Source: https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:544629-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-08-06 02:29:52
Document Index: 255479510

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 160', '§ 97', '§ 135', '§ 134', '§ 161']

Dienstleistungen - 544629-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 544629-2019
Submission deadline has been amended by: 574371-2019
Deutschland-Potsdam: Bewachungsdienste
2019/S 222-544629
Offizielle Bezeichnung: Landeshauprstadt Potsdam v. d. d. die Luftschiffhafen Potsdam GmbH
Postanschrift: Olympischer Weg 2
Kontaktstelle(n): Rüttermann Consulting GmbH, Hamburg
E-Mail: j.rudloff@ruettermann-consulting.de
Telefon: +49 4024184267
Fax: +49 4052596909
Hauptadresse: https://www.sportpark-luftschiffhafen.de
Ausschreibung von Sicherheitsdienstleistungen inkl. Erwerb einer Videoüberwachungsanlage für die Landeshauptstadt Potsdam, Leistungsort Luftschiffhafen Potsdam GmbH.
Ausschreibung von Sicherheitsdienstleistungen inkl. Erwerb einer Videoüberwachungsanlage für die Landeshauptstadt Potsdam, Leistungsort Luftschiffhafen Potsdam GmbH, Vertragsbeginn 1.4.2020.
Ausschreibung von Sicherheitsdienstleistungen inkl. Erwerb einer Videoüberwachungsanlage für die Landeshauptstadt Potsdam, Leistungsort Luftschiffhafen Potsdam GmbH
Laufzeit in Monaten: 57
Der AG hat das Recht die Geltungsdauer des Vertrages durch Ausübung einer Option zweimalig jeweils um ein Jahr bis zum 31.12.2025 und letztmalig bis zum 31.12.2026 zu verlängern. Der AN hat keinen Anspruch auf eine Optionsausübung durch den AG.
Die Option ist spätestens 3 Monate vor Ablauf des Vertrages auszuüben.
I. Stufe Teilnehmerwettbewerb
Erläuterung des Auswahlverfahrens in der ersten Stufe
Von allen teilnehmenden Bewerbern werden diejenigen Bieter zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert, die nach den vorgelegten Eignungskriterien am geeignetsten erscheinen.
Die angeforderten Eignungskriterien sind dem Formblatt „2.6 Zusammenstellung Teilnahmeunterlagen“ zu entnehmen.
Es werden maximal 8 Bieter für die 2. Stufe aufgefordert ein Angebot abzugeben. Sind nach der Auswertung der Teilnahmeanträge in der ersten Stufe mehr als 8 Bieter gleich geeignet, werden 8 davon per Los ausgewählt.
II. Stufe Angebotsabgabe
Erläuterung des Verfahrensablaufes und des Auswahlverfahrens in der zweiten Stufe
Hierbei ist zu unterscheiden. Die Leistung „Objektbewachung“ ist in der beigefügten Kalkulationsdatei konkret nach den verlangten Anforderungen aufgeführt und entsprechend den Vorgaben dort einzukalkulieren zu bepreisen und ein verbindliches Angebot abzugeben.
Die Leistung „Erwerb der Videoüberwachungsanlage inklusive Installation“ ist in der Kalkulationsdatei nur als Grundgerüst/Anhaltspunkt dargestellt. Die Bieter sollen hier individuell, auch anhand der konkreten Örtlichkeiten ein Angebot erstellen, welche Anlage sie für technisch, wirtschaftlich und am funktionsgerechtesten halten.
Von den eingereichten Angeboten werden die 4 Bieter, die nach Auffassung der Luftschiffhafen Potsdam GmbH, das für sie schlüssigste Angebot abgegeben haben, zu einem Gespräch am 23.1.2020 eingeladen, in dem sie ihr Angebot erläutern können.
Das schlüssigste Angebot muss nicht das preisbeste sein. Letztendlich handelt es sich um eine subjektive Entscheidung.
Auf Grundlage der Erläuterungen entscheidet die Luftschiffhafen Potsdam GmbH welches Angebot ihr am geeignetsten erscheint. Anhand dieses Angebotes wird eine einheitliche Kalkulationsdatei mit spezifierten Vorgaben erstellt und alle 8 Bieter können für die Videoüberwachungsanlage ein weiteres Angebot abgeben.
Alternativangebote sind in keiner Phase des Verfahrens zulässig.
Obligatorischer Besichtigungstermin:
Im Hinblick auf das Verfahren und dem abzugebenden Angebot hinsichtlich der Installation der Videoüberwachungsanlage ist es zwingend erforderlich, dass die Bieter am Besichtigungstermin teilnehmen.
Bieter die nicht am Besichtigungstermin teilgenommen haben werden vom Verfahren ausgeschlossen.
Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis auf andere Weise über die erlaubte Berufsausübung, Formblatt 124 L D, Eigenerklärung zur Eignung.
Nachweis der Erlaubnis für ein Überwachungsgewerbe nach § 34a GewO, Formblatt 124 LD, Eigenerklärung zur Eignung.
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 Jahren von mindestens 25 Mio. EUR p. a, Formblatt 124 L D, Eigenerklärung zur Eignung.
Angabe zu Leistungen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, Formblatt 124 LD, Eigenerklärung zur Eignung.
Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in folgender Höhe:
– 5 000 000,00 EUR für Personen- und Sachschäden,
– 250 000,00 EUR für Vermögensschäden.
Pro Schadenfall. Die Betriebshaftpflicht muss den Ersatz von Schäden aus dem Verlust von Schlüsseln für Gebäudeanlagen enthalten. Die Deckungssumme muss für Versicherungsfälle jeweils zweifach maximiert pro Kalenderjahr sein, Formblatt 124 LD Eigenerklärung zur Eignung.
Erklärung, dass in den den letzten 5 Jahren vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden, Formblatt 124 LD Eigenerklärung zur Eignung.
Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen und das Unternehmen eine Mindestmitarbeiterzahl von 500 hat, Formblatt 124 LD, Eigenerklärung zur Eignung.
Erklärung, dass eine Einsatzleitung vorhanden ist, die täglich 24 Stunden durchgehend besetzt ist, Formblatt 124 LD, Eigenerklärung zur Eignung.
Die Teilnahme an einem der beiden Besichtigungstermine ist obligatorisch. Bieter, die nicht teilgenommen haben, werden ausgeschlossen.
Ort: keiner
Gemäß § 160 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Gemäß § 161 GWB ist der Antrag schriftlich bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Die Begründung muss die Bezeichnung des Antraggegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangs bevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen.