Source: http://cms.jaegercorps-wevelinghoven.de/satzung.html
Timestamp: 2020-01-23 05:19:13
Document Index: 161844933

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§5', '§ 4', '§6', '§8', '§ 11', '§ 13', '§ 4', '§ 15', '§ 13']

Satzung - Jägercorps 1924 Wevelinghoven
Die Satzung des Jägercorps 1924 Wevelinghoven
Das Corps führt den Namen "Jägercorps 1924 Wevelinghoven" und hat seinen Sitz in der Stadt Wevelinghoven (Stadt Grevenbroich).
Das Jägercorps gehört dem Schützenregiment des
Bürgerschützen-Verein 1924 Wevelinghoven e.V. (nachfolgend BSV genannt) an.
Das Jägercorps ist an die jeweilige gültige Satzung des BSV gebunden.
Das Corps hat den Zweck, den Heimat- und Gemeinschaftssinn, insbesondere innerhalb der Corpsmitglieder, zu festigen und zu fördern. Traditionen und Überlieferungen aus der Stadt Wevelinghoven sind zu wahren.
Das Jägercorps besteht aus einem Zusammenschluss einzelner Jägerzüge, die eine Mindeststärke von 6 (sechs) Mann nachweisen müssen.
Durch die schriftliche Meldung der Züge an den BSV und durch die Zahlung des Jägercorpsbeitrages werden die Mitglieder der Jägerzüge auch Mitglieder des Jägercorps.
Die Jägerzüge bestimmen ihre Mitglieder in eigener Verantwortung.
Die Mitgliedschaft können Männer erwerben, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.
Der Vorstand des Jägercorps behält sich vor, Einzelpersonen oder Personengruppen die Mitgliedschaft im Jägercorps zu verweigern. Insbesondere in solchen Fällen, wo der gute Ruf und das Ansehen des Jägercorps negativ beeinflusst werden oder Schaden nehmen könnte.
Die Züge erklären sich bereit, an den Veranstaltungen des Jägercorps sowie des BSV, insbesondere dem jährlich stattfindenden Schützenfest, aktiv teilzunehmen.
Durch die Mitgliedschaft im Corps erkennen die Züge die Satzung des Jägercorps als für sie verbindlich an.
Die Organe des Jägercorps sind:
b) die Offiziersversammlung
Sie nimmt den Jahresbericht des Vorstands entgegen, stellt den Kassenabschluss fest und nimmt den Bericht der Kassenprüfer entgegen.
Die Generalversammlung entscheidet über die Entlastung des Vorstands.
Die Generalversammlung beschließt die Corpssatzung.
Die Generalversammlung wählt den Major des Jägercorps, den Vorstand und die Kassenprüfer.
Die Einladung zur Generalversammlung ist den Zugführern bzw. Postempfängern der Züge spätestens 12 Kalendertage vor dem Versammlungstermin schriftlich mit Angabe der Tagesordnung bekannt zugeben.
Durch Veröffentlichung der Einladung in der Tagespresse soll über die Einberufung zur Generalversammlung informiert werden.
Jede ordnungsgemäß [§ 4.2 dieser Satzung] eingeladene Generalversammlung ist beschlussfähig.
Die Einladung mit Bekanntgabe der Tagesordnung wird in Abstimmung mit dem Corpsvorstand durch den Vorsitzenden ausgesprochen. Jeder Jägerzug ist berechtigt, schriftliche Anträge zur Tagesordnung einzureichen. Anträge müssen eine Woche vor dem Versammlungstermin eingegangen sein.
Beschlüsse sind vom Schriftführer im Ergebnis zu protokollieren. Die Protokolle sind den Zugführern bzw. den Postempfängern spätestens mit der Einladung der nächsten Offiziersversammlung zuzustellen. Protokolle gelten als genehmigt, wenn nicht innerhalb von drei Wochen nach Zustellung Anmerkungen beim Vorsitzenden eingegangen sind.
§5 Die Offiziersversammlung
Die Offiziersversammlung hat die Aufgabe, Beratungen in allen Corpsangelegenheiten und die Beschlussfassung bei dringenden Angelegenheiten zwischen den jeweils stattfindenden Generalversammlungen durchzuführen. Die Generalversammlung hat solche Beschlüsse zu bestätigen. Die Offiziersversammlung muss mindestens zweimal im Jahr durch den Major des Jägercorps einberufen werden.
In der Offiziersversammlung hat jeder anwesende Offizier (oder sein Vertreter) eines Zuges Stimmrecht. Jeder Jägerzug hat bei Anwesenheit maximal zwei Stimmen. Außerdem sind die Vorstandsmitglieder des Jägercorps stimmberechtigt.
Die Offiziersversammlung wird vom Major geleitet. In seiner Abwesenheit übernimmt der Vorsitzende bzw. der Geschäftsführer die Leitung der Sitzung.
Für Einladung, Beschlussfähigkeit, Tagesordnung und Protokolle gelten die Bestimmungen des § 4 dieser Satzung entsprechend.
§6 Der Vorstand / Der Major
d) dem stellvertretenden Geschäftsführer (Schriftführer)
g) bis zu vier Beisitzer
Sollte der amtierende Jägermajor nicht mit dem Vorsitzenden identisch sein, ist er Mitglied des Vorstandes.
Der Vorsitzende leitet die Versammlung. In seiner Abwesenheit übernimmt sein Stellvertreter diese Aufgabe.
Der Jägermajor führt das Kommando über das Corps bei Umzügen, Corpsschießen und sonstigen Corpsangelegenheiten.
Der Vorstand / der Major wird auf die Dauer von 3 Jahren von der Generalversammlung gewählt. Wiederwahl ist möglich. Mit Erreichen des 75. Lebensjahres endet spätestens die Amtszeit.
Zur Sicherstellung und Gewährleistung der Geschäftsabläufe kann sich der Vorstand Ordnungen geben. Diese sind der Generalversammlung zur Kenntnis zu bringen.
Wahlen werden öffentlich per Handzeichen durchgeführt und mit einfacher Mehrheit entschieden. Geheime Wahlen finden auf Antrag aus der Versammlung statt.
In den Generalversammlungen sind alle anwesenden Mitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr stimmberechtigt. Jungjäger, im Alter zwischen dem 14. und dem vollendeten 17. Lebensjahr, sind noch nicht stimmberechtigt.
Gewählt werden können Corpsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und auf der Generalversammlung anwesend sind bzw. die schriftliche Zusage zur Annahme der Wahl erklärt haben.
Die Gewählten treten ihr Amt mit der Annahme der Wahl an.
Um eine Kontinuität der Vorstandsarbeit zu gewährleisten, werden in einem Jahr
und im darauffolgenden Jahr
d) der Major
§8 Corpskasse
Die Corpskasse führt der Kassierer. Hierzu ist ein Kassenbuch mit einfacher Einnahmen- und Ausgabenrechnung zu führen. Belege sind chronologisch abzulegen.
Die Corpskasse wird jedes Jahr von 2 Kassenprüfern, die jährlich bei der Generalversammlung neu gewählt werden, geprüft. Eine Kassenprüfung ist jederzeit zulässig. Im Regelfall soll spätestens vier Wochen vor der Generalversammlung geprüft werden. Die Kassenprüfer haben einen mündlichen Prüfungsbericht der Generalversammlung abzugeben. Ein Prüfungsvermerk der Kassenprüfer ist den Kassenbüchern beizufügen.
Kein Mitglied des Corps hat Anspruch auf Kostenerstattung. Vorstand und Major sind ehrenamtlich tätig.
Der Beitrag zum Jägercorps wird auf der 1. Offiziersversammlung eines jeden Jahres ermittelt und als Empfehlung der Generalversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt.
Sofern erforderlich, können für bestimmte Zwecke sowie bei außergewöhnlichen Umständen zum Erreichen beschlossener Projekte/Maßnahmen Kostenumlagen von der Offiziersversammlung oder vom Vorstand vorbereitet und von der Generalversammlung beschlossen werden. Dieser Beschluss ist für alle Jäger bindend.
Der Beitrag ist mit der Abgabe der Zugmeldung zum jährlichen Schützenfest fällig. Die Fälligkeit einer Kostenumlage muss mit Beschluss der Umlage festgelegt werden.
Alle durch das Jägercorps angeschafften Sachgegenstände, wie Fahnen, Uniformen, Degen, Füllhörner usw. sind dessen Eigentum.
Mitglieder, die solche Gegenstände kurzzeitig leihweise zur Benutzung erhalten, haben diese pfleglich zu behandeln und im Falle einer Beschädigung bzw. bei Verlust vollen Schadensersatz zu leisten.
Auf Verlangen des Vorstandes sind die geliehenen Gegenstände unverzüglich zurückzugeben.
§ 11 Uniform und Uniformzubehör
Die Uniform der Mitglieder des Jägercorps besteht an den Schützenfesttagen aus
a) einem grünen Uniformrock,
b) einer weißen Hose,
c) einem grünen Uniformhut,
d) einem weißen Hemd,
e) einer grünen, zum Uniformrock passenden Krawatte,
f) weißen Handschuhen,
g) schwarzen Strümpfen,
h) schwarzen Hosenstegen,
i) schwarzen Halbschuhen.
Die Uniform hat am Schützenfestsonntag, -montag und –dienstag während der Umzüge Bestand. Außerhalb der Festzüge besteht die Uniform bei offiziellen Anlässen aus den unter a, b, d, e, g und i aufgeführten Uniformteilen.
Vor einer Neuanschaffung einer Uniform muss die Farbe und das Material des Uniformstoffes mit dem Corpsvorstand abgestimmt werden.
Uniformen, die nicht in das Gesamtbild des Jägercorps passen, werden nicht zugelassen.
An den Schützenfesttagen (sonntags und montags) haben die Jägerzüge ein mit Frischblumen gefülltes Horn mitzuführen.
In besonderen Ausnahmefällen kann der Corpsvorstand auf Antrag eine Befreiung von dieser Verpflichtung erteilen.
Jeder Jägerzug führt während der Festumzüge am Sonntag und Montag Holzgewehre mit. Die Anzahl der mitzuführenden Holzgewehre richtet sich nach der Zugstärke. Lediglich die Hornträger, die Offiziere, die Fahnenträger und der amtierende Corps - und Zugkönig sind hiervon befreit.
Die Jägerzüge werden von einem Zugführer geführt. Ihm zur Seite stehen ein Leutnant und ein Hauptfeldwebel (Spieß).
Ein Jägerzug muss während der Schützenfestumzüge in einer Mindeststärke von 1:5 antreten.
Fahnenträger werden von zwei Fahnenoffizieren begleitet. Sie marschieren vor dem Zugführer. Schwenkfahnen sind zwischen dem Zugführer und der ersten Zugreihe angeordnet.
Der Hornträger ist links außen in der ersten Zugreihe angeordnet.
Die Mitgliedschaft im Jägercorps 1924 Wevelinghoven erlischt:
a) durch schriftlich dem Vorstand zu erklärenden Austritt,
b) durch Nichtzahlung des festgesetzten Jahresbeitrages,
c) durch Tod einer Einzelperson oder
d) durch Ausschluss nach Beschluss des BSV oder des Jägercorps.
Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, insbesondere bei schweren Verstößen gegen die satzungsmäßigen Pflichten und/ oder bei Verletzung des Ansehens des Jägercorps, kann der Vorstand Einzelpersonen oder Personengruppen aus dem Jägercorps mit sofortiger Wirkung ausschließen. Gegen diesen Beschluss steht dem ausgeschlossenen Mitglied/ der Gruppe ein Einspruchsrecht zu.
Dieser Einspruch muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Vorstandsentscheidung beim Vorsitzenden schriftlich eingelegt werden.
Der Vorstand hat einen ordnungsgemäß eingelegten Einspruch innerhalb drei Wochen nach Bekannt werden zu behandeln. Hierbei soll die Mitwirkung des Ehrenrates des BSV beantragt werden. Die so ermittelte Entscheidung ist endgültig.
§ 13 Auflösung des Jägercorps
Das Jägercorps kann nur durch Beschluss einer Generalversammlung mit 2/3 Mehrheit der Anwesenden aufgelöst werden.
Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn gem. § 4 dieser Satzung und unter Angabe des Tagesordnungspunktes 'Auflösung des Jägercorps 1924 Wevelinghoven' eingeladen wurde.
Der verbleibende Kassenbestand ist in einem solchen Falle auf ein Sperrkonto einzuzahlen und unter treuhänderische Verwaltung des BSV zu setzen.
Das Sachvermögen des Jägercorps ist ebenfalls unter treuhänderische Verwaltung des BSV zu stellen. Dieser gewährleistet eine ordnungsgemäße und sachgerechte Lagerung.
Hierfür eventuell entstehende Kosten können dem Kassenbestand des aufgelösten Jägercorps entnommen werden. Der Schatzmeister des BSV führt hierzu ein separates Kassenbuch.
Bei Neugründung eines Jägercorps innerhalb des BSV ist dieser verpflichtet, dem Jägercorps alle Sachgegenstände des alten Corps zurückzugeben bzw. den Zeitwert der Gegenstände, die anderweitig eingesetzt wurden, zu erstatten.
Diese Satzung kann nur von einer ordnungsgemäß einberufenen Generalversammlung des Jägercorps 1924 Wevelinghoven mit 2/3 Mehrheit der Anwesenden geändert werden. Der Tagesordnungspunkt 'Satzungsänderung des Jägercorps 1924 Wevelinghoven' muss in der Einladung aufgeführt sein.
§ 15 Satzungsannahme
Diese Satzung wurde von der ordnungsgemäß einberufenen Generalversammlung am 15. März 1998 mit 64 von 81 Stimmen beschlossen.
Damit wurde die in § 13 geforderte 2/3 Mehrheit erreicht.
In dieser Generalversammlung waren Vertreter von 26 Jägerzügen anwesend.
Das Jägercorps umfasste zu diesem Zeitpunkt 36 Züge.
Diese Satzung ersetzt alle bisher gültigen Satzungen und Bestimmungen des Jägercorps 1924 Wevelinghoven.
Stadt Wevelinghoven, im März 1998