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Timestamp: 2016-10-25 13:55:31
Document Index: 213788600

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 134', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE']

U 69/07 (20.12.2007)
S.________, 1966, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
Z�rich Versicherungs-Gesellschaft, Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz, 8085 Z�rich, Beschwerdegegnerin.
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 28. Dezember 2006.
S.________, geboren 1966, arbeitete als K�chenangestellte in einem Restaurant in X.________ und war deshalb bei der Z�rich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Z�rich oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 20. August 2004 sass sie auf dem Beifahrersitz des von ihrem Ehemann gelenkten, am Ende einer Kolonne stehenden Personenwagens, als es zu einer Heckkollision kam. Nach diesem Unfall blieb die Versicherte zun�chst beschwerdefrei. Sp�ter begann sie sich �ber "langsam zunehmende Schmerzen im Nacken" mit Ausstrahlung in den linken Schulterbereich zu beklagen. Am 24. August 2004 begab sie sich deswegen zu ihrer Haus�rztin Dr. med. Weber, Z�rich, in Erstbehandlung. Eine Woche nach dem Unfall traten erstmals mittelschwere Kopfschmerzen auf. Ab 8. September 2004, als "pl�tzlich eine unklare Verschlechterung des Gesundheitszustandes" eintrat (Bericht der Haus�rztin vom 5. Juli 2005), war die Versicherte voll arbeitsunf�hig, ab 5. Oktober 2004 beklagte sie sich �ber Atemprobleme sowie Thoraxschmerzen, ab 19. November 2004 liess sie sich wegen Ohrenschmerzen behandeln und ab Januar 2005 verordnete die Haus�rztin die Einnahme eines Antidepressivums. Nach weiteren medizinischen Abkl�rungen lehnte die Z�rich eine Leistungspflicht f�r die von der Versicherten im Laufe der Zeit nach der Auffahrkollision vom 20. August 2004 zunehmend geklagten Beschwerden mangels eines anspruchsbegr�ndenden Kausalzusammenhanges ab (Verf�gung vom 2. Februar 2005) und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 12. September 2005 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde der S.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. Dezember 2006 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids sinngem�ss die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen nach UVG, eventualiter die R�ckweisung zu weiteren medizinischen Abkl�rungen und Neuverf�gung beantragen. Zudem ersucht sie um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurden das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und das Bundesgericht in Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 10 Rz 75). Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Gerichtsentscheid am 28. Dezember 2006 und somit vor dem 1. Januar 2007 erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
Das kantonale Gericht hat die gesetzliche Bestimmung �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG) ebenso zutreffend dargelegt wie die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweisen), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) und Folgen eines Unfalles nach Schleudertrauma der HWS (BGE 117 V 359 ff.) bzw. einer diesem �quivalenten Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2, U 183/93) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle im Besonderen, soweit nicht eine ausgepr�gte psychische Problematik vorliegt (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99). Darauf wird verwiesen.
3.1 Die Vorinstanz hat nach eingehender und sorgf�ltiger W�rdigung der umfangreichen medizinischen Aktenlage mit �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), zutreffend erkannt, dass die im Laufe der Zeit nach der Auffahrkollision vom 20. August 2004 allm�hlich in zunehmendem Ausmass geklagten Beschwerden zum Teil klar unfallfremd waren (im November/Dezember 2004 behandelte Ohrenschmerzen sowie ab M�rz 2005 therapierte Schulterbeschwerden rechts) und im �brigen - trotz umfassender medizinischer Abkl�rungen - nicht hinreichend objektiviert werden konnten. Das kantonale Gericht gelangte sodann zur Auffassung, dass das in der Folge des 20. August 2004 aufgetretene und sich - trotz �rztlicher, medikament�ser und physiotherapeutischer Behandlung - kontinuierlich ausweitende Beschwerdebild der Versicherten weder in einem nat�rlichen noch ad�quaten Kausalzusammenhang zum fraglichen Ereignis stehe, weshalb die Z�rich zu Recht einen Anspruch auf Versicherungsleistungen nach UVG abgelehnt habe.
3.2 Vorweg ist klarzustellen, dass f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhanges im Falle eines Schleudertraumas der HWS oder eines �quivalenten Verletzungsmechanismus nach der Rechtsprechung einzig Beschwerden in der Halsregion oder an der Wirbels�ule innerhalb der Latenzzeit von maximal 72 Stunden seit dem versicherten Ereignis aufgetreten sein m�ssen (SVR 2007 UV Nr. 23 S. 75 [U 215/05] und RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 [U 264/97]). Soweit die Vorinstanz eine davon abweichende Auffassung vertrat, kann ihr nicht gefolgt werden. Was die Beschwerdef�hrerin unter Berufung auf einen Bericht des am 8. Februar 2007 konsultierten Neurologen Dr. med. R.________ gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, ist nicht stichhaltig. Der genannte Bericht datiert siebzehn Monate nach Erlass des - rechtsprechungsgem�ss die Grenze der richterlichen �berpr�fungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 445 E. 1.2 [mit Hinweisen] S. 446) - Einspracheentscheides vom 12. September 2005. Die Ausf�hrungen des Dr. med. R.________ vom 12. Februar 2007 enthalten f�r den hier relevanten Zeitraum vor Erlass des Einspracheentscheides keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf den medizinisch ausreichend abgekl�rten Sachverhalt. Der Rheumatologe Dr. med. J.________ verneinte die Unfallkausalit�t der festgestellten generalisierenden weichteilrheumatischen Schmerzsymptomatik ausdr�cklich. Die Versicherte legt nicht dar und in den medizinischen Unterlagen finden sich keine Anhaltspunkte daf�r, dass - abgesehen von den klar unfallfremden Gesundheitssch�den - die nach dem 20. August 2004 allm�hlich geklagten, nicht objektivierbaren Beschwerden unter Ber�cksichtigung der gegebenen Umst�nde in einem anspruchsbegr�ndenden, nat�rlich und ad�quat kausalen Zusammenhang mit dem als urs�chlich geltend gemachten Auffahrunfall stehen. Die vorinstanzlich best�tigte Verneinung eines Anspruchs auf Unfallversicherungsleistungen durch die Z�rich ist daher nicht zu beanstanden.
Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begr�ndung erledigt (Art. 36a Abs. 1 lit. b und Abs. 3 OG).
Das Verfahren hat Versicherungsleistungen zum Gegenstand und ist deshalb kostenlos (Art. 134 OG in der bis Ende 2006 g�ltig gewesenen Fassung; vgl. E. 1 hievor). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist daher gegenstandslos. Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann wegen Aussichtslosigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372, je mit Hinweisen).