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Timestamp: 2016-10-22 23:57:21
Document Index: 223384821

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 85', 'Art. 51', 'Art. 112', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 106', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 6', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in casu', 'in casu', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 6', 'in casu', 'Art. 6', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 65', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 68', 'Art. 3', 'Art. 4']

8C_78/2009 (31.08.2010)
Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Fr�sard, Seiler, Maillard,
1. SBK, Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachm�nner, Sektion St. Gallen/Thurgau/Appenzell,
2. vpod, Schweizerischer Verband des Personals �ffentlicher Dienste,
11. P.________, alle vertreten durch Rechtsanw�ltinnen Franciska Hildebrand und Prof. Dr. Regula K�gi-Diener,
Beschwerdef�hrer und Beschwerdef�hrerinnen
handelnd durch die Regierung, Regierungsgeb�ude, 9001 St. Gallen, und diese vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. Reinhold Hotz,
�ffentliches Personalrecht (Lohngleichheit Mann und Frau, Besoldung),
Die Regierung des Kantons St. Gallen verneinte am 4. Februar und 26. M�rz 2003, dass die gem�ss den Richtlinien �ber Einreihung und Bef�rderung des Staatspersonals des Kantons St. Gallen erfolgte Einreihung der an kantonalen st. gallischen Spit�lern angestellten Krankenschwestern (DN2), Hebammen, medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen, technischen Operationsassistentinnen und medizinischen Laborantinnen gegen Art. 8 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) und Art. 3 des Bundesgesetzes �ber die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG) verstosse, und verzichtete auf eine aussergerichtliche Kl�rung.
B.a In der Folge erhoben der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachm�nner (SBK; Sektion St. Gallen/Thurgau/ Appenzell), der Schweizerische Verband des Personals �ffentlicher Dienste (vpod), der Schweizerische Hebammenverband (SHV; Sektion Ostschweiz), die Schweizerische Vereinigung der Fachleute f�r medizinisch-technische Radiologie (SVMTRA), der Schweizerische Berufsverband der technischen Operationsfachfrauen/-m�nner (SBVTOA), der Fachverband der diplomierten medizinischen Laborantinnen und Laboranten (labmed; Sektion Ostschweiz), die an kantonalen Spit�lern im Kanton St. Gallen t�tigen drei Krankenschwestern (DN2) B.________, G.________ und L.________ sowie die f�nf Hebammen A.________, N.________, E.________, D.________ und P.________, eine medizinisch-technische Radiologieassistentin, zwei technische Operationsassistentinnen und zwei medizinische Laborantinnen im September und Oktober 2003 beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen Klagen auf Feststellung, dass die Einreihung und damit die Entl�hnung der genannten Berufsgruppen gegen Art. 8 Abs. 3 BV und Art. 3 GlG verstosse. Gleichzeitig ersuchten die Einzelkl�gerinnen f�r die Zeit vom 1. Oktober 1998 bis 31. August 2003 (Krankenschwestern, Hebammen), vom 1. November 1998 bis 30. September 2003 (medizinisch-technische Radiologieassistentinnen), vom 1. November 1998 bis 30. September/31. Oktober 2003 (technische Operationsassistentinnen) bzw. vom 1. November 1998 bis 31. Oktober 2003 (medizinische Laborantinnen) um Nachzahlung noch festzusetzender Betr�ge zuz�glich 5 % Zins ab mittlerem Verfall sowie der AHV- und Pensionskassenbeitr�ge.
B.b Das angerufene Gericht beauftragte PD Dr. H.________, Direktor des Forschungsinstituts f�r Arbeit und Arbeitsrecht der Universit�t X.________, auf der Grundlage der Vereinfachten Funktionsanalyse ein arbeitswissenschaftliches Gutachten bez�glich der Berufe der Kl�gerinnen und des Polizisten sowie im Sinne eines Quervergleichs mit Blick auf drei weitere Berufe zu erstellen. Eine gegen die Bestellung des Gutachters eingereichte staatsrechtliche Beschwerde wies das Bundesgericht ab (Urteil 2P.78/2005 vom 21. Juli 2005).
B.c Gest�tzt auf das am 8. August 2007 erstattete Gutachten (nachstehend: Gutachten) und nach Beizug verschiedener Amtsberichte wies das kantonale Gericht die Klagen mit Entscheid vom 25. November 2008 ab. Als Begr�ndung erwog es im Wesentlichen, dass die gutachtliche Bewertung der Berufsgruppen der Klagenden im Vergleich mit der Berufsgruppe der Polizisten sachgerecht und ohne Hinweise auf geschlechtsdiskriminierende Elemente vorgenommen worden sei. Da gest�tzt auf die Schlussfolgerungen des Gutachtens die medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen, die technischen Operationsassistentinnen und die medizinischen Laborantinnen im Vergleich zur Berufsgattung der Polizisten nicht zu tief, sondern zu hoch eingestuft seien, erwiesen sich die betreffenden Feststellungs- und Leistungsbegehren zum vornherein als unbegr�ndet. Demgegen�ber w�rden die Berufsgruppen der Hebamme mit Grundausbildung und Aufbau sowie der Krankenschwester (DN2) nicht nur verglichen mit m�nnerdominierten, sondern auch mit verschiedenen weiblich besetzten und einem neutralen Beruf zu tief entl�hnt. Die Einreihung der entsprechenden Berufssparten sei vor diesem Hintergrund zwar eventuell in rechtsungleicher, nicht aber in - im vorliegenden Verfahren einzig zu beurteilender - geschlechtsdiskriminierender Weise erfolgt.
C.a Der SBK, der vpod und der SHV lassen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und die Rechtsbegehren stellen, es sei in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids festzustellen, dass die Einreihung der Krankenschwestern/Krankenpfleger DN2, der Hebammen mit fachspezifischer Ausbildung und der Hebammen mit Krankenpflegediplom sowie Zusatzausbildung und damit deren Entl�hnung gem�ss den Richtlinien �ber Einreihung und Bef�rderung des Staatspersonals gegen Art. 8 Abs. 3 BV und Art. 3 Abs. 1 und 2 GlG verstosse.
C.b Die Pflegefachfrauen B.________, G.________ und L.________ sowie die Hebammen A.________, N.________, E.________, D.________ und P.________ lassen ebenfalls Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einreichen und beantragen, es sei in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids festzustellen, dass ihre Einreihung und damit ihre Entl�hnung gegen Art. 8 Abs. 3 BV und Art. 3 Abs. 1 und 2 GlG verstosse bzw. verstossen habe, und es sei die Sache zur Festsetzung der nachzuzahlenden Besoldungen an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen.
Der Kanton St. Gallen l�sst auf Abweisung der Beschwerden schliessen, soweit auf sie eingetreten werden k�nne, w�hrend die Vorinstanz auf Abweisung tr�gt. Das zur Vernehmlassung eingeladene Eidgen�ssische B�ro f�r die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) beantragt die Beschwerdegutheissung.
1.1 Streitgegenstand bildet der kantonal letztinstanzliche Endentscheid betreffend die Lohneinstufung der Krankenschwestern D2 und der Hebammen mit Grundausbildung und Aufbau. Die Einreihung der medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen, der technischen Operationsassistentinnen und der medizinischen Laborantinnen ist demgegen�ber nicht mehr strittig.
1.2.1 Beim vorliegenden Verfahren handelt es sich um eine verm�gensrechtliche Streitigkeit auf dem Gebiet der �ffentlich-rechtlichen Arbeitsverh�ltnisse. Nach Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig, wenn der Streitwert (gem�ss Art. 51 BGG) weniger als Fr. 15'000.- betr�gt.
1.2.2 Die Vorinstanz hat den Streitwert entgegen der Vorschrift von Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG nicht beziffert. Die Beschwerdef�hrerin G.________ hat vorinstanzlich f�r die Zeit vom 1. Oktober 1998 bis 31. August 2003 einen nach durchgef�hrtem Beweis noch festzusetzenden Betrag von mindestens Fr. 11'023.50 zuz�glich Arbeitgeberanteil an die AHV- und Pensionskassenbeitr�ge eingeklagt. Unter Ber�cksichtigung des Umstands, dass sie auch die Feststellung der diskriminierenden Einreihung beantragte und das Arbeitsverh�ltnis gem�ss vorinstanzlicher Feststellung (angefochtener Entscheid, E. 1.1 S. 16 f.) im Zeitpunkt der Klageeinreichung andauerte, ist die Streitwertgrenze jedenfalls erreicht, und es braucht nicht n�her abgekl�rt zu werden, ob diese nicht bereits - wie bei den anderen Beschwerdef�hrerinnen - mit dem Leistungsbegehren allein �berschritten w�rde.
2.1 Die Beschwerde f�hrenden Pflegefachfrauen und Hebammen (mit Grundausbildung und Aufbau) sind zur Beschwerdef�hrung berechtigt, da sie am bisherigen Verfahren teilgenommen haben, durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt sind und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung haben (Art. 89 Abs. 1 BGG).
2.2 Beschwerdelegitimiert sind gem�ss Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG ferner Organisationen, welchen ein anderes Bundesgesetz dieses Recht einr�umt. Nach Art. 7 Abs. 1 GlG k�nnen Organisationen, die nach ihren Statuten die Gleichstellung von Frau und Mann f�rdern oder die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wahren und seit mindestens zwei Jahren bestehen, im eigenen Namen feststellen lassen, dass eine Diskriminierung vorliegt, wenn der Ausgang des Verfahrens sich voraussichtlich auf eine gr�ssere Zahl von Arbeitsverh�ltnissen auswirken kann. Diese Voraussetzungen treffen f�r die am Recht stehenden Verb�nde (SBK, vpod, SHV) unbestrittenermassen zu (vgl. angefochtener Entscheid, E. 1.2 S. 17).
3.1 S�mtliche der Beschwerde f�hrenden Einzelpersonen sind an kantonalen Spit�lern im Kanton St. Gallen angestellt. Der Beschwerdegegner machte vorinstanzlich geltend, das Kantonsspital St. Gallen bilde zusammen mit dem kantonalen Spital Rorschach seit dem 1. Januar 2003 einen Spitalverbund und stelle damit eine selbstst�ndige �ffentlich-rechtliche Anstalt dar. Bez�glich Lohnforderungen, die f�r die Zeit nach dem 1. Januar 2003 geltend gemacht w�rden, fehle es dem Kanton deshalb an der Passivlegimitation. Die Vorinstanz erachtete den Kanton in Bezug auf die Feststellungsbegehren - zu Recht (BGE 131 II 393 E. 3 S. 397 mit Hinweisen [betreffend Passivlegitimation des Kantons bei auf das Gleichstellungsgesetz gest�tzten Feststellungs- bzw. Leistungsbegehren gegen vom Kanton abh�ngige, aber rechtlich selbstst�ndige Spitaltr�ger]) - als passivlegitimiert und liess die Frage hinsichtlich der Leistungsklagen mit Blick auf die Abweisung der Feststellungsbegehren f�r die Zeit ab 1. Januar 2003 offen (angefochtener Entscheid, E. 1.3 S. 17 unten ff.).
3.2 Im bundesgerichtlichen Verfahren beantragen die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer die Bejahung der Passivlegitimation hinsichtlich der Leistungsbegehren auch f�r die Zeit nach dem 1. Januar 2003. Der Beschwerdegegner seinerseits beantragt Nichteintreten auf das entsprechende Ersuchen, da die Vorinstanz den diesbez�glichen Sachverhalt nicht abgekl�rt habe und sich die Passivlegitimation nach dem kantonalen Recht richte.
3.2.1 Wenn der Beschwerdegegner nicht als passivlegitimiert anzusehen w�re, w�rde dieser Umstand das Eintreten nicht hindern, sondern m�sste die Beschwerde abgewiesen werden (BGE 131 II 393 E. 3 S. 397 in fine). Auch steht weder eine in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes erfolgte unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes durch die Vorinstanz (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) noch die allf�llige Massgeblichkeit des kantonalen Rechts f�r die Beurteilung der Passivlegitimation (Art. 95 BGG) einem Eintreten entgegen. Zusammenfassend sind die Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt, sodass auf die Beschwerden einzutreten ist.
3.2.2 Sollte das Leistungsbegehren der Beschwerdef�hrerinnen zu bejahen sein, m�sste namentlich nach Massgabe der in BGE 131 II 393 (E. 3 S. 397) festgehaltenen Grunds�tze materiell zur Frage der streitigen Passivlegitimation des Beschwerdegegners f�r die Zeit ab 1. Januar 2003 Stellung genommen werden.
4.1 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
4.2.1 Hinsichtlich der Bewertung lohnrelevanter Funktionen im Rahmen einer Lohndiskriminierungsklage galten unter altem Verfahrensrecht die folgenden Leits�tze: Die Beurteilung bestimmter Funktionen in Bezug auf andere Funktionen oder bestimmte Anforderungskriterien kann nie objektiv und wertneutral erfolgen, sondern enth�lt zwangsl�ufig einen erheblichen Wertungsbereich, dessen Konkretisierung davon abh�ngt, wie eine bestimmte Aufgabe von der Gesellschaft bzw. vom Arbeitgeber bewertet wird. Wissenschaftliche Studien verm�gen diese Beurteilung zu unterst�tzen, indem sie die Tatsachen erheben und Vorurteile beseitigen, ohne aber die normative Wertung ersetzen zu k�nnen. Diese Entscheidung h�ngt einerseits von Sachverhaltsfragen ab, beispielsweise der Frage, was f�r T�tigkeiten im Rahmen einer bestimmten Funktion ausgef�hrt und welche ausbildungsm�ssigen Anforderungen daf�r verlangt werden, unter welchen Umst�nden die T�tigkeit ausge�bt wird usw. Anderseits h�ngt sie ab von der relativen Gewichtung, welche den einzelnen Elementen beigemessen wird. Diese Gewichtung ist grunds�tzlich nicht bundesrechtlich normiert. Die zust�ndigen kantonalen Beh�rden haben, soweit nicht das f�r sie verbindliche kantonale Recht bestimmte Vorgaben vorsieht, einen grossen Ermessensspielraum. Bundesrechtlich vorgegeben sind jedoch die Schranken dieses Spielraums: Die Bewertung darf nicht willk�rlich oder rechtsungleich erfolgen (Art. 4 Abs. 1 aBV [nunmehr Art. 8 Abs. 1 BV]) und keine geschlechtsdiskriminierenden Elemente enthalten (Art. 4 Abs. 2 aBV [nunmehr Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV] bzw. Art. 3 GlG). Die Bewertung und Einstufung einer bestimmten T�tigkeit oder Funktion ist somit weder eine reine Sach- noch Rechts- noch Ermessensfrage, sondern beinhaltet Elemente von allen dreien. Die Anwendung des Gleichstellungsgesetzes kann daher nicht dazu f�hren, dass eine bestimmte Wertung als die rechtlich einzig richtige bezeichnet wird; sie kann nur bestimmte Wertungen als unzul�ssig, weil diskriminierend, qualifizieren. In diesem Rahmen bleibt ein erheblicher Ermessensspielraum der zust�ndigen politischen Beh�rden (BGE 125 II 385 E. 5b S. 390 f. mit Hinweis; Urteile 2A.97/2007 und 2A.98/2007 vom 20. November 2007 E. 2.4 sowie 2A.505/2006 vom 19. Juni 2007 E. 1.4).
4.2.2 An dieser Rechtsprechung zur �berpr�fungsbefugnis von Funktionsbewertungen �ndert sich im Lichte des neuen Prozessrechts grunds�tzlich nichts. Beachtung zu schenken ist einzig dem Umstand, dass das BGG die Dreiteilung in Tat-, Rechts- und Ermessensfrage nach Art. 104 OG - anders als die Unterscheidung von Tat- und Rechtsfrage (vgl. Art. 105 BGG) - nicht mehr kennt. Wie die Sachverhaltsfeststellung ist auch die vorinstanzliche Ermessensbet�tigung im Verfahren vor Bundesgericht nur beschr�nkt �berpr�fbar. Eine Angemessenheitskontrolle (vgl. BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 [zu Art. 132 lit. a OG]) ist dem Gericht verwehrt; es hat nur zu pr�fen, ob die Vorinstanz ihr Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt, mithin �berschritten, unterschritten oder missbraucht hat (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Ulrich Meyer, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 29 f. zu Art. 105 BGG). Hat ein kantonales Gericht ein Lohnsystem beurteilt, resultiert daraus f�r die bundesgerichtliche Kognition mithin das Folgende: Die Feststellung des Sachverhalts kann nur im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 BGG �berpr�ft werden. Frei �berpr�fbare Rechtsfrage ist, ob das kantonale Gericht die richterliche Pr�fungspflicht korrekt gehandhabt hat (BGE 118 Ia 35 E. 2e S. 39). Die Bewertung verschiedener T�tigkeiten stellt im Rahmen der genannten bundesrechtlichen Schranken demgegen�ber eine Ermessensfrage dar, in die das Bundesgericht nicht eingreifen kann. Wiederum frei �berpr�fbar ist, ob die Vorinstanz die bundesrechtlichen Schranken des beh�rdlichen Ermessensspielraums richtig interpretiert hat. Bundesrecht ist beispielsweise verletzt, wenn das kantonale Gericht entweder eine diskriminierende Bewertung als nicht diskriminierend oder aber eine nicht diskriminierende Bewertung als diskriminierend beurteilt hat. Soweit sich ein kantonales Gericht nur auf das Gleichstellungsgesetz beruft (und nicht auf eine Bestimmung des kantonalen Rechts, wonach es die Angemessenheit der Besoldung �berpr�ft), hat es somit nicht zu beurteilen, ob eine Besoldungseinstufung anhand irgendwelcher Bewertungsmethoden "richtig" oder �berzeugend ist, sondern einzig, ob sie geschlechtsdiskriminierende Auswirkungen zeitigt. Solange eine politische Beh�rde eine Arbeitsplatzbewertung vorgenommen hat, die nicht diskriminierend ist, verletzt ein Gericht Bundesrecht, wenn es dieser Bewertung unter Berufung auf das Gleichstellungsgesetz die Anwendung versagt (Urteil 8C_31/2009 vom 4. Januar 2010 E. 3.2.1 und 3.2.2 mit diversen Hinweisen).
5.1 Die Vorinstanz hat die im vorliegenden Kontext anwendbaren Bestimmungen von Art. 8 Abs. 3 BV, Art. 3 Abs. 1 und 2 sowie Art. 6 GlG und die hiezu ergangene Rechtsprechung (Urteil 2A.95/2007 und 2A.96/2007 vom 20. November 2007 E. 3.1 mit Hinweis auf BGE 124 II 409 E. 7 ff. S. 424 ff.) zutreffend dargelegt. Danach haben Mann und Frau Anspruch auf gleichen Lohn f�r gleiche oder gleichwertige Arbeit. Untersagt sind Lohnunterschiede, die auf geschlechtsspezifischen Umst�nden beruhen. Der Begriff der gleichwertigen Arbeit umfasst nicht bloss �hnliche, das heisst gleichartige Arbeiten, sondern bezieht sich dar�ber hinaus in Zusammenhang mit indirekten Lohndiskriminierungen (zum Begriff: BGE 125 II 541 E. 6a S. 550 f.; Urteil 1C_54/2008 und 1C_68/2008 vom 3. M�rz 2009 E. 5) auch auf Arbeiten unterschiedlicher Natur (BGE 125 I 71 E. 2b S. 79). Ob T�tigkeiten als gleichwertig zu betrachten sind, kann nicht wissenschaftlich objektiv und wertfrei entschieden werden, sondern h�ngt von Beurteilungen ab, die unterschiedlich ausfallen k�nnen. Es gibt verschiedene Bewertungsverfahren, die sich in Aufgliederung, Gewichtung und Bewertung der Anforderungen unterscheiden; keines davon ist verfassungsrechtlich allein zul�ssig. Den zust�ndigen Beh�rden steht bei der Ausgestaltung des Besoldungssystems im �ffentlichen Dienst ein erheblicher Freiraum zu; sie k�nnen aus der Vielzahl denkbarer Ankn�pfungspunkte die Tatbestandsmerkmale ausw�hlen, die f�r die Besoldung massgebend sein sollen. Das Lohngleichheitsgebot schr�nkt diesen grossen Ermessensspielraum nicht grunds�tzlich ein. Es bedeutet nicht, dass nur noch eine ganz bestimmte Methode f�r die Bewertung von Arbeitspl�tzen zul�ssig w�re, und es legt nicht positiv fest, welcher Massstab anzuwenden ist; das Lohngleichheitsgebot verbietet allein die Wahl geschlechtsdiskriminierender Bewertungskriterien. Eine Arbeitsplatzbewertung oder ein Lohnsystem verst�sst nicht schon dann gegen das Diskriminierungsverbot, wenn eine andere Bewertung ebenfalls mit guten Gr�nden vertretbar w�re oder gar aus der Sicht bestimmter arbeitswissenschaftlicher Theorien besser begr�ndet erschiene, sondern nur dann, wenn sie diskriminierend ist (BGE 125 I 71 E. 2c/aa S. 79 ff.; 125 II 385 E. 5b S. 390 f., 530 E. 5b S. 537, 541 E. 5c S. 548 f.; 124 II 409 E. 9b S. 427, 436 E. 7a S. 440 f.; Urteil 8C_31/2009 vom 4. Januar 2010 E. 7). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt als Rechtfertigung f�r Lohnunterschiede keine wissenschaftlichen Nachweise, sondern bloss sachlich haltbare Motive (BGE 126 II 217 E. 6c S. 221; Urteil 2A.200/2001 vom 18. Juni 2002 E. 3.1). Geschlechtsdiskriminierend k�nnen schliesslich nur Lohnunterschiede zwischen typisch m�nnlichen und typisch weiblichen oder zwischen geschlechtstypischen und geschlechtsneutralen Funktionen sein, nicht aber Differenzen zwischen zwei typisch weiblichen Funktionen (Urteil 2A.183/2003 vom 20. August 2003 E. 3.2). Gem�ss Art. 6 GIG wird u.a. bez�glich der Entl�hnung eine Diskriminierung vermutet, wenn diese von der betroffenen Person glaubhaft gemacht wird. Alsdann trifft den Arbeitgeber der Beweis, dass die unterschiedliche Entl�hnung sachlich gerechtfertigt ist (BGE 130 III 145 E. 4.2 S. 161 f.; 127 III 207 E. 3c S. 212 f.; 125 I 71 E. 4a S. 82; 125 II 541 E. 6a S. 550 f.; zur Definition der sachlichen [Rechtfertigungs-]Gr�nde im Detail: vgl. E. 11.3 hiernach).
5.2 Bei der Beurteilung, ob eine bestimmte T�tigkeit geschlechtstypisch ist, wird in erster Linie auf das statistische Element abgestellt; ein typischer Frauenberuf liegt vor, wenn der Frauenanteil h�her als 70 % liegt. Es kann aber auch die geschichtliche Dimension und die historische Pr�gung ber�cksichtigt werden (BGE 125 II 530 E. 2b S. 532; 124 II 529 E. 5e ff. S. 534 ff. mit Hinweisen; Elisabeth Freivogel, in: Kommentar zum Gleichstellungsgesetz, 2009, Rz. 99 ff. zu Art. 3 GlG; Susy Stauber-Moser, Gleichstellungsgesetz und bundesgerichtliche Rechtsprechung, in: Wirtschaftsrecht in Bewegung - Festgabe zum 65. Geburtstag von Peter Forstmoser, 2008, S. 485 ff., S. 492 f.; Hansj�rg Seiler, Gleicher Lohn f�r gleichwertige Arbeit, in: Schweizerisches Zentralblatt f�r Staats- und Verwaltungsrecht, 2003, S. 113 ff., S. 122 f.). In diesem Sinne wurde im kantonalen Entscheid festgestellt (E. 2.2 S. 22 f.), es sei notorisch, dass es sich bei den Berufen der Krankenschwester (DN2) und der Hebamme (mit Grundausbildung bzw. mit Krankenpflegediplom und Zusatzausbildung) um typische Frauenberufe handle, w�hrend die Polizeit�tigkeit m�nnerdominiert sei (vgl. auch Urteil 2A.97/2007 vom 20. November 2007 E. 4.2 mit Hinweisen). In Bezug auf das Berufsbild der medizinischen Laborantinnen, der technischen Operationsassistentinnen und der medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen wurden demgegen�ber zur Frage der geschlechtsspezifischen Einordnung zus�tzliche Abkl�rungen getroffen. Diese ergaben, dass der Frauenanteil bei allen drei Funktionen mindestens 70 % betr�gt, sodass auch diese drei Berufsgruppen als frauenspezifisch eingestuft wurden. Das Tatbestandsmerkmal der frauentypischen Identifikation war somit - unbestrittenermassen - hinsichtlich aller vorinstanzlich Klagenden erf�llt.
Der Beschwerdegegner hat die Glaubhaftmachung einer Diskriminierung der Beschwerdef�hrerinnen im Rahmen seiner Klageantwort im kantonalen Prozess ausdr�cklich anerkannt. Darauf hat die Vorinstanz abgestellt mit der Folge der Umkehr der Beweislast in dem Sinne, dass es nunmehr dem Beklagten oblag, den vollen Beweis f�r die geschlechtsdiskriminierungsfreie Einreihung der Klagenden zu erbringen (angefochtener Entscheid, E. 2.5 S. 29). Auch letztinstanzlich r�gt der Kanton keine Verletzung von Art. 6 GlG. Es besteht f�r das Bundesgericht vor diesem Hintergrund keine Veranlassung, von der betreffenden Schlussfolgerung abzuweichen bzw. sie in Frage zu stellen. Dementsprechend hat der Kanton den vollen Beweis daf�r zu erbringen, dass die besoldungsm�ssig ungleiche Einreihung der Beschwerdef�hrerinnen auf sachlich begr�ndeten Motiven beruht (vgl. E. 5.1 in fine hievor und E. 11.3 hiernach). Im Folgenden ist somit zu beurteilen, ob es dem Beschwerdegegner gelungen ist, wie von der Vorinstanz angenommen, den entsprechenden Beweis (des Gegenteils) erfolgreich anzutreten.
7.1 Das kantonale Gericht pr�fte auf der Basis des bei PD Dr. med. H.________ veranlassten arbeitswissenschaftlichen Gutachtens vom 8. August 2007 die Gleichwertigkeit der beruflichen T�tigkeiten der vorinstanzlichen Kl�gerinnen und des Berufs des Polizisten (sowie - zur Verbreiterung der Vergleichsbasis - drei weiterer m�nnerspezifischer [Rettungssanit�ter IVR mit Erstausbildung sowie mit 24- bzw. 14-monatiger Weiterbildung] bzw. geschlechtsneutraler Funktionen [Di�tkoch/Di�tk�chin]; Urteil 1A.34/1999 vom 5. Oktober 1999 E. 5c mit Hinweis). Das Gutachten war gest�tzt auf die sog. Vereinfachte Funktionsanalyse (VFA) verfasst worden. Diese beruht auf den sechs unterschiedlich gewichteten Hauptkriterien K1 Ausbildung und Erfahrung, K2 Geistige Anforderungen, K3 Verantwortung, K4 Psychische Anforderungen und Belastungen, K5 Physische Anforderungen und Belastungen sowie K6 Beanspruchung der Sinnesorgane und spezielle Arbeitsbedingungen und bewertet die Berufsgruppen entsprechend den derart definierten Anforderungen und Belastungen auf einer Skala von 0,5 bis 5,0 (siehe Darstellung des Systems in BGE 125 II 385 E. 4a und b S. 387 f. mit Hinweisen; Urteil 2A.200/2001 vom 18. Juni 2002 E. 4.1; vgl. auch E. 8.1 hiernach). Bei der Beurteilung, ob die als typisch weiblich identifizierten Berufe der Krankenschwestern und Hebammen unzul�ssigerweise auf Grund des Geschlechts oder aber aus sachlichen Gr�nden ungleich behandelt werden, ging die Vorinstanz davon aus, dass im Falle der Gegen�berstellung von sehr unterschiedlichen Funktionen die Vernetzungen im gesamten Lohngef�ge betrachtet werden und insbesondere auch Vergleiche mit tiefer eingereihten neutralen oder m�nnlich gepr�gten Berufen angestellt werden m�ssten (angefochtener Entscheid, E. 2.3 S. 23 f. und E. 9.1 S. 104 unten f.). Dies gelte vorliegend umso mehr, als das Lohngef�ge der kantonalrechtlich Angestellten in St. Gallen historisch gewachsen sei und auf keiner systematischen Funktionsbewertung basiere. Zu diesem Zweck seien im Gutachten zu Recht nebst dem als Referenzpunkt dienenden Beruf des Polizisten auch die T�tigkeiten des Rettungssanit�ters IVR mit Erstausbildung sowie mit 24- bzw. 14-monatiger Weiterbildung und des Di�tkochs/der Di�tk�chin miteinbezogen worden. Zusammenfassend gelangte sie zum Ergebnis, dass die vom Gutachter in dieser Weise vorgenommene Bewertung sachgerecht und in nicht geschlechtsdiskriminierender Weise erfolgt sei (angefochtener Entscheid, E. 9 Ingress S. 104).
7.2.1 Die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer erachten die vom Gutachter getroffene Auswahl der Vergleichsberufe als nicht repr�sentativ und deshalb f�r ermessensfehlerhaft und willk�rlich. Namentlich sei die Heranziehung von lediglich drei Berufsgruppen ungen�gend. Auch fielen die Berufsgattungen der Rettungssanit�ter ohne und mit Weiterbildung (58) sowie der Di�tk�chinnen und -k�che (31) in quantitativer (wie auch qualitativer) Hinsicht zu wenig ins Gewicht, um zusammen mit den Angeh�rigen des Polizeidienstes - einer hinsichtlich der Anzahl ihrer Vertreter ansehnlichen und damit der Berufskategorie der Pflegefachpersonen vergleichbaren Gruppierung - als Vergleichsbasis zu gen�gen.
7.2.2 Die Vorinstanz entkr�ftete diese bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Einwendungen mit der Feststellung, die neben der Funktion des Polizisten zus�tzlich beigezogenen und bewerteten Berufsgruppen eigneten sich nach den �berzeugenden gutachtlichen Darlegungen besonders gut f�r den vorzunehmenden Quervergleich und die �berpr�fung der geschlechtsspezifischen Diskriminierung, da die m�nnerdominierten Rettungssanit�ter wie die Klagenden zur Gruppe der "pflegerischen Fachpersonen" z�hlten. Die Ausbildungsvoraussetzungen seien relativ klar geregelt und die Anfangseinstufung sei gleich hoch bzw. leicht h�her als diejenige der klagenden Berufe. Die Funktion des Kochs/der K�chin bzw. des Di�tkochs/der Di�tk�chin, welcher eine g�nzlich andere Qualit�t zukomme als derjenigen des Polizeimannes oder der Krankenschwester bzw. Hebamme, sei demgegen�ber geschlechtsneutral besetzt. Mit dem Einbezug auch dieser Berufsgattung sei gew�hrleistet, dass nicht nur ein eher begrenzter Bereich des Lohngef�ges untersucht, sondern der Einblick in das traditionell gewachsene Lohnsystem breiter angelegt werde. Zudem befinde sich die Anfangseinstufung f�r die Funktion des Kochs/der K�chin (leicht) unterhalb derjenigen der klagenden Berufe. Insbesondere der Di�tkoch/die Di�tk�chin, der/die eine abgeschlossene Berufslehre als Koch/K�chin aufweise und eine zus�tzliche Ausbildung absolviert habe, eigne sich zur erg�nzenden Evaluation. Unter Ber�cksichtigung der somit als geeignet qualifizierten Vergleichsberufe erachtete das kantonale Gericht die Vergleichsbasis als ausreichend. Die seitens der Klagenden in diesem Zusammenhang erhobene R�ge der Aktenwidrigkeit bzw. der Geh�rsverletzung wurde als unbegr�ndet abgewiesen (angefochtener Entscheid, E. 2.3 - 2.3.5 S. 23 ff.).
8.1 Die dem Gutachten zugrunde gelegte VFA fasst die zur Beurteilung einer Funktion massgebenden Anforderungen in sechs Kriterien zusammen. Die sechs Kriterien werden mit unterschiedlichen maximalen Arbeitswertpunktzahlen (AWP) versehen, welche die relative Gewichtung der Kriterien ausdr�cken. Die einzelnen Funktionen wurden anhand dieser Kriterien auf Grund einer 10er-Skala von 0,5 - 5,0, je mit halben Zwischenschritten, bewertet. Den einzelnen Skalenschritten entspricht eine bestimmte Arbeitswertpunktezahl, wobei die Skalierung progressiv ist. Die Summe der Punkte ist massgebend f�r die Einreihung in die Besoldungskategorie (BGE 124 II 409 E. 10a S. 429; vgl. auch E. 7.1 hievor). Wie das Bundesgericht wiederholt festgestellt hat - und von den Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrern denn auch nicht grunds�tzlich in Frage gestellt wird -, gilt die VFA als zul�ssiges Bewertungsverfahren (BGE 131 II 393 E. 6.1 S. 399; 125 I 71 E. 3a S. 80 f.; 125 II 385 E. 4b S. 388; 124 II 409 E. 10d S. 430; Urteile 2A.200/2001 vom 18. Juni 2002 E. 5.5.2 mit Hinweisen und 1A.255/1999 vom 17. Mai 2000 E. 5b, nicht publ. in: BGE 126 II 217; Seiler, a.a.O., S. 129). Geschlechtsspezifische Diskriminierungen k�nnen bei diesem Vorgehen aber auf drei Stufen erfolgen, n�mlich bei der Auswahl der Kriterien, bei der relativen Gewichtung der Kriterien sowie bei der Einreihung einzelner Funktionen in der 10er-Skala (BGE 124 II 309 E. 10b S. 329 mit Hinweis auf Andreas C. Albrecht, Der Begriff der gleichwertigen Arbeit im Sinne des Lohngleichheitssatzes "Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn f�r gleichwertige Arbeit" [Art. 4 Abs. 2 BV], 1998, S. 162 f.). Die Auswahl oder die Gewichtung der Kriterien oder die Einreihung der einzelnen Funktionen wird auf eine diskriminierende Weise vorgenommen, wenn systematisch und ohne Bezug zu der zu bewertenden T�tigkeit geschlechtsspezifische Merkmale tiefer bewertet werden als neutrale oder f�r das andere Geschlecht typische (BGE 125 II 541 E. 6a S. 550 mit Hinweis; Urteil 1A.34/1999 vom 5. Oktober 1999 E. 5c) bzw. wenn geschlechtsspezifische Kriterien, die f�r die zu beurteilende T�tigkeit unbedeutend sind, stark gewichtet werden oder umgekehrt nicht ber�cksichtigt werden, obwohl sie f�r die T�tigkeit wichtig sind (BGE 131 II 393 E. 6.1 S. 399 f. mit Hinweisen; Seiler, a.a.O., S. 129). Besondere Schwierigkeiten ergeben sich, wenn im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens eine einzelne Funktion aus einem ganzen Besoldungssystem zur Diskussion gestellt wird. Dass das gesamte Lohnsystem ein austariertes Ganzes darstellt, steht zwar einer gerichtlichen �berpr�fung der Besoldungseinreihung nicht entgegen (BGE 117 Ia 262 E. 3c S. 267). Doch ist zu beachten, dass aus den genannten Gr�nden mehrere Besoldungssysteme zul�ssig sind. Allein durch den Umstand, dass eine (m�nnliche oder weibliche) geschlechtstypische Funktion tiefer eingestuft wird als eine geschlechtsneutrale oder eine f�r das andere Geschlecht typische Funktion, wird noch keine Diskriminierung begr�ndet. Ob eine solche gegeben ist, kann, insbesondere wenn der Vergleich sehr unterschiedliche Funktionen betrifft, nur beurteilt werden, wenn die in Frage stehende Funktion mit ihren Vernetzungen im gesamten Lohngef�ge betrachtet wird (BGE 118 Ia 35 E. 3b S. 40; 117 Ia 262 E. 4c S. 269). Zu diesem Zweck muss die zur Diskussion stehende geschlechtstypische Funktion mit bestimmten anderen (nicht geschlechtstypischen) Funktionen verglichen werden (vgl. BGE 124 II 409, 436, 529). Dabei darf sich aber der Vergleich nicht auf eine bestimmte Funktionsgruppe beschr�nken; vielmehr sind die Vernetzungen zwischen den einzelnen Gruppen einzubeziehen (BGE 118 Ia 35 E. 3b S. 40; 117 Ia 262 E. 4c S. 269; Urteil 2A.593/1998 vom 28. Juni 1999 E. 5e; zum Ganzen BGE 125 II 385 E. 5e S. 392) und auch Vergleiche mit tiefer eingereihten neutralen oder m�nnlichen Berufen anzustellen (BGE 125 II 385 E. 6f S. 394; Seiler, a.a.O., S. 127). Bei der Bestimmung der Vergleichsgruppen geht es um eine Rechtsfrage. Es kann nicht im Belieben der Parteien (oder gar nur einer Partei) stehen, welche Funktionen zum Vergleich herangezogen werden (Urteil 1A.255/1999 vom 17. Mai 2000 E. 5c, nicht publ. in: BGE 126 II 217; Kathrin Arioli/Bibiane Egg, Arbeitswissenschaftliche Gutachten in Lohngleichheitsprozessen, AJP 2001, S. 1299 ff., S. 1302; Seiler, a.a.O., S. 127).
8.2 Die dargestellten Grunds�tze wurden, wie sich den aufgef�hrten Urteilen entnehmen l�sst, vor dem Hintergrund von kantonal f�r das gesamte Staatspersonal durchgef�hrten Revisionen des Besoldungswesens entwickelt. F�r eine Anzahl von Schl�sselpositionen wurde dabei regelm�ssig auf Grund einer analytischen Arbeitsplatzbewertung in Form der VFA anhand der beschriebenen sechs Kriterien ein Arbeitswert eruiert und gest�tzt darauf eine Lohneinstufung vorgenommen. Anl�sslich dieser Neubewertung wehrten sich alsdann verschiedene Vertreterinnen frauendominierter, vornehmlich in Pflegeberufen angesiedelter Berufsgattungen gegen eine ihrer Auffassung nach geschlechtsdiskriminierende (Neu-)Einreihung (vgl. in diesem Sinne etwa BGE 131 II 393 E. 5.2 S. 398 f.; 125 II 385). Im hier zu beurteilenden Fall wurde die geschlechtsbedingte Lohnungleichbehandlung indessen innerhalb eines historisch gewachsenen, komplexen Lohngef�ges moniert, welchem keine systematische Funktionsbewertung zugrunde lag. Die angerufene kantonale Gerichtsinstanz hat in der Folge - im Einverst�ndnis mit den Parteien (insbesondere auch des Arbeitgebers) - die Erstellung eines auf der VFA basierenden arbeitswissenschaftlichen Gutachtens in die Wege geleitet hat. Die betreffende Arbeitsplatzbewertung wurde den am Rechte stehenden sowie den zus�tzlich ausgew�hlten Vergleichsberufen somit gleichsam "�bergest�lpt". Gr�nde daf�r, dass einzig infolge dieser anders gearteten Ausgangssituation die hievor beschriebenen Vorgaben in casu keine - jedenfalls sinngem�sse - Anwendung finden sollten, sind jedoch weder erkennbar, noch werden sie von den Parteien geltend gemacht. Massgebend ist im vorliegenden Kontext allein, dass das Lohnsystem des Arbeitgebers nach Massgabe von rationalen, namentlich nicht geschlechtsspezifischen Elementen ausgestaltet ist. Bei den in die Bewertung miteinzubeziehenden Vergleichsberufen ist unter diesem Titel entscheidwesentlich, dass jegliche Anzeichen f�r eine ergebnisbezogene, sich nicht nach sachlich motivierten Faktoren richtende Selektion ausgeschlossen werden k�nnen. Demgegen�ber ginge es zu weit, aus den dargelegten, analog anzuwendenden Leitplanken eine eigentliche Verpflichtung des betroffenen Arbeitgebers ableiten zu wollen, stets eine fl�chendeckende analytische Arbeitsplatzbewertung in Form der VFA durchf�hren zu m�ssen.
8.3 Nach dem Gesagten erweist sich sowohl die gutachtliche Ausdehnung des Quervergleichs auf den neutral identifizierten, hinsichtlich der Anfangseinstufung tiefer liegenden Beruf des Di�tkochs/der Di�tk�chin wie auch der Einbezug der m�nnlich dominierten, lohnm�ssig gleich hoch oder leicht h�her bewerteten Funktion des Rettungssanit�ters IVR (mit Erstausbildung bzw. 24- oder 14-monatiger Weiterbildung) mit der Vorinstanz als sachgerecht. Der Umstand, dass neben den Vertretern der Polizei lediglich zwei weitere Vergleichsgruppierungen herangezogen wurden, vermag daran in Anbetracht ihres repr�sentativen Charakters ebenso wenig etwas zu �ndern wie die Tatsache, dass beide Funktionen �ber eine geringere Anzahl Stelleninhaber verf�gen als die Berufszweige der Beschwerdef�hrerinnen (und der Polizei). In Bezug auf den letztgenannten Punkt gilt es im �brigen auch zu beachten, dass die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer vorinstanzlich selber u.a. eine Ausweitung der Expertise auf den Aufgabenbereich der nur mit f�nf Personen besetzten Hauswartst�tigkeit angestrebt hatten. Als relevant anzusehen ist der Umstand, dass die Auswahl auf Grund sachlich begr�ndeter, im Gutachten einl�sslich dargelegter Faktoren vorgenommen worden ist und keine Hinweise f�r eine ergebnisorientierte Selektion bestehen. Dies ergibt sich namentlich aus dem von PD Dr. H.________ gew�hlten, im Gutachten eingehend wiedergegebenen Prozedere zur Bestimmung der f�r den Quervergleich geeigneten Funktionen (Gutachten, S. 18 ff.): Vor dem Hintergrund, dass die im �ffentlichen Dienst verbreiteten Besoldungssysteme auf unterschiedlichen, jedoch teilweise in gleichen Lohnklassen eingereihten Funktionen beruhen, zieht der Experte den Schluss, dass einerseits die in derselben Lohnklasse eingestuften Funktionen grunds�tzlich als gleichwertig zu betrachten sind und anderseits auch verschieden eingereihte Funktionen hinsichtlich Anforderungen und Belastungen miteinander verglichen werden k�nnen. Auf dieser Basis definierte er drei, im Hinblick auf die Auswahl der geeigneten Vergleichsgruppen massgebende Bedingungen. Zum einen m�ssten, da sehr unterschiedliche Berufsgattungen zu vergleichen seien (Pflegepersonal versus Polizei), rechtsprechungsgem�ss die Vernetzungen im gesamten Lohngef�ge betrachtet werden und auch Vergleiche mit leicht tiefer, gleich oder leicht h�her eingereihten neutralen oder m�nnlich dominierten T�tigkeiten durchgef�hrt werden. Dies gelte in casu umso mehr, als es sich im Kanton St. Gallen um ein historisch gewachsenes Lohnsystem handle; zudem k�nne in der Weise auch der Gefahr entgegengewirkt werden, dass neue Ungleichheiten produziert w�rden. Als zweite Bedingung sollten die jeweiligen Lohnklassen auch faktisch (mit mehreren Personen) besetzt sein und - drittens - die Vergleichsgruppe in ihrer Zusammensetzung m�glichst eindeutig spezifiziert werden k�nnen und kein Sammelbecken f�r heterogene Berufsbilder darstellen. Die Eingrenzung der ins Auge gefassten Berufsgattungen auf die T�tigkeiten des Rettungssanit�ters (mit und ohne Weiterbildung) sowie des Di�tkochs/der Di�tk�chin wurde in der Folge im Lichte der beschriebenen Auswahlkriterien vom Gutachter �berzeugend und - auch mit Blick auf das quantitative Element - nachvollziehbar begr�ndet, sodass sich die Vorinstanz darauf abst�tzen durfte (vgl. Beweisbeschluss vom 21. M�rz 2006).
Des Weiteren werden R�gen betreffend die Bewertung der einzelnen Berufsgruppen erhoben. Massgebend ist dabei, ob die Unterschiede in der Einstufung frauenspezifische Merkmale benachteiligen und ob dies aus Gr�nden erfolgt ist, die nichts mit der zu bewertenden Arbeit zu tun haben. Nicht erheblich ist jedoch, ob eine andere Bewertung auch vertretbar oder aus gewissen Gr�nden m�glicherweise angemessener w�re.
9.1 Als entscheidwesentlich beanstanden die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer zum einen, im Gutachten w�rde bez�glich des Kriteriums K4 Psychische Anforderungen und Belastungen mit identischer Argumentation die T�tigkeit der Krankenschwester DN2 der Stufe 2,0 und diejenige des Polizisten der Stufe 2,5 zugeordnet. Die Vorinstanz hat den Wertungswiderspruch anerkannt und ausgef�hrt, auch bei den Krankenschwestern k�nnte sich Stufe 2,5 rechtfertigen lassen (angefochtener Entscheid, E. 5.3 S. 62 ff.). Mit Blick auf das Ergebnis des kantonalen Klageverfahrens - lohnm�ssige Einreihung der klagenden Hebammen (mit Grundausbildung und Aufbau) sowie der Krankenschwestern DN2 ist zwar eventuell in rechtsungleicher, nicht aber in geschlechtsdiskriminierender Weise erfolgt - wurde die Frage indessen offen gelassen. Die Vorinstanz wird dies bei der erneuten Beurteilung nachzuholen haben.
9.2.1 Hinsichtlich des Kriteriums K3 Verantwortung wird ebenfalls ein massgebender Wertungswiderspruch ger�gt, indem bei der Einstufung der Polizisten zu ber�cksichtigen gewesen w�re, dass sie h�ufig kontrolliert werden m�ssten, was gem�ss Wertungshilfen zu Stufe 2,0 statt 2,5 h�tte f�hren m�ssen. Dieser Einwand sei vom kantonalen Gericht nicht gepr�ft worden.
9.2.2 Der Vorwurf der Geh�rsverletzung trifft nicht zu. Im angefochtenen Entscheid wurde diesbez�glich erwogen (E. 4.2 S. 44 ff.), dass f�r die Einstufung im Kriterium K3 eine ganze Reihe von Gesichtspunkten relevant sei. Nach der einleuchtenden Beurteilung des Gutachters rechtfertige allein die Verantwortung der Polizisten f�r Leib und Leben sowie die Lebensqualit�t und Sicherheit von Menschen die Einordnung der Vertreter des Polizeidienstes in Stufe 2,5, weshalb der Umstand, dass diese Berufskategorie h�ufigere Einzelanweisungen aufweise als diejenige der Krankenschwestern, deren gleiche Einstufung nicht als falsch erscheinen lasse.
9.3.1 Bei der in Bezug auf die Kriterien K5 Physische Anforderungen und Belastungen bzw. K6 Beanspruchung der Sinnesorgane und spezielle Arbeitsbedingungen vorgenommenen Bewertung (Hebamme/ Hebamme Aufbau und Polizist je 2,5) wird sodann moniert, dass entgegen der vorinstanzlichen Betrachtungsweise (angefochtener Entscheid, E. 4.4.4 S. 53 f.) die nur gelegentlich auftauchenden k�rperlichen Anstrengungen der Vertreter der Polizei das bei den Hebammen - im Rahmen der Beurteilung des Kriteriums K5 zu ber�cksichtigende - in hohem Masse erforderliche manuelle Geschick bzw. die Fingerfertigkeit im Sinne der Feinmotorik nicht zu kompensieren verm�chten, da dem Element der k�rperlichen Anstrengungen lediglich in K6 Rechnung zu tragen sei.
9.3.2 Dem kann nicht beigepflichtet werden. K�rperliche Anstrengungen sowie Handfertigkeit und Geschicklichkeit werden definitionsgem�ss (vgl. Gutachten, S. 94) in K5 erfasst, w�hrend K6 die Beanspruchung der Sinnesorgane und spezielle - �ussere - Arbeitsbedingungen (vgl. Gutachten, S. 101) beinhaltet. Unter k�rperlichen Verschleisserscheinungen leiden beide Berufsgruppen, sodass diese, wenn �berhaupt, im Rahmen der Beurteilung des Kriteriums K6 sowohl bei den Hebammen wie auch Polizisten zu ber�cksichtigen w�ren (angefochtener Entscheid, E. 4.5 ff. S. 54 ff.). Vor diesem Hintergrund erscheint eine gleichwertige Beurteilung beider Berufskategorien hinsichtlich der Kriterien K5 und K6 gerechtfertigt, jedenfalls aber nicht geschlechtsdiskriminierend.
10.1 Die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer sehen schliesslich darin, dass das kantonale Gericht "unter Ber�cksichtigung des Umstands, dass die faktische Einstufung bei verschiedenen Berufsgruppen nicht auf der tiefsten Lohnstufe ..., sondern auf der Stufe 2 oder 3 beginnt", f�r die im Streite stehenden Berufsgruppen h�here faktische Lohnklassen als Vergleichsbasis angenommen hat (angefochtener Entscheid, E. 9.2 S. 106 f.), eine Rechtsungleichheit begr�ndet. Diese - auf dem Gutachten basierende - Vorgehensweise verf�lsche, indem nicht die jeweils tiefste, sondern eine h�here Lohnstufe verglichen worden sei, die Vergleichsbasis; abzustellen sei deshalb auf die im vorinstanzlichen Entscheid S. 106 wiedergegebene, f�r die Anfangseinstufung die jeweils tiefste Lohnstufe der tiefsten Klasse ber�cksichtigende Tabelle.
10.2 Nach vorinstanzlicher Auffassung war die betreffende Methodik gerechtfertigt, da nur Personen in den Pool aufgenommen worden waren, die sich in der jeweils niedrigsten Lohnstufe einer Funktion bzw. Lohnklasse oder m�glichst nahe bei dieser befunden hatten, zumal die niedrige Anfangseinstufung kritisiert worden war (angefochtener Entscheid, E. 2.7 S. 31 f.). Die Frage braucht in diesem Verfahrensstadium, wie sich aus den nachstehenden Erw�gungen ergibt, nicht abschliessend beurteilt zu werden. Zu beachten gilt es indes, dass bei einer allf�lligen Nachzahlung das tats�chliche Einkommen zu ber�cksichtigen sein wird und nicht ein theoretisches gem�ss h�herer Stufe in niedrigerer Lohnklasse oder niedrigerer Stufe in h�herer Lohnklasse.
Zusammenfassend hat das kantonale Gericht auf der Grundlage der gutachtlichen Feststellungen zutreffend erkannt, dass die Berufsgruppen der Krankenschwestern DN2 und der Hebammen/Hebammen Aufbau im Vergleich mit dem Anforderungsprofil der Polizisten, der Rettungssanit�ter IVR (mit 24-monatiger Weiterbildung) und der Di�tk�chinnen und -k�che - sowohl ohne wie auch mit Ber�cksichtigung der faktischen Lohnstufen - nicht entsprechend dem Wert ihrer jeweiligen T�tigkeiten, sondern zu tief entl�hnt werden (angefochtener Entscheid, E. 9.3.2 S. 109 ff.).
11.1 Eine besoldungsm�ssige Diskriminierung im Sinne von Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV setzt voraus, dass zum Nachteil eines geschlechtstypisch identifizierten Berufs Lohnunterschiede bestehen, welche nicht sachbezogen in der Arbeit selbst begr�ndet sind, sondern auf geschlechtsspezifische Umst�nde abstellen (vgl. E. 5.1 hievor und E. 11.3.1 nachstehend). Das kantonale Gericht folgert daraus - ohne sich bei diesem Schritt auf das Gutachten abzust�tzen -, dass nicht nur die Entl�hnung der klagenden weiblichen Berufsgruppen mit derjenigen m�nnlich oder neutral besetzter Berufsgruppen verglichen werden m�sse. Vielmehr stehe im Zentrum des Vergleichs auch das Verh�ltnis des Lohngef�ges der klagenden Berufsgruppen untereinander (angefochtener Entscheid, E. 9.3.1 S. 108 f.). Da der - korrekt vorgenommene - Vergleich der Berufsgruppen der technischen Operationsassistentinnen, der medizinischen Laborantinnen und der medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen mit der Funktion der Polizei ergebe, dass die weiblich identifizierten Berufsgruppen zu hoch eingestuft seien, fehle es diesen bereits an der Tatbestandsvoraussetzung der Gleichwertigkeit, weshalb deren Klagen abzuweisen seien. Aus der Gegen�berstellung resultiere aber auch, dass die Hebammen mit Grundausbildung und Aufbau und die Krankenschwestern DN2 im Vergleich mit den erw�hnten drei weiblich dominierten Berufsgruppen sowie der neutralen Berufsgruppe der Di�tk�chinnen und -k�che zu niedrig eingestuft seien. Dies deute darauf hin, dass sie mit Blick auf das allgemeine Gleichbehandlungsgebot gem�ss Art. 8 Abs. 1 BV zu schlecht entl�hnt w�rden. Gegen das Gleichstellungsgesetz verstosse indessen nur die geschlechtsbedingte Diskriminierung (Urteil 2A.91/2007 vom 25. Februar 2008 E. 6.3). Eine solche liege bez�glich der Hebammen und Krankenschwestern nicht vor, da sie auch im Vergleich mit verschiedenen weiblich dominierten sowie einem neutralen Beruf eine zu tiefe Einstufung aufwiesen. Dieser Umstand f�hre hinsichtlich der Berufsgruppen der Krankenschwestern und Hebammen ebenfalls zur Klageabweisung.
11.2.1 Die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer erblicken in der Schlussfolgerung des kantonalen Gerichts eine Verletzung der Regeln �ber die Beweislastumkehr gem�ss Art. 6 GlG. Infolge der anerkannten Vermutung der diskriminierenden Ungleichbehandlung obliege dem Beschwerdegegner der volle Beweis, dass f�r die ungleiche Entl�hnung sachliche Gr�nde vorl�gen. Dass die Gr�nde f�r die Einreihung nicht erhellt werden k�nnten, reiche diesbez�glich nicht. Auch sei das GlG nicht nur unter der Bedingung anwendbar, dass das Lohngef�ge m�nnlich identifizierte Berufsgruppen untereinander sowie weiblich besetzte unter sich nicht rechtsungleich behandle. Vielmehr spielten lohnm�ssige Ungleichheiten zwischen Berufsgruppen des gleichen Geschlechts im in casu zu beurteilenden Kontext keine Rolle und seien derartige Vergleiche auf der Basis des Gleichstellungsgesetzes als untauglich anzusehen. Diese stellten insbesondere keinen Rechtfertigungsgrund dar, der die Diskriminierungsvermutung umstossen k�nne.
11.2.2 Das B�ro f�r die Gleichstellung von Mann und Frau macht in seiner letztinstanzlichen Vernehmlassung vom 16. Juni 2009 unter Hinweis auf das Urteil 4A_449/2008 vom 25. Februar 2009 (E. 3.2) ebenfalls geltend, dass im Zusammenhang mit dem Gleichstellungsgesetz nur Lohnunterschiede zwischen typisch weiblichen und typisch m�nnlichen (oder neutralen), gleichwertigen Berufen eine geschlechtsbezogene Diskriminierung zu begr�nden verm�chten. So habe im genannten Bundesgerichtsentscheid die Tatsache, dass jene Kl�gerin im Vergleich mit zwei anderen ihrer (m�nnlichen) Kollegen nicht diskriminiert gewesen sei, nichts an der Glaubhaftmachung der lohnm�ssigen Diskriminierung im Vergleich zu einem anderen Arbeitskollegen ge�ndert. Auf dem Gleichstellungsgesetz basierende Lohndiskriminierung k�nne auch vorliegen, wenn Angestellte des gleichen Geschlechts ungleich behandelt w�rden. Ansonsten w�rde ein Arbeitgeber in die Lage versetzt, sich mittels Ungleichbehandlung von Angestellten des gleichen Geschlechts von jeglichem Diskriminierungsvorwurf zu befreien. Der Umstand, dass weibliche Angestellte nicht nur im Vergleich mit ihren Kollegen, sondern auch mit ihren Kolleginnen unterbezahlt seien, stelle daher keinen sachlichen, die Lohndifferenz rechtfertigenden Grund im Sinne der Rechtsprechung dar. Die vorinstanzlich vertretene gegenteilige Auffassung verletze demnach Art. 6 GlG.
11.3 Wurde eine Lohndiskriminierung im Sinne des Art. 6 GlG glaubhaft gemacht, ist der Arbeitgeber zum Nachweis verpflichtet, dass die geringere Entl�hnung in Wirklichkeit nicht geschlechtsdiskriminierend, sondern durch sachliche Gr�nde gerechtfertigt ist; misslingt ihm dies, gilt die geschlechtsspezifische Benachteiligung als erstellt (BGE 125 III 368 E. 4 S. 372; Urteil 2A.91/2007 vom 25. Februar 2008 E. 2 mit Hinweis). Eine Lohndiskriminierung entf�llt mithin, wenn die Lohndifferenz durch die zu erbringende Arbeit oder die in Frage stehende Funktion sachlich begr�ndet erscheint. Sachlich begr�ndet ist ein Lohnunterschied im Einzelvergleich oder bei der Einstufung von Frauenberufen, wenn er sich auf sog. objektive Kriterien st�tzt oder nicht geschlechtsspezifisch motiviert ist (BGE 127 III 207 E. 3c S. 213 f.; Urteil 2A.730/2006 vom 3. September 2007 E. 6; Stauber-Moser, a.a.O., S. 500; Freivogel, a.a.O., Rz. 144 f. zu Art. 3 GlG). Zu den objektiven Kriterien geh�ren Gr�nde, die den Wert der Arbeit beeinflussen, wie Ausbildung, Dienstalter, Qualifikation, Erfahrung, konkreter Aufgabenbereich, Leistung, soweit sie sich im Arbeitsergebnis niederschl�gt, oder Risiken; dar�ber hinaus kann es sich um Gr�nde handeln, welche sich aus sozialen R�cksichten ergeben, wie famili�re Belastung und Alter, und schliesslich kommen auch �ussere Faktoren wie die konjunkturelle Lage in Betracht, soweit ihre Ber�cksichtigung einem wirklichen unternehmerischen Bed�rfnis entspricht (BGE 130 III 145 E. 5.2 S. 164 f.; 125 III 368 E. 5 S. 373 f. mit diversen Hinweisen; Stauber-Moser, a.a.O., S. 500; zum ganzen Themenkreis siehe ferner Florence Aubry Girardin, �galit� salariale et d�cisions judiciaires: questions pratiques du point de vue de la justice, AJP 2005, S. 1062 ff., S. 1068 ff.). Das Bundesgericht hat ferner im Sinne eines allgemeing�ltigen Grundprinzips festgehalten, dass der Arbeitgeber nicht eine Diskriminierung durch eine andere zu rechtfertigen vermag (BGE 127 III 207 E. 4b S. 215). Eine Lohndiskriminierung zwischen weiblichen und m�nnlichen Angestellten ist somit auch m�glich, wenn der Arbeitgeber die Angestellten des gleichen Geschlechts ebenfalls ungleich behandelt. W�rde dies nicht so gehandhabt, k�nnte der Arbeitgeber, indem er mit Angestellten des gleichen Geschlechts lohnm�ssig unterschiedlich verf�hrt, jeden Vorwurf der - geschlechtsbedingten - Diskriminierung abwehren.
11.3.1 Im Rahmen der Pr�fung, ob die Entl�hnung eines typischen Frauenberufes diskriminierend ist oder ob hief�r sachliche Gr�nde bestehen, hat, wie bereits festgehalten wurde (vgl. E. 5.1 hievor), nach der Rechtsprechung ein Vergleich mit typisch m�nnlich oder neutral identifizierten Berufen zu erfolgen. Dass die Vorinstanz nicht nur die Berufe der beim Bundesgericht Beschwerde f�hrenden Krankenschwestern und Hebammen bewertete, ist einzig darauf zur�ckzuf�hren, dass Vertreterinnen weiterer Frauenberufe Klage erhoben haben und die Verfahren vereinigt wurden. H�tten auch vorinstanzlich lediglich die Krankenschwestern und Hebammen geklagt, w�ren die weiteren Frauenberufe nicht in den Vergleich einzubeziehen gewesen. Der Umstand allein, dass andere weiblich oder neutral besetzte Berufe vom gleichen Arbeitgeber in Bezug auf ihre Entl�hnung nicht diskriminierend behandelt werden, stellt im Lichte der angef�hrten Judikatur jedenfalls keinen sachlichen Grund dar, der die vom Beschwerdegegner anerkannte Vermutung einer geschlechtsbedingten besoldungsm�ssigen Benachteiligung der Beschwerdef�hrerinnen umzustossen verm�chte.
11.3.2 Es bleibt demnach festzustellen, dass es dem Kanton als Arbeitgeber nicht gelungen ist, mit dem im angefochtenen Entscheid vorgebrachten Argumentarium den Beweis f�r eine nicht im Geschlecht der Beschwerdef�hrerinnen begr�ndete Schlechterstellung der Entl�hnung zu erbringen. Die Angelegenheit ist daher an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, damit es auf Grund dieser Pr�misse erneut �ber die Begehren der Kl�gerinnen befinde. Es wird in diesem Zusammenhang insbesondere zu bestimmen haben, wie die hypothetische Lohnklasse der Krankenschwestern DN2 gem�ss VFA hinsichtlich des Kriteriums K4 festzulegen ist (E. 9.1 hievor). Ferner hat es gegebenenfalls die massgebliche Vergleichsbasis vor dem Hintergrund der diesbez�glichen letztinstanzlichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer zu beurteilen (vgl. dazu E. 10.1 und 10.2 hievor). Schliesslich wird sich die Vorinstanz bei Bedarf auch mit der Frage der Passivlegitimation des Kantons in Bezug auf die Leistungsbegehren f�r die Zeit ab 1. Januar 2003 zu befassen haben (E. 3.2.2 hievor).
12.1 Die R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu weiterer Abkl�rung und neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt praxisgem�ss f�r die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Zusprechung einer Parteientsch�digung als Obsiegen der Beschwerde f�hrenden Partei gem�ss Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG. Das gilt unabh�ngig davon, ob die R�ckweisung �berhaupt beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird (vgl. BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen; Urteil 8C_503/2009 vom 6. November 2009 E. 5 mit Hinweisen).
12.2.1 Der in diesem Sinne unterliegende Beschwerdegegner hat somit die Gerichtskosten zu tragen (Art. 13 Abs. 5 Satz 2 GlG in Verbindung mit Art. 65 Abs. 4 lit. b und Art. 66 BGG; zur Kostenpflicht des Gemeinwesens in personalrechtlichen Streitigkeiten: BGE 136 I 39 E. 8.1.4 S. 41 mit Hinweisen). In Anbetracht der Komplexit�t des Falles (Beurteilung von zwei Berufsgruppen, Feststellungs- und Leistungsklagen etc.) rechtfertigt es sich, Kosten in H�he von insgesamt Fr. 5000.- zu verlegen.
12.2.2 Ferner haben die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer Anspruch auf eine Parteientsch�digung, welche nach Massgabe des Tarifs des Bundesgerichts zu bemessen ist (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Bei Streitsachen mit Verm�gensinteressen richtet sich das Honorar in der Regel nach dem Streitwert und innerhalb der vorgesehenen Rahmenbetr�ge nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit sowie dem Umfang der Arbeitsleistung und dem Zeitaufwand des Anwaltes oder der Anw�ltin (Art. 3 und 4 des Reglements �ber die Parteientsch�digung und die Entsch�digung f�r die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht vom 31. M�rz 2006, SR 173.110.210.3). In Ber�cksichtigung der in Art. 4 des Reglements aufgef�hrten Rahmenbetr�ge - so werden bei Streitwerten zwischen Fr. 100'000.- und Fr. 500'000.- Honorarforderungen in H�he von Fr. 5000.- bis 15'000.-, bei Streitwerten zwischen Fr. 500'000.- und Fr. 1'000'000.- solche im Betrag von Fr. 7000.- bis Fr. 22'000.- und bei Streitwerten zwischen Fr. 1'000'000.- und Fr. 2'000'000.- solche von Fr. 8000.- bis Fr. 30'000.- als angemessen eingestuft - ist das von der Rechtsvertreterin der Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer mit Kostennote vom 22. Januar 2009 f�r das letztinstanzliche Verfahren auf Fr. 21'520.- bezifferte Anwaltshonorar (einschliesslich Mehrwertsteuer) nicht als �bersetzt zu betrachten. Dessen H�he rechtfertigt sich insbesondere angesichts des - vor dem Hintergrund der von den acht Beschwerdef�hrerinnen f�r einen Zeitraum von jeweils knapp f�nf Jahre verlangten Lohnnachzahlungen, der zus�tzlich eingeforderten Zinsen und Lohnnebenleistungen (Pensionskassen- und AHV-Beitr�ge [Arbeitgeberanteile]) sowie der Verbandsbeschwerden festzusetzenden - Streitwertes wie auch der, innerhalb der jeweiligen Bandbreite zu beachtenden, nicht unerheblichen Relevanz der Streitsache mit entsprechendem Umfang der Arbeitsleistung samt Zeitaufwand der Rechtsvertreterin.
Die Beschwerde wird im Sinne der Erw�gungen gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. November 2008 wird, soweit die lohnm�ssige Einstufung der Krankenschwestern/Krankenpfleger DN2 und der Hebammen mit fachspezifischer Ausbildung sowie mit Krankenpflegediplom und Zusatzausbildung betreffend, aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit sie �ber die Klagen bez�glich dieser Berufsgruppen neu entscheide.
Der Beschwerdegegner hat die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 21'520.- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Eidgen�ssischen B�ro f�r die Gleichstellung von Frau und Mann schriftlich mitgeteilt.