Source: https://hjwellmann.de/Gutachten/Gutachten-Allgemein.php
Timestamp: 2020-02-27 04:02:32
Document Index: 366578477

Matched Legal Cases: ['§ 1666', '§ 155', '§ 12', '§ 402', '§ 621', '§ 15', '§ 404', '§ 414']

﻿ Gutachterin Sarah Fuchs verleumdet den Vater
die Bienen sind zur Zeit auch nicht lustig - ein kleines Mädchen ist es auch nicht - weil der Gutachterin ihre Interessen egal waren
Gutachterin Sarah Fuchs - und allgemeine Prinzipien zu Gutachten
Frau Fuchs erweckt den Eindruck, dass die Männer bei der Erziehung von Kindern nicht so sehr geeignet sind ....
Sie sollten wirklich überlegen, ob sie unbedingt ein Gutachten benötigen, sie können davon ausgehen, dass bis 75 % der Gutachten falsch sind
und die Fehler sind nicht unbedingt zu ihrem Gunsten - wenn möglich, meiden sie die Beantragung von Gutachten - es haben andere den Nutzen davon
Grundsätzliche Aufgabenstellung eines Gutachters
Im Rahmen von Sorgerechtsverfahren und Umgangsverfahren oder Kindesentzug (Fremd­unter­bringung) durch das Jugendamt, stellen Familienrichter regelmäßig die Frage, in wie weit die Eltern erziehungsfähig sind. Letzteres geschieht gerade so, als wäre "Erziehungsfähigkeit" eine meßbare Größe. Da dieses nicht der Fall ist, werden solche Begriffe im Gutachten oft mißbraucht, was auch für den Begriff "Bindung" zutrifft.
die Gutachterin bestätigt dem Vater "verminderte Bindungsfähigkeit" - die Tochter bestätigt, sofort das Gegenteil - dies, will keiner hören
die Mutter sei mit einer fünfjährigen auf dem Arm drei Treppen hochgetrabt und noch lustig gewesen
Richter erwecken also zu unrecht den Eindruck, als könne man "messen", welcher Elternteil für die Erziehung der Kinder besser geeignet sei. Frei nach Prof. Klenner ist diese Fragestellung aber allein schon vom Ansatz her idiotisch, denn vor der Trennung hätten ja meist beide Elternteile die Kinder erzogen, ohne dass ihre diesbezüglichen Fähigkeiten in Zweifel gezogen worden wären. Insofern sei es unlogisch, wenn dann beim Zerbrechen der Paarbeziehung plötzlich unterstellt würde, ein Elternteil wäre auf einmal nicht mehr oder allenfalls stark eingeschränkt erziehungsgeeignet.
Die (vermeintliche) Klärung diese Fragestellungen wird an so genannte psychologische Gutachter delegiert. Das geschieht, weil Juristen sich hinter der Aussage verschanzen, Psychologen könnten diese Frage besser beantworten, da die juristische Ausbildung keine weitere wissenschaftliche Ausbildung der Fachrichtungen "Psychologie" oder "Erziehungswissenschaft" beinhaltet. Leider besitzen nur wenige Psychologen dieselbe Bescheidenheit wie ihre Kollegen aus der juristischen Fakultät: Denn in der Regel sieht auch die Fachrichtung Psychologie keine wissenschaftliche Ausbildung in der Fachrichtung "Erziehungswissenschaft" vor und so fehlt Psychologen notwendiges Hintergrundwissen, um die gestellte Gutachtenaufgabe fachlich und wissenschaftlich abschließend fundiert zu beantworten. An dieser Stelle entsteht daher eine Kluft zwischen dem Anspruch an ein gerichtspsychologisches Gutachten und den fachlichen Möglichkeiten der Gutachter. Dazu fehlen im deutschen "psychologischen Gutachterwesen" meist Selbstreflexion und Selbstkritik. Zu sehr sind Gutachter von ihren Auftraggebern finanziell abhängig.
die Gutachterin Sarah Fuchs schätzt sich selber ein :
inhaltlich wird darauf verwiesen, dass die Sachverständige für die Erstellung familienpsychologischen Gutachten qualifiziert ist. Die "Mindestanforderungen an die Qualität von Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht" wurden vollumfänglich eingehalten.
Die Gutachterin Sarah Fuchs will nicht wahrhaben : dass sie Aussagen trifft, die nur ein Arzt tätigen kann; die Tests nicht nach geforderten Anforderungen durchgeführt wurden und sie den Vater verleumdet hat und falsche Tatsachen kreiert hat, Einschätzungen vom KIZ zur Mutter überhaupt nicht berücksichtigt usw. usw. ....sh. Ablehnungen gegen Frau Fuchs
In fast allen Fällen kommen Gutachter und auch Gutachterinnen - der Erwartungshaltung des Gerichts folgend - zu dem Schluss, die Elternseite XY wären "aus psychologischer Sicht" erziehungsunfähig bzw. "Bindungsunfähig". Analog wird dies mit Blick auf ein Elternteil (meist den Vater) behauptet. Gutachten mit derartigen Schlussfolgerungen werden indessen zumeist nicht mit wissenschaftlichen Methoden erstellt. Von daher sind sie an sich nicht gerichtsverwertbar bzw. beweiserheblich.
Denn diese Gutachten geben vor, etwas gemessen zu haben, was überhaupt nicht messbar ist. Das hält Familienrichter allerdings nicht davon ab, auf dieser Grundlage weitreichende Entscheidungen über die Zukunft einer Familie zu treffen.
In der Praxis erwarten nicht wenige Familienrichter sowohl in Fällen angeordneter Inobhutnahmen als auch bei Sorgerechtsverfahren von Gutachtern schlicht und ergreifend Schützenhilfe bei der Bestätigung ihrer Entscheidungen.
Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung wird die abstrakte Begriffe der "Erziehungseignung" und "Bindung" dann regelmäßig dazu missbraucht, die Eltern zu diskreditieren, um einen durch das Jugendamt verfügten Ablauf der Handlungen im Sorgeverfahren bzw. Kindesentzug und die zwangsweise Unterbringung in einem Heim oder einer Pflegefamilie zu rechtfertigen. Auch in Umgangsverfahren schaffen Gutachter nur Klarheit für das Gericht.
nicht für das Kind. Kinder wollen keinen Elternteil verlieren. Gutachter dokumentieren aber keine Kinder­interessen, sondern legitimieren allzu oft egoistische Interessen von Erwachsenen (meist Müttern).
aus meinen Erfahrungen läuft dieses genauso, im Jugendamt Pankow, beteiligt : Herr Benn und Herr Bandlow, und dem Amtsgericht Pankow/Weißensee, beteiligt: Richterin Gebhardt, von anderen Richtern des AG gedeckelt
mögliche Motives dieses Verhalten : Sympathien gegenüber der Mutter und Vermeidung von Schadensersatzforderungen, sowie gekränkte Eitelkeiten
Wenn ein Vater eine Umgangsregelung oder ein Sorgerecht anstreben, die nicht mit dem Familienbild struktur­konservativer Familiengerichte konform gehen, werden als wichtigste Waffe willfährige Gutachter beauftragt, die aus früheren Verfahren als "versiert" und "zuverlässig" bekannt sind und sich wie Marionetten lenken lassen oder sogar mit einer Art siebtem Sinn die Erwartungen des Richters erahnen und sie in vorauseilendem Gehorsam bedienen.
Dabei geben voreingenommene Richter "ihrem" Sachverständigen die Richtung vor, in welche sich die Empfehlungen seiner Expertise zu bewegen haben und geben ihm bedenkenlos ein paar Tipps, wie das im konkreten Einzelfall zu erreichen ist. An einer solchen Einweisung wird der betreffenden Partei natürlich keineswegs die Teilnahme gestattet.
im hiesigen Fall haben Jugendamt, Richter, Verfahrensbeistand und Gutachter sich abgestimmt
die beweist sich in den fast wortgleichen Verleumdungen aller 4 Beteiligten, die sich nicht zu schade sind, für solch ein Verhalten
Sachverständige, die bei solchen Gerichten gut gelitten sind, lehnen die Erziehung durch den Vater entweder von sich aus prinzipiell ab oder gehören einfach zu der Sorte Mensch, die bereit ist, für Geld alles zu tun und bedenkenlos nach der Maxime handelt: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing." Ihre Zuverlässigkeit besteht im Wesentlichen in einer grenzenlosen Bereitwilligkeit, die Erwartungshaltung des Gerichts zu bedienen und eine rigide Selektion vorzunehmen, bei der Väter regelmäßig den Kürzeren ziehen. Ihre Versiertheit zeigt sich dadurch, dass sie für die Gerichtsakten eine Begründung basteln, in der möglichst eloquent formuliert wird, warum die Mutter nach den spezifischen Gegebenheiten des vorliegenden Falls wieder einmal der "bessere" Elternteil ist. Im Verlauf des Verfahrens stützten sich voreingenommene Familienrichter dann allein auf das Gutachten des Sachverständigen.
Richterin Gebhardt AG Pankow/Weißensee : deutlich eingeschränkt ist die Bindungstoleranz des Vaters zur Mutter, die trotz des elternlichen Konflikts, die positive Beziehung des Vaters zur Tochter beschreiben kann
dies ist nur unsinnig und willkürlich mutwillig
In Bezug auf eine gleichberechtigte Teilhabe von Vätern an der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder - eine solche erfordert zwingend paritätischen Umgang - trifft man bei den am familienrechtlichen Verfahren Beteiligten auf vehemente Befürworter und andere, die Zurückhaltung und Skepsis, aber auch massive Vorurteile an den Tag legen. Die amerikanische Wissenschaftlerin Joan B. Kelly verweist auf unbewusste Widerstände gegen geteilte elterliche Sorge bei Jurist(inn)en und Psycholog(inn)en und zwar bei Frauen wie Männern gleichermaßen. Frauen könnten die Forderung nach gleichberechtigter Beteiligung der Väter am Leben ihrer Kinder als Angriff auf ihre eigene Mutterrolle ansehen. Dies insbesondere, wenn sie geschieden sind oder vom Vater der Kinder getrennt leben und ihre Kinder (überwiegend) allein betreuen wollen oder müssen. Auch Männer könnten sich indirekt kritisiert fühlen, mit Zweifeln an ihrem eigenen Engagement bezüglich der Kinder konfrontiert oder ihre Vaterrolle in Frage gestellt sehen. Ergänzend können bei Männern und Frauen unbewusste Abwehrmechanismen greifen, die daher rühren, dass sie als Kind selbst unter der Abwesenheit ihres Vaters gelitten haben (was beispielsweise für eine ganze Kriegs­kinder­generation gilt) – nach dem Motto: "Ich hatte auch keinen Vater, der sich um mich gekümmert hat und aus mir ist trotzdem etwas geworden.‘‘
Die üppige Vergütung. Die Mentalität vieler Richter, einen Sachverständigen nicht mehr zu beauftragen, wenn dessen Ergebnisse den richterlichen Vorstellungen zuwiderlaufen. Strukturell besteht somit ein hohes Risiko, dass sich Sachverständige korrumpieren lassen.
die Richterin Gebhardt AG Pankow/Weißensee : weist die Ablehnungen gegen die Gutachterin wegen angeblicher Verfristung des Stellungnahmetermins als unzulässig zurück - erkennen sie Parallelen ?
Das Bundesverfassungsgericht soll den o.g. Fall in Koblenz gedeckt haben. Eine diesbezügliche Verfassungsbeschwerde wurde zwischenzeitlich ohne Begründung abgewiesen. Damit hat das höchste deutsche Gericht das Verbreiten von Lügen, Verdrehungen und Falsch­darstellungen durch Gerichts­gutachter legitimiert. Eigentlich ist das auch konsequent, denn: Nicht wenige Gestalten, die sich mit einer ehrfurchts­erheischenden Robe schmücken, tun exakt dasselbe!.
Rechtsstaatlichkeit ist im Bereich Familienrecht sehr fraglich. Mit solchen Entscheidungen bestätigt das Bundesverfassungsgericht, die Willkür an den Gerichten.
noch einige Bemerkungen zur Praxis mit Frau Sarah Fuchs
Frau Fuchs stimmt einen Termin zu, den überschreitet sie mit über 8 Monate ....
auch das Kostenlimit wird von ihr nicht eingehalten, sie verdoppelt nachträglich die Kosten ....
Herr Prof. Dr. Leitner hat in einer Einschätzung festgestellt, dass das Gutachten auf Grund der erheblichen Fehler nicht verwertbar ist, es interessiert keinen ...
Frau Fuchs arbeitet mit Verleumdungen, üblen Nachreden und falschen Darstellungen, im Gleichklang mit Richterin Gebhardt, Jugendamt Herrn Bandlow, und Verfahrenbeistand Frau Wolf ...
Aufforderungen zur Korrektur der falschen Darstellungen werden von Frau Fuchs abgelehnt ....
Im Einzelnen wurden folgende Begründungen angegeben : zur Akteneinsicht fehlt die Vorgabe einer nachvollziehbaren Methode, es ist über die Qualität keine Einschätzung möglich die Angaben sind nicht transparent und systematisch gestaltet. Bei den Interview fehlt die Vorgabe der Gesprächsleitfaden, die Angaben erscheinen willkürlich und unsystematisch die Methode Heidelberger Interaktionen ansich ist gut, aber hier fehlt der Beratungskontex und die Durchführungsbestimmungen wurden nicht eingehalten und somit sind die Betrachtung nicht nutzbar. (die Interaktionen muß in Abwesenheit der Gutachterin erfolgen, was hier nicht der Fall war) die anderen Test wurden ohne Angabe der Leitfaden und Systematik durchgeführt die aus der Fragestellung sich hauptsächlichen ergebenen Persönlichkeitstest wurden nur in ungenügenden Umfang und unqualifiziert realisiert bei etlichen Betrachtungen fehlt die Aprobation des Gutachters die Angaben zur Literatur sind ungenügend und die verwendete Literatur ist nicht aktuell
Bei einem familienpsychologischen Gutachten kommt es meist zu einer Reihe Gespräche zwischen Gutachter und den Erwachsenen. Dabei werden bisweilen Tests eingesetzt. Daneben wird meist mindestens eine sog. Interaktionsbeobachtung durchgeführt. Das ist eine Situation, in der der Gutachter die Eltern mit den Kindern beobachtet. Daneben wird ein Gutachter oft auch mit weiteren Personen reden, vor allem den Mitarbeitern vom Jugendamt, Umgangsbegleitern, Partnern, Kindergärtnern und Lehrern.Wenn der Gutachter den Auftrag zu einem sog. lösungsorientierten familienpsychologischen Gutachten erhalten hat, so wird er versuchen zwischen den Parteien zu vermitteln. Auch die Großeltern können Bezugspersonen für das Kind darstellen. Insgesamt dauert ein solches Gutachten normalerweise ca. 4-7 Monate. Sodann wird das Gutachten den Parteien zur Stellungnahme zugesendet und das Gericht setzte einen Erörterungstermin an. Sie müssen ihr Einverständnis zu Gesprächen mit nicht Beteiligten des Verfahrens geben
Nein. Die Teilnahme an familienpsychologischen Gutachten (und auch anderen familiengerichtlichen Begutachtungen) ist freiwillig. Sie können die Teilnahme verweigern. Das Gericht darf aus dieser Verweigerung keinerlei negative Schlussfolgerungen ziehen. Sie sollten sich ernstlich überlegen ob sie der Begutachtung zustimmen. Besonders für Väter gilt dieser Hinweis. Denn es fällt bei Nichtbegutachtung schwer, mit Begründung auf das Gutachten für die Partei negative Entscheidungen zu treffen. Es darf sie allerdings zum Termin laden (sie müssen dann auch kommen) und den Gutachter ebenfalls zum Termin laden. Das Ziel wäre dann, dass der Gutachter aus den Beobachtungen ihres Verhaltens im Termin Schlüsse zieht. Allerdings gibt es auch hierauf eine klare Antwort. Denn sie können zwar gezwungen werden am Termin teil zu nehmen, aber niemand kann Sie zwingen etwas zu sagen oder mehr zu tun, als im Termin zu sitzen und still zu sein. Und aus einem Verhalten, dass aus reinem Schweigen besteht, kann kein Gutachter etwas schließen. Dennoch ist eine völlige Verweigerung eines familienpsychologischen Gutachtens nur in Ausnahmefällen vernünftig. Vielmehr sollte eine Verweigerung im Normalfall lediglich als taktisches Mittel genutzt werden, mit dem erreicht werden kann, dass das Gericht einen fachlich einwandfreien und rechtlich tragfähigen Auftrag gibt und der Gutachter fachliche Standards einhält. Im Einzelfall sollte eine Begutachtung aber schlicht verweigert werden.
Das entscheidet der Sorgeberechtigte, bei gemeinsamen Sorgerecht beide Sorgeberechtigten. Wenn Sie alleine sorgeberechtigt sind können Sie die Teilnahme verweigern. Allerdings kann das Gericht dann das Sorgerecht insoweit gem. § 1666 BGB entziehen, wie in der dadurch nicht vorhandenen Möglichkeit der Aufklärung eine Gefahr für das Kind zu sehen ist. Das ist dann wiederum ein getrenntes, neues Verfahren. Und dieser Entzug darf auch nur geschehen, wenn belegt werden kann, dass andernfalls eine Kindeswohlgefahr vorliegt. Eine solche Verweigerung sollte man nur nach reiflicher Überlegung und als Teil eines sorgsam erarbeiteten strategischen Plans vornehmen.
Langsam und vorsichtig lesen. Die Struktur des Gutachtens ist wichtig. Für den ungeübten Leser ist vieles missverständlich und schwierig richtig zu gewichten. Bei jedem familiengerichtlichen Gutachten das sie betrifft sollten sie zu allererst das Ergebnis lesen und sich fragen, ob sie damit leben können. Dann kann Ihnen relativ egal sein, wie der Gutachter dorthin gekommen ist. Sie haben als Betroffene genug Baustellen, legen sie sich nicht unnötig weitere Streitfelder zu. Wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, lesen sie das familienpsychologische Gutachten vollständig. Hier sind einige Regeln zum Verständnis zu beachten:
Große Teile eines Gutachtens beinhalten einfach die Wiedergabe dessen, was der Gutachter von den verschiedenen Personen gehört hat. Diese Schilderungen wird der Gutachter im Konjunktiv wiedergeben. Damit signalisiert er, dass dies nicht seine Auffassung ist, und er diese auch nicht als wahr unterstellt. Davon zu trennen sind methodische Ausführungen (wie geht der Gutachter vor), Berichte zu Gegebenheiten die der Gutachter selber beobachtet hat und Schlussfolgerungen. In einem brauchbaren Gutachten sind diese Dinge klar erkennbar von einander getrennt.
Sie müssen und sollten nur den Aussagen gegenübertreten, die für das Ergebnis relevant sind. Hier gilt es eventuell mit ihrem Anwalt eine kluge Strategie zu entwickeln, mir der sich die Wirkung eines fachlich schlechten Gutachtens abmildern lässt. Auf keinen Fall sollten sie versuchen alleine und direkt bei Gericht ihre Sicht der Dinge zu schildern. Dies wird nahezu immer gegen Sie verwendet werden. - hiermit will das Gericht sie auch zwingen, einen Anwalt zu nehmen.
Nein. Damit erreichen sie normalerweise eher das Gegenteil dessen was sie wollen. Rechthaber werden nicht gemocht.
Gutachter lösungsorientiert arbeitet ohne dafür von Gericht beauftragt zu sein
Das Umgangsrecht tatsächlich regelt oder dazu anregt, obwohl er nur für das Sorgerecht beauftragt ist
Streitigen Sachverhalt einseitig als wahr annimmt
Seine Fachkompetenz überschreitet (psychiatrische Diagnosen durch Psychologen)
Das Gutachten durch Mitarbeiter erstellen lässt
Erklärungen des Sachverständigen wie das Gericht entscheiden wird gegenüber den Beteiligten
Mitfahren bei einem Elternteil zur Abholung des Kindes
Unsachliche, kränkende oder beleidigende Äußerungen
Hier gibt es einen erheblichen Graubereich. Grundsätzlich ist es nämlich Aufgabe des Gerichtes einen Sachverhalt festzustellen und Zeugen zu vernehmen. Wenn es also um Gegebenheiten geht, welche die Eltern unterschiedlich beschreiben (die Sachschilderung des Ablaufes ist unterschiedlich), dann darf der Gutachter dass nicht selber durch Anhörung Dritter aufklären. Andererseits ist die Anhörung Dritter (Lehrer, Kindergärtner, Partner) zulässig als weiteres Erkenntnismittel für eine psychologische Bewertung. Hier ist allerdings wichtig, dass jeweils Schweigepflichtentbindungen vorliegen (bei Lehrern kann nur die Schulbehörde von der Schweigepflicht entbinden, die Eltern können das nicht).
Ja. Es gibt Qualitätsstandards, aber die sind nicht zentral festgelegt. der Gutachter legt sie für sich fest, abhängig, in welchem Verband angehört. Leider werden diese immer noch nicht konsequent angewendet. Hier gilt es einen starken Vortrag aus psychologischen Gegengutachten und fundiertem rechtlichen Vortrag zu machen. Dabei wird dies meist erst beim OLG Wirkung zeigen. Dehen sie auch davon aus, dass das Gutachten nur Alibifunktion hat
Gibt es Tests, die in einem familienpsychologischen Gutachten verwendet werden?
Ja, es gibt eine hohe Bandbreite an Tests. Der Gutachter ist dort frei in der Auswahl der benutzten Tests. Achten sie unbedingt auf die Einhaltung der Durchführungsbedingungen, die werden oft von Gutachter nicht eingehalten. Für Laien ist es schwierig, dies zu bewerten. Gehen sie davon aus ca 75 % der gefertigten Gutachten haben erhebliche Fehler. Nicht verwendbar als Grundlage einer Schlussfolgerung sind die sog. „projektiven Tests“, zum Beispiel der Schloßzeichen Test, der Sonnen Test oder der Düss-Fabel Test
Darf ich zu der familienpsychologischen Begutachtung jemanden mitnehmen?
Ja. Sie dürfen jemanden als Zeugen mitnehmen oder auf einer Aufzeichnung bestehen, müssen diese aber benennen.
Was mache ich, wenn das für mich Gutachten schlecht ist?
Ruhe bewahren, und dem Gutachten frühzeitig mit einem guten Gegengutachten und einem umfangreichen und rechtlich aussagekräftigen Schriftsatz entgegen zu treten. Hier ist schnelles, gründliches und koordiniertes Handeln nötig. Leider haben schlechte familienpsychologische Gutachten eine hohe faktische Wirkung. Achten sie auf die Transparenz der gutachterlichen Darstellung.
Dem Gutachter ist eine Frist durch das Gericht zu setzen. Normalerweise werden hier 4-5 Monate angesetzt. Tatsächlich sind längere Bearbeitungszeiten die Norm. Rechnen Sie mit 6-8 Monaten. Sollte der Gutachter eine Frist nicht einhalten gibt es inzwischen die Möglichkeit ihm Druck zu machen. Auch lässt sich mittels der Verzögerungsrüge (§ 155 b FamFG) gegen ein zu lang dauerndes Verfahren angehen. - aber Vorsicht, Richter mögen solche zusätzlichen Leistungen nicht
noch einige Hinweise zum familiengerichtlichen Gutachten
Der Ausgang eines familiengerichtlichen Verfahrens hängt oftmals entscheidend von der Arbeit des gerichtlich bestellten Sachverständigen ab. - Informieren sie sich auf Datenbanken zu Gutachtern und über Kritiken zu Gutachtern. Die Gutachter neigen auch dazu sich maßlos zu überschätzen.
In der Sache geht es vor den FamG allemal um entscheidende Weichenstellungen für das künftige Leben der beteiligten Familienangehörigen, ihre emotionelle Anteilnahme und Betroffenheit ist oftmals um ein Vielfaches größer als in den sog. »normalen« zivilrechtlichen Klageverfahren. - die Willkür bei Familiengerichte ist weit größer
Die familiengerichtlichen Verfahren der genannten Art werden also zwar vom Amtsermittlungsgrundsatz des § 12 FGG (sog. Inquisitionsmaxime) bestimmt, das Verfahren selbst richtet sich aber, wenn eine förmliche Beweiserhebung stattfinden soll, nicht ausschließlich nach dem Amtsermittlungsgrundsatz des FGG. Kommt das Gericht zu der Überzeugung, daß eine förmliche Beweiserhebung stattfinden soll, sind die Bestimmungen der §§ 402ff ZPO entsprechend anzu-wenden.
In den isolierten Familienverfahren des § 621 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 ZPO gilt der Freibeweis. Die Entscheidung des Gerichts ist nicht derart vorzubereiten wie ein klassisches zivilgerichtliches Streitverfahren. Insbesondere ist das Gericht nicht an Beweisanträge der Beteiligten gebunden, es kann seine Entscheidung auf die Erkenntnisse eines formlosen Ermittlungsverfahrens gründen, es kann aber auch die Entscheidung durch ein förmliches Beweisverfahren vorbereiten.
Für die Auswahl des Sachverständigen gelten die §§ 15 FGG iVm 404 ZPO. Danach ist es grundsätzlich Sache des Gerichts den Sachverständigen auszuwählen, die Beteiligten am Verfahren haben keine Möglichkeit auf die Auswahl des Sachverständigen Einfluß zu nehmen, weil wegen des geltenden Amtsermittlungsgrundsatzes selbst die vom Gesetzgeber bereits normierte eingeschränkte Einflußnahmemöglichkeit des § 404 Abs. 4 HS 1 ZPO nicht gelten soll.
Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, daß grundsätzlich nur eine natürliche Person Sachverständiger sein kann, nicht aber eine juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts.6 Bestellt das Gericht ein Institut zum »Sachverständigen«, ist diese Bestellung fehlerhaft.
Das Gericht bedient sich des Sachverständigen deshalb, weil es selbst über die nötige Sachkunde nicht verfügt. Vom Zeugen unterscheidet sich der Sachverständige dadurch, daß er aus vorhandenen Tatsachen wissenschaftlich haltbare Schlußfolgerungen zur Beantwortung der Beweisfrage ableiten kann, der Zeuge hingegen ist gerade derjenige, der die Tatsachen »liefert«, also die Erkenntnisgrundlage für das Gericht und den Sachverständigen schafft, sofern der Sachverhalt strittig und aufklärungsbedürftig geblieben ist. Diese an sich klare »Aufgabenverteilung« erweist sich in der Praxis aber häufig als nicht durchführbar, so daß der Sachverständige häufig auch die Rolle eines Zeugen oder eines sachverständigen Zeugen gemäß § 414 ZPO einnimmt, ohne daß sich die Beteiligten des Verfahrens darüber im klaren sind.
es ist überaus wichtig, daß der Sachverständige die eingesetzten Methoden und Testverfahren erläutert, damit das Gericht und die Beteiligten nachvollziehen können, auf welche Art und Weise der Sachverständige seine Schlußfolgerungen gezogen hat. Häufig weisen die Gutachten die eingesetzten Methoden und Testverfahren nicht aus.
https://www.anwalt-kindschaftsrecht.de/familienpsychologische-gutachten-probleme-und-fragen/
http://www.petzold.homepage.t-online.de/heumann.htm
über Grundsätze von Gutachten sowie über einige Gegengutachten können sie auf der Seite Gutachten im familiengerichtlichen Verfahren von Herrn Thiel erfahren.