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Timestamp: 2016-10-22 01:53:39
Document Index: 58523203

Matched Legal Cases: ['Art. 32', 'Art. 65', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 100', 'Art. 65', 'Art. 76', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 15', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 31', 'Art. 142', 'Art. 142', 'Art. 88', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 105', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 457', 'Art. 90', 'Art. 542', 'Art. 65', 'Art. 25', 'Art. 20', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66']

5A_967/2015 (01.07.2016)
5A_967/2015 � � Urteil vom 1. Juli 2016
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 20. November 2015.
A.a.�Die Gl�ubigerin B.________ betrieb die "Erbengemeinschaft C.________ sel." f�r eine Forderung von Fr. 200'000.-- nebst Zins.
Der Zahlungsbefehl in der dazugeh�rigen Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, vom 26. November 2010 wurde am 14. April 2011 an A.________ (Beschwerdef�hrer), wohnhaft in U.________, zugestellt. Im Zahlungsbefehl wurde unter der Rubrik "Schuldner" Folgendes ausgef�hrt: "Erbengemeinschaft C.________, ZA: A.________ (...) ". Der Beschwerdef�hrer erhob am 18. April 2011 Rechtsvorschlag.
A.b.�Das Regionalgericht Bern-Mittelland erteilte der Gl�ubigerin am 21. Juni 2013 im vorgenannten Umfang die provisorische Rechts�ffnung.
A.c.�Am 1. Juli 2013 reichte die Gl�ubigerin gegen die unverteilte Erbschaft das Fortsetzungsbegehren ein, worauf am 8. Juli 2013 die Dienststelle Mittelland das Betreibungsamt Magden rechtshilfeweise ersuchte, beim Beschwerdef�hrer die Pf�ndung zu vollziehen und ihn �ber die Verh�ltnisse einzuvernehmen.
Gegen die Pf�ndungsank�ndigung des Betreibungsamtes Magden vom 10. Juli 2013 gelangte der Beschwerdef�hrer an die Aufsichtsbeh�rde des Kantons Bern, welche die Beschwerde mit Entscheid vom 9. Dezember 2013 abwies, soweit sie auf diese eintrat.
B.a.�Das Betreibungsamt Magden k�ndigte dem Beschwerdef�hrer am 21. Mai 2015 die Pf�ndung aufgrund eines erneuten Rechtshilfeersuchens des Betreibungsamts Bern-Mittelland an.
B.b.�Gegen die Pf�ndungsank�ndigung erhob der Beschwerdef�hrer am 29. Mai 2015 Beschwerde beim Bezirksgericht Rheinfelden und beantragte Folgendes:
"1. Es sei das gesamte (Rechtshilfe-) Betreibungsverfahren Nr. yyy des Betreibungsamtes Magden f�r nichtig zu erkl�ren.
2. Eventualiter sei die Pf�ndungsank�ndigung vom 21. Mai 2015 f�r nichtig zu erkl�ren.
3. Subeventualiter sei die angefochtene Pf�ndungsank�ndigung vom 21. Mai 2015 aufzuheben und es sei das Betreibungsamt Magden anzuweisen, das Rechtshilfeersuchen an das Betreibungsamt Bern-Mittelland zu retournieren und fortan mich in dieser Angelegenheit unbehelligt zu lassen."
B.c.�Soweit der Beschwerdef�hrer geltend machte, ihm komme f�r die Erbengemeinschaft keine Vertretungsmacht zu, trat das Bezirksgericht Rheinfelden auf die Beschwerde mangels Zust�ndigkeit nicht ein und leitete diese gest�tzt auf Art. 32 Abs. 2 SchKG an die Aufsichtsbeh�rde des Kantons Bern weiter (Eingang bei der Aufsichtsbeh�rde: 6. Juli 2015). Im �brigen hiess das Gericht die Beschwerde gut und stellte die Nichtigkeit der Pf�ndungsank�ndigung des Betreibungsamtes Magden vom 21. Mai 2015 fest.
In der Folge trat das Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, auf die vom Bezirksgericht Rheinfelden weitergeleitete Beschwerde ein, soweit sie die Frage der Vertretungsbefugnis des Beschwerdef�hrers f�r den Nachlass seiner verstorbenen Schwester betraf. Mit Entscheid vom 20. November 2015 wies es die Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 7. Dezember 2015 hat der Beschwerdef�hrer die Sache an das Bundesgericht weitergezogen. Er beantragt, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und den Zahlungsbefehl Nr. xxx des Betreibungsamts Bern-Mittelland sowie den in der Folge ergangenen Rechts�ffnungsentscheid vom 21. Juni 2013 f�r nichtig zu erkl�ren. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und festzustellen, dass an ihn ohne Nachweis der behaupteten Erbenstellung oder einer nachgewiesenen Bevollm�chtigung keine g�ltige Zustellung im Sinne von Art. 65 Abs. 3 SchKG m�glich sei. Subeventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, verbunden mit der Weisung, die Angelegenheit nach Massgabe der bundesgerichtlichen Vorgaben neu zu pr�fen und zu entscheiden. Ferner verlangt er, der Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Mit Verf�gung des pr�sidierenden Mitglieds vom 22. Dezember 2015 wurde dem Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung entsprochen.
In der Sache hat die Aufsichtsbeh�rde unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Betreibungsamt Bern-Mittelland hat sich nicht vernehmen lassen.
Entscheide kantonaler Aufsichtsbeh�rden in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen unterliegen unabh�ngig eines Streitwertes der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 Abs. 1 lit. a, Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG). Die Beschwerde gegen den letztinstanzlichen Entscheid ist fristgem�ss erhoben worden (Art. 75 Abs. 1, Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG). Der Beschwerdef�hrer wurde von den Betreibungsbeh�rden als Vertreter im Sinne von Art. 65 Abs. 3 SchKG behandelt und wurde als solcher in das kantonale Verfahren einbezogen. Insofern ist er im Sinne von Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt.
1.1.�Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht in diesem Bereich grunds�tzlich von Amtes wegen und mit freier Kognition an (Art. 106 Abs. 1 BGG). In der Beschwerde ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104). Die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ist ebenfalls zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG), wobei hier das R�geprinzip gilt (BGE 133 III 589 E. 2 S. 591).
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer sich im bundesgerichtlichen Verfahren auf neue Tatsachen und Beweismittel beruft, k�nnen diese nicht ber�cksichtigt werden. Das Bundesgericht ist gem�ss Art. 15 SchKG nicht (mehr) Aufsichtsinstanz, weshalb die fr�here Rechtsprechung, wonach zur Feststellung der Nichtigkeit einer Verf�gung (Art. 22 SchKG) Noven zul�ssig waren (BGE 91 III 41 E. 4 S. 45; 96 III 31 E. 1 S. 33), nicht mehr massgebend ist (Urteil 5A_487/2009 vom 12. Dezember 2009 E. 3.6.1).
Anlass zur Beschwerde gibt eine gegen den Nachlass der verstorbenen Schwester des Beschwerdef�hrers laufende Betreibung. Konkret angefochten ist die Pf�ndungsank�ndigung, nach Erhalt welcher der Beschwerdef�hrer aus verschiedenen Gr�nden die Nichtigerkl�rung der gesamten Betreibung verlangt.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dass im Betreibungsverfahren Nr. xxx des Betreibungsamts Bern-Mittelland offenbar zwei Zahlungsbefehle mit Datum vom 26. Oktober 2011 ausgestellt und zugestellt worden seien. Da die Gl�ubigerin das Rechts�ffnungsverfahren erst am 13. April 2012 gestellt habe, sei dieses versp�tet, wenn bereits die erste Zustellung am 12. April 2011 (an seine Ehefrau) und nicht die am 14. April 2011 erfolgte Zustellung an ihn selbst als massgeblich angesehen werde.
Der Beschwerdef�hrer reicht den am 12. April 2011 von seiner Ehefrau in Empfang genommenen Zahlungsbefehl erstmals vor Bundesgericht ein, ohne darzutun, inwieweit erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gegeben haben soll. Die R�ge scheitert deshalb bereits am Novenverbot (Art. 99 BGG; vgl. dazu E. 1.2). Darauf kann folglich nicht eingetreten werden. Im �brigen scheint der Beschwerdef�hrer zu �bersehen, dass gem�ss Art. 31 SchKG i.V.m. Art. 142 Abs. 1 ZPO Fristen, die durch eine Mitteilung oder ein Ereignis ausgel�st werden, erst am folgenden Tag zu laufen beginnen. Ist eine Frist nach Jahren berechnet, so endet diese alsdann am Tag, der dieselbe Zahl tr�gt wie jener Tag, an dem die Frist zu laufen begann (JURIJ BENN, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 17a zu Art. 142 ZPO). Selbst nach der Darstellung des Beschwerdef�hrers fiele der letzte Tag der Frist fr�hestens auf den 13. April 2012. Inwiefern das Rechts�ffnungsbegehren nicht innerhalb der Jahresfrist von Art. 88 Abs. 2 SchKG gestellt worden sein soll, w�re mithin - selbst wenn auf die Beschwerde in diesem Punkt eingetreten werden k�nnte - nicht ersichtlich.
Die Vorinstanz hat festgestellt, dass - soweit ersichtlich - noch keine Teilung der Erbschaft von C.________ sel. erfolgt sei und auch keine amtliche Liquidation angeordnet worden sei. Die Behauptung des Beschwerdef�hrers, die Teilung der Erbschaft sei schon erfolgt (vgl. dazu FRANCO LORANDI, Erblasser, Erbengemeinschaft, Erbe (n) und Erbschaft als Schuldner, AJP 2012 S. 1384 f.) findet in den vorinstanzlichen Feststellungen daher keinen R�ckhalt. Der Beschwerdef�hrer zeigt auch nicht etwa auf, dass er im kantonalen Verfahren Beweise f�r die Teilung vorgelegt h�tte, die von der Vorinstanz zu Unrecht �bergangen worden w�ren. Auf die R�ge, die in Art. 49 SchKG statuierten Voraussetzungen einer Betreibung der Erbschaft seien nicht gegeben, ist daher mangels hinreichender Begr�ndung nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, der Zahlungsbefehl Nr. xxx des Betreibungsamtes Bern-Mittelland sei nichtig, weil er als Schuldnerin die "Erbengemeinschaft C.________ " und damit ein nicht betreibungsf�higes Rechtsgebilde nenne.
5.1.�Bei einer Betreibung von Erbschaftsschulden hat sich der Gl�ubiger klar dar�ber auszusprechen, gegen wen er die Betreibung richten will, ob gegen die Erbschaft oder einzelne Erben. Unklare Begehren sind von den Betreibungs�mtern zur�ckzuweisen und es ist eine genaue Erkl�rung zu verlangen, was gemeint ist (Kreisschreiben Nr. 16 des Bundesgerichts vom 3. April 1925 [BGE 51 III 98, 122 III 328]; FRITZSCHE/WALDER, Schuldbetreibung und Konkurs [...], Bd. I, 1984, � 11 Rz. 11, S. 111). Ist dies nicht geschehen, so ist - wie es das Bundesgericht verschiedentlich getan hat - zu pr�fen, ob sich der Betreibungsschuldner nicht doch eindeutig aus den Umst�nden ergibt (vgl. dazu BGE 39 I 276 E. 1 S. 277 betreffend eine Betreibung gegen "Die Erben des X, und f�r sie Y" und BGE 43 III 296 ff. betreffend eine Betreibung gegen "Die Erben X, vertreten durch A", nebst einem Anhang auf welchem die Namen aller Erben standen). Bleibt aber bei einer ungenauen Parteibezeichnung eine Unsicherheit �ber die Identit�t des betriebenen Schuldners, so ist die Betreibung nichtig (vgl. SCHWARTZ, Die Bezeichnung der Parteien in den Betreibungsurkunden, in: BlSchK 1955, S. 16).
5.2.�Nach Auffassung der Vorinstanz war f�r den Beschwerdef�hrer nie zweifelhaft, dass die Betreibung gegen den Nachlass seiner verstorbenen Schwester und nicht gegen einzelne Erben gerichtet war. Dies habe auch der (urspr�nglichen) Absicht der Gl�ubigerin entsprochen. Damit hat sie die Klarstellung des Regionalgerichts Bern-Mittelland best�tigt, welches in seinem Rechts�ffnungsentscheid vom 21. Juni 2013 festgehalten hatte, dass es sich bei der betriebenen Partei um eine unverteilte Erbschaft handle. Der Beschwerdef�hrer besteht demgegen�ber unter massgeblicher Berufung auf den Wortlaut des Zahlungsbefehls auf der (nicht betreibungsf�higen) Erbengemeinschaft als Betriebene. Dass der Beschwerdef�hrer selbst einem Irrtum unterlegen und der Auffassung gewesen w�re, die Betreibung richte sich u.a. auch gegen ihn pers�nlich, behauptet er indes auch vor Bundesgericht nicht. F�r die Betreibung der Erbschaft spricht namentlich, dass sich auf dem Zahlungsbefehl eine Angabe �ber die Zustellung der Betreibungsurkunde bzw. die Vertretung der Erbschaft - und somit eine Angabe im Sinne von Art. 65 Abs. 3 SchKG - befindet und, wie sich aus den Akten ergibt (Art. 105 Abs. 2 BGG), die Betreibung am letzten Wohnsitz der Erblasserin eingeleitet wurde. Der Umstand, dass beim Versuch, die Betreibung fortzusetzen, in der Pf�ndungsank�ndigung vom 21. Mai 2015 irrt�mlich wiederum die unpr�zise und zu vermeidende Bezeichnung "Erbengemeinschaft C.________ " verwendet wurde, ist demgegen�ber nicht entscheidend, zumal im von der Gl�ubigerin gestellten Fortsetzungsbegehren nunmehr ausdr�cklich die unverteilte Erbschaft als Schuldnerin genannt wurde. Aus den dargelegten Gr�nden hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, wenn sie dem Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit nicht gefolgt ist, sondern das Betreibungsamt Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, stattdessen lediglich angewiesen hat, die Schuldnerin insk�nftig nicht als "Erbengemeinschaft C.________", sondern als "Erbschaft von C.________" zu bezeichnen.
6.1.�Gegenstand des kantonalen Verfahrens bildete des Weiteren die Frage, ob der Beschwerdef�hrer, dem Betreibungsurkunden f�r die unverteilte Erbschaft seiner verstorbenen Schwester zugestellt worden waren, im Sinne von Art. 65 Abs 3 SchKG f�r die Entgegennahme zust�ndig war. Gem�ss dieser Bestimmung erfolgt die Zustellung von Betreibungsurkunden in einer gegen eine unverteilte Erbschaft gerichteten Betreibung an den f�r die Erbschaft bestellten Vertreter, oder, wenn ein solcher nicht bekannt ist, an einen der Erben (Art. 65 Abs. 3 SchKG).
6.2.�Zutreffend hat die Aufsichtsbeh�rde ihre Kompetenz zur Pr�fung der Frage bejaht, ob der Beschwerdef�hrer zu dem in Art. 65 Abs. 3 SchKG genannten Kreis von Personen geh�rt. Die Aufsichtsbeh�rde ist in diesem Zusammenhang f�r die vorfrageweise Beurteilung von Fragen zust�ndig, die sowohl dem Zivilrecht als auch dem internationalen Privatrecht wie auch dem ausl�ndischen Recht angeh�ren (BGE 101 III 1 E. 3 S. 7 f. mit Hinweisen). Dies gilt vorliegend namentlich auch f�r die Vorfrage der Erbenstellung des Beschwerdef�hrers. Daran �ndert nichts, dass es sich bei der Bestreitung der Erbenstellung (z.B. mit der Begr�ndung, die Erbschaft sei ausgeschlagen worden) im - vom vorliegenden zu unterscheidenden - Fall der Betreibung gegen einen einzelnen Erben pers�nlich um eine materiellrechtliche Einrede handeln w�rde, die einzig mittels Rechtsvorschlag gegen den Zahlungsbefehl geltend gemacht werden k�nnte (vgl. LORANDI, a.a.O., S. 1381).
6.2.1.�Die Vorinstanz hat dazu festgehalten, es sei unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer den Nachlass von C.________ sel. als Vertreter der beiden urspr�nglichen Erben (Vater und Mutter) der Verstorbenen anf�nglich verwaltet habe. So habe er als Bevollm�chtigter der Eltern beispielsweise am 12. Juni 2006 seine Zustimmung zum Entwurf des Steuerinventars �ber den Nachlass vom 8. Juni 2006 erkl�rt oder mit Schuldanerkennung vom 4. Juni 2007 ausdr�cklich anerkannt, dass die Verstorbene von der Gl�ubigerin Fr. 200'000.-- erhalten habe. Allerdings mache der Beschwerdef�hrer geltend, dass diese Vertretungsvollmacht im Zeitpunkt der Einleitung der Betreibung l�ngst erloschen sei. Aktenkundig sei, dass der Vater des Beschwerdef�hrers mittlerweile verstorben sei, wobei aus den Akten nicht klar hervorgehe, ob der Beschwerdef�hrer (noch) �ber eine Vertretungsvollmacht verf�ge. Diese Frage k�nne allerdings offenbleiben, da er wegen seiner Erbenstellung betreffend den Nachlass des Vaters (weiterhin) als Vertreter der Erbschaft von C.________ sel. gelte. Als Sohn und Erbe des verstorbenen Vaters sei er gem�ss Art. 457 und 458 ZGB auch Mitglied der Erbengemeinschaft seiner Schwester C.________ sel.
6.2.2.�Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, dass sich die Frage, ob er Erbe seines Vaters geworden sei - der im Iran gelebt habe und iranischer Staatsangeh�riger gewesen sei - nach iranischem Recht beurteile. Dieses kenne kein einheitliches Erbrecht. Vielmehr richte sich die Erbberechtigung nach der jeweiligen Religionszugeh�rigkeit des Verstorbenen. Ebenso bestimme sich nach iranischem Recht, wie ein potenzieller Erbe �berhaupt Erbenstellung erlange. Die Vorinstanz habe bei dieser Ausgangslage nicht einfach annehmen d�rfen, er sei Erbe des Vaters und als solcher auch Teil der Erbengemeinschaft seiner (fr�her) verstorbenen Schwester geworden, zumal er eine Beteiligung am Nachlass seiner Schwester und damit gleichermassen auch diejenige am Nachlass seines Vaters immer bestritten habe und die Betreibungsbeh�rden seine Vertreterstellung bis anhin stets mit der urspr�nglichen Bevollm�chtigung seitens seiner Eltern begr�ndet h�tten.
6.2.3.�Die R�ge ist berechtigt. Wohl mag zutreffen, dass auf den Nachlass der kinderlos verstorbenen Schwester - die ihren letzten Wohnsitz in der Schweiz hatte und, soweit aus den Akten ersichtlich, (auch) Schweizer B�rgerin war - gem�ss Art. 90 Abs. 1 IPRG schweizerisches Erbrecht zur Anwendung gelangt (vgl. zum pers�nlichen Anwendungsbereich des Niederlassungsabkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Kaiserreich Persien vom 25. April 1934 [SR 0.142.114.362] das Urteil 5A_197/2007 vom 31. August 2007 E. 3). Auch ist unbestritten, dass als einzige urspr�ngliche Erben die im Iran lebenden Eltern des Beschwerdef�hrers anerkannt waren. Gem�ss Art. 542 Abs. 2 ZGB vererbt sich alsdann nach dem Tod eines Erben, der den Erbgang erlebt hat, sein Recht an der Erbschaft auf seine Erben. Wird somit der Erbeserbe - und im Falle mehrerer Erbeserben jeder derselben - seinerseits Mitglied der Erbengemeinschaft (Urteil 5A_416/2013 vom 26. Juli 2013 E. 4.1), so k�nnte der Beschwerdef�hrer unter diesem Blickwinkel durchaus auch ohne effektive Bevollm�chtigung zur Entgegennahme der f�r die unverteilte Erbschaft seiner Schwester bestimmten Betreibungsurkunden im Sinne von Art. 65 Abs. 3 SchKG legitimiert sein.
Die Frage, ob der Beschwerdef�hrer Erbe seines verstorbenen Vaters geworden ist, der im Iran lebte und wohl nicht Schweizer B�rger war, kann nun allerdings nicht mehr einfach aufgrund schweizerischen Rechts beurteilt werden. Zu Recht erblickt der Beschwerdef�hrer in der grundlosen Berufung auf schweizerisches Recht eine Verletzung von Bundesrecht. Zutreffend ist auch sein Hinweis darauf, dass das Erbrecht des Irans interpersonal gespalten ist (vgl. dazu D�RNER, in: Staudingers Kommentar zum B�rgerlichen Gesetzbuch [...]. Internationales Erbrecht, Berlin 2007, N. 327 des Anhangs zu Art. 25f EGBGB), wobei in bestimmten Konstellationen auch die Religionszugeh�rigkeit der Erben massgeblich ist (vgl. THOMS, Nichtmuslimische Minderheiten im Iranischen Erbrecht, in: Tellenbach/Hanstein [Hrsg.], Beitr�ge zum islamischen Recht IV, Band 15, 2004, S. 81; VALAVIOUN, Succession Laws of Religious Minorities, in: Basedow/Yassari [Hrsg.], Iranian Family and Succession Laws and their Application in German Courts, T�bingen 2004, S. 119 f.). Die Angelegenheit ist daher zur weiteren Abkl�rung hinsichtlich der anwendbaren iranischen Teilrechtsordnung sowie zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Dabei kann sie die Parteien gem�ss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG zur Mitwirkung bei der Sachverhaltsermittlung anhalten. Mithin wird die Vorinstanz die Erbenqualit�t des Beschwerdef�hrers in Folge der R�ckweisung lediglich im Rahmen ihrer Kognition und anhand der ihr nach den jeweils anwendbaren (bundesrechtlichen und kantonalen) Verfahrensvorschriften zur Verf�gung gestellten Beweismitteln festzustellen haben.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Die Sache ist im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, dem nur teilweise obsiegenden Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Zusprechung einer ebenfalls reduzierten Parteientsch�digung geht zu Lasten des Kantons Bern (Art. 68 Abs. 4 i.V.m. Art. 66 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 20. November 2015 wird aufgehoben und die Angelegenheit zu neuer Beurteilung im Sinne der Erw�gungen an das Obergericht zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Betreibungsamt Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, dem Betreibungsamt Magden und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.