Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201984,%20436
Timestamp: 2017-02-23 20:53:34
Document Index: 59904313

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 29', '§ 823', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'BGH', 'BGH']

Wird zitiert von ... (34) BGH, 23.09.2014 - VI ZR 358/13 Kein Anspruch eines Arztes auf Löschung seiner Daten aus einem …Der wertausfüllungsbedürftige Begriff des "schutzwürdigen Interesses" verlangt eine Abwägung des Interesses des Betroffenen an dem Schutz seiner Daten und des Stellenwerts, den die Offenlegung und Verwendung der Daten für ihn hat, mit den Interessen der Nutzer, für deren Zwecke die Speicherung erfolgt, unter Berücksichtigung der objektiven Wertordnung der Grundrechte (…vgl. Senatsurteile vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 26; vom 17. Dezember 1985 - VI ZR 244/84, NJW 1986, 2505, 2506; BGH, Urteile vom 15. Dezember 1983 - III ZR 207/82, MDR 1984, 822 f.; vom 7. Juli 1983 - III ZR 159/82, VersR 1983, 1140, 1141;… Gola/Schomerus, BDSG, 11. Aufl., § 29 Rn. 11).
OLG Celle, 19.12.2013 - 13 U 64/13 Unzulässigkeit der Drohung mit einer Datenübermittlung an die Schufa Holding AG …Eine durch das Bundesdatenschutzgesetz nicht gedeckte Übermittlung personenbezogener Daten stellt eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar, das als "sonstiges Recht" i. S. d. § 823 Abs. 1 BGB auch negatorischen Schutz nach den allgemeinen Vorschriften genießt (BGH, Urteil vom 7. Juli 1983 - III ZR 159/82, juris Tz. 14).
OLG Hamm, 17.03.1989 - 11 W 106/88 Der BGH hat die Möglichkeit eines solchen Widerrufsanspruchs grundsätzlich bejaht (BGH, NJW 1984, 436); dem folgt der Senat im Anschluss an seine bisherige Rechtsprechung (…Senat, WM 1983, 852 = ZIP 1983, 552).c) Nach der Rechtsprechung des BGH, der der Senat folgt, besteht ein Widerrufsanspruch ferner dann, wenn die Datenübermittlung unzulässig war und der Datenempfänger die Daten noch nicht gelöscht hat oder noch nicht rechtskräftig zur Löschung verurteilt worden ist (BGH, NJW 1984, 436).Die übermittelnde Stelle hat danach in jedem Einzelfall nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz eine Abwägung zwischen ihren berechtigten Interessen bzw. denen des in Betracht kommenden Dritten oder der Allgemeinheit auf der einen Seite und den schutzwürdigen Belangen des Betroffenen auf der anderen Seite vorzunehmen, bevor sie die Daten übermittelt; diese Abwägung ist von den Gerichten in vollem Umfang nachprüfbar (BGH, NJW 1984, 436 und 1984, 1889).Nach der Rechtsprechung des BGH, der sich der Senat anschließt, folgt das Recht der Kreditinstitute, der SCHUFA Daten über die Kreditaufnahme und -abwicklung zu melden, bei Fehlen einer Einwilligung des Kreditnehmers unmittelbar aus § 24 BDSG (BGH, NJW 1984, 436 und 1984, 1889; ebenso OLG München, WM 1985, 255;… a. A. Canaris, Rdnrn. 72, 74).
OLG Düsseldorf, 12.09.2014 - 16 U 7/14 Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Übermittlung …
BGH, 15.12.1983 - III ZR 207/82 OLG Frankfurt, 06.01.1988 - 17 U 35/87 OLG Köln, 21.10.2014 - 15 U 107/14 Voraussetzungen eines negativen Schufa-Eintrags; Anspruch des Betroffenen auf …
OLG Braunschweig, 12.02.2016 - 2 U 59/15 Datenübermittlung an die Schufa: Erfordernis der Schriftform bei einer …
OLG Hamm, 19.06.2000 - 6 U 238/99 LG Düsseldorf, 30.03.2012 - 8 O 354/11 Widerruf einer von der Schufa übermittelten Negativmeldung im Rahmen eines …