Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_22_12_2011_VII_ZR_7_11_Schadensersatzpflicht_eines_Tiera-d4642917.html
Timestamp: 2016-12-05 20:43:36
Document Index: 199488302

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 280', '§ 421', '§ 423', '§ 634', '§ 779', 'BGH', '§ 634', '§ 280', '§ 421', '§ 779', 'BGH', 'BGH']

BGH, 22.12.2011 - VII ZR 7/11 - Schadensersatzpflicht eines Tierarztes wegen des Erstellens eines unzutreffenden Befundes i.R.e. Ankaufsuntersuchung mit sich anschließendem Erwerb des Tieres | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 22.12.2011 - VII ZR 7/11 - Schadensersatzpflicht eines Tierarztes wegen des Erstellens eines unzutreffenden Befundes i.R.e. Ankaufsuntersuchung mit sich anschließendem Erwerb des Tieres
BundesgerichtshofUrt. v. 22.12.2011, Az.: VII ZR 7/11Gericht: BGHEntscheidungsform: UrteilDatum: 22.12.2011Referenz: JurionRS 2011, 32441Aktenzeichen: VII ZR 7/11 Verfahrensgang:vorgehend:LG Lüneburg - 04.02.2010 - AZ: 10 O 15/09OLG Celle - 13.12.2010 - AZ: 20 U 9/10Rechtsgrundlagen:§ 280 Abs. 1 BGB§ 421 BGB§ 423 BGB§ 634 Nr. 4 BGB§ 779 BGBFundstellen:BGHZ 192, 182 - 189EWiR 2012, 233IBR 2012, 178JA 2012, 301-302JurBüro 2012, 272Life&Law 2012, 319-325MDR 2012, 214-216MedR 2013, 666-668NJ 2012, 7NJ 2012, 166-167NJW 2012, 1071-1073RÜ 2012, 140-143VersR 2012, 729-731WM 2012, 1137-1139Amtlicher Leitsatz:BGB § 634 Nr. 4, § 280 Abs. 1Ein Tierarzt, der seine Pflichten aus einem Vertrag über die Ankaufsuntersuchung eines Pferdes verletzt und deshalb einen unzutreffenden Befund erstellt hat, haftet seinem Vertragspartner auf Ersatz des Schadens, der diesem dadurch entstanden ist, dass er das Pferd aufgrund des fehlerhaften Befundes erworben hat. BGB § 421Beruht der fehlerhafte Befund darauf, dass der Tierarzt einen Mangel des Pferdes nicht erkannt oder seinem Vertragspartner nicht mitgeteilt hat, haftet er mit dem zu Schadensersatz oder Rückgewähr verpflichteten Verkäufer des Pferdes als Gesamtschuldner. BGB §§ 779, 423Einem mit einem Gesamtschuldner geschlossenen Vergleich kommt eine beschränkte Gesamtwirkung nur zu, wenn die Parteien den erkennbaren Willen haben, den Gesamtschuldner auch von dem Risiko zu befreien, dass der Vergleich durch einen Gesamtschuldnerausgleich ganz oder teilweise wertlos wird. Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 8. Dezember 2011 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka, den Richter Dr. Kuffer, den Richter Bauner, die Richterin Safari Chabestari und den Richter Prof. Leupertz für Recht erkannt: Tenor:Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 13. Dezember 2010 aufgehoben. Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen. BGH, 22.12.2011BGH, 22.12.2011