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Timestamp: 2016-10-26 17:20:52
Document Index: 224418547

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 109', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 64']

8C_440/2011 (11.07.2011)
A.a Die 1979 geborene K.________ bezog ab 1. Oktober 1997 eine halbe Invalidenrente. Im Nachgang eines anfangs 2001 in die Wege geleiteten Revisionsverfahrens verf�gte die IV-Stelle des Kantons Aargau, nachdem die Versicherte in den Jahren 2000 und 2001 Mutter zweier Kinder geworden und die Invalidit�t auf der Basis eines Bet�tigungsvergleichs im h�uslichen Aufgabenbereich festgesetzt worden war, am 26. Oktober 2001 die Aufhebung der Rentenleistungen per Ende November 2001. Auf diverse in den Folgejahren angehobene Neuanmeldungen trat die Verwaltung mangels Glaubhaftmachens einer rentenanspruchsrelevanten Ver�nderung der Gegebenheiten nicht ein.
A.b Auf erneutes Ersuchen im M�rz 2006 hin nahm die IV-Stelle Erhebungen insbesondere in medizinischer (u.a. Beizug eines polydisziplin�ren Gutachtens der Medizinischen Abkl�rungsstelle [MEDAS] vom 31. August 2009) sowie haushaltlicher Hinsicht vor (Abkl�rungsbericht Haushalt vom 29. Februar 2008 [samt erg�nzender Stellungnahme vom 28. M�rz 2008]). Gest�tzt darauf ermittelte sie - in Anwendung der gemischten Bemessungsmethode - unter Annahme einer ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen im zeitlichen Umfang von 60 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit und eines zu 40 % verrichteten Aufgabenbereichs Haushalt, einer Einschr�nkung in leidensangepassten erwerblichen T�tigkeiten von 50 %, einer Erwerbsunf�higkeit von 49,22 % und einer Behinderung in den h�uslichen Besch�ftigungen von 9 % eine Invalidit�t von rentenausschliessenden 33 % ([0,6 x 49,22 %] + [0,4 x 9 %]; Vorbescheid vom 25. November 2009, Verf�gung vom 6. Januar 2010).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 13. April 2011 ab, wobei es die Beeintr�chtigung im erwerblichen Teil auf 51,17 % bzw. - ab Juli 2009 - 56,19 % und die Invalidit�t gesamthaft bei im �brigen unver�nderten Bemessungsfaktoren auf 34 % ([0,6 x 51,17 %] + [0,4 x 9 %]) bzw. 37 % ([0,6 x 56,19 %] + [0,4 x 9 %]) veranschlagte.
K.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Sache zur Untersuchung und Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Verwaltung zur�ckzuweisen. Ferner ersucht sie im Falle des Unterliegens um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege (Prozessf�hrung, Verbeist�ndung).
3.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob die Vorinstanz - in Best�tigung der Verf�gung der Beschwerdegegnerin vom 6. Januar 2010 - die Voraussetzungen f�r die Zusprechung einer Rente zu Recht verneint hat, nachdem die Versicherte sich nach Einstellung der Rentenleistungen per 30. November 2001 (Verf�gung vom 26. Oktober 2001) Ende M�rz 2006 erneut zum Bezug angemeldet hatte.
3.2 Letztinstanzlich unbeanstandet geblieben - und daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (E. 1 hievor) - ist die der Invalidit�tsbemessung nach Massgabe der Situation im Gesundheitsfall zugrunde zu legende Aufteilung der Bereiche Erwerbst�tigkeit/ Haushalt von 60 %/40 % (Statusfrage; vgl. auch Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 693/06 vom 20. Dezember 2006 E. 4.1 und I 708/06 vom 23. November 2006 E. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen; ferner BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399), die Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin im Rahmen leidensangepasster T�tigkeiten von 50 % und die Erwerbseinbussen von 51,17 % bis Ende Juni 2009 bzw. von 56,19 % ab Juli 2009.
4.1 Die Beschwerdegegnerin hat die gesundheitsbedingten Einschr�nkungen im h�uslichen Aufgabenbereich gest�tzt auf die Erhebungen im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 29. Februar 2008 (samt erg�nzender Stellungnahme der IV-Abkl�rungsperson vom 28. M�rz 2008) auf 9 % festgesetzt. Dieser Einsch�tzung wurde seitens des kantonalen Gerichts beigepflichtet, weshalb sie letztinstanzlich nur in engen Grenzen �berpr�fbar ist (vgl. Urteile 8C_373/2008 vom 28. August 2008 E. 6.1.1 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 693/06 vom 20. Dezember 2006 E. 6.3). Die Beschwerdef�hrerin l�sst der betreffenden Betrachtungsweise entgegenhalten, dass ihr Gesundheitszustand sich insbesondere seit anfangs 2006 markant verschlechtert habe, welchem Umstand anl�sslich der Abkl�rungen vor Ort, wie diverse �rztliche Ausk�nfte belegten, nur ungen�gend Rechnung getragen worden sei.
4.2 Die Einwendungen der Versicherten, die sich zur Hauptsache in einer Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten und einl�sslich entkr�fteten R�gen ersch�pfen, verm�gen die vorinstanzlichen Feststellungen unter eingeschr�nktem kognitionsrechtlichem Blickwinkel nicht in Zweifel zu ziehen. Selbst wenn im h�uslichen Teilbereich "Haushaltf�hrung" von einer Einschr�nkung von 50 % auszugehen w�re - der von der Beschwerdef�hrerin angerufene Bericht der Frau Dr. med. M.________, Spezial�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. September 2008 ortet eine �berforderung haupts�chlich in Bezug auf die organisatorischen F�higkeiten -, resultierte mit einer Behinderung im Haushalt von diesfalls insgesamt 11,5 % und einem Invalidit�tsgrad von 35 % ([0,6 x 51,17 %] + [0,4 x 11,5 %]) bzw. 38 % ([0,6 x 56,19 %] + [0,4 x 11,5 %]; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121) kein f�r die Beschwerdef�hrerin g�nstigeres Ergebnis. Soweit die �rzte der MEDAS mit Blick auf die bis Ende Mai 2005 ausge�bte T�tigkeit als Haushalts-/Reinigungshilfe von k�rperlich anspruchsvolleren Besch�ftigungen (Fensterputzen, anderweitige �berkopfarbeiten, Arbeiten auf Leitern oder Ger�sten, w�hrend eines gewissen Zeitraums Zwangshaltungen des R�ckens oder des Kopfes erfordernde T�tigkeiten, andauernde Arbeiten in kniender oder kauernder Stellung) abraten, gilt es zu beachten, dass bei der Besorgung des eigenen Haushalts in der Regel mehr Spielraum und Flexibilit�t f�r die Einteilung sowie Ausf�hrung der Arbeit besteht als im Rahmen eines - hinsichtlich des T�tigkeitsprofils �hnlich ausgestalteten - Anstellungsverh�ltnisses. Mit h�uslichen Aufgaben besch�ftigte Versicherte haben Verhaltensweisen zu entwickeln, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine m�glichst vollst�ndige und unabh�ngige Erledigung der Haushaltsarbeiten erm�glichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer Beeintr�chtigung gewisse Haushaltsarbeiten nurmehr m�hsam und mit viel h�herem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit entsprechend gliedern, wobei sie die durch den gesundheitsbedingten Wechsel von der fr�heren ausserh�uslichen Erwerbst�tigkeit gewonnene Zeit auf die Aufgaben im Haushalt zu verwenden hat (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 407/92 vom 8. November 1993 E. 2c), sowie in �blichem Umfang die Mithilfe von Familienangeh�rigen in Anspruch nehmen. Die dabei schadenmindernd zu ber�cksichtigende Unterst�tzung von Familienmitgliedern - hier des Ehemannes der Beschwerdef�hrerin - geht weiter als der ohne Gesundheitssch�digung �blicherweise zu erwartende Support (BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509 f. mit diversen Hinweisen). Der prim�r von den durch die MEDAS als nicht l�nger zumutbar beurteilten Verrichtungen betroffene Haushaltsbereich "Wohnungspflege" wurde anl�sslich der Erhebungen vor Ort bereits mit einer 20%igen Einschr�nkung eingestuft, welcher Beurteilung die Versicherte in der Folge nicht opponierte (vgl. Stellungnahmen vom 19. M�rz und 22. August 2008). Anhaltspunkte f�r weitergehende Einschr�nkungen im h�uslichen T�tigkeitsfeld sind sodann insbesondere auch den Berichten der neuropsychologischen Abteilung des Spitals X.________ vom 8. September 2006 und 23. April 2007 nicht zu entnehmen.
Die beantragte R�ckweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme erneuter Abkl�rungen im Haushalt er�brigt sich vor diesem Hintergrund (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).
5.1 Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG) - abgewiesen.
5.2 Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. a und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Ihrem Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung kann infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr nicht stattgegeben werden (Art. 64 Abs. 1 BGG).