Source: http://www.auetal.de/cms/?Gewerbe_%26amp%3B_Wohnen:Gewerbe:Textl._Festsetzungen
Timestamp: 2013-06-20 02:32:42
Document Index: 172838332

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 5', '§ 9', '§ 6', '§ 9', '§ 3', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 1', '§ 1', '§ 56', '§ 97', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 91', '§ 2']

Gemeinde Auetal - Textl. Festsetzungen
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zum Bebauungsplan �Waitzenbinde�
(1) Im Gewerbegebiet (GE) gem. § 8 BauNVO und im Industriegebiet (GI) gem. § 9 BauNVO sind Einzelhandelsbetriebe der Lebensmittelbranche unzul�ssig. (2) Im Industriegebiet (GI) gem. § 9 BauNVO sind Schank- und Speisewirtschaften bis max. 100 Sitzpl�tze allgemein zul�ssig. (3) In den festgesetzten Gewerbe- und Industriegebieten sind Betriebe, die in der Anlage zu § 3 UVPG als UVP-pflichtige Anlagen aufgef�hrt sind, unzul�ssig. § 2 Ma� der baulichen Nutzung (1) Die im Gewerbe- und Industriegebiet festgesetzte max. H�he baulicher Anlagen darf 15 m nicht �berschreiten. Als Bezugsebene gilt die gewachsene Erdoberfl�che, lotrecht zum obersten Firstpunkt gemessen. (2) Eine �berschreitung der Grundfl�chenzahl um bis zu 50 % ist zul�ssig. Die genannte �berschreitung ist jedoch nur zul�ssig, wenn Stellpl�tze und Zufahrten zu Garagen, Stellpl�tze und Nebenanlagen zu 30 % als voll versicherungsf�hige Fl�che hergestellt werden. § 3 Fl�chen zum Anpflanzen von B�umen und Str�uchern sowie Anpflanzungen von Einzelb�umen, Gr�nfl�chen (1) Garageneinfahrten und nicht �berdachte Stellpl�tze sowie deren Zufahrten sind so anzulegen, dass eine Versickerung von Oberfl�chenwasser (Regenwasser) gew�hrleistet ist. Der Anteil der voll versicherungsf�higen Fl�che (z.B. Pflasterfugen) muss mindestens 30 % betragen. (2) Je angefangene Stellplatzeinheit (5 Stellpl�tze) ist ein heimischer Laubbaum (vgl. Pflanzliste) zu pflanzen. Versiegelungen jeglicher Art um den Baumstamm sind in einer Fl�che von 12 m� nicht zul�ssig. (3) An den im B-Plan gekennzeichneten Orten sind heimische, gro�kronige Laubb�ume (Hochstamm) mit einem Stammumfang von min. 18 cm (vgl. Pflanzliste) anzupflanzen und zu pflegen. Die in diesem Bereich vorgesehenen Zufahrten haben auf die im B-Plan festgesetzten Einzelb�ume R�cksicht zu nehmen. (4) S�dlich und n�rdlich der �Planstra�e B�, innerhalb der �ffentlichen und privaten Gr�nfl�chen, darf zur Erschlie�ung des Gewerbe- und Industriegebietes f�r Baugrundst�cke bis zu einer Gr��e von 5.000 m� nur je eine Zu- und eine Abfahrt an den Verkehrsfl�chen in einer Breite von max. 7,0 m angelegt werden. Baugrundst�cke mit einer Gr��e von mehr als 5.000 m� d�rfen zwei Zu- und zwei Abfahrten von max. 7,0 m Breite haben. Kombinationen von Zu- und Abfahrten sind bei Grundst�cken bis 5.000 m� mit einer max. Breite von 10 m und bei Grundst�cken �ber 5.000 m� mit einer Breite von max. 15 m zul�ssig. (5) Die �Fl�chen zum Anpflanzen von B�umen und Str�uchern� innerhalb der privaten Gr�nfl�chen gem. § 9 (1) 25 a BauGB sind f�r Baum- und Strauchgruppen festgesetzt. Sie sind in einem Abstand von 10 m in lockeren Best�nden von jeweils 3 B�umen bzw. 5-10 Str�uchern anzulegen. Die B�ume sind mit einem Stammumfang von mind. 18 cm zu pflanzen (siehe Pflanzliste). (6) F�r die �Fl�chen zum Anpflanzen von B�umen und Str�uchern� gem. § 9 (1) 25 a BauGB innerhalb der �ffentlichen Gr�nfl�chen sind nur standortgerechte Arten der potentiell nat�rlichen Vegetation zu verwenden. Es sind je m� ein Strauch und alle 10 m ein bis zwei B�ume (Hochstamm) mit einem Stammumfang von mind. 18 cm anzupflanzen. § 4 Anzupflanzende B�ume Je angefangene 500 m� Grundst�cksfl�che ist gem. § 9 Abs. 1 Nr. 25 a BauGB mindestens ein mittel- bis gro�kroniger Laubbaum zu pflanzen, zu erhalten und bei Abgang zu ersetzen. Die B�ume sind entweder als Hochstamm mit einem Stammumfang von 14 cm in 1 m H�he oder als Stammbusch mit einer Mindesth�he von 2,00 m zu pflanzen (vgl. Pflanzliste). § 5 Eingr�nung der Baugrundst�cke Im Industriegebiet sind gem. § 9 Abs. 1 Nr. 25 a BauGB s�mtliche Grundst�cke entlang der Nachbargrenzen mit einem 3 m breiten Pflanzstreifen zu versehen. Davon ausgenommen sind die Grenzen entlang der �ffentlichen Verkehrsfl�chen und die Grenzen, an denen bereits durch die Planzeichnung eine Pflanzung festgesetzt ist. Die Pflanzstreifen sind mit einem Strauch je m� und alle 10 m mit ein bis zwei B�umen (Hochstamm) mit einem Stammumfang von mind. 18 cm zu bestocken. § 6 Ma�nahmen und Fl�chen f�r Ma�nahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft (1) Innerhalb der �ffentlichen Verkehrsfl�che ist n�rdlich der Planstra�e B, mit Anschluss an den Wasserlauf s�dlich �Waitzenbinde� (innerhalb der Fl�che gem. § 9 (1) Nr. 20 BauGB), ein 3 m breiter stra�enbegleitender Graben zur Oberfl�chenentw�sserung der �ffentlichen Verkehrsfl�che sowie der Baugrundst�cke anzulegen. F�r notwendige Zufahrten i.S. von § 3 Abs. 4 sind Teilverrohrungen zul�ssig. (2) In dem festgesetzten Gewerbe- und Industriegebiet dieses B-Planes sind die nicht transparenten Wandfl�chen der Umfassungsw�nde von Geb�uden mit mehr als 300 m� Grundfl�che zu mindestens 20 % dauerhaft zu begr�nen (vgl. Pflanzliste in der Begr�ndung). (3) Die im Plan mit NG 1 und NG 2 gekennzeichneten Fl�chen sind wie folgt zu gliedern und zu gestalten. a) Pflanzung von Schwarzerlen und Weiden i B�schungsbereich des Gew�ssers.
b) Naturnaher R�ckbau des vorhandenen Gew�ssers zur Schaffung auetypischer und wechselfeuchter Standorte (Siehe Anlage zur Begr�ndung). c) Die �brige Fl�che ist mit einer an den Standort angepassten Kr�uter-/Gr�sermischung anzus�en und der nat�rlichen Sukzession zu �berlassen. § 7 Zuordnung von Kompensationsma�nahmen Die im B- Plan mit NG 1 gekennzeichneten Fl�chen f�r Ma�nahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft dienen der Kompensation der im B-Plan Nr. 8 �Waitzenbinde�. 1. �nderung, stattfindenden Eingriffe in Natur und Landschaft.
§ 8 Durchgr�nung Die festgesetzten Ma�nahmen sind im Rahmen der Durchsetzung des B-Planes zu realisieren. Die Ma�nahmen sind durch den jeweiligen Bauherrn fachgerecht und mit dem ersten Baubeginn, sp�testens jedoch innerhalb einer Vegetationsperiode (Fr�hjahr oder Herbst) nach Baubeginn, auszuf�hren. § 9 Unterhaltung Die festgesetzten Bepflanzungen sind auf Dauer zu erhalten, d.h. zu pflegen und bei Abgang zu ersetzen. § 10 Schallschutz Das Gewerbegebiet und Industriegebiet ist gem. § 1 Abs. 4 BauNVO gegliedert; betriebliche Nutzungen dieser Fl�chen werden gem. § 1 Abs. 5 BauNVO wie folgt eingeschr�nkt: Durch Betriebe in den Gebieten GE, GI 1 � GI 4 d�rfen die folgenden fl�chenbezogenen Schalleistungspegel Lw� nicht �berschritten werden: Fl�chenbezogene Schalleistungspegel Lw� in dB(A) Gebiete tags nachts
GE 65 50GI 1 65 50GI 2 70 55GI 3 70 55GI 4 70 55 Die angegebenen Emissionsbeschr�nkungen gelten f�r Quellh�hen bis zu 15 m. Dabei ist eine Pegelminderung entsprechend der vorhandenen topographischen Verh�ltnisse von 5 dB(!) ber�cksichtigt. F�r Quellen mit einer Quellh�he > 15 m �ber Gel�nde ist bei der Bildung des betriebsgezogenen Emissionspegels der Emissionspegel der betreffenden Quellen rechnerisch um 5 dB(A) zu erh�hen. Erh�hte Schallpegelminderungen (�ber die durch die topographischen Verh�ltnisse bedingten hinaus), die im konkreten Einzelfall durch Abschirmma�e (z.B. durch Bauwerke im Bereich des Plangebietes) erreicht werden, k�nnen in Form eines Schirmwertes Dz (berechnet z.B. gem. VDI-2720) bzgl. Der ma�gebenden Aufpunkte ber�cksichtigt werden. D.h. bei der Bildung des betriebsbezogenen Emissionspegels darf der Emissionspegel der betreffenden Quellen rechnerisch um die entsprechenden Werte verringert werden. Erh�hte Luftabsorptions- und Bodend�mpfungsma�e (frequenz- und entfernungsabh�ngige Pegelminderungen gem. VDI-2714) und/oder zeitliche Begrenzungen der Emissionen k�nnen bzgl. Der ma�gebenden Aufpunkte ber�cksichtigt werden. D.h. bei der Bildung des betriebsbezogenen Emissionspegels darf der Emissionspegel der betreffenden Quellen rechnerisch um die entsprechenden Werte verringert werden. �rtliche Bauvorschriften �ber Gestaltung (gem. § 56 NbauO i.V. m. den §§ 97 und 98 NBauO) § 1 Geltungsbereich der �rtlichen Bauvorschriften �ber Gestaltung Der r�umliche Geltungsbereich der �rtlichen Bauvorschriften �ber Gestaltung ist identisch mit dem r�umlichen Geltungsbereich dieses B-Planes. § 2 Besondere Anforderungen an die Auswahl der Baustoffe und der Farben der von au�en sichtbaren Bauteile Oberfl�che der Au�enw�nde Au�enwandteile von Hauptgeb�uden sind in allen gedeckten Farbt�nen der RAL-Farbenreihe zul�ssig. Als gedeckte Farben i.S. dieser Vorschrift gelten die Farbt�ne, die den folgenden Farben lt. Farbregister RAL 840 HR entsprechen: RAL 1000, 1001, 1002, 1004 � 1015, 1017 � 1024, 1027, 1032 � 1034RAL 2000 � 2002 , 2008 � 2012RAL 3000 � 3022, 3027 und 3031RAL 4001 � 4009RAL 5000 � 5024RAL 6000 � 6017, 6019 � 6022, 6025 � 6034RAL 7000 � 7044RAL 8000 � 8028RAL 9001, 9002, 9004, 9006, 9007 und 9018 § 3 Ordnungswidrigkeiten Ordnungswidrig handelt gem. § 91 Abs. 3 NBauO, wer als Bauherr, Entwurfsverfasser oder Unternehmer vors�tzlich oder fahrl�ssig eine Bauma�nahme durchf�hren l�sst oder durchf�hrt, die nicht den Anforderungen der § 2 dieser �rtlichen Bauvorschriften �ber Gestaltung entspricht.