Source: https://www.lecturio.de/jura/1-staatsexamen/koerperverletzung-toetung.vortrag
Timestamp: 2017-04-30 06:55:54
Document Index: 379792256

Matched Legal Cases: ['§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 226', '§ 226', '§ 18']

Körperverletzung und Tötung: Opfer, Erfolg Erstellen Sie jetzt ein Profil, um Ihre Inhalte und Ihren Fortschritt zu behalten und weitere Funktionen freizuschalten. Profil erstellen Körperverletzung und Tötung: Opfer, Erfolg
Der Vortrag „Körperverletzung und Tötung: Opfer, Erfolg“ von RA Wolfgang Bohnen ist Bestandteil des Kurses „1. Staatsexamen BMR Live-Rep“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt: KörperverletzungKörperverletzung und Tötung
Die Abtreibungshandlung führt zur Frühgeburt und das Kind stirbt 10 Minuten nach der Geburt. Welche der folgenden Delikte sind verwirklicht? Es liegt eine Abtreibung vor.
Welche Meinungen existieren zu der Frage, ob bei einer durch § 224 I Nr. 1 StGB qualifizierten Verletzungshandlung eine innere – im Körper des Opfer statt findende – Auswirkung erforderlich ist? Eine innere Auswirkung ist erforderlich, denn nur so lässt sich der Qualifikationstatbestand aus § 224 I Nr. 1 StGB von jenem aus § 224 I Nr. 2 StGB abgrenzen.
Worauf stellt § 224 StGB als unrechtserhöhenden Aspekt ab? Auf dem Handlungsunwert.
Welche Qualität der Tatbegehung muss der "Beteiligte" in § 224 I Nr. 4 StGB aufweisen? Er kann Täter oder Teilnehmer sein.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit von einer Gemeinschaftlichkeit / Einvernehmlichkeit der Tatbegehung in § 224 I Nr. 4 StGB ausgegangen werden kann? Täter und Teilnehmer müssen wissentlich und willentlich am Tatort zusammenwirken.
Muss nach h.M. bei § 224 I Nr. 5 StGB die konkrete Tathandlung zu einer Verletzungsfolge führen, die für das Opfer konkret lebensgefährlich ist? Nein, maßgeblich ist nicht die Verletzungsfolge, sondern die konkrete Handlung muss abstrakt lebensgefährlich sein.
Welche Meinungen bestehen zum Vorsatzproblem in § 224 I Nr. 5 StGB? Ausreichend ist, dass der Täter Kenntnis der Umstände hat, welche zur Lebensgefahr führen.
Wodurch unterscheiden sich § 226 I StGB und § 226 II StGB? Durch den Verschuldensmaßstab.
Worauf ist § 18 StGB anwendbar? Erfolgsqualifikationen