Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_25_02_2010_I_ZR_216_07_Aufwendungsersatzanspruch_bzgl_ei-d3941632.html
Timestamp: 2016-12-08 22:44:57
Document Index: 17516136

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 12', '§ 667', '§ 677', '§ 683', '§ 12']

BGH, 25.02.2010 - I ZR 216/07 - Aufwendungsersatzanspruch bzgl. einer vor Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens ausgesprochenen Abmahnung; Zulässigkeit eines Anspruches auf Aufwendungsersatz bei einer Abmahnung nach Erlass einer Verbotsverfügung nach den Vorschriften über die Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA) | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 25.02.2010 - I ZR 216/07 - Aufwendungsersatzanspruch bzgl. einer vor Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens ausgesprochenen Abmahnung; Zulässigkeit eines Anspruches auf Aufwendungsersatz bei einer Abmahnung nach Erlass einer Verbotsverfügung nach den Vorschriften über die Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA)
BundesgerichtshofBeschl. v. 25.02.2010, Az.: I ZR 216/07Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 25.02.2010Referenz: JurionRS 2010, 11804Aktenzeichen: I ZR 216/07 Verfahrensgang:vorgehend:LG Köln - 10.05.2007 - AZ: 31 O 1029/07OLG Köln - 07.12.2007 - AZ: 6 U 118/07BGH - 07.10.2009 - AZ: I ZR 216/07Rechtsgrundlagen:§ 12 Abs. 1 S. 2 UWG§ 667 BGB§ 677 BGB§ 683 S. 1 BGBFundstellen:RdW 2010, 312-313ZAP EN-Nr. 326/2010ZAP EN-Nr. 0/2010Verfahrensgegenstand:SchubladenverfügungAmtlicher Leitsatz:a)Ein Aufwendungsersatzanspruch nach § 12 Abs. 1 Satz 2 UWG besteht nur für eine Abmahnung, die vor Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens ausgesprochen wird.b)Für eine Abmahnung, die erst nach Erlass einer Verbotsverfügung ausgesprochen wird, ergibt sich ein Aufwendungsersatzanspruch auch nicht aus Geschäftsführung ohne Auftrag.Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatauf die mündliche Verhandlung vom 7. Oktober 2009durchden Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm unddie Richter Pokrant, Prof. Dr. Büscher, Dr. Schaffert und Dr. Kochfür Recht erkannt:Tenor:Die Revision gegen das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 7. Dezember 2007 wird auf Kosten der Klägerin zurückgewiesen.