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Timestamp: 2016-10-28 23:46:38
Document Index: 225317533

Matched Legal Cases: ['Art. 138', 'Art. 165', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_267/2012 (09.07.2012)
6B_267/2012
Mehrfache Veruntreuung, Misswirtschaft,
vom 28. Januar 2012.
Das Bezirksgericht Baden sprach den Beschwerdef�hrer am 21. September 2010 der mehrfachen Veruntreuung gem�ss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB sowie der Misswirtschaft gem�ss Art. 165 Ziff. 1 StGB schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 19 Monaten, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. Am 28. Januar 2012 wies das Obergericht des Kantons Aargau eine Berufung ab. Der Beschwerdef�hrer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt sinngem�ss, er sei freizusprechen.
Der Beschwerdef�hrer r�gt ausschliesslich den Sachverhalt, von dem die kantonalen Richter ausgegangen sind. Das Bundesgericht ist indessen an die tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diese k�nnen nur bem�ngelt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 137 I 1 E. 2.4). Die angebliche Willk�r ist unter Hinweis auf die entsprechende Stelle im angefochtenen Entscheid pr�zise zu r�gen, und die R�ge ist zu begr�nden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).
Die weitschweifige Begr�ndung des Beschwerdef�hrers beschr�nkt sich auf unzul�ssige appellatorische Kritik, die im vorliegenden Verfahren nicht geh�rt werden kann. Er bezieht sich nicht konkret auf den angefochtenen Entscheid, so dass aus der Beschwerde nicht ersichtlich ist, welche Stelle willk�rlich sein soll. Auch materiell vermag er keine Willk�r nachzuweisen. So macht er z.B. geltend, Anw�lte der Gesch�digten h�tten aus dem Original eines Vertrags einen Satz entfernt und seien mit dem gef�lschten Dokument beim Betreibungsamt vorstellig geworden (vgl. Beschwerde S. 2/3). Er reicht dazu zahlreiche Unterlagen als Beweis ein, sagt indessen nicht, inwieweit diese Unterlagen zum Nachweis der angeblichen F�lschung dienen k�nnten. Es ist nicht ersichtlich, wie sich dies aus den eingereichten Vertr�gen, einer Schuldanerkennung, einer Debitorenliste, einer Verkaufsabrechnung und dergleichen ergeben k�nnte. Mit solchen Vorbringen kann eine Willk�rr�ge nicht begr�ndet werden.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachtr�glich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers (vgl. Urteil Bezirksgericht S. 35) ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).