Source: http://www.rewi.hu-berlin.de/sp/kvv/2003ws
Timestamp: 2017-05-26 20:41:19
Document Index: 7561840

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'EuG', 'EuG', 'EGMR', 'EuG', 'EuG', '§ 5', '§ 10']

Stand: 20. Februar 2004
Kommentar: Die Geschichte kann Vorstellungen, Einrichtungen und Vorgänge erklären, die sonst weniger verständlich wären. Deswegen hat diese Rechtsgeschichte ständig das Grundgesetz und das BGB im Blick, Rudimentäre Rechtsgeschichtskenntnisse sind wünschenwert, um eine Reihe von heutigen Fachausdrücken, Denkmodellen und Redensarten, die aus dem jüdisch-christlichen, griechischen, römischen und alten deutschen Recht stammen, zu verstehen. Die Rechtsgeschichte zeigt, dass die Rechtsveränderungen sowohl von einzelnen hervorragenden Personen, als auch von anderen Gebieten, wie Politik, Wirtschaft, Philosophie und Religion, zusammenhängen und mit ausländischen Einwirkungen verbunden sind. Ein Skriptum wird zur Verfügung gestellt.
WWW-Seite: http.//www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/srd
Kommentar: Die Vorlesung ist historisch angelegt und beschäftigt sich nach einer Einführung in die Aufgaben der Rechts- und Staatsphilosophie mit einzelnen rechts- und staatsphilosophischen Positionen von der Antike bis zur Gegenwart.
Literatur: Ernst-Wolfgang Böckenförde, Geschichte der Rechts- und Staatsphilosophie, 2002; Hasso Hofmann, Einführung in die Rechtsphilosophie, 2000; Hans Maier (Hrsg.), Klassiker des politischen Denkens, 2 Bde., 2001
Schein: unbekannt
Bürgerliches Recht - Grundkurs I (AT BGB, AT Schuldrecht)
Bürgerliches Recht - Grundkurs II (BT Schuldrecht)
12 s.t. bis 14
10 s.t. bis 12
Kommentar: Gegenstand der Vorlesung ist das Besondere Schuldrecht unter Anknüpfung an das Allgemeine Schuldrecht, das bereits Gegenstand des GK I war. Es werden die typischen zivilrechtlichen Verträge behandelt (insbesondere Kauf-, Dienst- und Werkvertrag, Auftrags- und Geschäftsführungsverhältnisse, die Gebrauchsüberlassungsverträge) sowie die außervertraglichen Schuldverhältnisse des Bereicherungs- und Deliktsrechts. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, die durch die Schuldrechtsmodernisierung geänderte Rechtslage auch im Vergleich mit der alten Regelung darzustellen. Es wird Gewicht auf die Arbeit mit Fallbeispielen gelegt.
Literatur: wird zu Beginn der Vorlesung bekanntgegeben
Literatur: Literaturhinweise werden in der Vorlesung gegeben
14 bis 16(18)
Kommentar: Die "Grosse Übung" ist die Schnittstelle zwischen Anfänger- und Examensniveau. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem neuen Schuldrecht.
Literatur: Dauner-Lieb/Heidel/Lepa/Ring, Lehrbuch zum neuen Schuldrecht, 2001; Huber/Faust, Schuldrechtsmodernisierung, 2002; Wieling, Sachenrecht, 4. Auflage, 2001
Kommentar: Das Familienrecht im 4. Buch des BGB gehört zu den Grundlagen des bürgerlichen Rechts. Gegenstand der Vorlesung ist zunächst das Eherecht, d.h. das Eheschließungsrecht, die allgemeinen Wirkungen der Ehe, das Güterrecht sowie das Scheidungsrecht. Es folgt das Kindschaftsrecht, hier insbesondere das Abstammungsrecht und das Recht der elterlichen Sorge mit Darstellung neuerer Probleme seit den Reformen von 1998.
Literatur: wird in der Vorlesung ausgegeben.
C. Brors
Literatur: Chr. Paulus, Zivilprozessrecht (3. Aufl. erscheint demnächst) weitere Literaturhinweise werden in der Vorlesung gegeben
10 bis 12(14)
Kommentar: Das Staatsorganisationsrecht ist der Teil des Staatsrechts, der sich mit den zentralen Einrichtungen des Staates (z.B. Parlament, Regierung, Verwaltung, Justiz), ihren Aufgaben und den rechtlichen Grundlagen ihres Handelns befasst. Erörtert werden demnach die Strukturprinzipien, die die Grundlage des staatlichen Handelns darstellen, die obersten Staatsorgane des Bundes (Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Bundespräsident, Bundesverfassungsgericht) und wichtige Staatsfunktionen (Gesetzgebung, Ausführung von Bundesgesetzen, Rechtsprechung, Schutz der Verfassung). Eine genaue Vorlesungsgliederung ist auf der unten angeegebenen Internetadresse zu finden.
Literatur: Literaturempfehlungen werden in der ersten Vorlesungsstunde (22. 10., 8.30 Uhr, Audimax) behandelt. Eine Literaturauswahl findet sich auch bei der u.a. Adresse
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/pd/brn
Öffentliches Recht - Grundkurs II (Grundrechte)
Kommentar: Die Vorlesung behandelt den Pflichtstoff der Grundrechte mit ihrer prozessualen Einbettung (Verfassungsbeschwerde). Es handelt sich um eine anspruchsvolle Materie, die wegen der umfassenden Geltung der Grundrechte (vgl. Art. 1 Abs. 3 GG) von großer Bedeutung ist.
Literatur: Pieroth/Schlink, Grundrechte, 18. Aufl. 2002 Sachs, Verfassungsrecht II, Grundrechte, 2000
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/klp/
Öffentliches Recht - Grundkurs III (Allg. Verwaltungsrecht mit Grundzügen des Verwaltungsprozessrechts)
Kommentar: Die Vorlesung behandelt den Pflichtstoff des Allgemeinen Verwaltungsrechts in seinen prozessualen Bezügen.
Literatur: Hartmut Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 14. Aufl. 2002; Friedhelm Hufen, Verwaltungsprozeßrecht, 5. Aufl. 2003.
Öffentliches Recht - Grundkurs IV (Grundzüge des Völker- und Europarechts)
Literatur: Schweitzer, Staatsrecht III, 2000; Geiger, Grundgesetz und Völkerrecht, 2003.
Öffentliches Recht - Grundkurs V/1 (Polizeirecht) (bis 11.12.03)
Öffentliches Recht - Grundkurs V/2 (Baurecht, Grundzüge) (bis 10.12.03)
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/nmn/
Kommentar: Gegenstand der Vorlesung ist die verfassungsrechtliche Gewährleistung der kommunalen Selbstverwaltung und deren Regelungen in den Kommunalgesetzen der Länder, dargestellt anhand der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg. Literatur: v. Mutius, Kommunalrecht, Neuaufl. 2000, JuS-Schriftennr.130, (erscheint laut Verlag in neuer Auflage); A. Gern, Deutsches Kommunalrecht, 3. Aufl., 2003; Muth/Plaumann/Wendt, Potsdamer Kommentar zur Gemeindeordnung des Landes Brandenburg, 1999
Öffentliches Recht - GK V Übung für Fortgeschrittene (ab 17.12.03)
(8)9 bis 12
Kommentar: Die Übung schliesst in der 2. Semesterhälfte an den GK Polizeirecht (Prof. Dr. Schlink) an. Sie bietet eine Hausarbeit und drei Klausuren zum Erwerb des Scheins. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Falllösung im Verwaltungsrecht. Kenntnisse im allgemeinen und besonderen Verwaltungsrecht sowie im Verwaltungsprozessrecht werden vorausgesetzt.
Literatur: Fallsammlungen und Musterklausuren zum Verwaltungsrecht
Strafrecht - Grundkurs I (Allgemeiner Teil I)
Kommentar: Achtung!!! Die Vorlesung beginnt erst am 27.10.03!!!! Der Grundkurs behandelt einführend die Grundzüge des Strafrechts, des Strafverfahrensrechts, des Sanktionsrechts und der Kriminologie im Überblick. Sodann stehen die vorsätzlichen Begehungsdelikte im Mittelpunkt der Vorlesung (Tatbestandslehre, Rechtfertigungsgründe, Entschuldigungsgründe, Versuch und Rücktritt). Ferner wird die Methode der Bearbeitung von Strafrechtsfällen vermittelt.
Strafrecht - Grundkurs II (Allgemeiner Teil II)
Kommentar: Die Veranstaltung knüpft an die Veranstaltung GK I an und behandelt die wesentlichen Institute und dogmatischen Strukturen des Allgemeinen Teils des Strafrechts einer Klausur. Behandelt werden die Institute Fahrlässigkeit, Unterlassung, Irrtum, Versuch, Täterschaft und Teilnahme sowie die Konkurrenzen. Am Ende des Semesters wird eine Semesterabschlussklausur geschrieben. Vorlesungsbegleitend finden Arbeitsgemeinschaften statt. Literatur: - Baumann/Weber/Mitsch, Strafrecht Allgemeiner Teil, 10. Aufl. - Kühl, Strafrecht Allgemeiner Teil, 4. Aufl. 2002 - Wessels/Beulke, Strafrecht Allgemeiner Teil, 32. Aufl. 2002
WWW-Seite: http:/www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/hnr 10303
Strafrecht - Grundkurs III (Straftaten gegen Persönlichkeitswerte u. Gemeinschaftswerte)
Kommentar: Die Veranstaltung behandelt den Besonderen Teil des StGB mit Ausnahme der Vermögensdelikte. Es wird die Möglichkeit geboten, an einer Semesterabschlussklausur teilzunehmen. Literatur: Eine Liste der zur Begleitung der Vorlesung empfohlenen Literatur wird in der ersten Vorlesungsstunde besprochen. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/mxn
Grundkurs IV (Grundzüge des Strafverfahrensrechts)
(8)10 bis 12
Kommentar: Die Veranstaltung behandelt im Kern die Eigentums- und Vermögensdelikte und die Delikte post delictum (Geldwäsche/Hehlerei/Begünstigung/ Strafvereitelung) des StGB. Es werden zwei Klausuren (+ ein "Hoffnungslauf") sowie eine Semesterhausarbeit angeboten.
Literatur: Wessels/Hillenkamp, Strafrecht BT/2 (neueste Auflage)
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/hzg/de/LehreWiSe20032004.htm
Wahlfachgruppenveranstaltungen
WFG I - Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtssoziologie
Carl Schmitts "Begriff des Politischen"
Kommentar: Es wird eine gemeinsame Lektüre und Besprechung des außerordentlich wirkungsreichen Essays "Der Begriff des Politischen" von Carl Schmitt angeboten. Textgrundlage ist die Fassung von 1928, Berlin 1963 und weitere. Da es sich um ein Kolloquium handelt und kein Schein erteilt wird, ist die Veranstaltung nicht für ERASMUS-Studenten geeignet. Beginn der Veranstaltung ist Dienstag, 21.10.2003. Vom 30.1.-1.2.2004 ist eine Wochenend-Blockveranstaltung geplant.
Literatur: H. Hofmann, Legitimität gegen Legalität - Der Weg der politischen Philosophie Carl Schmitts, 4. Aufl. 2002. R. Mehring (Hrsg.), Carl Schmitt. Der Begriff des Politischen - ein kooperativer Kommentar, 2003.
WFG 2 - Rechts- und Verfassungsgeschichte
mittwochs, ab 17.12.
montags, bis 8.12.
Kommentar: Die rechtshistorischen Examensarbeiten verlangen eine exegetische Bearbeitung eines rechtshistorischen Textes. Das wird in den entsprechenden Stunden geübt. Die Texte werden zuvor entweder ins Internet gestellt oder vorher ausgeteilt (je nach Arbeitsbelastung). In der Besprechung werden die Texte zum Anlass genommen, nach Art eines rechtshistorischen Repetitoriums auf die Personen, Normen und Ereignisse aufmerksam zu machen, die sich "um den Text herum" abgespielt haben. Literatur: Als Basistext wird die vollständige Kenntnis des Skriptums Alpmann-Schmidt Rechtsgeschichte vorausgesetzt. Weitere Literatur wird vor oder in der Veranstaltung genannt.
Die Geschichte des Kammergerichts Berlin im Dritten Reich
R. Schröder, F. Ebel (FU)
Blockseminar über Josef Kohler
H.-P. Benöhr, K. v. Lewinski
Kommentar: *** Vorbesprechung am 29.10.2003, 15 Uhr, Raum 02 *** Kohler ist der produktivste und vielseitigste Autor der deutschen Rechtsgeschichte. Seine Bibliographie umfasst über 2000 Titel aus allen Rechtsgebieten. Er galt als der größte Jurist der wilhelminischen Zeit. Kohler ist einer der Begründer des modernen Persönlichkeitsrechts und Immaterialgüterrechts. Seine bedeutendsten Leistungen sollen in Referaten vorgestellt und geprüft werden.
Literatur: Kohler, Arthur (Bearb.), Josef Kohler-Bibliographie (1931). Spendel, Josef Kohler - Bild eines Universaljuristen (1983). Adrian, Johann (Hrsg.), Josef Kohler und der Schutz des geistigen Eigentums in Europa (1996).
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ex/bnr/
WFG 3 - Familien- und Erbrecht, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Grundzüge des Familienverfahrensrechts
Kommentar: Es wird angeknüpft an die im Sommersemester vermittelten Grundzüge des Erbrechts. Im Mittelpunkt stehen die Voraussetzungen für eine Testamentserrichtung, das Ehegattentestament und das Pflichtteilsrecht. Literatur: wird jeweils in der Veranstaltung ausgegeben
Übung / Klausurenkurs
Kommentar: Es werden eine Übungsreihe und 4 Klausuren angeboten. Voraussetzung für die Teilnahme sind Vorkenntnisse im Erbrecht. Erlangung eines Scheines ist möglich bei 3 erfolgreich bestandenen Klausuren.
Literatur: wird jeweils in der Veranstaltung ausgegeben
N. Mwangulou, K.-M. Schmidt, G. Tölle, N. Wesel
Kommentar: Blockveranstaltung am 7./8. Februar 2004 Mediation als Alternative zur klassischen gerichtlichen Streitschlichtung gewinnt - der Entwicklung in den USA folgend - auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Ausgehend vom Familienrecht als seiner ursprünglichen Domäne, hat die Mediation dabei Eingang in die verschiedensten Rechtsgebiete, wie z.B. ins Umwelt-, Bau-, Bank- und Gesellschaftsrecht gefunden. Ziel der Mediation ist es, zwischen den Parteien einen dauerhaften Interessenausgleich zu schaffen, wobei man bestehende Nachteile des gerichtlichen Verfahrens zu umgehen sucht, um so Einigungsmöglichkeiten zu schaffen, die mit einem konventionellen Gerichtsverfahren nicht zu erreichen sein würden. Die Konfliktparteien erarbeiten dabei eigenständig eine Lösung ihres Problems. Der Mediator, der selbst keine abschließende Entscheidungsbefugnis besitzt, führt die Verhandlungen der Parteien quasi als Katalysator zu einem Ergebnis. Der Workshop führt anhand von Vorträgen, Übungen und Videobeispielen in das Thema und die Techniken der Mediation ein. Die Familienmediation bildet hierbei den Schwerpunkt. Literatur: Es wird ein Teilnahmeschein erteilt
Ehewohnung und Gemeinschaftsverhältnis
30.1., 6.2.
UL 6, 3085a
Kommentar: Dr. Max Braeuer (Rechtsanwalt und Notar) >Ehewohnung und Gemeinschaftsverhältnis< Blockveranstaltung zum Familienrecht an der Schnittstelle zum allgemeinen Zivilrecht Freitag, 30. Januar und 6. Februar 2004, jeweils 10 bis 16 Uhr, Raum UL 6, 3085 A (Hauptgebäude). Behandelt werden die Rechtsverhältnisse an der ehelichen Wohnung: - Mietwohnung - Eigenheim - Grundstücksfinanzierung - Auseinandersetzung - Güterrecht Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende. Sie ist als Begleitung zur Examensvorbereitung geeignet und vielfältig mit dem allgemeinen Schuldrecht, dem Sachenrecht und Prozessrecht verknüpft. Literatur: Weitere Informationen: Institut für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin Unter den Linden 11, Raum E.09 2093-3578 (Telefon)
WWW-Seite: mailto:anwaltsinstitut@rewi.hu-berlin.de
WFG 4 - Gesellschaftsrecht, Grundzüge des Steuerrechts und des Bilanzrechts
E. Schwark, H.-P. Schwintowski
Kommentar: Behandelt werden zivilrechtliche, gesellschaftsrechtliche und wirtschaftsrechtliche Themen mit Bezug zum Gegenstand des Seminars. Teilnahmevoraussetzung ist der große BGB-Schein. Die Themenvergabe und Vorbesprechung erfolgt am Ende des SS 2003. Ein Teil des Seminars findet an zwei Tagen geblockt statt.
Literatur: Textausgabe dtv-Bankrecht
Kommentar: Die Vorlesung richtet sich an alle Studierenden ab dem vierten Fachsemester. Behandelt wird die Besteuerung unternehmerischen Handelns in Form von Einzelunternehmen, Personengesellschaften und (in Grundzügen) Kapitalgesellschaften. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die steuerrechtliche Gewinnermittlung
Literatur: Literaturhinweise werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben. Erforderliche Materialien: Abgabenordnung, Einkommensteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, Körperschaftssteuergesetz
Bilanzrecht (Rechnungslegung nach IAS)
15.11., 13.12.
9:30 bis 16
Kommentar: Das Bilanzrecht ist in den letzten Jahren zu einer der Kernmaterien des Unternehmens- und Kapitalmarktrechts geworden. Unternehmensführung und deren Kontrolle (corporate governance) hängen maßgeblich von der Qualität der Unternehmenspublizität ab. Kernpunkt dieser Zwangspublizität sind Rechnungslegungsregeln und -standards. Da in der Europäischen Union in Zukunft für Kapitalgesellschaften die Verwendung von International Accounting Standards (IAS)/International Financial Reporting Standards (IFRS) vorgeschrieben wird, soll der Kurs eine Einführung in dieses neue System der Unternehmensrechnung geben. Vergleichend werden die handelsrechtlichen Vorschriften herangezogen. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Änderungen im System der Rechnungslegung, die mit der Verwendung von IAS/IFRS einhergeht. Neben rechtswissenschaftlichen Fragestellungen wird die ökonomische Funktionsweise der neuen Regelungen erörtert. Es wird eine Semesterabschlußklausur für Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten. Dies ist die Teilklausur im Rahmen des Wahlpflichtfaches "wirtschaftlich relevante Teile des Rechts" in der Wahlfachgruppe Gesellschaftsrecht.
J. Becker, T. Stapperfend
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ex/myr
WFG 5 - Wettbewerbs- und Kartellrecht, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht
Seminar für Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht
Kommentar: Die Vorbesprechung hat im Juli 2003 bereits stattgefunden. 10633
A.- A. Wandtke
A.-A. Wandtke, W. Nordemann, J. Adrian
Urheberrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht
WFG 6 - Kollektives Arbeitsrecht, Betriebsverfassungs- und Mitbestimmungsrecht und Personalvertretungsrecht
Kollektives Arbeitsrecht (Vertiefung)
WFG 7 - Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung
Vereinheitlichung des Internationalen Privatrechts für außervertragliche Schuldverhältnisse - insbesondere in der EU
DOR 24, 210
C. Paulus, R. Wagner
Kommentar: Im Mittelpunkt des Seminars steht der Entwurf einer EG-VO zum IPR für außervertragliche Schuldverhältnisse. Seine Regelungen sollen mit dem deutschen Recht verglichen und - auch - anhand dessen bewertet werden. Ferner werden Fragen zur Auslegung der EGVVO behandelt. Im Einzelnen vgl. den Aushang am LS Paulus. Interessenten wenden sich bitte ab dem 25.08.03 an Dr. R. Wagner (030/2025-9115 bzw. wagner-ro@bmj.bund.de), eine Vorbesprechung findet voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober 2003 statt.
Literatur: - keine Angaben -
Rechtsvergleichendes Seminar zum englischen, deutschen und europäischen Vertragsrecht
WWW-Seite: http://www.iuscomp.org/gd/courses/sem03ann.htm
Internationales Privatrecht und internationales Prozessrecht aus anwaltlicher Sicht anhand von Fällen aus der Praxis
BE 1, E44/46
Kommentar: Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Studenten mit dem Wahlfach "Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung (WFG 7)", aber auch an alle anderen Interessierten. Aufgrund der immer enger werdenden internationalen Verflechtungen in der Wirtschaft hat auch der Anwalt bzw. die Anwältin zunehmend mehr Mandate mit internationalen Bezügen zu betreuen. Rechtliche Grundlage der Beratung bilden dabei u.a. das Internationale Privatrecht (IPR), das Internationale Zivilprozeßrecht (IZPR) (innerhalb der europäischen Union das Übereinkommen der europäischen Gemeinschaft über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVÜ)). Zu diesen Gebieten vermittelt die Vorlesung einen Überblick. RA Dr. Brand ist in der Sozietät Redeker, Schön, Dahs und Sellner, einer überörtlichen Rechtsanwaltskanzlei tätig. Mandate mit internationalen Bezügen bilden einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Seiner Vorlesung wird er deshalb Fälle aus der Praxis zugrunde legen, um einerseits die Struktur der rechtlichen Regelungen anschaulich zu vermitteln und andererseits um zu zeigen, wie die Umsetzung des internationalen Prozeßrechts im "wirklichen Leben" funktioniert.
Moot-Court im UN-Kaufrecht (Willem C Vis International Commercial Arbitration Moot / Wien)
Kommentar: Nach der erfolgreichen Teilnahme an den letzten Wettbewerben wird die Humboldt-Universität auch im Wintersemester 2003/2004 ein Team zu diesem renommierten Mootcourt im UN-Kaufrecht schicken, der von der Pace University organisiert und von der United Nations Comission on International Trade Law (UNICTRAL) unterstützt wird. Wer sich quasi "spielend" in das UN Kaufrecht einarbeiten möchte, als "Anwalt" juristische Praxis erfahren und seine rhetorischen Fähigkeiten schulen will, sowie zudem über gute Englischkenntnisse verfügt, hat die Chance unsere Fakultät im April 2004 in Wien zu vertreten. Bei dem Wettbewerb handelt es sich um ein simuliertes Verfahren vor einem internationalen Wirtschaftsschiedsgericht. Die Teams der verschiedenen teilnehmenden Universitäten schlüpfen dabei in die Rolle der Anwälte der Parteien. Als Schiedsrichter in den Verhandlungen fungieren echte Schiedsrichter, Professoren oder Anwälte. Zu dem fiktiven Fall, über den verhandelt wird, haben die einzelnen Teams vorher Klage- und Klageerwiderungsschriftsätze verfaßt. Verfahrenssprache ist Englisch. Bei den mündlichen Verhandlungen in Wien treten die Teams im K.O.-Verfahren gegeneinander an. Entscheidend für ein gutes Abschneiden ist die Schlüssigkeit der Argumentation, Rhetorik und Auftreten, sowie Verhandlungsbereitschaft gegenüber der gegnerischen Partei. An die Teilnehmer werden Preise für den besten Kläger- und Beklagtenschriftsatz, das beste Einzelplädoyer und das beste Team während den mündlichen Verhandlungen vergeben. Im letzten Jahr nahmen 128 Universitäten aus 39 Ländern am Wettbewerb teil. Allein die Teilnahme ist damit schon eine einmalige Erfahrung, denn nirgends sonst wird man so viele Studienkollegen mit solch unterschiedlichem kulturellem Hintergrund kennenlernen und dabei gleichzeitig für die spätere Praxis so wichtige Erfahrungen im Verhandeln sammeln können.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifa/moot_wcvis.htm
WFG 8 - Kriminologie, Strafvollzug, Jugendstrafrecht
Klausuren und mündliche Prüfungssimulation
Klausurenkurs / Repetitorium
Kommentar: Die Veranstaltung beginnt mit einem crash-Kurs zu Jugendstrafrecht und Kriminologie. In der zweiten Novemberhälfte und im Dezember werden 3 Examensklausuren geschrieben und ausgewertet. Im neuen Jahr finden dann 6 mündliche Prüfungssimulationen mit anschliessender Auswertung statt. Für Klausuren und Prüfungssimulationen ist eine Voranmeldung bis 22.9.03 persönlich oder per e-mail an Ilona.Domke@rewi.hu-berlin.de erforderlich. Materialien werden ausschließlich in der Veranstaltung ausgeteilt und nicht über das Netz veröffentlicht.
Literatur: Literaturhinweise werden in der Veranstaltung gegeben. 10659
Kommentar: Gegenstand der VL sind die Grundzüge des Jugendstrafrechts. Behandelt werden insbesondere Alters- und Reifestufen, Strafmündigkeit, Rechtsfolgen im Juendgerichtsgesetz (JGG), Jugendgerichtsverfassung, Jugendstrafverfahren. Beachtung finden der Erziehungsgrundsatz, Möglichkeiten jugendstrafrechtlicher Interventionen, Diversion, Täter-Opfer-Ausgleich, Jugendstrafvollzug und Maßnahmen der Jugendhilfe.
Literatur: Albrecht, Jugendstrafrecht, 3. Aufl. 2000; Böhm, Einführung in das Jugendstrafrecht, 1996 Meier/Rössner/Schöch, Jugendstrafrecht, 2003 Schaffstein/Beulke, Jugendstrafrecht, 14. Aufl. 2002
Krieg und Makrokriminalität (Kriminologisch-strafrechtliches Seminar)
Kommentar: Das Seminar befasst sich aus (völker-)strafrechtlicher und kriminologischer Sicht mit dem Phänomen "Krieg". Kriminologisch steht dabei insbesondere der Begriff "Krieg" im Mittelpunkt. Strafrechtlich wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit "Krieg" einerseits im Völkerstrafrecht geregelt ist und andererseits in nationalen Strafrechtsordnungen eine Rolle spielt.
Literatur: Nähere Angaben zur Literatur werden in der Vorbesprechung am 24.10.03 in Raum E 14 gegeben. Das Seminar steht in Zusammenhang mit zwei Projekten des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht Freiburg: www.iuscrim.mpg.de/forsch/straf/projekte/nationalstrafverfolgung2.html www.iuscrim.mpg.de/forsch/straf/projekte/arnold0100.html
WFG 9 - Verwaltungslehre, Baurecht, Grundzüge des Wirtschaftsverwaltungsrechts, des Umweltschutzes des Straßenrechts und des Beamtenrechts
G. Oldenburg, M. Spittmann, H. Garstka
Umweltrecht mit Seminar
Kommentar: Vorlesung mit Seminar; Überblick über das Umweltrecht als besonderes Gebiet des öffentlichen Rechts und als Querschnittsgebiet.: Umweltschutz und Umweltrecht; Entwicklung des Umweltrechts; Umweltverfassungsrecht; Umweltrechtsprinzipien; Steuerungsinstrumente; Umweltstrafrecht, Umweltzivilrecht; Rechtsschutz; völker- und europarechtliche Bezüge.
Literatur: Umweltrecht, dtv, 15. Aufl. 2003, € 13,50.
Vergaberecht aus anwaltlicher Perspektive
Kommentar: Die Vorlesung beschäftigt sich mit ausgewählten Fragen des Verwaltungsverfahrensrechts und des allgemeinen Verwaltungsrechts, die von praktischer, aber auch von examensrelevanter Bedeutung sind. Behandelt wird das Verwaltungsverfahren exemplarisch anhand der Vorschriften über die Nachprüfung von Vergabeentscheidungen bei öffentlichen Aufträgen, die mit dem Inkrafttreten des Vergaberechtsänderungsgesetzes am 1. Januar 1999 gesteigerte Bedeutung gewonnen haben (z.B. Verfahren zur Privatisierung des Flughafens Schönefeld, Verfahren zur Einrichtung des bundesweiten Erfassungssystems für die Erhebung der Lkw-Maut durch den Bund). Neben allgemeinen Fragen des öffentlichrechtlichen Rechtsschutzes werden insbesondere die in Verwaltungsverfahren typischerweise auftretenden Probleme (Fristen, Befangenheit, Beteiligung Dritter, Rechtswirkung für Dritte, Zustellungserfordernisse u.s.w.) behandelt.
Literatur: Beck´scher Kommentar zur VOB Teil A, 2001 Bechtold, GWB (Kartellrecht), 3. Auflage 2003 Boesen, Vergaberecht, 2000 Byok/Jaeger, Kommentar zum Vergaberecht, 2000 Heiermann/Ax, Rechtsschutz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, 1997 Hertwig, Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe, 2. Auflage 2001 Leinemann, Vergabe öffentlicher Aufträge, 2. Auflage 2001 Niebuhr/Kulartz/Kus/Portz, Kommentar zum Vergaberecht, 2000 Noch, Vergaberecht Kompakt, 2. Auflage 2002 Reidt/Stickler/Glahs, Vergaberecht, 2. Auflage 2003
WWW-Seite: --
Vertragsgestaltung im Telekommunikations-, Internet- und Medienrecht
K. v. Lewinski, P. Schimanek
Kommentar: Vertragsgestaltung ist ein Hauptarbeitsfeld in der juristischen Praxis, vor allem, aber nicht nur für Anwälte. Die Veranstaltung verfolgt ein dreifaches Lernziel: - Grundzüge des TK-, Medien- und Internetrechts - Einführung in die Vertragsgestaltung (Drafting) - Wiederholung des AGB- und Schuldrechts Die Veranstaltung beginnt am 27. Oktober 2003. Literatur: Ernst, Vertragsgestaltung im Internet (2003) Gounalakis, Rechtshandbuch Electronic Business (2003) Gramlich/Kröger/Schreibauer, Rechtshandbuch B2B-Plattformen (2003) Schuster, Vertragshandbuch Telemedia (2001) Spindler, Vertragsrecht der Internetprovider (2000) Spindler, Vertragsrecht der Telekommunikationsanbieter (2000) Weitnauer, Beck`sches Formularbuch E-Commerce, (2003)
WWW-Seite: http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/material/Skript/skript.pdf
WFG 10 - Allgemeine Lehren des Sozialrechts, Sozialversicherungsrecht, Recht der Arbeitsförderung, Grundzüge des sozialgerichtlichen Verfahrens- und des Privatversicherungsrechts
WFG 11 - Völkerrecht, Europarecht
Verfassung für Europa, Konvent - Regierungskonferenz - Ratifikation
S. Hölscheidt, J. Meyer
European Law Mootcourt
13.10. bis 17.10.
I. Pernice, S. Hölscheidt, J. Meyer
Neue Völkerrechtsordnung
Kommentar: Die Teilnehmer erstellen eine Seminararbeit zu aktuellen völkerrechtlichen Themen, die einer theoretischen Erörterung bedürfen, und sie verteidigen ihre Thesen in jeweils einer Seminarsitzung.
Kommentar: Die Vorlesung beinhaltet folgende Themenkomplexe: Wesen des Völkerrechts und dessen Verhältnis zum innerstaatlichen Recht; Grundprinzipien und Subjekte des Völkerrechts; Völkerrechtsquellen, insbes. Vertragsrecht; Menschenrechtsschutz und Territorium im Völkerrecht. Die Darstellung erfolgt anhand von Fallerörterungen.
Literatur: Ipsen, Völkerrecht, 2003; Vitzthum (Hrsg.) Völkerrecht, 2001; Doehring, Völkerrecht, 1999.
Kommentar: Die Vorlesung befasst sich im Kern mit den Grundfreiheiten, ausgewählten Politikfeldern der EU und dem europäischen Menschenrechtsschutz. Im Mittelpunkt steht die Rechtsprechung des EuGH und des EGMR.
Literatur: R. Streinz, Europarecht, 2001; Hummer/Simma/Vedder, Europarecht in Fällen, 1999; Seidel, Handbuch der Grund- und Menschenrechte, 1996
R. Czarnecki, E. Lenski
Kommentar: Die Die AG richtet sich an Studenten, die (auch) als Anfänger im Völkerrecht die Materie anhand von Fällen vertiefen wollen. Sie ist jedoch nicht als vorlesungsbegleitende Arbeitsgemeinschaft konzipiert. Weitere Informationen gibt es auf der AG-Webseite (http://www.agvoelkerrecht.de). Beginn: 29.10.2003 (!) Literatur: Ipsen (Hrsg.), Völkerrecht, 4. Aufl. (bzw. 5. Aufl. ab Erscheinen); Czarnecki/Lenski, Fallrepetitorium Völkerrecht. WWW-Seite: http://www.agvoelkerrecht.de
Kommentar: In der Vorlesung "Europarecht I" werden die institutionellen Grundlagen des europäischen Gemeinschaftsrechts sowie des Rechts der Europäischen Union sowie die Grundzüge des Systems der Europäischen Menschenrechtskonvention behandelt. In den letzten Jahren haben sich hier tiefgreifende Änderungen vollzogen. Durch die künftige Europäische Verfassung wird es weitere Reformen hinsichtlich der europäischen Regierungsorgane und der für sie geltenden Verfahren geben. Dadurch wird auch das Zusammenspiel mit den nationalen Verfassungen immer komplexer. Die Vorlesung wird überdies die einschlägige Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften eingehend würdigen.
WWW-Seite: http://www.voelkerrecht.org/
Kommentar: In der Vorlesung "Völkerrecht II" werden die einzelnen thematischen Sondergebiete des Völkerrechts dargestellt. Zu diesen Sondergebieten gehören etwa das Recht des Raumes (Staatsgebiet, Staatsgrenzen, Weltraumrecht) und das Seerecht, das Recht der diplomatischen und konsularischen Beziehungen wie die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Strafrechts. Einen der Hauptpunkte bilden ferner das Recht der Staatsangehörigkeit, das Recht des diplomatischen Schutzes wie auch das internationale Flüchtlingsrecht. Durchweg wird hierbei versucht, die Zusammenhänge mit den Grundlagen der Völkerrechtsordnung sichtbar zu machen. Besonderes Augenmerk gilt der Rechtsprechung der internationallen Gerichte, an ihrer Spitze des Internationalen Gerichtshofs.
WWW-Seite: http.//www.völkerrecht.org/
Kommentar: Das völkerrechtliche Seminar des Wintersemesters 2003/04 wird dem Thema "Sicherheit" gewidmet sein. Dabei lautet die Zentralfrage, ob Sicherheit durch kollektive Verfahren insbesondere über den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen oder durch einseitiges nationales Vorgehen gewährleistet werden kann und sollte. Vor allem die USA haben in der jüngeren Vergangenheit deutlich gemacht, dass sie ein einseitiges Vorgehen außerhalb der Gremien der Vereinten Nationen in jedem Falle für zulässig erachten. Das Seminar wird versuchen, hier die völkerrechtlichen Rahmendaten aufzuzeigen. Einzelne Seminarthemen sind im Augenblick (Stand: 1. August 2003) noch zu vergeben.
Kommentar: Das Kolloquium wird in englischer Sprache abgehalten. So wie gute Rechtskenntnisse sind daher auch gute Sprachkenntnisse erforderlich. Zu jeder Stunde steht ein Text zur Verfügung, der einen neuen Vorgang auf dem Gebiet des Völkerrechts dokumentiert. Gleichzeitig dient das Kolloquium als Repetitorium, in dem die Teilnehmer durch die unterschiedlichen rechtsgestaltenden Instanzen der heutigen Völkerrechtsordnung hindurchgeführt und mit ihnen vertraut gemacht werden.
Literatur: Als Grundlage kann jedes aktuelle Lehrbuch des Völkerrechts dienen.
10 bis 14.30
8./15.11.
22./29.11.
Kommentar: Die Vorlesung erörtert das Recht der WTO (GATT, GATS, TRIPS) mit ihren Nebenabkommen.
Literatur: Die Studierenden sollten sich die Textausgabe "WTO Welthandelsorganisation", Beck-Texte im dtv Bd. 5752, 2. Aufl. 2003, oder eine entsprechende Textausgabe beschaffen. P.-T. Stoll/ F. Schorkopf, WTO * Welthandelsordnung und Welthandelsrecht, 2002; WTO Information and Media Relations Division, Understanding the WTO, 3. Aufl. Genf 2003
WWW-Seite: http://www.wto.org/english/thewto_e/whatis_e/tif_e/understanding_e.pdf
Neue Rechtssprechung der europäischen Gerichte (EuGH / EuG)
Kommentar: Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft soll neuere und neueste Rechtsprechung in lockerer, aber konzentrierter Form analysiert werden. Die AG versteht sich als Ergänzung zur AG „Europarecht in Fällen“ sowie den einschlägigen Seminaren, die Themen vertieft analysieren. Behandelt werden in erster Linie, aber nicht ausschließlich examensrelevante Fälle. Im Mittelpunkt werden Wettbewerbsrecht und Grundfreiheiten stehen. Ziel der Veranstaltung ist es, für und mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende einen Reader/ein Skript zusammen zu stellen, in dem in knapper Form nach einem vorgegebenen Schema a)	Sachverhalt b)	Rechtliche(s) Problem(e) und bisherige Rechtsprechung c)	Kernaussagen/Tendenz der Entscheidung d)	Konsequenzen für Prüfung und Praxis (so ersichtlich) erörtert werden. Dieser kann dann auch zur Examensvorbereitung benutzt werden, vgl. auch den Reader der entsprechenden Veranstaltung im Wintersemester 2002/2003 (WHI-Materials 2/03, www.whi-berlin.de). Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist aufgefordert, eine Entscheidung unter Hinzuziehung der Schlussanträge der Generalanwälte in dieser Form zu bearbeiten und der Gruppe vorzustellen. Geeignete Entscheidungen können auf Wunsch auch gemeinsam in Klausurform gelöst werden. Die Liste der Entscheidungen kann am schwarzen Brett des Lehrstuhls eingesehen werden und wird in der ersten Sitzung verteilt. Die erste Sitzung findet am Dienstag, dem 21. Oktober 2003, um 18 Uhr s.t. in Raum UdL 11, 105 (WHI Bibliothek) statt. Literatur: Sekundärliteratur zu den zu besprechenden aktuellen Entscheidungen wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/WHI/deutsch/lehre
Philipp C. Jessup International Moot Court
BE 1, F4
Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltungen sowie Weiterbildungsangebote der An-Institute
Strafrechtsgeschichtliches Seminar: Berühmte Prozesse der Weltgeschichte
Rechts- und staatsphilosophische Quellenlektüre
BE1, 319
Kommentar: In diesem Semester ist Gegenstand der Quellenlektüre "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts" von Jean-Jacques Rousseau in der Reclam-Ausgabe. Voraussetzung der Teilnahme ist die Bereitschaft, gelegentlich einen Textabschnitt besonders sorgfältig vorzubereiten und die anderen Teilnehmer in ihn ein- und durch ihn hindurchzuführen.
Literatur: Iring Fetscher, Rousseaus politische Philosophie. Zur Geschichte des demokratischen Freiheitsbegriffs, Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1975
Juristische Sprach- und Stillehre
Kommentar: Einführung in das Anwaltsrecht. Themen sind u.a.: - Mandatsvertrag. Pflichtverteidigung. Interessenkollision - Mandatsführung. Handakte. Fristenkontrolle. Fremdgelder - Verschwiegenheit. Datenschutz - Haftung. Versicherung. Anwaltsgerichtsbarkeit - Honorar. BRAGO - Werbung. Briefbogen - Kanzleiorganisation. Sozietät - Organisation der Anwaltschaft. Zulassung. Kammern. DAV - Berufsrecht für Notare, Schiedsrichter, Mediatoren (Überblick) Die Veranstaltung beginnt am 27. Oktober 2003. Literatur: Römermann/Hartung, Anwaltliches Berufsrecht, München 2002 Zuck, Rüdiger, Anwalts-ABC, Köln 1999
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifa/Skript%20Anwaltsrecht_netz%20SoSe03.pdf
Kommentar: Blockseminar am 17. / 18. Januar 2004 Mediation ist ein Verfahren, in dem ein Dritter (der Mediator) Konfliktparteien hilft, eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Es ergänzt gerichtliche Verfahren und Schiedsverfahren als weitere Form der Streitbeilegung. Anders als jene, beruht es jedoch vollständig auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. In den letzten fünf Jahren hat Mediation auch in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Literatur und Rechtsprechung haben sich mit dem Thema unter verschiedenen Aspekten befasst. Geklärt ist inzwischen, dass die Arbeit als Mediator oder Berater einer Partei im Zusammenhang mit der Mediation anwaltliche Tätigkeit ist.Das Blockseminar wendet sich an Studierende, die einen ersten Einblick in die Grundlagen der Mediation gewinnen wollen. Kern des Seminars sind Simulationen und Gruppenarbeiten, in denen die Teilnehmer praktische Erfahrungen mit dem Ablauf einer Mediation sammeln und die wichtigsten Grundprinzipien und Werkzeuge der Mediation kennenlernen. Dr. Andreas Nelle ist Privatdozent und Rechtsanwalt. Er hat seine Ausbildung als Mediator in den USA (Harvard, San Francisco) erhalten und dort auch erste praktische Erfahrungen gesammelt. Seit 1998 unterrichtet und praktiziert er Mediation in Deutschland. Andreas Nelle ist Mitglied der Arbeitsgruppe Mediation der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK). Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 24 begrenzt. Ein Seminar-Schein kann bei zusätzlicher Ausarbeitung einer schriftlichen Arbeit zu einem mit dem Dozenten abzusprechenden Thema erteilt werden. Es ist eine Anmeldung erforderlich. Entweder bei Erscheinen in der Vorbesprechung oder schriftlich an das Institut für Anwaltsrecht, Raum E 09 Die Vorbesprechung ist am 3. Dezember, 18 Uhr c.t. in Raum E 10. Literatur: Deutsch: Nicolas Böhm, Konfliktbeilegung in personalistischen Gesellschaften, Stephan Breidenbach, Mediation, Christian Duve, Mediation und Vergleich im Prozess, Horst Eidenmüller, Vertrags- und Verfahrensrecht der Wirtschaftsmediation, Andreas Hacke, Der ADR-Vertrag, Henssler/Koch (Hrsg.), Mediation Englisch: Christian Bühring-Uhle, Arbitration and Mediation in International Business, Stephen Goldberg, Frank Sander, Nancy Rogers, Dispute Resolution, Christopher W. Moore, The Mediation Process WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifa/
The English Legal System: a Historic Introduction
WWW-Seite: http://www.iuscomp.org/gd/courses/elso3ann.htm
Die Folter. Rechtshistorische, dogmatische und politische Aspekte
"BauStelle" Seminar zum privaten Bau- und Immobilienrecht
Kommentar: Es handelt sich um ein Praktiker-Seminar zum privaten Bau- und Immobilienrecht "BauStelle", das 14täglich für, von und mit Praktikern, Doktoranden, Referendaren und Studenten durchgeführt wird. Ziel der Veranstaltung ist es, für - STUDENTEN und REFERENDARE etwas über privates Bau- und Immobilienrecht i.w.S. zu lernen und ggf. ihre Berufschancen zu verbessern, - PRAKTIKERN ein Forum für den Austausch über Fragen 'Rund um die Immobilie' zu bieten, Rekrutierungen geeigneten Nachwuchses vorzubereiten, - DOKTORANDEN, ihre baurechtliche Arbeit vorzustellen und zu diskutieren.
Literatur: Beginn: Montag, d. 10. 11. 2003, 18.15 Uhr HG Raum 2103
Principles of International Insolvency Law (in engl. Sprache)
Kommentar: Vorlesungssprache ist Englisch. Es geht in der Vorlesung nicht nur um das internationale Insolvenzrecht, sondern auch - und insbesondere - um das nationale Insolvenzrecht. Dabei steht nicht etwa das deutsche Insolvenzrecht im Vordergrund, sondern - wie es eben Grundfragen entspricht - es werden die Probleme in der Weise erörtert, wie sie sich vor jeder konkreten Rechtsordnung stellen. Als Vorbild dienen die Vorgaben des IWF und der Weltbank. Im Hinblick auf die Ausbildungsreform (§§ 5 III JAG 2003, 10 StudO; relevant für Studierende, die sich nach dem 1.7.2006 zur ersten Staatsprüfung melden) wird für diese fremdsprachige Veranstaltung (§ 10 II Nr. 1 StudO) am Semesterende eine Abschlussklausur angeboten.
Literatur: http://www.imf.org/external/pubs/ft/orderly/ Weitere Literaturhinweise werden in der Vorlesung gegeben.
Bürgerliches Recht für mittlere Semester und Wiedereinsteiger
R. Schröder, S. Schmidt
Kommentar: Die Erfahrung hat gezeigt, dass das juristische Denken nach Anspruchsgrundlagen vielen Studenten in mittleren Semestern noch schwer fällt und dass bei vielen Studenten eine entsprechende Übung nicht vorhanden ist. Die Veranstaltung will diesem Mangel abhelfen und sozusagen ein "Trainingsforum" für die Studenten und Studentinnen bieten, die sich in mittleren Semestern (vor oder nach der großen BGB-Übung) und jedenfalls vor dem Examensrepetitorium noch einmal in dieser Materie "fitmachen" wollen. Literatur: Das Veranstaltungsprogramm richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Fälle und Literatur werden in der Veranstaltung bekannt gegeben.
Bereicherungs- und Deliktsrecht (Vertiefung)
vierzehntägig/I
BE E44/E46
Kommentar: Die außervertraglichen Schuldverhältnisse des Bereicherungsrechts und des Deliktsrechts beinhalten überdurchschnittlich prüfungsrelevanten Stoff. Deshalb wird den theoretischen Grundlagen besondere Aufmerksamkeit geschenkt, gleichzeitig aber auch die Sicherheit der Fall-Lösung trainiert. Empfohlen für Studierende ab dem 4. Semester
K. Bartenbach
Europäisierung der Stadt(-politik)? Stadtentwicklung in der und durch die EU, Geschlechterverhältnisse und der Wandel von "Öffentlichkeit"
S. Baer, S. Frank, B. Binder
Die Verfassung im Sog der Globalisierung
Kommentar: Die Verfassung ist ihrer Herkunft und ihrem ursprünglichen Sinn nach Staatsverfassung. Ein Effekt der Globalisierung ist aber die Entstaatlichung. Die Frage lautet, inwieweit die nationalen Verfassungen unter diesen Bedingungen ihren Anspruch noch erfüllen können und ob sich die Errungenschaft der Verfassung auf die supranationale Ebene übertragen lässt.
Literatur: zum Einstieg: Dieter Grimm, Ursprung und Wandel der Verfassung, in: Isensee/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts, Band I, 3. Auflage 2003, S. 3-43 (mit weiteren Literaturhinweisen).
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/grm
Die Rechtssprechung des russischen Verfassungsgerichts zu den Grundrechten der russischen Verfassung
UL 9, 418
Die gesetzliche Krankenversicherung: System, Probleme und Reformansätze
Deutsch-Griechisches Seminar zum Verfassungsrecht, Teil II
12.-19.12.2003
R. Will, T. Antoniou
Kommentar: Im Jahre 2003 führt Frau Prof. Dr. Will zusammen mit Frau Prof. Dr.Antoniou (Kapodistriakon Panepistimion-Universität Athen) ein rechtsvergleichendes Seminar zum deutschen und griechischen Verfassungsrechtdurch. Das Seminar soll als Austauschseminar sowohl in Deutschland als auch in Griechenland durchgeführt werden. Wir erwarten die Teilnahme vonjeweils 15 Personen aus beiden Ländern. Die erste Veranstaltung fand im März 2003 in Athen statt. Die zweite Veranstaltung wird im Dezember 2003 in Berlin stattfinden. Zu jedem Themenkreis wird ein Referat gehalten und eine schriftliche Seminararbeit erstellt. Die Referatewerden im Kreis der Teilnehmer diskutiert. Es ist eine Publikation der Arbeitsergebnisse geplant.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/wll/seminar/seminar.htm
Seminar zur neueren Wissenschaftsgeschichte des Öffentlichen Rechts
A. Blankenagel, B. Schlink
Kommentar: Gegenstand der Sitzungen des Seminars sind Texte von Gerber, Laband, Gierke, L.v. Stein, O. Mayer, G. Jellinek, Kelsen, Anschütz, C. Schmitt, Smend, Heller, Höhn, Forsthoff, Häberle, Böckenförde und Alexy. Von jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin wird erwartet, daß er bzw. sie zu jedem Text ein zwei- bis dreiseitiges Papier vorlegt. In den Sitzungen werden keine Referate gehalten, sondern wird der jeweilige Text auf der Grundlage der vorgelegten Papiere gemeinsam besprochen. Die Seminarnote wertet die schriftliche und die mündliche Leistung. Literatur: Die Texte stehen zum Kopieren im Sekretarariat von Prof. Dr. Schlink.
Praktikerseminar "Bau- und Planungsrecht"
Kommentar: Gemeinsames Praktikerseminar, bei dem Vertreter aus Wissenschaft und Praxis (Gerichte, Anwaltschaft, Verwaltung, Verbände, Wirtschaft) Referate zu aktuellen Fragen des Bau- und Planungsrechts halten. Literatur: -
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/bts/institut
Wandel demokratischer Institutionen
U. Battis, J. Kersten
Kommentar: Das Seminar analysiert den Wandel demokratischer Institutionen auf verfassungs- und europarechtlicher Ebene. Literatur: -
Examensrelevante Probleme des Allgemeinen Verwaltungsrechts, des Verwaltungsverfahrens- und Verwaltungsvollstreckungsrechts sowie des Verwaltungsprozessrechts
R. Pietzner
Kommentar: Die Veranstaltung dient der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung im 1. Jurist. Staatsexamen im Bereich des Verwaltungsrechts.
Grundstrukturen des deutschen Verfassungsstaates vor dem Hintergrund der europäischen Verfassungsgeschichte
Kommentar: Ziel des Kolloquiums ist eine Einführung in das geltende Verfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland aus historischer Sicht. Wesentliche Grundentscheidungen des Grundgesetzes von 1949 gehen auf die deutsche Verfassungsgeschichte zurück, so der Grundrechtskatalog, die Bundesstaatlichkeit und die Grundstruktur der Verfassungsorgane Parlament - Regierung - Staatsoberhaupt. In dem Kolloquium sollen diese Zusammenhänge näher beleuchtet und im Vergleich mit den früheren deutschen Verfassungsepochen (seit dem 19. Jahrhundert) die charakteristischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden. Dies geschieht vornehmlich anhand der Texte der deutschen Verfassungen von 1849, 1871 und 1919, aber auch derjenigen einzelner anderer europäischer Staaten, um damit die wechselseitigen Einflüsse aufzuzeigen. - Voraussetzung der Teilnahme ist die Kenntnis des Stoffs der verfassungsrechtlichen Vorlesungen des 1. und 2. Semesters.
Literatur: Texte der Verfassungen: Günter Dürig / Walter Rudolf (Hrsg.), Texte zur deutschen Verfassungsgeschichte, Verlag C.H. Beck, München, 3. Aufl. 1996, Euro 20,50, ODER Hermann-Josef Blanke (Hrsg.), Deutsche Verfassungen, Verlag Schöningh, Paderborn (UTB-Taschenbuch), 2003, Euro 17,90. Als verfassungsgeschichtliche Darstellung wird empfohlen: Werner Frotscher / Bodo Pieroth, Verfassungsgeschichte, Verlag C.H. Beck, München, 4. Aufl. 2003, Euro 19,50. Weitere Literatur wird im Verlauf des Kolloquiums ausgegeben.
Öffentlich-rechtliches Seminar zu aktuellen Fragen des Staats- und Verwaltungsrechts
J. Becker, H. Meyer
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ex/myr/index.html
Öffentliches Energiewirtschaftsrecht (Aufsichtsrecht)
Comparative Constitutionalism: Dignity, Privacy and Political Rights in Different Cultures
Übungen zum Staatshaftungsrecht
siehe Auahang
H. Lühmann
Projektseminar "Erstellung eines Weiterbildungsangebotes für Erwachsene zu weiblicher Genitalverstümmelung
Hausvogteiplatz, SE-Raum 2
D. Hrzán
27.1., 3.2.
29.1., 5.2.
Kommentar: Die Verwaltung benötigt zur Erfüllung ihrer Aufgaben nicht nur Personal, sondern auch sachliche Hilfsmittel: Verwaltungsgebäude, Büromaterial, Dienstfahrzeuge etc. Sie verwaltet aber auch künstliche oder vorgefundene „Dinge“, die der Bürger nutzen darf, zum Beispiel Straßen, Plätze, Parkanlagen, Bibliotheken, Kinderspielplätze, natürliche und künstliche Gewässer. Dasjenige Recht, welches diese Sachen zur Nutzung bereit stellt, ist das Recht der öffentlichen Sachen. In der Vorlesung werden zunächst Begriff, Bedeutung, Entstehung und Arten öffentlicher Sachen erläutert. Der Schwerpunkt liegt dann jedoch bei klausurrelevanten Fragestellungen, die um die Nutzungsverhältnisse an öffentlichen Sachen kreisen und damit um Themen wie Gemeingebrauch und Sondernutzung, „kommunikativen Verkehr“ und „Anliegergebrauch“ oder die Nutzung öffentlicher Einrichtungen (Bsp. Stadthalle).
Literatur: (Auswahl:) Ulrich Battis, Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 2002, Abschnitt D; Reinhard Hendler, Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 2001, 7. Kap.; Pappermann/Löhr/Andriske, Recht der öffentlichen Sachen, 1987; Hans-Jürgen Papier, Recht der öffentlichen Sachen, 3. Aufl. 1998; Franz-Joseph Peine, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2002, Teil V.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/etc/shr
Seminar im öffentlichen Recht "Privat-Öffentlich"
16.1. bis 18.1.
G.-F. Schuppert
Normierte Körper - transdisziplinäre Perspektiven auf Menschen und Staaten
S. Baer, D. Hrzán
Kommentar: Der Körper ist nicht nur ein biologisches Datum, sondern auch eine Metapher, die unsere Vorstellungen von Staat, Nation und Gesellschaft entscheidend geprägt hat. Im Seminar werden Bedeutungen des Körpers, aber auch Zugriffe auf den Körper als gesund oder krank, "normal" oder "behindert", ethnisch zugehörig oder ethnisch anders, auch "männlich" und "weiblich"definieren, und auch um Normen, die "Organe" (z.B. als Staatsorgane) und Kollektivkörper (z.B. die Nation, das Volk) konstruieren. Juristische Fragen werden so mit Erkenntnissen aus den Natur-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften kombiniert.
Schauprozesse - Medienprozesse - Prozessfilme. Die mediale Inszenierung des Strafprozesses
Kommentar: Die Verwirklichung des Strafrechts im Prozess erlebt der moderne Mensch zur Hauptsache über die audiovisuellen Medien. Der mediale Strafprozess gestaltet ein eigenes Bild vom tatsächlichen strafprozessualen Geschehen. In welcher Weise und mit welchen Ergebnissen der mediale Strafprozess dadurch das Rechtsbewusstsein prägt, soll in dem Seminar untersucht werden. Literatur: Hinweise auf Literatur zu den einzelnen Themenbereichen werden in der Einführungsveranstaltung gegeben.
"Fall des Monats" im Strafrecht
Kommentar: Neue höchstrichterliche Rechtsprechungsfälle werden diskutiert und so aufbereitet, dass diese allen Interessierten, insbesondere Examenskandidaten, als Arbeitshilfe in Form einer Internet-Publikation zugänglich gemacht werden.
Literatur: Literaturhinweise ergeben sich aus dem Inhalt der jeweiligen Veranstaltungen.
Examinatorium im Strafrecht
Kommentar: Im Rahmen des Examinatoriums wird in jeder Veranstaltung eine simulierte mündliche Prüfung durchgeführt, an der bis zu fünf Studierende teilnehmen und weitere zuhören können. Anschließend werden im Plenum der geprüfte Fall und - auf Wunsch nur im Kreis der Geprüften - das Prüfungsverhalten besprochen. Schließlich werden allgemeine Hinweise zum mündlichen Teil des Staatsexamens gegeben. Literatur: Literaturhinweise werden (allenfalls) in der Veranstaltung erfolgen.
G. Werle, F. Jeßberger
Kommentar: Die Vorlesung behandelt Begriff und Systematik des Internationalen Strafrechts, das Völkerstrafrecht, internationale Bezüge des deutschen Strafrechts sowie Grundzüge des europäischen Strafrechts.
Literatur: Literaturempfehlungen werden in der Vorlesung bekannt gegeben. Möglichkeit des Erwerbs eines Readers.
G. Werle / W. Schomburg
Kommentar: Blockveranstaltung zu völkerstrafrechtlichen Themen gemeinsam mit Wolfgang Schomburg, Vorsitzender Richter am Jugoslawien-Strafgerichtshof in Den Haag. Informationsveranstaltung s. Aushang.
Literatur: Literaturempfehlungen werden in der Informationsveranstaltung bekannt gegeben.
Strafrechtliches Seminar
Angebote für ausländische Programmstudierende
Einführungsveranstaltung für ausländische Studierende
H. Münnichová
Kommentar: Mit der Veranstaltung wird der Einstieg in die Grundlagen des deutschen Rechts für Erasmus/Sokrates-Studierende ermöglicht. Es werden die Grundstrukturen und die Grundzüge in den drei Kerngebieten des Rechts (Privatrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht) und in den Prozessrechten vermittelt. Weiterhin werden die Studierenden in die Arbeit mit den Rechtsgrundlagen, den Kommentaren, der Rechtsprechung und der Literatur eingeführt.
Literatur: JuS-Studenführer, 4. Auflage 1997; Gerhard Robbers, Einführung in das deutsche Recht, Baden-Baden 1994
Einführung in die Methode und Technik der Rechtswissenschaft
D. Kretschmar
Tutorium im Zivilrecht (zum GK I)
K. Braig
Tutorium im Öffentlichen Recht (zum GK I)
T. Fialkowski
Tutorium im Strafrecht (zum GK I)
C. Lüdorf
Sonstige Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltungen
Kommunale Versorgungswirtschaft im Umbruch - Auswirkungen der Liberalisierung und Privatisierung in der kommunalen Energie- und Wasserversorgung
9 bis 13.30
24.10. 14.11. 5.12. 9.1. 30.1.
Kommentar: Das Seminar greift zentrale völkerrechtliche Fragestellungen jüngster Kriege auf. Es soll die Teilnehmer vertieft mit den gegenwärtigen Herausforderungen für das humanitäre Völkerrecht vertraut machen und Einblicke in die aktuelle völkerrechtliche Diskussion über Grundfragen des Schutzes von Kriegsopfern vermitteln. Die Kriege der letzten Jahre in Afghanistan, Irak, Kolumbien, Sierra Leone, Liberia, und Sri Lanka werden dazu kritisch beleuchtet. Die Seminararbeiten und die Diskussion werden neben den humanitärvölkerrechtlichen Fragestellungen historische, politikwissenschaftliche, militärstrategische und ethische Aspekte dieser Kriege berücksichtigen. Von den Teilnehmern wird die Anfertigung einer Seminararbeit im Laufe des Semesters erwartet. Einzelheiten werden in der Besprechung am 27. Oktober mitgeteilt. Der Termin wird mit den Teilnehmern in der Sitzung festgelegt. Interessenten melden sich bitte am Lehrstuhl von Prof. Dr. Werle oder unter horst.fischer@rub.de zur Teilnahme an der Vorbesprechung Vorbesprechung: 27.10.2003, 17 Uhr, R. 47 (KOM, BE 1) Blockseminar: 13.2.2004, 14 Uhr, R. E 14 (PAL) Themen: s. Aushang, LS Prof. Werle, LS Prof. Tomuschat
Evangelisches Kirchenrecht (GS/HS – H, M, L)
ALK, 3.1
Kommentar: ALK=Anna-Louisa-Karschstraße (ehemalige Burgsstraße) Kontakt über Theologische Fakultät der HUB (Sitz: ALK 1) Kommentar: Das evangelische Kirchenrecht ist in Bewegung. Strukturreformen der Landeskirchen und der gliedkirchlichen Zusammenschlüsse sind teils in Planung, teils bereits in der Umsetzung und führen zur Setzung neuen kirchlichen Verfassungsrechts. Das Schwinden volkskirchlicher Strukturen stellt kirchenrechtliche und staatskirchenrechtliche Ordnungsmuster wie das Parochialrecht oder die Kirchensteuer in Frage. Immer mehr kirchliche Arbeit findet in privatrechtlichen Rechtsformen statt. - Sinn der Übung ist zunächst ein Überblick über wichtige Bereiche des evangelischen Kirchenrechts und seiner Geschichte. Im Vordergrund stehen das kirchliche Verfassungsrecht und das Dienstrecht. Staatskirchenrechtliche Fragestellungen werden aufgegriffen, soweit sie für das Verständnis des Kirchenrechts wichtig sind. Dabei sollen die genannten Bewegungen des Kirchenrechts und die Frage, welche rechtlichen Strukturen dem kirchlichen Auftrag in Zukunft am Besten dienen können, immer im Blick bleiben.
Literatur: L. Stein, Kirchenrecht, 3. Auflage 1992; Grehtlein u.a., Evangelisches Kirchenrecht in Bayern, 1994; Rau/Reuter/Schlaich, Das Recht der Kirche, 3 Bände, 1994 ff; Winter, Staatskirchenrecht der Bundesrepublik Deutschland, 2001
Examensvorbereitung durch die Juristische Fakultät
Mobiliarsachenrecht (4 Wochen)
Immobiliarsachenrecht (3 Wochen)
Familien-, Erbrecht (3 Wochen)
Kommentar: Das Repetitorium erstreckt sich auf den Pflichtstoffbereich im Familien- und Erbrecht für die Erste Juristische Staatsprüfung. Im Erbrecht geht es vor allem um die gesetzliche und testamentarische Erbfolge, das Pflichtteilsrecht und das Erbscheinverfahren. Im Familienrecht werden schwerpunktmäßig neben dem Eherecht die wesentlichsten Neuerungen der Kindschaftsrechtsreform von 1998 behandelt.
Literatur: Literatur und Fälle werden im Repetitorium ausgegeben.
Arbeitsrecht (2 Wochen)
Unternehmensrecht (2 Wochen)
Verfahrensrecht (2 Wochen)
J. Klinkert, R. Veil u.a.
Allgemeines Verwaltungsrecht (8 Wochen)
Verwaltungsprozessrecht (2 Wochen)
Baurecht (3 Wochen)
Kommentar: Im Repetitorium wird sowohl durch allgemeine Stoffvermittlung wie auch durch Fallbesprechung der examensrelevante Stoff vollständig vermittelt. Nach der Zielsetzung soll nach dem Absolvieren des Repetitoriums der/die Kandidat/in ausreichend auf das 1. Staatsexamen vorbereitet sein. Literatur: Finkelnburg/Ortloff, Öffentliches Baurecht, Band I, 5. Auflage, JuS Schriftenreihe, 1998. Finkelnburg/Ortloff, Öffentliches Baurecht, Band II, 4. Auflage, JuS-Schriftenreihe, 1998
Polizeirecht (3 Wochen)
Kommentar: Im Repetitorium wird sowohl durch allgemeine Stoffvermittlung wie auch durch Fallbesprechung der examensrelevante Stoff vollständig vermittelt. Nach der Zielsetzung soll nach dem Absolvieren des Repetitoriums der/die Kandidat/in ausreichend auf das 1. Staatsexamen vorbereitet sein.
Literatur: Pieroth/Schlink/Kniesel, Polizei- und Ordnungsrecht, 2002
Kommentar: Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die sich auf das Erste Juristische Staatsexamen vorbereiten. Behandelt werden examensrelevante Problembereiche des Besonderen Teils des Strafrechts in systematischer Abfolge. In der ersten Semesterhälfte finden die Veranstaltungen an der Humboldt-Universität (Prof. Dr. Marxen), in der zweiten Semesterhälfte an der Freien Universität (Prof. Dr. Geppert) statt.
Literatur: Literaturhinweise werden zu Beginn der Veranstaltung sowie im Zusammenhang mit dem behandelten Fallmaterial gegeben.
G. Werle, B. Heinrich
BE 1, F5
BE1, E44/E46
DOR 24, 402
R. Correnti, S. Doná
BE 1, F 1
FRS I/1 - Portugiesisch (Brasilianisches Recht)
dienstags/donnerstags/freitags
BE 1, F 5
BE 1, F 4
FRS II/1- Portugiesisch (Brasilianisches Recht)
FRS I/2 - Japanisches Recht
Einführung in die polnische Sprache und Rechtssprache
Kommentar: Die Einführung in die polnische Sprache und Rechtssprache ist ein Kurs im Rahmen der `Schule des Polnischen Rechts` an der Humboldt-Universität. Dieses Ergänzungsstudium wird in Zusammenarbeit mit der Uniwersytet Wroclawski (sowie der Deutsch-Polnischen Juristenvereinigung) seit dem Wintersemester 2003/2004 angeboten. Das vollständige Programm (insbesondere die Vorlesungen im polnischen Recht) finden Sie auf der gemeinsamen Webseite der Deutsch-Polnischen Rechtsschule unter http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/koop/dprs/. Dozent ist M. Szczesny. Der genaue Ablaufplan und der Inhalt der `Einführung in die polnische Sprache und Rechtssprache` ist auf der Webseite der DPRS eingestellt. Die Veranstaltungen beginnen am 10. November. Falls Sie sich für diese Veranstaltung interessieren, bewerben Sie sich bitte für die Schule des Polnischen Rechts.
Literatur: Literaturhinweise erfolgen zu Beginn der Veranstaltung.
Einführung in das polnische öffentliche Recht
B. Banaszak, K. Nowacki
Kommentar: Die Einführung in das polnische öffentlich Recht ist die erste Vorlesung im Rahmen der `Schule des Polnischen Rechts` an der Humboldt-Universität. Dieses Ergänzungsstudium wird in Zusammenarbeit mit der Uniwersytet Wroclawski (sowie der Deutsch-Polnischen Juristenvereinigung) seit dem Wintersemester 2003/2004 angeboten. Das vollständige Programm des Ergänzungsstudiums sowie den Ablaufplan und den Inhalt der Vorlesung finden Sie auf der gemeinsamen Webseite der Deutsch-Polnischen Rechtsschule unter http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/koop/dprs/. Die Vorlesung findet an acht Wochenendterminen statt und beginnt am 7. und 8.11.2003. Falls Sie sich für diese Veranstaltung interessieren, bewerben Sie sich bitte für die Schule des Polnischen Rechts.
Literatur: B. Banaszak, Einführung in das polnische Verfassungsrecht, Wroclaw 2003. Weitere Literaturhinweise zu Beginn der Veranstaltung.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/koop/dprs
FRS I/1 - Englisch (Englisches Recht)
WWW-Seite: http://www.sprachenzentrum.hu-berlin.de/
DOR 24, 213
FRS I/1 - Englisch (Amerikanisches Recht)
DOR 24, 110
FRS I/2 - Englisch (Englisches Recht)
DOR 65, 238
DOR 24, 112
FRS I/2 - Englisch (Amerikanisches Recht)
DOR 24, 309
DOR 24, 109
Anwaltsbezogene Lehrveranstaltungen
Privatversicherungsrecht für Hörer von der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin
Privatversicherungsrecht III
BO 3, 4405
H. Schirmer (FU)
Kommentar: Im Rahmen des Vorlesungszyklusses Privatversicherungsrecht der HUB, TU und FU behandelt die dritte Veranstaltung das Versicherungsaufsichts-, Versicherungsgesellschafts- und Versicherungskartellrecht. Wünschenswert ist der vorherige Besuch der Veranstaltung Privatversicherungsrecht I. Der zeitgleiche Besuch der Veranstaltung Privatversicherungsrecht II bei Prof. Dr. Baumann ist empfehlenswert.
Privatisierungsrecht II
H. Baumann (FU)
Recht für Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen und der Philosophischen Fakultät II