Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201958,%20590
Timestamp: 2020-02-21 08:56:18
Document Index: 379819647

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 930', '§ 931', 'BGH', 'BGH', '§ 929', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 129', 'BGH', 'BGH', '§ 826', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 04.03.1958 - VIII ZR 213/57 - dejure.org
https://dejure.org/1958,1814
BGH, 04.03.1958 - VIII ZR 213/57 (https://dejure.org/1958,1814)
BGH, Entscheidung vom 04.03.1958 - VIII ZR 213/57 (https://dejure.org/1958,1814)
BGH, Entscheidung vom 04. März 1958 - VIII ZR 213/57 (https://dejure.org/1958,1814)
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WM 1958, 590
BB 1958, 428
Jedoch können beide Verträge formlos abgeschlossen werden (vgl. BGHZ 21, 52, 55;… BGH, Urt. v. 10. Oktober 1956 IV ZR 71/56, WM 1956, 1467, 1468 f.; Urt. v. 4. März 1958 VIII ZR 213/57, WM 1958, 59O, 593;… Soergel/Mühl, BGB 12. Aufl. § 930 Rdn. 26;… zu § 931 BGB auch BGH, Urt. v. 12. Februar 1959 - VIII ZR 18/58, WM 1959, 561, 562 unter A II 1 c).
Bestimmten typischen Merkmalen wie Gläubigergefährdung oder Knebelung kommt hierbei lediglich die Bedeutung eines Anhaltspunktes zu (BGH, Urt. v. 4. März 1958 - VIII ZR 213/57, WM 1958, 590, 591;… Urt. v. 9. Dezember 1969 - VI ZR 5O/68, WM 1970, 399 f.;… MünchKomm/Quack aaO. Anh. Rdn. 100 zu §§ 929 - 936).
Ob zusätzliche Umstände die Sittenwidrigkeit begründen, ist jeweils auf Grund einer Gesamtabwägung - auch im Vergleich mit der Normalgestaltung einer anfechtbaren Handlung - zu beurteilen (BGH, WM 1958, 845 [846]; BGH, WM 1958, 590 [591 f.]; BGH, WM 1082 [1084];… MünchKomm/Kirchhof, aaO, Vor §§ 129 bis 147 Rn. 55).
Erst deren erschöpfende Würdigung aufgrund einer Gesamtschau aller Umstände erlaubt die Beantwortung der Frage, ob die Bank im Rechtssinne sittenwidrig gehandelt hat (BGH WM 1958, 590 m.w.N.).
(BGH BB 1958, 428-429) .
Wegen des Sachverhalts im einzelnen wird- auf den Tatbestand im Urteil des erkennenden Senats vom 4. März 1958 - VIII ZR 213/57 BB 1958, 428 - WM 1958, 590} verwiesen.
Die Frage, ob im Abschluß des zweiten Sicherungsvertrags ein Sittenverstoß liegt, ist unter dem Gesichtspunkt des § 826 BGB von den Tatrichtern des vorliegenden Verfahrens und unter dem Gesichtspunkt des § 138 BGB von den Tatrichtern des Rechtsstreits zwischen der Klägerin und der Ostfriesischen Volksbank eGmbH in Leer (LG Aurich 2 O 16/53 = OLG Oldenburg 4 U 206/55 = BGH VIII ZR 213/57) bejaht worden.
Es hat zutreffend angenommen, dieses Ausmaß der Sicherheiten rechtfertige allein nicht den Vorwurf, der Sicherungsnehmer habe gegen die Grundsätze des lauteren Geschäftsverkehrs verstoßen (vgl. BGHZ 20, 43 [49] und das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 4. März 1958 - VIII ZR 213/57 - Wertpapiermitteilungen 1958, 590).
BGH, 20.09.1962 - VII ZR 254/61
Anforderungen an das Vorliegen einer Verletzung eines Auskunftsvertrages durch …
Wer einem Flüchtlingsunternehmen Kredit gewährt, muß davon ausgehen, daß das Unternehmen bei der Inanspruchnahme von Krediten der öffentlichen Hand oder der Banken weitgehende Bindungen hat eingehen müssen, daß es nur geringes Eigenkapital hat und in weitem Umfange mit gesichertem Fremdkapital arbeitet (BGH WM 1958, 590; 1959, 115); er kann sich sogar keiner Täuschung darüber hingeben, daß durchweg das vorhandene Vermögen des Fluchtlingsunternehmens nicht einmal ausreicht, um die kreditgewährende Bank zu sichern (BGH WM 1958, 845).
BGH, 04.10.1961 - VIII ZR 72/61
Wegen des Sachverhalts im einzelnen wird auf den Tatbestand im Urteil des erkennenden Senats vom 4. März 1958 - VIII ZR 213/57 - (BB 1958, 428 = WM 1958, 590) verwiesen.