Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20StR%20371/05
Timestamp: 2019-05-25 18:17:59
Document Index: 90356623

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 6', '§ 345', 'BGH']

BGH, 02.11.2005 - 3 StR 371/05 - dejure.org
https://dejure.org/2005,6386
BGH, 02.11.2005 - 3 StR 371/05 (https://dejure.org/2005,6386)
BGH, Entscheidung vom 02.11.2005 - 3 StR 371/05 (https://dejure.org/2005,6386)
BGH, Entscheidung vom 02. November 2005 - 3 StR 371/05 (https://dejure.org/2005,6386)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,6386) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Art. 6 Abs. 1, Abs. 3 lit. c EMRK; § 345 Abs. 2 StPO
Recht auf ein faires Verfahren (mangelhafte Verteidigung; Anwaltszwang); Revisionsbegründung durch einen Rechtsanwalt (gestaltende Mitwirkung)
Betrug in Tateinheit mit Urkundenfälschung; Verbot jeglicher beruflicher Tätigkeit im Zusammenhang mit der Vermittlung von Versicherungsverträgen für die Dauer von drei Jahren; Revisionsbegründung in Form einer vom Verteidiger oder einem Rechtsanwalt unterzeichneten Schrift; Zweifel an der Mitgestaltung durch den unterzeichnenden Rechtsanwalt
Übernahme der Verantwortung durch den Rechtsanwalt
NStZ-RR 2006, 84
Letzteres ist regelmäßig dann der Fall, wenn ein Rechtsanwalt eine von einem Rechtsunkundigen gefertigte und offensichtlich unsinnige oder grob laienhafte Rechtsmittelbegründungsschrift unterzeichnet, ohne dabei gravierende Mängel der Schrift zu korrigieren, so dass sich schon aus dem Inhalt der Begründungsschrift selbst die Zweifel an der Mitgestaltung durch den Unterzeichner ergeben (vgl. BGH, Beschluss vom 2. November 2005 - 3 StR 371/05, NStZ-RR 2006, 84, 85).