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Timestamp: 2019-09-23 18:13:28
Document Index: 223384517

Matched Legal Cases: ['Art.2', 'Art.3', 'Art.4', 'Art.10', '§ 37', '§ 26', '§ 11', '§ 11']

Unsere Satzung - Animexx.de
/animexx/verein/satzung/
Animexx e.V. - unsere Satzung
(Neufassung vom 12.05.2018)
1 Artikel 1 [Name und Sitz]
2 Artikel 2 [Zweck]
3 Artikel 3 [Gemeinnützigkeit]
4 Artikel 4 [Mitgliedschaft]
5 Artikel 5 [Organe]
6 Artikel 6 [Mitgliederversammlung]
7 Artikel 7 [Einberufung der Mitgliederversammlung]
8 Artikel 8 [Stimmrecht]
9 Artikel 9 [Vorstand]
10 Artikel 9a [Präsidium]
11 Artikel 9b [Aktivenrat]
12 Artikel 10 [Haushaltsführung]
13 Artikel 11 [Beiträge]
14 Artikel 12 [Auflösung]
15 Artikel 13 [Datenschutzerklärung]
16 Artikel 14 [Inkrafttreten]
17 Grundsatzordnung
Artikel 1 [Name und Sitz]
Der Name des Vereins ist:
Artikel 2 [Zweck]
a) Zweck des Vereins ist Jugendlichen, aber auch anderen an der japanischen Zeichenkunst interessierten Personen Gelegenheit zu geben, das Wissen und die Kenntnis der japanischen Zeichenkunst, den Anime und Manga, und anderer Elemente der Kunst und Kultur Japans zu vertiefen. Besonderes Ziel ist so auch die Förderung von Anime und Manga, aber auch der Kontakt besonders zwischen Jugendlichen.
b) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Thematisierung von Elementen einer anderen Kultur und die dadurch verbundene Begegnung mit anderen Menschen und Kulturkreisen. Dadurch soll die internationale Gesinnung, die Toleranz auf allen Gebieten und die Völkerverständigung gefördert werden.
c) Der Verein ist wegen seiner Ausrichtung auf die Förderung der Kunst und Kultur Japans und die Völkerverständigung gemeinnützig im Sinne der steuerlichen Vorschriften.
d) Näheres erklärt die Grundsatzordnung, die Bestandteil der Satzung ist.
Der Zweck gemäß Art.2 (1) kann nur mit der Mehrheit von drei Vierteln der Anwesenden der Mitgliederversammlung geändert werden, wenn die Änderung nicht gegen Art.3 (1) verstößt; Enthaltungen werden mitgerechnet.
Artikel 3 [Gemeinnützigkeit]
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige (mildtätige, kirchliche) Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Vorstand des Vereins wird ermächtigt, Änderungen der Satzung zur Angleichung an steuerrechtliche Vorschriften oder an Anforderungen des Vereinsregisters ohne Einberufung der Mitgliederversammlung vorzunehmen, soweit hiervon nicht die Mitgliedsrechte berührt werden.
Artikel 4 [Mitgliedschaft]
Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Des Weiteren können für interessierte Nicht-Mitglieder Gastmitgliedschaften erteilt werden. Jede natürliche und juristische Person kann auf diese Weise Gastmitglied werden.
Die Mitgliedschaft wird durch einen Antrag in Textform und dessen Annahme gemäß Art.4 (4) erworben. Gastmitglieder brauchen keinen solchen Antrag zu stellen.
Ehrenmitglieder können nur natürliche Personen werden. Ehrenmitglieder können in das Präsidium oder den Aktivenrat, nicht aber in den Vorstand, gewählt werden.
Über Antrag auf Gewährung der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Der Vorstand kann die Annahme von Mitgliedern an ein Vorstandsmitglied delegieren. Bei Ablehnung der Mitgliedschaft hat der Antragssteller ein Widerspruchsrecht, über das die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Die Ehrenmitgliedschaft wird durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes, des Präsidiums oder des Aktivenrates verliehen.
- Tod oder bei juristischen Personen durch Löschung oder Auflösung
- Austritt
- Ausschluss durch den Vorstand
Der Austritt kann mit einmonatiger Frist erklärt werden; die Erklärung muss in Textform gegenüber dem Vorstand erfolgen.
Der Ausschluss durch den Vorstand erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Enthaltungen werden nicht mitgerechnet. Er kann erfolgen, wenn das Mitglied
a) sich beharrlich weigert, seine satzungsmäßigen Pflichten zu erfüllen,
b) das Ansehen des Vereins durch sein Verhalten gröblich schädigt,
c) seine Zahlungen einstellt oder in Insolvenz fällt,
d) trotz Mahnungen mit mehr als einem Beitrag in Rückstand ist.
Der Vorstand kann den Ausschluss nach Buchstabe d) an ein Vorstandsmitglied delegieren. Der Beschluss ist dem Mitglied in Textform mitzuteilen. In den Fällen a) und b) ist gegen den Beschluss die Beschwerde an die Mitgliederversammlung möglich.
Artikel 5 [Organe]
b) der Aktivenrat
d) die Mitgliederversammlung
Zur Bearbeitung besonderer Angelegenheiten kann der Vorstand Ausschüsse einsetzen. Die Ausschüsse sind dem Verein für ihre Tätigkeit verantwortlich. Sie sind weisungsgebunden.
Die Ämter der Mitglieder in den Organen sind ehrenamtlich wahrzunehmen. In besonderen Fällen kann vom Vorstand ein Aufwendungsersatz nach Art.10 bewilligt werden.
Die Haftung der Organe des Vereins sowie ihrer Erfüllungsgehilfen ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Im Einzelfall darf eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit angemessener Deckungssumme abgeschlossen werden, deren Prämien vom Verein getragen werden.
Artikel 6 [Mitgliederversammlung]
Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder an.
Ausschließliche Angelegenheiten der Mitgliederversammlung:
- Wahl und Abwahl von Mitgliedern des Vorstandes
- Kontrolle der Arbeit der Vereinsorgane
- die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
- die Entlastung der Vereinsorgane
- die Genehmigung des Haushaltsplanes
- Beschwerden gegen die Entscheidung der Vereinsorgane, insbesondere bei einer Ablehnung der Mitgliedschaft
- Wahl und Abwahl von mindestens zwei Kassenprüfern
- Satzungsänderungen, soweit sie nicht steuerrechtliche Vorschriften des Finanzamtes oder formal juristische Anforderungen des Vereinsregisters betreffen und keine Rechte der Mitglieder oder Satzungsorgane beschneiden.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins mit der Mehrheit von drei Vierteln der Anwesenden, wobei Enthaltungen mitgerechnet werden. In allen anderen Fällen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, es sei denn, dass sie nicht beschlussfähig ist; Enthaltungen werden hier nicht mitgerechnet. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der amtierenden Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer in geheimen Wahlgängen mit Stimmzetteln. Die Wahlen können als Blockwahlen durchgeführt werden, sofern dies von den anwesenden Mitgliedern beantragt und durch relative Mehrheit beschlossen wurde. Im jeweils ersten Wahlgang ist die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Erreicht bei mehreren Bewerbern auf einen Posten kein Kandidat die erforderliche absolute Mehrheit, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen statt. In diesem Wahlgang ist der Kandidat mit der relativen Mehrheit gewählt. Bei Stimmengleichheit im Wahlgang mit relativer Mehrheit entscheidet das Los.
Abstimmungen außer Personenwahlen sind generell offen durch Handaufheben durchzuführen. Auf Antrag von einem Viertel der Anwesenden der Mitgliederversammlung müssen sie geheim durchgeführt werden. Generell gilt, dass bei Wahlen Enthaltungen mitgerechnet werden.
Eine Abwahl ist nur durch ein konstruktives Misstrauensvotum möglich. Dazu muss eine absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erfolgen, d.h. die Zahl der Ja-Stimmen muss die Zahl der Nein-Stimmen und Enthaltungen übertreffen.
Auf jeder Mitgliederversammlung ist durch ein Mitglied des Vorstandes ein Protokoll anzufertigen. Dieses Protokoll ist vom Vorsitzenden zu unterschreiben und kann von jedem Mitglied eingesehen werden.
Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Vorstandes eröffnet und geschlossen. Dieser stellt auch die Stimmberechtigung der Mitglieder und die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung fest. Ein Mitglied des Präsidiums und des Aktivenrates hat Bericht zu erstatten. Jedes Mitglied hat Rederecht, auf Beschluss auch Dritte. Weiteres wird in der Geschäftsordnung geregelt.
Die Kassenprüfer erstatten ihren Bericht mündlich der Mitgliederversammlung. Vorab haben die Kassenprüfer einen Bericht zu verfassen, der dem Vorsitzenden und dem Präsidium in Textform zuzustellen ist. Die Kassenprüfer empfehlen die Entlastung oder Nichtentlastung des Vorstandes.
Artikel 7 [Einberufung der Mitgliederversammlung]
Innerhalb der ersten sechs Monate eines Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes binnen 6 Wochen statt, wenn das Vereinsinteresse es erfordert. Sie ist ferner binnen 6 Wochen anzuberaumen, wenn mindestens 5% der stimmberechtigten Mitglieder es schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen (Minderheitenrecht gem. § 37 BGB).
Alle Mitgliederversammlungen sind durch das zuständige Mitglied des Vorstandes schriftlich einzuberufen; dabei ist die Tagesordnung anzugeben. Eine Einberufungsfrist von 30 Tagen ist einzuhalten. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Nach vorheriger Zustimmung durch das jeweilige Mitglied kann ihm die Einladung in Textform oder durch Bereitstellung im Internet, statt schriftlich, übermittelt werden.
Anträge zur Tagesordnung einer ordentlichen Mitgliederversammlung sind dem Vorstand mindestens 14 Tage vor der Versammlung in Textform einzureichen; auf außerordentlichen Mitgliederversammlungen können Anträge mündlich zur Abstimmung gestellt werden, soweit sie nicht die Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins betreffen.
Anträge auf Satzungsänderung oder Auflösung des Vereins sind beim Vorstand spätestens 60 Tage vor der Versammlung als Vorschlag mit Begründung in Textform einzureichen. Der Vorschlag kann während der Versammlung noch verbessert oder geändert werden, soweit der Sinn des ursprünglichen Antrags erhalten bleibt.
Artikel 8 [Stimmrecht]
Mitglieder und Ehrenmitglieder haben eine aktive und passive Stimme. Stehen mehrere Mitglieder (juristische Personen) unter personell gleicher Leitung , so hat diese Gruppe pro Mitglied eine aktive und passive Stimme, insgesamt aber nicht mehr als fünf aktive und passive Stimmen. Gastmitglieder haben keine aktive und passive Stimme.
Die Stimmberechtigung wird bei Teilnahme an Mitgliederversammlungen anhand der Mitgliederliste und durch Kontrolle der Beitragszahlung festgestellt.
Jedes stimmberechtigte Mitglied kann sich auf einer Mitgliederversammlung zur Wahl als Vorstandsmitglied stellen. Ehrenmitglieder und juristische Personen können nicht Mitglied im Vorstand werden.
Gesetzliche Vertreter sind von der Ausübung des Stimmrechts ausgeschlossen.
Artikel 9 [Vorstand]
Den Vorstand bilden 5 Personen, und zwar
c) der Schatzmeister
d) der Mitgliederbetreuer
Neben ihrer Vorstandstätigkeit können die Vorstandsmitglieder auch als Mitarbeiter des Vereins für andere Aufgaben auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages tätig sein.
Zwei Mitglieder des Vorstandes sind gemeinsam berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten (§ 26 BGB).
Juristische Personen sind von der Mitgliedschaft im Vorstand ausgeschlossen.
Aufgaben des Vorstandes:
a) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er kann hierzu einen Geschäftsführer bestimmen, der dem Vorstand untersteht. Der Geschäftsführer muss nicht Mitglied des Vorstands sein. Der Geschäftsführer ist insbesondere für die Betreuung der Website und aller damit verbundenen Aufgaben zuständig. Dazu gehören auch die Anmietung von Büroräumen sowie die Einstellung bzw. Entlassung von Personal für websitespezifische Aufgaben. Die Haftung des Geschäftsführers ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Für den Geschäftsführer darf eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit angemessener Deckungssumme abgeschlossen werden, deren Prämien vom Verein getragen werden.
b) Der Vorstand und das Präsidium geben sich gemeinsam eine Geschäftsordnung. In dieser werden die genauen Sachzuständigkeiten der Mitglieder des Vorstandes und des Präsidium geregelt. Weiterhin kann die Geschäftsordnung auch Regelungen und Zuständigkeiten für einen oder mehrere Geschäftsführer enthalten.
c) Die Einberufung von Mitgliederversammlungen obliegt dem 1. Vorsitzenden. Sie können bei dessen Verhinderung durch zwei andere Vorstandsmitglieder einberufen werden.
d) Die Umsetzung der von der Mitgliederversammlung getroffenen Beschlüsse.
e) Leitung des Vereins im Sinne des Vereinszwecks.
f) Führung der Mitgliederliste.
g) Benennung, Bewertung und Abwahl von Mitgliedern des Aktivenrates.
h) Einstellung und/oder Kündigung von voll- und/oder teilzeitamtlichen Mitarbeitern und/oder eines Geschäftsführers, soweit dies wirtschaftlich vertretbar ist. Die Kosten hierfür müssen im Haushaltsplan ausgewiesen sein.
i) Über außergewöhnliche Maßnahmen, insbesondere über solche, die nicht im Haushaltsplan vorgesehen sind, ist ein Vorstandsbeschluss herbeizuführen.
a) Die Wahl zum Vorstand erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Wahlvorschläge können von jedem Mitglied gemacht werden, das stimmberechtigt ist. Wahlen dürfen nur erfolgen, sofern sie auf der Einladung zur Mitgliederversammlung angegeben sind.
b) Die Amtsdauer eines gewählten Vorstandsmitglieds beträgt zwei Jahre. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.
c) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der zweijährigen Amtszeit aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied bestellen, welches bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung die Amtsgeschäfte des Vorgängers übernimmt. Das Ersatzmitglied muss dann in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden.
Bei der Einberufung von Vorstandssitzungen muss die Tagesordnung nicht angegeben werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der amtierenden Vorstandsmitglieder anwesend ist.
Der Vorstand kann nur auf Sitzungen die Mitglieder des Präsidiums bei Einstimmigkeit wählen. Eine Änderung der Geschäftsordnung kann nur gemeinsam mit dem Präsidium bei einer Mehrheit von drei Vierteln der Anwesenden beschlossen werden, wobei Enthaltungen mitgerechnet werden. Andere Beschlüsse können auch ohne Sitzungen fernmündlich, telegraphisch, fernschriftlich oder schriftlich bei Einstimmigkeit beschlossen werden.
Eine Abwahl eines Ausschusses oder eines Präsidiumsmitglieds ist nur durch ein konstruktives Misstrauensvotum des Vorstandes möglich. Dazu muss eine absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erfolgen, d.h. die Zahl der Ja-Stimmen muß die Zahl der Nein-Stimmen und Enthaltungen übertreffen.
Artikel 9a [Präsidium]
Die Mitglieder des Präsidiums werden einstimmig durch den Vorstand gewählt. Zum Mitglied des Präsidiums kann jedes Mitglied des Vereins berufen werden, sofern es stimmberechtigt ist.
Das Präsidium berät den Vorstand und den Aktivenrat. Zu diesem Zweck soll es mindestens einmal im Jahr eine Sitzung abhalten, zu der es jedes Mitglied des Vorstandes und des Aktivenrates laden kann. Auf der Sitzung soll das Präsidium einen Präsidenten wählen.
Das Präsidium kann als Schlichter durch alle Mitglieder angerufen werden. Beide Parteien unterliegen dann dem Schlichterspruch des Präsidiums. Das Präsidium ist verpflichtet, unparteiisch zu entscheiden. Beschwerde gegen die Entscheidung des Schlichters ist nur vor der Mitgliederversammlung möglich.
Das Präsidium repräsentiert den Verein nach außen hin; es kann den Verein aber nicht vertreten.
Die Bestellung zum Mitglied des Präsidiums erfolgt für zwei Jahre.
Das Präsidium ist zur Verschwiegenheit betreffs interner Angelegenheiten verpflichtet.
Artikel 9b [Aktivenrat]
a) Der Aktivenrat ist ein Gremium aus Vereinsmitgliedern. Zweck des Aktivenrats ist der Dialog zwischen Vereinsaktiven und dem Vorstand. Ziel ist die Einbindung aktiver Mitglieder in das Vereinsgeschehen.
b) Über eine Aufnahme in den Aktivenrat entscheidet der Vorstand durch Beschluss nach vorheriger Absprache mit dem aktuellen Aktivenrat. Interessierte Mitglieder wenden sich an den Vorstand. Der Vorstand kann Vereinsmitglieder auch ohne Bewerbung nach Beratung mit dem aktuellen Aktivenrat in diesen berufen.
c) Eine Berufung in den Aktivenrat kann zu jedem Zeitpunkt erfolgen. Die Dauer der Tätigkeit im Aktivenrat ist zeitlich nicht befristet.
d) Die Mitarbeit im Aktivenrat ist freiwillig. Sie kann jederzeit von der berufenen Person ohne Angabe von Gründen beendet werden.
e) Über einen Ausschluss aus dem Aktivenrat entscheidet der Vorstand nach vorheriger Beratung mit den Aktivenratssprechern. Der Ausschluss ist immer mit Begründung im Aktivenrat bekanntzumachen.
a) Die Berichterstattung der Mitglieder des Aktivenrats an andere Organe, insbesondere an den Vorstand, ist in der Geschäftsordnung des Aktivenrats zu regeln.
b) Der Vorstand kann Anfragen an einzelne oder an alle Aktivenratsmitglieder stellen. Diskussionen und Informationen, welche bei der Arbeit im Aktivenrat anfallen, sind stets vertraulich zu behandeln. Ausnahmen von der Vertraulichkeit gibt der Vorstand gesondert bekannt.
c) Der Aktivenrat tagt mindestens einmal im Jahr und gibt sich eine Geschäftsordnung. In der Geschäftsordnung muss die Wahl eines Sprechers für den Aktivenrat geregelt sein.
d) Der Sprecher des Aktivenrates legt dem Vorstand Anfang des Jahres einen Budgetplan vor.
Artikel 10 [Haushaltsführung]
Das Haushalts- und Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Verein finanziert seine Arbeit durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Einnahmen.
Vor Beginn eines jeden Geschäftsjahres hat der Vorstand einen Haushaltsplan aufzustellen, der der nächsten Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen ist. Es muss jede Ausgabe und jede Einnahme verzeichnet sein.
Der Verein ist zu sparsamer Geschäftsführung verpflichtet. Die Mitglieder erhalten, soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, ausgenommen einen jeweils vom Vorstand zu beschließenden Aufwendungsersatz bei Wahrnehmung besonderer Aufgaben, wenn dies dem Vereinszweck nicht widerspricht. Dabei darf aber keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden; im laufenden Geschäftsjahr nicht verausgabte Beträge werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Entlastung für die Kassenführung erteilt die Mitgliederversammlung. Vorher ist die Kassenführung durch gewählte Kassenprüfer zu prüfen. Dabei wird kontrolliert, ob die Kassenführung den Grundsätzen des Vereins entsprach und wirtschaftlich war.
Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des Vorstands oder Präsidiums sein. Es können auch Nichtmitglieder zum Kassenprüfer gewählt werden. Sie sind zur gewissenhaften Wahrnehmung ihrer Aufgaben und zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Die Kassenprüfer haben das Recht, jederzeit die Kassenführung des Vereins zu prüfen. Der Vorstand muss auf ihr Verlangen jederzeit Einblick in alle für die Buchführung relevanten Unterlagen gewähren.
Artikel 11 [Beiträge]
Jedes Mitglied ist verpflichtet, nach der Beitragsordnung Beiträge an den Verein zu zahlen. Ehrenmitglieder sind von dieser Beitragspflicht befreit. Auf besonderen Antrag kann der Vorstand auch andere Mitglieder von der Beitragspflicht befreien, wenn dies dem Vereinszweck förderlich ist.
Die Mitgliedsbeiträge für Erwachsene und juristische Personen sind gleich. Für Jugendliche bis zum vollendeten 21. Lebensjahr wird der Mitgliedsbeitrag deutlich niedriger festgesetzt. Gastmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
Die Beiträge werden in der Beitragsordnung festgesetzt, die nicht Bestandteil der Satzung ist. Auch die Art und Weise der Zahlung des Beitrages wird in der Beitragsordnung geregelt. Die Beitragsordnung ist Bestandteil der Geschäftsordnung und kann nur vom Vorstand geändert werden.
Die Mitgliedsrechte ruhen, wenn der Mitgliedsbeitrag nicht gezahlt bzw. nicht durch den Vorstand gestundet oder erlassen ist. Eine Rückzahlung findet nicht statt.
Artikel 12 [Auflösung]
Die Auflösung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern e.V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Artikel 13 [Datenschutzerklärung]
Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Name, Anschrift, Geburtsdatum, Email-Adresse sowie Benutzername auf. Diese Informationen werden in vereinseigenen EDV-Systemen sowie der des Schatzmeisters gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt diese Daten zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten Aufgaben und Zwecke.
Im Rahmen von Conventions oder ähnlichen Veranstaltungen übermittelt der Verein auf Anfrage Mitgliederdaten an das Buchungssystem des jeweiligen Veranstalters zur Vereinfachung der Ticket-Buchung und Abwicklung. Der Verein hat sich zuvor von der ordnungsgemäßen Umsetzung und Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen durch den Veranstalter überzeugt und bei Bedarf die notwendigen Regelungen zur sog. Auftragsdatenverarbeitung nach § 11 BDSG geschlossen.
Sofern sich der Verein zur Erbringung von Services und Leistungen externer Dienstleister bedient und personenbezogene Daten betroffen sind, so verpflichtet sich der Verein die Grundsätze von § 11 BDSG Auftragsdatenverarbeitung bei der Auswahl und vertraglichen Bindung einzuhalten.
Eine anderweitige Datenübermittlung / -weitergabe wie z.B. Datenverkauf ist nicht statthaft.
Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung von Veranstaltungen auf der Vereinswebseite sowie in internen Kommunikationen bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine weitere Veröffentlichung, sofern keine gesetzlichen Pflichten entgegenstehen.
Nur Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis bestimmter Mitgliederdaten erfordert, erhalten eine Mitgliederliste mit den benötigten Mitgliederdaten ausgehändigt oder können auf diese in elektronischer Form zugreifen.
Zur Wahrnehmung der satzungsmäßigen Rechte gewährt der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Einsicht in das Mitgliederverzeichnis.
Jedes Mitglied hat das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Sperrung, Löschung seiner gespeicherten personenbezogenen Daten, sofern keine anderweitigen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. Aufbewahrungsfristen dies untersagen. Um diese Rechte wahrzunehmen, ist der Vorstand – alternativ der Datenschutzbeauftragte des Vereins - mit dem Anliegen in Textform zu kontaktieren.
Beim Austritt werden die personenbezogenen Daten des Mitglieds aus dem Mitgliederverzeichnis gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen oder weiteren gesetzlichen Aufbewahrungsfristen unterliegen, werden gemäß der steuergesetzlichen oder anderweitigen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.
Sofern das Mitglied über einen Online-Account verfügt, liegt die Verantwortung für Berichtigung und Löschung in seiner eigenen Entscheidung und Verantwortung.
Artikel 14 [Inkrafttreten]
Diese Satzung mit all ihren Bestandteilen tritt mit der Beschlussfassung auf der Gründungsversammlung am 30.01.2000 in Kraft.
Der Verein möchte das Interesse für die Erzeugnisse der japanischen Zeichenkunst, den Anime und Manga, sowie die japanische Kultur im Allgemeinen fördern. Dabei soll die Förderung sämtliche weit gefächerte Aspekte der japanischen Kultur berücksichtigen und diesen Einflüssen offen und tolerant gegenübertreten. Der Verein versteht sich dabei primär als Hilfe zur Erweiterung des eigenen Wissens jedes einzelnen Mitglieds.
Die Einbeziehung der Mitglieder in eine aktive Erweiterung ihres Wissens ist primäre Aufgabe des Vereins. Der Verein sieht sich also nicht als Helfer, sondern als Helfer zur Selbsthilfe und als Organisator, um diesen Gedanken voranzubringen. So wird der Verein neben anderen Programmpunkten auch Kurse und Diskussionsforen über die japanische Zeichenkunst anbieten.
Der Verein tritt für das Positive im Menschen ein, das von Anime und Manga ausgeht, und möchte dieses verbreiten. Ein mögliches Negativ-Image soll abgebaut werden. Eine Förderung der Kunst und Kultur Japans soll erreicht werden.
Der Schwerpunkt des Vereins liegt auf Themen einer anderen Kultur, daher soll auch der Kontakt zu Anime- u. Manga-Vereinen oder Gruppen anderer Länder erreicht und aufrechterhalten werden. Der Kontakt soll primär zu Vereinen/Gruppen aus Europa und Japan aufgenommen werden, kann aber auch zu denen aus anderen Ländern erfolgen.
Diese Grundsatzordnung ist mit Inkrafttreten der Satzung gültig.
München, den 12.05.2018
Julia Biedermann, Hans-Christian Blech, Tobias Erlacher, Tobias Hößl, Michael Jahn, Thorsten Kleinsteuber, Christian Mannagottera, Björn Mohns, Joachim Seidl, Sabine Schneider, Christian Schober, Martin Uhl, Johanna Uhl, Andreas Vogler, Johann Weber