Source: https://www.anwalt-steuerrecht-arbeitsrecht-sozialrecht-berlin.com/bezug-von-arbeitslosengeld-rechtsanwalt-berlin-sozialrecht.php
Timestamp: 2018-05-27 00:57:54
Document Index: 359150433

Matched Legal Cases: ['§ 136', '§ 137', '§ 161', '§ 323', '§ 141', '§ 161', '§ 148']

Bezug von Arbeitslosengeld? Anwalt für Sozialrecht in Berlin
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Die Anwaltskanzlei Wudtke berät und vertritt sowohl Unternehmen, d.h. Personen- und Kapitalgesellschaften als auch Privatpersonen im Bereich des Steuer-, Arbeits- und Sozialrechts.
Im Bereich des Sozialrechts liegt das Tätigkeitsfeld speziell auf dem Gebiet der
Gesetzlichen und privaten Versicherungen
Rechtsanwalt für Sozialrecht in Berlin
Rechtsanwalt für Sozialrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf
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Anwalt für Sozialrecht in Berlin - Bezug von Arbeitslosengeld?
Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG I) haben gemäß § 136 SGB III Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich in zwei Fällen, nämlich erstens im Falle der Arbeitslosigkeit und zweitens im Falle der beruflichen Weiterbildung. Einen Anspruch im ersten Falle hat grundsätzlich gemäß § 137 SGB III, wer erstens arbeitslos ist, zweitens sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet hat und drittens die Anwartschaftszeit erfüllt hat. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld kann jedoch z.B. nach § 161 SGB III nicht mehr geltend gemacht werden, wenn nach seiner Entstehung vier Jahre verstrichen sind. Der Zeitpunkt des Antrags ist daher wichtig.
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Anwalt für Sozialrecht in Berlin - Sofortige Arbeitslosmeldung?
Leistungen der Arbeitsförderung, also auch Arbeitslosengeld, nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) werden gemäß § 323 SGB III nur auf Antrag erbracht, wobei die Arbeitslosmeldung als eine Voraussetzung des Bezugs von Arbeitslosengeld, als derartiger Antrag gilt, wenn die oder der Arbeitslose keine andere Erklärung abgibt. Gemäß § 141 SGB III hat sich daher die oder der Arbeitslose persönlich bei der zuständigen Agentur für Arbeit arbeitslos zu melden. Eine Meldung ist dabei auch bereits zulässig, wenn die Arbeitslosigkeit noch gar nicht eingetreten, der Eintritt aber innerhalb der nächsten drei Monate zu erwarten ist. Ohne Arbeitslosmeldung fehlt daher eine Voraussetzung des Bezugs von Arbeitslosengeld und somit kann dieses bei Vorliegen selbst der anderen Voraussetzungen nicht ausgezahlt werden. Der Arbeitslose bestimmt daher selbst, ab welchem Zeitpunkt er alle Voraussetzungen erfüllt, jedoch bei gleichzeitiger Beachtung des § 161 SGB III. Bedeutung erlangt die spätere Arbeitslosmeldung z.B. im Falle der Arbeitsaufgabe. Der Bezug des Arbeitslosengeldes wird nämlich hier bzgl. der Dauer grundsätzlich gemindert, wenn kein wichtiger Grund vorliegt. Gemäß § 148 SGB III entfällt die Minderung bei Arbeitsaufgabe jedoch, wenn das Ereignis, das die Sperrzeit begründet, bei Erfüllung der Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld länger als ein Jahr zurückliegt. Die nicht sofort erklärte Arbeitslosmeldung hat jedoch auch negative Begleiterscheinungen.
Anwalt für Sozialrecht in Berlin - Minderung der Anspruchsdauer?
Hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer sich versicherungswidrig verhalten, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld für die Dauer einer Sperrzeit. Wie oben bereits erwähnt, zählt die Arbeitsaufgabe zu diesem vertragswidrigen Verhalten. Entscheidend ist hier jedoch, dass der Anspruch nicht nur zeitlich nach hinten verschoben wird, sondern dass es auch zu einer Anspruchskürzung kommt, wenn der Betroffene keinen wichtigen Grund für seine Arbeitsaufgabe vorweisen kann. Die Anspruchsdauer schwankt zwischen 6 und 24 Monaten. Die Sperrfrist bei Arbeitsaufgabe beträgt im Regelfall 12 Wochen (also 3 Monate), aber die Minderung des Bezugs bei Arbeitsaufgabe kann bis zu 6 Monate betragen.
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