Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_01_03_2010_II_ZB_1_10_Massgebliches_Verfahrensrecht_bei_-d3939069.html
Timestamp: 2016-12-06 01:28:47
Document Index: 229218676

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 142', '§ 64', '§ 70', 'Art. 111', '§ 142', 'Art. 111', 'Art. 111', '§ 64', 'BGH', 'BGH']

BGH, 01.03.2010 - II ZB 1/10 - Maßgebliches Verfahrensrecht bei Einleitung eines Verfahrens auf gerichtliche Bestellung eines Sonderprüfers in bankrechtlichen Angelegenheiten vor Einführung des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG); Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde gegen einen Beschluss im Verfahren auf Bestellung eines Sonderprüfers nach Inkrafttreten des FamFG | Urteile auf anwalt24.de
BGH, 31.03.2010 - 2 StR 490/09 - Revision im Zusammenhang mit einer Einheitsjuge...…BGH, 01.03.2010 - II ZB 1/10 - Maßgebliches Verfahrensrecht bei Einleitung eines...BGH, 01.03.2010 - II ZR 213/08 - Verpflichtung der mitwirkenden Richter zur Unte...BGH, 01.03.2010 - II ZR 13/09 - Erforderlichkeit der Passivierung eines durch ei...BGH, 01.03.2010 - II ZR 249/08 - Haftung eines im Gesellschaftsvertrag mit einem...
BGH, 01.03.2010 - II ZB 1/10 - Maßgebliches Verfahrensrecht bei Einleitung eines Verfahrens auf gerichtliche Bestellung eines Sonderprüfers in bankrechtlichen Angelegenheiten vor Einführung des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG); Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde gegen einen Beschluss im Verfahren auf Bestellung eines Sonderprüfers nach Inkrafttreten des FamFG
BundesgerichtshofBeschl. v. 01.03.2010, Az.: II ZB 1/10Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 01.03.2010Referenz: JurionRS 2010, 11334Aktenzeichen: II ZB 1/10 Verfahrensgang:vorgehend:LG Düsseldorf - 14.08.2009 - AZ: 31 O 38/09 (AktE)OLG Düsseldorf - 09.12.2009 - AZ: I-6 W 45/09nachgehend:BGH - 24.07.2012 - AZ: II ZB 1/10Rechtsgrundlagen:§ 142 Abs. 8 AktG a.F.§ 64 Abs. 3 FamFG§ 70 FamFGArt. 111 FGG-RGFundstellen:AG 2010, 99AG 2010, 244-246BB 2010, 645DB 2010, 553-555DStR 2010, 610-612DStR 2010, 12DStR 2010, 10-11EWiR 2010, 183FamRZ 2010, 639-640FGPrax 2010, 102-103JZ 2010, 190MDR 2010, 515-516NJW 2010, 8NotBZ 2010, 376NZG 2010, 347-349WM 2010, 470-471WPg 2010, 552WuB 2010, 527-528ZBB 2010, 177ZIP 2010, 446-448Amtlicher Leitsatz:a)Ist das Verfahren auf gerichtliche Bestellung eines Sonderprüfers nach § 142 Abs. 8 AktG eingeleitet worden, ehe das FamFG in Kraft getreten ist (1. September 2009), dann ist nach Art. 111 Abs. 1 FGG-RG auf das gesamte Verfahren bis zu seinem rechtskräftigen Abschluss das seinerzeit geltende Verfahrensrecht (FGG) anzuwenden; aus der Sondervorschrift des Art. 111 Abs. 2 FGG-RG ergibt sich nichts Abweichendes.b)Hat das Oberlandesgericht über die Beschwerde in einem solchen Verfahren nach Inkrafttreten des FamFG befunden, ist eine hiergegen eingelegte Rechtsbeschwerde unzulässig; für den Erlass einer einstweiligen Anordnung entsprechend § 64 Abs. 3 FamFG ist deswegen schon mangels Eröffnung des Rechtsbeschwerdeverfahrens kein Raum.Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hatam 1. März 2010durchden Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Goette und die Richter Caliebe, Dr. Reichart, Dr. Drescher und Bender beschlossen:Tenor:Der Antrag der Antragsgegnerin, die Vollziehung des Beschlusses der 1. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Düsseldorf vom 14. August 2009 bis zur Vorlage der Rechtsbeschwerdebegründung auszusetzen, wird als unzulässig verworfen.
BGH, 02.03.2010BGH, 01.03.2010