Source: https://issuu.com/boulevardbaden/docs/stadtzeitun_14_2011
Timestamp: 2017-07-25 01:13:35
Document Index: 79305162

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 72', '§ 18', '§ 25', '§ 22', '§ 6', '§ 80', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 3', '§ 6', '§ 214', '§ 214']

Stadtzeitung, Ausgabe 14, 2011 by Röser Media - issuu
Der Pförtner vor der Ausfahrt Knielingen, Bauten am Tivoliplatz und
mehrere Bebauungspläne waren Themen im Planungsauschuss. Seite IIPerspektivenELTurmbergbadAS
ITObwohl sich manche Sanierungsarbeiten verzögern – daher gibt es
während der Bauphase ermäßigte
Preise – öffnet das Turmbergbad planmäßig am Samstag, 7. Mai. Seite VStadt Zeitung
FIEine hochkarätig besetzte Konferenz für Frauen und Männer soll vom
15. bis 17. April die Vergangenheit
des Festivals „Frauenperspektiven“
reflektieren und Perspektiven für die
Seite IIIAmtsblatt der Stadt Karlsruhe
65. Jahrgang · Nr. 148. April 2011Jahresbauprogramm 2011:IHK-VollversammlungInfrastruktur umfasst tausende Kilometer
„Investitionen in den Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur einer Stadt sind
zwingend notwendig, denn nur sie sichern deren Attraktivität als Wohn-, Einkaufsund Wirtschaftsstandort.“ Welche Herausforderungen sich hier verbergen, verdeutlichte OB Fenrich bei der Vorstellung des koordinierten Jahresbauprogramms 2011
anhand nüchterner Zahlen: Rund 1 400 Kilometer Straßen und Wege sowie zirka 300
Brücken fallen in den Zuständigkeitsbereich der Stadt. Hinzu kommen gut 1100 Kilometer Kanäle, 130 Kilometer Gleisanlagen und über 3 000 Kilometer Versorgungsleitungen. Das Telekommunikationsnetz umfasst weitere rund 2 500 Kilometer.
nachher unter Umständen unverhältnismäßig teurer und bedeute für die Menschen „ein Vielfaches an Unannehmlichkeiten“. Bei der Aufstellung des Jahresbauprogramms sind die Stadtwerke ebenso beteiligt wie die Verkehrsbetriebe, die
KASIG, die KABEL BW, die Telekom, das
Gartenbauamt, das Ordnungs- und Bürgeramt sowie das Tiefbauamt. Neben der
reinen bautechnischen Koordinierung
seien in diesem Jahr auch die verkehrlichen Betrachtungen besonders vertieft
worden, unterstrich der stellvertretende
Leiter des Tiefbauamts, Gerhard Schönbeck. Sei mit der baulichen Koordinierung bereits in den vergangenen Jahren
weitestgehend erfolgreich vermieden
worden, dass eine Straße innerhalb kurzer Zeiträume mehrmals geöffnet und geschlossen werden musste, berücksichtige
die vertiefte verkehrliche Betrachtung die
Gesamtheit der einzelnen Maßnahmen
im Hinblick auf eine verträgliche Verkehrsabwicklung. Schönbeck: „Dieser
Vorgang erfordert sorgfältigste Disziplin
bei allen Beteiligten.“ So müssten bereits
in einem frühen Stadium die beabsichtigten Bauzeiten genannt und dann auchStadtbrief ist zurück
Kultur als Identitätsstifterin städtischer Zukunft
Jetzt ist er endgültig zurückgekommen: der Europäische Stadtbrief. Entstanden für die Bewerbung als Kulturhauptstadt, fand das Karlsruher Projekt
Eingang in das Programm der Siegerin
Ruhr 2010. Rund 60 Ruhrstädte hatten
im letzten Jahr unter Führung Essens
das europäische Kulturhauptstadtjahr
ausgerichtet. Ruhr 2010-Geschäftsführer Prof. Dr. Oliver Scheytt brachte die
blaue Kassette zurück, in die jede der
zwölf deutschen Bewerberstädte inzwischen auf Urkunden Konzepte für zwei
Projekte eingelegt hatte. Sie folgten, so
OB Heinz Fenrich, der Frage „was
Kunst und Kultur für die Zukunft unserer Städte und ihrer Veränderung leisten können“. Der Europäische Stadtbrief habe zur Verständigung der Städte untereinander und ihrer Selbstvergewisserung beigetragen, bestätigte Prof.
Dr. Scheytt und dankte ausdrücklich fürdas „Karlsruher Geschenk“ an die
Städte. Kunst und Kultur seien für ihre
Identitätsbildung künftig unter den
Schwerpunkten Kunst im öffentlichen
Raum, Integration, Friedenskultur und
öffentliche Bildung ein wichtiger Entwicklungsmotor. Karlsruhe wiederum
schickt nun allen „National Heroes“ jeweils eine eigene Kassette, in der sämtliche Vorhaben dokumentiert sind. Die
Fächerstadt, so der OB, beschäftigt sich
mit der Zukunft des Stadtmuseums und
der Stadtentwicklung. Für letztere soll
die zum 300-jährigen Stadtjubiläum
2015 konzipierte Stadtausstellung „Die
Stadt neu sehen“ Impulse liefern. Nachdem externe, unkonventionelle Fachleute Anregungen gaben, sind jetzt die
Karlsruherinnen und Karlsruher am
Zug, etwa bei zwei Workshops während
des Festivals für Kinder und Jugendliche, „KiX“, vom 14. bis 17. Juni. -cal-KUNST AUF REISEN: Samstagnacht wurde die blaue Metallskulptur am Ettlinger Tor abgebaut, damit dort mit den Arbeiten für
das Kombibauwerk begonnen werden kann. Es verbindet die beiden Teilprojekte der Kombilösung.
eingehalten werden. Neben den bereits
erkennbaren Baustellen der KASIG wird
es zwei Schwerpunktsbereiche in der
Stadt geben. Vorwiegend im ersten Halbjahr derjenige, der bereits mit Baumaßnahmen in der Wolfartsweierer Straße
begonnen hat und in enger Abstimmung
mit Maßnahmen der Straßenbahn SüdOst und Anbindung des Schlachthofareals an die Kriegsstraße erfolgt. Der andere
Schwerpunkt konzentriert sich mehr auf
die zentrale Innenstadt mit Maßnahmender KASIG und der Stadtwerke in der Ettlinger Straße und Vorhaben der Verkehrsbetriebe in der Karlstraße.
Ganz ohne Beeinträchtigungen werde
es aber nicht gehen, waren sich OB Fenrich und Schönbeck einig. In einzelnen
Fällen wird es sich nicht vermeiden lassen, dass die Umleitung von einer Baustelle an einer anderen Baustelle vorbeiführt. Alle Beteiligten werden allerdings
durch sorgfältige Abstimmung bemüht
sein, „die Beeinträchtigungen für die Ver-Benz wohl in
Wirtshaus geborenScheffel-Werk
in einer AusstellungDas Geburtshaus von Carl Benz ist
wahrscheinlich identifiziert. Dies haben
neuere Forschungen ergeben, vor allem
von Dr. Peter Pretsch, Leiter des Stadtmuseums. Er hatte bereits vor etwa einem
halben Jahr Hinweise darauf veröffentlicht, dass Benz im heute nicht mehr existierenden Mühlburger Wirtshaus „Stadt
Karlsruhe“ in der Rheinstraße 22 geboren
worden sei. Das Gebäude ist Ende der
1950er Jahre der Spitzhacke zum Opfer
gefallen. Die Dienstmagd Josephine Vaillant brachte am 25. November 1844 ihren
unehelichen Sohn Karl Friedrich Wilhelm
Wailand zur Welt. Taufpate war der Wirt
der „Stadt Karlsruhe“, Michael Kramer.
Erst im Spätjahr 1845 heiratete sie den
Kindsvater Johann Georg Benz. Kramer
war auch Trauzeuge dieser Heirat, wie
die Historiker jetzt in den Kirchenbüchern
der katholischen Kirche Mühlburg herausgefunden haben. Dies bedeutet, dass
eine enge Beziehung zu Kramer bestand.
Das legt den Schluss nahe, dass Benz in
Kramers Wirtshaus geboren wurde.Der Karlsruher Erfolgsschriftsteller Joseph Victor von Scheffel ist 1886 im Alter
von 60 Jahren gestorben. Diesen 125. Todestag nimmt die Badische Landesbibliothek (BLB) in der Erbprinzenstraße zum
Anlass für eine Ausstellung. Scheffels Bücher waren zu seiner Zeit viel gelesen. Sie
erreichten teilweise mehrere Hundert
Auflagen. Heute sind sie längst nicht
mehr so erfolgreich. Doch in der zweiten
Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Scheffel als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller. Zudem war er nicht nur erfolgreicher Autor,
sondern konnte auch als Maler, Jurist und
Bibliothekar Erfolge verzeichnen.
Die Ausstellung im Foyer der Badischen
Landsbibliothek zeichnet die Stationen
seines Lebens nach. Sie zeigt Ausschnitte
aus seinem Werk, das viel mehr als den
„Trompeter von Säckingen“ umfasst und
präsentiert Beispiele dafür, warum Scheffel so populär war. Die Schau ist von heute, 17.30 Uhr, bis 28. Mai bei freiem Eintritt im Foyer der BLB zu sehen.Bald Neureuter
Markt für KreativeDEN STADTBRIEF brachte der Geschäftsführer von Ruhr 2010, Prof. Dr. Oliver
Scheytt (rechts), zurück und übergab ihn an OB Fenrich.
Fotos (2): FränkleAn die in Deutschland fast vergessene jüdische Revolutionskämpferin
Olga Benario erinnert die VHS am
Freitag, 8. April, 19.30 Uhr, in der
Kaiserallee 12 e. In seinem Vortrag
zeichnet Dr. Dieter Strauss, die Stationen ihres bewegten Lebens nach,
ein Epos von Revolution, Liebe, Verrat und Tod. Die Tochter eines
Münchner Anwalts engagiert sich
früh für die Kommunistische Idee.
Mit dem brasilianischen Revolutionär
und Geliebten Carlos Prestes kämpft
sie für die Rechte der Armen. Als die
Revolte 1935 scheitert, wird Benario
verhaftet und an Deutschland ausgeliefert, wo sie 1942 in der EuthanasieAnstalt Bernburg vergast wird. Der
Eintritt kostet sechs Euro. Das Semesterprogramm der VHS gibt es
unter www.vhs-karlsruhe.de.
-nil-Für Energie
ModellregionKoordination mit
äußerster DisziplinZum Erhalt und Ausbau dieser Infrastruktur sind im koordinierten Jahresbauprogramm 2011 insgesamt 380 Maßnahmen eingeplant, für 2012 sind bereits 188
Einzelprojekte vorgemerkt. Damit die Erreichbarkeit der Innenstadt und der einzelnen Stadtteile auch während der Baumaßnahmen weitestgehend sichergestellt
und die Beeinträchtigungen für Einwohner und Besucher auf ein erträgliches
Maß begrenzt werden können, habe die
Stadt Karlsruhe seit Jahren Koordinierungsgespräche zwischen allen öffentlichen Bauträgern eingerichtet, betonte das
Stadtoberhaupt, in denen Projekte und
Termine aufeinander abgestimmt würden. Fenrich: „Hinter dem Baugeschehen
in unserer Stadt gibt es eine ‚ordnende
Hand’, ein ausgeklügeltes System, das
die Interessen und Notwendigkeiten der
Beteiligten organisiert und koordiniert.“
Allein für Investitionen in Straßen,
Wege, Plätze, Radwege und Brücken sind
im Doppelhaushalt 2011/2012 rund zehn
Millionen Euro eingeplant. „Diese Gelder
setzen wir sinnvoll ein, ohne Vorhaben
auf die ‚Lange Bank’ zu schieben“, sagte
der OB, denn anderenfalls werde vielesEpos von Liebe,
Revolution und TodBeim 18. Neureuter Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt rund um die Badnerlandhalle präsentieren am Samstag, 16.,
und am Sonntag, 17. April, Töpfer, Künstler und Kunsthandwerker sorgfältig ausgewählte Arbeiten. Edles, zeitgenössisches Design in Keramik, Holz, in Leder
und Metall sowie Schmuck und textile
Arbeiten, Bilder und Accessoires sind an
den Ständen zu finden. Kunstschaffende,
die zum ersten Mal teilnehmen, zeigen
überraschende Facetten. Liebhaber traditioneller Formen und Dekors kommen
ebenso auf ihre Kosten. Alle angebotenen
Arbeiten sind in den Werkstätten der
Ausstellerinnen und Aussteller entstanden. Ramsch, Tand und Billigimporte gibt
es auf dem Markt nicht. An einigen Ständen kann man den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Simona Stöwer leitet Kinder zu fantasievollen Tonarbeiten
an. Sergio Vesely – Liedermacher aus
Chile – untermalt das Geschehen mit Liedern für Groß und Klein auf Spanisch oder
Deutsch. Darbietungen örtlicher Vereine
bereichern das Programm. Der Markt
dauert jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr.„Bähnle”
fährt wieder
Die Karlsruher Schlossgartenbahn,
das besonders bei Kindern beliebte
„Bähnle”, fährt seit letztem Wochenende samstags von 13 bis 19 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis
19 Uhr. Blickfang ist die 1939 gebaute Dampflok „Greif”, sie fährt an
Sonn- und Feiertagen. Vom 3. Juni
bis einschließlich 30. September verkehrt der Zug, mit der roten Diesellok bespannt, dann zusätzlich auch
montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr.
Bei schlechtem Wetter finden allerdings keine Fahrten statt. Erwachsene zahlen für eine Fahrt 2,40 Euro
und Kinder 1,50 Euro, bei Dampfbetrieb wird ein Zuschlag von einem
Euro erhoben. Die Strecke durch
Karlsruhes grüne Lunge wurde 1967
anlässlich der Bundesgartenschau
angelegt und wird seit 1988 durch
die VBK betrieben. Sonderfahrten
können täglich arrangiert werden.
Informationen und Anmeldung gibt
es unter Telefon 61 07-58 85.
-mü-kehrsteilnehmer insgesamt zu minimieren“, so der OB. Eine Aufgabe, die nicht
immer leicht sei, weil über das Jahr noch
nicht bekannte Maßnahmen privater Bauherren hinzukommen könnten. OB Fenrich unterstrich die Bereitschaft und die
Notwendigkeit, die Maßnahmen rechtzeitig und offen zu kommunizieren – auch
um bei den Verkehrsteilnehmern um Akzeptanz zu werben und das Verständnis
für die Notwendigkeit der einzelnen Vorhaben zu fördern.
-bw-In der letzten Woche legte die Vollversammlung der Industrie- und
Handwerkskammer (IHK) Karlsruhe
als oberstes Gremium der regionalen
Wirtschaft ihre zukünftigen Arbeitsschwerpunkte fest und verabschiedete einen Forderungskatalog an die
Landespolitik. Ein Schwerpunkt ist
dabei der Aufbau einer „Modellregion Energie“. „Mit dem KIT als europäisches Forschungszentrum für
Energie, mit den vielen HightechUnternehmen, mit dem Praxiswissen
und mit der EnBW als Karlsruher Unternehmen“ sieht Präsident Bernd
Bechtold „seine IHK“ als federführend für alle zwölf Kammern im Land
und damit „als ersten Ansprechpartner für die Landesregierung“.
Zudem verstehe sich die IHK als
Mittler zwischen Wissenschaft und
Wirtschaft. „Gemeinsam mit der
TechnologieRegion Karlsruhe (TRK)
findet im Herbst ein Energiekongress
statt“, kündigte Bechtold an. Die
Wissenschaft und ihre Energieforschung, Praxisbeispiele von Unternehmen über Energiemanagement,
Strategien von Stadtwerken und
Energieversorgern, Energieinitiativen von Kommunen, all das werde
auf dem Kongress vorgestellt. Ein
weiteres IHK-Thema bleibt die Infrastruktur. Schwerpunkte sind der Bau
des Rastatter Tunnels, der Autobahnund Schienenanschluss des Flughafens, der Bau der zweiten Rheinbrücke sowie der Nordtangente. Daneben müsse „die IT-Region Nummer
eins in Deutschland auch bei flächendeckenden schnellen Datennetzen
die Nummer eins sein“.
-fis-BEGRÜSST DEN FRÜHLING: Die Durlacher Turmbergbahn ist wieder für Wanderer
und Genießer der schönen Frühlingsaussicht startklar.
Foto: VBKTurmbergbahn fährt
Tal- und Bergstation in neuer Optik gestaltet
Die Turmbergbahn in Durlach fährt
wieder. Mittlerweile registrierten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) den hunderttausendsten Fahrgast. Für steigende
Fahrgastzahlen sorgen auch der im März
2010 am Turmberg eröffnete Waldseilpark
sowie die gut besuchten Veranstaltungen
„Klingender Turmberg“ und „Klassik am
Turm“. Im vergangenen Jahr haben die
VBK die Berg- und Talstation der Turmbergbahn aufwändig saniert, beide Gebäude erhielten einen frischen Anstrich in
sattem Rot. Die Innenräume wurden mit
großflächigen Vitrinen ausgestattet, Fahrgäste können dort die Historie der Standseilbahn nachvollziehen. Bequeme Sitzbänke erleichtern das Warten auf die
Bahn, und neue Beschriftungen und Beleuchtungen im Außenbereich sorgen für
noch mehr Sicherheit. Außerdem hat die
Stadt die in die Jahre gekommenen Sanitärräume der Bergstation saniert.
Die Turmbergbahn befördert seit 1888
Fahrgäste umweltfreundlich auf den Durlacher Hausberg. Sie ist damit die ältestein Betrieb befindliche Standseilbahn
Deutschlands. Ursprünglich mit Wasserballast betrieben, wurde die Bahn mit der
Elektrifizierung in den 1960er Jahren
grundlegend modernisiert. Die Fahrgäste
erreichen mit ihr bequem den Turmberg,
ein schönes Wander- und Erholungsgebiet zwischen Schwarzwald und Kraichgau und können von der Aussichtsplattform den wunderbaren Blick auf Karlsruhe und die Rheinebene genießen. Während der dreiminütigen Fahrt legt die
Turmbergbahn einen Höhenunterschied
von gut 100 Metern zurück. Die erste
Bergfahrt startet täglich um 10 Uhr, die
letzte Rückfahrt findet um 20 Uhr statt.
Die Bahn fährt viertelstündlich, bei Bedarf werden weitere Fahrten durchgeführt. Von der Straßenbahnhaltestelle
„Durlach Turmberg“ fährt sonn- und feiertags zwischen 10.15 und 20.15 Uhr im
Stundentakt ein Bus zur Talstation, sodass
auch mobilitätseingeschränkte Personen
auf den beliebten Aussichtspunkt fahren
können. Infos unter www.kvv.de.
-mü-II StadtZeitung65. Jahrgang · Nr. 14 · 8. April 2011Südtangente: Mit Ummarkierung wäre es nicht getanKein Testlauf auf drei Spuren
„Pförtner“ vor der Ausfahrt Knielingen soll den Verkehr dosieren
Auf der Südtangente soll an der derzeitigen Spuraufteilung
zwischen der Rheinbrücke und der Ausfahrt Knielingen momentan nichts geändert werden. Von einer Testphase mit Ummarkierung der derzeit zwei Fahrspuren in drei Fahrspuren
unter Einbeziehung von Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen nahmen die Mitglieder des gemeinderätlichen PlaDer Vorschlag, den „Knielinger Pförtner“ provisorisch für ein halbes Jahr zu
öffnen, geht auf einen Antrag der SPDFraktion im Gemeinderat zurück. Nach
Information und Diskussion im Planungsausschuss erklärte die Fraktion ihren Antrag für erledigt. Als „Pförtner“ wird die
Stelle vor der Ausfahrt Knielingen bezeichnet, an der die von der Rheinbrücke
kommenden drei Fahrstreifen auf zwei
zusammengeführt werden. Funktion dieser Verengung ist, in den Hauptverkehrszeiten den auf die Südtangente zulaufenden Verkehr zu dosieren und über die
Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen einen verkehrssicheren Ablauf an
den späteren Ausfahrten zu gewährleisten. Dabei sind die Auf- und Abfahrten
am Ölkreuz an der Südtangente wegen
des Schwerlast- und Gefahrgutverkehrs
der Raffinerien bewusst sehr lange angelegt – zumal hier eine Steigung zu über-nungsausschusses Abstand. Das Gremium hatte sich in der letzten Woche in nichtöffentlicher Sitzung unter Vorsitz von
Baubürgermeister Michael Obert mit den Rahmenbedingungen und gutachterlichen Erkenntnissen im Zusammenhang mit
einer durchgehenden Dreispurigkeit der Bundesstraße 10 bis
zur Ausfahrt von Knielingen befasst.winden ist. Dies ermöglicht dem langsamen Schwerverkehr, auf langer Strecke
auf Geschwindigkeit zu kommen, um sich
dann gefahrlos in den fließenden Verkehr
auf der B 10 einzufädeln.
Die Straßenbaulast der B 10 wird in diesem Streckenabschnitt für die Bundesrepublik Deutschland vom Regierungspräsidium Karlsruhe wahrgenommen, welches keine Änderungen an den Spuren in
Aussicht gestellt hat. Im Ausschuss hatte
die Verwaltung ausgeführt, dass die Dreispurigkeit kostenintensive bauliche Änderungen unter Einbeziehung der Verzögerungs- bzw. Beschleunigungsstreifen
erforderlich machen würden. Bereits 2006
hatte ein Ingenieurbüro ein Gutachten
zur Machbarkeit einer durchgängigen
Dreistreifigkeit angefertigt. Darin hatten
die Verkehrsexperten unter anderem festgestellt, dass es bei der Ausfahrt Maxau
mit einer Ummarkierung alleine nicht ge-tan wäre. Zwischen Ölkreuz und Knielingen wären die Eingriffe zwar weniger
problematisch, sofern man Teile der Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen
in Anspruch nehmen würde. Die Zu- und
Abfahrten würden dann allerdings, als
Stopp-Stelle, ein sehr hohes Gefahrenpotenzial darstellen. Aus Sicherheitsgründen rät der Gutachter daher, insbesondere am Ölkreuz, von einer durchgängigen
Dreistreifigkeit ab. Einen besseren Verkehrsfluss in Hauptverkehrszeiten verspricht sich die Stadt von der Verkehrinformationsanlage. Für die Installation der
dynamischen Verkehrsinformation sind
2012 im Haushalt der Stadt Karlsruhe
Mittel eingestellt worden. Mit geeigneten
und rechtzeitigen Informationen sollen
Autofahrerinnen und Autofahrer, insbesondere Pendler, auf kritische Verkehrssituationen wie Staus, Unfälle oder auch
Baustellen reagieren können. 
-rie-DEN TIVOLIPLATZ TANGIEREN ZWEI BEBAUUNGSPLÄNE: Zum einen soll am Bahndamm (im Bild hinten) ein Gebäude mit
Studentenwohnungen entstehen. Zum anderen geht es um die Zukunft der benachbarten Kleingartenanlage.Radstraße verlängertGute Gestaltung
über WettbewerbePläne sollen
das Wohnen stärkenGärteln und Sporteln?Vorrang für Radler entschärfte frühere KonflikteAm Tivoliplatz ist ein Neubau mit Wohnungen für Studentinnen und Studenten,
Supermarkt sowie eventuell Büros geplant. Das von Haug & Schmidtler entworfene Gebäude am Bahndamm ist das
Ergebnis eines Planungswettbewerbs,
den die Artekt GmbH & Co KG als Bauherr unter vier Büros durchgeführt hatte.
Der Planungsausschuss hob die Bereitschaft des Bauherrn, einen Planungswettbewerb durchzuführen, hervor, und nahm
die Empfehlung der Preisrichter positiv
zur Kenntnis. Diese lobten die klare Gliederung der Ansicht zum Tivoliplatz. Mit
dem Erd- und Zwischengeschoss sowie
den für Studentenwohnen vorgesehenen
oberen Geschossen – in U-Form mit offenem Innenhof – sei das Gebäude gut in
den Stadtraum eingebunden. Auch die
Schulstiftung der Evangelischen Landesstiftung hat für ihr Schulprojekt über eine
Mehrfachbeauftragung eine gute gestalterische Lösung gefunden. Hier geht es
um die evangelische Grundschule, die ab
Herbst 2012 in der Sengestraße mit der
Grundschule, einer Mensa mit „untergeschobener“ Sporthalle und später auch
einer Realschule eine endgültige Bleibe
bekommt. Die Wahl unter den sechs beauftragten Büros fiel auf die Stuttgarter
Architekten Wulf & Partner. 
-rie-Die westliche Innenstadt soll eine gute
Wohnadresse bleiben, ja sogar einen neuen Wohn-Charme entwickeln. Diesem
Ziel dient ein Bebauungsplan, für den der
Planungsausschuss vergangene Woche in
öffentlicher Sitzung unter Vorsitz von
Bürgermeister Michael Obert den Aufstellungsbeschluss fasste. Im Areal zwischen Leopold-, Karl- und Douglasstraße
sowie Akademie- und Stephanienstraße
will die Stadt das bisher in den Rückgebäuden unzulässige Wohnen ermöglichen, um den Wohnstandort zu stärken.
Verhindert werden sollen dagegen weitere Bordelle. Denn insbesondere in der
westlichen Kaiserstraße siedeln sich zunehmend Bordelle oder bordellartige Betriebe an. Wo diese vermehrt anzutreffen
sind, mindert dies die Wohnqualität, zudem besteht die Gefahr, dass weitere seriöse Nutzungen verdrängt werden.
Auch ein weiterer Aufstellungsbeschluss, den der Ausschuss einstimmig
fasste, thematisiert das Wohnen. Um die
Innenbereiche von Karlsruhe und Durlach
als attraktive Wohnstandorte mit verträglichem Nebeneinander von typischen Innenstadtfunktionen zu erhalten, geht es
hier speziell darum, bei Vergnügungsstätten und insbesondere Spielhallen steuernd einzugreifen. Derzeit sind im Innenstadtbereich 31 und im übrigen Stadtgebiet weitere 31 Spielhallen genehmigt.
Zusätzliche Anträge auf Umnutzung von
Discotheken und einer Gaststätte in Spielhallen liegen vor. Die Erfahrung ist, dass
die Häufung von Vergnügungsstätten
dazu führt, dass gehobene Nutzungen
des Handels sowie Dienstleistungen zurückgehen. Der Bebauungsplan soll über
inhaltliche Festsetzungen dazu beitragen,
dass wohnverträgliche Nutzungen nicht
gefährdet sind. Der Verödung der Innenstadt soll entgegen gewirkt werden.
Ohne Diskussion stimmte der Planungsausschuss zudem für einen Plan, der die
Bereiche am östlichen Ostring zwischen
Haid-und-Neu-Straße und Mannheimer
Straße betrifft. Der Streifen diente ursprünglich der Erwerbsgärtnerei. Heute
finden sich hier auch ein Wohngebäude,
ein Landschaftsbetrieb, ein Steinmetzbetrieb oder auch ein Handel mit Terrakotta
und Gartenzubehör. Die Intention ist, für
das Areal künftig exakte Baubereiche
und begrünte Flächen zu definieren. -rie-Diskussion zum Plan Stuttgarter und ZimmerstraßeGute Erfahrungen hat die Stadt mit der
Fahrradstraße in der Sophienstraße zwischen Herder- und Scheffelstraße gemacht. In ihr genießen Radler Vorrang,
der Autoverkehr darf „mitrollen“. Diese
Woche wurde die Fahrradstraße verlängert. Sie geht nun im Westen bis zum Entenfang und im Osten bis zur NottinghamAnlage. Radfahrer, die riskant überholt
werden, bedrängte Fußgänger und verunsicherte Autofahrer – früher war dies in
der Sophienstraße an der Tagesordnung.
Mit der Einführung der Fahrradstraße
vor zwei Jahren haben sich die Konflikte
zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern weitgehend entschärft.
Dazu beigetragen hat, dass die Regeln
nun klarer sind. Die Autofahrer wissen,
dass sie auf der Straße mit Radverkehr
rechnen müssen – und die Fußgänger haben ihren Gehweg für sich. Früher waren
auch viele Radler unsicher, wo sie fahren
sollen: In der Tempo 30-Zone oder auf
dem Gehweg, der ihnen als so genannter
„anderer Radweg“ auch erlaubt war. Die
Sophienstraße ist Bestandteil des Haupt­
rad­routennetzes. Die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer hat sich in der Fahrradstraße stetig erhöht.
-rie-Freie Fahrt: In der Sophienstraße haben Radler Vorrang. Foto: Müller-GmelinWomit sich Teenager beschäftigen
Dritte Jugendfilmtage thematisieren Sex und Liebe / 850 Schüler dabei
Die Abkürzung „LOL” steht beim Chatten nicht nur für „Laughing Out Loud”
(lautes Lachen), sondern sie ist auch der
Spitzname der 15-jährigen Lola. Aber so
richtig zum Lachen ist ihr nicht, denn sie
hat Ärger mit ihrem Freund. Die französische Teenie-Romanze und der Film „Kebab-Connection“ um den Türken Ibrahim, der einen deutschen Kung-Fu-Film
drehen will, waren die „Hingucker“ während der dritten Karlsruher Jugendfilmtage im Filmpalast am ZKM. Rund 1100
Mädchen und Jungen der siebten bis
zehnten Klassen aller Schulen im Stadtund Landkreis beschäftigten sich zwei
Tage lang mit Themen, die sie bewegen:
Sexualität, Liebe, Freundschaft, Schwangerschaft sowie Aids. Vor und nach denAufführungen gab es im Kino-Foyer Präsentationen der beteiligten Organisationen wie etwa der Aids-Hilfe, Allerleirauh,
Caritas, Diakonie, Pro Familia oder städtischem Kinderbüro. Spaß machten den Jugendlichen vor allem die Mitmachaktionen – und das, obwohl so mancher Scheu
und Schüchternheit überwinden musste.
Schnell wollten vor allem Jungs die Station Baby-Simulator hinter sich bringen,
bei dem es galt, eine Puppe zu wickeln
und anschließend einen Parcours mit Kinderwagen zu absolvieren. Aber auch das
„Sex-in-the-city“-Quiz und der KondomFührerschein forderten die Schülerinnen
und Schüler in Theorie und Praxis heraus.
Trotz aller Freizügigkeit seien Geschlechtskrankheiten, HIV-Infektion oderungewollte Schwangerschaften noch immer Tabu-Themen, ging es Dr. Ulrich
Wagner vom Karlsruher Landratsamt darum, mit den Jugendfilmtagen Impulse zur
Aufklärung zu geben und die Lehrkräfte
anzuregen, „diese Themen im Unterricht
aufzugreifen und zu vertiefen.“
Auch die Stadt unterstütze „diese Art
der Starthilfe für Jugendliche gerne“,
versicherte Bürgermeister Klaus Stapf,
der sich am Dienstagvormittag ebenfalls
Zeit genommen hatte. „In den großen
Kontext Prävention“ ordnete der Erste
Landesbeamte am Landratsamt, Knut
Bühler, derlei Veranstaltungen ein. Sie
stellten Weichen, damit sich Jugendliche
auf allen Ebenen, psychisch wie physisch
gesund entwickeln könnten. 
-maf-Jubiläumsjahr der
FührungsakademieERSTE BÜRGERMEISTERIN Mergen (Mitte) begrüßte die Teilnehmenden des
19. Lehrgangs der Führungsakademie des Landes im Bürgersaal. Fotos (3): FränkleVor 25 Jahren nahm die Führungsakademie des Landes in Räumlichkeiten der Stadt, im Haus Solms, ihre Tätigkeit auf. Die Gründung der Akademie geht zurück auf Vorschläge der
Kommission „Neue Führungsstruktur
Baden-Württemberg“, die Ministerpräsident Lothar Späth 1984 einberufen
hatte und die einen Bedarf für eine ressort- und fachübergreifende Qualifizierung von Führungskräften feststellte.
Die Zulassung zur Führungsakademie blieb aber nicht nur auf die Beschäftigten des Landes beschränkt. Bislang haben­ 465 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer den Lehrgang absolviert
oder befinden sich gerade im Programm, darunter 120 Personen von den
Kommunen, der Wirtschaft, aus Kirchen, anderen Verwaltungen und aus
dem Ausland. Von der Stadt nahmen
bislang zehn Führungskräfte teil, darunter EB Margret Mergen, heute Mitglied im Kuratorium der Führungsakademie. Sie begrüßte am Montag den 19.
Führungslehrgang bei einem Besuch
im Rathaus. Zur Jubiläumsveranstaltung am 15. Juli im Karlsruher Schloss
wird auch der neue baden-württembergische Ministerpräsident erwartet. -fis-Es war zwar „nur“ der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. Und
dieser war auch für das Areal an der Zimmerstraße unstrittig, soll der Plan doch
das Ergebnis des Wettbewerbs „Neubau
Hauptfeuerwache und Leitstelle“ abbilden. Eine größere Diskussion löste letzte
Woche im Planungsausschuss allerdings
der zweite Aspekt des Planes aus, die Fläche südlich der Stuttgarter Straße. Hier
geht es um die Kleingartenanlage und
deren Zukunft sowie Überlegungen, für
den Sportverein ESG Frankonia, bisherige Kleingartenflächen in Anspruch zu
nehmen. Mehrheitlich stimmte der Ausschuss in öffentlicher Sitzung dafür, mit
dem Aufstellungsbeschluss den Weg für
den Plan „Stuttgarter und Zimmerstraße“
zu ebnen. SPD-Stadtrat Michael Zeh kritisierte das erneute Verfahren zum Kleingarten-Areal, schließlich gebe es bereits
einen älteren Aufstellungsbeschluss, der
auch das Ziel hatte, die Kleingartenanlage zu ordnen und zu sichern. Zeh: „Die
Kleingärtner wollen endlich eine Dauerlösung.“ „Bei der Feuerwache haben wir
Zeitdruck“, so Bürgermeister Michael
Obert, das sei Garant dafür, dass es für
die Kleingärten über den gemeinsamenPlan vorwärts geht. Auch die Grünen
stimmten – bei Enthaltung von Stadträtin
Anne Segor – gegen die Einbeziehung
der Kleingärten. Denn noch vor einem
Planverfahren müsse ein breit angelegter
Bürgerbeteiligungsprozess laufen, betonte Stadträtin Bettina Lisbach, „sonst gibt
es in der Südstadt einen großen Aufschrei“. Die zudem von FW-Stadtrat Jürgen Wenzel und KAL-Stadtrat Lüppo
Cramer angemahnte Bürgerbeteiligung
sicherte Obert im Planverfahren zu. Seit
30 Jahren hätten die Schrebergärtner keinen Anspruch auf ihre Fläche, von Jahr
zu Jahr werde neu genehmigt, sah Cramer für die unansehnliche Anlage dringenden Handlungsbedarf. Hinzu komme
die Altlastenproblematik.
Als künftigen Heimatverein der alten
und neuen Südstadt sah FDP-Stadträtin
Rita Fromm die ESG Frankonia. CDUStadtrat Tilmann Pfannkuch sprach sich
für den Plan aus, wobei er sicher sein
wollte, dass der Verein ausreichend Platz
hat. Denn die ESG, die sich noch nicht
endgültig entschieden hat, solle neben
der Tennisanlage, die südlich der Stuttgarter Straße weichen muss, weitere Vereinsanlagen verlagern können. 
-rie-Fürstengattinnen
und Günther KlotzLebensgrundlagenGleich zwei Führungen bieten die historischen Museen der Stadt Karlsruhe am
Sonntag, 10. April, um 15 Uhr an. „Die
Frauen an der Seite der badischen Kurfürsten“ ist der Rundgang durch die Dauerausstellung im Stadtmuseum überschrieben, zu der Anne Zerban-Stihler
Gäste im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10,
erwartet. Der Eintritt ist frei.
Die Leiterin des Durlacher Pfinzgaumuseums in der Karlsburg, Pfinztalstraße 9, Dr. Anke Mührenberg, erwartet zur
gleichen Zeit Besucherinnen und Besucher, die sich die alte Markgrafenstadt in
Bildern ansehen möchten. Bei der Ausstellung „Guck mal 5“, sind erstmals neben Schwarz-Weiß-Fotos auch Bilder aus
einer jüngst ins Eigentum des Stadtarchivs übergegangenen Postkartensammlung zu sehen. Der Eintritt ins Museum
beträgt einen Euro, ermäßigt 50 Cent.
Die Fotoausstellung über das Wirken
des großen Nachkriegsoberbürgermeisters Günther Klotz hat das Rathausfoyer
verlassen und ist jetzt in der Erinnerungsstätte Ständehaus in der Stadtbibliothek,
Ständehausstraße 2, zu sehen. Schlaglichtartig zeigen die Bilder wichtige Stationen seines Wirkens für die Stadt Karlsruhe. Ausstellungskuratorin ist Lisa Hauser.
Sie führt am Dienstag, 12. April, um 18 Uhr
durch die Schau. Eintritt frei.Zwei Austellungen im Naturschutzzentrum
Der Gartenrotschwanz hat vom Naturschutzbund (Nabu) den Titel „Vogel
des Jahres 2011“ bekommen. Jedes
Jahr benennt der Nabu einen Vogel
und verbindet damit einen politischen
Gedanken. So geht es beim Gartenrotschwanz darum, dass er dem Menschen
in die Gärten der Städte gefolgt ist. Dort
aber nimmt, wie auch an vielen anderen Stellen, die Vielfalt ab. So leben innerstädtisch immer weniger Insekten,
welche eine wichtige Nahrungsgrundlage für den Gartenrotschwanz und viele andere Vögel oder Tiere sind.
Auch in seinem Überwinterungsgebiet, der Sahel-Zone, hat der Vogel des
Jahres zunehmend Schwierigkeiten, an
Futter zu kommen. Die Art droht aus
Hungergründen zu verschwinden. In
diesen Tagen aber kommen die Gartenrotschwänze aus ihren Winterquartieren nach Mitteleuropa zurück. Da passt
es genau, dass das Naturschutzzentrum
Rappenwört seit letzter Woche eine
Doppel-Ausstellung veranstaltet. Einerseits zeigt es eine Schau des Nabu über
den Vogel. Andererseits aber hat es
eine Präsentation der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Würt-temberg übernommen und zusammen
mit dem Gartenbauamt, dem Liegenschaftsamt, dem Amt für Abfallwirtschaft und dem Bezirksverband der
Gartenfreunde auf Karlsruher Verhältnisse „aufgepeppt“, wie der Chef des
Naturschutzzentrums, Harald Dannenmayer, bei der Eröffnung sagte. Auf einem Rundweg vor dem Zentrum können Interessierte sehen, wie vielfältig
gestaltete Gärten aussehen und damit
Lebensgrundlage für zahlreiche auch
gefährdete Tiere sein können, etwa mit
einem Kräuterbeet oder einem schützenden Laubhaufen, in dem sich Igel
vor Neugierigen verstecken können.
Im Inneren des Zentrums präsentiert
sich unter anderem der Hinterhofwettbewerb des Gartenbauamts. Bürgermeister Klaus Stapf hat mit seiner ehemaligen Hausgemeinschaft in der
Innen­stadt auch schon einmal eine Auszeichnung erhalten. Das Abfall­w irt­
schaftsamt bietet seinen Kompost und
seine Gartenerde an. Besucher können
Fragen beantworten und unter hochgeklappter Tafel sehen, ob sie auch richtig
liegen. Die Schau ist bei freiem Eintritt
bis 11. September zu sehen. 
-erg-StadtZeitung65. Jahrgang · Nr. 14 · 8. April 2011 III25 Jahre Tschernobyl:Die Katastrophe
Zahlreiche VeranstaltungenVOR 100 JAHREN ERÖFFNET: Das erste deutsche Mädchengymnasium bezog 1911 diesen Jugendstilbau in der Sophienstraße am
Gutenbergplatz. Seither heißt es nach dem Dichter der Aufklärung Lessinggymnasium.
Foto: FränkleHaus für erstes Mädchengymnasium
Mit Festakt 100-jähriges Eröffnungsjubiläum des neuen Domizils gefeiertDie Erinnerung an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 25 Jahren wachhalten möchte das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) mit
der interaktiven Wanderausstellung
„Menschen – Orte – Solidarität“. Sie ist
von Sonntag, 10. April, bis Freitag, 15. April, im Ständehaus in der Ständehausstraße 2 zu sehen. Schirmherren sind der katholische Stadtdekan Hubert Streckert,
und sein evangelischer Kollege Otto Vogel. Die Schau macht die Reaktorexplosion, deren Folgen und das heutige Leben
in den betroffenen Regionen nachvollziehbar. Dabei zeigt sie auch Aspekte der
Solidaritätsbewegung, die infolge von
Tschernobyl europaweit entstanden sind.
Gleichzeitig regt die Präsentation die Besucher dazu an, über den künftigen Umgang mit Umwelt- und Energieressourcen
nachzudenken. Geöffnet hat die Schau
am Sonntag von 11 bis 16 Uhr, an den anderen Tagen jeweils von 10 bis 19 Uhr.
Bei der offiziellen Eröffnung am Montag, 11. April, um 19.30 Uhr stellt der IBBVorsitzende Matthias Tümpel auch die
Zeitzeugen Nikolaj Bondar und Peter
Djukow vor. Beide berichten während der
Ausstellungswoche von ihren persönlichen Erfahrungen nach dem Gau. Bondar
half als Mitglied eines Sonderbataillons,
das Gebiet um den Reaktor zu evakuieren. Djukow begleitete die Hilfsprogramme für Tschernobylopfer. Schulklassen
und andere Gruppen können die Zeitzeugen während der Ausstellungswoche treffen (Anfragen unter Telefon 56 22 69 oder
per E-Mail an thomas@muellerschoen.
info). Begleitend zur Ausstellung finden
weitere Veranstaltungen statt. So spielt
das Kammerorchester des Karlsruher In­
stituts für Technologie in Gedenken an
die Opfer der Reaktorkatastrophe am
10. April um 17 Uhr in der Stadtkirche am
Marktplatz Sinfonien von Mozart und
Schubert. Der Eintritt ist frei. Ein Vortrag
im Ständehaus befasst sich am Dienstag,
12. April, um 19.30 mit der „Sackgasse
Atomenergie“, am Mittwoch, 13. April, ist
um 19 Uhr im Studio 3 im Passagenhof
der Film „Tschernobyl – der atomare
Schrecken“ zu sehen. Solidaritäts-Aktionen zur Reaktorkatastrophe präsentiert
ein Diavortrag am Donnerstag, 14. April,
um 19.30 Uhr im Ständehaus. Um die Frage „Atommüll – wohin“ geht es dort bei
einer Diskussionsrunde einen Tag später
um 19.30 Uhr. Weitere Infos im Internet
unter www.ibb-d.de/tschernobyl.  -nil-Vorverkauf für
Zeltival beginntFrüher als in den
Vorjahren startet
Tollhaus in den
Vor­verkauf für sein
gut vierwöchiges Sommerspektakel
Zeltival. Und obwohl erst knapp die
Hälfte der Konzerte bisher feststehen,
kann sich die „Ausbeute“ sehen und
hören lassen. Sind doch große Namen
wie Al Jarreau, Suzanne Vega oder die
verbliebenen Stars des Buena Vista Social Clubs mit der großen kubanischen
Diva Omara Portuondo (unser Foto),
gute alte Bekannte wie Gerhard Polt
und die Biermösl Blosn oder Helge
Schneider, Hannes Wader und Kon­
stantin Wecker mit im Boot.
Dazu erfüllt sich mit dem ersten
Karlsruhe-Gastspiel der amerikanischen Punk- und Rockmusikerin Patti
Smith am 4. Juli ein lang gehegter
Traum, nicht nur der Zeltival-Macher.
Zum Dauerbrenner entwickelte sich in
den vergangenen Zeltival-Jahren der
Balkan-Disco-Großmeister Shantel mit
seinem Bucovina Club Orkestar. Daserstmalige Aufeinandertreffen der
Königsformationen
der Romakapellen
und des Boban & Marko Markovic Orchestras zum Balkan Brass Battle bildet
damit einen weiteren konsequenten
Schritt in guter Zeltival-Tradition.
Auch neue Bands wie die kongolesische Straßenformation Staff Benda Bilili, das norwegische Damenquartett Katzenjammer sowie Sam Beams Songwriterprojekt Iron & Wine, das nach hohen
Chartplatzierungen und ausverkaufter
Frühjahrstour durch Europa laut Tollhaus-Pressetext „zu Recht als amerikanische Band der Stunde gefeiert wird“,
finden sich im Programm, das für die
kommenden Wochen noch zahlreiche
Neuentdeckungen und Überraschungen verspricht. Wer Anfang Juli das
Zeltival 2011 eröffnen wird, ist noch in
der Planung, dass Staff Benda Bilili es
am 9. August beendet, steht hingegen
fest. Tickets und nähere Infos gibt es im
Internet unter www.zeltival.de.  -red-Das Lessinggymnasium am Gutenbergplatz feiert in diesem Jahr das 100. Eröffnungsjubiläum und 50 Jahre Erweiterungsbau. Außerdem hat es im vergangenen Jahr einen Neubau in Betrieb genommen. Dies alles war Anlass für die Schule,
am Mittwochnachmittag einen Festakt
mit vielen Gästen zu veranstalten, allen
voran Erste Bürgermeisterin Margret
Mergen in Vertretung des erkrankten OB
Heinz Fenrich und Schulbürgermeister Dr.
Martin Lenz. Auch über den Besuch von
Schulpräsident Dr. Werner Schnatterbeck
freute sich Schulleiterin Sabine Schatte.
„Lessing for ever“ freute sich der eigens für das Jubiläum aus Schülerinnen,
Schülern, Eltern und Lehrkräften gebildete Chor. Und wollte der Schule damit
nicht nur eine gute Zukunft wünschen,
sondern erinnerte auch an deren spezielle
Geschichte. Denn der Bau des Jugendstilhauses war im Jahr 1911 notwendig ge-worden, weil der Platz für das erste deutsche Mädchengymnasium zu klein geworden war. Schon 1825 hatten sich
Karlsruhes Honoratioren mit dem Antrag
auf die Einrichtung einer „Schule für
Töchter gebildeter Stände in der Residenzstadt Karlsruhe“ zu befassen. Sie
wurde schließlich 1827 in der Ritterstraße
eröffnet und ging bereits 1839 in die Obhut der städtischen Verwaltung über.
Knapp 50 Jahre später wurde die Schule geteilt in eine „Töchterschule“ und eine
„Höhere Mädchenschule“, die das Haus
nahe des Karlstors bezog, in dem noch
heute das Fichtegymnasium untergebracht ist. 1893 beantragte der Verein für
Frauenbildungs-Reform beim Stadtrat die
Gründung eines Mädchengymnasiums.
Der Verein um Hedwig Johanna Kettler
erhielt von der Stadt dafür Unterrichtsräume in der Waldstraße 83. Das erste deutsche Mädchengymnasium konnte mit 22Schülerinnen seine Arbeit aufnehmen.
Bei der Eröffnungsrede postulierte Hedwig Johanna Kettler die Forderung, dass
Frauen ihre geistigen Fähigkeiten so entwickeln können müssten wie Männer.
Schülerinnen und Schüler der Oberstufe spielten beim Festakt Szenen, wie sie
sich das Familienleben zu drei Zeitpunkten in der Geschichte des Lessinggymnasiums vorstellen. So fand es der Vater des
Jahres 1911 als unpassend, dass seine
Tochter aufs Gymnasium gehen sollte, erlaubte es ihr aber schließlich doch.
Der Sohn des Jahres 1970 war Hippie
und hatte im Gegensatz zu seiner Schwester „keinen Bock auf Schule“, obwohl
kurz bevor stand, dass auch Jungen diese
Schule besuchen konnten – ab 1973. Das
Mädchen von 2011 wird von seinem Bruder und von Mutter und Großmutter, beide erfolgreiche Anwältinnen, davon überzeugt, auf der Schule zu bleiben. -erg-OB zum Tod von
Frithjof Kessel (SPD)Cordula Kehrer
ist KulturstipendiatinGeldspritze
für die Tagung...und in Zukunft?Der ehemalige SPD-Stadtrat Frithjof
Kessel ist gestorben. In einem Kondolenzschreiben an die Witwe des Verstorbenen
nennt OB Heinz Fenrich den Kommunalpolitiker und Pädagogen einen „profilierten Mann der Tat“, der mit hohem persönlichem Einsatz die Stadtpolitik maßgeblich mitgestaltet habe. Frithjof Kessel
gehörte 28 Jahre dem Gemeinderat Karlsruhes an, zwei Jahre war er Vorsitzender
der SPD-Ratsfraktion. Außerdem war er
Geschäftsführer der von ihm initiierten
Händelgesellschaft Karlsruhe sowie Vorsitzender der Geschichtswerkstatt der
Bürgergemeinschaft Rüppurr. Ganz besonders habe sich Kessel dem kulturellen
Leben und dem Schulwesen verschrieben, dem er viele Impulse gab, heißt es
weiter in dem OB-Brief. Fenrich: „Seine
Leidenschaft für kulturpolitische Anliegen wurden besonders im Ringen um das
ZKM spürbar.“ Ausdauer, Zähigkeit und
Festigkeit seien wesentliche Charaktermerkmale von Kessel gewesen, die sich
hier außerordentlich bewährt hätten.Die Nachwuchsdesignerin Cordula
Kehrer ist städtische Kulturstipendiatin
2010. 1981 in Ulm geboren, studierte sie
von 2001 bis 2008 Produktdesign an der
Hochschule für Gestaltung (HfG). Die
Künstlerin lebt und arbeitet in der Fächerstadt und belegte mit ihren „Bow
Bin“-Papierkörben aus gebrauchten Eimern und Flechtwerk den dritten Platz
des Recycling-Design-Wettbewerbs, der
sich mit Ressourcenschonung und CO²Reduzierung im Design auseinandersetzt.
Karlsruhe lobt den mit 20 000 Euro dotierten Förderpreis seit 2008 aus. Mit der
Auszeichnung, die in wechselndem Turnus an Absolventinnen und Absolventen
der Musikhochschule, der Kunstakademie und der Hochschule für Gestaltung
geht, will sie junge Kreative nach ihrer
Ausbildung in Karlsruhe halten und ihnen eine finanzielle Perspektive geben.
Kulturbürgermeister Wolfram Jäger übergibt den Scheck am Mittwoch, 13. April,
um 11 Uhr im Rahmen der HfG-Semester­
eröffnung an Cordula Kehrer.Einen Scheck über 5 300 Euro für die
„Frauenperspektiven“ überreichte Gabriele Kellermann, Vorstandsmitglied der
BBBank, am Dienstag Bürgermeister Wolf­
ram Jäger und Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche. Mit dem Geld aus Erträgen
des Gewinnsparvereins Südwest wurden
der Druck der Kommunikationsmedien
sowie Unterbringungskosten für die aus
mehreren europäischen Ländern anreisenden Referentinnen der hochkarätigen
Konferenz finanziert. „Das Kulturamt hatte die Bank um Unterstützung gebeten
und sich über die schnelle Anwort gefreut“, dankte Dr. Asche. „Als Frau im
Vorstand hat mich das Thema einer kritischen Standortbestimmung der heutigen
Situation der Frauen sofort angesprungen“, bekannt Kellermann. Auch volkswirtschaftlich sei es wichtig. Europaweit
sei mittlerweile jede dritte Führungsposition durch eine Frau besetzt. So gebe es in
der BBBank auf der zweiten Führungsebene bereits rund 30 Frauen und leiteten
etwa 45 Prozent Filialdirektionen.  -cal-Hochkarätige Konferenz „Frauenperspektiven“EINEN SCHECK übergab Gabriele Keller­
mann, BBBank. 
Foto: Müller-GmelinIm „Ich-kann-was“-Land
Projekt der „Mobis“ beteiligt Kinder am SchulalltagZUM ABSCHLUSS DER PROJEKTWOCHE schmetterten die Mädchen und Jungen der
Weinbrennerschule in der Kriegsstraße gemeinsam ihr neues Schullied.  Foto: StJASchulalltag ist für Kinder gemeinhin
kein Abenteuer – diesen Begriff verbinden sie eher mit Spiel und Freizeit. Aber
Schule kann zum Abenteuer werden –
und zwar dann, wenn die Mobile Spielaktion des Stadtjugendausschusses kommt
und zeigt wie es geht. Eine Woche lang
drehte sich bei den 200 Schülerinnen und
Schülern der Weinbrennerschule während des Projekts „Abenteuer Schule“ alles um Beteiligung und Mitsprache. Statt
normalen Unterrichts in Klassenverbänden gab es spannende Expeditionen in
fremde Länder, statt eines straffen Stundenplans ein individuelles Abenteuer-Tagebuch. Die Mädchen und Jungen erforschten mittels Phantasie-Landkarte die
„Insel der Zukunft“, definierten im „Land
der Schriften“ gemeinsam Regeln für das
Zusammenleben in der Schule, texteten
im „Land der Töne“ weitere Strophen für
das Schullied, tankten Selbstbewusstsein
im „Ich-kann-was“-Land, erholten sich in
der „Oase der Ruhe“ oder entwarfen und
gestalteten im „Hier-bin-ich“-Land bunte
Schul-T-Shirts. Und weil forsche Forscher
auch mal hungrig sind, bereiteten sie im
„Land des guten Geschmacks“ mit tatkräftiger Unterstützung einiger Eltern das
Essen selbst zu. Als „absoluten Gewinn“
bezeichnete Schulrektorin Angela Schulzdie Erfahrungen und Ideen der „Mobis“,
mit deren Hilfe sie zum vierten Mal erfolgreich daran arbeitete, „das Leben in
der Schule noch lebendiger zu machen“.
Derlei Projekte seien prädestiniert, Kindern die Freude am Lernen zu erhalten,
betonte Schulz bei der Präsentation der
Ergebnisse am vergangenen Freitag. Und
sie trügen dazu bei, dass sich ihre Schützlinge „an der Schule zuhause fühlen“.
Die intensive Beteiligung von Kindern
und Jugendlichen ist nicht nur der Politik
ein Anliegen – immerhin hat der Gemeinderat im November einstimmig ein entsprechendes Konzept verabschiedet – sie
gehöre wie selbstverständlich auch zum
Grundverständnis pädagogischer Arbeit
beim Stadtjugendausschuss, betonte dessen Geschäftsführer Klaus Pistorius. Faktoren wie Mitsprache und der Glaube daran, etwas aus eigener Kraft bewirken zu
können, seien „Kapital“ für die Entwicklung der Persönlichkeit. Dabei ist Partizipation für den Leiter der Mobilen Spielaktion, Ralf Birkner, und sein Team eine
ernste Angelegenheit. Wenn ein solcher
Prozess angestoßen werde, „muss man
am Ende mit den Konsequenzen auch
umgehen können“, die Ergebnisse aufgreifen und in den Schulalltag integrieren, forderte Birkner. 
-maf-Seit 20 Jahren richtet die Stadt Karlsruhe die „Frauenperspektiven“ aus. Anlass
nach zwei Jahrzehnten nicht nur ein Resümee zu ziehen, sondern auch kritisch
zu fragen, wie es weitergehen soll. Das
passiert nun von Freitag, 15., bis Sonntag,
17. April, mit einer hochkarätigen Konferenz für Frauen und Männer im ZKM.
Hatte der Schwerpunkt des Festivals in
den letzten Jahren auf der Situation der
Frauen in außereuropäischen Kulturen
gelegen, zuletzt sehr erfolgreich auf der
im Iran, so soll nun der Blick auf Westeuropa zurück gelenkt werden. Dabei treffen drei Generationen aufeinander und
spielt die Meinung junger Frauen eine
wichtige Rolle. Eröffnet wird die Konferenz am Freitag um 17 Uhr mit Klaviermusik von Prof. Sontraud Speidel und
Lisa Wang, elektronischen Klängen von
Ute Reisner, einem Kabarett zur Geschichte der Frauenbewegung sowie Vorträgen, Grußworten und einer Podiums-diskussion. Es sprechen Prof. Dr. Ute Gerhard über 100 Jahre Frauenbewegung
und Dr. Margarete Maurer über Feminismus als Werkzeug der Naturwissenschaft.
Anschließend diskutieren Halina Bendkowski, Junior-Prof. Dr. Ulrike Lembke,
Prof. Bascha Mika und Hilal Sezgin über
Feminismus in Kultur, Recht und Politik.
Am Samstag, 14 Uhr, entwickeln bei einem weiteren Podium Veronika Dreier,
Camille Morineau, Marianne Pitzen und
Behnaz Vassighi Visionen für die Zukunft.
Um 17.30 Uhr werden mit Sonja Eismann,
Müjde Karaca-Tog˘ mus, Solveig Klaßen
und Stephanie Müller Positionen der jungen Generation deutlich. Das Fazit der
Tagung ziehen am Sonntag, 11 Uhr, Anja
Casser, Prof. Dr. Pia Müller-Tamm, Petra
von Olschowski, Christiane Riedel, Sabine Schirra und Dr. Susanne Asche. Das
umfangreiche Gesamtprogramm findet
sich im Internet unter der Adresse www.
karlsruhe.de/frauenperspektiven. -cal-KulturKompakt · KulturKompakt
„Blickwinkel“ heißt eine Ausstellung
in der Orgelfabrik Durlach. Als eine
„Selbstortung zur Naturwahrnehmung“
stellen Gabriele Goerke, Barbara Jäger,
OMI Risterer und Sandro Vadim bis
10. April Malerei und Skulpturen aus.
Götz Alsmanns Herrenband kommt als
eine Lesung mit Musik und gewagten Bildern am 10. April ins Tollhaus. Ab 19.30WIRTSCHAFTSKRIMI als Karlsruher
Musi­cal: „Big Money“ am 8. und 15. April
(20 Uhr) im Staatstheater. 
Foto: BSTUhr präsentiert der Münsteraner Entertainer Höhepunkte bundesdeutscher Herrenmagazin-Kultur mit sündig exotischen
Rhythmen. Auch für Damen.
Benny Goodman war der Superstar der
Swing-Ära. Die Musik des brillanten Klarinettisten ist am 11. April ab 20.30 Uhr in
den Classic-Reihe des Jazzclubs in der
Durlacher Allee 64 zu hören.
Die Literarische Gesellschaft feiert am
Sonntag, 17. April, ab 19 Uhr im Tollhaus
den 60. Geburtstag des Kölner BAP-Sängers Wolfgang Niedecken.
Das ZKM zeigt im Medienmuseum bis
zum 15. Mai Arbeiten des deutschen Video-Pioniers Edmund Kuppel. Seine Werke der letzten 40 Jahre greifen die mediale Entwicklung des 20. Jahrhunderts auf.
„Robert Curjel & Karl Moser. Ein Karlsruher Architekturbüro auf dem Weg in
die Moderne“ heißt eine neue Ausstellung, die vom 9. April bis 3. Juli in der
Städtischen Galerie zu sehen ist. Die Architekten realisierten um 1900 in Deutschland und der Schweiz Gebäude, die das
Lebensgefühl der Epoche zwischen Gründerzeit, Lebensreform und einer neuen
Sachlichkeit ausdrückten. Am 10. April
um 15 Uhr gibt es erstmals eine Führung
durch die Schau. Weitere Führungen am
13. April um 18 Uhr, am 14. April um 12.15
Uhr sowie am 15. April um 15 Uhr mit Kurator Dr. Gerhard Kabierske.
-Lä-IVAMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN65. Jahrgang · Nr. 14 · 8. April 2011StadtZeitungStadt KarlsruheStadt Karlsruhe · Öffentliche AusschreibungenLiegenschaftsamtVergabe von BauplätzenGegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. Anforderung
Ausschreibungsservice im Internet unter www.karlsruhe.de/ausschreibungenTiefbauamt
Telefon 0721/133-6622
ID: 11 14 66 01
Deckenerneuerung Ettlinger Straße und Neubau
einer Zufahrt zur Tiefgarage Hinterm Hauptbahnhof
Asphalt fräsen
Asphaltbinder AC 16 BS einbauen
Asphaltdeckschicht AC 11 DS
Entwässerungsrohrleitung
DN 400 verlegen
Rinnenplatten ausbauen
und neu verlegen
Ausführungszeit: 16. Mai bis 17. Juni 2011
Submission: 2. Mai 2011, 10 Uhr
ID: 11 14 66 02
Deckenerneuerung und neue Radwegführung in
der Hertzstraße
Asphalt herstellen
Pflasterflächen herstellen
Bordsteine setzen
Rinnenplatten austauschen
Entwässerungsleitung herstellen
Schachtoberteile austauschen
Straßenabläufe herstellen
Ausführungszeit: 23. Mai bis 29. Juli 2011
Submission: 3. Mai 2011, 10 Uhr
Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder
Übersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 11. April 2011, 10 bis 12 Uhr, beim Tiefbauamt,
Lammstraße 7, Zimmer D 305, Telefon 0721/1336617, abgegeben oder übersandt. Ein Versand der
Ausschreibungsunterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung eines Portozuschlags von fünf Euro zu
dem Abgabepreis der Ausschreibungsunterlagen.
Der Unkostenbeitrag wird nicht erstattet. Den Ausschreibungsunterlagen liegt – je Baumaßnahme –
eine CD-R bei, auf der die Leistungsverzeichnisse
in vier verschiedenen digitalen Formaten enthalten sind. Nähere Informationen zu diesem Thema
können unserem Infoblatt „CD-R statt DISKETTE“
entnommen werden, welches auf jeder CD-R enthalten ist. Die Datenträger werden kostenlos abgegeben. Bei Maßnahmen, für die keine Standardleistungstexte verfügbar sind, werden auch weiterhin keine Datenträger bereitgestellt. ZuständigePlanfeststellung beantragt
Planfeststellungsverfahren nach den §§ 17 ff.
Fernstraßengesetz (FStrG) in Verbingung mit den
§§ 72 ff. Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG)
Auf Veranlassung des Regierungspräsidiums Karlsruhe als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde wird
1. Das Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständige
Straßenbaubehörde hat die Feststellung des Planes
für folgendes Bauvorhaben beantragt:
Neubau der Bundesstraße B 10neu auf Gemarkung
der Stadt Karlsruhe von der Landesgrenze zu
Rheinland-Pfalz bis zum bestehenden Anschluss
der Raffineriestraße an die B 10 (Südtangente) und
Neubau eines Anschlusses an die Dea-ScholvenStraße und die Esso-Straße
– Verlegung von Dea-Scholven-Straße, Esso-Straße, Raffineriestraße, Zufahrt zum Pionierhafen
und Zufahrt zu einem Industriebetrieb,
– Neubau einer Rheinbrücke,
– Neubau einer Brücke über die Zufahrt zum Pionierhafen,
– Neubau einer Brücke über zwei Anschlussstellenrampen,
– Neubau einer Brücke über die Alb, einen Gehund Radweg und ein Industriegleis,
– Neubau einer Brücke über einen Wirtschaftsweg,
– Anpassen der bestehenden Anschlussstelle Raffineriestraße (Ölkreuz),
– Neubau und Verlegung von Wirtschaftswegen
und Geh- und Radwegen,
– Rekultivierung vorhandener Geh- und Radwege,
– Herstellung von Versickerungsflächen zum Versickern von gesammeltem Straßenoberflächenwasser,
– Breitflächige Ableitung und Versickerung von
Straßenoberflächenwasser über das Bankett,
– Anlage von landschaftspflegerischen Ausgleichsund Ersatzmaßnahmen auf den Gemarkungen
der Stadt Karlsruhe, der Gemeinde EggensteinLeopoldshafen und der Stadt Philippsburg-Huttenheim,
– Einbau von Amphibienabweisern,
– Errichtung einer Irritationsschutzwand,
– Anlage von Stützmauern zur Sicherung von
Hochspannungsmasten,
– Sicherung und Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen,
– Abbruch von Gebäuden.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich das Gesamtprojekt sowohl auf das Gebiet des Landes BadenWürttemberg als auch auf das Landesgebiet von
Rheinland-Pfalz erstreckt.
2. Die Planunterlagen, die sowohl den baden-württembergischen Teilbereich und nachrichtlich auch den
rheinland-pfälzischen Teilabschnitt umfassen, liegen in der Zeit vom 26. April 2011 bis einschließlich
25. Mai 2011 während der gesamten Dienststunden
– im Stadtplanungsamt der Stadt Karlsruhe, Lammstraße 7, 1. OG, Zimmer D 114, 76133 Karlsruhe,
und auch im Rathaus der Ortsverwaltung Neureut, Neureuter Hauptstraße 256 bis 258, Bauamt,
Zimmer 22, 76149 Karlsruhe,
– im Rathaus der Stadt Philippsburg, Rote-Tor-Straße 6 bis 10, Bauamt, 1. OG im Flurbereich vor
Zimmer 114, 76661 Philippsburg,
– im Bürgermeisteramt Eggenstein-Leopoldshafen,
Friedrichstraße 32, im Foyer des Bau- und Liegenschaftsamts, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen,
In Rheinland-Pfalz wird der Plan zeitgleich bei der
Stadt Wörth und den Verbandsgemeinden Jockgrim
und Rülzheim offen gelegt. Dort ist der baden-württembergische Teilbereich nachrichtlich beigefügt.
Die Auslegung dient gleichzeitig der Unterrichtung
und Beteiligung der Öffentlichkeit zu den Umweltauswirkungen des Vorhabens, dessen Umweltverträglichkeit im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zu prüfen ist.
3. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt
werden, kann bis einschließlich 8. Juni 2011
– beim Regierungspräsidium Karlsruhe (Referat 24),
Dienstgebäude Markgrafenstraße 46, 76133 Karlsruhe,
– beim Zentralen Juristischen Dienst der Stadt
Karlsruhe, Rathaus am Marktplatz, 2. OG, Zimmer A 223, 76124 Karlsruhe,
– beim Rathaus der Stadt Philippsburg, Rote-TorStraße 6 – 10, Bauamt, 1. OG, Zimmer 114, 76661
– beim Bürgermeisteramt Eggenstein-Leopoldshafen, Friedrichstraße 32, OG 01/02, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen,
Einwendungen gegen den Plan erheben oder sich
zu den Umweltauswirkungen des Vorhabens äußern (Einwendungsfrist). Das Vorbringen muss so
konkret sein, dass die Planfeststellungsbehörde erkennen kann, in welcher Hinsicht sie bestimmte
Belange einer näheren Betrachtung unterziehen
soll. Dazu muss zumindest in groben Zügen dargelegt werden, welche Beeinträchtigungen befürchtet werden, ohne dass dies allerdings näher begründet werden muss. Nach Ablauf der Frist eingegangene Einwendungen oder Äußerungen sind
ausgeschlossen. Materielle Rechtspositionen gehen
danach, auch für ein eventuelles gerichtliches Verfahren, verloren. Es wird gebeten, auf Einwendungsschreiben das Aktenzeichen „24-0513.2
(B 10/18)“ und die volle Anschrift des Einwenders/
der Einwenderin sowie Flurstücknummer(n) und
Eigentümer der betroffenen Grundstücke anzugeben. Wollen mehrere Personen (zum Beispiel Inter-Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe.Amt für Abfallwirtschaft
Ottostraße 21, 76227 Karlsruhe
Telefon 0721/133-7095
Lieferung von Abrollbehältern Typ S Hakenlift
nach DIN 30722
Das Amt für Abfallwirtschaft schreibt nachfolgende
Lieferung gemäß VOL/A öffentlich aus:
2 Stück Abrollbehälter Typ S
Hakenlift nach DIN 30722, Deckel ca. 35 m³
3 Stück Abrollbehälter
Typ S Hakenlift nach DIN 30722
(Angebote können auch nur für ein Los abgegeben
Ablauf der Angebotsfrist: 9. Mai 2011, 14 Uhr
Zuschlagsfrist: 31. Mai 2011
Lieferung: schnellstmöglich
Die Ausschreibungsunterlagen werden nur gegen
Vorlage oder Übersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 11. April 2011, Ottostraße 21, Zimmer 007, Telefon 133-7095, abgegeben oder versandt.Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH
ID: K 11 14 53 17
Ausschreibung-Nr. K17 – 11
Umfahrungsgleise Lammstraße BA II und Gottesauer Platz BA I – Lieferung Oberbaustoffe
Lieferung Gleisbögen
aus Rillenschienen ungebohrt
ca. 526 m
Lieferung Rillenschienen
gebohrt mit Spurstangen
ca. 536 m
Spannbetonschwellen Lis27W
ca. 450 Stück
Spannbetonschwellen Lis27
ca. 440 Stück
Eine losweise Vergabe ist möglich.
Ausführungszeitraum: ab Mitte Juli 2011
Submission: 5. Mai 2011, 14 Uhr
Die Zuschlagsfrist endet am 6. Juni 2011.
Die gewünschten Verdingungsunterlagen sind bei
der Bauabteilung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe– ausdrücklich freibleibend –
Die Stadt beabsichtigt, in den folgenden Stadtteilen zu vergeben:
GmbH, Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe, Telefon
0721/6107-5305, Telefax 0721/6107-5399, anzufordern. Auskünfte werden erteilt durch unsere Bauleitung, Herrn Walter, Telefon 0721/6107-5307. Der angegebene Unkostenbeitrag ist nur per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Verdingungsunterlagen werden dem Bewerber zugesandt. Die
Unterlagen werden ab 11. April 2011 verschickt. Die
Eröffnungstermine sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu entnehmen. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 18
VOL/A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen
Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint.Gartenbauamt
Telefon 0721/133-6714
ID: 11 14 67 01
Durlach, Schloss-Schule – Schulhofsanierung
(Landschaftsbauarbeiten DIN 18 320)
Fertigstellungs- und Entwicklungspflege 2011 bis 2014
Ausführungszeit: 25. Juli bis 24. August 2011
Submission: 5. Mai 2011, 11 Uhr
Ende Zuschlagsfrist: 4. Juni 2011
Unkostenbeitrag: 10 Euro bei Selbstabholung
+ 5 Euro Portozuschlag bei Postversand
Jede Ausschreibung (Projekt) ist mit einem (1) separaten Verrechungsscheck anzufordern.
Die Verdingungsunterlagen werden nur gegen Vorlage oder Übersendung eines Verrechnungsschecks
(keine Barzahlung möglich) in der Zeit vom 8. April
bis 15. April 2011 beim Gartenbauamt, Lammstraße 7 a, 1. OG, Zimmer E 125, abgegeben oder übersandt. Der Unkostenbeitrag wird nicht zurückerstattet. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen nachzuweisen. Der Zuschlag
wird nach § 25 VOB/A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste
erscheint. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1 bis 3, 76247 Karlsruhe.Personal- und Organisationsamt
Zähringerstraße 61, 76133 Karlsruhe
Telefon 0721/133-1732 oder -1730
Telefax 0721/133-1709
EU-weite Ausschreibung/
offenes Verfahren nach VOL/A
Beschaffung (Kauf) von PC und TFT-Monitoren
inklusive Garantieerweiterung und Services
über einen Rahmenvertrag
Der Rahmenvertrag ist die Grundlage für Teillieferungen und Einzelbestellungen während der gesamten Vertragslaufzeit. Die Lieferung erfolgt an
verschiedene Dienststellen und Schulen der Stadt
Karlsruhe. Mindestabnahmemenge von 2500 PC
und 2250 TFT-Monitore. Maximale Abnahmemenge 2880 PC und 2590 TFT-Monitore gemäß
Verdingungsunterlagen. Der Auftragnehmer hat
Anspruch auf Abnahme der Mindestabnahmemenge. Die Rahmenvereinbarung soll mit einem
Anbieter geschlossen werden (eine Aufteilung in
Lose erfolgt nicht).
Beginn: 1. September 2011
Ende: 28. Februar 2013
Unkostenbeitrag: 25 Euro
– nur per Verrechnungsscheck –
Ende der Bewerbungsfrist: 2. Mai 2011, 14 Uhr
Einreichungstermin: 23. Mai 2011, 10 Uhr
Zuschlags- und Bindefrist: 26. August 2011
Absendung der europaweiten Bekanntmachung
an das Amt für amtliche Veröffentlichungen der
Europäischen Gemeinschaften erfolgte am 7. April 2011. Die gewünschten Verdingungsunterlagen
sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist beim
Personal- und Organisationsamt, Zähringerstraße
61, 76133 Karlsruhe, anzufordern (auch Zuschlag
erteilende Stelle). Der Anforderung ist der angegebene Unkostenbeitrag für die Verdingungsunterlagen per Verrechnungsscheck beizufügen.
Die Verdingungsunterlagen werden dem Bewerber zugesandt. Für die Auftragsausführung sind
Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde sowie eine prozessorientierte kaufmännische
Abwicklung mit Störungsmanagement gemäß
vorgegebener Standards erforderlich. Dies wird in
den Verdingungsunterlagen abgefragt und entsprechend bewertet.
Zahlungsbedingungen: innerhalb 30 Tage netto
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter
den Bestimmungen über nicht berücksichtigte
Angebote nach § 22 VOL/A-EG.Die Stadt Karlsruhe stellt ein
Das Stadtplanungsamt der Stadt Karlsruhe sucht zum 1. Januar 2012 eine
Führungskraft alsBereichsleiterin/
für den Bereich Verkehr.
Das Aufgabengebiet des Fachbereiches
(zehn Personen) umfasst: Konzeptentwicklung, Entwurfsplanungen für alle
Verkehrsarten einschließlich der Planungen für den ruhenden Verkehr, Verfassen von Fachbeiträgen zum Verkehrsmanagement, Verkehrserhebungen einschließlich Analyse des Verkehrsgeschehens, Beratung der anderen
Bereiche des Stadtplanungsamtes bei
Baugesuchen sowie die Mitarbeit bei
Stadtteilrahmenplanungen und Stadterneuerungsprojekten.
Im Vordergrund steht die Führung des
Fachbereichs durch:
– eine effiziente Aufgabenbearbeitung
– Coaching/Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fachlicher
Hinsicht und zur arbeitsökonomisch
sinnvollen Bearbeitung der Aufgaben
– Eigeninitiative zur Entwicklung von
planerischen Konzepten und Projekten
– Vermittlung der Arbeitsergebnisse innerhalb der Verwaltung und in der
– Förderung der fachübergreifenden
Zusammenarbeit innerhalb des Stadtplanungsamtes und der Stadtverwaltung
sich auszeichnen durch:
– Führungskompetenz und Führungserfahrung im Coaching von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie
Durchsetzungsfähigkeit bei Zielvereinbarungen
essengemeinschaften) gleichförmige Einwendungen erheben, ist es zweckmäßig, wenn eine oder
mehrere Personen als Vertreter benannt und dessen/deren Anschrift mitgeteilt wird.
4. Zugleich werden hiermit die vom Land anerkannten Naturschutzvereine sowie sonstige Vereinigungen, soweit diese sich für den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen gesetzlichen Vorschriften
zur Einlegung von Rechtsbehelfen in Umweltangelegenheiten vorgesehenen Verfahren anerkannt
sind (Vereinigungen), von der Auslegung des Plans
benachrichtigt und es wird ihnen Gelegenheit zur
Stellungnahme gegeben. Die in Nummer 3 bestimmte Äußerungsfrist gilt auch für die Vereinigungen. Nach Ablauf der Frist sind sie mit Einwendungen und Stellungnahmen ausgeschlossen.
5. Für das Anhörungsverfahren und die Entscheidung
über den Antrag auf Planfeststellung ist das Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig. Als mögliche
Entscheidungen kommen die Zulassung des Vorhabens – gegebenenfalls verbunden mit Schutzanordnungen und sonstigen Nebenbestimmungen – oder
die Ablehnung des Antrags auf Planfeststellung in
6. Neben dem Erläuterungsbericht und den üblichen
Plänen zur Beschreibung des Straßenbauvorhabens
wurden folgende Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens vom Antragsteller vorgelegt: Allgemeinverständliche Zusammenfassung
gemäß § 6 UVPG (AVZ), Landschaftspflegerischer
Begleitplan (LBP), eine Umweltverträglichkeitsstudie, Ergebnisse schalltechnischer Untersuchungen
und ein Luftschadstoffgutachten.
7. Die rechtzeitig erhobenen Einwendungen, Äußerungen und Stellungnahmen werden gegebenenfalls mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden,
den Vereinigungen, den Betroffenen sowie den
Personen, die Einwendungen erhoben haben, in
einem Termin mündlich erörtert, der noch ortsüblich bekannt gemacht wird. Die Behörden, der Träger des Vorhabens, die Vereinigungen und diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, oder – bei– umfangreiche Fachkompetenz und
langjährige Berufserfahrung in der Verkehrsplanung mit Universitätsabschluss
der Studienrichtungen Verkehrsplanung oder Raumplanung
– überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft (Abendveranstaltungen etc.)
– die Fähigkeit zum vorausschauenden
Mitdenken bei allen Aufgaben des
Stadtplanungsamtes
– Erfahrungen in der verantwortlichen
Projektleitung wären von Vorteil
Die Stelle ist nach Entgeltgruppe E 15
TVöD bewertet. Sind Sie interessiert?
Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer
610.0211 bis spätestens 13. Mai 2011 an:
Stadt Karlsruhe, Stadtplanungsamt
Für Fragen steht Ihnen Herr Fringes,
Stadtplanungsamt, Telefon 0721/1336112, gerne zur Verfügung.
Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für
Das Schul- und Sportamt sucht zum
1. September 2011 eineMedizinische
für die Albschule
– Teilzeit (68 Prozent) –
Die Albschule ist eine Sonderschule an
der zurzeit rund 180 geistig behinderte
Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Gesucht wird eine medizinisch-pflegerische Fachkraft mit einer Ausbildung
in der Krankenpflege, die auch über pädagogische Kompetenz verfügt. Sie erhalten eine Bezahlung auf der Basis von
26,75 Stunden/Woche. Da in den Ferien
keine Arbeitsleistung zu erbringen ist,
beträgt die tatsächliche Wochenarbeitsgleichförmigen Einwendungen – deren Vertreter,
werden von diesem Termin gesondert benachrichtigt. Sind mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so können diese durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden. Die Teilnahme am
Termin ist freigestellt. Bei Ausbleiben eines Beteiligten kann auch ohne ihn verhandelt werden.
8. Über die Einwendungen entscheidet die Planfeststellungsbehörde nach Abschluss des Anhörungsverfahrens. Die Zustellung der Entscheidung über
die Einwendungen kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als
50 Zustellungen vorzunehmen sind.
9. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in
der Planfeststellung dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem Erörterungstermin,
sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.
10. Durch die Beteiligung am Planfeststellungsverfahren entstehende Kosten (zum Beispiel Einsichtnahme in die Planunterlagen, Teilnahme am Erörterungstermin, Kosten der Beauftragung eines Bevollmächtigten) werden nicht erstattet.
11. Vom Beginn der Auslegung des Planes an treten
Anbaubeschränkungen und eine Veränderungssperre entsprechend den straßenrechtlichen Bestimmungen in Kraft.
Zentraler Juristischer DienstErlass einer
Feuerbrandbekämpfung mit
streptomycinhaltigen Mitteln wieder möglich
Die Bekämpfung der gefährlichen Feuerbrandkrankheit des Kernobstes ist zusätzlich zu den bekannten
Schnitt- und Rodemaßnahmen in 2011 wieder mit den
streptomycinhaltigen Mitteln Strepto oder Firewall
17 WP möglich. Die Regierungspräsidien haben eine
Allgemeinverfügung erlassen, in der unter anderemzeit außerhalb der Ferien 32 Stunden.
Sie unsere Website www.karlsruhe.de/
fb5/stellen/
Die Heimstiftung Karlsruhe ist eine
Stiftung des öffentlichen Rechts mit
Einrichtungen in der Alten-, Jugendund Wohnungslosenhilfe. Das Seniorenzentrum Parkschlössle sucht ab sofort zur fachlich kompetenten und werteorientierten Pflege und Betreuung
unserer pflegebedürftigen Seniorinnen
und SeniorenGrünwettersbach und Palmbach
– Ausschreibung 2/2011 –
zwei Bauplätze für freistehende Einzelhäuser (364 m², 433 m²) und ein Bauplatz für Doppelhaushälfte (298 m²).Neureut
– Ausschreibung 3/2011–
ein Bauplatz für Reihenendhaus (495 m²).
Sowohl Kauf als auch Erbbaurecht ist möglich. Die Bebauung erfolgt nach Maßgabe der jeweiligen Bebauungspläne. Kaufpreis: 310 bis 350 Euro/m² zuzüglich Erschließungskosten und Kostenerstattungsbetrag
für Ausgleichsmaßnahmen.
Ansprechpartner: Palmbach: Frau Weber, Telefon 0721/133-2341; Grünwettersbach: Frau Hofmann, Telefon 0721/133-2360; Neureut: Herr Hofheinz, Telefon 0721/133-2323.
Die Vergabe erfolgt gemäß städtischer Vergabekriterien. Bewerbungsfrist bis: 28. Mai 2011
Bewerbungsunterlagen mit detaillierten Informationen erhältlich: Rathaus am Marktplatz/Pforte; Ortsverwaltung Wettersbach; Ortsverwaltung Neureut; Liegenschaftsamt, Lammstraße 7 a, Zimmer E 309, 76133
Karlsruhe, oder auf unserer Internetseite: http://www.karlsruhe.de/bauen/wohnen/grundstuecke; E-Mail:
liegenschaften@la.karlsruhe.deStadt Karlsruhe
Die Stadt Karlsruhe verpachtetGärten
– ausdrücklich freibleibend –
1. Stadtteil Durlach
Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 63343, Los 9, mit ca. 115 m², Gewann „Säuterich“, Gemarkung
Durlach. Teilweise eingezäunter, nicht angelegter Garten mit Brunnen. Keine Ablöse, es sind jedoch
Ablagerungen zu entfernen. Es darf nur ein Geräteschuppen bis maximal 8 m³ errichtet werden.
Jährlicher Pachtzins: ca. 14,38 Euro (ab 2013: 17,25 Euro).
Lagebeschreibung: Der Garten befindet sich am Gartenweg zwischen Karpatenstraße 12 und 14 nach
ca. 40 m auf der linken Seite und ist mit der Vergabenummer 1 gekennzeichnet.
2. Stadtteil Durlach
Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 52202, Los 4, mit ca. 494 m², Gewann „Am vorderen weißen
Rainle“, Gemarkung Durlach. Teilweise eingezäunter, nicht angelegter Garten mit renovierungsbedürftiger Gartenhütte. Ablösesumme: 80 Euro. Jährlicher Pachtzins: ca. 61,75 Euro (ab 2013: 74,10 Euro).
Lagebeschreibung: Die Rittnertstraße in Richtung Stupferich fahren. Ab der Einmündung Jean-RitzertStraße dem Asphaltweg neben der Rittnertstraße folgen und nach ca. 200 m rechts den Waldweg zum
Parkplatz hoch. Vom Parkplatz aus nach rechts gehen. Der Garten befindet sich nach ca. 100 m auf der
linken Seite und ist mit der Vergabenummer 2 gekennzeichnet.
3. Stadtteil Hagsfeld
Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 66177/1 mit ca. 84 m², Gewann „Geroldsäcker“, Gemarkung
Karlsruhe. Eingezäunter Garten mit Blechhütte und Brunnen. Ablösesumme: 368 Euro.
Jährlicher Pachtzins: ca. 10,50 Euro (ab 2013: 12,60 Euro).
Lagebeschreibung: Der Garten befindet sich in Hagsfeld nördlich der Fußgängerbrücke über die
Beuthener Straße nach ca. 50 m auf der linken Seite und ist mit der Vergabenummer 3 gekennzeichnet.
4. Stadtteil Hagsfeld
Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 65862/1 Los mit ca. 189 m², Gewann „Dürrwolfenangewann“,
Gemarkung Karlsruhe. Teilweise eingezäunter Garten mit Gartenlaube. Ablösesumme: 1 349 Euro.
Jährlicher Pachtzins: ca. 23,63 Euro (ab 2013: 28,35 Euro).
Beuthener Straße nach ca. 500 m auf der linken Seite und ist mit der Vergabenummer 4 gekennzeichnet.
5. Stadtteil Daxlanden
Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 17563, Los 1, mit ca. 460 m², Gewann „Fritschlach“, Gemarkung Karlsruhe. Eingezäunter Garten mit renovierungsbedürftiger Gartenhütte. Ablösesumme: 350 Euro.
Jährlicher Pachtzins: ca. 57,50 Euro (ab 2013: 69 Euro).
Lagebeschreibung: Der Garten befindet sich im Gewann Fritschlach am Weg Nr. 1 nach ca. 1 200 m auf
der linken Seite und ist mit der Vergabenummer 5 gekennzeichnet.
6. Stadtteil Beiertheim-Bulach
Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 3930, Los 66, mit ca. 346 m², Eisenlohrstraße, Gemarkung
Karlsruhe. Teilweise eingezäunter nicht angelegter Garten. Keine Ablösesumme, es sind jedoch Rückschnittarbeiten durchzuführen. Jährlicher Pachtzins: ca. 43,25 Euro (ab 2013: 51,90 Euro).
Lagebeschreibung: Der Garten befindet sich am Gartenweg, der südlich der Eisenlohrstraße vom Parkplatz zur Weinbrennerstraße führt und ist mit der Vergabenummer 6 gekennzeichnet.
Die Vergabe erfolgt gemäß städtischer Vergabekriterien. Bewerbungsfrist: 6. Mai 2011
Bewerbungsunterlagen und Merkblatt erhältlich: An den Pforten der Rathäuser und in den Bürgerbüros oder
auf unserer Internetseite. Sofern Sie uns einen adressierten und frankierten Rückumschlag zukommen lassen, sind wir gerne bereit, Ihnen die Unterlagen zu übersenden. Ansprechpartner sind Frau Hofmann, Herr
Maier, Telefon 0721/133-2382, und Frau Berger-Rihm, Telefon 0721/133-2384, Liegenschaftsamt, Lammstraße 7 a, 76133 Karlsruhe, Telefax 0721/133-2399. http://www.karlsruhe.de/bauen/wohnen/grundstueckeDie Stadt Karlsruhe trauert umFrithjof KesselPflegefachkräfte (m/w)
in Teilzeitbeschäftigung
Der Teilzeitumfang und die Lage der
Arbeitszeit erfolgt jeweils nach Absprache.
Darüber hinaus suchen wir ab sofortPflegehelfer (m/w)
mit 19,5 Wochenstunden
Wir bieten Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes
(TVöD) sowie alle im öffentlichen Dienst
üblichen Sozialleistungen.
freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Für
weitere Auskünfte steht Ihnen die Pflegedienstleitung, Herr Bruchmann, Telefon 0721/40902-905, oder Frau Mühl,
Telefon 0721/40902-906, gerne zur Verfügung.
Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie
bitte bis spätestens 25. April 2011 an:
Badener Straße 33, 76227 Karlsruhe
geregelt ist, dass die Anwendung von Strepto bzw.
Firewall 17 WP nur im Erwerbsanbau und in Vermehrungsbeständen von Kernobst erlaubt ist, nicht aber im
Streuobst oder im Haus- und Kleingarten. Obstbauern
benötigen einen Berechtigungsschein von der unteren
Landwirtschaftsbehörde bei den Landratsämtern, mit
dem die Mittel eingekauft und angewandt werden
dürfen. Im Erwerbsobstbau sind maximal zwei Anwendungen nur während der Blütezeit möglich. In
Baumschulen sind höchstens drei Behandlungen auch
nach Hagel bis zum 26. Juli 2011 erlaubt. Die Wartezeit ist durch die zugelassenen Anwendungsbedingungen abgedeckt (F). Zu Gewässern muss bei allen
Mitteln je nach Ausbringungsgerät ein bestimmter
Mindestabstand eingehalten werden. Mäh- und Erntegut aus Unterkulturen behandelter Flächen darf im
Behandlungsjahr nicht verfüttert werden. Die Mittel
sind nicht bienengefährlich. Die Obstbauern sind jedoch verpflichtet, die Imker vor einer beabsichtigten
Strepto- oder Firewall 17 WP-Anwendung zu informieren. Zu dem Kreis gehören diejenigen Imker, deren
Bienenstöcke bis 3 km von der zu behandelnden Fläche entfernt sind. Die aktuellen Anwendungstermine
werden während der Blüte mit Hilfe von Prognosemodellen berechnet und über die telefonischen Auskunftgeber durch die Landratsämter bekannt gegeben. Die
Obstbauern haben die Anwendung von Strepto und
Firewall 17 WP im Berechtigungsschein zu dokumentieren. Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und
Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten. Der
Besitz von Berechtigungsscheinen und die Anwendung von Strepto bzw. Firewall 17 WP werden kontrolliert. Gleichfalls wird wieder ein Honigmonitoring
durchgeführt, das heißt Honige von Bienenvölkern, die
behandelte Anlagen beflogen haben, können vor dem
Inverkehrbringen auf Rückstände von Streptomycin
kostenfrei vom LTZ Augustenberg untersucht werden.
Nähere Informationen sind unter www.ltz-augustenberg.de zu finden.
LTZ-Augustenberg, Außenstelle Stuttgart
Reinsburgstraße 107, 70197 StuttgartStadtrat von 1971 bis 1999
Träger der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe
Träger des Verdienstkreuzes am Bande
Er verstarb am 3. April 2011 im Alter von 79 Jahren.
Mit Herrn Frithjof Kessel ist ein herausragender Kommunalpolitiker von uns gegangen, der nahezu drei Jahrzehnte als prägendes Mitglied im Karlsruher Gemeinderat gewirkt, die Stadtpolitik maßgeblich mitgestaltet und sich in beispielhafter Weise für Karlsruhe eingesetzt hat. Zielstrebig und sachkundig nahm er
Einfluss auf zahlreiche richtungweisende Entscheidungen und erwarb sich Anerkennung und Respekt bei allen Fraktionen. Im Gemeinderat, den Ausschüssen
und in weiteren Gremien hatte sein Wort Gewicht. Sein besonderes Augenmerk
galt der Kunst, der Kultur sowie dem Schulwesen.
Frithjof Kessel hat sich um die Stadt Karlsruhe und ihre Bürgerinnen und Bürger
in besonderer Weise verdient gemacht. Gemeinderat und Bürgermeisteramt
danken ihm dafür.
Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 12. April 2011, 14.30 Uhr in der Auferstehungskirche am Friedhof Rüppurr statt.Sitzung in Neureut
Der Neureuter Ortschaftsrat kommt zu
nächster öffentlichen Sitzung am Dienstag, 12. April, im Sitzungssaal des Neureuter Rathauses zusammen. Unter Leitung von Ortsvorsteher Jürgen Stober
berät das Gremium ab 19 Uhr folgende
1. Zweigbibliothek Neureut – Informations- und Tätigkeitsbericht
2. Sicherheitslage in Neureut – Bericht
des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt
3. Bericht über die aktuelle Jugendarbeit
im Jugendtreff „Trafohäusle“
4. Bekanntgaben der Ortsverwaltung
5. Anfragen und Anregungen aus dem
OrtschaftsratZwangsversteigerungen
Im Amtsgericht Karlsruhe, Schlossplatz 23, Raum 406,
wird am Mittwoch, 11. Mai 2011, 13.30 Uhr, unter dem
Aktenzeichen 3 K 45/10 folgender Grundbesitz versteigert: Eingetragen im Grundbuch von KarlsruheDurlach, Blatt 5299: 135/1 000 Miteigentumsanteil an
dem Grundstück Flurstück Nr. 45672/1, Gebäude- und
Freifläche, Basler-Tor-Straße 49 mit 1 051 m², verbunden mit dem Sondereigentum an der im Aufteilungsplan mit Nr. 3 bezeichneten Wohnung mit Keller sowie
Sondernutzungsrecht am Stellplatz Nr. 3 (2 Zi.-Whg.
im EG, Wfl. ca. 70,94 m², Keller, Stellplatz – ohne Gewähr –). Verkehrswert: 121 000 Euro
Grundbuchauszug und Schätzungsgutachten können
beim Amtsgericht Karlsruhe, Zimmer 413, von Montag
bis Donnerstag in der Zeit von 9 bis 11.30 Uhr und 13
bis 15 Uhr und Freitag vormittags in der Zeit von 9 bis
11.30 Uhr eingesehen werden. Eine Besichtigung des
Objekts ist nur nach Rücksprache mit dem Eigentümer
bzw. Mieter möglich. Das Gericht hat hierauf keinen
Einfluss. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.versteigerungspool.de.
VollstreckungsgerichtStadtZeitung / Amtsblatt der Stadt Karlsruhe
Herausgeber:Presse- und Informationsamt der Stadt Karlsruhe
Bernd Wnuck (-bw-)
Helga Riedel (-rie-)Leitung:
Chef vom Dienst /
Schlussredaktion: Mathias Tröndle (-trö-)
Andrea C. Altenburg (-cal-)
Rainer Fischer (-fis-)
Manuela Fretz (-maf-)
Rüdiger Homberg (-erg-)
Manfred Lädtke (-Lä-)
Regina Schneider (-res-)
Nicolas Lutterbach (-nil-)
Amtliche/Stellen: Ute De Clemente
Nicole VölzRedaktionssekretariat:
Auflage:Hannelore Walda
Jasmin Niedermayer
07 21/1 33-13 01 und -13 02
07 21/1 33-13 09
140 000 ExemplareStadtZeitung im Internet:
1. Mail: pia@karlsruhe.de
2. Internet: http://www.karlsruhe.de/AktuellFür unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt die Redaktion keine Haftung.StadtZeitung65. Jahrgang · Nr. 14 · 8. April 2011VVerzögerung bei Sanierung des Durlacher Turmbergbads:Preise für diese Saison gesenkt
Öffnung am 7. Mai zunächst mit provisorischem Eingangsbereich
Auf Hochtouren laufen derzeit im Turmbergbad die Bauarbeiten. Für rund 3,2 Millionen Euro wird das Freibad modernisiert. Wesentliche Neuerungen sind das Eingangsgebäude, ein
zeitgemäßer Umkleidebereich, ein attraktives Kinderplanschbecken und ein durch das ganze Gelände führender Barfuß„Das Turmbergbad öffnet auf jeden Fall
am 7. Mai. Weil es Einschränkungen gibt,
haben wir ein ‚Gutsel‘ parat“, versprach
Bürgermeister Lenz den Nutzern des „in
die Jahre gekommenen Bads“ wesentliche Verbesserungen. „Die neue Hauptattraktion, das 264 Quadratmeter große
Planschbecken mit einem Piratenschiff
als Mittelpunkt und einem Babybereich
wird nicht fertig sein, dafür und für die
übrigen Einschränkungen geht der Tarif
für 2011 runter“, packte Oliver Sternagel
auch gleich das angekündigte „Gutsel“
aus. Danach zahlen in dieser Saison Erwachsene 3 statt 3,80 Euro, Kinder 2 statt
2,50 Euro und Familien 8 statt 10 Euro.
Dafür können das Schwimmerbecken,pfad. Weil zu Saisonbeginn am 7. Mai noch nicht alles fertig ist,
gibt es dieses Jahr günstigere Eintrittspreise. Über den Baufortschritt informierten letzte Woche BM Martin Lenz, die
Amtsleiterin für Hochbau und Gebäudewirtschaft, Anne Sick
und Oliver Sternagel, Geschäftsführer der Bädergesellschaft.das Nichtschwimmerbecken mit allen
Rutschen und Spaßeinrichtungen, die
Beach-Volleyballfelder und auch der neu
angelegte Barfußpfad voll genutzt werden. Einschränkungen gibt es beim Gebrauch der Liegewiesen. Provisorisch sind
zu Saisoneröffnung auch noch der Eingangs- und der Umkleidebereich.
„Der knappe Terminplan war nicht zu
halten“, verwies Anne Sick auf einige
Hemmnisse im Bauablauf. So werden das
neue Eingangsgebäude und der neue
Umkleidebereich voraussichtlich erst Mitte Juli fertig sein. Die Arbeiten am Planschbecken dauern voraussichtlich noch bis
gegen Ende der Badesaison. „Es war nicht
möglich, einfach abzureißen und daraufdas neue Becken zu stellen“, berichtete
Sick von einigen unvorhersehbaren Überraschungen im Untergrund, die das Bodengutachten nicht berücksichtigt hatte.
So stieß man auf Fundamente eines alten
Beckens und kontaminierten Boden, der
ausgetauscht werden musste. Überarbeitete Planungen und eine neue Statik
mussten her. Künftig wird das Becken auf
31 Pfählen einen sicheren Stand haben.
„Wir erreichen eine Stabilität, die Setzungen praktisch ausschließt, was aus hygienischen Gründen unabdingbar ist“,
verwies Anne Sick auf strenge Hygienevorschriften, die letztlich auch das Aufstellen von Ersatzbecken für die Übergangszeit unmöglich machen.
-fis-KURZ NOTIERTBlutspender
ausgezeichnetVerdiente Blutspenderinnen und Blutspender ehrte Bürgermeister Klaus Stapf letzten
Donnerstag für ihren
Einsatz mit der Blutspender-Ehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes
(DRK). Bei der Feierstunde im Haus
Solms wurden Wolfgang Förster und
Claus Klingshirn für 50 Spenden geehrt, für 75-maliges Spenden erhielten
die Auszeichnung Dr. Peter Hannig-Mues und Hans-Peter
Ortlof. „Sie sind Helden des Alltags“, stellte
Stapf fest, diese Ehrung
sei ihm „ein großes Anliegen“. DRK-Kreisverbandsvorsitzender Kurt Bickel dankte den Spendern
für ihren „praktischen Ausdruck der
Mitmenschlichkeit“. Mit „werben sie
dafür, sonst wird es kritisch“ forderte er
dazu auf, andere Menschen vom Blutspenden zu überzeugen.
-mü-AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
über die Übertragung von polizeilichen Vollzugsaufgaben auf den Gemeindlichen Vollzugsdienst
Aufgrund § 80 Polizeigesetz Baden-Württemberg in
Verbindung mit § 31 der Verordnung des Innenministeriums zur Durchführung des Polizeigesetzes (DVO
PolG) vom 16. September 1994 (GBl. Seite 567), zuletzt
geändert am 23. Juni 2009 (GBl. Seite 275), sind den
Gemeindlichen Vollzugsbediensteten des Ordnungsund Bürgeramtes der Stadt Karlsruhe folgende Aufgaben übertragen:
– Vollzug von Gemeindesatzungen und Polizeiverordnungen der Stadt Karlsruhe (§ 31 Absatz 1 Nr. 1)
– Überwachung der Vorschriften über das Halten und
Parken und über die Sorgfaltspflichten beim Einund Aussteigen (§ 31 Absatz 1 Nr. 2 a)
– Überwachung der Vorschriften über das Verbot, Verkehrshindernisse zu bereiten oder Fahrzeuge unbeleuchtet abzustellen (§ 31 Absatz 1 Nr. 2 b)
– Überwachung der Verkehrsverbote auf Feld- und
Waldwegen, sonstigen beschränkt öffentlichen Wegen, Geh- und Sonderwegen sowie tatsächlich öffentlichen Straßen (§ 31 Absatz 1 Nr. 2 c)
– Überwachung der Durchfahrtsverbote in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen (§ 31 Absatz 1 Nr. 2 d)
– Unterstützung von Verkehrsregelungsmaßnahmen
des Polizeivollzugsdienstes bei Umzügen, Prozessionen, Großveranstaltungen und ähnliche Anlässe
(§ 31 Absatz 1 Nr. 2 e)
– Regelung des Straßenverkehrs durch Zeichen und
Weisungen, wenn dies zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung dringend geboten erscheint
und ein Tätigwerden des Polizeivollzugsdienstes
nicht abgewartet werden kann (§ 31 Absatz 1 Nr. 2 f)
– Überwachung der Termine für die Hauptuntersuchung im ruhenden Verkehr (§ 31 Absatz 1 Nr. 2 g)
– Überwachung der Vorschriften über Sondernutzungen an öffentlichen Straßen (§ 31 Absatz 1 Nr. 3)
– Vollzug der Vorschriften über das Meldewesen (§ 31
Absatz 1 Nr. 4)
– Vollzug der Vorschriften über das Reisegewerbe und
das Marktwesen (§ 31 Absatz 1 Nr. 5)
– Umweltschutz: Vollzug der Vorschriften über unzulässigen Lärm und das unnötige Laufen lassen von
Motoren (§ 31 Absatz 1 Nr. 6 a)
– Veterinärwesen:
– Vollzug von Vorschriften über die Tierseuchenbekämpfung und die Tierkörperbeseitigung (§ 31 Absatz 1 Nr. 8 a)
– Vollzug der Vorschriften über den Tierschutz (§ 31
Absatz 1 Nr. 8 b)
– Maßnahmen gegenüber herrenlosen Tieren (§ 31
Absatz 1 Nr. 8 c)
– Sonstige Aufgaben
– Schutz von öffentlichen Grünanlagen, Kinderspielplätzen und anderen dem öffentlichen Nutzen dienenden Anlagen gegen missbräuchliche Benutzung (§ 31 Absatz 1 Nr. 9 a)
– Überwachung der Vorschriften über Anschläge
und unerlaubtes Plakatieren (§ 31 Absatz 1 Nr. 9 b)
– beim Vollzug der Vorschrift über die Belästigung
der Allgemeinheit (§ 31 Absatz 1 Nr. 9 c)
– beim Vollzug der Vorschriften über den Schutz der
Sonn- und Feiertage (§ 31 Absatz 1 Nr. 9 d)
– beim Vollzug der Vorschriften über die Sperrzeit
und die Ladenöffnungszeiten (§ 31 Absatz 1 Nr. 9 e)
– beim Vollzug der Vorschriften zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit
– auf dem Gebiet des Sammlungswesens (§ 31 Absatz 1 Nr. 9 g)
– beim Vollzug der Vorschriften über das Halten gefährlicher Tiere (§ 31 Absatz 1 Nr. 9 h)
– auf dem Gebiet des Gesundheitsschutzes (§ 31 Ab-satz 1 Nr. 9 i).
Die örtliche Zuständigkeit ist auf den Gemarkungsbereich der Stadt Karlsruhe begrenzt.
Ordnungs- und BürgeramtNachbarschaftsverband
Karlsruhe NVK
zu den Einzeländerungen des Flächennutzungsplans
2010 des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe
Die Verbandsversammlung des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe hat in ihrer Sitzung am 4. April 2011 die
Aufnahme des Änderungsverfahrens des Flächennutzungsplans 2010 für folgende Bereiche beschlossen:
PF-022„Erweiterung Firma Edelstahl Rosswag“ in
WG-013 „Winkelpfad – Erweiterung Firma Klocke“
Zur frühzeitigen Unterrichtung über die allgemeinen
Ziele und Zwecke der Planung und ihrer voraussichtlichen Auswirkungen gemäß § 3 Absatz 1 des Baugesetzbuches (BauGB) können die Unterlagen in der Zeit
vom 18. April 2011 bis einschließlich 20. Mai 2011
während der Dienststunden, 8.30 bis 15.30 Uhr, bei der
Planungsstelle des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe, Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe, Zimmer D 114 (Offenlageraum), eingesehen und bei Bedarf erörtert werden. Darüber hinaus werden die Planunterlagen auch
bei den Verwaltungsstellen in Pfinztal und Weingarten
ausgelegt. Beiträge zu den beabsichtigten Einzeländerungen des Flächennutzungsplans können während
der Auslegungszeit mündlich oder schriftlich bei den
vorgenannten Stellen vorgebracht werden.In der Reihe „Kunst in der Therme
Vierordtbad“ stellt Christiane Klein bis
zum 31. August 2011 in den Ruhebereichen des denkmalgeschützten Bades ihre
Gemälde mit dem Thema „Unter WasserWerke“ aus. Zu sehen sind plastisch gestaltete bunte Fischimpressionen und
überdimensionale Kraken. Die studierte
Textil- und Modedesignerin fertigt nach
den individuellen Wünschen der Badegäste auch 70 mal 100 Zentimeter große
Ansichten mit Acrylfarbe auf Karton an.
Wer vom 19. bis 21. August mit dem
Freundeskreis Karlsruhe-Halle die Partnerstadt in Sachsen-Anhalt besuchen
möchte, muss sich sputen. Es sind nur
noch wenige Plätze frei. Anmeldung sind
möglich bei Franz Josef Exner unter der
Telefonnummer 072 44/916 99, Fax 072 44/
94 66 51, Mobiltelefon 0170-244 80 44,
oder per E-Mail exner@ka-hal.de. Der
Freundeskreis findet sich im Internet unter der Adresse www.ka-hal.de.
Im Edeltrud-Tunnel auf der Südtangente führt das städtische Tiefbauamt von
Montag, 11., bis Freitag, 14. April, die
jährlichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten durch. Hierfür muss in den Nachtstunden von 18.30 Uhr bis 5 Uhr jeweils
eine Tunnelröhre voll gesperrt werden.
Der Verkehr wird in dieser Zeit in die jeweils parallel verlaufende Tunnelröhre
mit Gegenverkehr umgeleitet. Tagsüber
können Verkehrsteilnehmer im Tunnel
ungehindert in beiden Richtungen fahren. Die Arbeiten enden in der Nacht von
Donnerstag auf Freitag. Weitere Informationen unter vmz.karlsruhe.de.
Wie man Psychofallen im Beruf erkennen, vermeiden oder sich aus ihnen befreien kann, erklärt der Autor und Psychologe Roland Kopp-Wichmann am
Donnerstag, 14. April, 20 Uhr, im Lesecafé
der Stadtbibliothek. Karten für den Vortrag „Ich kann auch anders“ gibt es bei
der Buchhandlung Hoser & Mende, der
Eintritt kostet sechs, ermäßigt vier Euro.
Aus seinem Buch „Die Tarnkappe“ liest
der Schriftsteller Markus Orths am kommenden Mittwoch, 13. April, 20 Uhr, im
Literaturmuseum, Karlstraße 10.
Yong ist nicht mehr da. Der einjährige
China-Leopard hat am Mittwoch den
Karlsruher zoologischen Garten verlassen. Er ist auf Empfehlung des Koordinators im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in die Tschechei gereist.
Im Zoo in Liberec ist er für die Zucht vorgesehen. Seine Schwester Yue bleibt zunächst noch in Karlsruhe, für sie hat der
EEP-Koordinator aus dem Tierpark Hagenbeck (Hamburg) noch keine Empfehlung ausgesprochen. Die Tierart ist in der
Europäischen Zoogemeinschaft selten
und wird von nur 20 Zoos und Tierparks
gehalten. Die rund 40 Leoparden werden
im EEP koordiniert gezüchtet.Schatzsuche und BastelnKlimawandel
im StadtbauforumVeranstaltungen für Groß und Klein in Bibliotheken„Stadt(-planung) im Klimawandel“ thematisiert das Stadtbauforum am Donnerstag, 14. April, ab 20 Uhr. Das Forum findet
im Albert-Schweitzer-Saal, ReinholdFrank-Straße 48 a (Gemeindesaal der
Christuskirche am Mühlburger Tor), statt.
An diesem Abend wollen Bürgermeister
Michael Obert sowie Harald Ringler, Leiter des Stadtplanungsamts, mit den Besucherinnen und Besuchern sowie geladenen Gästen die Frage erörtern, welchen
Beitrag die Stadtplanung angesichts eines fortschreitenden Klimawandels leisten kann, um auch in Zukunft lebenswerte Quartiere für Menschen zu schaffen.
Zur Diskussion stehen der „Stadtentwicklungsplan Klima Berlin“ und ein Karlsruher Modellprojekt im Forschungsfeld des
Bundes „Urbane Strategie zum Klimawandel“. Anregungen liefern Heinz
Brandl, der für die Senatsverwaltung Berlin den Bereich „Gesamtstädtische Ausgleichskonzeption“ betreut, und Peter
Trute, Geschäftsführer der GEO-NET
Umweltconsulting GmbH (Hannover).Alle Märchenfreunde ab fünf Jahren
lädt die Stadtteilbibliothek Neureut für
Dienstag, 19. April, um 15 Uhr zu Frühlingsmärchen und Basteln ein. Anmeldung
unter Telefon 781 89 76. Mitzubringen sind
Malkittel und 50 Cent für Bastelmaterial.
Zur „Geo-Caching“, einer elektronischen
Schnitzeljagd mit dem GPS-Gerät lädt die
Stadtteilbibliothek Neureut Schulklassen
ab Stufe sechs ein. Am Mittwoch, 20. April, um 10.30 Uhr beantwortet Hannah
Wille von der Hochschule Karlsruhe Fragen zu den Studiengängen Vermessung
und Geomatik, Geoinformationsmanagement, Kartografie und Geomatik. Anschließend gehen die Schülerinnen und
Schüler auf Schatzsuche. Für Kinder ab
zwölf Jahren findet die Veranstaltung in
den Osterferien am Mittwoch, 27. April,
um 10.30 Uhr statt. Anmeldung jeweils
unter Telefon 781 89 76.
Beim „Ferienkrimi für kühle Köpfe“
kommen Kinder in der Jugendbibliothekam Mittwoch, 27. April, um 10.30 Uhr
dem Verbrechen auf die Spur. Anmeldung für Kinder ab acht Jahren unter der
Telefonnummer 133-42 62. Eine Märchenreise mit dem Buch „Der Maulwurf Grabowski“ mit Basteln startet in der Jugendbibliothek am Donnerstag, 28. April, um
10.30 Uhr. Kinder müssen Malkittel und
50 Cent für Bastelmaterial mitbringen.
Anmeldung unter 133-42 62.
„Ein Funkelstern für Mama“ heißt es
ebenfalls am 28. April um 15 Uhr in der
Stadtteilbibliothek Waldstadt. Der kleine
Henri möchte seiner Mama ein ganz besonderes Geschenk machen. Anmeldung
für Kinder ab vier Jahren zum Vorleseund Bastelnachmittag unter Telefon
676 73. Auf eine Büchercasting-Show
können sich Bücherfans ab neun Jahren
in der Jugendbibliothek freuen. Neu eingetroffene Bücher werden am Freitag, 29.
April, ab 10.30 Uhr vorgestellt. Anmeldung unter der Nummer 133-42 62. -mü-Messe:NUFAM
zeigt starke
AEN mit eigenem Forum
Vier Tage lang wird die Messe Karlsruhe zum Treffpunkt der Nutzfahrzeugbranche. Rund 280 Aussteller aus zehn Ländern präsentieren bei der NUFAM von
Donnerstag, 14., bis Sonntag, 17. April,
leichte Nutzfahrzeuge, schwere LKW sowie Zubehör und Dienstleistungen. Dabei
bietet die Fach- und Besuchermesse eine
ausgewogene Mischung aus Fachvorträgen, Diskussionsrunden und Produktvorführungen. So können Besucherinnen
und Besucher bei einem Unimog-Parcours, einer LKW-Probefahrt oder im
Überschlagssimulator die Potenziale und
Grenzen der PS-starken Nutzfahrzeuge
oder die Bergung eines LKWs hautnah erleben. Für Messegänger, die es ein paar
Nummern kleiner mögen, gibt es eine
Truckmodellbaubörse. Hier präsentieren
Händler, Hersteller und Bastler Miniaturausgaben der Nutzfahrzeuge, mit denen
Alt und Jung auf einem speziellen Parcours ein paar Runden drehen können.
Pure Muskelkraft gibt es am Wochenende zu bestaunen, wenn der Österreicher Franz Müllner für einen neuen Guinness-Buch-Weltrekord einen vollen
Schulbus zieht. Auf der NUFAM vertreten
ist auch das Automotive Engineering Net-MESSE MIT MOBILEN MULTITALENTEN: Auf der NUFAM präsentieren die Aussteller ab Donnerstag leichte und schwere Nutzfahrzeuge.
work Südwest (AEN). Das von der Wirtschaftsförderung Karlsruhe initiierte
Netzwerk, unter dessen Dach sich bereits
70 regionale Akteure aus Forschung und
Wirtschaft zusammengefunden haben,
präsentiert an Stand 31 in Halle 2 seine
Produkte und Lösungen für die Mobilität
von morgen. Der Verbund unterstützt Unternehmen in der Region, damit diese sich
im globalen Wettbewerb besser behaupten können. Am zweiten Messetag veranstaltet das AEN ein Forum mit Vorträgen
zu den Themen Logistik in der Produkti-on, Leichtbau und E-Mobilität. Gleichzeitig gibt es Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen und stellt bereits verfügbare
Technologien vor. Dass bei der NUFAM
alle drei Hallen ausgebucht sind, wertet
Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der
als „ein deutliches Zeichen sowohl für die
Erholung der Branche als auch die große
Akzeptanz unseres Messekonzepts.“ Weitere Informationen zur Messe inklusive
Kinderbetreuungszeiten am Wochenende, gibt es unter www.nufam.de.
-nil-Zahlreiche Gäste aus SchulenGenehmigung verschiedener Einzeländerungen
des Flächennutzungsplans 2010
Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat am 17. Februar 2011 die in der Sitzung der Verbandsversammlung
am 29. November 2010 beschlossenen, nachfolgend
aufgeführten Einzeländerungen des Flächennutzungsplans 2010 für den Bereich des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe gemäß § 6 BauGB genehmigt:Reger Austausch / Im März und April Empfänge im Karlsruher RathausKB-024 „Linden-/Bürgerstraße“ in Karlsbad-Mutschelbach
KB-305 „Bürgerstraße“ in Karlsbad-Mutschelbach
WB-013 „Fleckenhöhe-Süd“ in Waldbronn-Reichenbach
WB-014 „Fleckenhöhe-Nord“ in Waldbronn-Reichenbach
Durch diese Bekanntmachung werden die Einzeländerungen des Flächennutzungsplans wirksam. Der Plan,
die Begründung und die zusammenfassende Erklärung können während der Dienststunden, 8.30 bis
15.30 Uhr, bei der Planungsstelle des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe, Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe,
Zimmer D 219, durch jedermann eingesehen werden.
Hinweis Heilungsvorschriften:
1. eine etwaige Verletzung der in § 214 Absatz 1 Satz 1
Nummer 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrensund Formvorschriften.
2. nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges, wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit dieser Bekanntmachung
schriftlich gegenüber dem Nachbarschaftsverband
Karlsruhe geltend gemacht werden; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.
Karlsruhe, 4. April 2011
Verbandsvorsitzende des Nachbarschaftsverbandes
Oberbürgermeisterin der Stadt EttlingenTURMBERGBAD AB 7. MAI GEÖFFNET: Amtsleiterin Anne Sick informierte Bäderbetriebe-Geschäftsführer Oliver Sternagel,
Bürgermeister Martin Lenz und Thomas Rößler (Stadtamt Durlach) (von links) über Details der Bauarbeiten.
Fotos (3): FränkleEMPFANG: Stadträtin Karin Wiedemann begrüßte Schüler aus Marseille.In den letzten Wochen bekamen einige
Karlsruher Schulen Besuch von ihren
Partnerinstituten. Diese und weitere Gäste wurden im Rathaus oder im Haus Solms
bei Empfängen begrüßt. Nach einem ersten Austausch im Oktober 2010 in Krasnodar entschlossen sich die Europäische
Schule und das Gymnasium No. 23 in
Krasnodar, eine langfristige Partnerschaft
aufzubauen. Zum ersten Gegenbesuch
kamen vom 28. Februar bis 6. März fünf
Schüler aus der russischen Partnerstadt
nach Karlsruhe. Bürgermeister Michael
Obert hieß sie am 1. März willkommen.
Die Karlsruher Drais-Realschule pflegt
seit 1968 einen regelmäßigen Austausch
mit dem Collége Perrot d‘Ablancourt in
Châlons. Vom 13. bis 19. März waren
16 französische Schülerinnen und Schüler
mit zwei Begleitpersonen in der Fächerstadt. Stadträtin Karin Wiedemann begrüßte Gäste und Gastgeber am 14. März.
Ein knappes Dutzend KfZ-Schüler ausTemeswar lernte für zwei Wochen in der
Carl-Benz-Schule die Standards der deutschen Kraftfahrzeug-Mechatronik kennen. Stadtrat Dr. Albert Käuflein empfing
die jungen Rumänen am 16. März.
Die Walter-Eucken-Schule hatte vom
20. bis 29. März Besuch aus Poitiers. 16
Schüler aus der Partnerschule hieß Stadträtin Wiedemann am Mittwoch, 23. März,
willkommen. Mit dabei waren auch französische Gäste der Realschule Rüppurr.
Die 14 Jugendlichen aus dem Collége
Jacques Prèvert in Noicy bei Paris blieben
ebenfalls bis 29. März in der Fächerstadt.
Das Max-Planck-Gymnasium beherbergte vom 23. bis 30. März 30 Personen
seiner spanischen Partnerschule, IES Joan
Fuster, Bellreguard. Bürgermeister Michael Obert empfing die spanische Gruppe sowie ihre Gastgeber am 24. März.
Am Montag, 4. April, begrüßte Stadträtin Wiedemann 13 Schüler aus Marseille.
Sie nehmen an einem Austausch mit demMarkgrafengymnasium teil. Die Zehntklässler des Lycée Honoré Daumier
bleiben noch bis zum 10. April in Karlsruhe. Vom 2. bis 10. Mai folgt der Gegenbesuch der Karlsruher.
Die Realschule Neureut besuchte
vom 4. bis 8. April 15 Schüler aus der
Partnerschule, dem Lycée Georges de
la Tour aus Nancy. Schulamtsleiter Joachim Frisch empfing sie am 5. April.
In der Stadthalle fand vom 3. bis
6. April die Jahrestagung der VAAM,
der Vereinigung für allgemeine und angewandte Mikrobiologie, statt, zu der
über 1 200 Teilnehmer kamen. Die Tagung stellte die Mikrobiologie in ihrer
ganzen Vielfalt vor. Die 25 Jahre alte
VAAM vertritt rund 3 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschung und Industrie. Bürgermeister
Klaus Stapf empfing am Sonntag, 3. April, VAAM-Präsident Prof. Axel Brakhage und zahlreiche Tagungsgäste. -cal-All pages:12345InfoSaveLikeShareDownloadMoreStadtzeitung, Ausgabe 14, 2011 Published on Apr 7, 2011 Amtsblatt der Stadt KarlsruheboulevardbadenFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore