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Timestamp: 2019-05-20 12:24:28
Document Index: 55329098

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 10', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 27', '§ 25', '§ 33', '§ 4', '§ 13', '§ 4', '§ 10', 'de lege lata', '§ 13', '§ 7', '§ 5', '§ 18', '§ 21', '§ 10', '§ 13', '§ 13', '§ 4', '§\t4', '§ 47', '§ 25', '§ 49', '§ 4', '§ 13', '§ 4', '§ 10', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 33', '§ 33', '§ 4', '§ 19', '§ 12', '§ 7', '§ 4', '§ 27', '§ 33', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 30', '§ 4', '§ 10', '§ 10', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§\t189', '§\t222', '§ 226', '§ 226', '§ 236', '§ 243', '§ 244', '§ 94', '§ 4', '§ 22', '§ 25', '§ 10', '§ 12', '§ 27', '§ 12']

ÖStZ digital exklusiv 2018/11 – MitarbeiterBetStG 2017 Die steuerliche (Nicht-?) Vorteilhaftigkeit der Belegschaftsbeteiligungsstiftung NEU: ... – LexisNexis Zeitschriften
MitarbeiterBetStG 2017 Die steuerliche (Nicht-?) Vorteilhaftigkeit der Belegschaftsbeteiligungsstiftung NEU: Cui bono?
Michael Brightwell & Katharina Gewessler
Die1 Beteiligung von Arbeitnehmern2 am Unternehmen	ist seit jeher, insb aus steuerlicher Sicht, kontrovers diskutiert. Gerade aber in den letzten Jahren sind die verschiedenen Beteiligungsvarianten,	Mitarbeiter stärker an ein Unternehmen zu binden, ein wichtiges Instrument für Unternehmen geworden.3 Durch die fehlende	gesetzliche Regelung4 und die dadurch mögliche Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich für jede	Unternehmensphase, vom Start-up bis zur Konzerngesellschaft,5 geeignete Konstruktionen finden. Der vorliegende Beitrag	nimmt die Änderungen zu betrieblichen Privatstiftungen durch das MitarbeiterBetStG 2017, die ua die "österreichische Kernaktionärsstruktur	stärken"6 sollen, zum Anlass um die Vorteilhaftigkeit der Belegschaftsbeteiligungsstiftung auf den einzelnen Ebenen	und in einer Gesamtbetrachtung konkreter zu untersuchen.
1. Entwicklung der Belegschaftsbeteiligungsstiftung
Mit dem Kapitalmarktoffensive-Gesetz (KMOG)7 wurde 2001 dem Wunsch der Wirtschaft	nach einer steuerbegünstigten Partizipationsmöglichkeit von Arbeitnehmern am Unternehmen des Arbeitgebers gefolgt und die Belegschaftsbeteiligungsstiftung	geschaffen. Die Entwicklung, Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg zu beteiligen, liegt im Trend: Mit dem am 26. Juli 2017 im	BGBl 105/2017 veröffentlichten	Mitarbeiterbeteiligungsstiftungsgesetz 2017 (MitarbeiterBetStG 2017) findet die Belegschaftsbeteiligungsstiftung in § 4d Abs 3 EStG nicht nur	einen neuen Platz im Einkommensteuergesetz, sondern wird ua auch in den Punkten Zuwendungsbetrag und Glättung von Zuwendungen über mehrjährige Zeiträume	auf den aktuellen Stand der Bedürfnisse von Unternehmen gebracht.
Die Belegschaftsbeteiligungsstiftung ist eine betriebliche Privatstiftung. Dies bedeutet, dass Zuwendungen des Stifters an die Privatstiftung aus dem	Betriebsvermögen erfolgen und diese dann als Betriebsausgabe beim Stifter anzusetzen sind.8 Grundgedanke der Einführung	der Belegschaftsbeteiligungsstiftung war es, einen Anreiz für Arbeitnehmer durch steuerbegünstigte Zuwendungen aufgrund deren Betriebszugehörigkeit zu	schaffen, im gleichen Schritt aber sicherzustellen, dass die jeweiligen Gesellschaftsanteile bei Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen nicht	dem Wirkungsbereich des stiftenden Unternehmens verloren gehen.
Im Sinne der Übersichtlichkeit und besseren Verständlichkeit des Gesetzestextes wurden mit 1. Jänner 2018 die betreffenden Regelungen über die	betriebliche Privatstiftung in einen eigens dafür geschaffenen Paragrafen - § 4d EStG - eingefügt und neu strukturiert.9 Eine	Belegschaftsbeteiligungsstiftung iSd § 4d Abs 3 iVm § 4d Abs 5 Z 1 EStG liegt dann vor, wenn die Privatstiftung der Stiftungsurkunde und der	tatsächlichen Geschäftsführung nach ausschließlich und unmittelbar der Weitergabe von Beteiligungserträgen im Sinne des § 10 Abs 1 KStG aus	Beteiligungen an Arbeitgebergesellschaften dient. Im neu geschaffenen § 4d Abs 5 Z 1 EStG nimmt der Gesetzgeber eine Legaldefinition und	dahin gehende Einschränkung des Begriffs der Arbeitgebergesellschaften vor. In § 4d Abs 3 Z 2 EStG findet sich ein Verweis auf die	Arbeitgebergesellschaften, nämlich im Zusammenhang mit der Stiftereigenschaft, die für die Begünstigung der Belegschaftsbeteiligungsstiftung erforderlich	ist. Der Kreis der Begünstigten und Letztbegünstigten der Privatstiftung darf ausschließlich alle Arbeitnehmer oder bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern	oder frühere Arbeitnehmer des (jeweiligen) Stifters umfassen. Welche Arbeitnehmer zu einer Gruppe zusammengefasst werden können, muss nach	betriebsbezogenen Merkmalen definiert sein.10 Die Bildung einer solchen Gruppe muss nach Rechtsprechung des	VwGH11 sachlich begründbar sein und darf nicht willkürlich erfolgen.12 Als	Arbeitnehmer gelten gem § 4d	Abs 5 Z2 EStG auch die Kinder und der (Ehe-)Partner des (früheren) Arbeitnehmers. Die Belegschaftsbeteiligungsstiftung	ermöglicht es, dass Arbeitnehmer an dem Erfolg von Arbeitgebergesellschaften partizipieren. Gem § 27 Abs 5 Z 7 EStG gelten Zuwendungen von	Belegschaftsbeteiligungsstiftungen mit einem jährlichen Volumen von bis zu € 4.500 als Einkünfte aus Kapitalvermögen, wofür der begünstigte	Kapitalertragsteuersatz iHv 27,5 % in Anspruch genommen werden kann. Darüber hinausgehende Beträge sind gemäß § 25 Abs 1 Z 2 lit c EStG als Einkünfte aus	nichtselbstständiger Arbeit anzusehen und unterliegen der regulären Tarifbesteuerung iSd § 33 EStG. Zusätzlich kann es die Stiftungsurkunde	ermöglichen, dass nach Ablauf von 99 Jahren ab Errichtung auch der Stifter Letztbegünstigter ist.
2. Steuerliche Behandlung der Aktien-Anschaffung
2.1. Ebene der Arbeitgebergesellschaft
Durch die steuerliche Abzugsfähigkeit der Zuwendung an die Belegschaftsbeteiligungsstiftung liegt auch für die	Unternehmen selbst ein Anreiz für Implementierung einer solchen vor. Bei der Arbeitgebergesellschaft kann eine Zuwendung an die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung jedoch nur dann als Betriebsausgabe geltend gemacht werden, wenn es sich bei der Zuwendung
- um eine Beteiligung an einer Arbeitgebergesellschaft oder
- um den für die Anschaffung von Beteiligungen notwendigen Geldbetrag oder
- um Aufwendungen für Gründung und laufende Betriebsführung der Stiftung
handelt. Derartige Zuwendungen sind im Jahr, in dem sie anfallen, als steuerliche Betriebsausgabe abzugsfähig.	Diese Betriebsausgabe muss jedoch gem § 4d Abs 3 Z 1 EStG auf einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren verteilt werden, sofern parallel eine	Aufteilung der Betriebseinnahme bei der Belegschaftsbeteiligungsstiftung iSd § 13 Abs 1 Z 1 lit c KStG erfolgt.
Wird eine Beteiligung zugewendet, erfolgt dies zum Buchwert. Der Buchwert ist daher als Betriebsausgabe bei der Arbeitgebergesellschaft	abzugsfähig.13 Spätestens seit Inkrafttreten des neuen § 4d EStG ist uE davon auszugehen, dass auch	ausländische Beteiligungen, durch welche Beteiligungserträge iSd § 10 Abs 1 Z 5-7 KStG weitergegeben werden, an die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung zugewendet werden können. Voraussetzung ist jedenfalls, dass es sich um Beteiligungen an	Arbeitgebergesellschaften14 handelt.15 Dies kann insb dann der Fall sein, wenn	Beteiligungen ausländischer konzernverbundener Unternehmen, die de lege lata als Arbeitgebergesellschaften klassifiziert sind, zugewendet werden. Laut	Finanzverwaltung ist ein fremdfinanzierter Beteiligungserwerb durch die Privatstiftung selbst nicht möglich,16 was	jedoch aus dem Gesetzeswortlaut nicht direkt zu erkennen ist. Der vorgegebene Stiftungszweck der vollständigen Weiterleitung der Beteiligungserträge	an die Begünstigten kann durchaus auch bei fremdfinanzierten Beteiligungen erfüllt werden. Naturgemäß dürfen aber daher die Zinsen und Tilgungen nicht	aus den auszuschüttenden Beteiligungserträgen finanziert werden.17
Wird statt einer bereits vorhandenen Beteiligung ein Geldbetrag zur Anschaffung eben dieser zugewendet, stellt sich zum einen die Frage, wann ein	Anschaffungsvorgang seitens der Privatstiftung zu erfolgen hat, zum anderen lässt der Gesetzgeber offen, was genau den Begriff des "notwendigen	Geldbetrags" umfasst. Die Finanzverwaltung geht davon aus, dass der Beteiligungserwerb unverzüglich nach Zuwendung des Geldbetrags zu erfolgen hat. In	Ausnahmefällen wird ein Zuwarten geduldet, ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Zuwendung des Geldbetrags und Anschaffung der Beteiligung ist	aber unabdinglich. Kann von keinem Zusammenhang ausgegangen werden, kann der Betriebsausgabenabzug versagt werden.18	Wie sich der "notwendige Geldbetrag" zur Anschaffung von Beteiligungen definiert, ist nicht ersichtlich. Denkbar wäre wohl ein Geldbetrag, der die	Anschaffungskosten sowie die Anschaffungsnebenkosten abdeckt. Auch diesbezüglich unterbleibt eine Klarstellung.
Außerdem können Aufwendungen für die Gründung der Privatstiftung und solche, die durch die laufende Betriebsführung der Stiftung entstehen, als	Betriebsausgabe abgezogen werden. Die StiftR führen als Kosten der laufenden Betriebsführung beispielhaft Vorstandsvergütungen, Honorare für die	Jahresabschlussprüfung, Büromiete, Körperschaftsteuer der Stiftung sowie Personalkosten für Personal der Privatstiftung an.19
2.2. Ebene der Belegschaftsbeteiligungsstiftung
Betriebliche Privatstiftungen wie Belegschaftsbeteiligungsstiftungen und die Mitarbeiterbeteiligungsstiftungen	mit Geschäftsleitung oder Sitz in Österreich unterliegen als Körperschaften der Körperschaftsteuer. § 13 Abs 1 Z 1 lit a KStG sieht dabei -	anders als bei nicht betrieblichen Privatstiftungen - vor, dass § 7 Abs 3 KStG anzuwenden ist, weswegen alle Einkünfte als Einkünfte	aus Gewerbebetrieb einzustufen sind und der Gewinn nach § 5 EStG zu ermitteln ist.20 Der Stiftungsvorstand einer Privatstiftung	ist dabei gemäß § 18	PSG verpflichtet, Bücher zu führen, einen Jahresabschluss zu erstellen und sinngemäß die Vorgaben des UGB	anzuwenden.21 Der Jahresabschluss ist nach § 21 Abs 1 PSG vom Stiftungsprüfer zu prüfen.
Auf Ebene der Belegschaftsbeteiligungsstiftung unterliegen die empfangenen Zuwendungen grundsätzlich der Körperschaftssteuer. Jedoch sind	Zuwendungen von der Arbeitgebergesellschaft an die Belegschaftsbeteiligungsstiftung22 bis zur Freigrenze von € 4.500	pro Geschäftsjahr und Begünstigtem bei der Belegschaftsbeteiligungsstiftung iSd § 10 Abs 1 Z 1 KStG steuerbefreit.23 Sofern die Grenze von € 4.500 überschritten wird, ist der Gesamtbetrag als steuerliche Betriebseinnahme zu erfassen. Jedoch kann neben dem	sofortigen Ansatz der Zuwendungen als Betriebseinnahmen auch von der Option des § 13 Abs 1 Z 1 lit b KStG Gebrauch gemacht werden und die	Zuwendungen steuerlich auf das Zuwendungsjahr und auf bis zu neun folgende Wirtschaftsjahre gleichmäßig verteilt angesetzt werden, wodurch es zu einem	Körperschaftsteuer-Stundungseffekt kommen kann. Ergibt sich aus dem Zweck der Zuwendung allenfalls ein kürzerer Zeitraum, sind die Einnahmen auf	diesen zu verteilen.
Beim stiftenden Unternehmen hat eine spiegelbildliche Aufteilung zu erfolgen. In der Praxis kommt es aufgrund der Steuerfreiheit der Zuwendungen	des § 13 Abs 1 Z 1	KStG eher seltener zur Verteilung der Betriebseinnahmen.24 Die Verteilung erscheint nur	dann zweckmäßig, wenn auf Ebene der Stiftung Körperschaftsteuer anfällt, beim Stifter aber Verluste oder die Verwertung von angefallenen	Verlustvorträgen einritt.25
3. Zuwendung der Beteiligungserträge an Arbeitnehmer
Die Steuerfreiheit der Zuwendungen an die Arbeitnehmer und die Abzugsfähigkeit als Aufwendungen bei der	Arbeitgebergesellschaft knüpfen eng an den Begriff des Begünstigten an. Auf eine Legaldefinition im neu geschaffenen § 4d EStG wird verzichtet. Der	Gesetzgeber definiert aber in §	4d Abs 3 Z 3 EStG, dass der Kreis der Begünstigten und Letztbegünstigten ausschließlich aus Arbeitnehmern, deren Angehörigen	(Ehegatten und Kinder) oder eine Gruppe vorher genannter bestehen kann und die Begünstigten in der Stiftungsurkunde oder in einer allfälligen	Zusatzurkunde genau definiert werden müssen.26 Eine Differenzierung hinsichtlich der Höhe der Begünstigung kann nach	hM27 variieren, solange dies sachlich gerechtfertigt ist.
Werden alle nach dem Stiftungszweck erforderlichen Voraussetzungen erfüllt, erfolgt die Zuwendung der Beteiligungserträge an die Begünstigten unter	Einbehalt von Kapitalertragsteuer iHv 27,5 % bis zu einem Betrag von € 4.500. Bei Überschreiten der € 4.500 Grenze liegen für den überschreitenden Betrag	Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit vor. Gem § 47 Abs 1 EStG ist Arbeitgeber, wer Arbeitslohn iSd § 25 EStG ausbezahlt. Dementsprechend	ist die Belegschaftsbeteiligungsstiftung bei Überschreitung der € 4.500 Grenze als Arbeitgeber anzusehen.28 Nach Meinung	der Finanzverwaltung ist deshalb auf Zuwendungen, die den Betrag von € 4.500 übersteigen, Lohnsteuer unter Berücksichtigung des progressiven Steuersatzes	einzubehalten.29 Im Gegensatz zur Regelung über die Mitarbeiterbeteiligungsstiftung ist die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung im ASVG nicht ausdrücklich genannt. Grundsätzlich sind sämtliche Befreiungen von der Sozialversicherungspflicht taxativ	in § 49 Abs 3	ASVG aufgelistet. Hier finden sich in Z 18c die Zuwendungen aus Mitarbeiterbeteiligungen, soweit sie lohnsteuerfrei sind, in	Z 18d der Vorteil aus der unentgeltlichen oder verbilligten Abgabe von Aktien sowie in Z 18e der Vorteil aus der unentgeltlichen oder verbilligten	treuhändigen Verwahrung und Verwaltung von Aktien durch eine Mitarbeiterbeteiligungsstiftung. Eine ausdrückliche Nennung der Zuwendung aus einer	Belegschaftsbeteiligungsstiftung unterbleibt aber, weshalb von einer Versicherungspflicht auszugehen ist. Für die Arbeitnehmer stellen diese	Versicherungsbeträge keine Werbungskosten dar.30
4. Modellrechnung
Gemäß der in Punkt 2 und 3 beschriebenen Besteuerungssystematik wurde in Anlehnung an die Modellrechnung von	Eberhartinger	31 eine Modellvergleichsrechnung für Belegschaftsbeteiligungsstiftungen auf Basis der ab 1. 1. 2018 anzuwendenden	Rechtslage erstellt. Da die erfolgsabhängige Belohnung von Mitarbeitern wesentlich zur Performance des Unternehmens beitragen kann stellt sich aus Sicht	der Steuerlehre die Frage, in welcher Form diese Belohnungsart dem Mitarbeiter zukommen soll, sodass dieser am Gewinn, nicht jedoch an der Substanz des	Unternehmens beteiligt ist. Ähnlich einer variablen Vergütung in Form eines Bonus am Ende des Jahres wird auch bei Partizipation mittels	Belegschaftsbeteiligungsstiftung lediglich ein Erfolgsanteil an die Arbeitnehmer weitergegeben, ohne dass dadurch eine Substanzbeteiligung an der	Arbeitgebergesellschaft zugewendet wird. Aus diesem Grund wurde als Vergleichsmaßstab die Vergütung der Arbeitnehmer in Form einer variablen Vergütung	("Bonus") gewählt.
Die Berechnung erfolgt auf Basis der Kapitalwertmethode und ist dementsprechend zahlungsstromorientiert. Steuerein- und -auszahlungen werden im Jahr	der Gewinnentstehung sofort zahlungswirksam berücksichtigt.
4.1. Simulationsablauf und formelmäßige Darstellung
Die Modellvergleichsrechnung stellt das Modell der Belegschaftsbeteiligungsstiftung dem Modell einer variablen	Vergütung gegenüber. Für den Fall des Belegschaftsbeteiligungsstiftungsmodells erfolgt die Berechnung in drei Schritten: die Aktienanschaffung, die	laufende erfolgsabhängige Vergütung und die Zuwendung an den Letztbegünstigten am Ende des Betrachtungszeitraums.
Für die in der Modellrechnung dargestellten Formeln werden nachfolgende Abkürzungen verwendet:
- n = Betrachtungszeitraum (bzw Lebensdauer der Belegschaftsbeteiligungsstiftung)
- d = Ausschüttungsquote in Verhältnis zum Gewinn
- w = Wertsteigerung der Aktie
- AK = Aktienzuwendungsanschaffungskosten in t0
- GA = Gewinnausschüttung
- sKöSt = Körperschaftsteuersatz, 25%
- sKESt = Kapitalertragsteuersatz, 27,5%
- SESt = Einkommensteuer-Grenzsteuersatz
- qsKöSt = Diskontierungszinssatz unter Berücksichtigung der Körperschaftsteuer
- sKESt	= Diskontierungszinssatz unter Berücksichtigung der Kapitalertragsteuer
Allgemein gilt für das Modell, dass die Gewinnausschüttung (bzw die variable Vergütung) abhängig von der	Ausschüttungsquote und der Aktien-Wertsteigerungsrate der Arbeitgebergesellschaft ist:
Die Aktien-Wertsteigerungsrate und die Ausschüttungsquote werden über den Betrachtungszeitraum als konstant	angenommen.
4.1.1. Aktienanschaffung
Wie bereits eingangs erwähnt, kann die Aktienanschaffung für die Belegschaftsbeteiligungsstiftung von der	Arbeitgebergesellschaft gemäß § 4d Abs 3 EStG als Betriebsausgabe geltend gemacht werden, was auf	Gesellschafts-Ebene folgende Auswirkung hat:
Auf Ebene der Belegschaftsbeteiligungsstiftung ist diese Zuwendung grundsätzlich steuerfrei, sofern sie	nicht den Betrag von € 4.500/Begünstigten überschreitet.
Wird die Freigrenze von € 4.500 je Begünstigtem überschritten, so ist die Zuwendung zur Gänze als	steuerliche Betriebseinnahme anzusetzen.
Jedoch besteht gemäß § 13 Z 1 lit b KStG die Möglichkeit, diese über bis zu zehn Jahre gleichmäßig	als Betriebseinnahme zu verteilen. Sofern die Belegschaftsbeteiligungsstiftung von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, hat gemäß	§ 4d Abs 3 Z 1	EStG auf Ebene der Gesellschaft auch eine Aufteilung der Betriebsausgabe zu erfolgen (siehe Abbildung 1).
Belegschaftsbeteiligungsstiftungsmodell
4.1.2. Laufende erfolgsabhängige Vergütung
Die Dividendenzahlung der Arbeitgebergesellschaft, die sich als Ausschüttungsquote des Aktienwerts zum	jeweiligen Stichtag errechnet und von der Arbeitgebergesellschaft über die Belegschaftsbeteiligungsstiftung an den jeweiligen Arbeitnehmer fließt,	ist bei der Arbeitgebergesellschaft nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig. Dafür konnte die in 4.1.1. erwähnte Zuwendung des Geldbetrags zur	Anschaffung von Aktien der Arbeitgebergesellschaft als Betriebsausgabe bei der Arbeitgebergesellschaft geltend gemacht werden. Durch die	Dividendenzahlung an die Belegschaftsbeteiligungsstiftung ergibt sich für die Arbeitgebergesellschaft die nachfolgende Formel:
Der Zahlungsabfluss durch die Dividendenauszahlung (GA) wurde in der Modellrechnung mit der Höhe der	variablen Vergütung (exkl Lohnnebenkosten), die als Vergütung bei der Arbeitgebergesellschaft abzugsfähig ist,
Auf Ebene der Belegschaftsbeteiligungsstiftung ist die Dividendenzahlung von der Arbeitgebergesellschaft an die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung gemäß § 10 Abs 1 KStG von der Körperschaftsteuer befreit. Nach Auffassung der Finanzverwaltung gilt die	"stiftungserklärungsgemäße Weiterleitung der Beteiligungserträge im Jahr der Vereinnahmung an die Begünstigten" durch die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung grundsätzlich als Betriebsausgabe,32 was angesichts des expliziten	Betriebsausgabenabzugsverbot iSd § 12 Abs 1 Z 1 KStG überrascht. Gem § 12 Abs 1 Z 1 KStG dürften	Aufwendungen für die Erfüllung von Zwecken des Steuerpflichtigen (der Belegschaftsbeteiligungsstiftung), die durch Stiftung vorgeschrieben sind,	nicht abgezogen werden. Die Finanzverwaltung geht aufgrund der abgabenrechtlichen Beschränkung des Stiftungszwecks auf die Erfüllung	unternehmerischer Zwecke des Stifters davon aus, dass Zuwendungen als Betriebsausgaben und nicht als Erfüllung von stiftungsurkundenmäßigen	Zwecken iSd § 12 Abs 1	Z 1 KStG zu interpretieren sind. 33 Da diese Aufwendungen uE auch im Zusammenhang	mit nicht steuerpflichtigen Einnahmen34 stehen und dadurch auch vom Abzugsverbot iSd § 12 Abs 2 KStG	umfasst sind, müsste auch davon auszugehen sein, dass die Weiterleitung der Beteiligungserträge wohl nicht als steuerliche Betriebsausgabe gelten	kann.35 Andernfalls würde die Belegschaftsbeteiligungsstiftung durch die Geltendmachung der Zuwendungen als	Betriebsausgabe über die Jahre hohe steuerliche Verlustvorträge anhäufen. Jedoch ist ohnedies davon auszugehen, dass die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung idR wenige bis keine Betriebseinnahmen lukriert, mit welchen sie solche Betriebsausgaben ausgleichen	könnte.
Dementsprechend wird in der Berechnung davon ausgegangen, dass die Belegschaftsbeteiligungsstiftung durch die Weiterleitung der	Beteiligungserträge an die Arbeitnehmer keinen Betriebsausgabenabzug geltend machen kann, wodurch sich folgende Formel ergibt:
Die Zuwendung (bzw Weiterleitung der Beteiligungserträge) an die Arbeitnehmer unterliegt bei den	Arbeitnehmern bis zu einem Zuwendungsbetrag von € 4.500 pro Arbeitnehmer der Kapitalertragsteuer:
Ein darüber hinausgehender Betrag unterliegt als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit der regulären	Tarifbesteuerung iSd § 33	EStG, der in der Modellrechnung dem Grenzsteuersatz entspricht:
Bei variabler Vergütung unterliegen alle an die Arbeitnehmer ausbezahlten Beträge der regulären	Tarifbesteuerung iSd § 33	EStG. Auch hierfür wird in der Modellrechnung der Grenzsteuersatz verwendet:
Belegschaftsbeteiligungsstiftungsmodell	 variable Vergütung
4.1.3. Gesellschaft als Letztbegünstigte
Mit Ablauf von 99 Jahren erfolgt die Zuwendung durch die Belegschaftsbeteiligungsstiftung an den	Letztbegünstigten, der in der Modellrechnung in Einklang mit § 4d Abs 3 z 3 EStG der Stifter (die Arbeitgebergesellschaft) ist. Gemäß den Vorgaben	der Liquidationsbesteuerung iSd § 19	KStG ist der Liquidationsgewinn grundsätzlich körperschaftsteuerpflichtig, jedoch erachten die StiftR in Rz 151 die	Zuwendungen an den Letztbegünstigten als abzugsfähig,36 was angesichts der Regelung in § 12 Abs 1 Z 1	KStG wohl überrascht , jedoch von Teilen der Literatur geteilt wird.37 Folgt man der	Interpretation der Finanzverwaltung nicht, erfolgt eine wirtschaftliche Doppelbesteuerung der Aktienwertsteigerung: Die Wertsteigerung der Aktie	würde in diesem Fall einerseits bei der Liquidationsbesteuerung der Belegschaftsbeteiligungsstiftung und andererseits bei Ansatz der Anteile beim	Letztbegünstigten (Stifter) mit Körperschaftsteuer belastet werden. Eine gesetzliche Klarstellung würde wohl zur Auflösung dieser	Rechtsunsicherheit beitragen.
Der Meinung der Finanzverwaltung folgend wurde in die Modellrechnung die Zuwendung an den Letztbegünstigten als Betriebsausgabe geltend	gemacht, wodurch auf Ebene der Belegschaftsbeteiligungsstiftung folgende Formel zur Anwendung kommt:
Die Arbeitgebergesellschaft erzielt durch die Letztbegünstigung gemäß § 7 Abs 3 KStG	Einkünfte aus Gewerbebetrieb, wobei auch die Substanzauszahlungen der Belegschaftsbeteiligungsstiftung an den Stifter zu den Einkünften aus	Gewerbebetrieb zu zählen und auf Ebene der Belegschaftsbeteiligungsstiftung steuerpflichtig sind:38
Da die Vorteilhaftigkeit zwischen variabler Vergütung und Belegschaftsbeteiligungsstiftung von einer	Vielzahl an Variablen abhängt, wurde auf die Berechnung von Extremwerten verzichtet.39
4.2. Rahmenbedingungen & Prämissen
Die Steuerbarwert- und die Kapitalwertberechnung unter Berücksichtigung von Steuern unterliegt folgenden	Annahmen und gesetzlichen Voraussetzungen zur Inanspruchnahme der Begünstigung:
- Ein positiver Steuerbarwert entspricht einer Steuerersparnis, während ein negativer Steuerbarwert eine Steuerlast bedeutet.
- Der Arbeitgeber gewährt die unentgeltliche Abgabe der Aktien allen Arbeitnehmern bzw einer bestimmten Gruppe von Arbeitnehmern.
- Die Stiftungsurkunde und die tatsächliche Geschäftsführung der Belegschaftsbeteiligungsstiftung erfüllen die Voraussetzung einer	Belegschaftsbeteiligungsstiftung.
- Stifter lt Stiftungsurkunde ist eine Arbeitgebergesellschaft.
- Begünstigte sind lt Stiftungsurkunde ausschließlich alle Arbeitnehmer.
- Dividenden werden in voller Höhe an die Arbeitnehmer weitergeleitet: Es erfolgt keine Glättung der Zuwendungen iSd	§ 4d Abs 3 Z 4	EStG.
- Von der Berücksichtigung von Verwaltungs- oder Gründungskosten für die Errichtung und laufende Verwaltung der Stiftung wird	abgesehen.
- Die Stiftung führt ein Evidenzkonto gem § 27 Abs 5 Z 8 lit c EStG.
- Die Mindestkörperschaftsteuer wurde aufgrund der untergeordneten Bedeutung bei Großunternehmen mit hoher Beschäftigungszahl außer Acht	gelassen.
- Ggf entstehende Steuergutschriften können auf Ebene der Belegschaftsbeteiligungsstiftung nicht rückgefordert werden.
- Dienstgeberbeitrags-, Dienstgeberzuschlags- und Kommunalsteueraspekte werden außer Acht gelassen.
- Umsatzsteuerliche Aspekte werden außer Acht gelassen.
- Sozialversicherungsrechtliche Aspekte werden außer Acht gelassen.
- Sofern nicht anders angegeben, unterliegt die Aktie einer jährlichen Wertsteigerung von 4 %.
- Sofern nicht anders angegeben, erfolgt eine Berechnung mit einem ESt-Grenzsteuersatz von 50 %.
- Die jährliche Gewinnausschüttung wird wie auch die in der Vergleichsrechnung zur Anwendung kommende variable Vergütung als Prozentsatz vom	Aktienkurswert definiert und beträgt, sofern nichts anderes bei der jeweiligen Berechnung angegeben ist, 3 % vom jeweils gültigen	Aktienkurs.40
- Die Diskontierung erfolgt, sofern nicht anders angegeben, mit 4 % vor Steuern.
- Der Betrachtungszeitraum beträgt 10 Jahre.
- Die Aktien werden am Ende des Betrachtungszeitraums zum Aktienkurswert verkauft und der Stifter ist Letztbegünstigter.
4.3. 10-Jahr-Modell (n=10)
Der Planungshorizont von Unternehmen umfasst zumeist nur wenige Jahre. Auch gesetzliche Rahmenbedingungen	unterliegen regelmäßig Änderungen, wodurch in der folgenden Simulation von einem Betrachtungszeitraum von 10 Jahren ausgegangen wird. Vereinfachend	wird unterstellt, dass die Belegschaftsbeteiligungsstiftung am Ende des Betrachtungszeitraums aufgelöst werden kann und die Arbeitgebergesellschaft	als Letztbegünstigte vom Veräußerungserlös der Aktien zum Aktienkurs in t10 profitiert.
4.3.1. Kapitalwertrechnung
Betrachtet man die Mittelabflüsse von Gesellschaft und Belegschaftsbeteiligungsstiftung bzw die	Mittelzuflüsse auf Ebene der Arbeitnehmer in einer Kapitalwertberechnung, so wird in der Betrachtung aller Ebenen bei den gegebenen Parametern	deutlich, dass die Belegschaftsbeteiligungsstiftung bei einem Aktienzuwendungsvolumen von € 1.000 bis € 10.000 je Arbeitnehmer grundsätzlich als	vorteilhaft zu erachten ist (siehe Abbildung 4).
Auffallend erscheint, dass bei gegebenen Parametern ein Aktienzuwendungsvolumen je Arbeitnehmer von € 10.000	in der Gesamtbetrachtung (dh bei Kumulierung der Kapitalwerte von Gesellschaft, Belegschaftsbeteiligungsstiftung und der Ebene des Arbeitnehmers)	nur dann gegenüber einem Aktienzuwendungsvolumen je Arbeitnehmer von € 1.000 zu bevorzugen ist, wenn die Gewinnausschüttung nicht mehr als 2 %	beträgt. Sofern die Gewinnausschüttung mehr als 2 % beträgt, ergibt sich in der Gesamtbetrachtung ein geringerer Kapitalwert als bei einem	Aktienzuwendungsvolumen von € 1.000. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass die Zuflüsse an die Mitarbeiter nach Kapitalertragsteuer die	progressiv wachsenden Gewinnausschüttungen bei höheren anfänglichen Aktienzuwendungsvolumen nicht ausgleichen können.
Betrachtet man lediglich die Kapitalwerte nach Steuern der Gesellschaft und der Belegschaftsbeteiligungsstiftung, so ergibt sich folgendes	Bild:
Variiert man Aktienzuwendung und Aktienkursanstieg bei einer konstanten Gewinnausschüttung iHv 3 % des	Aktienvolumens, so kann beobachtet werden, dass die variable Vergütung nur bei einer hohen anfänglichen Aktienzuwendung (10.000) mit einem	geringen Aktienkursanstieg (unter 4 %, also unter dem zugrunde gelegten Diskontierungszinssatz) als vorteilhaft gesehen werden kann	(Abbildung 6).
Betrachtet man unterschiedliche Aktienzuwendungsbeträge und variiert dabei den Aktienkursanstieg mit 3 % und	4 %, kann beobachtet werden, dass bei höheren Aktienzuwendungsbeträgen und höheren Aktienzuwendungsanstiegen die variable Vergütung für die	Arbeitgebergesellschaft günstiger wird:
4.3.2. Vergleich der Steuerbarwerte
Bei einer Investition der Gesellschaft in die Belegschaftsbeteiligungsstiftung iHv € 4.500 je Arbeitnehmer,	einer jährlichen Ausschüttung von 3 % des Aktienkurses und einem Arbeitnehmer-Grenzsteuersatz von 50 % ergibt sich über den Betrachtungszeitraum	in der Gesamtbetrachtung aller Ebenen ein Steuerbarwert (graue Fläche) iHv € 1.058,37 im Vergleich zur Gewinnbeteiligung mittels Bonussystems. Der	Steuerbarwert ergibt sich dabei summarisch auf Ebene von Gesellschaft und Belegschaftsbeteiligungsstiftung (dunkelgrauer Balken, € 736,18) wie	auch auf Ebene der Arbeitnehmer (schwarzer Balken, € 322,19). Das prozentuelle Verhältnis teilt sich somit im Verhältnis von rund 30:70 auf, wobei	der Steuerbarwert-Anteil der Mitarbeiter mit steigender Gewinnausschüttungsquote im Verhältnis zum Zuwendungsvolumen zunimmt.
Sofern der Aktienzuwendungsbetrag je Arbeitnehmer jedoch auf einen höheren Betrag, bspw auf € 50.000 je	Arbeitnehmer, ansteigt, ergibt sich keine Steuerersparnis für die Arbeitgebergesellschaft, sondern nur noch für den Arbeitnehmer. In Summe ist die	Steuerbelastung höher als im Fall einer variablen Vergütung:
4.3.3. Steuerersparnis in der Gesamtbetrachtung bei unterschiedlichen Grenzsteuersätzen
Aus Abbildung 8 ist abzulesen, dass sich die Steuerbarwert-Vorteile der Belegschaftsbeteiligungsstiftung	insb aus der begünstigten Besteuerung der weitergeleiteten Dividenden ergeben. Sobald die Zuwendungen der Belegschaftsbeteiligungsstiftung an die	Arbeitnehmer den Betrag von € 4.500 überschreiten, kommt für jeden weiteren € der reguläre Grenzsteuersatz zur Anwendung, wodurch auch die	maximale Steuerersparnis für Arbeitnehmer gedeckelt ist. In Abbildung 9 ist dieser Effekt bei dem Steuerbarwert auf Ebene der	Arbeitnehmer bei einer Gewinnausschüttung von 9-10 % erkennbar. Wie hoch die Arbeitnehmer-Steuerersparnis konkret ist, hängt stark vom	individuellen Grenzsteuersatz und der Höhe der Aktienzurechnung je Arbeitnehmer ab: Bei einer anfänglichen Aktienzuwendung iHv € 4.500 ergibt sich	die in Abbildung 10 dargestellte Steuerbarwert in der Gesamtbetrachtung (auf allen Ebenen):
Für die Arbeitnehmer ist die Zuwendung über eine Belegschaftsbeteiligungsstiftung jedenfalls ab einem	Grenzsteuersatz von mehr als 27,5 % als vorteilhaft zu erachten. Jedoch ist auch bei einem Grenzsteuersatz von weniger als 27,5 % die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung nicht unbedingt als nachteilig zu qualifizieren.41
Wie bereits erwähnt, nimmt der positive Steuerbarwert in der Gesamtbetrachtung mit steigender	Ausschüttungsquote sogar ab, da die Arbeitnehmer von der begünstigten Besteuerung der Zuwendungen der Belegschaftsbeteiligungsstiftung nur mit	einem Betrag von bis zu € 4.500 pro Jahr von der KESt-Besteuerung profitieren können. Ein darüber hinausgehender Betrag stellt für die	Arbeitnehmer Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit dar und ist dementsprechend mit dem Tarif iSd § 33 EStG zu besteuern, weswegen es zu keinem	Anstieg der Steuerbarwert-Differenz zwischen Belegschaftsbeteiligungsstiftung und variabler Vergütung auf Ebene der Arbeitnehmer mehr kommt.	Demgegenüber kommt es auf Ebene der Arbeitgebergesellschaft zu einer Ausweitung des Steuernachteils zwischen Belegschaftsbeteiligungsstiftung und	variabler Vergütung, da die Dividendenausschüttungen anders als die Bonus-Zahlungen nicht abzugsfähig für die Arbeitgebergesellschaft	sind.
4.3.4. Sensitivität
Je nach Beobachtungszeitraum kann die Vorteilhaftigkeit der Belegschaftsbeteiligungsstiftung vom	Diskontierungszinssatz und dem Aktienkursanstieg abhängen. Dementsprechend wurden die in der Grafik dargestellten drei unterschiedlichen Szenarien	und deren Auswirkung auf den Kapitalwert nach Steuern untersucht:
1%	 4%	 8%
Diskontierungssatz	 8%	 3.0. Loser
4%	 2.0. Average
1%	 1.0. Champion
Bei näherer Betrachtung ergibt sich, dass sich eine Arbeitgebergesellschaft bei gegebenen Parametern für die	Zuwendung mittels Belegschaftsbeteiligungsstiftung entscheiden wird, wenn sich der Aktienwert besser als das Alternativinvestment	entwickelt:
So existiert bspw ein Kapitalwertvorteil durch die Belegschaftsbeteiligungsstiftung bei einem Alternativinvestment von 3 %, wenn der	Aktienkurswertanstieg mehr als 3 % beträgt. Bei einem Aktienkurswertanstieg von 5 % beträgt der Kapitalwertvorteil der	Belegschaftsbeteiligungsstiftung je Begünstigtem schon mehr als € 2.000.
4.4. 99-Jahr-Modell (n=99)
Weitet man das Simulationsmodell auf einen Beobachtungszeitraum von 99 Jahren aus, stößt man auf wesentlich	andere Ergebnisse.
Ein Beobachtungszeitraum von 99 Jahren kann wohl nur damit gerechtfertigt werden, dass auch die Belegschaftsbeteiligungsstiftung eine gesetzlich	bedingt begrenzte Lebensdauer von 99 Jahren hat und deshalb zumindest kurz ein Blick auf die sich entwickelnden Ergebnisse geworfen werden sollte. Wie	in den oben dargestellten Berechnungen wurde - sofern nichts anderes vermerkt ist - mit einem Diskontierungszinssatz von 4 % vor Steuern abgezinst.	Auch hier wird als Letztbegünstigter in Einklang mit § 4d Abs 3 Z 3 EStG in der Stiftungsurkunde der Stifter (dh die stiftende	Arbeitgebergesellschaft) benannt.
4.4.1. Kapitalwertrechnung
Sofern die Kapitalwertrechnung auf einen Zeitraum von 99 Jahre ausgeweitet wird, scheint die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung gegenüber der variablen Vergütung generell nachteilig:
Isoliert man lediglich die Kapitalwerte von der Arbeitgebergesellschaft und der	Belegschaftsbeteiligungsstiftung, ergibt sich folgendes Vergleichsbild:
Auch in diesem Fall ist die Belegschaftsbeteiligungsstiftung als nachteilig zu erachten.
4.4.2. Sensitivität
Die Veränderung des Verhältnisses von Diskontierungszinssatz vor Steuern und Aktienkursanstieg kann insb bei	solch einem langen Beobachtungszeitraum sehr große Auswirkungen auf den Kapitalwert bzw auch auf die Vorteilhaftigkeit der	Belegschaftsbeteiligungsstiftung haben.
Insb durch den Rückfluss der eigenen Aktien an die Arbeitgebergesellschaft als Letztbegünstigte ergeben sich zwei Effekte: Einerseits hat die	Arbeitgebergesellschaft die Substanzzuwendung der Belegschaftsbeteiligungsstiftung zu versteuern, andererseits erhält sie die Aktien nicht zum	ursprünglich zugewendeten Wert, sondern zum gemeinen Wert in t99 zurück. Abbildung 16 veranschaulicht die Auswirkung des	Verhältnisses zwischen Diskontierungszinssatz und Aktienkursanstieg auf den Kapitalwert-Vorteil nach Steuern bei einem Beobachtungszeitraum von 99	Jahren.42
Wie schon Eberhartinger	43 festgestellt hat, ist die steuerliche Vorteilhaftigkeit der Belegschaftsbeteiligungsstiftung für das Unternehmen und	die Arbeitnehmer nur bei sehr geringer Vergütung gegeben. Diese generelle Aussage hat auch nach der neuen Rechtslage Gültigkeit. Auch nach	König bringt diese Variante der Beteiligung der Belegschaft am Unternehmen dieser kaum einen Vorteil. Vorteile entstehen ihrer	Auffassung nach vorwiegend für das stiftende Unternehmen bzw den Konzernverbund.44
Ob die Belegschaftsbeteiligungsstiftung für die Arbeitgebergesellschaft gegenüber einem variablen Bonussystem zu bevorzugen ist, muss im Einzelfall	untersucht werden. Neben den ausgeführten Entscheidungsparametern der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre muss als Argument gegen die	Belegschaftsbeteiligungsstiftung uE noch angeführt werden, dass zwar die hA45 der Auffassung ist, sowohl die laufenden	Zuwendungen als auch die Zuwendung an den Letztbegünstigten (Stifter) seien als Betriebsausgabe steuerlich abzugsfähig, wodurch sich keine	Doppelbesteuerung bei Auflösung der Belegschaftsbeteiligungsstiftung ergibt, jedoch ist keine explizite Klarstellung im Gesetzestext zu erkennen, wodurch	es uE nach zu Planungs- und Rechtsunsicherheit für die Entscheidungsträger kommt. Unternehmen werden vor Implementierung neuer	Arbeitnehmer-Beteiligungsmodelle mögliche Steuerrisiken evaluieren und versuchen diese weitestgehend zu vermeiden, weswegen sie wohl auch aufgrund der	wirtschaftlichen Doppelbesteuerung bei Auflösung und Abwicklung der Belegschaftsbeteiligungsstiftung davor zurückschrecken könnten, eine	Arbeitnehmer-Beteiligung mittels Belegschaftsbeteiligungsstiftung zu etablieren. Eine gesetzliche Klarstellung wäre hier wünschenswert.
Bei einem Beobachtungszeitraum von zehn Jahren und der Annahme des Aktienrückflusses von der Belegschaftsbeteiligungsstiftung an die	Arbeitgebergesellschaft am Ende des Betrachtungszeitraums ergibt sich für die Arbeitgebergesellschaft als Entscheidungsträgerin bei gegebenen Parametern	bis zu einem Aktienzuwendungsbetrag von € 4.500 eine Vorteilhaftigkeit der Belegschaftsbeteiligungsstiftung (vgl Abbildung 8). Sofern	der Aktienzuwendungsbetrag bspw € 10.000 beträgt, kann das Modell der Belegschaftsbeteiligungsstiftung für die Arbeitgebergesellschaft nur noch dann als	vorteilhaft angesehen werden, wenn der Aktienkursanstieg bei einem Beobachtungszeitraum von 10 Jahren nicht mehr als 4 % beträgt (vgl Abbildung	4). Sofern der Aktienzuwendungsbetrag € 4.500 beträgt, ist die Inanspruchnahme einer Belegschaftsbeteiligungsstiftung auch dann zu	bevorzugen, wenn der Aktienkursanstieg zumindest dem Diskontierungszinssatz entspricht (vgl Abbildung 13). Bei Ausweitung des	Beobachtungszeitraums auf 99 Jahre hängt die Vorteilhaftigkeit sehr stark von der Entwicklung des Aktienkurswertanstiegs und des Diskontierungszinssatzes	ab, weswegen ein so langer Beobachtungszeitraum wohl keine Entscheidungsgrundlage bilden kann.
Für die Arbeitnehmer ist die Belegschaftsbeteiligungsstiftung - wenig überraschend - generell als vorteilhaft zu erachten. Diese profitieren	tendenziell sehr schnell, jedoch in überschaubarem Rahmen, da dadurch über die Belegschaftsbeteiligungsstiftung Dividenden iHv bis zu € 4.500 pro Jahr	lediglich mit Kapitalertragsteuer iHv 27,5 % belastet werden. Ob eine variable Vergütung in gleicher Höhe auch für Arbeitnehmer mit höheren	Grenzsteuersätzen tatsächlich einen Anreiz schafft, kann wohl stark bezweifelt werden. Für Arbeitnehmer mit geringeren Einkommen und entsprechend	geringeren Grenzsteuersätzen ist wiederum die Steuerersparnis wesentlich geringer, da der Unterschied zwischen Grenzsteuersatz und Kapitalertragsteuersatz	geringer ist.
Um eine individuelle Vorteilhaftigkeitsanalyse auf Basis einer detaillierten Planungsrechnung wird in der Praxis wohl kein Weg vorbeiführen.
Die Autoren bedanken sich für die kritische Durchsicht des Manuskripts bei Univ.-Prof. Mag. Dr. Eva Eberhartinger LL.M.(Exeter)	und Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der Folge auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche	Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlechter.
Kronberger/Rauner/Past in Mitarbeiterbeteiligung in Österreich 38.
Linde BFGjournal News vom 7. 4. 2017.
Bestehende Belegschaftsbeteiligungsstiftungen sind derzeit ua die voestalpine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung FN 129411k sowie die Flughafen	Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung FN 203590y.
Vgl Erl zu Initiativantrag 2231/A, Begründung 7.
BGBl 2001/2.
Vgl § 4 Abs 11 Z 1	EStG.
Vgl VwGH	19. 10. 1995, 95/13/0062; StiftR Rz 208.
Vgl VwGH	27. 7. 2016, 2013/13/0069.
Siehe hierzu auch Patka, Sind Manager eine steuerbegünstigte § 3 EStG-Gruppe, PVP 2016/9, 242-243.
Vgl StiftR Rz	211.
Dh der Arbeitgeber der Begünstigten sowie mit dieser Gesellschaft verbundene Konzernunternehmen, im Rahmen eines Sektors gesellschaftsrechtlich	verbundener Unternehmen, oder in einem Haftungsverbund gemäß § 30 Abs 2a BWG befindliche Unternehmen.
Zur Diskussion über die Niederlassungsfreiheit vgl Jakom EStG § 4 Rz 448 mwN, wobei uE nach durch den Verweis auf Beteiligungserträge iSd	§ 10 Abs 1	KStG auch in der Fassung vor MitarbeiterBetStG 2017 ausländische Beteiligungen (§ 10 Abs 1 Z 5-7 KStG) umfasst sein	müssten.
StiftR Rz 177; aA:	Thurnschirn in Kronberger/Leitsmüller/Rauner (Hrsg), Mitarbeiterbeteiligung in Österreich 158;	Tumpel/Trenkwalder (Hrsg), SWK-Sonderheft, Stock-Options 48; Zorn in	Doralt/Kirchmayr/Mayr/Zorn § 4 435/13 ff.
Siehe ausführlich zur Thematik des fremdfinanzierten Beteiligungserwerbs Jakom EStG 2017 § 4 Rz 57 f.
Jakom EStG 2017 § 4 Rz 451.
Vgl StiftR 2009 Rz	174.
Kurz angemerkt sei, dass die Arbeitnehmerförderungsstiftung des § 4d Abs 2 von der unbeschränkten Körperschaftsteuerpflicht nach	§ 5 Z 7 KStG iVm	§ 6 Abs 4	KStG befreit ist.
§§	189-216, §§	222 bis § 226 Abs 1, §§ 226 Abs 3 bis 234, §§ 236 bis 239 UGB sowie § 243 für den Lagebericht bzw §§ 244 bis 267 UGB für den Konzernabschluss und	Konzernlagebericht.
Sofern diese Zuwendungen für den "Zugang (Erwerb) der Beteiligungen oder den für die Anschaffung der Beteiligungen notwendigen Geldbetrag	beschränken".
Sofern die Belegschaftsbeteiligungsstiftung jedoch mit weniger als 10 % an der Gesellschaft beteiligt ist kann § 94 Z 2 EStG nicht angewendet werden,	weswegen die Arbeitgebergesellschaft bei Ausschüttung der Beteiligungserträge Kapitalertragsteuer iHv 27,5 % einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen	hat. Die Kapitalertragsteuer ist von der Belegschaftsbeteiligungsstiftung im Wege der Veranlagung zurückzufordern. Sofern kein steuerpflichtiges Einkommen	am Ende des Jahres existiert sollte auch die Kapitalertragsteuer als Körperschaftsteuer verrechnet werden können.
Vgl Jakom EStG 2017 § 4 Rz 424.
Vgl Trenkwalder/Gruber, Mitarbeiterbeteiligungen und Stock Options - Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten nach dem KMOG,	RWZ 2001, 15.
Ein wesentlich beteiligter Gesellschafter iSd § 22 Z 2 EStG kann jedenfalls nicht Begünstigter einer Belegschaftsbeteiligungsstiftung sein.
Vgl zB Arnold/Stangl/Tanzer, Stiftungsrecht RZ IV/67.
Vgl StiftR Rz	240; die von einem € 1.460 Betrag sprechen da bis dato noch keine Anpassung der StiftR erfolgte.
Vgl StiftR Rz	240; § 25 Abs 1 Z 2 lit c EStG.
Vgl Müller in SWK-Spezial Lohnverrechnung 2018, Mitarbeiterbeteiligungen.
Eberhartinger, Steuerliche (Nicht-)Vorteilhaftigkeit der Belegschaftsbeteiligungsstiftung, RWZ 2003/42, 139.
Vgl StiftR 2009 Rz	177; siehe auch Erläuterungen zum KMOG zu Art II Z 2; so auch Achatz/Kirchmayr.
Vgl StiftR 2009 Rz 149.
Steuerbefreiung iSd § 10	Abs 1 KStG.
Kritisch hierzu: Achatz, der davon ausgeht, dass kein "hinreichender wirtschaftlicher Zusammenhang" zwischen den Zuwendungen an	die Arbeitnehmer aus den steuerbefreiten Beteiligungserträgen unterstellt werden kann, Vgl Achatz in	Achatz/Jabornegg/Resch (Hrsg) Mitarbeiterbeteiligung - Aktienoptionen S 62-63; Achatz in	Achatz/Kirchmayr (Hrsg), Kommentar Körperschaftsteuergesetz, § 12 Rz 55; Stangl in	Arnold/Stangl/Tanzer (Hrsg), Privatstiftungs-Steuerrecht,Rz IV/90 und Rz IV/95.
Vgl StiftR 2009 Rz 151.
Vgl König in BankPrivat (Hrsg), Privatstiftungsgesetz 101/109; Stangl in	Arnold/Stangl/Tanzer (Hrsg), Privatstiftungs-Steuerrecht, Rz IV/90 und Rz IV/95; Exel in	Cerha/Haunold/Huemer/Schuch/Wiedermann (Hrsg), Stiftungsbesteuerung 294.
Vgl StiftR 2009 Rz	256.
Auch die steuerlichen Folgen hängen von mehreren Variablen ab, wie bspw der begünstigten KESt-Besteuerung der Arbeitnehmer im Falle der	Belegschaftsbeteiligungsstiftungsmodelle, die von den Aktienzuwendungsanschaffungskosten, der Aktienwachstumsrate aber auch von der Ausschüttungsquote	abhängig ist.
Die durchschnittliche Dividendenrendite der ATX-Unternehmen betrug in 2011 2,78 %, in 2012 3,59 % und in 2013 3,05 %, vgl Jahresstatistik 2012 und	Jahresstatistik 2013 der Wiener Börse AG.
Sofern keine anderen (wesentlichen) Kapitaleinkünfte von den begünstigten Mitarbeitern lukriert werden, kann in die Regelbesteuerung iSd	§ 27 Abs 5	EStG optiert werden kann und so vom geringeren Steuersatz profitiert werden.
Wobei es wohl als sehr unwahrscheinlich gilt, dass über 99 Jahre hinweg ein Aktienwertanstieg wesentlich über dem Alternativinvestment	existiert.
Eberhartinger, Steuerliche (Nicht-)Vorteilhaftigkeit der Belegschaftsbeteiligungsstiftung, RWZ 2003/42, 139; der damalige	Körperschaftsteuersatz der zur Berechnung herangezogen wurde betrug 35 %.
Vgl König, Die Belegschaftsbeteiligungsstiftung, ÖStZ	2003, 384.
Vgl Achatz in Achatz/Jabornegg/Resch (Hrsg) Mitarbeiterbeteiligung - Aktienoptionen 62-63;	Achatz in Achatz/Kirchmayr (Hrsg)in Kommentar Körperschaftsteuergesetz, § 12 Rz 55;	Stangl in Arnold/Stangl/Tanzer (Hrsg), Privatstiftungs-Steuerrecht, Rz IV/90.
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