Source: https://www.fhoev.nrw.de/studium/zugang-zulassung.html
Timestamp: 2017-08-16 15:07:27
Document Index: 129196553

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 45', '§ 53', '§ 42', '§ 3', '§ 22', '§ 4', '§ 4']

Zugang und Zulassung zum Bachelor-Studium | Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW
Bitte beachten Sie: Sie haben keine Möglichkeit, sich direkt für ein Studium an der FHöV NRW "einzuschreiben".
Ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW ist nur in Verbindung mit einer Ausbildung bei einer der folgenden Einstellungsbehörden möglich.
Einstellungsbehörde: Land NRW
Studiengang -> Polizeivollzugsdienst (B.A.)
Studiengang -> Staatlicher Verwaltungsdienst - Allgemeine Verwaltung (LL.B.)
Einstellungsbehörde: Kommunale Behörde
Studiengang -> Kommunaler Verwaltungsdienst - Allgemeine Verwaltung (LL.B.)
Studiengang -> Kommunaler Verwaltungsdienst - Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre (B.A.)
Einstellungsbehörde: Deutsche Rentenversicherung
Studiengang -> Rentenversicherung (LL.B.)
Die Zuweisung zu einem unserer insgesamt acht Hochschulstandorte richtet sich nach den Einzugsbereichen der jeweiligen Einstellungsbehörden.
Zugelassen zum Bachelor-Studium werden Bewerber mit:
ein im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife der Fachoberschule sowie eines entsprechenden Bildungsganges der Kollegschule,
ein im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife der dreijährigen höheren Berufsfachschule, des Abendgymnasiums, des Kollegs, des Telekollegs II, der Nichtschülerprüfung sowie einer Einrichtung der Weiterbildung gemäß § 6 Weiterbildungsgesetz
ein Zeugnis, das uneingeschränkt zum Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule des Landes NRW berechtigt
ein außerhalb des Landes NRW im Geltungsbereich des Grundgesetzes erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife der Fachoberschule und der Nichtschülerprüfung, das den Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz (KMK) entspricht
ein sonstiges außerhalb des Landes NRW im Geltungsbereich des Grundgesetzes erworbenen Zeugnis, das aufgrund einer Vereinbarung mit einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland oder einer Vereinbarung der KMK vom Kultusministerium NRW als Fachhochschulreife für das Land NRW anerkannt worden ist,
das an der Bundeswehrfachschule in den Fachrichtungen Technik, Wirtschaft und Sozialpädagogik erworbene Abschlusszeugnis des Lehrgangs zur Erlangung des Bildungsstandes, der der Fachhochschulreife entspricht,
das Abschlusszeugnis des Lehrgangs zum Erwerb der Fachhochschulreife an einer Grenzschutzfachschule,
Für ein Studium an der FHöV NRW ist die volle Fachhochschulreife erforderlich. Diese setzt sich in der Regel aus einem schulischen und einen praktischen Teil zusammen.
Regelungen zum Erwerb der vollen Fachhochschulreife finden Sie in der Verordnung über die Gleichwertigkeit von Bildungsnachweisen mit der Hochschulreife und der Fachhochschulreife (Gleichwertigkeitsverordnung – GlVO ). Danach ist die volle Fachhochschulreife erreicht:
è beim Besuch eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule das Abgangszeugnis auf dem der schulische Teil der Fachhochschulreife bescheinigt wird i. V. m.
- einer mindestens zweijährige abgeschlossenen Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht
- oder dem Nachweis über ein einjähriges gelenktes Praktikum (48 Wochen) in Vollzeit
è beim Besuch der zweijährige Höhere Berufsfachschule am Berufskolleg und dem Nachweis des dort erworbenen schulischen Teil der Fachhochschulreife i. V. m.
- Nachweis über ein halbjähriges einschlägiges Praktikum (24 Wochen) in Vollzeit
- oder mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht
- oder eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit
è beim Besuch eines Weiterbildungskollegs (Abendgymnasium und Kolleg) in NRW und dem Nachweis des dort erworbenen schulischen Teil der Fachhochschulreife i.V.m. einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht
Informationen zum Erwerb der vollen Fachhochschulreife und unter welchen Voraussetzungen, Sie z. B. ein halbjähriges Praktikum oder ein einjähriges Praktikum absolvieren müssen erhalten Sie auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. (Mehr Informationen)
Die Gleichwertigkeit von Bildungsabschlüssen, die nicht klassisch das Abitur oder die volle Fachhochschulreife beinhalten richtet sich ebenfalls nach den Vorschriften der GlVO NRW. (Mehr Informationen erhalten Sie hier)
Wenn Sie über einen ausländischen Bildungsabschluss verfügen, müssen Sie diesen in Nordrhein-Westfalen in der Regel anerkennen lassen. Zuständig für die Anerkennung sind die Bezirksregierungen:
Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, der Türkei, Österreich, der Schweiz und Griechenland: Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 48, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf, Telefon: 0211 475-0
- Polen, Rumänien, Slowakei und Tschechien: Bezirksregierung Arnsberg, Dezernat 48, Seibertzstr. 1, 59821 Arnsberg, Telefon: 02931-82-0,
- Albanien, Bulgarien, Ungarn, Staaten der ehemaligen UdSSR: Bezirksregierung Detmold, Dezernat 48, Leopoldstr. 15, 32756 Detmold, Telefon: 05231-71-0,
- Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Spanien: Bezirksregierung Köln, Dezernat 48, Zeughausstr. 2-10, 50667 Köln, Telefon: 0221-147-0,
Bewerber ohne Fachhochschulreife haben gemäß § 3 Abs. 1 S. 3, Hs. 2 Gesetz über die Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen (FHGöD) Studienzugang, wenn sie eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung besitzen. Dies ist für in der beruflichen Bildung Qualifizierte nach der Berufsbildungshochschulzugangsverordnung (BBHZVO) der Fall.
Diesem Personenkreis eröffnen sich zwei Möglichkeiten zur Aufnahme des Studiums an der FHöV NRW, vorausgesetzt, sie werden der FHöV NRW von einer Ausbildungsbehörde als Studierende/Studierender zugewiesen.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 2 BBHZVO, besteht die Möglichkeit der direkten Bewerbung bei einer Ausbildungsbehörde.
§ 2 Zugang auf Grund beruflicher Aufstiegsfortbildung
Meisterbrief im Handwerk nach §§ 45 oder 51a der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. September 1998 in der jeweils geltenden Fassung,
gleichwertiger Fortbildungsabschluss, für den Prüfungsregelungen nach §§ 53 oder 54 Berufsbildungsgesetz vom 23. März 2005 in der jeweils geltenden Fassung oder nach §§ 42 oder 42a der Handwerksordnung bestehen,
Abschluss einer Fachschule entsprechend der Rahmenvereinbarung über Fachschulen der Kultusministerkonferenz vom 07. November 2002 in der jeweils geltenden Fassung, die auf der Internetseite kmk.org veröffentlicht ist,
Abschluss einer sonstigen gleichwertigen bundes- oder landesrechtlich geregelten Fortbildung.
Zugang zum Studium an der FHöV NRW auf Grund fachlich entsprechender Berufsausbildung und beruflicher Tätigkeit gem. § 3 BBHZVO
eine danach erfolgte mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit im Ausbildungsberuf oder einem fachlich entsprechenden Beruf nachweist (für Stipendiatinnen und Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogrammes des Bundes sind zwei Jahre ausreichend),
vorausgesetzt, sie werden der FHöV NRW von der Ausbildungsbehörde als Studierende/Studierender zugewiesen.
Das Vorliegen der Studienzugangsvoraussetzungen wird von der FHöV NRW gemäß § 22 Abs. 1 Satz 3 FHGöD nach der Zuweisung durch die Ausbildungsbehörde geprüft. Die Bewerber müssen somit erst das Auswahlverfahren bei der Ausbildungsbehörde (für den Studiengang Polizeivollzugsdienst beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten – LAFP) erfolgreich durchlaufen.
Neben den bereits oben genannten zwei Varianten wird für Bewerberinnen und Bewerber, die unter die Voraussetzungen des § 4 BBHZVO fallen, eine Zugangsprüfung angeboten.
eine danach erfolgte mindestens dreijährige (bei Stipendiatinnen und Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogrammes des Bundes mindestens zweijährige) berufliche Tätigkeit auch in einem der Ausbildung nicht fachlich entsprechenden Beruf nachweisen oder über den entsprechenden Zeitraum Erziehungs- oder Pflegezeiten bzw. anrechenbare berufliche Tätigkeiten gemäß § 4 Abs. 2 BBHZVO nachweisen können.
Weitere Informationen zu dieser Zugangsprüfung erhalten Sie hier.
Zugangsprüfung für beruflich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber
Berufsbildungshochschulzugangsverordnung
Ordnung für die Zugangsprüfung von beruflich qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern mit nicht fachlich entsprechender Vorbildung und beruflichen Tätigkeit.
Bestimmungen über zugelassene und unzulässige Hilfsmittel bei der Zugangsprüfung für in der beruflichen Bildung Qualifizierte.
Bewerberinnen und Bewerber können sich nicht selbständig zur Zugangsprüfung anmelden. Nach direkter Bewerbung bei einer Einstellungs- bzw. Ausbildungsbehörde und Prüfung der Bewerbungsunterlagen werden Bewerber, die nach der Berufsbildungshochschulzugangsverordnung an einer Zugangsprüfung teilnehmen können, von der FHöV NRW schriftlich zur Prüfung eingeladen.
Verbindliche Hinweise der FHöV NRW zur Zugangsprüfung
Prüfungsfächer und Prüfungsinhalte
Die Zugangsprüfung besteht aus drei Teilprüfungen: Deutsch (90 Minuten), Basismodul Mathematik (60 Minuten), Englisch (90 Minuten).
Die Prüfungsinhalte der einzelnen Teilmodule der Zugangsprüfung finden Sie hier.
Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung führt Ihr Prüfungsverfahren in Anlehnung an die im Verbund der Fachhochschulen organisierte Zugangsprüfung durch.
Weitergehende Informationen zu diesem Prüfungsverfahren finden Sie auf den Internetseiten der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen e.V. insbesondere unter dem Punkt 3.1:
Die dort eingestellten Prüfungen und Lösungen können ebenfalls zur Vorbereitung auf die Zugangsprüfung an der FHöV NRW genutzt werden.
Sollten Sie an einer der nachfolgenden Hochschulen bereits eine Zugangsprüfung erfolgreich absolviert haben, besteht die Möglichkeit diese Prüfung anzuerkennen:
Hierfür ist der Nachweis über die erfolgreich bestandene Zugangsprüfung, mit der Bitte um Anerkennung, den Bewerbungsunterlagen an die jeweilige Einstellungs- bzw. Ausbildungsbehörde beizufügen.
Bei Fragen zur Zugangsprüfung wenden Sie sich bitte an studienwesen@fhoev.nrw.bitte-entfernen.de
Musterprüfungen für beruflich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber
Musterprüfungen und Hörbeispiele