Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/521
Timestamp: 2019-09-19 10:17:33
Document Index: 253661919

Matched Legal Cases: ['§ 521', 'BGH', 'BGH', '§ 521', 'BGH', '§273', 'BGH', '§ 521', 'BGH', 'BGH', '§ 521', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 521', 'BGH', 'BGH', '§ 521', 'BGH', 'BGH', '§ 522', 'BGH', 'BGH', '§ 521', '§ 522', 'BGH', '§ 521', 'BGH', '§ 521', 'BGH', '§ 521', '§ 556', 'BGH']

§ 521 ZPO: Zustellung der Berufungsschrift und -begründung
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2009, Az. XII ZB 46/08 Eine Rechtsmittelschrift sei allerdings nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ65, 114, 117) und des Bundesarbeitsgerichts (NJW 1987, 1356 f.) auch dann ordnungsgemäß, wenn sie die ladungsfähige Anschrift des Rechtsmittelbeklagten oder seines Prozessbevollmächtigten nicht enthalte, obgleich dadurch die alsbaldige Zustellung nach § 521 Abs. 1 ZPO erschwert werde.
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2008, Az. VIII ZR 85/08 Dies gilt für alle in §§273 ff., 296 ZPO genannten Fristen (vgl. BGHZ aaO); für die Fristsetzung nach § 521 Abs. 2 Satz 1 ZPO zur schriftlichen Berufungserwiderung gilt nichts anderes.
BGH, URTEIL vom 2.9.2005, Az. XI ZR 398/04 10	1. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 65, 114, 117) und des Bundesarbeitsgerichts (NJW 1987, 1356 f.) ist eine Rechtsmittelschrift auch dann ordnungsgemäß, wenn sie die ladungsfähige Anschrift des Rechtsmittelbeklagten oder seines Prozessbevollmächtigten nicht enthält, obgleich dadurch die alsbaldige Zustellung nach § 521 Abs. 1 ZPO erschwert wird.
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2005, Az. XII ZB 163/04 Nur wenn ausnahmsweise über das Anschiußrechtsmittel in der Sache entschieden wird, sei es, daß es als unbegründet zurückgewiesen wird (RGZ 44, 374, 377; BGH GSZ, BGHZ 4, 229, 235), sei es, daß es selbst unzulässig war (BGHZ 4, aaO, 240; 67 aaO, 306; BFHE 98, 461), sei es, daß die nach § 521 Abs.4 ZPO wirkungslos gewordene Anschlußberufung weiterverfolgt wird und diese als unzulässig zu verwerfen ist (Senatsbeschluß BGHZ 100, 383, 390 sowie BGH Beschluß vom 6. Juli 2000 - VII ZB 29/99- NJW 2000, 2315), ist
LAG Köln, Urteil vom 4.0.2002, Az. 3 Ca 8935/99 Die Beklagte verkennt hierbei, dass es für eine Anschlussberufung im Sinne des § 521 ZPO (a.F.) keiner ausdrücklichen Bezeichnung des entsprechenden Schriftsatzes als Anschlussberufung bedarf.Nach allgemeiner Meinung ist hierfür vielmehr ausreichend und notwendig die zweifelsfreie Erklärung, dass der Berufungsbeklagte ebenfalls eine Abänderung des Urteils erreichen will, dass er sich durch das Urteil beschwert fühlt und deshalb durch einen eigenen Angriff den Streitgegenstand in der Berufungsinstanz erweitern will (vgl. BGH FamRZ 1984, Seite 659; BGH NJW 1990, Seite 449; Zöller/Gummer , 22. Auflage, § 522 a ZPO, Rdn. 2 Baumbach - Albers, Komm.
BGH, URTEIL vom 4.1.1992, Az. VII ZR 273/91 Der Berufungsbeklagte kann mit seiner Anschlußberufung innerhalb der fremden Berufung die Klage nicht auf Dritte erweitern, die bisher am Verfahren nicht beteiligt gewesen sind, und auch keine Anträge gegen sie stellen (BGH, Urteil vom 12. Dezember 1988 - II ZR 129/88 = WM 1989, 503, 504 = WuB VII A. § 521 ZPO 1.89 Nassall; Urteil vom 26. Oktober 1990 - V ZR 122/89 = WM 1991, 383, 384 = WuB VII A. § 522 ZPO 1.91 Buschbeck-Bülow).
BGH, Urteil vom 4.10.1977, Az. VII ZR 160/76 a)	Mit der Anschlußberufung (§ 521 ZPO) kann der Berufungsbeklagte nach ständiger Rechtsprechung (zuletzt BGH Urteil vom 13. Mai 1974 - III ZR 35/72 * VersR 1974, 1018, 1019; BAG NJW 1976, 2143) und herrschender Meinung im Schrifttum (a.A. wohl nur Baur, Festschrift Fragistas, S. 359 , 368 ff; hieran anknüpfend Grunsky in Stein/Jonas aaO § 521 An. I 1; Klamaris, Das Rechtsmittel der Anschlußberufung, S. 235 ff) eine Abänderung des erstinstanzlichen Urteils auch dann erreichen, wenn er hierdurch nicht beschwert ist.
BGH, URTEIL vom 5.9.1933, Az. vil ZR 41/83 Nach dem Wortlaut des § 521 ZPO findet die Anschließung lediglich gegen das Rechtsmittel der Berufung statt (ebenso § 556 ZPO für die Revision), nicht aber gegen eine Anschließung als solche, die kein Rechtsmittel im eigentlichen Sinn ist (BGHZ 80, 146, 148; 83, 371, 376/377, jeweils m.w.N.).