Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20130821_OGH0002_0030OB00126_13W0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-02-24 17:30:59
Document Index: 63993688

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 16', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 16', '§ 38', 'OGH', 'OGH', '§ 106', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'Art 40', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 3Ob126/13w - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob163/58 2Ob182/58 6Ob...
RS0039939
2Ob163/58; 2Ob182/58; 6Ob110/59; 6Ob144/59; 6Ob101/60; 6Ob65/61; 2Ob507/60; 4Ob81/62; 1Ob157/66; 5Ob102/67; 1Ob149/67; 8Ob353/67; 8Ob39/68; 5Ob22/68; 8Ob127/68; 2Ob196/69; 1Ob197/69; 8Ob8/70; 1Ob288/71; 1Ob269/71; 1Ob11/72; 5Ob115/72; 4Ob319/73; 1Ob106/73; 1Ob195/74; 5Ob115/75; 7Ob187/75; 7Ob272/75; 7Ob278/75; 5Ob259/75; 7Ob5/76; 5Ob531/76; 5Ob697/76; 7Ob558/77; 1Ob680/77; 7Ob62/77; 5Ob765/78; 8Ob592/78 (8Ob593/78); 8Ob190/80; 5Ob769/80; 3Ob573/80; 5Ob305/81; 1Ob541/82; 5Ob717/82; 7Ob54/82; 5Ob729/82; 1Ob650/82; 1Ob766/82; 7Ob23/83; 8Ob36/83; 8Ob582/83 (8Ob583/83); 3Ob570/85; 1Ob645/86; 1Ob598/87; 7Ob30/86; 7Ob639/87; 2Ob630/87; 8Ob57/87; 9ObA158/88; 7Ob735/89; 7Ob721/89; 4Ob31/91; 7Ob7/91; 5Ob133/92; 4Ob124/93; 1Ob532/94; 5Ob134/94; 4Ob1638/95; 1Ob622/95; 8Ob2002/96m; 2Ob2394/96i; 4Ob2365/96i; 1Ob2297/96t; 9ObA7/98i; 4Ob125/98f; 9Ob175/98w; 1Ob315/98z; 4Ob280/98z; 6Ob57/99x; 7Ob119/00a; 2Ob296/00v; 7Ob134/01h; 4Ob112/01a; 7Ob128/02b; 7Ob111/02b; 7Ob256/01z; 1Ob134/02s; 1Ob290/02g; 10ObS109/03g; 7Ob311/04t; 7Ob26/05g; 8ObA100/06y; 2Ob21/07p; 2Ob262/07d; 3Ob254/08m; 8Ob44/09t; 10Ob21/08y; 4Ob64/09d; 6Ob44/09b; 2Ob119/09b; 6Ob23/10s; 6Ob43/10g; 8ObA26/09w; 3Ob106/10z; 10Ob44/10h; 6Ob198/10a; 1Ob104/11t; 10ObS42/11s; 10Ob85/11i; 6Ob130/12d; 3Ob126/13w; 3Ob125/13y; 4Ob126/14d; 1Ob17/15d; 1Ob69/16b; 10Ob80/15k; 1Ob14/17s; 6Ob215/16k; 4Ob156/17w; 6Ob234/17f; 9Ob8/18v; 7Ob210/17h; 7Ob97/18t; 8Ob28/18b; 6Ob37/18m; 6Ob97/18k; 7Ob186/17d; 8Ob166/18x; 3Ob15/19f
Die Beweislastverteilung ist revisibel; ihre grundsätzliche Regel lässt sich auf die knappe Formel bringen, dass jede Partei die Voraussetzungen der ihr günstigen Norm zu behaupten und zu beweisen hat. Erfahrungssätze, die zur Feststellung des Tatbestandes herangezogen wurden, sind einer Anfechtung durch Revision entzogen.
2 Ob 163/58
Entscheidungstext OGH 16.10.1958 2 Ob 163/58
Veröff: EvBl 1959/38 S 73 = JBl 1959,135
2 Ob 182/58
Entscheidungstext OGH 03.12.1958 2 Ob 182/58
nur: Erfahrungssätze, die zur Feststellung des Tatbestandes herangezogen wurden, sind einer Anfechtung durch Revision entzogen. (T1)
6 Ob 110/59
Entscheidungstext OGH 22.04.1959 6 Ob 110/59
nur T1; Beisatz: Ausreichen des Einkommens zur Beschaffung einer Ersatzwohnung. (T2)
6 Ob 144/59
Entscheidungstext OGH 10.06.1959 6 Ob 144/59
6 Ob 65/61
Entscheidungstext OGH 15.03.1961 6 Ob 65/61
nur: Die Beweislastverteilung ist revisibel; ihre grundsätzliche Regel lässt sich auf die knappe Formel bringen, dass jede Partei die Voraussetzungen der ihr günstigen Norm zu behaupten und zu beweisen hat. (T3)
4 Ob 81/62
Entscheidungstext OGH 24.07.1962 4 Ob 81/62
1 Ob 157/66
Entscheidungstext OGH 16.06.1966 1 Ob 157/66
5 Ob 102/67
Entscheidungstext OGH 14.06.1967 5 Ob 102/67
1 Ob 149/67
Entscheidungstext OGH 13.07.1967 1 Ob 149/67
8 Ob 353/67
Entscheidungstext OGH 09.01.1968 8 Ob 353/67
8 Ob 39/68
Entscheidungstext OGH 20.02.1968 8 Ob 39/68
nur T3; Veröff: MietSlg 20204
5 Ob 22/68
Entscheidungstext OGH 28.02.1968 5 Ob 22/68
2 Ob 196/69
Entscheidungstext OGH 11.09.1969 2 Ob 196/69
1 Ob 197/69
Entscheidungstext OGH 30.10.1969 1 Ob 197/69
8 Ob 8/70
Entscheidungstext OGH 17.02.1970 8 Ob 8/70
1 Ob 288/71
Entscheidungstext OGH 28.10.1971 1 Ob 288/71
nur T3; Beisatz: Derjenige, der ein Recht in Anspruch nimmt, muss die rechtsbegründenden und rechtsgestaltenden Tatsachen, derjenige aber, der sich auf den Nichteintritt oder auf die Beseitigung eines rechtserheblichen Tatbestandes beruft, die rechtshindernden bzw rechtsvernichtenden Tatsachen beweisen. (T4)
nur T3; Veröff: JBl 1972,426
nur T3; Beisatz: Hier: Beweislastverteilung im Provisorialverfahren (§§ 16, 76 UrhG). (T5)
1 Ob 106/73
Entscheidungstext OGH 04.07.1973 1 Ob 106/73
Veröff: ZVR 1975/270 S 366
5 Ob 115/75
Entscheidungstext OGH 16.09.1975 5 Ob 115/75
nur T3; Veröff: SZ 48/92 = JBl 1976,261 = NZ 1977,88
nur T3; Beis wie T4; Veröff: VersR 1977,99
7 Ob 272/75
Entscheidungstext OGH 15.01.1976 7 Ob 272/75
nur T3; Veröff: ZVR 1976/297 S 308
7 Ob 278/75
Entscheidungstext OGH 30.01.1976 7 Ob 278/75
5 Ob 259/75
Entscheidungstext OGH 26.01.1976 5 Ob 259/75
5 Ob 697/76
Entscheidungstext OGH 16.11.1976 5 Ob 697/76
7 Ob 558/77
Entscheidungstext OGH 12.05.1977 7 Ob 558/77
1 Ob 680/77
Entscheidungstext OGH 21.09.1977 1 Ob 680/77
nur T3; Beisatz: Derjenige, der ein Recht in Anspruch nimmt, hat die anspruchsbegründenden Tatsachen zu beweisen. (T6)
5 Ob 765/78
Entscheidungstext OGH 09.01.1979 5 Ob 765/78
8 Ob 592/78
Entscheidungstext OGH 10.05.1979 8 Ob 592/78
nur: Ihre grundsätzliche Regel lässt sich auf die knappe Formel bringen, dass jede Partei die Voraussetzungen der ihr günstigen Norm zu behaupten und zu beweisen hat. (T7)
Auch; nur: Die Beweislastverteilung ist revisibel. (T8)
nur T3; Beisatz: Höhe des Kaufpreises. (T9)
5 Ob 717/82
Entscheidungstext OGH 05.10.1982 5 Ob 717/82
nur T8; Beisatz: Hier: Privaturkunde (T10)
7 Ob 54/82
Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 54/82
nur T8; Beisatz: Dies gilt auch für die Frage, ob und nach welchen Grundsätzen der sogenannte Anscheinsbeweis möglich ist. (T11)
Veröff: EvBl 1983/120 S 445
8 Ob 36/83
Entscheidungstext OGH 05.05.1983 8 Ob 36/83
8 Ob 582/83
Entscheidungstext OGH 10.05.1984 8 Ob 582/83
nur T7; Veröff: WBl 1987,12
nur T7; Beis wie T6; Veröff: SZ 60/119
nur T7; Veröff: VersRdSch 1989,25
7 Ob 639/87
Entscheidungstext OGH 30.07.1987 7 Ob 639/87
nur T3; Veröff: ZVR 1989/76 S 120 (Mitteilung NZV 1989,264)
9 ObA 158/88
Entscheidungstext OGH 31.08.1988 9 ObA 158/88
nur T8; Veröff: ÖBA 1990,640
4 Ob 31/91
Entscheidungstext OGH 09.04.1991 4 Ob 31/91
Vgl auch; nur T7; Beisatz: Dieser Grundsatz gilt auch dann, wenn dem Kläger im Einzelfall der Nachweis schwierig oder sogar unmöglich ist. Auch die Grundsätze von Treu und Glauben können es nicht rechtfertigen, dem Kläger einen Anspruch zuzuerkennen, obgleich er die anspruchsbegründenden Tatsachen nicht beweisen konnte. (T12)
Veröff: MR 1991,205
nur T3; VersR 1992,728
Auch; nur T7; Beisatz: Dies gilt aber nur, wenn keine Sonderregelung greift. Derartige Sonderregelungen können auf einer ausdrücklichen gesetzlichen Anordnung beruhen, häufig aber auch aus gesetzlichen Formulierungen erschlossen werden, aus denen die Entscheidung des Gesetzgebers erkennbar wird, eine bestimmte Tatsache als anspruchsbegründend oder anspruchshindernd zu behandeln. (T13)
4 Ob 124/93
Entscheidungstext OGH 12.10.1993 4 Ob 124/93
Vgl auch; nur T8; Veröff: SZ 67/9
5 Ob 134/94
Entscheidungstext OGH 29.11.1994 5 Ob 134/94
Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Ausnahmetatbestände des § 16 Abs 1 MRG sind von dem sich darauf berufenden Vermieter zu beweisen. (T14)
Auch; nur T3; Beisatz: Für den Umfang der erbrachten Leistungen sowie das hiefür zu zahlende Entgelt ist der Kläger beweispflichtig. (T15)
Auch; nur T7; Beisatz: Zu einer Verschiebung der Beweislast kommt es dann, wenn der Kläger mangels genauer Kenntnis der Tatumstände ganz besondere, unverhältnismäßige Beweisschwierigkeiten hat, wogegen dem Beklagten diese Kenntnisse zur Verfügung stehen und es ihm daher nicht nur leicht möglich, sondern nach Treu und Glauben auch ohne weiteres zumutbar ist, die erforderlichen Aufklärungen zu geben. Der mangelnden Kenntnis des Klägers muss die Unzumutbarkeit der Offenbarung von Kenntnissen gleichgehalten werden. (T16)
Auch; nur: Es ist Sache der Parteien, die für sie günstigen Tatsachen zu behaupten. (T17)
nur T7; Beis wie T12 nur: Dieser Grundsatz gilt auch dann, wenn dem Kläger im Einzelfall der Nachweis schwierig oder sogar unmöglich ist. (T18)
Beisatz: Der Arbeitgeber hat das Vorliegen eines Ausnahmetatbestands nach § 38 Abs 3 VBG zu beweisen. (T19)
Auch; nur T7; Beis wie T6
4 Ob 280/98z
Entscheidungstext OGH 10.11.1998 4 Ob 280/98z
Auch; nur T7; Beisatz: Gilt auch im Patentverletzungsprozess. (T20)
nur T7; Beis wie T4; Beisatz: Grundsätzlich ist nur das Bestehen von Tatsachen zu behaupten und zu beweisen, nicht aber das Nichtbestehen von Tatsachen, weil dies nur sehr schwer erweislich ist. (T21)
7 Ob 119/00a
Entscheidungstext OGH 29.05.2000 7 Ob 119/00a
nur T3; Beisatz: Es liegt an der klagenden Partei, Behauptungen aufzustellen und zu beweisen, mangels welcher der in § 106 Abs 2 u. 3 KFG genannten Voraussetzungen die gegenständliche Personenbeförderung als rechtswidrig angesehen werden müsse, um den Nachweis der Obliegenheitsverletzung zu erbringen. (T22)
Beisatz: Diese Beweislastregeln verfolgen den Zweck, eine Sachentscheidung auch in jenen (nicht seltenen) Fällen zu ermöglichen, in denen ein für die Entscheidung maßgeblicher Sachverhalt nicht bewiesen werden kann; bei Vorliegen entsprechender (positiver) Sachverhaltsfeststellungen bedarf es somit nicht des Rückgriffes auf die Anwendung von Beweislastregeln, weil es dann keine Rolle mehr spielt, wen die Beweislast trifft, wenn die zu beweisende Tatsache ohnedies feststeht. (T23)
7 Ob 134/01h
Entscheidungstext OGH 11.07.2001 7 Ob 134/01h
nur T8; Beis ähnlich wie T23
4 Ob 112/01a
Entscheidungstext OGH 14.05.2001 4 Ob 112/01a
Vgl auch; Beisatz: Die allgemeine Beweislastregel, dass jede Partei die Beweislast für das Vorliegen aller tatsächlichen Voraussetzungen der ihr günstigen Rechtsnorm trägt, gilt auch im (zweiseitig geführten) Provisorialverfahren, wo die Bescheinigungslast gleich zu verteilen ist wie die Beweislast im Hauptverfahren. (T24)
Auch; nur T8; Beisatz: Als Frage der rechtlichen Beurteilung. (T25)
Vgl; Beis wie T23 nur: Bei Vorliegen entsprechender (positiver) Sachverhaltsfeststellungen bedarf es somit nicht des Rückgriffes auf die Anwendung von Beweislastregeln, weil es dann keine Rolle mehr spielt, wen die Beweislast trifft, wenn die zu beweisende Tatsache ohnedies feststeht. (T26)
Beisatz: Die Verletzung von Beweislastregeln, soweit sie dem materiellen Recht angehören, stellt stets eine revisible unrichtige rechtliche Beurteilung darstellt. (T27)
Vgl auch; Beis wie T25; Beis wie T26; Beis wie T27
Auch; nur T7; Veröff: SZ 2002/156
1 Ob 290/02g
Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 290/02g
nur T7; Beisatz: Nur bestehende Tatsachen, nicht dagegen das Nichtbestehen von Tatsachen ist zu behaupten und zu beweisen. (T28)
Veröff: SZ 2003/8
Vgl; Beis wie T26; Beis wie T27; Beisatz: Die Frage der Beweislast stellt sich aber dann nicht mehr, wenn die Tatsacheninstanzen - wie hier - ohnehin Feststellungen getroffen haben. (T29)
nur T3; Beis wie T13; Beis wie T16; Beis wie T18
8 ObA 100/06y
Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 ObA 100/06y
Auch; Beis wie T2; Beis wie T24 nur: Allgemeine Beweislastregel, dass jede Partei die Beweislast für das Vorliegen aller tatsächlichen Voraussetzungen der ihr günstigen Rechtsnorm trägt. (T30)
Auch; nur T7; Beis wie T16; Beisatz: Eine Verschiebung der Beweislast wird nicht allein dadurch gerechtfertigt, dass der Kläger wegen der besonderen Umstände des Einzelfalls in Beweisnotstand ist. (T31)
3 Ob 254/08m
Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 254/08m
Vgl auch; Beisatz: Eine Beweislastverschiebung ist nach ständiger Rechtsprechung auf Ausnahmefälle beschränkt, in denen die „Nähe zum Beweis" - im Einzelfall- den Ausschlag für die Zuteilung der Beweislast gibt; etwa dann, wenn Tatfragen zu klären sind, die „tief in die Sphäre einer Partei hineinführen". (T32)
Beisatz: Zu einer Verschiebung der Beweislast kommt es also (nur) dann, wenn für die eine Partei mangels genauer Kenntnis der Tatumstände ganz besondere, unverhältnismäßige Beweisschwierigkeiten bestehen, während der anderen Partei diese Kenntnisse zur Verfügung stehen und es ihr daher nicht nur leicht möglich, sondern nach Treu und Glauben auch ohne weiteres zumutbar ist, die erforderlichen Aufklärungen zu geben; allein durch einen Beweisnotstand wegen der besonderen Umstände des Einzelfalls ist eine Verschiebung der Beweislast hingegen nicht gerechtfertigt. (T33)
4 Ob 64/09d
Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 64/09d
Auch; Beisatz: Bei einem Urheberrechtseingriff hat daher nicht der Urheber zu behaupten und zu beweisen, dass dem Verletzer keine Werknutzungsrechte zustehen, sondern der Verletzer, dass ihm der Urheber - allenfalls mittelbar - (zumindest) eine Werknutzungsbewilligung eingeräumt habe. (T34)
Vgl; Beisatz: Beweisnähe ist grundsätzlich kein Sachgrund für eine Umkehrung der objektiven Beweislast. Es führt auch nicht grundsätzlich zur Beweislastumkehr, wenn mangels Kenntnis der Tatumstände unverhältnismäßige Beweisschwierigkeiten gegeben sind, dem Gegner hingegen diese Kenntnisse zur Verfügung stehen und es ihm daher nicht nur leicht möglich, sondern nach Treu und Glauben auch ohneweiteres zumutbar ist, die erforderlichen Aufklärungen zu geben. (T35)
Bem: Ebenso nunmehr 9 Ob 12/05p SZ 2005/73 = JBl 2005, 738; 4 Ob 180/07k). (T36)
nur T7; Beis wie T30; Beisatz: Die Beweislastregel gelangt auch bei Schutznormverletzungen zur Anwendung. (T37)
Vgl; Beis wie T23; Beis wie T26; Beis wie T29
8 ObA 26/09w
Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 ObA 26/09w
Auch; Beis wie T23; Beis wie T26; Beis wie T29
Vgl; Beis wie T31; Beis wie T32; Beis wie T33
1 Ob 104/11t
Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 104/11t
Vgl auch; nur T8; Beis Vgl auch T25; Beis wie T29
10 ObS 42/11s
Entscheidungstext OGH 21.07.2011 10 ObS 42/11s
6 Ob 130/12d
Entscheidungstext OGH 13.09.2012 6 Ob 130/12d
Auch; nur T7; Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass der ordre public verletzt wurde und dass sich daraus ein Anerkennungshindernis ergibt, trifft auch im Anwendungsbereich der EuInsVO denjenigen, der sich der Anerkennung widersetzt. (T38)
Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass der ordre public verletzt wurde und dass sich daraus ein Anerkennungshindernis ergibt, trifft auch im Anwendungsbereich der EuInsVO denjenigen, der sich der Anerkennung widersetzt. Im gegenständlichen Oppositionsstreit traf die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass dem englischen Insolvenzverfahren eine die Anerkennung hindernde Gehörverletzung anhaftete, die beklagte Partei. Diesen Nachweis hat die beklagte Partei hier auf Tatsachenebene nicht erbracht. Es steht gerade nicht fest, dass ihr die Verständigung nach Art 40 EuInsVO nicht zugegangen ist. (T39)
Auch; Beis wie T31; Beis wie T32
Vgl auch; nur T7; Beis wie T6
10 Ob 80/15k
Entscheidungstext OGH 13.09.2016 10 Ob 80/15k
Auch; Beisatz: Eine Partei hat diejenigen Umstände, die sie zur Ausübung ihres Preisgestaltungsrechts berechtigen, im Verfahren offenzulegen und nachzuweisen. (T40)
Beisatz: Es kann sich nicht zum Nachteil der anderen Partei auswirken, dass eine Partei die Ausübung ihres Preisgestaltungsrechts von den – auch ihr nicht überprüfbaren – Vorgaben eines Dritten abhängig macht, sofern es sich nicht um objektive Marktfaktoren wie etwa allgemeine Indizes, handelt. (T41)
Beisatz: Hier: Zinsenanpassung bei Kreditvertrag. (T42)
Beis wie T6; nur T7
Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Klage einer GmbH gegen eine Gesellschafterin wegen Verletzung ihrer Treuepflicht: Soweit die Klage darauf gestützt ist, dass die Beklagte geheime Informationen an die Öffentlichkeit trage, trägt die Klägerin die Beweislast dafür, dass die Informationen nicht schon öffentlich zugänglich bzw bekannt waren. (T43)
6 Ob 37/18m
Entscheidungstext OGH 24.05.2018 6 Ob 37/18m
Vgl auch; Beis ähnlich wie T14; Beis ähnlich wie T19
Auch; nur T3; Veröff: SZ 2018/45
8 Ob 166/18x
Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 166/18x
Vgl auch; Beis wie T23; Beis wie T26; Beis wie T29
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0039939
JJR_19581016_OGH0002_0020OB00163_5800000_001
Vgl; Veröff: SZ 2018/45