Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-05-2002-5P-19-2002
Timestamp: 2016-10-25 21:04:24
Document Index: 45833592

Matched Legal Cases: ['Art. 152', 'Art. 125', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 87', 'BGE', 'Art. 156']

5P.19/2002 (03.05.2002)
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Kaufmann, Lausannegasse 18, Postfach 84, 1702 Freiburg,
Y.________, Beschwerdegegnerin, gesetzlich vertreten durch Nelly Keller, Amtsvorm�ndin, Praz-Rond, 1785 Grissach, diese vertreten durch Rechtsanwalt Patrik Gruber, Boulevard de P�rolles 26, Postfach 396, 1701 Freiburg, Kantonsgericht Freiburg, I. Appellationshof,
1.- Mit Urteil des Zivilgerichts des Seebezirks vom 18. Juni 1999 wurde die Ehe von X.________, geboren 1946, und Y.________, geboren 1943, geschieden. X.________ wurde gest�tzt auf Art. 152 aZGB zu einem monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 980.-- bis Juli 2011 und alsdann zu einem solchen von Fr. 350.-- verpflichtet. Das Verfahren betreffend die g�terrechtliche Auseinandersetzung wurde abgetrennt.
Der Antrag von Y.________, ihrem Freiz�gigkeitskonto Fr. 109'000.-- aus dem Guthaben der beruflichen Vorsorge von X.________ gutzuschreiben, wurde abgewiesen.
Die von Y.________ gegen dieses Urteil eingereichte Berufung wurde vom Kantonsgericht Freiburg am 8. November 2001 teilweise gutgeheissen. Der Unterhaltsbeitrag wurde gest�tzt auf Art. 125 ZGB auf Fr. 2'300.-- festgelegt und die Sache an das Zivilgericht des Seebezirks zum Entscheid �ber die Austrittsleistung der beruflichen Vorsorge von X.________ zur�ckgewiesen. Im Berufungsverfahren gab das Kantonsgericht Y.________ Gelegenheit, allf�llige neue Rechtsbegehren und damit verbunden Beweisantr�ge zu stellen, die sich durch das Inkrafttreten des neuen Scheidungsrechts ergeben k�nnen. Y.________ machte davon Gebrauch und X.________ nahm dazu Stellung.
2.- Das Bundesgericht ist auf die Berufung nicht eingetreten, weil das Urteil des Kantonsgerichts, womit die Sache an das Zivilgericht Seebezirk zur�ckgewiesen worden war, nicht berufungsf�hig im Sinne von Art. 50 OG ist. Nur wenn die Berufung gem�ss Art. 50 OG zul�ssig ist, kann das Bundesgericht auf den nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG bei der Pr�fung der staatsrechtlichen Beschwerde verzichten (Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. 1994, S. 337 Ziff. 2.2, S. 337; BGE 117 II 351 E. 2b). Da vorliegend diese Ausnahme nicht gegeben ist, kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden.
3.-Bei einem solchen Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 156 Abs. 1 OG). Da von der Beschwerdegegnerin keine Antwort eingeholt worden ist, entf�llt eine Parteientsch�digung.