Source: https://www.burmann-agentur.de/?page_id=102
Timestamp: 2019-08-23 04:25:49
Document Index: 331258288

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

﻿ R e i s e b e d i n g u n g e n | Homepage von Ernst Burmann
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Burmann Agentur Gruppenreisen GmbH (BUAG) ab 1. Juli 2018
Um der leichten Lesbarkeit ist vom „Kunden“ oder vom „Reisenden“ die Rede. Selbstverständlich ist damit auch die Kundin und die Reisende gemeint.
Wenn BUAG Eine Gruppenreise als Reisevermittler anbietet (z.B. 2018 Israel und Rom, 2019 Madeira und Ostsee), gelten die Bedingungen des Veranstalters, die dann natürlich mitgeliefert werden
Anmeldung und Reisebestätigung.
1.1. Die Reiseanmeldung erbitten wir schriftlich, auf dem vorgesehenen Formular oder über das Internet, auf der Webseite von BUAG (Online-Buchungsformular). Mit der Anmeldung bietet der Kunde BUAG den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung, dieser Reisebedingungen und der Datenschutzbestimmungen verbindlich an. Mit der Anmeldung erkennt der Kunde die AGB und die Datenschutzverordnung an. Er erhält das Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden
1.2. Der Kunde haftet für alle Verpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung mit vornimmt.
1.3. Der Reisevertrag kommt durch die schriftliche Buchungsbestätigung, mit der auch das Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden ausgehändigt wird und durch die Anzahlung zustande.
2.1. Mit Vertragsabschluss und nach Aushändigung des Sicherungsscheins gemäß § 651k Abs. 4 BGB ist eine Anzahlung zu leisten. Die Höhe der Anzahlung beträgt 20% des Reisepreises, es sei denn, eine andere Höhe ist vereinbart worden.
2.2. Wenn der Sicherungsschein übergeben ist, ist die Restzahlung 3 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird. Bei Nichtdurchführung wird die Anzahlung zurückbezahlt.
3.1. Die Leistungsverpflichtungen ergeben sich aus der Reisebestätigung in Verbindung mit der Reiseausschreibung. Natürlich gelten auch schriftlich festgehaltene Sondervereinbarungen.
3.2. Leistungsträger (z. B. Hotels, Fluggesellschaften) sind nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.
3.3. Wenn Reiseleistungen nicht in Anspruch genommen werden, gibt es keinen Anspruch auf anteilige Erstattung. Es können jedoch Vereinbarungen getroffen werden, dass solche Erstattungen (z.B. für einzelne Ausflüge oder Mahlzeiten) nach vorheriger Vereinbarung ermöglicht werden.
4.Ausführendes Luftfahrtunternehmen
4.1. BUAG informiert den Kunden entsprechend der „EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens“ in der Ausschreibung oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.
4.2. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, wird diejenige Fluggesellschaft genannt, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird. Sobald BUAG weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird der Kunde informiert, ebenso bei einem Wechsel der Gesellschaft.
5. Preisanpassung, höchstens 8%
BUAG behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse zu ändern:
Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 3 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbar waren.
5.5. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises ist der Kunde unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 21. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 8% ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten.
6.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung. Der Rücktritt ist schriftlich zu erklären.
6.2. Im Fall des Rücktritts durch den Kunden steht BUAG unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und gewöhnlich möglicher anderweitiger Verwendung der Reiseleistung folgende pauschale Entschädigung pro Person zu:
a) Bei Flugpauschalreisen, bei Bahn- und Busreisen
vom 119. bis 62. Tag vor Reisebeginn: 10% des Reisepreises
vom 61. bis 42. Tag vor Reisebeginn: 20% des Reisepreises
vom 14. bis 3 Tag vor Reisebeginn: 75% des Reisepreises
vom 2. Tag vor der Abreise und bei Nichtantritt: 90% des Reisepreises
Neben diesen Pauschalen können in Rechnung gestellt werden: Eintrittskarten, die bereits bezahlt wurden oder bezahlen werden müssen und nicht zurück gegeben werden konnten(Oper, Theater, Konzert, Ballett, etc.); Gebühren, die uns Fluggesellschaften berechnen; Visabeschaffungsgebühren; gebuchte Zusatzleistungen.
6.3. Dem Kunden ist es gestattet, nachzuweisen, dass ihr tatsächlich keine oder wesentlich geringere Kosten als die geltend gemachte Kostenpauschale entsprechend vorstehender Regelung entstanden sind. In diesem Fall ist der Kunde nur zur Bezahlung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet. BUAG wird in jedem Fall versuchen, die Stornokosten kundengünstig zu gestalten.
6.4. Durch die vorstehenden Bestimmungen bleibt das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, unberührt.
7.1. Die vertragliche Haftung von BUAG für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten) ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, so weit
a) ein Schaden des Kunden von BUAG weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde
b) soweit BUAG für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
7.2. BUAG haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von BUAG sind. BUAG haftet jedoch
b) wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von BUAG ursächlich geworden ist.
8.1. Der Kunde ist verpflichtet, auftretende Mängel unverzüglich der von BUAG eingesetzten Reiseleitung oder der örtlichen Agentur anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.
8.5. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet BUAG innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag – im eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch Erklärung in Textform – kündigen. Dasselbe gilt, wenn der Kunde die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, BUAG erkennbaren Grund, nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von BUAG oder seinen Beauftragten verweigert wird, oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt wird. Erfolgt nach diesen Bestimmungen eine zulässige Kündigung des Reisevertrages durch den Kunden, so bestimmen sich die Rechtsfolgen dieser Kündigung nach den §§ 651 e Abs. 3 und Abs. 4 BGB. Die Vorschrift des § 651 j BGB (Kündigung wegen höherer Gewalt) bleibt hiervon unberührt.
8.6. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen hat der Kunde ausschließlich nach Reiseende innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber BUAG geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber BUAG unter der nachstehend angegebenen Anschrift erfolgen. Eine Geltendmachung in Textform wird dringend empfohlen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Diese Frist gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen, wenn Gewährleistungsrechte aus den §§ 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.
8.7. BUAG nimmt nicht an einem freiwilligen Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. Trotzdem sind wir verpflichtet, Ihnen die Kontaktdaten der zuständigen Stelle zu nennen: Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V., Straßburger Str. 8, 77694 Kehl, Telefon: +49 785179579 40, Telefax: +49 7851 79579 41, www.verbraucher-schlichter.de, mail@verbraucher-schlichter.de. Außerdem weist BUAG für alle Reiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform hin.
Kündigung wegen Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl
Wird die in der in der Ausschreibung und noch einmal in der Bestätigung genannte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann BUAG bis 21 Tage vor Reisebeginn die Reise stornieren und alle bis dahin geleisteten Zahlungen zurück erstatten. Auch eine frühere Stornierung ist möglich.
Ansprüche des Kunden bei Reisemängeln nach den §§ 651c bis f BGB verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise enden sollte.
Für Klagen gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von BUAG vereinbart. BUAG nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.