Source: https://www.bverwg.de/%C2%A0%3Csup%3E160715%3C/sup%3EU2C16.14.0
Timestamp: 2020-08-11 07:00:34
Document Index: 116673220

Matched Legal Cases: ['§ 132', '§ 71', '§ 40', '§ 47', '§ 52', '§ 63', '§ 52']

Verfahrensinformation zu 2 C 16.14 | Bundesverwaltungsgericht
Verfahrensinformation zu 2 C 16.14
Pressemitteilung Nr. 60/2015 vom 16.07.2015
OVG Lüneburg, 5 LC 269/09 - Urteil vom 13. Dezember 2011 -
VG Lüneburg, 1 A 243/06 - Urteil vom 27. August 2009 -
BVerwG 2 B 19.12ECLI:DE:BVerwG:2014:070714B2B19.12.0
BVerwG 2 B 19.12
1 Die zulässige Beschwerde der Klägerin ist begründet. Die Revision ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen. Sie kann Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen es mit dem „pro-rata-temporis“-Grundsatz vereinbar ist, einen teilzeitbeschäftigten Lehrer zusätzlich zu seiner ermäßigten wöchentlichen Pflichtstundenzahl in vollem, d.h. im zeitanteilig nicht herabgesetzten, Umfang mit dauerhaften, nicht unmittelbar unterrichtsbezogenen schulischen Verwaltungsaufgaben zu betrauen.
2 Die Streitwertfestsetzung für das Beschwerdeverfahren folgt aus § 71 Abs. 1 Satz 1, § 40, § 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 i.V.m. § 52 Abs. 1 und 2 GKG, die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren aus § 63 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 52 Abs. 1 und 2 GKG.
BVerwG 2 C 16.14ECLI:DE:BVerwG:2015:160715U2C16.14.0
Arbeitszeit; Beamter; Funktionstätigkeiten; Lehrer; Lehrerarbeitszeit; Pflichtstunden; Teilzeit; Teilzeitquote; Zeitausgleich;
BVerwG, Urteil vom 16.07.2015 - 2 C 16.14 [ECLI:DE:BVerwG:2015:160715U2C16.14.0]
7 Mit ihrer vom Senat zugelassenen Revision verfolgt die Klägerin ihr Begehren weiter und beantragt, die Urteile des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 13. Dezember 2011 und des Verwaltungsgerichts Lüneburg vom 27. August 2009 sowie den Ablehnungsbescheid der Beklagten vom 5. September 2006 aufzuheben und die Beklagte zu verurteilen, 1. ihr einen angemessenen zeitlichen Ausgleich zu gewähren, soweit die ihr ab dem 23. Januar 2006 übertragenen Funktionsaufgaben zu einer höheren als der ihrer Teilzeitquote entsprechenden durchschnittlichen Wochenarbeitszeit geführt haben, 2. künftig sicherzustellen, dass die ihr übertragenen Funktionsaufgaben nicht zu einer höheren durchschnittlichen Wochenarbeitszeit führen als es ihrer Teilzeitquote entspricht.
BVerwG 2 C 16.14 (Leitsatz)