Source: http://www.reitanlage-grosserkmannsdorf.de/%C3%BCber-uns/satzung/
Timestamp: 2018-11-14 20:53:51
Document Index: 160478167

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 11', '§ 30', '§ 13', '§ 3']

Reitanlage Großerkmannsdorf e.V. - Reiten bei Dresden - Satzung
Die Satzung des Reitanlage Großerkmannsdorf e.V.
Der Verein führt den Namen „Reitanlage Großerkmannsdorf”.
Der Verein hat seinen Sitz in 01454, Großerkmannsdorf. Hauptstrasse 13, Postanschrift ist die Anschrift des jeweiligen Vorsitzenden.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports - insbesondere des Pferdesports - und des öffentlichen Gesundheitswesens.
1.1Die Ausbildung von Reiter und Pferd
1.2Reitern und Pferdeinteressierten Menschen einen artgerechten Umgang mit dem Pferd vermitteln
1.3Die Gesundheitsförderung und Lebensfreude aller Personen, insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege durch Reiten und Voltigieren
1.4Die Förderung des Reitens in der freien Landschaft zur Erholung im Rahmen des Breitensportes und die Unterstützung aller Bemühungen zur Pflege der Landschaft und zur Verhütung von Schäden;
1.5entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes.
1.6Die Förderung des Tierschutzes bei der Haltung und im Umgang mit Pferden
Der Verein gibt behinderten Menschen die Möglichkeit des Umganges und Reiten mit dem Pferd.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks darf das Vermögen des Vereins nur für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung an den ersten Vorsitzenden unter Beifügung der Einzugsermächtigung für sämtliche Beiträge und Gebühren erworben.
Beim Aufnahmeantrag eines Minderjährigen (oder Geschäftsunfähigen) ist die schriftliche Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters erforderlich.
§ 4a Verbandsmitgliedschaft
1.1 der Verein ist Mitglied im Landesverband Pferdesport Sachsen e.V.
1.2 der Verein kann jederzeit weitere Mitgliedschaften eingehen, wenn diese dem
Zwecke des Vereins dienen.
1.3 der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der
1.4 die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein den
Verbände nach Absatz 1, insbesondere der Leistungs-, und Prüfungsordnung
(LPO) und (APO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Soweit danach
Verbandsrecht zwingend ist, überträgt der Verein seine Ordnungsgewalt auf den
jeweiligen Verband nach Absatz 1.
§ 5 Verpflichtungen gegenüber dem Pferd
1.1die Pferde ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und verhaltens- und tierschutzgerecht unterzubringen,
1.3die Grundsätze verhaltens- und tierschutzgerechter Pferdeausbildung zu wahren, d.h. ein Pferd nicht unreiterlich zu behandeln z.B. zu quälen, zu misshandeln oder unzulänglich zu transportieren.
Außerordentliche Mitglieder sind die ehrenamtlichen und fördernden Mitglieder des Vereins.
Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim ersten Vorsitzenden beantragen, der über diesen Antrag entscheidet. Dies kann insbesondere erfolgen bei längerer Abwesenheit (z.B. beruflicher Art, Ableisten des Bundesfreiwilligendienstes etc.) oder aufgrund besonderer persönlicher oder familiärer Gründe. Während des Ruhens sind die Mitgliedschaftsrechte und –Pflichten des Mitglieds ausgesetzt.
Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate und ist schriftlich gegenüber dem ersten Vorsitzenden zu erklären. Ein Ausschluss kann erfolgen
wenn ein ordentliches Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt
wenn ein Mitglied den Verein schädigt oder zu schädigen versucht
Der Ausschluss erfolgt auf begründeten Antrag eines Mitgliedes durch den Vorstand. Er wird dem betroffenen Mitglied schriftlich unter Angabe der Gründe mitgeteilt. Gegen den Ausschluss besteht das Recht des Einspruchs. Er ist spätestens einen Monat nach Bekanntgabe schriftlich beim Vorstand einzulegen.
Mit dem Austritt aus dem Verein oder dem Verlust der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche aus der Mitgliedschaft entspringenden Rechte. Die Beitragspflicht erlischt mit Ablauf der Kündigungsfrist. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein zurückzugeben oder wertmäßig abzugelten.
Die Mitglieder zahlen Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge, deren Höhe und Fälligkeit beschließt die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Sie werden in der Beitragsordnung festgehalten, die nicht Bestandteil der Satzung ist.
Zusätzlich kann von Mitgliedern, die keine Einzugsermächtigung erteilen eine Gebühr für Rechnungsstellung gefordert werden.
Die Beiträge und Gebühren werden zu Monatsbeginn - im Voraus - eingezogen. Bei Neueintritt sind Beiträge und Gebühren zu Beginn der Mitgliedschaft fällig und werden innerhalb von 14 Tagen eingezogen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins ist mindestens einmal im Kalenderjahr einzuberufen. Jede Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter, geleitet.
Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch schriftliche Einladung oder per Mail mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den 1. Vorsitzenden. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist, oder mindestens 10% der Gesamtmitglieder dies verlangen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder entscheidet über Beschlüsse.
Anträge zur Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung um weitere Beschlussfassungspunkte können von allen stimmberechtigten Mitgliedern gestellt werden. Die Anträge sind zu begründen und müssen dem ersten Vorsitzenden bis vor dem Versammlungstermin schriftlich unter Angabe des Namens zugehen.
Alle Abstimmungen erfolgen offen durch Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Alle Wahlen erfolgen durch geheime Abstimmung.
Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der Erschienenen. Kann über einen Antrag keine Mehrheit erzielt werden, so gilt er als abgelehnt.
Änderungen der Satzung oder des Satzungszwecks können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
o Wahl der Ehrenmitglieder
o Entgegennahmen des Jahresberichtes und der Jahresrechnung des Vorstandes
o Beschluss über den vom Vorstandes aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr
o Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
o Beschlussfassung bzgl. Beschwerden über Vereinsausschlüsse
o Beiträge, Aufnahmegelder und Umlagen
o Beschlussfassung über eingereichte Anträge
Der Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende Vertreten den Verein jeder allein gerichtlich und außergerichtlich.
Die Mitgliederversammlung wählt mindestens 1, höchstens jedoch 8 Beisitzer.
Die Mitglieder des Vorstands gem. § 11 der Satzung werden einzeln durch die Mitgliederversammlung für zweiJahre gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so bestellt der Vorstand einen Stellvertreter, der das Amt kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung führt.
Der Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf aufgaben bezogen für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen.
§ 13a Vereinsgeschäfte, Vergütungen für Vereinstätigkeit
1.1 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
1.2 Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehernamtlich ausgeübt.
1.3 Bei Bedarf können Satzungsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen
Möglichkeiten entgeltlich auf Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen
Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a ESTG (
Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden.
1.4 Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz 3 tritt der
erste und zweite Vorsitzende des Vorstandes gemeinsam. Gleiches gilt für die
Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
1.5 Der erste und zweite Vorsitzende des Vorstandes sind ermächtigt Tätigkeiten für
den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder
Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des
1.7Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereines einen
insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw. Diese sind gegen
prüffähigen Nachweis und Belege zu ersetzen.
1. dem 1. Beirat
2. dem 2. Beirat
3. dem 3. Beirat
4. dem 4. Beirat
5. dem 5. Beirat
6. dem 6. Beirat
Der Beirat unterstützt den Vorstand und berät gemeinsam mit dem Vorstand. Der Beirat erledigt bestimmte satzungsmäßige Aufgaben. Diese Aufgaben werden durch Vorstandsbeschlüsse fixiert und dann an den Beirat oder anderen Mitgliedern delegiert.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind zwei Mitglieder des Vorstands gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks oder bei Auflösung des Vereins fällt das, nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen, an Sonnenstrahl e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Über Satzungsänderung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.
Anträge auf Satzungsänderungen müssen mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden.