Source: http://www.samariter-favoriten.at/therapiebegleithunde/besuchshundeausbildung
Timestamp: 2018-08-15 11:29:57
Document Index: 277462734

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 39']

Samariterbund Favoriten | Besuchshundeausbildung
Samariterbund Besuchs- & Therapiebegleithunde Ausbildungs- & Kompetenzzentrum
Das Samariterbund Bildungszentrum in Wien-Favoriten ist ein Ausbildungs-, Informations-, Beratungs- & Kompetenzzentrum für Therapiebegleithunde und Besuchshunde.
Wir bilden nach Erbringung aller Vorsausetzungen und bestandener Eignungsprüfung Therapiebegleithunde- und Besuchshundeteams nach den aktuellen gesetzlichen Richtlinien und der Prüfungsordnung des Messerli Instituts der Ved.Med.Uni.Wien aus.
Vorab: Was jede/r zukünftige Hundebesitzer/in unbedingt wissen sollte und alles rund um den Hund
Eine fachlich kompetente Personen gibt Ihnen Grundinformationen über unsere Organisation, über unsere Arbeit und steht zur Beantwortung aller Fragen die Ausbildung betreffend zur Verfügung.
Unsere bestens ausgebildeten TrainerInnen stehen Ihnen bei der Planung schon im Vorfeld gerne mit Rat und Tat zur Seite. Hier arbeiten wir sehr eng mit Experten vom Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinische Universität Wien zusammen.
Bei diesem Test wird vorrangig das Wesen und die Toleranzgrenze des Hundes und die Teamfähigkeit Mensch/Hund überprüft. Nach bestandener Eignungsprüfung und Erfüllung aller Voraussetzungen zur Einsatztauglichkeit kann die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam stattfinden.
Voraussetzungen zur Einsatztauglichkeit
Für die Zulassung zur Beurteilung von Therapiebegleithundeteams durch das Messerli Forschungsinstitut, Veterinärmedizinische Universität Wien müssen die Voraussetzungen für die Zulassung zur Beurteilung gem. § 39a BBG und auch alle “Samariterbund vereinsinternen Anforderungen” erfüllt sein (siehe unten)!
Gesundheitszeugnis für Therapiebegleithunde
Es gibt einen einheitlichen Befunderhebungsbogen zur Feststellung der gesundheitlichen Eignung von Therapiebegleithunden. Dieser muss von einer Veterinärin / einem Veterinär maximal 1 Monat vor dem Antritt zur staatlichen Beurteilung für den Therapiebegleithund ausgefüllt werden und dient der Bescheinigung der Einsatztauglichkeit aus veterinärmedizinischer Sicht.
Befunderhebungsbogen zur Feststellung der gesundheitlichen Eignung von Therapiebegleithunde zu den Richtlinien gemäß § 39a BBG
Ausbildung und Prüfung für Therapiebegleithunde – Teams
Der Samariterbund bildet seine Therapiebegleithunde-Teams auf Basis der Prüfungsordnung des Messerli Instituts der Ved.Med.Wien aus. Die Ausbildung erfolgt in Ausbildungsmodulen und dauert rund 1 Jahr. Die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam findet in unserem Verein nach gesetzlichen Richtlinien statt.
Wir trainieren mit unseren Vierbeinern wöchentlich in der warmen Jahreszeit auf unserem Trainingsgelände in 1100 Wien und in der kalten Jahreszeit in unserem Samariterbund Bildungszentrum in Wien-Favoriten bzw. in einem entsprechenden Ausweichquartier. Hier werden sowohl die praktischen als auch die theoristischen Inhalte für die Prüfung und vieles mehr vermittelt.
Einmal jährlich wird eine Prüfung/Nachkontrolle angeboten
Die qualitative Absicherung liegt beim Arbeiter Samariter Bund Österreich selbst unter Miteinbeziehung von Experten vom Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinische Universität Wien. Die Prüfungen und jährliche Nachkontrolle wird von einem Richterkomitee des Messerli Instituts abgenommen. TherapiebegleithundeführerInnen haben einen Nachweis der Fortbildung im Ausmaß von 20 Stunden im Zeitraum von zwei Jahren zu erbringen.
Beitrag in www.meinbezirk.at
Samariterbund Plüsch-Rettungshunde – Ein sinnvolles Geschenk, welches viel Freude bereitet …
Sind mein Hund und ich dafür geeignet?
1. Allgemeine Voraussetzungen für die Aufnahme eines Hundeteams (Mensch & Hund) – Samariterbund vereinsintern:
Geistige, körperliche und soziale Eignung für die Arbeit in einer Samariterbund-Therapiebegleithundestaffel.
Bereitschaft und Möglichkeit an Aktivitäten des ASBÖ aktiv mitzuarbeiten (Ausbildung und Einsätze, sowie sonstige Arbeit für die Gruppe oder Öffentlichkeitsarbeit für den ASBÖ)
Nachweis über bestandene Prüfungen des Hundes = Begleithunde-Prüfung nach Standard ÖKV (Österreichischen Kynologen Verband) bzw. ÖHU (Österreichische Hundesport Union)
Aufrechte ASBÖ-Mitgliedschaft
Nachweis einer anerkannten erweiterten Erste Hilfe Schulung (Mindestens 16 Stunden Kurs)
Regelmäßige Erste Hilfe Auffrischung alle 2 Jahre
Nachweis einer anerkannten Schulung „Erste Hilfe am Hund“ und eine Auffrischung alle 5 Jahre – Kurse siehe hier
Tipp: ERSTE HILFE BEIM HUND mit 50 Notfall-Checklisten und Anleitungen zum Ausdrucken
Hunde, die in einer Samariterbund-Therapiebegleithundestaffel aufgenommen werden sollen, dürfen weder an Schutzausbildungen teilgenommen noch eine Schutzhundeprüfung absolviert haben.
Erstgespräch und positiver Eignungstest für Mensch & Tier
RICHTLINIE FÜR DIE SAMARITERBUND-RETTUGSHUNDESTAFFEL (PRÜFUNGSORDNUNG SPARTE – THERAPIEBEGLEITHUNDE)
2. Spezielle Voraussetzungen des Hundeteams (Mensch & Hund)
Für die Zulassung zur Beurteilung gem. § 39a BBGmüssen folgende Voraussetzungen erfüllt und die erforderlichen Unterlagen am Prüfungstag bereitgestellt sein: Auszug laut Vorgabe Messerli Institut
1. Allgemeine Voraussetzungen des Hundehalters/der Hundehalterin:
Strafregisterbescheinigung (nicht älter als 3 Monate; bei im Bundesdienst befindlichen Hundehaltern/Hundehalterinnen genügt der Dienstausweis), Vorlage einmalig beim ersten Antritt zur Beurteilung. Die Verordnung des Bundesministers für Gesundheit hinsichtlich näherer Bestimmungen über die tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden, insbesondere § 3 und § 4 sind Teil dieser Anforderung
Nachweis von mindestens 20 von der Prüfstelle anerkannten Fortbildungsstunden im Ablauf von 2 Jahren (beginnend ab dem Datum der ersten Beurteilung durch das Messerli Forschungsinstitut)
Anmeldung zur Prüfung durch den Ausbildungsverein/die Ausbildungsstätte per Mail an: Therapiebegleithunde@vetmeduni.ac.at
Begleichung der Prüfungsgebühr sofort nach Rechnungserhalt
2. Allgemeine Voraussetzungen des Hundes:
Haftpflichtversicherungsnachweis (Mit Angabe von Name, Rasse, Chipnummer und Einsatzdefinition “Therapiebegleithund”, Mindestdecksumme 1,5 Mio. Euro)
Hunde mit Qualzuchtmerkmalen im Sinne des § 5 Abs. 2 1 TSchG werden nicht zur Prüfung zugelassen.
3. Gesundheitliche Eignung des Hundes
Der Hund ist in gesundheitlich gutem Zustand für die Beurteilung vorzustellen
Gültige für den Einsatz wichtige Impfungen oder Impftiter müssen nachgewiesen werden (für den Einsatz wichtige Impfungen sind im Gesundheitszeugnis ausgewiesen)
Einsatztauglichkeitsbescheinigung aus veterinärmedizinischer Sicht anhand des vom Messerli Forschungsinstitut vorgegebenen Gesundheitszeugnisses (nicht älter als 1 Monat) muss vorgelegt werden
4. Spezielle Ausbildung
Der Hund und der/die HundehalterIn müssen speziell für den Einsatz im Bereich der Tiergestützten Intervention ausgebildet worden sein. Es wird empfohlen, die Mindestausbildungsstunden nach ESAAT Kriterien einzuhalten
Diese Ausbildung muss eine theoretische Prüfung der Kenntnisse des Hundehalters/der Hundehalterin entsprechend der Richtlinien Therapiehunde des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz über nähere Bestimmungen gem. § 39a Abs. 10 BBG zu Punkt 2.4 und 2.5 beinhaltet haben (Vorlage der Bestätigung durch den Ausbildungsverein/die Ausbildungsstätte)
5. Einsatznachweise
Es wird empfohlen, vor Einschulungen am/an Klienten/ Klientinnen, nach einer objektiven Prüfung des Teams durch Fremdpersonen die Einschulungsdauer auf die altersgemäße Entwicklung und Reife des Hundes anzupassen. Für den erstmaligen Antritt zur Beurteilung müssen 8 Einschulungen am Klienten (inklusive Datum und Dauer) in den letzten 12 Monaten vor dem Prüfungsantritt in mindestens 2 verschiedenen Institutionen mit mindestens 2 Einsatzgebieten gemeinsam mit einem/einer PraxisanleiterIn nachgewiesen werden.
Bei Nachkontrollen müssen mindestens 12 Einsätze (inklusive Datum und Dauer) innerhalb des vergangenen Jahres durch die jeweilige Institution nachgewiesen werden. Karenzzeiten oder andere begründete Pausen werden berücksichtigt
Um den Hund vor Überforderung zu schützen, ist die Einsatzhäufigkeit für ausgebildete und geprüfte Teams mit 2, maximal 3 Einsätze pro Woche (1 Einsatz = max. 45 Minuten), jedoch nicht mehr als 8 Einsätze pro Monat zu begrenzen. Der Ausbildungsverein/die Ausbildungsstätte ist verpflichtet, bei Kenntnis von zu häufigen und/oder zu langen Einsätzen dies der Prüfstelle am Messerli Forschungsinstitut bekannt zu geben und vorhergehend die Teams diesbezüglich aufzuklären.
Die Anmeldung zur Beurteilung erfolgt für jedes Team durch den Ausbildungsverein/die Ausbildungsstätte.
Nachkontrollen müssen rollierend alle 12 Monate (+/- 3 Monate) nach dem Datum der ersten Beurteilung durch das Messerli Forschungsinstitut durchgeführt werden.
PS: Unsere Rettungs- und Therapiebegleithunde übernehmen gerne Verantwortung! (am Foto ist unsere Besuchshündin Kelly vom Samariterbund Favoriten zu sehen)