Source: http://www.grin.com/de/e-book/5221/unterschlagungspruefung
Timestamp: 2015-10-04 09:14:38
Document Index: 345926127

Matched Legal Cases: ['§246', '§263', '§267', '§266', '§242', '§303', '§263', '§269', '§303', '§202']

Unterschlagungsprüfung | Self-Publishing bei GRIN
Hausarbeit im Fach Wirtschaftsprüfung/Steuern an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH) Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Studiengang Betriebswirtschaft Unterschlagungsprüfung Eingereicht von: Torsten Hildebrandt BW 98/1 Leipzig, 16.12.2001 Unterschlagungsprüfung Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis ... II Abkürzungsverzeichnis ... III 1. Einleitung ... 1 1.1 Definition Unterschlagungsprüfung ... 1 1.2 Prüfungshandlungen ... 1 1.3 Formen der Unterschlagungsprüfung ... 2 2. Abschlussprüfung/Unterschlagungsprüfung ... 2 3. Prüfungsvoraussetzungen ... 3 3.1 Anlässe ... 3 3.2 Prüfungsauftrag ... 3 3.3 Prüfungsträger ... 4 4. Prüfungsvorbereitung ... 4 4.1 Sachlicher Prüfungsplan ... 5 4.2 Zeitlicher Prüfungsplan ... 5 4.3. Personeller Prüfungsplan ... 5 5. Durchführung der Unterschlagungsprüfung ... 6 5.1 Prüfung aufgrund konkreter Hinweise ... 6 5.2 Prüfung aufgrund von Verdachtsmomenten ... 7 5.3. Prophylaxeprüfung ... 7 5.4 Sonderformen ... 8 5.4.1 EDV-Unterschlagungen ... 8 5.4.2 Management-Unterschlagungen ... 9 6. Berichterstattung ... 10 7. Prüfungskonsequenzen ... 11 Literaturverzeichnis ... IV Abbildungsverzeichnis ... VII Tabellenverzeichnis ... VIII Anhang ... IX Abkürzungsverzeichnis BGB Bürgerliches Gesetzbuch FG Fachgutachten des IdW GoA Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung GoB Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung HGB Handelsgesetzbuch HFA Hauptfachausschuss des IdW IdW Institut deutscher Wirtschaftsprüfer IKS internes Kontrollsystem OLG Oberlandesgericht PS Prüfungsstandards des IdW StGB Strafgesetzbuch WPK Wirtschaftsprüferkammer Unterschlagungsprüfung 1. Einleitung 1.1 Definition Unterschlagungsprüfung In der folgenden Arbeit wird der Unterschlagungsbegriff, in Anlehnung an Meyer zu Lösebeck, wie folgt definiert1. „Eine Unterschlagung ist eine absichtliche Beeinträchtigung der Unternehmung durch interne oder externe Täter, die sich in einer direkten Vermögensschädigung einer Unternehmung bzw. persönliche Bereicherung widerspiegelt.“ Demnach stellen Unterschlagung (§246 StGB), Betrug (§263 StGB), Urkundenfälschung (§267 StGB), Untreue (§266 StGB) sowie Diebstahl (§242 StGB) traditionelle Komponenten einer Unterschlagung dar. Dieser ursprüngliche Katalog strafbarer Handlungen ist durch das zweite Gesetz zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität um Datenveränderungen (§303a StGB), Computerbetrug (§263a StGB), Fälschung beweiserheblicher Daten (§269 StGB), Computersabotage (§303b StGB) und Ausspähen von Daten (§202a StGB) erweitert worden. Die aufgeführten Straftatbestände werden unter dem Begriff der dolosen Handlung zusammengefasst2. Folglich ist die Prüfung auf dolose Handlungen (=Unterschlagungsprüfung) in einer Unternehmung durch ihre Aufgabenstellung in den Bereich der Sonder- oder Teilprüfungen einzuordnen. 1.2 Prüfungshandlungen Die Ausführung der Prüfung kann durch direkte und/oder indirekte Prüfungshandlungen geschehen. Die direkte Prüfung bezieht sich auf die richtige Aufnahme der Prüfungsgegenstände durch Messen, Wiegen oder Zählen. Durch Belegprüfung, die Prüfung der Verbuchungen, der Berechnungen und der Übertragung kann die richtige, buchmäßige Behandlung von Geschäftsvorfällen nachgewiesen werden. Die direkte Prüfung wird lückenlos oder stichprobenweise durchgeführt3 und kann im Weiteren in formelle (z.B. Belegprüfung, Abstimmungsprüfung) und materielle Prüfung (Prüfung der inhaltlichen Richtigkeit des Zahlenmaterials) aufgegliedert werden4. Die indirekte Prüfung erfolgt als Verprobung, Kennziffern- oder Kontrollsystemprüfung5. 1.3 Formen der Unterschlagungsprüfung Ausgehend von der Prüfungsrichtung kann die Unterschlagungsprüfung progressiv oder retrograd durchgeführt werden6. Bei der progressiven Unterschlagungsprüfung dient der Geschäftsvorfall als Ausgangspunkt zum Nachvollziehen der Unternehmensprozesse bis zur Erfolgsrechnung. Die retrograde Prüfung basiert auf der Erfolgsrechnung und verfolgt die einzelnen Transaktionen bis zur Entstehung zurück. [...] 1 Vgl. Meyer zu Lösebeck (Unterschlagungsverhütung) S. 13 2 Vgl. Meyer zu Lösebeck (Unterschlagungsverhütung) S. 19 3 Vgl. Peemöller (Prüfung) Sp. 345 4 Vgl. Kleinmanns (Unterschlagungsprüfung) S. 619; Schedlbauer (Sonderprüfungen) S. 348 5 Vgl. Peemöller (Prüfung) Sp. 345 6 Vgl. Anhang, Abbildung 1
978-3-638-13188-9
978-3-638-68381-4
Sonderprüfung Unterschlagungsprüfung Management-Unterschlagung Abschlussprüfung
, 2001, Unterschlagungsprüfung, München, GRIN Verlag, http://www.grin.com/de/e-book/5221/unterschlagungspruefung
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