Source: http://obi-verdi.blogspot.com/2016/08/konzernbetriebsvereinbarung-bildung.html
Timestamp: 2018-12-09 23:35:29
Document Index: 102100745

Matched Legal Cases: ['§3', '§54', '§55', '§54', '§3', 'OGH']

OBI - ver.di Infoblog: Konzernbetriebsvereinbarung "Bildung" kommt doch!
Konzernbetriebsvereinbarung "Bildung" kommt doch!
OBI Betriebsräte sind seit langem schon dran an dem Thema:
Zuerst waren die Azubi Thema, dann der "normale" Mitarbeiter.
Wer darf sich bilden? Wer braucht Bildung? Wer entscheidet wer sich weiterbilden darf?
Marktleiter nach Nase wie in der Vergangenheit?
Fallen Überstunden an? Wie wird die Zeit vergütet? Wird das Arbeitszeitgesetz eingehalten? Was ist mit Alleinerziehenden? Stichwort Kinderbetreuung.
E-Learning, Projektverkauf, Onboarding, Auswahlverfahren, Prozess-Training, Zentrales
Recruiting usw. usw. Das sind einige der Fragen die Betriebsräte gestellt haben!
Die OBI Geschäftsführung hat sich mächtig gewehrt gegen eine Konzernbetriebsvereinbarung. Keine Mitsprache für Betriebsräte, mit Ausnahme der Zentrale natürlich.
Wieder einś von zahlreichen Beispielen, anhand dessen deutlich wird wie "vertrauensvoll" OBI mit seinen Betriebsräten umgeht.
Betriebsvereinbarung? Natürlich nicht!
Konzernbetriebsvereinbarung für alle Mitarbeiter bei OBI? Natürlich auch nicht!
Um zu verhindern dass zum Thema Bildung allgemeingültige Regeln mitbestimmt aufgestellt werden, engagiert OBI auch hier die Kanzlei "Freshfields".
Mitbestimmung wird angezweifelt und abgelehnt. Als dies nicht hilft wird die Existenz des Konzernbetriebsrates bestritten. Gerichte werden bemüht. Hierbei erhält der Arbeitgeber auch Unterstützung vom Gemeinschaftsbetriebsrat der Zentrale. Denn auch dieser bestreitet die Existenz des 2012 gegründeten Konzernbetriebsrates.
Allerdings sehen die Gerichte das etwas anders!
In der ersten Instanz bestätigt das Arbeitsgericht Solingen das Mitbestimmungsbegehren des KBR und richtet eine Einigungsstelle ein.
Die OBI Geschäftsführung will das jedoch nicht hinnehmen und legt Beschwerde gegen den Spruch des ArbG Solingen beim Landesarbeitsgericht in Düsseldorf ein.
Dieses bestätigt allerdings das erstinstanzliche Urteil aus Solingen!
Damit ist es sicher:
Es wird eine für alle OBI Mitarbeiter gültige Betriebsvereinbarung zum Thema Bildung kommen. Gegen den Willen der Geschäftsleitung, gegen den Willen des Gemeinschaftsbetriebsrates der Zentrale und dessen Vorsitzender Schramm und für bessere, gerechtere und sicherere Regelungen für die Kollegen. Vor allem in den Märkten.
Darauf können die Kollegen vom KBR stolz sein!
Und auch wenn er nun nicht mehr da ist .....
Seine Handschrift ist trotzdem klar zu erkennen!
Labels: Arbeitsklima, Ausbildung, Azubiś, Betriebsklima, Betriebsrat Zentrale, Betriebsräte, Datenschutz, Der Tengelmann Konzern, Gesamtbetriebsrat, Giroldi, Jöhnk, Karl Erivan Haub, Mitbestimmung, OBI, Wimmer
Anonym 30. August 2016 um 07:51
Anonym 31. August 2016 um 21:53
Mit wem vom Betriebsrat Zentrale habt ihr gesprochen? Nehmen unsere Betriebsräte nun endlich an den KBR Sitzungen teil?
Wenn unser BR dagegen ist, sind wir es auch, wir trauen unserem BR.
Anonym 31. August 2016 um 22:38
Ihr traut Eurem BR?Schön, so sollte es sein!
Allerdings solltet Ihr Euren BR, dem Ihr ja vertraut, schnellstens mal fragen warum er es in über vier Jahren nicht auf die Reihe bringt seine zwei Mitglieder für den KBR zu benennen damit diese auch eingeladen werden können!
Zwei, nicht zehn!
Wie hat der Anwalt des KBR so schön treffend geschrieben:
"Das niemand vom Gemeinschaftsbetriebsrat Zentrale an den Sitzungen des KBR teilnimmt ist ein von diesem Betriebsrat selbstgewähltes Schicksal!"
Anonym 31. August 2016 um 23:14
Ich weiß nicht was der Anwalt von dem KBR sagt, nur was unser BR sagt. Im Gesetz steht, besteht in einem Konzernunternehmen nur ein BR, so nimmt der die Aufgaben eines GBR wahr. Unser BR vertritt 5 Konzernunternehmen. Wenn der Anwalt des KBR Recht hätte, dürften auch die Stimmen des Zentralunternehmen OBI Deutschland nicht im GBR Deutschland zählen, dann dürften insgesamt nur 2 Mitglieder entsendet werden für alle 6 Konzernunternehmen. Anderenfalls ergibt sich keine Logik.
Anonym 1. September 2016 um 21:41
Die Mitarbeiter der "Zentralgesellschaften" haben sich dazu entschieden, statt in jedem einzelnen Betrieb/Unternehmen einen separaten Betriebsrat zu wählen (so wie es der Normalfall lt. Betriebsverfassungsgesetz vorsieht), einen so genannten "Gemeinschaftsbetriebsrat" analog §3, Ziff.3 BetrVG zu wählen. Diese Entscheidung ist in einer Unternehmensweiten Abstimmung von der Mehrheit der Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens getroffen worden.
Ihr habt alle abgestimmt, also sollte das bekannt sein! Oder etwa nicht?
Das Ergebnis ist, dass es "EINEN" Betriebsrat für die "Zentralgesellschaften" gibt! Nicht zwei oder drei, vier oder fünf!
§54, Ziff.2 bestimmt:
"Besteht in einem Konzernunternehmen nur EIN Betriebsrat, so nimmt dieser die Aufgaben EINES Gesamtbetriebsrats nach den Vorschriften dieses Abschnitts wahr."
Weiter bestimmt §55, Ziff.1:
"In den Konzernbetriebsrat entsendet jeder Gesamtbetriebsrat ZWEI seiner Mitglieder......."
Da der Gemeinschaftsbetriebsrat der Zentrale (den es nur einmal gibt) im KBR die Aufgaben eines GBR wahrnimmt (wie z.B. auch der Betriebsrat aus dem OBI Solingen), kann dieser Gemeinschaftsbetriebsrat auch nur EINMAL entsenden! Und zwar ZWEI seiner Mitglieder! Nicht ZEHN wie es Schramm seit Jahren versucht!
Euer Gemeinschaftsbetriebsrat muss also lediglich zwei seiner Mitglieder benennen, dann werden diese auch eingeladen. Ganz einfach!
Doch das will Schramm gar nicht! Sie ist in dem Wahn ZEHN Mitglieder Ihres Betriebsrates in den KBR entsenden zu können. Und auch nicht etwa bloß mit den Stimmen lt. Wählerliste, sondern mit dem SECHSFACHEN!
Fragt Euren BR doch mal warum er nicht einfach zwei seiner Mitglieder in den KBR entsendet! Und das seit jehren nicht, obwohl vom KBR Vorsitz immer wieder dazu aufgefordert wurde!
Anonym 1. September 2016 um 00:52
Warum veröffentlicht ihr meine Antwort nicht? Dann könnten doch alle einmal im Gesetz nachschauen und sich eine eigene Meinung bilden. Ich habe keine Regel eures Blog verletzt. Ich finde euer Verhalten sehr sonderbar. Ich wollte mich respektvoll austauschen.
Anonym 1. September 2016 um 11:26
das Gesetz verlangt Entsendungen pro Unternehmen und nicht pro Betriebsrat
Anonym 1. September 2016 um 20:47
Steht wo? Oder sagt wer?
Anonym 1. September 2016 um 14:24
Wir haben uns mit BR Themen beschäftigt, wir haben unseren BR gefragt. Ich habe euch eine Antwort geschickt, gestern. Heute wollte ich in der Pause mit meinen Kollegen darüber diskutieren.
Noch einmal die Frage: Warum veröffentlicht ihr meine Antwort nicht?
OBI Ver.di Blog Redaktion 1. September 2016 um 20:51
Um 23:14 postest Du den Kommentar!
Um 00:52 fragst Du warum nicht veröffentlicht!
Kannst Du Dir vorstellen das auch wir mal schlafen?
Und nebenher gehen wir auch unserer Tätigkeit bei OBI nach!
Also immer ruhig bleiben!
Anonym 2. September 2016 um 08:00
Natürlich müsst ihr schlafen. Entschuldigung für unsere Ungeduld!
Wir haben noch einmal gelesen im Gesetz und unseren BR gefragt. Im Gesetzt steht: jedes Konzernunternehmen entsendet 2 Betriebsräte, es steht nirgends, dass ein Gemeinschaftsbetriebsrat die Aufgaben eines GBR übernimmt. Wenn es so wäre, dann dürfte unser BR auch nicht in den GBR OBI Deutschland entsenden.
Solingen ist klar, ein Konzernunternehmen. Bei uns 6 Konzernunternehmen. Hätte jedes dieser Unternehmen einen GBR würde es in jeden GBR Entsendungen geben.
Unser BR hat uns berichtet, dass es eine Entsendungsinformation gibt, aber keine Reaktion des KBR darauf.
Mit den Stimmen haben wir keine Ahnung, aber im GBR haben unsere auch nur die Stimmen der OBI Deutschland.
Anonym 2. September 2016 um 08:28
Mehrere Konzernunternehmen können keinen GBR gründen, auch nicht im Gemeinschaftsbetrieb.
Aber ein Gemeinschaftsbetriebsrat kann in alle Konzernunternehmen, in denen sich GBR gründen entsenden.
So wie es jetzt ist werden wir nicht vertreten.
Anonym 2. September 2016 um 10:26
§54.2 BetrVG stellt eindeutig auf das Unternehmen und nicht auf den Betrieb ab.
Anonym 2. September 2016 um 15:30
Aber wenn schon dann vollständig!
1. Mehrere Betriebe können einen Gemeinschaftsbetrieb bilden
2. Nach §3.3 kann hier mit der Mehrheit der Stimmen der dort tätigen Mitarbeiter ein Gemeinschaftsbetriebsrat gebildet werden
3. Gibt es in einem dieser Unternehmen einen Gesamtbetriebsrat, entsendet dieser (Gemeinschafts)Betriebsrat, wie alle anderen Betriebsräte dieses Unternehmens auch, in diesen GBR 2 seiner Mitglieder
4. Gibt es in den Unternehmen an denen der (Gemeinschafts)Betriebsrat beteiligt ist jeweils einen Gesamtbetriebsrat, so entsendet der (Gemeinschafts)Betriebsrat in jeden dieser GBR 2 seiner Mitglieder mit der jeweils dort vetretenen Stimmenzahl
(Dies ist vorliegend nicht der Fall, da es in diesen Unternehmen nur einen GBR gibt!)
5. Gibt es einen Konzernbetriebsrat entsendet der (Gemeinschafts)Betriebsrat 2 seiner Mitglieder in den KBR, mit den Stimmen, die er in den (Konzern)Unternehmen vertritt, mit Ausnahme der (Konzern)Unternehmen (Stimmen) die von den existierenden Gesamtbetriebsräten bereits vertreten werden (vorliegend die Stimmen der Deutschland GmbH)
5. Gäbe es für jedes der Unternehmen einen separat zuständigen Konzernbetriebsrat(was vorliegend auch nicht der Fall ist), könnte der (Gemeinschafts)Betriebsrat in jeden dieser KBR zwei seiner Mitglieder entsenden. Dies aber auch nur wenn es in dem jeweiligen Unternehmen keinen GBR gibt.
Dies bedeutet, die Stimmen der Deutschland GmbH der Zentralgesellschaft werden vom GBR der Deutschland GmbH im KBR vertreten.
Die Stimmen der anderen Unternehmen der Zentralgesellschaften werden vom (Gemeinschafts)Betriebsrat der Zentrale vetreten. Und zwar von den zwei Mitarbeitern, die vom (Gemeinschafts)Betriebsrat der Zentrale zuerst einmal entsendet werden müssten! Der Zentralbetriebsrat müsste es nur endlich tun!
Eine Entsendung von zwei Mitgliedern des (Gemeinschafts)Betriebsrates der Zentrale in den KBR gibt es nicht und hat es nie gegeben!
Wird Euch etwas anderes erzählt werdet Ihr belogen!
Wollt Ihr, dass jedes Euerer Unternehmen separat im Konzernbetriebsrat vetreten ist/wird, so ist dies durchaus möglich! Es muss lediglich bei der nächsten Betriebsratswahl (2018) für jedes Unternehmen ein separater Betriebsrat gewählt werden!
Und wenn dann noch für den "Betriebsteil" ZRP in Erfurt ein eigener Betriebsrat gewählt würde (die Vertretung der ZRP durch den (Gemeinschafts)Betriebsrat der Zentrale aufgrund der Größe und Entfernung gesetzlich ohnehin unzulässig ist), ja dann könntet/müsstet Ihr Euch sogar einen eigenen GBR gründen. Und der wiederum entsendet dann wieder zwei seiner Mitglieder in den Konzernbetriebsrat!
Eine Teilnahme von 10 Mitgliedern des (Gemeinschafts)Betriebsrates an den Sitzungen des KBR kann und wird es nie geben.
In diesem Sinne, viel Spass weiterhin beim erfinden von Gründen, um nicht die zwei Mitglieder in den KBR entsenden zu müssen!
Anonym 2. September 2016 um 18:37
Ich bin ein Papa, aber ich wollte niemand belehren. Ich bilde mir nur gerne eine eigene Meinung.
Du hast mich nicht überzeugt. Mir erscheint die andere Erklärung logischer.
Aber jeder soll seine Meinung haben und es hat sich gelohnt eine andere Sicht der Dinge zu erfahren. Unseretwegen müssen unsere BR nicht in den KBR, wir haben sie gerne bei uns und mit dem KBR haben wir so gut wie nichts zu tun.
Ich habe jetzt Wochenende, du musst vielleicht arbeiten, dann wünsche ich dir schöne freie Tage (für die Nächste)
Anonym 7. September 2016 um 13:59
Ich musste tatsächlich arbeiten! Wie die meisten Samstage.
Klar kann jeder seine eigene Meinung haben. Deine ist, rein zufällig, auch die des Arbeitgebers. Darum wird sie aber noch lange nicht richtig! Das Thema KBR wird uns wohl noch eine ganze Weile beschäftigen und wahrscheinlich auch erst in Erfurt entschieden werden. So lange jedenfalls existiert dieser KBR und OBI muss mit ihm zusammenarbeiten. Verweigert OBI dies wie bisher, bleibt wieder nur der Weg zu den Gerichten oder Einigungsstellen. Und das ist sehr schade, denn das kostet unnötig Zeit und Geld.
Und das Ihr mit dem KBR nichts zu tun habt ist ein Irrglaube! Es gibt einige Themen die nur über und mit dem KBR geregelt werden können und die Euer BR nicht regeln kann, selbst wenn er es wollte. Jedenfalls nicht solange es diesen KBR gibt.
Anonym 7. September 2016 um 14:07
Die Konzernbetriebsvereinbarung Berufliche Bildung wird die Erste einer ganzen Reihe von Vereinbarungen des KBR sein. Als nächstes folgen dann wohl Vereinbarungen zum Warenwirtschaftssystem BASIS³ und allen damit verknüpten Systemen. (SAP, Paisy etc.)
Das ist sicher, auch wenn sich unser AG noch so dagegen sträubt und Schramm vor Wut platzt.
Anonym 7. September 2016 um 17:32
Nun dann hoffe ich, dass du inzwischen freie Tage hattest und das Wetter besser war als am Wochenende.
Mir ist es egal welche Meinung der AG zu den Betriebsratsthemen hat. Ich werde durch den KBR nicht vertreten, da ich in der OGH beschäftigt bin und die bekanntermaßen nicht vertreten ist. Daher werden wir uns nicht an die Betriebsvereinbarungen des KBR halten. Wer soll uns zwingen? Der AG? Unser BR?
Anonym 7. September 2016 um 18:12
Macht was ihr nicht lassen könnt. Unsere Systeme für unsere Arbeit wichtig. Dieses Kasperle Theater machen wir nicht mit. 1.4000 Kollegen ignorieren euren Unsinn.
Anonym 8. September 2016 um 21:25
Nun ja, zumindest mit Zahlen scheinst Du es nicht so zu haben!
1.4000 ??
Anonym 9. September 2016 um 14:50
Danke für den Hinweis. Aber es wird dadurch deutlich, was eine Null manchmal verändern kann. Wie auch immer ich will mich natürlich korrigieren. 1.400 Mitarbeiter ignorieren euren Unsinn. Für uns müssen Betriebsvereinbarungen einen Vorteil für uns haben. Es reicht nicht, wenn ein Betriebsrat Spaß hat.
Anonym 7. September 2016 um 18:18
Ruhig bleiben, wir lassen uns nicht von einigen übereifrigen Verkäufern unsere Systeme blockieren.
Auf unseren Rechnern können alle Updates laufen.
Wenn die Kollegen der OST das anders sehen, immer zu :)
Anonym 9. September 2016 um 18:56
Stimmt es, dass der Vorsitzende des KBR nur 400 Stimmen hat? Und so jemand will an unsere Systeme? Schließt doch den Markt!
Was ist denn das für eine Logik??? Soll der Vorsitzender sein, der die meisten Stimmen vertritt? Das hatten wir mal im GBR, da hat die damalige Vorsitzende mit der Mehrheit ihrer Stimmen den GBR beherrscht. So gesehen Sternstunden des AG.
Wenn der Vorsitzende "nur" 400 Stimmen mitbringt, dann kann man ihm zuindest nicht vorwerfen er beherrsche den KBR, und der Rest ist "Stimmvieh" wie Liane solche Gremien gerne bezeichnet.
Dann ist der KBR zumindest kein "Stimmvieh" wie Liane solche Gremien gerne bezeichnet.
Anonym 10. September 2016 um 13:50
Kann mir mal jemand erklären, warum das Aushandeln von Betriebsvereinbarungen gleichbedeutend mit dem Blockieren von Systemen sein soll. Ich verstehe das nicht.
Anonym 11. September 2016 um 16:28
Dann sind es LUX und OST, die unsere Systeme blockieren wollen, interessant! Danke für den Hinweis.
Die Maus 10. September 2016 um 10:26
Heute ist schreibe ich zum ersten mal in diesem Blog. Ich dachte wenn alle die Ahnungslosen, AG Vertreter und Dummen hier mitschreiben, dann kann ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Seit wann bestimmt ein BR Vorsitzender was ein BR macht? Wenn der KBR das Thema bearbeitet dann sind nicht nur 400 Stimmen dafür sondern mehr als die Hälfte der vertretenen Stimmen.
Hier noch mal für alle, auch für den Arbeitgeber. Der Vorsitzende eines BR Gremiums ist der Sprecher des Gremiums, Gleicher unter Gleichen und Ansprechpartner für den Arbeitgeber. Es macht also keinen Sinn den Vorsitzenden zu "KILLEN" wenn noch 100 andere dahinter stehen. Genauso wenig Sinn macht es sich jetzt wieder auf den nächsten los zu gehen. Warum? Richtig, dahinter stehen noch andere!
Vielleicht sollte man sich mal einen anderen Weg suchen um mit den Betriebsräten klar zu kommen. Zum Beispiel: Dialog! Mit einander offene und ernstgemeinte Gespräch führen soll wunder wirken.
Zuständigkeiten akzeptieren ist auch so ein Thema. Ich möchte an dieser Stelle sagen, das der Gemeinschaftsbetriebsrat der Zentralgesellschaften sicher nicht den schlechtesten Job machen, allerdings haben sie eine eigene Interpretation ihrer Rolle innerhalb des GBR und des KBR. Regelt was ihr regeln könnt, find ich doch super, allerdings müsst ihr auch akzeptieren wenn andere Gremien andere Interpretationen von Situationen haben. So gibt es eine Vielzahl von Software die Konzernweit eingesetzt werden, aber nicht von einzelnen Betrieben geregelt werden können, da andere Betriebe innerhalb des Konzerns mit der Verwaltung dieser Software beauftragt ist. Da ein örtlicher Betriebsrat aber nur innerhalb des eigenen Betriebes Mitbestimmung ausführen darf, kann nur ein übergeordnetes Gremium die Mitbestimmung aller Betroffenen wahrnehmen. Das weiß natürlich fast jeder hier, aber trotzdem muss man hier negativ Politik machen um andere Schlecht zu machen.
Aber vielleicht wird ja noch mal der ein oder andere wach und wir können gemeinsam voran gehen und Ergebnisse erzielen.
In der nächsten GBR Sitzung wird ein neuer Vorsitzender gewählt. Also überlegt nicht nur wenn Ihr wählen würdet, sondern auch mal wie es weiter gehen soll. Soll sich der neue Vorsitzende genau so am Arbeitgeber, dem geforderten, aber nur von der Minderheit unterstützten, Tarifvertrag und den AntiBR´s aufreiben? Oder wollen wir endlich mal gemeinsam an einer Verbesserung der Gesamtsituation arbeiten?
Für heute reicht es mir erstmal!
Anonym 12. September 2016 um 10:03
Anonym 11. September 2016 um 16:00
Im Moment macht es Spaß diese Seite zu lesen. Nun glaube ich immer, um sich ein Urteil über jemanden zu Fällen, muss man mit ihm gesprochen und diskutiert haben. Die Betriebsräte, die von uns dabei sind (oft ist es nicht Frau Schramm) berichten, dass sie die meisten anderen Betriebsräte nicht einmal kennen.
Ich habe in der letzten Woche meine Mittagspause mit einigen verbracht, die "GBR Erfahrung" haben. Die wurden teilweise von unbekannten Betriebsräten als "Feinde" bezeichnet. Warum?
Weil wir hier nicht organisiert sind? Da müsstet ihr 70 Prozent aller Kollegen als Feinde betrachten.
Habt ihr Fr. Schramm mal zu ihrer Meinung zur Bezahlung gefragt?
Ich glaube, wenn ihr eure stärksten Betriebsräte weiter "isoliert" schadet das euch mehr als denen.
Es ist auch nicht hochnäsig, wenn wir sagen, wir brauchen weder GBR, noch KBR, sondern einfach ehrlich.
Unser Leben könnt ihr nicht verbessern. Wir brauchen keine überflüssigen Betriebsvereinbarungen.
Es ist nicht wichtig, wer unsere Systeme wartet, wir haben eine Rahmen BV EDV. Die schützt die Kollegen der 6 Konzernunternehmen der Zentrale.
Anonym 13. September 2016 um 09:50
Feinde? So würde ich das nicht sagen. Fakt ist aber, dass Frau Schramm viel zum Unfrieden beiträgt. Mit Äußerungen über die übertarifliche Bezahlung in der Zentrale macht man sich halt keine Freunde. Und wenn man dann noch sagt, dass in der Zentrale alles viel besser geregelt ist, man aber von seinem Wissen/ Erfahrung oder was auch immer nichts abgeben will, dann ist es Frau Schramm selbst die für "Ausgrenzung" sorgt.
Vielleicht brauchen aber andere Betriebsräte oder Märkte ohne BR einen GBR & KBR. Schon mal daran gedacht? Aber man stellt sich lieber in einer arroganten Art & Weise hin. Genau wie Sie es gerade tun. Wenn in der Zentrale alles so toll ist (was mich für die dort arbeitenden Kollegen wirklich freut), dann lasst doch auch die Märkte daran teilhaben.
Die Maus 13. September 2016 um 15:06
Ich glaube genau darin täuscht Ihr Euch.
Ich bin mir sicher das Eure Frau Schramm in Gemeinschaftsarbeit mit ihrem Gremium eine gute Rahmen BV für Eure 6 Gesellschaften erwirkt hat. Allerdings glaube ich nicht, dass Sie Euch so schützt wie Ihr denkt. Ich werde jetzt nicht so sehr ins Detail gehen, da ich den Arbeitgeber nicht auf dumme Ideen bringen möchte. Allerdings so viel sei gesagt, Eure BV wirkt sich nicht auf die Mitbestimmungsrelevanten Dinge bei der OST aus. Das kann nur eine BV des BR von der OST (diese BV hat allerdings keine Auswirkungen auf Eure Gesellschaften), oder eine KBV.
Ich kann also nur bestätigen, dass Ihr nicht Hochnäsig seid. Aber vielleicht nicht gut informiert.
Was das Thema Feind angeht, möchte ich bitten den gebrauch dieses Wortes noch mal zu überdenken. Und zwar von allen Parteien. Ich weiß nicht wie viele von Euch Erfahrungen in einem Kriegsgebiet haben, aber da kämpft man gegen Feinde. Hier hat man mit unterschiedlichen Parteien zu tun, die von Natur aus unterschiedlicher Meinung sind oder gar mit Kollegen. Da finde ich dieses Wort nicht passend.
Anonym 12. September 2016 um 16:31
Der gute Herr Haub hat gerade 1 Million €uro ausgegeben um den KBR und insbesondere den KBR Vorsitzenden zu Eleminieren.
Die liebe Liane, ist ihm anscheinend keinen Pfifferling wert.
Anonym 12. September 2016 um 23:00
Du bist ja ein richtiger Mitarbeiter mich hast überzeugt ;) der mit allen Betriebsräten täglich Kontakt hat und das auch noch Bundesweit in seiner Mittagspause !!! Aber wir haben alle glück das du nicht hochnäsig bist hui, noch eine frage wer bist du ? Biber des Monats ? Weil das ist ja alles ganz normal was du hier erzählst du Xogel !!!!
Anonym 13. September 2016 um 09:24
Bleibt mal ruhig. 100 engagierte BR. Vorsitzende kommen und gehen, sie sind nur Briefträger des BR.