Source: https://ua.b-ok.org/book/1247209/77125c
Timestamp: 2019-10-14 01:44:07
Document Index: 14071295

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', '§ 1', '§ 2', 'EuG', '§ 1', '§ 2', 'EuG', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', 'EuG', '§ 9', '§ 10', '§ 1', 'Art. 106', 'Art. 345', 'Art. 14', 'EuG', '§ 2', 'Art. 106', 'EuG', 'Art. 157', '§ 1', '§ 2', '§ 3', 'Art. 36', 'EuG', 'EuG', '§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 3', 'Art. 110', 'Art. 110', '§ 4', '§ 5', '§ 1', 'EuG', '§ 2', 'EuG', '§ 3', '§ 4', 'Art. 34', '§ 5', 'Art. 36', '§ 6', '§ 7', 'Art. 106', '§ 1', 'Art. 18', 'Art. 7', 'EuG', 'Art. 45', 'Art. 45', '§ 2', 'EuG', 'EuG', 'Art. 7', 'EuG', 'EuG', 'Art. 51', 'Art. 33', '§ 3', 'Art. 45', 'Art. 10', 'Art. 48']

Handbuch Europarecht: Band 1: Europäische Grundfreiheiten | Walter Frenz (auth.) | download
Головна Handbuch Europarecht: Band 1: Europäische Grundfreiheiten
Сторінок: 1432 / 1511
ISBN 10: 3642246400
ISBN 13: 9783642246401
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OpenERP SA, Pinckaers Fabien, Van Vossel Els
Professor Dr. jur. Walter Frenz
www.rwth-aachen.de/bur
ISBN 978-3-642-24640-1
e-ISBN 978-3-642-24641-8
DOI 10.1007/978-3-642-24641-8
© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004, 2012
Die 2004 erschienene erste Auflage des Bandes 1 meines Handbuchs zum Europarecht musste bereits vor zwei Jahren nachgedruckt werden, da sie vergriffen war,
ich aber erst noch die anderen Bände dieses Handbuchs fertig stellen wollte. Umso
lieber lege ich hiermit die zweite Auflage vor. Auch die anderen Bände (zum europäischen Kartellrecht, Beihilfe- und Vergaberecht, zu den europäischen Grundrechten, zu Wirkungen und Rechtsschutz sowie zu Institutionen und Politiken)
werden in den folgenden Jahren in zweiter Auflage erscheinen.
Der Band zu den Grundfreiheiten bleibt bei der Konzeption, das System der
Grundfreiheiten zu entwickeln und anschaulich zu präsentieren. Schon in der allgemeinen Dogmatik der Grundfreiheiten gab es seit der ersten Auflage verschiedene Verfeinerungen und Konkretisierungen wie auch partielle Modifikationen.
So präzisierte der EuGH in jüngeren Entscheidungen die Darlegungslast der Mitgliedstaaten, wenn sie die Grundfreiheiten einschränken (Kommission/Spanien zur
Beschränkung von Einzelhandelsflächen; Stoß u.a. zum Glücksspielrecht). Aus
den durch diese Entscheidungen berührten Materien ergibt sich bereits, dass auch
für die einzelnen Grundfreiheiten zahlreiche Fortentwicklungen der Rechtsprechung zu verzeichnen sind. Das betrifft ebenfalls die Warenverkehrsfreiheit durch
eine neue Ausrichtung der Keck-Rechtsprechung von der Unterscheidung Produkt/Vertriebsbezug hin zum Marktzugang und dessen Behinderung. Für die Kapitalverkehrsfreiheit ergaben sich in der dritten Entscheidung Kommission/Portugal wichtige Anhaltspunkte zur Zulässigkeit Goldener Aktien und letztlich auch
des deutschen VW-Gesetzes. Am meisten fortentwickelt hat sich das allgemeine
Freizügigkeits- und Aufenthaltsrecht, und zwar nicht nur durch die allgemeine
Freizügigkeitsrichtlinie, sondern auch durch die immer umfassendere und weitreichendere Rechtsprechung des EuGH, so jüngst das Urteil Zambrano mit einem
aus der Unionsbürgerschaft abgeleiteten Mindestschutz. Insoweit gilt es, deutliche
Grenzen aufzuzeigen (s. bereits das Urteil Mc Carthy).
Die seit dem Erscheinen der letzten Auflage vielfältige Rechtsprechung und Literatur wurden bis zum 15.5.2011 ausgewertet. Gerade in der letzten Zeit traten
hier noch zahlreiche Neuerungen auf, sowohl durch die bis dahin erschienenen
Kommentierungen zum EUV und AEUV in der Lissabonner Vertragsfassung als
auch in der Rechtsprechung, so etwa zur Niederlassungsfreiheit von Rechtsanwälten (Urteil Ebert).
Für die engagierte und sachkundige Unterstützung bei den zahlreichen Anpassungen und Ergänzungen der Darstellung zu den Grundfreiheiten danke ich sehr
herzlich meinen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Erika
Casimir-van den Broek, Anna-Maria Distelrath, Christian Ehlenz, Kristina Wim-
mers M.A. und Hendrik J. C. Wübbenhorst, für die fortlaufende Betreuung und
abschließende Formatierung Frau Ellen Rennen M.A. zusammen mit Frau Dipl.Betriebsw. (FH) Mona Ziemes sowie den studentischen Hilfskräften Lisa Bähr,
Katharina Molitor, Katharina Steiger und Sara Vogelsang, die auch die Literatur
besorgten. Frau Dr. jur. Brigitte Reschke vom Springer-Verlag danke ich wiederum sehr herzlich für die stets interessierte und zugleich flexible lektorische Begleitung.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir auch für diese Auflage des vorliegenden
Bandes zu den Grundfreiheiten Hinweise und Anregungen geben würden, und
zwar an:
0241/8095691
Aachen, den 15. Juli 2011
Inhaltsverzeichnis ..................................................................... XIII
Abkürzungsverzeichnis ..........................................................LXXI
Teil I Allgemeine Grundlagen und Strukturen.............................1
Kapitel 1 Allgemeine Bedeutung der Grundfreiheiten ........................... 5
Bedeutung im Gefüge des Europarechts .................................................. 5
Grundfreiheiten und Grundrechte............................................................ 18
Kapitel 2 Geltungsgehalte....................................................................... 37
Gestaltungsauftrag .................................................................................. 37
Subjektiv-öffentliche Rechte kraft unmittelbarer Geltung......................... 39
Gleichheitsrechte..................................................................................... 47
Freiheitsrechte......................................................................................... 61
Herkunfts- und Zielstaatsprinzip .............................................................. 70
Teilhaberechte......................................................................................... 77
Verfahrensrechte..................................................................................... 79
Schutzpflichten........................................................................................ 81
Leistungsrechte....................................................................................... 87
Objektive Wertentscheidungen................................................................ 90
Kapitel 3 Geltungsreichweite.................................................................. 93
Berechtigte .............................................................................................. 93
Verpflichtete .......................................................................................... 121
Kapitel 4 Grundstruktur der Grundfreiheiten...................................... 145
Prüfungsschema und Vorfrage.............................................................. 145
Schutzbereich........................................................................................ 148
Beeinträchtigung ................................................................................... 171
Rechtfertigungsschranken..................................................................... 208
Teil II Freier Warenverkehr .......................................................219
Kapitel 5 Zollfreiheit............................................................................... 223
Erfasste Waren...................................................................................... 223
Bedeutung und Entwicklung.................................................................. 229
Erfasste Abgaben.................................................................................. 232
Keine Rechtfertigungsfähigkeit von Ausnahmen ................................... 250
Nähere Ausgestaltung ........................................................................... 251
Kapitel 6 Warenverkehrsfreiheit ........................................................... 257
Systematik und Zielsetzung .................................................................. 257
Erfasste Waren (Schutzbereich) ........................................................... 286
Mengenmäßige Beschränkungen ......................................................... 315
Maßnahmen gleicher Wirkung .............................................................. 318
Rechtfertigungsgründe .......................................................................... 371
Rechtfertigungsschranken..................................................................... 417
Handelsmonopole ................................................................................. 424
Teil III Personenfreizügigkeit ....................................................443
Kapitel 7 Arbeitnehmerfreizügigkeit .................................................... 443
System und Zielsetzung ........................................................................ 443
Schutzbereich der Arbeitnehmerfreizügigkeit ........................................ 477
Begleitrechte ......................................................................................... 556
Beeinträchtigungen ............................................................................... 601
Rechtfertigung von Beeinträchtigungen ................................................ 635
Gestaltungsauftrag ................................................................................ 671
Kapitel 8 Niederlassungsfreiheit .......................................................... 677
Systematik und Zielsetzung .................................................................. 677
Grenzüberschreitende Niederlassung (Schutzbereich) ......................... 699
Begleitrechte ......................................................................................... 771
Beeinträchtigungen ............................................................................... 775
Rechtfertigung von Beeinträchtigungen ................................................ 808
Gestaltungsauftrag und Sekundärrecht ................................................. 847
Supranationale Gesellschaftsformen .................................................... 883
EU-weite Ausübung des Rechtsanwaltsberufes .................................... 906
Teil IV Dienstleistungs- und Kapitalverkehrsfreiheit ..............919
Kapitel 9 Dienstleistungsfreiheit .......................................................... 921
Systematik und Zielsetzung .................................................................. 921
Grenzüberschreitende Dienstleistung ................................................... 936
Nebenrechte.......................................................................................... 998
Beeinträchtigungen ............................................................................. 1002
Rechtfertigung von Beeinträchtigungen .............................................. 1024
Entwicklungstendenzen in der Rechtsprechung .................................. 1052
Abgrenzung zum allgemeinen Diskriminierungsverbot ....................... 1081
Konkretisierung der Dienstleistungsfreiheit ......................................... 1083
Patientenmobilitätsrichtlinie ................................................................. 1102
Kapitel 10 Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit ............................ 1113
Systematik und Zielsetzung ................................................................ 1113
Schutzbereiche.................................................................................... 1121
Beeinträchtigungen ............................................................................. 1159
Rechtfertigung von Beschränkungen .................................................. 1171
Sekundärrecht und Finanzraum .......................................................... 1201
Goldene Aktien-Rechtsprechung......................................................... 1209
Teil V Subsidiäre Rechte.........................................................1221
Kapitel 11 Allgemeines Diskriminierungsverbot .............................. 1225
Besondere Diskriminierungsverbote.................................................... 1225
Systematik ........................................................................................... 1228
Schutzbereich...................................................................................... 1234
Diskriminierungen................................................................................ 1246
Rechtfertigung von Diskriminierungen................................................. 1252
Allgemeines Diskriminierungsverbot und Freizügigkeit ....................... 1258
Prüfungsschema ................................................................................. 1259
Kapitel 12 Allgemeines Freizügigkeits- und Aufenthaltsrecht ........ 1261
Verhältnis zu anderen Rechten ........................................................... 1261
Unmittelbar wirksames subjektives Recht ........................................... 1267
Allgemeines Bewegungs- und Aufenthaltsrecht .................................. 1268
Umfassendes Gleichstellungsrecht? ................................................... 1277
Beschränkungsverbot .......................................................................... 1296
Mögliche Einschränkungen ................................................................. 1296
Sekundärrechtliche Ausgestaltung ...................................................... 1312
Literaturverzeichnis ................................................................ 1341
Sachwortverzeichnis...............................................................1383
Abkürzungsverzeichnis .......................................................... LXXI
Teil I Allgemeine Grundlagen und Strukturen ............................. 1
Kapitel 1 Allgemeine Bedeutung der Grundfreiheiten ................ 5
§ 1 Bedeutung im Gefüge des Europarechts ........................................ 5
A. Wirtschaftsbezogener Grundansatz und seine Ausfüllung durch die
Grundfreiheiten................................................................................................ 5
Entstehungshintergrund .......................................................................... 5
II. Verbindung zu den Freihandelstheorien ................................................. 6
1. Theorien zum freien Außenhandel ................................................... 6
2. Rapport Spaak .................................................................................. 7
3. Erweiterte Zielsetzung ..................................................................... 8
III. Faktischer Zusammenhang zwischen Grundfreiheiten und
Freihandel sowie Wettbewerb ................................................................ 9
IV. Grundfreiheiten und Wettbewerbsfreiheit ............................................ 10
B. Grundfreiheiten, Binnenmarkt und Wirtschaftsunion .................................... 12
Grundfreiheiten als Grundlage und Zielgröße für den Binnenmarkt .... 12
II. Keine Gleichsetzung von Grundfreiheiten und Binnenmarkt ............... 13
1. Doppelgleisiger Binnenmarkt ........................................................ 13
2. Begrenzte Prägung ......................................................................... 15
III. Gemeinsamer Markt ............................................................................. 16
IV. Wirtschafts- und Währungsunion ......................................................... 17
§ 2 Grundfreiheiten und Grundrechte ................................................. 18
A. Grundfreiheiten als „Grundrechte“................................................................ 18
Begriffliche Überschneidungen ............................................................ 18
II. Unterschiedliche Rechtshintergründe ................................................... 19
III. Die Grundfreiheiten und Grundrechte als Freiheitsrechte .................... 20
IV. Parallelen und Unterschiede in der Prüfung durch den EuGH ............. 23
1. Prüfung von Beschränkungen der Grundfreiheiten ........................ 23
2. Prüfung der Beschränkung der Grundrechte .................................. 25
V. Unterschiedliche Stoßrichtungen – inhaltliche Verwandtschaft ........... 26
B. Verhältnis von Grundfreiheiten und Grundrechten ....................................... 28
Hergestellte Bezüge .............................................................................. 28
II. Sachlicher Zusammenhang zwischen Grundfreiheiten und
Grundrechten ........................................................................................ 29
1. Grundlagenfunktion der Grundrechte ............................................ 29
2. Zeitliche Abfolge von Grundrechten und Grundfreiheiten ............ 30
3. Überschneidungen der Schutzbereiche .......................................... 31
4. Rechtfertigung von Beeinträchtigungen ........................................ 32
a) Gegenseitige Berücksichtigung ................................................. 32
b) Beispiel Tarifvertrag vs. Dienstleistungsfreiheit ....................... 33
c) Lösungsalternativen .................................................................. 33
d) Unterschiede.............................................................................. 34
5. Gegenseitige Schutzverstärkung .................................................... 34
Kapitel 2 Geltungsgehalte...........................................................37
§ 1 Gestaltungsauftrag .......................................................................... 37
A. Entwicklung................................................................................................... 37
B. Fortbestehende Bedeutung ............................................................................ 38
§ 2 Subjektiv-öffentliche Rechte kraft unmittelbarer Geltung ........... 39
A. Unmittelbare Wirkung zugunsten Einzelner ................................................. 39
B. Die Durchsetzbarkeit der Rechtspositionen vor Gericht ............................... 40
Klagebefugnis vor den Verwaltungsgerichten ...................................... 40
II. Anrufung des EuGH ............................................................................. 42
1. Vorabentscheidungsverfahren ....................................................... 42
2. Nichtigkeitsklage ........................................................................... 42
III. Verfassungsbeschwerde ....................................................................... 43
IV. Organklagen ......................................................................................... 44
V. Staatshaftung ........................................................................................ 44
§ 3 Gleichheitsrechte ............................................................................. 47
A. Diskriminierungsverbot ................................................................................. 47
Diskriminierungsbegriff ....................................................................... 47
1. Grunddefinition ............................................................................. 47
2. Ungleichbehandlung aus Gründen der Staatsangehörigkeit .......... 48
3. Einschränkung für die Warenverkehrsfreiheit? ............................. 48
4. Gegenstandsbezug der Grundfreiheiten ......................................... 49
5. Sonderfall der Ungleichbehandlung noch im Heimatstaat ............. 50
6. Ungleichbehandlung wegen einer Grenzüberschreitung ............... 50
II. Weitere Konkretisierung? ..................................................................... 51
B. Verbot tatsächlicher Ungleichbehandlung mit Wettbewerbsverzerrung ....... 54
Erweiterung des Diskriminierungsverbotes .......................................... 54
II. Wettbewerbsneutralität als Element des Binnenmarktes ...................... 55
1. Grenzüberschreitung als Bezugspunkt ........................................... 55
2. Marktgleichheit .............................................................................. 56
3. Erweiterung durch den Freihandelsgedanken ................................ 56
4. Bezugspunkt für Ungleichbehandlungen ....................................... 57
5. Vergleichsgruppen ......................................................................... 57
a) Substituierbarkeit ...................................................................... 57
b) Warenverkehr ............................................................................ 58
c) Personenverkehr ........................................................................ 58
C. Kein umfassendes Gleichbehandlungsrecht .................................................. 59
D. Ungleichbehandlung durch Herkunftsstaat .................................................... 60
§ 4 Freiheitsrechte ................................................................................. 61
A. Entwicklung ................................................................................................... 61
B. Gesamtbetrachtung des Wortlautes der Grundfreiheiten ............................... 62
Genese .................................................................................................. 62
II. Beschränkungen ................................................................................... 63
III. Gewährleistung von Freiheitsbereichen ............................................... 64
IV. Gegenüberstellung der Diskriminierung ............................................... 64
V. Inländergleichbehandlung – nach Grenzübertritt ................................. 65
VI. Fazit ...................................................................................................... 65
C. Binnenmarktbezug und Wirtschaftsfreiheit ................................................... 66
Relevanz ............................................................................................... 66
II. Notwendige Ergänzung der Wettbewerbsgleichheit ............................. 66
III. Basisfunktion der Grundfreiheiten ....................................................... 67
IV. Umfassendes Recht auf Marktzugang .................................................. 67
D. Erfasste Konstellationen und deren Beschränkung:
Die Keck-Rechtsprechung ............................................................................. 69
Gewährleistung der Marktzugangsgleichheit ....................................... 69
II. Differenzierung nach der Keck-Rechtsprechung .................................. 69
§ 5 Herkunfts- und Zielstaatsprinzip .................................................... 70
A. Nur beschränkte Bedeutung für die Ausrichtung der Grundfreiheiten .......... 70
B. Herkunfts(staats-)prinzip ............................................................................... 72
Konzeption ........................................................................................... 72
II. Keine Rechtsvereinheitlichung in den Mitgliedstaaten,
sondern im Binnenmarkt ...................................................................... 72
III. Anerkennung, nicht Implantation ausländischer Standards .................. 73
IV. Kontrollen ............................................................................................. 73
C. Verbindung von Herkunfts- und Aufnahmestaatsprinzip .............................. 75
§ 6 Teilhaberechte ................................................................................. 77
A. Bestandteil der Grundfreiheiten..................................................................... 77
B. Akzessorischer Gleichbehandlungsanspruch ................................................. 77
C. Bei Beeinträchtigung einer Grundfreiheit ..................................................... 79
§ 7 Verfahrensrechte ............................................................................. 79
A. Grundlage ...................................................................................................... 79
B. Nähere Ausprägung ....................................................................................... 81
§ 8 Schutzpflichten ................................................................................ 81
A. Anerkennung durch den EuGH ..................................................................... 81
B. Ableitung aus den Grundfreiheiten unmittelbar ............................................ 82
C. Grundfreiheiten und Grundrechte als gemeinsames Fundament
für Schutzpflichten?....................................................................................... 84
D. Grundrechte als Grenze ................................................................................. 85
E. Weites Ermessen der Mitgliedstaaten ............................................................ 86
§ 9 Leistungsrechte ............................................................................... 87
A. Abgrenzung zur Teilhabe .............................................................................. 87
B. Unverträglichkeit von originären Leistungsansprüchen
und Grundfreiheiten....................................................................................... 88
C. Begrenzte soziale Zielsetzung des Gesamtvertrages ..................................... 88
D. Kein Recht auf Einfuhr und Abnahme .......................................................... 89
E. Unterschied zu den Schutzpflichten .............................................................. 90
§ 10 Objektive Wertentscheidungen ...................................................... 90
A. Vergleich zu den Grundrechten ..................................................................... 90
B. Diskussion im Europarecht ............................................................................ 91
C. Grundfreiheiten als essenzielle Grundwertungen .......................................... 91
Kapitel 3 Geltungsreichweite......................................................93
§ 1 Berechtigte ....................................................................................... 93
A. Unionsbürger ................................................................................................. 93
Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates ............................................ 93
II. Personenverkehrsfreiheiten .................................................................. 93
III. Erweiterte Reichweite der Produktverkehrsfreiheiten .......................... 94
B. Gesellschaften ............................................................................................... 95
Regelung nur im Bereich der Niederlassungsfreiheit ........................... 95
II. Übertragung auf andere Grundfreiheiten .............................................. 95
1. Allgemein ...................................................................................... 95
2. Dienstleistungsfreiheit ................................................................... 96
3. Waren- und Kapitalverkehrsfreiheit............................................... 96
4. Freizügigkeit der Arbeitnehmer ..................................................... 97
III. Berechtigte Gesellschaftsformen .......................................................... 98
Öffentliche Träger und Unternehmen ............................................................ 98
Grundsätzliche Einbeziehung aufgrund der Rechtsform ...................... 98
II. Öffentliche Unternehmen ..................................................................... 99
1. Erwerbswirtschaftliche Betätigung mit Erwerbszweck ................. 99
2. Teilnahme am allgemeinen Wirtschaftsverkehr........................... 100
3. Vereinbarkeit mit Art. 106 AEUV ............................................... 100
4. Einschränkungsmöglichkeiten ..................................................... 101
a) Art. 345 AEUV ....................................................................... 101
b) Zuweisungs- und Subsidiaritätsgedanke ................................. 101
c) Ungeschriebene Rechtfertigungsgründe .................................. 102
d) Kommunale Selbstverwaltung ................................................ 102
e) Abgleich mit Art. 14 AEUV.................................................... 102
III. Juristische Personen des öffentlichen Rechts und Erwerbszweck ...... 104
IV. Passivstellung staatlicher Einheiten ohne Erwerbszweck ................... 104
V. Wirkungsorientierte Erweiterung?...................................................... 105
Inländer ........................................................................................................ 106
Bei personellem Unionsbezug ............................................................ 106
II. Reine Inlandssachverhalte .................................................................. 108
1. Grundfreiheitlicher Ansatz einer Einbeziehung ........................... 108
2. Begriff der Inländerdiskriminierung ............................................ 109
3. Erfordernis eines grenzüberschreitenden Elements in den
Grundfreiheiten ............................................................................ 109
4. Verneinung der Klagebefugnis durch den EuGH ........................ 110
5. Ausländergleichbehandlungsgebot aus den Vertragszielen? ....... 110
6. Anwendung auf innerstaatliche Sachverhalte bei
fehlender Rechtsharmonisierung? ................................................ 112
7. AEUV als Sonderrecht für grenzüberschreitende Sachverhalte... 112
8. Keine Übertragung auf nationale Verhältnismäßigkeitsprüfung .. 113
9. Konsequenzen nicht nur für Berufsrecht ..................................... 115
Drittstaatsangehörige ................................................................................... 115
Nichtberechtigung für die Personenverkehrsfreiheiten ...................... 115
II. Offenheit der Produktverkehrsfreiheiten ............................................ 116
III. Völkerrechtliche Weiterungen ............................................................ 117
1. EFTA-Staaten .............................................................................. 118
2. MOE-Staat ................................................................................... 118
3. Assoziationsabkommen mit der Türkei ....................................... 119
4. Sonstige Abkommen .................................................................... 119
Die Gruppe der so genannten Korrelarberechtigten .................................... 119
§ 2 Verpflichtete ................................................................................... 121
A. Mitgliedstaaten ............................................................................................ 121
Einbeziehung aller staatlichen Untergliederungen ............................. 121
1. Konsequenzen der eigenständigen nationalen
Verwaltungsstruktur .................................................................... 121
2. Funktionelles Verständnis ........................................................... 122
3. Handeln in Privatrechts- und Unternehmensform ....................... 123
a) Hilfsgeschäfte .......................................................................... 123
b) Privatrechtliche Organisationsformen ..................................... 123
c) Beherrschender Einfluss .......................................................... 124
d) Bedeutung von Art. 106 AEUV .............................................. 125
4. Staatlich eingeschaltete Personen des Privatrechts ...................... 126
II. Ziel- und Herkunftsstaat ..................................................................... 127
B. Unionsorgane............................................................................................... 128
Rechtsetzungsermächtigungen ........................................................... 128
II. Umfassende Geltung der Grundfreiheiten .......................................... 129
III. Beschränkung auf zwischenstaatliche Gefährdungslagen? ................ 130
IV. Besonderheiten ................................................................................... 131
C. Private (partiell)........................................................................................... 132
Rechtsprechung des EuGH ................................................................. 133
1. Die Warenverkehrsfreiheit ........................................................... 133
2. Die Freizügigkeit der Arbeitnehmer ............................................ 134
3. Die Niederlassungsfreiheit ........................................................... 135
4. Die Dienstleistungsfreiheit .......................................................... 136
5. Gesamtbewertung ........................................................................ 136
II. Begrenzender Charakter der Grundfreiheiten ..................................... 136
III. Vergleich zur unmittelbaren Wirkung von Richtlinien ...................... 137
IV. Abgleich mit der Grundrechtstheorie ................................................. 138
V. Regelung privaten Verhaltens durch die Wettbewerbsregeln ............. 139
VI. Nur partielle Parallele zu Art. 157 AEUV .......................................... 140
VII. Fazit .................................................................................................... 141
VIII. Schutzpflichten und mittelbare Drittwirkung als Ausweg .................. 141
Kapitel 4 Grundstruktur der Grundfreiheiten ..........................145
§ 1 Prüfungsschema und Vorfrage .................................................... 145
A. Untersuchungsreihenfolge ........................................................................... 145
B. Anwendungsausschluss bei Totalharmonisierung ....................................... 147
§ 2 Schutzbereich ................................................................................ 148
A. Schutzbereichseröffnung ............................................................................. 149
Sachlicher Schutzbereich.................................................................... 149
1. Bestimmung ................................................................................. 149
2. Abgrenzung der Schutzbereiche gegeneinander .......................... 149
a) Frage der abstrakten Wertigkeit der Grundfreiheiten .............. 149
b) Frage der Abgrenzung auf Schutzbereichsebene ..................... 150
aa) Mögliche Parallelität......................................................... 150
bb) Schwerpunktmäßige Beeinträchtigung einer
Grundfreiheit .................................................................... 151
cc) Notwendige eigenständige Bedeutung eines
Verhaltensaspektes ........................................................... 152
c) Das Konkurrenzverhältnis der Grundfreiheiten ...................... 152
d) Prüfungsaufbau im Einzelnen ................................................. 153
e) Getrennte Teilprüfung ............................................................. 153
f) Einheitliche Prüfung ................................................................ 154
3. Kriterium des hinreichenden Unionsbezugs ................................ 154
a) Verortung auf der Ebene des Schutzbereiches ........................ 154
b) Formulierung der einzelnen Grundfreiheiten .......................... 155
II. Personeller Schutzbereich................................................................... 156
III. Räumlicher Schutzbereich .................................................................. 156
IV. Zeitliche Geltung ................................................................................ 157
B. Schutzbereichsbegrenzungen ....................................................................... 157
Allgemein ........................................................................................... 158
II. Geschriebene Schutzbereichsbegrenzungen ....................................... 158
1. Freizügigkeit der Arbeitnehmer ................................................... 158
2. Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit ................................ 159
III. Ungeschriebene Schutzbereichsbegrenzungen ................................... 159
1. Zwingende nationale Regelungen (Cassis de Dijon) ................... 160
a) Problematik ............................................................................. 160
b) Cassis de Dijon als Grundentscheidung .................................. 160
c) Notwendigkeit der Abwägung ................................................. 162
d) Nachrangigkeit ungeschriebener Rechtfertigungsgründe ........ 162
e) Widerspruch zur Bedeutung der Grundfreiheiten ................... 162
2. Vertriebsbezogene Maßnahmen (Keck) ....................................... 163
a) Die Warenverkehrsfreiheit ...................................................... 163
b) Kritik an der Keck-Rechtsprechung ........................................ 164
c) Parallele Entwicklung der Dogmatik ....................................... 164
d) Teilweise Vorbehalte bei der Übertragung der
Keck-Rechtsprechung auf andere Grundfreiheiten .................. 165
e) Zu den einzelnen Grundfreiheiten ........................................... 166
aa) Die Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit ...................... 166
bb) Die Dienstleistungsfreiheit ............................................... 167
cc) Die Niederlassungsfreiheit ............................................... 167
dd) Die Freizügigkeit der Arbeitnehmer ................................. 168
3. Missbrauchsklausel ...................................................................... 169
4. Bagatellgrenze ............................................................................. 169
5. Grundrechte ................................................................................. 171
6. Nähebeziehung ............................................................................ 171
§ 3 Beeinträchtigung ........................................................................... 171
A. Einordnung und Begrifflichkeit ................................................................... 171
B. Beeinträchtigungen durch Maßnahmen der Mitgliedstaaten ....................... 172
Diskriminierungs- und allgemeines Beschränkungsverbot ................ 173
1. Regelmäßige Parallelität .............................................................. 173
2. Die Warenverkehrsfreiheit ........................................................... 173
3. Arbeitnehmerfreizügigkeit ........................................................... 174
4. Niederlassungsfreiheit ................................................................. 175
5. Dienstleistungsfreiheit ................................................................. 176
6. Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit ........................................ 176
7. Weitgehende Annäherung von Beschränkungs- und
Diskriminierungsverbot ............................................................... 177
II. Beeinträchtigungstypen ...................................................................... 178
1. Überblick ..................................................................................... 178
2. Offene Diskriminierungen ........................................................... 178
3. Versteckte Diskriminierungen ..................................................... 179
a) Faktisch benachteiligende Unterscheidungskriterien .............. 179
b) Bedenken gegen eine formale Anknüpfung
an die Staatsangehörigkeit ....................................................... 180
4. Mittelbare Diskriminierung ......................................................... 182
5. Inländerdiskriminierung .............................................................. 183
6. Nichtdiskriminierende Beschränkungen ...................................... 183
7. Unterlassungen ............................................................................ 183
8. Übersicht der verwendeten Terminologie .................................... 184
C. Beeinträchtigungen durch Maßnahmen der Unionsorgane .......................... 185
D. Private Maßnahmen ..................................................................................... 186
E. Prüfungsschema ........................................................................................... 187
F. Gesetzesvorbehalt ........................................................................................ 188
G. Geschriebene Rechtfertigungsgründe .......................................................... 188
Auftreten............................................................................................. 188
II. Übertragbarkeit des Art. 36 AEUV? .................................................. 189
III. Anwendungsbereich ........................................................................... 190
H. Ungeschriebene Rechtfertigungsgründe ...................................................... 191
Parallele zum deutschen Verfassungsrecht ......................................... 192
II. Begründung und Erstreckung auf alle Grundfreiheiten ...................... 192
1. Entwicklung ................................................................................. 192
2. Legitimation abgestufter Rechtfertigungsmöglichkeiten ............. 193
III. Anwendungsbereich ........................................................................... 194
1. Unterschiedslos anwendbare Maßnahmen ................................... 194
2. Versteckte Diskriminierungen ..................................................... 195
a) Ausdehnung der ungeschriebenen Rechtfertigungsgründe
als Rechtsprechungstendenz .................................................... 195
b) Bedenken gegen eine Ausweitung ungeschriebener
Rechtfertigungsgründe ............................................................ 195
c) Parallelität der Erweiterung von Schutzbereich und
Rechtfertigungsgründen .......................................................... 196
d) Notwendigkeit klarer Abgrenzung .......................................... 196
3. Umfassende Erweiterung auf offene Diskriminierungen? ........... 197
a) EuGH-Entscheidung zum Stromeinspeisungsgesetz ............... 197
b) Folgerungen............................................................................. 197
c) Rückführbarkeit auf die Besonderheiten des
Umweltschutzes ...................................................................... 198
d) Parallele Heranziehung von Rechtfertigungsgründen durch
den EuGH ................................................................................ 198
IV. Allgemeine Charakteristika zwingender Gründe des
Allgemeininteresses ............................................................................ 199
V. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit .................................................... 200
J. Zur Frage der praktischen Konkordanz ....................................................... 201
K. Bedeutung der Grundrechte ......................................................................... 202
Keine Rechtfertigung außerhalb des Unionsrechts ............................. 202
II. Dogmatische Begründung .................................................................. 203
III. Konsequenzen .................................................................................... 204
L. Besonderheiten für Maßnahmen der Unionsorgane .................................... 206
M. Besonderheiten bei Maßnahmen Privater .................................................... 206
§ 4 Rechtfertigungsschranken ........................................................... 208
A. Konzeption .................................................................................................. 208
B. Diskriminierungsverbot ............................................................................... 208
Grundlage ........................................................................................... 208
II. Inhalt ................................................................................................... 209
III. Prägung durch sachbezogenes Unionsrecht ........................................ 209
C. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ............................................................. 210
Ansatz ................................................................................................. 210
II. Legitime Zwecksetzung ...................................................................... 211
III. Geeignetheit........................................................................................ 212
IV. Erforderlichkeit................................................................................... 212
V. Angemessenheit .................................................................................. 214
1. Bisherige Vernachlässigung......................................................... 214
2. Hauptbedeutung bei Unterlassungen ........................................... 214
VI. Wahrung der Grundfreiheit als solcher ............................................... 215
D. Weitere Rechtfertigungsschranken .............................................................. 216
Primäres Unionsrecht ......................................................................... 216
II. Sekundäres Unionsrecht bei Totalharmonisierung ............................. 216
E. Prüfungsschema ........................................................................................... 217
Teil II Freier Warenverkehr........................................................219
Kapitel 5 Zollfreiheit ..................................................................223
§ 1 Erfasste Waren ............................................................................... 223
A. Kohärenz mit der Warenverkehrsfreiheit .................................................... 223
B. Waren aus den Mitgliedstaaten bzw. dort im freien Verkehr ...................... 224
Konstellationen ................................................................................... 224
II. Im freien Verkehr eines Mitgliedstaates ............................................. 224
1. Erfüllung der zollrechtlichen Voraussetzungen
in einem Mitgliedstaat ................................................................. 224
2. Erfüllung der Einfuhrförmlichkeiten ........................................... 225
3. Zollerhebung ................................................................................ 227
4. Keine Rückvergütung .................................................................. 228
C. Zollrechtliche Grundsätze für Waren aus Drittstaaten ................................ 228
§ 2 Bedeutung und Entwicklung ........................................................ 229
Zölle und zollgleiche Abgaben als Behinderung des Warenverkehrs ......... 229
Reduktion auf ein Zollverbot ....................................................................... 230
Teil der Zollunion ........................................................................................ 231
Absolutes und unbedingtes Verbot mit „zwingender Kraft“ ....................... 232
§ 3 Erfasste Abgaben .......................................................................... 232
A. Zölle ............................................................................................................ 232
Begründung durch Grenzübertritt ....................................................... 232
II. Breite Erfassung ................................................................................. 233
III. Zollarten ............................................................................................. 233
B. Abgaben zollgleicher Wirkung .................................................................... 234
Wirkungsbezogenheit in Ergänzung des Zollverbotes ....................... 234
II. Grunddefinition .................................................................................. 235
III. Grenzkausalität ................................................................................... 236
IV. Einseitige Belastung ........................................................................... 238
1. Staatliche Auferlegung ................................................................ 239
a) Fehlende Freiwilligkeit ........................................................... 239
b) Staatliche Steuerung privater Tätigkeit ................................... 239
2. Mitgliedstaatsspezifische Erhebung ............................................ 240
a) Keine unionsrechtliche Einbindung ........................................ 240
b) Kein sonstiger anderer Rechtsgrund ........................................ 240
c) Kostenneutralität ..................................................................... 241
V. Kein Leistungsäquivalent: Abgrenzung zu Gebühren ........................ 241
1. Tatsächlicher, individueller Nutzen ............................................. 242
2. Strikt nutzenbezogene Abgabenbemessung ................................. 243
3. Allgemeine Verwaltungskosten ................................................... 244
VI. Kein Bestandteil einer steuerlichen Gesamtregelung ......................... 245
C. Abgrenzung zu Abgaben nach Art. 110 AEUV........................................... 245
Unterschiedliche Konzeptionen mit gleicher Stoßrichtung ................ 246
II. Unterscheidung nach der abgewehrten Belastungswirkung ............... 246
III. Grundstruktur des Abgabengleichbehandlungsgebotes
nach Art. 110 AEUV .......................................................................... 247
D. Allgemeine Abgabenregelung ..................................................................... 248
Nähere Anforderungen ....................................................................... 249
II. Beim Fehlen einheimischer Waren ..................................................... 250
§ 4 Keine Rechtfertigungsfähigkeit von Ausnahmen ...................... 250
§ 5 Nähere Ausgestaltung ................................................................... 251
A. Gemeinsamer Zolltarif ................................................................................. 251
Bedeutung und Rechtsgrundlagen ...................................................... 251
II. Regelzollsystem .................................................................................. 252
III. Zollbefreiungen .................................................................................. 252
IV. Zollaussetzungen und -präferenzen .................................................... 253
V. Sondersituationen ............................................................................... 253
B. Verfahrensregelungen .................................................................................. 254
C. Sonstige Elemente der Zollunion................................................................. 255
Kapitel 6 Warenverkehrsfreiheit ...............................................257
§ 1 Systematik und Zielsetzung ......................................................... 257
A. Entwicklung ................................................................................................. 257
Vertraglich .......................................................................................... 257
II. Dogmatisch ......................................................................................... 258
B. Bedeutung .................................................................................................... 259
C. Verhältnis zu anderen Grundfreiheiten und Grundrechten .......................... 260
Zollfreiheit .......................................................................................... 260
II. Die anderen Grundfreiheiten .............................................................. 260
1. Allgemeines Verhältnis................................................................ 260
2. Freizügigkeit der Arbeitnehmer ................................................... 260
3. Niederlassungsfreiheit ................................................................. 261
4. Dienstleistungsfreiheit ................................................................. 261
5. Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit ........................................ 261
III. Grundrechte ........................................................................................ 262
D. Unmittelbare Anwendbarkeit und unmittelbare Drittwirkung ..................... 262
Unmittelbare Anwendbarkeit ............................................................. 262
Unmittelbare Drittwirkung ................................................................. 263
1. Privatpersonen im Allgemeinen ................................................... 263
2. Die Ausübung gewerblicher Schutzrechte ................................... 264
3. Verhältnis zur Wettbewerbsfreiheit – am Beispiel von
Selbstverpflichtungen der Wirtschaft .......................................... 264
Staatsgerichtetheit ....................................................................................... 266
Staatliches Verhalten als ausschließlicher Anknüpfungspunkt .......... 266
II. Staatliches Unterlassen ....................................................................... 267
1. Grundlegung im Rahmen der Warenverkehrsfreiheit .................. 267
2. Entstehung der Schutzpflicht ....................................................... 268
3. Rechtsfolge der Schutzpflicht ...................................................... 269
4. Verordnung im Gefolge des „Erdbeerstreits“ .............................. 270
Die Warenverkehrsfreiheit als bloßes Diskriminierungsverbot? ................. 271
Diskriminierungsverbot ...................................................................... 271
1. Offene Diskriminierungen ........................................................... 272
2. Versteckte Diskriminierungen ..................................................... 273
II. Allgemeines Beschränkungsverbot .................................................... 274
1. Rechtsprechung des EuGH .......................................................... 274
a) Dassonville .............................................................................. 274
b) Cassis ...................................................................................... 275
c) Keck ........................................................................................ 276
d) Ergebnis .................................................................................. 276
2. Auslegung .................................................................................... 277
a) Wortlaut .................................................................................. 277
b) Systematik ............................................................................... 278
c) Sinn und Zweck....................................................................... 278
d) Ergebnis .................................................................................. 279
Das Erfordernis des hinreichenden Unionsbezugs ...................................... 280
Hinreichender Unionsbezug ............................................................... 280
1. Im- und Exportbeschränkungen ................................................... 280
2. Maßnahmen gleicher Wirkung wie Einfuhrbeschränkungen ....... 280
3. Maßnahmen gleicher Wirkung wie Ausfuhrbeschränkungen ...... 282
II. Inländerdiskriminierung ..................................................................... 282
Prüfungsreihenfolge .................................................................................... 284
Allgemein ........................................................................................... 284
II. Prüfungsschema.................................................................................. 285
§ 2 Erfasste Waren (Schutzbereich) .................................................. 286
A. Warenverkehr .............................................................................................. 286
B. Unionswaren ................................................................................................ 286
Waren aus den Mitgliedstaaten (Ursprungswaren) ............................. 287
II. Waren aus dritten Ländern, die sich im freien Verkehr eines
Mitgliedstaates befinden (Drittlandswaren) ....................................... 287
C. Warenbegriff................................................................................................ 288
Grundlegende Entscheidungen des EuGH .......................................... 288
1. Urteil „Italienische Kunstschätze“ .............................................. 288
2. Urteile Bosch und Almelo ............................................................ 289
3. Urteil Wallonische Abfälle........................................................... 289
II. Der Geldwert als redundantes Merkmal ............................................. 289
1. Das Problem des negativen Geldwertes ....................................... 289
2. Gleichsetzung von positivem und negativem Geldwert ............... 290
3. Praktische Aufgabe des Geldwertkriteriums ................................ 291
III. Körperlichkeit als abgrenzendes Grundmerkmal................................ 292
IV. Beweglichkeit und Grenzüberschreitung als
selbstverständliche Merkmale ............................................................ 293
V. „Gegenstand eines Handelsgeschäfts“................................................ 293
D. Abgrenzung zur Dienstleistungsfreiheit ...................................................... 295
Grundsätzliche Abgrenzung ............................................................... 295
II. Exemplarische Fälle ........................................................................... 297
1. Der Warenverkehrsfreiheit unterfallende Grenzfälle ................... 297
a) Druckarbeiten .......................................................................... 297
b) Verkauf von Zeitschriftenabonnements .................................. 298
c) Festlegung öffentlicher Versteigerungsbedingungen .............. 298
d) Abfälle ..................................................................................... 299
e) Elektrizität ............................................................................... 300
f) Gase, Öl und Flüssigkeiten ...................................................... 301
2. Verbringung von Ton- und Datenträgern..................................... 302
a) Rundfunk- und Fernsehsendungen .......................................... 302
b) Tonträger im Audiobereich ..................................................... 303
c) Herstellung von Datenträgern im Videobereich ...................... 303
d) Software .................................................................................. 303
3. Handel mit gewerblichen Schutzrechten ...................................... 305
4. Verkauf und Lieferung über das Internet ..................................... 305
5. Der Dienstleistungsfreiheit unterfallende Grenzfälle ................... 305
a) Versendung von Lotterielosen ................................................. 305
b) Lieferung von Spielausrüstung für Laserdrome ...................... 306
c) Technische Überwachung und Wartung
von Kraftfahrzeugen ................................................................ 306
d) Bekanntgabe der Ausschreibung eines
öffentlichen Bauauftrags ......................................................... 306
e) Reisen ...................................................................................... 307
f) Überblick exemplarischer Fälle............................................... 307
E. Abgrenzung zur Freiheit des Kapital- und Zahlungsverkehrs ..................... 307
F. Ergebnis zur Wareneigenschaft ................................................................... 309
G. Sonderregelungen für einzelne Produktgruppen .......................................... 309
Vom EAG erfasste Produkte .............................................................. 309
II. Frühere EGKS-Waren ........................................................................ 309
III. Waffen, Munition und Kriegsmaterial ................................................ 310
IV. Landwirtschaftliche Erzeugnisse ........................................................ 311
H. Einschränkungen des unionsrechtlichen Warenbegriffs .............................. 312
Illegale Einfuhr (Schmuggel) von Waren ........................................... 312
II. Existenznotwendige Bedeutung einer Ware ....................................... 313
III. Ethische Gründe ................................................................................. 313
IV. Fehlerhafte Produkte .......................................................................... 314
§ 3 Mengenmäßige Beschränkungen ................................................ 315
A. Import .......................................................................................................... 315
B. Export .......................................................................................................... 317
§ 4 Maßnahmen gleicher Wirkung...................................................... 318
A. Dassonville-Formel ..................................................................................... 318
Grundlagen ......................................................................................... 318
II. Unmittelbare Behinderung ................................................................. 319
III. Mittelbare Behinderung ...................................................................... 320
IV. Tatsächliche Behinderung .................................................................. 320
V. Potenzielle Behinderung ..................................................................... 321
VI. Keine Bagatellgrenze ......................................................................... 322
B. Begrenzung durch die Keck-Rechtsprechung .............................................. 324
Der Grundfall Keck ............................................................................ 324
II. Unterscheidung nach produkt- und
vertriebsbezogenen Maßnahmen ........................................................ 325
III. Folgen, Schwierigkeiten und Bedenken ............................................. 326
1. Unterschiedliche Behandlung vergleichbar
wirkender Maßnahmen ................................................................ 326
2. Rückbau früherer Rechtsprechung und Verweis
in die Rechtsangleichung ............................................................. 327
IV. Bedürfnis nach Schutzbereichsbegrenzung ........................................ 328
1. Praktische Notwendigkeit ............................................................ 328
2. Dogmatische Fundierung ............................................................. 328
a) Der Warenbezug...................................................................... 328
b) Anzeichen in Art. 34 AEUV ................................................... 328
c) Absicherung des gleichberechtigten Marktzugangs
durch die Grundfreiheiten ....................................................... 329
3. Konkretisierungen durch die Literatur ......................................... 329
a) Bezug auf den Marktzugang ................................................... 329
b) Ökonomischer Ansatz ............................................................. 330
c) Erweiterung um einen koordinationsrechtlichen Ansatz? ....... 330
d) Limitierender Ansatz ............................................................... 331
e) Zusammenfassung ................................................................... 331
V. Weiterentwicklung der Rechtsprechung nach Keck ........................... 332
VI. Begrenzung der Warenverkehrsfreiheit durch Keck im Einzelnen ..... 334
1. Verkaufsverbote, insbesondere Ladenöffnungszeiten.................. 334
2. Werbung ...................................................................................... 335
3. Vertriebs- und Absatzregelungen ................................................ 336
4. Preisregelungen............................................................................ 339
5. Nutzungsbeschränkungen ............................................................ 339
VII. Produktbezogene Maßnahmen als primärer Schutzgegenstand .......... 341
Offen diskriminierende Maßnahmen ........................................................... 342
Grenzübertritt ..................................................................................... 342
1. Kontrollen .................................................................................... 342
2. Lizenz- und Genehmigungserfordernisse .................................... 343
3. Zusatzmaßnahmen ....................................................................... 343
II. Absatzbeschränkungen ....................................................................... 344
III. Verwendungsbeschränkungen ............................................................ 345
IV. Werbung ............................................................................................. 345
1. Staatliche Werbeverbote .............................................................. 345
2. Staatliche Werbekampagnen ........................................................ 346
V. Preisregelungen .................................................................................. 346
Formal unterschiedslos angewandte Maßnahmen ....................................... 347
Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften .................................... 348
1. Ursprungs-, Herkunfts- sowie Gattungsangaben ......................... 348
2. Verpackungsvorschriften und Etikettierungspflichten ................. 349
II. Absatzregelungen ............................................................................... 350
1. Absatzbeschränkungen ................................................................ 350
a) Verkaufsverbote und -mindestanforderungen ......................... 350
b) Genehmigungserfordernisse .................................................... 352
2. Vertriebsformen ........................................................................... 353
3. Bezugspflichten ........................................................................... 354
4. Zulassungserfordernisse ............................................................... 355
III. Preisregelungen .................................................................................. 356
IV. Werbung ............................................................................................. 357
V. Ausgestaltung gewerblicher Schutzrechte .......................................... 358
VI. Nationale Rechtsordnungen ................................................................ 359
1. Prozessrecht ................................................................................. 359
2. Privatrecht .................................................................................... 360
3. IPR ............................................................................................... 360
4. Strafrecht ..................................................................................... 360
Vertriebsbezogene Maßnahmen mit tatsächlichen Auswirkungen
auf den Warenverkehr ................................................................................. 361
Verhältnis zum Beihilfenverbot................................................................... 362
Besonderheiten für die Ausfuhr beschränkende Maßnahmen ..................... 364
Entwicklung........................................................................................ 364
II. Parallelität mit einfuhrbeschränkenden Maßnahmen.......................... 365
III. Begrenzungsmöglichkeiten ................................................................ 367
IV. Fallgruppen......................................................................................... 368
V. Prüfungsverlagerung im Sekundärrecht für Abfallverbringungen...... 369
H. Unterlassungen ............................................................................................ 370
§ 5 Rechtfertigungsgründe ................................................................. 371
A. Explizit benannte Rechtfertigungsgründe .................................................... 371
Anwendungsbereich ........................................................................... 371
1. Maßnahmen gleicher Wirkung .................................................... 371
2. Im Rahmen der Zollunion ............................................................ 371
3. Im Bereich staatlicher Handelsmonopole .................................... 372
4. Bei abschließender Totalharmonisierung .................................... 372
II. System des Art. 36 AEUV.................................................................. 374
1. Restriktive Auslegung ................................................................. 374
2. Verhältnis der einzelnen Rechtfertigungsgründe zueinander ...... 374
3. Keine rein wirtschaftlichen Gründe ............................................. 374
III. Gründe der öffentlichen Sittlichkeit, Ordnung und Sicherheit ........... 376
1. Die öffentliche Sittlichkeit ........................................................... 376
2. Die öffentliche Ordnung und Sicherheit ...................................... 377
IV. Schutz der Gesundheit und des Lebens von Menschen, Tieren
und Pflanzen ....................................................................................... 379
1. Leben und Gesundheit des Menschen .......................................... 379
a) Allgemeines ............................................................................ 379
b) Fallgruppen ............................................................................. 380
aa) Gesundheitsbehördliche Grenzkontrollen ........................ 380
bb) Grenzwerte ....................................................................... 381
cc) Zusatzstoffe ...................................................................... 382
dd) Sicherung der medizinischen Grundversorgung ............... 383
c) Abgrenzung ............................................................................. 384
2. Schutz der Gesundheit und des Lebens von Tieren
und Pflanzen ................................................................................ 386
V. Schutz des nationalen Kulturguts ....................................................... 388
VI. Gewerbliches und kommerzielles Eigentum ...................................... 389
1. Inhalt ............................................................................................ 389
a) Kernbereich von Schutzrechten .............................................. 389
b) Patentrecht ............................................................................... 390
c) Markenrecht ............................................................................ 391
d) Warenzeichen .......................................................................... 391
e) Urheberrecht............................................................................ 391
f) Geschmacksmusterrecht .......................................................... 392
g) Ursprungs- und Herkunftsangaben.......................................... 392
2. Erschöpfung ................................................................................. 393
3. Territorialitätsgrundsatz ............................................................... 396
4. Umverpackungen und Umetikettierungen ................................... 396
5. Unlauterer Wettbewerb ................................................................ 397
B. Ungeschriebene Rechtfertigungsgründe ...................................................... 398
Grundstruktur und Einordnung ........................................................... 398
II. Zwingende Erfordernisse .................................................................... 399
III. Wirksame steuerliche Kontrolle ......................................................... 399
IV. Schutz der öffentlichen Gesundheit .................................................... 400
V. Lauterkeit des Handelsverkehrs .......................................................... 401
VI. Verbraucherschutz .............................................................................. 403
1. Das Bild des mündigen Verbrauchers .......................................... 403
2. Aufgrund des Verbraucherschutzes gerechtfertigte
Maßnahmen ................................................................................. 404
a) Etikettierungen ........................................................................ 404
b) Gattungs- und Verkehrsbezeichnungen ................................... 405
c) Grenze des Verbraucherschutzes ............................................. 405
VII. Umweltschutz ..................................................................................... 405
1. Immanente Schranke? .................................................................. 406
2. Rechtfertigung für Einschränkungen aufgrund praktischer
Konkordanz.................................................................................. 407
3. Grundsätzlicher Vorrang des Umweltschutzes? .......................... 407
4. Erweiterung auf diskriminierende Maßnahmen ........................... 408
a) Wallonische Abfälle ................................................................ 409
b) Aher-Waggon und PreussenElektra ........................................ 410
c) Notwendigkeit einer Erweiterung............................................ 411
VIII. Sonstige Gründe ................................................................................. 412
1. Kultur und Medienvielfalt ........................................................... 412
2. Telekommunikations- und Funkbereich ...................................... 414
3. Gleichgewicht sozialer Sicherungssysteme ................................. 414
4. Verkehrssicherheit ....................................................................... 415
5. Kinder- und Jugendschutz ........................................................... 415
6. Grundrechte ................................................................................. 416
7. Weitere Gründe ............................................................................ 417
§ 6 Rechtfertigungsschranken ........................................................... 417
A. Keine willkürliche Diskriminierung ............................................................ 418
Einordnung ......................................................................................... 418
II. Willkürliche Diskriminierung............................................................. 419
III. Keine verschleierte Handelsbeschränkung ......................................... 420
B. Verhältnismäßigkeit..................................................................................... 420
Tatsächliche legitime Zielsetzung ...................................................... 421
II. Geeignetheit........................................................................................ 421
III. Erforderlichkeit................................................................................... 422
IV. Angemessenheit .................................................................................. 423
C. Unionsgrundrechte ...................................................................................... 424
§ 7 Handelsmonopole .......................................................................... 424
A. Begrenzte Ergänzungsfunktion.................................................................... 424
Komplettierung der Warenverkehrsfreiheit ........................................ 424
II. Nähe zu Art. 106 AEUV .................................................................... 426
III. Fortbestehende Bedeutung ................................................................. 427
IV. Verpflichtung bei Monopolbezug ....................................................... 427
B. Erfasste Monopole ....................................................................................... 428
Handelsmonopol ................................................................................. 428
1. Wirkungsbezogene Bestimmung ................................................. 428
2. Staatliche Einrichtungen als Untergruppe ................................... 429
II. Staatliche Handelsmonopole .............................................................. 430
C. Umformungsgebot und Standstill-Verpflichtung ........................................ 431
D. Beeinträchtigungen ...................................................................................... 432
Potenzielle Auswirkungen .................................................................. 432
1. Allgemein .................................................................................... 432
2. Staatliche Einrichtungen .............................................................. 433
II. Diskriminierungsverbot ...................................................................... 433
III. Beschränkungsverbot? ........................................................................ 436
E. Rechtfertigung ............................................................................................. 436
F. Gleichbehandlung landwirtschaftlicher Erzeugnisse ................................... 439
G. Abgrenzung zu anderen Vorschriften .......................................................... 439
Kapitel 7 Arbeitnehmerfreizügigkeit ........................................443
§ 1 System und Zielsetzung................................................................ 443
A. Gewandelte Zielsetzung und Entwicklung .................................................. 443
Unzureichende Fortentwicklung außerhalb des Europarechts ............ 443
II. Bisherige vertragliche Entwicklung ................................................... 444
III. Die praktische Bedeutung................................................................... 447
IV. Erweiterte Zielsetzung ........................................................................ 448
B. Bedeutung im Rahmen des AEUV .............................................................. 450
C. Abgrenzung zu anderen Grundfreiheiten und Bereichen ............................. 450
Niederlassungsfreiheit und Dienstleistungsfreiheit ............................ 450
1. Grundlagen .................................................................................. 450
2. Gegenseitiger Ausschluss ............................................................ 451
3. Parallele Prüfung ......................................................................... 452
4. Besonderheiten bei der Abgrenzung zur
Dienstleistungsfreiheit ................................................................. 452
a) Entsendung von Arbeitnehmern .............................................. 452
b) Überlassung von Arbeitnehmern ............................................. 453
c) Richtlinien ............................................................................... 454
5. Besonderheiten bei der Abgrenzung zur Niederlassungsfreiheit . 454
II. Warenverkehrsfreiheit ........................................................................ 455
III. Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit ............................................... 456
IV. Abgrenzung zum Diskriminierungsverbot
des Art. 18 Abs. 1 AEUV ................................................................... 457
V. EAG .................................................................................................... 458
VI. Grundrechte ........................................................................................ 458
D. Unmittelbare Wirkung und staatliche Schutzpflicht .................................... 459
Unmittelbare Anwendung................................................................... 459
II. Unmittelbare Drittwirkung ................................................................. 460
1. Art. 7 Abs. 4 FreizügigkeitsVO (EU) Nr. 492/2011 .................... 460
2. Rechtsprechung des EuGH .......................................................... 461
a) Kollektivvereinbarungen ......................................................... 461
b) Maßnahmen privater Arbeitgeber............................................ 462
c) Folgen und Probleme .............................................................. 463
aa) Anerkennung von Diplomen ............................................ 463
bb) Rechtfertigungsgründe...................................................... 463
3. Unergiebigkeit von Wortlaut und Systematik .............................. 465
4. Sinn und Zweck ........................................................................... 466
5. Begrenzte Bezüge zu anderen Diskriminierungsverboten ........... 466
a) Allgemeines Diskriminierungsverbot ...................................... 466
b) Entgeltgleichheit...................................................................... 467
6. Beschränkungsverbot nur bei Kollektivvereinbarungen .............. 467
7. Ergebnis ....................................................................................... 468
III. Staatliche Schutzpflichten .................................................................. 468
E. Systematik der Arbeitnehmerfreizügigkeit .................................................. 470
Aufbau des Art. 45 AEUV ................................................................. 470
II. Schutzbereich ..................................................................................... 471
1. Persönlich .................................................................................... 471
2. Sachlich ....................................................................................... 472
3. Räumlich ...................................................................................... 473
4. Zeitlich ......................................................................................... 473
5. Verpflichtete ................................................................................ 473
III. Beeinträchtigung................................................................................. 474
IV. Rechtfertigung .................................................................................... 474
1. Art. 45 Abs. 3 AEUV................................................................... 475
2. Rechtfertigung durch zwingende Gründe des
Allgemeininteresses ..................................................................... 475
V. Prüfungsschema .................................................................................. 476
§ 2 Schutzbereich der Arbeitnehmerfreizügigkeit ............................ 477
A. Arbeitnehmereigenschaft ............................................................................. 477
Grundlagen ......................................................................................... 477
Unselbstständige Beschäftigung ......................................................... 478
1. Weisungsgebundenheit ................................................................ 478
2. Erbringung von Leistungen ......................................................... 479
3. Vergütung .................................................................................... 480
4. Bestimmte Zeit ............................................................................ 480
5. Echte Tätigkeit ............................................................................. 480
6. Erstreckung auf Arbeitgeber ........................................................ 481
7. Mit Bezug auf Unionsgebiet ........................................................ 482
8. Grenzüberschreitend .................................................................... 483
III. Problem der Wirtschaftlichkeit ........................................................... 484
1. Unerheblichkeit der Rechtsnatur des Arbeitsverhältnisses .......... 485
2. Keine Teilnahme des Arbeitgebers am Wirtschaftsleben
erforderlich .................................................................................. 485
3. Der Profisport als Wirtschaftssektor ............................................ 486
4. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ................................................. 488
5. Sittenwidrige und verbotene Tätigkeiten ..................................... 489
a) Gespaltenes Meinungsbild ...................................................... 489
b) Grundsätzliche Einbeziehung nach der Rechtsprechung
des EuGH ................................................................................ 490
c) Ausnahme für in allen Mitgliedstaaten verbotene
Tätigkeiten .............................................................................. 492
IV. Bedeutung der Arbeitnehmereigenschaft im Konzept der
RL 2004/38/EU und der neueren Rechtsprechung ............................. 493
1. Grundsätzliche Unterscheidung zwischen Erwerbstätigen
und Nicht-Erwerbstätigen ............................................................ 493
2. Keine automatische Ausweisung bei Inanspruchnahme
von Sozialleistungen .................................................................... 494
3. Gleiche steuerliche und soziale Vergünstigungen? ..................... 495
a) Primär- und sekundärrechtliche Systematik ............................ 495
b) Neuere EuGH-Rechtsprechung ............................................... 496
V. Besondere Personengruppen .............................................................. 497
1. Aufnahme und Fortdauer der Beschäftigung ............................... 497
2. Studierende .................................................................................. 498
a) Studierende als Arbeitnehmer ................................................. 498
b) Studierende als Familienangehörige eines Arbeitnehmers ...... 500
3. Sonderfall Arbeitslosigkeit .......................................................... 501
a) Fortwirkung der Arbeitnehmereigenschaft hinsichtlich
des Aufenthaltsrechts .............................................................. 501
b) Neuregelung durch die RL 2004/38/EG .................................. 501
4. Arbeitnehmerähnlicher Sonderstatus ........................................... 502
a) Arbeitsuchende ........................................................................ 502
aa) Kein konkretes Stellenangebot erforderlich ..................... 502
bb) Dauer der Stellensuche ..................................................... 503
cc) Kein Anspruch auf Sozialhilfe für Arbeitsuchende .......... 503
dd) Keine sozialen und steuerlichen Vergünstigungen
wie Arbeitnehmer ............................................................. 504
b) Langzeitarbeitslose .................................................................. 506
c) Aus dem Erwerbsleben ausgeschiedene Personen .................. 507
B. Herkunft aus einem anderen Mitgliedstaat bzw. assoziierten Staat ............. 509
Grundsatz............................................................................................ 509
1. Staatsangehörige eines Mitgliedstaates ........................................ 509
2. Aus einem anderen Mitgliedstaat................................................. 510
3. Sondersituation der Beitrittsstaaten ............................................. 511
II. Gleichstellung eigener Staatsangehöriger mit Unionsbezug .............. 512
1. Wegzugsfälle ............................................................................... 512
2. Rückkehrfälle ............................................................................... 514
a) Vergleichbarkeit mit Arbeitnehmern aus anderen
Mitgliedstaaten ........................................................................ 514
b) Folgen...................................................................................... 516
c) Missbrauchsfälle...................................................................... 516
III. Arbeitnehmer aus assoziierten Staaten ............................................... 517
1. Bedeutung .................................................................................... 517
2. Arbeitnehmer aus der Türkei ....................................................... 518
a) Das Assoziationsabkommen mit der Türkei ............................ 519
b) Die Beschlüsse des Assoziationsrates ..................................... 519
c) Der Beschluss 1/80 .................................................................. 520
aa) Eingeschränkte Rechte der Mitgliedstaaten ...................... 521
bb) Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsrecht ............................. 522
cc) Bedeutung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ....................... 523
dd) Unterschiede zur Arbeitnehmerfreizügigkeit .................... 524
ee) Kein allgemeines Recht auf Freizügigkeit ........................ 525
ff) Anspruchsvoraussetzungen .............................................. 526
(1) Zugehörigkeit zum regulären Arbeitsmarkt ................ 526
(2) Ordnungsgemäße Beschäftigung ................................ 527
d) Der Beitritt der Türkei zur EU ................................................ 528
3. Arbeitnehmer aus anderen assoziierten Staaten ........................... 528
a) EWR-Abkommen .................................................................... 528
b) Die mittel- und osteuropäischen Beitrittsstaaten ..................... 529
c) Schweiz ................................................................................... 529
d) Weitere Abkommen ................................................................ 530
C. Die Erstreckung auf Familienangehörige .................................................... 531
Primärrechtliche Gewährleistung ....................................................... 531
II. Begriff der Familienangehörigen ........................................................ 532
III. Rechte der Familienangehörigen ........................................................ 533
1. Aufenthaltsrecht ........................................................................... 533
2. Recht auf eigene Tätigkeit im Lohn- und Gehaltsverhältnis ........ 534
3. Recht des Kindes auf gleichberechtigten Zugang zum
nationalen Bildungssystem .......................................................... 534
4. Soziale Vergünstigungen nach
Art. 7 Abs. 2 FreizügigkeitsVO (EU) Nr. 492/2011 .................... 536
5. Daueraufenthaltsrecht gemäß der RL 2004/38/EG ...................... 537
IV. Familienangehörige von Arbeitnehmern aus Drittstaaten .................. 538
D. Schutzbereichsbegrenzung öffentliche Verwaltung .................................... 539
Grundlegendes .................................................................................... 539
1. Hintergrund der Regelung ........................................................... 539
2. Qualifizierung als Bereichsausnahme .......................................... 540
a) Wortlaut und Systematik ......................................................... 540
b) Unklare Rechtsprechung des EuGH ........................................ 541
II. Der Begriff der Beschäftigung in der öffentlichen Verwaltung ......... 541
1. Unionsrechtliche und enge Auslegung ........................................ 541
2. Funktionelle statt institutioneller Betrachtungsweise .................. 542
3. Die Definition des EuGH ............................................................. 543
a) Grundelemente ........................................................................ 543
b) Ausübung hoheitlicher Befugnisse .......................................... 544
aa) Rechtsprechungskontinuität.............................................. 544
bb) Besondere Rechtsverbindlichkeit gegenüber
untergeordnetem Bürger ................................................... 545
cc) Dauerhaftigkeit ................................................................. 545
dd) Leistungsverwaltung......................................................... 546
ee) Maßgeblichkeit der konkreten Stelle ................................ 546
ff) Prägende Elemente ........................................................... 547
c) Erforderlichkeit des Staatsangehörigkeitsbandes .................... 548
d) Fazit......................................................................................... 548
4. Unterschied zu Art. 51 Abs. 1 AEUV.......................................... 549
III. Einzelfälle........................................................................................... 550
1. Zur öffentlichen Verwaltung zählende Tätigkeiten ..................... 550
2. Keine Beschäftigung in der öffentlichen Verwaltung .................. 550
IV. Rechtsfolge ......................................................................................... 551
1. Nur Beschränkung des Zugangs zur Stelle in der
öffentlichen Verwaltung .............................................................. 551
2. Sonderfall: Verbeamtung ............................................................. 553
a) Problemstellung....................................................................... 553
b) Mitgliedstaatliche Rechtsanpassung........................................ 553
V. Der Zugang zu öffentlichen Ämtern in Deutschland .......................... 554
1. Die Überspielung der personellen Beschränkung des Art. 33
Abs. 2 GG durch das Beamtenstatusgesetz und das BBG ........... 554
2. Einbeziehung der Familienangehörigen aus Drittstaaten ............. 555
3. Ergebnis ....................................................................................... 556
§ 3 Begleitrechte .................................................................................. 556
A. Recht auf Mobilität ...................................................................................... 556
Herleitung aus Art. 45 Abs. 3 AEUV ................................................. 556
II. Klassifizierung als Freiheitsrecht ....................................................... 557
III. Ausgestaltung in der RL 2004/38/EG................................................. 558
IV. Recht auf Ein- und Ausreise ............................................................... 559
1. Ausreisebedingungen ................................................................... 559
2. Einreisebedingungen .................................................................... 559
a) Unionsbürger ........................................................................... 560
b) Drittstaatsangehörige Familienangehörige .............................. 560
3. Wegfall der Binnengrenzen ......................................................... 561
V. Recht auf Aufenthalt ........................................................................... 562
1. Anwendungsbereich..................................................................... 562
2. Grundlage .................................................................................... 562
3. Aufenthaltsrecht ........................................................................... 562
4. Anmeldebescheinigung ................................................................ 564
a) Lediglich deklaratorische Bedeutung ...................................... 564
b) Voraussetzungen ..................................................................... 564
c) Sanktionsmöglichkeiten .......................................................... 565
5. Arbeitsuchende ............................................................................ 566
a) Aufenthaltsrecht ...................................................................... 566
b) Keine Regelung über Anmeldebescheinigung ........................ 566
c) Dauer des Aufenthalts ............................................................. 566
6. Aufenthaltsrecht aus
Art. 10 FreizügigkeitsVO (EU) Nr. 492/2011 ............................. 568
VI. Daueraufenthaltsrechte ....................................................................... 569
1. Systematik.................................................................................... 569
2. Arbeitnehmer ............................................................................... 570
3. Familienangehörige ..................................................................... 571
4. Nach Ende der Beschäftigung ...................................................... 571
a) Aufenthaltsrecht ...................................................................... 571
b) Recht auf Inländergleichbehandlung ....................................... 572
5. Verlust des Daueraufenthaltsrechts .............................................. 572
VII. Ordre-public-Vorbehalt ...................................................................... 572
B. Soziale Rechte ............................................................................................. 572
nach Art. 48 AEUV ............................................................................ 572
1. Allgemeines ................................................................................. 572
2. Der Anwendungsbereich der VO (EWG) Nr. 883/2004 .............. 575
a) Persönlicher Anwendungsbereich ........................................... 575
b) Sachlicher Anwendungsbereich .............................................. 577
c) Verhältnis zu internationalen Abkommen ............................... 579
3. Die Grundprinzipien .................................................................... 580
a) Koordinierung der nationalen Sozialleistungssysteme ............ 580
aa) Befugnis der Mitgliedstaaten zur Ausgestaltung
der Sozialversicherungssysteme ....................................... 580
bb) Kollisionsnormen ............................................................. 581
b) Gleichbehandlungsgebot ......................................................... 582
c) Sachverhaltsgleichstellung ...................................................... 583
d) Zusammenrechnung von Versicherungszeiten ........................ 583
aa) Berücksichtigungsfähige Zeiten ....................................... 584
bb) Bindungswirkung von Entscheidungen fremder
Leistungsträger ................................................................. 585
cc) Kumulierungsverbot ......................................................... 586
e) Leistungsexport ....................................................................... 586
4. Die einzelnen Sozialleistungen .................................................... 589
a) Leistungen bei Krankheit sowie Leistungen bei
Mutterschaft und gleichgestellte Leistungen
bei Vaterschaft ........................................................................ 589
aa) Sachleistungen .................................................................. 590
bb) Geldleistungen .................................................................. 591
cc) Leistungen für Rentner und ihre Familienangehörigen .... 592
b) Leistungen bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten .......... 593
c) Sterbegeld................................................................................ 593
d) Leistungen bei Invalidität........................................................ 594
e) Alters- und Hinterbliebenenrenten .......................................... 594
f) Leistungen bei Arbeitslosigkeit ............................................... 595
aa) Allgemeine Voraussetzungen ........................................... 596
bb) Arbeitssuche in einem anderen Mitgliedstaat ................... 596
cc) Abweichender Wohnort.................................................... 596
g) Vorruhestandsleistungen ......................................................... 597
h) Familienleistungen .....