Source: https://medienvorsorge.de/urteile/
Timestamp: 2019-01-17 21:38:55
Document Index: 18900275

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', 'BGH', '§ 12', '§ 12', '§ 12', 'Art 12', '§ 12', '§ 2', '§ 12', '§ 20', '§ 4', '§ 18', '§ 4', '§ 12', '§ 4', '§ 49', '§ 49', '§ 18']

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Für den Bereich der Fotografie ist es nach [...]
Berufsbild Bitte wählen Akteur Assistent Autor Berater Bildhauer Blogger Bühnenbildner Choreograf Cutter Editor Fotograf Grafikdesigner Grafiker Intendant Journalist Kostümbildner lehrer Maler Modedesigner Model Moderator Musiker Musiklehrer Pianist Regisseur Schauspieler Schriftsteller Stylist Tänzer Tätowierer Tiermodellbauer Übersetzer Visagist Webdesigner Zauberer
Rechtsgebiet Bitte wählen Einkommensteuer Künstlersozialkasse Umsatzsteuer
Kein ermäßigter Steuersatz bei einer Dinner-Show Die Frage, ob bei „Dinner Shows“ eine oder mehrere trennbare Leistungen vorliegen und ob eine Steuerermäßigung nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. a UStG in Frage kommt, war in der Vergangenheit oft Streitthema vor den Finanzgerichten und dem Bundesfinanzhof. Die Finanzgerichte Berlin- Brandenburg (7-V-7123/14) und Hamburg (6-K-50/14) […]weiterlesen
Das Bundessozialgericht (BSG) entschied in seinem Urteil B 3 KS 1/17 R, dass keine Künstlersozialabgaben für professionelle (Eis-) Tänzer in denTV-Shows „Let´s Dance“ und „Dancing on Ice“ zu entrichten sind.Im Streitfall klagte die Produktionsfirma der TV-Shows gegen die Künstlersozialkasse (KSK). Die KSK vertrat die Auffassung, dass die Tänzer als Künstler anzusehen seien und setzte für […]weiterlesen
Der Veranstalter des Berliner Christopher Street Day (CSD) muss keine Künstlersozialabgabe für Künstler, die im Anschluss an die politische Demonstration im Abendprogramm des CSD auftreten, entrichten. Dies hat das Bundessozialgericht mit dem Aktenzeichen B 3 KS 2/16 R durch das Urteil am 28.09.2017 entschieden.ImRahmen einer Betriebsprüfung setze die beklagte Deutsche Rentenversicherung die KSK- Abgabefür die […]weiterlesen
Die Entscheidung, ob ein Choreograph steuerermäßigte Umsätze nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c UStG ausführt, ist in der Praxis nicht immer einfach. Das Finanzgericht Düsseldorf entschied in seinem Urteil vom 27.01.2010, dass der Choreograph, der an einem Theater selbstständig Leistungen zur Einstudierung und der künstlerischen Umsetzung von Kampfszenen aufführte, nicht den ermäßigten Steuersatz von 7 […]weiterlesen
Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat die Verluste eines Schriftstellers steuerlich anerkannt.Der Schriftsteller machte im Streitjahr 2012 Kosten für die Veröffentlichung seines Buches geltend. In diesem Buch berichtet er über durchgeführte Wanderungen. Außerdem stellt er dort Karten und Höhenprofile zusammen. Im August schloss der Schriftsteller zudem einen Vertrag mit einem Verlag, welcher den Vertrieb seines Buches übernehmen […]weiterlesen
Die Entscheidung, ob der Choreograph steuerermäßigte Umsätze nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c UStG ausführt, ist in der Praxis nicht immer einfach.Das Finanzgericht Düsseldorf entschied in seinem Urteil vom 27.01.2010, dass der Choreograph, der an einem Theater selbstständig Leistungen zur Einstudierung und der künstlerischen Umsetzung von Kampfszenen aufführte, nicht den ermäßigten Steuersatz […]weiterlesen
Ermäßigter Steuersatz für Autorenlesung Der BFH (Az. XI-R-35/12) hatte in einem Fall zu entscheiden, in dem die Klägerin Lesungen ihres Buches abhielt und die Einnahmen dem ermäßigten Steuersatz unterwarf. Das Finanzamt vertrat die Ansicht, dass der Regelsteuersatz von 19 % anzuwenden sei. Die Autorin reichte nach erfolglosem Einspruch Klage ein. Dabei kam der BFH zu […]weiterlesen
Ermäßigter Steuersatz für Leistungen, die unter das Urheberrechtsgesetz fallen Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt zur Anwendung des ermäßigten Steuersatzes nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c UStG Folgendes: I. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13.November 2013, I ZR 143/12, sind – unter […]weiterlesen
Moderator von Verkaufssendern
Einordnung der Tätigkeit einer Moderatorin für einen Verkaufssender als Freiberuflerin Die zu Werbezwecken ausgeübte Tätigkeit der Moderatorin eines Verkaufssenders erreicht nicht die für eine künstlerische freiberufliche Tätigkeit erforderliche Gestaltungshöhe und ist daher als gewerblich einzustufen, wenn die den Interessen und Zielen ihres Auftraggebers geschuldeten Bindungen durch Produkt und Gebrauchszweck die eigenständig gestalteten und durchaus eine […]weiterlesen
Der Verkauf von Merchandising- Artikel durch eine Musikband in der Rechtsform einer GbR führt nicht zur Umqualifizierung der freiberuflichen Tätigkeit in eine gewerbliche Tätigkeit, wenn die Nettoumsatzerlöse aus den Verkäufen 3% der Gesamtnettoumsatzerlöse und der Betrag von 24.500 € im Veranlagungszeitraum nicht übersteigen.Eine Gesangsgruppe erzielte im Streitjahr 216.000 Euro Umsatzerlöse aus ihrer künstlerischen Tätigkeit. Daneben […]weiterlesen
Mit dem BMF-Schreiben vom 07.02.2014 wurde Klarheit über die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes bei Bühnen- und Kostümbildnern geschaffen. Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder sind für die Beurteilung der Frage, ob die Leistungen selbständig tätiger Bühnen- und Kostümbildner nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchstabe c UStG […]weiterlesen
Verluste, die ein (Hobby)Autor wegen der Veröffentlichung eines Buches mit Kurzgeschichten erzielt hat, sind steuerlich nicht anzuerkennen. Das FG Neustadt hat entschieden, dass Verluste, die ein (Hobby)Autor wegen der Veröffentlichung eines Buches mit Kurzgeschichten erzielt hat, steuerlich nicht anzuerkennen sind. Der Kläger ist als Logopäde selbstständig tätig. Für die Jahre 2008, 2009 und 2010 machte […]weiterlesen
Der Verkauf von Eintrittskarten unterliegt dort der Umsatzsteuer, wo die Veranstaltung stattfindet. Durch das BMF-Schreiben vom 10.06.2013 (IV D 3 – S7117/12/10001) wurde klargestellt, dass auch bei Zwischenhändlern der Verkauf von Eintrittskarten dort der Umsatzsteuer unterliegt, wo die Veranstaltung stattfindet. Vorteilhaft ist das Urteil für die Zwischenhändler, die nur Eintrittskarten für Veranstaltungen in Deutschland verkaufen. So […]weiterlesen
Das Preisgeld des Gewinners einer Big-Brother-Staffel unterliegt der Einkommensteuer. Dies hat der 15. Senat des Finanzgerichts Köln sowie in zweiter Instanz der IX Senat des Bundesfinanzhofes entschieden. Das FG und der BFH folgten nicht der Auffassung des Klägers, wonach die Gewinnsumme als sog. Spielgewinn steuerfrei bleiben müsse (vergleichbar mit Rennwett- oder Lotteriegewinnen). Das bloße „Sich-Filmen-lassen“ an […]weiterlesen
Zu den im Rahmen des Künstlersozialversicherungsgesetz zu berücksichtigungsfähigen Einnahmen „aus“ einer publizistischen Tätigkeit zählen nicht nur die im unmittelbaren Zusammenhang mit der publizistischen Tätigkeit erzielten Einkünfte, sondern auch die in einem mittelbaren Zusammenhang mit der publizistischen Tätigkeit stehenden Einnahmen aus dem Verkauf von Werbeflächen auf einer eigenen Website. Das stellte das Bundessozialgericht in einem aktuellen Fall da. […]weiterlesen
Ermäßigter Umsatzsteuersatz: Umsätze von Ticket-Eigenhändlern Nach dem Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder unterliegen auch die Umsätze von Ticket-Eigenhändlern aus dem Verkauf von Eintrittsberechtigungen für Theater, Konzerte und Museen dem ermäßigten Steuersatz. Nach § 12 Abs. 2 Buchst. a UStG ermäßigt sich die Umsatzsteuer auf 7 % für die Eintrittsberechtigung für Theater, […]weiterlesen
Übezimmer eines Orchestermusikers
Häusliches Übezimmer eines Orchestermusikers nur beschränkt abzugsfähig Der 4. Senat des Finanzgerichts Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 06.04.2011 entschieden, dass das in der eigenen Wohnung gelegene Übezimmer eines Orchestermusikers einem häuslichen Arbeitszimmer gleichsteht. Für die Beurteilung kommt es nach Auffassung des Gerichts nicht darauf an, dass der Übe-Raum nicht der Erledigung schriftlicher Arbeiten dient und […]weiterlesen
Modedesigner macht Kunst
Eine diplomierte Modedesignerin, die im Schwerpunkt Braut- und Festmoden entwirft, übt eine künstlerische Tätigkeit aus und muss in die Künstlersozialversicherung aufgenommen werden. Ihre Klage vor dem Landessozialgericht Sachsen-Anhalt war erfolgreich. Eine Anerkennung in fachkundigen Kreisen als Künstlerin sei nach Meinung der Richter nicht erforderlich, da hier keine handwerkliche Tätigkeit im Vordergrund stehe. Ihre Entwürfe lasse […]weiterlesen
Beratung von Radiosendern gewerbesteuerpflichtig? Die Tätigkeit eines früher u. a. jahrzehntelang als ausgebildeter Radiomoderator und Programmdirektor für verschiedene Radiosender tätigen Steuerpflichtigen, der nunmehr als freier Mitarbeiter für ein auf die Vermarktung von Radiosendern spezialisiertes Unternehmen arbeitet, dabei u.a. diverse Radiosender in Deutschland und anderen Staaten Europas bei der Musikplanung, Entwicklung undGestaltung der Sender, der Entwicklung […]weiterlesen
Ein Sportfotograf kann für seine Umsätze den ermäßigten Umsatzsteuersatz nur nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c UStG in Anspruch nehmen. Er kann sich nicht auf Art 12 Abs. 3 Buchst a Anhang H Kat. 8 der 6. EG-RL berufen. Die Vorschriften über die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes sind als Ausnahmeregelungen eng auszulegen. […]weiterlesen
KSK-Abgabe bei „handwerklich tätigen“ Fotografen?
Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts ist es unerheblich, ob die Fotografie als handwerkliche oder künstlerische Tätigkeit anzusehen ist. Denn nach Ansicht des Gerichtes steht die Ausbildung eines Werbefotografen als Fotohandwerker der Einstufung als bildender Künstler nicht entgegen, wenn er als Werbefotograf das handwerkliche Berufsfeld verlässt. Das im vorliegende Fall beauftragende Unternehmen hat insoweit Künstlersozialabgaben auf […]weiterlesen
Berufsmusiker kann Kosten für häusliches Übungszimmer in voller Höhe absetzen Ein Berufsmusiker kann die Kosten für einen zum Einstudieren von Musikstücken genutzten Raum seiner eigenen Wohnung steuerlich unbeschränkt abziehen. Die Abzugsbeschränkungen für ein häusliches Arbeitszimmer greifen insoweit nicht. Das Finanzgericht Köln gab der Klage einer freiberuflichen Musikerin statt, die die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer […]weiterlesen
Mit Urteil vom 23. September 2010 zur Umsatzsteuer (Az.: 6 K 1433/08) hat sich das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz mit der Frage beschäftigt, ob die Erstellung von Tattoo-Vorlagen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz (7 %) oder dem Regelsteuersatz (19 %) unterliegt. Der Kläger ist als Tattoo-Zeichner unternehmerisch tätig, ohne zugleich selbst als Tätowierer zu arbeiten. Er erstellt nach […]weiterlesen
Bildhauer und Umsatzsteuer
Ermäßigter Umsatzsteuersatz für Originalerzeugnisse eines Bildhauers Originalerzeugnisse der Bildhauerkunst sind höchstpersönliche Schöpfungen, mit denen der Künstler einem ästhetischen Ideal Ausdruck verleiht. Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt, wenn sich der Bildhauer bei seiner Arbeit nach historischen Vorlagen richtet und versucht, der historischen Wirklichkeit so nahe zu kommen wie möglich. Ebenso wenig kommt der ermäßigte Umsatzsteuersatz zur Anwendung, […]weiterlesen
Reproduzierbarkeit und KSK
Wie das Sozialgericht neuerlich feststellte, kann die Herstellung von reproduzierbaren Objekten als Kunst im Sinne der Künstlersozialversicherung angesehen werden. Dies ergibt sich nach Ansicht der Richter zum einen daraus, dass bereits in der Vergangenheit reproduzierbare Objekte als Kunst eingestuft wurden (Fotografien) und dies auch in der Gegenwart der Fall ist, wie etwa bei der Tätigkeit von […]weiterlesen
Umsätze eines Musikers auf Veranstaltungen unterliegen als Konzerten vergleichbare Darbietungen eines ausübenden Künstlers dem ermäßigten Steuersatz von 7%. Der Anwendung des ermäßigten Steuersatzes steht nicht entgegen, dass der Musiker nicht selbst als Veranstalter auftritt, sondern seine Leistung gegenüber Veranstaltern erbringt. Der Begriff „Konzerte“ ist nicht auf Orchesterkonzerte beschränkt; darunter sind vielmehr Aufführungen von Musikstücken zu […]weiterlesen
Karnevalsveranstaltung eines schwul-lesbischen Vereins unterliegt dem vollen Steuersatz Eine Anwendung des ermäßigten Steuersatzes kommt bei einer Karnevalsveranstaltung eines schwul-lesbischen Vereins nicht in Betracht, da der tatbestandliche Anwendungsbereich auf diejenigen Veranstaltungen begrenzt ist, bei denen das kulturelle Engagement im Vordergrund steht. Ist hingegen die kulturelle Leistung nur Mittel zur Verfolgung eines anderen Zwecks, hier der Durchführung […]weiterlesen
Ankauf eigener Bilder durch Künstler
Zu dem der freiberuflichen Tätigkeit dienenden Betriebsvermögen eines Malers gehören auch die zur Veräußerung geschaffenen Bilder. Diese Bilder sind dem Umlaufvermögen zuzuordnen. Der Künstler erwirbt Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens für seinen Betrieb als freiberuflich tätiger Künstler, wenn er bereits einmal verkaufte selbstgeschaffene Bilder in der Absicht wieder zurückkauft, sie später erneut zu veräußern. Kauft der Künstler […]weiterlesen
Die Eintrittsgelder für ein einmal jährlich am selben Ort veranstaltetes Fest, bei dem es zu Schaustellungen, Musikaufführungen und unterhaltenden Vorstellungen durch die beauftragten Künstler als Subunternehmer kommt, unterliegen dem ermäßigten Steuersatz auch dann, wenn der Veranstalter mit seiner Veranstaltung zwar nicht von Ort zu Ort zieht, der Charakter der Veranstaltung aber demjenigen einer von Ort […]weiterlesen
Aufnahme einer Beschäftigung – weiterhin privatversichert?
Ehemalige Selbständige sind nach Aufnahme einer Beschäftigung mindestens drei Jahre lang versicherungspflichtig in der GKV Die durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz eingeführte „Wartezeit“, nach der abhängig Beschäftigte mit einem Einkommen über der jeweils für sie geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze erst nach drei Kalenderjahren mit einem solchen Einkommen versicherungsfrei in der Krankenversicherung werden, gilt auch für solche Versicherten, die vor Aufnahme […]weiterlesen
Musiker: Zum Teil umsatzsteuerfrei
Mit Urteil vom 18.02.2010 hat der BFH entschieden, dass auch einzelne Musiker umsatzsteuerfreie Leistungen erbringen können. Nach dem Umsatzsteuergesetz sind nicht nur die Leistungen der Orchester, die von öffentlich-rechtlichen Trägern unterhalten werden, sondern auch die musikalischen Leistungen der privaten Orchester umsatzsteuerfrei. Für private Orchester gilt dies aber nur, wenn die zuständige Landesbehörde bescheinigt, dass das […]weiterlesen
Reise – teils beruflich, teils privat
Der Große Senat des BFH hat seine Rechtsprechung im Hinblick auf Reisekosten geändert. So können Aufwendungen für die Hin- und Rückreise bei gemischt beruflich und privat veranlassten Reisen grundsätzlich in abziehbare Werbungskosten oder Betriebsausgaben und nicht abziehbare Aufwendungen nach Maßgabe der beruflichen und privat veranlassten Zeitanteile der Reise aufgeteilt werden. Dasselbe gilt grundsätzlich für die […]weiterlesen
Bei Durchreichung von 97 Prozent des Gewinns an Musiker sind diese selbständig Bei einer Gesellschaft angestellte Musiker sind als selbständig anzusehen, wenn an sie ein Anteil von 97 Prozent des Gewinns durchgereicht wird. In einem solchen Fall ist es unerheblich, wenn der zwischen der Gesellschaft und den Musikern geschlossene Vertrag Elemente einer abhängigen Beschäftigung (hier: […]weiterlesen
Bewirtungskosten: Nachweis durch Eigenbeleg Wie das Finanzgericht Düsseldorf entschied, liegen ordnungsgemäße Nachweise vor, wenn der Steuerpflichtige Eigenbelege mit nachfolgenden Angaben erstellt. Wurde dabei der Bewirtende im Bewirtungsvordruck nicht angegeben, kann diese Angabe auch später noch nachgeholt werden. Ort Tag Teilnehmern Anlass der Bewirtung sowie Höhe der Aufwendungen Weiterhin legte das Finanzgericht fest, dass bei Überschreitung der […]weiterlesen
Steht bei unzutreffend ausgewiesenem Steuersatz der Vorsteuerabzug zu? Weist der Rechnungsaussteller in einer Rechnung den Regelsteuersatz von 19% aus, obwohl die Leistung dem ermäßigten Steuersatz von 7% unterliegt (z.B. ein Graphiker berechnet seine Graphikleistung, verbunden mit der Übertragung der Nutzungsrechte) war umstritten, ob dieser Fehler zur gänzlichen Versagung des Vorsteuerabzugs führt. Anders als die Vorinstanz entschied der […]weiterlesen
Bohlen ist Künstler
Die Juroren von „DSDS“ sind Unterhaltungskünstler i.S. des KSVG. Wie das Bundessozialgericht entschieden hat, haben die produzierenden Fernsehsender Künstlersozialabgaben auf die Honorare bei sog. sachbezogenen TV-Unterhaltungen (DSDS, Big Brother, Germany´s next Topmodel) zu zahlen. Nach Ansicht des Gerichts weist die Mitwirkung bei den Unterhaltungsshows Elemente von Comedy, Satire, Improvisation und zielgruppenorientierter Fernsehunterhaltung auf, die auf […]weiterlesen
Vereinfachung für Übersetzer?
Die Vorsteuerpauschalierung erfordert Zuordnung zu Berufsgruppen Aus Vereinfachungsgründen ist es für bestimmte Berufsgruppen bei annähernd gleichen Verhältnissen möglich, Vorsteuerbeträge nach Durchschnittssätzen zu berücksichtigen. Die Vereinfachungsregelung ist anwendbar, wenn der Steuerpflichtige nicht verpflichtet ist, Bücher zu führen und auf Grund jährlicher Bestandsaufnahmen regelmäßig Abschlüsse zu machen der Nettoumsatz des Vorjahrs geringer als 61.536 Euro war und […]weiterlesen
Anwendung des ermäßigten Steuersatzes auf Umsätze von Zauberkünstlern Eine die Zauberei ausübende Künstlerin erbringt eine einer Theatervorführung vergleichbare Darbietung, die dem ermäßigten Umsatzsteuersatz unterliegt. Unter dem Begriff der Theatervorführung im Sinne des § 12 Abs. 2 Nr. 7a UStG sind nicht nur die Aufführungen von Theaterstücken, Opern und Operetten zu verstehen, sondern auch Darbietungen der […]weiterlesen
Unternehmereigenschaft eines „festen freien Mitarbeiters“ einer Rundfunkanstalt Nach Ansicht des BFH sind Unternehmer nach § 2 UStG selbständig tätig und daher im Regelfall nicht sozialversicherungspflichtig. Gesetzlich geschuldete Sozialversicherungsbeiträge können insoweit kein Entgelt im Sinne des Umsatzsteuergesetzes sein. Der Kläger war Journalist und bei einer Rundfunkanstalt als „fester freier Mitarbeiter“ tätig. Die Rundfunkanstalt hatte für den […]weiterlesen
Ermäßigter Steuersatz für Stadtführung in historischem Kostüm Für Stadtführungen, die in historischem Kostüm als sog. Erlebnisführung druchgeführt werden, kann der ermäßigte Umsatzsteuersatz nicht beansprucht werden. Nach § 12 UStG ermäßigt sich die Umsatzsteuer für die Eintrittsberechtigung für Theater, Konzerte und Museen sowie die den Theatervorführungen und Konzerten vergleichbaren Darbietungen ausübender Künstler. Nach Feststellung des Finanzgerichts handelt […]weiterlesen
Flügel für 30.000 Euro als Arbeitsmittel einer vollzeitlichen Musiklehrerin Ein in gebrauchtem Zustand für 30.000 Euro erworbener Flügel kann für eine vollzeitlich als Musiklehrerin tätige Steuerpflichtige ein Arbeitsmittel darstellen. Voraussetzung ist, dass der Flügel u.a. nur zur Vorbereitung des Schulunterrichts (Begleitung von Instrumentalschülern, Erteilung von zwischen drei und sechs Wochenstunden Instrumentalunterricht Klavier) und nicht zur […]weiterlesen
KSK-Abgabe bei Bandleader?
Bandleader und KSK-Abgabepflicht Das Sozialgericht Köln hatte den Fall zu entscheiden, ob der Leiter einer Big Band, der aus einer Vielzahl von Musikern verschiedene Formationen zusammenstellte, für die an die mitwirkenden Künstler gezahlten Entgelte Künstlersozialabgaben entrichten muss. Der Leiter der Big Band argumentierte, dass dies nicht der Fall sein könnte, da ja dann er KSK-Abgaben […]weiterlesen
Kein automatisches Zurückbehaltungsrecht bei fehlerhaften Rechnungen Ein Rechnungsempfänger kann die Bezahlung einer Rechnung nur verweigern und auf eine neue Rechnung bestehen, wenn ihm aus der fehlerhaften Rechnung ein ihm zustehender Vorsteuerabzug verloren gehen würde. Soweit es sich um die Rechnung eines Kleinunternehmers oder für eine private Leistung handelt, kann insoweit kein Rückbehaltungsrecht geltend gemacht werden […]weiterlesen
Laienorchester und KSK
Pflicht eines gemeinnützigen Musikvereins zur Abführung von Künstlersozialabgaben Ein gemeinnütziger Musikverein unterliegt wegen des Betriebs eines Laienorchesters auch dann der Pflicht zur Abführung der Künstlersozialabgabe, wenn das gemeinsame Musizieren in erster Linie der Freizeitgestaltung und Hobbypflege seiner Mitarbeiter und nicht der öffentlichen Darbietung musikalischer Werke dient. Weiterhin unterliegt ein gemeinnütziger Musikverein wegen des Betriebs einer […]weiterlesen
Selbständigkeit eines Theaterintendanten Der Intendant eines Landestheaters, der in der Leitung und Gestaltung des Theaters völlig frei ist und dessen Vertrag in wichtigen Punkten mit denen vom Deutschen Bühnenverein entworfenen Musters eines Intendantenvertrages übereinstimmt, ist nach einem Urteil des Landessozialgerichtes Brandenburg selbständig tätig. Im vorliegenden Fall wurden dem Intendanten die künstlerische, wirtschaftliche und administrative Leistung […]weiterlesen
Ist der Verkauf von Tonträgern durch Künstler steuerbefreit? Die Frage der Besteuerung des Verkaufs von Tonträgern durch Künstler war Gegenstand einer Erörterung des Bundesministeriums der Finanzen mit den Finanzbehörden der Länder. Danach ist der Verkauf von Tonträgern nicht nach § 20 Buchst. a UStG von der Umsatzsteuer befreit. Nach dieser Vorschrift sind u.a. die Umsätze der […]weiterlesen
Theater und die Umsatzsteuer
Setzt der Antrag auf Umsatzsteuerbefreiung Professionalität des Theaters voraus? NachAnsicht des Bundesverwaltungsgerichts lassen weder der Wortlaut noch der Zweck von § 4 Nr. 20 Buchst. a UStG den Schluss zu, dass die Steuerbefreiung nur solchen Einrichtungen zugute kommen soll, die „professionell“ und auf einem hohen Niveau arbeiten und deshalb Laieneinrichtungen ausgeschlossen sind. Das künstlerische Niveau muss […]weiterlesen
Ist der Webdesigner Freiberufler? Das Finanzgericht Münster kam in seiner Entscheidung vom 19.06.2008 zu dem Ergebnis, dass Webdesigner eine künstlerische Tätigkeit im Sinne des § 18 EStG ausüben. Das Berufsbild des Webdesigners kennzeichnet sich nach der Ansicht der Richter des Finanzgerichts Münster dadurch, dass Internet oder Intranetseiten nach Kundenwunsch konzipiert werden. Das Berufsbild ist durch […]weiterlesen
Häusliches Arbeitszimmer ist nicht Mittelpunkt der Tätigkeit eines Schauspielers. Die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer eines Schauspielers können nicht in unbeschränkter Höhe bei den Einkünften als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Das häusliche Arbeitszimmer bildet nicht den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 b Einkommensteuergesetz (EStG) in […]weiterlesen
Ausländische Fotomodelle, die kurzfristig in Deutschland tätig werden, können selbständig sein. Da die Models nur jeweils äußerst kurzfristig in Deutschland tätig waren, ist die Arbeitnehmereigenschaft regelmäßig eher zu verneinen als zu bejahen. Die Models sind weniger in den Betrieb des Auftraggebers eingegliedert und den Weisungen des Auftraggebers auch nur in geringerem Umfang unterworfen. Nach Ansicht […]weiterlesen
Location Scout ist keine künstlerische Tätigkeit im Sinne der Künstlersozialversicherung Bei einem aus unterschiedlichen Tätigkeiten zusammengesetzten Berufsbild kann nach Ansicht des Landessozialgerichts Berlin nur dann von einer künstlerischen Tätigkeit ausgegangen werden, wenn die künstlerischen Elemente das Gesamtbild prägen – Kunst also den Schwerpunkt der Berufsausbildung bildet. Dies ist bei einem Location Scout nicht der Fall, wenn […]weiterlesen
Tango und KSVG
Künstlereigenschaft einer Tanzlehrerin für Tango Argentino Der Beruf des Argentinischen Tango-Tänzers ist rechtlich nicht geregelt. Im entschiedenen Fall stellte das Gericht fest, dass es sich bei den Tanzauftritten um Tätigkeiten aus dem Bereich der Unterhaltungskunst handeln könnte. Es ordnete diese Tätigkeit aber dem Bereich des Sports zu, weil sie in Sportverbänden organisiert ist und es […]weiterlesen
Übersetzer und KSVG
Versicherungspflicht einer Übersetzerin in der KSVG Das Bundessozialgericht stellte fest, dass es sich bei der Übersetzung von Werbebroschüren nicht um eine publizistische Tätigkeit handelt. Zwar ist der Begriff der Publizistik gemäß der ständigen Rechtsprechung sehr weit auszulegen. Er ist nicht auf die inhaltliche Gestaltung und Aufmachung von Büchern und sog. Massenkommunikationsmitteln begrenzt, sondern erfasst jeden im […]weiterlesen
Rundfunkmoderator muss sich von der Masse alltäglichenGeplauders abheben… …um in den Genuss des ermäßigten Steuersatzes zu gelangen. So hatte sich das Finanzamt Köln mit der Frage zu beschäftigen, ob es sich bei der Tätigkeit eines Rundfunkmoderators, von dem wöchentlich eine Hörfunksendung ausgestrahlt wurde, um die Übertragung von Urheberrechten handelt. Hierzu ist grundsätzlich notwendig, dass ein […]weiterlesen
Laufen auf dem Laufsteg und Ausziehen reicht für künstlerische Tätigkeit nicht aus Die Richter des Finanzgerichts Münster hatten sich mit der Frage zu beschäftigen, ob die Tätigkeit einer Striptease-Tänzerin als künstlerische Tätigkeit einzustufen sei. Das Finanzgericht sah dies nicht als gegeben an, da sich die Auftritte in der bloßen Unterhaltung mit erotischem Reiz erschöpfen. Eine […]weiterlesen
Rave kann Konzert sein
Ermäßigter Steuersatz für die Durchführung von Techno-Konzerten Unter Konzert im Sinne des Umsatzsteuergesetzes (§ 12 Abs. 2 Nr. 7a UStG) sind nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung Aufführungen von Musikstücken zu verstehen, bei denen Instrumente und/oder die menschliche Stimme eingesetzt werden. Auch die Veranstaltung von Mischformen, die zwischen Theateraufführung und Konzert liegen, ist begünstigt. Wie der BFH […]weiterlesen
Bei der Tätigkeit von Webdesignern handelt es sich um eine künstlerische Tätigkeit In dem inzwischen über 30 Jahre alten Künstlerbericht der Bundesregierung wird der Beruf des Webdesigners naturgemäß nicht erwähnt, da es sich Tätigkeit im Jahr 1975 noch nicht gab. Im Bereich der bildenden Kunst finden sich jedoch Katalogberufe wie die des Designers, Layouters oder Grafikdesigners. […]weiterlesen
Tätigkeitsmittelpunkt einer Konzertpianistin Die Richter sind der Überzeugung, dass die Tätigkeit einer Konzertpianistin qualitativ ganz wesentlich durch ihre auswärtigen Auftritte und Konzerte geprägt wird. Ein Instrumentalsolist, der seine Einnahmen im Wesentlichen aus Auftrittsgagen erzielt, verwirklicht den seine Tätigkeit bestimmenden Schwerpunkt mit seinen Auftritten. Wie im Urteil weiter dargestellt wird, wird von den Richtern sehr wohl […]weiterlesen
Handelt es sich bei der Tätigkeit eines Visagisten um eine künstlerische Tätigkeit? In der höchstrichterlichen Rechtsprechung wurde bislang noch nicht geklärt, ob die Tätigkeit eines Visagisten der eines Maskenbildners gleichsteht. Dies ist jedenfalls der Fall, wenn sie – vergleichbar dem Wirkbereich eines Maskenbildners bei Film oder Theater – dem Wirkbereich der Werbung zugeordnet ist. Der […]weiterlesen
Freiberufliche Tätigkeit eines Video-Editors Bei einem Video-Editor (Cutter), der ausschließlich im Bereich der Herstellung von Werbefilmen tätig ist, ist eine künstlerische Tätigkeit nur im Ausnahmefall gegeben. So liegt eine freiberufliche Tätigkeit vor, wenn eine eigene Formensprache entwickelt wurde und versucht wird, Deutungsräume zu erweitern. Letztendlich kann jedoch nach Ansicht des Gerichtes dahinstehen, ob einem Cutter […]weiterlesen
Ein Tonstudio ist kein Arbeitszimmer i.S.d. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG, selbst wenn es mit den Wohnräumen des Musikers räumlich verbunden ist. Der Begriff des häuslichen Arbeitszimmers ist im Gesetz nicht näher bestimmt. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass das häusliche Büro ein Arbeitsraum ist, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung […]weiterlesen
Tiermodellbauer Künstler?
Künstlersozialabgabepflicht bei Tiermodellbauern Mit der Rekonstruktion eines ausgestorbenen Tieres, d.h. dem Herstellen eines plastischen Modells dieses Tieres – erbringt ein Tiermodellbauer nicht eine lediglich handwerkliche oder technisch-manuelle, sondern eine künstlerische Leistung i.S. des KSVG. Das Gericht folgt aber nicht der Einstufung als „Bildhauer“, schließt aber eine Einordnung als bildender Künstler nicht aus. Denn darunter fallen […]weiterlesen
Führen Einnahmen, die Künstler aus der Teilnahme an Talkshows erzielen, zu selbständigen Einkünften i.S.d. § 49 EStG? Die Auftritte als Interviewpartner in Talkshows stellen keine solchen Tätigkeiten i.S.d. § 49 EStG dar, auch wenn Grund für die Einladungen die Bekanntheit und Beliebtheit als Künstler und Schriftsteller gewesen sein wird und wenn die Auftritte den Künstlern […]weiterlesen
Ist ein Regieassistent bei Fernsehproduktionen selbständig künstlerisch tätig? Nach Ansicht des Bundessozialgerichts entspricht der Zielsetzung des Künstlersozialversicherungsgesetzes ein formaler, an der Typologie der Ausübungsform orientierter Kunstbegriff, der bereits erfüllt ist, wenn das zu beurteilende Werk ohne Rücksicht auf sein geistiges Niveau den Anforderungen eines bestimmten Werktyps entspricht. Die den unterschiedlichen Ausübungsformen von Kunst zuzuordnenden Berufsgruppen […]weiterlesen
Sind Wrestler Unterhaltungskünstler i.S. des Künstlersozialgesetzes? Nach dem Regelungswerk des KSVG unterfallen Tätigkeiten aus dem Bereich der Unterhaltungskunst grundsätzlich der Künstlersozialversicherung. Es muss sich dabei aber um eine Form der Unterhaltung handeln, bei der eine freie schöpferische Gestaltung der Darbietung zumindest in Ansätzen erkennbar ist, wobei allerdings die Anforderungen an die schöpferische Gestaltung niedrig zu […]weiterlesen
Ist die Tätigkeit eines PR-Beraters über die Pressemeldungen hinausgehend freiberuflich? Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs ist Journalist i. S. des § 18 Abs. 1 EStG, wer eine in erster Linie auf Information über gegenwartsbezogene Geschehnisse gerichtete Tätigkeit ausübt, bei der die Sammlung und Verarbeitung von Informationen des Tagesgeschehens, die kritische Auseinandersetzung mit diesen Informationen und […]weiterlesen
Für den Bereich der Fotografie ist es nach einem Urteil des BSG zunächst entscheidend, ob dem Schaffen eines Fotografen eine schöpferische Leistung in einem Umfang zugrunde liegt, die über das in diesem Beruf durch eine schöpferische bzw. gestalterische Komponente bereits gekennzeichnete Handwerkliche deutlich hinausgeht. Kennzeichnend für eine künstlerische Fotografie sind die Motivwahl und die Motivgestaltung nach ästhetischen […]weiterlesen
Pressegeheimnis auf Bewirtungsquittungen?
Journalisten können die Pflichtangaben auf einer Bewirtungsquittung nicht mit Hinweis auf das Pressegeheimnis verweigern. Zum Nachweis der Bewirtungsquittungen hat der Steuerpflichtige einen Nachweis mit folgenden Angaben zum Ort, Tag, Teilnehmer, Anlass der Bewirtung und der Höhe der Aufwendungen vorzulegen. Wie der Bundefinanzhof feststellte, kann ein Journalist nicht unter Hinweis auf das Pressegeheimnis die konkrete Angabe […]weiterlesen
Künstlersozialversicherungspflicht von Karnevalsgesellschaften Nach dem KSVG sind Unternehmen abgabepflichtig, die nicht nur gelegentlich Aufträge an selbständige Künstler oder Publizisten erteilen , um deren Werke oder Leistungen für Zwecke ihres Unternehmens zu nutzen, wenn im Zusammenhang mit dieser Nutzung Einnahmen erzielt werden sollen. Eine mehr als nur gelegentliche Auftragserteilung ist immer dann anzunehmen, wenn Aufträge wiederkehrend […]weiterlesen
Werbetätigkeit eines Künstlers
Werbetätigkeit eines Künstlers nur bei eigenschöpferischerLeistung freiberuflich Einnahmen aus der Tätigkeit von Künstlern im Bereich der Werbung können, wenn sie als eigenschöpferische Leistung zu werten sind, zu den Einkünften aus selbständiger künstlerischer Tätigkeit gehören. Eine eigenschöpferische Leistung liegt in der Regel nicht vor, wenn sich die Tätigkeit des Künstlers darauf beschränkt, die Rolle eines Produktbenutzers […]weiterlesen
Ein als Ehrung der Persönlichkeit anzusehender Preis an einen Journalisten ist keine Betriebseinnahme Betriebseinnahmen sind alle Zugänge in Geld oder Geldeswert, die durch den Betrieb veranlasst sind. Den Gegensatz hierzu bilden Einnahmen, für deren Zufluss nicht der Betrieb, sondern private Umstände die Veranlassung gegeben haben. Als betrieblich veranlasste Einnahmen sind nur solche zu werten, die […]weiterlesen
Schauspieler als Fotomodell
Welcher Einkunftsart sind Einnahmen eines Schauspielers als Fotomodell zuzurechnen? Künstlerisch tätig ist ein Steuerpflichtiger, wenn er eine eigenschöpferische Leistung vollbringt, in der seine individuelle Anschauungsweise und Darstellungskraft zum Ausdruck kommt und die über eine hinreichende Beherrschung der Technik hinaus eine gewisse, objektiv festzustellende Gestaltungshöhe erreicht. Einnahmen eines populären Schauspielers aus der Mitwirkung bei der Herstellung […]weiterlesen
Aufwendungen zum Besuch kultureller Veranstaltungen gehören regelmäßig zu den nicht abzugsfähigen Kosten der privaten LebensführungAufwendungen für die private Lebensführung sind auch dann nicht abzugsfähig, wenn sie zur Förderung des Berufs oder der Tätigkeit des Künstlers erfolgen.Nach Ansicht des BFH soll hierdurch verhindert werden, dass Steuerpflichtige durch eine mehr oder weniger zufällige oder bewusst herbeigeführte Verbindung von […]weiterlesen