Source: https://www.merlato.de/regelungen/bundeslaender/hessen/790/zugangskontrolle-fuer-spielhallen-gaststaetten-und-wettbueros
Timestamp: 2020-08-14 00:38:16
Document Index: 365554859

Matched Legal Cases: ['§45', '§6', '§4', '§6', '§7', '§5', '§29', 'Art 12', '§1', '§6']

Zugangskontrolle für Spielhallen, Gaststätten und Wettbüros
Spielerschutzportal (zzgl. 10,- / Monat):
Artikel-Nr.: ME2020013.2
"Zugangskontrolle für Spielhallen, Gaststätten und Wettbüros"
Mit der Merlato Zugangskontrolle sind Sie auf der sicheren Seite.
Sie haben ein Merlato Sozialkonzept mit Mitgliedschaftsmodell / Abo?
In diesem Fall ist die Softwarelizenz für die Zugangskontrolle in Ihrem Paket enthalten. Rufen Sie uns bitte an, um weitere Informationen über die Installation in Ihrer Filiale zu erhalten:
Tel. 04221 289 0469
OASIS Zertifiziert
Freigabe für OASIS (Spielhallen und Wettbüros / Wettannahmestellen)
Die hohen Datenschutzanforderderungen der Länder werden gewährleistet
Einfache Installation und sehr geringe Hardwareanforderungen
Software-Paket zur Installation auf Ihrem Rechner (z.B. Filialrechner)
Funktion für Hausverbote
Abfrage zum Sperr-Status von nicht registrierten Spielgästen über das Ausweisdokument
Diese Hardware benötigen Sie:
Handelsüblicher Windows-PC, z.B. Touch-PC oder Ihren Filialrechner
RFID-Chip Kartenleser
RFID-Chips zur Ausgabe an registrierte Kunden
USB-Kamera zur Aufnahme von Kundenfotos
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Spielersperre
Spielersperre und Zugangskontrolle: Was heißt das?
Eine Zugangskontrolle beschreibt die Kontrolle des Spielers vor Einlass in die Spielhalle bzw. Sportwettvermittlungsstelle. Diese Kontrolle kann im Rahmen des Jugendschutzes eine Sichtkontrolle oder eine Ausweiskontrolle sein. Falls Sie in Ihrem Betrieb gesperrte Spieler haben, dient die Zugangskontrolle auch dazu, den Spielgast mit Ihrer Sperrdatei (lokal oder übergreifend) abzugleichen.
Die Spielersperre ist ein Instrument, Spieler mit problematischem oder pathologischem Spielverhalten vom Spiel oder dem Wetten in Ihrem Standort auszuschließen. In einigen Bundesländern ist das Anbieten einer Spielersperre vorgeschrieben (siehe weitere Infos unten). Haben Sie gesperrte Spieler oder haben Sie Ihren Betrieb in einem Bundesland mit übergreifender Spielersperre (z.B. Hessen) ist eine Zugangskontrolle obligatorisch.
Spielersperre: Standortbezogen oder übergreifend?
Je nach Bundesland gibt es verschiedene Formen der Spielersperre. In einigen Ländern betrifft der Sperrwunsch des Spielers nur den aktuellen Standort oder, wie bereits in Hessen für Spielhallen umgesetzt, es sind alle Spielhallen eines Bundeslandes von einer Sperre betroffen. Rheinland-Pfalz hat bereits eine entsprechende Regelung für Sportwetten: Wer sich in einer Wettvermittlungsstelle sperren lässt, ist in allen Wettbüros in Rheinland-Pfalz gesperrt.
In den folgenden Bundesländern gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Spielersperre:
Baden-Württemberg (gemäß §45 LGlüG)
Berlin (gemäß §6 Abs. 6 SpielhG Bln)
Bremen (gemäß §4 Abs. 1 Punkt 5 BremSpielhG)
Hessen (gemäß §6 Abs. 1 SpielhG)
Rheinland-Pfalz (gemäß LGlüG)
Sachsen-Anhalt (gemäß §7 SpielhG LSA)
Schleswig-Holstein (gemäß §5 Abs. 3 SpielhG)
In den folgenden Bundesländern gibt es zwar keine gesetzlich vorgeschriebene Spielersperre, aber zum Teil besondere Anforderungen:
Bayern: Für Spielhallen, die eine Befreiung von dem Verbot für Mehrfachkonzessionen mittels qualitativer Anpassung nach §29 Abs. 4 Satz 4 GlüÄndStV i.V. m. Art 12 Sätze 1 und 2 AGGlüStV erwirkt haben, gelten abweichende Regelungen (Anpassungskonzept). Neben anderen Maßnahmen wird eine Spielersperre gefordert.
Brandenburg: Vorgeschrieben ist gemäß §1 Punkt 6 SpielhSozV jedoch der Ausschluss von bekannten pathologischen Spielerinnen und Spielern vom Spieleangebot im Rahmen des Hausrechts.
Hamburg: Vorgeschrieben ist es gemäß §6 Abs. 6 HmbgSpielhG jedoch, vom Spielverhalten her auffällige Personen vom Spiel auszuschließen.
Mecklenburg- Vorpommern: Keine Spielersperre
Niedersachsen: Neues Glücksspielgesetz in Planung
Nordrhein-Westfalen: Gemäß den organisatorischen und inhaltlichen Mindestanforderungen an Sozialkonzepte in Nordrhein-Westfalen gemäß Glücksspielstaatsvertrag ist jedoch ein Hausverbot als Maßnahme des Spielerschutzes vorgeschrieben.
Saarland: Keine Spielersperre
Sachsen: Die Glückspielaufsicht im Freistaat Sachsen fordert jedoch eine freiwillige Selbstsperre.
Thüringen: Das Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen enthält jedoch eine standortbezogene Spielersperre.
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