Source: https://verbraucherdienst.blogspot.com/search/label/Filesharing
Timestamp: 2019-04-23 02:10:24
Document Index: 329514852

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

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Das Inkassounternehmen Condor Forderungsmanagement mbH, aus Ludwigshafen betitelt sich selbst als „unbürokratisch, schnell und flexibel“. Ob der Inkassoservice aus Ludwigshafen tatsächlich so mit Schuldnern umgeht, stellt Verbraucherdienst e.V. arg in Frage.
Inkasso: Unerwünschte Post aus Ludwigshafen
Das Inkassobüro Condor Forderungsmanagement ist immer für eine Überraschung gut. Viele Verbraucher erhalten Zahlungsaufforderungen durch das Unternehmen, in denen nicht selten eine Klage angedroht wird. Diese Drohungen beherrscht Condor Forderungsmanagement aus dem Effeff; deren Zahlungsaufforderungen strotzen nur so vor Drohkulissen und Einschüchterungsversuchen. Ziel der Schreiben ist die schnelle Begleichung der geforderten Summe. Leider lassen sich viele Schuldner von derlei Methoden einschüchtern. Ein möglicher Eintrag in die Schufa wirkt angsteinflößend genug. Mitglied sein heißt – nicht hilflos zu sein.
Inkasso Condor: Ein, zwei, Klage
Meist liegt dem Forderungsschreiben von Condor Forderungsmanagement mbH ein Schuldanerkenntnis bei, welches vom Schuldner auszufüllen ist. Des Weiteren wird eine Zahlung der Forderung in Raten ermöglicht. Wenn der Schuldner sich nicht bewusst ist, wie die Forderung zustande kam, rät Verbraucherdienst e.V dazu, diese nicht zu unterzeichnen. Mit einer Unterschrift verleihen Sie dem Schreiben Rechtsgültigkeit - das bedeutet, dass die Forderung anerkannt wird. Dieses gleicht einem Schuldanerkenntnis, was rechtlich schwer auszuhebeln ist, wenn erst einmal unterzeichnet worden ist. Auch ist es nicht ratsam, die Schreiben zu ignorieren oder gar in den Hausmüll zu befördern. Nach zwei Mahnschreiben droht nämlich die Klage – und das könnte teuer werden.
Condor Forderungsmanagement mbH forderte in uns vorliegenden Zahlungsaufforderung bis zu 3000 EUR, wobei einige Forderungen auf Abmahnungen – wegen Verletzung des Urheberrechts, Filesharing - aus dem Jahr 2009 basierten.
Erfahrung mit Condor Forderungsmanagement
Verbraucherdienst e.V. hat Erfahrung mit dem Inkassoservice aus Ludwigshafen. Wir berichteten bereits mehrfach über die Tätigkeiten und Methoden von Condor Forderungsmanagement mbH und standen vielen Mitgliedern bereits zur Seite. Mitglied sein heißt – immer auf den aktuellen Stand zu sein.Überzeugen Sie sich selbst, indem Sie die Urteile und somit errungenen Erfolge gegen das Inkassobüro aus Ludwigshafen nachlesen.
Labels: abmahnung, Condor Forderungsmanagement mbH, Filesharing, Inkasso, inkassobüro, Inkassoservice, Inkassounternehmen, Ludwigshafen, Zahlungsaufforderung
Bundesgerichtshof (BGH) entschied mit neuen Urteil zugunsten einer Klage, die aus einer Abmahnung wegen Filesharing entstand. Eltern von volljährigen Familienmitgliedern haften wegen Filesharing nicht mehr bei Urheberrechtsverletzungen .
Der Bundesgerichtshof(BGH), entschied am 8. Januar 2014 mit einem Urteil (I ZR 169/12 – BearShare) zugunsten eines Beklagten wegen Filesharing. Ein Inhaber eines Internetanschlusses hafte laut dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht mehr für das Verhalten eines volljährigen Familienmitglieds, sollte dieser keine Anhaltspunkte von Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing erkennen. Mitglied sein heißt – auf der sicheren Seite zu stehen.
Abmahnung von 3.749 Musikaufnahmen waren der Ausgangspunkt des BGH-Urteils
Vier führende deutsche Tonträgerhersteller behaupteten in der Klage vor dem Bundesgerichtshof (BGH), dass 3.749 Musikaufnahmen von deren volljährigen Sohn per Filesharing im Internet weltweit zur Verfügung gestellt wurden. Die Tonträgerhersteller forderten in der Abmahnung, worauf sich die Klage des Bundesgerichtshof (BGH) bezieht, auf die Erstattung der Abmahnkosten in der Höhe von 3.454,60 Euro.
Urteile des Landgerichts / Berufungsgerichts führten zur Klage am Bundesgerichtshof (BGH)
Die beklagten Eltern zahlten jedoch nicht die Kosten der Abmahnung. Die Eltern verschickten jedoch die Unterlassungserklärung zurück, die der Abmahnung beilag. Diese Tonträgerfirmen behaupteten jedoch in ihrer Abmahnung, dass ihr Stiefsohn die Rechtsverletzungen im Internet begangen hatte. Die Eltern des Stiefsohns verweigerten die Zahlung des Geldbetrags aus der Abmahnung wegen Filesharing. Das Landgericht gab daraufhin die folgende Klage der Tonträgerhersteller statt, die aus der Abmahnung wegen Filesharing entstand. Später bestätigte auch das Berufungsgericht das Urteil des Landgerichts. Der Beklagte sei laut dem Urteil des Landgerichts / Berufungsgerichts für die Verletzung der Urheberrechte durch Filesharing verantwortlich.
Bundesgerichtshof (BGH) entschied in der Klage zugunsten des Filesharers
Der Bundesgerichtshof (BGH) hob am 8. Januar 2014 das Urteil des Berufungsgerichts auf. Er wies somit die Klage der Tonträgerhersteller ab. Volljährige seien für ihre Handlungen selbst verantwortlich, so das Urteil der Klage des Bundesgerichtshofs (BGH). Somit könne man den Internetanschluss der Eltern ohne Belehrung und Bewachung dem volljährigen Kind überlassen, argumentieren die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) in ihrem Urteil wegen der Klage weiter. Erst durch einen konkreten Anlass, einer Abmahnung durch Filesharing, gebe es für die Eltern von Volljährigen erforderliche Maßnahmen zur Verhinderung von Rechtsverletzungen zu ergreifen. Deshalb besitzen die Eltern keine Störerhaftung auf Unterlassung bei Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing. Mitglied sein heißt – geschützt zu sein.
Labels: abmahnung, BGH, Bundesgerichtshof, Eltern, Filesharing, Klage, urteil
Eingestellt von Verbraucherdienst um 16:21 1 Kommentar: