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Timestamp: 2016-10-27 09:09:03
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Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine']

W.________, 1976, Beschwerdef�hrerin,
Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Laupenstrasse 27, 3001 Bern, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher Franz M�ller, Casinoplatz 8, 3011 Bern.
Die 1976 geborene W.________ war als Primarlehrerin t�tig und dadurch bei der Elvia Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Elvia) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 28. M�rz 2000 zog sie sich ein Distorsionstrauma an der Halswirbels�ule (HWS) zu, als ein Mazda 121 ins Heck des von ihr gelenkten, an der Einm�ndung in eine vortrittsberechtigte Strasse angehaltenen Renault Clio prallte. Die Elvia erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Mit Verf�gung vom 9. Juli 2004 er�ffnete die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz), als Rechtsnachfolgerin der Elvia, der Versicherten die Einstellung der Versicherungsleistungen zum 31. Mai 2004. Zur Begr�ndung wurde ausgef�hrt, die anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden st�nden nicht in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis. Daran hielt die Allianz auf Einsprache der Versicherten hin fest (Einspracheentscheid vom 11. M�rz 2005).
W.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es sei der kantonale Entscheid aufzuheben und die Allianz zu verpflichten, �ber den 31. Mai 2004 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen sowie �ber den Anspruch auf Taggeld und Heilbehandlung ab 1. Juni 2004 und auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung zu entscheiden.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Allianz aus dem Unfall vom 28. M�rz 2000 �ber den 31. Mai 2004 hinaus weiterhin Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung zu erbringen hat.
Die Rechtsgrundlagen f�r die Beurteilung der Streitsache sind im angefochtenen Entscheid und im Einspracheentscheid vom 11. M�rz 2005, auf welchen die Vorinstanz verweist, zutreffend dargelegt. Es betrifft dies namentlich die Grunds�tze �ber den f�r Leistungen der Unfallversicherung erforderlichen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit; Invalidit�t; Tod) im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3) sowie bei Schleudertraumen der HWS ohne organisch hinreichend nachweisbare Folgesch�den (BGE 117 V 359) und dem Schleudertrauma �quivalenten Verletzungen der HWS (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3 [Urteil Z. vom 2. Juni 2000, U 160/98]; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) im Besonderen. Darauf wird verwiesen.
Es steht nach Lage der Akten fest und ist allseits unbestritten, dass die Versicherte beim Auffahrunfall vom 28. M�rz 2000 eine schleudertrauma(-�hnliche) Verletzung der HWS im Sinne der vorgenannten Rechtsprechung erlitten hat, welche zumindest teilweise nat�rlich kausal ist (zum Gen�gen einer Teilurs�chlichkeit: vgl. BGE 121 V 329 Erw. 2a mit Hinweisen) f�r die persistierenden Beschwerden. Streitig ist, ob diese Beschwerden auch in ad�quatem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen, was Versicherer und Vorinstanz verneinen, die Versicherte hingegen bejaht. Dabei sind sich alle Beteiligten darin einig, dass die Ad�quanzbeurteilung nach der Schleudertraumapraxis (BGE 117 V 359) zu erfolgen hat. Danach wird, anders als im Falle einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall (vgl. BGE 115 V 133), bei der Pr�fung der unfallbezogenen Kriterien auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, weil es hier nicht entscheidend ist, ob Beschwerden eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 367 Erw. 6a und 382 f. Erw. 4b).
4.1 Bei der Ad�quanzbeurteilung nach Unf�llen mit Schleudertrauma der HWS und schleudertrauma�hnlichen Verletzungen wird, in analoger Anwendung der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133), unterschieden zwischen banalen bzw. leichten Unf�llen einerseits, schweren Unf�llen anderseits und dem dazwischen liegenden mittleren Bereich (BGE 117 V 366 Erw. 6a).
4.2 Kantonales Gericht und Beschwerdef�hrerin gehen darin einig, dass die Auffahrkollision vom 28. M�rz 2000 zu den Unf�llen im mittleren Bereich zu z�hlen ist. Die Beschwerdegegnerin erhebt keine Einwendungen. Im Einspracheentscheid vom 11. M�rz 2005 und im vorinstanzlichen Verfahren hatte sie noch argumentiert, die Frage, ob ein mittlerer oder nur leichter Unfall vorliege, k�nne letztlich offen bleiben, da die Ad�quanz in beiden F�llen zu verneinen sei.
Dass das Unfallereignis im mittleren Bereich zu den schwereren F�llen zu z�hlen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist, wird zu Recht nicht behauptet. Hingegen macht die Beschwerdef�hrerin geltend, die Vorinstanz habe die Auffahrkollision vom 28. M�rz 2000 als mittelschweren Unfall im mittleren Bereich qualifiziert.
4.3 Der Beschwerdef�hrerin kann in ihrem Verst�ndnis der Unfallqualifikation durch das kantonale Gericht nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat die Abgrenzung zu einem leichten Unfall vorgenommen und diesen mit guten Gr�nden verneint. Sie hat weiter unter Hinweis auf RKUV 1998 Nr. U 297 S. 244 Erw. 3b erwogen, dass unter den gegebenen Umst�nden auch bei einem als leicht zu qualifizierenden Unfall eine besondere Ad�quanzbeurteilung zu erfolgen h�tte. Aus den weiteren Erw�gungen im angefochtenen Enscheid, namentlich dem Hinweis auf die Rechtsprechung, wonach Auffahrkollisionen vor einem Fussg�ngerstreifen oder einem Lichtsignal in der Regel als mittelschwere, an der Grenze zu den leichten Unf�llen liegende Ereignisse eingestuft werden (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 360 Erw. 4.2 mit Hinweisen [Urteil A. vom 24. Juni 2003, U 193/01]), ergibt sich, dass das kantonale Gericht den Unfall vom 28. M�rz 2000 dieser Gruppe zurechnet.
Diese Einstufung der Unfallschwere ist im Lichte der erw�hnten Praxis aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufes und der dabei erlittenen Verletzungen richtig.
4.4 Handelt es sich um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zuzuordnen ist, m�ssen von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umst�nden, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtw�rdigung einzubeziehen sind (BGE 117 V 367 Erw. 6a), f�r eine Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelner in besonders ausgepr�gter Weise oder aber mehrere in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 367 f. Erw. 6b).
Gem�ss der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung sind f�nf unfallrelevante Kriterien, teils in ausgepr�gter Weise, erf�llt. Demgegen�ber werden vom kantonalen Gericht drei und von der Beschwerdegegnerin lediglich eines der ad�quanzrelevanten Kriterien, jeweils nicht in besonders ausgepr�gter Form, bejaht. Im Einzelnen ergibt sich Folgendes:
4.4.1 Dass sich der Unfall unter besonders dramatischen Begleitumst�nden oder in besonders eindr�cklicher Weise ereignet hat, wird zu Recht ebenso wenig geltend gemacht, wie eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte. Hingegen ist nach der zutreffenden Meinung von Vorinstanz und Parteien das Kriterium der Dauerbeschwerden, wenn auch nicht in ausgepr�gter Weise, gegeben.
4.4.2 Das kantonale Gericht bejaht zudem die beiden Kriterien des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und erheblicher Komplikationen.
Nach dem Unfall vom 28. M�rz 2000 bestand zun�chst eine intermittierende Arbeitsunf�higkeit zwischen 50 % und 100 %. Im medizinischen Gutachten des B�rgerspitals X.________ vom 3. April 2003 wurde sodann best�tigt, dass f�r die angestammte T�tigkeit einer Primarlehrerin keine 100%ige Arbeitsf�higkeit bestehe. In jeder anderen, der bestehenden Stressintoleranz Rechnung tragenden T�tigkeit sei das Leistungsverm�gen hingegen nicht beeintr�chtigt. Demgegen�ber wird im MEDAS-Gutachten vom 29. August 2005 auf eine Arbeitsunf�higkeit von 40 % als Primarlehrerin und in adaptierten T�tigkeiten sowie von 30 % als Hausfrau geschlossen. Selbst wenn mit der Versicherten auf die MEDAS-Einsch�tzung abgestellt wird, mag dies zwar unter Ber�cksichtigung des zeitlichen Umfanges der Arbeitsunf�higkeit gestatten, das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit zu bejahen. In besonders ausgepr�gter Form liegt das Kriterium aber entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung nicht vor (vgl. Urteil J. vom 21. Juni 2006, U 265/05, Erw. .2.3 mit Hinweis).
Von einem schwierigen Heilungsverlauf und/oder erheblichen Komplikationen kann entgegen dem kantonalen Gericht und der Versicherten, welche dieses Kriterium gar in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sieht, nicht gesprochen werden. Der sich aus den Akten ergebende Verlauf h�lt sich im Rahmen des bei HWS-Schleudertraumen und vergleichbaren Verletzungsmustern �blichen, und besondere Umst�nde, welche den Heilungsprozess erheblich beeintr�chtigt oder verz�gert h�tten, liegen nicht vor. Die Einnahme vieler Medikamente durch die Versicherte und die Durchf�hrung verschiedener Therapien rechtfertigen ebenso wenig ein anderes Ergebnis (vgl. Urteil H. vom 6. M�rz 2006, U 219/05, Erw. 6.4.2 mit Hinweisen) wie der Umstand, dass sich dadurch nicht die Genesung der unfallbedingten Leiden erzielen liess. Dieses Ad�quanzkriterium ist daher zu verneinen.
4.4.3 Die Versicherte erachtet sodann die beiden Kriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen und der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung f�r erf�llt. Vorinstanz und Versicherer sind gegenteiliger Auffassung.
In der Tat waren die beim Ereignis vom 28. M�rz 2000 erlittenen Verletzungen weder schwer noch besonderer Art. Dies ergibt sich sowohl aufgrund der nach dem Unfall erhobenen, recht geringf�gigen Befunde als auch mit Blick auf die im einzelnen wie gesamthaft nicht ungew�hnlichen Folgebeschwerden. Die Unfallbeteiligten sahen sich denn auch nicht veranlasst, einen Arzt oder einen Krankenwagen zur Kollisionsstelle zu rufen, und die medizinische Erstbetreuung konnte ambulant erfolgen. Auch vom Beizug der Polizei wurde abgesehen. Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen ist �berdies auch dann nicht zu bejahen, wenn die Versicherte, wie sie von Beginn weg geltend machte, im Zeitpunkt der Auffahrkollision etwas nach vorne gebeugt war und nach links schaute (Urteile K. vom 23. Dezember 2005, U 289/04, Erw. 4.3, und N. vom 14. M�rz 2005, U 82/04, Erw. 3.2). Soweit die Versicherte in diesem Zusammenhang �berdies eine Verletzung der Begr�ndungspflicht und damit des rechtlichen Geh�rs durch die Vorinstanz geltend macht, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Das kantonale Gericht hat sich zul�ssigerweise auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nkt (BGE 124 V 181 Erw. 1a mit Hinweisen).
Es liegt schliesslich auch keine ungew�hnlich lange Dauer der auf die Heilung der unfallbedingten Beeintr�chtigungen gerichteten �rztlichen Behandlung vor. Empirisch steht fest, dass bei HWS-Schleudertraumen �ber l�ngere Zeit nach dem Unfall gewisse Restbeschwerden, insbesondere Nacken- und Kopfschmerzen, weiterbestehen, welche behandlungsbed�rftig sind (Urteil E. vom 22. September 2004, U 95/04, Erw. 5.3). Inwiefern es sich im vorliegenden Fall entscheidrelevant anders verhalten soll, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, ist nicht nachvollziehbar. Auch eine Behandlungsbed�rftigkeit (im Sinne medikament�ser Schmerz- und Physiotherapie) w�hrend zwei bis drei Jahren ist nach einem Schleudertrauma der HWS resp. �quivalenten Verletzungen durchaus �blich (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 239 Erw. 5.2.4 in fine mit Hinweisen [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04]; Urteil J. vom 31. Mai 2006, U 238/05, Erw. 4.3.2). Sodann trifft zu, dass das kantonale Gericht den Einfluss der beiden Schwangerschaften auf die Regelm�ssigkeit der Behandlungen zwischen 2002 und 2004 offen gelassen hat. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann darin aber entgegen der Auffassung der Versicherten nicht gesehen werden. Es ist allerdings anzunehmen, dass die Schwangerschaften bis zu den Geburten vom September 2002 und November 2003 mit allf�llig nachfolgender Stillzeit Verlauf und Dauer der �rztlichen Behandlung in die L�nge gezogen haben, was unfallfremd w�re. Der Vorinstanz ist einzig darin nicht zu folgen, dass ab der Begutachtung im B�rgerspital X.________ Ende 2002 bis Herbst 2004 keine eigentliche Behandlung mehr durchgef�hrt worden sei. Dies kann zwar in Bezug auf die alternativ-medizinischen Massnahmen gesagt werden, deren Wirksamkeit umstritten ist. Die weiterhin erfolgten komplement�r-medizinischen Therapien hingegen sind grunds�tzlich zu ber�cksichtigen (Urteil H. vom 28. Juni 2005, U 376/04, Erw. 3.2.2). Damit war die Dauer der eigentlichen, zielgerichteten Behandlung, welche auch in verschiedener Hinsicht Erfolg gezeigt hat, gewiss lange. In W�rdigung der gesamten Umst�nde ist das Ad�quanzkriterium aber zu verneinen. Hieran �ndern die weiteren Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts.
4.5 Zusammenfassend liegen h�chstens zwei unfallrelevante Kriterien vor, wobei keines so ausgepr�gt ist, dass ihm f�r sich allein bei einem mittleren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen ausschlaggebende Bedeutung f�r die Bejahung der Ad�quanz zukommt. Unfallversicherer und Vorinstanz haben den Anspruch auf die streitigen Leistungen f�r die persistierenden Beschwerden somit zu Recht mangels eines ad�quaten Kausalzusammenhanges zum Unfall vom 28. M�rz 2000 verneint.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt noch ausdr�cklich, die Allianz sei zu verhalten, einen Entscheid �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung zu f�llen. Es hat hiezu mit der Feststellung sein Bewenden, dass im Einspracheentscheid vom 11. M�rz 2005 und im Beschwerdeentscheid vom 24. April 2006 die Einsprache resp. die Beschwerde integral, d.h. einschliesslich der bereits einsprache- und beschwerdeweise gestellten Begehren auf Zusprechung einer Rente und einer Integrit�tsentsch�digung abgewiesen wurden. Es ergibt sich im �brigen von selbst, dass bei fehlender (nat�rlicher und/oder ad�quater) Unfallkausalit�t von gegebenenfalls die Erwerbsf�higkeit und Integrit�t einschr�nkenden Beschwerden kein Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung des Unfallversicherers bestehen kann.