Source: http://stmuv.bayern.de/themen/reaktorsicherheit/stilllegung_abbau/in_stilllegung_abbau.htm
Timestamp: 2017-03-24 02:08:34
Document Index: 5793431

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7']

KRB A (Betreiber: Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (KKG), Anteil REW Power AG 75 Prozent (%), E.ON Kernkraft GmbH 25 %) ist ein Siedewasserreaktor, der zur kommerziellen Stromerzeugung von 1962 bis 1966 errichtet wurde und am 12. April 1967 im Landkreis Günzburg mit einer Leistung von 237 Megawatt (MW) netto den kommerziellen Betrieb aufnahm. Nach einem Störfall im Jahre 1977 entschied sich der Betreiber 1980, die Anlage aus wirtschaftlichen Gründen nicht wieder instand zu setzen, sondern endgültig abzuschalten. Die letzten Brennelemente wurden bis 1989 aus der Anlage entfernt und zur Wiederaufarbeitung gebracht. Die Genehmigung zur Stilllegung nach § 7 Absatz 3 Atomgesetz wurde am 26.05.1983 erteilt. Die Anlage wurde in drei Phasen auf der Grundlage der vorliegenden atomrechtlichen Genehmigungen abgebaut. Phase 1 beinhaltet die Maschinenhauseinbauten, Phase 2 die kontaminierten Systeme des Reaktorgebäudes und Phase 3 die aktivierten Komponenten im Reaktorgebäude, wie Reaktordruckgefäß und Biologischer Schild. Der Rückbau ist weit fortgeschritten. Die nicht mehr benötigten Systeme und Komponenten im Maschinenhaus und Reaktorgebäude sind abgebaut. Die Zerlegung des Reaktorbehälters ist abgeschlossen, ebenso der Abbau des Biologischen Schildes. Die dabei entstandenen radioaktiven Abfälle werden im Zwischenlager Mitterteich gelagert. Das Reaktorgebäude wurde dekontaminiert. Am 05.01.2006 wurde die 13. atomrechtliche Änderungsgenehmigung zur Nutzung des Technikgebäudes (ohne Reaktorgebäude) des Blockes A als Technologiezentrum erteilt. Dort werden Dekontaminationsarbeiten und Abfallbehandlungsarbeiten für die noch laufenden Blöcke KRB-II-B und KRB-II-C durchgeführt.
Der FRN war ein Schwimmbadreaktor mit einer thermischen Dauerleistung von 1 MWth. Die von der Gesellschaft für Strahlenforschung (GFS) (heute Helmholtz Zentrum München) im Münchner Norden betriebene Anlage wurde von 1969 bis 1972 errichtet und erreichte am 23.08.1972 ihre erste Kritikalität. Die Anlage wurde für die Isotopenproduktion und Strahlrohrexperimente in der medizinisch-biologischen Forschung verwendet. Am 16.12.1982 wurde der Reaktor endgültig abgeschaltet. Die Brennelemente wurden im Rahmen der Betriebsgenehmigung entfernt und in den USA entsorgt. Die Stilllegungsgenehmigung vom 30.05.1983 umfasste die Stilllegung der Anlage und den Abbau von Anlagenteilen sowie die Herbeiführung des sicheren Einschlusses des Abschirmblockes mit dem ehemaligen Reaktorbecken. Der weitere Verbleib der Anlage im sicheren Einschluss wurde mit einem separaten Genehmigungsbescheid am 24.05.1984 gestattet.
Beim FRM handelte es sich um einen Schwimmbadreaktor amerikanischer Bauart mit einer thermischen Leistung von zunächst 1 MWth. Der Nutzungszweck des von der Technischen Universität München in Garching bei München betriebenen Reaktors lag in der Bereitstellung von Neutronen für Strahlrohrexperimente und für Bestrahlungen, z.B. für die Erzeugung von Radioisotopen, für den Nachweis von Spurenelementen sowie zur Tumortherapie. Die Anlage mit einer thermischen Leistung von 1 MWth wurde am 31.10.1957 als erster Reaktor in Deutschland in Betrieb genommen. Im Laufe der Betriebsjahre erfolgte schrittweise eine Erhöhung Leistung, 1966 auf 2,5 MWth und 1968 auf 4 MWth (Betriebsgenehmigungen vom 27.10.1966 und 10.05.1968). 1982 wurde ein Beryllium-Reflektor eingebaut. Am 14.12.1998 hat die Technische Universität München (TUM) die Stilllegung der Anlage beantragt, um sie in einem späteren Verfahrensschritt in eine Nebenanlage des neuen FRM-II überführen zu können. Am 28.07.2000 wurde der Reaktor endgültig abgeschaltet. Am 03.06.2002 wurden die noch vorhandenen 47 Brennelemente in die USA verbracht. Am 22.09.2010 hat die für Denkmalschutz zuständige Behörde in einem Bescheid dem vorgesehenen Abbau der Einrichtungen im Reaktorgebäude zugestimmt. Die unter Denkmalschutz stehenden historischen Ausstattungsdetails werden entsprechend geschützt.
Genehmigungsbescheid nach § 7 Atomgesetz (AtG) zum Abbau der Reaktoranlage des Forschungsreaktors München FRM in Garching ( 99 KB)
Öffentliche Bekanntmachung der Genehmigung nach § 7 Atomgesetz (AtG) zum Abbau der Reaktoranlage des Forschungsreaktors München FRM in Garching des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) vom 03.04. 2014, Nr. 84b-U8812.1-2012/19-4 ( PDF)
Stellungnahme der Kommission vom 17. April 2015 gemäß Artikel 37 Euratom-Vertrag (PDF)
KKI 1 (Betreiberin; E.ON Kernkraft GmbH) ist ein Siedewasserreaktor mit einer Leistung von 878 MW netto, der von 1972 bis 1977 auf dem Gebiet des Marktes Essenbach in der Nähe von Landshut zur kommerziellen Stromerzeugung errichtet wurde. Seine erste Kritikalität erreichte das Kraftwerk am 20. November 1977 und am 21.03.1979 begann der kommerzielle Leistungsbetrieb. Der Betrieb von KKI 1 wurde infolge der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 17.03.2011 eingestellt. Aufgrund der 13. Novelle des Atomgesetzes (AtG) ist für das Kernkraftwerk Isar 1 die Berechtigung zum Leistungsbetrieb mit Ablauf des 6. August 2011 endgültig erloschen. Mit Schreiben vom 4. Mai 2012 hat die Betreiberin gemäß § 7 Abs. 3 AtG beim StMUV die Stilllegung und den Abbau des KKI 1 beantragt. Am 22.07.2014 fand der öffentliche Erörterungstermin im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung statt.	Am 17.01.2017 wurde die Erste Genehmigung gem. § 7 Abs. 3 Atomgesetz zur Stilllegung und zum Abbau des Kernkraftwerks Isar 1 (1. SAG) erteilt.
Der zum 01.04.2017 beantragten Nutzung der 1. SAG wurde vom StMUV zugestimmt.
Kernkraftwerk Isar 1 - Restbetrieb und Abbau - Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU) (PDF, 3,54 MB)
Sicherheitsbericht für den Restbetrieb und Abbau des Kernkraftwerks Isar 1 - Kurzbeschreibung
( 1,36 MB)
Sicherheitsbericht für Restbetrieb und Abbau des Kernkraftwerkes Isar 1 - Stand: Februar 2014 (PDF, 7,26 MB)
Bekanntmachung des Erörterungstermins ( 40 KB)
Ablaufplan zur thematisch gegliederten Erörterung der Einwendungen zum atomrechtlichen Genehmigungsverfahren nach § 7 Abs. 3 des Atomgesetzes zum Antrag der E.ON Kernkraft GmbH vom 04.05.2012 zur Stilllegung und zum Abbau des Kernkraftwerks Isar 1 ( 37 KB)
Öffentliche Bekanntmachung zu Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Isar 1 (KKI 1) nach § 7 Abs. 3 Atomgesetz (AtG) des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) vom 28.2.2014 ( 52 KB)
Antrag nach § 7 (3) AtG zur Stilllegung und zum Abbau der Anlage (PDF, 177 KB)
Stellungnahme der Kommission vom 17. April 2015 gemäß Artikel 37 Euratom-Vertrag
Zusammenfassende Darstellung und Bewertung der Umweltauswirkungen (PDF, 501 KB)
Erste Genehmigung nach § 7 Absatz 3 des Atomgesetzes zur Stillegung und zum Abbau des Kernkraftwerks Isar 1 (PDF, 393 KB)
Öffentliche Bekanntmachung Erste Genehmigung nach § 7 Absatz 3 des Atomgesetzes zur Stillegung und zum Abbau des Kernkraftwerks Isar 1 (PDF, 28 KB)
Anordnung des Sofortvollzugs der 1. SAG	(PDF)	Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG)
KKG (Betreiberin; E.ON Kernkraft GmbH) ist ein Druckwasserreaktor mit einer Leistung von 1275 MW netto, der von 1974 bis 1980 im Landkreis Schweinfurt zur kommerziellen Stromerzeugung errichtet wurde. Seine erste Kritikalität erreichte das Kraftwerk am 9. Dezember 1981 und am 30.12.1981 begann der kommerzielle Leistungsbetrieb. Aufgrund der 13. Novelle des Atomgesetzes (AtG) erlischt für das KKG die Berechtigung zum Leistungsbetrieb am 31.12.2015. Die Betreiberin hat angekündigt, das Kraftwerk bereits im Juni 2015 endgültig vom Netz zu nehmen. Unterlagen zum Herunterladen:
Ablaufplan zur thematisch gegliederten Erörterung der Einwendungen zum atomrechtlichen Genehmigungsverfahren nach § 7 Abs. 3 des Atomgesetzes zum Antrag der PreussenElektra GmbH vom 28. März 2014 zur Stilllegung und zum Abbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld
Erörterungstermin für Verfahren zum Rückbau am 25.10.2016: Öffentliche Bekanntmachung des Erörterungstermins zu Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG) nach § 7 Abs. 3 Atomgesetz (AtG)
des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV)
vom 09.09.2016 (PDF) Öffentliche Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zum Vorhaben "Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld nach § 7 Abs. 3 Atomgesetz" vom 09.05.2016 (PDF)
Kernkraftwerk Grafenrheinfeld Stilllegung und Abbau - Sicherheitsbericht (PDF) Kernkraftwerk Grafenrheinfeld Stilllegung und Abbau - Kurzbeschreibung (PDF)
KRB II Block B (Betreiber: Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (KGG), Anteil RWE Power AG 75%, PreussenElektra GmbH (als Rechtsnachfolger der E.ON Kernkraft GmbH) 25%) ist ein Siedewasserreaktor mit einer Leistung von 1284 MW netto, der von 1976 bis 1984 im Landkreis Günzburg zur kommerziellen Stromerzeugung errichtet wurde. Seine erste Kritikalität erreichte das Kraftwerk am 09.03.1984 und am 16.03.1984 begann der kommerzielle Leistungsbetrieb. Aufgrund der 13. Novelle des Atomgesetzes (AtG) erlischt für das KRB II Block B die Berechtigung zum Leistungsbetrieb am 31.12.2017. Unterlagen zum Herunterladen:
Ablaufplan zur Erörterung (PDF)
KRB II Block C (Betreiber: Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (KKG), Anteil RWE Power AG 75%, PreussenElektra GmbH (als Rechtsnachfolger der E.ON Kernkraft GmbH) 25 %) ist ein Siedewasserreaktor mit einer Leistung von 1284 MW netto, der von 1976 bis 1984 im Landkreis Günzburg zur kommerziellen Stromerzeugung errichtet wurde. Seine erste Kritikalität erreichte das Kraftwerk am 09.10.1984 und am 02.11.1984 begann der kommerzielle Leistungsbetrieb. Aufgrund der 13. Novelle des Atomgesetzes (AtG) erlischt für das KRB II Block C die Berechtigung zum Leistungsbetrieb am 31.12.2021. Kernkraftwerk Isar 2 (KKI 2)
KKI 2 (Betreiber: E.ON Kernkraft GmbH, Anteil E.ON 75 %, Stadtwerke München 25 %) ist ein Druckwasserreaktor mit einer Leistung von 1410 MW netto, der von 1982 bis 1988 auf dem Gebiet des Marktes Essenbach in der Nähe von Landshut zur kommerziellen Stromerzeugung errichtet wurde. Seine erste Kritikalität erreichte das Kraftwerk am 15.01.1988 und am 09.04.1988 begann der kommerzielle Leistungsbetrieb. KKI 2 wurde bisher zehnmal Weltmeister bezüglich der Brutto-Jahresstromerzeugung (zuletzt 2013). Aufgrund der 13. Novelle des Atomgesetzes (AtG) erlischt für das KKI 2 die Berechtigung zum Leistungsbetrieb am 31.12.2022. Reaktorsicherheit	Überwachung und Gefahrenabwehr