Source: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/54202
Timestamp: 2020-02-19 06:01:34
Document Index: 320000441

Matched Legal Cases: ['§ 48', '§ 49', '§ 48', '§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 4', '§ 19', '§ 19', '§ 7', '§ 5']

Technische Universität Dresden/Fakultät Architektu...competitionline
(ID 2-54202)
Technische Universität Dresden/Fakultät Architektur - Umbau und Sanierung Fritz-Förster-Bau - Tragwerksplanung
Bewerbungsschluss 23.11.2010, 12:00
Berufsgruppen Tragwerksplaner, Bauingenieure
Der Fritz-Förster-Bau ist als Hauptgebäude der Neuen Chemischen Institute der Technischen Hochschule Dresden 1922-1926 als Bestandteil einer einheitlichen architektonischen Konzeption, die von Martin Dülfer entwickelt wurde, erbaut worden. Der neoklassizistische Ziegelbau besitzt einen klaren Grundaufbau mit dezent eingesetztem Detailreichtum: feine Profilierungen und schöne Ornamentik, die sich organisch aus dem Bau ableiten. Der Fritz-Förster-Bau zeichnet sich durch seine einfache Gliederung aus. Er bildet eine U-förmige Anlage, deren Kernstück das Hörsaalgebäude bildet. Die Fassade des Mittelbaus wird durch Lisenen gegliedert und durch hohe Dreiecksgiebel zum Hof und zur Straße betont, die zwei Flügel sind mit hohen Satteldächern ausgestattet. Die verwendeten Baumaterialien und Baukonstruktionen entsprechen dem von 1926 aktuellen Stand der Technik. Große Tragreserven gerade bei den Holz- und Stahlbetonkonstruktionen sind nicht zu erwarten. Alle Wände sowie viele Pfeiler und Stützen wurden in Ziegelmauerwerk ausgeführt, dünnere Stützen bestehen aus Stahlbeton. Die Geschossdecken sind alle in Stahlbeton ausgeführt. Das Satteldach ist ein Pfettentragwerk mit Schieferdeckung auf Holschalung. Aufgrund seiner architekturhistorischen und künstlerischen Bedeutung ist der Fritz-Förster-Bau als Kulturdenkmal in die Denkmalliste des Freistaates Sachsen eingetragen. Seit dem Jahre 2002 erfolgt ein sukzessiver Auszug der chemischen Institute aus dem Fritz-Förster-Bau.
Derzeit wird das Gebäude im Ostflügel provisorisch durch die Fakultät Architektur genutzt. Ziel ist es, die bisher verstreut untergebrachte Fakultät Architektur dauerhaft in dem Fritz-Förster-Bau zentral zu integrieren. Das Grundstück ist medientechnisch vollständig erschlossen.
Aufgrund der Komplexität der Maßnahme ist mit einer Realisierung in mehreren Bauabschnitten zu rechnen. Es ist geplant, den Fritz-Förster-Bau unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zu sanieren und seinen Betrieb jedoch den modernen und gesetzlich geforderten Anforderungen anzupassen.
Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Technik und den heute gültigen bauordnungsrechtlichen Anforderungen. Die geplante Hauptnutzfläche nach der kompletten Gebäudesanierung beträgt 7 391 m2, davon sind 341 m2 für Laborflächen und CAD-Pools vorgesehen. In Vorbereitung der Baumaßnahme wurde eine Entscheidungsunterlage (ES) erstellt. Die darin ermittelten Gesamtbaukosten liegen bei 27 400 000,00 EUR brutto. Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten nach § 48 Abs. 1 HOAI betragen ca. 7 600 000,00 EUR netto (9 080 000,00 EUR brutto).
Projektadresse DE-01069 Dresden
TED Dokumenten-Nr. 330507-2010
z. H. Frau Würz-Lehmann
Tel. +49 3514735616
E-Mail: MTFCbnFtZGtoYC1WdGRxeSxLZGdsYG1tP3JoYSxjMS1ybGUtcmBiZ3JkbS1jZA==
Fax +49 3514735888
Tragwerksplanung - Planungsleistungen nach Anlage 13 zu § 49 Abs. 1 HOAI
für Technische Universität Dresden, Fakultät Architektur - Umbau und
Sanierung Fritz-Förster-Bau.
Hauptort der Dienstleistung 01069 Dresden, DEUTSCHLAND.
Der Fritz-Förster-Bau ist als Hauptgebäude der Neuen Chemischen Institute
der Technischen Hochschule Dresden 1922-1926 als Bestandteil einer
einheitlichen architektonischen Konzeption, die von Martin Dülfer
entwickelt wurde, erbaut worden. Der neoklassizistische Ziegelbau besitzt
einen klaren Grundaufbau mit dezent eingesetztem Detailreichtum: feine
Profilierungen und schöne Ornamentik, die sich organisch aus dem Bau
ableiten. Der Fritz-Förster-Bau zeichnet sich durch seine einfache
Gliederung aus. Er bildet eine U-förmige Anlage, deren Kernstück das
Hörsaalgebäude bildet. Die Fassade des Mittelbaus wird durch Lisenen
gegliedert und durch hohe Dreiecksgiebel zum Hof und zur Straße betont,
die zwei Flügel sind mit hohen Satteldächern ausgestattet. Die verwendeten
Baumaterialien und Baukonstruktionen entsprechen dem von 1926 aktuellen
Stand der Technik. Große Tragreserven gerade bei den Holz- und
Stahlbetonkonstruktionen sind nicht zu erwarten. Alle Wände sowie viele
Pfeiler und Stützen wurden in Ziegelmauerwerk ausgeführt, dünnere Stützen
bestehen aus Stahlbeton. Die Geschossdecken sind alle in Stahlbeton
ausgeführt. Das Satteldach ist ein Pfettentragwerk mit Schieferdeckung auf
Holschalung. Aufgrund seiner architekturhistorischen und künstlerischen
Bedeutung ist der Fritz-Förster-Bau als Kulturdenkmal in die Denkmalliste
des Freistaates Sachsen eingetragen. Seit dem Jahre 2002 erfolgt ein
sukzessiver Auszug der chemischen Institute aus dem Fritz-Förster-Bau.
Derzeit wird das Gebäude im Ostflügel provisorisch durch die Fakultät
Architektur genutzt. Ziel ist es, die bisher verstreut untergebrachte
Fakultät Architektur dauerhaft in dem Fritz-Förster-Bau zentral zu
integrieren. Das Grundstück ist medientechnisch vollständig erschlossen.
Aufgrund der Komplexität der Maßnahme ist mit einer Realisierung in
mehreren Bauabschnitten zu rechnen. Es ist geplant, den Fritz-Förster-Bau
unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zu sanieren und seinen Betrieb
jedoch den modernen und gesetzlich geforderten Anforderungen anzupassen.
Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Technik und den heute gültigen
bauordnungsrechtlichen Anforderungen. Die geplante Hauptnutzfläche nach
der kompletten Gebäudesanierung beträgt 7 391 m2, davon sind 341 m2 für
Laborflächen und CAD-Pools vorgesehen. In Vorbereitung der Baumaßnahme
wurde eine Entscheidungsunterlage (ES) erstellt. Die darin ermittelten
Gesamtbaukosten liegen bei 27 400 000,00 EUR brutto. Die voraussichtlichen
anrechenbaren Kosten nach § 48 Abs. 1 HOAI betragen ca. 7 600 000,00 EUR
netto (9 080 000,00 EUR brutto).
71327000, 71240000, 45214300, 45214400
II.1.5) - Leistungen der Tragwerksplanung gemäß Anlage 13 zu § 49
Abs. 1 HOAI; beginnend mit der Entwurfsunterlage-Bau gemäß RLBau; zum
Leistungsumfang gehört die Erbringung der Leistungsphasen 3-6 gemäß Anlage
13 zu § 49 Abs. 1 HOAI; es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der
Leistungsphasen 3 und 4 sowie 5 und 6 gemäß Anlage 13 zu § 49 Abs. 1 HOAI.
Optional behält sich der Auftraggeber die Vergabe von Besonderen
Leistungen im Rahmen der Objektüberwachung vor.
Höhe bestehen: Für Personenschäden 500 000 EUR, für sonstige Schäden 300
000 EUR. Der Nachweis der bestehenden Deckungssummen muss mit dem
Teilnahmeantrag erfolgen. Andernfalls muss vom Versicherer eine
Bescheinigung vorgelegt werden, dass dieser im Auftragsfall die
Deckungssummen erhöht.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Falls die
vorzulegen, in der die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden
Arbeitsgemeinschaft festgelegt wird, in der alle Mitglieder aufgefüht
sind, ein bevollmächtigter Vertreter benannt ist und die von allen
Mitgliedern unterzeichnet ist.
Auflagen zu überprüfen: Der Teilnahmeantrag ist im Original
rechtverbindlich vom Geschäftsinhaber oder einem Bevollmächtigten
unterschrieben einzureichen. Die Vollmacht ist beizufügen. Bei
Bietergemeinschaften sind die Nachweise zu
III.2.1) von jedem Mitglied der
BG vorzulegen. Gemäß VOF sind folgende Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen: 1. Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4
Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-e VOF 2009; 2. Erklärung über
rechtliche und/oder wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Büros oder
Unternehmen; 3. Nennung der für die Dienstleistung vorgesehenen Personen
(Vorstellung Projektteam); 4. Nachweis über die berufliche Befähigung des
Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der
für die Dienstleistung vorgesehenen verantwortlichen Person oder Personen,
durch Nachweis der Berufszulassung oder Studiennachweise oder
Bescheinigungen über die berufliche Befähigung.
Auflagen zu überprüfen: Folgende Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen: 1. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziff.
III.1.1). Bei Bietergemeinschaften ist die Deckungszusage von einem
Mitglied der BG ausreichend; 2. Angabe der Anzahl der Beschäftigten im
Büro der Geschäftsjahre 2008, 2009 und 2010 (jahresweise aufgeschlüsselt
und gegliedert nach Berufsgruppen); 3. Sitz des Dienstleistungserbringers
(Wenn dies eine Niederlassung ist, dann ist der Hauptsitz anzugeben.); 4.
Konkrete Angabe der Leistungsteile, die ggf. an einen Nachunternehmer
vergeben werden und Nennung des Nachunternehmers; 5. Angabe des
Gesamtumsatzes des Bewerbers und des Umsatzes für den Bereich der
Tragwerksplanung in den Geschäftsjahren 2008, 2009 und 2010 (jahresweise
aufgeschlüsselt); Hinweis: Bei Bietergemeinschaften sind die Auskünfte zu
III.2.2 Nr. 2 bis 5 von jedem Mitglied der BG darzulegen.
Zur Prüfung der fachlichen Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende
Angaben vorzulegen: 1. Nachweis von Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit
öffentlichen Auftraggebern (Bund oder Land) anhand einer Liste, die die
geplanten Bauvorhaben sowie die öffentlichen Auftraggeber ausweist. Diese
Liste darf mehr als 3 Referenzen ausweisen; 2. ausführliche Vorstellung
von maximal 3 Referenzen mit erbrachten Leistungen für die
Tragwerksplanung im Massivbau und Stahlbetonbau mit Eingriffen in
vorhandenen Tragsystemen. Die 3 Referenzen sollten insbesondere dem
Bereich Hochschul- und Verwaltungsbau zuordenbar sein, Gesamtbaukosten
i.H.v. mindestens 14 000 000 EUR brutto ausweisen und in den letzten 5
Jahren fertiggestellt worden sein; 3. Von den 3 Referenzen sollte bei
mindestens einem Referenzobjekt die Berücksichtigung von
Denkmalschutzanforderungen bei der Planung nachgewiesen werden; 4. Des
Weiteren sollte bei mindestens einem Referenzobjekt nachgewiesen werden,
dass Planung und Bau bei laufendem Betrieb/laufender Nutzung erfolgten; 5.
Folgende Angaben sind zu den drei Referenzen erforderlich:
Objektbezeichnung; Bauherr (Name und Anschrift); Gesamtbaukosten brutto;
anrechenbare Kosten brutto; ausgeführte Leistungen/Leistungsphasen; Angabe
der Planungs- und Bauzeit; kurze Beschreibung des statischen Systems;
Angaben zu Planung/Bau bei laufendem Betrieb; Bestätigung des öffentlichen
Auftraggebers. Diese Angaben und die bildlichen Darstellungen dürfen
maximal 3 DIN A4-Seiten pro Referenz zzgl. Bestätigungen von öffentlichen
Auftraggebern umfassen. Hinweis: Bewerbungen mit mehr als 3 ausführlich
vorgestellten Referenzen werden aus formalen Gründen von der weiteren
Bewertung ausgeschlossen. Dies gilt auch für Bietergemeinschaften, die
insgesamt maximal 3 Referenzen vorstellen dürfen.
Gemäß § 19 Abs. 2 VOF sind nur Bewerber zugelassen, die nach den Gesetzen
der Bundesländer berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu
tragen oder die nach den EG-Richtlinien berechtigt sind, in der
Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische
Personen und GbR sind gemäß § 19 Abs. 3 VOF zugelassen, wenn sie für die
Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen benennen, der die
angegebenen beruflichen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
15 Tage gemäß § 7 Abs. 2 VOF verkürzt werden. Die Rechtfertigung hierfür
ergeben sich durch den außergewöhnlichen Charakter der Wirtschaftslage.
geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 6
Vollständigkeit der Unterlagen, finanzielle und wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit, personelle Leistungsfähigkeit, fachliche Eignung,
allgemeine - spezielle Fachkunde (Referenzen); Hinweis: Falls die geplante
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl
überschritten ist, wird unter diesen das Losverfahren angewendet.
1. Die Bewerbungsunterlagen sind im geschlossenen Umschlag an den
Dresden II, Gruppe AVV, Ostra-Allee 23 in 01067 Dresden einzureichen. Der
Umschlag ist mit dem Absender und folgender Kennzeichnung zu versehen:
VOF-Verhandlungsverfahren TU Dresden, Fritz-Förster-Bau, Tragwerksplanung;
2. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle geforderten
Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind. § 5 Abs. 3 VOF 2009
II.3) Beginn: 2/2011, Ende: 10/2014.
E-Mail: MjE3X15iY2JjVFtbVC9iWFEcUyEdYlxVHWJQUldiVF0dU1Q=
Ausschreibung veröffentlicht 05.11.2010
Wettbewerbs-ID 2-54202 Status Kostenpflichtig