Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=01.06.2011&Aktenzeichen=2%20StR%20459%2F10
Timestamp: 2018-12-14 20:55:44
Document Index: 245577588

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 200', '§ 264', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 264', 'BGH', 'BGH']

BGH, 01.06.2011 - 2 StR 459/10 - dejure.org
§ 200 StPO; § 264 Abs. 1 StPO
Vorliegen eines Ermessens eines Tatrichters bei Anrechnung einer erbrachten Bewährungsauflage
Der Umstand, dass dabei das genaue Datum der Schadensmeldung nicht benannt wird, ist unschädlich, denn der Verfahrensgegenstand wird durch die Benennung der jeweiligen Versicherungen, der geltend gemachten Summen und des Schadensfalles in sachlicher Hinsicht zuverlässig bezeichnet (vgl. BGH, Beschluss vom 1. Juni 2011 - 2 StR 459/10, Rn. 2 mwN).
Sie können aber ersetzt werden, wenn die Tat durch andere Umstände ausreichend charakterisiert wird (…vgl. BGHSt 22, 90 ff. - Rn. 6 ff. nach juris; BGH, Beschl. v. 01.06.2011 - 2 StR 459/10, Rn. 2 nach juris;… OLG Celle, Beschl. v. 06.11.2013 - 2 Ws 322/13, Rn. 15 nach juris;… Löwe-Rosenberg/Stuckenberg, a. a. O., § 264 Rn. 101).
BGH, 20.09.2016 - 1 StR 124/16
Anforderungen an die Bildung einer Gesamtstrafe im Rahmen der Verurteilung wegen …
Anhaltspunkte dafür, dass eine anteilige Anrechnung im Umfang von je einem Monat auf beide gegen den Angeklagten G. verhängten Gesamtfreiheitsstrafen (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 1. Juni 2011 - 2 StR 459/10) erfolgen oder die Kompensation nur eine Gesamtfreiheitsstrafe betreffen sollte, lassen sich dem Urteil nicht entnehmen.