Source: https://www.innovationslupe.de/
Timestamp: 2017-08-22 16:30:10
Document Index: 273813122

Matched Legal Cases: ['Art. 4', '§ 198', '§ 198', '§ 128', '§ 198', '§ 12', '§ 22', '§ 21', 'Art. 16', 'Art. 14', '§ 51', 'BGH', 'BGH', '§ 6', 'Art. 16', 'Art. 14', 'BGH', '§ 11']

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Die Innovationslupe - Ihr Nachrichtenmagazin zu den gewerblichen Schutzrechten
Sie finden hier sowohl aktuelle Nachrichten wie auch Hintergrundberichte,, mit denen die Innovationslupe versucht, Ihnen ein zuverlässiger Begleiter durch das Immaterialgüterrecht zu sein.
Bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung zum Zweck der gemeinsamen Berufsausübung von Rechts- und [ … ]
Der Bundesgerichtshof hatte sich aktuell mit der Höhe von Rechtsanwaltskosten bei einer Abmahnung aus einem Gebrauchs- und Geschmacksmuster zu befassen und allzu hochfliegenden Wünschen der Abmahnenden (bzw. ihrer Anwälte) eine Absage erteilt:
Die Klägerin erwarb von der Beklagten, einem Verlagsunternehmen, zusammen mit [ … ]
Die beim Grundstückskaufvertrag mitbeurkundete Auflassung – und das ausgeübte Vorkaufsrecht Rechtslupe, 22. August 2017
Blutegel als Arzneimittel Rechtslupe, 22. August 2017
Masterabschluss in Psychologie – und der Zugang zur Psychotherapeutenausbildung Rechtslupe, 22. August 2017
Nacherfüllung – und die Transportkosten Rechtslupe, 22. August 2017
Klauselerteilung auf ausländische Unterhaltstitel – und die Zuständigkeit der Familiengerichte Rechtslupe, 22. August 2017
Islamische Eheschließung, türkischer Unterhaltstitel – und das Haager Unterhaltsvollstreckungsabkommen Rechtslupe, 22. August 2017
Klauselerteilung für ausländische Unterhaltstitel – und die Beschwerdebegründung Rechtslupe, 22. August 2017
Der Zeichenfehler im Grundbuch – und der Fortführungsnachweis Rechtslupe, 22. August 2017
Erledigung in Grundbuchsachen – und der Feststellungsantrag Rechtslupe, 22. August 2017
Rechtshängigkeitszinsen auf Verzugszinsen Rechtslupe, 22. August 2017
Welche gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gibt es bei der Archivierung von Dokumenten im kaufmännischen Bereich? Rechtslupe, 22. August 2017
Die Mutter als Entlastungszeugin – und ihre Einlassung erst in der Hauptverhandlung Rechtslupe, 21. August 2017
Die nicht eigenhändig begangene gefährliche Körperverletzung Rechtslupe, 21. August 2017
Die technische Störung des Gerichtsfaxes Rechtslupe, 21. August 2017
Erbschaftsteuerlicher Ehegattenfreibetrag für beschränkt steuerpflichtige Ehegatten Rechtslupe, 21. August 2017
Der Streit um die Abberufung eines Geschäftsführers – und der Streitwert Rechtslupe, 21. August 2017
Jugendstrafe – wegen der Schwerde der Schuld Rechtslupe, 21. August 2017
Unterbringung in einer Entziehungsanstalt – und der Prognosezeitraum für den Behandlungserfolg Rechtslupe, 21. August 2017
BTM-Handel – und die Überschreitung der “nicht geringen Menge” Rechtslupe, 21. August 2017
Kein Rücktritt vom Versuch – und die Strafzumessung Rechtslupe, 21. August 2017
Gemeinnützigkeit – und die allgemeinpolitische Betätigung Vereinslupe, 18. August 2017
Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk – und die Umsatzsteuer Energielupe, 18. August 2017
Prüfungsnummer-Rücknahme beim Wein Landwirtschaftslupe, 17. August 2017
Due Europäische Zentralbank – und ihr Public Sector Purchase Programme Europalupe, 16. August 2017
Das Gebot zeitnaher Mittelverwendung – und die Risiken für die Gemeinnützigkeit Vereinslupe, 16. August 2017
Düsseldorfer Bartspaltereien [→]
Das Landgericht Düsseldorf hat der Wilkinson Sword GmbH im Eilverfahren untersagt, in Deutschland weiterhin Rasierklingeneinheiten für Nassrasierer zu vertreiben, die auf den Nassrasierer „Gillette Mach 3“ von Gillette passen. Die US-amerikanische Gesellschaft Gillette ist Inhaberin des Patents EP 1 695 800 B1 für eine „auswechselbare Rasierklingeneinheit mit einer Klingeneinheit und mit einer Einheitenverbindungsstruktur“. Gillette vertreibt in Deutschland den Nassrasierer „Gillette Mach 3“ mit [ … ]
Altersversorgungsleistungen des Europäischen Patentamts – und ihre Besteuerung [→]
Die Altersversorgungsleistungen, die ein ehemaliger Bediensteter des Europäischen Patentamts von dem Reservefonds der Europäischen Patentorganisation bezieht, sind in voller Höhe als Versorgungsbezüge zu versteuern. Das Europäische Patentamt (EPA) ist gemäß Art. 4 Abs. 2 Buchst. a des Europäischen Patentübereinkommens (EPÜ) vom 05.10.1973 ((BGBl II 1976, 649, 826)) ein Organ der Europäischen Patentorganisation (EPO), die durch das EPÜ [ … ]
Überlange Patenterteilungsverfahren [→]
Nach § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG wird angemessen entschädigt, wer infolge unangemessener Dauer eines Gerichtsverfahrens im Sinne des § 198 Abs. 6 Nr. 1 GVG als Verfahrensbeteiligter einen Nachteil erleidet. Behördliche Verfahren, die einem gerichtlichen Verfahren vorausgehen, zählen nicht zum Gerichtsverfahren. § 128b PatG bestimmt deshalb, dass die Vorschriften der §§ 198 ff GVG (nur) auf Verfahren vor dem Patentgericht und dem Bundesgerichtshof entsprechend anzuwenden [ … ]
30. Dezember 2016 | IP Allgemein
Neuerungen in der Landwirtschaft [→]
Auch ein eher traditioneller Wirtschaftszweig wie die Landwirtschaft ist auf Innovationen angewiesen. Damit die Produkte effizient erwirtschaftet werden können und das Optimum an Ertrag einbringen, sind Weiterentwicklungen von besonderer Bedeutung. Da scheint es auch keineswegs ausgefallen, sondern eher vorrausschauend, dass ein großer Landtechnik-Hersteller (John Deere) in Kaiserslautern ein Europäisches Technologie- und Innovationszentrum - ETIC - unterhält. [ … ]
Patentanmeldung durch einen Miterfinder [→]
Stehen Miterfindern die Rechte an der Erfindung in Bruchteilsgemeinschaft zu, ist die Anmeldung zum Patent durch einen Miterfinder jedenfalls dann nicht als notwendige Maßnahme zur Erhaltung des Gegenstands gerechtfertigt, wenn der Anmelder die Anmeldung nur im eigenen Namen vornimmt. Einem auf diese Weise übergangenen Mitberechtigten steht ein Schadensersatzanspruch zu, der auch einen Ausgleich für vom Anmelder gezogene Gebrauchsvorteile umfassen kann ((Weiterführung [ … ]
Gleichwirkendes Austauschmittel – und die Überlegungen des Fachmanns [→]
Die Orientierung der Überlegungen des Fachmanns, mit denen er ein im Sinne des Merkmals der Erfindung gleichwirkendes Austauschmittel als gleichwirkend auffinden kann, am Patentanspruch und damit die Verletzung des Patents mit äquivalenten Mitteln kann regelmäßig nicht mit der Begründung verneint werden, der Patentinhaber habe sich mit der konkreten Formulierung des Merkmals auf eine dessen Wortsinn entsprechende Ausgestaltung [ … ]
Nichtigerklärung eines bereits erloschenen Patents – und das Rechtsschutzinteresse [→]
Wer die Nichtigerklärung eines erloschenen Patents begehrt, kann sich nicht mehr auf das bei einem als Popularklage ausgestalteten Verfahren ein Rechtschutzbedürfnis rechtfertigende Interesse der Allgemeinheit an der Nichtigerklärung berufen. Nichtigerklärung eines erloschenen Patents Das Erfordernis des besonderen eigenen Rechtsschutzinteresses ist dabei jedoch nicht etwa so zu verstehen, dass an dieses [ … ]
Rechtswegfragen bei der Arbeitnehmererfindung [→]
Nach § 12 Abs. 1 ArbnErfG soll die Art und Höhe der Vergütung in angemessener Frist nach Inanspruchnahme der Diensterfindung durch Vereinbarung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer festgestellt werden. Letztlich stellt eine solche Vereinbarung einen privatrechtlichen Vertrag dar. Eine solche Vereinbarung liegt nach Überzeugung des Landesarbeitsgerichts München nicht erst dann vor, wenn sich aus dieser der zu zahlende Betrag unmittelbar ergibt. Eine Vergütung [ … ]
Die übernahme eines letztlich gescheiterten Forschungs- und Entwicklungsvertrages [→]
Haben die Parteien eines Forschungs- und Entwicklungsvertrags vereinbart, dass jede Partei mit den von ihr getragenen Entwicklungskosten belastet bleibt, wenn die Entwicklung eines marktfähigen Produkts scheitert, kommt eine Einstandspflicht einer Partei für einen unentdeckt gebliebenen der Fertigstellung der Entwicklung entgegenstehenden Mangel des dem Vertrag zugrunde liegenden technischen Konzepts regelmäßig nicht in [ … ]
Patentgegenstand – und die Grenzen der Anmeldung [→]
Nach § 22 Abs. 1 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 Nr. 4 PatG ist ein Patent für nichtig zu erklären, wenn sein Gegenstand über den Inhalt der Anmeldung in der Fassung hinausgeht, in der sie bei der für die Einreichung zuständigen Behörde ursprünglich eingereicht worden ist. Der danach maßgebliche Inhalt der Anmeldung ist anhand der Gesamtheit der ursprünglich eingereichten Unterlagen zu ermitteln, mithin nicht auf den Gegenstand der in der Anmeldung formulierten [ … ]
15. April 2016 | IP Allgemein
Bedienstete des Europäischen Patentamts – und die Individualitätszulage [→]
Nach Art. 16 Abs. 1 Satz 1 des Protokolls über die Vorrechte und Immunitäten der Europäischen Patentorganisation (Immunitätenprotokoll -PPI-) ((BGBl II 1976, 985)) sind u.a. die in Art. 14 PPI genannten Bediensteten des EPA für die von der Europäischen Patentorganisation (EPO) gezahlten Gehälter und Bezüge nach Maßgabe der Bedingungen und Regeln, die der Verwaltungsrat innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des Übereinkommens festlegt, [ … ]
8. April 2016 | Patente
Streitwert in Patentnichtigkeitsverfahren [→]
Der Streitwert im Patentnichtigkeitsverfahren ist nach § 51 Abs. 1 GKG nach billigem Ermessen zu bestimmen. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist dafür der gemeine Wert des Patents bei Erhebung der Klage bzw. der Einlegung der Berufung zuzüglich des Betrags der bis dahin entstandenen Schadensersatzforderungen maßgeblich ((BGH, Beschluss vom 11.10.1956 - I ZR 28/55, GRUR 1957, 79; Beschluss vom 07.11.2006 - X ZR 138/04, GRUR 2007, 175 [ … ]
24. März 2016 | Patente
Lehre zum technischen Handeln – und der erfinderische Überschuss [→]
Eine Lehre zum technischen Handeln, die die Nutzung einer Entdeckung zur Herbeiführung eines bestimmten Erfolgs lehrt, ist dem Patentschutz unabhängig davon zugänglich, ob die Lehre über die zweckgerichtete Nutzung des aufgedeckten naturgesetzlichen Zusammenhangs hinaus einen "erfinderischen Überschuss" enthält. Dies gilt auch für die Bereitstellung einer für ein Humanprotein codierenden Nukleinsäuresequenz. Einer Kennzeichnung der Sequenz [ … ]
Ausführbarkeit einer Lehre – und die hinreichende Offenbarung [→]
Eine für die Ausführbarkeit einer Lehre hinreichende Offenbarung ist gegeben, wenn der Fachmann ohne erfinderisches Zutun und ohne unzumutbare Schwierigkeiten in der Lage ist, die Lehre des Patentanspruchs auf Grund der Gesamtoffenbarung der Patentschrift in Verbindung mit dem allgemeinen Fachwissen am Anmelde- oder Prioritätstag praktisch so zu verwirklichen, dass der angestrebte Erfolg erreicht wird ((st. Rspr.; s. nur BGH, Urteil vom [ … ]
Übertragung einer Patentanmeldung – oder Einräumung einer Mitberechtigung [→]
Ob ein Berechtigter die Übertragung einer Patentanmeldung oder die Einräumung einer Mitberechtigung daran verlangen kann bzw. ob ein Anspruch auf Nennung als (Mit)Erfinder besteht, erfordert einen prüfenden Vergleich der zum Patent angemeldeten Lehre mit derjenigen, deren widerrechtliche Entnahme geltend gemacht wird. Dazu ist in erster Linie zu untersuchen, inwieweit beide Lehren übereinstimmen. Ob eine widerrechtliche Entnahme vorliegt, [ … ]
18. Dezember 2015 | Patente
Priorität einer Voranmeldung – und die Bereichsangabe [→]
Die Priorität einer Voranmeldung, die eine Bereichsangabe enthält, kann jedenfalls dann wirksam in Anspruch genommen werden, wenn der in der Nachanmeldung beanspruchte, innerhalb dieses Bereichs liegende einzelne Wert oder Teilbereich in der Voranmeldung als mögliche Ausführungsform der Erfindung offenbart ist. Nach Art. - II § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 IntPatÜbkG ist ein europäisches Patent mit Wirkung für das Hoheitsgebiet der [ … ]
Entsperrung eines Touchscreens [→]
Bei der Prüfung der erfinderischen Tätigkeit bleiben Anweisungen, die die Vermittlung bestimmter Inhalte betreffen und damit darauf zielen, auf die menschliche Vorstellung oder Verstandesfähigkeit einzuwirken, als solche außer Betracht. Anweisungen, die Informationen betreffen, die nach der erfindungsgemäßen Lehre wiedergegeben werden sollen, können die Patentfähigkeit unter dem Gesichtspunkt der erfinderischen Tätigkeit nur insoweit stützen, als sie die Lösung eines [ … ]
Bedienstete des Europäischen Patentamtes – und die deutsche Einkommensteuer [→]
Gemäß Art. 16 Abs. 1 Satz 1 des Protokolls über die Vorrechte und Immunitäten der Europäischen Patentorganisation (Immunitätenprotokoll -PPI-) ((BGBl II 1976, 985)) sind u.a. die in Art. 14 PPI genannten Bediensteten des EPA für die von der Organisation gezahlten Gehälter und Bezüge nach Maßgabe der Bedingungen und Regeln, die der Verwaltungsrat innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des Übereinkommens festlegt, zugunsten der Organisation [ … ]
27. November 2015 | Patente
Fugenfreie Verbindung – und der Stand der Technik [→]
Angesichts der Nachteile, die eine Verklebung und eine dabei entstehende Fuge mit sich bringen, ist die Entwicklung einer fugenfreien Verbindung bereits als Teil der Lösung des technischen Problems anzusehen. Elemente, die zur patentgemäßen Lösung gehören, dürfen bei der Definition des technischen Problems, das einer Erfindung zugrunde liegt, jedoch nicht berücksichtigt werden ((BGH, Urteil vom 22.05.1990 - X ZR 124/88, GRUR 1991, 811, 814 - Falzmaschine; Urteil vom [ … ]
6. November 2015 | Patente
Entscheidungen des Bundespatentgerichts über den Kostenansatz [→]
§ 11 Abs. 3 PatKostG schließt nicht nur eine Beschwerde, sondern auch eine Rechtsbeschwerde gegen Entscheidungen des Bundespatentgerichts über den Kostenansatz aus. Die Frage, ob Kosten wegen unrichtiger Sachbehandlung niederzuschlagen sind, betrifft den Kostenansatz. In dem hier entschiedenen Fall meldete der Anmelder am 28.03.2013 per Telefax ein Gebrauchsmuster beim Deutschen Patent- und Markenamt (Patentamt) an, das ein [ … ]