Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/1/1161.htm
Timestamp: 2018-11-21 19:02:53
Document Index: 280111316

Matched Legal Cases: ['§ 64', 'Art. 49', '§ 22', '§ 33', 'Art. 50', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', 'Art.\n18', 'Art;\n10', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 5', '§ 64', '§ 4', '§ 22', '§ 4']

1.161 Gaab
Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet »Gaab - Fornsbacher Tatspinne - Hungerbühl - Hunnenburg« vom 15. September 1989 (GBl. v. 31.10.1989, S. 467).
Auf Grund von ff 21, 22, 58 Abs. 2 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBI. S. 654), zuletzt geändert durch Art. 49 der Anpassungsverordnung des Innenministeriums vom 19. März 1985 (GBI. S. 71) und § 22 Abs. 2 und § 33 Abs.2 Nr. 4 des Landesjagdgesetzes (LJagdG) in der Fassung vom 20. Dezember 1978 (GBI. 1979 S. 12), zuletzt geändert durch Art. 50 der Anpassungsverordnung des Innenministeriums vom 19. März 1985 (GBI. S. 7 1) wird verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markungen Murrhardt, Fornsbach und Kirchenkirnberg, Rems-Murr-Kreis, werden zum Natur- und Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung »Gaab - Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg«. Es besteht aus:
1. dem Naturschutzgebiet »Gaab« mit den in § 2 Abs.2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markungen Murrhardt und Kirchenkirnberg, Rems-Murr-Kreis,
dem Landschaftsschutzgebiet »Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg« mit den in § 2 Abs.3 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markungen Murrhardt, Fornsbach und Kirchenkirnberg, Rems-Murr-Kreis.
(1) Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet »Gaab - Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg« hat als Ganzes eine Größe von ca. 154 ha. Davon entfallen auf das Naturschutzgebiet »Gaab« ca. 13 ha und auf das Landschaftsschutzgebiet »Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg« ca. 141 ha.
Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet umfaßt im wesentlichen den süd-ostwärts zur Murr abfallenden Unterhang des Raithberges, das Murrtal zwischen der Hammerschmiede und Hausen, die Unterläufe der Täler des Göckel-/Otterbaches, des Fornsbaches, des Beilsbaches.. des Schwarzenmühlbächles, den Hungerbühl mit Eselrain und die Umgebung der ehemaligen Hunnenburg.
(2) Das Naturschutzgebiet »Gaab« hat eine Größe von ca. 13 ha. Es umfaßt nach dem Stand vom 14. August 1987
auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Murrhardt, Flur 2, die Flurstücke 288, 291, 291/1 Wa, 293/4, 293/5, 294 Wa, 294/1, 293 Wa 2, 296/1, 296/2, 296/3, 296/4, 297, 298, 300/2, 498, 499, 500, 501, Teile der Flurstücke 300/1, 295, 495, 496 und 222 Wa 2 Murr.
Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Murrhardt, Flur 9, das Flurstück 98 und Teile des Flurstückes 228 Wa 2 Murr.
Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Kirchenkirnberg, Flur 2, die Flurstücke 229, 230, 230/1, Teile des Flurstückes 228 Wa 2 Murr und Teile des Flurstückes 200 Wa 2 Otterbach.
Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Fornsbach, die Flurstücke 751, 752, 753, 754, 756/2, Teile der Flurstücke 755, 757 und Bach 13 Göckelbach.
Davon befinden sich in der engeren Schutzzone die Flurstücke 296/1, 296/2, 296/3, 296/4 teilweise, 297 teilweise, 298 und 222 Wa 2 Murr teilweise auf Markung Murrhardt. Die engere Schutzzone hat eine Größe von ca. 3,8 ha.
(3) Das Landschaftsschutzgebiet »Fornsbacher Talspinne - Hungerbühl - Hunnenburg« hat eine Größe von ca. 141 ha. Es umfaßt nach dem Stand vom 14. August 1987
auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Murrhardt, Flur 2, die Flurstücke 69, 6911, 70, 70/1, 71-74, 80, 81, 81/1, 82/1, 82/2, 82/3, 83/1, 83/2, 83/3, 84, 84/1.85/1, 85/2, 96-98, 99/1 bis 89/3, 90, 91, 93-97, 98/1, 98/2, 99/1, 99/2, 100, 101, 103, 104, 105/2, 106, 107/1-107/6,108/1,108/2, 109-112, 114a. und b., 117, 118, 11911, 119/2, 119 Wa 2 Neu Fornsbach, 123, 124, 126,127,128Weg, 129 Weg, 12911, 12912,131/1,131/2, Vw. 130, 132, 133, 240-242, 244/1, 245-247, 248/1, 249, 251, 252, 260 Fornsbacher Str. 163, 260/1, 262, 264, 265, 267, Wa 2 Alt Fornsbach 268, 271 Weg, 275, 276, 277 Wa, 277/2, 282/2, 283/1, 283/2, 284/2 Wa, 285, 286, 289, 292 Wa, 292/1-292/5, 293/1-293/3, 293/6, 296 Wa, 294/2, Teile der Flurstücke 134, Sommerrain 92 Weg, 300 Bgl., 62 Weg, 222 Wa 2 Murr, 263/1 Wa, 26312 Wag, 256, 295.
Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Murrhardt, Flur 9, die Flurstücke 92-95, 97, 188/1-188/4, 189/1, 189/2 190, 191, 192, 19312, 194, 196, 197, Vic. W. 4/4, Teile der Flurstücke 90/3, Fluß 1, und Vic. W. 4/3.
Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Fornsbach, die Flurstücke 593-605, 606/1, 607-614, 61513, 615/4, 728-730, Fw.23, Fw. 24, 732, 735, 736, 738-741, 742/1, 742/2, 744, 746-749, 75611, 760-772, 773 L 1120, 774-781, 782/1-782/3, 783, 78411, 784/2, 78511, 785 /2, 786-789,790/1-79013, 791-795,796/1-796/3, 797,798/ 1, 798/2, 799, 800, 802, 803-815, 816/1, 816/2, 817/1-817/3, 818-820, 822, 823/1-823/3, 824/1, 824/ 2, 825, 826, 827/1, 827/2, 828/1-828/3, 829/1 829/2, 830-836, 83711, 837/2, 838, 840-857, 85811, 858/2, 859-862, 878, 879, Fw.84, Vw.8, Fw.25, Fw.26/1, Fw. 26/2, Bach 16, Fw. 31/2, Fw. 31/3, Vw. 9/2, Fw. 42, Fw. 27, Fw. 53, 937/1, 938-941, 944, 945/1, 945/2, 946/1, 946/2, 947, 948, 1020-1022, 1024, 1025, 1029, 1137/2, 1138-1141, 114212, 114213, 1143/1, 1143/2, 1144-1147, 1148 GV, 114811, 1149-1151, 1154-1184, 1185/1, 1185/2, 1186-1190, 119111,1191/2,119113 Weg, Bach 12Neu Fornsbach, 1192, 1193, 1194 Weg, 1195, 1196, Fw. 41, 57 Außerh. Etters Weg, 1198-1204, 120511, 120512, 1206, 1207, 1208/1, 120812, 1209-1211, 1214-1225, 1257/3, 1261, 1261/1, Teile der Flurstücke 755, 757, 751/1 L 1120, 773 L 1120, 762/1 L 1149, 936, 936/1 L 1066, 958 Bgl., GV 586, 1030, Fw.30/1, Fw.28, Bach 13 Göckelbach, 140 Fornsbach, 937 Beilsbach Bach 6, Bach 10/1 Schwarzenmühlbächle Bach 10/2.
Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Kirchenkirnberg, Flur 2, die Flurstücke 218, 220, 221 Weg, 222-225, 226 L 1121, 227, 231-235, 236 Weg, 238, 240-242, 244, 24411, 245, 246, 246/1, 247. Teile der Flurstücke 259 Weg, 251 Weg, 216 L 1120, 200 Wa 2 Otterbach und 228 Wa 2 Murr.
Auf dem Gebiet der Stadt Murrhardt, Markung Kirchenkirnberg, Flur 4, die Flurstücke 119-124, Teile der Flurstücke Wa 2 Otterbach und 762/1 L 1149.
(4) Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet ist in einer Übersichtskarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 14. August 1987 im Maßstab 1:25000 schwarz umgrenzt und flächig rot angeschummert (Naturschutzgebiet gemäß § 2 Abs. 2) bzw. flächig grün angeschummert (Landschaftsschutzgebiet gemäß § 2 Abs. 3) sowie in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 14. August 1987 im Maßstab 1:2500 schwarz umgrenzt und rot angeschummert (Naturschutzgebiet gemäß § 2 Abs. 2) bzw. grün angeschummert (Landschaftsschutzgebiet gemäß § 2 Abs. 3). Die engere Schutzzone im Naturschutzgebiet (§ 2 Abs.2) ist schwarz umgrenzt und gelb angeschummert. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Regierungspräsidium Stuttgart in Stuttgart und beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis in Waiblingen auf die Dauer von drei Wochen beginnend am achten Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
(5) Die Verordnung mit Karten ist nach ihrer Verkündung bei den in Abs.4 Satz 4 bezeichneten Stellen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.
(1) Wesentlicher Schutzzweck des Naturschutzgebietes (§ 2 Abs. 2) ist
a) die Erhaltung und Sicherung eines Hangwaldes mit angrenzenden Flächen als Rückzugs-, Nahrungs-, Aufenthalts- und Brutraum einer vom Aussterben bedrohten Vogelart;
b) die Beruhigung und Bestandssicherung vor der Brutzeit, während der Bebrütung des Geleges und während der Aufzucht der Jungvögel;
c) die Sicherung der Struktur und Baumartenzusammensetzung um die Nistplätze;
d) die Erhaltung der Landschaftsstruktur des Hangwaldes und der Talaue der Murr.
(2) Wesentlicher Schutzzweck des Landschaftsschutzgebietes (§ 2 Abs. 3) ist
a) die Sicherung des ökologisch notwendigen Umlandes für den Bestand einer im Naturschutzgebiet brütenden, vom Aussterben bedrohten Vogelart;
b) die Erhaltung und Sicherung von Dauergrünland in den Talräumen mit ihrer charakteristischen landschaftlichen Kennzeichnung und ihren ökologisch bedeutsamen Lebensgemeinschaften;
c) die Erhaltung und Sicherung der landschaftlich, landeskundlich und erdgeschichtlich bedeutsamen Fornsbacher Talspinne in ihrem landschaftlichen Erscheinungsbild mit dominierender Grünlandnutzung;
d) die Sicherung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaftsbestandteile in der Fornsbacher Talspinne, die auf Grund ihrer Wertigkeit und Bedeutung Einflüsse auf das Naturschutzgebiet haben;
e) die Bewahrung markanter Einzelschöpfungen und historisch-kulturell wertvoller Zeugnisse, die das Landschaftsbild um die Fornsbacher Talspinne kennzeichnen.
1. baulich Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung zu errichten oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen durchzuführen;
13. Bild- und Tonwiedergabegeräte in Betrieb zu setzen;
14. Erholungsanlagen zu errichten oder Erholungswege zu kennzeichnen;
15. Wege ohne ausdrückliche Zustimmung der Naturschutzbehörde anzulegen und auszubauen sowie wasserundurchlässige Wegbeläge aufzubringen;
16. die Ausübung der Jagd in der Zeit vom 1. Februar bis 30. Juni jeden Jahres in der engeren Schutzzone sowie die Jagd auf Graureiher ganzjährig,
17. Holzeinschlag, Holzaufbereitung und Holzabfuhr in der Zeit vom 1. Februar bis 30. Juni jeden Jahres durchzuführen, in der engeren Schutzzone während der selben Zeit forstwirtschaftliche Maßnahmen jeglicher Art.
18. Kahlhiebe durchzuführen, ausgenommen davon sind femelartige Verjüngungshiebe bis zu 30 m Durchmesser;
19. die Graureiherhorstbäume sowie den sie umgebenden Altholzbestand zu fällen;
20. die Verwendung chemischer Mittel;
21. Flugmodelle und Luftfahrzeuge jeglicher Art zu starten oder zu landen;
22. Einsatz und Betrieb von Maschinen und Fahrzeugen vom 1. Februar bis 30. Juni jeden Jahres, ausgenommen im Rahmen der zugelassenen Nutzung;
23. zu reiten oder mit bespannten Fahrzeugen zu fahren;
24. die engere Schutzzone in der Zeit vom 1. Februar bis 30. Juni jeden Jahres zu betreten;
25. Bäume in der engeren Schutzzone zu besteigen.
3. das Landschaftsbild nachteilig geändert oder die natürliche Eigenart der Landschaft auf andere Weise beeinträchtigt oder,
4. der Naturgenuß oder der besondere Erholungswert (Änderung: LfU, in der Vorlage: Erholungszweck!) der Landschaft beeinträchtigt wird.
Errichten von baulichen Anlagen im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung oder der Errichtung gleichgestellte Maßnahmen;
3. Verlegen oder Ändern von ober- und unterirdischen Leitungen alter Art;
10. Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen außerhalb der zugelassenen Plätze und das mehrtägige Zeiten oder Abstellen von Kraftfahrzeugen;
15. Beseitigung oder Beeinträchtigung von wesentlichen Landschaftsteilen wie freistehende Bäume, Hecken, Gebüsche und Feldgehölze, Ufergehölze, Schilf- und Rohrbestände und ähnliche Naturerscheinungen, die zur Zierde und Belebung des Landschaftsbildes und im Interesse der Tierwelt Erhaltung verdienen; davon nicht betroffen sind Pflege- und Verjüngungsmaßnahmen, soweit kein Kahlhieb entsteht.
(1) § 4 Abs. 1 und 2 gelten im Naturschutzgebiet (§ 2 Abs. 2) nicht:
für die ordnungsmäßige Ausübung der Jagd mit den sich aus § 4 Abs. 2 Ziffern 16 und 24 ergebenden Einschränkungen mit der Maßgabe, daß Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung zulässig sind;
2. für die forstwirtschaftliche Nutzung mit den sich aus § 4 Abs. 2 Ziffern 15, 17 bis 20 ergebenden Einschränkungen.
3. für die ordnungsgemäße fischereiliche Nutzung mit der Maßgabe, daß in der engeren Schutzzone in der Zeit vom 1. Februar bis 30. Juni jeden Jahres nur die unabdingbar notwendigen Hegemaßnahmen durchgeführt werden dürfen;
4. für die landwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang;
5. für die sonstige, bisher rechtmäßigerweise ausgeübte Nutzung der Grundstücke, Gewässer, Straßen und Wege sowie der rechtmäßigerweise bestehenden Einrichtungen in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang sowie deren Unterhaltung und Instandsetzung mit der sich aus § 4 Abs. 2 Ziffern 14, 23 ergebenden Einschränkungen;
6. für Pflegemaßnahmen, die von der höheren Naturschutzbehörde - im Wald im Einvernehmen mit der Forstverwaltung - oder der von ihr beauftragten Stelle angeordnet werden;
(2) § 4 Abs. 3 und § 5 gelten im Landschaftsschutzgebiet (§ 2 Abs. 3) nicht:
für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Ziffern 1, 14 -16;
7. für Handlungen, die der Erhaltung und Erneuerung der geodätischen Grundlagen der Landesvermessung* dienen.
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG handelt,
wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 dieser Verordnung verbotenen Handlungen vornimmt.
a) entgegen § 22 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes in Verbindung mit § 4 Abs. 3 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die dem Charakter des Gebietes oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen;
(2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung treten die Teile der Landschaftsschutzverordnung »Göckel-, Otterbach- und oberes Murrtal« des Landratsamtes Backnang vom 15. April 1971, veröffentlicht in der Backnanger Kreiszeitung vorn 29. April 1971 und die geänderte Landschaftsschutzverordnung des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis in Waiblingen vom 11. März 1981, veröffentlicht in der Waiblinger und Backnanger Zeitung vorn 23.März 1981 außer Kraft, soweit das Landschaftsschutzgebiet im Geltungsbereich dieser Verordnung liegt.
Gleichzeitig mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zur einstweiligen Sicherstellung des geplanten Naturschutzgebietes »Gaab« vom 25. Juli 1986, veröffentlicht im Gesetzblatt für Baden-Württemberg vom 15. September 1986, in der Fassung der Verordnung vom 18. August 1988 außer Kraft.
STUTTGART, den 15. September 1989