Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=23.10.1980&Aktenzeichen=IVa%20ZR%2028/80
Timestamp: 2013-05-25 08:31:30
Document Index: 124864659

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 23.10.1980 - IVa ZR 28/80 Volltextver�ffentlichungen
Wird zitiert von ... (56) BGH, 12.05.2009 - XI ZR 586/07 Wertpapierrecht - Aufkl�rungs- und BeratungspflichtenSoweit das Berufungsgericht diesen Vortrag als unschl�ssig angesehen hat, erscheint das im Hinblick auf die vom Kl�ger angef�hrte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (die Revision hat sich zus�tzlich noch auf BGHZ 78, 263, 268 und das Senatsurteil vom 28. Februar 1989 - XI ZR 70/88, WM 1989, 1047, 1051 bezogen) zu Herausgabe- und Aufkl�rungspflichten eines Beraters zweifelhaft, kann aber letztlich dahinstehen, da das Berufungsgericht bereits die Darlegungs- und Beweislast f�r ein vors�tzliches Handeln der Beklagten verkannt hat.
BGH, 12.05.2011 - III ZR 107/10 Steuerberater - Nichtigkeit eines "Beratungsvertrag Sanierung"aa) Bei � 57 Abs. 4 Nr. 1 StBerG handelt es sich um ein Verbotsgesetz im Sinne von � 134 BGB, das sich allerdings ausschlie�lich gegen den Steuerberater und nicht auch gegen dessen Vertragspartner richtet (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 - IVa ZR 28/80, BGHZ 78, 263, 264 f; s. auch BGH, Vers�umnisurteil vom 21. M�rz 1996 - IX ZR 240/95, BGHZ 132, 229, 233 f; OLG Hamm, NJW 1997, 666, 667;… Maxl in Kuhls u.a., StBerG, 2. Aufl., � 57 Rn. 28;… �hnlich: Gehre/Koslowski, StBerG, 6. Aufl., � 57 Rn. 4).Betrifft das gesetzliche Verbot nur einen Vertragspartner, so hat dies im Regelfall nicht die Unwirksamkeit des Rechtsgesch�fts zur Folge; anderes gilt aber, wenn es mit dem Sinn und Zweck des Verbotsgesetzes nicht vereinbar w�re, die durch das Rechtsgesch�ft getroffene rechtliche Regelung hinzunehmen und bestehen zu lassen, und hieraus die Nichtigkeit des Rechtsgesch�fts gefolgert werden muss (Senatsurteil vom 22. Mai 1978 - III ZR 153/76, BGHZ 71, 358, 360 f; BGH, Urteile vom 25. Juni 1962 - VII ZR 120/61, BGHZ 37, 258, 262; vom 1. Juni 1966 - VIII ZR 65/64, BGHZ 46, 24, 26; vom 23. April 1968 - VI ZR 217/65, NJW 1968, 2286; vom 12. Januar 1970 - VII ZR 48/68, BGHZ 53, 152, 157; vom 10. Dezember 1975 - VIII ZR 306/74, BGHZ 65, 368, 370 und vom 23. Oktober 1980 aaO S. 265 sowie Vers�umnisurteil vom 21. M�rz 1996 aaO S. 231 f).Es soll verhindert werden, dass der Steuerberater dem f�r eine Gewerbet�tigkeit kennzeichnenden Gewinnstreben auch im Rahmen der Steuerberatung Raum gibt und seine Mandanten deshalb nicht mehr mit der erforderlichen Unabh�ngigkeit und Unvoreingenommenheit, also nicht mehr sachgerecht, ber�t oder jedenfalls in einen solchen Verdacht ger�t (s. BGH, Urteile vom 23. Oktober 1980 aaO S. 266; vom 4. M�rz 1996 - StbSt(R) 4/95, BGHSt 42, 55, 57, 64 und vom 25. Februar 2003 - StbSt(R) 2/02, NJW 2003, 1540; OLG Hamm aaO; Maxl aaO � 57 Rn. 396, 398, 412).Zudem geht es darum, der Gefahr m�glicher Interessenkollisionen zwischen den verschiedenen T�tigkeitsfeldern zu begegnen (s. � 6 Abs. 1 BOStB) und hierbei insbesondere auch der Gefahr, dass der Steuerberater die im Rahmen der Steuerberatung gewonnenen Kenntnisse im eigenen Gewerbe verwertet und seinem Mandanten Konkurrenz macht (BGH, Urteile vom 23. Oktober 1980 aaO und vom 4. M�rz 1996 aaO S. 59, 61; OLG Hamm aaO; Maxl aaO � 57 Rn. 396, 412, 422, 424; Gehre/Koslowski aaO � 57 Rn. 89).So hat es der Bundesgerichtshof nicht f�r erforderlich gehalten, einzelnen Maklervertr�gen, die ein zugleich als gewerbsm��iger Makler t�tiger Steuerberater abgeschlossen hat, die zivilrechtliche Wirksamkeit zu versagen (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO).(a) In Anlehnung an die steuer- und gewerberechtliche Definition hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die nicht vereinbare (vom Berufsbild des freien Berufs nicht mehr erfasste) gewerbliche T�tigkeit im Sinne von � 57 Abs. 4 Nr. 1 StBerG als selbst�ndiges, gleichm��ig fortgesetztes und ma�gebend von erwerbswirtschaftlichem Streben nach Gewinn bestimmtes Handeln gekennzeichnet (BGH, Urteile vom 23. Oktober 1980 aaO S. 264; vom 4. M�rz 1996 aaO S. 60 und vom 25. Februar 2003 aaO; Gehre/Koslowski aaO � 57 Rn. 90).
BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83 Finanzierungsrisiko bei BauherrenmodellenKontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 22.09.1983 - VII ZR 43/83 Werkvertrag mit nicht in die Handwerksrolle eingetragenem UnternehmerIn besonderen F�llen folgt die Nichtigkeit allerdings auch aus der Verletzung einseitiger Verbote, falls der Zweck des Gesetzes anders nicht zu erreichen ist und die durch das Rechtsgesch�ft getroffene Regelung nicht hingenommen werden kann (BGHZ 37, 258 [262] = NJW 1962, 2010, f�r einen Versto� gegen das Rechtsberatungsgesetz; BGHZ 53, 152 [157] = NJW 1970, 609, f�r verbotene Heilmittelwerbung; BGHZ 65, 368 [370] = NJW 1976, 415; BGHZ 78, 263 [265] = NJW 1981, 399; BGHZ 78, 269 [271] = NJW 1981, 387; vgl. auch BGHZ 85, 39 [43f.] = NJW 1983, 109).Dem kann mit berufsrechtlichen Ma�nahmen oder �ffentlichrechtlichen Sanktionen hinreichend Rechnung getragen werden (�� 16, 118 HandwO), ohne da� es erforderlich w�re, einem einzelnen, im Rahmen des verbotenen Handwerksbetriebes zustandegekommenen Rechtsgesch�ft die zivilrechtliche Wirksamkeit zu versagen (vgl. BGHZ 78, 263 [266] = NJW 1981, 399; BGH, NJW 1981, 1204 [1205]; OLG D�sseldorf MDR 1972, 321).
BGH, 14.03.1991 - VII ZR 342/89 Provisionsabrede: Aufkl�rungspflicht des AuftragnehmersIn einer solchen Lage kann er dem Vorwurf des Treubruchs nur dadurch entgehen, da� er den Mandanten, denen er die Beteiligung an dem beteffenden Projekt nahelegt, das ihm erteilte Provisionsversprechen offenbart (BGHZ 78, 263, 268; BGHZ 95, 81, 84; Urteil vom 25. Februar 1987 - IVa ZR 214/85 - WM 1987, 959, 960; Urteil vom 20. Mai 1987 - IVa ZR 36/86 = WM 1987, 960, 961).c) Die Provisionszusage ist nichtig, wenn der Versprechende wei� oder damit rechnet und billigend in Kauf nimmt, da� der Berater oder Sachwalter diese Vereinbarung seinem Auftraggeber verschweigen will (BGHZ 78, 263, 268).
BGH, 19.06.1985 - IVa ZR 196/83 Nichtigkeit von Provisionsvereinbarungen mit einer SteuerberatungsgesellschaftKontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 23.09.1982 - VII ZR 183/80 SchwarzarbeitKontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 21.03.1996 - IX ZR 240/95 Unbefugte Hilfeleistung in Steuersachen; Vereinbarung eines Entgelts f�r die …Das allein rechtfertigt es nicht, das Rechtsgesch�ft insgesamt und somit schon den Erf�llungsanspruch daraus f�r unwirksam zu erkl�ren (…ebenso Gehre aaO. � 57 Rdn. 4;… Maxl aaO. � 57 Rdn. 27; f�r � 57 Abs. 4 Nr. 1 i.V.m. Abs. 2 StBerG auch BGHZ 78, 263, 265 f).Hingegen rechtfertigt nicht schon jeder Versto� gegen Standesrecht die Anwendung des � 138 Abs. 1 BGB (BGHZ 60, 28, 33 m.w.N.; 78, 263, 267).
OLG Hamm, 03.03.2010 - 31 U 106/08 Pflichten einer Bank im Rahmen der Anlageberatung; Pflicht zur Aufkl�rung �ber zu …Die Beklagte bzw. ihre mit der Pr�fung der Rechtslage betrauten Mitarbeiter h�tten aber erkennen k�nnen, dass � 31 Abs. 1 Nr. 2 WpHG a.F. nicht nur Sachverhalte betrifft, die in den Anwendungsbereich des WpHG fallen, sondern die Norm lediglich einen allgemein anerkannten Grundsatz der Vermeidung von vertragswidrigen Interessenkonflikten (vgl. BGHZ 78, 263, 267 f.; BGH, WM 1981, 993; BGH, BB 1994, 2376 f.; BGH, BB 1995, 1502 f.) aufsichtsrechtlich f�r den Bereich des Wertpapierhandels normiert.Insbesondere konnte - wie die Beklagte meint - aufgrund der Entscheidung vom 19.12.2000 nicht davon ausgegangen werden, dass der seinerzeit nicht in Anspruch genommene Verm�gensverwalter neben der beklagten Bank keine Pflichtverletzung begangen hat, mithin allein der Zahlende, nicht aber der Zahlungsempf�nger Schadensersatzanspr�chen ausgesetzt ist (vgl. hierzu nur Balzer, Anmerkung zu oben genannter Entscheidung, ZIP 2001, 232; vgl. ebenfalls BGHZ 78, 263, 267, 268).
BGH, 22.03.1990 - IX ZR 117/88 T�tigkeit des beurkundenden Notars als Makleraa) W�hrend Verbotsgesetze, die sich gegen beide Vertragspartner richten, nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im allgemeinen zur Nichtigkeit des verbotenen Rechtsgesch�fts f�hren (BGHZ 37, 258, 262; 71, 358, 360; 78, 263, 265), ist das in der Regel nicht der Fall, wenn sich das Verbot - wie bei � 14 Abs. 4 Satz 1 BNotO - nur gegen einen der Partner richtet.Nichtigkeit tritt hier ausnahmsweise dann ein, wenn es mit dem Sinn und Zweck des Verbotsgesetzes unvereinbar w�re, die durch das Rechtsgesch�ft getroffene rechtliche Regelung hinzunehmen und bestehen zu lassen (BGHZ 46, 24, 6; 65, 368, 370; 78, 263, 265).Jedenfalls F�lle dieser Art sind mit der Maklert�tigkeit eines Steuerberaters, die der IVa-Senat des Bundesgerichtshofs zu beurteilen hatte (BGHZ 78, 263 ff), nicht vergleichbar.
BGH, 06.02.1992 - IX ZR 95/91 Pflichten des Rechtsanwalts bei Ausarbeitung einer Vertragsgestaltung
BGH, 19.01.1984 - VII ZR 121/83 Schwarzarbeit
BGH, 31.10.1991 - IX ZR 303/90 Anspruch des unentgeltlich f�r den Mandanten t�tigen Rechtsanwalts; Zahlung einer …
BGH, 07.12.2000 - IX ZR 330/99 Notarrecht - Beurkundungspflichtigen Vertr�ge: Anwendung des � 166 BGB
OLG Hamm, 02.11.2009 - 31 U 53/09 OLG Hamm, 02.11.2009 - 31 U 126/08 BGH, 09.02.1990 - V ZR 139/88 Nichtigkeit von Vertr�gen zwischen Heimpersonal und -insassen
BGH, 25.02.2003 - StbSt (R) 2/02 Steuerberater - Werbeveranstaltungen von Steuerberatern und einer Bank
BGH, 17.01.1985 - III ZR 167/83 BGH, 17.01.1985 - III ZR 139/83 BGH, 17.01.1985 - III ZR 140/83 KG, 12.11.2003 - 24 U 373/02 Verg�tungsanspruch bei �berlassung von Buchf�hrungssoftware durch Steuerberater
BFH, 19.02.1981 - V B 50/79 StBerG (1961) � 2, � 22; StBerG (1975) � 33, � 57; UStG …
BGH, 10.07.1986 - III ZR 77/85 Darlegung und Beweis der durch eine Sicherungsgrundschuld gesicherten Forderung; …
BGH, 19.09.1985 - III ZR 55/84 Nichtigkeit eines Vertrages wegen Versto�es gegen das Gesetz �ber die Sicherung …
OLG Stuttgart, 29.03.2000 - 9 U 159/99 Haftung des Anlageberaters - Anbieter von Kapitalanlagen - Erf�llung von …
BGH, 10.03.2005 - IX ZR 139/03 Umfang des rechtlichen Geh�rs
OLG D�sseldorf, 06.07.2001 - 24 U 199/00 Wirksamkeit von Ab�nderungsklauseln in einem Mietvertrag
OLG Dresden, 12.09.2001 - 20 WF 592/01 Umfang der erweiterten Unterhaltspflicht
OLG K�ln, 19.09.1988 - 8 U 13/88 BayObLG, 06.11.2000 - 1Z RR 612/98 Unzul�ssige Beeinflussung der �rztlichen T�tigkeit durch Bestimmungen eines …
OLG Brandenburg, 25.09.2008 - 12 U 198/07 Maklervertrag: Vermittlung der Finanzierung eines Objektes; Maklervertrag: …
OLG K�ln, 13.02.1997 - 7 U 19/96 Nichtigkeit des Anlagevertrages bei Provisionszuzahlungen des Vermittlers an …
BGH, 19.02.1986 - IVa ZR 58/84 Versto� eines Provisionsversprechens gegen das Verbot der Arbeitsvermittlung
OLG K�ln, 10.11.1998 - 3 U 232/97 Versto� gegen die Bestimmungen des Saatgutverkehrsgesetzes
OLG Brandenburg, 30.05.2001 - 14 U 128/00 Zur Frage der Entstehung einer Maklerprovision f�r die Vermittlung von …
OLG Hamm, 09.01.1998 - 29 U 90/97 OLG M�nchen, 17.11.2009 - 5 U 4293/07 Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Abgrenzung zwischen …
BGH, 13.10.1983 - III ZR 163/82 BGH, 25.02.1987 - IVa ZR 214/85 BAG, 09.07.1986 - 5 AZR 385/83 OLG N�rnberg, 03.11.2006 - StO 1/06 Vereinbarkeit einer T�tigkeit als GmbH-Gesch�ftsf�hrer mit dem Beruf des …
BGH, 19.10.1988 - IVa ZR 194/87 OLG K�ln, 18.06.1990 - 10 U 13/90 AG Rheinberg, 31.08.2009 - 12 C 365/08 K�ndigung Mietvertrag Grundst�cksparzelle Zahlungsverzug
OLG Oldenburg, 11.09.1992 - 11 U 28/92 Provisionsversprechen, Unternehmenskauf, Provision, Provisionsabrede
LG Landau/Pfalz, 28.02.2002 - 1 S 273/01 Tritt ein Unfallgesch�digter Schadensersatzanspr�cheaus einem Unfall an den …
KG, 24.10.2003 - 1 WiO 5/03 Berufspflichten des Wirtschaftspr�fers: Unterhaltung eines Abwicklungsb�ros f�r …