Source: http://www.jurablogs.com/2011/09/23/it-recht-domainweiterleitung-lichte-urheberrechts
Timestamp: 2017-02-27 00:06:42
Document Index: 343792159

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 15', '§ 19', '§ 19', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH']

IT-Recht: Domainweiterleitung im Lichte des Urheberrechts
BlogsmultimediarechtlerSeptember 2011IT-Recht: Domainweiterleitung im Lichte des UrheberrechtsDomainweiterleitung und das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, § 19a UrhGNachfolgender Beitrag widmet sich einer Frage, der in der einschlägigen Kommentarliteratur bislang kaum Beachtung geschenkt wurde:Verletzt derjenige, der eine Domainweiterleitung auf die Domain eines Dritten einrichtet, das Recht (des Dritten) an dem Online-Übertragungsrecht aus § 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 UrhG?Mit anderen Worten:Ist in der Einrichtung einer Domainweiterleitung eine öffentliche Zugänglichmachung im Sinne des § 19a UrhG zu sehen?Allein die Erleichterung des Zugangs zu einem Werk, dass ein anderer im Internet öffentlich zum Abruf bereithält, durch Setzen eines Links stellt nach allgemeiner Ansicht keine urheberrechtliche Nutzungshandlung im Sinne des § 19a UrhG dar.Eine auf der Ebene des Servers (also bereits auf der Ebene des Providers) eingerichtete Domainweiterleitung ist jedoch nicht mit dem Setzen eines Links im ursprünglichen Sinn vergleichbar. Denn ein Link wird originär in einen eigenen Internetauftritt eingebaut, um hierdurch den (eigenen) Nutzern den Zugriff auf weitere Informationen, die in der Regel auf der Homepage eines Dritten hinterlegt sind, zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.Im Rahmen des üblichen Linkverfahrens, welches sich als Neuerung des Internets dargestellt hat, macht sich der Linksetzende den Inhalt auf den er verlinkt in der Regel nicht zu Eigen. Ausnahmen von dieser Regel bestehen insbesondere dann, wenn es für den Nutzer nicht erkennbar ist, ob die innerhalb des Webbrowsers angezeigten Inhalte von einem Dritten stammen (Framing). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Nutzer selbst keinen Link betätigen muß, sondern sich die Inhalte – ohne eigenes Zutun des Nutzers – automatisch in das Browserfenster laden ...Zum vollständigen Artikel49 LeserCMS Hasche Sigle:EuGH-Vorabentscheidung zur Zulässigkeit des „Framings“34 LeserDas Blog für IT-Recht:EuGH entscheidet zu Gunsten der urheberrechtlichen Zulässigkeit des „Framing“25 LeserDas Blog für IT-Recht:OLG Hamburg zur Haftung für Download-Links (Rapidshare)15 LeserATN–Rechtsanwälte:Bundesgerichtshof legt Frage des “Framings” dem EuGH vor.21 Leserkanzlei für it-recht & datenschutz:Youtube-Videos in Webseiten einbinden-noch keine Entscheidung des BGH37 LeserNIETZER & HÄUSLER:BGH: Bundesgerichtshof legt dem Gerichtshof der Europäischen Union Frage zur urheberrec...58 LeserInfodocc:Ein klarer Fall für: es kommt darauf an23 Leserratgeberrecht.eu - Weiß & Partner, Esslingen - ...:Öffentliche Zugänglichmachung eines Werkes für den Unterricht10 verwandte ArtikelÖffentliche Zugänglichmachung – was ist das eigentlich?Teil 2: (embedded) Videos – Wer haftet bei Rechtsverletzungen?IT-Recht: Domainweiterleitung im Lichte des Urheberrechts TEIL 2Pro und Contra: „Framing“ – eine Urheberrechtsverletzung?OLG Düsseldorf: Hyperlink versus Embedded ContentNeue Serie der IT-Recht-Kanzlei: Das deutsche Urheberrecht nach seiner Novellierung aus IT-rechtlicher Sicht (Teil 3: Die allgemeinen
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