Source: http://fannyfoerderverein.com/foerdermitgliedschaft/satzung/
Timestamp: 2019-01-23 18:31:35
Document Index: 310532137

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 6', '§ 11', '§ 26', '§ 26', '§ 14', '§ 6', '§ 26']

Satzung | Fanny Mendelssohn Förderverein
der „Gesellschaft zur Unterstützung des Fanny Mendelssohn Förderpreises e.V.“
Der Verein führt den Namen „Gesellschaft zur Unterstützung des Fanny Mendelssohn Förderpreises e.V.“.
Der Verein wird nach seiner Gründungsversammlung beim Registergericht (Amtsgericht Hamburg) in das Vereinsregister eingetragen mit dem Zusatz „e.V.“.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie die Mittelbeschaffung für die Verwirklichung dieses steuerbegünstigten Zweckes durch andere steuerbegünstigte Körperschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Ziel des Vereins ist hierbei insbesondere, das künstlerische und gesellschaftliche Erbe Fanny Hensels geb. Mendelssohn Bartholdy zu bewahren, zu pflegen und zu verbreiten.
Die genannten Zwecke werden insbesondere verwirklicht durch:
die Verleihung des Fanny Mendelssohn Preises, dieser ist dotiert und vor allem für Veröffentlichung der ersten CD der/des Gewinners ohne den Druck kommerzieller Erwägungen bestimmt.
die Veranstaltung von Konzerten und sonstigen künstlerischen Ereignissen
die Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten, Veröffentlichungen und Ausstellungen
Die Zwecke des Vereins müssen nicht gleichzeitig und nicht im gleichen Maße verwirklicht werden.
Der Verein finanziert sich aus Beiträgen seiner Mitglieder sowie Spenden und Zuwendungen.
Der Verein hat ordentliche Mitglieder.
die Gründer des Vereins als geborene Mitglieder
Die ordentlichen Mitglieder sind beitragspflichtig, soweit sie dem Verein nicht durch besondere ideelle Leistungen dienen. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann Ehrenmitgliedschaften beschließen. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
Die ordentliche Mitgliedschaft gemäß § 5 Absatz 1 und Absatz 2, wird – mit Ausnahme der geborenen Mitglieder – durch Aufnahmebeschluss des Vorstandes erworben. Über das schriftliche einzureichende Beitrittsgesuch entscheidet der Vorstand und gibt es dem Bewerber bekannt. Will der Vorstand einen gestellten Antrag ablehnen, hat er ihn mit einer Begründung der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist die Mitgliederversammlung nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
Die ordentliche Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss wegen mehrfacher Beitragsrückstände oder wegen vereinsschädigenden Verhaltens.
Die ordentlichen Mitglieder können die Mitgliedschaft im Verein (Zugang bei einem Vorstandsmitglied) schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Monaten zum Jahresende kündigen.
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder ergeben sich aus dem Zweck und der Satzung des Vereins. Die Höhe der regelmäßigen Beiträge sowie ihre Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Die ordentliche Mitgliederversammlung wird einmal jährlich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres abgehalten.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand schriftlich mindestens vier Wochen vor dem Tag der Versammlung unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung.
Den Vorsitz in der Versammlung hat der Vorsitzende des Vorstandes oder einer seiner Stellvertreter.
Prüfung und Genehmigung der Jahresrechnung, Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
Beschlussfassung über den Vereinshaushalt, Wahl der Mitglieder des Vorstandes
Ablehnung von Mitgliedsanträgen nach Vorschlag des Vorstandes gemäß § 6
Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen oder vertretenen Mitglieder, wenn die Satzung oder zwingende gesetzliche Gründe nichts anderes vorschreiben. Die Vertretung eines Mitgliedes durch ein anderes Mitglied ist mit schriftlicher Stimmübertragung zulässig. Vertretene Mitglieder gelten als erschienene Mitglieder.
Ein Drittel der ordentlichen Mitglieder kann unter Angabe der Gründe die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verlangen.
Ferner ist der Vorstand berechtigt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn er es für erforderlich hält.
Die Bestimmungen des § 11 gelten entsprechend.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister. Der Vorstand ist berechtigt, weitere Mitglieder zu bestellen.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch jedes Vorstandsmitglied im Sinne des § 26 BGB einzeln vertreten.
Der Vorstand kann für die Erledigung der laufenden Geschäfte Vollmachten erteilen und einen Geschäftsführer berufen.
Jedes Vorstandsmitglied ist von der Mitgliederversammlung einzeln zu wählen. Als Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestellen.
Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedarf.
Der Vorstand tritt auf Einladung des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters zusammen. Den Vorsitz führt der Vorsitzende, in seiner Abwesenheit sein Stellvertreter. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse erfolgen mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt der Inhaber des Vorsitzes den Ausschlag.
§ 14 Wahl, Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird jeweils für vier Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis neue Vorstandsmitglieder gewählt worden sind.
Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Der Vorstand beschließt über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder gemäß §§ 6 und 7 der Satzung.
Die Kasse des Vereins wird nach Ablauf eines Geschäftsjahres durch einen oder mehrere von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer, die nicht Vereinsmitglieder sein müssen, geprüft. Die Kassenprüfer prüfen, ob die Verwendung der Vereinsmittel den Haushaltsansätzen entspricht und die Buchführung des Vereins ordnungsgemäß erfolgt ist. Hierüber haben die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
Die Auflösung kann nur allein für diesen Zweck eine einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung beschließen. Hierzu müssen zwei Drittel der Mitglieder erschienen sein. Für die Auflösung müssen drei Viertel der erschienenen Mitglieder stimmen.
Ist die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich (Auflösung, Entziehung der Rechtsfähigkeit), so sind die im Amt befindlichen Mitglieder des Vorstandes i. S. des § 26 BGB (Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender) die Liquidatoren.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks ausschließlicher Verwendung für die Förderung von Kunst und Kultur.
Unterschrift der Mitglieder (Originalsatzung)
Gesellschaft zur Förderung des Fanny Mendelssohn Förderpreise e.V.
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