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Timestamp: 2018-02-24 02:21:35
Document Index: 208120311

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42']

8C_442/2008 07.07.2008
8C_442/2008
Der 1946 geborene B.________ arbeitete seit 1977 bei der Firma X.________ als er sich am 11. März 2005 bei einem Sturz von einem vereisten Dachrand aus ca. 2,5 m Höhe eine Rücken- und Gesässkontusion zuzog. Nach diversen medizinischen Abklärungen und Behandlungen sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) dem Versicherten mit Verfügung vom 9. Mai 2006 eine Invalidenrente von 12 % und eine Integritätsentschädigung von 5 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 9. März 2007 fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 27. Februar 2008).
Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten lässt der Versicherte beantragen, in Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides sei ihm eine 50%ige UVG-Rente sowie eine 20%ige Integritätsentschädigung zuzusprechen.
Streitig und zu prüfen ist die Höhe der Invalidenrente und der Integritätsentschädigung. Das kantonale Gericht hat die für die Beurteilung massgebenden Rechtsgrundlagen, insbesondere die Grundsätze zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität; Tod; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum Erfordernis des adäquaten Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (vgl. ferner BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) und bei psychischen Unfallfolgen im Besonderen (BGE 115 V 133) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Ausführungen zum Beweiswert und zur Würdigung medizinischer Berichte und Stellungnahmen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; E. 3b/ee S. 353). Darauf wird verwiesen.
3.1 Nach umfassender Würdigung der medizinischen Akten ist die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt, dass der Versicherte aufgrund der rein unfallbedingten Beschwerden in einer leichten angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig ist. Sie hat sich dabei zu Recht auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. W.________ (vom 21. Dezember 2005) abgestützt, der mit der Vorinstanz alle rechtsprechungsgemässen Kriterien (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff. mit Hinweisen) für eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage erfüllt und überdies von den Befunden und Beobachtungen her auch mit weiteren Arztberichten übereinstimmt. Indizien, die gegen die Zulässigkeit dieser versicherungsinternen ärztlichen Stellungnahme sprechen sind nicht zu erkennen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353). Das kantonale Gericht hat sich überdies mit den abweichenden medizinischen Beurteilungen datailliert auseinandergesetzt. Den fundierten Ausführungen im angefochtenen Entscheid kann vollumfänglich beigepflichtet werden.
3.2 Was dagegen in der Beschwerde vorgebracht wird, vermag nicht zu überzeugen, zumal sich der Beschwerdeführer mit den entscheidenden Erwägungen zur natürlichen und adäquaten Kausalität im angefochtenen Entscheid nicht befasst. Dies betrifft einerseits die rein degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule und anderseits die psychischen Beschwerden, die beide zu Recht nicht als unfallkausal bezeichnet worden sind. Bei den psychischen Beschwerden mangelt es denn, selbst wenn, wie geltend gemacht wird, der natürliche Kausalzusammenhang zum Unfallereignis erstellt wäre, an deren Adäquanz.
3.3 Was die im vorinstanzlichen Entscheid bestätigte Festlegung des Integritätsschadens auf 5 % betrifft, wird vom Beschwerdeführer eine Begründung, weshalb diese stattdessen 20 % betragen soll, - wie im Übrigen bereits im kantonalen Verfahren - nicht vorgetragen, sodass auf die Beschwerde in diesem Punkt unter Verweis auf Art. 42 Abs. 2 BGG nicht einzutreten ist.