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Timestamp: 2018-04-23 23:22:37
Document Index: 86380952

Matched Legal Cases: ['§\u200987', '§7', '§7', '§9', '§7', '§8', '§9']

forum.oeffentlicher-dienst.info • Thema anzeigen - Bereitschaftsdienst HIntergrunddienst nach TVÖD
Bereitschaftsdienst HIntergrunddienst nach TVÖD
von Praxistester am 16.06.2017, 20:22
Manchmal spielt der Zufall eine Rolle. Mit der Suche in diesem Portal nach Hintergrunddienst hat jemand gefragt ob damit Rufbereitschaft gemeint ist. Ja, das ist das selbe. Wiederum in Bing gesucht. Bin ich auf diese Seite gestoßen.
https://www.haufe.de/oeffentlicher-dien ... 13246.html
Das würde Bedeuten das eigendlich der Grundlohn plus Bereitschgaftsdienstzulage gezahlt werden müsste oder? Werde ich jetzt seit 15 Jahren verarscht? Danach sind sie 9 Stunden des nachfolgenden Tages (nach 24 Stunden Pausenpflicht) teil des Bereitschaftsdienstes und die restlichen 27.5 Stunden mit Lohn und Zuschlag zu bezahlen oder mit Freizeit auszugleichen?
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Re: Bereitschaftsdienst HIntergrunddienst nach TVÖD
von Spid am 16.06.2017, 20:37
Und das Lesen des - im Vergleich zum Internet wesentlich weniger Umfang habenden - Tarifvertrags, was ich grundsätzlich für eine naheliegende Möglichkeit halte, sich über die durch diesen geregelten Arbeitsbedingungen zu informieren, führte nicht zu der Erkenntnis, daß Rufbereitschaft - übrigens etwas völlig anderes als Bereitschaftsdienst - bezahlt wird?
von Praxistester am 16.06.2017, 21:58
Wo lese ich hier auf diesen Seiten über solche Regelungen? Ich sehe nur Tabellen, Rechner und keine Arbeitszeit Regelungen . Keine neusten Gesetze, Keine Rechtssprechung außer Andeutungsweise etwas in diesem Forum. WEnn Rufbereitschaft und Hinergrunddienst das gleiche ist "Rufbereitschaft ist Arbeitszeit im Sinne § 87 BetrVG.” (Bundesarbeitsgericht am 21.12.1982). Nach dieser seitehttp://www.hensche.de/Rechtsanwalt ... ienst.html ist Bereitschaftsdienst Arbeitszeit Das ist auf dieser Seite
http://www.oeffentlichen-dienst.de/entgeltgruppen.html iebenfalls zu diesem Thema nichts zu finden. Im Gegenteil eigendlich ist die tatsächliche Länge des Bereitschaftsdienstes nach allen Gesetzen verboten ist. Jede Klinik müßte danach ausgehend von den zu leistenden wöchendlichen stunden 43,5 und maximal erlaubte 58 Stunden 11,68 Ärzte pro Woche mit maximal 14,5 Stunden belasten und jeder dieser Ärzte hätte dann danach einen Tag frei . Bei Krankheiten und Urlaub würden 5 Ärzte und mehr nötig sein um den Bereitschaftsdienst überhaupt zu regeln. Aber trotz allem wird Bereitschaftsdienst wie nichtarbeit behandelt. Faktisch ersatzdienst für die Fehlstunden des eigendlichen Urlaubstages verlangt um dann noch mit Steuern bestraft zu werden obwohl faktisch bei einem 38,5 Stunden Job nur die ZUlage zu kassieren das ganze noch Pauschal,. Nochmal Bereitschaftsdienst ist Arbeit 9 Sunden von den 38,5 sind automatisch normal bezahlt der Rest nur mit einer Pauschale die eines Mindeslohnes spottet. Jeder Dorftrottel der ERdbeeren sammelt verdient mehr.
von Spid am 17.06.2017, 07:13
Meine Güte, was ein Geschwurbel. Diese Website hält keine Tarifvertragstexte vor, Du findest sie bei den den Tarifvertrag schließenden Tarifparteien. Daß man nicht nur einen Arbeitsvertrag schließt, der hinsichtlich der Arbeitsbedingungen auf den TVÖD verweist, den TVÖD aber nicht liest, sondern auch in diesem Forum sieben Jahre schreibt und sich dabei in absolut unleserlichen Beiträgen über seine Arbeitsverhältnisse ausläßt und dazu Fragen - gerne auch dieselben mehrmals in jeweils eigenen Threads - stellt, ohne auch nur einen Blick in den Tarifvertrag geworfen zu haben, kann ich bei einer Spülhilfe oder einer ungelernten Bauhofskraft noch verstehen, bei einer Ärztin hingegen nicht.
von Praxistester am 17.06.2017, 09:55
Danke lieber Spid und es ist mir unverständlich das auf beiden Seiten kein permanenter Link zu dieser Seite http://www.tarifvertragoed.de/tarifvert ... einer_teil
auf der Info Öffendlicher Dienst.info htlm Seite besteht. Dann hätte ich natürlich auch diesen Teil gefunden http://www.tarifvertragoed.de/tvoed_paragraf_9 und dann festgestellt das die Hälfte von 38,5 Stunden als Arbeitszeit anzurechnen sind also 18,25 Stunden so das man jedem der eigendlich diesen Bereitschaftsdienst macht noch Lohn plus Aufschlag von 9,25 Stunden schuldet und das die ersten neun Stunden pratisch den nächsten freien Tag als normalen Arbeitstag deklariert (vorweg geleistete Stunden) und den Rest als erlaubten Arbeitstag (Überstunden)mit (max58 Stunden wöchendlich) Bezahlung oder Urlaubstag verrechnen sollte. Richtig?
Zuletzt geändert von Praxistester am 17.06.2017, 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
von Spid am 17.06.2017, 09:57
Was denn nun: Rufbereitschaft oder Bereitschaftsdienst?
von Praxistester am 17.06.2017, 10:06
Hintergrunddienst ist Rufbereitschaft und Arbeitszeit §7 Sonderform der Arbeit die nicht mit dem Mindeslohn bezahlt wird.Sorry,beides ist höcht Ungerecht und mangelhaft Informiert bzw. in unsere Klinik mit Regeln behaftet die gegen beide §7 und §9 verstoßen.
Zuletzt geändert von Praxistester am 17.06.2017, 10:11, insgesamt 1-mal geändert.
von Spid am 17.06.2017, 10:11
Für Rufbereitschaft gelten §7 Abs. 4 und §8 Abs. 3 TVÖD.
von Praxistester am 17.06.2017, 10:28
Die Frage ist ja jetzt noch der Bereitschaftsdienst des ersten Tages(24H) hat zur regel das der nächste Tag frei zu nehmen ist. Ist das der Freizeitausgleich? Und verstößt der Arbeitgeber gegen §9 wenn er den Bereitschaftsdienst pauschal bezahlt? und das mit 60% vom Lohn?
von Spid am 17.06.2017, 10:32