Source: https://www.westkuestenflug.de/kontakt/agb/
Timestamp: 2018-01-19 19:10:21
Document Index: 163935428

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 312', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 44']

Unsere AGB — Westküstenflug
Bedarfs-Linienflüge
Tel: +49 4681 8139
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der WKF Westküstenflug GmbH
§ 1 Vertragsinhalt und Begriffsbestimmungen
WKF beauftragt Drittunternehmen mit der Beförderung von Fluggästen durch Luftfahrzeuge. Diese Luftfahrtunternehmen haben eine entsprechende Betriebsgenehmigung vom Luftfahrtbundesamt (LBA) und sind ausführende Luftfrachtführer; ihr Name und Anschrift finden sich abgekürzt auf dem Flugticket.
Fluggast ist jede Person, die aufgrund eines Flugtickets mit Zustimmung der WKF in einem Luftfahrzeug gegen Entgelt befördert wird oder werden soll. Flugticket ist jede durch uns im Auftrag des Luftfrachtführers ausgestellte Urkunde für die Beförderung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines bestimmten Zeitraumes; darin enthaltene Hinweise sind Gegenstand des Vertrages.
Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle mit WKF durchgeführten Beförderungen. Abweichende Individualvereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung durch WKF. Kein Mitarbeiter oder sonstiger Dritter ist berechtigt, auf die Anwendung dieser Geschäftsbedingungen zu verzichten.
Sind einzelne Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nicht Vertragsbestandteil geworden oder unwirksam, so bleibt der Beförderungsvertrag im Übrigen wirksam und die übrigen Bestimmungen gelten fort. Soweit Bestimmungen nicht Vertragsbestandteil geworden oder unwirksam sind, richtet sich der Inhalt des Vertrages nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften.
§ 3 Abschluss des Beförderungsvertrages, Zahlungsverzug, Widerruf, Storno
Der Beförderungsvertrag kann mündlich, fernmündlich oder schriftlich (einschließlich Telefax oder Email) oder per Internet über www.westkuestenflug.de mit WKF abgeschlossen werden.
Mit dem Absenden des ausgefüllten Online-Formulars oder der Abgabe in sonstiger Form gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Beförderungsvertrages mit WKF ab. Die Annahme dieses Angebots erfolgt durch eine schriftliche bzw. telefonische Buchungsbestätigung durch WKF. Der Vertrag kommt mit dem Zugang dieser Buchungsbestätigung zustande und ist nicht übertragbar.
Wenn der Fluggast den Flugpreis nicht gemäß der Angabe in der Buchungsbestätigung bezahlt, kann WKF die Flugbuchung streichen und anderweitig vergeben. Zahlungsansprüche reduzieren sich dann um den Betrag, der durch die Ersatzbuchung vereinnahmt wird.
Wenn WKF sich im Einzelfall und kulanzweise auf eine Stornierung des Vertrages einlässt, kann WKF eine Stornierungsgebühr von 15% des Flugpreises berechnen, mindestens jedoch EUR 50.
Hinweis: Die Vorschriften über Fernabsatzverträge finden gem. § 312b Abs. 3 Nr. BGB keine Anwendung auf Beförderungsleistungen und schließen ein Widerrufs- oder Rückgaberecht des Fluggastes aus.
§ 4 Flugpreise, Steuern, Gebühren und Zuschläge
Flugpreise gelten nur für die Beförderung vom tatsächlichen Abflugort zum tatsächlichen Bestimmungsort. Alle Steuern, Gebühren und sonstigen Abgaben, die von Behörden oder vom Flugplatzunternehmen in Bezug auf Fluggäste oder für deren Inanspruchnahme von Dienstleistungen erhoben werden, sind zusätzlich vom Fluggast zu bezahlen. Beim Kauf des Flugtickets wird der Fluggast über solche Mehrkosten informiert. Ausgenommen davon sind Pauschalpreise; diese enthalten bereits alle Mehrkosten.
Die im Internetformular von WKF erscheinenden Preise beinhalten die Mehrwertsteuer, zzgl. die für den Versand des Flugtickets anfallenden Kosten. Die Verpflichtung zur Zahlung des Flugpreises entsteht mit Abschluss des Beförderungsvertrages. Dieser ist sofort fällig. Es gelten die mit der Buchung bestätigten Preise und Leistungen. Nach Zahlung des vollständigen Flugpreises erhält der Fluggast seine Flugtickets.
§ 5 Zeitliche Gültigkeit von Flugtickets, Verfall
Es können Flugtickets mit fixen Terminen oder variablen Gültigkeiten ab dem Buchungsdatum erworben werden. Wenn ein vereinbarter Termin durch WKF verschoben werden musste, verlängert sich die Dauer bis zum erstmöglichen Zeitpunkt, zu dem WKF eine Ersatzbuchung bestätigen kann, oder der Fluggast hat Anspruch auf Erstattung des gezahlten Flugpreises. Wird innerhalb von sechs Monaten nach der Terminsverschiebung von Seiten des Fluggastes kein Ersatztermin angefragt oder keine Ersatzperson benannt, verfällt das Flugticket.
§ 6 Absagen, Verspätungen und Flugstreichungen
WKF bemüht sich, den grundsätzlich verbindlich vereinbarten Flugtermin einzuhalten. Flüge sind jedoch witterungs- und sichtabhängig sowie an Flugsicherungs- und weitere behördliche Auflagen gebunden. Unter solchen Umständen muss WKF die vereinbarte Abflugzeit ändern oder einen Flug an dem vereinbarten Tag ganz absagen. In diesem Fall wird WKF sich mit dem Fluggast in Verbindung setzen und ihm Alternativtermine nennen.
Kann der Flug aus wetterbedingten, technischen, Flugsicherungs- oder ähnlichen Gründen nicht durchgeführt werden, kann der Fluggast keinen Schadensersatz (z.B. wegen Fahrt- und Übernachtungskosten, Verdienstausfall) verlangen. Gleiches gilt, wenn Gründe, die nicht im Verantwortungsbereich von WKF liegen, eine veränderte Flugzeit bedingen.
WKF ist berechtigt, wegen mangelnder Auslastung des Luftfahrzeuges den Flug bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin abzusagen. Der Fluggast hat dann das Recht zur Vereinbarung eines Ausweichtermins.
Tritt der Fluggast seinen Flug nicht an, verfällt sein Anspruch auf Beförderung und Rückforderung des gezahlten Flugpreises. Hat er den Flugpreis noch nicht gezahlt und den Flugantritt nicht mindestens 48 Stunden vor dem Flugtermin abgesagt, kann WKF den vollständigen Flugpreis verlangen, es sei denn, dass der Flug ausfällt oder WKF den Platz anderweitig besetzen kann. WKF kann einen höheren Schaden geltend machen, wenn sie hierfür den Nachweis führt. Macht der Fluggast geltend, dass ein geringerer Schaden entstanden ist, hat er hierfür den Nachweis zu führen.
§ 7 Mitteilungspflichten des Fluggastes, Gewichtsbeschränkungen, Gepäck
Der Fluggast soll körperliche Einschränkungen, gesundheitliche Probleme oder Schwangerschaften bereits vor Vertragsschluss mitteilen und WKF über etwaige Änderungen während der Vertragslaufzeit unverzüglich informieren, um keine Rechtsnachteile zu erleiden.
Fluggäste mit einem Körpergewicht über 120 kg können die Beförderung nur gegen Erwerb eines zusätzlichen Tickets in Anspruch nehmen.
Reisegepäck darf das Gewicht von 20 kg pro Person nicht überschreiten und keine leicht entzündlichen, ätzenden, magnetisierenden oder andere gefährliche Stoffe enthalten.
§ 8 Gefährliches Verhalten des Fluggastes
Der verantwortliche Luftfahrzeugführer hat das Recht, vor dem Start einzelne Passagiere, die unter deutlichem Alkohol- oder Drogengenuss stehen oder durch ihr Verhalten einen sicherheitsgerechten Ablauf des Fluges gefährden, vom Flug auszuschließen. Tritt das Verhalten nach dem Start auf, kann er den Flug auf kürzestem Wege abbrechen. In diesem Falle ist eine Erstattung des Preises ausgeschlossen.
Die Haftung auf Schadenersatz des ausführenden Luftfrachtführers (Drittunternehmen) für Personenschäden durch einen Unfall an Bord oder beim Ein- und Aussteigen, wegen verspäteter Beförderung oder wegen der Beschädigung oder des Verlustes des Reisegepäcks sowie für die Versicherung zur Deckung dieser Haftung richtet sich nach den in § 44 Luftverkehrsgesetz genannten Abkommen, Verordnungen und sonstigen Rechtsvorschriften, die Haftungsbegrenzungen enthalten. Für diese Schäden ist eine Haftung von WKF ausgeschlossen. WKF wird dem Fluggast bei der Anmeldung entsprechender Ansprüche behilflich sein.
Soweit darüber hinaus eine Haftung von WKF auf Schadenersatz noch in Betracht kommt, wird die Haftung von WKF bei leicht fahrlässig verursachten Sach- und Vermögensschäden auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt und im Übrigen auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis entstehenden Ansprüche und Rechtsstreitigkeiten ist – soweit gesetzlich zulässig – Hamburg.
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