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Timestamp: 2017-11-19 21:46:17
Document Index: 113223902

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 42', 'Art. 6', 'Art. 17', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 49', 'Art. 54', 'Art. 38', 'Art. 43', 'Art. 357']

Gilt für die Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Wallis, Waadt, Jura (ohne Maler/Gipser) sowie die Amtsbezirke des Berner Juras Courtelary, Moutier und La Neuveville. Der vorliegende GAV gilt auch für Private sowie für Arbeitgeber und Betriebe mit Sitz auserhalb der oben erwähnten Kantone, ausländische Arbeitgeber und Betriebe eingeschlossen, die hauptsächlich oder nebenbei die erwähnten Arbeiten ausführen oder ausführen lassen.
17'000 (2009)
Gilt für sämtliche Arbeitgeber, Betriebe und Betriebsteile, die hauptsächlich oder nebenbei folgende Arbeiten verrichten oder verrichten lassen:
a) Schreinereien, Möbelschreinereien und Zimmereien, einschliesslich:
− Herstellung und/oder Montage von Holz-, Holz-Metall- und Kunststofffenstern
− Herstellung, Reparation und/oder Restauration von Möbeln
− Herstellung und/oder Montage von Küchenmöbeln
− Parkettverlegung
− Glaserei, technische Glaserei und Spiegelherstellung
− Skiherstellung
− Herstellung und/oder Montage von Innen- und Geschäftseinrichtungen sowie Sauna-Anlagen
− Holzimprägnierung und -behandlung
− Abbundarbeiten
− Holz- und Holzelementbauten
b) Gipserei und Malerei, einschliesslich:
− Gips- und Faserbaustoff sowie dekorative Baueinheiten
− Herstellung und Montage von Hängedecken und Platten für Deckenverkleidung
− Tapezieren
− Aussenisolation
c) Bodenbeläge und Parkettverlegung
d) Plattenlegergewerbe
e) Weitere Arbeiten im Kanton Genf:
− Dichtungen, Abdeckungen, Dach- und Fassadenbau
− Einrahmen, Installation und Reparatur von Storen
− Innenverkleidungen
− Marmorarbeiten
− Innendekorations- und Näharbeiten
f) Weitere Arbeiten im Kanton Waadt:
− Asphaltierung, Dichtung und Spezialarbeiten mit Harz
g) Weitere Arbeiten im Kanton Neuenburg:
− Marmorarbeiten/Steinbildhauerei
Der vorliegende GAV gilt auch für Personalverleiher und private Arbeitsvermittler.
Gilt für alle angestellten und ausgeliehenen Arbeitnehmer der in Art. 2 genannten Arbeitgeber, einschliesslich Vorarbeiter und Werkmeister.
Gilt nicht für Arbeitnehmer, die ausschliesslich im technischen und kaufmännischen Bereich des Unternehmens tätig sind.
Artikel 3; Anhänge III und IV
2 Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen gelten für sämtliche Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die im jeweiligen Gebiet der nachstehend aufgeführten Kantone folgende Arbeiten verrichten:
a. Freiburg:
– Schreinereien, Möbelschreinereien und Zimmereien;
– Malerei und Gipserei;
– Bodenbeläge und Parkettverlegung;
− Plattenlegerei.
b. Genf:
− Dichtungen, Abdeckungen, Dach- und Fassadenbau;
− Einrahmen, Installation und Reparatur von Storen;
− Innenverkleidungen;
− Marmorarbeiten;
− Innendekorations- und Näharbeiten;
− Plattenlegergewerbe.
c. Jura:
d. Berner Jura:
– Bodenbeläge und Parkettverlegung.
e. Neuenburg:
− Marmorarbeiten/Steinbildhauerei.
f. Wallis:
g. Waadt
− Asphaltierung, Dichtung und Spezialarbeiten mit Harz;
1 Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt im Rahmen von Absatz 2 für folgende
a. Schreinereien, Möbelschreinereien und Zimmereien, einschliesslich:
− Herstellung und/oder Montage von Holz-, Holz-Metall- und Kunststofffenstern;
− Herstellung, Reparation und/oder Restauration von Möbeln;
− Herstellung und/oder Montage von Küchenmöbeln;
– Parkettverlegung als Nebentätigkeit;
− Glaserei, technische Glaserei und Spiegelherstellung;
− Skiherstellung;
− Herstellung und/oder Montage von Innen- und Geschäftseinrichtungen
sowie Sauna-Anlagen;
− Holzimprägnierung und -behandlung;
− Abbundarbeiten;
− Holz- und Holzelementbauten.
b. Gipserei und Malerei, einschliesslich:
− Gips- und Faserbaustoff sowie dekorative Baueinheiten;
− Herstellung und Montage von Hängedecken und Platten für Deckenverkleidung;
− Tapezieren;
− Aussenisolation;
− Holzimprägnierung und -behandlung.
c. Bodenbeläge und Parkettverlegung.
d. Plattenlegergewerbe.
e. Weitere Arbeiten im Kanton Genf:
− Innendekorations- und Näharbeiten.
f. Weitere Arbeiten im Kanton Waadt:
− Asphaltierung, Dichtung und Spezialarbeiten mit Harz.
g. Weitere Arbeiten im Kanton Neuenburg:
Artikel 42 des Gesamtarbeitsvertrages ist auf den Kanton Waadt nicht anwendbar.
Ohne Eingang einer Kündigung wird die Vertragsdauer stillschweigend jeweils für die Dauer eines Jahres verlängert.
Artikel 59.3
Westschweizerische paritätische Berufskommission (CPPR)
En Boudron H6
Je nach Kanton, Beruf und Einreihung (4 Lohnklassen), für detaillierte Informationen vgl. Löhne per 1.1.2013 (Anhang II).
Um die Anstellung junger Leute zu begünstigen, sind Lohnreduktionen zwischen 5% und 15% anwendbar (für junge Arbeitnehmende bis 22 Jahre bzw. nach dem 1. und 2. Lehrjahr), sofern der Betrieb nachweisen kann, dass er in einem der dem GAV unterstellten Berufe mindestens einen Lehrling ausbildet oder in den letzten 2 Jahren ausgebildet hat.
Lernende Kt. Genf: Vgl. Anhang V
Artikel 18; Anhang II: Artikel 3; Anhang IV
Lohnklasse WM :
Arbeitnehmer, der als Baustellenleiter in einem Unternehmen tätig ist und einen eidgenössischen Fachausweis als Werkmeister oder ein Diplom als Vorarbeiter besitzt, oder vom Arbeitgeber als solcher anerkannt wird.
Qualifizierter Arbeitnehmer, der ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder ein vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) ausgestelltes gleichwertiges Diplom besitzt.
Arbeitnehmer ohne eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, der Berufsarbeiten durchführt, oder Arbeitnehmer mit einem eidgenössischen Berufsattest (EBA).
Lohnklasse C: Hilfsarbeiter und Aushilfen
Nach 3 Jahren Berufserfahrung in der entsprechenden Branche werden Arbeitnehmer automatisch von Lohnklasse C zu Lohnklasse B befördert. Die Beförderung erfolgt am 1. Januar des darauffolgenden Jahres.
2016 (per 1.3.2016 allgemeinverbindlich erklärt):
effektive Lohnerhöhung der Arbeitnehmer der Klassen WM, A, B und C: CHF 53.30/Monat (CHF 0.30/Stunde)
individuelle Lohnerhöhung: CHF 17.80/Monat (CHF 0.10/Stunde) für jeden Arbeitnehmer. Diese Erhöhung wird auf die betroffenen Arbeitnehmenden aufgrund ihrer Leistung verteilt.
Arbeitgeber, die seit dem 1. Januar 2016 ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine allgemeine Lohnerhöhung gewährt haben, können diese an die Lohnerhöhung anrechnen.
Anhang VIII 2016
Die Arbeitnehmenden erhalten einen 13. Monatslohn (8.33% des AHV-pflichtigen Jahreslohnes).
- zwischen 06:00 Uhr und 22:00 Uhr: durch Freizeit von gleicher Dauer mit einem Zuschlag von 10% auszugleichen. Verzichtet der Arbeitnehmer in Absprache mit dem Arbeitgeber auf einen Ausgleich durch Freizeit, erhält er einen Lohnzuschlag von 25%.
- zwischen 22h00 bis 06h00: 100% Lohnzuschlag
- von Sa 17:00 bis Mo 06:00: 100% Lohnzuschlag
Nachtarbeit (22h00 bis 06h00): 50% Lohnzuschlag
Sonntags- und Feiertagsarbeit (Sa 17:00 - Mo 06:00): 100% Lohnzuschlag
Zugelassen von Montag bis Freitag (2 x 8.2h), von 6h00 - 22h00; 0.5h Pause wird bezahlt und gilt als Arbeitszeit.
In der Nacht und am Wochenende ist Schichtarbeit untersagt, desgleichen auf den Baustellen.
Mittagsentschädigung bei Arbeiten auswärts CHF 17.--
Benutzung des Privatautos Rückerstattung der Fahrkosten
Auslagen für Reise, Mahlzeiten, Unterkunft, sofern eine Rückkehr nach Haus nicht täglich möglich ist Vergütung der Kosten
Benützung Privatauto CHF -.65/km
Benützung Motorrad/Scooter CHF -.30/km
Benützung Mofa CHF -.15/km
Kt. Genf: Pauschalentschädigung für berufliche Fahrkosten, Verpflegung und Werkszeug CHF 17.-, je nach konkreter Situation mit Reduktionen
Pauschalersatzleistung nur im Kanton Genf:
Werden die Arbeitskleider vom Betrieb nicht zur Verfügung gestellt (2 pro Jahr), so werden CHF -.50 mehr der Ersatzleistungen hinzugezahlt.
41h/Woche (Kt. Genf: Arbeitnehmenden haben Anrecht auf eine 10-minütige Vormittagspause); wöchentliche Arbeitszeit: min. 39h bis max. 45h, von Montag bis Freitag; ordinärer Arbeitszeitabschnitt: 06:00-22:00 (Kt. Genf: von 06:00-18:00).
Artikel 12; Anhang V
Ab zurückgelegtem 50. Altersjahr 30 Arbeitstage
Lehrlinge Kt. Genf 6 Wochen
Artikel 20; Anhang V
Tod des Ehegatten, des eingetragenen Partners, der eingetragenen Partnerin oder eines Kindes 3 Tage
Tod des Vaters/der Mutter, eines Bruders, einer Schwester, des Schwiegervaters/der Schwiegermutter 2 Tage
Tod der Grosseltern 1 Tag
Entlassung aus dem Militärdienst ½ Tag
Militärischer Orientierungstag 1 Tag
Umzug 1 Tag unbezahlt
Die Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf eine Feiertagsentschädigung für höchstens 9 vertragliche oder gesetzliche Feiertage, die den tatsächlich ausfallenden Arbeitsstunden entspricht.
FR katholischer Teil:
1. Januar, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Fronleichnam, Bundesfeiertag, Allerheiligen, Mariä Empfängnis und Weihnachten
FR reformierter Teil:
1. Januar, 2. Januar, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Bundesfeiertag, Weihnachten und 26. Dezember
1. Januar, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Bundesfeiertag, Genfer Bettagdonnerstag, Weihnachten und 31. Dezember
1. Januar, 2. Januar, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Auffahrt, Pfingstmontag, Bundesfeiertag und Weihnachten
Berner Jura:
1. Januar, 1. März, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Auffahrt, Pfingstmontag, Bundesfeiertag und Weihnachten
Im Kanton Neuenburg, wenn der 1. Januar beziehungsweise Weihnachten am Sonntag sind, werden der 2. Januar beziehungsweise der 26. Dezember als Feiertage betrachtet.
1. Januar, 19. März, Auffahrt, Fronleichnam, Bundesfeiertag, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen, Mariä Empfängnis und Weihnachten
1. Januar, 2. Januar, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Bundesfeiertag, Bettagmontag und Weihnachten
Im Kanton Waadt ist der Freitag nach Auffahrt ein arbeitsfreier Tag und gehört in den Jahren, in denen nicht alle Feiertage entschädigt werden, zu den entschädigungspflichtigen Feiertagen.
Artikel 21; Anhang III
Weiterbildung: max. 5 Kurstage/Jahr. Urlaube auf einenN MitarbeiterIn pro Betrieb und Kurs beschränkt, vorzugsweise Kurse im Winter.
Krankentaggeldversicherung, 80% des AHV-Lohnes während max. 720 Tagen innerhalb von 900 Tagen. 2 Karenztage zulasten der Arbeitnehmenden. Prämien: Arbeitnehmer übernimmt einen Drittel des Prämiensatzes. Kt. Waadt: Beteiligung des Arbeitnehmers 1/3 der Prämie, aber höchstens 1.4%.
Die Arbeitnehmenden sind bei der SUVA versichert. Der Unfalltag und die beiden Tage danach, welche die SUVA nicht bezahlt, werden vom Arbeitgeber zu 80% übernommen.
Nichtbetriebsunfallversicherung: Prämien zulasten des/der Arbeitnehmenden.
Aushebung und Rekrutenschule Ledige ohne Unterstützungspflicht 50%
Bis 4 Wochen 100%
5. - 21. Woche Ledige ohne Unterstützungspflicht 50%
Durchdiener Ledige ohne Unterstützungspflicht 75% während 40 Dienstwochen
Verheiratete und Ledige mit Unterstützungspflichten 90% während 40 Dienstwochen
Frühzeitiger Altersrücktritt ab 62 Jahren möglich und in einem besonderen GAV geregelt (Kollektivvertrag für den frühzeitigen Altersrücktritt im Westschweizer Ausbaugewerbe CCRA)
Artikel 39; Anhang V
Arbeitnehmende: 1% des AHV-Bruttolohnes (0.7% Vollzugskosten; 0.3% berufliche Aus- und Weiterbildung)
Arbeitgeber: 0.5% der AHV-Bruttolohnes
Über den Einzug und die Verwendung der Vollzugskosten-, Ausbildungs- und Weiterbildungbeiträge (Art. 42 GAV) sind der Direktion für Arbeit des SECO alljährlich die Jahresrechnung sowie das Budget des der Jahresrechnung folgenden Jahres zuzustellen. Der Jahresrechnung sind überdies der Bericht der Revisionsstelle und weitere durch das SECO im Einzelfall verlangte Unterlagen beizulegen. Die Führung der entsprechenden Kassen muss nach den vom SECO festgelegten Weisungen erfolgen und muss über das Ende der Allgemeinverbindlicherklärung hinaus fortgesetzt werden, soweit es die Erledigung pendenter oder anderer Fälle erfordert, die in die Geltungszeit der Allgemeinverbindlicherklärung fallen. Das SECO kann weitere Auskünfte und Unterlagen zur Einsichtnahme verlangen sowie auf Kosten der Vertragsparteien Überprüfungen vornehmen lassen.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, zum Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer und zur Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den gegebenen Verhältnissen angemessen sind.
Der Arbeitgeber muss in seinem Unternehmen die Ekas-Richtlinie Nr. 6508 oder eine Branchenlösung anwenden und periodische Sicherheitskontrollen durchführen. In Genf gibt es für sämtliche Unternehmen im Ausbaugewerbe die Lösung F4S. Für die Schreinereien, Möbelschreinereien und Zimmereien (eingeschlossen die Mitglieder der ACM [Association genevoise des entrepreneurs de charpente, menuiserie, ébénisterie et parqueterie]) findet die Branchenlösung SETRABOIS Anwendung. Für die Malereien und Gipsereien ist die Westschweizer Branchenlösung vorgesehen. Jeder Arbeitgeber muss systematisch die betriebsspezifischen Gefahren analysieren.
Der GAV gilt für die Lehrlinge ausser für folgende Bestimmungen:
Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses (Art. 6-11), Löhne ausser im Kt. Genf (Art. 17-19, 31), Ferien (Art. 20), Bildungsurlaub (Art. 22), Berufliche Vorsorge (Art. 38, ausser im Kt. Waadt), Vorzeitige Pensionierung (Art. 39), Westschweizerisches Schiedsgericht (Art. 49), Kantonale Zusatzverträge (Art. 54), Aussage der wesentlichen Punkte des Arbeitsvertrags (Anhang I), Kollektivversicherung für die vorzeitige Pensionierung im Westschweizerischen Ausbaugewerbe (Anhang VI).
Hier gilt der GAV für Lehrlinge mit Ausnahme derselben Bestimmungen wie für die Lehrlinge in den übrigen Gebieten des Geltungsbereich; gültig bleiben aber Art. 38, 49, 54 sowie die Anhänge I und VI. Dagegen ist Art. 43 (Ausgleichskasse des Kts. Genf) ausgenommen.
Alle Lehrlinge im Kt. Genf (ausser Innendekoration/Innendekorationsnäher) werden wie folgt entlohnt:
1. Jahr: CHF 5.80/h
2. Jahr: CHF 8.70/h
3. Jahr: CHF 14.50/h
4. Jahr: CHF 17.40/h
Lehrlinge Innendekoration im Kt. Genf:
1. Jahr: CHF 300.--
2. Jahr: CHF 450.--
3. Jahr: CHF 600.--
4. Jahr: CHF 850.--
Lehrlinge Innendekorationsnäher im Kt. Genf:
2. Jahr: CHF 400.--
3. Jahr: CHF 700.--
Ferien der Lehrling im Kt. Genf: 6 Wochen pro Vertragsjahr
Artikel 3.3; Anhang V
Während der Probezeit (30 Tage) 7 Arbeitstage
1.-2. Dienstjahr 1 Monat
3.-9. Dienstjahr 2 Monate
Arbeitnehmende über 50 Jahre und mit 10 Jahren im Betrieb 6 Monate
Artikel 7, 8 und 10
b) solange der Arbeitnehmer Taggeld von der obligatorischen Unfallversicherung oder von der Krankenversicherung erhält. Wenn der Arbeitnehmer nach Ausschöpfung der Versicherungsleistungen nicht in der Lage ist, seine Tätigkeit wieder aufzunehmen, so ist der Arbeitsvertrag nichtig, sofern kein anderer Kündigungsschutz gemäss diesem Artikel vorliegt;
c) während 720 Tagen bei teilweisem Taggeld, das aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ohne eigenes Verschulden und bei Vollzeitdienstbereitschaft im Betrieb (volle Arbeitszeit mit angepasstem Arbeitsrhythmus) entrichtet wird;
d) während 120 Tagen im ersten Dienstjahr, während 180 Tagen vom zweiten bis fünften Dienstjahr, während 270 Tagen ab sechstem Dienstjahr bei teilweisem Taggeld, das aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ohne eigenes Verschulden und bei teilweiser Dienstbereitschaft im Betrieb (reduzierte Arbeitszeit) entrichtet wird;
Gewerkschaft SIT
Fédération Romande des Entreprises de Charpenterie, d'Ebénisterie et de Menuiserie (FRECEM; und alle Westschweizer Sektionen)
Fédération romande des maîtres plâtriers-peintres (FRMPP; und alle Sektionen ausser der Sektion Jura)
Groupe romand des parqueteurs et poseurs de sols (GRPS)
Association fribourgeoise des entreprises de menuiserie, ébénisterie, charpenterie et fabriques de meubles
Association fribourgeoise des maîtres plâtriers et peintres
Zimmer-und Schreinermeister-Verband Deutsch-Freiburg
Plattenlegerverband Freiburg
Chambre genevoise de carrelage et de la céramique (CGCC)
Association genevoise des entreprises de revêtements d’intérieurs (AGERI)
Association genevoise des décorateurs d’interieur et courtepointières (AGDI)
Association suisse des toitures et façades, section de Genève (ASTF)
Groupement genevois d’entreprises du bâtiment et du génie civil, second-oeuvre (GGE)
Chambre genevoise de l’étanchéité et des toitures (CGE)
Association jurassienne des menuisiers, charpentiers et ébénistes
Association des carreleurs de l’arc jurassien
Association neuchâteloise des menuisiers, charpentiers, ébénistes et parqueteurs
Association neuchâteloise des maîtres plâtriers-peintres
Association neuchâteloise des techniverriers
Association neuchâteloise des marbriers-sculpteurs
Association valaisanne des entreprises de menuiserie, ébénisterie, charpente, itrerie et fabriques de meubles
Walliser Maler- und Gipsermeisterverband
Groupe vaudois des entreprises de menuiserie, ébénisterie et charpenterie
Groupe vaudois des entreprises de plâtrerie-peinture
Groupe vaudois des entreprises de parqueterie et revêtements de sols
Groupe vaudois des entreprises de carrelages
Groupe vaudois des entreprises de travaux spéciaux en résine
Groupe vaudois des entreprises d’asphaltage et d’étanchéité
Groupe vaudois des entreprises de vitrerie et miroiterie
Die Aufgaben der kantonalen paritätischen Berufskommissionen sind mindestens die folgenden:
a) Vollzug der Kontrollen in den Unternehmungen, welche durch den Gesamtarbeitsvertrag verpflichtet sind, damit die Vertragseinhaltung überprüft werden kann, sowie das Verfügen von vertraglichen Bussen und von Kostenauferlegungen für Kontrollen. Stellt sich heraus, dass Vertragsbestimmungen verletzt worden sind, verurteilen die kantonalen Kommissionen die fehlbaren Arbeitgeber zur Bezahlung der den Arbeitnehmern geschuldeten Beträge, die nicht ausbezahlt wurden, an die kantonale Kommission. Die kantonalen paritätischen Berufskommissionen schreiben den auffindbaren Arbeitnehmern ihren Anspruch gut.
b) Der Entscheid, eine Unternehmung dem vorliegenden Gesamtarbeitsvertrag zu unterstellen.
c) Treffen der notwendigen Massnahmen zum Schutz der Interessen der Berufe.
d) Der Erlass eines Reglements zum Vollzug der Beiträge an die berufliche Weiterbildung.
e) Die Einbringung des Beitrages für Vollzugskosten und Kosten der beruflichen Weiterbildung.
f) Die Verwaltung der beruflichen Beiträge mit Hilfe eines Budgets und einer Jahresrechnung.
g) Rechnungsstellung und Einbringung von Vertragsstrafen, bei Bedarf auf dem rechtlichen Weg.
h) Sie können auf Gesuch hin als Schlichtungsorgan für individuelle oder kollektive Streitigkeiten tätig werden.
i) Der Vollzug der Direktiven der westschweizerischen paritätischen Berufskommission. Bemerkung: Buchstaben d, e und f gelten nicht im Kanton Waadt.
Stiftung RESOR „Fondation pour la retraite anticipée en faveur des métiers du second oeuvre romand“, vgl. Anhang VI
Die Kündigung von über 50 jährigen Arbeitnehmer soll soviel wie möglich abgehalten werden.
Zu diesem Zweck :
a) die mehr als 50 Jahre alten Arbeitnehmer, die aus saisonalen Gründen gekündigt werden, werden vorrangig im Betrieb angestellt, bevor neue Einstellungen getätigt oder Arbeitskräfte gesucht werden.
b) bei einer Kündigung aus wirtschaftlichem Grund eines mehr als 50 Jahre alten Arbeitnehmers, der seit mindestens 10 Jahren im Betrieb arbeitet, wird die konventionelle Kündigungsfrist verdoppelt. Findet der Arbeitnehmer eine neue Arbeitstelle, so wird er befreit, nach schriftlichem Gesuch, die Kündigungsfrist zu beachten.
1. Stufe: Westschweizerische paritätische Berufskommission (CPPR)
2. Stufe: Westschweizerisches Schiedsgericht
Zwischen Sektion/Regionen der Vertragsparteien, im Betrieb
1. Stufe: Kantonale paritätische Berufskommissionen (CPPC)
2. Stufe: Kantonale Schiedgerichte; im Kt. Genf: Chambre de relations collectives de travail (CRCT)
Artikel 47 bis 51
Die Parteien verpflichten sich, die eingegangenen Verpflichtungen während der ganzen Vertragsdauer einzuhalten und nichts zu unternehmen, was den Arbeitsfrieden im Sinne von OR Art. 357a Abs. 2 stören könnte.
- keine Kaution, falls Auftragssumme kleiner als CHF 2'000.-- (der Werkvertrag muss der PBK-SOR vorgelegt werden)
Zahlung von Konventionalstrafen sowie Kontroll- und Verfahrenskosten; zur Zahlung der Beiträge im Sinne von Artikel 42 GAV
Einstellung der Tätigkeit im Westschweizer Ausbaugewerbe (Geltungsbereich der AVE) definitiv (rechtlich und faktisch) oder bei Entsendebetrieben und entsandten Arbeitnehmern spätestens drei Monate nach Abschluss des Auftrages in der Schweiz. Freigabe, sofern alle Voraussetzungen erfüllt (z.B. keine offenen Vollzugskostenbeiträge oder pendenten Verfahren).
» Commission professionnelle paritaire romande (CPP-SOR)
» GAV des Ausbaugewerbes der Westschweiz 2011-2016 (Edition 2013) (3198 KB, PDF)
» Mindestlöhne 2016 (Anhang VIII) Ausbaugewerbe Westschweiz (1748 KB, PDF)
» Mindestlöhne 2016 (Anhang II) Ausbaugewerbe Westschweiz (181 KB, PDF)
» CCT Second Oeuvre Romandie 2011-2016 (édition 2013) (3663 KB, PDF)
» Salaires minimums 2016 (annexe VIII) Second-oeuvre romand (114 KB, PDF)
» Salaires minimums 2016 (annexe II) Second-oeuvre romand (50 KB, PDF)