Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Bayern&Datum=28.08.2018&Aktenzeichen=14%20B%2015.2206
Timestamp: 2019-03-22 05:06:53
Document Index: 230627643

Matched Legal Cases: ['§ 121', '§ 3', '§ 17', '§ 22', '§ 23', 'Art. 14', '§ 22', '§ 22']

VGH Bayern, 28.08.2018 - 14 B 15.2206 - dejure.org
VwGO § 121; § 3 Abs. 2 Halbs. 2, § 17 Abs. 8, § 22 Abs. 1, § 23 BNatSchG; Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG.
Plicht einer eingeschränkten Grundstücksbewirtschaftung - Maßstab der Belastung für den Eigentümer
Bindungswirkung eines rechtskräftigen klageabweisenden Urteils bei unterschiedlichen Streitgegenständen; Auslegung einer Naturschutzverordnung; Verpflichtung zur Bespannung eines Weihers; Grundstücksnutzung; Schutzgegenstand; Naturschutzverordnung; umfangreichen Handlungs- und Kontrollpflichten; Streitgegenstand; Eigerntum
Verpflichtung zur Instandhaltung einer künstlichen teichwirtschaftlichen Anlage auf einem Privatgrundstück; Anforderungen an die Auslegung einer Naturschutzverordnung
VG Ansbach, 30.01.2013 - AN 11 K 12.196
(1) Bei der Hundeanleinpflicht handelt es sich nicht um ein Gebot im eigentlichen Sinn, sondern um ein Verbot; derartige Verbote sind - im Gegensatz zu eigentlichen Geboten, die kein Unterlassen, sondern ein bestimmtes Handeln verlangen - in Schutzgebietsverordnungen grundsätzlich zulässig (vgl. BayVGH, U.v. 28.8.2018 - 14 B 15.2206 - juris Rn. 42;… P. Fischer-Hüftle/J. Schumacher/A. Schumacher in Schumacher/Fischer-Hüftle, BNatSchG, 2. Aufl. 2011, § 22 Rn. 26;… Appel in Frenz/Müggenborg, BNatSchG, 2. Aufl. 2016, § 22 Rn. 49).