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Timestamp: 2019-08-18 21:48:10
Document Index: 243290193

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 5', '§ 3', '§ 15', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 21', '§ 3', '§ 7']

Grundsätzlich gilt, dass der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ermitteln und festlegen muss, ob und welche persönliche Schutzausrüstung nötig ist (§ 2 PSA-BV i.V.m. § 5 Arbeitsschutzgesetz). Persönliche Schutzausrüstung wie Schutzkleidung muss dann entsprechend der Persönliche Schutzausrüstungen - Benutzungsverordnung (PSA-BV) www.gaa.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/16050/ den Besc ...
Dialog: 10735
Grundsätzlich sind bei der Durchsetzung von Maßnahmen zum Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) die Festlegungen aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der durchgeführten Gefährdungsbeurteilung heranzuziehen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, erforderliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes durchzusetzen und auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen (§ 3 ArbSchG). § 15 Abs. 2 Arbeitsschutzgese ...
Alle Beschäftigten, die sich im Bereich des fließenden Verkehrs aufhalten, müssen rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt werden können. Hierfür muss Warnkleidung getragen werden. Der Arbeitgeber muss anhand der örtlichen Gegebenheiten die Ausdehnung des Arbeitsbereiches begutachten und die Notwendigkeit der Warnkleidung festlegen. Eine Dokumentation in der Gefährdungsbeurteilung ist ...
Dialog: 5330
Es ist zunehmend gängige Praxis, dass Arbeitgeber ein permanentes Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) unabhängig vom Arbeitsplatz oder - tätigkeit vorschreiben. Eine allgemeingültige Antwort ist sehr schwierig, da die Wahrscheinlichkeit einer plötzlich auftretenden Gefahr hierbei berücksichtigt werden muss. Ansonsten gilt für jeden Arbeitsplatz, dass nach einer Gefährdungsbeurteilung di ...
Dialog: 5735
Gehörschutz, der vom Arbeitgeber bereitgestellt oder durch Beschäftigte bei der Arbeit benutzt wird,ist persönliche Schutzausrüstung im Sinne der PSA-Benutzungsverordnung. Gemäß § 2 PSA-Benutzungsverordnung darf der Arbeitgeber unbeschadet seiner Pflichten nach den §§ 3, 4 und 5 des Arbeitsschutzgesetzes/ArbSchG nur persönliche Schutzausrüstungen auswählen und den Beschäftigten bereitstellen, die ...
Dialog: 8521
Die Forderung nach einem Harrnetz betrifft nicht nur Arbeiten an spanabhebenden Werkzeugmaschinen oder Bohrspindeln (siehe auch TRBS 2111 Teil 1 Mechanische Gefährdungen - Maßnahmen zum Schutz vor kontrolliert bewegten ungeschützten Teilen, www.baua.de ), sondern wird auch allgemein in der BGI 547 - Handwerker, Ziffer 2.4 Schutz des Kopfes erhoben: "Offene herabhängende Haare müssen während der Ar ...
Bei dem angesprochenen Auer Minifluchtfilter handelt es sich um ein zum einmaligen Gebrauch als Kurzzeitfluchtgerät zu nutzendes Gerät. Es dient also dazu, einen Gefahrenbereich fluchtartig verlassen zu können. Laut Herstellerangaben (http://www.auer.de) ist es nicht geeignet für - Rauchgase (Kohlenmonoxid) - Sauerstoffarmen Atmosphären (Gerät ist von der Umgebungsatmosphäre abhängig!). In dem Gef ...
Dialog: 2020
Rechtgrundlage für die Forderung nach persönlicher Schutzausrüstung (PSA) beim Gerüstaufbau ist neben dem Arbeitsschutzgesetz die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Ein Gerüst stellt ein Arbeitsmittel gemäß Betriebssicherheitsverordnung dar. Im Anhang 2 Nr. 5 der BetrSichV finden sich die Mindestanforderungen für die Benutzung von Arbeitsmitteln, die für zeitweilige Arbeiten an hoch gelege ...
Dialog: 7298
Nach dem Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG muss der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung ermitteln, welchen Arbeitnehmern persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen sind. Auch unter Ziff. 3.1.1 der BGR 191 Benutzung von Fuß- und Beinschutz wird auf die Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung hingewiesen. Die Gefährdungsbeurteilung muss insbesondere beinhalten: - Art und Umfang der Gefährd ...
Ein Arbeitgeber hat gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung für seinen Berieb durchzuführen. Dabei sind Art und Umfang der Gefährdungen zu ermitteln, um zu klären, ob nicht die Gefährdungen gemäß § 4 Arbeitsschutzgesetz durch allgemein schützende technische Einrichtungen (kollektive technische Schutzmittel) oder durch organisatorische Maßnahmen vermieden oder ausreichend begrenz ...
Die entsprechenden Anforderungen können der GUV-Regel 250 / TRBA 250 "Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege" entnommen werden: Danach sind gemäß der Biostoffverordnung Tätigkeiten in Abhängigkeit der von ihnen ausgehenden Gefährdungen einer Schutzstufe zuzuordnen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen festzulegen. Dabei müssen neben den allgemein vorhandenen Inf ...
Dialog: 6463
Zu AX-Filtern wird unter Ziffer 3.2.8.2.1 der BGR 190 folgendes ausgeführt: "AX-Filter werden bei Niedrigsiedern (Siedepunkt ≤ 65 °C) verwendet. Es dürfen nur AX-Filter im Anlieferungszustand (fabrikfrisch) verwendet werden. Innerhalb einer Arbeitsschicht (maximal 8 h) ist die wiederholte Benutzung im Rahmen der jeweiligen maximalen Einsatzdauer der Tabelle 31 zulässig. Eine Wiederverwendung darüb ...
Vor der Auswahl und der Benutzung von Kopfschutz hat der Unternehmer gemäß §§ 4 und 5 Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Dabei sind Art und Umfang der Gefährdungen für die Versicherten zu ermitteln, die durch technische oder organisatorische Maßnahmen nicht verhindert oder gemindert werden können. Außerdem sind die Arbeitsbedingungen und die persönliche Konstitution der ...
Auf öffentlichen Straßen und Plätzen, auf denen die Straßenverkehrsordnung gilt, greift auch die Tragepflicht amtlich genehmigter Schutzhelme des § 21 a Abs. 2 STVO . Eine berufsgenossenschaftliche Vorschrift oder eine andere Arbeitsschutzvorschrift, die eine Helmpflicht für z.B. Probefahrten expliziet vorschreibt, ist nicht bekannt. In der BGR 193 "Benutzung von Kopfschutz" sind Motorradfahrerhel ...
Dialog: 1137
Das Tragen von (Schutz-) Handschuhen beim Begehen von Lotsenleitern ist weder gesetzlich noch in Unfallverhütungsvorschriften konkret geregelt. Der Unternehmer hat in seiner Gefährdungsbeurteilung nach §§ 3, 4 und 5 Arbeitsschutzgesetz die entsprechenden Maßnahmen für seine Arbeitnehmer zu ermitteln, zu bewerten und festzulegen. Im Rahmen seiner Ermittlungspflicht wird er sinnvollerweise seine Sic ...
Dialog: 4429
Gehörschutzmittel müssen in den nach § 7 Abs. 2 der Unfallverhütungsvorschrift Lärm (BGV B3) gekennzeichneten Lärmbereichen unabhängig von der Aufenthaltszeit getragen werden. Außerhalb von gekennzeichneten Lärmbereichen müssen Gehörschutzmittel getragen werden, wenn der personenbezogene Beurteilungspegel, gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Anlage 2 der BGV Lärm, 90 dB(A) erreichen oder übe ...
Dialog: 2819
Eine Helmtragepflicht besteht nicht. Das Bedienungspersonal des Abschleppwagens darf die schwebende Last mit dem Kran weder über sich selbst noch über andere Personen transportieren. Mit einer ortsgebundenen Steuerung ist zumindestens der Eigenschutz des Bedienungspersonals sichergestellt, weil entsprechende Bewegungseinschränkungen in das Abschleppfahrzeug eingebaut sind. Bei einer Funk- oder K ...
Frage a) Bekommen Frauen beim Tragen von Sicherheitsschuhen schneller Krampfadern als Männer? - Antwort: Hierzu sind keine Studien bekannt; diese Frage ist eher mit nein zu beantworten. Frage b) Ist ein Hitzestau durch das Tragen von Sicherheitsschuhen bedenklich für die Gesundheit? - Antwort: Da es sich bei den Füssen um eine im Vergleich zur Gesamtkörperoberfläche verschwindend geringe Oberfläch ...
Dialog: 1156