Source: http://www.hinterwaeldervieh.ch/SHZ-D/statuten.htm
Timestamp: 2018-07-22 14:16:57
Document Index: 131416796

Matched Legal Cases: ['Art. 60', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17']

Schweizerischer Hinterwälderzuchtverein SHZ/ASH
Unter dem Namen Schweizerischer Hinterwälderzuchtverein (SHZ) besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB.
1. Zweck des Vereins ist die Erhaltung und Förderung des Hinterwälderviehs in Reinzucht und rassenreinen Beständen, vorab im Berggebiet oder in Steillagen und auf der Grundlage von betriebseigenem Raufutter.
2. Der Zweck soll erreicht werden durch:
a) Bestimmung des Zuchtziels und Organisation der Zuchtleitung und des Zuchtbuchs, Festsetzung der Anforderungen an die Tiere für die Aufnahme ins Zuchtbuch.
b) Priorität hat der Natursprung
c) Beurteilung der Tiere
d) Kennzeichnung der Tiere erfolgt im Rahmen der Bestimmungen des BVET (TVD) durch den Halter.
e) Auswahl der Zuchtstiere und deren Vermittlung unter den Mitgliedern.
f) Wahrung und Förderung der gemeinsamen Berufsinteressen und deren Vertretung gegenüber der Öffentlichkeit, Behörden und anderen Organisationen.
g) Förderung der beruflichen Weiterbildung.
3. MITGLIEDSCHAFT, RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER
1. Der Verein setzt sich zusammen aus Aktivmitgliedern und Passivmitgliedern.
2. Aktivmitglied kann jeder Halter eines dem Zuchtbuch angeschlossenen Hinterwälderbestandes werden, der sich verpflichtet, die Statuten, Beschlüsse und Reglemente einzuhalten.
3. Passivmitglied kann jede, den Bestrebungen des Vereins wohlgesinnte, natürliche und juristische Person werden.
Art. 4 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
1. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand, auf Grund einer Anmeldung an den Präsidenten.
2. Mitglieder, welche die Interessen des Vereins gefährden, oder diesen entgegenwirken, die Statuten, Beschlüsse und Reglemente nicht beachten, ihren Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein nicht nachkommen, können durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Ausgeschlossenen steht das Recht des Rekurses an die Vereinsversammlung zu.
3. Der Austritt kann nach Bezahlung des Jahresbeitrages auf Ende des Rechnungsjahres erfolgen. Die Austrittserklärung muss mindestens einen Monat vorher dem Präsidenten schriftlich abgegeben werden.
Art. 5 Anspruch auf Vereinsvermögen
Ausgeschlossene oder Ausgetretene und aus anderen Gründen ausscheidende Mitglieder oder deren Erben, haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Art. 6 Organe und Geschäftsjahr
c) Zuchtleitung
1. Die Vereinsversammlung besteht aus allen Mitgliedern. Jedes Aktivmitglied und jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Die Vereinsversammlung ist das oberste Organ des Vereins und entscheidet in allen Angelegenheiten endgültig.
2. Ihr liegen insbesondere ob:
b) Entlastung von Vorstand und Kontrollstelle.
c) Genehmigung des Tätigkeitsprogramms und des Budgets.
e) Beschluss über Anträge des Vorstandes oder von Mitgliedern.
f) Wahl des Präsidenten, des Vorstandes, der Zuchtleitung und der Kontrollstelle.
g) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Rekursfällen.
h) Statutenänderung, Auflösung und Liquidation des Vereins.
3. Die ordentliche Vereinsversammlung findet in den ersten 4 Monaten des Geschäftsjahres statt. Der Vorstand kann eine ausserordentliche Vereinsversammlung einberufen, wenn er es als notwendig erachtet. Eine solche muss einberufen werden, wenn ein Fünftel der Mitglieder es verlangt. Vereinsversammlungen müssen den Mitgliedern spätestens einen Monat vor dem vorgesehenen Datum unter Angabe der Verhandlungsgegenstände schriftlich angekündigt werden.
a) Anträge gehen an den Vorstand, der sie beratet und beantwortet. Dem Antragsteller wird die Möglichkeit gegeben, an einer Vorstandssitzung seinen Antrag zu erläutern.
b) Anträge an die Generalversammlung müssen bis 31.12. des Vorjahres mit schriftlicher Begründung an ein Vorstandsmitglied gelangen. Später eintreffende Anträge werden für die laufende GV nicht berücksichtigt.
4. Die Beschlüsse werden, soweit das Gesetz oder die Statuten nichts anderes vorschreiben, mit dem absoluten Mehr der abgegebenen Stimmen gefasst. Die Abstimmungen werden in der Regel offen vorgenommen. Für Statutenrevisionen sind zwei Drittel der anwesenden Stimmen erforderlich. Die Wahlen entscheidet im 1. Wahlgang das absolute, im 2. das relative Mehr und bei Stimmengleichheit der Präsident.
1. Der Vorstand besteht aus 7-9 Mitgliedern und konstituiert sich unter Vorbehalt von Art. 7 Abs. 2 lit. f. selbst.
2. Der Vorstand leitet den Verein und führt alle Geschäfte, die nicht einem anderen Organ vorbehalten sind. Er hat namentlich folgende Aufgaben und Befugnisse:
c) Wahl des Vizepräsidenten, Kassiers und Sekretärs
d) Besorgung der laufenden Geschäfte
e) Regelung der Aufgaben der Zuchtleitung
g) Pflegt die Beziehung zu andern Organisationen.
h) Zeichnungsberechtigt sind der Präsident und der Sekretär.
3. Die Sitzungen des Vorstandes erfolgen auf Einladung des Präsidenten, so oft es die Geschäfte erfordern, oder auf Verlangen von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern. Die Traktanden müssen den Vorstandsmitgliedern mindestens 7 Tage vor der Sitzung zugestellt werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 1 Mitglied mehr als die Hälfte anwesend sind und fasst seine Beschlüsse mit einfachem Mehr der abgegebenen, gültigen Stimmen. Bei gleicher Stimmenzahl zählt die Stimme des Vorsitzenden doppelt.
4. Die Mitglieder des Vorstandes werden für eine Amtsdauer von 4 Jahren gewählt. Sie können nach Ablauf der Amtsdauer wiedergewählt werden. In den Vorstand sind alle Mitglieder des Vereins wählbar.
Art. 9 Zuchtleitung
1. Die Zuchtleitung ist verantwortlich für die Führung des Zuchtbuches, die Ausstellung von Abstammungsausweisen, die Beurteilung und die Leistungskontrolle der Tiere. Sie legt die Richtlinien fest für den Einsatz der Zuchtstiere.
a) Bestimmt die Anforderungen an Kühe für die definitive Aufnahme ins Zuchtbuch.
b) Auswahl der Zuchtstiere und deren Vermittlung unter den Mitgliedern des Vereins.
2. Für die Amtsdauer und die Wählbarkeit gelten die Bestimmungen von Art. 8 Abs. 4.
1. Die Kontrollstelle besteht aus 2 Rechnungsrevisoren und einem Ersatz.
2. Die Kontrollstelle prüft die Jahresrechnung und erstattet der Vereinsversammlung darüber schriftlichen Bericht. Sie kann im Einverständnis mit dem Vorstand eine externe Rechnungsprüfinstanz beiziehen.
3. Die Revisoren sollten möglichst nicht im selben Jahr ersetzt werden. Im übrigen gelten die Bestimmungen von Art. 8 Abs. 4 sinngemäss.
1. Die Einnahmen des Vereins bestehen aus den Jahresbeiträgen der Mitglieder und sonstigen Einnahmen.
2. Die ordentliche Vereinsversammlung bestimmt jährlich die Höhe der Mitgliederbeiträge. Passivmitglieder bezahlen einen festen Betrag, der für Einzel- und Kollektivmitglieder verschieden festgelegt werden kann. Die Beiträge der Aktivmitglieder setzen sich zusammen aus einem fixen Anteil pro Mitglied und variablen Anteilen pro Zuchtbuchtier und provisorisch aufgenommenem Tier. Stichtag ist der Tag der eidg. Viehzählung.
3. Die Einnahmen dienen der Verfolgung des Vereinszweckes und zur Deckung der Verbindlichkeiten des Vereins.
Die Auflösung des Vereins kann durch die Vereinsversammlung frühestens einen Monat nach Bekanntgabe eines schriftlichen Auflösungsantrages an den Vorstand mit zwei Dritteln der Anwesenden beschlossen werden. Die Einladung zur Auflösungsversammlung erfolgt schriftlich und mindestens einen Monat vor der Versammlung.
Art. 13 Liquidation des Vereinsvermögens
Die Auflösungsversammlung hat ein allfällig vorhandenes Vermögen einer Organisation, die im Sinne des Vereins tätig ist, zukommen zu lassen
Art. 14 Mitteilungen
Die Orientierung der Mitglieder erfolgt durch Publikation in den «HW-Info» oder durch Schreiben.
Art. 15 Haftung der Mitglieder
Art. 16 Subsidiäres Recht
Art. 17 Inkrafttreten der Statuten
Diese Statuten werden von der Vereinsversammlung vom 13. März 2005 beraten, genehmigt und in Kraft gesetzt. Sie ersetzen die Statuten vom 5. März 2000. Jedem Mitglied ist ein Exemplar auszuhändigen.
Grindelwald, den 13. März 2005
Im ganzen Text wird die männliche Ansprechperson verwendet, die sinngemäss auch für weibliche Amtsinhaber gilt.