Source: http://rechtsprechung.niedersachsen.juris.de/purl/gesetze/_ges/WStatG
Timestamp: 2019-11-17 13:13:13
Document Index: 283823750

Matched Legal Cases: ['Art. 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 2', '§ 3', '§ 2', 'Art. 1', '§ 2', 'Art. 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', 'Art. 1', '§ 2', '§ 2', '§ 4', 'Art. 1', '§ 4', 'Art. 1', '§ 4', 'Art. 1', '§ 4', 'Art. 1', '§ 2', '§ 2', '§ 16', '§ 5', 'Art. 1', '§ 5', 'Art. 1', '§ 5', 'Art. 1', '§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 3', '§ 4', '§ 16', '§ 6', 'Art. 1', '§ 6', 'Art. 1', '§ 7', 'Art. 1', '§ 2', '§ 6', '§ 8', 'Art. 1']

Gesetz über die allgemeine und die repräsentative Wahlstatistik bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und bei der Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland - Aktuelle Gesamtausgabe
Ausfertigungsdatum: 21.05.1999
Gültig ab: 01.06.1999
Fundstelle: BGBl I 1999, 1023
FNA: FNA 111-11, GESTA B017
(+++ Textnachweis ab: 1.6.1999 +++)
Das G wurde als Artikel 1 des G v. 21.5.1999 I 1023 (WahlStatG) vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Es ist gem. Art. 6 dieses G am 1.6.1999 in Kraft getreten.
Gesetz über die allgemeine und die repräsentative Wahlstatistik bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und bei der Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland 21.05.1999
1. Abschnitt Allgemeine Wahlstatistik 21.05.1999
§ 1 Durchführung der allgemeinen Wahlstatistik 21.05.1999
2. Abschnitt Repräsentative Wahlstatistik 21.05.1999
§ 2 Art der Statistik 17.01.2002
§ 3 Stichprobenauswahl 17.01.2002
§ 4 Erhebungs- und Hilfsmerkmale sowie Bildung der Geburtsjahresgruppen 27.04.2013
§ 5 Durchführende Stellen 17.01.2002
§ 6 Wahlstatistische Auszählungen der Gemeinden 17.01.2002
§ 7 Ergebnisfeststellung 17.01.2002
§ 8 Veröffentlichung der Ergebnisse 17.01.2002
(2) 1In die Statistik nach Absatz 1 Buchstabe b sind ausgewählte Briefwahlbezirke einzubeziehen. 2Ein Briefwahlbezirk wird bestimmt durch die dem Briefwahlvorstand zugewiesene Zuständigkeit nach Wahlbezirken, die auf der Grundlage von § 2 Abs. 3 des Bundeswahlgesetzes oder von § 3 Abs. 2 des Europawahlgesetzes gebildet worden sind.
§ 2 Abs. 1: Früher einziger Text gem. Art. 1 Nr. 1 Buchst. a G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
§ 2 Abs. 2: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 Buchst. b G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
1Die Auswahl der Stichprobenwahlbezirke und der Stichprobenbriefwahlbezirke trifft der Bundeswahlleiter im Einvernehmen mit den Landeswahlleitern und den statistischen Ämtern der Länder. 2Es dürfen nicht mehr als jeweils 5 vom Hundert der Wahlbezirke und der Briefwahlbezirke des Bundesgebietes und nicht mehr als jeweils 10 vom Hundert der Wahlbezirke und der Briefwahlbezirke eines Landes an den Statistiken nach § 2 teilnehmen. 3Ein für die Statistiken nach § 2 Abs. 1 ausgewählter Wahlbezirk muss mindestens 400 Wahlberechtigte, ein für die Statistik nach § 2 Abs. 1 Buchstabe b ausgewählter Briefwahlbezirk mindestens 400 Wähler umfassen. 4Für die Auswahl der Stichprobenbriefwahlbezirke ist auf die Zahl der Wähler abzustellen, die bei der vorangegangenen Bundestags- oder Europawahl ihre Stimme durch Briefwahl abgegeben haben. 5Die Wahlberechtigten sind in geeigneter Weise darauf hinzuweisen, dass der Wahlbezirk oder der Briefwahlbezirk in eine repräsentative Wahlstatistik einbezogen ist.
§ 3: IdF d. Art. 1 Nr. 2 G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
1Erhebungsmerkmale für die Statistik nach § 2 Abs. 1 Buchstabe a sind Wahlberechtigte, Wahlscheinvermerk, Beteiligung an der Wahl, Geburtsjahresgruppe und Geschlecht. 2Hierfür dürfen höchstens zehn Geburtsjahresgruppen gebildet werden, in denen jeweils mindestens drei Geburtsjahrgänge zusammengefaßt sind. 3Erhebungsmerkmale für die Statistik nach § 2 Abs. 1 Buchstabe b sind abgegebene Stimme, ungültige Stimme, Ungültigkeitsgrund, Geburtsjahresgruppe und Geschlecht. 4Hierfür dürfen höchstens sechs Geburtsjahresgruppen gebildet werden, in denen jeweils mindestens sieben Geburtsjahrgänge zusammengefaßt sind. 5Hilfsmerkmale für beide Statistiken sind Wahlbezirk oder Briefwahlbezirk und statistische Gemeindekennziffer, bei der Wahl zum Deutschen Bundestag auch Wahlkreis.
§ 4 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
§ 4 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
§ 4 Satz 4: IdF d. Art. 1a G v. 27.4.2013 I 962 mWv 3.5.2013
§ 4 Satz 5: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. c G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
(1) 1Die Statistik nach § 2 Abs. 1 Buchstabe a wird von den Gemeinden, in denen ausgewählte Wahlbezirke liegen, unter Auszählung der Wählverzeichnisse durchgeführt. 2Die Gemeinden teilen die Ergebnisse getrennt nach Wahlbezirken dem zuständigen statistischen Amt des Landes mit.
(2) 1Die Statistik nach § 2 Abs. 1 Buchstabe b wird unter Verwendung von amtlichen Stimmzetteln, welche zudem Unterscheidungsmerkmale nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen enthalten, oder unter Verwendung hierfür zugelassener Wahlgeräte durchgeführt. 2Die Gemeindebehörden und andere Stellen, die Briefwahlvorstände berufen haben, leiten die ihnen von den Wahlvorstehern übergebenen verpackten und versiegelten Stimmzettel ungeöffnet und getrennt nach Wahlbezirken und Briefwahlbezirken zur Auswertung an das zuständige statistische Amt des Landes weiter; die Gemeindebehörden leiten Ergebnisaufzeichnungen von Wahlgeräten der für die Statistik ausgewählten Wahlbezirke entsprechend weiter. 3Gemeinden mit einer Statistikstelle, welche die Voraussetzungen des § 16 Abs. 5 Satz 2 des Bundesstatistikgesetzes vom 22. Januar 1987 (BGBl. I S. 462, 565), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 18 des Gesetzes vom 21. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1857), erfüllt, können die Auswertung der Stimmzettel mit Zustimmung des Landeswahlleiters selbst in der Statistikstelle vornehmen; sie teilen die Ergebnisse getrennt nach Wahlbezirken und nach Briefwahlbezirken dem zuständigen statistischen Amt des Landes mit. 4Wählerverzeichnisse und gekennzeichnete Stimmzettel oder Ergebnisaufzeichnungen von Wahlgeräten dürfen nicht zusammengeführt werden.
§ 5 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. a G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
§ 5 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. aa G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
§ 5 Abs. 2 Satz 2 u. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. bb G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
1Gemeinden dürfen bei den in § 1 genannten Wahlen mit Zustimmung des Landeswahlleiters außer in den für die Statistiken nach § 2 ausgewählten in weiteren Wahlbezirken und Briefwahlbezirken für eigene statistische Zwecke wahlstatistische Auszählungen unter Verwendung gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 gekennzeichneter Stimmzettel oder hierfür zugelassener Wahlgeräte durchführen. 2Der Auswahlsatz in einer Gemeinde darf hierfür jeweils insgesamt 15 vom Hundert der in ihr gelegenen Wahlbezirke und Briefwahlbezirke nicht überschreiten. 3§ 3 Satz 3 bis 5 sowie § 4 gelten entsprechend. 4Die wahlstatistischen Auszählungen dürfen nur in Gemeinden mit einer Statistikstelle, welche die Voraussetzungen des § 16 Abs. 5 Satz 2 des Bundesstatistikgesetzes erfüllt, vorgenommen werden. 5Wählerverzeichnisse und gekennzeichnete Stimmzettel oder Ergebnisaufzeichnungen von Wahlgeräten dürfen nicht zusammengeführt werden.
§ 6 Satz 1 u. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
§ 6 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. b G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
§ 7 Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 6 G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002
1Die Ergebnisse der Statistiken nach § 2 dürfen nur für die Bundes- und Landesebene und die der wahlstatistischen Auszählungen nach § 6 nur für die Ebene der Gemeinde veröffentlicht werden. 2Ergebnisse für einzelne Wahlbezirke und einzelne Briefwahlbezirke dürfen nicht bekannt gegeben werden. 3Die Veröffentlichung von Ergebnissen oberhalb der Gemeindeebene ist dem Statistischen Bundesamt und den statistischen Ämtern der Länder vorbehalten.
§ 8 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 7 G v. 17.1.2002 I 412 mWv 25.1.2002