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Timestamp: 2019-08-23 21:06:19
Document Index: 10083487

Matched Legal Cases: ['§6', '§10', '§5', '§6', '§6', '§12']

﻿ Kontakt Ingenieur Büro Lang | Gefährdungsbeurteilung SiFa
Ingenieur Büro Lang
Königsgraben 4
Mit den Gefährdungsbeurteilungen wird eine Optimierung des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit über die Sicherheitsfachkraft und den Betriebsarzt oder Arbeitsmediziner erreicht. Die Sicherheitsfachkraft bezieht den Betriebsarzt oder Arbeitsmediziner bei den Gefährdungsbeurteilungen mit ein. Die Sicherheitsfachkraft kann diese Gefährdungsbeurteilungen für den Unternehmer in Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit erstellen. Gefährdungsbeurteilungen durch die Sicherheitsfachkraft sind der wichtigste Bestandteil im Arbeitsschutz und in der Arbeitssicherheit.
Innerhalb eines Unternehmens sind die Hauptbestandteile des Arbeitssicherheitsmanagements (ASM) die Bereiche Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Diese wiederum sollten heute Bestandteil eines guten Qualitätsmanagements sein.
Gut geplante und durchgeführte Arbeitsschutzmaßnahmen können das Risiko von Unfällen und die sich daraus evtl. ergebenden gesundheitliche Beträchtigungen senken. Das hat auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) erkannt und fordert dies in der DGUV Vorschrift 2 ein.
Durch Arbeitsschutzmaßnahmen werden auch krankheitsbedingte Ausfallkosten reduziert. In das Arbeitssicherheitsmanagement sind alle Struktur- und Organisationsebenen des Unternehmens integriert. Die Beherrschbarkeit der einzelnen Prozessabläufe an denen der Mensch beteiligt ist steigert sich dadurch systematisch.
Das Arbeitssicherheitsmanagement geht konform mit den vom Gesetzgeber im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und den Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV) geforderten Maßnahmen.
Werden die vom Gesetzgeber geforderten Maßnahmen vom Unternehmer bzw. den dafür Verantwortlichen im Unternehmen nicht umgesetzt, kann das in einem Schadensfall erhebliche finanzielle und auch zivilrechtliche Folgen nach sich ziehen.
Nicht zu unterschätzen sind auch die daraus resultierenden Regressforderungen der Versicherungsträger.
Wir beraten Sie kompetent zu allen Aufgaben nach §6 ASiG (Fachkräfte für Arbeitssicherheit) und unterstützen Sie im Umgang mit Aufsichtsbehörden und Berufsgenossenschaften.
Planung und Durchführung von Übungs- oder Evakuierungsmaßnahmen,
Übernahme des Arbeitssicherheits- und Umweltmanagements in Ihr Qualitätsmanagementsystem,
Erstellung von Betriebsanweisungen und Gefährdungsbeurteilungen,
Regelmäßige Begehungen der Arbeitsstätten durch die Sicherheitsfachkraft sind ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Gefahren und Gefährdungen können dadurch rechtzeitig erkannt und miminiert werden.
Durch die Betriebsbegehung entsteht ein umfassendes Bild von den tatsächlichen Arbeitsbedingungen und Gefährdungen vor Ort. Eine regelmäßige Begehungen ist unumgänglich und Voraussetzung um Arbeitgeber und Arbeitnehmer fundiert beraten zu können.
Der Gesetzgeber hat das erkannt und in §10 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) verankert. Hier werden ausdrücklich Betriebsbegehungen durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit und den Betriebsarzt gefordert. Der Begehungsbericht ist eine Grundlage um notwendigen Maßnahmen einzuleiten.
Wir führen Betriebsbegehungen im Hinblick auf die geforderten Arbeitsschutzauflagen durch und Erstellen anschließend einen ausführlichen Bericht mit Vorschlägen für die Umsetzung der evtl. erforderlichen Schutzmaßnahmen.
Oft als "ABM-Maßnahme" empfunden,
Der Gesetzgeber schreibt nur teilweise eine zwingende Dokumentation wie z.B. eine Gefährdungsbeurteilung oder ein Gefahrstoffkataster vor.
Eine fehlende Dokumentation erschwert im Schadensfall den Nachweis der umgesetzten Arbeitsschutzmaßnahmen. Eine gute und umfassende Dokumentation erhöht Ihre Rechtssicherheit und sollte auch immer auf dem aktuellen Stand sein.
Zu der notwendigen Dokumentation gehören u.a.:
Prüfdokumente,
Brandschutzpläne,
Um hier den Überblick zu behalten, muss man viel Zeit investieren. Zeit die für die eigentliche Arbeit verloren geht.
Auf Basis des Arbeitschutzgesetzes §5 und §6 ist eine allgemeine Gefährdungsbeurteilung in Unternehmen zu erstellen.
Eine wichtige Grundlage dafür ist eine ausführliche Gefahrenanalyse. Diese ist die Grundlage für Prävention und einen wirksamen Arbeitsschutz im Unternehmen.
Die daraus abgeleitete Gefährdungsbeurteilung bietet eine Handlungshilfe um Gefahren, Organisationsmängel oder Störfaktoren zu erkennen, zu beurteilen sowie die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen um Abhilfe zu schaffen.
Gefährdungsbeurteilungen sind in weiteren Verordnungen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften, wie z.B. Betriebssicherheitsverordnung und Gefahrstoffverordnung aufgegriffen und verankert worden. Hierdurch wird eine Gefährdungsbeurteilung für jedes Unternehmen zu einem unumgänglichen muss.
Eine systematisch aufgebaute Gefährdungsbeurteilung orientiert sich an 7 Schritten:
Analyse, Gefährdungsermittlung
Entwicklung von Lösungsansetzen
Auswahl der Lösungen in Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern
Wir führen Gefahrenanalysen durch und erstellen für Sie die Gefährdungsbeurteilungen
unterstützen Sie in allen Punkten, bis das theoretische Ziel in der Praxis umgesetzt ist.
Wir verstehen den Arbeitsschutz als Erfolgsfaktor für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter werden durch den Arbeitsschutz gestärkt und für den Arbeitgeber ergeben sich Rechtssicherheit und Kostenminderung durch geringere Ausfallzeiten.
Bewährte Methoden integrieren und mit neuen innovativen Lösungen ergänzen, das ist unser Beitrag zu Ihrem Erfolgsprinzip.
Hierzu gehört es auch die Prioritäten zu kennen, zu fokussieren und die betriebswirtschaftlichen Komponenten immer im Blick zu haben.
Wir beraten unsere Kunden unabhängig von Firmen-, Produkt-, Lieferanten- oder Herstellerinteressen. So kann für jeden Kunden und jedes Projekt eine passende Lösung gefunden werden, die ein Optimum an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bietet.
Risikobeurteilungen sind heute in allen Bereichen zu finden und zum Teil unumgänglich.
Im Vergleich zur Gefährdungsbeurteilung bildet eine Risikobeurteilung die Gefahren die von einem Prozess oder technischen Teil ausgehen können ab. Eine Gefährdungsbeurteilung hingegen bildet mögliche Gefahren mit dem Umgang eines technischen Teiles oder der Anwendung eines Prozesses ab.
Danach muss z.B. der Hersteller einer Maschine welche unter die 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) fällt, eine Risikobeurteilung auf Basis der DIN EN ISO 12100 (Sicherheit von Maschinen) erstellen.
Anhand dieser Risikobeurteilung sind Maßnahmen zur Risikominderung unter Berücksichtigung der relevanten Normen z.B. EN ISO 13849 (Sicherheit von Maschinen) zu definieren und technisch zu integrieren. Das mögliche Risiko für Mensch und Umwelt muss durch geeignete Maßnahmen auf ein vertretbares Restrisko reduziert werden.
Die Durchführung einer produktbezogenen Riskobeurteilung muss dokumentiert sein, bevor ein Hersteller sein Produkt auf dem Markt bereitstellt.
Der Prozess sollte bereits in die Entwicklungsphase integriert sein, um erhöhte Kosten durch spätere Änderungen zu vermeiden.
Wir führen für Sie anlagen- und maschinenbezogene Risikobeurteilung durch und definieren, unter Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Vorgaben, Maßnahmen zur Risikominderung.
Ein modernes Unternehmen erfordert gut informierte und intensiv geschulte Mitarbeiter. Das gilt nicht nur für den Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz sondern auch für viele andere Bereich im Unternehmen.
Im Vergleich zu den gesetzlich geforderten Unterweisungen, biete eine gezielte Schulung die Möglichkeit zusätzliches und spezielles Wissen zu vermitteln.
Zu den Themen Arbeits-, Umwelt-, und Gesundheitsschutz bieten wir folgende Schulungen an, die auch in Ihrem Hause durchgeführt werden können.
Fahrausweis für motorisch angetriebene Flurförderfahrzeuge,
Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen,
Wir vermitten diese Inhalte in überschaubarer und verständlicher Form an Ihre Mitarbeiter.
“Wer gut ausgebildet ist, leistet auch gute Arbeit!“
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ist eine speziell ausgebildete Person. Zusammen mit dem Betriebsarzt (Arbeitsmediziner) unterstützt sie Unternehmen und Behörden bei der Umsetzung der Aufgaben aus der EG-Rahmenrichtlinie 89/391/EWG.
Die Sicherheitsfachkraft sollte nicht mit einem Sicherheitsbeauftragten verwechselt werden, da diese eine Stabsfunktion innerhalb eines Unternehmens übernimmt.
Zentrale Aufgabe der Sicherheitsfachkraft ist es, den Unternehmer im Bereich der Arbeitssicherheit (in Behördendeutsch: "Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und menschengerechte Arbeitsgestaltung“) zu beraten und zu unterstützen.
Die Aufgaben einer Sicherheitsfachkraft sind in §6 ASiG (Arbeitssicherheitsgesetz) genauer definiert.
Die Fachkrafte für Arbeitssicherheit (Sicherheitsfachkraft) hat die Aufgabe, den Arbeitgeber bei der Arbeitssicherheit, dem Gesundheitsschutz, der Unfallverhütung und in allen Fragen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen und zu beraten.
Ermitteln und beurteilen von arbeitsbedingten Unfall-/ Gesundheitsgefahren und von Faktoren zur Gesundheitsförderung. Das erfordert insbesondere identifizieren, analysieren, beurteilen und dokumentieren von Risiken durch physikalische, chemische und biologische Gefährdungs- und Belastungsfaktoren sowie durch physische und psychische einschl. psychosoziale Belastungen der Beschäftigten.
Vorbereiten und gestalten sicherer, gesundheits- und menschengerechter Arbeitssysteme. Das erfordert insbesondere das Bestimmen von Zielen und Anforderungen (Sollzuständen), die (übereinstimmend mit den bewerteten Risiken) von der Rangfolge der notwendigen Maßnahmen ausgehen. Auf dieser Grundlage sind Arbeitsschutzkonzepte zu entwickeln und dementsprechende Beratungen zu leisten bei:
der Gestaltung von Arbeitsstätten
der Auswahl und dem Einsatz von Maschinen, Geräten, Anlagen und Arbeitsstoffen
Um sicherheitsgerechte Zustände stets zu gewährleisten, müssen die Arbeitssysteme immer wieder aufmerksam betrachtet und Anlagen sowie Arbeitsbereiche überwacht werden. Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz im Management. Einbindung in die betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation.
Wir übernehmen diese Aufgabe in Ihrem Unternehmen.
Die überwiegende Zahl von Arbeitsunfällen hat ihre Ursache in menschlichem Fehlverhalten, nicht zu verwechseln mit menschlichem Versagen. Daher muss zur Vermeidung von Unfällen beim Verhalten der Mitarbeiter angesetzt werden. Diese Erkenntnis hat der Gesetzgeber bereits in §12 Arbeitsschutzgesetz verankert. Hiernach haben Arbeitgeber oder die verantwortlichen Personen ihre Beschäftigten ausreichend und angemessen über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu unterweisen, bzw. durch fachkundige Personen (z.B. Betriebsarzt oder Sicherheitsfachkraft) unterweisen zu lassen.
Der Arbeitgeber und verantwortliche Personen sind im Unternehmen so stark eingebunden, dass sich die notwendigen Unterweisungen der Beschäftigten
bei Veränderungen in den Aufgabenbereichen,
nicht zusätzlich in den Tagesablauf integrieren lassen.
Der Zweck der Unterweisung ist, dass der Beschäftigte eine Sicherheits- oder Gesundheitsgefährdung erkennt und dann entsprechend den vorgesehenen Schutzmaßnahmen handeln kann.
Voraussetzung für ein sicherheitsgerechtes Verhalten ist:
umfassende Information der Beschäftigten über die Gefahren an ihrem Arbeitsplatz,
Motivation der Beschäftigten zu sicherheitsgerechtem Verhalten,
richtige Zuordnung der Beschäftigten zu den einzelnen Tätigkeiten,
(Ausbildung, Erfahrung, Sachkunde und körperliche Eignung).
Die Unterweisungen informieren über Grundregeln im Arbeitsschutz und möglichen Gefährdungen am Arbeitsplatz sowie die daraus resultierenden Verhaltsregeln. Eine Unterweisung des Mitarbeiters muss bei Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, bei Einführung neuer Arbeitsmittel oder Technologien erfolgen und regelmäßig wiederholt werden.
Allgemeine Pflichten der Beschäftigten,
Arbeitsplatzspezifische Gefährdungen,
Einsatz von persönliche Schutzausrüstung,
Büro- und Bildschirmarbeitsplätze,
Sicherheit für Staplerfahrer,
Wir vermitten die Inhalte in überschaubarer und verständlicher Form an Ihre Mitarbeiter.