Source: https://www.tus-belecke.de/site/index.php/satzung-m
Timestamp: 2019-11-16 22:01:44
Document Index: 114034584

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 26', '§ 7', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 3']

Satzung des TuS Belecke e.V.
§ 1. Name, Sitz Geschäftsjahr
1.Der Verein führt den Namen "Turn- und Sportverein 1899|1945 Belecke/Möhne e.V.".
Im normalen Geschäftsverkehr wird auch der abgekürzte Name "TuS Belecke e.V." verwendet.
2.Er hat seinen Sitz in Warstein-Belecke und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Arnsberg unter der Registernummer VR 80036 eingetragen.
4.Die Vereinsfarben sind blau-weiß. Das Vereinswappen ist in Anlage 1 dargestellt.
§ 2. Ziele und Aufgaben des Vereins
1.des Sports
2.kultureller Betätigungen in Form von Musik
Zu a): Abhalten von Sportstunden, Sportkursen, Wettkämpfen im Breiten- und Leistungssport und damit Förderung sportlicher Übungen und Leistungen. Dazu gehört grundsätzlich nicht die Förderung von bezahltem Sport. Weiterhin kann der Verein Sportanlagen, die ihm gehören oder von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden unterhalten oder pflegen.
Zu b): Ausbildung von Musikern und musikalische Aufführungen durch einen Spielmannszug
§ 3. Steuerbegünstigung
1.Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
4.Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5.Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
§ 4. Mehrspartenverein
Der Sportbetrieb wird nach Sportarten getrennt in einzelnen Abteilungen durchgeführt (z.B. Turnen und Leichtathletik, Fußball, Tennis). Die rechtliche Stellung der Abteilungen richtet sich nach der Satzung und der Geschäftsordnung. Die Abteilungen bilden gemeinsam den "Gesamtverein".
II. Aufbau und Verwaltung
Der besseren Lesbarkeit wegen werden im Folgenden nur die männlichen Bezeichnungen aufgeführt. Selbstverständlich dürfen sowohl Frauen, als auch Männer die Organe und Posten gleichberechtigt besetzen. Die Bezeichnung wird entsprechend der tatsächlichen Wahl entweder in der weiblichen oder männlichen Form verwendet.
1.Die Organe des Gesamtvereins sind
a) die Delegiertenversammlung als Mitgliederversammlung
e) die Kassenprüfer der Hauptkasse
f) der Finanzausschuss
g) der Vereinsjugendausschuss
1.Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der geschäftsführende Vorstand bestehend aus:
c) Hauptgeschäftsführer
2.Der erweiterte Vorstand besteht aus
b) den Abteilungsleitern aller Abteilungen oder deren Vertretung aus dem Abteilungsvorstand
c) dem Vorsitzenden des Vereinsjugendausschuss
3.Die nähere Zusammensetzung und die Aufgaben der übrigen Organe ergeben sich aus der Geschäftsordnung (siehe § 7 Ziffer 4).
§ 6. Delegiertenversammlung
1.Die Mitgliederversammlung des Gesamtvereins wird als Delegiertenversammlung durchgeführt. Sie ist oberstes Organ des Vereins. Sie wird in der Regel vom 1. Vorsitzenden geleitet.
2. bei der Delegiertenversammlung sind stimmberechtigt
b) die von den Abteilungen entsandten Delegierten. Diese müssen das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Die Abteilungen entsenden mindestens 2 Delegierte. Darüber hinaus wird für jede angefangenen 100 Abteilungsmitglieder ein weiterer Delegierter entsandt. Stichtag zur Berechnung der Delegiertenanzahl ist der 31.12. des jeweiligen Vorjahres der Delegiertenversammlung.
c) zwei Vertreter des Vereinsjugendausschusses
SofernAbteilungen nicht genügend Delegierte zur Delegiertenversammlung entsenden, kann der erweiterte Vorstand Sanktionen beschließen.
3.DieDelegiertenversammlungstellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung für den Gesamtverein.
4.Zu den Aufgaben derDelegiertenversammlung gehören insbesondere:
a) Wahl und Abwahl des geschäftsführenden Vorstands
b) Wahl und Abwahl des Ältestenrates und der Kassenprüfer für die Hauptkasse
d) Entgegennahme des Geschäftsberichts des geschäftsführenden Vorstands
e) Beschlussfassung über die Entlastung des geschäftsführenden Vorstands
f) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.
5.Zur Delegiertenversammlung wird vom ersten Vorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochendurch Bekanntmachung in den heimischen Tageszeitungen eingeladen.
Sie tagt so oft es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.
6.Eine außerordentliche Delegiertenversammlungfindet statt, wenn mindestens 25 % der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.
7.Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben
§ 7. Geschäftsführender Vorstand
1.Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Gesamtleitung des Vereins.
a) gesetzliche Vertretung des Vereins nach Außen
b) Erstellung des Jahresabschluss des Vereins
b) Repräsentationen
c) Koordination
d) Einberufung des erweiterten Vorstands und der Delegiertenversammlung
2.Rechtsverbindliche Erklärungen und Abschlüsse müssen durch den Vorsitzenden oder dessen Vertreter zusammen mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes unterzeichnet werden
3.Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden von der Delegiertenversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gewählt.
In der Regel werden der erste Vorsitzende und der Schatzmeister in geraden Jahren, der stellvertretende Vorsitzende und der Geschäftsführer in ungeraden Jahren für zwei Jahre gewählt.
4.Der Geschäftsführende Vorstand hat eine Geschäftsordnung aufzustellen, die unter anderem bestimmend für die Geschäftsführung des Vereins ist und die übrigen Organe, die rechtliche Stellung der Abteilungen und die finanzielle Gliederung definiert. Diese Geschäftsordnung muss im Einklang mit der Satzung stehen. Zu einem Beschluss über die Errichtung oder Änderung dieser Geschäftsordnung ist eine Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder des erweiterten Vorstands erforderlich.
5.Der Geschäftsführende Vorstand sowie der erweiterte Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.
§ 8. Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
1.Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.
2.Personen unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten.
3.Teilnehmer an zeitlich begrenzten Sportkursen oder –angeboten brauchen nicht Mitglied im Verein zu sein, wenn sie eine besondere Teilnahmegebühr bezahlen.
4.Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung. Das Mitglied soll die Abteilung angeben, deren Sportangebot es nutzen möchte.
5.Der Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Verein und ist mit Wirkung zum jeweiligen Quartalsende möglich.
6.Ein Mitglied kann durch Beschluss des erweiterten Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Ein Ausschluss ist insbesondere bei Nichtbezahlung von Mitgliedsbeiträgen zulässig. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich unter Angaben der Gründe bekannt zu geben. Gegen den Beschluss kann das Mitglied den Ältestenrat anrufen. Dieser entscheidet endgültig. Das Mitglied ist vom Ältestenrat anzuhören. Bei Nichtbezahlung des Mitgliedsbeitrags bei gleichzeitig objektiv feststellbarer Inaktivität des Mitglieds braucht der Ausschluss nur durch die Abteilung festgestellt, aber dem Mitglied nicht bekannt gegeben zu werden.
§ 9. Ehrenmitglieder, passive Mitglieder
1.Personen, die sich um das Wohl des Vereins besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag der Abteilungen und mit Zustimmung des erweiterten Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
2.Mitglieder, die nicht aktiv das Sportangebot nutzen, können auf Antrag als passive Mitglieder geführt werden.
§ 10. Rechte und Pflichten der Mitglieder
1.Jedem Mitglied stehen die gesamten sportlichen Einrichtungen der jeweiligen Abteilungen sowie alle Übungsstätten und Trainingsmöglichkeiten im Rahmen der angesetzten Übungsstunden und sportlichen Veranstaltungen zur Verfügung.
2.Der Gesamtverein kann einen Mitgliedsbeitrag als Grundbeitrag erheben. Eine Beitragsordnung, welche die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge regelt, wird von der Generalversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen.
3.Jede Abteilung ist berechtigt, eigene Mitgliedsbeiträge zu erheben. In diesem Fall erlässt die Mitgliederversammlung der jeweiligen Abteilungen eine Beitragsordnung, Nutzt das Mitglied das Sportangebot mehrerer Abteilungen, so hat es grundsätzlich den Beitrag für jede Abteilung zu zahlen.
In den Beitragsordnungen können Regelungen zur Ermäßigung von Beiträgen z.B. für passive Mitglieder, Mitglieder des Vorstands oder der Abteilungsleitung, Familien oder bei Belegung mehrerer Abteilungen getroffen werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
4.Für Beiträge besteht Bringepflicht. Das Mitglied ist zur pünktlichen Beitragszahlung zur Fälligkeit verpflichtet. Die Abteilungen können verlangen, dass die Beiträge im Lastschriftverfahren eingezogen werden. Es dürfen Zuschläge für unterjährige Beitragszahlung erhoben werden.
5.Jedes Mitglied hat das Vereinseigentum und alle Sport- und Übungsstätten pfleglich zu behandeln. Für Zerstörungen und Beschädigungen ist das Mitglied schadenersatzpflichtig.
6.Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle im Eigentum des Vereins stehenden Gegenstände zurückzugeben oder den Gegenwartspreis zu ersetzen
Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Delegiertenversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.
Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke gilt § 3 der Satzung.
Diese Satzung wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 29.04.12 errichtet und ersetzt die bisherige Satzung vom 12.11.2004. Sie tritt mit Eintragung im Vereinsregister in Kraft.