Source: https://independentliving.de/il-pankow/angebote
Timestamp: 2019-01-17 06:32:44
Document Index: 58057629

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 35', '§34', '§35', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 34', '§ 34', '§ 27', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 34', '§ 35']

Pankow, Reinickendorf, Charlottenburg, Mitte
Lukas Franzius
E-Mail: lukas.franzius@independentliving.de
Flyer Angebote für Familien
nach §§ 30, 31 und 35 SGB VIII
Hauptinhalte unserer Arbeit im Bereich der ambulanten Hilfen sind
Beratung und Coaching von Familien bei der Gestaltung eines Zusammenlebens, in welchem alle Familienmitglieder gern zu Hause sind,
Beratung und Coaching von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen und bei ihrer Verselbständigung,
Erkennen von Bedarfen und gezielte Förderung von jungen Menschen mit individuellen Beeinträchtigungen und
intensive Unterstützung von Familien mit dem Ziel die geistige und körperliche Entwicklung ihrer Kinder sicher zu stellen.
Achtung und Stärkung des Selbstbestimmungsrechtes unserer Klientinnen und Kliente;
vielfältige Erfahrungswerte, sowie multiprofessionelle methodische und therapeutische Kenntnisse;
Wertschätzung und eine ermutigende Grundhaltung;
Ausrichtung unserer Arbeit an den Zielen der Familien und Jugendlichen und
Ressourcen- und Lösungsorientierung, transparente systemische Herangehensweise, Arbeit im Co-Team.
§ 30 SGB VIII - Erziehungsbeistand / Betreuungshelfer
§ 35 SGB VIII - Intensive sozialpädagogische Einzelfallbetreuung
Flyer Clearing
Krisen, als Ausgangspunkt sozialpädagogischer Arbeit, bieten große Chancen für einen Neubeginn und persönliches Wachstum. Kinder, Jugendliche und ihre Familien werden in schwierigen Lebenssituationen bei der Situationsklärung und Perspektivfindung begleitet. Unser Hauptziel ist der Erhalt und die Aktivierung der Familie bei Gewährleistung des Wohles von Kindern und Jugendlichen.
Die Berater arbeiten bis zu acht Wochen in der Familie, um die Bedarfe und Ressourcen der Familie zu ermitteln und gemeinsam eine Perspektive zu erarbeiten.
Unser Vorgehen ist durch eine systemisch-lösungsorientierte Herangehensweise geprägt. Auf Fokussierung und Verstärkung von Kompetenzen basierend, wird an folgenden Schwerpunkten gearbeitet:
Entspannung des Konfliktes
Erarbeitung der vorhandenen Ressourcen (Ressourcenkarte, Genogramm) Verbesserung der Kommunikationsstruktur innerhalb der Familie (gegenseitige Wertschätzung, Verständnis, Streitkultur usw.)
Ermöglichung neuer Sichtweisen auf die aktuelle Situation
Stärkung der Sorgeberechtigten in ihrer Verantwortung und Kompetenz
Erarbeitung von Zielen, die die Familie für sich formuliert
im Kinderschutzfall ggf. Formulierung von Aufträgen sowie von Formen der Kontrolle
Zusammenarbeit verstehen wir als lebendigen, kooperativen Prozess. Alle Sichtweisen, (Problem-) Erklärungen und Lösungsideen haben ihre Berechtigung. Durch diese Grundhaltung sehen wir die Chance, gemeinsam mit den Beteiligten, individuelle Ideen jenseits von Interventionsstandards zu entwickeln und die Wahrscheinlichkeit einer tragfähigen Perspektivfindung zu erhöhen.
Pankow, Prenzlauer Berg, Mitte, Reinickendorf, Charlottenburg/ Wilmersdorf
Sena Vuleta
E-Mail: sena.vuleta@independentliving.de
BEW-Flyer
Individualangebot nach §34 und §35; 41 SGB VIII
Jugendlichen und jungen Volljährigen bieten wir
gemeinsame Erarbeitung individueller Ziele orientiert an den Stärken und Ressourcen des jungen Menschen,
Beratung in Schul- und Berufsfindung und organisieren einer Alltagsstruktur,
Unterstützung bei der Verselbständigung im eigenen Wohnraum und finanzieller Absicherung,
Einbeziehung von Bezugspersonen (Eltern, Familie, Freunde ...), damit auch nach der Hilfe verlässliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen,
Praktische Hilfe im Alltag und beim „Wohnen lernen",
Angebot einer sozialpädagogisch betreuten Sommerreise,
Treuhänderische Verwaltung der Gelder der jungen Menschen, Finanzplanung und
Vernetzung im Sozialraum.
Betreuung durch eine/n Haupt- und Co- Berater/-in
Trägerwohnungen (Akquise, Verwaltung, Instandhaltung, Zusammenarbeit mit Hausverwaltungen, Nachbarschaftspflege)
Regelmäßige Treffen mit den Beraterinnen und Beratern in der Trägerwohnung oder an anderen vereinbarten Orten
Zielerarbeitung innerhalb der ersten acht Wochen (Konkretisierung der im Hilfeplan vereinbarten Ziele und Erarbeitung von Handlungsschritten)
Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen familiären Bezugspersonen mit dem Ziel des Erhaltes bzw. der Aktivierung des Familienbezuges, auch über das Ende der Jugendhilfe hinaus
Im Betreuten Einzelwohnen organisieren die Jugendlichen und jungen Volljährigen mit beratender Unterstützung und Begleitung durch Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen selbständig ihren Alltag entsprechend ihrer individuellen Zielplanung. Sie wohnen alleine oder zu zweit in Trägerwohnungen. Die Kontakt- und Anlaufstellen des Trägers in Wohnungsnähe bieten einen verlässlichen Bezugspunkt. Gemeinsam mit den Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen aktiviert bzw. erschließt der junge Mensch seine sozialräumlichen (familiären) Ressourcen. Regelmäßige Gruppenaktivitäten unterstützen die Möglichkeit, sich mit anderen jungen Menschen zu treffen und soziale Kontakte zu knüpfen.
Flexibilität entsprechend des Bedarfes
C2 - Regelleistung nach § 34
Beratung und gelegentliche Unterstützung (12 Personalstunden die Woche)
C3 - Intensivleistung nach § 34
intensive Beratung, Betreuung und begleitende Unterstützung, intensive Vernetzung (15 Personalstunden die Woche)
C4 - Intensivleistung nach § 34 und § 35
intensivierte Beratung und persönliche Begleitung, intensivierte Vernetzung (18 Personalstunden die Woche)
C1 – Angebot für selbständige Jugendliche nach § 34 mit geringer Betreuungsdichte
Beratung, motivierende Kontrolle, nur in Ausnahmen begleitende Unterstützung (neun Personalstunden die Woche)
C1 – Angebot für sehr selbständige Jugendliche nach § 34 mit geringster Betreuungsdichte
Beratung und motivierende Reflexion (sechs Personalstunden die Woche)
Ein Angebot für Familien – eigene Lösungen für die Zukunft ihrer Kinder zu finden
In jeder Familie gibt es hin und wieder Probleme. Die Schwierigkeiten können so groß sein, dass eine Familie beim Versuch der Lösung an ihre Grenzen kommt.
Ein Familienrat bietet die Chance diese Probleme zusammen mit Verwandten, Freunden und anderen wichtigen Menschen zu besprechen und gemeinsam Ideen für Lösungen der Probleme zu entwickeln und Antworten auf Sorgen und Zweifel des Jugendamtes zu finden.
Familienangehörige und Freunde kennen die Familie oft am besten und wissen, was sie gut kann und was bei ihr gut funktioniert bzw. wo die Familie eventuell Unterstützung benötigt.
Zur Vorbereitung auf den Familienrat wird der Familie ein/-e Koordinator/-in an die Seite gestellt. Die Aufgabe dieser speziell für die Koordination von Familienräten ausgebildeten Fachkraft ist, die bestmögliche Vorbereitung und Organisation des Familienrates. Der Ablauf des Familienrates folgt den im Folgenden dargestellten Phasen.
Ablauf Familienrat
Begrüßung aller Teilnehmenden durch die Koordinatorin oder den Koordinator und die Familie. Vorstellung aller Teilnehmenden.
Phase: Informationsaustausch
Die Jugendamtsmitarbeiterin oder Jugendamtsmitarbeiter schildert die Sorge des Jugendamtes und erklärt, was genau bearbeitet werden soll. Professionelle Fachkräfte (z. B. Therapeuten, Ärzte, Lehrer etc.) geben allgemeine Informationen, ohne auf den konkreten Einzelfall einzugehen, um spezielle Probleme (z. B. Krankheiten) besser verstehen zu können.
Phase: „Exklusive Familienzeit"
Die Familie (Familienangehörige und Freunde) bespricht allein – ohne Jugendamt, Koordinator und andere Helfer – die Sorge und erarbeitet einen Lösungsplan, der schriftlich festgehalten wird.
Phase: Kontrakt
Die Jugendamtsmitarbeiterin oder Jugendamtsmitarbeiter und die Koordinatorin oder der Koordinator kommen zurück. Die Teilnehmenden des Familienrates stellen ihren Plan vor. Die Lösungsideen werden auf Umsetzbarkeit überprüft.
Abschließend wird ein Überprüfungstermin (Folgerat) festgelegt, bei dem geprüft wird, ob die Lösungen vom Familienrat umgesetzt wurden und hilfreich waren oder überarbeitet werden müssen.
Unser Angebot einer sozialpädagogisch betreuten Jugendwohngemeinschaft nach § 27 i.V.m. § 34 SGB VIII richtet sich an Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren und ist eine Wohnform mit betreuungsfreien Zeiten.
Wir haben das Angebot von zwei Jugendwohngemeinschaften im Großraum Pankow, mit sechs beziehungsweise vier Plätzen. Angegliedert sind BEW-Wohnungen.
Zentrales Element des Angebots ist das gemeinsame Wohnen und Lernen in der Gruppe. Im Rahmen von Gruppentreffen und Gruppenabenden regeln die Jugendlichen partizipatorisch ihr Zusammenleben und organisieren gemeinsame Unternehmungen und Kochabende.
Ziel des Angebots ist es, die Jugendlichen auf ein selbstständiges Leben in einer eigenen Wohnung vorzubereiten, sie bei wichtigen Schritten zum Thema berufliche Perspektive zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, soziale Kompetenz im Umgang mit der Gruppe zu trainieren.
Die pädagogische Begleitung erfolgt durch feste Präsenszeiten in der sozialpädagogisch betreuten Jugendwohngemeinschaft und persönlichen Terminen von Jugendlichen mit Berater/-innen.
Wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist eine ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit den Eltern und/oder anderen wichtigen Familienmitgliedern, der Schule/Ausbildung und dem Jugendamt.
Die „ambulante aufsuchende Krisenintervention" (AAK) ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Jugendamt Pankow und den freien Trägern Berliner Institut für Familientherapie (BIF), Casablanca gGmbH und Independent Living – Jugendwohnen in Pankow gGmbH.
Die AAK ist ein kurzfristig einsetzendes familientherapeutisches Beratungs- und Unterstützungsangebot für Familien zur Klärung einer aktuellen Krisensituation.
Beraten lassen können sich Eltern mit Kindern bzw. Jugendlichen im eigenen Haushalt, in Situationen, die als konfliktreich erlebt werden und wo eigene Lösungsmöglichkeiten an ihre Grenzen stoßen.
Konflikte und Krisen innerhalb einer Familie, die im Moment nicht selbst gelöst werden können (z. B. dringender Unterbringungswunsch, Veränderung der Familienzusammensetzung, Ablöseprozesse).
Wenn Erziehung an ihre Grenzen stößt (z. B. nicht altersgerechter Umgang; fehlende gegenseitige Wertschätzung, wenig Grenzsetzung und Konsequenz).
Abklärung einer vermuteten Kindeswohlgefährdung.
Akute Konflikte zwischen Eltern bei der Regelung des Umgangs.
Die Beauftragung erfolgt durch das Jugendamt. Wir stellen innerhalb von zwei Stunden den Kontakt zur Familie her. Die Beratungsdauer beträgt im Regelfall zwei Wochen (circa drei Beratungsgespräche).
Ziel unserer Arbeit ist es, im akuten Krisenfall vermittelnd in den Familien zu wirken und die Situation so zu entspannen, dass die Familie wieder in der Lage ist, eigene Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Darüber hinaus entwickeln wir eine fachliche Empfehlung zur weiteren Arbeit mit der Familie, die offen mit der Familie besprochen wird.
Betreutes Einzelwohnen für Mädchen und junge Frauen §§ 34, 35a und 41 SGB VIII
Hauptinhalte unserer Arbeit
Ziel unserer Arbeit ist es, die Mädchen und jungen Frauen dabei zu unterstützen, ihren Alltag eigenständig zu meistern. Grundlage der Zusammenarbeit sind die in der Zielerarbeitung sowie der Hilfeplanung entwickelten Ziele. Dabei achten wir die Individualität und Selbstbestimmungsrechte der jungen Frauen und ermöglichen das Erproben vielfältiger Lebensentwürfe.
Möglichkeit des Alleinwohnens oder mit einer Mitbewohnerin in einer Zweiraumwohnung in den Bezirken Pankow und Reinickendorf.
Intensive Unterstützung in der Erprobung von Bewältigungsstrategien und lebenspraktischen Kompetenzen, die es ermöglichen, junge Frauen in ihre eigene Wohnung zu verselbstständigen.
Verlässliche und stärkende Beziehungsangebote über Haupt- und Co-Beratung sowie über eine Gruppenanbindung mit vielfältigen Freizeitangeboten und Lernfeldern für soziale Kompetenzen.
Rahmenleistungen des Betreuten Einzelwohnens mit einem geschlechtsspezifischen Schwerpunkt.
Expertinnenwissen zu Themen wie: Beziehungsgestaltung, gesunde Ernährung, Körperbewusstsein, Umgang mit Gewalterfahrungen, Sexualität, Schwangerschaft.
Beratung und Begleitung im Alltag der jungen Frauen, u. a. Einbeziehung der Bezugspersonen.
Gestaltung eines sicheren Lebens- und Rückzugsraumes.
Lösungsorientierte Beratung, Förderung von Ressourcen und Schutzfaktoren.
Zielgerichtete Vernetzung mit Fachdiensten und Gremien.
§ 34 SGB VIII – Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform
§ 35a SGB VIII – Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
Therapeutisch integratives BEW
nach § 35a
Sonstige betreute Wohnform gemäß § 34 in Verbindung mit § 35a SGB VIII
Angebotskategorie C3- Individualangebot
Intensivleistung mit wahlweise 14 oder 17 Personalstunden plus fünf therapeutische Personalstunden pro Woche
Dies ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene beider Geschlechter ab vollendetem 15. Lebensjahr, die aufgrund psychischer Beeinträchtigungen sozialpädagogische und therapeutische Beratung benötigen und für die eine TWG nicht sinnvoll oder nötig erscheint und/oder deren Unterbringung in einer Klinik nicht angezeigt ist.
Die Jugendlichen sind in unserem Projekt des BEW integriert. So wollen wir einer Stigmatisierung entgegenwirken und im Sinne des Normalisierungsprinzips Kontakte außerhalb des Gesundheitswesens ermöglichen.
Ziel ist es, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Bewältigen ihres BEW-Alltags zu unterstützen – nicht das Ersetzen einer Psychotherapie.
Wir bieten Plätze in Einzimmerwohnungen in den Stadtteilen Pankow oder Reinickendorf in der Nähe zu einer Kontakt- und Anlaufstelle an, die den Jugendlichen u. a. die Möglichkeiten zum telefonieren und Internetzugang bietet.
Die Jugendlichen innerhalb des Projektes werden durch zwei fest verantwortliche Mitarbeiter/-innen kontinuierlich im Haupt- und Co-Beratersystem und zusätzlich einer festen therapeutischen Fachkraft beraten und betreut.
Die Arbeitsweise unserer Fachkräfte ist durch eine therapeutische Haltung geprägt, die sich durch Folgendes auszeichnet:
Integration der Jugendlichen um Stigmatisierung abzuwenden und die gesunden Anteile anzusprechen und zu Stärken.
Integration in Gruppenangebote des Trägers und Gruppen innerhalb des Sozialraums.
Lösungs- und ressourcenorientierte Herangehensweise – insbesondere auftretende Krisen als intensiven Lebensabschnitt mit Chancen zu sehen.
Arbeit mit den Auswirkungen von aktuellem Verhalten mit Fokussierung auf gewünschtes, sozial verträgliches Verhalten.
Achtung der Autonomie der Jugendlichen.
Vermittlung von Zuversicht.