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Timestamp: 2016-02-13 00:26:31
Document Index: 258603679

Matched Legal Cases: ['§ 126', '§ 121', '§ 126', '§ 126', '§ 121', '§ 296', '§ 870', '§ 886']

OLG-CELLE - 23.08.2007, 31 HEs 14/07 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Celle > Beschluss vom 23.08.2007, Aktenzeichen: 31 HEs 14/07 OLG-CELLE – Aktenzeichen: 31 HEs 14/07Beschluss vom 23.08.2007
Leitsatz:Die Prüfung nach § 126 a Abs. 2 Satz StPO i.d.F. vom 17. Juli 2007 erstreckt sich nicht darauf, ob im Sinne von § 121 Abs. 1 StPO die Maßnahme nur aufrecht erhalten werden kann, wenn die besondere Schwierigkeit oder der besondere Umfang der Ermittlungen oder ein anderer wichtiger Grund das Urteil noch nicht zulassen. Die Prüfung erstreckt sich neben den fortdauernden Voraussetzungen der einstweiligen Unterbringung aber auf den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und das Beschleunigungsgebot.Rechtsgebiete:StPOVorschriften:§ 126 a Abs. 2 Satz StPO i.d.F. vom 17. Juli 2007Stichworte:Einstweilige Unterbringung, Beschleunigungsgrundsatz, VerhältnismäßigkeitVolltextUm den Volltext vom OLG-CELLE – Beschluss vom 23.08.2007, Aktenzeichen: 31 HEs 14/07 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OLG-CELLEOLG-CELLE – Beschluss, 31 HEs 14/07 vom 23.08.2007Die Prüfung nach § 126 a Abs. 2 Satz StPO i.d.F. vom 17. Juli 2007 erstreckt sich nicht darauf, ob im Sinne von § 121 Abs. 1 StPO die Maßnahme nur aufrecht erhalten werden kann, wenn die besondere Schwierigkeit oder der besondere Umfang der Ermittlungen oder ein anderer wichtiger Grund das Urteil noch nicht zulassen. Die Prüfung erstreckt sich neben den fortdauernden Voraussetzungen der einstweiligen Unterbringung aber auf den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und das Beschleunigungsgebot.OLG-CELLE – Beschluss, 2 W 70/07 vom 13.08.2007Die Verhängung einer Verzögerungsgebühr ist gerechtfertigt, wenn eine Partei im Termin zur mündlichen Verhandlung in die Säumnis flieht, um der gem. § 296 ZPO drohenden Zurückweisung verspäteten neuen Vorbringens im Termin zu entgehen.OLG-CELLE – Beschluss, 2 W 71/07 vom 13.08.20071. Entzieht der Vermieter dem Mieter den Besitz an der Mietsache durch verbotene Eigenmacht und vermietet die Mietsache sofort erneut an einen Dritten, steht dem Mieter gegen den Vermieter nur ein Anspruch auf Übertragung des mittelbaren Besitzes gem. § 870 BGB zu, der gem. § 886 ZPO vollstreckt wird.
2. Im Falle einer Leistungsverfügung wegen verbotener Eigenmacht richtet sich der Wert des einstweiligen Verfügungsverfahrens nach dem Hauptsachestreitwert.
3. Bei einer Leistungsverfügung auf Wiedereinräumung des durch verbotene Eigenmacht entzogenen Mietbesitzes wird der Streitwert wie bei einem Anspruch auf erstmalige Gebrauchsgewährung durch die Höhe des Jahresmietzinses begrenzt.
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