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Timestamp: 2016-10-26 04:11:46
Document Index: 201161317

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 90', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 29', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 97', 'in fine', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 125', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'in fine', 'Art. 125', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 125', 'Art. 122', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_615/2009 (20.01.2010)
Z.________ (Ehefrau) (geb. 1965) und X.________ (Ehemann) (geb. 1962), beide spanische Staatsangeh�rige, heirateten am 24. August 1984. Aus ihrer Ehe gingen die S�hne R.________ (geb. 1984) und S.________ (geb. 1991) hervor. Die Parteien leben seit anfangs 2005 getrennt voneinander.
Auf Klage von X.________ (nachfolgend Beschwerdef�hrer) vom 2. Februar 2007 schied das Amtsgericht Luzern-Land die Ehe und regelte die Nebenfolgen (Urteil vom 13. Januar 2009). Soweit f�r das vorliegende Verfahren relevant, verpflichtete das Amtsgericht den Beschwerdef�hrer, ab Rechtskraft des Scheidungsurteils folgende monatliche, vorauszahlbare und ab Verfall zu 5 % verzinsliche Unterhaltsbeitr�ge an Z.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerin) zu bezahlen: Fr. 500.-- bis 28.2.2009, Fr. 1'000.-- ab 1.3.2009 bis 31.12.2009 und danach Fr. 500.-- bis 31.12.2014.
Die Beschwerdegegnerin appellierte gegen diesen Entscheid und beantragte, der Beschwerdef�hrer sei zu verpflichten, ihr f�r die Dauer von zehn Jahren monatlich Fr. 1'600.-- und danach Fr. 800.-- bis zu seinem Eintritt ins ordentliche Pensionsalter zu bezahlen. In seiner Anschlussappellation beantragte der Beschwerdef�hrer, dass er zur Leistung eines monatlichen Unterhaltsbeitrages von Fr. 1'000.-- bis 31. Dezember 2009 zu verurteilen sei. Mit Urteil vom 1. Juli 2009 verpflichtete das Obergericht des Kantons Luzern den Beschwerdef�hrer, der Beschwerdegegnerin an deren pers�nlichen Unterhalt ab Rechtskraft des Scheidungsurteils folgende monatliche, vorauszahlbare und ab Verfall zu 5 % verzinsliche Unterhaltsbeitr�ge zu bezahlen: Fr. 1'600.-- bis 31.12.2009, danach Fr. 1'100.-- bis 31.12.2015, und danach Fr. 800.-- bis 31.8.2022. Auf eine Indexierung wurde verzichtet. Zudem verpflichtete das Obergericht den Beschwerdef�hrer, s�mtliche Gerichtskosten beider Instanzen zu tragen und der Beschwerdegegnerin f�r beide Instanzen eine Parteientsch�digung zu bezahlen.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 14. September 2009 gelangt der Beschwerdef�hrer an das Bundesgericht und beantragt, er sei zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31.12.2009 monatlich vorauszahlbar Fr. 1'000.-- und danach bis 31.12.2014 Fr. 500.-- an den pers�nlichen Unterhalt der Beschwerdegegnerin zu bezahlen; zudem habe die Beschwerdegegnerin s�mtliche Verfahrenskosten zu tragen.
1.1 Angefochten sind Fr. 30'000.-- �bersteigende verm�gensrechtliche Nebenfolgen eines kantonal letztinstanzlichen Ehescheidungsurteils; die Beschwerde in Zivilsachen ist somit gegeben (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG).
1.2 Die Beschwerde ist zu begr�nden. Mit ihr ist in gedr�ngter Form durch Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern dieser Bundesrecht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Verfassungsverletzungen werden nur gepr�ft, wenn sie ger�gt und geh�rig begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287). Wird eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet, muss in der Beschwerdeschrift dargelegt werden, inwiefern diese Feststellung willk�rlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) zustande gekommen ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252, E. 1.4.3 S. 255) und inwiefern die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in fine BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Auf rein appellatorische Kritik am Sachverhalt tritt das Bundesgericht nicht ein. In der Beschwerde in Zivilsachen d�rfen �berdies keine neuen Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden, es sei denn, erst der Entscheid der Vorinstanz habe dazu Anlass gegeben (Art. 99 Abs. 1 BGG). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzung f�r eine nachtr�gliche Einreichung von Tatsachen und Beweismitteln erf�llt sein soll (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395).
Nachehelicher Unterhalt besteht gem�ss Art. 125 Abs. 1 ZGB in einem angemessenen Beitrag des einen Ehegatten an den anderen Ehegatten, dem nicht zuzumuten ist, dass er f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt unter Einschluss einer angemessenen Altersvorsorge selbst aufkommt. Ausgangspunkt f�r den geb�hrenden Unterhalt ist nach einer bis zur Aufl�sung des gemeinsamen Haushalts �ber zwanzig Jahre dauernden Ehe, aus der zwei Kinder hervorgegangen sind, die zuletzt gemeinsam gelebte Lebenshaltung der Ehegatten (zuz�glich scheidungsbedingte Mehrkosten; BGE 134 III 145 E. 4 S. 146).
2.1 Das Obergericht hat die massgebende Lebenshaltung festgestellt und unter Ber�cksichtigung der scheidungsbedingten Mehrkosten die Obergrenze des sog. Verbrauchsunterhalts festgelegt. Als Basis f�r die Bestimmung der zuletzt gemeinsam gelebten Lebenshaltung der Ehegatten erachtete es die von der Beschwerdegegnerin dargestellten Gesamtausgaben von rund Fr. 4'950.-- als nachvollziehbar. Unter Ber�cksichtigung des - jedenfalls vom Beschwerdef�hrer auch vor Bundesgericht unbestrittenen - Gesamteinkommens von rund Fr. 7'500.-- ermittelte es einen �berschuss von Fr. 2'550.--, welchen es mit je Fr. 900.-- f�r die Ehegatten und Fr. 550.-- f�r S.________ und Fr. 200.-- f�r R.________ aufteilte. Sodann ging das Obergericht von einem erweiterten Existenzminimum der Beschwerdegegnerin von Fr. 3'027.-- aus, was unter Hinzurechnung des �berschussanteils einen Betrag von Fr. 3'927.-- ergab.
Ferner hat das Obergericht eine L�cke in der k�nftigen Altersvorsorge der Beschwerdegegnerin festgestellt und als sog. Vorsorgeunterhalt zahlenm�ssig bestimmt. Diesem geb�hrenden Unterhalt unter Einschluss der Altersvorsorge hat das Obergericht das Einkommen gegen�bergestellt, das sich die Beschwerdegegnerin anzurechnen hat. Gest�tzt darauf hat es festgelegt, welchen Beitrag der Beschwerdef�hrer an die Beschwerdegegnerin bezahlen muss, damit die Beschwerdegegnerin die zuletzt gemeinsam gelebte Lebenshaltung fortzusetzen in der Lage ist.
2.2 Beschwerdegegenstand ist vor Bundesgericht der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt, der in Art. 125 ZGB offen umschrieben wird. Das kantonale Sachgericht verf�gt diesbez�glich �ber einen weiten Ermessensspielraum (Art. 4 ZGB). Derartige Ermessensentscheide �berpr�ft das Bundesgericht im Beschwerdeverfahren zwar grunds�tzlich frei. Es �bt aber Zur�ckhaltung und schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Rechtsprechung und Lehre anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde ausser Betracht gelassen hat, die zwingend h�tten beachtet werden m�ssen. Ausserdem greift das Bundesgericht in Ermessensentscheide ein, falls sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 127 III 136 E. 3a S. 141; 132 III 97 E. 1 S. 99).
Indessen bedeutet "Ermessen" nicht Entscheiden nach Belieben. Das Gericht muss seine Ansicht begr�nden k�nnen und im Urteil darlegen, aus welchen �berlegungen heraus es zu seiner �berzeugung gekommen ist. Die Anforderung an die Begr�ndungsdichte ist bei Ermessensentscheiden sogar erh�ht (vgl. BGE 131 III 26 E. 12.2.2 S. 31; 112 Ia 107 E. 2b in fine S. 110). Selbst wenn das Bundesgericht den Ermessensentscheid einer Vorinstanz grunds�tzlich nur mit Zur�ckhaltung �berpr�ft, gilt dies nicht, wenn jegliche Begr�ndung fehlt. Sofern die tatbest�ndlichen Grundlagen daf�r erstellt sind, �bt das Bundesgericht in einem solchen Fall reformatorisch sein eigenes Ermessen frei aus und eine R�ckweisung des Entscheids zwecks Behebung der mangelnden Begr�ndung kann unterbleiben (BGE 131 III 26 E. 12.2.2 S. 31).
2.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt zur Hauptsache die vom Obergericht festgestellte, vor der Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes gef�hrte Lebenshaltung (dazu nachfolgend E. 3). Sodann bem�ngelt er die H�he des der Beschwerdegegnerin anrechenbaren Einkommens (dazu nachfolgend E. 4). Weiter richtet er sich gegen die Berechnung ihres Existenzminimums (dazu nachfolgend E. 5). Schliesslich bestreitet er sowohl den Anspruch auf Vorsorgeunterhalt als auch die Bemessung desselben (dazu nachfolgend E. 6).
3.1 Der Beschwerdef�hrer erachtet die H�he der zuletzt gemeinsam gelebten Lebenshaltung der Parteien als unzutreffend und willk�rlich, weil das Obergericht die Auflistung der Beschwerdegegnerin unbesehen �bernommen und dabei �bersehen habe, dass sie diese Bedarfsrechnung selbst als "grob" bezeichnet habe, f�r den Sohn R.________ bloss Fr. 500.-- als Grundbetrag eingesetzt worden seien und die Parteien erhebliche Kosten des aufgrund massiver Verhaltensst�rungen zeitweise in Heimen untergebrachten Sohnes S.________ h�tten �bernehmen m�ssen. Sodann seien die in der Berechnung eingesetzten Betr�ge f�r die Sach- und Krankenversicherungspr�mien, Wohnnebenkosten und Auto zu tief. Ferner habe das Obergericht ausser Acht gelassen, dass s�mtliches Einkommen, welches nicht zum Lebensunterhalt gebraucht worden sei, zur R�ckzahlung von gemeinsam verursachten Schulden verwendet worden sei. Daraus folgert der Beschwerdef�hrer, dass der Beschwerdegegnerin keinesfalls ein Betrag von Fr. 900.-- �ber dem erweiterten Existenzminimum gew�hrt werden k�nne.
3.2 Die H�he der zuletzt gemeinsam gelebten Lebenshaltung beschl�gt den Sachverhalt bzw. die Beweisw�rdigung.
3.2.1 Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers sind nicht geeignet, Willk�r in der Feststellung der zuletzt gemeinsam gelebten Lebenshaltung der Ehegatten darzutun. Die Behauptungen bez�glich der - im �brigen ohnehin nicht n�her substanziierten - Kosten f�r den Sohn S.________ sind neu und k�nnen daher im bundesgerichtlichen Verfahren nicht ber�cksichtigt werden (E. 1.2 in fine). Sodann macht er geltend, die Ehegatten h�tten nicht �ber den angenommenen �berschuss verf�gt, weil sie laufend Schulden zur�ckzuzahlen hatten. Dieser Hinweis ist unbehelflich. Die Schulden deuten darauf hin, dass vorg�ngig ein entsprechender Konsum stattgefunden hat, d.h. dass Geld ausgegeben wurde, sodass die R�ckzahlung von Schulden nicht auf einen tieferen Lebensstandard schliessen l�sst. Soweit sich der Beschwerdef�hrer im �brigen darauf beschr�nkt, den Sachverhalt anders darzustellen, ohne detailliert und anhand von in den Akten liegenden, genau bezeichneten Beweismitteln belegt aufzuzeigen, weshalb die f�r die Berechnung der Lebenshaltung eingesetzten Positionen offensichtlich falsch sind, kommt er seiner Begr�ndungspflicht nicht nach (s. E. 1.2). Auf die Kritik an den tats�chlichen Feststellungen des Obergerichts tritt das Bundesgericht folglich nicht ein.
3.2.2 Die Beschwerdegegnerin ihrerseits beanstandet die Feststellung der H�he des gemeinsamen Einkommens. Gem�ss den der ersten Instanz vorliegenden Lohnausweisen habe sie im Trennungszeitpunkt selber Fr. 847.70 pro Monat verdient und der Beschwerdef�hrer Fr. 83'732.-- im Jahr, mithin Fr. 6'977.66 im Monat. Folglich habe das Haushaltseinkommen nicht Fr. 7'500.--, sondern Fr. 7'825.36 betragen. Diesen Betrag habe sie selber in ihrer Anschlussappellationsantwort vom 8. Juni 2009 (S. 6, Ziff. 6) genannt. Nach Abzug der Gesamtausgaben von Fr. 4'950.-- betrage der �berschuss somit nicht Fr. 2'550.--, sondern Fr. 2'877.--, was wiederum nach Abzug der auf die Kinder verf�llten Anteile von Fr. 750.-- f�r beide Parteien einen �berschussanteil von Fr. 1'063.70 ergebe - und nicht nur von Fr. 900.--.
Das Obergericht ist hinsichtlich der Beschwerdegegnerin von einem monatlichen Einkommen von Fr. 750.-- ausgegangen (E. 3.3 des angefochtenen Entscheids). Dabei st�tzte es sich ausdr�cklich auf die von dieser im Eheschutzverfahren gemachten Aussagen. Im Verhandlungsprotokoll vom 2. Dezember 2004 hat sie selber angegeben, je nach Stundeneinsatz zwischen Fr. 700.-- und Fr. 800.-- zu verdienen. Bei dieser Ausgangslage kann dem Obergericht keine Willk�r vorgeworfen werden, wenn dieses darauf und nicht auf die ebenfalls bei den Akten liegende Lohnabrechnung, die f�r den Monat September 2004 einen Nettolohn von Fr. 847.-- ausweist, abgestellt hat, zumal die Beschwerdegegnerin ihren eigenen Aussagen zufolge nicht regelm�ssig gleichviele Stunden pro Monat arbeitete, sodass der fraglichen Lohnabrechnung keine bestimmende Bedeutung zugemessen werden musste.
Mit Bezug auf das Einkommen des Beschwerdef�hrers ging das Obergericht von Fr. 6'750.-- monatlich aus (E. 3.3 des angefochtenen Entscheids). Dabei stellte es einerseits auf den Lohnausweis f�r das Jahr 2003 ab, in welchem der von der Beschwerdegegnerin angef�hrte Jahresnettolohn von Fr. 83'732.-- ausgewiesen wird, und andererseits auf die Lohnabrechnungen pro August und September 2004, aus welchen Netto-Bez�ge zwischen (gerundet) Fr. 6'950.-- und Fr. 6'400.-- herausgelesen werden k�nnen; die Unterschiede ergeben sich, wie dies bereits das erstinstanzliche Gericht festgehalten hat, aus unregelm�ssiger Sonntagsarbeit, Fr�h-, Sp�t- und/oder Nachtschicht etc. Zudem hatte der Beschwerdef�hrer anl�sslich der Parteibefragung vom 2. Dezember 2004 ausgef�hrt, er habe im Jahr 2003 rund Fr. 2'000.-- bis Fr. 3'000.-- mehr verdient als im laufenden Jahr. Da f�r die Beurteilung der massgeblichen Lebenshaltung nicht die Verh�ltnisse im Jahre 2003 entscheidend sind (s. E. 2 oben), sondern diejenigen im Jahr 2004, und die Beschwerdegegnerin nichts vorbringt, was die f�r das Jahr 2004 angenommenen Zahlen, namentlich die Reduktion des Einkommens um Fr. 3'000.-- (d.h. um Fr. 250.-- pro Monat), als falsch erscheinen lassen k�nnten, kann die Festsetzung des damaligen Einkommens des Beschwerdef�hrers auf Fr. 6'750.-- nicht als willk�rlich bezeichnet werden.
Damit bleibt es bei dem vom Obergericht festgestellten, f�r die Bestimmung der zuletzt gemeinsam gelebten Lebenshaltung der Ehegatten massgebenden monatlichen Haushaltseinkommen von Fr. 7'500.--.
3.2.3 Weder der Beschwerdef�hrer noch die Beschwerdegegnerin bestreiten die vom Obergericht vorgenommene �berschussverteilung (E. 2.1). Deshalb ist f�r die Zwecke der Beurteilung der weiteren R�gen von einem geb�hrenden Unterhalt der Beschwerdegegnerin (exkl. Vorsorgeunterhalt) in der H�he des aktuellen erweiterten Existenzminimums (dazu E. 5 unten) zuz�glich Fr. 900.-- auszugehen.
Nachehelichen Unterhalt kann der Ehegatte fordern, dem nicht zuzumuten ist, dass er f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt selbst aufkommt (E. 2 oben).
4.1 Das Obergericht erwog, der Beschwerdegegnerin sei es, nachdem sie der gesundheitlichen Probleme des Sohnes S.________ wegen vor�bergehend ihre Erwerbst�tigkeit einschr�nken musste, ab Fr�hherbst 2009 wieder m�glich, im fr�heren Umfang zu arbeiten und dabei Fr. 2'300.-- pro Monat zu verdienen. Ab Januar 2010 k�nne sie sodann bei voller Aussch�pfung ihrer Arbeitskraft ein Nettoeinkommen von Fr. 3'145.-- erzielen, was angesichts ihres Alters von 44 Jahren und ihrer langen Berufserfahrung im Reinigungsdienst realistisch und angemessen sei.
4.2 Der Beschwerdef�hrer vertritt dagegen die Auffassung, der Beschwerdegegnerin sei sofort ein (hypothetisches) Einkommen aus Vollzeiterwerbst�tigkeit in der H�he von Fr. 3'145.-- anzurechnen. Aufgrund des Alters der Kinder sowie der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin schon seit Jahren einer Erwerbst�tigkeit nachgehe, k�nne dieser auch in Anbetracht der bereits f�nf Jahre dauernden Trennungszeit erwartet werden, dass sie ein 100 %-Pensum absolviere und ihre wirtschaftliche Eigenst�ndigkeit l�ngst schon h�tte wiedererlangen k�nnen.
4.3 Nach Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB ist beim Entscheid, ob ein Unterhaltsbeitrag zu leisten ist und gegebenenfalls in welcher H�he, namentlich auch das Einkommen der Ehegatten zu ber�cksichtigen. Dabei ist in der Regel vom tats�chlichen Einkommen auszugehen. Weigert sich die Unterhalt beanspruchende Partei, eine zumutbare und m�gliche Erwerbst�tigkeit auszu�ben, oder gibt sie eine solche b�swillig auf, so ist von einem hypothetischen Einkommen auszugehen, welches ihr allerdings nur nach einer gewissen Umstellungsfrist angerechnet werden kann (INGEBORG SCHWENZER, in: FamKomm Scheidung, 2005, N. 16 zu Art. 125 ZGB). Dabei bildet Rechtsfrage, ob einem Ehegatten die Aufnahme einer Erwerbst�tigkeit zumutbar ist (BGE 126 III 10 E. 2b S. 13). Die M�glichkeit eines hypothetischen Einkommens zu erw�hnen, beruht auf Indizien; damit liegt Beweisw�rdigung, mithin eine Tatfrage vor (BGE 126 III 10 E. 2b S. 12).
Der Beschwerdef�hrer befasst sich nicht mit den Erw�gungen des Obergerichts; damit gen�gt er den Mindestanforderungen an die Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Entscheidgr�nden nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Sodann zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf, inwiefern das Obergericht mit dem Zugest�ndnis einer viermonatigen �bergangsregelung das ihm in solchen Fragen zustehende Ermessen �berschritten oder missbraucht haben soll. Eine Bundesrechtsverletzung kann nicht festgestellt werden.
5.1 Der Beschwerdef�hrer widerspricht der Feststellung des Obergerichts, wonach das erweiterte Existenzminimum der Beschwerdegegnerin von Fr. 3'027.-- unbestritten sei. Vielmehr habe er in seiner Anschlussappellation ein solches von Fr. 2'821.30 ermittelt. Von der Berechnung des erstinstanzlichen Gerichts habe er einerseits die Bedarfspositionen, die den zwischenzeitlich m�ndig gewordenen Sohn S.________ betrafen, abgezogen, ebenso wie den von der ersten Instanz eingerechneten Betrag von Fr. 200.-- f�r die angemessene Altersvorsorge, da dieser separat festgesetzt worden sei. Indem das Obergericht letzteren Betrag bereits bei der Bedarfsrechnung ber�cksichtige, habe es im Ergebnis zwei Betr�ge f�r den Vorsorgeunterhalt eingerechnet.
5.2.1 Das erstinstanzliche Gericht berechnete die Auslagen der Beschwerdegegnerin im Urteilszeitpunkt wie folgt: Grundbetrag f�r die Beschwerdegegnerin Fr. 1'250.-- und f�r den Sohn S.________ Fr. 500.--, Miete inkl. Nebenkosten Fr. 1'098.--, Krankenkasse f�r die Beschwerdegegnerin Fr. 280.30 und den Sohn S.________ Fr. 66.70, Mobiliar- und Haftpflichtversicherung Fr. 30.--, Abonnementskosten f�r den �ffentlichen Verkehr Fr. 63.--, Steuern Fr. 200.--, Selbstbehalt Arztkosten Fr. 50.-- sowie - ermessensweise - einen Betrag von Fr. 200.-- f�r den Aufbau einer angemessenen Altersvorsorge, was insgesamt Fr. 3'738.-- ergibt. F�r die Zeit nach dem Eintritt des Sohnes S.________ in das M�ndigkeitsalter am 18. Februar 2009 reduzierte es die Auslagen um den Grundbetrag f�r S.________ (Fr. 500.--), die Kosten f�r die Krankenkasse (Fr. 66.70) und den Grundbetragszuschlag f�r betreuungspflichtige Personen (Fr. 150.--) auf Fr. 3'027.-- [recte: Fr. 3'021.30].
5.2.2 Damit trifft die Behauptung zu, wonach im Betrag von Fr. 3'027.-- bereits Fr. 200.-- � Konto Vorsorgebedarf enthalten waren. Ebenso trifft zu, dass der Beschwerdef�hrer in seiner Anschlussappellationsbegr�ndung (S. 3) das erweiterte Existenzminimum der Beschwerdegegnerin (nach M�ndigkeit des Sohnes S.________) mit Fr. 2'821.30 errechnet hat. Dabei hat er gegen�ber dem erstinstanzlichen Gericht erstens genauer gerechnet und zweitens nur den dort eingerechneten Vorsorgeunterhalt von Fr. 200.-- abgezogen.
In formeller Hinsicht trifft ferner zu, dass der Beschwerdef�hrer die Berechnung der ersten Instanz nicht bestritten hat. Unzul�ssig war es jedoch, die unterlassene Bestreitung dahin auszulegen, der Beschwerdef�hrer habe das (erweiterte) Existenzminimum der Beschwerdegegnerin in der H�he von Fr. 3'027.-- anerkannt. Im Gegenteil: Er hatte keinen Grund, die Berechnung als solche zu bestreiten, wenn er - was hier der Fall ist - ein erweitertes Existenzminimum von Fr. 2'821.30 anzuerkennen bereit war. Zudem bestand insofern kein besonderer Bestreitungsbedarf, als er nicht davon ausgehen musste, dass das Obergericht der Beschwerdegegnerin den Vorsorgeunterhalt unter zwei separaten Titeln zusprechen w�rde.
5.2.3 Die Beschwerdegegnerin macht in diesem Zusammenhang geltend, gest�tzt auf den Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskommission des Obergerichts des Kantons Luzern vom 13. August 2009 g�lten seit dem 1. Oktober 2009 neue Grundbetr�ge, d.h. f�r sie seien im Grundbetrag Fr. 1'200.-- einzusetzen, nicht nur Fr. 1'100.--. Mit diesem Einwand werden Noven vorgetragen, die im Verfahren vor dem Bundesgericht unzul�ssig sind (Art. 99 Abs. 1 BGG) und daher unbeachtet bleiben.
5.3 Im Sinne eines Zwischenfazits k�nnen f�r die weiteren Er�rterungen folgende Zahlen festgehalten werden: Auszugehen ist von einem erweiterten Bedarf von Fr. 2'821.-- und Fr. 900.-- Anteil am �berschuss gemessen am letzten ehelichen Lebensstandard, was eine Lebenshaltung von Fr. 3'721.-- ergibt. Nach Abzug des Nettoeigenverdienstes der Beschwerdegegnerin von Fr. 2'338.-- bis am 31. Dezember 2009 und Fr. 3'145.-- f�r die Zeit danach, ergibt sich ein Unterhaltsanspruch ohne Vorsorgeunterhalt von Fr. 1'383.-- bis am 31. Dezember 2009 und danach von Fr. 576.--.
Der geb�hrende Unterhalt im Sinne von Art. 125 Abs. 1 ZGB schliesst eine angemessene Altersvorsorge ein.
6.1.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt, das Obergericht habe zu Unrecht und ohne jede Auseinandersetzung mit seinen Einw�nden einen ehebedingten Vorsorgeschaden angenommen. Die Beschwerdegegnerin habe keinen Beruf erlernt und sie h�tte dies selbst dann nicht getan, wenn sie nicht geheiratet h�tte, zumal sie mit 13 Jahren die Schule abgebrochen und danach keine weitere Ausbildung absolviert habe. Der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin heute ungelernt sei, habe mithin seinen Grund nicht im Eheschluss mit dem Beschwerdef�hrer. Somit k�nne sie sich nicht darauf berufen, sie k�nnte heute ein wesentlich h�heres Einkommen erzielen, wenn sie nicht geheiratet h�tte. Die Beschwerdegegnerin w�rde keine h�here berufliche Vorsorge generieren k�nnen, als sie es mit einem Bruttoeinkommen von Fr. 3'145.-- k�nne. Ausserdem m�sse beachtet werden, dass nur der zuk�nftige Vorsorgeschaden ausgeglichen werden m�sse, nicht aber die bereits w�hrend der Ehe entstandene L�cke. Dazu erfolge die Teilung der Austrittsleistung nach Art. 122 ZGB und das AHV-Splitting.
6.1.2 Im vorliegenden Fall ist - unbestrittenermassen - von einer sog. lebenspr�genden Ehe auszugehen. Mithin haben die Ehegatten im Rahmen der finanziellen M�glichkeiten einen Anspruch auf Fortsetzung der w�hrend der Ehe gelebten Lebenshaltung. Der Einwand, es bestehe kein Vorsorgeschaden, weil die Ehefrau kein h�heres Einkommen erzielen w�rde, wenn sie nicht geheiratet h�tte, ist unzul�ssig.
6.2 Nach geltendem Recht wird durch die Teilung der Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge und mit dem Splitting und den Betreuungsgutschriften im Rahmen der AHV die Altersvorsorge f�r die Zeit bis zur Scheidung geregelt. Bez�glich der Vergangenheit sollte keine L�cke in der Altersvorsorge mehr bestehen (BGE 135 III 158 E. 4.1 S. 159; f�r hier nicht weiter relevante Sonderf�lle s. BGE 129 III 7 E. 3.1.2 S. 9, 257 E. 3.5 S. 263).
F�r die Bemessung der zuk�nftigen Altersvorsorge ist die f�r die Ehegatten massgebende Lebenshaltung zugrunde zu legen, d.h. die Lebenshaltung, auf deren Fortf�hrung der unterhaltsberechtigte Ehegatte grunds�tzlich Anspruch hat, in ein fiktives Bruttoeinkommen umzurechnen und darauf die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr�ge zu berechnen, die zusammen, erweitert um eine allf�llige Steuerbelastung, den Vorsorgeunterhalt ergeben (BGE 135 III 158 E. 4.4 S. 160 f.). Diese Berechnungsart gestattet es, die angemessene Altersvorsorge entweder direkt zu bestimmen oder die daf�r erforderlichen und bloss gesch�tzten Betr�ge auf ihre Angemessenheit hin zu �berpr�fen. F�r ihre Anwendung ist das konkrete Vorsorgeverh�ltnis massgebend und zu ber�cksichtigen.
6.3 Aus BGE 135 III 158 E. 4.4 S. 160 f. ergibt sich, dass die Anwendung anderer Berechnungsmethoden als der soeben dargestellten f�r die Festlegung des Vorsorgeanteils nicht ausgeschlossen ist (Urteil 5A_749/2009 vom 15. Januar 2010 E. 5.2). Den Gerichten kommt weiterhin - auch im Bereich des Vorsorgeunterhalts - ein weites Ermessen zu, da sich die Festsetzung des Vorsorgebetrags - wie auch die Festsetzung des nachehelichen Unterhalts allgemein - einer exakten mathematischen Berechnung entzieht (Urteil 5A_441/2008 vom 29. Dezember 2008 E. 4.5 mit Hinweisen). Das liegt daran, dass schon die der Berechnung zugrunde gelegten Betr�ge (Haushaltseinkommen, erweiterter Bedarf und geb�hrende Lebenshaltung) ihrerseits gerundete oder gesch�tzte Teilbetr�ge enthalten und die mathematisch genaue Berechnung auf der Basis von letztlich ungenauen Zahlen kein genaues Ergebnis liefern kann. Zur Illustration: Bereits eine Erh�hung der ermessensweise ermittelten Lebenshaltung der Beschwerdegegnerin um Fr. 100.-- (was eine Abweichung von 2,6 % bedeutet) w�rde im vorliegenden Fall aufgrund der angestellten Berechnung zu Unterhaltsbeitr�gen f�hren, die die vom Obergericht festgesetzten deutlich �bersteigen.
Die Erw�gungen des Obergerichts lassen indessen keinen methodischen Ansatz erkennen; vielmehr kommen sie dem verp�nten Entscheiden nach Belieben gleich. Selbst wenn das Obergericht der Meinung ist, die in BGE 135 III 158 nicht publizierte E. 7 des Urteils 5A_210/2008 vom 14. November 2008 enthalte eine "schwer verst�ndliche und komplizierte Berechnung", weshalb es sich dieser nicht anschliesse, gen�gt seine Erw�gung, wonach es im Rahmen des ihm zustehenden Ermessens ab Januar 2010 einen monatlichen Betrag von Fr. 300.-- w�hrend der Dauer von sechs Jahren als angemessen erachtet, den Begr�ndungsanforderungen nicht.
Es ist daher zu pr�fen, ob dem Bundesgericht die tatbest�ndlichen Grundlagen zur Verf�gung stehen, damit es reformatorisch entscheiden, was letztlich eine Substitution der Motive einschliesst, und eine R�ckweisung an die Vorinstanz unterbleiben kann (s. dazu E. 2.2 oben).
6.4 Ausgangspunkt ist die f�r die Beschwerdegegnerin massgebende Lebenshaltung von Fr. 3'721.--, welcher der Eigenverdienst von Fr. 2'338.-- bis am 31. Dezember 2009 und Fr. 3'145.-- f�r die Zeit danach gegen�berzustellen ist (s. E. 5.3). Dies ergibt umgerechnet in ein Bruttoeinkommen (Nettoeinkommen : 87 x 100) f�r die Lebenshaltung Fr. 4'277.-- und f�r den Eigenverdienst Fr. 2'687.-- bis am 31. Dezember 2009 bzw. Fr. 3'615.-- f�r die Zeit danach. Gest�tzt darauf betragen die AHV-Beitr�ge zu 10 % auf der Differenz zwischen der Lebenshaltung und dem Eigenverdienst (je brutto) Fr. 159.-- bis am 31. Dezember 2009 bzw. Fr. 66.-- f�r die Zeit danach.
Im Bereich der beruflichen Vorsorge ist zu beachten, dass ein Versicherungsobligatorium erst ab einem j�hrlichen Bruttolohn von Fr. 20'520.-- besteht (Art. 7 BVG [SR 831.40] und Art. 5 der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge in der Fassung der �nderung vom 26. September 2008 [BVV 2; SR 831.441.1]), sodass ein Arbeitgeber nur dann BVG-Beitr�ge leistet, sofern der von ihm geschuldete Bruttolohn das gesetzliche Minimum �berschreitet. Ist dies nicht der Fall, sind die BVG-Beitr�ge unter dem Titel Vorsorgeunterhalt vollumf�nglich vom Unterhaltsverpflichteten im Rahmen seiner finanziellen Leistungsf�higkeit zu �bernehmen. Der angefochtene Entscheid enth�lt keine Angaben dar�ber, bei wie vielen Arbeitgebern die Beschwerdegegnerin dieses Einkommen verdienen wird. Indessen kann als notorisch davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdegegnerin als Reinigungsfachfrau mehrere Arbeitgeber haben und bei keinem ein Einkommen erzielen wird, das den BVG-relevanten Mindestlohn �berschreitet. Diese Annahme ist vorliegendenfalls umso begr�ndeter, als sie mit den Feststellungen des Amtsgerichts Luzern-Land �bereinstimmt und der Beschwerdef�hrer nichts vorbringt, was zu einem gegenteiligen Schluss f�hren m�sste. Demgem�ss resultiert unter Ber�cksichtigung des Koordinationsabzugs gem�ss Art. 8 Abs. 1 BVG und Art. 5 BVV 2 von derzeit j�hrlich Fr. 23'940.-- (monatlich Fr. 1'995.--) vom Bruttobetrag von Fr. 4'277.-- ein Betrag von Fr. 2'282.--, was bei Annahme eines BVG-Beitrags von durchschnittlich 15 % (Art. 16 BVG in der Fassung gem�ss Ziff. I des BG vom 3. Oktober 2003 [1. BVG-Revision], in Kraft seit 1. Januar 2005) einen Beitrag von Fr. 342.-- ergibt.
6.5 Die Addition des Unterhaltsanspruchs vor Vorsorgeunterhalt (s. E. 5.3) mit den soeben errechneten Vorsorgeunterhalt ergibt einen geb�hrenden Unterhalt von Fr. 1'884.-- bis am 31. Dezember 2009 und Fr. 984.-- f�r die Zeit danach. Das Obergericht hat den Unterhaltsbeitrag wie folgt festgesetzt: Fr. 1'600.-- bis 31. Dezember 2009, danach Fr. 1'100.-- bis 31. Dezember 2015 und danach Fr. 800.-- bis 31. August 2022. Unter Ausserachtlassung der Regelung f�r das Jahr 2009 ergibt sich somit, dass der Beschwerdef�hrer ab 1. Januar 2010 w�hrend f�nf Jahren rund Fr. 100.-- (oder 10 %) pro Monat "zu viel", aber danach w�hrend weiteren sechseinhalb Jahren rund Fr. 200.-- (oder 20 %) pro Monat "zu wenig" bezahlt. Selbst ohne gegenseitige Aufrechnung dieser beiden Positionen kann nicht gesagt werden, dass der vom Obergericht festgelegte nacheheliche Unterhalt unangemessen hoch ist. Allein die Differenz von 10 % zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers liegt noch im Streuungsbereich dessen, was eine Festsetzung des geb�hrenden Unterhalts nach Ermessen zul�sst. Ausserdem w�re bei der Berechnung des Vorsorgeunterhalts nach BGE 135 III 158 E. 4.4 S. 160 f. die auf die zu ber�cksichtigenden Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr�ge entfallende Steuerbelastung hinzuzurechnen (s. E. 6.2), sodass der geb�hrende Unterhalt entsprechend h�her ausfiele.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Der Beschwerdef�hrer unterliegt; er wird kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und hat die Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren vor Bundesgericht zu entsch�digen (vgl. Art. 68 BGG).
Der Beschwerdef�hrer wird verpflichtet, die Beschwerdegegnerin mit Fr. 4'000.-- zu entsch�digen.