Source: http://www.jurablogs.com/2013/08/06/lg-koeln-nutzungsrechte-nutzung-jingles-tv-erlauben-nutzung-internet
Timestamp: 2017-01-16 11:40:03
Document Index: 205984260

Matched Legal Cases: ['§ 97', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1006', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsDr. Damm & Partner RechtsanwälteAugust 2013LG Köln: Nutzungsrechte für die Nutzung eines Jingles im TV erlauben nicht die Nutzung im InternetLG Köln, Urteil vom 31.07.2013, Az. 28 O 128/08 § 97 Abs. 2 UrhG Das LG Köln hat entschieden, dass der Erwerb von Nutzungsrechten für einen Jingle im TV nicht gleichzeitig eine Nutzung des Jingles im Internet mit umfasst. Für letztere Nutzung müsse Schadensersatz im Wege der Lizenzanalogie entrichtet werden. Allerdings handele es sich um eine Annexnutzung des streitgegenständlichen Jingles, da der Verbreitungsgrad der Internetwerbung auf den streitgegenständlichen Websites im Verhältnis zur TV-Werbung geringer sei. Ein Aufschlag zur vereinbarten Gebühr für die TV-Nutzung sei daher Grundlage für die Berechnung des Schadensersatzes. Zum Volltext der Entscheidung:Landgericht KölnSchlussurteil1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 3.937,50 Euro nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 1.5.2008 zu zahlen.2. Die Beklagte wird verurteilt, die Klägerin gegenüber der M & X LLP, S-Weg, #### G, von der Honorarverbindlichkeit für die Fertigung des Abmahnschreibens vom 18. September 2007 in Höhe von insgesamt 1.286,20 Euro freizustellen.3. Im Übrigen wird die Klage, sofern noch über sie zu entscheiden war, abgewiesen.4. Die Kosten des Rechtsstreits werden gegeneinander aufgehoben. Die außergerichtlichen Kosten der Streithelferin trägt diese selbst.5. Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 120% des jeweils zu vollstreckenden Betrags vorläufig vollstreckbar.TatbestandDie Klägerin begehrt im Rahmen der von ihr erhobenen Stufenklagte nunmehr die Zahlung eines Schadenersatzes für die Nutzung des streitgegenständlichen Jingles.Die Klägerin ist der Meinung, dass die Streithelferin der Beklagten weder das Recht, das streitgegenständliche Werk im Internet öffentlich zugänglich zu machen, einräumen habe können noch dies getan habe ...Zum vollständigen Artikel66 Leserzpoblog:BGH: Falsche Bezeichnung macht Rechtsmittel des Nebenintervenienten nicht unzulässig87 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Markenrecht – OLG Düsseldorf – Lizenzschaden idR zwischen 1 und 3 Prozent des Verkaufsp...114 LeserJus@Publicum:BGH zur Anfechtung von Gesellschafterbeschlüssen der Media-Saturn Holding GmbH170 Leserzpoblog:BGH: Auch auf § 1006 BGB muss das (Berufungs-)Gericht hinweisen42 LeserRA Jörg Schaller:100 Prozent von 0 € sind immer noch 0 €273 LeserS.O.S. - Hilfe bei Abmahnung wegen Filesharing:AG Bielefeld beschert Abmahnindustrie, in Sachen sekundärer Darlegungslast und der Verj...99 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Urheberrecht Fotorecht: Kein Lichtbildschutz für einfache Reproduktionen (LG München)38 LeserSchadenfixblog:Schätzung des Mietwagennormaltarifs und Erstattungsfähigkeit von Winterreifenkosten10 verwandte ArtikelBGH: Zur Berechnung des Schadensersatzes bei Verstoß gegen ein fremdes UrheberrechtBGH: GEMA hat nicht bei jeder Musiknutzung Anspruch auf BeteiligungLG Berlin: Zur Berechnung des Schadensersatzes bei unberechtigter Verwendung fremden Kartenmaterials im Internet / Kein Verletzerzuschlag
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