Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/1373.4
Timestamp: 2020-04-10 12:47:39
Document Index: 113887582

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 27', '§ 7', '§ 24', '§ 48', '§ 38', '§ 48', '§ 48', '§ 47', '§ 7', '§ 59', '§ 57', '§ 18', '§ 23', '§ 48', '§ 51', '§ 54', '§ 62', '§ 6', '§ 4', '§ 14', '§ 18', '§ 19', '§ 22', '§ 23', '§ 26', '§ 27']

Historische Fassung war gültig vom 01.08.2012 bis 31.07.2018
(6) Geben die Antragsunterlagen Anlass zu der Besorgnis, dass das Bestehen der Prüfung erheblich gefährdet ist, weist die Sächsische Bildungsagentur vor der Entscheidung über die Zulassung den betroffenen Schüler, bei minderjährigen Schülern deren Eltern, und die Schulleitung der Waldorfschule auf ihre Bedenken hin.2
(3) § 4 Abs. 3 gilt entsprechend.3
(3) § 4 Abs. 3 gilt entsprechend, wenn nicht eine Ersetzung gemäß Absatz 2 Satz 2 erfolgt.4
(3) Über die Sitzungen des Prüfungsausschusses wird ein Protokoll geführt, das vom Vorsitzenden und dem protokollführenden Mitglied des Prüfungsausschusses unterschrieben wird.5
(3) In Fächern, in denen eine schriftliche und eine mündliche Prüfung durchgeführt wurde, bildet der Fachausschuss die Prüfungsnote aus den Ergebnissen der schriftlichen und mündlichen Prüfungen, die zu gleichen Teilen einfließen. Im Zweifel kommt dem Ergebnis der schriftlichen Prüfungsleistung dabei ein höheres Gewicht zu.6
(4) Über das Bestehen der Prüfung entscheidet der Prüfungsausschuss in einer Schlusssitzung. Den Prüfungsteilnehmern ist das Ergebnis der Prüfung durch den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mitzuteilen. Besteht ein Schüler die Prüfung nicht, wird ihm dies schriftlich durch den Prüfungsausschuss unter Hinweis auf eine eventuelle Wiederholbarkeit der Prüfung bekanntgegeben.7
(3) Wurde eine zusätzliche mündliche Prüfung durchgeführt, fließen in die Prüfungsnote die Note der Prüfung dieses Faches und die Note der zusätzlichen mündlichen Prüfung in diesem Fach zu gleichen Teilen ein.8
Die nicht bestandene Prüfung kann frühestens ein Jahr nach dem ersten Versuch, nur einmal und insgesamt im Rahmen der Prüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses, des qualifizierenden Hauptschulabschlusses oder des Realschulabschlusses für Schulfremde an staatlichen Mittelschulen an der Waldorfschule wiederholt werden.9
(1) Schüler der Jahrgangsstufe 11, die das Abitur erlangen wollen, können jeweils an der zentralen besonderen Leistungsfeststellung des Gymnasiums gemäß § 27 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über allgemeinbildende Gymnasien und die Abiturprüfung im Freistaat Sachsen (Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung – SOGYA) vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348), in der jeweils geltenden Fassung, teilnehmen.
(2) In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch sind schriftliche Arbeiten anzufertigen. Die Bearbeitungszeit beträgt jeweils 90 Minuten.10
Jede Arbeit wird zuerst von einem Lehrer der Waldorfschule, welcher die staatliche Lehrbefähigung für die gymnasiale Oberstufe in dem betreffenden Fach besitzt (Erstkorrektor), und danach von einem Lehrer des betreffenden Faches eines Gymnasiums, das von der Sächsischen Bildungsagentur bestimmt wird (Zweitkorrektor), korrigiert und bewertet.11
(3) § 7 Abs. 3 gilt entsprechend.12
bei den schriftlichen Prüfungen zur allgemeinen Hochschulreife mit oder ohne Besonderer Lernleistung gemäß § 24 Abs. 1 bis 3 sowie 5 und 6 mindestens 165 Punkte erreicht wurden.13
(1) Die Abiturprüfung gliedert sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Die Dauer der schriftlichen Prüfungen richtet sich nach § 48 Abs. 2 Satz 4 Nr. 1 und 2 SOGYA.
(4) Durch die vier schriftlichen Prüfungsfächer müssen die Aufgabenfelder nach § 38 Abs. 1 Satz 1 SOGYA abgedeckt sein. Unter den Fächern der schriftlichen Prüfung müssen sich die Fächer Mathematik und Deutsch befinden. Als Grundkursfächer können Deutsch, Mathematik, Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft, Biologie, Chemie und Physik schriftliche Prüfungsfächer sein.
(7) Fächer der mündlichen Prüfungen können nur Prüfungsfächer gemäß § 48 Abs. 7 und 8 SOGYA sein.
§ 48 Abs. 11 Satz 2 SOGYA gilt entsprechend.14
Für die Erstellung und Einbringung einer Besonderen Lernleistung in die Abiturprüfung gilt § 47 SOGYA, mit folgenden Maßgaben:
die zu bildende Fachprüfungskommission besteht aus den beiden Korrektoren der Arbeit sowie dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. 15
(3) § 7 Abs. 3 gilt entsprechend.16
(3) Lehrer an Waldorfschulen können als Mitglieder in die Fachprüfungskommission berufen werden, wenn sie die staatliche Lehrbefähigung für die gymnasiale Oberstufe im betreffenden Fach besitzen. Über Ausnahmen von der Voraussetzung nach Satz 1 entscheidet die Sächsische Bildungsagentur.17
(2) § 59 Abs. 2 bis 5 SOGYA, gilt entsprechend.18
Frühestens vier Tage nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen und der Fachprüfungen gemäß § 57 Abs. 1 SOGYA, werden die mündlichen Prüfungen durchgeführt. Innerhalb des Zeitraumes der mündlichen Prüfungen finden zuerst die zusätzlichen mündlichen Prüfungen gemäß § 18 Abs. 8 statt.19
(7) Der Prüfungsausschuss stellt die Gesamtqualifikation fest. Er stellt den Teilnehmern, die die Prüfung bestanden haben, das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife für Schüler der Waldorfschule aus, das die Berechtigung zum Studium an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland bescheinigt.20
(1) Soweit diese Verordnung keine Bestimmungen über die Hauptschulabschlussprüfung, die Prüfung zum Erwerb des qualifizierenden Hauptschulabschlusses oder die Realschulabschlussprüfung enthält, sind die Regelungen für Schulfremde des Teils 4 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über Mittel- und Abendmittelschulen im Freistaat Sachsen (Schulordnung Mittel- und Abendmittelschulen – SOMIA) vom 11. Juli 2011 (SächsGVBl. S. 277, 365), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348, 374), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechend anzuwenden.
(2) Für die Abiturprüfung gelten die § 23 Abs. 2, § 48 Abs. 1, §§ 51, 53 Abs. 3, §§ 54 bis 56, 58, 60 Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 und 7 bis 10 sowie §§ 62 und 63 SOGYA entsprechend.21
Für Schüler, die im Schuljahr 2011/12 zur Abiturprüfung zugelassen wurden und die Abiturprüfung wiederholen, gilt die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die Abiturprüfung an Waldorfschulen im Freistaat Sachsen (Prüfungsverordnung Waldorfschulen – WaldorfPVO) vom 9. März 2005 (SächsGVBl. S. 75), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491), fort.22
(2) Die §§ 6 und 10 Abs. 3 sowie Abschnitt 3 treten am 1. August 2005 in Kraft. Gleichzeitig treten die §§ 4 und 7 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die Realschulabschlußprüfung für Schüler staatlich genehmigter Waldorfschulen im Freistaat Sachsen außer Kraft.23
§ 14 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491) und durch Artikel 3 der Verordnung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348, 373)
§ 18 neu gefasst durch Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491) und geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348, 373)
§ 19 geändert durch Artikel 1, durch Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491) und durch Artikel 3 der Verordnung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348, 373)
§ 22 geändert durch Artikel 1, durch Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491) und durch Artikel 3 der Verordnung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348, 373)
§ 23 geändert durch Artikel 1, durch Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491) und durch Artikel 3 der Verordnung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348, 373)
§ 26 geändert durch Artikel 1, durch Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 491) und durch Artikel 3 der Verordnung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348, 373)
§ 27 eingefügt durch Artikel 3 der Verordnung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348, 373)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/1373.4 Stand vom 10.04.2020