Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/ve-vh
Timestamp: 2019-01-20 09:01:34
Document Index: 133985171

Matched Legal Cases: ['§ 90', '§ 950', '§ 21', '§ 21', '§ 13', '§ 14', '§ 491', '§ 506', '§ 491', '§ 358', '§ 491', '§ 491', '§ 13', '§ 54', '§ 35', '§ 808', '§ 1922', '§ 883', '§ 899', '§ 55', 'Art. 7', '§ 214', '§ 1113', '§ 275', '§ 10', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 1922', '§ 90', '§ 802', '§ 3', 'Art. 4', '§ 1204', '§ 1273', '§ 823', '§ 675', '§ 1204', '§ 90', '§ 35', 'Art. 4']

Definitionen "ve-vh" im Gabler Banklexikon (1)
Ergebnisse: 1 - 195 von 195
Kappa; zeigt den Einfluss von Volatilitätsveränderungen auf die Optionsprämie (Optionspreis) an. Das&nbsp;Vega gibt an, um wie viel sich die Optionsprämie ändert, wenn sich die Volatilität um 100 Basispunkte ändert. Hat eine Option oder ein Optionsschein bei einer Volatilität von 10... mehr >
Vega-Trading
1. Begriff: Optionspositionen, die positiv auf Veränderungen der (erwarteten) Volatilität des Basiswertes reagieren, werden als Vega-Long-Positionen bezeichnet, solche, die negativ darauf reagieren, als Vega-Short-Positionen. Die gezielte Errichtung solcher – oftmals delta-neutral geführter –... mehr >
Währung, die im Devisenhandel beim Kauf oder Verkauf von Devisen zwischengeschaltet wird, heute zumeist der US-Dollar oder der Euro.
1. Begriff: Finanzierung von Investitionen durch Risiko- oder Wagniskapital, Bereitstellung von haftendem Kapital über einen bestimmten Zeitraum, verbunden mit unternehmerischer Beratung des kapitalnehmenden Unternehmens für Risikoprojekte (z.B. Produktinnovationen, Forschung und Entwicklung).... mehr >
Beteiligungsfonds, der die von ihm angesammelten Mittel&nbsp;v.a. zur Gründungsfinanzierung und Innovationsfinanzierung zur Verfügung stellt. Als Mittelgeber agieren neben (auf Venture Capital) spezialisierten Beteiligungsgesellschaften weitere institutionelle Investoren wie Bank- und Versicherungsunternehmen oder Pensionsfonds.
Venture-Capital-Geschäft
Beteiligungsgeschäft, Ziff. 4.
veränderliche Kosten
variable Kosten.
Veranlagungsarten bei der Einkommensteuer
Einkommensteuer, Veranlagung und Erhebung 3.
Bankrecht (Bankrelevantes Steuerrecht)
Herstellen einer neuen beweglichen Sache (§ 90 BGB) durch Verarbeiten oder Umbilden eines oder mehrerer Stoffe (§&nbsp;950&nbsp;BGB). Durch die&nbsp;Verarbeitung erwirbt der Hersteller Eigentum an der neuen Sache, sofern nicht der Wert der&nbsp;Verarbeitung erheblich geringer ist als der Wert... mehr >
Verarbeitungsklausel
Vereinbarung (Vertrag) zwischen Hersteller und Lieferant bzw. Bank, wonach trotz der Verarbeitung (vgl. § 950 BGB) der gelieferten bzw. sicherungsübereigneten Rohstoffe der Lieferant bzw. die Bank Eigentümer der hergestellten Sachen werden (verlängerter Eigentumsvorbehalt).
1. Zu unterscheiden sind Gewinne aus der Veräußerung von Einzelwirtschaftsgütern, Betrieben im Ganzen oder Teilbetrieben, von Anteilen an Personengesellschaften, von Anteilen an Kapitalgesellschaften mit einer Beteiligungsquote ab 1 Prozent, von Streubesitzanteilen und anderen Wertpapieren,... mehr >
Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. (VAB)
1. Allgemein: Vereinigung von in Deutschland ansässigen Auslandsbanken mit Sitz in Frankfurt a.M. 2. Mitglieder: ausländische Banken, Kapitalanlagegesellschaften und Finanzdienstleistungsinstitute, die in Deutschland durch Tochtergesellschaften, Zweigniederlassungen, Repräsentanzen oder aufgrund... mehr >
Verband der Bürgschaftsbanken e.V. (VDB)
Interessenvertretung der derzeit 17 deutschen Bürgschaftsbanken und Beteiligungsgesellschaften sowie der 15 Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit mit Sitz in Berlin. Mitgliedschaft im Europäischen Verband der Bürgschaftsbanken. Weitere Informationen unter www.vdb-info.de.
1. Allgemein: Vereinigung der privaten Bausparkassen in Deutschland mit Sitz in Berlin. 2. Mitglieder: derzeit alle 12 privaten deutschen Bausparkassen. 3. Aufgaben: Förderung der gemeinsamen Interessen der Mitglieder und Vertretung der Mitgliedsinstitute gegenüber Aufsichtsbehörden, Regierungsstellen und Dritten. Weitere Informationen unter www.bausparkassen.de.
1. Allgemein: Spitzenverband der Pfandbriefbanken, der die bedeutendsten Kapitalgeber für den Wohnungs- und Gewerbebau sowie den Staat und seine Institutionen repräsentiert. 2. Mitglieder: derzeit 47 Kreditinstitute. 3. Aufgaben: Wahrnehmung der Rechte und Interessen der Pfandbriefbanken... mehr >
Verband unabhängiger Vermögensverwalter (VuV)
im Jahre 1998 gegründeter Interessensverband der unabhängigen Vermögensverwalter (Portfoliomanager) gegenüber Aufsicht (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht [BaFin]) und Gesetzgebung mit Sitz in Frankfurt/Main. Dieser inzwischen größte Branchenverband Deutschlands für diese... mehr >
Verbände und Arbeitsgemeinschaften der Kreditwirtschaft
1. Allgemein: In der Kreditwirtschaft ist eine Vielzahl von Verbänden und Arbeitsgemeinschaften als Interessenvertretungen für bestimmte Institute bzw. Institutsgruppen tätig. 2. Wichtige Interessenverbände der einzelnen Institutsgruppen: a) Kreditbanken: Bundesverband deutscher Banken e.V.... mehr >
verbandsgeprüfte Kreditinstitute
Kreditgenossenschaften sowie Sparkassen; sie werden von einem genossenschaftlichen Prüfungsverband bzw. von der Prüfungsstelle eines regionalen Sparkassen- und Giroverbands geprüft.
Gemeinschaftssparkasse, öffentlich-rechtliche Sparkasse.
Posten auf der Passivseite der Bilanz; zählen zu den&nbsp;Schulden&nbsp;und sind (im Gegensatz zu Rückstellungen) prinzipiell dem Grunde und der Höhe nach gewiss.
1. Begriff: Interbankenverbindlichkeiten, bilden einen Posten auf der Passivseite der&nbsp;Bankbilanz. 2. Ausweis: &nbsp;Gemäß § 21 I 1 RechKredV sind unter diesem Posten (Passivposten Nr. 1) alle Arten von&nbsp;Verbindlichkeiten&nbsp;aus&nbsp;Bankgeschäften gegenüber inländischen und... mehr >
1. Begriff: Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken, Posten auf der Passivseite der&nbsp;Bankbilanz. 2. Ausweis: &nbsp;Gemäß § 21 II 1 RechKredV sind unter diesem Posten (Passivposten Nr. 2) alle Arten von&nbsp;Verbindlichkeiten gegenüber inländischen und ausländischen Nichtbanken (Kunden)... mehr >
1. Begriff: meist im Anhang aufgeführte systematische Darstellung der Verbindlichkeiten eines Unternehmens. 2. Merkmale: Der&nbsp;Verbindlichkeitenspiegel stellt die Veränderungen der Verbindlichkeiten innerhalb eines Geschäftsjahres dar. Innerhalb des Verbindlichkeitenspiegels erfolgt eine... mehr >
verbotene Bankgeschäfte nach KWG
Bei den verbotenen Bankgeschäften nach KWG handelt es sich um Bankgeschäfte i.S. des KWG, die im Hinblick auf die Zielsetzung der Bankenaufsicht auch von Kreditinstituten i.S. des KWG nicht betrieben werden dürfen. Gemäß §&nbsp;3 KWG sind verboten: a) die Betätigung in Form von... mehr >
nach §&nbsp;13&nbsp;BGB jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft, insbesondere einen Vertrag, zu einem Zweck abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen Tätigkeit zugerechnet werden kann (in diesem Fall handelte die betreffende natürliche oder... mehr >
Der Verbraucherbeirat – angesiedelt bei der&nbsp;Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) – existiert seit 2013. Seine gesetzliche Basis bildet §&nbsp;8a FinDAG. Der Verbraucherbeirat berät die BaFin bei ihren Aufgaben im kollektiven Verbraucherschutz, indem er... mehr >
gesetzliche Bezeichnung für Verbraucherkredit.
1. Begriff: vereinfachtes Verfahren zur Bewältigung der Insolvenz eines Verbrauchers oder einer sonstigen natürlichen Person, die keine selbständige wirtschaftliche Tätigkeit ausübt (§&nbsp;304&nbsp;I&nbsp;InsO). Auch ehemals Selbstständige können über... mehr >
Verbraucherdarlehensvertrag; Kreditvertrag zwischen einem Verbraucher (d.h. einer natürlichen Person für Zwecke privater Verwendung, § 13 BGB) und einem Unternehmer (§ 14 BGB, zumeist Kreditinstitut), auf&nbsp;den §§&nbsp;491&nbsp;ff.&nbsp;bzw. 355 ff. BGB Anwendung finden (ausgenommen... mehr >
Verbraucherkredit, Kreditvermittlung
Die Vermittlung von&nbsp;Verbraucherkrediten (Verbraucherdarlehensvertrag i.S.v. § 491 I BGB, entgeltliche Finanzierungshilfe, § 506 BGB) ist seit der Schuldrechtsmodernisierung (2002) in §§&nbsp;655a&nbsp;ff.&nbsp;BGB (zuvor: §§&nbsp;1&nbsp;III, 15&nbsp;ff.&nbsp;VerbrKrG) geregelt. Ein mit... mehr >
Verbraucherkredit, Kündigungsrecht des Kreditgebers
Bei einem in Teilzahlungen zu tilgenden Verbraucherdarlehen (Verbraucherkredit) kann der Kreditgeber (Unternehmer) den Verbraucherdarlehensvertrag (Kreditvertrag) wegen Zahlungsverzugs des Verbrauchers nur kündigen und damit eine Gesamtfälligstellung erreichen, wenn der Verbraucher mit... mehr >
Verbraucherkredit, Sondervorschriften beim Überziehungskredit
Sowohl bei Dispositionskrediten als auch bei bloß geduldeten Kontoüberziehungen bei Kreditinstituten werden Formvorschriften beim Verbraucherkredit (Verbraucherdarlehensvertrag, § 491 BGB) gelockert. 1. "Eingeräumte Überziehungsmöglichkeit": Für Kreditverträge, bei denen ein Institut als... mehr >
Verbraucherkredit, verbundenes Geschäft
Finanziert ein Kreditgeber, insbesondere ein Kreditinstitut, durch Vermittlung des Verkäufers den vom Verbraucher zu entrichtenden Kaufpreis vor, so bilden Kauf- und Kreditvertrag als „verbundenes Geschäft” eine wirtschaftliche Einheit (s. § 358 III BGB). Der Käufer/Kreditnehmer kann hier... mehr >
Verbraucherkredit, Verzugszinsen
Bei jedem Verbraucherkredit (Verbraucherdarlehensvertrag, § 491 I BGB) dürfen im Falle eines Schuldnerverzugs des Verbrauchers regelmäßig nur Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozent über dem jeweiligen Basiszinssatz berechnet werden (§§&nbsp;497 I 1, 288&nbsp;I&nbsp;BGB), außer bei... mehr >
Verbraucherkredit, Widerrufsrecht des Verbrauchers
Mit Ausnahme der in § 491 II 2 BGB normierten Fälle (keine Allgemein-Verbraucherdarlehensverträge) und der gerichtlich oder notariell beurkundeten Kreditverträge (§&nbsp;491&nbsp;IV BGB; notarielle Beurkundung) gilt für jeden Verbraucherkredit i.d.R. ein befristetes Widerrufsrecht des... mehr >
wichtigster der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Preisindizes. Der&nbsp;Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Der Index wird als gewichtetes Mittel durch monatliche... mehr >
1. Begriff: Rechtsgeschäft zwischen einem Verbraucher (§ 13 BGB) und einem Unternehmer (§&nbsp;14&nbsp;BGB), für das spezielle Vorschriften über ein Widerrufs- und Rückgaberecht des ersteren gelten, die über die allgemeinen Anfechtungs-, Kündigungs- bzw. Rücktrittsrechte bei Verträgen... mehr >
Steuerarten.
(Banklexikon) , Bankrecht (Bankrelevantes Steuerrecht)
verbriefte Derivate
Derivate, verbriefte.
I.w.S. Bezeichnung für Fremdkapitalaufnahmen über den Kapitalmarkt mithilfe von fungiblen Wertpapieren. I.e.S. bezeichnet der Begriff nach §&nbsp;22&nbsp;I&nbsp;RechKredV Schuldverschreibungen und andere Verbindlichkeiten, für die nicht auf den Namen lautende übertragbare Urkunden ausgestellt... mehr >
Bankwirtschaft (Financial Accounting)
Verbriefungspositionen
eine Risikoposition in einer Verbriefung (Art.&nbsp;4 I Nr.&nbsp;62 CRR).
Verbunddarlehen
Refinanzierungsdarlehen von Zentralinstituten an ein Mitgliedsinstitut gegen Abtretung eines Realkredits mit Risikofreistellung bis zu einem bestimmten Prozentsatz des Beleihungswerts der belasteten Immobilie.
1. Begriff: Unternehmen, die durch Kapitalbeteiligung, durch Unternehmensverträge oder durch personelle Verflechtungen miteinander verbunden sind. 2. Verbundene Unternehmen i.S. des Aktiengesetzes: a) Nach §&nbsp;15 AktG sind&nbsp;verbundene Unternehmen rechtlich selbstständige Unternehmen,... mehr >
Form der&nbsp;Finanzierung, bei der benötigte Mittel von mehreren Kreditgebern unter der Federführung eines Unternehmens (Underwriter) bereitgestellt werden. Vgl. auch Konsortialkredit, syndizierter Kredit.
1. Begriff:&nbsp;Kapitalzuführung, die von Gesellschaftern&nbsp;an&nbsp;Kapitalgesellschaften&nbsp;nicht im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen erfolgt, z.B. Forderungsverzicht von Gesellschaftern gegenüber der Gesellschaft, Zahlung höherer Preise als üblich oder Überlassung von... mehr >
1. Allgemein: Zuwendung eines Vermögensvorteils durch ein Unternehmen im Zusammenhang mit Dienst-, Arbeits-, Kredit- oder Lieferverhältnissen. 2. Körperschaftsteuer (KSt): eine Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung bei der Kapitalgesellschaft, die durch das... mehr >
verdecktes Abzahlungsgeschäft
geschäftliches Vorgehen, bei dem&nbsp;– um das Verbraucherschutzrecht des BGB zu umgehen&nbsp;– Kreditgeschäft und Teilzahlungskauf (Abzahlungsgeschäft) nicht aufeinander bezogen sind, d.h., es wird die Selbstständigkeit des bei der Finanzierungsgesellschaft durch den Abzahlungskäufer... mehr >
Abk. von Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bankwirtschaft (Personalwesen (einschl. Aus- und Fortbildung))
regelmäßig auf Dauer angelegte Vereinigung von Personen (Körperschaft) zur Erreichung eines selbst gesetzten, gemeinsamen Zwecks, die unter einem Gesamtnamen auftritt und vom Wechsel der Mitglieder unabhängig existiert. Das Recht der rechtsfähigen und nicht-rechtsfähigen&nbsp;Vereine (§ 54... mehr >
VfU;&nbsp;ein 1994 gegründeter Verein (ursprünglich&nbsp;„Verein für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen und Versicherungen e.V.“), der sich als Netzwerk von Sustainable Finance Professionals&nbsp;aus Deutschland, Österreich und der Schweiz versteht.&nbsp; Derzeit (Stand Mai... mehr >
zwischen den Spitzenverbänden der deutschen Kreditwirtschaft geschlossenes Abkommen über die Ausgabe von eurocheque-Karten an Kunden jedes Kreditinstituts, das der Vereinbarung beitritt. Dieses 2001 ausgelaufene Abkommen zum bargeldlosen Zahlungsverkehr sah vor, dass mit den Kunden einheitliche Bedingungen für ec-Karten zu vereinbaren waren.
Abkommen zum bargeldlosen Zahlungsverkehr.
Vereinbarung über Richtlinien für den beleglosen Datenträgeraustausch
von den Spitzenverbänden der deutschen Kreditwirtschaft zur Vereinfachung des Zahlungsverkehrs abgeschlossenes Abkommen, das den beleglosen Datenaustausch (Magnetband-Clearingverfahren) regelt. Die Vereinbarung begründet Rechte und Pflichten zwischen den angeschlossenen Kreditinstituten.
Vereinbarungen der Spitzenverbände der Kreditwirtschaft im Zahlungsverkehr
Bankenabkommen, Abkommen zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, Abkommen zum Überweisungsverkehr.
vereinfachter Einzug von Auslandsschecks
Scheckeinzugsverfahren der Deutschen Bundesbank für Kreditinstitute und öffentliche Verwaltungen. Zugelassen sind Fremdwährungsschecks auf ausländische Kreditinstitute, sofern sie den Bestimmungen in den "Mitteilungen der Deutschen Bundesbank", insbesondere über Währung und Zahlungsland,... mehr >
Zweitgrößte deutsche Einzelgewerkschaft (Gewerkschaften) im Deutschen Gewerkschaftsbund mit Sitz in Berlin, entstanden 2001 durch Fusion der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen, der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft, der Deutschen Postgewerkschaft, der Industriegewerkschaft Medien... mehr >
Verfahrensregeln EMZ
Im Herbst 2011 von der Deutschen Bundesbank eingeführte Verfahrensregeln "zur Abwicklung von Dateien im DTA-Format per Datenfernübertragung (DFÜ) im Elektronischen Massenzahlungsverkehr (EMZ)"; betr. Massenzahlungssystem zur Abwicklung nicht eilbedürftiger nationaler Zahlungen.... mehr >
Verfallregister
EDV-Listen oder manuell geführte Karteien der Wechselabteilung einer Bank, die sicherstellen sollen, dass fällige Wechsel rechtzeitig auf den Inkassoweg zur Vorlage beim Wechselbezogenen gebracht werden.
Verfallsrendite
Yield-to-Maturity.
Fälschungsrisiko der Banken.
Verflechtung von Unternehmen
verbundene Unternehmen.
Bezeichnung im Seefrachtverkehr für Person, die Güter (Waren) befördert.&nbsp;Verfrachter kann ein Reeder oder ein Charterer (Chartervertrag) sein.
Faktoreinkommen (Erwerbs- und Vermögenseinkommen), erhöht um empfangene und gemindert um geleistete Transferzahlungen; wird für Konsum oder Ersparnis verwendet. Das&nbsp;verfügbare Einkommen der privaten Haushalte (Erwerbs- und Vermögenseinkommen nach Abzug der direkten Steuern) ist ein... mehr >
1. Öffentliches Recht: Form des Verwaltungsakts, der sich als Gebot, Verbot oder Erlaubnis an eine oder mehrere bestimmte oder individuell bestimmbare Personen richtet (vgl. § 35 VwVfG). 2. Bürgerliches Recht: unmittelbare Einwirkung (durch Rechtsgeschäft) auf den Bestand eines Rechtes durch... mehr >
Verfügung ohne Sparbuch
Sparbücher gelten als qualifizierte Legitimationspapiere gem. § 808 BGB, so dass Verfügungen über Sparguthaben die Vorlage der Sparurkunde erfordern. Ohne sie kann nur ausnahmsweise verfügt werden. Denkbare Ausnahmen sind Daueraufträge zugunsten eines anderen Sparbuchs beim gleichen... mehr >
Rechtsgeschäft, durch das der Erblasser Anordnungen für den Fall seines Todes (Erbfall; § 1922 ff. BGB) trifft (regelmäßig in Form eines einseitigen Rechtsgeschäfts, des Testaments, §§&nbsp;2064&nbsp;ff. BGB, aber ggf. auch in Form eines Erbvertrages, §§&nbsp;2274&nbsp;ff.&nbsp;BGB).
1. Grundsätzlich: Die auf Bankkonten gebuchten Vermögenswerte gehören grundsätzlich dem (den) Kontoinhaber(n). Ausnahme: Treuhandkonten. Der Kontoinhaber ist grundsätzlich selbst verfügungsberechtigt (Ausnahme: Sperrkonten, Konten von Minderjährigen und Betreuten-Konten). Ist der... mehr >
Beschränkungen der Verfügungsrechte (Verfügungsgeschäft) des Eigentümers eines Grundstücks mit absoluter oder relativer Wirkung sind - wie Vormerkung (§ 883 BGB) oder Widerspruch (§ 899 BGB) - ggf. in das Grundbuch einzutragen und besonders bei der Kreditbesicherung durch Grundpfandrechte... mehr >
Rechtsgeschäft, das die Beziehungen einer Person zu einem Gegenstand (nicht nur Sachen) durch Übertragung, Abänderung, Belastung oder Aufhebung eines Rechtes unmittelbar ändert (z.B. Übereignung, Verpfändung, Abtretung einer Forderung). Nach dem Abstraktionsprinzip im deutschen Privatrecht... mehr >
Konsumentenkredit mit vereinbarter Höchstgrenze, der auf Gehaltskonten revolvierend in Anspruch genommen werden kann.––Der Verfügungskredit stellt eine Abart des Kreditlimits auf Gehaltskonten dar.
gegenseitig verpflichtender Vertrag, durch den der Streit oder die Ungewissheit der Parteien über ein Rechtsverhältnis im Wege gegenseitigen Einvernehmens (Nachgebens) beseitigt wird (im Privatrecht §&nbsp;779&nbsp;BGB, im öffentlichen Recht § 55 VwVfG).&nbsp;Vergleiche können auch zur... mehr >
Websites, die Zahlungsdienstenutzern ermöglichen, die angebotenen Zahlungskontendienste verschiedener Zahlungsdienstleister unentgeltlich miteinander zu vergleichen. Nach Art. 7 I 1 Zahlungskontenrichtlinie (Richtlinie 2014/92/EU v. 23.7.2014 über die Vergleichbarkeit von Zahlungskontoentgelten)... mehr >
Das Veritätsrisiko ist das hinsichtlich des Bestands und der Realisierbarkeit einer angekauften Forderung bestehende Risiko, dass der Schuldner der angekauften Forderung nicht verpflichtet ist, in vollem Umfang zu leisten.
Nach §&nbsp;194&nbsp;I&nbsp;BGB unterliegt ein Anspruch grundsätzlich der&nbsp;Verjährung. Nach deren Eintritt ist der Schuldner gemäß § 214 I BGB berechtigt, die geschuldete Leistung zu verweigern (Leistungsverweigerungsrecht). Diese&nbsp;Einrede muß der Schuldner geltend machen; der... mehr >
Sales Promotion. 1. Begriff: Die Verkaufsförderung ist ein Instrument der Kommunikationspolitik, das durch zeitlich begrenzte Aktionen (z.B. Einsatz von unpersönlichen Werbemitteln oder gezielte Kundenansprache) zu einer Steigerung des Absatzes von Bankprodukten führen soll. 2. Arten: In... mehr >
Das Gespräch zwischen einem Bankmitarbeiter und einem Kunden, in dem der Bankmitarbeiter das Ziel verfolgt, den Kunden von den Vorteilen bestimmter Bankdienstleistungen zu überzeugen und einen Abschluss zu erzielen, wird als Verkaufsgespräch bezeichnet.
Verkaufsgruppe
Synonym für Selling Group.
Korrekte (gesetzliche) Bezeichnung für Prospekt.
Verkaufsprospekt von Kapitalanlagegesellschaften
früher durch das Investmentgesetz (InvG), seit 2013 durch das KAGB&nbsp; vorgeschriebenes Informationsmaterial, durch das eine Gesellschaft bzw. ein Investmentvermögen einen potenziellen Käufer von Anteilscheinen über den Investmentfonds zu unterrichten hat.
Abk. für Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz.
in der technischen Analyse verwendete Bezeichnung für einen Hinweis zum Verkauf eines bestimmten Wertpapiers. Ein Verkaufssignal wird entweder durch einen Chartanalytiker aus einem Chart herausgelesen oder lässt sich aus technischen Studien ableiten. Gegensatz: Kaufsignal.
regelmäßige Form der Hypothek (§§ 1113 ff. BGB), bei der die Akzessorietät im Interesse der Verkehrsfähigkeit gelockert ist, indem die öffentliche Glaubenswirkung des Grundbuchs (Grundbuch, öffentlicher Glaube) hinsichtlich der Hypothek (Grundpfandrecht) auch in Bezug auf die gesicherte... mehr >
im Rahmen der Beleihung eines Grundstücks ermittelter Wert, der nach §&nbsp;194&nbsp;BauGB durch den Preis bestimmt wird, „der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der... mehr >
Form des Eigentumsvorbehalts, bei der bei bestimmungsgemäßer Veräußerung des Vorbehaltsguts durch den Eigentumsvorbehaltserwerber dieser anstelle des übertragenen (erloschenen) Eigentums (§§&nbsp;185, 929&nbsp;BGB) das wirtschaftliche Surrogat, nämlich die aus der Veräußerung erworbenen... mehr >
In der&nbsp;Kostenrechnung&nbsp;stellt der&nbsp;Verlust einen Überschuss der&nbsp;Kosten&nbsp;über die Leistungen dar. In der handelsrechtlichen&nbsp;Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)&nbsp;bezeichnet der Verlust einen Überschuss der&nbsp;Aufwendungen&nbsp;über die&nbsp;Erträge und wird gemäß § 275 HGB als Jahresfehlbetrag bezeichnet. Gegensatz:&nbsp;Gewinn.
Verlustabsorptionsfähigkeit
Total Loss-Absorbing Capacity.
Verlustabzug nach § 10 d EStG
Verlustberücksichtigung, einkommen- und körperschaftsteuerrechtliche, Mindestbesteuerung.
innerperiodische Verrechnung von Verlusten zwischen Quellen derselben Einkunftsart (horizontal) und zwischen Einkunftsarten (vertikal). Siehe auch Verlustberücksichtigung, einkommen- und körperschaftsteuerrechtliche.
1. Allgemein: Die KSt folgt aufgrund von § 7 i.V.m. § 8 I KStG im Wesentlichen den Vorschriften des EStG. Dies gilt auch für die grundsätzliche Berücksichtigung von Verlusten, die zunächst innerperiodisch zwischen den Einkünften und Einkunftsarten und dann interperiodisch als Verlustabzug... mehr >
Verlustberücksichtigung, gewerbesteuerliche
Negative Gewerbeerträge eines Gewerbebetriebs können (außer bei Organschaft) nicht mit positiven Gewerbeerträgen eines anderen Gewerbebetriebs ausgeglichen werden. Somit bleibt nur die interperiodische Verlustberücksichtigung in Form eines Gewerbeverlustvortrags (§&nbsp;10a&nbsp;GewStG).... mehr >
Verlustberücksichtigung, einkommen- und körperschaftsteuerrechtliche. Der Verlustrücktrag kann von Körperschaft- und Einkommen-Steuersubjekten bis zu einem Betrag von 1 Mio. Euro gem. § 10d I EStG vorgenommen werden. Die Höhe ist zu beantragen. Bei zusammenveranlagten Ehegatten verdoppelt sich der Höchstbetrag auf 2 Mio. Euro.
Verlustberücksichtigung, einkommen- und körperschaftsteuerrechtliche. Verlustabzug, Mindestbesteuerung.
Abschreibungsgesellschaft; 1. Begriff: Personenvereinigung, deren beschränkt haftende Gesellschafter primär beabsichtigten, Steuerersparnisse zu erzielen. Dies kann durch Ausnutzung steuerlicher Asymmetrien zwischen laufender und Veräußerungsgewinnbesteuerung geschehen, insbesondere wenn... mehr >
letztwillige Anordnung des Erblassers in einer Verfügung von Todes wegen (insbesondere Testament) zwecks Zuwendung eines Vermögensvorteils. Das&nbsp;Vermächtnis gibt dem begünstigten Vermächtnisnehmer (nur) einen schuldrechtlichen Anspruch gegenüber dem Erben (§ 1922 BGB), so dass der jenem... mehr >
Gesetzliches Pfandrecht des Vermieters eines bebauten oder unbebauten Grundstücks oder von Räumlichkeiten auf Grundstücken (z.B. Wohnräume, Fabrikhallen, Geschäfts- und Lagerräume, Garagen und Kellerräume) an eingebrachten Sachen des Mieters zur Sicherung seiner Forderungen aus dem... mehr >
nach §&nbsp;948&nbsp;BGB die untrennbare&nbsp;(oder eine nur mit unverhältnismäßigem Kostenaufwand mögliche Trennung bewirkende) Vermischung oder Vermengung mehrerer beweglicher Sachen (§ 90 BGB) miteinander, wobei die bisherigen Eigentümer der Einzelsachen i.d.R. Miteigentümer der neuen... mehr >
1. im rechtlichen Sinne: Summe aller geldwerten Güter, die einer Person gehören, d.h. neben Eigentum und anderen dinglichen Rechten auch Ansprüche, andere Forderungsrechte und Gesellschaftsanteile sowie das Erbrecht. Auch werden Urheberrechte, Patentrechte u.Ä. vom Vermögensbegriff abgedeckt,... mehr >
Bankrecht (Bankrelevantes Privatrecht) , Volkswirtschaft (Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen)
Zur Abgabe einer Vermögensauskunft ist der Schuldner auf Antrag des Gläubigers verpflichtet, falls eine Pfändung erfolglos geblieben ist. Der Schuldner hat nach § 802c III ZPO zu Protokoll des Gerichtsvollziehers die Richtigkeit und Vollständigkeit des Vermögensverzeichnisses an Eides statt... mehr >
Anlageberatung.
Vermögensbeteiligungen von Arbeitnehmern
Beteiligungs-Vertrag nach dem Fünften Vermögensbildungsgesetz (5. Verm.BG). Vgl. Arbeitnehmer-Sparzulage.
Vermögensbeteiligungen, steuerbegünstigte Überlassung
(Einkommen-)Steuerbegünstigung der Vermögensbildung nach § 3 Nr. 39 EStG.
Synonym für Fünftes Vermögensbildungsgesetz.
Langfristige Schaffung von Kapital. Die&nbsp;Vermögensbildung ist ein Teilbereich bzw. Zielsetzung der Anlageberatung. Vgl. auch Vermögensverwaltung.
Vermögensbildung, steuerbegünstigte
1. Charakterisierung: steuerliche Förderung des Vorteils des Arbeitnehmers im Rahmen eines gegenwärtigen Dienstverhältnisses aus der unentgeltlichen oder verbilligten Überlassung von Vermögensbeteiligungen (betriebliche Vermögensbildung). 2. Begünstigter Personenkreis: Begünstigt sind nur... mehr >
Fünftes Vermögensbildungsgesetz.
Vermögenseinlage stiller Gesellschafter
stille Vermögenseinlagen.
1. Der Begriff grenzt in der Handelsbilanz die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit ab. Zu den Merkmalen vgl. die Übersicht „Vermögensgegenstand/Schuld versus positives/negatives Wirtschaftsgut”. 2. Arten: Unterschieden wird zwischen materiellen, d.h. körperlichen, und immateriellen, d.h.... mehr >
1. Begriff: Darstellung von Höhe, Zusammensetzung und Finanzierung des Vermögens (Bruttovermögen) eines Wirtschaftssubjekts, eines Sektors der Volkswirtschaft oder der Gesamtwirtschaft als Nebenrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung in Form einer Gegenüberstellung von... mehr >
Die&nbsp;Vermögensstrukturanalyse ermittelt im Rahmen der Bilanzanalyse Art und Zusammensetzung des Vermögens und die Dauer der Vermögensbindung.
aufgrund des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 22.6.1995 - 2 BvL 37/91 darf Vermögensteuer seit 1997 nicht mehr erhoben werden, da das Gesetz in der seinerzeitigen Fassung verfassungswidrig war. Eine formelle Aufhebung der Regelungen zur Vermögensteuer erfolgte nicht.
durch Vertrag begründete Übernahme des gesamten Vermögens einer Person durch eine andere. Gehört zum übernommenen Vermögen ein Unternehmen und führt der Erwerber die bisherige Firma fort, so haftet er regelmäßig neben dem bisherigen Inhaber für die früheren Geschäftsverbindlichkeiten den Gläubigern gegenüber als Gesamtschuldner (§&nbsp;25&nbsp;HGB).
Form der Umwandlung.
Versicherungsprodukt.
Bankwirtschaft (Versicherungsgeschäft)
Sondervermögen, die von Vermögensverwaltern oder unabhängigen Finanzdienstleistern beraten (Fondsadvisor) oder gesteuert (Portfoliomanager) werden und die sich flexibel auf sich verändernde Marktbedingungen einstellen. Dazu kann in dem Sondervermögen zwischen verschiedenen Assetklassen (Aktien,... mehr >
Akteur, der mit der Verwaltung eines fremden Vermögens beauftragt ist. 1. Allgemein: Sofern der Eigentümer eines Vermögens dieses nicht selbst verwalten kann und/oder will, kann er hiermit einen Verwalter beauftragen. Regelmäßig besteht hier die Wahl zwischen einem Kreditinstitut, einer... mehr >
Professionelle, selbstständige, dauerhafte und zielorientierte Verwaltung definierter Finanzvermögen von Mandanten aufgrund eines Vollmachtsvertrages durch Kreditinstitute, Vermögensverwaltungsgesellschaften oder sonstige Vermögensverwalter auf Basis einer entsprechenden Auftragsbeziehung. Die... mehr >
Im Rahmen der Vermögensverwaltung wird die kundenorientierte und individuelle Anlagestrategie in der Anlagerichtlinie als Teil des Vermögensverwaltungsvertrages festgelegt. Die&nbsp;Anlagerichtlinie operationalisiert dabei gleichsam die Rendite-/Risikopräferenz des Anlegers: In ihr wird die... mehr >
Der Vermögensverwaltungsvertrag (Depot-Vollmachtsvertrag, Mandatsvertrag) kodifiziert die Beziehung zwischen Anleger (Auftraggeber) und Vermögensverwalter (Auftragnehmer). 1. Inhalt:&nbsp;Wichtigste Bestandteile eines&nbsp;Vermögensverwaltungsvertrags sind: a) Vertragsparteien: Auftraggeber... mehr >
Geldleistungen, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer in den im Fünften Vermögensbildungsgesetz genannten Anlage- und Vertragsformen anlegt (Fünftes Vermögensbildungsgesetz, Anlageformen; Fünftes Vermögensbildungsgesetz, Vertragsformen). Die vermögenswirksame Leistungen müssen vom... mehr >
VL-Sparen; 1. Begriff: Sparen i.S. des Fünften Vermögensbildungsgesetzes (5. VermBG)&nbsp;in&nbsp;gesetzlich beschriebenen Anlage- und Vertragsformen. Auf dieser Grundlage fördert die öffentliche Hand Sparleistungen von Arbeitnehmern durch Gewährung von Arbeitnehmer-Sparzulagen oder... mehr >
Vermögenszurechnung nach Steuerrecht
engl. Packaged Retail and Insurance-based Investment Products-Verordnung, PRIIP-Verordnung. Die 2014 in Kraft getretene und seit dem 31.12.2016 in allen EU-Mitgliedstaaten anzuwendende „Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und... mehr >
Rechtsverordnung, die die Kosten für Amtshandlungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) sowie eine Umlage der BAFin-Kosten regelt.
Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute
Rechnungslegungsverordnung.
Verordnung über grenzüberschreitende Zahlungen in der Gemeinschaft
Durch die Verordnung über grenzüberschreitende Zahlungen in der Gemeinschaft (Verordnung (EG) Nr. 924/2009), die für alle EU-Mitgliedstaaten gültig ist, wurden die Gebührenunterschiede zwischen grenzüberschreitenden und inländischen Zahlungen in Euro bis zu einem Betrag von 50.000 Euro... mehr >
Verordnung über grenzüberschreitende Zahlungen in Euro
EG-Rechtsakt vom Dezember 2001 (Verordnung (EG) Nr. 2560/2001), der das erleichterte Funktionieren des Binnenmarktes dadurch sicherstellen sollte, dass für grenzüberschreitende Zahlungen zwischen EG-Mitgliedstaaten und inländische Euro-Zahlungen die gleichen Bankgebühren erhoben werden. Dieser... mehr >
Gesetzliches Pfandrecht des Verpächters eines Grundstücks oder von Räumen an eingebrachten Sachen des Pächters gem. §§&nbsp;581 II, 592, 562a - 562d BGB; weitgehend dem Vermieterpfandrecht entsprechend.
(engl. Packaged Retail and Insurance-based Investment Product, PRIIP). Unter einem verpackten Anlageprodukt für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukt (PRIIP) versteht man gemäß Art. 4 PRIIP-Verordnung (Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für... mehr >
Bestellung eines Pfandrechts an Sachen oder Rechten durch Vertrag (Vertragspfandrecht; §§ 1204 ff. BGB). Sonderfall: AGB-Pfandrecht der Kreditinstitute (vgl. Nr. 14 AGB Banken, Nr. 21 AGB Sparkassen).
Verfügung des Kontoinhabers durch Rechtsgeschäft zugunsten von Gläubigern. Die Verpfändung (Pfandrecht an Rechten, §§ 1273 ff. BGB) dient dabei deren Absicherung. Die Einlagen sind regelmäßig erst dann rechtswirksam verpfändet, wenn die Bank eine entsprechende Anzeige erhalten hat.... mehr >
Grund- bzw. Kausalgeschäft; schuldrechtliches Rechtsgeschäft, das eine Verpflichtung einer Person zu einem Tun oder Unterlassen begründet (z.B. Kauf, Darlehensvertrag, Arbeitsvertrag). Nach dem Abstraktionsprinzip im deutschen Privatrecht sind&nbsp;Verpflichtungsgeschäft und... mehr >
Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in der Bankbilanz
Kompensation von Forderungen und Verbindlichkeiten in der Bankbilanz.
Scheck, bei dem im Unterschied zum Barscheck der Aussteller oder ein späterer Inhaber durch einen nicht mehr abänderbaren, quer über die Vorderseite gesetzten Vermerk „Nur zur Verrechnung” oder eine gleich lautende Klausel, wie z.B. „Nur zur Gutschrift”, dem bezogenen Institut die... mehr >
weisungsabhängige Person, die in Ausübung einer Verrichtung für einen anderen (Geschäftsherrn) eine rechtswidrige unerlaubte Handlung begeht (§ 823 BGB) und dadurch einem Dritten einen Schaden zufügt. Diesen Schaden muss der Geschäftsherr regelmäßig ersetzen, soweit er nicht nachweisen... mehr >
verschlossenes Depot
geschlossenes Depot.
Form der Fusion oder Umwandlung.
Verschmutzungsrechtehandel
Emissionsrechtehandel.
Vorwerfbarkeit eines Fehlverhaltens innerhalb von Schuldverhältnissen. Schuldformen sind Vorsatz und Fahrlässigkeit; ein Schuldner hat beides zu vertreten, d.h. er haftet, wenn gesetzlich oder vertraglich nichts anderes bestimmt ist (§&nbsp;276 I BGB).&nbsp;Verschulden stellt bei Verträgen... mehr >
Verschulden bei Vertragsschluss
auch (lateinisch) culpa in contrahendo (kurz: c.i.c.) genannt; bis zur Schuldrechtsreform 2002 durch Gewohnheitsrecht anerkannte Form der Leistungsstörung bei Pflichtverletzungen des Schuldners im Zusammenhang mit der Anbahnung von Schuldverhältnissen, der zu Ersatzansprüchen führte. Seither... mehr >
Verschuldungskoeffizient; Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital. Der statische Verschuldungsgrad gibt indirekt Auskunft über die Eigenkapital- und Fremdkapitalquote. Teilweise wird als Verschuldungsgrad auch der prozentuale Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital (Fremdkapitalquote)... mehr >
Verschuldungskoeffizient
Verschuldungsgrad.
Versendungsrisiko
in § 675m II BGB geregeltes Risiko der Versendung von Zahlungsauthentifizierungsinstrumenten (Zahlungsinstrument) und personalisierter Sicherheitsmerkmale im Zahlungsverkehr, wobei Versendung jede Form der Übermittlung unter Abwesenden umfasst (Übermittlung per Post, durch Boten, auf... mehr >
1. Charakterisierung: Bezeichnung sowohl für das am Markt angebotene und gegen eine Prämie erwerbbare Produkt Versicherungsschutz (Versicherungsprodukt) als auch für die Versicherungsschutz produzierenden und anbietenden&nbsp;Versicherungsunternehmen. 2. Formen: Übergeordnet wird zwischen... mehr >
1. Allgemeines: Die Versicherungsaufsicht ist Staatsaufsicht. Sie wird ausgeübt durch die&nbsp;Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Rechtgrundlage für die Versicherungsaufsicht ist das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz... mehr >
1. Begriff: Historisch gewachsener Begriff der Versicherungspraxis; tatsächlich werden hierunter der handelsrechtliche Jahresabschluss (Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung mit Anhang) sowie der Lagebericht gefasst. Zusätzlich müssen kapitalmarktorientierte Versicherungsunternehmen eine... mehr >
1. Allgemeines: Versicherungsmanagement umfasst die Auseinandersetzung mit den Markt- und Unternehmensprozessen, die auf dem Versicherungsvorgang beruhen. Versichern wird umfassend definiert als die kollektive Bildung von Finanzreserven für einen a priori nicht mit Sicherheit zu prognostizierenden... mehr >
Als Versicherungsnehmer wird nach dem Sprachgebrauch des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) die Gegenpartei eines Versicherungsunternehmens im Rahmen eines Versicherungsvertrags bezeichnet. Der Versicherungsnehmer ist somit Nachfrager von Versicherungsschutz. Er besitzt alle Rechte und Pflichten... mehr >
1. Allgemeines: Als Versicherungsprodukt kann i.w.S. das Ergebnis des Leistungserstellungsprozesses eines&nbsp;Versicherungsunternehmens verstanden werden. Es kennzeichnet den angebotenen Versicherungsschutz. Mit dem Versicherungsprodukt erwirbt ein Kunde (Versicherungsnehmer) durch Zahlung einer... mehr >
Sparen durch Einzahlungen in Versicherungsverträge zur Vorsorge für bestimmte Zwecke oder Lebenssituationen wie z.B. die Ausbildung, die Heirat, die Berufsunfähigkeit, den Renteneintritt oder den Todesfall versicherter Personen. Das Versicherungssparen erfolgt i.d.R. auf der Basis... mehr >
1. Begriff: Die Versicherungstechnik umfasst diejenigen Prozesse und Verfahren, die für die Erstellung des Produkts Versicherungsschutz benötigt werden. Während hierbei im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen Rohstoffe als Einsatzfaktoren ebenso wenig benötigt, wie Halb- und Fertigfabrikate... mehr >
VU, Versicherungsgesellschaft, Versicherer;&nbsp;1. Begriff: Versicherer werden als Produzenten von Versicherungsschutz zum einen dem Dienstleistungsbereich (tertiärer Sektor einer Volkswirtschaft) sowie zum anderen der privaten Versicherungswirtschaft zugerechnet. In der Sozialversicherung... mehr >
1. Begriff: Der VVaG ist ein privatwirtschaftlich agierendes&nbsp;Versicherungsunternehmen in der Form eines rechtsfähigen Vereins. Er stellt eine spezielle versicherungsrechtliche Unternehmensform dar, die sich historisch bedingt am Genossenschaftswesen orientiert. 2. Seine Rechtsgrundlagen... mehr >
versteuerte Pauschalwertberichtigungen
1. Begriff: Pauschalwertberichtigungen, die zur Vorsorge für die besonderen Risiken des Geschäftszweigs der Kreditinstitute gebildet werden (Vorsorgereserve für allgemeine Bankrisiken). 2. Merkmal: Im Gegensatz zu Pauschalwertberichtigungen für latente Ausfallrisiken sind diese steuerlich nicht abzugsfähig, d.h. sie werden aus dem versteuerten Gewinn dotiert (§&nbsp;340f HGB).
Funktion, die ausschließlich von EBICS unterstützt wird. Mit der VEU kann das Leisten der Erst- und/oder Zweitun­terschrift beim elektronischen Zahlungsverkehr von völlig getrennten Standorten er­folgen. Der Unterschriftsberechtigte ist somit in der Lage, von einer wei­teren Niederlassung, von... mehr >
beantwortet die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit P(E) eine&nbsp;Zufallsgröße einen Wert annimmt, der kleiner als oder ebenso groß wie eine bestimmte Zahl ist. Mit anderen Worten: Die&nbsp;Verteilungsfunktion gibt die Summe der Einzelwahrscheinlichkeiten für alle denkbaren Ausgänge... mehr >
Kennzahlen zur Charakterisierung einer Zufallsgröße. Das Verteilungsgesetz einer diskreten Zufallsgröße und ebenso die Dichtefunktion einer kontinuierlichen Zufallsgröße beschreiben diese vollständig. Durch sie sind Aussagen über die Werte einer Zufallsgröße und über die zugehörigen... mehr >
Verteilungen, die bis auf die Verteilungsparameter die gleiche parametrische Verteilungsfunktion besitzen, gehören zum gleichen (theoretischen) Verteilungstyp. Je nach Beschaffenheit der Zufallsgrößen unterscheidet man diskrete (z.B. Binomialverteilung B [n; p]) und stetige (z.B.... mehr >
Price Spread; kombinierte Optionsstrategie, bei der gleichzeitig eine Long-Position und eine Short-Position in Calls oder Puts in dem gleichen Basiswert mit gleicher Fälligkeit, aber unterschiedlichem Basispreis eingegangen wird. Vertical Spreads kann man in Bull Spreads und Bear Spreads unterscheiden. Vgl. auch Diagonal Spread, Time Spread.
1. Begriff: Vertrag oder abgestimmtes Verhalten mit Unternehmen auf vor- und nachgeordneten Märkten, der auf die vertragliche Gestaltung mit den Abnehmern dieser Unternehmen abzielt oder sonst vertragliche Gestaltungsfreiheit unbillig beschränkt. Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)... mehr >
zwei- oder mehrseitiges Rechtsgeschäft, bei dem durch übereinstimmende Willenserklärungen mehrerer natürlicher Personen oder juristischer Personen eine bestimmte Rechtswirkung erzielt werden soll. Ein&nbsp;Vertrag kommt gemäß §§&nbsp;145&nbsp;ff. BGB regelmäßig durch Angebot und Annahme... mehr >
durch die Rechtsprechung vorgenommene Weiterentwicklung des Vertrages zugunsten Dritter, bei dem der Anspruch auf die (Haupt-)Leistung zwar allein dem Gläubiger zusteht, der Dritte jedoch in die vertraglichen Schutz- und Obhutspflichten einbezogen ist und deshalb bei deren Verletzung einen... mehr >
Vertrag, der anderen Personen als dem Schuldner ohne deren Einverständnis Pflichten auferlegen will; mit der Vertragsfreiheit unvereinbar und daher regelmäßig rechtlich unwirksam.
schuldrechtlicher Vertrag, der eine andere Person (Dritter) berechtigen soll. Beim&nbsp;unechten (ermächtigenden)&nbsp;Vertrag zugunsten Dritter erfolgt die Einbeziehung eines Dritten in das Schuldverhältnis regelmäßig durch die Abrede der Vertragsparteien, dass der Schuldner die Leistung... mehr >
Oberbegriff für Abschluss-, Inhalts- und Formfreiheit von Verträgen. 1. Abschlussfreiheit ist die Freiheit einer Person, eine Entscheidung darüber zu treffen, ob und mit wem sie einen Vertrag abschließen will. Regelmäßig kann niemand zu einem Vertragsschluss gezwungen werden (Ausnahme:... mehr >
Vertragspfandrecht
1. Begriff: Pfandrecht, das durch rechtsgeschäftliche Einigung zwischen Verpfänder und Pfandgläubiger (Verpfändungs-Vertrag) begründet wird (s. etwa §§ 1204 ff. BGB). Wegen seiner absoluten Wirkung kann dabei Verpfänder regelmäßig nur der Eigentümer der Pfandsache bzw. der Inhaber des... mehr >
Akzeptanzstellen, Kreditkarte.
Vertrauen in Banken
Vertrauen ist der psychologische Zustand eines Entscheidungsträgers, der eine positive Erwartung in das Verhalten, die Absichten oder die Funktionsfähigkeit von Personen oder Systemen ausdrückt und zu einer freiwilligen Erbringung einer riskanten Vorleistung – unter zumindest partiellem... mehr >
Kreditversicherung.
Bewegliche Sachen (§ 90 BGB), die im Geschäftsverkehr nach Zahl, Maß oder Gewicht bestimmt zu werden pflegen (§&nbsp;91 BGB), also austauschbar sind (z.B. Geldzeichen, Wertpapiere, Waren aus Serienfertigung). Die Pflicht zur Leistung&nbsp;vertretbarer Sachen charakterisiert bestimmte... mehr >
Vertreter ohne Vertretungsmacht
Handeln eine Person durch Rechtsgeschäft für eine andere (Stellvertretung), ohne von dieser (mittels Vollmacht) oder durch Gesetz zur Vertretung ermächtigt zu sein. Der Vertretene kann Rechtsgeschäfte des Vertreters ohne Vertretungsmacht durch Genehmigung wirksam machen (§&nbsp;177 BGB); bis... mehr >
Form der Generalversammlung einer Genossenschaft, die gemäß §&nbsp;43a GenG bei Genossenschaften mit mehr als 1.500 Mitgliedern durch die Satzung vorgesehen werden kann und aus mindestens 50 Vertretern der Mitglieder besteht. Als Vertreter kann von den Mitgliedern jede natürliche Person mit... mehr >
Formen: Stellvertretung, gesetzlicher Vertreter.
Eine&nbsp;Vertriebsbank bezeichnet einen Akteur in Finanznetzwerken, dessen Geschäftsmodell in der Bündelung von Leistungen gegenüber Privat- und Firmenkunden besteht. Die Kernkompetenzen liegen im Bereich des Verkaufs von Produkten und Dienstleistungen sowie der Kundengewinnung und -bindung. Im... mehr >
Unter Vertriebsmanagement versteht man die Summe aller Maßnahmen und Aktivitäten, die einem Kreditinstitut dazu dienen, seine gesetzten Vertriebsziele zu erreichen. Zu den Kernaufgaben des Vertriebsmanagements gehören die Sicherstellung der Umsatz- und Renditeerzielung, die Optimierung der... mehr >
Ein Vertriebspartner ist ein Unternehmen mit dem eine Bank eine strategische Kooperation zur Steigerung ihrer Vertriebsaktivitäten eingeht. Unter dem Stichwort "Allfinanz" kooperiert die Mehrzahl der Kreditinstitute mit Versicherungsunternehmen, Leasing- und Factoringgesellschaften,... mehr >
1. Begriff: Die Vertriebssteuerung ist Bestandteil der strategischen Steuerung eines Kreditinstituts und ist dafür verantwortlich, die strategische Ziele einer Bank in operative (Vertriebs-)Ziele zu transformieren. 2. Aufgaben: Die Vertriebssteuerung erfüllt drei wesentliche Aufgaben: die... mehr >
Prinzip in der&nbsp;Kostenrechnung, wonach die in der&nbsp;Kostenartenrechnung&nbsp;ermittelten Beträge nur den&nbsp;Kostenstellen&nbsp;und&nbsp;Kostenträgern&nbsp;anzulasten sind, durch die sie verursacht wurden.
neben dem Hinterleger eine Partei eines Verwahrungsvertrages. Im Sinne des Depotgesetzes ist ein Verwahrer ein Kaufmann, dem im Betriebe seines Handelsgewerbes Wertpapiere unverschlossen zur Verwahrung anvertraut werden. Verwahrer sind Kreditinstitute sowie Wertpapiersammelbanken (z.B. Clearstream Banking AG). Vgl. auch geschlossenes Depot, offenes Depot, Zwischenverwahrer.
Verwahrgeschäft der Kreditinstitute
beinhaltet zum einen die Vermietung (Mietvertrag) von Schrankfächern in einem Stahlschrank oder einem Tresorraum (Tresor) und zum anderen die Verwahrung (Verwahrvertrag) von verschlossenen und versiegelten oder plombierten Verwahrstücken, deren Inhalt nicht erkennbar ist (geschlossenes Depot). Zu&nbsp; den Regelungen der Verwahrung von Wertpapieren siehe auch Depotgeschäft, offenes Depot.
1. Begriff: Bei der Verwahrstelle (ehemals Depotbank) handelt es sich um eine unabhängige und im Interesse der Anleger handelnde Stelle, welche bestimmte Aufgaben der technischen Abwicklung, die Verwahrung des Investmentvermögens sowie verschiedene Kontrollfunktionen übernimmt. Im Rahmen des... mehr >
Verwahrstück
verpackte Gegenstände (z.B. Gemälde, Briefmarkensammlung) sowie Kisten, Koffer oder ähnliche Behältnisse, die ein Kreditinstitut zur Aufbewahrung (Verwahrung) in seinem Tresor oder Stahlschrank entgegennimmt (geschlossenes Depot, Depotgeschäft). Nach den ergänzend zum allgemeinen Bankvertrag... mehr >
1. Begriff: Vertrag, durch den sich der Verwahrer verpflichtet, eine ihm übergebene Sache aufzubewahren (§&nbsp;688 BGB). 2. Merkmale: Die Aufbewahrung kann entweder gegen Entgelt oder unentgeltlich erfolgen. Bei unentgeltlicher Verwahrung muss der Verwahrende gemäß §&nbsp;690 BGB nur für... mehr >
Depotverwaltung, Depotvertrag.
Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme, die eine Behörde (§&nbsp;1 IV VwVfG) zur Regelung eines Einzelfalls auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts (z.B. aufgrund des Kreditwesengesetzes [KWG]) trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet ist (§ 35 S.... mehr >
Aufwendungen, die in Zusammenhang mit Verwaltungsangelegenheiten anfallen; insbes. Personalaufwand, Abschreibungen auf Verwaltungsgebäude sowie andere Verwaltungsaufwendungen. Vgl. auch Betriebsergebnis.
Verwaltungskredit
Investitionskredit, der von Banken und Sparkassen durch Weitergabe von zweckgebundenen fremden Mitteln an einen Endkreditnehmer bereitgestellt wird, wobei das zwischengeschaltete Kreditinstitut lediglich als Zahl- bzw. Verwaltungsstelle fungiert. Das Kreditinstitut handelt als Treuhänder... mehr >
Aufsichts- und Kontroll-Organ (ähnlich einem Aufsichtsrat [AR], das die Geschäftsführung von Anstalten des öffentlichen Rechts (etwa von kommunalen Sparkassen, Landesbanken/Girozentralen) überwacht.
Verwässerungsrisiko
Das Verwässerungsrisiko ist gemäß Art. 4 I Nr. 53 CRR (Capital Requirements Regulation) das Risiko, dass sich der Betrag einer Forderung durch bare oder unbare Ansprüche des Schuldners vermindert. Verwässerung meint in diesem Zusammenhang die Verminderung der Forderungshöhe gegenüber einem... mehr >
oft gleichbedeutend mit Liquidation gebrauchter Begriff für Handlungen eines Gläubigers (oder von diesem beauftragter Personen) im Hinblick auf dessen Schuldner gehörende Gegenstände, um eine Befriedigung ausstehender Forderungen zu erreichen. Ein Recht zur&nbsp;Verwertung ist Inhalt von... mehr >
Nach Nr.&nbsp;17 AGB Banken (Nr.&nbsp;21 V AGB Sparkassen) hat eine Bank im Falle der Verwertung unter mehreren Sicherheiten (Kreditsicherheit) die Wahl. Dabei soll sie bei der Verwertung und bei der Auswahl der zu verwertenden Sicherheiten auf die berechtigten Belange des Kunden und eines dritten... mehr >
Arten: Schuldnerverzug, Gläubigerverzug.