Source: https://be.buendnis-grundeinkommen.de/geschaeftsordnung/
Timestamp: 2018-02-25 05:18:18
Document Index: 3669314

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE']

Geschäftsordnung – BGE Berlin
Geschäftsordnung des Landesvorstandes des Bündnis Grundeinkommen Landesverband Berlin aus dem Jahre 2017. Die Geschäftsordnung ist in der Landesvorstandssitzung am 20. Januar 2017 beschlossen worden. Die Geschäftsordnung wurde zuletzt geändert durch Beschluss in der Landesvorstandssitzung am 02.September 2017.
Art. 1 Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus den folgenden Mitgliedern
Vorsitzender: Carl-Richard Klütsch
Schatzmeister: Marcel Merle
Art. 2 Tagungen des Landesvorstands
Der Landesvorstand tagt in:
öffentlichen Sitzungen / Sitzungsteilen
nicht öffentlichen Sitzungen / Sitzungsteilen
(1) Zu öffentlichen Sitzungen lädt der Vorsitzende oder im Bedarfsfall die stellvertretende Vorsitzende mit einer Frist von mindestens 5 Tagen per E-Mail oder Protokollnotiz einer Vorstandssitzung ein. Den Termin für eine öffentliche Vorstandssitzungen gibt der Vorsitzende oder einer seiner Beauftragten mit einer Frist von mindestens 5 Tagen auf der Webseite bekannt.
(2) In öffentlichen Sitzungen sind alle Mitglieder des Bündnis Grundeinkommen sowie weitere interessierte Personen stets als Gäste zugelassen. In nichtöffentlichen Sitzungen sind geladene Gäste stets zugelassen. Nicht geladene Gäste, welche den Wunsch der Teilnahme äußern sind zugelassen, sofern keine Gründe dagegen sprechen oder sich ein Mitglied des Vorstandes dagegen ausspricht. Nach Möglichkeit wird Gästen auf Wunsch das Rederecht erteilt. Über die Erteilung des Rederechts für Gäste entscheiden im Zweifel die Vorstandsmitglieder mit einfacher Mehrheit.
(3) Zu nichtöffentlichen Sitzungen lädt der Vorsitzende oder im Bedarfsfall die stellvertretende Vorsitzende mit einer Frist von mindestens 3 Tagen per E-Mail oder Protokollnotiz einer Vorstandssitzung ein. Termine für nicht öffentliche Vorstandssitzungen kann gegebenenfalls der Vorsitzende oder einer seiner Beauftragten mit einer Frist von mindestens 3 Tagen auf der Webseite bekannt geben.
(4) Auf eine formelle und fristgerechte Einladung per Email zu einer nicht öffentlichen Vorstandssitzung kann verzichtet werden sofern alle Mitglieder des Vorstandes nach vorheriger Abstimmung untereinander an der Sitzung teilnehmen.
Art. 3 Anträge
(1) Anträge an den Landesvorstand können in Textform per E-Mail an vorstand_berlin@buendnis-grundeinkommen.de gestellt werden.
(2) Antragsberechtigt dem Vorstand gegenüber sind:
(2.1) Mitglieder des Landesvorstandes
(2.2) Initiativen aus mindestens 3 Personen.
(3) Anträge sollen:
den Namen eines Ansprechpartners enthalten,
mindestens zwei Tage vor einer Vorstandssitzung bis 20 Uhr vorliegen und
mit dem laut dieser Geschäftsordnung zuständigen Vorstandsmitglied im Vorfeld besprochen werden.
(4) Anträge müssen:
den / die Namen der AntragstellerInnen enthalten.
einen Umsetzungsverantwortlichen benennen, der dieser Aufgabe zugestimmt hat. Umsetzungsverantwortliche können auch vom Landesvorstand benannt werden.
einen maximalen Kostenrahmen angeben.
(5) Anträge, die einzelne Punkte in Absatz 3 nicht erfüllen, können aus formalen Gründen abgelehnt werden. Anträge, die einen der Punkte im Absatz 4 auch zum Ende der Debatte nicht erfüllen, gelten zum Ende der Debatte automatisch als abgelehnt.
Art. 4 Beschlüsse
(1) Eine Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Ein abwesendes Mitglied zählt bei Beschlüssen als sich enthaltend, sofern es seinen Willen nicht zuvor eindeutig und nachvollziehbar bekundet hat.
(2) Jedes Mitglied des Landesvorstands kann zu jedem Zeitpunkt ein Meinungsbild zu einer Frage beantragen. Das Meinungsbild stellt keinen Beschluss dar.
(3) Stehen mehrere Anträge konkurrierend zur Abstimmung, so wird per Wahl durch Zustimmung zuerst der Antrag ermittelt, der die höchste Zustimmung erwarten lässt. Über diesen Antrag wird dann noch einmal gesondert abgestimmt.
(4) Beschlüsse auf Vorstandssitzungen werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Änderungen an der Geschäftsordnung erfordern eine absolute Mehrheit.
(5) Auf Antrag eines Mitglieds des Landesvorstands kann ein Antrag auf die nachfolgende Sitzung oder in den Umlauf vertagt werden. Der Antrag auf Vertagung kann zu jedem Zeitpunkt während der Debatte gestellt werden. Über den Antrag auf Vertagung wird – im Zweifel nach einer begründeten Gegenrede – sofort abgestimmt.
(6) Der Vorstand kann Beschlüsse im Umlaufverfahren treffen. Ein Umlaufbeschluss ist gefasst, wenn innerhalb 24 Stunden seit Benachrichtigung per Email oder Slack die absolute Mehrheit der Mitglieder des Landesvorstands dem Antrag zustimmen, sofern kein Vorstandsmitglied innerhalb von 24 Stunden seit Benachrichtigung die Behandlung in der nächsten Sitzung beantragt hat. Noch nicht entschiedene Umlaufbeschlüsse werden in der nächsten Vorstandssitzung behandelt. Im Umlauf getroffene Beschlüsse werden von einem hierzu ernannten Vorstandsmitglied oder Beauftragten dokumentiert und dem Protokoll der nächsten Vorstandssitzung beigefügt.
Art. 5 Wirksamkeit von Beschlüssen
(1) Befürwortende Beschlüsse des Landesvorstands werden 24 Stunden nach Veröffentlichung des Beschlusses wirksam („Karenzzeit“). In öffentlichen Sitzungen oder Sitzungsteilen gefasste Beschlüsse gelten zum Ende der Sitzung als veröffentlicht. In nichtöffentlichen Sitzungen oder Sitzungsteilen gefasste Beschlüsse gelten mit Veröffentlichung auf der Webseite als veröffentlicht. Ablehnende Beschlüsse wirken unmittelbar.
(2) Erfordern objektive Gesichtspunkte eine unverzügliche Umsetzung des Beschlusses, kann der Landesvorstand abweichend von Absatz 1 die sofortige Wirksamkeit beschließen. In diesem Fall muss der Beschluss einstimmig erfolgen und ist, soweit möglich und sinnvoll, auf den Umfang, der einer unverzüglichen Entscheidung bedarf, zu beschränken.
Art. 6 Nachvollziehbarkeit der Vorstandsarbeit
(1) Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen oder Sitzungsteile werden protokolliert. Das Protokoll enthält mindestens:
gestellte Anträge (nicht Geschäftsordnungsanträge) im Wortlaut,
detaillierte Ergebnisse aller Abstimmungen über die Anträge (nicht Geschäftsordnungsanträge)
und gegebenenfalls Wahlprotokolle.
Das Protokoll gibt zudem im Regelfall den Verlauf der Debatten wieder.
(2) Protokolle aus nichtöffentlichen Sitzungsteilen sind nicht öffentlich. Sie werden nach Ablauf eines Jahres veröffentlicht, sofern nicht vorher ein anderslautender Beschluss getroffen wird oder sie personenbezogene Daten ( insbesondere Personalangelegenheiten und Ordnungsmaßnahmen ) betreffen.
(3) Der Beschluss der Nichtöffentlichkeit sowie die Tagesordnung der nichtöffentlichen Sitzungsteile werden im Vorfeld der nicht öffentlichen Sitzung im öffentlichen Sitzungsteil bekanntgegeben sowie im öffentlichen Protokoll vermerkt.
(4) Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungsteilen werden – gegebenenfalls anonymisiert – nach Beschluss veröffentlicht, sofern der Inhalt des Beschlusses nicht zur Verschlusssache erklärt wird.
(5) Klausuren finden im Regelfall ohne Anwesenheit der Öffentlichkeit statt und werden nicht protokolliert. Die ausgetauschten Mitteilungen und Informationen aus Klausuren unterliegen Vertraulichkeit, sofern nicht per Konsensbeschluss etwas anderes vereinbart wird.
(6) Verschlusssachen werden separat protokolliert und den Mitgliedern des Landesvorstands zugestellt.
Art. 7 Verwaltung der Mitgliederdaten und deren Zugriff und Sicherung
(1) Die Mitgliederdaten des Bündnis Grundeinkommen Landesverband Berlin werden in einer zentralen Datenbank gepflegt. Sie werden von den Mitgliedern des Landesvorstandes oder entsprechend Beauftragten verwaltet.
(2) Der Vorstand kann per Beschluss Mitgliedern der Partei oder Angestellten Zugriff auf die Mitgliederdaten gewähren. Dieser Zugriff ist an die Abgabe einer Datenschutzverpflichtung sowie einer Versicherung an Eides statt gebunden und kann auf ausgewählte Daten beschränkt werden.
(3) Jeder Zugriffsberechtigte ist dazu verpflichtet, seine Zugangsdaten und die Mitgliederdaten nach bestem Wissen und Gewissen zu schützen. Nicht mehr benötigte Daten sind unverzüglich vollständig zu löschen, wenn keine rechtlichen Aufbewahrungsfristen der Löschung entgegenstehen.
(4) Eine Weitergabe von Mitgliederdaten an nicht Zugriffsberechtigte ist untersagt.
Art. 8 Aufgabenverteilung
Die Geschäftsbereiche der Vorstandsmitglieder sind:
Leitung und Koordination des Vorstands und der Vorstandssitzungen
Mitwirkung Events & Veranstaltungen
Mitwirkung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pflege der Beziehungen zum Bundesvorstand
Vertretung der Partei nach außen
Pflege der Beziehungen zu innerparteilichen und BGE-nahen Gruppen
Mitwirkung / Vertretung bei der Leitung und Koordination des Vorstands und der Vorstandssitzungen
Verantwortung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mitwirkung bei Events und Veranstaltungen
Ansprechpartner parteiinterne/parteinahe Medien
Vertretung des Vorsitzenden bei Krankheit oder Abwesenheit
Gesamtverantwortung Bereich Finanzen in Zusammenarbeit mit der Bundesschatzmeisterin
Koordination & Gesamtverantwortung „BerlinIT“ und Abstimmung mit der „BundesIT“
Art. 9 Vertretung gegenüber Banken und sonstigen Finanzinstituten sowie dem Finanzamt
Die Vertretung gegenüber Banken und sonstigen Finanzinstituten sowie dem Finanzamt erfolgt durch den Schatzmeister Marcel Merle.
Diese Geschäftsordnung wurde am 02. September 2017 in dieser Form beschlossen.
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