Source: https://es.scribd.com/document/75000558/Einzelabschluss-WS-2011-2012-Bertram-1-407183
Timestamp: 2019-04-22 00:59:46
Document Index: 368187137

Matched Legal Cases: ['§ 241', '§ 238', '§ 242', '§ 4', '§ 241', '§ 241', '§ 241', '§ 241', '§ 5', '§ 242', '§ 1', '§ 1', '§ 241', '§ 238', '§ 150', '§ 41', '§ 1', '§ 264', '§ 264', '§ 242', '§ 264', '§ 266', '§ 276', '§ 288', '§ 274', '§ 264', '§ 264', '§ 267', '§ 267', '§ 267', '§ 267', '§ 293', '§ 293', '§ 293', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 1', '§ 267', '§ 2', '§ 264', '§ 2', '§ 2', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 11', '§ 264', '§ 290', '§ 264', '§ 302', '§ 264', '§ 264', '§ 243', '§ 264', '§ 5', '§ 264', '§ 264', '§ 289', '§ 266', '§ 275', '§ 284', '§ 264', '§ 5', '§ 266', '§ 5', '§ 264', '§ 288', '§ 5', '§ 242', '§ 264', '§ 275', '§ 288', '§ 242', '§ 284', '§ 274', '§ 266', '§ 276', '§ 243', '§ 276', '§ 275', '§ 274', '§ 284', '§ 289', '§ 5', '§ 5', '§ 264', '§ 370', '§ 162', '§ 328', '§ 378', '§ 21', '§ 283', '§ 335', '§ 267', '§ 316', '§ 316', '§ 335', '§ 10', '§ 316', '§ 21', '§ 256', '§ 325', '§ 325', '§ 327', '§ 325', '§ 21', '§ 335', '§ 264', '§ 325', '§ 327', '§ 325', '§ 325', '§ 8', '§ 329']

Cargado por david_rueckert
Vermerk Revisionsgesellschaft Bilanz 2015
KPMG Geschaeftsberichte[1]
BilMoG_Die wichtigsten Änderungen
Stadtinfo Aalen - KW 49 - 2012
• Teil A: Jahresabschluss nach Handelsrecht • Teil B: Jahresabschluss nach IFRS
Teil A: Jahresabschluss nach Handelsrecht
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung Aufstellungs-, Prüfungs- und Offenlegungspflichten Ableitung des Jahresabschlusses aus Inventar und Buchführung Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung Allgemeine Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften Anlagevermögen Umlaufvermögen Eigenkapital Rückstellungen Bewertungseinheiten Verbindlichkeiten Latente Steuern Besondere Bilanzposten Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel Lagebericht
• Gesetzestexte / Textsammlungen:
– HGB, AktG, GmbHG, PublG, IFRS – IDW Verlag: Wirtschaftsgesetze, 27. Auflage 2011 – IDW-Verlag: International Financial Reporting Standards IFRS – Englisch / Deutsch, 6. Auflage 2011 – NWB-Verlag: Wichtige Wirtschaftsgesetze, 24. Auflage 2011
• Lehrbücher:
– Coenenberg/Haller/Schultze: Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, 21. Auflage 2011, Schäffer-Poeschel-Verlag – Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller: Haufe HGB Bilanzkommentar, 2. Auflage 2010, Haufe-Verlag – Schildbach: Der handelsrechtliche Jahresabschluss, 9. Auflage 2009, NWB-Verlag – Baetge/Kirsch/Thiele: Bilanzen, 11. Auflage 2011, IDW-Verlag – Lüdenbach/Hoffmann: Haufe IFRS-Kommentar, 9. Auflage 2011, Haufe-Verlag – Pellens/Fülbier/Gassen/Sehlhorn: Internationale Rechnungslegung, 8. Auflage 2011, Schäffer-Poeschel-Verlag
Kapitel 1 Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung
und Verlustrechnung Anhang 6 WP StB Klaus Bertram .Handelsrechtliche Rechnungslegung Rechnungslegung Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn.
Bilanz 7 WP StB Klaus Bertram .
Gewinn.und Verlustrechnung 8 WP StB Klaus Bertram .
d. ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb – Umsatz (an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen) ≤ 500.000 € – Jahresüberschuss (an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen) ≤ 50. 4 HGB befreit diese Einzelkaufleute von der Pflicht zur Aufstellung von Jahresabschlüssen • Damit müssen diese Einzelkaufleute lediglich eine Einnahmenüberschussrechnung aufstellen (vgl. Gesetzesbegründung.Exkurs: Einnahmenüberschussrechner • § 241a HGB eröffnet bestimmten Einzelkaufleuten die Nichtanwendung der §§ 238-241 HGB (Buchführung und Inventar) • § 242 Abs.000 € 9 WP StB Klaus Bertram . allerdings kein Verweis auf § 4 Abs. h. 3 EStG) • Voraussetzungen (§ 241a HGB): – Einzelkaufmann: Vorliegen der sog. Kaufmannseigenschaft.
da nicht geregelt ist. der Gesetzgeber hat sich hierdurch Kostenentlastungen für die Unternehmen in einer Größenordnung von 1 Mrd-€ versprochen => vermutlich weit überschätzt. Jahresüberschussgrenzen nicht überschritten werden • § 241a HGB ist eine in der Anwendung problematische Vorschrift.bzw. – wie bei Überschreiten bzw.Exkurs: Einnahmenüberschussrechner • § 241a HGB ist bereits im Gründungsjahr anzuwenden. wenn am ersten Abschlussstichtag die Umsatz. Jahresüberschuss) nur durch einen „Probe-Jahresabschluss“ nachgewiesen werden kann • Vorschrift wurde mit dem BilMoG geschaffen. Anwendungsbereich in der Praxis ist sehr gering 10 WP StB Klaus Bertram . späterem Unterschreiten zu verfahren ist (Übergangsgewinne /-verluste) – das Erfüllen der Anwendungsvoraussetzungen (Umsatz.
§ 241a HGB.. Rz 17 11 WP StB Klaus Bertram . Aufl. 2.Quelle: Graf in Haufe HGB Bilanzkommentar.
Adressaten des Jahresabschlusses 12 WP StB Klaus Bertram .
Funktionen des Jahresabschlusses Information Rechenschaft und Dokumentation Handelsrechtliche Funktionen des Jahresabschlusses Ausschüttungsbemessung Kapitalerhaltung 13 WP StB Klaus Bertram .
. 1 EStG) • Grundlage für vertragliche Ansprüche – Unternehmenskaufverträge (sog. Bonivereinbarungen (abhängig von Gewinn.Weitere Funktionen des Jahresabschlusses • Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz (§ 5 Abs. Umsatz. Financial Covenants) – Mietverträge (umsatzabhängige Mieten) – …. Earn-out-Klauseln) – Tantieme-. cash flow) – Darlehensverträge (sog.. Anhaltspunkt für das Vorliegen einer Insolvenzantragspflicht (Überschuldung. • Grundlage bzw. Zahlungsunfähigkeit) • …. 14 WP StB Klaus Bertram .
dass sie versuchen.Theorien des Jahresabschlusses • Bilanztheorien behandeln die Aufgaben. den Inhalt und die Ausgestaltung des Jahresabschlusses • Kennzeichen von Bilanztheorien ist. dessen Konzeption und Ausgestaltung herzuleiten • Die wesentlichen Bilanztheorien betreffen – die statische Bilanztheorie – die dynamische Bilanztheorie – die organische Bilanztheorie 15 WP StB Klaus Bertram . aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen den Sinn und Zweck des Jahresabschlusses.
Jahrhunderts von Hermann Veit Simon zum Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuch (ADHGB) von 1861 • Wesentliche Aufgabe der Bilanzierung ist die Ermittlung des Reinvermögens des Kaufmanns mittels der Bilanz.Statische Bilanztheorie • Entwickelt Ende des 19. demzufolge tritt die Erfolgsermittlung in den Hintergrund • Reinvermögen stellt das Eigenkapital dar (vereinfacht: Saldo aus Vermögen und Schulden) 16 WP StB Klaus Bertram .
Jahrhunderts von Eugen Schmalenbach • Wesentliche Aufgabe des Jahresabschlusses ist die Ermittlung des betriebswirtschaftlichen Erfolgs • Der Jahresabschluss wird bei Schmalenbach zum Instrument der Rechenschaftslegung. Neben externen Adressaten dient der Jahresabschluss dem Kaufmann selbst als Grundlage der Steuerung des Unternehmens • Die dynamische Bilanztheorie befasst sich mit der Periodisierung von Aufwendungen und Erträgen 17 WP StB Klaus Bertram .Dynamische Bilanztheorie • Entwickelt Anfang des 20.
Jahrhunderts von Fritz Schmidt • Schmidt betrachtet aus gesamtwirtschaftlicher Sicht jedes Unternehmen als Zelle im „Organismus der Gesamtwirtschaft“ • Ein positiver Erfolg eines Unternehmens kann sich erst dann ergeben. wenn das Unternehmen seine relative Stellung in der Gesamtwirtschaft erhalten hat.Organische Bilanztheorie • Entwickelt Mitte des 20. d. in der Lage war seine leistungswirtschaftliche Substanz zu erhalten. • Kerngedanke ist somit die Eliminierung von betriebswirtschaftlichen Scheingewinnen (Preissteigerungen) bzw. die Ermittlung von realen Gewinnen auf Basis von Wiederbeschaffungswerten 18 WP StB Klaus Bertram . h.
Teil A: Jahresabschluss nach Handelsrecht Kapitel 2 Aufstellungs-. Prüfungs.und Offenlegungspflichten 19 WP StB Klaus Bertram .
1 HGB) und – einen Jahresabschluss aufzustellen (§ 242 Abs. 1 HGB) • Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb. Kapitel 1 • Kaufmann ist. 1 HGB) • Ausnahme: bestimmte Einzelkaufleute i. v. dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise aufgestellten Geschäftsbetrieb nicht erfordert (§ 1 Abs. wer ein Handelsgewerbe betreibt (§ 1 Abs. es sein denn.Aufstellungspflichten • Grundsatz: alle Kaufleute sind verpflichtet. § 241a HGB (Einnahmenüberschussrechner) => vgl. S. – Bücher zu führen (§ 238 Abs. 2 HGB) 20 WP StB Klaus Bertram .
Aufstellungspflichten • Gewerbebetrieb ist eine – – – – – Selbständige Nachhaltige Betätigung mit Gewinnerzielungsabsicht (umstritten) mit Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr die keinen freien Beruf oder land.und forstwirtschaftliche Tätigkeit darstellt • In kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb – Qualitatitve Kriterien (Art) – Quantitative Kriterien (Umfang) 21 WP StB Klaus Bertram .
dt. Handelsrecht Handelsgesetzbuch Aktienrechtsreform US GAAP 1986 Bilanzrichtliniengesetz EU-Richtlinien IAS 2005 2009 IFRS für Konzernabschlüsse börsennotierter Unternehmen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz Diverse EU-Richtlinien IFRS IFRS für KMU 22 WP StB Klaus Bertram .Zeitlicher Überblick Weltweit 1863 1897 1965 Allg.
329 Kreditinstitute 340-340o Formblätter Versicherungen 341-341p Strafen Bußgelder 331 – 335b 316 – 324a 330 23 WP StB Klaus Bertram .335 Konzernabschluss / -lagebericht 290 – 315a Prüfung Genossenschaften 336-339 Offenlegung 325 .263 Jahresabschluss / Lagebericht 264 .289 Kapitalgesellschaften und haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften 264 .Aufstellungspflichten – relevante Vorschriften Handelsgesetzbuch Handelsstand Handelsgesellschaften / stille Gesellschaft Handelsbücher Handelsgeschäfte Seehandel Alle Kaufleute 238 .
Aufstellungspflichten • Die gesetzlichen Aufstellungspflichten differenzieren nach – Rechtsform – Größe – Kapitalmarktorientierung 24 WP StB Klaus Bertram .
Rechtsformabhängige Aufstellungspflichten Zunehmende Spezialisierung AG/KGaA §§ 150ff. AktG GmbH §§ 41ff. GmbHG Sehr große Nichtkapitalgesellschaften (≠ & Co) § 1 PublG Haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften Kapitalgesellschaften entsprechende Anwendung §§ 264a –c HGB §§ 264-335 HGB Alle Kaufleute §§ 242 – 263 HGB 25 WP StB Klaus Bertram .
Rechtsformabhängige Aufstellungspflichten • Kapitalgesellschaften – – – – Aktiengesellschaft (AG) Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) Europäische Aktiengesellschaft (SE) GmbH • Personenhandelsgesellschaften – Offene Handelsgesellschaft (OHG) – Kommanditgesellschaft (KG) 26 WP StB Klaus Bertram .
bei der nicht wenigstens ein persönlich haftender Gesellschafter (phG) – eine natürliche Person ist oder – eine OHG.Rechtsformabhängige Aufstellungspflichten • § 264a HGB: Als haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaft gilt eine OHG oder KG. KG oder andere Personengesellschaft mit einer natürlichen Person als phG ist oder – sich die Verbindung in derartigen Gesellschaften fortsetzt 27 WP StB Klaus Bertram .
Haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften AB-GmbH & Co KG Kommanditist Herr A (50%) Kommanditist Herr B (50%) Komplementärin AB Verwaltungs.GmbH (0%) Gesellschafter: Herr A (50%) Gesellschafter: Herr B (50%) 28 WP StB Klaus Bertram .
GmbH (0%) Kommanditist Y GmbH (100%) Komplementärin: Z Verwaltungs.Haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften X-GmbH & Co KG Kommanditist: Y GmbH & Co KG (100%) Komplementärin: X Verwaltungs.GmbH (0%) 29 WP StB Klaus Bertram .
1 Satz 4 HGB) • Für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften (& Co) bestehen verschiedene Aufstellungserleichterungen – § 266 Abs. Wegfall bestimmter Anhangangaben (nur kleine Gesellschaften) – § 276 HGB: Ausweis eines Rohergebnisses – § 288 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB: Gliederung der Bilanz – § 274a HGB: Keine Pflicht zur Bildung latenter Steuern. 1 und 2 HGB: Bestimmte Anhangangaben 30 WP StB Klaus Bertram .Größenabhängige Aufstellungspflichten • Kleine Kapitalgesellschaften (und haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften) sind von der Aufstellung eines Lageberichts befreit (§ 264 Abs.
840 > 4. wenn zwei der drei Kriterien an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen über. 3 HGB Bilanzsumme T-€ ≤ 4. Voraussetzungen vorliegen 31 WP StB Klaus Bertram .500 > 38. g.250 Umsatzerlöse T-€ ≤ 9. wenn am ersten Abschlussstichtag die o. Merkmale treten ein. unterschritten werden • Kapitalmarktorientierte Unternehmen (§ 264d HGB) gelten stets als große Gesellschaften • Bei Umwandlung oder Neugründung treten die Rechtsfolgen schon ein. 1 HGB § 267 Abs. g.bzw.680 > 9.680 ≤ 38.840 ≤ 19.Größenkriterien nach § 267 HGB Größenklasse Klein Mittel Rechtsnorm § 267 Abs. 2 HGB § 267 Abs.250 > 19.500 Ø MitarbeiterAnzahl ≤ 50 > 50 ≤ 250 > 250 Groß • Die Rechtsfolgen der o.
9 Umsatzerlöse Ø MitarbeiterMio-€ Anzahl 6.Übung: Größenklassen Jahr 01* 02 03 04 05 Bilanzsumme Mio-€ 5.6 11.4 39.2 3.8 4.0 40.7 7.5 160 135 149 264 290 Einstufung Rechtsfolge *: Gründungsjahr 32 WP StB Klaus Bertram .9 7.0 3.
Größenabhängige Aufstellungspflichten • Kapitalgesellschaften (und haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften) sind von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. wenn sie an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen die maßgeblichen Größenkriterien unterschreiten (§ 293 Abs.100 >46.200 >250 Merkmal Bilanzsumme T-€ Umsatzerlöse T-€ Ø Mitarbeiter-Anzahl Schwellenwert >19. 2 HGB WP StB Klaus Bertram .500 >250 Bruttomethode § 293 Abs.250 >38. 1 Nr. 1 HGB 33 Nettomethode § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Merkmal Bilanzsumme T-€ Umsatzerlöse T-€ Ø Mitarbeiter-Anzahl Schwellenwert >23.
3 PublG Schwellenwert > 65 Mio-€ > 130 Mio-€ > 5. 1 Nr. bestimmte Vereine und Stiftungen sowie Körperschaften. wenn am ersten Abschlussstichtag die o. 1 Nr. Voraussetzungen vorliegen • Eine Aufstellungspflicht nach PublG besteht nur für Unternehmen in der Rechtsform der nicht haftungsbeschränkten Personenhandelsgesellschaft. unterschritten werden (§ 2 Abs. wenn zwei der drei Kriterien an drei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen überbzw.Größenkriterien nach § 1 PublG Merkmal Bilanzsumme Umsatzerlöse Ø Mitarbeiter-Anzahl Rechtsnorm § 1 Abs. 1 PublG § 1 Abs. Einzelunternehmen. die Kaufmann nach § 1 HGB sind oder als Kaufmann im Handelsregister eingetragen sind (§ 3 Abs. g. 2 PublG § 1 Abs. g.000 • Die Rechtsfolgen der o. Merkmale treten ein. Stiftungen oder Anstalten des öffentlichen Rechts. 1 PublG) 34 WP StB Klaus Bertram . 1 Nr. 1 PublG) • Bei Umwandlung oder Neugründung treten die Rechtsfolgen schon ein.
5 WpHG durch von ihr ausgegebene Wertpapiere in Anspruch nimmt oder die Zulassung solcher Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt beantragt hat. • Das Kriterium „kapitalmarktorientiert“ bewirkt in Bezug auf die Aufstellungspflicht. dass die Gesellschaft unabhängig von ihrer tatsächlichen Größe als „groß“ im Sinne von § 267 HGB gilt 35 WP StB Klaus Bertram . wenn sie einen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs.Kapitalmarktorientierung • § 264d HGB bestimmt. dass eine Kapitalgesellschaft als kapitalmarktorientiert gilt.
Entry-Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. B. 36 WP StB Klaus Bertram . m:access der Münchener Börse oder Freiverkehr Plus der Börse Stuttgart. B.“ • Geregelter Markt stellen z. z. die zu einem Vertrag über den Kauf dieser Finanzinstrumente führt. das die Interessen einer Vielzahl von Personen am Kauf und Verkauf von dort zum Handel zugelassenen Finanzinstrumenten innerhalb des Systems und nach festgelegten Bestimmungen in einer Weise zusammenbringt oder das Zusammenbringen fördert. durch staatliche Stellen genehmigtes. • Nicht zum geregelten Markt gehören im Freiverkehr gehandelte Wertpapiere. der Prime Standard und der General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse dar. 5 WpHG • „Organisierter Markt im Sinne dieses Gesetzes ist ein im Inland.Kapitalmarktorientierung: § 2 Abs. in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum betriebenes oder verwaltetes. geregeltes und überwachtes multilaterales System.
die zum Erwerb oder zur Veräußerung von Wertpapieren nach den Nummern 1 und 2 berechtigen oder zu einer Barzahlung führen. 1 Satz WpHG: „Wertpapiere …. Personengesellschaften und sonstigen Unternehmen.Kapitalmarktorientierung § 2 Abs. andere Anteile an in. sowie Zertifikate. von Währungen. soweit sie Aktien vergleichbar sind. Zinssätzen oder anderen Erträgen. die in Abhängigkeit von Wertpapieren. von Waren.oder ausländischen juristischen Personen. sind insbesondere 1. Schuldtitel. 2. die Aktien vertreten. Indices oder Messgrößen bestimmt wird. 3. a) insbesondere Genussscheine und Inhaberschuldverschreibungen und Orderschuldverschreibungen sowie Zertifikate. b) sonstige Wertpapiere. die Schuldtitel vertreten.“ 37 WP StB Klaus Bertram . Aktien.
3 HGB § 264 Abs. 4 HGB 38 § 264b HGB WP StB Klaus Bertram .Aufstellungserleichterungen / -befreiungen Befreiung von den für KapG / KapCoGes geltenden besonderen Aufstellungsvorschriften Kapitalgesellschaften Personenhandelsgesellschaften § 264 Abs.
es genügt der nach den allgemeinen Vorschriften aufzustellende Jahresabschluss. 4 HGB: Die Vorschrift des § 264 Abs. braucht die besonderen Aufstellungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 – 289 HGB) sowie die Vorschriften für die Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses nicht anzuwenden.Aufstellungsbefreiungen für KapG • § 264 Abs. d. h. die Tochterunternehmen eines nach § 11 PublG zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichteten Mutterunternehmens sind 39 WP StB Klaus Bertram . 3 HGB ist auch anzuwenden auf Kapitalgesellschaften. bestehend aus Bilanz und GuV • § 264 Abs. die Tochterunternehmen eines nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichteten Mutterunternehmens ist. 3 HGB: Eine KapG.
Aufstellungsbefreiungen für KapG • Voraussetzungen für die Anwendung von § 264 Abs. 3 HGB und unter Angabe des Mutterunternehmens mitgeteilt worden 40 WP StB Klaus Bertram . 3 HGB sind (kumulativ): – Alle Gesellschafter des Tochterunternehmens haben der Befreiung zugestimmt und der Beschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt worden – Das Mutterunternehmen ist zur Verlustübernahme nach § 302 AktG verpflichtet oder hat eine solche Verpflichtung freiwillig übernommen – Das Tochterunternehmen ist in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogen – Die Befreiung des Tochterunternehmens • Ist im Konzernanhang des Mutterunternehmens angegeben und der Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt • Zusätzlich im elektronischen Bundesanzeiger für das Tochterunternehmen unter Bezugnahme auf § 264 Abs.
41 WP StB Klaus Bertram . Prüfung und Offenlegung ihres JA / LB nach den ergänzenden Vorschriften für KapG / KapCoGes befreit. S. wenn (kumulativ) – sie in den Konzernabschluss eines Mutterunternehmens mit Sitz in einem Mitgliedstaat der EU oder einem anderen Vertragsstaat des EWR einbezogenen ist – der Konzernabschluss / Konzernlagebericht im Einklang mit der 7. EG-Richtlinie ist und von einem Abschlussprüfer i. der 8. EG-Richtlinie geprüft worden ist – die Befreiung der Personenhandelsgesellschaft • Im Anhang des von dem Mutterunternehmen aufgestellten und im eBAnZ offengelegten Konzernabschluss angegeben und • Zusätzlich im eBAnZ für die Personenhandelsgesellschaft unter Bezugnahme auf diese Vorschrift und unter Angabe des Mutterunternehmens mitgeteilt worden ist.Aufstellungsbefreiungen für KapCoGes • § 264b HGB: Eine haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaft ist von der Aufstellung.
1 HGB WP StB Klaus Bertram .Aufstellungsfristen Monate 3 Einzelunternehmen / nicht haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften nicht PublG unterliegend 6 12 ordentlicher Geschäftsgang (§ 243 Abs. 1 PublG § 264 Abs. 3 HGB) PublG unterliegend klein § 5 Abs. 1 HGB Kapitalgesellschaften / haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften mittel groß 42 § 264 Abs.
KapCoGes mittelgroße KapG. PersG nach PublG Kleine KapG. § 264 Abs. 1 § 289 § 266 § 275 §§ 284 ff. § 264 Abs.Aufstellungspflichten (Übersicht) Rechtsform EU. § 5 Abs. 3 3 Monate. verkürzt. 1 PublG § 266 Abs. § 5 Abs. 1 verkürzt. 2 PublG nein § 264 Abs. § 288 Abs. GoB. § 5 Abs. 1 PublG 6 Monate. PersG nach HGB EU. KapCoGes große KapG. 1 3 Monate. klar und übersichtlich § 242 Abs. 2 nein. § 264 Abs. 1 PublG § 275 verkürzt. § 288 Abs. klar und übersichtlich § 242 Abs. 2 PublG §§ 284ff. § 274a § 266 GuV Formfrei. 1 3 Monate. Leicht verkürzt. § 276 Anhang nein Lagebericht nein Frist Ordentlicher Geschäftsgang § 243 Abs. 1. § 276 § 275 verkürzt. § 274a §§ 284ff. 1 Nein. GoB. § 289 EU = Einzelunternehmen PersG = nicht haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaft KapG = Kapitalgesellschaft KapCoGes = haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaft 43 WP StB Klaus Bertram . 1 § 5 Abs. 2 § 5 Abs. KapCoGes Bilanz Formfrei.
die die Voraussetzungen des § 264b HGB erfüllt Aktiengesellschaft (börsennotiert im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse) Größenmerkmale BilSu = 12 Mio-€ UE = 28 Mio-€ AN = 73 BilSu = 92 Mio-€ UE = 234 Mio-€ AN = 310 BilSu = 77 Mio-€ UE = 147 Mio-€ AN = 210 BilSu = 64 Mio-€ UE = 138 Mio-€ AN = 96 BilSu = 11 Mio-€ UE = 36 Mio-€ AN = 54 AN = durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl 44 Rechtsfolge 2 3 4 5 BilSu = Bilanzsumme UE = Umsatzerlöse WP StB Klaus Bertram .GmbH als Komplementäre GmbH & Co KG mit Herrn C als Kommanditist und der C-Verwaltungs.Übung: Aufstellungspflichten Welche Rechnungslegungsvorschriften (Einzelabschluss) gelten für nachfolgende Sachverhalte? Die Größenmerkmale gelten für drei aufeinander folgenden Stichtage Fall 1 Unternehmensstruktur OHG mit zwei natürlichen Personen als Gesellschafter GmbH & Co KG mit Herrn A als Kommanditist. Herrn B und die B-Verwaltungs.GmbH als Komplementärin (Gesellschafter-Geschäftsführer der C-Verwaltungs-GmbH ist Herr C) Konzernzugehörige GmbH & Co KG.
AO => Zwangsgeld bis max.o. 25.000 Euro – § 370 AO => bei „Steuerhinterziehung“ Geld. • steuerrechtliche Folgen – § 162 AO => Schätzung – § 328 ff.000 Euro im Einzelfall – § 378 f. 25. AO => bei „leichtfertiger Steuerverkürzung“ Geldbuße bis 50.000 Euro im Einzelfall – § 21 PublG => s.283b StGB => im Insolvenzfall Geld.oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren 45 WP StB Klaus Bertram .oder Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren • strafrechtliche Folgen – §§ 283 .Verletzung der Aufstellungspflichten • handelsrechtliche Folgen – § 335 HGB => Zwangsgeld bis max.
die nicht klein i. § 267 Abs. kann der Jahresabschluss nicht festgestellt werden. 1 HGB sind. v. 1 Satz 2 HGB: Hat keine Abschlussprüfung stattgefunden.). • § 316 Abs.Prüfungspflichten • § 316 Abs. Versagungsvermerk) ist demgegenüber für die Feststellung nicht maßgeblich 46 WP StB Klaus Bertram . ist durch einen Abschlussprüfer zu prüfen. • Das Ergebnis der Abschlussprüfung (ggf. 1 Satz 1 HGB: Jahresabschluss und Lagebericht von Kapitalgesellschaften (und KapCoGes. S.
1 S.Verletzung der Prüfungspflicht • Nichterteilung des Prüfungsauftrags (Versäumnis) – § 335 HGB => Zwangsgeld bis max. 2 AktG => sofern dennoch Feststellung erfolgt: Nichtigkeit – analoge Anwendung auf GmbH´s – § 10 PublG => Nichtigkeit des ungeprüften Jahresabschlusses 47 WP StB Klaus Bertram .o. • weitere Folgen bei ungeprüftem Jahresabschluss – § 316 Abs. 25.000 Euro im Einzelfall – § 21 PublG => s.1 Nr. 2 HGB => Feststellungsverbot – § 256 Abs.
Offenlegungspflichten für KapG / KapCoGes Unterlagen Bilanz GuV Anhang Klein (§ 325 Abs. da keine Aufstellungspflicht entfällt. da keine Prüfungspflicht Keine Offenlegungspflicht offenzulegen offenzulegen (verkürzt) offenzulegen (verkürzt) offenzulegen (verkürzt) offenzulegen offenzulegen offenzulegen offenzulegen offenzulegen offenzulegen offenzulegen Lagebericht Bestätigungs. 326 HGB) Mittelgroß (§ 325 Abs. 1./ Versagungsvermerk Bericht des Aufsichtsrats Vorschlag oder Beschluss zur Ergebnisverwendung* offenzulegen offenzulegen offenzulegen offenzulegen *: Soweit diese Angaben nicht bereits aus dem Jahresabschluss (Anhang) ersichtlich sind 48 WP StB Klaus Bertram . 1. 2 HGB) offenzulegen (verkürzt) Keine Offenlegungspflicht Offenzulegen (verkürzt und ohne Angaben zur GuV) entfällt. § 327 HGB) Groß (§ 325 Abs.
mehrfach verhängbar • Nach PublG zur Offenlegung Verpflichtete – § 21 PublG => Zwangsgeld bis max. 25.Verletzung der Offenlegungspflicht • Nach HGB zur Offenlegung Verpflichtete – § 335 HGB => Ordnungsgeld bis 25.000 € für Mitglieder der vertretungsberechtigten Organe sowie Personen in vergleichbarer Stellung.000 Euro im Einzelfall 49 WP StB Klaus Bertram .
12.2009 (Art.de einsehbar 50 • • WP StB Klaus Bertram . § 264a HGB..und Genossenschaftsregister auf digitalen Betrieb – Elektronischer Bundesanzeiger (eBAnZ) als Medium für Unternehmenspublikationen – Elektronisches Unternehmensregister (eUR) als zentrale Internetdatenbank für Unternehmensinformationen – Anwendungsbereiche eBAnZ Persönlicher Anwendungsbereich – KapGes. Papierform zulässig bis zum 31. 61 (2) EGHGB )) – Verschärfung der Offenlegungspflicht von Rechnungslegungsunterlagen durch • kürzere Offenlegungsfristen für kapitalmarktorientierte Unternehmen/Konzerne. PersHGes i.ebundesanzeiger.d. eG. • Wechsel des Sanktionsinstrumentariums vom Antrags.de und www.Exkurs: elektronisches Handelsregister • Regelungsbereiche – Umstellung der bei den Amtsgerichten zu führenden Handels.auf das Amtsverfahren – Rechnungslegungsunterlagen sind für jedermann unter www. Sachlicher Anwendungsbereich – Einreichung Rechnungslegungsunterlagen beim eBAnZ in elektronischer Form (§ 325 (1) HGB.unternehmensregister.S. PublG-Unternehmen.
S. § 327a HGB. § 325 Abs.d. 3 Nr. bei Einreichung in Papierform Digitalisierung durch den Betreiber des eBAnZ (§ 325 Abs. 1 HGB) • Bekanntmachung der eingereichten Unterlagen im eBAnZ. die nur Schuldtitel mit einer Mindeststückelung von 50. 4 HGB).Offenlegung • Einreichung der Rechnungslegungsunterlagen beim eBAnZ • Einreichungsfrist nach dem Abschlussstichtag – 4 Monate für kapitalmarktorientierte Unternehmen (EA / KA. 1 HGB) 51 WP StB Klaus Bertram . 2 HGB) • Übermittlung der Unterlagen vom eBAnZ an das eUR (§ 8b Abs. – 12 Monate für alle nicht kapitalmarktorientierten Unternehmen sowie für kapitalmarktorientierte Unternehmen i.000 EUR begeben • Formale Prüfung der vollständigen und fristgerechten Einreichung durch den Betreiber des eBAnZ (§ 329 Abs.
52 WP StB Klaus Bertram .
53 WP StB Klaus Bertram .
54 WP StB Klaus Bertram .000 EUR ist die Offenlegung innerhalb einer Frist von sechs Wochen nachzuholen oder Einspruch gegen die Verfügung einzulegen. • Unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 2.Offenlegung • Der Betreiber des eBAnZ prüft. • Die Kosten des Verfahrens werden den Beteiligten sofort auferlegt. • Nach Fristablauf wird das Ordnungsgeld festgesetzt und zugleich ein erneutes Ordnungsgeld angedroht.500 bis 25. ob die Rechnungslegungsunterlagen vollzählig und fristgemäß eingereicht wurden. • Bei einem Verstoß führt das Bundesamt für Justiz von Amts wegen ein Ordnungsgeldverfahren gegen die Mitglieder des vertretungsberechtigten Organs der Kapitalgesellschaft oder gegen die Gesellschaft selbst durch.
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