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Timestamp: 2020-07-02 08:38:50
Document Index: 345679417

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 349']

BGH 4 StR 427/18 - 26. März 2019 (LG Münster) · hrr-strafrecht.de
BGH 4 StR 427/18 - 26. März 2019 (LG Münster) [= HRRS 2019 Nr. 463]
BGH 4 StR 427/18:
HRRS-Nummer: HRRS 2019 Nr. 463
Zitiervorschlag: BGH, 4 StR 427/18, Beschluss v. 26.03.2019, HRRS 2019 Nr. 463
BGH 4 StR 427/18 - Beschluss vom 26. März 2019 (LG Münster)
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Münster (Westf.) vom 17. Januar 2018 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO).
Die Verfahrensrüge 1 (S. 11 ff. der Revisionsbegründungsschrift) ist jedenfalls unbegründet. Es bestand keine Pflicht, die verlesene Aussagepassage im Urteil zu erörtern, weil sie keine (abweichenden) Tatsachen, sondern nur Selbsteinschätzungen und Wertungen der Zeugin enthielt.
Bei der Verfahrensrüge 5 (S. 19 ff. der Revisionsbegründungsschrift) hat die Strafkammer zu Recht das Vorliegen eines Beweisantrags verneint. Als Aufklärungsrüge ist die Rüge unzulässig, weil weder ein konkretes Beweismittel noch eine bestimmte Beweisbehauptung benannt werden.