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Timestamp: 2019-05-19 12:17:27
Document Index: 123466148

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 45', '§ 75', '§ 43', '§ 160', '§ 160']

Deutschland : Lahr - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden | Landesgartenschau Lahr 2018 | Deutschland, Lahr | Neubau eines Standortes West für die ...
Deutschland : Lahr - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Neubau eines Standortes West für die Feuerwehr Stadt Lahr mit Atemschutzübungsanlage auf Grundlage der DIN 14092-1 Feuerwehrhäuser sowie der DIN 14093 Atemschutzanlagen.
1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Bietergemeinschaften sind zulässig. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderte Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Nachunternehmer müssen keine eigene Versicherung nachweisen.
— Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und 124 GWB,
— Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro); vgl. auch Ziffer III.2.1):
Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des benannten Verantwortlichen.
Zugelassen werden (Diplom/Master)-Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen oder
Vergleichbare Qualifikationen.
— Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV (Personenschäden: 1 500 000 EUR, sonstige Schäden 1 000 000 EUR). Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit entsprechenden Angaben zur Deckungssumme ist als Anlage beizufügen (ggf. Bestätigung, dass die Deckungssumme im Auftragsfall auf die geforderten Summen erhöht werden kann.
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Architekten gemäß § 75 Abs. 1 VgV
Teilnahmeanträge können elektronisch und schriftlich eingereicht werden. Bei elektronischer Abgabe ist die Textform zugelassen. Bei Abgabe in Papierform ist der Teilnahmeantrag an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterzeichnen und zusammen mit allen Anlagen im verschlossenen Umschlag bis zum Eröffnungs−/Einreichungstermin an die Vergabe stelle einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist mit dem Aufkleber aus den Teilnehmerunterlagen entsprechend zu kennzeichnen.
Sie haben die Möglichkeit, dieses Verfahren elektronisch zu bearbeiten. Hierzu können Sie die Vergabeunterlagen unter https://www.ortenaukreis.deutsche-evergabe.de auch ohne Registrierung (§ 43 Abs.1 VgV) herunterladen und Ihr Angebot abgeben. Alternativ erhalten Sie die Unterlagen in Papierform bei der Stadt Lahr − Amt für Geoinformation und Liegenschaften− Liegenschaften und Verwaltungsservice, Schillerstraße 23, 77933 Lahr. Tel.: 07821910−0611. Fax 07821 910−0612. Weitere Informationen und diese Bekanntmachung finden Sie unter: https://www.ortenaukreis.deutsche-evergabe.de
Eventuell auftretende Fragen sind schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.3) genannte Kontaktadresse zu richten.
Die Stadt Lahr weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 Absatz 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) unzulässig ist, soweit:
3) Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften,die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens mit Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Weieter Einzelheiten können § 160 GWB entnommen werden. (https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/index.html)
Tenderer contact: +49 78219100611
Die Aufgaben der Feuerwehr haben sich in den letzten Jahren vielfältig erweitert und die Anforderungen an die Freiwillige Feuerwehr einer Großen Kreisstadt sind deutlich höher geworden. Daher hat sich die Stadt Lahr für den Bau eines neuen Standortes der Feuerwehr entschieden.
Der Neubau der neuen Feuerwache West für die Feuerwehr Stadt Lahr hat folgende Zielsetzungen:
Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Stadt Lahr gemäß den Hinweisen zur Leistungsfähigkeit der Feuerwehr des Landesfeuerwehrverbandes und des Innenministeriums mitgetragen von Städte-, Gemeinde- und Landkreistag (Januar 2005) insbesondere im Bezug auf die Eintreffzeiten. Diese werden für den Westen der Stadt Lahr, insbesondere die Industrie- und Gewerbeansiedlungen um den Flugplatz herum nicht erreicht, dies soll durch die Einsatzbereitschaft einer erweiterten Gruppe, d. h. einem Löschgruppenfahrzeug und zusätzlich einem Wechselladerfahrzeug mit Sonderbeladung, die für Einzelobjekte in diesem Bereich zwingend erforderlich ist, sichergestellt werden. Die Zweite Gruppe, bzw. ein weiterer Löschzug wird weiterhin durch den Standort Kernstadt sichergestellt.
Nachhaltige Schaffung von Raum und Flächen für die kommunale aber auch interkommunale Feuerwehrausbildung, als auch Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge.
Im Bezug auf die Ausbildung ist insbesondere die Verlagerung der Atemschutzübungsstrecke aus dem Standort Kernstadt von grosser Priorität, da diese nahezu täglich, auch am Wochenende und insbesondere in den Abendstunden frequentiert wird.
Grundlagen für die Planung und den Bau eines Feuerwehrgerätehauses ist zum einen die DIN 14092-1 Feuerwehrgerätehäuser. Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Atemschutzübungensanlage ist darüber hinaus die DIN 14093 Atemschutzanlagen als Planungsgrundlagen zu berücksichtig.
Hierbei werden anhand der eingereichten Teilnehmerunterlagen die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie die technische und berufliche Eignung „Architekt" bewertet.
— Durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (0-5 Punkte) Wichtung 5 %,
— Durchschnittliche Anzahl qualifizierter Mitarbeiter (0-5 Punkte) Wichtung 5 %,
— Abbildung vergleichbarer Projekte zum Thema „Bauen im Bestand" seit 2013 (0-5 Punkte) Wichtung 20 %,
— Abbildung vergleichbarer Projekte zum Thema „Schulen/Bildungsbauten" seit 2013 (0-5 Punkte) Wichtung 20 %,
— Abbildung realisierter Projekte für „die öffentliche Hand" seit 2013 (0-5 Punkte) Wichtung 20 %,
— Abbildung realisierte Projekte für „Innovationen" seit 2013 (0-5 Punkte) Wichtung 20 %,
— Referenzschreiben 1 seit 2013 (0-5 Punkte) Wichtung 5 %,
— Referenzschreiben 2 seit 2013 (0-5 Punkte) Wichtung 5 %.
Die Maximale Punktzahl beträgt 500 (Wichtung x Wertung = Punktzahl)
Die 3 Bewerber für die Verhandlungsphase qualifizieren sich in absteigender Rangfolge der
Bepunktung. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Die Auslosung erfolgt unter der
Aufsicht einer vom Projekt unabhängigen Person.
Den Bewerber, die sich für die 2. Phase qualifiziert haben, werden die in der Veröffentlichung genannten Zuschlagskriterien nochmals ausführlich mitgeteilt. Ausserdem erhalten sie die Auslobung für den Wettbewerb. Alle übrigen Bewerber erhalten eine Absage und auf schriftliche Nachfrage die von ihnen erreichte Punktzahl sowie die Punktzahl bis zu welcher Bewerber für die Phase 2 zugelassen wurden.
Die Bewerber, die sich qualifiziert haben, haben für die Bearbeitung mind. 6 Wochen Zeit. Sie erhalten mit der Auslobung die konkrete Aufgabenstellung und alle für die Bearbeitung relevanten Informationen. Für den Vorentwurf wird ein Preisgeld von 24.000,00 Euro ausgeschrieben. Er wird mit max. 150 Punkten im Verhandlungsverfahren (Phase 2) bewertet.