Source: https://www.strafverteidiger-berlin.info/strafverfahren-einstellung-170-stpo/
Timestamp: 2017-11-21 17:06:55
Document Index: 85456656

Matched Legal Cases: ['§ 170', '§ 170', '§ 170', '§ 170', '§ 170', '§ 170', '§ 170']

Strafverfahren Einstellung § 170 StPO - Was bedeutet die Einstellung?
11. September 2012 | Von Rechtsanwalt Albrecht Popken LL.M. | Kategorie: Strafverfahren
Einstellung des Strafverfahrens nach § 170 Abs. 2 StPO – Was bedeutet das?
Unschuldslamm? Dann sollte das Verfahren mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt werden.
Die Einstellung des Strafverfahrens nach § 170 Abs. 2 StPO kann eine gute Nachricht oder eine schlechte Nachricht sein. Wird man als Beschuldigter eines Ermittlungsverfahrens von der Staatsanwaltschaft informiert, dass das Verfahren gem. § 170 Abs. 2 StPO eingestellt worden ist, dann kann man aufatmen: In aller Regel hat sich die Sache damit erledigt. Zwar entfaltet die “Einstellung mangels hinreichendem Tatverdacht” keine Rechtskraft – die Sache kann also jederzeit wieder aufgenommen werden. Solche Fälle sind aber selten.
Erhält man das Schreiben von der Staatsanwaltschaft aber als derjenige, der von der Straftat geschädigt war oder der die Strafanzeige erstattet hat bzw. den Strafantrag gestellt hat, dann stellt sich die Frage, ob man die Entscheidung der Staatsanwaltschaft akzeptiert oder ob man dagegen Beschwerde einlegen will. Entscheidet man sich für die Beschwerde, empfiehlt es sich dringend, einen Anwalt für Strafrecht einzuschalten – Beschwerden gegen Einstellungsentscheidungen sind ohne anwaltliche Unterstützung nach unserer Erfahrung weitgehend chancenlos.
Hier soll kurz erläutert werden, wie und warum es überhaupt zur Einstellung mangels hinreichendem Tatverdacht gem. § 170 Abs. 2 StPO kommt.
In den genannten Fällen wird der Staatsanwalt (bzw. der Amtsanwalt) das Ermittlungsverfahren “mangels hinreichendem Tatverdacht” gem. § 170 Abs. StPO einstellen. Die Ermittlungen sind damit beendet, die Akte wird geschlossen.
Noch mehr Informationen zur Einstellung?
Umfassende Informationen zur Einstellung nach § 170 Abs. 2 lesen Sie in unserer Informationsbroschüre für Beschuldigte. Nach der Einstellung sind viele Fragen offen: Ist die Einstellung endgültig? Gibt es eine Kostenerstattung? Wer zahlt meinen Anwalt? Macht eine Gegenanzeige gegen den Anzeigeerstatter Sinn? Kann ich Schadensersatz gegen den Anzeigeerstatter geltend machen? Muss ich nun mit einem Zivilverfahren rechnen? Wird die Einstellung im Bundeszentralregister oder im Führungszeugnis eingetragen? Wie lange wird das Verfahren gespeichert? Kann der Geschädigte bzw. Anzeigeerstatter gegen die Einstellungsentscheidung vorgehen?
Antworten auf diese Fragen dazu finden Sie in der Informationsbroschüre, die Sie zum Preis von 3,50 Euro (inkl. MwSt.) direkt herunterladen können. Interessiert? Dann klicken Sie hier, um auf eine verschlüsselte Seite weitergeleitet zu werden (neues Fenster).
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