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Timestamp: 2017-10-20 23:55:39
Document Index: 388483036

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 137', 'Art. 137', 'Art. 177', '§ 281', 'Art. 98', 'BGE']

5A_539/2010 29.07.2010
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 10. Mai 2010 des Obergerichts und gegen den Zirkulationsbeschluss vom 24. Juni 2010 des Kassationsgerichts des Kantons Zürich.
a) den Beschluss vom 10. Mai 2010 des Obergerichts des Kantons Zürich, das (im Rahmen von vorsorglichen Massnahmen nach Art. 137 ZGB betreffend Schuldneranweisung) die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers angewiesen hat, von dessen jeweiligem Monatslohn Fr. 2'540.-- an das Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich zu überweisen,
b) den Zirkulationsbeschluss vom 24. Juni 2010 des Kassationsgerichts des Kantons Zürich, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen den erwähnten obergerichtlichen Beschluss nicht eingetreten ist,
dass das Obergericht im Beschluss vom 10. Mai 2010 erwog, bei Nichterfüllen der Unterhaltspflicht könne der Schuldner des Unterhaltsschuldners auch während des Scheidungsverfahrens zu direkten Unterhaltszahlungen angewiesen werden (Art. 137 Abs. 2 i.V.m. Art. 177 ZGB), die Vernachlässigung der Unterhaltspflicht durch den Beschwerdeführer sei lang andauernd und gravierend (ausstehende Unterhaltsbeiträge von Fr. 123'189.55, geleistete Zahlungen von lediglich Fr. 6'600.-- seit der am 17. März 2008 erfolgten Aufnahme der Erwerbstätigkeit), nach Zahlung der erwähnten Unterhaltsbeiträge von Fr. 2'540.-- verblieben dem Beschwerdeführer (bei einem Nettoverdienst von Fr. 7'358.--) Fr. 4'818.--, so dass sein Existenzminimum (Fr. 4'503.--) gewahrt sei,
dass das Kassationsgericht im Zirkulationsbeschluss vom 24. Juni 2010 erwog, in seiner Nichtigkeitsbeschwerde setze sich der Beschwerdeführer nicht mit den obergerichtlichen Erwägungen auseinander und lege auch keinen Nichtigkeitsgrund im Sinne von § 281 Ziff. 1-3 ZPO/ZH dar, die neuen Beweismittel und Behauptungen seien im Kassationsverfahren unzulässig, nachdem der Beschwerdeführer das Massnahmebegehren der Beschwerdegegnerin unbeantwortet gelassen habe, könne er die unterlassene Antwort nicht mittels seiner Beschwerdebegründung nachholen,
dass schliesslich in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen vorsorglichen Massnahmeentscheid richtet, nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte erhoben werden kann (Art. 98 BGG; BGE 133 III 393 E. 5.1 a.E. S. 397),
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise mit den entscheidenden ober- und kassationsgerichtlichen Erwägungen auseinandersetzt,
dass es insbesondere nicht genügt, den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt zu bestreiten und den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der kantonalen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss vom 10. Mai 2010 des Obergerichts und der Zirkulationsbeschluss vom 24. Juni 2010 des Kassationsgerichts verfassungswidrig sein sollen,