Einschreiben)
Konkrete Benennung des vertragswidrigen Verhaltens
Gewünschtes Verhalten beschreiben
Frist setzen, bis wann die mietvertragliche Pflichtverletzung eingestellt werden muss
Benennung der Konsequenzen bei ausbleibender Verhaltensänderung
Abmahnung wegen Ruhestörung: Unser Muster hilft Ihnen dabei
Sollten Sie als Vermieter gezwungen sein, einem Mieter eine Abmahnung wegen einer Ruhestörung zu erteilen, können Sie unser Muster als Formulierungshilfe nutzen. Wichtig ist, dass Sie die konkreten Verstöße benennen.
Achten Sie auch darauf, dass Sie verhältnismäßig bleiben. Bei einem kleineren, eher unbedeutenden Verstoß müssen Sie nicht direkt mit der Kündigung drohen. Allerdings sollten Sie auch die Konsequenzen einer ausbleibenden Verhaltensänderung klar angeben.
Muster für eine Abmahnung wegen einer Ruhestörung:
Name/n des/der Vermieter/s
Anschrift des/der Vermieter/s
Name/n des/der Mieter/s
Anschrift des/der Mieter/s
Sehr geehrte(r) Herr/ Frau [Name/n des/der Mieter],
mir wurde von anderen Hausbewohnern mitgeteilt, dass Sie [Benennen der konkreten Ruhestörung]. Soweit mir bekannt ist, begann dies am [Datum] und findet seitdem [regelmäßig/unregelmäßig] [werktags/sonntags/feiertags] zwischen hh – hh Uhr statt. Dieses Verhalten stellt eine erhebliche Lärmbelästigung der anderen Hausbewohner dar.
Ich weise Sie hiermit ausdrücklich auf [Nummer Klausel im Mietvertrag] Ihres Mietvertrages vom [Datum des Mietvertrages] hin. Hiernach haben Sie sich verpflichtet, die Ruhezeiten [Auflistung der Ruhezeiten] zu respektieren. Sie verhalten sich also vertragswidrig, wenn Sie [Benennung der Ruhestörung / ggf. mit Auflistung]
[Ruhestörung] [Uhrzeit]
Im Interesse der anderen Hausbewohner kann ich dieses Verhalten nicht länger dulden. Daher fordere ich Sie dazu auf, [Forderung].
Sollte sich trotz dieser Abmahnung in den [Frist] keine Besserung einstellen und Sie unterlassen nicht den vertragswidrigen Gebrauch der Mietsache, werde ich das Mietverhältnis mit Ihnen gemäß § 569 Abs. 2 BGB fristlos kündigen.
Ich hoffe, dass Sie künftig die Ruhezeiten einhalten und ich diese Maßnahme nicht ergreifen muss.
Name des/der Vermieter/s
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(69 Bewertungen, Durchschnitt: 4,52 von 5)
7. April 2017 at 19:33
wie sieht es aus, wenn ein Mitbewohner damit einverstanden war bevor er einzog, dass es auch nach der Nachtruhe so 3 mal die Woche lauter werden kann. Sprich ihm wurde klar gemacht, dass gerne Filme geschaut werden und das man diese auch schon mal erst um 23Uhr anfängt. Gegen eine Abmahnung wird es nicht helfen, aber kann dies vor weiteren Strafen helfen?
in der Regel sollte sich an die Ruhezeiten gehalten und auch die Zimmerlautstärke berücksichtigt werden. Ist das der Fall sollten Sie mit dem Mitbewohner eventuell ein klärendes Gespräch führen. Sofern die Vereinbarung zwischen Ihnen nicht schriftlich festgehalten wurde, ist sie in der Regel nicht von Bedeutung.
20. April 2017 at 1:28
Christian leiden sie an Realitätsverlust ? Es geht hier letsendes um die Lautstärke und die soll nicht so Laut wie im Kino eingestellt werden !
Grüße : Chantal
Mein Bürostuhl (ganztags und gelegentlich auch nachts genutzt) “knackt” gelegentlich.
Der Mieter in der Wohnung unter der unseren behauptet, ich würde mit einem Flummi werfen; als Katzenspielzeug und um ihn zu provozieren.
Der Mieter sprach mich schon mehrfach an, fühlte sich schon vorher wegen einem Schrank aufbau (nachmittags) oder einer Heizung (nicht entlüftet) gestört.
Ich wohne erst 2 Monate dort, und fühle mich durch diesen Mieter allmählich belästigt. Ich beabsichtige daher nicht, einen neuen Stuhl zu kaufen, zumal die Mitbewohner meiner Wohnung sich durch das “Knacken” auch nicht gestört fühlen.
Wie kann ich mich gegen den Mieter wehren bzw. stellt es eine Ruhestörung dar??
2. Mai 2017 at 12:45
in Bezug auf die Ruhestörung können wir nicht beurteilen, wie laut die Geräusche im Haus getragen werden. Halten Sie sich jedoch an die gesetzlichen Ruhezeiten und an die Zimmerlautstärke, ist in der Regel nicht von einer Ruhestörung auszugehen.
Sollten Gespräche mit dem Mieter zu nichts führen, können Sie sich eventuell an den Vermieter wenden, damit dieser vermittelnd einschreiten kann. Auch eine rechtliche Beratung durch einen Mieterverein oder einen Anwalt bieten hier eine Möglichkeit, sich über das weitere Vorgehen zu informieren.
F. Dorfmann says
19. Mai 2017 at 19:11
Dürfen Muslime laut in der Wohnung beten wenn die Nachbarn alles hören? Die Lautsprecher in der obere Wohnung sind nicht an die Zimmerlautstärke, aber viel lauter.
29. Mai 2017 at 10:57
Hallo F. Dorfmann,
unabhängig von der Glaubenszugehörigkeit gelten in Deutschland die Vorgaben zur Lärmbelästigung für alle. Bundeseinheitlichen Ruhezeiten gibt es nicht, allerdings können diese lokal geregelt und auch in der Hausordnung festgehalten sein. Informieren Sie sich beim Vermieter, wie diese für ihr Haus aussehen und teilen Sie diesem das Problem bezüglich der Lautstärke mit. Zudem können Sie mit den Mieter sprechen und gegebenenfalls ein Lärmprotokoll erstellen, welches Sie dem Vermieter übergeben können.
18. Mai 2017 at 16:54
Ich habe folgendes Problem. Die Mieter über mir haben 2 Töchter die allerdings hier nicht wohnen. Die eine Tochter kommt morgens um 7 uhr schon nach hier mit ihrer 1 jährigen Tochter und fährt erst abends gegen Uhr wieder nach hause. Es wird dann rumgetrampelt, Möbel verrückt auf dem Boden gehauen, mit Absicht, mit einem bobbycar durch die Gegend gefahren. Und das jeden Tag und zu jeder Zeit. Abends zwischen 23 und 1 uhr schlafcouch ausgezogen und Möbel gerückt. Habe schon 2 mal den Vermieter angeschrieben und die Familie hat eine Abmahnung bekommen. Da ich unter starker migräne und rückenschmerzen leide bin ich froh für jede Minute Ruhe und Schlaf was hier unmöglich ist. Was kann ich tuen. Wie gesagt die wohnt nicht hier. Die Wohnungen sind nur 45qm.
Sie können sich weiterhin an den Vermieter wenden, dieser scheint der Sache nachzugehen. Darüber hinaus können Sie ein Lärmprotokoll führen und bei Ihren anderen Nachbarn anfragen, ob diese als Zeugen auftreten können. Eventuell ist auch eine Gespräche mit den Mietern eine Option. Im Zweifel können Sie sich an einen Anwalt wenden, der für Sie weitere Möglichkeiten prüfen kann.
24. Mai 2017 at 8:09
In meinem Fall ist der Vermieter das Problem…Zur Info: es ist ein Reiterhof mit zwei Mietparteien und Vermieter. Der Vermieter hat vor künftig zwei mal im monat ein eventuell zu starten. Immer Mittwoch auf Donnerstag von 18.30 bis 0.00 oder länger. Mit einer houseband. Die Band würde direkt vor meimem schlafzimmefenster spielen und das im Sommer wo man gerade abends auf ein offenes Fenster angewiesen ist. Das kann doch nicht rechtens sein? Was kann ich dagegen unternehmen?
in Deutschland gelten regelmäßig Ruhezeiten ab 22 Uhr. Davon abweichende Veranstaltungen bedürfen in der Regel einer Sondergenehmigung. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.
10. Juni 2017 at 14:30
Wie sieht es aus wenn ca. 15-20 Kinder beim mir vorm Balkon Fußball spielen weil die überall änder verbot bekommen haben oder verscheucht würden .
Ständig hauen die Bälle gegen die Absperrung usw.
14. Juni 2017 at 11:42
sofern kein Grundsätzlich Verbot besteht, an dieser Stelle zu spielen, ist es dort erlaubt. Handelt es sich im einen Hof oder Garten, ist der Vermieter in der Pflicht, für Unterlassung zu sorgen, wenn die Bestimmungen nicht eingehalten werden.
Moisel says
12. Juni 2017 at 17:46
Über mir ist ein neuer Mieter eingezogen der seit 7 Wochen renoviert. Leider fängt er grundsätzlich mittags und hört er nach 22 Uhr wieder auf. Auch sonn-und Feiertage werden nicht berücksichtigt. Ich habe ein 8jähriges Kind was auch Mal schlafen muss. Auch die Polizei war schon da und trotzdem nimmt es kein Ende. Was kann man noch tun?
14. Juni 2017 at 9:19
grundsätzlich ist der Vermieter in der Pflicht, für angemessene Mietverhältnisse zu sorgen. Es empfiehlt sich daher, ein Lärmprotokoll zu erstellen und den Kontakt mit Ihrem Vermieter zu suchen.
15. Juni 2017 at 19:07
ich brauche Ihren Rat. Der mir gegenüber wohnende Nachbar in einem 8 Parteien-Haus macht regelmäßig mind. 1x wöchentlich Lärm. Meist Mittwochs oder Donnerstags gegen 3.30 Uhr nachts. Gestern war die Spitze des Eisbergs erreicht. Ich wurde wie immer durch lautes Türzuziehen geweckt. Nach 5 Minuten wurde laute Musik angemacht. Nachdem ich einige Minuten abgewartet habe, habe ich meinen ganzen Mut zusammen gefasst und bin klingeln gegangen. Die Tür wurde mir von meinem alkoholisierten Nachbarn geöffnet, der auf die Bitte die Musik auszumachen nicht reagierte bzw. diese nur für 5 Minuten dezent runter drehte und dann wieder lautstark hochdrehte. Ich habe die ganze Nacht nicht mehr geschlafen, weil ich nicht wusste was ich tun sollte. Die Polizei zu rufen sehe ich als überzogen. Von meiner Vormieterin wusste ich, dass es mit dem Mieter schon oft Probleme hab und wohl auch schon eine Abmahnung ausgesprochen wurde. Aber wenn der so ignorant ist, dann bring doch alles nichts. Ich fühle mich jetzt sehr unwohl in der Wohnung und auch eingeschüchtert, da ich dort alleine wohne und 25 Jahre alt bin. Der Belästiger ist bestimmt um die 40. Gestern habe ich mich nur getraut zu reagieren, weil mein Freund bei mir war. Ihn nochmal nüchtern anzusprechen traue ich mich nicht. Nun versuche ich Hilfe von meinem Vermieter zu bekommen und werde das Gespräch mit einer Hausbewohnerin unter dem Herrn zu suchen. Ggf. dann eine Beschwerde bei der Hausverwaltung? Ist das richtig bzw. haben Sie Tipps für mich, gegen einen so uneinsichtigen Menschen vorzugehen?
22. Juni 2017 at 8:27
grundsätzlich ist Ihr Vermieter in der Pflicht, für angemessene Wohnverhältnisse zu sorgen. Im akuten Moment hilft jedoch in letzter Instanz nur das Ordnungsamt.
23. Juni 2017 at 23:37
Hallo, wir wohnen in einem Haus mit drei Wohnungen. Ausser uns leben hier noch zwei alleinstehende ältere Damen im Haus. Unser Sohn ist 1 Jahr alt und haut ab und zu schranktüren und Schubladen auf und zu. Wir haben schon mehrere Kindersicherungen ausprobiert aber es gibt trotzdem immer wieder Momente in denen das nichts hilft und wir gerade nicht eingreifen können. Auch Spielzeug klopft er auf den Fussboden oder krabbelt einfach. Wie das normale Kinder eben so machen. Immer wieder steht dann eine der Damen vor der Türe, klingelt ständig und drückt sich die nase an der Scheibe platt. Wenn man die Türe öffnet brüllt sie uns an, dass wir erwachsenen den ganzen Tag Schubladen knallen würden, denn ein Kleinkind könne solche Geräusche gar nicht machen. Sie würde das nicht dulden, wir sollen anderes Spielzeug kaufen etc. Leider ist besagte Dame die Mutter der Vermieterin und führt sich auch sonst auf wie der Cherif des Hauses. Am liebsten würde ich der Dame das nächste mal nahelegen, dass sie doch die Polizei rufen soll wenn sie meint…
24. Juni 2017 at 14:49
Ich habe ein Problem mit den Mietern über mir. Es wohnen dort eine überforderte Mutter, ein 5 jähriger und ein 14 jähriger. Immer wieder ersetzt dort der Vater, der seit August letzten Jahres dort nicht mehr wohnt und tyrannisiert die Familie, bis hin zur häuslichen Gewalt. Polizei wurde geholt. Der 5 jährige ist auf Grund selber bisherigen Erfahrungen absolut nicht handlebar. Er rennt teilweise den ganzen Tag in der Wohnung herum, schreit und tobt. In die Kita wird er selten gebracht. Der 14 jährige ist dann die Krönung. Jedes Wochende und in den Ferien täglich, telefoniert er in seinem Zimmer, unserem Schlafzimmer, in unglaublicher Lautstärke. Das geht gegen 21 Uhr los und endet, wenn es richtig dumm läuft, gegen 5 Uhr früh, fast immer aber gegen 3. Würde er nicht in russisch herum schreien, könnten wir jedes Wort wiedergeben. Dabei kommt es oft vor, dass er durch das Zimmer trampelt, oder Möbel verrückt.Die Mutter greift nie ein. Gespräche mit ihr ergaben, sie ist komplett überfordert.
Die Familie verlässt fast nie die Wohnung. Das bedeutet, der kleine ist unterfordert, bekommt keine Inputs von aussen und flippt nach einigen Tagen Kinderknast regelmäßig aus.
Die Lärmbelästigung ist also ganztägig. Wir wissen, gegen den Lärm des kleineren Kindes ist schwer anzukommen. Wie sieht es mit der ständigen nächtlichen Richtung des 14 jährigen aus? Vermieter ist informiert, es gab auch schon eine Abmahnung.
Ich bin echt am Limit. Ich befinde mich durch den andauernden Lärm um Dauerstress.
in dieser Situation können Sie lediglich regelmäßig die Polizei informieren.
Benjamin M. says
3. Juli 2017 at 18:02
ich würde ebenfalls ihren Rat einholen.
Und zwar handelt es sich um folgenden Sachverhalt.
Ich wohne seit etwas über einem Jahr in meiner 45m² Wohnung. Über mir ist eine rumänische Familie mit zwei Kindern und Hund. Die Wohnung (doppel Wohnung) wird von der ARGE bezahlt. Seit über einem dreiviertel Jahr habe ich hier massive Lärmbelästigung plus “streiche” von den Kindern wie Toilettenpapier mit Kot auf meinem Balkon, Kürbiskerne auf meiner Fußmatte oder Schmutzwasser auf meinem Balkon gekippt. Ich kann alles mit mehreren Fotos belegen. Gespräche mit der Familie führen zu nichts da meist die Kinder für die Mutter sprechen und der Vater in der Woche scheinbar nicht zuhause ist. Der Vermieter hat die Mieter auch schon darauf angesprochen und angeblich wohl abgemahnt. Nun war die Familie zwei Wochen nicht im Land und es war sehr angenehm hier. Seit Samstag sind sie wieder da und haben an dem gleichen Tag bis 01.30 Uhr gehämmert und vieles mehr. Mein Nachbar nebenan ist darauf um 22.30 Uhr raufgegangen und hat sich beschwert. Ihm wurde mehr oder weniger gedroht das er “aufpassen” solle was er tut und sich einmischt. Auf Wunsch von meinem Vermieter führe ich seit 3 Monaten ein “Tagebuch” in dem ich alles notiere was wirklich extrem ist.
Nun meine Frage bezieht sich darauf wie lange solch ein “Tagebuch” geführt werden muss bis sowas wirksam ist.
Eine weitere Frage wäre ob es so “einfach” ist eine vom Amt finanzierte Familie einfach so durch Ruhestörung zu kündigen.
Mein Vermieter hat sich selber schon des öfteren Rat bei seinem Anwalt eingeholt und er sagt mir das es fast unmöglich wäre diese Familie zu kündigen.
Ich hoffe sie können mir bei diesem wirklich nervigen Fall ein paar Ratschläge geben und wäre darüber äusserst Dankbar.
10. Juli 2017 at 13:31
nach einigen Monaten gilt ein Lärmtagebuch in der Regel als aussagekräftig. Eine Rechtsberatungen, wie Sie sich weiter verhalten sollten, können wir leider nicht geben – hierzu müssen Sie sich an einen Anwalt wenden.
Manuel V. says
4. Juli 2017 at 19:54
Ich bin im drei Schichtdienst und meine Vermieter haben zur Zeit Urlaub. Müssen die Vermieter Warten bis ich um 14 Uhr aufgestanden bin um vor meinem Fenster Fassaden arbeiten zu machen? Oder gilt fas als Ruhestöhrung?
Mfg Manuel V.
10. Juli 2017 at 13:39
eine solche Verpflichtung besteht seitens Ihres Vermieters nicht.
D.Hans-gerd says
5. Juli 2017 at 19:11
es gibt in unregelmässigen Abständen mit Lärmbelästigungen mit meinem Nebenmieter.
Es gab in der Vegangenheit immer wieder Probleme mit zu lauter Musik, bei guten Wetter sass man auf dem Balkon und feierte Party am 19:00 Uhr bis ca. 00:30 Uhr, hab dem Vermieter entsprechend informiert , es wurde mit den Mietern gesprochen danach war erstmal Ruhe . Vor 2.Tagen fing das Problem wieder an Fete auf Balkon ab ca. 18:30 -22:30 Uhr an Schlaf war nicht zu denken, habe vielleicht 1-2 Std geschlafen da ich um 00:00 Uhr aufstehe und um 01:00 Uhr zur Arbeit fahre bin ich nicht ausgeschlafen. Bin tätig als Berufskraftfahrer und wenn man nicht ausgeschlafen ist trägt das zur Sicherheit nicht bei. Gespräch mit dem Mietern hat sich als schwierig erwiesen, einsicht sieht anders aus .
17. Juli 2017 at 9:09
Sie haben die Möglichkeit hier ein Lärmprotokoll anzufertigen und andere Mieter als Zeugen aufzuführen. Dies können Sie dem Vermieter erneut mitteilen und gleichzeitig auf das bereits erfolgte Gespräch verweisen. Auch über eine Mietminderung können Sie nachdenken und sich eventuell durch einen Mieterverein beraten lassen. Darüber hinaus, können Sie bei einer akuten Belästigung während der Ruhezeiten an die Polizei wenden.
5. Juli 2017 at 20:54
wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit verschiedenen Eigentümer der einzelnen Wohnungen. Leider wohnt direkt über unseren Schlafzimmer eine Dame und ihre Besucher, welche sich, insbesondere zur Nachtzeit, nicht an die Ruhezeiten hält.
Wir haben deshalb mehrfach die Hausverwaltung informiert. Diese sagte immer, sie könne dieses nur an der Vermieter dieser Wohnung weitergeben. Wenn dieser nicht reagiert, können sie auch nichts tun. In gleicherweiser haben wir auch unseren Vermieter, welcher nicht der selbe wie der der Wohnung über uns ist, infomiert. Auch er könne nichts machen war die Antwort.
Da die Hinweise der Hausverwaltung an den Vermieter nichts änderten, haben wir den anderen Vermieter direkt angesprochenen. Leider zeigt sich dieser uneinsichtig und will nichts unternehmen. Wir könnten ja jedesmal die Polizei anrufen war die Antwort, er wolle nichts tun.
Nun haben wir den schwarzen Peter. Wir können doch nicht jedesmal, wenn wir nicht schlafen können, die Polizei rufen.
Was können wir tun? Sollen wir uns an einen Rechtsanwalt wenden?
17. Juli 2017 at 9:14
in diesem Fall ist es empfehlenswert, wenn Sie eine rechtliche Beratung in Anspruch nehmen. Auch hilfreich könnte es sein, wenn Sie weitere Mieter aus dem Haus als Zeugen aufführen können. Darüber hinaus steht es Ihnen selbstverständlich frei, bei einer akuten Belästigung die Polizei zu rufen.
9. Juli 2017 at 21:25
Habe eine Frage zu den Trittgeräuschen, …in meiner Wohnung sind durchgehend die Trittgeräusche (Klackern der Hausschuhe/ Rennen/ Trampeln) der über mir wohnenden Nachbarn hörbar. Die gute Frau steht morgens um fünf auf und rennt meines Erachtens durchgehend bis um halb sechs durch die Wohnung, ab viertel vor sechs geht es dann mit ihrem Gatten weiter bis um ca. halb sieben. Wenn die beiden dann jeweils von der Arbeit nach hause kommen geht es natürlich bis zum zu Bett gehen weiter. Die Frage für mich ist eben, ob die Hausschuhe, die die beiden tragen, auch in dem Fall auch mit den High Heels vergleichbar sind?! Es ist einfach eine Katastrophe!
Sie können die Sachlage zunächst dem Vermieter mitteilen, damit dieser sich der Problematik bewusst ist und eventuell etwas unternehmen kann. Zudem können Sie dann, wenn keine Besserung erfolgt über eine Mietminderung nachdenken. Eine Beratung durch einen Mieterverein oder einen Anwalt kann dann durchaus auch ratsam sein.
Elena B. says
21. Juli 2017 at 23:27
Wir wohnen in der Nähe von einen Bahnhof. An die Zug, Bus,auto geräusche haben wir uns gewöhnt( wussten ja beim Einzug das es lauter wird :) )
Seit kurzen aber treffen sich Jugendliche (5-9 Mann) direkt bei uns vor dem Fenster und diskutieren lautstark.
Wenn es Mittags oder am Nachmittag wäre, würde es mich nicht stören, da ich ehe nicht zu Hause bin . Aber die Herren treffen sich jeden Tag um 21:00 Uhr -00:00 Uhr und machen eine riesen Party mit lauter Musik und es wird lauthals rumgebrüllt ( z.B. Ich fi*** sie , Nigga, Ar***, u.s.w.)
Zur Zeit ist es extrem heiss, also muss ich Fenster offen haben, sonst wird es die Nacht recht sticktig.
Wie sieht es aus, ab wann darg ich die Polizei rufen?
Darf ich unser Vermieterangetur darauf ansprechen das sie ihnen Platzverbot erteilen?
31. Juli 2017 at 11:02
Hallo Elena B.,
Sie haben immer die Möglichkeit den Vermieter auch die Sachlage aufmerksam zu machen. Erstellen Sie ein Lärmprotokoll mit den entsprechenden Zeiten und legen Sie dies dem Vermieter vor. Ab 22.00 Uhr gelten die gesetzliche festgelegten Ruhezeiten. Kommt es während dieser zu einer akuten Lärmbelästigung können Sie die Polizei rufen. Auch das Ordnungsamt nimmt Anzeigen entgegen.
A. Tanja says
ich habe als Vermieter eine Nachfrage.
Vermietet ist ein Vierparteien Haus, letztes Jahr zogen in die erste Etage ein Rentnerpaar ein, es wurde mehrmals daraufhingewiesen das das Haus älteren Baujahres ist sowie Holzfussboden hat und das im Erdgeschoss eine Familie mit Kleinkind und Hund wohnt und weiterer Nachwuchs unterwegs ist.
Nun beschwert sich dieses Paar ständig über den Kinderlärm, über laute Musik und pflegelhaftes Benehmen.
Das Paar mit den mittlerweile zwei Kindern hingegen sagt das sie sich schon nicht mehr trauen sich laut zu unterhalten und das ganz selten Musik gehört würde.
Andere Mieter, zweite OG sowie Nachbarn aus einem danebenliegendem Haus können auch keine Lörmbelästigung feststellen.
Nun droht man uns als Vermieter mit Mietminderung wegen dem ständigen Lärm der so laut wäre das man sich in der Wohnung nicht einmal mehr unterhalten könne.
Wie können wir als Vermieter nun weiter vorgehen, Gespräche sind bereits geführt worden, leider sind die Fronten verhärtet und jede Partei beharrt auf seinem Standpunkt.
Was können wir tun um die Belästigungen evtl nachzuweisen bzw feststellen das sie gar nicht stattfindet?
Hallo A. Tanja,
in diesem Fall ist eine rechtliche Beratung durch einen Anwalt für Mietrecht durchaus empfehlenswert. Dieser kann Sie bezüglich der möglichen Vorgehensweise beraten. Ein Gutachten bezüglich der eventuellen Lärmbelästigung könnte weiterhelfen, allerdings muss in der Regel der Auftraggeber die Kosten tragen. Zudem kann es auch hilfreich sein, die anderen Mieter als Zeugen heranzuziehen und dies schriftlich bestätigen zu lassen.
7. August 2017 at 22:26
ich habe auch eine Frage als Vermieter.
Mein Mieter feierte wilde Partys mit und sprach Drohungen gegen Hausbewohner aus.
Die Polizei war da.
Habe den Mieter nun abgemahnt wegen “Störung des Hausfriedens”.
Und angedroht, falls er der Unterlassungsaufforderung nicht nachkommt, gemäß §569 Abs. 2 BGB fristlos zu kündigen.
Jetzt meldet mir der Mieter, der unter ihm wohnt, dass wieder ein Vorfall war und trotz Aufforderung das zu unterlassen, wurde laut herumgestampft und das zwischen 2:30 Uhr und 4 Uhr in der Nacht. (Es sind wohl Alkohol und Drogen im Spiel).
Wie viele solcher Vorfälle müssen jetzt noch ertragen werden, bis ich fristlos oder normal kündigen kann?
Oder reicht dafür ein neuer Fall – 14 Tage nach der Abmahnung?
in der Regel ist mindestens eine Abmahnung notwendig, bevor eine Kündigung ausgesprochen werden kann. Ändert sich das Verhalten trotz Abmahnung nicht, kann eine fristlose Kündigung erfolgen. Eine normale Kündigung wäre nur im Fall eines Eigenbedarfs Ihrerseits möglich.
Im Zweifel können Sie sich an einen Anwalt wenden, der den Sachverhalt für Sie prüft und Sie entsprechend beraten kann.
ich habe die folgende Frage: in unserem Haus gibt es 5 Wohnungen und im Erdgeschoss befinden sich Räume für Läden. bereits vor unserem Einzug vor 8 Jahren befinden sich dort ein kleiner Getränkemarkt und eine Lieferdienst Pizzeria. Seit ca.1 Jahr, eventuell durch einen Wechsel der Fahrer, ist der Lärm extrem gestiegen. Die Fahrer lassen den Motor unnötig lange laufen bevor sie losfahren da sie noch Navi einstellen oder mit Kollegen ratschen. Wir wohnen im ersten Stock und da die Autos nicht die Neusten sind, ist das durchgehende Motorengeräusch sehr belastend. Trotz mehrfacher Bitten, muss ich mindestens 1x die Woche darum bitten den Motor erst bei äm Losfahren anzumachen! Seit ca. 2 Monaten haben wir nun noch einen Rollerverleih im Erdgeschoss. Unter der Woche ist das ja völlig in Ordnung aber jeden Sonntag ab ca.9 Uhr werden die Roller vorgefahren. Einweisungen gegeben und die “Rollermieter” probieren sich am Fahren. Das Motorgeräusxh mit starkem Beschleunigungen von Laien über mehrere Stunden ist belastend. Ist es möglich den Vermieter zu bitten sich hierum zu kümmern, oder ist Straßenlärm durch Mieter des Hauses zu ertragen. Dieser ist ja gewerblich. Wir (auch Nachbarn) fragen uns, wieso die Hausverwaltung, hier nicht auf die Mieter achtet.
Können Sie mir hierbei helfen? Meine Nerven sind durch wenig Schlaf (die Pizzeria ist bis ca.1 Uhr Nachts offen) überstrapaziert.
Marcina C.
28. August 2017 at 9:03
Hallo Marcina C.,
ein Gespräch mit dem Vermieter ist hier sicherlich empfehlenswert. Eventuell unterstützen Sie die Nachbarn bei diesem Gespräch und sie können die Problematik schildern. Im Fall eines Gewerbes kann es durchaus sein, dass die Betriebserlaubnis bestimmte Arbeitszeiten erlaubt, allerdings können Sie bei Ordnungsamt nachfragen, welche Möglichkeiten in Bezug auf die Lärmbelästigung bestehen.
Im Zweifel ist auch die Konsultation eines Anwalts möglich, falls die Gespräche nicht zielführend sind.
ich hätte eine kurze aber für mich wichtige Frage.
Endsteht mir ein Nachteil daraus sollte in einer Abmahnung durch den Vermieter und wegen Lärmbelästigung keine Frist gesetzt sein?
Es steht ausschließlich drin ich habe in Zukunft die Lärmbelästigung zu unterlassen, was ich auch vorhabe, aber ist es dann nicht einfacher für Ihn mich in 9 Monaten wegen einer vielleicht nicht stattgefundenen Lärmbelästigung zu kündigen? Wäre wichtig zu wissen da er das Schreiben unterschrieben zurückverlangt.
6. September 2017 at 13:01
wir können keine rechtliche Beratung anbieten. In diesem speziellen Fallen sollten Sie sich von einem Mietrechtsexperten bei einem Mieterverein beraten lassen.
20. September 2017 at 1:21
Seit einiger Zeit gibt es in unserem Haus eine Mädels WG, welche aus Studentinnen besteht, die mehr oder weniger gut deutsch sprechen.
Anfangs waren es Kleinigkeiten. Da wurde schon Mal Nachts bei den Nachbarn geklingelt, um zu Fragen, ob man am nächsten Tag ein Paket für die WG annehmen würde.
Sie wären dann verwundert, dass es Leute gibt, die Nachts schlafen.
Jetzt haben sie es sich zu Angewohnheit gemacht, prinzipiell das Staubsaugen ab 22 Uhr zu Beginnen.
Man muss dazu sagen, dass wir zwei Etagen unter ihnen Wohnen, die Wohnung dazwischen nicht vermietet ist und es in allen Wohnungen Holzboden mit Rollen gibt.
Bis jetzt waren es fünf Nächte in Folge, in denen mein Mann und ich aus dem Schlaf gerissen wurden.
Und wir arbeiten Beide im Schichtdienst.
Die ersten beiden Male haben wir noch bei den Mädels geklingelt und gebeten, dass man doch bitte Rücksicht nehmen sollte, Aufgrundservice Uhrzeit.
Es verlief dann so, dass es eine halbe Stunde Ruhig war und dann ging es wieder an.
Versucht man, mit den Mädels zu reden, scheinen ihre Blicken einem zu Sagen, dass sie einen nicht verstehen.
Da die Beiden Bewohnerinnen durchaus früher zu Hause sind ist es durchaus möglich, das Staubsaugen auf eine frühere Zeit zu verlegen.
Unsere Nachbarin aus dem Erdgeschoss hatte sich schon Beschwert bei der Hausverwaltung, da sie denkt, der Lärm kämme von uns.
Wir haben das dann Richtig gestellt, aber es kam nur, dass man da nichts machen könnte.
Welche Möglichkeiten bleiben uns?
Denn so kann es ja auch nicht weiter gehen.
Sie haben zunächst die Möglichkeit eine Lärmprotokoll zu erstellen und dieses der Hauisverwaltung zu kommen zu lassen. Finden sich weitere Mieter, die die Belöstigung bestätigen, können Sie dies ebenfalls bei der Hausverwaltung vorbringen. Diese ist in der Regel angehalten, die Lärmbelästigung zu prüfen und dieser entgegen zu wirken.
Geschieht nichts, können Sie eine Mieterminderung ankündigen. Lassen Sie sich diesbezüglich auch von einen Mieterverein beraten.
Im Fall einer akuten Belästigung können Sie zudem durchaus auch die Polizei rufen und diesen Vorgang dann ebenfalls der Hausverwaltung mitteilen.
ich bin Vermieter einer Studenten-WG, die wohl immer Mal abends laut feiern. Meinen (!) anderen Mieter stört das nicht (Geschäft). Allerdings sprechen die Nachbarn aus den anderen Häusern mich an, anstatt sich direkt an die Studenten zu wenden. Muss ich mich überhaupt darum kümmern, sprich: was sind meine Pflichten als Vermieter/Hauseigentümer den anliegenden Nachbarn gegenüber?
13. November 2017 at 12:41
ein Vermieter bzw. Eigentümer sollte sich zwar darum kümmern, dass in seinem Immobilien die gesetzlichen Ruhezeiten eingehalten werden, allerdings sind Sie in der Regel nicht gehalten, aufgrund von Beschwerden von Nachbarn, gegen Ihre Mieter vorzugehen, wenn in Ihrem Haus keine Beschwerden vorliegen. Sie können mit den Mietern sprechen und versuchen eine Lösung zu finden, die allen etwas bringt.
wir wissen nicht mehr weiter, wie wir uns verhalten sollen, seit fast 2 Jahren, wohnen wir in mit 20 Familien unter einem Dach. Nach ca 5 Tagen ging es los, bei einem Nachbar auf unterer Etage, der Tag und Nacht so laut den Fernseher an hatte, das man Ihn durch 3 Zimmer hörte. Mein Mann kontaktierte den Nachbar deswegen, ok kein Problem, sagte er. das ging dann einige Wochen gut. Dan fing es wieder an, Wir klebten eine nette, freundliche Karte an die Wohnungstüre der Nachbarn um Rücksichtnahmen. als der Nachbar nach Hause kam, den Breif sah, knallte er die Tür zwei mal richtig laut zu, dann klingelte er bei uns, hat du das geschrieben.Er sagte die Geräusche müssen wo anderst herkommen.Er hätte den Fernseher umgestellt. Als Sie 2 Wochen im Urlaub waren, war kein Fernsehgerät zu hören.Das Problem ist nicht gelöst, wir können nicht schlafen, wollen nicht das die Situation eskalliert.
Vor einem Jahr ist ein Mann, auf das gleiche Stockwerk gezogen, diese Wohnung grenzt nicht an unsere Wohnung. 2 Tage nachdem er eingezogen ist ging es auch los, da er Nachts zum Zeitungen austragen geht, hat er Montag bis Samstag ,die Nachtruhe erheblich gestört.Darauf hin habe ich Ihn 2 mal freundlich gebeten Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen. Zumal die rechts und links angrenzenden Wohnungen, von älteren Herrschaften bewohnt werden.Er machte gleich weiter. Darauf hin schrieb ich eine freundliche Karte, warf sie in den Briefkasten.Er beschwerte sich über mich bei der Hausverwaltung.Das erfuhr ich als ich die Lärmbelästigung der Hausverwaltung meldete.
Lange rede kurzer Sinn, letzte Woche haben wir mitbekommen, wie die Hausverwaltung, bei einem Nachbarzum Gespräch war, und man hörte, wie die Nachbarn sagten, wir währen von anfang an gegen den Nachbar gewesen, und keiner im Haus außer uns hatte was gegen den Mann, und er hat noch nie,seit er hier wohnt Lärm gemacht.Diese Nachbarn stellen uns als lügner hin, wir sind nur noch enttäucht!!!! Die andere Nachbarin, sagt, sie steht zwischen den Stühlen.
Wir haben bei der Hausverwaltung einen Termin vereinbart, um diese Probleme zu lösen,die Dame sagte, die Probleme sind gelöst, er war noch nie Laut. Wir wissen nicht warum die Menschen hier so reagieren, vermuten Ihnen der Lärmende Nachbar leid tut, weil er Mitten in der Nacht zum Zeitungaustragen muss.
Wir haben ein Lermprotokoll geschrieben, aber das wird wohl eh nichts wert sein. Was können wir gegen diese Intriegen tun?
20. November 2017 at 10:43
Sie können bei einer starken Lärmbelästigung auch durchaus die Polizei verständigen. Da Sie mit der Hausverwaltung bereits in Kontakt sind, sollten Sie jedoch versuchen das zunächst auf diesem Wege zu klären. Eine dauerhafte Lärmbelästigung kann auch eine Mietminderung begründen. Lassen Sie sich hierzu am besten von einem Mieterverein beraten oder konsultieren Sie einen Anwalt.
Da wir keine rechtliche Beratung anbieten, können wir in Bezug auf die Sachlage mit den anderen Mietern und deren Äußerungen keine Beurteilung abgeben. Auch hier könnten Mietverein oder Anwalt beratend zur Seite stehen.
Bettina S. says
27. Oktober 2017 at 8:56
Hallo ich habe eine wichtige Frage und zwar lebt eine Freundin von mir in einem Haus mit 2 Wohnungen diese sind beide Eigentumswohnungen. Sie besitzt eine Eigentumswohnung und ihr Dauer Lärmender uns höchst aggressiver Nachbar besitzt die andere Wohnung. Sie hat schon alles versucht um endlich in Ruhe leben zu können, aber nichts hat geholfen. Polizei, Ordnungsamt und die Stadt selbst könnten ihr nicht helfen das endlich Ruhe einkehrt im Haus. Jetzt würde ich gerne wissen was sie dagegen tun kann aus gesetzlicher Sicht um Ruhe zu bekommen. Mir gehen 2-3 Sachen nicht aus dem Kopf, wo ich gerne auch eine Antwort darauf hätte. Wenn man eine Eigentumswohnung käuflich erwirbt dann geht man einen Kaufvertrag oder? Wenn das so ist, dann verpflichtet man sich doch eigentlich als Eigentümer dazu die gleichen Ruhestörungs Gesetze ein zuhalten wie es für normale Mieter gilt oder irre ich mich da? Beide Wohnungen haben den gleichen Wert und sind auch beides Eigentum das müsste ja heißen das der Nachbar rein rechtlich gesehen sich genauso an die Ruhezeiten und alles andere halten muss. Ich habe denke und korrigieren sie mich wenn ich falsch liege, das es in diesem Fall keinen Unterschied macht ob Eigentum oder Gemietet. Mieter sind verpflichtet dazu sich an diese gesetzt zu halten und Eigentümer müssen doch auch die gleichen Gesetze befolgen wie Mieter auch. Oder liege ich da falsch mit meiner Vermutung? Gesetze müssen von jedem Bürger eingehalten werden und da kennt das Gesetz glaube ich keinen Unterschied ob Eigentum oder Gemietet. Vielleicht können sie uns diese Frage beantworten und uns damit einen Schritt weiter helfen.
20. November 2017 at 12:12
Hallo Bettina S.,
in der Regel müssen sich alle an die gesetzlichen Ruhezeiten und Vorgaben bezüglich Lautstärken bzw. Lärm halten. Führen Gespräche oder das Rufen der Polizei nicht zum Erfolg, sollten Sie sich an einen Anwalt wenden. Es besteht unter Umständen die Möglichkeit, eine Unterlassung zu erwirken. Da wir Rechtsberatung anbieten können, ist eine Beurteilung des Sachverhalts durch uns nicht möglich.
welchen Weg würden Sie empfehlen, wenn eine Mieterin ihrem Vermieter sich ständig wiederholende Verletzungen der Ruhezeiten und rücksichtsloses Verhalten durch den Obermieter angezeigt hat, der Obermieter jedoch kein Mieter sondern Eigentümer seiner Wohnung in einem Mietshaus ist? Eine Hausordnung besteht, doch der Obermieter ist uneinsichtig.
20. November 2017 at 12:35
in diesem Fall empfiehlt es sich, eine rechtliche Beratung bei einem Anwalt in Anspruch zu nehmen. Dieser kann unter Umständen eine Unterlassungsverfügung erwirken. Eventuell kann hier auch ein Mieterverein weitere Möglichkeiten aufzeigen.
5. November 2017 at 19:08
ich bin vor einigen Monaten in eine neue Wohnung gezogen. Einer der Nachbarn macht häufig sehr laute Musik, auch spät abends und sonntags.
Ich habe dies bereits dem Vermieter mitgeteilt, aber dieser meint ich solle mit dem Mieter/Nachbarn selber reden, er könne da nichts tun. Oder die Polizei anrufen.
Selber reden traue ich mich nicht, da diese Leute offenbar auch alkoholisiert sind und einen großen Hund haben. Ich bin eine junge Frau und wohne allein. Polizei finde ich übertrieben.
Ich bin durch den Lärm aber sehr gestresst, bekomme Kopfschmerzen und kann nicht lernen.
Ist der Vermieter verpflichtet mit den Leuten zu reden und kann ich, wenn er es nicht tut die Miete kürzen?
20. November 2017 at 15:38
in der Regel muss ein Vermieter dafür sorgen, dass sich alle Mieter an die Hausordnung sowie die gesetzlichen Ruhezeiten halten. Bringt das Gespräche mit dem Vermiet kein Ergebnis, ist es ratsam ein Lärmprotokoll zu erstellen und ihm dieses mit dem Hinweis auf eine Mietminderung zukommen zu lassen. Ein dauerhafte Lärmbelästigung kann durchaus eine Minderung begründen. Sie sollten sich eventuell von einem Mieterverein beraten lassen. Dieser kann Sie bezüglich der Minderungsquote und des Schreibens beraten.
Sie haben auch immer die Möglichkeit die Polizei zu rufen. Dies kann durchaus eine angemessene Maßnahme sein.
10. November 2017 at 16:59
Unter mir ist vor ca. 6 Wochen ein junger Mann eingezogen. Unter meinem Schlafzimmer hat er seine PC-Spiel-Hölle eingerichtet. Dort zockt er, bevorzugt bei Nacht, stundenlang. Die erste Nacht war unerträglich laut. Ich dachte, er feiert eine Party, aber er war alleine, hat online gespielt und sich mit virtuellen Kontakten unterhalten. Ich habe ihn sofort am nächsten Morgen angesprochen. Seither nutzt er ein Headset, somit höre ich wenigstens die PC-Geräusche und die Spielpartner nicht mehr. Allerdings steigert er selbst sich so rein, dass er oft anfängt laut zu schreien und ich im Zimmer darüber nicht einschlafen kann, oder daran aufwache. Der Vermieter weiß Bescheid, der Mieter spielt unbeeindruckt weiter. Der Vermieter denkt über eine Lärm-Isolierung nach, aber bis das passiert kann es noch dauern. Leider lassen sich die Geräusche nicht mit einem Handy-Mikro aufzeichnen, es ist alles zu dumpf. Ich bin schon total entnervt.
Sie haben die Möglichkeit ein Lärmprotokoll anzufertigen und dieses zusammen mit einer Ankündigung einer Mietminderung an den Vermieter übergeben. Die Minderung kann für den Zeitraum erfolgen, in dem der Mangel noch besteht oder die Maßnahmen durch den Vermieter noch nicht durchgeführt sind. Dieser kann den lauten Mieter durchaus auch abmahnen.
Ist die Belästigung erheblich, können Sie auch die Polizei verständigen.
Eventuell kann Ihnen auch eine Beratung bei einem Mieterverein weitere Möglichkeiten aufzeigen.
Sabine P. says
21. November 2017 at 11:08
Mein Nachbar oberhalb lässt sich jeden Tag unter der Woche zwischen 4:22 und 5:10 ein Wannenbad ein. Im ganzen Haus ist es still, ..dieses Geräusch ist so laut, das ich jeden Tag munter bin zu dieser Zeit. Dies seit 1 1/2 Jahren. Nun platzt mir der Kragen und ich denke schon ans ausziehen, … nur wie komm ich dazu? An meine Genossenschaft habe ich geschrieben, und man erklärte mir, mit dem Herren gesprochen zu haben, ihn auf die Hausordnung (RUHE von 22 – 6 Uhr) angesprochen zu haben, ihm gesagt, er solle dies unterlassen, er versichert hat, er tut es nicht mehr. Bis auf einen Tag, macht er es jeden tag wieder. Die Genossenschaft unterichte ich per mail, jedesmal wenn er es wieder tut. Das sollte ich auch tun. Es hebt keiner mehr ab in der Genossenschaft, auf meine Mails kommt auch keine Antwort mehr. Was kann ich noch tun? Mein ganzer Tag ist kaputt durch dieses zeitige aufwecken. Bitte um Ihre Hilfe. Ich bin auch rechtschutz versichert. Aber offenbar tut der was er will, was die Dame von der Genossenschaft sagt, ist ihm auch egal. Mietminderung?
eine Mietminderung kann unter Umständen eine Option sein. Lassen Sie sich hier am besten von einem Mieterverein oder einem Anwalt für Mietrecht beraten, um eine angemessene Minderung anzusetzen. Denn ein zu hoch angesetzter Prozentsatz kann ein Kündigungsgrund sein.
17. Dezember 2017 at 3:07
Ich wohne hier seit 3 jahren zur Miete und seit ungefähr einen halben Jahr hab ich ständig sporadisch, extremen Lärm. Aufgrund einer Neueröffnung eines Nightclub. Uns trennen nur ein Paar wände. Das selbst Ohrstöpsel nicht helfen.
Ich hab schon eine E-Mail zu dem Besitzer geschickt und nur das kam dabei raus
Bitte entschuldigen Sie für die verspätete Antwort , die Damen mieten sich lediglich ein Zimmer und gehen
ihren Diensten nach .
Ich verweise jedoch stets auf die Hausordnung und bitte auf die Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen .
Ich habe nun nochmals Schilder dafür in der Wohnung auf gehangen und ich hoffe das es nach 22:00 nicht mehr
zu läuten Vorfällen und Störungen kommt .”
Leider tretet keine besserung ein.
Wenn Lärm herrcht ruf ich auch an. Aber auf dauer habe ich keine Geduld mehr. Weil das telefonat stets unfreundlich ist. Und ich stets höflich bleibe.
Ein umzug kommt momentan nicht als option, wegen finanzeller sicht.
Ich hab auch schon angefangen ein Lärmprotokoll zu führen, weiß aber nicht ob das viel bringt , weil ich glaube das es nur mich betrifft da ich ganz unten wohne. Wegen beweispflicht.
22. Dezember 2017 at 10:05
Sie können sich mit Ihrem Vermieter in Verbindung setzen und diesen bitten auch den Besitzer einzuwirken, dass dieser die Regel zur Nachruhe in seinem Gewerbe besser durchsetzt. Legen Sie Ihrem Vermieter auch das Lärmprotokoll vor. Die Ankündigung einer Mietminderung wäre eine weitere Option, lassen Sie sich diesbezüglich am besten von einem Mieterverein im Vorfeld beraten.
Handelt es sich um eine besonder starke Lärmbelästigung, können Sie die Polizei oder das Ordnungsamt verständigen.
20. Dezember 2017 at 17:41
Wie ist es eigentlich wenn der Vermieter schon mehrmals verständigt worden ist… das bei uns hier auf dem Hof Fußball Gespielt wird der Ball fliegt gegen unsere Fenster und Balkone vieles ist schon kaputt geschossen worden …Haben uns schon mehrmals beim Vermieter Beschwert nur es Passiert hier nichts.
22. Dezember 2017 at 13:50
Sie haben hier die Möglichkeit, eine Mietminderung anzukündigen und sich darauf zu berufen, dass die Mängel trotz mehrmaligen Hinweise nicht beseitigt wurden. Lassen Sie sich am besten bei einem Mieterverein oder von einem Anwalt beraten wie hoch die Minderung ausfallen kann und welche Möglichkeiten Sie in diesem Zusammenhang noch haben.
wir haben seit einigen Wochen eine neue Mieterin über uns wohnen, die alleinerziehend ist und oftmals Ihre Kinder für mehrere Tage zu Besuch hat.
Das Problem ist, dass das Haus in dem wir wohnen sehr alt und dementsprechend hellhörig ist. Wir fühlen uns vor allem durch die Geräusche aus der Wohnung über uns belästigt, wenn die Kinder zu Besuch sind. Da diese viel Lärm machen.
Mit unserer Nachbarin kann man leider nicht reden und wir haben auch schon unsere Vermieterin informiert, sich der Sache anzunehmen. Die hat daraufhin unsere Nachbarin angerufen mit der Bitte ruhiger zu sein. Leider zeigte die wenig Verständnis und wir würden auch noch von ihr beschimpft.
Wir möchten nur unsere Ruhe haben und keinen Nachbarschaftsstreit. Aber so wie die Situation momentan ist, ist es für uns auch nicht länger hinnehmbar.
Sie haben zunächst weiterhin die Möglichkeit, bei der Vermieterin um Beseitigung des Mangels (hier Lärm) zu bitten. Hierzu wäre ein Lärmprotokoll und auch eventuell andere Mieter bzw. Nachbarn als Zeugen eine gute Option Ihre Forderung zu unterlegen. Ist dies erfolglos, können Sie eine Mietminderung ankündigen bis der Mangel beseitigt ist. Lassen Sie sich am besten diesbezüglich von einem Mieterverein beraten.
8. Januar 2018 at 23:25
ich habe leider auch schwierige Nachbarn und auch der Vermieter hilft nicht wirklich. Was kann ich tun wenn Nachbarn Nachts waschen (es aber nicht zugeben und somit der direkte Beweis schwierig ist da es 3 Wohnungen sind die waschen) und meine direkte Nachbarin hin und wieder so laut stöhnt (mal morgens, sonst abends) das man es über drei Räume hört?
Sie haben die Möglichkeit ein Lärmprotokoll anzufertigen und dies dem Vermieter zukommen zu lassen. Ist dieser nicht gewillt einzugreifen, können Sie eine Mietminderung ankündigen. Lassen Sie sich diesbezüglich zuvor am besten von einem Mieterverein beraten. Dieser kann Ihnen auch weitere Wege aufzeigen.
ich bin Eigentümer einer Wohnung seit 6 Jahren und wohne selbst darin. Vor 1,5 Jahren ist eine Familie mit einem Kind unter mir einzogen. Kurze Zeit später folgte das zweite Kind. Seither schreit die Mutter den ganzen Tag über ab 6Uhr in der Wohnung so rum, dass ich jedes Wort bei mir hören kann. Es fliegen Sachen durch die Wohnung, lautes Stampfen, Poltern – das kann ich am Boden spüren. An Ruhe ist hier nicht mehr zu denken. Ohropax helfen auch nicht. Ich kann mich in keinem Zimmer mehr zurückziehen, da man es überall hören kann wie sie keift und schreit. Abends, wenn der Mann nachhause kommt, schreien die sich gegenseitig an und hinterher heulen alle Kinder. Vor dieser Familie wohnte auch eine Familie drin und man konnte nichts hören außer die normalen Wohngeräusche, daher kann es nicht umbedingt am Schallschutz liegen, sondern am rücksichtslosen Verhalten der Erwachsenen. Ich habe bereits die Vermieterin der besagten lauten Familien mehrfach darum gebeten tätig zu werden. Leider ohne Erfolg. Sie sagt immer sie hat es an ihre Mieter weitergegeben – doch es ändert sich nichts. Was kann ich tun, damit endlich Ruhe einkehrt? Mit der schreienden Frau kann man nicht reden, mit ihrem Mann leider auch nicht. Sie sind nicht einsichtig und meinen sie wohnen hier alleine. Mir geht das schon an die Gesundheit. Ich bin ratlos. Haben Sie noch einen Tipp?
19. Februar 2018 at 12:36
Vermieter sind bei Eigentumswohnungen ebenfalls dafür verantwortlich, dass die Mieter sich an die Ruhezeiten halten und es zu keiner Belästigung kommt. Tun sie dies nicht, können sie unter Umständen für eine Haftung und Schadensersatzansprüche herangezogen werden. Lassen Sie sich diesbezüglich am besten von einem Anwalt beraten. Dieser kann Ihnen weitere Vorgehensweisen aufzeigen. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
23. Januar 2018 at 18:03
gegenüber meinem Wohnhaus steht ein Mehrparteienhaus.
Dieses Mietshaus gehört einem Herrn der ca. 200 km entfernt wohnt.
Die Immobilie hat er einem Unternehmen komplett vermietet, das Alkohol- und Drogenabhängige betreut bzw. ein Dach über den Kopf gegen Bezahlung von irgendwelchen Sozialträgern gibt. Teilweise in einem Wohnheim und teilweise in diesem Haus mir gegenüber.
In einer dieser Wohnungen ist ein sehr schwieriger Mieter eingezogen.
Er hat eine zwielichtige Vergangenheit, ist Alkoholiker, wurde wegen unsozialem Verhalten und Lärmbelästigungen aus dem Wohnheim umgesiedelt.
Vom ersten Tag in dem er die Wohnung bezogen hat belästigt er mich jede Nacht mit überlautestem Fernseher bei offenem Fenster.
Dies zog mehrere Polizeieinsätze nach sich aber ohne beseitigenden Erfolg bzgl. der permanenten Lärmbelästigung.
Er löste zusätzlich einen größeren Polizeieinsatz aus, indem er telefonisch androhte mich zu erstechen.
Auch dies blieb ohne Konsequenzen.
Den Vermieter habe ich mehrfach gebeten für ein ordentliches Mieterverhalten zu sorgen. Er hat nach langem hin und her eine Abmahnung geschrieben.
Auch dies blieb ohne Erfolg auf das Verhalten des Mieters bezogen.
Seitdem verkündet der Vermieter, dass das ganze ihn (Vermieter) nichts mehr angeht und er auch nichts mehr unternehmen werde.
Was ist ihre Meinung zu dem Sachverhalt?
28. Februar 2018 at 12:56
wir können zu einem solchen Sachverhalt grundsätzlich keine Stellung beziehen. Welche rechtlichen Schritte Sie ggf. aufgrund der Lärmbelästigung einleiten können, sollten Sie mit einem fachkundigen Anwalt abwägen.
26. Januar 2018 at 21:56
mein Nachbar der oben drüber wohnt hat fast jeden Tag sehr laute Musik und sehr hohen Bass an. Ich habe ihn bereits mehrfach freundlich per SMS , Briefe und auch persönlich darum gebeten zumindest seinen Bass herunter zu regeln. Leider kein Erfolg. Mir kommt es sogar vor das nach jeder SMS und Brief er extra die Musik höher regelt.
Meinen Vermieter habe ich bereits seid Monate nachweislich darüber in Kenntnis gesetzt. Er schrieb ihn bisher nur SMS. Darauf hatte der Nachbar nicht reagiert. Heute hatte der Vermieter nachdem ich ihn nochmals angerufen hatte mitgeteilt das andere Nachbarn zwar hin und wieder Musik hören diese aber nicht laut sei. Diese Nachbarn wohnen auf der anderen Seite und sind in der Regel sowieso erst gegen 20 UHR Zuhause. Der Vermieter meinte ich sei zu empfindlich und ich soll ihn nicht weiter belästigen. Die Ruhestörungen belasten mich so sehr das ich wegen den heutigen Vorfall bereits einen Blutdruck von 185/130 hatte. Was kann ich effektiv machen ?
5. März 2018 at 10:50
welche rechtlichen Schritte Sie aufgrund der Ruhestörung einleiten können und wie erfolgsversprechend diese in Ihrem individuellen Fall sind, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt für Mietrecht abwägen.
13. Februar 2018 at 1:45
Hallo seit ca anfang januar haben wir einen neuen nachbarn. seit anfang februar ist nun auch der rest der familie eingezogen. leider über mir. seit dem einzug, die haben ein kleines kind 2 oder 3 jahre rennt von ca 5.30 uhr teils auch ein wenig später bis nach 2 uhr nachts oben hin und her (je nachdem wie lange es schläft, kann es abends länger sein wo es rennt oder eben auch früher sein wo es schläft dafür dann aber auch morgens früher wieder getrampel). nichts gegen kinder, kinder sind laut und haben das recht sich auszutoben. darum geht es auch gar nicht. eher darum das dass haus hier verdammt alt und auch sehr hellhörig ist. sobald oben leben in der bude ist, wackeln hier unten im wahrsten sinne die wände, der boden bebt und die gläser in der vitrine klirren aneinander. ich hab mich schon desöfteren beim hausmeister beschwert. dessen aussage ist nur, tja damit musst du leben ist nunmal ein kind. mein partner und ich arbeiten und brauchen schlaf, aber egal wann wir uns versuchen hinzulegen, keine chance weil es oben hämmert, poltert und trampelt. mit dem nachbarn reden, nun ja, wie wenn nicht mal mehr das hallo erwidert wird, wenn man den im flur sieht und grüsst. ein lärmprotokoll glaube ich brauch ich nicht zu fertigen, ein ruheprotokoll würde weniger zeit aufwenden.
so nun zum eigentlichen problem. der neue ist ein guter freund von unserem vermieter. der vermieter und ich konnten uns schon nicht zu zeiten leiden, als sein vorgänger noch mein vermieter war und er noch nicht. wenn ich mich also nun beim vermieter melde und mich beschwere, wird er nichts tun. was kann ich also machen? denn ich werd hier noch bekloppt und immer aggressiver wenn zb selbst nur ein blatt papier zu boden fällt.
12. März 2018 at 15:04
Sie können beispielsweise prüfen, ob eine Trittschalldämmung vorhanden ist. Sollte das nicht der Fall, können Sie eine Mietmidnerung ankündigen bis der Mangel behoben ist. Lassen Sie sich hier jedoch vom Mieterverein beraten. Die Mitarbeiter dort kennen eventuell noch weitere Möglichkeiten, die Sie nutzen können.
23. Februar 2018 at 16:16
wir sind Ende letzten Jahres in eine neue Wohnung gezogen. Der Vermieter hat uns vor dem Einzug darüber informiert, das der Mieter über uns seine Mutter tagsüber mit einem Stuhl durch die Gegend zieht, da diese nicht mehr laufen kann.
Da wir berufstätig sind war uns das egal. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Leute über uns Nachtaktiv sind und er sie mehrmals Nachts durch die Wohnung zieht. Dieses Geräusch ist so laut, dass teilweise die Gläser in der Vitrine klirren u ich davon auch nachts geweckt werde. Haben wir die Möglichkeit die Mieter über uns zur Verwendung eines Rollstuhls zu zwingen? Ich weiß von meinem Großvater, dass dieser einen Rollstuhl vom Arzt verschrieben bekommen hat, als er nicht mehr richtig laufen konnte, gegen eine Gebühr von 10€.
Was hätten wir alternative für Möglichkeiten?
23. März 2018 at 15:21
Hallo Dana W.,
Sie können eventuell mir Ihrem Vermieter über die Situation sprechen und eventuell darauf hinweisen, dass dies vielleicht keine vertragsgerechte Nutzung der Wohnung ist und eine Mietminderung vielleicht eine Option darstellt. Zudem ist es eventuell auch möglich, dem Mieter über Ihnen über seine Möglichkeiten in Bezug auf einen Rollstuhl zu informieren und ihm so aufzuzeigen, dass dies eine Erleichterung für ihn darstellen könnte. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten, empfehlen Ihnen sich bezüglich rechtlicher Möglichkeiten auch bei einem Mieterverein in Ihrem Wohnort zu informieren.
Wir haben ein großes Problem mit den neuen Nachbarn.
Wir sind 4 Reihenhäuser.
In eines der mittleren ist eine Familie eingezogen die keinerlei Rücksicht auf Ruhezeiten oder sonstiges nimmt.
Seit dem Einzug vor 6 Wochen wird nur getrammpelt, Sonntags und abends ab halb 11 gebohrt.
Am Wochenende ist morgens um 7 die Nacht vorbei.
Ein Gespräch ist nicht möglich da sie der Ansicht sind das es keine Belästigung wäre. Selbst die Eigentümerin des äußeren Hauses hört den krach.
Der Vermieter der neuen Nachbarn kann nicht unternehmen.
28. März 2018 at 8:53
in diesem Fall ist eine rechtliche Beratung bei einem Mieterverein oder einem Anwalt zu empfehlen. Diese können Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie am besten in dieser Situation vorgehen. Ist der Lärm extrem und übermäßig, können Sie durchaus auch die Polizei hinzuziehen.
Helga R. says
12. März 2018 at 15:36
BITTE EINE ANTWORT VON EINEN RECHTSANWALT !!!
Ich war zu Besuch, und der Mieter hatte die Musik zu unserer Party aufgedreht. Die Polizei die dann irgendwann kam hat jetzt auch gegen mich ermittelt! Darf ich den als Gast so einfach an die Musikanlage und die Musik Leiser machen?, ich wohne ja nicht da? kann mann mich jetzt so einfach mit einem Bussgeld belegen?
12. März 2018 at 15:47
Hallo Helga R.,
wenn Sie eine Rechtsberatung zu Ihrer Frage wünschen, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt. Wir bieten eine rechtliche Beratung nicht an.
Jenny.K. says
16. März 2018 at 4:43
ich wohne in einem 6 Familienhaus zur Miete, angrenzend ebenfalls 6 Familien.
In meinem Haus gab es 4 Wohnungswechsel in einem Jahr, mit jedem Einzug wurden die Zustände im Haus schlechter.
Sei es die Vertragsklauseln werden nicht mehr erfüllt, oder der Vermieter kümmert sich nicht mehr.
Es handelt sich um eine sehr große Vermietergesellschaft.
Nun kommt hinzu das die neuen Mieter unter mir ein junges Pärchen mit Baby, auf alles “S***” was es gibt. Sie haben angefangen die im Mietvertrag aufgezählten Ruhezeiten zu brechen, woraufhin der Vermieter meinte, es sei ja nicht gesetzlich festgelegt und nur eine “Empfehlung” . Im Vertrag steht aber fest, Ruhezeit von bis. Hinzu kommt das das Haus sehr hellhörig ist, und unsere Nachbarn scheinbar jeden Tag seit 1 Jahr möbel rücken, aufstellen usw. Oder sogar Täglich Monatelang Bohren und Hämmern. Muss ich das ertragen und einfach hinnehmen? Ein Lärmprotokoll wurde mehrfach eingereicht, jedoch reicht das dem Vermieter nicht und er möchte nun das andere Mieter mit unterschreiben. Diese sind aber entweder ebenso laut oder nie zu Hause oder leben komplett isoliert und beteiligen sich nicht. Ich steh also allein da und fühle mich ignoriert. Vor einem Jahr lebte hier noch eine ältere Dame welche ebenfalls ständig einen Beschwerdeanruf an den Vermieter schickte, und dann von diesem schon ignoriert wurde….
Hallo Jenny.K.,
in der Regel sollten die im Vertrag vereinbarten Zeiten eingehalten werden. Ist der Vermieter nicht gewillt, den Mangel abzustellen oder zu beseitigen, haben Sie die Möglichkeit, eine Mietminderung anzukündigen. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, sich von einem Mieterverein beraten zu lassen. Dieser kann Ihnen weitere Wege aufzeigen und auch einen angemessenen Prozentsatz für die Minderung empfehlen.
Juliane P. says
13. April 2018 at 13:12
ich werde seit eineinhalb Jahren mehrmals pro Nacht (zwischen Mitternacht und 4 Uhr von meinem Nachbar) gestört durch Küchenschrank, Fenster zuschlagen oder Rollo geräuschvoll runterrasseln. Meine Nachbarn haben ihre Küche direkt neben meinem Schlafzimmer. Ich habe diese mehrmals darauf angesprochen und auch schriftlich gebeten sich an die Hausregeln zu halten. Vergebens. Letztes Jahr beschwerte ich mich bei der Hausverwaltung. Sie handelte gleich. Im Januar ging die nächtliche Ruhestörung weiter. Ich informierte viermal die die Hausverwaltung per E-Mail und Brief. Es wurde nicht reagiert. Letzten Freitag hab ich dort angerufen. Die zuständige Person war nicht da. Heute versuchte ich es wieder. Es war dauernd besetzt. Ich entschied mich es mit meinem Handy zu versuchen und es ging prompt einer ran. Nach Durchstellen an die zuständige Ansprechperson wurde ich gleich heftig angegangen. Mir wurde unterstellt, ich sei die einzigste Person im Haus, die sich beschwert. Was gar nicht stimmt. Die Nachbarin, die unter den lärmenden Nachbarn wohnt hat sich schon mehrmals bei diesen beschwert. Außerdem unterstellte mir der Verwalter ich würde ihn anschreien und ihn nicht ausreden lassen, was ich mehr als seltsam fand. Er unterstellte mir gewissermaßen ich beschwere mich ohne Grund. Er meinte, die Nachbarn beschweren sich über mich, weil ich mich beschwere. Auch auf die Frage, ob man nicht Schallschutzmaßnahmen vornehmen könne ging er gar nicht erst ein. Er brach statt dessen das Gespräch ab. Ich bin mehr als geschockt über das Verhalten. Anstatt etwas zu unternehmen, dass alle im Haus ruhig schlafen können, egal was wird man so angegangen. Muss ich das so hinnehmen, was kann ich tun? Ich komme überhaupt nicht zu Ruhe. Das ist ist ein Mehrfamilienhaus und ein Neubau, der mit den günstigsten Baumitteln erstellt wurde.
23. April 2018 at 14:27
Hallo Juliane P.,
Sie können die anderen betroffenen Mieter bitten, sich Ihrer Beschwerde anzuschließen und gemeinsam die Hausverwaltung kontaktieren. Zudem ist es sinnvoll, wenn jeder Mieter ein Lärmprotokoll anfertigt und mitsendet. Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit, eine Mietminderung anzukündigen, wenn die Verwaltung nicht gewillt ist, sich der Beschwerden anzunehmen. In diesem Fall sollten Sie sich jedoch rechtlich von einem Mieterverein oder einem Anwalt beraten lassen. Denn die Mietminderung sollte angemessen ausfallen. Eien rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
19. Mai 2018 at 20:09
Ich werde seid jetzt knapp ein einhalb Jahren von mehren Nachbarn Morgen,Abends und vor allem Nachts von unnormalen Sexgeräuschen gestört, Das geht von Affenartigen Orgasmen bis zu weinen und schmerzenschreien der Frauen. Das Schlimmste dran ist das das Treiben noch von Heavy Metall Unterlegt ist, selbst weit nach 22 uhr. Auf nachfragen konnte ich aber nicht festtellen wer diese Akteure sind. Ich geh davon aus das mal ein Mieter damit angefangen hat und andere sich dann gedacht haben das das ein normales verhalten ist. Es ist mir auch ein wenig peinlich da weiter nachzukaken. Mein Vermieter Ist einer von der Sorte hauptsache Miete punktlich zahlen,
Sonst Interessier ihn nichts.
29. Mai 2018 at 12:00
Sie haben die Möglichkeit, sich bei einem Mieterverein beraten zu lassen. Dort können die Experten Sie informieren, welche Optionen Sie haben und welche Schritte eventuell notwendig sind. Den Vermieter zu informieren, ist in der Regel der erste Schritte, um eine Lösung zu finden.
30. Mai 2018 at 18:10
Wir leben seit 2 Jahren neben einer sehr lauten Burschenschaft (Nachbarhaus).
Mit den schönen Tagen ist fast jede Nacht Lärm. Manchmal Parties bis tief in die Nacht. Manchmal “nur” Geschrei. Manchmal “nur” Lärm (Möbeln kaputt machen fürs Feuer, mit Bierflaschen anstossen oder auf den Tisch schlagen. Lautes Lachen oder Liedersingen von einer Gruppe, Saufspiele, USW.)
Im Haus wohnen 8 Kindern.
wir können im Sommer trotz Wärme ja Hitze nicht mit offenen Fenster schlafen und abkühlen, damit die Burschenschaft ungestört im Garten oder mit offenen Fenstern feiern oder einfach nur Laut sein kann, nach 22 Uhr, und nach Mitternacht.
Wenn Ordnungsamt / Polizei kommt, mindert die Burschenschaft meist das Lärm solange das Polizei/Ordnungsamt Auto vor der Tür ist
Ausserdem ist das Lärm nicht immer andauernd, zB regelmässiges Gebrüll mehrmals in der Nacht. Also von Polizei / Ordnungsamt nicht feststellbar.
Und anscheinend kann nur wegen *andauernde laute Musik* etwas unternommen werden. Und zB nicht gegen mehrere dutzenden betrunkenen lauten Personen im Garten mitten in der Nacht.
> Gilt dies nicht als Ruhestörung wobei es extrem störend ist ?
> Ist es denn tatsächlich so, dass Familien mit geschlossenen Fenster schlafen müssen, auch im Sommer, damit eine Burschenschaft nicht gestört wird ?
NB : Wäre der Lärm nicht so regelmässig, wäre es kein Problem, da feiern zum Leben gehört. Aber wenn der Schlaf so regelmässig gestört wird, und wenn man im Sommer die Wahl zwischen Lärm und Hitze hat, ist die Gesundheit der Kinder und Erwachsener gefährdet.
Im Voraus besten Dank für Ihren Rat,
18. Juni 2018 at 13:47
Sie haben die Möglichkeit, den Vermieter des Nachbarhauses zu kontaktieren und die Situation zu schildern. Darüber können Sie auch Ihren Vermieter darüber informieren und eventuelle eine Mietminderung ankündigen. Dazu sollten Sie sich jedoch ausführlich von einem Mieterverein oder einem Anwalt beraten lassen. Diese können Sie aufklären, ob eine Minderung möglich ist und welche weiteren Optionen Sie haben. Führen Sie zudem am besten auch ein Lärmprotokoll und erkundigen Sie sich bei den anderen Mietern, ob diese als Zeugen zur Verfügung stehen.
Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
Birumo says
3. Juni 2018 at 22:40
Ich selber bin die Vermieterin eines Reihenhauses mit 3 Parteien. Aufgebaut wie eine DHH nur mit 3 Einheiten. Eine Freundin von mir bat mich 2013 eine WHG für sie zu reservieren und war total froh als ich zustimmte. Leider bereue ich es jetzt. Unsere WHGen sind direkt nebeneinander. Es gibt mittlerweile weniger laute Musik, dafür jetzt(Sommer) ständiger Zigarettentauch der in mein Schlafzimmer zieht, sowie ständiges Gerede und Gelächter zu allen Uhrzeiten auf der Terrasse, sowie jetzt auch nach 22.30 sitzen die mit 4 Leuten draußen und es wird laut geredet und gelacht… Ich habe schon öfter um Ruhe gebeten. Das wird dann nur kurz eingehalten. Ich bin sehr traurig darüber . Ich werde das Gespräch suchen, was ist wenn es trotz des Gesprächs weiterhin zu solchen Störrungen kommt? Ich bin die Vermieterin,wie kann ich vorgehen? Außerdem habe ich ein 9 Wochen altes Baby und bin eh schon sehr kaputt und brauche die Ruhezeiten…
27. Juni 2018 at 14:42
Hallo Birumo,
wenn es eine Hausordnung im Mietvertrag gibt und dort Ruhezeiten vereinbart wurde, können wiederholte Verstöße eventuelle einen Vertragsbruch darstellen. Hier könnten Sie zunächst eine Abmahnung erteilen. Sie sollten sich jedoch an einen Anwalt wenden und mit diesem gemeinsam klären, welche Möglichkeiten Sie haben, insbesondere dann, wenn keine Hausordnung vereinbart wurde. Wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten und können den Sachverhalt daher nicht beurteilen.
M. Rolf says
bei all diesen Themen wurde das Problem Brummtöne (Infra-/Ultraschall) nicht angesprochen.
Das sind Lärmbelästigungen oberhalb bzw. unterhalb der Hörschwelle.
Infraschall unter 20/15 Herz äußert sich in sog. Brummtönen (Vibration Luft, Möbel, eigener Körper); Ultraschall ist ein sehr hoher sirrender Ton.
Beides ist nur mit sehr teueren, speziellen Meßgeräten nachweisbar.
Ich habe das Problem bei mir in der Wohnung seit 6 Monaten -NACHTS! Außerhalb der Wohnung: Ruhe! Hängt wohl von der Frequenz und der damit verbundenen Wellenlänge ab, wo die Belästigung auftritt. Kenne inzwischen ein paar Leute, die ebenfalls dieses Problem haben und ebenso hilflos sind. Die Frequenzen sind auch oft im Bereich der Frequenzen des menschlichen Körpers (Herz, veg.Nervensystem, Hirn…). Hier kann von Körperverletzung, wenn nicht gar von Tötungsabsicht ausgegangen werden.
Das Internet ist mit Beiträgen zu diesem Problem voll! Politik und Rechtsprechung halten sich – m.E. sehr bedeckt. Der Nachweis (trotz Lärmprotokoll) ist extrem schwierig und teuer.
7. Juli 2018 at 0:04
Ich hab da mal eine frage. Bei uns kommt es öfter mal durch zu lauter Musik nachts (meist zwischen 22 uhr – 3 uhr) zur Ruhestörung. Mein 1 jähriger Sohn wird dadurch öfter im der Nacht wach, obwohl Fenster und Balkon Tür geschlossen sind hört man die Musik sehr laut. Ich weiß allerdings, dass es nicht von unserem Mietshaus kommt (also nicht von unseren direkten Nachbarn). Wir haben einen Hof und um den herum sind 7 Häuser mit Mietwohnungen. Ich weiß also nicht, woher die Musik kommt und kann deshalb nicht mit der Person reden. Was kann ich tun, um herauszufinden wer es ist bzw was kann ich gegen die Ruhestörung machen ? Es ist echt anstrengend, ich kann nicht schlafen und muss dann auch noch mehrmals nachts meinen Sohn wieder zum schlafen bringen (was nun mal auch sehr an den Nerven reißen kann).
Ich bezweifel, dass die Polizei kommen würde bzw was bringen würde, da ich ja leider nicht weiß wer es ist.
20. Juli 2018 at 15:09
Sie können Ihren Vermieter über das Problem informieren und diesen bitten, das an die etwaigen anderen Vermieter heranzutragen. Diese können ihrerseits die Mieter über die Hausordnung bzw. Regelungen in den Mietverträgen bezüglich der Ruhezeiten aufmerksam machen. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten dürfen, empfehlen wir Ihnen, sich auch bei einem Mieterverein über weitere Möglichkeiten zu informieren. Dieser hat eventuell auch andere Option, die Sie nutzen können.
Holger S. says
Wohne in einem 2 Familienhaus als Mieter.unter uns wohnt die Tochter des Vermieters.Vor 2 Jahren ist ihr Freund bei ihr eingezogen seitdem ist es mit der Ruhe vorbei.Der Freund knallt die Türen sehr laut zu.Bei mir oben vibriert der Boden.Ich habe ihn bereits mehrmals darauf angesprochen.Hat aber nix gebracht.Ganz im Gegenteil wird höchstens lauter statt leiser.Was kann ich tun.Den Vermieter darauf ansprechen wird wohl keinen großen Erfolg habe.Glaube nicht das der was gegen seine Tochter unternimmt.Kann ich wegen Türenknallen die Polizei rufen.Das Knallen ist meistens abends.Aber auch schon nach 22 uhr.Was kann ich tun
Hallo Holger S.,
wir würden dennoch empfehlen, mit dem Vermieter zu sprechen. Dieser muss üblicherweise dafür sorgen, dass Sie die Mietsache ohne Einschränkungen nutzen können. Lärm kann eine Einschränkung sein. Sie haben hier auch die Möglichkeit, eine Mietminderung anzukündigen. Diesbezüglich sollten Sie sich allerdings von einem Mieterverein ausführliche beraten lassen. Dieser kann Ihnen zudem auch weitere Möglichkeiten aufzeigen, was Sie konkret unternehmen können.
Bärbel B. says
Über uns seit 5 Jahren sind Mutter 90 und Tochter 62 eingezogen . 2. Tochter 59 hat bis zur Zwangsräumung neben uns gewohnt .
Fast täglich gibt es ruhestörenden Lärm , alle 3 sind starke Alkoholiker .
Seit der Zwangsräumung bestehe Hausverbot und seit dem wohnt Sie mit Mutter und Schwester zusammen im Haus .
Vermieter haben wir schon mehrfach angeschrieben , Lärmpotokoll geschrieben , Strafantrag gestellt , bei behörden beschwerd .
” Sie dürfen so viel sie wollen trinken .” Ist nur die Antwort .Nach dem Strafantrag ging es zwar etwas leiser zu aber jetzt pro Stunde bis zu 40 laute Schläge , fallen Flaschen ,usw.
Mietminderung wird nicht angenommen und zum Auszug sind wir zu krank und haben auch das Geld nicht dazu .
Wir sind 2006 geflüchtet und mussten dann 2012 wieder flüchten und nun wieder seit 2013 . Jedesmal nach langer Ruhestörung und kein ende . Wir können doch nicht schon wieder umziehen und wann geht es dann weiter .Wir sind am ende. gestern erst wieder den Vogel gezeigt nekommen .
20. August 2018 at 13:55
Hallo Bärbel B.,
in diesem Fall können wir nur empfehlen, dass Sie sich ausführlich rechtlich beraten lassen und eventuell mit Hilfe eines Mietervereins bzw. Anwalts nochmals den Kontakt zum Vermieter suchen.
Herr Frank says
wir wohnen in einem 4 Parteien Reihen Mietshaus. Mein Vermieter wohnt ebenfalls dort. Der Eigentümer des angrenzenden Nachbarschaftsgrundstück ist, in seinem Verhalten sehr pathologisch auffälig. Insbesondere findet seit einem Jahr regelmäßig Ruhestörungen statt, die vorsätzlich und voller absicht gegen uns gerichtet sind. bis zu 10 mal am Tag extra lautes zuschlagen der leeren Mülltonnen ohne Müll hineinzuwerfen, oder die ganze Nacht mit mehreren fest installierten Halogenstrahlern ins unsere Schlafräume leuchten.
Wir haben schon mehrmals höflichst mündlich, später schriftlich gebeten dies zu unterlassen. Es wurden daruf hin noch 2 Lichtstrahler installiert und die Tonnen immer dann laut zugeknallt wenn wir die Balkontür geöffnet haben oder auf dem Balkon sitzen.
Da die Mülltonnen dierekt an der Grenze zu unserem Grundstück stehen (Luftlinie ca. 3 Meter) ist es immer ein höllischer Schreck wenn die passiert. Die tonnen sthen hinter einer Hecke und mann sieht es leider nicht immer, weil er sich mittlerweile extra dafür heranschleicht.
Ich habe unserem Vermieter dies mehrmals mittgeteilt. Mündlich wie auch schriftlich. Ich habe auch ziemlich genau 1 Jahr lang ausführlichst Protokoll darüber geführt!
Er hat darauf hin den anderen Eigentümer mal besucht, mal beim zufälligen Treffen beim Bäcker darauf angesprochen und auch mal ein Schreiben aufgesetzt und ihn gebeten dies nicht zu tun.
Das Verhältnis meines Vermieters zu diesen anderen Eigentümer war vor dieser Erlebnisse sehr schlecht. Nun ist es wegen den “Vermittlungsversuchen” viel besser geworden.
Ich habe den Eindruck das mein Vermieter dies nicht gefährden möchte, jedenfalls sagte er zu mir das er eine Mietminderung bis zu 20 % akzeptieren würde und ich trotzdem wohnen bleiben könnte.
Die Mietzahlungen habe ich mit Mängelanzeige bereits als Vorbehaltlich deklariert. Aber an dem schikanösem Zustand wird sich ja dadurch trotzdem nichts ändern!
Mein Vermieter sagte mir auch, er könne sich nicht vorstellen, dass er als dritter letzendlich dafür Zuständig wäre, dem Nachbar rechtlich auf Unterlassung zu drängen.
Da ich ziemlich verzweifelt und auch mittelos bin, würde ich mich über einen Hinweis sehr freuen.
20. August 2018 at 14:09
in der Regel muss der Vermieter eine vertragsgerechte Nutzung der Mietsache gewährleisten und auch im Falle von Ruhestörungen tätig werden, sofern das machbar ist. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten können, empfehlen wir Ihnen, sich einmal ausführlich bei einem Mieterverein bezüglich Ihrer Möglichkeiten beraten zu lassen. Eventuell können Ihnen dort noch weitere Optionen aufgezeigt werden.
10. August 2018 at 17:31
Hallo zusammen, habe leider seit einigen Monaten folgendes Problem: Meine Nachbarin unter mir hat ihren Fernseher zu laut, da sie nicht mehr gut hört. Da sie zu Anfang leider nicht reagierte, wendete ich mich an den Vermieter, der sie auch abmahnte. Danach setzte ich mich mit ihr zusammen und wir vereinbarten, dass ich bei ihr klingeln soll, sollte der Fernseher zu laut sein. Die Situation hat sich nur minimal gebessert und ich riet ihr auch, beim HNO Arzt einen Termin zwecks Hörgerät zu machen. Das lehnt sie ab wegen der Kosten. Muss ich also weiterhin bei ihr wegen dem lauten Fernseher klingeln? Ich komme mir mittlerweile lächerlich vor, jedesmal klingeln zu müssen.
hier wäre es eventuell angebracht nochmal mit dem Vermieter zu sprechen. Diese ist ja beim ersten Mal auch tätig geworden und könnte dafür sorgen, dass Sie die Wohnung vertragsgerecht nutzen können. Auch eine Mietminderung kann eine Option sein solange der Mangel, also der Lärm besteht. In diesem Fall sollten Sie sich einmal ausführlich von einem Mieterverein beraten lassen. Dieser kann Ihnen eventuell noch weitere Optionen aufzeigen.
sie erwähnen ja als mögliche letzte Instanz das Ordnungsamt. Ich kann Ihnen nur von der Situation hier in Aachen berichten, und das ist diese “Einrichtung” ein Papiertiger.
Ich habe heute eine stundenlange und fortdauernde Störung der Feiertagsruhe durch Hämmern (Möbelaufbau) angezeigt. Man sagte mir einen Besuch eines Kontrollteams binnen 1h zu. Nach 2 1/2 h habe ich entnervt nachgefragt,was denn nun sei. Man sagte mir ,man hätte meinen Anruf nicht bearbeitet,weil es sich a) um nichtöffentlichen Lärm und b) nicht dauerhaften Lärm eines gewissen Pegels handele . Ich fragte dann, ob es sich z.B. um einen Preßluftbohrer handeln müsse, dies wurde bejaht. Ich habe dann aufgelegt. Was stimmt denn nun? Ihr Satz mit dem “Bohren,Hämmern und Sägen am Sonntag sind untersagt” oder diese Auffassung? Ich finde dieses Verhalten des “Ordnungsamts” ist unerhört und eine weitere Quelle für Politik und Staatsverdrossenheit.
S. Riedel says
11. September 2018 at 13:13
wir wohnen ganz oben in einem 6-stöckigen Mehrfamilienhaus mit jeweils 2 gegenüberliegenden Wohnungen. Seit Jahresanfang werden wir immer wieder (meist Freitag bis Sonntag) zu unterschiedlichsten Zeiten von unserem Nachbarn unter uns massiv gestört.
Die meiste Zeit ist laute Musik oder immer wieder Geschrei (auch trotz Radio/TV in Zimmerlautstärke in der eigenen Wohnung) zu hören , doch das was am schlimmsten ist, ist der laut wummernde Bass, den man sogar spürt, indem der Boden vibriert oder die Scheiben der Durchreiche klirren.
Wir waren mehrfach bei dem Verursacher und haben ihn auf die Umstände hingewiesen und gebeten dies zu unterbinden. Dies hat jedoch immer nur für den jeweiligen Tag geklappt.
Mittlerweile haben wir zum 3. Mal an den Vermieter geschrieben (inkl. ausführliche Lärmprotokoll). Der hat auch lt. Antwort immer wieder sich mit dem Mieter in Verbindung gesetzt.
Die 3. Antwort jedoch lautete ungefähr so, dass der Verursacher ja schon seit vielen Jahren im Haus wohnt und es bis jetzt von keiner anderen Mietpartei Beschwerden gab (der Verursacher hatte jedoch in einem Gespräch gesagt, dass schon der Vormieter sich durch den Lärm belästigt gefühlt hat). Die Mietpartei unter dem Verursacher ist so gut wie nie da und die Wohnung gegenüber wird durch zwei weitere Zimmer abgetrennt.
Desweiteren sollten wir jetzt nun immer die Polizei verständigen, wenn es wieder Lärmbeschwerden geben sollte und außerdem soll das Lärmprotokoll von den gesamten Mietparteien im Haus unterschrieben werden.
Meine Frage ist jetzt erstens, die Lärmbelästigung erfolgt manchmal auch nur ca. 30 min, lohnt es sich da denn überhaupt die Polizei zu rufen?
Zweitens, bringt es denn etwas das Protokoll von selbst unbeteiligten Mietparteien (wie z. B. aus dem 1. – 3. Stock) unterschreiben zu lassen?
Und drittens, ist das nicht trotzdem mittlerweile Sache des Vermieters, den Lärmverursacher abzumahnen bzw. weitere Konsequenzen zu treffen?
Ich würde mich sehr über Tipps und Antworten freuen und danke schon mal im voraus dafür!
Ich wohne jetzt schon seit einigen Monaten in meiner neuen Wohnung und werde jetzt seit ein paar Wochen von lauter Musik aus der Nachbarswohnung gestört. Ich bin nicht oft in meiner Wohnung weil ich Beruflich bedingt nicht oft zu Hause bin. Trotzdem stört die Musik, da man das Wummern vom Bass deutlich hört. Ich persönlich kriege dadurch Kopfschmerzen, auch wenn das wahrscheinlich an meiner Empfindlichkeit für sowas liegt.
Wie kann ich jetzt am beten vorgehen? (Die Musik wird meistens nachmittags und Mittags, aber auch öfter mal abends um 20 Uhr gehört…)
Komet says
Ich habe mal eine Frage bezüglich des Lärmprotokoll:
Wir haben von unserem Vermieter ein Anwaltsschreiben erhalten indem die Nachbarn unter uns ein Lärmprotokoll anbei gelegt haben. Dieser Anwalt berechnet sein Schreiben uns gegenüber mit einer Summe von 500€. Is das so rechtens, abgesehen davon das einige Angaben des Protokolls nicht der Wahrheit entsprechen.
Ejnar says
Ich wohne in einem alten Haus mit Holzdecken, meine Nachbarin beschwert sich wegen alltäglichem Lärm.
-Durch die Wohnung gehen
– Schranktüren öffnen und schließen
-Wasser aufkochen
-Duschen ca 10 Minuten
– Eine Tasse fiel auf dem Tisch um
Sie schrieb mir sie würde mich anzeigen, und ich solle mein rücksichtsloses verhalten ändern.
Es ist soweit das ich wenn ich im Bett liege und auf Toilette muss mir 2 mal überlege ob ich aufstehe oder liegen bleibe.
Da ich in der Nachtschicht arbeite passieren solche Sachen meist nach 22 Uhr.
Sie selbst hört oft Musik so laut das es mir nicht möglich ist meinen Fehrnseher zu verstehen. Das aber über Tag.
Wie kann ich damit umgehen, ich möchte den bestehenden Nachbarschaftsstreit nicht auf das nächste Level heben, habe auch keine Lust das sie mich anzeigt. Zumal ich ja nicht beweißen kann das ich nichts mache.
Es kann doch nicht sein das ich mich nicht auf Toilette trau.
10. Oktober 2018 at 13:53
Über mir lebt ein junger Mann, der den ganzen Tag über zu Hause ist. Trotzdem muss er seine Wäsche immer nachts waschen und mit höchster Drehzahl schleudern. Ich muss sehr früh aufstehen und kann oft lange Zeit nicht einschlafen, da die Maschine direkt über meinem Bett rumpelt. Ich habe bereits mit dem Nachbarn als auch dem Vermieter gesprochen und das hier erwähnte Lärmprotokoll geführt. Nichts hat sich geändert. Bleibt mir nur noch ein Einschreiten durch meinen Rechtsanwalt?
17. Oktober 2018 at 14:09
meine Mieter sind eine Familie mit zwei Kindern, 5 und 6 Jahre alt. Das Mehrfamilienhaus ist hellhörig, die Trittschalldämmung dem Standard des Baujahres entsprechend.
Der Eigentümer der Wohnung unter meinen Mietern beschwert sich häufig über den Lärm, hat mir auch schon Lärmprotokolle überreicht. Ich rufe jedes Mal bei den Mietern an und bitte sie um Ruhe. Allerdings können sie sich nicht erklären, was denn so viel Lärm mache. Sie sagen sogar, dass sie sich selbst manchmal über den Lärm wundern, der im Haus gemacht würde. Für den Eigentümer darunter sind meine Mieter für den gesamten Lärm verantwortlich. Meine Mieter leben laut eigener Aussage inzwischen in ständiger Angst, Geräusche zu verursachen. Der Eigentümer darunter glaubt kein Wort.
Kann ein Vermieter dazu gezwungen werden, seine Mieter abzumahnen und ihnen evtl sogar zu kündigen? Hat die WEG das Recht dazu? Welche Konsequenzen könnte es für den Vermieter haben, wenn er die Mieter nicht kündigt? Hat er mit einer Abmahnung seiner Pflicht genügt?
Hallo, ich habe auch eine Frage!
Ich wohne in einem Mietshaus mit sehr vielen Parteien. Dann zog direkt neben mir ein Alkoholiker ein, der von Morgens bis Abends betrunken war,zig Menschen in der Wohnung waren+ unerträglich laute Musik etc pp. Nach vielen Anrufen und E-Mails meinerseits an den Vermieter, Lärmprotokolle, Polizeieinsätze, (bei einem wollte sogar die Feuerwehr die Tür aufbrechen) , hat der Vermieter endlich abgemahnt. Einige Monate, nach dem nächsten Lärmprotokoll nochmal.
Zeitgleich schrieb ich ein Lärmprotokoll über zwei andere Mietparteien, die im Nebenhaus wohnen. Sprich, es handelt sich um einen anderen Vermieter. Und um hier klar zu stellen — ich bin nicht ober-empfindlich, aber ich will Nachts meine Ruhe haben. In dem Nebenhaus sind anscheinend viele WG´s. Meine Wohnung ist sehr klein (37qm) und deren Balkons sind direkt an meinem Schlafzimmer-, Wohn- und Küchenfenster. D.h. ich kann nicht in irgendein anderes Zimmer flüchten, um diesem Lärm zu entkommen. Auszug ist keine Option. Ständig gibt es laute Partys (inklusive zerbrochenen Gläsern, die Nachts um 3 dann mit dem Staubsauger weggesaugt werden usw), extrem laute Gespräche in der Woche, Musik, sowie am Wochenende, sprich, das komplette Leben wird auf dem Balkon gelebt, sodass es jeder hören kann. Meine Nachbarn sagen gar nichts, man hört lediglich, wie immer mal wieder ein Fenster verärgert zugeschlagen wird. Ich habe jetzt schon 4 Lärmprotokolle von einer Periode über circa ein einhalb Jahre an meinen Vermieter gesendet. Mein Vermieter reagierte sehr verständnisvoll, aber sagte, er konnte den Vermieter des Nebenhauses angeblich nicht erreichen. Dann hatte er eine E-Mail Adresse, auf die niemand antwortete, dann erreichte er jemanden und seitdem sollen angeblich 3 Lärmprotokolle an den Vermieter des Nebenhauses weitergegeben worden sein, was ich irgendwie bezweifle. Weil einfach gar nichts passiert. Es ist laut wie immer, heute auch wieder bis 0:10 Uhr. Ich brauche HILFE, was soll ich noch machen?
13. Dezember 2018 at 10:45
Moin lebe in einer WG und meine Mitbewohner zoffen sich ständig(es ist ein pärchen) zu jeglicher tages und nacht zeit, manchmal wird auch um 4 uhr gekocht oder kaffee gekocht und ich wohne direkt neben der küche, ich führe ein Lärmprotokoll welches schon einem buch gleicht so oft kommt es vor, sie selber reden immer von psychischergewalt tut man niemandem an, tun sie dann aber selbst anderen an, was kann ich tun es ist hier nicht mehr zum aushalten, aber wenn man sie drauf anspricht werden sie direkt agressiv das kann es nicht sein.. und jetzt kommen sie mir nicht mit es muss sich jeder an zeiten halten, das ist denen so egal wie papier auf dem boden!
Andreas M. says
18. Dezember 2018 at 21:40
Hallo liebes Team von anwalt.org,
mit Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Mit ist dabei aufgefallen, dass Sie für die gestressten Mieter als mögliche Anlaufstellen die beteiligte Mietpartei, den Vermieter, die Polizei und das Ordnungsamt nennen.
Darüber hinaus besteht in vielen Bundesländern auch die Möglichkeit eine aussergerichtliche Schlichtungsstelle/Schiedsmann anzurufen. Das hat den Vorteil, dass die geschulten Mediatoren auch laut schimpfende und streitbare Mitbewohner wieder einfangen können und die Mieter nicht alleine das Gespräch aufnehmen müssen.
Die Kontaktadresse kann ebenfalls beim Ordnungsamt der heimatlichen Stadtverwaltung erfragt werden.