Source: https://www.weka.de/architekten-ingenieure/zulaessigkeit-von-vorhaben-im-aussenbereich/
Timestamp: 2018-04-19 10:07:23
Document Index: 15512199

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35']

Startseite Bau & Immobilien	Architekten & Ingenieure	Zulässigkeit von Vorhaben im Außenbereich
Der Außenbereich soll vor allem der natürlichen Bodennutzung und der allgemeinen Erholung vorbehalten bleiben und steht damit im Gegensatz zum Innenbereich. Der Gesetzgeber will den äußerst attraktiven Außenbereich nach Möglichkeit von allen dort nicht unbedingt erforderlichen Nutzungen frei halten. Das Ziel der Innenentwicklung wird durch die Bodenschutzklausel und die Umwidmungssperrklausel nach § 1a BauGB unterstützt. Die Zulässigkeitskriterien für Vorhaben im Außenbereich sind daher eng gefasst und werden auch durch die Rechtsprechung restriktiv ausgelegt.
Als Außenbereich werden alle die Flächen bezeichnet, die weder im Geltungsbereich eines qualifizierten oder vorhabenbezogenen Bebauungsplans noch im unbeplanten Innenbereich liegen. Zum Außenbereich können auch größere unbebaute Bereiche im unbeplanten Innenbereich gehören („Außenbereich im Innenbereich”).
Bei der Beurteilung der Zulässigkeit eines Vorhabens ist zuerst zu prüfen, ob diese nach den Festsetzungen eines Bebauungsplans oder den Kriterien des unbeplanten Innenbereichs nach § 34 BauGB vorzunehmen ist. Liegt das Vorhaben eindeutig im Außenbereich, ist zwischen den unterschiedlichen Arten nach § 35 BauGB zu unterscheiden.
Gliederung der Vorhabenarten
Privilegierte Vorhaben nach § 35 Abs. 1 BauGB
Sonstige Vorhaben nach § 35 Abs. 2 BauGB
Begünstigte Vorhaben nach § 35 Abs. 4 und 6 BauGB
Die im Außenbereich privilegierten Vorhaben sind in § 35 Abs. 1 Nr. 1–8 BauGB abschließend aufgezählt. Sie gehören nach ihrer Zweckbestimmung oder …
Autoren: Kunze , Sterl
Erschließungs­bei­trag und satzungs­recht­li­che Tiefenbe­grenzung – darf auch Außenbereich ver­anlagt wer­den?