Source: http://www.studieninstitut-mv.de/seminare/index.php?mod=monat&kat=2018-11&action=details&seminar=1118B360
Timestamp: 2018-11-16 14:21:41
Document Index: 131275559

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 34', '§ 34', '§ 13', '§ 35', '§ 34']

Einsatzfelder unterschiedlicher Bebauungspläne
Kennziffer 1118B360
Zielgruppe Beschäftigte in gemeindlichen Bauämtern (Schwerpunkt) sowie Mitarbeiter, die in Landkreisverwaltungen mit der Beratung von strategischen Bauangelegenheiten betraut sind; alle, die im Baubereich auf den aktuellen Stand gebracht werden möchten, um frühzeitig strategisch und finanziell realisierbare Entscheidungen zu treffen
Referent/in Herr Helmuth von Nicolai und Dr. Ing. Gunter Lüdde
Ministerialrat Helmuth von Nicolai
Ministerium für Energie, Infrastruktur u. Digitalisierung,
Referatsleiter „Rechtsangelegenheiten und Bergbau“
Dr. Gunter Lüdde
ehemaliger Leiter des Amtes für Bau, Umwelt und Wirtschaftsförderung der Stadt Waren (Müritz)
Die Gemeinde fragt sich am Beginn eines oft langwierigen und komplizierten Planungsprozesses immer wieder, ob sich der Einsatz eines B-Planes überhaupt lohnt. Kosten und Nutzen sind frühzeitig gegeneinander abzuwägen.
Das Seminar soll Sie in die Lage versetzen eine entsprechende Matrix für den Einsatz zu entwickeln. Häufig gibt es Forderungen aus dem politischen Bereich, die jedoch nicht zu dem gewünschten Planungsziel führen („bei allen Plänen prüfen, ob ein Urbanes Gebiet entstehen kann“; „Wir machen nur noch B-Pläne im beschleunigten Verfahren.“ oder „Wir versuchen das Baugeschehen über § 13b BauGB zu regeln.“). Manchmal reicht auch ein einfacher (Text-)B-Plan oder eine Satzung nach §§ 34, 35 BauGB aus, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. Vor Beginn des Planungsprozesses muss aber nüchtern geklärt werden, ob das Instrument zielführend ist. Diese summarische Prüfung unterbleibt häufig und führt zu einer unangemessenen Zeitverzögerung und zur Kostensteigerung im Planungsprozess. Auch ist abzuwägen, inwiefern eine UP-Prüfung erforderlich ist oder ob ggf. eine UVP-Prüfung in die Zulassungsebene verlagert werden kann.
♦ Definition des Ziels der Planung
♦ Schlüsselfragen: Wie ergibt sich eine Entscheidungsmatrix?
♦ B-Pläne der Innenentwicklung
♦ Abgrenzung B-Pläne oder Sparvariante Satzungen nach § 34 Abs. 4 BauGB
♦ Abgrenzung B-Pläne nach § 13b BauGB oder Außenbereichssatzung nach § 35 Abs. 6 BauGB
♦ Wahl des richtigen Planungsinstruments nach Beschleunigungsgesichtspunkten
♦ Abspecken der Planung auf einzelne Aspekte durch Einsatz eines einfachen B-Plans, Auswirkungen auf das Verfahren nach § 34 BauGB
Kenziffer: 1118B360
Thema: Einsatzfelder unterschiedlicher Bebauungspläne