Source: https://gpm-personalservice.de/datenschutz
Timestamp: 2019-07-18 04:29:16
Document Index: 12145618

Matched Legal Cases: ['Art. 6', '§ 26', 'Art. 6', '§ 26', 'Art. 6', '§ 15', '§ 26', '§ 257', '§ 257', '§ 147', '§ 41', '§ 16', '§ 27', '§ 7', '§ 50', '§ 28', '§ 17', '§ 17', '§ 19', '§ 257', '§ 147', '§ 28', '§ 7', '§ 7', '§ 10', '§ 257', '§ 147', '§ 41', '§ 50', '§ 27', '§ 17', '§ 2', '§ 2', '§ 17', '§ 19']

GPM - Datenschutz
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Hinweise zum Umgang mit Ihrer Privatsphäre
GPM-Gesellschaft für Personalmanagement mbH
Umgang mit Ihren Daten bei einer Bewerbung und allgemeinen Anfrage
Zu den verarbeiteten Kategorien personenbezogener Daten gehören insbesondere Ihre Stammdaten (wie Vorname, Nachname, Namenszusätze und Staatsangehörigkeit), Kontaktdaten (etwa private Anschrift, (Mobil-)Telefonnummer, E-Mail-Adresse), Bewerbungsdaten (wie Lebenslauf, Zeugnisse) sowie ggf. Protokolldaten unserer IT-Systeme. Ihre personenbezogenen Daten werden in aller Regel direkt bei Ihnen im Rahmen des Bewerbungsprozesses erhoben. Daneben können wir Daten von Dritten (z. B. Stellenvermittlung) erhalten haben.
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der Bestimmungen der EUDatenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie aller weiteren maßgeblichen Gesetze (z. B. BetrVG, ArbZG, etc.). In erster Linie dient die Datenverarbeitung der Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses. Die vorrangige Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 b) DS-GVO i. V. m. § 26 Abs. 1 BDSG sowie ggf. Ihre gesonderte Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 a), 7 DS-GVO i. V. m. § 26 Abs. 2 BDSG Soweit erforderlich verarbeiten wir Ihre Daten zudem auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO sowie § 15 AGG, um berechtigte Interessen von uns oder von Dritten (z. B. Behörden) zu wahren. Dies gilt insbesondere bei der Aufklärung von Straftaten (Rechtsgrundlage § 26 Abs. 1 S. 2 BDSG) oder der internen Kommunikation und sonstiger Verwaltungszwecke. Sollten wir Ihre personenbezogenen Daten für einen oben nicht genannten Zweck verarbeiten wollen, werden wir Sie zuvor darüber informieren.
Datenschutzrechtliche Einwilligung für die Kommunikation über WhatsApp
Wenn Sie sich dazu entscheiden, die GPM per WhatsApp zu kontaktieren, willigen Sie ein, dass die GPM Ihre personenbezogenen Daten (z.B. Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Anschrift, Kundennummer) zur Kommunikation bezüglich der Vorbereitung, Durchführung oder Abrechnung von eventuell beauftragten Leistungen unter Nutzung des Instant-Messaging-Dienstes „WhatsApp“ der WhatsApp Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland, verarbeitet. Ihnen ist somit bewusst, dass WhatsApp, Inc. personenbezogene Daten (insbesondere Metadaten der Kommunikation) erhält, die auch auf Servern in Staaten außerhalb der EU (z.B. USA) verarbeitet werden. Diese Daten gibt WhatsApp an andere Unternehmen innerhalb und außerhalb der Facebook-Unternehmensgruppe weiter. Weitere Informationen enthält die Datenschutzrichtlinie von WhatsApp https://www.whatsapp.com/legal/#privacy-policy. GPM hat weder genaue Kenntnis noch Einfluss auf die Datenverarbeitung durch die WhatsApp, Inc. WhatsApp ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TSnwAAG&status=Active zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten. Wir weisen Sie auf Ihr Recht hin, dass Sie diese Einwilligung jederzeit ohne Angabe von Gründen für die Zukunft widerrufen können, indem Sie der GPM postalisch an: GPM-Gesellschaft für Personalmanagement mbH, Bahnhofstr. 13, 70372 Stuttgart oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Ihren Widerruf gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten mitteilen. Widerspruchsrecht Sie haben das Recht, einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu Zwecken der Direktwerbung ohne Angabe von Gründen zu widersprechen. Verarbeiten wir Ihre Daten zur Wahrung berechtigter Interessen, können Sie dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, widersprechen. Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Sie haben die Möglichkeit, sich mit einer Beschwerde an den oben genannten Datenschutzbeauftragten oder an eine Datenschutzaufsichtsbehörde zu wenden. Die für uns zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde ist: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg Postfach 10 29 32 70025 Stuttgart
Wenn Sie der erweiterten Speicherung nicht zugestimmt haben, löschen wir Ihre personenbezogenen Daten, sobald sie für die oben genannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Nach Beendigung des Bewerbungsprozesses werden Ihre personenbezogenen Daten bei nicht erfolgreicher Weitervermittlung nach 6 Monaten gelöscht. Bei einer erfolgreichen Weitervermittlung werden ihre personenbezogenen Daten gespeichert, solange wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. Dies ergibt sich regelmäßig durch rechtliche Nachweis- und Aufbewahrungspflichten, die unter anderem im Handelsgesetzbuch und der Abgabenordnung geregelt sind. Die Speicherfristen betragen danach bis zu zehn Jahre. Außerdem kann es vorkommen, dass personenbezogene Daten für die Zeit aufbewahrt werden, in der Ansprüche gegen uns geltend gemacht werden können (gesetzliche Verjährungsfrist von drei oder bis zu dreißig Jahren).
Jeder Gewerbetreibende ist verpflichtet, geschäftliche Unterlagen über einen bestimmten Zeitraum aufzube- wahren. Im Bereich des Steuerrechts sind die Aufbewahrungspflichten in der Abgabenordnung (AO) und im Bereich des Handelsrechts im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Darüber hinaus bestehen für bestimmte Berufe und Tätigkeiten weitere Aufbewahrungspflichten. Die Aufbewahrungspflichten des Arbeitgebers in Bezug auf das Arbeitsverhältnis ergeben sich hauptsächlich aus dem Arbeitsrecht. Zu den wichtigsten gesetzlichen Aufbewahrungspflichten im Arbeitsverhältnis zählen insbesondere:
Arbeitsanweisungen und sonstige Organisationsunterlagen zehn Jahre gemäß § 257 Absatz 1 Nr. 1 HGB
Buchungsbelege zehn Jahre gemäß § 257 Absatz 1 Nr. 4 HGB
steuerliche Aufbewahrungsfristen gemäß § 147 AO, § 41 Absatz 1 EStG
Arbeitszeitnachweise zwei Jahre gemäß § 16 Absatz 2 ArbZG
Mutterschutz-Unterlagen zwei Jahre gemäß § 27 Absatz 5 MuSchG
Geschäftsunterlagen des Zeitarbeitsunternehmens drei Jahre gemäß § 7 Absatz 2 AÜG
Jugendarbeitsschutz-Unterlagen zwei Jahre gemäß § 50 Absatz 2 JArbSchG
Lohnunterlagen (Sozialversicherung), Beitragsabrechnungen und Beitragsnachweise gemäß § 28f Absatz 1 SGB IV
Mindestlohn-Unterlagen zwei Jahre gemäß § 17 MiLoG, § 17c AÜG und § 19 AEntG
Die Aufbewahrungspflicht beginnt immer mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung in die Unterlage erfolgt ist bzw. das Inventar, die Bilanz, der Jahresabschluss oder der Lagebericht aufgestellt ist. Bei Geschäfts- und Handelsbriefen zählt das Jahr des Zu- bzw. Abgangs und bei Verträgen das Jahr des Vertragsendes. Die Aufbewahrung im Original ist nur in Ausnahmefällen vorgeschrieben. Im Original aufbewahrt werden müs- sen nur Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und Konzernabschlüsse, auch wenn sie auf Mikrofilm oder anderen Datenträgern aufgezeichnet sind (§ 257 Absatz 3 Satz 1 HGB, § 147 Absatz 2 Satz 1 AO). Für alle übrigen Unterlagen ist die Aufbewahrung wesentlich erleichtert. Sie können auch als Wiedergabe auf einem Bildträger oder einem anderen Datenträger aufbewahrt werden, wenn dies den Grundsätzen ordnungs- gemäßer Buchführung entspricht. Es muss sichergestellt sein, dass die Wiedergabe oder die Daten bildlich und inhaltlich übereinstimmen, wenn sie lesbar gemacht werden. Außerdem müssen die Unterlagen während der Aufbewahrungsfrist jederzeit verfügbar sein, unverzüglich lesbar gemacht und maschinell ausgewertet werden können.
Unterlagen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung
Fristen bis zu drei Jahren schreibt § 28a SGB IV im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung gemäß § 7 Absatz 2 AÜG vor. Die aus § 7 Absatz 2 Satz 4 AÜG folgende Pflicht des Zeitarbeitsunternehmens, seine Geschäfts- unterlagen drei Jahre lang aufzubewahren, besteht gegenüber der Bundesagentur für Arbeit. Diese Pflicht des Zeitarbeitsunternehmens soll das Nachprüfungsrecht der Bundesagentur für Arbeit absichern. Die Dreijahres- frist beginnt nicht erst mit dem Ende des Geschäftsjahres. Sie beginnt nach dem Wortlaut bereits mit der Entstehung der Geschäftsunterlage. Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis Der Arbeitgeber muss die sich auf das Arbeitsverhältnis beziehenden Unterlagen so lange aufbewahren, wie mit Ansprüchen des Arbeitnehmers zu rechnen ist. Dabei ist als Maßstab die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren zu berücksichtigen. Diese gilt insbesondere soweit einzel- oder tarifvertragliche Ausschluss- fristen nach § 10 Manteltarifvertrag iGZ nicht wirksam vereinbart wurden.
Kaufmännische Unterlagen für Lohnkosten
Nach § 257 Absatz 4 HGB müssen Quittungen über Zahlungen von Arbeitslohn unter bestimmten Vorausset- zungen sechs Jahre lang aufbewahrt werden. Eine entsprechende Aufbewahrungspflicht ergibt sich auch nach § 147 Absatz 3 AO sowie für Lohnkonten nach § 41 Absatz 1 Satz 10 EStG.
Für Bücher und Bilanzen gilt eine Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren. Davon umfasst sind insbesondere Jahresabschlüsse, Bilanzen und die zu ihrem Verständnis erforderlichen Organisationsunterlagen (z.B. Ver- merke und Erläuterungen zu den Umbuchungen anlässlich eines Jahresabschlusses), ausgestellte und empfangene Rechnungen sowie Buchungsbelege.
Unterlagen besonderer Beschäftigungsgruppen
Fristen bis zwei Jahren gelten gemäß § 50 Absatz 2 JArbSchG für Verzeichnisse und Unterlagen. Umfasst sind Unterlagen, aus denen Name, Beschäftigungsart und -zeiten der Jugendlichen sowie Lohn- und Gehalts- zahlungen ersichtlich sind. Ähnliches gilt für werdende und stillende Mütter gemäß § 27 Absatz 5 MuSchG.
Aus § 17 Absatz 1 MiLoG ergibt sich eine Dokumentationspflicht für geringfügig Beschäftigte und für die in § 2a SchwarzArbG genannten Branchen. Sie betrifft lediglich interne 450€-Kräfte und nicht die überlassenen Arbeitnehmer. Mischbetriebe müssen, soweit sie z.B. im Rahmen von Werkverträgen in einer der in § 2a SchwarzArbG genannten Branchen tätig sind, die Dokumentationspflicht berücksichtigen. Wie auch gemäß § 17c Absatz 2 AÜG (Lohnuntergrenze für Arbeitnehmerüberlassungen) und § 19 Absatz 2 AEntG (Mindest- löhne anderer Branchen) ist eine Frist von zwei Jahren zu berücksichtigen.
Niederlassungsleitung: Maria Kör
Parkmöglichkeiten (gebührenpflichtig) finden Sie direkt am Bahnhof oder den umliegenden Straßen. Ein Parkhaus finden Sie in unmittelbarer Nähe im Einkaufszentrum „Cannstatter Carré“