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Timestamp: 2016-10-28 18:03:32
Document Index: 212461717

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_210/2014 � � Urteil vom 18. August 2014
Der 1968 geborene A.________ war zuletzt als Paketierer bei der B.________ AG sowie nebenerwerblich im Uhrenhandel t�tig. Am 25. August 2008 erlitt er einen Arbeitsunfall, bei dem er sich ein Quetschtrauma des linken Daumens mit undislozierter radialseitiger Grundphalanx-Basisfraktur und undislozierter Metakarpale-Schaftfraktur zuzog. In der Folge entwickelte sich ein CRPS (chronic regional pain syndrom) Grad I am linken Daumen und es stellten sich psychische Probleme ein, weshalb er sich am 11. Mai 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete. Nach erwerblichen und medizinischen Abkl�rungen, worunter ein polydisziplin�res Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts C._________ am Spital D.________, sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verf�gung vom 6. Februar 2013 eine vom 1. November 2009 bis 30. September 2010 befristete ganze Invalidenrente zu.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau, welches A.________ zuvor eine m�gliche Schlechterstellung im Vergleich zu seiner bisherigen Rechtsstellung (reformatio in peius) angezeigt und Gelegenheit zu einem allf�lligen Beschwerder�ckzug gegeben hatte, mit Entscheid vom 23. Januar 2014 ab und verneinte einen Rentenanspruch.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Begehren, unter Aufhebung des kantonalen Entscheids und der Verf�gung vom 6. Februar 2013 sei ihm die "beantragte Invalidenrente zu bewilligen". Eventualiter sei die Sache zu weiteren medizinischen Abkl�rungen an die Vorinstanz bzw. die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
Die IV-Stelle, die beigeladene AXA Stiftung Berufliche Vorsorge sowie das Bundesamt f�r Sozialversicherungen haben auf eine Stellungnahme verzichtet.
Die f�r die Beurteilung des streitigen Rentenanspruches massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und die hiezu von der Rechtsprechung weiter konkretisierten Grunds�tze sind im angefochtenen Entscheid, soweit hier von Belang, richtig dargelegt worden, worauf verwiesen wird. Es betrifft dies namentlich die Begriffe der Erwerbsunf�higkeit und der Invalidit�t (Art. 4 IVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG). Dasselbe gilt f�r die rechtsprechungsgem�ss geltende Vermutung, dass leistungsbeeintr�chtigende Folgen somatoformer Schmerzst�rungen und �hnlicher �tiologisch-pathogenetisch unerkl�rlicher syndromaler Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbar sind und solchen Leiden daher grunds�tzlich keine invalidisierenden Auswirkungen beizumessen sind, es sei denn, bestimmte, in BGE 130 V 352 formulierte Kriterien (sog. Foerster-Kriterien) seien in hinreichend ausgepr�gter Weise erf�llt (BGE 130 V 352 E. 2.2.2 f. S. 353 ff., vgl. auch BGE 136 V 279 E. 3.2.1 f. S. 281 ff., 132 V 65 E. 4.2 S. 70 ff. und 131 V 49). Richtig sind sodann die Erw�gungen �ber die Bedeutung �rztlicher Angaben im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f. mit Hinweisen), deren Beweiswert sowie die bei deren W�rdigung zu beachtenden Regeln (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 und 125 V 351 E. 3 S. 352 ff., je mit Hinweisen).
3.1.�Das kantonale Gericht gelangte im Wesentlichen gest�tzt auf die Expertise des medizinischen Abkl�rungsinstituts C._________ vom 6. Dezember 2013 zum Schluss, aus somatischer Sicht bestehe, den linken Daumen betreffend, ein CRPS Typ I im Stadium III (Atrophie). Aus handchirurgischer Sicht des Experten Dr. med. D.________ sei die Einsatzf�higkeit der linken adominanten Hand einzig in qualitativer Hinsicht eingeschr�nkt. Die hiervon abweichende Einsch�tzung des behandelnden Dr. med. E.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Facharzt f�r Handchirurgie und Chirurgie der peripheren Nerven, Klinik F.________, der aufgrund der erheblichen Funktionseinschr�nkung des linken Daumens bei einer leichten leidensangepassten T�tigkeit lediglich eine Arbeitsf�higkeit von 50 bis maximal 60 % festgehalten habe, wecke keine Zweifel an den gutachterlichen Angaben. Aus psychiatrischer Sicht liege gem�ss dem Gutachter Dr. med. G.________ seit mindestens 2008 eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) vor, die von einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.1) begleitet werde. Soweit der Psychiater Dr. med. H.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, als behandelnder Psychiater in seinem Bericht vom 22. April 2012 zus�tzlich eine posttraumatische Belastungsst�rung (PTBS; ICD-10 F43.1) diagnostizierte, k�nne ihm nicht gefolgt werden. Wie bereits Dr. med. I.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, versicherungspsychiatrischer Dienst der Schweizerischen Versicherungsanstalt (SUVA), im Bericht vom 1. Dezember 2009 dargelegt habe, fehle es an den daf�r notwendigen Diagnosekriterien (vgl. Urteile 9C_636/2013 vom 25. Februar 2014 E. 4.3.2; U 368/01 vom 9. April 2002 E. 4a/bb). Da es dem Versicherten zumutbar sei, die Schmerzproblematik willentlich zu �berwinden, sei von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit auszugehen.
3.2.�Gegen die entsprechenden Erw�gungen bringt der Beschwerdef�hrer nichts vor, woraus auf eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 lit. a BGG oder einen Mangel in der vorinstanzlichen Feststellung des Sachverhalts gem�ss Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG zu schliessen w�re.
3.2.1.�Der vor Bundesgericht erneut vorgebrachte Einwand, das Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts C._________ sei infolge fehlender medizinischer Unterlagen, namentlich der zwischen 14. Oktober 2010 und 19. Dezember 2011 ergangenen Unterlagen der SUVA, auf der Basis einer unvollst�ndigen Aktenlage erstellt worden, weshalb es nicht beweiskr�ftig sei, dringt nicht durch. Die Schl�ssigkeit und Nachvollziehbarkeit der Expertise wird durch die fehlende Kenntnis dieser Unterlagen, woraus sich lediglich ergibt, dass sich die SUVA in Aufhebung ihrer Verf�gung vom 31. August 2010 im Rahmen des Einspracheverfahrens mit der durch den Handchirurgen Dr. med. E.________ vorgeschlagenen multidisziplin�ren Begutachtung einverstanden erkl�rte und sich dementsprechend der bereits durch die IV-Stelle beim medizinischen Abkl�rungsinstituts C._________ in Auftrag gegebenen Begutachtung (mit Zusatzfragen aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht) anschloss, nicht in Zweifel gezogen.
3.2.2.�Entgegen den Darlegungen in der Beschwerde ist das Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts C._________ auch hinsichtlich der Arbeitsf�higkeitssch�tzung hinreichend klar: Die aus handchirurgischer Sicht des Dr. med. D.________ vorhandene vollst�ndige Arbeitsf�higkeit f�r leichte Verweisungst�tigkeiten, bei denen die linke Hand als Hilfshand ohne Anspruch auf Feinmotorik und ohne Aus�bung von Druck eingesetzt werden k�nne, fand in der interdisziplin�ren Konsensbeurteilung ihren entsprechenden Niederschlag.
3.2.3.�Weiter werden die Schlussfolgerungen des Dr. med. G.________ im psychiatrischen Fachgutachten vom 18. August 2011 bez�glich der festgesetzten 20%igen Arbeitsunf�higkeit als nicht einleuchtend kritisiert, zumal die im Gutachten erw�hnte markante gesundheitliche Verbesserung nicht eingetreten sei. Dr. med. G.________ bezog sich bei dieser Beurteilung auf die von Dr. med. I.________ anl�sslich der psychiatrischen Untersuchung vom 1. Dezember 2009 attestierten vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit. Diese Einsch�tzung des Dr. med. I.________ basierte auf den Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11; an der Grenze zu einer schweren depressiven Episode [ICD-10 F32.2]), einer generalisierten Angstst�rung (ICD-10 F41.1) sowie auf den Hinweisen auf akzentuierte Pers�nlichkeitsz�ge mit leistungsorientierten und narzisstischen Aspekten (ICD-10 Z73.1). Dr. med. G.________ legte nachvollziehbar dar, weshalb die noch vorhandene Angstst�rung nicht als eigenst�ndige Diagnose erfasst werden k�nne und eine akzentuierte Pers�nlichkeit mangels erf�llter Diagnosekriterien nicht vorliege, weshalb er somit eine nicht ganz nachvollziehbare damalige Arbeitsunf�higkeitssch�tzung und eine gewisse Besserung des Gesundheitszustands nach spezifischer Therapie als Grund f�r seine dazu diskrepante Beurteilung ansah. Die Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit wird durch die reduzierte F�higkeit, zielgerichtete Aktivit�ten �ber l�ngere Zeit (ganzer Arbeitstag) aufrecht zu erhalten und mit der rascheren Erm�dbarkeit begr�ndet, wobei der Gutachter davon ausging, bei konsequenter Therapie und bei Aufnahme einer Arbeit liesse sich die Arbeitsf�higkeit auf 100 % steigern.
3.2.4.�Sodann wird geltend gemacht, Verwaltung und Vorinstanz h�tten nicht ber�cksichtigt, dass ein CRPS bestehe. Die gesundheitlichen Beschwerden seien daher zu Unrecht nicht als somatisches Leiden, sondern als somatoforme Schmerzst�rung mit �berwindbarkeitscharakter beurteilt worden. Bei den in Zusammenhang mit dem CRPS verbundenen Schmerzen d�rfe die Frage der �berwindbarkeit nicht gestellt werden. Bei dieser Argumentation verkennt der Beschwerdef�hrer, dass die Gutachter in somatischer, handchirurgischer Hinsicht ein CRPS diagnostizierten, das zu den im Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts C._________ attestierten Leistungseinschr�nkungen f�hrte und dar�ber hinaus die psychiatrische Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) festgehalten wurde. Die Vorinstanz legte daher unter W�rdigung der weiteren Akten in nicht zu beanstandender Weise dar, dass der Beschwerdef�hrer seit 2008 an einer somatoformen Schmerzst�rung leidet, die von einer - hinsichtlich ihrer Auspr�gung schwankenden - mittelgradigen depressiven Episode begleitet wird. Bei ihrer nicht offensichtlich unrichtigen oder in anderer Weise rechtswidrig erscheinenden Beweisw�rdigung ber�cksichtigte das kantonale Gericht das somatisch begr�ndete Leiden an der linken Hand im Sinne des auf dem Daumen betonten CRPS, indem es bez�glich der Restarbeitsf�higkeit vollumf�nglich der handchirurgischen Einsch�tzung des Dr. med. D.________ folgte (vgl. E. 3.2.2 hiervor). Die T�tigkeiten der linken Hand sind gem�ss Dr. med. D.________ eingeschr�nkt, weil es dem Versicherten schmerzbedingt oder funktionell nur beschr�nkt m�glich sei, Gegenst�nde zwischen dem Daumen und anderen Fingern zu ergreifen und festzuhalten; er k�nne keine h�ufig wiederholenden Daumenbewegungen durchf�hren sowie an der linken Hand schmerzbedingt keine Vibrationen tolerieren und schliesslich auf die linke Handfl�che keine Kraft �bertragen. Der Experte schloss Arbeiten auf Leitern oder Ger�sten und Arbeiten, die Zug- und Druckt�tigkeiten verlangten, aus. Aus somatisch-medizinischer Sicht bleibt es daher dabei, dass der Versicherte f�r die zuletzt ausge�bte T�tigkeit als Paketierer arbeitsunf�hig ist, einfache T�tigkeiten, bei welchen die linke Hand als Hilfshand ohne Anspruch auf Feinmotorik und ohne Aus�bung von Druck eingesetzt werden kann, jedoch ohne zeitliche Einschr�nkung zumutbar sind.
3.2.5.�Was die Auswirkungen den psychischen Gesundheitszustands auf die Arbeitsf�higkeit anbelangt, hielt die Vorinstanz fest, dass die aufgrund der anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung und der damit einhergehenden mittelgradigen, depressiven Episode aus gesamtmedizinischer Sicht (um 30 %) eingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit (vgl. die erg�nzenden Ausf�hrungen zum Gutachten des medizinischen Abkl�rungsinstituts C._________ des Dr. med. K.________, Facharzt f�r Allgemein- und Arbeitsmedizin, fallf�hrender Oberarzt, vom 17. September 2012) aus rechtlicher Sicht nicht einfach �bernommen werden k�nne. Es bestehe keine rechtserhebliche Arbeitsunf�higkeit, da die von der Rechtsprechung aufgestellten besonderen Kriterien (vgl. BGE 130 V 352 E. 3.3 S. 358 f.) zwar teilweise erf�llt seien, indem eine chronische k�rperliche Begleiterkrankung und aufgrund dieser ein mehrj�hriger Krankheitsverlauf sowie unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durchgef�hrter Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischen Ansatz) vorl�gen, die Kriterien damit aber nicht in gen�gender Intensit�t und Konstanz gegeben seien, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbare Schmerzst�rung und somit auf eine invalidisierende Gesundheitssch�digung zu gestatten (BGE 137 V 64 E. 1.2 S. 66 mit Hinweis). Diese Beurteilung ist im Rahmen der bundesgerichtlichen �berpr�fungsbefugnis nicht zu beanstanden, zumal der Beschwerdef�hrer hierzu nichts einwendet.
3.2.6.�Weiter wird der Vorinstanz vorgeworfen, die gesundheitliche Entwicklung seit dem Gutachten vom 6. Dezember 2011 bis zum Erlass der Verf�gung am 6. Februar 2013 willk�rlich gepr�ft und nicht ber�cksichtigt zu haben. Diese hat dementgegen eine geltend gemachte Verschlechterung in somatischer wie psychiatrischer Hinsicht einl�sslich und sorgf�ltig anhand der bis zum Verf�gungszeitpunkt vorhandenen Akten gepr�ft und dargelegt, dass Dr. med. E.________ bereits im Bericht vom 14. August 2009 ein CRPS im atrophen Zustand feststellte und diese Diagnose im Verlauf wiederholte (vgl. Berichte vom 11. Juli 2012 und 23. Oktober 2012) und Dr. med. H.________ im Verlaufsbericht vom 22. April 2012 bez�glich der depressiven Symptomatik eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD 10- F32.11) diagnostizierte sowie im Bericht vom 8. Juli 2012 festhielt, es bestehe keine wesentliche Ver�nderung, wobei er von einem psychischen Zustand schrieb, der sich weiterhin in eine zunehmend depressiv-verzweifelte Richtung verschlechtert habe, ohne jedoch eine allf�llige Diagnoseanpassung vorzunehmen. Soweit der Beschwerdef�hrer eine Verschlechterung in der Chronifizierung der psychischen Leiden sieht, kann ihm nicht gefolgt werden. Es l�sst sich den medizinischen Unterlagen nicht entnehmen, dass sich diesbez�glich das gesundheitliche Bild oder seine erwerblichen Auswirkungen ver�ndert h�tten. Da keine Anhaltspunkte f�r eine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung bestehen, ist das Bundesgericht daran gebunden. Unter diesen Umst�nden sind keine weiteren Abkl�rungen erforderlich.
Streitig und zu pr�fen bleibt, wie sich die zu ber�cksichtigende gesundheitliche Einschr�nkung in erwerblicher Hinsicht auswirkt. Die Vorinstanz hielt zu Recht fest, dass der Beschwerdef�hrer, entgegen seinem wiederholten Vorbringen, nicht nur im Dienstleistungsbereich einsetzbar ist. Es besteht somit kein Grund, vorliegend im Rahmen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) lediglich den Wert des Dienstleistungssektors (Sektor 3 von TA1) zu ber�cksichtigen, wie geltend gemacht wird. Vielmehr sind in allen Bereichen der LSE dem �rztlicherseits formulierten Zumutbarkeitsprofil entsprechende T�tigkeiten vorhanden, weshalb korrekterweise vom Totalwert ausgegangen wurde. Das kantonale Gericht stellte dabei auf den durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn (Total) f�r M�nner bei einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor (LSE 2008, Tabelle TA1) ab, was Fr. 4'806.- entspricht. Nach Anpassung an die betriebs�bliche Arbeitszeit von durchschnittlich 41,6 Stunden pro Woche und unter Aufrechnung der Nominallohnentwicklung per 2009 ergab dies ein Jahreseinkommen von Fr. 61'235.60. Unter Ber�cksichtigung eines behinderungsbedingten Abzuges vom Tabellenlohn von 10 % errechnete es schliesslich ein Invalideneinkommen von Fr. 55'112.05 pro Jahr. In Gegen�berstellung der beiden Vergleichseinkommen, wobei es zugunsten des Versicherten beim Valideneinkommen von Fr. 85'680.- den verlangten Nebenverdienst in der H�he von Fr. 28'000.- in die Ermittlung einbezog, resultierte ein Invalidit�tsgrad von 36 %. Der Beschwerdef�hrer dringt schliesslich mit der Geltendmachung eines durch die Konzentrationsst�rungen und die Dauerschmerzen gerechtfertigten, leidensbedingten Abzugs von 15 % nicht durch. Er �bersieht, dass dem Bundesgericht im vorliegenden Verfahren keine Ermessens�berpr�fung zusteht. Der leidensbedingte Abzug k�nnte nur korrigiert werden, wenn eine �berschreitung oder ein Missbrauch des Ermessens im Sinne einer Bundesrechtsverletzung nach BGE 137 V 71 E. 5.1 vorl�ge. So verh�lt es sich nicht: Die Vorinstanz hat in W�rdigung der gesamten Umst�nde in nicht zu beanstandender Weise einen Abzug von 10 % als angemessen erachtet und dabei die stark reduzierte Einsatzf�higkeit der linken Hand ber�cksichtigt, womit auch die durch das CRPS hervorgerufenen Schmerzen abgedeckt sind. Ins Leere st�sst schliesslich der Einwand, aufgrund der eingeschr�nkten Ressourcen k�nne der Uhrenhandel im Nebenerwerb nicht mehr ausge�bt werden. Die Vorinstanz hat dazu zutreffend ausgef�hrt, dass ohne Anrechnung des Einkommens aus diesem Nebenerwerb ein Renten ausschliessender Invalidit�tsgrad resultierte. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.