Source: https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/tageszeitung_idesk_PI42323_HI2680818.html
Timestamp: 2019-11-19 00:10:03
Document Index: 98767814

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 1']

Tageszeitung | Haufe Personal Office Platin | Personal | Haufe
Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten des Arbeitnehmers für ein privates Zeitungsabonnement oder erstattet er die Kosten einer Fachzeitung ist dies ein geldwerter Vorteil. Dieser ist sowohl lohnsteuer- als auch beitragspflichtig. U. U. kann dafür die 44-EUR-Freigrenze für geringfügige Sachbezüge zur Anwendung kommen, wenn diese nicht schon durch andere sonstige Sachbezüge ausgeschöpft ist.
Für Arbeitnehmer eines Verlagshauses, Zeitungsverlags oder eines anderen Unternehmens, das Zeitungen oder Zeitschriften herstellt oder vertreibt, gilt der Rabattfreibetrag in Höhe von 1.080 EUR pro Kalenderjahr.
Lohnsteuer: Die Lohnsteuerpflicht ergibt sich aus § 19 Abs. 1 EStG i. V. m. § 8 Abs. 1 EStG. Die 44-EUR-Freigrenze ist in § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG geregelt. Die Lohnsteuerfreiheit bei Anwendung des Rabattfreibetrags findet sich in § 8 Abs. 3 EStG i. V. m. R 8.2 LStR.
Sozialversicherung: Die Beitragspflicht ergibt sich aus § 14 Abs. 1 SGB IV. Die Beitragsfreiheit im Zusammenhang mit der Anwendung des Rabattfreibetrags ergibt sich aus § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SvEV.
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Tageszeitung im Rahmen der 44-EUR-Freigrenze frei frei