Source: https://www.datenschutz-grundverordnung.eu/grundverordnung/art-39-ds-gvo/
Timestamp: 2019-08-25 01:07:30
Document Index: 81084

Matched Legal Cases: ['Art.39', 'Art.39', 'Art.39', 'Art.39', 'Art. 37', 'Art.39', '§4']

Art.39 - EU-DSGVO - Aufgaben des Datenschutzbeauftragten - EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)
Art.39 – EU-DSGVO – Aufgaben des Datenschutzbeauftragten
> Art.39 - EU-DSGVO - Aufgaben des Datenschutzbeauftragten
Art.39 - DSGVO - Aufgaben des Datenschutzbeauftragten
(ehem. Art. 37)
1. Die Mitgliedstaaten, der Europäische Datenschutzausschuss und die Kommission fördern insbesondere auf Unionsebene die Einführung von datenschutzspezifischen Zertifizierungsverfahren sowie von Datenschutzsiegeln und -prüfzeichen, die dazu dienen, nachzuweisen, dass diese Verordnung bei Verarbeitungsvorgängen, die von für die Verarbeitung Verantwortlichen oder Auftragsverarbeitern durchgeführt werden, eingehalten wird. Den besonderen Bedürfnissen von Kleinstunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen wird Rechnung getragen. 1. Dem Datenschutzbeauftragten obliegen zumindest folgende Aufgaben:
c) Beratung – auf Anfrage – im Zusammenhang mit der Datenschutz- Folgenabschätzung und Überwachung ihrer Durchführung gemäß Artikel 35;
(Visited 19.650 times, 2 visits today)
3 Gedanken zu „Art.39 – EU-DSGVO – Aufgaben des Datenschutzbeauftragten“
zunächst in Bezug auf bekannte Verarbeitungsmethoden: Ich leite neben meiner Tätigkeit als bDSB ein Abrechnungszentrum für Handwerker. Aus der Baubranche weiß ich, dass man sich häufig durch sogenannte “Bedenkenanmeldungen” exkulpiert. Im Datenschutz mache ich es sehr ähnlich.
Eine “Bedenkenanmeldung” ist dokumentiert und die Verantwortliche Stelle müsste proaktiv gegen diese Bedenken agieren. Das wäre dann ja ziemlich naiv und ist mir erst wenige Male vorgekommen. Für mich ist das immer der Moment wo ich den Auftrag und die Bestellung zurück gebe.
Bezüglich Verfahren die ich nicht kenne nehme ich meine Kunden ebenfalls in die Pflicht in dem ich mir am Anfang die Vollständigkeit bestätigen lasse – und mir dies auch für die Zukunft zusichern lasse.
Und last but not least ist es ja ganz gut, wenn man einen Hebel hat, um etwas engagierter als früher auf Audits zu drängen. Dass die notwendig sind zeigt sich mir jeden Tag …
Wie ist das denn gemein mit “sowie der Strategien des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters”?
1. ist mit Strategien “Policies” – also Leitlinien/Richtlinen? BVs? CodeOfConduct? – gemeint?
2. ist mit “oder des Austragsverarbeiters” gemeint, dass der DSB jetzt alle ADV-vereinbarungen abschließen soll?
Man liest derzeit oft, dass der bDSB nach DSGVO nun eine erweiterte Überwachungsfunktion und daraus abgeleitet eine erweiterte Verantwortlichkeit bzw. Haftung hätte (im Gegensatz zu BDSG). Lässt sich das konkret begründen und welche Folgen hätte das für bDSBs? Zusatzversicherungen? Es fehlt der Zusatz, dass der bDSB eine Überwachungsfunktion hat, wenn er über Vorhaben rechtzeitig informiert wurde (BDSG §4). Reicht das aus um daraus eine erweiterte Überwachungspflicht zu machen? Der bDSB muss also nach DSGVO viel aktiver und aus Eigenantrieb überwachen und nicht nur Einschätzungen zu Dingen abgeben, zu denen ihn die GF/das Unternehmen befragt? Wenn er von gewissen Dingen nichts weiß, ist er dennoch für Datenschutzverstöße verantwortlich, die sich daraus ableiten lassen? Der Umfang der Überwachung ist absolut nicht klar