Source: https://www.pfalzwerke-netz.de/unser-netz/netznutzung-strom/netzentgelte
Timestamp: 2020-07-11 11:28:32
Document Index: 176763978

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 14', '§ 26', '§ 19', '§ 17', '§ 18']

Stromnetze haben eine natürliche Monopolstellung inne: Denn Wettbewerb wirkt nur eingeschränkt oder ist ganz außer Kraft gesetzt. Dennoch müssen die Entgelte für die Durchleitung von Strom transparent und angemessen kalkuliert werden. Auf diese Weise möchte die Bundesnetzagentur die Interessen von Verbrauchern und Energieversorgungsunternehmen sichern.
Um Wettbewerb zu simulieren, gibt es Regulierungswerkzeuge wie die Anreizregulierung. Bei einer Anpassung der Erlösobergrenze gemäß § 4 Abs. 3 und 5 der Anreizregulierungsverordnung (ARegV) sind wir dazu verpflichtet, auch Ihre Entgelte anzupassen, soweit sich daraus eine Senkung der Netzentgelte ergäbe.
Die Erlösübergrenze (EO) bildet den Ausgangspunkt für die Netzentgelte. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat unsere Erlösobergrenze für die dritte Regulierungsperiode (2019 bis 2023) festgelegt. Darüber hinaus hat sie Qualitätselemente für 2019 und 2020 definiert.
Entsprechend den Hinweisen der Bundesnetzagentur haben wir die Erlösobergrenze zum 1. Januar für das Kalenderjahr 2020 aktualisiert. Zusätzlich hat die BNetzA die EO um einen Kapitalkostenaufschlag angepasst und eine vorläufige Genehmigung der Regulierungskontosalden für 2013 bis 2018 erteilt. Auf dieser Basis haben wir die Entgelte für den Netzzugang und den grundzuständigen Messstellenbetrieb ab 1. Januar 2020 neu kalkuliert.
Die Kosten für die vorgelagerten Netzebenen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Dies resultiert größtenteils aus dem bundesweiten Kostenausgleich zwischen den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) gemäß §§ 14a-d, 32a StromNEV und wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter fortsetzen.
Bei den vorgelagerten Netzbetreibern haben die Preise der Indikation auch für die endgültigen Netzentgelte 2020 weiterhin Bestand und so wird auch die Pfalzwerke Netz AG keine Preisanpassung im Vergleich zur Indikation für 2020 vornehmen.
Mit den Entgelten für den Netzzugang und den Messentgelten sind auch die Umlagen gemäß § 26 KWKG, § 19 Abs. 2 StromNEV (atypische und intensive Netznutzung), § 17f EnWG (Offshore-Netzumlage) und § 18 AbLaV (Lastabschaltung) sowie die Konzessionsabgabe und Umsatzsteuer abzurechnen.
Netzentgelte für das Kalenderjahr 2020
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2019
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2018
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2017
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2016
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2015
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2012
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2011
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2010
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Netznutzungsentgelte ab 1. Januar 2009
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