Source: http://www.gottfrieding.de/wichtige-hinweise/
Timestamp: 2017-05-22 19:11:11
Document Index: 22546733

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 12', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 15']

Wichtige Hinweise - Gemeinde Gottfrieding
Bürgermeister Gerald Rost
Post/Paketshop
Wichtige Hinweise	Wichtige Hinweise
Standesamtliche Trauungen auch in Gottfrieding möglich
Standesamtliche Trauungen sind auch in der Gemeindekanzlei in Gottfrieding möglich. Die Anmeldung zur Eheschließung sowie alle anderen standesamtlichen Angelegenheiten können jedoch weiterhin nur im Standesamt Mamming (Rathaus Mamming, Hauptstr. 15, 94437 Mamming, Tel. 09955 9311-12, Zimmer 2 EG) erledigt werden.
Personalausweis - Reisepass - Kinderreisepass
Die Verpflichtung einen gültigen Personalausweis zu besitzen besteht für Deutsche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und der allgemeinen Meldepflicht unterliegen. Seit 1. November 2010 gibt es den Personalausweis in einem anderen Format und mit neuen Funktionen (z. B. Scheckkartenformat, Chip im Ausweis, Online-Ausweisfunktion). Mit diesem neuen Personalausweis kann man sich wie bisher im alltäglichen Leben ausweisen. Mit seiner Online-Ausweisfunktion, auch eID-Funktion genannt, ist darüber hinaus die einfache und sichere Kommunikation über das Internet zwischen Ausweisinhaber, Verwaltungen und Unternehmen ohne Papier und lange Wartezeiten möglich. Für den Einsatz am eigenen Computer wird ein Lesegerät benötigt, das im Handel erhältlich ist.
Alle alten Personalausweise behalten ihre Gültigkeit bis zu ihrem Ablaufdatum. Ein vorzeitiger Umtausch ist jedoch jederzeit möglich.
Bei der Beantragung ist ein aktuelles biometrisches Lichtbild sowie ein gültiges Identitätsdokument (z. B. Geburtsurkunde) vorzulegen. Für Personen ab 24 Jahren kostet der Personalausweis 28,80 € und ist 10 Jahre gültig. Für Personen unter 24 Jahren kostet er 22,80 € und ist 6 Jahre gültig.
Bei einem Umzug muss die Anschrift auf dem Personalausweis aktualisiert werden. Dabei wird die neue Anschrift auf einem Adressaufkleber auf der Rückseite des Ausweises vermerkt.
Der Personalausweis wird in der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt und benötigt ca. 2 – 3 Wochen. Bitte berücksichtigen Sie diese Zeit bei der Antragstellung. Macht ein Antragsteller glaubhaft, dass er sofort einen Personalausweis benötigt, gibt es die Möglichkeit, einen vorläufigen Personalausweis auszustellen. Die Kosten hierfür betragen 10,00 € mit einer Gültigkeitsdauer von drei Monaten.
>> mehr Informationen zum Personalausweis
>> Broschüre „Informationen zur Online-Ausweisfunktion“
Für Reisen außerhalb der EU muss grundsätzlich ein Reisepass mitgeführt werden. Der elektronische Reisepass (ePass mit bordeauxrotem Einband) ist für Personen über 24 Jahren 10 Jahre gültig und kostet 59,00 €. Bei Personen unter 24 Jahren kostet er 37,50 € und gilt 6 Jahre. Der klassische Reisepass hat 32 Seiten. Für Vielreisende ist ein Pass mit 48 Seiten interessant, da er mehr Platz für Ein- und Ausreisestempel und Sichtvermerke bietet. Der Reisepass muss persönlich bei der Passbehörde des Hauptwohnsitzes beantragt werden. Bei der Antragstellung werden zwei Fingerabdrücke abgenommen (flacher Abdruck des linken und des rechten Zeigefingers).
Die Ausstellung der Dokumente obliegt, wie bei den Personalausweisen, der Bundesdruckerei in Berlin. Die Bearbeitungsdauer liegt etwa bei 2 – 3 Wochen. Im Expressverfahren dauert die Ausstellung 72 Stunden. Der Express-Reisepass ist ein normaler Reisepass, welcher aber durch die schnellere Erstellung mit 32,00 € Mehrkosten verbunden ist.
Der Reisepass kann nach Ablauf der Gültigkeitsdauer nicht verlängert werden. Eine Namensänderung im Reisepass ist nicht möglich. In diesem Fall muss ein neuer Reisepass beantragt werden. Bei einem Umzug/Wegzug wird der Wohnort im Dokument geändert.
Ein vorläufiger Reisepass, mit einer Gültigkeit von einem Jahr, ist nur in begründeten Einzelfällen auszustellen. Die Gebühr beträgt unabhängig vom Alter 26,00 €. Voraussetzung ist, dass die antragstellende Person glaubhaft macht, dass sie sofort einen Pass benötigt und die Ausstellung eines Passes im Expressverfahren nicht bis zu dem Zeitpunkt des voraussichtlich erstmaligen Gebrauchs möglich ist. Zugleich muss ein normaler Reisepass beantragt werden.
>> mehr Informationen zum Reisepass
>> mehr Informationen zum vorläufigen Reisepass
Für eine Auslandsreise benötigen Kinder bereits ab der Geburt ein eigenes Reisedokument. Der Kinderreisepass wird mit einer Gültigkeitsdauer von 6 Jahren ausgestellt. Er kann einmalig verlängert werden – jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres. Zur Beantragung in unserer Gemeindeverwaltung muss ein aktuelles biometrisches Lichtbild (Frontalaufnahme) vorgelegt werden, wobei insbesondere für Kleinkinder und Säuglinge Ausnahmen von den Anforderungen an das Lichtbild zugelassen sind. Im Übrigen können das Lichtbild sowie die Eintragungen zu Größe und Augenfarbe jederzeit aktualisiert werden.
Der Kinderreisepass kostet 13 Euro. Die Gebühr für die Verlängerung, dessen Gültigkeitsdauer noch nicht abgelaufen ist, beträgt 6 Euro. Eine Ausstellung durch die Wohnsitzgemeinde ist unter Vorlage einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung von beiden Elternteilen sofort möglich.
Alternativen für den Kinderreisepass sind der elektronische Reisepass (mit Chip – bei Kindern unter 6 Jahren werden jedoch keine Fingerabdrücke erfasst) und der elektronische Personalausweis.
>> mehr Informationen zum Kinderreisepass
Beantragung & Auskünfte
Hauptstr. 15, 94437 Mamming
Passamt, Zi. 1 EG
Tel. 09955 9311-10
oder mittwochs in der
Dingolfinger Str. 18, 84177 Gottfrieding
Tel. 08731 1204
Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer. Sie wird jeweils für ein ganzes Kalenderjahr in vier Raten erhoben (§§ 9 und 27 Grundsteuergesetz). Maßgebend sind die steuerlichen Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahres (§ 9 Abs. 1 Grundsteuergesetz).
Treten während des Kalenderjahres Änderungen in den Eigentumsverhältnissen (z.B. Verkauf, Vererbung usw.) ein, können diese erst beim Beginn des nächsten Kalenderjahres berücksichtigt werden, weil erst dann eine Umschreibung durch das Finanzamt erfolgt. Je nach Notarvertrag kann der Verkäufer jedoch die Grundsteuer evtl. vom Käufer fordern.
Gestattungen nach § 12 Gaststättengesetz
Veranstaltungen sind nur noch dann erlaubnispflichtig, wenn in deren Rahmen Alkohol ausgeschenkt wird (Formular zum Download). Alle anderen Veranstaltungen, bei denen lediglich alkoholfreie Getränke und/oder zubereitete Speisen verabreicht werden, bedürfen unabhängig von ihrer Größe keiner gaststättenrechtlichen Erlaubnis mehr.
Der Geschirrverleih wird von Frau Angela Lampertseder, Lommer Leiten 6, Gottfrieding, Telefon 08731 1279 durchgeführt. Bei der Abholung des Geschirrs ist ein Unkostenbeitrag von 12 Euro zu zahlen. Das Geschirr wird nicht nur an Vereine sondern auch an Privatpersonen verliehen. Allerdings haben Vereine bei Terminüberschneidungen den Vorrang.
Achtung Hundehalter!
Bitte vergessen Sie nicht Ihren Hund anzumelden, sobald er älter als vier Monate ist.
Anmeldung unter Telefon 09955 9311-18.
Die Steuer beträgt:
für Kampfhunde
Eine Steuerbefreiung oder eine Steuerermäßigung ist für Kampfhunde ausgeschlossen.
Verunreinigungen öffentlicher Flächen
Wir bitten Sie, die Verunreinigungen Ihrer Hunde auf Gehwegen, Grünflächen, Straßenbanketten usw. zu beseitigen. Ganz besonders möchten wir Sie darauf hinweisen, Verunreinigungen in den Kinderspielplätzen zu vermeiden.
Vereinzelt wurden im Gemeindebereich wieder streunende Hunde gesichtet. Den Mitbürgern und unseren Kindern zuliebe: Bitte bringen Sie Ihre Hunde auf Ihrem Anwesen so unter, dass sie nicht unbeaufsichtigt das Grundstück verlassen können!
Wir weisen darauf hin, dass Hunde auf allen Wegen, Straßen und Plätzen im gesamten Gemeindegebiet zu jeder Tages- und Nachtzeit stets an einer reißfesten Leine von höchstens 120 cm Länge zu führen sind.
Die Gemeinde Gottfrieding ist Mitglied beim Tierschutzverein Dingolfing-Landau e.V. Alle im Gemeindegebiet herrenlos aufgefundenen Hunde, Katzen und Kleintiere können an den Tierschutzverein übergeben werden, der sich um die Unterbringung, Fütterung, Pflege und tierärztliche Versorgung der Fundtiere kümmert. Sollten Sie ein Tier auffinden, bitten wir Sie, sich direkt an den Tierschutzverein zu wenden.
Postfach 1529
84126 Dingolfing
Tierheim Quellenhof Passbrunn
Telefon 08734 937261
Telefax 08734 939173
E-Mail: info@tierschutzverein-dingolfing-landau-ev.de
Internet: http://www.tierschutzverein-dingolfing-landau-ev.de
Friedhof - Grabsteine - Abfälle - Gebühren
Aus dem Nutzungsrecht ergibt sich die Pflicht zur Anlage und zur Pflege der Grabstätte. Die Gemeinde weist darauf hin, dass der Nutzungsberechtigte für Schäden jeglicher Art an Dritte, die durch Mängel an Grabsteinen bzw. Grabeinfassungen auftreten können, zur Haftung herangezogen wird. Die Gemeinde haftet nicht für Grabsteine bzw. Grabeinfassungen, die nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprechen. Wir bitten darum, den Zustand der Grabsteine und Grabeinfassungen selbst von Zeit zu Zeit zu überprüfen. Einmal jährlich wird die Überprüfung der Grabsteine durch die Friedhofsverwaltung veranlasst. Sollten Mängel festgestellt werden, wird der Nutzungsberechtigte angeschrieben und aufgefordert, den Grabstein/die Grabeinfassung schnellstmöglich wieder fachgerecht befestigen zu lassen.
Kompost und Abfälle werden gesondert gesammelt. Bitte beachten Sie die Hinweisschilder, um den Bauhofmitarbeitern unnötige Arbeit zu ersparen. Vielen Dank!
Auszug aus der Gebührensatzung zur Friedhofssatzung der Gemeinde Gottfrieding, inkraftgetreten am 01.05.2012:
§ 5 Grabnutzungsgebühren
1) Die Grabgebühren werden jeweils für eine Nutzungsdauer von 15 Jahren erhoben. Für Kindergräber (Kinder bis zum 7. Lebensjahr) beträgt die Nutzungszeit 10 Jahre.
2) In den Friedhöfen Gottfrieding und Frichlkofen werden folgende Grabgebühren erhoben:
EUR jährlich
Dreifachgrab
Urnengrab (Erde)
Urnengrab (Stele)
3) Kosten für Streifenfundamente im Neuen Teil des Friedhofs Gottfrieding und Teilen des Friedhofs Frichlkofen:
4) Die Genehmigungsgebühr für Aufstellung von Grabdenkmälern beträgt 30,– €.
§ 6 Bestattungsgebühren
Urnenaufnahmebescheinigung
Sonstige Bescheinigung
Umschreibung Nutzungsrecht
Bescheid für Exhumierung
Genehmigung zur früheren oder späteren Bestattung
Leichenhausbenutzung pro Sterbefall
Reinigung des Leichenhauses pro Sterbefall
(Das Reinigen des Leichenhauses Frichlkofen wird durch die Fa. Unterpaintner durchgeführt und abgerechnet.)
Instandhalten öffentlicher Feld- und Waldwege
Wir bedanken uns bei allen Land- und Forstwirten, welche die Gelegenheit nutzen, von der gemeindlichen Kiesdeponie in Hackerskofen Kies abzuholen, um damit die öffentlichen Feld- und Waldwege wieder instandzusetzen. Ein- bis zweimal jährlich wird durch die Jagdgenossenschaft dafür ein Lader zur Verfügung gestellt. Bitte melden Sie die Kiesabholung vorher bei der Gemeinde an.
Sauberhalten unbebauter Grundstücke
Wir weisen Sie darauf hin, dass freie Bauparzellen sauber zu halten sind. Sie sollten mindestens zweimal im Jahr gemäht werden.
Bitte halten Sie – unseren Kindern zuliebe – die Geschwindigkeitsbegrenzung in den Zone-30-Bereichen der Wohngebiete ein.
Sauberhalten der Verkehrsflächen
Wer öffentliche Verkehrsflächen über das durch den Gemeingebrauch bestimmte Maß hinaus verunreinigt (z. B. durch Bauarbeiten, landwirtschaftliche Arbeiten), wird gebeten, diese zu reinigen. Im Bauhof stehen zu diesem Zweck Schilder zur Verkehrssicherung bereit und für die Straßenreinigung kann der Straßenhobel benutzt werden.
Sichern der Gehwege im Winter
Die Anlieger haben die Verpflichtung, an Werktagen von 07.00 bis 19.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 08.00 bis 19.00 Uhr die Gehwege von Schnee zu räumen und bei Schnee-, Reif­- oder Eisglätte mit Sand oder anderen geeigneten Mitteln zu streuen.
Der geräumte Schnee oder die Eisreste sind neben dem Gehweg so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet wird. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte und Fußgängerüberwege müssen beim Räumen freigehalten werden.
Zurückschneiden von Sträuchern
Wir bitten Sie, Ihre Sträucher, die in die Straßen und Bürgersteige hineinragen, zurückzuschneiden, damit auch weiterhin die Verkehrssicherheit gewährleistet ist.
Betrieb von Rasenmähern und anderen Gartengeräten
Grastrimmer/Graskantenschneider mit Verbrennungsmotor
Alle übrigen Maschinen und Geräte
Rastentrimmer/Rasenkantenschneider mit Elektromotor
7 – 20 Uhr
An Sonn- und Feiertagen ist die Nutzung sämtlicher Geräte und Maschinen ganztägig nicht zulässig.
Ausnahme: Die Ruhezeiten gelten nicht, wenn der Betrieb des Gerätes oder der Maschine im Einzelfall zur Abwendung einer Gefahr bei Unwetter oder Schneefall oder zur Abwendung einer sonstigen Gefahr für Mensch, Umwelt oder Sachgüter erforderlich ist.
Für ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis, sollten Sie nach Möglichkeit
in der Mittagszeit auf den Betrieb sämtlicher Geräte und Maschinen, so auch auf das Rasenmähen, verzichten. im Vorfeld die Nachbarn über bevorstehenden Lärm (z. B. Baustellenlärm) informieren. Jemand der auf Lärm eingestellt ist und weiß, wann er wieder aufhört, fühlt sich weniger belästigt. Verrotten/Verbrennen von pflanzlichen Abfällen
Die Gartenbesitzer werden gebeten, bei der Beseitigung pflanzlicher Abfälle Folgendes zu beachten:
Pflanzliche Abfälle aus Gärten, insbesondere Laub, Gras und Moos, dürfen auf den Grundstücken, auf denen sie angefallen sind, zur Verrottung gebracht werden, sofern eine erhebliche Geruchsbelästigung der Bewohner angrenzender Wohngrundstücke ausgeschlossen ist.
Außerhalb der bebauten Ortsteile dürfen Gartenabfälle auf den Grundstücken, auf denen sie angefallen sind, verbrannt werden:
Das Verbrennen ist nur an Werktagen von 8 bis 18 Uhr zulässig.
Gefahren, Nachteile und erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus sind zu verhindern.
Bei starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden.
Es ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit, erloschen ist.
Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle aus Gärten verboten.
Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln
Pflanzenschutzmittel dürfen nach § 6 Abs. 2 Pflanzenschutzgesetz nur auf Freilandflächen ausgebracht werden, die landwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstwirtschaftlich genutzt werden.
Nicht zu diesen Flächen zählen eindeutig Feldraine, Böschungen, nicht bewirtschaftete Flächen, Straßen, Wege (auch Gehwege mit Verbundsteinbelag oder Platten) und Plätze einschließlich deren Ränder.
Eine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf solchen Flächen ohne Genehmigung ist verboten! Sie stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Das gilt für alle Pflanzenschutzmittel, also auch für solche, die z.B. in Bau- und Gartenmärkten erhältlich sind.
Ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf nicht landwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen beabsichtigt, muss hierfür vorher eine Ausnahmegenehmigung beim Landratsamt beantragt werden.
Beachten Sie die gesetzlichen Vorgaben und leisten Sie damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz in ihrem Umfeld, denn vor allem von befestigten Wegen und Plätzen können Pflanzenschutzmittel bei Niederschlägen abgewaschen werden und Kläranlagen und Gewässer belasten.
Geruchsbelästigung und Luftverschmutzung
Die Gemeinde Gottfrieding bittet bei der Beheizung von Kachelöfen und Küchenherden darauf zu achten, keine Plastikreste, Kartonagen und farbbedrucktes Papier zu verbrennen.
Meldepflicht bei Umbauarbeiten
Was viele nicht wissen: Umbauten im Dachgeschoss oder angebaute Wintergärten sind meldepflichtig.
Man kennt die Situation – der Sprössling will seine Eigenständigkeit und ein größeres Zimmer. Nicht selten ist dies mit mehr oder weniger großen Umbauarbeiten verbunden. Meistens wird dann das nicht genutzte Dachgeschoss ausgebaut und ein oder mehrere Zimmer eingerichtet. Oder man will seine Terrasse auch im Frühjahr und Herbst nutzen und errichtet daher einen Wintergarten.
Mal ehrlich – hätten Sie gewusst, dass Sie eine Ordnungswidrigkeit begehen, wenn Sie den Umbau nicht melden?
Es ist zwar richtig, dass nicht abgeschlossene Wohneinheiten keiner Baugenehmigung bedürfen, allerdings sind diese Umbauten dennoch meldepflichtig. Nach § 15 der Beitragsgebührensatzung sind „die Beitrags- und Gebührenschuldner verpflichtet, der Gemeinde für die Höhe der Schuld maßgebliche Veränderungen unverzüglich zu melden und über den Umfang dieser Veränderungen – auf Verlangen auch unter Vorlage entsprechender Unterlagen – Auskunft zu erteilen.“ Woran man nämlich nicht denkt: durch den Ausbau des Dachgeschosses oder den Anbau eines Wintergartens ändern sich die Geschossflächen des Hauses. Damit verbunden ist eine Nachveranlagung der Kanalherstellungsbeiträge.
In der Satzung kann man Folgendes nachlesen:
Wird eine Geschossfläche vergrößert und wurden für diese Flächen noch keine Beiträge geleitet, so entsteht Beitragspflicht. Die Geschossfläche ist nach den Außenmaßen der Gebäude in allen Geschossen zu ermitteln. Keller werden mit der vollen Fläche herangezogen. Dachgeschosse werden herangezogen, soweit sie ausgebaut sind.
Gebäude oder selbstständige Gebäudeteile, die nach der Art ihrer Nutzung keinen Bedarf nach Anschluss an die Schmutzwasserableitung auslösen oder die an die Schmutzwasserableitung nicht angeschlossen werden dürfen, werden nicht zum Geschossflächenbeitrag herangezogen; das gilt nicht für Gebäude oder Gebäudeteile, die tatsächlich eine Schmutzwasserableitung haben. Balkone, Loggien und Terrassen bleiben außer Ansatz, wenn und soweit sie über die Gebäudefluchtlinie hinausragen. Wintergärten sind auf jeden Fall beitragspflichtig!
Eine Meldung muss an die Gemeinde erfolgen.
PDF-Datei (bitte anklicken)
Naturgefahren - Warnhinweise
Die Bayerische Staatsregierung informiert die Bürger mit folgender Internetseite über Naturgefahren, deren Definition und Entstehung, über Vorbeugung und Schutz sowie über die Eigenvorsorge und die Elementarschadenversicherung. Außerdem finden Sie hier aktuelle Warnhinweise.
http://www.naturgefahren.bayern.de
Vermehrt kam es in vergangenen Wintern vor, dass in einigen Regionen hohe Schneelasten auf den Dächern lagen, die zahlreiche Schäden, teilweise mit Dacheinstürzen, verursachten. Damit sich Hausbesitzer in Zukunft auf vergleichbare oder ähnliche Winterverhältnisse besser vorbereiten können, wurden die nachstehenden Informationen und Tipps zusammengestellt.
Wo findet man die für das Dach zulässige Schneelast?
Die für das Dachtragwerk zulässige Schneelast kann dem Standsicherheitsnachweis für das Gebäude entnommen werden. Hilfsweise können Auskünfte über die zulässige Schneelast bei der zuständigen unteren Bauaufsichtsbehörde (Landratsamt), oder einem örtlichen Ingenieur- oder Architekturbüro eingeholt werden. Bestehen Zweifel, ob das Dach für eine bestimmte Schneelast ausreichend dimensioniert ist, oder sind für das Gebäude keine statischen Unterlagen mehr vorhanden, sollte man sich an ein örtliches Ingenieur- oder Architekturbüro wenden.
Warum ist nicht die Schneehöhe, sondern das Schneegewicht maßgebend?
Pulverschnee ist leichter als Nassschnee und Nassschnee ist leichter als Eis.
10 cm frisch gefallener Pulverschnee wiegt etwa 10 kg/m²
10 cm Nassschnee kann bis zu 40 kg/m² wiegen
Eine 10 cm dicke Eisschicht wiegt bis zu 90 kg/m² und ist damit fast so schwer wie 10 cm hoch stehendes Wasser, das 100 kg/m² wiegt.
Die Beispiele zeigen, dass man nicht allein von der Schneehöhe auf das Schneegewicht schließen kann.
Wann soll das Dach vom Schnee geräumt werden?
Die Wetterdienste warnen über Rundfunk, Fernsehen, Internet und Presse vor starken Schneefällen und –verwehungen. Bei solchen Wetterwarnungen sollte man sich Gedanken machen, ob man das Dach vorsorglich von Altschnee befreit oder ob das Dach mit dem vorhandenen Altschnee noch in der Lage ist, den angekündigten Schneezuwachs schadlos aufzunehmen. Wenn man selbst nicht in der Lage ist, den Schnee vom Dach zu räumen, sollte man ein entsprechendes Unternehmen beauftragen oder bei der Gemeinde oder der Feuerwehr nachfragen, wer solche Arbeiten durchführt.
Worauf ist zu achten, wenn das Dach zum Schneeräumen betreten wird?
Das Dach muss beim Betreten trotz der vorhandenen Schneebelastung standsicher sein. Dabei ist auch zu prüfen, ob die Dacheindeckung für ein Betreten geeignet ist. In Zweifelsfällen sollte vor dem Schneeräumen ein Fachmann eingeschaltet werden, der beurteilen kann, ob ein gefahrloses Betreten möglich ist. Bei der Räumung des Daches ist die Statik des Dachtragwerkes zu beachten. Zum Beispiel kann es Stabilitätsprobleme geben, wenn das Dach bei zu hohen Schneelasten zunächst komplett auf der einen Seite geräumt wird, bevor auf der anderen Seite mit dem Abtragen des Schnees begonnen wird. In der Regel empfiehlt es sich, das Dach auf beiden Seiten möglichst gleichmäßig zu entlasten und den Schnee abschnittsweise und dabei jeweils abwechselnd auf der einen und der anderen Dachseite abzutragen. Ggf. kann auch hier ein Fachmann weiterhelfen. Um Unfälle zu verhindern, müssen Personen bei der Räumung des Daches gesichert werden. Besonderes Augenmerk ist wegen der Absturzgefahr auch darauf zu legen, dass vom Schnee und Eis überdeckte Dacheinbauten, z.B. Dachflächenfenster, nicht betreten werden.
Was kann vor Winterbeginn getan werden?
Vor dem Winter kann es ratsam sein, den Zustand des Dachtragwerks zu kontrollieren und erforderliche Wartungsarbeiten, z. B. Überprüfen der Funktionstüchtigkeit und ggf. Reinigen der Dachentwässerungseinrichtungen, Kontrolle der Schneefangeinrichtung, durchzuführen.
Anbringen von Hausnummernschilder
Die Rettungsdienste und die Feuerwehr sind auf die Anbringung von Hausnummernschilder an den Wohngebäuden angewiesen, um schnellstens Hilfe leisten zu können. Daher unsere dringende Bitte:
Das Schild mit der Hausnummer sollte von der Straße aus gut sichtbar sein. Die Sichtbarkeit sollte nicht durch Bäume, Sträucher oder Vorbauten behindert werden.
Bei einem Vorgarten sollte das Hausnummernschild am Eingang des Vorgartens angebracht werden.
Die Schilder sollten in gutem Zustand erhalten werden. Schwer leserliche oder unleserlich gewordene Schilder sollten erneuert werden.
Denken Sie daran, bei einer ordnungsgemäßen Beschilderung profitieren Sie selbst im Notfall.
Tipps zum Vermeiden von Bränden von Ihren Feuerwehren
Mit dem ersten Advent beginnt die so oft zitierte „staade Zeit“. In zahlreichen Häusern brennt dann die erste Kerze am Adventskranz. Dies steigert sich bis zum Heiligen Abend, wenn auch noch die flackernden, Wärme verstrahlenden Kerzen des Christbaumes hinzu kommen. Allzu oft werden dann aber auch Feuerwehr und Rettungsdienste auf den Plan gerufen, wenn Brände hohen Sachschaden oder gar Verletzte und Tote fordern. Leichtsinniger oder unsachgemäßer Umgang mit offenem Feuer ist oft die Ursache dafür.
Damit die stimmungsvolle Atmosphäre der Vorweihnachtszeit nicht leidet, appelliert die Feuerwehr folgende Verhaltensregeln zu beachten:
Brennende Kerzen und offenes Feuer dürfen niemals unbeaufsichtigt sein!
Adventskränze oder Gestecke sollen auf feuerfesten Unterlagen stehen. Verwendete Kerzenhalter dürfen nicht aus brennbarem Material sein. Kerzen sollten nicht zu weit abbrennen. Sie sollen gut befestigt sein und aus nicht tropfendem Wachs bestehen. Es gilt sich zu vergewissern, dass auch alle Kerzen gänzlich gelöscht sind.
Beim Anbringen der Kerzen ist auf einen entsprechenden Höhen- und Seitenabstand zu Zweigen bzw. Dekomaterial zu achten.
Der Christbaum soll standsicher in einem geeigneten Ständer mit Wasser stehen und nicht zu nah an Heizungen, denn die warme Luft trocknet die Nadelbäume noch schneller aus. Wichtig ist, dass der Baum ausreichenden Abstand zu brennbaren Stoffen wie Vorhängen und Teppichen hat.
Kerzen sind am Christbaum von oben nach unten anzuzünden.
Es empfiehlt sich in jedem Fall in greifbarer Nähe des Adventskranzes bzw. Christbaumes einen mit Wasser gefüllten Behälter bereit zu stellen. Sind die „grünen Boten“ ausgetrocknet, sollte keine Flamme mehr an ihnen flackern. Grundsätzlich sinnvoll ist eine elektrische Beleuchtung, die den VDE-Vorschriften entsprechen muss.
Sternwerfer gehören nicht an den Weihnachtsbaum. Lackiertes und glitzerndes Dekomaterial kann einen möglichen Brandverlauf beschleunigen.
Brennende Kerzen oder Sternwerfer niemals unbeaufsichtigt in Kinderhände geben. Beides ist kein Spielzeug, dies gilt natürlich auf für Zündhölzer und Feuerzeuge.
Werden all diese Tipps und Verhaltensregeln in der Weihnachtszeit beachtet, so wird das Strahlen in den Kinderaugen nicht von Tränen getrübt.
Ihre Feuerwehren Frichlkofen, Gottfrieding und Hackerskofen
Information der Versicherungskammer Bayern und des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V.
Was passiert bei einem Wohnungsbrand?
Die meisten Brände im privaten Wohnungsbereich, durch die Menschen zu Schaden kommen, brechen nachts zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr aus. Die Bewohner werden von einem Brand im Schlaf überrascht. Brandopfer kommen meist nicht durch die Flammen, sondern durch Brandrauch ums Leben. Bei einem Wohnungsbrand entsteht gefährlicher Brandrauch. Er breitet sich rasch in der gesamten Wohnung aus und enthält giftige Substanzen. Tödliche Gefahr geht vom Kohlenmonoxid aus. Dieses geruchlose Gas entsteht bei fast jeden Wohnungsbrand und führt zu verminderter Sauerstoffaufnahme, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tod. Gerade während des Schlafs hat man dann oft keine Chance mehr, auf den Brand aufmerksam zu werden, sich selber zu retten oder die Feuerwehr zu alarmieren.
Ein Rauchmelder gibt frühzeitig Alarm!
Ein Rauchmelder schenkt Ihnen mit einem lauten Heulton von 85 Dezibel wertvolle Sekunden, in denen Sie sich und Ihre Familie retten können!
Batteriebetriebene Rauchmelder werden einfach an der Decke befestigt und erfordern keinen Installationsaufwand. Bringen Sie Rauchmelder an zentralen Stellen an. Der Flur oder das Treppenhaus als Schnittstelle zwischen Wohn- und Schlafbereich eignen sich dafür am besten. Da die heißen Brandgase nach oben steigen, müssen Rauchmelder an der Decke angebracht werden. In mehrgeschossigen Wohnungen und Privathäusern sollte in jeder Etage ein Rauchmelder angebracht werden. Bei vielen Modellen ist es möglich, mehrere Rauchmelder über ein Kabel zu verbinden, so dass beim Alarm eines Melders alle anderen mitalarmieren. Bei Neu- und Umbaumaßnahmen ist es sinnvoll, Leerrohre vorzusehen. Dadurch können Melder miteinander verbunden, bzw. mit Netzstrom betrieben werden. Zusätzliche Rauchmelder für besonders gefährdete Bereiche wie z.B. Kinderzimmer, Dachboden oder Küche (hier einen Hitzemelder) können das System sinnvoll ergänzen. Zur Funktionsprüfung drücken Sie nur alle vier Wochen den Testknopf, das ist alles. Batteriebetriebene Geräte melden die nachlassende Batterieleistung selbsttätig. Rauchmelder bekommen Sie im Fachhandel und in allen Baumärkten.
Nivellementpunkte an Gebäuden
Was sind Nivellementpunkte?
Nivellementpunkte sind amtliche Vermessungspunkte, deren genaue Höhe über dem mittleren Meeresspiegel ermittelt wird. Das Bayer. Landesvermessungsamt hat den gesetzlichen Auftrag, in ganz Bayern entlang von sog. Nivellementlinien derartige Punkte einzubringen und ihre Höhe zu bestimmen. Die Punkte sollten möglichst lange erhalten bleiben.
Welchen Zweck haben Nivellementpunkte?
Nivellementpunkte werden ausschließlich für Zwecke der amtlichen Landesvermessung eingebracht. Die dienen z.B. für Neuherstellung und Laufendhaltung von amtlichen Landkarten oder dem Hochwasserschutz und haben nichts mit möglicherweise von irgend einer Stelle geplanten Bauobjekten zu tun. Höhenmessungen werden systematisch in ganz Bayern gebietsweise durchgeführt und etwa alle 20 Jahre erneuert. Dadurch werden Höhenbewegungen kleiner oder großer Gebiete bestmöglich erkannt.
Kosten oder Verpflichtungen der Gebäudeeigentümer?
Den Gebäudeeigentümern entstehen durch die Anbringung von Nivellementpunkten keinerlei Kosten und Verpflichtungen. Auf Wunsch erhält jeder Eigentümer nach Abschluss der Berechnungen die ermittelte Höhe kostenlos mitgeteilt. Das Bayer. Landesvermessungsamt ist jedoch dankbar, wenn die Nivellementpunkte sichtbar belassen und keine Gegenstände (z.B. Zigarettenautomaten) oberhalb der Punkte montiert werden. Bitte erschweren sie die Arbeit der Außendienstmitarbeiter nicht, denn sie möchten gerne schnell und kostengünstig in unser aller Wohl ihre Tätigkeit ausführen.
Für weitere Auskünfte steht ihnen die Gruppe „Nivellement- und Schweremessung“ des Bayer. Landesvermessungsamtes gerne zur Verfügung.
Höhenpunkte in der Gemeinde Gottfrieding
Die Oberkante des Höhenfestpunktes über Normalnull (Normalnull = mittlerer Meeresspiegel der Nordsee in Amsterdam) liegt in
369,653m
Tulpenweg 42
373,782m
Nelkenweg, Umspannhaus
376,492m
374,141m
368,892m
Mamminger Straße 2
354,796m
352,214m
Lommer Leiten 3
380,727m
Edenthaler Straße 12
444,875m
Edenthaler Straße 5
429,748m
Ottenkofen
369,612m
Haus Nr. 5 1/2
377,144m
Haus Nr. 6 1/2
389,450m
397,796m
395,107m
428,355m
Bahnbetriebsgebäude
355,435m
Frichlkofen
389,200m
Reisbacher Straße 5
414,482m
Reisbacher Straße 53
400,337m
Hackerskofen
474,472m
473,127m
Geltermeiergasse 3
442,558m
441,911m
424,839m
429,116m
Unterweilnbach
Weilnbachweg 5
410,939m
Ehrenamtlich/freiwillig für das Gemeinwohl Tätige, die in Bayern aktiv sind oder deren Engagement von Bayern ausgeht (z. B. bei Exkursionen bzw. bei die Landesgrenze überschreitenden Veranstaltungen oder Aktionen). Die ehrenamtlich/freiwillige Tätigkeit muss in rechtlich unselbstständigen Vereinigungen statt finden. Vereine, Verbände, GmbHs, Stiftungen etc. sind also weiter in der Pflicht, für den Versicherungsschutz ihrer Ehrenamtlichen zu sorgen.
Die Organisation/Gemeinschaft, für welche die Tätigkeit erbracht wird
Betreute, Teilnehmer/-innen an Veranstaltungen, Besucher usw., die nicht ehrenamtlich/freiwillig engagiert sind
Ehrenamtliche, für die das hier versicherte Haftpflichtrisiko anderweitig abgesichert ist
2.000.000 Euro pauschal für Personen- und Sachschäden
Die gleiche Personengruppe wie bei der Haftpflichtversicherung. Jedoch besteht im Bereich der Unfallversicherung ein Versicherungsschutz auch für ehrenamtlich/freiwillig Tätige in rechtlich selbstständigen Strukturen. Das Wegerisiko ist mitversichert.
Betreute, Teilnehmer/-innen an Veranstaltungen, Besucher usw. die nicht ehrenamtlich/freiwillig engagiert sind
Personen, für die gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht
Personen, für die der Träger/die Vereinigung, für die sie ehrenamtlich tätig sind, bereits eine Unfallversicherung abgeschlossen hat
Personen, die aufgrund einer eigenen Beitragsleistung bereits Versicherungsschutz genießen
175.000 Euro maximal bei 100% Invalidität
Für Haftpflicht- und Unfallversicherung gilt:
Der gebotene Versicherungsschutz ist nachrangig (subsidiär). Das heißt, eine anderweitig bestehende Haftpflicht- oder Unfallversicherung (gesetzlich wie privat) geht im Schadensfalle der Landesversicherung vor.
Die Versicherungskammer Bayern gibt Auskünfte zur Bayerischen Ehrenamtsversicherung unter der zentralen Telefonnummer 089-21603777.
Ehrung für bewährte Kraftfahrer
Die Kreisverkehrswacht Dingolfing wird auch heuer wieder im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung Ehrungen für bewährte Kraftfahrer aus dem Bereich des Altlandkreises Dingolfing vornehmen.
Ausgezeichnet werden Kraftfahrer für 10, 20, 25, 30, 40 und 50 Jahre unfallfreies Fahren und über die keine Eintragungen im Verkehrs-Zentralregister in Flensburg vorliegen.
Die Auszeichnung muss jedoch beantragt werden.
Anträge hierzu liegen bei den Gemeinde und beim Landratsamt Dingolfing (an der Pforte) auf und können auch dort ausgefüllt wieder abgegeben werden. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Telefon 08731 87478. Der genaue Termin für die Jahreshauptversammlung der Kreisverkehrswacht e.V. wird gesondert bekannt gegeben.
Die Jugendgesundheitsuntersuchung wurde als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt; sie wird von niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten, von Allgemeinmedizinern und von hausärztlich tätigen Internisten angeboten.
Anspruch auf diese Untersuchung haben Jugendliche zwischen dem vollendeten 13. und vollendeten 14. Lebensjahr, wobei die Anspruchsberechtigung einen Zeitraum von jeweils zwölf Monaten vor Vollendung des 13. Lebensjahres und nach Vollendung des 14. Lebensjahres einschließt (Toleranzzeit).
Zielsetzung dieser Untersuchung ist die Früherkennung von Erkrankungen, welche die körperliche, geistige und soziale Entwicklung in nicht geringfügigem Maße gefährden; insbesondere soll durch Früherkennung psychischer und psychosozialer Risikofaktoren eine Fehlentwicklung in der Pubertät verhindert werden. Zudem sollen individuell auftretende gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen frühzeitig erkannt werden und über die hieraus entstehende gesundheitliche Gefährdung aufgeklärt werden. Insgesamt handelt es sich hierbei also um mehr als nur eine rein medizinische Untersuchung, es können vielmehr auch Themen wie richtige Ernährung, Bewegung, Rauchen, Drogen, Alkohol-und Medikamentenkonsum, Sexualität etc. sowie Probleme im individuellen Umfeld der Jugendlichen besprochen werden.
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