Source: https://gesetze-in-app.de/PatG/39
Timestamp: 2019-08-22 05:41:11
Document Index: 57203509

Matched Legal Cases: ['§ 39', 'BGH', 'BGH', '§ 39', 'BGH', 'BGH', '§ 39', 'BGH', 'BGH', '§ 39', 'BGH', 'BGH', '§ 39']

§ 39 PatG:
BGH, URTEIL vom 4.6.2011, Az. X ZR 7/09 Dabei ist der Gegenstand des Patents mit der Gesamtoffenbarung in den Anmeldeunterlagen zu vergleichen (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 22. September 2009 -X ZR 27/06, GRUR 2010, 509 - Hubgliedertor I); maßgebliche Grundlage hierfür ist im Fall der Teilung der Anmeldung nach § 39 PatG die Ursprungsanmeldung (vgl. BGH, Beschluss vom 22. April 1998 -X ZB 19/97, GRUR 1999, 148 - Informationsträger).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.1998, Az. X ZB 2/98 6 die Zulassung der Rechtsbeschwerde nur zur Klärung der Rechtsfrage für angezeigt gehalten hat, ob bei Versäumung der Frist des § 39 Abs.3 PatG die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand stattfindet (BGHZ 90, 318, 320 - Zinkenkreisel ) .
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.1998, Az. X ZB 2/98 Durch die Fiktion des § 39 Abs.3 PatG wird diese Rechtslage gegen seinen erklärten Willen rückwirkend beseitigt (BGH aaO - Teilungsgebühren).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1986, Az. X ZB 29/84 Hätte der Gesetzgeber mit § 39 PatG 1981 ebenfalls in die Ausscheidungspraxis des Deutschen Patentamts bei Uneinheitlichkeit von Patentanmel düngen ändernd eingreifen wollen, so wäre er aufgrund der ihm nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts obliegenden Verpflichtung, klare und bestimmt gefaßte Gesetze schaffen (vgl. BVerfGE 1, 14, 45; 59, 104, 114; 65, 1, 54), gehalten gewesen, dies in geeigneter Weise zu dem Ausdruck zu bringen.