Source: http://www.de.new-tenders.eu/86575-objektplanung-fuer-gebaeude-und-ausstellungsplanung-fuer-das-vorhaben-erweiterung-des-deutschen-2017-bremen
Timestamp: 2019-09-23 08:52:12
Document Index: 108710116

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 123', '§ 97', '§ 160', '§ 135', '§ 134']

Objektplanung für Gebäude und Ausstellungsplanung für das Vorhaben "Erweiterung des Deutschen
Objektplanung Für Gebäude Und Ausstellungsplanung Für Das Vorhaben "Erweiterung Des Deutschen Auswandererhauses In Bremerhaven" (Dah 3 )
Deutschland / Bremen / Bremen / Bremerhaven, Kreisfreie Stadt / Objektplanung Für Gebäude Und Ausstellungsplanung Für Das Vorhaben "Erweiterung Des Deutschen Auswandererhauses In Bremerhaven" (Dah 3 )
Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/ Neuer Hafen mbH & Co. KG
Kontaktstelle(n): Heiner Behrens
Telefon: +49 47130853-13
E-Mail: behrens@bean-bremerhaven.de
Fax: +49 47130853-20
Hauptadresse: www.bean-bremerhaven.de
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: www.service@bund.de
Andere: Stadtentwicklungsgesellschaft
Objektplanung für Gebäude und Ausstellungsplanung für das Vorhaben "Erweiterung des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven" (DAH3)
Referenznummer der Bekanntmachung: DAH III 18 700 01
Mit der Eröffnung des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven wurde 2005 der Grundstein für ein Migrationsmuseum in Deutschland gelegt. Geplant ist nunmehr eine zweite Erweiterung. Diese soll dem Ausstellungsteil zur Auswanderungsgeschichte aus dem Jahr 2005 und die Ausstellungsräume zur Einwanderungsgeschichte aus dem Jahr 2012 erweitern und erneuern. Ferner soll ein interkulturelles Bildungszentrum errichtet werden. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Objektplanung (Architektur) für den neuen Anbau und Umbauarbeiten im Gebäudebestand gem. § 34 HOAI sowie die Ausstellungsplanung in den Bestandbauten sowie im neuen Anbau.
Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven, Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven.
Zeitliche Verlängerung durch optionale Beauftragung Leistungsphase 9.
Die Vergabestelle bewertet die nachgewiesene Erfahrung in folgenden Bereichen:
1) Objektplanung für Gebäude für Museen und Ausstellungsbauten;.
2) Ausstellungsplanung für phänomenologische Museen;
3) Ausstellungsplanung für Dauerausstellungen;
4) Planung des Einsatzes von partizipativer Museumstechnologie;
5) Planung von walk-through-Konzeptionen;
6) Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für Kultureinrichtungen;
7) Steuerung der wissenschaftlichen Zuarbeit.
Jedes dieser Kriterien wird mit einer Punktzahl zwischen 1 und 10 Punkten bewertet.
Maßgeblich ist insoweit, inwieweit die nachgewiesene Erfahrung die ausreichende technische und berufliche Leistungsfähigkeit für die Durchführung des Auftrags erwarten lässt. Lässt die nachgewiesene technische und berufliche Leistungsfähigkeit eine durchschnittliche ordnungsgemäße Ausführung des Auftrags erwarten, so erhält der Bewerber 6 Punkte. Lässt die nachgewiesene technische und berufliche Leistungsfähigkeit eine mehr oder weniger als durchschnittliche ordnungsgemäße Ausführung des Auftrags erwarten, so wird dies mit Zu- bzw. Abschlägen von diesem Wert ausgedrückt.
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt.
1) Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes;
2) Eigenerklärung, dass keiner der Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB vorliegt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Nachweis Auszüge aus einschlägigen Registern des Herkunftslandes oder von zuständigen Behörden des Herkunftslandes ausgestellte Bescheinigungen anzufordern.
1) Jahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren einschließlich Angaben zum Jahresumsatz in den Tätigkeitsbereichen Objektplanung für Gebäude und Ausstellungsplanung;
2) Nachweis der Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung
1) Mindestjahresumsatz: € 1.000.000,00;
2) Nachweis einer Deckungssumme für Vermögensschäden von mindestens € 2.000.000,00. Die Deckungssumme muss jährlich zweifach maximiert zur Verfügung stehen. Ausreichend ist eine Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann.
Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten 3 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers.
1) Nachweis der ausreichenden Erfahrung im Bereich Objektplanung für Gebäude für Museen und Ausstellungsbauten;
2) Nachweis der ausreichenden Erfahrung der Ausstellungsplanung für phänomenologische Museen;
3) Nachweis der ausreichenden Erfahrung in der Ausstellungsplanung für Dauerausstellungen;
4) Nachweis der ausreichenden Erfahrung bei der Planung des Einsatzes von partizipativer Museumstechnologie;
5) Nachweis der ausreichenden Erfahrung in der Planung von walk-through-Konzeptionen;
6) Nachweis der ausreichenden Erfahrung mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für Kultureinrichtungen;
7) Nachweis der ausreichenden Erfahrung mit der Steuerung der wissenschaftlichen Zuarbeit.
Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.
Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.