Source: http://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20110628_OGH0002_0090OB00011_11Z0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2018-01-20 05:26:59
Document Index: 56832773

Matched Legal Cases: ['OGH', '§1371', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1371', 'OGH', 'OGH', '§ 273', '§ 273', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', '§ 48', 'OGH', '§ 273', '§ 273', '§ 273', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1063', '§22', 'OGH', '§1', '§9', '§39', 'Art 2', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', 'OGH', '§466', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 9Ob11/11z - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob112/50 1Ob13/73 6Ob2...
RS0032402
1Ob112/50; 1Ob13/73; 6Ob2031/96m; 5Ob295/01w; 9Ob11/11z
ABGB §1371
Eine Vereinbarung, die dem Pfandgläubiger die bestmögliche Veräußerung des Pfandes gestattet, ist ungültig, anders wenn vereinbart wurde, dass zum Schätzpreis verkauft werden soll.
1 Ob 112/50
Entscheidungstext OGH 06.05.1950 1 Ob 112/50
Veröff: SZ 23/139
1 Ob 13/73
Entscheidungstext OGH 21.02.1973 1 Ob 13/73
Veröff: SZ 46/24 = JBl 1974,90
6 Ob 2031/96m
Entscheidungstext OGH 21.11.1996 6 Ob 2031/96m
Auch; Beisatz: Es muss sichergestellt sein, dass die Pfandsache nur zum Marktpreis oder Schätzwert verkauft wird. (T1)
Auch; Beisatz: Wird einer für den Liegenschaftseigentümer einschreitenden Bank eine umfassende Vollmacht zur Vorbereitung und Durchführung des privaten Verkaufs einer Liegenschaft erteilt, die der hypothekarischen Sicherung eines gewährten Kredits dient, deutet das auf eine Umgehung der Verbotsnorm des § 1371 ABGB hin.(T2); Veröff: SZ 2002/2
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0032402
JJR_19500506_OGH0002_0010OB00112_5000000_001
Rechtssatz für 5Ob77/73 3Ob560/79 7Ob6...
RS0040364
5Ob77/73; 3Ob560/79; 7Ob600/81; 7Ob645/83; 7Ob583/84; 9ObA200/91 (9ObA201/91); 9ObA115/93; 2Ob2006/96f; 2Ob13/99x; 5Ob155/03k; 6Ob70/05w; 6Ob294/07i; 2Ob175/07k; 9ObA35/09a; 7Ob71/10g; 9Ob11/11z; 8ObA55/15v; 1Ob224/15w; 6Ob130/16k; 10Ob84/16z
Die Frage, ob das Gericht § 273 ZPO anzuwenden hatte, ist revisibel. Eine Ermessensentscheidung nach dieser Gesetzesstelle kommt jedoch nur in Frage, wenn feststeht, "... dass eine Partei ... eine Forderung zu stellen hat".
Gegenteilig; nur: Die Frage, ob das Gericht § 273 ZPO anzuwenden hatte, ist revisibel. (T1)
Vgl; Beisatz: Falls das Berufungsgericht die für die Ausmessung erforderlichen Grundlagen für mangelhaft erachtet, kann der OGH dem nicht entgegentreten, wenn das Berufungsgericht von richtigen rechtlichen Erwägungen ausgegangen ist. (T2)
7 Ob 645/83
Entscheidungstext OGH 23.06.1983 7 Ob 645/83
9 ObA 200/91
Entscheidungstext OGH 23.10.1991 9 ObA 200/91
Vgl; nur T1; Beisatz: Ob § 273 ZPO anzuwenden ist, ist eine verfahrensrechtliche Frage; wurde eine diesbezügliche Mangelhaftigkeit vom Berufungsgericht verneint, ist diese Frage nicht revisibel. (T3)
9 ObA 115/93
Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 115/93
Vgl aber; nur T1; Beis wie T3; Beisatz: § 48 ASGG (T4)
2 Ob 2006/96f
Entscheidungstext OGH 14.03.1996 2 Ob 2006/96f
Gegenteilig; nur T1; Beisatz: Wenn das Berufungsgericht einen Mangel des Verfahrens erster Instanz verneint hat, dann kann dieser grundsätzlich nicht mehr mit Revision geltend gemacht werden. (T5)
Beisatz: Wohl aber ist die nach § 273 ZPO erfolgte Betragsfestsetzung selbst als revisible rechtliche Beurteilung zu qualifizieren. (T6)
Teilweise abweichend; Beis ähnlich wie T3
Vgl aber; Beisatz: Ob § 273 ZPO anzuwenden ist, ist eine verfahrensrechtliche Entscheidung, die mit Mängelrüge zu bekämpfen ist. Soweit das Berufungsgericht die Anwendung des § 273 ZPO billigte, ist daher eine nochmalige Überprüfung im Revisionsverfahren (Rekursverfahren vor dem Obersten Gerichtshof) nicht möglich. (T7)
Vgl aber; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Bem: Vgl RS0040282; RS0111576; RS0040341. (T8)
Vgl aber; Beis ähnlich wie T3; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7
Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T7
Vgl aber; Beis wie T3; Beis wie T7
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0040364
JJR_19730613_OGH0002_0050OB00077_7300000_001
5Ob200/75; 5Ob531/76; 1Ob522/79; 5Ob769/80; 6Ob512/81; 4Ob558/81; 5Ob799/81; 6Ob783/81; 1Ob587/82; 2Ob2/84; 1Ob11/84; 6Ob1547/84; 2Ob544/85; 7Ob572/85; 8Ob526/87; 1Ob600/87; 7Ob708/87; 3Ob623/86; 5Ob627/88; 5Ob555/89; 2Ob596/89; 3Ob625/89; 5Ob515/90; 2Ob16/90; 4Ob512/90; 1Ob10/93; 3Ob545/94; 2Ob17/94 (2Ob18/94); 7Ob629/95; 1Ob2029/96f; 6Ob2174/96s; 8Ob371/97k; 6Ob280/97p; 9Ob114/98z; 9ObA215/98b; 9ObA289/98k; 3Ob51/98s; 1Ob14/00s; 8Ob253/99k; 1Ob278/99k; 10Ob167/00g; 6Ob308/00p; 1Ob93/00h; 7Ob301/00s; 6Ob292/00k; 9Ob31/01a; 10Ob38/00m; 1Ob151/01i; 6Ob53/01i; 1Ob129/02f; 9ObA200/02f; 3Ob304/02f; 2Ob131/03h; 2Ob193/03a; 7Ob276/03v; 6Ob145/03x; 5Ob155/03k; 9Ob66/04b; 10Ob76/05g; 3Ob295/05m; 5Ob275/06m; 1Ob226/07b; 2Ob262/07d; 1Ob233/07g; 4Ob75/08w; 8Ob15/09b; 5Ob38/05g; 5Ob52/09x; 1Ob68/09w; 1Ob74/09b; 3Ob39/11y; 9Ob59/10g; 9Ob11/11z; 17Ob11/11h; 1Ob63/11p; 7Ob170/11t; 9Ob50/11k; 4Ob67/12z; 1Ob172/12v; 7Ob162/12t; 7Ob189/12p; 1Ob23/13h; 8Ob125/13k; 1Ob148/14t; 1Ob199/14t; 4Ob18/15y; 10Ob84/15y; 1Ob240/15y; 1Ob69/16b
Rechtssatz für 1Ob593/81 1Ob2342/96k 7...
JJR_19810617_OGH0002_0010OB00593_8100000_002
Rechtssatz für 7Ob655/82 7Ob507/85 9Ob...
RS0016795
7Ob655/82; 7Ob507/85; 9Ob11/11z
Eine Vereinbarung, wonach dem Vorbehaltseigentümer das Recht auf Verwertung (Verkauf) der Sache ohne Kontrolle und ohne Wahrung der Interessen des Schuldners zukommen soll, ist unwirksam.
Veröff: SZ 55/152
Auch; Veröff: SZ 58/39 = EvBl 1985/137 S 654 = JBl 1986,307 (Reidinger)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0016795
JJR_19821014_OGH0002_0070OB00655_8200000_001
Rechtssatz für 7Ob507/85 1Ob641/86 (1Ob...
RS0020714
7Ob507/85; 1Ob641/86 (1Ob642/86); 8Ob1504/90; 8Ob7/91; 6Ob526/94; 6Ob201/00b; 3Ob84/05g; 8Ob78/07i; 8Ob94/09w; 9Ob11/11z
ABGB §1063 C
KSchG §22
JJR_19850307_OGH0002_0070OB00507_8500000_004
Rechtssatz für 6Ob633/85 7Ob669/87 8Ob...
AusbildungsvorbehaltsG §1
GewO §9
GewO §39 Abs3
Beisatz: In der Entscheidung vom 22. 11. 2001, Rs C‑541/99 und C‑542/99, Cape Snc/Idealservice, Slg 2001 I‑9049, hat der Europäische Gerichtshof ausgesprochen, der Begriff „Verbraucher“, wie er in Art 2 lit b der RL 93/13 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen definiert werde, sei dahin auszulegen, dass er sich ausschließlich auf natürliche Personen beziehe. (T12)
Rechtssatz für 10ObS56/90 10ObS130/92 (...
RS0039895
10ObS56/90; 10ObS130/92 (10ObS131/92, 10ObS132/92); 10ObS233/92; 10ObS161/91; 10ObS152/91; 6Ob602/93; 2Ob108/07g; 7Ob24/09v; 6Ob44/09b; 3Ob69/10h; 9Ob59/10g; 9Ob11/11z; 7Ob94/12t; 2Ob67/12k; 7Ob26/13v; 7Ob99/13d; 1Ob218/13k; 8Ob18/14a; 8Ob53/14y; 4Ob132/14m; 4Ob18/15y; 8Ob117/15m; 3Ob84/17z; 1Ob97/17x
Eine Verschiebung der Beweislast kann nur dann in Betracht kommen, wenn ein allgemein, also für jedermann in gleicher Weise bestehender Beweisnotstand gegeben ist und wenn objektiv typische, also auf allgemein gültigen Erfahrungssätzen beruhende Geschehensabläufe für den Anspruchswerber sprechen.
Veröff: SSV-NF 4/50
Vgl auch; Veröff: SSV-NF 6/72
Auch; Beisatz: Der in der Regel nicht strittige Verzicht des Versicherten oder Pensionisten auf Ansprüche mit Einkommenscharakter ergibt noch keinen Beweis des ersten Anscheins (Prima-Facie-Beweis) für ein unlauteres Motiv des Verzichtes oder für ein eindeutiges Überwiegen solcher Motive, weil die typische formelhafte Verknüpfung fehlt. (T1)
Auch; Beis wie T1; Veröff: DRdA 1994,47 (Binder)
6 Ob 602/93
Entscheidungstext OGH 21.10.1993 6 Ob 602/93
Vgl aber; Beisatz: Beweisnähe ist grundsätzlich kein Sachgrund für eine Umkehrung der objektiven Beweislast. Es führt auch nicht grundsätzlich zur Beweislastumkehr, wenn mangels Kenntnis der Tatumstände unverhältnismäßige Beweisschwierigkeiten gegeben sind, dem Gegner hingegen diese Kenntnisse zur Verfügung stehen und es ihm daher nicht nur leicht möglich, sondern nach Treu und Glauben auch ohneweiteres zumutbar ist, die erforderlichen Aufklärungen zu geben. (T2)
Bem: Ebenso nunmehr 9 Ob 12/05p SZ 2005/73 = JBl 2005, 738; 4 Ob 180/07k). (T3)
7 Ob 26/13v
Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 26/13v
Vgl auch; Beisatz: Allein durch die Nähe zum Beweis oder durch, wenn auch erhebliche, Beweisschwierigkeiten ist eine Verschiebung der Beweislast nicht gerechtfertigt. Der Anscheinsbeweis wird nur in jenen Fällen als sachgerecht angesehen, in denen konkrete Beweise vom Beweispflichtigen billigerweise nicht erwartet werden können und gleichsam ein Beweisnotstand gegeben ist. (T4)
Auch; Beisatz: Hier: Die Revisionswerberin ist aber nicht in der Lage, nachvollziehbar darzulegen, von welchen (von den Tatsacheninstanzen festgestellten) Sachverhaltselementen sie im Sinne eines typischen Geschehnisablaufs auf einen bestimmten Kausalverlauf schließen will. (T5)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0039895
JJR_19900327_OGH0002_010OBS00056_9000000_001
Rechtssatz für 2Ob13/99x 9ObA101/99i 7...
RS0111576
2Ob13/99x; 9ObA101/99i; 7Ob68/03f; 8Ob100/04w; 10Ob110/05g; 7Ob84/06p; 7Ob162/06h; 7Ob42/07p; 6Ob294/07i; 2Ob175/07k; 9Ob11/11z; 10Ob43/15v; 10Ob84/16z
Die nach § 273 ZPO erfolgte Betragsfestsetzung ist als revisible rechtliche Beurteilung zu qualifizieren.
Auch; Veröff: SZ 2003/47
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111576
JJR_19990128_OGH0002_0020OB00013_99X0000_001
Rechtssatz für 9Ob11/11z
RS0127015
9Ob11/11z
ABGB §466a ff
Bei der Frage, ob die Verwertung auf Basis des Händler- oder des Privatankaufspreises vorgenommen werden kann, kann es in Abwägungen der beiderseitigen Interessen von Sicherungsnehmer und Sicherungsgeber nicht als sorgfaltswidrig angesehen werden, wenn eine Vorbehaltssache vom Sicherungsnehmer im Rahmen eines Freihandverkaufs zu jenem Marktpreis verwertet wird, der dem Händlerankaufspreis entspricht.
ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127015
JJR_20110628_OGH0002_0090OB00011_11Z0000_001
Entscheidungstext 9Ob11/11z
Zak 2011/622 S 335 - Zak 2011,335 = Jus-Extra OGH-Z 5018 = EvBl 2011/145 S 1014 - EvBl 2011,1014 = RdW 2011/677 S 655 - RdW 2011,655 = Spitzer, ÖBA 2013,473 = ÖBA 2013,520/1929 - ÖBA 2013/1929
JJT_20110628_OGH0002_0090OB00011_11Z0000_000