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Timestamp: 2020-08-14 00:24:42
Document Index: 319424835

Matched Legal Cases: ['§ 80', '§ 10', '§ 3', 'Art. 49', 'Art. 12', '§ 126']

BFH Urteil vom 28.02.2018 - II R 3/16 (veröffentlicht am 11.07.2018) | Steuer Office Gold | Steuern | Haufe
BFH Urteil vom 28.02.2018 - II R 3/16 (veröffentlicht am 11.07.2018)
AO § 80 Abs. 5; RDG § 10; StBerG §§ 3, 3a, 4; AEUV Art. 49, 56; GG Art. 12
Sächsisches FG (Urteil vom 15.04.2015; Aktenzeichen 2 K 357/15)
I. Der Kläger und Revisionskläger (Kläger) war ein in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) und Polen niedergelassener Rechtsbeistand. Seit dem 3. Februar 2016 ist er in Deutschland als Rechtsanwalt zugelassen. Der Präsident des zuständigen Oberlandesgerichts erteilte ihm am 25. Februar 2011 nach dem Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (Rechtsdienstleistungsgesetz --RDG--) die Erlaubnis, Rechtsdienstleistungen auf dem Gebiet des polnischen Rechts sowie auf dem Gebiet des Rechts der Europäischen Union (EU) und des Rechts des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zu erbringen.
Der Kläger beantragt, die Vorentscheidung und den Bescheid über die Zurückweisung als Bevollmächtigter vom 20. Januar 2015 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 5. März 2015 aufzuheben, hilfsweise, die Vorentscheidung aufzuheben und festzustellen, dass der Bescheid über die Zurückweisung als Bevollmächtigter vom 20. Januar 2015 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 5. März 2015 rechtswidrig war.
II. Die Revision ist unbegründet. Sie war daher zurückzuweisen (§ 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung --FGO--). Das FG hat zutreffend entschieden, dass die Zurückweisung des Klägers als Bevollmächtigter durch die Familienkasse mit Bescheid vom 20. Januar 2015 rechtmäßig ist.
Haufe-Index 11814681
BFH/NV 2018, 990
BFH/PR 2018, 262
BFHE 2018, 193
DStR 2018, 1838
DStRE 2018, 1066
HFR 2018, 769