Source: http://steuer-forum-kirche.de/kistg-l-brandenbg.htm
Timestamp: 2019-02-16 21:54:44
Document Index: 232397881

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 51', '§ 44', '§ 8', '§ 11', '§ 51', '§ 51', '§ 37', '§40', '§40', '§ 40', '§ 37']

Vom 18.12.2008 , GVBl. 2008, 358, zuletzt geändert durch Gesetz vom 10.7.2014, GVBl. 2014, Nr. 30
2. bei Aufgabe des Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthalts mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt aufgegeben worden ist,
3. bei Kirchenaustritt mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Kirchenaustrittserklärung wirksam geworden ist, oder
4. bei Übertritt aus einer anderen steuerberechtigten Religionsgemeinschaft mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Übertritt wirksam geworden ist.
1. Zuschlag zur Einkommensteuer (einschließlich der Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer) oder nach Maßgabe des Einkommens aufgrund eines besonderen Tarifs,
2. Zuschlag zur Vermögensteuer oder nach Maßgabe des Vermögens,
4. Kirchgeld (Ortskirchensteuer),
Vom 28.2.2011 (ABl. Bbg., 528)
Bekanntmachung des Ministeriums der Finanzen des Landes Brandenburg
Nach § 8 Abs. 3 des Brandenburgischen Kirchensteuergesetzes (BbgKiStG) vom 18. Dezember 2008 (GVBI I 2008 Seite 358) i.V.m. § 51a Abs. 2c Einkommensteuergesetz (EStG) wird die Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer von der die Kapitalerträge auszahlenden Stelle (Kirchensteuerabzugsverpflichtete i.S.d. § 44 Abs. 1 Satz 3 (EStG) auf schriftlichen Antrag des Kirchensteuerpflichtigen einbehalten.
Kirchensteuerabzugsverpflichtete, für deren Besteuerung vom Einkommen ein Finanzamt in Brandenburg zuständig ist, behalten dabei Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragssteuer auch für diejenigen Kirchensteuerpflichtigen ein, die in Brandenburg keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Voraussetzung ist, dass die Kirchensteuerpflichtigen an ihrem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt einer steuerergebenden Religionsgemeinschaft angehören und die Religionsgemeinschaft beim Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg einen Antrag auf Steuererhebung nach § 8 Abs. 3 oder § 11 BbgKiStG (für steuerberechtigte Religionsgemeinschaften, deren Gebiet ganz oder teilweise in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland liegt) gestellt hat.
Für die folgenden Religionsgemeinschaften ist aufgrund entsprechender Antragstellung der Kirchensteuerabzug als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer vom Steuerabzugsverpflichteten im Land Brandenburg vorzunehmen, wenn der Kirchensteuerpflichtige bei diesem einen Antrag nach § 51a Abs. 2c Satz 1 EStG gestellt hat:
V. 13.3.2014, BStBl. 2014 I, 568 zur Gliederung
Hinsichtlich der von den Finanzbehörden verwalteten Kirchensteuern gelten für das Kalenderjahr 2014 folgende Hundertsätze und Beträge:
1. Die Kirchensteuern nach dem Maßstab der Lohnsteuer
Evangelische Kirchensteuer (ev)
Römisch-Katholische Kirchensteuer (rk)
Alt-Katholische Kirchensteuer (ak)
Religionsgemeinschaftssteuer der Freireligiösen Gemeinde Mainz (fm)
Bekenntnissteuer der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern (is)
Kultussteuer Jüdische Gemeinde in Hamburg (jh)
Kultussteuer der Jüdischen Gemeinden in Hessen (il)
Kultussteuer Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main (is)
Kultussteuer der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein (jd)
Kultussteuer der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe (jd)
Kultussteuer der Synagogen-Gemeinde Köln (jd)
werden mit 9 Prozent der nach Maßgabe des § 51a des Einkommensteuergesetzes (ESTG) ermittelten Lohnsteuer erhoben.
Dieser Hebesatz gilt auch in Fällen der Pauschalierung der Lohnsteuer nach § 37b, §40, §40a Abs. 1, 2a und 3 und § 40b EStG; er ermäßigt sich auf 5 Prozent der pauschalen Lohnsteuer, wenn der zum Steuerabzug Verpflichtete von der Vereinfachungsregelung nach Nummer 1 der gleichlautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 23. Oktober 2012 (BStBl I S. 1083) und vom 28. Dezember 2006 (BStBI 2007 I S. 76) Gebrauch macht.
2. Die Kirchensteuern nach dem Maßstab der Kapitalertragsteuer
Der Schuldner der Kapitalerträge oder die auszahlende Stelle (Abzugsverpflichteter) hat auf Antrag des Kirchenstuerpflichtigen die Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer zu erheben:
werden mit 9 Prozent oder, wenn sich der steuerliche Wohnsitz des Kirchensteuerpflichtigen in Baden-Württemberg oder Bayern befindet, mit 8 Prozent;
Kultussteuer der Jüdischen Gemeinde in Hamburg
Kultussteuer der Israelitischen Kultusgemeinde Frankfurt
Kultussteuer der Jüdischen Gemeinden in Hessen
Kultussteuer der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein
Kultussteuer der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe
Kultussteuer der Synagogengemeinde Köln
Kultussteuer der Jüdischen Kultusgemeinde Bad Kreuznach
Kultussteuer der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz
Kultussteuer der Synagogengemeinde Saar
Religionsgemeinschaftssteuer der Freireligiösen Gemeinde Offenbach am Main
Religionsgemeinschaftssteuer der Freien Religionsgemeinschaft Alzey
Religionsgemeinschaftssteuer der Freireligiösen Gemeinde Mainz
Religionsgemeinschaftssteuer der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz
werden mit 9 Prozent;
Kultussteuer der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden
Kultussteuer der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs
Bekenntnissteuer der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern
Religionsgemeinschaftssteuer der Freireligiösen Landesgemeinde Baden
werden mit 8 Prozent
Potsdam, 13. März 2014
36 - S 2442 - 1/09
V. 10.1.2017, BStBl. 2017 I, 345 zur Gliederung
Hinsichtlich der von den Finanzbehörden verwalteten Kirchensteuern gelten ab dem Kalenderjahr 2016 folgende Hundertsätze und Beträge:
Dieser Hebesatz gilt auch in Fällen der Pauschalierung der Lohnsteuer nach §§ 37a, 37b, 40, 40a Abs. 1, 2a und 3 und 40b EStG; er ermäßigt sich auf 5 Prozent der pauschalen Lohnsteuer, wenn der zum Steuerabzug Verpflichtete von der Vereinfachungsregelung nach Nummer 1 der gleichlautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 8. August 2016 (BStBl I S. 733) macht.
werden mit 9 Prozent oder, wenn sich der steuerliche Wohnsitz des Kirchensteuerpflichtigen in Baden-Württemberg oder Bayern befindet, mit 8 Prozent; Ausnahme: wenn sich der steuerliche Wohnsitz im Baden-Württembergischen Anteil der Diözese Mainz (Stadt Bad Wimpfen - Postleitzahlbereich 74206, einschließlich der Postleitzahlen für Postfächer und Großempfänger( befindet, mit 9 Prozent;