Source: https://www.telemedicus.info/article/2392-Das-neue-Sonderkuendigungsrecht-bei-DSL-Vertraegen.html
Timestamp: 2016-07-27 05:41:57
Document Index: 136895942

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 8', '§ 46', '§46', '§46', 'BGH', '§626', '§46', '§46', '§46']

Das neue Sonderkündigungsrecht bei DSL-Verträgen - Telemedicus
HomeÜber TelemedicusUrteilsdatenbankArchiv Samstag, 11. August 2012, von Tobias Kläner
Der BGH vertrat die Auffassung, dass ein Sonderkündigungsrecht für abgeschlossene DSL-Verträge für Verbraucher bei Umzug auch dann nicht besteht, wenn der Anbieter nicht in der Lage ist, am neuen Wohnort DSL Internet- und Telefonie bereit zu stellen. Das hieß für den Verbraucher nichts anderes als: Zahlen bis zum Vertragsende – im Zweifel für gar nichts. Die Begründung dafür war recht simpel. Der BGH war der Meinung, dass der Kunde durch seinen Umzug erst den Grund dafür geschaffen hätte, dass sein Vertragspartner, also der jeweilige Provider, nicht mehr leisten könne. Bei Vertragsabschluss würde der Kunde wissen, dass DSL nicht überall in Deutschland verfügbar sei. Zieht der Kunde um, müsse dieser auch das Risiko tragen, dass am neuen Wohnort kein DSL verfügbar sei. Ein Sonderkündigungsrecht bestünde insgesamt nicht, da ein Umzug allein im Einflussbereich des Kunden und nicht des DSL-Anbieters liegen würde.
Diese Argumentation war zwar rechtlich nicht von der Hand zu weisen, wurde aber als überaus verbraucherfeindlich wahrgenommen.
Die neue Rechtslage: Sonderkündigungsrecht
Verbraucherrechte können nicht durch AGB ausgeschlossen werden
Zum Telekommunikationsgesetz (TKG) auf dejure.org.
Zum Urteil des BGH vom 11.11.2010 (Az. III ZR 57/10).
Telemedicus zum BGH-Urteil aus November 2010.
Tobias Kläner, Telemedicus v. 11.08.2012, http://tlmd.in/a/2392 Anzeige:
11.08.2012 20:04 So ein Fall läuft momentan in meiner Familie.
Dort räumt der Provider zwar die dreimonatige Kündigungsfrist ein, verlangt aber eine Kündigungsgebühr von etwa 150% eines Monatsbeitrags, also virtuell 4.5 Monate Kündigungsfrist.
Ist so etwas rechtens? Als Nicht-Jurist konnte mir selbst oben verlinkter Paragraph leider nicht weiterhelfen.
14.08.2012 13:46 Ich bin jetzt in eine andere Stadt aus Studiumgründen in eine WG mit schon bestehendem Internet umgezogen. Alice verlangt von mir jetzt ca. 800€ für 19 Monate. Habe ich nun Anspruch auf Sonderkündigung?
15.08.2012 19:39 @Niko
Es scheint als ist das nun im Gesetz in Absatz 8:
http://dejure.org/gesetze/TKG/46.html />
Ich würde meinen, du kannst nun auf 3 Monate kündigen und musst nicht mehr € 800 zahlen.
15.08.2012 20:05 Der Gesetzestext sagt doch eindeutig, "wenn die Leistung nicht angeboten wird". Wenn Alice am neuen Wohnsitz die Leistungen erbringen kann und will, sieht das für Niko ehr schlecht aus. Alice kann ja nun auch nichts dazu, dass er in eine WG mit vorhandenem Anschluss zieht...
16.08.2012 10:11 Zumal es speziell bei Alice ja auch möglich gewesen wäre einen monatlich kündbaren Vertrag abzuschließen. Der hätte halt 2-3€ mehr im Monat gekostet ...
16.08.2012 13:39 Niko hat eine Chance. Er beantragt das sein Alice-Anschluss (zusätzlich) in die WG gelegt wird. Scheitert das, weil Telekom keine weitere Leitung schaltet oder freimacht, kann Alice nicht liefern und er ist aus dem Vertrag.
17.08.2012 08:43 @Niko: Ein Sonderkündigungsrecht wegen "unnötigem Doppelanschluss" gibt es explizit nicht.
Also kann man nur den Alice-Anschluss in die WG umziehen. Wenn Alice in der WG nicht liefern kann (egal aus welchem Grund, z.B. kein Adernpaar frei), greift das Sonderkündigungsrecht. Wenn Alice liefern kann und will, kann man höchstens den WG-Anschluss mit der vermutlich kürzeren Kündigungsfrist regulär kündigen.
Niko muss sich allerdings die Frage gefallen lassen, warum er (bei vermutlich schon bekanntem Studienwunsch) vor 5 Monaten einen 24-Monats-Vertrag abgeschlossen hat. Oder kam der Umzug so unerwartet, weil z.B. der Kopf des Instituts einen Ruf an eine andere Universität angenommen hat und Niko seinem Doktorvater folgen will?
17.08.2012 23:03 @Mirko: Gute Frage, keine Antwort. Ich könnte mir vorstellen, dass Gerichte das als unzulässiges Mittel ansehen, Verbraucher von ihren gesetzlichen Rechten abzuhalten - was soll der Provider nach 3 Monaten, die er sich darauf vorbereiten kann, noch für Kosten haben? Aber sicher ist das nicht, das erfordert ein Urteil. So ist das halt.
20.08.2012 14:17 @Mirko
Ist es möglich, das Hardware dazu geliefert wurde? Wenn Hardware via Vertragslaufzeit abgezahlt wird, entsteht dem provider durchaus ein Schaden. Den die gebrauchte Kiste will kein anderer mehr haben. Aber sie ist auch erst am Ende der Vertragslaufzeit bezahlt. Die wenigsten machen sich klar, das eine Fritzbox oder ähnliches durchaus mit 200Euro im Vertrag mit drin steckt. Wenn dann gekündigt wird, wird wohl die Hardware entsprechend verrechnet. Da es auch etwas günstigere Verträge ohne Hardwaresponsoring gibt, sollte man einfach sich klar machen, das man nicht nur die Vorteile mitnehmen kann sondern eben auch mal die Nachteile tragen muss.
31.10.2012 18:20 Hi Leute, ich ziehe um und der Anbieter kann dort am neuen Wohnort nur ein 1600 DSL zur Verfügung stellen vorher in der alten Wohnung 30000 DSL. Er möchte aber das ich meinen Vertrag erfülle, bzw ein neuen Vertrag abschließe. Das wäre dann LWL 35000 natürlich wieder 2 Jahre. Kann ich auf ein Sonderkündigungsrecht von 3 Monaten pochen oder können die es so machen denn nach § 8 geht dies nicht. MFg DeTe
12.03.2013 18:54 Bei mir kam es auch zu einer Sonderkündigung von 1 & 1 weil nach dem Umzug am neuen Standort kein DSL zur Verfügung gestellt werden konnte. Nun muss ich die 3 Monate weiter zahlen (wegen der 3-montigen Frist). Aber jetzt habe ich zusätzlich noch eine Rechnung über 14,66 Euro erhalten mit dem Artikel "11092 Sonderkündigung wegen Umzug".
Ist dass denn rechtens, dass die mir die Sonderkündigung in Rechnung stellen?
24.04.2013 08:09 Gibt es für das Sonderkündigungsrecht bei Nichterreichen der vertraglichen Internetgeschwindigkeit eine Kündigungsvorlage (link würde auch helfen)? Grund ist dass mein Internetanschluss seit langem nicht die Geschwindigkeit erbringt wie angegeben (1.6-6 Mbit). Erreicht wird ein Wert von ca. 0.5 Mbit. Der Vertrag läuft über Alice (O2). Auch ein Techniker von O2 der die Leitung gemessen hat konnte mir telefonisch bestätigen, dass nicht mehr als diese Geschwindigkeit erreichbar sei.
04.05.2013 12:28 Hallo ich habe eine frage , bei der erst anmeldung haben wir ein DSl Anschluss 16000 abgeschlossen (2009).
2011 sind wir umgezogen und mann sagte es sei kein dsl festanschluss möglich 2 monate drauf hat mann eine speedoption 16000 geschalten nun sah ich ib das kundencenter und sah das ich nur noch eine 6000er leitung mit speedoption die ich auch empfangen habe
ist es zulässig einfach den vertrag abzuändern?
in unseren neuen wohnort hat mann bei diesen anbieter riesige schwirigkeiten dsl 16000 zu schalten daraufhin hat der anbieter die speedoption abgeschalten.
in unseren gebiet wurde vdsl ausgebaut mein nachbar empfängt dsl 50000 und wir bekommen gerade mal dsl 2000
10.06.2013 14:42 Soweit ich das weiß ist bei der Angabe der Geschwindigkeit immer nur die Höchstgeschwindigkeit angegeben, d.h. der Provider liefert der maximal diese Geschwindigkeit, eine Mindestgeschwindigkeit ist allerdings nicht angegeben.
26.06.2013 21:54 Hallo ihr, :)
ich habe das bisher alles verstanden, aber wie sieht es aus, wenn man seit Monaten Probleme mit Alice hat und das Problem mit den Verbindungsabbrüchen nicht komplett beseitigt wird. Sprich: Wir nutzen das Angebot mit etlichen Anrufen bei Alice/o2 und die Fehler bleiben fast beim gleichen. Jetzt wollen wir Kündigen um endlich auch mal vernümpftig surfen zu können, aber Alice schreibt, dass wir kein Sonderkündigungsrecht haben... wir hatten sicherlich schon 5 Router, etliche weitere Probleme usw. Das Problem wird nicht wirklich behoben, auch wenn es besser geworden ist. Wie sieht die Rechtslage für uns aus?
Gerhard Zibuschka Koblenz
12.09.2013 16:37 Frage:Vertrag mit Kabel-Deutschland aus 2009 Vertr., Partnerin (geboren 1926)kam im Okt.2012 ins Alten-Pflegeheim, Meine Kündigung bei KablD zum 31.12.2012 wegen Krankheit(Demenz u.a.) ,gem. Sonderkündigungsrecht..KabelD.verlangt für Dienst-leistungen,Warenlieferungen(??) u.Zinsen bis 5.9.2013 fasst 200,--€ zusammen.Auf meinen Einwand das Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen,geht sie nicht ein
Wie ist die Rechtslage??.
21.09.2013 19:04 Mal eine Frage ab wann beginnt die Sonderkündigungsfrist ab Kündigung oder wie Kabel Deutschland meint ab dem Termin des Umzugs ? Kann mir jemand helfen ?
30.09.2013 21:49 Die selbe Frage habe Ich auch Jessica,denn Kabel Deutschland will die drei Monate nach dem Auszug auch noch bezahlt bekommen,obwohl Ich rechtzeitig 3 Monate vor Auszug gekündigt habe.
12.10.2013 08:44 Guten Tag
Ich habe seit kurzem o2 DSL bei Abschluss des Vertrags wurde mir eine Geschwindigkeit von 12000 versprochen.
laut neuem Verfügbarkeit check sind 6000 - 12000.
ende vom lied ich habe höchstens 2000 ich habe dsl nur genommen da ich eine gute Geschwindigkeit versprochen bekommen habe. Nach etlichen anrufen erfahre ich es sind nur 2000 verfügbar.
Habe ich Sonderkündigungsrecht
22.10.2013 16:08 Hallo zusammen,
das mit dem Sonderkündigungsrecht bei Umzug (wenn der Provider kein Dienst anbieten kann bzw. nicht verfügbar ist). Hat jemand Erfahrung in meinem Fall?
Auf der O2/Alice Homepage habe ich den Verfügbarkeitscheck mit negativen Ergebnis gemacht, d. h. an meinem neuen Umzugsort, bietet O2/ Alice keinen Dienst an. Darauf hin habe ich eben mit drei Monate Frist gekündigt. Nun behaart aber O2 darauf, dass der Dienst an dem neuen Wohnort verfügbar ist. Angeblich hat die Call Center MItarbeiterin, bessere bzw. genauere Abfragemöglichkeiten, die Verfügbarkeit zu prüfen.
Wie lässt sich das am besten prüfen?
08.11.2013 23:31 für mich stellt sich jetzt eine ganz andere frage.
das mit den 3 monaten kenn ich ja schon, allerdings hab ich jetzt ne frist bekommen das ich, wegen einer eigenbedarfskündigung, jetzt bis ende des monats raus sein muss aus der wohnung. hab jetzt auch zeitnah eine gefunden, allerdings kann dort nur die Telekom schalten, weil es per funk geschehen muss...
im gesetzestext sind aber nur die berücksichtigt die aus freien stücken umziehen wollen weil denen die wohnung nimmer passt oder was weiß ich. was ist mit denen die unverschuldet umziehen müssen?
27.11.2013 10:58 Wie ist das eigentlich, wenn z B meine Eltern ausziehen und zu mir in die Wohnung ziehen. DSL und Telefon ist natürlich schon vorhanden...?
27.11.2013 13:17 @Sarah:
Von Deinem Vermieter (Ex-Vermieter :-) ) hast Du es doch schriftlich dass Du die Wohnung verlassen musst.
Setzt Dich doch mit Deinem Provider in Verbindung und erkläre ihm die Sachlage.
Vielleicht geht er den Schritt einer " Kündigung in Kulanz" ein.
Falls nicht..... Da wo Du hinziehst kann der jetzige Provider nicht liefern. Die 3 Monate wären dann auf Deine kappe zu nehmen.
02.12.2013 17:52 @ Marcel:
In meinem Fall war das so (1&1) das ich ein Sonderkündigungsrecht von 3 Monaten hatte (die Situtation war erst kürzlich). Sie wollen aber den Nachweis haben, dass der DSL-Anschluss in der Wohnung, in die du umziehst nicht erst gerade (also zum Einzug) geschaltet wurde. Dies würdest du ja in deinem Fall erfüllen, sodass du den Anschluss deiner Eltern einfach kündigen kannst.
30.12.2013 15:07 Ich habe einen DSL-Anschluss (Festnetz, Internet). Als der Techniker von der T-com kam, stellten wir fest, dass keine Anschlussdose vorhanden ist, so dass wir unseren DSL-Anschluss nicht frei geschaltet bekommen haben.
Meine Fragen: Habe ich Anspruch auf eine Sonderkündigung gemäß § 46 Abs. 8 TKG ? Muss ich ansonsten die Kosten bei Anlegen einer Anschlussdose selbst bezahlen? Wenn ich keine Kündigung erhalte, stattdessen einen neuen Anbieter suche, muss dann die Kosten meines alten laufenden Vertrages der Vermieter übernehmen?
03.01.2014 12:06 Ich habe das gleiche Problem wie Verabra.
Wär super wenn jemand helfen könnte!
07.02.2014 15:17 Hallo,
ich habe vom Sonderkündigungsrecht bei meinem KabelDeutschland Anschluss Gebrauch gemacht. Habe fristgerecht zum Auszugstermin am 31.05.2014 gekündigt.
Prompt kam eine Bestätigung zum Vertragsende am 31.08.2014 (+ 3 Monate).
Dass das Gesetz so gedacht ist, kann ich nirgends herauslesen.
Ich wollte das nun so umgehen, dass ich zum Ende Februar kündige, also + 3 Monate macht Ende Mai. Dazu sagt der Kundenservice folgendes: Die Bescheinigung über die Wohnungskündigung müsse dann auch für Ende Februar vorliegen.
Eine Frechheit. Ich soll also 3 Monate für nichts bezahlen? Einen toten Anschluss?
20.02.2014 18:29 Ich habe genau den gleichen Fall wie mein Vorredner.
Ebenfalls 31.05.2014 und bestätigt bekommen 31.08.2014.
Dieselbe Aussage, die Frist soll angeblich erst beginnen, sobald die Ummeldebestätigung vorliegt.
Eine Ankündigung über den bevorstehenden Umzug reicht nicht aus (Auch nicht wenn ich eine Ummeldung vor dem 31.05.2014 vorweisen kann)
15.05.2014 18:06 Ich habe einen Vertag bei der Trennung von meiner Partnerin übernommen,mir wurde von Vodafone zugesagt er würde bis 01.September 2013 in meiner neuen Wohnung freigeschalten.Ich wartete aber nicht ist passiert, bei anfur bei Vodafone wurde mir mehrmals zugesagt das ein telekom Techniker vorbei käme was aber nicht der Fall war.Daruaf hin habe ich den Vertrag im November gekündigt...Nun verlangt Vodafone das ich den Vertrag bis Oktober 2015 bezahle.
14.06.2014 17:01 Also Leute ich muss mich schon wundern wie ihr alle mittlerweile tickt. Es sollte doch eigentlich so sein das ich bei einem Umzug den ich auch nachweisen kann genau zu dem Zeitpunkt wo ich umziehe auch den Vertrag mit Sonderkündigungsrecht beenden kann. Ich habe zum Beispiel jetzt im Juni gekündigt weil ich zum ersten September ausziehe und muss jetzt obwohl ich hier nicht mehr wohne 3 Monate weiter bezahlen. D.h. eine Leistung wird nicht mehr erbracht und ich zahle trotzdem 152,-€. Irre. Und alle finden das völlig normal. Armes Deutschland. Aber wir sind ja sooo toll. Das ist nicht NORMAL!!!!!!!
16.06.2014 12:17 Ich kann dazu nur dagen, dass ich im Moment den Horror erlebe. Sonderkündigungsrecht hin oder her, "die", d.h. die DSL Provider machen ganz einfach was sie wollen. Ich habe Anfang Februar eine Umschaltung beantragt. Der Schalttermin hat 1,5 Monate gedauert. Es ist niemand gekommen. Danach hat die Firma mich bei weiteren sechs Terminen einfach warten lassen, ohne dass jemand erschienen ist. Ich bin dann zum verbrucherschutz gegangen und die haben mir eine Strategie empfohlen, die ich auch eingehalten habe: Eine Frist setzen und wenn die es innerhalb der Frist nicht schaffen die Leitung zu schalten fristlos kündigen. Zu dem Zeitpunkt waren aber schon 2,5 Monate vergangen. Nachdem dieser Termin auch versägt wurde habe ich die fristlose Kündigung ausgesprochen. Das ist jetzt einen Monat her. Nichts geschieht. Letzte Woche hat der Anwalt der Verbraucherberatung denen eine weitere Aufforderung geschickt. Aber der sagte mir schon, dass die auch auf deren Schreiben nur mit langer Wartezeit reagieren. Das ist die reinste Willkür. Ich werde nie wieder einen Festnetzvertag oder irgendwas abschließen, das mich länger an so eine Firma bindet. Ich kann nicht verstehen, dass unser Recht so eine Situation zulässt, in der man als Verbraucher praktisch hilflos ist so einer Firma gegenüber..
16.07.2014 10:27 Die Frage wann nach §46 TKG die 3-monatige Frist beginnt ist weder im Gesetz noch in der Begründung zur Gesetzesänderung behandelt. Das Sonderkündigungsrecht bezieht sich hier auf einen Umzug und die Nichtverfügbarkeit am neuen Wohnort. Die 3-monatige Kündigungsfrist im neuen §46 TKG sollte ein Ausgleich zwischen dem BGH Urteil aus 2010 ("Umzug ist kein Grund für außerordentliche fristlose Kündigung nach §§626, 314 BGB") und der langen Vertragsdauer der Verbraucher ohne Leistung sein.
Insofern kann man durchaus die Rechtsauffassung vertreten eine Kündigung mit der 3-monatigen Frist ist ab Zeitpunkt der Anmietung bzw. dem Kauf einer neuen Wohnung möglich und nicht erst mit dem Einzug. Es muss wohl die neue Adresse bekannt sein, damit der Anbieter die Verfügbarkeit überprüfen kann, so dass alleine die Kündigung der alten Wohnung nicht ausreichen dürfte.
Vermutlich müßte mal jemand mit Rechtsschutzversicherung das durch prozessieren.
07.09.2014 02:08 Kleine frage dazu,
wen ich in eine wohnung ziehe, diese neumoderniesiert wurde und da keine Telekom. vorhanden ist sondern nur über Kabel oder Unitimedia
angeboten wird vom ganzen haus. Hat man dadurch ein Kündigungs recht nach §46 TKG
02.10.2014 17:07 Wir haben unseren Telekom-Vertrag mit Mindestlaufzeit 24 Monate endend im Nov. 2014 zum 30.04.2014 fristgerecht gekündigt. Bei uns gilt auch die Regel der Sonderkündigung. Jetzt fordert uns die Telekom auf Schadenserstz in Höhe von 223€ zu zahlen, da wir den Vertrag "nicht erfüllt" haben. Dies sind die Kosten bis zur Vertragsende im Nov. sein. Darf die Telekom dies? Schließlich konnten sie den Vertrag nicht erfüllen, weil Sie uns die Leistungen nicht erbringen konnten.
22.10.2014 21:09 Ich habe das selbe Problem wie du biane ich habe sonderKündigung aber Telekom verlangt Schadenersatz in Höhe von 278 Euro. Sind die im recht damit ? Wie können doch nix dafür das sie hier keine Leitung haben. Bitte um schnelle abwort danke
18.11.2014 18:17 Hallo, haben uns ein Haus gekauft und dort hat nur die Telekom eine Leitung (TV / i-net / Telefon).
Wir ziehen zum 01.01.2015 um, das habe ich auch bei Kabel Deutschland angegeben und meine Kündigung geschickt.....bla bla bla 3 Monatige Sonderkündigungsrecht..die 3 Monatige Kündigung greift aber erst wenn ich raus bin aus meinen alten Wohnung !!!!!! .
Ich soll laut denen jetzt noch für Januar, Februar, März zahlen obwohl ich da gar nicht mehr dort wohne ??? Also zahle ich 3 Monate für LAU oder wie !!!
19.11.2014 09:29 @SenSo: Wenn die Telekom dir dort ihre Leistung nicht zur Verfügung stellen kann dann ja. Was "im Haus" angeboten oder vorhanden ist spielt erstmal keine Rolle. Die Frage ist, ob die Telekom dir dort einen Anschluss schalten kann.
@Biane und jennifer: Wenn Sonderkündigungsrecht wie ich es oben bereits beschrieben habe greift, würde ich unter Hinweis auf §46 Abs.8 TKG nicht zahlen. Eventuell ist es etwas anderes wenn noch zusätzlich Geräte angemietet wurden.
@Sven: Siehe meinen Beitrag oben vom 16.7. Wenn z.B. Mietvertragskopie oder anderer Nachweis des Umzuges mit der neuen Adresse zum Anbieter gesandt wurde, würde ich mich darauf beziehen, dass die Frist ab Eingang der Mitteilung beim Anbieter (Eingangsnachweis! bzw. Bestätigungsschreiben muss da sein.) läuft und NICHT erst ab Einzug. Sollen Sie dir mitteilen, wo steht, dass die Frist erst mit dem Einzug in die neue Wohnung beginnt...da bin ich mal gespannt.
30.01.2015 20:34 Hallo
Ich hatte bis November 2014 16000 DSL und hatte so zwischen 8000 und 9000 Download speed und 1k upload .Im Dezember ist es auf 5900 Download gefallen und 740 upload . Jetzt im Januar hab ich mein Proviter angerufen und sie meinten meine Leitung gibt nicht mehr her wie 2000 DSL . Ich möchte Sonderkündigen da mir diese Power nix bringt und ich beim Proviter einen 16000 DSL Vertrag habe . Komme ich damit durch ?
27.10.2015 13:18 Hallöchen,
es gibt keine Regelung ab wann die 3 Monate zählen dürfen. Der Paragraph wurde eingeführt ohne dazu einen Hinweis zu geben. Grundsätzlich sollten Verbraucher erst mal froh sein das es dieses Gesetz nun gibt.
Aber ganz abgesehen davon: Es ist toll wenn du KD mitteilst wann du umziehst und wohin. Aber woher soll KD wissen das es wirklich so ist? Oder das du dir nicht selbst einen Mietvertrag schreibst um aus dem Vertrag zu kommen? Aus diesem Grund gibt es diese Regelung und die gab es auch schon vor §46Abs8!
Natürlich will dir keiner etwas unterstellen, aber ich hoffe du verstehst den Gedanken dahinter. Sei froh das es nur 3 Monate sind und nicht die komplette Vertragslaufzeit ;-)
Bis hier ein Kunde sich bis nach ganz oben klagt, wird wohl einige Zeit vergehen. Bis dahin heißt es: Die Pille schlucken und daran denken das es vor 2012 noch viel schlimmer war.
08.02.2016 18:02 Mein Name ist Ella Brooklyn, i in Großbritannien leben. Mein Leben ist zurück !!! Nach 2 Jahren gescheiterten Ehe, mir mein Mann mit zwei Kindern verließ, hielt ich es für alle .Ich kam über mehrere Zeugnisse über diese besondere Zauberkundigen wie endet. Manche Menschen ausgesagt, dass er ihren Ex-Liebhaber zurückgebracht, einige ausgesagt, dass er wieder Gebärmutter, Krebs heilen, und andere Krankheit, einige ausgesagt, dass er einen Zauber wirken kann Scheidung zu stoppen und auch buchstabieren einen guten bezahlten Job zu bekommen und gewinnen von Lotterie Zauber bald. Er ist erstaunlich, ich auch über eine bestimmte Aussage zu treffen, war es über eine Frau Julie genannt, sie bezeugt, wie er brachte sie zurück Ex-Liebhaber in weniger als 2 Tage, und am Ende ihrer Aussage ließ sie seine E-Mail-Adresse .Nach all dies lesen, habe ich beschlossen, es zu versuchen. Ich kontaktierte ihn per E-Mail und erklärte ihm mein Problem. In nur 48 Stunden, kam mein Mann zu mir zurück. Wir beschlossen, unsere Probleme, und wir sind noch glücklicher als ever.Dr Ukokos sind Sie ein begabter Mann, und ich werde die Veröffentlichung ihn nicht stoppen, weil er ein wunderbarer Mensch ist. Wenn Sie ein Problem haben und Sie suchen eine tatsächliche und echte Zauberkundigen, versuchen ihn zu jeder Zeit, ist er die Antwort auf Ihre Probleme. Sie können ihn auf seine E-Mail kontaktieren (drukokostemple@outlook.com) oder telefonisch unter (+2348138613784)
09.02.2016 14:38 "So ein Fall läuft momentan in meiner Familie.
Ist so etwas rechtens? Als Nicht-Jurist konnte mir selbst oben verlinkter Paragraph leider nicht weiterhelfen."
Hallo Mirco, das ist definitiv nicht zulässig, der Provider versucht hier aus deiner Unwisenheit bzgl. der Rechtslage Kapital zu schlagen. Du hast jedoch das Recht auf deiner Seite und allen Grund gegen diesen Abzockversuch vorzugehen. Möglich sind unter anderem die Nichtzahlung, Entzug der Einzugsermächtigung und sogar Rückbuchung, wenn der Provider unerlaubt und auf Grundlage derartig absurder Forderungen wie von dir geschildert abbucht. Wichtig ist, dass du es denen von Anfang an kommunizierst, also schriftlich, "sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Forderung nach 150 % Monatsgebühr usw usf, wird nicht anerkannt usw usf".
Im Übrigen würde mich interessieren, welcher Provider das ist, damit ich bei DENEN schon mal definitiv keinen Vertrag abschließe.
09.02.2016 14:45 an Alle: Wenn ihr bei einer Meinungsveschiedenheit mit eurem Anbieter wegen Vertragsmodalitäten und Geldforderungen der Ansicht seid, dass der Anbieter unlauter vorgeht und ihr sicher seid, im Recht zu sein, gibt es die Möglichkeit, erteilte Einzugsermächtigungen zurückzunehmen (dies muss bei eurer Bank schriftlich beantragt werden) oder abgebuchte Beträge sogar zurückzu buchen (muss ebenfalls bei der Bank schriftlich beantragt werden). Seid euch aber darüber im Klaren, dass dies auf euer eigenes Risiko geschieht, und das die Anbieter das natürlich nicht gerne sehen. Ich würde es daher nur machen, wenn ich mir weitgehend sicher bin, dass der anbieter unlauter vorgeht und ich mit meiner position im recht bin. Sofern dies der fall ist kann man es drauf ankommen lassen, die anbieter wissen idr nämlich genau, in welchem fall ihre forderungen rechtswidrig sind, sie versuchen es in ihrer gier natürlich oft dennoch, aber man muss ihnen nicht alles durchgehen lassen.
Joana 05.03.2016 18:04 Hey liebe leute, Ich habe auch mal nach Frage an euch, vielleicht kennt sich jemand aus. Ich habe vier Jahre lange mit meinen Freund zusammen gewohnt und seit dem ein dsl anschluss bei o2gehabt wo ich jeden monat 30%fur zahle. Nun haben wir uns jetzt im Januar 2016 getrennt. Ich musste sozusagen in der Nacht flüchten da er mich raus geworfen hat und wohne momentan erstmal wieder bei meiner Mama die einen eigenen DSL Anschluss hat. Mit meinem ex freund lässt sich überhaupt nicht reden und er will den Vertrag auch nicht auf sich umschreiben lassen. Mein DSL Vertrag läuft aber erst in 11monaten aus. Ich habe jetzt schon zwei mal zu o2 hingeschrieben, denen die komplette Situation geschildert aber die sagen ich müsse weiter zählen bis der Vertrag ausläuft. Das kann doch nicht sein das ich in einer Wohnung in der nicht mehr lebe weiter zahlen muss oder?! O2 äußert sich nur damit das ich mein DSL Anschluss ja Mit nehmen könne obwohl meine mama ihren eigenen anschluss hat und ich noch keine neue wohnung habe. Freue mich wen ihr mir helfen könntet. Lg
Timo 21.03.2016 21:53 Hallo... ich habe vor sechs Monaten ein Vertrag bei netcologne abgeschlossen. Sechs Monate lang konnten die nicht liefern. Es sollte auf Glasfaserkabel umgestellt werden anstatt mir zunächst einmal einen normalen DSL Anschluss zu geben. Meine Frau und ich waren paar mal im netcologne Shop wo wir den Vertrag abgeschlossen haben. Wir wurden immer vertröstet. Beim Gespräch mit der Hotline sagte man uns das wir den Vertrag widerrufen können sobald wir ein schreiben bzgl. der Freischaltung bekommen. Diesen habe ich dann nach 5 Monaten warten brkommen. Ich habe umgehend widerrufen. Ich habe dann gleich ein schreiben erhalten das sie dies nicht akzeptieren da wir die Frist nicht eingehalten haben. Eine Unverschämtheit.... wir haben zwischenzeitlich einen Anschluß über einen anderen Anbieter erhalten. Ist hier ein sonderkündigungsrecht möglich? Gruß
29.04.2016 14:08 Eigentlich ein ganz normaler und alltäglicher Fall: Meine Freundin zieht zu mir, sie hat in ihrer Wohnung seit dem Einzug 2014 DSL (O2), ich habe seit 2008 DSL (1&1). O2 verlangt nun von ihr die Weiterzahlung des laufenden Vertrags, eine Sonderkündigung sei nicht möglich. Gibt es bei einem so normalen Fall tatsächlich keinerlei Möglichkeit, um problemlos aus dem Vertrag rauszukommen?
1) Wir bitten O2, DSL zusätzlich zum vorhandenen 1&1 DSL in meine Wohnung zu legen. Das wird wohl rein technisch nicht funktionieren. Insofern könnte O2 die Leistung dann nicht erbringen, die Sonderkündigung würde greifen und meine Freundin wäre aus dem Vertrag raus.
2) O2 ist ja leider nicht kooperativ. Alternativ könnte ich 1&1 ansprechen, ob sie mich kulant aus dem Vertrag lassen, so dass wir das O2 DSL in die Wohnung legen lassen können.
Hat dazu jemand eine Einschätzung, Empfehlung oder eine noch bessere Idee?
15.06.2016 12:37 @ Georg
genau dasselbe hatte ich mit meiner Freundin, die zu mir gezogen ist. Ihr DSL Vertrag von Kabel/Vodafone war somit hinfällig, trotz der Auskünfte der Mitarbeiter von Kabeldeutschland im Geschäft wie auch in de Hotline, muss sie nun die gesamte Restlaufzeit bezahlen (7,5 Monate)
Ich hatte gerade mit einem Anwalt gesprochen (zuständig für Kommunikationsrecht), es gibt dort keine Chance gegenüber dem Gläubiger Vodafone Kabel Deutschland. Außer Kulanz von deren Seite, dafür ist dieses Unternehmen aber absolut nicht bekannt. Also müssen wir zahlen, ob wir wollen oder nicht und ein weiterer Anbieter reibt sich die Hände. Als Verbraucher fühlt man sich in Deutschland inzwischen komplett verlassen.
Es passt wie die Faust aufs Auge:
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