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Timestamp: 2016-10-26 07:39:26
Document Index: 78000518

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 64', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 64']

9C_545/2012 (05.12.2012)
9C_545/2012
vom 15. Mai 2012.
Mit Verf�gung vom 5. Juli 2011 verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau einen Anspruch der M.________ (geboren 1954) auf eine Invalidenrente.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 15. Mai 2012 ab unter Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst M.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die Sache an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, damit diese den Sachverhalt entsprechend den Ausf�hrungen in der Beschwerde abkl�re. Ferner seien ihr die gesetzlich geschuldeten Leistungen, insbesondere eine Invalidenrente, zuzusprechen. Schliesslich beantragt sie die unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung.
2.1 Das kantonale Gericht stellte in W�rdigung der medizinischen Akten, insbesondere gest�tzt auf die Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 22. August 2008 und der MEDAS vom 30. April/8. Juni 2010, fest, dass die Beschwerdef�hrerin in ihrer bisherigen T�tigkeit als Praxisassistentin/Arztsekret�rin und jeder anderen Verweist�tigkeit zu 100 % arbeitsf�hig sei. Weder in somatischer noch in psychiatrischer Hinsicht liege ein die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigender Gesundheitsschaden vor. Bei der Beschwerdef�hrerin liege auch kein neurologisches Korrelat vor, welches ihre Schmerzen hinreichend erkl�ren k�nnte. Es fehle an Anhaltspunkten f�r die Notwendigkeit einer zus�tzlichen neurologischen Begutachtung. Auch was den psychischen Gesundheitszustand anbelange, erwiesen sich weitere Abkl�rungen als entbehrlich, da der entscheidwesentliche Sachverhalt aus den Akten mit gen�gender Klarheit hervorgehe.
2.2 Im Lichte der eingangs erw�hnten Beweisregeln und Grunds�tze zur Beweisw�rdigung ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und die entsprechende Beweisw�rdigung nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. Namentlich hat das kantonale Gericht eingehend begr�ndet, weshalb es in rheumatologisch-orthop�discher Hinsicht auf das Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 22. August 2008 und in psychiatrischer Hinsicht auf das Gutachten der MEDAS vom 30. April/8. Juni 2010 abgestellt hat und eine zus�tzliche neurologische und psychiatrische Abkl�rung nicht als erforderlich erachtet. Die entsprechenden Feststellungen und Schlussfolgerungen sind nach der Aktenlage nicht offensichtlich unrichtig, noch ist darin eine unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung oder eine willk�rliche Beweisw�rdigung zu erblicken.
2.3 Die Beschwerdef�hrerin legt nicht in rechtsgen�glicher Weise dar (vgl. E. 1.3 hievor), inwiefern die vorinstanzliche Beweisw�rdigung willk�rlich oder sonst wie Bundesrecht verletzen sollte. Zum einen liegt eine Verletzung der in BGE 134 V 109 E. 9.2 S. 123 umschriebenen Abkl�rungspflichten nicht vor, zum anderen hat das kantonale Gericht das Gutachten der MEDAS vom 30. April/8. Juni 2010 zu Recht als beweiskr�ftig erachtet und die Ungenauigkeiten, namentlich in Bezug auf die behandelnde Psychiaterin, gew�rdigt.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sie sind vorl�ufig auf die Gerichtskasse zu nehmen, da die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung der beantragten unentgeltlichen Rechtspflege (fehlende Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels, Bed�rftigkeit des Gesuchstellers, Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung [Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372]) erf�llt sind. Ferner wird ihrem Rechtsvertreter eine Entsch�digung aus der Gerichtskasse ausgerichtet (Art. 64 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdef�hrerin wird indessen auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht, wonach sie als Beg�nstigte der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist.
Rechtsanwalt Markus Zimmermann, Baden, wird als unentgeltlicher Anwalt der Beschwerdef�hrerin bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'800.- ausgerichtet.