Source: https://www.lecturio.de/jura/fortsetzungsfeststellungsklage-113-analog.vortrag
Timestamp: 2018-10-20 00:22:57
Document Index: 293213519

Matched Legal Cases: ['§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 78', '§ 113', '§ 113', '§ 61', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113', '§ 113']

Sonderform der Fortsetzungsfeststellungsklage (§ 113 I S. 4 VwGO analog)
Sonderform der Fortsetzungsfeststellungsklage (§ 113 I S. 4 VwGO analog) von RA Kai Renken
Der Vortrag „Sonderform der Fortsetzungsfeststellungsklage (§ 113 I S. 4 VwGO analog)“ von RA Kai Renken ist Bestandteil des Kurses „Endgültiger Rechtsschutz bei Gericht“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Begründetheit der erledigten Verpflichtungsklage – Überblick
Fallbeispiel: Knall auf Fall
Die Zulässigkeit der Fortsetzungsfeststellungsklage gem. § 113 I 4 VwGO analog verlangt u.a. das Vorliegen eines Fortsetzungsfeststellungsinteresses. Welche der folgenden Fallgruppen wird als ein solches berechtigtes Interesse allgemein anerkannt, wenn sich der Verwaltungsakt vor Klageerhebung erledigt hat?
Präjudizinteresse
Abwehrinteresse
Wie ist bei der Fortsetzungsfeststellungsklage gem. § 113 I 4 VwGO analog der Klagegegner zu bestimmen?
Bei der Fortsetzungsfeststellungsklage in analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO bestimmt sich der Klagegegner nach dem Rechtsträgerprinzip.
Bei der Fortsetzungsfeststellungsklage in analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO bestimmt sich der Klagegegner nach § 78 I VwGO.
Bei der Fortsetzungsfeststellungsklage in analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO gibt es keinen Klagegegner, sodass ein solcher nicht zu bestimmen ist.
Bei der Fortsetzungsfeststellungsklage in analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO bestimmt sich der Klagegegner nach § 61 VwGO.
In welchen Fällen ist § 113 I 4 VwGO "doppelt" analog heranzuziehen?
§ 113 I 4 VwGO ist "doppelt" analog heranzuziehen bei Erledigung eines Verpflichtungsbegehrens vor Klageerhebung.
§ 113 I 4 VwGO ist "doppelt" analog heranzuziehen bei Erledigung eines Anfechtungsbegehrens vor Klageerhebung.
§ 113 I 4 VwGO ist "doppelt" analog heranzuziehen bei Erledigung eines Anfechtungsbegehrens vor Widerspruchserhebung.
§ 113 I 4 VwGO ist "doppelt" analog heranzuziehen bei Erledigung eines Verpflichtungsbegehrens nach Klageerhebung.
Wann ist eine zulässige Fortsetzungsfeststellungsklage in doppelt analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO begründet?
Eine zulässige Fortsetzungsfeststellungsklage in doppelt analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO ist begründet, soweit die Ablehnung oder Unterlassung des erledigten Verwaltungsaktes rechtswidrig war, der Kläger dadurch in seinen Rechten verletzt wurde und die Sache spruchreif ist.
Eine zulässige Fortsetzungsfeststellungsklage in doppelt analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO ist begründet, soweit der erledigte Verwaltungsakt rechtswidrig war und der Kläger dadurch in seinen Rechten verletzt wurde.
Eine zulässige Fortsetzungsfeststellungsklage in doppelt analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO ist begründet, soweit die Versagung des erledigten Ermessens-Verwaltungsakts zweckwidrig war und der Kläger dadurch in seinen Rechten beeinträchtigt wurde.
Eine zulässige Fortsetzungsfeststellungsklage in doppelt analoger Anwendung des § 113 I 4 VwGO ist begründet, sofern das streitige Rechtsverhältnis besteht bzw. nicht besteht.
Dozent des Vortrages Sonderform der Fortsetzungsfeststellungsklage (§ 113 I S. 4 VwGO analog)