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Timestamp: 2016-10-25 22:44:57
Document Index: 294868546

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109']

8C_1024/2009 (01.03.2010)
8C_1024/2009
Rechtsanwalt Daniel Altermatt,
Die 1959 geborene M.________ war seit Juni 1991 als Krankenschwester beim Alters- und Pflegeheim X.________ t�tig und damit bei der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: National) obligatorisch unfallversichert. Am 25. M�rz 2007 erlitt sie als Autolenkerin einen Unfall, bei welchem ihr Fahrzeug von einem andern Personenwagen seitlich gerammt wurde. In der Folge kam es zu persistierenden Wirbels�ulenbeschwerden. Die National �bernahm die Taggeld- und Heilungskosten und stellte ihre Leistungen mit Verf�gung vom 13. Dezember 2007, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 18. August 2008, per 31. Dezember 2007 ein.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 22. Oktober 2009 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst M.________ beantragen, die National sei unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheids zu verpflichten, ihr aufgrund des Unfallereignisses vom 25. M�rz 2007 weiterhin die gesetzlichen Versicherungsleistungen zu erbringen.
Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf die zweckm�ssige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG), auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG) sowie auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Richtig sind auch die Ausf�hrungen zum f�r die Leistungspflicht vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181 mit Hinweisen), zum im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 126 V 353 E. 5b S. 360, je mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a und b S. 352 mit Hinweisen).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Anspruchsvoraussetzungen f�r Leistungen der Unfallversicherung auch ab dem 1. Januar 2008 noch gegeben sind. Unbestritten ist dabei, dass die Beschwerdef�hrerin an einer Diskushernie C5/6 leidet und dass die geklagten Nackenbeschwerden darauf zur�ckzuf�hren sind. Im vorliegenden Verfahren noch streitig ist jedoch der Kausalzusammenhang zwischen der Diskushernie und dem Unfallereignis vom 25. M�rz 2007.
3.1 Die Vorinstanz hat in sorgf�ltiger W�rdigung der Aktenlage �berzeugend dargelegt, dass die anl�sslich der MRT-Untersuchung vom 2. Juli 2007 erkannte Diskushernie C5/6 mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht unfallbedingt, sondern vorbestehend gewesen und durch den Unfall nur aktiviert worden sei. Indem die Unfallversicherung f�r diese Verschlimmerung mehr als neun Monate Leistungen erbracht habe - so das kantonale Gericht - sei sie ihrer Leistungspflicht gen�gend nachgekommen und der Fallabschluss per 31. Dezember 2007 somit nicht zu beanstanden. Auf die entsprechenden Erw�gungen wird verwiesen.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin bringt nichts vor, was zu einem vom angefochtenen vorinstanzlichen Entscheid abweichenden Ergebnis f�hren k�nnte. Insbesondere kann entgegen der Auffassung der Versicherten aus dem Umstand, dass die Unfallversicherung Leistungen erbracht hat, nicht abgeleitet werden, dass sie den Kausalzusammenhang zwischen Diskushernie und Unfallereignis anerkannt habe. Vielmehr ist die Beschwerdegegnerin - wie aus Verf�gung und Einspracheentscheid hervorgeht - von einem degenerativen Vorzustand ausgegangen und hat eine Leistungspflicht lediglich f�r den durch das Unfallereignis ausgel�sten Beschwerdeschub bis zum Erreichen des status quo sine vel ante anerkannt. In diesem Zusammenhang hervorzuheben ist, dass es - wie die Vorinstanz unter Hinweis auf die umfangreiche Rechtsprechung dargelegt hat - einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversicherungsrechts entspricht, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver�nderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht f�llt. Aufgrund der Aktenlage ist mit dem kantonalen Gericht dem Vorfall vom 25. M�rz 2007 ein Schweregrad abzusprechen, der ausnahmsweise geeignet w�re, eine Sch�digung der Bandscheibe hervorzurufen, sondern - auch in Anbetracht der medizinischen Vorgeschichte der Versicherten - vielmehr davon auszugehen, dass degenerative Bandscheibenver�nderungen vorbestanden haben und die Diskushernie durch das Unfallereignis h�chstens aktiviert worden ist. In diesen F�llen hat die Unfallversicherung nur Leistungen f�r das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen, was - wie das kantonale Gericht unter Hinweis auf die Rechtsprechung ebenfalls zutreffend dargelegt hat - mit der Leistungserbringung bis 31. Dezember 2007 erf�llt worden ist.
Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG, insbesondere ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begr�ndung, erledigt.