Source: https://www.vorarlberger-walservereinigung.at/vwvwp/walservereinigung/statuten/
Timestamp: 2018-12-13 06:21:48
Document Index: 88715239

Matched Legal Cases: ['§1', '§12', '§11', '§577', '§8', '§34', '§34']

Statuten der Vorarlberger Walservereinigung | in Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein Statuten der Vorarlberger Walservereinigung – Vorarlberger Walservereinigung
Vereinsstatuten der VWV als PDF-Dokument
§1 Name, Sitz und Wirkungsbereich
Der Verein führt den Namen „Vorarlberger Walservereinigung“.
Er hat seinen Sitz in der Gemeinde Mittelberg.
Sein Wirkungsbereich erstreckt sich auf die Vorarlberger, Tiroler und Liechtensteiner Walsergemeinden oder Walsersiedlungen.
die Förderung aller kulturellen Aktivitäten im Sinne des Walsertums nach dem Leitbild 2000, beschlossen am 08. Juli 2000 anlässlich der Vollversammlung,
den Zusammenschluss von Personen, die sich der Förderung des Walsertums widmen,
die Vertretung mit drei Stimmen bei der Internationalen Vereinigung für Walsertum mit Sitz in Brig,
die Vertretung und Förderung der Interessen der Vorarlberger, Tiroler und Liechtensteiner Walser,
die Herausgabe der Halbjahreszeitschrift „Walserheimat in Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein“
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und ist nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Der Verein darf nur für seine satzungsgemäßen Zwecke Vermögen ansammeln. Ein sich allenfalls ergebener Gewinn ist ausschließlich zur Erfüllung des Vereinszwecks zu verwenden und darf nicht an Mitglieder ausgeschüttet werden.
Der Verein darf abgesehen von völlig untergeordneten Nebenzwecken keine anderen als gemeinnützige Zwecke verfolgen.
Abhaltung von kulturellen und geselligen Veranstaltungen,
Mitwirkung bei öffentlichen, kulturellen und kirchlichen Anlässen,
Herausgabe von Zeitschriften,
die Führung einer eigenen Bibliothek,
Veranstaltungen zur Kontaktpflege und Werbung von Mitgliedern,
durch Mitgliedsbeiträge der Gemeinden,
durch Mitgliedsbeiträge der Mitglieder,
durch Verkauf der Zeitschrift „Walserheimat“,
durch Förderungen,
durch Spenden und Sponsoren.
Außerordentliche Mitglieder sind jene, die die Vereinstätigkeit ideell und finanziell unterstützen.
Ehrenmitglieder sind Personen, die wegen besonderer Verdienste um das Walsertum dazu ernannt werden.
Mitglieder der Vorarlberger Walservereinigung können sein: Walsergemeinden, Walsersiedlungen, Einzelpersonen, Familien, fördernde Mitglieder, juristische Personen, Ehrenmitglieder.
Über die Aufnahme oder den Ausschluss von Walsergemeinden und Walsersiedlungen entscheidet die Generalversammlung.
Über die Aufnahme oder den Ausschluss von Einzelpersonen, Ehepaaren, fördernden Mitgliedern und juristischen Personen entscheidet der Vorstand.
Die Ernennung von Ehrenmitglieder erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.
Der freiwillige Austritt kann nur zum Jahresende erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 1 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Die Mitglieder sind berechtigt, an der Generalversammlung und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur ordentlichen Mitgliedern zu.
Das Stimmrecht der Walsergemeinden und Walsersiedlungen kann vom jeweiligen Bürgermeister – in Liechtenstein vom jeweiligen Gemeindevorsteher – oder einer bevollmächtigten Person ausgeübt werden. Die Stimmrechte einer Gemeinde werden an den von der Gemeinde bezahlten Mitgliedsbeitrag gekoppelt (lt. Leitbild). Einzelmitglieder können ihr Stimmrecht nur persönlich ausüben.
Jedes Mitglied erhält die Halbjahreszeitschrift, Familienmitgliedschaften erhalten pro Ehepaar eine Halbjahreszeitschrift. Einzelmitglieder haben ein, Ehepaare zwei Stimmrechte.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen der Vorarlberger Walservereinigung nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte.
Fördernde Mitglieder unterstützen die Idee der Walsergemeinschaft, haben aber kein Stimmrecht.
Die Walsergemeinden und Walsersiedlungen entsenden zur Generalversammlung einen stimmberechtigten Vertreter.
Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich innerhalb der ersten sechs Monate statt.
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigen vertreten.
Entgegennahme/Genehmigung des Rechenschaftsberichts/Rechnungsabschlusses
Beschlussfassung über die Aufnahme von Walsergemeinden / -siedlungen
2 (zwei) Beiräten
Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 3 (drei) Jahre; auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
§12 Aufgabe des Vorstands
Der Vorstand kann weitere Fachbeiräte – ohne Stimmrecht – in den Vorstand berufen.
Außerordentlich wichtige schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten des Obmanns und des Kassiers. Alltägliche Schriftstücke ohne grundsätzliche Bedeutung können vom bearbeitenden bzw. veranlassenden Vorstandsmitglied ohne Gegenzeichnung unterfertigt werden.
Zwei unabhängige und unbefangene Personen werden von der Generalversammlung für 3 (drei) Jahre als Rechnungsprüfer gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Die Bestimmungen des §11 Abs. 8 – 10 gelten für die Rechnungsprüfer sinngemäß.
Das Schiedsgericht entscheidet in allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes und kein Schiedsgericht nach den §§577 ff ZPO.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei in den Vorstand wählbaren volljährigen Vereinsmitgliedern zusammen und wird derart gebildet, dass jede Streitpartei innerhalb von 2 Wochen nach Übereinkunft über die Befassung des Schiedsgerichtes dem Vorstand je zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen binnen weiterer 2 Wochen ein weiteres Mitglied zum Vorsitzenden; bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Sofern das Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht früher beendet ist, steht für die Rechtsstreitigkeiten erst nach Ablauf von sechs Monaten nach Übereinkunft über die Befassung eines Schiedsgerichtes der ordentliche Rechtsweg offen (§8 Vereinsgesetz 2002).
Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden, wobei das Vereinsvermögen möglichst an eine Einrichtung mit gleichen Zielen übertragen werden soll. Diese Einrichtung darf das übertragene Vermögen wieder nur für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§34 ff BAO verwenden.