Source: https://archivalia.hypotheses.org/category/archivpaedagogik
Timestamp: 2019-05-22 19:43:06
Document Index: 240260820

Matched Legal Cases: ['BGH', 'EuG', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'Art. 14', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 5', 'BGH', 'BGH']

Archivpaedagogik | Archivalia
Archiv der Kategorie: Archivpaedagogik
Die 20. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik findet am 22.3.2019, 10.00–16.00 Uhr statt.
https://www.landesarchiv-bw.de/web/64028
Es geht um “Archive als urdemokratische Quelle von dokumentiertem und belegbarem Wissen”. Wieso sind Archive urdemokratisch? Archivierende sträuben sich bekanntlich gegen jede Art von Transparenz.
Veröffentlicht am 28. September 2018 von Joachim Kemper
Zu Besuch beim Archivpädagogen
In Slowenien hat es die Kinderbuch-Reihe mit den beiden “Hauptdarstellern” Maus und Archiv-Geist in den letzten Jahren schon auf drei Kinderbücher gebracht. Eigentlich durchaus Grund genug, mal eine deutsche Ausgabe in Angriff zu nehmen. Der erste Band wird am 27. September vorgestellt (Einladung).
Veröffentlicht am 25. Juni 2018 von Klaus Graf
Bildungspartnerschaft: Kreisarchiv Kleve
BGH hat mal wieder nicht das Urheberrecht verstanden
Der Vorlagebeschluss an den EuGH (PDF) des reaktionären Spruchkörpers zur angeblich illegalen Veröffentlichung der Afghanistan-Papiere der Bundeswehr wird von Thomas Hoeren (MMR 2017, S. 684) deutlich kritisiert.
Das Urteil des BGH weist zahlreiche Fragen auf, die grundsätzlicher Natur sind. Verwunderlich ist, dass der BGH militärische Lageberichte über die Auslandseinsätze der Bundeswehr als literarische Werke i.S.d. § URHG § 2 Abs. URHG § 2 Absatz 1 Nr. URHG § 2 Absatz 1 Nummer 1 UrhG einstuft. Ebenso verwunderlich ist die Tatsache, dass der BGH der Bundesrepublik Deutschland Urheberpersönlichkeitsrechte zuweist, zumal das Urheberpersönlichkeitsrecht nur der konkrete Urheber selbst und nicht die ihn beschäftigende Gebietskörperschaft wahrnehmen kann […]. Wenn man über diese Fragen großzügig mit dem BGH hinweggeht, kommt man zum eigentlichen Kern der Frage, die jetzt dem EuGH vorgelegt wird. Kann die Veröffentlichung eines ganzen Dokuments abseits des Zitatzwecks gerechtfertigt sein, wenn das Dokument selbst gar nicht veröffentlicht worden ist? Der BGH scheint dies abzulehnen, sieht sich vor allem an einer Ablehnung der Version aber dadurch gehindert, dass er das Terrain des Europäischen Gerichts betritt. Denn die Presserechte sind nun mal nach Art. EUGRCHARTA2007 Artikel 11 Abs. EUGRCHARTA2007 Artikel 11 Absatz 1 Satz 2 und Abs. EUGRCHARTA2007 Artikel 11 Absatz 2 GRCh geschützt.
Wie zuletzt Wielsch betont hat (ZGE 2013, 247 ff.), sind immaterielle Güter kommunikative Artefakte, die für den Aufbau von Systemwissen und daher auch für gesellschaftliche Rationalitäten zentral sind. Dies zeigt sich auch im vorliegenden Fall. Es geht nicht an, dass man in einem ohnehin höchst dubiosen Fall das Urheberrecht missbraucht, um Arkanwissen zu generieren und Ausschließlichkeitsrechte gegen die Presse heranzuziehen.
Wie häufig, wird die Gysi-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (1999) ignoriert.
Zitat: “Die Gerichte haben bei der Prüfung, ob die von dem Beschwerdeführer beanstandete Veröffentlichung als Voraussetzung für einen Unterlassungsanspruch das Tatbestandsmerkmal der Rechtswidrigkeit erfüllt, eine umfangreiche Interessenabwägung vorgenommen und hierbei auf Seiten des Beschwerdeführers sowohl berücksichtigt, daß das von ihm in Anspruch genommene Urheberrecht als “geistiges” Eigentum dem Schutzbereich des Art. 14 Abs. 1 GG unterliegt, als auch, daß eine nicht genehmigte Veröffentlichung eine Verletzung des von Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG geschützten allgemeinen Persönlichkeitsrechts darstellen kann. Daß die Gerichte zu dem Ergebnis gelangt sind, im konkreten Fall gingen die durch Art. 5 Abs. 1 GG geschützten Interessen der Antragsgegnerin des Ausgangsverfahrens den Interessen des Beschwerdeführers vor, begegnet keinen durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken.” In beiden Fällen wurden – außerhalb des Zitatrechts – unveröffentlichte Schriftstücke veröffentlicht. Der reaktionäre BGH will natürlich nicht hinnehmen, dass man das Urheberrecht im Licht der Grundrechte auslegt.
Koreng hat in der LTO auf die (hier mehrfach erwähnte) Gysi-Entscheidung hingewiesen:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bgh-eugh-vorlage-afghanistan-papiere-zensururheberrecht-waz-brd/
Zum Fall Volker Beck (Streit um Pädophilie-Artikel) siehe den Vorlagenbeschluss des BGH (PDF). Auch hier geht es um eine ungenehmigte Dokument-Veröffentlichung.
Schülerprojekt: Düsseldorf damals und heute
https://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/damalsheute.html#c115733
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat drei Erklärvideos ins Netz gestellt.
Eine manipulierte Quelle zum Einstieg ins Fach Geschichte
Veröffentlicht am 30. September 2016 von Klaus Graf
https://geschichtsunterricht.wordpress.com/2016/09/29/einstieg-ins-fach-geschichte/
Paläographie-Spiel
Veröffentlicht am 31. Juli 2016 von Klaus Graf
Man muss darauf achten, “Type here” vollständig zu löschen …
http://www.anlux.lu/multi/de/archivpadagogik/padagogische-dossiers-und-spiele-online
Von Daniel Bernsen:
Ein archivpädagogischer Führer durch das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Den Führer gibt es mit weiteren Materialien als PDF auf der Website des Landesarchivs.
Die Digitalisierung verändert die Bildung so stark wie zuvor nur der Buchdruck und die Schulpflicht
http://www.zeit.de/2015/39/digitalisierung-bildung-internet-computer-lehrplan/komplettansicht
Die 2014/15 mit großem Erfolg im Hessischen Hauptstaatsarchiv und im Hessischen Staatsarchiv Marburg gezeigte Ausstellung “Kriegsbilder. Der Erste Weltkrieg in zeitgenössischen Druckgraphiken” ist ab sofort im Portal Digam komplett online einsehbar: http://www.digam.net/exposition.php?exp=260.
https://geschichtsunterricht.wordpress.com/2015/04/25/uberblick-freie-bildungsmaterialien-oer-fur-den-geschichtsunterricht
16. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik
http://www.landesarchiv-bw.de/web/56960
“Anders sein. Außenseiter in der Geschichte” ist das Thema des 24. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.
Dort steht auch “Archiv- und Literaturrecherchen, Beispielarbeiten fürverschiedene Altersstufen und Schularten, die Bewertungs-unterlagen des Wettbewerbs – dies und vieles mehr ab sofort online in einem Extrabereich für Lehrer:www.geschichtswettbewerb.de/tutoren Benutzername: tutorgw, Passwort: minderheiten ”
Erfahrungsbericht zur Transkription einer Abgabenliste des Stiftes Asbeck saec. XIIIex.
Mit Digitalisat:
Archivpädagogen-Newsletter Januar 2013 erschienen
Veröffentlicht am 9. Januar 2013 von Klaus Graf
http://www.archivpaedagogen.de/images/stories/abp_dienst/abp44.pdf
Veröffentlicht am 8. Januar 2013 von BeatePaland
Am 15.03.2013 findet in Karlsruhe die jährliche Tagung für Archivpädagogik statt, Thema diesmal ist der Erste Weltkrieg.
Veröffentlicht am 28. Dezember 2012 von adasturm
http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/epochen/neuzeit/krisen/hexen_schwgmnd
“Quellenangabe: Website von
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>> Namensnennung 3.0 Deutschland License. ”
Ab 3min 33: “Die größten Geheimnisse liegen in Städte, Schlössern und Archiven.”