Source: https://www.weka.de/ordnungsamt-gewerbeamt/rechtsprechung-laerm-bussgeld-raeum-streupflicht-dashcams/
Timestamp: 2018-03-18 19:07:49
Document Index: 364691667

Matched Legal Cases: ['Art. 2', '§ 59', '§ 59', '§ 7', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45']

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Muss ein Grundstückseigentümer Kuhglocken-Lärm von einer angrenzenden Weidefläche dulden? Diese und weitere spannende Urteile finden Sie in folgender Übersicht.
Erfolglose Klage gegen Unterlassung eines Lärms durch Kuhglockengeläut und Wertverlust der Immobilie
12 O 1303/17
Bußgeld gegen verbotene Silvesterknallerei ist rechtmäßig.
2 Ss(OWi) 323/17
Rechtswidrigkeit der Vorladung zum Verkehrsunterricht
11 ZB 17.1920
Nachbar hat kein Mitverschulden an glättebedingtem Sturz, wenn es sich auf dem Gehweg um eine erkennbare, einzelne Glättestelle handelt (diesbezüglich keine Streupflicht).
1 U 34/15
Die Annahme der Unzuverlässigkeit eines Gaststättenbetreibers kann auch dann auf eine Verletzung von Steuerzahlungspflichten gestützt werden, wenn die Steuerbeträge wegen pflichtwidriger Unterlassung einer rechtzeitigen Steuererklärung bzw. Steueranmeldung lediglich geschätzt sind. Ein bloß kurzfristiges Wohlverhalten ist im Fall einer über längere Zeit zutage getretenen Unzuverlässigkeit für eine positive Eignungsprognose unzureichend.
22 C 15.1463
Verweigert eine kommunale Eigengesellschaft Erholungssuchenden die Ausübung eines aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorschriften zustehenden Rechts auf freien Zugang zu Strandflächen und -wegen, können die Betroffenen von der Gemeinde verlangen, die Eigengesellschaft durch Gesellschafterbeschluss anzuweisen, ihnen freien Zugang im Umfang ihrer Berechtigung zu gewähren. Art. 2 Abs. 1 GG schützt das Recht des Einzelnen auf freien Zugang zum Strand zum Spazierengehen, Baden und Wattwandern als Ausprägung der allgemeinen Handlungsfreiheit. § 59 Abs. 1 BNatSchG beschränkt das Zugangsrecht verfassungskonform auf das Betreten über den Strand führender, auch privater Straßen und Wege und das Betreten tatsächlich ungenutzter Teilflächen des Strandes. Eine das Betretensrecht gemäß § 59 Abs. 1 BNatSchG ausschließende Nutzung liegt nicht vor, wenn ein Entgelt für das nach dieser Vorschrift unentgeltlich zu duldende Betreten zu Erholungszwecken i.S.v. § 7 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG gefordert wird.
Für die Einordnung als Straße des überörtlichen Verkehrs i.S.v. § 45 Abs. 1c Satz 2 Alt. 1 StVO ist die Klassifizierung als Bundes-, Landes- oder Kreisstraße maßgeblich. Auf das tatsächliche Verhältnis von Durchgangs- und Anliegerverkehr kommt es insoweit nicht an. Jedenfalls ist seit der Neufassung von § 45 Abs. 9 StVO durch die Erste Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrsordnung vom 30.11.2016 (BGBl. I 2016, 2848) § 45 Abs. 9 Satz 1 StVO auch bei der Anordnung einer Tempo-30-Zone nach § 45 Abs. 1c StVO anzuwenden. Die Anordnung einer Tempo-30-Zone ist aufgrund der besonderen Umstände zwingend erforderlich i.S.v. § 45 Abs. 9 Satz 1 StVO, wenn die allgemeinen und besonderen Verhaltensregeln der Verordnung nicht ausreichen, um die mit der Anordnung bezweckten Wirkungen zu erreichen.
3 B 50/16
Ob und in welchem Umfang ein Grundstückseigentümer im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht für einen auf seinem Grundstück stehenden Baum Kontroll- und Überprüfungsmaßnahmen wegen einer möglichen Verwurzelung eines Abwasserkanals durchführen muss, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Dabei sind die räumliche Nähe des Baums und seiner Wurzeln zu der Abwasseranlage sowie Art beziehungsweise Gattung, Alter und Wurzelsystem des Baums zu berücksichtigen. Ohne sich hiernach ergebende Hinweise auf eine Verwurzelung der Kanalisation ist der Eigentümer eines Baumgrundstücks regelmäßig nicht gehalten, den Abwasserkanal selbst zu überprüfen oder den Kanalbetreiber zu einer Überprüfung aufzufordern. Ist der Grundstückseigentümer hingegen zugleich der Betreiber des Abwasserkanals, muss er im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht für das Grundstück die von den Wurzeln des Baums ausgehenden Gefahren für den Kanal auch insoweit ausräumen, als er die Verwurzelung der Anlage bei Inspektions- und Wartungsmaßnahmen, die wegen anderer möglicher Beeinträchtigungen des Abwassersystems ohnehin geboten waren, erkannt hat oder hätte erkennen müssen.
Ein Teilnahmeverbot an dem Spiel Paintball für Kinder unter 16 Jahren ist rechtens, da sonst bei Kindern und Jugendlichen Schäden in der Persönlichkeitsentwicklung zu befürchten seien.
13 B 8506/17
Es ist datenschutzwidrig, mittels Dashcam Aufzeichnungen von Personen zum Nachweis mutmaßlicher Ordnungswidrigkeiten anzufertigen.
3 Ss (OWi) 163/17
Abwasser Besteuerung von Mahlzeiten Bußgeld Datenschutz Datenschutzrecht Gaststätte Gaststättenrecht Jugend Lärm Pflichten Steuer Steuern Steuerrecht Straße Straßenverkehrsordnung Verkehr