Source: https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/ma-kaem/pruefungsordnung
Timestamp: 2018-12-10 04:41:10
Document Index: 226579349

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 2', '§ 1', '§ 7', '§ 19', '§ 19', '§ 10', '§ 7', '§ 7', '§ 17', '§ 28']

Prüfungsordnung MA Kultur, Ästhetik, Medien
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Prüfungsordnung für die Masterstudiengänge "Kultur, Ästhetik, Medien" und "Kultur, Ästhetik, Medien" (Teilzeit) (MaPO KÄM) an der Hochschule Düsseldorf
§ 10 Bildung der Gesamtnote der Masterrprüfung
Anlage 1: Studienverlaufsplan des Studiengangs „Kultur, Ästhetik, Medien“
Anlage 2: Studienverlaufsplan des Studiengangs „Kultur, Ästhetik, Medien (Teilzeit)“
Diese Prüfungsordnung gilt für das Studium in den Master-Studiengängen „Kultur, Ästhetik, Medien“ und „Kultur, Ästhetik, Medien (Teilzeit)“ des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf.
Auf der Grundlage der in § 2 Abs. 1 RahmenPO bestimmten Ziele soll das Studium in den Masterstudiengängen „Kultur, Ästhetik, Medien“ und „Kultur, Ästhetik, Medien (Teilzeit)“ die Studierenden befähigen, die erforderlichen wissenschaftlichen und fachlichen Kenntnisse, Handlungsmethoden und Schlüsselqualifikationen zu erwerben, die sie zur Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden und deren kritischer Reflexion, sowie zu verantwortlichem Handeln in Tätigkeitsfeldern Sozialer und kultureller Arbeit benötigen. Dies soll in diesem Master-Studiengang insbesondere in Feldern geschehen, in denen kulturelle Phänomene unter besonderer Berücksichtigung der Neuen Medien wissenschaftlich und ästhetisch erforscht und die Möglichkeiten der Einbindung in gesellschaftliche und soziale Prozesse untersucht werden.
ein Bachelor-Abschluss oder ein vergleichbarer Hochschulabschluss in einem gesellschafts- oder
kulturwissenschaftlichen Studiengang (z. B. Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie o.ä.); Absolventinnen und Absolventen eines Studiengangs in einem anderen einschlägigen Fach des Bereichs Kultur, Ästhetik, Medien (z. B. Kunst, Literatur, Musik, Neue Medien, Sport) können für die Zulassung ebenfalls berücksichtigt werden, wenn sie die weiteren Bedingungen erfüllen; das Bachelor- oder vergleichbare Hochschulstudium muss mit mindestens 210 ECTS-Punkten und einer Durchschnittsnote von mindestens 2,5 abgeschlossen worden sein.
(2) Als einschlägig gemäß Abs. 1 Nr. 2 gilt die erfolgreiche Absolvierung eines Praxissemesters oder Praxismoduls in einem Bachelor-Studiengang Sozialarbeit, Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit
oder einem vergleichbaren Studiengang in Art und Umfang des „Moduls zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung (SA)“ des Bachelor-Studiengangs „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ an der Hochschule Düsseldorf oder in Inhalt und Niveau gleichwertige Praxiserfahrungen in einem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit oder in einem Handlungsfeld, das in einem Zusammenhang mit den Inhalten
des unter § 1 Abs. 1 aufgeführten Studiengangs steht.
(3) Abweichend von Abs. 1 Nr.1 S. 3 kann eine Studienbewerberin oder ein Studienbewerber mit einem Bachelor-Abschluss oder einem vergleichbaren Hochschulabschluss in einem gesellschafts- oder kulturwissenschaftlichen Studiengang mit 180 ECTS-Punkten unter Auflage zugelassen werden. Die Auflage gilt als erfüllt, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber bis zum Antrag auf Zulassung zur Master-Thesis Nachweise über fachlich angeleitete und mit den Inhalten des Master-Studiums in Verbindung stehende Praxiserfahrungen im Umfang von mindestens 640 Stunden sowie einer von der oder den Praxisstellen unabhängige Begleitung oder Reflexion vorlegt. Ist in dem Studienabschluss nach Absatz 1 Nummer 1 ein Praxisanteil von mindestens 100 Tagen enthalten, können auch Leistungen im Umfang von 30 CP in einem Studiengang gemäß Absatz 1 Nummer 1 zur Erfüllung der Auflage anerkannt werden, sofern hinsichtlich der Studien- und Prüfungsleistungen kein wesentlicher Unterschied besteht bzw. im Falle von außerhochschulischen Leistungen diese gleichwertig sind. Die Praxiserfahrungen gemäß Satz 2 oder die Leistungen gemäß Satz 3 müssen nach dem Abschluss gemäß Absatz 1 Nummer 1 erbracht worden sein.
(4) Zugang zum Studiengang können auch Bewerberinnen und Bewerber erlangen, die zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses die Studienvoraussetzung gemäß Absatz 1 Nummer 1 noch nicht nachweisen können, sofern sie das Fehlen nicht zu vertreten haben. Für die Feststellung der Eignung wird die Studienvoraussetzung vorläufig durch den Nachweis einer nach den bis zum Bewerbungszeitpunkt vorliegenden Prüfungsleistungen ermittelten Durchschnittsnote ersetzt. Der Nachweis über die Erfüllung der Studienvoraussetzung gemäß Absatz 1 Nummer 1 ist spätestens fünf Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu erbringen; andernfalls erlischt die Einschreibung.
(5) Abweichend von Absatz 1 Nummer 2 kann eine Studienbewerberin oder ein Studienbewerber zugelassen werden, die oder der den Nachweis der Praxiserfahrung zum Zeitpunkt der Einschreibung nicht erbringen kann. Der entsprechende Nachweis muss in diesem Fall spätestens bis zum Antrag auf Zulassung zur Master-Thesis nachgereicht werden.
(6) Soweit es mehr Bewerbungen, die die Voraussetzungen nach Abs. 1 und 2 erfüllen, gibt, als Studienplätze zur Verfügung stehen, wird unter den Bewerberinnen und Bewerbern eine weitere Auswahlentscheidung mit dem Ziel der Erstellung einer Rangfolge durchgeführt. Hierbei sind bei der Bewerbung vier erfolgreiche Prüfungsleistungen aus den Modulen
- Schwerpunkt Digitale Medien, Massenmedien und computervermittelte
Kommunikation (S 5)
des Bachelor-Studiengangs Sozialarbeit/Sozialpädagogik zu benennen.
Die Ergebnisse dieser Prüfungsleistungen werden untereinander gleichwertig und zusammen mit 29% berücksichtigt. Bei Studierenden, die weniger als zwei der in S. 2 genannten Module besucht haben, können ersatzweise auch andere Prüfungsleistungen anerkannt werden; vergleichbare Studien- und Prüfungsleistungen aus anderen Studiengängen werden anerkannt, wenn sie sich von den Leistungen, die sie ersetzen sollen, nicht wesentlich unterscheiden. § 7 Abs. 1 bis 3 und 8 RahmenPO gelten entsprechend. Weitere 20% der Bewertung ergeben sich aus einer mündlichen Prüfung entsprechend den §§ 19, 28 Abs. 3 RahmenPO, wobei festgestellt werden soll, ob die Bewerberin oder der Bewerber die für die Zulassung zum Masterstudium erforderlichen Kompetenzen nachweisen kann. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt, abweichend von § 19 Abs. 2 S. 2 RahmenPO, in der Regel 15 Minuten. Die verbleibenden 51% der Bewertung ergeben sich aus dem Abschluss gemäß Abs. 1 Nr. 1.In den Fällen des Absatz4 geht die vorläufig ermittelte Durchschnittsnote anstelle der Gesamtnote in die Auswahlentscheidung ein.
(7) Für die Durchführung des Verfahrens nach Abs. 1 bis 6 bestellt der Fachbereichsrat eine Kommission aus mindestens zwei nach § 10 RahmenPO geeigneten Prüferinnen oder Prüfern des Masterstudiengangs. Entscheidungen über die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen und
sonstigen Kenntnissen und Qualifikationen im Rahmen des Verfahrens nach Abs. 1 bis 4 fallen abweichend von § 7 Abs. 6 RahmenPO in die Zuständigkeit der Kommission. § 7 Abs. 6 S. 4 und 5 RahmenPO gelten entsprechend. Die Amtszeit der Kommission beträgt zwei Jahre.
(1) Die Regelstudienzeit beträgt im Studiengang „Kultur, Ästhetik, Medien“ drei Semester und im Studiengang „Kultur, Ästhetik, Medien (Teilzeit)“ fünf Semester.
(3) Der Gesamtstudienumfang beträgt 48 Semesterwochenstunden (SWS). Die Verteilung der Semesterwochenstunden im Einzelnen ergibt sich aus dem Studienverlaufsplan in Anlage 1 (Vollzeit) bzw. Anlage 2 (Teilzeit).
​MK 1: Kulturwissenschaften 3 CP
MK 2: Neue Medien und apparative Praxis
MK 3: Medienwissenschaft
​MK 4: Projektstudium I
MK 5: Projektstudium II
MK 6: Projektstudium III 9 CP
​MK 7: Forschungsmethoden und pädagogische Methoden 6 CP
MK 8: Kultur- und Projektmanagement
MK 9: Ästhetik und Kulturgeschichte
MK 10: Master-Seminar
MK 11: Master-Thesis 15 CP
MK 12: Master-Kolloquium
Abweichend von § 17 Abs. 10 RahmenPO werden die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungsleistungen der Prüfung MK 2.1 und der Module MK 4 und MK 10 (Master-Seminar) mit dem Ergebnis „bestanden“ bzw. „nicht bestanden“ benotet..
(1) Zur Master-Thesis wird zugelassen, wer die Prüfungen in den Module MK1, MK 2, MK 3, MK 4, MK 5, MK 8 und MK 9 erfolgreich erbracht hat.
(2) Zum Kolloquium wird zugelassen, wer bis zu dem vom Prüfungsausschuss hierfür jeweils festgesetzten Termin die noch nicht nachgewiesenen Modulprüfungen MK 6, MK 7 und MK 10 gemäß Abs. 1 nachgewiesen und die Master-Thesis mit mindestens „ausreichend” bestanden hat.
Aus den Noten der Modulprüfungen, sowie der Master-Thesis und des Kolloquiums wird eine Gesamtnote gebildet. Bei der Bildung der Gesamtnote werden die Noten der Module MK 1 bis MK 3 und MK 5 bis MK 9 mit 60% im Verhältnis der jeweils einer gemäß § 28 Abs. 3 RahmenPO benoteten Prüfung zugrundeliegenden Creditpoints, die Note der Master-Thesis mit 30% und die Note des Kolloquiums mit 10% gewichtet.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt am 01.09.2015 in Kraft. Sie gilt für alle Studentinnen und Studenten der Master-Studiengänge „Kultur, Ästhetik, Medien“ und „Kultur, Ästhetik, Medien (Teilzeit)“, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2015/2016 aufgenommen haben.
(2) Studierende, die ihr Studium im Master-Studiengang „Kultur, Ästhetik, Medien“ oder in Master-Studiengang „Kultur, Ästhetik, Medien (Teilzeit)“ vor In-Kraft-Treten dieser Prüfungsordnung aufgenommen haben, werden auf Antrag in den gesamten Geltungsbereich dieser Prüfungsordnung für den entsprechenden Studiengang und der RahmenPO übernommen. Bisherige Prüfungsleistungen werden von Amts wegen angerechnet. Die Prüfungsordnung für den Master-Studiengang „Kultur, Ästhetik, Medien“ (MaPOKÄMV) vom 16.08.2011 (Verkündungsblatt der Fachhochschule Düsseldorf Nr. 255 vom 16.09.2011) wird zum Ende des Wintersemesters 2017/18 außer Kraft treten. Die Prüfungsordnung für den Master-Studiengang „Kultur, Ästhetik, Medien (Teilzeit)“ (MaPOKÄMT) vom 16.09.2011 (Verkündungsblatt der Fachhochschule Düsseldorf Nr. Nr. 256 vom 16.09.2011) wird zum Ende des Wintersemesters 2018/19 außer Kraft treten. Diese Zeitpunkte gelten auch für Wiederholungsprüfungen.
Die vorhergehenden Prüfungsordnungen des Master "Kultur, Ästhetik, Medien" finden Sie im Archiv der Webseiten des Fachbereiches:
Ausgelaufende Prüfungsordnungen:
Die Prüfungsordnung auf dieser Seite ist eine nicht-amtliche Lesefassung der Prüfungsordnung Kultur, Ästhetik, Medien 2015. Lesefassungen dienen der besseren Lesbarkeit von Ordnungen, die durch eine oder mehrere Änderungsordnungen geändert worden sind. In ihnen sind die Regelungen der Ausgangs- und Änderungsordnungen zusammengestellt. Rechtlich verbindlich sind nur die originären Ordnungen und Änderungssatzungen in den amtlichen Mitteilungen, die im Verkündungsblatt der Hochschule veröffentlicht werden, nicht jedoch die lesbaren Fassungen. Verbindlich sind für die Prüfungsordnung Kultur, Ästhetik, Medien 2015:
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Zuletzt geändert am 12.11.2018 16:13