Source: http://www.jurablogs.com/2011/08/18/synchronsprecher-nur-einmal-bezahlt
Timestamp: 2017-01-20 22:30:35
Document Index: 198096657

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 32', '§ 540', '§ 32', 'BGH', 'BGH', '§ 32', 'BGH', '§ 32']

Blogskanzlei.bizAugust 2011Synchronsprecher werden nur einmal bezahltEigener Leitsatz: Ein Synchronsprecher hat keinen Anspruch auf eine Nachvergütung gemäß § 32a Abs. 2, Abs. 1 UrhG, wenn seine Leistung im Verhältnis zum Gesamtwerk einen untergeordneten Beitrag darstellt.Kammergericht BerlinUrteil vom 29.06.2011Az.: 24 U 2/10Tenor: I. Die Berufung des Klägers gegen das am 15.Dezember 2009 verkündete Teilurteil des Landgerichts Berlin � 15 O 261/08 � wird zurückgewiesen. II. Auf die Berufung der Beklagten zu 1. wird das vorbezeichnete Urteil teilweise abgeändert und die Klage insgesamt abgewiesen. III. Der Kläger hat die Kosten des Rechtsstreits beider Instanzen zu tragen. IV. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Kläger darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrags abwenden, wenn nicht die Beklagten vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leisten. VI. Die Revision wird zugelassen. Entscheidungsgründe: A. Der Kläger ist Schauspieler. Er wurde als Synchronschauspieler für die deutschsprachige Fassung der von J... D... verkörperten Figur des �J... S... � in der Spielfilmproduktion �F... � von der ... AG und in den Spielfilmproduktionen �F... II� und �F... III� von der F... AG engagiert. Aufgrund mit der jeweiligen Produzentin geschlossener Verträge, die im Gegenzug für das vereinbarte Honorar zugleich die Abtretung sämtlicher Nutzungsrechte an diese vorsahen, erhielt er für �F... I� ein Honorar von 1.308,00 EUR netto sowie für �F... II� und �F... III� jeweils ein Honorar von 4.000,00 EUR netto. Mit der vorliegenden Stufenklage nimmt er die Beklagten, Gesellschaften des W... Konzerns, gemäß § 32a Abs.2 UrhG wegen von diesen erzielter Erlöse aus der Kinoverwertung (Beklagte zu 1.), der Video- und DVD-Vermarktung und Vergabe von TV-Sendelizenzen (Beklagte zu 2.) sowie der Verwertung von TV-Senderechten (Beklagte zu 3.) in Anspruch. Auf die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil wird gemäß § 540 Abs.1 Satz 1 Nr ...Zum vollständigen Artikel307 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Fluch des Urheberrechts: Deutsche Stimme von Jack Sparrow ist geschützt33 Leserkanzlei.biz:Zur Verjährung der Ansprüche aus §§ 32, 32a UrhG bei einem Werk der angewandten Kunst10 verwandte ArtikelAuch ein Synchronsprecher kann Anspruch auf weitere, angemessene Beteiligung habenBGH: Fluch der Karibik - Synchronsprecher können Anspruch auf Nachvergütung habenFluch der KaribikAngemessenheit von Pauschalvergütungen (Buy-out-Honorare) im FilmbereichZum “Fairnessausgleich” im Urheberrecht am Beispiel von Jack SparrowLG Berlin: Verzicht eines Synchronsprechers auf Urheber-Nennung ist unwirksamBGH: Auch Synchronsprecher können für Synchronisationsleistungen einen Anspruch auf angemessene Vergütung nach § 32a UrhG haben - Fluch der
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