Source: https://fahrschule-zentrum.de/service/
Timestamp: 2020-02-23 21:05:53
Document Index: 122907143

Matched Legal Cases: ['§48', '§ 6', '§ 10', '§ 11', '§ 74', '§ 24', '§ 24']

Service | Fahrschule Zentrum
Die Fahrerlaubnis der Klasse B berechtigt zum Führen von Kraftfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3,5 Tonnen und nicht mehr als 8 Sitzplätzen außer dem Führersitz. Bei mitführenden Anhängern darf deren zulässige Gesamtmasse nicht mehr als 750 kg betragen bzw. nur eine zulässige Gesamtmasse bis zur Höhe der Leermasse des Zugfahrzeuges aufweisen, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination nicht 3,5 Tonnen übersteigt. Mindestalter: 18 Jahre Befristung: unbefristet Vorbesitz: nicht erforderlich eingeschlossene Klassen: M, S, L
Die Fahrerlaubnis der Klasse BE berechtigt zum Führen einer Kombination aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse über 750 kg. Bei Personenkraftwagen und Geländefahrzeugen ist des Weiteren darauf zu achten, dass das tatsächliche Gesamtgewicht des Anhängers (Achslast zzgl. Stützlast) 3,5 Tonnen nicht übersteigt. Bei Lastkraftwagen und Geländefahrzeugen mit durchgehender Bremse darf die Anhängelast höchstens das 1,5-fache der zulässigen Gesamtmasse des Zugfahrzeuges betragen. Mindestalter: 18 Jahre Befristung: unbefristet Vorbesitz: Klasse B eingeschlossene Klassen: Keine
Beim BE sind zum Erwerb mindestens 5 Pflichtfahrstunden (3 h Überland, 1 h Autobahn sowie 1 h bei Dunkelheit) notwendig. Wird der BE mit dem B erworben, so sind sogar 12 Pflichtstunden vor-gesehen. Pflichtstunden heißen aber „Pflicht…“, es werden meist mehr. Bei den Pflichtfahrstunden sind die normalen Fahrstunden auch noch nicht genannt (Stadtfahrt, Rangieren, Rückwärtsfahren etc.). An die Fahrschulausbildung schließt sich eine praktische Führerscheinprüfung von mindestens 45 Minuten an. Eine theoretische Prüfung findet jedoch nicht statt.
Erwerb der Klasse B 96
Der große Unterschied zwischen dem BE und dem B96 sind die Verfahren zu deren Erwerb. Die Klasse E zieht als eigenständige „Ergänzungsklasse“, mehrere Pflichtfahrstunden sowie eine Prüfung nach sich. Die Klasse B96 ist nur als Erweiterung der Klasse B zu betrachten.
Voraussetzung für den Erwerb des B96 ist eine theoretische Schulung von 2,5 Stunden, praktische Übungen (Rangieren, Rückwärtsfahren etc.) von 3,5 Stunden, sowie eine fahrpraktische Übung im öffentlichen Straßenverkehr von 1 Stunde. Die Schulung erfolgt ausschließlich bei einer Fahrschule, es gibt keine Prüfung. Diese Schulung kann auch im Zusammenhang mit der Ausbildung zur Klasse B durchgeführt werden. Mit der Bescheinigung der Fahrschule kann man dann bei Führer-scheinstelle die Erweiterung der Klasse B beantragen.
Wann kann ich mit der Führerscheinausbildung beginnen? Wie alt muss ich sein? Was kommt während der Ausbildung auf mich zu? Was kostet mich der Schein?
Diese oder ähnliche Fragen stellen sich sicherlich außer Ihnen noch viele andere junge Leute, die den Führerschein erwerben möchten um endlich selbst mobil zu sein.
Auf diese Fragen, aber auch auf weitere Themen, rund um den Führerschein, werden wir hier eingehen, und es würde uns freuen, Ihnen mit unseren Ausführungen behilflich sein zu können.
Der Führerscheinantrag kann bis zu sechs Monaten vor Erreichen des jeweiligen Mindestalters bei der zuständigen Behörde gestellt werden. Es ist empfehlenswert den Antrag gleich zu Beginn der Ausbildung zu stellen, da die Bearbeitung im Regelfall einige Wochen in Anspruch nimmt.
Am besten sprechen Sie mit Ihrem Fahrlehrer, er wird Ihnen sicherlich gerne bei dieser Formalität behilflich sein. In vielen Fällen nimmt Ihnen die Fahrschule den Gang zur Behörde ab und leitet Ihren Führerscheinantrag weiter.
Zeitgleich mit der Antragstellung kann auch mit der Ausbildung begonnen werden.
Die theoretische Prüfung kann bereits drei Monate und die praktische Prüfung einen Monat vor erreichen des Mindestalters durchgeführt werden.
Auszug aus der Fahrerlaubnisverordnung FeV (Stand 14.08.2005) 10. Begleitetes Fahren ab 17 Jahre §48a Voraussetzungen (1) Zur Erprobung neuer Maßnahmeansätze zur Senkung des Unfallrisikos junger Fahranfänger (§ 6e des Straßenverkehrsgesetzes) beträgt nach Maßgabe der folgenden Vorschriften abweichend von § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 das Mindestalter für die Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klassen B und BE 17 Jahre. § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 findet keine Anwendung. § 74 Abs. 2 findet entsprechend Anwendung.
(2) Die Fahrerlaubnis ist mit der Auflage zu versehen, dass von ihr nur dann Gebrauch gemacht werden darf, wenn der Fahrerlaubnisinhaber während des Führens des Kraftfahrzeuges von mindestens einer namentlich benannten Person, die den Anforderungen der Absätze 5 und 6 genügt begleitet wird (begleitende Person). Die Auflage entfällt, wenn der Fahrerlaubnisinhaber das Mindestalter nach $ 10 Abs. 1 Satz: 1 Nr. 3 (Anm.: 18 Jahre) erreicht hat.
(3) Über die Fahrerlaubnis ist eine Prüfungsbescheinigung nach dem Muster der Anlage 8a auszustellen, die bis drei Monate nach Vollendung des 18. Lebensjahres in Inland zum Nachweis der Fahrberechtigung dient. Die Bescheinigung ist im Fahrzeug mitzuführen und zur Überwachung des Straßenverkehrs berechtigten Personen auf Verlangen auszuhändigen. In der Bescheinigung sind die zur Begleitung vorgesehenen Personen namentlich aufzuführen.
(4) Die begleitende Person soll dem Fahrerlaubnisinhaber 1. vor Antritt einer Fahrt und 2. während des Führens des Fahrzeugs, soweit de Umstände der jeweiligen Fahrsituation es zulassen, ausschließlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, um ihm Sicherheit beim Führen des Kraftfahrzeuges zu vermitteln. Zur Erfüllung Ihrer Aufgabe soll die begleitende Person Rat erteilen oder kurze Hinweise geben.
(5) Die begleitende Person 1. muss das 30. Lebensjahr vollendet haben, 2. muss mindestens seit fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B sein, die während des Begleitens mitzuführen und zur Überwachung des Straßenverkehrs berechtigten Personen auf Verlangen auszuhändigen ist. 3. darf zum Zeitpunkt der Erteilung der Prüfungsbescheinigung nach Absatz 3 im Verkehrszentralregister mit nicht mehr als drei Punkten belastet sein. Die Fahrerlaubnisbehörde hat bei Erteilung der Prüfungsbescheinigung nach Absatz 3 zu prüfen, ob diese Voraussetzungen vorliegen; sie hat die Auskunft nach Nummer 3 beim Verkehrszentralregister einzuholen.
(6) Die begleitende Person darf den Inhaber eher Prüfungsbescheinigung nach Absatz 3 nicht begleiten, wenn sie 1. 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt, 2. unter der Wirkung eines, in der Anlage zu § 24a des Straßenverkehrsgesetzes genannten berauschenden Mittels steht. Eine Wirkung im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 liegt vor, wenn eine in der Anlage zu § 24a des Straßenverkehrsgesetzes genannte Substanz in Blut nachgewiesen wird. Satz 1 Nr. 2 gilt nicht, wenn die Substanz aus der Bestimmunggemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt.