Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%2030,%20255
Timestamp: 2020-04-07 10:14:49
Document Index: 188360905

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 33', 'BGH', 'BGH', '§ 36', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 33', 'BGH', 'BGH', '§ 36', 'BGH', 'BGH']

BGH, 03.11.1981 - 5 StR 566/81 - dejure.org
BGH, 03.11.1981 - 5 StR 566/81
https://dejure.org/1981,804
BGH, 03.11.1981 - 5 StR 566/81 (https://dejure.org/1981,804)
BGH, Entscheidung vom 03.11.1981 - 5 StR 566/81 (https://dejure.org/1981,804)
BGH, Entscheidung vom 03. November 1981 - 5 StR 566/81 (https://dejure.org/1981,804)
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Verurteilung wegen schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Diebstahls - Verurteilung wegen unerlaubten Waffenbesitzes - Schöffenauswahl trotz Wohnsitzwechsels
BGHSt 30, 255
NJW 1982, 293
MDR 1982, 161
NStZ 1982, 125 (Ls.)
StV 1982, 6
Zwar handelt es sich bei § 33 GVG um eine bloße Ordnungsvorschrift; aus einem Verstoß hiergegen ergibt sich nicht schon ohne Weiteres eine gesetzwidrige Besetzung (BGHSt 30, 255, 257; 33, 261, 269).
Bedenken gegen das Verfahren bei der Aufstellung der Vorschlagsliste könnten schon deshalb bestehen, weil die Bezirksverordnetenversammlung Wedding dabei einer AV des Senats von Berlin gefolgt ist, der keine Befugnis hat, das Wahlverfahren zu beeinflussen (BGHSt 30, 255, 256 mit Anm. Katholnigg SV 1982, 7).
In seinem Urteil vom 3. November 1981 - 5 StR 566/81 (NJW 1982, 293 ff.) hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, die Gültigkeit einer Schöffenwahl werde nicht dadurch berührt, daß die ihr zugrunde liegende Vorschlagsliste entgegen der Vorschrift des § 36 Abs. 2 GVG nicht alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigen und damit nicht die gesamte Bevölkerung der Gemeinde bzw. des Verwaltungsbezirks repräsentierten.
BGH, 04.12.1984 - 5 StR 746/84
Auslosung eines Schöffen durch den Landgerichtspräsidenten - Vorschriftsmäßige …
Welcher Hilfsschöffe an die Stelle des in der Schöffenliste gestrichenen Hauptschöffen tritt, richtet sich allein danach, wann der Streichungsbeschluß bei der Schöffengeschäftsstelle eingeht und welcher Hilfsschöffe zu diesem Zeitpunkt an nächster Stelle steht (BGHSt 30, 255, 258) [BGH 03.11.1981 - 5 StR 566/81].
In diesem Zusammenhang sind die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 30. April 1968 (…1 StR 87/68 in NJW 1968, S. 1436), vom 14. Oktober 1975 (…1 StR 108/75 in NJW 1976, S. 432) und vom 3. November 1981 (5 StR 566/81 in NJW 1982, S. 293) einzuordnen.
§ 33 Nr. 4 GVG ist nur eine Sollvorschrift (vgl. BGHSt 30, 255, 257; 33, 261, 269) [BGH 19.06.1985 - 2 StR 197/85].
Die Beschränkung der Vorschlagslisten für Schöffen auf Personen, deren Familienname mit den Buchstaben L bis R beginnt, stellt nur einen Verstoß gegen die Sollvorschrift des § 36 Abs. 2 GVG dar und kann schon deshalb keinen Einfluß auf die Gültigkeit der Schöffenwahl haben (BGHSt 30, 255, 257).
BGH, 04.10.1988 - 5 StR 373/88
Blindheit eines Schöffen als Revisionsgrund