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Timestamp: 2019-10-23 16:32:44
Document Index: 255428630

Matched Legal Cases: ['§ 164', '§ 28', '§ 48', '§ 55', '§ 111', '§ 33', '§ 33', '§ 55', '§ 37', '§ 49', '§ 24', '§37', '§ 24', '§55', '§ 111', '§ 111']

﻿ Anhörungsbogen - Bußgeldkatalog & Bußgeldrechner 2019
Der Anhörungsbogen: Wie er aussieht und wie es danach weitergeht
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder einem Rotlichtverstoß erhalten Sie einen Anhörungsbogen
Nach einer begangenen Ordnungswidrigkeit der Straßenverkehrsordnung (StVO) erhält der Verkehrssünder noch vor der Zustellung des Bußgeldbescheids einen Anhörungsbogen. Geschwindigkeitsüberschreitung oder Rotlichtverstöße zählen u.a. zu solchen Vergehen im Straßenverkehr. Der Anhörungsbogen ist vor allem dafür da, dem Fahrer grundsätzlich die Gelegenheit zu geben, sich zu der Sache zu äußern.
Der Anhörungsbogen enthält alle wichtigen Informationen zum Tatbestand. Das können sein: Zeit und Ort des Verstoßes und um welchen Verstoß es sich handelt. Aber auch wie viel Sie zu schnell gefahren sind und wo die Polizei Sie geblitzt hat oder, wo beispielsweise der Unfall in dem Zusammenhang passiert ist. Weiterhin gibt der Anhörungsbogen bereits die Höhe des zu erwartenden Bußgeldes laut Bußgeldkatalog an und es werden darin kurze Angaben zu den Zeugen gemacht, also den Polizeibeamten, die den Betroffenen „erwischt“ haben. Zumeist stehen hier aber nur die Nachnamen und Kürzel zum Schutz der Beamten.
In einigen Fällen sind auch Beweismittel auf den Anhörungsbogen aufgedruckt, das kann zum Beispiel das berühmte „Blitzerfoto“ sein.
FAQ: Anhörungsbogen
Spezielle Informationen zum Anhörungsbogen
Muster für Anhörungsbogen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung:
Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht?
Der Anhörungsbogen unterbricht die Verjährung
Anhörungsbogen nicht erhalten
Welche Funktion hat der Anhörungsbogen?
Wird jemandem eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat vorgeworfen, muss ihm die Möglichkeit gegeben werden, sich zur Sache zu äußern. Im Bußgeldverfahren geschieht das vor dem Erlass des Bußgeldbescheids durch Zusendung des Anhörungsbogens. Außerdem dient er der Fahrerermittlung.
Muss ich den Anhörungsbogen ausfüllen?
Sie sind allenfalls verpflichtet, Angaben zur Person zu machen (Name, aktuelle Adresse, Geburtsdaten). Zum Tatvorwurf selbst müssen Sie sich aber nicht äußern.
Darf ich angeben, dass jemand anders gefahren ist und den Verkehrsverstoß begangen hat?
Hüten Sie sich davor, falsche Angaben zu machen. Wer wider besseres Wissen so etwas behauptet, macht sich u. U. wegen falscher Verdächtigung nach § 164 StGB strafbar.
§ 28 VwVfG: Die Anhörung Beteiligter im Verwaltungsverfahren
Die Anhörung im gerichtlichen und im behördlichen Verfahren ist ein wichtiges rechtsstaatliches Prinzip. Für Verwaltungsverfahren ist die Anhörung unter anderem in § 48 VwVfG geregelt. Was diese Vorschrift genau besagt, welche Beteiligten in welcher Form gehört werden müssen und ob die Anhörung immer zu erfolgen hat, lesen Sie hier. » Weiterlesen...
Sie haben einen Anhörungbogen erhalten und wissen nicht so recht, wie Sie ihn ausfüllen sollen? Gerade die Frage danach, ob sie den Verstoß zugeben, bringt viele Menschen ins Grübeln. Gibt es dadurch Vorteile im Verfahren? Oder drohen mit Nachteile? Erfahren Sie mehr in unserem Ratgeber! » Weiterlesen...
Anhörungsbogen: Wann die Verjährung eintritt
Wenn nach einem Verkehrsverstoß der Anhörungsbogen eintrifft, machen sich viele Betroffene Gedanken über die Verjährung. Welche Fristen gelten hier eigentlich? Wann muss der Anhörungsbogen kommen? Wann tritt in diesem Fall die Verjährung ein? Erfahren Sie hier mehr. » Weiterlesen...
Anhörungsbogen: Die Frist und die Verjährung
Wenn Sie von der Behörde einen Anhörungsbogen erhalten, ist der Bußgeldbescheid nicht mehr fern. Doch welche Fristen gibt es hier eigentlich? Wann verjährt ein Verstoß und wann muss ich die Anhörung zurückschicken? Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber. » Weiterlesen...
Sie haben nach einer Ordnungswidrigkeit einen Anhörungsbogen bekommen und fragen sich, ob Sie diesen beantworten müssen? In unserem Ratgeber erfahren Sie, wozu die Anhörung dient, wie Ihre Pflichten aussehen und ob Sie den Anhörungsbogen einfach ignorieren können oder nicht. » Weiterlesen...
Anhörungsbogen wegen Verkehrsordnungswidrigkeit ausfüllen
Zur Fahrerermittlung wird im Bußgeldverfahren ein Anhörungsbogen verschickt. Doch wie ist ein solcher eigentlich auszufüllen? Welche Angaben muss ich machen, was ist nicht notwendig? Und muss ich ihn eigentlich ausfüllen oder kann ich ihn auch ignorieren? Erfahren Sie dies und mehr in unserem Ratgeber! » Weiterlesen...
Anhörung im Bußgeldverfahren: Das müssen Sie wissen
Nach einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr wird Ihnen oft eine Anhörung zugeschickt. Diese eröffnet das Bußgeldverfahren und dient der Fahrerermittlung. Was Sie zur Anhörung wissen müssen, etwa ob Sie sie ignorieren können, erfahren Sie hier in unserem Ratgeber. » Weiterlesen...
Adresse der Behörde
Telefon, FaxName des Kfz-Halters
Anhörung des Betroffenen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit
Sehr geehrte/r Herr/Frau XX
Ihnen wird vorgeworfen, am XX.XX.XXXX um XX:XX Uhr in Stadt, Straße, Abschnitt als Führer/in des Pkw, Fabrikat XX, Kennzeichen XXXXXX folgende Verkehrsordnungswidrigkeit(en) nach § XX StVO begangen zu haben:
Kennzahl und Tatbestand und dazugehörige Tatbestandsergänzung:
XXXXXXX Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um XX km/h
Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): XX km/h
Bemerkungen (insbesondere Tatfolgen):
Messtoleranz von XX km/h wurde berücksichtigt
Archiv XXX
Geschwindigkeitsmessanlage XXXXXXXX
Regelsatz gemäß Tatbestandskatalog:
Bußgeld: XX Euro
Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWIG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen.
Der Erlass des Bußgeldbescheides ist mit Kosten (Gebühren und Auslagen) verbunden. Sie betragen im Regelfall: XX Euro.
Beispiel eines Anhörungsbogens zum Download
Gerne können Sie dieses Muster zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Vorlage im PDF-Format zum Download:
Beispielhafte Vorlage
Wichtig ist, dass sich der Vorwurf im Anhörungsbogen gegen eine bestimmte Person richtet – das ist in der Regel immer der Halter des Autos, mit dem der Verstoß gegen das geltende Verkehrsrecht begangen wurde. Das resultiert aus der sogenannten Kennzeichenanzeige, da die Bußgeldbehörde anhand des amtlichen Kennzeichens am Auto zunächst nur den Halter des Kfz ausfindig machen kann. Weil der Halter nun dementsprechend als einziger Ansprechpartner gilt, erhält auch er den Anhörungsbogen.
Beispiel: Haben Sie am 15. Januar eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen, ist diese verjährt, wenn der Bußgeldbescheid nicht bis zum 14. April bei Ihnen eingetroffen ist.Haben Sie allerdings am 20. Februar den Anhörungsbogen erhalten, beginnt die Verjährungsfrist von neuem und Ihr Verkehrsvergehen wäre erst am 19. Mai tatsächlich verjährt.
Denn: Da der Tag des Ablaufens der Frist dem Tag des Vergehens maßgeblich vorausgeht, läuft die Frist also immer einen Tag vorher ab.
Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht? Die Angaben zur Person sind Pflicht!
Die Frist in der Sie den Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren ausfüllen müssen, beträgt in der Regel eine Woche. Der Betroffene ist verpflichtet den Bogen mitsamt den Angaben zu seiner Person zurückzusenden (§ 111 OwiG). Nicht verpflichtet ist der Adressat dagegen, Angaben zur Sache zu machen. Da sich in diesem Fall niemand selbst bezichtigen muss, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben.
Wenn Sie den Anhörungsbogen nicht beantworten, dann sind weitere Sanktionen zu erwarten. Dabei kann eine Auflage zur Führung eines Fahrtenbuches drohen oder die Vorladung des Halters zur Vernehmung/Anhörung bei der Polizei oder in der Bußgeldstelle.
Sollten nun nicht Sie als Halter der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sein, so können Sie auf dem Anhörungsbogen, den tatsächlichen Täter benennen. Dazu sind Sie jedoch, im Gegensatz zur Angabe Ihrer eigenen Personalien, nicht verpflichtet.
Schon am Ort des Geschehens kann die Polizei eine Anhörung im Bußgeldverfahren vornehmen. Doch zum Schutze der Selbstbelastung haben Sie im Wesentlichen das Recht zu schweigen. Dies sollten Sie auch in Anspruch nehmen. Vor allem dann, wenn Sie planen, in der Angelegenheit einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Aus Ihrem Schweigen dürfen die Behörden keine Schlüsse gezogen werden, die die Zuständigen Ihnen zur Last gelegt könnten.
Der Anhörungsbogen ist noch nicht die Aufforderung zur Zahlung der Geldbuße. Dies erwartet Sie erst, wenn Sie den Bußgeldbescheid erhalten. Die Zustellung des Bußgeldbescheids erfolgt in der Regel nach zwei bis vier Wochen, insgesamt hat die Behörde allerdings drei Monate dafür Zeit.
Die Frist für die Verjährung einer Ordnungswirdigkeit beträgt laut § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG drei Monate
Die Frist für die Verjährung wird nach § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG durch die Versendung des Anhörungsbogens unterbrochen. Normalerweise beträgt die Verjährungsfrist für Verkehrsordnungswidrigkeiten drei Monate ab dem Zeitpunkt der Tat. Innerhalb dieser Zeit muss also der Bußgeldbescheid bei Ihnen eintreffen. Doch die Verjährungsfrist von drei Monaten beginnt nach der Versendung des Anhörungsbogens wieder von vorn.
Ausnahme: In diesem Fall unterbricht der Anhörungsbogen nicht die Verjährungsfrist:
Die Formulierung „Vorwurf“ spielt laut Rechtsprechung eine wichtige Rolle. Es sollte im Anhörungsbogen also geschrieben stehen: „…wird Ihnen vorgeworfen…“. Steht allerdings folgendes: „…wurde festgestellt, dass….“, so tritt bei letzterem keine Unterbrechung der Verjährung ein, da nur bei ersterem („…wird Ihnen vorgeworfen…“) auch ein persönlicher Vorwurf gegenüber des Empfängers ausgesprochen wird.
Die Verjährung kann außerdem nur einmal unterbrochen werden. Hat die Polizei Sie also bereits am Tatort angehört, so ist eine weitere Unterbrechung durch die Zusendung des Anhörungsbogens nicht mehr möglich.
Sind der Fahrer, der die Ordnungswidrigkeit begangen hat und der Halter nicht identisch, so tritt die Unterbrechung der Verjährungsfrist nur für den im Anhörungsbogen namentlich Benannten in Kraft. Das ist in der Regel der Empfänger des Schreibens wie zugleich auch der Kfz-Halter. Für denjenigen, der also den Verstoß tatsächlich begangen hat, läuft die Frist weiter.
Sollten Sie den Anhörungsbogen nicht erhalten haben, spielt das keine Rolle. Wenn die zuständige Behörde den Postausgang Ihres Anhörungsbogens nachweisen kann, dann gilt die Unterbrechung der Verjährung trotzdem als zulässig.
Es kann aber auch vorkommen, dass der Betroffene keinen Anhörungs- sondern einen Zeugenfragebogen bekommt. Dies geschieht, wenn die Behörden bereits wissen, dass der Halter den Verstoß nicht begangen hat. Das kann im Nachhinein geschehen, wenn Sie im Anhörungsbogen bereits bekräftigt haben, dass nicht Sie der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sind. Es kann in seltenen Fällen aber auch passieren, dass die Behörde, zum Beispiel, wenn die Person auf dem Beweisfoto nicht mit dem Geschlecht des Fahrzeughalters übereinstimmt, selbst feststellt, dass Halter und Fahrer nicht ein und dieselbe Person sind.
Handelt es sich bei dem Auto um einen Firmenwagen, so versendet die Bußgeldbehörde in der Regel ebenfalls oft nur einen Zeugenfragebogen. Dieser wird der jeweiligen GmbH als Halterin des Autos zugestellt. Ist dies der Fall, sollten Unternehmen darauf achten, den Zeugenfragebogen innerhalb der Firma nicht an den tatsächlichen Fahrer zum Ausfüllen weiterzureichen. Stattdessen sollte wirklich der Halter den Bogen ausfüllt sowie den tatsächlichen Verursacher angeben. Denn der Zeugenfragebogen ist seinem Namen nach, eben nur für den Zeugen gedacht. Erst, wenn der tatsächliche Fahrer von ihm benannt ist, eröffnet die Bußgeldbehörde auch gegen ihn das Ermittlungsverfahren.
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8. Januar 2016 um 23:53 Uhr
Hallo, ich wurde am 24. August 2015 mit dem Wagen eines Bekannten auf einer dreispurigen und leeren Autobahn mit 150km/h geblitzt. Erlaubt waren 120km/h. Nach Abzug der Toleranz bleiben 25 km/h zu schnell.
Der Halter bekam zwei Wochen später einen Anhörungsbogen. In den vergangenen Monaten bekamen verschiedene Fahrer Anhörungsbogen. Mein Name, meine Person wurde während der gesamten vergangenen 4 Monate und 14 Tage nie erwähnt.
Jetzt wurde mein Name genannt und wahrhaftig, mit Datum vom 6. Januar 2016 traf der Anhörungsbogen bei mir ein.
Die Behörde müßte doch selbst sehen das längst die Verfolgungsverjährung eingetreten ist?
Kann ich auf dem Anhörungsbogen ankreuzen das ich gefahren bin und reicht es auf die bereits eingetretene Verfolgungsverjährung hinweisen?
11. Januar 2016 um 12:15 Uhr
leider können wir keine Rechtsberatung bieten und verweisen daher an dieser Stelle auf einen Anwalt.
Marc Gg sagt:
11. Juni 2017 um 21:23 Uhr
ich bin mit 27 km/h zu schnell geblitzt wurden. Jedoch bin ich nicht der Halter des Fahrzeugs. Dieser hat jetzt ein Anhörungsbogen bekommen. Dieser kam erst nach 17 Tagen. Es war kein Foto bei. Das Foto könnte ich Online einsehen. Es war jedoch sehr dunkel und man kann den Fahrer nur sehr schwer erkennen. Geblitzt wurde mit einer PoliScan Speed.
Wie sollte man in diesen Fall vorgehen.
auf dem Anhörungsbogen muss der Halter keine Angaben zur Tat machen, sondern nur zu seiner Person. Trifft der Bußgeldbescheid ein, haben Sie danach 14 Tage Zeit Einspruch einzulegen. Da wir keine Rechtsberatung geben dürfen, können wir Ihnen keine Handlungsempfehlungen geben oder einschätzen, ob sich der Einspruch lohnen würde. Bitte wenden Sie sich dazu an einen Rechtsanwalt.
suncica sagt:
10. Januar 2016 um 23:58 Uhr
Hallo ich bin in 57 km zu schnell gefahren aber auf anhörung steht nicht kriege ich jetzt fahrverbot oder nicht
11. Januar 2016 um 10:00 Uhr
Hallo Suncica,
bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 57 km/h, fällt in der Regel immer ein Fahrverbot an. Ob dies ein oder mehrere Monate andauert, hängt von den äußeren Umständen ab (innerorts/außerorts, Ersttat/Wiederholungstat etc.)
John S. sagt:
14. Januar 2016 um 10:19 Uhr
Ich habe einen Anhörbogen als Halter eines Fahrzeuges bekommen indem mit eine Halteverbotverstoß vorgehalten wird.
Als Zeuge steht in dem Bogen nur: Foto.
Entweder steht doch da entweder der Name des HiPo. Ich denke, dass das Foto durch einen Privatmann gemacht wurde. Ist nur ein Foto als Beweis zulässig ohne die Benennung der Person die es gemacht hat? Die ist doch auch Zeuge? Hab ich keine Recht darauf zu erfahren wer mich angezeigt hat?
18. Januar 2016 um 12:26 Uhr
in diesem Fall wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.
14. Januar 2016 um 21:25 Uhr
wir waren am 08.01. in Gotha und haben unser Auto auf einem Parkplatz zentrumsnah abgestellt. Der Parkscheinautomat war defekt und man mußte stattdessen eine Parkscheibe sichtbar ins Auto legen. Da wir keine hatten, sind wir ein paar Meter weiter in eine Volksbank gegangen und haben da tatsächlich eine Parkscheibe bekommen. Als wir zum Auto zurückkamen, sahen wir noch wie die Politesse zwei Auto weiter ein parkendes Auto fotografierte. Da wir uns unsicher waren, ob Sie unseren Pkw ev. auch fotografiert hatte, haben wir vorsichtshalber Bilder vom parkenden Auto mit Parkscheibe gemacht. Nun haben wir heute eine Schriftliche Verwarnung / Anhörung bekommen, weil wir die Parkscheibe nicht ausgelegt hätten – 10 Euro. Wir können eine schriftliche Äußerung zum Sachverhalt machen, jedoch wird im Text darauf hingewiesen, daß bei einer Ablehnung keine Rückäußerung der Verwaltungsbehörde kommt und ein Bußgeldbescheid erlassen wird, der mit Kosten (Gebühren u. Auslagen) verbunden ist. Was kann ich hier tun, hat es Sinn zu widersprechen.
18. Januar 2016 um 11:20 Uhr
da, auch wenn nur kurz ohne Parkscheibe geparkt wurde, dies als Verstoß gilt, sollte das Bußgeld dafür dementsprechend gezahlt werden. Da wir keine Rechtsberatung geben können, empfiehlt es sich im weiteren vorhaben sich an einen Rechtsberater zu wenden.
Ich bin in einer 30 Zone mit 30kmh geblitzt worden !
Was steht mir jetzt bevor ?
Ich bin nicht mehr in der Probezeit.
Mein Sohn war zu diesem Zeitpunkt beim Eishockey Training kurz vor der Halle habe ich den Anrufs seines Trainers bekommen der mir sagte das mein Sohn einen Unfall hatte darauf habe ich Gas gegeben da mein Sohn erst 5 jahre ist.
Könnte ich deswegen Einspruch einlegen und würde dies überhaupt etwas bringen ?
Droht mir jetzt Fahrverbot bin nämlich aus beruflichen Gründen auf meinen Führerschein angewiesen
18. Januar 2016 um 11:12 Uhr
diesbezüglich müssten Sie sich an einen Rechtsberater wenden, da wir keine Rechtsberatung geben dürfen, wie Sie in ihrem gesonderten Fall weiter vorgehen.
Wenn Sie allerdings in einer 30 Zone ca. 27 km/h zu schnell gefahren sind, darin wurden nun die Toleranzabzüge einkalkuliert, dürfte nur ein hohes Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg auf Sie zu kommen und sofern Sie nicht noch weitere Verstöße vorzuweisen haben, kein Fahrverbot.
15. Januar 2016 um 13:00 Uhr
Ich erhielt mit Datum 12.01.2016 eine Mahnung zu einer Geldbuße aus einem Parkvergehen erhalten. Allerdings habe ich weder einen Anhörungsbogen noch einen Bußgeldbescheid erhalten. Der Bußgeldbescheid wird in der Mahnung mit dem 29.09.2015 datiert, die Verkehrsordnungswidrigkeit mit dem 05.06.2015.
Nach heutigem Telefonat mit der Bußgeldstelle räumte der Sachbearbeiter ein, er könne eine geänderte Adresse zwischen Bußgeldbescheid und Mahnung sehen. Liegt hier nicht in jedem Fall eine Verjährung vor?
18. Januar 2016 um 11:32 Uhr
möglicherweise kann die nicht angegebene oder geänderte Adresse Ursache sein, dass Ihnen zeitnah schon mehrere bescheide zugestellt wurden. Demnach müssten Sie sich nochmals genau an die Behörden wenden, da diese alle Informationen bezüglich Ihrer Person im Detail vorliegen haben müsste.
19. Januar 2016 um 13:28 Uhr
mein Sohn hat in der Probezeit trotz sperrlinie überholt.. Bekam 2 Jahre Verlängerung und Aufbauseminar.
Ein Jahr später wurde er mit 17 Km/h zu schnell auf der Autobahn geblitzt. 30,-€.
Jetzt 1 Jahr später wurde er mit 35 Km/h außerhalb der Ortschaft geblitzt.
Was hat er zu erwarten?
25. Januar 2016 um 11:24 Uhr
sofern sich Ihr Sohn noch in der verlängerten Probezeit befindet, muss er mit einer Verwarnung und der Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen. Hinzu kommen die üblichen Ahndungen für den Verstoß.
20. Januar 2016 um 12:14 Uhr
Was ist für die Verjährungsfrist ausschlaggebend – das Datum, zu dem ein Anhörungsfragebogen erstellt wird, oder das Datum an dem man es auf dem Postweg zugestellt bekommt? Das Vergehen (zu nahe aufgefahren) ist am 12.102015 passiert, ich als Halter bekam dann im November oder Dezember einen Anhörungsfragebogen zugeschickt. Hatte angegeben dass ich nicht der Fahrer war und keine Angaben über den Fahrer machen kann. Die Behörde hat den Fahrer nun ermittelt (Familienangehöriger), und einen Anhörungsfragebogen geschickt – Ausstellung am 8.1.2016 also noch innerhalb der Verjährungsfrist, aber Zustellung ist erst am 14.1. erfolgt was ja nach dem Ablauf der Verjährungsfrist wäre. Sollte die Zustellung ausschlaggebend sein, ist es ratsam dann in der Stellungnahme gleich darauf zu verweisen, dass das Vergehen länger als 3 Monate her ist?
Vielen Dank im voraus für Ihre Auskunft, und viele Grüße, Stefan.
25. Januar 2016 um 10:54 Uhr
das Datum der Ausstellung ist ausschlaggebend. Erst, wenn mehr als zwei Wochen zwischen Ausstellung und Zustellung liegen, wird das zweite Datum relevant.
22. Januar 2016 um 18:38 Uhr
mein Freund wurde am 26.12.2015 innerorts mit 25 kmh zu schnell geblitzt. Ich weiß dass er mit 80€ und 1 Punkt rechnen muss.
Allerdings hat er schon einen Punkt wegen schon mal zu schnellem fahren vor knapp zwei Jahren und letztes Jahr bekam 3 Punkte wegen Alkohol am Steuer und 9 Monate Fahrverbot.
Wenn er jetzt diesen Punklt dazu bekommt, hat er sonst etwas zu befürchten, wie dass er den Führerschein wieder abgeben muss oder so? Oder bleibt es dann bei dem zusätzlichen Punkt und der Geldstrafe?
Könnte ich diesen Punkt nicht einfach auf mich nehmen, da ich noch keine habe? Oder geht das nicht, weil man ihn deutlich auf dem Foto sieht?
25. Januar 2016 um 12:40 Uhr
in diesem Fall hätte Ihr Freund fünf Punkte auf seinem Flensburger Konto und muss daher mit einer kostenpflichtigen Ermahnung rechnen. Außerdem wird er normalerweise darauf hingewiesen, dass er an einem freiwilligen Fahreignungsseminar teilnehmen kann, um einen Punkt abzubauen. Mit einem erneuten Fahrverbot wird er in der Regel nicht konfrontiert. Sollten Sie den Punkt auf sich nehmen, so machen Sie sich strafbar.
23. Januar 2016 um 12:07 Uhr
ich bin außerhalb geschlossener Ortschaften mit 61 kmh zu schnell geblitzt worden – Toleranz hier schon abgezogen, wird jedoch im Schreiben nicht aufgezeigt wieviel. Erlaubt waren 100kmh.
Jetzt würde ich wegen 1 kmh die doppelte Stafe und die doppelte Zeit Fahrverbot erhalten (2 Monate, anstatt 1 Monat). Ich habe mir in fast 30 Jahren Führerscheinzeit nie etwas zu schulden kommen lassen oder wurde geblitzt, auch keinen Punkt in Flensburg. Jetzt ist dieses 1 kmh natrülich doppelt ärgerlich für mich.
Welche Möglichkeiten gäbe es, den angegebenen Messert (61 kmh zu schnell) um dieses 1 kmh zu mindern bzw. mindern zu lassen? Im Voraus vielen Dank für Ihre zeitnahe Rückmeldung.
25. Januar 2016 um 10:53 Uhr
in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, einen Rechtsanwalt zu konsultieren, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.
30. Januar 2016 um 23:35 Uhr
hallo ich bin in Berlin auf der Landsberger Allee geblitzt worden mit 71km/h , erlaubt sind dort 60 km/h.
Heute kam der Bfrief und da steht drin es wären nur 50 km/h zulässig wegen geschlossener Ortschaften.
Ich fahre seit Jahren dort lang und es sind überall 60er Schilder. Es sind transitstrecken und die Kilometerbegrenzung sind dort angehobene
Wie verhält man sich nun?
Fahrzeughalter ist meine Schwester , Foto ist schlecht und man erkennt mich kaum
1. Februar 2016 um 11:12 Uhr
in der Regel wird die Geschwindigkeit dann kontrolliert, wenn auch auf den Strecken zeitweise die innerörtlichen Vorgaben gelten, was bedeutet, dass die 60 Km/h aufgehoben werden können und dort bewusst auch kontrolliert wird. 50 km/h ist die übliche Geschwindigkeit für geschlossene Ortschaften. Sie können sich diesbezüglich an einen Fachanwalt wenden, der Ihnen eine genaue Rechtsberatung gibt, zu Ihrem weiteren Vorgehen.
unser Firmenwagen wurde am 17.12.15 vom Zweckverband Töging a Inn geblitzt. Der Anhörungsbogen ist erst am 1.2.16 hier eingetroffen. Nun ist es schwierig, dem Sachverhalt nachzugehen, da schon soviel Zeit vergangen ist. Daher meine Frage:
Welche Zeitspanne darf zwischen Anhörungsbogen und Verkehrsübertretung liegen? Gibt es hierzu Urteile?
Thomas Dette
8. Februar 2016 um 10:44 Uhr
die Verjährungsfrist endet in der Regel innerhalb von 3 Monaten. Bezüglich des weiteren Vorgehens sollten sie sich für Ihren speziellen Fall an einen Rechtsberater wenden.
hatte am 09.09.2015 einen Leihwagen. Mit Datum 07.12.2015 wurde mir ein Anhörungsbogen versucht zuzustellen, den ich jedoch aufgrund eines falschen Vornamens nicht annahm und ungeöffnet zurücksandte.
Am 08.02.216 erhielt ich einen Anruf der örtlichen Polizei mit der Bitte um telefonische Auskunft hierüber.
Teilte mit, dass ich keinen auf meinen Namen ausgestellten Anhörungsbogen erhalten hätte, jedoch um Zusendung per Mail gebeten, um mir ein Bild des Vorwurfs machen zu können.
Nun gut, das Foto ist eindeutig, jedoch stellt sich mir die Frage, ob hier nicht längst eine Verjährung eingetreten ist.
Leider liegen mir weder der Original-Anhörungsbogen des Autovermieters, noch der gelbe Umschlag vor.
leider können wir keine Einzelfällen beurteilen, für eine Rechtsberatung verweisen wir daher auf einen Anwalt. Allgemein lässt sich sagen, dass viele – auch behördeninterne – Vorgänge zu einer Unterbrechung der Verjährung führen können.
11. Februar 2016 um 11:55 Uhr
Hallo, wir haben eine Verwarnung/Anhörung bekommen, da mein Mann angeblich auf einem Busparkplatz geparkt hat. Das Auto neben uns hatte keinen Zettel vom Ordnungsamt. Da als Beweismittel Zeuge, Foto angegeben wurde, würde ich das gerne anfordern. Zumal das wirklich nicht ersichtlich war und dort ein Parkscheinautomat stand. LG
Hallo ! Ich habe Post bekommen uns soll außerorts mit 21 kmh (toleranzabzug schon abgezogen) zu schnell gefahren sein! Das Bild ist hat keine gute Qualität (Schnee/regen) und unscharf..
Ich bin in Probezeit und mir sicher das es nicht so schnell war ! Leider kann ich mir keinen Anwalt für einen Einspruch sowie ein aufbauseminar leisten. Kann ich das durch nicht beantworten umgehen? Oder sagen keine genaue Identität bestimmbar ?
15. Februar 2016 um 10:51 Uhr
gemäß der Radargeräte und der Überprüfung wird die Geschwindigkeitsüberschreitung stimmen. Da Ihre Situation in diesem Fall schwierig ist, bleibt hier Möglichkeit sich mit einem Rechtsberater auseinanderzusetzen bzw. das verordnete Bußgeld zu bezahlen bestehen.
15. Februar 2016 um 16:06 Uhr
Ich wurde mit 144 auf der Autobahn geblickt wo 100 erlaubt waren. Der Wagen ist zugelassen auf meine Mutter und sie hat entsprechend von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht. Ich wohne nicht mehr bei ihr etc, aber trotzdem habe ich nun 2 Wochen vor Verjährungsfrist einen Brief “Anhörung im Bußgeldverfahren” bekommen. Das Foto entstand mitten in der Nacht und ist extrem schlecht. Man sieht keine Brille usw.
Soll ich besser gar keine Angabe zur Sache machen oder besser einen Haken machen bei “Ich gebe den Verstoß nicht zu, weil… ich mich auf dem Foto nicht erkenne. Ich bin Brillenträger und trage Vollbart..” ?
Und wie kommen die überhaupt auf mich? Ich wohne nicht mehr zuhause, der Wagen steht nicht bei mir, meine Nachbarn haben nichts gesagt und ich habe 2 andere Autos…
22. Februar 2016 um 9:50 Uhr
wir können Ihnen nicht beantworten, welche Angaben Sie im Anhörungsbogen machen sollten, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen. In dieser Sache würde es sich empfehlen, einen Anwalt zu befragen. Um zu erfahren, wie die Beamten auf Sie gekommen sind, können Sie beispielsweise bei dem Ansprechpartner anrufen, der auf dem Schreiben vermerkt ist.
Hallo liebes Team von Bussgeldkatalog,
Ich habe eine Anhörungsbogen bekommen, wegen Verdacht der Geschwindigkeitsüberschreitung.
Ich möchte mich nicht äußern.
Ich bin ja aber verpflichtet, die Personalien anzugeben falls diese auf der ersten Seite nicht korrekt sind. Aber meine Personalien sind auf der ersten Seite von der Behörde komplett aufgeführt.
Muss ich den Bogen dann unausgefüllt zurückschicken?
Oder muss ich nichts tun weil die Behörde meine korrekten Personalien schon hat?
22. Februar 2016 um 10:14 Uhr
Sie müssen in jedem Fall Angaben zur Ihrer Person machen und haben danach etwa eine Woche Zeit, um den Anhörungsbogen zurückzuschicken. Tun Sie dies nicht, dann können weitere Strafen drohen.
17. Februar 2016 um 18:46 Uhr
Ich habe eine Zeugenanhörung zur Fahrerfestellung zugeschickt bekommen, da mein Fahrzeug angeblich in einen “Verkehrsunfall mit Flucht” verwickelt gewesen sein soll. zur angegebenen Tatzeit stand mein Fahrzeug aber auf einem Parkplatz und ich an meinem Arbeitsplatz. Es ist nichts beschädigt. Es ist kein Foto angehängt.
Jetzt bin ich mir unsicher wie ich mich zu dem vorfall äußere. Und vor allem warum ich diese Anhörung bekommen habe
Tetiana sagt:
25. Februar 2016 um 0:36 Uhr
Ich habe heute in der Innenstadt auf einer Straße geparkt, die keine blaue Schilder “parken mit Parkschein” gehabt hat (bin extra nach vorn und nach hinten gelaufen, um es zu prüfen) . Auch alle Auto vor und nach mir hatten keine Parkscheine hinterm Fenster liegen.
Aber trotzdem einen straf-Zettel bekommen: ” parken ohne gültigen Parkschein”!
Habe die Straße extra am Anfang und am Ende fotografiert… Die Fotos beweisen eindeutig, dass Zeichen : parken mit Parkschein -fehlte, wie auch einen parkscheinautomat.
Sollte ich einen Widerspruch einlegen?
25. Februar 2016 um 10:29 Uhr
Hallo Tetiana,
wir können keine Rechtsberatung geben und Ihnen daher nicht sagen, ob Sie Widerspruch einlegen sollten. Besprechen Sie am Besten mit einem Anwalt, wie Sie weiter vorgehen sollen.
25. Februar 2016 um 9:54 Uhr
ich habe mit einem Leihwagen der Autowerkstatt einen Geschwindigkeitsverstoß begangen (21 km/h außerorts) und wurde von einem stationären Messgerät geblitzt. Nach ca. 3 Wochen bekam ich einen Anhörungsbogen zugesandt. Meine Fahrerdaten wurden von der Werkstatt übermittelt. Im Anhörungsbogen habe ich meine Personalien angegeben und mich zur Sache nicht geäußert. Der Verstoß ist von meiner Seite unstrittig und ich hatte mich mit dem Bußgeld bereits abgefunden. Das Foto ist zwar keine gute Qualität, aber meine 5-jährige Tochter hat mich darauf sofort erkannt. Als ich gestern die erwartete Behördenpost bekam war darin ein Zeugenfragebogen enthalten in dem stand:
“Aufgrund der bisherigen Feststellungen kommen Sie für den vorgenannten Verstoß als verantwortlicher Fahrzeugführer nicht in Betracht. Zur Ermittlung der betroffenen Person werden Sie daher als Zeuge gehört und geben, den Namen und die Anschriftdes Fahrzeugführers anzugeben.”
Mit welchen Konsequenzen habe ich zu rechnen, wenn ich jetzt von meinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch mache? Oder kann ich eher davon ausgehen, dass das Verfahren eingestellt wird?
25. Februar 2016 um 10:26 Uhr
leider lässt sich nicht pauschal beantworten, wie die Behörde nun vorgehen wird. Grundsätzlich können Sie erst einmal von Ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Ob die Behörde darauf hin das Verfahren einstellt, lässt sich nicht eindeutig sagen, ist aber eher unwahrscheinlich.
26. Februar 2016 um 23:10 Uhr
Ich wurde heute in einer verkehrsberuhtigten Zone angehalten. Der Beamte behauptete ich sei nicht – wie vorgeschrieben – Schrittempo gefahren sondern schneller. Ich habe dieses angezweifelt, da aufgrund von zahlreichen Verkerhshindernissen und künstlichen Strassenerhebungen man ohnehin nur Schrittempo fahren kann. Ich habe einen Geschwindigkeitsnachweis verlangt. Der Beamte sagte mir, dass der Gesetzgeber der Polizei hier die Möglichkeit gibt aufgrund von Schätzungen Verwarngelder zu verhängen und mich gefragt ob ich sofort via EC Karte zahlen oder Widerspruch einlegen möchte. Ich habe mich für eine dritte Variante entschieden und auf einen Zahlschein bestanden. Kann ich jetzt noch Widerspruch einlegen, und falls ja wie ? Leider ist auf dem Zahlschein lediglich §§ 55, 57 OWIG angeben aber keine Adresse an die man einen Widerspruch senden kann.
29. Februar 2016 um 11:17 Uhr
grundsätzlich haben Sie immer die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen Einspruch einzulegen. Die entsprechende Adresse sollte auf dem Bescheid stehen. Sie können einen Bußgeldbescheid von einem Anwalt prüfen lassen, wenn Sie Zweifel an der Rechtsmäßigkeit des Bescheides haben.
Mein Sohn hat Führerschein auf Probe und ist mit dem Auto vom Vater geblitzt worden.23 km zu schnell außerhalb geschlossener Ordschaft.
Anhörungsbogen ist gekommen wenn wir ihna ausfüllen und den Halter als Fahrer angeben wird das kontoliert oder schicken die dann den Bußgeld Bescheid direkt an den Halter raus.
Oder ist es ratsam keinen Fahrer anzugeben, da mehrer mit dem Auto fahren.
3. März 2016 um 12:30 Uhr
es kommt darauf an, an wen der Anhörungsbogen gerichtet worden ist. In der Regel sind Sie nicht dazu verpflichtet Angaben zur Sache zu machen. Sie müssen also keinen Fahrer nennen. Es genügt, wenn Sie die Personendaten prüfen bzw. korrigieren und an die Bußgeldstelle zurücksenden. Wird Ihnen allerdings konkret vorgeworfen, die Tat begangen zu haben, sollten auch mitteilen, dass Sie nicht der Fahrer waren, sollte dies zutreffen. Die Bußgeldstelle versucht dann in Ihrem Umfeld den fahrer ausfindig zu machen.
3. März 2016 um 18:08 Uhr
ich habe heute einen Anhörungsbogen erhalten. Datum des Schreibens 25.02. Mir wird zu Last gelegt am 05.10.15 zu schnell gewesen zu sein. Ist das nicht bereits verjährt? Ich war auf der A8 48km/h zu schnell. Grund war das die Digitalbrücken 60 km/h vorschrieben, wegen Nebel. Es war aber nicht neblig(sonst hätte man mich wohl nicht blitzen können bzw. nichts auf dem Bild erkannt) darum bin ich die üblichen und dort regulär erlaubten +-100 km/h gefahren. Wie sollte ich reagieren?
Hallo Mace,
die Verjährung bei Ordnungswidrigkeiten beträgt in der Regel 3 Monate. Dementsprechend müsste die Tat bereits verjährt sein. Bei der letzten Frage würden wir Ihnen empfehlen, einen Rechtsanwalt zu befragen, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.
Hunzelmann sagt:
4. März 2016 um 18:20 Uhr
Ich habe eine Anhörung im Busgeldverfahren erhalten, indem das Rotlicht bei einer Fußgängerampel missachtet wurde. Beweismittel: Messung mit Lasergerät und Foto. Die Angaben zu meiner Person und das Foto stimmen. Allerdings bin ich der Meinung mit einem anderen Fahrzeug mit Anhänger rechts daneben von mir, noch bei gelb gefahren zu sein! Es blitzte insgesamt viermal und ich befürchte, dass deshalb diese Messung fehlerhaft nachteilig sich für mich auswirken könnte indem die besagte 1 Sekundenzeit, eventuell fälschlicherweise interpretiert wird und mir dadurch schlimmeres als 90 Euro Bußgeld und ein Punkt drohen könnten. Soll ich meine Befürchtung im Anhörungsbogen dazu bereits jetzt, angeben, oder abwarten bis der tatsächliche Busgeldbescheid kommt? Jedenfalls wusste ich dass dort ein Blitzer steht und es war Leichtsinn noch bei Gelb zu versuchen über den Weg zu kommen. Ich danke Ihnen für eine hilfreiche Antwort!
7. März 2016 um 12:26 Uhr
Hallo Hunzelmann,
es ist möglich, im Anhörungsbogen Angaben zur Tat zu machen, dazu verpflichtet sind Sie aber nicht.
7. März 2016 um 12:39 Uhr
Ich habe eine Anhörung im Busgeldverfahren erhalten, indem das Rotlicht bei einer Fußgängerampel missachtet wurde. Beweismittel: Messung mit Lasergerät und Foto. Die Angaben zu meiner Person und das Foto stimmen. Allerdings bin ich der Meinung mit einem anderen Fahrzeug mit Anhänger rechts daneben von mir, noch bei gelb gefahren zu sein! Es blitzte insgesamt viermal und ich befürchte, dass deshalb diese Messung fehlerhaft nachteilig sich für mich auswirken könnte indem die besagte 1 Sekundenzeit, eventuell fälschlicherweise gemessen und deshalb falsch interpretiert wird und mir dadurch schlimmeres als 90 Euro Bußgeld und ein Punkt drohen könnten. Soll ich meine Zweifel im Anhörungsbogen dazu bereits jetzt erläutern, oder abwarten bis der tatsächliche Busgeldbescheid kommt? Jedenfalls wusste ich dass dort ein Blitzgerät steht, deshalb war es Leichtsinn noch bei Gelb zu versuchen über den Fußgängerweg zu fahren. Ich danke Ihnen im Voraus für eine hilfreiche Antwort!
10. März 2016 um 11:37 Uhr
inwiefern Sie Ihre Zweifel angeben und die Vermutungen äußern, ist uns nicht möglich eine Empfehlung auszusprechen. für Ihren speziellen Fall ist es dagegen dann eher von vorteil diese Frage an eine Rechtsberatung weiterzugeben.
Tereh sagt:
15. März 2016 um 1:26 Uhr
wurde im Feb. an einer Ampel geblitzt und habe ewig auf den Brief gewartet. Gestern kam mein Vater ins Zimmer, der beim putzen unter der Kommode dann den Brief fand. Mein Problem, der Brief kam schon vor zwei Wochen. Habe einen Brief verfasst um mich zu entschuldigen, da die Angaben auf dem Anhörungsbogen stimmen habe ich nur die Unterschrift darunter gesetzt.
Wurde mit 0,66s geblitzt was ja 1Punkt 90€ als strafe anfallen würden…
Aber da ich den Anhörungsbogen nicht fristgerecht versendet habe, kann laut Internet meine strafe zum Fahrverbot führen.. Stimmt das?
17. März 2016 um 10:35 Uhr
Hallo Tereh,
da Sie den Anhörungsbogen zurückgesandt haben, sollten keine zusätzlichen Strafen anfallen.
16. März 2016 um 16:15 Uhr
habe eine Frage zu den Verjährungsfristen: bin 28.09.2015 geblitzt worden, hierbei handelt es sich um einen Firmenwagen. Die Behörde hat sich bei dem Unternehmen am 20.10.2015 gemeldet. Die Kollegin hat am selben Tag, Namen der Fahrzeughalter telefonisch mitgeteilt. Ich habe über das Vergehen durch den Anhörungsbogen vom 10.02.2016 erst erfahren. Ist der Frist für nicht längst verjährt?
17. März 2016 um 11:22 Uhr
es könnte eine Verjährung sein. Sie können jederzeit Einspruch erheben. Bei weiteren Fragen sollten Sie aber einen Anwalt konsultieren.
22. März 2016 um 11:24 Uhr
ich habe vor kurzem einen Anhörungsbogen erhalten.
Mir wird vorgeworfen, dass ich den erforderlichen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht eingehalten haben soll.
Da ich bei so einer Autofahrt eigentlich immer großen Abstand halte (gerade auf der A2), kann ich mir nicht vorstellen, dass das stimmt.
Was passiert nun wenn ich den Verstoß nicht zugebe? Kommt es direkt zum Gerichtsverfahren? Falls ja, dann würde mich der Sprit zum Gericht schon mehr als 75€ kosten…
24. März 2016 um 10:39 Uhr
Sie sind verpflichtet, den Anhörungsbogen zurückzusenden – allerdings müssen Sie darauf keine Angaben zur Tat machen. In der Regel erhalten Sie daraufhin den Bußgeldbescheid. Zu einem Gerichtsverfahren kommt es erst, wenn Sie Einspruch einlegen.
24. März 2016 um 19:44 Uhr
Ich bin auf der Autobahn geblitzt worden. Hatte das Auto meiner Freundin. (Halterin).muss sie mich benennen, wenn Nein wie kann man mich ausfindig machen.Anderer Wohnsitz.
29. März 2016 um 9:30 Uhr
Ihre Freundin muss Sie nicht als Fahrer benennen. Um dem wahren Täter auf die Schliche zu kommen, kann die zuständige Behörde jedoch eine Fahrtenbuchauflage veranlassen. Ansonsten könnten Sie natürlich durch das “Blitzerfoto” identifiziert werden.
31. März 2016 um 10:35 Uhr
Mein Sohn fuhr auf der Autobahn zu dicht auf mit meinem Fahrzeug (30 m Abstand bei 134 km/h)
Er ist noch in der Probezeit.Im Zeugenfragebogen des Polizeiverwaltungsamtes habe ich mich als Fahrer angegeben.
Aufgrund des Photos wird dies aber nicht akzeptiert.
Wie soll ich mich jetzt gegenüber der örtlichen Polizei , die das Verfahren jetzt bekommen hat , verhalten?
4. April 2016 um 11:17 Uhr
bitte wenden Sie sich in dieser Angelegenheit an einen Anwalt, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Durch die Falschangabe haben Sie sich der falschen Verdächtigung strafbar gemacht und können in der Regel mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden.
16. Mai 2017 um 1:03 Uhr
Auch ich habe es so gemacht. Wie ist der Fall ausgegangen?
6. April 2016 um 18:20 Uhr
Anhörung nach
Ist folgende Formulierung dem gleichzusetzen und führt diese dann ebenfalls zur Nichtunterbrechung der Verjährung
Adressiert an Halter;
dem Führer/ der Führerin wird vorgeworfen….
Nach Benennung der Tat und den übrigen erforderlichen Angaben folgt
“Aufgrund der Feststellungen kommen die Halterin/derHalter für den vorgenannten Verstoß als verantwortliche Fahrzeugführerin oder – führer nicht in Betracht.
7. April 2016 um 9:45 Uhr
was Sie beschreiben, klingt er nach einem Zeugenfragebogen.
8. April 2016 um 23:23 Uhr
Das ist ja das Irritierende. Es ist als Anhörungsbogen ueberschrieben.
8. April 2016 um 21:32 Uhr
Mein ehemaliger Chef hat mich als Fahrer seines LKW angegeben. Habe einen Anhörungsbogen bekommen. Auf dem Foto ist kein Gesicht nicht zu erkennen sondern nur die Nase und das Kinn. Wie soll ich mich verhalten? MfG.
11. April 2016 um 10:14 Uhr
wenn Sie als Halter des Fahrzeugs eingetragen worden sind, droht Ihnen das entsprechende Bußgeld. Das Blitzerfoto spielt keine Rolle, wenn Sie als Fahrzeughalter eindeutig identifiziert wurden – die Identifikation erfolgt dabei über das Kennzeichen.
Heiko D. sagt:
13. April 2016 um 12:17 Uhr
Habe heute 13.4.2016 eine schriftliche Verwarnung /Anhörung bekommen. Die Ordnungswidrigkeit (befahren von Waldwegen) wurde laut dem Schreiben am 15.10.2015 begangen. Meine Frage: muss das nicht innerhalb von drei Monaten kommen und nicht wie hier nach fast einem halben Jahr??
Oder soll ich die 35 Euro einfach bezahlen und die Sache ist erledigt?
14. April 2016 um 9:09 Uhr
in der Regel verjähren Bußgeldbescheide nach drei Monaten. Allerdings können viele behördeninterne Vorgänge zur Unterbrechung der Verjährung führen, sodass der Bescheid auch nach einem halben Jahr noch rechtens ist.
ich wurde geblitzt und meine Mutter hat als Halterin zunächst den Anhörungsbogen erhalten. Ein Foto von mir liegt dem Schreiben bei. Das Bild ist relativ unscharf, aber ich kann nicht einschätzen, ob ich für die Behörde als erkennbar gelte. Nun zu meiner eigentlichen Frage: Für den Fall, dass meine Mutter im Anhörungsbogen angibt, sie wisse nicht, wer gefahren ist – hat sie sich dann strafbar gemacht, wenn die Behörde oder ggf. ein Richter entscheiden sollte, dass ich auf dem Foto eindeutig zu erkennen bin?
Ich hoffe, die Frage ist verständlich.
18. April 2016 um 9:25 Uhr
Hallo I.,
Ihre Mutter muss im Anhörungsbogen nicht angeben, wer gefahren ist. Die Behörde wird jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit weiter ermitteln, um den wahren Fahrer zu identifizieren.
S. Faustyna sagt:
20. April 2016 um 16:54 Uhr
ich wurde vor ein paar wochen in einer 50-Zone mit 19km/h (Toleranz abgezogen ) geblitzt.
Das Auto läuft aber auf meine Mutter, so dass der Brief an sie gerichtet war.
Jetzt steht im Brief, dass sie ein Verwarnungsgeld von 35 Euro zahlen muss. Auf dem Brief steht oben drauf ”Schriftliche Verwarnung/Anhörung” und dann wird aufgezählt wo, wann und mit wie viel km/h man geblitzt wurde.
Ist dieser Brief mit einem Anhörungsbogen zu vergleichen oder reicht es einfach wenn wir die Strafe bezahlen ohne anzugeben, dass ich gefahren bin ?
Auf der anderen Seite gibt es nur einen Teil für den Fall, dass man nicht mit der Verwarnung einverstanden ist. Dann kann man unten noch die Daten zum Fahrer angeben ? Ist man dazu verpflichtet?
Hallo S. Faustyna,
mit dem Verwarnungsschreiben verhält es sich ähnlich wie mit einem Anhörungsbogen. Ihre Mutter kann den Behörden mitteilen, dass Sie die Verwarnung nicht annimmt, weil Sie nicht gefahren ist. Darüber hinaus kann Sie Angaben zum tatsächlichen Täter machen.
21. April 2016 um 15:07 Uhr
Was wäre denn wenn wir die 35 Euro bezahlen , sind wir trotzdem verpflichtet das Anschreiben mit den Angaben zurück zu schicken, oder wird der Fall nicht mehr weiter verfolgt , wenn wir das Verwarnungsgeld einfach bezahlen ?
25. April 2016 um 8:51 Uhr
Ihre Mutter ist in jedem Fall dazu verpflichtet, den Anhörungsbogen zurückzusenden. Tut sie dies nicht, können weitere Strafen auf sie zukommen. Sie muss dabei jedoch keine Angaben zur Tat machen, sondern lediglich zu ihrer Person. Es steht ihr zudem frei, den wirklichen Täter zu benennen oder nicht. Dabei sollte Ihnen jedoch klar sein, dass Ihre Mutter sich strafbar macht, wenn Sie behauptet, selbst gefahren zu sein. Dies wird normalerweise als falsche Verdächtigung gewertet und mit Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet.
22. April 2016 um 21:17 Uhr
habe als Fahrzeughalter einen Zeugenfragebogen bekommen, am 24.03.16 Geschwindigkeitsüberschreitung außer Ort nach Abzug der Toleranz (80 auf 109) um 29 km. Es ist kein Foto dabei, ist aber bei Beweismittel vermerkt. Beweismittel: Sensormessung und Foto. Es können mehrere Personen in Frage kommen, bin mir nicht mehr sicher wer gefahren ist. Will auch keinen anderen falsch beschuldigen!
Kann ich einfach sagen, dass ich gefahren bin?
25. April 2016 um 10:01 Uhr
grundsätzlich müssen Sie sich nicht selbst belasten. Sie besitzen das Zeugnisverweigerungsrecht. Davon können Sie vor allem dann Gebrauch machen, wenn Sie selbst oder ein naher Angehöriger der tatsächliche Fahrer gewesen ist. Sie sollten aber nicht absichtlich eine falsche Person benennen. Das gilt als falsche Verdächtigung und wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet.
Es gilt also, keine Falschaussage zu machen, aber auch den Zeugenfragebogen nicht zu ignorieren. Es besteht außerdem die Möglichkeit, einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen.
4. Mai 2016 um 17:32 Uhr
ich habe einen “Anhörung zur Ordnungswidrigkeit”-Bescheid bekommen. In diesem ist vermerkt, dass ich folgende Vorschriften verletzt habe (Misschtung des Rotlichts):
§ 37 Abs. 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 132 BKat
Meine Frage: Drohen mir hier in diesem Fall ausschließlich die 90 Euro (plus Verwaltungsgebühr), die ich laut 132 BKat zahlen müsste, oder könnte es auch sein, dass ich gegen einen “Unterpunkt” von 132 BKat (bspw. 132.3) verstoßen habe? Also: Steht im Anhörungsschreiben immer die genaue/spezifische Ordnungswidrigkeit, die mir vorgeworfen wurde oder nur die generelle?
6. Mai 2016 um 9:42 Uhr
im Anhörungsschreiben steht in der Regel der genaue Tatbestand. Gab es keine Gefährdung oder Sachbeschädigung und war die Ampel nicht länger als eine Sekunde rot, sollte Sie genau das von Ihnen genannte Strafmaß (inklusive ein Punkt in Flensburg) erwarten. Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/rote-ampel/
21. Mai 2016 um 19:55 Uhr
habe einen Bußgeld bescheid über 20,- Euro erhalten wegen Verkehrsordnungswidrigkeit. Mir wird vorgeworfen das ich am 29.04.2016 ( Sie parkten verbotswidrig auf den Gehweg. Zeuge xxxxx xxxxxx. Beweismittel ( Foto ). Leider war ich zu diesem Zeitpunkt zu hause mit meinen Fahrzeug. Es stimmt das ich diese Tat begangen habe, aber es war nicht der 29.4 wie angegeben sondern der 30.04. Muss ich jetzt das Bußgeld zahlen oder nicht da die angegebene zeit ja gar nicht stimmt.
23. Mai 2016 um 9:05 Uhr
ein Fehler dieser Art macht den Bußgeldbescheid nicht so einfach unwirksam. Vielmehr ist es im Verlauf des Verfahrens jederzeit möglich, dass dieser Fehler berichtigt wird. Das Bußgeld müssen Sie also trotzdem bezahlen.
Kerstine sagt:
23. Mai 2016 um 10:46 Uhr
Hallo, ich wurde als Fahrerin des PKWs meines Mannes geblitzt. Er hat einen Zeugenfragebogen bekommen. Wenn er von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch macht, hat er dann mit irgendwelchen negativen Folgen (z. B. Fahrtenbuch) zu rechnen?
26. Mai 2016 um 8:46 Uhr
Hallo Kerstine,
in der Regel dürften da keine größeren Maßnahmen folgen, das ist ja im Grunde auch der Sinn des Zeugnisverweigerungsrechts. Den Zeugenfragebogen muss er aber ausfüllen, Angaben zum Täter oder zur tat allerdings nicht. Beruft er sich auf das Zeugnisverweigerungsrecht, werden die Behörden aber in seinem Umfeld nach dem Täter suchen. In unserem Ratgeber zum Thema Zeugenfragebogen können Sie sich noch weit gehender informieren.
24. Mai 2016 um 19:03 Uhr
ich bin vor kurzem über eine rote Ampel gefahren. Der Grund dafür: ein anderes Auto ist mir ca 10 Minuten lang schon sehr dicht aufgefahren, hat stark “gedrängelt”. Ich konnte nicht mehr bremsen, weil ich Angst hatte, dass der andere mir dann auffährt. Habe nun den Anhörungsbogen von der Polizei bekommen. Lohnt es sich den Vorgang zu schildern? Oder bringt das sowieso nichts? (Meine Beifahrerin kann alles bezeugen, bin mir aber nicht sicher, ob das auf dem Blitzerfoto noch nachvollzogen werden kann, da der Drängler in dem Moment, in dem ich die Ampel überfahren habe, die Spur wieder gewechselt hat.)
26. Mai 2016 um 8:41 Uhr
auch wenn dies eine unangenehme Situation ist, gilt hier der Verkehrsverstoß, dass Sie eine rote Ampel überfahren haben. Demnach hätte ebenfalls ein Verkehrsunfall geschehen können. Daker können Sie durchaus den Behörden die Situation schildern, dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie das Bußgeld nicht zahlen müssen.
3. Juni 2016 um 16:26 Uhr
ich habe heute die “Anhörung im Bußgeldverfahren” wg. Geschwindigkeitsübertretung von 27Km/h
innerhalb geschl Ortschaften erhalten und soll Angaben zur Sache machen.
Beweismittel: Sensormessung und Foto, Zeuge OPB …
Auf dem Foto ist absolut nichts zu erkennen, weder Fahrzeug(Mot.) noch Kennzeichen.
Soll ich Angaben machen oder bleiben lassen und abwarten?
6. Juni 2016 um 9:35 Uhr
Sie sind nicht verpflichtet, Angaben zu machen oder sich selbst zu belasten. Ob es sich lohnt, hier einen Einspruch zu wagen, können Sie mit einem Rechtsanwalt abklären. Wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten.
4. Juni 2016 um 13:17 Uhr
ich habe auf einem Taxistand nachts um 1 Uhr geparkt und einen Strafzettel in Höhe von 15€ erhalten.
Datum des Falsch Parkens: 27.02.2016
Datum Anhörungsbogen: 01.03.2016
Datum Einspruch: 10.03.2016
Datum Kostenbescheid: 04.06.2016 (aufgrund Einstellung des Verfahrens, Zahlung in Höhe von 23.50€)
Wurden alle Fristen eingehalten?
Wann würde die Verjährungsfrist einsetzen?
die Fristen wurden eingehalten. In Ihrem Fall wäre die Tat erst 6 Monate nach dem Tag des Vergehens verjährt. Sobald der Bußgeldbescheid eingetroffen ist, gilt aber die Zahlungspflicht.
11. Juni 2016 um 19:00 Uhr
Hallo liebes Bußgeldkatalog-Team,
kann die bearbeitende Stelle einfach einen zweites Schreiben mit neuem Anhörungsbogen verschicken, in diesem ist der Erhalt des beantworteten 1.Anhörungsbogen, wo ich auch alle Angaben getätigt habe, bestätigt, und so die Verjährungsfrist auf September 2016 hochsetzen?!
Das hat die Behörde jedenfalls heute mit einem Schreiben an mich getan.
13. Juni 2016 um 11:58 Uhr
eine Behörde kann in der Regel weitere Informationen bezüglich des Vergehens einfordern. In diesem Fall empfiehlt es sich den Rat eines Anwalts einzuholen, dieser kann Ihnen in Bezug auf das Schreiben und die weitere Vorgehensweise beraten.
13. Juni 2016 um 17:39 Uhr
Ich gehe jetzt davon aus ( leider keine Kopie von dem ersten Bogen gemacht), das das erste Schreiben sich auf die Fahrerermittlung bezog und habe gestern auf das zweite Schreiben online geantwortet.
Mich nervt die ganze Angelegenheit nur noch. Man bekennt sich und muss dann monatelang auf eine Abhandlung warten.
12. Juni 2016 um 14:58 Uhr
Ich bin neulich beim Überfahren einer roten Ampel geblitzt worden, da diese sehr kurzgeschaltet war und nur 2Autos durchließ. Nachdem es zwei mal blitzte habe ich angehalten und zurückgesetzt und es blitzte wieder zwei Mal. Jetzt kam der Anhörungsbogen. In wieweit lohnt es sich dagegen Einspruch zu erheben?
13. Juni 2016 um 8:33 Uhr
da wir keine rechtliche Beratung durchführen dürfen, empfehlen wir Ihnen sich mit einem Anwalt zu beraten. Dieser kann Ihnen bezüglich eines etwaigen Einspruchs behilflich sein.
16. Juni 2016 um 3:58 Uhr
Hallo, mein Vater hat gestern einen anhörungsbogen bekommen wegen zu schnelles fahren, da er nicht der fahrer war hat er meine personalien weitergegeben und diese abgeschickt. Ich war auf dem bild zu sehen.
Angeblich soll ich auf der autobahn (100er Zone) mit 128 km/h mit toleranzabzug geblitzt worden sein. Grund für die begrenzung seien brückenschäden etc. ich war an dem tag mit meiner mutter unterwegs und hatten eine sehr lange fahrt hinter uns. jedoch haben wir beide überhaupt nichts vom blitzer mitbekommen.
muss ich jetzt nun die tat zugeben oder nicht da ich mir nicht sicher bin wann und wo genau ich geblitzt worden bin, bzw hat es folgen wenn ich nicht zugebe es aber dann festgestellt wird das ich tatsächlich zu schnell gefahren bin?
16. Juni 2016 um 9:13 Uhr
auch wenn Sie die Tat nicht zugeben: Aufgrund des Fotos und der Aussage Ihres Vaters ist es wahrscheinlich, dass Sie das entsprechende Bußgeld dennoch bekommen.
30. Juni 2016 um 19:22 Uhr
Hallo habe Anhörung im BußgeldVerfahren bekommen Ordnungswidrigkeit Rotlicht missachtet. 37Abs.2,49 StVO 24 StVO 132BKat beinhaltet das auch ein Fahrverbot .es steht keine Strafe drin.mit der ich zu rechnen habe. Wo bekomme ich Auskunft was ich zu erwarten habe?
4. Juli 2016 um 10:38 Uhr
ob ein Fahrverbot fällig wird, kommt darauf an, wie lange die Ampel schon auf Rot stand. Mehr Informationen zu diesem Thema sowie die dazugehörigen Strafen finden Sie in unserem Text zum Rotlichtverstoß.
1. Juli 2016 um 14:14 Uhr
Ich wurde mit dem Auto meines Mannes an einer Kreuzung auf der Linksabbiegerspur beim Überfahren des Rotlichts und beim links Abbiegen zwei Mal geblitzt. Ich selbst habe die Ampel nur noch Gelb und noch nicht auf Rot gesehen, die Geschwindigkeit betrug ca. 55km/h innerorts habe gegen Ende der Gelbphase etwas beschleunigt). Kein anderes Auto musste deshalb bremsen oder ausweichen. Nun kam die Anhörung mit der Angabe:
“Sie missachteten das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Die gemessene Zeit betrug 0,99 Sekunden. §37 Abd. 2 StVO; § 24 StVG; 132 BKat. Beweismittel: Frontfoto, Zeuge: Stationäre Rotlichtüberwachung.”
1) Ist den obigen Angaben im Anhörungsprotokoll bereits zu entnehmen, dass keine Gefährdung vorlag, weil diese bisher nicht erwähnt wurde? Bzw. würde oder müsste dies bereits im Anhörungsbogen stehen? Oder könnte das im Verlauf des Bußgeldbescheids noch aufkommen?
Denn ich wäre bereit, die €90 (und die zusätzlichen Bearbeitungsgebühren) zu bezahlen wenn es dazu kommt. Eine höhere Strafe fände ich in meinem Fall jedoch nicht gerechtfertigt.
2) Kann ich das vor Absenden des Anhörungsprotokolls erfragen, bzw. Beweisfotos anfordern, ohne den Verstoß damit direkt zuzugeben?
3) Was passiert, wenn ich ankreuze, dass ich den Verstoß nicht zugebe – und dabei begründe, dass die Ampel von meiner Sicht aus noch gelb war und ich auch nicht stark bremsen wollte, da dicht hinter mir ein anderer Wagen fuhr? Ist es möglich, dass das von der Bußgeldstelle einfach akzeptiert und nicht weiter verfolgt wird? Dort steht nämlich, dass “unter Berücksichtigung meiner Äußerungen entschieden wird, ob das Verfahren eingestellt wird”. Oder käme dann wahrscheinlich ein Rechtsstreit mit Zeugenaussagen, Vorladung, etc. auf mich zu? Denn das wäre es mir wegen €90 nicht wert!
4) Gibt es bestimmte Äußerungen, die ich – meinem Fall entsprechend wahrheitsgemäß – machen kann, die eine solche Einstellung des Verfahrens wahrscheinlicher machen? (Vermeidung eines Auffahrunfalls, Selbst noch Gelb gesehen, etc.)
4. Juli 2016 um 9:02 Uhr
in der Regel steht im Anhörungsbogen der genaue Tatbestand und wird im Bußgeldbescheid nicht erweitert. Sie haben in jedem Fall das Recht, Akteneinsicht zu fordern (bspw. bei der Polizei). Das lohnt sich am meisten, wenn Sie den finalen Bußgeldbescheid erhalten haben. Dann ist das Verfahren aus Sicht der Behörde abgeschlossen und alle wichtigen Dokumente liegen vor.
Sie müssen sich niemals selbst belasten. Es kann sich aber immer lohnen, die Sachlage aus Ihrer Sicht zu schildern – gerade wenn die Behörde diese Anmerkung im Bogen macht. Im Zweifelsfall kann Ihnen ein Anwalt aus dem Verkehrsrecht sagen, ob sich hier ein Einspruch lohnt oder nicht. Auch bei möglichen Formulierungen kann dieser hilfreich sein. Wir können hier leider keine Rechtsberatung anbieten.
Lavinya sagt:
27. Juli 2016 um 14:38 Uhr
Hallo habe Anhörung zum BußgeldVerfahren bekommen. Mobiler Blitzer auf gegenüberliegender Fahrspur versteckt.
Soll außerorts in einer 70er Zone nach Toleranzabzug 25 km/h zu schnell gewesen sein.
Schlechtes Beweisfoto mit großer Sonnenbrille.
1. Frage: ist es erlaubt, mobile Blitzer versteckt auf gegenüberliegender Fahrspur einzusetzen?
2. Frage: lieber Aussage komplett verweigern oder angeben, nicht der Fahrer zu sein?
Lieben Dank für Ihre zeitnahe Antwort.
28. Juli 2016 um 8:45 Uhr
wir dürfen Ihnen leider keine Rechtsberatung geben. Grundsätzlich müssen Blitzer nicht von den Kraftfahrern als solche erkannt werden, von daher kann es durchaus zulässig sein, den Blitzer zu verstecken, solange alle anderen Regeln zum Aufstellen (technisch) eingehalten worden sind. Beim Anhörungsbogen sind Sie nicht dazu verpflichtet Angaben zur Sache zu machen, eine Falschaussage kann aber schwere Konsequenzen haben. Im Zweifel sollten Sie einen Anwalt um seine Einschätzung bitten.
8. August 2016 um 12:55 Uhr
Hallo, entstehen Bearbeitungskosten, wenn man im Anhörungsbogen angibt, dass ein Messfehler vermutet wird?
11. August 2016 um 9:21 Uhr
durchaus könnten weitere Verwaltungsgebühren die Folge sein. Es empfiehlt sich einen Rechtsberater zu kontaktieren, um die Vermutungen zu überprüfen.
Sabis sagt:
9. August 2016 um 19:31 Uhr
habe vor 3 wochen eine Anhörung zum Bußgeldbescheid bekommen. Diese beantwortet und danach gleich wieder verschickt, wobei ich geschrieben hab, dass keiner aus der Familie es gewesen sein kann, da mein Sohn arbeiten war.
Habe heute wieder einen Brief bekommen auf den Namen meines Sohnes. Soll ich den jetzt beantworten? Oder was soll ich machen?
11. August 2016 um 8:56 Uhr
aus Ihrer Nachricht geht nicht eindeutig hervor, um was für einen Brief es sich handelt. Grundsätzlich sind aber an Ihren Sohn adressierte Briefe von Ihrem Sohn zu beantworten.
9. August 2016 um 23:41 Uhr
Meine Frau wurde auf der Autobahn mit 22 kmh zu schnell und Handy am Ohr geblitzt. Was. Erwartet Sie für eine Strafe ?
11. August 2016 um 9:12 Uhr
einem Kraftfahrer, der mit einem Handy am Steuer erwischt wird, droht ein Bußgeld in Höhe von 60,- EUR sowie ein Punkt im Fahreignungsregister. Ein Geschwindigkeitsverstoß ab 21 bis 25 km/h außerorts, zieht ein Bußgeld in Höhe von 70,- EUR nach sich sowie einen Punkt im Fahreignungsregister.
11. August 2016 um 18:52 Uhr
ich habe einen Anhörungsbogen erhalten, in dem mir vorgeworfen wird, nach Abzug der Toleranz 7km/h zu schnell gewesen zu sein (innerorts). Es gibt keine Angabe zur tatsächlichen Geschwindigkeit, zur Höhe des Toleranzabzugs und unter den Beweismitteln ist weder das Gerät eingetragen, mit dem gemessen wurde, noch sind Zeugen angegeben (Bild ist dabei).
Kann nur ein Anwalt die fehlenden Angaben erfragen (Akteneinsicht) oder wie kann ich das machen? Wie hoch wäre das Bussgeld, wenn ich die 15€ Verwarngeld nicht bezahle?
15. August 2016 um 9:23 Uhr
es ist auch ohne Anwalt möglich, Akteneinsicht zu beantragen. Mehr Informationen dazu und wie Sie vorgehen können, erfahren Sie in unserem Artikel zur Akteneinsicht. Der Anhörungsbogen ist außerdem noch keine Zahlungsaufforderung.
ich wurde am 10.05.2016 von einem Rotlichtblitzer (unter 1 Sek.) mit dem Auto meiner Mutter geblitzt. Heute (30.08.2016) habe ich einen Anhörungsbogen bekommen. Zwischenzeitlich hatte meine Mutter auch einen bekommen und mich als Fahrer angegeben.
Die Verjährungsfrist ist ja für mich schon längst vorbei (laut Abschnitt “Sind der Fahrer, der die Ordnungswidrigkeit begangen hat und der Halter nicht identisch, so tritt die Unterbrechung der Verjährungsfrist nur für den im Anhörungsbogen namentlich Benannten in Kraft. Das ist in der Regel der Empfänger des Schreibens wie zugleich auch der Kfz-Halter. Für denjenigen, der also den Verstoß tatsächlich begangen hat, läuft die Frist weiter.”) oder habe ich da etwas falsch verstanden?
1. September 2016 um 11:01 Uhr
Was Sie schildern, ist korrekt. Der Bescheid könnte tatsächlich bereits verjährt sein, allerdings ist nicht immer der Zustellungstermin entscheidend. Wichtig ist beispielsweise auch, wann das Schreiben angeordnet bzw. versendet worden ist.
30. August 2016 um 22:54 Uhr
In einer Strasse ist es erlaubt mit einseitig auf dem Gehweg abgestelltem Fahrzeug zu parken. Ausnahme ist die Zeit zur Strassenreinigung, dann besteht von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr absolutes Halteverbot.
Der Fahrer des PKW würde um (vermeintlich) 10:30 das Fahrzeug umsetzen aber an der Scheibe ist von der Stadt schon ein roter Schein mit pauschalem Vermerk auf eine Ordnungswidrigkeit bzgl. des Abgestellten PKWs hinterlegt.
Die Strasse ist ca. 1km lang, der vermeintliche Abstellort soll ungefähr auf der Hälfte der Strecke liegen.
Ca. 8 Minuten wird der Fahrer wieder in seiner Wohnung sein um vom Festnetz aus das Ordnungsamt der Stadt anrufen und von dem Fall in Kenntniss setzen.
Die Beamtin meint, es wird mit geeichten Geräten gearbeitet und sie würde das prüfen.
Ca. 10 Tage später liegt ein Brief der Stadt mit der dazu üblichen Verwarnung/Anhörung und dem ausgewiesenem Betrag von 15 Euro im Briefkasten.
Als Zeuge wird “Mitarbeiter der Stadt” angegeben.
– Ist eine Stadt verpflichtet den Vorgang mit eindeutigem Beweismaterial
(technische Geräte wie gemachtes Bild mit Kamera und geeichter Funkuhr) zu beweisen oder vorzulegen, ggf auf Anfrage?
– wenn man davon ausgeht ein “Zeuge der Stadt” hat “übereifrig” gehandelt (genau zur angegeben Zeit zur Stelle oder sogar früher am PKW), welche Rechtsmittel könnten in solch einem Fall angewandt werden.
– welche Folgen könnte eintreten wenn die Verwarnung wegen zweifelhafter Zeugenaussage oder Beweisführung nicht angenommen.
2. Sind Fälle bekannt das per Klage gegen die Reaktionpflicht auf Ordnungswidrigkeiten o.ä. von nur einer Woche vorgegangen wurde.
Den bei Berücksichtigung alltäglicher möglicher Lebensumstände, Bank und Behördenöffnungszeiten, ist doch 1 Woche Antwortfrist seid angeblicher(!) Zustellung, ohne Frage eine Anmassung?
1. September 2016 um 11:12 Uhr
zu Ihrer zweiten Frage: uns sind derartige Urteile nicht bekannt.
zu Ihrer ersten Frage: Gegen den gegen Sie ergangenen Bußgeldbescheid können Sie Einspruch einlegen. Eine Behörde muss einen Verstoß beweisen. Zu diesem Zwecke kann sie einen Zeugen benennen.
1. September 2016 um 19:09 Uhr
Ich wurde außerhalb Ortschafts mit 6km/h zu schnell geblitzt, wo angeblich 50km/h erlaubt sind.
Ich soll nun 10EU Ordnungswidrigkeit zahlen, da man mir Vorsatz oder Fahrlässigkeit unterstellt, denn sonst wäre es ja keine Ordnungswidrigkeit.
1.) etwa 50m vor dieser Stelle ist eine Straßeneinmündung von rechts an der kein Begrenzungsschild steht
da drin hatte ich kurz gehalten um mich über meinen weiteren Weg zu informieren da ich dort ortsunkundig bin
2.) bevor man an die Einmündung kommt etwa 500m davor war ein 70km/ Schild. Der vorgeworfene Verstoß kann sich also nur auf das folgende Schild hinter der Einmündung beziehen.
3.) Nach der Straßeneinmündung folgten 2 ausgeschaltete Ampeln. 10m hinter der ersten Ampel steht optisch verdeckt durch diese Ampel ein 50km/ Schild. Man sieht das Schild erst etwa 8m vor der Ampel.
4.) etwa 10m nach diesem Schild steht ein Blitzer, der mich geblitzt hat
(zu all diesem habe ich Photografien)
Also wir haben es 1.) mit einem verdeckt angeordneten Schild zu tun und 2.) dahinter in nicht gebührender Entfernung ein Blitzer. In meinem Bundesland müssen lt. internen Anordnungen da 150m Abstand sein, 3.) ein Verstoß der gemäß StvO nicht zu ahnden ist und deshalb auf das OwiG ausgewichen wird, allerdings nicht mit Beweisen sondern mit Unterstellung von Vorsatz oder Fahrlässigkeit 4.) wenn der Behörde meine Stellungnahme nicht paßt. ohne dies begründen zu müssen, kann man mir eine Bußgeld verhängen. Ist das noch ein Rechtsstaat?
Gemäß §55 OwiG darf ich dazu Stellung nehmen. Wen aber der Behörde meine Stellungnahme ohne Begründung nicht passt bekommen ich automatische einen Bußgeldbescheid. Gemäß welcher gesetzlichen Regelung steht nicht im Anhörungsbogen. Den Anhörungsbogen muss ich auf jeden Fall zurück schicken.
Was macht man mit so einer Schweinerei? Lässt man es sich gefallen und zahlt den Bagatellbetrag oder geht man den Rechtsweg bis zum Gericht? Vorsichtshalber weißt man ihm Anhörungsbogen darauf hin daß die Ordnungswidrigkeit nirgendwo registriert wird. Wenn ich vor Gericht gewinne wen darf ich dann wegen falscher Anschuldigung wegen Unterstellung von Vorsatz oder Fahrlässigkeit verklagen?
Bereits im Anhörungsbogen steht drin daß man mich mit 10 Euro verwarnt und hat auch gleich einen vorgedruckten Überweisungsschein beigelegt. Das ist doch eine Vorverurteilung, ohne mir vorher überhaupt die Gelegenheit zu einer Stellungnahme gegeben zu haben. Das heißt doch daß man meine Stellungnahme gar nicht berücksichtigen will. Muß ich den Anhörungsbogen zurück schicken wenn ich zahle?
5. September 2016 um 8:52 Uhr
Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Anhörungsbogen zurückzuschicken (§ 111 OWiG). Bezüglich der anderen Fragen würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt zu konsultieren, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.
1. September 2016 um 23:52 Uhr
Hallo, mein Vater hat eine Schreiben “Zeugenbefragung wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit – Bußgeldverfahren gegen Unbekannt” erhalten. Er ist aktuell im Urlaub und ich bin mit seinem Auto gefahren. Ich soll 14 km innerhalb geschlossener Ortschaft überschritten haben. An diesem besagten Tag habe ich keinen Blitzer gesehen, bzw. bemerkt. Ich glaube auch nicht, das ich 14 km über der erlaubten Geschwindigkeit gefahren bin. Auch wegen der Uhrzeit habe ich so meine Bedenken.
Da mein Vater nicht da ist, darfZsoll ich das Beiblatt ausfüllen?
Muss/sollte ich das Beiblatt zu meiner Person, als Fahrzeugführerin, ausfüllen?
Wenn ja, bekomme ich anschließend irgend einen Beweis, das ich diese Verkehrsordnungswidrigkeit begangen habe?
5. September 2016 um 10:21 Uhr
da das Schreiben an Ihren Vater gerichtet ist, sollten Sie dieses nicht ohne sein Zutun ausfüllen. Sie können die Behörde ja informieren, dass er gerade im Urlaub ist – so kann die Frist eventuell verschoben werden. Im Bußgeldverfahren können Sie durchaus Akteneinsicht beantragen, um zu überprüfen, ob die Vorwürfe gegen Sie auch rechtens sind. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Polizeidienststelle.
5. September 2016 um 20:13 Uhr
Vielen Dank an die Redaktion, für die Antwort!
Petert Pascht sagt:
2. September 2016 um 7:19 Uhr
Interessant wäre zu wissen wo der Zeitrahmen von einer Woche gesetzlich festgeschrieben ist. oder ist es einfach Behördenwillkür? Sich selber 3 Monate Zeit einräumen, aber dem Bürger nur eine Woche. Hat man den Termin mit rechtlich zulässigen Gründen versäumt, war z.Bsp. in Urlaub eine Woche, kann man die Wiedereinsetzung in den ursprünglichen Rechtsstand verlangen.
2. September 2016 um 11:16 Uhr
Hallo, habe einen Anhörungsbogen wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung – außerorts Tempo 70 mit 27 zu viel – erhalten. Das entsprechende 70 Schild konnte ich aber nicht sehen, da in diesem Bereich Baumpflegearbeiten durchgeführt wurden. Die zuständige Straßenmeisterei bejahte diese, von einer Fremdfirma durchgeführten Arbeiten. Wie verhalte ich mich beim Ausfüllen des Anhörungsbogen. Nur die Ordnungswidrigkeit verneinen, oder schon detailierte Ausführungen machen?
5. September 2016 um 10:08 Uhr
generell sollten Sie im Anhörungsbogen keine falschen Angaben machen (hier: behaupten, dass die Ordnungswidrigkeit nicht stattgefunden hat). Sie müssen sich aber auch nicht selbst belasten. Wenn die Straßenmeisterei die Baumpflegearbeiten aber bestätigen kann, können Sie das in Ihren Ausführungen nutzen. Im Zweifelsfall kann ein Anwalt aus dem Verkehrsrecht ein hilfreicher Kontakt sein.
Peter Pascht sagt:
2. September 2016 um 12:32 Uhr
Werner: “welche Folgen könnte eintreten wenn die Verwarnung wegen zweifelhafter Zeugenaussage oder Beweisführung nicht angenommen” Die Folgen sind immer die gleichen. Die Folge ist ein Bu0geldbescheid. Die Behörde behält sich vor immer Recht zu haben, es sei denn es wurde ein eklatanter Fehler gemacht.
7. September 2016 um 19:20 Uhr
habe heute einen Anhörungsbogen wegen Unterschreitung des Mindestabstandes (vor zwei Wochen) erhalten.
Muss ich bei “2. Angaben zur Sache” ein “ja” bzw. ein “nein” ankreuzen? Ich hab das Vergehen nicht bewusst herbeigeführt, kann mich also nicht daran erinnern und weiß also wirklich nicht, ob ich den Mindestabstand unterschritten habe.
8. September 2016 um 8:33 Uhr
im Anhörungsbogen sind Sie nicht dazu verpflichtet, Angaben zur Sache zu machen.
Sven W. sagt:
8. September 2016 um 9:29 Uhr
Ich habe einen Anhörungsbogen wegen Geschwindigkeitsverstoß ausserhalb geschl. Ortschaft bekommen. Erlaubt waren 70 km/h und es wird mir eine Überschreitung um 23 km/h zur Last gelegt. Nun stellen sich mir folgende Fragen. Muss das Messgerät mit Typ und Hersteller angegeben sein oder ist “Messung mit Lasergerät und Foto ” ausreichend. Weiterhin befindet sich keine Angabe über das zu erwartende Bußgeld oder die Punkte auf dem Anhörungsbogen. Stellt dies einen Verfahrensfehler dar?
12. September 2016 um 12:14 Uhr
da es sich um einen Anhörungsbogen handelt und nicht um einen Bußgeldbescheid, sind diese Angaben nicht verpflichtend. Es liegt also normalerweise kein Verfahrensfehler vor.
meine Tochter bekam heute (13.09.) einen Anhörungsbogen mit Ausstellungsdatum 08.09. – es wird ihr vorgeworfen, sie wäre am 05.08. auf einer Straße, die sie nicht kennt – mit einem Fahrzeug, das nicht ihres ist, jedoch mit dem von ihr gefahren Kennzeichen gesehen worden, wie sie als Führer des Fahrzeuges ein Telefon nutze, bzw. den Hörer eines Autotelefons (was sie nicht hat) hielt oder aufnahm.
Hier sind mehrere falsche Anschuldigungen (falscher Ort, Zeit, Auto) enthalten. Wie kann man diese Anschuldigung am Besten abwehren? (geht es ohne Anwalt und Rechtsschutz?)
Danke für kurze Antwort
15. September 2016 um 8:31 Uhr
mit dem Anhörungsbogen hat Ihre Tochter die Gelegenheit, all die von Ihnen beanstandeten Punkte aus ihrer Sicht darzulegen und zu schildern. Sollte Ihre Tochter dennoch einen Bußgeldbescheid bekommen, kann sie gegen diesen innerhalb einer Frist von zwei Wochen Einspruch einlegen.
14. September 2016 um 17:11 Uhr
habe diese Woche ein Verwarnungsschreiben erhalten in dem mir Vorgeworfen wird:
Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 17 km/h.
Zulässige Geschwindigkeit: 50 km/h.
Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): 67 km/h.
Müssten da nicht noch 3 km/h abgezogen werden oder stimmt der Wert nicht Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 17 km/h, dann sollte da doch 20 km/h stehen?
Hab da heute bei der Bußgeldstellr angerufen und der “freundliche Herr” meinte das stimmt so.
15. September 2016 um 9:41 Uhr
das ist so korrekt. Der Toleranzabzug wird direkt vom Messergebnis abgezogen.
ich fahre einen firmenwagen mit privater nutzung.
ich habe falsch geparkt und bekomme von meinem arbeitgeber das schreiben der stadt weitergeleitet.
es sind 10 € fällig. in der vergangenheit habe ich diese einfach überwiesen und nichts weiter gemacht.
in diesem fall ist es eine fahreranfrage.
reicht einzig und allein die zahlung der strafe ?
muss ich diesen befragungsbogen in solchen fällen ausfüllen und zurück schicken ?
bzw. welche schreiben muss ich ausfüllen und zurück schicken ?
22. September 2016 um 9:07 Uhr
sofern Sie einen Bußgeldbescheid bekommen haben, reicht es aus, den darin festgesetzten Betrag zu zahlen. Im Rahmen eines Anhörungsbogens, der dem Bußgeldbescheid in der Regel vorausgeht, können sich Betroffene zu den Umständen äußern.
23. September 2016 um 9:56 Uhr
Ist es Zulässig den beantworteten Anhörungsbogen mit Verwarnung per Mail an die Bußgeldstelle zu senden?
26. September 2016 um 9:53 Uhr
normalerweise ist dies nicht zulässig.
Marius S. sagt:
1. Oktober 2016 um 16:25 Uhr
wenn man den Anhörungsbogen ausgefüllt hat, an wenn wird dann die Bußgeldbescheinigung geschickt, an den Fahrzeughalter oder an den Fahrer?
4. Oktober 2016 um 10:15 Uhr
der Bußgeldbescheid wird an denjenigen verschickt, der nach Ansicht der Bußgeldbehörde die Tat begangen hat.
Siegkat sagt:
4. Oktober 2016 um 15:08 Uhr
Mein Sohn ( 18 Jahre und Fahranfänger ) hat eine rote Ampel unter 1 sek. überfahren – er meinte , er ist bei gelb noch rüber ! Mein Lebensgefährte ist Halter von diesen PKW und er hat auch den Anhörungsbogen bekommen ! Er hat jetzt die Pflichtangaben ausgefüllt – was passiert jetzt weiter , wird jetzt weitergefahndet da ja das Alter nicht mit den Beweisfoto übereinstimmt oder kommt dann nur ein Bussgeldbescheid von 90,00 € + 1 Pkt und mein Lebensgefährte nimmt es wortlos hin !?
Hallo Siegkat,
die Bußgeldstelle kann weiterforschen, um den tatsächlichen Fahrer des Autos zu ermitteln.
4. Oktober 2016 um 18:37 Uhr
wurde geblitzt im Auto das auf meinen Vater läuft. Vater gab an er wars, aber die schicken dann den Bescheid samt Vewaltungskosten an mich.
Wie geht sowas? Ist das rechtens?
6. Oktober 2016 um 9:24 Uhr
in Deutschland gilt die Fahrerhaftung. In Ihrem Fall muss die Bußgeldbehörde davon überzeugt sein, dass Ihr Vater nicht der Fahrer des Wagens war (z. B. aufgrund des Blitzerfotos). In der Regel ist dies rechtens.
11. Oktober 2016 um 11:13 Uhr
bei mir wurde weniger am 4/10 des halben Tachowertes vorgeworfen. Beweismittel Video Band.
Habe ich die Möglichkeit mir das Video Band anzusehen. Ich fahre nie dicht auf und kann mir es nur erklären das mir jemand vor gefahren ist. würde gerne wissen ob man das auf dem Video erkennt. Muss ich Einspruch einlegen um das Video zu sehen?
13. Oktober 2016 um 9:20 Uhr
diesbezüglich sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, da wir Ihnen keine Empfehlung oder Rechtsberatung für Ihren Fall geben können.
17. Oktober 2016 um 0:09 Uhr
Ich wurde mit dem Firmenwagen meiner freundin geblitzt den eigentlich nur sie fahren darf der Firmenwagen ist auf die Firma zugelassen gibt es eine möglichkeit ohne das ihr Chef das mitbekommt die strafe zu bezahlen bzw ohne das ein anhörungsbogen an ihr chef gesendet wird danke schonmal im vorraus
17. Oktober 2016 um 8:34 Uhr
der Anhörungsbogen sowie auch der Bußgeldbescheid werden immer an den Fahrzeughalter gesandt. Dies lässt sich nicht umgehen. Sie können bei der zuständigen Bußgeldstelle, falls Ihnen diese bekannt ist, vorstellig werden und versuchen das Bußgeld dort zu begleichen. Hier ist es auch ratsam, sich an einen Anwalt zu wenden, der Sie bezüglich der weiteren Vorgehensweise beraten kann.
Das Auto meiner Schwester ist vor einiger Zeit geblitzt worden. Der Wagen war zu der Zeit in der Werkstatt und wurde von irgendeinem Werkstattmitarbeiter dort gefahren, da meine Schwester im Urlaub war. Als Fahrzeughalterin hat sie das der Behörde auch so mitgeteilt.
Nun habe ich bereits zwei Briefe bekommen, dass ich als Fahrer des Wagens identifiziert wurde. Ich habe mit diesem Auto nichts zu schaffen (außer, dass ich der Bruder meiner Schwester bin) und war nachweislich an dem Tag des Fotos in der Arbeit. Das kann auch von allen Mitarbeitern in meiner Arbeit bestätigt werden.
Die Behörde hat meinen Widerspruch offenbar komplett ignoriert, weil ich jetzt eine “letzte Zahlungsaufforderung vor Anzeigenerstattung” erhalten habe. In dieser werde ich aufgefordert den offenen Betrag zu zahlen, bevor ein Bußgeldbescheid erhoben wird…
Weiter werde ich darauf hingewiesen, dass Einwände aus Verjährungsgründen nicht mehr möglich sind und nicht mehr bearbeitet werden. Ist das ein schlechter Scherz?
Zum einen finde ich es eine Frechheit überhaupt angeschrieben zu werden und zum anderen sehe ich nicht ein auch nur einen Cent zu zahlen.
Wie kann ich mich noch wehren?
27. Oktober 2016 um 9:32 Uhr
werden Sie sich bezüglich Ihres speziellen Falles bitte an einen Rechtsberater, da diese Auskunft unter einer Rechtsberatung fällt, können wir Ihnen dahingehend keine Informationen oder Empfehlungen geben.
etzold sagt:
27. Oktober 2016 um 13:02 Uhr
habe einen Anhörungsbogen erhalten, Vorwurf : sie sind bei Rot über eine Ampel gefahren.
Bin auf dem Foto nicht zu erkennen, da Sonnenblende heruntergeklappt war. Grelles Sonnenlicht durch tiefstehende Sonne direkt von vorn. Deshalb whrscheinlich Ampel Rot übersehen.
31. Oktober 2016 um 9:18 Uhr
Hallo etzold,
wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt zu wenden. Dieser kann Sie darüber informieren, ob ein Einspruch in diesem Fall sinnvoll wäre und wie Sie am besten vorgehen. Uns ist es leider nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen.
ich habe ein kleines Problem. Ich wurde im August mit meinem Auto einmal geblitzt auf der Bundesstraße wo 60km/h waren mit 22km/h zu viel nach Toleranzabzug und nun einen Monat später im September wurde ich mit dem Auto meines Freundes geblitzt. Auf der A7 Richtung Hamburg hat es mich dann gleich zweimal erwischt innerhalb von 12min – einmal mit 23km/h und dann nochmal mit 24km/h. Es sind aber 2 verschiedene Landkreise. Gilt dann trotzdem, dass der höhere Verstoß einen Punkt bekommt und die Strafe höher ausfällt, da es ein und die selbe Strecke war?! Habe beide male nichts mitbekommen. Womit muss ich nun rechnen? Ich wurde innerhalb von 10Jahren kein mal geblitzt und jetzt direkt so oft.
31. Oktober 2016 um 11:26 Uhr
es ist schon anzunehmen, dass Sie für beide Verstöße bestraft werden. Da der erste Verstoß keine 12 Monate zurückliegt, werden Sie vermutlich auch als Wiederholungstäterin betrachtet und die Sanktionen (Bußgelder, Punkte usw.) fallen höher aus. Warten Sie am besten erst einmal die Bescheide ab. Genaue, zahlenbasierte Voraussagen können wir in diesem Fall nicht machen.
2. November 2016 um 18:11 Uhr
ich wurde am 31.7.16 in einer 30 Zone mit 55 km/h abzüglich Toleranz geblitzt. Da mein Vater Fahrzeughalter ist, erhielt er bereits einen Zeugenfragebogen, bei dem er von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machte. Am 27.10.16 schickte die Bußgeldstelle einen Anhörbogen, adressiert an meinen Mädchennamen, (bin seit über einem Jahr verheiratet) an die Adresse meiner Eltern, wo ich seit über 4 Jahren nicht mehr wohne und auch nicht gemeldet bin. Ist die Zustellung trotzdem gültig? Bzw. läuft die Einspruchsfrist nun dennoch in 14 Tage ab, obwohl ich den Brief, nachweislich ja eigentlich nie erhalten habe, ich habe seither nämlich auch noch kein Beweisfotos gesehen?
Sind meine Eltern verpflichtet die Adresse/ Personalien von mir zu berichtigen?
3. November 2016 um 10:00 Uhr
in diesem Fall sollten Sie sich an einen Anwalt wenden und abklären, wie sie weiterhin vorgehen sollen. Beim Anhörungsbogen handelt es sich noch nicht um den Bußgeldbescheid, ist der Bogen allerdings falsch adressiert, sollten Sie diesbezüglich die Rechtslage abklären.
4. November 2016 um 14:29 Uhr
Wenn man vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen möchte, um Angehörige nicht zu belasten, schreibt man dies schon in den Anhörungsbogen?? Oder wie ist der Verlauf?
7. November 2016 um 11:38 Uhr
Hallo Paul B.,
im Anhörungsbogen müssen Sie in der Regel lediglich Angaben zur eigenen Person machen. Sie müssen den wahren Täter nicht nennen.
Die Redaktion von bussgeldrechner.org
8. November 2016 um 13:58 Uhr
Ich habe gestern Post aus Deutschland, eine “Anhörung zur Ordnungswidirigkeit”, bekommen. Ich bin Österreichischer Staatsbürber und habe auch meinen Hauptwohnsitz in Österreich.
Kann ich diesen Fragebogen auch per E-Mail an die zuständige Bußgeldstelle retournieren?
Wenn ich den Fragebogen nicht retourniere, kommen dann noch zusätzliche Bußgeldkosten auf mich zu?
Wenn ich den Verkehrsverstoß nicht zugebe, muss ich dass auch Begründen?
10. November 2016 um 12:06 Uhr
Sie müssen auf dem Anhörungsbogen keine Aussage zur Tat machen, selbst wenn Sie die Tat bestreiten. Die Begründung sollte, wenn Sie eine abgeben, allerdings der Wahrheit entsprechen. In der Regel ist der Postweg maßgebend. Es sei denn, Ihnen wurde im Anhörungsbogen die Möglichkeit offeriert, online zu antworten.
9. November 2016 um 18:14 Uhr
mir wurde Vorgeworfen das ich am 18.10.2016 gegen eine Vorschrift verstoßen habe die Besagt das ich kein weißes Licht über Fern und Abblendlicht hatte sondern Blaues Licht.
Als Zusatztext steht noch : Die Verwarnung wird nur wirksam wenn ich damit einverstanden bin und das Verwarnungsgeld Überweise.
Da mein Auto aber ganz normales Gelbes Licht hat, muss ich auf den Anhörungsbogen reagieren?
10. November 2016 um 10:42 Uhr
Hallo Fränky,
auf den Anhörungsbogen sollten Sie reagieren. Dies ergibt sich aus § 111 des Ordnungswidrigkeitengesetzes.
10. November 2016 um 17:17 Uhr
Hallo ich habe heute einen Anhörungsbogen bekommen, ich arbeite in einem ambulanten Pflegedienst. Ich wurde in einer 70 zohne mit 31kmh zu viel geblitzt kulanz schon abgezogen. Leider habe ich auf meiner Tour wichtige Schlüssel verloren und bin in Panik geraten und um diese zu finden zu sch ell gefahren. Nun habe ich Angst es droht ein Fahrverbot. Lohnt es sich den Grund sprich Angaben zu machen auf dem Bogen oder interessiert das keinen?
14. November 2016 um 9:32 Uhr
bei 31 km/h zu schnell außerhalb geschlossener Ortschaften droht in der Regel nur ein Fahrverbot, wenn es sich um die zweite Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr innerhalb eines Jahres handelt. Es zählt normalerweise nicht als Entschuldigung, zu schnell gefahren zu sein, weil Sie etwas verloren hatten. Um sich dessen zu vergewissern, haben Sie jedoch die Möglichkeit, sich an einen Anwalt zu wenden.
12. November 2016 um 19:48 Uhr
Im Anhörungsbogen vom 24.10.2016 steht, Sie überschritten am 22.09.2016….
außerhalb geschlossener Ortschaften um 65kmh
Zulässige Geschwindigkeit: 80kmh
Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): 145kmh
Wenn ich rechne komme ich auf 65 aber wo ist da bitte was abgezogen? Bzw. die festgestellte Geschwindigkeit müsste ja dann noch höher sein?!
Bzw durch die Arbeit sind wir auf das Auto angewiesen.
14. November 2016 um 10:20 Uhr
in der Regel wird die Geschwindigkeit bereits mit dem Abzug der Toleranz angegeben. Ihnen werden also die 65 km/h zu viel zur Last gelegt, jedoch nicht die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit. Daher werden die 145 km/h als festgestellte Geschwindigkeit angegeben, da hier die Toleranz bereits einberechnet ist.
In der Regel müssen Sie mit einem Bußgeld in Höhe von 440 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot von zwei Monaten rechnen. Die tatsächlich verhängten Sanktionen werden dann im Bußgeldbescheid aufgeführt. Der Anhörungsbogen stellt noch keinen Bußgeldbescheid dar.
Folgende Situation: Meine Mutter wurde mit dem Auto von meiner Schwester geblitzt, war ein einfacher Rotlichtverstoß. Der erste Anhörungsbogen ging an meine Schwester, dieser wurde daraufhin ausgefüllt und meine Mutter wurde als Fahrerin angegeben. Jetzt der Schock, der zweite Bescheid ist eingetrudelt und war jedoch nicht an meine Mutter, sondern mich adressiert. Ich bin ebenfalls auf das Auto zugelassen, im Gegensatz zu meiner Mutter und das Bild sieht mir schon ähnlich, also meine Mutter und ich sehen eben ziemlich gleich aus und sie trägt eine Sonnenbrille. Jetzt die Frage, wie kommen die auf mich? Schließlich wurde meine Mutter eindeutig als Fahrerin genannt. Warum wird ihr nichts zugesendet?
12. Dezember 2016 um 11:37 Uhr
grundsätzlich können Sie immer einen Widerspruch einlegen und auch darauf hinweisen, dass Ihre Mutter schon als Fahrerin genannt worden ist. Dann muss die Behörde Ihrer Mutter eigentlich einen Bescheid zukommen lassen.
11. Januar 2017 um 9:56 Uhr
bin vor knapp 3 Monaten zu dicht aufgefahren (weniger 4/10 bei 130 km/h). Fahrzeug ist auf meine Frau zugelassen. gestern stand die Polizei bei meiner Frau vor der Tür und hat Ihr mein Bild vor die Nase gehalten. Leider hat Sie nicht vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht, sondern meine Daten angegeben. Zwei Tage vor der drei Monatsfrist. Ich denke ich bin damit hinreichend identifiziert und bekomme die Tage einen Anhörungsbogen.
Oder gibt es noch eine Möglichkeit die Verjährungsfrist zu “erreichen”? :-)
Sollte der Anhörungsbogen und Vorwurf bezüglich Richtigkeit von Anwalt geprüft werden?
12. Januar 2017 um 10:16 Uhr
leider dürfen wir keine Rechtsberatung bieten und verweisen daher zur Einschätzung individueller Fälle an einen Anwalt für Verkehrsrecht.
19. Januar 2017 um 22:27 Uhr
Habe einen Anhörungsbogen als angeblicher Fahrer erhalten, obwohl das Fahrzeug nicht auf mich zugelassen ist. Die Halterin im gleichen Haus war zu dem Zeitpunkt der Fahrt bereits verstorben und hat sich ganz sicher nicht dazu äußern können.
Keine Idee, warum ich angeschrieben werde und da ich nicht sicher bin, ob ich tasächlich gefahren sein könnte, überlege ich, ob ich den Bogen ausfüllen soll oder aus taktischen Gründen den Bußgeldbescheid abwarte oder sinnvollerweise doch den Bogen nur mit Angabe der Pflichtangaben zu 1. (zur Person des Betroffenen) mache. Jedenfalls kann ich mich an eine Blitzersituation nich terinnern. In der Regel halte ich mich an Geschw.-Grenzen, von daher bin schon überrascht. Weiß auch nicht ob ich vielleicht doch gewesen sein könnte. Es könnte jedoch auch sein, daß auch anderere Familienangehörige in Frage kämen, die ich aber auch nicht unnötig benennen möchte. Zumindest ist das ins Schreiben einkopierte Foto sehr schlecht, was nicht unbedingt bedeutet, im Original bessere Qualität vorfinden zu können. Denkbar sind alle möglichen Konstellationen, bis hin zu Fehlmessung. Ich bin einfach nur ratlos. Einheitssensor ES3.0 ist das Gerät, mit dem die Messung durchgeführt worden sein soll.
Jedenfalls möchte ich nicht unbedingt das Bußgeld und den Punkt in Kauf nehmen, selbst wenn meine Vita bisher in über 20 Jahren Fahrpraxis in dem Bereich blütenweiß ist. Denn eine spätere Unaufmerksamkeit innerhalb eines Jahres tatsächlich und man wird zum Wiederholungstäter, der ich auf keinen Fall sein möchte. Auf die 80 € würd ich, selbst wenn ich es nicht so dicke habe, eher pfeifen, wenn es keine Punkte gäbe und ich dafür meine Ruhe hätte.
Wie würdet Ihr in einem solchen vergleichbaren Fall vorgehen?
wir würden Ihnen empfehlen, sich mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt zu wenden, da es uns nicht erlaubt ist, eine Rechtsberatung zu erteilen.
8. März 2017 um 20:05 Uhr
ich wurde mit dem Fahrzeug meiner Schwiegermutter in einer 30Zone (Baustelle) mit 51km/h geblitzt.
Dies war ein mobiler Blitzer welche oft von den Kreisen durch ein Privatunternehmen eingesetzt werden.
Dieses Fahrzeug stand im absoluten Halteverbot was ich auch sofort demjenigen der das Fahrzeug führte mitteilte.
Bei der Behörde wurde mir gesagt, dass dies legetim sei wobei eine Sondergenehmigung ausgestellt sei, diese wurde mir jedoch nicht gezeigt.
Der Anhörungsbogen wurde heute meiner Schwiegermutter zugesendet.
Besteht bei diesem Sachverhalt Aussicht auf Erfolg wegen dem absoluten Halteverbot?
Ich weiß, sie dürfen keine Beratung geben, dennoch würde mich interessieren ob alles seine Richtigkeit hat.
Muss der Anhörungsbogen zwingend zurückgesendet werden?
9. März 2017 um 9:52 Uhr
es ist durchaus möglich, dass ein Sondergenehmigung für das Parken im Halteverbot ausgestellt werden kann. Sollten Sie an der Richtigkeit der Messung zweifeln, sollten Sie den Gang zu Anwalt nicht scheuen. Dieser kann Sie im Detail individuell beraten. Grundsätzlich sind Sie nicht verpflichtet, Angaben zur Sache im Anhörungsbogen zu machen. Sie müssen ihn aber zurücksenden und ggf. fehlende Informationen zu Ihrer Person nachtragen bzw. falsche Angaben korrigieren.
13. März 2017 um 10:11 Uhr
meine Frage bezüglich der Verjährungsfrist im Bußgeldverfahren:
ich wurde am 26.8. auf der Autobahn mit 112 km/h (Toleranz bereits abgezogen) statt erlaubter 80 km/h geblitzt.
Anhörung im Bußgeldverfahren ist am 19.9. per Post eingegangen und der Anhang für die Fahrerdaten wurden von mir am
19.9. ausgefüllt und an die Bußgeldstelle zurückgesendet. bis heute (13.03.) habe ich nichts weiter von der Behörde gehört….
ab welchem Zeitpunkt könnte ich mit einer Verjährung rechnen ??
13. März 2017 um 11:25 Uhr
die Verjährung tritt in der Regel nach drei Monaten, maximal jedoch nach sechs Monaten ein.
28. März 2017 um 14:11 Uhr
meine Frau wurde mit dem auf sie zugelassenen PKW innerorts mit 6 km/h zu viel geblitzt. Den ersten Anhörbogen haben wir nicht weggeschickt.
Jetzt kam sofort ein Bußgeldbescheid aus Kassel.
Müssen sie nicht noch mal vorwarnen?
Ich kenne es bisher so, dass nach dem ersten Brief nochmal ein weiterer folgt.
Muss ich die Gebühren auf jeden Fall bezahlen?
der erste Brief war vermutlich kein Anhörungsbogen, sondern ein Verwarnungsschreiben. Bei diesem haben Sie eine Woche Zeit, das Verwarnungsgeld zu begleichen, andernfalls wird ein Bußgeldverfahren eröffnet. Da Sie offenbar diese Frist versäumt haben, ist es rechtens, dass Ihnen die Bußgeldgebühren auferlegt werden.
2. Mai 2017 um 12:10 Uhr
ich kam am 10.04. gerade noch rechtzeitig zu meinem Auto, das abgeschleppt werden sollte, da ich angeblich so in eine Einfahrt hineinstand, dass eine Behinderung anderer bestand. Das Abschleppunternehmen war schon vor Ort. Einen Anhörungsbogen habe ich schon bekommen (da ging es um 15 Euro wegen Parken ohne Parkschein) und jetzt eine Anhörung zum Aufwand einer Ersatzvornahme. In dieser Anhörung finde ich kein: wird vorgeworfen,… ist festgestellt….
Es heißt lediglich, dass das Fahrzeug verbotswidrig abgestellt wurde, eine Behinderung darstellte, die unverzüglich beseitigt werden musste. Ist das ein fehlerhafter Bescheid? Und habe ich eventuell Chancen mit einem Widerspruch?
4. Mai 2017 um 10:54 Uhr
was Sie erhalten haben, ist ein Verwarnungsschreiben. Ein Bußgeldverfahren wurde entsprechend noch nicht eingeleitet. Wenn Sie innerhalb von einer Wochen die 15 Euro zahlen, wird Sie kein Bußgeldbescheid erreichen. Lassen Sie diese Frist verstreichen, müssen Sie mit zusätzlichen Gebühren rechnen. Das zweite Schreiben dreht sich um das Abschleppunternehmen. Die Behörde hatte veranlasst Ihr Fahrzeug entfernen zu lassen und will die Kosten von Ihnen zurückfordern. Ob sich ein Widerspruch lohnt, können wir anhand Ihrer Informationen aber nicht beurteilen.
3. Mai 2017 um 14:55 Uhr
ich wurde von 2 Privatpersonen bei der Polizei angezeigt worden dass ich bei durchgezogener Linie und über Fahrstreifenbegrenzungen überholt habe. Nun habe ich einen Anhörungsbogen erhalten, wo mir diese Tat vorgeworfen wird. Wie kann es grundsätzlich sein, dass sich der bearbeitende Polizist sich selbst als Zeuge listet obwohl er ja nicht dabei war sonst hätte er mich ja gleich rausgezogen und 2. warum können mich 2 Privatpersonen telefonisch anzeigen ohne das sie BEweise haben. Sind private Handyvideos als Beweise zugelassen?
4. Mai 2017 um 8:25 Uhr
grundsätzlich darf jeder eine Anzeige/Meldung bei der Polizei machen, wenn er eine Ordnungswidrigkeit beobachtet. Die Polizei hat daraufhin den Sachverhalt zu prüfen. Inwieweit Bildmaterial als Beweis zugelassen werden kann, ist stets vom Einzelfall abhängig. Warum der Polizist als Zeuge aufgeführt wird, können wir nicht ergründen.
Wenn der Sachverhalt aber nicht der Wahrheit entspricht, können Sie dies im Anhörhungsbogen mitteilen. Im Zweifel können Sie sich an einen Anwalt wenden, der Sie zu Ihren juristischen Optionen berät.
9. Mai 2017 um 15:56 Uhr
Man fährt bei erlaubter Geschwindigkeit zu einer Ampel, vor einem ein höheres Auto, das voranfahrende Auto fährt über die Ampel, man fährt bei gelb drüber und es wäre möglich das die Ampel während des überquerens auf rot geschaltet hat(nicht sicher)-man wird geblitzt. Mit welchen Konsequenzen hat man zu rechnen, das Auto wird beruflich gebraucht.(war auch am Weg von der Arbeit)
das könnte ein Rotlichtverstoß sein. Unter einer Sekunde nach dem Umschalten wären das 90 Euro und ein Punkt.
9. Juni 2017 um 17:50 Uhr
meine Freundin hat heute ein Schreiben zur Anhörung im Bußgeldverfahren erhalten. Dort wird aufgeführt, dass Sie außerhalb geschlossener Ortschaften mit 112kmh die Geschwindigkeit von 60kmh um somit 52kmh überschritten hat.
Weiter unten wird dann unter den Zeugen etc. aufgeführt, dass auf Grund dieser Ordnungswidrigkeit ein Fahrverbot vorgesehen ist. Allerdings steht dort nicht von einem Bußgeld.
Frage: Muss sie dennoch mit einem Bußgeld rechnen und wenn ja, was wird zu erwarten sein?
14. Juni 2017 um 9:53 Uhr
es handelt sich bei dem Schreiben um einen Anhörungsbogen, nicht um den eigentlichen Bußgeldbescheid. Das eigentliche Bußgeld können Sie dann dem Bußgeldbescheid entnehmen, welcher nach Auswertung des Anhörungsbogens erstellt und verschickt wird. Welche Sanktionen auf Ihre Freundin zukommen können Sie der Bußgeldtabelle auf https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/ entnehmen.
11. Juni 2017 um 17:56 Uhr
mein Fahrzeug wurde in den letzten 24 Monaten 4 mal geblitzt. Meist nur geringe Geschwindigkeitsübertretungen, nur einmal schneller auf der Autobahn, da drohte eventuell ein Punkt.
Jedes mal konnte die Zahlung abgebogen werden weil z.B. Foto schlecht, Verjährungsfrist eingetreten ist usw.
Jetzt meine Frage: Wird das irgendwo gespeichert wie oft man geblitzt wird auch wenn man nicht zahlen musste?
Droht eventuell Ungemach?
14. Juni 2017 um 10:16 Uhr
Hallo F. Hermann,
im Fahreignungsregister werden nur rechtskräftige Verstöße gespeichert. Auch nur diese dürfen später z. B. für Entscheidungen über Fahrverbote oder die Bußgeldhöhe herangezogen werden.
18. Juni 2017 um 1:08 Uhr
Gruß F. Hermann
PBextra sagt:
6. Juli 2017 um 18:47 Uhr
Das ist alles höchst interessant. Wie ist es eigentlich, wenn am Tag vor der Verjährung die Polizei in einem anderen Bundesland intensiv versucht den Täter telefonisch zu erreichen, den Täter aber nicht erreicht, anhand von Fotos aber identifiziert. Tritt damit die Verlängerung der 3-Monats-Frist ein? Wie muss man sich eine “Anordnung zur Anhörung” vorstellen? Wer kann diese Anordnung auslösen?
Und wenn jetzt zwei Wochen danach weder ein Anhörungsbogen, noch ein Bußgeldbescheid vorliegt. Ist dann wiederum verjährt, weil die Zwei-Wochen-Postwege-Frist nicht eingehalten wurde?
10. Juli 2017 um 9:22 Uhr
Hallo PBextra,
mit der Anordnung wird erreicht, dass ein Anhörungsbogen erstellt und versendet wird. Dies wird von der zuständigen Behörde erledigt. Die Ermittlung des Fahrers kann die Verlängerung der Verjährung auslösen, welche dann insgesamt maximal sechs Monate beträgt. Weitere spezifische Fragen kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beantworten.
Biggyi sagt:
9. Juli 2017 um 18:21 Uhr
ich wurde geblitzt mit 21 km/h zu schnell innerorts. Jetzt habe ich einen Anhörungsbogen bekommen, in dem steht, dass der Halter des Fahrzeugs als Fahrzeugführer ausgeschlossen sei, warum auch immer. Ich soll jetzt den Fahrer benennen. Ich bin aber sowohl Halterin des Fahrzeugs, als auch Fahrzeugführerin bei der Geschwindigkeitsüberschreitung gewesen. Soll ich mich jetzt selbst belasten oder vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen?
10. Juli 2017 um 11:48 Uhr
leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Grundsätzlich müssen Sie keine Angaben zur Tat auf dem Anhörungsbogen angeben.
Hundler sagt:
21. Juli 2017 um 18:18 Uhr
Ich wurde mit 29km/h zu schnell auf der BAB geblitzt. Laut Bußgeld Katalog gibt das 80€ und 1 Punkt.
Ich hatte aber vor ca. einem Jahr schon eine ähnliche Verletzung. Wo kann ich erfahren ob sie in die 12 Monatsfrist fällt ??
Und gibt es dann zwingend einen Monat Fahrverbot oder ist dass ein kann?
Sie können lediglich beim KBA einen Punkteauszug anfordern, um zu erfahren, wie lange der Verstoß zurückliegt. Für Wiederholungstäter fällt in der Regel immer ein zusätzlicher Monat Fahrverbot an.
OEkat sagt:
7. August 2017 um 1:36 Uhr
Ich wurde mit 30 km/h zu schnell geblitzt in Donauwörth, B25, Abschnitt 660, km 3.8, Ri. Nördlingen. Außerhalb geschlossener Ortschaft mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Den Anhörungsbogen habe ich vor ein paar Tagen bekommen. Muss ich diesen auf jeden Fall ausgefüllt zurücksenden? Oder soll ich gleich ein formloses Schreiben schicken, in dem ich Einspruch einlege? Oder beides?
14. August 2017 um 11:23 Uhr
ein Einspruch richtet sich stets gegen einen Bußgeldbescheid, nicht gegen einen Anhörungsbogen. Sie sind dazu verpflichtet, letzteren zurückzusenden.
Mounee sagt:
7. September 2017 um 18:42 Uhr
Ich habe heute einen Brief von der Stadt bekommen, in der ich arbeite. Es handelt sich um eine “Verwarnung wegen Geschwindigkeitsüberschreitung / Anhörung”. Ich bin 17 km/h zu schnell gefahren, alle Angaben auf dem Formular passen, und ich habe den Überweisungsschein für die 35 € ausgefüllt und bezahlt – ich weiß, dass ich es war.
Nachdem das mein “erstes Mal” war, musste ich mich tatsächlich im Internet schlau machen, was ich nun zu tun habe: bezahlen und das Anhörungsformular zurücksenden. Soweit klar.
Nun meine erste Frage: auf dem Schreiben ist anzukreuzen, ob ich die Geschwindigkeitsüberschreitung zugebe. Hinter den beiden Ankreuzoptionen “Ja” und “Nein” steht in Klammern “bitte begründen”…
Ich habe “Ja” angekreuzt, da ich definitiv die Fahrerin war; muss ich jetzt ebenfalls eine Begründung dazuschreiben, oder gilt das nur für “Nein”? Ist ein wenig irritierend, ehrlich gesagt.
Meine zweite Frage ist: das Vergehen war am 30.08.2017, der Brief war ausgestellt am 04.09.2017 und ist erst heute (07.09.2017) bei mir angekommen. Bis ich zuhause war von der Arbeit, hatte die Post schon zu, also muss ich den Bogen morgen abschicken. Ob er dann noch pünktlich ankommt (wegen Wochenende), weiß ich nicht. Daher würde ich gern wissen: wie genau wird im Allgemeinen auf der einwöchigen Frist beharrt, wenn die Überweisung der 35 € bereits morgen früh getätigt wird?
18. September 2017 um 11:16 Uhr
Hallo Mounee,
Sie müssen keine Begründung angeben, wenn Sie den Verstoß zugeben. Sofern das Geld innerhalb einer Woche überwiesen wurde, gilt die Frist in der Regel als eingehalten.
12. September 2017 um 19:49 Uhr
Ich habe ein Schreiben zur Anhörung im Bußgeldverfahren bekommen. Muss ich das zu ausfüllende Schreiben per Post wieder zurücksenden, oder reicht das ausfüllen der Online-Anhörung mit den Daten des Schreibens die ich erhalten habe ?
18. September 2017 um 10:12 Uhr
besteht bei der Behörde die Möglichkeit, die Angelegenheit offiziell online zu klären, ist eine zusätzliche Versendung des Anhörungsbogens per Post nicht nötig.
18. Oktober 2017 um 12:30 Uhr
Hallo, habe während Urlaub Anhöhrung (9kmh über erlaubte Geschwendigkeit) zugeteilt bekommen. Auf Anhörung steht daum 13.07, war nachweisbar zw. 14.07 – 13.08 im Ausland. Am 14.08 hatte Vorwarnungsgeld erfolgreich überwiesen (nachweisbar Kontoauszug). Am 16.08 kam Bußgeldbescheid, da meine Überweisung eindeutlich mit Bußgeldbescheid überschnitten war, habe nicht auf den Brief -Bußgeldbescheid reagiert. Nun kam am 16.10. noch die Mahnung (in der Mahnung wurde die vorherige Zahlung abgerechnet). Muss ich wirklich trotzdem in dem Fall das Bußgeld zahlen? Ich hatte auch shon Erfahrung gehabt, wenn die Zahlung mit Bußgeldbescheid sich überschneidet, erledigt sich automatisch.
13. November 2017 um 10:00 Uhr
da Sie nicht innerhalb der festgelegten Frist überwiesen haben, wurde ein Bußgeldbescheid ausgestellt – das ist die reguläre Vorgehensweise. Ob noch eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand möglich ist und wie Sie am besten vorgehen, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen.
23. November 2017 um 21:26 Uhr
ich wurde am 09.07.17 geblitzt,
Datum vom “Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren” 25.07.17,
darauf keine Reaktion meinerseits, seit dem auch nichts mehr gehört, somit ist die Verjährungsfrist eingetreten.
Heute kommt Post vom 16.11.17 vom Polizeipräsidenten…
nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wird gegen meine Person folgende Beschuldigung erhoben.
Sie führten Ihren Pkw ……. im öffentlichen Straßenland, obwohl Sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sind.
Als Anlage Äüßerungsbogen ……
Meine Führerschein hat mir bis heute niemand weggenommen und ich hab weder einen Fahrverbot noch den Führerscheinentzug.
Bin dankbar für Ihre Hilfe.
11. Dezember 2017 um 15:26 Uhr
wenden Sie sich am besten an einen Anwalt – nur dieser kann Akteneinsicht beantragen.
24. November 2017 um 9:58 Uhr
mir wird zur Last gelegt das ich am 25.08.17 mit 52 Km/h außerorts zu schnell geblitzt wurde. Am 20. September kam der Anhörungsbogen auf den ich nicht geantwortet habe, da ich der Meinung bin das das Bild sehr schlecht ist und man definitiv nicht eindeutig sagen kann das ich das bin.
Nun bekam ich gestern gegen 23.30 Uhr besuch von der Polizei bzw. meine Frau, da ich nicht anwesend war.
Ihr wurde mitgeteilt, dass ich geblitzt wurde und heute bitte auf die Polizeidienststelle kommen soll um dies zu unterschreiben. Meine Frage ist muss ich zur Polizei ? Und wäre laut meiner Rechnung am 20. Dezember der Fall verjährt ?
11. Dezember 2017 um 15:30 Uhr
Hallo Salomon,
den Weisungen der Polizeibeamten sollten Sie Folge leisten. Wenden Sie sich in Fragen der Verjährung an einen Anwalt.
hallo, wir haben mittlerweile 2018 und ich habe im sommer 2016 (!) eine Anhörung zu einem Bußgeldverfahren bekommen, da ich auf der Autobahn mit 35kmh zuviel geblitzt wurde. Ich hatte mich dazu nicht gemeldet (ich war schwanger, zum Zeitpunkt der Zustellung zwei Wochen im Urlaub und irgendwie ist das bei unserer Rückkehr dann untergegangen) … Ich habe seitdem nie wieder etwas gehört dazu… ist die Verjährungsfrist hier abgelaufen oder läuft diese erst im sommer 2018 ab?? Tatzeitpunkt war April 2016, Zustellung Bescheid Mitte Juni 2016.
3. April 2018 um 11:00 Uhr
in der Regel sollte die Verjährung bereits eingetreten sein.