Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/183705
Timestamp: 2020-03-28 20:16:12
Document Index: 77405999

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 33', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 5', '§ 5', '§ 33', '§ 33', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 49', '§ 60', '§ 2', '§ 33', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 97']

Ergebnis: Brandschutztechnische Sanierung der Alten ...competitionline
(ID 3-183705)
Brandschutztechnische Sanierung der Alten Oper Frankfurt in 6 Losen
RIESER WESSEL Brandschutzsachverständige GbR, Wächtersbach (DE)
Ingenieurbüro Kern und Schneider, Nieder-Olm (DE)
Entscheidung 04.09.2015
Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Projektsteuerung / Brandschutz / Technische Ausrüstung
Die am Opernplatz in Frankfurt am Main gelegene Alte Oper wurde 1880 als Opernhaus eröffnet und bei einem Luftangriff 1944 fast restlos zerstört.
Nach einer Wiederaufbauphase in den Jahren 1977 bis 1981 wurde das Opernhaus als Konzert- und Kongresszentrum wiedereröffnet.
Insgesamt umfasst die Alte Oper eine Fläche von 32 000 m² BGF.
Die Veranstaltungen finden zum großen Teil in einem der drei Veranstaltungssäle statt: der große Saal mit circa 2 400 Sitzplätzen, der Mozartsaal mit circa 720 Sitzplätzen sowie das Albert Mangelsdorff Foyer mit circa 270 Sitzplätzen.
Die Alte Oper besteht aus elf Ebenen, von denen sieben für den Publikumsverkehr zugänglich sind.
Die Gastronomie der Alten Oper wird durch Gerd Käfer und sein Team betreut. Dazu stehen auf 2 Ebenen Restaurants und Cafés zur Verfügung.
Seit der Wiedereröffnung 1981 erfolgten zahlreiche Nutzungsänderungen, Umbaumaßnahmen und bauliche sowie technische Ergänzungen. So ist inzwischen insgesamt baulich wie technisch ein heterogener, „gewachsener“ Bestand vorhanden.
Der bauordnungsrechtliche Status Quo ist die Baugenehmigung aus dem Jahr 1978 mit verschiedenen Ergänzungen bis 2002, wobei die Alte Oper nicht in allen Bereichen gemäß Baugenehmigung realisiert wurde.
2009 wurde ein Brandschutzkonzept für die Alte Oper erstellt, das noch nicht zur Genehmigung eingereicht wurde. Es diente bisher als Grundlage für die sukzessive brandschutztechnische Sanierung. Ein mit der Feuerwehr abgestimmtes Räumungskonzept liegt vor.
Das Brandschutzkonzept muss weiter ausgearbeitet werden, es soll als Grundlage für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Bereich Baulicher- und Anlagentechnischer Brandschutz dienen. Damit ist zunächst eine umfassende Grundlagenermittlung erforderlich sowie die grundlegende Überprüfung, Anpassung und Abstimmung des vorliegenden Brandschutzkonzeptes. Einige anstehende Maßnahmen sind aber auch direkt umsetzbar, wie z. B. die Brandschutzertüchtigung von ca. 80 repräsentativen Holztüren, die Trennung der Allgemeinen- von der Sicherheitsstromversorgung sowie die Erweiterung der Niederspannungshauptverteilung (NSHV) und der Unterverteilungen (UV). Die Brandmeldeanlage muss flächendeckend erneuert sowie die nach und nach eingebauten Brandschutzklappen in teilweise schwer zugänglichen räumlichen Situationen ausgetauscht werden.
Außerhalb der 6 Wochen Theaterferien (Sommerpause) ist das Haus das ganze Jahr über belegt. Der Gastronomiebetrieb läuft während der Theaterferien weiter. Die Alte Oper selbst verfügt über kein eigenes Ensemble. Die Vorstellungen werden von Dauermietern und wechselnden Mietern dargeboten. Dies erzeugt einen hohen Aufwand an Logistik und wechselnde Anforderungen an den laufenden Betrieb. Bautätigkeiten können nur in enger Absprache mit dem Nutzer erfolgen.
Es ist vorgesehen, die Sanierungsmaßnahmen vorwiegend in Bauabschnitten über mehrere Jahre in den Theaterferien durchzuführen. Kleinere Maßnahmen außerhalb der Theaterferien sind nur in zuvor abgesprochenen Zeitfenstern möglich.
Die Umsetzungen der Maßnahmen sind voraussichtlich ab 2018 vorgesehen.
Gemäß einer überschlägigen Kostenschätzung entfallen auf die einzelnen Kostengruppen:
— KG 300 12,2 Mio. EUR.
— KG 400 6 900 000 EUR (KG 410 0,5 Mio. EUR, KG 420 0,05 Mio. EUR, KG 430 0,9 Mio. EUR, KG 440 3,4 Mio. EUR, KG 450 0,9 Mio. EUR, KG 475 0,6 Mio. EUR, KG 480 0,3 Mio. EUR).
Die ausgeschriebenen Leistungen werden in 6 Lose aufgeteilt:
Los 1: Leistungen der Objektplanung Gebäude und des konstruktiven Brandschutzes gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Los 2: Leistungen für Brandschutz gemäß AHO-Schriftenreihe Nr. 17 (2009).
Los 3: Leistungen als Assistenz der Projektleitung (Teilleistungen der Projektsteuerung, insbesondere Koordination, Kosten- und Termincontrolling).
Los 4: Leistungen der Technischen Ausrüstung für Heizung, Lüftung, Sanitär und Feuerlöschanlagen gemäß §§ 53 ff. HOAI.
Los 5: Leistungen der Technischen Ausrüstung für Elektro- und Nachrichtentechnik §§ 53 ff. HOAI.
Los 6: Leistungen der Technischen Ausrüstung für Gebäudeautomation §§ 53 ff. HOAI.
Adresse des Bauherren DE-60594 Frankfurt am Main
Zu Händen von: Brigitte Böhm
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Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.vergabe.stadt-frankfurt.de
+49 615199570
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+49 6151995730
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Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, Objektbereich 65.22
Zu Händen von: Frau Böhm
Brandschutztechnische Sanierung der Alten Oper Frankfurt in 6 Losen.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Opernplatz 1, 60313 Frankfurt am Main, sowie weitere Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main verteilt über das gesamte Stadtgebiet.
71300000, 71200000, 71541000
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Leistungen. Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Vergeben werden sollen Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1-9 sowie Leistungen des konstruktiven Brandschutzes.
Vergeben werden sollen Leistungen für Brandschutz gemäß AHO-Schriftenreihe Nr. 17 (2009).
Dabei ist u. a. das vorhandene Brandschutzkonzept zu prüfen, teilweise anzupassen und fortzuschreiben.
Vergeben werden sollen Leistungen als Assistenz der Projektleitung in Form von Teilleistungen der Projektsteuerung, insbesondere Koordination, Kosten- und Termincontrolling.
Ein vom Auftraggeber erstelltes Leistungsbild wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe in der zweiten Phase versendet.
Vergeben werden sollen Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 2, 3 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen/Wärmeversorgungsanlagen/Lufttechnische Anlagen) sowie Anlagengruppe 7 (Feuerlöschanlagen) gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1-9.
Vergeben werden sollen Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4+5 (Starkstromanlagen/Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1-9.
Vergeben werden sollen Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 8 (Gebäudeautomation) gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1-9 zzgl. besonderer Leistungen: umfassende Integrationsplanung/Systemintegration und „LPH 10“ Inbetriebnahme-Planung und Begleitung der Einregulierung/Parametrierung und Optimierung.
Absichtserklärung zum Abschluss oder Nachweis einer Berufshaftpflicht- oder Objekthaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden, 2 000 000 EUR für sonstige Schäden und 2 000 000 EUR für Umwelthaftung und Umweltschadensgesetz im Falle einer Beauftragung soweit noch nicht vorhanden.
Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Teilnahmeantrag geleistet.
Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Darlegung der besonderen Bedingungen.
— Vertragsmuster der Stadt Frankfurt am Main für Projektsteuerungs-, Architekten- und Ingenieurverträge.
— Nebenkostenpauschale maximal 4 %.
— Leitlinien wirtschaftliches Bauen 2014 der Stadt Frankfurt.
— für Los 1: Nachweis der Berufszulassung als Architekt sowie ein Nachweis der Qualifikation als Fachplaner für Brandschutz,
— bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug (in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes) (ggfs. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer),
— formlose Bankerklärung zur allgemeinen Kreditwürdigkeit, nicht älter als 4 Monate (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft),
— Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5h VOF. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen,
Für eine Bewerbung für mehrere Lose ist je Los eine separate Bewerbung einzureichen, d. h. ein separater Teilnahmeantrag zu stellen.
Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Teilnahmeanträge je Los zu verwenden. Der von einem bevollmächtigten Vertreter im Original unterzeichnete Teilnahmeantrag je Los mit Anlagen ist fristgerecht in Papierform (Unterschrift.) bei der unter I.1) („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) genannten Adresse einzureichen (Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, Objektbereich 65.22). Die Teilnahmeanträge sind von der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros Stadtbauplan unter „www.stadtbauplan.de/verfahren/alteoperfrankfurt“ herunterzuladen.
Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreter unterschriebenen Teilnahmeantrages führt zum Ausschluss der Bewerbung. Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel in EUR netto für fachspezifische Leistungen (vgl. nachfolgende Erläuterungen zu Mindeststandards) für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe, die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Durchschnittlicher Jahresumsatz
— für Los 1: mind. 900 000 EUR netto für Leistungen der Objektplanung Gebäude,
— für Los 2: mind. 150 000 EUR netto für Leistungen für Brandschutz,
— für Los 3: mind. 300 000 EUR netto für Leistungen der Projektsteuerung,
— für Los 4: mind. 700 000 EUR netto für Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anl.-Gr. 1 - 3 + 7 (Feuerlöschanlagen),
— für Los 5: mind. 700 000 EUR netto für Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anl.-Gr. 4 + 5,
— für Los 6: mind. 300 000 EUR netto für Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anl.-Gr. 8.
Abhängig von den einzelnen Losen sind Referenzen der letzten 10 Jahre (Leistungszeitraum 10/2004 – 10/2014) einzureichen. Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils die in dem Teilnahmeantrag geforderten Angaben zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und -zeitraum etc.). Soweit angegeben können auch ergänzend grafische Nachweise (Bilder/Fotos, Plandarstellungen) eingereicht werden.
Los 1( Objektplanung Gebäude + konstruktiver Brandschutz):
1. Referenzenprojekte mit Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI, mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen und mind. 5,0 Mio. Euro netto für KG 300+400:
— 1 Referenz vergleichbarer Brandschutzsanierung mit Leistungen des baulichen und konstruktiven Brandschutzes sowie Koordination des technischen Brandschutzes, Mindestumfang: BMA mit 500 Meldern, 200 Brandschutzklappen, 20 Brandschutztüren sowie 20 RWA-Öffnungen,
— 1 Referenz vergleichbarer Komplexität,
— 1 Referenz zum Erhalt der architektonischen Qualität bei Maßnahmen im Bestand (grafischer Nachweis),
— 1 Referenz mit Anforderungen an den Denkmalschutz,
— 1 Referenz zu vergleichbarer Nutzung mit mind. 5 000 m² BGF.
2. Referenzschreiben zu Projekten öffentlicher Auftraggeber mit Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI, mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen und mind. 5 000 000 EUR netto für KG 300 + 400:
— 2 Referenzschreiben mit Bestätigung einer kosten- und termingerechten Leistungserbringung.
Los 2 (Brandschutz):
Referenzenprojekte mit Leistungen für Brandschutz gemäß der AHO-Schriftenreihe Nr. 17 (2009) mit mind. 80 % AHO Leistungen und 5 000 m² BGF:
— 1 Referenz vergleichbarer Brandschutzsanierung, Mindestumfang: BMA mit 500 Meldern, 200 Brandschutzklappen, 20 Brandschutztüren sowie 20 RWA-Öffnungen,
— 1 Referenz zu Sonderlösungen bei Brandschutzkonzepten,
Los 3 (Assistenz der Projektleitung):
1. Projektteam:
Der vorgesehene Projektleiter sowie der Stellvertreter sind zu benennen und deren Profile mit Angaben zu Qualifikation und Berufserfahrung einzureichen.
2. Referenzprojekte mit Leistungen der Projektsteuerung:
Hier werden ausschließlich Referenzen des vorgesehenen Projektleiters sowie des Stellvertreters mit den Leistungen der Handlungsbereiche C + D in den Projektstufen 2-4 gemäß AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (2009) und mind. 5 000 000 EUR KG 300 + 400 gewertet. Allgemeine Büroreferenzen werden nicht gewertet.
— 1 Referenz vergleichbarer Komplexität bzgl. Terminen und Logistik,
— 1 Referenz vergleichbarer Größe,
— 1 Referenz zu Sonderbauten,
3. Referenzschreiben zu Projekten (vom vorgesehenen Projektleiter sowie des Stellvertreters) öffentlicher Auftraggeber mit den Leistungen der Handlungsbereiche C+D für die Projektstufen 2-4 gemäß AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (2009) und mind. 5 000 000 EUR KG 300 + 400:
Los 4 (HLS sowie Feuerlöschanlagen):
1. Referenzprojekte der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Anlagengruppen 3 mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen:
— 1 Referenz zu vergleichbarer Brandschutzsanierung mit schwierigen räumlichen/geometrischen Situationen oder Sonderlösungen zum Einbau brandschutztechnischer Elemente (ggf. grafischer Nachweis) und mind. 400 000 EUR netto für KG 430,
— 1 Referenz vergleichbarer Komplexität mit mind. 400 000 EUR netto für KG 430,
— 1 Referenz zu gestalterisch anspruchsvollem Umgang mit technischen Anlagen (grafischer Nachweis).
2. Referenzprojekte der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Anlagengruppen 7 (Feuerlöschanlagen) mit mind. 80 % HOAI Grundleistung und mind. 100 000 EUR netto für KG 475:
— 1 Referenz mit einer Gaslöschanlage,
— 1 Referenz mit einer selbsttätigen Feuerlöschanlage,
— 1 Referenz mit einer nicht selbsttätigen Feuerlöschanlage.
3. Referenzschreiben zu Projekten öffentlicher Auftraggeber:
— 1 Referenzschreiben für Leistungen der Technischen Ausrüstung für Anlagengruppe 3 mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen und mind. 400 000 EUR netto für KG 430 mit Bestätigung einer kosten- und termingerechten Leistungserbringung,
— 1 Referenzschreiben für Leistungen der Technischen Ausrüstung für Anlagengruppe 7 mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen und mind. 100 000 EUR netto für KG 475 mit Bestätigung einer kosten- und termingerechten Leistungserbringung.
Los 5 (ELT, NT):
1. Referenzprojekte der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Anlagengruppen 4 + 5 mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen:
— 1 Referenz zu vergleichbarer Brandschutzsanierung mit Trennung der Allgemeinen Stromversorgung und Sicherheitsstromversorgung bei mind. 1 MW NSHV und mind. 1 000 000 EUR netto für KG 440 + 450
— 1 Referenz zu vergleichbarer Komplexität mit mind. 1 000 000 EUR netto für KG 440 + 450,
— 1 Referenz zu gestalterisch anspruchsvollem Umgang mit technischen Anlagen (grafischer Nachweis),
— 1 Referenz zur Weiternutzung bestehender 4-Ader-Verkabelung.
2. Referenzprojekte der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Anlagengruppe 5 mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen:
— 1 Referenz zu einer Brandmeldeanlage (BMA) mit mind. 900 Meldern verschiedener Techniken für eine Versammlungsstätte mit mind. 1 000 Besuchern
2. Referenzschreiben zu Projekten öffentlicher Auftraggeber mit Leistungen der Anlagengruppen 4 + 5 mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen und 1 000 000 EUR netto für KG 440 + 450:
Los 6 (Gebäudeautomation):
Referenzprojekte der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Anlagengruppe 8 mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen und mind. 300 000 EUR netto für KG 480:
— 1 Referenz zu vergleichbarer Komplexität,
— 1 Referenz zu umfassender Integrationsplanung/Systemintegration inkl. Brandschutzmatrix (Gewerke-übergreifende Arbeiten zur Bestandsaufnahme, Koordination und Ausführung bis zu Funktionskontrolle bzw. Probetrieb – einschlägige bes. Leistungen gem. HOAI und AMEV Planungshinweise Gebäudeautomation 2005 – Pkt. 3.6 und 4.1) mind. 5 Gewerken, insgesamt mind. 1 000 Datenpunkte,
— 1 Referenz mit Planung von Gebäudeautomation bis zur Feldebene, mind. 3 000 Datenpunkte,
— 1 Referenz zu „Leistungsphase 10“: Inbetriebnahme-Planung und Begleitung der Einregulierung/Parametrierung und Optimierung (Anpassung an die Nutzung und das Nutzerverhalten/Nutzeranforderungen) über mindestens eine Heiz- und Kühlperiode (12 Monate), mind. 1 000 Datenpunkte.
2. Referenzschreiben zu Projekten öffentlicher Auftraggeber mit Leistungen der Anlagengruppen 8 mit mind. 80 % HOAI Grundleistungen und 300 000 EUR netto für KG 480:
— Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag. Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden – Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen.
— Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Los 1: Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung erforderlich, d. h. der Auftragnehmer bzw. bei juristischen Personen das Büro, müssen über mindestens einen in der Kammer eingetragenen Architekten oder Ingenieur oder vergleichbare Zulassung verfügen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt gemäß den Einzelbewertungsmatrizen (für jedes Los separat) in den Bewerbungsunterlagen (max. erreichbare Punkte: 100). Dabei gilt folgendes:
Wertung Umsatz:
Der Umsatz wird für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel bewertet. Volle Punktzahl wird vergeben für:
Los 1: ab 1 350 000 EUR netto für Leistungen der Objektplanung Gebäude,
Los 2: ab 230 000 EUR netto für Leistungen des Brandschutzes,
Los 3: ab 450 000 EUR netto für Leistungen der Projektsteuerung,
Los 4: ab 1 000 000 EUR netto für Leistungen der Techn. Ausrüstung Anl.-Gr. 1 - 3 sowie Feuerlöschanlagen,
Los 5: ab 1 000 000 EUR netto für Leistungen der Techn. Ausrüstung Anl.-Gr. 4 + 5,
Los 6: ab 450 000 EUR netto für Leistungen der Techn. Ausrüstung Anl.-Gr. 8.
Zwischen dem Wert für die volle Punktzahl und der Mindesteignung (vgl. III.2.2)) wird interpoliert, unterhalb der Mindesteignung wird die Bewerbung ausgeschlossen, Erreichen des Mindestumsatzes = 10 Punkte.
Wertung Referenzprojekte:
Referenzen werden nur gewertet, wenn sie die in den einzelnen Kategorien geforderten Merkmale nachvollziehbar und plausibel erfüllen (aussagekräftige Beschreibung im Referenzblatt sowie ggf. zusätzlich grafische Nachweise soweit gefordert).
— vergleichbare Brandschutzsanierung (12 Punkte),
— vergleichbare Komplexität (max. 24 Punkte): mindestens erforderlich ist dabei „Bauen im Bestand“ (10 Punkte). Zusätzliche Punkte für:
„vergleichbar gewachsener Bestand“ (+ 3 Punkte),
„vergleichbare Größenordnung“ mit mind. 10 000 000 EUR KG 300+400 und 10 000 m² BGF (+ 3 Punkte),
„verschiedene Nutzungen“ (+ 3 Punkte),
'Bauen im laufenden Betrieb und in mehreren Bauabschnitten' (+ 5 Punkte),
Hinweis: Für die volle Wertung (24 Punkte) müssen alle Merkmale in einer Referenz nachgewiesen werden.
— Erhalt der architektonischen Qualität bei Maßnahmen im Bestand (maximal 16 Punkte); Bewertung anhand grafischer Nachweise in vier Stufen:
voll überzeugend – 16 Punkte,
weitgehend überzeugend – 10 Punkte,
teilweise überzeugend – 5 Punkte,
kaum/gar nicht überzeugend – 0 Punkte.
— Denkmalschutz (10 Punkte): Maßnahmen bei unter Denkmalschutz stehendem Gebäude
— vergleichbare Nutzung mit mind. 5.000 qm BGF (maximal 10 Punkte):
voll vergleichbar (z. B. Oper, Theater, Bühnen, Konzert) – 10 Punkten,
weitgehend vergleichbar (z.B. Kongress, Kinocenter, Vorlesung/Audimax) – 6 Punkte,
teilweise vergleichbar (z.B. Museum, Krankenhaus, Schule inkl. Aula gem. VStättVO – 3 Punkte,
keine/kaum vergleichbar (z.B. Flughafen, Supermarkt) – 0 Punkte.
— vergleichbare Brandschutzsanierung (10 Punkte)
— vergleichbare Komplexität (max. 34 Punkte): mindestens erforderlich ist dabei „Bauen im Bestand“ (10 Punkte). Zusätzliche Punkte für:
„vergleichbar gewachsener Bestand“ (+ 4 Punkte),
„vergleichbare Größenordnung“ mit mind. 10 000 000 EUR KG 300 + 400 und 10 000 m² BGF (+ 4 Punkte),
„verschiedene Nutzungen“ (+ 4 Punkte),
„Bauen im laufenden Betrieb und in mehreren Bauabschnitten“ (+ 8 Punkte),
„Denkmalschutz“ (+ 4 Punkte),
Hinweis: Für die volle Wertung (34 Punkte) müssen alle Merkmale in einer Referenz nachgewiesen werden.
— Sonderlösungen bei Brandschutzkonzepten (18 Punkte): z. B. mit Kompensation oder Befreiung, Abweichung etc.,
— vergleichbare Nutzung mit mind. 5 000 m² BGF (max. 18 Punkte):
voll vergleichbar (z. B. Oper, Theater, Bühnen, Konzert) – 18 Punkte,
weitgehend vergleichbar (z. B. Kongress, Kinocenter, Vorlesung/Audimax) – 12 Punkte,
teilweise vergleichbar (z. B. Museum, Krankenhaus, Schule inkl. Aula gem. VStättVO) – 6 Punkte.
keine/kaum vergleichbar (z. B. Flughafen, Supermarkt) – 0 Punkte.
— Profil Projektleiter und Stellvertreter (max. 30 Punkte):
Als besonders geeignet gilt dabei eine einschlägige Qualifikation im Bauwesen (z. B. Bauingenieurwesen, Architektur) und mindestens 10 Jahren Berufserfahrung für den Projektleiter bzw. mindestens 5 Jahre Berufserfahrung für den Stellvertreter, mit einem breiten Spektrum unterschiedlicher, anspruchsvoller Referenzprojekte in verantwortlicher Position. Dies wird anhand der erkennbaren Eignung für den zu vergebenden Auftrag bewertet:
„besonders geeignet“ – Projektleiter 20 Punkte/Stellvertreter 10 Punkte,
„weitgehend geeignet“ – Projektleiter 14 Punkten/Stellvertreter 7 Punkte,
„ausreichend geeignet“ – Projektleiter 7 Punkten/Stellvertreter 4 Punkte,
„nicht ausreichend geeignet“ – 0 Punkte.
Referenzenprojekte Projektleiter/Stellvertreter:
— vergleichbare Komplexität bzgl. Terminen und Logistik (max. 20 Punkte): Insbesondere kommt es dabei auf viele verschiedene Beteiligte und nicht regelmäßige bzw. komplexe und schwierig organisierbare Abläufe an. Bewertung im Vergleich zu dem hier ausgeschriebenen Projekt:
voll vergleichbare Komplexität – 20 Punkte,
weitgehend vergleichbare Komplexität – 14 Punkte
teilweise vergleichbare Komplexität – 7 Punkte,
keine/kaum vergleichbare Komplexität – 0 Punkte.
— vergleichbare Größe (10 Punkte): mindestens 10 000 000 EUR KG 300 + 400 und 10 000 m² BGF,
— Sonderbauten (10 Punkte): Gewertet werden Sonderbauten gemäß der Definition in § 2 Abs. 8 Nr. 4,6,7,9,10 Hessische Bauordnung (HBO).
Kriterien für Referenzen der Anl.-Gr. 3:
— vergleichbare Brandschutzsanierung (15 Punkte), dazu erforderlich:
400 000 EUR netto für KG 430,
100 Brandschutzklappen,
erkennbar besondere Anforderungen durch schwierige räumliche/geometrische Situationen, ggfs. Sonderlösungen zum Einbau brandschutztechnischer Elemente (ggf. anhand grafischer Nachweise).
— vergleichbare Komplexität (max. 25 Punkte): mindestens erforderlich ist dabei „Bauen im Bestand“ (9 Punkte). Zusätzliche Punkte für:
„vergleichbare Größenordnung“ d. h. Lüftungsanlage zur Frischluftversorgung von mind. 90 000 m³/h und mind. 200 Brandschutzklappen (+ 5 Punkte),
„verschiedene Nutzungen' (+ 3 Punkte),
„Bauen im laufenden Betrieb und in mehreren Bauabschnitten“ (+ 5 Punkte).
Hinweis: Für die volle Wertung (25 Punkte) müssen alle Merkmale in einer Referenz nachgewiesen werden.
— gestalterisch anspruchsvoller Umgang mit technischen Anlagen, z. B. Reduzierung der Wahrnehmbarkeit, Sonderlösungen von Ein-/Auslässen etc. (max. 15 Punkte), Bewertung anhand grafischer Nachweise:
voll überzeugend – 15 Punkte,
Kriterien für Referenzen der Anl.-Gr. 7:
— Gaslöschanlage (5 Punkte),
— selbsttätige Feuerlöschanlage (5 Punkte),
— nicht selbsttätige Feuerlöschanlage (5 Punkte).
— vergleichbare Brandschutzsanierung (15 Punkte): Trennung der Allgemeinen Stromversorgung und Sicherheitsstromversorgung bei mindestens 1 MW NSHV und mindestens 1 000 000 EUR netto KG 440 + 450,
— vergleichbare Komplexität (max. 25 Punkte): mindestens erforderlich ist dabei „Bauen im Bestand“ (10 Punkte). Zusätzliche Punkte für:
„vergleichbare Größenordnung' (mind. 2 000 000 EUR KG 440 + 450 und 10 000 m² BGF) (+ 3 Punkte),
„Bauen im laufenden Betrieb und in mehreren Bauabschnitten“ (+ 6 Punkte).
— gestalterisch anspruchsvoller Umgang mit technischen Anlagen, z. B. Anordnung/Integration Rauchmelder etc. (max. 10 Punkte), Bewertung anhand grafischer Nachweise:
voll überzeugend – 10 Punkte,
weitgehend überzeugend – 6 Punkte,
teilweise überzeugend – 3 Punkte,
— Weiternutzung bestehender 4-Ader-Verkabelung (max. 15 Punkte): volle Punkte bei mindestens 30 Unterverteilungen; 8 Punkte bei mindestens 5 Unterverteilungen (keine Interpolation).
Kriterien für Referenzen der Anl.-Gr. 5:
— BMA mit mind. 900 Meldern verschiedener Techniken für eine Versammlungsstätte (gem. VStättVO) mit mind. 1.000 Besuchern (5 Punkte).
„vergleichbare Größenordnung' mit mind. 10 000 Datenpunkten (+ 3 Punkte),
— Integrationsplanung/Systemintegration von mind. 5 Gewerken (max. 25 Punkte):
umfassender/voll vergleichbarer Leistungsumfang (vgl. III.2.3)) – 25 Punkte,
teilweise vergleichbarer Leistungsumfang – 13 Punkte.
— Planung von Gebäudeautomation bis zur Feldebene (10 Punkte)
— „LPH 10“ Inbetriebnahme-Planung und Begleitung der Einregulierung/Parametrierung und Optimierung (10 Punkte).
Wertung Referenzschreiben.
Los 1: max. 8 Punkte, je 4 Punkte pro Referenzschreiben,
Lose 3, 5, 6: max. 10 Punkte, je 5 Punkte pro Referenzschreiben,
Los 4: max. 10 Punkte, je 5 Punkte für Anlagengruppe 3 und Anlagengruppe 7 (Feuerlöschanlagen), ggf. auch in einem Referenzschreiben.
Referenzschreiben werden nur gewertet, wenn sie von öffentlichen Auftraggebern ausgestellt sind und eine kosten- und termingerechte Leistungserbringung bestätigen, deutliche allgemeine Zufriedenheitsbekundung des AG reicht ebenfalls aus; eine reine Bestätigung der Leistungserbringung wird nicht gewertet.
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber je Los die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeignet erscheinenden Büros.
65-2014-00382
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 9.12.2014
9.12.2014 - 16:00
Es gibt bereits vorbefasste Büros denen es freigestellt ist, sich bei diesem Verfahren zu bewerben. Um einen möglichen Informationsvorsprung auszugleichen, werden allen Bieter mit der Angebotsaufforderung alle relevanten Unterlagen zu bisherigen Planungen/Untersuchungen zur Verfügung gestellt.
31/10/2015 S212 Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Vergebene Aufträge - Offenes Verfahren
2015/S 212-386683
E-Mail: MjE4V1xUXRwkIxwgIC5hYk9SYhtUYE9cWVRjYGIcUlM=
Brandschutztechnische Sanierung der Alten Oper Frankfurt in 6 Losen, hier Los 1-4 + 6.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Opernplatz 1, 60313 Frankfurt am Main, sowie weitere Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main.
Das Brandschutzkonzept muss weiter ausgearbeitet werden, es soll als Grundlage für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Bereich Baulicher- und Anlagentechnischer Brandschutz dienen. Damit ist zunächst eine umfassende Grundlagenermittlung erforderlich sowie die grundlegende Überprüfung, Anpassung und Abstimmung des vorliegenden Brandschutzkonzeptes.
Einige anstehende Maßnahmen sind aber auch direkt umsetzbar, wie z. B. die Brandschutzertüchtigung von ca. 80 repräsentativen Holztüren, die Trennung der Allgemeinen- von der Sicherheitsstromversorgung sowie die Erweiterung der Niederspannungshauptverteilung (NSHV) und der Unterverteilungen (UV). Die Brandmeldeanlage muss flächendeckend erneuert sowie die nach und nach eingebauten Brandschutzklappen in teilweise schwer zugänglichen räumlichen Situationen ausgetauscht werden.
Außerhalb der sechs Wochen Theaterferien (Sommerpause) ist das Haus das ganze Jahr über belegt. Der Gastronomiebetrieb läuft während der Theaterferien weiter. Die Alte Oper selbst verfügt über kein eigenes Ensemble. Die Vorstellungen werden von Dauermietern und wechselnden Mietern dargeboten. Dies erzeugt einen hohen Aufwand an Logistik und wechselnde Anforderungen an den laufenden Betrieb. Bautätigkeiten können nur in enger Absprache mit dem Nutzer erfolgen.
1. Projektteam/Projektorganisation. Gewichtung 40
2. Arbeits- und Herangehensweise. Gewichtung 50
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 215-380998 vom 7.11.2014
Auftrags-Nr: 1 Los-Nr: 1 - Bezeichnung: Leistungen der Objektplanung Gebäude und des konstruktiven Brandschutzes gemäß §§ 33 ff. HOAI
Jourdan & Müller, ARGE mit: Andreas Rieser, Wächtersbach
Auftrags-Nr: 2 Los-Nr: 2 - Bezeichnung: Leistungen für Brandschutz gemäß AHO-Schriftenreihe Nr. 17 (2009)
Auftrags-Nr: 3 Los-Nr: 3 - Bezeichnung: Leistungen als Assistenz der Projektleitung (Teilleistungen der Projektsteuerung, insbesondere Koordination, Kosten- und Termincontrolling)
Auftrags-Nr: 4 Los-Nr: 4 - Bezeichnung: Leistungen der Technischen Ausrüstung für Heizung, Lüftung, Sanitär und Feuerlöschanlagen gemäß §§ 53 ff. HOAI
Auftrags-Nr: 6 Los-Nr: 6 - Bezeichnung: Leistungen der Technischen Ausrüstung für Gebäudeautomation gemäß §§ 53 ff. HOAI
Ingenieurbüro Kern und Schneider
Nach Ablauf der Frist des Teilnahmewettbewerbes war für Los 6 (Leistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI) eine Bewerbung eingegangen. Daher wurde entschieden auf die Vergabe des Loses 6 im Rahmen dieses Verfahrens zu verzichten, da mit einem Bieter kein ausreichender Wettbewerb gem. § 97 Abs. 1 GWB gewährleistet war.
Des Weiteren wurde entschieden den Auftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Veröffentlichung einer Bekanntmachung gem. Richtlinie 2004/18/EG Artikel 31 zu vergeben.
Der Bewerber der sich bereits für den Teilnahmewettbewerb beworben hatte, sowie drei weitere Bieter wurden zu Vergabeverhandlungen eingeladen. Das bezuschlagte Büro ist unter Punkt V „Auftragsvergabe“ aufgeführt.
Nachr. HAD-Ref.: 2916/234;
Nachr. V-Nr/AKZ: 65-2014-00382.
Wettbewerbs-ID 3-183705