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Timestamp: 2019-04-22 06:07:03
Document Index: 32268675

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 20', '§ 24', '§ 20', '§ 24']

Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 13.4.2.1.11.6 Einbringung eines Betriebs gewerblicher Art nach § 24 Abs 1 UmwStG in eine Personengesellschaft | Steuer Office Gold | Steuern | Haufe
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 13.4.2.1.11.6 Einbringung eines Betriebs gewerblicher Art nach § 24 Abs 1 UmwStG in eine Personengesellschaft
Wird ein BgA nach § 24 Abs 1 UmwStG in eine Pers-Ges eingebracht, kann dies nach § 24 Abs 2 UmwStG gewinnneutral erfolgen. Nach § 24 Abs 3 UmwStG gilt der Wert, mit dem die Pers-Ges das eingebrachte BV ansetzt, für die einbringende jur Pers d öff Rechts als Veräußerungspreis. Mit dem Übergang des Vermögens des (früheren) BgA auf die Pers-Ges wird der BgA vollständig beendet, und das Vermögen gilt als für Zwecke außerhalb des untergegangenen BgA verwendet. Dieser Vorgang stellt uE zunächst eine Überführung des gesamten Vermögens in den Hoheitsbereich der Träger-Kö (gleich Eink iSd § 20 Abs 1 Nr 10 Buchst b EStG) und in einem zweiten Schritt eine Zuführung der Träger-Kö (Einlage) an den empfangenden BgA (in Gestalt der Beteiligung an der Pers-Ges) dar (s Schr des BMF v 09.01.2015, BStBl I 2015, 111, Rdnr 41). Maßgebend für die Bemessung der KapSt sind uE die im Zeitpunkt der Einbringung in dem BgA vorhandenen offenen Rücklagen (s Tz 336ff). Dass die Beteiligung an der Pers-Ges ihrerseits wiederum einen (neuen) BgA darstellt (s Tz 51ff), ist uE für die stliche Beurteilung des Vorganges insoweit ohne Bedeutung. Zur stlichen Behandlung eines bei der Einbringung ggf entstehenden Einbringungsgewinns ebenso s Tz 336.
Tz. 343a
Nach aA führt die Einbringung eines BgA nach § 24 UmwStG in eine Pers-Ges nicht zu Eink der Träger-Kö aus KapV, da – anders als bei Einbringung in eine Kap-Ges – das Vermögen des ehemaligen BgA nicht in den Hoheitsbereich der Träger-Kö überführt werde, sondern in einem (neuen) BgA verbleibe. Diese Rechts-Auff verkennt uE jedoch das Vorliegen der oben dargestellte "Doppelmaßnahme". Man muss dieser Rechts-Auff jedoch zugute halten, dass die "Einbringung nach dem Sechsten Teil des UmwStG" (Einbringung in eine Kap-Ges; s Tz 336ff) in § 20 Abs 1 Nr 10 Buchst b EStG ausdrücklich genannt ist, die "Einbringung nach dem Siebten Teil des UmwStG" (Einbringung in eine Pers-Ges) dagegen nicht. Auch das FG Münster (s Urt v 14.11.2012, EFG 2013, 619) verneint im Falle einer Einbringung eines BgA nach § 24 UmwStG das Vorliegen von Eink der Träger-Kö aus KapV.