Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=07.04.2009&Aktenzeichen=VIII%20B%20191/07
Timestamp: 2020-04-01 11:12:21
Document Index: 216420857

Matched Legal Cases: ['§ 163', '§ 163', '§ 18', '§ 15', '§ 2', '§ 115']

BFH, 07.04.2009 - VIII B 191/07 - dejure.org
https://dejure.org/2009,6078
BFH, 07.04.2009 - VIII B 191/07 (https://dejure.org/2009,6078)
BFH, Entscheidung vom 07.04.2009 - VIII B 191/07 (https://dejure.org/2009,6078)
BFH, Entscheidung vom 07. April 2009 - VIII B 191/07 (https://dejure.org/2009,6078)
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Nichtigkeit eines Bescheides wegen besonders schwerwiegender Fehler; Revisionszulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung; Nichtberücksichtigung einer potentiellen Billigkeitsmaßnahme nach § 163 AO
Nichtigkeit eines Bescheids wegen besonders schwerwiegender Fehler; Nichtberücksichtigung einer potentiellen Billigkeitsmaßnahme nach § 163 AO
EStG § 18 Abs. 1 Nr. 1 und 3, § 15 Abs. 2 Satz 1; GewStG § 2 Abs. 1
FG Düsseldorf, 23.08.2007 - 14 K 2232/06
ZIP 2009, 1244
Es ist bereits zweifelhaft, ob das FA damit eine klärungsfähige abstrakte Rechtsfrage herausgestellt hat, insbesondere weil sie zu unbestimmt (…dazu z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 28. Juni 2013 VIII B 173/12, BFH/NV 2013, 1599) bzw. zu allgemein gehalten sein dürfte (dazu z.B. BFH-Beschluss vom 7. April 2009 VIII B 191/07, BFH/NV 2009, 1078).
Der Kläger verweist auf den Beschluss des BFH vom 07.04.2009 (Az. VIII B 191/07), mit dem der BFH die Beschwerde des Klägers gegen das Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 23.08.2007 (Az: 14 K 2232/06 G,Zerl) ablehnte.
b) Entgegen der Auffassung des Klägers kann der Entscheidung des BFH vom 07.04.2009 (Az. VIII B 191/07) nicht entnommen werden, dass die rechtsanwaltliche Tätigkeit im Rahmen der Insolvenzverwaltung von der gewerblichen, insolvenzverwaltenden Tätigkeit zu trennen ist.
Eine Rechtssache hat nur dann grundsätzliche Bedeutung i.S. von § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO, wenn eine Frage zu entscheiden ist, an deren Beantwortung ein allgemeines Interesse besteht (sog. Klärungsbedürftigkeit) und die im angestrebten Revisionsverfahren gegen das angefochtene Urteil geklärt werden kann (sog. Klärungsfähigkeit; vgl. dazu BFH-Beschluss vom 7. April 2009 VIII B 191/07, BFH/NV 2009, 1078, m.w.N.).