Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_106_HeilBerG-d186635,107.html
Timestamp: 2016-12-09 07:47:28
Document Index: 242859487

Matched Legal Cases: ['§ 106', '§ 107', '§ 108', '§ 109', '§ 110', '§ 111', '§ 112', '§ 113', '§ 114', '§ 115', '§ 116', '§ 117', '§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 126', '§ 133', '§ 106', '§ 90', '§ 93', '§ 59', '§ 90', '§ 91']

Heilberufsgesetz (HeilBerG) Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 200...…§ 106 HeilBerG§ 107 HeilBerG§ 108 HeilBerG§ 109 HeilBerG§ 110 HeilBerG§ 111 HeilBerG§ 112 HeilBerG§ 113 HeilBerG§ 114 HeilBerG§ 115 HeilBerG§ 116 HeilBerG§ 117 HeilBerG§ 118 HeilBerG§ 119 HeilBerG§ 120 HeilBerG§ 121 HeilBerG§ 122 HeilBerG§ 123 HeilBerG§ 124 HeilBerG§ 125 HeilBerG§ 126 HeilBerG…§ 133 HeilBerG
§ 106 HeilBerGHeilberufsgesetz (HeilBerG)Landesrecht BrandenburgAbschnitt 7 – BerufsgerichtsbarkeitTitel: Heilberufsgesetz (HeilBerG)Normgeber: BrandenburgAmtliche Abkürzung: HeilBerGGliederungs-Nr.: 502-1Normtyp: Gesetz(1) Die den Beschuldigten erwachsenen notwendigen Auslagen sind im Falle einer Entscheidung nach § 90 Abs. 2 oder § 93 der Staatskasse aufzuerlegen.(2) Wird auf eine der in § 59 genannten Maßnahmen erkannt, so werden die den Beschuldigten erwachsenen notwendigen Auslagen teilweise oder ganz der Staatskasse auferlegt, soweit es unbillig wäre, die Beschuldigten damit zu belasten. Satz 1 gilt auch, nenn die zur Last gelegten Verfehlungen nur zum Teil die Grundlage der Entscheidung nach § 90 Abs. 1 bilden und durch Untersuchungen zur Aufklärung bestimmter belastender oder entlastender Umstände den Beschuldigten besondere Auslagen erwachsen und diese Untersuchungen zu Gunsten der Beschuldigten ausgegangen sind.(3) Werden Rechtsmittel von der Kammer oder der Aufsichtsbehörde zu Ungunsten der Beschuldigten eingelegt und zurückgenommen oder bleiben sie erfolglos, so sind die den Beschuldigten im Rechtsmittelverfahren erwachsenen notwendigen Auslagen der Staatskasse aufzuerlegen. Dasselbe gilt, wenn von der Kammer oder der Aufsichtsbehörde zu Gunsten der Beschuldigten eingelegte Rechtsmittel Erfolg haben.(4) Haben Beschuldigte Rechtsmittel beschränkt und haben sie Erfolg, so sind die notwendigen Auslagen der Beschuldigten der Staatskasse aufzuerlegen.(5) Haben Rechtsmittel teilweise Erfolg, so sind die notwendigen Auslagen der Beschuldigten teilweise oder ganz der Staatskasse aufzuerlegen, soweit es unbillig wäre, die Beschuldigten zu belasten.(6) Notwendige Auslagen, die den Beschuldigten durch schuldhafte Säumnis erwachsen sind, werden der Staatskasse nicht auferlegt.(7) Die notwendigen Auslagen der Beschuldigten werden der Staatskasse nicht auferlegt, wenn sie die Einleitung des berufsgerichtlichen Verfahrens dadurch veranlasst haben, dass sie die ihnen zur Last gelegten Verfehlungen vorgetäuscht haben. Es kann davon abgesehen werden, die notwendigen Auslagen der Beschuldigten der Staatskasse aufzuerlegen, wenn die Beschuldigten das berufsgerichtliche Verfahren dadurch veranlasst haben, dass sie sich selbst in wesentlichen Punkten wahrheitswidrig oder im Widerspruch zu ihren späteren Erklärungen belastet oder wesentliche entlastende Umstände verschwiegen haben, obwohl sie sich zu den ihnen gegenüber erhobenen Vorwürfen geäußert haben.(8) Zu den notwendigen Auslagen gehören auch 1.die Entschädigung für eine notwendige Zeitversäumnis nach den Vorschriften, die für die Entschädigung von Zeuginnen und Zeugen gelten, und2.die Gebühren und Auslagen einer anwaltlichen Vertretung, soweit sie nach § 91 Abs. 2 der Zivilprozessordnung zu erstatten wären, sowie die Auslagen eines sonstigen Beistandes.