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Timestamp: 2016-10-25 05:09:25
Document Index: 227414605

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 9', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_1171/2014 � � Urteil vom 13. Januar 2015
Das Untersuchungsrichteramt Uznach nahm am 3. September 2014 zwei Strafverfahren nicht an die Hand, weil die Beschwerdef�hrerin die Strafantragsfrist verpasst hatte. Die Anklagekammer wies eine dagegen gerichtete Beschwerde am 29. Oktober 2014 ab. Die Beschwerdef�hrerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt eine gerechte Untersuchung.
Im vorliegenden Verfahren kann es nur um die Frage gehen, ob die Beschwerdef�hrerin die Strafantragsfrist verpasst hat. Dazu �ussert sie sich vor Bundesgericht nicht (vgl. act. 1 S. 2). Ihre Ausf�hrungen betreffen die materielle Seite der Angelegenheit und sind deshalb unzul�ssig. Es mag angemerkt werden, dass sie auch sonst den Anforderungen nicht gen�gen, weil sich daraus nicht ergibt, dass die kantonalen Beh�rden den Sachverhalt offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt bzw. die Beweise willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV gew�rdigt h�tten. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begr�ndung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachtr�gliche Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdef�hrerin ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).