Source: https://www.bussgeldrechner.net/unfall/
Timestamp: 2019-02-18 18:08:57
Document Index: 260315020

Matched Legal Cases: ['§323', '§276', '§229', '§222', '§142', '§142', '§142', '§142']

Bußgeldrechner Unfall 2019: Bußgeld & Punkte!
Unfall: Bußgeldrechner und Bußgeldkatalog
Diese Strafe droht bei Fehlverhalten am Unfallort:
Unfall im Straßenverkehr – Was zu tun ist und welche Strafen möglich sind
Der Straßenverkehr ist eine komplexe Angelegenheit, bei der ein Autounfall manchmal nicht ausbleibt. Ganz gleich ob ein Autounfall im Stadtverkehr, auf der Landstraße oder Unfälle auf der Autobahn, wenn es gekracht hat, gilt es, kühlen Kopf zu bewahren und nicht panisch zu reagieren. Ebenso wenn das Auto aufgrund eines Defektes oder leeren Tanks liegen bleibt.
In diesen Fällen gibt es einige Verhaltensregeln, die eingehalten werden müssen, sonst drohen ernste Konsequenzen. Im Bußgeldkatalog und im Strafgesetzbuch sind diese Verhaltensregeln klar definiert.
Mehr Informationen und Ratgeber zu spezifischen Unfallarten finden Sie hier:
Gaffer am Unfallort
Unfall auf Dienstreise
Fingierter Unfall
Unfall beim Öffnen der Tür
Anhängerunfall
Unfall mit einem Kind
Carsharing-Unfall
1 Unfall im Straßenverkehr – Was zu tun ist und welche Strafen möglich sind
1.1 Liegen geblieben oder Unfall – Was ist zu tun?
1.1.1 Am Unfallort Erste Hilfe leisten
1.2 Was passiert bei Fahrerflucht? – Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Strafe
1.2.1 Drohen bei Fahrerflucht Punkte?
1.3 Unfallflucht nicht bemerkt?
1.4 Greift bei Fahrerflucht die Versicherung?
2 Bußgeld sowie Punkte bei Fehlverhalten am Unfallort sowie Strafe bei Fahrerflucht
Liegen geblieben oder Unfall – Was ist zu tun?
Es kann viele Ursachen haben, wenn man mit einem Auto liegenbleibt. Wenn es möglich ist, sollte das Auto auf der Fahrbahn möglichst weit nach rechts gesteuert werden, auf Autobahnen sollte der Standstreifen erreicht werden.
Danach gilt es, das Fahrzeug vorsorglich abzusichern. Wird dies versäumt und somit ein Unfall riskiert, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden. Dies gilt auch bei schweren Unfällen, in denen auch Menschen zu Schaden gekommen sind, die von der Polizei aufgenommen werden müssen.
Die Fahrzeuge zu bewegen, bevor der Unfall aufgenommen wurde, hieße, Spuren zu beseitigen, was ebenfalls mit einem Bußgeld belegt wird. Ausgenommen sind Bagatellunfälle. In diesem Fall sollte die Fahrbahn geräumt werden, um kein Bußgeld zu riskieren.
Mehr Informationen und Ratgeber zu spezifischen Unfallthemen finden Sie hier:
Restwert nach einem Unfall
Schadensregulierung durch die Versicherung
Technischer, wirtschaftlicher und unechter Totalschaden
Am Unfallort Erste Hilfe leisten
Bei einem Unfall mit Verletzten ist Erste Hilfe zu leisten
Nachdem das Auto oder die Unfallstelle abgesichert wurde, sollte unbedingt Erste Hilfe geleistet werden, wenn Menschen verletzt wurden. Unterlassene Hilfeleistung wird mit Punkten im Verkehrsregister in Flensburg sowie mit „Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft“ (§323c StGB). Dies gilt vor allem bei fahrlässiger Köperverletzung im Straßenverkehr.
Eine fahrlässige Körperverletzung bei Verkehrsunfall liegt dann vor, wenn „die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht“ (§276Abs. 2 BGB) gelassen wurde. Ebenso wie die fahrlässige Tötung wird die fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr mit drei Punkten im Verkehrsregister in Flensburg geahndet. Die fahrlässige Körperverletzung bei Verkehrsunfall wird zudem mit „Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft“ (§229 StGB). Die fahrlässige Tötung mit „Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe“ (§222 StGB).
Was passiert bei Fahrerflucht? – Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Strafe
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist Fahrerflucht beziehungsweise Unfallflucht, die eine Strafe nach sich zieht. Ein Unfall mit Fahrerflucht liegt nach §142 Abs. 1.1 StGB vor, wenn sich ein Unfallbeteiligter vom Unfallort entfernt, bevor
zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch die Angabe, dass er an dem Unfall beteiligt ist, ermöglicht hat.
Drohen bei Fahrerflucht Punkte?
Da Unfallflucht im StGB definiert ist, gilt ein Unfall mit Fahrerflucht als Straftat, die eine Anzeige wegen Fahrerflucht nach sich zieht. Die Strafe für Fahrerflucht sind drei Punkte im Verkehrsregister in Flensburg sowie eine „Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder […] Geldstrafe“ (§142 StGB).
Hat ein Unfallbeteiligter eine „angemessene Zeit“ (§142 Abs. 1.2 StGB) gewartet, ohne dass jemand die Unfallfeststellung vorgenommen hat, kann er sich vom Unfallort entfernen, unter der Bedingung, dass er die Feststellung „unverzüglich nachträglich ermöglicht“ (§142 Abs. 2 StGB).
Bei Fahrerflucht in der Probezeit wird zusätzlich ein Aufbauseminar angeordnet, die Probezeit verlängert sich um zwei Jahre. In schweren Fällen oder bei Wiederholung in der verlängerten Probezeit ist die Konsequenz der Entzug des Führerscheins sowie dessen Sperre.
Unfallflucht nicht bemerkt?
Für Fahrerflucht fällt die Strafe drastisch aus
Entfernt sich ein Unfallbeteiligter vom Unfallort, weil er die Unfallflucht nicht bemerkt hat, darf er nicht bestraft werden, da die Unfallflucht einen Vorsatz voraussetzt. Allerdings wird diese Begründung von der Justiz in der Regel als Schutzbehauptung zurückgewiesen. Zudem kann durch einfache biomechanische Tests nachgewiesen werden, dass der Unfall sehr wohl hätte bemerkt werden müssen.
Gibt es keine konkrete Beschreibung des Fahrers, wird es schwer für die Justiz, einen Täter zu überführen. Es kann nicht mit ausreichender Sicherheit daraus geschlossen werden, dass der Halter eines Autos, mit dem nach einem Verkehrsunfall geflüchtet wurde, auch der Fahrer war. Aussagen, die einen selbst belasten können, sind daher mit Vorsicht zu betrachten.
Greift bei Fahrerflucht die Versicherung?
Fahrerflucht bei Sachschaden, Unfallflucht bei Bagatellschaden oder schlimmeren Konsequenzen ist immer verboten. Für das Unfallopfer hat die Unfallflucht des Schädigers aber noch weitere Konsequenzen. Denn bei Unfällen wird zur Schadensregulierung die Versicherung des Unfallverursachers herangezogen. Ist dieser nicht bekannt, bleibt das Opfer auf den Kosten sitzen. Es sei denn, es kann eine Vollkaskoversicherung vorweisen, denn in diesem Falle werden die Kosten übernommen.
Allerdings steigt in diesem Fall der Schadensfreiheitsrabatt, auch wenn der Unfallverursacher bekannt ist. Die Mehrkosten können jedoch in diesem Fall vom Unfallverursacher zurückgeholt werden. Dies gilt auch bei Schmerzensgeld nach Autounfall. Die Kosten werden von der Kfz-Haftpflichtversicherung des Schädigers übernommen.
Bußgeld sowie Punkte bei Fehlverhalten am Unfallort sowie Strafe bei Fahrerflucht
An­mer­kung
Liegen geblie­benes Fahr­zeug nicht als Hinder­nis gekenn­zeichnet oder abge­sichert 30 € /
Bei Bagatell­un­fällen nicht bei­seite ge­fahren oder als Betei­ligter an einem Unfall den Ver­kehr nicht gesichert 30 € /
- zu­sätzliche Sach­beschä­digung 35 € /
Vor den not­wen­digen polizei­lichen Fest­stel­lungen Spu­ren be­seitigt 30 € /
Uner­laubtes Ent­fernen vom Un­fallort variabel 3 Straf­tat nach StGB
Unter­lassene Hilfe­leistung variabel 3 Straf­tat nach StGB
Fahr­lässige Körper­ver­letzung variabel 3 Straf­tat nach StGB
Fahr­lässige Tö­tung variabel 3 Straf­tat nach StGB
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→ Abbiegen
→ Abstand
→ Alkohol am Steuer
→ Anschnallpflicht
→ Autobahn
→ Geblitzt
→ Geschwindigkeit
→ 30er-Zone
→ Handy am Steuer
→ Hauptuntersuchung
→ Parken und Halten
→ Polizeikontrolle
→ Probezeit
→ Rote Ampel
→ Überholen
→ Überladung
→ Unfall
→ Vorfahrt
Bußgeldrechner Lkw:
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Bußgeldrechner Fahrrad:
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→ Gebühren beim Bußgeldbescheid
→ Verjährung des Bußgeldbescheides
→ Zustellung des Bußgeldbescheides
→ Unterschied zwischen Verwarnungsgeld und Bußgeld
→ Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung
→ Bußgeldbescheid trotz Zahlung des Verwarngeldes
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