Source: https://www.mtv-rheinwacht-dinslaken.de/satzung/
Timestamp: 2018-07-18 03:02:51
Document Index: 84560124

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 13', '§ 17', '§ 22', '§ 23', '§ 26', '§ 11', '§ 12', '§ 9', '§ 11', '§ 9', '§ 11']

Satzung - MTV Rheinwacht Dinslaken
„MTV Rheinwacht Dinslaken 1897 e.V.“
Er hat seinen Sitz in Dinslaken und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Dinslaken eingetragen.
1.) Zweck des Vereins ist die Förderung und praktische Durchführung von Leibesübungen aller Art zur körperlichen, charakterlichen und geistigen Ertüchtigung.
2.) Der Verein ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig. Er ist politisch und konfessionell neutral.
1.) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu entrichten.
Dieser entscheidet über den Antrag mit einfacher Stimmenmehrheit.
2.) Im Falle der Ablehnung des Aufnahmeantrages hat der Betroffene das Recht des Einspruchs an die Hauptversammlung, die über den Antrag endgültig entscheidet.
3.) Aufnahmeanträge von Minderjährigen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung des Erziehungsberechtigten.
4.) Der Verein hat
Die aktiven Mitglieder, die sich an Spiel und Sport beteiligen, gliedern sich in:
Kinder – bis zum vollendeten 6. Lebensjahr,
Jugendliche – bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres,
Erwachsene – 18 Jahre und älter.
1.) Die von den Mitgliedern zu zahlenden Beiträge werden von der Hauptversammlung festgesetzt.
2.) Die Mitgliederbeiträge sind grundsätzlich eine Bringschuld.
3.) Der Vorstand kann in begründeten Ausnahmefällen eine Stundung, Ermäßigung oder Erlass der Beiträge aussprechen.
4.) Mitgliedsbeiträge können lediglich aufgrund Erteilung einer Einziehungsermächtigung an den Verein entrichtet werden. Für bisher bestehende anderweitige Zahlungsweisen verbleibt es bei der bisherigen Regelung.
5.) Der Vorstand kann in begründeten Ausnahmefällen eine Ausnahme von der Regelung gemäß Absatz 4 zulassen.
1.) Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod oder durch die Auflösung des Vereins.
2.) Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Er ist nur zum 30.06, oder 30.12. jeden Jahres zulässig. Die Austrittserklärung muss spätestens am 25.05. bzw. 25.11. des laufenden Jahres beim Vorstand eingegangen sein. Die Verbandsvorschriften über den Vereinswechsel aktiver Mitglieder bleiben unberührt.
3.) Ein Mitglied, das sich mit der Zahlung seiner Beiträge für mehr als 6 Monate im Rückstand befindet oder sich eines schweren vereinsschädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat, kann vom Vorstand ausgeschlossen werden. Dem Ausgeschlossenen sind auf Verlangen die Gründe für den Ausschluss bekannt zu geben. Er hat das Recht des Einspruchs an die Hauptversammlung, die über den Ausschluss endgültig entscheidet.
llI. Organe des Vereins
Organe des Vereins sind a) die Hauptversammlung (§§ 9 bis 12) b) der Vorstand (§§ 13 bis 16) c) der erweiterte Vorstand (§§ 17 bis 10) d) die Vereinsjugendversammlung (§ 22 ) e) der Vereinsjugendausschuss (§ 23).
1.) Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
2.) Die ordentliche Hauptversammlung findet jährlich im ersten Kalenderhalbjahr statt. Außerordentliche Hauptversammlungen beruft der Vorstand ein, so oft es die Geschäfte erfordern. Er ist hierzu verpflichtet, wenn mindestens 100 der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich eine Einberufung beantragen.
3.) Die Hauptversammlungen werden durch den Vorstand durch schriftliche Einladung der stimmberechtig-ten Mitglieder oder durch Veröffentlichung in der Tagespresse, in den Fachabteilungen und im Aushangkasten einberufen. Die Einberufung hat spätestens 7 Tage vor dem festgesetzten Termin zu erfolgen. Die Tagesordnung ist mit der Einberufung bekannt zu machen.
4.) Anträge zu den Hauptversammlungen müssen mindestens 3 Tage vor dem Termin schriftlich beim Vorstand eingegangen sein.
1.) In der Hauptversammlung sind alle Mietglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.stimmberechtigt.
2.) Eine Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.
Zur ausschließlichen Zuständigkeit der Hauptversammlung gehören folgende Angelegenheiten:
a) Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes (mit Ausnahme der Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des Vereinsjugendausschusses),
b) Wahl von zwei Kassenprüfern, die nicht dem Vorstand oder dem erweiterten Vorstand angehören dürfen,
f) Beschlussfassung über die Aufnahme von langfristigen Darlehen oder über die Belastung des Vereinsvermögens,
i) Änderung der Satzung und des Vereinszweckes,
j) Beschluss über die Auflösung des Vereins,
k) Endgültige Entscheidung über die Aufnahme von Mitgliedern,
I) Endgültige Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern.
1.) Der 1. Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter leitet die Versammlungen, eröffnet und schließt die Hauptversammlungen, handhabt die Ordnung und übt das Hausrecht aus. Bei der Wahl des 1. Vorsitzenden leitet das älteste anwesende Mitglied die Hauptversammlung.
2.) Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst, soweit nicht die Satzung etwas anderes vorschreibt. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Bei der Beschlussfassung wird öffentlich abgestimmt. Die Hauptversammlung kann im Einzelfall beschließen, dass geheim abgestimmt wird.
3.) Wahlen werden durch Zuruf vollzogen. Wenn die Satzung es bestimmt oder wenn ein Mitglied wider-spricht, erfolgen sie durch Abgabe von Stimmzetteln. Gewählt ist derjenige, für den mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen abgegeben werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
4.) Über die in der Hauptversammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Versammlungsleiter und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen ist.
1.) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:
g) dem Vorsitzenden des Vereinsjugendausschusses
2.) Zur Vertretung des Vereins im Sinne von § 26 BGB ist der Vorsitzende oder der stellvertretende Vor-sitzende zusammen mit dein Geschäftsführer oder dem Schatzmeister berechtigt.
3.) Dem Vorstand können mit Ausnahme des Vorsitzenden des Vereinsjugendausschusses nur volljährige Mitglieder angehören.
4.) Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
1.) Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
2.) Ein Vorstandsmitglied kann von einer außerordentlichen Hauptversammlung aus wichtigem Grunde vorzeitig abberufen werden.
3.) Scheidet im Laufe der Wahlzeit ein Vorstandsmitglied aus, ist der Vorstand ermächtigt, bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung einen geeigneten Ersatzmann für das betreffende Amt kommissarisch zu berufen.
4.) Dem Vorstand können mit Ausnahme des Vorsitzenden des Vereinsjugendausschusses nur volljährige Vereinsmitglieder angehören.
1.) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er ist für die Durchführung der gefassten Beschlüsse verantwortlich.
2.) Der Vorstand ist weiterhin verantwortlich für die ordnungsgemäße Verwaltung der Finanzen und für die Erhaltung des Vereinsvermögens nach Maßgabe der von der Hauptversammlung zu beschließenden Finanzordnung.
3.) Der Vorstand kann sich zur Durchführung der Verwaltung der Hilfe von Vereinsmitgliedern versichern, die nicht dem Vorstand angehören. Die vom Vorstand vorgeschlagenen Vereinsmitglieder sind von der Jahreshauptversammlung zu bestätigen.
1.) Der Vorstand wird von dem Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Geschäftsführer einberufen, sooft es die Geschäfte erfordern.
2.) Für die Ladungsfrist und die Form der Einberufung gilt die Vorschrift über die Ladung zu Haupt-versammlungen entsprechend. In Fällen äußerster Dringlichkeit kann von der Frist und der Form der Einladung abgewichen werden.
3.) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn 4 Mitglieder anwesend sind.
4.) Für den Ablauf der Vorstandssitzung gilt § 11 entsprechend Der Vorstand gibt sich eine Geschäfts-ordnung.
Der erweiterte Vorstand besteht aus: a) dem geschäftsführenden Vorstand, b) den Abteilungsleitern.
1.) Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
2.) Ein Mitglied des erweiterten Vorstandes kann von einer außerordentlichen Hauptversammlung aus wichtigem Grunde vorzeitig abberufen werden.
3.) Scheidet im Laufe der Wahlzeit ein Mitglied des erweiterten Vorstandes aus, so ist der Vorstand ermächtigt, bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung einen geeigneten Ersatzmann zu berufen.
1.) Der erweiterte Vorstand ist für alle Angelegenheiten der im Verein betriebenen Sportarten zuständig.
2.) Die Vorschriften der §§ 12 und 16 Abs. 1 bis 3 finden für den erweiterten Vorstand entsprechende Anwendung.
IV. Vereinsjugend
Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich selbständig nach Maßgabe der Satzung.
1.) Die Vereinsjugendversammlung ist das oberste Organ der Vereinsjugend. Sie besteht aus allen Mitgliedern der Jugendabteilungen.
2.) Die ordentliche Vereinsjugendversammlung findet jährlich im ersten Kalendervierteljahr, jedoch spätestens drei Wochen vor der Hauptversammlung des Vereins statt. Außerordentliche Vereinsjugend-versammlungen beruft der Vereinsjugendausschuss ein, so oft es die Geschäfte erfordern. Er ist hierzu verpflichtet, wenn 10 % der stimmberechtigten Mitglieder der Vereinsjugend unter Angabe der Gründe schriftlich eine Einberufung beantragt.
3.) Für die Einberufung der Vereinsjugendversammlungen gilt § 9 Abs. 3 entsprechend.
4.) In der Vereinsjugendversammlung sind neben den gewählten und berufenen Mitarbeitern der Jugend-abteilungen alle Mitglieder der Vereinsjugend stimmberechtigt. Stichtag für die Jugendlichen ist der 1. Januar.
5.) Die Vereinsjugendversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder der Vereinsjugend beschlussfähig.
6.) Die Mitglieder des Vereinsvorstandes, soweit sie nicht der Jugendabteilung als Mitglied angehören, sind berechtigt, an der Vereinsjugendversammlung teilzunehmen und dort das Wort zu ergreifen. Sie haben kein Stimmrecht.
7.) Zur ausschließlichen Zuständigkeit der Vereinsjugendversammlung gehören folgende Angelegenheiten:
a) Wahl des Vereinsjugend aus Schusses,
b) Festlegung der Richtlinien für die Tätigkeit des Vereinsjugendausschusses,
c) Entlastung des Vereinsjugendausschusses.
8.) Für die Durchführung der Vereinsjugendversammlung gilt § 11 entsprechend.
1.) Der Vereinsjugendausschuss besteht aus:
d) je einem Vertreter der Jugendfachgruppen des Vereins.
2.) Die Mitglieder des Vereinsjugendausschusses werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wählbar ist jedes Vereinsmitglied.
3.) Ein Mitglied des Vereinsjugendausschusses kann von einer außerordentlichen Vereinsjugend-versammlung aus wichtigem Grunde vorzeitig abberufen werden.
4.) Scheidet im Laufe der Wahlzeit ein Mitglied des Vereinsjugendausschusses aus, so ist der Vereins-jugendausschuss ermächtigt, bis zur nächsten ordentlichen Vereinsjugendausschussversammlung einen geeigneten Ersatzmann kommissarisch für das betreffende Amt zu berufen.
5.) Der Vorsitzende des Vereinsjugendausschusses vertritt die Interessen der Vereinsjugend. Er ist Mitglied des Vereinsvorstandes.
6.) Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung und der Beschlüsse der Vereinsjugendversammlung. Er ist für alle Jugendangelegenheiten des Vereins zuständig und für seine Beschlüsse dem Vorstand des Vereins und der Vereinsjugendversammlung verantwortlich.
7.) Der Vereinsjugendausschuss wird von dem Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Geschäftsführer einberufen, so oft es die Geschäfte erfordern- Er ist einzuberufen, wenn es von einem Drittel der Ausschussmitglieder unter Angabe der zur Beratung stehenden Punkte verlangt wird.
8.) Für die Ladungsfrist und die Form der Einberufung gilt § 9 Abs. 3 entsprechend. In Fällen äußerster Dringlichkeit kann von der Frist und der Form der Einladung abgewichen werden.
9.) Der Vereinsjugendausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Ausschussmitglieder anwesend sind.
10.) Die Mitglieder des Vorstandes sind berechtigt, an den Sitzungen des Vereinsjugendausschusses teilzunehmen und dort das Wort zu engreifen. Sie haben kein Stimmrecht
11.) Für die Durchführung der Versammlung gilt § 11 entsprechend.
V. Satzungsänderung, Änderung des Vereinszweckes und Auflösung des Vereins
Der Beschluss über eine Satzungsänderung oder über die Änderung des Vereinszweckes bedarf der Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
1.) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer eigens zu diesem Zweck schriftlich einberufenen Hauptversammlung mit der Mehrheit von drei Vierteln der stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden.
2.) Wird von dem Versammlungsleiter die Beschlussunfähigkeit der Versammlung festgestellt, muss unter Einhaltung der Frist von 7 Tagen erneut zu einer Hauptversammlung eingeladen werden. In dieser Hauptversammlung kann die Auflösung mit der Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimm-berechtigten Mitglieder beschlossen werden.
3.) Bei einer Auflösung des Vereins fällt das vorhandene Vereinsvermögen nach Erledigung sämtlicher Verbindlichkeiten an die örtliche Gemeinde mit der Auflage, es nur für gemeinnützige Zwecke im Rahmen der Jugendpflege zu verwenden.
MTV Vereinssatzung