Source: http://afrika.boomerangreisen.de/agb
Timestamp: 2017-06-27 20:42:47
Document Index: 396022624

Matched Legal Cases: ['§651', '§ 615', '§ 615', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

Allgemeine Geschäftsbedingungen | afrika.boomerang-reise.de
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1.1 Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde dem
Reiseveranstalter den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an.
Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung und die
ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige
Reise, soweit diese dem Kunden vorliegen.
1.2 Reisevermittler (z.B. Reisebüros) und Leistungsträger
(z.B. Hotels, Beförderungsunternehmen) sind vom Reiseveranstalter
nicht bevollmächtigt Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben
oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des
Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen
des Reiseveranstalters hinausgehen oder im Widerspruch zur
Reiseausschreibung stehen.
1.3 Orts- und Hotelprospekte, die nicht vom
Reiseveranstalter herausgegeben werden, sind für den
Reiseveranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich,
soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Reisenden
zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der
Leistungspflicht des Reiseveranstalters gemacht wurden. 1.4 Die
Buchung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder
auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erfolgen. Bei
elektronischen Buchungen bestätigt der Reiseveranstalter den
Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese
Eingangsbestätigung stellt noch keine Bestätigung der Annahme des
Buchungsauftrags dar.
1.5 Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von
Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine
1.6 Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung
des Reiseveranstalters zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form.
Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der
Reiseveranstalter dem Kunden eine schriftliche Reisebestätigung
übermitteln. Hierzu ist er nicht verpflichtet, wenn die Buchung
durch den Kunden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt.
1.7 Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung des
Reiseveranstalters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues
Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauer von
zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses
neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist
dem Reiseveranstalter die Annahme durch ausdrückliche Erklärung,
2.1 Reiseveranstalter und Reisevermittler dürfen Zahlungen
auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise nur fordern oder
annehmen, wenn dem Kunden der Sicherungsschein übergeben wurde.
2.2 Ausnahme: Es wird kein Sicherungsschein ausgehändigt,
wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung
einschließt und der Reisepreis 75 Euro nicht übersteigt.
2.3 Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des
Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises
zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird spätestens 4 Wochen vor
Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die
Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 8 genannten Grund abgesagt werden
2.4 Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung
nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist der
Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom
Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß
Ziffer 5.2 Satz 2 bis 5.5 zu belasten
3. Leistungen und Leistungsänderungen 3.1 Änderungen
wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des
Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom
Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden,
sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und
3.2 Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt,
3.3 Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über
wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem
Änderungsgrund zu informieren.
3.4 Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen
Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom
Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens
gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der
Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem
Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der
Erklärung des Reiseveranstalters über die Änderung der Reiseleistung
oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.
4. Preiserhöhung Der Reiseveranstalter behält sich
vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der
Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie
Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die
betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend wie folgt zu
4.1 Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages
bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so
kann der Reiseveranstalter den Reisepreis nach Maßgabe der
Reiseveranstalter vom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen
pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten
geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz
kann der Reiseveranstalter vom Reisenden verlangen.
4.2 Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden
Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem
Reiseveranstalter erhöht, so kann der Reisepreis um den
4.3 Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des
Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, in
dem sich die Reise dadurch für den Reiseveranstalter verteuert hat.
4.4 Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen
Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate
liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss
noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für den
Reiseveranstalter nicht vorhersehbar waren.
4.5 Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises
hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich zu informieren.
Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei
Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt ohne
Gebühren vom Reisevertrag zurück zu treten oder die Teilnahme an
einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der
Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis
für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diesen
Anspruch unverzüglich nach der Mitteilung des Reiseveranstalters über
die Preiserhöhung diesem gegenüber geltend zu machen.
Reisebeginn/Stornokosten 5.1 Der Kunde kann jederzeit vor
Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber
dem Reiseveranstalter unter der vorstehend/nachfolgend angegebenen
Anschrift zu erklären. Falls die Reise über ein Reisebüro gebucht
wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem
Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
5.2 Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die
Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf
den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter, soweit der
Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt
vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt
getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit
von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
5.3 Der Reiseveranstalter hat diesen Entschädigungsanspruch
zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des
Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn
in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei
der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und
gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen
berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs
der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt vom Reisepreis
Für Reisen nach Afrika: Bis 30 Tage vor Reiseantritt: 30 %
21 - 15 Tage vor Reiseantritt: 45 %
14 - 8 Tage vor Reiseantritt: 70 %
ab 7 Tage vor Reiseantritt: 90%
Für Reisen nach Mittel und Südamerika, Antarktis: Bis 31 Tage vor Reiseantritt: 30% 30 - 16 Tage vor Reiseantritt: 55% 15 - 8 Tage vor Reiseantritt: 80% ab 7 Tage vor Reiseantritt: 90% Für Reisen nach	Nordamerika: Bis 30 Tage vor Reiseantritt: 30 %,
29 - 22 Tage vor Reiseantritt: 35 % 21 - 15 Tage vor Reiseantritt: 40 % 14 - 10 Tage vor Reiseantritt: 55 % 9 – 7 Tage vor Reiseantritt 75% 6 - 4 Tage vor Reiseantritt: 80 % ab 3 Tage vor Reiseantritt: 90 % Für Reisen nach Australien, Neuseeland und die Südsee: Bis 30 Tage vor Reiseantritt: 30 % 29 - 22 Tage vor Reiseantritt: 35 % 21 - 15 Tage vor
Reiseantritt: 40 % 14 - 8 Tage vor Reiseantritt: 60 % 7 - 3 Tage vor
Reiseantritt: 75 % ab 2 Tage vor Reiseantritt: 90% Für Reisen nach
Papua Neuguinea: Bis 31 Tage vor Reiseantritt: 30% 30 - 15 Tage vor
Reiseantritt: 55% ab 14 Tage vor Reiseantritt: 90% Für Reisen in alle
anderen Destinationen: Bis 30 Tage vor Reiseantritt: 30 % 29 - 22
Tage vor Reiseantritt: 35 % 21 - 15 Tage vor Reiseantritt: 40 % 14 -
8 Tage vor Reiseantritt: 60 % 7 - 3 Tage vor Reiseantritt: 75 % ab 2
Tage vor Reiseantritt: 90%
5.4 Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, dem
Reiseveranstalter nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein
wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihm
geforderte Pauschale.
5.5 Der Reiseveranstalter behält sich vor, in Abweichung von
den vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu
fordern, soweit der Reiseveranstalter nachweist, dass ihm wesentlich
höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden
sind. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die
geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten
Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der
5.6 Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß §651 b BGB einen
Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden
Bedingungen unberührt.
5.7 Bei bestimmten Produkten wie Züge, Lodges, Safaris sowie
zubuchbare Transferflüge in den Destinationen gelten gesonderte
Umbuchungs- und Stornobedingungen, welche die pauschalen
Umbuchungsund Stornobedingungen aus 5.3 und 6 übersteigen können. Die
gesonderten Bedingungen erhalten Sie vollständig ausgewiesen in der
Leistungsbeschreibung im Preisteil des Kataloges sowie in Ihren
Angebot und der Buchungsbestätigung.
5.8 Bei Flugbuchungen können ebenfalls abweichende
Umbuchungs- und Stornobedingungen gelten, welche die pauschalen
Umbuchungs- und Stornierungsgebühren aus 5.3 und 6 übersteigen
können. Maßgeblich sind die Konditionen und Tarife der
Fluggesellschaften, welche Sie mit Ihrem Angebot und der
Buchungsbestätigung erhalten.
6.1 Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf
Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes
des Reiseantritts, der Unterkunft, oder der Beförderungsart
(Umbuchung) besteht nicht. Wird auf Wunsch des Kunden dennoch eine
Umbuchung oder Namensänderung vorgenommen, kann der
Reiseveranstalter bei Einhaltung der nachstehenden Fristen ein
Umbuchungsentgelt pro Kunde erheben. Dieses beträgt bis 30 Tage vor
Abreise: a) für Flüge zwischen 100,- und 300,- Euro pro Person, je
nach gewählter Fluggesellschaft. b) für Mietwagen, Unterkünfte und
Touren 25,- Euro pro Person und Leistung.
6.2 Bei Umbuchungswünschen, die die Verschiebung anderen
Leistungen nach sich ziehen, werden für die ebenfalls betroffenen
Leistungen die gleichen Umbuchungsgebühren berechnet wie unter
Punkt 6.1.
6.3 Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Frist
erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist,
nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gemäß Ziffer 5.2 bis 5.6 zu den
Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.
Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten
6.4 Bei anderweitigen, geringfügigen Änderungen berechnet
der Reiseveranstalter ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von 25,- EUR
pro Person und Leistung.
7. Nicht in Anspruch genommene Leistung Nimmt der
Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten
wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z.
B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden
Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des
Reisepreises. Der Reiseveranstalter wird sich um Erstattung der
ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese
Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder
behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
8. Rücktritt wegen Nichterreichens der
Mindestteilnehmerzahl Der Reiseveranstalter kann wegen
Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Reisevertrag
zurücktreten, wenn er
a) in der jeweiligen Reiseausschreibung die
Mindestteilnehmerzahl beziffert sowie den Zeitpunkt, bis zu welchem
vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Reisenden
spätestens die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben hat und
b) in der Reisebestätigung die Mindestteilnehmerzahl und
die späteste Rücktrittsfrist deutlich angibt oder auf die
entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung verweist. Wir
erklären unseren Kunden gegenüber den Rücktritt spätestens 4 Wochen
vor dem vereinbarten Reiseantritt. Sollte bereits zu einem früheren
Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht
erreicht werden kann, hat der Reiseveranstalter unverzüglich von
seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Wird die Reise aus
diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den
Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.
Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung
einer Frist kündigen, wenn der Kunde ungeachtet einer Abmahnung des
Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem
Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des
Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so
behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den
Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen
lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in
Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von
den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.
10.1 Mängelanzeige Wird die Reise nicht vertragsgemäß
erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Kunde ist aber
verpflichtet, dem Reiseveranstalter einen aufgetretenen Reisemangel
unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine
Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht,
wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen
Gründen unzumutbar ist. Der Kunde ist verpflichtet, seine
Mängelanzeigeunverzüglich der Reiseleitung am Urlaubsort zur
Kenntnis zu geben. Ist eine Reiseleitung am Urlaubsort nicht
vorhanden, sind etwaige Reisemängel dem Reiseveranstalter an dessen
Sitz zur Kenntnis zu geben. Über die Erreichbarkeit der
Reiseleitung bzw. des Reiseveranstalters wird der Kunde in der
Leistungsbeschreibung, spätestens jedoch mit den Reiseunterlagen,
unterrichtet. Die Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu
sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt,
Ansprüche des Kunden anzuerkennen.
10.2 Fristsetzung vor Kündigung Will ein Kunde den
Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 615 c BGB
bezeichneten Art nach § 615 e BGB oder aus wichtigem, dem
Reiseveranstalter erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen,
hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur
Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe
unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn
die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, dem
Reiseveranstalter erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt
10.3 Gepäckverlust und Gepäckverspätung Schäden oder
Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen empfiehlt der Veranstalter
dringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige
(P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen.
Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die
Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist
bei Gepäckverlust binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen
nach Aushändigung, zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die
Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung
oder der örtlichen Vertretung des Veranstalters anzuzeigen.
10.4 Reiseunterlagen Die Reiseunterlagen werden spätestens
14 Tage vor Reiseantritt verschickt. Der Kunde hat den
Reiseveranstalter zu informieren, wenn er die erforderlichen
Reiseunterlagen (z. B. Flugschein, Hotelgutscheine) nicht innerhalb
der vom Reiseveranstalter mitgeteilten Frist erhält.
Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen
a) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch
grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Kunden
entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines
11.2 Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für
Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese
Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunden und Reise.
Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit
Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der
Beschränkung unberührt.
11.3 Der Reiseveranstalter haftet nicht für
Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit
Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden
(z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche,
Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen
Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der
Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und
unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen
so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden
erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des
Reiseveranstalters sind. Der Reiseveranstalter haftet jedoch
Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen
Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort,
Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung
während der Reise beinhalten, b) wenn und insoweit für einen
Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder
Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich geworden
ist. 11.4 Der Reiseveranstalter haftet grundsätzlich nicht bei
Reisebestandteilen mit folgenden Aktivitäten: Bergrettungseinsätze,
Bungee-Jumping, Canyoning, Eisklettern, Fahrten in Krisengebiete,
Flugzeug-Rundflüge, Gebäudeklettern, Helikopter-Rundflüge,
Hovercraft-Fahrten, Scenic-Flights, Wasserfallklettern.
12. Ausschluss von Ansprüchen Ansprüche wegen nicht
vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines
Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der
Reise geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur
gegenüber dem Reiseveranstalter unter der nachfolgend angegebenen
Anschrift erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche
nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der
Frist verhindert worden ist. Dies gilt jedoch nicht für die Frist zur
Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder
Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziffer 10.3. Diese
sind binnen 7 Tagen bei Gepäckverlust, binnen 21 Tagen bei
Gepäckverspätung nach Aushändigung, zu melden.
13.1 Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis 651f BGB aus
der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf
einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des
Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder
Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in
zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger
Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen
Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reise-veranstalters beruhen.
13.2 Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB
verjähren in einem Jahr.
13.3 Die Verjährung nach Ziffer 13.1 und 13.2. beginnt mit
dem Tag, an dem die Reise nach den vertraglichen Vereinbarungen enden
13.4 Schweben zwischen dem Reisenden und dem
Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den
Anspruch begründenden Umständen, so ist die Verjährung gehemmt, bis
der Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der
Verhandlung verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate
14.1 Der Reiseveranstalter wird Staatsangehörige eines
Staates der Europäischen Gemeinschaften, in dem die Reise angeboten
wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und
Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren
evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige
anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird
davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des
Kunden und eventueller Mitreisender (z.B.
14.2 Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und
Mitführen der notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche
Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften.
Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen,
z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten.
Dies gilt nicht, wenn der Reiseveranstalter schuldhaft nicht,
unzureichend oder falsch informiert hat.
14.3 Der Reiseveranstalter haftet nicht für die
rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die
jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde ihn mit der
Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter
eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.
15. Informationspflichten über die Identität des
ausführenden Luftfahrtunternehmens. Die EU-Verordnung zur
Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden
Luftfahrtunternehmens verpflichtet den Reiseveranstalter, den Kunden
über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft sämtlicher im
Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen
bei der Buchung zu informieren. Steht bei der Buchung die ausführende
Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist der Reiseveranstalter
verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die
Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen
wird bzw. werden. Sobald der Reiseveranstalter weiß, welche
Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, muss er den Kunden
informieren. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft
genannte Fluggesellschaft, muss der Reiseveranstalter den Kunden über
den Wechsel informieren. Er muss unverzüglich alle angemessenen
Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie
möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Die „Black List“ ist auf
folgender Internetseite abrufbar: http://air-ban.europa.eu.
16. Rechtswahl Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem
Kunden und dem Reiseveranstalter findet ausschließlich deutsches
Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis.
Soweit bei Klagen des Kunden gegen den Reiseveranstalter im Ausland
für die Haftung des Reiseveranstalters dem Grunde nach nicht
deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen,
insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des
Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
17.1 Der Kunde kann den Reiseveranstalter nur an dessen
Sitz verklagen.
17.2 Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden ist
der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, bzw.
Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind,
die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland
haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im
Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als
Gerichtsstand der Sitz des Reiseveranstalters vereinbart.
a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht
abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den
Reisevertrag zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter
anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt oder
b) wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht
angehört, für den Kunden günstiger sind als die nachfolgenden
Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.
18. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen Die Unwirksamkeit
einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit
19.Hinweis zur Kündigung wegen höherer Gewalt Zur Kündigung
des Reisevertrages wird auf die gesetzliche Regelung im BGB
verwiesen, die wie folgt lautet: „§ 651j: (1) Wird die Reise infolge
bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich
erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der
Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach
Maßgabe dieser Vorschrift kündigen. (2) Wird der Vertrag nach Absatz
1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und
2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung
sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die
Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“
Veranstalter: Boomerang Reisen GmbH Biewerer Straße 15, 54293 Trier Geschäftsführer: Tomas Garcia Hertz