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Timestamp: 2016-10-28 14:02:39
Document Index: 226340654

Matched Legal Cases: ['Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 132', 'Art. 72', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 337', 'Art. 9', 'Art. 105', 'Art. 337', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 337', 'Art. 337', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 337', 'Art. 321', 'Art. 9', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 65', 'Art. 51']

vertreten durch Rechtsanw�ltin Monika L�tolf-Geiser,
Die X.________ AG (Beschwerdegegnerin) k�ndigte A.________ (Beschwerdef�hrer) am 18. Juli 2001 fristlos das Arbeitsverh�ltnis wegen Verdachts auf Unterschlagung und arglistige Verm�genssch�digung. Sie warf ihm vor, die Parkanlage der Tiefgarage B.________ so manipuliert zu haben, dass einem Parkhausbenutzer w�hrend rund einem halben Jahr Gratisausfahrten im Wert von ca. Fr. 2'400.-- gew�hrt wurden. Ferner habe der Beschwerdef�hrer von einem Parkhausbenutzer Fr. 350.-- f�r Reparaturarbeiten einkassiert und ihr diesen Betrag widerrechtlich nicht weitergeleitet.
B.a Am 14. M�rz 2002 klagte der Beschwerdef�hrer beim Amtsgericht Luzern-Stadt auf Feststellung, dass die fristlose K�ndigung zu Unrecht erfolgt sei. Er beantragte, die Mitarbeiter und Kunden der Beschwerdegegnerin entsprechend zu informieren, und verlangte Schadenersatz im Sinne von Art. 337c Abs. 1 OR, eine Strafzahlung nach Art. 337c Abs. 3 OR, eine Abgangsentsch�digung gem�ss Gesamtarbeitsvertrag, �nderungen betreffend das Arbeitszeugnis und die Herausgabe s�mtlicher pers�nlicher Gegenst�nde. Mit Urteil vom 30. M�rz 2004 wies das Amtsgericht die Klage bis auf gewisse Erg�nzungen bzw. �nderungen des Arbeitszeugnisses ab.
Dagegen erhoben der Beschwerdef�hrer Appellation und die Beschwerdegegnerin Anschlussappellation. Das Obergericht des Kantons Luzern hob am 27. Juni 2005 das angefochtene Urteil wegen Verwirkung des Rechts zur fristlosen Entlassung auf und wies die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an das Amtsgericht zur�ck.
B.b Im Neubeurteilungsverfahren belangte der Beschwerdef�hrer die Beschwerdegegnerin auf Bezahlung von Schadenersatz in der H�he von Fr. 18'032.70 sowie einer Strafzahlung im Umfang von sechs Bruttomonatsl�hnen, je nebst Zins. Die Beschwerdegegnerin bestritt die Forderungen und machte Verrechnung im Betrag von Fr. 6'551.-- geltend. Am 9. Mai 2006 sprach das Amtsgericht dem Beschwerdef�hrer insgesamt Fr. 11'607.65 nebst Zins zu (Schadenersatz gem�ss Art. 337c Abs. 1 OR im Betrag von Fr. 6'860.15, zuz�glich einer Strafzahlung gem�ss Art. 337c Abs. 3 OR in der H�he eines Bruttomonatslohns von Fr. 9'098.50, abz�glich Gegenforderungen der Beschwerdegegnerin von Fr. 4'351.--).
Gegen das Urteil des Amtsgerichts vom 9. Mai 2006 erhob der Beschwerdef�hrer Appellation. Er hielt an seiner Schadenersatzforderung von Fr. 18'032.70 fest und verlangte zus�tzlich eine Strafzahlung im Umfang von f�nf Bruttomonatsl�hnen, je zuz�glich Zins. Die Beschwerdegegnerin erkl�rte Anschlussappellation und beantragte die Abweisung der Klage, soweit den Betrag von Fr. 2'509.15 nebst Zins �bersteigend und soweit auf die Appellation einzutreten sei. Das Obergericht des Kantons Luzern, I. Kammer als Appellationsinstanz, verpflichtete am 27. April 2007 die Beschwerdegegnerin, dem Beschwerdef�hrer insgesamt Fr. 13'208.65 nebst Zins zu bezahlen (Dispositivziffer 1; Best�tigung des Schadenersatzes gem�ss Art. 337c Abs. 1 OR in der H�he von Fr. 6'860.15 und der Strafzahlung gem�ss Art. 337c Abs. 3 OR im Betrag eines Bruttomonatslohns von Fr. 9'098.50, Reduktion der Gegenforderungen der Beschwerdegegnerin auf Fr. 2'750.--). Zudem wies es die Beschwerdegegnerin an, dem Beschwerdef�hrer das im Urteil abgedruckte Arbeitszeugnis auszustellen (Dispositivziffer 2).
Mit Beschwerde in Zivilsachen begehrt der Beschwerdef�hrer, Ziff. 1 des Urteils des Obergerichts vom 27. April 2007 insoweit aufzuheben, als ihm damit nicht Fr. 6'860.15 Schadenersatz zuz�glich Fr. 45'492.50 Strafzahlung zugesprochen werden. Die Beschwerdegegnerin habe ihm nebst Fr. 6'860.15 Schadenersatz eine Strafzahlung von f�nf Bruttomonatsl�hnen im Betrag von Fr. 45'492.50 nebst Zins zu bezahlen. Die Gegenforderungen der Beschwerdegegnerin seien abzuweisen.
Das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid am 27. April 2007 ergangen ist, richtet sich das Verfahren nach dem BGG (Art. 132 Abs. 1 BGG).
Mit Beschwerde in Zivilsachen, deren Sachurteilsvoraussetzungen nach Art. 72 ff. BGG vorliegend grunds�tzlich erf�llt sind und zu keinen Bemerkungen Anlass geben, k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zis vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 439 E. 3.2; Urteil 4A_12/2007 vom 3. Juli 2007, E. 2.2, zur Publikation vorgesehen). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Willk�rverbots, da die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz widerspr�chlich seien.
3.1 Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�r liegt zudem nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 132 III 209 E. 2.1; 131 I 57 E. 2 S. 61, 217 E. 2.1, 467 E. 3.1 S. 473 f.; 129 I 8 E. 2.1 mit Hinweisen). Die den Willk�rvorwurf begr�ndenden Elemente sind in der Beschwerdeschrift im Einzelnen aufzuzeigen.
3.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe sich widerspr�chlich verhalten. Sie habe im R�ckweisungsentscheid vom 27. Juni 2005 zur R�ge betreffend Arbeitszeugnis festgehalten, die Verdachtsmomente gegen ihn h�tten sich nicht zur Tatsache erh�rtet sowie im Zusammenhang mit der Verwirkung des Rechts zur fristlosen Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses von vermeintlichem Fehlverhalten des Beschwerdef�hrers gesprochen. Demgegen�ber sei sie im Urteil vom 27. April 2007 bei der Frage betreffend den finanziellen Folgen der ungerechtfertigten fristlosen Entlassung davon ausgegangen, dass der Beschwerdef�hrer alle ihm vorgeworfenen Verfehlungen begangen habe. Der Sachverhalt, wonach sich die Verdachtsmomente nicht zur Tatsache erh�rtet h�tten, habe zur Ausstellung des sehr guten Arbeitszeugnisses im Entscheid vom 27. Juni 2005 und dessen Wiedergabe im Dispositiv des Urteils vom 27. April 2007 gef�hrt. Gest�tzt auf den anderen Sachverhalt, wonach der Beschwerdef�hrer alle ihm vorgeworfenen Verfehlungen begangen habe, sei ihm als Entsch�digung i.S.v. Art. 337c Abs. 3 OR lediglich ein Monatslohn zugesprochen worden. Das Amtsgericht wie auch die Vorinstanz w�ren in ihren Urteilen vom 9. Mai 2006 bzw. 27. April 2007 an die Feststellungen der Vorinstanz im Entscheid vom 27. Juni 2005 gebunden gewesen. Mit der Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Urteil verletze die Vorinstanz Art. 9 BV. Massgebend sei der Sachverhalt gem�ss dem Entscheid vom 27. Juni 2005. Das Bundesgericht habe die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz in diesem Sinne zu berichtigen (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer erw�hnt zudem, dass bei R�ckweisungen die untere Instanz an die Rechtsauffassung, die dem R�ckweisungsentscheid zugrunde liegt, gebunden ist (� 115 des Gesetzes �ber die Zivilprozessordnung des Kantons Luzern vom 27. Juni 1994 [ZPO/LU]). Da er indes keine R�ge der willk�rlichen Anwendung kantonalen Prozessrechts erhebt und auch nicht aufzeigt, inwiefern � 115 ZPO/LU vorliegend willk�rlich angewendet worden w�re, entf�llt eine entsprechende Pr�fung (vgl. Erw�gung 2).
3.3 Die Vorinstanz sch�tzte im Urteil vom 27. April 2007 die Auffassung des Amtsgerichts, das gest�tzt auf eine Beweisw�rdigung feststellte, die Verdachtsmomente gegen den Beschwerdef�hrer h�tten sich zur Tatsache erh�rtet. Aufgrund einer Auseinandersetzung mit diversen Aussagen von Beteiligten sowie dem Traceback-Protokoll kam die Vorinstanz ebenfalls zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe Gratisausfahrten gew�hrt und Fr. 350.-- einbehalten.
Es trifft zu, dass dieser Schluss der Vorinstanz in einem Widerspruch zu den Ausf�hrungen im R�ckweisungsentscheid vom 27. Juni 2005 steht. Die Beschwerdegegnerin hatte damals in ihrer Anschlussappellation vorgebracht, das Amtsgericht habe dem Beschwerdef�hrer im Arbeitszeugnis zu Unrecht Loyalit�t attestiert, obwohl der Beschwerdef�hrer gewisse Personen �ber l�ngere Zeit und wiederholt kostenlos habe parkieren lassen und den ihr zustehenden Betrag von Fr. 350.-- nicht abgeliefert habe. Dazu erwog die Vorinstanz, dieser Verdacht gegen den Beschwerdef�hrer habe sich im Verfahren gerade nicht zur Tatsache erh�rtet. Das Strafverfahren sei offenbar eingestellt worden. Deshalb seien die vom Amtsgericht vorgenommenen �nderungen im Arbeitszeugnis des Beschwerdef�hrers nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hat sich dabei zum Fehlverhalten des Beschwerdef�hrers nur pauschal ge�ussert, ohne sich materiell und detailliert mit den Verdachtsmomenten auseinanderzusetzen resp. eine Beweisw�rdigung vorzunehmen. Da sie das Recht zur fristlosen K�ndigung als verwirkt erachtete, hat sie sich insbesondere nicht mit der Frage des Vorhandenseins eines wichtigen Grundes i.S.v. Art. 337 OR und somit mit den Verdachtsmomenten, die zur fristlosen K�ndigung gef�hrt haben, auseinandergesetzt. Es ist naheliegend, den Umstand, dass die Vorinstanz im Zusammenhang mit der Verwirkung des Rechts zur fristlosen K�ndigung von "vermeintlichem Fehlverhalten" spricht, auf eine unpr�zise Wortwahl resp. unsorgf�ltiges Redigieren zur�ckzuf�hren. So schreibt die Vorinstanz sp�ter noch in der gleichen Erw�gung von "mutmasslichem Fehlverhalten".
Im Neubeurteilungsverfahren musste sich das Amtsgericht bei der Festlegung der Anspr�che aus ungerechtfertigter fristloser Entlassung insbesondere damit auseinandersetzen, ob ein wichtiger Grund, der eine fristlose K�ndigung grunds�tzlich gerechtfertigt h�tte, vorgelegen w�re. Es dr�ngte sich ihm somit auf, die im Zusammenhang mit den �nderungen des Arbeitszeugnisses getroffene pauschale Aussage der Vorinstanz nicht einfach zu �bernehmen, sondern detailliert abzukl�ren, ob dem Beschwerdef�hrer ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Nach ausf�hrlicher Beweisw�rdigung ist das Amtsgericht zum Schluss gekommen, dass sich die Verdachtsmomente erh�rtet haben. Es ist daher nicht geradezu willk�rlich, wenn die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die umfassende Beweisw�rdigung des Amtsgerichts sch�tzt, zumal die Beweisw�rdigung an sich vom Beschwerdef�hrer nicht kritisiert wird.
3.4 Die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil, wonach der Beschwerdef�hrer Gratisausfahrten gew�hrt und Fr. 350.-- einbehalten hat, sind demnach nicht willk�rlich. Daher liegt keine unrichtige Feststellung des Sachverhalts nach Art. 97 Abs. 1 BGG vor, die zu einer entsprechenden Berichtigung (Art. 105 Abs. 2 BGG) f�hren w�rde. Das Bundesgericht legt seinem Urteil somit den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG).
Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, die Vorinstanz habe Art. 337c Abs. 3 OR verletzt, indem sie die Strafzahlung nur auf einen Bruttomonatslohn festgesetzt habe.
4.1 Art. 337c Abs. 3 OR sieht als Sanktion bei ungerechtfertigter fristloser K�ndigung durch den Arbeitgeber eine Entsch�digung von maximal sechs Monatsl�hnen vor. Diese hat sowohl Strafcharakter als auch Genugtuungsfunktion und soll die durch die ungerechtfertigte fristlose K�ndigung erlittene Pers�nlichkeitsverletzung des Arbeitnehmers abgelten (BGE 123 III 391 E. 3b/cc und 3c S. 393 f.; 123 V 5 E. 2a S. 7; 121 III 64 E. 3c S. 68, je mit Hinweisen). Sie hat sich entscheidend nach der Strafw�rdigkeit des Verhaltens des Arbeitgebers, der Schwere der Pers�nlichkeitsverletzung, dem Mass der Widerrechtlichkeit der fristlosen Entlassung, der finanziellen Situation der Parteien und der Schwere eines Mitverschuldens des Arbeitnehmers zu richten (BGE 123 III 246 E. 6a S. 255, 391 E. 3c S. 394; 121 III 64 E. 3c S. 69, je mit Hinweisen). In aller Regel ist eine Entsch�digung geschuldet. Nur wenn ausserordentliche Umst�nde vorliegen, die trotz ungerechtfertigter fristloser K�ndigung keine Strafzahlung zu Lasten des Arbeitgebers rechtfertigen, kann sie verweigert werden (BGE 121 III 64 E. 3c S. 69; 120 II 243 E. 3e S. 247; zum Ganzen: Urteil 4C.253/2005 vom 16. November 2005, E. 2.1).
Die H�he der Entsch�digung wird vom Sachgericht nach pflichtgem�ssem Ermessen aufgrund der Umst�nde des Einzelfalls festgesetzt (BGE 123 III 246 E. 6a S. 255, 391 E. 3c S. 394). Derartige Ermessensentscheide �berpr�ft das Bundesgericht grunds�tzlich frei. Es �bt dabei aber Zur�ckhaltung und schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde ausser Betracht gelassen hat, die zwingend h�tten beachtet werden m�ssen. Das Bundesgericht greift ausserdem in Ermessensentscheide ein, wenn sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (vgl. BGE 132 III 178 E. 5.1 S. 183; 130 III 28 E. 4.1 S. 32, 504 E. 4.1 S. 508; 129 III 380 E. 2 S. 382).
4.2 Die Vorinstanz hat die Entscheidung des Amtsgerichts, die Entsch�digung nach Art. 337c Abs. 3 OR auf einen Bruttomonatslohn von Fr. 9'098.50 festzusetzen, mit der Begr�ndung gesch�tzt, dass das Amtsgericht die wesentlichen Bemessungskriterien ber�cksichtigt habe. Das Amtsgericht hat insbesondere erwogen, das strafbare und grob vertragswidrige Verhalten des Beschwerdef�hrers h�tte die fristlose Entlassung grunds�tzlich gerechtfertigt und der Beschwerdef�hrer trage aufgrund seines Verhaltens die Hauptverantwortung f�r seine heutige Situation. Die mangelnde Anh�rung durch die Beschwerdegegnerin vor der fristlosen Entlassung sei - falls �berhaupt eine solche Pflicht bestanden habe - als nur leichtes Fehlverhalten der Beschwerdegegnerin zu vernachl�ssigen. Die Umst�nde der fristlosen Entlassung an sich (Polizeipr�senz, Abf�hren in Handschellen) seien f�r den Beschwerdef�hrer psychisch belastbar gewesen, ein gewisses Gef�hrdungspotential habe aber angenommen werden d�rfen. Zudem sei nicht nur die fristlose Entlassung Ursache f�r den heutigen Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers.
4.3 Der Beschwerdef�hrer begr�ndet seinen Antrag auf eine Entsch�digung nach Art. 337c Abs. 3 OR in der H�he von f�nf Bruttomonatsl�hnen im Wesentlichen damit, dass ihm kein Fehlverhalten vorgeworfen werden k�nne. Insofern der Beschwerdef�hrer bei seinen rechtlichen Vorbringen davon ausgeht, die Verdachtsmomente gegen ihn h�tten sich nicht zur Tatsache erh�rtet, ist er nicht zu h�ren. Denn damit legt er seinen Ausf�hrungen einen Sachverhalt zugrunde, der nicht den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz entspricht und auch aufgrund der erhobenen Sachverhaltsr�gen nicht entsprechend korrigiert worden ist (vgl. Erw�gung 3).
4.4 Auch die �brigen Argumente des Beschwerdef�hrers verfangen nicht:
4.4.1 So hat die Vorinstanz entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers zu Recht ausgef�hrt, dass die fehlende Anh�rung des Beschwerdef�hrers vor der Aussprechung der fristlosen K�ndigung bei der Festsetzung der H�he der Strafzahlung in die Beurteilung einbezogen wurde. Indem die Vorinstanz offen liess, ob �berhaupt eine Anh�rungspflicht zu bejahen sei, da die mangelnde Anh�rung als leichtes Fehlverhalten vorliegend sowieso zu vernachl�ssigen w�re, wurde das Ermessen nicht offensichtlich unbillig ausge�bt.
4.4.2 Der Beschwerdef�hrer stellt sich auf den Standpunkt, das Verschulden der Beschwerdegegnerin, manipulierte Beweise verwendet zu haben, wiege schwer und rechtfertige eine hohe Entsch�digung. Die Vorinstanz f�hrte dazu aus: "Wenn auch die Quittung oder der Quittungsdurchschlag betreffend die Fr. 350.-- manipuliert worden ist, so fehlt der Beweis, dass die Beschwerdegegnerin f�r diesen Umstand verantwortlich zeichnet." Ob die Vorinstanz damit eine tats�chliche Feststellung betreffend Manipulation der Belege getroffen hat oder diese Frage offen liess, da die Beschwerdegegnerin f�r diesen Umstand nicht verantwortlich sei, ist betreffend Bemessung der Entsch�digung nach Art. 337c Abs. 3 OR irrelevant. Selbst wenn es sich tats�chlich um manipulierte Beweise handeln w�rde, welche die Beschwerdegegnerin im Beweisverfahren vorlegte, k�nnte der Beschwerdef�hrer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, da es an der Feststellung mangeln w�rde, dass sich die Beschwerdegegnerin dar�ber bewusst war, gef�lschte Belege zu verwenden.
4.4.3 Weiter bringt der Beschwerdef�hrer vor, durch die Art und Weise wie die K�ndigung ausgesprochen wurde (unter Pr�senz von f�nf Polizisten mit anschliessendem Abf�hren des Beschwerdef�hrers und Durchsuchen der Arbeitsr�ume) habe die Beschwerdegegnerin ihre F�rsorgepflicht ihm gegen�ber aufs Gr�bste verletzt, was eine hohe Entsch�digung rechtfertige. Soweit er r�gt, es sei nicht nachvollziehbar, wenn die Vorinstanz argumentiere, dass es das gute Recht der Beschwerdegegnerin gewesen sei, Strafanzeige einzureichen, geht er erneut vom nicht festgestellten Sachverhalt der Vorinstanz aus, wonach sich die Verdachtsmomente nicht zur Tatsache erh�rtet h�tten. Damit ist er nicht zu h�ren.
Die Vorinstanz hielt in tats�chlicher Hinsicht fest, die Umst�nde der fristlosen Entlassung an sich seien auf den Entscheid der Strafuntersuchungsbeh�rde bzw. der Kantonspolizei zur�ckzuf�hren, mit f�nf Polizisten aufzumarschieren, den Kl�ger sogleich festzunehmen und eine Durchsuchung der Arbeitsr�umlichkeiten vorzunehmen. F�r das Vorgehen der Polizei kann die Beschwerdegegnerin indes nicht verantwortlich gemacht werden und es kann ihr auch nicht vorgeworfen werden, dass sie gegen den Beschwerdef�hrer Strafanzeige einreichte.
4.4.4 Der Beschwerdef�hrer macht zudem geltend, da er seit der fristlosen K�ndigung arbeitsunf�hig sei, seien die wirtschaftlichen Folgen f�r ihn massiv. Den von der Vorinstanz gesch�tzten Erw�gungen des Amtsgerichts ist zu entnehmen, dass der heutige Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers objektiv gesehen sein Fortkommen in wirtschaftlicher Hinsicht zwar beeintr�chtige, aber keineswegs gesagt werden k�nne, dass nur die fristlose Entlassung Ursache f�r seinen Gesundheitszustand sei. Inwiefern diese Ausf�hrungen nicht richtig sein sollen, ist nicht ersichtlich und der Beschwerdef�hrer zeigt zudem nicht auf, inwiefern er die wirtschaftlichen Folgen seiner Arbeitsunf�higkeit bei der Bemessung der Entsch�digung anders ber�cksichtigt haben m�chte.
4.4.5 Der Beschwerdef�hrer macht schliesslich geltend, bei der Festsetzung der Entsch�digungsh�he sei die Tatsache mitzuber�cksichtigen, dass Arbeitskollegen - im Gegensatz zu ihm - Gratisausfahrten auch unabh�ngig von Notf�llen gew�hrt h�tten, ohne dass ihnen gek�ndigt worden sei. Das von der Vorinstanz best�tigte Amtsgericht hat dazu zutreffend ausgef�hrt, der Umstand, dass den anderen Angestellten in vergleichbarer Funktion offenbar nicht fristlos gek�ndigt worden sei, obwohl sie mehrheitlich zugegeben h�tten, hie und da jemanden gratis ausfahren gelassen zu haben, sei mit dem vorliegenden Vorwurf der Manipulation der Parkhaus-Software �ber ein halbes Jahr, wodurch mindestens eine Person f�r ca. Fr. 2'400.-- gratis habe parkieren k�nnen, nicht zu vergleichen.
4.5 Zusammenfassend l�sst sich festhalten, dass der Beschwerdef�hrer mit seinen Ausf�hrungen nicht aufzeigt und nicht ersichtlich ist, inwiefern die Vorinstanz bei der Bemessung der Entsch�digung nach Art. 337c Abs. 3 OR Tatsachen ber�cksichtigt h�tte, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder inwiefern sie Umst�nde ausser Betracht gelassen h�tte, die zwingend zu beachten gewesen w�ren. Dass die Vorinstanz eine Entsch�digung in der H�he eines Bruttomonatslohns von Fr. 9'098.50 gesprochen hat, erweist sich jedenfalls nicht als offensichtlich unbillig. Eine Verletzung von Art. 337c Abs. 3 OR liegt demnach nicht vor.
Bei der R�ge, die Vorinstanz habe der Beschwerdegegnerin in Verletzung von Art. 321b und 321e OR i.V.m. Art. 9 BV zu Unrecht eine Gegenforderung von Fr. 2'750.-- zugesprochen, bringt der Beschwerdef�hrer erneut vor, der Verdacht habe sich nicht erh�rtet, dass er Fr. 350.-- widerrechtlich nicht abgeliefert sowie Gratisausfahrten im Wert von Fr. 2'400.-- gew�hrt habe. Wie in Erw�gung 3 ausgef�hrt, ist nicht von der Sachverhaltsfeststellung auszugehen, die der Beschwerdef�hrer dieser R�ge zugrunde legt. Demnach entbehrt die R�ge betreffend die Gegenforderung der Grundlage und ist auf sie nicht weiter einzugehen.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG). Art. 65 Abs. 4 lit. c BGG findet keine Anwendung, da der Streitwert mehr als Fr. 30'000.-- betr�gt (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG).