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Timestamp: 2016-10-24 00:09:18
Document Index: 76405231

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 132']

C 372/01 (07.08.2002)
S.________, 1968, Beschwerdef�hrer,
Amt f�r Industrie, Gewerbe und Arbeit, Bahnhofstrasse 15, 6430 Schwyz, Beschwerdegegner,
A.- S.________, geboren 1968, meldete sich am 23. Januar 2001 bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an. Nachdem er am 31. Mai 2001 eine bis Ende November 2001 vorgesehene arbeitsmarktliche Massnahme beim Verein X.________ angetreten hatte, blieb er dieser nach zwei Arbeitstagen fern. Auf Aufforderung, sich bis zum 11. Juni 2001 um 08.00 Uhr wieder am Einsatzort einzufinden, rief S.________ am Nachmittag des 11. Juni 2001 an und teilte mit, dass er aus gesundheitlichen Gr�nden nicht mehr an den Arbeitsplatz komme, da die vorgesehenen T�tigkeiten entweder zu laut (Migr�ne) oder seinem R�ckenleiden nicht angepasst seien. Nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs stellte das Amt f�r Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Schwyz (KIGA) S.________ mit Verf�gung vom 2. Juli 2001 mit Wirkung ab dem 12. Juni 2001 f�r 25 Tage in der Anspruchsberechtigung ein.
B.- In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde reduzierte das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 21. November 2001 die Einstelldauer auf 20 Tage; im �brigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
C.- S.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem sinngem�ssen Antrag, der vorinstanzliche Entscheid und die Verwaltungsverf�gung seien aufzuheben.
Das KIGA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Staatssekretariat f�r Wirtschaft auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.- Die Vorinstanz hat die Bestimmungen �ber die Pflichten des Versicherten (Art. 17 AVIG), die Voraussetzungen der Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen Verletzung von Kontrollvorschriften oder Weisungen des Arbeitsamtes (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG) und die verschuldensabh�ngige Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG, Art. 45 Abs. 2 AVIV) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.- Es steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherte nach zwei Arbeitstagen die zugewiesene arbeitsmarktliche Massnahme verlassen hat und sich weigerte zur�ckzukehren, sowie dass er �ber gesundheitliche Probleme (Migr�ne und R�ckenschaden) klagte.
a) Das kantonale Gericht hat dem Versicherten vorgeworfen, sich bereits nach zwei Arbeitstagen geweigert zu haben, aktiv an den arbeitsmarktlichen Massnahmen mitzuwirken, sodass ihm im Kurs keine zumutbare Stelle habe zugewiesen werden k�nnen. Der Versicherte wendet demgegen�ber ein, es seien ihm nur Arbeiten angeboten worden, die entweder auf seine Kopf- oder seine R�ckenbeschwerden, nicht jedoch auf beide, R�cksicht genommen h�tten.
b) Nach Lage der Akten steht fest, dass der Beschwerdef�hrer an den beiden Arbeitstagen T�tigkeiten zugewiesen erhielt, die ihm zuerst zu laut und anschliessend zu schwer gewesen sind. Der Versicherte h�tte am dritten Tag eine leichte und ruhige Arbeit erledigen k�nnen, indem er beim Stapeln von Brettern die Stapelleisten im Gewicht von 200 bis 300 Gramm zwischen die Bretter h�tte legen sollen.
aa) Zun�chst ist festzuhalten, dass die arbeitsmarktliche Massnahme beim Verein X.________ dem Beschwerdef�hrer zu Recht zugewiesen worden ist, da der arbeitgebende Verein auf solche Massnahmen spezialisiert ist, und sich durch den zugewiesenen Kurs die Chance der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erh�ht h�tte.
bb) Dem Versicherten ist vorzuwerfen, dass er sich nicht gen�gend bem�ht hat, bei der Abkl�rung nach einer geeigneten T�tigkeit im Verein X.________ mitzuhelfen, da er seine Bem�hungen schon nach zwei Tagen aufgegeben hat und sich weigerte, weiterhin beim Verein X.________ zu arbeiten. Es w�re ihm durchaus zuzumuten gewesen, zumindest einige weitere Arbeitsversuche zu unternehmen und die M�glichkeit einer T�tigkeit abzukl�ren, die er unter Ber�cksichtigung der geklagten gesundheitlichen Probleme h�tte ausf�hren k�nnen, wobei es sich gerade bei der f�r den dritten Tag vorgesehenen T�tigkeit (Legen von Stapelleisten) um eine r�ckenschonende und ruhige Arbeit handelt.
3.- Das KIGA hat den Beschwerdef�hrer f�r 25 Tage wegen mittelschweren Verschuldens in der Anspruchsberechtigung eingestellt, welches Mass von der Vorinstanz auf 20 Tage reduziert worden ist.
Die Einstelldauer von 20 Tagen liegt in der unteren H�lfte des mittelschweren Verschuldens (Art. 45 Abs. 2 lit. b AVIV) und tr�gt insbesondere dem Umstand Rechnung, dass der Versicherte schon nach zwei Arbeitstagen seine Bem�hungen eingestellt hat, beim Verein X.________ eine f�r ihn geeignete T�tigkeit zu suchen, weshalb die zugewiesene, auf eine Dauer von sechs Monaten geplante, arbeitsmarktliche Massnahme nicht erfolgreich durchgef�hrt werden konnte. Die Einstelldauer ist deshalb - auch im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 OG) - nicht zu beanstanden.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, der Arbeitslosenkasse SYNA, Rapperswil, und dem Staatssekretariat f�r Wirtschaft