Source: http://schuetzen-oberlar.de/index.php/die-bruderschaft/satzung
Timestamp: 2017-12-14 07:59:14
Document Index: 166920533

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 10', '§ 14', '§ 26', '§16', '§ 17', '§ 18', '§ 20', '§ 21', '§ 23', '§ 3']

Der Schützenbruderschaft St.Hubertus Oberlar 1926 e.V.
Dieser Verein trägt den Namen "St.Hubertus Schützenbruderschaft Oberlar 1926 e.V.". Er ist unter diesem Namen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Siegburg eingetragen und hat seinen Sitz in Troisdorf-Oberlar.
Wesen und Aufgaben.
Die Schützenbruderschaft St.Hubertus ist eine Vereinigung von Personen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (Vereinsregister Köln VR 4219) bekennen - nachstehend immer ,,Bund" genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird.
Die Schützenbruderschaft ist kirchlich verbunden mit der katholischen Pfarre "Heilige Familie Oberlar" oder deren Rechtsnachfolgerin.
Getreu dem Wahlspruch des Bundes ,, Für Glaube, Sitte und Heimat“ verpflichten sich die Mitglieder der Schützenbruderschaft zu :
a ) Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung.
Im Geiste der Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten.
b ) Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste der Brüderlichkeit.
c ) Werke christlicher Nächstenliebe.
Schutz und Sitte
a ) Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichem Leben.
b ) Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schießsport.
Liebe zur Heimat und zum Vaterland
a ) Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsvollem bewussten Bürgersinn.
b ) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem des dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels
c ) tätige Nachbarschaftshilfe.
d ) Pflege der Kontakte zu den europäischen Nachbarvereinigungen der Schützen.
e ) Heimatpflege und heimatliches Brauchtum.
Die Schützenbruderschaft widmet sich im Besonderen
a ) der Jugendpflege durch Jugendbetreuung und Durchführung von Jugendfreizeiten.
b ) dem Schießsport durch Durchführung und Pflege schießsportlicher Übungen und Leistungen.
c ) der Pflege des Brauchtums durch die Pflege des historischen Schießspiels, sowie der Forderung und Erhaltung der überlieferten Schützentradition.
d ) der Mildtätigkeit durch die Durchführung und Förderung karitativer Aktionen.
1. Die Schützenbruderschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige im Sinne des Abschnittes “ steuerbegünstigte Zwecke " der Abgabenordnung ( AO )
3. Mittel der Schützenbruderschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins
1. Mitglied können Personen christlichen Glaubens werden, die unbescholten und bereit sind, sich zum Inhalt dieser Satzung zu verpflichten.
2. Das Gesuch um Aufnahme ist an den I.Brudermeister zu richten. Dieser legt es dem Vorstand ( bzw. der Mitgliederversammlung ) zur Beschlussfassung vor.
3. Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Nicht katholische Mitglieder verpflichten sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf deren christliche Grundsätze.
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt,Tod oder Ausschluss. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Bruderschaft keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.
6. Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Die Austrittserklärung muss gegenüber dem 1.Brudermeister schriftlich abgegeben werden.
7. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn ein Mitglied das Ansehen und die Interessen der Bruderschaft und des Bundes schädigt. Bsp. wenn es durch sein Verhalten den Geist der Brüderlichkeit gröblich verletzt oder mit dem Mitgliedsbeitrag mehr als ein Jahr im Rückstand bleibt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand oder die Mitgliederversammlung nach vorheriger Anhörung des Betroffenen. Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit der Beschwerde beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften einzulegen. Bei Ausschluss findet keine anteilige
Rückerstattung des Beitrages statt. Ausgeschlossene Vorstandsmitglieder scheiden mit der Ausschlussentscheidung aus ihren Ämtern aus.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen und sich an den Veranstaltungen zu beteiligen, soweit die Beteiligung vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung zur Pflicht gemacht ist.
An kirchlichen Veranstaltungen der Bruderschaft sowie am Begräbnis eines Mitgliedes, sollen sich alle beteiligen.
Jedes Schützenmitglied hat nach voll berechtigter Mitgliedschaft das Recht auf den Königsschuss.
Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Er kann zudem Aufnahmegebühren und Umlagen festsetzen.
Die Höhe der Beitrage wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.
Freistellungen z. Bsp. durch Armut oder durch Ehrenmitgliedschaft können vom Vorstand festgelegt werden.
Der Jahresbeitrag wird nicht, auch nicht anteilig, erstattet, wenn ein Mitglied vorzeitig aus dem Verein entweder aufgrund eigener Kündigung oder durch rechtswirksam gewordenen Vereinsausschluss ausscheidet.
Jugendliche bis zum vollendeten 24.Lebensjahr werden in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst. Die Rechte Schützenjugend ergeben, soweit die Jugend sich keinen eigenen Status gegeben hat, aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (BdSJ) sowie dem Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ. Führungskräfte der Jungschützen können auch über das 24.Lebensjahr hinaus ein Amt in der Jungschützenabteilung ausüben. Der gewählte Jungschützen Vorstand ( siehe § 7 Grundgesetz der St. Sebastianus-Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft e.V.) ist bei Mitgliederversammlungen voll stimmberechtigt.
Personen, auch Nichtmitglieder, die sich um die Schützenbruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitglieder ernannt werden.
Das Geschäftsjahr der Schützenbruderschaft ist das Kalenderjahr.
§ 10 Organe der Schützenbruderschaft
Organe der Schützenbruderschaft sind :
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine
außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein Zehntel der Mitglieder, unter Angabe der Gründe, dies schriftlich beim I.Brudermeister beantragt.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1.Brudermeister, im Falle der Verhinderung, von seinem Stellvertreter einberufen und geleitet.
Zur Mitgliederversammlung und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist mindestens vierzehn Tage vorher schriftlich, unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung, einzuladen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Verlangen eines Mitgliedes ist schriftlich abzustimmen.
Zur Annahme des Beschlusses ist eine einfache Stimmenmehrheit genügend und erforderlich, soweit nicht diese Satzung es anders bestimmt.
Jedem volljährigen Mitglied steht eine Stimme zu. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Anträge und Beschlüsse sind in einem Ergebnisprotokoll schriftlich festzuhalten und vom 1.Brudermeister, oder seinem Vertreter, und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.
2. Entlastung des Vorstandes nach Rechnungslegung.
3. Wahl des Vorstandes und zweier Rechnungsprüfer.
4. Beschlussfassung über die Jahresrechnung und den Haushaltsplan 5. Festsetzung der Mitgliederbeiträge.
7. Auflösung der Bruderschaft.
Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung der Schützenbruderschaft ist Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Der Vorstand besteht aus dem :
1. 1. und 2. Brudermeister
2. 1. und 2. Kassenwart
3. 1. und 2. Geschäftsführer
4. 1. und 2. Schießmeister
5. Jungschützenmeister
6. Kommandanten
7. Pressewart
8. Fahnenträger
9. 1.- 2. und 3. Beisitzer
10. Archivar
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt, der Vorstand der Jugend durch die Jugendversammlung. Dieser bedarf die Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
Zum Vorstand gehören als ordentliche Mitglieder der geistliche Präses oder ein von ihm zu benennender Geistlicher, der König und der Prinz des laufenden Jahres.
Die zu wählenden Vorstandsmitglieder werden auf 2 Jahre gewählt und bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt.
Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandmitgliedes erfolgt Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit.
In einem Jahr sind alle 1. und im nächsten Jahr alle 2. und 3. Vorstandsmitglieder zu wählen.
Zum Schießmeister kann nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiterqualifikation ist.
§ 14 Gesetzlicher Vorstand
Der 1.Brudermeister und der 2.Brudermeister bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Diese Vorstandsmitglieder sind allein vertretungsberechtigt und befugt die Schützenbruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
Aufgaben des Vorstandes sind :
1. Führung der laufenden Geschäfte.
2. Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr.
3. Aufstellung des Haushaltsplanes.
4. Erstattung der Tätigkeitsberichte.
5. Beschlussfassung über Aufnahmeanträge.
6. Beantragung des Ausschlusses eines Mitgliedes.
7. Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht durch den Brudermeister oder seinen Stellvertreter erfolgt. Die Vorstandsitzungen werden vom 1.Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Brudermeister einberufen und geleitet.
Die Beschlüsse sind in einem Ergebnisprotokoll schriftlich festzuhalten und vom 1.Brudermeister und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der insbesondere die Aufgabenbereiche der einzelnen Vorstandsmitglieder abzugrenzen sind.
Der Vorstand ist beschlussfähig wenn mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Vorstand kann zur Wahrnehmung bestimmter Aufgaben Ausschüsse einrichten, die ihn bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützen und beraten.
§16 Beschreibung der Aufgaben
Der 1.Brudermeister ist der Repräsentant der Schützenbruderschaft. Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen. Er vertritt die Bruderschaft in den Gremien des Bundes und seiner Untergliederungen. Er kann auch andere Mitglieder delegieren.
Der 2.Brudermeister vertritt den 1.Brudermeister nach Absprache oder im Falle seiner Verhinderung.
Der 1.Kassenwart ist für das Finanzwesen der Schützenbruderschaft verantwortlich. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt den Voranschlag für das folgende Geschäftsjahr auf. Er stellt die Zahlungsanweisungen aus, die vom 1.Brudermeister gegen zu zeichnen sind. Er verwahrt die Sachwerte der Schützenbruderschaft. Geldmittel sind bankmäßig anzulegen. Das Königssilber und sonstige bedeutende Sachwerte sind zu archivieren und möglichst in einem Banksafe zu bewahren.
Dem 1.Geschäftsführer obliegt das Schriftwesen der Schützenbruderschaft. Er führt und verwahrt das gesamte Schriftwerk. Er fertigt die Niederschriften über die Vorstandsitzungen und Mitgliederversammlungen. Zumindest die Anträge und Beschlüsse sind in fortlaufend geführten Ergebnisprotokolle festzuhalten.
Der 1. Schießmeister, im Falle seiner Verhinderung der 2. Schießmeister, organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsports. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet.
Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Schützenbruderschaft. Er trägt die Verantwortung und vertritt deren Interessen im Vorstand und in der Mitgliederversammlung.
Der Kommandant organisiert und leitet die Aufzüge der Schützenbruderschaft in der Öffentlichkeit.
§ 17 Ausgabenwirtschaft
Wird von der Mitgliederversammlung ein Voranschlag beschlossen, so ist der Vorstand daran gebunden. Außerhalb des Voranschlages kann der Vorstand nur über einen von der Mitgliederversammlung festzusetzenden Betrag im Einzelfall verfügen. Der gesetzliche Vorstand hat darüber hinaus im Rahmen eines, von der Mitgliederversammlung festgelegten Betrages, Verfügungsgewalt.
§ 18 Soziale Fürsorge
Die Bruderschaft sorgt auch auf sozialem Gebiet für ihre Mitglieder, insbesondere durch eine ausreichende Haftpflicht- und Unfallversicherung, Armen oder in Not geratenen Mitgliedern kann der Beitrag ganz oder zum Teil erlassen werden.
Niemand darf von der Mitgliedschaft ausgeschlossen oder abgewiesen werden, weil er arm oder bedürftig ist.
Die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins wird regelmäßig durch zwei von der Mitgliederversammlung zu wählenden Kassenprüfer/innen geprüft.
Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung den Prüfbericht.
Jedes Jahr ist ein Kassenprüfer/in für zwei Jahre zu wählen. Eine direkt anschließende Wiederwahl ist nicht zulässig. Der Vorschlag zur Entlastung sollte von den Prüfern vorgebracht werden.
§ 20 Festveranstaltungen
Die Schützenbruderschaft feiert jährlich das Patronatsfest im Kreise der Mitglieder und das Schützenfest als öffentliche Veranstaltung, wie es alter Brauch ist. Über weitere Veranstaltungen beschließt der Vorstand.
§ 21 Kirchliche Veranstaltungen
Die Schützenbruderschaft beteiligt sich am kirchlichen und religiösem Leben. lnsbesondere nimmt die Schützenbruderschaft in Tracht und mit Fahne an der Fronleichnams- und der Pfarrprozession teil.
Die Schützenbruderschaft pflegt und fordert das sportliche Schießen nach den Bestimmungen der Sportordnung des Bundes. Die Schützenbruderschaft gewährt dem Bund in Erfüllung seiner Verpflichtungen als anerkannter Schießsportverband alle erforderlichen Auskunfts- und Weisungsrechte.
§ 23 Kunst und Kultur
Die Schützenbruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die Kunstwert oder sonstigen historischen Wert haben, wie Königssilber, Urkunden und Protokollbücher, katalogisiert, sorgfältig und sicher verwahrt werden.
Im Falle der Auflösung, der Aufhebung und bei Wegfall des Satzungszweckes der Schützenbruderschaft fällt das vorhandene Vermögen an den Präses in Oberlar mit der Maßgabe, das die Pfarre die Sachwerte, z. Bsp. Fahnen, Königssilber, Urkunden und Protokollbücher aufbewahren soll. Vom Vermögen und Inventar ist ein Verzeichnis anzulegen, welches der Pfarre und dem zuständigen Geistlichen zu übergeben ist. Die Einkünfte aus dem Vermögen fallen an die Pfarre mit der Auflage, dass die Barmittel ausschließlich und unmittelbar kirchlichen, mildtätigen und gemeinnützigen Zweckenzugeführt werden. Im Falle der Neugründung der Bruderschaft mit gleicher Zielsetzung muss die Pfarre die Sachwerte der neu gegründeten Bruderschaft, nach sorgfältiger Prüfung, übergeben, die es unmittelbar und ausschließlich im Sinne des § 3 zu verwenden hat.
Die Schützenbruderschaft kann sich eine Geschäftsordnung geben. Diese wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.
Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Bruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander sollen vom Vorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist zur Entscheidung das Schiedsgericht des Bundes zuständig, das für die Bruderschaft vom Vorstand, im Übrigen auch von den Mitglieder angerufen werden kann. Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 19.03.2000 Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.
Mit dem Beitritt eines Mitgliedes nimmt der Verein Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Angaben : Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Abteilung, Auszeichnungen, Bankverbindungen und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, das die betroffenen Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegen steht.
Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes BDSG bzw. der kirchlichen Datenschutzanordnung KDO per EDV für den Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden.
Die überlassenen personenbezogene Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen an die Presse, im Internet sowie Aushang am ,, Schwarzen Brett ". Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung ( z.B. Übermittlung am Dritte ) ist mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur namentlichen Mitgliedermeldung an den Bund und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände nicht zulässig.
Als Mitglied des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden, Übermittelt werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Austrittsdatum und Vereinsmitgliedsnummer (sonstige Daten); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben
(z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie die Bezeichnung der Funktion im Verein.
Die namentliche Mitgliedermeldung erfolgt über ein internetgestütztes Programmsystem.
Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personengebundenen Daten auf der Bruderschafts-Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines
Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zu seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt.
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 28.Jan.2009 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit
Troisdorf-Oberlar, den 28 Januar 2009
1. Brudermeister Gert Kamp
2. Brudermeister Günther Buchholz
unterstuetzt durch Roland Wiesner