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Timestamp: 2016-10-24 23:39:22
Document Index: 112952748

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 86', 'Art. 156']

Mit Urteil des Strafgerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 7. Januar 2005 wurde X.________ der mehrfachen, teilweise versuchten Vergewaltigung und sexuellen N�tigung, der mehrfachen, teilweise versuchten sexuellen Handlungen mit einem Kind sowie des mehrfachen Zug�nglichmachens von pornographischen Erzeugnissen an eine Person unter 16 Jahren schuldig erkl�rt und zu einer Zuchthausstrafe von 6 Jahren, unter Anrechnung von 41 Tagen Untersuchungshaft, verurteilt. Gleichzeitig wurde eine ambulante psychiatrische Behandlung angeordnet, beschlagnahmtes Material zur Vernichtung eingezogen sowie Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen des Opfers dem Grundsatz nach gutgeheissen und im �brigen auf den Zivilweg verwiesen.
Auf Appellation von X.________ hin best�tigte das Kantonsgericht Basel-Landschaft am 25. April 2006 die erstinstanzliche Verurteilung und verpflichtete den Verurteilten, dem Opfer eine Genugtuung von Fr. 20'000.-- zu bezahlen.
Mit Eingabe vom 15. Juli 2006 beanstandet X.________ das Urteil des Kantonsgerichts vom 25. April 2006. Seiner Beschwerde hat X.________ insgesamt neun Anzeigen gegen Personen, die im Zusammenhang mit seinem Strafverfahren t�tig waren, sowie gegen den Landrat des Kantons Basel-Landschaft beigelegt.
Das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren f�hrt nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiter, sondern stellt als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbst�ndiges staatsrechtliches Verfahren dar, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Gesichtspunkt verfassungsm�ssiger Rechte dient (BGE 117 Ia 393 E. 1c S. 395). Die als verletzt erachteten verfassungsm�ssigen Rechte oder deren Teilgehalte sind zu bezeichnen; �berdies ist in Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids im Einzelnen darzustellen, worin die Verletzung der angerufenen Verfassungsrechte bestehen soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene R�gen (R�geprinzip), welche soweit m�glich zu belegen sind. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; 129 I 185 E. 1.6 S. 189; 127 I 38 E. 3c S. 43; 117 Ia 393 E. 1c S. 395, je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer nennt in seiner Eingabe keine verfassungsm�ssigen Rechte, die seiner Ansicht nach verletzt worden sind, und er kritisiert das Verhalten der Strafverfolgungs- und Justizbeh�rden, ohne sich im Einzelnen mit dem Inhalt des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen. Diese Art der Beschwerdef�hrung gen�gt den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.
Der Beschwerdef�hrer hat seiner Eingabe vom 15. Juli 2006 insgesamt neun Strafanzeigen beigelegt, die er gem�ss einem Schreiben an das Bundesgericht vom 19. Juni 2006 bereits beim kantonalen Verfahrensgericht eingereicht hat. Dass zu diesen Anzeigen bereits letztinstanzliche kantonale Entscheide vorliegen w�rden, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend. Mangels Letztinstanzlichkeit kann darauf somit nicht weiter eingegangen werden (Art. 86 Abs. 1 OG).
Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind bei diesem Ausgang dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 OG).