Source: http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/klueber_voelkerrecht01_1821?p=194
Timestamp: 2019-03-26 02:36:45
Document Index: 44246365

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 20', 'Art. 10', 'Art. 8', 'Art. 20', 'Art. 10', 'Art. 8', 'Art. 20', 'Art. 10']

e) Russisch-türkische FriedensPräliminarien v. 1. Sept. 1739,
Art. 8. Belgrader Fr. 1739, Art. 20. Fr. zu Jassy 1792,
Art. 10. Vertrag zwischen K. Friedr. Wilhelm I. von Preus-
sen und der holländisch-ostind. Compagnie 1717. Lamberty
Memoires, T. X. p. 172.
f) Günther's europ. VR. II. 483 ff. J. P. de Ludewig de ma-
trimonio principis per procuratorem. Hal. 1724. rec. 1736.
F. C. v. Moser's Hofrecht, I. 537 ff. -- Von dem ehedem
üblichen Bettsprung (conscensio thori solemnis) s. Köler's
Münzbelustigungen, I. 93 ff. v. Moser a. a. O. I. 576.
g) Klüber's öffentl. Recht des teutschen Bundes u. s. w., §.
182. Beispiele, vorzüglich aus der russischen Geschichte.
h) Beispiele in Klüber's angef. öffentl. Recht, §. 182 a. Durch
ein Manifest v. 20. März (2. April) 1820, fügte K. Alexan-
der I. von Russland, den früheren Verordnungen über die
kaiserliche Familie als ergänzende Verfügung hinzu, dass die
Ehe eines Mitgliedes dieser Familie mit einem Individuum
von nicht entsprechendem Stande, d. h. welches nicht einem
herrschenden oder einen Staat regierenden Hause angehört,
diesem Individuum die den Mitgliedern der Kaiserlichen Fa-
milie zustehenden Rechte, und den aus einer solchen Ehe
gebohrnen Kindern das Recht zur Thronfolge nicht mittheilen
solle. Journal de Francfort, 1820, n° 128.
VI) SeeCeremoniel.
Das SeeCeremoniel (ceremonial maritime) be-
steht in bestimmten Ehrenbezeugungen, welche
auf der See fahrende oder stationirte Schiffe an-
dern Schiffen von bestimmter Art, oder in der
Nähe befindlichen Häfen, Festungen, Schanzen,
Batterien, Schlössern, oder Personen von hohem
Rang erweisen, und welches ihnen zum Theil
erwiedert wird. Es gilt bald als Merkmal der
Unterwerfung, bald als Anerkennung der Ober-
herrschaft über das Schiff oder den Seebezirk,
Mémoires, T. X. p. 172.
f) Günther’s europ. VR. II. 483 ff. J. P. de Ludewig de ma-
F. C. v. Moser’s Hofrecht, I. 537 ff. — Von dem ehedem
üblichen Bettsprung (conscensio thori solemnis) s. Köler’s
g) Klüber’s öffentl. Recht des teutschen Bundes u. s. w., §.
h) Beispiele in Klüber’s angef. öffentl. Recht, §. 182 a. Durch
der I. von Ruſsland, den früheren Verordnungen über die
kaiserliche Familie als ergänzende Verfügung hinzu, daſs die
Das SeeCeremoniel (cérémonial maritime) be-
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[188/0194] II. Th. I. Tit. Unbedingte Rechte d. europ. Staaten. e⁾ Russisch-türkische FriedensPräliminarien v. 1. Sept. 1739, Art. 8. Belgrader Fr. 1739, Art. 20. Fr. zu Jassy 1792, Art. 10. Vertrag zwischen K. Friedr. Wilhelm I. von Preus- sen und der holländisch-ostind. Compagnie 1717. Lamberty Mémoires, T. X. p. 172. f⁾ Günther’s europ. VR. II. 483 ff. J. P. de Ludewig de ma- trimonio principis per procuratorem. Hal. 1724. rec. 1736. F. C. v. Moser’s Hofrecht, I. 537 ff. — Von dem ehedem üblichen Bettsprung (conscensio thori solemnis) s. Köler’s Münzbelustigungen, I. 93 ff. v. Moser a. a. O. I. 576. g⁾ Klüber’s öffentl. Recht des teutschen Bundes u. s. w., §. 182. Beispiele, vorzüglich aus der russischen Geschichte. h⁾ Beispiele in Klüber’s angef. öffentl. Recht, §. 182 a. Durch ein Manifest v. 20. März (2. April) 1820, fügte K. Alexan- der I. von Ruſsland, den früheren Verordnungen über die kaiserliche Familie als ergänzende Verfügung hinzu, daſs die Ehe eines Mitgliedes dieser Familie mit einem Individuum von nicht entsprechendem Stande, d. h. welches nicht einem herrschenden oder einen Staat regierenden Hause angehört, diesem Individuum die den Mitgliedern der Kaiserlichen Fa- milie zustehenden Rechte, und den aus einer solchen Ehe gebohrnen Kindern das Recht zur Thronfolge nicht mittheilen solle. Journal de Francfort, 1820, n° 128. §. 117. VI) SeeCeremoniel. Das SeeCeremoniel (cérémonial maritime) be- steht in bestimmten Ehrenbezeugungen, welche auf der See fahrende oder stationirte Schiffe an- dern Schiffen von bestimmter Art, oder in der Nähe befindlichen Häfen, Festungen, Schanzen, Batterien, Schlössern, oder Personen von hohem Rang erweisen, und welches ihnen zum Theil erwiedert wird. Es gilt bald als Merkmal der Unterwerfung, bald als Anerkennung der Ober- herrschaft über das Schiff oder den Seebezirk,
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Zitationshilfe: Klüber, Johann Ludwig: Europäisches Völkerrecht. Bd. 1. Stuttgart, 1821, S. 188. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/klueber_voelkerrecht01_1821/194>, abgerufen am 26.03.2019.