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Timestamp: 2016-10-24 20:10:24
Document Index: 200177048

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 31', 'Art. 54', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 31', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 33', 'BGE', 'BGE', 'Art. 725', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 35', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 37', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 31', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 66', 'Art. 65']

2C_71/2011 (26.01.2012)
2C_71/2011
3. C.________ AG, Marshall Islands,
4. D.________ Ltd., Marshall Islands,
5. E.________ Holding AG, Marshall Islands,
6. F.________ AG, Marshall Islands,
7. G.________ Ltd., Marshall Islands,
8. H.________ Ltd., Marshall Islands,
9. I.________ Ltd., Marshall Islands,
Entgegennahme von Publikumseinlagen / Konkurser�ffnung / Werbeverbot,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung II, vom 18. November 2010.
A.a Mit Schreiben vom 29. Juni 2009 machte die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Wirtschaftsdelikte, die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA) auf die Gesch�ftst�tigkeit der A.________ AG mit Sitz in X und Domizil in X aufmerksam. Die FINMA er�ffnete daraufhin am 24. August 2009 ein Untersuchungsverfahren gegen die A.________ AG, die B.________ GmbH mit Sitz in X, die C.________ AG, Marshall Islands, und die D.________ Ltd., Marshall Islands, und setzte eine Untersuchungsbeauftragte ein. Den fraglichen Gesellschaften wurden jegliche Entgegennahme von Publikumseinlagen und jegliche Werbung daf�r untersagt. Das Verfahren wurde sp�ter auf weitere Gesellschaften ausgeweitet, n�mlich die B.________ Holding AG, Marshall Islands, die F.________ AG, Marshall Islands, die G.________ Ltd., Marshall Islands, die H.________ Ltd., Marshall Islands, und die I.________ Ltd., Marshall Islands. Im Verlauf des Verfahrens schlugen die involvierten Gesellschaften Massnahmen zur Sicherung der Darlehen der Anleger sowie zur Abwendung eines Konkurses vor, die �ber die beiden schweizerischen Gesellschaften ablaufen sollten.
A.b Gem�ss einer Eingabe der betroffenen Gesellschaften vom 19. November 2009 hatte die A.________ AG im damaligen Zeitpunkt gegen�ber der K.________ AG, in X, bzw. L.________ AG, Marshall Islands, Darlehensverbindlichkeiten von Euro 1'005'000.-- und besass Immobilien im Wert von ca. Euro 800'000.--. Die B.________ GmbH hatte gegen�ber den gleichen Gesellschaften Darlehensverbindlichkeiten von Euro 878'000.-- und hielt eine Forderung gegen�ber M.________ mit Wohnsitz in Moskau �ber Fr. 900'000.-- samt Zinsen.
A.c Am 23. November 2009 fand eine Besprechung zwischen Vertretern der FINMA sowie solchen der betroffenen Gesellschaften statt, wobei auf Seiten der Gesellschaften namentlich J.________ teilnahm. Dieser schlug unter anderem die R�ckzahlung s�mtlicher auf Seite der Gesellschaften bestehender Darlehen unter seiner Mithilfe vor. Auch zeigte er sich bereit, einen Teil des �berschusses (nach K�ndigung und R�ckzahlung der Darlehen) ab Konten der beteiligten Gesellschaften bei der N.________bank in Nikosia, Zypern, auf Schweizer Konten der B.________ GmbH zu �berweisen, um damit die notwendige Liquidit�t f�r eine ordentliche Liquidation sicherzustellen. Der Ablauf der R�ckabwicklung wurde protokollarisch festgehalten, wobei in Ziff. 1 die Information der Kunden bis Ende November 2009 festgeschrieben wurde. Die Ziffern 2-5 hatten im Wesentlichen den folgenden Inhalt:
2. Ende November 2009: K�ndigung der Festgelder auf Konten der auf den Marshall Islands domizilierten Gesellschaften bei der N.________bank in Nikosia sp�testens per 31. Dezember 2009;
3. Ab 2./3. Januar 2010 bis voraussichtlich Ende Januar 2010: R�ck�berweisung der Betr�ge an Kunden durch J.________;
4. Ab Januar 2010: Best�tigung der N.________bank f�r �berweisung des Betrages an jeden einzelnen Kunden ("Swiftkopie");
5. 31. M�rz 2010: Best�tigung der Untersuchungsbeauftragten zuhanden der FINMA, dass die R�ckabwicklung s�mtlicher Darlehen zugunsten der involvierten Gesellschaften abgeschlossen sei.
A.d Mit Schreiben vom 30. November 2009 erkl�rte sich die FINMA mit dem vereinbarten Vorgehen grunds�tzlich einverstanden, hielt jedoch fest, die Liquidation der Gesellschaften in der Schweiz und allenfalls der Zweigniederlassungen k�nne nicht deren Organen �berlassen werden, weshalb sie daf�r einen Liquidator bestimmen werde. Am 11. Dezember 2009 informierten die Gesellschaften die FINMA �ber den Stand der R�ckabwicklung. Dabei wurde in Aussicht gestellt, die provisorischen Liquidationser�ffnungsbilanzen der beiden Schweizer Gesellschaften l�gen anfangs des neuen Jahres vor. Sp�ter wurden diese per Ende Januar 2010 angek�ndigt. Am 11. Januar 2010 meldete ein Investor der Untersuchungsbeauftragten, sein Guthaben sei immer noch ausstehend. Gleichentags machte die FINMA die Untersuchungsbeauftragte darauf aufmerksam, dass die N.________bank in Nikosia m�glicherweise keine g�ltige Lizenz habe. In der Folge ergaben Recherchen der Untersuchungsbeauftragten, dass die N.________bank zwar �ber eine Lizenz verf�gte, aber selbst einen Sanierungsfall darstellte.
A.e Am 12. Januar 2010 wurde der FINMA bei einem telefonischen Gespr�ch von der Rechtsvertreterin der beteiligten Gesellschaften mitgeteilt, bisher seien keine R�ckzahlungen erfolgt, die ersten R�ckzahlungen seien in den n�chsten Tagen vorgesehen und die Liquidationser�ffnungsbilanzen der beiden Schweizer Gesellschaften w�rden per Ende Januar 2010 erstellt. Mit E-Mail vom 14. Januar 2010 forderte die FINMA die betroffenen Gesellschaften auf, umgehend, d.h. bis sp�testens zum 18. Januar 2010, die Salden auf den Konten der beiden Schweizer Gesellschaften (im Betrag von Euro 165'401.89 bzw. Euro 61'458.17) bei der N.________bank in Nikosia auf Konten der UBS bzw. der Thurgauer Kantonalbank in der Schweiz zu �berweisen.
A.f In der Folge ergab sich ein reger Telefon- und Mail-Verkehr zwischen der FINMA, der Untersuchungsbeauftragten und den involvierten Gesellschaften. Am 20. Januar 2010 teilte die FINMA diesen mit, dass die Salden bei der N.________bank in Nikosia bis sp�testens zum 25. Januar 2010, 12.00 Uhr, auf Schweizer Konten zu �berweisen seien. Die UBS AG informierte per Mail vom 25. Januar 2010, 15.50 Uhr, dar�ber, dass um 13.21 Uhr ein Betrag von Euro 100'000.-- auf dem Konto der A.________ AG eingegangen sei. Die Thurgauer Kantonalbank orientierte am gleichen Tag um 12.08 Uhr sowie um 16.58 Uhr dar�ber, auf dem Konto der B.________ GmbH sei keine Zahlung eingetroffen.
Mit Verf�gung vom 25. Januar 2010 stellte die FINMA fest, dass die neun fraglichen Gesellschaften als Gruppe gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegenn�hmen und damit gegen das Bankengesetz verstiessen. Sie er�ffnete gegen die A.________ AG und die B.________ GmbH auf den 26. Januar 2010, 08.00 Uhr, den Konkurs und setzte die Untersuchungsbeauftragte als Konkursliquidatorin ein. Die schweizerischen Zweigniederlassungen der auf den Marshall Inseln domizilierten Gesellschaften versetzte die FINMA in die aufsichtsrechtliche Liquidation, wobei sie erneut die Untersuchungsbeauftragte als Liquidatorin benannte. Sodann traf die FINMA eine Reihe weiterer Anordnungen. Insbesondere verbot sie J.________ unter jeglicher Bezeichnung selbst oder �ber Dritte Publikumseinlagen gewerbsm�ssig entgegen zu nehmen oder daf�r in irgendeiner Form Werbung zu betreiben, was geeignet zu ver�ffentlichen sei.
Am 26. Februar 2010 erhoben die neun betroffenen Gesellschaften sowie J.________ Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie stellten im Wesentlichen die Antr�ge, die Konkurser�ffnung �ber die A.________ AG und die B.________ GmbH sei aufzuheben und durch eine ordentliche Liquidation zu ersetzen, was angemessen im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) sowie auf der Homepage der FINMA zu publizieren sei. Ausserdem sei das Werbeverbot gegen�ber J.________ aufzuheben. Mit Urteil vom 18. November 2010 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Die neun involvierten Gesellschaften sowie J.________ f�hren Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht mit den folgenden Antr�gen:
"1. Es sei das Urteil ... des Bundesverwaltungsgerichts ... vom 18. November 2010 gegen die Beschwerdef�hrer/innen 1, 2 und 10 aufzuheben;
2. Die Beschwerdef�hrer/innen 1, 2 und 10 beantragen ferner was folgt:
a) Es seien die Dispositiv Ziffern 2 bis 6 (Konkurser�ffnung �ber die Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2) der Verf�gung der Beschwerdegegnerin... vom 25. Januar 2010 aufzuheben.
b) Es sei die Aufl�sung der Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 durch ordentliche Liquidation zu verf�gen und es seien die Handelsregistereintr�ge der Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 in diesem Sinne entsprechend abzu�ndern.
c) Es seien der Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin 1 f�r die Beschwerdef�hrerin 1 und die ehemalige Gesch�ftsf�hrerin der Beschwerdef�hrerin 2 f�r die Beschwerdef�hrerin 2 zu erm�chtigen, die ordentliche Liquidation zu besorgen.
d) Es sei die Aufhebung der Konkurser�ffnung �ber die Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 auf Kosten der Beschwerdegegnerin angemessen zu publizieren, namentlich im SHAB sowie auf der Homepage der Beschwerdegegnerin.
e) Es seien die Dispositiv Ziffern 18 bis 20 (Werbeverbot gegen J.________) der Verf�gung der Beschwerdegegnerin vom 25. Januar 2010 ... aufzuheben.
Zur Begr�ndung wird im Wesentlichen geltend gemacht, der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts beruhe auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung, verstosse gegen das Bankengesetz, sei unverh�ltnism�ssig und verletze den Grundsatz von Treu und Glauben.
Die FINMA schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesverwaltungsgericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Gegen Urteile des Bundesverwaltungsgerichts im Bereich der Finanzmarktaufsicht kann mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gelangt werden (Art. 82 ff. BGG i.V.m. Art. 31 VGG; vgl. auch Art. 54 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 2007 �ber die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht [FINMAG; SR 956.1]).
1.2 Streitgegenstand vor dem Bundesgericht sind wie vor der Vorinstanz nur noch die Konkurser�ffnungen gegen die Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2, die A.________ AG sowie die B.________ GmbH, das Werbeverbot gegen�ber dem Beschwerdef�hrer 10 J.________ sowie die damit verbundenen Kosten- und Entsch�digungsfolgen. In den �brigen Punkten ist die Verf�gung der FINMA inzwischen rechtskr�ftig.
1.3 Die Organe einer in Liquidation bzw. Konkurs versetzten Gesellschaft sind trotz Entzugs bzw. Dahinfallens ihrer Vertretungsbefugnis in deren Namen zur Beschwerdef�hrung ans Bundesgericht befugt (BGE 132 II 382 E. 1.1; BGE 2C_101/2011 vom 21. September 2011 E. 1). Hingegen sind die Beschwerdef�hrerinnen 3 bis 9 lediglich legitimiert, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids im Kostenpunkt zu beantragen, da sie nur insoweit beschwert sind; ihre Liquidation ist nicht Streitgegenstand, und in den �brigen, noch strittigen Punkten sind sie nicht besonders ber�hrt (vgl. Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG). Der Beschwerdef�hrer 10 erhebt Beschwerde nur hinsichtlich des ihm pers�nlich auferlegten Werbeverbots und den damit verbundenen Kosten- und Entsch�digungsfolgen und ist insoweit legitimiert. Ob insofern auch die beschwerdef�hrenden Gesellschaften 1 und 2 beschwerdeberechtigt und ob umgekehrt der Beschwerdef�hrer 10 pers�nlich hinsichtlich der Konkurser�ffnung �ber diese Gesellschaften zur Beschwerde legitimiert w�ren, erscheint fraglich, kann aber offen bleiben, da insoweit auf die Beschwerde ohnehin einzutreten ist.
1.4 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie ihn die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen berichtigen und erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte festgestellt wurde (Art. 105 Abs. 2 BGG). Entsprechende R�gen sind rechtsgen�glich zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Soweit die Beschwerdef�hrerinnen die Feststellung des Sachverhalts vorliegend rein appellatorisch beanstanden und die Beweisw�rdigung ohne detaillierte Auseinandersetzung mit den Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid in Frage stellen, ist auf ihre Vorbringen nicht weiter einzugehen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4 S. 254).
2.1 Die FINMA ist befugt, zur Beseitigung von Missst�nden und zur Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustands alle "notwendigen Verf�gungen" zu treffen (vgl. Art. 31 FINMAG). Da sie allgemein �ber die Einhaltung der "gesetzlichen Vorschriften" zu wachen bzw. f�r die Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustands zu sorgen hat, ist ihre Aufsicht nicht auf die dem Gesetz unterstellten Betriebe beschr�nkt. Zu ihrem Aufgabenbereich geh�ren auch die Abkl�rung der finanzmarktrechtlichen Bewilligungspflicht und die Ermittlung von Finanzintermedi�ren, die in Verletzung der gesetzlichen Bestimmungen bewilligungslos t�tig sind (BGE 132 II 382 E. 4.1 mit Hinweisen). Sie ist deshalb berechtigt, die im Gesetz vorgesehenen Mittel auch gegen�ber Instituten oder Personen einzusetzen, deren Unterstellungs- bzw. Bewilligungspflicht (noch) umstritten ist (BGE 136 II 43 E. 3.1 S. 46; 132 II 382 E. 4.1 S. 388).
2.2 Geht eine Gesellschaft unbewilligt einer den Banken oder den bewilligten Effektenh�ndlern vorbehaltenen T�tigkeit nach, kann die FINMA sie im Rahmen der allgemeinen Verfassungs- und Verwaltungsgrunds�tze (Willk�rverbot, Rechtsgleichheits- und Verh�ltnism�ssigkeitsgebot, Treu und Glauben usw.) aufsichtsrechtlich liquidieren (BGE 136 II 43 E. 3.2 S. 46; 131 II 306 E. 3.1.2; vgl. Art. 37 Abs. 3 FINMAG). Ihr Vorgehen soll dabei den Hauptzwecken der finanzmarktrechtlichen Gesetzgebung, dem Schutz der Gl�ubiger bzw. Anleger einerseits und der Lauterkeit des Kapitalmarkts andererseits, Rechnung tragen (BGE 135 II 356 E. 3.1 S. 359 f.). Erweist sich das betroffene Unternehmen als �berschuldet oder dauernd zahlungsunf�hig, ist �ber den unbewilligt auftretenden Finanzintermedi�r analog den Art. 33 ff. BankG (in der Fassung vom 3. Oktober 2003 [AS 2004 2767]) der Bankenkonkurs zu er�ffnen und durchzuf�hren (vgl. BGE 132 II 382 E. 4.2 S. 388; 131 II 306 E. 4.1.3 S. 321). Wenn die FINMA eine unterstellungspflichtige und unbewilligte T�tigkeit feststellt und die aufsichtsrechtliche Liquidation verf�gt, so kann sie sofort oder auch erst nachtr�glich ein Konkursverfahren er�ffnen, sobald sich gen�gend Anhaltspunkte f�r eine �berschuldung ergeben (vgl. BGE 131 II 306 E. 4 S. 319 ff.). Eine solche liegt vor, wenn die Zwischenbilanz ergibt, dass die Forderungen der Gesellschaftsgl�ubiger weder zu Fortf�hrungs- noch zu Ver�usserungswerten gedeckt sind (Art. 725 Abs. 2 OR; BGE 131 II 306 E. 4.3.1 S. 322).
2.3 Die finanzmarktrechtlichen Massnahmen m�ssen indessen - wie jedes staatliche Handeln - verh�ltnism�ssig sein. Sie sollen mit anderen Worten nicht �ber das hinausgehen, was zur Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erforderlich ist. Wesentlich sind dabei die Gl�ubiger- und Anlegerinteressen. So muss insbesondere davon ausgegangen werden k�nnen, es bestehe k�nftig kein relevantes Risiko mehr, dass wiederum gesetzeswidrig bewilligungspflichtige Aktivit�ten entfaltet werden k�nnten (vgl. BGE 136 II 43 E. 3.3 S. 47; 131 II 306 E. 3.3 S. 317; BGE 2C_101/2011 vom 21. September 2011 E. 3.2.1 und 2C_74/2009 vom 22. Juni 2009 E. 3.2.3).
3.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen, die Vorinstanz habe offensichtlich unrichtig festgestellt, der von der FINMA zum R�ckabwicklungsplan angebrachte Vorbehalt sei unbestritten geblieben. Sie machen geltend, beim Ergebnis der Besprechung vom 23. November 2009, das unter anderem im Schreiben vom 30. November 2009 festgehalten worden sei, habe es sich um eine verbindliche und vorbehaltlose Vereinbarung gehandelt. Zus�tzliche Bedingungen wie namentlich die Zustimmung des so genannten Enforcement-Ausschusses der Gesch�ftsleitung der FINMA (ENA) seien von der FINMA nicht erw�hnt worden. Ebenso wenig sei ein konkreter Betrag noch eine bestimmte Frist f�r die angeordneten �berweisungen genannt worden. Vielmehr m�sse davon ausgegangen werden, dass diese �berweisungen erst nach R�ckzahlung s�mtlicher Darlehen erwartet wurden, f�r die eine Frist bis sp�testens M�rz 2010 galt. Das Verhalten der FINMA verstosse insofern auch gegen den Grundsatz von Treu und Glauben, da die Beschwerdef�hrer auf die Vereinbarungen vom 23. November 2009 h�tten vertrauen d�rfen.
3.2 Aktenkundig ist, dass die FINMA die Beschwerdef�hrer dar�ber informierte, dass �ber die Anordnung von Massnahmen wegen illegaler T�tigkeit zu verf�gen sei. Das Bundesverwaltungsgericht bezog sich in Bst. A.e im Sachverhalt sowie in E. 4.2 auf das Protokoll zum vereinbarten Ablauf der R�ckabwicklung, wie er in der Besprechung vom 23. November 2009 festgelegt worden war. Es hielt dazu fest, dem Protokoll sei zu entnehmen, dass die FINMA die Beschwerdef�hrer ausdr�cklich darauf hingewiesen habe, dass die in Aussicht gestellten Verf�gungen vom ENA gutgeheissen werden m�ssten, so dass nicht garantiert werden k�nne, der vorgesehene Ablauf der R�ckabwicklung werde unver�ndert Verf�gungsinhalt. Das Bundesverwaltungsgericht verweist dazu ausdr�cklich auf die Akten der FINMA. In der Folge kn�pfte das Bundesverwaltungsgericht unter rechtlichen Gesichtspunkten daran an. Die entsprechenden Feststellungen sind weder aktenwidrig noch sonst wie offensichtlich unrichtig, sondern finden im Gegenteil in den Akten eine Grundlage. Dass die Beschwerdef�hrer sp�ter in den Rechtsschriften behaupteten, vom Vorbehalt der Genehmigung durch den ENA keine Kenntnis gehabt zu haben, �ndert nichts daran, dass sie im damaligen fraglichen Zeitpunkt dar�ber informiert worden waren.
3.3 Dass allenfalls kein bestimmter Betrag f�r die �berweisung eines �berschusses (nach K�ndigung und R�ckzahlung der Darlehen) durch die N.________bank in Nikosia festgelegt worden war, beseitigte die Verpflichtung der Beschwerdef�hrer nicht, rechtzeitig eine entsprechende Best�tigung vorzulegen. Aus dem Zusammenhang geht zweifelsfrei hervor, dass es sich um einen Betrag handeln musste, der zumindest die Gefahr der �berschuldung ausschloss. Dem Schreiben der FINMA vom 30. November 2009 l�sst sich auch nicht entnehmen, wie die Beschwerdef�hrer meinen, die Aufsichtsbeh�rde habe die �berweisung der Gelder der Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 bei der N.________bank erst nach R�ckzahlung s�mtlicher Darlehen gefordert. Dagegen sprechen die im Protokoll der Sitzung vom 23. November 2009 verwendeten Formulierungen sowie die unbestrittene und aktenkundige Tatsache, dass die FINMA die fraglichen �berweisungen wiederholt abgemahnt hat. Die Feststellung der Vorinstanz, diese �berweisungen h�tten umgehend erfolgen m�ssen und die daf�r erforderlichen Best�tigungen h�tten nicht rechtzeitig vorgelegen, ist mithin weder aktenwidrig oder sonst wie offensichtlich unrichtig. Im �brigen wurden die �berweisungen, ohne dass dies noch ins Gewicht f�llt, offenbar selbst bis zum Mai 2011 (dem Zeitpunkt der Vernehmlassung der FINMA an das Bundesgericht) nicht vorgenommen.
3.4 Im �brigen spricht auch gegen eine strikte Interpretation des Ablaufes der R�ckabwicklung als fixe unver�nderbare Vereinbarung, dass die FINMA als Aufsichtsbeh�rde gesetzlich verpflichtet ist, die erforderlichen Massnahmen zeitgerecht zu treffen. Sie muss auf neue Entwicklungen sofort reagieren k�nnen, wenn dies notwendig ist. Jegliche Vereinbarung, die sie eingeht, steht daher schon grunds�tzlich unter dem Vorbehalt, dass die nachmalige Entwicklung nicht ein sofortiges Eingreifen zum Schutz der Anleger und Gl�ubiger bedingt. Selbst wenn am 23. bzw. 30. November 2009 eine ordentliche Liquidation vereinbart worden sein sollte, war die FINMA gehalten, eine Konkursliquidation anzuordnen, wenn sich sp�ter eine �berschuldung abzeichnete.
3.5 Unter diesen Umst�nden haben die Vorinstanzen auch nicht den Grundsatz von Treu und Glauben nach Art. 9 BV verletzt. Weder waren die Vereinbarungen vom 23. November 2009 in dem Sinne vorbehalt- bzw. bedingungslos, wie die Beschwerdef�hrer behaupten, noch waren sie hinsichtlich der zu erf�llenden Pflicht zur R�ckabwicklung so zu verstehen, wie die Beschwerdef�hrer es nunmehr vortragen. Damit besteht keine Vertrauensgrundlage, auf die sich die Beschwerdef�hrer erfolgreich berufen k�nnten.
4.1 Die Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 bestreiten, im Zeitpunkt der Konkurser�ffnung �berschuldet oder dauernd zahlungsunf�hig gewesen zu sein. Die Konkurser�ffnung sei daher unverh�ltnism�ssig erfolgt und beruhe auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung.
4.2 Da die unerlaubte Entgegennahme von Publikumseinlagen rechtskr�ftig festgestellt wurde, ist auch die gegen�ber den Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 verf�gte Liquidation nicht zu beanstanden. Ob dar�ber hinaus zu Recht der Konkurs er�ffnet wurde, statt bloss eine Liquidation anzuordnen, h�ngt davon ab, ob die FINMA von einer begr�ndeten Besorgnis einer �berschuldung oder von ernsthaften Liquidit�tsproblemen ausgehen durfte und die Konkurser�ffnung im Hinblick darauf verh�ltnism�ssig war.
4.3 Im Rahmen der Finanzmarktaufsicht ist der Nachweis einer formellen �berschuldung nicht n�tig. Das Vorliegen vern�nftiger, nachvollziehbarer Umst�nde, die auf eine bestehende oder unmittelbar bevorstehende �berschuldung schliessen lassen, gen�gt hierf�r. Ernsthafte Liquidit�tsprobleme liegen vor, wenn der Finanzintermedi�r nicht mehr in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, bzw. die bestehende Liquidit�t die f�llig gewordenen oder in K�rze f�llig werdenden Forderungen nicht mehr deckt. Wann der kritische Punkt zur Besorgnis einer �berschuldung erreicht ist, l�sst sich nicht allgemein sagen, weshalb der FINMA als Fachbeh�rde diesbez�glich ein nicht unerheblicher (technischer) Ermessensspielraum zukommt; sie muss ihren Entscheid aber im Einzelfall rechtsgen�gend (vgl. Art. 35 Abs. 1 VwVG) begr�nden; die blosse abstrakte Vermutung einer �berschuldung gen�gt nicht (BGE 2C_101/2011 vom 21. September 2011 E. 4.1.1). Das Bundesverwaltungsgericht ist als richterliche Vorinstanz gehalten, die Problematik der �berschuldung mit freier Kognition zu pr�fen, auch wenn es sich dabei um eine technische Frage handelt und es sich insofern deshalb eine gewisse Zur�ckhaltung auferlegen darf (vgl. Art. 49 lit. c VwVG i.V.m. Art. 37 VGG). Das Bundesgericht kann die Beurteilung des Bundesverwaltungsgerichts seinerseits nur korrigieren, soweit dieses den Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder gest�tzt auf eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG festgestellt oder aber die Beweise willk�rlich gew�rdigt hat (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. nicht publ. E. 11.3.1 von BGE 137 II 383 = Urteil 2C_199/2010; BGE 2C_101/2011 vom 21. September 2011 E. 4.1.3).
4.4 Das Bundesverwaltungsgericht stellte im angefochtenen Entscheid fest, dass die Beschwerdef�hrerinnen im Zeitpunkt der bei ihm angefochtenen Verf�gung keine nennenswerten Aktiven auf den bekannten schweizerischen Konten hatten. Sie verf�gten bei der N.________bank in Nikosia �ber einen Saldo von Euro 165'401.89 bzw. Euro 61'458.17. Daneben bestanden Darlehensschulden von Euro 1'005'000.-- bei der Beschwerdef�hrerin 1 und von Euro 878'000.-- bei der Beschwerdef�hrerin 2. Am 25. Januar 2010 wurden diese Darlehensschulden von der O.________ AG �bernommen. Am 25. bzw. 26. Januar 2010 �berwies die P.________ Ltd. der Beschwerdef�hrerin 1 Euro 100'000.-- und der Beschwerdef�hrerin 2 Euro 50'000.--. Die Beschwerdef�hrerin 1 hatte laufende Verbindlichkeiten von rund einer Million Franken und die Beschwerdef�hrerin 2 solche von Fr. 225'460.60. Das Bundesverwaltungsgericht zog die Werthaltigkeit der Kontensalden bei der N.________bank sowie von Immobilien der Beschwerdef�hrerin 1 in Deutschland im angeblichen Wert von mindestens Euro 300'000.-- und die Einbringlichkeit der Forderung der Beschwerdef�hrerin 2 gegen�ber Frau M.________ mit Wohnsitz in Moskau �ber Fr. 900'000.-- in Zweifel und stellte fest, dass die �berweisungen der P.________ Ltd. nicht nur eine Erh�hung der Aktiven, sondern auch der Passiven im gleichen Umfang zur Folge gehabt h�tten. Im Ergebnis kam das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, bei der Beschwerdef�hrerin 1 seien einbringlichen Aktiven von rund Euro 100'000.-- Verbindlichkeiten von Euro 1'068'000.-- und bei der Beschwerdef�hrerin 2 einbringlichen Aktiven von rund Euro 50'000.-- Verbindlichkeiten von Euro 884'000.-- gegen�bergestanden. Daraus sei auf eine �berschuldung bzw. dauernde Zahlungsunf�higkeit der beiden Beschwerdef�hrerinnen zu schliessen.
4.5 Die Beschwerdef�hrer beanstanden die Beurteilung der Verm�genslage durch die Vorinstanz. Im Interesse der Anleger und Gl�ubiger rechtfertigt sich jedoch eine vorsichtige Einsch�tzung der Werthaltigkeit der Aktiven von dem Bankenrecht unterstellten Instituten und Personen. Es ist daher nicht offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz die Werthaltigkeit verschiedener Aktiven wie die Kontensalden bei der N.________bank, die selbst einen Sanierungsfall darstellte, die Immobilien in Deutschland sowie die Forderung gegen�ber Frau M.________ nicht zu den liquiden Mitteln z�hlte. Auch ist nicht zu beanstanden, aus den �berweisungen der P.________ Ltd. nicht nur eine Erh�hung der Aktiven, sondern im gleichen Umfang auch der Passiven abzuleiten. Sodann f�hrte die Vorinstanz zutreffend aus, dass es nicht glaubw�rdig wirkt und nicht einem vern�nftigen Gesch�ftsgebaren entspricht, wenn eine dritte Partei f�r beide Beschwerdef�hrerinnen ohne Gegenforderung eine Gesamtschuld von rund zwei Millionen Euro zu �bernehmen bereit sei, wie die Beschwerdef�hrer zus�tzlich geltend machten. Das Bundesverwaltungsgericht durfte daher davon absehen, diesen angeblichen Umstand zu ber�cksichtigen. Die entsprechenden Feststellungen der Vorinstanz erweisen sich demnach f�r das Bundesgericht als verbindlich.
4.6 Unter diesen Umst�nden ist erstellt, dass im Zeitpunkt der Konkurser�ffnung von einer begr�ndeten Besorgnis einer �berschuldung oder von ernsthaften Liquidit�tsproblemen bei den Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 auszugehen war. Ob die �berweisungen von der N.________bank auf Schweizer Konten von Euro 100'000.-- bzw. 50'000.-- rechtzeitig erfolgten, ist dabei unerheblich, da sie an der �berschuldung ohnehin nichts �nderten. Die Anordnung der Konkurser�ffnung entspricht mithin den Voraussetzungen des Bankengesetzes. Sie ist auch nicht unverh�ltnism�ssig, denn entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 ist nicht ersichtlich, dass eine ordentliche Liquidation als mildere Massnahme geeignet gewesen w�re, den erforderlichen Gl�ubiger- und Anlegerschutz sicherzustellen. �berdies war urspr�nglich eine ordentliche Liquidation vorgesehen. Erst als sich zeigte, dass die Beschwerdef�hrer bzw. ihre Gesch�ftspartner den entsprechenden Plan nicht einhalten konnten, verf�gte die FINMA die Konkurser�ffnung. Dass dies begr�ndet war, wird nicht zuletzt dadurch belegt, dass sich nach der Konkurser�ffnung die �berschuldungssituation best�tigte. Die im Konkurs eingegangenen Forderungen belaufen sich n�mlich bei der Beschwerdef�hrerin 1 auf einen Betrag von �ber einer Million Franken, denen einbringliche Aktiven von rund Euro 100'000.-- gegen�berstehen. Bei der Beschwerdef�hrerin 2 erreichen die eingegebenen Verbindlichkeiten Fr. 220'000.-- gegen�ber einbringlichen Aktiven von rund Euro 50'000.--. Dabei handelt es sich nicht um unzul�ssige Noven (vgl. Art. 99 BGG), denn die entsprechenden Zahlen wurden von der FINMA bereits in der Duplik an die Vorinstanz vorgebracht und waren daher schon vor dem Bundesverwaltungsgericht aktenkundig.
4.7 Das Bundesverwaltungsgericht hat sich eingehend mit der Frage der �berschuldung befasst (vgl. E. 5 und dabei insbes. E. 5.4 des angefochtenen Entscheids) und ist dabei seinen Pflichten bei der �berpr�fung der Konkurser�ffnung durch die FINMA (vgl. E. 4.3) rechtsgen�glich nachgekommen. Die Feststellung der �berschuldung ist im Rahmen der dem Bundesgericht zustehenden Kognition (vgl. ebenfalls E. 4.3) nicht zu beanstanden. Die gegen�ber den Beschwerdef�hrerinnen 1 und 2 verf�gte Konkurser�ffnung verst�sst demnach nicht gegen Bundesrecht.
5.1 Schliesslich macht der Beschwerdef�hrer 10 geltend, auch die gegen�ber ihm pers�nlich verf�gten Massnahmen wie insbesondere das Werbeverbot seien unverh�ltnism�ssig.
5.2 Nach Art. 31 FINMAG sorgt die Aufsichtsbeh�rde f�r die Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustands und f�r die Beseitigung der Missst�nde. Der Beschwerdef�hrer 10 �bte im Rahmen einer Gruppe, die einer bewilligungspflichtigen T�tigkeit (gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen) nachging, eine massgebliche Funktion aus. Wie die Vorinstanz ausf�hrt, gilt bei fehlender Bewilligung das Verbot, Publikumseinlagen gewerbsm�ssig entgegenzunehmen bzw. daf�r zu werben, bereits von Gesetzes wegen, weshalb das von der FINMA ausgesprochene Verbot gar keine eigenst�ndige Massnahme darstellt. Mit dem ausdr�cklichen Verbot, zuk�nftig ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Kundengelder entgegenzunehmen, wird dem Betroffenen lediglich in Erinnerung gerufen, was bereits von Gesetzes wegen gilt. Es handelt sich dabei um eine Warnung bzw. Ermahnung als "Reflexwirkung" der aufsichtsrechtlichen Massnahmen, die zur Konkurser�ffnung �ber die Gesellschaften um ihn gef�hrt haben (vgl. nicht publ. E. 14.2 von BGE 137 II 383 = 2C_199/2010; BGE 135 II 356 E. 5.1 S. 365; BGE 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.1). Das ist im vorliegenden Fall angesichts der erfolgten Verst�sse gegen das Finanzmarktrecht nicht nur gesetzlich geboten, sondern offensichtlich auch verh�ltnism�ssig.
5.3 Hinsichtlich der angeordneten Ver�ffentlichung des Werbeverbots erscheint die Begr�ndung der Vorinstanz zwar knapp, doch rechtfertigt sich eine R�ckweisung in diesem Punkt nicht, da das Bundesgericht die damit verbundenen Rechtsfragen, insbesondere diejenige nach der Verh�ltnism�ssigkeit einer Publikation, frei pr�fen kann und die Voraussetzungen f�r eine Ver�ffentlichung hier klar erf�llt sind.
5.3.1 Art. 34 FINMAG sieht vor, dass die FINMA ihre Endverf�gung nach Eintritt der Rechtskraft unter Angabe von Personendaten in elektronischer oder in gedruckter Form publizieren kann, wenn eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen vorliegt und die Publikation in der Verf�gung selber angeordnet wird. Mit dieser aufsichtsrechtlichen Massnahme soll einerseits eine individuelle repressive verwaltungsrechtliche Sanktion im Sinne des sogenannten "naming and shaming" ausgesprochen werden, andererseits soll sie eine pr�ventive Wirkung zum Schutz des Publikums erzielen (Urteil 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.2). Wird mit dem Werbeverbot gleichzeitig auch dessen Ver�ffentlichung angeordnet, liegt hierin ein schwerer Eingriff in die allgemeinen wie die wirtschaftlichen Pers�nlichkeitsrechte des Betroffenen, was unter dem Gesichtspunkt der Verh�ltnism�ssigkeit zu ber�cksichtigen ist; namentlich gen�gt hierf�r eine einmalige, punktuelle und untergeordnete Verletzung finanzmarktrechtlicher Pflichten nicht (vgl. BGE 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2; vgl. auch, allerdings zum alten Recht, BGE 135 II 356 E. 5.2 S. 365 f.). Hingegen rechtfertigt sich eine Publikation zum Schutze des Publikums insbesondere dann, wenn die Wiederholung schweren Fehlverhaltens wahrscheinlich erscheint.
5.3.2 Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine schwere Verletzung von Art. 34 FINMAG. Die beteiligten Gesellschaften, die alle vom Beschwerdef�hrer 10 kontrolliert wurden, nahmen ohne Bewilligung von rund 800 Investoren Geld im Totalbetrag von etwa 12,8 Millionen Euro entgegen und haben diese Summen bisher nicht zur�ckgezahlt. Dabei geht es nicht um einen einmaligen, punktuellen und untergeordneten Verstoss gegen das Finanzmarktrecht, sondern um eine kontinuierliche bzw. wiederholte Verletzung desselben in erheblichem Umfang (vgl. zit. Urteil 2C_30/2011 E. 5.2.2).
5.3.3 Die FINMA begr�ndete die Ver�ffentlichung des Werbeverbots damit, der Beschwerdef�hrer 10 wolle erkl�rtermassen dasselbe Gesch�ftsmodell weiterf�hren. Dieser bestreitet dies zwar, seine entsprechenden Behauptungen wirken aber wenig glaubw�rdig. Insbesondere macht er in seiner Beschwerde an das Bundesgericht geltend, die R�ckzahlung der Darlehen sei nach wie vor vorgesehen und k�nne nur deshalb nicht erfolgen, weil die N.________bank noch immer unter Suspension stehe; dabei verschweigt er, dass er selbst diese Bank kontrolliert. Es besteht demnach die konkrete Gefahr der Wiederholung der schweren Pflichtverletzungen und mithin offensichtlich ein �berwiegendes Interesse der �ffentlichkeit, vor solchen Gesch�ftspraktiken gewarnt zu werden.
5.4 Im �brigen begr�ndet der Beschwerdef�hrer nicht weiter, weshalb die ihm gegen�ber angeordneten Massnahmen unzul�ssig sein sollten.
Bei diesem Verfahrensausgang werden die unterliegenden Beschwerdef�hrer unter Solidarhaft kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5, Art. 65 BGG).
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Eidgen�ssischen Finanzmarktaufsicht FINMA und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, schriftlich mitgeteilt.