Source: https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:337509-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-02-25 10:46:28
Document Index: 358644563

Matched Legal Cases: ['§42', '§123', '§4', '§134', '§135', '§134', '§160']

Dienstleistungen - 337509-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 337509-2019
Deutschland-Baden-Baden: Bild- und Tonübertragungseinrichtung
2019/S 137-337509
Kontaktstelle(n): Einkauf IT/Technik
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Fax: +49 72219291823655
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Referenznummer der Bekanntmachung: EU-I/T 2/2019
Der Auftraggeber benötigt zur Berichterstattung von politischen Ereignissen aus dem Landtag Rheinland-Pfalz neue multimediale medientechnische Einrichtungen. Diese müssen zum einen im Landtag selbst, zum anderen im Funkhaus Mainz implementiert werden. Hierzu gehören unter anderem Arbeitsplätze und technische Funktionskomponenten sowohl im Landtag als auch im Funkhaus. Eines der wesentlichen Ziele des Auftraggebers ist es, die multimediale Produktion aus dem Landtag möglichst wirtschaftlich zu betreiben, d. h. mit möglichst geringem Personaleinsatz.
Der Auftraggeber benötigt zur Berichterstattung von politischen Ereignissen aus dem Landtag Rheinland-Pfalz neue multimediale medientechnische Einrichtungen. Diese müssen zum einen im Landtag selbst, zum anderen im Funkhaus Mainz implementiert werden. Hierzu gehören unter anderem Arbeitsplätze und technische Funktionskomponenten sowohl im Landtag als auch im Funkhaus. Eines der wesentlichen Ziele des Auftraggebers ist es, die multimediale Produktion aus dem Landtag möglichst wirtschaftlich zu betreiben, d.h. mit möglichst geringem Personaleinsatz.
Im Wesentlichen hat der Auftraggeber folgende Anforderungen an die vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen:
— Implementierung von fest installierten, beigestellten Kameras im Plenarsaal,
— Implementierung einer Hörfunk-Regie im Landtag mit Lieferleistungen und Beistellungen,
— Implementierung der optischen Funktionskomponenten, basierend auf der vorhandenen Glasfaser-Infrastrukturverkabelung im Landtag und zum Funkhaus, mit Lieferleistungen,
— Implementierung von mobilen, temporären Arbeitsplätzen mit Lieferleistungen,
— ein Interviewbereich mit video- und audiotechnischer Ausstattung,
— ein Kommentatoren-Arbeitsplatz,
— ein Hörfunk- und Onlinearbeitsplatz,
— Implementierung von Funktionskomponenten zur Signalübernahme und -übergabe zwischen Auftraggeber und Landtag mit Lieferleistungen,
— Implementierung einer Remote-Regie im Funkhaus, die in Abhängigkeit von den produktionstechnischen Anforderungen mit einem bis zu 4 Arbeitsplätzen betrieben werden kann, inklusive Lieferleistungen und Beistellungen,
— Herstellung der Funktionalität des Gesamtsystems zur multimedialen Produktion aus dem Landtag und Integration in bestehende Workflows des Auftraggebers,
— Durchführung von Schulungen und Unterstützung während des Probebetriebs.
— Optionale IT-Serviceleistungen (2 x 12 Monate),
— 1-tägige Herstellerschulung,
— 1-tägige Schulung durch den Auftragnehmer,
— 1-tägige Unterstützung durch den Hersteller während des Probebetriebs,
— 1-tägige Unterstützung durch den Auftragnehmer während des Probebetriebs.
A1.1 – Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß §42 VgV in Verbindung mit §§123,124 GWB muss die Anlage 4 – Bieterauskunft mit Eigenerklärung ausgefüllt, unterzeichnet und mit Stempel versehen beigefügt sein.
A2.1 – Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass der Bieter im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist (Handelsregisterauszug, nicht älter als 1 Jahr).
Bei Bildung einer Bietergemeinschaft müssen mit Abgabe des Angebots die unter Kapitel 5.3 geforderten Nachweise zum „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“, „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft nachgewiesen werden. Die geforderten Nachweise für die „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ können getrennt nach Aufteilung der Leistung innerhalb der Bietergemeinschaft eingereicht werden.
Beim Einsatz von Nachunternehmern müssen mit Abgabe des Angebots die unter Kapitel 5.3 geforderten Nachweise zur „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ nur vom Bieter vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise unter „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ müssen vom Bieter für die geplanten Nachunternehmer gemäß den Angaben in Kapitel 3.10.2 vorgelegt werden.
Die geforderten Nachweise unter „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“, „Einhaltung der Regelungen des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG)“ und „Einhaltung der Vorgaben des Mindestlohngesetzes (MiLoG)“ müssen vom Bieter mit Abgabe des Angebots auch für den geplanten Nachunternehmer eingereicht werden.
A3.1 – Nachweis einer Betriebshaftpflicht-Versicherungsdeckung mit folgenden Deckungssummen:
— für Sach- und Personenschäden bis zu 3 Millionen EUR je Schadensereignis,
— Einreichung einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall die bestehenden Deckungssummen an die oben aufgeführten Summen angepasst werden.
A3.2 – Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen über die letzten 3 Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist oder, sofern das Unternehmen nicht veröffentlichungspflichtig ist, eine Eigenerklärung zur Eigenkapitalquote der letzten 3 Geschäftsjahre.
A3.3 – Bonitätsnachweis mit Bonitätsindex über eine Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (Creditreform, Bürgel) oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bieter angemeldet ist (nicht älter als 1 Jahr).
Anhand der vorgelegten Unterlagen findet eine Bewertung wie folgt statt:
B3.2 – Die durchschnittliche Eigenkapitalquote des Bieters in den letzten 3 Geschäftsjahren, errechnet aus den o.a. Bilanzen oder Bilanzauszügen, oder anhand der Eigenerklärung.
B3.3 – Bonitätsindex aus o.a. Auskunft einer Wirtschaftsauskunftei (Creditreform, Bürgel).
A4.1 – Eigenerklärung, dass der vom Bieter vorgesehene Projektleiter die deutsche Sprache fließend in Wort und Schrift beherrscht.
A4.2 – Ein Referenzprojekt aus dem Bereich „Erneuerung einer produktionstechnischen Infrastruktur für Audio-, Video- und Systemtechnik“ in vergleichbarer Art in den vergangenen 5 Jahren, mit den folgenden Angaben:
— Angabe des Auftraggebers mit Ansprechpartner,
— Implementierung in eine sicherheitskritische Infrastruktur,
— Projektlaufzeit (von – bis),
— Projektbeschreibung.
A4.3 — Ein zweites Referenzprojekt für die Implementierung einer Glasfaser-Übertragungsstrecke in vergleichbarer Art in den vergangenen 5 Jahren mit den folgenden Angaben:
— Projektbeschreibung,
— Realisierte Übertragungstechnik,
— Projektlaufzeit (von – bis).
A4.4 – Nachweise zur Bewertung der beruflichen Befähigung des vom Bieter vorgesehenen Projektleiters.
A4.5 – Eine persönliche Referenzliste zur Bewertung der Berufserfahrung des vom Bieter vorgesehenen Projektleiters.
A4.6 – Nachweise zur Bewertung der beruflichen Befähigung (auch anonymisiert) von 2 Mitarbeitern für die Planung der Video-, Online-, Netzwerk- und Audiotechnik (z. B. Diplomurkunde, Meisterbrief, Ausbildungsabschlusszeugnis).
A4.7 – Jeweils eine persönliche Referenzliste zur Bewertung der Berufserfahrung (auch anonymisiert) von 2 Mitarbeitern für die Planung der Video-, Online-, Netzwerk- und Audiotechnik (z. B. persönliche Referenzen).
A4.8 – Nachweise zur Bewertung der beruflichen Befähigung (auch anonymisiert) von 2 weiteren Mitarbeitern für die messtechnische Inbetriebnahme komplexer Video-, Online-, Netzwerk- und Audiotechnik (z. B. Diplomurkunde, Meisterbrief, Ausbildungsabschlusszeugnis).
A4.9 – Jeweils eine persönliche Referenzliste zur Bewertung der Berufserfahrung (auch anonymisiert) von 2 weiteren Mitarbeitern für die messtechnische Inbetriebnahme komplexer Video-, Online-, Netzwerk und Audiotechnik (z. B. persönliche Referenzen).
A4.10 – Nachweise oder Beschreibung zur Bewertung der beim Bieter implementierten Prozesse für Qualitätsmanagement.
A4.11 – Eigenerklärung zur Gesamtanzahl der Mitarbeiter im Bereich „Audio-, Video- und Systemtechnik“ zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit des Bieters.
Anhand der vorgelegten Unterlagen werden Bewertungen wie folgt vorgenommen:
B4.2 — Bewertung des ersten vom Bieter vorgelegten Referenzprojekts aus dem Bereich „Erneuerung einer produktionstechnischen Infrastruktur für Audio-, Video- und Systemtechnik“ in vergleichbarer Art in den vergangenen 5 Jahren.
B4.3 — Bewertung des zweiten Referenzprojekts für die Implementierung einer Glasfaser-Übertragungsstrecke in vergleichbarer Art in den vergangenen 5 Jahren, mit den geforderten Angaben.
B4.4 — Bewertung der beruflichen Befähigung des vom Bieter vorgesehenen Projektleiters.
B4.5 — Bewertung der Berufserfahrung des vom Bieter vorgesehenen Projektleiters.
B4.6 — Bewertung der beruflichen Befähigung von 2 Mitarbeitern für die Planung der Video-, Online-, Netzwerk- und Audiotechnik.
B4.7 — Bewertung der Berufserfahrung von 2 Mitarbeitern für die Planung der Video-, Online-, Netzwerk- und Audiotechnik.
B4.8 — Bewertung der beruflichen Befähigung von 2 weiteren Mitarbeitern für die messtechnische Inbetriebnahme komplexer Video-, Online-, Netzwerk- und Audiotechnik.
B4.9 — Bewertung der Berufserfahrung von 2 weiteren Mitarbeitern für die messtechnische Inbetriebnahme komplexer Video-, Online-, Netzwerk- und Audiotechnik.
B4.10 — Bewertung der beim Bieter implementierten Prozesse für Qualitätsmanagement.
B4.11 — Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit des Bieters anhand der Eigenerklärung zur Gesamtanzahl der Mitarbeiter im Bereich „Audio-, Video- und Systemtechnik (MAVS)“.
Die Regelungen des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (siehe Anlage 8 – Besondere Vertragsbedingungen LTMG Stand 1.1.2019) sind einzuhalten.
Der Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft/jeder vorgesehene Nachunternehmer und jedes vorgesehene Verleihunternehmen müssen mit Angebotsabgabe die gemäß §4 Absatz 1 (Mindestentgelterklärung) erforderliche Anlage 5 — Verpflichtungserklärung Mindestentgelt (Stand 1.1.2019) abgeben.
Einhaltung der Vorgaben des Mindestlohngesetzes (MiLoG) gemäß Kapitel 3.3 in den Verfahrens- und Vertragsunterlagen.
Die Anlage 6 — Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung, Anlage 7 — EVB-IT Servicevertrag, Anlage 12 — Werkvertrag, Anlage 14 — Leitlinie IT-Sicherheit Lieferanten, Anlage 15 — Verpflichtung auf Vertraulichkeit, Anlage 16 — Vorauszahlungsbürgschaft, Anlage 17 — Gewährleistungsbürgschaft und die Anlage 18 — Vertragserfüllungsbürgschaft sind Bestandteil der Verfahrens- und Vertragsunterlagen.
Elektronischer Rechnungsversand:
E-Mail-Adresse: Rechnungseingang-SWR@swr.de
Weitere Details zu den Anforderungen an den elektronischen Rechnungsversand finden Sie unter dem Link www.swr.de/ausschreibungen.
Telefon: +49 7211740
Die ausschreibende Stelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag vor der in Kapitel 3.6.7 genannten Vergabekammer nur zulässig ist, soweit der Antragsteller
— den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach §134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach §135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. §134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Auf die Regelungen in §§160, 161 GWB wird ausdrücklich hingewiesen.