Source: http://www.steuerschroeder.de/abfindung-steuer.html
Timestamp: 2015-10-13 13:36:04
Document Index: 255526162

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 34', '§ 24', '§ 46']

Abfindung und Steuer: Abfindungsrechner online mit Fünftelregelung
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Abfindung mit Fünftelregelung versteuern und kostenloser Abfindungsrechner online
Willkommen bei Abfindung und Steuer
hier erfahren Sie, wann Sie Ihre Abfindung nach der Fünftelregelung versteuern dürfen und vor allem wie Sie die Steuer auf Ihre Abfindung minimieren können. Außerdem können Sie mit dem kostenlosen Abfindungsrechner online die Steuer nach der Fünftelregelung auf Ihre Abfindung berechnen.
Kostenloser online Abfindungsrechner
Wie Sie bei Ihrer Abfindung Steuern sparen können
Einkommensteuererklärung bei Abfindungszahlungen
Sozialversicherungspflicht bei Abfindung
Steuervorteile durch Steuerberatung sichern ...
Berechnen Sie die Steuer auf Ihre Abfindung mit dem kostenlosen Abfindungsrechner und berechnen Sie, ob die Versteuerung mit der Fünftelregelung für Sie günstiger ist.
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Vor-/Nachname	Straße/Hausnr.	PLZ/Ort	Bundesland	Baden-Württemberg (BW)
Bremen (HB) Hamburg (HH)
Mecklenburg-Vorpommern (MV) Niedersachsen (NI) Nordrhein-Westfalen (NW) Rheinland-Pfalz (RP) Saarland (SL) Sachsen (SN) Sachsen-Anhalt (ST) Schleswig-Holstein (SH) Thüringen (TH)
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Sie haben eine Abfindung erhalten und möchten Steuern sparen? Es ist schon ärgerlich genug, wenn der Arbeitsplatz verloren geht. Noch ärgerlicher ist es, wenn das Finanzamt bei der Abfindung dann auch noch die "Hand aufhält". Ich heiße Michael Schröder und habe mich als Steuerberater auf die Steuerberatung bei Abfindungen spezialisiert. Gerne möchte ich Ihnen beim Steuern sparen helfen, denn es gibt Steuersparmodelle, wie Sie Steuern sparen können. Sie können die gesparten Steuern in eine Altersvorsorge investieren. Das kann sich auszahlen, da die gesparte Steuer bei Abfindungen 100% betragen kann.
Ziel ist die Minderung der laufenden (nicht steuerbegünstigten) Einkünfte und folglich damit auch der Einkommensteuer. Hierzu eignen sich Beitragszahlungen in eine Altersvorsorge (z.B. Basisrente bzw. Rüruprente). Auch auf die Vorauszahlungen von Krankenversicherungsbeiträgen kann einen Steuervorteil bringen. Weiterhin kommt bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit die Inanspruchnahme von Investitionsabzugsbeträgen nach § 7g EStG in Betracht. Die selbständige Tätigkeit Ihnen ohne viel Arbeit eine zusätzliches Einkommen erwirtschaften, wie z.B. durch den Betrieb einer Photovoltaikanlage oder Yachtvercharterung etc. Aber auch durch Erwerb einer Immobilie und deren Vermietung lassen sich Steuervorteile erzielen. Hier ist insbesondere auf Sonderabschreibungen und	Denkmalschutz hinzuweisen. (Zu den Steuersparmöglichkeiten erfahren Sie unten mehr.)
Eine beliebte Steuersparmöglichkeit besteht darin, die Abfindung einfach in das nächste Jahr zu verschieben. Das macht aber nur Sinn, wenn die laufenden Einkünfte in diesem Jahr geringer sind. Eine andere Möglichkeit ist, auf die Tarifermäßigung durch die Fünftelregelung zu verzichten und die Abfindungszahlung über mehrere Jahre zu verteilen. Das kann durch den Progressionseffekt insbesondere bei laufenden Einkünften im Jahr der Abfindungszahlung vorteilhaft sein.
Fordern Sie die Berechnung der optimalen Verteilung von Abfindungsbeträgen auf 2 Jahre. Sofern der Abfindungsbetrag voll im Abfindungsjahr gezahlt wird, findet bei der Berechnung der Einkommensteuer die Fünftelregelung Anwendung.
Steuertipp: Eine weitere Steuergestaltung ist ein Wegzug ins Ausland. Wie Sie die Abfindung steuerfrei erhalten können und worauf Sie dabei achten müssen, können Sie von mir erfahren.
Wie Sie am besten Steuern sparen können, sollten Sie auf jeden Fall mit einem Steuerberater besprechen. Die Steuerberaterkosten sind bei einer Erstberatung auf 190 Euro zzgl. 19% Umsatzsteuer begrenzt. Eine weitergehende Steuerberatung wird nach der Steuerberatervergütungsverordnung abgerechnet. Die Steuerberaterkosten können Sie mit dem Steuerberatergebühren-Rechner vorab ermitteln. Ich freue mich auf Ihre Anfrage: Bitte übersenden Sie mir Ihre voraussichtlichen Einkünfte, insbesondere die Höhe der Abfindung, sowie Ihre letzte Steuererklärung.
Steuertipp: Auch die Steuerberatergebühren können Sie von der Steuer absetzen.
Top Abfindung und Steuern
Steuersparmodelle bei Abfindungen
Bei Abfindungen wird in der Regel trotz Fünftelregelung zu viel Lohnsteuer (wegen der Lohnsteuertabelle) einbehalten, so dass Sie am Jahresende mit einer Steuererstattung rechnen können und aus diesem Grund eine Steuererklärung bzw. Lohnsteuerjahresausgleich abgeben sollten. Die Besteuerung durch den Lohnsteuerabzug ist also nur vorübergehend und nicht endgültig, da die einbehaltene Lohnsteuer nur auf die endgültige Einkommensteuer angerechnet wird. Selbstverständlich sollten Sie auch den Lohnsteuerabzug durch die richtige Wahl der Steuerklasse auf Ihrer Lohnsteuerkarte optimieren. Viel interessanter als der Lohnsteuerabzug ist jedoch, wie Sie bei Abfindungen Steuern sparen können. Es gibt Steuersparmodelle, wie sich Steuern auf Abfindungen vollständig vermeiden lassen. Die Steuerersparnisse können durch die Fünftelregelung bis über 100% betragen. Bei einer Senkung des Steuersatzes durch eine Steuersparmodell bewirkt die Fünftelregelung einen Hebel von 5 und 5 x 20% = 100%. Sie können die gesparten Steuern z. B. in eine Altersversorgung investieren.
Steuern sparen bei Abfindungen mit Altersvorsorge
Steuern auf Abfindungen können Sie neben der steuerbegünstigen Fünftelregelung noch zusätzlich optimieren, indem Sie einen Teil der Abfindung in die steuerlich geförderten Wege der privaten Altersvorsorge investieren, beispielsweise in eine Basis- oder auch Rürup-Rente. Bis zu maximal 15.600 Euro bzw. 30.800 Euro bei Zusammenveranlagung (entspricht 78 Prozent aus 20.000 bzw. 40.000 Euro) können Sie im Jahr 2014 steuerbegünstigt in eine Basis-Rente einzahlen. Die Beiträge können Sie als Vorsorgeaufwendungen von der Steuer absetzen. In einem Beratungsgespräch sollten wir die Details besprechen.
Eine weitere Steuersparmöglichkeit besteht in der Vervielfältigungsregelung gem. § 3 Nr. 63 Satz 4 EStG: Sie können noch nicht steuerlich ausgeschöpfte Einzahlungen in eine betriebliche Altersversorgung steuerfrei nachholen. Außerdem kommt auch eine einfache Entgeltumwandlung gem. § 3 Nr. 63 EStG in Betracht.
Eine weiterer Steuertipp ist die Vorauszahlungen von Beiträgen an die Krankenversicherung.
Steuern sparen bei Abfindungen mit dem Investitionsabzugsbetrag
Sie können auch mit dem sog. Investitionsabzugsbetrag Steuern sparen. Das gilt auch, wenn Sie bisher noch keinen Betrieb haben. Der Investitionsabzugsbetrag wird nämlich für zukünftige betriebliche Anschaffungen gewährt. Ihre Abfindung können Sie ohne eigenen finanziellen Aufwand steuerfrei erhalten, wenn Sie z. B. die Anschaffung einer Photovoltaikanlage planen. Das sichert Ihnen staatlich garantierte Einnahmen und kann eine Rendite von bis zu 8% erzielen. Sie können aber auch die Anschaffung von anderen begünstigten Wirtschaftsgüter planen, wie z. B. eine Yacht kaufen. Die Yachtvercharterung kann Renditen von ca. 6 - 8% erbringen. Wenn Sie Interesse haben, dann berechne ich für Sie Ihre Steuerersparnis. Ich freue mich auf Ihre Anfrage: Bitte übersenden Sie mir Ihre voraussichtlichen Einkünfte, insbesondere die Höhe der Abfindung, sowie Ihre letzte Steuererklärung.
Abfindungen sind leider nicht mehr nach § 3 Nr. 9 EStG bis zu einem Höchstbetrag von 8.181 € steuerfreit. Der Freibetrag wurde sukzessive gekürzt und schließlich abgeschafft. Der volle Abfindungsbetrag ist daher steuerpflichtig. Abfindungen sind aber weiterhin nach § 34 EStG steuerbegünstigte außerordentliche Einkünfte und können unter den Voraussetzungen der §§ 24 Nr. 1a, 34 EStG ermäßigt besteuert werden (sog. Fünftelregelung). Die ermäßigte Besteuerung nach der Fünftelregelung setzt unter anderem voraus, dass die Abfindung für entgehende Einnahmen zusammengeballt in einem Kalenderjahr zufließt. Bei niedrigen steuerpflichtigen Abfindungen und keine oder nur geringe andere steuerpflichtigen Einkünfte kann die Fünftelregelung zu einer Steuer von 0 Euro führen. Gerne zeige ich Ihnen Gestaltungsmöglichkeiten auf, wie Sie die Steuer auf Ihre Abfindung vermeiden können, beispielsweise mittels steueroptimaler Verteilung geplanter Abfindungen und Zusatzleistungen.
Entschädigungen, die als Ersatz für entgangene oder entgehende Einnahmen gewährt werden, sind steuerlich begünstigt, wenn sie zusammengeballt in einem Jahr gezahlt werden. Hierzu gehören z. B. Versicherungsleistungen aufgrund eines Verdienstausfalls oder auch Abfindungen des Arbeitgebers. Nach dem Gesetz wird in diesen Fällen der steuerliche Tarif ermäßigt, um die Progressionsbelastung abzumildern, die aufgrund der Einmalzahlung der Entschädigung entsteht (sog. Tarifbegünstigung).
Zu den steuerbegünstigten Entschädigungen gehört nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) auch die sog. Teilabfindung, d. h. eine Zahlung des Arbeitgebers, die dieser seinem Arbeitnehmer im Hinblick auf eine Änderung des Arbeitsvertrags gewährt.
Beispiel: A arbeitet als Arbeitnehmer wöchentlich 38,5 Stunden für Z. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage fordert Z den A auf, einer Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um die Hälfte, auf 19,25 Stunden, zuzustimmen. Im Gegenzug gewährt Z dem A eine Teilabfindung von 17.000 €.
Die (Teil-) Abfindung muss in einer Summe gezahlt werden, da es nur dann zu einer Zusammenballung von Einkünften und damit zu der Progressionsbelastung kommt, die durch die Tarifbegünstigung gemildert werden soll.
Keine steuerbegünstige Abfindung
Zahlungen zur Abgeltung vertraglicher Ansprüche aus dem Dienstverhältnis (z. B. Ansprüche auf rückständigen Arbeitslohn, Urlaubsgeld oder Tantieme) sind keine steuerbegünstigten Abfindungen. Die Beteiligten haben es selbst in der Hand, durch entsprechende Vereinbarungen zu bestimmen, in welchem Umfang sie steuerbegünstigte Abfindungen an die Stelle von steuerpflichtigen Lohnansprüchen treten lassen. Ist es noch nicht zur Kündigung bzw. Auszahlung der Abfindung gekommen, berate ich Sie gerne und gebe Ihnen auch im Einvernehmen mit Ihrem Arbeitgeber entsprechende Gestaltungsempfehlungen zur Hand. Weitere Informationen erhalten Sie unter Abfindung-Steuern.de.
Sie sind regelmäßig gem. § 46 (2) Nr. 5 EStG verpflichtet eine Einkommensteuererklärung abzugeben, wenn Sie als Arbeitnehmer eine Abfindung erhalten haben. Sollte der Arbeitgeber die Abfindung als normalen sonstiger Bezug ohne Tarifermäßigung besteuert haben, dann können Sie die Tarifermäßigung nachträglich im Lohnsteuerjahresausgleich bzw. durch eine Antragsveranlagung beantragen. Das Finanzamt ermittelt in der Steuerveranlagung, wie hoch die Steuer mit Tarifermäßigung auf Ihre Abfindung ist. Dabei werden alle Einkünfte und Besteuerungsmerkmale berücksichtigt. Es kann also zu Steuererstattungen aber auch zu Steuernachzahlungen kommen, da der Arbeitgeber bei der Berechnung der Lohnsteuer nicht alle Faktoren berücksichtigen konnte. Zu viel oder zu wenig bezahlte Lohnsteuer wird somit im Wege der Veranlagung wieder ausgeglichen. Da die Steuererklärung immer für das abgelaufene Jahr abzugeben ist, haben Sie im Jahr der Abfindungszahlung Steuergestaltungsmöglichkeiten (s.o.). -> Rechner für die Einkommensteuererklärung
Sozialversicherungspflicht von Abfindungen
Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass Abfindungen, welche als Entschädigung für zukünftige Verdienstmöglichkeiten gezahlt werden, sozialversicherungsrechtlich kein Arbeitsentgelt darstellen. Es entsteht also keine Beitragspflicht für Entlassungsentschädigungen in der gesetzlichen Sozialversicherung. Daher ist zwischen den beitragspflichtigen Bezügen, wie z.B. Überstundenvergütung, Urlaubsabgeltung usw. und der Abfindung zu unterscheiden.
Hier finden Sie weitere kostenlose online Steuerrechner und Steuerprogramme für Ihre Steuerberechnung:
Lohnsteuerrechner für den Lohnsteuerabzug mit Fünftelregelung auf Ihre Abfindung und
Einkommensteuerrechner für die (Jahres-) Einkommensteuer mit Fünftelregelung auf Ihre Abfindung
Rechner für die Einkommensteuererklärung
Steuerberatung erhalten Sie per E-Mail, wie Sie bei Ihrer Abfindung Steuern sparen können.
Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:Arbeitslosenversicherung - kein Gründungszuschuss bei hoher Abfindung Unterhaltsabfindung nach Scheidung ist bei der Beitragsbemessung der gesetzlichen Krankenversicherung auf 10 Jahre zu verteilen Abfindung: Wann es die Fünftelregelung trotz Teilleistung gibt Auflösungsvertrag: Wann gilt für eine Abfindung ein ermäßigter Steuersatz? Abfindungen komplett in einem Kalenderjahr auszahlen lassen! Impressum, Haftungsausschluss & Datenschutz | © Dipl.-Kfm. Michael Schröder, Steuerberater