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Timestamp: 2019-03-23 16:47:57
Document Index: 186172837

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7']

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(2. WasSV)
Vom 11. September 1973 (BGBl. I S. 1313)
Geändert durch Verordnung vom 25. April 1978 (BGBl. I S. 583)
Auf Grund des § 3 Nr. 3 des Wassersicherstellungsgesetzes vom 24. August 1965 (Bundesgesetzblatt I S. 1225), geändert durch das Einführungsgesetz zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten vom 24. Mai 1968 (Bundesgesetzbl. I S. 503), verordnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates.
§ 1 2. WasSV Anwendungsbereich
§ 2 2. WasSV Allgemeine Anforderungen
Brunnen und Quellfassungen sind nach den allgemein anerkannten Regem der Technik zu bauen oder umzubauen, soweit diese Verordnung nichts anderes bestimmt.
§ 3 2. WasSV Bauweise, Baustoffe und Bestandteile von Brunnen
(3) Art und Ausbildung der Förderanlage werden bestimmt durch die hydrogeologischen Verhältnisse und die Wasserbereitstellung. Bei ausreichendem Grundwasserstand und einer Wasserbereitstellung bis 3 m³/h sind weitgehend Handpumpen einzusetzen. In allen anderen Fällen soll die Förderanlage aus Pumpe und Motor bestehen; Abweichungen dürfen in begründeten Fällen vorgesehen werden. Entsprechend der Konstruktion kann ein Hydrant mit Schlüssel und Standrohr zur Förderanlage gehören. Für Pumpen mit Elektromotor ist außer dem Netzanschluß der Anschluß für ein Notstromaggregat oder eine gleichwertige Einrichtung vorzusehen.
§ 4 2. WasSV Besondere Anforderungen für Trinkwasser-Notbrunnen
§ 5 2. WasSV Festigkeitsnachweis
1. Brunnenschacht
a) Es ist ein kreisförmiger Querschnitt mit möglichst kleinem Durchmesser zu wählen
b) Nacheinander sind folgende Lastfälle anzusetzen:
aa) eine gleichmäßig verteilte senkrechte Gebrauchslast in Geländehöhe von 200 kN/qm
bb) ein gleichmäßig verteilter Außendruck (Kreisringdruck) von 150 kN/qm
c) Der Kreisringquerschnitt muß unter einem horizontal in einer Richtung wirkenden Bodendruck "p" [kN/qm]
aa) eine Verformung von 1% seines Durchmessers ohne Überschreitung der zulässigen Spannungen aufnehmen
bb) für ein Biegemoment
M = p0 · aa 2 [kN x m]
cc) eine Scheiteldrucklast von
P = 1,7 x p0 x aa 2 x pi / (2 x ai)[kN/m]
p0 = 50 [kN/qm]
aa = Außenradius [m]
ai = Innenradius [m]
2. Brunnenrohre und Brunnenkopf
a) einen gleichmäßig verteilten Außendruck (Kreisringdruck) von
200 kN/qm
b) unter einem horizontal in einer Richtung wirkenden Bodendruck "p" [kN/qm] muß eine Verformung von 1 % des Durchmessers ohne Überschreitung der zulässigen Spannungen aufgenommen werden können.
§ 6 2. WasSV Bauweise, Baustoffe und Bestandteile von Quellfassungen
(4) Eine Pumpanlage ist nur vorzuhalten, wenn sie zur Wasserförderung für einen notwendigen Druck des Wassers an der Verteilerstelle erforderlich ist. Die Art der Pumpanlage richtet sich nach der Quellschüttung und nach dem Fördervermögen der Zuleitung bis zur Verteilerstelle. Bei Quellen mit einer Schüttung bis zu 3 m³/h sind weitgehend Handpumpen, in allen anderen Fällen Motorpumpen zu verwenden. Für Pumpen mit Elektromotor ist außer dem Netzanschluß der Anschluß für ein Notstromaggregat vorzusehen.
§ 7 2. WasSV In-Kraft-Treten
Bonn, den 11. September 1973