Source: https://www.jusline.at/gesetz/lag/paragraf/artikel1zu38b
Timestamp: 2017-09-21 08:45:21
Document Index: 129938371

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38', '§ 210', '§ 210', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 28', 'Art. 1', '§ 31', 'Art. 1', '§ 32', 'Art. 1', '§ 33', 'Art. 1', '§ 34', 'Art. 1', '§ 35', 'Art. 1', '§ 36', 'Art. 1', '§ 37', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 39', 'Art. 1', '§ 38', 'Art. 1', '§ 38']

Art. 1 § 38b LAG (Landarbeitsgesetz 1984), Schutzmaßnahmen für Sicherheitsvertrauenspersonen, Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner - JUSLINE Österreich
Art. 1 § 38b LAG Schutzmaßnahmen für Sicherheitsvertrauenspersonen, Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner
(2) Wird ein in Abs. 1 genannter Dienstnehmer, der nicht dem Kündigungsschutz nach § 210 Abs. 3 Z 1 lit. i unterliegt, gekündigt oder entlassen, so kann er diese Kündigung oder Entlassung binnen zwei Wochen nach Zugang der Kündigung oder Entlassung anfechten, wenn sie wegen seiner Tätigkeit für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Dienstnehmer erfolgt ist. Gibt das Gericht der Anfechtung statt, so ist die Kündigung oder Entlassung rechtsunwirksam.
(4) Der Dienstgeber hat vor jeder Kündigung einer Sicherheitsvertrauensperson die zuständige Interessenvertretung der Dienstnehmer nachweislich zu verständigen; bei einer Entlassung hat er diese Verständigung unverzüglich vorzunehmen. Ist keine rechtzeitige Verständigung der Interessenvertretung der Dienstnehmer durch den Dienstgeber erfolgt, so verlängert sich die Anfechtungsfrist nach Abs. 2 oder § 210 für die Sicherheitsvertrauensperson um den Zeitraum der verspäteten Verständigung, längstens jedoch auf ein Monat ab Zugang der Kündigung oder Entlassung. Die Rechte des Betriebsrates werden durch diese Verständigungspflicht des Dienstgebers nicht berührt.
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