Source: https://www.zip-online.de/heft-2-2002/zip-2002-87-generelle-faehigkeit-zu-zahlungen-an-die-glaeubigergesamtheit-als-regelmaessige-voraussetzung-fuer-wegfall/
Timestamp: 2019-10-20 18:21:10
Document Index: 380981963

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 130', '§ 139', '§ 17', '§ 130', '§ 139', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Generelle Fähigkeit zu Zahlungen an die Gläubigergesamtheit als regelmäßige Voraussetzung für Wegfall der Zahlungsunfähigkeit (BGH, Urt. v. 20.11.2001 – IX ZR 48/01 +) – ZIP 2002, 87 | ZIP online
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2002RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtInsO § 130 Abs. 1 Nr. 1 und 2, Abs. 2, § 139 Abs. 2, § 17 Abs. 2Generelle Fähigkeit zu Zahlungen an die Gläubigergesamtheit als regelmäßige Voraussetzung für Wegfall der ZahlungsunfähigkeitInsO§ 130InsO§ 139InsO§ 17BGH, Urt. v. 20.11.2001 – IX ZR 48/01 (OLG Dresden) +BGHUrt.20.11.2001IX ZR 48/01OLG Dresden
2. a) Eine einmal eingetretene Zahlungsunfähigkeit wird regelmäßig erst beseitigt, wenn die geschuldeten Zahlungen an die Gesamtheit der Gläubiger im Allgemeinen wieder aufgenommen werden können; dies hat grundsätzlich derjenige zu beweisen, der sich auf einen nachträglichen Wegfall der Zahlungsunfähigkeit beruft (im Anschluss an Senatsurt. v. 25.10.2001 – IX ZR 17/01, ZIP 2001, 2235, vorgesehen für BGHZ).
2. b) Ein Gläubiger, der nach einem eigenen Eröffnungsantrag von dem betroffenen Schuldner Zahlungen erhält, darf deswegen allein grundsätzlich nicht davon ausgehen, dass auch die anderen nicht antragstellenden Gläubiger in vergleichbarer Weise Zahlungen erhalten (im Anschluss an Senatsurt. v. 25.10.2001 – IX ZR 17/01, ZIP 2001, 2235, vorgesehen für BGHZ).