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Timestamp: 2016-10-28 16:03:47
Document Index: 347917920

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 32', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 350', 'Art. 333', 'Art. 333', 'Art. 379', 'Art. 333', 'Art. 391', 'Art. 399', 'Art. 404', 'Art. 392', 'Art. 404', 'Art. 391', 'BGE', 'Art. 333', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 105', 'Art. 15', 'Art. 42', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'Art. 47', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 66', 'Art. 64', 'e contrario', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68']

6B_428/2013, 6B_437/2013, 6B_448/2013 � � Urteil vom 15. April 2014
1. A.Z.________, vertreten durch Rechtsanwalt J�rg Federspiel,
2. B.Z.________, vertreten durch Rechtsanwalt Andr� Weber,
Eventualvors�tzliche T�tung etc., Strafzumessung, Zivilforderungen; Willk�r, Unschuldsvermutung, Verschlechterungsverbot,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 18. Dezember 2012.
Am 15. Februar 2010 trafen sich A.Z.________, C.Z.________, B.Z.________ und J.________ im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses an der Strasse X.________ in W.________. Sie begaben sich zur Wohnung von K.________, aus der Ger�usche und Schreie wahrnehmbar waren. In der Wohnung hielten sich L.Y.________, I.Y.________ und M.________ auf. M.________ war von den Gebr�dern Y.________ traktiert und gefesselt worden. Nachdem an der T�re geklopft worden war und I.Y.________ diese ge�ffnet hatte, kam es zu einer t�tlichen Auseinandersetzung zwischen beiden Gruppen. Im Verlauf dieses Streits f�gte A.Z.________ L.Y.________ eine Stichverletzung (maximal 10 cm tief und 3 cm breit) im linken Brustbereich zu, an deren Folgen L.Y.________ verstarb.
Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach am 18. Dezember 2012 A.Z.________ der eventualvors�tzlichen T�tung und des Raufhandels, B.Z.________ der mehrfachen versuchten schweren K�rperverletzung und des Raufhandels sowie J.________ (unter Feststellung, dass der erstinstanzliche Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Beg�nstigung in Rechtskraft erwachsen war) des Raufhandels zweitinstanzlich schuldig. Das Obergericht verurteilte A.Z.________ zu einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren unter Anrechnung der Haft von 1'038 Tagen, B.Z.________ zu einer Freiheitsstrafe von 3 1/2 Jahren unter Anrechnung der Haft von 82 Tagen und J.________ zu einer unbedingten Geldstrafe von 150 Tagess�tzen zu Fr. 70.-- unter Anrechnung der Haft von 59 Tagen. Das Obergericht stellte fest, dass der Entscheid des Bezirksgerichts Horgen insbesondere betreffend die Verurteilung von C.Z.________ wegen Raufhandels, dessen Freispruch vom Vorwurf der versuchten einfachen K�rperverletzung und die Bestrafung mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 12 Monaten unter Anrechnung der Haft von 81 Tagen in Rechtskraft erwachsen war.
Das Obergericht verpflichtete A.Z.________, C.Z.________, B.Z.________ und J.________, den Eltern und Geschwistern von L.Y.________ Genugtuung im Totalbetrag von Fr. 119'100.-- nebst Zins und Schadenersatz von insgesamt Fr. 8'179.20 nebst Zins zu leisten. Schliesslich wurden jene dem Grundsatz nach verpflichtet, den Privatkl�gern weiteren Schadenersatz im Umfang von 80 % respektive 60 % zu leisten. Zur genauen Feststellung der H�he des Schadenersatzanspruchs wurden die Privatkl�ger auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
A.Z.________, B.Z.________ und C.Z.________ f�hren Beschwerde in Strafsachen.
A.Z.________ beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich sei aufzuheben, und er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei er milder zu bestrafen. Zudem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
B.Z.________ stellt den Antrag, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich sei aufzuheben, und er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei er mit einer bedingten Freiheitsstrafe von h�chstens 12 Monaten zu bestrafen. Zudem ersucht er um aufschiebende Wirkung.
C.Z.________ beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich sei in Bezug auf die Zivilforderungen aufzuheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wurde am 6. M�rz 2014zur�ckgezogen.
Das Bundesgericht lud die Verfahrensbeteiligten in Bezug auf die Beschwerde von B.Z.________ zur Vernehmlassung ein, beschr�nkt auf die Frage der Anklageerweiterung und des Verschlechterungsverbots. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich beantragt in ihrer Vernehmlassung, die Beschwerde sei abzuweisen. Die Eltern und Geschwister von L.Y.________ (vgl. Rubrum) liessen sich innert Frist nicht vernehmen. Das Obergericht des Kantons Z�rich hat auf Vernehmlassung verzichtet.
Der Beschwerdef�hrer 1 wirft der Vorinstanz unter Hinweis auf Art. 9 und Art. 32 Abs. 1 BV vor, den Sachverhalt willk�rlich gew�rdigt und die Unschuldsvermutung verletzt zu haben (Beschwerde S. 4 ff.). Dieselben R�gen erhebt der Beschwerdef�hrer 2 (Beschwerde S. 6 ff.).
2.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234 mit Hinweisen; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; je mit Hinweisen).
Die R�ge der Verletzung von Grundrechten muss in der Beschwerde anhand des angefochtenen Entscheids pr�zise vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden, anderenfalls darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 225 E. 3.2 S. 228; 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; je mit Hinweisen).
2.2.�Unbestritten ist, dass es zwischen den Beschwerdef�hrern und J.________ einerseits sowie den Gebr�dern Y.________ andererseits in der von M.________ bewohnten Wohnung, im Treppenhaus sowie im Waschk�chenbereich der Liegenschaft zu einer t�tlichen Auseinandersetzung kam. S�mtliche Beschwerdef�hrer wie auch die Gebr�der Y.________ zogen sich dabei verschiedene Verletzungen zu. L.Y.________ erlitt durch A.Z.________ eine Stichverletzung im linken Brustbereich, an deren Folgen er noch am Tatort verstarb.
Nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen trafen sich die Beschwerdef�hrer und J.________ vor der besagten Wohnung. Der Beschwerdef�hrer 1 hatte das Tatmesser von Anbeginn dabei und trug es offen in der Hand, der Beschwerdef�hrer 2 bewaffnete sich w�hrend des Geschehens mit einem Armierungseisen und der Beschwerdef�hrer 3 trug einen Schraubenzieher auf sich (wobei nicht festgestellt wurde, dass das Armierungseisen und der Schraubenzieher bereits vor der Wohnungst�re offen in den H�nden gehalten wurden). Nach dem L�uten oder Klopfen an der T�re �ffnete I.Y.________ diese einen Spalt breit. In der Folge versuchte die Gruppe im Treppenhaus zu verhindern, dass die Wohnungst�re durch die Gebr�der Y.________ wieder geschlossen wurde. Als die T�re schliesslich aufflog, gingen beide Gruppen aufeinander los. Offengelassen wurde, ob die Wohnungst�re gewaltsam aufgedr�ckt wurde oder die Gebr�der Y.________ diese unvermittelt aufrissen. Ebenso wenig konnte festgestellt werden, wer auf wen losgegangen ist. L.Y.________ hatte w�hrend der Auseinandersetzung einen schmalen, langen und metallenen Gegenstand, mutmasslich einen Schraubenzieher, in der Hand. I.Y.________ war nicht bewaffnet. M.________ war ebenfalls nicht bewaffnet und beteiligte sich nicht aktiv an der t�tlichen Auseinandersetzung.
W�hrend sich L.Y.________ k�mpfend zur Wohnung hinausbewegte, spielte sich die Auseinandersetzung zwischen I.Y.________ und dem Beschwerdef�hrer 3 im Innern der Wohnung ab. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung zog sich der Beschwerdef�hrer 1 eine Stichverletzung am Oberschenkel zu. Neben ihm und L.Y.________ hielten sich auch der Beschwerdef�hrer 2 und J.________ im Treppenhaus sowie im Waschk�chenbereich auf. Der Beschwerdef�hrer 2 verpasste L.Y.________ und I.Y.________ mit dem Armierungseisen Hiebe auf den Kopf. J.________ griff im Keller ebenfalls in den Kampf zwischen den Beschwerdef�hrern 1 und 2 sowie L.Y.________ ein, indem er L.Y.________ packte und im Gerangel hielt. Der Beschwerdef�hrer 1 beendete den Kampf, indem er gegen L.Y.________ eine deutliche Stichbewegung ausf�hrte, sodass das Messer bis zum Schaft in den Brustkorb seines Kontrahenten eindrang und einen Stichkanal von maximal 10 cm verursachte.
2.3.�Der Beschwerdef�hrer 1 vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern diese Beweisw�rdigung (auch) im Ergebnis willk�rlich sein und die Unschuldsvermutung verletzen sollte. Dies trifft etwa auf seine R�gen zu, die Vorinstanz h�tte die Frage nach dem Grund f�r das �ffnen der Wohnungst�re nicht unbeantwortet lassen d�rfen und zudem annehmen m�ssen, dass seine Verletzung am Oberschenkel von L.Y.________ stamme. Von Letzterem geht die Vorinstanz aus (Entscheid S. 53). Unzutreffend ist, dass die Vorinstanz die Frage nach einem �berraschungsangriff der Gebr�der Y.________ unbeantwortet l�sst (Entscheid S. 43) oder verkennen w�rde, dass auch der Beschwerdef�hrer 1 von seinen Kontrahenten verletzt wurde (Entscheid S. 25 und erstinstanzliches Urteil S. 21 und 63).
Der Beschwerdef�hrer 1 bestreitet wie bereits im kantonalen Verfahren, das Tatmesser ab Beginn der Auseinandersetzung offen in der Hand gehalten zu haben. Seine Argumentation, die Aussagen I.Y.________s seien v�llig unglaubhaft, es sei wahrscheinlich, dass dieser die Tatwaffe erst sp�ter herumliegen gesehen habe, und es mache keinen Sinn, ein Messer bereits an der T�re offen zu zeigen, �berzeugt nicht und vermag das Beweisergebnis nicht in Frage zu stellen geschweige denn zu ersch�ttern. Auf die schl�ssigen Erw�gungen der Vorinstanz (S. 44 f. und 49 ff.) und der ersten Instanz (S. 57) kann verwiesen werden. Nicht �ber eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid hinaus geht die Behauptung des Beschwerdef�hrers 1, es sei v�llig aus der Luft gegriffen, dass L.Y.________ drei Gegnern gegen�bergestanden habe. Sein Hinweis in diesem Zusammenhang auf den Beschwerdef�hrer 3, der mit I.Y.________ besch�ftigt gewesen sei, geht im �brigen an der Sache vorbei, da jener laut vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen sich nicht an der Auseinandersetzung im Waschk�chenbereich beteiligte.
2.4.1.�Die erst- und vorinstanzliche Beweisw�rdigung ergab, dass der Beschwerdef�hrer 2 mit einem Armierungseisen L.Y.________ zweimal und I.Y.________ mindestens einmal auf den Kopf schlug. Die Vorinstanzen w�rdigen insbesondere die Aussagen I.Y.________s sowie ein Gutachten des Instituts f�r Rechtsmedizin der Universit�t Z�rich (IRM Z�rich) vom 19. November 2010. Dieses wies auf einem Armierungseisen ein DNA-Mischprofil des Beschwerdef�hrers 2 und der Gebr�der Y.________ sowie auf mehreren Kleidungsst�cken und auf einem Schuh des Beschwerdef�hrers 2 das DNA-Profil von L.Y.________ nach. In die Beweisw�rdigung floss auch ein Obduktionsgutachten des IRM Z�rich vom 27. August 2010. Die Erkl�rungen des Beschwerdef�hrers 2 zur sichergestellten DNA-Spur, wonach er selbst geschlagen worden und allenfalls vor der Auseinandersetzung mit dem Armierungseisen in Ber�hrung gekommen sei, qualifizieren die Vorinstanzen als Schutzbehauptungen.
2.4.2.�Selbst wenn der Beschwerdef�hrer 2, wie er betont, laut Anklageschrift in seiner Wohnung drei Armierungseisen beh�ndigte, hat er die Schl�ge gegen die Gebr�der Y.________ laut Anklage und Beweisergebnis mit demselben Armierungseisen ausgef�hrt. Um Wiederholungen zu vermeiden, kann auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen verwiesen werden (Entscheid S. 58).
Der Beschwerdef�hrer 2 argumentiert im Wesentlichen, die ab einem Armierungseisen sichergestellten DNA-Spuren liessen einzig den Schluss zu, dass die besagten Spurengeber mit dem Gegenstand in Ber�hrung kamen. Zudem seien auf einem weiteren Armierungseisen allein die DNA-Spuren von L.Y.________ festgestellt worden. Es seien mithin verschiedene Szenarien denkbar, wer die besagten Gegenst�nde gegen wen eingesetzt habe. Damit vermag der Beschwerdef�hrer 2 nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Beweisw�rdigung willk�rlich sein sollte. Es mag zwar zutreffen, dass die auf dem Armierungseisen nachgewiesenen Spuren des Beschwerdef�hrers 2 und der Gebr�der Y.________ f�r sich genommen keinen hinreichenden Schluss erlauben, wer den Gegenstand gegen wen einsetzte. Eine solch isolierte Schlussfolgerung zieht die Vorinstanz jedoch nicht. Ebenso wenig �berzeugt die Behauptung, es w�re auch denkbar, dass die Gebr�der Y.________ auf ihn (den Beschwerdef�hrer 2) eingeschlagen h�tten oder aber eine Drittperson L.Y.________ mit dem zweiten Armierungseisen verletzt h�tte. Diese appellatorische Kritik klammert zu einem wesentlichen Teil die vorinstanzliche Beweisw�rdigung aus. Zudem stellt sie bloss verschiedene M�glichkeiten in den Raum, wie sich die Auseinandersetzung auch abgespielt haben k�nnte. Dass aber eine andere L�sung oder W�rdigung auch vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, gen�gt praxisgem�ss f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht.
2.4.3.�Die Vorinstanz stellt gest�tzt auf die Aussagen des Beschwerdef�hrers 2 fest, dass jemand aus seiner Gruppe zu Beginn der Auseinandersetzung an der T�re l�utete und den T�rgriff dr�ckte. Aus dem Umstand, dass der Beschwerdef�hrer 2 allenfalls einen Wohnungsschl�ssel besass, k�nne er nichts f�r sich ableiten (Entscheid S. 43 f.). Der Beschwerdef�hrer 2 legt nicht dar, inwiefern der nach seinem Daf�rhalten unrichtig festgestellte Sachverhalt (abgeschlossene T�re mit steckendem Schl�ssel) f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein sollte. Selbst wenn er argumentieren w�rde, trotz M�glichkeit habe er die T�re nicht mit dem Schl�ssel ge�ffnet und damit keinen Angriff gegen die Gebr�der Y.________ geplant, w�re sein Argument wenig �berzeugend. Insbesondere wurde nach den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (ohne Erfolg) versucht, die T�re zu �ffnen. Auf das Vorbringen muss nicht n�her eingegangen werden.
2.5.�Dass und inwiefern das vorinstanzliche Beweisergebnis schlechterdings nicht mehr vertretbar sein sollte, zeigen die Beschwerdef�hrer 1 und 2 nicht auf, und eine Verletzung der Unschuldsvermutung ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz konnte willk�rfrei in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen, dass der Beschwerdef�hrer 1 die Tatwaffe bereits zu Beginn der Auseinandersetzung offen in der Hand hielt und ein Augenschein an dieser Einsch�tzung nichts �ndern w�rde. Ebenso konnte sie entgegen den R�gen der Beschwerdef�hrer 1 und 2 von der erneuten Befragung des w�hrend der t�tlichen Auseinandersetzung gefesselten M.________ absehen (vgl. Pr�sidialverf�gung vom 17. Mai 2012, Entscheid S. 18 f., erstinstanzliches Urteil S. 52 und 80 f.). Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV liegt nicht vor (vgl. zum Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, sowie zur antizipierten Beweisw�rdigung BGE 137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 265 E. 3.2 S. 272, 229 E. 5.3 S. 236 f.; je mit Hinweisen). Die Beschwerden erweisen sich als unbegr�ndet, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG zu gen�gen verm�gen.
Der Beschwerdef�hrer 2 wurde im erstinstanzlichen Verfahren unter anderem der mehrfachen einfachen K�rperverletzung schuldig gesprochen und mit einer dreij�hrigen teilbedingten Freiheitsstrafe belegt, wobei der bedingte Teil auf zwei Jahre festgesetzt wurde. Der Verurteilte verlangte einen vollumf�nglichen Freispruch und erkl�rte ohne Beschr�nkung Berufung. Die Anklagebeh�rde beschr�nkte die Berufung (ohne Anschlussberufung zu erheben) auf die Anteile des unbedingten und bedingten Strafvollzugs und beantragte, diese auf je 18 Monate festzusetzen. In der Folge informierte die vorinstanzliche Verfahrensleitung den Beschwerdef�hrer 2 und die Anklagebeh�rde telefonisch, dass in Betracht gezogen werde, die mit dem Armierungseisen ausgef�hrten Schl�ge gegen die Gebr�der Y.________ als versuchte schwere K�rperverletzungen zu qualifizieren. Die Anklagebeh�rde reichte der Vorinstanz wenige Tage vor der Hauptverhandlung eine in diesem Sinne ge�nderte Anklage ein (vgl. vorinstanzliche Akten act. 213 und 224). Nach durchgef�hrter Hauptverhandlung sprach die Vorinstanz den Beschwerdef�hrer 2 der mehrfachen versuchten schweren K�rperverletzung schuldig und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 3 � Jahren.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 argumentiert, die Vorinstanz habe zu Unrecht eine Erweiterung der Anklage im Berufungsverfahren zugelassen. Solches sei im Rechtsmittelverfahren nicht m�glich. Da die Anklagebeh�rde zudem ihre Berufung auf die Anteile des bedingten und unbedingten Strafvollzugs beschr�nkt habe, habe sie auf die Beanstandung des Schuldpunkts verzichtet. Aufgrund des Verbots der reformatio in peius d�rfe eine Verurteilung nicht durch einen Tatbestand mit h�herer Strafandrohung ersetzt werden. Selbst wenn eine Erweiterung der Anklage vor Obergericht zul�ssig w�re, seien seine Parteirechte zu wahren. Dies h�tte zu einer R�ckweisung an die erste Instanz f�hren m�ssen, ansonsten er einer Rechtsmittelinstanz verlustig gehe (Beschwerde S. 4 ff.).
3.2.�Die Vorinstanz erw�gt, das Gericht sei gest�tzt auf Art. 350 Abs. 1 StPO in der rechtlichen W�rdigung des angeklagten Sachverhalts frei. Es sei in tats�chlicher, nicht aber in rechtlicher Hinsicht an die Anklage gebunden. Deshalb finde Art. 333 Abs. 1 StPO im Berufungsverfahren Anwendung. Die Berufung sei grunds�tzlich ein reformatorisches Rechtsmittel. Es habe keine R�ckweisung zu erfolgen, wenn die Berufungsinstanz eine andere rechtliche Auffassung als die Erstinstanz vertrete und der Staatsanwaltschaft Gelegenheit gebe, die Anklage zu �ndern (Entscheid S. 23 ff.).
3.3.�Nach Art. 333 Abs. 1 StPO gibt das Gericht der Staatsanwaltschaft Gelegenheit, die Anklage zu �ndern, wenn nach seiner Auffassung der in der Anklageschrift umschriebene Sachverhalt einen andern Straftatbestand erf�llen k�nnte, die Anklageschrift aber den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht. Eine �nderung der Anklage ist in Anwendung von Art. 379 StPO auch noch an der Berufungsverhandlung m�glich (Urteil 6B_777/2011 vom 10. April 2012 E. 2; Niklaus Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 2. Aufl. 2013, N. 1535; derselbe, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 4 zu Art. 333 StPO; vgl. zur fr�heren Praxis der �nderung der Anklage im Z�rcher Berufungsverfahren Niklaus Schmid, Strafprozessrecht, 4. Aufl. 2005, N. 1034a; vgl. auch Martin Ziegler, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2011, N. 1 zu Art. 391 StPO und Fn. 4). Dies setzt voraus, dass es um einen im Berufungsverfahren strittigen Punkt geht (Urteil 6B_777/2011 vom 10. April 2012 E. 2).
Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann beschr�nkt werden (vgl. Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 404 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwachsen die nicht angefochtenen Punkte in Teilrechtskraft (vgl. zu den Ausnahmen Art. 392 und Art. 404 Abs. 2 StPO). Nebst der Teilrechtskraft hat das Gericht das in Art. 391 Abs. 2 StPO verankerte Verbot der reformatio in peius zu beachten. Danach darf die Rechtsmittelinstanz Entscheide nicht zum Nachteil der beschuldigten oder verurteilten Person �ndern, wenn das Rechtsmittel nur zu deren Gunsten ergriffen worden ist. Eine Verletzung des Verschlechterungsverbots liegt nicht nur bei einer Versch�rfung der Sanktion, sondern auch bei einer h�rteren rechtlichen Qualifikation der Tat vor (BGE 139 IV 282 E. 2.5 S. 288 f. mit Hinweisen).
3.4.�Wenngleich der Staatsanwaltschaft im Berufungsverfahren entgegen der R�ge des Beschwerdef�hrers 2 und nach den zutreffenden Erw�gungen der Beschwerdegegnerin 1 grunds�tzlich die M�glichkeit einer Anklage�nderung im Sinne von Art. 333 Abs. 1 StPO einger�umt werden konnte, war zu beachten, dass der erstinstanzliche Schuldpunkt (mehrfache einfache K�rperverletzung) und das Strafmass (Freiheitsstrafe von 36 Monaten) nur vom Beschwerdef�hrer 2 angefochten worden waren. Die Staatsanwaltschaft beanstandete einzig die Art des Strafvollzugs, ohne im Schuld- und Strafpunkt Anschlussberufung zu erheben. Indem die Vorinstanz den Beschwerdef�hrer 2 der mehrfachen versuchten schweren K�rperverletzung und damit neu eines Verbrechens schuldig spricht sowie die Strafe erh�ht, geht sie �ber die Antr�ge hinaus und verletzt das Verschlechterungsverbot. Die Beschwerde ist begr�ndet. Damit brauchen die weiteren R�gen nicht n�her gepr�ft zu werden.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 bringt vor, die Vorinstanz habe in Bezug auf den Raufhandel zutreffend eine Notwehrhilfesituation bejaht, jedoch f�lschlicherweise eine rechtfertigende Notwehrhilfe im Sinne von Art. 15 StGB verneint. Es sei widerspr�chlich, die fehlende Proportionalit�t und Subsidiarit�t damit zu begr�nden, dass er, die Beschwerdef�hrer 1 und 3 sowie J.________ nicht genau gewusst h�tten, was sich in der Wohnung abspielte. Unber�cksichtigt geblieben seien die Bewaffnung und die Aggressivit�t der Gebr�der Y.________. Ein Notwehrhilfeexzess k�nne nicht angenommen werden, solange nicht restlos gekl�rt sei, wer gegen wen und mit welchen Waffen losgegangen sei (Beschwerde S. 13 f.).
4.2.�Die Vorinstanz erw�gt, mit Blick auf den Angriff der Gebr�der Y.________ gegen M.________ sei den Beschwerdef�hrern eine Notwehrhilfesituation zuzugestehen. Diese h�tten mit der Anwesenheit mehrerer M�nner in der Wohnung gerechnet. Deshalb sei die Bewaffnung grunds�tzlich noch als verh�ltnism�ssig anzuschauen. Ob aber die gesamte Intervention - massives Auftreten zu viert mit dem offen pr�sentierten Messer - noch als verh�ltnism�ssig bezeichnet werden k�nne, sei �usserst fraglich und wohl zu verneinen. Jedenfalls h�tten die Beschwerdef�hrer nicht das mildeste Abwehrmittel angewandt. Sie h�tten genug Zeit gehabt, telefonisch die Polizei zu alarmieren. Ihre Abwehr sei damit nicht subsidi�r gewesen und habe die Grenzen der Notwehr im Sinne von Art. 16 Abs. 1 StGB �berschritten (Entscheid S. 65 ff.).
4.3.�Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umst�nden angemessenen Weise abzuwehren (Art. 15 StGB). �berschreitet der Abwehrende die Grenzen der Notwehr, so mildert das Gericht die Strafe (Art. 16 Abs. 1 StGB). �berschreitet er die Grenzen der Notwehr in entschuldbarer Aufregung oder Best�rzung �ber den Angriff, so handelt er nicht schuldhaft (Art. 16 Abs. 2 StGB). Nach der Rechtsprechung muss die Abwehr in einer Notwehrsituation nach der Gesamtheit der Umst�nde als verh�ltnism�ssig erscheinen (vgl. dazu BGE 136 IV 49 E. 3.2 S. 51 f. mit Hinweisen).
4.4.�M.________ wurde von den Gebr�dern Y.________ in seiner Wohnung traktiert, bedroht und gefesselt. Die Beschwerdef�hrer sowie J.________ vernahmen Ger�usche und Schreie (erstinstanzlicher Entscheid S. 19, 28 und Entscheid S. 25 f.). Laut Vorinstanzen befand sich M.________ in einer Notwehrsituation. Der gegen ihn gerichtete Angriff dauerte noch an, als die Gruppe im Treppenhaus intervenierte und zu Hilfe eilte. Die Vorinstanzen bejahen zu Recht eine Notwehrsituation im Sinne von Art. 15 f. StGB. Auf ihre Erw�gungen kann verwiesen werden (Entscheid S. 65 und erstinstanzlicher Entscheid S. 89 f.).
Nach den tats�chlichen Sachverhaltsfeststellungen wusste die Gruppe im Treppenhaus nicht, was sich innerhalb der Wohnung abspielte und wie vielen Personen M.________ gegen�berstand. Die Vorinstanz verweist auf die einzelnen Aussagen der Beteiligten. Laut Beschwerdef�hrer 1 wollten sie nachschauen und M.________ helfen. Mit einer Auseinandersetzung rechneten sie nicht. Sie gingen von einem Nachbarschafts- oder Familienstreit aus. Auch der Beschwerdef�hrer 2 hielt fest, sie seien von einer Familienangelegenheit ausgegangen. Der Beschwerdef�hrer 3 f�hrte aus, sie h�tten zuerst die Polizei verst�ndigen wollen und seien von einem Familienstreit ausgegangen. Aus Sicht von J.________ schliesslich habe man nicht helfen wollen. Er habe nur wissen wollen, was in der Wohnung geschieht (erstinstanzlicher Entscheid S. 89 f.). Die Vorinstanz billigt der Gruppe zu, dass sie viel eher mit der Anwesenheit von mehreren M�nnern rechnete als mit jener der Mutter oder Freundin M.________s (Entscheid S. 66).
L.Y.________ trug einen Gegenstand, vermutlich einen Schraubenzieher, auf sich, w�hrend sein Bruder unbewaffnet war. Dass die Gruppe im Treppenhaus annahm, in der Wohnung auf bewaffnete Personen zu stossen, stellt die Vorinstanz nicht fest. Gleichwohl kann unter Ber�cksichtigung der "ungew�hnlichen und be�ngstigenden Ger�usche" aus der besagten Wohnung mit den Vorinstanzen noch als verh�ltnism�sssig bezeichnet werden, dass sich die vierk�pfige Gruppe mit Messer, Armierungseisen und Schraubenzieher bewaffnete. Bei der Verwendung von gef�hrlichen Werkzeugen ist jedoch besondere Zur�ckhaltung geboten (BGE 136 IV 49 E. 3.3 S. 52 mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer 1 trug das Messer nicht nur auf sich, sondern offen und f�r seine Mitstreiter erkennbar in der Hand. Als die T�re aufflog und beide Gruppen aufeinander losst�rmten, ging er entsprechend offensiv bewaffnet von Anfang an in die t�tliche Auseinandersetzung. Dadurch schuf er die Gefahr schwerer oder t�dlicher Verletzungen, ohne dass die eingreifende Gruppe zu diesem Zeitpunkt �berhaupt wissen konnte, ob M.________ tats�chlich (noch) in Not war und wie sich der Angriff gegen ihn pr�sentierte. Das Vorgehen des Beschwerdef�hrers 1 respektive seiner Verb�ndeten erfolgte damit nach den zutreffenden Erw�gungen der ersten Instanz nicht innerhalb der Grenzen der erlaubten Notwehrhilfe. Es ist als Notwehrhilfeexzess im Sinne von Art. 16 Abs. 1 StGB zu qualifizieren. Nicht gefolgt werden kann der Vorinstanz, soweit sie annimmt, die Gruppe im Treppenhaus h�tte anstatt einzugreifen in erster Linie die Polizei verst�ndigen m�ssen und bereits deshalb dem Gesichtspunkt der Subsidiarit�t nicht gen�gend Rechnung getragen. Die Notwehr (-hilfe) ist gegen�ber der Alarmierung der Polizei nicht subsidi�r (G�nter Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, Die Straftat, 4. Aufl. 2011, � 10 N. 76; Kurt Seelmann, in: Basler Kommentar, Strafrecht, Bd. II, 3. Aufl. 2013, N. 12 zu Art. 15 StGB). Es verletzt im Ergebnis nicht Bundesrecht, wenn die Vorinstanz die Notwehrhilfe (einzig) bei der Strafzumessung ber�cksichtigt. Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 2 erweist sich als unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer 1 macht betreffend den Waffengebrauch geltend, L.Y.________ in rechtfertigender Notwehr im Sinne von Art. 15 StGB get�tet zu haben.
5.1.�Die Vorinstanzen verneinen eine Notwehrsituation des Beschwerdef�hrers 1. Die erste Instanz gelangte zur �berzeugung, dass der Beschwerdef�hrer 1 sich von Beginn an mit einem Messer in der Hand in die Auseinandersetzung begab und deshalb auch beabsichtigte, die Waffe je nach Verlauf des Streits zu gebrauchen. Sie unterstreicht, dass dem Opfer drei Gegner gegen�berstanden und ihm vor dem t�dlichen Messerstich erhebliche Verletzungen zugef�gt worden waren. Die Vorinstanz h�lt erg�nzend fest, dass L.Y.________ massiv in seiner Abwehrf�higkeit beeintr�chtigt war. Der Beschwerdef�hrer 2 schlug dem noch stehenden L.Y.________ mit dem Armierungseisen auf den Kopf. Dieser war damit entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers 1 in einer prek�ren Situation. Andererseits pr�sentierte sich die Lage f�r den (von zwei Mitk�mpfern unterst�tzten) Beschwerdef�hrer 1 nicht derart misslich, wie er bereits im kantonalen Verfahren darzustellen versuchte. Dass er den t�dlichen Stich ausf�hrte, weil er aufgrund einer Verletzung am Oberschenkel viel Blut verloren hatte, deshalb geschw�cht war, L.Y.________ in Angriffsposition �ber ihm stand, er in Todesangst handelte und im Wissen darum, den n�chsten Angriff von L.Y.________ nicht zu �berleben, sch�tzt die Vorinstanz als unglaubhafte Schutzbehauptung ein. Sie w�rdigt zudem, dass der Beschwerdef�hrer 1 die vorgebrachte Notwehrsituation nicht von Anfang an anf�hrte, sondern vielmehr nachschob (erstinstanzliches Urteil S. 99 f., Entscheid S. 72 ff.).
5.2.�Erst- wie Vorinstanz halten fest, dass der Beschwerdef�hrer 1 eine Notwehrsituation behauptet, die vom Beweisergebnis abweicht. Auch vor Bundesgericht argumentiert der Beschwerdef�hrer 1, L.Y.________ habe nicht drei Gegnern gegen�bergestanden, er habe vom Beschwerdef�hrer 2 und J.________ keine Hilfe erhalten, sei vom starken Blutverlust geschw�cht gewesen und habe das Opfer "eigentlich nur mit letzter Kraft mit Notwehrwille wegstossen wollen". Seine Ausf�hrungen (Beschwerde S. 9 - 15) ersch�pfen sich in einer w�rtlichen Wiederholung seines Pl�doyers vor Vorinstanz. Sie zeichnen ein von den verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 BGG) abweichendes Bild, ohne aufzuzeigen, inwiefern diese willk�rlich sind. Der Beschwerdef�hrer 1 legt nicht dar, in welcher Hinsicht die Vorinstanz bei der von ihr festgestellten Sachlage eine Notwehrsituation zu Unrecht verneint und damit Bundesrecht (Art. 15 StGB) verletzt hat. Seine Beschwerde gen�gt den bundesrechtlichen Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer 1 kritisiert die Strafzumessung. Er macht geltend, die Vorinstanz habe die erstinstanzliche Strafe von sieben auf neun Jahre erh�ht. Sie habe ihn nur deshalb h�rter bestraft, weil er an seiner Berufung festgehalten und sich auch im Rechtsmittelverfahren auf Notwehr berufen habe. Neue Argumente f�r eine h�here Strafe habe die Vorinstanz nicht vorgebracht (Beschwerde S. 16).
6.2.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. S. 59 ff. mit Hinweisen). Entsprechendes gilt f�r die Bildung der Einsatzstrafe und der Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB in Anwendung des Asperationsprinzips (BGE 127 IV 101 E. 2b S. 104 mit Hinweis; Urteil 6B_460/2010 vom 4. Februar 2011 E. 3.3.4 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 137 IV 57). Darauf kann verwiesen werden.
6.3.�Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigt s�mtliche Zumessungsgr�nde zutreffend. Sie begr�ndet die Festsetzung der Einsatzstrafe f�r die eventualvors�tzliche T�tung nachvollziehbar, erh�ht diese aufgrund des Raufhandels moderat und ber�cksichtigt wie die erste Instanz im Rahmen der T�terkomponente die Vorstrafen leicht straferh�hend und das Nachtatverhalten deutlich strafmindernd. Entgegen der R�ge des Beschwerdef�hrers 1 zeigt die Vorinstanz auf, in welchen Punkten sie die erstinstanzliche Strafzumessung nicht �bernimmt, und begr�ndet dies in nachvollziehbarer und sorgf�ltiger Weise. Sie legt insbesondere dar, aus welchen Gr�nden sie die objektive Tatschwere "im mittleren Bereich" einordnet und deshalb gedanklich eine h�here hypothetische Einsatzstrafe festsetzt (vgl. Entscheid S. 86 ff.).
Eine ermessensverletzende Gewichtung der Faktoren respektive eine Verletzung von Bundesrecht (Art. 47 StGB) zeigt der Beschwerdef�hrer 1 nicht auf und ist nicht ersichtlich. Die Freiheitsstrafe von neun Jahren h�lt sich auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens und ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.
Die Vorinstanz verpflichtet die Beschwerdef�hrer und J.________ in solidarischer Haftbarkeit, den Eltern des verstorbenen L.Y.________ je eine Genugtuung von Fr. 40'000.-- nebst Zins und Schadenersatz von gesamthaft Fr. 7'339.20 nebst Zins zu leisten. Ebenfalls in solidarischer Haftbarkeit werden den Geschwistern des Opfers Genugtuungszahlungen von je Fr. 10'000.-- respektive Fr. 9'100.-- (I.Y.________) nebst Zins sowie Schadenersatz von je Fr. 280.-- nebst Zins (ohne I.Y.________) zugesprochen. Zudem stellt die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdef�hrer und J.________ gegen�ber den Privatkl�gern aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach im Umfang von 80 % respektive 60 % (I.Y.________) schadenersatzpflichtig sind. Damit �bernimmt die Vorinstanz im Wesentlichen die erstinstanzliche Regelung der Zivilforderungen, verpflichtet aber nicht nur den Beschwerdef�hrer 1, sondern s�mtliche Beschwerdef�hrer wie auch J.________ in solidarischer Haftbarkeit.
7.1.�Der Beschwerdef�hrer 3 r�gt, die Vorinstanz verletze, indem sie eine Solidarhaftung bejahe, Art. 50 Abs. 1 OR. Mit dem Gest�ndnis des Beschwerdef�hrers 1 sei die Teilnahme der anderen Beteiligten an der T�tung von L.Y.________ kein Thema mehr gewesen. Der Beschwerdef�hrer 1 sei der Einzige, dem die Vorinstanz betreffend T�tung einen Eventualvorsatz vorwerfe. Die blosse Teilnahme am Raufhandel gen�ge nicht, um eine Solidarhaftung in Bezug auf die Folgen einer im Verlauf des Raufhandels erfolgten Verletzung oder T�tung zu begr�nden. Er sei in Bezug auf die T�tung von L.Y.________ weder als Mitt�ter noch als Gehilfe oder Anstifter verurteilt worden. Er selbst habe die T�tung weder vorausgesehen noch in Kauf genommen. Auch sei er im relevanten Zeitpunkt nicht im Waschk�chenbereich gewesen. Er habe nicht wissen k�nnen, was dort unten vor sich gegangen sei (Beschwerde S. 5 ff.).
7.2.�Die Vorinstanz erw�gt, durch die Teilnahme am Raufhandel h�tten alle Beteiligten einen kausalen Beitrag f�r den Eintritt des Schadens geleistet. Dass sich die Beschwerdef�hrer 1 und 2 sowie L.Y.________ bewaffnet in die Auseinandersetzung begeben h�tten, h�tten alle Beteiligten erkannt. Deshalb treffe sie ein Mitverschulden am verursachten Schaden, was zu einer Solidarhaftung im Sinne von Art. 50 Abs. 1 OR f�hre (Entscheid S. 102 f.).
7.3.�Nach Art. 50 Abs. 1 OR haften mehrere Personen dem Gesch�digten solidarisch, wenn sie den Schaden gemeinsam verschuldet haben, sei es als Anstifter, Urheber oder Gehilfen. Die Haftung mehrerer Personen im Sinne dieser Norm verlangt eine gemeinsame Verursachung und ein gemeinsames Verschulden. Vorausgesetzt wird ein schuldhaftes Zusammenwirken bei der Schadensverursachung, dass also jeder Sch�diger um das pflichtwidrige Verhalten des anderen weiss oder jedenfalls wissen k�nnte (BGE 115 II 42 E. 1b S. 45). Erforderlich ist eine bewusste und gewollte Teilnahme (Roland Brehm, Berner Kommentar, 4. Aufl. 2013, N. 7c zu Art. 50 OR). Bewusstes Zusammenwirken setzt nicht voraus, dass sich die Beteiligten verabredet haben ( HEIERLI/SCHNYDER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 5. Aufl. 2011, N. 5 zu Art. 50 OR). Indem Art. 50 Abs. 1 OR den Anstifter und Gehilfen erw�hnt, anerkennt die Bestimmung auch die psychische Mitverursachung (Oftinger/Stark, Schweizerisches Haftpflichtrecht, Besonderer Teil, Band II/1, 4. Aufl. 1987, N. 319).
7.4.�Dass die Vorinstanz eine Solidarhaftung bejaht, ist nicht zu beanstanden. Entgegen dem Daf�rhalten des Beschwerdef�hrers 3 ist nicht massgeblich, dass einzig der Beschwerdef�hrer 1 der eventualvors�tzlichen T�tung schuldig erkannt wurde und er (der Beschwerdef�hrer 3) in der letzten Phase des Kampfes sich nicht am unmittelbaren Ort des Geschehens (Waschk�chenbereich) aufhielt. Der Beschwerdef�hrer 1 ging von Anfang an mit offenem Messer, f�r seine Mitstreiter erkennbar und von ihnen gebilligt in die t�tliche Auseinandersetzung. Diese mussten mit dem Einsatz der Waffe und mit dem konkreten Schaden rechnen. Wer sich an einer Rauferei beteiligt, bei welcher das Opfer von Messerstichen verletzt wird, haftet nach einhelliger Lehre ebenfalls und unabh�ngig davon, ob er selbst bewaffnet war (Brehm, a.a.O., N. 10a zu Art. 50 OR; Oftinger/Stark, a.a.O., N. 321; Heierli/Schnyder, a.a.O., N. 7 zu Art. 50 OR; Heinz Rey, Ausservertragliches Haftpflichtrecht, 4. Aufl. 2008, N. 1430; Franz Werro, in: Commentaire romand, 2. Aufl. 2003, N. 3 zu Art. 50 OR). Unmassgeblich ist, dass der Beschwerdef�hrer 3 einzig des Raufhandels schuldig gesprochen wurde. Die im Gesetz verwendeten Begriffe Anstifter, Urheber und Gehilfe sind losgel�st von ihrem strafrechtlichen Sinn zu verstehen (Brehm, a.a.O., N. 23 zu Art. 50 OR). Ein gemeinsames Verschulden w�re allenfalls zu verneinen, wenn die Tatwaffe erst im Laufe der Rauferei gezogen wird und die �brigen Beteiligten nicht damit rechneten respektive nicht damit rechnen mussten. Dies war hier wie dargetan nicht der Fall. Im �brigen handelte der Beschwerdef�hrer 1 nicht unabh�ngig, sondern als Teil der Gruppe mit der tatkr�ftigen und psychischen Mithilfe seiner Mitstreiter. Die Beteiligung des Beschwerdef�hrers 3 ersch�pfte sich nicht nur in seiner Anwesenheit und in einer moralischen Unterst�tzung seines Bruders. Vielmehr k�mpfte er mit I.Y.________, w�hrend sich der Rest seiner Gruppe L.Y.________ zuwenden konnte. Damit wirkte er mit seiner Gruppe zusammen. Selbst wenn sein Tatbeitrag "eine im Gesamtzusammenhang h�chst nebens�chlich erscheinende k�rperliche Auseinandersetzung mit I.Y.________" (Beschwerde S. 8) sein sollte, so vermag der Beschwerdef�hrer 3 daraus nichts f�r sich abzuleiten. Das Gesetz sieht Solidarhaftung f�r alle T�ter vor, ohne nach Intensit�t der Mitwirkung zu differenzieren (vgl. Brehm, a.a.O., N. 13 f., 16 und 22 zu Art. 50 OR). Ein untergeordneter Tatbeitrag w�re bei der richterlichen Festsetzung der Regressquote von Relevanz (vgl. Art. 50 Abs. 2 OR). Die Beschwerde ist unbegr�ndet.
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1, 6B_437/2013, ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 2, 6B_448/2013, ist in Bezug auf den Schuldspruch der mehrfachen versuchten schweren K�rperverletzung gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Es er�brigt sich, auf die R�ge des Beschwerdef�hrers 2 zur Strafzumessung n�her einzugehen, da die Vorinstanz die Strafe neu festzusetzen haben wird. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 3, 6B_428/2013, ist abzuweisen.
Die Parteien werden im Umfang ihres Unterliegens kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch des Beschwerdef�hrers 1 um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist abzuweisen, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG e contrario). Seinen angespannten finanziellen Verh�ltnissen ist mit reduzierten Gerichtskosten von Fr. 1'600.-- Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Dem Beschwerdef�hrer 2 sind die Gerichtskosten im Umfang von Fr. 3'000.-- aufzuerlegen. Das Gesuch des Beschwerdef�hrers 3 um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist als durch R�ckzug erledigt abzuschreiben. Er hat Gerichtskosten im Umfang von Fr. 2'000.-- zu tragen. Dem Kanton Z�rich sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Die Beschwerdegegner 2 - 6 stellten keine Antr�ge und beteiligten sich nicht am Verfahren, weshalb ihnen praxisgem�ss keine Kosten aufzuerlegen sind.
Der Kanton Z�rich hat als teilweise unterliegende Partei dem Beschwerdef�hrer 2 eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 750.-- zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 1, 6B_437/2013, wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 2, 6B_448/2013, wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 18. Dezember 2012 in Bezug auf den Schuldspruch der mehrfachen versuchten schweren K�rperverletzung aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerde des Beschwerdef�hrers 3, 6B_428/2013, wird abgewiesen.
Das Gesuch des Beschwerdef�hrers 1 um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird abgewiesen.
Das Gesuch des Beschwerdef�hrers 3 um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird als durch R�ckzug erledigt abgeschrieben.
Die Gerichtskosten werden im Umfang von Fr. 1'600.-- dem Beschwerdef�hrer 1, im Umfang von Fr. 3'000.-- dem Beschwerdef�hrer 2 und im Umfang von Fr. 2'000.-- dem Beschwerdef�hrer 3 auferlegt.
Der Kanton Z�rich hat dem Beschwerdef�hrer 2 eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 750.-- zu bezahlen.