Source: http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=18.06.2012_4A_74/2012
Timestamp: 2013-05-19 00:37:33
Document Index: 324385017

Matched Legal Cases: ['Art. 754', 'Art. 260', 'Art. 90', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 43', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 404', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 725', 'Art. 725', 'Art. 670', 'Art. 670', 'Art. 670', 'BGE', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 717', 'Art. 754', 'Art. 717', 'BGE', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_74/2012 (18.06.2012)
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. J�rg Peyer,
A.________ (Beschwerdef�hrer) war vom September 1988 bis zum 4. Juni 2002 Verwaltungsratspr�sident und Delegierter des Verwaltungsrats der X.________ Holding AG sowie verschiedener 100 %-iger Tochtergesellschaften derselben, so der XZ.________ AG, XQ.________ AG (vormals XM.________), XR.________ AG (Beschwerdegegnerin 2) und der S.________ Bauunternehmung AG. Mit Ausnahme der Beschwerdegegnerin 2 wurde im September 2002 �ber die genannten X.________-Gesellschaften sowie eine weitere 100-ige Tochtergesellschaft der X.________ Holding, die X.________ Immobilien AG, der Konkurs er�ffnet.
Die Y.________ AG (Beschwerdegegnerin 1) und die Beschwerdegegnerin 2 liessen sich im Konkurs der X.________ Holding allf�llige Anspr�che gegen den Beschwerdef�hrer aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit (Art. 754 OR) im Sinne von Art. 260 SchKG abtreten.
Mit beim Bezirksgericht Zofingen eingereichter und von diesem an das Handelsgericht des Kantons Aargau weitergeleiteter Klage vom 15. Februar 2007 beantragten die Beschwerdegegnerinnen als Abtretungsgl�ubigerinnen, es sei der Beschwerdef�hrer zu verpflichten, ihnen Fr. 1 Mio. zuz�glich Zins von 5 % seit Klageerhebung zu bezahlen. Das Handelsgericht hiess die Klage mit Urteil vom 6. Dezember 2011 gut.
Der Beschwerdef�hrer verlangt mit Beschwerde in Zivilsachen, dieses Urteil sei aufzuheben und die Klage abzuweisen. Die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerinnen schliessen auf Abweisung der Beschwerde. In verfahrensm�ssiger Hinsicht beantragen sie, es seien verschiedene vom Beschwerdef�hrer angerufene (neue bzw. von der Vorinstanz aus dem Recht gewiesene) Eingaben und Beweismittel aus dem Recht zu weisen. Eventuell, d.h. im Fall von deren Zulassung, sei das Verfahren, so die Beschwerdegegnerinnen, zur Beurteilung derselben an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 6. M�rz 2012 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung gew�hrt.
Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) in einer Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG), der von einem oberen kantonalen Gericht im Sinne von Art. 75 Abs. 2 lit. b BGG erging. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde - unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - einzutreten.
2.1 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG; vgl. dazu BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254 mit Hinweisen). Die Beschwerde ist dabei hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1; 133 III 439 E. 3.2).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Die Begr�ndung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen und der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 400).
Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen (Art. 42 Abs. 1 BGG). Eine Beschwerdeerg�nzung kommt einzig f�r Beschwerden auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen in Betracht (Art. 43 BGG). Eine Nachfrist zur Verbesserung einer ungen�genden Begr�ndung wird nicht angesetzt (BGE 134 II 244 E. 2.4). Kommt es zu einem zweiten Schriftenwechsel, darf der Beschwerdef�hrer die Replik nicht dazu verwenden, seine Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4). Soweit der Beschwerdef�hrer dies missachtet, k�nnen seine Ausf�hrungen in der Replik nicht ber�cksichtigt werden.
Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4 S. 466). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3).
Soweit der Beschwerdef�hrer den Sachverhalt erg�nzen will, hat er zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2). Dazu reicht es nicht aus, wenn der Beschwerdef�hrer zu neu vorgebrachten Tatsachen und Behauptungen, wie vorliegend vielfach der Fall, bloss auf Aktenst�cke des kantonalen Verfahrens verweist, ohne detailliert darzulegen, dass er in seinen Vortr�gen vor der Vorinstanz prozessrechtskonform entsprechende Behauptungen aufgestellt und sich auf die Aktenst�cke berufen h�tte.
Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 134 II 124 E. 4.1; 132 III 209 E. 2.1; 131 I 57 E. 2, 467 E. 3.1). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 116 Ia 85 E. 2b).
2.3 Der Beschwerdef�hrer h�lt sich in der vorliegenden Beschwerdeschrift zu grossen Teilen nicht an die vorstehend dargestellten Grunds�tze, wie in den nachfolgenden Erw�gungen aufgezeigt wird. So legt der Beschwerdef�hrer in seinen Ausf�hrungen, vielfach unter freier Erg�nzung der Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil und ohne rechtsgen�glich aufzuzeigen, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid Bundesrecht verletzen soll, bloss seine Sicht der Dinge dar. Zu neuen tats�chlichen Vorbringen begn�gt er sich gr�sstenteils damit, dazu im kantonalen Verfahren eingereichte (und teilweise neue; vgl. dazu Erw�gungen 2.4/2.5) Akten als Beweismittel anzurufen, ohne aber hinreichend substanziierte Sachverhaltsr�gen vorzubringen, die dem Bundesgericht allenfalls eine Berichtigung oder Erg�nzung der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen erlauben k�nnten. Mit entsprechenden Vorbringen ist der Beschwerdef�hrer nicht zu h�ren.
2.4 Der grunds�tzlichen Bindung des Bundesgerichts an den vom kantonalen Tatsachenrichter festgestellten Sachverhalt entspricht es, dass neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden d�rfen, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Inwiefern dies der Fall sein soll, ist in der Beschwerde ebenfalls n�her darzulegen (BGE 134 V 223 E. 2.2.1; 133 III 393 E. 3).
Zu den Tatsachen, die vorzubringen und f�r die Beweis anzubieten erst der angefochtene Entscheid Anlass gibt, z�hlen insbesondere alle Umst�nde, die f�r die Anfechtung des Entscheids von Bedeutung sind (Er�ffnung, Zustellung, Fristwahrung etc.), ferner Tatsachen zur Begr�ndung gewisser formellrechtlicher M�ngel (Verletzung des rechtlichen Geh�rs, unrichtige Besetzung der Richterbank), mit denen nicht zu rechnen war, und schliesslich tats�chliche Vorbringen, die erst aufgrund einer neuen �berraschenden rechtlichen Argumentation der Vorinstanz Rechtserheblichkeit erlangt haben. Nicht zu den Tatsachen und Beweismitteln, die vorzubringen bzw. anzurufen erst der angefochtene Entscheid Anlass gibt, sind solche zu z�hlen, auf die sich der Beschwerdef�hrer bei der Behandlung des Prozessthemas im kantonalen Verfahren zu berufen unterlassen hat, und die deshalb von der Vorinstanz auch nicht ber�cksichtigt werden konnten. Der Beschwerdef�hrer kann nicht mit neuen tats�chlichen Vorbringen und Beweismitteln, die er schon vor der Vorinstanz h�tte vorbringen bzw. anbieten k�nnen, nachzuweisen versuchen, dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig oder die Beweisw�rdigung willk�rlich sei (vgl. die Urteile 4A_36/2008 vom 18. Februar 2008 E. 4.1 und 4A_15/2008 vom 5. Mai 2008 E. 3.3). Soweit der Beschwerdef�hrer solche neuen Tatsachenbehauptungen vortr�gt oder sich auf solche neuen Beweismittel beruft, ist er demnach nicht zu h�ren.
Konkret bietet der Beschwerdef�hrer zum Beweis verschiedener Ausf�hrungen in seiner Beschwerde eine Reihe von als Beschwerdebeilagen 4-11 eingereichte Unterlagen an, von denen er nicht geltend macht, sie bereits prozesskonform ins vorinstanzliche Verfahren eingebracht zu haben, und die damit als neu zu gelten haben (Erw�gung 2.2). Teilweise legt er in der Beschwerdeschrift auch nicht dar, weshalb die Einreichung der entsprechenden Unterlagen erst im vorliegenden Verfahren zul�ssig sein soll. Insoweit haben diese von vornherein ausser Acht zu bleiben. Soweit der Beschwerdef�hrer die Zul�ssigkeit der Noven begr�ndet, ist darauf, soweit f�r den vorliegenden Entscheid erforderlich, im jeweiligen Sachzusammenhang einzugehen.
2.5 Der Beschwerdef�hrer beruft sich zu seinen Vorbringen im Weiteren auf verschiedene Beilagen zu seinen Eingaben bei der Vorinstanz vom 19. Januar 2011 und vom 26. August 2011. Die Vorinstanz wies die entsprechenden Eingaben mit den darin enthaltenen Ausf�hrungen und Unterlagen (mit Ausnahme eines Urteils des Richteramts Solothurn-Lebern, bei dem es sich um ein echtes Novum handle) aus dem Recht, da sie dem Beschwerdef�hrer schon seit l�ngerem zur Verf�gung gestanden h�tten oder von ihm bereits in den Prozess eingef�hrt worden seien; sie st�tzte sich dabei auf die aargauische Zivilprozessordnung, die auf das vorinstanzliche Verfahren unbestrittenermassen noch anwendbar war (Art. 404 ZPO).
Die entsprechenden Vorbringen und Unterlagen k�nnten im vorliegenden Verfahren nur ber�cksichtigt werden, wenn der Beschwerdef�hrer in einer substanziierten Willk�rr�ge darlegte, dass die Vorinstanz mit der Nichtzulassung derselben das kantonale Verfahrensrecht qualifiziert unrichtig angewandt h�tte. Eine entsprechende R�ge l�sst sich aber der Beschwerde nicht entnehmen. Wenn der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz an vereinzelten Stellen seiner Beschwerde lediglich ohne n�here Begr�ndung und Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Begr�ndung vorwirft, den Geh�rsanspruch verletzt oder seine Vorbringen in der Eingabe vom 19. Januar 2011 "aus unerkl�rlichen Gr�nden nicht in Erw�gung gezogen" zu haben, gen�gt er damit den vorstehend dargestellten Begr�ndungsanforderungen an eine Verfassungsr�ge nicht. Die entsprechenden Ausf�hrungen und Aktenst�cke und darauf gest�tzte Vorbringen haben demnach vorliegend ausser Acht zu bleiben. Lediglich der Vollst�ndigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass der Beschwerdef�hrer dieselben gr�sstenteils ohnehin bloss zu Vorbringen anruft, in denen er den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt in appellatorischer Weise in Frage stellt, ohne indessen substanziierte Sachverhaltsr�gen zu erheben. Damit kann er von vornherein nicht geh�rt werden (Erw�gung 2.2).
Die Haftung des Verwaltungsrats nach Art. 754 OR setzt eine schuldhafte Pflichtverletzung, einen Schaden und einen ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen der Pflichtverletzung und dem Schaden voraus (BGE 132 III 342 E. 4.1, 564 E. 4.2).
Die Vorinstanz bejahte eine Haftung des Beschwerdef�hrers u.a. im Umfang von maximal Fr. 1'165'500.-- im Zusammenhang mit einer Darlehensgew�hrung der X.________ Holding, deren Verwaltungsratspr�sident er war, an die XQ.________ im Jahre 2000. Sie stellte fest, die XQ.________ sei sp�testens ab Mitte 2000 �berschuldet gewesen. Konkrete Sanierungsmassnahmen bez�glich der XQ.________ habe der Beschwerdef�hrer nicht eingeleitet. Durch die Gew�hrung des Darlehens in der H�he von Fr. 1'500'000.-- im Wissen um die eigentliche Verpflichtung der XQ.________ zur Deponierung der Bilanz (Art. 725 Abs. 2 OR) oder der in jedem Fall bestehenden und nicht erf�llten Verpflichtung, Sanierungsmassnahmen zu ergreifen, habe der Beschwerdef�hrer seine Sorgfaltspflicht gegen�ber der X.________ Holding verletzt. Die pflichtwidrige Darlehensgew�hrung habe f�r die X.________ Holding im Konkurs der XQ.________ ad�quat-kausal zu einem Ausfallschaden in der per 31. Dezember 2001 bilanzierten H�he des Darlehens von Fr. 1'165'000.-- gef�hrt. Die Pflichtverletzung gereiche dem Beschwerdef�hrer zum Verschulden, da er (im massgeblichen Zeitpunkt) aufgrund seiner Stellung als Verwaltungsratspr�sident und Delegierter des Verwaltungsrats der XQ.________ h�tte wissen m�ssen, dass diese Gesellschaft �berschuldet war und eigentlich h�tte die Bilanz deponieren m�ssen, und trotzdem und ohne dass ein spezifisches Sanierungskonzept vorgelegen h�tte, Verm�genswerte der X.________ Holding an die XQ.________ weitergegeben habe.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass die Zulassung der Darlehensgew�hrung der X.________ Holding an die XQ.________ eine Verletzung seiner Pflichten als Verwaltungsrat der X.________ Holding darstelle.
4.1 Er wendet sich zun�chst gegen die vorinstanzliche Feststellung, dass die XQ.________ Mitte 2000 �berschuldet gewesen sei.
4.1.1 Die Vorinstanz stellte dazu fest, in der Bilanz der XQ.________ des Jahres 2000 (per 31. Dezember 2000) h�tten korrekterweise Verbindlichkeiten f�r Ferien- und �berzeitguthaben in der H�he von Fr. 421'557.50 bzw. von Fr. 162'178.75, d.h. von Fr. 583'736.25 passiviert werden m�ssen. Dies h�tte zur Folge gehabt, dass bei einem Aktienkapital von Fr. 710'000.-- nur noch ein Eigenkapital von Fr. 140'890.82 anstelle der ausgewiesenen Fr. 724'627.07 vorhanden gewesen w�re. Daraus resultiere zwar noch keine �berschuldung, doch h�tte gest�tzt auf diese Bilanz nach Art. 725 Abs. 1 OR eine Generalversammlung einberufen und Sanierungsmassnahmen beantragt werden m�ssen. Hinzu komme, dass bei realistischer Beurteilung der Werthaltigkeit einer strittigen Forderung der XQ.________ gegen die T.________ AG aus geleisteten Arbeiten im Zusammenhang mit dem Neubau der Frauenklinik des Spitals U.________ eine R�ckstellung bzw. Wertberichtigung �ber Fr. 2.1 Mio. h�tte gemacht werden m�ssen, tats�chlich aber nur eine solche �ber Fr. 1 Mio. erfolgt sei. Gesamthaft w�ren damit die Passiven Mitte 2000 um ca. Fr. 1.68 Mio. h�her ausgefallen als bilanziert. Ausgehend von der Bilanz per 31. Dezember 2000 habe damit eine �berschuldung in der H�he von Fr. 955'372.93 bestanden.
Der Beschwerdef�hrer bestritt die �berschuldung im vorinstanzlichen Verfahren mit dem Einwand, es seien in der Bilanz stille Reserven bzw. Aufwertungsreserven von insgesamt rund Fr. 5.5 Mio. auf Immobilien und auf von der S.________ �bernommenem Inventar nicht ber�cksichtigt worden. Dazu erwog die Vorinstanz, dem Beschwerdef�hrer, der hierf�r die Beweislast trage, sei der Beweis der behaupteten stillen Reserven misslungen, da er daf�r keine tauglichen Beweismittel angeboten habe, welche die stillen Reserven zu belegen verm�chten. Zus�tzlich f�hrte sie im Sinne einer Eventualerw�gung aus, es w�re auch wenig plausibel, dass der Verwaltungsrat allenfalls vorhandene stille Reserven weder durch Ver�usserung oder durch Wiederaufwertung abgeschriebener Aktiven bis zum Anschaffungswert aufgel�st h�tte noch von der M�glichkeit, Aufwertungsreserven i.S.v. Art. 670 OR auszuweisen, Gebrauch gemacht h�tte, wenn tats�chlich so viele stille Reserven bestanden haben sollten, zumal die XQ.________ gem�ss Erl�uterungsbericht vom 31. Dezember 2001 buchm�ssig �berschuldet gewesen sei. Die Bewertungsreserven seien gem�ss Erl�uterungsbericht per 31. Dezember 2000 nicht mehr wie im Vorjahr in der Bilanz ausgewiesen worden. Ein weiteres Indiz gegen das Vorliegen der behaupteten stillen Reserven sei, dass die Banken beim Bestand derselben auf Stufe Konzern kaum den Verzicht auf Forderungen in der H�he von Fr. 12 Mio. erkl�rt h�tten. Es h�tten damit keine stillen Reserven der XQ.________ im behaupteten Umfang vorgelegen und es sei von der �berschuldung der Gesellschaft per Mitte 2000 auszugehen. Selbst wenn dem Beschwerdef�hrer der Beweis stiller Reserven gelungen w�re, k�nnte dies zudem nicht zu einer Beseitigung der Unterbilanz oder gar �berschuldung f�hren, da weder eine Aufl�sung von stillen Reserven durch Ver�usserung oder Wiederaufwertung auf den Anschaffungswert noch eine Aufwertung zur Beseitigung einer Unterbilanz im Sinne von Art. 670 OR erfolgt sei.
Dem Beschwerdef�hrer gelingt es nicht, die Feststellung der �berschuldung mittels hinreichend begr�ndeter Sachverhaltsr�gen als offensichtlich unrichtig auszuweisen:
4.1.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe eine unn�tige Beweisstrenge an den Tag gelegt, indem sie das Gelingen des Beweises daf�r verneint habe, dass die X.________ Gruppe per 31. Dezember 2002 (sic! recte wohl: die XQ.________ per 31. Dezember 2000) nicht �berschuldet gewesen sei. Die Anforderung, die Positionen einer Bilanz seien durch zus�tzliche Belege noch zu erh�rten, sei �berspitzt formalistisch und willk�rlich; die Vorinstanz lege eine unn�tige Beweisstrenge an den Tag und verletze damit "allgemeine Beweisregeln".
Der Beschwerdef�hrer macht zu Recht nicht geltend, die Vorinstanz habe Beweismittel als untauglich zur�ckgewiesen. Sie w�rdigte dieselben denn auch eingehend. Ob der Beweis aufgrund bestimmter Beweismittel erbracht ist oder nicht, beschl�gt die Beweisw�rdigung, die der Beschwerdef�hrer nur mit hinreichend substanziierten Willk�rr�gen anfechten kann. Die allgemein gehaltene R�ge, die Vorinstanz sei in Willk�r verfallen und habe �berspitzt formalistisch entschieden, indem sie den Beweis aufgrund der angebotenen Beweismittel, konkret von gepr�ften Jahresrechnungen und einem professionellen Sch�tzungsbericht, als nicht erbracht erachtet habe, ohne sich mit den diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz rechtsgen�glich auseinanderzusetzen, ist unbehelflich. Darauf ist nicht weiter einzugehen.
4.1.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt in diesem Zusammenhang, die Vorinstanz habe irrt�mlich festgestellt, dass gem�ss Erl�uterungsbericht per 31. Dezember 2000 die Bewertungsreserven nicht mehr wie im Vorjahr per 31. Dezember 1999 in der Bilanz ausgewiesen worden seien. Die Vorinstanz habe �bersehen, dass die Revisionsstelle die Bewertungsreserven im Erl�uterungsbericht per 31. Dezember 2000 vom 8. Mai 2001, S. 5, wie im Vorjahr ausgewiesen habe. Aus der Zeugenaussage B.________ sei zudem zu entnehmen, dass die Liegenschaften seit 1996 keinem Wertzerfall mehr unterlegen seien und die Schatzungswerte aus diesem Jahr durchaus auch f�r die Folgejahre repr�sentativ gewesen seien; in der im Jahre 2000 erworbenen Liegenschaft V.________ h�tten sich von Anfang an erhebliche Bewertungsreserven befunden und die Liegenschaft habe in den Folgejahren sogar eine markante Wertsteigerung erfahren.
Damit vermag der Beschwerdef�hrer die vorinstanzliche Feststellung der �berschuldung der XQ.________ per Mitte 2000 im Ergebnis nicht in Frage zu stellen. Es trifft zwar zu, dass die Revisionsstelle an der angegebenen Aktenstelle (KB 24) unter dem Titel "Kennzahlen" Bewertungsreserven von Fr. 4'311'000.-- auff�hrte (S. 5). Sie erl�uterte indessen auf Seite 1 f. des Dokuments, was die Vorinstanz ebenfalls ber�cksichtigte, dass die aktuelle Marktlage einen Verkauf der Liegenschaften zu Sch�tzungswerten erschwere; aus diesem Grunde werde im Gegensatz zum Vorjahr auf den Einbezug der Bewertungsreserven zur Beurteilung der Finanzstruktur verzichtet. In der Bilanz per 31. Dezember 2000 (KB 24 S. 7 f.) wurden sodann Aktiven von Fr. 31'001'806.26 bei einem Eigenkapital von Fr. 724'627.07 ausgewiesen. Dass darin Bewertungsreserven enthalten w�ren, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend und ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat denn auch bei der Feststellung der �berschuldung diesen Aktivenbetrag den Passiven gegen�bergestellt und nicht einen um Bewertungsreserven erh�hten Betrag von Aktiven. Es ist demnach von vornherein nicht dargetan, dass die Vorinstanz in Willk�r verfallen w�re, wenn sie den Erl�uterungsbericht der XQ.________ per 31. Dezember 2000 nicht als hinreichenden Beweis der nicht gegebenen �berschuldung wertete und verlangte, es h�tten zum Beleg stiller Reserven weitere, konkrete Dokumente beigebracht werden m�ssen, insbesondere aktuellere Liegenschaftensch�tzungen. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdef�hrer nicht rechtsgen�gend auf die damit im Einklang stehenden zus�tzlichen Begr�ndungselemente der Vorinstanz eingeht, dass trotz Vorliegen eines Desinvestitionsplans keine Aufl�sung von stillen Reserven durch Ver�usserung von Liegenschaften erfolgt sei und ebenso wenig eine Aufwertung von stillen Reserven im Sinne von Art. 670 OR, wozu es �berdies eines Berichts der Revisionsstelle bedurft h�tte, die best�tigt h�tte, dass eine Aufwertung im konkreten Fall zul�ssig sei. Der Beschwerdef�hrer widerlegt auch das Argument nicht, dass die Banken auf Stufe Konzern kaum (unter der Bedingung, dass die ungedeckten Kontokorrentkredite bis zum Jahresende 2002 zur�ckgef�hrt w�rden) auf Forderungen im Umfang von Fr. 12 Mio. verzichtet h�tten, wenn tats�chlich stille Reserven im behaupteten Umfang vorhanden gewesen w�ren. Wenn sich der Beschwerdef�hrer schliesslich, ohne auf die entsprechenden Ausf�hrungen der Vorinstanz einzugehen, auf die Zeugenaussage B.________ beruft, welche die behaupteten stillen Reserven best�tigen soll, argumentiert er rein appellatorisch und ist er nicht zu h�ren.
4.1.4 Der Beschwerdef�hrer wendet sich sodann gegen die vorinstanzliche Feststellung, es h�tten f�r die gef�hrdete, per 31. Dezember 2000 mit Fr. 4.2 Mio. bilanzierte und um Fr. 1 Mio. wertberichtigte Forderung aus dem Bau der Frauenklinik am Spital U.________ zus�tzliche R�ckstellungen gebildet werden m�ssen bzw. es seien ungen�gende R�ckstellungen gebildet worden. Er r�gt, der Vorinstanz sei insoweit ein offensichtlicher und gravierender Irrtum unterlaufen. Soweit er sich dabei auf seine von der Vorinstanz aus dem Recht gewiesene Eingabe vom 19. Januar 2011 st�tzt, kann er mit den entsprechenden Vorbringen nicht geh�rt werden (Erw�gung 2.5 vorne).
Der Beschwerdef�hrer h�lt in diesem Zusammenhang daf�r, er habe (sp�ter [als zum Zeitpunkt der Darlehensgew�hrung]) mit F�rsprecher C.________ einen Baurechtsspezialisten eingeschaltet und auf dessen Einsch�tzung (Schreiben vom 9. April 2002) vertraut, dass die Forderung erfolgreich erstritten werden k�nne. Diese Einsch�tzung habe auch der Anwalt der Beschwerdegegnerinnen geteilt. Wenn nun der Beschwerdef�hrer aufgrund eigener �berlegung bereits fr�her zum gleichen Schluss gekommen sei wie die Baurechtsspezialisten, k�nne die Folgerung der Vorinstanz, die R�ckstellung (recte: Wertberichtigung) sei im massgeblichen Zeitraum um Fr. 1.1 Mio. zu tief gewesen, nicht richtig sein. Diese Ausf�hrungen scheitern schon daran, dass den vorinstanzlichen Feststellungen nicht zu entnehmen ist, F�rsprecher C.________ habe sich dahingehend ge�ussert, die per 31. Dezember 2000 mit Fr. 4.2 Mio. bilanzierte Forderung k�nne erfolgreich erstritten werden. Vielmehr stellte die Vorinstanz fest, Rechtsanwalt C.________ habe lediglich ausgef�hrt, es best�nden intakte Prozesschancen f�r einen Teilerfolg, ohne sich dabei betragsm�ssig zu �ussern. In einem Kaufvertragsentwurf des Anwalts der Beschwerdegegnerinnen vom 3. Mai 2002 sei sodann ein Verkauf der Forderung f�r Fr. 1.5 Mio. plus 50 % des Inkassoerfolgs vorgeschlagen worden. Eine eingehende Pr�fung der Forderung durch D.________ im Sommer 2003 und durch die Kanzlei W.________ habe einen Wert der Forderung von Fr. 2.1 - 2.9 Mio. ergeben, so dass die Forderung dem Vorsichtsprinzip entsprechend nicht mit mehr als Fr. 2.1 Mio. h�tte bilanziert werden d�rfen, mithin ein Wertberichtigungsbedarf von Fr. 2.1 Mio. vorgelegen habe. Der Schluss der Vorinstanz, die R�ckstellung bzw. Wertberichtigung sei im Jahre 2000 um Fr. 1.1 Mio. zu tief ausgefallen ist insoweit nicht zu beanstanden und der Beschwerdef�hrer h�lt ihm nichts Substanzielles entgegen. Auf die Frage, ob den Beschwerdef�hrer ein Verschulden an der unterbliebenen Wertberichtigung bzw. am fehlenden Wissen um die Notwendigkeit einer solchen trifft, wird im Rahmen der Verschuldenspr�fung zur�ckzukommen sein (Erw�gung 5 unten).
4.2 Die Vorinstanz pr�fte, unter welchen Voraussetzungen eine Darlehensgew�hrung bzw. Verschiebung von Verm�genswerten von der Mutter- an die Tochtergesellschaft als Pflichtverletzung der Organe der Muttergesellschaft zu qualifizieren sei. Sie erwog dazu, die Gew�hrung eines Darlehens an eine Tochtergesellschaft bringe grunds�tzlich lediglich eine Verschiebung von Verm�genswerten auf der Aktivseite der Bilanz der Muttergesellschaft mit sich. In jedem Fall sei damit aber ein Mittelabfluss bei der Muttergesellschaft und ein Mittelzufluss bei der Tochtergesellschaft verbunden. Der entsprechende Mittelabfluss bei der Muttergesellschaft erfolgte dann in pflichtwidriger Weise, wenn keine Aussichten auf R�ckzahlung mehr gegeben seien. Eine sanierungsbed�rftige Tochter d�rfe somit nur unter der Voraussetzung, dass ernsthafte und erfolgversprechende Sanierungsbem�hungen in Angriff genommen w�rden, mit weiteren Mitteln der Muttergesellschaft alimentiert werden. Es stelle eine Pflichtverletzung dar, Gelder in nicht tragf�hige Unternehmungen zu investieren, seien diese nun in den Konzern integriert oder nicht; eine Darlehensgew�hrung d�rfe nach dem "arm's length principle" nur dann erfolgen, wenn eine solche auch zwischen unabh�ngigen Parteien gew�hrt w�rde. Mit der Darlehensgew�hrung an die XQ.________, die sp�testens ab Mitte 2000 �berschuldet gewesen sei und f�r die keine konkreten Sanierungsbem�hungen eingeleitet worden seien, habe der Beschwerdef�hrer seine Organpflichten verletzt.
Mit diesen Erw�gungen vertritt die Vorinstanz nicht die Ansicht, die Darlehensgew�hrung an eine Tochtergesellschaft habe immer und in jeder Hinsicht nach dem arm's length principle zu erfolgen. Die entsprechende Kritik des Beschwerdef�hrers st�sst daher ins Leere. Dass kein Darlehen an eine Tochtergesellschaft gew�hrt werden darf, wenn keine Aussichten auf R�ckzahlung mehr gegeben sind, bestreitet der Beschwerdef�hrer nicht, sondern r�umt ein, dass eine Darlehensgew�hrung nicht konzeptlos erfolgen d�rfe, namentlich wenn vern�nftigerweise nicht erwartet werden k�nne, dass der wirtschaftliche Gegenwert der Investition je realisiert werden k�nne. Er h�lt daf�r, dies sei vorliegend nicht der Fall gewesen. Die unbesicherte Darlehensgew�hrung sei (hinsichtlich der XM.________ bzw. XQ.________) im Zusammenhang mit der �bernahme der S.________ Holding AG erfolgt. Die Entscheidung dazu habe zum einen auf einem Businessplan und zum anderen auf dem guten Verlauf des Gesch�ftsjahres der XM.________ basiert, der sich im Revisionsbericht der XM.________ vom 31. M�rz 2000 wiederspiegle, und letztendlich auf der Zustimmung des Steuerungsausschusses sowie der Banken. Diese Entscheidungsgrundlagen belegten, dass Aussicht auf Erfolg bestanden habe. Diese Behauptungen finden indessen in den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz keine St�tze und der Beschwerdef�hrer erhebt dazu keine hinreichend substanziierte Sachverhaltsr�ge, so dass er damit nicht zu h�ren ist, zumal er als Beweismittel u.a. die von der Vorinstanz zur�ckgewiesene Eingabe vom 19. Januar 2011 anbietet (Erw�gung 2 vorne). Ohnehin stellt er damit die entscheidwesentliche Feststellung der Vorinstanz, die XQ.________ sei Mitte 2000 �berschuldet gewesen und konkrete Sanierungsmassnahmen seien nicht eingeleitet gewesen, nicht rechtsgen�gend in Frage.
4.3 Der Beschwerdef�hrer machte im vorinstanzlichen Verfahren zur Rechtfertigung bzw. als Grund, der eine Sorgfaltspflichtverletzung ausschliesse, geltend, die X.________ Holding sei aufgrund stiller Reserven in der H�he von Fr. 25 Mio. gen�gend risikof�hig gewesen. Die Vorinstanz verneinte indessen, dass dies etwas an der Pflichtwidrigkeit der Darlehensgew�hrung �ndern w�rde; denn die fortlaufende Alimentierung einer �berschuldeten Konzerntochter auf Kosten der Muttergesellschaft ohne gleichzeitige Aufnahme von Sanierungsbem�hungen sei unabh�ngig vom Vorliegen entsprechender Reserven pflichtwidrig. Auch eine Gesellschaft, die eine solide Bilanz aufweise, mithin nicht �berschuldet sei, k�nne durch pflichtwidriges Verhalten gesch�digt werden. Massgeblich sei die negative Ver�nderung des Gesellschaftsverm�gens.
Der Beschwerdef�hrer h�lt daf�r, das Vorliegen von stillen Reserven sei entgegen der vorinstanzlichen Auffassung wesentlich. Es stelle sich die Frage, ob die X.________ Holding aufgrund ihres Eigenkapitals und ihrer wirtschaftlichen Solidit�t die Risikof�higkeit habe, Mittel in die Tochtergesellschaft zu stecken, was eine Sorgfaltspflichtverletzung ausschliesse. Mit diesen Vorbringen stellt der Beschwerdef�hrer indessen bloss seine Meinung der Auffassung der Vorinstanz gegen�ber, ohne sich in rechtsgen�gender Weise mit der vorinstanzlichen Begr�ndung auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, weshalb darin eine Rechtsverletzung liegen soll, was nicht ohne weiteres erkennbar ist. Das Bundesgericht hat denn auch schon entschieden, dass eine finanziell gesunde Basis einem Unternehmen in einem klar beschr�nkten Rahmen eher Risiken einzugehen erlaubt als wenn eine solche fehlt; Voraussetzung bleibt aber auch dann, dass das Risiko bewusst eingesch�tzt und eingegrenzt wird (Urteil 4C.201/2001 vom 19. Juni 2002 E. 2.1.2). Eine Bundesrechtsverletzung ist insoweit nicht dargetan.
Bei dieser Sachlage braucht auf die weiteren Erw�gungen der Vorinstanz, wonach es dem Beschwerdef�hrer nicht gelungen sei, die behaupteten stillen Reserven der X.________ Holding zu beweisen, nicht eingegangen zu werden. Das Gleiche gilt f�r die vom Beschwerdef�hrer dagegen erhobene R�ge, die Beweislast f�r das Vorliegen von stillen Reserven sei ihm zu Unrecht auferlegt worden, und die weiter aufgestellten Behauptungen, es habe zur Zeit der Darlehensgew�hrung im Fr�hjahr 2000 unter Ber�cksichtigung der stillen Reserven ein Eigenkapital der Holding von rund Fr. 18 Mio. und damit ein ad�quates Risikopotential bestanden. Ohnehin erhebt der Beschwerdef�hrer zur genannten Behauptung keine substanziierte Sachverhaltsr�ge, die es dem Bundesgericht erlauben k�nnte, den im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalt zu berichtigen oder zu erg�nzen; seine R�ge, die Vorinstanz habe insoweit die Beweise willk�rlich gew�rdigt, begr�ndet der Beschwerdef�hrer nicht rechtsgen�gend. �berdies versucht er seine Behauptungen mit der konsolidierten Bilanz und Erfolgsrechnung der X.________ Holding per 31. Dezember 1999 vom 31. M�rz 2000 zu beweisen, bei der es sich um ein neues, unzul�ssiges Beweismittel handelt. - Wenn er dazu vorbringt, er sehe sich dazu veranlasst, dieses Aktenst�ck als neues Beweismittel einzureichen, weil die Vorinstanz in diesem Punkt eine ex-post Betrachtung vornehme, indem sie auf Erl�uterungsberichte vom 8. Mai 2001 abgestellt habe, ist dies unbehelflich. Nachdem die Frage des Vorliegens von stillen Reserven im vom Beschwerdef�hrer behaupteten massgeblichen Zeitpunkt bereits im vorinstanzlichen Verfahren Prozessthema war, vermag er damit nicht darzutun, dass erst der angefochtene Entscheid zur Einreichung des neuen Beweismittels Anlass gab (Erw�gung 2.4).
Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass ihn hinsichtlich der vorgeworfenen Pflichtverletzungen ein Verschulden treffe.
Der Verwaltungsrat haftet im Rahmen seiner Amtsf�hrung f�r jedes Verschulden, also auch f�r leichte Fahrl�ssigkeit. Dabei gilt nach allgemein anerkannter Auffassung ein objektivierter Verschuldensmassstab. Ein Verschulden ist grunds�tzlich immer gegeben, wenn der in Anspruch Genommene nicht so gehandelt hat, wie es von einem sachkundigen Organ in der konkreten Stellung objektiv verlangt werden darf (Urteil 4C.358/2005 vom 12. Februar 2007 E. 5.6, nicht publiziert in: BGE 133 III 116; vgl. auch BGE 113 II 52 E. 3a S. 56).
5.1 Zun�chst r�gt der Beschwerdef�hrer sinngem�ss, die Vorinstanz habe einen unrichtigen Sorgfaltsmassstab angewendet, indem sie die sogenannte "Business Judgement Rule" bei Transaktionen unter Konzerngesellschaften nicht gelten lasse, nach der ein Gericht gutgl�ubig getroffene unternehmerische Entscheidungen nicht zu �berpr�fen habe. Die R�ge ist unbegr�ndet, soweit sie nicht ohnehin ins Leere st�sst.
Die Vorinstanz erwog, die Business Judgement Rule verlange eine grunds�tzliche Zur�ckhaltung in der �berpr�fung von Gesch�ftsentscheiden mit Ermessenscharakter. Sie sch�tze den Verwaltungsrat in weitem Umfang davor, beim Eingehen vertretbarer unternehmerischer Risiken bei externen Transaktionen, die sich aus Bewertungsfragen und der nicht vollst�ndigen Kontrolle �ber die extern investierten Mitteln erg�ben, eine Haftung zu gew�rtigen. Bei Transaktionen unter Konzerngesellschaften k�nne dies jedoch nur beschr�nkt gelten und m�sse ein strengerer Massstab gelten. Die Konzernmutter k�nne �ber die Geschicke ihrer 100 %-igen Konzernt�chter bestimmen und die Konzernleitung habe �ber die Belange der T�chter informiert zu sein.
Entgegen dem Beschwerdef�hrer schloss die Vorinstanz mit diesen Erw�gungen eine gewisse Zur�ckhaltung bei der Pr�fung von unternehmerischen Entscheiden bei Transaktionen unter Konzerngesellschaften nicht aus, sondern vertrat lediglich die Ansicht, es m�sse ein strengerer Massstab gelten als bei externen Transaktionen. Dies ist nicht zu beanstanden. Das Bundesgericht anerkennt mit der herrschenden Lehre, dass die Gerichte sich bei der nachtr�glichen Beurteilung von Gesch�ftsentscheiden Zur�ckhaltung aufzuerlegen haben, die in einem einwandfreien, auf einer angemessenen Informationsbasis beruhenden und von Interessenkonflikten freien Entscheidprozess zustande gekommen sind (vgl. Urteil 4A_306/2009 vom 8. Februar 2010 E. 7.2.4; GERICKE/WALLER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 31 f. zu Art. 754 OR; WATTER/ PELLENDA, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 6 zu Art. 717 OR; PETER B�CKLI, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, � 18 Rz. 401 f.; FORSTMOSER/MEIER-HAYOZ/NOBEL, Schweizerisches Aktienrecht, 1996, � 28 Rz. 24). Das schliesst nicht aus, in Bezug auf Gesch�fte, bei denen ein besonderer Wissensstand �ber die Faktoren zur Einsch�tzung des Risikos vorhanden ist oder erwartet werden darf, wie namentlich bei solchen unter Konzerngesellschaften, einen strengeren Massstab anzulegen, wie dies die Vorinstanz tat. Bei der Beurteilung von Sorgfaltspflichtverletzungen ist auf die Informationen abzustellen, �ber die das Verwaltungsratsmitglied im Zeitpunkt der Pflichtverletzung verf�gte oder verf�gen konnte (vgl. Urteil 4A_467/2010 vom 5. Januar 2011 E. 3.3; GERICKE/WALLER, a.a.O., N. 31c zu Art. 754 OR; WATTER/PELENDA, a.a.O., N. 5 f. zu Art. 717 OR).
5.2 Die Vorinstanz beurteilte die in der Darlehensgew�hrung an die XQ.________ liegende Pflichtverletzung als schuldhaft, weil der Beschwerdef�hrer aufgrund seiner Organstellung von der prek�ren finanziellen Situation der XQ.________ wusste oder h�tte wissen m�ssen und trotzdem die Darlehensgew�hrung bzw. die Verm�gensverschiebung innerhalb des Konzerns an diese Gesellschaft zugelassen habe, ohne gleichzeitig f�r eine Sanierung derselben zu sorgen.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet zu Recht nicht grunds�tzlich, und die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund seiner Stellung als Doppelorgan in der X.________ Holding und der XQ.________ die prek�re finanzielle Situation der letzteren Gesellschaft im Jahre 2000 zu jedem Zeitpunkt h�tte kennen m�ssen; der Verwaltungsrat muss eine prek�re finanzielle Situation nicht nur dann erkennen, wenn eine Bilanz dar�ber Aufschluss gibt, sondern auch soweit andere Alarmzeichen im Zusammenhang mit der Gesch�ftsentwicklung bestehen (BGE 132 III 564 E. 5.1 S. 572 f.). Grunds�tzlich ist daher im Zusammenhang mit der Darlehensgew�hrung an die XQ.________ trotz �berschuldung derselben von einer schuldhaften Pflichtwidrigkeit auszugehen.
5.3 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, dass er im vorliegenden Fall die (bestrittene) finanzielle Situation der XQ.________ im massgeblichen Zeitraum bzw. Zeitpunkt nicht habe kennen k�nnen oder m�ssen. Er macht geltend, er habe sich bei der Gew�hrung des Darlehens im Fr�hling 2000 auf die Zahlen der Jahresrechnung 1999 verlassen d�rfen, die bei weitem keine �berschuldung und daher auch keine Pflicht zur Einleitung von Sanierungsmassnahmen aufgezeigt habe. Selbst wenn zu diesem Zeitpunkt eine �berschuldung vorgelegen haben sollte (bestritten), sei dies f�r ihn nicht erkennbar gewesen. Die Vorinstanz habe mit ihrer Analyse bez�glich der R�ckstellung betreffend Ferien- und �berzeitguthaben sowie der Forderung betreffend Frauenklinik sowie ihrer Korrektur bei den stillen Reserven eine unzul�ssige ex post-Betrachtungsweise angewandt und diese unzul�ssigerweise dem Beschwerdef�hrer zugerechnet, obwohl er diese bei der Darlehensgew�hrung ex ante nicht haben konnte.
Dazu ist zun�chst festzuhalten, dass dem vorinstanzlichen Entscheid in tats�chlicher Hinsicht nicht zu entnehmen ist, dass die Darlehensgew�hrung durch den Beschwerdef�hrer im Fr�hling 2000 erfolgte. Der Beschwerdef�hrer bestritt im vorinstanzlichen Verfahren �berhaupt, dass eine formelle Darlehensgew�hrung erfolgt sei. Die Vorinstanz stellte bloss fest, unbestritten sei die in der Bilanz vom 31. Dezember 2000 aufgef�hrte Verbindlichkeit von Fr. 1.5 Mio., die im Vorjahr noch nicht bestanden habe. In anderem Zusammenhang bringt der Beschwerdef�hrer vor, die Darlehensgew�hrung sei am 28. M�rz 2000 erfolgt; seine entsprechenden Ausf�hrungen sind indessen neu und nicht von einer substanziierten Sachverhaltsr�ge begleitet, sodass sie nicht geh�rt werden k�nnen. Es ist damit bloss festgestellt, dass die Verm�gensverschiebung an die XQ.________ im Laufe des Jahres 2000 erfolgte und vom Beschwerdef�hrer geduldet wurde. Auch wenn vorliegend davon ausgegangen wird, die Darlehensgew�hrung sei, wie vom Beschwerdef�hrer behauptet, am 28. M�rz 2000 erfolgt, �ndert dies nichts am vorliegenden Entscheid, wie sich aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt.
Nach dem vorstehend Ausgef�hrten kann sich der Beschwerdef�hrer nicht ohne weiteres damit entlasten, dass die Jahresrechnung 1999 keine �berschuldung bzw. Unterbilanz aufgezeigt habe. Es ist vielmehr zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer aufgrund ihm bis zum Zeitpunkt der Darlehensgew�hrung zugekommener Informationen bei pflichtgem�sser Sorgfalt die tats�chliche finanzielle Situation der XQ.________ h�tte erkennen m�ssen.
5.3.1 Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass er um die Verletzung von Rechnungslegungsvorschriften im Zusammenhang mit der nicht erfolgten Passivierung von Ferien- und �berzeitguthaben in der Bilanz der XQ.________ des Jahres 2000 in der H�he von Fr. 583'736.25 und damit um das Bestehen von um diesen Betrag erh�hten Passiven h�tte wissen m�ssen. Er habe sich als Bauunternehmer auf die Beratung durch die fachkompetente und sogar auf Bauunternehmungen spezialisierte Revisionsstelle verlassen d�rfen, so dass ihm insoweit kein Verschulden vorgeworfen werden k�nne.
In der Lehre wird die Auffassung vertreten, durch einen Beizug von Fachleuten und Befolgung ihres Rats werde das Verschulden des Verwaltungsrats gemildert, wenn er die sachverst�ndige Person sorgf�ltig ausgew�hlt, instruiert und deren Ausk�nfte sorgf�ltig ausgewertet und umgesetzt habe (GERICKE/WALLER, a.a.O., N. 32 zu Art. 754 OR; B�CKLI, a.a.O., N. 403b und 449, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 99 II 176 E. 2a S. 181). Es kann allerdings vorliegend mangels Entscheiderheblichkeit offen bleiben, ob sich der Beschwerdef�hrer damit entlasten kann, er habe sich auf die Beurteilung der fachkundigen Revisionsstelle verlassen, da den Beschwerdef�hrer jedenfalls mit Bezug auf die zu hohe Bewertung der Forderung gegen die T.________ AG betreffend Neubau der Frauenklinik ein Verschulden trifft und er schon bei richtiger Bewertung dieser Forderung eine �berschuldung der XQ.________ h�tte erkennen m�ssen:
5.3.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt insoweit, aufgrund der im Zeitpunkt der Darlehensgew�hrung (am 28. M�rz 2000; vgl. dazu die vorstehende Erw�gung 5.3) vorliegenden Erkenntnisse k�nne ihm, auch wenn die R�ckstellung (recte: Wertberichtigung) auf der Forderung betreffend Frauenklinik ungen�gend gewesen sei, keine Fahrl�ssigkeit vorgeworfen werden. Indem die Vorinstanz festhalte, dass "aus heutiger Sicht" mehr R�ckstellungen h�tten gebildet werden m�ssen, nehme sie eine unzul�ssige ex post-Betrachtung vor. Die Vorinstanz begr�nde ein Verschulden des Beschwerdef�hrers nicht einmal im Ansatz. Diese R�gen verfangen nicht.
Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdef�hrer insbesondere vor, er h�tte bei pflichtgem�sser Bewertung der Forderung betreffend Frauenklinik im Jahr 2000 die �berschuldung der XQ.________ erkennen m�ssen. Die ersten sorgf�ltigen Abkl�rungen �ber den Bestand der Forderung durch D.________ und die W.________ seien erst ab Sommer 2003 erfolgt, obwohl dazu bereits im Jahr 2000 Anlass bestanden h�tte. So sei die Forderung von Anfang an mit Schreiben vom 9. Februar, 16. Juni und 25. August 2000 bestritten gewesen. Sodann sei sie bereits an der Sitzung des Steuerungsausschusses vom 1. Februar 2000 oder auch in der Sitzung vom 13. September 2000 ein Diskussionspunkt gewesen und auch das Protokoll der Generalversammlung vom 30. Juni 2000 zeige, dass erkannt wurde, dass sich bei der Kalkulation gravierende Probleme eingeschlichen h�tten. Schliesslich habe der Beschwerdef�hrer im August 2000 mit Sicherheit gewusst, dass ein Rechtsstreit mit der T.________ AG unausweichlich sein w�rde. Das Projekt Frauenklinik sei ein klassischer Fall eines Klumpenrisikos gewesen, dem nicht gen�gend Rechnung getragen und von oberster Stelle nicht gen�gend Aufmerksamkeit geschenkt worden sei.
Dass nach diesen Feststellungen Anlass zu n�heren Abkl�rungen �ber den Wert der Forderung bestand, bestreitet der Beschwerdef�hrer nicht, jedenfalls nicht rechtsgen�glich. Wenn er gegen den Vorwurf, entsprechende Abkl�rungen unterlassen zu haben, vorbringt, die Ansicht der Vorinstanz, es h�tten bereits aufgrund der ersten (d.h. am 9. Februar 2000 erfolgten) R�ckweisung der Forderung durch die T.________ AG h�here R�ckstellungen gebildet werden m�ssen, sei weltfremd, kann ihm nicht gefolgt werden. Nach den Vorbringen der Beschwerdegegnerinnen im vorinstanzlichen Verfahren, die der Beschwerdef�hrer nach den Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht substanziiert bestritt, habe die X.________ Gruppe mit der T.________ Holding AG einen Werkvertrag �ber den Neubau der Frauenklinik f�r einen Pauschalpreis von Fr. 14'170'000.-- geschlossen. In der Folge h�tten sich erhebliche Mehrkosten ergeben und es seien Fr. 15'299'410.-- in Rechnung gestellt worden. Danach habe die XQ.________ noch weitere Fr. 3'112'233.-- als Nachforderung in Rechnung gestellt, was die T.________ AG als von der Pauschalverg�tung abgedeckt zur�ckgewiesen habe. Die XQ.________ habe sodann unter dem Titel "Nachtr�ge" weitere Forderungen im Gesamtbetrag von Fr. 2'668'730.85 geltend gemacht, wovon die T.________ AG mit Schreiben vom 9. Februar und 16. Juni 2000 lediglich Fr. 308'797.40 anerkannt und die Restforderung als unbegr�ndet zur�ckgewiesen habe. Bei dieser Sachlage (Rechnungsstellung �ber einen offerierten Pauschalpreis hinaus und R�ckweisung der entsprechenden Mehrforderungen) h�tte f�r den Beschwerdef�hrer als pflichtgem�ss handelnder Verwaltungsrat schon im Zeitpunkt der ersten festgestellten R�ckweisung am 9. Februar 2000 Anlass zu eingehenden Abkl�rungen �ber die Werthaltigkeit der Forderung bestanden. Dies umso mehr, als diese nach den vorinstanzlichen Feststellungen bereits anl�sslich der Sitzung des Steuerungsausschusses vom 1. Februar 2000 ein Diskussionspunkt gewesen sei und von der Vorinstanz zu Recht als Klumpenrisiko eingestuft wurde.
Besteht der Vorwurf darin, dass der Beschwerdef�hrer im (behaupteten) Zeitpunkt der Verm�gensverschiebung keine sorgf�ltige Abkl�rung der Werthaltigkeit der Forderung vornahm, obschon dazu Anlass bestanden h�tte, und dies zu einer um Fr. 1.1 Mio. zu hohen Bewertung der Forderung mit der Folge des Nichterkennens einer �berschuldung der XQ.________ f�hrte (vgl. dazu die vorstehenden Erw�gungen 3 und 4.1.4), kann nicht davon gesprochen werden, die Vorinstanz habe die Verschuldensbeurteilung unzul�ssigerweise aus retrospektiver Sicht vorgenommen. Die R�ge ist unbegr�ndet.
5.3.3 Der Beschwerdef�hrer macht allerdings geltend, selbst wenn von einem zus�tzlichen R�ckstellungsbedarf f�r die Forderung Frauenklinik von Fr. 1.1 Mio. ausgegangen werde, sei es f�r ihn nicht m�glich gewesen, eine �berschuldung zu erkennen. Die Zulassung der Darlehensgew�hrung sei in Kenntnis der Bilanz der XQ.________ per 31. Dezember 1999 erfolgt, die nach den vorinstanzlichen Feststellungen noch Fr. 4.3 Mio. an Bewertungsreserven ausgewiesen habe. In Anbetracht dessen k�nne dem Beschwerdef�hrer kein Verschuldensvorwurf gemacht werden, wenn er nicht von einer �berschuldung der XQ.________ ausgegangen sei.
Dem kann nicht gefolgt werden. Bei pflichtgem�ss-realistischer Beurteilung der Forderung betreffend Frauenklinik w�re f�r den Beschwerdef�hrer die bilanzm�ssige �berschuldung der XQ.________ im massgeblichen Zeitpunkt erkennbar gewesen. Dies w�re f�r ihn auch der Moment gewesen, sich �ber das tats�chliche Vorliegen von Bewertungsreserven bzw. von stillen Reserven Klarheit zu verschaffen, von deren Vorliegen nach dem vorstehend (Erw�gung 4.1.3) Ausgef�hrten nicht auszugehen ist. Die Vorinstanz hielt nun, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht, fest, gem�ss Erl�uterungsbericht per 31. Dezember 2000 (KB 24) seien die Bewertungsreserven nicht mehr wie im Vorjahr per 31. Dezember 1999 in der Bilanz ausgewiesen. Die Beschwerdegegnerinnen weisen diese Feststellung allerdings als aktenwidrig aus, indem sie zutreffend darauf hinweisen, dass die Bewertungsreserven schon im Jahre 1999 nur in den Erl�uterungen zur Bilanz erw�hnt worden seien; das Eigenkapital gem�ss Bilanz habe lediglich Fr. 1'965'186.19 betragen und keine Bewertungsreserven enthalten (KB 24 S. 8). Dies entspricht denn auch dem Wesen von stillen Reserven. Im �brigen erachtete die Vorinstanz die vom Beschwerdef�hrer f�r das Vorhandensein stiller Reserven angef�hrten Beweismittel als nicht beweiskr�ftig, namentlich die Liegenschaftensch�tzungen aus dem Jahre 1996, die im Zeichen der allgemeinen Entwicklung der Immobilienpreise im betroffenen Zeitraum als veraltet zu gelten h�tten. Diese beweism�ssige Bewertung der Liegenschaftensch�tzungen vermag der Beschwerdef�hrer nicht als willk�rlich auszuweisen, indem er ihr bloss die Zeugenaussage B.________ gegen�berstellt, nach der die Liegenschaften nach 1996 keinem Wertzerfall mehr unterlegen seien und die Sch�tzungen aus diesem Jahr durchaus auch f�r die Folgejahre repr�sentativ gewesen seien. Der Beschwerdef�hrer h�tte sich bei pflichtgem�sser Sorgfalt nicht auf die Sch�tzungen aus dem Jahr 1996 und eine sich darauf abst�tzende Erw�hnung von Bewertungsreserven in den Erl�uterungen zur Bilanz verlassen d�rfen, sondern die aktuellen Werte im Rahmen einer Aufl�sung oder Aufwertung der stillen Reserven abkl�ren m�ssen, zumal von ihm als im Bausektor t�tiger Unternehmer eine gewisse Kenntnis des Immobilienmarktes erwartet werden darf. Der Vorinstanz ist damit keine fehlerhafte Rechtsanwendung vorzuwerfen, wenn sie schloss, der Beschwerdef�hrer h�tte im massgebenden Zeitraum bei pflichtgem�sser Sorgfalt nicht von gen�gend Aufwertungsreserven ausgehen d�rfen, um eine �berschuldung wettzumachen, und er h�tte von der prek�ren finanziellen Situation der XQ.________ Kenntnis haben m�ssen.
5.4 Weiter macht der Beschwerdef�hrer geltend, selbst wenn von einer �berschuldung der X.________ Holding auszugehen w�re und er darum h�tte wissen sollen, sei festzustellen, dass die Gew�hrung des Darlehens an die XQ.________ durch Gestattung der Benutzung der Kreditlimiten innerhalb der X.________ Gesellschaften keinesfalls als fahrl�ssig zu werten sei. Vielmehr sei es als Vergabe von Sanierungsdarlehen aufgrund des Businessplanes "�bernahme von Teilen der S.________ Holding AG", dem die Finanzgl�ubiger zugestimmt h�tten, sinnvoll gewesen.
Diese Vorbringen finden indessen in den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz keine St�tze und der Beschwerdef�hrer vers�umt es, in der Beschwerde dazu eine taugliche Sachverhaltsr�ge zu erheben, die dem Bundesgericht allenfalls eine Erg�nzung des Sachverhalts erlauben k�nnte. Der Beschwerdef�hrer kann damit nicht geh�rt werden.
5.5 Nach dem in vorstehender Erw�gung 4.3 Ausgef�hrten ist es schliesslich auch unbehelflich, wenn der Beschwerdef�hrer sein Verschulden f�r die pflichtwidrige Sch�digung der X.________ Holding mit der Risikof�higkeit der X.________ Holding aufgrund behaupteter stiller Reserven bestreiten will.
Der Beschwerdef�hrer macht eine Unterbrechung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen einer allf�lligen Pflichtverletzung und der Konkurser�ffnung �ber die X.________ Gesellschaften bzw. dem aus der Pflichtverletzung resultierenden Schaden geltend. Der neue Verwaltungsrat habe nach der am 30. Mai 2002 erfolgten �bernahme der X.________ Gruppe durch die Y.________ Holding AG den Konkurs willentlich herbeigef�hrt, obwohl die Gruppe nach der �bernahme saniert gewesen w�re. Die Vorinstanz habe dies unter falscher Feststellung des Sachverhalts nicht in ihre Beurteilung einbezogen. Der Beschwerdef�hrer habe zusammen mit den Banken und sogar mit eigenen privaten Mitteln ein umfassendes Sanierungskonzept geschn�rt, um f�r die neue Eigent�merin optimale Voraussetzungen f�r die Weiterf�hrung zu schaffen. Zudem h�tten die Banken f�r den Fall eines Aktion�rswechsels Forderungsverzichte in der H�he von Fr. 11.9 Mio. zugesichert und diese Forderungsverzichte seien mit dem Aktion�rswechsel Tatsache geworden, was die Vorinstanz willk�rlich nicht ber�cksichtigt habe. �berdies habe die Vorinstanz in willk�rlicher Beweisw�rdigung verneint, dass in Bezug auf die XR.________ stille Reserven in der H�he von Fr. 25 Mio. vorgelegen h�tten. W�re das Konzept zur Fortf�hrung wie vorgesehen umgesetzt worden, w�re kein Schaden entstanden. Der Schaden sei bloss durch mutwillige Abkehr des neuen Verwaltungsrats vom Fortf�hrungswillen entstanden, womit der ad�quate Kausalzusammenhang unterbrochen sei. Auch mit diesen Vorbringen dringt der Beschwerdef�hrer nicht durch.
6.1 In tats�chlicher Hinsicht findet zun�chst seine Behauptung, es seien nach der �bernahme der X.________ Holding Forderungsverzichte durch die Banken Tatsache geworden, in den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil keine St�tze und der Beschwerdef�hrer erhebt dazu keine substanziierte Sachverhaltsr�ge, die eine diesbez�gliche Erg�nzung des Sachverhalts erlauben k�nnte. Die Vorinstanz hielt vielmehr hinsichtlich der XR.________ fest, die Forderungsverzichte seien an die Bedingung gekn�pft gewesen, dass die ungedeckten Kontokorrentkredite bis zum Jahresende zur�ckgef�hrt w�rden. Dass dies erfolgt w�re, l�sst sich dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen. Die Vorinstanz hielt im �brigen fest, dass der Beschwerdef�hrer eine Sanierungsverpflichtung der Y.________ Holding AG gegen�ber der X.________ Holding zwar behauptet, aber nicht bewiesen habe. Aus diesem Grund k�nne das Nichtsanieren bzw. die Weigerung der angesprochenen Personen, weiteres Geld in die X.________ Holding einzuschiessen, den Kausalzusammenhang nicht unterbrechen. Auf diese Ausf�hrungen geht der Beschwerdef�hrer nicht, jedenfalls nicht rechtsgen�gend ein. Abgesehen vom Fehlen hinreichend substanziierter Sachverhaltsr�gen ruft er zum Beleg seiner Behauptung Beweismittel an, die von der Vorinstanz aus dem Recht gewiesen wurden, die nicht ber�cksichtigt werden k�nnen bzw. neue Beweismittel (Erw�gungen 2.4/2.5). Von den neuen Beweismitteln versucht er einzig die Zul�ssigkeit des neuen Einbringens einer Klageantwort der Y.________ Holding AG vom 19. Januar 2004 in einem abgeschlossenen Verfahren vor dem Amtsgericht Luzern-Stadt bzw. seinen Antrag um Edition der Akten des entsprechenden Prozesses zu begr�nden, indem er geltend macht, die Erw�gungen der Vorinstanz, wonach aus dem Verkauf der X.________ Holding an die Y.________ Holding AG keine Sanierung erwachsen sei, veranlasse ihn dazu, weitere Beweismittel anzurufen. Diese Begr�ndung taugt indessen nicht f�r die Zulassung derselben. Dass die mit dem neuen Beweismittel zu beantwortende Frage sich nicht bereits vor der Vorinstanz gestellt und deshalb kein Anlass bestanden h�tte, das Beweismittel bereits im vorinstanzlichen Verfahren einzubringen, macht er damit nicht geltend. Allein der Umstand, dass die Vorinstanz dem Standpunkt des Beschwerdef�hrers nicht gefolgt ist, vermag die Zul�ssigkeit von neuen Beweismitteln nicht zu begr�nden.
6.2 Was sodann die Behauptung betrifft, es h�tten in der XR.________ und damit in der X.________ Holding stille Reserven von Fr. 25 Mio. bestanden, verneinte die Vorinstanz schon, dass insoweit hinreichend substanziierte Behauptungen aufgestellt worden seien, aufgrund derer Beweis �ber die Frage abgenommen werden k�nnte. Jedenfalls lege der Beschwerdef�hrer keine tauglichen Beweismittel vor, aus denen auf das Vorliegen der behaupteten Reserven geschlossen werden k�nnte. Das Vorliegen von stillen Reserven in behaupteter H�he werde zus�tzlich auch durch die Zeugenaussage von E.________ in Frage gestellt, der die Behauptung des Vorliegens von stillen Reserven von Fr. 25 Mio. als �berrissen bezeichnet habe.
Der Beschwerdef�hrer mag dagegen nicht aufzukommen, indem er bloss vorbringt, die vorinstanzliche W�rdigung sei willk�rlich, weil wegen der Parteistellung von E.________ nicht auf dessen Aussage abgestellt werden d�rfe und �berdies dessen Aussage nicht den massgeblichen Zeitpunkt betreffe, ohne rechtsgen�gend aufzuzeigen, dass die Vorinstanz in ihrer Hauptbegr�ndung zu Unrecht eine ungen�gende Substanziierung verneint und in willk�rlicher Weise das Vorliegen tauglicher Beweismittel verneint h�tte.
6.3 Unabh�ngig davon, dass nach dem Gesagten weder vom Vorliegen der behaupteten stillen Reserven noch vom behaupteten Forderungsverzicht der Banken und der Sanierung der X.________ Gruppe nach dem Aktion�rswechsel auszugehen ist, verneinte die Vorinstanz, dass die entsprechenden Umst�nde bzw. die Nichtsanierung der X.________ Holding durch die neuen Eigent�mer zu einer Unterbrechung des Kausalzusammenhangs zwischen den vorgeworfenen Pflichtverletzungen und der Sch�digung der X.________ Holding f�hren k�nnten. Auch auf diese Erw�gungen geht der Beschwerdef�hrer nicht, jedenfalls nicht rechtsgen�gend ein, indem er bloss behauptet, die rechtliche Beurteilung der Vorinstanz sei nicht nachvollziehbar und der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen der angeblichen Sorgfaltspflichtverletzung und der Konkurser�ffnung sei durchbrochen worden. Auch darauf ist von vornherein nicht weiter einzugehen.
Nach dem Ausgef�hrten ist nicht dargetan, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie die Klage gegen den Beschwerdef�hrer im Umfang von Fr. 1 Mio. guthiess, weil sie im Zusammenhang mit der Darlehensgew�hrung an die XQ.________ eine schuldhafte Pflichtverletzung bejahte, die ad�quat-kausal zu einer Sch�digung der X.________ Holding in entsprechendem Umfang f�hrte. Bei dieser Sachlage ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist, ohne dass auf die von der Vorinstanz im Weiteren bejahte pflichtwidrige Sch�digung der X.________ Holding durch Gew�hrung eines Darlehens an die S.________ und die vom Beschwerdef�hrer dagegen erhobenen R�gen eingegangen zu werden braucht.
Diesem Verfahrensausgang entsprechend wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerinnen f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 14'000.-- zu entsch�digen.