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Timestamp: 2016-10-28 16:00:08
Document Index: 15796960

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 28']

I 693/01 (24.04.2002)
I 693/01 Vr
N.________, 1961, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecherin Doris Leuthard, Kirchenfeldstrasse 6, 5630 Muri,
A.- Der 1961 geborene N.________, angelernter Lastwagenchauffeur, konsultierte ab M�rz 1996 regelm�ssig wegen progredienter, n�chtlicher R�cken- und Nackenschmerzen Dr.
med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, der ihn zur Rehabilitation in die Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ einwies, wo er sich vom 21. April 1997 bis
20. Mai 1997 aufhielt (Bericht vom 30. Mai 1997). Die �rzte diagnostizierten eine Fibromyalgie mit Ausbreitungstendenz, ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom beidseits mit Status nach Morbus Scheuermann sowie ein cervicovertebrales Syndrom. Die Aus�bung des Berufs als Lastwagenchauffeur sch�tzten sie prognostisch als ung�nstig ein, hingegen hielten sie N.________ in einer k�rperlich leichten und wechselbelastenden T�tigkeit ohne die Notwendigkeit repetitiven Hebens von Lasten und Gewichten �ber 10 kg ab
4. Juni 1997 zu 50 % und ab 5. Juli 1997 zu 100 % arbeitsf�hig.
Am 26. Mai 1997 nahm N.________ eine Besch�ftigung als Lastwagenfahrer bei der Firma Y.________ auf, die das Arbeitsverh�ltnis per Ende Februar 1998 aufl�ste.
Am 5. M�rz 1998 meldete sich N.________ zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau zog den erw�hnten Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ vom 30. Mai 1997 bei, holte den Bericht des Dr. med. S.________ vom 21. Juni 1998 ein, liess durch die Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ ein Gutachten erstellen (vom 16. M�rz 1999) und sprach dem Versicherten nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren mit Verf�gung vom 17. November 2000 bei einem Invalidit�tsgrad von 58 % mit Wirkung ab 1. Juni 1999 eine halbe Invalidenrente zu.
B.- Die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher N.________ beantragen liess, unter Aufhebung der Verf�gung sei die Invalidenrente ab 1. Oktober 1998 zuzusprechen, eventuell sei ein erg�nzender �rztlicher Bericht einzuholen, wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 26. September 2001 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst N.________ das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren erneuern.
Gleichzeitig l�sst er ein Schreiben des Dr. med.
T.________, Chefarzt der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________, vom 29. Oktober 2001 auflegen.
2.- Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1IVG) und den Beginn des Rentenanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Innerhalb der Wartezeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG ist auf das Ausmass der durchschnittlichen Arbeitsunf�higkeit abzustellen. Die Arbeitsunf�higkeit bezeichnet im Rahmen von Art. 29 Abs. 1 IVG lediglich die durch Gesundheitssch�den bedingte Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich. Dagegen sind die finanziellen Konsequenzen einer solchen Einbusse f�r deren Beurteilung w�hrend der Wartezeit grunds�tzlich unerheblich. Diese Folgen werden vielmehr erst nach Ablauf der Wartezeit relevant, wenn die Frage nach der weiterhin bestehenden Erwerbsunf�higkeit gestellt ist (BGE 105 V 159 Erw. 2a, 97 V 231 Erw. 2).
3.- Streitig und zu pr�fen ist der Beginn des Rentenanspruchs.
Verwaltung und Vorinstanz setzten diesen auf den
1. Juni 1999 fest in der Annahme, dass die Wartezeit am 22. Juni 1998 er�ffnet wurde. Der Beschwerdef�hrer beansprucht die Invalidenrente ab 1. Oktober 1998.
Dr. med. S.________ bescheinigte dem Versicherten im Bericht vom 21. Juni 1998 im bisherigen Beruf als Lastwagenfahrer vom 7. M�rz 1996 bis 25. Mai 1997 eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit. Die Wartezeit von einem Jahr wurde demnach am 7. M�rz 1996 er�ffnet und endete am 7. M�rz 1997, weshalb der Beginn des Rentenanspruchs auf den 1. M�rz 1997 (Art. 29 Abs. 2 Satz 1 IVG) festzulegen ist, falls sich f�r jenen Zeitpunkt aufgrund eines Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG) ein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad ergibt. Anhand der aufgelegten medizinischen Akten kann allerdings nicht festgestellt werden, in welchem Ausmass und f�r welche T�tigkeiten der Beschwerdef�hrer von Anfang M�rz bis zum Eintritt in die Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ am 21. April 1997 arbeitsf�hig war. Dr. med. S.________ machte nur Angaben f�r den bisherigen Beruf, die Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ nahm im Bericht vom 30. Mai 1997 nur Stellung zur Arbeitsf�higkeit ab Beginn des station�ren Aufenthalts.
Die Sache ist daher zur Abkl�rung und Bestimmung der der Invalidit�tsbemessung zugrunde zu legenden Arbeitsunf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit bei Ablauf der Wartezeit im M�rz 1997 an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Gest�tzt auf die Ergebnisse der Aktenerg�nzung wird die IV-Stelle �ber den Beginn und den Umfang des Rentenanspruchs neu verf�gen.
des Kantons Aargau vom 26. September 2001 und
die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 17. November 2000 aufgehoben werden und die Sache an
die Verwaltung zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach
erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber
Beginn und Umfang des Rentenanspruchs neu verf�ge.
IV.Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wird �ber eine Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses
Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung