Source: https://www.haufe.de/thema/unternehmensbewertung/pc/
Timestamp: 2019-08-26 05:11:12
Document Index: 311224490

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 253', '§ 11', '§ 200', '§ 238', '§ 37', '§ 37', '§ 205', '§ 21', '§ 21', '§ 21', 'BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 3', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

Unternehmensbewertung | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmensbewertung
Aktuelle Informationen: Exzellenz im Reporting Design; P ... / Unternehmensbewertung und M&A
Frotscher/Geurts, EStG § 6 Bewertung / 10.4.2 Voraussichtlich dauernde Wertminderung (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG)
Rz. 250 Eine Teilwertabschreibung setzt nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG voraus, dass der Teilwert aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung niedriger ist. Der Gesetzgeber hat den Begriff der "voraussichtlich dauernden Wertminderung" nicht näher umschrieben. Laut Gesetzesbegründung ist der Begriff der dauernden Wertminderung dem § 253 Abs. 3 S. 3 HGB i. d. F. des...mehr
Literaturauswertung zum ErbStG und zum BewG (Stand 30.6. ... / 3.2 § 11 BewG (Wertpapiere und Anteile)
• 2010 Höhe der Wertabweichung Bei Wertabweichungen von mehr als 50 v.H. dürfte von offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen auszugehen sein. (so Hecht/von Cölln, Fallstricke des vereinfachten Ertragswertverfahrens nach dem BewG i.d.F. des ErbStRG, DB 2010, 1084) Nach anderer Ansicht besteht bereits ab einer Abweichung von mehr als 20 oder 25 % ein hohes Risiko, dass die Anwe...mehr
Literaturauswertung zum ErbStG und zum BewG (Stand 30.6. ... / 3.8 § 200 BewG (Vereinfachtes Ertragswertverfahren)
• 2010 Änderung des künftigen Jahresertrags durch objektive Umstände Steht zum Bewertungsstichtag fest, dass der künftige Jahresertrag durch bekannte objektive Umstände, z. B. wegen des Todes des Unternehmers, sich nachhaltig verändert, ist dies nach Auffassung der Finanzverwaltung bei der Ermittlung des Jahresertrags entsprechend zu berücksichtigen (R B 201 Abs. 5 ErbStR 201...mehr
Literaturauswertung zur Staatshaftung, zur AO, zur FGO, ... / 3.71 § 238 AO (Höhe und Berechnung der Zinsen)
Literaturauswertung zum ErbStG und zum BewG (Stand 30.6. ... / 2.23 § 37 ErbStG (Anwendung des Gesetzes)
• 2017 Verfassungsmäßigkeit der rückwirkenden Anwendung des ErbStG und des BewG / Großerwerbe / Kapitalisierungsfaktor / § 37 Abs. 12 ErbStG / § 205 Abs. 11 BewG Fraglich im Hinblick auf einen Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Rückwirkungsverbot sind die Neuregelungen des ErbStG und des BewG. Für alle Erbfälle und Schenkungen, für die die Steuer in der Zeit vom 1.7.2016...mehr
Frotscher/Drüen, UmwStG § 21 Bewertung der Anteile beim ... / 3.2 Grundregel: Bewertung mit dem gemeinen Wert (§ 21 Abs. 1 S. 1 UmwStG)
Rz. 94 Sofern die Voraussetzungen des qualifizierten Anteilstauschs nicht vorliegen, hat sich für die Einbringung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft in eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft der Begriff "einfacher Anteilstausch" etabliert. Gem. § 21 Abs. 1 S. 1 UmwStG hat die übernehmende Gesellschaft die Anteile an der erworbenen Gesellschaf...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht - BewG/ErbStG , ErbSt ... / II. Anteile an Kapitalgesellschaften (Abs. 2)
Konzernabschluss / 4.2.8 Nicht beherrschende Anteile (Minderheiten)
IFRS 3 verlangt im Rahmen der Erstkonsolidierung eine vollständige Neubewertung des erworbenen Vermögens auch dann, wenn weniger als 100 % eines Unternehmens erworben werden. Stille Reserven und Lasten sind also nicht nur in Höhe des Anteils des Erwerbers aufzudecken, sondern zu 100 %. Im Normalfall (stille Reserven höher als stille Lasten) führt die vollständige Neubewertung...mehr
Leitsatz 1. Die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft gehört zum notwendigen Betriebsvermögen, wenn sie entweder dazu bestimmt ist, die gewerbliche (branchengleiche) Betätigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu fördern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Produkten des Steuerpflichtigen zu gewährleisten. 2. Eine Förderung in der ersten Alternative erfordert, dass d...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprechung – Ein Blick über den Tellerrand
I. Einleitung Mangels zivilrechtlicher Vorschriften zur Bewertung von Unternehmen kommt der Rechtsprechung zur Unternehmensbewertung eine überaus wichtige Bedeutung zu. Dies gilt nicht nur für das Familienrecht. Während sich die Gerichte im Familienrecht jedoch eher auf grundsätzliche Ausführungen zur Unternehmensbewertung beschränken, werden in den Entscheidungen anderer Geri...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / I. Einleitung
Mangels zivilrechtlicher Vorschriften zur Bewertung von Unternehmen kommt der Rechtsprechung zur Unternehmensbewertung eine überaus wichtige Bedeutung zu. Dies gilt nicht nur für das Familienrecht. Während sich die Gerichte im Familienrecht jedoch eher auf grundsätzliche Ausführungen zur Unternehmensbewertung beschränken, werden in den Entscheidungen anderer Gerichte deutlich...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / 2. Familien- und Erbrecht
Nach den Entscheidungen des 12. Senats wird im Rahmen der Ertragswertmethode die Summe aller zukünftigen Erträge des fortgeführten Unternehmens ermittelt (Zukunftserfolgswert) und zwar durch eine Rückschau auf die Erträge des Unternehmens in den letzten Jahren. Auf dieser Grundlage wird eine Prognose zur Ertragslage der nächsten Jahre erstellt. Verbindliche Regelungen darübe...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / III. Bewertungsmethoden in der Rechtsprechung
Bereits 1973 stellte der BGH fest, dass die Bewertung von Handelsunternehmen nicht unerhebliche Schwierigkeiten mit sich bringt. Zitat "Es gibt für Handelsunternehmen wegen ihrer individuellen Verschiedenheit keinen Markt, auf dem sich ein Preis bilden könnte. Es besteht auch keine einhellig gebilligte Bewertungsmethode." Nach ständiger Rechtsprechung des BGH ist es Aufgabe des...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / VIII. Fazit
Es lässt sich festhalten, dass sich die Rechtsprechung zur Unternehmensbewertung im Familienrecht (mit dem Vorzug ertragsorientierter Ansätze) in den letzten Jahren erheblich entwickelt hat. Gleichwohl bestehen deutliche Abweichungen zu der Rechtsprechung im Gesellschaftsrecht. Dies gilt sowohl für die Auswahl der Bewertungsmethode als auch für die Würdigung der einzelnen Pa...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / IV. Ermittlung des Zukunftsertrags
Nach der Ertragswertmethode sind die den Gesellschaftern künftig zufließenden Erträge zu schätzen und sodann mit dem Kapitalisierungszinssatz abzuzinsen. 1. Gesellschaftsrecht Für die Ermittlung des Zukunftsertrags ist grundsätzlich auf Prognosen abzustellen. Jede in die Zukunft gerichtete Prognose, insbesondere die der Ertragswertmethode zugrunde liegende Beurteilung künftige...mehr
In der gesellschaftsrechtlichen Rechtsprechung genießt die Ertragswertmethode, folgend den betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen, schon lange den Vorzug. Diese hat sich (mittlerweile) auch in der familienrechtlichen Rechtsprechung durchgesetzt. Auch wenn eine grundsätzliche Ausrichtung an den Erträgen zu begrüßen ist, sind die Ausführungen des 12. Senats zur Ermittlung des E...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / V. Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes
Bei den kapitalwertorientierten Verfahren ergibt sich der Unternehmenswert durch die Diskontierung der zukünftigen Erträge mit dem Kapitalisierungszinssatz auf den Bewertungsstichtag. Die Bestandteile des Kapitalisierungszinssatzes sind der Basiszinssatz, der Risikozuschlag und der Wachstumsabschlag. 1. Gesellschaftsrecht Während die ältere Rechtsprechung den Kapitalisierungsz...mehr
Obgleich seiner immensen Bedeutung für den Unternehmenswert wird der Kapitalisierungszinssatz in der familienrechtlichen Rechtsprechung nach wie vor stark vernachlässigt und auf eine inhaltliche Auseinandersetzung grundsätzlich verzichtet.mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / II. Bewertungsziele
In den hier untersuchten Bewertungsanlässen im Gesellschaftsrecht sowie im Familien- und Erbrecht hat die Rechtsprechung einheitlich den Verkehrswert des Unternehmens für maßgeblich erachtet. Ziel der Bewertung sei es, den "vollen, wirklichen" Wert des Unternehmens zu ermitteln. Der Verkehrswert lässt sich jedoch nur für vertretbare Sachen leicht feststellen, für die ein Mar...mehr
Während die ältere Rechtsprechung den Kapitalisierungszinssatz oftmals vernachlässigt hatte, ist sich zumindest die neuere gesellschaftsrechtliche Rechtsprechung der entscheidenden Rolle für die Bewertung (neben dem Zukunftsertrag) bewusst geworden und widmet ihm umfangreiche Überlegungen. Der (quasi-)risikolose Basiszinssatz ist die Ausgangsgröße, die als sog. landesüblicher...mehr
Auch nach der Rechtsprechung des 12. Senats ist das Ertragswertverfahren im Regelfall geeignet, um zur Bemessungsgrundlage für den Wert einer Unternehmensbeteiligung zu gelangen. Bei freiberuflichen Praxen und inhabergeführten Unternehmen könne die Bewertung allerdings grundsätzlich nicht nach dem reinen Ertragswertverfahren erfolgen, weil sich die Ertragsprognose kaum von d...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / VI. Kaufpreise
Kaufpreise im gewöhnlichen Geschäftsverkehr sagen über den Wert eines Unternehmens grundsätzlich Zuverlässigeres aus als sachverständige Schätzungen. Dies gilt zumindest dann, wenn sich zwischen dem Bewertungsstichtag und dem Stichtag der Veräußerung die Verhältnisse des Unternehmens nicht wesentlich verändert haben. In der Rechtsprechung werden solche Kaufpreise unterschied...mehr
Während in den frühen 1970ern noch ein Bewertungsverfahren vorherrschend war, "das sowohl den Substanzwert (Reproduktionswert) wie den Ertragswert berücksichtigt und den End- oder Gesamtwert des Unternehmens auf dem Wege einer Verbindung beider Werte oder der Berichtigung des Substanzwerts nach Maßgabe der Ertragsfähigkeit des Unternehmens ermittelt", ist die ganz im Vorderg...mehr
Während in der gesellschaftsrechtlichen Rechtsprechung unbestritten ist, dass die Ermittlung von Ertragswerten auf Prognosen und Planungen basiert und die Plausibilität der Planung im Vordergrund steht, konzentriert sich die Rechtsprechung im Familienrecht auf die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse. Der für die Wertermittlung maßgebliche Durchschnittsertrag soll in der...mehr
FF 06/2019, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprech ... / VII. Latente Steuern
Bei der Berücksichtigung der latenten Ertragsteuern handelt es sich um einen Sonderfall im Familien- und Erbrecht. Im Gesellschaftsrecht ist ein solcher Ansatz bei der Ermittlung von Fortführungswerten nicht vorgesehen. Auch der BFH sieht – selbst bei der Ermittlung der steuerlichen Wertuntergrenze – keinen Abzug der latenten Ertragsteuern vor. In der Rechtsprechung des 12. S...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / d) Bewertung eines immateriellen Wirtschaftsguts im Rahmen der Übertragung
Rz. 2466 Besonderheiten bei Übertragung statt Überlassung immaterieller Wirtschaftsgüter. In den vorstehenden Abschnitten wurde erörtert, wie eine angemessene Lizenzgebühr bei Überlassung eines immateriellen Wirtschaftsguts ermittelt werden kann. Wird nun ein immaterielles Wirtschaftsgut nicht nur zur Nutzung überlassen, sondern übertragen (Übergang des wirtschaftlichen Eige...mehr
Internationale Gewinnabgrenzung (IntGA) / 3.4.9.4 Höhe der prognostizierten Gewinne
Tz. 580 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Bei der Ermittlung des Barwerts sind folgende Gesichtspunkte zu beachten: Der hypothetische Fremdvergleich bedingt als Investitionsrechnung eine Nach-St-Betrachtung, auch wenn dies dem tats Fremdpreis widerspricht, wonach Ausgangspunkt Lieferpreise, dh Preise vor St sind. Tz. 581 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Die erforderliche Bewertung auf Basis ...mehr
Internationale Gewinnabgrenzung (IntGA) / 5.6.3 Zuordnung von Sonderbetriebsausgaben zu ausländischen Betriebsstätten einer inländischen Personengesellschaft
Tz. 1730 Stand: EL 86 – ET: 05/2016 Nur bei Pers-Ges stellt sich hingegen die Frage der Zuordnung von Sonder-BA. Beispiel: An der M-KG sind die Kdst A GmbH und B-GmbH mit je 50 % beteiligt. Am 01.01.01 veräußert A seinen Anteil an den neu eintretenden Kdst C-GmbH. Der Kaufpreis beträgt 10 Mio EUR. C finanziert den Kaufpreis durch ein Bankdarlehen, für das im VZ 01 700 TEUR Zin...mehr
Internationale Gewinnabgrenzung (IntGA) / 3.4.9.1 Allgemeines
Tz. 575 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Wes Element der ges Neuregelung ist wie bereits dargestellt die Abkehr von der bisherigen Betrachtung der Verrechnungspreisfestlegung und -prüfung auf Basis von Einzeltransaktionen. Ausgangspunkt ist nach der Begr der Neufassung die Überlegung, dass hier – wie bei einer Teilbetriebsübertragung – das von der übertragenen Funktion umfasste unt...mehr
Internationale Gewinnabgrenzung (IntGA) / 3.4.9.2 Bewertung des Transferpakets
Tz. 576 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Die Bestimmung (Wertermittlung) des in § 1 S 9 AStG genannten Transferpakets soll nach dieser Regelung als Ganzes nach den S 5 und 6 und unter Berücksichtigung funktions- und risikoadäquater Kapitalisierungszinssätze (s Tz 605ff) erfolgen. Für eine Bewertung eines teilbetriebsähnlichen Paketes kommt grds nur eine Unternehmensbewertung in Fra...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / (2) Bestimmung der Gewinnpotentiale für das Transferpaket
Rz. 1272 Bestimmung der Gewinnpotentiale aus der Sicht der beteiligten Unternehmen. Zur Ermittlung des Einigungsbereichs sind zunächst die auf das Transferpaket entfallenden Gewinnpotentiale zu bestimmen. Hierzu ist nach § 3 Abs. 1 FVerlV die Perspektive sowohl des übertragenden als auch des übernehmenden Unternehmens einzunehmen, wobei auf den Zeitpunkt der Verlagerung der ...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Kommentar zum KStG und ... / 9.2 Verlusterhalt in Höhe der stillen Reserven (§ 8d Abs 2 S 1 Hs 2 KStG)
Tz. 79 Stand: EL 96 – ET: 06/2019 Nach § 8d Abs 2 S 1 Hs 2 KStG geht bei Eintritt eines der in Abs 2 genannten schädlichen Ereignisse ein nach Abs 1 festgestellter fortführungsgebundener Verlustvortrag unter, wobei aber § 8c Abs 1 S 5–8 KStG (sog Stille-Reserven-Klausel, dazu s § 8c KStG Tz 160ff) entpr gilt. Das bedeutet, dass der vom Untergang bedrohte fortführungsgebundene...mehr