Source: https://www.lecturio.de/jura/gesamtschuld-haftung-zur-ungeteilten-hand-421-ff-bgb.vortrag
Timestamp: 2018-11-18 01:51:54
Document Index: 160512591

Matched Legal Cases: ['§ 421', '§ 421', '§ 421', '§ 421', '§ 426', '§ 421']

Gesamtschuld (Haftung zur ungeteilten Hand) gem. §§ 421 ff. BGB – Jura
Die Gesamtschuld (§ 421 BGB)
Die Gesamtschuld (§ 421 BGB) von RA Mario Kraatz
Der Vortrag „Die Gesamtschuld (§ 421 BGB)“ von RA Mario Kraatz ist Bestandteil des Kurses „Beteiligung Dritter am Schuldverhältnis“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Beteiligung mehrerer am Schuldverhältnis
Prüfungsschema: Gesamtschuld
Rechtsfolge: Gesamtschuld
Lösungswege: Haftungsprivilegierung
Vertragliche und gesetzliche Haftungsprivilegierung
Fallbeispiel: Der Öltank
Was ist keine Voraussetzung der Gesamtschuld?
Mehrstufigkeit der Verbindlichkeiten.
Leistungspflicht eines jeden Gläubigers ggü. Schuldner.
Schuldnermehrheit.
Leistungspflicht eines jeden Schuldners ggü. Gläubiger.
Einmaliges Forderungsrecht
Was besagt die sogenannte "Paschastellung des Gläubigers"?
Der Gläubiger kann die Leistung einmalig nach Belieben von jeden Schuldnern ganz oder teilweise fordern.
Der Gläubiger kann die Leistung mehrmals nach Belieben von jeden Schuldnern ganz oder teilweise fordern.
Der Schuldner kann die Leistung einmalig nach Belieben von jeden Gläubigern ganz oder teilweise fordern.
Der Gläubiger kann die Leistung einmalig nach Belieben von jeden Schuldnern nur im Ganzen fordern.
Wann ist die Gesamtschuld gestört?
Die Gesamtschuld ist gestört, wenn einer der Gesamtschuldner aufgrund gesetzlicher Bestimmung oder vertraglicher Vereinbarung privilegiert wird und daher nicht haftet.
Die Gesamtschuld ist gestört, wenn beide Gesamtschuldner aufgrund gesetzlicher Bestimmung oder vertraglicher Vereinbarung privilegiert werden und daher nicht haften.
Die Gesamtschuld ist gestört, wenn einer der Gesamtschuldner aufgrund gesetzlicher Bestimmung oder vertraglicher Vereinbarung benachteiligt wird und daher nicht haftet.
Die Gesamtschuld ist gestört, wenn alle Gesamtschuldner aufgrund gesetzlicher Bestimmung oder vertraglicher Vereinbarung privilegiert werden und daher nicht haften.
Welche Aussagen sind im Bezug auf das sogenannte Innenverhältnis korrekt?
Das Innenverhältnis bezeichnet das Verhältnis zwischen den beiden Schuldnern.
Das Innenverhältnis bezieht sich auf die Regressmöglichkeiten der Gesamtschuldner untereinander.
Der leistende Schuldner hat gem. § 426 I, II BGB einen Ausgleichsanspruch gegenüber den anderen Schuldnern.
Die Rechtsfolge richtet sich ausschließlich nach dem Innenverhältnis.
Das Innenverhältnis bezieht sich auf das Verhältnis zwischen dem Gläubiger und einem Schuldner.
Dozent des Vortrages Die Gesamtschuld (§ 421 BGB)