Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/4014.2
Timestamp: 2020-05-31 02:04:51
Document Index: 216912924

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 2', '§ 4', '§ 28', '§ 2', '§ 22']

REVOSax Landesrecht Sachsen - SächsVwVfG
01.01.1993 - 06.05.1994
07.05.1994 - 30.04.1999
01.05.1999 - 04.06.2003
Historische Fassung war gültig vom 07.05.1994 bis 30.04.1999
Vorläufiges Verwaltungsverfahrensgesetz für den Freistaat Sachsen
Vollzitat: Vorläufiges Verwaltungsverfahrensgesetz für den Freistaat Sachsen vom 21. Januar 1993 (SächsGVBl. S. 74), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 940) geändert worden ist
Vorläufiges Verwaltungsverfahrensgesetz
(SächsVwVfG)
Vom 21. Januar 1993
Rechtsbereinigt mit Stand vom 7. Mai 1994
Der Sächsische Landtag hat am 17. Dezember 1992 das folgende Gesetz beschlossen:
Für die öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der Behörden des Freistaates Sachsen und der seiner Aufsicht unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts gilt bis zum Inkrafttreten des Verwaltungsverfahrensgesetzes für den Freistaat Sachsen das Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) vom 25. Mai 1976 (BGBl. I S. 1253), zuletzt geändert durch Artikel 7 § 3 des Gesetzes vom 12. September 1990 (BGBl. I S. 2002), in seiner jeweils geltenden Fassung entsprechend, soweit nicht in den §§ 2 und 3 dieses Gesetzes etwas anderes bestimmt wird.
(1) Für die Tätigkeit der Behörden bei Leistungs-, Eignungs- und ähnlichen Prüfungen von Personen sowie der Schulen, Hochschulen, Fachhochschulen, Volkshochschulen und der Staatlichen Studienakademie Sachsen bei Versetzungs- und anderen Entscheidungen, die auf einer Leistungsbeurteilung beruhen, gelten nur die §§ 4 bis 13, 20 bis 27, 29 bis 38, 40 bis 52, 79, 80 und 96 VwVfG.
(2) Für Berufungsverfahren im Hochschulbereich und an der Staatlichen Studienakademie Sachsen sind die §§ 28 und 39 VwVfG nicht anzuwenden. 1
(3 ) Für die Tätigkeit des Mitteldeutschen Rundfunks gilt das Verwaltungsverfahrensgesetz nicht.
Gebrauch der sorbischen Sprache
Die Angehörigen des sorbischen Volkes haben das Recht, sich gegenüber den Behörden im Sinne dieses Gesetzes der sorbischen Sprache zu bedienen. Machen sie von diesem Recht Gebrauch, so hat dies dieselben Wirkungen, wie wenn sie sich der deutschen Sprache bedienen. Kostenbelastungen oder sonstige Lasten oder Nachteile dürfen ihnen hieraus nicht entstehen.
Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1993 in Kraft.
Dresden, den 21. Januar 1993
§ 2 Absatz 1 und 2 neu gefasst durch § 22 des Gesetzes vom 19. April 1994 (SächsGVBl. S. 777, 781)
SächsGVBl. 1993 Nr. 5, S. 74
Fsn-Nr.: 210-2
Fassung gültig ab: 7. Mai 1994
Fassung gültig bis: 30. April 1999
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/4014.2 Stand vom 31.05.2020