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Timestamp: 2020-02-21 22:43:31
Document Index: 175504933

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 15', '§ 15', '§17', '§ 6', '§ 9']

Grünzug Südpanke : Berlin Mitte ; begrenzt offener landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil / Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Berlin-Mitte ; Landschaftsplanung ; Wettbewerb ; Online-Publikation
Elektronische Ressource (PDF-Datei: 74 S., 4.43 MB)
Datum des Herunterladens: 26.08.2013
Kws 215 Naturraum. Landschaft: Landschaftsplanung. Landschaftsgestaltung
urn:nbn:de:kobv:109-opus-201717
Open space, natural landscape
Grünzug Südpanke Berlin Mitte
Begrenzt offener landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Auslobung
Begrenzt offener landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Grünzug Südpanke Berlin-Mitte Auslobung
Berlin, Juli 2007
Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D, Maria Rünz Brückenstr. 6 10179 Berlin Digitale Bearbeitung Anika Buhre Titelbild Maria Rünz Druck A&W Digitaldruck, Berlin
1.1 	 Auslober, Bauherr und Verfahrenskoordination ..........................9
1.2 	 Art des Verfahrens ......................................................................9
1.3 	 Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe..............................9
1.4 	 Teilnahmeberechtigung .............................................................10
1.5 	 Preisgericht und Vorprüfung......................................................10
1.6 	 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen .......................................13
1.7 	 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten.............................................13
1.8 	 Ortsbesichtigung und Rückfragen ............................................14
1.9 	 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen...................................14
1.10 	 Geforderte Leistungen ..............................................................15
1.11 	 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................16
1.12 	 Preise und Ankäufe ...................................................................17
1.13 	 Weitere Bearbeitung .................................................................17
1.14 	 Eigentum und Urheberrecht ......................................................18
1.15 	 Verfassererklärung ....................................................................18
1.16 	 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten........18
1.17 	 Haftung und Rückgabe .............................................................18
1.18 	 Zusammenfassung der Termine................................................19
Teil 2 	 2.1 	 2.2 	 2.3 	 2.4 	 2.5 	 2.6 	 2.7 	 2.8 	 2.9 	 Situation und Planungsvorgaben..........................................21
Lage des Wettbewerbsgebietes ................................................21
Eigentum ...................................................................................24
Historische Entwicklung in der Umgebung................................25
Planungsrecht und Denkmalschutz ..........................................27
Städtebauliche Rahmenbedingungen ......................................32
Verkehr ......................................................................................41
Freiraumplanerische Rahmenbedingungen ..............................43
Flora und Fauna........................................................................47
Technische Vorgaben und Umweltbedingungen ......................48
Teil 3 Wettbewerbsaufgabe ..................................................................53
3.1 	 Übergeordnete Zielsetzung.......................................................53
3.2 	 Charakter und Zonierung des Freiraumes ................................53
3.3 	 Gestalterische Zielsetzung........................................................54
3.4 	 Erschließung, Barrierefreiheit, Sicherheit..................................55
3.5 	 Ausstattung ...............................................................................55
3.6 	 Ideenteil.....................................................................................56
3.7 	 Realisierung, Kostenrahmen, Wirtschaftlichkeit........................56
3.8 	 Beurteilungskriterien .................................................................57
Teil 4 Anhang .........................................................................................59
4.1 	 Gender Mainstreaming in der Freiraumplanung .......................59
4.2 	 Nutzerbezogenes räumlich-funktionales Konzept /
Erläuterungsplan .......................................................................61
4.3 	 Verfassererklärung ....................................................................63
4.4 	 Fotodokumentation ...................................................................64
4.5 	 Weiterführende Informationen...................................................70
4.6 	 Quellenangaben........................................................................70
4.7 	 Digitale Anlagen .......................................................................72
Grünzug Südpanke / Anlass und Ziel
Der Pankegrünzug wird das historische Berliner Stadtzentrum mit dem Freiraumsystem im Berliner Norden verbinden. Als Teil dieser gesamtstädtisch bedeutenden Freiraumverbindung ist eine öffentliche Grünanlage entlang der Südpanke von der Habersaathstraße im Süden bis zur Chausseestraße im Norden mit einer Gesamtﬂäche von ca. 2,8 ha geplant. Mit dem Wettbewerb werden Realisierungsvorschläge für die Gestaltung des Parks gesucht, wobei auch der Verlauf der Südpanke im Rahmen der wasserbautechnischen Möglichkeiten offengelegt wird. Dadurch wird die teilweise verrohrte Südpanke wieder erlebbar werden. Ein Fußgänger– und Fahrradweg wird den Grünzug an der Südpanke begleiten. Die öffentlichen Grünﬂächen sollen der Freiraumversorgung der benachbarten Wohngebiete gerecht werden. Dafür sind Bereiche zum Spielen und Erholen zu integrieren. Der Südpankegrünzug wird als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für die Ansiedelung der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes auf dem benachbarten Areal realisiert. Im nördlichen Bereich des Planungsgebietes sind Ideen gefragt, die zur Aufwertung des schmalen Durchgangs entlang der Südpanke beitragen und die dem Passanten der Chausseestraße einen Hinweis auf die Freiraumverbindung bieten. Von den Konzepten wird erwartet, dass sie die speziﬁschen Bedürfnisse und Möglichkeiten unterschiedlicher Benutzergruppen nach Alter, Geschlecht, Mobilität, Herkunft u.ä. berücksichtigen.
Grünzug Südpanke / Teil 1 Verfahren
Teil 1 Verfahren 1.1 	 Auslober, Bauherr und Verfahrenskoordination
Auslober Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Mitte von Berlin. Bauherr Land Berlin, für die Grünanlage (ohne Wasserbaumaßnahme) vertreten durch die Grün Berlin Park und Garten GmbH Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstr. 6 10179 Berlin Maria Rünz, II D 22 Tel.: +49 (0)30/ 9025-2021 Fax: +49 (0)30/ 9025-2533 e-mail: maria.ruenz@senstadt.verwalt-berlin.de Technische und inhaltliche Mitarbeit Anika Buhre
Die Auslobung erfolgt als einstuﬁger, begrenzt - offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte in einem vorangegangenen Teilnehmerwettbewerb gemäß der Verdingungsordnung für freiberuﬂiche Leistungen (VOF). Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.
Dem Wettbewerb liegen die Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens (GRW 1995 in der Fassung vom 22.12.2003) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Bei der Vorbereitung der Ausschreibung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der GRW beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B-2007- 05 geführt.
Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der GRW einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D - abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Bankverbindung, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im Europäischen Amtsblatt in einem vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren 12 Landschaftsarchitekturbürosausgewähltund18Landschaftsarchitekturbüro in Anwesenheit der Architektenkammer Berlin gelost.
Stephan Lenzen Landschaftsarchitekt, Bonn Barbara Hutter Landschaftsarchitektin, Berlin Ariane Röntz Landschaftsarchitektin, Berlin Jan Kleihues Architekt, Berlin
Christian Loderer Landschaftsarchitekt, Berlin Silvia Glaßer Landschaftsarchitektin, Berlin
Regula Lüscher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Senatsbaudirektorin Florian Mausbach Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Präsident Ephraim Gothe Bezirksamt Mitte von Berlin, Stadtrat für Stadtentwicklung
Stellvertretende 	 SachpreisrichterInnen
Lothar Fehn Krestas Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Projekt Bundesnachrichtendienst Reiner Nagel Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Stadt- und Freiraumplanung Beate Profé Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Freiraumplanung u. Stadtgrün Heinz Biedermann Bezirksamt Mitte von Berlin; FB Planung
Monique van Miert Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Projekt Bundesnachrichtendienst N.N. Bundesnachrichtendienst Sicherheit Hubert Paschke / Michael Rechenberg Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Projekt Bundeswehrkrankenhaus Vera Bunge / Gerald Klages Berliner Wasserbetriebe Abwasserpumpwerk / Regenüberlaufbecken Hans-Georg Winthuis / Sybil Flemes Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Städtebauliche Projekte
Irene Wehran Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Projektbereich Wasser Christine Kuhn Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Freiraumgestaltung und Stadtgrün Annette Mangold-Zatti Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Landschaftsplanung Regina Krokowski Grün Berlin Park und Garten GmbH Bert Grigoleit Landschaftsarchitekt Wasserbaumaßnahme Südpanke Peter Ostendorff / Patrick Weiss Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Wettbewerbe Gisela Schneidewind Beirat für frauenspeziﬁsche Belange der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Gabriela Stoessel Frauenbeirat Stadtplanung im Bezirk Mitte Ingeborg Stude Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Barrierefreies Bauen Karin Radatz Bezirksamt Mitte von Berlin Stadtplanung Frank Baumgart Bezirksamt Mitte von Berlin Umwelt u. Natur Siegfried Dittrich Bezirksamt Mitte von Berlin Straßen- und Grünﬂächenamt Gäste
Peter Kever Architektenkammer Berlin Eberhard Krügele Beauftragter für den Gesamtumzug
Bundesnachrichtendienst Klaus W. Weber W. Wehrhahn KG Investorengruppe Ideenteil Vertreter der Fraktionen BVV Mitte Vorprüfung		 Anette Sprenger Dipl. Ing. Landschaftsplanung Katharina Schütze Dipl. Ing. Landschaftsplanung Dr. Johannes Schwarzkopf Landschaftsarchitekt Dr. Stefan Heimann Technische Fachhochschule Berlin, Wasserbau
Die Wettbewerbsunterlagen werden den gelosten und ausgewählten Teilnehmern am 02. August 2007 per Post zugesandt.
Die Arbeiten sind am 16. Oktober 2007 von 14.00 bis 16.00 Uhr bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D -, Brückenstraße 6, 10179 Berlin, Raum 4.026 abzugeben oder am selben Tag oder davor liegend per Post- oder Kurierdienst einzureichen. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Grünzug Südpanke“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Bei Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebeleges in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst, mit der Kennziffer versehen, an den Auslober nachzusenden. Bei Einlieferung durch Post- oder Kurierdienst (porto- und zustellungsfrei für den Empfänger) gilt die Einlieferungsfrist als erfüllt, wenn der Aufgabestempel das Datum des 16. Oktober 2007 oder eines davor liegenden Tages trägt. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 6. Tag nach Abgabedatum vorliegen. Der Verfasser selbst ist für die Lesbarkeit des Aufgabestempels auf der Sendung verantwortlich. Verspätet eingegangene Arbeiten, deren Aufgabestempel/Aufgabebeleg fehlt, unleserlich oder unvollständig ist oder dessen Richtigkeit angezweifelt wird, werden vorbehaltlich des späteren Nachweises zeitgerechter Einlieferung, den der Teilnehmer zu erbringen hat, mitbeurteilt.
Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung (siehe Anhang) mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.
Ortsbesichtigung und Rückfragen
Am Freitag, den 31. August 2007 besteht die Möglichkeit, an einer Ortbesichtigung teilzunehmen. Der Treffpunkt ist in der Habersaathstraße / Grünzug um 10 Uhr. Per E-Mail kann vom Auslober eine Änderung des Treffpunkts bis zum 30. August 2007 bekannt gegeben werden. Rückfragen (GRW 5.3) zur Auslobung können ausschließlich schriftlich per E-Mail gestellt werden und müssen bis zum 04.September 2007 unter dem Kennwort „Grünzug Südpanke“ bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: maria.ruenz@senstadt.verwalt-berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Die Rückfragen werden bei Bedarf mit den Sachverständigen erörtert. Das Ergebnis der Rückfragenbeantwortung wird anschließend allen am Verfahren Beteiligten zugesandt. Die Beantwortung ist Bestandteil der Auslobung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: -	 die vorliegende Auslobung -	 die schriftliche Beantwortung der Rückfragen -	 die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Formblätter auf CD-ROM in den angegebenen Dateiformaten (siehe auch digitaler Anhang) Digitale Informationspläne -	 Luftbild vom Wettbewerbsgebiet, Stand 05/2006 als .tif-Datei -	 Bebauungsplan 1-19 im Realisierungsteil des Wettbewerbsgebiets -	 Flächennutzungsplan vom Wettbewerbsgebiet -	 Bestandsaufnahme durch Planungsgruppe Cassens und Siewert -	 Technische Vorplanung Landschaftsarchitekturbüro Grigoleit -	 Bundesnachrichtendienst,StandEntwurfs-undGenehmigungsplanung, Kleihues + Kleihues -	 Informationspläne zum Regenrückhaltebecken und zum Abwasserpumpwerk der Berliner Wasserbetriebe -	 Lageplan zur Freiraumgestaltung des Institutsgebäudes des Bundeswehrkrankenhauses -	 Lageplan der Fuß- und Radwegeverbindung ScharnhorststraßePankepark -	 Lageplan der Planstraße
Innenhofgestaltung des ehemaligen Postverteilungszentrums an der Scharnhorststraße Übersichtsplan Pankewanderweg 07/2006 Übersichtsplan der Freiraumgestaltung der Parkanlage am Nordbahnhof und des Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz Lageplan des Charitégeländes mit Pankeverlauf Bestands- und Bewertungspläne zum Gender Mainstreaming im Wettbewerbsgebiet
digitale Arbeitspläne -	 Übersichts-/Arbeitsplan auf Basis verschiedener Planunterlagen als CAD-Datei in verschiedenen Dateiformaten (maßstabsunabhängig) und als .pdf-Dateien (im angegebenen Maßstab) Hinweis Jeder Teilnehmer des Wettbewerbes verpﬂichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Wettbewerb zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen.
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: -	 Verﬂechtungsbereich / Einbindung in die Umgebung M 1:1000 -	 Entwurf M 1:500 Gestaltungs- und Nutzungskonzept mit Hauptwegeverbindungen und Ausformulierung der Oberﬂächentexturen -	 aussagefähige Details im M 1:200 oder größer zur
Verdeutlichung der Entwurfsidee
-	 je drei Schnitte in Ost-West-Richtung mit Angabe der Lage im M 1:200 unter Einbeziehung des Umfeldes (z.B. Bundesnachrichtendienst) -	 nutzerbezogenes, räumlich-funktionales Konzept (Gender Mainstreaming) M 1:1.000, siehe Anlage -	 Erläuternde Darstellungen wie Ansichten und Perspektiven zur Veranschaulichung der Entwurfsidee -	 Angaben zur Ausstattung -	 Erläuterungsbericht mit Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzeptes sowie zur Material- bzw. Pﬂanzenverwendung und zum baulichen Aufwand, Aussagen zum Nutzungskonzept; maximal drei DIN A 4 Seiten -	 Prüfplan mit Angabe der notwendigen Maße im Maßstab 1:500 -	 Kostenermittlung (auf beiliegendem Formblatt, siehe digitaler Anhang) -	 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen -	 Verfassererklärung (Formblatt siehe Anhang) Die geforderten Leistungen sind in Papierform zu erbringen.
Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen je Arbeit zwei Rolltafeln mit einer Hängeﬂäche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gem. GRW 5.5 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form: Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-ROM zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): -	 die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Dateien in einer Auﬂösung von bevorzugt 300dpi -	 die Präsentationspläne als .pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auﬂösung von bevorzugt 300dpi -	 den Prüfplan als Windows-kompatible .dwg oder .dxf-Datei (AutoCAD 2000 oder tiefer) oder .pln-Datei (ArchiCad 8.1 oder tiefer) -	 Das ausgefüllte/ergänzte Formblatt (Kostenermittlung) als Windows-kompatible .xls-Datei (MS Excel) Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen: „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: -	 Lageplan: 123456_lageplan.tif -	 Grundrisszeichnung: 123456_grundriss.tif -	 Ansichten: 123456_ansicht_01.tif -	 Präsentationsplan: 123456_praesentationsplan_01.pdf In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden.
Das Beurteilungsverfahren ist unter den Punkten 5.5, 5.6 und 5.7 sowie in den Anlagen II und III der GRW 1995 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges (Beurteilungskriterien gem. GRW 5.1.5) vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer
hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten.
Die Wettbewerbssumme (GRW 4.1) ist auf der Basis des § 15 HOAI in Verbindung mit der GRW 1995 ermittelt. Für Preise und Ankäufe stehen insgesamt 49.700,- Euro zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 20.000 Euro 2. Preis 12.500 Euro 3. Preis 7.400 Euro zwei Ankäufe mit je 4.900 Euro Über die Preise und Ankäufe hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und Ankäufe werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Der Bauherr wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem oder mehreren Preisträgern die weitere Bearbeitung der Aufgabe mindestens mit den Leistungen 2, 3, 4 (soweit erforderlich) und 5, nach § 15 bzw. §17 HOAI übertragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe realisiert werden soll (GRW 7.1). Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Ausgenommen von dieser Beauftragung ist die Planung für die wasserbautechnische Realisierung des Korridors der Südpanke von ca. 10 m Breite. Im Rahmen der weiteren Bearbeitung wird jedoch die Planung des Gewässers und der Ufer mit einem Fachplaner auf dem Gebiet Wasserbau / Gewässerökologie abzustimmen sein. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (GRW 7.2). Landschaftsarchitekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, werden gemäß § 6 Bau- und Architektenkammergesetz verpﬂich-
tet, sich bei Auftragserteilung im Verzeichnis auswärtigen Architekten der Architektenkammer Berlin eintragen zu lassen. Bei Bedarf wird die Hinzuziehung eines Kontaktlandschaftsarchitekturbüros empfohlen.
1.14 	 Eigentum und Urheberrecht
1.15 	 Verfassererklärung
1.16 	 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder Ankauf ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt. Alle anderen werden durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls informiert und der Öffentlichkeit wird die Entscheidung des Preisgerichtes über die Presse bekannt gegeben (GRW 6.1) sowie unter www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe mitgeteilt. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Ankäufen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (GRW 6.3).
1.17 	 Haftung und Rückgabe
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens (GRW 6.5). Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D - abgeholt werden. Sind diese Arbeiten, trotz einer Erinnerung 13 Wochen nach dem genannten Termin nicht abgeholt worden, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren Arbeiten aufgegeben haben und wird dann mit diesen Arbeiten nach seinem Belieben verfahren. Im Übrigen erfolgt die Rücksendung der nicht prämierten Arbeiten von Teilnehmern, die nicht in Berlin ansässig sind, nur dann, wenn die Arbeiten in transportgerechter und wiederverwendbarer Verpackung eingereicht wurden.
2. August 2007 31.August 2007 04.September 2007 16. Oktober 2007 14. November 2007 Dezember 2007
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen Ortsbesichtigung Rückfragen schriftlich per E-Mail bis Abgabe der Arbeiten Sitzung des Preisgerichts Ausstellung der Arbeiten voraussichtlich
Grünzug Südpanke / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Teil 2 Situation und Planungsvorgaben 2.1 Lage des Wettbewerbsgebietes
Das Wettbewerbsgebiet liegt im Block 604 nördlich des historischen Zentrums von Berlin in innenstädtischer Lage. Das Grundstück ist derzeitig nicht öffentlich zugänglich, gliedert sich in zwei Bereiche und umfasst eine Gesamtﬂäche von ca. 2,8 ha.
Abb. 01: Lage des Wettbewerbsgebietes im Stadtraum
Der südliche Bereich liegt zwischen der Habersaathstraße und der sogenannten Planstraße (der Name Planstraße ist im Folgenden als Arbeitsname zu verstehen, da eine Namensgebung für die Straße noch aussteht), die zukünftig die Chausseestraße mit der Scharnhorststraße verbinden wird. Er liegt im Innern des Straßenblocks und begleitet als freie Fläche den Grabenverlauf der Südpanke. Eine Böschung mit Metallzaun deﬁniert zukünftig die Grenze zwischen dem öffentlichen Raum und den Gebäudekomplexen der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes der Bundesrepublik Deutschland. Im Westen schließt sich eine heterogene Stadtstruktur mit Wohnungsbauten und Versorgungseinrichtungen sowie das Bundeswehrkrankenhaus an. Der nördliche Bereich des Wettbewerbsgebietes verläuft zum Teil in engen Abschnitten von der zukünftigen Planstraße zur Chausseestraße. Durch Grundstückstausch werden entlang des Südpankeverlaufs öffentliche Freiﬂächen zusammengelegt. Ein geplantes unterirdisches Regenüberlaufbecken wird nördlich der Planstraße errichtet werden, dessen Fläche zum Teil in die öffentliche Grünanlage einbezogen werden kann. Nördlich dieses Areals schließt eine Fläche an, deren Gestaltung von der noch nicht endgültig abgestimmten städtebaulichen Neuordnung abhängig sein wird. Heute weist sie einen kleinen öffentlichen Kinderspielplatz mit einer Wiese und Kastanienbäumen auf. In diesem Bereich bis zur Chausseestraße wird der Ideenbereich des Wettbewerbes liegen.
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Geographisches 36 Institut der HUB 38
vorgesehene Blockrandschließung mit Mischnutzung
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vorgesehene Bebauungsfläche für Wohngebäude
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Technik- und Logistikzentrale BND
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Stadthäuser Scharnhorststraße (i. 157 B.)
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Abb. 02: Lageplan mit Wettbewerbsbereich auf Grundlage der Allgemeinen Liegenschaftskarte (ALK)
Abb. 03: Luftbild aus dem Jahr 2004 mit Kennzeichnung des Wettbewerbsbereiches
Die zu beplanende Fläche des Grünzuges wird nach vorgesehenem Grundstückstausch dem Land Berlin gehören. Betroffen durch den Ausbau der Südpanke und der planungsrechtlich festgelegten öffentlichen Grünanlage sind in der Flur 222 die Flurstücke 89 / KG der Firma Wilh. Werhahn (Neuß a. Rhein) und 110 / Land Berlin. Die Fläche Flur 222 / Flurstück 133 des geplanten unterirdischen Regenüberlaufbeckens ist im Eigentum des Landes Berlin. In der Flur 122 sind die Flurstücke 25 / Berliner Wasserbetriebe, 46 / Land Berlin, 139 und 141 / alle Liegenschaftsfonds Berlin GmbH &Co. KG, Flurstücke 44, 143,148,150 und 151 / alle Vattenfall, als Nachfolger der Bewag Aktiengesellschaft & Co. KG und Flurstück 152 / Bundesrepublik Deutschland (Bundesﬁnanzverwaltung) sind enthalten.
338 404 405
320 337 353 354
336 355 318 144/3 310 317 335
26 27 35 22 21
32 93 25 114
61 65 32
132 46 64
241 199 204 80
242 201
51 52 156 74
32 54 56 59
123 96 124 126 125
127 94 103 122
105 131 135
148 154 150 151 44 153
51 191 238
Abb. 04: Eigentumsverhältnisse im Wettbewerbsgebiet 134 100 112
117 115 107 114
ohne Maßstab 64
Historische Entwicklung in der Umgebung
In den vergangenen Jahrhunderten unterlag die Panke (vermutlich wendisch: „Fluss mit Strudeln“), deren Quelle bei Bernau liegt, verschiedensten menschlichen Einflüssen wie gewerblicher Nutzung, Kanalisation und Rieselfeldanlagen, Begradigung und Tieferlegung.
Abb. 05: Verlauf der Panke am Exerzierplatz des Garde-Artillerie-Regiments um 1823
Mit der Industrialisierung verlor die Wasserkraft der Panke an Bedeutung und ihre Wasserqualität verbesserte sich. Kanalisiert wurde die Panke von der Schulzendorfer Straße zum Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal, um eine befahrbare Wasserstraße zwischen dem Schloss Niederschönhausen und dem Schloss Charlottenburg einzurichten. Die alte Panke - heute Südpanke - führte ein eher introvertiertes Dasein.
Abb. 06: Wettbewerbsumgebung und Südpankeverlauf um 1940
Öffentlich nutzbare Ufer gab es nicht, denn sie war in private Nutzgärten und Landwirtschaft integriert oder bildete als Graben natürliche Grundstücksgrenzen zwischen solchen Gebieten. An der Chausseestraße 95-97 (heute im Bau befindliche Zentrale des Bundesnachrichtendienstes) wurde 1823 ein Exerzierplatz der Artillerie und Sportanlagen angelegt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Areal mit der Garde-Füsilir-Kaserne bebaut und im Bereich des Bundeswehrkrankenhauses das Garnisonslazarett errichtet. Um 1860 setzte an der Chaussee- und Habersaathstraße die Mietskasernenbebauung ein, die Südpanke wurde unter den Wohnhäusern verrohrt und in den Höfen als offener Graben geführt. Das heute noch existierende Wasserpumpwerk in der Scharnhorststraße 12 wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Der Einschnitt, den die Zerstörungen des zweiten Weltkrieges und die darauffolgende Teilung der Stadt mit sich brachte, ist an der Chausseestraße besonders zu spüren. Das Gebiet der Südpanke geriet durch die Grenzsituation in eine innerstädtische Randlage. Ablesbar ist dies an den Baustrukturen und Nutzungen östlich der Scharnhorststraße, die dem gesamtstädtischen Kontext und der zentralen Lage des Gebietes nicht gerecht werden (z.B. Heizwerk).
Abb. 07: Wettbewerbsumgebung um 1990
Das Wettbewerbsgebiet und seine Umgebung waren bis zur Wiedervereinigung der beiden Stadthälften an drei Seiten von befestigten Grenzanlagen umgeben und ohne Bezüge zu den angrenzenden Bezirken Tiergarten und Wedding. Die Nutzungsgrenzen bzw. stadträumliche Barrieren, die diesen Stadtraum seit Mitte des 19. Jahrhunderts prägten und von den umgebenden Ortsteilen trennte, wurde durch die ehemalige Sektorengrenze nochmals verstärkt. Bereits vor 1961 existierte die Südpanke nicht mehr als Fließgewässer. Das Wasser wurde über die Panke in den Berlin-
Spandauer Schifffahrtskanal geleitet. Der Graben dient nur noch der benachbarten Oberﬂächenentwässerung. Das ehemalige Stadion an der Chausseestraße wurden 1950 nach den Plänen der Architekten Reinhard Lingner und Selman Selmanagic auf dem ehemaligen Garnisionsgelände als Walter-Ulbricht-Stadion errichtet. In den siebziger Jahren, im Zuge der 10. Weltfestspiele, wurde es renoviert und zum Stadion der Weltjugend umbenannt. Das Stadion der Weltjugend war das damals größte Leichtathletik- und Fußballstadion in Ost-Berlin. Nach dem Mauerfall wurde das Stadion der Weltjugend 1992 für die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2000 abgetragen, weil hier eine Olympiahalle entstehen sollte. Anschließend wurde die Fläche zum Schutz vor Erosion provisorisch begrünt. Nach der Ablehnung der Olympiabewerbung wurde 1995 ein städtebaulicher Wettbewerb unter der Zielsetzung Wohnungsbau, Sport und Pankegrünzug ausgelobt, dessen Ergebnis jedoch nicht umgesetzt wurde. Zwischenzeitlich verpachtete das Land Berlin die Freiﬂäche des ehemaligen Stadions der Weltjugend an Betreiber von Freizeitsporteinrichtungen, bis im Jahr 2005 das Grundstück an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit dem Ziel verkauft wurde, die Zentrale den Bundesnachrichtendienst dort anzusiedeln.
Planungsrecht und Denkmalschutz
Flächennutzungsplan (FNP) Der Flächennutzungsplan (Fassung der Neubekanntmachung vom Januar 2004, Ausschnitt siehe Abb. 8) in der Änderung 07.04.2006 sieht für das Wettbewerbsgebiet die Nutzung als übergeordneter Grünzug zwischen Spree über Charité und Invalidenpark bis hin zur Panke im Norden vor.
Abb. 08: Ausschnitt aus dem Flächennutzungsplan in der Fassung der Bekanntmachung vom April 2006
Eine grüngeprägte Ost-West Verbindung wird nördlich vom Heizkraftwerk dargestellt. Die Gewässeröffnung der Südpanke wird ausdrücklich hervorgehoben, wogegen die Sportnutzung bei der FNP-Änderung entfallen ist. Die Nachbarnutzungen des Grünzuges sind Sonderbauﬂäche Hauptstadtfunktion, Ver- und Entsorgungsanlagen – Energie- und Gemeinbedarfseinrichtung Krankenhausnutzung. Landschaftsprogramm (Lapro) In dem Bereich „Erholung und Nutzung“ verfolgt das Lapro die Realisierung eines Systems von Grünzügen, das die Parkanlagen des inneren und äußeren Parkrings miteinander verbindet. Teil dieses Systems ist der Pankegrünzug und der Grünzug westlich der Scharnhorststraße über den Invalidenfriedhof zum Spandauer Schifffahrtskanal. Im Programmplan „Naturschutz/Umweltschutz“ ist das Wettbewerbsgebiet als Vorranggebiet Luftreinhaltung ausgewiesen. Beim Biotop- und Artenschutz ist die Bedeutung des Erhalts der biotischen Vielfalt, die Wiederherstellung von natur- und kulturgeprägten Landschaftsräumen und der Erhalt wertvoller Biotope hervorzuheben. Bereichsentwicklungsplanung (BEP) Auch die am 18. November 2004 beschlossene Bereichsentwicklungsplanung für den Bezirk Mitte übernimmt die Planungen zum Südpankegrünzug und stuft diesen gleichzeitig als wichtigen Fuß- und Radweg außerhalb des Straßenraums ein. Bebauungsplan (B-Plan) Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die städtebauliche Neuordnung des Blocks 604, wurden durch das Bebauungsplanverfahren 1-19 geschaffen. Mit der Festsetzung des Bebauungsplans 1–19 vom 25. September 2006 ist die planungsrechtliche Voraussetzung zur Errichtung des Neubaukomplexes für den Bundesnachrichtendienst geschaffen worden. Zusätzlich wurde die öffentliche Parkanlage mit Spielplatz und die Offenlegung der Südpanke festgesetzt. Die Planstraße nördlich des BNDKomplexes wurde ebenso rechtlich gesichert wie die Grünverbindung und Durchwegung Richtung Westen zur Scharnhorststraße. Das Gelände des alten Abwasserpumpwerks wird dem Bundeswehrkrankenhaus zugeordnet. Östlich der öffentlichen Grünanlage und nördlich der Planstraße wurde der Neubau des Abwasserpumpwerks und des Regenüberlaufbeckens planungsrechtlich gesichert und (mit Ausnahme der technischen Anlagen) mit einem Geh- und Radfahrrecht zu Gunsten der Allgemeinheit versehen. Die Höhe der Erdüberdeckung des unterirdischen Überlaufbeckens muss sich aus der gartenbautechnischen Notwendigkeit im Verhältnis zur geplanten Gestaltung und Bepﬂanzung (Pﬂanzgebot) ergeben (siehe Pkt. 2.5 Regenüberlaufbecken). Der Baumbestand entlang des Pankegrabens stellt ein weithin sichtbares und städtebaulich gliederndes Element dar. Die Bäume sollen auch künftig den Verlauf der Panke kenntlich machen und die öffentliche Parkanlage an ihrem westlichen Rand begrenzen. Sie werden daher nach § 9 Abs.1 Nr.25 BauGB als zu erhaltende Bäume auf der Fläche Heizwerk und im MI 2 festgesetzt. Insgesamt werden 29 ausgewählte Bäume innerhalb des Plangebiets als zu erhaltend festgesetzt, um die städtebaulich prägende
Durchgrünung des Bereichs zu sichern, die hier in ihrem Erscheinungsbild und auch naturräumlich als Ergänzung des Pankegrünzugs anzusehen ist. Entlang der Liegenschaftsgrenze zum Heizwerk sind 12 Baumstandorte gesichert.
Abb. 09: Bebauungsplan 1-19 für das Gelände zwischen Chausseestraße und Habersaathstraße, 2006
Der Ideenteil des landschaftsplanerischen Wettbewerbs liegt im Geltungsbereich des in Aufstellung beﬁndlichen Bebauungsplanes 1-34. Da die vorhandenen Grundstückszuschnitte sowohl der Realisierung einer öffentlichen Grünverbindung entlang der Südpanke als auch einer angemessenen baulichen Verdichtung des Blockinnenbereichs entgegenstehen, hatte das Stadtplanungsamt Mitte mit den Bebauungsplanentwurf 1-34 zur frühzeitigen Behördenbeteiligung (Oktober 2005) eine städtebauliche Neuordnung vorgeschlagen. Diesem Plankonzept hatte der Eigentümer des Grundstückes Chausseestraße 88, die Werhahn KG, widersprochen. Städtebauliche Verträge In Folge des beschriebenen Dissenses wurde zwischen Land Berlin (Senats- und Bezirksverwaltung) und der Werhahn KG ein städtebaulicher Vertrag geschlossen, der eine von beiden Seiten getragene Entwicklung des Gebietes zum Inhalt hat. Gemeinsam wurde ein Gutachterverfahren mit vier Architekturbüros durchgeführt, um eine geeignete städtebauliche Figur / landschaftsplanerische Gliederung zu ﬁnden. Im Ergebnis dieses Gutachterverfahrens konnte bisher kein Bebauungskonzept gefunden werden, aber es wurden,von beiden Seiten getragene, verbindliche Prämissen für die Neuordnung, Nutzung
und Bebaubarkeit des Gebietes gefunden (siehe Pkt 2.5 Wohnungsbau auf dem Grundstück Chausseestraße 88). Zwischen dem Land Berlin und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wurde ein weiterer städtebaulicher Vertrag über die städtebauliche Maßnahme Bauvorhaben Bundesnachrichtendienst Bebauungsplan I – 19 geschlossen. In diesem Vertrag verpﬂichtet sich die Bundesanstalt zur Durchführung bzw. zur Übernahme der Kosten für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen. Im Gegenzug verpﬂichtet sich das Land Berlin das Bebauungsplanverfahren, einen landschaftsplanerischen Wettbewerb und die Realisierung der öffentlichen Parkanlage mit Spielelementen und Pﬂanzung von Bäumen an der Chaussee-, der Plan- und der Habersaathstraße durchzuführen. Die Kosten für die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind entsprechend des Eingriffgutachtens von Cassens + Siewert mit 1.874 Mio € bemessen und werden für die Realisierung der öffentlichen Parkanlage von der Habersaathstraße bis zur Chausseestraße hin verwendet. Die ﬁnanziellen Mittel für die wasserbautechnische Öffnung der Südpanke werden vom Land Berlin bereitgestellt. Denkmalschutz
Abb. 10: Eingetragene Denkmale in der Umgebung des Wettbewerbsgebietes
Baudenkmale und Gartendenkmale am Wettbewerbsgebiet 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Errichtung | Änderungen
Erstes Krieger-Vereinshaus .................................................................................................................................1907-1910
Garnisions-Lazarett ........................................................................................................................1853 | 1931, 1905-1910
Geschäftshaus der Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen .........................................................................................1912
Invalidenfriedhof mit Resten der Grenzmauer und Grabstätten ...................................................................................1748
Invalidenhaus ......................................................................................................................................................1747-1748
Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärische Bildungswesen ........................................... 1902-1903 | 1905-1910, 1993
Landwirtschaftliche Hochschule & Museum für Naturkunde &
Geologische Landesanstalt und Bergakademie .........................................................1875-1889 | 1892, 1905, 1909, 1913
Industrie- und Hamdelskammer der DDR ..................................................................................... 1954-1967 | 1959-1961
Volkskaffeehaus ...........................................................................................................................................................1892
Maschinenfabrik Flohr & Borsigwalde GmbH ..........................................................................................1844 | 1900, 1908
Secura-Werke...............................................................................................................................................................1910
U-Bahnhof Schwarzkopffstraße...........................................................................................................................1919-1923
Abb. 11: Baudenkmal 1, Straßenansicht
Abb. 12: Baudenkmal 1, Hofansicht
Abb. 13: Baudenkmal 2, Hauptgebäude
Abb. 14: Baudenkmal 2, Apotheke
In der Denkmalliste ist die Chausseestraße 94 als Baudenkmal Erstes Kriegervereinshaus eingetragen. Das heutige Wohn- und Geschäftshaus wurde 1907 bis 1910 im neoklassizistischen Stil von dem Regierungsbaumeister Conrad Färber im Auftrage des preußischen Landeskriegerverbandes errichtet. Das zugehörige große Saalgebäude wurde nach Kriegszerstörungen abgetragen (siehe Denkmalkarte Nr. 1 und Abb. 11 und 12). Zwei weitere Baudenkmäler in Nähe des Wettbewerbsgebietes beﬁnden sich in der Scharnhorststraße 13 und 14, Grundstücke, die ab 1748 zu dem unter Friedrich dem Großen angelegten Invalidenpark gehörten (siehe Denkmalkarte Nr. 2). Es handelt sich um Gebäude des ehemaligen Garnisonlazarett I nach Entwürfen von Ferdinand Fleischinger, Wilhelm Drewitz und Johann Albrecht Becker. Es war das zentrale Krankenhaus der Berliner Garnison. Von dem historischen Ensemble, zu dem ursprünglich weitere Wirtschaftsgebäude gehörten, steht nur noch das Hauptgebäude von 1853 und ein Anbau von 1931 sowie die Apotheke und Zahnarztstation aus dem Jahr 1905-10 (siehe Abb. 13 und 14). Das Gebiet des ehemaligen Südpankeverlaufs ist beim Landesdenkmalamt als Bodendenkmalverdachtsﬂäche registriert. Genauere Aussagen liegen zur Zeit nicht vor.
Abb. 15: Schwarzplan des Bestands und der geplanten Gebäude
Aktuelle Planungen und Nutzungen im Umfeld Das Wettbewerbsgebiet liegt nördlich in fußläuﬁger Entfernung vom Regierungsviertel und ist in Nachbarschaft mehrerer Bundeseinrichtungen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie liegen in der Invalidenstraße. Kennzeichnend für das Umfeld sind eine Reihe von groß­ ﬂächigen Nutzungen, die oft ohne Bezug zueinander stehen und die eine öffentliche Durchquerung nicht möglich machen. Dadurch ergibt sich eine Fragmentierung des Stadtraums, in dem die Bereiche der Wohnnutzung wie Inseln liegen. Die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes mit ca. 4.000 Arbeitsplätzen, dessen Baustelle man derzeit einrichtet, wird als anschließender östli­ cher Nachbar den Grünzug an der Südpanke besonders beeinﬂussen. Der Komplex besteht aus drei Gebäudeteilen und wird nach dem städ­ tebaulichen Entwurf des 1. Preisträgers des Verhandlungsverfahren des Büros Kleihues + Kleihues gebaut. Das Hauptgebäude mit neun Geschossen und maximal 230.000 m² Geschossﬂäche wird von Büro Kleihues selbst errichtet. Besonderen Wert legt Kleihues darauf, den komplexen Baukörper mit seiner Baumasse unter Würdigung der beson­ deren Sicherheitsanforderungen an der Chausseestraße einzufügen und die Erlebbarkeit von der Stadt aus verträglich zu gestalten. Er verteilt die Baumassen auf einen zentral auf dem Grundstück liegenden Hauptkörper, eine Nordrandbebauung entlang der Planstraße, eine Südrandbebauung an der Habersaathstraße und zwei Torhäuser an der Chausseestraße. Das Hauptgebäude wird hinter einem Kiefernhain von der Chausseestraße zu­ rückversetzt und in einer topographischen Senke angeordnet.
Abb. 16: Lageplan der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes, Stand Wettbewerb 2004, Architekt Jan Kleihues
Abb. 17: Teilschnitt Zentrale und Außenanlagen des Bundesnachrichtendienstes, Stand Entwurfs- / Genehmigungsplanung, Architekt Jan Kleihues
An der Planstraße wird die fünf- bis sieben geschossige Technik- und Logistikzentrale mit einer Geschossfläche von maximal 50.000 m² durch Henn Architekten und an der Habersaathstraße ein Schul- und Internatsgebäude mit max. 20.000 m² Geschossfläche durch Lehmann Architekten errichtet. Dieser Komplex beinhaltet ein Besucherzentrum mit 1.000 m² Nutzfläche und eine öffentlich zugängliche Verkaufsfläche von mindestens 300 m². Hauptmerkmal der Außenanlagen des BND-Komplexes ist die um das Hauptgebäude umlaufende Senke, die auf der Nord-, West- und Südseite des Gebäudes als Böschung mit Sandmagerrasen ausgebildet wird und vom Niveau +37,00 m NHN auf das Niveau des Sockelgeschosses abfällt.
Kleihues + Kleihues Architektur Innenraumgestaltung Städtebau Landschaftsplanung Generalplanung
Im Herbst 2006 wurde mit den vorbereitenden Baumaßnahmen begonnen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich 2012 beendet sein. Der Bauzaun des Bundesnachrichtendienstes wird bis 2011 auch auf dem Gelände des Wettbewerbgebietes die Baustelle abgrenzen, so dass in diesem Überlagerungsbereich erst nach 2011 mit der Baumaßnahme des Grünzuges begonnen werden kann (siehe digitaler Informationsplan).
Alle Maße sind am Bau zu prüfen. Maßunstimmigkeiten sind sofort mit dem Architekten zu klären. Für Maßfehler haftet allein der Auftragnehmer. Maßbezüge gelten vor Einzelmaßen. Bei der Ausführung sind die Planungen der Fachingenieure sowie die Angaben der Sonderfachleute zu beachten. Firmendetails und -ausführungszeichnungen gelten nur mit dem Freigabevermerk des Architekten. Alle Höhenangaben sind auf OkFF bezogen, sofern nicht anders angegeben. Höhenkote
FA FD DA DD WA WD WS
±0.00 = 36,25 ü. NHN
Fußbodenaussparung Fußbodendurchbruch Deckenaussparung Deckendurchbruch Wandaussparung Wanddurchbruch Wandschlitz unbewehrter Beton bewehrter Beton Betonfertigteil Mauerwerk Gipskartonwand Dämmung weich Dämmung Hartschaum Holz Naturstein Feuerlöscher Feuermelder Wandhydrant OkFF OkRD UkRD UZ BRH RH LH BW HK NA BA BBA RA BBW s (s) Oberkante Fertigfußboden Oberkante Rohdecke Unterkante Rohdecke Unterzug Brüstungshöhe Raumhöhe (OkFF-UkD) lichte Höhe Brandwand Heizkörper Hinweis für Notausgang Brandabschnitt (i.d.R. Wände F90, Türen T30-RS/RS) Brandbekämpfungsabschnitt (i.d.R. Wände F90,Türen T30-RS/RS) Rauchabschnitt Bauart Brandwand Türschließer (Bauordnungsrecht), Bsp. dTs Türschließer (Forderung des Nutzers, Sicherheit), Bsp. dT(s)
Änderung Architekt
Änderung Fachplaner
BV Nr.: Bauvorhaben
Fasanenstraße 87 10623 Berlin Telefon 01888 401-8130 Telefax 01888 401-8139
369 04
Plangröße Plan-Bez.
420 x 680
Datum Gewerk
Liegenschaftsgrenze Westseite Einfriedung zum Park an der Panke
Plan-Code Hochbau (AKS-Schlüssel)
Abb. 18: Einfriedung der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes, Stand Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Architekt Jan Kleihues
04.04.07 HOCHBAU
Planverfasser Hochbau
Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH Helmholtzstraße 42 10587 Berlin Telefon: 030/399 779-0 Fax: -77
JMR/MT
Plan-Code Fachplaner (AKS-Schlüssel) Planverfasser Fachplaner
Nach Westen zum geplanten Park hin wird eine dauerhafte Einfriedung aus Stahlstäben mit Betonstreifenfundamenten und einer Höhe von 2,5 m auf einem Erdwall errichtet werden. Dieser vorgesehene Erdwall mit seiner Böschungskrone von + 37,00 m NHN wird ca. 2,50 m über dem heutigen Geländeniveau liegen und parkseitig zu gestalten sein (siehe Pkt. 3). Die Grundstückseinfriedung zur Zentrale des Bundesnachrichtendienstes wird videoüberwacht werden. Das Gebiet westlich der Südpanke zeichnet sich durch eine heterogene Bau- und Nutzungsstruktur aus. Im Süden befinden sich vornehmlich in offener Bauweise Wohngebäude (von der dreigeschossigen Stadtvilla bis hin zum Wohnhochhaus) und ein Kindergarten. Daran schließt sich Richtung Norden das Heizwerk Scharnhorststraße von Vattenfall mit einem 150 m hohen Schornstein an. Es handelt sich um ein reines Heizwerk und dient nicht der Stromerzeugung. Zur Zeit verläuft die Zufahrt zum Vattenfallgelände von der Habersaathstraße über das Wettbewerbsgebiet. Grundsätzlich soll diese Zufahrt zurückgebaut werden, da eine neue Erschließung über die Scharnhorststraße vorgesehen ist. Jedoch muß die Befahrbarkeit bei Notfällen an dieser Stelle bestehen bleiben (siehe Abb. 20).
Abb. 19: Heizwerk in der Scharnhorststraße mit dem 150 m hohen Schornstein
Abb. 20: Ansicht von der Habersaathstraße und Einfahrt Vattenfallgelände
Vor kurzem sind in der Scharnhorststraße 4 die ersten von ca. 50 Wohnbauten als dreigeschossige Reihenhäuser mit Staffelgeschoss (und Klinkerfassade) entstanden. Die Investoren Meermann Bau und Invest GmbH stellen auch die Fuß- und Radwegeverbindung (Am Pankepark) zwischen dem Pankegrünzug und dem Invalidenfriedhof her.
Abb. 21: Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Invalidenfriedhof und Pankegrünzug
Abb. 22: Reihenhäuser an der Scharnhorststraße 4 / Am Pankepark
Ein weiterer Umbau mit baulicher Ergänzung (Blockrandschließung zur Scharnhorststraße und Aufstockung) wird das Grundstück des ehemaligen Postverteilungszentrums zum Wohnhaus mit 110 Einheiten des Projektentwicklers Vitalis Altbauten GmbH & Co aufwerten. Dabei wird der parkseitige Kopfbau abgerissen, und ein gestalteter Wohnhof mit Feuerwehrzufahrt wird sich zum Grünzug hin öffnen (siehe Abb. 23). Die Baumaßnahme soll im Herbst 2007 beginnen.
Abb. 23: Umbau des ehemaligen Postverteilungszentrums Scharnhorststraße
Die im B-Plan 1-19 festgesetze Planstraße dient als Erschließungsstraße zwischen Chausseestraße und Scharnhorststraße und wird im ersten Bauabschnitt zur Baustellenerschließung des Bundesnachrichtendienstes und Leitungsbau ab 2006/07 ausgeführt. Die Fertigstellung der gesamten Straße zur öffentlichen Nutzung wird im zweiten Bauabschnitts voraussichtlich bis 2011 erfolgen. Die Planstraße wird den überwiegenden Teil des Erschließungsverkehrs des Bundesnachrichtendienstes auffangen (siehe digitaler Informationsplan).
Abb. 24: Planstraße
Abb. 25: Das alte Abwasserpumpwerk, Ostansicht
Das alte Abwasserpumpwerk wird aufgegeben und als Immobilie dem Bundeswehrkrankenhaus, welches nördlich anschließt, übereignet. Die genaue Nutzung des Gebäudes ist noch nicht bekannt. Die östlich anschließende Freiﬂäche wird Bestandteil des Grünzuges. Im Rahmen der Modernisierung des Bundeswehrkrankenhauses in der Scharnhorststr. 13-14 erfolgen die Instandsetzung der vorhandener Bausubstanz und der Bau eines neuen Bettenhauses. Zudem werden ein neues Technikgebäude und ein Wirtschaftshof errichtet. Das direkt angrenzende Gebäude 12.1 ist ein Institutsgebäude mit eingeschränktem Publikumsverkehr. Es beﬁnden sich dort Behandlungsräume und Labore. Die Bausubstanz wird bis Dezember 2007 instandgesetzt. Dabei wird die Eingangssituation zu Gunsten der Parkanlage geändert werden, sodass die Krankenhausmitarbeiter (drei Schichten je 500 Personen) über ein Drehkreuz mit Personenregistrierung das Krankenhausgelände über den öffentlichen Rad- und Fußweg von Osten betreten können. Für die Öffentlichkeit wird vorerst kein Passieren des Krankenhausgeländes möglich sein. Diese Eingangsänderung setzt einen Grundstückstausch zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und dem Liegenschaftsfond voraus. Der Freiraum des Institutsgebäudes wird im Rahmen dieser Baumaßnahme durch das Planungsbüro Rainer Schmidt neu gestaltet.
Abb. 26: Institutsgebäude BWK auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses
Abb. 27: Institutsgebäude BWK: Eingangssituation und Freiraumgestaltung Landschaftsarchitekt Rainer Schmidt
Als Ersatz für das alte Pumpwerk ist zur Zeit der Neubau eines Abwasserpumpwerks an der Chausseestr. 94 im Rahmen des zentralen Modernisierungsprogramms der Berliner Wasserbetriebe in der Vorbereitung. Derzeitig wird der Leitungsbau (Abwasserdruckleitungen, Mischwasserkanal, Trinkwasserleitungen) ausgeführt, anschließend die Dükerbauwerke mit Querung der Chausseestraße und danach bis 2009 der Neubau des Pumpwerks. Nach einer halbjährigen Phase des Parallelbetriebes beider Pumpwerke wird die alte Technik abgeschaltet.
Abb. 28: Ost- und Nordansicht des geplanten Abwasserpumpwerks
In der langfristigen Planung ist der Neubau eines unterirdischen Regenüberlaufbeckens mit einem Fassungsvermögen von 17.000m³ zwischen dem neuen Abwasserpumpwerk und der Südpanke. Der Realisierungszeitpunkt ist frühestens 2011. Das Regenüberlaufbecken wird ca. 20 m in die Tiefe reichen. Der unterhalb des Geländes liegende Teil des Regenüberlaufbeckens hat eine Länge von 68,6 m und eine Breite von 35,8 m. Es ist von einer Erdüberdeckung von mindestens 40 cm (Nordwestecke) im übrigen Bereich von über 100 cm und einer Fläche von 10 m x 16,5 m für das Technikgebäude auszugehen. Das Technikgebäude und der angrenzende Schornsteinbereich wird durch einen Zaun vom öffentlich zugänglichen Bereich abgegrenzt. Das Technikgebäude und die Montageöffnungen in der Decke des Regenüberlaufbeckens werden durch Zufahrten an die Planstraße angebunden, die für Brückenklasse 30 auszulegen sind.
Abb. 29: Regenüberlaufbecken
Es ist geplant, dass ein Großteil der Fläche öffentlich zugänglich sein wird und deshalb im Rahmen des Wettbewerbs mitgestaltet werden kann. Lediglich die technischen Einrichtungen müssen eingezäunt sein und die Kontrollschachtabdeckungen haben besondere Standards zu erfüllen. Eine angedachte Wegeverbindung nördlich dieses Bereiches von der Südpanke zur Chausseestraße wird nicht weiter verfolgt und ist in der Planung zu vernachlässigen. Im Vorfeld der Freiﬂächengestaltung des Wettbewerbsgebietes wird der wassertechnische Ausbau und die Öffnung der Südpanke nach den wasserbautechnischen Vorgaben des Landschaftsarchitekturbüros Grigoleit in Zusammenarbeit mit dem Wasserbauingenieur Dr. Stefan Heimann und nach den Gestaltungsvorgaben des Wettbewerbsergebnisses ab 2008 durchgeführt. Der erste Bauabschnitt wird von der Habersaathstraße aus Richtung Norden erfolgen (siehe Pkt. 2.8, Technische Vorgaben).
Abb. 30: Vorplanung Öffnung der Südpanke im Ideenteil, Vorschlag Landschaftsarchitekt Bert Grigoleit
Die vorhandenen Eigentumsverhältnisse im nördlichen Bereich des Wettbewerbsgebietes (Ideenteil) stehen der Realisierung einer öffentlichen Grünverbindung entlang der Südpanke bis zur Chausseestraße entgegen, da sich das Flurstück 89 (Chausseestraße 88) in privatem Eigentum beﬁndet (vgl, Abb. 04.) Die landschaftsplanerische Zielsetzung – weitgehende Öffnung der Südpanke mit Wegeverbindung zwischen Chausseestraße und Habersaathstraße - ist nur über einen Grundstückstausch einer Teilﬂäche des Flurstücks 89 gegen eine Teilﬂäche des Flurstücks 110 (Eigentum des Landes Berlin) zu erreichen. Sowohl das Land Berlin als auch der Eigentümer des Grundstücks Chausseestraße 88 streben auf der Grundlage eines überzeugenden städtebaulichen Konzepts diesen Grundstückstausch an. Damit soll zum einen die Südpanke bis zur Rückseite der straßenbegleitenden Bebauung geführt werden können und zum anderen für das – gegenwärtig sehr ungünstig geschnittene – Grundstück Chausseestraße 88 eine bessere Bebaubarkeit erreicht werden. Gleichzeitig erhält die geplante Bebauung durch die Lage an der renaturierten Südpanke ein sehr hochwertiges Wohnumfeld. Gegenwärtig wird ein Bebauungs- und Grundstückstauschkonzept erstellt, für das folgende gemeinsame Grundsätze vereinbart wurden: - möglichst wertgleicher Grundstückstausch - bauliche Dichte mit einer Geschossﬂäche von 8.900 m², das entspricht einer GFZ von ca. 2,0 - geschlossene Bebauung entlang der Chausseestraße mit einer großzügigen Durchfahrt / Durchgang - Mischnutzung entlang der Chausseestraße, Wohnnutzung im Innenbereich entlang der Südpanke - Erschließung der Wohnanlage nur von der Chausseestraße aus - 4 m breiter Fuß- und Radweg, der im nördlichen Bereich für den Anliegerverkehr mitgenutzt wird - teilweise Absenkung des Fuß- und Radweges, um die tieﬂiegende Südpanke erlebbar zu machen und einen ausreichenden Sozialabstand zwischen öffentlichem Fuß- und Radweg und den angrenzenden privaten Grundstücken zu schaffen
ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) Das Wettbewerbsgebiet liegt im näheren Umfeld des Berliner Hauptbahnhofes und ist von dort mit einem Fußweg von ca.15 min erreichbar. Der Berliner Hauptbahnhof ist über die Stadtbahn an das S-Bahnnetz angeschlossen und Ausgangspunkt für Fernbahnlinien aller Richtungen. Auch etliche Regionalzuglinien durchfahren den Berliner Hauptbahnhof. Fußläuﬁg erreicht man die S - Bahnlinien des Nordbahnhofs (S1, S2, S25) und über die Chausseestraße den S-Bahnhof Wedding (Ringbahn, S 41, S 42; S 8 und S 85).
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Abb. 31: Öffentlicher Personennahverkehr
Über die U-Bahn ist in unmittelbarer Nähe zum Wettbewerbsgebiet Anschluss an das öffentliche Nahverkehrsnetz gegeben. Es handelt sich an der Chausseestraße um den Bahnhof Schwartzkopffstraße der NordSüd-Linie U 6, die Alt-Tegel über Berlin Mitte mit Alt-Mariendorf verbindet. Die zwei Metro Straßenbahn-Linien M 6 und M 8 verkehren in nordöstlicher Richtung, enden und wenden derzeit im Bereich der Schwarzkopffstraße. Im Zusammenhang mit der Streckenverlängerung über die Invalidenstraße zum Hauptbahnhof wird die Streckenführung der M6 und M8 entlang der Chausseestraße zur Schwarzkopffstraße 2012 außer Betrieb genommen werden. Das Gebiet westlich des Pankegrünzugs und das Bundeswehrkrankenhaus wird über die Buslinie 147 (U-Bhf Leopoldplatz nach S-Bhf Treptower Park über Hauptbahnhof) entlang der Scharnhorststraße erschlossen. Motorisierter Individualverkehr (MIV) Das Wettbewerbsgebiet ist mit der Chausseestraße in Nord-Südrichtung sowie der Invalidenstraße als Teil des inneren Straßenringes gut in das
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Berliner Hauptverkehrsstraßennetz eingebunden. Im Nahbereich des benachbarten Gebietes ist das Erschließungsnetz durch Großstandorte wie Bundeswehrkrankenhaus und Bundesnachrichtendienst, sowie durch Barrieren wie Wasser– und Bahnﬂächen (Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal, Nordbahnhof) für die Berliner Innenstadt überdurchschnittlich weitmaschig. Die Realisierung der Planstraße ist diesbezüglich eine wichtige Verbindung nach Westen. Fußgänger und Fahrradfahrer Das Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer ist, da es überwiegend den öffentlichen Straßen folgt, ebenso weitmaschig. Ausgewiesene ein- oder beidseitige Radverkehrsanlagen sind bisher an der Chausseestraße nicht vorhanden aber in Planung. Das Alexanderufer und der Weg des BerlinSpandauer Schifffahrtkanals sind als besonders geeigneter Weg zum Radfahren Richtung Norden (Europaradweg Berlin-Kopenhagen) ausgewiesen. Dem Mangel an Ost-West-Verbindungen wird durch den geplanten Fußund Radweg Richtung Invalidenfriedhof und die Planstraße entgegengewirkt. Eine Fußgängerüberquerung der Chausseestraße besteht 316der Höhe in des Flurstücks 128 zur südlichen Seite der Liesenstraße.
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Abb. 32: Fußgängerüberquerungen Bebauungsfläch
Der Nord-Süd–Weg (Nr.5) ist als grüner Hauptwanderweg ein touristisches Angebot Berlins (siehe interaktive Wanderkarte unter www.stadtentwicklung.berlin.de/Berlin-Tipps/20). Abwasserpump Auch zukünftig wird der Grünzug ein Bestandteil dieses Wanderweges und einer bezirklichen Fahrradroute sein.
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Übergeordnete Grünverbindungen Das Berliner Freiraumsystem zeigt, dass dem gesamten Pankeverlauf als Bestandteil der Nord-Süd-Grünachse aus landschaftsplanerischer Sicht als Grünverbindung eine besondere Bedeutung zukommt. Sowohl stadtklimatisch wie auch im Rahmen der Freiraumversorgung und -vernetzung ist die Sicherung und Entwicklung der ﬂussbegleitenden Freiräume von gesamtstädtischem Interesse für Berlin. Bereits Anfang der neunziger Jahre wurden im Auftrag der Grün Berlin GmbH Konzepte zur Renaturierung der Südpanke und zur Entwicklung einer möglichst durchgängigen Grünverbindung mit Fuß- und Radweg von der Stadtgrenze bis zum Schiffbauerdamm in Berlin Mitte erarbeitet. In Teilabschnitten (CharitéGelände, Invalidenpark) ist die Umsetzung bereits erfolgt. Besonders erwähnenswert ist der Invalidenpark südlich an der Invalidenstraße. Die Freiraumgestaltung des französischen Landschaftsarchitekten Christophe Girot wurde als erste Parkanlage nach dem Hauptstadtbeschluss und der damit angestrebten Aufwertung der öffentlichen Räume im ehemaligen Grenzgebiet in den neunziger Jahre realisiert.
Abb. 33: Freiraumgestaltung Invalidenpark, Landschaftsarchitekt Christophe Girot
Dabei wurde von Girot neben dem stadträumlichen ästhetischen Anspruch besonderer Wert auf die Nutzungsqualität für die Bevölkerung gelegt. Dies versuchte er, durch das Konzept „Platz und städtischer Park in einem“ zu erreichen. Im Süden dominiert eine steil hinaufragende Brunnenskulptur den Platz und unterstreicht damit den Anspruch, der Invalidenstraße, an der heute der Berliner Hauptbahnhof, das Museum für Moderne Kunst Hamburger Bahnhof, zwei Ministerien und seit jeher das Museum für Naturkunde residieren, eine repräsentative Gestaltung zu verleihen. Der städtisch gefasste Lauf der Südpanke ist entlang des Schwarzen Weges am Invalidenpark bereits baulich umgesetzt, das Wasser jedoch noch nicht erlebbar.
Im Ortsteil Gesundbrunnen schließt der Südpankepark an und weiter nordöstlich beﬁndet sich der Volkspark Humboldthain. Der Südpankepark wurde ab den siebziger Jahren sukzessive bis auf eine Fläche von 3,6 ha in landschaftsparkähnlichem Stil mit baumüberstandenen Rasenﬂächen, geschwungenen Wegen und Gehölzpﬂanzungen angelegt. Die Südpanke bleibt im Trassenverlauf auch wegen ihrer Tieﬂage bis auf weiteres verrohrt. Als langfristiges Planungsziel ist jedoch in diesem Bereich an eine Öffnung der Südpanke gedacht, die jedoch eine vollkommene Neugestaltung der Freiﬂächen zur Folge hätte.
Abb. 34: Südpankepark
Im Südpankepark sind mehrere Spielbereiche für unterschiedliche Altersstufen untergebracht. Die Spielangebote reichen von Bolzplatz und Tischtennisplatten über eingezäunte Bereiche mit Kletter-, Schaukelund Wipp-Kombinationsspielgeräte für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Der Park hat durch den lichten Parkwald mit großen Bäumen und weiten Wiesen eine angenehme landschaftliche Wirkung. In Höhe der Schulzendorfer Straße zweigt die Südpanke von der Panke ab. Die Panke ﬂießt in den Nordhafen. Nördlich der Boyenstraße liegen diverse Sportanlagen, und weitere Grünanlagen ﬂankieren den Nordhafen. In Mitte lockern die Friedhöfe südlich der Liesenstraße und im Westen der Invalidenfriedhof das Stadtbild auf.
Abb. 35: Invalidenfriedhof
Abb. 36: Uferpromenade Spandauer Schifffahrtskanal
Sowohl wegen seines alten Baumbestands und der bemerkenswerten Topographie wie auch aufgrund seiner Geschichte, wozu auch die Lage innerhalb der ehemaligen Grenzsicherungsanlage der DDR gehört, ist dieser besondere Ort hervorhebenswert. Eine Uferpromenade verläuft entlang des Wassers in Richtung des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie. Südlich des Humboldthafens - der in den kommenden Jahren nach dem städtebaulichen Konzept von O.M. Ungers & Winkens Architekten baulich gefasst werden wird - und der Spree beginnt der Spreebogenpark (Landschaftsarchitekten Weber und Saurer), an den sich das Forum und der Platz der Republik (Büro Lützow 7) anschließen. Östlich der Wettbewerbsgebietes, auf dem Gelände des ehemaligen Nordbahnhofes, wird zur Zeit ein Park nach den Plänen von Fugmann Janotta Büro für Landschaftsarchitektur realisiert. Er ist mit Sport- und Erholungsangeboten ausgestattet und leitet zur Mauergedenkstätte Bernauer Straße über.
Abb. 37: Gestaltung des Nordbahnhofes durch Fugmann und Janotta
Obwohl das Umfeld des Wettbewerbsgebietes zahlreiche Grünﬂächen und Spielplätze aufweist, ist die qualitative Ausstattung sehr unterschiedlich, vor allem im nördlichen Teil ist sie unzureichend. Die Erreichbarkeit der Freiﬂächen von den Wohninseln aus, als auch untereinander, ist stark eingeschränkt.
Deshalb wird auf die Verbindung siedlungsnaher und übergeordneter Erholungsräume auch in Ost-West-Richtung großen Wert gelegt. Die Panke sowie die Spree, der Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal und der Park des Nordbahnhofes, die Bernauer Straße und die Friedhöfe stellen ein gutes Potential dar, um eine Grünvernetzung zu erlangen.
PankeGrünzug
Grünzug am Spandauer Schifffahrtskanal/ Fernradwanderweg Berlin-Kopenhagen
Promenaden an der Spree
Grünverbindungen gesichert mit Klärungsbedarf wichtige Verbindungen im Straßenraum vorhanden Aufwertung erforderlich
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wichtige Platzflächen wichtige Verknüpfungsknoten ! Handlungsbedarf
Quelle: BA Mitte von Berlin Amt für Umwelt und Natur Straßen- und Grünflächenamt Dez. 2004
Abb. 38: Grünvernetzung nördlich der Innenstadt
Vegetation Am westlichen Rand der Wettbewerbsﬂäche entlang der Trasse der Südpanke ist die Vegetation durch mehrjährige Gras- und Staudenﬂuren geprägt (ca. 65%), in die sich teilweise Gehölzaufwuchs mischt (siehe Fotodokumentation im Anhang). Je nach Exposition und Nähe zu diesen Gehölzen ändert sich die Artenzusammensetzung kleinﬂächig. Entlang der etwa 1m bis 1,5 m hohen Böschung zwischen dem VattenfallGelände (Heizwerk) und der Freiﬂäche konnte sich ein Halbtrockenrasen entwickeln. Strauchgruppen mit wärmeliebenden Arten und ruderale Staudenﬂuren haben sich an der Böschung angesiedelt. Im Bereich des Auslaufs (Abwasserpumpwerk ) ist die Grabensohle von nitrophilen Stauden dominiert. Im Bereich des Wettbewerbsgebietes wurden im Zusammenhang mit dem Eingriffsgutachten 156 Baumstandorte ermittelt. Hauptsächlich sind Laubbäume anzutreffen, die auf ruderalen Standorten spontan aufwachsen und eine entsprechende Größe erreichen konnten. Die den Bestand dominierende Arten sind Robinie (Robinia pseudoacacia), Spitzahorn (Acer platanoides), Eschenahorn (Acer negundo) und Pappel (Populus spec.). In diesen Gehölzbeständen eingestreut sind Götterbaum (Ailanthus altissima), Berg-Ulme (Ulmus glabra) und Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus). In den Straßenräumen dominieren Platanen und verschiedene Lindenarten.
Abb. 39: Bestandsaufnahme der Vegetation, Landschaftsarchitekturbüro Cassens & Siewerts
Fauna Die faunistische Kartierungen 2004/2005 (Gebiet des B-Plans I-19) umfassten die Untersuchungen der Brutvögel, der Fledermäuse, der Laufkäfer, der Wildbienen und der Reptilien.
Bei den Brutvögeln weist das Untersuchungsgebiet im Verhältnis zur Flächengröße eine geringe Artenvielfalt aus, jedoch stehen zehn der bei der avifaunistischen Bestandserfassung nachgewiesenen 26 Arten auf der Roten Liste Berlins und/oder Deutschlands. Da es sich um eine Freiﬂäche innerhalb eines ansonsten dicht bebauten Umfelds handelt, besitzt das Gebiet eine sehr hohe avifaunistische Bedeutung. Im Untersuchungsgebiet wurden 8 Begehungen im Zeitraum von Herbst 2004 bis Frühjahr 2005 durchgeführt und fünf Fledermausarten wurden nachgewiesen. Darunter werden vier Arten (Breitﬂügelﬂedermaus, Großer Abendsegler, Rauhhautﬂedermaus, Zwergﬂedermaus) in der Roten Liste Berlins als gefährdet eingestuft. Der ehemalige Verlauf der Südpanke stellt mit seinen Gehölzen sowohl für Zwerg- wie auch für Breitﬂügelﬂedermäuse als Leitlinie eine Flugstraße sowie wichtiges Jagdgebiet dar. Zusätzlich wurde hier auch die Mückenﬂedermaus nachgewiesen. Als Insekten wurden bei der Kartierung selten vorkommende Blatthornkäferarten, Schwarzkäferarten, Stutzkäfer, die blauﬂügelige Ödlandschrecke und eine in Berlin besonders geschützte Zirkardenart aufgenommen. 35 Wildbienenarten wurden nachgewiesen, die alle im Sinne des BNatSchG besonders geschützt sind. Zusammenfassend ist zu bemerken, dass der wenig durch Freizeitaktivitäten und durch Verkehrslärm gestörte Gehölzbestand entlang der ehemaligen Südpanke für Vögel und Fledermäuse als Nahrungshabitat von großer Bedeutung ist.
Technische Vorgaben und Umweltbedingungen
Wasserbautechnische Vorgaben Heute verläuft die Südpanke im Planungsgebiet überwiegend verrohrt in verschieden Rohrquerschnitten. Von einem Schacht nahe der Chausseestraße ﬂießt sie in einen unterirdischen Kanal, danach schließt sich ein verrohrter Abschnitt bis km 2+039 an. Als offenes Gerinne verläuft die Südpanke in einem zugewachsenen trapezförmigen Graben mit 170 m Länge bis km 1+875, danach ist sie wiederum bis zur Habersaathstraße verrohrt. Der theoretisch neue Verlauf der Südpanke und der geplante wasserbauliche Ausbau wird von dem Landschaftsarchitekturbüro Grigoleit in einer Bestandsanalyse und Vorplanung beschrieben. Ziel seiner wasserbaulichen Neugestaltung ist eine vollständige Offenlegung des Gewässers mit einer möglichst naturnahen Gestaltung. In der Vorplanung wurden vier Teilabschnitte unterschieden. Diese sind in Fließrichtung von Nord nach Süd eingeteilt: Bereich 0: Nordöstlich des Wettbewerbsgebietes
Bereich 1: Chausseestraße bis Planstraße (km 2+326 bis km 2+056)
Bereich 2: Planstraße bis Habersaathstraße (km 2+065 bis km 1+564)
Bereich U: Südlich des Wettbewerbsgebietes
Abb. 40: vorhandene Situation der Südpanke im offenen Bereich
Innerhalb des Wettbewerbgebietes soll die Südpanke mit gleichmäßigem Gefälle von Norden nach Süden ﬂießen. Der Mittelwasserabﬂuss wird für das gesamte Planungsgebiet 200 l/s betragen. Der Regenwetterabﬂuss nimmt in Fließrichtung zu. Er beträgt oberhalb des Bundeswehrkrankenhauses bis zu 350 l/s, danach 700 l/s und erreicht bis zur Habersaathstraße aufgrund weiterer Einleitungen bis zu 900 l/s. Wichtig für die Freiraumgestaltung sind die geplanten Anschlusshöhen der Südpanke (Gewässersohle) und die Fließtiefen des Mittelwasser- bzw. Regenwetterabﬂusses. Diese betragen:
Unterhalb Chausseestraße (km 2+319) Durchlass Planstraße (km 2+085)
33,09 m NN
Fließtiefe bei Fließtiefe bei Mittelwasser Regenwetter 40 bis 50 cm 80 bis 90 cm
33,03 m NN
Oberhalb Habersaathstraße 32,90 m NN (km 1+566)
Die oben angegebenen Höhen und Fließtiefen stellen sich in etwa ein, wenn folgende Abmessungen des Gewässers eingehalten werden: Im Bereich 1: Sohlbreite ca. 2 m, max. Wasserspiegelbreite 3 bis 4 m. Im Bereich 2: Sohlbreite ca. 2 m, max. Wasserspiegelbreite 6 bis 8 m.
km 2+319 Sohle NHN +33,09m WS NHN +33,94m
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km 2+085 Sohle NHN +33,03m WS NHN +33,88m
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km 2+335 Sohle NHN +33,03m WS NHN +33,87
km 1+835 Sohle NHN +32,97m WS 33,82
km 1+566 Sohle NHN +32,90m WS NHN +33,75m
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Anschlusshöhen der Südpanke
Die Gewässersohle ist durchgehend mit Substrat (Grobkies) zu gestal­ ten, um Fischen und Kleinlebewesen (Makrozoobenthos) ausreichend Lebensräume zu bieten. Der Detailaufbau der Sohle wird im Zuge der Ausführungsplanung mit dem Fachplaner abgestimmt. Eine gepﬂasterte oder andersartig versiegelte Sohle ist nicht zulässig. Insbesondere gilt dies auch für die Unterführung unter der Planstraße. Unter der Planstraße ist das Gewässer möglichst ohne Einengung durch­ zuführen. Sohlabstürze oder andere Querverbaue des Gewässers sind unzulässig. Die Ufer sind abwechslungsreich zu gestalten und müssen den im oder am Gewässer lebenden Tieren ausreichende Übergangsmöglichkeiten vom Wasser zum Land und umgekehrt ermöglichen.
Untergrund Das Wettbewerbsgebiet liegt im nördlichen Bereich des in Ost-WestRichtung verlaufenden Berliner Urstromtals. Hier sind Sande und Kiessande die charakteristischen, natürlich anstehenden Böden. Ebenfalls typisch sind die dem historischen Verlauf der Panke folgende nacheiszeitlichen Bodenbildungen aus Torfen, humosen Sanden, Faulschlamm und Mudden. Die Freiﬂächen des B-Plangebietes 1-19 weisen nach dem Eingriffsgutachten der Planungsgruppe Cassens und Siewert (2006) sowohl ﬂächig als auch lokal aufgehäufte Ablagerungen von sandigen Deckschichten auf. Diese sind Folge diverser Abrissarbeiten der vergangenen Jahrzehnte, insbesondere des Stadions der Weltjugend im Zeitraum 1992 bis 1994. Bei diesen Abbrucharbeiten wurde die oberﬂächig schuttdurchsetzte Auffüllungsschicht (vgl. Denkmalschutz, Bodenden kmalverdachtﬂäche) in einer Stärke von 1,5 bis 2,0 m unter das ursprüngliche Geländeniveau eingebracht und darauf eine Deckschicht aus Sanden aufgetragen. Der Boden ist im Planungsgebiet bis zu einer Tiefe bis etwa drei Metern sehr stark anthropogen beeinﬂusst: Zum einen bedingt durch Abrissarbeiten und nachfolgenden Auffüllungen auf den heutigen Freiﬂächen, zum anderen als Folge des baulichen Bestandes entlang der Habersaath-, Scharnhorstund Boyenstraße. Aufgrund der mehr als 150 jährigen Bautätigkeit ist davon auszugehen, das im oberﬂächennahen Bereich kaum noch natürliche Böden vorkommen. Aussagen zu Munitionsfunden liegen zur Zeit nicht vor. Eine Untersuchung wird im Rahmen der Bauvorbereitung erfolgen. Mit Munitionsfunden ist potentiell zu rechnen. Der Grundwasserﬂurabstand liegt im Plangebiet bei rund 4 m. Es wird von einer großräumigen Ausdehnung des Grundwasserleiters ausgegangen, so dass eindringendes Regenwasser vollständig abgeführt wird.
Belichtung, Klima, Lärm
Der zukünftige Park an der Südpanke wird grundsätzlich durch seine Süd-Nord-Ausrichtung ausreichend belichtet sein. Lediglich im Bereich des geplanten Bundesnachrichtendienstes wird eine Verschattung in Teilbereichen entstehen und im Gebiet des engräumigen Ideenbereiches wird die Nachmittagssonne durch den geplanten Städtebau verdeckt sein. Klimaprägend für den Berliner Raum ist das Warschau-Berliner-Urstromtal, das gekennzeichnet ist durch ein trockenwarmes (Sommer) bzw. trockenkaltes (Winter) kontinentales Klima mit geringen Niederschlägen zwischen 530 und 600 mm/Jahr und Jahresdurchschnittstemperaturen von 8° bis 9°C. Die Hauptwindrichtung ist West, aber auch Ost- und Südwinde treten regelmäßig auf. Im Bereich der geplanten Grünanlage ist nicht von einer bedeutenden Lärmbelastung auszugehen. Das geplante Bundesnachrichtendienst Gebäude wird den Straßenlärm der Chausseestraße abschotten. Da, bis auf die Querung der Planstraße, kaum öffentlicher Straßenraum die Grünanlage begleiten wird und auch das Heizwerk keine Lärmemissionen verursacht, ist im Bereich des Wettbewerbsgebietes von einem ruhigen und erholsamen Ort inmitten der Stadt auszugehen.
Grünzug Südpanke / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Der Pankegrünzug, der im Norden bei Buch an der Landesgrenze beginnt und in Berlin Mitte mit der Mündung in die Spree enden wird, gehört zu den längsten und bedeutenden Grünzügen Berlins. Auch auf eine Verbindung der Grünanlagen in Ost-West-Richtung (zwischen Bernauer Straße/ Nordbahnhof und Invalidenfriedhof/Alexanderufer) wird für Fußgänger und Radfahrer großen Wert gelegt. Durch das Bauvorhaben der Zentrale des Bundesnachrichtendienste s wird die Möglichkeit geschaffen, einen der letzten nicht öffentlichen Bereiche entlang der Südpanke zu gestalten und als wichtigstes Ziel den Berlinern und Berlinerinnen wie auch den Besuchern als Erlebnisund Erholungsraum zu übereignen. Der Auslober plant in diesem Zusammenhang die Offenlegung der Südpanke als typisches erlebnisreiches Landschaftselelement. Damit wird auch der Tier- und Pﬂanzenwelt eine Ausgleichsﬂäche für die anstehende Neubebauung angeboten. Der Grünzug an der Südpanke wird zum einen ein ordnendes und verbindendes Element zwischen den unterschiedlichen Stadtstrukturen darstellen und zum anderen das Gründeﬁzit in den benachbarten Wohnquartieren abbauen. Besondere Aufmerksamkeit wird dem geplanten Fuß- und Radweg entlang des Grünzuges wegen seiner verbindenden Funktion beigemessen. Ruhigere Wegeverbindungen sind zusätzlich möglich, jedoch ist nur eine geringfügige Erschließung der begrenzten Fläche notwendig. Mit dem Zuwachs an Wohnbauﬂächen im Westen des Gebietes wird eine Versorgung mit Spielbereichen erforderlich sein, zumal der Spielplatz in der Scharnhorststraße verlegt werden soll. Nicht nur Anwohner, Anwohnerinnen und Erwerbstätige sondern auchWochenendausﬂügler, Touristen und regelmäßig verkehrende Passanten werden diesen seit langem vergessenen Stadtraum neu für sich entdecken können. Generell ist auf eine bewusste Umsetzung von Gender Mainstreaming zu achten, das eine Geschlechtergerechtigkeit für alle Nutzungsansprüche zum Ziel hat (siehe Anhang Gender Mainstreaming in der Freiraumplanung). Dabei wird besonderen Wert auf eine geschlechtergerechte Nutzung gelegt, die ein Miteinander von Jung und Alt zulässt.
In der Freilegung der Südpanke im Wettbewerbsgebiet liegt eine besondere Chance. Die begleitenden Grünﬂächen werden die bis heute anhaltende Trennwirkung des sehr großen Blocks im Stadtgefüge aufheben. Über den uferbegleitenden Fuß- und Radweg werden die im Stadtbild verschwundenen Spuren der ehemaligen Landschaft wieder erfassbar und eine Vorstellung von Natur erfahrbar. Vielen Tierarten, die besonders in der Innenstadt selten anzutreffenden sind, wird der Grünzug an der Südpanke als Lebensraum dienen. Diesem Charakter soll durch geeigne-
te planerische Mittel Ausdruck verliehen werden. Die Festsetzungen des Bebauungsplanes 1-19 zum geschützten Baumbestand gilt es zu berücksichtigen. Grundsätzlich ist von einer eher extensiven Freiraumgestaltung auszugehen, die auch naturnahen Gestaltungselementen sowohl am Wasser wie auch in der Flächen Raum bieten sollte. Trotzdem soll sie an geeigneten Orten zum Rasten und Verweilen einladen und Kindern die Möglichkeit zum Spielen und Toben geben. Es ist ein öffentlicher Raum zu schaffen, der eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Da der Park in den schmalen Bereichen hauptsächlich ein Durchgangsort sein wird, ist besonders auf Übersichtlichkeit zu achten. Angsträumen soll entgegengewirkt werden.
Ziel ist es dem Grünzug eine naturnahe, schlichte aber trotzdem prägnante und der Bedeutung des Ortes angemessene Gestaltung zu verleihen. Eine wichtige Aufgabe des Realisierungswettbewerbs ist, die entwurﬂichen Grundlagen für die Öffnung, den Verlauf und die Gewässergestaltung der Südpanke zu erhalten. Dabei sind die technischen Vorgaben entsprechend der Planung des Büros Grigoleit (siehe digitale Anlage) an der in Pkt. 2.9 genannten Festpunkten bzw. Höhen zu berücksichtigen. Dagegen sind die gestalterischen Studien der Vorplanung vom Büro Grigoleit nicht bindend, jedoch sollte möglichst von einem naturnahen Charakter der Südpanke ausgegangen werden. Das Wettbewerbsergebnis wird Grundlage für die wasserbautechnische Baumaßnahme der Südpanke. Im Rahmen der weiteren Bearbeitung wird die Planung des Gewässers und der Ufer mit einem Fachplaner auf dem Gebiet Wasserbau / Gewässerökologie abzustimmen sein. Beim Umgang mit den parkseitigen Flächen an der Liegenschaftsgrenze nach Osten (siehe Pkt. 2.5 Bundesnachrichtendienst), die mit ihrem Fußpunkt auf +37,00 m NHN, d.h. 2,50 m über dem Parkniveau auf einem Erdwall installiert sein wird, ist zu beachten, dass die Sicherheitsbelange (siehe Pkt. 3.4) eingehalten werden. Gestalterische Aussagen zur Böschung und deren Neigung besonders an den südwestlichen und nordwestlichen Eckpunkten des Bundesnachrichtendienst – Areals werden erwartet. Die Veränderung des heutigen Flächenniveaus der Wettbewerbsﬂäche (Bodenauftrag- bzw. abtrag) ist möglich. Die Gestaltung muss technisch und wirtschaftlich realisierbar sein und die festgelegte Anschlusshöhe zur Liegenschaftsgrenze von +37,00 m berücksichtigen. Die gewählten Materialien sollen pﬂegeleicht und möglichst resistent gegen Zerstörung sowie einem hohen Nutzungsdruck gewachsen sein. Der Altbaumbestand ist besonders im Bereich des heutigen Grabens und im Ideenteil zu beachten. Nur in begründeten Einzelfällen ist ein Eingriff vertretbar. Die besonders geschützten Bäume nach B-Plan 1-19 (siehe Pkt. 2.4 Bebauungsplan) sind zu berücksichtigen und dürfen nicht beseitigt werden. Der wichtigen Bedeutung des Grünzugs als Frischluftbahn für die Berliner Innenstadt ist bei Baumneupﬂanzungen Rechnung zu tragen.
Erschließung, Barrierefreiheit, Sicherheit
Die Freiﬂäche soll für alle Besucher und Besucherinnen öffentlich zugänglich sein. Der Fuß- und Radweg mit einer Breite von mindestens vier Metern verläuft durch den gesamten Grünzug. Er kann auch direkt an der BND-Grundstücksgrenze unter Berücksichtigung der topographischen Vorgaben entlang geführt werden. Zur wirtschaftlichen Unterhaltung des Fuß- und Radweges sollte er mindestens zwei Meter breit mit z.B. steinernen Belägen befestigt sein. Zur Gunsten einer unfallfreien Doppelnutzung wird die Beschilderung den Fußgängerverkehr hervorheben, Radfahren wird jedoch erlaubt sein. Die Fuß- und Radwegeverbindungen (Am Pankepark, Ost-West-Verbindung) von der Scharnhorststraße nördlich des Heizwerks sind an den Nord-Süd-Weg anzuschließen. Es ist auch aus wirtschaftlichen Gründen genau zu prüfen, ob es möglich ist, Besucher bzw. Kinder an geeigneter Stelle an die Südpanke herantreten zu lassen. Die Erreichbarkeit der Grünﬂächen beidseitig der Südpanke soll, auch unter dem Aspekt der Pﬂege- gewährleistet sein. Das Wettbewerbsgebiet wird von Fußgängern jeden Alters, Rad- und Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kinderwagen genutzt werden. Deshalb wird auf eine barrierefreie Erschließung innerhalb des Geländes besonderen Wert gelegt. Dabei ist sehbehinderten Menschen eine bessere Orientierung durch optische Akzente zu ermöglichen. Bereiche, in denen seltene Tiere und Pﬂanzen vorkommen (siehe Pkt. 2.8) sind gegen unerwünschtes Betreten zu schützen, jedoch sollten sich auch ohne Absperrvorrichtungen Rückzugsbereiche entwickeln können. Der Hauptparkbereich zwischen Habersaath- und Planstraße wird wegen Sicherheitsvorkehrungen des Bundesnachrichtendienstes (BND) zum öffentlichen Straßenraum und gegen die Erschließungsbereiche der Stadthäuser (Rad- und Fußweg nach Westen) durch Absperrungen gegen motorisieren Verkehr gesichert sein. Weiterhin ist es eine Vorgabe, dass innerhalb von 5 m zur Liegenschaftsgrenze Bundesnachrichtendienst keine Behältnisse wie Abfalleimer o.ä. aufgestellt werden dürfen. Gehölze und Bäume, die als Kletterhilfe zum Gelände des Bundesnachrichtendienstes genutzt werden könnten, dürfen nicht in diesen Sicherheitsabstand hineinragen. Das Grundstück des Heizwerkes Vattenfall soll von der Habersaathstraße aus im Bereich der heutigen Einfahrt eine Feuerwehrzufahrt erhalten.
Im Rahmen der Umfrage zur geschlechterbezogenen Planung bei der Ansiedlung des Bundesnachrichtendienstes ist von den Workshopteilnehmern Spielangebote gewünscht worden, die offen in die Gesamtanlage integriert sein sollten. Dabei ist darauf zu achten, das unterschiedliche Möglichkeiten der Raumaneignung für beide Geschlechter angeboten werden. Für den Bewegungsdrang von Jungen und das Cliquenverhalten von Mädchen sind entsprechende Spiel- und Treffmöglichkeiten anzubieten. Älteren Menschen sind Ruhebereiche einzuräumen, jedoch sollten die verschieden genutzten Freiräume nicht zu stark getrennt sein. Multifunktionalität wird auch aufgrund des schmalen Geländezuschnitts im Realisierungsteil notwendig sein.
Sowohl die Berliner Wasserbetriebe als Betreiber der unterirdischen Regenüberlaufbeckens wie auch das für die Unterhaltung zuständige Bezirksamt Mitte schließen eine intensive Nutzung der Flächen des Rückhaltebeckens durch Spiel- und Freizeitangebote nicht aus. Aus Kostengründen wird von einem schlichten Ausstattungsgrad auszugehen sein. Trotzdem wird besonderer Wert darauf gelegt, dem Park durch gestalterische Maßnahmen an markanten Stellen eine eigene Identität zu verleihen. Ein Minimum an funktionaler Ausstattung, wie Ruhebänke und Abfallbehälter, wird erwartet. Dabei sind besonders die Sicherheitsanforderungen des Bundesnachrichtendienstes (s. Pkt 3.4) zu beachten. Die Entwässerung der Erschließungsﬂächen wird ausschließlich über Versickerung in die Grünﬂächen erfolgen. Von einer Beleuchtung ist nur im Bereich des Straßenraumes auszugehen.
Da im Ideenteil nördlich des geplanten unterirdischen Regenüberlaufbeckens die städtebauliche Entwicklung mit den Grundstückseigentümern noch in der Diskussion ist, soll ein Vorschlag gemacht werden, wie die Südpanke in diesem Bereich neben dem Fuß- und Radweg bzw. notwendigen Erschließungsﬂächen (Anwohner-Zufahrt und Feuerwehr) trotz der räumlichen Enge und Tieﬂage geöffnet werden kann. Dabei sind die Absprachen zwischen dem Bezirk Mitte und den Grundstückseigentümern entsprechend Pkt. 2.5 zu beachten. Für die Wahrnehmung des Grünzuges von der Chausseestraße aus, ist ein visueller Hinweis hilfreich.
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation der öffentlichen Haushalte legt der Auslober besonderen Wert auf kostengünstige und wirtschaftliche Lösungen. Erfahrungsgemäß sind zugängliche Wasserläufe aufwendig in der Unterhaltung. Deshalb sollte wegen der gering zu haltenden Pﬂegekosten dringend auf eine extensive und robuste Gestaltung der Ufer und der sonstigen Flächen geachtet werden. Für die Freiraumgestaltung des Realisierungsteils, ausgenommen der Wasserbaumaßnahme der Südpanke (ca. 10 m Korridor), stehen 1,874 Mio € (inkl. 19 % MwSt und 15 % Baunebenkosten) zur Verfügung. Das entspricht bei einer Fläche von 25.800 m² einer Nettobausumme von 1,37 Mio € einem m² - Preis von 53 € (ohne 19 % Mehrwertsteuer und Baunebenkosten). Diese Summe ist als Kostenobergrenze verbindlich einzuhalten. Mittel für eventuelle Bodendenkmalsicherungs- oder Munitionsräumungsarbeiten sind darin nicht enthalten. Für die Wasserbaumaßnahme stehen (inkl. Baunebenkosten und Mehrwertsteuer) 2,5 Mio € zu Verfügung. Diese Mittel sind grundsätzlich nicht Gegenstand des Freiraumwettbewerbs, beziehen sich aber auch auf die Ufergestaltung innerhalb des 10 m Korridors insofern, dass die Ufergestaltungskosten innerhalb dieses Korridors nicht zu Lasten der Parkgestaltung gehen.
Der Kriterienkatalog nach 5.15 der GRW dient der Strukturierung der Vorprüfung und der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch das Preisgericht. Bei der Beurteilung werden folgende Kriterien zu Grunde gelegt: Programmerfüllung -	 Teil 1, Verfahren Konzept -	 Leitidee, Grundstruktur -	 Raumbildung und -verknüpfung -	 Flexibilität -	 Einbindung städtebauliches Umfeld und städtebauliche Planung -	 Erschließung, Orientierung und Durchwegung Gestaltung -	 Gestaltqualität -	 Verlauf der Südpanke und Ufer -	 Vegetation -	 Material und Inventar Nutzungen -	 Räumlich-gestalterisches und räumlich-funktionales Konzept bezogen auf unterschiedliche Nutzungsgruppen (Gender Mainstreaming) -	 Nutzbarkeit ohne Barrieren Realisierbarkeit -	 Einhaltung verbindlicher Vorgaben (Sicherheit
Bundesnachrichtendienst, Wasserbau u.a.)
-	 Einhaltung des Kostenrahmens -	 Wirtschaftlichkeit im Bezug auf Folgekosten für Pﬂege und Unterhaltung
Grünzug Südpanke / Teil 4 Anhang
Teil 4 Anhang 4.1 	 Gender Mainstreaming in der Freiraumplanung
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung legt besonderen Wert darauf, alle Tätigkeiten der Verwaltung auch unter dem Gesichtspunkt der Geschlechtergerechtigkeit zu betrachten (gender bedeutet soziales Geschlecht, wie es durch die jeweilige Gesellschaft und ihre Kultur geprägt wird). Gleichzeitig ist der Forschungsstand bezüglich der Berücksichtigung genderspeziﬁscher Belange im Bereich der Gestaltung noch sehr lückenhaft. Daher werden einige Projekte als Pilotprojekte durchgeführt, in denen der Kenntnisstand erweitert und Erfahrungen gesammelt werden können, die dann in das alltägliche Verwaltungshandeln eingehen können (mainstreaming). Dazu wurde im Vorfeld des Wettbewerbs „Zwei Parks auf dem Friedrichswerder“ eine Untersuchung über das Verhalten in der ehemaligen Freiﬂäche auf dem Friedrichswerder und den Wünschen, die sich an die neuen Parkanlagen richten, in Auftrag gegeben. Diese Untersuchung wurde von der Arbeitsgemeinschaft argus durchgeführt. Die nachstehenden allgemeinen Ausführungen zu Gender Mainstreaming stellen Auszüge aus dem Ergebnisbericht dar.1 Als allgemeine Anforderungen an eine gendergerechte Planung sind die Gleichstellung der Geschlechter, Chancengleichheit und eine angemessene Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebensbedingungen und Zwänge, unter denen die Geschlechter leben, anzusehen. Es ist insbesondere sicherzustellen, dass 1. 2. 3. 4. Orte für alle Geschlechter geschaffen werden, der Stellenwert der Reproduktion berücksichtigt wird, Sicherheit vor Gewalt und Unfällen gewährt ist, die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familienarbeit unterstützt wird 5. und Raumrepräsentationen sowie durch die Gestaltung transportierte Werte und Normen alle Geschlechter, Ethnien, Altersgruppen und Klassen einbezogen werden.2 Die Umsetzung dieser Anforderungen in der Freiraumplanung bedeutet Planinhalte, die eine Aneignung des Freiraums für Frauen und Männer bzw. Mädchen und Jungen gleichermaßen sicherstellen und die Attraktivität der Nutzung durch geeignete Gestaltung für beide Geschlechter gleichermaßen fördern insbesondere durch: -	 Berücksichtigung der unterschiedlichen Raumaneignung der Geschlechter und der speziﬁschen Nutzungsansprüche unterschiedlicher Nutzergruppen (Anwohner, Arbeitsbevölkerung, Senioren Kinder etc.) hinsichtlich der Aufenthaltsqualität und Gestaltung von Kommunikationsorten, -	 Maßnahmen, die Männern und Frauen gleichermaßen gerecht werden, sowie Einrichtung von Räumen, die zum Ausgleich von Benachteiligungen speziﬁsch für ein Geschlecht gestaltet werden (Unterstützung der Aneignung von Frauen, Begrenzung männlicher Aneignung), -	 Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse bei der Gestaltung der Verkehrswege u.a. zur Vermeidung von ungewünschter
Grünzug Südpankel / Teil 4 Anhang
Begleitbetreuung (übersichtliche Wegeführung, Orientierung, Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit, Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Bedarfsorientierung von Verkehrswegen, Bündelung von Verkehrswegen), -	 Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzungsansprüche an den Freiraum hinsichtlich generations- und geschlechtergerechter Nutzungsangebote und -qualitäten (u.a. Ruhe und Erholung, sportliche Aktivitäten, Kinderspieleinrichtungen, Treffpunkte/ Kommunikationsorte, Garten-/ Landschaftserlebnis, Querung und Durchwegung, infrastrukturelle Einrichtungen zur Verknüpfung von reproduktiven Verpﬂichtungen in der Nähe von Freiﬂächen), -	 Berücksichtigung der unterschiedlichen Sicherheits- und Schutzbedürfnisse vor physischer und psychischer Gewalt und vor der Gefahr von Unfällen (Unterstützung der Raumaneignung von Frauen und damit ihrer Kontrolle über den Raum, Herstellung von Sichtverbindungen zu Orientierungspunkten und belebten Orten, Herstellung von belebten Verkehrswegen und erforderlichenfalls Fluchtwegen, Gestaltung gut einsehbarer Bereiche, ausreichende Beleuchtung, Reduzierung von Begleitbetreuung durch Vermeidung von Vermüllung als Gefahrenquelle und unsicherer Spielgeräte), -	 Berücksichtigung der geschlechtsspeziﬁsch und ethnisch unterschiedlichen Wirkung von Raumrepräsentation (Symbolik der Gleichberechtigung, Nutzungsoffenheit zur Vermeidung heteronormativer Zuschreibungen durch die Gestaltung).3
vgl. arbeitsgruppe gemeinwesenarbeit und stadtteilplanung -argus- gmbh: Pilotprojekt Gender Mainstreaming Friedrichswerder-West - Zwischenergebnisse –, September 2004 Darstellung nach Färber, C./ Spitzner, M./ Geppert, J./ Römer, S.: Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Städtebaupolitik des Bundes. Auszüge aus der Expertise im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung erstellt im November 2001, Internet-Fassung der Expertise im Auftrag des BBR: www.bbr.bund.de/exwost/pdf-ﬁles/gm_0.pdf (Zugriff: 18.10.2004) Zusammenstellung unter Verwendung von: Beirat für frauenspeziﬁsche Belange bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (E. Baranek); Arbeitspapier zur Genderanalyse
Nutzerbezogenes räumlich-funktionales Konzept / Erläuterungsplan: Der Erläuterungsplan zum Entwurf soll als schematische Analyse
­ sowie deren Bezüge untereinander verdeutlichen.
Ebenso können die Nutzungsqualitäten zu unterschiedlichen Wochentagen und
­ Uhrzeiten erläutert werden.
­ Zur Darstellung des räumlich-funktionalen Konzeptes können folgende Symbole verwendet werden.
Barbara Willecke für den Beirat für frauenspeziﬁsche Belange
Südpanke Grünzug Südpanke, Berlin Mitte
Realisierun Begrenzt offener landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil
Kennzahl: Verfasser: (Landschaftsarchitekt)
Kammer-Nr:
Eintragungsort / seit:
Bankverbindung Institut Kontonummer: Bankleitzahl: Kontoinhaber: Anschrift:
Erklärung Ich / wir erkläre/n mit mei­ ner / unserer Unterschrift,
dass ich / wir der / die geis­ tige / n Urheber der Arbeit mit der oben genannten Kennzahl bin / sind und mit den Verfahrensbedingun­ gen gemäß Teil 1 der Aus­ schreibung einverstanden bin / sind.
8 7 6 87 776
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01 (P )
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Geographisches Institut der HUB
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10A 9
vorgesehene Bebauungsfläche für W ohngebäude
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Stadthäuser Scharnhorststraße (i. B.)
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für ohne Maßstab
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Internet -	 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Internet
-	 Denkmalliste, Denkmaldatenbank
-	 Verkehr
Literatur -	 Dokumentation „Die Panke in Berlin-Mitte“ Zustand und Perspektiven Grün Berlin, Berlin 1992 -	 „Grünes Berlin“ Planungen und Projekte, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Juni 1995 -	 Gutachterverfahren Chausseestraße-Südpanke, Ausschreibung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 2006, zum Städtebau -	 „Geschlechterbezogene Planung“ bei der Ansiedlung des Bundesnachrichtendienstes -	 B-Plan 1-19, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abt. II, 2005 von BSM und Planungsgruppe Cassens + Siewert -	 Denkmalliste Berlin, www.stadtentwicklung.berlin.de -	 Eingriffsgutachten zum B-Plan 1-19 Chausseestraße, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abt. II, -	 Planungsgruppe Cassens + Siewert, 2006 -	 Bundeswehrkrankenhaus Berlin,
www.bundeswehrkrankenhausberlin.de
-	 Verhandlungsverfahren Bundesnachrichtendienst, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Ausschreibung 2004 -	 Bundesnachrichtendienst Neubau Schule und Besucherzentrum, Realisierungswettbewerb, Auslobung, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, 2005 -	 Ausbau des Fahrradroutennetzes in Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2006 -	 Ausbau der Südpanke zwischen Chausseestraße und Habersaathstraße in Berlin Mitte, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abt. X, Grigoleit Landschaftsarchitektur und Dr. Stefan Heimann, 2006
-	 Gender auf dem Weg in den Mainstream der Stadtentwicklung, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2006 -	 Offener städtebaulicher Ideenwettbewerb für den Bereich Chausseestraße, Auslobung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, 1995 Abbildungsnachweis Titelbild: Maria Rünz Abb. 01: Plan auf Grundlage der ALK, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abb. 02: Plan auf Grundlage der ALK, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abb. 03: Luftbildarchiv, Vermessungswesen; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 2004 Abb. 04: Plan auf Grundlage der ALK, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abb. 05-07: Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt II Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Planen Abb. 08: Abb. 09: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. II Abb. 10: Plan auf Grundlage der ALK, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abb. 11-14 Fotos Maria Rünz Abb. 15: Plan auf Grundlage der ALK, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abb. 16-18: Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH Abb. 19: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abb. 20: Foto Maria Rünz Abb. 21: Grigoleit Landschaftsarchitektur und Umweltplanung Abb. 22: Foto Maria Rünz Abb. 23: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. II Abb. 24: Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH Abb. 25-26: Fotos Maria Rünz Abb. 27: Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten Abb. 28-29: Berliner Wasserbetriebe Abb. 30: Grigoleit Landschaftsarchitektur und Umweltplanung Abb. 31-32 Plan auf Grundlage der ALK, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Groundswell: Constructing the contemporary landscape, Abb. 33: The Museum of Modern Art Abb. 34-36: Fotos Maria Rünz Abb. 37: Fugmann Janotta BDLA Abb. 38: Bezirksamt Mitte von Berlin, Amt für Umwelt und Natur Abb. 39: Planungsgruppe Cassens + Siewert Abb. 40: Grigoleit Landschaftsarchitektur und Umweltplanung Abb. 41: Plan auf Grundlage der ALK, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Auf beiliegender CD-ROM 4.7.0 Auslobung -	 Vorliegende Auslobung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300dpi Auﬂösung
00_auslobung_gruenzug_suedpanke.pdf
4.7.1 Arbeitspläne -	 Übersichts-/Arbeitsplan auf Basis verschiedener Planunterlagen als CAD-Datei in verschiedenen Dateiformaten (maßstabsunabhängig) und als .pdf-Dateien (im angegebenen Maßstab)
00_arb_gruenzug_suedpanke.pln 00_arb_gruenzug_suedpanke.dwg 00_arb_gruenzug_suedpanke.dxf 01_arb_gruenzug_suedpanke_informationsplan.pdf 02_arb_gruenzug_suedpanke_uebersichtsplan.pdf (M 1:1000) (M 1:1000)
4.7.2 Informationspläne -	 Luftbild, Stand 05/2006 als .tif-Datei
00_luftbild_suedpanke_sw_05_2006_5000_200pxcm.tif
-	 Bebauungsplan 1-19 im Realisierungsteil des Wettbewerbsgebiets
01_info_bebauungsplan_1-19.jpg (ohne Maßstab)
-	 Flächennutzungsplan vom Wettbewerbsgebiet
02_info_ﬂächennutzungsplan_0803.pdf (ohne Maßstab)
- Bestandsaufnahme durch Planungsgruppe Cassens und Siewert
03_info_vegetation_bestandsaufnahme.pdf 04_info_vegetation_bestandsaufnahme_tab.pdf 05_info_vegetation_bilanz_biotopﬂächen.pdf (M 1:2500)
-	 Technische Vorplanung Landschaftsarchitekturbüro Grigoleit
06_info_technische_vorplanung_grigoleit.pdf (M 1:1000)
-	 Bundesnachrichtendienst, Stand Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Kleihues + Kleihues
07_info_bnd_la.pdf 08_info_bnd_la_500.pdf 09_info_bnd_an.pdf 10_info_bnd_qs_einfriedung.pdf 11_info_bnd_qs_engstellen.pdf 12_info_bnd_qs_westböschung.pdf (M 1:500) (M 1:500) (ohne Maßstab) (M 1:20) (M 1:100) (M 1:200)
-	 Informationspläne zum Regenrückhaltebecken und zum Abwasserpumpwerk der Berliner Wasserbetriebe
13_info_bwb_regenrückhaltebecken_gr.pdf 14_info_bwb_regenrückhaltebecken_sn.pdf 15_info_bwb_an_pumpwerk_100_no.pdf 16_info_bwb_an_pumpwerk_100_sw.pdf 17_info_bwb_la_pumpwerk.pdf (M 1:200) (M 1:200) (M 1:100) (M 1:100) ohne Maßstab
-	 Lageplan zur Freiraumgestaltung des Institutsgebäudes des Bundeswehrkrankenhauses
18_info_bwk_la_freiraumgestaltung.pdf (M 1:200)
-	 Lageplan der Fuß- und Radwegeverbindung Scharnhorststraße-Pankepark
19_info_fuß_und_radwegeverbindung.pdf (M 1:200)
-	 Lageplan der Planstraße
20_info_planstraße.pdf (M 1:500)
-	 Innenhofgestaltung des ehemaligen Postverteilungszentrums an der Scharnhorststraße
21_info_postverteilungszentr_scharnhorststr.pdf (ohne Maßstab)
-	 Übersichtsplan Pankewanderweg 07/2006
22_info_pankewanderweg.pdf (M 1:15000, M 1:7000, M 1:2500)
-	 Übersichtsplan der Freiraumgestaltung der Parkanlage am Nordbahnhof und des Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz
23_info_nordbahnhof_la.JPG (M 1:1000)
-	 Lageplan des Charitégeländes mit Pankeverlauf
24_info_charité_la_2000.pdf (M 1:2000)
-	 Bestands- und Bewertungspläne zum Gender Mainstreaming im Wettbewerbsgebiet
25_info_gender-mainstreaming (bestands- und bewertungspläne).pdf (M 1:2000)
Grünﬂächen- und Freiraumplanung -	 Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens. Hinweise zu Kostenreduzierungen im Bereich des Landschaftsbaus vom 26. Februar 1997 Ökologisches Bauen -	 Ökologische Planungskriterien für Wettbewerbe (Stand Juli 2006) -	 Rundschreiben SenStadt VIC Nr. 1/2003 “Grundsätze für die Betriebswassernutzung” -	 Rundschreiben BauWohnV VI Nr. 19/1998 “Verwendungsverbote und Verwendungsbeschränkungen von Baustoffen” -	 Rundschreiben SenStadt VIA Nr. 14/2004 “Verwendungsverbote und Verwendungsbeschränkungen von Baustoffen” www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/grundlagen
4.7.4 Formblätter -	 Verfassererklärung (s. Teil 1.10) (pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und danach ausgedruckt werden. Das pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader jedoch nicht gespeichert werden)
verfassererklaerung_gruenzug_suepanke.pdf
-	 Formblatt Kostenermittlung
nach Teil 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)