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Timestamp: 2016-10-22 16:19:47
Document Index: 290968157

Matched Legal Cases: ['Art. 36', 'Art. 100', 'Art. 44', 'Art. 11', 'Art. 71', 'Art. 141', 'Art. 88', 'Art. 88', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 108']

2C_466/2013 (27.05.2013)
2C_466/2013
Bundesamt f�r Migration, Quellenweg 6, 3003 Bern.
Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 25. M�rz 2013.
Am 25. M�rz 2013 trat das Bundesverwaltungsgericht auf eine Beschwerde des 1981 geborene bulgarischen Staatsangeh�rigen X.________ betreffend ein am 17. September 2012 vom Bundesamt f�r Migration gegen ihn verh�ngtes Einreiseverbot nicht ein. Den Entscheid publizierte es in Anwendung von Art. 36 lit. b VwVG auf dem Ediktalweg im Bundesblatt. Mit vom 10. Mai 2013 datierter Rechtsschrift ficht X.________ diesen Nichteintretensentscheid beim Bundesgericht an.
2.1 Die Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der Er�ffnung der vollst�ndigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt des Ereignisses ausgel�st werden, beginnen am folgenden Tag zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG).
Der Nichteintretensentscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist im Bundesblatt vom 16. April 2013 S. xxx ver�ffentlicht worden. Als fristausl�sender Zeitpunkt gilt das Erscheinungsdatum (vgl. Art. 11 Abs. 3 zweiter Satz BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG; s. auch Art. 141 Abs. 2 ZPO und Art. 88 Abs. 2 StPO). Bei der Ediktalzustellung wird zwar nicht die vollst�ndige Ausfertigung des anfechtbaren Entscheids publiziert; angesichts der Besonderheit dieser Zustellungsart gilt indessen die Er�ffnung des Dispositivs als die massgebliche Er�ffnung (so ausdr�cklich Art. 88 Abs. 3 StPO) und mithin als fristausl�send. Die Beschwerdefrist endete vorliegend am 16. Mai 2013.
2.2 Gem�ss Art. 48 Abs. 1 BGG m�ssen Eingaben sp�testens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung �bergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerdeschrift datiert vom 10. Mai 2013. Sie wurde am 13. Mai 2013 in Spanien aufgegeben. Gem�ss Sendungsverfolgung der Post kam sie am 17. Mai 2013 um 17.31 Uhr bei der Grenzstelle des Bestimmungslandes (CH-8010 Z�rich 1) an. Sie ist mithin erst einen Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist von der Schweizerischen Post zur (Weiter-)Bef�rderung in Empfang genommen worden, sodass die Frist nicht gewahrt ist.
2.3 Die Beschwerde ist offensichtlich versp�tet, und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer (auf dem diplomatischen Weg), dem Bundesamt f�r Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.