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Timestamp: 2016-10-24 21:58:26
Document Index: 234461538

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 134', 'BGE', 'Art. 152', 'BGE']

U 301/06 (13.03.2007)
U 301/06
B.________, 1969, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard, Werdstrasse 36, 8004 Z�rich,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 28. April 2006.
B.________. geboren 1969, arbeitete seit Oktober 2000 bei der Firma S.________AG als Bauarbeiter, �bte daneben bei der Firma G.________ AG eine Nebenerwerbst�tigkeit als Reinigungskraft aus und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 9. Oktober 2003 st�rzte er aus f�nf Metern von einer Leiter und zog sich dabei Calcaneus-Frakturen beidseits sowie eine Kontusion der Brust- und Lendenwirbels�ule zu. Die SUVA erbrachte zun�chst die gesetzlichen Versicherungsleistungen, stellte diese aber mangels behandlungsbed�rftiger Unfallfolgen mit Verf�gung vom 27. Oktober 2004 per 30. September 2004 ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. Juni 2005 fest.
B.________ beschwerte sich gegen den Einspracheentscheid und beantragte, in Aufhebung desselben seien ihm weiterhin die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurichten. Mit Entscheid vom 28. April 2006 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Beschwerde ab.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es sei der Entscheid vom 28. April 2006 vollumf�nglich aufzuheben und die SUVA sei zu verpflichten, die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurichten; ferner sei ihm die unentgeltliche Verbeist�ndung zu gew�hren.
Im angefochtenen Entscheid werden die nach der Rechtsprechung f�r den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181) zutreffend dargelegt.
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer f�r die Folgen des Unfalls vom 9. Oktober 2003 �ber den 30. September 2004 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat.
3.1 Das kantonale Gericht hat gest�tzt auf die medizinischen Unterlagen mit einl�sslicher Begr�ndung, auf die verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), zutreffend dargelegt, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organischen Unfallfolgen mehr ausgewiesen waren. Der Beschwerdef�hrer st�tzt seine gegenteilige Auffassung im Wesentlichen auf die Berichte von Dr. med. H.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, vom 23. Juli und 10. August 2004. Dieser habe zun�chst die Verdachtdiagnose einer Kontusio spinalis gestellt und diese entgegen den Ausf�hrungen der Vorinstanz nach Einsicht in die Magnetresonanz-Tomographien nicht verworfen; er halte nach wie vor eine neurologische Abkl�rung f�r sinnvoll.
3.2 Ob Dr. med. H.________ die Verdachtdiagnose verworfen hat oder nicht, ist irrelevant. Auch aus seiner Stellungnahme vom 10. August 2004 geht n�mlich klar hervor, dass sich aufgrund der MRI der HWS und der BWS keine Hinweise auf medull�re L�sionen oder Spinalkanaleinengung bzw. keine Signalunterschiede pathologischen Charakters ergeben. Fehlt es im Zeitpunkt der Leistungseinstellung an einem pathologischen Befund am R�ckenmark, kann dahingestellt bleiben, ob es seinerzeit zu einer Prellung oder Quetschung (Kontusion) desselben gekommen ist oder nicht. Sind die geklagten Beschwerden auf keinen somatischen Befund zur�ckzuf�hren (die Frakturen der Fersenbeine sind unbestrittenermassen vollst�ndig verheilt), ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die angegebenen St�rungen Ausdruck eines Schmerzsyndroms sind.
3.3 Das kantonale Gericht legt in allen Teilen �berzeugend dar, dass der als mittelschwer einzustufende Unfall nicht ad�quat kausal f�r die psychischen Beeintr�chtigungen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was im angefochtenen Entscheid nicht bereits entkr�ftet worden w�re. Die Beschwerdegegnerin hat ihre Leistungen daher zu Recht per 30. September 2004 eingestellt.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Weil die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als aussichtslos (BGE 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236) zu bezeichnen ist, kann dem Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung nicht stattgegeben werden (Art. 152 OG; BGE 125 V 201 E. 4a S. 202).
Luzern, 13. M�rz 2007