Source: https://www.museen.luebeck.de/de/rathaus/verwaltung/gesundheitsamt/infektionsschutz/coronavirus.html
Timestamp: 2020-06-03 00:02:05
Document Index: 395230269

Matched Legal Cases: ['§56', '§ 34', '§1', '§1', '§3', '§6', '§6', '§13', '§ 36', '§ 5']

Coronavirus - Rathaus
Schnelleinstieg Corona
Regelungen für die Hansestadt Lübeck
Verschiedenen Sprachen und Gebärdensprache
COVID-19 Fallzahlen für Lübeck
ELISA-Studie Lübeck – Jetzt mitmachen!
Freitag | 29.05.2020 | 17:30
Aktuelle Infektionslage ermöglicht Ausweitung des Betreuungsangebots für alle Kinder.
Donnerstag | 28.05.2020 | 12:00
Pfingsten mit Abstand in Lübeck und Travemünde genießen
Stadt setzt zum Pfingstwochenende auf verantwortungsvolle Umsetzung der Hygiene- und Abstandsregelungen.
Mittwoch | 27.05.2020 | 12:00
Stadtbibliothek Lübeck erweitert Öffnungszeiten ab 2. Juni 2020
Servicezeiten in den Stadtbibliotheken – Ab 15. Juni wieder reguläre Öffnungszeiten.
Freitag | 22.05.2020 | 12:00
500 Sensordesinfektionsspender für städtische Einrichtungen
GMHL stattet unter anderem Schulen, Verwaltungen und Museen aus.
Die Geräte wurden in den Eingangsbereichen von Schulen, Museen, Verwaltungen und Bürgerservicebüros aufgestellt, damit alle, die die Gebäude nutzen, beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten ihre Hände desinfizieren können.
Samstag | 16.05.2020 | 22:25
Die Allgemeinverfügung beinhaltet geänderte Regelungen für die Bereiche Kinderbetreuung, Schule, Hochschule, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Krankenhäuser, Werkstätten und Kinderspielplätze.
Dienstag | 05.05.2020 | 19:50
Ab sofort sind Termine telefonisch oder online wieder buchbar.
Dienstag | 05.05.2020 | 19:45
Städtische Sportanlagen ab 07.05.2020 wieder geöffnet
Kontaktfreier Freizeit- und Breitensport ist im Freien wieder möglich.
Alle städtischen Sportanlagen (z.B. Falkenwiese, Buniamshof) werden voraussichtlich im Laufe des Donnerstags, 7. Mai 2020, wieder für die Ausübung kontaktfreier Sportaktivitäten des Freizeit- und Breitensports im Freien geöffnet. Die Hansestadt Lübeck weist dabei im Eingangsbereich ihrer Sportanlagen auf die allgemeinen Nutzungsbeschränkungen hin. Umkleiden und Gemeinschaftsräume bleiben bis auf die Toilettenanlagen geschlossen. Wo es Außentoiletten gibt, werden nur diese geöffnet.
Montag | 04.05.2020, 12:35
Kinderspielplätze unter Auflagen geöffnet
Das Betreten und der Aufenthalt auf öffentlichen und privaten Kinderspielplätzen sind nur unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen erlaubt.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Allgemeinverfügung
Montag | 04.05.2020 | 12:30
Unterricht wird stufenweise wieder aufgenommen
- Schüler:innen der vierten Jahrgangsstufe der Grundschulen,
- Schüler:innen der sechsten Jahrgangsstufe an den Schulen der dänischen Minderheit,
- Schüler:innen der Jahrgangsstufen sechs, neun (G8) und zehn (G9) der Gymnasien,
- Schüler:innen der Eingangs- und Qualifikationsphase der Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe und der Gymnasien, der berufsbildenden Schulen ein-schließlich der Regionalen Berufsbildungszentren,
- Schüler:innen, die am Unterricht „Deutsch als Zweitsprache“ teilnehmen, sowie
- Schüler:innen an Förderzentren, soweit dies zwischen dem Förderzent-rum und den Eltern vereinbart wird.
- Schüler:innen der Jahrgangsstufen neun und zehn der Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe.
Samstag|02.05.2020|22:42
Weitere Lockerungen im öffentlichen Leben: Museen, Galerien und Spielplätze öffnen
Die Hansestadt Lübeck erlässt am heutigen Tag aufgrund eines erneuten Runderlasses des Landes Schleswig-Holstein vom 30.04.2020 eine neue Allgemeinverfügung (AVG) zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen, die die Allgemeinverfügung vom 18. April 2020 ersetzt.
Freitag | 24.04.2020 | 20:50
Land Schleswig-Holstein erlässt Mund-Nasen-Bedeckungsverordnung
Die Landesverordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen der Öffentlichkeit in Schleswig-Holstein gilt zunächst für den Zeitraum ab 29.04. bis 31.05.2020
Mund-Nasen-Bedeckungsverordnung
Freitag | 24.04.2020 | 16:58
Hansestadt Lübeck regelt die Öffnung von bestimmten Verkaufsstellen am Sonntag, 3. Mai 2020
Die bisherige diesbezügliche bis Sonntag, 19.4.2020 befristete Allgemeinverfügung wird durch die neue Allgemeinverfügung ersetzt, die nun die Öffnung von bestimmten Verkaufsstellen am Sonntag, 3. Mai 2020 regelt.
Bekanntmachung vom 24.04.2020
Sonntag | 19.04.2020 | 13:00
Die Plakate zu Abstandsregeln und Hygienetipps für den Lübecker Einzelhandel stehen zum Download bereit
Für Geschäfte des Lübecker Einzelhandels, die ab 20.4.2020 wieder öffnen dürfen, stehen in der FAQ-Liste unter "Gewerbe und Handel" ab sofort die Plakate zu Abstandsregeln und Hygienetipps für den Lübecker Einzelhandel zum Download bereit.
Außerdem stehen aktuelle Infoblätter zur Kindertagespflege und zu Kindertagesstätten unter dem FAQ-Punkt „Schulen und Kinderbetreuung“ zum Download bereit.
Samstag | 18.04.2020 | 23:55
Die Hansestadt Lübeck erlässt aufgrund eines erneuten Runderlasses des Landes Schleswig-Holstein am 18.04.2020 eine neue Allgemeinverfügung (AVG) zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen, die die Allgemeinverfügung vom 3. April ersetzt.
Freitag | 10.04.2020 | 19:00
Neue Regelung: Rückkehrer:innen aus dem Ausland müssen vorsorglich 14 Tage in häusliche Quarantäne
Wer aus dem Ausland über den Land-, See- oder Luftweg nach Schleswig-Holstein einreist, muss wegen der Gefahr einer Corona-Infektion künftig zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Ein- und Rückreisende aus dem Ausland müssen sich umgehend beim Gesundheitsamt Lübeck melden. Sie dürfen auch keine Besuche von Personen empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Ausnahmen von dieser Regelung gelten unter anderem für Personen, die Waren und Güter transportieren oder Personen, die für die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems oder der staatlichen Institutionen erforderlich sind.
Weitere Informationen unter den FAQs : Welche Bestimmungen gibt es für Reiserückkehrer?
Dienstag | 07.04.2020 | 18:00
Die Hansestadt Lübeck veröffentlicht ab sofort tagesaktuell die Fallzahlen von COVID-19-Erkrankungen für das Stadtgebiet. Es wird ein PDF-Dokument zum Download angeboten, das die COVID-19 Lage in der Hansestadt zusammenfasst.
Zur Corona-Statistik-Seite
Freitag | 03.04.2020 | 19:30
Lübeck richtet Info-Telefon zum Thema Coronavirus ein
Hotline von Montag bis Sonntag von 7 bis 19 Uhr unter (0451) 122 – 2626 erreichbar
Aufgrund der vielen Fragen aus der Bevölkerung zum Thema Coronavirus richtet die Hansestadt Lübeck zusammen mit dem Hamburg Service ab Montag, 6. April 2020, ein Info-Telefon zum Thema Coronavirus ein, das zukünftig auch am Wochenende für Auskünfte zur Verfügung steht.
Freitag | 03.04.2020 | 19:20
Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verschärft
Um die Umsetzung der zahlreichen Regelungen einfacher, transparenter und klarer zu gestalten, wurde die Allgemeinverfügung reduziert, Regelungen zusammengeführt sowie präzisiert. Die Allgemeinverfügung beschränkt sich nunmehr weitestgehend auf Betretungs- und Aufnahmeverbote sowie Quarantänegebote einschließlich der Regelungen zu den jeweiligen Ausnahmen.
Donnerstag | 02.04.2020 | 19:02
Lübeck konkretisiert Betretungsverbot für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Das Betretungsverbot für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie die stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe ist konkretisiert worden. Aufgrund der neuen Erlasslage hat die Hansestadt Lübeck ihre Allgemeinverfügung angepasst.
Dienstag | 31.03.2020 | 20:40 Uhr
Geänderte Allgemeinverfügung verschärft Betretungsverbote
Die Hansestadt Lübeck erlässt aufgrund eines erneuten Runderlasses des Landes Schleswig-Holstein am 31.3.2020 eine Änderung zur Allgemeinverfügung vom 26.03.2020 zur Eindämmung des Coronavirus. Darin werden die Betretungsverbote in Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Einrichtungen der Eingliederungshilfe weiter verschärft.
Montag | 30.03.2020 | 12:50 Uhr
Neue Videobotschaft von Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau
Auf der Internetseite www.luebeck.de/coronavirus ist eine neue Videobotschaft von Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau erschienen, in der er sich bei allen bedankt, die sich vor Ort engagieren und die Einwohnerschaft bittet, auch weiterhin die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten.
Samstag | 28.03.2020 | 08:45 Uhr
Abitur-Termine in Schleswig-Holstein
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein gibt Informationen zu den zentralen Prüfungen für den Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss, den Mittleren Schulabschluss oder das Abitur bekannt.
Die Abiturprüfungen an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe starten nach den Osterferien.
Freitag, 24. April 2020 Kernfach-Fremdsprachen (außer Französisch
Mehr Informationen auf der Website des Ministeriums
Donnerstag | 26.03.2020 | 17:53 Uhr
Corona-Soforthilfeprogramm ist gestartet
Die Handwerkskammer Lübeck teilt mit, dass ab sofort die Antragstellung für die Mittel aus dem Corona-Soforthilfeprogramm möglich ist. Die Antragsunterlagen sind in Schleswig-Holstein auf der Internetseite der Investitionsbank Schleswig-Holstein sowie der Handwerkskammer Lübeck unter www.hwk-luebeck.de/corona-schutzschirm abrufbar. Die Handwerkskammer Lübeck ist auf nochmals verstärkte Nachfragen und den Beratungsbedarf der Mitgliedsbetriebe zu den Finanzhilfen vorbereitet. Das Beratungsteam ist unter der zentralen Nummer 0451 1506-0 erreichbar.
Das Soforthilfeprogramm sieht für Betriebe mit bis zu 5 Beschäftigten Zuschüsse von bis zu 9.000 Euro sowie für Betriebe bis zu 10 Beschäftigten von bis zu 15.000 Euro für jeweils drei Monate vor.
Weitere Infos unter: www.hwk-luebeck.de +++
Donnerstag | 26.03.2020 | 13:55 Uhr
Die Hansestadt Lübeck erlässt am 26.3.2020 nach den Vorgaben des Landes Schleswig-Holstein eine weitere Allgemeinverfügung, da es hinsichtlich der Ausweisungen von Risikogebieten in der letzten Allgemeinverfügung zu Missverständnissen gekommen war.
Donnerstag | 26.03.2020 | 13:27Uhr
So können Lübecker Geschäfte jetzt unterstützt werden
Der Coronavirus und die derzeit geltenden Einschränkungen stellen auch Lübecks Geschäftswelt vor große Probleme. Um den örtlichen Händler:innen in dieser Situation zu helfen, kann auf verschiedene Online-Angebote von Lieferdienst bis Gutscheinkauf zugegriffen werden.
Unter dem Hashtag #Supportyourlocals wurden mehrere Portale ins Leben gerufen, die Angebote von Lübecker Geschäften sowie weiteren Einrichtungen bündeln:
Ein Angebot der Wirtschaftsförderung LÜBECK GmbH
Ein Angebot der Lübecker Nachrichten
Ein Angebot der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH
https://luebeck-liefert.de
Ein Angebot der lubeca media GmbH
Donnerstag | 26.03.2020 | 10:45 Uhr
Polizeidirektion Lübeck nur eingeschränkt erreichbar
Die Polizeitdirektion Lübeck teilt mit, dass im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus seitens der Polizeidirektion Lübeck bestimmte Polizeistationen vorübergehend für den Publikumsverkehr geschlossen wurden.
Diese Maßnahme dient der dauerhaften Sicherung der polizeilichen Arbeit.
Die Polizeistation Blankensee, Blankenseer Straße 101,
die Polizeistation Hüxtertor, Wakenitzstraße 34g,
die Polizeistation Schönwalde, Eutiner Straße 6,
die Polizeistation Hutzfeld, Wöbser Straße 4-6,
die Polizeistation Lensahn, Lübecker Straße 19,
die Polizeistation Großenbrode, Strandstraße 2a,
die Polizeistation Schlutup, Mecklenburger Straße 37-43,
die Polizeistation Eichholz, Koppelbarg 2,
sind ab sofort nicht mehr als Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger geöffnet!
Die Polizeistation Moisling, Niendorfer Straße 15, ist für Bürgeranliegen nur an geraden Kalendertagen (Montag-Freitag) in der Zeit von 07:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet. Die Polizeistation St. Jürgen, Alexander-Flemming-Straße 6, ist für Bürgeranliegen nur an ungeraden Kalendertagen (Montag bis Freitag) in der Zeit von 07:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.
Die Einsatzbereitschaft der Polizei ist dadurch nicht beeinträchtigt. Für Notrufe stehen immer die 110 und die notwendigen Streifenwagenbesatzungen zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis für diese Einschränkungen.
Die Bürger:innen werden gebeten, grundsätzlich nur in dringenden Fällen persönlich auf den Dienststellen zu erscheinen und für die Erstattung von Anzeigen die Online-Wache der Landespolizei zu nutzen. Diese ist Tag und Nacht unter folgendem Link zu erreichen: www.schleswig-holstein.de/Onlinewache
Mittwoch | 25.03.2020 | 19:27 Uhr
Mittwoch | 25.03.2020 | 16:12 Uhr
Priwallfähre: Mitarbeiter:innen kassieren im Kassierhäuschen
Der Stadt verkehr Lübeck gibt bekannt, dass das Nachtangebot „LÜMO“ des Stadtverkehrs ab Freitag, den 27. März aufgrund der vorgeschriebenen Abstandsregelungen zur Corona-Krise zum Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals in die Pause geht.
Die am Wochenende in der Zeit zwischen 23 Uhr und 5 Uhr über eine App zu bestellenden LÜMO-Fahrzeuge haben PKW-Größe und können Fahrgäste nur auf besonders engem Raum transportieren.
Der Stadtverkehr, Bereich Fähre, teilt außerdem mit, dass an der Priwallfähre auf beiden Seiten Fahrkarten für PKWs nur noch aus dem Kassierhäuschen verkauft werden. Die Maßnahme dient dem zusätzlichen Schutz der Fährmitarbeiter.innen. Fußgänger lösen ihre Fahrkarten weiterhin an den Fahrkartenautomaten.
Freitag | 20.03.2020 | 19:37 Uhr
Neue Allgemeinverfügung der Hansestadt Lübeck
Freitag, 20.03.2020 | 13:50 Uhr
Ab Montag, den 23. März werden aufgrund der Corona-Krise Fahrplaneinschränkungen beim Stadtverkehr und bei der Lübeck-Travemünder-Verkehrsgesellschaft (LVG) vorgenommen.
Das bedeutet, dass auch montags bis freitags bis auf weiteres nach dem Samstagfahrplan gefahren wird. Zusätzlich wird montags bis freitags das Angebot in den frühen Morgenstunden durch weitere Fahrten verstärkt, um möglichst allen Arbeitnehmern in Lübeck wie gewohnt die Gelegenheit zu geben, ihren Arbeitsplatz mit dem Linienbus zu erreichen. An Samstagen und Sonntagen gilt wie üblich der derzeitige Fahrplan.
Die genauen Abfahrtzeiten und weitere Informationen sind auf unserer Home Page www.sv-luebeck.de veröffentlicht.+++
Landesverordnungen, Erlasse, Allgemeinverfügungen und Anordnungen, die für das Stadtgebiet der Hansestadt Lübeck gelten. Eine laufend aktualisierte Liste des Landes Schleswig-Holstein, aus der ersichtlich ist, welche Geschäfte und Dienstleistungen weiter betrieben werden dürfen, finden Sie hier: Positivliste
Aktuelle Allgemeinverfügung der Hansestadt Lübeck
Anlage 1 zum Runderlass 29.05.2020 Konzept elektive Eingriffe (PDF)
Anlage 2 Runderlass 29.05.2020 Handlungsempfehlungen als Mindestvorgaben für ein Besuchskonzept (PDF)
Anlage 3 zum Runderlass 29.05.2020 Handlungsempfehlungen als Mindestvorgaben für ein Besuchskonzept in Einrichtungen EGH Gefährdetenhilfe (PDF)
Anlage 4 zum Runderlass 29.05.2020 Handlungsempfehlungen Öffnung Werkstätten (PDF)
Landesverordnung und Erlasse – gelten auch für Lübeck
Übersicht auf alle aktuellen Landesverordnungen und Erlasse des Landes Schleswig-Holstein
Ersatzverkündung – Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein (in Kraft von 18.05.2020 bis 07.06.2020)
Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regelungen vom 24. April 2020
Mund-Nasen-Bedeckungsverordnung:
Ersatzverkündung – Landesverordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen der Öffentlichkeit in Schleswig-Holstein (in Kraft ab 29.04. bis 31.05.2020)
Eine laufend aktualisierte Liste des Landes Schleswig-Holstein, aus der ersichtlich ist, welche Geschäfte und Dienstleistungen weiter betrieben werden dürfen, finden Sie hier: Positivliste
Bisherige, nicht mehr aktuelle Regelungen für die Hansestadt Lübeck
Alle bisherigen Regelungen für die Hansestadt Lübeck finden Sie hier
Informationen für Rückkehrer:innen
Die Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen wurde am 16. Mai 2020 angepasst.
Eine 14-tägige Quarantäne gilt künftig nicht mehr bei Einreisen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union, aus Island, aus dem Fürstentum Liechtenstein, aus Norwegen, aus der Schweiz und aus dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland. Nur noch bei Einreisen aus Drittstaaten ist eine Quarantäne anzuordnen.
Der aktuelle Sachstand zu Einreisen nach mehrtägigem Aufenthalt in einem EU-Mitgliedsstaat, einem Schengen-assoziierten Staat oder dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland stellt sich folgendermaßen dar:
Wenn der jeweilige Staat nach den statistischen Auswertungen und Veröffentlichungen des European Center for Disease Prevention and Control (ECDC) eine hohe Zahl an Neuinfektionen im Verhältnis zur Bevölkerung (mehr als 50 Fälle pro 100 000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen) aufweist, gilt die 14-tägige Quarantäne.
Die Karte auf der RKI-Homepage zeigt die Inzidenz der letzten 7 Tage pro 100 000 Einwohner in Europa.
Aktuell liegt keiner der Staaten bei einer Inzidenz > 50/100.000 Einwohner (Stand 19.05.20).
Alternativ können Sie sich per E-Mail an die Hansestadt Lübeck wenden:
Ordnungsamt Lübeck für alle ordnungsrechtlichen Fragen wie Öffnungszeiten, Einzelhandel, Gastronomie, Beherbergungsgewerbe, Aufenthalt im Freien
Flyer der Hansestadt Lübeck mit FAQ - Häufig gestellte Fragen, Hygienetipps und Kontaktadressen im PDF-Format zum Download.
Fragen und Antworten zum Coronavirus vom Robert-Koch-Institut
Informationen vom Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein zum Coronavirus und zur Grippesaison
Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden
Informationen in verschiedenen Sprachen und Gebärdensprache
Viele Lübecker:innen wollen helfen - hier finden Freiwillige Kontaktadressen
Corona Nachbarschaftshilfe in Lübeck
die in Quarantäne sind oder zur Risikogruppe zählen, indem Einkaufshilfen und telefonischer Kontakt organisiert wird.
Auf der Website finden sich Anlaufstellen in den verschiedenen Stadtteilen, über die Hilfe in der Nachbarschaft koordiniert wird. Wer Hilfe benötigt oder Unterstützung anbieten möchte, wendet sich an ePunkt oder direkt an eine Anlaufstelle.
Nachbarschaftshilfe vom ePunkt
Wie können Sie ältere Menschen unterstützen?
Wie kann man Menschen aus der Risikogruppe in diesen Tagen besonders schützen und unterstützen? Ein einfacher Ansatz ist Solidarität unter Nachbar:innen. Auf Twitter rufen Menschen unter dem Hashtag #NachbarschaftsChallenge jetzt dazu auf, älteren oder immunschwachen Menschen, die in der Nähe wohnen, unter die Arme zu greifen und das tägliche Leben in diesen Zeiten zu erleichtern.
Freiwillige Helfer im UKSH Lübeck
Ob mit oder ohne medizinische Ausbildung - das UKSH Lübeck freut sich über Ihr Unterstützung!
Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0451 588-885 oder E Mail Luebeck.DeinEinsatz@arbeitsagentur.de melden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/luebeck/deineinsatz.
Halten Sie Abstand! Tragen Sie eine Maske!
Fragen zum Thema „Coronavirus“, zu denen Sie hier keine Antworten finden, beantwortet das Gesundheitsamt unter der Rufnummer (0451) - 122 2626 oder per E-Mail an corona@luebeck.de – eine Beantwortung erfolgt schnellstmöglich!
Für Bürger:innen
Maskenpflicht ab dem 29. April 2020
Ab dem 29. April besteht in Schleswig-Holstein die Pflicht, bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs einschließlich Taxen, beim Betreten von Geschäften, sowie geöffneten Verkaufs- und Diensträumen von Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Pflicht gilt für die Kundinnen und Kunden von Geschäften und Dienstleistern bzw. die Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs oder von Taxen.
Ein situationsbedingtes Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Bevölkerung kann tröpfchenbedingte Übertragungen reduzieren. Dies gilt allerdings nur bei Beachtung einer sachgerechten Anwendung inklusive der Vermeidung von Kontaminationen und Einhaltung der Händehygiene.
Mund-Nasen-Bedeckungen können dabei aus Stoff genähte Bedeckungen oder auch Schals, Tücher, Schlauchschals und anderweitige Stoffzuschnitte oder andere Materialien sein, die geeignet sind, Mund und Nase vollständig zu bedecken.
Wichtig dabei ist: Die Abstandsregel von 1,5 m Distanz zu anderen Personen sowie die strikte Einhaltung der Hygienemaßnahmen gelten weiterhin! Nur wenn diese Maßnahmen gemeinsam beachtet werden, schützen sie wirksam.
Zu den Bereichen im Einzelhandel, bei denen eine Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht, gehören auch die überdachten Flächen von Einkaufszentren und Verkaufs- oder Diensträume von Handwerkern.
Personen, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und für die keine der Ausnahmen zutreffen, ist das Betreten oder die Nutzung der Geschäfte oder der ÖPNV-Angebote nicht gestattet. Sie dürfen die Räumlichkeiten oder die Angebote nicht betreten bzw. nutzen.
Beim Tragen ist darauf zu achten, dass Mund und Nase beim Aufenthalt in den genannten Bereichen bedeckt bleiben. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist neben der Einhaltung der übrigen gebotenen Hygienemaßnahmen (insbesondere Abstandsregeln und Händehygiene) als mechanische Barriere eine ergänzende Schutzmaßnahme.
Die Mund-Nasen-Bedeckung ist nach dem Gebrauch bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine zu waschen. Der Einsatz eines Desinfektionsmittels bei geringerer Temperatur ist nicht zu empfehlen.
Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, das Personal, das Fahrpersonal im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und das Fahrpersonal von Taxen bei einer Taxifahrt. Außerdem sind Personen von der Pflicht ausgenommen, die aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung oder einer Behinderung nicht in der Lage sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und dies nachweisen können.
Was gilt für das Personal in Geschäften, ÖPNV und Taxifahrer?
Für diese gelten die Regelungen der Mund-Nasen-Bedeckungs-Verordnung nicht. Die Verordnung richtet sich ausschließlich an die Kunden bzw. Nutzer.
Der Schutz des Verkaufspersonals ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert herzustellen und wird beispielsweise durch die Installation von besonderen Schutzvorrichtungen, z. B. an den Kassen mit Hilfe von Plexiglasscheiben oder -kabinen, sichergestellt. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ersetzt dabei auch keine aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht erforderliche "Persönliche Schutzausrüstung – Atemschutz", so wie sie bereits für bestimmte Tätigkeiten vorgeschrieben ist.
Die aus dieser Verordnung abgeleitete Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bezieht sich auch nicht auf das Fahrpersonal. Deren Schutz ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert herzustellen und wird beispielsweise durch die Installation von besonderen Schutzvorrichtungen z. B. durch Trennwände in Taxen oder Absperrungen in Bussen sichergestellt.
Personen, die aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung oder einer Behinderung nicht in der Lage sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, müssen dies durch einen Nachweis glaubhaft machen können.
Ein Nachweis kann ein Schwerbehindertenausweis, Allergikerausweis, ein ärztliches oder psychotherapeutisches Attest oder ähnliches sein, verbunden mit der Glaubhaftmachung des Betroffenen, dass aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung das Tragen einer Maske nicht möglich ist.
Muss ich ein Bußgeld zahlen, wenn ich keine Mund-Nasen-Bedeckung trage?
Nein. Ein Bußgeld ist nicht vorgesehen, aber Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung dürfen die Räumlichkeiten oder die Angebote nicht betreten bzw. nutzen.
Warum gilt die Maskenpflicht nur beim Einkaufen und im ÖPNV? Was ist mit Arztpraxen?
Die Regelung gilt dort, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen und die Abstände von 1,50 m nicht immer eingehalten werden können. Sowohl Geschäfte als auch der ÖPNV müssen mit einem möglichst geringen Risiko genutzt werden können.
Ausdrücklich nicht in die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einbezogen sind Patientinnen und Patienten, die Räumlichkeiten der Gesundheits- und Heilberufe betreten und sich dort aufhalten. Hintergrund ist, dass zum einen durch die Vergabe von Behandlungsterminen der Zutritt zu diesen Räumlichkeiten und der dortige Aufenthalt regelmäßig gesteuert werden kann und zum anderen Patientinnen und Patienten, denen aus beispielsweise medizinischen Gründen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, von vornherein der Zutritt erschwert würde. Dessen unbenommen kann der jeweilige Inhaber der Einrichtung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einfordern (Hausrecht). Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert sicherzustellen.
Dies ist den hohen Sicherheitsanforderungen geschuldet, demnach können mit Mund-Nasen-Bedeckungen "vermummte" Personen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diesem Bereich eine erhebliche Gefahr darstellen. Davon unbenommen ist es den Banken und Sparkassen freigestellt, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einzufordern (Hausrecht).
Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften oder in Bussen bzw. im Personennahverkehr tragen. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Kinder unter 6 Jahren regelmäßig nicht in der Lage sein werden, dauerhaft und sicher mit einer solchen Mund-Nasen-Bedeckung umzugehen.
Was ist mit Orten wo Kinder/Jugendliche zusammenkommen, wie z.B. Jugendtreffs?
Hier besteht keine Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
Wo bekomme ich die Mund-Nasen-Bedeckungen her?
Wenn Stoffmasken nicht vorhanden sind oder nicht erworben werden können, gibt es auch die Möglichkeit, vorhandene Schals, Tücher oder Schlauchschals zu nutzen. Wichtig ist, dass Mund und Nase komplett verdeckt werden.
Nein, denn beim Fahren darf das Gesicht nicht so verhüllt oder verdeckt werden, dass die Fahrerin oder der Fahrer nicht mehr erkennbar ist (z. B. für die Dokumentation von Verkehrverstößen)..
Unabhängig von den Regeln in dieser Mund-Nasen-Bedeckungsverordnung wird empfohlen, die Maske immer dann zu tragen, wenn Sie auf Menschen außerhalb Ihrer Familie treffen und das Abstandsgebot nicht immer gewährleisten können (z. B. in der Bahnhofshalle, in Einkaufsstraßen).
Umfangreiche Informationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Verwendung von selbst hergestellten Masken (sog. „Community-Masken“), medizinischem Mund-Nasen-Schutz (MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19) finden Sie hier
Auch wenn es sich bei „Community-Masken“ oder „DIY-Masken“ nicht um Medizinprodukte oder Schutzausrüstung handelt, können geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen sichtbar zu unterstützen. Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten.
Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50, besser 2 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
Was ist das Coronavirus? (mehrsprachig)
Das neue Corona-Virus (SARS-CoV-2) befällt Atemwege (Nase-Rachen-Lunge). Die Erkrankung hat den Namen COVID-19. Die häufigsten Symptome sind Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Atemprobleme. Diese Beschwerden sind denen einer Grippe (Influenza) sehr ähnlich. Einige mit dem Erreger Infizierte leiden lediglich an leichten Erkältungssymptomen mit Frösteln und Halsschmerzen.
Die Viren befinden sich in kleinsten Tröpfchen, die beim Sprechen, Küssen, Niesen oder Husten ausgeschieden werden und auf andere Personen übertragen werden können (Tröpfcheninfektion). Laut WHO-Angaben verlaufen rund 80 Prozent der Erkrankungsfälle mild.
Instructions regarding the novel Coronavirus (SARS-COV-2) and COVID-19
Yeni tip koronavirüs (SARS-COV-2) ve COVID-19 hakkinda bilgiler
Указания по новому коронавирусу (SARS-COV-2) и COVID-19
Was bedeutet Corona für meinen Alltag?
Das Virus beeinträchtigt seit Monaten den Alltag von uns allen erheblich.
Selbst, wenn wir uns gesund fühlen, kann es sein, dass uns das Virus infiziert hat und wir andere Mitmenschen anstecken können. Wir wissen dann auch noch nicht, ob und wie schwer wir erkranken werden.
Um eine unerkannte Ausbreitung des Virus zu unterbinden oder zumindest zu verlangsamen, ist nach wie vor die wichtigste Regel: ABSTAND HALTEN! 1,5 METER! Das ist ungefähr so viel wie die ausgestreckten Arme.
In Ihrer Wohnung ist das Abstandsgebot nicht einzuhalten. Sie können sich mit bis zu 10 Personen aus der Familie (z. B. Vater, Mutter, Kinder, Großeltern) treffen. Mit nicht verwandten Personen können Sie sich bis zu vier Personen treffen.
Außerhalb der Wohnung gelten die selben Regeln.
Beim Einkaufen oder bei der Fahrt mit Bus, Bahn oder Taxi müssen Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen und sich an die Vorgaben der Betreiber halten.
Wir empfehlen darüber hinaus das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes überall, wo Sie den Abstand vielleicht nicht einhalten können, z. B. beim Warten auf den Bus oder auf dem Wochenmarkt.
Restaurants und bisher geschlossene Läden, aber auch Religionsgemeinschaften oder Kulturschaffende haben inzwischen alle Konzepte, die Sie vor unnötigen Ansteckungen schützen können. Dazu gehört auch, dass Sie bei Betreten Ihren Namen und die Kontaktdaten angeben müssen, damit das Gesundheitsamt Sie im Fall des Falles schnell informieren kann.
Nach wie vor gilt aber immer noch: Vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit anderen Menschen. Waschen Sie sich so oft wie möglich die Hände. Wasser, Seife, 20 – 30 Sekunden. Nur wenn das nicht möglich ist, benutzen Sie Desinfektionsmittel.
Wenn Sie bei sich selber Symptome wie Kratzen im Hals, Husten, Fieber, Abgeschlagenheit, Atemnot spüren:
Immer zuerst den Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) anrufen. Dann wird geklärt, ob Sie einen Test brauchen. Niemals direkt in die Praxis oder gar in die Notaufnahme der Kliniken gehen. Verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz umgehend.
Welche Hygiene-Regeln sollte jeder einhalten?
Das Wichtigste: Halten Sie immer einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ein.
für Angehörige des eigenen Haushalts und bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken mit den Angehörigen eines weiteren Haushalts;1. für Angehörige des eigenen Haushalts und bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken mit den Angehörigen eines weiteren Haushalts;
Beschränken Sie die Kontakte zu anderen Personen als den Angehörigen des eigenen Haushalts nach Möglichkeit auf ein Minimum. Wenn Sie in der Öffentlichkeit sind, empfehlen wir das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, obwohl es nur in bestimmten Bereichen Pflicht ist (siehe auch Ersatzverkündung des Landes Schleswig-Holstein)
Ansammlungen im öffentlichen Raum und Zusammenkünfte zu privaten Zwecken sind weiterhin nur von im selben Haushalt lebenden Personen und Personen gestattet, die einem weiteren gemeinsamen Haushalt angehören, also zum Beispiel zwei Paare.
Darüber hinaus sind Zusammenkünfte von Ehegatten, Geschiedenen, eingetragenen Lebenspartnern, Lebensgefährten, Geschwistern, eigenen Kindern und anderen in gerader Linie Verwandten zulässig, soweit die Teilnehmerzahl 10 Personen nicht übersteigt.
Soweit nach dieser Verordnung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist (siehe auch Ersatzverkündung des Landes Schleswig-Holstein) , sind Mund und Nase so zu bedecken, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird; eine Bedeckung mit Hand oder Arm reicht nicht aus.
Dies gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr und Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies glaubhaft machen können.
Wichtige Informationen zur Quarantäne und zum Corona-Test
Sie kommen in Quarantäne, wenn
Sie positiv auf das SARS-Cov-2 Virus getestet wurden (dann sind Sie der „Indexfall“) oder
Sie engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten (dann sind Sie „Kontaktperson Kategorie 1“).
Enger Kontakt bedeutet, dass Sie länger als 15 Minuten Gesichtskontakt („face-to-face“) zu einer infizierten Person (Indexfall) hatten oder dass Sie direkt in Kontakt mit Körperflüssigkeiten gekommen sind, die z. B. beim Husten oder Niesen von der infizierten Person ausgeschieden werden.
Das Gesundheitsamt nimmt dann Kontakt mit Ihnen auf und ordnet ggfls. eine „häusliche Absonderung“ (Quarantäne) an. Wenn Sie der „Indexfall“ sind, gilt die Quarantäne 14 Tage lang ab Beginn der Symptome oder ab dem Datum des positiven Testergebnisses. Wenn in dieser Zeit die Symptome nicht nachlassen oder das Virus weiterhin nachgewiesen werden kann, wird die Quarantänezeit entsprechend verlängert. Dazu wird das Gesundheitsamt sich bei Ihnen melden.
Wenn Sie „Kontaktperson Kategorie 1“ sind, ordnet das Gesundheitsamt eine Quarantäne an („häusliche Beobachtung“), die ebenfalls für 14 Tage gilt, gerechnet ab dem Tag, an dem Sie den ersten Kontakt zu der erkrankten Person hatten. Wenn Sie zum Ende dieser Zeit selbst Symptome entwickelt haben oder positiv getestet werden, kann die Quarantänezeit verlängert werden. Dazu wird das Gesundheitsamt sich bei Ihnen melden.
Hier finden Sie eine Übersicht zu den Kategorien der Kontaktpersonen und den Maßnahmen
Wer stellt mich unter Quarantäne?
Die Quarantäne wird vom Gesundheitsamt mit Angabe von Beginn und Ende angeordnet. Es richtet sich dabei nach den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes. Sie werden darüber telefonisch vorab und schriftlich informiert.
Nur bei einer Anordnung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt sind die Lohnfortzahlung und der Kündigungsschutz gesichert. Freiberufler und Selbständige erhalten einen Verdienstausfall.
Hinweis zur Quarantäne und Entschädigung
Eine derartige Maßnahme stellt einen erheblichen Eingriff in die Grundrechte des Betroffenen dar. Aus diesem Grund ist in §56 Infektionsschutzgesetz geregelt, dass eine Entschädigung in Geld erhält, wer als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einen Verdienstausfall erleidet, wobei Arbeitnehmern für die Dauer von sechs Wochen die Entschädigung vom Arbeitgeber auszuzahlen ist.
Das Land Schleswig-Holstein teilt mit: Zuständig für Entschädigungen bei Arbeitsausfall wegen angeordneter Isolation ist in Schleswig-Holstein das Landesamt für soziale Dienste (LAsD). Es ist am zuständigen Standort Schleswig zu den normalen Dienstzeiten des LAsD (ab Montag) erreichbar unter der Rufnummer 04621 - 8060 oder per E-Mail an post.sl@lasd.landsh.de
Wichtig: Diese Regelung gilt nur für Personen, denen von Gesundheitsamt die häusliche Isolation auferlegt wurde. Der Antrag auf Entschädigung (auch des Arbeitgebers) ist innerhalb von drei Monaten an das Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein zu stellen.
Sollte ich mich selbst oder meine Kinder unter Quarantäne stellen?
Wenn das möglich ist, dient es auf jeden Fall Ihrem eigenen Schutz. Jeder nicht stattgefundene Kontakt trägt dazu bei, dass sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt. Sie haben jedoch keinen Anspruch gegenüber dem Staat auf Gewährung von Ersatz- oder Entschädigungsleistungen, beispielsweise weil Sie nicht am Arbeitsplatz erscheinen oder ihre freiberufliche oder selbständige Tätigkeit nicht ausüben können.
Darf ich während der Quarantäne Besuch empfangen?
Nein! Die Isolierung wird deswegen angeordnet, um gerade durch den Nicht-Kontakt die Ansteckung und damit Verbreitung zu minimieren!
"Tipps für häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung" des Robert Koch Instituts im PDF-Format zum Download
Hier finden Sie "Tipps für häusliche Quarantäne" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im PDF-Format zum Download
Quarantäne: Gilt sie auch für die Familienmitglieder und Haustiere? Wer führt den Hund aus? Darf die Katze raus?
Verhaltensregeln in der häuslichen Quarantäne allgemein
Flyer für häusliche Quarantäne vom Rober-Koch-Institut
Wichtig ist, dass die Regeln, vor allem die Isolierung, auch eingehalten werden. Aktuell gilt dies sowohl für die Kontaktpersonen als auch für die Haushaltsmitglieder. Das heißt: Alle Personen eines Haushalts (gleiche Wohnung, gleiches Haus) sollten sich getrennt voneinander aufhalten. Die Personen erhalten seitens des Gesundheitsamtes praktische Tipps zur Umsetzung wie beispielsweise: Essen zu unterschiedlichen Zeiten, getrennte Schlafräume / eigenes Zimmer / eigenes Bad, falls man sich begegnet, 2 m voneinander Abstand halten, Hygieneregeln beachten (Händewaschen, Hustenetikette etc.), keine Haushaltsgegenstände teilen.
Bisher sind alle betroffenen Menschen absolut kooperativ und halten sich daran!
Zum Umgang mit Hund / Katze: Bisher ist nur eine Mensch zu Mensch Übertragung nachgewiesen, so dass Hunde und Katzen sich weiterhin draußen aufhalten können. Für Hunde ist dann ein „Gassi-Service“ durch Freunde oder Agentur zu organisieren (Übergabe dann ohne persönlichen Kontakt von Mensch zu Mensch!).
Warum bekommt nicht jede:r sofort einen Abstrich?
Auch wenn der Wunsch nach einem Test nachvollziehbar ist, kann nicht jede Person einen Abstrich erhalten. Vor dem Hintergrund der begrenzten Testkapazitäten bitten wir um Verständnis, dass sorgfältig durch den Arzt ausgewählt werden muss, wer einen Test erhält. Jeder nicht unbedingt notwendige Test kann prinzipiell an anderer Stelle einer schwer kranken Person fehlen.
Wann bekomme ich einen Test auf das Coronavirus?
Sie haben Symptome:
Wenn bei Ihnen Symptome bestehen, die auf eine Coronavirus-Infektion hindeuten (Allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber, Husten, Atemnot, Veränderungen in der Geruchs- oder Geschmacksempfindung), nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Bereitschaftspraxis (116 117) auf.
Der Arzt entscheidet, ob und wo ein Rachenabstrich zum Virusnachweis durchgeführt wird.
Wenn der Test positiv ist, werden Sie vom Gesundheitsamt kontaktiert. Das Gesundheitsamt fragt Sie dann nach allen Kontakten, die Sie in den zwei Tagen hatten, bevor Ihre Symptome begonnen haben.
Sie selbst werden für 14 Tage unter häusliche Quarantäne gestellt, d. h., Sie dürfen das Haus nicht verlassen. Einen Tag vor Ablauf der Quarantäne werden Sie erneut angerufen um zu entscheiden, ob die Quarantäne aufgehoben werden kann. Ein erneuter Test ist nicht notwendig.
Sie haben keine Symtome
Wenn Sie Kontakt zu jemandem hatten, von dem Sie sicher wissen, dass er infiziert ist, Sie aber selbst keine Symptome haben, melden Sie sich bitte in Eigenverantwortung beim Gesundheitsamt (0451/ 122-2626 oder per E-Mail: corona@luebeck.de). Dann wird das weitere Vorgehen beschlossen.
Das Gesundheitsamt ruft Sie an, wenn Sie von einem Infizierten als Kontaktperson genannt wurden.
Sie werden dann auch unter häusliche Quarantäne gestellt. Ein Test wird nicht durchgeführt.
Wenn Sie in dieser Zeit Symptome verspüren, nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.
Wenn Sie unter Quarantäne gestellt wurden, bekommen Sie eine Mitteilung zur Vorlage beim Arbeitgeber. Diese ist der üblichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung („Krankschreibung“) gleich. Bei Freiberuflern und Selbständigen dient die Mitteilung als Nachweis für das Landesamt für Soziale Dienste zur Regelung von Erlösausfällen etc.
Kann ich mich freiwillig testen lassen?
Nein, diese Möglichkeit besteht nicht. Teste werden nur auf ärztliche Anordnung durchgeführt.
Wer wird in Lübeck getestet bzw. wann/unter welchen Voraussetzungen wird ein Test veranlasst?
Da die Testkapazitäten begrenzt sind, müssen die Tests sorgsam eingesetzt werden. Die folgenden Personen müssen bevorzugt untersucht werden:
Personen mit Atemwegssymptomen und Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall
Personen mit Hinweis auf eine virale Pneumonie, d.h. einen schweren Verlauf
medizinisch oder pflegerisch tätige Personen und auch Zugehörige einer Risikogruppe, die keinen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall hatten, aber Atemwegssymptome zeigen.
Wer entscheidet, ob eine Person getestet wird?
Die Entscheidung wird vom betreuenden Arzt getroffen. Es werden auch Untersuchungen vom Gesundheitsamt veranlasst.
Wo wird getestet bzw. wer führt die Tests durch?
Der betreuende Arzt führt die Tests entweder selbst durch oder schickt den Patienten zu einer Corona-Anlaufpraxis.
Bekomme ich als Arbeitnehmer einen „Negativ“-Test?
Die Quarantäne endet i. d. Regel nach 14 Tagen. Sie bekommen keinen erneuten Test.
Hier finden Sie „COVID-19: Tipps für Eltern“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im PDF-Format zum Download
Kann ich mich beim Einkaufen, am Einkaufswagen oder an Lebensmitteln anstecken?
Beim Einkaufen können Sie sich anstecken, wenn Sie in die Nähe einer infizierten Person kommen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen infektiöse Tröpfchen mit Viren ausscheidet. Die Person kann nicht wissen, ob sie ansteckend ist, wenn sie noch gar keine Symptome hat. Wir wissen heute, dass die Viren bis zu zwei Tage vor Ausbruch der Erkrankung ausgeschieden werden.
Deshalb ist das wichtigste Gebot: Abstand halten (1,5 Meter, besser 2 Meter).
Beim Einkaufen oder in der Bahn, in Bussen oder im Taxi müssen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wir empfehlen dies auch darüber hinaus, zum Beispiel auf dem Wochenmarkt.
Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind (z. B. bei Asthma), müssen Sie das für evtl. Kontrollen plausibel darlegen können.
Was die Ansteckungsgefahr am Einkaufswagen, Türkliniken oder an Lebensmitteln angeht, besteht keine Gefahr. An solchen Gegenständen oder an Lebensmitteln wurden noch nie ansteckungsfähige SARS-CoV-2 Viren nachgewiesen. Sie können den Griff des Einkaufswagens mit einem Feuchttuch abwischen (nach Gebrauch in den Hausmüll geben und nicht im Wagen liegen lassen). Dies ist aber mehr eine allgemeine Empfehlung zur Sauberkeit und ist nicht spezifisch für das Coronavirus.
Waschen Sie sich nach dem Einkaufen gründlich die Hände mit Wasser und Seife für 20 – 30 Sekunden. Dies sollten Sie ohnehin immer tun. Für die Lebensmittel gelten die üblichen Regeln der Küchenhygiene, nichts darüber hinaus.
Das Internet ist augenblicklich kimmer noch voller Nachrichten über die Ansteckungsgefahr von Einkaufswagen, anderen Gegenständen oder Lebensmitteln. Das sind allesamt Behauptungen, die durch nichts belegt sind.
Ich bin alt. Darf ich das Haus noch verlassen?
Ja. Es gibt keine besonderen Regeln für „Alte“. Alte Menschen werden nicht häufiger angesteckt als junge. Das Corona-Virus kennt da keine Unterschiede.
Das heißt, Sie dürfen wie alle anderen auch beispielsweise allein oder zu viert (aber nicht mehr) spazieren gehen, Radtouren unternehmen oder mit dem Auto einkaufen. Im Kreise Ihrer Familienangehörigen (z. B. Kinder, Enkel, Geschwister) können Sie sich mit bis zu 10 Personen treffen. Das gilt auch, wenn Sie zum Beispiel einen Ausflug planen.
Wir wissen, dass alte Menschen manchmal unschöne und diskriminierende Begegnungen haben, zum Beispiel beim Einkaufen.
Verschaffen Sie sich Respekt und lassen Sie sich nicht entmutigen!
Der ambulante Pflegedienst darf zu Ihnen ins Haus kommen, wenn das Personal ausreichende Schutzausrüstung hat (Atemschutz, Schutzkleidung).
Kann mich mein Haustier (z. B. Hund, Katze, Meerschweinchen, Kaninchen, Vogel etc.) anstecken?
Nein. Es gibt keine Hinweise dafür, dass Haustiere ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen.
Haustiere werden auch nicht krank, wenn sie vom Coronavirus angesteckt werden, beispielsweise wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine Infektion besteht oder wenn Sie positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet wurden.
Sind freilaufende Tiere (z. B. Pferde, Ponies, Schafe, Hühner) oder Stalltiere (z. B. Schweine, Rinder) ansteckend?
Nein. Es ist kein Fall bekannt, dass hier heimische Tiere den Menschen anstecken können. Es gibt keine Einschränkungen im Umgang mit den Tieren (z. B. Streicheln).
Ganz wichtig: Wenn Sie meinen, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, weil Sie Kontakte zu einem Infizierten hatten oder Krankheitszeichen bei sich selbst feststellen, bleiben Sie unbedingt zu Hause.
Kontaktieren Sie zunächst Ihre Hausärztin oder den Hausarzt telefonisch und besprechen dann das weitere Vorgehen. Alternativ können Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 (jederzeit erreichbar) kontaktieren..
Für allgemeine Fragen steht Ihnen das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums unter der Rufnummer 030 – 346 465 100 zur Verfügung..
Für Pflegeeinrichtungen / Jugendhilfe
Empfehlungen für Leitungen von Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Einrichtungen der Eingliederungshilfe.
Beim Auftreten von Atemwegs-Symptomen oder Fieber sind die Bewohner:innen sofort in Ihrem Zimmer zu isolieren und ärztliche Hilfe zu holen (Hausärzte, KV Dienst).
Sollte in Ihrer Einrichtung ein Verdachtsfall oder ein bestätigter COVID-19 Fall auftreten, kontaktieren Sie unverzüglich das Gesundheitsamt!
Besuche u.a. in Pflegeeinrichtungen und Kliniken sind möglich, wenn sichergestellt ist, dass
Besucherinnen und Besucher registriert werden,
pro Patientin oder Patient jeweils maximal eine Besuchsperson am Tag zugelassen wird, und
die Besuchszeit auf ein angemessenes Maß limitiert wird, soweit nicht aus sozial-ethischen Gründen, wie beim Besuch von Sterbenden, auf eine zeitliche Begrenzung zu verzichten ist.
Bitte beachten Sie hierzu auch die aktuelle Allgemeinverfügung der Hansestadt Lübeck vom 16.05.2020.
Entsprechende Einrichtungen dürfen nur noch von den im dortigen Pflegebereich tätigen Personen und denjenigen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend einen Zugang erhalten müssen, wie z.B. Handwerker, betreten werden. Auch für Angehörige von Personen, die sich in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen befinden, gilt: Nur im Ausnahmefall darf nach strenger Prüfung im Einzelfall und mit Registrierung der persönlichen Daten ein Besuch ausschließlich dann und nur für maximal eine Stunde erfolgen, wenn er aus besonderen persönlichen Gründen tatsächlich erforderlich ist. Beim Besuch von Sterbenden gilt keine zeitliche Begrenzung.
Personen mit akuten Atemwegserkrankungen dürfen die Einrichtung in keinem Fall betreten.
Wer die Einrichtung betreten darf, sollte einen Mund-Nasen-Schutz tragen, um einen möglichen Eintrag von Viren zu verhindern. Am besten einen kommerziell verfügbaren, falls das nicht möglich ist, kann auch hilfsweise ein selbst gefertigtes Modell getragen werden. Die getroffenen hygienischen Vorsoirgemaßnahmen sind ausnahmslos einzuhalten.
Hinweise zur Prävention und zum Management von Erkrankungen in Alten- und Altenpflegeheimen hat das Robert-Koch-Institut hierveröffentlicht.
Hinweise zum Thema Persönliche Schutzausrüstung:
Im Moment gibt es große Not in der Beschaffung von Persönlicher Schutzausrüstung (Kittel, Masken, Handschuhe, etc.). Bitte schöpfen Sie eigenständig und durchgehend alle Möglichkeiten der Beschaffung aus, die Sie kennen.
Das Land hat in Zusammenarbeit mit dem Bund eine strategische Reserve an persönlicher Schutzausrüstung zur Verhinderung einer Ausbreitung von COVID-19 bei akut auftretenden Notlagen aufgebaut. Die Reserve wird für Einrichtungen zur Pflege sowie für Leitungsangebote der Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch nur in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt der Hansestadt Lübeck bereitgestellt. Dabei gelten die Regeln der Notwendigkeit und der Dringlichkeit, d. h. nur im absoluten Notfall, wenn ein bestätigter COVID-positiver Fall oder ein begründeter Verdacht vorliegt. Treffen die o.g. Kriterien auf Sie bzw. Ihre Einrichtung zu, wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt telefonisch unter (0451) 122 - 2626 oder per E-Mail an corona@luebeck.de .
Benötigt ein COVID-positiver Fall ambulante Behandlungen wie Physiotherapie oder die Betreuung durch eine Hebamme und ist keine Schutzausrüstung vorhanden, so bedarf es einer Einzelfallentscheidung durch das Gesundheitsamt - Telefon (0451) 122-2626 oder E-Mail an corona@luebeck.de .
Handlungsleitfäden des RKI für Einrichtungen
Umsetzung von Quarantänemaßnahmen in Pflegeeinrichtungen
Kontaktpersonennachverfolgung für Personal in Alten- und Pflegeheimen bei regulärer Personalverfügbarkeit
Hinweise zum Umgang mit Bewohnern, die die Pflegeeinrichtung oder Betreuungseinrichtung für mehr als 24 Stunden verlassen
Mit zunehmender Dauer der geltenden Regeln zur Bekämpfung der SARS-CoV-2 Pandemie treten wegen der sozialen Isolation teilweise gravierende Folgeerscheinungen in den Vordergrund.
Dies stellt die Pflege- und Betreuungseinrichtungen vor zusätzliche und schwierige Herausforderungen.
Im Lichte der Abwägung von zustehenden Persönlichkeits- und Grundrechten und übermäßigen sozialen Härten mit der aktuellen epidemiologischen Lage sind vorsichtige Lockerungen für die Wiederaufnahme von Bewohner:innen, die die Einrichtungen für mehr als 24 Stunden verlassen, möglich.
Grundsätzlich gilt nach wie vor:
Wenn Bewohner von Einrichtungen das Haus für mehr als 24 Stunden wegen eines Krankenhausaufenthaltes oder wegen Rückkehr in das familiäre Umfeld verlassen, müssen Sie vor Wiederaufnahme in die Einrichtung durch räumliche Isolierung für 14 Tage in Quarantäne gestellt werden, wenn
die Aufnahme aus einem Krankenhaus aus einer für an COVID-19 erkrankten Personen vorgesehenen Station erfolgt oder
die aufzunehmende Person Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt kann davon abgesehen werden:
wenn die aufzunehmende Person seit mindestens 48 Stunden frei von Symptomen ist und zwei negative SARS-CoV-2 Tests (im Krankenhaus durchzuführen) im Abstand von 24 Stunden nach Ende der Symptome vorliegen und seit Symptombeginn mindestens 10 Tage vergingen sind, oder
das abverlegende Krankenhaus bestätigt, dass es während des Aufenthaltes zu keinem Kontakt mit COVID-19 positiven Patienten oder Verdachtsfällen gekommen ist und dass keine COVID-19-typischen Symptome aufgetreten sind.
Nach einem Aufenthalt im familiären Umfeld
Unter Würdigung der Gesamtumstände kann im Einzelfall von der Quarantänemaßnahme auch abgesehen werden, wenn
Während des Aufenthaltes bei dem/der Betroffenen keine Symptome einer Erkältungskrankheit wie z. B. Halsschmerzen, Husten, Schnupfen oder Fieber aufgetreten sind und
Keiner in engem Kontakt mit dem/der Betroffenen stehenden Person vom Gesundheitsamt eine Quarantänemaßnahme angeordnet wurde und
im privaten oder sonstigen Umfeld in den letzten zwei Wochen keine nachgewiesene Corona-Infektion bekannt geworden ist.
Die Angaben müssen von den Betroffenen oder ihren Betreuern schriftlich bestätigt werden.
Das Gesundheitsamt steht zur Beratung jederzeit zur Verfügung. (0451-122 2626)
Informationen für Jugendhilfeeinrichtungen
Hier finden Sie Informationen für Jugendhilfeeinrichtungen im PDF-Format zum Download:
Informationen und Empfehlungen für Träger von Einrichtungen in Schleswig-Holstein
Aktuelle Informationen und Empfehlungen für Jugendämter sowie Leistungserbringer von Jugendhilfeangeboten
Gibt es zusätzliche Empfehlungen für Gemeinschaftseinrichtungen?
Die Einrichtungen sind alle über die besonderen Umstände informiert und angehalten sich strikt an ihren Hygieneplan zu halten.
Für spezielle Fragen wenden Sie sich an das Gesundheitsamt unter (0451)122-5369 oder per e-mail infektionsschutz@luebeck.de oder corona@luebek.de .
Für Gemeinschaftseinrichtungen gelten aktuell keine zusätzlichen Empfehlungen. Die Einrichtungen sind angehalten sich strikt an ihren Hygieneplan zu halten. Sollten zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein, werden diese vom Gesundheitsamt unverzüglich getroffen.
Das Gesundheitsamt entscheidet, ob für bestimmte Personen Betretungsverbote ausgesprochen werden. Für spezielle Fragen wenden Sie sich an das Gesundheitsamt unter (0451) 122-5369 oder per e-mail infektionsschutz@luebeck.de
Informationen und Handlungsleitfaden für Ärzte
Aktualisierte Handlungsempfehlungen des Gesundheitsamtes der Hansestadt Lübeck für niedergelassene Ärzte (Stand: 14.4.2020)
Maßnahmen und Testkriterien - Orientierungshilfe für Ärzte (Stand: 22.4.2020)
Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19 (Stand: 08.04.2020)
Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung (Stand: 14.4.2020)
Antworten auf häufige Fragen, die an das RKI gestellt werden. (Stand: 22.04.2020)
Fachspezifische Fragen „Rund um Corona“ bitte an:
Tel.: 0451-122-2626 (Mo – So, 8 – 20 Uhr) oder corona@luebeck.de
Alle anderen Fragen zum Thema Infektionsschutz bitte an:
infektionsschutz@luebeck.de; Tel.: (0451) 122-5369 (Mo, Di 8 – 14 Uhr, Do 8 – 18 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr)
Besuchsverbote in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe
Seit dem 31.3.2020 ist das Betreten von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie von stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe nicht mehr erlaubt.
Ausnahmen von dem Betretungsverbot dürfen die Einrichtungen nur nach strenger Prüfung im Einzelfall zulassen, sofern ein Besuch aus besonderen persönlichen Gründen unter Berücksichtigung des Schutzes der übrigen Mitpatientinnen und -patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Einrichtung dringend geboten oder medizinisch oder sozial-ethisch erforderlich ist.
Besucherinnen und Besucher mit akuten Atemwegserkrankungen dürfen die Ein-richtung auch im Ausnahmefall nicht betreten.
Den ausführlichen Text zur aktuellen Allgemeinverfügung finden Sie hier
Müssen Kinder mit einfachen Atemwegssymptomen grundsätzlich sofort ärztlich untersucht werden und unter Quarantäne gestellt werden?
Nein. Nur wenn der Verdacht auf eine SARS-CoV-2 Infektion besteht. Bei Erkrankungen ohne jeglichen COVID-19 Bezug gelten die bisherigen Richtlinien des Infektionsschutzes für die Wiederzulassung zum Kindergarten und eine grundsätzliche Gesundschreibung durch die Ärztin/den Arzt für jedes erkrankte Kind ist nicht notwendig.
Empfehlungen für die Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen gemäß § 34 Infektionsschutzgesetz
Maßnahmen der Quarantäne und Erstellung von Kontaktpersonenlisten sind Aufgabe des Gesundheitsamtes.
Aushänge für Hygienetipps
Verschiedene Plakate, Flyer und Aufkleber zum Aushang in Ihrer Einrichtung erhalten Sie hier als PDF-Download
Für allgemeine Fragen steht Ihnen das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums unter der Rufnummer 030 – 346 465 100 zur Verfügung.
Hygienekonzepte für Einrichtungen, Dienstleister, Betriebe, Museen, Veranstaltungen etc.
Im Zusammenhang mit der schrittweisen Öffnung von Einrichtungen, Veranstaltungsorten, Dienstleistungen und Betrieben werden nach SARS-CoV-2-BekämpfVO vom 16. Mai 2020 gültig bis 07.06.2020 Anforderungen an die Hygienestandards nach den §§1, 2, 3 und 4gestellt.
Diese sind unabhängig von der Art der Einrichtung einzuhalten und können durch das Gesundheitsamt oder die Ordnungsbehörde kontrolliert werden.
Die folgende Übersicht liefert eine Handreichung für die Arten der Einrichtung (Stand 19.05.2020, Änderungen sind jederzeit möglich)
Art der Einrichtung Ablauf Anmerkung
Gewerbe, Dienstleister (z.B. Friseure, Kostemikstudios, Fußpflege, Nagelstudios, Sonnenstudios)
Gesundheitshandwerke bzw. Heilberufe Es muss ein Hygienekonzept erstellt werden und bei möglichen Kontrollen vorgelegt werden. Es besteht keine Genehmigungspflicht durch Gesundheits- oder Ordnungsamt.
Gaststätten Für die gleichzeitige Bewirtung von bis zu 50 Gästen muss das Konzept nicht vom Gesundheitsamt genehmigt werden. Es muss im Rahmen einer örtlichen Kontrolle einsehbar sein.
Für die gleichzeitige Bewirtung von mehr als 50 Gästen muss das Konzept dem Gesundheitsamt per E-Mail an corona@luebeck.de angezeigt werden. Eine Genehmigung ist nicht erforderlich. Es gelten die Vorgaben nach SARS-CoV-2-BekämpfVO §§1,2,3,4 und 7
Pflegerische Einrichtung, Eingliederungshilfe Bitte um Einreichung eines Besuchskonzepts beim Gesundheitsamt (zur Kenntnisnahme) nach Landeserlass V. Es besteht keine Genehmigungspflicht durch das Gesundheitsamt.
Alle Besuchskonzepte werden geprüft. Es erfolgt ggf. eine Rückmeldung bei Fragen, Anmerkungen etc.
Freilichtmuseen, Gedenkstätten, Erinnerungsorte und weitere museale Angebote unter freiem Himmel
Alle übrigen Museen, Galerien, Gedenkstätten und Ausstellungen
Hygienekonzepts inkl. Konzept zur Begrenzung der Besucherzahl.
Keine Einreichung erforderlich.
BekämpfVO §§3 und 4
Es besteht keine Genehmigungspflicht durch das Gesundheitsamt.
Das Hygienekonzept muss bei möglichen Kontrollen vorgelegt werden.
öffentliche und private Betreiber draußen für die Ausübung von kontaktfreien Sportarten
Ein Hygienekonzept muss erstellt werden und bei möglichen Kontrollen vorgelegt werden.
Es gelten die Vorgaben nach SARS-CoV-2-BekämpfVO §6 Abs. 11. Es besteht keine Genehmigungspflicht durch das Gesundheitsamt.
private Betreiber Bitte um Erstellung eines Hygienekonzepts. Es besteht keine Genehmigungspflicht durch das Ordnungsamt nach SARS-CoV-2-BekämpfVO §6 Abs. 10.
Zusammenkünfte in Einrichtungen von Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften Keine Erstellung oder Einreichung erforderlich. Es gelten die Vorgaben nach SARS-CoV-2-BekämpfVO §13
Landesverordnung und den Erlassen zum Umgang mit SARS-CoV-2
Bitte reichen Sie Ihr Konzept ein per E-Mail unter corona@luebeck.de ein. Geben Sie bitte immer den Namen der Einrichtung, Adresse, und den Ansprechpartner mit Kontaktdaten ein.
Rückfragen Ihrerseits und Beratung unter 0451-122 2626 möglich.
Anforderungen an Hygiene-/Besuchskonzepte
Nicht alle der folgenden Fragen treffen auf jede Einrichtung zu. Sie dienen als Checkliste und müssen nicht alle beantwortet werden.
Wie wird das Abstandsgebot (mind. 1,5 Meter) immer eingehalten?
Wenn das Abstandgebot nicht eingehalten werden kann:
Wie schützen die Personen (Kunden? Personal?) sich selbst und andere? (Mund-Nasen-Schutz?)
Wie ist der Zugang und Abgang zu den Räumlichkeiten und Geschäftsräumen geregelt?
Wie ist sichergestellt, dass –für den Fall, dass eine Infektion bekannt wird- die Kunden/Besucher durch das Gesundheitsamt nachverfolgt werden können? (z. B. durch schriftliche Registrierung oder Handyanruf vor Betreten der Einrichtung)
Wir empfehlen, dass jeder Person mindestens 4 qm zur Verfügung stehen.
Wie sind die Räumlichkeiten beschaffen? Größe? Lüftungsmöglichkeit?
Wie ist die Reinigung geregelt? Art? Häufigkeit?
Gibt es für das Personal ausreichend Waschgelegenheit für die Hände? (fließendes Wasser und Seife, ansonsten Händedesinfektion); bitte nachweisen.
Wie ist der Plan, dass eine mögliche COVID-19 Infektion sich nicht ausbreiten kann (z. B. Schichtpläne, feste Zuordnungen z. B. in Betreuungseinrichtungen)
Wie ist der Plan, wenn dennoch bei einem/einer Mitarbeiter/in Symptome einer COVID-19 Erkrankung (Fieber, Atemnot, Krankheitsgefühl) auftreten?
Wie wird das Personal zu den Maßnahmen geschult? Wer ist verantwortlich (Name, Tel. Nr., E-mail)
Es gibt zahlreiche Hinweise und Handreichungen zur Erstellung der Konzepte. Hier eine Auswahl:
Hygiene bei Abgaben von Lebensmitteln
Wann und wo soll desinfiziert werden?
Wann und wo soll desinfiziert werden?Im Laufe der schrittweisen Lockerungen der Beschränkungen im öffentlichen Raum sind in den vergangenen Wochen mit großem Aufwand eine Vielzahl von Hygienekonzepten erarbeitet worden.
In der Umsetzung werden großzügig Desinfektionsmittel eingesetzt, nicht nur bei der Desinfektion der Hände, sondern auch bei Tischen, Bänken, Theken usw.
Hierzu möchten wir einige Hinweise geben:
Desinfektionsmittel ersetzen in keinem Fall die gründliche Reinigung mit den üblichen Reinigungsmitteln. Desinfektionsmittel reinigen nicht.
Damit sie wirken, müssen sie mindesten 20 – 30 Sekunden in der vorgeschriebenen Konzentration einwirken. Dies dürfte in den meisten Fällen nicht gewährleistet sein. Beim Versprühen erst recht nicht.
Was das Coronavirus angeht, müssen sie mindestens mit „begrenzt viruzid“ gekennzeichnet sein. Die Inhaltsstoffe stehen deutlich auf dem Behälter. Desinfektionsmittel sind teuer und können der Umwelt schaden. Aber von größter Bedeutung ist, dass sie bei unsachgemäßem Gebrauch dazu beitragen, dass sich immer mehr Bakterien entwickeln, die gegen die Wirkung von Antibiotika resistent sind.
Oberflächen innerhalb und außerhalb der Sanitärbereiche sind so zu reinigen wie immer.Desinfektionsmittel für Oberflächen sind unnütz und können schädlich sein. Desinfektionsmittel für die Hände sind nur dann nötig, wenn es keine ausreichende Waschgelegenheit gibt.Dies gilt naturgemäß nicht für Kliniken oder Pflegeeinrichtungen.
Hier können Sie sich im Detail informieren
Wann sollten Handschuhe getragen werden?
Wir beobachten, dass Beschäftigte in Läden, Restaurants, Eisdielen, Apotheken usw. teilweise über Stunden Handschuhe tragen. Dadurch soll ihnen und den Kunden ein Gefühl der Sicherheit vermittelt werden. Dies ist trügerisch und unnötig.
Wo in der Zeit vor dem Corona-Virus keine Handschuhe nötig waren, sind sie es auch jetzt nicht.
Händewaschen, Nies- und Hustenetikette und Abstand halten sind das A und O. Wer das einhält, macht es dem Virus schwer.
Hier können Sie sich folgendes herunterladen:
Abstandsregeln, Plakat DIN A1 (PDF)
Verkaufsstellen, die die notwendige Grundversorgung mit den Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs sicherstellen, wie Supermärkte, Apotheken usw. sind weiterhin geöffnet.
Fragen zu ordnungsrechtlichen Themen „Coronavirus“ wie Öffnungszeiten, Einzelhandel, Gastronomie, Beherbergungsgewerbe, Aufenthalt im Freien etc. Beantwortet das Ordnungsamt unter der Rufnummer (0451) 122-2626 oder per E-Mail an ordnungsamt@luebeck.de – eine Beantwortung erfolgt schnellstmöglich!
Gastronomie und Einzelhandel - Wer darf wie unter welchen Bedingungen wieder öffnen?
Leitfaden Mindestanforderungen an Hygienekonzepte in der Gastronomie ab 18.5.2020 (PDF)
Hygiene-Empfehlungen für Hotellerie und Gastronomie in Schleswig Holstein (PDF)
SARS-CoV2-Arbeitsschutzstandards im Gastgewerbe (PDF)
Informationsblatt Gastronomie und Hotels (PDF)
Plakat Gastronomie "Regeln während des Aufenthalts" (PDF)
Plakat "Regeln für die WC-Nutzung" (PDF)
Postkarte Gastronomie "Persönliche Daten", deutsch (PDF)
Postkarte Gastronomie "Persönliche Daten", englisch (PDF)
1. Welche Geschäfte dürfen wieder öffnen? Unter welchen Bedingungen?
Die Einhaltung der notwendigen Hygienestandards, insbesondere der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, ist sicherzustellen. Die entsprechenden Hinweise des Robert Koch-Institutes sind in geeigneter Form zu berücksichtigen.
2. Darf ich eine Abholmöglichkeit von Waren anbieten? Unter welchen Bedingungen?
Ja, Abholmöglichkeiten von vorbestellten Waren sind unter der Wahrung von Hygieneregeln zulässig. Das gilt auch für Geschäfte, die mehr als 800 Quadratmeter Fläche haben, sofern ein Zutritt zum Geschäft durch Abholende und Wartende unterbleibt und zwischen Kunde und Verkäufer kein direkter Kontakt entsteht sowie eine angemessene Vereinzelung der Wartenden, z.B. im PKW, gewährleistet bleibt.
3. Dürfen Dienstleister und Handwerker öffnen? Unter welchen Bedingungen?
Dienstleister und Handwerker dürfen öffnen. Kosmetik- oder Tattoostudios dürfen auch wieder Leistungen im Gesichtsbereich anbieten und durchführen, sofern besondere Schutzmaßnahmen die Übertragung des Corona-Virus ausschließen. Eine Mund-Nasen-Schutzmaske stellt beispielsweise eine solche geforderte Schutzmaßnahme dar, sofern sie durch eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschild beziehungsweise ein Gesichtsvisier ergänzt wird. In dieser Kombination werden die Voraussetzungen an die besonderen Schutzmaßnahmen erfüllt, die die Übertragung des Virus ausschließen.
Die Tätigkeiten der Gesundheits-und Heilberufe (wie beispielsweise Heilmittelerbringer) und des Gesundheitshandwerks (wie beispielsweise Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher und Zahntechniker) sind trotz einer engen persönlichen Nähe erlaubt.
Es gelten dabei die unter Punkt 1 genannten Bedingungen.
4. Dürfen Frisöre wieder öffnen?
Informationen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege:
5. Dürfen Kosmetikstudios wieder öffnen? Unter welchen Bedingungen?
Kosmetikstudios dürfen ab dem 18.05. wieder alle Dienstleistungen anbieten. Tätigkeiten am Gesicht des Kunden dürfen aber nur ausgeführt werden, wenn besondere Schutzmaßnahmen die Übertragung des Coronavirus ausschließen. Dies kann nur gewährleistet werden, wenn der Behandelnde eine Mund-Nasen-Schutzmaske trägt, sofern sie durch eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschild beziehungsweise ein Gesichtsvisier ergänzt wird. In dieser Kombination werden die Voraussetzungen an die besonderen Schutzmaßnahmen erfüllt, die die Übertragung des Virus ausschließen.
Corona-Soforthilfen und Schutzschirm, Finanzielle Hilfen für Unternehmen
Informationen zu Umsatzausfällen kleiner und mittelständischer Unternehmen
Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein (BB-SH), Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein (MBG SH) haben gemeinsame Finanzierungskoordinatoren bestimmt:
Das Kieler Wirtschaftsministerium hebt in einer Pressemitteilung vor allem das Darlehensprogramm „IB.SH Mittelstandskredit“ hervor. Das Land wird im Rahmen dieses Programms für die von der Investitionsbank zugesagten Darlehen Garantien übernehmen.
Die Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein (BB-SH) bietet an, Überbrückungskredite zu besichern. Dies kann in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung geschehen. Dazu gilt eine neue Bürgschaftsobergrenze von 2,5 Mio. Euro und eine Ausweitung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite.
Zusätzlich können die Unternehmen sich an die Förderlotsen der IB.SH wenden (Tel. 0431 9905-3365, foerderlotse@ib-sh.de).
Informationen über Antragsvoraussetzungen für die SH-Finanzierungsinitiative finden Sie hier
KfW-Hilfskredite für die Wirtschaft
Weitere Informationen: www.kfw.de/corona
Wo bekomme ich als Unternehmer finanzielle Hilfen?
Die Wirtschaftsförderung Lübeck stellt auf ihrer Internetseite umfangreiche Informationen für Unternehmen zur Verfügung und ist bei Rückfragen telefonisch und per E-Mail erreichbar.
Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von durch Corona betroffenen Unternehmen
Informationen der Investitionsbank SH zur Unterstützung für Unternehmen
Für weitere Informationen der IB.SH zur Unterstützung von Unternehmen klicken Sie bitte hier
Welche Regelungen gibt es für Veranstaltungen?
Veranstaltungen ab 1.000 Personen (Großveranstaltungen) sind bis zum 31. August 2020 untersagt,
Veranstaltungen ab 50 Personen sind ebenfalls untersagt,
Veranstaltungen bis zu 50 Personen mit Sitzungscharakter sind unter besonderen Voraussetzungen zulässig.
Es ist ein Hygienekonzept vom Veranstalter zu erstellen (Hierbei gelten die besonderen Vorgaben der Verordnung.)
Die Kontaktdaten der Besucher zu erheben
Die Teilnehmer müssen sich auf festen Sitzplätzen befinden. (Diese Regelung soll verhindern, dass sich durch die Bewegung der Teilnehmer eine mögliche Infektion ausbreitet)
Es dürfen keine Aktivitäten mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen stattfinden. Insbesondere beim Singen oder beim Spielen bestimmter Instrumente reicht die Einhaltung des Abstandsgebotes nicht aus, um eine Ansteckungsgefahr hinreichend zu verringern.
Dürfen private Bildungseinrichtungen noch tätig werden?
Private Bildungseinrichtungen dürfen unter Beachtung der aktuellen BekämpfVO öffnen.
Hinweis für Besitzer von Wohnwagen/ Camper / Sportboote
Die Landesregierung verweist auch auf das Hilfsprogramm der Bundesregierung „Schutzschild“
Informationen zum Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit finden Sie hier
Informationen der Industrie- und Handelskammer SH zu Finanzierungshilfen finden Sie hier
Ob sich in Ihrem Fall etwas errechnet, können Sie mit einem Wohngeldrechner herausfinden.
Kann mein Arbeitgeber mir verbieten, zur Arbeit zu erscheinen und mich im Home Office arbeiten lassen?
Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kolleg:innen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in seinen FAQs zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus.
Ein Zutritt ist ausschließlich bei finanziellen Notfällen und nur nach vorheriger telefonischer Terminvergabe zulässig.
Tipps für Bestattungsunternehmen
Hier finden Sie Empfehlungen zum Umgang mit COVID-19 Verstorbenen des Robert Koch Instituts
Einzelhandel mit Nahrungsergänzungsmitteln (z. B. „Fitness-Shops“)
Nahrungsergänzungsmittel gehören lt. Definition zu den Lebensmitteln. Sofern der Verkauf dieser Produkte im jeweiligen Shop überwiegt, ist es ein spezialisierter Lebensmitteleinzelhandel und damit zulässig. Zum Sortiment dieser Läden zählen vielfach z. B. Sportlernahrung in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, Fitnessriegeln, abgepacktem Fleisch, Chips etc.
Ein weiteres Außerkraftsetzen der Bäderverordnung ist derzeit nicht geplant. Die Bäderverordnung wird somit am 19. Mai 2020 wieder in Kraft treten.
Achten Sie sorgfältig auf die Grundregeln der Hygiene!
Elternbrief Kindertagespflege (PDF)
Elternbrief Kitas (PDF)
Stufenplan Kindertagesstättenbetrieb (PDF)
Ab 06. Mai 2020 besuchen folgende Jahrgänge wieder den Schulunterricht:
Schüler:innen der vierten Jahrgangsstufe der Grundschulen,
Schüler:innen der sechsten Jahrgangsstufe an den Schulen der dänischen Minderheit,
Schüler:innen der Jahrgangsstufen sechs, neun (G8) und zehn (G9) der Gymnasien,
Schüler:innen der Eingangs- und Qualifikationsphase der Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe und der Gymnasien, der berufsbildenden Schulen ein-schließlich der Regionalen Berufsbildungszentren,
Schüler:innen, die am Unterricht „Deutsch als Zweitsprache“ teilnehmen, sowie
Schüler:innen an Förderzentren, soweit dies zwischen dem Förderzent-rum und den Eltern vereinbart wird.
Schüler:innen der Jahrgangsstufen neun und zehn der Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe.
Ab dem 25. Mai wird der Schulbetrieb durch weitere Präsenzangebote für folgende Jahrgänge ausgeweitet:
Jahrgangsstufen 1 bis 3 an den Grundschulen,
Jahrgänge 8, 9 und 10 an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien
Eingangsphase und Qualifizierungsphase 1 der Oberstufe an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe
Außerdem dürfen Nachmittagsangebote für die Kinder, die in der Schule sind, wieder stattfinden. Mensen und ähnliche Einrichtungen können bei Bedarf öffnen.
Hochschulen erhalten weitere Freiräume für Präsenzveranstaltungen.
Die erforderlichen Hygieneregeln sind zu berücksichtigen.
Hochschulbibliotheken, Mensen und Cafeterien können grundsätzlich wieder öffnen, vorausgesetzt sie treffen entsprechende Infektionsschutz- und Hygienevorkehrungen.
Zeitplan Wiedereröffnung Schulen (PDF)
Die Notbetreuungsregelungen an Schulen bis einschließlich der 6. Jahrgangsstufe werden verlängert. Die Notbetreuung wird insofern neu gefasst, dass die Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden oder Kindern, bei denen ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist, diese in Anspruch nehmen können.
Dürfen auch Lehrkräfte über 60 Jahre bei der Notbetreuung helfen?
Die Beschreibung der Risikogruppe durch das Robert Koch-Institut ist pauschalierend und das Maß des individuellen Risikos hängt sehr stark von der jeweiligen gesundheitlichen Disposition ab. Wenn sich eine Lehrkraft auch mit 61 fit fühlt, kann der (freiwillige) Einsatz durchaus verabredet werden. Dementsprechend haben sich bereits viele Lehrkräfte auch im Alter über 60 bereiterklärt, bei der Notbetreuung mitzuwirken.
Für die Altersgruppe unter 60 Jahren besteht keine automatische Risikovermutung. In Verbindung mit Einschränkungen der körperlichen Disposition bzw. Gesundheit kann aber eine Freistellung allein für die Arbeit im Home-Office in Frage kommen.
Im Folgenden können Sie entsprechende Informations-PDFs downloaden:
Notbetreuung in Kitas und in der Kindertagespflege
Die Notbetreuungsregelungen in Kindertagesstätten werden verlängert. Die Notbetreuung wird insofern neu gefasst, dass die Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden oder Kindern, bei denen ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist, diese in Anspruch nehmen können.
Zusätzlich können ab dem 25. Mai angehende Schulkinder sowie Kinder mit heilpädagogischem Förderbedarf und/oder Sprachförderbedarf in abwechselnden Gruppen betreut werden.
Ab dem 1. Juni sollen in einer nächsten Stufe dann alle Kinder, die nicht in der Notbetreuung sind, wieder in zeitversetzten Gruppen in die Kitas gehen können.
Was bedeutet das Betretungsverbot von Kitas und Tagespflege?
Die aktuell geltende Regelung beinhaltet keine Schließung der Kitas, sondern spricht ein Betretungsverbot für die Kinder aus, die nicht berechtigt sind, die Notbetreuung zu nutzen. Die Einrichtungen sollen also grundsätzlich geöffnet sein und eine Notbetreuung in Gruppen mit in der Regel bis zu 5 Kindern sicherstellen.
Auch Kindertagespflegepersonen leisten einen wichtigen Beitrag, um eine Betreuung in Kleinstgruppen sicherzustellen, wenn keine Betreuung zu Hause möglich ist. Für Kindertagespflegepersonen gilt, dass die Betreuung mit bis zu fünf Kindern aufrechterhalten, auf eine Notbetreuung beschränkt oder eingestellt werden kann.
Mir ist nicht klar, ob ich einen Anspruch auf Angebote der Notbetreuung in einer Kindertagesstätte habe.
Gibt es eine Liste der betroffenen Berufe?
In der Notbetreuung werden folgende Kinder aufgenommen:
Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden oder
Kinder, bei denen ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist und dieses Elternteil keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren kann.. Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren.
Kritische Infrastrukturen sind nach der Definition des Bundesministeriums des Innern Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.
Die Bereiche der im Zusammenhang mit der Notbetreuung zu berücksichtigenden kritischen Infrastrukturen sind abschließend definiert:
In Schulen Tätige, soweit diese zur Aufrechterhaltung einer Notbetreuung eingesetzt werden; Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb; in Kindertageseinrichtungen Tätige, soweit diese zur Aufrechterhaltung einer Notbetreuung eingesetzt werden, sowie Kindertagespflegepersonen,
Inwiefern der jeweilige Arbeitgeber nach den definierten Kriterien zur kritischen Infrastruktur gehört und inwiefern die konkrete Tätigkeit einer Person in einem zu dieser Infrastruktur zählenden Unternehmen dringend erforderlich ist, hängt von den Umständen jedes Einzelfalls ab.
Darf die Kita-Leitung mich/das Kind wieder nach Hause schicken?
Ja, denn es ist ein Betretungsverbot ausgesprochen, welches einzuhalten ist. Die Betretungsregelung ist in der Allgemeinverfügung abschließend geregelt. In der Notbetreuung werden folgende Kinder aufgenommen:
oder Kinder, bei denen ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist und dieses Elternteil keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren kann.
Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren.
Darf ich mein Kind auch in die Kita/Hort geben, wenn ich nicht unter die genannten Ausnahmen falle, z.B. weil es gerade eine krankheitsbedingt schwierige Betreuungssituation gibt?
Die Betretungsregelung ist in der Allgemeinverfügung abschließend geregelt. In der Notbetreuung werden demnach nur folgende Kinder aufgenommen:
Kinder, bei denen ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist und dieses Elternteil keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren kann. Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren.
Gehören die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren zu den Berufsgruppen, die Anspruch auf Notbetreuung haben?
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr können eine Notbetreuung nur an solchen Tagen in Anspruch nehmen, an denen sie nachweislich für den Bereitschaftsdienst eingeteilt sind.
Gebühren - Erstattung
Die Hansestadt Lübeck garantiert, dass die Elternbeiträge den Eltern erstattet werden, unabhängig davon, ob sie die Notbetreuung in der Kita, Kindertagespflege oder Schulkinderbetreuung genutzt haben. Die Zusage gilt zunächst bis zum 15.06.2020.
Alle Kita-Eltern, die die Gebühren normalerweise per Lastschrift / Bankeinzug überweisen, werden gebeten, diese Zahlungsweise nicht auszusetzen, sondern beizubehalten. Die Gebühren werden zeitnah über den jeweiligen Kita-Träger erstattet. Auf diese Weise werden verwaltungsaufwendige Arbeiten, die die Erstattung verlangsamen könnten, vermieden.
Die Kita-Gebühren für die Monate April und Mai 2020 werden bei den meisten Kindertagesstätten nicht mehr per Lastschrift eingezogen und sind somit automatisch erstattet.
Finanzielle Unterstützung für bedürftige Eltern mit Einkommenseinbußen durch das Coronavirus
Kinder- und Jugendtreffs und vergleichbare Einrichtungen von durch die kommunale Jugendpflege benannten Jugendlichen können im Einvernehmen mit dem zuständigen Jugend- und Gesundheitsamt in Gruppen von höchstens 5 Personen zur Verhinderung der Bildung von Ansammlungen oder zur Gewährleistung des Kinder- und Jugendschutzes geöffnet werden.
Bis zum 26.06.2020 finden weiterhin wegen der Corona-Pandemie grundsätzlich keine Präsenz-Veranstaltungen an der VHS Lübeck statt. Nur Vorbereitungskurse und Prüfungen für ESA und MSA finden derzeit statt. Eine Entscheidung über die Durchführung von Bildungsurlauben wird Mitte Mai erwartet.
Zur Zeit werde weitere Online-Angebote vorbereitet, die ab Mitte Mai starten.
Zugleich bleiben bis 26.06.2020 die Geschäftsstellen der VHS geschlossen.
Die VHS Lübeck ist telefonisch montags bis freitags von 9-12 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 15-18 Uhr unter Tel. 0451 122 4021 erreichbar.
Die persönliche Weiterbildungsberatung ist nach Terminvereinbarung weiterhin möglich.
Bitte richten Sie Ihre Fragen per E-Mail an vhs@luebeck.de. Bitte nutzen Sie auch gern die Behördennummer 115.
BAföG muss für jedes Schuljahr beantragt werden. Daher kann der Antrag bereits mit der Schulzusage oder mit dem gültigem Schulvertrag beantragt werden. Dies gilt auch, wenn der eigentliche Schulstart pandemiebedingt nach hinten verschoben muss.
Wiederholungsanträge sollten zur Vermeidung von finanziellen Lücken spätestens zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes (i.d.R. bis 31.05. jeden Jahres) gestellt werden.
Die Antragsformulare stehen zum Download unter www.bafög.de zur Verfügung. Diese können Online oder auch per Hand ausgefüllt mit der Post, per Fax oder per Mail an das Amt für Ausbildungsförderung übermittelt werden. Gerne schicken wir im Moment auch die Anträge zu.
Welche Formblätter benötige ich?
Grundsätzlich sind die Formblätter 1, Anlage 1 zu Formblatt 1, Formblatt 2 und die Formblätter 3 für jeweils ein Elternteil erforderlich. Weitere Formblätter sind im Einzelfall erforderlich.
eine Kopie des Personalausweises, sofern der/die Schüler:in nicht in Lübeck wohnt
den Mietvertrag, sofern der / die Schüler:in nicht mehr bei den Eltern wohnt
aktuelle Einkommens- und Vermögensnachweise des Schülers
Einkommensnachweise der Eltern des vorletzten Kalenderjahres, also von 2018Sofern das Einkommen Ihrer Eltern während der Corona-Pandemie sehr viel geringer ausfällt, als im Vergleich zu 2018, können Sie per Formblatt 7 einen Aktualisierungsantrag beifügen. Das Einkommen wird dann anhand einer Prognose für das kommende Schuljahr ermittelt.
Wenn sich jetzt das Einkommen meiner Eltern verändert, kann ich dann einen Antrag auf BAföG stellen?
Ja, dann jetzt einen Aktualisierungsantrag stellen. Das gilt auch für Schüler:innen, deren Anträge für dieses Schuljahr rechnerisch schon abgelehnt worden waren.
Wo muss ich meinen Antrag hinschicken? Wo erhalte ich Beratung?
Studenten und Studentinnen senden Ihren Antrag bitte direkt an das zuständige Studentenwerk.
Eine Beratung und Hilfestellung kann derzeit nur telefonisch erfolgen. Sie können sich wie gewohnt jederzeit telefonisch bei Ihrem Sachbearbeiter unter der Behördennummer 115 melden, wenn Sie Rückfragen haben.
Bitte senden Sie den Antrag dann an das
oder per Mail an: bafoeg@luebeck.de
Für weitere Informationen zum BAföG steht Ihnen die Website www.bafög.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Verfügung.
Keine Nachteile durch Corona !!!
Das Bundesministerium hat dafür gesorgt, dass Planungssicherheit und finanzielle Absicherung während der Ausbildung vorhanden ist.
Sofern Prüfungen verschoben werden, wird die Förderung weiter gezahlt. Dies gilt auch, wenn der Schulbeginn oder die Fortsetzung der Ausbildung pandemiebedingt verschoben werden muss.
Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege in Einrichtungen
Findet derzeit die Erstberatung für Menschen mit Behinderungen statt?
Nein, die Erstberatung, die im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem neunten Sozialgesetzbuch üblicherweise jeweils donnerstags von 9.30 – 11.30 Uhr im Hause des Verwaltungszentrums Mühlentor angeboten wird, findet aufgrund der derzeitigen Situation im Zusammenhang mit der Corona Pandemie zunächst nicht statt.
Wird mein Antrag derzeit weiter bearbeitet?
Ja, Ihre Angelegenheiten werden weiter bearbeitet. Auf Grund von personellen Einschränkungen kann es jedoch ggfs. zu längeren Bearbeitungszeiten kommen.
Wie erfahre, ob noch Unterlagen oder Informationen fehlen?
Sollten zur Bearbeitung Ihres Anliegens noch Unterlagen oder Informationen fehlen, nehmen wir schriftlich Kontakt zu Ihnen auf. Sie können sich wie gewohnt jederzeit telefonisch bei Ihrem Sachbearbeiter oder unter der 115 melden, wenn Sie Informationen benötigen.
Meine Unterstützung fällt auf Grund der Einschränkungen weg – wo bekomme ich nun Unterstützung?
Die Leistungserbringer sind angehalten, die Unterstützung, die nun auf Grund der Einschränkungen wegfällt, weitestgehend in einem anderen Rahmen aufrecht zu erhalten, um so ein Mindestmaß an Unterstützung bieten zu können.
Sollten Sie darüber hinaus dringend Unterstützung benötigen, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt auf.
Für Leistungserbringer:
Erhalte ich weiterhin meine Vergütung, auch wenn ich die Leistung (z.B. Schulbegleitung) derzeit nicht erbringen kann?
Hierzu wurde ein Informationsschreiben des Fachbereichs 2 an Sie versandt, aus dem Sie die Regelungen entnehmen können. Sollte Ihnen dieses Schreiben nicht vorliegen, nehmen Sie bitte Kontakt mit der Abteilung Eingliederungshilfe des Bereichs Soziale Sicherung auf.
Woher weiß ich, ob ich meine Leistung weiterhin anbieten kann?
Dies entnehmen Sie bitte den erlassenen Allgemeinverfügungen.
Lebensunterhalt / Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
Was muss getan werden, um in der aktuellen Situation Leistungen zu beantragen?
Für die Leistungsbeantragung reicht eine formlose Mitteilung (z.B. per Telefon, per eMail, per Brief) gegenüber dem Bereich Soziale Sicherung der Hansestadt Lübeck mit Angabe der Adresse aus.
Die erforderlichen Antragsunterlagen werden dann per Post übersandt.
Ist die Auszahlung von bewilligten Leistungen weiterhin sichergestellt?
Die Auszahlung der Leistungen für alle laufenden Fälle ist sichergestellt.
Wer beantwortet Fragen zur Leistungsgewährung?
Fragen zur Leistungsgewährung werden derzeit weiterhin telefonisch, per Email oder Post beantwortet. Persönliche Vorsprachen sind nur in besonderen Ausnahmefällen (z.B. in existenzbedrohenden Situationen oder in Fällen der Unterkunftssicherung) nach vorheriger telefonischer Absprache möglich.
Ich habe ein Schreiben der Hansestadt Lübeck, Bereich Soziale Sicherung erhalten, in dem ich aufgefordert wurde, Unterlagen zu einem bestimmten Termin einzureichen. Muss ich diesen Termin einhalten?
Nein. Die Frist zum Einreichen der Unterlagen wird in der aktuellen Situation großzügig ausgelegt.
Wo wird Unterstützung gewährt, wenn der Lebensunterhalt nicht mehr sichergestellt ist?
Für erwerbsfähige Personen ist für die Hilfegewährung das Jobcenter Lübeck zuständig. Altersrentner:innen, Mitarbeiter:innen in Werkstätten für behinderte Menschen und voll erwerbsgeminderte Personen müssen sich an den Bereich Soziale Sicherung der Hansestadt Lübeck wenden.
Wo wird Kurzarbeitergeld gewährt?
Das Kurzarbeitergeld wird von der Bundesagentur für Arbeit, Hans-Böckler-Straße 1, Tel. 0451-588-0 gewährt.
Für die Gewährung von aufstockenden Leistungen zum Kurzarbeitergeld ist das Jobcenter Lübeck zuständig.
Ich kann meine Fristen zur Einreichung von Unterlagen nicht einhalten. Entstehen mir dadurch Nachteile?
Nein, die Bearbeitung erfolgt dann erst nach Eingang der Unterlagen.
Im Pflegestützpunkt erhalten Sie Informationen rund um die Themen Leben und Wohnen im Alter, Pflege und Betreuung sowie zur Inanspruchnahme von Leistungen der Pflegeversicherung und anderen Sozialleistungen. Die individuelle Beratung richtet sich an pflegebedürftige Menschen aller Altersstufen, deren Angehörige und an alle Menschen, die sich mit dem Älterwerden beschäftigen.
Gelten die Sprechzeiten im Pflegestützpunkt in dem bisherigen Umfang weiter?
Nein, leider können Sie die Mitarbeiterinnen im Pflegestützpunkt derzeit persönlich nicht aufsuchen. Sowohl telefonisch als auch per Email können Sie aber Kontakt zu uns aufnehmen:
Tel.: 122-4903, Tel.: 122-4931, Tel.. 122-4458 oder pflegestuetzpunkt@luebeck.de
Finden noch Hausbesuche durch die Mitarbeiterinnen statt?
Nein, leider können wir derzeit nur eine telefonische Beratung anbieten.
Haben Sie im Pflegestützpunkt eine Übersicht über freie Kapazitäten in den Pflegeeinrichtungen bzw. bei den ambulanten Diensten?
Die Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste melden uns keine freien Kapazitäten. Erkundigen Sie sich bitte direkt bei die jeweiligen Anbietern.
Eine Übersicht erhalten Sie hier
Ich vermute, dass mein Angehöriger pflegebedürftig ist. Finden zurzeit noch persönliche Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen statt?
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.mds-ev.de
Erhalte ich weiterhin Unterstützung bei der Beantragung eines Pflegegrades?
Bei der Vorbereitung auf das Telefoninterview durch den/die Gutachter:in sind Ihnen die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes gerne behilflich. Rufen Sie uns an.
Welche besonderen Regelungen gelten derzeit in der Pflegeversicherung?
Die Frist von 25 Arbeitstagen zur Entscheidung über den Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung wurde bis Ende September 2020 aufgehoben. Sie gilt nur noch bei dringlichem Entscheidungsbedarf z.B. wenn jemand sofort auf die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes angewiesen ist und eine Sachleistung beantragt.
Die Zahlung einer Verzögerungsgebühr wird ebenfalls ausgesetzt.
Die Kürzung des Pflegegeldes bei Nichteinhaltung der halb-bzw. vierteljährlichen Frist für die Beratungsbesuche durch einen ambulanten Pflegedienst wird bis Ende September ausgesetzt.
Kann die ambulante Versorgung durch den bisherigen Pflegedienst oder eine Vertretung nicht sichergestellt werden, kann die Versorgung nun auch durch andere Leistungserbringer als einen ambulanten Pflegedienst erfolgen. Diese Kosten für die Inanspruchnahme von Leistungserbringern oder anderen Personen können nach § 36 SGB XI für bis zu drei Monaten durch die Pflegekasse erstattet werden. Die Pflegekassen können dann entstandene Kosten in Höhe der ambulanten Pflegesachleistungsbeträge im Kostenerstattungsverfahren erstatten (Einzelfallentscheidung).
(Zitat: G-KV Spitzenverband – Erläuterungen zum Pflege-Rettungsschirm)
Habe ich mit Kurzarbeiter:innengeld Anspruch auf Wohngeld?• Habe ich mit Kurzarbeiter:innengeld Anspruch auf Wohngeld?Grundsätzlich kann jede/r Mieter:in von Wohnraum oder Eigentümer:in einer Immobilie Wohngeld beantragen. Ob dies gewährt wird, ist abhängig von er Höhe des Einkommens und der Miete Belastung.Eine alleinstehende Person mit einem Kurzarbeitergeld von unter 1.060,- € wird in den meisten Fällen einen Wohngeldanspruch haben.
Ob sich in Ihrem Fall etwas errechnet, können Sie mit einem Wohngeldrechner herausfinden, z.B.
Ich beziehe bereits Wohngeld, jetzt verringert sich mein Einkommen durch Kurzarbeit. Wird das berücksichtigt?Auf Antrag wird das Wohngeld neu berechnet, wenn sich das Gesamteinkommen um mindestens 15 % senkt. Bei einer/m Alleinverdiener:in oder alleinstehenden Person wird dies regelmäßig der Fall sein, in anderen Konstellation ist eine Berechnung im Einzelfall erforderlich. Im Zweifel stellen Sie lieber rechtzeitig einen Antrag. Das erhöhte Wohngeld wird erst ab dem Ersten des Monats bewilligt, in dem ein Antrag gestellt wurde.
Meine Einnahmen aus Selbstständigkeit sind erheblich gesunken, kann ich noch Wohngeld beantragen?Grundsätzlich ja. Da Wohngeld ein Zuschuss zur Miete ist, müssen Sie entweder noch geringe/andere Einnahmen haben oder vom Vermögen/Kontoüberziehung/Unterstützung von Bekannten u.s.w. Ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Wenn Sie mittellos sind, dann stellen Sie bitte beim Jobcenter einen Antrag auf Arbeitslosengeld II.
Wohnungswesen / Wohnungsvermittlung
Wie ist das Team Wohnungsvermittlung derzeit erreichbar?
Aufgrund der derzeitigen Situation findet kein persönlicher Service im Verwaltungszentrum Mühlentor statt. Sie können sich wie gewohnt jederzeit telefonisch bei Ihrer Sachbearbeiterin oder unter der 115 melden, wenn Sie Informationen benötigen und Sie erreichen uns weiterhin wie gewohnt über unser Email-Postfach: wohnungsvermittlung@luebeck.de
Wo bekomme ich das Antragsformular für den Wohnberechtigungsschein bzw. die Wohnungsvermittlung?
Das Antragsformular ist hier als pdf zum Ausdrucken hinterlegt. Sollten Sie diese Möglichkeit nicht nutzen können, senden wir Ihnen gern ein Antragsformular per Post zu. Bitte teilen Sie uns hierfür telefonisch Ihre Anschrift mit.
Sollten zur Bearbeitung Ihres Anliegens noch Unterlagen oder Informationen fehlen, nehmen wir Kontakt zu Ihnen auf.
Wird mein Antrag derzeit bearbeitet?
Ja, Ihre Angelegenheiten werden weiterhin bearbeitet. Die normale Bearbeitungsdauer von vier Wochen wird grundsätzlich eingehalten.
Wo bekomme ich allgemeine Informationen zum Wohnberechtigungsschein und zur Wohnungsvermittlung?
Die wichtigsten Informationen bekommen Sie hier
Jugendamt/ Kinderschutz
Brauchen Sie Hilfe? Angebote der Jugendhilfe und des Kinderschutzes laufen weiter
Trotz bzw. gerade in der schwierigen Corona-Zeit ist das Jugendamt der Hansestadt Lübeck für Sie da.
Die Mitarbeiter:innen der Beratungsstellen des Jugendamtes beraten Lübecker Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Volljährige bei Problemen in der Familie, sowie bei Schwierigkeiten in der Erziehung oder der eigenen Lebensgestaltung.
Im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus ist es notwendig, direkte Kontakte zu reduzieren und durch telefonische Beratungen zu ersetzen. Hierfür wurden die telefonischen Servicezeiten erweitert (Montag bis Donnerstag 8-16 Uhr; Freitag 8-12 Uhr).
Bei Hinweisen auf mögliche Gefährdungen des Kindeswohls oder wenn die Situation zu eskalieren droht, kommen die Mitarbeiter:innen in die Familie und leiten die erforderlichen Hilfen ein.
Wer sich Sorgen um ein Kind macht, kann sich weiterhin an das Jugendamt der Hansestadt Lübeck sowie außerhalb der Servicezeiten an die Polizei wenden.
Die bereits laufenden Hilfen zur Erziehung, in ambulanter Form, aufsuchend oder an einem festen Ort erbracht, sind nicht beendet. Trotz der aktuellen Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise halten Träger der Jugendhilfe durch alternative Beratungs- und Kontaktformen die Verbindung zu den betreuten Familien. Änderungen in der Leistungserbringung werden mit den Fachkräften der Beratungsstellen des Jugendamtes abgestimmt. Bei Bedarf finden auch persönliche Einzelkontakte statt, unter Einhaltung der besonderen Hygiene- und Abstandsregeln.
Stationäre Einrichtungen einschließlich der Not- und Krisendienste sowie der Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen können grundsätzlich nicht geschlossen werden.
Die Empfehlungen des Gesundheitsamtes sind zu beachten. Ebenso entscheidet das Gesundheitsamt über ggf. erforderliche Quarantäneregelungen in den Einrichtungen.
Der Bereich Familienhilfen des Jugendamtes bietet Beratungsstellen über das gesamte Stadtgebiet verteilt an:
Sie wohnen im Stadtteil St. Jürgen
Service-Telefon: 0451 / 122-2530
Telefax: 0451 / 122-7789
E-Mail: familienhilfen-st-juergen@luebeck.de
Sie wohnen im Stadtteil Buntekuh oder Moisling
Service-Telefon: 0451 / 122-2527
Telefax: 0451 / 122-7746
Service-Telefon: 0451 / 122-2524
Telefax: 0451 / 122-7334
Service-Telefon: 0451 / 122-2525
Telefax: 0451 / 122-6979
Service-Telefon: 0451 / 122-2526
Telefax: 0451 / 122-5730
Jugendamt / Unterhalt
Brauchen Sie Hilfe? Beratungen zum Thema Unterhalt und Beistandschaft laufen weiter
Die Mitarbeiter:innen der Unterhaltsvorschusskasse und des Teams Beistandschaften beraten Sie bei allen Fragen zu den Themen Unterhalt, Antrag auf Unterhaltsvorschuss, Beurkundung von Sorgeerklärungen, Vaterschaftsfeststellung usw.
Der Bereich Familienhilfen / Jugendamt ist aktuell unter folgenden Rufnummern erreichbar: Tel. 0451/122 - 4650 Unterhaltsvorschusskasse
- 4655 Beistandschaften, Beurkundungen
Was kann ich machen, wenn die Unterhaltszahlung ausbleibt?
Wenn trotz Mahnung der Unterhalt nicht gezahlt wird, besteht ggf. ein Anspruch auf Unterhaltsvorschuss oder das Team Beistandschaften kann behilflich sein.
Ich kann den Unterhalt (z.B. wegen Kurzarbeit) nicht mehr zahlen. Was muss ich veranlassen?
Informieren Sie bitte schnellstmöglich den anderen Elternteil über den ausbleibenden Unterhalt, ggf. kann dieser Unterhaltvorschuss beantragen. Sofern der Unterhalt über das Jugendamt geltend gemacht wird oder Sie zur Erstattung von Unterhaltsvorschussleistungen verpflichtet sind, sollten Sie unbedingt auch das Jugendamt über Ihre finanzielle Situation informieren. Der Unterhalt bzw. Erstattungsanspruch könnte dann ggf. gestundet werden.
Darf ich trotz Kontaktverbot aufgrund der Coronavirus-Pandemie weiterhin Umgang mit meinem Kind haben?
Der Umgang zwischen Eltern und Kindern ist grundsätzlich trotz der Verordnungen über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus erlaubt, sofern vom Gesundheitsamt keine häusliche Quarantäne für ein Elternteil oder das Kind angeordnet wurde.
Finden zur Zeit Beurkundungen im Jugendamt statt?
Ja, Beurkundungen von Vaterschaftsanerkennungen, Zustimmungsbeurkundungen, dem gemeinsamen Sorgerecht und Unterhaltsverpflichtungen finden nach vorheriger Terminvereinbarung statt.
Die Träger der Migrationsberatung bieten zurzeit eine telefonische Beratung unter den bekannten Rufnummern an. Der Publikumsverkehr ist für diesen Zeitraum grundsätzlich eingestellt.
Aktuelle Beratungszeiten und Ansprechpersonen in den Beratungsstellen:
Jugendmigrationsdienst Gemeindediakonie Lübeck - Migrant:innen von 12-26 Jahre
Wolfgang Cramer, Tel.: 0451-61320112, 0179/5372142
Mail: cramer@gemeindediakonie-luebeck.de
Erreichbarkeit: Dienstag - Donnerstag 10:00-15:00 Uhr
Sandra Birkoben, Tel.: 0451-61320135
Mail: s.birkoben@gemeindediakonie-luebeck.de
Erreichbarkeit: Montag 09:00-15:00 Uhr und Dienstag 09:00 – 11.00 Uhr
Serap Berrakkarasu, Tel.: 0451-61320111
Mail: berrakkarasu.@gemeindediakonie-luebeck.de
Erreichbarkeit: Montag – Donnerstag 13:00-16:00 Uhr
in deutscher, arabischer und kurdischer Sprache
Abdulla Mehmud, Tel.: 0451-61320114
Mail: mehmud@gemeindediakonie-luebeck.de
Erreichbarkeit: Mittwoch 09:00-15:00 Uhr und Donnerstag 09:00-16:00 Uhr
Familienzusammenführung Gemeindediakonie Lübeck
Erreichbarkeit: Montag 08:30-15:00 Uhr und Dienstag 09:00-15:00 Uhr
Migrationsberatung Schleswig-Holstein – MBSH AWO / Alter ab 27 Jahre
Sarah Bröker, Tel.: 0451-296 90 993
Mail: Sarah.Broeker@awo-sh.de
Erreichbarkeit: Montag – Freitag 09:00-15:00 Uhr
Hande Yildiz, Tel.: 0451-296 90 992
Mail: Hande.Yildiz@awo-sh.de,
Migrationsberatung Schleswig-Holstein – MBSH Türkische Gemeinde / Alter ab 27 Jahre
Astrid Behrens, Tel.: 0451-59294330
Mail: mbsh-hl@tgsh.de
Erreichbarkeit: Montag-Freitag 9:00-17:00 Uhr
(06.04.-17.04.2020 befindet sich Frau Behrens im Urlaub, die Beratung ist nicht besetzt.)
Migrationsberatung für Erwachsene Caritas
Astris Eissing, Tel.: 0451-7994622
zusätzlich Frauen-, Familien, und Schwangerschaftsberatung,
Mail: Astrid.Eissing@Caritas-im-Norden.de
Erreichbarkeit: Montag-Donnerstag 09:00-17:30 und Freitag 09:12:30 Uhr
Dieter Bartsch, Tel.: 451-7994623
Mail: Dieter.Bartsch@Caritas-im-Norden.de
Erreichbarkeit: Montag, Mittwoch, Donnerstag 14:00-17:00 Uhr und Freitag 09:00-12:30 Uhr
Migrationsberatung für Erwachsene Gemeindediakonie-Lübeck
Chaide Mardfeldt, Tel.: 0451-61320134
Mail: mardfeldt@gemeindediakonie-luebeck.de
Erreichbarkeit: Dienstag 10:00 – 11:00 Uhr und Donnerstag 10:00-11:00 Uhr
Maika Merz, Tel.: 0451-613201502
Mail: merz@gemeindediakonie-luebeck.de
Erreichbarkeit: Montag 10:00 – 11:00 Uhr und Mi 13.30 – 14.30 Uhr
Beratungsstelle für Erwachssene und Senioren der Hansestadt Lübeck
Die Beratungsstelle für Erwachsene und Senioren ist ein sozialpädagogisches Team im Bereich Soziale Sicherung. Die Beratungsstelle ist erste Anlaufstelle für Erwachsene ohne minderjährige Kinder, die Beratung und Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen benötigen. Gleichermaßen sind wir Ansprechpartner für Angehörige, Nachbarn und Institutionen im nahen Umfeld. Insbesondere in Fragestellungen rund um das Thema Pflege und häusliche Versorgung.
Unser kostenloses Angebot erfolgt in Form von telefonischen oder persönlichen Beratungsgesprächen. Diese können bei Bedarf in unseren Büros oder in Ihrer häuslichen Umgebung stattfinden.
Gelten die Servicezeiten in der Beratungsstelle in dem bisherigen Umfang weiter? Sind die Mitarbeiter:innen weiter wie gewohnt erreichbar?
Leider können Sie die Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle derzeit persönlich nicht aufsuchen. Für absolute Notfälle gibt es die Möglichkeit der persönlichen Vorsprache in dazu bereitgestellten Büroräumen. Diese Termine müssen vorher telefonisch abgesprochen werden. Sie erreichen uns weiterhin telefonisch unter der Rufnummer: 122-2522, sowie via E-Mail unter Beratungsstelle-fuer-Erwachsene-und-Senioren@luebeck.de.
Hausbesuche finden nur in absoluten Ausnahmefällen / Notfällen statt. Diese müssen vorab telefonisch besprochen werden.
Erhalte ich weiterhin Unterstützung bei der Antragsstellung z.B. bei Heimkosten oder Haushaltshilfe?
Eine Unterstützung bei der Antragsaufnahme kann übers Telefon, via E-Mail oder auch auf postalischem Weg geleistet werden.
Ich mache mir Sorgen um meine Nachbarin/Angehörigen. Kann ich mich weiterhin an Sie wenden?
Sie können sich auch weiterhin telefonisch an uns wenden. Telefon 0451/122-2522 .Wir werden Kontakt zu den betroffenen Menschen aufnehmen und uns um Lösungen der Anliegen bemühen.
Meine Haushaltshilfe / Pflegedienst hat den Dienst eingestellt. Gibt es ein Portal über welches ich eine neue Hilfe suchen kann?
Die Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle können Sie dabei unterstützen, einen anderen geeigneten Dienst zu finden. Bitte beachten Sie, dass die Kapazitäten der Hilfsdienste bereits vor dem Corona Virus stark begrenzt waren und es ggf. längere Zeit in Anspruch nehmen kann, eine geeignete Hilfe zu finden. Wir bitten Sie daher auch zu prüfen, ob es jemanden in ihrem persönlichen Umfeld (Freunde, Nachbarschaft) gibt, der Sie übergangsweise unterstützen könnte.
Weiterhin bieten viele Dienste zu Zeiten des Corona Virus eine Grundversorgung durch die Übernahme des Einkaufs an.
Gibt es eine Übersicht über freie Kapazitäten der Pflegeeinrichtungen / ambulanten Dienste?
Die Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste melden uns keine freien Kapazitäten. Erkundigen Sie sich bitte direkt bei den jeweiligen Anbietern.
Ich komme nicht zur Bank. Wie komme ich an Bargeld?
Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Bankinstitut über die Möglichkeiten.
Ich muss in Quarantäne / möchte meine Wohnung auf Grund der Gefährdung nicht verlassen. Wer geht für mich einkaufen?
Der Pflegestützpunkt in der Hansestadt hält eine Übersicht über die Anbieter für die Haushaltshilfen vor, auch abrufbar über die Internetseite des Pflegestützpunktes .
Eine Übersicht erhalten Sie unter hier.
Möglicherweise können Sie auch Unterstützung durch eine Nachbarschaftshilfe erhalten. Der E- Punkt hält eine Übersicht bereit
Wie gehe ich mit häuslicher Gewalt in der Pflege um? (Pflegenottelefon?)
Bitte wenden Sie sich umgehend an das Pflegenottelefon unter der Rufnummer 01802 494847.
Es finden zur Zeit keine Veranstaltungen und keine Angebote in den Nachbarschaftsbüros statt. Die Mitarbeiter:innen sind aber weiterhin per E-Mail und telefonisch erreichbar. (www.nachbarschaftsbüro.de)
Hilfen in schwierigen Lebenssituationen
Hilfe für von Obdachlosigkeit bedrohte Frauen (auch für Prostituierte):
Hilfe bei ungesicherten Wohnverhältnissen, finanzieller Not, sozialer Isolation, Abhängigkeiten und/oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen – in diesen und weiteren sozialen Notlagen steht die Beratungsstelle für Frauen (Vorwerker Diakonie) Ratsuchenden zur Seite.
Unterkünfte für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder / Frauenhäuser:
Frauennotruf - Beratung und Hilfe bei sexueller Gewalt und Belästigung
frauennotruf-luebeck.de
Beratung und Information für Frauen biff – psychosoziale Beratungsstelle
biff berät bei psychischen Problemen, Problemen in der Partnerschaft, Konflikten / Mobbing in Familie, Schule oder am Arbeitsplatz, sexuellem Missbrauch, Essstörungen, Trennung, Scheidung.
Beratung besonders in belastenden Lebenssituationen. Frauen erhalten kostenlose Beratung, in Einzelgesprächen in schwierigen Lebenssituationen, bei Folgen von Gewalt, in Fragen zu Migration und Fluchterfahrung, in Gesundheitsfragen oder zu gleichgeschlechtlicher Lebensweise. Bei Bedarf mit Sprachmittlung.
Bevor was passiert: Bundesweite Hotline für „Tatgeneigte“ – Corona-Krisentelefon
Sie haben Angst, dass Sie gewalttätig gegenüber Angehörigen werden?
www.bevor-was-passiert.de/corona-krisentelefon
Hilfen für Prostituierte / Sexarbeiter:innen
Cara*SH, Fachberatungsstelle für Prostituierte in Schleswig-Holstein
Fachstelle für Sexarbeiter*innen – Orientierungsberatung zu Erwerbsarbeit und Selbständigkeit
www.bsa.frauennetzwerk-sh.de
Mutterschutz / Schwangerschaft / Schwangerschaftsabbruch / Geburt
Schwangerschaftsberatungsstellen – auch für Konfliktberatungen
Die Beratung findet auch in Corona-Zeiten online oder telefonisch statt!
Informationen zum Mutterschutz/ Beschäftigungsverboten in der Schwangerschaft (wg. Corona) finden Sie hier
Informationen zur Geburt – und der Mitnahme einer Begleitperson hier
Kinderbetreuung (Notbetreuung / Erstattung der Beiträge)
Wer bekommt eine Notbetreuung für Kinder?
Infos dazu gibt es auf dieser Seite unter "Schulen und Kinderbetreuung"
Werden die Beiträge für die (nicht in Anspruch genommene) Kinderbetreuung erstattet?
Welche Bereiche gehören zur "Kritischen Infrastruktur"?
Arbeitsrecht und –schutz und finanzielle Hilfen
Home Office, Erstattung von Verdienstausfall bei fehlender Kinderbetreuung, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss
Arbeitsrecht und -schutz in Folge der Corona-Krise
Arbeitsrecht und -schutz in Folge der Corona-KriseEine gute Übersicht über Arbeitsrecht und –schutz in Corona-Zeiten (Entgeltfortzahlung, Kurzarbeiter:innengeld, HomeOffice, Kita/Schule geschlossen) gibt es auf den Seiten des Bundesarbeitsministeriums für Arbeit Soziales.
Ein gesetzlicher Anspruch, von zu Hause aus zu arbeiten, besteht nicht. Arbeitnehmer:innen können dies jedoch mit ihrem Unternehmen vereinbaren. Die Option kann sich zudem aus einer Dienst-/Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag ergeben. Fragen Sie mal bei Ihrem Personal- oder Betriebsrat bzw. in der Personalstelle Ihres Betriebes nach.
Sie müssen Ihre Kinder betreuen und haben dadurch einen Verdienstausfall?
Wer wegen Schul- oder Kitaschließung die eigenen Kinder betreuen muss, kann eine Entschädigung (67% des Nettoeinkommens, max. 2.016 Euro) für bis zu sechs Wochen, erhalten. Die Auszahlung übernehmen die Arbeitgeber:innen, die das Geld in Schleswig-Holstein vom Landesamt für Soziale Dienste erstattet bekommen. Voraussetzung ist, dass sie
erwerbstätigen Eltern Kinder unter 12 Jahren oder mit Behinderung zu betreuen haben
eine anderweitige Betreuung (Verwandte, Freunde, Notfall-Betreuung) nicht sichergestellt werden kann
dass Gleitzeit- beziehungsweise Überstundenguthaben ausgeschöpft und andere betriebliche Maßnahmen (HomeOffice u.a.) nicht möglich sind.
Anträge auf Entschädigung können Beschäftigte/Arbeitgeber:innen beim Landesamt für Soziale Dienste (LASD) beantragen.
Auf den Seiten des LASD finden Sie Informationen und die Anträge. Hotline: 04621 806 116.
Zehn Fragen und Antworten rund um den Ausgleich des Verdienstausfalls werden im DGB Online-Ratgeber beantwortet, auch ob vorher Überstunden oder Urlaub genommen werden müssen.
Notfall-Kinderzuschlag (KiZ) – falls es schon zu Verdienstausfällen gekommen ist
Der Kinderzuschlag ist eine finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern mit geringem Verdienst (mind. 900 Euro Einkommen für Paare bzw. 600 Euro für Alleinerziehende). Er beträgt bis zu 185 Euro. Wer den „KiZ“ erhält, hat auch Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe und ist von Kitagebühren befreit. Es kann sich lohnen, nach dem 1. April 2020 einen Antrag auf Notfall-KiZ zu stellen, wenn es bereits im März 2020 zu Verdienstausfällen gekommen ist. Die Regelung ist vorerst befristet bis zum 30.9.2020. Die Beantragung erfolgt über die Familienkasse der Agentur für Arbeit oder Online. Weitere Infos gibt es beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Wenn der Unterhalt ausbleibt - Unterhaltsvorschuss
Wenn die Unterhaltszahlung ausbleibt, besteht ggf. Anspruch auf Unterhaltsvorschuss. Wenden Sie sich an die Unterhaltsvorschusskasse der Familienhilfen beim
Jugendamt, Tel. 122- 4650, E-Mail: familienhilfen-jugendamt@luebeck.de
Allgemein - Was ändert sich im öffentlichen Leben?
Spielplätze unter Auflagen geöffnet
Die Ansammlung von Erwachsenden und Jugendlichen auf Kinderspielplätzen ist verboten, ausgenommen Personen gemäß nachfolgender Ziff. 3.
Die Nutzung von Spielgeräten hat nacheinander zu erfolgen, sofern nicht der Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden kann.
Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen sind wieder möglich.
Das Singen in geschlossenen Räumen ist nicht erlaubt
Singen in geschlossenen Räumen ist derzeit nicht erlaubt. Im Freien ist ein Abstand von 2m zwischen den Singenden und dem Publikum einzuhalten.
Das gleiche gilt für das Spielen von Blasinstrumenten.
Museen und Galerien öffnen wieder
Museen, Galerien und Ausstellungen haben wieder geöffnet. Die Besucherzahl ist auf eine Person pro 10 Quadratmeter begehbarer Ausstellungfläche begrenzt. Führungen und Veranstaltungen sind nicht zulässig.
Städtische Sportanlagen wieder geöffnet
Kontaktfreier Freizeit- und Breitensport im Freien wieder möglich. Alle städtischen Sportanlagen (z.B. Falkenwiese, Buniamshof) sind wieder für die Ausübung kontaktfreier Sportaktivitäten des Freizeit- und Breitensports im Freien geöffnet.
Sportvereine, die bereits vor der Sperrung auf den jeweiligen Sportanlagen einzelne Plätze oder Laufbahnen zu festen Trainingszeiten gebucht haben, können diese zu den ihnen bereits zugeteilten Zeiten weiterhin exklusiv nutzen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine vorherige schriftliche Bestätigung des Vereinsvorstandes an den Bereich Schule und Sport (per E-Mail an schuleundsport@luebeck.de), dass der Verein sich im Rahmen des Trainingsbetriebes an die allgemeinen Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen des Landes Schleswig-Holstein hält und gleichzeitig die von seinem jeweils zuständigen Fachverband erarbeiteten sportartspezifischen Übergangsregelungen beachtet und umsetzt. Letztere sind online hier abrufbar.
Die Ausübung von Mannschaftssportarten ist nach der bisherigen Lesart der Landesverordnung weiter verboten. Lediglich mit einer Ausnahmegenehmigung nach Vorlage eines Hygienekonzeptes beim Gesundheitsamt können Mannschaften zum Beispiel Trainingsspiele oder Zweikampftraining durchführen. Erlaubt ist dagegen, dass Mannschaften ein kontaktfreies Training im Freien unter Einhaltung der oben genannten Bedingungen (Kontaktbeschränkungen und sportspezifische Übergangsregelungen) absolvieren, wie beispielsweise ein Lauf- oder Zirkeltraining. Das gilt beispielsweise auch für Fußballvereine.
Auch Betreiber privater Sportanlagen im Freien sind verpflichtet dem Gesundheitsamt vor Öffnungen der Anlage ein Hygienekonzept vorzulegen. Sport in geschlossenen Räumen bleibt weiterhin verboten.
Die Vereine sind verpflichtet, Ihre Mitglieder über die geltenden Regeln zu informieren. Die Einhaltung der Regeln ist vom Verein zu gewährleisten und ist bußgeldbewehrt. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen kann der Bereich Schule und Sport die Nutzungsgenehmigung widerrufen. Materialien für den Schutz der Sportler:innen und Trainer:innen (z.B. Masken, Handschuhe) sowie das notwendige Desinfektionsmittel zur Säuberung der Sportgeräte haben die Vereine selbst zu stellen. Zudem sind die Vereine aufgefordert ihren Betrieb innerhalb ihrer Trainingszeiten so zu planen, dass es zu keinen Überschneidungen oder Überbelegungen bei der Platznutzung kommt.
Dies gilt für alle Tätigkeiten in der Öffentlichkeit, darunter Einkaufen oder Spazierengehen.
Veranstaltungen im öffentlichen Raum und private Veranstaltungen
Zu öffentlichen Veranstaltungen gehören auch Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes. Es gilt weiterhin ein Verbot für Versammlungen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen, mit mehr als 50 Personen. Wer eine öffentliche oder nichtöffentliche Versammlung veranstalten will, muss ein Hygienekonzept erstellen.
Einreise nach Schleswig-Holstein möglich
Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten und Tagesstätten
Das Betreten und die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten dieser Einrichtungen wird nur Personen gestattet, deren Behinderung den Besuch einer Werkstatt als eine tagesstrukturierende Maßnahme erforderlich macht.
Die Termine der Müllentsorgung bleiben bestehen, die Wertstoffhöfe der Entsorgungsbetribe Lübeck (EBL) sind allerdings vorübergehend geschlossen. Außerdem haben die EBL einige Dienstleistung eingeschränkt.
Was ändert sich im Busverkehr und bei den Priwallfähren?
Schwimmbäder (nach Anmedlung für Berufsathleten und Rettungsschwimmer geöffnet)
Ordnungs-, Jugend- und Standesamt, Termine unter (0451) 115
Archiv, Termine unter (0451) 122 - 4156 oder -4152 oder archiv@luebeck.de, weitere Infos
Stadtbibliothek, Weitere Infos zur schrittweisen Wiedereröffnung hier
Soziale Sicherung , Termine unter (0451) 115
Buchhaltung und Finanzen, Termine unter (0451) 115
Haushalt und Steuerung, Termine unter (0451) 115
Bürgermeistermeisterkanzlei, Termine unter (0451) 115
Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL), Termine unter (0451) 70 76 00 oder entsorgungsbetriebe@ebhl.de
Liegenschaften, Termine unter (0451) 115
Wirtschaft und Soziales, Termine unter (0451) 115
Tourist-Information, keine Termine! Informationen unter (0451) 88 99 700 oder info@luebeck-tourismus.de
Frauenbüro, Informationen unter (0451) 115 oder frauenbuero@luebeck.de
Termine unter 04502/804-0 oder E-Mail k-direktion@luebeck-tourismus.de
Die Rathausführungen werden ausgesetzt, alle Veranstaltungen von externen Personen oder Organisationen im Rathaus werden abgesagt. Zu den externen Organisationen zählen nicht die in der Bürgerschaft vertretenen Fraktionen. Der Zutritt der Mitglieder der kommunalen Selbstverwaltung (Bürgerschaftsmitglieder, Mitarbeiter:innen der Fraktionsbüros, bürgerliche Ausschussmitglieder, Mitglieder des Senioren- und Behindertenbeirates) ist weiter uneingeschränkt möglich.
Wo bekomme ich einen Traveschein zum Angeln?
Wer derzeit Angeln möchte, muss nicht nur den vorgeschriebenen Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Personen einhalten, sondern benötigt folgende Papiere:
Einen gültigen Angel- bzw. Fischereischein mit Marke für 2020 sowie den Traveschein.
Der Traveschein konnte seit Dezember 2019 in Anglerfachgeschäften und beim Verband gekauft werden. Das ist jedoch derzeit leider nicht mehr möglich, da diese Einrichtungen geschlossen sind.
Wer also nicht über einen aktuellen Traveschein verfügt, darf derzeit nicht angeln.
Der Ordnungsdienst wird die Einhaltung dieser Regelung überwachen.
Im Stall gilt: Es sollten sich so wenig Menschen wie möglich an einem Ort aufhalten. In Stallgemeinschaften ist eine Person für die Aufgaben im Stall zu bestimmen. Ist es unumgänglich, dass mehrere Personen in den Stall gehen müssen, so muss eine zeitliche Abstimmung erfolgen, damit immer nur einzelne Personen vor Ort sind. Reitunterricht darf unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden.
Darf ich noch auf die Jagd?
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Jagd: Einzeljagd ist weiterhin erlaubt, Gesellschaftsjagden sind untersagt
Die Jagdausübung ist auch unter den derzeitigen Umständen der Corona-Pandemie grundsätzlich weiterhin möglich und vorgesehen. Konkret erlaubt sind sämtliche Formen der Einzeljagd, die Jagdhundeausbildung und notwendige Revierarbeiten. Untersagt sind Gesellschaftsjagden (mehr als vier Jägerinnen und Jäger im räumlichen und zeitlichen Zusammenhang) sowie sonstige Zusammenkünfte von Jägerinnen und Jägern.
Soweit möglich, muss der Mindestabstand eingehalten werden. Da dies im Auto schwer möglich ist, sollte wenn besser darauf verzichtet werden. Wenn es nicht anders möglich ist, können Fahrgemeinschaften gebildet werden, dann aber höchstens 2 Personen im Auto (mehr Personen wenn diese alle in einem Haushalt leben). Kontakte zu haushaltsfremden Personen sollen aber grundsätzlich vermieden werden.
Ein durch die Bewohner:innen und helfende Personen selbst organisierter Umzug verstößt nicht gegen das Ansammlungsverbot. Das kurzfristige Aufeinandertreffen zwecks Übergabe eines Umzugskartons oder ähnlichem ist keine Ansammlung im Sinne der Allgemeinverfügung. Die Abstandsregeln sollten aber soweit möglich eingehalten werden Hinweis: Abstandsregeln einhalten – soweit wie möglich voneinander entfernt, Handschuhe tragen, Desinfektionsmittel bereitstellen, nicht zusammenstehen und „Klönen“
Nachhilfe / Privatunterricht / Einzelunterricht (z.B. Musik-, Tanz- Nachhilfelehrer)
Für Unterrichtsangebote in Weiterbildungseinrichtungen gelten die Regelungen wie für Veranstaltungen (§ 5). Das sind das verpflichtende Hygienekonzept und die Aufnahme der Kontaktdaten aller Teilnehmenden. Wenn der Bildungszweck es erforderlich macht, müssen die Teilnehmenden nicht sitzen. Teilweise sind auch Ausnahmen vom allgemeinen Abstandsgebot möglich. Musikunterricht in kleinen Gruppen ist nun wieder möglich. Untersagt sind das gemeinsame Singen und damit Chöre und das Spielen von Blasinstrumenten in den Räumen der Bildungsstätten.
Privatunterricht/ Einzelunterricht/ Einzelcoaching ist erlaubt, wenn die 2m Sicherheitsabstände zwischen Lehrer:in/Coach und Schüler:in eingehalten werden.
Dies ist z.B. bei Hundetrainern das Hundetraining auf einer Wiese, bei Musiklehrern der Privatunterricht im eigenen Wohn-/Arbeitszimmer oder bei dem Schüler zu Hause, bei Personal Trainern das gemeinsame Joggen im Wald oder Übungen zu Hause.
Zweitwohnungsbesitzer, die ihre Immobilie in Schleswig-Holstein aktuell bereits nutzen, dürfen im Land bleiben. Dies gilt nicht für Zweitwohnungsbesitzer auf den Inseln und Halligen.
Neuanreisen in Zweitwohnungen sind ohne triftigen Grund untersagt. Triftige Gründe für eine Neuanreise in die Zweitwohnung sind:
Durch die auf Grundlage des Bundesinfektionsschutzgesetzes erlassene Landesverordnung zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sind Reisen in das Gebiet von Schleswig-Holstein u.a. aus touristischem Anlass und zu Freizeitzwecken untersagt. Einige Kreise haben ergänzend durch Allgemeinverfügung festgelegt, dass die Nutzung von Zweitwohnungen nur aus bestimmten Gründen im jeweiligen Kreis weiter erlaubt ist. Um mögliche Unsicherheiten über die Nutzungsmöglichkeiten von Zweitwohnungen zu beseitigen, hat Innenminister Grote die Kreise und Kreisfreien Städte darum gebeten, dass der Erlass solcher Allgemeinverfügungen auf der Grundlage vereinheitlichter, triftiger Gründe für die Zweitwohnungsnutzung erfolgt.
Die derzeit geltenden Regelungen könnten unter bestimmten Umständen zum 4. Mai gelockert werden, siehe Brief von Innenminister Hans-Joachim Grote vom 24. April 2020.
Brief von Innenminister Hans-Joachim Grote an die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister der kreisfreien Städte zum Erlass von Allgemeinverfügungen zur Nutzung von Nebenwohnungen vom 24. April 2020
Beide Sportarten sind Individualsportarten und können sowohl alleine als auch in der Gruppe unter Wahrung des Sicherheitsabstandes von 1,5m ausgeübt werden
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