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Timestamp: 2019-11-20 15:46:13
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Elternunterhalt nach der Rechtsprechung des BGH | anwalt-seiten.de
Rechtsanwältin Kerstin Lautenschlager zum Thema Elternunterhalt nach der Rechtsprechung des BGH
(pauschal 5 % vom Nettoeinkommen)
- vorrangige Unterhaltsverpflichtungen
- Verbindlichkeiten, die keine Luxusaufwendungen sind
(maximal 5 % vom Bruttoeinkommen)
Vom durchschnittlichen, bereinigten Nettoeinkommen ist der Selbstbehalt in Höhe von 1800,00 € abzuziehen. Ist das Kind verheiratet besteht ein zusätzlicher Selbstbehalt von 1440,00 € vom Nettoeinkommen.
Somit beträgt der Selbstbehalt bei einem alleinstehenden Kind grds. 1800,00 €, wobei eine Warmmiete von 480,00 € bereits enthalten ist.
Bei einem verheiratetem Kind beträgt der sog. Ehegattenselbstbehalt 3240,00 €, worin eine Warmmiete von insgesamt 860,00 € bereits berücksichtigt wurde.
Einkünfte, die darüber liegen werden nur zur Hälfte berücksichtigt.
Auch den Vermögensstamm hat das leibliche Kind, abzüglich gerechtfertigter Rücklagen und zusätzlicher Altersvorsorge, einzusetzen.
Somit können auch geringe monatliche Einkünfte des leiblichen Kindes dazu führen, dass Elternunterhalt geschuldet ist, soweit das hohe Einkommen des Ehegatten dazu führt, dass der Ehegattenselbstbehalt überschritten wird.
Diese Ausführungen sollten als erste Einführung zum Elternunterhalt dienen, können aber sicherlich anwaltliche Beratung nicht ersetzen.
- BGH XII ZR 98/04
- BGH XII ZR 304/02
- BGH XII ZR 326/01
- BGH XII ZR 218/01
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