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Timestamp: 2016-10-26 13:28:53
Document Index: 209723084

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 159', 'Art. 135']

K.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Jean Baptiste Huber, Unterm�li 6, 6300 Zug,
Der 1946 geborene K.________ arbeitete seit 1. Oktober 1990 in der Firma X.________ einem der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unterstellten Betrieb. Am 17. Januar 1997 verletzte er sich bei der Arbeit als �2. Gehilfe Papiermaschine 4�. Gem�ss Unfallmeldung UVG vom 20. Januar 1997 entfernte er mit einem Pressluftschlauch das umwickelte Papier einer Trockensiebleitwalze. Dabei geriet er mit dem rechten Arm in den Einlauf. Die erstbehandelnden �rzte der Chirurgischen Klinik U.________ stellten die Diagnose einer Vorderarmkontusion mit Radiusschaftfraktur am �bergang vom proximalen zum mittleren Drittel rechts. Nebst weiteren Kontusionen am K�rper erlitt K.________ einen Zahnschaden. Am 18. Januar 1997 wurde die Fraktur mittels Osteosynthese behandelt.
In der Folge klagte K.________ �ber Bewegungsschmerzen im Frakturbereich sowie �ber Kraftlosigkeit in der Hand und �ber Nachtschmerzen rechts. Eine ap-Tomographie des rechten Vorderarmes best�tigte den Verdacht auf eine Radiuspseudarthrose. Am 8. Juli 1997 wurde eine �Radius-Re-Osteosynthese und Spongiosaplastik rechts� durchgef�hrt. Der Heilungsverlauf gestaltete sich komplikationslos. Gem�ss operierendem Arzt Dr. med. S.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, bestand indessen eine ausgepr�gte Atrophie des ganzen Armes rechts, insbesondere des Bizeps und der Schultermuskulatur. Das Hauptproblem stellten die Weichteile mit den Vernarbungen, eine Teilparese des Nervus radialis und die ausgepr�gte Schw�che in der Hand dar. Die Arbeitsf�higkeit bezifferte Dr. med. S.________ wieder auf 25 % bis 30 % f�r leichte k�rperliche Arbeiten mit Heben von Lasten bis maximal 5 kg w�hrend sechs bis sieben Stunden t�glich.
Ende November 1997 l�ste die Firma das Arbeitsverh�ltnis mit K.________ auf den 31. Januar 1998 auf.
Die am 12. Januar 1998 durchgef�hrte Elektromyographie zur Abkl�rung der n�chtlich betonten schmerzhaften Dys�sthesien des rechten Armes ergab ein deutlich ausgepr�gtes Carpal-Tunnel-Syndrom (CTS) rechts sowie ein leicht ausgepr�gtes Guyonlogensyndrom. Dr. med. S.________ stellte die Indikation f�r die operative Dekompression des Nervus medianus und ulnaris am Handgelenk (Bericht vom 3. Februar 1998). Nachdem eine palmar verst�rkte Handgelenksmanschette keine Besserung der Beschwerden gebracht hatte, wurde K.________ am 25. M�rz 1998 im Spital Y.________ operiert (�Spaltung des Lig. carpi transversum und Revision der Loge de Guyon. Plattenentfernung Radius rechts und Revision des Nervus radialis�). Im Bericht vom 11. Mai 1998 stellte der Operateur Dr. med. S.________ eine Konsolidierung der Fraktur fest. Das Hauptproblem stellten die neurologischen Ausf�lle dar. Die Arbeitsf�higkeit bezifferte er auf 50 %. Kreisarzt Dr. med. B.________ hielt in seinem Bericht vom 17. August 1998 fest, die Weichteilprobleme st�nden im Vordergrund. Die Wertung der nur bedingt objektivierbaren Sensibilit�tsst�rungen im Vorderarm-/Handbereich rechts sei schwierig. Auf Grund der klinischen sowie radiologischen Befunde bestehe eine Arbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt f�r T�tigkeiten ohne hohes Verletzungsrisiko von mindestens 75 %.
Drei Kontrolluntersuche durch Dr. med. S.________ im Zeitraum September bis Dezember 1998 ergaben im Wesentlichen unver�nderte Befunde und ein unver�ndertes Beschwerdebild. Es bestand eine deutliche Atrophie der Vorderarm-Muskulatur dorsal und eine Druckdolenz dorsoradial. Am 20. Januar 1999 fand die kreis�rztliche Abschlussuntersuchung statt. Auf Grund der medizinischen Unterlagen sowie der erhobenen Befunde erachtete Dr. med. B.________ leidensangepasste T�tigkeiten (ohne repetitive Komponente f�r und ohne Verletzungsrisiko sowie Schl�gen und Vibrationen auf den rechten Arm, kein Tragen von Lasten �ber maximal 15-20 kg) als uneingeschr�nkt zumutbar. Einen Integrit�tsschaden verneinte er.
Am 16. M�rz 1999 stellte die SUVA die Heilbehandlung mit diesem Tag ein.
Mit Verf�gung vom 6. Oktober 1999 sprach die SUVA K.________ ab 1. April 1999 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 20 % zu. Hiegegen liess der Versicherte Einsprache erheben und eine h�here Rente sowie eine Integrit�tsentsch�digung beantragen.
Vom 29. August bis 1. September 2000 wurde K.________ im Rahmen des IV-Verfahrens durch die Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS) polydisziplin�r abgekl�rt und begutachtet. Eine Kopie der Expertise vom 14. November 2000 wurde auch der SUVA zugestellt. Mit Vorbescheid vom 23. November 2000 teilte ihm die IV-Stelle Zug mit, er habe ab 1. Januar 1998 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (Invalidit�tsgrad: 85 %).
Im Rahmen des Einspracheverfahrens gab die SUVA dem Rechtsvertreter von K.________ Gelegenheit, sich zum MEDAS-Gutachten vom 14. November 2000 zu �ussern. Des Weitern holte sie bei Dr. med. P.________ vom �rzteteam Unfallmedizin eine Stellungnahme ein (��rztliche Beurteilung� vom 12. M�rz 2001).
Die von K.________ hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Entscheid vom 19. Dezember 2002 insofern teilweise gut, als es feststellte, dass Anspruch auf eine Invalidit�tsrente von 29 % besteht. Im �brigen wies es das Rechtsmittel ab.
K.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Rechtsbegehren, der kantonale Gerichtsentscheid sei aufzuheben und es seien ihm eine Rente auf der Grundlage einer Invalidit�t von 85 % sowie eine angemessene Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zu weiterer Abkl�rung an die SUVA zur�ckzuweisen.
Das kantonale Verwaltungsgericht beantragt die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, desgleichen die SUVA. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung reicht keine Vernehmlassung ein.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner nach Erlass des Einspracheentscheides (hier: 6. April 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen unber�cksichtigt zu bleiben haben, sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar (BGE 121 V 366 Erw. 1b, 116 V 248 Erw. 1a).
Im Streite liegen der Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung als Folge des am 17. Januar 1997 erlittenen Berufsunfalles.
Im angefochtenen Entscheid werden der Begriff des nat�rlichen Kausalzusammenhanges zwischen Unfall, Gesundheitsschaden und dadurch bedingter Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 139 Erw. 3c), die Rechtsprechung zur Ad�quanzbeurteilung bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (vgl. BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa und bb; ferner BGE 117 V 383 f. Erw. 4b und c) sowie die beweisrechtlichen Anforderungen an �rztliche Berichte (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben werden auch die gesetzlichen Bestimmungen zum Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung und deren Bemessung (vgl. Art. 24 Abs. 1 UVG, Art. 36 Abs. 1 und 2 UVV in Verbindung mit Art. 25 Abs. 2 UVG sowie Anhang 3 zur UVV). Darauf wird verwiesen.
4.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, aus orthop�discher und rheumatologischer Sicht bestehe in einer leidensangepassten T�tigkeit volle Arbeitsf�higkeit. In dieser Hinsicht stimmten das MEDAS-Gutachten vom 14. November 2000 und die Beurteilung der SUVA-�rzte �berein. Das sei unbestritten. Soweit nach Einsch�tzung des psychiatrischen Experten der MEDAS die Arbeitsf�higkeit aus psychischen Gr�nden f�r jegliche berufliche T�tigkeit zu 75 % eingeschr�nkt sei, erscheine die nat�rliche Unfallkausalit�t der diagnostizierten Anpassungsst�rung als h�chstens m�glich. Anderseits verm�ge auch die Aktenbeurteilung des SUVA-Arztes Dr. med. P.________ den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen Beschwerden nicht v�llig auszuschliessen. Sinngem�ss k�nne dieser Punkt indessen offen bleiben. Der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem als mittelschwerer Unfall zu qualifizierenden Ereignis vom 17. Januar 1997 und der vom psychiatrischen Gutachter der MEDAS kaum begr�ndet diagnostizierten Anpassungsst�rung k�nne nicht als erstellt betrachtet werden. Von den massgebenden Beurteilungskriterien (vgl. BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) m�ssten vier mit Sicherheit als nicht erf�llt gewertet werden. Heilverlauf, k�rperliche Dauerschmerzen und physisch bedingte Arbeitsunf�higkeit f�hrten nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Es k�nne daher kein Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise als gegeben bezeichnet werden. Unfallbedingt sei somit von einer Arbeitsf�higkeit von 100 % in leidensangepassten T�tigkeiten auszugehen.
Bei einem Valideneinkommen von Fr. 67'428.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 48'171.60, ermittelt auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2000 des Bundesamtes f�r Statistik (vgl. BGE 126 V 77 Erw. 3b/bb), ergebe sich f�r 2001 ein Invalidit�tsgrad von aufgerundet 29 %.
4.2 Den Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung hat die Vorinstanz mangels Substanziierung des Begehrens verneint. Der blosse Hinweis auf die psychische Problematik lasse im �brigen den Schluss zu, dass die Ansicht der SUVA-�rzte geteilt werde, wonach das Leiden in k�rperlicher Hinsicht keinen Integrit�tsschaden darstelle.
5.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine ungen�gende Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt. Das kantonale Gericht habe in Verletzung des Rechts auf Beweis darauf verzichtet, durch eine Parteibefragung und allenfalls einen Augenschein den genauen Unfallhergang abzukl�ren. Die Erhebungen h�tten ergeben, dass der Beschwerdef�hrer einen besonders eindr�cklichen Unfall mit traumatischen Begleitumst�nden erlitten habe. Wenn die Vorinstanz sodann Zweifel an der Schl�ssigkeit der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters der MEDAS hatte, w�re sie gehalten gewesen, eine gerichtliche psychiatrische Expertise zu bestellen.
Selbst auf Basis des mangelhaft erhobenen Sachverhalts sei die vorinstanzliche Ad�quanzpr�fung fehlerhaft. Die zwei besonderen Kriterien des schwierigen Heilverlaufs sowie des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit seien erf�llt.
5.2 Im Weitern k�nne nicht davon gesprochen werden, der Beschwerdef�hrer habe anerkannt, dass eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen Integrit�t nicht gegeben sei. Die Ausf�hrungen in der Beschwerde zu diesem Punkt seien deshalb knapp, weil insbesondere bei einer Schmerzproblematik die physischen und psychischen Aspekte ohne eine eingehende Begutachtung kaum auseinander dividiert werden k�nnten.
Es steht ausser Frage, dass k�rperliche Unfallfolgen bestehen und inwiefern diese sich auf die Arbeitsf�higkeit auswirken. Darauf braucht hier nicht n�her eingegangen zu werden. Im Weitern ist unter den Verfahrensbeteiligten grunds�tzlich unbestritten, dass der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 17. Januar 1997 und den geklagten psychischen Beschwerden nicht schl�ssig bejaht oder verneint werden kann. Das im Rahmen des IV-Verfahrens erstellte MEDAS-Gutachten vom 14. November 2000 bildet keine hinreichende Beurteilungsgrundlage. Nach sinngem�sser Auffassung des kantonalen Gerichts braucht nicht gepr�ft zu werden, ob die psychischen Beeintr�chtigungen nat�rlich kausale Folge des Ereignisses vom 17. Januar 1997 sind, weil es in Bezug auf die Anpassungsst�rung am ad�quaten Kausalzusammenhang fehle.
6.1 F�r die Beurteilung der Unfallad�quanz psychischer Fehlentwicklungen nach Unfall sind grunds�tzlich alle Umst�nde von Bedeutung, die einen Bezug zum sch�digenden Ereignis haben und die objektiv nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet sind, allein oder im Zusammenwirken eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen (vgl. BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa). Dabei fallen bei den gesundheitlichen Folgen des Unfalles lediglich Faktoren physischer Natur in Betracht. Dauerschmerzen und Arbeitsunf�higkeit im Besonderen, soweit psychisch bedingt, haben unber�cksichtigt zu bleiben (Urteil D. vom 29. August 2003 [U 371/02] Erw. 3.2.2.3).
6.2 Die Vorinstanz erachtet von den wichtigsten Kriterien, welche nach der Rechtsprechung bei Unf�llen aus dem mittleren Bereich in die Ad�quanzbeurteilung einzubeziehen sind, die ersten drei sowie das f�nfte als nicht gegeben (vgl. BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa). Das ist bis auf das Kriterium �besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalles� unangefochten geblieben. Es besteht auf Grund der Akten kein Anlass, darauf n�her einzugehen (BGE 125 V 415 Erw. 1b und 417 oben). Den Kriterien �k�rperliche Dauerschmerzen�, �schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen� sowie �Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit� erkennt das kantonale Gericht zwar eine gewisse Bedeutung zu. Bei der Gesamtw�rdigung misst sie ihnen indessen kein besonderes Gewicht bei.
6.2.1 Die Vorinstanz hat k�rperliche Dauerschmerzen weder klar bejaht noch verneint. Soweit sie best�nden, komme ihnen angesichts der von den MEDAS-�rzten ge�usserten Zweifel in Bezug auf die Echtheit gewisser Symptome im Rahmen der Ad�quanzbeurteilung keine massgebende Bedeutung zu.
Ob k�rperliche Dauerschmerzen bestehen und welches Gewicht ihnen beizumessen ist, kann aufgrund der Akten nicht gesagt werden. Es kommt entscheidend darauf an, ob psychische Beschwerden von Krankheitswert gegeben sind, welche das Schmerzverhalten in einer nicht dem Unfall zurechenbaren Weise beeinflussen. Diese Frage ist, wie dargelegt, nicht gen�gend abgekl�rt (Erw. 6).
6.2.2 Das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und erheblichen Komplikationen hat die Vorinstanz zu Recht unter Hinweis darauf bejaht, dass nach der operativen Erstbehandlung der Vorderarmfraktur wegen einer Pseudarthrose sowie einer Nervenl�sion zwei weitere Eingriffe notwendig waren. Entgegen dem kantonalen Gericht besteht kein Anlass, dieses Merkmal bei der Ad�quanzpr�fung nicht voll zu gewichten. Es ist zu ber�cksichtigen, dass nach der Reosteosynthese vom 8. Juli 1997 eine ausgepr�gte Atrophie des ganzen Armes rechts bestand. Hauptproblem bildeten die Weichteile mit den Vernarbungen, eine Teilparese des Nervus medianus und ulnaris rechts Hand und die ausgepr�gte Schw�che in der Hand (Berichte Dr. med. S.________ vom 8. September und 27. Oktober 1997 sowie vom 3. Februar 1998). Sodann kam es auch nach der dritten Operation des Carpaltunnels vom 27. M�rz 1998 zu neurologischen Ausf�llen und zu allerdings nur bedingt objektivierbaren Sensibilit�tsst�rungen. Ebenfalls bestand noch im Dezember 1998 eine deutliche Atrophie der Vorderarm-Muskulatur dorsal und eine Druckdolenz dorsoradial (Berichte Dr. med. S.________ vom 11. Mai und 9. Dezember 1998 sowie Kreisarzt Dr. med. B.________ vom 17. August 1998). Dass der letzte Eingriff bereits 14 Monate nach dem Unfall stattfand, betrifft im �brigen die Dauer der �rztlichen Behandlung.
6.2.3 Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit hat das kantonale Gericht deshalb kein besonderes Gewicht beigemessen, weil der Beschwerdef�hrer nach Jahresfrist zu 50 %, sp�ter zu 75 % resp. zu 100 % f�r eine leidensangepasste T�tigkeit als arbeitsf�hig gegolten habe. Diese Betrachtungsweise verkennt, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht eingewendet wird, dass nach der Gerichtspraxis bei diesem Kriterium eine dauernde und vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit in der angestammten T�tigkeit ebenfalls zu ber�cksichtigen ist. Es ist an dieser Stelle auf die in RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff. dargestellte Kasuistik zu verweisen. Es steht fest, dass der Beschwerdef�hrer bei Erlass des Einspracheentscheides vom 6. April 2001 in der zuletzt ausge�bten T�tigkeit als �2. Gehilfe Papiermaschine 4� aus somatischen Gr�nden immer noch arbeitsunf�hig war.
Das Ad�quanzkriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit ist somit zu bejahen und bei der Gesamtw�rdigung grunds�tzlich voll in Anschlag zu bringen.
6.2.4 Im Lichte des Vorstehenden kann schliesslich dem genauen Unfallhergang nicht jegliche Bedeutung f�r die Ad�quanzbeurteilung abgesprochen werden. Auf diesen Punkt sowie die diesbez�glichen Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde braucht hier indessen nicht n�her eingegangen zu werden. Immerhin ist festzustellen, dass entgegen dem kantonalen Gericht zumindest einem Augenschein nicht von vornherein jegliche Beweistauglichkeit abgesprochen werden kann.
6.3 Nach dem Gesagten ist zu pr�fen, ob psychische Beeintr�chtigungen gegeben sind, welche in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 17. Januar 1997 stehen. Dies ist schon deshalb geboten, weil die Ad�quanz zwischen Unfall und einer allf�llig auf diesen zur�ckzuf�hrenden psychischen Fehlentwicklung - wie vorstehend ausgef�hrt - nicht klar verneint werden kann. Die SUVA wird daher ein psychiatrisches Gutachten einzuholen haben. Dieses hat sich dazu zu �ussern, ob psychische Beschwerden von Krankheitswert gegeben sind, ob sie in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 17. Januar 1997 stehen und allenfalls inwiefern sie sich auf die Arbeitsf�higkeit auswirken. Je nach dem wird der Unfallversicherer weitere Beweise, u.a. Augenschein, erheben. Anschliessend wird die SUVA �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung neu verf�gen.
Dem Prozessausgang entsprechend steht dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG in Verbindung mit Art. 135 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 19. Dezember 2002 und der Einspracheentscheid vom 6. April 2001 aufgehoben und es wird die Sache an die SUVA zur�ckgewiesen, damit sie nach Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente sowie eine Integrit�tsentsch�digung im Zusammenhang mit dem Unfall vom 17. Januar 1997 neu verf�ge.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hat �ber eine Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden.