Source: http://notar1.spdns.de/datenschutz.htm
Timestamp: 2019-02-18 04:47:20
Document Index: 227474555

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17']

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Datenschutz-Hinweise für Verfahrensbeteiligte
Wenn Sie mit uns in Kontakt treten, werden personenbezogene Daten im Sinne der Datenschutzgesetze erhoben. Hierfür gelten nachfolgende Informationen:
Verantwortlicher für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten bin ich, Dr. Markus Krebs, Notar mit Amtssitz in Landshut. Sie können sich für alle Datenschutzanfragen an mich oder an meinen Datenschutzbeauftragten wenden:
Verantwortlicher: Notar Dr. Markus Krebs, Alte Bergstraße 174 b, 84028 Landshut, Tel.: 0871 23001, E-Mail: info@notar-krebs.de
Datenschutzbeauftragter: Datenschutzbeauftragter bei Notar Dr. Markus Krebs, Alte Bergstraße 174 b, 84028 Landshut, Tel.: 0871 23001, E-Mail: datenschutz@notar-krebs.de
Welche Daten werden verarbeitet und woher kommen die Daten?
Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir von Ihnen selbst oder von Ihnen beauftragte Dritte (Rechtsanwalt, Steuerberater, Makler, Bank usw.) erhalten, wie etwa
Daten zur Person, z. B. Vor- und Zuname, Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit, Familienstand, je nach Rechtsfall auch Geburtenregisternummer und Steuer-ID
in bestimmten Fällen auch Daten zur familiären Situation, zu betroffenen Vermögenswerten sowie Gesundheitsangaben und andere sensible Daten, wenn diese die Gestaltung des Rechtsgeschäfts beeinflussen können oder zur Beurteilung Ihrer Geschäftsfähigkeit dienen
in bestimmten Fällen auch Daten aus Rechtsbeziehungen mit Dritten wie z. B. Aktenzeichen oder Kontonummern.
Notare sind Träger eines öffentlichen Amtes. Die Amtstätigkeit erfolgt im öffentlichen Interesse und in Ausübung öffentlicher Gewalt (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. e der Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO). Ihre Daten werden ausschließlich im Rahmen der notariellen Tätigkeit verarbeitet und nur aufgrund der hierfür geltenden rechtlichen Bestimmungen, die sich im Wesentlichen aus der Bundesnotarordnung und dem Beurkundungsgesetz ergeben. Aus diesen ergibt sich zugleich auch die Verpflichtung zur Verarbeitung der erforderlichen Daten (Art. 6 Abs. 1 S. 1 Buchstabe c DSGVO). Bei deren Nichtbereitstellung müsste daher die (weitere) Durchführung des Amtsgeschäfts abgelehnt werden.
Notare unterliegen einer strengen gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Diese gilt auch für alle Mitarbeiter und sonstigen Beauftragten. Ihre Daten werden daher nur weitergeben, soweit das Gesetz dazu verpflichtet, z. B. an die Finanzverwaltung oder an öffentliche Register, Gerichte oder Behörden. Im Rahmen der Dienstaufsicht sind Notare auch zu Auskünften an die Notarkammer oder die Aufsichtsbehörde verpflichtet, die ihrerseits einer amtlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen. Im Übrigen werden Ihre Daten nur weitergegeben, wenn hierzu aufgrund von Ihnen abgegebener Erklärungen eine Verpflichtung besteht oder Sie die Weitergabe beantragt haben.
Eine Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer erfolgt nur auf besonderen Antrag von Ihnen oder wenn ein Urkundsbeteiligter in einem Drittland ansässig ist.
Urkundenrolle, Erbvertragsverzeichnis, Namensverzeichnis zur Urkundenrolle, Urkundensammlung, Erbverträge: 100 Jahre
Nebenakten: 7 Jahre; der Notar kann aber spätestens bei der letzten inhaltlichen Bearbeitung schriftlich eine längere Aufbewahrungsfrist bestimmen. Die Bestimmung kann auch generell für einzelne Arten von Rechtsgeschäften, z. B. für Verfügungen von Todes wegen, getroffen werden.
Danach werden Ihre Daten gelöscht bzw. die Papierunterlagen vernichtet, sofern nicht nach Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. c DSGVO aufgrund anderer rechtlicher Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (insbesondere steuerrechtlichen) eine längere Speicherung verpflichtend ist.
nach Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre gespeicherten Daten zu erhalten,
nach Art. 16 DSGVO unzutreffende Daten berichtigen zu lassen,
nach Art. 17, 18 und 21 DSGVO bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen oder Widerspruch gegen die Verarbeitung einzulegen,
sich mit einer datenschutzrechtlichen Beschwerde an die Aufsichtsbehörden zu wenden. Für mich zuständig ist der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz (BayLfD), Prof. Dr. Thomas Petri, Postfach 22 12 19, 80502 München, Wagmüllerstraße 18, 80538 München, Tel.: 089 2126720, Fax: 089 21267250, E-Mail: poststelle@datenschutz-bayern.de.
Im Übrigen stehen meine Mitarbeiter und ich bei Fragen zur Datenverarbeitung gerne zur Verfügung.