Source: https://www.pdf-archive.com/2017/07/31/smai9013-audi-a4-b5-quattro-s4-und-rs4/
Timestamp: 2019-09-16 22:24:36
Document Index: 377441531

Matched Legal Cases: ['Art: 8', '§ 19', '§ 19', '§19', '§ 22', '§ 22', '§ 60', '§ 19', '§21']

Teilegutachten für höhenverstellbare Fahrwerke by Thomas Sven - SMAI9013 Audi A4 B5 Quattro ; S4 und RS4 pdf - PDF Archive
SMAI9013 Audi A4 B5 Quattro ; S4 und RS4 .pdf
Original filename: SMAI9013 Audi A4 B5 Quattro ; S4 und RS4.pdf
Title: Teilegutachten für höhenverstellbare Fahrwerke
Author: Thomas Sven
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SMAI9013 Audi A4 B5 Quattro ; S4 und RS4.pdf (PDF, 144 KB)
Teilegutachten Nr.:
13-00467-CX-GBM-00
SMAI9013
Nr. 13-00467-CX-GBM-00
TGA-Art: 8.1
über die Vorschriftsmäßigkeit eines Fahrzeuges bei bestimmungsgemäßem Ein- oder Anbau
von Teilen gemäß § 19 Abs. 3 Nr. 4 StVZO
für das Teil / den Änderungsumfang : Fahrwerksbausatz zur Tieferlegung des Fahrzeugaufbaus um ca. 15 – 65 mm
: SMAI9013
: FK Automotive GmbH
: Audi A4 Quattro / S4 / RS4
Unverzügliche Durchführung und Bestätigung der Änderungsabnahme:
Durch die vorgenommene Änderung erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges, wenn nicht
unverzüglich die gemäß StVZO § 19 Abs. 3 vorgeschriebene Änderungsabnahme durchgeführt
und bestätigt wird oder festgelegte Auflagen nicht eingehalten werden!
Nach der Durchführung der technischen Änderung ist das Fahrzeug unter Vorlage des vorliegenden Teilegutachtens unverzüglich einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer einer Technischen Prüfstelle oder einem Prüfingenieur einer amtlich anerkannten Überwachungsorganisation zur Durchführung und Bestätigung der vorgeschriebenen Änderungsabnahme vorzuführen.
Einhaltung von Hinweisen und Auflagen:
Die unter III. und IV. aufgeführten Hinweise und Auflagen sind dabei zu beachten.
Mitführen von Dokumenten:
Nach der durchgeführten Abnahme ist der Nachweis mit der Bestätigung über die Änderungsabnahme mit den Fahrzeugpapieren mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen
vorzuzeigen; dies entfällt nach erfolgter Berichtigung der Fahrzeugpapiere.
Berichtigung der Fahrzeugpapiere:
Die Berichtigung der Fahrzeugpapiere durch die zuständige Zulassungsbehörde ist durch den
Fahrzeughalter entsprechend der Festlegung in der Änderungsabnahme zu beantragen.
Weitere Festlegungen sind der Bestätigung der ordnungsgemäßen Änderung zu entnehmen.
Akkreditiert unter DAR-Registriernummer KBA-P-00001-95
von der Akkreditierungsstelle des Kraftfahrt-Bundesamtes, Bundesrepublik Deutschland
Accredited by the designation body of Kraftfahrt-Bundesamt, Federal Republic of Germany,
registration-number: KBA-P-00001-95
ABE/EG-Nr.
Motorleistung in kW Handelsbezeichnung
e1*93/81*0013*00-15
85 – 195
Audi A4 Quattro / S4
nur Allradantrieb
e1*98/14*0013*16-21
e1*97/27*0105*00
e1*98/14*0105*01-03
Weitere erforderliche Angaben oder Einschränkungen zum Verwendungsbereich an Fahrzeugen:
Maximal zulässige Achslast an der Vorderachse:
Maximal Zulässige Achslast an der Hinterachse:
- Die Umrüstung ist nur zulässig an Fahrzeugausführungen ohne Niveauausgleich.
II. Beschreibung des Änderungsumfanges
Die Absenkung des Fahrzeugaufbaues wird durch Änderung der Fahrwerksbauteile erzielt.
Der Wert der Aufbautieferlegung wurde an einem Prüffahrzeug ermittelt. Aufgrund fahrzeugspezifischer Toleranzen und unterschiedlicher Fahrzeugausführungen kann die tatsächliche
Tieferlegung im Einzelfall abweichen. Der Einbau erfolgt entsprechend den serienmäßigen Federn nach den Vorgaben des Fahrzeugherstellers.
II.1 Vorderachse
II.1.1 Fahrwerksfedern zu Fahrwerkstyp SMAI9013
Schraubenfeder (Federstahl)
Vorfeder
FK18.80
FK83.200
Kennzeichnungsart
Kennzeichnungsort
mittlere Windung
blau ww. gelb
9,5x5
beigeschliffen
Federteller (Oben)
Zentrierteller (Mitte)
Drahtstärke d in mm
Außendurchmesser Ø A in mm
Länge L 0 (ungespannt) in mm
Windungszahl i g
Endenform
II.1.2 Anbauteile zu Fahrwerkstyp SMAI9013
Durchmesser min. in mm
Durchmesser Auflage in mm
Federteller (Unten)
II.1.3 Federbeine/Schwingungsdämpfer zu Fahrwerkstyp SMAI9013
stufenlos verstellbarer Federteller mit Sicherungsring
Patroneneinsatz
SMAI9013-1
Zusatzfeder (Druckanschlag)
PU-Hartschaumelement
Länge / Durchmesser in mm
II.2 Hinterachse
II.2.1 Fahrwerksfedern zu Fahrwerkstyp SMAI9013
FK40.270
eingezogen und beigeschliffen
II.2.2 Anbauteile zu Fahrwerkstyp SMAI9013
II.2.3 Federbeine/Schwingungsdämpfer zu Fahrwerkstyp SMAI9013
Sportdämpferelement
SMAI9013-2
original gekürzt
Hinweise zur Kombinierbarkeit mit anderen Bauteilen
Zulässige Rad/Reifen-Kombinationen und Freigängigkeitsauflagen siehe Anlagen.
Beim Anbau von Spoilern und Türschwellern, Schalldämpferanlagen o.ä. darf die geforderte Mindestbodenfreiheit (siehe Anlagen) nicht unterschritten werden, ferner ist der
verminderte Überhangwinkel zu beachten. Die dynamische Bodenfreiheit wird durch den
Einbau des Fahrwerksbausatzes durch Vergrößerung der Einfederwege verringert.
Beim Überfahren von Bodenwellen, Schwellen und Aufpflasterungen ist entsprechend
vorsichtig zu fahren. In allen Fällen ist abweichend von dem VdTÜV Merkblatt 751 auf
eine Mindestbodenfreiheit von 80 mm (bzw. 70 mm bei formelastischen Bauteilen) (siehe Anlagen) zu achten. Beim Prüffahrzeug betrug die Bodenfreiheit 80mm unter
dem Vorderachsträger.
Beim Anbau einer Kupplungskugel mit Halterung ist auf die vorgeschriebene Höhe der
Kugel über der Fahrbahn zu achten (siehe Anlagen). Dieser Wert ist bei der Abnahme
Bei der Abnahme nach §19(3) ist unverzüglich der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeuges durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einen Kraftfahrzeugsachverständigen oder einen Angestellten
nach Nummer 4 der Anlage VIIIb und § 22 Abs. 1 Satz 5 (§ 22 Abs. 1 Satz 2 und Absatz
2 Satz 3 gilt entsprechend) StVZO unter Angabe von
Fahrzeugtyp und
auf einer Anbaubestätigung bescheinigen zu lassen.
Am umgerüsteten Fahrzeug sind die Spur- und Sturzwerte entsprechend den Herstellerangaben neu einzustellen. Eine Bestätigung ist vorzulegen. Ab einem absoluten
Sturzwert der größer als 2°, bei zulässiger Achslast; ist eine entsprechende Bestätigung
des Reifenherstellers vorzulegen (siehe Punkt V.3).
Bei maximaler Ausfederung des Fahrzeuges dürfen die Fahrwerkfedern in axialer Richtung kein Spiel haben. Beim anschließenden Einfedern müssen die Federn ihre vorgegebene Lage wieder einnehmen.
Nachfolgend aufgeführte Anbauhöhen sind zu überprüfen (siehe Anlagen):
• Beleuchtungseinrichtungen nach 76/756 EWG und ECE-R48
• Kennzeichen nach § 60 StVZO
• Anhängekupplung nach 94/20/EG Anh.7
Die Scheinwerfer sind gemäß Herstellerangaben neu einzustellen.
Die Fahrzeughöhe ist neu festzulegen.
Die Bezieher der Umrüstung sind auf die eingeschränkte Bodenfreiheit des Fahrzeuges
Bei Fahrzeugausführungen mit federwegabhängigen Bremsdruckminderern ist eine
Überprüfung und ggf. Korrektur der Einstellung gemäß den Angaben des Werkstatthandbuches durchzuführen.
Auf den einwandfreien Zustand der Zusatzfederelemente (Druckanschläge) ist zu
achten, ansonsten sind diese zu ersetzen.
Das Abstandsmaß Unterkante Sicherungsring zu unterem Gewindeende soll
sollte höchstens
Außerdem muss der Abstand Radmitte - Bördelkante
darf höchstens
In allen Fällen ist jedoch auf die Einhaltung der unter den Anlagen angegebenen
Mindesthöhen zu achten. Bei Unterschreitung ist der mögliche Verstellbereich zu
reduzieren oder die benötigte Anbauhöhe durch geeignete Maßnahmen herzustellen.
Die Einstellmaße sind so zu wählen, dass das Fahrzeug möglichst im Niveau steht. Eine
leichte Keilform ist zulässg.
Die Abstandsmaße zwischen Radausschnittkante und Radmitte sind in die Fahrzeugpapiere aufzunehmen.
Die Einfederwege wurden an Vorder- und Hinterachse vergrößert, es sind die Einschränkungen bezüglich verwendbaren Rad/Reifenkombinationen in Anlage 1 zu diesem Gutachten zu beachten.
Eine Berichtigung der Fahrzeugpapiere ist erforderlich, aber zurückgestellt.
Sie ist der zuständigen Zulassungsbehörde bei deren nächster Befassung mit den Fahrzeugpapieren durch den Fahrzeughalter zu melden.
Folgendes Beispiel für die Eintragung wird vorgeschlagen:
Feld: Bezeichnung/Anmerkung
Höhe min/max
Bemerkungen u. Ausnahmen, Auflagen
Fzhöhe ist neu festzulegen ***
M. HÖHENVERSTLLB. FAHRWERK HERST FK
AUTOMOTIVE GMBH, KENNZ. FEDER V: FK18.80 /
FK83.200, KENNZ. FEDER HI: FK40.270,
KENNZ. FEDERBEIN V: SMAI9013-1,
KENNZ. FEDERBEIN H: SMAI9013-2
ABSTANDSMASS BÖRDELKANTE-RADMITTE
V/H........../...........; N. ZUL. RAD/REIFEN-KOMB.:
…. X …., ET … MIT ….. / ….. R ……***
Prüfgrundlagen und Prüfergebnisse
Verwendungs- und Anbauprüfung:
Die Prüfungen wurden gemäß des VdTÜV-Merkblatts 751 &quot;Begutachtung von baulichen Veränderungen am PKW und PKW-Kombi (Stand 08.2008) unter besonderer Berücksichtigung der
Betriebsfestigkeit&quot; durchgeführt.
Bei Verwendung der beschriebenen Fahrzeugteile in Verbindung mit verschiedenen, serienmäßigen Rad/Reifenkombinationen wurde kein kritischer Fahrzustand festgestellt.
Kriterien des Fahrkomforts waren nicht Gegenstand der Begutachtung.
Festigkeitsnachweis:
Ausreichende Betriebsfestigkeit der Fahrwerkskomponenten wurde nachgewiesen. Die
Einfederkennlinie wurde aufgenommen. Die Grenzfederrate wurde nicht überschritten.
Achsmesswerte:
Das Prüffahrzeug wurde bis zu den zulässigen Achslasten beladen. Hierbei lagen die gemessenen Sturzwerte im zulässigen Bereich.
Rad/Reifen-Kombinationen
Es wird bescheinigt, dass die im Verwendungsbereich beschriebenen Fahrzeuge nach der Änderung und der durchgeführten und bestätigten Änderungsabnahme unter Beachtung der in
diesem Teilegutachten genannten Hinweise / Auflagen insoweit den Vorschriften der StVZO in
der heute gültigen Fassung entsprechen.
Der Hersteller FK Automotive GmbH hat den Nachweis (Reg. - Nr. 12 102 28067 /TMS) erbracht, dass er ein Qualitätssicherungssystem gemäß Anlage XIX, Abschnitt 2 StVZO unterhält.
Das Teilegutachten umfasst die Blätter 1 – 8 zuzüglich der unter VI. aufgeführten Anlagen und
darf nur in vollem Wortlaut vervielfältigt und weitergegeben werden.
Das Teilegutachten verliert seine Gültigkeit bei technischen Änderungen am Fahrzeugteil oder
wenn vorgenommene Änderungen an dem beschriebenen Fahrzeugtyp die Verwendung des
Teiles beeinflussen sowie bei Änderung der gesetzlichen Grundlagen.
Das Teilegutachten ist nur für Teile gültig, die unter gültigen Zertifizierungen/Verifizierungen
München, den 04.06.2013
Dipl. Ing. (FH) Sven Thomas
Prüflabor DIN EN ISO/IEC 17025
Anlage 1 Seite 1
Rad/Reifenkombinationen
Zulässige Rad/Reifen-Kombinationen
Die Freigängigkeitsuntersuchungen für die Zuordnung des Verwendungsbereiches wurden mit
folgenden Rad/Reifen-Kombinationen durchgeführt:
VA+HA:
12A; 21B; 21L
12A; 21L
Es wurde eine Auswahl von- Rad/Reifen-Kombinationen für dieses Fahrzeug geprüft und in der
oben stehenden Tabelle angeführt. Hierin ist eine Auswahl, der zum Zeitpunkt der
Gutachtenerstellung bekannten Serienräder enthalten.
Gemäß Beispielkatalog führt diese Fahrwerksänderung in Verbindung mit nicht serienmäßigen
Rad-/Reifenkombinationen zu einer gegenseitigen Beeinflussung. Auf Grund von veränderten
Einfederwegen muß die Eignung aller Rad-/Reifen-Kombinationen die nicht in diesem Teilegutachten untersucht wurden durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen einer Technischen Prüfstelle nach § 19(2), §21 begutachtet werden. Dies gilt auch für nicht in der oben stehenden Tabelle aufgeführte Serienräder und Rad-/Reifenkombinationen deren Anbau zu einem
früheren Zeitpunkt bereits positiv beurteilt wurde.
12A ) Die Verwendung von Schneeketten ist nicht möglich
21L ) Durch Nacharbeit der vorderen Radhäuser, bzw der Kunststoffinnenkotflügel; im Bereich
über der Reifenlauffläche ist eine ausreichende Freigängigkeit der Rad/ReifenKombination herzustellen.
21B ) Durch Nacharbeit im Bereich der vorderen Radhausausschnittkanten in einem Bereich
von 30° nach vorne zur Lotrechten durch die Radmitte und 50° nach hinten bzw. der
Kunststoffinnenkotflügel in diesem Bereich ist eine ausreichende Freigängigkeit der
Rad/Reifen-Kombination herzustellen.
PDF Document SMAI9013 Audi A4 B5 Quattro ; S4 und RS4.pdf
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