Source: https://gesetze-in-app.de/GmbHG/31
Timestamp: 2019-05-22 01:46:20
Document Index: 311534735

Matched Legal Cases: ['§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 249', '§ 246', '§ 197', '§ 199', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§31', '§ 31', '§31', '§ 31', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 43', '§ 778', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 30', '§ 30', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 30', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§31', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§30', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 93', '§ 43', 'BGH', '§ 31', '§ 272', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§31', 'Art. 229', '§12', 'BGH', '§ 30', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 43', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', '§ 30', 'BGH']

§ 31 GmbHG: Erstattung verbotener Rückzahlungen
BGH, URTEIL vom 1.11.2007, Az. II ZR 180/06 Abgesehen davon, dass in diesem Fall der Anspruch aus § 31 GmbHG analog nicht der Komplementär-GmbH, sondern der KG zusteht (vgl. BGHZ 60, 324, 329 f.; 110, 342, 346), betrifft das jedoch lediglich den Aspekt und die Regeln der Kapitalerhaltung, deren Anwendung einen ordnungsgemäß abgeschlossenen Kapitalaufbringungsvorgang voraussetzt (vgl. Sen.Urt. v. 17. September 2001 - II ZR 275/99, ZIP 2001, 1997 f.).
BGH, vom 1.8.1965, Az. Denn da eine Vollversammlung (§ 31 Abs« 3 GmbHG) hier nicht erforderlich war und der in das Handelsregister eingetragene Verschmelzungsbeschluß gemäß § 249 Abs« 3 AktG 1937 gerichtlich oder notariell beurkundet gewesen sein muß, hätte ein Vertretungsmangel nach den sinngemäß anwendbaren aktienrechtlichen Vorschriften nur durch eine Anfechtungsklage geltend gemacht werden können, die hier nicht erhoben ist (vgl« § 246, § 197 Abs« 1, § 199 Abs« 1 AktG 1937; BGHZ 14, 25, 36; 51, 209, 212).
BGH, URTEIL vom 1.1.1990, Az. II ZR 268/88 Erstattet die Kommanditgesellschaft dem Gesellschafter die Leistung, bevor das Stammkapital ihrer Komplementär-GmbH auf andere Weise gedeckt ist, so ist er der Gesellschaft entsprechend § 31 GmbHG verpflichtet, das Empfangene zurückzuzahlen (vgl. BGHZ 60, 324, 328; 69, 274, 280).
BGH, URTEIL vom 1.1.1990, Az. II ZR 268/88 Sie hatten deshalb entsprechend § 31 GmbHG der Kommanditgesellschaft das Geleistete zu erstatten (vgl. BGHZ 81, 252, 260).
BGH, URTEIL vom 1.8.2003, Az. II ZR 229/02 b)	Bei der - auf den Betrag der Stammkapitalziffer begrenzten - Ausfallhaftung eines GmbH-Gesellschafters gemäß § 31 Abs.3 GmbHG ist dessen eigener Anteil am Stammkapital nicht abzuziehen (Ergänzung zu dem Sen.Urt. v. 25. Februar 2002 - II ZR 196/00, BGHZ 150, 61).
BGH, URTEIL vom 1.8.1976, Az. II ZR 163/75 Denn § 31 Abs. 1 GmbHG ist auf Auszahlungen aus einem bereits überschuldeten GmbH-Vermögen entsprechend anzuwenden (BGHZ 60, 324, 331 ff).
BGH, URTEIL vom 1.6.2005, Az. II ZR 285/03 Ob daraus zu folgern ist, daß ein Gesellschafter, der seinen Geschäftsanteil nach der Auszahlung, aber vor Fälligkeit des Anspruchs aus § 31 Abs.3 GmbHG veräußert hat, neben dem Erwerber haftet (so BGH, Urt. v. 20. Februar 1991 - 2 StR 421/90, GmbHR 1991, 195; Pentz in Rowedder/Schmidt-Leithoff, GmbHG 4. Aufl. §31 Rdn. 35; Hueck/Fastrich in Baumbach/Hueck, GmbHG 17. Aufl. § 31 Rdn. 15; Altmeppen in Roth/Altmeppen, GmbHG 4. Aufl. §31 Rdn. 18; a.A. Hachenburg/ Goerdeler/Müller, GmbHG 8. Aufl. § 31 Rdn. 43; Scholz/Westermann, GmbHG 9. Aufl. § 31 Rdn. 25), braucht hier nicht entschieden zu werden.
BGH, URTEIL vom 1.6.2005, Az. II ZR 285/03 Der Höhe nach ist die Haftung aus § 31 Abs.3 GmbHG auf den Betrag der Stammkapitalziffer beschränkt, wie der Senat in seinem Urteil vom 22. September 2003 (II ZR 229/02, WM 2003, 2238 unter II. 2. a = ZIP 2003, 2068; s. auch Sen.Urt. v. 5. Februar 1990 - II ZR 114/89, NJW 1990, 1730, 1732 und BGHZ 150, 61,65 f.) ausgeführt hat.
BGH, URTEIL , Az. II ZR 390/03 Sonach hatte die G. auch gegenüber dem - unstreitig solventen -Kläger einen Anspruch auf Rückzahlung des an ihn geflossenen Betrages aus § 31 GmbHG (vgl. Senat, BGHZ 13, 49, 55; 157, 72), und zwar samt Zinsen, sei es aus § 43 Abs.3 GmbHG oder auch aus Kreditauftrag (§ 778 BGB).
BGH, URTEIL vom 1.0.2009, Az. II ZR 216/07 Die Umdeutung der Tilgungsbestimmung einer Zahlung auf eine im Zusammenhang mit dem Her- und Hinzahlen oder dem Hin- und Herzahlen vermeintlich entstandene Schuld in eine Zahlung auf die Einlagepflicht hat der Senat bereits zugelassen (BGHZ 165, 113, 118; 165, 352, 356; Sen.Urt. v. 12. Juni 2006 - II ZR 334/04, ZIP 2006, 1633) und dies ausdrücklich mit dem hier vorliegenden umgekehrten Fall verglichen, dass ein Gesellschafter das unzulässigerweise Entnommene wieder zurückgewährt und damit den Anspruch der Gesellschaft nach § 31 Abs. 1 GmbHG erfüllt hat (BGHZ 165, 113, 118).
BGH, URTEIL , Az. II ZR 86/06 Dieser gedankliche Ansatz des Berufungsgerichts ist bereits deshalb verfehlt, weil er nicht im Einklang mit der Senatsrechtsprechung steht: Danach setzt § 31 Abs. 1 GmbHG ausschließlich die Verletzung des § 30 Abs. 1 GmbHG voraus und ordnet generell die Erstattung der unter Verstoß gegen diese Kapitalerhaltungsvorschrift erbrachten Leistungen an; der einmal wegen Verstoßes gegen § 30 Abs. 1 GmbHG entstandene Erstattungsanspruch entfällt nach § 31 Abs. 1 GmbHG auch dann nicht von Gesetzes wegen, wenn das Gesellschaftskapital zwischenzeitlich anderweit bis zur Höhe der Stammkapitalziffer nachhaltig wiederhergestellt worden ist (BGHZ 144, 336 - Balsam/Procedo - unter Aufgabe von BGH, Urt. v. 11. Mai 1987 -IIZR226/86, ZIP 1987, 1113).
BGH, URTEIL vom 1.8.1976, Az. II ZR 164/75 Denn § 31 Abs. 1 GmbHG ist auf Auszahlungen aus einem bereits überschuldeten GmbH-Vermögen entsprechend anzuwenden (BGHZ 60, 324, 331 ff).
BGH, Urteil vom 1.5.1999, Az. II ZR 47/98 Soweit der Senat früher (BGHZ93, 146; vgl. auch Sen.Urt. v. 27. März 1995 - IIZR 30/94, ZIP 1995, 736) eine von § 31 Abs.3 GmbHG unabhängige Haftung des Mitgesellschafters für möglich gehalten hat, der eine gemäß § 30 GmbHG unzulässige Leistung an einen anderen Gesellschafter (wie hier an die Beklagte zu 1) durch zustimmende Mitwirkung schuldhaft veranlaßt oder gefördert hat, hält der Senat hieran nicht fest, weil dadurch die differenzierte, tendenziell auf eine Haftungsbegrenzung des Mitgesellschafters angelegte Regelung des § 31 Abs.3 GmbHG unterlaufen würde (vgl. Scholz/Westermann, GmbHG 8. Aufl. § 31 Rdn. 31; Lutter/Hommelhoff, GmbHG 14. Aufl. § 31 Rdn. 22; Baumbach/Hueck, GmbHG 16. Aufl. §31 Rdn. 17 a; Hachenburg/Goerdeler/Müller, GmbHG 8. Aufl. § 31 Rdn. 57).
BGH, URTEIL vom 1.8.2008, Az. II ZR 234/07 Voraussetzung für etwaige Erstattungsansprüche der Schuldnerin bzw. des Klägers aus § 31 GmbHG wegen unzulässiger Entnahmen, die auch bei der Tilgung von Gesellschafterschulden mit Gesellschaftsmitteln vorliegen können (vgl. BGHZ 60, 330; Baumbach/Hueck/Fastrich, GmbHG 18. Aufl. §30 Rdn. 17), wäre jedoch der Nachweis, dass die Schuldnerin in den jeweiligen Zahlungszeitpunkten eine Unterbilanz aufwies.
BGH, URTEIL vom 1.8.2008, Az. II ZR 234/07 Der Schaden der Gesellschaft liegt hier schon in dem Liquiditätsabfluss - ohne Rücksicht auf die damit zugleich entstehenden Erstattungsansprüche gegen den Zahlungsempfänger gemäß § 31 Abs. 1 GmbHG (vgl. BGHZ 157, 72, 78; Sen.Urt. v. 9. Dezember 1991 -II ZR 43/91, ZIP 1992, 1166 f.; Hüffer aaO § 93 Rdn. 22 m.w.Nachw.; Baumbach/Hueck/Zöllner/Noack aaO § 43 Rdn. 48 f.).
BGH, URTEIL vom 1.0.2006, Az. II ZR 65/04 22	Der in der Jahresbilanz zu aktivierende Anspruch aus Unterbilanzhaftung geht - gleichgültig, ob diese bilanztechnische Aktivierung stattgefunden hat oder nicht - ebenso wenig wie der echte Einlageanspruch oder der Erstattungsanspruch nach § 31 GmbHG automatisch 'durch Zweckerreichung' unter, wenn die Gesellschaft nach dem Stichtag aus anderen Gründen über ein die Stammkapitalziffer deckendes Vermögen - namentlich über nicht ausgeschüttete Gewinne oder über eine auflösungsfähige Kapitalrücklage im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB - verfügt (so zutreffend Butzke, ZHR 154 (1990), 357, 363 f.; vgl. auch Senat, BGHZ 144, 336, 341 - Balsam/Procedo - zur vergleichbaren Situation beim Erstattungsanspruch nach § 31 GmbHG; gegen eine automati-
BGH, , Az. Die Tatsache, daß die Beklagte damals nicht mehr Kommanditistin war, steht dem Anspruch aus § 31 Abs. 1 GmbHG nicht entgegen (vgl. dazu auch RGZ 133» 393, 395; BGHZ 9» 157, 169).
BGH, URTEIL vom 2.2.2012, Az. II ZR 56/10 -23- 45	a) Der in der Jahresbilanz zu aktivierende Anspruch aus Unterbilanzhaftung geht zwar - gleichgültig, ob diese bilanztechnische Aktivierung stattgefunden hat oder nicht - ebenso wenig wie der echte Einlageanspruch oder der Erstattungsanspruch nach § 31 GmbHG automatisch „durch Zweckerreichung“ unter, wenn die Gesellschaft nach dem Stichtag aus anderen Gründen über ein die Stammkapitalziffer deckendes Vermögen verfügt (BGH, Urteil vom 16. Januar 2006 - II ZR 65/04, BGHZ 165, 391, 400 f.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2012, Az. II ZR 56/10 So dient der Anspruch aus § 31 Abs. 1 GmbHG der Wiederaufbringung des durch die verbotene Auszahlung verletzten Stammkapitals der Gesellschaft und ist deshalb funktional mit dem Einlageanspruch der Gesellschaft zu vergleichen, für dessen Bestand es wegen des Grundsatzes der realen Kapitalaufbringung keine Rolle spielt, ob das Stammkapital der Gesellschaft möglicherweise bereits auf andere Weise gedeckt ist (BGH, Urteil vom 29. Mai 2000 - II ZR 118/98, BGHZ 144, 336, 340 f.; Urteil vom 18. Juni 2007 - II ZR 86/06, BGHZ 173, 1 Rn. 16).
BGH, URTEIL vom 2.2.2012, Az. II ZR 56/10 -25- sowie beim Erstattungsanspruch nach § 31 Abs. 1 GmbHG (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 21. November 2005 - II ZR 140/04, BGHZ 165, 113, 117 f.; Urteil vom 9. Januar 2006 - II ZR 72/05, BGHZ 165, 352, 356 f.; Urteil vom 16. Januar 2006 - II ZR 76/04, BGHZ 166, 8 Rn. 24 - Cash-Pool; Beschluss vom 15. Oktober 2007 - II ZR 263/06, ZIP 2008, 1281 Rn. 6; Urteil vom 26. Januar 2009 - II ZR 217/07, BGHZ 179, 285 Rn. 10 f.).
BGH, URTEIL vom 1.6.2006, Az. II ZR 238/04 Der Verlustausgleich diene der Kapitalerhaltung der abhängigen GmbH bzw. dem Schutz ihrer Gläubiger vor einer Aushöhlung der bilanzmäßigen Substanz und sei nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 103, 1; 107, 7) wie ein Anspruch aus § 31 GmbHG zu behandeln, gegen den ebenfalls nicht aufgerechnet werden könne (BGHZ 146, 105).
BGH, URTEIL vom 1.9.1989, Az. II ZR 307/88 Der Anspruch des Beklagten auf Erstattung dieses Betrages ist aber nach den Rechtsprechungsgrundsätzen zu dem Kapitalersatz, die neben den Vorschriften der GmbH-Novelle von 1980 auch auf Leistungen des Gesellschafters aus der Zeit nach dem 1. Januar 1981 anzuwenden sind (vgl. BGHZ 90, 370, 376) entsprechend § 31 GmbHG begründet; diese Bestimmung greift entsprechend ein, wenn in einer GmbH & Co. KG Auszahlungen aus dem Vermögen der Kommanditgesellschaft zu Lasten des Stammkapitals der Komplementär GmbH gehen oder - wie hier - die Vermögen beider Gesellschaften überschuldet sind (vgl. BGHZ 60, 324, 328 ff.; 67, 171, 179; 69, 274,
BGH, URTEIL vom 3.11.1990, Az. VIII ZR 355/89 Empfängerin im Sinne des § 31 Abs. 1 GmbHG ist sie darüber hinaus aber auch in den Fällen, in denen die Beklagte durch Leistungen an Dritte Verbindlichkeiten der Klägerin erfüllt hat (BGHZ 60, 324, 330; BGHZ 81, 365, 368; BGH, Beschluß vom 20. September 1982 - II ZR 268/81 = WM 1982, 1402).
BGH, Beschluss vom 1.11.1986, Az. II ZR 55/86 3.	Anders als das Berufungsgericht annimmt, ist der Erstattungsanspruch nach § 31 GmbHG mit seinem Entstehen fällig (vgl. Fischer/Lutter, GmbHG, § 31 Rdnr. 10; BGHZ 76, 326, 328).
BGH, , Az. Denn § 31 Abs. 1 GmbHG ist auf Auszahlungen aus einem bereits überschuldeten GmbH-Vermögen entsprechend anzuwenden (BGHZ 60, 324, 331 ff).
BGH, vom 2.1.2012, Az. II ZR 115/11 Die Schuldnerin und für sie die Klägerin als Insolvenzverwalterin kann unter diesen - für die rechtliche Beurteilung in der Revisionsinstanz zu unterstellenden - Voraussetzungen entsprechend § 31 Abs. 1 GmbHG die Auffüllung des Gesellschaftsvermögens bis auf eine die Stammkapitalziffer deckende Höhe verlangen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Oktober 1983 - II ZR 233/82, ZIP 1983, 1448; Urteil vom 10. Juli 2006 - II ZR 238/04, BGHZ 168, 285 Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 1.9.1983, Az. II ZR 233/82 Das bedeutet, daß Dr. KrfllB die in Höhe von 21.281,27 DM und 70.000 DM mit Kaufpreisansprüchen der Gesellschaft verrechnete Darlehensvaluta nach § 31 GmbHG zur Konkursmasse erstatten müßte, wenn sie ihm selbst zugeflossen wäre, die Gesellschaft in Ermangelung einer ausreichenden Vermögensgrundlage von dritter Seite zu marktübliehen Bedingungen keinen Kredit mehr hätte erhalten können und deshalb ohne die Darlehenssumme hätte liquidiert werden müssen, und wenn die Rückgewähr des Darlehens auf Kosten des Stammkapitals gegangen wäre (BGHZ 76, 326).
BGH, URTEIL vom 1.1.1989, Az. II ZR 167/88 16 nicht nur der Verlust des Stammkapitals, sondern darüber hinaus auch eine eingetretene Überschuldung; das ist nicht anders als im Fall des § 31 GmbHG (dazu BGHZ 60, 324, 331).
BGH, Urteil vom 2.6.2012, Az. II ZR 177/11 31	2.	Sofern das Berufungsgericht erneut zu dem Ergebnis gelangt, dass Ansprüche aus einem existenzvernichtenden Eingriff hinsichtlich der Vorgänge im Herbst 2001 verjährt sind, wird es zu prüfen haben, ob und inwieweit die Voraussetzungen eines - nicht verjährten (§31 Abs. 5 GmbHG, Art. 229 §12 Abs. 2 EGBGB, vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 2008 - II ZR 171/06, ZIP 2008, 643 Rn. 17 ff.) - Anspruchs nach §§ 30, 31 GmbHG (analog) gegen den Beklagten vorliegen.
BGH, Urteil vom 1.1.2002, Az. II ZR 196/00 b)	Bei der - auf den Betrag der Stammkapitalziffer begrenzten - Ausfallhaftung eines GmbH-Gesellschafters gemäß § 31 Abs.3 GmbHG ist dessen eigener Anteil am Stammkapital nicht abzuziehen (Ergänzung zu dem Sen.Urt. v. 25. Februar 2002 - II ZR 196/00, BGHZ 150, 61).
BGH, URTEIL vom 1.2.2008, Az. II ZR 24/07 Leistungen auf die Darlehen waren danach unzulässig und haben zu einem Rückgewähranspruch entsprechend § 31 GmbHG geführt (st.Rspr. s. etwa BGHZ 75, 334).
BGH, URTEIL vom 1.0.2009, Az. II ZR 217/07 Die Umdeutung der Tilgungsbestimmung einer Zahlung auf eine im Zusammenhang mit dem Her- und Hinzahlen oder dem Hin- und Herzahlen vermeintlich entstandene Schuld in eine Zahlung auf die Einlagepflicht hat der Senat bereits zugelassen (BGHZ 165, 113, 118; 165, 352, 356; Sen.Urt. v. 12. Juni 2006 - II ZR 334/04, ZIP 2006, 1633) und dies ausdrücklich mit dem hier vorliegenden umgekehrten Fall verglichen, dass ein Gesellschafter das unzulässigerweise Entnommene wieder zurückgewährt und damit den Anspruch der Gesellschaft nach § 31 Abs. 1 GmbHG erfüllt hat (BGHZ 165, 113, 118).
BGH, URTEIL vom 1.9.1990, Az. II ZR 237/89 Lagen die Voraussetzungen dafür vor, so wäre die Beklagte entsprechend § 31 GmbHG verpflichtet, die Leasingraten zu erstatten, falls ihr diese aus Mitteln ausgezahlt worden sind, die zur Deckung des Stammkapitals der Komplementär-GmbH erforderlich waren (vgl. BGHZ 109, 55).
BGH, Urteil vom 1.3.2012, Az. II ZR 252/10 29	Nach	der	Rechtsprechung des Senats entfällt der Anspruch gegen den Gesellschafter aus § 31 Abs. 1 GmbHG - und damit auch die Geschäftsführerhaftung nach § 43 Abs.3 GmbHG - nicht von Gesetzes wegen, wenn das Gesellschaftskapital später anderweit bis zur Höhe der Stammkapitalziffer nachhaltig wiederhergestellt ist (BGH, Urteil vom 29. Mai 2000 - II ZR 118/98, BGHZ 144, 336, 340 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1977, Az. II ZR 130/76 Die Tatsache, daß die Beklagte damals nicht mehr Kommanditistin war, steht dem Anspruch aus § 31 Abs. 1 GmbHG nicht entgegen (vgl. dazu auch RGZ 133, 393, 395; BGHZ 9, 157, 169).
LAG Köln, Urteil vom 5.5.2003, Az. 4 Sa 128/03 Zu einer Haftung des Alleingesellschafters für die Verbindlichkeiten der von ihm beherrschten GmbH führt aber ein solcher bestandsvernichtender Eingriff nur dann, wenn sich die Fähigkeit der GmbH zur Befriedigung ihrer Gläubiger nicht schon durch die Rückführung entzogenen Stammkapitals gemäß § 31 GmbHG wiederherstellen lässt (BGH aaO.).
LG Aachen, Beschluss vom 2.2.2015, Az. 10 O 193/08 € und Tilgungen in Höhe von 1.553.125,00 €) würde voraussetzen, dass es sich um unter Verstoß gegen das Tilgungsverbot erfolgte Rückzahlungen eines Gesellschafterdarlehen bzw. Zinszahlungen handelte, die der Gesellschaft nach § 31 Abs. 1 GmbHG analog zu erstatten (BGH NJW 1995, 457 ff, 459) wären.
FG Köln, Urteil vom 4.10.2006, Az. 10 K 1006/03 Denn die Rückzahlung einer GA zur Erfüllung eines Anspruchs nach § 31 Abs. 1 GmbHG, der durch eine gesellschaftsrechtlich veranlasste GA unter Verstoß gegen die Kapitalerhaltungsvorschrift des § 30 Abs. 1 GmbHG entstanden war und der der Wiederaufbringung des durch GA geschmälerten Stammkapitals der Gesellschaft dient, ist funktional mit dem Einlageanspruch der Gesellschaft zu vergleichen (BFH-Urteil vom 29. August 2000 VIII R 7/99, BFHE 192, 554, BStBl II 2001, 173 unter Bezugnahme auf BGH-Urteil vom 29. Mai 2000 II ZR 118/98, DStR 2000, 1234).