Source: http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=2904e9823c674089dfa971403bcc7b84;print;index&doc=10550&typ=RL
Timestamp: 2015-04-28 00:29:19
Document Index: 147381957

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 35', '§ 24', '§ 11', '§ 264', '§ 2']

F�rderkriterien F�rderart: Zuschuss F�rderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Wohnungsbau & -modernisierung F�rdergebiet: Bund F�rderberechtigte: Privatperson Ansprechpartner: KfW Bankengruppe Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss
Investitionszuschüsse für die energetische Sanierung von Wohngebäuden im Rahmen des „CO2-Gebäudesanierungsprogramms“ des Bundes
– Merkblatt der KfW – Förderziel Das Förderprogramm dient der Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO
2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden. Die Förderung soll darüber hinaus die finanzielle Belastung durch die Investitions- und Heizkosten reduzieren und diese für den Nutzer langfristig kalkulierbarer machen.
Wer kann Anträge stellen? Natürliche Personen als: – Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal 2 Wohneinheiten – Ersterwerber von neu sanierten Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme – Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften Für Wohnungseigentümer erfolgt die Antragstellung gemeinschaftlich durch die Wohnungseigentümergemeinschaft (siehe unter „Wie erfolgt die Antragstellung?“). Für die Antragstellung ist ein sachverständiger Energieberater (im Folgenden: Sachverständiger) für Förderprogramme der KfW aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (im Folgenden: Expertenliste) unter http://www.energie-effizienz-experten.de einzubinden.
Information für Vermieter: In dieser Programmvariante vergibt die KfW Beihilfen nach der De-minimis-Verordnung (Nr. 1407/2013/EU vom 18.12.2013, veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union L 352 am 24.12.2013) an Eigentümer von Mietwohnraum. Diese verpflichten KfW und Antragsteller zur Einhaltung spezifischer Vorgaben. Detaillierte Informationen zu den beihilferechtlichen Vorgaben für den Antragsteller enthalten das „Allgemeine Merkblatt zu Beihilfen“ (Formularnummer 600 000 0065) sowie das Merkblatt zu Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten (Formularnummer 600 000 0193). Hinweis Kreditvariante: Für alle nachfolgend aufgeführten Fördermaßnahmen steht Ihnen alternativ die Kreditvariante „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ (Programmnummer 151/152) zur Verfügung. Antragsberechtigt sind dort alle Träger von energetischen Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen und Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen. Nähere Programminformationen erhalten Sie unter www.kfw.de/151 (KfW-Effizienzhaus) oder www.kfw.de/152 (Einzelmaßnahmen). Förderung Was wird gefördert? – Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen), für die vor dem 01.01.1995 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde. – Die Bemessungsgrundlage für den Zuschussbetrag ist die Anzahl der Wohneinheiten nach Sanierung. Dies gilt auch bei Umwidmung (Nutzungsänderung) von beheizten Nichtwohnflächen. – Sofern keine neue Wohneinheit entsteht, ist auch die Erweiterung bestehender Gebäude (z.B. durch einen Anbau) oder der Ausbau von vormals nicht beheizten Räumen (z.B. Dachgeschossausbau) förderfähig. In der Erweiterung oder im Ausbau neu entstehende Wohneinheiten werden ausschließlich im Programm „Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153) gefördert. – Bei unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden sowie Gebäuden mit sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Sinne des § 24 Absatz 1 EnEV sind durch Erweiterung oder Ausbau neu entstehende Wohneinheiten als energetische Sanierung förderfähig. Nicht als Erweiterung förderfähig sind Anbauten, die ein selbständiges neues Gebäude bilden oder durch die der Denkmalstatuts des Gebäudes eingeschränkt oder aufgehoben wird. – Wohneinheiten sind in einem abgeschlossenen Zusammenhang liegende und zu dauerhaften Wohnzwecken bestimmte Räume in Wohngebäuden, welche die Führung eines Haushalts ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische und Bad/WC). – Sofern das Gebäude überwiegend wohnwirtschaftlich genutzt wird (Wohnfläche im Gebäude beträgt mehr als 50 Prozent der beheizten Gebäudefläche), ist eine zentrale Heizungsanlage (einschließlich des hydraulischen Abgleichs) sowie eine zentrale Lüftungsanlage für das Gesamtgebäude förderfähig. – Förderfähige Investitionskosten sind die durch die fachgerechte Durchführung der energetischen Maßnahmen unmittelbar bedingten Kosten einschließlich der Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungsleistungen durch einen Sachverständigen sowie die Kosten notwendiger Nebenarbeiten, die zur ordnungsgemäßen Fertigstellung und Funktion des Gebäudes erforderlich sind (z.B. Erneuerung der Fensterbänke, Prüfung der Luftdichtheit). Weitere Hinweise zu den förderfähigen Maßnahmen finden Sie unter http://www.kfw.de/430 in der „Liste der förderfähigen Maßnahmen“.
– Die Anforderungen an die Rechnungen finden Sie unter „Nachweis der Vorhabensdurchführung“ in diesem Merkblatt. – Nicht gefördert werden Maßnahmen an Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern. Die Förderung erfolgt wahlweise für ein KfW-Effizienzhaus oder Einzelmaßnahmen. Alle Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerks auszuführen. Erläuterungen und technische Mindestanforderungen zu den KfW-Effizienzhäusern und den Einzelmaßnahmen finden Sie in den Anlagen „Technische Mindestanforderungen“ und „Liste der technischen FAQ“. KfW-Effizienzhaus Gefördert werden Maßnahmen, die dazu beitragen, das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses zu erreichen. Auf Grundlage der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) werden folgende Niveaus gefördert: – KfW-Effizienzhaus 55 – KfW-Effizienzhaus 70 – KfW-Effizienzhaus 85 – KfW-Effizienzhaus 100 – KfW-Effizienzhaus 115 – KfW-Effizienzhaus Denkmal Nur für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz kann die Förderung für ein KfW-Effizienzhaus Denkmal gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kfw.de/denkmal.
Einzelmaßnahmen Folgende Einzelmaßnahmen werden gefördert: – Wärmedämmung von Wänden – Wärmedämmung von Dachflächen – Wärmedämmung von Geschossdecken – Erneuerung der Fenster und Außentüren – Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage – Erneuerung der Heizungsanlage – Optimierung bestehender Heizungsanlagen (sofern diese älter als zwei Jahre sind) Für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz sind in der Anlage „Technische Mindestanforderungen“ Ausnahmeregelungen zur Wärmedämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie zur Fenstererneuerung definiert. Einbindung des Sachverständigen Eine energetische Sanierung erfordert eine fundierte Fachplanung und qualifizierte Begleitung bei der Umsetzung. Im Rahmen der Planung, Antragstellung und Durchführung eines geförderten Vorhabens ist zur Unterstützung des Bauherrn ein Sachverständiger erforderlich. Vor Beginn der Sanierung empfehlen wir eine Energieberatung! Wir empfehlen vor Durchführung der Maßnahmen auf Basis einer unabhängigen Energieberatung ein umfassendes Sanierungskonzept erstellen zu lassen. Für die Energieberatung empfehlen wir die Sachverständigen aus der Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de.
– Für eine „Vor-Ort-Beratung“ gibt es Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, http://www.bafa.de). Förderberechtigte Energieberater sind in der Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de in der Kategorie „Förderprogramme des BAFA“ veröffentlicht.
– Die Verbraucherzentralen bieten eine geförderte Energieberatung an (
http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de).
Wir empfehlen aufeinander abgestimmte Maßnahmen, wie z.B. die Sanierung aneinandergrenzender Bauteile ggf. einschließlich Maßnahmen zur Einbruchsicherung (Informationen finden Sie unter http://www.k-einbruch.de) und Barrierereduzierung (vergleiche Kreditprogramm „Altersgerecht Umbauen“, Programmnummer 159) als Maßnahmenkombination durchzuführen.
Welche Anforderungen bestehen an Sachverständige? Mit der Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens (bis zum Verwendungsnachweis) ist ein Sachverständiger zu beauftragen. Anerkannte Sachverständige sind die in der Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ geführten Personen. 09.01.15 Für Sanierungsvorhaben zum KfW-Effizienzhaus ist der Sachverständige wirtschaftlich unabhängig zu beauftragen. Neben einer Beratung, Planung und Baubegleitung für das Vorhaben darf der Sachverständige weder in einem Inhaber-, Gesellschafts- oder Beschäftigungsverhältnis zu den bauausführenden Unternehmen oder Lieferanten stehen, noch Lieferungen oder Leistungen vermitteln. Nicht unter diese Regelung fallen beim Antragsteller oder Verkäufer von sanierten Wohneinheiten angestellte Sachverständige. In folgenden Fällen sind ausschließlich Sachverständige der Kategorie „Energieeffizient Sanieren für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ aus der Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de zugelassen:
– Sanierung von Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Sinne des § 24 Abs. 1 EnEV zum KfW-Effizienzhaus Denkmal – Sanierung von Baudenkmalen zu einem sonstigen KfW-Effizienzhaus – Sanierung von Baudenkmalen mit Einzelmaßnahmen (außer bei den Maßnahmen „Wärmedämmung von Geschossdecken“, „Austausch der Heizung“ oder „Optimierung der Heizungsanlage“) – Sanierung sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz mit Einzelmaßnahmen bei Inanspruchnahme der Ausnahmeregelungen für: – „Wärmedämmung von Außenwänden“ – „Wärmedämmung von Dachflächen“ – „Austausch von Fenstern“ – „Ertüchtigung von Fenstern“ Welche Leistungen sind durch den Sachverständigen zu erbringen? Der Sachverständige führt eine energetische Fachplanung gemäß den Programmbedingungen dieses Merkblattes einschließlich Anlagen durch und erstellt den „Online-Antrag“. Nach Abschluss der Sanierung prüft der Sachverständige die programmgemäße Durchführung der geförderten energetischen Maßnahmen und erstellt den „Verwendungsnachweis“. Die fachlichen Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen des Sachverständigen sind in der Anlage „Technische Mindestanforderungen“ beschrieben. Zusätzliche Förderung der Leistungen des Sachverständigen Für die energetische Fachplanung und Baubegleitung Ihres Vorhabens durch einen externen und unabhängigen Sachverständigen gewährt die KfW einen zusätzlichen Zuschuss im Programm „Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung“ (Programmnummer 431). 09.01.15 Mit einer Förderzusage im Programm 430 haben Sie einen Anspruch auf eine Förderung der Baubegleitung, sofern die Förderbedingungen im Programm 431 eingehalten werden. Der Zuschuss ist nach Abschluss des Vorhabens separat zu beantragen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kfw.de/431. 09.01.15 Welche Kombination mit anderen Förderprogrammen ist möglich? Die Kombination dieses Förderprogramms mit Zuschüssen und Zulagen aus öffentlichen Förderzusagen für die gleiche(n) Maßnahme(n) ist möglich, sofern deren Summe 10% der förderfähigen Kosten nicht übersteigt. Bei Überschreitung dieser Grenze wird der Zuschussbetrag des KfW-Programms entsprechend anteilig gekürzt. Bei Baudenkmalen ist ein höherer Anteil zulässig, sofern die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigt. Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien werden entweder: – im Rahmen des Programms „Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (
http://www.bafa.de) und im KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (
http://www.kfw.de/167) oder
– im KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Premium“ (
http://www.kfw.de/271) gefördert.
Kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger: Die Förderung der kompletten Heizungsanlage ist im vorliegenden Programm als Einzelmaßnahme möglich, wenn für den Anteil mit erneuerbaren Energien keine Zuschussförderung aus o. g. BAFA- Programm erfolgt. Sofern eine Förderung im Rahmen des BAFA-Programms gewählt wird, ist die ergänzende Förderung von kombinierten Heizungsanlagen vollständig im KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167) möglich. Nicht möglich ist die Kombination dieses Programms: – mit der Kreditvariante dieses Programms (Programmnummer 151/152) oder mit einem von der KfW aus diesen Mitteln refinanzierten Programm eines Landesförderinstituts für dasselbe Vorhaben (KfW-Effizienzhaus oder Einzelmaßnahmen) – mit einer steuerlichen Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) für in diesem Programm geförderte Maßnahmen Regelungen zur Antragstellung und Zuschussgewährung Wie erfolgt die Antragstellung? Sie stellen Ihren Antrag vor Beginn des Vorhabens direkt bei der KfW. Als Beginn eines Vorhabens gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort. Planungs- und Beratungsleistungen sowie der Abschluss von Liefer- und Leistungsverträgen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Bei Antragstellung zum förderfähigen Ersterwerb gilt der Abschluss des Kaufvertrages als Vorhabensbeginn. Die Antragstellung erfolgt postalisch durch Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen im Original bei der KfW. Eine Antragstellung per Fax, E-Mail oder in Kopie ist nicht möglich, auch nicht zur Fristwahrung vorab. Nach Prüfung der vollständig eingereichten Unterlagen und Einhaltung aller Fördervoraussetzungen erhalten Sie postalisch eine Förderzusage von uns. Es gelten dabei die Förderbedingungen zum Zeitpunkt des Antragseingangs in der KfW. Bei gemeinschaftlichen Vorhaben von Wohnungseigentümern am Gemeinschafts- und/oder Sondereigentum ist eine Antragstellung ausschließlich durch die Wohnungseigentümergemeinschaft (z.B. durch den Hausverwalter oder einen anderen Vertretungsberechtigten) möglich. Zu beachten ist, dass innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft ausschließlich natürliche Personen als Wohnungseigentümer in diesem Programm antragsberechtigt sind. Nicht förderfähige Einheiten (z.B. Einheiten im Eigentum von juristischen Personen oder gewerblich genutzte Einheiten) sind bei den beantragten Investitionskosten anhand der jeweiligen Miteigentumsanteile herauszurechnen. Sofern die geförderten Sanierungsmaßnahmen ausschließlich am Sondereigentum eines Wohnungseigentümers erfolgen, ist eine gesonderte Antragstellung durch den Wohnungseigentümer möglich. Im Falle eines Verzichtes können Sie einen neuen Antrag für das gleiche Vorhaben (d.h. identisches Investitionsobjekt und identische Maßnahme bzw. KfW-Effizienzhausniveau) frühestens sechs Monate nach Eingang der Verzichtserklärung bei der KfW („Sperrfrist“) stellen. Für den neuen Antrag gelten die dann aktuellen Programmbedingungen einschließlich der Regelungen zum Vorhabensbeginn. Sofern für zu erwerbende Wohneinheiten bereits eine Förderung aus den Programmen „Energieeffizient Sanieren“ (Programmnummern: 151/152, 430) gewährt und ausgeschöpft wurde, ist eine erneute Förderung zugunsten des Ersterwerbers nicht möglich. Welche Unterlagen sind erforderlich? Zur Antragstellung reichen Sie uns bitte folgende Unterlagen ein: – den vollständig ausgefüllten und von Ihnen und dem Sachverständigen im Original unterschriebene Online-Antrag – bei Zuschussbeträgen kleiner 15.000 Euro: eine beidseitige Kopie Ihres gültigen Ausweisdokuments (Staatsangehörige außerhalb Deutschlands: Kopie Ihres Reisepasses) – bei Zuschussbeträgen ab 15.000 Euro: eine beglaubigte Bitte berücksichtigen Sie, dass die Beglaubigung ausschließlich von einer Behörde oder einer anderen öffentlichen Stelle, welche ein Dienstsiegel führen darf, ausgestellt werden kann. Des Weiteren sind Beglaubigungen von Notaren oder öffentlich-rechtlichen Kirchen, z.B. durch Pfarrämter, zulässig. Beglaubigungen von Rechtsanwälten, Vereinen, Wirtschaftsprüfern, Buchprüfern, Sachverständigen, Gutachtern und Übersetzungen können hingegen nicht akzeptiert werden.
beidseitige Kopie Ihres gültigen Ausweisdokuments (Staatsangehörige außerhalb Deutschlands: Kopie Ihres Reisepasses)
Zusätzlich bei Wohnungseigentümergemeinschaften: – bei Zuschussbeträgen kleiner 15.000 Euro: eine beidseitige Kopie des gültigen Ausweisdokuments der antragsunterzeichnenden Person (Staatsangehörige außerhalb Deutschlands: Kopie des Reisepasses) – bei Zuschussbeträgen ab 15.000 Euro: eine beglaubigte Bitte berücksichtigen Sie, dass die Beglaubigung ausschließlich von einer Behörde oder einer anderen öffentlichen Stelle, welche ein Dienstsiegel führen darf, ausgestellt werden kann. Des Weiteren sind Beglaubigungen von Notaren oder öffentlich-rechtlichen Kirchen, z.B. durch Pfarrämter, zulässig. Beglaubigungen von Rechtsanwälten, Vereinen, Wirtschaftsprüfern, Buchprüfern, Sachverständigen, Gutachtern und Übersetzungen können hingegen nicht akzeptiert werden.
beidseitige Kopie des gültigen Ausweisdokuments der antragsunterzeichnenden Person (Staatsangehörige außerhalb Deutschlands: Kopie des Reisepasses)
– bei Zuschussbeträgen ab 15.000 Euro und Antragstellung durch eine juristische Person, die den Zuschuss in Vollmacht der Wohnungseigentümergemeinschaft beantragt (z.B. Hausverwaltung): eine beidseitige Kopie des gültigen Ausweisdokuments der antragsunterzeichnenden Person (Staatsangehörige außerhalb Deutschlands: Kopie des Reisepasses) – Liste der antragstellenden Wohnungseigentümer (natürliche Personen) mit den Angaben: Name, Anschrift, Wohnungsnummer und Miteigentumsanteil – Kopie der Vollmacht für die Antragstellung Zusätzlich bei Ersterwerbern: – Kopie des Kaufvertragentwurfs Zusätzlich bei Vermietern: – Anlage „De-minimis-Erklärung des Antragstellers“ Formularnummer 600 000 0075 über bereits erhaltene „De-minimis“-Beihilfen Bei Baudenkmalen ist für die Antragstellung zum KfW-Effizienzhaus Denkmal, zu einem sonstigen KfW-Effizienzhaus und bei Einzelmaßnahmen (außer bei „Wärmedämmung von Geschossdecken“, „Austausch der Heizung“ oder „Optimierung der Heizungsanlage“) zusätzlich erforderlich: – Formular „Zusätzliche Bestätigung für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ (im „Online-Antrag“ enthalten) 09.01.15 Handelt es sich um sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Sinne des § 24 Abs. 1 EnEV ist für die Antragstellung zum KfW-Effizienzhaus Denkmal und bei Inanspruchnahme der Ausnahmeregelungen bei den Einzelmaßnahmen „Wärmedämmung von Außenwänden“, „Wärmedämmung von Dachflächen“, „Austausch von Fenstern“ oder „Ertüchtigung von Fenstern“ zusätzlich erforderlich: – Formular „Zusätzliche Bestätigung für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ (im „Online-Antrag“ enthalten) 09.01.15 – einschließlich der Bestätigung durch die Kommune zur Einstufung des Gebäudes als sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz (auch separat über das Formular „Zusätzliche Bestätigung für sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ (Formularnummer 600 000 3150) möglich) 09.01.15 Weitere Informationen zum Antragsprozess erhalten Sie im Infocenter der KfW unter der Telefonnummer 0800 53 99 002 (kostenfrei). Zuschusshöhe Mit Nachweis der Einhaltung der Programmanforderungen für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus und der Durchführung von Einzelmaßnahmen können folgende Investitionszuschüsse gewährt werden: – KfW-Effizienzhaus 55: 25% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 18.750 EUR pro Wohneinheit – KfW-Effizienzhaus 70: 20% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 15.000 EUR pro Wohneinheit – KfW-Effizienzhaus 85: 15% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 11.250 EUR pro Wohneinheit – KfW-Effizienzhaus 100: 12,5% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 9.375 EUR pro Wohneinheit – KfW-Effizienzhaus 115: 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 7.500 EUR pro Wohneinheit – KfW-Effizienzhaus Denkmal: 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 7.500 EUR pro Wohneinheit – Einzelmaßnahmen: 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5.000 EUR pro Wohneinheit Bemessungsgrundlage für die Zuschusshöhe ist die Anzahl der Wohneinheiten nach Sanierung. Beim Ersterwerb von sanierten Wohngebäuden/saniertem Wohnungseigentum ist die Bemessungsgrundlage die Anzahl der zu erwerbenden Wohneinheiten gemäß Kaufvertrag. Die förderfähigen Investitionskosten können bis maximal 75.000 EUR pro Wohneinheit bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus bzw. maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit bei der Durchführung von Einzelmaßnahmen bezuschusst werden. Für alle Investitionszuschüsse gilt: Zuschussbeträge unter 300 EUR werden nicht ausgezahlt. Nachweis der Vorhabensdurchführung Nach Abschluss der Maßnahmen, spätestens aber 36 Monate nach Zusage über die Zahlung eines Zuschusses, belegen Sie die programmgemäße Durchführung des Vorhabens wie folgt: – Der Sachverständige prüft die förderfähigen Maßnahmen und bestätigt die Umsetzung des geförderten Vorhabens gemäß der Anlage „Technische Mindestanforderungen“ auf dem Formular „Verwendungsnachweis“ (Formularnummer 600 000 2782). – Der Zuschussnehmer bestätigt die Vorhabensdurchführung sowie die Höhe der Kosten zu den vom Sachverständigen bestätigten förderfähigen Maßnahmen im Formular „Verwendungsnachweis“ und reicht das von ihm und dem Sachverständigen unterschriebene Formular bei der KfW ein. Die aufbewahrungspflichtigen Rechnungen (siehe unter „Auskunfts- und Sorgfaltspflichten des Zuschussnehmers“) müssen die förderfähigen Maßnahmen, die Arbeitsleistung sowie die Adresse des Investitionsobjektes ausweisen und in deutscher Sprache ausgefertigt sein. Rechnungen über förderfähige Maßnahmen sind unbar zu begleichen und die entsprechenden Belege (z.B. Kontoauszüge) als Zahlungsnachweis aufzubewahren. Wie erfolgt die Auszahlung? Ist die Investitionsmaßnahme abgeschlossen, so belegen Sie uns die programmgemäße Durchführung des Vorhabens, wie im Abschnitt „Nachweis der Vorhabensdurchführung“ aufgeführt. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt drei Monate nach Prüfung und Anerkennung der eingereichten Unterlagen zur Quartalsmitte oder zum Quartalsultimo. Auskunfts- und Sorgfaltspflichten des Zuschussnehmers Innerhalb von 10 Jahren nach Zuschusszusage sind von Ihnen aufzubewahren und der KfW auf Verlangen vorzulegen: – Bei Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus: die vollständigen Berechnungsunterlagen sowie alle dafür relevanten Nachweise inklusive der Rechnungen und Nachweise über die geleisteten Zahlungen – Bei Einzelmaßnahmen: alle relevanten Nachweise inklusive der Rechnungen und Nachweise über die geleisteten Zahlungen – Beim Ersterwerb: die vorgenannten Unterlagen zum KfW-Effizienzhaus bzw. für die Einzelmaßnahmen anstelle von Rechnungen ein Nachweis über die förderfähigen Investitionsmaßnahmen und -kosten (mindestens durch eine Bestätigung des Verkäufers) – Unterlagen zur Dokumentation der vom Sachverständigen erbrachten Leistungen (Planung und Vorhabensbegleitung) – Sofern ein hydraulischer Abgleich durchzuführen ist: Nachweis auf dem Bestätigungsformular des VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. (
http://www.intelligent-heizen.info/broschueren)
– Bei einer erforderlichen Luftdichtheitsmessung: Dokumentation des Messergebnisses in einem Messprotokoll – Bei der Sanierung von Baudenkmalen oder sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz: die für die baulichen Sanierungsmaßnahmen erforderlichen Abstimmungsnachweise und die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde oder einer sonstigen zuständigen Behörde (z.B. Bauamt) Eine Übersicht der aufzubewahrenden Unterlagen liegt als Informationsblatt dem „Verwendungsnachweis“ bei. Die KfW behält sich eine jederzeitige Überprüfung der Berechnungsunterlagen und Nachweise sowie eine Vor-Ort-Kontrolle der geförderten Gebäude/Maßnahmen vor. Sofern Sie innerhalb von 10 Jahren das geförderte Gebäude oder die geförderte Wohneinheit verkaufen, ist der Erwerber auf die Förderung der KfW und auf das Verschlechterungsverbot für die energetische Qualität des Gebäudes nach § 11 Absatz 1 EnEV hinzuweisen. Alle Angaben im Antrag zum Verwendungszweck und zum Nachweis der Einhaltung der Fördervoraussetzungen sind subventionserheblich im Sinne des § 264 des Strafgesetzbuches in Verbindung mit § 2 des Subventionsgesetzes. Weitergehende Informationen zu diesem Förderprogramm Weitergehende Informationen zu diesem Programm (Beispiele, häufige Fragen, etc.) finden Sie im Internet unter http://www.kfw.de/430.
Anlagen – „Technische Mindestanforderungen“ – „Liste der technischen FAQ“ – „Liste der förderfähigen Maßnahmen“ Fu�noten
Ansprechpartner KfW Bankengruppe
Palmengartenstra�e 5-9
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02