Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2003/03'5'08.htm
Timestamp: 2018-01-22 08:05:58
Document Index: 298228463

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 77', '§ 14', '§ 11', '§ 16', '§ 30']

13. Jahrgang, Nr. 5 vom 22. Juli 2003, S. 46
Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen
Aufgrund des § 17 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300), zuletzt geändert durch Anlage laufende Nummer 219 zum Vierten Rechtsbereinigungsgesetz vom 19. März 2002 (GVBl. LSA S. 130) hat die Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg die folgende Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen am Fachbereich Ingenieurwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg erlassen.
(1) Die Regelstudienzeit für den Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen beträgt 9 Semester einschließlich einer berufspraktischen Ausbildung (Industrie- bzw. Betriebspraktikum) (siehe § 14).
(3) Das Lehrangebot erstreckt sich über acht Semester und umfasst Lehrveranstaltungen des Pflicht- und Wahlpflichtbereiches. Der zeitliche Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlichen Vorlesungen, Übungen und Praktika beträgt 170 Semesterwochenstunden.
Davon entfallen auf das Grundstudium 99, auf das Hauptstudium 71 Semesterwochenstunden.
(3) Themenstellung und Betreuung von Studienarbeiten erfolgt aus der Gruppe der an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg hauptamtlich bzw. hauptberuflich tätigen Professorinnen und Professoren bzw. habilitierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Themenstellung und Betreuung kann mit Bestätigung des Prüfungsausschusses auch aus dem Kreis der Personen erfolgen, die eine Lehrtätgkeit im Fachbereich ausüben.
(12) Die Gesamtnote der Diplomarbeit ergibt sich zu 80 % aus der Note der schriftlichen Arbeit und zu 20 % aus der Note des Kolloquiums und ist gemäß § 11 Abs. 2, anzugeben.
(6) Die bestandene Diplom-Vorprüfung im Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen qualifiziert die Studierenden, in die anderen Ingenieurstudiengänge des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften zu wechseln. Mit Ausnahme der fachspezifischen Wahlpflichtfächer ist das erste Modul mit denen der anderen Ingenieurstudiengänge identisch.
(1) Bedingung für die Zulassung zur Diplom-Vorprüfung bzw. Diplomprüfung ist, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat mindestens das letzte Semester vor der Meldung als Studentin bzw. Student der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg im Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen eingeschrieben war und die in §§ 16 bzw. 21 geforderten speziellen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Der Prüfungsausschuss kann in Einzelfällen Ausnahmen gestatten.
(5) Die Zulassung ist zu versagen, wenn die Kandidatin bzw. der Kandidat die Diplom-Vorprüfung bzw. die Diplomprüfung im Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen oder einem inhaltlich gleichwertigen Studiengang endgültig nicht bestanden hat. Im übrigen darf sie nur versagt werden, wenn die Unterlagen unvollständig oder die in Abs. 1 und 2 geforderten Voraussetzungen nicht erfüllt sind.
(1) Die praktische Tätigkeit soll den Studierenden Einblick geben in berufsrelevante Arbeiten sowie in industrielle Herstellungs- und Bearbeitungsmethoden, in die Betriebsorganisation und in die sozialen Verhältnisse der Arbeitnehmer. Grundlage dafür ist die "Ordnung für die berufspraktische Ausbildung im Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen" (im folgenden Praktikumsordnung genannt) im Rahmen der Studienordnung.
Grundlagen der Energietechnik,
Hauptfach Chemieingenieurwesen (zwei gleichgewichtete Teilprüfungen),
Hauptfach Umweltingenieurwesen (zwei gleichgewichtete Teilprüfungen),
Vertiefungsfächer (drei Prüfungen)
(2) Zum 1. PA der Diplomprüfung kann zugelassen werden, wer die Diplom-Vorprüfung im Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen oder in einem verwandten Studiengang an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes bestanden oder eine als gleichwertig angerechnete Prüfungsleistung erbracht hat.
Ausgewählte Gebiete des Rechts,
Betriebswirtschaftliches Wahlpflichtfach,
(1) Diese Prüfungsordnung findet auf alle Studierenden Anwendung, die ab Wintersemester 2003/2004 erstmalig für den Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg eingeschrieben worden sind.
(2) Studierende, die zum Wintersemester 2003/2004 das vierte Fachsemester beginnen, legen sowohl die Diplom-Vorprüfung als auch die Diplomprüfung nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Verfahrenstechnik vom 15.02.1999 bzw. nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Umwelttechnik vom 15.02.1999 ab.
(4) Prüfungen nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Verfahrenstechnik vom 15.02.1999 bzw. für den Studiengang Umwelttechnik vom 15.02.1999 können letztmalig zur Prüfungsperiode des Sommersemesters 2008 abgelegt werden.
Gleichzeitig treten die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Verfahrenstechnik vom 15.02.1999 (MBl. LSA 2000 S. 519) sowie die Diplomprüfungsordnung für den Umwelttechnik vom 15.02.1999 (MBl. LSA 2000 S. 436) vorbehaltlich der Übergangsregelungen nach § 30 außer Kraft.