Source: https://rd.springer.com/chapter/10.1007/978-3-322-80352-8_3
Timestamp: 2019-10-19 05:38:21
Document Index: 168670850

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 12', '§ 12', '§ 4', '§7', '§ 7', '§9']

Die Fraktionen als Organisation | Springer for Research & Development
Fraktionen im Deutschen Bundestag 1949 – 1997 pp 35-112 | Cite as
Die Fraktionen als Organisation
Politische Ziele und Methoden von Mehrheitsfraktionen und Oppositionsfraktionen im Alltagsgeschäft des parlamentarischen Regierungssystems sind verschieden. Die Regierungsmehrheit fungiert in erster Linie als “Resonanzboden des politisch Zumutbaren”1, während die Aufgabe der Opposition darin liegt, Kritik und Kontrolle zu üben, sachliche und personelle Alternativen darzustellen. Folgerichtig ist die Initiative zur Gesetzgebung bei der Regierung zu verorten und ansonsten als Reserve- und Restfunktion zu verstehen, die seitens der Opposition als Kontrolle gegenüber einer aus ihrer Sicht handlungsunfähigen Regierung aktualisiert wird, während die Mehrheit bestrebt ist, “die Initiative des Parlaments zu erübrigen”, indem sie “beständig die Initiativfähigkeit, das heißt die Konzeptions- und Handlungsfähigkeit der Regierung zu gewährleisten versucht und damit der Regierung die Wahrnehmung der Initiativfunktion geradewegs aufzuzwingen sich bemüht”2.
Winfried Steffani, Transparenz, a.a.O., S. 37.Google Scholar
Uwe Thaysen, Regierungssystem, a.a.O., S. 39.Google Scholar
Dies gilt, auch wenn immer wieder — wechselseitige — Kritik an der jeweiligen Subsumtion parlamentarischer Aufgabenbereiche unter verschiedene Funktionsbezeichnungen innerhalb der gewählten Kataloge geübt wird; vgl. etwa Emil Hübner, Die Beziehungen zwischen Bundestag und Bundesregierung im Selbstverständnis der Abgeordneten des V. Deutschen Bundestages, München 1980, S. 328ff.Google Scholar
Vgl. mit weiteren Literaturhinweisen ebenda, S. 240ff.Google Scholar
Vgl. Dietrich Herzog u.a., Abgeordnete und Bürger, Opladen 1990, S. 67f. unter Rückgriff auf Umfragedaten von 1988/89. Für frühere — ebensolche — Einstellungen der Abgeordneten gegenüber der parlamentarischen Gesetzgebungsfunktion siehe Emil Hübner, Beziehungen, a.a.O., S. 342ff. sowie Hans Maier u.a., Parlament und Parlamentsreform, 2. Auflage, München 1979, S. 30ff.Google Scholar
Emil Hübner und Heinrich Oberreuter, Parlament und Regierung, a.a.O., S. 34.Google Scholar
Für den empirischen Nachweis dieser Grundannahme der Parlamentarismusforschung siehe Martin Sebaldt, Die Thematisierungsleistung der Opposition, Frankfurt am Main u.a. 1992.Google Scholar
Vgl. Emil Hübner und Heinrich Oberreuter, Parlament und Regierung, a.a.O., S. 43.Google Scholar
So etwa bei der CDU/CSU über den Proporz nach Zonen, Größe und Amtsdauer des ersten Vorstandes, vgl. das Protokoll der 1. Sitzung der Bundestagsfraktion der CDU/CSU bei Udo Wengst (Bearb.), Auftakt zur Ära Adenauer. Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung 1949, Düsseldorf 1985, S. 171ff.Google Scholar
Dabei sind Landtagserfahrungen noch nicht einmal berücksichtigt, vgl. Peter Schindler, Datenhandbuch zur Geschichte des Deutschen Bundestages 1949–1982 (Bd. I), Bonn 1983, S. 182ff.Google Scholar
Frauen hielten erst mit erheblicher Verzögerung Einzug in die engeren Fraktionsvorstände: bei der CDU/CSU 1957, bei der SPD 1969, bei der FDP erst 1988.Google Scholar
Wolfgang F. Dexheimer und Max Hartmann, Zur Geschichte und Struktur der Arbeitskreise und -gruppen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in: ZParl 1. Jg. (1970), H. 2, S. 232 – 236Google Scholar
Wolfgang F. Dexheimer und Max Hartmann, Zur Geschichte und Struktur der Arbeitskreise und -gruppen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in: ZParl 1. Jg. (1970), H. 2, S. 232.Google Scholar
Auf diesen Zusammenhang wies Bruno Dechamps bereits 1952 hin, Willensbildung im Parlament, in: Der Wähler, Heft 7/8, 1952, S. 294 – 302, S.301.Google Scholar
Wolfgang F. Dexheimer und Max Hartmann, a.a.O., S. 233, allerdings mit falscher Angabe der SPD-Fraktionsgröße (181).Google Scholar
Hans Schuster, Die Fraktion — ein Parlament im Parlament, in: Politische Bildung 4. Jg. (1954), Heft 45, S. 221 – 226,Google Scholar
Hans Schuster, Die Fraktion — ein Parlament im Parlament, in: Politische Bildung 4. Jg. (1954), Heft 45, S. 221.Google Scholar
Dies ist umso erstaunlicher, als der erste Vorschlag zur Einrichtung von spezialisierten Arbeitskreisen innerhalb der Fraktionen schon 1951 von einem Mitglied der FDP-Fraktion, Fritz Oellers, gekommen war; vgl. Gerhard Loewenberg, a.a.O., S. 198.Google Scholar
Vgl. hierzu auch Hans Troßmann, Verlassungsrecht und Verfassungswirklichkeit, a.a.O., S. 149.Google Scholar
Gerhard Loewenberg, a.a.O., S. 195.Google Scholar
Hans Apel, Die deformierte Demokratie, Stuttgart 1991, S. 190. Siehe auch schon Armin Tschermak von Seysenegg, a.a.O., S. 31ff.Google Scholar
Vgl. Rudolf Wildenmann, Partei und Fraktion, Meisenheim am Glan 1955, S. 158 – 160Google Scholar
Emil Obermann, Alter und Konstanz von Fraktionen, Meisenheim am Glan 1956, S. 103Google Scholar
Ulrich Lohmar, Innerparteiliche Demokratie, Stuttgart 1963, S. 74Google Scholar
ders., Das Hohe Haus, Stuttgart 1975, S. 153 – 157.Google Scholar
Die Implikationen dieser Rangfolge, aber auch ihre Differenzierungen und Durchbrechungen im Kontext der Stellung des einzelnen Abgeordneten in seiner Fraktion werden in diesem Kapitel in den Abschnitten 1.4., 1.5. und 3. behandelt.Google Scholar
Vgl. etwa Publikationen von Hildegard Hamm-Brücher: Der Politiker und sein Gewissen, München 1983; Die Krise des Parlamentarismus und Chancen zu ihrer Überwindung, in: APuZ, B 6/85, S. 3 – 10; Ist unser parlamentarisches System in guter Verfassung?, in: APuZ, B 37–38/89, S. 13 – 20; Der freie Volksvertreter, a.a.O.; Wege in die und Wege aus der Politik(er)verdrossenheit, in: APuZ, B 31/93, S. 3 – 6.Google Scholar
Siehe des weiteren Carl Christoph Schweitzer, Der Abgeordnete im parlamentarischen Regierungssystem der Bundesrepublik, Opladen 1979Google Scholar
Waldemar Schreckenberger, Informelle Verfahren der Entscheidungsvorbereitung zwischen der Bundesregierung und den Mehrheitsfraktionen: Koalitionsgespräche und Koalitionsrunden, in: ZParl 25. Jg. (1994), H. 3, S. 329 – 346Google Scholar
s. a. die dazu geführte Diskussion der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen, ebenda, S. 494 – 507Google Scholar
Wolfgang Ismayr, Parlamentarische Kommunikation und Abgeordnetenfreiheit, München 1982; ders., Der Deutsche Bundestag: Strukturprobleme und Reformperspektiven einer politischen Institution, in: APuZ, B 50/91, S. 25 – 40; ders., Bundestag, a.a.O., darin bes. Kap. I und II; Eberhard Schütt-Wetschky, Parlamentsreform: Meilenstein oder Sackgasse?, in: APuZ, B 48/87, S. 3 – 16; ders., Der freie Volksvertreter: Illusion oder Wirklichkeit?, in: APuZ, B 21–22/91, S. 15 – 23; neben den oben in Kapitel I., Abschnitt 1. zitierten Beiträgen zur Abgeordnetenforschung s. a. Dietrich Herzog, Brauchen wir eine politische Klasse?, in: APuZ, B 50/91, S. 3 – 13.Google Scholar
Vgl. Hans Apel, Der deutsche Parlamentarismus, Reinbek 1968, S. 86ff.Google Scholar
ähnlich auch Günther Müller, Dreiklassenparlament in Bonn?, in: Emil Hübner, Heinrich Oberreuter und Heinz Rausch (Hrsg.), Der Bundestag von innen gesehen, München 1969, S. 42 – 51Google Scholar
ähnlich auch Günther Müller, Dreiklassenparlament in Bonn?, in: Emil Hübner, Heinrich Oberreuter und Heinz Rausch (Hrsg.), Der Bundestag von innen gesehen, München 1969, S. 45f.Google Scholar
Siehe zu den Arbeitsbedingungen der Abgeordneten bis Ende der sechziger Jahre auch Gerhard Loewenberg, a.a.O., S. 82ff.Google Scholar
Hans Apel, Die deformierte Demokratie, a.a.O., S. 277.Google Scholar
Ausweislich der Zusammenstellung bei Peter Schindler, Datenhandbuch I, a.a.O., S. 289Google Scholar
Hans-Joachim Veen dokumentiert sogar ca. 170 Angestellte für die 6. Legislaturperiode, Die CDU/CSU-Opposition im parlamentarischen Entscheidungsprozeß, München 1973, S. 29.Google Scholar
Vgl. Peter Schindler, Datenhandbuch I, a.a.O., S. 289.Google Scholar
Loewenberg spricht von 53 Angestellten bei der CDU/CSU zu Ende des Vierten Bundestages, a.a.O., S. 216.Google Scholar
Nur bei den Freidemokraten ist der Mitarbeiterstab zwischen 1981 und 1987 etwas kleiner geworden, was größtenteils auf die Zusammenlegung der Arbeitskreise I und VI zurückzuführen ist.Google Scholar
Gerhard Loewenberg, a.a.O., S. 85 und S. 216. Günther Müller, a.a.O., S. 44Google Scholar
sieht dies ebenso, und aus Robert Schelps Darstellung des Tätigkeitsprofils von Fraktionsassistenten geht die unterschiedliche Nutzung der innerfraktionellen Hilfsdienste ebenfalls hervor, Manipulation von unten? Zur Rolle der Fraktionsassistenten, in: Emil Hübner u.a. (Hrsg.), Bundestag von innen, a.a.O., S. 94 – 98.Google Scholar
Vgl. Friedrich Schäfer, a.a.O., S. 144.Google Scholar
Jürgen Jekewitz, Politische Bedeutung, a.a.O., S. 1051.Google Scholar
Vgl. Dieter Engels, a.a.O., S. 246; Jürgen Jekewitz, Politische Bedeutung, a.a.O., S. 1052.Google Scholar
Vgl. Beispielszahlen bei Peter Schindler, Datenhandbuch IV, a.a.O., S. 1270ff.Google Scholar
für ältere Zahlen vgl. Hartmut Klatt, Die Abgaben der Mandatsinhaber an Partei und Fraktion, in: ZParl 7. Jg. (1976), H. 1, S. 61 – 65.Google Scholar
Vgl. Bernd Becker, Die unzulässigen Sonderzahlungen der Abgeordneten an Fraktion und Partei: Reformvorschläge, in ZParl 27. Jg. (1996), H. 3, S. 377 – 382Google Scholar
Vgl. Bernd Becker, Die unzulässigen Sonderzahlungen der Abgeordneten an Fraktion und Partei: Reformvorschläge, in ZParl 27. Jg. (1996), H. 3, S. 378Google Scholar
Martina Mardini, Die Finanzierung der Parlamentsfraktionen durch staatliche Mittel und Beiträge der Abgeordneten, Frankfurt am Main 1990, S. 109; sie beziffert diesen Teil auf ca. 10 Prozent, wobei Bundestag und Landtage berücksichtigt sind. Für die Fraktionen des Bundestages allein liegt dieser Anteil noch deutlich niedriger.Google Scholar
Für diese im Kontext der vorliegenden Fragestellung nicht bedeutsamen Details der Fraktionsfinanzierung vgl. Martina Mardini, a.a.O., S. 191; siehe auch S. 172ff. und S. 194.Google Scholar
Vgl. Hans Herbert von Arnim, Finanzierung der Fraktionen, Wiesbaden 1993Google Scholar
die dort (aktualisierte Neufassung seiner 1987 vom Karl-Bräuer-Institut des Bundes der Steuerzahler herausgegebenen Schrift) vorgelegten Zahlen und Argumentationslinien finden sich weitestgehend identisch in den meisten seiner Veröffentlichungen wieder, z. B.: Die Partei, der Abgeordnete und das Geld, Mainz 1991, S. 82 – 100; Staat ohne Diener, München 1993, S. 183 – 188.Google Scholar
Vgl. des weiteren Martina Mardini, a.a.O.; Gerald Kretschmer, Fraktionen, a.a.O., S. 58 – 61 und S. 165 – 168; Jürgen Jekewitz, Politische Bedeutung, a.a.O., S. 1050f.Google Scholar
Hans Apel, Die deformierte Demokratie, a.a.O., S. 193 – 196.Google Scholar
So Hans Herbert von Arnim, Finanzierung, a.a.O., S. 14f.Google Scholar
Hans Herbert von Arnim, Finanzierung der Fraktionen, Wiesbaden 1993 So Hans Herbert von Arnim, Finanzierung, a.a.O., S. 26f.Google Scholar
So auch Martina Mardini, a.a.O., S. 107, allerdings mit dem nur oberflächlich zutreffenden Hinweis auf “kontinuierliche” Aufstockungen der Fraktionszuschüsse.Google Scholar
Eine absolut, wenn auch nicht prozentual deutliche Anhebung fand auch von 1990 auf 1991 statt; Ursache war die Vergrößerung des Bundestages auf 662 Abgeordnete infolge der deutschen Vereinigung sowie die Einstellung von mehr als sechs Millionen DM in den Haushalt zur Unterstützung der parlamentarischen Arbeit in den neuen Bundesländern.Google Scholar
Vgl. Uwe Schleth, Analyse der Rechenschaftsberichte der Parteien für 1969, in: ZParl 2. Jg. (1971), Heft 2, S. 139 – 153Google Scholar
Vgl. Uwe Schleth, Analyse der Rechenschaftsberichte der Parteien für 1969, in: ZParl 2. Jg. (1971), Heft 2, S. 148, Fußnote 4.Google Scholar
Jürgen Jekewitz, der die Entwicklung der Fraktionszuschüsse detailliert dokumentiert, bemüht sich, für die teilweise außerordentlichen Steigerungsraten der fünfziger Jahre Erklärungen zu finden, kommentiert jedoch jene der späten sechziger Jahre, die sich immerhin schon in mehrfacher Millionenhöhe bewegten, gar nicht, Das Geld der Parlamentsfraktionen, in: ZParl 13. Jg. (1982), Heft 3, S. 314 – 338.Google Scholar
Erstaunlicherweise zitiert Hans Herbert von Arnim selbst Uwe Schleth mit dessen Verknüpfung von FDP-Wahlverlusten und drastischer Steigerung der Fraktionszuschüsse von 1969 auf 1970, bringt aber dennoch gleich anschließend die Erhöhung mit dem Parteienfinanzierungsurteil des Verfassungsgerichts in Zusammenhang, Finanzierung, a.a.O., S. 26f.Google Scholar
Vgl. Peter Schindler, Datenhandbuch II, a.a.O., S. 915 – 922Google Scholar
Datenhandbuch IV, a.a.O., S. 1276 – 1279 Jürgen Jekewitz, Das Geld, a.a.O., S. 319ff.Google Scholar
Hans Herbert von Arnim, Finanzierung, a.a.O., S. 8ff.Google Scholar
Vgl. Gerhard Loewenberg, a.a.O., S. 82 – 86.Google Scholar
So Hans Herbert von Arnim, Die Partei, a.a.O., S. 86.Google Scholar
Siehe oben Kapitel I, Abschnitt 1.Google Scholar
BVerfGE 80, S. 188ff., S. 231.Google Scholar
Ebenda, S. 227.Google Scholar
Vgl. BVerfGE 70, S. 32411, S. 355; BVerfGE 40, S. 237ff., S. 249; vgl. auch Joachim Linck, Die Parlamentsöffentlichkeit, in: ZParl 23. Jg. (1992), Heft 4, S.673 – 708Google Scholar
Vgl. BVerfGE 70, S. 32411, S. 355; BVerfGE 40, S. 237ff., S. 249; vgl. auch Joachim Linck, Die Parlamentsöffentlichkeit, in: ZParl 23. Jg. (1992), Heft 4, S. 674f. mit zahlreichen weiteren Nachweisen der juristisch und politikwisssenschaftlich einschlägigen Literatur. Es würde bedeuten, die moderne Kommunikationswirklichkeit zu verkennen, wenn man das Diktum des Bundesverfassungsgerichts zur Öffentlichkeit als “wesentlichem Element des demokratischen Parlamentarismus” lediglich auf die Plenardebatte bezöge — denn nur diese bliebe übrig angesichts der Nichtöffentlichkeit der Bundestagsausschüsse und des Fehlens eines Parlamentskanals — und nicht auch auf weitere Bemühungen der öffentlichen Vermittlung von parlamentarischen Willensbildungsprozessen durch die Akteure.Google Scholar
So aber Hans Herbert von Arnim, Finanzierung, a.a.O., S. 21.Google Scholar
Vgl. ebenda, S. 23f.Google Scholar
Siegfried Magiera, a.a.O., S. 130.Google Scholar
Vgl. besonders BVerfGE 10, S. 4ff., S. 14.Google Scholar
Aus diesem Zusammenhang heraus bezeichnet Heinhard Steiger Fraktionen als “parteigebundene Gliederungen des Bundestages”, durch die “die Vermittlung der Parteien im Staat” erst wirksam werde; zu diesem Zwecke haben Fraktionen nicht nur die politische Steuerungsfunktion im Bundestag, sondern darüber hinaus einen “weiten Raum der Einflußnahmen und Mitwirkung”, a.a.O., S. 181; Hartmut Borchert, Die Fraktion — eine eigenständige, demokratisch legitimierte Repräsentation im parteienstaatlichen parlamentarischen System, in: AöR 102. Bd. (1977), S. 210 – 242Google Scholar
Hartmut Borchert, Die Fraktion — eine eigenständige, demokratisch legitimierte Repräsentation im parteienstaatlichen parlamentarischen System, in: AöR 102. Bd. (1977), S. 222ff.Google Scholar
der Staatsgerichtshof Bremen sieht in Fraktionen Gliederungen des Parlaments, die zugleich mittelbare Repräsentanten ihrer Parteien seien, in: DÖV 1970, S. 639ff. vgl. auch Wolf-Dieter Hauenschild, a.a.O., S. 142ff., der den inneren Zusammenhang von Partei und Fraktion zwar als Faktum erkennt, diesen jedoch als funktional und verfassungsrechtlich nicht dem Wesen der Fraktion eigen interpretiert.Google Scholar
Armin Tschermak von Seysenegg, a.a.O., S. 96.Google Scholar
Ebenda, S. 101.Google Scholar
Vgl. Jürgen Jekewitz, Das Geld, a.a.O., S. 334f.Google Scholar
Martina Mardini, a.a.O., S. 113f.Google Scholar
Martina Mardini, Die Finanzierung der Parlamentsfraktionen durch staatliche Mittel und Beiträge der Abgeordneten, Frankfurt am Main 1990, Martina Mardini, a.a.O., S. 119.Google Scholar
Wie wichtig dies insbesondere für die parlamentarische Opposition ist, heben Claus Jäger und Ralf Bärsch hervor, Dürfen Fraktionsmittel für Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden? Eine Auseinandersetzung mit dem “Wüppesahl-Urteir, in: ZParl 22. Jg. (1991), Heft 2, S. 204 – 209.Google Scholar
Im Rahmen einer Änderung des Abgeordnetengesetzes wurde ein Abschnitt eingefügt, der Rechtsstellung, Finanzierung etc. der Fraktionen des Bundestages regelt, BT-Drucksache 12/6067.Google Scholar
Vgl. Martina Mardini, a.a.O., S. 116f.Google Scholar
Jürgen Jekewitz, Fraktionszuschüsse in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, in: ZParl 15. Jg. (1984), H. 1, S. 14 – 24Google Scholar
Jürgen Jekewitz, Fraktionszuschüsse in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, in: ZParl 15. Jg. (1984), H. 1, S. S. 21.Google Scholar
Vgl. Werner Kaltefleiter und Karl-Heinz Naßmacher, Das Parteiengesetz 1994 — Reform der kleinen Schritte, in: ZParl 25. Jg. (1994), H. 2, S.253 – 262.Google Scholar
Vgl. Jürgen Jekewitz, Fraktionszuschüsse, a.a.O., S. 20f.Google Scholar
Hans Herbert von Arnim, Finanzierung, a.a.O, S. 18ff.Google Scholar
Hans Herbert von Arnim, Finanzierung der Fraktionen, Wiesbaden 1993 S. 28ff. mit Einzelheiten zum Ablauf dieses Verfahrens im Bundestag.Google Scholar
Vgl. Hans Herbert von Arnim, Finanzierung, a.a.O., S. 40ff.Google Scholar
Vgl. Werner Kaltefleiter und Karl-Heinz Naßmacher, a.a.O., S. 262.Google Scholar
Seltenes Beispiel solch offensiver Begründung des Finanzbedarfs von Fraktionen: Hermann Otto Solms, Der Staat ist keine Beute — Kontrolle kostet Geld, in: Focus 13/1994, S. 50.Google Scholar
Zu strittigen, im Kontext dieser Arbeit zu vernachlässigenden Fragen des Umfangs dieser Kontrolle vgl. Hans Herbert von Arnim, Finanzierung, a.a.O., S. 37ff.Google Scholar
Vgl. ebenda, S. 49ff.Google Scholar
siehe auch Jürgen Jekewitz, Das Geld, a.a.O., S. 336.Google Scholar
So hoch beziffert Martina Mardini den Anteil an Personalkosten, a.a.O., S. 30f.Google Scholar
Diesen Effekt suchten die GRÜNEN zu vermeiden. Gemäß ihrer ersten von der Fraktion förmlich verabschiedeten Geschäftsordnung von 1987 wählten sie eine dreiköpfige Finanzkommission, die laut § 9 die Entscheidungen von Fraktion und Fraktionsvorstand im Finanzbereich vorbereitet, deren Umsetzung überwacht und über Finanzanträge befindet, “sofern diese wegen ihrer Bedeutung nicht vom Fraktionsvorstand oder von der Fraktion entschieden werden müssen”. Auch die laufenden Finanzgeschäfte waren also nicht direkt beim Vorstand angesiedelt, allerdings bestand für die Finanzkommission die Möglichkeit, Aufgaben an den Fraktionsgeschäftsführer zu delegieren.Google Scholar
Martin Hirsch, Diktatur des Establishments? Zur Willensbildung in der Fraktion, in: Emil Hübner u.a. (Hrsg.), Bundestag von innen, a.a.O., S. 83 – 93, S. 92 ähnlich auch Hans Apel, Der deutsche Parlamentarismus, a.a.O., S. 144f.Google Scholar
Vgl. mehrere Beiträge in: Hugo Brandt (Hrsg.), Hoffen, zweifeln, abstimmen, Reinbek 1980, z. B. Klaus Konrad, S. 101.Google Scholar
Für diesbezügliche wissenschaftliche Urteile aus den ersten Jahren des Bundestages vgl. Klemens Kremer, Der Abgeordnete zwischen Entscheidungsfreiheit und Parteidisziplin, München 1953, S. 31Google Scholar
Rudolf Wildenmann, a.a.O., S. 158ff.Google Scholar
Vgl. hierzu auch Hans Apels generalisierende Beobachtung der Fraktionshierarchien, Die deformierte Demokratie, a.a.O., S. 188ff.Google Scholar
Für kleinere Details wie das Recht des Vorsitzenden zur Auslegung der Geschäftsordnung (SPD) oder die statutarisch fixierte Befugnis des Vorsitzenden, öffentliche Erklärungen im Namen der Fraktion abzugeben, vgl. Kurt Schönberger, a.a.O., S. 69ff. vgl. auch Sylvia Kürschner, die die Fraktionsgeschäftsordnungen der 12. Wahlperiode beschreibt, Das Binnenrecht der Bundestagsfraktionen, Berlin 1995, S. 112ff.Google Scholar
Vgl. Hans Troßmann, Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit, a.a.O., S. 143.Google Scholar
Vgl. § 12 Abs. 3 GO der FDP-Fraktion; darüber hinaus gibt es nur für Veröffentlichungen einzelner Fraktionsmitglieder im fdk-Tagesdienst eine Vorlagepflicht beim zuständigen Parlamentarischen Geschäftsführer, § 12 Abs. 5.Google Scholar
Vgl. z.B. in zahlreichen Veröffentlichungen Hildegard Hamm-Brücher, die die Hierarchisierung der Fraktionen zum wesentlichen Anlaß nahm, die Interfraktionelle Initiative Parlamentsreform ins Leben zu rufen; Burkhard Hirsch, “Wir waren alle nicht vorbereitet”, in: Gunter Hofmann und Werner A. Perger (Hrsg.), Die Kontroverse. Weizsäckers Parteienkritik in der Diskussion, Frankfurt am Main 1992, S. 114 – 125Google Scholar
Vgl. z.B. in zahlreichen Veröffentlichungen Hildegard Hamm-Brücher, die die Hierarchisierung der Fraktionen zum wesentlichen Anlaß nahm, die Interfraktionelle Initiative Parlamentsreform ins Leben zu rufen; Burkhard Hirsch, “Wir waren alle nicht vorbereitet”, in: Gunter Hofmann und Werner A. Perger (Hrsg.), Die Kontroverse. Weizsäckers Parteienkritik in der Diskussion, Frankfurt am Main 1992, S. 122ff.Google Scholar
Siehe unten Abschnitt 3.Google Scholar
Ulrich Lohmar, Das Hohe Haus, a.a.O., S. 156.Google Scholar
Vgl. auch Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 95f.Google Scholar
Vgl. Armin Tschermak von Seysenegg, a.a.O., S. 33.Google Scholar
Dies galt im übrigen auch für die Fraktion der GRÜNEN in den beiden ersten Legislaturperioden ihrer Vertretung im Bundestag (vgl. §§ 4 und 5 GO); seit 1994 gibt es einen „Erweiterten Fraktionsvorstand“, der um die, Koordinatoren genannten, Arbeitskreisvorsitzenden und den von den GRÜNEN gestellten Bundestagsvizepräsidenten vergrößert ist (§7 GO).Google Scholar
Rainer Barzel, Im Streit, a.a.O., S. 137.Google Scholar
Dies wird auch deutlich in (autobiographischen) Äußerungen mancher Politiker, vgl. z. B. Horst Ehmke, Mittendrin. Von der Großen Koalition zur Deutschen Einheit, Berlin 1994, S. 275.Google Scholar
Für Einzelheiten dieser Organisationsentwicklung siehe die folgenden Abschnitte 1.6. und 1.7.Google Scholar
Armin Tschermak von Seysenegg, a.a.O., S. 31.Google Scholar
Der 1. Stellvertrende Vorsitzende ist satzungsgemäß der CSU-Landesgruppenvorsitzende und koordiniert die sechs Arbeitskreise der CSU im Bundestag; einem weiteren Stellvertreter untersteht der AG-übergreifende Aufbau Ost.Google Scholar
Vgl. etwa Mitglieder der Interfraktionellen Initiative Parlamentsreform, in: Hildegard Hamm-Brücher, Der freie Volksvertreter, a.a.O., S. 74, S. 110 et passim.Google Scholar
Diese Bezeichnung zitiert Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 124.Google Scholar
Diese Systematisierung schlägt Sylvia Kürschner vor, a.a.O., S. 118.Google Scholar
Hiervon weicht die Fraktion der GRÜNEN ab: Schon in den ersten beiden Legislaturperioden waren die Aufgaben der Parlamentarischen Geschäftsführer ausdrücklich und detailliert in der Geschäftsordnung aufgelistet. Außerdem war vorgesehen, daß ihre Geschäftsverteilung nicht vom Vorstand festgelegt wurde, sondern sie diese selbst untereinander vornahmen (§ 7 GO). Dabei blieb es auch in der neuen Geschäftsordnung von 1994 (§9).Google Scholar
SPD-Bundestagsfraktion, 1988.Google Scholar
Will Rasner, Herrschaft im Dunkel? Aufgabe und Bedeutung des Ältestenrates, in: Emil Hübner u.a. (Hrsg.), Bundestag von innen, a.a.O., S. 99–113.Google Scholar
Will Rasner, Herrschaft im Dunkel? Aufgabe und Bedeutung des Ältestenrates, in: Emil Hübner u.a. (Hrsg.), Bundestag von innen, a.a.O., S. 108.Google Scholar
So die bezeichnende Wortwahl des damaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD, Hans-Jochen Vogel, in der Selbstverständnisdebatte des Bundestages am 20. September 1984 bei der Beschreibung der Rechte des einzelnen Abgeordneten gegenüber seiner Fraktion.Google Scholar
Vgl. Suzanne S. Schüttemeyer, Manager des Parlaments zwischen Effizienz und Offenheit. Parlamentarische Geschäftsführer im Deutschen Bundestag, in: APuZ, B 36–37/97, S. 8–17.Google Scholar
Vgl. Hans Apel, Die Willensbildung in den Bundestagsfraktionen — Die Rolle der Arbeitsgruppen und Arbeitskreise, in: ZParl 1. Jg. (1970), Heft 2, S. 223 – 229.Google Scholar
Vgl. Hans Apel, Die Willensbildung in den Bundestagsfraktionen — Die Rolle der Arbeitsgruppen und Arbeitskreise, in: ZParl 1. Jg. (1970), Heft 2, S. 226f.Google Scholar
Diese Bestimmung der Führungspositionen weicht sowohl von jener ab, die Gerhard Loewenberg vornimmt, a.a.O., S. 138, als auch von jener, die Frank Grube, Gerhard Richter und Uwe Thaysen in ihrer Untersuchung des Managements des Bundestages vorschlagen, Das Management des 6. Deutschen Bundestages, in: ZParl 1. Jg. (1970), Heft 2, S. 152–161. Zum Teil sind ihre vor 25 Jahren gemachten Annahmen durch die politisch-parlamentarische Entwicklung überholt; zum Teil war ihre Fragestellung unterschiedlich und zielte auf anderes als die vorliegende Untersuchung. Unverändert zutreffend sind die von Grube u.a. gemachten Einschränkungen hinsichtlich der kompletten Erfassung von Führungspositionen. So gilt zum Beispiel auch heute noch, daß Ausschußobleute durchaus zu den führenden Parlamentariern zählen können, auch wenn sie nicht Vorsitzende der jeweiligen Arbeitsgruppe sind (wie in der Unionsfraktion).Google Scholar
Heino Kaack, Die personelle Struktur des Deutschen Bundestages, in: ZParl 12. Jg. (1981), Heft 2, S. 165 – 203Google Scholar
ders., Zur Abgeordnetensoziologie des Deutschen Bundestages: Zugehörigkeitsdauer und Altersschichtung, in: ZParl 19. Jg. (1988), Heft 2, S. 169 – 187.Google Scholar
ders., Zur Abgeordnetensoziologie des Deutschen Bundestages: Zugehörigkeitsdauer und Altersschichtung, in: ZParl 19. Jg. (1988), Heft 2, S. 169.Google Scholar
Vgl. Peter Schindler, Datenhandbuch I, a.a.O., S. 176Google Scholar
Peter Schindler, Datenhandbuch IV, a.a.O., S. 242ff.Google Scholar
Der Erwerb anerkannter Sachkompetenz gilt inzwischen im Bundestag (neben “Koalitionsbildung und Überzeugungstätigkeit”) als wichtigste, selbst beeinflußbare Voraussetzung für Erfolg, vgl. Renate Mayntz und Friedhelm Neidhardt, Parlamentskultur: Handlungsorientierungen von Bundestagsabgeordneten — eine empirisch explorative Studie, in: ZParl 20. Jg. (1989), H. 3, S. 370 – 387. Sie zitieren außerdem Umfragen, die die Zunahme der Bedeutung von Experten wissen belegen: Während 1970 39% der befragten Politiker glaubten, Beamte besäßen mehr Fachwissen als Politiker, waren dies 1987 nur noch 29%, “während unter den spontan genannten Ähnlichkeiten die Behauptung, daß beide Experten in ihrem Fachgebiet sein müssen, entsprechend zunimmt (von 12% auf 29% der Befragten)”, ebenda, Fußnote 22.Google Scholar
Der Erwerb anerkannter Sachkompetenz gilt inzwischen im Bundestag (neben “Koalitionsbildung und Überzeugungstätigkeit”) als wichtigste, selbst beeinflußbare Voraussetzung für Erfolg, vgl. Renate Mayntz und Friedhelm Neidhardt, Parlamentskultur: Handlungsorientierungen von Bundestagsabgeordneten — eine empirisch explorative Studie, in: ZParl 20. Jg. (1989), H. 3, S. 385f. Sie zitieren außerdem Umfragen, die die Zunahme der Bedeutung von Experten wissen belegen: Während 1970 39% der befragten Politiker glaubten, Beamte besäßen mehr Fachwissen als Politiker, waren dies 1987 nur noch 29%, “während unter den spontan genannten Ähnlichkeiten die Behauptung, daß beide Experten in ihrem Fachgebiet sein müssen, entsprechend zunimmt (von 12% auf 29% der Befragten)”, ebenda, Fußnote 22.Google Scholar
Dexheimer und Hartmann dokumentieren für die Jahre bis 1970 eine kleine Zahl von mehr oder minder locker gefügten Arbeitsgruppen unterhalb der Ebene der Arbeitskreise, a.a.O., S. 233f.Google Scholar
Hauenschild stellt 1968 fest, daß “über die Organisation der Arbeitskreise .. nicht viel zu erfahren” ist, a.a.O., S. 65.Google Scholar
Wolfgang F. Dexheimer und Max Hartmann Wolfgang F. Dexheimer und Max Hartmann, a.a.O., S. 234.Google Scholar
Vgl. hierzu Hans-Joachim Veen, CDU/CSU-Opposition, a.a.O., S. 28ff.Google Scholar
Erstaunlicherweise werden diese bei Hans-Joachim Veen, ebenda, nicht erwähnt; siehe jedoch die Arbeitsordnung der Fraktion sowie Wolfgang F. Dexheimer und Max Hartmann, a.a.O.Google Scholar
Vgl. Wulf Schönbohm, Die CDU wird moderne Volkspartei, Stuttgart 1985, S. 99f.Google Scholar
Vgl. Hans-Joachim Veen, CDU/CSU-Opposition, a.a.O., S. 30.Google Scholar
Vgl. Wulf Schönbohm, a.a.O., S. 100ff.Google Scholar
Vgl. Norbert Sklorz, Nur eine politische Randgruppe? Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in: Sonde, Heft 3/1975, S. 56 – 67. Er diagnostiziert “zentripetale Richtungen”, meint aber offenkundig das Gegenteil, denn gleichzeitig spricht er von heterogenen, rivalisierenden und auseinanderstrebenden Gruppen in der Fraktion.Google Scholar
Vgl. Norbert Sklorz, Nur eine politische Randgruppe? Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in: Sonde, Heft 3/1975, S. 61. Er diagnostiziert “zentripetale Richtungen”, meint aber offenkundig das Gegenteil, denn gleichzeitig spricht er von heterogenen, rivalisierenden und auseinanderstrebenden Gruppen in der Fraktion.Google Scholar
Vgl. Norbert Sklorz, Nur eine politische Randgruppe? Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in: Sonde, Heft 3/1975, S. 63. Er diagnostiziert “zentripetale Richtungen”, meint aber offenkundig das Gegenteil, denn gleichzeitig spricht er von heterogenen, rivalisierenden und auseinanderstrebenden Gruppen in der Fraktion.Google Scholar
Vgl. Carl-Christian Kaiser, Die Speerspitze ist stumpf geworden, in: Die Zeit vom 11. Oktober 1974, S. 9f. Siehe auch Wulf Schönbohm, a.a.O., S. 113ff. und S. 131.Google Scholar
Wulf Schönbohm, a.a.O., S. 131Google Scholar
siehe auch Hans-Jürgen Lange, a.a.O., S. 200ff.Google Scholar
Vgl. Hans-Jürgen Lange, a.a.O., S. 203.Google Scholar
Vgl. Carl-Christian Kaiser, Um den großen Preis der CDU. Die Union erwartet von ihrem Chef keine Wunder mehr, in: Die Zeit vom 19. Januar 1979, S. 3.Google Scholar
Vgl. Carl-Christian Kaiser, Im Schutzmantel der Selbstgewißheit, in: Die Zeit vom 9. Februar 1979, S. 2.Google Scholar
SZ vom 12. Januar 1979, S. 1f. (Kohl wehrt Biedenkopfs Vorstoß ab).Google Scholar
Carl-Christian Kaiser, Schutzmantel, a.a.O.Google Scholar
Ders., Großer Preis, a.a.O.Google Scholar
Auf letzteres weist Hans-Jürgen Lange im Zusammenhang mit der Organisationsreform der Fraktion zu Recht hin; er irrt allerdings, wenn er die Einrichtung eines 19-köpfigen geschäftsführenden Vorstandes als Reformvorschlag Kohls darstellt und die “neue Organisationsstruktur” als “eine deutliche Bestätigung der Bundespartei” interpretiert, a.a.O., S. 205. Weder wurde der Vorstand wirklich verkleinert — zuvor 25 Mitglieder zählend bestand er ab 1979 aus 19 und sechs kooptierten Mitgliedern — noch kam es erst zu jenem Zeitpunkt zu einer weitgehenden Personalunion zwischen Fraktions- und Parteipositionen.Google Scholar
Siehe unten, Abschnitt 2.4.Google Scholar
Wolfgang Hackel, Der Fraktionschef, in: Werner Filmer und Heribert Schwan, Helmut Kohl, Düsseldorf u. a.1985, S. 176 – 179.Google Scholar
Wolfgang Hackel, Der Fraktionschef, in: Werner Filmer und Heribert Schwan, Helmut Kohl, Düsseldorf u. a.1985, S. 177.Google Scholar
Ebenda, S. 178.Google Scholar
So aber Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 92f.Google Scholar
Gerald Kretschmer, Fraktionen, a.a.O., S. 105.Google Scholar
Friedrich Schäfer, a.a.O., S. 145.Google Scholar
Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 145.Google Scholar
So argumentiert Hans-Jürgen Lange, a.a.O., S. 380. Seine Einschätzung, “daß die Stellvertreter de facto doch Arbeitskreise repräsentierten”, ist nur bei sehr oberflächlicher Betrachtung zutreffend. Als Beleg hierfür die “erneute” Erhöhung der Zahl der Stellvertreter auf sieben anzuführen, vermag auch nicht zu überzeugen: Seit 1965 hatte die Zahl der Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden immer zwischen sechs und acht geschwankt.Google Scholar
Zu Einzelheiten wie etwa Tagesabläufen, Überschneidungen und Verzahnungen von Fraktionsgremien vgl. Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 92f.Google Scholar
Vgl. auch Gerald Kretschmer, Fraktionen, a.a.O., S. 109.Google Scholar
Manfred Schulte, Organisation und Willensbildung in der SPD-Bundestagsfraktion, in: Horst Hensel, République en miniature, Köln 1974, S. 46–56.Google Scholar
Manfred Schulte, Organisation und Willensbildung in der SPD-Bundestagsfraktion, in: Horst Hensel, République en miniature, Köln 1974, S. 53.Google Scholar
Vgl. etwa Hans Apel, a.a.O., S. 223.Google Scholar
So auch der übereinstimmende Tenor mehrerer Beiträge des Bandes von Emil Hübner u.a. (Hrsg.), Bundestag von innen, a.a.O., insbesondere Manfred Schulte, Manipulateure am Werk? Zur Funktion des Fraktionsvorstandes und der Pariamentarischen Geschäftsführer, S. 68 – 82.Google Scholar
So auch der übereinstimmende Tenor mehrerer Beiträge des Bandes von Emil Hübner u.a. (Hrsg.), Bundestag von innen, a.a.O., insbesondere Manfred Schulte, Manipulateure am Werk? Zur Funktion des Fraktionsvorstandes und der Pariamentarischen Geschäftsführer, S. 76Google Scholar
Martin Hirsch, a.a.O., S. 83–93.Google Scholar
Manfred Schulte, Organisation, a.a.O., S. 52.Google Scholar
Hans Apel, Die Willensbildung in den Bundestagsfraktionen, a.a.O., S. 228.Google Scholar
Friedrich Schäfer, a.a.O., S. 146.Google Scholar
Vgl. hierzu auch Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 145.Google Scholar
Karl Feldmeyer, Kompromiß und Konsens, in: FAZ vom 26. November 1991; siehe in demselben Tenor zahlreiche Interviews, Berichte und Kommentare anläßlich des Oberganges des Fraktionsvorsitzes von Dregger auf Schäuble im November 1991.Google Scholar
Vgl. etwa Friedrich Karl Fromme, Kanzler und Fraktion, in: FAZ vom 26. November 1991, S. 1; Der Spiegel, Nr. 48/1991, S. 32.Google Scholar
Vgl. das Interview in: Die Welt vom 26. November 1991, S. 4Google Scholar
siehe auch Werner A. Perger, Keine Schonzeit für Schäuble, in: Die Zeit vom 21. Februar 1992, S. 8.Google Scholar
Udo Bergdoll und Stefan Kornelius, In schwachen Stunden fallen die Tabus, in: SZ vom 6./7. März 1993, S. 3.Google Scholar
Etwa in der Frage der Einführung einer Autobahngebühr oder der Erhöhung der Mineralölsteuer.Google Scholar
Gunter Hofmann, Der Marsch aus den Institutionen, in: Die Zeit vom 15. Januar 1993, S. 6.Google Scholar
Wie ausgeprägt regionale Proporzansprüche sind, wird exemplarisch daran deutlich, daß die sächsischen Abgeordneten zunächst einen eigenen Kandidaten präsentieren wollten, vgl. SZ vom 19./20. November 1994.Google Scholar
Vgl. Werner A. Perger, Aufrecht über die Ziellinie, in: Die Zeit vom 25. November 1994, S. 2.Google Scholar
Vgl. Harry Nowka, a.a.O., S. 65f.; Peter Lösche und Franz Walter, a.a.O., S. 181f.Google Scholar
Siegfried Heimann, Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, in: Richard Stöss (Hrsg.), Parteienhandbuch, 2 Bde., Opladen 1983, Bd. 2, S. 2025–2216, mit Zitat aus dem Parteitagsprotokoll.Google Scholar
Siegfried Heimann, Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, in: Richard Stöss (Hrsg.), Parteienhandbuch, 2 Bde., Opladen 1983, Bd. 2, S. 2143, mit Zitat aus dem Parteitagsprotokoll.Google Scholar
Harry Nowka, a.a.O., S. 67.Google Scholar
Siegfried Heimann, a.a.O., S. 2031.Google Scholar
Theo Pirker, Die SPD nach Hitler. Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands 1945 – 1964, München 1965, S. 167.Google Scholar
Vgl. Harry Nowka, a.a.O., S. 69f.Google Scholar
Peter Lösche und Franz Walter, a.a.O., S. 188.Google Scholar
Zitiert nach Hartmut Soell, Fritz Erler — Eine politische Biographie, 2 Bände, Berlin/Bonn 1976, Band I, S. 314.Google Scholar
Vgl. Hartmut Soell, a.a.O., S. 610ff.Google Scholar
Volker Kamm, Von Hans-Jochen Vogel zu Hans-Ulrich Klose. Die aktuelle Strukturreform der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, in: ZParl 24. Jg. (1993), H. 4, S. 553–565, irrt, wenn er Kloses Verkleinerung des Geschäftsführenden Vorstandes mit dem Zusatz versieht “ähnlich wie unter Herbert Wehner”: Unter diesem hat es zu keinem Zeitpunkt eine Verkleinerung des Geschäftsführenden Vorstandes oder auch des Gesamtvorstandes gegeben — im Gegenteil.Google Scholar
Volker Kamm, Von Hans-Jochen Vogel zu Hans-Ulrich Klose. Die aktuelle Strukturreform der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, in: ZParl 24. Jg. (1993), H. 4, S. 560, irrt, wenn er Kloses Verkleinerung des Geschäftsführenden Vorstandes mit dem Zusatz versieht “ähnlich wie unter Herbert Wehner”: Unter diesem hat es zu keinem Zeitpunkt eine Verkleinerung des Geschäftsführenden Vorstandes oder auch des Gesamtvorstandes gegeben — im Gegenteil.Google Scholar
Hans Apel, Die deformierte Demokratie, a.a.O., S. 188.Google Scholar
Vgl. insbesondere seine Interviewäußerungen dazu, in: Knut Terjung, Der Onkel. Herbert Wehner in Gesprächen und Interviews, Hamburg 1986, zum Beispiel S. 165.Google Scholar
Vgl. insbesondere seine Interviewäußerungen dazu, in: Knut Terjung, Der Onkel. Herbert Wehner in Gesprächen und Interviews, Hamburg 1986, zum Beispiel, S. 242f.Google Scholar
Horst Ehmke, a.a.O., S. 192; s. a.Google Scholar
Olaf Schwencke, Hoffen lernen. Zwölf Jahre Politik als Beruf, Stuttgart 1985, S.36ff. Nicht nur die “Linken” in der SPD-Fraktion, sondern auch zum Beispiel Hans Apel, der an anderer Stelle bekundet, er habe Wehner “geliebt”, schildert den langjährigen Fraktionsvorsitzenden — jedenfalls in seiner Spätzeit — ebenso, Der Abstieg, Stuttgart 1990, S. 65 et passim.Google Scholar
Karl Dietrich Bracher, Wolfgang Jäger und Werner Link, Republik im Wandel 1969 – 1974. Die Ära Brandt, Stuttgart 1986, S. 100.Google Scholar
Karl Dietrich Bracher, Wolfgang Jäger und Werner Link, Republik im Wandel 1969 – 1974. Die Ära Brandt, Stuttgart 1986 S. 96ff.Google Scholar
Horst Ehmke, a.a.O., S. 249.Google Scholar
Udo Bergdoll, Die “Kanalarbeiter” sorgen für trübe Stimmung, in: SZ vom 13. Juni 1975, S.3.Google Scholar
Vgl. Herbert Wehner im Interview mit dem Rias Berlin am 29.4.1977, in: Knut Terjung, a.a.O., S. 218.Google Scholar
Horst Ehmke, a.a.O., S. 275, wobei er allerdings den Begriff Kulturrevolution selbst in Anführungszeichen setzt.Google Scholar
Hans Apel, Abstieg, a.a.O., S. 134.Google Scholar
Vgl. z. B. Volker Kamm, a.a.O., S. 559; Gunter Hofmann, Zum Abschied das Lob, in: Die Zeit vom 1. November 1991, S. 12Google Scholar
Anke Fuchs, Mut zur Macht. Selbsterfahrung in der Politik, Hamburg 1991, S. 40f. et passimGoogle Scholar
Hans Apel, Abstieg, a.a.O., S. 246ff. et passim; Horst Ehmke, a.a.O., S. 323ff.Google Scholar
Heinz Westphal, Ungeßihrdet ist Demokratie nie, Düsseldorf 1994, S. 236ff.Google Scholar
Rudolf Hauck, Der Wasserträger. Erinnerungen und Erkenntnisse eines Bundestagsabgeordneten 1965 – 1987, Marburg 1989, S. 40.Google Scholar
Für die bis dahin gültige Praxis der Selbstkoordination von Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen siehe Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, Emanzipatorisches Modell oder strukturiertes Chaos? Meinungsbilder zur Organisationsreform der SPD-Bundestagsfraktion, in: ZParl 24. Jg. (1993), Heft 4, S. 566–587. Für Details der Praxis unter Vogel, wie Termine, Beratungsgang etc. s. Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 88f.Google Scholar
Für die bis dahin gültige Praxis der Selbstkoordination von Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen siehe Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, Emanzipatorisches Modell oder strukturiertes Chaos? Meinungsbilder zur Organisationsreform der SPD-Bundestagsfraktion, in: ZParl 24. Jg. (1993), Heft 4, S. 568. Für Details der Praxis unter Vogel, wie Termine, Beratungsgang etc. s. Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 88f.Google Scholar
Hier kommen Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi zu einer Fehleinschätzung, weil sie die Reihenfolge vertauschen, a.a.O., S. 568.Google Scholar
Daß es um die Stärkung der Stellvertreter, nicht der Arbeitskreisvorsitzenden ging, wird auch daran deutlich, daß 1983 von den acht Arbeitskreis- bzw. Arbeitsbereichsvorsitzenden lediglich einer auch schon in der vorangegangenen Legislaturperiode Arbeitskreisvorsitzender gewesen war (und nun zum Stellvertretenden Vorsitzenden aufrückte), während die übrigen sieben entweder zuvor schon Stellvertretende Fraktionsvorsitzende oder Minister im Kabinett Schmidt gewesen waren.Google Scholar
Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 88.Google Scholar
Horst Ehmke, a.a.O., S. 325.Google Scholar
Gunter Hofmann, Nachfolger in großen Schuhen, in: Die Zeit vom 15. November 1991Google Scholar
Anke Fuchs, a.a.O., S. 58.Google Scholar
Anke Fuchs, a.a.O., S. 40Google Scholar
Hans Apel, Abstieg, a.a.O., S. 266.Google Scholar
Vgl. Volker Kamm, a.a.O., S. 559.Google Scholar
Gunter Hofmann, Abschied, a.a.O.Google Scholar
Hans Apel, *Die Willensbildung in den Bundestagsfraktionen — Die Rolle der Arbeitsgruppen und Arbeitskreise, in: ZParl (1970) Abstieg, a.a.O., S. 411 bzw.Google Scholar
Horst Ehmke, a.a.O., S. 326.Google Scholar
Hier setzt Volker Kamm, a.a.O., S. 558f., einen falschen Akzent, wenn er vermutet, daß der Unmut der Abgeordneten auf die Auslagerung “originärer Entscheidungskompetenzen aus der Fraktionsvollversammlung ... in Richtung Arbeitskreise und engerer Fraktionsvorstand” zurückzuführen sei.Google Scholar
MdB Werner Schuster in einem Brief an den Fraktionsvorsitzenden Vogel, zitiert nach Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, a.a.O., S. 574.Google Scholar
Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, a.a.O., S. 569.Google Scholar
Hans-Ulrich Klose im ZDF, Heute Journal am 29. November 1991, zitiert nach Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, a.a.O., S. 570; siehe vor allem Kloses Positionspapier vom 29. November 1991, Zur Strukturreform der Fraktion.Google Scholar
Seine ursprünglichen Vorstellungen hatten eine noch deutlichere Verkleinerung vorgesehen, waren aber am Widerstand des Parteivorsitzenden Engholm gescheitert, der die Einbeziehung der beiden Klose unterlegenen Bewerber um das Amt des Fraktionsvorsitzenden, Herta Däubler-Gmelin und Rudolf Dreßler, verlangt hatte, vgl. Martina Schlingmann, Kloses Quartett will Regierung Paroli bieten, in: Die Welt vom 11. Dezember 1991.Google Scholar
Vgl. FAZ vom 4. Dezember 1991, Bedenken in der SPD-Fraktion gegen Kloses Führungs-Umbaupläne.Google Scholar
Volker Kamm, a.a.O., S. 560.Google Scholar
Vgl. Wolfgang Ismayr, Bundestag, a.a.O., S. 151.Google Scholar
Vgl. zu den im folgenden wiedergegebenen kritischen Stimmen — insbesondere von den Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Harald B. Schäfer und Norbert Gansel — die Berichterstattung in der Tagespresse Anfang Dezember 1991, z. B. FAZ, Bedenken, a.a.O.Google Scholar
Vgl. Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, a.a.O., S. 571.Google Scholar
Der Spiegel im Interview mit Hans-Ulrich Klose, “Ich habe Fehler gemacht”, Nr. 14 vom 30. März 1992, S. 22.Google Scholar
Werner A. Perger, Ende der tollen Tage. Kloses Abschied vom Traum einer antiautoritären Fraktion, in: Die Zeit vom 28. Februar 1992, S. 5.Google Scholar
Hans-Ulrich Klose im Interview mit dem Spiegel, a.a.O.Google Scholar
Vgl. Martin E. Süskind, Ein Kontrastprogramm, das viele überfordert, in: SZ vom 26. März 1992, S. 3.Google Scholar
So Harald B. Schäfer, vgl. FAZ, Bedenken, a.a.O.Google Scholar
Vgl. Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, a.a.O., S. 573.Google Scholar
Vgl. Volker Kamm, a.a.O., S. 562ff.Google Scholar
Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, a.a.O. S. 586.Google Scholar
Günter Bannas, Längst hat sich die Anhängerschaft von Frau Däubler-Gmelin verringert, in: FAZ vom 11. Mai 1992.Google Scholar
Vgl. Werner A. Perger, Tolle Tage, a.a.O.Google Scholar
Vgl. FAZ vom 28. Oktober 1992, Unmut in der SPD über Klose.Google Scholar
Werner Schuster in seinem Antrag betreffend die “Effizienz der Fraktionssitzungen”, zitiert nach Sabine Lemke-Müller und Ingrid Matthäi, a.a.O., S. 575; hier auch Einzelheiten der Vorschläge Schusters.Google Scholar
Vorstöße, die alte Hierarchie mit Arbeitskreisen und mit der Koordination formell betrauten Stellvertretern wieder einzuführen, hatten keinen Erfolg, vgl. FAZ vom 14. Januar 1993, Kritik und Selbstkritik in der SPD-Fraktion.Google Scholar
Vgl. SZ vom 4. November 1994, Scharping verordnet SPD-Fraktion straffe Führung.Google Scholar
Ulrich Deupmann, Chef von allen und allem sein, in: SZ vom 5./6. November 1994.Google Scholar
So Scharping bei der Vorstellung seiner Personalvorschläge auf der Fraktionssitzung im Berliner Reichstag am 9. November 1994.Google Scholar
So zum Beispiel die SZ vom 4. November 1994, damit ein gängiges Urteil auf den Begriff bringend.Google Scholar
Vgl. unten Abschnitt 2. 6.Google Scholar
Schüttemeyer S.S. (1998) Die Fraktionen als Organisation. In: Fraktionen im Deutschen Bundestag 1949 – 1997. VS Verlag für Sozialwissenschaften
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-80352-8_3