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Timestamp: 2016-10-22 01:53:45
Document Index: 317881392

Matched Legal Cases: ['Art. 92', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 100', 'Art. 76', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 20', 'Art. 23', 'Art. 20', 'Art. 24', 'Art. 20', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 99', 'Art. 59', 'Art. 20', 'Art. 59', 'Art. 20', 'Art. 59', 'Art. 20', 'Art. 59', 'Art. 20', 'Art. 66', 'Art. 68']

vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Colette Lasserre Rouiller
Ehescheidung (�rtliche Zust�ndigkeit),
X.________ zog im Jahre 1989 von A.________ (Einwohnergemeinde B.________), wo sie �ber ein Chalet verf�gt , in eine Wohnung nach Monaco. Sie ist Schweizerin. Im Jahre 2002 heiratete sie Y.________. Die beiden lebten in der Folge in Monaco.
Y.________ klagte im Februar 2008 in Monaco seinerseits auf Scheidung der Ehe, worauf der Pr�sident der Ersten Instanz des F�rstentums Monaco ihn am 20. Februar 2008 erm�chtigte, die eheliche Wohnung allein zu bewohnen.
Der Pr�sident des Gerichtskreises D.________ entschied mit Urteil vom 16. M�rz 2009, die von X.________ erhobene Scheidungsklage vom 18. Januar 2008 werde mangels �rtlicher Zust�ndigkeit zur�ckgewiesen.
Diesen Entscheid hat das Obergericht (Appellationshof, 1. Zivilkammer) des Kantons Bern am 28. August 2009 best�tigt.
Durch Pr�sidialverf�gung vom 23. November 2009 ist der Beschwerde antragsgem�ss aufschiebende Wirkung zuerkannt worden.
1.1 Gem�ss Art. 92 Abs. 1 BGG ist gegen selbst�ndig er�ffnete Vor- und Zwischenentscheide �ber die Zust�ndigkeit die Beschwerde zul�ssig. Verneint die kantonale Instanz - wie hier - ihre Zust�ndigkeit, handelt es sich jedoch um einen Endentscheid, der aufgrund von Art. 90 BGG mit Beschwerde anfechtbar ist (BGE 135 V 153 E. 1.3 S. 156 mit Hinweisen).
1.2 Der angefochtene Entscheid ist in einem Scheidungsverfahren ergangen und betrifft den Gerichtsstand f�r die Beurteilung eines Scheidungsanspruchs; es geht mithin um eine Zivilsache nicht verm�gensrechtlicher Natur. Aus dieser Sicht steht die Beschwerde in Zivilsachen deshalb ohne Weiteres offen (Art. 72 Abs. 1 BGG). Entschieden hat die letzte kantonale Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), und die rechtzeitig eingereichte Beschwerde (Art. 100 Abs. 1 BGG) wurde von der durch den Entscheid beschwerten Prozesspartei eingereicht (Art. 76 Abs. 1 lit. a und b BGG). Die Voraussetzungen f�r das Eintreten auf die Beschwerde sind somit auch unter diesen Gesichtspunkten erf�llt.
1.3 Mit Beschwerde in Zivilsachen kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG).
1.3.1 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist deshalb weder durch die in der Beschwerdeschrift erhobenen Argumente noch durch die vorinstanzliche Begr�ndung eingeschr�nkt; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem geltend gemachten Grund gutheissen, eine Beschwerde aber auch mit einer von der vorinstanzlichen Argumentation abweichenden Begr�ndung abweisen. Angesichts der in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG festgelegten allgemeinen Begr�ndungspflicht pr�ft das Bundesgericht allerdings grunds�tzlich nur die erhobenen R�gen. Es ist auf jeden Fall nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden Rechtsfragen zu untersuchen, soweit solche nicht (mehr) vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Allgemein gehaltene Einw�nde, die ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgr�nden vorgebracht werden, gen�gen nicht (vgl. BGE 116 II 745 E. 3 S. 749 mit Hinweisen; Urteil 5A_92/2008 vom 25. Juni 2008, E. 2.3).
1.3.2 Unter das Bundesrecht im Sinne von Art. 95 lit. a BGG fallen auch verfassungsm�ssige Rechte des Bundes (BGE 133 III 446 E. 3.1 S. 447; 133 I 201 E. 1 S. 203). Die Verletzung von Grundrechten pr�ft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254).
2.1 Im Falle internationaler Verflechtung beurteilt sich die �rtliche Zust�ndigkeit f�r die Ehescheidung nach Art. 59 IPRG. Nach der vom Obergericht herangezogenen Bestimmung von Art. 59 lit. b IPRG sind die schweizerischen Gerichte am Wohnsitz des Kl�gers zust�ndig, wenn dieser sich seit einem Jahr in der Schweiz aufh�lt oder wenn er Schweizer B�rger ist.
2.2 Strittig ist hier, ob die Beschwerdef�hrerin im Zeitpunkt der Klageerhebung ihren Wohnsitz in der Schweiz, n�mlich in A.________ (Gemeinde B.________), gehabt habe.
2.2.1 Im Sinne des IPRG hat eine nat�rliche Person ihren Wohnsitz in dem Staat, in dem sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufh�lt (Art. 20 Abs. 1 lit. a IPRG). Diese Umschreibung deckt sich w�rtlich mit derjenigen in Art. 23 ZGB. Gem�ss Art. 20 Abs. 2 letzter Satz IPRG sind die Bestimmungen des Zivilgesetzbuches �ber Wohnsitz und Aufenthalt freilich nicht anwendbar; unbeachtlich sind im Geltungsbereich des IPRG somit namentlich die Art. 24 ff. ZGB, die verschiedene F�lle fiktiven Wohnsitzes vorsehen. Im internationalen Privatrecht dient der Wohnsitz als Ankn�pfungsbegriff zur Ermittlung der Rechtsordnung bzw. des Gerichtsortes, mit denen eine Person und deren Rechtsverh�ltnisse den engsten Zusammenhang haben. Dieser Umstand schliesst nicht aus, dass bei der Auslegung von Art. 20 Abs. 1 IPRG auf die Praxis zu Art. 23 ZGB zur�ckgegriffen wird (BGE 119 II 64 E. 2b/aa S. 65 mit Hinweisen).
2.2.2 Wo eine Person ihren Wohnsitz hat, beurteilt sich nach den objektiven Umst�nden. Entscheidend ist mit anderen Worten, ob die Person den Ort, an dem sie weilt, in einer f�r Dritte erkennbaren Weise zum Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen gemacht hat oder zu machen beabsichtigt. Dieser Mittelpunkt ist regelm�ssig dort zu suchen, wo die famili�ren Interessen und Bindungen am st�rksten lokalisiert sind. Verl�sst ein Gatte den ehelichen Wohnsitz, darf nicht leichthin angenommen werden, er habe am neuen Aufenthaltsort einen neuen, eigenen Wohnsitz begr�ndet; es muss sich ein entsprechender Wille deutlich manifestiert haben. Besonders im internationalen Verh�ltnis gilt es zu verhindern, dass einer missbr�uchlichen Wohnsitzverlegung - beispielsweise in den Heimatstaat - zur Begr�ndung eines g�nstigen Gerichtsstandes Vorschub geleistet wird (BGE 119 II 64 E. 2a S. 64 mit Hinweis auf die Botschaft des Bundesrates vom 10. November 1982 zum IPRG [BBl 1983 I S. 357] und E. 2b/bb S. 65 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 237 E. 1 S. 238). Entscheidend ist nicht der innere Wille der betreffenden Person, sondern worauf die erkennbaren Umst�nde schliessen lassen, ist doch nicht nur f�r die Person selbst, sondern vor allem auch f�r Drittpersonen und Beh�rden von Bedeutung, wo sich deren Wohnsitz befinde. Es ist daher auf die Kriterien abzustellen, die f�r Dritte erkennbar sind. Feststellungen zu den Umst�nden, die auf eine bestimmte Absicht der betreffenden Person schliessen lassen und zu denen etwa deren Verhalten geh�rt, sind tats�chlicher Natur. Ob aus den festgestellten Gegebenheiten objektiv die Absicht dauernden Verbleibens im Sinne von Art. 23 Abs. 1 ZGB hervorgehe, ist dagegen eine Frage rechtlicher Natur (BGE 120 III 7 E. 2a S. 8; 97 II 1 E. 3 S. 3 f.).
F�r die Beurteilung der �rtlichen Zust�ndigkeit sind hier - anders als bei den Prozessvoraussetzungen sonst �blich - nicht die Verh�ltnisse bei der F�llung des Sachurteils massgebend, sondern diejenigen im Zeitpunkt der Anh�ngigmachung der Klage: Die Parteien sollen nicht durch eine Wohnsitzverlegung auf die Beurteilung der Zust�ndigkeit Einfluss nehmen k�nnen (BGE 116 II 9 E. 5 S. 13 f.).
In W�rdigung der von ihm festgehaltenen tats�chlichen Gegebenheiten gelangte das Obergericht zum Schluss, die Beschwerdef�hrerin habe nicht in einer f�r Dritte erkennbaren Weise A.________ zum Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen gemacht und dies auch nicht beabsichtigt; eine Wohnsitznahme in der Schweiz sei f�r den Zeitpunkt der Klageeinleitung deshalb zu verneinen. Die Vorinstanz f�hrt im Einzelnen aus, die Anmeldung der Beschwerdef�hrerin in der Gemeinde B.________ (A.________) im Januar 2008 stelle lediglich ein Indiz f�r das Vorliegen eines Lebensmittelpunktes in der Schweiz dar. Die Versicherung bei einer schweizerischen Krankenkasse lasse keinen R�ckschluss auf die Absicht dauernden Verbleibens in der Schweiz zu. Ebenso wenig spreche umgekehrt eine ausl�ndische Zusatzversicherung gegen einen Lebensmittelpunkt in der Schweiz. Ob schweizerische Bankverbindungen der Beschwerdef�hrerin best�nden oder nicht, sei f�r die zu beurteilende Frage ohne Belang. Die Tatsache, dass die von ihr angesprochenen Fl�ge von Nizza aus und wieder zur�ck nach Nizza stattgefunden h�tten, spreche klar gegen das Vorliegen eines Lebensmittelpunktes in der Schweiz. Fl�ge von der Schweiz aus oder hierher seien weder behauptet noch belegt worden. Sodann spr�chen die eingereichten Stromrechnungen und die Tatsache, dass das B�ro der Beschwerdef�hrerin sich in Monaco befinde, weder f�r noch gegen einen Wohnsitz in der Schweiz, k�nnten Termine doch auch telefonisch vereinbart werden. Zwar h�tten der Sohn der Beschwerdef�hrerin und dessen Kinder sich zumindest zeitweise in H.________ und damit in der N�he von A.________ aufgehalten, doch habe die Beschwerdef�hrerin ausser I.________ in A.________ keine Freunde. In Monaco z�hle sie demgegen�ber mit J.________ und den Eheleuten K.________ mindestens drei Freunde. Auch die Tatsache, dass alle drei Personenwagen in Monaco eingel�st seien, spreche eher daf�r, dass der Lebensmittelpunkt dort liege. Das gelte ebenfalls f�r die Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin nach wie vor �ber ein Boot in Monaco verf�ge, das sie regelm�ssig bewohne, dass im Jahre 2008 der gr�sste Teil ihrer Kleider sich auf jenem Boot befunden habe und dass sie noch immer eine g�ltige "carte de s�jour" besitze .
Vorab beanstandet die Beschwerdef�hrerin verschiedene tats�chliche Feststellungen der Vorinstanz.
4.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die kantonale Instanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG) und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Wird eine willk�rliche Feststellung von Tatsachen geltend gemacht, ist neben der Erheblichkeit der ger�gten Tatsachenfeststellung f�r den Ausgang des Verfahrens klar und detailliert darzutun, inwiefern diese offensichtlich unhaltbar sein soll, d.h. mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehe, auf einem offenkundigen Versehen beruhe oder sich sachlich in keiner Weise rechtfertigen lasse (BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398 mit Hinweisen). Es reicht nicht, der Beweisw�rdigung der kantonalen Instanz in appellatorischer Form die eigene Sicht der Dinge entgegenzuhalten. Auf Vorbringen, die den dargelegten Anforderungen nicht gen�gen, ist nicht einzutreten (BGE 133 III 350 E. 1.3 S. 351).
Sodann d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzung f�r eine nachtr�gliche Einreichung von Beweismitteln erf�llt sein soll (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395).
4.2 Was sich aus der Ehegeschichte f�r die Zust�ndigkeit des von ihr angerufenen schweizerischen Richters ableiten lassen soll, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Die betreffenden Darlegungen sind deshalb von vornherein unbeachtlich. Nicht einzutreten ist auf die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin ebenfalls insofern, als diese sich darauf beschr�nkt, das im kantonalen Verfahren Ausgef�hrte w�rtlich zu wiederholen, ohne sich mit den Erw�gungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Soweit das Vorgetragene sich mit den tats�chlichen Ausf�hrungen des Obergerichts befasst, ist Folgendes festzuhalten:
4.2.1 Der vorinstanzlichen Feststellung, das ihr in A.________ zur Verf�gung stehende Chalet geh�re nicht ihr, h�lt die Beschwerdef�hrerin entgegen, das Chalet stehe zwar im Alleineigentum der L.________ S.A., doch sei sie einzige Aktion�rin und bis im August 1998 auch Gesch�ftsf�hrerin gewesen. Dieses Vorbringen ist neu und st�tzt sich zudem auf ein vom 2. Oktober 2009 datiertes neues Schriftst�ck. Inwiefern die Voraussetzungen f�r eine Ber�cksichtigung dieser Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG erf�llt sein sollen, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar. Der Einwand ist deshalb unbeachtlich.
4.2.2 Zur Illustration ihres Standpunktes, sie habe in A.________ einen Wohnsitz begr�ndet, hatte die Beschwerdef�hrerin auf die im Chalet durchgef�hrte K�chenrenovation hingewiesen. Die Vorinstanz h�lt dazu fest, dass wohlhabende Ferieng�ste regelm�ssig Renovationen und Umbauten an ihren Ferienh�usern vorzunehmen pflegten und bei dem unbestrittenermassen in den Sechzigerjahren gebauten Chalet L.________ zudem eine K�chenrenovation ohnehin angebracht gewesen sein d�rfte.
Die Beschwerdef�hrerin bringt nichts vor, was die Annahmen der Vorinstanz als willk�rlich erscheinen liesse. Unter Berufung auf eine Rechnung der M._________ AG weist sie darauf hin, dass die K�che letztmals 1996 renoviert worden sei, ohne zu erkl�ren, dass sie letzteres schon im kantonalen Verfahren geltend gemacht h�tte. Sodann legt sie auch nicht dar, was f�r Ger�te im Jahre 2008 neu eingebaut worden sein sollen, die sie als f�r ein Chalet mit blossem Ferienzweck als �berfl�ssig empfinde.
4.2.3 Das Obergericht erkl�rt, der Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin in A.________ �ber zwei Telefon-, einen Fax- und einen Breitband-Internetanschluss verf�ge, spreche weder f�r noch gegen eine Absicht dauernden Verbleibens am erw�hnten Ort. Unerheblich sei ebenfalls, ob ein Telefonbucheintrag und eine Anschrift am Briefkasten mit dem Namen der Beschwerdef�hrerin vorhanden seien. Derartige Eintr�ge und Anschriften seien auch bei Ferienh�usern zu finden und die Beschwerdef�hrerin bringe denn auch nicht vor, dass diese in ihrem Fall erst seit ihrer Anmeldung in der Gemeinde B.________ im Januar 2008 best�nden. Der von der Beschwerdef�hrerin erhobene Einwand, entsprechende Installationen und Eintr�ge seien in Monaco nicht vorhanden, l�sst die vorinstanzlichen Annahmen und Feststellungen nicht als willk�rlich erscheinen.
4.2.4 Was den Stromverbrauch f�r das Chalet betrifft, r�umt das Obergericht ein, die Rechnungen f�r die Zeit von Oktober 2007 bis M�rz 2009 fielen eher hoch aus. Indessen h�lt es fest, dass in A.________ auch unbewohnte Ferienchalets viel Strom konsumieren k�nnten, zumal gewisse Installationen wie Alarmanlagen oder Swimming Pools oft st�ndig mit Elektrizit�t versorgt w�rden. Ausserdem weist die Vorinstanz darauf hin, dass keine Rechnungen aus der Zeit vor der geltend gemachten Wohnsitznahme eingereicht worden seien und ein Vergleich des Stromverbrauchs mit einem gew�hnlichen Ferienaufenthalt demnach nicht m�glich sei. Mit diesem Argument setzt sich die Beschwerdef�hrerin in keiner Weise auseinander, so dass die gegen die vorinstanzlichen Feststellungen zum Stromverbrauch erhobene R�ge einer rechtsgen�genden Begr�ndung entbehrt.
4.2.5 Den ins Recht gelegten Rechnungen der "Landi"-Filiale in A.________ entnimmt das Obergericht, dass die Beschwerdef�hrerin mit Ausnahme der Monate April bis Juli und September bis Dezember 2008 mehrmals pro Monat rasch zu konsumierende Lebensmittel eingekauft habe und auch im April, Juli und September 2008 an einzelnen Tagen in A.________ habe gewesen sein m�ssen. Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Beschwerdef�hrerin im Jahre 2008 ab Januar bis zum 10. April sowie an einzelnen Tagen in den Monaten Juli, August und September 2008 insgesamt rund viereinhalb Monate in A.________ verweilt habe. Diese Feststellung bezeichnet die Beschwerdef�hrerin als falsch: Wie aus der Rechnung des Monats Oktober 2008 hervorgehe, habe sie auch Ende jenes Monats w�hrend mehr als einer Woche regelm�ssig Produkte bei "Landi" eingekauft, die einen raschen Verzehr, mithin ihre pers�nliche Anwesenheit, verlangt h�tten; somit zeigten allein schon die "Landi"-Rechnungen, dass sie sich 2008 mindestens rund f�nf Monate lang in A.________ aufgehalten habe. Hinzu komme, dass sie bei ihren Eink�ufen auch andere Gesch�fte ber�cksichtigt habe, da die "Landi" nicht das gesamte von ihr ben�tigte Sortiment abzudecken verm�ge. Die Beschwerdef�hrerin macht nicht geltend, sie habe auch Quittungen von den von ihr erw�hnten anderen Gesch�ften ("Coop" und "Migros") eingereicht, die von der Vorinstanz �bergangen worden w�ren. Ob eine Aufenthaltsdauer, die einen halben Monat l�nger ist als vom Obergericht angenommen, etwas am Ergebnis zu �ndern vermag, ist im �brigen eine Frage rechtlicher Natur (dazu E. 5.1).
4.2.6 Zu dem von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten Bekanntenkreis in A.________ h�lt das Obergericht fest, es werde in keiner Weise belegt, dass es sich bei N.________, O.________, P.________, Q.________, R.________, S.________ und T.________ um Freunde von ihr handle; das Bestehen einer Freundschaft zu diesen Personen werde vom Beschwerdegegner bestritten. Welche Personen sodann mit "U.________ Familie" gemeint seien, werde von der Beschwerdef�hrerin nicht erkl�rt. Dem Schreiben der Skilehrer V.________ und W.________ vom 28. Februar 2009 sei zu entnehmen, dass die beiden zu Parties bei der Beschwerdef�hrerin eingeladen gewesen seien und dort deren Freunde h�tten treffen d�rfen; dass sie selbst mit der Beschwerdef�hrerin befreundet w�ren, werde im Schreiben indessen nicht festgehalten. Letzteres gelte auch f�r das ins Recht gelegte Schreiben von Z.________ vom 27. Oktober 2008, der w�hrend der Abwesenheit der Beschwerdef�hrerin zum Chalet L.________ schaue. Eine freundschaftliche Beziehung bestehe dagegen mit I.________, die in ihrem Schreiben vom 26. Oktober 2008 best�tigt habe, dass sie seit mehr als zwanzig Jahren in A.________ lebe. Sodann h�lt die Vorinstanz fest, die Beschwerdef�hrerin verneine zwar in allgemeiner Form, in Monaco Freunde zu haben, bestreite aber nicht ausdr�cklich, dass der vom Beschwerdegegner als gemeinsamer Freund bezeichnete J.________, Freund von I.________, in Monaco wohne und sie mit den ebenfalls in Monaco wohnenden Eheleuten K.________ befreundet sei; somit habe die Beschwerdef�hrerin in Monaco mindestens drei Freunde.
Die Beschwerdef�hrerin h�lt es f�r willk�rlich zu verlangen, dass sich Freunde in einem Schreiben als solche bezeichnen. Sodann reicht sie zum Nachweis weiterer Freundschaften in A.________ ausdr�ckliche Erkl�rungen verschiedener Personen ein. Entgegen ihrer Auffassung sind die Voraussetzungen des Tatbestandes von Art. 99 Abs. 1 BGG indessen nicht erf�llt: Das Obergericht h�lt fest, die Beschwerdef�hrerin habe im Appellationsverfahren zus�tzlich zu Z.________, den sie schon vor erster Instanz angef�hrt habe, neu weitere Personen als ihre Freunde genannt; nach den Feststellungen im erstinstanzlichen Entscheid seien ihr damals nur gerade zwei Freunde in A.________ eingefallen. Unter den angef�hrten Umst�nden kann nicht gesagt werden, dass erst der angefochtene Entscheid Anlass zur Nennung von Personen als Freunde gegeben h�tte. Die im vorliegenden Verfahren zus�tzlich eingereichten Erkl�rungen sind deshalb unbeachtlich.
Mit der obergerichtlichen Feststellung, sie habe nicht ausdr�cklich bestritten, dass J.________, der Freund ihrer Freundin I.________, in Monaco wohne und sie mit dem Ehepaar K.________ befreundet sei, setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht rechtsgen�gend auseinander. Die blosse Bestreitung, sie kenne in Monaco kein Ehepaar K.________, vermag die vorinstanzliche Annahme nicht als willk�rlich erscheinen zu lassen. Inwiefern das Obergericht an die Beweise des Bestehens von Freundschaften bez�glich der Personen in A.________ strengere Anforderungen gestellt haben soll als bez�glich der Personen in Monaco, ist aufgrund der Vorbringen der Beschwerdef�hrerin nicht dargetan. Die Annahme, die Beschwerdef�hrerin habe in A.________ weniger Freunde als in Monaco ist nach dem Ausgef�hrten nicht vollkommen unhaltbar.
4.2.7 Das Obergericht h�lt fest, AA.________, die f�r die Beschwerdef�hrerin als Beraterin in ihrem B�ro in Monte Carlo t�tig sei, habe angegeben, die Beschwerdef�hrerin wohne in A.________. Indessen bezeichnet es die Glaubw�rdigkeit dieser Zeugin als fraglich, da diese als Angestellte der Beschwerdef�hrerin in einem Abh�ngigkeitsverh�ltnis zu ihr stehe. AB.________ habe seinerseits zu Protokoll gegeben, dass er von Oktober 2004 bis Mai 2008 f�r die Beschwerdef�hrerin in Monaco gearbeitet habe.
Die Beschwerdef�hrerin wendet ein, AA.________ sei im Mandatsverh�ltnis f�r sie t�tig gewesen und habe mithin zu ihr nicht in einem Abh�ngigkeitsverh�ltnis gestanden; die Aussagen von AA.________ seien daher entgegen der Auffassung der Vorinstanz als glaubw�rdig einzustufen. Anzuzweifeln sei hingegen die Glaubw�rdigkeit von AB.________, h�tten doch dessen Antworten einstudiert und bestens vorbereitet gewirkt.
Diese Vorbringen zur Glaubw�rdigkeit der genannten Zeugen sind rein appellatorischer Natur und deshalb nicht geeignet, die Beurteilung der Aussagen durch das Obergericht als willk�rlich erscheinen zu lassen. Abgesehen davon, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, inwiefern eine andere W�rdigung zu einem anderen Ergebnis in der Sache gef�hrt h�tte, zumal die Vorinstanz erkl�rt, das B�ro in Monaco spreche weder f�r noch gegen eine Absicht der Beschwerdef�hrerin, dauernd in der Schweiz zu bleiben.
4.2.8 Nach den Feststellungen des Obergerichts sind alle drei der Beschwerdef�hrerin geh�renden Automobile (zwei Toyota Landcruiser und ein BMW X5) in Monaco immatrikuliert. Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die beiden in ihrem Eigentum stehenden Toyotas seien auf den Namen des Beschwerdegegners eingel�st; die Vorinstanz habe dieses Vorbringen und den Antrag, vom Beschwerdegegner die entsprechenden Fahrzeugausweise einzuverlangen, �bergangen.
Das Obergericht hat offensichtlich daf�r gehalten, dass unerheblich sei, auf wessen Namen die beiden Toyota-Gel�ndewagen der Beschwerdef�hrerin registriert seien, so dass dem Beweisantrag die Grundlage entzogen sei. Im �brigen anerkennt die Beschwerdef�hrerin ausdr�cklich, dass auch ihr drittes Fahrzeug - auf ihren Namen - in Monaco immatrikuliert ist. Sie wendet allerdings ein, die Registrierung des BMW X5 in der Schweiz sei im Gang, doch fehle noch ein dazu erforderliches Dokument. Eine entsprechende Feststellung ist im angefochtenen Entscheid nicht vorhanden. Zwar erkl�rt die Beschwerdef�hrerin, den angef�hrten Umstand der Vorinstanz mitgeteilt zu haben, doch legt sie nicht dar, an welcher Stelle dies geschehen sein soll. Das Vorbringen ist deshalb unbeachtlich.
4.2.9 Gest�tzt auf Buchungsbest�tigungen, die von der Beschwerdef�hrerin eingereicht worden waren, hat das Obergericht festgehalten, diese habe im Jahre 2008 ihre Flugreisen stets von Nizza, d.h. von einem in der N�he von Monaco gelegenen Flughafen, aus unternommen und sei jeweils auch wieder dorthin zur�ckgeflogen.
Vorab wendet die Beschwerdef�hrerin ein, die vom Obergericht erw�hnten Belege habe sie eingereicht, um darzutun, wie leicht der Beschwerdegegner sich gef�lschte, von ihm produzierte Schriftst�cke habe beschaffen k�nnen, und eines der angeblich best�tigten Flugdaten (Reise von Nizza nach London) sei zudem auf das Datum der erstinstanzlichen Hauptverhandlung gefallen; der Zweck der Einreichung der Belege sei sowohl der Gegenpartei als auch dem Gerichtspr�sidenten bekannt gewesen. Die Beschwerdef�hrerin macht nicht geltend, schon die Vorinstanz auf das Zusammenfallen des angeblichen Flugdatums und der erstinstanzlichen Hauptverhandlung hingewiesen zu haben. Sodann ist zu bemerken, dass es nicht Sache des Richters sein kann, Schriftst�cke, die zum Nachweis einer bestimmten Tatsache eingereicht wurden, von Amtes wegen dahin zu pr�fen, ob sich aus ihnen allenfalls sonst f�r die betreffende Partei sprechende Umst�nde ergeben.
Den Flug von Nizza nach Barcelona und zur�ck begr�ndet die Beschwerdef�hrerin damit, die Reise sei mit einem Arztbesuch in Nizza verbunden worden, wohin sie von A.________ aus mit dem Auto gef�hrt worden sei, und es w�re teurer zu stehen gekommen, von Barcelona aus etwa nach Genf, einem vom Ausgangspunkt abweichenden Ort, zu fliegen und das Fahrzeug leer nach A.________ zur�ckfahren zu lassen. Abgesehen davon, dass die Beschwerdef�hrerin den Kostenunterschied nicht n�her belegt, macht sie nicht geltend, diesen Punkt schon im vorinstanzlichen Verfahren er�rtert zu haben. Unter Berufung auf verschiedene Best�tigungen von Ende 2008 und anfangs 2009 bringt sie schliesslich vor, sie habe die Flugreisen jeweils von Schweizer Flugh�fen (Genf und Z�rich) aus angetreten. Es handelt sich hierbei um ein unzul�ssiges neues Vorbringen.
4.2.10 Das Obergericht h�lt fest, die Beschwerdef�hrerin stehe in Verbindung mit den schweizerischen Banken BA.________ und BB.________, habe aber auch bei der Bank BC.________, d.h. bei einem internationalen Bankinstitut, ein Konto. Dass sie noch Verbindungen zu zahlreichen anderen Banken habe, wie es vom Beschwerdegegner bez�glich der Bank BD.________ geltend gemacht worden sei, sei eine blosse Vermutung.
Die R�ge der Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe �bersehen, dass das Konto bei der Bank BC.________ nicht auf ihren Namen laute, st�sst von vornherein ins Leere: Das Obergericht h�lt die Bankverbindungen ohnehin nicht f�r schl�ssig, da auch viele Ausl�nder, die nicht in der Schweiz wohnten, hier Bankkonten h�tten.
4.2.11 Angaben der Beschwerdef�hrerin entnimmt das Obergericht, dass sich der gr�sste Teil ihrer Kleidung, nicht nur die Reservekleider, im Jahre 2008 auf dem Boot in Monte Carlo befunden h�tten. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet dies. Was sie zur Begr�ndung anf�hrt, ersch�pft sich letztlich jedoch darin, in appellatorischer Form auszuf�hren, weshalb Kleider von ihr sich in Monaco befunden h�tten. Das Vorgebrachte ist indessen nicht geeignet, die tats�chliche Annahme der Vorinstanz als willk�rlich erscheinen zu lassen.
4.2.12 Das Obergericht erkl�rt, die Aussagen beider Parteien seien mit Vorsicht zu w�rdigen. Auf Seiten der Beschwerdef�hrerin erwecke deren Verurteilung vom 9. Oktober 2007 durch das Tribunal Correctionnel von Monaco wegen Veruntreuung und Urkundenf�lschung, die am 19. Mai 2008 von der Cour d'Appel Correctionnelle best�tigt worden sei, Zweifel an ihrer Glaubw�rdigkeit. Die von ihm unbestrittenermassen gef�lschten Flugbuchungen liessen andererseits aber auch Zweifel an der Glaubw�rdigkeit des Beschwerdegegners aufkommen. Das von der Beschwerdef�hrerin gegen diese W�rdigung Vorgebrachte, mit dem in appellatorischer Form die eigene Verurteilung - durch neue und unbelegte Ausf�hrungen - verharmlost und das (prozessuale) Verhalten des Beschwerdegegners zus�tzlich kritisiert werden soll, vermag die Einsch�tzung des Obergerichts nicht als willk�rlich erscheinen zu lassen.
4.2.13 Die Beschwerdef�hrerin beanstandet, das Obergericht habe der monegassischen "carte de s�jour" in willk�rlicher Weise eine Bedeutung beigemessen, die ihr nicht zukomme. F�r deren Erwerb und die damit einhergehende "r�sidence" gen�ge der Nachweis einer Wohnung in Monaco und ausreichender finanzieller Mittel. Diese Voraussetzungen seien demnach nicht mit denjenigen des Wohnsitzes im Sinne des Schweizerischen Zivilgesetzbuches zu vergleichen; ein tats�chlicher Aufenthalt sei nicht erforderlich. Der Besitz der "carte de s�jour" sei f�r sie insofern von Bedeutung, als ein permanenter Anlegeplatz im Hafen von Monaco nur f�r Schiffe mit monegassischer Flagge gew�hrt werde und die Anmeldung eines Schiffes in Monaco nur Inhabern der "carte de s�jour" m�glich sei. Diese Vorbringen sind insofern unbehelflich, als das Obergericht diesem Ausweis keineswegs die Bedeutung des Nachweises eines Wohnsitzes im Sinne des schweizerischen Rechts beimisst, sondern dessen Besitz lediglich als ein Indiz unter anderen (das f�r einen Lebensmittelpunkt in Monaco spreche) gew�rdigt hat.
4.3 Unter dem Titel "Beweisw�rdigung" macht die Beschwerdef�hrerin ferner geltend, das Obergericht habe von ihr eingereichte Unterlagen und Vorbringen �bergangen und in keiner Art und Weise ber�cksichtigt und gestellte Beweisantr�ge seien weder gutgeheissen noch abgewiesen worden, wodurch Verfahrensvorschriften verletzt worden seien. Die Beweisw�rdigung sei im �brigen oberfl�chlich und die Vorinstanz berufe sich auf Tatsachen, die gerichtsnotorisch seien, ohne eine einzelfallbezogene Beweisw�rdigung vorzunehmen. Sollte die Beschwerdef�hrerin mit diesen allgemeinen Vorbringen R�gen erheben wollen, die �ber das oben zu den einzelnen Punkten Dargelegte hinausgehen sollten, w�re auf sie mangels Substantiierung nicht einzutreten.
In rechtlicher Hinsicht r�gt die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung der Bestimmungen von Art. 59 lit. b und Art. 20 Abs. 2 IPRG. Die Voraussetzungen und Anforderungen, von denen das Obergericht das Bestehen eines Wohnsitzes in der Schweiz abh�ngig gemacht habe, f�hrten dazu, dass der in Art. 59 lit. b BGG zum Ausdruck kommende Gedanke des Schutzes von Auslandschweizern nicht zum Tragen kommen k�nne und das Ziel der erw�hnten Bestimmung faktisch verunm�glicht werde.
5.1 Indem das Obergericht in W�rdigung der gesamten von ihm festgehaltenen und f�r das Bundesgericht verbindlichen tats�chlichen Gegebenheiten zum Schluss gelangte, die Beschwerdef�hrerin habe im Zeitpunkt der Anh�ngigmachung der Scheidungsklage in A.________ (Gemeinde B.________) keinen Wohnsitz gehabt, so dass kein schweizerischer Gerichtsstand gegeben sei, hat es entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin auch dann kein Bundesrecht verletzt, wenn mit dieser bez�glich A.________ von einer Aufenthaltsdauer f�r das Jahr 2008 von rund f�nf Monaten ausgegangen wird. Der von der Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit den Fernmeldeanschl�ssen und der Briefkastenleerung im Chalet in A.________ angebrachte Hinweis auf das bundesgerichtliche Urteil 7B.132/2002 vom 4. Oktober 2002 ist unbehelflich: In jenem Fall war nicht allein gest�tzt auf die erw�hnten Umst�nde, sondern aufgrund einer Gesamtw�rdigung auch weiterer Tatsachen (widerspruchslose Entgegennahme von Zahlungsbefehlen am fraglichen Ort u.a.) auf das Vorhandensein eines Wohnsitzes geschlossen worden (E. 2.1 des angerufenen Urteils). Unabh�ngig davon, ob es sich beim Kontakt mit dem Sohn und dessen Kindern, die sich nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid zumindest teilweise in H.________ aufhalten, um die einzige famili�re Beziehung handelt, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz ihn im Vergleich zu den �brigen Umst�nden nicht st�rker gewichtet hat. Ebenso wenig liegt eine Rechtsverletzung in der obergerichtlichen Auffassung, die Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin im Mai 2008 die R�ckenoperation in Nizza habe durchf�hren lassen und sich zur anschliessenden Rekonvaleszenz in Monaco aufgehalten habe, spreche weder f�r noch gegen die Absicht eines dauernden Verbleibens in der Schweiz und die entsprechende Zeit k�nne ihr nicht als Aufenthaltsdauer in der Schweiz angerechnet werden. Das Gleiche gilt f�r die Feststellungen, das Bestehen eines B�ros in Monaco und die Verbindungen zu Banken in der Schweiz seien f�r die Frage des Wohnsitzes keine einschl�gigen Indizien. Schliesslich durfte das Obergericht die Tatsache, dass alle drei Fahrzeuge der Beschwerdef�hrerin in Monaco immatrikuliert sind, ohne Verletzung von Bundesrecht als Indiz qualifizieren, das eher gegen eine Absicht des dauernden Verbleibens in der Schweiz spreche.
5.2 Die Beschwerdef�hrerin verweist auf Art. 20 Abs. 2 (zweiter Satz) IPRG, wonach der Ort des gew�hnlichen Aufenthalts an die Stelle des Wohnsitzes trete, falls eine Person nirgends einen solchen hat. Das Vorliegen eines Wohnsitzes in Monaco sei schon deshalb zu verneinen, weil sie dort keinen Wohnraum habe. Mithin m�sse auf den gew�hnlichen Aufenthalt (A.________) abgestellt werden, so dass das angerufene Gericht (Gerichtskreis D.________) jedenfalls aus diesem Grund zust�ndig sei.
Dieser neuen rechtlichen Argumentation fehlt die erforderliche tats�chliche Grundlage, ist doch im angefochtenen Entscheid nirgends festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin in Monaco keinen Wohnraum habe. Die Beschwerdef�hrerin macht nicht geltend, sie habe letzteres schon im kantonalen Verfahren vorgebracht und das Obergericht habe das Vorbringen (in Missachtung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r) �bergangen. Abgesehen davon, ist nicht dargetan, dass im Zeitpunkt der Anh�ngigmachung der Klage A.________ f�r die Beschwerdef�hrerin der Ort des gew�hnlichen Aufenthalts war. Im �brigen geht die Beschwerdef�hrerin fehl in der Annahme, eine allf�llige Bejahung des gew�hnlichen Aufenthalts in der Schweiz w�rde ohne Weiteres erm�glichen, eine Scheidungsklage hier anzuheben (vgl. Art. 59 lit. b IPRG). Eine subsidi�re direkte Zust�ndigkeit am Ort des gew�hnlichen Aufenthalts wird nur in Ausnahmef�llen, von denen hier keiner vorliegt, begr�ndet (dazu Catherine Westenberg, Basler Kommentar, 2. Auflage, N. 20 zu Art. 20 IPRG).
5.3 Liegt in der obergerichtlichen Auffassung, die Beschwerdef�hrerin habe im Zeitpunkt der Klageeinleitung in der Schweiz keinen Wohnsitz im Sinne von Art. 59 lit. b in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 lit. a IPRG begr�ndet gehabt, nach dem Gesagten keine Verletzung von Bundesrecht, stossen deren Vorbringen zu den Beweggr�nden der geltend gemachten Wohnsitznahme in A.________ ins Leere. Es stellt sich demnach auch nicht die Frage, ob eine solche allenfalls als missbr�uchlich zu betrachten w�re.
Die Beschwerde ist nach dem Ausgef�hrten abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Diese ist ausserdem zu verpflichten, den Beschwerdegegner f�r seine Umtriebe im bundesgerichtlichen Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin wird verpflichtet, den Beschwerdegegner f�r seine Umtriebe im bundesgerichtlichen Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.