Source: https://www.buzer.de/s1.htm?g=estg+31.12.2011&a=9c
Timestamp: 2018-12-09 19:46:01
Document Index: 174252723

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 2', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 12', '§ 21', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 32', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 37', '§ 39', '§ 46', '§ 50', '§ 52', '§ 70', '§ 9', '§ 9', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 1']

Fassung § 9c EStG a.F. bis 01.01.2012 (geändert durch Artikel 1 G. v. 01.11.2011 BGBl. I S. 2131)
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Änderung § 9c EStG vom 01.01.2012
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§ 9c EStG a.F. (alte Fassung)
§ 9c EStG n.F. (neue Fassung)
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(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 2 Umfang der Besteuerung, Begriffsbestimmungen§ 9 Werbungskosten§ 9a Pauschbeträge für Werbungskosten§ 10 § 10c Sonderausgaben-Pauschbetrag§ 12 § 21 § 25 Veranlagungszeitraum, Steuererklärungspflicht§ 26 Veranlagung von Ehegatten§ 26a Getrennte Veranlagung von Ehegatten§ 26c Besondere Veranlagung für den Veranlagungszeitraum der Eheschließung§ 32 Kinder, Freibeträge für Kinder§ 32a Einkommensteuertarif§ 33 Außergewöhnliche Belastungen§ 33a Außergewöhnliche Belastung in besonderen Fällen§ 33b Pauschbeträge für behinderte Menschen, Hinterbliebene und Pflegepersonen§ 34 Außerordentliche Einkünfte§ 34b Steuersätze bei außerordentlichen Einkünften aus Forstwirtschaft§ 35a Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen§ 37 Einkommensteuer-Vorauszahlung§ 39a Freibetrag und Hinzurechnungsbetrag§ 46 Veranlagung bei Bezug von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit§ 50 Sondervorschriften für beschränkt Steuerpflichtige§ 52 Anwendungsvorschriften§ 70 Festsetzung und Zahlung des Kindergeldes
§ 9c Kinderbetreuungskosten
§ 9c (aufgehoben)
(1) 1 Aufwendungen für Dienstleistungen zur Betreuung eines zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehörenden Kindes im Sinne des § 32 Abs. 1, die wegen einer Erwerbstätigkeit des Steuerpflichtigen anfallen, können bei Kindern, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder wegen einer vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetretenen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unterhalten, in Höhe von zwei Dritteln der Aufwendungen, höchstens 4.000 Euro je Kind, bei der Ermittlung der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit wie Betriebsausgaben abgezogen werden. 2 Im Fall des Zusammenlebens der Elternteile gilt Satz 1 nur, wenn beide Elternteile erwerbstätig sind.
(2) 1 Nicht erwerbsbedingte Aufwendungen für Dienstleistungen zur Betreuung eines zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehörenden Kindes im Sinne des § 32 Abs. 1 können bei Kindern, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder wegen einer vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetretenen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unterhalten, in Höhe von zwei Dritteln der Aufwendungen, höchstens 4.000 Euro je Kind, als Sonderausgaben abgezogen werden, wenn der Steuerpflichtige sich in Ausbildung befindet, körperlich, geistig oder seelisch behindert oder krank ist. 2 Erwachsen die Aufwendungen wegen Krankheit des Steuerpflichtigen, muss die Krankheit innerhalb eines zusammenhängenden Zeitraums von mindestens drei Monaten bestanden haben, es sei denn, der Krankheitsfall tritt unmittelbar im Anschluss an eine Erwerbstätigkeit oder Ausbildung ein. 3 Bei zusammenlebenden Eltern ist Satz 1 nur dann anzuwenden, wenn bei beiden Elternteilen die Voraussetzungen nach Satz 1 vorliegen oder ein Elternteil erwerbstätig ist und der andere Elternteil sich in Ausbildung befindet, körperlich, geistig oder seelisch behindert oder krank ist. 4 Aufwendungen für Dienstleistungen zur Betreuung eines zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehörenden Kindes im Sinne des § 32 Abs. 1 können bei Kindern, die das dritte Lebensjahr vollendet, das sechste Lebensjahr aber noch nicht vollendet haben, in Höhe von zwei Dritteln der Aufwendungen, höchstens 4.000 Euro je Kind, als Sonderausgaben abgezogen werden, wenn sie weder nach Absatz 1 noch nach Satz 1 zu berücksichtigen sind.
(3) 1 Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für Aufwendungen für Unterricht, die Vermittlung besonderer Fähigkeiten sowie für sportliche und andere Freizeitbetätigungen. 2 Ist das zu betreuende Kind nicht nach § 1 Abs. 1 oder Abs. 2 unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, ist der in den Absätzen 1 und 2 genannte Betrag zu kürzen, soweit es nach den Verhältnissen im Wohnsitzstaat des Kindes notwendig und angemessen ist. 3 Voraussetzung für den Abzug der Aufwendungen nach den Absätzen 1 und 2 ist, dass der Steuerpflichtige für die Aufwendungen eine Rechnung erhalten hat und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung erfolgt ist.
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