Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201955,%2036
Timestamp: 2019-09-17 23:51:04
Document Index: 218194685

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 844', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 325', '§ 323', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 13.10.1954 - VI ZR 38/54 - dejure.org
BGH, 13.10.1954 - VI ZR 38/54
https://dejure.org/1954,755
BGH, 13.10.1954 - VI ZR 38/54 (https://dejure.org/1954,755)
BGH, Entscheidung vom 13.10.1954 - VI ZR 38/54 (https://dejure.org/1954,755)
BGH, Entscheidung vom 13. Januar 1954 - VI ZR 38/54 (https://dejure.org/1954,755)
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BGB § 844
VersR 1955, 36
Andererseits haben es sowohl das Reichsgericht (RGZ 154, 236, 241; JW 1938, 1816) als auch der Bundesgerichtshof (BGHZ 4, 170, 176 [BGH 13.12.1951 - III ZR 83/51]; Senatsurteile vom 13. Oktober 1954 - VI ZR 38/54 - VersR 1955, 36; vom 9. Februar 1955 - VI ZR 286/53 - VersR 1955, 275; vom 30. April 1955 - VI ZR 94/54 - VersR 1955, 354; vom 27. September 1957 - VI ZR 230/56 - VersR 1957, 783; vom 25. September 1962 - VI ZR 98/61 - VersR 1962, 1176; vom 13. Dezember 1966 - VI ZR 75/65 - VersR 1967, 259; vom 11. Februar 1969 - VI ZR 240/67 - VersR 1969, 469 mit zust. Anm. Wussow, VII 1969, 53;… vom 25. September 1973 aaO; vgl. auch BGHZ 58, 14, 19) einer Witwe mit minderjährigen Kindern (u.U. auch mit nur einem Kind), sofern diese noch der Fürsorge und Erziehung bedürfen, in der Regel eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet.
Keinesfalls trifft dies aber bei einem Kleinkind zu, das einer intensiven Betreuung und ständigen Bereitschaft der Mutter bedarf (so schon Senatsurteil vom 13. Oktober 1954 - VI ZR 38/54 - VersR 1955, 36, 37).
BGH, 11.02.1969 - VI ZR 240/67
Die Mutter eines erst wenige Jahre alten Kindes ist in der Regel weder dem Ehemann gegenüber noch aufgrund ihrer Schadensminderungspflicht gehalten, die eigene Pflege und Erziehung ihres Kindes zurückzustellen und einer Erwerbstätigkeit nachzugehen Dies gilt in erhöhtem Maße für eine verwitwete Mutter, deren Aufgaben durch den Tod ihres Mannes gewachsen sind, da sie sich nunmehr der Erziehung des Kindes noch mehr widmen muß als früher zu Lebzeiten des Vaters (Senatsurteil vom 13. Oktober 1954 - VI ZR 38/54 - VersR 1955, 36, 37).
Dem Beklagten bleibt insoweit die Möglichkeit, eine Abänderungsklage (§ 325 ZPO) zu erheben (Senatsurteil vom 13. Oktober 1954 a.a.O.).
Eine Verurteilung des Schädigers trotz dieser Ungewißheit unter Verweisung des Verurteilten auf die Abänderungsklage des § 323 ZPO ist entgegen der Meinung des Berufungsgerichts unzulässig (so schonSenatsurteil vom 13. Oktober 1954 - VI ZR 38/54 - VersR 1955, 36, 38).
BAG, 26.07.1956 - 3 AZR 124/54
Schadensersatzrecht: Schmerzensgeldansprüche nach Arbeitsunfall, Teilnahme am …
Maßgebend ist grundsätzlich die Erwägung, ob der Verletzte den Unfall als normaler Verkehrsteilnehmer oder gerade als Betriebsangehöriger erlitten hat, wobei die Zuordnung der besonderen Lage des Einzelfalls Rechnung zu tragen hat (BGHZ 8, 330 ff., 337; BGH vom 23.11.1955, VersR 1955, 36 ff., 37; BGH vom 08.05.1956, VersR 1956, 388).
BGH, 01.03.1966 - VI ZR 48/65
Voraussetzungen für das Bestehen eines Rentenbegehrens auf Grund des Todes des …
Eine solche zeitliche Ausdehnung sei ungewöhnlich und in der Entscheidung des erkennenden Senats vom 13. Oktober 1954 - VI ZR 38/54 - (VersR 1955, 36) selbst für das Kind eines Akademikers nicht gebilligt worden.