Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1957/1/P10/NOR40096664?ResultFunctionToken=cad5259b-977f-4fc4-9d15-d0b294900110&Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=1%2F1957&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=14.07.2009&VonInkrafttretedatum=&BisInkrafttretedatum=&VonAusserkrafttretedatum=&BisAusserkrafttretedatum=&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=
Timestamp: 2019-11-23 01:16:37
Document Index: 336843563

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 22', 'Art. 15', '§ 62', '§ 4', '§ 2', '§ 44', '§ 62']

RIS - Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz § 10 - Bundesrecht konsolidiert
Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz § 10
§ 9 am 14.07.2009
§ 10a am 14.07.2009
§ 10 gültig von 24.02.2016 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2016
§ 10 gültig von 25.04.2014 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2014
§ 10 gültig von 14.12.2012 bis 24.04.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2012
§ 10 gültig von 17.12.2009 bis 13.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2009
§ 10 gültig von 20.03.2008 bis 16.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2008
§ 10 gültig von 27.07.2006 bis 19.03.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2006
§ 10 gültig von 01.01.2005 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2001
§ 10 gültig von 31.12.2004 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
§ 10 gültig von 10.01.2001 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2001
§ 10 gültig von 01.01.2001 bis 09.01.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2000
§ 10 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 751/1996
§ 10 gültig von 09.08.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2000
§ 10 gültig von 31.12.1996 bis 08.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 751/1996
BGBl. Nr. 1/1957 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2008
über die Aufnahme und die Entlassung der Pfleglinge Vormerke zu führen, sowie im Fall der Ablehnung der Aufnahme und bei der Aufnahme nach § 22 Abs. 1 letzter Satz die jeweils dafür maßgebenden Gründe zu dokumentieren;
Krankengeschichten anzulegen, in denen
die Vorgeschichte der Erkrankung (Anamnese), der Zustand des Pfleglings zur Zeit der Aufnahme (status praesens), der Krankheitsverlauf (decursus morbi), die angeordneten Maßnahmen sowie die erbrachten ärztlichen Leistungen einschließlich Medikation (insbesondere hinsichtlich Name, Dosis und Darreichungsform) und Aufklärung des Pfleglings und
sonstige angeordnete sowie erbrachte wesentliche Leistungen, insbesondere der pflegerischen, einer allfälligen psychologischen bzw. psychotherapeutischen Betreuung sowie Leistungen der medizinisch-technischen Dienste, darzustellen sind;
die Krankengeschichten mindestens 30 Jahre, allenfalls in Mikrofilmen in doppelter Ausfertigung oder auf anderen gleichwertigen Informationsträgern, deren Lesbarkeit für den Aufbewahrungszeitraum gesichert sein muss, aufzubewahren; für Röntgenbilder und andere Bestandteile von Krankengeschichten, deren Beweiskraft nicht 30 Jahre hindurch gegeben ist, sowie bei ambulanter Behandlung kann durch die Landesgesetzgebung eine kürzere Aufbewahrungsfrist, mindestens jedoch zehn Jahre vorgesehen werden;
den Gerichten und Verwaltungsbehörden in Angelegenheiten, in denen die Feststellung des Gesundheitszustandes für eine Entscheidung oder Verfügung im öffentlichen Interesse von Bedeutung ist, ferner den Sozialversicherungsträgern und Organen von Landesgesundheitsfonds im Sinne der Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens bzw. von diesen beauftragten Sachverständigen, soweit dies zur Wahrnehmung der diesen obliegenden Aufgaben erforderlich ist, sowie einweisenden oder weiterbehandelnden Ärzten oder Krankenanstalten kostenlos Kopien von Krankengeschichten und ärztlichen Äußerungen über den Gesundheitszustand von Pfleglingen zu übermitteln;
den mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst betrauten Behörden alle Mitteilungen zu erstatten, die zur Einhaltung zwischenstaatlicher Verpflichtungen und zur Überwachung der Einhaltung bestehender Vorschriften erforderlich sind.
über Entnahmen nach § 62a und § 4 Abs. 5 Gewebesicherheitsgesetz, BGBl. I Nr. 49/2008, Niederschriften zur Krankengeschichte aufzunehmen und gemäß Z 3 zu verwahren;
bei der Führung der Krankengeschichte Patientenverfügungen (§ 2 Abs. 1 Patientenverfügungsgesetz, BGBl. I Nr. 55/2006) des Pfleglings zu dokumentieren;
im Rahmen der Krankengeschichte allfällige Widersprüche gemäß § 44 und § 62a Abs. 1 zu dokumentieren.
gemäß Abs. 1 Z 2 lit. a dem für die ärztliche Behandlung verantwortlichen Arzt und
gemäß Abs. 1 Z 2 lit. b der jeweils für die erbrachten sonstigen Leistungen verantwortlichen Person.
(5) Die Landesgesetzgebung kann die Rechtsträger von Krankenanstalten ermächtigen, die Speicherung, Verarbeitung und Aufbewahrung von Krankengeschichten anderen Rechtsträgern zu übertragen, wenn für diese Rechtsträger und die in ihnen beschäftigten Personen eine gesetzliche Verschwiegenheitspflicht besteht oder durch die Landesgesetzgebung auferlegt wird. Die Ermächtigung kann auch die Speicherung, Verarbeitung und Aufbewahrung mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung beinhalten. Weitergaben von personenbezogenen Daten durch Rechtsträger, denen die Speicherung, Verarbeitung und Aufbewahrung übertragen wurde, sind nur an Ärzte oder Krankenanstalten zulässig, in deren Behandlung der Betroffene steht.
NOR40096664
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1957/1/P10/NOR40096664