Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_Konstruktions_und_Ingenieurbueros_und_Pruefstellen_30165_Hannover-11695455_3
Timestamp: 2017-10-17 02:37:17
Document Index: 137554667

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 49', '§ 53', '§ 5', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Hannover (ID:11695455)
> DTAD-ID: 11695455
11695455
Die Stadtentwässerung Hannover beabsichtigt, die Errichtung eines neuen Eingangspumpwerks auf dem Klärwerk Hannover-Herrenhausen. Die vorhandenen Eingangspumpwerke I und II auf dem Klärwerk...
Landeshauptstadt Hannover, Stadtentwässerung Hannover
Kontaktstelle: Zentrale Submission
Telefon: +49 51116842087
Stadtentwässerung Hannover – Eingangspumpwerk Klärwerk Hannover-Herrenhausen.
Die Stadtentwässerung Hannover beabsichtigt, die Errichtung eines neuen Eingangspumpwerks auf dem Klärwerk Hannover-Herrenhausen. Die vorhandenen Eingangspumpwerke I und II auf dem Klärwerk Hannover-Herrenhausen sind ab-gängig und sollen durch ein neu zu erstellendes Hauptpumpwerk ersetzt werden.
Das kommunale Abwasser, ca. 4 000 l/s, wird über vier Hauptsammler dem Klärwerk zugeführt. Die Abwässer aus der Trennkanalisation werden in den Nordstadtsammler (NS) in den Lindenersammler (LS) und in den Stöckenersammler (SS) abgeführt. Ein Abschlagen im Regenwetterfall in den Vorfluter wird von der Aufsichtsbehörde nicht zugelassen. Die Mischwasserkanalisation aus Hannover wird in den Zentralsammler (ZS) abgeführt. Im Regenwetterfall darf das Abwasser aus dem Zentralsammler über Abschlagbauwerke direkt in den Vorfluter Leine beziehungswiese über das Rückhaltebecken auf dem Klärwerksgelände Hannover-Herrenhausen in die Leine abgeschlagen werden.
Die Hälfte des Abwassers, ca. 2 000 l/s, wird auf dem Klärwerk Hannover-Herrenhausen gereinigt und anschließend der Leine zugeführt. 1 500 l/s werden von dem Klärwerk Hannover-Herrenhausen in die Verbundleitung zu dem Klärwerk Gümmerwald gepumpt. Die beiden Klärwerke Hannover-Herrenhausen und Hannover –Gümmerwald sind mit einer 13 kilometerlangen Verbundleitung DN 1100 verbunden. In die Verbundleitung werden von den angeschlossenen Nachbargemeinden weitere 500 l/s Abwasser eingeleitet. Insgesamt werden dem Klärwerk Gümmerwald ca. 2 000 l/s Abwasser zugeleitet.
Das neue Haupteingangspumpwerk muss somit vier Zuläufe, die o. g. Sammler, aufnehmen und weiterleiten. Für das Weiterleiten sind wiederum drei Abläufe notwendig: für das Weiterleiten an das KW-Gümmerwald, für das Verteilen des Abwassers auf dem Klärwerksgelände Hannover-Herrenhausen und für das Einleiten in das Rückhaltebecken.
Es wird von folgenden Bauwerksabmessungen des Hauptpumpwerks ausgegangen:
Tiefbauteil: ca. 35 m * 25 m * 10 m,
Hochbauteil: ca. 35 m * 25 m * 5 m.
Das Tiefbauteil wird unterteilt in Pumpenraum mit Treppenanlage und Montageöffnung (Trockenraum) und dem umlaufenden Sandfang mit den Verbindungskam-mern (Nassbereich). Im Hochbauteil wird die Energie und EMSR-Technik eingebaut. An der West – und an der Ostseite sind Pumpensümpfe vorzusehen. An der Nord –und Südseite sind die Verbindungskammern herzustellen.
Eine Ausführungsvariante sieht vor, dass alle vier vorhandenen Hauptsammler mit jeweils einer neu geplanten Trasse an das geplante Hauptpumpwerk angeschlossen werden. Während der Bauausführung ist zu berücksichtigen, dass das Abwasser aus den vorhandenen Hauptsammlern in provisorisch verlegte Leitungen überzupumpen ist. Hierbei sind Stoßbelastungen > 8 000 l/s aufzunehmen.
Alle vier Sammler bekommen die gleiche Einlaufhöhe ca. Sohle= +42,42 m. Dies entspricht der Sohlhöhe des auf dem Klärwerk ankommenden Zentralsammlers. Da die übrigen Sammler mit höheren Sohlhöhen auf dem KW ankommen, sind die Sammler mit Einlaufbauwerken (Absturz und breiter Aufweitung) vorzusehen. Es sind zwei Ringlaufleitungen DN 800 (Schleifleitungen) mit Schiebern im Tiefbauteil vorzusehen. Die Ringlaufleitungen befördern das Abwasser in die drei Ablaufleitungen (KW-Gümmerwald, KW Herrenhausen Sandfang und RHB/Leine).
Die Durchführung hydraulischer Simulation ist Bestandteil der Planung.
Die Kosten der Maßnahme werden auf insgesamt brutto 20 000 000 EUR geschätzt.
Kosten der Bautechnik, einschließlich Erweiterung der Sammler brutto 11 000 000 EUR,
Kosten der Maschinentechnik: brutto 4 000 000 EUR,
Kosten der Elektrotechnik: brutto 5 000 000 EUR.
Weitere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden, die unter http://www.ausschreibungen-hannover.de Rubrik:/Öffentliche Ausschreibungen der Landeshauptstadt Hannover nach VOL/VOF/Öffentliche Ausschreibungen nach VOF herunterlgeladen werden können.
Es werden Leistungen und Leistungsbilder nach der HOAI für folgende Plaungsleistungen an einen Generalplaner vergeben:
— Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 43 ff. HAOI,
— Tragswerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI,
— Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI.
89263-2016
68/0376/16
Der Teilnahmeantrag kann unter http://www.ausschreibungen-hannover.de Rubrik:/Öffentliche Ausschreibungen der Landeshauptstadt Hannover nach VOL/VOF/Öffentliche Ausschreibungen nach VOF heruntergeladen werden. Der Zugangscode zu den Unterlagen ist bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziffer IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vpr Abgabe des Angebotes den Auftraggeber darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig Ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Der Teilnahmeantrag kann unter http://www.ausschreibungen-hannover.de Rubrik:/Öffentliche Ausschreibungen der Landeshauptstadt Hannover nach VOL/VOF/Öffentliche Ausschreibungen nach VOF heruntergeladen werden. Der ZUgangscode zu den Unterlagen ist bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziffer IV 3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der Unter I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen.
1. Angabe zum Bewerber bzw. sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft (Name, Rechtsform, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse).
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— in der der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
3. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz gemäß § 5 Abs. 5 h) VOF zu Art und Umfang der Teilleistungen sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
4. Erklärung der unabhängigen Durchführung freiberuflicher Leistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF.
5. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Ziffer a) – g) VOF.
7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 9 Ziffer a) – e) VOF.
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015). Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften einzeln und für die Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften insgesamt darzustellen.
3. Erklärung über den spezifischen Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015) für mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbare Dienstleistungen (Bauingenieurwesen im Bereich Ingenieurbau-werk, technische Ausrüstung und Tragwerksplanung). Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der spezifische Umsatz für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften einzeln und für die Bewerbergemeinschaften bzw. Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften insgesamt darzustellen.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit zurechnen lassen möchte.
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (2013, 2014, 2015) ersichtlich ist, gegliedert in:
— Führungskräfte/Büroinhaber,
— Bauingenieure für Ingenieurbauwerk und Tragwerksplanung, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, MSR-Technik und andere Fachbereiche
— Mitarbeiter für technische und wirtschaftliche Aufgaben sowie
— sonstige Mitarbeiter.
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der fachlichen Eignung des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
a) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die Ingenieurbauwerksplanung mit mind. 10 Jahren Berufserfahrung;
b) der/des stellvertretenden projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die Ingenieurbauwerksplanung mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung;
c) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die Bauleitung mit mind. 10 Jahren Berufserfahrung;
d) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die Tragwerksplanung mit mind. 10 Jahren Berufserfahrung;
e) der/des stellvertretenden projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die Tragwerksplanung mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung;
f) der/des projektverantwortlichen Ingenieurin/s für die hydraulische Simulation mit mind. 8 Jahren Berufserfahrung
für den Auftragsfall.
Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch
c) Benennung mindestens eines personenspezifischen vergleichbaren Referenzprojekts innerhalb der letzten 15 Jahre, welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Es werden nur folgende Referenzprojekte als vergleichbar berücksichtigt:
— Die Projekte müssen nach dem 1.1.2000 beauftragt sowie fertiggestellt und abgenommen sein.
— Planungs- und Bauzeit muss im Referenzzeitraum liegen.
— Bei abschnittsweiser Erbringung von Leistungen sind nur die Bauabschnitte anzugeben, deren Planungs- und Bauzeit innerhalb des Referenzzeitraums liegen.
— Als vergleichbar gelten Referenzen für den Neubau und/oder Sanierung eines Pumpwerks in Tiefbauweise mit einer Zuführung von mehr als 2000 l/s (Abwasser)
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Kurze Beschreibung des Projekts,
— Angabe der erbrachten Leistungsbilder und –phasen,
— Projektkosten (KGr. 300 – 400 netto nach DIN 276 neu),
— Angaben zur Einhaltung der Zeit- und Kostenvorgaben des Auftraggebers,
— Angaben zum Projektumfang,
d) Erfahrungsnachweis des Büros für die Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke, die Tragwerksplanung sowie Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung – sowohl Maschinentechnik als auch Elektrotechnik – in Form der Benennung mindestens eines Referenzprojektes innerhalb der letzten 15 Jahre, welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Es werden nur folgende Referenzprojekte als vergleichbar berücksichtigt:
— Als vergleichbar gelten Referenzen für den Neubau und/oder Sanierung eines Pumpwerks in Tiefbauweise mit einer Zuführung von mehr als 2000 l/s ( Abwasser )
— Angabe der erbrachten Leistungsbilder und -phasen,