Source: https://www.zukunft-ingenieur.de/de/mitgliedschaft-und-listen/listeneintragung/
Timestamp: 2019-10-17 11:23:58
Document Index: 133930369

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 49', 'Art. 62', 'Art. 62', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 10', '§ 10', '§ 4', '§ 20', '§ 20', '§ 4', '§ 22', '§ 14', '§ 22', '§ 4', '§ 25', '§ 25', '§ 4', '§ 4', '§ 16', '§ 16', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', 'Art. 5', '§ 3', '§ 3', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art.11', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 9', '§ 2', '§ 2', '§ 10', '§ 2', '§ 3', '§ 12', '§ 2', '§ 12', '§ 2']

Alle Informationen zur Listeneintragung
Gesetzliche Listen und Servicelisten
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt gesetzliche Listen, in die sich Ingenieure im Bauwesen bei entsprechender Qualifikation eintragen lassen können. Zusätzlich hat die Kammer Servicelisten eingerichtet, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können
Für Personen aus anderen Mitgliedsstaaten der EU oder gleichgestellten Staaten haben wir hier alle Informationen zu EU-Anzeigen und Bescheinigungen zur gesetzlichen Listeneintragung bereit gestellt:
EU-Anzeigen und Bescheinigungen
Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau erhalten ermäßigte Gebühren bei der Listeneintragung und Listenführung. Hier finden Sie unsere Gebühren- und Beitragsübersicht:
(Art. 61 BayBO vom 14.08.2007 in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 10.07.2018)
Bauvorlagen für die nicht verfahrensfreie Errichtung und Änderung von Gebäuden müssen von einem Entwurfsverfasser unterschrieben sein, der bauvorlageberechtigt ist. Bauvorlageberechtigt ist unter anderem, wer in die von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau geführte Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure eingetragen ist.
Über die Eintragung in Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure entscheidet der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.
Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 61 Abs. 2, 5 BayBO
In die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure kann auf Antrag eingetragen werden,
wer als Angehöriger einer Fachrichtung des Bauingenieurwesens aufgrund des Ingenieurgesetzes die Berufsbezeichnung »Ingenieur« oder »Ingenieurin« zu führen berechtigt ist und
danach mindestens zwei Jahre (auch) auf dem Gebiet der Entwurfsplanung von Gebäuden praktisch tätig gewesen ist.
Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:
Amtliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate) in Kopie,
Nachweis über das Studium des Bauingenieurwesens durch beglaubigte Abschriften / Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen (z.B. Diplom-, Bachelor- und/oder Masterurkunde als beglaubigte Kopie und Abschlusszeugnis als einfache Kopie),
Nachweise über die praktische Tätigkeit von mindestens zwei Jahren, (auch) auf dem Gebiet der Entwurfsplanung von Gebäuden (Projektliste, Arbeitszeugnisse)
ggf. Nachweis über die Listeneintragung in einem anderen Bundesland.
(Art. 62 Abs. 3, Art. 62a Abs. 1 Nr. 1 BayBO in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 10.07.2018)
Die Einhaltung der Anforderungen an die Standsicherheit ist für alle nicht verfahrensfreien Bauvorhaben nachzuweisen. Die Bauvorlageberechtigung schließt die Berechtigung zur Erstellung der Standsicherheitsnachweise ein, soweit nicht nachfolgend Abweichendes bestimmt ist.
Bei Gebäuden der Gebäudeklassen 1 bis 3 und sonstigen baulichen Anlagen, die keine Gebäude sind, muss der Standsicherheitsnachweis von einem Nachweisberechtigten für Standsicherheit erstellt sein; sie dürfen auch bei anderen Bauvorhaben den Standsicherheitsnachweis erstellen.
Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 62 Abs. 3, Art. 62a Abs. 1 Nr. 1 BayBO
In die Liste der Nachweisberechtigten für Standsicherheit kann auf Antrag eingetragen werden, wer
einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss eines Studiums der Fachrichtung Architektur, Hochbau oder des Bauingenieurwesens und
eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in der Tragwerksplanung nachweist.
Nachweis über das Studium des Bauingenieur-wesens durch beglaubigte Abschriften / Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen (z.B. Diplom-, Bachelor- und/oder Masterurkunde als beglaubigte Kopie und Abschlusszeugnis als einfache Kopie),
Nachweise über die praktische Tätigkeit von mindestens drei Jahren als Bauingenieur in der Tragwerksplanung, möglichst der letzten Jahre vor Antragstellung (Projektliste, Arbeitszeugnisse),
Antrag auf Eintragung in die Liste der Nachweisberechtigten für die Standsicherheit Art. 62 Abs. 3, Art. 62a Abs. 1 Nr. 1 BayBO
Projektliste zum Antrag Nachweisberechtigung Standsicherheit
(Art. 62 Abs. 3, 62b BayBO in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 10.07.2018)
Die Einhaltung der Anforderungen an den Brandschutz ist für alle nicht verfahrensfreien Bauvorhaben nachzuweisen. Die Bauvorlageberechtigung schließt die Berechtigung zur Erstellung der Nachweise zum vorbeugenden Brandschutz ein, soweit die Art. 62a und 62b nichts Abweichendes bestimmen. (Art. 62 Abs. 1 BayBO).
Gemäß Art. 62b Abs. 1 Nr. 1 darf der Brandschutznachweis u.a von Personen erstellt werden, die für das Bauvorhaben bauvorlage-berechtigt sind. Die in der Liste der Bauvorlageberechtigten Ingenieure geführten Personen müssen daher nicht mehr in der Liste der Nachweisberechtigten für den Brandschutz eingetragen sein.
Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 62 Abs. 3, Art. 62b Abs. 1 Nr. 3 BayBO
In die Liste der Nachweisberechtigten für den Brandschutz kann auf Antrag eingetragen werden, wer nach Abschluss der Ausbildung mindestens zwei Jahre auf dem Gebiet der brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden oder deren Prüfung praktisch tätig gewesen ist und
als Angehöriger eines Studiengangs der Fachrichtung Architektur, Hochbau (Art. 49 Abs. 1 der Richtlinie 2005/36/EG), Bauingenieurwesen oder eines Studiengangs mit Schwerpunkt Brandschutz ein Studium an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule abgeschlossen hat oder
als Absolvent einer Ausbildung für Ämter mit Einstieg in der dritten und vierten Qualifikationsebene in der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik, Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst
die erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes nachgewiesen hat.
Nachweis über das Studium des Bauingenieurwesens oder eines Studiums mit Schwerpunkt Brandschutz durch beglaubigte Abschriften / Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen (z.B. Diplom-, Bachelor- und/oder Masterurkunde als beglaubigte Kopie und Abschlusszeugnis als einfache Kopie) oder,
Nachweis über eine Ausbildung für Ämter ab der dritten Qualifikationsebene in der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik, Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst,
Nachweise über die praktische Tätigkeit von mindestens zwei Jahren als Bauingenieur/in in der brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden oder deren Prüfung, möglichst der letzten Jahre vor Antragstellung (Projektliste, Arbeitszeugnisse),
Bei Absolventen eines Studiums des Bauingenieurwesens: Leistungsnachweis über eine Fortbildung, aus der sich die erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes ergeben (z.B. dreitägige Fortbildung mit Leistungsprüfung bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau oder bei der Bayerischen Architektenkammer, bei Fortbildungen anderer Institutionen möglichst mit Kursprogramm und Unterlagen zu den Prüfungsanforderungen).
Antrag auf Eintragung in die Liste der Nachweisberechtigten für den Brandschutz nach Art. 62 Abs. 3, Art. 62b Abs. 1 Nr.3 BayBO
Projektliste zum Antrag Nachweisberechtigung Brandschutz
(Anlage 1 und 2)
Prüfsachverständige im Bauwesen - Allgemeine Voraussetzungen
(§ 4 PrüfVBau in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 22.07.2014)
Zur Vereinfachung und Beschleunigung baurechtlicher Verfahren sind den Prüfsachverständigen wichtige Funktionen aufgetragen. Für in der Bayerischen Bauordnung näher bestimmte Bauvorhaben oder soweit dies in Vorschriften auf Grund der Bayerischen Bauordnung vorgesehen ist, müssen bautechnische Nachweise geprüft und die Einhaltung der bauaufsichtlichen Anforderungen bescheinigt sein.
Prüfsachverständige prüfen und bescheinigen in ihrem jeweiligen Fachbereich im Auftrag des Bauherrn oder des sonstigen nach Bauordnungsrecht Verantwortlichen. Die Prüfsachverständigen sind im Rahmen der ihnen obliegenden Pflichten unabhängig und an Weisungen des Auftraggebers nicht gebunden.
Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach § 4 PrüfVBau
Prüfsachverständige müssen
nach ihrer Persönlichkeit die Gewähr dafürbieten, dass sie ihre Aufgaben ordnungsgemäßim Sinne des § 5 PrüfVBau erfüllen, d.h. siemüssen unparteiisch, gewissenhaft,eigenverantwortlich und unabhängig unterBeachtung der bauaufsichtlichen Vorschriftentätig werden,
die Fähigkeit besitzen, öffentliche Ämter zubekleiden, den Geschäftssitz oder eine Niederlassung imFreistaat Bayern haben und keine weitere Niederlassung unterhalten,
mit einer Haftungssumme von mindestens je 500.000 € für Personen- sowie für Sach- undVermögensschäden je Schadensfall, die mindestenszweimal im Versicherungsjahr zur Verfügung stehen muss, haftpflichtversichert sein.
Mit dem Antrag auf Anerkennung sind im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:
je eine beglaubigte Abschrift der Abschluss- und Beschäftigungszeugnisse,
Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen,
Nachweis über die eigenverantwortliche und unabhängige Berufsausübung,
Nachweis über den Geschäftssitz oder eine Niederlassung im Freistaat Bayern,
Angaben über etwaige sonstige Niederlassungen, Angaben über eine etwaige Beteiligung an einer Gesellschaft, deren Zweck die Planung oder Durchführung von Bauvorhaben ist.
Bei Bedarf können weitere Unterlagen erforderlich sein, wie z. B.:
Bei Hochschullehrern: Genehmigung des Dienstherrn für Nebentätigkeit in selbständiger Beratung
Bei Gesellschaftsverhältnis: Auszug aus dem Handelsregister bzw. Partnerschaftsregister und/oder Gesellschaftsvertrag, aus dem die gesellschaftsrechtliche Stellung hervorgeht
(§§ 10 ff. PrüfVBau vom 29.11. 2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)
Prüfsachverständige für Standsicherheit können für die Fachrichtungen Massivbau, Metallbau und Holzbau anerkannt werden.
Prüfsachverständige für Standsicherheit prüfen und bescheinigen die Vollständigkeit und Richtigkeit der Standsicherheitsnachweise. Sie überwachen die ordnungsgemäße Bauausführung hinsichtlich der von ihnen geprüften oder bescheinigten Standsicherheitsnachweise.
Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 10 ff. PrüfVBau
Prüfsachverständige für Standsicherheit müssen nachweisen, dass sie:
das Studium des Bauingenieurwesens an einerdeutschen Hochschule oder ein gleichwertigesStudium an einer ausländischen Hochschule mit Erfolg abgeschlossen haben,
im Zeitraum vor der Antragstellung seit mindestens zwei Jahren als mit der Tragwerksplanung befasste Ingenieure eigenverantwortlich und unabhängig oder als hauptberufliche Hochschullehrer tätig sind,
mindestens zehn Jahre mit der Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen, der technischen Bauleitung oder mit vergleichbaren Tätigkeiten betraut waren, wovon sie mindestens fünf Jahre lang Standsicherheitsnachweise aufgestellt haben und mindestens ein Jahr lang mit der technischen Bauleitung betraut gewesen sein müssen; die Zeit einer technischen Bauleitung darf jedoch nur bis zu höchstens drei Jahren angerechnet werden,
über eingehende Kenntnisse der einschlägigen bauordnungsrechtlichen Vorschriften verfügen,
durch ihre Leistungen als Ingenieure überdurchschnittliche Fähigkeiten bewiesen haben,
die für einen Sachverständigen erforderlichen Fachkenntnisse und Erfahrungen besitzen.
Mit dem Antrag auf Anerkennung sind neben dem Nachweis der allgemeinen Anerkennungsvoraussetzungen nach § 4 PrüfVBau im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen aufgrund eines Studiums im Studiengang Bauingenieurwesen durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
Nachweis über die eigenverantwortliche und unabhängige Tätigkeit von mindestens zwei Jahren vor Antragstellung als ein mit der Tragwerksplanung befasster Ingenieur oder als hauptberuflicher Hochschullehrer
Aufstellungen über die in den letzten 10 Jahren erstellten Standsicherheitsnachweise,
Aufstellungen über die ausgeführten technischen Bauleitungen,
Aufstellungen über die erbrachten Ingenieurleistungen, aus denen überdurchschnittliche Fähigkeiten als Ingenieur entnommen werden können.
Über die Eintragung in die Liste der Prüfsachverständigen für Standsicherheit entscheidet der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Über die fachliche Eignung des Antragstellers holt der Eintragungsausschuss die Entscheidung des Prüfungsausschusses ein, der beim Staatsministerium des Innern gebildet ist.
Prüfsachverständige für Vermessung im Bauwesen
(§§ 20 ff. PrüfVBau vom 29.11.2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)
Prüfsachverständige für Vermessung im Bauwesen bescheinigen die Einhaltung der in den Bauvorlagen oder bauaufsichtlich festgelegten Grundfläche und Höhenlage von baulichen Anlagen.
Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 20 ff. PrüfVBau
Prüfsachverständige für Vermessung müssen nachweisen, dass sie:
ein Studium im Studiengang Vermessungswesen an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule mit Erfolg abgeschlossen haben,
über eine dreijährige Berufserfahrung im Vermessungswesen
Mit dem Antrag auf Anerkennung sind neben dem Nachweis der allgemeinen Anerkennungsvoraussetzungen gem. § 4 PrüfVBau im Regelfall die folgenden Unterlagen vorzulegen:
Nachweis über die Berechtigung zur Führungder im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen aufgrund eines Studiums im Studiengang Vermessungswesen durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
Nachweis über die mindestens dreijährige Berufserfahrung als Ingenieur im Vermessungswesen.
(§§ 22 ff. PrüfVBau vom 29.11.2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)
Prüfsachverständige für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen können für die Fachrichtungen Lüftungsanlagen, CO-Warnanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandmelde- und Alarmierungsanlagen, Sicherheitsstromversorgungen, Feuerlöschanlagen anerkannt werden.
Die Anerkennung für Lüftungsanlagen kann auf Garagenlüftungsanlagen (§ 14 Abs.1 GaV) beschränkt werden. Die Prüfsachverständigen für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen bescheinigen die Übereinstimmung der technischen Anlagen und Einrichtungen mit den öffentlich-rechtlichen Anforderungen.
Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 22 ff. PrüfVBau
Prüfsachverständige für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen müssen nachweisen, dass sie:
ein Ingenieurstudium an einer deutschen Hochschule der ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule abgeschlossen haben,
den Nachweis ihrer besonderen Sachkunde in der Fachrichtung, auf die sich ihre Prüftätigkeit beziehen soll, durch ein Fachgutachten einer Industrie- und Handelskammer erbracht haben,
Abweichend von § 4 Satz 1 Nr. 3 müssen Prüfsachverständige für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen und Einrichtungen nicht eigenverantwortlich tätig sein, wenn sie Beschäftigte eines Unternehmens oder einer Organisation sind, deren Zweck in der Durchführung vergleichbarer Prüfungen besteht und deren Beschäftigte für die Prüftätigkeit nach Abs.1 keiner fachlichen Weisung unterliegen.
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
Nachweis der besonderen Sachkunde in der Fachrichtung, auf die sich die Prüftätigkeit beziehen soll, durch ein Fachgutachten,
Nachweis über die mindestens fünfjährige praktische Tätigkeit als Ingenieur in der Fachrichtung in der die Prüftätigkeit ausgeübt werden soll,
Nachweis der mindestens zweijährigen Mitwirkung in der Prüfung innerhalb der nachzuweisenden fünfjährigen praktischen Tätigkeit,
ggf. Nachweis über die Beschäftigung und der fachlichen Weisungsfreiheit für die Prüftätigkeit bei einem Unternehmens oder einer Organisation, deren Zweck in der Durchführung vergleichbarer Prüfungen besteht.
Das Fachgutachten holt der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau bei der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, bei der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart oder der Ingenieurkammer Brandenburg ein, nachdem der Antrag auf Zulassung als Prüfsachverständiger bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau eingegangen ist.
Das Fachgutachten wird auf Grundlage einer schriftlichen und mündlichen Prüfung, die die begutachtende Stelle abhält, erstellt. Die Kosten, die für diese Prüfung entstehen sind vom Antragsteller auf Anforderung unmittelbar an die begutachtende Stelle zu bezahlen.
(§§ 25 ff. PrüfVBau vom 29.11.2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)
Prüfsachverständige für den Erd- und Grundbau bescheinigen die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben über den Baugrund hinsichtlich Stoffbestand, Struktur und geologischer Einflüsse, dessen Tragfähigkeit und die getroffenen Annahmen zur Gründung oder Einbettung der baulichen Anlage.
Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 25 ff. PrüfVBau
Prüfsachverständige für den Erd- und Grundbau müssen nachweisen, dass sie:
weder selbst noch ihre Mitarbeiter, noch Angehörige des Zusammenschlusses nach § 4 Satz 2 Nr. 2 (Zusammenschlüsse mit anderen Ingenieuren und Architekten) an einem Unternehmen der Bauwirtschaft oder an einem Bohrunternehmen beteiligt sind.
Abweichend von § 4 Satz 1 Nr. 3 müssen Prüfsachverständige für den Erd- und Grundbau nicht eigenverantwortlich tätig sein, wenn sie in fachlicher Hinsicht für ihre Tätigkeit allein verantwortlich sind und Weisungen nicht unterliegen
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im IngG vorgesehenen Berufsbezeichnungen aufgrund eines Studiums des Bauingenieurwesens, der Geotechnik oder eines Studiums mit einem Schwerpunkt Ingenieurgeologie durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
Nachweis der vertieften Kenntnisse und Erfahrungen im Erd- und Grundbau durch ein Fachgutachten,
Nachweis über die mindestens neunjährige Tätigkeit im Bauwesen,
Nachweis über die mindestens dreijährige Tätigkeit im Erd- und Grundbau mit der Anfertigung oder Beurteilung von Standsicherheitsnachweisen innerhalb der nachzuweisenden neunjährigen Tätigkeit,
Nachweis der vertieften Kenntnisse und Erfahrungen im Erd- und Grundbau durch ein Verzeichnis aller in den letzten zwei Jahren vor Antragstellung erstellten Baugrundgutachten, von denen mind. zehn die Bewältigung überdurchschnittlicher Aufgaben zeigen müssen,
zwei Gutachten, die die Bewältigung überdurchschnittlicher Aufgaben zeigen
ggf. Nachweis über die Beschäftigung und der fachlichen Weisungsfreiheit für die Prüftätigkeit bei einem Unternehmen oder einer Organisation.
Das Fachgutachten des bei der Bundesingenieurkammer gebildeten Beirates holt der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ein, nachdem der Antrag auf Zulassung als Prüfsachverständiger bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau eingegangen ist.
Die für das Fachgutachten anfallenden Kosten sind vom Antragsteller auf Anforderung unmittelbar an die Bundesingenieurkammer zu bezahlen.
(§§ 16 ff. PrüfVBau vom 29.11.2007 in der Fassung der Änderungsverordnung vom 22.07.2014)
Prüfsachverständige für Brandschutz prüfen die Vollständigkeit und Richtigkeit der Brandschutznachweise; sie haben sich bei der örtlichen Feuerwehr über örtliche Festlegungen, die vorhandene Ausrüstung und die im Brandfall zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte zu informieren sowie die von den Feuerwehren zur Wahrung der Belange des Brandschutzes erhobenen Forderungen zu würdigen. Prüfsachverständige für Brandschutz überwachen die ordnungsgemäße Bauausführung hinsichtlich der Verwirklichung der von ihnen bescheinigten Brandschutznachweise.
Die Liste der Prüfsachverständigen für Brandschutz wird bei der Bayerischen Architektenkammer geführt, bei der auch der Antrag auf Eintragung gestellt wird. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Eintragungsausschuss der Architektenkammer, Telefon 089 139880-0, info@byak.de.
Allgemeine Anerkennungsvoraussetzungen nach §§ 16 ff. PrüfVBau
Prüfsachverständige für den Brandschutz müssen nachweisen, dass sie:
als Angehörige der Fachrichtung Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen oder eines Studiengangs mit Schwerpunkt Brandschutz ein Studium an einer deutschen Hochschule, ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule oder für ein Amt mindestensder Besoldungsgruppe A 10 in der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik – fachlicher Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst – qualifiziert sind,
danach mindestens fünf Jahre Erfahrung in der brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden, insbesondere von Sonderbauten unterschiedlicher Art mit höherem brandschutztechnischen Schwierigkeitsgrad oder deren Prüfung,
Das Vorliegen der Anerkennungsvoraussetzungen ist durch eine Bescheinigung des Prüfungsausschusses nachzuweisen.
Serviceliste »Prüfsachverständige für Brandschutz«
Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Serviceliste mit der Bezeichnung »Prüfsachverständige für Brandschutz« geführt.
Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Liste aufgenommen werden, wenn sie in der bei der Bayerischen Architektenkammer geführten Liste »Prüfsachverständige für Brandschutz« eingetragen sind.
Sachverständige nach § 3 AVEn
(AVEn vom 22.01.2002 in der Fassung vom 07.03.2017)
Durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurden die bisher bestehenden Vorschriften neu gefasst. Die Länder sind ermächtigt, die Überwachung der in der EnEV festgesetzten Anforderungen ganz oder teilweise auch auf Sachverständige zu übertragen.
Das ist in Bayern durch Verordnung zur Ausführung energiewirtschaftlicher Vorschriften (AVEn) geschehen. In dieser Verordnung ist in Anlehnung an das Modell des Prüfsachverständigen die Bestellung privater Sachverständiger vorgesehen, welche die Einhaltung bestimmter Anforderungen der EnEV bescheinigen, womit behördliche Prüfaufgaben insoweit entfallen.
Sachverständige nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AVEn können für folgende Fachrichtungen zugelassen werden:
baulicher und energiesparender Wärmeschutz (Bilanzverfahren) - § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AVEn
energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden - § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AVEn
Über die Eintragung in Liste der Sachverständigen nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AVEn entscheidet der Eintragungsausschuss der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.
Anerkennungsvoraussetzungen nach § 3 Abs.1 AVEn
Sachverständige nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AVEn müssen:
über ein abgeschlossenes Ingenieurstudium verfügen
im Sinne von Art. 5 Abs 1 Satz 3 BauKaG im Bauwesen tätige Ingenieure sein,
über vertiefte Kenntnisse im Bereich des baulichen und energiesparenden Wärmeschutzes oder / und
über vertiefte Kenntnisse in der energetischen Bewertung der technischen Gebäudeausrüstung verfügen.
Im Bauwesen tätige Ingenieure sind nach dieser Vorschrift insbesondere Ingenieure, die in einer oder mehrerer Fachrichtungen des Bauingenieur-, Vermessungs-, Wasserwirtschafts- oder Verkehrswesens, der Ingenieurgeologie, der Bauphysik, der Energie-, Heizungs-, Klima-, Versorgung- und Entsorgungs-, Sanitär-, Telekommunikations-, Elektro- und Lichttechnik, der Förder- und Lagertechnik oder der Arbeitssicherheit an baulichen Anlagen arbeiten.
Darunter fallen insbesondere auch Bauphysiker (thermische Bauphysik) und Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Ingenieure.
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der im Ingenieurgesetz vorgesehenen Berufsbezeichnungen durch beglaubigte Abschriften/Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen (z.B. Diplom-, Bachelor- und/oder Masterurkunde als beglaubigte Kopie und Abschlusszeugnis als einfache Kopie),
Nachweise über die mindestens dreijährige zusammenhängende Berufserfahrung in der Erstellung und/oder Prüfung von Nachweisen des baulichen und energiesparenden Wärmeschutzes oder
in der energetischen Planung oder Bewertung von Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie der Warmwasserversorgung durch Vorlage einer diesen Zeitraum abdeckenden Projektliste, mit Erläuterungen über Art,
Umfang und Schwierigkeitsgrad insbesondere die wärmeschutztechnische bzw. die energetische Bedeutung der einzelnen Objekte,
ergänzend zur Projektliste drei selbst erstellte vollständige und prüffähige Nachweise nach dem Bilanzverfahren, hiervon mindestens zwei Nachweise nach Energieeinsparverordnung oder
drei selbst erstellte vollständige und prüffähige Nachweise über die energetische Planung oder Bewertung von Anlagen für Heizung, Warmwasser, Lüftung.
Antrag auf Eintragung in die Liste der Sachverständigen nach § 3 Abs. 1 AVEn
Merkblatt zur Eintragung in die Liste der Sachverständigen nach § 3 Abs. 1 AVEn
Zuständigkeits- und Durchführungsverordnung – AVEn
(Art. 6 BauKaG vom 09. 05.2007 in der Fassung vom 12.07.2018)
Mit dem Gesetz über die Bayerische Architektenkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau (Baukammerngesetz – BauKaG) vom 09. 05. 2007 hat der Gesetzgeber eine Stadtplanerliste eingeführt.
Als Stadtplaner darf sich nur bezeichnen, wer in die bei der Bayerischen Architektenkammer geführte Liste eingetragen ist. Aufgenommen werden Architekten und Ingenieure. Über die Eintragung entscheidet ein gemeinsamer Eintragungsausschuss, der auch mit durch von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau benannten Ingenieuren besetzt wird.
Das Antragsformular und das Merkblatt stehen bei der Bayerischen Architektenkammer online zur Verfügung:
Antragsformular und Merkblatt Stadtplaner (bei der Bayerischen Architektenkammer)
Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 6 Abs. 2 BauKaG
Stadtplaner müssen nachweisen, dass sie:
Wohnsitz, Niederlassung oder überwiegendeberufliche Beschäftigung in Bayern haben,
ein Studium an einer deutschen Hochschule, an einer deutschen öffentlichen oder staatlich anerkannten Ingenieurschule oder Akademie oder an einer dieser gleichwertigen deutschen Lehreinrichtung erfolgreich abgeschlossen haben, das auf Stadtplanung im Sinn von Art. 3 Abs. 4 ausgerichtet ist,
eine Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern in Vollzeit aufweist und danach
danach eine mindestens zweijährige praktische Tätigkeit ausgeübt haben, die auf den während des Studiums erworbenen Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen aufbaut.
Das Antragsformular und Merkblatt Stadtplaner stehen bei der Bayerischen Architektenkammer online zur Verfügung.
Serviceliste »Stadtplaner«
Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Serviceliste mit der Bezeichnung »Stadtplaner« geführt. Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Liste aufgenommen werden, wenn sie in der bei der Bayerischen Architektenkammer geführten Liste »Stadtplaner« eingetragen sind.
(Art. 8 – Art.11 BauKaG vom 09. 05.2007 in der Fassung vom 12.07.2018)
Mit dem Gesetz über die Bayerische Architektenkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau (Baukammerngesetz – BauKaG) hat der Gesetzgeber
neben der bisherigen auf die Person bezogene Eintragung als »Beratender Ingenieur« bzw. als »Beratende Ingenieurin« die Möglichkeit geschaffen, dass sich auch Gesellschaften, die die Berufsbezeichnung »Beratende Ingenieure« in ihrem Firmennamen (ohne Bezug auf eine bestimmte Person) führen wollen, in ein Gesellschaftsverzeichnis eintragen lassen können.
Durch Gesetz wurde die Möglichkeit geschaffen, eine Partnerschafts-gesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (Art. 9 Abs. 3 BauKaG) zu errichten. Dazu bedarf es ebenfalls einer Eintragung in das Gesellschafts-verzeichnis.
Andere Zusammenschlüsse, insbesondere Gesellschaften bürgerlichen Rechts können nicht eingetragen werden. Um eingetragen werden zu können muss die Berufsbezeichnung »Beratende Ingenieure« im Firmennamen geführt werden.
Umgekehrt begründet die Führung dieser Bezeichnung im Firmennamen die Pflicht, die Gesellschaft in das Verzeichnis einzutragen.
Mit der Eintragung einer Gesellschaft in das Gesellschaftsverzeichnis wird keine Mitgliedschaft der Gesellschaft in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau begründet.
Eintragungsvoraussetzungen nach Art. 8 Abs. 3 BauKaG
Eine Gesellschaft ist auf Antrag in das Gesellschaftsverzeichnis bei der Ingenieurekammer-Bau einzutragen, wenn sie:
ihren Sitz oder ihre Niederlassung in Bayern hat
das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestversicherungssummen für jeden Versicherungsfall von
2,5 Mio. € für Personenschäden sowie 600.000 € für sonstige Schäden nachweist. (Die Leistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden können auf den dreifachen Betrag der Mindestversicherungssumme begrenzt werden. Die Nachhaftungszeit muss mindestens 5 Jahre
Durch den Gesellschaftsvertrag oder die Satzung muss geregelt sein, dass:
Gegenstand des Unternehmens die Wahrnehmung von Berufsaufgaben des Beratenden Ingenieurs ist,
Beratende Ingenieure (Pflichtmitglieder) die Mehrheit des Kapitals und der Stimmanteile innehaben (die Berufszugehörigkeit der Gesellschafter, die mindestens ein Viertel des Kapitals oder der Stimmanteile besitzen, ist im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung kenntlich zu machen),
die Gesellschaft verantwortlich von Beratenden Ingenieuren geführt wird (Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis),
Kapitalanteile nicht für Rechnung Dritter gehalten werden und Stimmrechte nur auf bayerische Beratende Ingenieure oder Gesellschaften, die Anteile an der Gesellschaft halten dürfen, übertragen werden dürfen,
die für die Berufsangehörigen nach dem Baukammergesetz bestehenden Pflichten von der Gesellschaft beachtet werden.
Zusammenschlüsse von Beratenden Ingenieuren und Architekten nach Art. 8 Abs. 4 BauKaG
Eine Sonderregelung enthält das Gesetz für Zusammenschlüsse von Beratenden Ingenieuren und Architekten.
Eine Gesellschaft kann beide geschützte Berufsbezeichnungen im Namen führen, wenn Beratende Ingenieure und Architekten zusammen mindestens zwei Drittel des Kapitals und der Stimmanteile innehaben und jede der im Firmennamen der Gesellschaft geführten Berufsgruppen mindestens ein Viertel des Kapitals und der Stimmanteile hält.
Die Eintragung einer solchen Gesellschaft in das Gesellschaftsverzeichnis bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau erfolgt nur dann, wenn Beratende Ingenieure innerhalb der Gesellschaft über das größere Gewicht des Kapitals und der Stimmanteile verfügen. Bei gleichem Gewicht erfolgt die Eintragung bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau nur dann, wenn die Berufsbezeichnung »Beratende Ingenieure« an vorderster Stelle des Firmennamens der Gesellschaft steht.
Anderenfalls erfolgt die Eintragung bei der Bayerischen Architektenkammer.
Partnerschaftsgesellschaften nach Art. 9 BauKaG
Für Partnerschaftsgesellschaften, die in ihrem Firmennamen die Bezeichnung »Beratende Ingenieure« führen wollen, gelten gegenüber den vorstehend genannten Anforderungen erleichterte Eintragungsvoraussetzungen.
Eine Partnerschaftsgesellschaften ist auf Antrag in das Gesellschaftsverzeichnis bei der Ingenieurekammer-Bau einzutragen, wenn sie:
das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestversicherungssummen für jeden Versicherungsfall von 1,5 Mio. € für Personenschäden sowie 300.000 € für sonstige Schäden nachweist. (Die Leistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden können auf den dreifachen Betrag der Mindestversicherungssumme begrenzt werden)
Durch Gesellschaftsvertrag muss geregelt sein, dass:
Gegenstand des Unternehmens die Wahrnehmung von Berufsaufgaben des Beratenden Ingenieurs ist und
die für Beratende Ingenieure bestehenden Pflichten von der Partnerschaft beachtet werden.
Für die Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung (m.b.B.), die in ihrem Firmennamen die Bezeichnung „Beratende
Ingenieure“ führen wollen, gelten die gleichen Voraussetzungen wie für Partnerschaftsgesellschaften, mit der Ausnahme, dass eine
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme
für jeden Versicherungsfall von 2,5 Mio. € für Personen- und 600.000 € für sonstige Schäden nachgewiesen werden muss. Die Leistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden können auf den Betrag der Mindestver-sicherungssumme vervielfacht mit der Zahl der Partner begrenzt werden. Die Höchstleistung für alle in einem Versicherungsjahr verur-sachten Schäden muss sich jedoch mindestens auf den dreifachen
Betrag der Mindestversicherungssumme belaufen. Die Nachhaftungs-zeit muss mindestens 5 Jahre betragen.
öffentlich beglaubigte Abschrift des Gesellschaftsvertrags oder der Satzung,
Nachweis über die Anmeldung zum Handels- oder Partnerschaftsregister oder Nachweis der Eintragung im Handels- bzw. Partnerschaftsregister,
Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen.
Zusätzlich zu den gesetzlichen Listen hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau Servicelisten eingerichtet, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können. Mit der Eintragung dokumentieren Sie Ihre besonderen Berufsqualifikationen und Kompetenzen. Diese Servicelisten sind eine wichtige Auskunftsquelle für Bauherren und potenzielle Auftraggeber und ein Wettbewerbsvorteil für unsere Mitglieder.
(Verfahrensordnung vom 13.09.2018)
Gemäß der Bayerischen Bauordnung sind bauliche Anlagen so instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden. Bei ordnungsgemäßer Instandhaltung müssen bauliche Anlagen diese Anforderungen angemessen dauerhaft erfüllen und ohne Missstände benutzbar sein. Die regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit der Tragwerkskonstruktion durch dafür qualifizierte Personen vermindert das Risiko, dass ein Bauwerk durch unerkannte Schäden der Konstruktion, vor allem unter extremen Belastungssituationen versagen kann.
Die Eintragungsvoraussetzungen orientieren sich an den von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr herausgegebenen »Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer / Verfügungsberechtigten« beschriebenen Qualifikationen der fachkundigen und der besonders fachkundigen Personen.
Eintragungsvoraussetzungen für fachkundige Personen nach § 2 Abs.1, 3 Verfahrensordnung
In die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfungen wird auf Antrag als "fachkundige Person" eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. € für Personenschäden und
1,5 Mio. € für sonstige Schäden nachweist sowie
im Bauwesen tätig ist,
und mindestens fünf Jahre Tätigkeit mit der Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen, mit technischer Bauleitung und mit vergleichbaren Tätigkeiten in einer oder mehreren Fachrichtungen ((Massivbau, Metallbau oder Holzbau) nachweisen kann.
Von den nachgewiesen Tätigkeiten müssen sich mindestens drei Jahre auf die Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen beziehen. Es soll Erfahrung mit vergleichbaren Konstruktionen der Tabelle 2 der »Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer / Verfügungsberechtigten« nachgewiesen werden können.
eine Liste der vom Antragsteller bearbeiteten Projekte der letzten fünf Jahre zum Nachweis seiner Erfahrung mit vergleichbaren Konstruktionen,
für jede beantragte Fachrichtung Unterlagen für drei Projekte, die eine Überprüfung der geforderten Erfahrung erlauben (Baube-schreibung, Angabe der ausgeführten Tätigkeiten, Bauwerksklasse bzw. Honorarzone für das Bauvorhaben, beteiligter Prüfingenieur oder Prüfsachverständiger für Standsicherheit, mindestens eines dieser Projekte muss der Bauwerksklasse 4 bzw. Honorarzone 4 angehören),
Benennung von zwei Personen, die über die fachliche Eignung des Antragstellers Auskunft geben können,
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist berechtigt, weitere Unterlagen und Erläuterungen auch telefonisch nachzufordern, wenn dies für die zuverlässige Beurteilung für erforderlich erachtet wird. Darüber hinaus bleibt die Anordnung eines Fachgesprächs mit dem Antragsteller zu den bearbeiteten Projekten in Zweifelsfällen vorbehalten.
Verfahrensordnung für die Eintragung in die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfung
Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten
Eintragungsvoraussetzungen für besonders fachkundige Personen nach § 2 Abs.1, 2 Verfahrensordnung
In die Liste der Ingenieure für wiederkehrende Bauwerksprüfungen wird auf Antrag als "besonders fachkundige Person" eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. € für Personenschäden und 1,5 Mio. € für sonstige Schäden nachweist sowie
und mindestens zehn Jahre Tätigkeit mit der Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen, mit technischer Bauleitung und mit vergleichbaren Tätigkeiten in einer oder mehreren Fachrichtungen (Massivbau, Metallbau oder Holzbau) nachweisen kann. Von den nachgewiesenen Tätigkeiten müssen sich mindestens fünf Jahre auf die Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen und mindestens ein Jahr auf technische Bauleitung beziehen. Es soll Erfahrung mit vergleichbaren Konstruktionen der Tabelle 2 der
»Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer / Verfügungsberechtigten« nachgewiesen werden können.
Die Voraussetzungen für die Eintragung als "besonders fachkundige Person" gelten für Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau auch als nachgewiesen bei
Prüfingenieuren für Baustatik für die jeweilige
Fachrichtung, Prüfsachverständigen für Standsicherheit für die jeweilige Fachrichtung mit Ausnahme der Prüfsachverständigen nach § 10 Absatz 2 PrüfVBau,
Öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen aus dem konstruktiven Ingenieurbau für das jeweilige Fachgebiet.
eine Liste der vom Antragsteller bearbeiteten Projekte der letzten zehn Jahre zum Nachweis seiner Erfahrung mit vergleichbaren Konstruktionen,
für jede beantragte Fachrichtung Unterlagen für fünf Projekte, davon zwei aus dem Bereich „Bauen im Bestand“ oder Gutachten, die eine Überprüfung der geforderten Erfahrung erlauben (Baube-schreibung, Angabe der ausgeführten Tätigkeiten, Bauwerksklasse bzw. Honorarzone für das Bauvorhaben, beteiligter Prüfingenieur oder Prüfsachverständiger für Standsicherheit, mindestens eines dieser Projekte muss der Bauwerksklasse 4 bzw. Honorarzone 4 angehören),
Benennung von drei Personen, die über die fachliche Eignung des Antragstellers Auskunft geben können,
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist berechtigt, weitere Unterlagen und Erläuterungen auch telefonisch nachzufordern, wenn dies für die zuverlässige Beurteilung für erforderlich erachtet wird.
Die besondere Fachkunde ist bei Vorliegen der übrigen Eintragungsvoraussetzungen zusätzlich durch ein Fachgespräch nachzuweisen. Die Antragsteller werden hierzu rechtzeitig informiert.
Bauherren sind als Grundeigentümer zur rechtzeitigen Einholung qualifizierter geotechnischer Berichte durch Sachverständige verpflichtet.
Zwar beschreiben die einschlägigen Normen, dass Sachverständige für Geotechnik fachkundig und erfahren auf dem Gebiet der Geotechnik sein müssen, lassen jedoch offen, wie die Sachkunde und Erfahrung
nachgewiesen werden soll.
Dies war für die Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V. DGGT Anlass das Anforderungsprofil für die Sachverständigen für Geotechnik im Rahmen einer Empfehlung zu beschreiben.
Grundlage der fachlichen Voraussetzungen für Eintragung der „Sachverständigen für Geotechnik“ ist die Empfehlung des Arbeitskreises AK2.11 der Fachsektion Erd- und Grundbau der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e.V. DGGT „EASV-Sachverständiger Geotechnik, Anforderungen an Sachkunde und Erfahrung" in der Fassung vom 20.06.2016
Eintragungsvoraussetzungen nach § 2 Verfahrensordnung
In die Liste der Sachverständigen für Geotechnik wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
über die erforderliche Sachkunde durch ein Hochschulstudium,
über die erforderliche Sachkunde durch Berufserfahrung,
über die erforderliche Sachkunde durch Fort- und Weiterbildung verfügt und
den Nachweis erbringt, dass für ihn im Fall der Anerkennung eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. € für Personenschäden und 1,5 Mio. € für sonstige Schäden aus der Tätigkeit als Sachverständige bzw. Sachverständiger für Geotechnik besteht.
Die fachliche Qualifikation im Fachgebiet Geotechnik wird durch ein erfolgreich abgeschlossenes Studium im Studiengang
Geologie mit mindestens zweijähriger Vertiefung in einer ingenieurgeologischen bzw. geotechnischen Studienrichtung bzw. durch einen entsprechenden eigenständigen Masterstudiengang oder eines gleichwertigen Studienganges
erfüllt. Es sind die im Fächerkatalog der Anlage 1 der Verfahrens-ordnung aufgeführten Pflicht- und Wahlpflichtfächer im erforderlichen Gesamtumfang nachzuweisen (ECTS-Leistungspunkte).
In Abhängigkeit vom akademischen Abschluss sind die nachfolgend genannten Praxisjahre im Bereich der Geotechnik nachzuweisen:
Diplom-Ingenieur/in, Diplom-Ingenieur/in (FH), Master (M.Sc., M.Eng.), Diplom-Geologe/Geologin mindestens fünf Jahre,
Bachelor mindestens sieben Jahre.
Für die Praxisjahre sind Projekterfahrungen für mindestens drei Teil-bereiche und die Methodenkompetenz für mindestens drei Methoden
gemäß Anlage 2 der Verfahrensordnung nachzuweisen.
Die Voraussetzungen der Sachkunde durch Hochschulstudium und Berufserfahrung gelten als nachgewiesen bei
Prüfsachverständigen für Erd- und Grundbau sowie
Öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Fachgebiet Erd- und Grundbau
Sachverständige für Geotechnik haben sich nach ihrem Studien-abschluss durch Teilnahme an für die Fachrichtung Geotechnik anerkannten Fort- und Weiterbildungskursen, Seminaren, Vorträgen
und Tagungen beruflich fort- und weiterzubilden.
Der Mindestumfang der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
beträgt 8 Zeiteinheiten je 45 Minuten je Kalenderjahr.
Liste der Pflicht- und Wahlpflichtfächer zum Nachweis der Sach-kunde durch ein Hochschulstudium einschließlich Nachweise,
Liste der bearbeiteten Projekte über 5 bzw. 7 Jahre zum Nachweis der erforderlichen Sachkunde durch Berufserfahrung
mindestens 3 Gutachten, die die Beschreibung des Baugrundes anhand von Feld- und Laborversuchen, die Ermittlung der geo-technischen Kenngrößen und die geotechnische Stellungnahme
zur Baumaßnahme sowie Angaben zur Bauausführung enthalten, davon mindestens zwei Gutachten für Bauvorhaben der Geo-technischen Kategorie (GK) 3 gemäß DIN 4020:2010-12 (Einreichung der Gutachten bitte nur digital !!)
Nachweise über die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaß-nahmen in der Fachrichtung Geotechnik über mindestens die letzten drei Jahre
Antrag auf Eintragung in die Liste Sachverständige für Geotechnik
(Verfahrensordnung vom 24.10.2016)
Der Energieberater informiert, wie Immobilienbesitzer mit Wärmeschutz und Anlagentechnik Energie einsparen können. Gefragt ist er insbesondere bei Sanierungsanfragen aber auch bei der energetischen Optimierung von Neubauten.
Die energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden erreichte mit der novellierten EnEV 2007 bzw. EnEV 2009 einen ganz neuen Stellenwert. Der ganzheitliche Berechnungsansatz der DIN V 18599 stellt hohe Ansprüche an die Nachweisführung und erfordert Spezialisten für die qualifizierte Energieberatung im Bereich der Nichtwohngebäude.
In die Liste der Energieberater Wohngebäude wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
eine Weiterbildung gemäß BAFA-Richtlinie absolviert hat (z. B. Energieberater-Lehrgang Modul A1 + Energieberater-Lehrgang Modul A2 bei der Ingenieurakademie Bayern)
einen anerkannten Lehrgang für die Bundesförderprogramme "Energieeffizient Bauen und Sanieren" – Modul: Umsetzung und Planung (z. B. Energieberater-Lehrgang Modul A1 + Energieberater-Lehrgang Modul B2 bei der Ingenieurakademie Bayern) absolviert hat
die Antragsberechtigung im BAFA-Vor-Ort-Programm nachweist
die Eintragung in der Energie-Effizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) für das Bundesförderprogramm Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW) nachweist.
ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren eines der in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Lehrgänge z. B. durch Vorlage von Kopien der Teilnahmebescheinigung
ein Nachweis der Antragsberechtigung beim BAFA durch Vorlage einer Kopie eines Zuwendungsbescheids
ein Nachweis über die Eintragung in der Energie-Effizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) für das Bundesförderprogramm Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW) durch Vorlage einer Kopie der Bescheinigung über die Eintragung.
Die energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden erreicht mit der novellierten EnEV 2007 bzw. EnEV 2009 einen ganz neuen Stellenwert.
Der ganzheitliche Berechnungsansatz der DIN V 18599 stellt hohe Ansprüche an die Nachweisführung und erfordert Spezialisten für die qualifizierte Energieberatung im Bereich der Nichtwohngebäude.
In die Liste der Energieberater Nichtwohngebäude wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
einen Lehrgang von mindestens 100 Zeiteinheiten zu je 45 Minuten mit den Inhalten Basiswissen Bauphysik, Bautechnik, Anlagentechnik und normierte Energiebilanzierung für Wohngebäude (z. B. Energieberater-Lehrgang Modul A1 bei der Ingenieurakademie Bayern)
einen für das Bundesförderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“ anerkannten Lehrgang (z.B. Energieberater-Lehrgang Modul C2 bei der Ingenieurakademie Bayern) mit einer erfolgreich abgelegten Prüfung absolviert hat,
die Antragsberechtigung im BAFA-Vor-Ort-Programm oder die Eintragung in der Energie-Effizienz-Expertenliste bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) für das Bundesförderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW)“ nachweist
einen für die Bundesförderprogramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“ anerkannten Lehrgang (z.B. Energieberater-Lehrgang Modul C2 bei der Ingenieurakademie Bayern) mit einer erfolgreich abgelegten Prüfung absolviert hat,
die Eintragung in der Energie-Effizienz-Expertenliste bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) für das Bundesförderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“ nachweist.
ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren der in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Lehrgänge z. B. durch Vorlage von Kopien der Teilnahmebescheinigungen
der Nachweis der Antragsberechtigung beim BAFA durch Vorlage einer Kopie eines Zuwendungsbescheids
der/die Nachweis/e über die Eintragung in der Liste der »Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes« bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) durch Vorlage einer Kopie der Bescheinigung über die Eintragung.
Zusatzeintrag: Energieeffizienz-Planer für Bundesförderprogramme
(Verfahrensordnung vom 19.09.2013)
Bauherren, die Fördergelder in den KfW-Programmen "Energieeffizient Bauen und Sanieren" oder für eine Vor-Ort-Beratung (BAFA) in Anspruch nehmen wollen, müssen sich eines "Sachverständigen" bedienen. Für das Tätigwerden in diesen Förderprogrammen ist die Eintragung in der Energie-
Effizienz-Expertenliste verpflichtend.
Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich die Serviceliste "Energieeffizienz-Planer für Bundesförderprogramme" geführt. Die Liste unterscheidet zwischen den Berechtigungen für die Förderprogramme:
Vor-Ort-Beratung (BAFA),
Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW),
Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz (KfW),
Energieberatung im Mittelstand (BAFA),
Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW).
In die Liste der Energieeffizienz-Planer für Bundesförderprogramme wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau in einer oder mehreren der nachfolgenden bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau geführten Listen eingetragen ist.
Energieberater Wohngebäude,
und für die beantragte/n Eintragung/en
die BAFA-Antragsberechtigung
Führung in der Liste der "Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes" bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) nachweist.
Die Eintragung für die Programme Energieberatung im Mittelstand (BAFA) und/oder Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW) setzt die Eintragung bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau in der Liste Energieberater Nichtwohngebäude und/oder
Sachverständige nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AVEn voraus.
für die "BAFA-Programme" in Nachweis der Antragsberechtigung durch z. B. durch Vorlage einer Kopie eines aktuellen Zuwendungsbescheides des BAFA,
für die KfW-Programme ein Nachweis der Führung in der Führung in der Liste der "Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes" bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) z.B. durch Vorlage einer Kopie einer aktuellen Bescheinigung oder eines Auszugs aus der Liste.
Die Eintragung erfolgt auf die Dauer der Befristung der Eintragung in der Liste der "Energieffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes" bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) oder der Befristung der Antragsberechtigung im Programm "Vor-Ort-Beratung (BAFA)", bei unbefristeter Eintragung jedoch längstens auf zwei Jahre. Sie kann auf Antrag jeweils auf die Dauer einer erneuten Befristung bzw. weitere zwei Jahre verlängert werden.
(Verfahrensordnung vom 26.02.2015)
Nach den Vorschriften der EnEV müssen für bestimmte Lüftungs- und Klimaanlagen regelmäßige Inspektionen von fachkundigen Personen durchgeführt werden. Mit der Liste werden Betreibern prüfpflichtiger Anlagen geeignete Prüfer mit den nachgewiesenen Qualifikationen zur Verfügung gestellt.
Die Liste unterscheidet zwischen den Fachrichtungen:
Fachkundige Personen für die energetische Inspektion an Klimaanlagen nach § 12 Abs. 5 EnEV und
Fachkundige Personen für die Hygieneprüfung
nach VDI 6022.
Eintragungsvoraussetzungen für "Fachkundige
Personen für die energetische Inspektion an Klimaanlagen" nach § 2 Abs. 2 Verfahrensordnung
In die Liste wird als "Fachkundige Person für die energetische Inspektion an Klimaanlagen nach § 12 Abs. 5 EnEV« auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung von Haftpflichtgefahren für die Inspektionstätigkeit mit den in der Berufsordnung genannten Mindestdeckungssummen nachweist
einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder Technische Gebäudeausrüstung absolviert hat und anschließend eine mindestens einjährige
praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und Klimaanlagen ausgeübt hat,
einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der Fachrichtung Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen oder einer anderen technischen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt bei der Versorgungstechnik oder der Technischen Gebäudeausrüstung absolviert hat und
anschließend eine mindestens dreijährige praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und Klimaanlagen ausgeübt hat.
Mit dem Antrag auf Eintragung sind im Regelfall
die folgenden Unterlagen vorzulegen:
ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren eines der in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Studiengänge, soweit dieser nicht bereits mit mit der Eintragung in die Mitgliederlisten vorgelegt wurde, z.B. durch Vorlage von beglaubigten Abschriften / Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
ein Nachweis über die mindestens ein- bzw. dreijährige praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und Klimaanlagen ausgeübt hat durch Vorlage einer Projektliste und
ein Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflicht-versicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen.
Antrag auf Eintragung in die Liste der Ingenieure für die Inspektion von raumlufttechnischen Anlagen und Klimaanlagen
Personen für die energetische Inspektion an Klimaanlagen" nach § 2 Abs. 3 Verfahrensordnung
In die Liste wird als "Fachkundige Personen für die Hygieneprüfung nach VDI 6022" auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung von Haftpflichtgefahren für die Inspektionstätigkeit mit den in der Berufsordnung genannten Mindestdeckungssummen nachweist sowie
einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder Technische Gebäudeausrüstung absolviert hat,
anschließend eine mindestens fünfjährige praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und Klimaanlagen ausgeübt hat und
eine Hygieneschulung Lüftungs-/Klimatechnik Typ A nach VDI 6022 erfolgreich absolviert hat.
ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren eines der in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Studiengänge, soweit dieser nicht bereits mit mit der Eintragung in die Mitgliederlisten vorgelegt wurde, z. B. durch Vorlage von beglaubigten Abschriften / Fotokopien von Zeugnissen bzw. amtlichen Bestätigungen,
ein Nachweis über die mindestens fünfjährige praktische Tätigkeit in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen und Klimaanlagen ausgeübt hat durch Vorlage einer Projektliste,
ein Nachweis über das erfolgreiche Absolvieren eine Hygieneschulung Lüftungs-/Klimatechnik Typ A nach VDI 6022, z.B. durch Vorlage einer Kopie der Teilnahmebescheinigung und
(Verfahrensordnung vom 29.03.2012, zuletzt geändert am 13.12.2018)
Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen verpflichtet den Bauherrn, für Baustellen, auf denen Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, je nach Art und Umfang des Bauvorhabens einen oder gegebenenfalls auch mehrere geeignete Koordinatoren zu bestellen.
Die Regeln zum Arbeitsschutz (RAB 30) konkretisieren, wer als geeigneter Koordinator gilt. Die Liste unterscheidet zwischen den Fachgebieten Hochbau, Anlagenbau und Ingenieurbau. Die Eintragungsvoraussetzungen orientieren sich an der in den Regeln zum Arbeitsschutz (RAB 30) beschriebenen Qualifikation, die für eine Tätigkeit als Koordinator erforderlich ist.
In die Liste der Koordinatoren nach Baustellenverordnung (BaustellV) wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung von Haftpflicht-gefahren aus der Tätigkeit als Koordinator nach Baustellenverordnung mit den in der Berufsordnung genannten Mindestdeckungssummen nachweist sowie
über arbeitsschutzfachliche Kenntnisse nach
RAB 30 Anlage B verfügt,
über spezielle Koordinatorenkenntnisse nach
RAB 30 Anlage C verfügt und
über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in Planung und/oder Ausführung nach Abschluss des Studiums verfügt.
Koordinatoren nach Baustellenverordnung sind zur regelmäßigen Teilnahme an Fortbildungen zur Baustellensicherheit im Umfang von
4 Zeiteinheiten je Kalenderjahr verpflichtet.
Die Eintragung erfolgt befristet auf 5 Jahre. Sie kann auf Antrag jeweils höchstens um fünf Jahre verlängert werden. Mit dem Antrag auf Verlängerung sind die regelmäßige Fortbildung und das Bestehen der Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen.
Nachweis über arbeitsschutzfachliche Kenntnisse nach RAB 30, Anlage B, (Zeugnisse, Bescheinigungen oder Referenzen),
Nachweis über spezielle Koordinatorenkenntnisse nach RAB 30, Anlage C, (Zeugnisse, Bescheinigungen oder Referenzen),
eine Projektliste zum Nachweis der Berufserfahrung und
einen Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflicht-versicherung mit den in den Eintragungsvoraussetzungen genannten Mindestversicherungssummen. Mit dem Antrag sind Angaben zur Eintragung unter dem Fachgebiet/den Fachgebieten zu machen.
(Verfahrensordnung vom 23.06.2016)
Die Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge regelt im Abschnitt 6 die Bekanntmachung und Vergabe von freiberuflichen Leistungen durch öffentliche Auftraggeber in Deutschland. Der VgV-Betreuer berät und unterstützt Vergabestellen und Bewerber im Vergabeverfahren.
Die Eintragungsvoraussetzungen orientieren sich an der hohen Verantwortung, die VgV-Betreuer haben.
In die Liste der VgV-Betreuer wird auf Antrag eingetragen, wer als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, für den Fall der Anerkennung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung von Haftpflichtgefahren aus der Tätigkeit als VgV-Betreuer mit den in der Berufsordnung genannten Mindestdeckungssummen
nachweist sowie
die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht,
die für einen VgV-Betreuer erforderlichen Fachkenntnisse und Erfahrungen besitzt.
(Die Kenntnisse und Erfahrungen werden durch Vorlage geeigneter Referenzprojekte nachgewiesen, zu denen der Antragsteller Vergabestellen und/oder Berwerber in VgV-Fragen beraten hat.)
Nachweise über die mindestens dreijährige Berufserfahrung,
Nachweise der Kenntnisse und Erfahrungen durch Vorlage geeigneter Referenzprojekte, zu denen der Antragsteller die Vergabestelle oder Bewerber in VgV-Fragen beraten hat,
Das Eintragungsgremium der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ist berechtigt, weitere Unterlagen und Angaben nachzufordern, wenn dies für die zuverlässige Beurteilung für erforderlich erachtet wird. Die Anordnung eines Fachgesprächs mit dem Antragsteller bleibt vorbehalten.
(Verfahrensordnung vom 29.03.2012)
Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige müssen eine weit überdurchschnittliche Sachkunde aufweisen können. Gutachten von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen müssen unparteiisch, unabhängig und nach bestem Wissen und Gewissen erstellt werden. Die öffentliche Bestellung erfolgt durch die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Landwirtschaftskammern, Bezirksregierungen u. a.
Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Serviceliste mit der Bezeichnung "Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige" geführt.
Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Serviceliste der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen aufgenommen werden, wenn sie von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts bestellt und vereidigt wurden.
Mit dem Antrag auf Eintragung in der Serviceliste ist der Nachweis der Bestellung vorzulegen, z. B.
durch Vorlage einer Kopie der Bestellungsurkunde oder
durch Bescheinigung der bestellenden Institution
Die Eintragung erfolgt auf die Dauer der Befristung durch die bestellende Institution, bei unbefristeter Bestellung jedoch längstens auf fünf Jahre. Sie kann auf Antrag jeweils auf die Dauer der Wiederbestellung bzw. weitere fünf Jahre verlängert
(Verfahrensordnung vom 11.12.2014)
Neben der öffentlichen Bestellung und Vereidigung ist für Sachverständige die Zertifizierung nach ISO/IEC 17024 eine geeignete Möglichkeit, ihre Qualifikation glaubhaft darzulegen. Die Liste ist eine weitere zuverlässige Auskunftsquelle für potenzielle Auftraggeber, die Leistungen von Sachverständigen in Anspruch nehmen wollen.
Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Serviceliste der Zertifizierten Sachverständigen aufgenommen werden, wenn sie auf Grundlage der DIN EN ISO/IEC 17024 von einer akkreditierten Stelle zertifiziert wurden.
Mit dem Antrag auf Eintragung in der Serviceliste ist der Nachweis der Zertifizierung vorzulegen, z. B.
durch Vorlage einer Kopie der Zertifizierungsurkunde oder
durch Bescheinigung der akkreditierten Stelle.
Die Eintragung erfolgt auf die Dauer der Gültigkeit des Zertifikats, längstens jedoch auf fünf Jahre. Sie kann auf Antrag jeweils auf die Dauer der Rezertifizierung bzw. weitere fünf Jahre verlängert werden.
Antrag auf Eintragung in die Serviceliste „Zertifizierte Sachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024“
Verfahrensordnung Serviceliste „ZertifizierteSachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024“
(Verfahrensordnung vom 29.03 2012)
Die gesetzliche Liste der Prüfsachverständigen für Brandschutz wird bei der Bayerischen Architektenkammer geführt, bei der auch der Antrag auf Eintragung gestellt wird. Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Liste (Serviceliste) mit der Bezeichnung "Prüfsachverständige für Brandschutz" geführt.
Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Serviceliste der Prüfsachverständigen für Brandschutz aufgenommen werden, wenn sie in der bei der Bayerischen Architektenkammer geführten Liste "Prüfsachverständige für Brandschutz" eingetragen sind.
Mit dem Antrag auf Eintragung in der Serviceliste ist der Nachweis über die Eintragung bei der Bayerischen Architektenkammer vorzulegen, z.B.
durch Vorlage einer Kopie der Eintragungsurkunde oder
durch eine aktuelle Bescheinigung der Bayerischen Architektenkammer.
Die Eintragung erfolgt auf die Dauer von fünf Jahren. Sie kann auf Antrag jeweils um weitere fünf Jahre verlängert werden.
Verfahrensordnung Serviceliste „Prüfsachverständigefür Brandschutz“
Mit dem Gesetz über die Bayerische Architektenkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau (Baukammerngesetz – BauKaG) vom 09. 05. 2007 hat der Gesetzgeber eine Stadtplanerliste eingeführt. Als Stadtplaner darf sich nur bezeichnen, wer in die bei der Bayerischen Architektenkammer geführte Liste eingetragen ist. Aufgenommen werden Architekten und Ingenieure.
Bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wird nachrichtlich eine Serviceliste mit der Bezeichnung "Stadtplaner" geführt.
Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau können auf Antrag in die Serviceliste der Stadtplaner aufgenommen werden, wenn sie in der bei der Bayerischen Architektenkammer geführten Liste "Stadtplaner" eingetragen sind.
Verfahrensordnung Serviceliste„Stadtplaner“
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Broschüre: Mitgliedschaft und Listeneintragung