Source: https://ssvheilsberg.de/Mitgliedschaft/Vereinssatzung/
Timestamp: 2019-09-24 09:43:17
Document Index: 4350012

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 9', '§9', '§ 11', '§ 13', '§ 26', '§ 13', '§ 9', '§16']

SSV Heilsberg e.V. in Bad Vilbel - Vereinssatzung
Der Verein führt den Namen Spiel- und Sportverein Heilsberg e. V. 1952 und hat seinen Sitz in Bad Vilbel-Heilsberg
Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter Rg. 12941 eingetragen.
Gerichtsstand ist (Bad Vilbel ) Frankfurt/Main
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Finanzordnung in der jeweils gültigen Fassung.
. Zweck des Vereins ist es, den Mitgliedern Gelegenheit und Anleitung zu geregelten Turn-, Sport- und Spielbetrieb als Mittel der körperlichen Ertüchtigung zu geben und so den Sport zu fördern.
Parteipolitische, gewerkschaftliche, konfessionelle und rassische Bestrebungen sind ausgeschlossen.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen, die nicht den direkten Zwecken des Vereins dienen, aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Eine pauschale Vergütung bis 500€/Jahr darf für ehrenamtliche Arbeit den Mitgliedern des Vorstandes gewährt werden. (entspricht der derzeit gültigen Gesetzeslage)
Die Farben des Vereins sind „Gelb-Schwarz", das Symbol ist das schwarze Baltenkreuz auf weißem Grund im Schild.
Als Auszeichnung werden Ehrennadeln verliehen. Die Regelung erfolgt durch die Ehrenordnung.
Der Verein hat ordentliche -, jugendliche - und Ehren - Mitglieder.
Erwerb der Mitgliedschaft: Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
Jugendliche im Alter unter 18 Jahren können nur mit schriftlicher Zustimmung des gesetzlichen Vertreters aufgenommen werden. Die Aufnahme verpflichtet den Aufgenommenen zur Anerkennung der bestehenden Satzung.
Die Mitglieder erlangen mit dem Eintritt der Volljährigkeit Stimmrecht in allen den Verein betreffenden Angelegenheiten und werden somit ordentliche Mit-glieder.
Die Wahl in den erweiterten Vorstand setzt Volljährigkeit und eine seit mindestens einem Jahr bestehende Mitgliedschaft voraus. Eine Wahl in den Vor-stand (§ 12 dieser Satzung) ist erst nach vollendetem 21. Lebensjahr zulässig.
den Verein in seinem sportlichen Streben zu unterstützen,
. das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln,
Die von den Mitgliedern zu leistenden Beiträge und sonstigen Leistungen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Die Höhe der Beiträge ist in der Finanzordnung festgelegt.
Über Anträge auf Stundung, Ermäßigung oder Erlass von Beiträgen entscheidet der Vorstand.
Die Mitgliedschaft endet a) durch freiwilligen Austritt, b) durch Streichung aus der Mitgliederliste, c) durch den Tod des Mitgliedes, d) durch Ausschluss aus dem Verein (siehe § 9/1 Strafen) oder e) durch Auflösung des Vereins.
Der freiwillige Austritt ist nur zum Schluss eines Quartals zulässig und spätestens sechs Wochen zuvor zu erklären.
§9 Strafen und Beschwerden
Strafen: Vergehen von Mitgliedern, vor allem im sportlichen Bereich können vom erweiterten Vorstand mit einem Verweis, einer vereinsinternen Sperre oder mit Ausschluss belegt werden
Als Vergehen dieser Art gelten insbesondere: a) absichtliches Fernbleiben von festgesetzten Übungen, Wettkämpfen und ehrenamtlich übernommenen Pflichten, b) Nichterfüllung von Anordnungen des Vorstandes, der Abteilungsleiter oder deren Beauftragten und c) vereinsschädigendes Verhalten.
Beschwerden: Jedem Mitglied steht das Recht der Beschwerde gegen eine vom Vorstand ausgesprochene Bestrafung nach Ziffer 1 zu. Die Beschwerde ist binnen 8 Tagen nach Bekanntgabe der Bestrafung schriftlich beim Ältestenrat einzureichen. Die Entscheidung über die Beschwerde trifft der Ältestenrat zusammen mit dem erweiterten Vorstand.
Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einzuberufende Versammlung aller ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder. Sie ist oberstes Organ des Vereins.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich statt und soll in den ersten drei Monaten des Jahres einberufen werden. Die Einladung der ordentlichen Mitglieder muss spätestens drei Wochen vor dem Termin durch Veröffentlichung in der örtlichen Presse oder schriftlich erfolgen und zwar unter Angabe der Tagesordnung, die folgende Punkte enthalten muss: a) Die Jahresberichte des Vorstandes u.d. Abteilungsleiter, b) Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht, c) Entlastungen, d) Neu- bzw. Ergänzungswahlen, e) Anträge, f) Verschiedenes.
Die Mitgliederversammlung ist, unabhängig von der Zahl der erschienenen ordentlichen Mitglieder, beschlussfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit, soweit die Satzung nicht eine andere Mehrheit vorschreibt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Bei Beschlussfassung über eine Satzungsänderung ist eine 2/3-Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder erforderlich. Jedes Mitglied hat bei der Abstimmung eine Stimme
Persönliche Anwesenheit ist zur Stimmabgabe erforderlich. Stellvertretung ist nicht gestattet. Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind beim Vorstand mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Versammlung schriftlich einzureichen. In der Mitgliederversammlung können nur Ergänzungs- oder Gegenanträge zugelassen werden.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen, wenn dringende Entscheidungen von besonderer Tragweite zu treffen sind, mindestens 1/10 der ordentlichen Mitglieder unter Angabe der Gründe dies beantragen.
Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist ebenfalls unabhängig von der Zahl der erschienenen ordentlichen Mitglieder beschlussfähig. Die Einladung hat gemäß § 11/2 zu erfolgen.
Die Wahl der Mitglieder des Vorstandes erfolgt durch Akklamation bei nur einem Kandidaten. Sie kann auf Antrag geheim durchgeführt werden. Wiederwahl ist statthaft.
Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit auf drei Jahre bis zu fünf Mitglieder des Ältestenrates. Diese müssen das 40. Lebensjahr vollendet haben oder mindestens fünf Jahre ununterbrochen Mitglied des Vereins sein (siehe § 13 - Der Ältestenrat).
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB setzt sich zusammen aus a) dem Vorsitzenden, b) dem stellvertretenden Vorsitzenden, c) dem Kassenwart, d) dem Schriftführer, e) dem Jugendleiter
Der erweiterte Vorstand besteht aus a) den Mitgliedern des Vorstandes, b) den Abteilungsleitern oder deren Stellvertreter, c) den Mitgliedern des Jugendvorstandes, d) dem Sportwart, e) dem Vereinspressewart, f) den Beisitzern
Die Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes werden für die Dauer von drei Jahren gewählt, sie bleiben bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt. Die Abteilungsleiter werden von ihren Abteilungen, die Mitglieder des Jugendvorstandes gemäß der Jugendordnung gewählt. Diese Wahlen müssen von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Von der Mitglieder-versammlung können bis zu sechs Beisitzer gewählt werden. Beim Ausscheiden einzelner Vorstandsmitglieder während der Amtszeit kann sich der Vorstand selbständig ergänzen.
Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung sowie zu rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen des Vereins ist die Unterschrift zweier Mitglieder des Vorstandes erforderlich. Eine Unterschrift muss die des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters sein. Die Vertretung in finanziellen Fragen ergibt sich aus der Abgabenordnung, welche Bestandteil der Satzung ist.
Der Vorstand fasst die zur Bearbeitung der Vereinsangelegenheiten erforderlicher Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn drei seiner Mitglieder anwesend sind. Darunter muss sich einer der Vorsitzenden befinden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Der erweiterte Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Die Stimme des Vorsitzenden entscheidet bei Stimmengleichheit.
Für bestimmte Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden.
Mitgliederversammlungen und Tagesordnungen vorbereiten,
Mitgliederversammlungen einberufen,
Ausführen der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen,
Haushaltsplan und Jahresbericht für jedes Geschäftsjahr aufstellen, die Buch- und Geschäftsführung,
Beschlüsse fassen über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern,
Beschlüsse fassen über Stundung, Ermäßigung und Erlass von Beiträgen,
beratend mitwirken bei den Aufgaben des Vorstandes gemäß § 13.
Schlichten persönlicher Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, wenn diese Schlichtung im Vereinsinteresse geboten scheint,
Mitwirken bei der Entscheidung über Strafen und Beschwerden (§ 9),
§16 Die Jugendversammlung
Die Jugendversammlung besteht aus jeweils zwei gewählten Jugendvertretern (Sprecher) aller im Verein vertretenen Gruppen und Mannschaften im Alter von 10 - 18 Jahren. Sie ist oberstes Organ der Vereinsjugend. Die Jugendversammlung gibt sich eine Ordnung (Jugendordnung). Diese ist von der Mitgliederversammlung zu bestätigen. Sie ist nicht Bestandteil der Satzung.
Vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung sollte eine Jugend-versammlung stattfinden. Sie ist schriftlich oder auf dem vereinsüblichen Weg einzuberufen. Weitere Jugendversammlungen finden statt, wenn es im Interesse der Jugend der Vereins erforderlich ist oder auf schriftlich begründeten Antrag von 1/3 der jugendlichen Mitglieder.
. Die Jugendversammlungen werden durch den Vereinsjugendleiter einberufen und geleitet.
Die Jugendversammlung schlägt der Mitgliederversammlung den Vereinsjugendleiter zur Wahl vor, sollte kein Vorschlag vorliegen, wählt die Mitgliederversammlung den Vereinsjugendleiter.
Kindergruppen und Mannschaften im Alter unter 10 Jahren werden von ihren jeweiligen Betreuern in der Jugendversammlung vertreten.
Der Verein hat Abteilungen, deren Aufgabenbereiche mit dem Vorstand abzustimmen und von diesem zu genehmigen sind.
Die Abteilungen leiten nach den Richtlinien des Vorstandes ihren Übungs-und Wettkampfbetrieb selbständig. Sie erörtern in jährlich mindestens einer Versammlung ihre Belange und wählen ihren Abteilungsleiter. Sie müssen einen Abteilungsleiter oder Abteilungssprecher und sollen einen Jugendleiter haben.
Die Abteilungsleitungen sind berechtigt, Abteilungsordnungen aufzustellen. Diese Ordnungen haben die Bestimmungen ihrer Fachverbände zu beachten; sie sind vom Vorstand zu genehmigen.
Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 13. März 1992/ergänzt 27.03.2010 und 24.08.2015 Eingetragen in das Vereinsregister Nr. 12941 beim Amtsgericht Frankfurt/Main
Vereinssatzung, Finanz- und Haushaltsordnung, Geschäftsordnung, Vereinsehrenordnung, Vereinsjugendordnung
Satzungen.pdf (276.27KB)