Source: http://www.ndkd.at/gemeindeamt/abgaben-gebuehren-steuern/
Timestamp: 2019-03-26 08:47:26
Document Index: 98272854

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 11', '§ 23', '§ 11', '§ 9', '§ 2', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 10']

Gemäß § 38 Abs. 1 NÖ Bauordnung 1996 ist dem Eigentümer eines Grundstückes im Bauland von der Gemeinde eine Aufschließungsabgabe vorzuschreiben, wenn
ein Grundstück zum Bauplatz (§ 11) erklärt oder
eine Baubewilligung für die erstmalige Errichtung eines Gebäudes oder einer großvolumigen Anlage (§ 23 Abs. 3) auf einem Bauplatz nach § 11 Abs. 1 Z.2 und 3, für den kein der Höhe nach bestimmter Aufschließungsbeitrag oder keine entsprechende Abgabe vorgeschrieben und entrichtet worden ist, erteilt wird.
Die Aufschließungsabgabe (A) wird aus dem Produkt von Berechnungsfläche (BL) = die Seite eines mit dem Bauplatz flächengleiches Quadrates, Bauklassenkoeffizient (BKK) und Einheitssatz (ES) errechnet (A = BL x BKK x ES). Der Einheitssatz für die Berechnung der Aufschließungsabgabe wurde mit € 450,00 festgesetzt.
Gemäß § 9 Abs. 1 NÖ Gemeindewasserleitungsgesetz 1978 ist für die Bereitstellung der Gemeindewasserleitung jährlich eine Bereitstellungsgebühr zu entrichten.
Für einen Wassermesser mit einer Verrechnungsgröße von 3 m³/h wurde die jährliche Bereitstellungsgebühr mit € 60,00 exkl. 10 % USt. festgesetzt.
Für einen Wassermesser mit einer Verrechnungsgröße von 7 m³/h wurde die jährliche Bereitstellungsgebühr mit € 140,00 exkl. 10 % USt. festgesetzt.
Die Grabstellengebühren (für die Überlassung des Benützungsrechtes auf 10 Jahre bzw. 30 Jahre erstmalig bei Grüften mit der Möglichkeit der Erneuerung wie bei den übrigen Grabstellen) betragen für
Erdgrabstellen (zur Beerdigung bis zu zwei Leichen) € 120,00
Erdgrabstellen (zur Beerdigung bis zu vier Leichen) € 240,00
gemauerte Grabstellen (Grüfte zur Beerdigung bis zu drei Leichen) € 1.200,00
gemauerte Grabstellen (Grüfte zur Beerdigung bis zu sechs Leichen) € 2.400,00
Urnensäulen (zur Beisetzung von Urnen bzw. Aschenkapseln) € 80,00
Verlängerungssgebühren:
Für Erdgrabstellen und Urnensäulen wird die Verlängerungsgebühr (für weitere Verlängerung des Benützungsrechtes auf jeweils zehn Jahre) mit dem gleichen Betrag festgesetzt, der für solche Gräber als Grabstellengebühr zu entrichten ist.
Für Grüfte wird die Verlängerungsgebühr (für weitere Verlängerung des Benützungsrechtes auf jeweils zehn Jahre) mit einem Drittel des Betrages festgesetzt, der für solche Gräber als Grabstellengebühr zu entrichten ist.
Beerdigungsgebühren:
Die Beerdigungsgebühr (für das Öffnen und Schließen der Grabstelle und die Bereitstellung des Versenkungsapparates) beträgt bei der
Beerdigung einer Leiche in einem Erdgrab € 590,00
Beerdigung einer Urne in einem Erdgrab für Leichen € 210,00
Beisetzung einer Leiche in einer Gruft € 780,00
Beisetzung einer Urne in einer Gruft für Leichen € 780,00
Beisetzung einer Urne in einer Urnenstele/Urnensäule € 70,00
Enterdigungsgebühren:
Die Enterdigungsgebühren (für Enterdigung, Exhumierung einer Leiche) beträgt das Zweifache der jeweiligen Beerdigungsgebühr.
Gebühren für die Benützung der Leichenkammer und der Aufbahrungshalle:
Die Gebühr für die Benützung der Leichenkammer (Kühlanlage) beträgt für jeden angefangenen Tag € 25,00
Die Gebühr für die Benützung der Aufbahrungshalle beträgt für jeden angefangenen Tag € 25,00
Für die Berechnung des Jahresbetrages der Grundsteuer wurde der Hundertsatz (Hebesatz) des Steuermessbetrages oder des auf die Gemeinde entfallenden Teiles des Steuermessbetrages wie folgt festgelegt:
für alle Nutzhunde (ohne Staffelung) € 6,54 pro Hund
für alle übrigen Hunde € 13,08 pro Hund
für Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotential und auffällige Hunde im Sinne der §§ 2 und 3 NÖ Hundehaltegesetz € 65,40 pro Hund
Die Hundemarke wird bei der Erstanmeldung oder bei Verlust der alten Marke gegen einen Selbstkostenpreis in Höhe von € 0,36 für alle Nutzhunde und alle übrigen Hunde sowie für Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotential und auffällige Hunde gegen einen Selbstkostenpreis in Höhe von € 12,30 ausgefolgt.
Gemäß § 5 NÖ Kanalgesetz 1977 ist für die Möglichkeit der Benützung der öffentlichen Kanalanlage eine jährliche Kanalbenützungsgebühr zu entrichten. Die Kanalbenützungsgebühr errechnet sich durch Multiplikation der Berechnungsfläche mit dem Einheitssatz. Die Berechnungsfläche ergibt sich aus der Summe aller an die Kanalanlage angeschlossenen Geschoßflächen.
Der Einheitssatz für die Berechnung der Kanalbenützungsgebühr wurde mit € 2,78 exkl. 10 % USt. festgesetzt.
Für Liegenschaften, von denen Schmutzwässer und Niederschlagswässer in das öffentliche Kanalsystem eingeleitet werden, beträgt der um 10 % erhöhte Einheitssatz € 3,06 exkl. 10 % USt.
Die Berechnung hat unter Zugrundelegung des Projektes der Kanalanlage sowie des Umfanges der bestehenden oder im Bau befindlichen Gebäude zu erfolgen. Die Höhe der Kanaleinmündungsabgabe ist gemäß § 3 Abs. 1 NÖ Kanalgesetz 1977 durch die Multiplikation der Berechnungsfläche mit dem Einheitssatz zu er­mitteln.
Die Berechnungsfläche ist gemäß § 3 Abs. 2 NÖ Kanalgesetz 1977 in der Weise zu ermitteln, dass die Hälfte der bebauten Fläche mit der um 1 erhöhten Zahl der an die Kanalanlage angeschlossenen Geschoße multipliziert und das Produkt um 15 % der unbebauten Fläche, höchstens jedoch um 15 % von 500 m2, vermehrt wird. Nicht angeschlossene Gebäude oder Gebäudeteile zählen zur unbebauten Fläche.
Der Einheitssatz für die Berechnung der Kanaleinmündungsabgabe für die Einmündung in den öffentlichen Schmutzwasserkanal wurde mit € 12,51 exkl. 10 % USt. festgesetzt.
Der Einheitssatz für die Berechnung der Kanaleinmündungsabgabe für die Einmündung in den öffentlichen Regenwasserkanal wurde mit € 11,87 exkl. 10 % USt. festgesetzt.
Gemäß § 6 NÖ Gemeindewasserleitungsgesetz 1978 ist für den Anschluss an die Gemeindewasserleitung eine Wasseranschlussabgabe zu entrichten. Die Höhe der Wasseranschlussabgabe ist derart zu berechnen, dass die Berechnungsfläche für das angeschlossene Grundstück mit dem Einheitssatz vervielfacht wird.
Die Berechnungsfläche ist so zu ermitteln, dass die Hälfte der bebauten Fläche
•bei Wohngebäuden mit der um eins erhöhten Anzahl der mit Wasser zu versorgenden Geschoße
•in allen anderen Fällen verdoppelt
und das Produkt um 15 % der unbebauten Fläche, höchstens um 15 % von 500 m², vermehrt wird.
Der Einheitssatz zur Berechnung der Wasseranschlussabgabe für den Anschluss an die öffentliche Gemeindewasserleitung wurde mit € 6,92 exkl. 10 % USt. festgesetzt.
Die Wasserbezugsgebühren werden für Liegenschaften, für die ein Wassermesser beigestellt ist, nach den Bestimmungen des § 10 Abs. 2 des NÖ Gemeindewasserleitungsgesetzes 1978 berechnet.
Die Grundgebühr für 1 m³ Wasser wurde mit € 2,10 exkl. 10 % USt. festgesetzt.
Im Dezember jeden Jahres bzw. bei einem Benützerwechsel bitten wir Sie um die Ablesung des Wasserzählerstandes. Sie können uns die Daten mittels Papierformular (siehe unten) durch persönliche Abgabe beim Bürgerservice, per Post, per Fax (02953/2314) oder per E-Mail (gemeinde(at)nappersdorf-kammersdorf.gv.at) oder in den Gemeindebriefkasten der Marktgemeinde bekannt geben. Die Übermittlung des Wasserzählerstandes ist bei der Marktgemeinde Nappersdorf-Kammersdorf auch ONLINE möglich.
Der Zählerstand ist auf dem fünfstelligen Rollenzählwerk abzulesen (= ganze Kubikmeter), die Werte der kleinen Anzeigen (= Bruchteile von Kubikmetern) können vernachlässigt werden.
Sollten Sie Probleme haben den Wasserzähler abzulesen, bitten wir Sie Kontakt mit dem Gemeindeamt aufzunehmen (Tel. Nr. 02953/2314).
> Formular (Bekanntgabe des Wasserzählerstandes)