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Timestamp: 2016-10-28 23:31:48
Document Index: 282670914

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 109', 'Art. 105', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_3/2011 (11.03.2011)
8C_3/2011
Die 1965 geborene A.________ war nach ihrer Einreise in die Schweiz (1988) bei verschiedenen Arbeitgebern t�tig, bis ins Jahr 2003 im Gastgewerbe sowie als Produktionsmitarbeiterin zu 100 % und - nach zweij�hriger Arbeitslosigkeit - ab Anfang 2006 teilzeitlich als Reinigungshilfe. Am 1. Juni 2006 meldete sie sich infolge chronischer Schmerzen in den Gelenken und im R�cken sowie wegen Ver�nderungen des Blutbildes und Blutmangels bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Mit Verf�gung vom 22. Januar 2009 verneinte die IV-Stelle des Kantons Graub�nden nach erwerblichen und medizinischen Abkl�rungen, namentlich gest�tzt auf das Gutachten des �rztlichen Begutachtungsinstitut (ABI) vom 6. November 2008, den Anspruch auf eine Invalidenrente. Nach einem Gesuch um �berpr�fung des Rentenentscheids infolge Verschlechterung des Gesundheitszustandes gab die IV-Stelle eine erneute Abkl�rung beim ABI in Auftrag. Gest�tzt auf das Gutachten vom 11. Februar 2010 wies sie das Leistungsbegehren nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren mit Verf�gung vom 13. April 2010 ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden mit Entscheid vom 24. August 2010 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ beantragen, die Sache sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheids zur Neubegutachtung und Neubewertung an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, eventualiter sei ihr ein Invalidit�tsgrad von 50 % zuzugestehen. Zudem ersucht A.________ um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung.
Mit Verf�gung vom 10. Februar 2011 hat das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen.
3.1 Streitig und zu pr�fen ist die H�he der noch zumutbaren Arbeitsf�higkeit.
3.1.1 Die Vorinstanz hat in pflichtgem�sser W�rdigung der gesamten Aktenlage, insbesondere gest�tzt auf das Gutachten des ABI vom 11. Februar 2010, mit einl�sslicher und nachvollziehbarer Begr�ndung erkannt, dass der Beschwerdef�hrerin in einer k�rperlich leichten, wechselbelastenden T�tigkeit eine Arbeitsf�higkeit von 80 % attestiert werden kann, und dass selbst bei Vorliegen einer Fibromyalgie die Voraussetzungen nicht gegeben sind, um ausnahmsweise eine dadurch verursachte Invalidit�t zu begr�nden (BGE 132 V 65 E. 4.2.2 S. 71, 130 V 352 E. 2.2.3 S. 353 ff.). Auf die entsprechenden Erw�gungen, welchen das Bundesgericht nichts beizuf�gen hat, kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
3.1.2 Diese Betrachtungsweise verm�gen die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, in welchen das Gutachten sowie dessen W�rdigung durch die Vorinstanz bem�ngelt werden, nicht in Zweifel zu ziehen. Das Gutachten des ABI vom 11. Februar 2010, welches auf einer internistisch/allgemeinmedizinischen, einer psychiatrischen und einer rheumatologischen Untersuchung beruht, erf�llt - wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat - die Anforderungen der Rechtsprechung. Insbesondere setzt es sich auch mit den �brigen medizinischen Berichten auseinander und nimmt Bezug auf das fr�here Gutachten des ABI vom 6. November 2008. Zudem �bersieht die Beschwerdef�hrerin, dass die Beweisw�rdigung des kantonalen Gerichts Fragen tats�chlicher Natur beschl�gt und daher f�r das Bundesgericht verbindlich ist (E. 1 hievor), zumal von einer Rechtsfehlerhaftigkeit im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG nicht die Rede sein kann. Nach Gesagtem bleibt auch f�r die letztinstanzlich beantragte R�ckweisung an die IV-Stelle zu weiterer Abkl�rung kein Raum.
3.2 Nicht ger�gt wird die konkrete Invalidit�tsbemessung durch Einkommensvergleich, weshalb diesbez�glich kein Anlass zu einer n�heren Pr�fung besteht. Mit der verf�gten und vorinstanzlich best�tigten Leistungsablehnung hat es somit sein Bewenden.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Die Gerichtskosten werden der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei auferlegt (Art. 65 Abs. 4 lit. a und Art. 66 Abs. 1 BGG).