Source: https://www.streifler.de/recht/arbeitsrecht/besondere-arbeitsverhaeltnisse/berufsausbildungsrecht
Timestamp: 2020-04-06 02:02:26
Document Index: 241180883

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 5', '§ 17', '§ 22', '§ 13', '§ 21', '§ 22', '§ 22']

Rechtsanwälte für Berufsausbildungsrecht in Berlin Mitte ⚖ Berufsausbildungsrecht-Kanzlei BSP Rechtsanwälte
AoLs / Arbeitsrecht / Besondere Arbeitsverhältnisse / Berufsausbildungsrecht
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Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist der zentrale Normenkatalog für die Berufsbildung, die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung. Ausbilder und Auszubildende sind bei Abschluss des Berufsausbildungsvertrages an keine Form gebunden. Der Ausbildende hat jedoch spätestens vor Beginn der Berufsausbildung den wesentlichen Inhalt des Vertrages schriftlich niederzulegen, § 11 Abs. 1 Satz 1 BBiG. Der Ausbildungsvertrag ist in das von der zuständigen Stelle geführte Berufsausbildungsverzeichnis einzutragen. Die Ausbildungsdauer soll nicht mehr als drei und nicht weniger als zwei Jahre betragen, § 5 Abs. Nr. 2 BBiG. Ausbilden darf, wer die persönliche und fachliche Eignung hat. Der Ausbildende hat neben der fachlichen Ausbildung des Auszubildenden auch dafür zu sorgen, dass dieser charakterlich gefördert wird.
Der Auszubildende hat die zuständige Berufsschule zu besuchen. Der Ausbildende hat diesen dazu anzuhalten. Dass Berufsausbildungsverhältnis ist nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts kein Arbeitsverhältnis, so dass der Auszubildende kein Arbeitsentgelt schuldet. Vielmehr ist dem Auszubildende eine angemessene Vergütung zu gewähren, § 17 Abs. 1 BBiG. Auszubildende haben demnach keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Dies ist ausdrücklich in § 22 Abs. 3 MiLoG geregelt.
Dem Auszubildenden ob liegt die Hauptpflicht die berufliche Handlungsfähigkeit zu erwerben, § 13 BBiG.
Dass Berufsausbildungsverhältnis endet mit dem Ablauf der Ausbildungszeit. Besteht der Auszubildende vor Ablauf der Ausbildungszeit die Abschlussprüfung, endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse, § 21 Abs. 1 und 2 BBiG.
Die Kündigung während des Ausbildungsverhältnisses muss schriftlich und unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen, § 22 Abs. 3 BBiG. Während der Probezeit kann dieses ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Kündigungsgründen gekündigt werden, § 22 Abs. 1 BBiG.
Arbeitsrecht: Wann ist eine vorzeitige Auflösung möglich?
Wenn sich im Laufe eines Ausbildungsverhältnisses ernsthafte Probleme ergeben, liegt der Gedanke an eine vorzeitige Beendigung nahe. Diese ist jedoch nur unter engen Voraussetzungen möglich - BSP Rechtsanwälte - Anwältin für Arbeitsrecht Berlin
Welche dies sind und was im Übrigen zu beachten ist, zeigt der folgende Beitrag. Die einseitige Beendigung
Subjects: ArbeitsrechtBerufsausbildungsrecht
Arbeitsrecht: Wettbewerbsverstoß durch Konkurrenztätigkeit in der Ausbildung
Ein Auszubildender unterliegt wie ein Arbeitnehmer auch einem Wettbewerbsverbot. Verletzt er dieses schuldhaft, ist er seinem Arbeitgeber gegenüber schadenersatzpflichtig - BSP Rechtsanwälte - Anwältin für Arbeitsrecht Berlin
Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden. Während des Bestehens eines Arbeitsverhältnisses sei einem Arbeitnehmer grundsätzlich jede Konkurrenztätigkeit zum Nachteil des Arbeitgebers unters
Arbeitsrecht: Rückzahlungspflicht der Ausbildungskosten bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses
Rückzahlungsklausel unwirksam Ausbildungsverhältnis AGB-Kontrolle Vertragsbeendigung BSP Rechtsanwälte - Anwältin Arbeitsrecht Berlin Mitte
Eine AGB-Klausel, wonach der Arbeitnehmer bei Vertragsbeendigung innerhalb der ersten drei Beschäftigungsjahre die Ausbildungskosten zurückzahlen muss, ist unwirksam. Das BAG hat in seinem Urteil vom 10.05.2016 (Az.: 9 AZR 434/15) folgendes
Arbeitsrecht: Minijob- und Gleitzonenregeln nicht anwendbar
Auszubildende fallen in Bezug auf die Sozialversicherungsbeiträge nicht unter die Minijobregelung - BSP Rechtsanwälte - Anwältin für Arbeitsrecht Berlin
Ferner haben sie keinen Anspruch auf die Gleitzonenregel, wonach „normale“ Arbeitnehmer bei Einkünften von 400,01 bis 800,00 EUR im Monat niedrigere Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müssen. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) n