Source: http://www.haaf.de/?id_cnt=25&mod=page&lang=de
Timestamp: 2016-07-02 07:30:22
Document Index: 301098356

Matched Legal Cases: ['§2', '§ 415', '§3', '§ 435', 'Art. 29', '§ 7', '§4', 'Art. 8', '§6', '§10', '§13', '§15']

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Folder (PDF 576 KB) 60 Jahre Haaf (1,6 MB) CMR-Frachtbrief Lademittelbegleitschein
Allgemeine Gesch�ftsbedingungen Stand 17. Dezember 2012
Für erteilte Beförderungsaufträge gelten ausschließlich die nachfolgenden Bedingungen. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen, insbesondere ADSp und VBGL werden von uns nicht anerkannt. Abweichungen bedürfen unserer schriftlichen Zustimmung. Durch den Frachtpreis sind der Transport des Gutes, das Beladen und die Befestigung des Gutes auf der Ladefläche, bzw. in Wechselbrücken oder in Containern, die Entladung, die stückzahlmäßige Überprüfung, das Palettenhandling und etwaige Standzeiten – jeweils einschließlich Be- bzw. Entladezeit – (bis 4 Stunden bei der Beladung national und international, national bis 4 Stunden bei der Entladung und international bis 6 Stunden für die Entladung, einschließlich Zollausgangs- und -eingangsabfertigung) abgegolten. Standgeldforderungen setzen voraus, dass die Wartezeiten in den Frachtpapieren von der verladenden Stelle und/oder vom Empfänger mit Stempel, Unterschrift und Namen in Druckbuchstaben bestätigt und die Tachoscheiben bzw. Ausdrucke des digitalen Kontrollgerätes in Kopie vorgelegt werden. §2 Ausfallfracht
Wird der von uns erteilte Auftrag gekündigt, bevor das Gut beladen ist, gilt § 415 Abs. 2 HGB nicht. Es besteht nur ein Anspruch in Höhe von 5% der vereinbarten Fracht, wobei es dem Auftragnehmer vorbehalten bleibt, nachzuweisen, dass ihm ein höherer Aufwand entstanden ist. §3 Versicherung und Haftung
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nur solche Transporte anzunehmen, für die er ausreichend im Sinne der vorstehenden Regelung versichert ist mit einer Mindestdeckung von 150.000,00 € pro Schadensfall national wie international, auch für den Fall eines qualifizierten Verschuldens im Sinne von § 435 HGB bzw. Art. 29 CMR. Eine Versicherungsbestätigung nach § 7 a GüKG mit einem Ausstellungsdatum nicht älter als 6 Monate ist im Fahrzeug mitzuführen und uns vor Beladung in Ablichtung zu übersenden, sofern sie uns nicht bereits vorliegt. §4 Genehmigungen und Mitführungspflicht
Der Auftragnehmer verpflichtet sich weiter, nur Transporte anzunehmen, für deren Durchführung er über die erforderlichen Berechtigungen wie nationale Erlaubnis, Gemeinschaftslizenz, CEMT- oder bilaterale Genehmigung verfügt und dass er nur ordnungsgemäß beschäftigtes Fahrerpersonal einsetzt. Fahrerpersonal, das nicht aus den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) stammt, muss eine Fahrerbescheinigung ständig bei sich führen und den Kontrollbeamten und uns auf Anforderung vorlegen. Bei Kabotagetransporten innerhalb der EU ist zu beachten, dass nach Einreise eines beladenen Fahrzeuges in einen Aufnahmestaat, z. B. Deutschland, nur drei nationale Transporte in dem Aufnahmestaat innerhalb von sieben Tagen nach der letzten Entladung durchgeführt werden dürfen. Erfolgt die Einreise mit einem unbeladenen Fahrzeug, darf dann, wenn zuvor eine grenzüberschreitende Beförderung durchgeführt wurde, ein nationaler Transport in dem Aufnahmestaat binnen drei Tagen nach Einfahrt durchgeführt werden. Das erforderliche Begleitpapier gemäß Art. 8 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1072/09 ist stets vollständig ausgefüllt mitzuführen und den Kontrollbeamten und uns auf Anforderung vorzulegen.
Die Umladung des Gutes oder Beiladungen sowie der Einsatz von Subunternehmern bei der Durchführung dieses Auftrages sind nur bei vorheriger schriftlicher Zustimmung durch uns zulässig. §6 Ladungssicherung und Fahrzeuganforderungen
Im Falle der Nichtgestellung eines Fahrzeuges, berechnen wir nach einer Nachfrist die Kosten für die Beschaffung eines Ersatzfahrzeuges, mindestens 150,00 €. §10 Gefahrgut
Alle Zolldokumente sind beim zuständigen Zollamt ordnungsgemäß zu erledigen. Bei Transporten, die im Carnet-TIR-Verfahren abgewickelt werden, sind uns unverzüglich nach Schließen der Papiere Kopien des Carnet-TIR vorab per Fax zu übersenden, bei Verwendung von T-Papieren gilt entsprechendes. §13 Kundenschutz
Die Abtretung von Forderungen an Dritte ist ohne unsere Zustimmung ausgeschlossen. §15 Gerichtsstand und gegenstehende Geschäftsbedingungen
Gerichtstand und Erfüllungsort für alle Leistungen aus diesem Vertrag ist Speyer, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. © 2016 HAAF Spedition GmbH & Co. KG - HAAF Warehouse Logistics GmbH | ADSp | CMR | SQAS | Impressum
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