Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=03.07.2013&Aktenzeichen=B%2012%20KR%2011/11%20R
Timestamp: 2019-08-24 21:14:35
Document Index: 3474828

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 193', '§ 5', '§ 5', '§ 6']

BSG, 03.07.2013 - B 12 KR 11/11 R - dejure.org
https://dejure.org/2013,34919
BSG, 03.07.2013 - B 12 KR 11/11 R (https://dejure.org/2013,34919)
BSG, Entscheidung vom 03.07.2013 - B 12 KR 11/11 R (https://dejure.org/2013,34919)
BSG, Entscheidung vom 03. Juli 2013 - B 12 KR 11/11 R (https://dejure.org/2013,34919)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2013,34919) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 5 Abs 1 Nr 2a SGB 5, § 5 Abs 5a SGB 5, § 193 Abs 3 VVG 2008
Bei gekündigter PKV besteht für Arbeitslosengeld II-Bezieher Versicherungspflicht in der GKV
NZA 2014, 192
Die Beigeladene hat geltend gemacht, vor dem Hintergrund des Urteils des Bundessozialgerichts (BSG) vom 3. Juli 2013 (B 12 KR 11/11 R) halte sie nicht weiter an ihrer bisherigen Rechtsauffassung zur Auslegung des Rechtsbegriffs "unmittelbar" in § 5 Abs. 5a Satz 1 SGB V fest.
Nach der Rechtsprechung des BSG (Hinweis auf Urt. v. 3. Juli 2013 - B 12 KR 11/11 R) sei für die Unmittelbarkeit auf den letzten Monat vor dem Beginn des Leistungsbezugs abzustellen.
Maßgebend für den Inhalt des Begriffs "unmittelbar" ist das Urteil des BSG v. 3. Juli 2013 - B 12 KR 11/11 R (juris Rn 20-23).
SG Gelsenkirchen, 27.05.2015 - S 21 AL 222/14
Erfüllung der erforderlichen Anwartschaftszeit als Voraussetzung für die …
Die Rechtsprechung hat den Begriff der Unmittelbarkeit als erfüllt angesehen, wenn die Unterbrechung/Lücke nicht länger als einen Monat gedauert hat (s. BSG, Urteil 3. Juli 2013 - B 12 KR 11/11 R - SozR 4 - 2500, § 5 Nr. 19 m. w. N.).
Das vom BSG in seiner Entscheidung vom 03.07.2003, B 12 KR 11/11 R beschriebenen Erfordernis eines besonderen Verhältnisses des Sachverhaltes ist im Falle des Klägers gegeben.
Unmittelbarkeit setzt dabei einen direkten zeitlichen Zusammenhang zwischen dem (Noch-)Bestehen eines privatrechtlichen Krankenversicherungsvertrages und dem SGB-II-Bezug voraus (Urteil des Senats vom 11. März 2011 - Az.: L 1 KR 326/10 - Revision anhängig unter B 12 KR 11/11 R).
LSG Berlin-Brandenburg, 28.02.2014 - L 1 KR 47/14
Versicherungspflicht - Künstler
Unmittelbarkeit setzt dabei einen direkten zeitlichen Zusammenhang zwischen dem (Noch-)Bestehen eines privatrechtlichen Krankenversicherungsvertrages und dem SGB-II-Bezug voraus (Urteil des Senats vom 11. März 2011 - Az.: L 1 KR 326/10 -), der jedenfalls dann nicht mehr besteht, wenn die letzte Versicherung spätestens einen Monat vor dem Leistungsbeginn bestand (so das BSG im bestätigenden Urt. v. 3. Juli 2013 -B 12 KR 11/11 R-).
Für die Erfüllung der ersten Alternative kommt es jedoch darauf an, dass der Hilfebedürftige unmittelbar, d.h. am Tag vor dem Bezug von Alg II, privat krankenversichert war (ständige Rechtsprechung des LSG Berlin-Brandenburg, grundlegend Beschlüsse des 9. Senats vom 06. Mai 2010, L 9 KR 102/10 B ER sowie vom 21. Mai 2010, L 9 KR 33/10 B ER, fortgeführt vom 1. Senat durch Beschluss vom 23. Dezember 2010, L 1 KR 368/10 B ER sowie durch das Urteil vom 11. März 2011, L 1 KR 326/10, anhängig beim BSG, B 12 KR 11/11 R, alle zitiert nach juris).
SG Berlin, 10.07.2014 - S 81 KR 1172/14
Krankenversicherung - Versicherungspflicht - Arbeitslosengeld II-Bezieher - …
Nach den glaubhaften und nicht widersprochenen Angaben des Antragstellers war er unmittelbar (vgl. zur Auslegung als Monatsfrist: Urteil des Bundessozialgericht vom 3. Juli 2013, B 12 KR 11/11 R) vor dem Bezug von Arbeitslosengel II weder privat krankenversichert, noch war er unmittelbar zuvor hauptberuflich selbständig tätig oder nach § 6 Abs. 1 oder 2 SGB V - ggf. bei Ausübung einer beruflichen Tätigkeit - versicherungsfrei.