Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%202002,%2077
Timestamp: 2019-10-14 19:42:39
Document Index: 277767047

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 60', '§ 337', '§ 60', '§ 337', 'BGH', 'BGH', '§ 60', 'BGH', '§ 24', '§ 338', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 26', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', '§ 29']

Rechtsprechung: NStZ-RR 2002, 77 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BayObLG, 24.09.2001
https://dejure.org/2001,3369
BGH, 26.11.2001 - 5 StR 54/01 (https://dejure.org/2001,3369)
BGH, Entscheidung vom 26.11.2001 - 5 StR 54/01 (https://dejure.org/2001,3369)
BGH, Entscheidung vom 26. November 2001 - 5 StR 54/01 (https://dejure.org/2001,3369)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2001,3369) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 60 Nr. 2 StPO; § 337 StPO
Vereidigungsverbot; Beruhen; Größere Glaubwürdigkeit des vereidigten Zeugen
StPO § 60 Nr. 2 § 337 Abs. 1
Urteil wegen des Anschlags auf "Maison de France" rechtskräftig
NStZ-RR 2002, 77
Hat der Tatrichter die Zuverlässigkeit der Aussage nach diesen Maßstäben überprüft und hält er sie danach - ohne der Tatsache der Vereidigung Gewicht beizumessen - für glaubhaft, so kann das Revisionsgericht ein Beruhen des Urteils auf der zu Unrecht vorgenommenen Vereidigung ausschließen (vgl. BGH NStZ 2000, 546; NStZ-RR 2001, 18;… BGHR StPO § 60 Nr. 2 Vereidigung 5; BGH, Beschlüsse vom 22. November 2000 - 1 StR 375/00 - und vom 26. November 2001 -5 StR 54/01-).
BayObLG, 24.09.2001 - 5St RR 248/2001
https://dejure.org/2001,6623
BayObLG, 24.09.2001 - 5St RR 248/2001 (https://dejure.org/2001,6623)
BayObLG, Entscheidung vom 24.09.2001 - 5St RR 248/2001 (https://dejure.org/2001,6623)
BayObLG, Entscheidung vom 24. September 2001 - 5St RR 248/2001 (https://dejure.org/2001,6623)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2001,6623) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
StPO § 24 § 338 Nr. 3
Verfahrensverstoß; Bseorgnis der Befangenheit; Körperverletzung; Vorsatz; Revision
NStZ-RR 2002, 77 (Ls.)
Danach müssen Umstände hinzutreten, die nach den konkreten Umständen des Einzelfalls die Besorgnis der Befangenheit zu begründen vermögen (…vgl. BGH, NStZ-RR 2001, S. 258); diese über die Vorentscheidung hinausreichenden Umstände muss der Antragsteller daher in seinem Gesuch vortragen und glaubhaft machen (…vgl. BGH, NStZ 1999, S. 311;… BGHR StPO § 26 a Unzulässigkeit 2; BayObLG, wistra 2002, S. 196 ;… OLG Köln, StV 1991, S. 293;… Pfeiffer, a.a.O., m.w.N.;… Günther, NJW 1986, S. 281 ).
OLG Naumburg, 02.06.2004 - 1 Ss (B) 174/04
Ablehnung eines Richters wegen Zweifeln an Objektivität und Unvoreingenommenheit …
Etwas anderes gilt dann, wenn das prozessuale Vorgehen des Richters einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage in einer Weise entbehrt, dass die der richterlichen Tätigkeit gesetzten Schranken offensichtlich missachtet und in der Verfassung wurzelnde elementare Regeln zum Schutz der Grundrechte verletzt werden, die rechtliche Handhabung mithin abwegig oder willkürlich erscheint (BGHSt 48, 4, 8; BGH…, Beschluss vom 25. April 2014 - 1 StR 13/13, [Rn. 38 [[...], insoweit in BGHSt 59, 205 und NJW 2014, 2295 nicht abgedr.]; BayObLG NStZ-RR 2002, 77 ;… Meyer-Goßner/Schmitt a.a.O. Rdn. 14;… Scheuten, in: Karlsruher Kommentar, StPO , 7. Aufl., § 24 Rdnr. 14 m.w.Nachw.).
OLG Jena, 06.04.2006 - 1 Ws 103/06
Ein Verfahrensmangel, wie damit geltend gemacht, kann dem Ablehnungsgesuch regelmäßig nicht zugrunde gelegt werden, da sachliche und rechtliche Fehler für sich genommen grundsätzlich nicht geeignet sind, die Besorgnis der Befangenheit zu begründen (…KK-Pfeiffer StPO, 5. Aufl., § 29, Rn. 8; BayObLG wistra 2002, 196, 197).
Von einem in diesem Zusammenhang üblicherweise hinzunehmenden Verfahrensfehler kann indes nicht mehr gesprochen werden, wenn das verfahrensrechtliche Vorgehen des Richters einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage in der Weise entbehrt, dass die der richterlichen Tätigkeit gesetzten Schranken missachtet und in der Verfassung wurzelnde elementare Regeln zum Schutz der Grundrechte bewusst nicht beachtet werden oder das Vorgehen objektiv den Anschein der Willkür erwecken kann (vgl. BayObLG in NStZ-RR 2002, 77).