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Timestamp: 2016-10-28 10:19:10
Document Index: 258986718

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 52', '§ 52', '§ 260', '§ 43', '§ 73', '§ 260', '§ 43', '§ 46', '§ 40', '§ 40', '§ 100', '§ 100', '§ 3', '§ 100', '§ 100']

Verdacht auf Bandenmäßiger Hehlerei - frag-einen-anwalt.de Hilfe & Kontakt
10.08.2007 18:25 | Preis: ***,00 € |
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Sie sollte vor einer Aussage wissen, dass Sie gemäß § 55 der Strafprozesßordnung (StPO) Auskunft auf solche Fragen verweigern dürfen, deren Beantwortung ihnen selbst oder einem der in § 52 Abs. 1 StPO bezeichneten Angehörigen die Gefahr zuziehen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden. Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung ermöglicht zu haben. Alles in allem wird Ihnen anzuraten sein, vor einer Aussage einen Rechtsanwalt vor Ort zu konsultieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern dafür angedacht ist, eine erste Einschätzung Ihres Rechtsproblems von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen
(1) Jeder Zeuge kann die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung ihm selbst oder einem der in § 52 Abs. 1 bezeichneten Angehörigen die Gefahr zuziehen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden. (2) Der Zeuge ist über sein Recht zur Verweigerung der Auskunft zu belehren. § 260 StGB
(1) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer die Hehlerei 1.	gewerbsmäßig oder
begeht. (2) Der Versuch ist strafbar. (3) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 sind die §§ 43a, 73d anzuwenden. § 73d ist auch in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 anzuwenden. § 260 a StGB
(1) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer die Hehlerei als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Raub, Diebstahl oder Hehlerei verbunden hat, gewerbsmäßig begeht. (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. (3) Die §§ 43a, 73d sind anzuwenden. Rechtsanwalt Michael Kohberger
Nach was richtet sich die strafe? Wie hoch kann die Geldstrafe sein?
Danke schön. MfG Alex. Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt
12.08.2007 | 21:44
1.Die Schuld des Täters ist gemäß § 46 StGB die Grundlage für die Zumessung einer Strafe. Ein Strafgericht entscheidet hierzu in der Regel nach dem Ergebnis der Hauptverhandlung. 2 Gemäß § 40 Abs. 1 Satz 1 StGB beträgt eine Geldstrafe mindestens fünf und wenn das Gesetz nichts anderes bestimmt, höchstens dreihundertsechzig volle Tagessätze. Die Tagessatzhöhe richtet sich nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters; vgl. hierzu Gemäß § 40 Abs. 2 StGB.
3 Begründen bestimmte Tatsachen den Verdacht, dass jemand als Täter oder Teilnehmer eine Straftat von ERHEBLICHER BEDEUTUNG, insbesondere eine der in § 100a Satz 1 StPO genannten Straftaten ( hierzu zählt gemäß § 100a Satz 1 Nr.2 StPO insbesondere auch gewerbsmäßige Hehlerei, Bandenhehlerei oder eine gewerbsmäßige Bandenhehlerei ) oder mittels einer Endeinrichtung (§ 3 Nr. 3 des Telekommunikationsgesetzes) begangen, in Fällen, in denen der Versuch strafbar ist, zu begehen versucht oder durch eine Straftat vorbereitet hat, DARF ANGEORDNET WERDEN, dass diejenigen, die geschäftsmäßig Telekommunikationsdienste erbringen oder daran mitwirken, unverzüglich Auskunft über die in § 100 g Absatz 3 StPO bezeichneten Telekommunikationsverbindungsdaten zu erteilen haben, soweit die Auskunft für die Untersuchung erforderlich ist. Die Auskunft darf auch über zukünftige Telekommunikationsverbindungen angeordnet werden. Telekommunikationsverbindungsdaten sind gemäß § 100g Abs. 3 StPO: 1.
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