Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LG%20Stuttgart&Datum=04.05.2016&Aktenzeichen=13%20S%20123/15
Timestamp: 2019-05-21 19:45:49
Document Index: 93962901

Matched Legal Cases: ['§ 134', '§ 17', '§ 17', '§ 134', '§ 17', 'BGH', '§ 115']

LG Stuttgart, 04.05.2016 - 13 S 123/15 - dejure.org
https://dejure.org/2016,10306
LG Stuttgart, 04.05.2016 - 13 S 123/15 (https://dejure.org/2016,10306)
LG Stuttgart, Entscheidung vom 04.05.2016 - 13 S 123/15 (https://dejure.org/2016,10306)
LG Stuttgart, Entscheidung vom 04. Mai 2016 - 13 S 123/15 (https://dejure.org/2016,10306)
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Wirksamkeit eines Chefarztvertrages: Erweiterung des Kreises des liquidationsberechtigten Ärzte über die Vorgaben des KHEntG hinaus
Erweiterung des Kreises der liquidationsberechtigten Ärzte in einer Wahlleistungsvereinbarung; Unwirksamkeit des sog. "Chefarztvertrages" als Folge der Unwirksamkeit der Wahlleistungsvereinbarung
Formulierungen in Wahlleistungsvereinbarungen für Honorarärzte
Unwirksameit einer Wahlleistungsvereinbarung durch Erweiterung der liquidationsberechtigten Ärzte
Was Krankenhauspatienten, insbesondere bei Vereinbarung von Chefarztbehandlung, wissen sollten
Kurznachricht zu "Anforderungen an wirksame Wahlleistungsvereinbarungen" von RA/FAArbR/FAMedzR Dr. Bernhard Debong, original erschienen in: ArztR 2016, 229 - 233.
AG Esslingen, 09.07.2015 - 2 C 265/15
Soweit das Berufungsgericht seine abweichende Auffassung auf das Urteil des Landgerichts Stuttgart vom 4. Mai 2016 (13 S 123/15, MedR 2017, 322) stützen will, wird übersehen, dass die dortige Vereinbarung über wahlärztliche Leistungen die Wahlarztkette pauschal auf alle an der Behandlung beteiligten Ärzte erstreckte.
Die Wahlleistungsvereinbarung sei gemäß dem Urteil des LG Stuttgart vom 04.05.2016 (Az. 13 S 123/15) gem. § 134 BGB nichtig, da der Kreis der Wahlärzte darin weiter gezogen sei, als dies nach § 17 Abs. 3 S. 1 KHEntgG zulässig sei.
dd) Dahinstehen kann nach alledem, ob die vorliegend getroffene Regelung über wahlärztliche Leistungen auch in Satz 1 ganz oder teilweise unwirksam bzw. nichtig ist - namentlich wegen Verstoß gegen § 17 Abs. 3 KHEntgG i.V.m. § 134 BGB (LG Stuttgart, Urt. v. 04.05.2016 - 13 S 123/15 Tz. 14 ff. bei juris), wegen Intransparenz (etwa, wie der Kläger meint, mangels Erkennbarkeit des Vertragspartners) oder auch wegen Nichtbefolgung der Aufklärungs- und Informationsgebote in § 17 Abs. 2 S. 1 Hs. 2; Abs. 3 S. 1 Hs. 2 KHEntgG (…vgl. BGH, Urt. v. 01.02.2007 - III ZR 126/06 Tz. ;7).
Hierzu gehören jedoch auch Honorarärzte, die nur über einen Kooperationsvertrag mit der Klägerin verbunden sind, vgl. ausdrücklich § 115a Abs. 1 Satz 2 SGB V. Das LG Stuttgart in einem Urteil vom 04.05.2016, GeschZ 13 S 123/15, zu einer ähnlichen Klausel wie folgt entschieden:.
(LG Stuttgart, Urteil vom 04. Mai 2016 - 13 S 123/15 -, Rn. 17, juris).
(LG Stuttgart, Urteil vom 04. Mai 2016 - 13 S 123/15 -, Rn. 18, juris).
(LG Stuttgart, Urteil vom 04. Mai 2016 - 13 S 123/15 -, Rn. 24, juris).