Source: http://bustler.de/gesetze.aspx?gesetz=PflVG
Timestamp: 2017-10-17 23:55:58
Document Index: 313704691

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 12', '§ 2', '§ 100', '§ 3', '§ 2', '§ 116', '§ 3', '§ 117', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 288', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 1', '§ 5', '§ 57', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 13', '§ 13', '§ 8', '§ 8', '§ 59', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 13', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 839', '§ 12', '§ 12', '§ 253', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 14', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 3', '§ 2', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 12', '§ 16', '§ 4', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16']

vom 5. April 1965 (BGBl. I S. 213), das zuletzt durch Artikel 493 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist
§ 1 Satz 1 PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 lit. a PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 lit. b PflVG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 lit. c PflVG
§ 2 Abs. 2 Satz 1 PflVG
(2) 1Die nach Absatz 1 Nrn. 1 bis 5 von der Versicherungspflicht befreiten Fahrzeughalter haben, sofern nicht auf Grund einer von ihnen abgeschlossenen und den Vorschriften dieses Gesetzes entsprechenden Versicherung Haftpflichtversicherungsschutz gewährt wird, bei Schäden der in § 1 bezeichneten Art für den Fahrer und die übrigen Personen, die durch eine auf Grund dieses Gesetzes abgeschlossene Haftpflichtversicherung Deckung erhalten würden, in gleicher Weise und in gleichem Umfang einzutreten wie ein Versicherer bei Bestehen einer solchen Haftpflichtversicherung.
§ 2 Abs. 2 Satz 2 PflVG
2Die Verpflichtung beschränkt sich auf den Betrag der festgesetzten Mindestversicherungssummen.
§ 2 Abs. 2 Satz 3 PflVG
3Wird ein Personen- oder Sachschaden verursacht, haftet der Fahrzeughalter im Verhältnis zu einem Dritten auch, wenn der Fahrer den Eintritt der Tatsache, für die er dem Dritten verantwortlich ist, vorsätzlich und widerrechtlich herbeigeführt hat.
§ 2 Abs. 2 Satz 4 PflVG
4§ 12 Abs. 1 Satz 2 bis 5 gilt entsprechend.
§ 2 Abs. 2 Satz 5 PflVG
5Die Vorschriften der §§ 100 bis 124 des Versicherungsvertragsgesetzes sowie der §§ 3 und 3b sowie die Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung sind sinngemäß anzuwenden.
§ 2 Abs. 2 Satz 6 PflVG
6Erfüllt der Fahrzeughalter Verpflichtungen nach Satz 1, so kann er in sinngemäßer Anwendung der §§ 116 und 124 des Versicherungsvertragsgesetzes Ersatz der aufgewendeten Beträge verlangen, wenn bei Bestehen einer Versicherung der Versicherer gegenüber dem Fahrer oder der sonstigen mitversicherten Person leistungsfrei gewesen wäre; im übrigen ist der Rückgriff des Halters gegenüber diesen Personen ausgeschlossen.
§ 3 Satz 1 PflVG
1Ist der Versicherer gegenüber dem Versicherungsnehmer nicht zur Leistung verpflichtet, weil das Fahrzeug den Bau- und Betriebsvorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung nicht entsprach oder von einem unberechtigten Fahrer oder von einem Fahrer ohne die vorgeschriebene Fahrerlaubnis geführt wurde, kann der Versicherer den Dritten abweichend von § 117 Abs. 3 Satz 2 des Versicherungsvertragsgesetzes nicht auf die Möglichkeit verweisen, Ersatz seines Schadens von einem anderen Schadensversicherer oder von einem Sozialversicherungsträger zu erlangen.
§ 3 Satz 2 PflVG
2Soweit der Dritte jedoch von einem nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 von der Versicherungspflicht befreiten Fahrzeughalter Ersatz seines Schadens erlangen kann, entfällt die Leistungspflicht des Versicherers.
§ 3a Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 3a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 3a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PflVG
Wird das Angebot nicht binnen drei Monaten vorgelegt, ist der Anspruch des Dritten mit dem sich nach § 288 Abs. 1 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ergebenden Zinssatz zu verzinsen.
§ 3a Abs. 1 Satz 2 PflVG
2Weitergehende Ansprüche des Dritten bleiben unberührt.
§ 3a Abs. 2 Satz 1 PflVG
§ 3b Satz 1 PflVG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 PflVG
(1) 1Um einen dem Zweck dieses Gesetzes gerecht werdenden Schutz sicherzustellen, bestimmt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unter Beachtung gemeinschaftsrechtlicher Verpflichtungen sowie des Europäischen Übereinkommens vom 20. April 1959 über die obligatorische Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeuge (BGBl. 1965 II S. 281) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates den Umfang des notwendigen Versicherungsschutzes, den der Versicherungsvertrag zu gewähren hat.
§ 4 Abs. 1 Satz 2 PflVG
2Das gilt auch für den Fall, daß durch Gesetz oder gemeinschaftsrechtliche Verpflichtung eine Versicherungspflicht zur Deckung der beim Transport gefährlicher Güter durch Kraftfahrzeuge verursachten Schäden begründet wird.
§ 4 Abs. 2 Satz 1 PflVG
(2) 1Die Mindesthöhen der Versicherungssummen ergeben sich aus der Anlage.
§ 4 Abs. 2 Satz 2 PflVG
2Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates die in der Anlage getroffenen Regelungen zu ändern, wenn dies erforderlich ist, um
§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 PflVG
§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 PflVG
§ 4 Abs. 2 Satz 3 PflVG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 PflVG
(2) 1Die im Inland zum Betrieb der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung befugten Versicherungsunternehmen sind verpflichtet, den in § 1 genannten Personen nach den gesetzlichen Vorschriften Versicherung gegen Haftpflicht zu gewähren.
§ 5 Abs. 2 Satz 2 PflVG
2Diese Verpflichtung besteht auch, wenn das zu versichernde Risiko nach § 57 Absatz 3 Satz 2 Nummer 2 Halbsatz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes im Inland belegen ist.
§ 5 Abs. 3 Satz 1 PflVG
(3) 1Der Antrag auf Abschluß eines Haftpflichtversicherungsvertrages für Zweiräder, Personen- und Kombinationskraftwagen bis zu 1 t Nutzlast gilt zu den für den Geschäftsbetrieb des Versicherungsunternehmens maßgebenden Grundsätzen und zum allgemeinen Unternehmenstarif als angenommen, wenn der Versicherer ihn nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochen vom Eingang des Antrags an schriftlich ablehnt oder wegen einer nachweisbaren höheren Gefahr ein vom allgemeinen Unternehmenstarif abweichendes schriftliches Angebot unterbreitet.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 PflVG
2Durch die Absendung der Ablehnungserklärung oder des Angebots wird die Frist gewahrt.
§ 5 Abs. 3 Satz 3 PflVG
3Satz 1 gilt nicht für die Versicherung von Taxen, Personenmietwagen und Selbstfahrervermietfahrzeugen.
§ 5 Abs. 4 Satz 1 PflVG
§ 5 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 5 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 5 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 PflVG
§ 5 Abs. 5 Satz 1 PflVG
§ 5 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 5 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 5 Abs. 5 Satz 2 PflVG
2Es verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn es nicht spätestens einen Monat vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.
§ 5 Abs. 5 Satz 3 PflVG
3Gleiches gilt, wenn die Vertragslaufzeit nur deshalb weniger als ein Jahr beträgt, weil als Beginn der nächsten Versicherungsperiode ein vor Ablauf eines Jahres nach Versicherungsbeginn liegender Zeitpunkt vereinbart worden ist.
§ 5 Abs. 5 Satz 4 PflVG
4Ist in anderen Fällen eine kürzere Vertragslaufzeit als ein Jahr vereinbart, so bedarf es zur Beendigung des Versicherungsverhältnisses keiner Kündigung.
§ 5 Abs. 6 Satz 1 PflVG
(6) 1Das Versicherungsunternehmen hat dem Versicherungsnehmer bei Beginn des Versicherungsschutzes eine Versicherungsbestätigung auszuhändigen.
§ 5 Abs. 6 Satz 2 PflVG
2Die Aushändigung kann von der Zahlung der ersten Prämie abhängig gemacht werden.
§ 5 Abs. 7 Satz 1 PflVG
(7) 1Das Versicherungsunternehmen hat dem Versicherungsnehmer bei Beendigung des Versicherungsverhältnisses eine Bescheinigung über dessen Dauer, die Anzahl und Daten während der Vertragslaufzeit gemeldeter Schäden, die zu einer Schadenzahlung oder noch wirksamen Schadenrückstellung geführt haben, auszustellen; ist die Rückstellung innerhalb einer Frist von drei Jahren nach ihrer Bildung aufgelöst worden, ohne daß daraus Leistungen erbracht wurden, so hat der Versicherer auch hierüber eine Bescheinigung zu erteilen.
§ 5 Abs. 7 Satz 2 PflVG
2Während des Versicherungsverhältnisses hat das Versicherungsunternehmen dem Versicherungsnehmer jederzeit eine Bescheinigung nach Satz 1 innerhalb von 15 Tagen ab Zugang des entsprechenden Verlangens bei dem Versicherungsunternehmen zu erteilen.
§ 5 Abs. 8 Satz 1 PflVG
§ 6 Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 6 Abs. 2 Satz 1 PflVG
§ 6 Abs. 3 Satz 1 PflVG
§ 7 Satz 1 PflVG
§ 7 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 7 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 7 Satz 1 Nr. 3 PflVG
§ 7 Satz 1 Nr. 4 PflVG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 PflVG
(1) 1Versicherungsunternehmen, die zum Betrieb der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeuge und Anhänger mit regelmäßigem Standort im Inland befugt sind, sind verpflichtet, die satzungsmäßigen Leistungen und Beiträge an das mit der Durchführung des Abkommens über die internationale Versicherungskarte beauftragte deutsche Versicherungsbüro sowie an den nach § 13 dieses Gesetzes errichteten Entschädigungsfonds oder an eine andere mit der Erfüllung dieser Aufgaben betraute juristische Person und an die nach § 13a errichtete oder anerkannte Entschädigungsstelle zu erbringen.
§ 8 Abs. 1 Satz 2 PflVG
2Sie teilen hierzu dem deutschen Versicherungsbüro, dem Entschädigungsfonds und der Entschädigungsstelle bezüglich der von ihnen in der Bundesrepublik Deutschland nach diesem Gesetz getätigten Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherungen die gebuchten Prämienbeträge oder die Anzahl der versicherten Risiken mit.
§ 8 Abs. 2 Satz 1 PflVG
(2) 1Versicherungsunternehmen, die im Dienstleistungsverkehr die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeuge und Anhänger mit regelmäßigem Standort im Inland betreiben, sind verpflichtet, einen im Inland ansässigen oder niedergelassenen Vertreter zu bestellen, der den Anforderungen nach § 59 des Versicherungsaufsichtsgesetzes zu genügen hat.
§ 8 Abs. 2 Satz 2 PflVG
2Ansprüche aus Kraftfahrzeug-Haftpflichtfällen gegen das Versicherungsunternehmen können auch gegen den nach Satz 1 bestellten Vertreter gerichtlich und außergerichtlich mit Wirkung für und gegen das Versicherungsunternehmen geltend gemacht werden.
§ 8 Abs. 2 Satz 3 PflVG
3Der nach Satz 1 bestellte Vertreter ist auch verpflichtet, Auskunft über das Bestehen oder die Gültigkeit von diesem Gesetz unterliegenden Haftpflichtversicherungsverträgen bei dem Versicherungsunternehmen zu erteilen.
§ 8a Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 PflVG
§ 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 PflVG
§ 8a Abs. 1 Satz 2 PflVG
§ 8a Abs. 2 Satz 1 PflVG
(2) 1Die Auskunftsstelle ersucht die Zulassungsbehörden oder das Kraftfahrt-Bundesamt sowie die in den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und in den anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum nach Artikel 23 Absatz 1 der Richtlinie 2009/103/EG errichteten oder anerkannten Auskunftsstellen im Einzelfall um Übermittlung der Informationen nach Absatz 1 Satz 1.
§ 8a Abs. 2 Satz 2 PflVG
2Sie übermittelt den in diesen Staaten nach Artikel 23 Absatz 1 der Richtlinie 2009/103/EG errichteten oder anerkannten Auskunftsstellen auf Ersuchen die Informationen nach Absatz 1 Satz 1, soweit dies zur Erteilung von Auskünften an Geschädigte erforderlich ist.
§ 8a Abs. 3 Satz 1 PflVG
(3) 1Die Aufgaben und Befugnisse der Auskunftsstelle nach den Absätzen 1 und 2 werden von der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG - "Zentralruf der Autoversicherer" - in Hamburg wahrgenommen, sobald und soweit diese schriftlich gegenüber dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ihre Bereitschaft dazu erklärt hat.
§ 8a Abs. 3 Satz 2 PflVG
2Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gibt die Erklärung und den Zeitpunkt, ab dem die betroffenen Aufgaben von dem Zentralruf der Autoversicherer wahrgenommen werden, im Bundesanzeiger bekannt.
§ 8a Abs. 3 Satz 3 PflVG
3Der Zentralruf der Autoversicherer untersteht, soweit er die übertragenen Aufgaben wahrnimmt, der Aufsicht des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.
§ 8a Abs. 3 Satz 4 PflVG
4Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates die Aufgaben und Befugnisse der Auskunftsstelle nach den Absätzen 1 und 2 der in § 13 genannten Anstalt zu übertragen, soweit die Wahrnehmung der Aufgaben durch den Zentralruf der Autoversicherer nicht gewährleistet ist oder dieser nicht mehr zur Wahrnehmung der Aufgaben bereit ist.
§ 8a Abs. 4 Satz 1 PflVG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 PflVG
(1) 1Es wird eine jährliche Gemeinschaftsstatistik über den Schadenverlauf in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung geführt.
§ 9 Abs. 1 Satz 2 PflVG
2Sie muß Angaben enthalten über die Art und Anzahl der versicherten Risiken, die Anzahl der gemeldeten Schäden, die Erstattungsleistungen und Rückstellungen (Schadenaufwand), die Schadenhäufigkeit, den Schadendurchschnitt und den Schadenbedarf.
§ 9 Abs. 2 Satz 1 PflVG
§ 9 Abs. 3 Satz 1 PflVG
§ 10 Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 10 Abs. 2 Satz 1 PflVG
§ 11 Satz 1 PflVG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2a PflVG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 PflVG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 PflVG
§ 12 Abs. 1 Satz 2 PflVG
2Das gilt nur, soweit der Ersatzberechtigte in den Fällen der Nummern 1 bis 3 glaubhaft macht, dass er weder von dem Halter, dem Eigentümer oder dem Fahrer des Fahrzeugs noch in allen Fällen nach Satz 1 von einem Schadensversicherer oder einem Verband von im Inland zum Geschäftsbetrieb befugten Haftpflichtversicherern Ersatz seines Schadens zu erlangen vermag.
§ 12 Abs. 1 Satz 3 PflVG
3Die Leistungspflicht des Entschädigungsfonds entfällt, soweit der Ersatzberechtigte in der Lage ist, Ersatz seines Schadens nach den Vorschriften über die Amtspflichtverletzung zu erlangen, oder soweit der Schaden durch Leistungen eines Sozialversicherungsträgers, durch Fortzahlung von Dienst- oder Amtsbezügen, Vergütung oder Lohn oder durch Gewährung von Versorgungsbezügen ausgeglichen wird.
§ 12 Abs. 1 Satz 4 PflVG
4Im Falle einer fahrlässigen Amtspflichtverletzung geht abweichend von § 839 Abs. 1 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches die Ersatzpflicht auf Grund der Vorschriften über die Amtspflichtverletzung der Leistungspflicht des Entschädigungsfonds vor.
§ 12 Abs. 1 Satz 5 PflVG
5Die Leistungspflicht des Entschädigungsfonds entfällt ferner bei Ansprüchen wegen der Beschädigung von Einrichtungen des Bahn-, Luft- und Straßenverkehrs sowie des Verkehrs auf Binnenwasserstraßen einschließlich der mit diesen Einrichtungen verbundenen Sachen, sowie wegen der Beschädigung von Einrichtungen der Energieversorgung oder der Telekommunikation.
§ 12 Abs. 2 Satz 1 PflVG
(2) 1In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 können gegen den Entschädigungsfonds Ansprüche nach § 253 Abs. 2 BGB nur geltend gemacht werden, wenn und soweit die Leistung einer Entschädigung wegen der besonderen Schwere der Verletzung zur Vermeidung einer groben Unbilligkeit erforderlich ist.
§ 12 Abs. 2 Satz 2 PflVG
2Für Sachschäden beschränkt sich in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 die Leistungspflicht des Entschädigungsfonds auf den Betrag, der 500 Euro übersteigt.
§ 12 Abs. 2 Satz 3 PflVG
3Ansprüche auf Ersatz von Sachschäden am Fahrzeug des Ersatzberechtigten können darüber hinaus in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 nur geltend gemacht werden, wenn der Entschädigungsfonds auf Grund desselben Ereignisses zur Leistung einer Entschädigung wegen der Tötung einer Person oder der erheblichen Verletzung des Körpers oder der Gesundheit des Ersatzberechtigten oder eines Fahrzeuginsassen des Fahrzeugs verpflichtet ist.
§ 12 Abs. 3 Satz 1 PflVG
(3) 1Der Anspruch des Ersatzberechtigten gegen den Entschädigungsfonds verjährt in drei Jahren.
§ 12 Abs. 3 Satz 2 PflVG
2Die Verjährung beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Ersatzberechtigte von dem Schaden und von den Umständen Kenntnis erlangt, aus denen sich ergibt, daß er seinen Ersatzanspruch gegen den Entschädigungsfonds geltend machen kann.
§ 12 Abs. 3 Satz 3 PflVG
3Ist der Anspruch des Ersatzberechtigten bei dem Entschädigungsfonds angemeldet worden, so ist die Verjährung bis zum Eingang der schriftlichen Entscheidung des Entschädigungsfonds und, wenn die Schiedsstelle (§ 14 Nr. 3) angerufen worden ist, des Einigungsvorschlags der Schiedsstelle gehemmt.
§ 12 Abs. 3 Satz 4 PflVG
4Im Fall des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 4 wird die gegenüber dem leistungspflichtigen Versicherer verstrichene Verjährungsfrist eingerechnet.
§ 12 Abs. 4 Satz 1 PflVG
(4) 1Im übrigen bestimmen sich Voraussetzungen und Umfang der Leistungspflicht des Entschädigungsfonds sowie die Pflichten des Ersatzberechtigten gegenüber dem Entschädigungsfonds nach den Vorschriften, die bei Bestehen einer auf Grund dieses Gesetzes abgeschlossenen Haftpflichtversicherung für das Verhältnis zwischen dem Versicherer und dem Dritten in dem Falle gelten, daß der Versicherer dem Versicherungsnehmer gegenüber von der Verpflichtung zur Leistung frei ist.
§ 12 Abs. 4 Satz 2 PflVG
2In den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 4 bestimmt sich die Leistungspflicht des Entschädigungsfonds nach der vereinbarten Versicherungssumme; sie beträgt maximal das Dreifache der gesetzlichen Mindestversicherungssumme.
§ 12 Abs. 4 Satz 3 PflVG
3In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 und 3 haben der Halter, der Eigentümer und der Fahrer des Fahrzeugs gegenüber dem Entschädigungsfonds die einen Versicherungsnehmer nach Eintritt des Versicherungsfalls gegenüber dem Versicherer treffenden Verpflichtungen zu erfüllen.
§ 12 Abs. 5 Satz 1 PflVG
§ 12 Abs. 6 Satz 1 PflVG
(6) 1Der Ersatzanspruch des Ersatzberechtigten gegen den Halter, den Eigentümer und den Fahrer des Fahrzeugs sowie ein Ersatzanspruch, der dem Ersatzberechtigten oder dem Halter, dem Eigentümer oder dem Fahrer des Fahrzeugs gegen einen sonstigen Ersatzpflichtigen zusteht, gehen auf den Entschädigungsfonds über, soweit dieser dem Ersatzberechtigten den Schaden ersetzt.
§ 12 Abs. 6 Satz 2 PflVG
2Der Übergang kann nicht zum Nachteil des Ersatzberechtigten geltend gemacht werden.
§ 12 Abs. 6 Satz 3 PflVG
3Gibt der Ersatzberechtigte seinen Ersatzanspruch oder ein zur Sicherung des Anspruchs dienendes Recht auf, so entfällt die Leistungspflicht des Entschädigungsfonds insoweit, als er aus dem Anspruch oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.
§ 12 Abs. 6 Satz 4 PflVG
4Soweit der Entschädigungsfonds Ersatzansprüche nach Absatz 1 Nr. 4 befriedigt, sind dessen Ersatzansprüche gegenüber dem Versicherungsnehmer und mitversicherten Personen auf je 2.500 Euro beschränkt.
§ 12 Abs. 6 Satz 5 PflVG
5Die Beschränkung der Ersatzansprüche gilt in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 4 auch für diejenigen Ansprüche gegen den Versicherungsnehmer und die mitversicherte Person, soweit eine Leistungspflicht des Entschädigungsfonds nach Absatz 1 Satz 2 und 3 entfällt.
§ 12 Abs. 6 Satz 6 PflVG
6Machen mehrere Berechtigte Ersatzansprüche geltend, sind diese Ersatzansprüche gegenüber dem Versicherungsnehmer auf insgesamt 2 500 Euro und gegenüber mitversicherten Personen ebenfalls auf insgesamt 2 500 Euro beschränkt; die Auszahlung erfolgt nach dem Verhältnis der Beträge.
§ 12 Abs. 7 Satz 1 PflVG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 PflVG
§ 12a Abs. 1 Satz 2 PflVG
§ 12a Abs. 2 Satz 1 PflVG
§ 12a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 12a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 12a Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 PflVG
§ 12a Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 PflVG
§ 12a Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 PflVG
§ 12a Abs. 3 Satz 1 PflVG
(3) 1Die Entschädigungsstelle wird binnen zwei Monaten nach Eingang eines Schadenersatzantrages des Geschädigten tätig, schließt den Vorgang jedoch ab, wenn das Versicherungsunternehmen oder dessen Schadenregulierungsbeauftragter in dieser Zeit eine mit Gründen versehene Antwort auf das Schadenersatzbegehren erteilt oder ein begründetes Angebot vorlegt.
§ 12a Abs. 3 Satz 2 PflVG
2Geschieht dies nicht, reguliert sie den geltend gemachten Anspruch unter Berücksichtigung des Sachverhalts nach Maßgabe des anzuwendenden Rechts.
§ 12a Abs. 3 Satz 3 PflVG
3Sie kann sich hierzu anderer Personen oder Einrichtungen, insbesondere eines zur Übernahme der Regulierung bereiten Versicherungsunternehmens oder Schadenabwicklungsunternehmens, bedienen.
§ 12a Abs. 3 Satz 4 PflVG
4Im Übrigen bestimmt sich das Verfahren nach dem Abkommen der Entschädigungsstellen nach Artikel 24 Absatz 3 der Richtlinie 2009/103/EG.
§ 12a Abs. 4 Satz 1 PflVG
§ 12b Satz 1 PflVG
1Soweit die Entschädigungsstelle nach § 12a dem Ersatzberechtigten den Schaden ersetzt, geht der Anspruch des Ersatzberechtigten gegen den Halter, den Eigentümer, den Fahrer und einen sonstigen Ersatzpflichtigen auf die Entschädigungsstelle über.
§ 12b Satz 2 PflVG
§ 12b Satz 3 PflVG
3Soweit eine Entschädigungsstelle im Sinne des Artikels 24 der Richtlinie 2009/103/EG einer anderen Entschädigungsstelle einen als Entschädigung gezahlten Betrag erstattet, gehen die auf die zuletzt genannte Entschädigungsstelle übergegangenen Ansprüche des Geschädigten gegen den Halter, den Eigentümer, den Fahrer und einen sonstigen Ersatzpflichtigen auf die zuerst genannte Entschädigungsstelle über.
§ 12c PflVG
§ 12c Abs. 1 Satz 1 PflVG
§ 12c Abs. 2 Satz 1 PflVG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 PflVG
(1) 1Zur Wahrnehmung der Aufgaben des Entschädigungsfonds wird eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts errichtet, die mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes als entstanden gilt.
§ 13 Abs. 1 Satz 2 PflVG
2Organe der Anstalt sind der Vorstand und der Verwaltungsrat.
§ 13 Abs. 1 Satz 3 PflVG
3Die Anstalt untersteht der Aufsicht des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.
§ 13 Abs. 1 Satz 4 PflVG
4Das Nähere über die Anstalt bestimmt die Satzung, die von der Bundesregierung durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates aufgestellt wird.
§ 13 Abs. 1 Satz 5 PflVG
5Die im Geltungsbereich dieses Gesetzes zum Betrieb der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung befugten Versicherungsunternehmen und die Haftpflichtschadenausgleiche im Sinne von § 3 Absatz 1 Nummer 4 des Versicherungsaufsichtsgesetzes sowie die nach § 2 Nrn. 1 bis 4 von der Versicherungspflicht befreiten Halter nichtversicherter Fahrzeuge sind verpflichtet, unter Berücksichtigung ihres Anteils am Gesamtbestand der Fahrzeuge und der Art dieser Fahrzeuge an die Anstalt Beiträge zur Deckung der Entschädigungsleistungen und der Verwaltungskosten zu leisten.
§ 13 Abs. 1 Satz 6 PflVG
6Das Nähere über die Beitragspflicht bestimmt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Bundesministerium der Finanzen durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates.
§ 13 Abs. 2 Satz 1 PflVG
(2) 1Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Bundesministerium der Finanzen durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates die Stellung des Entschädigungsfonds einer anderen bestehenden juristischen Person zuzuweisen, wenn diese bereit ist, die Aufgaben des Entschädigungsfonds zu übernehmen, und wenn sie hinreichende Gewähr für die Erfüllung der Ansprüche der Ersatzberechtigten bietet.
§ 13 Abs. 2 Satz 2 PflVG
2Durch die Rechtsverordnung kann sich das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Genehmigung der Satzung dieser juristischen Person vorbehalten und die Aufsicht über die juristische Person regeln.
§ 13 Abs. 3 Satz 1 PflVG
(3) 1Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ferner ermächtigt, im Einvernehmen mit den in Absatz 2 genannten Bundesministerien durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates zu bestimmen, von welchem Zeitpunkt ab die Anstalt (Absatz 1) oder die durch Rechtsverordnung (Absatz 2) bezeichnete juristische Person von Ersatzberechtigten in Anspruch genommen werden kann, und zu bestimmen, daß eine Leistungspflicht nur besteht, wenn das schädigende Ereignis nach einem in der Verordnung festzusetzenden Zeitpunkt eingetreten ist.
§ 13 Abs. 3 Satz 2 PflVG
2Die Anstalt kann jedoch spätestens zwei Jahre nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes wegen der Schäden, die sich nach diesem Zeitpunkt ereignen, in Anspruch genommen werden, sofern nicht bis zu diesem Zeitpunkt den Ersatzberechtigten durch Rechtsverordnung die Möglichkeit gegeben worden ist, eine andere juristische Person in Anspruch zu nehmen.
§ 13 Abs. 4 Satz 1 PflVG
§ 13 Abs. 5 Satz 1 PflVG
§ 13a Abs. 1 Satz 1 PflVG
(1) 1Die Aufgaben und Befugnisse der Entschädigungsstelle nach § 12a werden von dem rechtsfähigen Verein "Verkehrsopferhilfe eingetragener Verein" in Hamburg (Verkehrsopferhilfe) wahrgenommen, sobald und soweit dieser schriftlich gegenüber dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz seine Bereitschaft dazu erklärt hat.
§ 13a Abs. 1 Satz 2 PflVG
2Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gibt die Erklärung und den Zeitpunkt, ab dem die betroffenen Aufgaben von der Verkehrsopferhilfe wahrgenommen werden, im Bundesanzeiger bekannt.
§ 13a Abs. 1 Satz 3 PflVG
3Die Verkehrsopferhilfe untersteht, soweit sie die übertragenen Aufgaben wahrnimmt, der Aufsicht des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.
§ 13a Abs. 1 Satz 4 PflVG
4Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates die Aufgaben und Befugnisse der Entschädigungsstelle nach § 12a der in § 13 genannten Anstalt zu übertragen, soweit die Wahrnehmung der Aufgaben durch die Verkehrsopferhilfe nicht gewährleistet ist oder diese nicht mehr zur Wahrnehmung der Aufgaben bereit ist.
§ 13a Abs. 2 Satz 1 PflVG
§ 14 Satz 1 PflVG
§ 14 Satz 1 Nr. 1 PflVG
§ 14 Satz 1 Nr. 2 PflVG
§ 14 Satz 1 Nr. 3 PflVG
§ 14 Satz 1 Nr. 3 lit. a PflVG
§ 14 Satz 1 Nr. 3 lit. b PflVG
§ 14 Satz 1 Nr. 3 lit. c PflVG
§ 15 Satz 1 PflVG
§ 16 Satz 1 PflVG
1§ 12 Absatz 4 Satz 2 und Absatz 6 Satz 5 und 6 gilt nicht für Ansprüche, die vor dem 1. Mai 2013 entstanden sind.
§ 16 Satz 2 PflVG
2Anlage zu § 4 Abs. 2
§ 16 Satz 2 Nr. 1 PflVG
§ 16 Satz 2 Nr. 1 lit. a PflVG
§ 16 Satz 2 Nr. 1 lit. b PflVG
für Sachschäden 1 120 000 Euro,
§ 16 Satz 2 Nr. 1 lit. c PflVG
§ 16 Satz 2 Nr. 2 PflVG
§ 16 Satz 2 Nr. 2 lit. a PflVG
§ 16 Satz 2 lit. aa PflVG
50 000 Euro	für Personenschäden,
§ 16 Satz 2 lit. bb PflVG
500 Euro	für reine Vermögensschäden,
§ 16 Satz 2 lit. b PflVG
25 000 Euro	für Personenschäden,
250 Euro	für reine Vermögensschäden.
§ 16 Satz 2 Nr. 3 PflVG
§ 16 Satz 2 Nr. 4 PflVG
§ 16 Abs. XXX PflVG
.4. ZU WELCHER DIESER GRUPPEN DAS FAHRZEUG GEHÖRT, RICHTET SICH NACH DER EINTRAGUNG IM KRAFTFAHRZEUG- ODER ANHÄNGERBRIEF..