Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_97688_Bad_Kissingen-10662097_3
Timestamp: 2017-10-19 18:34:21
Document Index: 73586257

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 51', '§ 5', '§ 10', '§ 107', '§ 107', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 10', '§ 49', '§ 98', '§ 51', '§ 98', '§ 51']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Bad Kissingen (ID:10662097)
> DTAD-ID: 10662097
10662097
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Generalsanierung und Umnutzung des Kurhausbades. Optional soll parallel die Sanierung des denkmalgeschützten Neumannflügels erfolgen. Kosten Generalsanierung: ca. 25 200 000 EUR brutto (Kgr....
Herrn Harald Hümmer
E-Mail: harald.huemmer@immobilien.bayern.de
Generalsanierung Kurhausbad Staatsbad Bad Kissingen – Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 1-6.
Generalsanierung und Umnutzung des Kurhausbades.
Optional soll parallel die Sanierung des denkmalgeschützten Neumannflügels erfolgen.
Kosten Generalsanierung: ca. 25 200 000 EUR brutto (Kgr. 200-700, DIN 276).
Kosten Neumannflügel: ca. 2 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700, DIN 276).
Die für diese Gesamtbaumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI werden mit vorliegender Ausschreibung vergeben. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Mit den Leistungen ist umgehend nach Beauftragung zu beginnen. Es wird davon ausgegangen, dass Leistungsbeginn Ende Juli/Anfang August 2015 sein dürfte. Die Fertigstellung wird derzeitig für Mitte 2018 geplant.
Die für diese Gesamtbaumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI werden mit vorliegender Ausschreibung vergeben. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Dabei sollen zunächst die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 51 HOAI für die Generalsanierung beauftragt werden.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung (= Generalsanierung + Neumannflügel) besteht nicht.
CPV-Codes: 71300000, 71327000
Nuts-Code: DE265
138482-2015
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail bei Hitzler Ingenieure, E-Mail-Adresse: vergabestelle@hitzler-ingenieure.de angefordert werden. Die Bewerbungsunterlagen sind in einem geschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen. Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o. ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichnen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Abs. 3 VOF durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegenWettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
18.05.2015 - 14:00 Uhr
für Personenschäden: 3 000 000 EUR,
für sonstige Schäden: 3 000 000 EUR
bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
HOAI (in der zum Vertragsschluss gültige Fassung).
a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
Die oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Bewerbungsbogens zu bestätigen bzw. durch entsprechende Kopien der Unterlagen zu belegen.
Ein Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4a VOF).
Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung:
für sonstige Schäden: 3 000 000 EUR.
III.2.3.1) – Eignungsprüfung gemäß § 5 Abs. 5 VOF.
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der selbst zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
III.2.3.2) – Für die Auswahl der Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden (vgl. § 10 Abs. 2 VOF), wird wie folgt vorgegangen:
A – Fachliche Qualifikation:
Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten für die ausgeschriebenen Leistungen (Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI) aus den letzten 10 Geschäftsjahren (ab 2005 bis zum Zeitpunkt dieser Bekanntmachung). Referenzprojekte, die vor 2005 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Maßgeblich für die Wertbarkeit ist das Inbetriebnahmedatum.
— Das Referenzprojekt ist mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme hinsichtlich der Rahmenbedingungen vergleichbar (hier: Sanierungsmaßnahme mit Denkmalschutzanforderungen),
— Das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Projektgesamtkosten mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar (≥ 25 000 000 EUR brutto, Kgr. 200-700, DIN 276),
— das Referenzprojekt wurde für einen öffentlichen Auftraggeber (i. S. d. § 98 GWB) abgewickelt,
— dem Bewerber wurden die Leistungsphasen 2-6 der Tragwerksplanung (§ 51 HOAI) beauftragt,
— das Referenzprojekt befindet sich mindestens in der Leistungsphase 8 (Objektüberwachung/Bauüberwachung) oder ist abgeschlossen.
Die erfolgreiche Abwicklung/Bearbeitung der Referenzprojekte ist jeweils mittels Referenzbescheinigung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers zu belegen.
Bei Bietergemeinschaften dürfen in Summe maximal 3 Referenzprojekte benannt werden. Darüber hinausgehende Referenzen werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
B – Personelle Besetzung:
Angabe der technischen Leitung. Benennung des vorgesehenen Projektleiters sowie dessen Stellvertreter unter Angabe dessen/deren Referenzen. Es kann für den Projektleiter sowie für den stellvertretenden Projektleiter bis zu 2 Referenzen angegeben werden. Eine zeitliche Beschränkung der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht. Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters sowie dessen Stellvertreter Erfahrung bei der Planung und Abwicklung von vergleichbaren Projekten vorherrscht.
Für die maximale Bewertung sollte bzgl. der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. dessen Stellvertreter folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Das Referenzprojekt ist mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahmehinsichtlich der Rahmenbedingungenvergleichbar (hier: Sanierungsmaßnahme mitDenkmalschutzanforderungen),
— Das Referenzprojekt ist hinsichtlichder Projektgesamtkosten mit derausschreibungsgegenständlichen Maßnahmevergleichbar (≥ 25 000 000 EUR brutto, Kgr. 200-700, DIN 276),
— das Referenzprojekt wurde für einen öffentlichenAuftraggeber (i. S. d. § 98 GWB) abgewickelt,
— durch den Projektleiter/stellvertretenden Projektleiter wurden die Leistungsphasen 2-6 der Tragwerksplanung (§ 51 HOAI) erbracht.
Bei Bietergemeinschaften sind seitens der Gemeinschaft ein Projektleiter sowie ein stellvertretender Projektleiter zu benennen. Die Benennung von jeweils 2 Personen je Bietergemeinschaftspartner ist unerwünscht. Die Berufszulassung des Projektleiters und dessen Stellvertreters ist durch Vorlage von Studiennachweisen/Ausbildungsnachweisen o. ä. nachzuweisen.
Zusätzliche Abgabeleistungen/Benennungen:
— Benennung der vorgesehenen Mitarbeiter für das Projekt sowie Vorlage von entsprechenden Studiennachweisen/Ausbildungsnachweisen o. ä.
— Abgabe eines Organigramms des Projektteams (bei Planungsgemeinschaften unter Einbeziehung des ARGE-Partners).