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Timestamp: 2016-10-24 05:22:08
Document Index: 213333044

Matched Legal Cases: ['Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 30', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

9C_443/2015 (02.12.2015)
9C_443/2015 {T�0/2} � � Urteil vom 2. Dezember 2015
vertreten durch Rechtsanwalt Andreas B�hlmann,
Die 1954 geborene A.________ ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie lebt seit 1986 in der Schweiz. Von 1988 bis Ende 2004 war sie bei der B.________ AG als Reinigungsmitarbeiterin angestellt. Nach der K�ndigung durch die Arbeitgeberin ging die Versicherte, abgesehen von anf�nglichen Aushilfst�tigkeiten, jahrelang keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach. Seit einem Autounfall Mitte April 2009 traten zunehmend psychische Beschwerden auf, weshalb sich A.________ im Februar 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Im Januar 2014 erlitt die Versicherte einen weiteren Verkehrsunfall. Die IV-Stelle Z�rich f�hrte verschiedene Abkl�rungen durch und veranlasste eine Erhebung der Verh�ltnisse im Haushalt (Bericht vom 10. Februar 2014). Gest�tzt darauf legte sie den invalidenversicherungsrechtlichen Status der Versicherten fest (60 % Erwerb und 40 % Haushalt). Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle eine relevante Arbeitsunf�higkeit und damit auch einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Verf�gung vom 10. Juli 2014).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 6. Mai 2015 ab.
A.________ f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr ab 1. August 2012 bis auf Weiteres eine ganze Invalidenrente, eventualiter eine Dreiviertelsrente auszurichten. Subeventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen Entscheides an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen und diese zu beauftragen, nach vorg�ngiger Abkl�rung des medizinischen Sachverhalts und Einholung eines medizinischen, insbesondere psychiatrischen Gutachtens einen neuen Vorbescheid zu erlassen.
1.2.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), nur die geltend gemachten Vorbringen, falls allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f. mit Hinweisen).
Das kantonale Gericht hat bei der Beantwortung der Statusfrage auf die Angaben in der Haushaltsabkl�rung (Bericht vom 10. Februar 2014) abgestellt und eine (gewichtete) Einschr�nkung im Haushalt von 6.6 % (0.4 x 16.5 %) errechnet. D ie erwerbliche Arbeitsunf�higkeit hat es mit Blick auf die Einsch�tzungen des behandelnden Psychiaters Dr. med. C.________ (Berichte vom 15. April 2012 und 25. Februar 2013) und der Psychiaterin Dr. med. D.________ des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD, Stellungnahmen vom 16. Dezember 2013) ab Januar 2012 auf 50 % in adaptierter T�tigkeit festgelegt. Gest�tzt auf ein Valideneinkommen von Fr. 32'208.80 und ein Invalideneinkommen von Fr. 22'814.60 hat die Vorinstanz einen Invalidit�tsgrad im Erwerbsbereich von 29 % ermittelt, was zu einem (gewichteten) Invalidit�tsgrad von 17.4 % (0.6 x 29 %) gef�hrt hat. In Anbetracht der Gesamtinvalidit�t von 24 % (6.6 % + 17.4 %) hat sie einen Rentenanspruch der Beschwerdef�hrerin verneint.
3.1.�D ie Versicherte leidet unbestritten an einer (rezidivierenden) depressiven St�rung, gegenw�rtig mittelgradige Episode, einer Agoraphobie und einer Benzodiazepinabh�ngigkeit (vgl. auch Stellungnahme von Dr. med. D.________ vom 16. Dezember 2013). Sie r�gt vorab eine willk�rliche Beweisw�rdigung in Bezug auf ihre Arbeitsf�higkeit.
3.2.1.�Die Vorinstanz hat festgestellt, sowohl Dr. med. C.________ als auch Dr. med. D.________ seien von einer Arbeitsf�higkeit von 50 % seit Januar 2012 ausgegangen. Dr. med. D.________ habe sich zu einem m�glichen Belastungsprofil wie folgt ge�ussert: Es m�ssten ausreichend Pausen, sp�testens alle 1.5 Stunden m�glich sein, sodann d�rften nicht zu viele Menschen im gleichen Raum sein und es m�sste eine Arbeit ohne ausgepr�gten Zeitdruck sein. Damit k�nne von einer Arbeitsf�higkeit von 50 % im Erwerbsbereich ab Januar 2012, bezogen auf ein Pensum von 100 %, in einer von Dr. med. D.________ umschriebenen adaptierten T�tigkeit ausgegangen werden.
3.2.2.�Das kantonale Gericht hat die medizinischen Akten einl�sslich gew�rdigt. Insbesondere hat es den haus�rztlichen Bericht von med. pract. E.________ vom 16. April 2012, auf den sich die Beschwerdef�hrerin beruft, in die Beweisw�rdigung einbezogen. Die Versicherte bestreitet nicht, dass daraus keine Angaben zur erwerblichen Arbeitsunf�higkeit hervorgehen; die Haus�rztin hat diesbez�glich auf den behandelnden Psychiater Dr. med. C.________ verwiesen. Dessen fach�rztliche Berichte lagen der RAD-Psychiaterin Dr. med. D.________ vor, welche die Versicherte im Rahmen der Haushaltsabkl�rung pers�nlich befragte (vgl. Stellungnahmen vom 16. Dezember 2013). Vor diesem Hintergrund ist nicht relevant, dass die Angaben von Dr. med. C.________ zur Arbeitsunf�higkeit der Beschwerdef�hrerin ("�ber 50 %") einen gewissen Interpretationsspielraum offen lassen, zumal seinen Berichten nicht zu entnehmen ist, inwieweit eine weitergehende Einschr�nkung vorliegen soll, als sie von Dr. med. D.________ attestiert wurde. Daran �ndert nichts, dass med. pract. E.________ die Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit als Hausfrau auf 50 % sch�tzte. Die Versicherte war �ber Jahre ausschliesslich im Haushalt t�tig, weshalb ihre Haus�rztin nur diesen Bereich beurteilte; daraus kann nicht auf eine (weitergehende) erwerbliche Einschr�nkung geschlossen werden. Ausserdem bezog Dr. med. D.________ ihre fach�rztliche Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit (50 %) explizit auf einen Besch�ftigungsgrad von 100 % (vgl. RAD-Stellungnahme vom 16. Dezember 2013), was das kantonale Gericht gew�rdigt hat. Eine Vermischung von Arbeits- und Leistungsf�higkeit, wie sie die Versicherte geltend macht, ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat die Einschr�nkungen der Leistungsf�higkeit vielmehr im Rahmen der erwerblichen Auswirkungen ber�cksichtigt und einen (vorab damit begr�ndeten) leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn in der H�he von 15% gew�hrt (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.).
Das kantonale Gericht hat zudem dargelegt, weshalb es eine posttraumatische Belastungsst�rung aufgrund des Verkehrsunfalles vom April 2009, welche Dr. med. C.________ im �brigen lediglich im Sinne einer Verdachtsdiagnose diagnostizierte (Bericht vom 25. Februar 2013), verneint. Dem ist nichts hinzuzuf�gen. Mit Blick auf den zweiten Verkehrsunfall vom 8. Januar 2014 ist zu erg�nzen, dass die letzte �rztliche Konsultation in diesem Zusammenhang bereits am 15. Januar 2014, d.h. wenige Tage nach dem Unfallereignis stattfand (vgl. Arztzeugnis von med. pract. E.________ vom 24. Januar 2014). Da es somit diesbez�glich an einer konsequenten und dauerhaften medizinischen Behandlung fehlt, erscheint eine Verschlechterung des Gesundheitszustands der Versicherten aufgrund der Unfallfolgen nicht �berwiegend wahrscheinlich, dies umso weniger, als eine damit zusammenh�ngende Arbeitsunf�higkeit lediglich bis am 24. Januar 2014 attestiert wurde (vgl. das soeben erw�hnte haus�rztliche Zeugnis vom 24. Januar 2014).
3.3.�Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen zur Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin offensichtlich unrichtig (unhaltbar, willk�rlich) sind oder auf einer Rechtsverletzung beruhen; sie bleiben f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 1.1). Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor (Art. 43 Abs. 1 und 61 lit. c ATSG); der Verzicht auf weitere Abkl�rungen erfolgte in zul�ssiger antizipierender Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94).
4.1.�Sodann macht die Beschwerdef�hrerin geltend, dass die Vorinstanz die Statusfrage falsch beurteilt und zu Unrecht die gemischte Methode angewandt hat.
4.2.�Ob eine versicherte Person als ganzt�gig oder zeitweilig erwerbst�tig oder als nichterwerbst�tig einzustufen ist (Statusfrage), was je zur Anwendung einer anderen Methode der Invalidit�tsbemessung (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Bet�tigungsvergleich) f�hrt, ergibt sich aus der Pr�fung, was die Person bei im �brigen unver�nderten Umst�nden t�te, wenn keine gesundheitliche Beeintr�chtigung best�nde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbst�tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden k�nnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbst�tig w�re. Bei im Haushalt t�tigen Versicherten im Besonderen sind die pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse ebenso wie allf�llige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen�ber Kindern, das Alter, die beruflichen F�higkeiten und die Ausbildung sowie die pers�nlichen Neigungen und Begabungen zu ber�cksichtigen. Massgebend sind die Verh�ltnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverf�gung entwickelt haben, wobei f�r die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge�bten (Teil) Erwerbst�tigkeit der im Sozialversicherungsrecht �bliche Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 141 V 15 E. 3.1 S. 20; 137 V 334 E. 3.2 S. 338; 125 V 146 E. 2c S. 150; 117 V 194 E. 3b S. 194 f.; je mit Hinweisen).
4.3.�Bei der Beantwortung der Statusfrage handelt es sich zwangsl�ufig um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person zu ber�cksichtigen hat. Diese sind als innere Tatsachen einer direkten Beweisf�hrung indessen nicht zug�nglich und m�ssen in aller Regel aus �usseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabl�ufe stellt eine Tatfrage dar, soweit sie auf Beweisw�rdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitber�cksichtigt werden. Ebenso sind Feststellungen �ber innere oder psychische Tatsachen Tatfragen, wie beispielsweise was jemand wollte oder wusste (BGE 130 IV 58 E. 8.5��� S. 62; 115 II 440 E. 5b S. 448; Urteil 9C_559/2009 vom 18. Dezember 2009 E. 3, publ. in: SVR 2010 IV Nr. 35 S. 111; je mit Hinweisen). Die auf einer W�rdigung konkreter Umst�nde basierende Festsetzung des hypothetischen Umfanges der Erwerbst�tigkeit ist f�r das Bundesgericht daher verbindlich, ausser wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht (E. 1). Rechtsfragen sind hingegen Folgerungen, die ausschliesslich - losgel�st vom konkreten Sachverhalt - auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt werden oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 9C_112/2011 vom 5. August 2011 E. 3).
5.1.�Das kantonale Gericht hat erwogen, die Beschwerdef�hrerin habe bei der B.________ AG von Oktober 1988 bis Ende 2004 in einem vertraglichen Pensum von 60 % als Reinigungskraft gearbeitet. �berstunden seien ihr ausbezahlt worden, wobei bei einem auf 60 % basierenden Jahreseinkommen von Fr. 31'391.- die Zahl der geleisteten �berstunden doch betr�chtlich gewesen sei: Im Jahr 2004 habe die Beschwerdef�hrerin gem�ss Auszug aus dem Individuellen Konto ein Einkommen von Fr. 35'083.-, entsprechend einem Besch�ftigungsgrad von rund 67 %, im Jahr 2003 ein solches von Fr. 35'510.-, entsprechend einem Besch�ftigungsgrad von rund 68 %, und in den Jahren zuvor teilweise ein noch erheblich h�heres Einkommen erzielt. Es sei jedoch zu bedenken, dass der finanzielle Bedarf der grossen Familie w�hrend der T�tigkeit der Beschwerdef�hrerin bei der B.________ AG sehr viel h�her gewesen sei als ab Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunf�higkeit, als die vier Kinder finanziell l�ngst unabh�ngig gewesen seien. Gegen�ber der Abkl�rungsperson habe die Beschwerdef�hrerin angegeben, nach dem Verlust der Arbeitsstelle bei der B.________ AG habe sie Leistungen der Arbeitslosenkasse bezogen, wobei sie als Vermittlungsf�higkeit 60 % angegeben habe. Sie w�re bei guter Gesundheit weiterhin ausserh�uslich t�tig geblieben. Diesen Aussagen der ersten Stunde, nicht gef�rbt von versicherungsrechtlichen �berlegungen, komme beweisrechtlich eine grosse Bedeutung zu. Im Bericht sei entsprechend auch eine Gewichtung von 60 % Erwerb und 40 % Haushalt vorgenommen worden. Die Verringerung von Betreuungsaufgaben m�sse nicht immer zwangsl�ufig eine Erh�hung des Pensums bedeuten. Durchaus werde auch oft die Entscheidung getroffen, das Pensum mit zunehmendem Alter und abnehmenden finanziellen famili�ren Belastungen zu reduzieren. Gest�tzt auf die Aussagen der Beschwerdef�hrerin im Rahmen der Haushaltsabkl�rung, ihres bei Eintritt des invalidisierenden Gesundheitsschadens bereits fortgeschrittenen Alters und der famili�ren Situation sei in �bereinstimmung mit der Abkl�rungsperson von einer Gewichtung von 60 % Erwerb und 40 % Haushalt auszugehen.
5.2.1.�Die Haushaltsabkl�rung erfolgte aufgrund der mangelhaften Deutschkenntnisse der Versicherten in Anwesenheit ihrer Tochter, welche die Angaben �bersetzte (vgl. Abkl�rungsbericht vom 10. Februar 2014). Die gegenteilige Darstellung der Beschwerdef�hrerin, wonach sie keine Gelegenheit gehabt habe, eine Vertrauensperson als �bersetzungshilfe beizuziehen, stellt eine reine Behauptung dar und ist aktenwidrig. Im �brigen ist nicht ersichtlich und wird auch nicht substantiiert dargelegt (E. 1.2), inwiefern in diesem Zusammenhang eine Verletzung formeller Verfahrensrechte (Anspruch auf rechtliches Geh�r [Art. 29 Abs. 1 BV]; Anspruch auf ein faires Verfahren [Art. 30 Abs. 1 BV]) vorliegen soll, zumal die Versicherte Gelegenheit hatte, sich im Vorbescheidverfahren zu den Abkl�rungsergebnissen zu �ussern.
5.2.2.�Die im Abkl�rungsbericht festgehaltenen Antworten sind schl�ssig. Die Beschwerdef�hrerin pr�zisierte insbesondere die relevante Aussage zu ihrem Status dahingehend, dass sie nach dem Verlust ihrer Arbeitsstelle keine Anstellung habe finden k�nnen und aufgrund der vielen Absagen nicht mehr motiviert gewesen sei, weiter zu suchen. Vor diesem Hintergrund erscheint - entgegen der Behauptung der Versicherten - �berwiegend wahrscheinlich, dass sie in der Lage war, die ihr gestellte Statusfrage einwandfrei zu erfassen; es fehlt an Hinweisen f�r Verst�ndnisl�cken. Die im Bericht vom 10. Februar 2014 enthaltene Formulierung "es wird erkl�rt, dass die Versicherte bei guter Gesundheit weiterhin im Rahmen von 60 % ausserh�uslich t�tig geblieben w�re [...]" ist im Zusammenhang mit der �bersetzungshilfe durch die Tochter zu lesen. Dass die Beschwerdef�hrerin �berhaupt keine Angaben (in ihrer Sprache) zur Statusfrage gemacht h�tte bzw. diese unwahr oder frei interpretiert sein sollen, kann daraus nicht geschlossen werden.
5.2.3.�Die Beschwerdef�hrerin wendet im Wesentlichen ein, dass sie als Gesunde mehr als 60 % arbeitete. Den Akten ist in der Tat zu entnehmen, dass sie bei der B.________ AG zu 60 % als Reinigungskraft im Stundenlohn angestellt war (vgl. ELAR-Notiz vom 23. Februar 2012; Fragebogen Arbeitgeber vom 8. Mai 2012), dabei aber gem�ss Auszug aus dem Individuellen Konto bis zur K�ndigung 2004 im Vergleich zum Pensum von 60 % (Fr. 31'391.-) regelm�ssig h�here Einkommen erzielte. Diesem Umstand hat das kantonale Gericht als ein Indiz unter mehreren Rechnung getragen (E. 5.1). Es hat jedoch mit Blick auf die Angaben der Beschwerdef�hrerin bei der Haushaltsabkl�rung st�rker gewichtet, dass diese gegen�ber der Arbeitslosenversicherung unbestritten eine Vermittelbarkeit von lediglich 60 % angab (vgl. Abkl�rungsbericht vom 10. Februar 2014). Mit anderen Worten zielten ihre Stellenbem�hungen explizit auf ein Pensum von 60 % ab; h�tte sie (weiterhin) mehr arbeiten wollen, w�re die Angabe einer h�heren Vermittelbarkeit naheliegend gewesen. Die Versicherte konnte nicht davon ausgehen, wieder eine Stelle wie diejenige bei der B.________ AG zu finden, bei der regelm�ssig ein Mehreinkommen erzielbar war, was die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen st�tzt. Daran �ndert nichts, dass die Stellenbem�hungen einige Zeit zur�ckliegen, legt doch die Beschwerdef�hrerin nicht dar, inwiefern sich die Verh�ltnisse seither ver�ndert haben sollen. Im Gegenteil f�hrt sie selber aus, dass die j�ngste Tochter im Zeitpunkt der K�ndigung 21 Jahre alt und im Begriff gewesen sei, auszuziehen. Es fehlte somit damals wie im Verf�gungszeitpunkt an famili�ren Betreuungspflichten. Dies l�sst aber f�r sich allein nicht den Schluss zu, dass die Beschwerdef�hrerin ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung zu 100 % erwerbst�tig w�re, sondern betrifft einzig die Frage der Zumutbarkeit einer vollen Erwerbst�tigkeit, und nicht diejenige nach deren Umfang im hypothetischen Gesundheitsfall (Urteil 9C_820/2014 vom 9. Juni 2015 E. 5.2 in fine). Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass eine Beweisw�rdigung nicht bereits dann offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich ist (zum Begriff der Willk�r: BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen), wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn der Entscheid - im Ergebnis - offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56, 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). Dies ist jedoch nicht der Fall.
5.3.�Das kantonale Gericht hat den Gegebenheiten des konkreten Einzelfalles Rechnung getragen und unter Ber�cksichtigung der relevanten Umst�nde eine korrekte Beweisw�rdigung durchgef�hrt. Dass die Vorinstanz mit Blick auf die Aussagen der ersten Stunde (vgl. E. 5.2.2) und auf die genannten Indizien (vgl. E. 5.2.3) - trotz der vor dem Eintritt der Invalidit�t ausge�bten (de facto h�heren) Erwerbst�tigkeit - ein hypothetisches Teilpensum im Gesundheitsfall von 60 % als �berwiegend wahrscheinlich erachtete, ist weder willk�rlich noch sonstwie bundesrechtswidrig (E. 1.1). Ihre Feststellungen zur Statusfrage bleiben somit f�r das Bundesgericht verbindlich.
Bez�glich der Einschr�nkung im Haushalt hat das kantonale Gericht festgestellt, vorliegend werde die Invalidit�tsbemessung im Aufgabenbereich durch die Abkl�rungsperson von der �rztlichen Einsch�tzung unterboten, weshalb zu Gunsten der Versicherten von der Einsch�tzung im Abkl�rungsbericht ausgegangen werde. Die Vorinstanz hat einl�sslich dargelegt, dass sich auch bei einer (maximalen) Einschr�nkung von 16.5 % im Haushalt kein Rentenanspruch ergibt. Inwiefern ihr Vorgehen willk�rlich oder sonstwie bundesrechtswidrig (E. 1.1) sein soll, ist nicht ersichtlich. Daran �ndert die haus�rztliche Beurteilung von med. pract. E.________, welche der Versicherten eine Arbeitsunf�higkeit im Haushalt von 50 % attestierte (vgl. E. 3.2.2), nichts. Darauf kann schon deshalb nicht abgestellt werden, weil es sich nicht um eine fach�rztliche (psychiatrische) Einsch�tzung handelt. Ausserdem war die Haus�rztin bei der Abkl�rung im Haushalt nicht anwesend, sodass der Einsch�tzung von Dr. med. D.________ auch aus diesem Grund mehr Gewicht zukommt. Die erhobenen Einw�nde sind nicht stichhaltig.
Die �brigen Faktoren der Invalidit�tsbemessung, insbesondere die Bestimmung der Vergleichseinkommen gest�tzt auf die LSE 2010, sind unbestritten (E. 1.2). Die Versicherte beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, der vorinstanzlichen Berechnung des Invalidit�tsgrads in appellatorischer Weise ihre eigene gegen�ber zu stellen, ohne darzulegen, inwieweit das Vorgehen der Vorinstanz nicht bundesrechtskonform sein soll, was nicht gen�gt (vgl. Urteil 9C_853/2014 vom��� 23. Juni 2015 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 140 V 405 E. 4.1 S. 414). Weiterungen dazu er�brigen sich. Die Beschwerde ist unbegr�ndet.