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Timestamp: 2018-11-16 20:24:41
Document Index: 46032554

Matched Legal Cases: ['Art. 685', 'Art. 4', 'Art. 685', 'Art. 686', 'Art. 686', 'Art. 689', 'Art. 689', 'Art. 689', 'Art. 691', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 706', 'Art. 717']

Gesetzesänderungen «Nominee», Entwurf - PDF
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1 Gesetzesänderungen «Nominee», Entwurf 25. August 2008 Die folgenden Änderungen beziehen sich auf das geltende Obligationenrecht unter der Annahme, dass die Änderungen gemäss Botschaft des Bundesrates vom 21. Dezember 2007 ebenfalls angenommen würden. Der 26. Titel des Obligationenrechts (SR 220) wird wie folgt geändert: Art Ziff. 25 und 26 (neu) 25. (...); 26. bei börsenkotierten Namenaktien der Ausschluss der Eintragung von Verwahrungsstellen in das Aktienbuch und abweichende Regeln über die Begrenzung der von Verwahrungsstellen ausgeübten Stimmrechte. Art. 685e Abs. 1 und Abs. 2 1 Werden börsenkotierte Namenaktien gemäss Bucheffektengesetz übertragen, so meldet die Verwahrungsstelle des Veräusserers der Gesellschaft unverzüglich a) den Namen des Veräusserers, sofern dieser als Eigentümer oder Nutzniesser im Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen ist, und sonst ihren eigenen; b) die Anzahl der veräusserten Aktien. 2 Als Verwahrungsstelle im Sinne dieses Gesetzes gelten Verwahrungsstellen gemäss Art. 4 Abs. 2 lit. a und b des Bucheffektengesetzes vom (...). Art. 685f Abs. 1, Abs. 1 bis (neu) und Abs. 5 (neu) 1 Werden börsenkotierte Namenaktien gemäss Bucheffektengesetz übertragen, so gehen die Rechte mit der Übertragung auf den Erwerber über. In allen anderen Fällen gehen die
2 Rechte auf den Erwerber über, sobald dieser bei der Gesellschaft ein Gesuch um Anerkennung als Aktionär gestellt hat. 1bis Der Erwerber, der die Aktien nicht selbst verwahrt, kann das Gesuch um Anerkennung nur über seine Verwahrungsstelle stellen. Die Verwahrungsstelle ist jederzeit verpflichtet, auf Weisung des Erwerbers hin das Gesuch um Anerkennung an die Gesellschaft zu stellen. Sie bietet ihm dies unverzüglich nach der Übertragung der Aktien an. 2-4 [...] 5 Stellt der Erwerber kein Gesuch um Anerkennung, so lässt sich seine Verwahrungsstelle 30 Tage nach dem Erwerb an seiner Stelle in das Aktienbuch eintragen, sofern die Statuten der Gesellschaft dies nicht ausschliessen und sofern der Erwerb nicht als Handelsgeschäft der Verwahrungsstelle auf deren eigene Rechnung erfolgte. Art. 686 Abs. 1, 2, Abs. 4 bis (neu) und 4 ter (neu) 1 Die Gesellschaft führt über die Namenaktien ein Aktienbuch. Darin werden eingetragen: a) die Eigentümer, b) die Nutzniesser, c) sofern die Namenaktien börsenkotiert sind und die Statuten der Gesellschaft dies nicht ausschliessen, die Verwahrungsstelle. 2 Die Eintragung in das Aktienbuch als Eigentümer oder Nutzniesser setzt einen Ausweis über den Erwerb der Aktie zu Eigentum oder die Begründung einer Nutzniessung voraus. Die Eintragung der Verwahrungsstelle erfolgt auf ihre Meldung hin. Die Gesellschaft ist berechtigt, von der Verwahrungsstelle gegen Erstattung der notwendigen Kosten einen Ausweis über die Verwahrung der Aktie zu verlangen. 4bis So lange die Verwahrungsstelle im Aktienbuch eingetragen ist, kann diese und niemand sonst das Stimmrecht aus der Aktie ausüben und die aus der Aktie entstandenen Vermögensrechte geltend machen, während alle weiteren Mitwirkungsrechte aus der Aktie ruhen. 4 ter Alle Klagerechte aus der Aktie verbleiben ausschliesslich beim Eigentümer oder Nutzniesser, auch wenn die Verwahrungsstelle im Aktienbuch eingetragen ist. Art. 686a Die Gesellschaft kann nach Anhörung des Betroffenen Eintragungen im Aktienbuch streichen, wenn diese durch falsche Angaben des Eingetragenen zustande gekommen sind. Dieser muss über die Streichung sofort informiert werden. 2 P:\FMCH\FMR\FMR_ALL\AG_Revision_Aktienrecht\ ALL-Entwurf_Dispoaktie-CWI.doc
3 Art. 689a Abs. 1 bis und 1 ter (neu) 1bis Wer als Verwahrungsstelle im Aktienbuch eingetragen ist, kann gestützt auf die Eintragung die Stimmrechte ausüben, ohne eine schriftliche Vollmacht vorzuweisen. 1ter Das Stimmrecht ist für jeden von einer im Aktienbuch eingetragenen Verwahrungsstelle vertretenen Eigentümer oder Nutzniesser von Namenaktien auf 0.2% der Stimmen beschränkt. Die Statuten der Gesellschaft können einen höheren Prozentsatz vorsehen oder das Stimmrecht unbegrenzt zulassen. Art. 689c bis (neu) 1 Wer im Aktienbuch anstelle des Eigentümers oder Nutzniessers von Namenaktien als Verwahrungsstelle eingetragen ist, hat diesen Mitteilungen der Gesellschaft unverzüglich weiter zu geben, welche im Hinblick auf eine Generalversammlung an die Aktionäre gerichtet werden, und von ihnen Weisungen über die Ausübung des Stimmrechts einzuholen. 2 Sind solche Weisungen nicht rechtzeitig vor den Generalversammlung erhältlich, so übt die Verwahrungsstelle das Stimmrecht nach einer allgemeinen Weisung der von ihr vertretenen Eigentümer oder Nutzniesser von Namenaktien aus. Liegt auch eine solche nicht vor, so übt die Verwahrungsstelle das Stimmrecht nicht aus. 3 Die Gesellschaft erstattet der Verwahrungsstelle die notwendigen Kosten für die Weitergabe der Mitteilungen, das Einholen der Weisungen und die Ausübung der Stimmrechte in der Generalversammlung. Art. 689e Abs. 1 1 [Organe,] [Der] unabhängige Stimmrechtsvertreter [, Depotvertreter] und Verwahrungsstellen geben der Gesellschaft Anzahl, Nennwert und Kategorie der von ihnen vertretenen Aktien bekannt. (...) Art. 691 Abs. 1 1 Die Überlassung von Aktien zum Zwecke der Ausübung des Stimmrechts in der Generalversammlung und die Erteilung von Weisungen für die Stimmabgabe durch Verwahrungsstellen sind unstatthaft, wenn damit die Umgehung einer Stimmrechtsbeschränkung beabsichtigt ist. 3 P:\FMCH\FMR\FMR_ALL\AG_Revision_Aktienrecht\ ALL-Entwurf_Dispoaktie-CWI.doc
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