Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/159508
Timestamp: 2019-09-16 01:59:00
Document Index: 113875641

Matched Legal Cases: ['§3', '§ 4', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 34', '§ 39', '§ 8', '§ 17', '§ 107', '§ 3']

Ergebnis: Deutsche Schule Bilbao (DSB) / Colegio Ale...competitionline
Diashow Visualisierung © Glück + Partner GmbH Freie Architekten BDA
(ID 3-159508)
Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 18 - max. 22
Preisgelder/Honorare 86.000	EUR	inkl. USt.
Preisrichter	 Bertel Bruun, Prof. Susanne Hofmann, Prof. Regine Keller [Vorsitz], Prof. Ulrich Königs [Stellvertreter], Prof. Irene Lohaus, Alfred Nieuwenhuizen	, Wolfgang Seidl, Tanja Hutt, Dagmar Streich
Kammer Architektenkammer Berlin (Reg.-Nr.: AKB-2014-01)
Das ca. 33.000 qm große Hanggrundstück der Deutschen Schule Bilbao wurde 1961 nach einem Wettbewerbserfolg der Architekten Graf Praschma und Erich Morgenroth mit der für die Zeit typischen Pavillonarchitektur bebaut. Die errichteten Gebäude sind in einer Staffelung hangaufwärts harmonisch und sinnig zueinander angeordnet worden und durch eine geschwungene Straße sowie große Freitreppen miteinander verbunden. Heute unterrichtet die Schule insgesamt 652 Kinder. Ziel ist es Kapazitäten für zukünftig insgesamt 860 Kinder zu schaffen, die nach zeitgemäßen Lernformen unterrichtet werden sollen. Das fast vollständig erhaltene Schulensemble mit seinen weitläufigen Grünflächen wurde in den vergangenen gut 50 Jahren nur punktuell instandgehalten, so dass für Gebäude und Außenanlagen eine Komplettsanierung, unter Berücksichtigung heutiger Anforderungen an Brandschutz und Barrierefreiheit, erforderlich ist.
Ziel des Wettbewerbs ist es, geeignete Landschaftsarchitekten und Architekten und einen Masterplanentwurf sowie ein Vorentwurfskonzept für einen ersten Realisierungsteil zu ermitteln. Der Masterplan soll Aussagen zum mittel- und langfristigen Umgang mit dem Gebäudebestand und den Außenanlagen treffen. Es soll ein nachhaltiges Konzept erarbeitet werden, das vor dem Hintergrund des umfassenden Sanierungs- und zusätzlichen Raumbedarfs von ca. 2.400m2 Nutzfläche, Neubau- bzw. Erweiterungspotentiale als verträgliche Baumassen in einer starken freiraumplanerischen Struktur positioniert, die äußere Erschließung einschließlich des Zufahrtsbereiches sinnvoll ordnet und alle funktionalen Anforderungen erfüllt. Ziel des Realisierungsteils ist es einen Vorentwurf für eine Sporthalle (Raumbedarf ca. 1.400 m2) sowie einen Sportplatz zu erhalten. Um auch eine außerschulische Nutzung der Sporthalle zu erlauben, soll eine unabhängige Zugänglichkeit außerhalb des Schulgeländes geschaffen werden. Aspekte der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen
Download Bewerbungsbogen: http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/PlanungsWettbewerbe/wettbewerbe_node.html
Ausstellung Die Ausstellungseröffnung findet am 27. Januar 2015 um 17:30 Uhr im
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Foyer im Erdgeschoss,
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin statt.
Ausstellungsdauer: 28. Januar bis 10. Februar 2015,
Projektadresse ES-48004 Bilbao
bilbao.wettbewerb@bbr.bund.de
+49 3018104017209
Elektronischer Zugang zu Informationen:http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/PlanungsWettbewerbe/wettbewerbe_node.html
Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: jaAuswärtiges Amt
Deutsche Schule Bilbao, Spanien.
Ziel des Wettbewerbs ist es, geeignete Landschaftsarchitekten und Architekten und einen Masterplanentwurf sowie ein Vorentwurfskonzept für einen ersten Realisierungsteil zu ermitteln. Der Masterplan soll Aussagen zum mittel- und langfristigen Umgang mit dem Gebäudebestand und den Außenanlagen treffen. Es soll ein nachhaltiges Konzept erarbeitet werden, das vor dem Hintergrund des umfassenden Sanierungs- und zusätzlichen Raumbedarfs von ca. 2.400 m² Nutzfläche, Neubau- bzw. Erweiterungspotentiale als verträgliche Baumassen in einer starken freiraumplanerischen Struktur positioniert, die äußere Erschließung einschließlich des Zufahrtsbereiches sinnvoll ordnet und alle funktionalen Anforderungen erfüllt. Ziel des Realisierungsteils ist es einen Vorentwurf für eine Sporthalle (Raumbedarf ca. 1.400 m²) sowie einen Sportplatz zu erhalten. Um auch eine außerschulische Nutzung der Sporthalle zu erlauben, soll eine unabhängige Zugänglichkeit außerhalb des Schulgeländes geschaffen werden. Aspekte der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen.
Das Verfahren wird als Nichtoffener interdisziplinärer zweiphasiger anonymer Wettbewerb für Landschaftsarchitekten und Architekten nach RPW 2013, §3 (Abs. 3 und 4) und den übergeordneten Regelungen der VOF durchgeführt. Auswahl von 18-22 Bewerbern/-gemeinschaften in einem vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren nach VOF zur Teilnahme in der 1. Phase. Im Rahmen der Preisgerichtssitzung der 1. Phase Auswahl von 12-14 Teilnehmern zur weiteren Bearbeitung in der 2. Phase. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.
Die Kostenobergrenze zur Realisierung eines 1. Bauabschnitts für die Kostengruppen 200-500 liegt bei 4,1 Mio. EUR inkl. 19 % MwSt.
Die Erfüllung der nachfolgend definierten Teilnahmekriterien für die Leistungsbereiche örtlicher Partner/ Kontaktarchitekt und für die Sprachkenntnisse (A. 7 und 8) werden erst zum Abschluss des Wettbewerbs auf gesonderte Aufforderung des Auslobers binnen einer zu benennenden Frist von 6-8 Wochen nach Preisverleihung von den Preisträgern darzustellen und nachzuweisen sein. Sollten diese Kriterien von einem Preisträger nicht erfüllt werden können, wird der Preis aberkannt und an einen Nachrücker vergeben, sofern das Preisgericht solche festgelegt hat. Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet im Anschluss an die vollständige Prüfung der Teilnahmekriterien statt.
A. Ausschlusskriterien/ vorzulegende Unterlagen/ Mindestanforderungen:
1. vollständig ausgefüllter und vom Bewerber, dem federführenden Architekten, (Büroinhaber, Geschäftsführer oder bevollmächtigter Vertreter der Bewerbergemeinschaft) unterschriebener Bewerbungsbogen . Der Bewerbungsbogen ist für die Bewerbergemeinschaft als Ganzes vorzulegen – es ist nur eine Bewerbung zugelassen. (Download unter www.bbr.bund.de)
2. bei Bewerbergemeinschaften: Bevollmächtigung des Unterzeichnenden (federführender Architekt) durch jeden Partner der Bewerbergemeinschaft ggf. inkl. Nachweis der Unterschriftsbefugnis des jeweiligen Vollmachtgebers (durch die Vorlage eines Handelsregisterauszuges, oder Vollmacht der Büropartner); hierfür kann die Anlage 2 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.
3. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" und „Landschaftsarchitekt“ durch Kopie der Eintragungsurkunde einer Architektenkammer oder durch Eintragung der entsprechenden Angaben im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern vergleichbarer Nachweis entsprechend der Richtlinien 2005/36/EG und 2001/19/EG.
4. rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärungen nach VOF § 4 (Formular Anlage 1a/1b zum Bewerbungsbogen, Download unter www.bbr.bund.de). Diese Anlage ist ggf. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
5. Mindestanforderungen an den Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft im Leistungsbereich Gebäudeplanung (Architektur):
Innerhalb der letzten 7 Jahre (seit 2007) wurde ein Projekt unter eigenem Namen realisiert (realisiert bedeutet funktionsfähig, bis auf unerhebliche Restarbeiten, im genannten Zeitraum fertig gestellt) mit mind. EUR 1,5 Mio. Baukosten in den KG 200-500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mind. Leistungsphasen 2-8 (Vorplanung bis Objektüberwachung), mindestens Honorarzone III nach §§ 34/35 HOAI (oder vergleichbar). Das realisierte Projekt (P1) muss gleichzeitig als Referenzprojekt (siehe B. Auswahlkriterien) vorgelegt werden.
6. Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Leistungsbereich Landschaftsarchitektur
Innerhalb der letzten 7 Jahre (seit 2007) wurde ein Projekt unter eigenem Namen realisiert (realisiert bedeutet funktionsfähig, bis auf unerhebliche Restarbeiten im genannten Zeitraum fertig gestellt) und an den Nutzer übergeben mit mind. 150.000,- EUR Baukosten in der KG 500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mit Leistungsumfang mind. Leistungsphasen 2-8 (Vorplanung bis Ausführungsplanung), mindestens Honorarzone III nach HOAI §§ 39/40 (oder vergleichbar). Das realisierte Projekt (P3) muss gleichzeitig als Referenzprojekt (siehe B. Auswahlkriterien) vorgelegt werden.
Nachfolgende Mindestanforderungen für den örtlichen Partner/Kontaktarchitekt und für die Sprachkenntnisse sind erst nach Preisverleihung von den Preisträgern darzustellen und nachzuweisen:
7. Mindestanforderungen an den örtlichen Partner des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (Kontaktarchitekt):
a. örtliche Bauvorlageberechtigung
b. Innerhalb der letzten 5 Jahre wurde ein Projekt unter eigenem Namen in Spanien fertiggestellt und an den Nutzer übergeben mit mind. 0,5 Mio. EUR Baukosten in den KG 200-500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mit Leistungsumfang mind. Leistungsphasen 2-8 (Vorplanung bis Objektüberwachung, Übergabe an den Nutzer), mindestens Honorarzone III nach §§ 34/35 HOAI (oder vergleichbar).
c. Sprachkenntnisse (Verhandlungssicher): Spanisch, zusätzlich Deutsch bzw. Englisch, sofern Englisch die Geschäftssprache innerhalb des Bewerberteams mit dem örtlichen Partner sein würde.
8. Mindestanforderung an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft: verhandlungssichere Sprachkenntnisse in Deutsch.
Es sind jeweils zwei unter eigenem Namen gefertigte Projekte vom Architekten und Landschaftsarchitekten vorzulegen. Bewertet werden:
9. P1 und P2 Architekt_in: zwei Referenzprojekte, von denen mindestens eines seit 2007 realisiert und an den Nutzer übergeben sein muss (P1). Beim zweiten Projekt muss mindestens die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) abgeschlossen sein. Bewertet wird die Qualität des Gestaltungskonzepts - stadt-, innenräumliche Durcharbeitung, Konstruktion, Material, Detail, Farbkonzept mit je max. 25 Punkten. Darüber hinaus wird die Vorlage eines Referenzschreibens für das realisierte Projekt (P1) nach dessen Fertigstellung mit max. 5 Punkten bewertet - positive Referenz hinsichtlich Kosten- und Termintreue, Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit, unter Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer.
10. P3 und P4 Landschaftsarchitekt_in: zwei Referenzprojekte, von denen mindestens eines seit 2007 realisiert und an den Nutzer übergeben sein muss (P3). Beim zweiten Projekt muss mindestens die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) abgeschlossen sein. Bewertet wird die Qualität des städtebaulichen Konzeptes / Korrespondenz mit der Architektur und die Qualität des Gestaltungskonzepts – Stadt- und freiräumliche Durcharbeitung sowie Material-, Detail-, Farbkonzept - mit je max. 25 Punkten.
Darüber hinaus wird die Vorlage eines Referenzschreibens für das realisierte Projekt (P3) nach dessen Fertigstellung mit max. 5 Punkten bewertet - positive Referenz hinsichtlich Kosten- und Termintreue, Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit, unter Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer.
Die Darstellung pro Referenzprojekt, ist auf jeweils ein DIN A 3 großes Blatt, einseitig bedruckt, zu beschränken.
Zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren sind berechtigt: Teams bzw. Bewerbergemeinschaften aus Architekten (federführend) und Landschaftsarchitekten:
1. natürliche Personen, die am Tag der Auslobung gemäß den Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt zu führen.
2. juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, sofern zumindest ein Gesellschafter oder bevollmächtigter Vertreter und der verantwortliche Verfasser der Entwurfsarbeit die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen, bei denen jedes Mitglied die jeweiligen, vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 18. /Höchstzahl 22
Die im Wettbewerb eingereichten Projekte werden nach folgenden Kriterien bewertet: Entwurfsidee, Qualität des städtebaulichen Konzeptes, Qualität des landschaftsarchitektonischen respektive architektonischen Konzeptes, räumliche Qualität, Erschließung, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit. Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Die Nennung der Unterkriterien erfolgt im Auslobungstext.
Tag: 24.2.2014 - 16:00
Tag: 14.4.2014
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme beträgt 86.000 EUR (brutto, 19 % MwSt). Davon werden 44.000 EUR in Form von drei Preisen und zwei Anerkennungen vergeben.
Die restliche Summe i.H.v. 42.000 EUR (brutto) verteilt sich auf alle für die 2. Phase ausgewählten Bewerbergemeinschaften, die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, als anteiliges Bearbeitungshonorar zu gleichen Teilen.
Jede Bewerbergemeinschaft, die nachweislich am Rückfragenkolloquium in Bilbao teilnimmt, deren Bürositz mehr als 500 km von Bilbao entfernt ist und die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreicht, erhält für einen pauschalen Reisekostenzuschuss in Höhe von 1.000 EUR (brutto).
1. Prof. Irene Lohaus Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin
2. Prof. Regine Keller, Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin
3. Prof. Dr. Susanne Hofmann, Architektin
4. Alfred Nieuwenhuizen, Architekt
5. Verteter_in der Deutsche Schule Bilbao
6. Vertreter_in des Auswärtigen Amtes
7. Vertreter_in des BMUB/BBR
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts die Fertigstellung des Masterplanvorentwurfs sowie - vorbehaltlich der finanziellen Mittel - die Planungsleistungen bis einschließlich Ausführungsplanung (LP 5 nach HOAI) für die die Gebäudeplanung (Sporthalle) nach HOAI §§ 34/ 35 (Honorarzone III) und die Freiraumplanung (Sportplatz/ Außenanlagen im Sporthallenumfeld) nach HOAI §§ 39/ 40 (Honorarzone IV) an einen der Preisträger gemäß den Vorgaben der VOF vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht (RPW 2013, § 8 Abs.2, § 17 Abs. 2 VOF). Der Auslober behält sich eine stufenweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen vor.
Der Auslober wird ein Verhandlungsverfahren nach VOF unter allen Preisträgern durchführen, da es sich um ein Bauvorhaben mit komplexen Anforderungen im Ausland und besonderer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung handelt.
Nach dem Wettbewerb prüft der Auslober, ob die Preisträger eine einwandfreie Ausführung der Planungsleistung auch unter den besonderen Randbedingungen des Projektes vor Ort gewährleisten kann. Durch die Zusammensetzung des Teams muss sichergestellt sein, dass in der weiteren Planung entsprechend den Möglichkeiten vor Ort Bauteile, Baustoffe und technische Anlagen sowie lokale Bauunternehmungen mit einbezogen werden, um die einwandfreie Umsetzung des Projektes sowie anschließend den Betrieb und die Wartung vor Ort fachlich und wirtschaftlich sicherstellen zu können.
1. Preis = 200 Punkte; 2. Preis = 140 Punkte; 3. Preis = 100 Punkte
II. Honorarangebot max. 80 Punkte
Die auszufüllenden Bewerbungsformulare sind unter folgendem Link erhältlich:www.bbr.bund.de (BBR mit Baubereich - Wettbewerbe - Planungswettbewerbe)
Alternativ können sie elektronisch über die Anschrift bilbao.wettbewerb@bbr.bund.de unter Angabe der E-Mail-Adresse angefordert werden.
Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen, sowie die Darstellung der Referenzprojekte muss zusammen mit den geforderten Nachweisen innerhalb der unter IV.4.3 genannten Frist eingegangen sein bei folgender Adresse:
Kennwort: „Auswahlverfahren Deutsche Schule Bilbao“
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der o.g. Frist (Punkt IV.4.3) im Referat A2 erfolgen.
Soweit der Bewerbung die geforderten Erklärungen, Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Versand Auslobungunterlagen 1. Phase an Wettbewerbsteilnehmer: 28.4.2014.
Rückfragenkolloquium in Bilbao: 12.5.2014
Abgabe 1. Phase voraussichtlich 4.8.2014
Abgabe 2. Phase voraussichtlich 24.11.2014
Die Berliner Architektenkammer ist bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig. Das Verfahren ist hier unter der Nummer AKB-2014-01 registriert.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die unter VI.3.1 genannte Stelle. Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 7 Kalendertagen bei dem Vergabereferat des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Frist zur Einreichung der Bewerbungsunterlagen gerügt werden. Hilft das BBR der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des BBR, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
+49 228994010
http://bbr.bund.de
+49 228994011270
MTJfcGFmZ3JjaXJzcD5gYHAsYHNsYixiYw==
Das ca. 33 000 m² große Hanggrundstück der Deutschen Schule Bilbao wurde 1961 nach einem Wettbewerbserfolg der Architekten Graf Praschma und Erich Morgenroth mit der für die Zeit typischen Pavillonarchitektur bebaut. Die errichteten Gebäude sind in einer Staffelung hangaufwärts harmonisch und sinnig zueinander angeordnet worden und durch eine geschwungene Straße sowie große Freitreppen miteinander verbunden. Heute unterrichtet die Schule insgesamt 652 Kinder. Ziel ist es Kapazitäten für zukünftig insgesamt 860 Kinder zu schaffen, die nach zeitgemäßen Lernformen unterrichtet werden sollen. Das fast vollständig erhaltene Schulensemble mit seinen weitläufigen Grünflächen wurde in den vergangenen gut 50 Jahren nur punktuell instandgehalten, so dass für Gebäude und Außenanlagen eine Komplettsanierung, unter Berücksichtigung heutiger Anforderungen an Brandschutz und Barrierefreiheit, erforderlich ist.
Ziel des Wettbewerbs ist es, geeignete Landschaftsarchitekten und Architekten und einen Masterplanentwurf sowie ein Vorentwurfskonzept für einen ersten Realisierungsteil zu ermitteln. Der Masterplan soll Aussagen zum mittel- und langfristigen Umgang mit dem Gebäudebestand und den Außenanlagen treffen. Es soll ein nachhaltiges Konzept erarbeitet werden, das vor dem Hintergrund des umfassenden Sanierungs- und zusätzlichen Raumbedarfs von ca. 2 400 m2 Nutzfläche, Neubau- bzw. Erweiterungspotentiale als verträgliche Baumassen in einer starken freiraumplanerischen Struktur positioniert, die äußere Erschließung einschließlich des Zufahrtsbereiches sinnvoll ordnet und alle funktionalen Anforderungen erfüllt. Ziel des Realisierungsteils ist es einen Vorentwurf für eine Sporthalle (Raumbedarf ca. 1 400 m2) sowie einen Sportplatz zu erhalten. Um auch eine außerschulische Nutzung der Sporthalle zu erlauben, soll eine unabhängige Zugänglichkeit außerhalb des Schulgeländes geschaffen werden. Aspekte der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen.
Das Verfahren wird als Nichtoffener interdisziplinärer zweiphasiger anonymer Wettbewerb für Landschaftsarchitekten und Architekten nach RPW 2013, § 3 (Abs. 3 und 4) und den übergeordneten Regelungen der VOF durchgeführt. Auswahl von 18-22 Bewerbern/-gemeinschaften in einem vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren nach VOF zur Teilnahme in der 1. Phase. Im Rahmen der Preisgerichtssitzung der 1. Phase Auswahl von 12-14 Teilnehmern zur weiteren Bearbeitung in der 2. Phase. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.
Die Kostenobergrenze zur Realisierung eines 1. Bauabschnitts für die Kostengruppen 200-500 liegt bei 4 100 000 EUR inkl. 19 % MwSt.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 15-023362 vom 22.1.2014
Glück + Partner GmbH, Freie Architekten BDA
MjE3XFBYWy9WW2RUUlocX1BhY11UYR1TVA==
Ergebnis veröffentlicht 30.12.2014
Wettbewerbs-ID 3-159508
Seitenaufrufe 7855