Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-03/49139331-dgap-hv-isra-vision-ag-bekanntmachung-der-4-015.htm
Timestamp: 2020-05-27 03:01:13
Document Index: 250181906

Matched Legal Cases: ['§121', '§\n71', '§ 17', '§ 186', '§\n71', '§ 186', '§ 71', '§ 186', '§ 71', '§ 71', '§ 4', '§ 186', '§ 203', '§ 186', '§ 4', '§\n186', '§ 203', '§ 186', '§\n203', '§ 203', '§ 186', '§\n186', '§ 186', '§ 186']

47,560 Euro
47,260 47,660 26.05.
47,300 47,680 26.05.
DJ DGAP-HV: ISRA VISION AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 27.04.2020 in Darmstadt mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
Wirtschaftsunternehmen sowie die Lebensläufe der
Kandidaten sind nachfolgend unter 'Weitere
Vorstands zum Erwerb eigener Aktien*
a) Der Vorstand wird ermächtigt, bis zum 26.
April 2025 unter Wahrung des
Aktien der Gesellschaft bis zu 10 % des
bei der Beschlussfassung bestehenden
Grundkapitals zu erwerben mit der
Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen
mit anderen Aktien der Gesellschaft,
welche die Gesellschaft bereits erworben
hat und noch besitzt oder die ihr nach §§
71 a ff. AktG zuzurechnen sind, nicht mehr
Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilen
Erreichung des maximalen Erwerbsvolumens
in Teiltranchen, verteilt auf verschiedene
kann auch durch von der Gesellschaft im
Sinne von § 17 AktG abhängige
Konzernunternehmen oder für ihre oder
deren Rechnung durch Dritte erfolgen.
b) Der Erwerb erfolgt über die Börse. Der von
der Gesellschaft gezahlte Erwerbspreis je
Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf das
arithmetische Mittel der
Schlussauktionspreise der Aktie im
Wertpapierbörse während der letzten fünf
Börsentage vor dem Erwerb der Aktien um
c) Der Vorstand kann eigene Aktien, die
aufgrund der vorstehenden Ermächtigung
erworben wurden, unter Wahrung des
Gleichbehandlungsgrundsatzes entweder über
die Börse (wobei ein Handel in eigenen
Aktien ausgeschlossen ist) oder durch ein
an alle Aktionäre gerichtetes Angebot
unter Wahrung des Bezugsrechts
(1) Der Vorstand wird ermächtigt,
erworbene eigene Aktien stattdessen
auch mit Zustimmung des
Aufsichtsrats Dritten im Rahmen von
Zusammenschlüssen mit Unternehmen
oder im Rahmen des Erwerbs von
oder Unternehmensbeteiligungen als
von Unternehmen, Teilen von
Unternehmensbeteiligungen zu
(2) Der Vorstand wird ermächtigt,
Aufsichtsrats in anderer Weise als
über die Börse oder durch ein
Angebot an alle Aktionäre zu
veräußern, wenn diese Aktien
durchschnittlichen Börsenpreis der
Aktien der Gesellschaft gleicher
des Veräußerungspreises durch
unterschreitet; in diesem Fall darf
die Anzahl der zu veräußernden
Aktien insgesamt 10 % des
Beschlussfassung der
Ermächtigung oder - falls dieser
Betrag geringer ist - 10 % des zum
Zeitpunkt der Veräußerung der
Aktien bestehenden Grundkapitals der
Gesellschaft nicht überschreiten.
Beim Gebrauch von dieser
(3) Der Vorstand wird ermächtigt,
Aufsichtsrats einzuziehen, ohne dass
die Einziehung oder die Durchführung
der Einziehung eines weiteren
Das Bezugsrecht der Aktionäre auf
die eigenen Aktien der Gesellschaft
ist insoweit ausgeschlossen, wie
diese Aktien gemäß den
vorstehenden Ermächtigungen (1) und
(2) verwendet werden. Darüber hinaus
kann der Vorstand im Falle der
Veräußerung der eigenen Aktien
im Rahmen eines Angebots an alle
Aktionäre der Gesellschaft das
Bezugsrecht der Aktionäre mit
Zustimmung des Aufsichtsrats für
Spitzenbeträge ausschließen.
Jedoch darf der auf Aktien, die nach
den vorstehenden Ermächtigungen (1)
und (2) unter Ausschluss des
Bezugsrechts verwendet werden, sowie
auf Aktien, die als Spitzen vom
Bezugsrecht ausgenommen werden,
Betrag am Grundkapital zusammen mit
dem anteiligen Betrag am
Grundkapital, der auf neue Aktien
aus genehmigtem Kapital entfällt
oder auf den sich Wandlungs-
und/oder Optionsrechte bzw.
-pflichten aus Schuldverschreibungen
beziehen, die nach Beginn des 27.
April 2020 unter
Bezugsrechtsausschluss ausgegeben
worden sind, 10 % des Grundkapitals
nicht überschreiten; maßgeblich
ist entweder das zum 27. April 2020
oder das zum Zeitpunkt der
Veräußerung der neuen Aktien
vorhandene Grundkapital, wobei auf
denjenigen der beiden genannten
Zeitpunkte abzustellen ist, zu dem
der Grundkapitalbetrag am geringsten
ist. Als Bezugsrechtsausschluss ist
es auch anzusehen, wenn die
Veräußerung bzw. Ausgabe in
entsprechender oder sinngemäßer
AktG erfolgt.
Von den vorstehenden Ermächtigungen
kann einmal oder mehrmals, einzeln
oder zusammen und bezogen auf
Teilvolumina der erworbenen eigenen
Aktien Gebrauch gemacht werden.
d) Sofern der Xetra-Handel eingestellt wird,
ist auf ein an die Stelle des
Xetra-Systems getretenes funktional
vergleichbares Nachfolgesystem
abzustellen. Wird an einem Tag kein
Schlussauktionspreis ermittelt, aber ein
Schlusskurs festgestellt, so ist statt des
Schlussauktionspreises auf den Schlusskurs
*Bericht des Vorstands nach § 186 Abs. 4 Satz 2 i.V.m. §
71 Abs. 1 Nr. 8 AktG über den Ausschluss des Bezugsrechts
bei Veräußerung eigener Aktien gemäß Punkt 7 der
Der Vorstand erstattet gemäß § 186 Abs. 4 Satz 2
i.V.m. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG über die Gründe für den
Ausschluss des Bezugsrechtes bei der Veräußerung
eigener Aktien den nachfolgenden Bericht.
Die durch die Hauptversammlung 17. März 2015 zu
Tagesordnungspunkt 7 beschlossene und von der
Hauptversammlung am 28. März 2018 zu Tagesordnungspunkt 10
an die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln angepasste
Ermächtigung zum Rückerwerb und zur Verwendung eigener
Aktien lief am 16. März 2020 aus. Daher soll eine neue
Ermächtigung zum Rückerwerb beschlossen werden, um so der
Gesellschaft auch für die nächsten fünf Jahre wieder die
Möglichkeit zu geben, eigene Aktien zu erwerben und für
Zwecke zu verwenden, bei denen das Bezugsrecht der
Aktionäre ausgeschlossen ist.
Zum einen soll der Vorstand ermächtigt sein, die
erworbenen eigenen Aktien im Rahmen von
Unternehmensbeteiligungen Dritten als Gegenleistung unter
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu gewähren. Die
Praxis zeigt, dass beim Erwerb von Unternehmen, Teilen von
Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen zunehmend
Aktien der Gesellschaft als Gegenleistung verlangt werden.
Bei Unternehmenszusammenschlüssen kann die Aktiengewährung
sogar Teil des gesetzlich geregelten
Zusammenschlusstatbestands sein. Die vorgeschlagene
Ermächtigung soll der Gesellschaft die notwendige
Flexibilität geben, sich ihr bietende Gelegenheiten zum
Zusammenschluss mit anderen Unternehmen sowie zum Erwerb
von Unternehmen, Teilen von Unternehmen und
Unternehmensbeteiligungen unter Ausgabe von Aktien der
Gesellschaft schnell und flexibel ausnutzen zu können,
ohne auf das genehmigte Kapital zugreifen zu müssen. Dem
trägt der vorgeschlagene Ausschluss des Bezugsrechts der
Aktionäre Rechnung. Wenn sich Möglichkeiten zu einem
solchen Unternehmenszusammenschluss oder zu einem solchen
Erwerb von Unternehmen, Teilen von Unternehmen oder
Unternehmensbeteiligungen konkretisieren, wird der
Vorstand sorgfältig prüfen, ob er von der Ermächtigung zur
Gewährung eigener Aktien unter Bezugsrechtsausschluss
Gebrauch machen soll. Er wird dies nur tun, wenn die
Gewährung von ISRA VISION-Aktien im wohlverstandenen
Interesse der Gesellschaft liegt. Nur wenn diese
Voraussetzungen gegeben sind, wird auch der Aufsichtsrat
seine Zustimmung erteilen. Der Vorstand wird der
Hauptversammlung über eine etwaige Ausnutzung dieser
Der Vorstand soll zum anderen ermächtigt sein, die
erworbenen eigenen Aktien in anderen Fällen als im Rahmen
von Zusammenschlüssen mit Unternehmen oder im Rahmen des
Erwerbs von Unternehmen, Teilen von Unternehmen oder
Beteiligungen daran außerhalb der Börse unter
Ausschluss des Bezugsrechts zu veräußern.
Voraussetzung hierfür ist, dass die Veräußerung der
Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis erfolgt, der den
Börsenpreis der Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung
und Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht
wesentlich unterschreitet. Rechtsgrundlage für diesen
Bezugsrechtsausschluss ist § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG i.V.m.
§ 71 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 AktG. Ein etwaiger Abschlag vom
aktuellen Börsenpreis wird voraussichtlich nicht über 3 %,
jedenfalls aber maximal bei 5 % des maßgeblichen
Börsenpreises liegen. Darüber hinaus darf die Anzahl der
zu veräußernden Aktien 10 % des im Zeitpunkt der
Beschlussfassung der Hauptversammlung und zum Zeitpunkt
der Veräußerung der Aktien bestehenden Grundkapitals
der Gesellschaft nicht überschreiten. Diese Ermächtigung
soll der Gesellschaft ebenfalls größere Flexibilität
verschaffen. Sie soll es der Gesellschaft etwa
ermöglichen, Aktien an Finanzinvestoren oder sonstige
Kooperationspartner abzugeben und dabei durch eine
marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst hohen
Veräußerungsbetrag und damit eine größtmögliche
Stärkung der Eigenmittel zu erreichen. Damit kann, wegen
der schnelleren Handlungsmöglichkeit, in der Regel ein
höherer Mittelzufluss je Aktie zugunsten der Gesellschaft
erreicht werden als bei einem unter Wahrung des
Bezugsrechts der Aktionäre erfolgendem Angebot an alle
Aktionäre. Die vorgeschlagene Ermächtigung liegt deshalb
Dadurch, dass sich der Veräußerungspreis am
Börsenkurs zu orientieren hat, sind die Interessen der
Aktionäre angemessen gewahrt. Die Aktionäre haben die
Möglichkeit, ihre relative Beteiligung über einen Zukauf
von Aktien über die Börse aufrecht zu erhalten. Die
Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts entsprechend
§§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ist auf
insgesamt 10 % des zum 27. April 2020 bestehenden
Grundkapitals, das entspricht EUR 2.191.444,40 oder -
falls dieser Betrag geringer ist - 10 % des im Zeitpunkt
der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals
begrenzt. Beim Gebrauch von dieser Ermächtigung unter
der Ausschluss des Bezugsrechts auf Grund anderer
berücksichtigen. Dadurch ist sichergestellt, dass die
Interessen der Aktionäre an einer möglichst geringen
Beeinträchtigung ihrer Rechte gewahrt werden. Konkrete
Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung bestehen
nicht. Der Vorstand wird der Hauptversammlung über eine
etwaige Ausnutzung dieser Ermächtigung berichten.
Darüber hinaus soll der Vorstand im Falle der
Veräußerung der eigenen Aktien im Rahmen eines
Angebots an alle Aktionäre der Gesellschaft das
Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats
für Spitzenbeträge ausschließen können. Diese
Ermächtigung soll ermöglichen, eine runde Zahl an Aktien
anbieten und zugleich ein praktikables Bezugsverhältnis
erreichen zu können. Der Bezugsrechtsausschluss ist
erforderlich, um etwaige Spitzen verwerten zu können. Die
Verwertung erfolgt jeweils bestmöglich, mindestens aber
zum Bezugskurs.
Die Ermächtigung enthält zum Schutz der Aktionäre zudem
eine Beschränkung des Gesamtumfangs von
Kapitalmaßnahmen der Gesellschaft, bei denen das
Bezugsrecht der Aktionäre aufgrund einer Ermächtigung
durch die Hauptversammlung ausgeschlossen wird, auf 10 %
des Grundkapitals. Sie begrenzt damit die mögliche
Verwässerung der vom Bezugsrecht ausgeschlossenen
Schließlich soll der Vorstand ermächtigt sein, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats die erworbenen eigenen Aktien
auch ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung
8. *Beschlussfassung über die Schaffung eines neuen
genehmigten Kapitals sowie Änderung von § 4
Abs. 5 der Satzung*
a) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats, das Grundkapital bis zum
26. April 2025 durch Ausgabe neuer
Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen
einmalig oder mehrmalig, insgesamt jedoch
höchstens um bis zu EUR 6.574.333,20 zu
erhöhen (genehmigtes Kapital). Dem
Bezugsrecht der Aktionäre wird auch durch ein
mittelbares Bezugsrecht im Sinne des § 186
Abs. 5 Satz 1 AktG genügt. Der Vorstand wird
das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre
- zur Gewährung von Aktien gegen
Einbringung von Sacheinlagen,
Zusammenschlüssen mit Unternehmen oder
im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen,
Teilen von Unternehmen oder
- wenn die Kapitalerhöhung gegen
Bareinlagen erfolgt und der
bereits börsennotierten Aktien
gleicher Gattung und Ausstattung zum
nicht wesentlich im Sinne von §§ 203
unterschreitet und der auf die unter
§ 186 Abs. 3 Satz 4 ausgegebenen
Aktien entfallende anteilige Betrag
des Grundkapitals EUR 2.191.444,40
ist - 10 % des im Zeitpunkt der
Ausgabe der neuen Aktien bestehenden
Grundkapitals nicht übersteigt. Beim
Gebrauch von dieser Ermächtigung unter
Jedoch darf der auf neue Aktien, für die das
Bezugsrecht aufgrund dieser Ermächtigungen
ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende
anteilige Betrag am Grundkapital zusammen mit
dem anteiligen Betrag am Grundkapital, der
auf eigene Aktien entfällt oder auf den sich
Wandlungs- und/oder Optionsrechte bzw.
beziehen, die nach Beginn des 27. April 2020
unter Bezugsrechtsausschluss veräußert
bzw. ausgegeben worden sind, 10 % des
Grundkapitals nicht überschreiten;
maßgeblich ist entweder das zum 27.
April 2020, das zum Zeitpunkt der Eintragung
der Ermächtigung oder das zum Zeitpunkt der
Ausgabe der neuen Aktien vorhandene
Grundkapital, wobei auf denjenigen der drei
genannten Zeitpunkte abzustellen ist, zu dem
der Grundkapitalbetrag am geringsten ist. Als
Bezugsrechtsausschluss ist es auch anzusehen,
wenn die Veräußerung bzw. Ausgabe in
der Durchführung der Kapitalerhöhung aus dem
genehmigten Kapital festzulegen.
b) § 4 Abs. 5 der Satzung wird wie folgt neu
'5. Der Vorstand ist ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats, das
Grundkapital bis zum 26. April 2025
durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen
Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder
mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens
um bis zu EUR 6.574.333,20 zu erhöhen
(genehmigtes Kapital). Dem Bezugsrecht
der Aktionäre wird auch durch ein
mittelbares Bezugsrecht im Sinne des §
186 Abs. 5 Satz 1 AktG genügt. Der
Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats das gesetzliche
oder Unternehmensbeteiligungen,
im Sinne von §§ 203 Abs. 1 und 2,
ausgegebenen Aktien entfallende
EUR 2.191.444,40 oder - falls
dieser Betrag geringer ist - 10 %
des im Zeitpunkt der Ausgabe der
neuen Aktien bestehenden
Jedoch darf der auf neue Aktien, für
die das Bezugsrecht aufgrund dieser
Ermächtigungen ausgeschlossen wird,
am Grundkapital zusammen mit dem
anteiligen Betrag am Grundkapital, der
auf eigene Aktien entfällt oder auf den
sich Wandlungs- und/oder Optionsrechte
nach Beginn des 27. April 2020 unter
maßgeblich ist entweder das zum
27. April 2020, das zum Zeitpunkt der
Eintragung der Ermächtigung oder das
Aktien vorhandene Grundkapital, wobei
auf denjenigen der drei genannten
Zeitpunkte abzustellen ist, zu dem der
Grundkapitalbetrag am geringsten ist.
Als Bezugsrechtsausschluss ist es auch
anzusehen, wenn die Veräußerung
bzw. Ausgabe in entsprechender oder
Abs. 3 Satz 4 AktG erfolgt.
weiteren Einzelheiten der Durchführung
der Kapitalerhöhung aus dem genehmigten
Kapital festzulegen.'
*Bericht des Vorstandes nach § 186 Abs. 4 Satz 2 i.V.m. §
203 Abs. 2 Satz 2 AktG über den Ausschluss des
Bezugsrechts im Rahmen des genehmigten Kapitals gemäß
Punkt 8 der Tagesordnung*
i.V.m. § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG über die Gründe für den
Ausschluss des Bezugsrechts den nachfolgend
wiedergegebenen Bericht:
Die beantragte Ermächtigung, das Grundkapital der
Gesellschaft durch Ausgabe neuer Aktien gegen Einlagen zu
erhöhen, soll den Vorstand in die Lage versetzen, auch
weiterhin mit Zustimmung des Aufsichtsrats kurzfristig auf
auftretende Finanzierungserfordernisse im Zusammenhang mit
der Umsetzung von strategischen Entscheidungen reagieren
zu können. Die Ermächtigung soll, in einem Umfang erteilt
werden, der Gesellschaft während der fünfjährigen Laufzeit
der Ermächtigung ausreichende Flexibilität gewährt.
Die Ermächtigung, das Bezugsrecht mit Zustimmung des
Aufsichtsrats für Spitzenbeträge auszuschließen, soll
ermöglichen, einen runden Emissionsbetrag und zugleich ein
praktikables Bezugsverhältnis zu erreichen. Der
Bezugsrechtsausschluss ist erforderlich, um etwaige
Spitzen verwerten zu können. Die Verwertung erfolgt
jeweils bestmöglich, mindestens aber zum Bezugskurs.
Die vorgeschlagene Möglichkeit, das Bezugsrecht mit
Zustimmung des Aufsichtsrats bei Kapitalerhöhungen gegen
Sacheinlagen ausschließen zu können, soll dem Zweck
dienen, im Rahmen von Zusammenschlüssen mit Unternehmen
oder im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Teilen von
Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen Aktien der ISRA
VISION AG als Gegenleistung gewähren zu können. Um im Zuge
des Erwerbs eines Unternehmens, eines Teils eines
Unternehmens oder einer Unternehmensbeteiligung oder einer
ähnlichen Transaktion auch eine Einbringung von anderen
Vermögensgegenständen möglich zu machen, soll die
Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses nicht auf den
Fall der Einbringung des Unternehmens, Teils des
Unternehmens oder der Unternehmensbeteiligung beschränkt
werden. Auf diese Weise könnte etwa einem Verlangen der
Anteilsinhaber der Zielgesellschaft, dass ihnen gegenüber
der Zielgesellschaft zustehende Darlehensforderungen oder
sonstige Rechte ebenfalls gegen Gewährung von Aktien in
die ISRA VISION AG eingebracht werden, nachgekommen
Die ISRA VISION AG steht im nationalen, europäischen und
globalen Wettbewerb. Sie muss jederzeit in der Lage sein,
auf den nationalen und internationalen Märkten im
Interesse ihrer Aktionäre schnell und flexibel handeln zu
können. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Unternehmen,
Teile von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen zur
Verbesserung der Wettbewerbsposition erwerben zu können
oder sich mit anderen Unternehmen
zusammenzuschließen. Die im Interesse der Aktionäre
und der Gesellschaft optimale Umsetzung dieser Option kann
im Einzelfall darin bestehen, den Erwerb eines
Unternehmens, eines Teils eines Unternehmens oder einer
Unternehmensbeteiligung über die Gewährung von Aktien der
ISRA VISION AG durchzuführen. Die Praxis zeigt, dass beim
Unternehmensbeteiligungen zunehmend Aktien der
Gesellschaft als Gegenleistung verlangt werden. Bei
Unternehmenszusammenschlüssen kann die Aktiengewährung
Zusammenschlusstatbestands sein. Der Einsatz von neuen
Aktien als Gegenleistung kann darüber hinaus zur Schonung
der Liquidität zweckmäßig sein. Die vorgeschlagene
Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss soll der
Gesellschaft die notwendige Flexibilität geben, um sich
bietende Gelegenheiten zum Zusammenschluss mit anderen
Unternehmen sowie zum Erwerb von Unternehmen, Teilen von
Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen oder anderen
Vermögensgegenständen schnell und flexibel ausnutzen zu
können. Da eine Kapitalerhöhung für solche Erwerbe
vielfach kurzfristig erfolgen muss, ist insoweit die
Schaffung eines genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit
des Bezugsrechtsausschlusses erforderlich.
Wenn sich Möglichkeiten zu einem solchen
Unternehmenszusammenschluss oder zu einem solchen Erwerb
von Unternehmen, Teilen von Unternehmen oder
Kapitalerhöhung unter Bezugsrechtsausschluss Gebrauch
machen soll. Er wird dies nur tun, wenn der Erwerb gegen
Ausgabe von ISRA VISION-Aktien im wohlverstandenen
seine nach dem Gesetz erforderliche Zustimmung zur
Ausnutzung des genehmigten Kapitals erteilen. Konkrete
Zusammenschluss- oder Erwerbsvorhaben, zu deren
Durchführung das Kapital mit Bezugsrechtsausschluss erhöht
werden soll, bestehen zur Zeit nicht.
Schließlich soll der Vorstand ermächtigt werden, das
Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats
auszuschließen, wenn die Volumenvorgaben und die
übrigen Anforderungen für den Bezugsrechtsausschluss nach
§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG erfüllt sind. Ein etwaiger
Abschlag vom aktuellen Börsenpreis wird voraussichtlich
nicht über 3 %, jedenfalls aber maximal bei 5 % des
Börsenpreises liegen. Diese Möglichkeit des
Bezugsrechtsausschlusses soll die Verwaltung in die Lage
versetzen, kurzfristig günstige Börsensituationen
auszunutzen und dabei durch die marktnahe Preisfestsetzung
einen möglichst hohen Ausgabebetrag und damit eine
größtmögliche Stärkung der Eigenmittel zu erreichen.
Eine derartige Kapitalerhöhung führt wegen der schnelleren
Handlungsmöglichkeit erfahrungsgemäß zu einem
deutlich höheren Mittelzufluss als eine vergleichbare
Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre. Sie liegt
somit im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre.
Die Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts nach §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG ist auf insgesamt EUR 2.191.444,40
oder - falls dieser Betrag geringer ist - 10 % des im
Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden
Grundkapitals begrenzt. Beim Gebrauch von dieser
Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs.
3 Satz 4 AktG ist der Ausschluss des Bezugsrechts auf
Grund anderer Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
zu berücksichtigen. Dadurch ist sichergestellt, dass die
Beeinträchtigung ihrer Rechte gewahrt werden.
Konkrete Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung
bestehen nicht. Der Vorstand wird über jede Ausnutzung des
ISRA VISION AG 47,560 -0,25 %