Source: https://www.sbb-stmk.at/statuten/
Timestamp: 2019-02-18 15:07:15
Document Index: 209316594

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 14', '§ 11']

Vereinsstatuten Berufsvertretung der Sozialbetreuungsberufe Stmk. (SBB-Stmk) - Berufsverband der Sozialbetreuungsberufe Steiermark
Vereinsstatuten Berufsvertretung der Sozialbetreuungsberufe Stmk. (SBB-Stmk)
Der Verein führt den Namen „Berufsvertretung der Sozialbetreuungsberufe Stmk.“ (SBB-Stmk).
Er hat seinen Sitz in Graz und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesland Steiermark.
Berufsvertretung der Diplomierten SozialbetreuerInnen (BB/BA/AA/FH), FachsozialbetreuerInnen (BB/BA/AA/), FachsozialhelferInnen und HeimhelferInnen.
Förderung der Gemeinschaft und gemeinsamer Aktivitäten.
Beobachten, thematisieren und kommentieren von berufs- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen.
SozialbetreuerInnen und HeimhelferInnen in Bezug auf die Wahrnehmung der eigenen Tätigkeit, die eigenen Arbeitsbedingungen, institutionelle Rahmenbedingungen, die Einstellung zu Professionalität und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und kritisch zu betrachten.
Vernetzung mit politischen und ausbildungsorganisatorischen Gremien zur Förderung der beruflichen Situation der in Punkt a angeführten Berufsgruppen.
Den gesellschaftlichen Stellenwert und das öffentliche Ansehen der in Punkt a genannten Berufsgruppen (Fachkräfte nach dem Stmk. Sozialbetreuungsberufegesetz) zu verbessern.
Vertretung der berufsbezogenen Interessen seiner Mitglieder gegenüber gesetzgebenden Organen und anderen Interessensverbänden.
Satzung und Beschlüsse seiner Organe.
Einflussnahme auf grundsätzliche, den Zweck des Vereins berührende Maßnahmen zuständiger Stellen durch Vorsprache, Schriftsätze und Resolutionen.
Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen gleichgerichtlichen Vereinen und Institutionen.
(d)Abhaltung von diversen Veranstaltungen.
Die erforderlichen materiellen Mitteln sollen aufgebracht werden durch
Mitgliedsbeiträgen, Veranstaltungen und Sponsoring.
Die Mittelverwendung des Vereins dürfen nur für die in den Statuten angeführten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile erhalten. Es darf keine Person durch dem Verein zweckfremde Verwaltungsauslagen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Ordentliche Mitglieder können alle physischen Personen sein, die im Sinne von § 2 (a) als Fachkräfte nach dem Stmk. Sozialbetreuungsberufegesetz tätig sind oder waren, sowie Personen, die in Ausbildung zur Fachkraft in den Sozialarbeit stehen (Dipl. SozialbetreuerInnen (BB/BA/AA/FH), FachsozialhelferInnen, FachsozialbetreuerInnen (BB/BA/AA) und Heimhelferinnen.
Fördernde Mitglieder sind alle physischen, sowie juristischen Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, welche die Vereinstätigkeit durch Mitgliedsbeiträge fördern. Als fördernde Mitglieder können auch Personen aufgenommen werden, die keine Ausbildung im Sinne des § 2 (a) vorweisen können.
Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen, die das vollendete 17. Lebensjahr erreicht haben sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, werden, anhand des vorgesehenen Formulars einen schriftlichen Antrag zu erbringen.
Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Kündigung erfolgen. Die Pflicht zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags erlischt mit Wirksamkeit des Austritts im darauf folgenden Kalenderjahr. Kündigungsfrist ist keine vorgesehen. Der Austritt wird erst nach schriftlicher Rückmeldung durch den Vereinsvorstand als rechtskräftig erachtet.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Das betroffene Mitglied muss vom Vorstand mindestens 2 Wochen vor der betreffenden Sitzung schriftlich eingeladen werden. Der Beschluss über den Ausschluss hat mit einer Zweidrittelmehrheit zu erfolgen und ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Ausgetretene bzw. ausgeschlossene Mitglieder können dem Verein gegenüber keine Ansprüche irgendwelcher Art stellen. Sie verlieren alle aus dem Vereinsleben erworbenen Rechte, sind jedoch verpflichtet, die zum Zeitpunkt des Austritts bestehenden Verbindlichkeiten voll zu erfüllen.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und fördernden Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetztes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre statt.
Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VerG)
Beschluss eines Rechnungsprüfers/ einer Rechnungsprüferin oder beider RechnungsprüferInnen (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VerG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen RechnungsprüferIn (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellen Kuratur (Abs. 2 lit. e)
Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die/der Obfrau/Obmann, in deren/dessen Verhinderung sein/e ihr/e StellvertreterIn. Wenn auch dies/r verhindert ist, führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
Der Vorstand besteht aus 8 Mitgliedern, und zwar aus Obfrau/Obmann, Schriftführer/-in und Kassier/-erin sowie deren Stellvertreter/-in und 2 weiteren Vorstandsmitgliedern ohne spezielle Funktion. Jede Berufsgruppe sollte 2 Pesonen stellen, der Vorstand kann maximal 5 Beiräte zur fachlichen Beratung beziehen, die BeirätInnen sind nicht stimmberechtigt.
Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbare lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zu Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
Der Vorstand wird von der Obfrau/vom Obmann, bei Verhinderung von seiner/seinem/ihrer/ihrem Stellvertreter/-in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/-in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
Der/die Schriftführer/-in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
Der/die Kassier/-erin ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
§ 14 Rechnungsprüfer/-innen
Zwei Rechnungsprüfer/-innen werden von der Generalversammlung für die Funktionsdauer des Vorstandes gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die RechnungsprüferInnen dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Den Rechnungsprüfer/-innen obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern/-innen die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer/-innen haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfer/-innen und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer/-innen die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.