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Timestamp: 2016-05-28 00:00:35
Document Index: 372460559

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 26', '§ 23', '§ 23', '§ 30', '§ 26', '§ 26']

Holsteiner Verband | Zucht | Hengsteintragung Kontakt
müssen in das Hauptstutbuch, die Großmutter und die Urgroßmutter mütterlicherseits, müssen mindestens in das Stutbuch des Verbandes eingetragen sein. Die weiteren Ahnen in der mütterlichen Abstammung (bis zur 5. Generation) müssen ebenfalls eingetragene Stuten des Verbandes sein.
1.4 In der Hengstleistungsprüfung müssen die Anforderungen gem. § 26 Ziff. 4.2 der Satzung bzw. gem. ZVO (FN) erfüllt sein. Es kann kein Hengst in den Zuchteinsatz gelangen, der diese Anforderungen nicht erfüllt. 3jährige Hengste, die beim Verband gekört wurden, können auf Antrag des Hengsthalters im ersten Deckjahr vorläufig in das Hengstbuch I des Verbandes, auch ohne Eigenleistungsnachweis, für einen begrenzten Zuchteinsatz eingetragen werden. Der Einsatz wird auf eine Decksaison (bis 31.10.) befristet. 4jährige Hengste können nur dann in das Hengstbuch I des Verbandes eingetragen werden, wenn sie erfolgreich in einer stationären Prüfungsanstalt eigenleistungsgeprüft wurden.
1.5 Englische Vollbluthengste erfüllen die Leistungsanforderungen:- wenn sie in Flachrennen ein Generalausgleichsgewicht (GAG) von 70 kg oder in Hindernisrennen von mindestens 75 kg - oder mindestens 65 kg in Flachrennen bzw. 70 kg in Hindernisrennen GAG bei mindestens 20 Starts in drei Rennzeiten
- oder die unter Ziff. 1.4 genannten Leistungen erreicht haben.
- wenn sie die HLP im Vergleich mit Reitpferdehengsten abgelegt und bestanden haben.
1.6 Die Mutter sollte eine der Leistungsprüfungen nach § 26 Ziff. 4.3 bestanden haben.
1.8 Fremdbluthengste mit einem für das Holsteiner Pferd außergewöhnlichen züchterischen Wert, denen in begrenztem Umfang auf der Grundlage eines nach Empfehlung des
Zuchtausschusses gefassten Vorstandsbeschlusses Einsatz im Zuchtprogramm des Verbandes ermöglicht werden soll, müssen nicht auf einer Kör- und Anerkennungsveranstaltung des Verbandes vorgestellt werden (Zuchtversuch). Eine vom Vorstand beauftragte Kommission, bestehend aus zwei Mitgliedern der Körkommission und dem Zuchtleiter benotet das Exterieur des entsprechenden Hengstes und beurteilt seine Nachzucht am Herkunftsort.
Der Zuchteinsatz solch ausgewählter Hengste erfolgt auf der Grundlage des Einsatzes von Vollbluthengsten in der Holsteiner Population, d.h., dass ein solcher Hengst in den
ersten beiden Deckeinsatzjahren jeweils für max. 80 Stuten/Jahr zugelassen ist. Nach 4 Jahren des Zuchteinsatzes endet gemäß § 23 Ziff. 2.2 der Zuchtversuch.
1.9 Im Übrigen müssen Hengste mit einer Fremdblutabstammung (nach § 23, Ziff. 2.1.2), denen der Zuchteinsatz im Zuchtprogramm des Verbandes ermöglicht werden soll
(Zuchtversuch), die folgenden Bestimmungen erfüllen. Zum Zuchteinsatz sollen nur geeignete Hengste kommen, deren züchterischer Wert als weit überdurchschnittlich angesehen wird und deren Vererbung eine positive Beeinflussung der Holsteiner Population erwarten lässt.
Damit nicht der Reinzuchtgrundsatz der Holsteiner Zucht gefährdet ist, sollten ca. 5 % der Stutenpopulation durch solche Fremdbluthengste bedeckt/besamt werden.
1.10 Junghengste mit einem Abstammungsnachweis des Graenseegnens Holstener Hesteavlsforening (DK Holsteiner Grenzlandvereinigung) können bei Erfüllung folgender Voraussetzungen zur Körung des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes e.V. in Elmshorn vorgestellt werden:
Eingetragen werden auf schriftlichen Antrag des Eigentümers alle 3jährigen und älteren Hengste, die über eine festgestellte Holsteiner Abstammung verfügen und nach den Regeln des Zuchtbuches identifiziert worden sind, d.h. der Vater und die Mutter des Hengstes müssen für die Hauptabteilung des Zuchtbuches (§ 30) eintragungsfähig sein.
(I. Exterieur, II. Bewegungsablauf) in jedem der sieben Teilkriterien gemäß der Notenskala (§ 26 Ziff. 2.) mindestens mit der Note 5 und der Typ
mindestens mit der Note 6 bewertet worden sind. Die Durchschnittsnote muss mindestens 6,0 sein.
3. Eintragung in die besondere Abteilung (Vorbuch) für Hengste Eingetragen werden auf schriftlichen Antrag des Eigentümers alle 3jährigen und älteren
Hengste, die im Typ des Deutschen Reitpferdes stehen, jedoch nicht in das Hengstbuch I und II eingetragen werden können. Die Hengste müssen zur Überprüfung der Identität vorgestellt werden und bei der Bewertung der äußeren Erscheinung nach § 26 Ziff. 2.1.1 (I. Exterieur, II. Bewegungsablauf) mindestens eine Gesamtnote von 5,0 erreichen. Die Eintragung nimmt der Zuchtleiter vor.
4.1 Die Eintragung ist jeweils auf ein Jahr befristet. Die Fortschreibung erfolgt nach den folgenden Bestimmungen.
4.2 Eingetragene Hengste sollen zur Fortschreibung im Hengstbuch bis zum 31.12. des Jahres der Geschäftsstelle, Abteilung Zucht, Kiel, schriftlich gemeldet werden. Die zur Fortschreibung im Hengstbuch I gemeldeten Hengste werden unter Angabe ihrer Station in der kommenden Decksaison in der offiziellen Verbandszeitschrift veröffentlicht. Nicht
termingerecht gemeldete Hengste haben keinen Anspruch auf Veröffentlichung. Falls ein Hengst für das Jahr der Bedeckung nicht fortgeschrieben ist, erhalten seine Nachkommen keine Abstammungsnachweise. Hengste, die im Hengstbuch II fortgeschrieben werden, erfahren keine Veröffentlichung.
4.3 Nach der Meldung zur Fortschreibung erhält der Hengsthalter auf Antrag die Deck-/ Geburtskarten des Verbandes, die vom Züchter zum Zwecke der Anmeldung der Fohlengeburt zu verwenden sind.