Source: http://fahrschule-becker.de/klassen.html
Timestamp: 2019-03-24 04:35:37
Document Index: 101933819

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 76', '§ 21', '§ 23', '§ 24']

Bei dieser Seite handelt es sich um einen Auszug aus der offiziellen Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Zugfahrzeug der Klasse B in Kombination mit Anhänger oder Sattelanhänger mit zulässiger Gesamtmasse des Anhängers von mehr 750 kg und nicht mehr als 3500 kg
einem Anhänger oder Sattelanhänger mit zulässiger Gesamtmasse von mehr 3500 kg und
Zum Jahreswechsel 2016/2017 trat die 11. FeV-Änderungsverordnung in Kraft. Im Anhang finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Änderungen sowie eine dazugehörige Pressemitteilung des baden-württembergischen Verkehrsministeriums.
Es geht im Wesentlichen um folgende Inhalte:
1. § 4 und § 5
Mit der Mofaprüfbescheinigung dürfen nun alle zwei- und dreirädrigen ein- und zweisitzige Krafträder mit einem Hubraum von 50 ccm und einer bbH von 25 km/h gefahren werden
2. § 6
Auf max. 35 kW gedrosselte Krafträder dürfen nur mit der Klasse A2 gefahren werden, wenn ihre ursprüngliche Leistung nicht mehr als 70 kW betrug.
In § 76 Nr. 6a wurde eine Übergangsregelung für alle bis 27.12.2016 erteilten Fahrerlaubnisse der Klasse A2 aufgenommen. Sie dürfen im Inland auch Krafträder führen, deren Ursprungsleistung größer als 70 kW war.
Dreirädrige Kfz bleiben den Klassen A1 (bis 15 kW) und A (über 15 kW) zugeordnet. Sie dürfen nun aber auch von mindestens 21 Jahre alten Inhabern der Klasse B gefahren werden.
Das Führen von allen Kraftwagen mit einer zGM von mehr als 3.500 kg, die zur Beförderung von bis zu 16 Personen ausgelegt sind (auch schon bei weniger als 8 Fahrgastplätzen) erfordert künftig die Klasse D1.
Dies betrifft beispielsweise Doppelkabinen-Lkw von Bauunternehmern.
Ausgenommen sind jedoch u.a. Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feuerwehr etc., Notarzt- und Krankenwagen, rollstuhlgerechte Fahrzeuge und Wohnmobile.
Bitte dazu dringend die anhängende Pressemitteilung des VM Baden-Württemberg beachten!
5. § 21
Ein Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis kann künftig frühestens 6 Monate vor dem Erreichen des jeweiligen Mindestalters gestellt werden.
6. § 23
Fahrerlaubnisse der Klasse C1 werden künftig auf nicht mehr auf die Vollendung des 50. Lebensjahrs befristet, sondern auf eine Gültigkeitsdauer von 5 Jahren.
Dies gilt auch rückwirkend für alle ab 19.01.2013 erteilten und auf den 50. Geburtstag befristeten Fahrerlaubnisse der Klasse C1.
Bitte auch dazu dringend die anhängende Pressemitteilung des VM beachten!
7. § 24a
Ein vorgezogener „Zwangsumtausch“ aller vor dem 19.01.2013 erteilten Fahrerlaubnisse kommt nicht. Es bleibt beim Stichtag 19.01.2033.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Verkehrsministeriums BW.