Source: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/755546/
Timestamp: 2019-02-18 10:15:19
Document Index: 119249386

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 10', '§ 255', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

FG Berlin-Brandenburg v. 24.01.2018 - 8 K 8009/16 - NWB Datenbank
Dokument FG Berlin-Brandenburg v. 24.01.2018 - 8 K 8009/16
FG Berlin-Brandenburg v. 24.01.2018 - 8 K 8009/16 EFG 2018 S. 1617 Nr. 19
Gesetze: EStG § 4 Abs. 1, EStG § 4 Abs. 2 S. 2, EStG § 5 Abs. 1, EStG § 5 Abs. 5 S. 1 Nr. 2, InvZulG § 10, HGB § 255 Abs. 1 Nr. 4
Entstehen des Anspruchs auf Investitionszulage
keine Bildung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens
1. Unter dem Begriff „Gewinn” i. S. d. § 4 Abs. 2 S. 2 EStG ist der steuerliche Gewinn und nicht der Bilanzgewinn i. S. d. § 4 Abs. 1 EStG zu verstehen, so dass § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG eine Bilanzänderung in Höhe der aus der Bilanzberichtigung resultierenden steuerlichen Gewinnauswirkung und nicht lediglich in Höhe der sich aus der Steuerbilanz ergebenden Gewinnänderung erlaubt.
2. Der Anspruch auf Investitionszulage entsteht mit Ablauf des Wirtschaftsjahres, in dem die Investition vorgenommen worden ist. Ansprüche auf Investitionszulage sind daher nicht erst im Jahr der Antragstellung, sondern schon mit der Anschaffung der Wirtschaftsgüter zu aktivieren.
3. Der Ertrag aus der Investitionszulage kann nicht über einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten periodisch abgegrenzt werden.
EFG 2018 S. 1617 Nr. 19
[JAAAG-93714]
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