Source: http://asvdoernigheim.de/vereinssatzung
Timestamp: 2020-06-01 12:10:41
Document Index: 349223519

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 13', '§ 1']

ASV Dörnigheim e.V. 1961
Vereinsgewässer & AIG Gewässer
Satzung des ASV Dörnigheim e.V 1961
Angelsportverein Dörnigheim e.V. gegr. 25.05.1961
Der Verein führt den Namen „Angelsportverein Dörnigheim e.V. und hat seinen Sitz in Maintal-Dörnigheim. Er wurde am 25.05.1961 gegründet. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen. Er ist eine Vereinigung von Anglern und Naturschützern. Als solche gelten diejenigen Personen, die sich gemäß der jeweiligen gültigen Fischerei- und Naturschutzgesetzen verhalten, ohne dass diese Tätigkeit Haupt- oder Nebenerwerb ist.
§ 2 Das Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr ( 01.01. e. J. bis zum 31.12. e. J).
§ 3 Grundsätze, Zweck und Aufgaben des Vereins
Grundsätze des Vereins sind die Hege und Pflege des Fischbestandes, der Flora und Fauna in den heimischen Gewässern und der Umwelt gegen Schädigung und Vernichtung der Lebensbedingungen der Fische durch Wasserbauten, Wasserverschmutzung und Wasservergiftung. Pachtung und Kauf von Gewässern zur Ausübung der Angelei gemäß gesetzlicher Bestimmungen und gültiger Gewässerordnung. Die Zusammenfassung von natürlichen Personen, die das Angeln und den Naturschutz als Liebhaberei ausüben. Einheitliche Ausrichtung und Vertretung der Mitgliederinteressen bei Schaffung, Erhaltung und Ausbau geeigneter Gelegenheiten zur Ausübung einer gemeinnützigen fischerei-, waid- und naturgerechten Betätigung. Pflege der Kameradschaft und des Gemeinsinns. Der Verein ist nicht auf einen gewinnbringenden Erwerbsbetrieb ausgerichtet.
§ 4 Mitgliedschaft / Mitgliederstärke des Vereins
Der Verein hat folgende Mitglieder :
Jugendliche Mitglieder von 12 bis 18 Jahren und
Mitglied kann jede unbescholtene Person sein oder werden, die gemäß § 1 Angler und Naturschützer ist oder werden will, sich verpflichtet den Bestrebungen des Vereins gemäß dieser Satzung zu dienen und nicht aus anderen Vereinen ausgeschlossen wurde. Der Fischereischein bzw. Jugendfischereischein ( Personen, die das zwölfte aber noch nicht das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben ) ist bei Eintritt vom Mitglied vorzuweisen.
( §§ 25 – 28 HFischG vom 19.12.1990 )
Die Anmeldung zur Aufnahme erfolgt durch schriftlichen Antrag beim 1.Vorsitzenden. Über die Aufnahme, die vom Vorstand genehmigt sein muss, beschließt die Jahreshauptver- sammlung. Jeder Bewerber muss zwecks Neuaufnahme bei der Jahreshauptversammlung anwesend sein. Die Gründe einer etwaigen Ablehnung der Aufnahme brauchen nicht angegeben werden. Bei Aufnahme sind sofort die Aufnahmegebühr und der Jahres- bzw. der Teilbeitrag zu entrichten.
Für jedes in den Verein aufgenommene Mitglied besteht eine Probezeit von 12 Monaten, in denen der Verein sowie das Mitglied das Recht haben, die Mitgliedschaft fristlos und ohne Angaben von Gründen aufzuheben. Seitens des Vereins erfolgt die Aufhebung durch die Beschlussfassung des Vorstandes. Die bis zum Aufhebungstag gezahlten Beiträge und die Aufnahmegebühr werden nicht erstattet.
Jugendliche bedürfen für die Beitrittserklärung der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.
Zur Ausübung des aktiven Angelns bedarf es bis zur Vollendung des vierzehnten Lebensjahres der Begleitung eines volljährigen Fischereischein - Inhabers. ( § 26 HfischG )
Eine Begrenzung der Mitgliederzahl wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Jahreshauptversammlung festgelegt.
Ehrenmitglieder des Vereins können Persönlichkeiten werden, die im Verein oder in anderen
Organisationen, die sich dem gleichen Zweck und dem gleichen Interesse widmen, langjährig in herausragender Position tätig waren und sich verdient gemacht haben.
Der Austritt eines Mitgliedes kann unter Einhaltung einer vierteljährigen Kündigungsfrist zum Ende des Geschäftsjahres durch schriftliche Mitteilung an die Geschäftsstelle des Vereins erfolgen.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn es
ehrenrührige Handlungen begeht oder wenn nach erfolgter Aufnahme bekannt wird, dass es solche begangen hat
sich durch Fischfrevel, natur- oder fischereirechtliche Vergehen oder ebenso zu bewertende Handlungen an Fischgewässern strafbar macht, andere dazu anstiftet, unterstützt oder solche Taten bewusst duldet
den Bestrebungen des Vereins zuwiderhandelt, wiederholt Anstoß erregt, das Ansehen des Vereins schädigt , den Vereinsfrieden stört oder wiederholt Anlass zu Streitigkeiten gegeben hat
die Mitgliedschaft zum Erlangen persönlicher Vorteile z. B. durch Verkauf und/oder Tausch der Beute, Eigenpacht von Gewässern, an denen der Verein ein Interesse hat, ohne Zustimmung des Vereins ausnutzt
5. gegen die Gewässerordnung des Vereins verstößt oder in Gewässern oder Zonen, die
zu Schonbezirken erklärt worden sind, fischt
6. trotz Mahnungen mit seinem Beitrag ohne Angabe triftiger Gründe mehr als drei
Monate im Rückstand ist.
Der Ausschluss erfolgt nach eingehender Klärung des Falles durch den Vorstand. Der Ausschluss enthebt das Mitglied mit sofortiger Wirkung aller Rechte ( ausgenommen dem Widerspruchsrecht) und Pflichten dem Verein gegenüber.
Die bis zum Ausschlusstag gezahlten Beiträge, die Aufnahmegebühr, Umlagen und Leistungsablösungen werden nicht erstattet.
Das ausgeschlossene Mitglied hat innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung des Ausschlussbescheides ein Einspruchsrecht. Der Einspruch muss enthalten :
- triftige Gründe, die dem Vorstand bei der Ausschlussverfügung nicht bekannt waren
- oder ein Ersuchen um Aufhebung des Ausschlusses.
Der Vorstand entscheidet über den Einspruch. In besonderen Fällen wird der Vorgang in der Jahreshauptversammlung verhandelt.
Die Höhe der Aufnahmegebühr, der Jahresbeiträge für aktive, passive und jugendliche Mitglieder und der Umlagen werden der Jahreshauptversammlung vom Vorstand vorgeschlagen und von dieser genehmigt und beschlossen. Ehrenmitglieder sind vom Beitrag befreit. Der Jahresbeitrag ist bis spätestens zum 01.03. e. J. zu entrichten.
Für den zur Hege und Pflege des Vereinsgewässers oder bei anderen Gelegenheiten nicht geleisteten Arbeitsdienst ist eine vom Vorstand vorgeschlagene und von der Jahreshauptversammlung beschlossene Ablösung zu zahlen.
dem / der 1. Schriftführer / -in
dem / der 1. Kassierer / -in
dem / der 1. Gewässerwart / -in
Dem erweiterten Vorstand gehören außerdem an :
der / die 2. Schriftführer / -in
der / die 2. Kassierer / -in
der / die 2. Gewässerwart / -in
der / die 2. Beisitzer / -in
der / die Jugendleiter / -in
die Mitglieder der je nach Bedarf eingerichteten und gewählten
Die Vorstandsmitglieder werden von der Jahreshauptversammlung für drei Jahre durch einfache Stimmenmehrheit gewählt. Eine geheime Wahl findet nur statt, wenn sich mehrere Kandidaten für einen Vorstandsposten zur Wahl stellen. Der Vorstand hat der Jahreshaupt- versammlung Rechenschaft zu seiner Entlastung abzulegen. Bei einer Verweigerung der Entlastung scheidet der Gesamtvorstand oder das Mitglied des Vorstandes, dem das Misstrauen gilt, für eine Wiederwahl aus. Eine Entlastung der Kassierer / -innen kann nur nach einer Kassenprüfung durch die gewählten Kassenrevisor-en / -innen erfolgen.
Die Kassenrevisor-en / -innen werden für zwei Jahre von der Jahreshauptversammlung gewählt. Die Tätigkeitszeiträume der beiden Revisor-en / -innen überlappen sich um ein Jahr versetzt. Eine direkte Wiederwahl von Kassenrevisor-en / -innen ist nicht zulässig.
Für die Vorstandswahl bestellt die Jahreshauptversammlung einen Wahlleiter, der bis zur Wahl des 1. Vorsitzenden fungiert.
Der 1. und der 2. Vorsitzende sind in getrennten Wahlgängen zu wählen, der übrige Vorstand oder ein Teil desselben können gemeinsam gewählt werden. Scheidet ein
Vorstandsmitglied im Laufe der Amtszeit aus, so darf der Vorstand sich durch Berufung eines neuen Vorstandsmitgliedes nach seinem Ermessen ergänzen.
Der Vorstand des Vereins ist im Sinne § 26 des BGB der / die 1. Vorsitzende, der / die
2. Vorsitzende, dem/der 1. Schriftführer / -in ) und dem/der 1. Kassierer /-in. Sie vertreten den Verein in Einzelvertretungsbefugnis sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich und sind für die Überwachung der Geschäftsführung der übrigen Vorstandsmitglieder verantwortlich. Sie berufen alle Versammlungen und Vorstandssitzungen ein.
Die Kassierer / -innen sind verpflichtet alle Einnahmen und Ausgaben getrennt nach Belegen zu verbuchen. Aus den Belegen muss der Zahltag ersichtlich sein.
Zum Ende des Geschäftsjahres ist die Kasse abzuschließen. Der Jahresabschluss ist den jeweiligen Kassenrevisoren/-innen vorzulegen.
Die Tätigkeiten der anderen Vorstandsmitglieder ergeben sich aus der Aufteilung der Arbeitsgebiete. Sie haben die Pflicht, die Vorsitzenden und den / die Geschäftsführer / -in bei der Erledigung der Vereinsobliegenheiten zu beraten und zu unterstützen.
Die Jahreshauptversammlung ist das höchste Organ des Vereins und findet im 1. Quartal e. J. statt. Sie ist mindestens vierzehn Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich mit Ankündigung der Tagesordnung einzuberufen und ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder. Sie hat die Aufgabe durch Absprachen und Beschlüsse auf dem Wege der Abstimmung die maßgeblichen der Zielsetzung des Vereins dienlichen Entscheidungen herbeizuführen. Sämtliche Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des / der 1. Vor sitzenden. Passive Mitglieder haben kein Stimmrecht. Über jede Jahreshauptversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die den wesentlichen Inhalt der Versammlung sowie alle Anträge, Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse wiedergibt. Die Niederschrift ist vom Schriftführer zu unterschreiben.
Eine außerordentliche Hauptversammlung muß innerhalb einer Woche einberufen werden durch den 1. Vorsitzenden, durch Beschluß der Vorstandes, oder wenn mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder beim 1. Vorsitzenden unter Angabe der Gründe ein entsprechender Antrag gestellt wird. Die Einladungen müssen mindestens eine Woche vor dem Zeitpunkt der Hauptversammlung durch den Vorstand abgesandt werden. Schriftliche Abstimmung ist nicht möglich.
Satzungsänderungen können nur durch die Jahreshauptversammlung oder durch eine ausserordentliche Mitgliederversammlung erfolgen. Die entsprechenden Beschlüsse sind mit der 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder zu fassen. Die Einladung zu den o. a. Versammlungen hat mindestens vierzehn Tage vor dem Versammlungstermin, inklusive der Tagesordnung und mit ausführlichen Angaben über die zu ändernden Passagen der Satzung schriftlich zu erfolgen.
§ 13 Fusionen
Der Vorstand ist berechtigt, mit anderen Angelsportvereinen Fusionsverhandlungen zu führen und im Interesse des Angelsportvereins Dörnigheim Kooperationsverhandlungen zu
treffen. Zu geplanten Fusionen mit anderen Angelsportvereinen ist die Zustimmung von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder des Vereins bei der Jahreshauptversammlung bzw. einer außerordentlichen Hauptversammlung erforderlich.
Zur Auflösung des Vereins bedarf es einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung, aus deren Tagesordnung der Antrag zur Auflösung des Vereins und der hierfür beabsichtigten Abstimmung erkenntlich sein muss. Zur Beschlussfassung in diesem Sinne sind die Billigung des Antrages durch den Vorstand und die ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen einer in dieser Versammlung zu benennenden, gemeinnützigen Organisation oder Vereinigung im Raume Maintal zu.
Diese Satzung tritt nach der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Die am 05.11.1979 von der Hauptversammlung beschlossene Satzung verliert dann ihre Gültigkeit.
Maintal-Dörnigheim,
Diese Satzung ist in die §§ 1 bis 15 gegliedert und umfasst 5 Seiten.
Klaus-Dieter Menk 1.Vorsitzender E.Giebler 2.Vorsitzender
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P.Göring 1.Schriftführer H.Götz 1.Kassierer
G.Schmitt 1.Gewässerwart
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