Source: https://www.jusline.at/entscheidungen/11/201/1/2
Timestamp: 2019-07-21 15:54:59
Document Index: 338718520

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 201', 'OGH', '§ 201', '§ 15', '§ 99', '§ 105', 'OGH', '§ 201', 'OGH', 'OGH', '§ 143', 'OGH', '§ 201', 'OGH', '§ 201', '§ 127', 'OGH', '§ 15', '§ 15', 'OGH', '§ 201', 'OGH', '§ 201', 'OGH', '§ 206', '§ 201', '§ 212', 'OGH', '§ 201', '§ 201']

Entscheidungen des OGH zu § 201 Abs. 2 StGB - Seite 1 - JUSLINE Österreich
TE OGH 2011/2/17 11Os131/10i
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurden Martin H*****, Jasmin Ha***** und Günter R***** (zu A./I./) des Verbrechens der Vergewaltigung nach § 201 Abs 1 und 2 erster, dritter und vierter Fall StGB, (zu A./II./) des Verbrechens der Erpressung nach §§ 15, 144 Abs 1 StGB, (zu A./III./) des Vergehens der Freiheitsentziehung nach § 99 Abs 1 StGB und (zu A./IV./) des Vergehens der Nötigung nach § 105 Abs 1 StGB; Martin H***** überdies (zu B./I./) des Vergehens der gefährlichen Drohung ... mehr lesen...
RS OGH 2011/2/17 11Os131/10i
Rechtssatz: Die für die Qualifikation des § 201 Abs 2 erster Fall StGB erforderliche schwere Körperverletzung kann sowohl aus der Anwendung der Gewalt als auch unmittelbar aus der Durchführung des Beischlafs oder einer dem Beischlaf gleichzusetzenden geschlechtlichen Handlung resultieren. Entscheidungstexte 11 Os 131/10i Entscheidungstext OGH 17.02.2011 11 Os 131/10i Eur... mehr lesen...
RS OGH 2011/2/17 13Os132/10a, 11Os47/11p, 15Os147/14b
Rechtssatz: Auf Vorsatz abstellende Körperverletzungsdelikte sind gegenüber vorsätzlich begangenen Tötungsdelikten (stillschweigend) subsidiär, wenn ein einheitliches Tatgeschehen vorliegt, das Angriffsobjekt ident ist und Ersteres nur als Vorstufe des Letzteren anzusehen ist, also nicht darüber hinaus greift. Demzufolge ist bei allen gestuften Erfolgsqualifikationen ? somit auch im Verhältnis der Fälle 3 bis 5 des § 143 StGB ? im Fall des Todeseintritts nur die darauf abstellen... mehr lesen...
TE OGH 2010/9/28 11Os113/10t
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Wolfgang N***** des Verbrechens der Vergewaltigung nach § 201 Abs 1, Abs 2 vierter Fall StGB schuldig erkannt. Danach hat er am 27. September 2009 in N***** S***** R***** mit Gewalt zur Duldung des Beischlafs sowie zur Duldung und zur Vornahme von dem Beischlaf gleichzusetzenden geschlechtlichen Handlungen genötigt, indem er sie mit beiden Händen zunächst rücklings gegen einen Stein stieß, sie anschließend mit seinem Körperge... mehr lesen...
TE OGH 2010/1/14 13Os135/09s
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurden Rijad und Adin H***** aufgrund des Wahrspruchs der Geschworenen jeweils des Verbrechens der Vergewaltigung nach § 201 Abs 1 und Abs 2 erster und dritter Fall StGB (1 und 2) sowie des Vergehens des Diebstahls nach § 127 StGB (3 und 4) schuldig erkannt. Danach haben sie am 6. Juli 2008 in Ried im Innkreis und in Tumeltsham im einverständlichen Zusammenwirken (1 und 2) Valerie K***** dadurch, dass sie dieser den Mund zuhielten, sie in einen... mehr lesen...
TE OGH 2009/9/9 15Os100/09h
Gründe: Mit dem angefochtenen, auch einen in Rechtskraft erwachsenen Teilfreispruch enthaltenden Urteil wurde Harald U***** des Verbrechens des (versuchten) schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen nach §§ 15, 206 Abs 2 StGB (I./) und der Verbrechen des (versuchten) sexuellen Missbrauchs von Unmündigen nach §§ 15, 207 Abs 2 StGB (II./) schuldig erkannt. Danach hat er, um sich geschlechtlich zu erregen oder zu befriedigen, versucht, in Wien unmündige Personen zu verleiten, I./ ... mehr lesen...
TE OGH 2008/11/5 13Os118/08i
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil, das auch einen in Rechtskraft erwachsenen Freispruch enthält, wurde Stefan T***** Verbrechen der Vergewaltigung nach § 201 Abs 1 StGB idgF schuldig erkannt. Danach hat er „im Zeitraum 2004 bis einschließlich 2006 in E***** Carina C***** mit Gewalt zur Vornahme und Duldung des Beischlafs oder einer dem Beischlaf gleichzusetzenden geschlechtlichen Handlung genötigt, und zwar: 1. indem er sie an den Schultern hinunterdrückte, ihre beiden Hände mit ... mehr lesen...
TE OGH 2007/3/27 11Os23/07b
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Christian R***** aufgrund des Wahrspruches der Geschworenen des Verbrechens der Vergewaltigung nach § 201 Abs 1, Abs 2 erster „und dritter" Fall StGB schuldig erkannt. Danach hat er am 22. März 2006 in Wien eine Person mit Gewalt zur Vornahme und Duldung von dem Beischlaf gleichzusetzenden geschlechtlichen Handlungen genötigt, indem er Verica J***** auf ein Bett stieß, mit einem Knie ihren Bauch fixierte, ihr mit der Hand gegen das Gesicht ... mehr lesen...
TE OGH 2006/9/21 12Os72/06i
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Erwin B***** der Verbrechen des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen nach § 206 Abs 1 StGB (1) und der Vergewaltigung nach § 201 Abs 2 StGB idF BGBl 1989/242 (2) sowie des Vergehens des Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses nach § 212 Abs 1 Z 1 StGB (3) schuldig erkannt. Darnach hat er in Wielands und anderen Orten 1.) an einem nicht mehr genau feststellbaren Tag im Februar 2001 mit seiner unmündigen Stieftochter Sabrina B***... mehr lesen...
TE OGH 2006/7/12 13Os43/06g
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Ralph S***** - abweichend von der wegen § 201 Abs 1 StGB idF BGBl I 2004/15 erhobenen Anklage - des Verbrechens der Vergewaltigung „nach § 201 Abs 2 StGB idF BGBl 1989/242" schuldig erkannt, weil er am 21. November 2004 in Wien Krisztina K***** „dadurch, dass er sie mehrmals mit beiden Händen am Rücken und an den beiden Oberarmen packte, sie auf das Bett warf, sich in weiterer Folge auf ihren Körper legte, ihr den Mund zuhielt und sie am Ha... mehr lesen...