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Timestamp: 2019-10-16 20:04:28
Document Index: 376412738

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 26', '§ 27', '§ 23', '§ 27', '§ 32', '§ 29', '§ 1', '§ 1', '§ 5', '§ 33', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 16', '§ 8', '§ 24', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 26', '§ 27']

Veröffentlichungsdatum:06.10.1994 Inkrafttreten13.12.2011
FundstelleBrem.GBl. 1994, 261
Zitiervorschlag: "Verordnung über die kaufmännische Berufsfachschule vom 5. September 1994 (Brem.GBl. 1994, 261), zuletzt mehrfach geändert durch Geschäftsverteilung des Senats vom 05. Juli 2011 und 13. Dezember 2011 (Brem.GBl. 2012 S. 24)"
juris-Abkürzung: KfmBerFSchulV BR
§ 14 Festlegung der schriftlichen Prüfungsfächer
§ 26 Änderung der Ordnung für Berufsfachschulen im Lande Bremen
§ 27 Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Übergangsbestimmungen
Aufgrund des § 23 Abs. 1, des § 27 Abs. 8 und des § 32 a des Bremischen Schulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Juli 1990 (Brem.GBl. S. 223-223-a-5) wird verordnet:
(1) Die kaufmännische Berufsfachschule umfasst die Bildungsgänge
Berufsfachschule für Wirtschaft,
* Zweijährige Höhere Handelsschule.
(2) Die Bildungsgänge der kaufmännischen Berufsfachschule haben das Ziel, auf die Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen des Berufsfeldes Wirtschaft und Verwaltung vorzubereiten. Ausgehend von den Zulassungsvoraussetzungen der jeweiligen Berufsfachschulen sollen in handlungsorientierten Unterrichtssituationen Fachkompetenzen, Methoden-, Human- und Sozialkompetenzen gefördert werden.
[Entsprechend § 29 Abs. 2 des Gesetzes vom 31.08.2009 (Brem.GBl. S. 321) treten die Bestimmungen über die Zweijährige Höhere Handelsschule mit 31.07.2008 außer Kraft.]
Der Unterricht ist an Lernzielen orientiert. Die Lernziele und die Lerninhalte aller Lernbereiche sind aufeinander zu beziehen. Die Schüler sollen grundlegende berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben und ihre Allgemeinbildung erweitern. Weiterhin sollen sie Vorstellungen über die in den Berufen des Berufsfeldes Wirtschaft und Verwaltung zu verrichtenden Tätigkeiten gewinnen, die Grundlage einer Berufsentscheidung sein können.
Die Ausbildung in den Bildungsgängen der kaufmännischen Berufsfachschule nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 dauert jeweils ein Jahr, die Ausbildung im Bildungsgang nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 dauert zwei Jahre. Der Unterricht umfaßt einen fachrichtungsübergreifenden und einen fachrichtungsbezogenen Lernbereich. Der Unterricht umfasst darüber hinaus einen Wahlpflichtbereich.
(1) Die Fächer, ihre Zuordnung zu den Lernbereichen, die Zahl der Unterrichtsstunden je Fach und ihre Verteilung innerhalb der Bildungsgänge ergeben sich aus den Stundentafeln der Anlagen 1 bis 3.
zusätzlicher Stütz- oder Förderunterricht sowie Differenzierungsunterricht in Fächern der Stundentafel im Rahmen der dafür bereitgestellten Haushaltsmittel angeboten werden.
(3) Schüler nicht deutscher Herkunftssprache, die anstelle der Note in der ersten Fremdsprache im berechtigenden Zeugnis einer deutschen Schule die Note in der Herkunftssprache erhalten haben oder die nicht über einen an einer deutschen Schule erworbenen Abschluss nach § 5 Abs. 1 verfügen, können anstelle der Fremdsprache die Herkunftssprache wählen. * Im Bildungsgang Zweijährige Höhere Handelsschule kann anstelle von Englisch oder der Zweiten Fremdsprache die Herkunftssprache gewählt werden. Bei der Bewerbung um Zulassung zum Bildungsgang muss der Schüler sich entscheiden, in welcher Sprache er die Prüfung ablegen will. Kann die Herkunftssprache aufgrund der organisatorischen oder personellen Möglichkeiten in dem Bildungsgang nicht so unterrichtet werden, dass der Unterricht den fremdsprachlichen Anforderungen dieses Bildungsgangs entspricht, kann die Note durch eine Prüfung nach § 33 Abs. 5 der Zeugnisordnung festgestellt werden, sofern der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit hierfür ein geeigneter Prüfer zur Verfügung steht. Die Prüfung findet zum Ende des ersten Schuljahres statt. Bei nicht ausreichenden Leistungen kann diese Prüfung einmal wiederholt werden. Die Wiederholung findet zum Ende des zweiten Schuljahres statt. Unabhängig davon können die Schüler am Fremdsprachenunterricht des Bildungsgangs teilnehmen. Diese Fremdsprache ist jedoch nicht Gegenstand der Abschlussprüfung. Im Abschlusszeugnis oder im Abgangszeugnis wird diese Fremdsprache ebenfalls mit einer Note und dem Vermerk "Nicht Gegenstand der Prüfung" ausgewiesen.
(1) Für die Zulassung zur Ausbildung in den Bildungsgängen der kaufmännischen Berufsfachschule gelten folgende Voraussetzungen:
für die Berufsfachschule für Wirtschaft:
die Teilnahme an einem schulinternen Beratungsgespräch;
für die Handelsschule:
der Erweiterte Hauptschulabschluss mit einem Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,0 und in den Fächern Deutsch, Fremdsprache und Mathematik mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 oder
der an der Gesamtschule erworbene Erweiterte Hauptschulabschluss, der in den differenzierten Fächern (4G-Kurse) mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und in den integrierten Fächern mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,5 erworben sein muss oder
die Teilnahme an einem schulinternen Beratungsgespräch.
* für die Zweijährige Höhere Handelsschule:
(2) In besonderen Fällen kann die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit einen Bewerber unter Berücksichtigung einer Stellungnahme der kaufmännischen Berufsfachschule abweichend von den Zulassungsvoraussetzungen des Absatzes 1 zulassen.
(3) Bewerber, die den jeweiligen Bildungsgang der kaufmännischen Berufsfachschule bereits mit Erfolg durchlaufen oder die Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden haben, werden für diesen Bildungsgang nicht mehr zugelassen.
(4) Bewerber nicht deutscher Herkunftssprache, die nicht über einen an einer deutschen Schule erworbenen berechtigenden Abschluss nach Absatz 1 verfügen, müssen ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen. Der Nachweis wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Zulassungsverfahren nach § 6 erbracht.
(1) Der Antrag auf Zulassung zu einem Bildungsgang der kaufmännischen Berufsfachschule ist unter Angabe des gewünschten Bildungsgangs bei der jeweiligen kaufmännischen Berufsfachschule bis zum 1. März eines jeden Jahres einzureichen. Dem Antrag ist das nach § 5 Abs. 1 geforderte Zeugnis beizufügen sowie eine Erklärung darüber, ob ein Ablehnungsgrund nach § 5 Abs. 3 vorliegt.
(2) Über die Zulassung der Bewerber entscheidet die jeweilige kaufmännische Berufsfachschule. Wenn die nach Absatz 1 erforderlichen Zeugnisse und Nachweise noch nicht vorliegen, wird die Zulassung unter der Bedingung ausgesprochen, diese spätestens bis zum Beginn des Unterrichts vorzulegen.
(1) Die Bildungsgänge schließen jeweils mit einer Prüfung ab.
(2) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Auf die mündliche Prüfung kann in den Fächern verzichtet werden, in denen sie zur Ermittlung der Endnote nicht mehr erforderlich ist.
Zur Abnahme der Prüfung sind die öffentlichen kaufmännischen Berufsfachschulen im Lande Bremen berechtigt.
der für den Bildungsgang verantwortliche Lehrer der Schule oder der Klassenlehrer
die Lehrer, die in den Prüfungsfächern unterrichtet haben.
Den Vorsitz hat der Vertreter der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit oder ein von ihm benannter Vertreter.
(4) Der Vorsitzende des jeweiligen Prüfungsausschusses kann gegen Beschlüsse des Prüfungsausschusses und der Teilprüfungsausschüsse Einspruch einlegen, über den die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit entscheidet. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung.
(5) Der Prüfungsausschuß sorgt dafür, daß die Prüfungsleistungen nach einheitlichem Maßstab beurteilt werden.
(1) In den Bildungsgängen Berufsfachschule für Wirtschaft und Handelsschule sind alle Fächer Prüfungsfächer. * In dem Bildungsgang Zweijährige Höhere Handelsschule sind alle Unterrichtsfächer des letzten Schuljahres Prüfungsfächer.
(2) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses setzt Ort und Termine der Prüfung auf Vorschlag des Schulleiters fest. Der Schulleiter teilt allen Beteiligten unverzüglich Prüfungsort und Termine in geeigneter Form mit.
Zur Prüfung ist zugelassen, wer zum Zeitpunkt des Beginns der ersten Prüfungskonferenz Schüler des jeweiligen Bildungsgangs der kaufmännischen Berufsfachschule ist.
Spätestens zu Beginn des letzten Schulhalbjahres legt die kaufmännische Berufsfachschule fest, welche Fächer schriftliche Prüfungsfächer nach § 16 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe d und Nr. 3 Buchstabe e werden sollen.
(2) In dieser Prüfungskonferenz beschließt der Prüfungsausschuß auf Vorschlag der Fachlehrer die Vornoten aller Prüfungsfächer. Die Vornoten ergeben sich aus den Leistungen im Bildungsgang der kaufmännischen Berufsfachschule, im Zweifelsfall unter besonderer Berücksichtigung des Schulhalbjahres, in dem das Fach zuletzt erteilt wurde. Bei Schülern nicht deutscher Herkunftssprache wird bei der Bildung der Vornoten nur die Fremdsprache berücksichtigt, in der sie geprüft werden. Kann bei einjährigen Bildungsgängen aus Gründen, die der Prüfling nicht zu vertreten hat, eine Vornote nicht erteilt werden, ist entsprechend der Zeugnisordnung der Vermerk "nicht beurteilbar" anstelle der Vornote einzusetzen.
1. Berufsfachschule für Wirtschaft
b) Grundlagen wirtschaftlichen Handelns mit Wirtschaftspraxis
c) Wirtschaftsbezogene Mathematik
c) Wirtschaftliches Handeln mit Wirtschaftspraxis
d) Grundlagen des Rechnungswesens oder Mathematik
* 3. Zweijährige Höhere Handelsschule
(2) Die Zeit für die Bearbeitung der schriftlichen Prüfungsarbeiten beträgt
im Bildungsgang Berufsfachschule für Wirtschaft jeweils 60 Minuten,
im Bildungsgang Handelsschule in den Fächern Deutsch und Wirtschaftliches Handeln mit Wirtschaftspraxis jeweils 120 Minuten, in den Fächern Englisch, Grundlagen des Rechnungswesens oder Mathematik und Medienkompetenz jeweils 90 Minuten,
* im Bildungsgang Zweijährige Höhere Handelsschule
(3) Der Schulleiter legt der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit spätestens vier Wochen vor Beginn der schriftlichen Prüfung für jedes Fach zwei Aufgabenvorschläge in einem versiegelten Umschlag vor. Zu allen Aufgabenvorschlägen gehört die Angabe der Bearbeitungsdauer und eine genaue Beschreibung der vom Prüfling erwarteten Leistung (Erwartungshorizont) einschließlich der Angabe von Bewertungskriterien. Die Aufgabenvorschläge im Fach Deutsch enthalten jeweils zwei Themen zur Wahl des Prüflings. Aus diesen Vorschlägen wählt die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit jeweils eine Prüfungsaufgabe aus. Wenn ihm Aufgaben ungeeignet oder änderungsbedürftig erscheinen, kann er neue Vorschläge anfordern.
(7) Die Prüfungsarbeiten werden vom fachlich zuständigen Mitglied des Prüfungsausschusses als Referent beurteilt und benotet. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt für jedes Prüfungsfach auf Vorschlag des Schulleiters einen weiteren fachlich zuständigen Lehrer als Korreferenten. Dieser beurteilt und benotet die Prüfungsarbeiten ebenfalls. Stimmen die erteilten Noten nicht überein, entscheidet der Prüfungsausschuss.
(2) In dieser Prüfungskonferenz beschließt der Prüfungsausschuß aufgrund der Vornoten und der Noten der schriftlichen Prüfung
bei welchen Prüflingen er nach § 8 Abs. 2 auf eine mündliche Prüfung verzichtet,
(3) Für den Fall, daß ein Prüfling in drei Fächern mündlich geprüft werden soll, muß der Prüfungsausschuß gleichzeitig beschließen, auf welches Fach oder auf welche Fächer verzichtet werden soll, falls der Prüfling von seinem Recht auf Zuwahl von bis zu zwei Fächern Gebrauch macht und diese Fächer nicht bereits zu den vom Prüfungsausschuß beschlossenen Fächern gehören.
(1) Fächer der mündlichen Prüfung können mit Ausnahme der Fächer Sport, Medienkompetenz und Datenverarbeitung/Organisationslehre alle Unterrichtsfächer des letzten Schuljahres sein. Bei einjährigen Bildungsgängen muss eine mündliche Prüfung in den Fächern, in denen der Prüfling anstelle der Vornote den Vermerk "nicht beurteilbar" erhalten hat, stattfinden. Ein Prüfling darf einschließlich der zugewählten Fächer höchstens in drei Fächern mündlich geprüft werden.
(2) Prüfer ist der Lehrer, der zuletzt den Unterricht im Prüfungsfach erteilt hat oder, bei dessen Verhinderung, ein von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu bestimmender Vertreter. Der Vorsitzende des Teilprüfungsausschusses sowie der Vorsitzende des Prüfungsausschusses haben das Recht, in die Prüfung einzugreifen, zur Klärung der Prüfungsleistung selbst Fragen zu stellen und Fragen anderer Ausschußmitglieder zuzulassen.
(4) Beim Prüfungsgespräch der mündlichen Prüfung können bis zu zwei Schüler des Bildungsgangs der jeweiligen Schule anwesend sein, die nicht selbst in dem betreffenden Fach geprüft werden. Während der Beratung und der Beschlußfassung dürfen Schüler nicht anwesend sein. Die Anwesenheit der Schüler ist nicht zulässig, wenn ein Prüfling sich dagegen ausspricht oder der jeweilige Prüfungsausschuß dies aufgrund eines begründeten Antrags eines seiner Mitglieder beschließt.
(5) Der Prüfling erhält für jede Einzelprüfung eine schriftlich formulierte Aufgabe, in der auch die zugelassenen Hilfsmittel genannt werden. Die festgelegte Vorbereitungszeit von in der Regel 20 Minuten kann verkürzt werden, wenn der Prüfling erklärt, dass er seine Vorbereitungen abgeschlossen hat. Hat ein Prüfling in einjährigen Bildungsgängen anstelle der Vornote den Vermerk "nicht beurteilbar" erhalten, erhält er für dieses Fach zwei schriftlich formulierte Aufgaben, die jeweils mindestens zwei Themen aus dem Unterricht des letzten Schuljahres umfassen, zur Auswahl. Die Vorbereitungszeit hierfür beträgt 45 Minuten.
(10) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses gibt dem Prüfling im Anschluss an die Prüfungskonferenz die Noten der Fächer der mündlichen Prüfung bekannt. Auf Verlangen der Prüflings sind ihm die wesentlichen Gründe, mit denen der Prüfungsausschuss zu einer bestimmten Bewertung gelangt ist, bekannt zu geben.
(1) Der Prüfungsausschuß beschließt die Endnoten für die einzelnen Prüfungsfächer und das Ergebnis der Prüfung. Die Endnoten ergeben sich aus der Vornote und den Noten der schriftlichen und der mündlichen Prüfung. Steht anstelle der Vornote der Vermerk "nicht beurteilbar", so ergibt sich die Endnote aus den Leistungen in der Prüfung. Bei Prüfungsfächern, in denen keine Prüfung durchgeführt wurde, sind die Vornoten die Endnoten.
die Endnote in zwei Fächern mit einem Stundenumfang laut Stundentafel von je drei oder mehr Wochenunterrichtsstunden "mangelhaft" lautet; oder
die Endnote in zwei Fächern im übrigen "mangelhaft" lautet und ein Ausgleich für beide Fächer nicht gegeben ist. Ein Ausgleich wird nur gewährt, wenn die Endnote in zwei Fächern mindestens "befriedigend" lautet. Zum Ausgleich können nur solche Fächer herangezogen werden, die laut Stundentafel mindestens den gleichen Stundenumfang wie das jeweils auszugleichende Fach haben. Dabei sind alle Fächer, für die laut Stundentafel drei oder mehr Wochenunterrichtsstunden vorgesehen sind, gleichgestellt; oder
die Endnote in mehr als zwei Fächern "mangelhaft" lautet.
(4) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses gibt dem Prüfling im Anschluß an die Prüfungskonferenz die Endnoten der Fächer der schriftlichen und der mündlichen Prüfung sowie das Ergebnis der Prüfung bekannt.
(5) Hat der Prüfling die Prüfung bestanden, erhält er ein Abschlusszeugnis. Das Abschlusszeugnis für den Bildungsgang Berufsfachschule für Wirtschaft enthält einen Vermerk über die Zuerkennung des Erweiterten Hauptschulabschlusses. Das Abschlusszeugnis für den Bildungsgang Handelsschule enthält einen Vermerk über die Zuerkennung des Mittleren Bildungsabschlusses (Realschulabschluss). Das Abschlusszeugnis für den Bildungsgang Zweijährige Höhere Handelsschule enthält einen Vermerk über den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife mit der Angabe der errechneten Durchschnittsnote. Hat der Prüfling das Ziel des Bildungsgangs nicht erreicht und verlässt er die Schule, erhält er ein Abgangszeugnis. Form und Inhalt der Zeugnisse legt die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit fest.
(2) Die Wiederholung findet im Rahmen der nächstfolgenden Prüfung statt. Über Ausnahmen entscheidet die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit. Bis zum Prüfungstermin nimmt der Schüler am Unterricht teil.
Änderung der Ordnung für Berufsfachschulen im Lande Bremen
[Änderungsanweisungen zu der Ordnung für Berufsfachschulen im Lande Bremen vom 1. Dezember 1977 (Brem.GBl. 1978 S. 51-223-k-9), zuletzt geändert durch § 24 der Verordnung vom 19. August 1992 (Brem.GBl. S. 297).]
(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. August 1994 in Kraft.
die Ordnung für die Abschlußprüfung der kaufmännischen Berufsfachschulen (Handelsschule, Einjährige Höhere Handelsschule, Zweijährige Höhere Handelsschule) im Lande Bremen vom 15. September 1980 (Brem.GBl. S. 231-223-k-7), zuletzt geändert durch Verordnung vom 18. August 1983 (Brem.GBl. S. 469),
die Stundentafel für die Zweijährige Handelsschule vom 7. November 1980 (BrSBl. C.9.4.4),
die Stundentafel für die Einjährige Höhere Handelsschule vom 7. November 1980 (BrSBl. C.9.4.4),
die Stundentafel für die Zweijährige Höhere Handelsschule vom 7. August 1981 (BrSBl. C.9.4.4).
(3) Wer vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung seine Zulassung zur kaufmännischen Berufsfachschule beantragt hat, wird nach den bisher gültigen Bestimmungen zugelassen, wenn diese für ihn günstiger sind.
(4) Bildungsgänge, die vor dem 1. August 1994 begonnen haben, werden nach den bisher gültigen Bestimmungen zu Ende geführt.
Bremen, den 5. September 1994
Stundentafel für die kaufmännische Berufsfachschule Bildungsgang: Handelsschule
Fachrichtungsüber-
greifender Bereich
Wirtschaftslehre mit
- Rechnungswesen einschließ-
lich Datenverarbeitung
Gesamtstunden Schüler
Gesamtstunden Lehrer
für den Bildungsgang Handelsschule
Wirtschaftliches Handeln mit Wirtschaftspraxis
* Stundentafel für den Bildungsgang
Verordnung über die kaufmännische Berufsfachschule vom 5. September 1994 01.08.1994 bis 31.07.2013
Eingangsformel 01.08.1994 bis 31.07.2013
Teil 1: - Ausbildung 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 1 - Aufgaben und Ziele 31.07.2008 bis 31.07.2013
§ 2 - Allgemeine Unterrichtsgrundsätze 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 3 - Dauer und Organisation der Ausbildung 01.08.2004 bis 31.07.2013
§ 6 - Zulassungsverfahren für Bewerber nicht deutscher Herkunftssprache 13.12.2011 bis 31.07.2013
Teil 2: - Prüfung 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 8 - Allgemeines 01.08.2004 bis 31.07.2013
§ 9 - Abnahme der Prüfung 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 11 - Gegenstand, Ort und Termine der Prüfung, Belehrung 31.07.2008 bis 31.07.2013
§ 12 - Zulassung zur Prüfung 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 13 - Berücksichtigung besonderer Belange Behinderter 01.08.2001 bis 31.07.2013
§ 14 - Festlegung der schriftlichen Prüfungsfächer 01.08.2004 bis 31.07.2013
§ 15 - Erste Prüfungskonferenz 01.08.2004 bis 31.07.2013
§ 16 - Schriftliche Prüfung 13.12.2011 bis 31.07.2013
§ 17 - Zweite Prüfungskonferenz 01.08.2004 bis 31.07.2013
§ 18 - Mündliche Prüfung 01.08.2004 bis 31.07.2013
§ 19 - Noten 01.08.1997 bis 31.07.2013
§ 22 - Täuschung und Behinderung 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 23 - Versäumnis 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 24 - Niederschriften 01.08.2004 bis 31.07.2013
Teil 3: - Schlußbestimmungen 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 26 - Änderung der Ordnung für Berufsfachschulen im Lande Bremen 01.08.1994 bis 31.07.2013
§ 27 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Übergangsbestimmungen 10.06.2010 bis 31.07.2013
Anlage 1 - Stundentafel für die kaufmännische Berufsfachschule Bildungsgang: Handelsschule 01.08.1997 bis 31.07.2013
Anlage 2 - Stundentafel für den Bildungsgang Handelsschule 01.08.2004 bis 31.07.2013
Anlage 3 - Stundentafel für den Bildungsgang Zweijährige Höhere Handelsschule 31.07.2008 bis 31.07.2013