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Timestamp: 2016-10-23 03:24:41
Document Index: 108206788

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 333', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 68', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 5', 'Art. 23', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 13', 'Art. 2', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 159', 'Art. 135']

D.________, 1952, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Karin Caviezel, Reichsgasse 65, 7000 Chur.
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden vom 3. Juli 2006.
A.a Die 1952 geborene D.________ arbeitete seit 1991 w�hrend der Winter- und Sommer-Saison als Buffettochter im Restaurant T.________. Seit 15. Dezember 1996 war sie im Besitz der Jahresaufenthaltsbewilligung. Ihr Arbeitgeber war seit 1. Januar 1985 f�r die Durchf�hrung der beruflichen Alters- Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge des Personals der Berna Schweizerische Personalf�rsorge- und Hinterbliebenen-Stiftung (nachfolgend: Berna) angeschlossen. Grundlage f�r die Erbringung der reglementarischen Leistungen bildete der Kollektivversicherungs-Vertrag vom 28. Juni 1989 zwischen der Berna und der Berner Lebensversicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Berner Leben).
A.b Wegen lumbaler Beschwerden begab sich D.________ im M�rz 1998 in �rztliche Behandlung. Die Abkl�rungen (MRI) ergaben eine mediane Diskushernie mit kaudaler Sequestration L4/L5. Ab 20. April 1998 bezog D.________ Krankentaggelder. Am Tag zuvor hatte die Wintersaison geendet. Beginn der Sommer-Saison war der 1. Juni 1998. W�hrend des Ferienaufenthaltes in Bosnien traten akut R�ckenschmerzen auf, weshalb sich D.________ am 18. Mai 1998 in spital�rztliche Behandlung begab. Vom 19. Mai bis 8. Juni 1998 hielt sie sich im Spital X.________ und danach bis 2. Juli 1998 in der Klinik V.________ auf. Ab 7. Dezember 1998 arbeitete D.________ wieder bis 15. Februar 1999. Danach war sie zu 100% arbeitsunf�hig. Im M�rz 1999 meldete sich D.________ bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an.
A.c Zum 1. November 1999 wechselte das Restaurant T.________ seinen Besitzer. Nach K�ndigung des Anschlussvertrages mit der Berna schloss sich die neue Inhaberin auf diesen Zeitpunkt f�r die Durchf�hrung der beruflichen Vorsorge ihres Personals der BAV Gastrosuisse an. Nach Ersch�pfung des Taggeldanspruchs am 25. Juni 2000 arbeitete D.________ ab 29. Juni 2000 in einem Billard-Club. Nach einem Sturz am 8. August 2000 war sie zu 100% arbeitsunf�hig.
A.d Mit Verf�gung vom 16. Mai 2003 sprach die IV-Stelle des Kantons Graub�nden D.________ ab 1. Februar 2000 aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 100% eine ganze Invalidenrente zu. Mit Schreiben vom selben Tag ersuchte deren Rechtsvertreterin unter Beilage einer Kopie der IV-Rentenverf�gung die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft [nachfolgend: Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben]), in welche die Berna fusioniert hatte, um eine Invalidenrente der beruflichen Vorsorge, was diese jedoch ablehnte.
Am 8. Februar 2006 liess D.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden Klage gegen die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben einreichen mit dem haupts�chlichen Rechtsbegehren, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr mit Wirkung ab 1. Juli 2000 eine volle Invalidenrente von Fr. 4752.- im Jahr zu bezahlen nebst dem gesetzlichen Verzugszins von 5% seit 8. Februar 2006.
Die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben beantragte in ihrer Antwort die Abweisung der Klage, eventualiter soweit Leistungen vor dem 8. Februar 2001 geltend gemacht werden, sowie die Beiladung der BAV Gastrosuisse (nunmehr: GastroSocial Pensionskasse) zum Verfahren. In Replik und Duplik hielten die Parteien an ihren Antr�gen fest. Die GastroSocial Pensionskasse liess sich dahingehend vernehmen, sie habe seit Ende September 1991 nichts mehr mit der Kl�gerin zu tun gehabt.
Mit Entscheid vom 3. Juli 2006 hiess das kantonale Verwaltungsgericht die Klage gut und verpflichtete die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben, D.________ ab 8. Februar 2001 eine Invalidenrente von j�hrlich Fr. 4752.- zu bezahlen nebst dem gesetzlichen Verzugszins von 5% seit 8. Februar 2006.
Die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit den Rechtsbegehren, der Entscheid vom 3. Juli 2006 sei aufzuheben und die Klage sei abzuweisen, eventualiter insoweit als mehr oder anderes gefordert wird als die halbe obligatorische Rente von j�hrlich Fr. 1371.-, subeventualiter als die obligatorische Rente von j�hrlich Fr. 2742.-.
D.________ l�sst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen, unter Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherungen in seiner Vernehmlassung keinen Antrag stellt.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (BGG [SR 173.110]) in Kraft getreten (AS 2006 1205 und 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach dem Bundesgesetz �ber die Organisation de Bundesrechtspflege (OG; Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
Die Zust�ndigkeit des kantonalen Verwaltungsgerichts und letztinstanzlich der II. sozialrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts (bis 31. Dezember 2006: Eidgen�ssisches Versicherungsgericht) in zeitlicher und sachlicher Hinsicht zum Entscheid �ber den streitigen Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge ist gegeben (BGE 130 V 103 E. 1.1 S. 104, 130 V 112 E. 3.1.2 S. 112; BGE 128 II 386 E. 2.1.1 S. 389).
Die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben verneint wie schon in der Klageantwort ihre Passivlegitimation. Eine allf�llige Leistungspflicht tr�fe nicht sie, sondern die GastroSocial Pensionskasse. Zur Begr�ndung f�hrt die Sammelstiftung an, der fr�here Arbeitgeber der Beschwerdegegnerin habe das Anschlussverh�ltnis mit der Berna zum 31. Oktober 1999 aufgel�st. Auf diesen Zeitpunkt sei der Betrieb und auch das Arbeitsverh�ltnis nach Art. 333 OR auf die neue Inhaberin �bergegangen. Beim Anschlusswechsel seien in gleicher Weise wie in dem in BGE 127 V 377 beurteilten Fall die Invalidenrentner zur Vorsorgeeinrichtung der Gastrosuisse �bergegangen. Diese habe denn auch die bis heute einzige Rentnerin der Einzelfirma Restaurant T.________ und damit die Schadenreserve f�r die Ausrichtung der Invalidenleistungen aus dem aufgel�sten Kollektivversicherungs-Vertrag �bernommen.
Das kantonale Gericht hat zur Frage der Passivlegitimation der beklagten Sammelstiftung sinngem�ss erwogen, das Reglement der Berna sage nicht, was bei einem Anschlusswechsel f�r die Rentenbez�ger zu gelten habe. In Anlehnung an BGE 127 V 377 sei daher davon auszugehen, dass diese Personen vom Anschlusswechsel nicht ber�hrt worden und bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung verblieben seien.
Im Urteil B 84/00 vom 3. Oktober 2001 (BGE 127 V 377) hatte die abgebende Vorsorgeeinrichtung die Risikodeckung im Rahmen eines Kollektivversicherungsvertrages einer Versicherungseinrichtung �bergeben (vgl. Art. 68 BVG). Die Beendigung des Anschlussverh�ltnisses hatte die Aufl�sung dieses Vertrages zur Folge. Das damalige Eidgen�ssische Versicherungsgericht bejahte unter den gegebenen Umst�nden den Wechsel der eine Rente beziehenden Personen zur neuen Vorsorgeeinrichtung. Es wird zu Recht weder von der Vorinstanz noch den �brigen Verfahrensbeteiligten die Auffassung vertreten, BGE 127 V 377 sei vorliegend von zwingender pr�judizieller Bedeutung. Vielmehr wurde dort auf die konkrete vertragliche und reglementarische Regelung abgestellt. Fehlt es an einer solchen Regelung, so verbleiben die Rentenbez�ger bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung (BGE 125 V 421 E. 6a S. 427 f.; BGE 127 V 377 E. 5b S. 383 f.; Urteil B 57/00 vom 22. Dezember 2003, publ. in SVR 2004 BVG Nr. 18 E. 5.2).
3.2 Die Beschwerdegegnerin bezog bei Aufl�sung der Anschlussvereinbarung vom 3. und 17. Juli 1985 zwischen der Berna und dem damaligen Inhaber des Restaurant T.________ auf Ende Oktober 1999 Krankentaggelder. Ab 1. November 1999 wurden die Leistungen an die neue Inhaberin ausgerichtet. Aufgrund der Akten ging die Berna, Rechtsvorg�ngerin der Beschwerdef�hrerin, offenbar davon aus, dass sie f�r die bei Aufl�sung der Anschlussvereinbarung zum 31. Oktober 1999 arbeitsunf�hige und bei der Invalidenversicherung angemeldete Beschwerdegegnerin allenfalls Leistungen zu erbringen haben wird. So teilte die Berna im Juli 2000 der IV-Stelle mit, die Gesuchstellerin sei im Rahmen der beruflichen Vorsorge durch sie bei der Berner Leben versichert und habe allenfalls Anspruch auf Invalidenleistungen. Und im September 2000 stellte die Berna der Beschwerdegegnerin einen Versicherungsausweis zu mit dem Vermerk �invalid 100%�.
Die Beschwerdef�hrerin ersuchte noch im Januar 2003 die IV-Stelle, sie �ber s�mtliche zuk�nftige und bereits vorhandene Entscheide zu informieren, dies mit dem Hinweis, die heutige Beschwerdegegnerin sei bei ihr gem�ss den Bestimmungen der beruflichen Vorsorge versichert. In den Schreiben vom 26. Februar und 9. Juni 2004 an deren Rechtsvertreterin, in welchen sie einen zu ihren Lasten gehenden Versicherungsfall verneinte, wies sie darauf hin, das angesparte Kapital befinde sich noch im Anschlussvertrag der Firma Restaurant T.________. Im erst genannten Schreiben hielt sie zudem erstmals fest, aufgrund der Vertragsaufl�sung zum 31. Oktober 1999 werde die Versicherungspolice aufgel�st. In der Klageantwort bezeichnete sie sich seit 1. November 1999 als nicht mehr zust�ndige Vorsorgeeinrichtung. Dabei wies sie u.a. darauf hin, die Vorsorgeeinrichtung der Gastrosuisse, zu welcher das Restaurant T.________ auf 1. November 1999 gewechselt hatte, habe den Rentnerbestand und damit die Schadenreserven f�r die Ausrichtung der Invalidenleistungen aus dem Anschlussvertrag dieser Firma �bernommen. Das als Beleg zu den Akten gegebene Schreiben vom 17. Juni 2005 betraf jedoch eine einzelne (andere) Person, welcher ab 1. Juni 2000 Invalidenleistungen ausgerichtet worden waren. Die GastroSocial Pensionskasse liess sich vor Vorinstanz sinngem�ss dahingehend vernehmen, die Kl�gerin sei (seit Ende September 1991) nicht (mehr) bei ihr versichert.
3.3 Im Unterschied zum Sachverhalt von BGE 127 V 377 regeln hier weder die Anschlussvereinbarung vom 3. und 17. Juli 1985 zwischen der Firma Restaurant T.________ und der Berna noch der Kollektivversicherungs-Vertrag vom 28. Juni 1989 zwischen der Berna und der Berner Leben die Frage, was bei Beendigung des Anschlusses mit den eine Invalidenrente beziehenden (fr�heren) Arbeitnehmern oder solchen, bei denen der Versicherungsfall Invalidit�t w�hrend der Dauer des Vorsorgeverh�ltnisses eingetreten, der Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge aber noch offen ist, geschieht. F�r den hier zu beurteilenden Sachverhalt wird diese Frage indessen durch Art. 11 Ziff. 2 des Reglements der Berna vom Juni 1989 beantwortet. Danach tritt das Reglement ausser Kraft, sobald der Anschluss der Firma an die Stiftung aufgel�st ist, soweit noch kein Versicherungsfall eingetreten ist. Daraus ergibt sich im Umkehrschluss, dass das Reglement bei einem vor Aufl�sung der Anschlussvereinbarung eingetretenen (wenn auch erst nachher festgestellten) Eintritt des Versicherungsfalles weiterhin gilt und die abgebende Vorsorgeeinrichtung allenfalls �ber das Obligatorium hinausgehende Invalidenleistungen zu erbringen hat. Die betreffenden Personen verbleiben somit bei ihr. Von diesem Verst�ndnis von Art. 11 Ziff. 2 des Reglements war nach den Darlegungen in E. 3.2 im �brigen auch die Berna ausgegangen. F�r diese L�sung spricht auch folgende �berlegung. Gem�ss Ziff. 9 der Anschlussvereinbarung war der Arbeitgeber verpflichtet, f�r die versicherten Arbeitnehmer eine Taggeldversicherung in der H�he von mindestens 80 Prozent des entgangenen Lohnes mit einer Leistungsdauer von 720 Tagen abzuschliessen, die er mindestens zur H�lfte mitfinanziert. Dieser Verpflichtung war der damalige Inhaber des Restaurant T.________ auch bei der Beschwerdegegnerin nachgekommen, f�r welche im Zeitraum vom 20. April 1998 bis 25. Juni 2000 nach Massgabe der �rztlich attestierten Arbeitsunf�higkeit Taggelder ausgerichtet wurden. Das Taggeld hatte allenfalls nach Art. 5 Ziff. 2.10 lit. b des Reglements den Aufschub des Anspruchs auf Leistungen bei Erwerbsunf�higkeit bis zum Ablauf der Bezugsdauer zur Folge. Die Taggeldversicherung zu Gunsten der Arbeitnehmer geh�rte somit ebenfalls zum Vorsorgeplan, was f�r ein Verbleiben zumindest der beim Anschlusswechsel ein Taggeld beziehenden Personen bei der abgebenden Vorsorgeeinrichtung spricht. Die beklagte Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben als Rechtsnachfolgerin der Berna ist somit passivlegitimiert. Unter diesen Umst�nden kann von der beantragten Beiladung der GastroSocial Pensionskasse abgesehen werden.
4.1 In materieller Hinsicht steht fest, dass die Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat (Art. 23 BVG, in der bis 31. Dezember 2004 geltenden Fassung) fr�hestens am 20. April und sp�testens am 18. Mai 1998 eingetreten war. Beide Zeitpunkte lagen zwischen dem Ende der Wintersaison (19. April 1998) und dem Beginn der Sommersaison (1. Juni 1998). In dieser Zeit arbeitete die Beschwerdegegnerin nicht und sie bezog auch keinen (Ferien-)Lohn. Ihre berufsvorsorgerechtliche Versicherungspolice war sistiert und Pr�mien waren keine zu entrichten. Nach Auffassung des kantonalen Gerichts bestand auch in dieser Zeit Versicherungsschutz, da das Arbeitsverh�ltnis am 19. April 1998 nicht geendet habe und der Erwerbsunterbruch nur von kurzer Dauer gewesen sei. Unter diesen Umst�nden anders zu entscheiden w�re, so die Vorinstanz, mit Blick auf die schwerwiegenden Konsequenzen einer l�nger dauernden Arbeits- oder Erwerbsunf�higkeit unverh�ltnism�ssig. Die analoge Anwendung des Art. 10 Abs. 3 BVG, wonach der Arbeitnehmer w�hrend eines Monats nach Aufl�sung des Vorsorgeverh�ltnisses f�r die Risiken Tod und Invalidit�t versichert bleibt, sei daher zu bejahen mit der Folge, dass die Kl�gerin sowohl am 20. April als auch am 18. Mai 1998 versichert gewesen sei.
Die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben dagegen verneint einen Versicherungsschutz f�r die Zeit vom 19. April bis 31. Mai 1998. Es sei von einem mehrj�hrigen Arbeitsverh�ltnis mit j�hrlichen Unterbr�chen auszugehen. W�hrend diesen Unterbr�chen ruhe die Versicherung und es seien keine Pr�mien geschuldet. Eine Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses liege nicht vor. Es gehe nicht um den Zeitraum zwischen dem Verlassen der alten und dem Antritt einer neuen Stelle und auch nicht um einen Stellenwechsel, sodass die sinngem�sse Anwendung von Art. 10 Abs. 3 BVG ausser Betracht falle. Die massgebende Arbeitsunf�higkeit sei daher zu einem Zeitpunkt eingetreten, als die Beschwerdegegnerin nicht versichert gewesen sei. Die Zeit zwischen Winter- und Sommersaison sei als unbezahlter Urlaub zu betrachten. Mit Beginn des unbezahlten Urlaubs ende die Versicherungspflicht, da der untere koordinierte BVG-Lohn unterschritten werde.
Die Beschwerdegegnerin l�sst vorbringen, das Arbeitsverh�ltnis habe am 18. April 1998 nicht geendet. Dessen Fortsetzung sei vorgesehen gewesen. Die Versicherungspflicht resp. das Versicherungsverh�ltnis werde entgegen der Vorsorgeeinrichtung durch einen unbezahlten Urlaub nicht grunds�tzlich tangiert. Nach Art. 10 Abs. 2 lit. c BVG ende die Versicherungspflicht nur und erst, wenn infolge eines unbezahlten Urlaubs der gesetzliche oder reglementarische Mindestbetrag f�r das ganze Jahr unterschritten werde. Dies treffe offensichtlich nicht zu. Die einschl�gigen Bestimmungen des Landes-Gesamtarbeitsvertrages f�r das Gastgewerbe gingen noch weiter. Danach habe mindestens bis Ende 1998 Versicherungsschutz bestanden.
4.2 Es ist unter den Verfahrensbeteiligten zu Recht unbestritten, dass die einzelnen Anstellungen w�hrend der Sommer- und Wintersaison seit 1991 als einheitliches durchgehendes Arbeitsverh�ltnis zu betrachten sind, und zwar auch in berufsvorsorgerechtlicher Hinsicht. Dies zeigt sich daran, dass kein Austritt aus der Versicherung wegen Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses jeweils auf Saisonende erfolgte und auch keine Freiz�gigkeitsleistung ausgerichtet wurde (vgl. Art. 6 Ziff. 3.1.3 und Ziff. 5 des Reglements).
4.2.1 Arbeitsrechtlich gilt ein vor�bergehender nicht bezahlter Arbeitsunterbruch bei Saisonangestellten als unbezahlter Urlaub, w�hrend dem die arbeitsvertraglichen Pflichten suspendiert sind. Die vorsorgerechtlichen Folgen richten sich indessen nach dem Berufsvorsorgerecht. Demnach f�hrt der unbezahlte Urlaub zu einer Beendigung der Versicherungspflicht, wenn infolge des Urlaubs der Mindestlohn (Art. 7 BVG) unterschritten wird (Art. 10 Abs. 2 lit. c BVG); wird trotz des Urlaubs der Mindestlohn erreicht, so bleibt die Versicherungsdeckung bestehen, sofern die Vorsorgeeinrichtung die Beitr�ge j�hrlich abrechnet und das Reglement keine andere L�sung vorsieht. F�r die Beurteilung, ob der Mindestlohn erreicht wird, ist auf den (nicht auf ein Jahr umgerechneten) Lohn abzustellen, der im betreffenden Jahr gesamthaft voraussichtlich erzielt wird (Urteil B 37/94 vom 31. M�rz 1995, SZS 1998 S. 128 E. 3; Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, Z�rich 2005, S. 213; Markus Moser, Die Zweite S�ule und ihre Tragf�higkeit, Basel 1993, S. 65 f.; Rudolf K�ng, Vorsorge bei Arbeitsunterbr�chen, Personalvorsorge 1998, S. 266) resp. erzielt w�rde, wenn der Versicherungsfall nicht eingetreten w�re (vgl. BGE 126 V 303 E. 2e S. 208).
Die Beschwerdegegnerin verdiente gem�ss IK-Auszug vom 7. Juni 1999 in den Jahren von 1992 bis 1997 jeweils deutlich mehr als den Mindestlohn. Im Jahre 1998 verdiente sie Fr. 16'122.-. was offensichtlich darauf zur�ckzuf�hren ist, dass sie infolge ihrer Arbeitsunf�higkeit w�hrend der Sommersaison nicht arbeitete. H�tte sie - wie vorgesehen - auch w�hrend dieser Saison gearbeitet, w�re auch im Jahre 1998 mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit ein h�herer Lohn als der Mindestlohn erzielt worden.
4.2.2 Die Beschwerdef�hrerin beruft sich auf den Leitfaden �2. S�ule BVG�, in welchem vorgesehen ist, dass f�r abgemeldete Saisonniers f�r die Zeit des Arbeitsunterbruchs die Pr�mie sistiert wird und kein Versicherungsschutz besteht. Dementsprechend hat der Arbeitgeber jeweils gegen�ber der Vorsorgeeinrichtung die Saisonangestellten w�hrend der Zwischensaison abgemeldet und war w�hrend dieser Zeit auch die Pr�mienzahlung sistiert. Eine solche Regelung w�re grunds�tzlich zul�ssig. Sie m�sste sich jedoch aus den reglementarischen Grundlagen ergeben, damit die Versicherten Klarheit haben, ob sie w�hrend des unbezahlten Urlaubs resp. in der Zwischensaison weiterhin versichert sind und gegebenenfalls selber f�r eine Versicherungsdeckung sorgen k�nnen; manche Pensionskassen sehen zu diesem Zweck ausdr�cklich vor, dass die Beurlaubten auf eigene Kosten den Versicherungsschutz weiterf�hren k�nnen (vgl. z.B. Art. 16 der Verordnung vom 25. April 2001 �ber die Versicherung im Kernplan der Pensionskasse des Bundes [PKBV 1; SR 172.222.034.1] und Art. 13 der Verordnung vom 25. April 2001 �ber die Versicherung im Erg�nzungsplan der Pensionskasse des Bundes [PKBV 2; SR 172.222. 034.2]).
Der Leitfaden, auf den sich die Beschwerdef�hrerin beruft, ist nicht Teil des Reglements und es ist nicht dargetan, dass er der Beschwerdegegnerin mitgeteilt worden w�re. Das Reglement sieht vielmehr in seinem Art. 2 Ziff. 4.3 vor, dass das Jahresgehalt zum Voraus mit G�ltigkeit f�r das ganze Jahr festgesetzt wird und vor�bergehende Gehaltsausf�lle nur dann ber�cksichtigt werden, wenn der Versicherte dies ausdr�cklich verlangt. Nach Art. 6 Ziff. 1 meldet die Firma der Stiftung unverz�glich versicherte Arbeitnehmer, deren Arbeitsverh�ltnis aufgel�st wird. Eine entsprechende Meldung f�r beurlaubte Arbeitnehmer ist im Reglement nicht vorgesehen. Unter diesen Umst�nden bestand f�r die Beschwerdegegnerin w�hrend der Zwischensaison vom 19. April bis 31. Mai 1998 Versicherungsdeckung im Rahmen des Reglements.
4.3 Gem�ss Art. 5 Ziff. 2.1 des Reglements betr�gt die j�hrliche volle Invalidenrente 40% des koordinierten Gehalts, laut Versicherungsausweis vom 7. September 2000 Fr. 4752.-. Die H�he der Leistungen wird entsprechend dem Grad der Erwerbsunf�higkeit festgelegt. Dieser entspricht mindestens dem von der IV festgestellten Invalidit�tsgrad (Ziff. 2.4). Wenn die Erwerbsunf�higkeit 66 2/3% oder mehr betr�gt, werden die vollen Leistungen gew�hrt (Ziff. 2.6).
Nach Art. 2 Ziff. 8 des Reglements liegt Erwerbsunf�higkeit vor, wenn der Versicherte durch �rztlichen Befund objektiv nachweisbar ganz oder teilweise seinen Beruf oder eine andere seiner Lebensstellung, seinen Kenntnissen und F�higkeiten angemessene Erwerbst�tigkeit nicht mehr aus�ben kann oder wenn er im Sinne der Eidgen�ssischen Invalidenversicherung (IV) invalid ist.
4.3.1 Die IV-Stelle ermittelte einen Invalidit�tsgrad von 100%. Dieser ist f�r die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben verbindlich, soweit er nicht offensichtlich unrichtig ist (BGE 132 V 1, 129 V 73). Es trifft zwar zu, dass die IV-Stelle die Rentenverf�gung vom 16. Mai 2003 weder ihr noch allenfalls der Berna er�ffnet hatte. Indessen hatte sie von diesem Verwaltungsakt Kenntnis erhalten. Unmittelbar nach Erlass hatte die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin ihr eine Kopie der Verf�gung zugestellt und gleichzeitig um Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge ersucht. Sie h�tte somit die Er�ffnung der Verf�gung an sie verlangen oder ohne weiteres direkt Einsprache erheben k�nnen, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht geltend macht. Es widerspr�che Treu und Glauben und k�me einem Rechtsmissbrauch gleich, den von der IV-Stelle ermittelten, nach Reglement f�r den Anspruch auf Invalidenleistungen sowie deren H�he bedeutsamen Invalidit�tsgrad mit der Begr�ndung als grunds�tzlich unverbindlich zu betrachten, die Rentenverf�gung vom 16. Mai 2003 sei der Beschwerdef�hrerin von der IV-Stelle nicht pers�nlich er�ffnet worden.
4.3.2 Es kann offen bleiben, ob der von der IV-Stelle ermittelte Invalidit�tsgrad von 100% offensichtlich unrichtig ist. Jedenfalls in Bezug auf einen Invalidit�tsgrad von 66 2/3%, welcher bereits Anspruch auf die vollen Leistungen gibt (Art. 5 Ziff. 2.6 des Reglements), k�nnte aufgrund der Akten nicht von offensichtlicher Unrichtigkeit gesprochen werden. Die Vorbringen der Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben geben zu keiner anderen Beurteilung Anlass. Der fr�hest m�gliche Leistungsbeginn am 8. Februar 2001 ist im �brigen unbestritten.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit unbegr�ndet und die Klage von der Vorinstanz zu Recht auch im Verzugszinspunkt (BGE 119 V 131) gutgeheissen worden.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdegegnerin Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG in Verbindung mit Art. 135 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung ist demzufolge gegenstandslos.
Die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft hat der Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht eine Parteientsch�digung (einschliesslich Mehrwertsteuer) von Fr. 2500.- zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der GastroSocial Pensionskasse zugestellt.