Source: http://judo-tiroleroberland.at/statuten.html
Timestamp: 2019-02-23 07:19:35
Document Index: 95034122

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 34']

Statuten - Judoclub Tiroler Oberland
des Vereins Judo-Club Tiroler Oberland
(1) Der Verein führt den Namen „Judo-Club Tiroler Oberland“
(2) Er hat seinen Sitz in Imst und erstreckt seine Tätigkeit auf das Bundesland Tirol
(1) Über die endgültige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Gegen eine solche Entscheidung steht kein Rechtsmittel zu.
(3) Personen, deren Mitgliedschaft im Interesse des Vereines liegt, und die den Mitgliedsbeitrag entrichtet haben und deren Aufnahme durch den Ausschuss genehmigt wurde.
(4) Alle Personen, die sich zu einem freien, unabhängigen und demokratischen Österreich bekennen, egal welchen Geschlechtes, welcher Religion und Rasse.
(6) Personen, die durch ein Gericht – insbesondere im Zusammenhang mit dem StGB (besonders Vorsatzdelikte) verurteilt wurden, werden nicht aufgenommen. Gleiches gilt für Personen, die wegen Verstöße gegen das Suchtgiftgesetz oder Waffengesetz verurteilt worden sind.
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss aufgrund eines Beschlusses der Vereinsleitung.
(2) Die Ausschließung erfolgt, wenn ein Mitglied durch drei Monaten mit seinen Beiträgen im Rückstand ist oder bei seinem Eintritt unwahre Angaben gemacht hat. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(5) wenn ein Mitglied durch falsche Mitteilungen und Verleumdungen das Ansehen des Vereines schädigt, sich einer strafbaren Handlung schuldig macht – entweder selbst oder durch eine Mittelsperson – oder einen störenden Einfluss auf die Tätigkeit des Vereines und seiner Funktionäre ausübt, oder durch exzessives, beleidigendes Benehmen den ruhigen, statutengemäßen Ablauf der Vereinstätigkeit beeinträchtigt. Gegen den Beschluss des Ausschusses steht binnen acht Tagen nach Zustellung der schriftlichen Ausfertigung die Beschwerde des Schiedsgerichtes offen.
(7) Den Anordnungen der Trainer und des Aufsichtspersonals ist unbedingt folge zu leisten, um einen sicheren Ablauf des Trainings zu gewährleisten.
(8) Alle dem Verein gehörenden Gegenstände stehen den ausübenden Mitgliedern zur freien Verfügung. Der Benützende hat für den durch sein Verschulden entstandenen Schaden vollen Ersatz zu leisten. Dies überträgt sich auch auf die Örtlichkeit der Vereinstätigkeit (Trainingshalle, Garderobenräume usw.) insbesondere, wenn dieser Schaden mutwillig herbeigerufen wurde.
§ die Generalversammlung (§ 9 und § 10)
§ der Vorstand (§ 11 bis § 13)
§ die Rechnungsprüfer (§ 14) und
§ das Schiedsgericht (§ 15).
(1) Die ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre innerhalb von zwei Monaten nach Beginn des Kalenderjahres statt.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei Kindern, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nehmen die Erziehungsberechtigten das Stimmrecht wahr. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist nicht zulässig.
§ Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in,
§ Schriftführer/in und Stellvertreter/in
§ Kassier/in und Stellvertreter/in sowie
§ den Sektionsleitern und deren Stellvertreter
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt zwei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Eine Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.
(11) Eine Nachwahl des gesamten Vorstandes ist nicht möglich. Werden in einer Periode mehr als vier Vorstandsmitglieder nachgewählt, so sind diese innerhalb von zwei Monaten durch eine außerordentliche Generalversammlung zu bestätigen.
(6) Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung des Vereinsgeschäfts zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für die Funktionsdauer des Vorstandes gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits zwei Mitglieder des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(4) Die allenfalls anfallenden Kosten, welche sich aus der Vertretung vor dem Schiedsgericht ergeben, sind von der jeweiligen Streitpartei selbst zu tragen.
Der Verein ist gemeinnützig und nicht gewinnorientiert! Sollten Überschüsse bestehen, werden diese auf den Vereinszweck ausgerichtet.
Der Zweck des Vereines ist, den Mitgliedern durch sportliche Betätigung die Möglichkeit zu geben, die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu steigern unter der Bedachtnahme sittlicher und kultureller Werte des Christentums und des österreichischen Volkes und Brauchtums.
Die Tätigkeit des Vereines erstreckt sich auf waffenlose Selbstverteidigung (Judo)
Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 1 und Abs. 2 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
a) Veranstaltungen und Austragung von Wettkämpfen
c) Jugendarbeit und Jugendförderung
d) Einrichtung und Betrieb einer Webseite und/oder sonstiger elektronischer Medien
c) Subventionen aus öffentlichen Mitteln
d) Spenden, Sammlungen, Vermächtnissen und sonstigen Zuwendungen
(2) Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige Zwecke im Sinne der § 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden.
(4) Bei vorübergehendem Ruhen des Vereins nimmt bis zu einer eventuellen späteren Weiterführung oder Neugründung die Gemeinde das Vermögen für 15 Jahre in Verwahrung.