Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2001/01'4'01.htm
Timestamp: 2018-01-20 10:42:31
Document Index: 27456304

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 77', '§ 5', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 26', '§ 28', '§ 40', '§ 40', '§ 4', '§ 7', '§ 8', '§ 23', '§ 23', '§ 9', '§ 16', '§ 13', '§ 9', '§ 6', '§ 6', '§ 8', '§ 11', '§ 10', '§ 1', '§ 24', '§ 24', '§ 9', '§ 24', '§ 9', '§ 17', '§ 5', '§ 5', '§ 18', '§ 9', '§ 9', '§ 17', '§ 9', '§ 17', '§ 17', '§ 24', '§ 24', '§ 11', '§ 16', '§ 24', '§ 11', '§ 29']

Universität Halle - Amtsblatt 2001, Nr. 4 vom 10. Juli 2001
11. Jahrgang, Nr. 4 vom 10. Juli 2001, S. 1
Diplomprüfungsordnung für den interdisziplinären Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg
vom 19./20.12.2000
Aufgrund des § 17 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300), zuletzt geändert durch das vierte Gesetz zur Änderung des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 8. August 2000 (GVBl. LSA S. 520), hat die Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg die folgende Prüfungsordnung für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften erlassen:
§ 5 Prüferinnen und Prüfer, Beisitzerinnen und Beisitzer
§ 21 Studienarbeit
§ 22 Diplomarbeit
§ 23 Mündliche Fachprüfungen
§ 24 Festlegung der Fachnoten, Bestehen der Diplomprüfung, Festlegung der Gesamtnote, Zeugnis, Bescheinigung
§ 26 Ungültigkeit der Diplom-Vorprüfung und der Diplomprüfung
§ 28 Aberkennung des Diplomgrades
(1) Die Diplomprüfung bildet einen berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums des Wirtschaftsingenieurwesens. Durch die Diplomprüfung soll festgestellt werden, ob die Kandidatin bzw. der Kandidat die Zusammenhänge des Faches überblickt und über die Fähigkeit verfügt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden.
Aufgrund der bestandenen Diplomprüfung verleihen die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und der Fachbereich Ingenieurwissenschaften den Diplomgrad „Diplom-Wirtschaftsingenieur“. Einer Absolventin wird der Diplomgrad „Diplom-Wirtschaftsingenieurin“ verliehen.
(2) Der Studienumfang umfasst im Pflicht- und Wahlpflichtbereich insgesamt höchstens 157 Semesterwochenstunden. Näheres regelt die Studienordnung nach Maßgabe der Bestimmungen dieser Prüfungsordnung. In der Studienordnung sind die Studieninhalte so ausgewählt, dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(3) Zu den in Abs. 2 ausgewiesenen Semesterwochenstunden kommen gegebenenfalls weitere Semesterwochenstunden für ein Studium Generale im Umfang von etwa acht Semesterwochenstunden. Die Inhalte des Studium Generale können von den Studierenden frei gewählt werden und sind nicht Gegenstand von Prüfungen im Rahmen des Studienganges des Wirtschaftsingenieurwesens.
(1) Für die Organisation der Prüfungen und die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und der Fachbereich Ingenieurwissenschaften einen Prüfungsausschuss. Der Prüfungsausschuss besteht aus vier Mitgliedern der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gemäß § 40 Abs. 1 Ziffern 1 und 2 HSG LSA - davon je zwei Vertreterinnnen und Vertreter der Wirtschaftswissenschaften und der Ingenieurwissenschaften - sowie einem Mitglied der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß § 40 Abs. 1 Ziffern 3 bis 6 HSG LSA und zwei Mitgliedern der Gruppe der Studierenden. Die Amtszeit der studentischen Mitglieder beträgt ein Jahr, die der übrigen Mitglieder drei Jahre.
(2) Der Fakultätsrat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und der Fachbereichsrat des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften bestellen auf Vorschlag ihrer Mitgliedergruppen die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter für den Verhinderungsfall für die Amtszeit gemäß Abs. 1 Satz 3. Wiederbestellung ist zulässig. Ein vorzeitig ausgeschiedenes Mitglied ist durch Nachbestellung zu ersetzen. Der Prüfungsausschuss wählt aus dem Kreis der ihm angehörenden Professorinnen bzw. Professoren die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden und deren bzw. dessen ständige Vertreterin bzw. ständigen Vertreter.
(3) Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden. Er berichtet regelmäßig der Fakultät und dem Fachbereich über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten und gibt Anregungen zur Reform der Studienordnung und der Prüfungsordnung.
(8) Der Prüfungsausschuss ist Behörde im Sinne des Verwaltungsverfahrens- und des Verwaltungsprozessrechts. Der Prüfungsausschuss kann die Erledigung seiner Aufgaben für alle Regelfälle der bzw. dem Vorsitzenden übertragen. Die bzw. der Vorsitzende vertritt den Prüfungsausschuss gerichtlich und außergerichtlich. An ihrer bzw. seiner Stelle kann ihre bzw. seine Stellvertreterin oder ihr bzw. sein Stellvertreter handeln. Über Widersprüche und den Bericht an die Fakultät entscheidet der Prüfungsausschuss.
(9) Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses ist das Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.
(1) Der Prüfungsausschuss ernennt die Prüferinnen und Prüfer sowie Beisitzerinnen und Beisitzer. Er kann die Ernennung der bzw. dem Vorsitzenden übertragen.
Hauptamtlich an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg tätige Professorinnen und Professoren sowie Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten der am Studiengang beteiligten Fakultäten und Fachbereiche,
Privatdozentinnen und Privatdozenten sowie außerplanmäßige Professorinnen und Professoren der am Studiengang beteiligten Fakultäten und Fachbereiche der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg,
Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, Honorardozentinnen und Honorardozenten, Gastprofessorinnen und Gastprofessoren sowie Gastdozentinnen und Gastdozenten der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften, sofern sie eine den hauptamtlich tätigen Professorinnen und Professoren sowie Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten vergleichbare Qualifikation besitzen und in vorausgehenden Studienabschnitten eine einschlägige Lehrtätigkeit in dem Studiengang ausgeübt haben,
Lehrbeauftragte, wenn sie promoviert sind, eine den hauptamtlich tätigen Professorinnen und Professoren sowie Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten vergleichbare Qualifikation besitzen und in vergangenen Studienabschnitten eine einschlägige Lehrtätigkeit in dem Studiengang ausgeübt haben.
Für die Ernennung der unter Ziffer 2, 3 und 4 genannten Personen bedarf der Beschluss des Prüfungsausschusses der Zustimmung des Fakultätsrates und des Fachbereichsrates. Hauptamtlich an der Fakultät tätige Professorinnen bzw. Professoren sowie Hochschuldozentinnen bzw. Hochschuldozenten sind zu Prüferinnen bzw. Prüfern in dem Fach zu ernennen, mit dessen Vertretung sie in Lehre und Forschung betraut sind.
Bei hauptamtlich an der Fakultät und dem Fachbereich tätigen Professorinnen bzw. Professoren sowie Hochschuldozentinnen bzw. Hochschuldozenten, bei Privatdozentinnen bzw. Privatdozenten sowie außerplanmäßigen Professorinnen bzw. Professoren erlischt die Möglichkeit der Ernennung zur Prüferin bzw. zum Prüfer in der Regel zwei Jahre entweder nach ihrer Entpflichtung oder nach ihrem Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät oder dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften.
(5) Für Prüferinnen und Prüfer sowie Beisitzerinnen und Beisitzer gilt § 4 Abs. 5 Satz 2 und 3 entsprechend.
(2) Studienbegleitend zu den einzelnen Lehrveranstaltungen werden Prüfungen in Form von schriftlichen Prüfungen (§ 7) oder mündlichen Prüfungen (§ 8) abgelegt (Teilleistungen). Die Prüferin bzw. der Prüfer legt die Form und Dauer der Prüfung bis spätestens vier Wochen nach Beginn der Lehrveranstaltung fest. Gegenstand der studienbegleitenden Prüfungen ist der Inhalt der jeweiligen Lehrveranstaltung. In den ingenieurwissenschaftlichen Lehrgebieten können zu Beginn der Lehrveranstaltungen durch die Prüferin bzw. den Prüfer studienbegleitende Nachweise definiert werden, die Zulassungsvoraussetzungen zu den studienbegleitenden Prüfungen sind.
(3) Zum Abschluss eines Faches im Hauptstudium findet eine mündliche Fachprüfung statt, deren Gegenstand der Inhalt des gesamten Faches ist (§ 23).
(7) Der Prüfungsausschuss sorgt in geeigneter Weise für eine unverzügliche Bekanntgabe der in den Prüfungen erzielten Ergebnisse an die Kandidatinnen und Kandidaten. Die Bekanntgabe darf nur unter Wahrung des Schutzes personenbezogener Daten erfolgen. Belastende Entscheidungen sind der bzw. dem Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(2) Die Dauer der mündlichen Prüfungen beträgt in der Regel 15 bis 20 Minuten, bei mündlichen Fachprüfungen (§ 23) 20 bis 30 Minuten je Kandidatin bzw. je Kandidat und Prüfungsleistung. Zu den mündlichen Prüfungen können Studierende als Zuhörerinnen und Zuhörer zugelassen werden, sofern die Kandidatinnen und Kandidaten nicht widersprechen und die räumlichen Verhältnisse dies erlauben. Die Zulassung erstreckt sich jedoch nicht auf die Beratung und die Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses an die Kandidatinnen und Kandidaten.
(1) Eine Prüfungsleistung wird von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern durch die Vergabe von Fachpunkten bewertet. Die Zahl der Fachpunkte liegt zwischen 0 und 100. Dabei beschreiben 100 Fachpunkte die bestmögliche Leistung.
(3) Über die Anrechnung nach den Abs. 1 und 2 entscheidet der Prüfungsausschuss. Vor Feststellungen über die Gleichwertigkeit sind zuständige Fachvertreterinnen bzw. Fachvertreter zu hören. Bei Feststellung der Gleichwertigkeit werden Fachpunkte und Leistungspunkte gemäß §§ 9 und 10 festgesetzt. Die Vorschriften dieser Prüfungsordnung über die Wiederholbarkeit von Prüfungen gelten entsprechend.
(5) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses nach den Abs. 1 bis 4 sind der Kandidatin bzw. dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen und zu begründen. Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses kann gemäß den Vorschriften der Verwaltungsgerichtsordnung innerhalb eines Monats nach ihrer Bekanntgabe an die Betroffene bzw. den Betroffenen bei der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Der Prüfungsausschuss hat über diese Widersprüche zu befinden und seine Entscheidung mit einer Rechtsbehelfsbelehrung der bzw. dem Betroffenen mitzuteilen.
(1) Durch die Diplom-Vorprüfung soll die Kandidatin bzw. der Kandidat nachweisen, dass sie bzw. er das Ziel des Grundstudiums erreicht und die Kenntnisse und Fähigkeiten, insbesondere die inhaltlichen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre, der Statistik, der Naturwissenschaften und der Ingenieurwissenschaften, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung erworben hat, die erforderlich sind, um das weitere Studium mit Aussicht auf Erfolg zu betreiben.
Grundzüge der Ingenieurwissenschaften (44 Leistungspunkte),
Grundzüge der Naturwissenschaften (16 Leistungspunkte),
Grundzüge der Statistik (16 Leistungspunkte),
Mathematik und Operations Research (20 Leistungspunkte).
(4) Über die in Abs. 2 genannten Fächer hinaus können Leistungspunkte in den Fächern Buchführung (2 Leistungspunkte) und Wirtschaftsinformatik (6 Leistungspunkte) erworben werden.
(1) Zur Diplom-Vorprüfung wird nur zugelassen, wer an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen eingeschrieben ist.
eine schriftliche Erklärung der Kandidatin bzw. des Kandidaten darüber, ob und gegebenenfalls wann sie bzw. er eine Diplom-Vorprüfung oder eine Diplomprüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder in einem ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule nicht oder endgültig nicht bestanden hat, ob sie ihren bzw. er seinen Prüfungsanspruch durch Versäumen einer Wiederholungsfrist verloren hat und ob sie bzw. er sich in einem schwebenden Verfahren zur Diplom-Vorprüfung oder einer vergleichbaren Prüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder für einen ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer anderen Hochschule befindet,
(4) Soweit sich eine Kandidatin bzw. ein Kandidat einer Diplom-Vorprüfung oder einer vergleichbaren Prüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder in einem ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule ohne Erfolg unterzogen hat, gelten beim Antrag auf Zulassung zur Diplom-Vorprüfung an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg die Vorschriften des § 16 Abs. 3 dieser Prüfungsordnung entsprechend.
die Kandidatin bzw. der Kandidat die Diplom-Vorprüfung oder die Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder in einem ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder
die Kandidatin bzw. der Kandidat sich in einem schwebenden Verfahren zur Diplom-Vorprüfung oder einer vergleichbaren Prüfung für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder für einen ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer anderen Hochschule befindet.
(2) Die Diplom-Vorprüfung ist bestanden, wenn insgesamt mindestens 115 Leistungspunkte erworben wurden und in allen Fächern gemäß § 13 Abs. 2 jeweils mindestens 50 Fachpunkte gemäß § 9 erreicht worden sind.
(6) Hat die Kandidatin bzw. der Kandidat die Diplom-Vorprüfung endgültig nicht bestanden, wird ihr bzw. ihm auf Antrag und gegen Vorlage der Exmatrikulationsbescheinigung oder des Nachweises des Studienfachwechsels vom Prüfungsamt eine Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die erreichten Leistungspunkte und die zum Bestehen der Diplom-Vorprüfung fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Diplom-Vorprüfung endgültig nicht bestanden ist.
(1) Die Diplomprüfung erstreckt sich auf die in Abs. 2 genannten Fächer, auf die Studienarbeit und auf die Diplomarbeit. Hinsichtlich der technischen Fächer können sich die Studierenden für die Studienrichtung „Verfahrenstechnik“ oder für die Studienrichtung „Werkstofftechnik“ entscheiden.
Technisches Pflichtfach,
Technisches Wahlpflichtfach,
Betriebswirtschaftliches Wahlpflichtfach.
(3) Über die in Abs. 2 genannten Fächer hinaus müssen 8 Leistungspunkte in der Prüfungsvorleistung Wirtschaftsrecht erworben werden.
(4) Ein Fach gemäß Abs. 2 Satz 1 Ziffer 3 und 4 gilt als von der bzw. dem Studierenden gewählt, sobald sie bzw. er sich zur ersten mündlichen Fachprüfung gemäß § 6 Abs. 3 in dem betreffenden Fach gemeldet hat.
(5) Das Fach „Integriertes Auslandsstudium“ kann nur einmal entweder als Technisches oder als Betriebswirtschaftliches Wahlpflichtfach gewählt werden. Die Anerkennung des Faches „Integriertes Auslandsstudium“ als Technisches oder Betriebswirtschaftliches Wahlpflichtfach erfolgt durch den Prüfungsausschuss und ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:
(6) Die Diplomprüfung zu den in Abs. 2 aufgeführten Fächern umfasst studienbegleitende Prüfungen gemäß § 6 Abs. 2 dieser Prüfungsordnung zu den in der Studienordnung aufgeführten Lehrveranstaltungen eines Faches und eine mündliche Fachprüfung gemäß §§ 8 und 23. Die Dauer der Klausuren je Lehrveranstaltung darf 180 Minuten nicht überschreiten. Diese Regelung gilt nicht für das Fach „Integriertes Auslandsstudium“.
an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen eingeschrieben ist,
die Diplom-Vorprüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder eine gemäß § 11 Abs. 2 als gleichwertig angerechnete Prüfung bestanden hat,
sich nicht in einem schwebenden Verfahren zu der Diplomprüfung oder einer vergleichbaren Prüfung für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder für einen ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer anderen Hochschule befindet und
die Diplomprüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder einem anderen ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer Hochschule nicht endgültig nicht bestanden hat.
eine schriftliche Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wann und wo die Kandidatin bzw. der Kandidat bereits eine Diplomprüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder eine vergleichbare, berufsqualifizierende Prüfung in einem universitären ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat und ob sie bzw. er sich in einem schwebenden Verfahren gemäß Abs. 1 Ziffer 3 befindet.
(3) Zu der mündlichen Fachprüfung eines Faches wird nur zugelassen, wer in diesem Fach mindestens 24 Leistungspunkte gemäß § 10 einreicht. Davon müssen in den betriebswirtschaftlichen Fächern mindestens 4 Leistungspunkte aus einem Seminar oder einer von der Studienordnung vorgesehenen Ersatzleistung stammen. Die Studienordnung kann in den einzelnen Fächern obligatorische Teilleistungen im Umfang von bis zu 24 Leistungspunkten vorsehen. Im Technischen Pflichtfach Verfahrenstechnik und im Technischen Wahlpflichtfach Energietechnik ist neben 24 Leistungspunkten außerdem ein Praktikumsschein über erfolgreich absolvierte Laborpraktika zu erbringen.
(1) Die Kandidatin bzw. der Kandidat kann sich auf Antrag in einem oder mehreren Fächern (Zusatzfach/-fächer) einer Zusatzprüfung unterziehen, wenn ein hinreichender Zusammenhang mit dem Zweck der Diplomprüfung gemäß § 1 gegeben und eine angemessene Vertretung des Faches gewährleistet ist. In einem Zusatzfach sollen mindestens 24 Leistungspunkte erbracht werden. Als Zusatzfach kann auch das Fach „Integriertes Auslandsstudium“ gewählt werden.
(2) Über die Zulassung zur Prüfung in einem Zusatzfach entscheidet der Prüfungsausschuss. Das Ergebnis der Prüfung in einem oder mehreren Zusatzfächern wird auf Antrag der Kandidatin bzw. des Kandidaten in das Zeugnis gemäß § 24 Abs. 7 aufgenommen, jedoch bei der Ermittlung der Diplomnote gemäß § 24 Abs. 5 nicht berücksichtigt.
(1) Die Studienarbeit beinhaltet die Lösung einer individuellen wissenschaftlichen Aufgabenstellung. Sie soll sowohl technische als auch wirtschaftswissenschaftliche Aspekte beinhalten und innerhalb der vorgesehenen Frist einen Bearbeitungsumfang von 200 Arbeitsstunden pro Studentin bzw. Student umfassen.
(2) Die Ausgabe der Aufgabenstellung für die Studienarbeit setzt den erfolgreichen Abschluss der Diplom-Vorprüfung voraus. Gruppenarbeiten sind zulässig.
(3) Das Thema der Studienarbeit wird durch eine an der Universität hauptamtlich bzw. hauptberuflich tätige Hochschullehrerin bzw. einen an der Universität hauptamtlich bzw. hauptberuflich tätigen Hochschullehrer oder durch eine habilitierte Mitarbeiterin bzw. einen habilitierten Mitarbeiter gestellt. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Die wissenschaftliche Betreuung soll gemeinsam durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften gewährleistet werden.
(4) Die Bearbeitungsfrist der Studienarbeit beträgt maximal sechs Monate und beginnt mit dem Ausgabedatum der Arbeit. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag der Kandidatin bzw. des Kandidaten im Einvernehmen mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer eine einmalige Verlängerung in der Regel um einen Monat genehmigen. In Sonderfällen entscheidet der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer. Wird die Bearbeitungsfrist nicht eingehalten, so wird die Arbeit mit 0 Fachpunkten bewertet.
(5) Bei der Abgabe der Arbeit hat die Kandidatin bzw. der Kandidat schriftlich zu versichern, dass sie bzw. er – abgesehen von der eventuellen Mitwirkung einer namentlich genannten Betreuerin bzw. eines namentlich genannten Betreuers – ihre bzw. seine Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat.
(6) Die Studienarbeit wird von der Themenstellerin bzw. von dem Themensteller beurteilt. Eine Vorkorrektur durch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ist zulässig. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung der schriftlichen Arbeit im Ergebnis eines Seminarvortrages entsprechend § 9 Abs. 1. Bei Gruppenarbeiten müssen die Leistungsanteile der einzelnen Kandidatinnen bzw. Kandidaten deutlich abgrenzbar sein und getrennt werden. Eine nicht bestandene Studienarbeit kann mit neuer oder veränderter Aufgabenstellung einmal innerhalb von 12 Monaten wiederholt werden. § 24 Abs. 4 Satz 3 gilt entsprechend.
(7) Werden in der Gesamtbewertung der Studienarbeit mindestens 50 Fachpunkte erreicht, so erhält die Kandidatin bzw. der Kandidat 10 Leistungspunkte.
(8) Die Note der Studienarbeit ergibt sich gemäß § 9 Abs. 3.
(1) Die Diplomarbeit soll zeigen, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat in der Lage ist, innerhalb der vorgegebenen Frist das ihr bzw. ihm gestellte Problem selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Das Thema ist aus einem der Prüfungsfächer gemäß § 17 Abs. 2 zu wählen; es muss so beschaffen sein, dass die Diplomarbeit innerhalb der vorgegebenen Frist abgeschlossen werden kann.
(2) Zur Diplomarbeit kann nur zugelassen werden, wer
die Fachprüfungen im Hauptstudium erfolgreich abgeschlossen hat,
eine Studienarbeit angefertigt hat, die positiv bewertet wurde und
ein Industriepraktikum im Umfang von 12 Wochen auf der Grundlage der Praktikantenordnung der Fakultät absolviert hat.
(3) Das Thema für die Diplomarbeit kann von jeder fachlich zuständigen Prüferin bzw. jedem fachlich zuständigen Prüfer gemäß § 5 Abs. 2 Ziffer 1 gestellt und betreut werden. Mit Zustimmung des Prüfungsausschusses können Prüferinnen und Prüfer gemäß § 5 Abs. 2 Ziffer 2 ein Thema stellen und betreuen. Die Kandidatin bzw. der Kandidat kann ohne Rechtsanspruch die Themenstellerin bzw. den Themensteller und den Problembereich der Diplomarbeit vorschlagen.
(4) Das Thema für die Diplomarbeit wird von der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu einem mit der Studentin bzw. mit dem Studenten vorher zu vereinbarenden Termin ausgegeben. Der Tag der Ausgabe ist aktenkundig zu machen.
(5) Die Bearbeitungszeit für die Diplomarbeit beträgt 6 Monate. Thema, Aufgabenstellung und Umfang der Diplomarbeit sind von der Betreuerin bzw. dem Betreuer so zu begrenzen, dass die Frist zur Bearbeitung der Diplomarbeit eingehalten werden kann. Im Einzelfall kann auf begründeten Antrag der Prüfungsausschuss die Bearbeitungszeit ausnahmsweise um höchstens vier Wochen verlängert werden. Die Bearbeitungszeit beginnt mit dem Ausgabetag gemäß Abs. 4.
(6) Das Thema der Diplomarbeit kann von der Kandidatin bzw. dem Kandidaten einmal ohne Angabe von Gründen innerhalb der ersten zwei Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Diplomarbeit gilt in diesem Fall als nicht begonnen.
(7) Die Kandidatin bzw. der Kandidat hat der Arbeit ein Verzeichnis der von ihr bzw. ihm benutzten Quellen und sonstigen Hilfsmittel beizufügen und eine Versicherung abzugeben, dass sie bzw. er die Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus den benutzten Quellen entnommen worden sind, als solche kenntlich gemacht hat. Darüber hinaus ist von der Kandidatin bzw. von dem Kandidaten eine schriftliche Erklärung abzugeben darüber, ob und gegebenenfalls wann und wo sie bzw. er bereits eine Diplomprüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder eine vergleichbare, berufsqualifizierende Prüfung in einem universitären wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an einer Hochschule nicht bestanden hat, ob sie ihren bzw. er seinen Prüfungsanspruch durch Versäumen einer Frist verloren hat und ob sie bzw. er sich in einem schwebenden Verfahren gemäß § 18 Abs. 1 Ziffer 3 befindet.
(8) Die Diplomarbeit darf nicht, auch nicht auszugsweise, für eine andere Prüfung angefertigt worden sein.
(9) Macht eine Kandidatin bzw. ein Kandidat durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass sie bzw. er wegen gesundheitlicher Behinderung nicht in der Lage ist, eine Diplomarbeit unter den vorgeschriebenen Bedingungen anzufertigen, legt die bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses fest, in welcher Form die Kandidatin bzw. der Kandidat eine gleichwertige Prüfungsleistung erbringen kann.
(10) Die Diplomarbeit ist spätestens an dem Tage, an dem die Bearbeitungszeit endet, in drei gebundenen Ausfertigungen bei der Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses einzureichen. Der Abgabetag ist aktenkundig zu machen. Wird die Diplomarbeit aus einem von der Studentin bzw. von dem Studenten zu vertretenden Grund nicht fristgemäß oder formgerecht abgeliefert, so wird sie mit 0 Fachpunkten bewertet.
(11) Die Fristen für die Abgabe der Diplomarbeit können durch Einlieferung bei einem Postamt gegen Einlieferungsschein gewahrt werden.
(12) Die Diplomarbeit ist von zwei zur Prüfung berechtigten Personen selbständig innerhalb von 8 Wochen zu bewerten. Die erste Prüferin bzw. der erste Prüfer soll die Themenstellerin bzw. der Themensteller sein; die zweite Prüferin bzw. den zweiten Prüfer bestimmt die bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die Bewertung durch jede Prüferin bzw. jeden Prüfer (Einzelbewertung) ist nach § 9 Abs. 1 vorzunehmen und schriftlich zu begründen.
(13) Die Gesamtbewertung der Diplomarbeit ergibt sich aus dem einfachen arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen. Weichen die Einzelbewertungen um 30 Fachpunkte oder mehr voneinander ab oder lautet eine Einzelbewertung mindestens auf 50 Fachpunkte und die andere auf weniger als 50 Fachpunkte, wird von der bzw. von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eine dritte Prüferin bzw. ein dritter Prüfer hinzugezogen. Die Bewertung der Diplomarbeit ergibt sich in diesem Fall aus dem einfachen arithmetischen Mittel der drei Bewertungen.
(14) Die Diplomarbeit kann einmal wiederholt werden, wenn sie mit weniger als 50 Fachpunkten bewertet wurde. Die Wiederholung der Diplomarbeit muss bis spätestens zwölf Monate nach der Mitteilung über das Nichtbestehen dieser Prüfungsleistung begonnen werden. Kann die Studentin bzw. der Student aus Gründen, die sie bzw. er nicht zu vertreten hat, die Wiederholungsprüfung nicht antreten, so gewährt der Prüfungsausschuss eine angemessene Nachfrist.
(15) Werden in der Gesamtbewertung der Diplomarbeit mindestens 50 Fachpunkte erreicht, so erhält die Kandidatin bzw. der Kandidat 30 Leistungspunkte.
(16) Die Note der Diplomarbeit ergibt sich gemäß § 9 Abs. 3.
in allen Fächern gemäß § 17 Abs. 2 in der jeweiligen mündlichen Fachprüfung mindestens 50 Fachpunkte und in der jeweiligen Fachbewertung mindestens 50 Fachpunkte erzielt wurden,
in der Bewertung der Studienarbeit mindestens 50 Fachpunkte erzielt wurden und
(5) Die Diplomnote ergibt sich gemäß § 9 Abs. 3 aus dem einfachen arithmetischen Mittel der Fachbewertungen der in § 17 Abs. 2 genannten Fächer und der Hausarbeitsbewertung. Die Hausarbeitsbewertung ergibt sich aus dem gewichteten arithmetischen Mittel der Bewertung der Studienarbeit und der Bewertung der Diplomarbeit. Als Gewichte dienen die den jeweiligen Arbeiten zugeordneten Leistungspunkte.
(6) Nach bestandener Diplomprüfung erhält die Kandidatin bzw. der Kandidat über die Ergebnisse ein Zeugnis. Dieses Zeugnis enthält das Thema der Diplomarbeit, die in der Diplomarbeit, in der Studienarbeit und in den einzelnen Prüfungsfächern erzielten Fachnoten sowie die Diplomnote. Eine Kandidatin bzw. ein Kandidat, die bzw. der in sämtlichen Fächern gemäß § 17 Abs. 2 sowie in der Studienarbeit und in der Diplomarbeit die Note „sehr gut“ erreicht, erhält als Gesamtnote das Prädikat „Mit Auszeichnung“.
(2) Die Diplomurkunde wird von der Dekanin bzw. vom Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften und von der bzw. von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit den Siegeln der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften versehen.
(1) Hat die Kandidatin bzw. der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Noten für diejenigen Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die Kandidatin bzw. der Kandidat getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären. § 24 Abs. 10 Satz 1 und 2 gelten entsprechend.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die Kandidatin bzw. der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Erteilung der Zulassung bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die Kandidatin bzw. der Kandidat die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, so entscheidet der Prüfungsausschuss. § 24 Abs. 10 Satz 1 und 2 gelten entsprechend. Die Kandidatin bzw. der Kandidat ist vor einer Entscheidung zu hören.
(3) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Prüfungszeugnis ist auch die Diplomurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs. 1 und 2 Satz 2 ist nach Ablauf einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
(1) Die Bestimmungen dieser Prüfungsordnung gelten für alle Studierenden, die ab dem Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen eingeschrieben werden.
(2) Die Bestimmungen dieser Prüfungsordnung über die Diplomprüfung gelten darüber hinaus für alle Studierenden, die ab dem Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung das Hauptstudium im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen aufnehmen.
(3) Eine Studentin bzw. ein Student, die bzw. der bei Inkrafttreten der vorliegenden Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg eingeschrieben ist, kann unwiderruflich erklären, dass sie bzw. er nach der vorliegenden Diplomprüfungsordnung geprüft werden möchte. Sobald diese Erklärung beim Prüfungsausschuss eingegangen ist, gilt für diese Studentin bzw. diesen Studenten die vorliegende Diplomprüfungsordnung. Über die Anrechnung von Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss entsprechend § 11. Die in § 16 Abs. 3 und § 24 Abs. 4 aufgeführten Fristen werden zugunsten der in Satz 1 genannten Studierenden um zwei Semester verlängert, sofern der Antrag innerhalb von drei Monaten nach Inkrafttreten dieser Diplomprüfungsordnung gestellt wird. Prüfungen nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg vom 17. Januar 1996 sind letztmals vier Semester nach Inkrafttreten der vorliegenden Prüfungsordnung möglich.
(4) Andere als die in den Abs. 1 bis 3 aufgeführten Studierenden des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg werden nach Ablauf einer Frist von zwei Jahren nach Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung von Amts wegen in die vorliegende Prüfungsordnung übergeleitet. Über die Anrechnung bereits erbrachter Leistungen entscheidet der Prüfungsausschuss entsprechend § 11.
Diese Prüfungsordnung tritt unter Berücksichtigung der Übergangsbestimmungen des § 29 nach ihrer Genehmigung durch das Kultusministerium am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg in Kraft, gleichzeitig tritt die Prüfungsordnung vom 17. Januar 1996 (MBl. LSA 1997, S. 1091) außer Kraft.
Ausgefertigt auf Grund der Beschlüsse des Fakultätsrates der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät vom 20. Dezember 2000, des Fachbereichsrates des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften vom 19. Dezember 2000 und des Senats vom 14. März 2001 und der Genehmigung des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt vom 11. April 2001.
Halle (Saale), 21. Mai 2001