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Timestamp: 2016-10-27 07:11:43
Document Index: 185999770

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'in casu', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

I 180/01 (04.02.2002)
S.________, 1959, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecherin Dolores Dana, Dufourstrasse 18, 3005 Bern,
A.- S.________, geboren 1959, arbeitete seit 1980 im Baugewerbe, zuerst als Hilfskraft, sp�ter als Maschinist.
Am 28. M�rz 1983 zog er sich bei einem Arbeitsunfall eine Radiusfraktur rechts zu. Er konnte zwar seine Arbeit nach zwei Monaten wieder aufnehmen, doch es verblieben dauerhafte Schmerzen am rechten Handgelenk. Mitte der neunziger Jahre entwickelte er eine Epikondylitis humeri lateralis rechts und eine Scaphoid-Pseudoarthrose an der rechten Hand. Im Oktober 1996 wurde eine Operation zur Rekonstruktion des Scaphoids durchgef�hrt; trotzdem konnte S.________ seine rechte Hand nicht mehr einsetzen und musste seinen bisherigen Beruf aufgeben. Auch nach einer zweiten Operation im Juni 1997, bei welcher das rechte Handgelenk mittels einer Arthrodese fixiert wurde, blieb die Wiederaufnahme der fr�heren T�tigkeit unm�glich.
S.________ meldete sich am 11. August 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Umschulung und Rente) an. Die IV-Stelle Bern nahm daraufhin medizinische und berufliche Abkl�rungen vor und sprach ihm mit Verf�gung vom 11. September 2000 mit Wirkung ab dem 1. Oktober 1997 eine Viertelsrente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 48 % zu; das Vorliegen der Voraussetzungen f�r die Ausrichtung einer H�rtefallrente wurde verneint.
B.- Dagegen liess S.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Beschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es sei ihm eine Invalidenrente beruhend auf einem Invalidit�tsgrad von mindestens 50 % zuzusprechen, eventualiter sei die Sache zu erg�nzenden medizinischen und erwerblichen Abkl�rungen sowie zum Erlass einer neuen Verf�gung an die Verwaltung zur�ckzuweisen. Das Gericht wies die Beschwerde ab (Entscheid vom 7. Februar 2001).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ die Aufhebung dieses Entscheides und der Verwaltungsverf�gung vom 11. September 2000 beantragen und die vor der Vorinstanz gestellten Begehren und Eventualbegehren erneuern.
1.- a) Das kantonale Gericht hat die Gesetzesbestimmungen �ber die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) sowie die Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
Zutreffend sind sodann die Erw�gungen �ber die der Bestimmung des Invalideneinkommens dienenden Tabellenl�hne gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE; BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa mit Hinweisen). Auch darauf wird verwiesen.
a) Zu Recht ist unbestritten geblieben, dass zur Festlegung des Invalidit�tsgrades die allgemeine Methode des Einkommensvergleiches bei Erwerbst�tigen anzuwenden ist, wobei als Valideneinkommen Fr. 62'920.- einzusetzen sind.
Bestritten wird seitens des Beschwerdef�hrers hingegen das trotz Gesundheitsschaden zumutbarerweise noch realisierbare Einkommen, und dies in zweierlei Hinsicht: zum einen wird die der Berechnung des hypothetischen Invalideneinkommens zu Grunde liegende Arbeitsf�higkeit von 80 % als zu hoch erachtet; zum anderen wird bem�ngelt, es sei kein Abzug f�r die geringere Entl�hnung von Teilzeiterwerbsarbeit vorgenommen worden.
b) Unbestritten ist die 100 %ige Arbeitsunf�higkeit im angestammten Beruf. IV-Stelle und Vorinstanz haben f�r eine behinderungsangepasste T�tigkeit eine 80 %ige Arbeitsf�higkeit angenommen, dies gest�tzt auf die medizinischen und beruflichen Abkl�rungen. Der abschliessende Bericht von Dr.
med. K.________, Kreisarzt der SUVA, vom 5. Mai 1998 h�lt fest, dass der Versicherte nicht mehr in der Lage ist, schwere k�rperliche Arbeit zu leisten. Als m�glich bezeichnet werden reine �berwachungst�tigkeiten (z.B. an Maschinen und Schaltpulten), aber auch leichte bis maximal mittelschwere Arbeiten an Maschinen oder Werkb�nken, in der St�ckkontrolle oder Kleinmontage, eine Besch�ftigung in Magazinen (mit Hebehilfen), das Bedienen eines Industriekrans oder auch eine T�tigkeit als Industriemaler, wobei das Bedienen gr�sserer Maschinen, vor allem mit Vibrationen, zu meiden w�re. Bez�glich der Arbeitszeit d�rfe von einer ganzt�gigen Pr�senz ausgegangen werden. Der Schlussbericht der Abkl�rungs- und Ausbildungsst�tte X.________ vom 19. Januar 1999, unterzeichnet von Dr. med. R.________, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, spez. Rheumatologie, und Frau H.________, Berufsberaterin und Dipl.
Psychologin IAP, erachtet �hnliche T�tigkeiten als m�glich und h�lt f�r diese eine 80 %ige Leistungsf�higkeit bei ganzt�giger Pr�senz am Arbeitsplatz fest. Diese Stellungnahmen beruhen auf einer vierw�chigen Abkl�rung, in deren Rahmen sowohl �rztliche Untersuchungen als auch berufsbezogene Gespr�che, Tests und Probeeins�tze stattfanden.
Der Vorinstanz ist darin zuzustimmen, dass auf die beiden Berichte abgestellt werden kann, ohne dass weitere Beweiserhebungen angezeigt w�ren.
Wenn in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen eingewandt wird, das Ergebnis des PACT-Tests (Performence Assessment and Capacity Testing), in welchem der Beschwerdef�hrer 72 von m�glichen 200 Punkten erreicht habe, sei als Hinweis auf eine m�gliche Symptomausweitung zu werten, ist dem entgegenzuhalten, dass f�r die Annahme einer solchen mehrere positive Hinweise kumuliert vorliegen m�ssen, w�hrend einzelne Hinweise ohne Aussagewert sind (vgl.
c) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird weiter geltend gemacht, die Leistungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers habe sich in einem Arbeitseinsatz nach dem Aufenthalt in der Abkl�rungsst�tte X.________ (und teilweise nach Erlass der Rentenverf�gung durch die IV-Stelle) als geringer als dort ermittelt erwiesen. Der Betreuer des Versicherten beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Y.________ habe festgestellt, dass dieser in einem Einsatz vom 19. Juni bis
30. November 2000 bei der Firma Z.________ lediglich eine 50 %ige Leistung habe erbringen k�nnen. Auf diese Angaben kann aber nicht abgestellt werden, ist doch zweifelhaft, dass es sich bei dieser Arbeit um eine behinderungsangepasste T�tigkeit gehandelt hat, wie sich aus den Angaben des behandelnden Physiotherapeuten Herrn U.________ in seinem Bericht vom 21. Oktober 2000 ergibt, worauf die Vorinstanz richtig hingewiesen hat. Diese hat auch zutreffend ber�cksichtigt, dass Dr. med. B.________, FMH Chirurgie, spez. Handchirurgie, in einem Bericht vom 11. Januar 2001 bei einer angepassten Arbeitst�tigkeit aus handchirurgischer Sicht sogar eine 100 %ige Arbeitsleistung als erreichbar bezeichnete.
Soweit die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten neuen Tatsachen �berhaupt geeignet sind, die Verh�ltnisse zur Zeit des Erlasses der Verf�gung zu beleuchten, verm�gen sie die beiden Berichte, auf die sich die IV-Stelle zur Hauptsache abgest�tzt hat, nicht zu ersch�ttern.
Verwaltung und Vorinstanz sind mithin zu Recht von einer Arbeitsf�higkeit von 80 % ausgegangen.
d) Die IV-Stelle hat in ihrer Verf�gung vom 11. September 2000 als Invalideneinkommen einen Betrag von Fr. 32'747.- eingesetzt, was 80 % (entsprechend der Leistungsf�higkeit) des durchschnittlichen Lohnes von vier Arbeitspl�tzen gem�ss DAP (SUVA-Dokumentation �ber die Arbeitspl�tze) entspricht, wie sie im Schlussbericht der Abkl�rungs- und Ausbildungsst�tte X.________ vom 19. Januar 1999 aufgef�hrt sind. Da es sich hierbei um behinderungsangepasste T�tigkeiten handelt, rechtfertigt sich die Vornahme eines zus�tzlichen Abzuges wegen leidensbedingt geringerer Arbeitsleistung und -entl�hnung in casu nicht.
Ein Abzug wegen Teilzeitarbeit ist nicht angezeigt, weil f�r diese Arbeitspl�tze von einem 100 %-Pensum (wenn auch bei auf 80 % beschr�nkter Leistung) ausgegangen werden darf. Die IV-Stelle hat in einem Schreiben vom 9. Mai 2000 im Rahmen des Vorbescheidverfahrens angef�hrt, dass auch eine Festlegung des Invalidenlohns aufgrund der Tabellenl�hne gem�ss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE) - selbst bei Vornahme des rechtsprechungsgem�ss maximal zul�ssigen Abzuges von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc) - zu einem Invalidit�tsgrad von unter 50 % f�hrt. Tats�chlich ergibt diese Berechnung ein Jahreseinkommen von Fr. 32'189.-, was unter Ber�cksichtigung des nicht bestrittenen Valideneinkommens von Fr. 62'920.- einem Invalidit�tsgrad von 48,84 % entspricht. Die Vorinstanz ihrerseits hat ebenfalls einen Einkommensvergleich vorgenommen, wobei sie einen Abzug vom Tabellenlohn im Umfang von 15 % als angemessen erachtete, ohne sich darauf festzulegen.
Dies gibt im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweisen) zu keinerlei Beanstandungen Anlass. Das kantonale Gericht hat zutreffend festgehalten, dass der Abzug alle im einzelnen Fall bestehenden Einfl�sse auf den Lohn erfasst (BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb). Es gelangte zum Ergebnis, dass auf jeden Fall - selbst bei einem Abzug von 25 % - ein Invalidit�tsgrad von weniger als 50 % resultiert.
Angesichts der im Verlaufe des Verwaltungs- und des erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens vorgenommenen Berechnungen kann offen bleiben, ob die Bemessung des Invalideneinkommens auf L�hne gem�ss DAP oder gem�ss LSE abzust�tzen ist, ergeben doch beide Berechnungsweisen vergleichbare Invalidit�tsgrade und f�hren jedenfalls zum gleichen Ergebnis, was den Rentenanspruch betrifft. Unabh�ngig von der Berechnungsweise resultiert ein Invalidit�tsgrad, der zu einem Anspruch auf eine Viertelsrente f�hrt.
3.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht dem Beschwerdef�hrer keine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).