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Timestamp: 2017-06-24 23:22:16
Document Index: 102921355

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 1', 'Art.13', 'Art. 6', 'Art. 81', 'Art. 13', 'Art. 58', 'Art. 61', 'Art. 3', 'Art. 43', 'Art. 13']

1 23/2008 Mitteilungen Amtsblatt der BTU Cottbus Inhalt 1. Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor- Seite 2 Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang 8 Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 2008 Herausgeber: Der Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus Redaktion: Präsidialabteilung, Referat Lehre und Kapazität Druck: BTU Cottbus Auflage: 302 Seite 2 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/ Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor- Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 2008 Aufgrund des 2 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit den 9 Abs. 2 Satz 1, 13 Abs. 2 Satz 1, 74 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg - Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) in der Fassung vom 6. Juli 2004 (GVBl. I S. 394), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 11. Mai 2007 (GVBl. I S. 94) - gibt sich die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) folgende Satzung: Inhaltsübersicht Präambel...2 I. Allgemeine Bestimmungen...2 II. Fachspezifische Bestimmungen Geltungsbereich Ziel des Studiums Graduierung, Abschlussbezeichnung.3 31 Studienaufbau und Studiengestaltung 3 32 Studienkommission Ausgabe der Bachelor-Arbeit, Betreuer und Prüfer Bildung der Gesamtnote für die Bachelor-Arbeit und der Verteidigung.4 35 Inkrafttreten, Außerkraftsetzung, Übergangsregelungen...4 Anlage 1: Übersicht über Prüfungs- und Studienleistungen...5 Anlage 2: Regelstudienplan / Stundentafel.6 Anlage 3: Wahlpflichtmodule für den Vertiefungs- und Spezialisierungsbereich des Fachstudiums...7 Präambel 1 Die BTU hat sich zur Gestaltung ihrer Bachelor- und Master-Studiengänge auf für alle verbindliche allgemeine Bestimmungen zur Studien- und Prüfungsorganisation verständigt. 2 Sie sind Bestandteil jeder Ordnung und werden ergänzt durch fachspezifische Bestimmungen, in denen die Spezifika eines jeden Studiengangs dargestellt und geregelt werden. 3 Die Einigung auf universitätsweit anzuwendende Verfahrensweisen bei der Organisation und dem Aufbau von modularisierten Studiengängen sowie bei der Durchführung und Verwaltung von studienbegleitenden Prüfungsleistungen soll einerseits Transparenz schaffen und zur Minimierung des administrativen Aufwandes beitragen. 4 Andererseits wird damit angestrebt, die Rechte und Pflichten aller an Lehre und Studium beteiligten Gruppen zu definieren und darzustellen, die den Rahmen für ein erfolgreiches und ertragreiches Studium bilden. 5 Die verantwortungsbewusste und engagierte inhaltliche Ausgestaltung eines Studiums durch Studierende und Lehrende gleichermaßen wird durch diesen formalen Rahmen unterstützt. 6 Die Erarbeitung der allgemeinen Bestimmungen erfolgte im universitätsweiten Diskurs. 7 Lernende, Lehrende und die Lehre unterstützende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten gemeinsam an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Ordnung. 8 Alle Beteiligten stehen in der Verantwortung, ihre Erfahrungen bei der Anwendung in die Diskussion um eine Weiterentwicklung einzubringen und somit zu einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung beizutragen. I. Allgemeine Bestimmungen Es gilt die jeweils aktuelle Fassung der Allgemeinen Prüfungs- und Studienordnung für Bachelor-Studiengänge (RahmenO-Bachelor) an der BTU Cottbus ( 1 bis 27). II. Fachspezifische Bestimmungen 28 Geltungsbereich 1 Diese spezifischen Bestimmungen regeln für die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Informations- und Medientechnik den Ablauf und Aufbau des Studiums. 2 Sie sind nur gültig im Zusammenhang mit den Allgemeinen Bestimmungen des Bachelor-Studiums an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. 29 Ziel des Studiums 1 Das Studium der Informations- und Medientechnik verbindet wesentliche Inhalte aus den klassischen Studiengängen der Elektro- und Informationstechnik einerseits und der Informatik andererseits. 2 Diese Kombination, ergänzt um die Grundlagen der Medientechnik3 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/2008 Seite 3 und der Medienwissenschaft, soll die Studierenden befähigen, komplexe Systeme aus Hardware und Software, insbesondere solche aus dem Bereich der Informations- und der Medientechnik, zu verstehen und praktisch zu beherrschen. 3 Mit den angebotenen individuellen Schwerpunkten ist damit eine hochqualifizierte Vorbereitung auf eine berufliche Tätigkeit in der Informatik-, Elektronik- und Medien-Industrie sowie bei Dienstleitungs- und Consulting-Unternehmen möglich. 30 Graduierung, Abschlussbezeichnung Bei erfolgreichem Abschluss des Bachelor- Studiengangs Informations- und Medientechnik wird der Akademische Grad Bachelor of Science (B.Sc.) verliehen. 31 Studienaufbau und Studiengestaltung (1) 1 Das Bachelor-Studium Informations- und Medientechnik umfasst 180 Kreditpunkte und ist eingeteilt in - das Grundstudium mit insgesamt 120 Kreditpunkten und - das Fachstudium mit insgesamt 60 Kreditpunkten. (2) 1 In Anlage 1 sind die zu erbringenden Prüfungsleistungen, einschließlich der mindestens zu erwerbenden Kreditpunkten aufgeführt. 2 Es wird zwischen Pflichtmodulen (P) und Wahlpflichtmodulen (WP) unterschieden. (3) 1 Die in Anlage 2 aufgeführte Stundentafel gibt eine Empfehlung für die zeitliche Wahl der Module. 2 Sie hat orientierenden Charakter und garantiert bei entsprechenden Leistungen die Einhaltung der Regelstudienzeit. (4) 1 Anlage 3 enthält eine Liste der Schwerpunkt-Themen des Fachstudiums, die einer Spezialisierung dienen. 2 Die Gliederung in Schwerpunkte hat empfehlenden Charakter und soll der bzw. dem Studierenden eine fachliche Fokussierung für das Fachstudium ermöglichen. 3 Zu jedem dieser thematischen Schwerpunkte existiert ein Modulkatalog, der durch aktuelle Angebote ergänzt werden kann. 4 Diese werden für die Studierenden rechtzeitig für jeweils mindestens zwei Semester im Voraus bekannt gemacht. 5 Die aktuellen Ergänzungen des Modulkatalogs der Schwerpunkte bedürfen der Genehmigung der Studienkommission. 6 Insgesamt sind 24 Kreditpunkte zu erbringen, davon 4 durch ein Praktikum oder ein Proseminar. 7 Bei Nichtbestehen der Prüfung eines Wahlpflichtmoduls ist einmalig die Auswahl eines anderen Moduls als Ersatz zulässig. (5) 1 Die Anfertigung der Bachelor-Arbeit und ihre erfolgreiche Verteidigung schließen das Bachelor-Studium ab. 2 Die Bachelor-Arbeit kann erst nach erfolgreichem Abschluss aller Prüfungsleistungen des Grundstudiums begonnen werden. (6) Bachelor-Arbeiten und deren Verteidigung sind universitätsöffentlich. 32 Studienkommission (1) Durch den Fakultätsrat wird eine Studienkommission eingesetzt, die - das Angebot der notwendigen Lehrveranstaltungen überwacht, - die Einhaltung und Aktualisierung der Lehrinhalte überprüft, - semesterweise die Qualität der Lehrveranstaltungen, insbesondere auf der Grundlage studentischer Lehrevaluationen, einschätzt, - den Studienerfolg evaluiert. (2) Die Studienkommission setzt sich zusammen aus: - dem Studiengangsleiter als Vorsitzenden (Hochschullehrerin oder Hochschullehrer), - dem stellvertretenden Studiengangsleiter (Hochschullehrerin oder Hochschullehrer), - dem Fachstudienberater (wiss. Mitarbeiterin oder wiss. Mitarbeiter), - zwei Studierenden aus dem Bachelor-Programm, - ein bis zwei Studierenden aus dem Master- Programm. (3) 1 Die Studienkommission sichtet halbjährlich die aktuell angebotenen Module des Lehrangebots, insbesondere im Bezug auf das Verhältnis zwischen tatsächlichem Arbeitsaufwand und vergebenen Kreditpunkten. 2 Sie kann dazu weitere Studierende hinzuziehen. 3 Aus dieser Sichtung können sich Empfehlungen zur Umgestaltung einzelner Module ergeben, die den entsprechenden Modulverantwortlichen durch den Leiter der Studienkommission zugestellt werden. 4 Die Studienkommission kann die Eignung bestimmter Module für den Studiengang feststellen oder ausschließen. Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 20084 Seite 4 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/ (4) Die Aufgaben der Studienkommission können durch die Mitglieder des Prüfungsausschusses (nach 14 der Rahmenordnung) ganz oder in Teilen übernommen werden. 33 Ausgabe der Bachelor-Arbeit, Betreuer und Prüfer 1 Die Bachelor-Arbeit wird von einer Hochschullehrerin oder einem Hochschullehrer der BTU Cottbus als Betreuerin oder Betreuer ausgegeben, die oder der an der Lehre des Studiengangs Informations- und Medientechnik maßgeblich beteiligt ist. 2 Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag. 3 Das Thema der Arbeit wird dem Prüfungsausschuss zur Bestätigung vorgelegt. 34 Bildung der Gesamtnote für die Bachelor-Arbeit und der Verteidigung 1 Die Bachelor-Arbeit wird von der Betreuerin oder dem Betreuer sowie von einem zusätzlichen Prüfenden mit Noten gemäß 12 Abs. 1 bewertet. 2 Ist nur eine der Bewertungen nicht ausreichend (5,0), so ist die Bachelor-Arbeit durch einen weiteren Prüfenden zu bewerten. 3 Wurde zweimal mit nicht ausreichend (5,0) bewertet, gilt die Bachelor-Arbeit als nicht bestanden. 4 Anderenfalls ist die Bewertung der schriftlichen Arbeit analog zu 12 Abs. 4 das abgerundete arithmetische Mittel aller Bewertungen der Prüfer. 5 Die Note der Bachelor- Arbeit ergibt sich aus dem abgerundeten gewichteten Mittel der Bewertung der schriftlichen Arbeit mit dem Gewicht von 0,75 und der Bewertung der Verteidigung mit einem Gewicht von 0, Inkrafttreten, Außerkraftsetzung, Übergangsregelungen 1 Diese Ordnung tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. 2 Sie kann durch Beschluss der Präsidenten der BTU Cottbus nach entsprechender Anhörung des Senats außer Kraft gesetzt werden. 3 Studierende, welche zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Ordnung bis zum 4. Fachsemester einschließlich nach einer früheren Ordnung studieren, werden auf die neue Ordnung überführt, wenn sie dem nicht innerhalb von 2 Monaten schriftlich widersprechen. 4 Studierende, die sich in höheren Fachsemestern befinden, schließen ihr Studium nach der bisherigen Ordnung ab. Anlagen Anlage 1: Übersicht über Prüfungs- und Studienleistungen Anlage 2: Regelstudienplan / Stundentafel Anlage 3: Wahlpflichtmodule für den Vertiefungs- und Spezialisierungsbereich des Fachstudiums Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 20085 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/2008 Seite 5 Anlage 1: Übersicht über Prüfungs- und Studienleistungen Fachgebiete bzw. Module P/WP Leistung Kreditpunkte GRUNDSTUDIUM 120 Praktische Informatik 38 Algorithmieren und Programmieren P Prüfung 10 Programmierpraktikum P Studienleistung 4 Entwicklung von Softwaresystemen P Prüfung 8 Software-Praktikum P Studienleistung 8 Betriebssysteme I P Prüfung 8 Mathematik 30 Mathematik IT-1 (Diskrete Mathematik) P Prüfung 8 Mathematik IT-2 (Lineare Algebra) P Prüfung 8 Mathematik IT-3 (Analysis) P Prüfung 8 Statistik (Service) P Prüfung 6 Elektrotechnik und Nachrichtentechnik 28 Elektrotechnik 1 Gleichstromtechnik und Felder P Prüfung 4 Elektrotechnik 2 Wechselstromtechnik P Prüfung 4 Elektronik (Analoge Schaltungstechnik) P Prüfung 4 Laborpraktikum der Elektrotechnik P Studienleistung 4 Digitaltechnik P Prüfung 4 Digitaltechnik-Praktikum P Studienleistung 4 Grundzüge der Kommunikationstechnik P Prüfung 4 Medientechnik und Medienwissenschaften 24 Einführung in die Medienwissenschaften P Prüfung 6 Mediendesign P Prüfung 4 Grundzüge der Medientechnik P Prüfung 6 Medienrecht I P Prüfung 4 Proseminar Medien P Studienleistung 4 FACHSTUDIUM 60 Informations- und Kommunikationssysteme 14 Rechnernetze und Kommunikationssysteme I P Prüfung 8 Datenbanken P Prüfung 6 Fachübergreifendes Studium 10 Allgemeine Betriebswirtschaftlehre I P Prüfung 4 Fachübergreifendes Studium WP Prüfung 6 Vertiefung und Spezialisierung 36 Module der Spezialisierung WP Prüfung 24 Bachelor-Arbeit WP Prüfung 12 Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 20086 Seite 6 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/ Anlage 2: Regelstudienplan / Stundentafel GRUNDSTUDIUM Fachgebiet bzw. Modul Kreditpunkte im Semester KP Praktische Informatik Algorithmieren und Programmieren Programmierpraktikum 4 4 Entwicklung von Softwaresystemen 8 8 Software-Praktikum 8 8 Betriebssysteme I 8 8 Summe Praktische Informatik Mathematik Mathematik IT-1 (Diskrete Mathematik) 8 8 Mathematik IT-2 (Lineare Algebra) 8 8 Mathematik IT-3 (Analysis) 8 8 Statistik (Service) 6 6 Summe Mathematik Elektrotechnik und Nachrichtentechnik Elektrotechnik 1 Gleichstromtechnik und Felder 4 4 Elektrotechnik 2 Wechselstromtechnik 4 4 Elektronik (Analoge Schaltungstechnik) 4 4 Laborpraktikum der Elektrotechnik 4 4 Digitaltechnik 4 4 Digitaltechnik-Praktikum 4 4 Grundzüge der Kommunikationstechnik 4 4 Summe Elektrotechnik und Nachrichtentechnik Medientechnik und Medienwissenschaften Einführung in die Medienwissenschaften 6 6 Mediendesign 4 4 Grundzüge der Medientechnik 6 6 Medienrecht I 4 4 Proseminar Medien 4 4 Summe Medientechnik u. Medienwissenschaften Summe Grundstudium Fachstudium Pflichtmodule Informations- u. Kommunikationssysteme Rechnernetze und Kommunikationssysteme I 8 8 Datenbanken 6 6 Summe Informations- u. Kommunikationssysteme Fachübergreifendes Studium Allgemeine Betriebswirtschaftslehre I 4 4 Fachübergreifendes Studium 6 6 Summe Fachübergreifendes Studium Vertiefung und Spezialisierung Wahlpflichtmodule (siehe Anlage 3) * Bachelor-Arbeit Summe Vertiefung und Spezialisierung Summe Fachstudium * Hier ist neben Vorlesungen entweder ein Praktikum oder ein Proseminar zu wählen. Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 20087 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/2008 Seite 7 Anlage 3: Wahlpflichtmodule für den Vertiefungs- und Spezialisierungsbereich des Fachstudiums Schwerpunkt-Themen Kreditpunkte SWS Schwerpunkt 1: Praktische Informatik* Einführung in die Rechnerarchitektur WP Prüfung 4 3 Software-Technik I WP Prüfung 6 4 Grundzüge der Computergrafik WP Prüfung 6 4 Schwerpunkt 2: Informations- und Kommunikationssysteme* Verteilte und Parallele Systeme I (Grundlagen) WP Prüfung 6 4 ecommerce WP Prüfung 6 4 Logische Grundlagen von Informationssystemen WP Prüfung 6 4 Schwerpunkt 3: Elektrotechnik und Nachrichtentechnik* Sprachverarbeitung WP Prüfung 6 4 Nachrichtensysteme WP Prüfung 6 4 Mikroelektronik WP Prüfung 4 4 Schwerpunkt 4: Medientechnik und Medienwissenschaften* Mensch-Maschine-Kommunikation WP Prüfung 6 4 Spezifikationssprachen und Verarbeitungstechniken für Webdokumente WP Prüfung 6 6 Proseminar und Praktikum* Proseminar WP SL 4 2 Praktikum WP SL 4 * Weitere Module aus dem aktuellen Angebot können hinzukommen (vgl. 31 Abs. 4). SL = Studienleistung WP = Wahlpflicht Genehmigt und ausgefertigt auf Grund des Beschlusses des Fakultätsrates der Fakultät Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik vom 20. Februar 2008, der Stellungnahme des Senats der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus vom 10. April 2008, der Genehmigung durch den Präsidenten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus vom 01. Juli 2008 und der Anzeige an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg mit Schreiben vom 01. Juli Cottbus, den 01. Juli 2008 Prof. Dr. Dr. h.c. W. Ch. Zimmerli Präsident Die Ordnung wurde am 29. September 2008 in der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus niedergelegt. Die Niederlegung wurde am 29. September 2008 durch Anschlag in der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus bekannt gemacht. Tag der Bekanntmachung ist daher der 29. September Cottbus, den 29. September 2008 Prof. Dr. Dr. h.c. Walther Ch. Zimmerli Präsident Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 20088 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/2008 Seite 8 Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master- Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 2008 Aufgrund des 2 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit den 9 Abs. 2 Satz 1, 13 Abs. 2 Satz 1, 74 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg - Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) in der Fassung vom 6. Juli 2004 (GVBl. I S. 394), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 11. Mai 2007 (GVBl. I S. 94) - gibt sich die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) folgende Satzung: Inhaltsübersicht Präambel...8 I. Allgemeine Bestimmungen...8 II. Fachspezifische Bestimmungen Geltungsbereich Ziel des Studiums Graduierung, Abschlussbezeichnung.9 31 Weitere Zugangsvoraussetzungen Studienaufbau und Studiengestaltung 9 33 Studienkommission Mentoren und Studienplan Prüfungsleistungen, Prüfungsfristen Master-Arbeit Benotung der Master-Arbeit Berufspraktikum Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Übergangsregelung...11 Anlage 1: Prüfungen und Studienleistungen des Master-Studienganges...12 Anlage 2: Module der Themenkomplexe...13 Anlage 3: Beispiel-Studienplan...14 Anlage 4: Praktikumsordnung für das Berufspraktikum des Master- Studiengangs Informations- und Medientechnik...15 Präambel 1 Die BTU hat sich zur Gestaltung ihrer Bachelor- und Master-Studiengänge auf für alle verbindliche allgemeine Bestimmungen zur Studien- und Prüfungsorganisation verständigt. 2 Sie sind Bestandteil jeder Ordnung und werden ergänzt durch fachspezifische Bestimmungen, in denen die Spezifika eines jeden Studiengangs dargestellt und geregelt werden. 3 Die Einigung auf universitätsweit anzuwendende Verfahrensweisen bei der Organisation und dem Aufbau von modularisierten Studiengängen sowie bei der Durchführung und Verwaltung von studienbegleitenden Prüfungsleistungen soll einerseits Transparenz schaffen und zur Minimierung des administrativen Aufwandes beitragen. 4 Andererseits wird damit angestrebt, die Rechte und Pflichten aller an Lehre und Studium beteiligten Gruppen zu definieren und darzustellen, die den Rahmen für ein erfolgreiches und ertragreiches Studium bilden. 5 Die verantwortungsbewusste und engagierte inhaltliche Ausgestaltung eines Studiums durch Studierende und Lehrende gleichermaßen wird durch diesen formalen Rahmen unterstützt. 6 Die Erarbeitung der allgemeinen Bestimmungen erfolgte im universitätsweiten Diskurs. 7 Lernende, Lehrende und die Lehre unterstützende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten gemeinsam an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Ordnung. 8 Alle Beteiligten stehen in der Verantwortung, ihre Erfahrungen bei der Anwendung in die Diskussion um eine Weiterentwicklung einzubringen und somit zu einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung beizutragen. I. Allgemeine Bestimmungen Es gilt die jeweils aktuelle Fassung der Allgemeinen Prüfungs- und Studienordnung für Master-Studiengänge (RahmenO-Master) an der BTU ( 1 bis 27). II. Fachspezifische Bestimmungen 28 Geltungsbereich 1 Diese fachspezifischen Bestimmungen regeln für die Studierenden des Master-Studienganges Informations- und Medientechnik an der BTU den Ablauf und Aufbau des Studiums. 2 Sie sind nur gültig im Zusammenhang mit den Allgemeinen Bestimmungen des Master-Studiums an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. 29 Ziel des Studiums 1 Das Studium soll die Studierenden, aufbauend auf soliden Kenntnissen und Fertigkeiten zu Instrumenten und Methoden der Informati-9 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/2008 Seite 9 ons- und Medientechnik, zur wissenschaftlichen Arbeit, zur kritischen Einordnung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und zu eigenen Beiträgen auf dem Gebiet der Informationsund Medientechnik befähigen. 2 Der systematische Entwurf komplexer Systeme aus Hardware und Software, insbesondere aus der Informations- und Medientechnik, und deren Beherrschung sind wesentlicher Inhalt dieses Studiengangs. 3 Der Studiengang ist als vorwiegend forschungsorientiert angelegt. 30 Graduierung, Abschlussbezeichnung Bei erfolgreichem Abschluss des Master-Studiengangs Informations- und Medientechnik wird der Akademische Grad Master of Science (M.Sc.) verliehen. 31 Weitere Zugangsvoraussetzungen (1) Die Regelungen zu weiteren Zugangsvoraussetzungen gelten vorbehaltlich einer zukünftigen Regelung durch den allgemeinen Teil dieser Ordnung. (2) 1 Die Immatrikulation zum Master-Studiengang erfolgt beim Nachweis eines Bachelor- Grades in einem der Informations- und Medientechnik nahen Studiengang und nach einer erfolgreich absolvierten Eignungsfeststellungsprüfung. 2 Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. (3) 1 Die Eignungsfeststellungsprüfung wird durch eine vom Prüfungsausschuss bestellte Prüfungskommission in mündlicher oder schriftlicher Form abgenommen. 2 Die Prüfungskommission setzt sich aus mindestens zwei Prüferinnen oder Prüfern zusammen. 3 Die Kommission kann eine Zulassung mit / ohne Auflagen (Nachholen von Modulen des Bachelor-Studiums) genehmigen oder ablehnen. 4 Die evtl. nachzuholenden Module des Bachelor-Studiums sollen einen Umfang von 16 Kreditpunkten nicht übersteigen. 5 Diese können nicht auf das Master-Studium angerechnet werden. (4) Wenn die Eignungsfeststellungsprüfung nicht bestanden ist, so kann sie einmalig wiederholt werden. (5) 1 Die Entscheidung über die Zulassung ohne vorherige Eignungsfeststellungsprüfung trifft der Prüfungsausschuss ( 14 der Rahmenordnung) grundsätzlich im Einzelfall. 2 Die Eignungsfeststellungsprüfung kann erlassen werden, wenn der Bachelor-Grad im Studiengang Informations- und Medientechnik oder einem fachlich äquivalenten Studiengang mit einem Notendurchschnitt kleiner gleich 2,7 erworben wurde. (6) Die Organisation des Master-Studiums erfolgt auf der Basis eines individuellen Studienplans, der innerhalb des ersten Studiensemesters von der / dem Studierenden zusammen mit einem / einer als Mentor(in) fungierenden Hochschullehrer(in) entwickelt wird. 32 Studienaufbau und Studiengestaltung (1) Das Master-Studium Informations- und Medientechnik umfasst die in Anlage 2 in Wahlpflichtmodule untergliederten Themenkomplexe - Methodische Grundlagen - Rechnerbasierte Systeme - Informationssysteme und Content-Management - Kommunikations- und Medien-Technologien und ein fachübergreifendes Studium und ein Berufspraktikum. (2) 1 Zu jedem der Themenkomplexe besteht ein von der Studienkommission erstellter, überwachter und dem jeweiligen Lehrangebot der Universität angepasster Fächerkatalog, der den Studierenden eine Auswahl des Lehrangebots für die Dauer des Studiums (2 Jahre) ermöglicht. 2 Lehrveranstaltungen können auf Antrag eines Lehrenden von der Studienkommission in diesen Katalog aufgenommen werden. 3 Die Kommission hat auch die Aufgabe, nicht mehr angebotene oder als ungeeignet zu klassifizierende Lehrangebote aus diesem Katalog zu entfernen. 4 Der jeweils aktualisierte Katalog wird den Studierenden durch Aushang oder entsprechende Web-Seiten bekannt gegeben. (3) 1 Die oder der Studierende hat aus dem Themenkomplex Methodische Grundlagen Module mit einem Gesamtumfang von mindesten 12 Kreditpunkten zu wählen (Anlage 2). 2 Die / der Studierende wählt aus den anderen 3 Themenkomplexen einen als Vertiefungsrichtung, in dem 38 Kreditpunkte erbracht werden müssen, und aus dem das Thema der Master-Arbeit stammen muss. 3 Aus den verbleibenden beiden Themen-komplexen müssen noch insgesamt 24 Kreditpunkte erbracht werden. 4 Aus dem fachübergreifenden Studium sind 6 Kreditpunkte zu erwerben. 5 Aus Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 200810 Seite 10 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/ Seminaren / Praktika können insgesamt maximal 12 Kreditpunkte erwirtschaftet werden. 6 8 Kreditpunkte sollen aus Seminaren in der gewählten Vertiefungsrichtung stammen. (4) 1 Nach Beratung mit der Mentorin /dem Mentor und mit dessen Zustimmung kann ein Studierender auch Lehrangebote, die nicht in den aktuellen Katalogen enthalten sind, in einen individuell optimierten Studienplan aufnehmen. 2 Davon ausgenommen sind in der Regel Lehrangebote für das Bachelor-Studium des Studiengangs IMT und anderer fachlich verwandter Bachelor-Studiengänge ( 22 Abs. 3 Rahmenordnung). (5) Das Studium kann in jedem Semester begonnen werden. 33 Studienkommission (1) Durch den Fakultätsrat wird eine Studienkommission eingesetzt, die - das Angebot der notwendigen Lehrveranstaltungen überwacht, - die Einhaltung und Aktualisierung der Lehrinhalte überprüft, - die Fächer-Kataloge entsprechend dem Bedarf und dem Lehrangebot aktualisiert, - semesterweise die Qualität der Lehrveranstaltungen, insbesondere auf der Grundlage studentischer Lehrevaluationen, einschätzt, - den Studienerfolg evaluiert. (2) Die Studienkommission setzt sich zusammen aus: - dem Studiengangsleiter als Vorsitzenden (Hochschullehrerin oder Hochschullehrer), - dem stellvertretenden Studiengangsleiter (Hochschullehrerin oder Hochschullehrer), - dem Studienberater (wiss. Mitarbeiterin oder wiss. Mitarbeiter), - zwei Studierenden aus dem Bachelor-Programm, - ein bis zwei Studierenden aus dem Master- Programm. (3) 1 Die Studienkommission sichtet halbjährlich die aktuell angebotenen Module des Lehrangebots, insbesondere im Bezug auf das Verhältnis zwischen tatsächlichem Arbeitsaufwand und vergebenen Kreditpunkten. 2 Sie kann dazu weitere Studierende hinzuziehen. 3 Aus dieser Sichtung können sich Empfehlungen zur Umgestaltung einzelner Module ergeben, die den entsprechenden Modul-Beauftragten durch den Leiter der Studienkommission zugestellt werden. 4 Die Studienkommission hat auch die Aufgabe, Module für den Katalog des Wahlpflicht-Angebots zulassen oder aus dem Angebot zu streichen. 34 Mentoren und Studienplan (1) Bis zum Ende des ersten Fachsemesters hat die Studentin oder der Student dem Prüfungsausschuss einen von der laut 8, Abs. 2 zugeordneten Mentorin oder dem Mentor genehmigten Studienplan vorzulegen, in dem die Auswahl der Vertiefungsrichtung und ihrer Wahlpflichtmodule als auch der Wahlpflichtmodule in den beiden anderen Themenkomplexen laut Anlage 1 sowie die Semesterplanung hervorgehen. (2) 1 Mentoren werden können Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der BTU Cottbus, die im Studiengang IMT (Bachelor / Master) mit zwei oder mehr Pflicht- und/oder Wahlpflichtmodulen vertreten sind. 2 Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. (3) Die Mentorin oder der Mentor hat das Recht, einen vorgeschlagenen Studienplan abzulehnen bzw. Auflagen zur Modifikation zu erteilen. (4) Der Mentor oder die Mentorin kann Aktualisierungen und Modifikationen des Studienplans genehmigen. (5) Ein Wechsel der Mentorin oder des Mentors ist beim Prüfungsausschuss zu beantragen und wird durch diesen nach Prüfung der Gründe entschieden. (6) Die Anmeldung zu Prüfungen ab dem 1. Studiensemester geschieht in Übereinstimmung mit einem genehmigten Studienplan. 35 Prüfungsleistungen, Prüfungsfristen (1) 1 Alle Kreditpunkte der Master-Prüfung einschließlich der Master-Arbeit sind in der Regelstudienzeit, spätestens jedoch bis zum Ende des 7. Fachsemesters zu erwirtschaften. 2 Werden diese Fristen aus selbst zu vertretenden Gründen überschritten, so können in diesem Studiengang an der BTU keine weiteren Prüfungsleistungen erbracht werden. 3 Für die Geltendmachung von Gründen, die das Überschreiten der Fristen rechtfertigen sollen, ist Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 200811 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/2008 Seite Abs. 2 anzuwenden. 4 Über Ausnahmen entscheidet auf Antrag der Prüfungsausschuss. (2) 1 Von den 120 Kreditpunkten des Master- Studiums sollen mindestens 90 Kreditpunkte aus Studien- oder Prüfungsleistungen im Master-Studium erwirtschaftet werden. 2 Über die Anerkennung externer Studien- und Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss. 3 Über die Anerkennung von Prüfungsleistungen in Fächern des Master-Studiums, die als Zusatzfächer im Bachelor-Studium erworben wurden, entscheidet der Prüfungsausschuss auf Empfehlung der Mentorin / des Mentors. 36 Master-Arbeit (1) 1 Die Master-Arbeit wird in der Regel von der Mentorin oder dem Mentor ausgegeben und betreut, wobei diese(r) auch als Prüfer(in) wirkt. 2 Die Kandidatin oder der Kandidat kann Vorschläge für das Thema der Master-Arbeit unterbreiten. 3 Mit Genehmigung des Mentors kann ein anderer Hochschullehrer die Master- Arbeit ausgeben und betreuen. (2) Die Master-Arbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der Beitrag der einzelnen Kandidatinnen oder Kandidaten auf Grund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist. (3) Die Master-Arbeit muss an der BTU Cottbus ausgegeben werden. (4) 1 Die Bearbeitungszeit für die Master-Arbeit beträgt 6 Monate einschließlich der Verteidigung. 2 Für die Bearbeitung des Themas und die Erstellung der Ausarbeitung sind 5 Monate vorgesehen. (5) 1 Der Inhalt der Master-Arbeit und die Verteidigung sind universitätsöffentlich. 2 Bei der Aussprache zur Verteidigung können in Absprache mit dem Kandidaten/ der Kandidatin Gäste zugelassen werden. 37 Benotung der Master-Arbeit (1) Die Master-Arbeit wird von der Betreuerin oder dem Betreuer und in der Regel von einer zusätzlichen Prüferin oder einem Prüfer mit einer Note gemäß 12, Abs. 1 bewertet. (2) 1 Die Master-Arbeit wird von der Betreuerin oder dem Betreuer sowie von einem zusätzlichen Prüfer mit Noten gemäß 12 Abs. 1 bewertet. 2 Ist nur eine der Bewertungen nicht ausreichend (5,0), so ist die Master-Arbeit durch eine weitere Prüferin / einen weiteren Prüfer zu bewerten. 3 Wurde zweimal mit nicht ausreichend (5,0) bewertet, gilt die Master- Arbeit als nicht bestanden. 4 Anderenfalls ist die Bewertung der schriftlichen Arbeit analog zu 12 Abs. 4 (Rahmenordnung) das abgerundete arithmetische Mittel aller Bewertungen der Prüfer. 5 Die Note der Master-Arbeit ergibt sich aus dem abgerundeten Mittel der Bewertung der schriftlichen Arbeit mit dem Gewicht von 0,75 und der Bewertung der Verteidigung mit einem Gewicht von 0, Berufspraktikum 1 Der Studienplan für das Master-Studium enthält in der Regel ein Berufspraktikum außerhalb der Hochschule. 2 Das Master-Berufspraktikum hat eine Dauer von mindestens 2 Monaten und ist mit einem Bericht abzuschließen, nach dem die fachliche Qualität der praktischen Arbeiten durch die Mentorin / den Mentor bewertet werden kann. 3 Dieser Bericht ist zeitnah nach Abschluss des Praktikums, in der Regel innerhalb von 2 Monaten, einzureichen. 4 Das Praktikum dient zum Erwerb von 10 Kredit-Punkten. 5 Auf Antrag der / des Studierenden kann die Mentorin / der Mentor gestatten, dass das Berufspraktikum durch andere Studienleistungen ersetzt wird. 39 Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Übergangsregelung 1 Diese Ordnung tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. 2 Diese Ordnung kann durch Beschluss des Präsidenten der BTU Cottbus mit Zustimmung des Senats außer Kraft gesetzt werden. 3 Diese Ordnung ersetzt frühere Ordnungen am Tag ihres Inkrafttretens. 4 Studierende des Master-Studiums, welche ihr Studium nach einer früheren Ordnung begonnen haben, schließen es nach dieser früheren Ordnung ab. 5 Eine Überführung auf diese Ordnung ist auf Antrag möglich. Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 200812 Seite 12 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/ Anlagen Anlage 1: Prüfungen und Studienleistungen des Master-Studienganges Anlage 2: Module der Themenkomplexe Anlage 3: Beispiel-Studienplan Anlage 4: Praktikumsordnung Anlage 1: Prüfungen und Studienleistungen des Master-Studienganges Themenkomplexe bzw. Module Leistung Kreditpunkte Methodische Grundlagen Wahlpflichtmodule WP Prü 12 Themenkomplex als Vertiefungsrichtung Wahlpflichtmodule WP Prü 30 Seminare oder Praktika WP SL 8 Master-Arbeit P Prü 30 Andere Themenkomplexe Wahlpflichtmodule WP Prü /SL 24 Fachübergreifendes Studium WP Prü 6 Berufspraktikum P SL 10 Summe 120 WP - Wahlpflicht Prü Prüfung SL Studienleistung Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 200813 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/2008 Seite 13 Anlage 2: Module der Themenkomplexe Themenkomplex bzw. Modul Kreditpunkte Methodische Grundlagen (Wahlpflicht) Signale und Systeme 6 Theoretische Elektrotechnik 4 Modellierung und Analyse nebenläufiger Systeme mit Petrinetzen 6 Kryptographie (Methoden) 8 Protocol Engineering 6 Hochfrequenz-Technik I 10 Theoretische Informatik 10 Rechnerbasierte Systeme Prozessor-Architektur 8 Hardware-Software Co-Design für eingebettete Systeme 6 Entwurf integrierter Schaltungen: Methoden und Werkzeuge 6 Test und testfreundlicher Entwurf digitaler Schaltungen und Systeme 6 Software-Technik II 6 Compilertechnik 8 Betriebssysteme II (Speicherverwaltung: Mechanismen und Strategien) 6 Verteilte und Parallele Systeme II (Nebenläufigkeit, Replikation, Konsistenz) 6 Verteilte und Parallele Systeme III (Middleware Fallstudien) 6 Informationssysteme und Content-Management Data- Warehouse- Technologien (DWT) 6 Erweiterte Datenbankmodelle (EDM) 6 Retrieval in Multimedia-Datenbanken 6 Datenbanktechnologie 6 Datenbankprogrammierung 6 Grundlagen von Content-Management-Systemen 6 Interaktives Design / Design interaktiver Medien 4 ERP-Integrierte betriebliche Systeme 4 Grundlagen des E-Learning 6 Digitale Fabrik 6 Grundlagen des Data-Mining 4 Softwarezuverlässigkeit 8 Kommunikations- und Medien-Technologien Innovative Netztechnologien 6 Mobile Kommunikationssysteme I 6 Nachrichtenübertragung 6 IT-Sicherheit 6 Akustik und analoge Audiotechnik 6 Digitale Audiotechnik 6 Digitale Videotechnik 6 Videotechnik und Augenphysiologie 6 Sprachverarbeitungssysteme 6 Computergrafik II 8 Bildanalyse und Bildverstehen 6 Rechnernetze und Kommunikationssysteme II 6 Fortgeschrittenenpraktikum Rechnernetze und Kommunikationssysteme 4 Medientechnik Komponenten und Anwendungen 6 Medientechnik in komplexen Systemen 6 Hochfrequenz-Technik II 10 Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 200814 Seite 14 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/ Anlage 3: Beispiel-Studienplan 1.Semester: Auswahl des Mentors und Wahl der Vertiefungsrichtung, Erstellung des Studienplans Methodische Grundlagen: 1 Vorlesung mit insg. 6 Kreditpunkten Vertiefungsrichtung: 2 Vorlesungen mit insg. 10 Kreditpunkten Andere Richtungen: 1 Vorlesung mit insg. 6 Kreditpunkten Fachübergreifendes Studium: 1 Vorlesung mit 6 Kreditpunkten Summe: 28 Kreditpunkte 2. Semester: Methodische Grundlagen: 1 Vorlesung mit insg. 6 Kreditpunkten Vertiefungsrichtung: 2 Vorlesungen mit insg. 10 Kreditpunkten 1 Seminar mit 4 Kreditpunkten Andere Richtungen: 2 Vorlesungen mit insg. 8 Kreditpunkten Summe: 28 Kreditpunkte 3. Semester: Vertiefungsrichtung: 2 Vorlesungen mit insg. 10 Kreditpunkten 1 Seminar mit 4 Kreditpunkten Andere Richtungen: 2 Vorlesungen mit insg. 10 Kreditpunkten Summe: 24 Kreditpunkte Berufspraktikum (2 Monate) 10 Kreditpunkte 4. Semester: Master-Arbeit (6 Monate) 30 Kreditpunkte Total: 120 Kreditpunkte Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 200815 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/2008 Seite 15 Anlage 4: Praktikumsordnung für das Berufspraktikum des Master-Studiengangs Informations- und Medientechnik 1. Gültigkeit Diese Ordnung gilt für das Berufspraktikum des Master-Studiengangs Informations- und Medientechnik der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus in Verbindung mit der gültigen Studien- und Prüfungsordnung. 2. Zweck des Praktikums 1 Das Berufspraktikum ist darauf angelegt, im Studium erworbenes Fach- und Methodenwissen in der Praxis anzuwenden und umzusetzen. 2 Dies schließt insbesondere die Arbeit im Team ein. 3 Das Praktikum dient darüber hinaus der Rückkopplung zwischen industrieller Praxis einerseits und Forschung und Lehre andererseits. 4 Die Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen ist Aufgabe der Studierenden. 5 Lehrstühle können und sollen Hilfe bei der Vermittlung leisten, um diese Rückkopplung zu ermöglichen. 3. Anmeldung 1 Das Praktikum ist spätestens vier Wochen vor Antritt von der Mentorin / vom Mentor zu genehmigen. 2 Die Genehmigung umfasst das Thema, das aufnehmende Unternehmen und den Betreuer / die Betreuerin im Unternehmen. 4. Praktikum im Ausland 1 Die Durchführung von Praktika im Ausland wird ausdrücklich begrüßt. 2 Sie unterliegen jedoch denselben Richtlinien wie Praktika im Inland. 3 Hingewiesen wird auf Austauschprogramme und Vermittlungen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). 5. Praktikumsbetriebe 1 Zu den potenziell geeigneten Unternehmen gehören Firmen, die auf dem Gebiet er Informationstechnik und der Medientechnik tätig sind, aber auch hochschulunabhängige Forschungseinrichtungen (z. B. Institute der Fraunhofer-Gesellschaft). 2 In Ausnahmefällen können Praktika an Hochschuleinrichtungen (z. B. Rechenzentren) genehmigt werden. 3 Der Praktikant / die Praktikantin soll durch einen fest angestellten Mitarbeiter / Mitarbeiterin betreut werden, die / der über einen Diplom- oder Master-Abschluss verfügt. 4 Diese(r) Ansprechpartner(in) muss im Bericht genannt und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. 5 Sie / er soll die Arbeit der / des Studierenden anleiten und für Fragen und Vorschläge ansprechbar sein. 6. Betreuer 1 Die Betreuung auf Seiten der Hochschule ist Aufgabe des Mentors / der Mentorin. 2 Wissenschaftliche Mitarbeiter können an der Betreuung mitwirken. 3 Erwünscht und vorgesehen sind regelmäßige Konsultationen zwischen dem Mentor / der Mentorin und dem entsprechenden industriellen Betreuer / der Betreuerin. 7. Dauer und Aufteilung des Praktikums 1 Das Praktikum hat eine Dauer von mindestens 2 Monaten. 2 Es soll nach Möglichkeit in einem Stück absolviert werden. 3 Eine Praktikumswoche entspricht der Wochenarbeitszeit des jeweiligen Unternehmens. 4 Der Urlaubsanspruch wird durch das Bundesurlaubsgesetz geregelt. 5 Längere durch Krankheit ausgefallene Arbeitszeit muss nachgeholt werden, bei kürzerer entscheidet der Prüfungsausschuss. 6 Es wird empfohlen, wahrend des Praktikums eine Zeitplanung vorzunehmen sowie ein Tagebuch zu führen 8. Praktikumsbericht 1 Über die gesamte Dauer des Praktikums ist ein Bericht zu erstellen (Umfang ca bis 4000 Wörter) und dem industriellen Betreuer vorzulegen. 2 Dieser Bericht muss den üblichen Anforderungen an wissenschaftliche Abhandlungen genügen. 3 Der Bericht kann nach Absprache mit dem Mentor auch in englischer Sprache erstellt werden. 4 Er soll beschreiben: - den Praktikumsbetrieb, - das Tätigkeitsfeld des Betriebes bzw. der Abteilung, - Aufgabenstellung, Stand der Technik, - Vorgehensweise, Lösung, - Reflexion der eigenen Tätigkeit, Erfahrungen, Erkenntnisgewinn, Anwendbarkeit von Kenntnissen / Fähigkeiten aus dem Studium. Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 200816 Seite 16 Amtsblatt der Brandenburgischen Technischen Universität 23/ Der Bericht ist vom industriellen Betreuer abzuzeichnen. 6 Zusätzlich kann ein Praktikantenzeugnis ausgestellt werden. 7 Der Bericht ist spätestens 8 Wochen nach Beendigung der Tätigkeit der Mentorin / dem Mentor vorzulegen. Genehmigt und ausgefertigt auf Grund des Beschlusses des Fakultätsrates der Fakultät Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik vom 20. Februar 2008, der Stellungnahme des Senats der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus vom 10. April 2008, der Genehmigung durch den Präsidenten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus vom 01. Juli 2008 und der Anzeige an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg mit Schreiben vom 01. Juli Cottbus, den 01. Juli 2008 Prof. Dr. Dr. h.c. W. Ch. Zimmerli Präsident Die Ordnung wurde am 29. September 2008 in der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus niedergelegt. Die Niederlegung wurde am 29. September 2008 durch Anschlag in der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus bekannt gemacht. Tag der Bekanntmachung ist daher der 29. September Cottbus, den 29. September 2008 Prof. Dr. Dr. h.c. Walther Ch. Zimmerli Neufassung der Prüfungs- und Studienordnung für den Master-Studiengang Informations- und Medientechnik vom 01. Juli 2008 Mehr anzeigen
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06/2007 Mitteilungen Amtsblatt der BTU Cottbus 29.03.2007 Inhalt Prüfungs- und Studienordnung für den weiterbildenden Master-Studiengang Bauen & Erhalten vom 16. Februar 2007 Seite 2 Herausgeber: Der Präsident Mehr Mitteilungen Amtsblatt der BTU Cottbus
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