Source: https://arlob.de/index.php?id=161&id=161&tx_wecdiscussion%5Bshow_date%5D=083116&tx_wecdiscussion%5Barchive%5D=1
Timestamp: 2018-09-20 20:55:09
Document Index: 247858942

Matched Legal Cases: ['§ 79', '§ 3', '§ 10', '§ 58', '§ 35', '§ 6', '§ 20', '§ 33', '§ 10']

Entfernungs- oder Reisekostenpauschale?
Ein Vermietungsobjekt kann eine regelmäßige Tätigkeitsstätte darstellen - mit der Folge, dass Fahrten dorthin nur über die Entfernungspauschale als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar sind. Diese BFH-Entscheidung verunsichert derzeit die Vermieter.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 06/2016
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 15:44 Kategorie:Sonstiges
Drittaufwand bei der Mietzahlung unbedingt vermeiden
Viele Studenten studieren auswärts und müssen sich eine Studentenbude mieten. Damit sie die Miete steuerlich geltend machen können, sollten sie die Grundsätze zum steuerlichen Drittaufwand beachten. Das lehrt eine Entscheidung des FG Niedersachsen, aus der Eltern und Kind die richtigen Konsequenzen ziehen sollten.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 15:40 Kategorie:Studium
Wenn "Patchwork-Partner" mit jeweils eigenen Kindern heiraten, profitieren sie neben der Zusammenveranlagung auch bei der Riester-Zulage. Ist ein Ehegatte nicht zulagenberechtigt, der andere als rentenversicherungspflichtiger Arbeitnehemr aber schon, bekommt der bisher nicht begünstigte Ehegatte einen abgeleiteten Riester-Zulagenanspruch (§ 79 S. 2 EStG). Die mitgebrachten Kinder der beiden Partner können wieder das Zünglein an der Waage sein, um die staatliche Förderung optimal auszuschöpfen.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 15:38 Kategorie:Sonstiges
Viele Steuerzahler, die Kinder aus früheren Beziehungen haben, finden doch noch ihren Traumpartner und wagen erneut den Gang zum Standesamt. Dieses Ja-Wort bringt den Eltern und Kindern zahlreiche finanzielle und steuerliche Vorteile. Lernen Sie deshalb die interessantesten Gestaltungstipps für Patchworkfamilien kennen und nutzen Sie diese.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 15:34 Kategorie:Kindergeld & Co
Erhalten Sie im Erbfall ein Vermächtnis, in dem der Erblasser bestimmt hat, dass Sie dieses Vermächtnis erst nach Ablauf von fünf Jahren erhalten und Ihnen bis dahin jährlich Zinsen vom Erben zustehen, liegen grundsätzlich steuerpflichtige Kapitalerträge vor. Das gilt aber nicht, wenn Sie gar keine Zinsen erhalten. In dem Fall hat keine Vermögensmehrung stattgefunden. Ergo liegen auch keine steuerpflichtigen Kapitalerträge vor (BFH, Urteil vom 20.10.2015, Az. VIII R 40/13, Abruf-Nr. 184316).
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 15:32 Kategorie:Steuerrecht
Ein Leser fragt: Ab dem 1. August 2016 erhalten Meisterschüler mehr BAföG, weil die Einkommens- und Vermögensbeiträge sowie die staatlichen Zuschüsse angehoben werden. Ist das Meister-BAföG zu versteuern?
Antwort: Nein. Das Meister-BAföG ist steuerfrei (§ 3 Nr. 11 EStG). Müssen Sie nach Abschluss der Meisterschule ein Darlehen zurückzahlen, dürfen Sie die Zinsen als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben geltend machen.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 15:29 Kategorie:Studium
Ein Leser fragt: Ich habe mein Fahrzeug während der Arbeitszeit auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellt. Nach Feierabend habe ich bemerkt, dass es einen Blechschaden hat. Verursacher unbekannt. Ich habe den Schaden reparieren lassen und dafür den Werbungskostenabzug beantragt. Das Finanzamt hat das abgelehnt, weil der Schaden infolge des "Parkens" und nicht - wie in H 9.10 "Unfallkosten" EStH gefordert - auf der "Fahrt" zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte geschah. Hat es Recht?
Nein, der Sachbearbeiter beim Finanzamt liegt hier falsch. Nach Auffassung von SSP liegen hier keine Unfallkosten vor, sondern Werbungskosten im Zusammenhang mit Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit. Dieser Fall wurde so bereits vor Jahrzehnten vom FG Baden-Württemberg entschieden (Urteil vom 17.09.1980, Az. XI (III) 346/78).
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 15:12 Kategorie:Sonstiges
Lebensmittelpunkt: FG Berlin gibt Finanzverwaltung kontra
Leben berufstätige Ehegatten während der Woche am Beschäftigungsort zusammen, rechtfertigt das allein noch nicht die Annahme, dass dort ihr Lebensmittelpunkt besteht. Vielmehr muss die Finanzverwaltung auch in einem solchen Fall die Gesamtumstände untersuchen. Das hat das FG Berlin-Brandenburg klargestellt und einem Lehrer-Ehepaar im konkreten Fall eine doppelte Haushaltsführung zuerkannt.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 14:50 Kategorie:Sonstiges
Abgeltungsteuer bei Ehegatten- Darlehen: BVerfG blockt ab
Gewährt ein Ehegatte dem anderen ein Darlehen, muss er die Zinsen mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern, wenn der Darlehensnehmer die Zinsen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend machen kann und der Geber auf den finanziell abhängigen Ehegatten beherrschenden Einfluss nehmen kann. Diese BFH-Rechtsprechung ist nun sakrosankt, weil das BVerfG die dagegen gerichtete Verfassungsbeschwerde nicht angenommen hat (BVerfG, Beschluss vom 07.04.2016, Az. 2 BvR 623/15).
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 14:47 Kategorie:Sonstiges
Es liegt kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, wenn ein Kind für die von den Eltern gemietete Immobilie keine Miete zahlt, sondern auf Barunterhalt verzichtet. Das hat der BFH entschieden.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 14:31 Kategorie:Sonstiges
Die Neuregelung des § 10 Abs. 1a Nr. 3 EStG im Jahr 2015 zum Sonderausgabenabzug des Versorgungsausgleichs bei Scheidungen wirkt sich nicht auf den Abzug des Auffüllungsbetrags nach § 58 BeamtVG aus. Die Zahlung des Auffüllungsbetrags ist weiterhin als Werbungskosten abziehbar. Das wurde SSP exklusiv vom BMF mitgeteilt.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 14:29 Kategorie:Sonstiges
Abbruchkosten eines Gebäudes: So werden sie steuerlich behandelt
Wird ein noch nicht vollständig abgeschriebenes Gebäude abgerissen, um ein neues Gebäude zu errichten, das vermietet oder betrieblich genutzt wird, stellen Abbruchkosten und Rest-Abschreibung Herstellungskosten des neuen Gebäudes dar. Das gilt auch bei einer als anschaffungsähnlicher Vorgang zu wertenden Einlage eines bebauten Grundstücks in ein Betriebsvermögen (FG Düsseldorf, Urteil vom 23.02.2016, Az. 10 K 2708/15, Abruf-Nr. 185756).
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 14:26 Kategorie:Sonstiges
Streuwerbeartikel können Sachbezüge sein
2016 ist wieder so ein Jahr, in dem Streuwerbeartikel Hochkonjunktur haben werden, der Fußball-EM und Olympia sei Dank. Unternehmen, die Streuwerbeartikel einsetzen, sollten wissen, dass sich auch der Fiskus dafür interessiert. Und zwar nicht nur bei der Abgabe an Kunden oder Geschäftspartner, sondern auch an Mitarbeiter.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 04/2016
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 13:30 Kategorie:Sonstiges
Wann haben Piloten, Flugbegleiter und Flughafenmitarbeiter eine erste Tätigkeitsstätte?
Haben Piloten, Flugbegleiter und andere Flughafenmitarbeiter am Flughafen ihre erste Tätigkeitsstätte oder befinden sie sich dauerhaft auf einer beruflichen Auswärtstätigkeit?
Antworten auf diese Zweifelsfragen liefert das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt).
Bei Piloten und Flugbegleitern kommt als erste Tätigkeitsstätte insbesondere der Stammflughafen in Betracht. Das Flugzeug selbst kann nie eine erste Tätigkeitsstätte sein.
Was steht in Arbeitsvertrag oder dienstrechtlicher Verfügung?
Für das BayLfSt hängt es vor allem von den Regelungen im Arbeitsvertrag oder in anderen dienstrechtlichen Verfügungen ab, ob die Mitarbeiter dem Stammflughafen als erste Tätigkeitsstätte zugeordnet sind. Dafür sprechen folgende Formulierungen (BayLfSt, Verfügung vom 15.02.2016, Az. S 2353.1.1-16/1 St 32, Abruf-Nr. 146576)
-"Dem Arbeitnehmer wird der Dienstort München zugewiesen."
-"Der Arbeitnehmer wird als Flugzeugführer für das Flugzeugmuster ABC 123 mit Beschäftigungsort ...(z. B. München) eingestellt."
-"Der Arbeitnehmer wird als Flugzeugführer bei der Flotte ... (z. B. MUC xx/xx in ... (z. B. München) beschäftigt. Er kann jederzeit auf anderen Flugmustern, an anderen Orten sowie bei anderen Konzerngesellschaften eingesetzt werden."
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 13:19 Kategorie:Sonstiges
Das Lohnsteuerermäßigungsverfahren wird normalerweise angewendet, um das laufende Nettogehalt zu erhöhen, indem für voraussichtlich anfallende Werbungskosten, Sonderausgaben oder Verluste ein Lohnsteuerfreibetrag beantragt wird. Unbekannter, aber ähnlich effizient ist der zweite Anwendungsfall: Die Beantragung eines Hinzurechnungsbetrags. Er lohnt sich vor allem für Arbeitnehmer, die zwei gering bezahlte Jobs haben bzw. Rentner, die zwei Betriebsrenten beziehen.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 13:08 Kategorie:Sonstiges
Arbeitnehmer, die eine Abfindung erhalten, weil ihr Dienstverhältnis aufgelöst wird, profitieren von der sogenannten Fünftel-Methode. Diese kann auch dann zum Tragen kommen, wenn die Abfindung in Teilbeträgen in zwei Jahren fließt. Nach neuer Auffassung des BMF ist die Fünftel-Methode auch dann zu gewähren, wenn eine Teilzahlung bis zu zehn Prozent der Hauptleistung beträgt.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 11:59 Kategorie:Sonstiges
Sonderfälle zur 183-Tage-Regelung beachten
Die Globalisierung bringt es mit sich. Immer mehr deutsche Steuerzahler erzielen im Ausland Einkünfte - und müssen diese in Deutschland besteuern. Deutschland hat ein Besteuerungsrecht aber nur dann, wenn sich der Arbeitnehmer im Tätigkeitsstaat nicht länger als 183-Tage-Grenze gibt es zahlreiche Feinheiten, die im Einzelfall zu beachten sind.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 11:56 Kategorie:Sonstiges
Ehepartner lassen sich nur scheiden, wenn die Ehe so zerrüttet ist, dass ihnen ein Festhalten an ihr nicht mehr möglich ist. Sie können sich also dem Scheidungsbegehren aus tatsächlichen Gründen nicht entziehen. Folglich fallen Scheidungskosten immer zwangsläufig an - und müssen damit als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden; auch ab dem Jahr 2013. Diese sensationelle Entscheidung hat das FG Köln getroffen.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 11:53 Kategorie:Sonstiges
Ein Leser fragt: Ich bin Eigentümer eines Eigenheims an einer Straße, bei der Gehweg und Straßenbelag (Flüsterasphalt) saniert werden. Kann ich für die Anliegerbeiträge, die mir die Straßenbaubehörde in Rechnung stellt, eine Steueranrechnung für Handwerkerleistungen nach § 35a Abs. 3 EstG geltend machen?
Antwort: Wir meinen "ja". Entscheidend ist jedoch, dass Sie das Finanzamt davon überzeugen, dass die Leistungen in direktem räumlichen Zusammenhang zum Haushalt durchgeführt werden und dem Haushalt dienen.
Diese beiden elementaren Voraussetzungen, die Ihnen den Anspruch auf eine Steueranrechnung eröffnen, können den Ausführungen des FG Nürnberg zum Ausbau einer Gemeindestraße (FG Nürnberg, Urteil vom 24.06.2015, Az. 7 K 1356/14, Abruf-Nr. 145768) und des BFH zur Steueranrechnung fürs Schneeräumen (BFH, Urteile vom 20.03.2014, Az. VI R 56/12, Abruf-Nr. 141767 und Az. VI R 55/12, Abruf-Nr. 141766) entnommen werden.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 11:48 Kategorie:Sonstiges
Wird ein vermietetes Gebäude drei Jahre nach dem Erwerb saniert, liegen steuerlich ungünstige anschaffungsnahe Herstellungskosten vor, wenn die Erhaltungsaufwendungen ohne Umsatzsteuer mehr als 15% des Gebäudewertes betragen. Den Sofortabzug der Erhaltungsaufwendungen als Werbungskosten können Sie aber retten, wenn Sie nachweisen, dass die Schäden, die Sie beseitigen haben lassen, erst nach dem Kauf eingetreten sind. Das hat das FG Düsseldorf klargestellt.
Im konkreten Fall hatte eine Steuerzahlerin eine Eigentumswohnung erworben, die sich in einem tadellosen Zustand befand. Mit dem Kauf übernahm sie ein Mietverhältnis, das nach gerichtlicher Auseinandersetzung ein Jahr später gekündigt wurde. Der Mieter zog aus und hinterließ die Wohnung beschädigt. Obwohl die Renovierungskosten die 15%-Grenze überstiegen, ließ das FG die Kosten zum sofortigen Abzug als Werbungskosten zu. Begründung: Aufwand zur Beseitigung von Schäden, die nach dem Erwerb entstanden sind, wollte der Gesetzgeber bei der Einführung der anschaffungsnahen Herstellungskosten nach § 6 Abs. 1a EStG nicht erfassen (FG Düsseldorf, Urteil vom 21.01.2016, Az 11 K 4274/13 E, Abruf-Nr. 146556).
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 11:29 Kategorie:Urteile
Auch Verluste aus dem Verfall einer Option sind steuermindernd zu berücksichtigen. Das hat der BFH in gleich drei Urteilen klargestellt. Aber an wen müssen Sie sich bezüglich der Verlustverrechnung wenden - an das Finanzamt oder an die Bank?
Erwerben Sie Aktienoptionen, und es droht der Totalverlust, müssen Sie diese Optionen nicht extra verkaufen, um die Verluste steuerlich nutzen zu können. Für die steuerliche Berücksichtigung reicht es, wenn die Aktienoptionen durch Verfall wertlos werden. Der Verlust kann nach § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 3a. Abs. 4 S. 5 EStG in Höhe der Anschaffungskosten mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden (BFH, Urteile vom 12.01.2016, Az. IX R 48/14; IX R 49/14 und IX R 50/14, Abruf-Nrn. 184146, 184147 und 184148).
Sind Sie betroffen, und hat Ihnen die Bank für das Jahr 2015 keine Verluste bescheinigt, haben Sie nach Auffassung von SSP zwei Möglichkeiten, die Verluste steuerlich noch nutzbar zu machen:
- Sie beantragen bei der Bank, dass diese die BFH-Rechtsprechung anwendet und die Verluste aus dem Jahr 2015 mit Kapitalerträgen aus 2016 verrechnet.
-Sie beantragen in der Anlage KAP 2015 die Verrechnung der Verluste mit anderen Kapitalerträgen des Jahres 2015. Dass Sie von der Bank keine Verlustbescheinigung für 2015 erhalten haben, kann Ihnen nach Meinung von SSP nicht negativ ausgelegt werden.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 11:23 Kategorie:Steuerrecht
Nutzen Ehegatten gemeinsam ein häusliches Arbeitszimmer, lässt das Finanzamt insgesamt nur 1.250 € als Werbungskosten zu und nicht für jeden Ehegatten 1.250 €. Ob das rechtens ist, muss der BFH klären.
Hintergrund: Die Finanzämter gehen davon aus, dass der Höchstbetrag für ein steuerlich anerkanntes häusliches Arbeitszimmer nicht personen-, sondern objektbezogen ist. Ein Ehepaar wandte beim FG Baden-Württemberg ein, dass der Gesetzgeber bei den 1.250 € von einem Raum von 12 bis 14 Quadratmeter ausgegangen ist. Ist der Raum aber deutlich größer, weil er von beiden Eheleuten genutzt wird, würde eine objektbezogene Betrachtung zu einer unangemessenen und rechtswidrigen Besteuerung führen.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 11:05 Kategorie:Sonstiges
Unterhaltsleistungen an Angehörige im Ausland sind auch dann als außergewöhnliche Belastung nach § 33a EStG abziehbar, wenn Bargeld durch Geldboten übergeben wurde. Voraussetzung ist für das FG Baden-Württemberg aber, dass Sie durch Zeugen belegen können, dass das Geld tatsächlich übergeben wurde.
Erstellt von: Redakteur am 24.08.2016 10:59 Kategorie:Sonstiges
Zufkusszeitpunkt des Sachbezugs "Jobticket"
Zum Jahreswechsel händigen Arbeitnehmer ihren Mitarbeitern die Jobtickets 2016 aus. Das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) erläutert, wann trotz Jahres-Job-Ticket der Sachbezugswert von 44 Euro/Monat für den steuerfreien Zufluss zulässig ist (BayLfSt, Verfügung vom 12.08.2015, Az. S 2334.2.1-98/5 St 32).
Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 10/2015
Erstellt von: Redakteur am 02.08.2016 15:08 Kategorie:Sonstiges
Der BFH muss sich mit der Frage befassen, ob Eltern auch Zahlungen an eine private Fachhochschule als Sonderausgaben geltend machen können. Das FG Münster hat die Frage mit dem Argument verneint, dass es sich bei einer privaten Fachhochschule nicht um eine allgemein- bzw. berufsbildende Schule handelt (FG Münster, Urteil vom 14.08.2015, Az. 4 K 1563/15 E). Die Eltern haben gegen die Entscheidung Revision beim BFH eingelegt um sich damit die Chance auf den Sonderausgabenabzug nach § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG in Höhe von 30 Prozent der Zahlungen bzw. maximal 5.000 € gewahrt. Das Verfahren wird beim BFH unter dem Az. X R 32/15 geführt. Betroffene können sich auf den Musterprozess berufen und das Ruhen ihres Verfahrens beantragen.
Erstellt von: Redakteur am 02.08.2016 15:06 Kategorie:Studium
Neue Anlage für Lohnsteuerermäßigungsantrag 2015 nutzen
Alleinerziehenden steht rückwirkend zum 1. Januar 2015 neben dem auf 1.908 € erhöhten Entlastungsbetrag auch für das zweite und für jedes weitere Kind jeweils ein Entlastungsbetrag von 240 € zu. Diese 240 € he weiteres Kind können Sie im Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2015 - bis zum Stichtag 30. November 2015 - in einer neuen Anlage beantragen. (OFD Frankfurt am Main, Verfügung vom 19.08.2015, Az. S 2365 A - St 212)
Erstellt von: Redakteur am 02.08.2016 14:59 Kategorie:Sonstiges
Sie meinen, in Sachen "doppelte Haushaltsführung" sei alles gesagt, lägen alle Karten auf dem Tisch? Mitnichten. Profitieren Sie von vier - weithin unbekannten - Gestaltungsüberlegungen und optimieren Sie den Werbungskostenabzug für doppelte Haushaltsführungen.
1. Lage der Zweitwohnung steuergünstig wählen
2. Kauf von Ausstattungsgegenständen richtig steuern
3. Haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen
4. Doppelter Haushalt durch Wegzug vom Beschäftigungsort
Erstellt von: Redakteur am 02.08.2016 14:55 Kategorie:Sonstiges
Besonderheit bei privaten Veräußerungsgeschäften kennen
Ist ein Steuerzahler nicht verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben, kann er eine Erklärung freiwillig einreichen. Wer dem Finanzamt Einkünfte in Höhe von mehr als 410 Euro präsentiert, die nicht dem Lohnsteuerabzug unterliegen, profitiert dann von den Steuerregeln für die Pflichtabgabe und einer von vier auf sieben Jahren verlängerten Abgabefrist. Bei Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften können Verluste aus solchen privaten Veräußerungsgeschäften die Pflichtveranlagung jedoch zu Fall bringen.
Erstellt von: Redakteur am 02.08.2016 14:49 Kategorie:Steuerrecht
Arbeitszimmer: Halbtägige Telearbeit von zu Hause zählt nicht
Eine alleinerziehende Mutter, die vormittags im Büro und nachmittags im häuslichen Arbeitszimmer am Telearbeitsplatz tätig ist, kann Aufwendungen für das Arbeitszimmer nicht als Werbungskosten geltend machen, wenn ihr der Arbeitsplatz im Büro auch am Nachmittag zur Verfügung stünde.
Erstellt von: Redakteur am 02.08.2016 14:32 Kategorie:Steuerrecht
Der BFH muss sich damit befassen, ob einem Ehepaar, bei dem ein Ehegatte wegen schwerer Demenz im Pflegeheim lebt, die Zusammenveranlagung zu gewähren ist, wenn der gesunde Ehegatte mit einem neuen Lebenspartner zusammenlebt. Das FG Niedersachsen hat den Splittingtarif gewährt, aber den BFH um höchstrichterliche Prüfung gebeten.
Erstellt von: Redakteur am 02.08.2016 14:12 Kategorie:Sonstiges