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Timestamp: 2019-04-24 21:07:34
Document Index: 219765330

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 99', 'BGH', 'BGH', '§ 99']

Rechtsprechung: NJW 1984, 495 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 29.09.1983
BGH, 24.02.1983 - IX ZR 35/82
Umfang der revisionsrechtlichen Überprüfung bei kassatorischen Entscheidungen - Ausschließliche Angreifbarkeit kassatorischer Entscheidungen mittels der Verfahrensrüge - Verletzung des Gesetzes
NJW 1984, 495
MDR 1983, 749
Gegen eine kassatorische Entscheidung kann mit der Revision nur geltend gemacht werden, daß die ausgesprochene Aufhebung und Zurückverweisung gegen das Gesetz verstößt (BGH, Urt. v. 24. Februar 1983, IX ZR 35/82, NJW 1984, 495;… Urt. v. 18. Februar 1997, XI ZR 317/95, NJW 1997, 1710).
In dieser Abweichung vom Berufungsantrag des Beklagten liegt seine Beschwer (vgl. BGH Urteil vom 24. Februar 1983 - IX ZR 35/82 = NJW 1984, 495 = BGHWarn 1983 Nr. 67 m.w.Nachw.).
Die dagegen gerichtete Revision ist zulässig; denn die Zurückverweisung beschwert die Klägerin, weil damit ihrem Antrag auf eine Sachentscheidung nicht entsprochen worden ist (BGH, Urt. v. 24. Februar 1983, IX ZR 35/82, NJW 1984, 495 und v. 30. Oktober 1990, XI ZR 173/89, NJW 1991, 704).
Die insoweit von der Revision gegen das Berufungsurteil zulassigerweise erhobenen Verfahrensrügen (vgl. dazu BGH Urteile vom 24. Februar 1983 - IX ZR 35/82 = BGHWarn 1983 Nr. 67 = NJW 1984, 495 und vom 19. Oktober 1989 - I ZR 22/88 = LM ZPO § 539 Nr. 16 = GRUR 1990, 68, 69) greifen nicht durch.
Da das Berufungsgericht nicht in der Sache entschieden hat, kann mit der Revision nur geltend gemacht werden, die ausgesprochene Aufhebung und Zurückverweisung verstoße gegen das Gesetz (BGH, Urteil vom 24. Februar 1983 - IX ZR 35/82, NJW 1984, 495 m.w.N.).
Gegen eine solche kassatorische Entscheidung kann mit der Revision nur geltend gemacht werden, die ausgesprochene Aufhebung und Zurückverweisung verstoße gegen das Gesetz (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 1983 - IX ZR 35/82 - NJW 1984, 495).
Gegen diese kassatorische Entscheidung, die beide um eine Sachentscheidung nachsuchenden Parteien beschwert (Senatsurteil vom 30. Oktober 1990 - XI ZR 173/89, NJW 1991, 704), kann mit der Revision nur geltend gemacht werden, daß die ausgesprochene Aufhebung und Zurückverweisung gegen das Gesetz verstößt (BGH, Urteile vom 24. Februar 1983 - IX ZR 35/82, NJW 1984, 495, vom 19. Oktober 1989 I ZR 22/88, NJW-RR 1990, 480 und vom 21. Oktober 1992 XII ZR 125/91, NJW-RR 1993, 442).
Hierfür müssen die Tatsachen, die den Verfahrensmangel ergeben sollen, in den wesentlichen Punkten genau und bestimmt angegeben werden (BGHZ 14, 205, 209 und Urteil vom 24. Februar 1983 - IX ZR 35/82, aaO.).
Die materiell-rechtlichen Erwägungen des Berufungsgerichts in einem Urteil, das die angefochtene Entscheidung wegen eines Verfahrensfehlers aufhebt, binden das erstinstanzliche Gericht nicht, auch soweit sie Grundlage für die Zurückverweisung sind (vgl. BGHZ 31, 358, 363 f; 59, 82, 84; BGH, Urteil vom 24. Februar 1983 - IX ZR 35/82 - NJW 1984, 495).
Auch gegen die Zurückverweisung hat sich die Revision mit einer - ordnungsgemäß ausgeführten - Revisionsrüge gewandt (vgl. dazu BGH, Urteil vom 24. Februar 1983 - IX ZR 35/82, NJW 1984, 495).
BGH, 04.02.1986 - VI ZR 220/84
BGH, 19.10.1989 - I ZR 22/88
"VOGUE-Ski"; Aufhebung und Zurückverweisung wegen verfahrensfehlerhaft …
BGH, 28.01.2014 - III ZR 79/13
Zahlung einer Vertragsstrafe durch Vereinbarung in einem geschlossenen und …
BGH, 29.09.1983 - VII ZR 212/82, VII ZR 290/82
Statthaftigkeit der Revision gegen die den Kostenausspruch in einem vorausgegangenen "Versäumnisurteil und Urteil" vollständig ersetzende Kostenentscheidung
Statthaftigkeit - Revision - Kostenentscheidung - Berufungsurteil - Versäumnisurteil
Statthaftigkeit; Revision; Kostenentscheidung; Berufungsurteil; Versäumnisurteil
ZIP 1983, 1387
MDR 1984, 222
Wird in diesem Fall gegen das Teilurteil ein zulässiges Rechtsmittel eingelegt, so ist auch das Schlußurteil anfechtbar (BGHZ 19, 172, 174/175; 29, 126, 127; BGH, Beschl, v. 29. September 1983, VII ZR 212, 290/82, NJW 1984, 495, 496).
Hingegen wurde eine im Schlußurteil zugleich enthaltene Verurteilung zu wertmäßig nicht revisiblen Zinsen als nicht mit der Revision anfechtbar angesehen, weil diese ein selbständiges Teilurteil darstelle (vgl. BGH, Beschluß vom 29. September 1983 - VII ZR 212/82, VII ZR 290/82 - NJW 1984, 495, 496; BGHZ 29, 126, 127 f.).
Wie im Verhältnis Teilurteil zum Schlussurteil stellen beide Entscheidungen des Landgerichts deshalb ein einheitliches, untrennbares Ganzes dar (vgl. BGH, NJW 1993, 1063-1066 = MDR 1993, 421-422; NJW 1984, 495-496 = MDR 1984, 222-223; BGHZ 29, 126-128 = NJW 1959, 578).
Das Kostenschlussurteil ist insoweit notwendige Ergänzung des eine Kostenentscheidung nicht enthaltenden Teilurteils (vgl. BGH Beschluss vom 29. September 1983 - VII ZR 212/82, VII ZR 290/82 - NJW 1984, 495, [BGH 29.09.1983 - VII ZR 212/82] Baumbach/ Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 73. Aufl., § 99 Rz 51 ).
Das Kostenschlussurteil ist insoweit notwendige Ergänzung des eine Kostenentscheidung nicht enthaltenden Teilurteils (vgl. BGH Beschluss vom 29. September 1983 - VII ZR 212/82, VII ZR 290/82 - NJW 1984, 495, [BGH 29.09.1983 - VII ZR 212/82] Baumbach/ Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 73. Aufl., § 99 Rz 51).