Source: https://dejure.org/BGBl/2015/BGBl._I_S._1834
Timestamp: 2018-10-23 10:44:53
Document Index: 187969085

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 20', '§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 151', '§ 157', '§ 8', '§ 7', '§ 7', '§ 6', '§ 66', '§ 52', '§ 1']

BGBl. I 2015 S. 1834 - Steueränderungsgesetz 2015 - dejure.org
BGBl. I 2015 S. 1834
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2015 Teil I Nr. 43, ausgegeben am 05.11.2015, Seite 1834
Gesetzentwurf zur Protokollerklärung - Gegenäußerung der Bundesregierung zur Stellungnahme des Bundesrates
Gewerbesteuer-Zerlegung bei Wind- und Sonnenenergie
Protokollumsetzungsgesetz
08.05.2015 BR Steuerrecht - Länder fordern weitere Steuervereinfachung
12.05.2015 BT Anpassung der Abgabenordnung an den EU-Zollkodex (in: Diese Woche im Plenum des Bundestages)
19.05.2015 BT Wünsche der Länder im Steuerrecht
25.06.2015 BT Öffentliche Anhörung zum Steuerrecht
29.06.2015 BT Paket von Steueränderungen strittig
30.06.2015 BT Steuerrechtsänderungen teilweise umstritten
16.09.2015 BT Anpassung der Abgabenordnung an den EU-Zollkodex (in: Diese Woche im Plenum des Bundestages)
17.09.2015 BT Votum über die Änderung von Steuergesetzen
23.09.2015 BT Koalition beschließt Steueränderungsgesetz
25.09.2015 BT Steueränderungsgesetz 2015 beschlossen (in: Bundestagsbeschlüsse am 24. und 25. September)
16.10.2015 BR Steueränderungsgesetz 2015 - Bundesrat stimmt für zahlreiche Änderungen im Steuerrecht
Artikel 3 Nummer 6, 10 Buchstabe d und Nummer 11 dieses Gesetzes dient der Umsetzung der Richtlinie 2014/86/EU des Rates vom 8. Juli 2014 zur Änderung der Richtlinie 2011/96/EU über das gemeinsame Steuersystem der Mutter- und Tochtergesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten (ABl. L 219 vom 25.7.2014, S. 40).
Kurznachricht zu "Die Bedarfsbewertung der bebauten Grundstücke im Grundvermögen" von Dipl.-Fw. Jörg Ramb, original erschienen in: NWB 2016, 2525 - 2536.
Kurznachricht zu "Neue Entwicklungen im Immobilien-Steuerrecht 2015" von RA/StB Dr. Jan-Peter Naujok, original erschienen in: ZfIR 2016, 513 - 521.
Kurznachricht zu "Steueränderungsgesetz 2015: Ertragsteuerliche Änderungen im Konzernsteuerrecht" von Marcel Ruhlmann, original erschienen in: NWB 2015, 3450 - 3455.
Kurznachricht zu "Neue Gestaltungsmöglichkeiten beim Investitionsabzugsbetrag" von RiFG Dr. Jens Reddig, original erschienen in: NWB 2015, 3574 - 3581.
Kurznachricht zu "Das Steueränderungsgesetz 2015" von StB Karsten Warnke, original erschienen in: EStB 2015, 449 - 454.
Kurznachricht zu "Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand - Auswirkungen der Rechtsprechung auf die Neuregelung in § 2b UStG" von RiBFH Dr. Hans-Hermann Heidner, original erschienen in: UR 2016, 45 - 49.
Kurznachricht zu "Reichweite der sonstigen Gegenleistung i.S.d. § 20 UmwStG - Diskussion von Beispielsfällen zur Einbringung von Mitunternehmeranteilen" von StB/Dipl.-Kfm. Axel Schaaf und StB/Dipl.-Bw. Paul Hannweber, original erschienen in: DStZ 2016, 155 - 166.
c) Durch das Steueränderungsgesetz 2015 vom 2. November 2015 (BGBl I S. 1834) wurde die Konzernklausel (§ 8c Abs. 1 Satz 5 KStG) auf Fallkonstellationen erweitert, in denen die Konzernspitze Erwerber oder Veräußerer ist.
Dabei müssen sich die Anteile am Veräußerer oder am Erwerber oder am übertragenden und übernehmenden Rechtsträger jeweils zu 100 Prozent im Gesamthandsvermögen der Personenhandelsgesellschaft befinden (BTDrucks 18/4902, S. 47).
Durch das Steueränderungsgesetz 2015 vom 2. November 2015 (BGBl I S. 1834) wurde die Konzernklausel (§ 8c Abs. 1 Satz 5 KStG) auf Fallkonstellationen erweitert, in denen die Konzernspitze Erwerber oder Veräußerer ist.
Die Grunderwerbsteuer wird u.a. in Fällen des § 1 Abs. 3 GrEStG nach den Grundbesitzwerten i.S. des § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 157 Abs. 1 bis 3 BewG bemessen (§ 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GrEStG i.d.F. des StÄndG 2015 vom 2. November 2015, BGBl I 2015, 1834).
Die Vorschrift hat nach der Gesetzesbegründung klarstellenden Charakter und bestätigt ausdrücklich die Verwaltungsauffassung (BT-Drs. 18/4902, S. 44).
Die Einschätzung des Senats wird nicht nur in den Gesetzesmaterialien (BRDrucks 121/15, S. 46) und im Schrifttum (…z.B. Schmidt/ Kulosa, EStG, 35. Aufl., § 7g Rz 61; Blümich/Brandis, § 7g EStG Rz 35, m.w.N.) geteilt; sie entspricht erkennbar auch der Ansicht der Verwaltung (s. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen --BMF-- vom 20. November 2013, BStBl I 2013, 1493, Rz 24).
An diesem Ergebnis hat die rückwirkende Einfügung des § 6b Abs. 2a EStG durch das Steueränderungsgesetz 2015 (StÄndG 2015) vom 2. November 2015 (BGBl I 2015, 1834, BStBl I 2015, 846) nichts geändert.
Ausreichend sei es aber, wenn der Antrag des Steuerpflichtigen zusammen mit der Steuererklärung für das Veräußerungsjahr gestellt werde (BTDrucks 18/6094, S. 81 f.).
Hinzuzurechnen ist das Kindergeld in Höhe von monatlich 190.-- EUR pro Kind (§ 66 Abs. 1 Alt. 1 2 EStG in der Fassung vom 16. Juli 2015, BGBl. I S. 3950, gemäß § 52 Abs. 49a Satz 4 EStG in der Fassung vom 2. November 2015, BGBl. I S. 1834 für Kindergeldfestsetzungen anzuwenden, die Zeiträume betreffen, die nach dem 31. Dezember 2015 beginnen).
Dem steht nicht entgegen, dass der Gesetzgeber als Reaktion auf die höchstrichterliche Rechtsprechung (BFH-Urteil in BFHE 241, 53, BStBl II 2013, 833) die Vorschrift des § 1 Abs. 2a GrEStG durch Einfügung der neuen Sätze 2 bis 5 im Steueränderungsgesetz 2015 (StÄndG 2015) vom 2. November 2015 (BGBl I 2015, 1834) ergänzt hat und damit nach der Gesetzesbegründung (vgl. BTDrucks 18/4902, S. 52 f.) den mit dem Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 (StEntlG 1999/2000/2002) vom 24. März 1999 (BGBl I 1999, 402) beabsichtigten Rechtszustand wiederherstellen wollte, sowohl mittelbare Anteilsübertragungen der Grunderwerbsteuer zu unterwerfen als auch die wirtschaftliche Betrachtungsweise abzuschaffen.
FG Niedersachsen, 15.05.2018 - 3 K 74/18