Source: https://www.dtad.de/details/Datenverarbeitungsleistungen_56073_Koblenz-11355110_3
Timestamp: 2017-10-19 18:41:58
Document Index: 257156989

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 99', '§ 23', '§ 99', '§ 102', '§ 107', '§ 107']

Ausschreibung - Datenverarbeitungsleistungen in Koblenz (ID:11355110)
> DTAD-ID: 11355110
Ziel des Vorhabens „Informationssystem Organisationsgrundlagen der Bundeswehr“ (IS-OrgGrundlagen) ist es, die Datenbestände der bestehenden Host Verfahren und der...
Das BAAINBw beabsichtigt, Datenverarbeitungsleistungen zu vergeben.
Ziel des Vorhabens „Informationssystem Organisationsgrundlagen der Bundeswehr“ (IS-OrgGrundlagen) ist es, die Datenbestände der bestehenden Host Verfahren und der Standard-Anwendungs-Software-Produkt-Familie zusammenzuführen und so zu verknüpfen, dass eine vorhabenübergreifende, bedarfsgerechte DV-gestützte Aufgabenunterstützung der Organisationsprozesse für alle Organisationsbereiche der Bundeswehr ermöglicht wird. Das Projekt stellt hierfür Nutzern aus der gesamten Bundeswehr diese Daten in unterschiedlichen Zusammenstellungen über Web-Anwendungen, aber auch in Form von PDF- und MS-Office Dokumenten zur Verfügung.
Das Verfahren beruht auf einer Java-Web-Applikation mit ca. 500 Java-Klassen, für die ca. 38 000 Zeilen Java-Code geschrieben wurden. Die verwendeten Daten werden aus mehr als 175 Tabellen und 151 Views geladen. Die Anwendung nutzen täglich ungefähr 5 000 Nutzer.
Zu den Leistungen des Auftragnehmers gehört die Durchführung von Maßnahmen der Softwarepflege (SWP) d. h. Maßnahmen, die dem Erhalt und der Wiederherstellung des Sollzustandes der Komponenten des DV-Vorhabens IS-OrgGrundlagen dienen, sowie die Durchführung von Softwareänderungen (SWÄ) d. h. allen Maßnahmen, die den Funktionsumfang des Systems ändern oder erweitern.
Die Leistungen werden durch ein Entwicklerteam mit den Rollen:
— Softwareentwickler;
— Projektmanager;
— Softwareanalytiker
Der Auftraggeber schätzt den Umfang der zu erbringenden Leistungen auf ca. 150 Personentage pro Jahr für Softwareänderungen und ca. 50 Personentage pro Jahr für Softwarepflege.
405231-2015
Y/VHFP/00091/G9016
Kontaktstelle(n): BAAINBw Vergabestelle Herkules (VgHFP)
Beginn 28.12.2016 Abschluss 31.12.2018
Es kommen für die Ausführung des Auftrages nur Unternehmen in Betracht, die bereit sind, in die Geheimschutzbetreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgenommen zu werden und zuvor bereit sind hierüber einen öffentlich rechtlichen Vertrag auf Grundlage des Gesetzes über die Voraussetzung und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetzes-SÜG) sowie nach Maßgabe des Handbuches für den Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutzhandbuch – GHB), beides in der jeweils gültigen Fassung, abzuschließen. Ein gültiger Sicherheitsbescheid im Sinne der Ziff. 2.4.1 GHB ist Voraussetzung für die Leistungserbringung.
Der Bewerber bestätigt schriftlich seine Bereitschaft zur Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung.
Weiter muss das für die Auftragsausführung vorgesehene Personal bis zum Zuschlag eine Sicherheitsüberprüfung Ü1 besitzen und bis zum Beginn der Auftragsausführung eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2), gegebenenfalls mit einer Vorabermächtigung für Ü2, erfolgreich abgeschlossen haben.
Nachweis: Eigenerklärung, wonach sich der Bewerber verpflichtet, dass bis zum Zeitpunkt des Zuschlags alle für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter über eine abgeschlossene Sicherheitsüberprüfung der Stufe 1 verfügen und sich zwischen Zuschlag und Beginn der Auftragsausführung einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2 unterziehen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften sollen für die im Folgenden unter a)-e) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ verwenden. Das Formblatt ist abrufbar unter:
a) Eigenerklärung, dass der Bieter in das Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen ist (ggf. Auszug aus dem Handelsregister);
b) Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gem. §§ 23 und 24 VSVgV;
c) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB;
d) Eigenerklärung zur Anzahl der verfügbar sicherheitsgeprüften Personen im Unternehmen und der Anzahl der Personen, die bereit sind, sich einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2 zu unterziehen.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass eine Sicherheitsüberprüfung für Angehörige bestimmter Staaten nicht möglich ist (vgl. Rundschreiben des BMI vom 7.10.2010 – ÖS III 3-606 411-1/22 – (Stand 15.10.2010) und der dazugehörigen Staatenliste (Anlage 2 zum genannten Rundschreiben).
e) Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Benennt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmeantrag einen Unterauftragnehmer, der die Leistungen (teilweise) erbringt, muss der Unterauftragnehmer folgende Unterlagen/Nachweise einreichen. Die Unterauftragnehmer sollen für die im Folgenden unter a)-g) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ sowie die Formulare „Unterauftragnehmerleistungen“ und „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer“ verwenden. Die Formblätter sind abrufbar unter:
a) Verzeichnis der Leistungen, die der Unterauftragnehmer ausführt (Unterauftragnehmerleistungen);
b) Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers, dass er im Falle der Auftragsvergabe an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft diesem/dieser mit seinen Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) zur Verfügung zu steht;
c) Eigenerklärung, dass der Unterauftragnehmer in das Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen ist (ggf. Auszug aus dem Handelsregister);
d) Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gem. §§ 23 und 24 VSVgV;
e) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB;
f) Eigenerklärung zur Anzahl der verfügbar sicherheitsgeprüften Personen im Unternehmen und der Anzahl der Personen, die bereit sind, sich einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2 zu unterziehen.
g) Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister.
b) Angabe der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind;
Den Bewerbern / Bewerbergemeinschaften steht für die unter a)-b) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ zur Verfügung. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Soweit sich der Bewerber oder die Bewerber-/Bietergemeinschaft auf die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unterauftragnehmers zum Nachweis der Eignung beruft:
b) Angabe der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre des Unterauftragnehmers mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind;
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Aufstellung über die vom Bewerber erbrachten Leistungen, die mit dem hier zu vergebenden Projekt vergleichbar sind, möglichst unter Angabe des genauen Auftrages, der Auftragssumme, des Auftraggebers, der Leistungsart und der Leistungszeiträume sowie der Referenzen von Ansprechpartnern mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Soweit sich der Bewerber oder die Bewerber-/Bietergemeinschaft auf die technischen und beruflichen Fähigkeit des Unterauftragnehmers zum Nachweis der Eignung beruft:
Beruft sich der Bieter bereits im Teilnahmewettbewerb auf die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (Unterauftragnehmer) gelten die in Ziffer III.2) genannten Anforderungen. Die Auswechslung eines Unterauftragnehmers, auf den sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung im Teilnahmewettbewerb berufen hat, ist nach Ablauf des Teilnahmewettbewerbs nicht zulässig.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Den Bewerbern wird ein Formblatt „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“ für den Teilnahmeantrag zur Verfügung gestellt. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Bewerber-/Bietergemeinschaften dürfen nur bis zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs gebildet werden.
Der Auftraggeber plant, die Rechte und Pflichten aus dem zu schließenden Vertrag auf die BWI IT GmbH zu übertragen.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag in Papierform bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind.
Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1) Anhang A.III („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
Bearbeitungsnummer Y/VHFP/00091/G9016“.
Die Teilnahmeanträge sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 102 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 107 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind in der Regel innerhalb von 3 Tagen, jedoch aber unverzüglich nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen.