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Timestamp: 2019-06-18 03:04:04
Document Index: 187878989

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 13', '§ 34', '§ 23', '§ 34', '§ 34', '§ 34']

Berichte aus dem Bauausschuss bis 6/18
Berichte aus dem Bauausschuss bis 6/2013
Bauausschusssitzung am 23.5.19
1 Bauantrag für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses, Fl.Nr. 2112/3 Tfl. + 2112/5 Tfl., Thoma-Rieder-Straße 6 a
Das Bauvorhaben befindet sich im Innenbereich gem. § 34 BauGB, da der Teilbereich des Bebauungsplanes „Grabenhügel II“ aufgehoben wurde. Es ist geplant, ein freistehendes, zweigeschossiges Wohnhaus mit Garage und Stellplatz zu errichten. Die Dachneigung beträgt 35 Grad. Die private Zufahrt erfolgt über das neu aufgeteilte Grundstück. Die jeweiligen Teilflächen des Baugrundstückes sind noch zu verschmelzen.
thomarieder6a.pdf [112 KB]
einstimmig befürwortet
2 Bauantrag für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses, Fl.Nr. 2112/3 Tfl. Thoma-Rieder-Str 6
Das geplante Bauvorhaben befindet sich seit der Teilaufhebung des Bebauungsplanes „Grabenhügel II“ im Innenbereich gem. § 34 BauGB. Das Grundstück Fl.Nr. 2112/3 soll mit einem freistehenden, zweigeschossigen Wohnhaus mit Einzelgarage bebaut werden.
thomarieder6b.pdf [107 KB]
Einstimmige Zustimmung unter der Voraussetzung, dass der zweite Stellplatznachweis erfolgt.
3 Bauantrag für die Errichtung eines Büroanbaus an ein bestehendes Wohnhaus, Fl.Nr. 4039/2, Steinerner Weg 5
Das Bauvorhaben befindet sich im Innenbereich, außerhalb des Geltungsbereiches der Gestaltungssatzung. Der geplante Büroanbau soll nach der vorliegenden Betriebsbeschreibung dem Verkauf, Lagerung bzw. Aufbewahrung von Kosmetikprodukten dienen, wobei sowohl Kundenverkehr als auch Betriebszeiten individuell nach Vereinbarung festgelegt werden. Für den Stellplatznachweis wird in der bestehenden Zufahrt ein zusätzlicher Stellplatz nachgewiesen. Die Nachbarbeteiligung wurde durchgeführt.
steinernerweg6lageplan.pdf [159 KB]
einstimmig gebilligt
4 Sanierung des Anwesens Dorfstraße 15, Festlegung des Umfanges der Abbruch- und Sicherungsmaßnahmen
Zur Vorbereitung der Sanierungsarbeiten und insbesondere der Ausschreibung der Rohbau- und Zimmererarbeiten hat der Bauherr die Bestandssicherung der erhaltenswerten und verbleibenden Fassadenwände (Westseite und Südseite) untersuchen lassen.
Wie bereits in Absprache mit der Gemeinde festgelegt, soll die Fachwerkwand an der Westseite (Hofseite) als Ganzes durch entsprechende Verklammerung mit Holzbalken als „Scheibe“ gesichert und mit Kran weggehoben sowie auf dem Grundstück zwischengelagert werden, bis nach Herstellung der Wand im Erdgeschoss dieses Wandelement wieder eingebaut werden kann. Die Gefache werden hierzu vorher entfernt und später wiederhergestellt.
Auf der Südseite (Straßenseite) würde dann der gesamte Giebel frei stehen und wäre statisch zu sichern. Um bei entsprechenden Windlasten geringeren Widerstand zu erzeugen, müssten auch hier die Gefache entnommen und später wieder eingebaut werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Giebelwand im gemauerten Bereich (Erdgeschoss) ausreichende Standfestigkeit besitzt bzw. hergestellt werden kann.
Für die Sicherung des Fachwerks im Obergeschoss und im Dachgeschoss wäre allerdings eine umfangreiche Sicherung mit mehreren Dreiecksrahmen, die bis ca. in die Mitte der Dorfstraße abstützen, erforderlich. Diese Rahmenkonstruktion müsste darüber hinaus durch entsprechende Fundamente, die in die Dorfstraße eingebracht werden, verstärkt werden, um die Drucklasten abtragen zu können. Die erforderlichen Abfangkonstruktionen und Hilfsfundamente werden durch den Statiker in einer Konstruktionszeichnung dargestellt. Dies würde nicht nur einen erheblichen Kostenaufwand sondern auch einen Eingriff in die Dorfstraße und ggf. eine mehrmonatige Sperrung erfordern.
Alternativ wird vom Statiker vorgeschlagen, die Fachwerkkonstruktion auf der Giebelseite - ähnlich wie auf der Westseite - stockwerksweise als „Scheibe“ gesichert abzutragen, zwischenzulagern und schrittweise wieder in das Bauwerk einzubauen.
Das Bauvorhaben Dorfstraße 15 ist ortsbildprägend und somit in allen wesentlichen Bauteilen und Baudetails mit denkmalpflegerischer Bedeutung insbesondere den Außenwänden im Westen (OG) und im Südgiebel soweit wie möglich zu erhalten.
Wie bereits vereinbart, besteht Einverständnis, die Westwand im OG durch Zwischenlagerung zu sichern, um diese nach Wiederaufbau des EG in der ursprünglichen Lage durch Fachwerkskonstruktion einzubauen. Bedingung ist, dass die markanten, profilierten Fenster- und Türgewände auf der Hofseite restauriert und wieder verwendet werden.
Bezüglich der Südfassade wurde beschlossen, dass der Südgiebel durch entsprechende Stützbauteile mit Verankerung zu sichern ist., falls das Fachwerk in einer Voruntersuchung keine gravierenden Schäden aufweist. Ansonsten kann wie an der Westseite verfahren werden. Die Gefache sind auf der Westseite und beim Südgiebel mit Lehmsteinen auszumauern.
einstimmig gebilligt (4:0)
5 Planungen zur Herstellung der Wegeverbindung Dorfstraße 42 - Pointstraße (ehem. Obsthalle), Festlegung der Oberflächengestaltung
Der 2 m breite Gehweg wird mit Muschelkalkpflaster wie in der Mainstraße gepflastert. Der private Bereich wird wie in der Dorfstraße gepflastert. Dadurch sind Gehweg und Privatbereich optisch erkennbar getrennt.
6 Vorberatung zur Einleitung eines Verfahrens zum Erlass einer Einbeziehungssatzung gem. § 34 Abs. 4 Nr. 3 BauGB im südlichen Teil der Bachwiese im Anschluss an die bestehende Bebauung
In der Sitzung des Gemeinderates am 16.04.2019 wurde beschlossen, zum vorliegenden Antrag auf Erlass einer Satzung gem. § 34 BauGB für die Einbeziehung des Grundstückes Fl.Nr. 4679 eine vorherige Stellungnahme des Landratsamtes Würzburg einzuholen.
In einer Besprechung mit der Kreisbaumeisterin wurde hierbei festgestellt, dass seitens des Bauplanungsrechts keine grundsätzlichen Vorbehalte bestehen. Auch das Problem einer möglichen Bezugsfallwirkung wurde erörtert. Im vorliegenden Fall weisen die maßgeblichen Beurteilungskriterien (vorhandene Erschließung, gesicherte Wasser- und Abwasserversorgung; direkte Anknüpfung an den bebauten Bereich) jedoch einen deutlichen Unterschied zu anderen Außenbereichsgrundstücken auf. Aufgrund der Topographie und des angrenzenden Bachlaufs dürfte eine Einbeziehungssatzung ausschließlich für das Grundstück Fl.Nr. 4679 in Frage kommen.
Für den Erlass einer Einbeziehungssatzung ist ein vereinfachtes Verfahren mit der Einbeziehung von Trägern öffentlicher Belange sowie einer Bürgerbeteiligung erforderlich (verfahren nach § 13 Abs. 2 BauGB).
Dem Gemeinderat wurde empfohlen, für das Grundstück Fl.Nr. 4679 ein Verfahren zum Erlass einer Einbeziehungssatzung gem. § 34 Abs. 4 Nr. 3 BauGB einzuleiten, sofern sich der Eigentümer bereit erklärt, die entstehenden Verfahrenskosten zu tragen. Vorab soll der Antragsteller wegen der Nähe zu dem bewaldeten Nachbargrundstück die Bebauung mit dem Nachbarn abklären und der Gemeinde die geplante Bebauung aufzeigen.
7 Auftragsvergabe an die Mainfrankennetze - Beleuchtung Grillplatz BA III
Nach erfolgter Submission der Ausschreibung Grillplatz BA III kann bald mit den Arbeiten begonnen werden. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren sollte vorher über die Auftragsvergabe zur Beleuchtung am Grillplatz Beschluss gefasst werden. Grundlage hierfür bildet das Angebot der Mainfrankennetze vom 11.12.2018 zur Herstellung von 3 Beleuchtungspunkten am Grillplatz im Zuge der Baumaßnahme Grillplatz BA III. Das Angebot hierzu von Herrn Klopf von den Mainfrankennetzen beläuft sich auf 8.123,19 € brutto. Die Tiefbaukosten verlaufen im Zuge des LVs zur Neugestaltung des Grillplatzes.
8 Auftragsvergabe Sanierungsleistungen an der Lüftungsanlage und den Absperrventilen-Heizung der Margarethenhalle
In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit der Lüftungsanlage der Margarethenhalle. Aus diesem Grund wurden im Haushaltsplan 2019 dementsprechende Mittel für die Planung (25.000,-) und Ausführung (100.000,-) eingestellt. Das Ingenieurbüro HGT hat sich die Situation zusammen mit den beiden Firmen, die für uns an der Margarethenhalle im Bereich Lüftung und Heizung tätig sind angeschaut und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass kein großer Umbau, wie zunächst vermutet, nötig sein wird. Ein Heizregister der Lüftung bzw. eine Mischergruppe funktioniert nicht richtig und gibt keine Wärme ab, daher geht die gesamte Lüftungsanlage immer wieder auf die Funktion „Vereisung“. Es wird empfohlen, diese Mischer-Baugruppe, die hauptsächlich für die Sanitärräume und Duschen im UG notwendig ist, auszutauschen. Von einer größeren oder umfassenden Sanierung rät Herr Basler, Ingenieurbüro HGT, ab, da die Lüftungsanlage in der jetzigen Situation Bestandsschutz besitzt und im Ganzen noch gut funktioniert. Sobald wir größere Änderungen vornehmen, geht der Bestandsschutz verloren und es müssen dann die neuen Richtlinien und DIN-Normen eingehalten werden. Dies würde zu einem erheblichen Aufwand in der kompletten Margarethenhalle führen.
Die Firma Kimmel wurde gebeten, ein Angebot für die notwendigen Leistungen an der Lüftungsanlage abzugeben. Das Angebot beläuft sich auf eine Summe von 3.968,41 € incl. MwSt.
Bei der Begehung der Anlage wurde festgestellt, dass der Schieber zur Kesselseite undicht und defekt ist. Leider führt das dazu, dass für die Ausführung der o.g. Leistungen für die Lüftung auch die Heizungsanlage komplett entleert und dann wieder aufwendig befüllt und gespült werden muss. Sowohl HGT Ingenieure als auch die Fa. Kimmel haben daher angeraten, in diesem Zuge alle Absperrventile der Anlage erneuern zu lassen, um die Funktionen der Absperrrungen auch in den nächsten Jahren zu gewährleisten und somit zukünftige Reparaturkosten zu minimieren. Falls die Absperrungen nicht getauscht werden, müsste bei späteren Reparaturen unter Umständen immer wieder das gesamte Heizsystem entleert werden. Dies hätte zusätzliche Kosten von ca. 1.000,- € bei jeder Reparatur zur Folge. Um den Synergieeffekt der jetzigen Entleerung zu nutzen, wurde angeraten, die 18 Absperrventile bei der jetzigen Systementleerung ebenfalls auszutauschen. Das Angebot der Firma Kimmel für den Tausch aller Absperrventile liegt bei 8.520,66 € incl. Mwst.
9 Auftragsvergabe Instandsetzung Elektroanlage Feuerwehrhaus
Im Feuerwehrhaus soll die bestehende Unterverteilung erneuert und mit einem Überspannungsschutz ergänzt werden. Außerdem ist die Instandsetzung und Ergänzung der Elektroinstallation in der Fahrzeughalle und Werkstatt, sowie die Erstellung einer Dokumentation und Beschriftung der Stromkreise mit vorgesehen.
Die Firma Elektro Riedmann hat sich die Situation angeschaut und den Stunden und Materialaufwand mit einer Summe von 5.968,63 € netto / 7.102,67 € brutto abgeschätzt, jedoch auch darauf hingewiesen, dass während den Arbeiten noch unvorhergesehene Kosten entstehen können. Die Obermonteurstunden liegen hierbei bei einem Stundensatz von 44,- € netto und somit im angemessenen Bereich.
10 Ausbesserungsarbeiten in der Zeller Straße
Nach gemeinsamer Ortseinsicht mit dem Bauhofmitarbeiter Herrn Kreiner im Zuge der halbjährigen Sichtprüfung wurde über den schlechten Zustand der Zeller Straße auf östlicher Seite gesprochen. Die Einsicht mit dem Techn. Bauamt ergab, dass in diesem Bereich die Fahrbahn bereits massive Schäden in der Deckschicht aufweist. Dies zeigt sich durch Netzrisse und starke Ausbrüche sowie Verdrückungen. Da davon ausgegangen werden muss, dass sich der Zustand aufgrund des anstehenden Wassers bei Regenereignissen sowie Frosteinwirkungen zunehmend verschlechtern wird besteht hier Handlungsbedarf. Zur Verschlechterung des Zustands trägt auch der starke Verkehr durch Öffentlichen Personennahverkehr bei. Vorgesehen ist die anliegende und vermeintlich bessere Deckschicht bis auf 30-50 cm einzuschneiden und den östlichen Asphaltstreifen bereichsweise an den schlechtesten Stellen samt Untergrund zu ertüchtigen. Danach soll wieder ein sauberer Anschluss an die bestehenden Flächen hergestellt werden. Nach einer ersten Kostenschätzung wird der finanzielle Aufwand auf rund 11.000,00 € brutto geschätzt.
Zusätzlich soll die Deckschicht im Mittelbereich erneuert werden.
11 Pflasterzeilen Fugenverguss Heinrich-Böll-Straße und Schillerstraße
Das Techn. Bauamt beabsichtigt in den Straßen Heinrich-Böll sowie der Schillerstraße die wasserführenden Pflasterzeilen neu ausfugen zu lassen. Der Zustand der Straßen ist nicht zu bemängeln jedoch haben sich die Fugen der Rinnen bereits so zugesetzt und sind teilweise so stark ausgespült, sodass hier Unkraut aus den Fugen wächst. Eine Wasserführung ist somit nicht mehr gegeben. Die Arbeiten sehen das Ausblasen der Fugen sowie das Verfüllen der offenen Fugen mit Mörtel vor. Vergleichbare Arbeiten werden bereits seit ein paar Jahren in der Gemeinde Erlabrunn ausgeführt. Es wurden 3 Firmen gebeten ein entsprechend vergleichbares Angebot für die zu erbringende Leistung abzugeben. 3 Firmen gaben hierzu ein Angebot ab. Das wirtschaftlichste Angebot kommt von der Firma Ralph Scheb Tiefbau aus Himmelstadt zu einem Angebot von 26,60 € netto / lfm für 2-Zeiler Rinnen. Für den zu sanierenden Bereich schätzt das Techn. Bauamt einen Aufwand von rund 345 lfm. Das entspricht einem finanziellen Aufwand von 10.920,63 € brutto für 2019.
Der Antrag wurde vorerst zurückgestellt. Mit dem Bauhof soll abgeklärt werden, ob die Arbeiten durch ihn durchgeführt werden können.
12 Feldwegsanierung Bachwiese-Kalkofen
Nach Ortseinsicht mit dem Bauhof in der Bachwiese wurde der Feldweg entlang des Kalkofens in Richtung Aussiedlerhof begutachtet. Aufgrund des starken Längsgefälles sind hier schon starke Ausschwemmungen zu verzeichnen. Teilweise haben sich bereits die Querrinnen so zugesetzt, dass hier kein Ableiten des Oberflächenwassers mehr möglich ist. Der Weg weist starke Spurrillen sowie Ausbrüche auf. Daraufhin wurde die Lage vor Ort mit der Jahres-LV Firma Ullrich Bau besprochen. Angedacht ist die Querrinnen zu säubern, den Weg zu begradigen und anschließend aufzuschottern. Ebenso sollen die Bankette abgezogen werden um das Wasser wieder seitlich ablaufen zu lassen. Da die beengten Platzverhältnisse es kaum hergeben hier mit einem Gräter zu arbeiten wird ein höherer Maschinen- sowie Personeneinsatz nötig. Das Techn. Bauamt geht für rund 130m Feldwegsanierung von einer Auftragssumme von 20.000,00 € brutto aus.
13 Neubau Schutzzaun - Wasserschutzzone I
Aufgrund der anstehenden Sanierung der Hochbehälter wurde das Techn. Bauamt auf die Sicherheit des Trinkwassers und dessen Stellenwert aufmerksam. Da die Anlagen der Wasserversorgung und deren Einrichtungen stets geschützt werden sollten, nahm das Bauamt Ortseinsicht am Brunnen Sandflur. Hier fiel der allgemein schlechte und instabil wirkende Zustand der Zaunanlage aus Maschendrahtzaun mit einer Höhe von rund 1,30m auf. Hier wird Potential in der Ertüchtigung der Zaunanlage gesehen. Analog der Zaunanlagen am Hochbehälter soll auch hier der bestehende Maschendrahtzaun durch einen Doppelstabmattenzaun aus Stahl ersetzt werden. Dieser wirkt neben seiner Höhe von 1,80m auch durch seine Optik abschreckender als der bestehende Zaun. Herr Knorz von der Energie Lohr-Karlstadt und Herr Woith vom Gesundheitsamt begrüßten die Idee, den passiven Schutz der Versorgungseinrichtung zu ertüchtigen, sehr. Fünf Firmen wurden angefragt ein vergleichbares Angebot für die Demontage und Entsorgung der bestehenden Zaunanlage sowie die Errichtung des neuen Stabmattenzauns abzugeben. Hierzu kamen drei wertbare Angebote zurück. Das wirtschaftlichste Angebot kam von der Firma Zaun Sicherheit aus Marktheidenfeld zu einem Brutto Angebotspreis von 22.719,67 €.
14 Informationen zum Kommunalen Förderprogramm
Förderantrag für die Anbringung von Fensterläden, Anwesen Dorfstr. 31, Fl.Nr. 70:
Für die Anbringung von Fensterläden wurden 3 Angebote für die Schreinerarbeiten eingereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüro Schlicht Lamprecht vom 09.04.2019 wurde der Fördersumme mit Bescheid vom 10.04.2019 durch das Techn. Bauamt zugestimmt. Die bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 1.927,80 €.
Förderantrag für die Sandsteinplatten zwischen Hauseingang und Außentreppe sowie Sandsteinsockel an der Außentreppe, Anwesen Untere Steigstr. 5, Fl.Nr. 1459:
Für o.g. Leistungen wurden 2 Angebote für die Steinmetzarbeiten eingereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüro Schlicht Lamprecht vom 15.05.2019 wurde der Fördersumme mit Bescheid vom 17.05.2019 durch das Techn. Bauamt zugestimmt. Die bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 476,79 €.
Zuschussgewährung für die Sanierung der Fassade, Anwesen Mainstraße 39, Fl.Nr. 201:
Für das Vorhaben wurden mit Bewilligungsbescheid vom 24.09.2018 Zuschüsse in Höhe von 3.790,46 € gewährt. Die Prüfung und Endabrechnung durch das Büro Schlicht Lamprecht am 10.04.2019 hat zuwendungsfähige Kosten von 8.136,61 € und somit eine mögliche Zuwendung in Höhe von 2.440,98 € ergeben. Das Techn. Bauamt genehmigte am 11.04.2019 die Auszahlung des im Rahmen der Endabrechnung ermittelten Zuschussbetrags in Höhe von 2.440,98 €.
15 Informationen und Termine
Umbau der Fernwirktechnik RÜB 1+2:
Am 16.04.19 fand in der Kläranlage Veitshöchheim hierzu ein vor Ort Gespräch statt. Es wurde die Anbindungstechnik der RÜB 1+2 besprochen. Aufgrund einer neueren und deutlich sicheren Verbindung wurde das im Bauausschuss vom 18.12.18 freigegebene Angebot hierzu überarbeitet. Es ergab sich eine Kostenmehrung von rund 3.514,97 € brutto, so dass der Gesamtbetrag bei 22.617 € liegt. Die Freigabe des Auftrags wurde an Herrn Siebert von der Kläranlage in Veitshöchheim nach Rücksprache mit Herrn Brohm erteilt.
Spielplatz in der Nordstraße:
Für das Räumen der bestehenden Spielplatzfläche wurden seitens des Techn. Bauamts Angebote eingeholt. Das wirtschaftlichste Angebot ging von der Firma Landschaftsservice Seibold ein. Es wird mit einem finanziellen Aufwand von 4.734,44 € brutto für Erdarbeiten sowie 687,23 € brutto für Sandlieferungen gerechnet. Der Auftrag wurde durch Herrn Brohm bereits erteilt um ein zügiges Herrichten der Fläche zu ermöglichen. Die Arbeiten werden durch den Bauhof und das Techn. Bauamt begleitet. Verrechnet wird nach tatsächlichem Aufwand.
Ausbesserung Fliesenbelag an der Margaretenhalle:
Für die Ausbesserung des Fliesenbelags an der Margaretenhalle wurden für den Bereich, der die Gemeinde betrifft, Angebote eingeholt. Dies betrifft den Bereich ab dem Rondell bis zum Innenhof. Das wirtschaftlichste Angebot hierzu kam seitens der Firma Fliesen Marek aus Estenfeld zu einem Bruttoangebotspreis von 2.543,63 €. Herrn Marek werden die Fliesen aus dem Bestand der Margaretenhalle zur Verfügung gestellt. Eine zeitnahe Beauftragung soll stattfinden. Verrechnet wird nach tatsächlichem Aufwand.
Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten zu den Planungen BV Erlabrunner Straße 19
Sanierungsberatung Mainstraße 8, Dacheindeckung
Im Ausschuss wurde angeregt, Automaten mit Hundekotbeuteln aufzustellen.
Niederschrift Bauausschuss am 28.3.19
sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim201903.pdf [175 KB]
Bauausschusssitzung am 28.3.19
1 Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Carport, Fl.Nr. 3970/8, Birkäcker 10
Das geplante Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Birkäcker“. Das Baugrundstück befindet sich am Ende der Sackgasse und hat den höchsten Geländeverlauf. Aus diesem Grund wird bezüglich der festgesetzten Höheneinstellung (max. 6,50 m in Bezug auf das Niveau der Straße) Befreiung um ca. 39 cm beantragt. Hierzu wird im Befreiungsantrag nachgewiesen, dass auf diesem Baugrundstück die Höhenfestsetzung aufgrund der vorhandenen Topographie nicht eingehalten werden kann.
Weiterhin wird die Überschreitung der zulässigen Breite des Zwerchgiebels beantragt. Nach Bebauungsplan darf der Zwerchgiebel max. 1/3 der Gebäudewand betragen. Die Planung des um ca. 45 cm breiteren Zwerchgiebels erfolgt aus planungs- und schalltechnischen Gründen. Der Zwerchgiebel ist aufgrund der Lage nicht sichtbar.
bv7882019bvbirkaecker10lageplan.pdf [194 KB]
Dem beantragten Bauvorhaben wurde Zustimmung erteilt. Zu den Befreiungsanträgen wurde beschlossen:
1) Dem Antrag auf abweichende Höheneinstellung bis max. 39 cm wurde einstimmig zugestimmt.
2) Dem Antrag auf Überschreitung der zulässigen Breite des Zwerchgiebels um ca. 45 cm wurde einstimmig zugestimmt.
2 Antrag auf Vorbescheid für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses, Fl.Nr. 2160/4, Friedenstraße 5
Der Bauantrag für dieses Bauvorhaben wurde in der letzten Bauausschusssitzung am 24.01.19 behandelt. Wegen des in zwei Richtungen fallenden Geländes waren Befreiungen zur Höheneinstellung, für Geländeauffüllungen und zur geänderten Dachneigung beantragt. Nach dem Beschluss des Bauausschusses sollte die Planung erneut überarbeitet werden, um die geplanten Geländeauffüllungen zu vermindern und die geringstmögliche Abweichung zur festgesetzten Höheneinstellung zu erreichen.
Die Planung wurde daher intensiv überarbeitet. Durch entsprechende Neugestaltung der Außenanlagen sind nun keine Befreiungen bzgl. der Geländeauffüllungen mehr erforderlich.
Ebenso wurde durch Umplanung der Raumhöhen in den beiden Geschossen sowie eine tiefere Einstellung des Gebäudes im vorhandenen Gelände die Überschreitung der festgesetzten Höheneinstellung auf ein Mindestmaß reduziert. Es werden nunmehr an der Nordseite lediglich 38 cm überschritten, an der Ostseite wird die Höheneinstellung eingehalten.
Im Bereich des abfallenden Geländes auf der Südseite werden Befreiungen von 1,93 m bzw. 1,52 m erforderlich, hier ist der Gebäudeabstand zum nächsten Wohnhaus sehr groß.
Weiterhin wird eine Befreiung von der Dachform (26 Grad statt 30 Grad) beantragt. Durch die geringere Dachneigung wird die Abweichung der Höheneinstellung teilweise kompensiert.
lageplanf04.pdf [484 KB]
Zur vorliegenden Anfrage auf Vorbescheid wird folgenden Befreiungen einstimmig zugestimmt:
1) Überschreitung der festgesetzten Höheneinstellung an der Nordfassade um 38 cm, an der Südfassade um 1,93 m bzw. 1,52 m.
2) Der beantragten Abweichung der Dachneigung von 30 Grad auf 26 Grad.
3 Auftragsvergabe für den Ingenieurvertrag barrierefreier Ausbau der Haltestelle "Bachwiese"
Im Nachgang der Gemeinderatssitzung vom 15.01.2019 wurde Herr Schneider, Fa. Arz Ingenieure, gebeten ein Honorarangebot für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle Bachwiese vorzulegen.
Das vorliegende Angebot entspricht der HOAI 2013. Im Angebot von Herrn Schneider entfällt die Leistungsphase 1 komplett auf 0% (statt 2%), da hier bereits Grundlagenermittlungen zum geplanten Bauvorhaben stattgefunden haben. Das tatsächliche Honorar richtet sich nach der Kostenberechnung, die erst nach Leistungsphase 4 vorliegen wird.
Das vorläufige Honorar beläuft sich insgesamt auf 19.782,92 € brutto. Die Baukosten werden ohne Wartehäuschen auf 70.000 € geschätzt.
Mit dem Ingenieurbüro Arz wurde einstimmig ein Honorarvertrag über die angebotenen Leistungen für die Planung „barrierefreier Ausbau der Haltestelle Bachwiese“ bis Lph 4 auf Grundlage des Honorarangebots einstimmig geschlossen.
4 Auftragsvergabe Baumkataster
Gemäß dem Beschluss des Gemeinderats vom 09.10.2018 hat das Techn. Bauamt Angebote für die Erstellung eines Baumkatasters eingeholt. Es wurden insgesamt 7 Bieter angefragt, ein Angebot abzugeben. Die Preise bewegten sich zwischen 6.200,00 € und 12.100,00 €. Das günstigste Angebot lag bei einem Bruttopreis von rund 6.211 €. Es wurde bei Erstellung des Preisspiegels jedoch darauf geachtet, die Maßnahme über einen längeren Zeitraum von 10 Jahren zu betrachten. Da das Baumkataster nicht nur die Ersterfassung, sondern auch die jährlichen Kontrollen nach sich zieht, sollten die Bieter auch diese bepreisen. Bezieht man diese Preise in die Rechnung über 10 Jahre mit ein, ergibt sich als günstigster Bieter Herr Gerhard Väth, Fachagrarwirt für Baumpflege, mit seinem Angebot über 8.062,25 €. Zwar ist er bei der Erstellung des Katasters zunächst teurer, er hat jedoch bei den jährlichen Kosten gegenüber dem anderen Angebot einen preislichen Vorteil von rund 300,00 €. Die Differenz von rund 1.800,00 € wäre nach den ersten 6 Jahren ausgeglichen. Die jährlichen Kosten bei Herrn Väth liegen bei 1.921,85 € für beide Gemeinden.
Um den Baumbestand erfassen zu können, muss eine Software als Aufsatz zum bestehenden Geoinformationssystem angeschafft werden. Der Preis hierfür beläuft sich zusätzlich auf 2877,42 € brutto. Die zusammengesetzten Kosten für die Gemeinde Margetshöchheim aus Ersterfassung des Baumbestands mit Verortung und Datenpflege sowie Anschaffung der Software belaufen sich auf 5.469,84 € bei einer hälftigen Teilung der Gesamtkosten nach aktuellem Stand. Danach sind für jährliche Kontrollen seitens der Gemeinde Margetshöchheim 960,96 € zu erbringen.
Der Gemeinderat Margetshöchheim beschloss einstimmig, Herrn Väth aufgrund der niedrigeren jährlichen Kosten zu einem Bruttopreis von 4.031,13 € zu beauftragen. Die Kosten werden mit Erlabrunn im Verhältnis der jeweiligen Bäume abgerechnet.
Der Gemeinderat beschloss ebenso einstimmig die Anschaffung der Software „Kominfo.Baum“ für das bestehende Geoinformationssystem zu einem Bruttopreis von 1438,71 €.
5 Nachgenehmigung der Kosten für die Neuverlegung der Stromleitungen für die Straßenbeleuchtung in der Mainstraße
Im Zuge der Arbeiten für die Sanierung der Mainstraße wurden die Stromleitungen für die Straßenbeleuchtung der Mainfrankennetze verlegt. Diese Arbeiten waren nicht im LV „Straßenbau“ enthalten, da diese Leistung als eigene, gesonderte Leistung nach Planung mit der MFN auszuführen war. Die entsprechenden Tiefbauarbeiten wurden von der Firma Konrad ausgeführt. Die Schlussrechnung der Firma Konrad Bau über die Grabarbeiten zur Straßenbeleuchtung beläuft sich insgesamt auf 17.416,58 €.
Der Bauausschuss beschloss einstimmig die Nachgenehmigung der Tiefbaukosten für die Verlegung der Stromleitung zur Straßenbeleuchtung in Höhe von 17.416,58 €.
6 Antrag auf Anordnung eines Parkverbotes in der Gartenstraße
Der Einsatzleiter „Team Orange“ hat darauf hingewiesen, dass die Zufahrt zur Sackgasse Gartenstraße häufig wegen parkender Fahrzeuge behindert werde. Sollte hier keine Lösung gefunden werden, kann die Befahrung der Sackgasse nicht mehr erfolgen, so dass die Anwohner ihre Tonnen bis zur Einfahrt bringen müssten.
Der Bauausschuss beschloss für den Fall, dass nicht mehr als 3 Parkplätze wegfallen, bei einer Gegenstimme, in der Gartenstraße gegenüber der Zufahrt zur Sackgasse von Montag bis Samstag ein eingeschränktes Haltverbot Z 286 anzuordnen.
7 Informationen und Termine
 Bauantrag des Schulverbandes Margetshöchheim für temporäre Brandschutzmaßnahmen und die Umnutzung des Musikraumes; das gemeindliche Einvernehmen wurde aufgrund der Dringlichkeit als Angelegenheit der Verwaltung erteilt.
 Auswertung der Verkehrsdaten in der Dorfstraße Januar 2019 (bergauf) und Februar 2019 (bergab) werden den Fraktionen digital übermittelt
 Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten zur geplanten Aufstockung einer Garage für Wohnzwecke, Erlabrunner Straße 19, Fl.Nr. 1359,
 Stellungnahem des Sanierungsbeauftragten zur Erneuerung des Dachstuhls, der Fenster sowie zur Herstellung einer Haus- und Terrassenüberdachung, Würzburger Straße 21, Fl.Nr. 4090/4,
 Mitteilung des LRA Würzburg zu Geländeveränderungen auf dem Grundstück Fl.Nr. 3917/8,
 Ausbesserungsarbeiten am Fliesenbelag der Margarethenhalle im Außenbereich
Da die betroffene Fliesenfläche am Durchgang unterhalb der ehemaligen Sudpfanne nicht im Eigentum der Gemeinde ist, sollen die Eigentümer aufgefordert werden, den maroden Fliesenbereich zu sanieren. Mit einem Hinweisschild sollen die Passanten auf die Gefahrensituation hingewiesen werden.
 Vorläufige Anordnung eines Haltverbots in der Straße Birkäcker aufgrund der zu erwartenden Bautätigkeit im Frühjahr 2019,
 Beratung über die Entfernung von Misteln und Efeu an den Pappeln auf WSV-Grund
Es sollen weitere Angebote eingeholt und geprüft werden, ob wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit die Mistelentfernung überhaupt möglich ist.
 Am nördlichen Eingang des Friedhofs wird häufig ein Wohnmobil abgestellt, so dass die Bestattungsfirma kaum an den Friedhof heranfahren und ihre Maschinen nicht abladen kann.
 Im Gemeindeblatt soll vierteljährlich auf die geltenden Bestimmungen im verkehrsberuhigten Bereich der Dorfstraße hingewiesen werden.
Niederschrift Bauausschuss am 24.1.19
sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim201901.pdf [125 KB]
Bauausschusssitzung am 24.1.19
1 Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage, Fl.Nr. 3970/4, Birkäcker 2
Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Birkäcker„. Aufgrund der Gehbehinderung des Antragstellers soll ein eingeschossiges Wohnhaus auf Bodenplatte mit allen Wohnflächen im Erdgeschoss in Fertigbauweise errichtet werden.
Folgende Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes werden beantragt:
1. Dachneigung: Aufgrund der Typenbauweise des Fertighausherstellers kann lediglich eine Dachneigung von 22 Grad (statt mindestens 25 Grad) nachgewiesen werden.
2. Überschreitung der zulässigen Wandhöhe: Die zulässige Wandhöhe für eingeschossige Wohnhäuser ist auf max. 4 m begrenzt. Da das Grundstück deutlich weiter zurückgesetzt ist und das barrierefreie Wohnhaus eine größere Grundfläche als üblich besitzt, ist eine Überschreitung um 6 cm auf 4,06 m erforderlich.
3. Abgrabungen > 1,50 m: Durch die größere Grundfläche sind auch im nordöstlichen Teil zusätzliche Abgrabungen erforderlich. Die hier geplanten Abgrabungen betragen max. 1,78 m. Die Geländeveränderungen werden angeböscht.
4. Photovoltaikanlagen: Gemäß Bebauungsplan sind Photovoltaikanlagen nur dachparallel ohne Aufständerung zulässig. Der Bauherr beabsichtigt, auf dem Flachdach der Garage ebenfalls Photovoltaikanlagen zu installieren, da er sowohl sein Wohnhaus als auch ein Elektrofahrzeug autark betreiben will.
Den Abweichungen hinsichtlich der Dachneigung, der Wandhöhe und der Abgrabung stimmte der Bauausschuss einstimmig zu. Die Aufständerung der Photovoltaikanlage wurde mit 5:0 Stimmen abgelehnt.
2 Neubau eines EFH mit Doppelgarage Fl.Nr. 2160/4 Friedenstraße 5 - Anfrage zur Befreiung Höheneinstellung
Auf dem Grundstück Fl.Nr. 2160/4, Friedenstraße 5 wird zurzeit die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses geplant.
Nach Vermessung des Geländes wurde festgestellt, dass die bestehenden Vorgaben des Höheneinstellungsplanes mit max. 3,5 m Wandhöhe bergseitig und 5,5 m Wandhöhe talseitig bei Planung eines zweigeschossigen Wohnhauses nicht einzuhalten sind. Die Besonderheit liegt darin, dass das Gelände nicht wie auf den benachbarten Grundstücken gleichmäßig ansteigt, sondern gleichzeitig auch in Richtung Südwesten ein deutliches Gefälle aufweist.
Aufgrund der vorhandenen Geländesituation, die mit entsprechenden Schnitten dargestellt ist, wird eine Befreiung von der maximal zulässigen Wandhöhe mit einer Überschreitung von talseitig von 0,24 m bis 1,76 m und bergseitig von 0,82 bis 2,16 m beantragt.
Zugleich ist beabsichtigt, die Dachneigung asymmetrisch dem Geländeverlauf anzupassen, sodass die südliche Dachhälfte eine Dachneigung von 26 Grad (statt mind. 30 Grad) erhält. Auch wird gebeten eine Befreiung zu erteilen.
Letztlich ist aufgrund des in zwei Richtungen steigenden Geländes eine höhere Geländeauffüllung für Terrassen erforderlich, die an der Grundstücksgrenze wieder auf das natürliche Gelände zurückgeführt wird. Die höchste Geländeauffüllung beträgt 2,20 m hinter der geplanten Garage. Nach Bebauungsplan „Zeilweg„ sind max. 80 cm Geländeauffüllung zulässig. Eine entsprechende Befreiung wird hierzu ebenso beantragt.
Nach intensiver Diskussion empfahl der Ausschuss mit 4:0 Stimmen die Überarbeitung des Entwurfs nach den Vorschlägen des Ausschusses. Das betraf vor allem die Geländeauffüllung hinter der Garage.
3 Errichtung einer Fertiggarage, Untere Steigstraße 8, Anfrage zu Befreiungen zur Gestaltungssatzung
Die Antragstellerin beabsichtigt, eine Fertiggarage direkt an der Grundstücksgrenze „Untere Steigstraße 8„ zu errichten. Nach der vorliegenden Stellungnahme des Büros Schlicht, Lamprecht müsste die Garage entweder ein Satteldach mit 40 – 60 Grad Dachneigung aufweisen oder ein Pultdach mit mindestens 20 Grad Dachneigung erhalten.
Darüber hinaus müsste das Tor aus massivem Holz oder zumindest mit einer Holzbrettverschalung ausgeführt werden.
Die Antragstellerin hat bei verschiedenen Herstellern von Fertiggaragen angefragt und lediglich Angebote mit 15 Grad Dachneigung erhalten. Die Bedachung könne, wie in der Gestaltungssatzung vorgegeben, mit roten Ziegeln erfolgen.
Es wird ergänzend angefragt, ob auch statt der Holzverschalung ein Stahltor mit Holzmaserung zugelassen werden kann.
Die Befreiung lehnte der Ausschuss mit Hinweis auf die Gestaltungssatzung einstimmig ab.
4 Bauantrag für den Neubau eines EFH in der Frankenstraße 19
Nachdem im erneut vorgelegten Antrag die Grenzabstände eingehalten wurden, stimmte der Ausschuss mit 5:0 Stimmen zu.
5 Informationen und Termine
Behandlung von Bauanträgen im Genehmigungsfreistellungsverfahren:
 Neubau eines EFH mit Garage, Fl.Nr. 3970/7, Birkäcker 8
 Neubau eines EFH mit Doppelgarage, Fl.Nr. 3970/6, Birkäcker 6
Austausch der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Margetshöchheim:
Im Zuge eines personellen Wechsels bei der WVV wurde festgestellt, dass bei dem damaligen Planungskonzept von 2016 der Wechsel des Lampeneinsatzes für die Dorfstraße und ein paar weitere einzelne Lampen im Gemeindegebiet, vom damaligen Sachbearbeiter vergessen wurden.
Der Auftrag für den letzten Abschnitt für das Jahr 2019 wurde bereits im Dezember mit einer Gesamtsumme von 33.488,69 € an die WVV vergeben. Die Überprüfung des neuen Mitarbeiters hat nun ergeben, dass, bei Berücksichtigung der vergessenen Lampen und der gesamten Dorfstraße, eine Mehrung von ca. 6.461,70 € auf die Gemeinde zukommen wird. Dies müsste so im Haushaltsplan für 2019 ergänzt und genehmigt werden.
Nach Ende des Abschnittes 2019 wären dann bis auf die Planungsgebiete Mainstraße / Zur Mainfähre und den Bereich des bestehenden Mainstegs, alle Lampen mit LED-Technik ausgerüstet.
Der Kostenmehrung durch Umstellung der Dorfstraße auf LED stimmte der Ausschuss einstimmig zu.
Die Umnutzung des Anwesens Mainstraße 48 zu Schulzwecken wurde vom Landratsamt genehmigt. Allerdings müssen noch 2 Stellplätze geschaffen werden.
Niederschrift Bauausschuss am 18.12.18
sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim201812.pdf [136 KB]
Bauausschusssitzung am 18.12.18
1 Beleuchtung am Geh- und Radweg von Sportheim bis Mainfähre
Da bereits mehrfach mitgeteilt wurde, dass die Beleuchtung am Sportplatz nicht ausreichend sei, wurde dies vom Techn. Bauamt geprüft. Es stellte sich heraus, dass die Kreuzung des Radweges am Seglerverein sehr schlecht ausgeleuchtet ist. Es wurde ein Ortstermin mit Herrn Klopf von den Mainfrankennetzen vereinbart. Herr Klopf ließ uns dann ein Angebot sowohl für den Sportplatz als auch für die im gleichen Termin begutachtete Obere Steigstraße zukommen. Die Kosten für die beiden neu geplanten Maststandorte belaufen sich auf insgesamt 11.571,00 €. Die dort verbauten Lampen der Firma Trilux wurden auf Anregung des Gemeinderats auch noch einmal auf Insektenfreundlichkeit geprüft. Da die Lampen als neutralweiß der Leuchtfarbe angegeben sind, kann davon ausgegangen werden, dass keine Insekten hiervon angezogen werden. Die Kosten des Standorts Sportplatz können verringert werden, da im Angebot ein Doppelmast beauftragt ist, um den Basketballplatz mit auszuleuchten.
Im Zuge des gleichen Ortstermins wurde das Thema Beleuchtung entlang des Geh- und Radweges vom Sportheim bis zur Mainfähre aufgegriffen. Herr Klopf von den Mainfrankennetzen erklärte hierfür die Möglichkeiten der Ausleuchtung entlang des Geh- und Radweges. Er sieht vor, 4,10 m hohe Beleuchtungsmaste in regelmäßigen Abständen zu stellen. Hierfür wäre eine Demontage der bestehenden Lampenstandort zur Mainfähre / Steinerner Weg, Fahrweg am Seglerverein und auf halber Stecke des Geh- und Radweges nötig. Durch die Abstände von ca. 23-26 m von Mast zu Mast ergibt sich eine Anzahl entlang des Weges von 10 Stk. Es ist angedacht die 4,10 m hohen Masten im Zuge des Umbaus der Mainpromenade zurückzubauen und wieder zu verwenden. Das Angebot der Mainfrankennetze beläuft sich auf 47.170,52 € brutto inkl. der notwendigen Tiefbaukosten.
Aufgrund der erheblichen Investitionskosten wurden weitere Alternativen untersucht, die in der Sitzung vorgestellt werden.
Der Installation einer zusätzlichen Straßenlampe in der Oberen Steigstraße mit Kosten von 4.526 € stimmte der Bauausschuss einstimmig (4:0) zu, ebenso einer Straßenleuchte in der Nähe des Sportheims mit Kosten von 7.000 € (5:0 Stimmen). Allerdings soll dort geprüft werden, ob die Grabarbeiten über das Jahres-LV günstiger als von den MFN ausgeführt werden können.
Die 10 vorgesehenen Lampenstandorte zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz werden nun auf 4 zusätzliche Straßenlaternen reduziert, so dass nun "nur" mit Kosten von 18.000 € zu rechnen ist. Auch hier soll geprüft werden, ob die Erdarbeiten über das Jahres-LV billiger kommen.
2 Umbau der Fernwirktechnik für die Regenüberlaufbecken 1 + 2
Die Gemeinde ist gem. Vorgaben des Wasserwirtschaftsamtes dazu verpflichtet, ihre Regenüberlaufbecken fernüberwachen zu lassen. Dies geschieht für die Regenüberlaufbecken 1 (Am Grillplatz) und Regenüberlaufbecken 2 (Am Sportheim) aktuell über den bestehenden Mainsteg zum Klärwerk in Veitshöchheim. Da dieser jedoch nach dem Neubau des Stegs abgerissen werden soll, müssen diese Becken mittels GPRS überwacht werden. Seitens des Zweckverbandes wurden hierzu bereits Bieter angefragt ein Angebot abzugeben.
Da es jedoch ein sehr spezieller Auftrag ist, beschränkte sich der Bieterkreis. Angebote wurden von der Firma G+T Automation GmbH aus Schwarzenbruck zu einem Bruttopreis von 22.838,32 € und der Firma Elektro Hofmockel aus Rohr zu einem Bruttopreis von 19.102,24 € abgegeben. Der Zweckverband empfiehlt aufgrund guter Erfahrungen die Firma Hofmockel zu beauftragen.
Der Vergabe an die Fa. Hofmockel stimmte der Ausschuss einstimmig zu.
3 Neubau eines Reihenhauses und eines Reihenendhauses mit Garage (Tektur), Georg-Büchner-Straße 33 + 35, Fl.Nr. 2156/20 + 2156/19
Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Zeilweg„. Der Bauantrag zur Errichtung von zwei Reihenhäusern wurde bereits in der Sitzung vom 14.06.2018 behandelt. Im Genehmigungsverfahren hat das Landratsamt Würzburg verschiedene Planänderungen verlangt und die Nachreichung von Befreiungsanträgen gefordert.
Mit vorliegendem Tekturantrag werden nun folgende Befreiungen beantragt:
- Zulässige Wandhöhe gem. Höheneinstellungsplan (Fl.Nr. 2156/19): Nach Profil 22 des Höheneinstellungsplanes ist die max. Wandhöhe bergseits mit 6,0 m und talseits mit max. 6.30 m festgelegt. Die geplante Wandhöhe wird bergseits weitgehend eingehalten, talseits jedoch mit geplanten 7,24 m überschritten. Der Antrag auf Befreiung wird damit begründet, dass der Gebäudezugang auf Straßenhöhe geplant sei und das Gebäude die städtebaulich vorhandene Situation der Reihenhäuser fortsetzt.
- Überbauung der Grünfläche mit Baugrenze (Fl.Nr. 2156/19): Die im Bebauungsplan festgesetzte Grünfläche soll mit der geplanten Garage überbaut werden. Die Grünfläche befindet sich im Eigentum des Bauherrn. Dies war bereits im Erstantrag in gleicher Weise geplant bzw. befreit worden.
- Dacheindeckung (Fl.Nr. 2156/19 und tw. bzgl. Gaube 2156/20): Der Gebäudevorsprung des Reihenendhauses an der nordöstlichen Gebäudekante soll insgesamt bis ins Dach verglast werden. Für diesen Teil wird daher die Befreiung von der festgesetzten Bedachung (naturrot bis rotbraun) beantragt. Dies wird mit der Verbesserung der Belichtung begründet. Darüber hinaus ist für die Gaube eine Blecheindeckung vorgesehen.
- Überschreitung der GFZ (Fl.Nr. 2156/19 + 2156/20) Die zulässige GFZ von 0,8 wird mit der geplanten GFZ von 1,14 bzw. 1,06 überschritten. Dies ergibt sich durch die im Dachgeschoss geplante Wohnnutzung. Mit der geplanten, teilweisen Verschmelzung der angrenzenden Grünfläche wird die Überschreitung der GFZ bei Fl.Nr. 2156/19 jedoch deutlich gemindert bzw. möglicherweise die GFZ von 0,8 eingehalten.
- Überschreitung der zulässigen Auffüllungen und Abgrabungen (Fl.Nr. 2156/19 + 2156/20) Die geplanten Überschreitungen (max. zulässig 0,8 m) sind im Detail dargestellt und mit entsprechenden Schnittplänen nachgewiesen. Die weitestgehende Auffüllung betrifft den Bereich zwischen Reiheneckhaus und Grünfläche, wo die Garage mit Terrasse geplant ist.
Dies wird damit begründet, dass die dargestellten Auffüllungen und Abgrabungen der bereits vorhandenen Bebauung entsprechen und die wesentliche Auffüllung auf dem eigenen Grundstück angrenzend an die Grünfläche erfolgt.
Im Tekturantrag wurde die vordere Gebäudefront bis zur Baugrenze zurückgenommen, die zum Erstantrag erteilte Befreiung daher nicht mehr erforderlich.
Den 5 Befreiungen stimmte der Ausschuss einstimmig zu, ebenso dem gesamten Bauantrag.
4 Verkehrsrechtliche Anordnungen, Ausweisung von zwei Kurzzeitparkplätzen in der Mainstraße
Im Rahmen der Ortsbegehung mit dem Verkehrsberater der PI Würzburg-Land sowie den Fraktionsvorsitzenden am 06.11.18 wurde vorgeschlagen, gegenüber dem Anwesen Mainstraße 13 zwei weitere Kurzzeitparkplätze einzurichten. Weiterhin wäre die vorhandene Beschilderung der beiden bestehenden Kurzzeitparkplätze mit Zeitangabe (8 – 18 Uhr) zu ergänzen. Der Gemeinderat wurde im Rahmen der Beratung über den Antrag der MM zur Ausweisung von sog. „Anliegerparkplätzen„ informiert, hat jedoch zur Anordnung der Kurzzeitparkplätze nicht entschieden.
5 Informationen zum Kommunalen Förderprogramm
Überarbeitung des Layouts der Broschüre für die Gestaltungssatzung:
Das überarbeitete Layout, incl. der Änderungsbeschlüsse die 2016 und 2017 hinsichtlich der befestigten Flächen, Rolladenkästen, Förderung von Natursteinbelägen usw. betroffen wurden, ist fertig und wird an die Mitglieder des Bauausschusses verteilt.
Die Broschüre soll in Zukunft nicht mehr in größerer Auflage gedruckt werden. Es ist vielmehr angedacht, je nach Bedarf eine geringe Anzahl im Rathaus zu kopieren.
Allgemeine Information zum Kommunalen Förderprogramm und Sanierungsberatung:
Die bei der Regierung v. Ufr. eingereichten Anträge auf Fortführung des Kommunalen Förderprogramms und der Sanierungsberatung wurden für die nächsten 3 Jahre, bis Ende 2021, bewilligt. Die Zuwendungen kommen nun jedoch aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm II – Soziale Stadt.
Förderantrag für den Neuanstrich der Fassade, 1. Bauabschnitt, Anwesen Dorfstr. 42, Fl.Nr. 34
Für den Neuanstrich der Fassade wurden Angebote für die Malerarbeiten eingereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüro Schlicht Lamprecht vom 29.10.2018 wurde der Fördersumme mit Bescheid vom 05.11.2018 durch das Techn. Bauamt zugestimmt.
Die bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 2.243,98 €.
Änderung Förderantrag für den Neuanstrich der Fassade und Einbau eines Schaufensters, Anwesen Dorfstr. 42, Fl.Nr. 34
Für die Sanierungsleistungen wurden weitere Unterlagen für ein Holzfenster eingereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüros Schlicht Lamprecht vom 19.11.2018 wurde der Erweiterung der Fördersumme (bisheriger Stand gemäß Bescheid vom 05.11.2018 – 2.243,98 €) durch das Techn. Bauamt zugestimmt.
Die aktuell bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 2.528,79 €
Änderung Förderantrag für das ehem. Feuerwehrhaus – Sanierung der Fassade, der Dachfläche, Erneuerung der Fenster und Erneuerung des Eingangstores, Anwesen Untere Steigstraße 2, Fl.Nr. 106/1
Für die Sanierungsleistungen wurden weitere Unterlagen für ein Eingangstorelement aus Holz eingereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüros Schlicht Lamprecht vom 29.11.2018 wurde der Erweiterung der Fördersumme (bisheriger Stand gemäß Bescheid vom 16.07.18 – 4.446,33 €) durch das Techn. Bauamt zugestimmt.
Die aktuell bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 6.887,14 €
Zuschussgewährung für die Erneuerung der Holzfenster- und Türen im Rahmen des Umbaus eines Dreiseithofs, Anwesen Würzburger Str. 2, Fl.Nr. 1
Für das Vorhaben wurden mit Bewilligungsbescheid vom 27.03.2018 Zuschüsse in Höhe von 11.104,97 € gewährt.
Die Prüfung der Endabrechnung durch das Büro Schlicht Lamprecht am 29.10.2018 hat zuwendungsfähige Kosten von 31.776,17 € und somit eine mögliche Zuwendung in Höhe von 9.532,85 € ergeben.
Das Techn. Bauamt genehmigte am 06.11.2018 die Auszahlung des im Rahmen der Endabrechnung ermittelten Zuschussbetrags in Höhe von 9.532,85 €.
Zuschussgewährung für die Erneuerung des Garagentors, Anwesen Mainstraße 16 , Fl.Nr. 181
Für das Vorhaben wurden mit Bewilligungsbescheid vom 18.06.2018 Zuschüsse in Höhe von 1.945,65 € gewährt.
Die Prüfung der Endabrechnung durch das Büro Schlicht Lamprecht am 12.11.2018 hat zuwendungsfähige Kosten von 6.021,88 € und somit eine mögliche Zuwendung in Höhe von 1.806,56 € ergeben. Das Techn. Bauamt genehmigte am 16.11.2018 die Auszahlung des im Rahmen der Endabrechnung ermittelten Zuschussbetrags in Höhe von 1.806,56 €.
6 Informationen und Termine
- Bauantrag der Kath. Kirchenstiftung zur Errichtung einer Außentreppe im Rahmen des Brandschutzkonzeptes, Behandlung als Angelegenheit der laufenden Verwaltung,
- Behandlung von Wortmeldungen aus der Bürgerversammlung (Blumenkübel Dorfstraße, Spielplatz Zeilweg, Parkverhältnisse in der Rosenstraße)
Da seit einiger Zeit die Parkplätze in der Rosenstraße wieder verstärkt durch einen Pflegedienst genutzt werden, soll ermittelt werden, ob das Unternehmen genügend eigene Stellplätze nachweisen kann. Der Anregung, größere Ausweichflächen für den Begegnungsverkehr auszuweisen, wurde nicht gefolgt, da dann noch weniger Parkplätze zur Verfügung stünden.
Dem Vorschlag, den Verkehr in der Dorfstraße durch Blumenkübel zu verlangsamen, wurde nicht gefolgt. Dort soll vielmehr häufiger das Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt werden, um die dort gefahrenen Geschwindigkeiten zu messen.
Der Aufstellung eines Verkehrsspiegels an der Einmündung der Falkenstraße in die Erlabrunner Straße wurde nicht zugestimmt.
- Prüfung des Verwendungsnachweises und Auszahlung der Förderung für das „Barrierefreie Rathaus„:
Der Verwendungsnachweis wurde von der Regierung v. Ufr. geprüft, es wurden keine Mängel festgestellt und daher der Höchstbetrag von 508.500,-€ an die Gemeinde ausbezahlt.
- Mitteilung der Telefonica Germany zur Erweiterung der Mobilfunksendeanlage, Sonderprojekt „ICE-Tunnel-Versorgung„
- Stellungnahme zum Tekturantrag BV Mainstraße 20 / 20 a vom 26.11.18
Da der Tekturantrag noch nicht vollständig ist, hat sich der Bauausschuss nicht damit befasst.
Niederschrift Bauausschuss 8.11.18
110818sitzungdesbauausschusses.pdf [125 KB]
Bauausschusssitzung am 8.11.18
1 Freizeitgelände am Main - Präsentation BA III - Beratung + Empfehlungsbeschluss
Die Bauabschnitte I und II sind baulich abgeschlossen. Das Ing.-Büro Stieber, Herr Stieber, stellt die weiteren Planungsschritte anhand eines Plans samt Kostenberechnung vor.
Eine Realisierung, wie ursprünglich angedacht, im Jahr 2018, ist aufgrund der Unwirtschaftlichkeit auf das Jahr 2019 zu planen.
kobevorabzug.pdf [45 KB] und vorabzugba3mitbestehenderbruecke.pdf [3.779 KB]
Im dritten Bauabschnitt waren neben einer Königinschaukel für 23.000 € die Herrichtung der Wege (Material Asphalt, alternativ Betonpflaster) sowie Parkplätze, Versorgungspoller für Wasser und Strom, 5 Mastleuchten, ein Platz für eine Grillschale und etliche Arbeiten an den Außenanlagen für insgesamt 155.000 € eingeplant. In einer abgespeckten Variante schlugen immer noch rund 120.000 € zu Buche. Der Bauausschuss empfahl schließlich weitere Einsparungen. So soll zumindest vorerst auf die Königinschaukel verzichtet werden. Statt der Versorgungspoller sollen nach dem Vorschlag von Gemeinderat Baumeister in den auf 3 Stück reduzierten Leuchten Steckdosen integriert werden. Für die Wasserversorgung wird die Leitung bis zum Brückchen über den Radweg verlängert. Gemeinderat Etthöfer wies darauf hin, dass die Wegführung zum vorhandenen Brückchen und dem anschließenden Privatweg von einem Anlieger als Provokation verstanden werden könne.
Die endgültige Entscheidung über den Bauabschnitt 3 fällt der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen. Für die Bauabschnitte 1 und 2 wurden bislang 232.000 € fällig. Vermutlich sind darin noch nicht einmal die Grunderwerbskosten berücksichtigt.
2 Bauantrag für die Kellergeschoss-Erweiterung eines Wohnhauses, Fl.Nr. 3932/22, Nelkenweg 21
Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Südlich der Birkachstraße„. Die Erweiterung des Kellergeschosses erfolgt unterhalb des vorhandenen Geländes.
Wegen der Überschreitung der Baugrenze wird Antrag auf Befreiung gestellt.
3 Beschaffung eines Anhängers für die FFW Margetshöchheim
Der Geschäftsleiter bot an, seinen privaten Anhänger kostenlos an die Feuerwehr abzugeben. Für den Fall, dass der Anhänger für die Zwecke der Feuerwehr nicht geeignet sein sollte, wird ein neuer Anhänger angeschafft.
4 Informationen zum Kommunalen Förderprogramm
Förderantrag für die Sanierung der Fassade, Anwesen Mainstraße 39, Fl.Nr. 201
Für die Sanierung der Fassade wurden Angebote für die Gerüst und Malerarbeiten eingereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüro Schlicht Lamprecht vom 20.09.2018 wurde der Fördersumme mit Bescheid vom 24.09.2018 durch das Techn. Bauamt zugestimmt.
Die bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 3.790,46 €.
Förderantrag für die Erneuerung des Hoftores, Anwesen Erlabrunner Str. 2, Fl.Nr. 105
Für die Erneuerung des Hoftores wurde ein Angebot für die Spenglerarbeiten nachgereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüro Schlicht Lamprecht vom 20.09.2018 wurde der Erweiterung der Fördersumme mit der 1. Änderung des Bescheids vom 24.09.2018 durch das Techn. Bauamt am 25.09.2018 zugestimmt.
Die aktuell bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 716,57 €.
Förderantrag für die Sanierung Dach, Balkon und Außenfassade, Anwesen Schmiedsgasse 7, Fl.Nr. 97
Für die Sanierungsleistungen wurden weitere Angebote für das Haustür- und Eingangselement eingereicht, somit entfällt der Wettbewerbsabschlag in der Berechnung der Fördersumme. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüro Schlicht Lamprecht vom 20.09.2018 wurde der erneuten Erweiterung der Fördersumme mit der 2. Änderung des Bescheids vom 11.04.2018 durch das Techn. Bauamt am 25.09.2018 zugestimmt.
Die aktuell bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 11.466,72 €.
Förderantrag für die Erneuerung der Fassade, Anwesen Dorfstr. 1, Fl.Nr. 103:
Für die Erneuerung der Fassade wurden Angebote für die Gerüst, Putz, Zimmerer- und Natursteinarbeiten eingereicht. Es handelt sich vorwiegend um Materialpreise, da der Bauherr die Arbeiten weitestgehend in Eigenleistung durchführen möchte. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüros Schlicht Lamprecht Schröder vom 16.08.2018 wurde der Förderung mit Bescheid vom 13.09.2018 durch das Techn. Bauamt zugestimmt.
Die bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 2.791,95 €.
alles einstimmig zur Kenntnis genommen
- Wartung und Pflege des Kanal- und Wasserleitungskatasters, Erhöhung der Zeithonorare TTB Köhl ab 01.10.2018,
Die aktualisierten Stundensätze nahm der Ausschuss zur Kenntnis.
- Stellungnahme Architekten Schlicht, Lamprecht zur Widerherstellung der Hofmauer, Würzburger Straße 2,
Der Torbogen wurde mit Zustimmung des Architekturbüros weiter südlich wieder aufgebaut.
- Werbeanlagen im Sanierungsgebiet; Regelungen zur Schaufensterwerbung,
Da nach der Gestaltungssatzung nur das vollflächige Bekleben der Fenster mit Werbung untersagt ist, kann die Werbung bei einem Gastronomiebetrieb in der Erlabrunner Straße nicht untersagt werden.
- Provisorische Wegbeleuchtung des Weges zum Sportplatz: Nach Eröffnung des Sportheimes wird der Weg zum Sportplatz verstärkt genutzt. Aufgrund mehrerer Anfragen werden Angebote für eine vorläufige Beleuchtung des Geh- und Radweges eingeholt.
In Kürze sollen einige Stellen im Ortsgebiet, die nur spärlich ausgeleuchtet sind, entschärft werden. So sollen an der Ecke Grabenhügel /Obere Steigstraße und am Sportheim zusätzliche Leuchten angebracht werden. In Absprache mit der MFN soll eine provisorische Lösung für den Weg vom Sportplatz zum Steinernen Weg gesucht werden.
Siehe auch Notbeleuchtung für den Weg zum Sportplatz?
Niederschrift Bauausschuss am 13.9.18
sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim201809.pdf [137 KB]
Bauausschusssitzung am 13.9.18
Freizeitgelände am Main - Präsentation BA III und IV (abgesetzt wegen unzureichender Unterlagen)
1 Beschlussfassung zur Zahlungsfreigabe - Sanierung Fahrbahn Wiesenweg
Der Wendehammer im Wiesenweg, der an das Götzgelände mit dem Ärztehaus grenzt, war bereits vor Beginn der Arbeiten auf dem Götzgelände zumindest teilweise marode. Da die auf dem Götzgelände tätige Fa. Bindrum auch mit einem Straßenbautrupp tätig war, wurde mit ihr vereinbart, den Wendehammer zum Angebotspreis von 7.000 € zu reparieren. Im Laufe der Arbeiten wurde jedoch festgestellt, dass die Straße wegen des nicht tragfähigen Untergrunds deutlich stärker sanierungsbedürftig ist. Von den von der Baufirma geforderten 22.900 € werden von der Verwaltung lediglich 13.200 € anerkannt. Dieser Preis ist wegen des erhöhten Sanierungsaufwands realistisch.
2 Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage, Fl.Nr. 3800/3, Nelkenweg 38
Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Langellern. Wegen der Überschreitung der dort aus Immissionsschutzgründen festgelegten, maximalen Höhenkote bewohnbarer Räume wird ein Antrag auf Befreiung gestellt. Hierzu wurde ein entsprechendes Gutachten eingeholt, welches die Einhaltung immissionsschutzrechtlicher Anforderungen in Schlaf-und Ruheräumen bei Einhaltung entsprechender Empfehlungen nachweist. Darüber hinaus wird bezüglich der Anordnung eines Schlafraumes im KG (Kind / Gast) Befreiung zur vorgegebenen Fensteranordnung für Belüftungsfenster beantragt, da eine Fensterfalzbelüftung eingebaut werden soll.
Weiterhin wurde eine Zulassung nach § 23 Abs. 5 BauNVO für die Überschreitung von Baugrenzen bei geplanten Stützmauern beantragt. Die Stützmauern befinden sich im Bereich der Garagenzufahrt bzw. am nördlichen Ende des Wohnhauses.
bv7302018bvnelkenweg18lageplan.pdf [133 KB]
Dass wegen Stützmauern, die im hängigen Gelände erforderlich sind, Befreiungen nötig sind, ist neu. Vom Landratsamt wird dies jedoch neuerdings gefordert.
Dem vorliegenden Bauvorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Ebenso wurde einstimmig den beantragten Befreiungen zugestimmt, soweit die im Gutachten dargestellten Empfehlungen und Bewertungen im Bauvorhaben umgesetzt werden.
3 Anfrage zur Errichtung von Wohngebäuden Würzburger Str. Fl.Nr. 3959 sowie in der Thoma-Rieder-Straße, Fl.Nrn 2112/2 und 2112/3
Der Bauträger, die Fa. Immoplan GmbH, hat Grundrisspläne für eine mögliche Bebauung der Grundstücke Fl.Nr. 3959, Würzburger Straße und 2112/2 sowie 2112/3, Thoma-Rieder-Straße eingereicht.
In der Würzburger Straße sind zwei Wohnhäuser mit Grundrissen von 12,50 m x 7,23 m in Hinterliegerbebauung geplant. Die südlich angrenzenden Grundstücke sind bereits von Hinterliegerbebauung geprägt.
In der Thoma-Rieder-Straße ist auf den beiden Grundstücken geplant, zwei Wohnhäuser und ein Doppelhaus oder alternativ drei Wohnhäuser zu errichten. Neben einer neuen Grundstücksaufteilung wäre hierfür eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Grabenhügel II„ hinsichtlich der Baugrenzen erforderlich.
bv7332018planungthomariederstrasse.pdf [212 KB] und bv7332018planungwuerzburgerstrasse.pdf [88 KB]
Zu den vorliegenden Planskizzen zur Bebauung in der Würzburger Straße wurde einstimmig Zustimmung in Aussicht gestellt.
Zu den Planskizzen zur Bebauung in der Thoma-Rieder-Straße wurde einstimmig Befreiung zur Überschreitung der Baugrenzen in Aussicht gestellt.
4 Nachgenehmigung der Kosten für die Sozialstation St. Burkard e.V.
Die Sozialstation St. Burkhard hat über die Vinzenz-Werkstätten mehrere Handläufe für schonendes Arbeiten und Trainingsmöglichkeiten der Gäste im Therapiegang anbringen lassen. Die Kosten beliefen sich auf 1.694,31 € brutto.
Weiterhin mussten neue EDV-Leitungen verlegt werden. Der Auftrag wurde an die Firma Stark Kommunikationstechnik, Veitshöchheim vergeben. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt 4.624,36 € brutto.
Die Sozialstation St. Burkard beantragt die Kostenübernahme.
Der beantragten Kostenübernahme für die Handläufe wurde einstimmig zugestimmt. Die beantragte Übernahme von Kosten für die Verlegung der EDV-Leitungen wurde einstimmig zurückgestellt, da dies möglicherweise nicht durch den Vertrag mit der Sozialstation abgedeckt ist und darüber im Gemeinderat kontrovers diskutiert wurde. Der Auschuss ist einstimmig der Auffassung, dass darüber der Gemeinderat entscheiden soll.
Förderantrag für die Sanierung von Dach, Balkon und Außenfassade, Anwesen Schmiedsgasse 7, Fl.Nr. 97:
Für die Sanierungsleistungen wurden weitere Unterlagen für ein Haustür- und ein Eingangselement eingereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüro Schlicht Lamprecht Schröder vom 01.08.2018 wurde der Erweiterung der Fördersumme (bisheriger Stand gemäß Bescheid vom 11.04.2018 -- 9.101,60 €) durch das Techn. Bauamt zugestimmt.
Die aktuell bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 11.111,95 €.
Förderantrag für den Anbau an ein bestehendes Wohnhaus, Einbau von zwei Dachgauben, Umbau Wohnhaus, Verschließung des bestehenden Hauseingangs und Ergänzung am Natursteinsockel, Anwesen Untere Steigstraße 5, Fl.Nr. 1459:
Für die Sanierungsleitungen wurden weitere Unterlagen für die Naturstein-Außentreppe und das Zahnfries aus Klinker eingereicht. Auf der Grundlage des Prüfvermerks zur Feststellung der Zuwendungsfähigkeit des Architekturbüro Schlicht Lamprecht Schröder vom 06.08.2018 wurde
der Erweiterung der Fördersumme (bisheriger Stand gemäß Bescheid vom 27.03.2018 – 13.702,16 € ) durch das Techn. Bauamt zugestimmt.
Die aktuell bewilligte Fördersumme beläuft sich auf 16.906,52 €
- Behandlung von Bauanträgen im Genehmigungsfreistellungsverfahren:
- Erweiterung der vorhandenen Dachgauben, Am Grabenhügel 12, Fl.Nr. 1418
- Barrierefreier Umbau incl. Einbau eines Aufzugs und Anbau eines Wintergartens, Friedenstraße 56, Fl.Nr. 2100/17
- Bau einer Terrassenüberdachung, Thoma-Rieder-Str. 26, Fl.Nr. 2110/14
- Erwerb von gebrauchten Bürocontainern für die Obdachlosenunterbringung.
Die bestehenden Container an der Rosenstraße waren aufgrund Feuchtigkeit und Schädlingsbefall weitgehend unbrauchbar geworden; die Sanierungskosten hätten sich auf ca. 15.000.- € belaufen. Daher wurden aufgrund eines Angebots einer regionalen Firma zwei ca. 3 Jahre alte Container zum Preis von 2.800.- € /Container erworben. Die Gemeinde Erlabrunn ist ggf. bereit, den Erwerb mit 1/3 der Kosten mitzutragen, wenn der zweckentsprechenden Nutzung bei Bedarf zugestimmt wird.
Den Gesamtkosten von 7.000 € stimmte der Bauausschuss einstimmig zu.
- Trauerweide ggü. „Zur Mainfähre 10„ am Main ist morsch
Ende August ist ein relativ dickerer Ast abgebrochen. Die Fa. Tilia Baumpflege hat sich den Baum genauer angesehen und mittels einer Bohrprobe festgestellt dass der Stamm nicht mehr tragfähig ist. Sowohl der äußere als auch der Kernbereich des Stamms ist morsch.
Die Fällung ist für Oktober/November vorgesehen. Da einige Löcher/Höhlen am Baum zu erkennen sind, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen sog. Habitatbaum handelt. Herr Sumereder, Fa. Tilia, wird mittels einer Kamera diese Einschlüsse befahren bevor die Fällung erfolgt. Die Kosten der Fällung betragen 831,22 €.
- Neugestaltung Mainpromenade
Das Planungsbüro arc.grün hat 3 Geogutachter aufgefordert ein Angebote zur Baugrunduntersuchung abzugeben. 2 Angebote gingen ein. Das günstigste Angebot war das der Fa. PeTerra aus Kitzungen zu einem Angebotspreis von brutto 9.135,09 €. Die Ausführung erfolgt in Rücksprache mit dem Planer, Herr Wirth, arc.grün.
einstimmig gebilligt; die Arbeiten wurden am 13. und 14.9. durchgeführt.
- Fahrbahnsanierung Rosenstraße
Gemäß Beschluss des Bauausschusses am 04.05.2017 TOP 2 wurde ein weiteres Angebot zur Sanierung der Fahrbahndecke eingeholt. Die Jahres-LV-Baufirma August Ullrich GmbH aus Elfershausen bietet die Arbeiten zu einem Angebotspreis von 8.634,22 € brutto an. Die Beauftragung erfolgt in Kürze.
- Genehmigung von kleineren Nachträgen für die Maßnahme „Ausbau der Mainstraße"
Aufgrund mehrerer, überwiegend von der Gemeinde beim Ablauf vor Ort angegebener Änderungen haben sich kleinere Nachträge ergeben.
- Wegen der Gefährdung historischer Bausubstanz durch Erschütterungen beim Aufbringen des Drainasphalts als Unterbau für das Natursteinpflaster wurde in Absprache mit dem Bodengutachter stattdessen eine 30 cm starke Einkornbetonlage eingebracht. Dadurch entstanden Mehrkosten in Höhe von 8.650 €.
- Am südlichen Ende des Bauabschnitts wurde auf Höhe des Anwesens Mainstraße 13 ein Schieber eingebaut. Die Kosten in Höhe von rund 937 € wurden einstimmig nachgenehmigt.
- Für Leerrohre, die vorsorglich für die geplante Gaststätte und als Verbindung vom Rathaus zum Verteilerkasten verlegt wurden, fielen Kosten in Höhe von 3.317 € an, die einstimmig genehmigt wurden.
- Für die Kirche wurden 2, für das Rathaus 1 Hausanschlussschacht im Gehsteigbereich gesetzt. Hierfür entstanden Kosten in Höhe von knapp 1.412 €, die einstimmig gebilligt wurden.
- Mit Rücksicht auf gefährdete Bausubstanz wurde die Asphaltschicht zweilagig eingebaut, damit kleinere Wakzen eingesetzt werden konnten. Hierfür entstanden Mehrkosten in Höhe von 1.190 €, die vom Ausschuss nachgenehmigt wurden.
- Beratungen im Rahmen der Altortsanierung:
- Fassadenanstrich und Erneuerung des Tores, Untere Steigstraße 2
Am ehemaligen alten Feuerwehrhaus, das als Hausbrauerei genutzt werden soll, ist wegen der dort anfallenden Feuchtigkeit kein Holztor, wie es die Satzung vorsieht, sondern ein Kunststofftor vorgesehen, was nach der Gestaltungssatzung nicht zulässig ist. Das Büro Schlicht & Lamprecht hätte dem notfalls zugestimmt, aber empfohlen, lieber eine Metall-Glas-Konstruktion zu wählen. Der Ausschuss lehnte das Kunststofftor einstimmig ab und sprach sich für die Metalllösung aus, zumal bereits Metalltore in der Schmiedsgasse und einige Häuser weiter in der Unteren Steigstraße genehmigt wurden.
- Errichtung eines Stellplatzes und Zurückversetzen der Hofmauer, Zur Mainfähre 3
Der Ausschuss stimmte dem Vorhaben einstimmig zu und empfahl, die von der Straße her einsehbare Fläche mit dem selben Muschelkalkpflaster wie in der Mainstraße zu versehen.
- Neuanstrich, Schaufenstereinbau und Wegeverbindung Pointstraße - Dorfstr. 42
Der Ausschuss begrüßte einstimmig die Schaffung eines Durchgangs zur Pointstraße und empfahl, das Büro Schlicht & Lamprecht zeitnah damit zu beauftragen.
Niederschrift 12.7.18
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Bauausschussitzung am 12.7.18
1 Ortseinsichten
- Parkplätze am Sportheim
Damit die provisorisch hergerichteten Parkplätze auf Höhe des SG-Sportheims besser angefahren werden können, soll die Rinne vor den Parkplätzen aufgefüllt werden. Die Gemeinde weist auch darauf hin, dass dort parkende Fahrzeuge keinesfalls die für den asphaltierten Radweg ausgewiesene Feuerwehranfahrtszone beeinträchtigen dürfen. Ansonsten wird die Verkehrsüberwachung dort aktiv werden.
- Sanierung Mainstraße – Aufstellen von Pflanzentrögen/Blumenkübeln
Pflanztröge und Blumenkübel im öffentlichen Straßenraum müssten auffällig abgesichert werden, da ansonsten ein Haftungsproblem besteht. Dadurch würde allerdings der Charakter der neu gestalteten Straße verunstaltet. Falls die Gemeinde solche Kübel genehmigen würde, könnte sie bei evtl. Schäden regresspflichtig sein. Deshalb wird die Gemeinde solche Pflanzkübel nicht genehmigen. In Kürze werden die Anlieger des neu hergerichteten Teilstücks der Mainstraße darauf hingewiesen, dass sie im Fall von Schäden regresspflichtig sind. Die Gemeinde wird auf jeden Fall eingreifen, wenn solche Kübel das Straßenbild beeinträchtigen. Ebenerdige Pflanzöffnungen sind am Straßenrand dagegen zulässig.
2 Modernisierung eines Wohnhauses, Modernisierung und Nutzungsänderung einer Scheune zum Wohnhaus, Fl.Nr. 77, Dorfstraße 15
Das Bauvorhaben befindet sich im Sanierungsbereich. Die nun im Genehmigungsverfahren eingereichten Pläne entsprechen weitgehend dem Stand, der bereits am 19.12.2017 in der Bauausschusssitzung erörtert wurde und zu dem die gemeindliche Zustimmung erteilt wurde.
Inzwischen wurde auch Mitgliedern des Bauausschusses Gelegenheit gegeben, das Objekt in seinem derzeitigen, erheblichen sanierungsbedürftigen Zustand zu besichtigen.
Im Zuge der Sanierung wird geplant, das Wohnhaus Dorfstraße 15 zu entkernen und sowohl die Grenzmauern zum Anwesen Dorfstraße 19 als auch den von der Dorfstraße nicht einsehbaren Nordgiebel abzubrechen. Die wesentlichen, baugeschichtlich erhaltenswerten Wände und Ansichten, der Giebel zur Dorfstraße sowie die westliche Außenwand bleiben erhalten. Die Westwand soll dabei Im Bauablauf abgebrochen, gesichert und mit den Originalbestandteilen wiederaufgebaut werden. Auf die Sanierungsberatung vom 24.11.17, wird hierzu Bezug genommen. Ergänzend wurde eine Änderung der von der Dorfstraße nicht einsehbaren Nordansicht mit veränderter Fensterteilung angefragt. Die Stellungnahme hierzu steht noch aus.
Der ebenfalls geplante Umbau der Scheune ist im Wesentlichen unverändert gegenüber dem bisherigen Planungsstand.
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Vom MM-Vertreter wurde bemängelt, dass der nachgereichte Entwurf für den Nordgiebel wegen der großen Fensterflächen nicht mit der Gestaltungssatzung vereinbar ist. Er bezweifelte zudem, dass die im Plan eingezeichneten Parkmöglichkeiten in der Scheune bei 4 Wohneinheiten realistisch sind. Bedenken äußerte er auch, ob der Giebel an der Straßenseite tatsächlich erhalten werden kann, da das Gebäude um etwa einen halben Meter erhöht werden soll. Somit sei zu befürchten, dass am Ende eher mit einem Neubau als mit einer Sanierung zu rechnen ist.
Der Bauausschuss stimmte dem Bauantrag bei einer Gegenstimme zu. Bei der Fenstergestaltung im Nordgiebel soll die Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten entscheidend sein.
Auf die Problematik hatte die MM bereits am 12.7. hingewiesen: wozu gibt es eine Gestaltungssatzung?
3 Bauantrag für die Sanierung, Um- und Anbau sowie Dachgeschossausbau einer Doppelhaushälfte
Das Bauvorhaben in der Brunostraße befindet sich im Innenbereich gem. § 34 BauGB. Zur Prüfung verschiedener baurechtlicher Fragen wurde ein Antrag auf Vorbescheid eingereicht, der inzwischen mit positivem Ergebnis erteilt wurde.
Im Rahmen des Vorbescheidsantrages wurde vom Bauausschuss bestimmt, dass der Nachweis vorzulegen ist, dass das geplante Dachgeschoss kein Vollgeschoss ist. Dieser Nachweis liegt dem Bauantrag nun bei.
4 Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses, Fl.Nr. 1422, Am Grabenhügel 10
Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Grabenhügel„. Für notwendige Befreiungen wurde ein Befreiungsantrag gestellt. Diese Befreiungen betreffen: - die geringfügige Überschreitung der Baugrenze in Richtung Süden,
- die Überschreitung der zulässigen Kniestockhöhe (grds. unzulässig),
- die Abweichung der Dachneigung ( 25 Grad statt 50 Grad). Die Befreiungen werden damit begründet, dass der geplante Neubau insgesamt nicht höher wird als der Gebäudebestand vor Abbruch.
Die Zustimmung zu den beantragten Befreiungen „Kniestock„ und „Dachneigung„ wurde bereits in der Sitzung am 19.12.0217 in Aussicht gestellt.
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Den Befreiungen wurde einstimmig zugestimmt.
5 Nutzungsänderung eines Wohnhauses zu einem schülerselbstverwalteten Kulturzentrum, Fl.Nr. 321+323, Mainstraße 48
Das Wohnhaus, in dem die Nutzungsänderung bereits stattfindet, befindet sich im Innenbereich gem. § 34 BauGB. Die geplante Nutzungsänderung wird ausführlich beschrieben. Das Gebäude soll durch Jugendliche nicht durchgehend, sondern nur partiell und tagsüber genutzt werden. Die Beförderung erfolgt mit dem Rad über den nahegelegen Radweg von Zell, eine Anfahrt mit Privatfahrzeugen ist nicht vorgesehen. Daher soll auf den Nachweis weiterer Stellplätze verzichtet werden.
Für die geplante Nutzung ist im Rahmen des Brandschutzkonzeptes ein zusätzlicher Rettungsweg über eine Außentreppe erforderlich, welche über den Balkon auf der Südseite erreicht wird.
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Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben. Allerdings soll das Landratsamt prüfen, ob nicht zusätzliche Parkplätze für die Lehrkräfte ausgewiesen werden müssen.
6 Bauantrag zur Errichtung von Werbeanlagen, Fl.Nr. 4599, Zeller Straße 2
Es wird geplant, südlich der Einfahrt zu dem in Kürze fertig gestellten Ärztehaus einen beleuchteten Werbepylon aufzustellen sowie Schriftzüge mit Logos und entsprechender LED-Beleuchtung am Ärztehaus anzubringen. Der Werbepylon soll eine Höhe von 9,60 m erhalten, er wird damit insgesamt niedriger als das Ärztehaus.
Das Vorhaben befindet sich im Innenbereich gem. § 34 BauGB.
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Der Antrag wurde unter der Bedingung, dass der Werbepylon nicht die Sicht an der Parkplatzausfaht behindert, angenommen.
7 Antrag auf Vorbescheid für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses, Fl.Nr. 4447, Frankenstraße 19
Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Unterer Scheckert„. Aufgrund der außergewöhnlich steilen Geländeverlaufs ist bei einer Hangbebauung mit talseits zwei Vollgeschossen und bergseits einem Vollgeschoss die zulässige Traufhöhe von 6 m kaum einzuhalten.
Der Bauherr beantragt daher eine Befreiung. Der Sockel des Gebäudes soll dabei um 2,50 m zurückversetzt werden, um die Ansicht talseits zu vermindern.
Darüber hinaus ist eine Geländeveränderung geplant. Zulässig wären nach den Festsetzungen des Bebauungsplanes nur „sanfte, unauffällige Böschungen sowie Stützmauern bis max. 0,80 m Höhe„. Die geplante Geländeveränderung beträgt ca. 2 m. Auch hierzu wird Befreiung beantragt.
Weiterhin wird geplant, eine Grenzgarage mit 10 m Länge zu errichten und die erforderlichen Stellplätze hintereinander anzuordnen. Die Terrasse soll bis an den vorhandenen Fußweg angrenzen. Hierzu wird die Erteilung einer Abweichung von den Abstandsflächenvorschriften beim Landratsamt Würzburg beantragt.
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Dem Vorbescheid mit den entsprechenden Ausnahmen wurde einstimmig zugestimmt, nachdem zur Klärung des Sachverhalts am Ende der Tagesordnung noch ein Ortstermin angehängt worden war. Der Bauausschuss musste feststellen, dass angesichts des äußerst abschüssigen Geländes kaum eine andere Lösung gefunden werden kann.
8 Antrag auf Befreiung für die Errichtung eines Geräteschuppens, Fl.Nr. 1211/1, Lerchenweg 23
Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Bodenäcker – Am Friedhof„. Nach den Festsetzungen dieses Bebauungsplanes sind Nebengebäude, Holzlegen etc. grundsätzlich unzulässig. Der Eigentümer beantragt die Erteilung einer Befreiung zur Errichtung eines Gartengerätehauses.
Angesichts der im Umfeld bereits vorhandenen Schuppen wurde der Antrag einstimmig gebilligt.
9 Kommunales Förderprogramm - Zuschussgewährung für die Sanierungsmaßnahmen am Anwesen Würzburger Str. 27, Fl.Nr. 4090/2
In der Bauausschusssitzung vom 28.06.2016 wurde für die Fassadensanierung Wohngebäude, Abbruch und Neubau eines Nebengebäudes sowie Instandsetzung des Hofes am Anwesen Würzburger Str. 27, Fl.Nr. 4090/2, Zuschüsse in Höhe von 15.721,43 € gewährt.
Zusätzlich wurde in der Bauausschusssitzung vom 18.10.2016, für die Erneuerung des Hoftores, einem weiteren Zuschuss in Höhe von 1.101,35 € zugestimmt.
Es wurden folgende Leistungen durchgeführt:
Abbruch Nebengebäude und Aufbau Garage mit Satteldach, Fassadenanstrich von Wohnhaus und Nebengebäude, Wiederherstellung der Natursteingewände und Lisenenkapitelle, neues Garagen-Sektionaltor in Massivholz, Hofsanierung, neues Hoftor in Holz.
Alle Maßnahmen wurden gestaltungssatzungskonform ausgeführt.
Die Maßnahmen am Bestandsgebäude werden mit 30% der förderfähigen Kosten bezuschusst. Der gestalterische Mehraufwand am Neubau der Garage mit 10% der förderfähigen Kosten.
Es handelt sich hierbei jedoch um einen Sonderfall in Bezug auf die zuwendungsfähigen Kosten des Pflasterbelags.
Zum Zeitraum der Bewilligung im BA am 28.06.2016 mit Bescheid vom 05.07.16 stand noch in den Richtlinien zum Kommunalen Förderprogramm, dass auch oberflächenvergütetes Betonsteinpflaster, das ein der Natursteinpflasterung ähnliches, lebendiges Erscheinungsbild der Oberflächen und Fugenbilder aufweist, zuwendungsfähig ist.
Mit Beschluss vom 16.09.2016, also erst nach der Zuschussbewilligung, wurde dann entschieden, dass bei künftigen Bewilligungsanträgen nur noch Natursteinpflaster gefördert wird. Oberflächenvergütetes Pflaster aber weiterhin in einsehbaren Bereichen zulässig ist.
Somit ist hier das eingebaute Betonsteinpflaster in den förderfähigen Kosten berücksichtigt worden.
Die Prüfung der Endabrechnung durch das Büro Schlicht Lamprecht Schröder hat zuwendungsfähige Kosten von 49.914,19 € und somit eine mögliche Zuwendung in Höhe von 12.988,15 € ergeben.
Zusätzlich wurde beschlossen, dass bei der Abrechnung bereits genehmigter Sanierungsmaßnahmen die Auszahlung auf der Basis des kommunalen Förderprogramms in Zukunft nicht mehr vom Bauausschuss beschlossen werden muss, sondern von der Verwaltung angeordnet werden kann.
10 Kommunales Förderprogramm - Förderantrag für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Alten Feuerwehrhaus, Untere Steigstraße 2, Fl.Nr. 106/1
Für die Putz- und Malerarbeiten, Gerüstbauarbeiten sowie Dachsanierung am Anwesen Untere Steigstraße 2, Fl.Nr. 106/1 wurde ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung im Rahmen des Kommunalen Förderprogramms an die Gemeinde gestellt.
Die Maßnahme ist nach dem Kommunalen Förderprogramm zuwendungsfähig.
Im Zuge der Maßnahme sollen außerdem die Fenster ausgetauscht werden. Aufgrund der beständigen Feuchtigkeit, die in einer Brauerei anfällt, soll die Ausführung der Fenster in Kunststoff erfolgen, was nach der Gestaltungssatzung möglich, aber nicht förderfähig ist, daher hat der Antragsteller hierfür auch keine Angebote vorgelegt, er wurde jedoch darauf hingewiesen, dass die Farbgebung der Fenster dennoch gemäß der Gestaltungssatzung in einem hellen Farbton zu erfolgen hat.
11 Nachgenehmigung des 1. Nachtragsangebots - Entsorgung Erdreich - Freizeitgelände
In der BA-Sitzung am 24.10.2017 wurde die Problematik der Entsorgung des anfallenden Erdreichs bei Tiefbaumaßnahmen angesprochen.
Bei der Baumaßnahme „Freizeitgelände„ war bei rund 720 t der Aushub belastet. Der Boden wurde nach LAGA als Z1.2 eingestuft.
Die Fa. Straub hat in ihrem Nachtragsangebot 01 die Entsorgung des Bodens inkl. Abfuhr für 15.705,14 € (brutto) angeboten.
Eine anderweitige Ver- und Entsorgungsart ist unzulässig.
12 Beschlussfassung zur Freigabe des Nachtragsangebots 06 - Sanierung Mainstraße
Die Baufirma Konrad Bau GmbH & Co. KG hat im Zuge der Baumaßnahme „Sanierung Mainstraße„ ein Nachtragsangebot vorgelegt.
Das NA wurde durch das Ing.-Büro Arz rechnerisch, technisch und wirtschaftlich geprüft.
Die in der Ausführungsplanung und Ausschreibung vorgesehene Randeinfassung aus Betonformsteinen und Granit-Kleinpflaster wurde gemäß dem Beschluss des Bauausschusses am 26.04.2018 aus Muschelkalkpflaster hergestellt, wie es in der Planung des Sanierungsbeauftragten vorgesehen war.
Das NA 06 beinhaltet die Leistung zum Liefern und Verlegen der Randeinfassung und Kleinflächen mit Natursteinpflaster.
Aufgrund der geänderten Ausführung der Randeinfassungen und Kleinflächen entfallen die entsprechenden Positionen im Leistungsverzeichnis mit einer Summe in Höhe von 50.221,87 € (brutto).
Die Mehrkosten durch den Nachtrag ergeben sich somit zu 49.754,63 € (brutto)
Aufgrund des Baufortschrittes wurde die Leistung bereits ausgeführt und muss demzufolge nachgenehmigt werden.
13 Informationen und Termine
- Beratung zum Vorhaben Erlabrunner Straße 29
ha5302018beratungerlabrunnerstr291.pdf [91 KB]
Bei der Diskussion zeichnete sich ab, dass dem Abriss des in den Vorbereitenden Untersuchungen als ortsbildprägendes Gebäude am Eingang zum Altort eingestuften Gebäudes nicht zugestimmt werden kann. In den Untersuchungen wurde der Bauzustand als "mittel "eingestuft, auch wenn im Inneren sicher Sanierungsbedarf besteht.
- Vereinbarung zur Trägerschaft und Unterhaltung des Spielplatzes am „Sportzentrum Brücke„