Source: https://prezi.com/b93nw_9q5fsp/scc-schulung-vorgesetzte/
Timestamp: 2016-12-09 23:32:08
Document Index: 385289270

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 7', '§ 15', '§29', '§30', '§31', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 3', '§ 4', '§ 11', '§ 11', '§6']

SCC-Schulung Vorgesetzte by Lexa Framsi on PreziCreateExploreLearn & supportGet startedLog inPricingGet startedLog inMy PrezisExploreLearn & supportProductCompanyCareersSupportCommunityContactAppsEnglishEspañol한국어日本語DeutschPortuguêsFrançaisMagyarItaliano×Houston, we have a problem!Oops. A firewall is blocking access to Prezi content. Check out this article to learn more or contact your system administrator.
No, thanksConnect with FacebookSCC-Schulung Vorgesetzte
SCC-Schulung für Vorgesetzte der operativen Ebene
by Lexa Framsi
Report abuseTranscript of SCC-Schulung VorgesetzteVor Beginn der Aushubarbeiten prüfen, ob erdverlegte Leitungen vorhanden sind. Bei Aushubarbeiten sind alle Einflüsse zu berücksichtigen, die die Standsicherheit der Grabenwände beeinträchtigen können. Das sind z. B.:Störungen des Bodengefüges (Klüfte, Verwerfungen) Aufschüttungen Grundwasserabsenkungen Zufluss von Schichtenwasser starke Erschütterungen (Verkehr, Rammarbeiten) Gräben dürfen ohne Verbau mit senkrechten Wänden bis 1,25 m Tiefe hergestellt werden, wennFahrzeuge und Baugeräte die zulässigen Abstände einhalten, keine besonderen Einflüsse die Standsicherheit gefährden, keine baulichen Anlagen gefährdet werden, die Neigung des Geländes bei nichtbindigen Böden ≤ 1:10, bei bindigen Böden ≤ 1:2 beträgt, beidseitig ein unbelasteter Schutzstreifen von ≥ 0,60 m freigehalten wird . Bei Grabentiefen bis 0,80 m kann auf einer Seite auf den Schutzstreifen verzichtet werden. Gräben dürfen ohne Verbau in mindestens steifen, bindigen Böden bis 1,75 m Tiefe hergestellt werden, wenndie Neigung des Geländes ≤ 1:10 beträgt, beidseitig ein unbelasteter Schutzstreifen von ≥ 0,60 m freigehalten wird, die Grabenwände abgeböscht werden oder der mehr als 1,25 m über der Sohle liegende Bereich der Grabenwand entweder unter ≤ 45° abgeböscht oder gemäß Abb. gesichert wird.OrganisatorischTechnischSecurity Certifikate ContraktorsSCC-SchulungEinführung SCC-SchulungDanke für Ihre AufmerksamkeitIndustrie setzt Dienstleister für technische Aufgaben ein, sog. Kontraktoren für Dienst- oder Werkleistungen.Erste Hilfe im BetriebAlkohol, Medikamente und DrogenRisikoanalyse in der letzten MinuteLMRA Last Minute Risk AnalysisViel Erfolg bei der PrüfungKontraktorenpersonal übersteigt häufig die Zahl des Eigenpersonals.Kontraktoren wirken maßgeblich auf die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzstandards des Auftraggebers ein und damit direkt auf die Qualitätsstandards.1994 Einführung eines Qualitätsstandarts für Kontraktoren durch die Mineralölindustrie in den Niederlanden. - SCC ( Sicherheits-Certifikat-Contraktoren)1995 Übernahme der Verfahrensweise in Deutschland durch die "Trägergemeinschaft Akreditierung" (TGA GmbH) mit Sitz in Hamburg.Schulung und Prüfung für Mitarbeiter, Abschlußprüfung mit 40 oder 70 Fragen (Multiple-Choice).Bei erfolgreichem Abschluß erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat, das 10 Jahre gültig ist.Themenübersicht1. Gesetzgebung und Überwachung im Arbeitsschutz2. Gefährdungs- und Risikobeurteilung3. Unfallursachen, Unfallverhütung, Meldepflicht, Erste Hilfe4. Sicherheitsgerechtes Verhalten5. Betriebliche Organisation6. Notfallmaßnahmen7. Umgang mit Gefahrstoffen8. Brand- und Explosionsschutz 9. Arbeitsmittel und Arbeitsverfahren10. Elektrizität und Strahlung11. Arbeitsplatzgestaltung12. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Prüfung1839 Verbot der Kinderarbeit unter 9 Jahren1869 Die Gewerbeordnung verpflichtet Unternehmer zum Arbeitsschutz1885 Das erste Unfallversicherungsgesetz tritt in Kraft1911 Die Reichsversicherungsordnung tritt in Kraft1989 Rahmenrichtlinie Arbeitsschutz 89/351/EWG1996 Siebentes Buch Sozialgesetzbuch ( SGB VII) löst die alten Gesetze abVerpflichtung der Unfallversicherung für alle Arbeitnehmer Ermächtigung der Berufsgenossenschaften zum Erlass von VerordnungenRechtliche Grundlage für die Arbeit der BG2008 Berufsgenossenschaftsmodernisierungsgesetz2011 Nach Fusionen noch 9 BGenGesetze und Verordnungen von damals bis heuteDie Gesetzgebung im Arbeitsschutz teilt sich auf inStaatliches RegelwerkBerufsgenossenschaftliches RegelwerkArbeitsschutzgesetzArbeitssicherheitsgesetzArbeitszeitgesetzMutterschutzgesetzJugendarbeitsschutzgesetzChemikaliengesetzGerätesicherheitsgesetzStrahlenschutzgesetz...Vorschirften der Unfallvers. (DGUV-V)Berufsgen. Vorschrift (BGV)Berufsgen. Regeln (BGR)Berufsgen. Grundsätze (BGG)Berufsgen. Informationen (BGI)Jedes Gesetz hat nachgeordnete Verordnungen, Beispiel Arbeitsschutzgesetz:ArbeitsstättenverordnungBaustellenverordnungBetriebssicherheitsverordnungBildschirmarbeitsverordnungLärm- und Vibrationsarbeitsschutzverordnung...Für wen gelten die Regeln der BG?Für alle Arbeitnehmer in Deutschland und für Arbeitnehmer ausdem Ausland, die in deutschen Unternehmen tätig werden.Ein Verstoß gegen das Regelwerk kann zu einem Bußgeld oder den Verlust des Versicherungsschutzes führen.Dieses System nennt man auch "Dualismus im Arbeitsschutz."Ersthelfer leistet die Erste Hilfe bis Arzt oder Sanitäter kommtHerz-Lungen-Wiederbelebung, BeatmungStillen starker BlutungenWunden verbinden oder versorgenStabil lagern, Vitalfunktionen kontrollierenRettungswagen oder Notarzt übernehmen die weitere Behandlung oder den Transport ins Krankenhaus.Maßnahmen im NotfallSofortmaßnahmen durchführenVerunfallten sichern oder Bergen (wenn möglich)Verletzten zudecken und beruhigenVerletzten ggf. richtig lagern (hinsetzen oder hinlegen)Notruf absetzen, Hilfe holen, Ersthelfer hinzuholenBeim Notruf die 5 W beachten:Wo ist es passiertWas ist passiertWie viele Verletzte oder BetroffeneWelche Verletzungen oder BeschwerdenWarten auf weitere FragenMaßnahmen im NotfallJeder leistet Soforthilfe!Jeder setzt Notruf ab!Ersthelfer leistet Erste Hilfe!Ersthelfer oder Sanitäter legt Transportmittel oder weitere Maßnahmen fest.Bei kleineren Verletzungen oder Unwohlsein auch Transport mit Taxioder PKW möglich.Arzt übernimmt BehandlungWer hilft wie?besondere Rettungsmittel unterweisendiese regelmäßig auf Funktionsfähigkeit überprüfenfachliche Organisation klärenOrganisation im Betriebzentral und für jeden schnell erreichbar die Erste-Hilfe-Materialien und Rettungsgeräte bereit haltenFlucht- und Rettungswege freihaltenZugänglichkeitausreichende Mengesachgemäße Aufbewahrung Schutz vor Schmutz und NässeInhalt regelmäßig kontrollieren und Auffüllen oder ErgänzenErste-Hilfe-MaterialFolgen zeigen sich manchmal erst späterdeshalb wichtig:jede Erste-Hilfe-Leistung ins Verbandbuch eintragen!Nachweis FührenAuch durch kleinste Verletzungen können durch Verschmutzungen Wundinfektionen entstehendeshalb:kleinste Wunden auch versorgenNur Erstversorgung durchführen!weitere Versorgung durch Ärzte und SanitäterKleinere HilfenJeder muss schnell erkennen, wie er:ErsthelferRettungsleitstelleBetriebsarztD-ArztKrankenhaus erreichen kannAktuelle und vollständige Unterstützung im Betriebfachgerechte Hilfe kann man nicht von alleinErsthelfer Grundausbildung in 8 Doppelstunden"Sofortmaßnahmen am Unfallort" nur als Auffrischung!Erlernen der Ersten HilfeArbeitsplatz oder Freizeit  viele Unfallrisiken  es kommt unweigerlich zu UnfällenAufgabe der Ersten Hilfe:Die Folgen so gering wie möglich haltenJe schneller desto besser!Aufgabe der Ersten HilfeErste Hilfe im BetriebÜberwachung der Einhaltung des RegelwerkesZuständig für die Überwachung sind die jeweiligenArbeitsschutzbehördenStaatliches RegelwerkLandesämter(LaGetSi, LafA)Berufsgenosenschftliches RegelwerkTechnische Aufsichtspersonender Berufsgenossenschaften(TAB)Rechte und PflichtenDer ArbeitgeberDer ArbeitnehmerMuss die erforderlichen Maßnahmen zum Arbeitsschutz treffen, die die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter betreffen.Muss die Arbeit so gestalten, dass Gefahren für die Gesundheit der Mitarbeiter vermieden werden.Muss Gefährdungsbeurteilungen für die Tätigkeiten seiner Mitarbeiter erstellen und die darin festgelegten Maßnahmen umsetzen und überprüfen.Muss die Kosten für die geforderten Schutzmaßnahmen tragen (PSA, Arbeitsmittel usw.)Muss die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen für seine MA durchführen lassen.Muss Arbeitsunfälle, Schwangerschaften, Sonn- und Feiertagsarbeit usw. den jeweiligen Stellen melden.Muss seine Mitarbeiter regelmäßig Unterweisen und auf die Gefahren bei ihren Tätigkeiten hinweisen (Dokumentation)Bei Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen einen Koordinator beauftragen, der die Arbeiten aufeinander abstimmtBildet einen Arbeitsschutzausschuss (ab 20 MA)Dabei helfen ihm Sicherheitsingenieur, Betriebsarzt und weitereMuss aktiv an allen Arbeitsschutzmaßnahmen mitwirken.Muss entsprechend seiner Möglichkeiten für seine Sicherheit und Gesundheit selber mitsorgen.Defekte an Arbeitsmitteln oder Schutzeinrichtungen sofort melden.Sich immer aufmerksam und sicherheitsbewusst verhalten.Muss die Weisungen des Arbeitgebers zum Arbeitsschutz befolgen.Ist verpflichtet an Unterweisungen teilzunehmen.Muss den AG auf Mängel beim Arbeits- und Gesundheitsschutz hinweisen.Darf sich an die zuständige Stelle oder Behörde wenden, wenn trotz Meldung und Mahnung Mängel nicht beseitigt werden.Ist verpflichtet Beinaheunfälle und kritische Situationen dem Vorgesetzten meldenJeder hat die Pflicht bei unmittelbarer Gefahr im Verzug geeignete Sofortmaßnahmen zu ergreifen.Und wenn doch mal was passiert ...Anmerkung:1. Weltkrieg 1914 bis 1918Dipl.-Ing. A. Isler, Büro für Arbeitssicherheit und Brandschutz, www.sifa-berlin.deTödliche ArbeitsunfälleEntwicklung 1886 bis 2008 (Quelle DGUV)Ein Unfall ist ein von außen auf den menschlichen Körper einwirkendes, unfreiwilliges Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt. Ein Arbeitsunfall ist dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer im Rahmen seiner versicherungspflichtigen Tätigkeit einen Unfall erleidet.(§ 8 Absatz 1 SGB VII)Meldepflichtig ist jeder Arbeitsunfall, der zu einer Arbeitsunfähigkeit von drei oder mehr Tagen führt,der Unfalltag zählt nicht mitWochenende und Feiertage zählen mitund Unfälle mit Todesfolge.Was ist ein Arbeitsunfall?Zur Versicherten Tätigkeit zählen auch die Wege von der Wohnung zum Arbeitsplatz und zurück, sowie davon Abweichend Wege um:Kinder zur Betreuung zu bringen oder davon abzuholenFahrgemeinschaften mit Kollegen zu bildenVerpflegung zum alsbaldigen Verzehr zu kaufen (z.B. Frühstück)Der Weg beginnt an der Tür, die das Wohnhaus des Mitarbeiters von der Straße trennt.Als Gesundheitsschaden gilt auch die Beschädigung oder der Verlust eines Hilfsmittels(z.B. Brille, Holzbein oder Gebiss)Nicht versichert sind Abweichungen vom Arbeitsweg aus privatem Interesse, wie z.B. Einkaufen, Sport, Hobbys usw.Was ist ein Wegeunfall?Unfälle werden gemeldet durch:Formular (Papier oder PFD/Word, Vorlagen gibt es bei der BG)Sofortmeldung per AnrufElektronisch im Extranet der BGJe ein Exemplar für BG, Unternehmer (Dokumentation), SiFa, Betriebsarzt, Betriebsrat.Auf den Datenschutz achten!UnfallmeldungEnthält Vorgaben zur Sicherung und Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit.Aufgaben und Leistungen der BerufsgenossenschaftenDie BGen sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (ebenso die Unfallkassen des Bundes und der Länder).Bei ihnen sind alle Arbeitnehmer in Deutschland pflichtversichert.Auch bei Arbeiten weltweit, wenn zeitlich befristet und das Arbeitsverhältnis in Deutschland besteht (Beispiel: Montage)Die BG übernimmt sämtliche Kosten für die Heilbehandlung bis zur Wiederherstellung der Gesundheit oder eine Rentenzahlung bei bleibenden Schäden.Arbeitgeber leistet nach Unfall oder Krankheit normal die Lohnfortzahlung für 6 WochenAufgaben des Sicherheitsingenieurs im BetriebBerät den Unternehmer in allen Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb und bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen.Hat im Rahmen einer speziellen Ausbildung das notwendige Fachwissen erworben und muss dieses regelmäßig durch Fortbildungen erhalten.Berät alle Beteiligten bei der Beschaffung von Maschinen und Anlagen sowie anderen Arbeitsmitteln im Hinblick auf Sicherheitsrelevante Fragen.Aufgaben des BetriebsarztesUntersucht die Mitarbeiter gemäß den arbeitsmedizinischen Grundsätzen und bewertet entsprechend den Gesundheitszustand und die Tauglichkeit. (G25 "Tauglichkeit für Fahr-, Leit- und Steuertätigkeiten")Berät den Unternehmer und die Mitarbeiter in Fragen des Gesundheitsschutzes.Unterliegt (natürlich!) der ärztlichen Schweigepflicht!Europäisches Recht und Nationales RechtEuropäische UnionEG StaatsvertragEG RichtlinienStaatliches RechtGesetze, Verordnungen, Vorschriften"Allgemein anerkannte Regeln" (Normen, Technische Regeln)EG VerordnungenDas GS-ZeichenGeprüfte SicherheitDie GS-Kennzeichnung ist im Gegensatz zur CE-Kennzeichnung freiwillig. Um das GS-Zeichen anbringen zu dürfen und ein produktbezogenes Zertifikat zu erhalten, muss der Hersteller sein Produkt von einer zugelassenen Prüfstelle (GS-Stelle) einer Baumusterprüfung unterziehen.Liste zugelassener Prüfstellen bei dem BAuA zu finden.Die CE-Kennzeichnung ist ein Zeichen, das den freien Warenverkehr in Europa regelt und vom Hersteller in Eigenverantwortung angebracht wird. Hersteller sind zur Anbringung eines CE-Zeichens verpflichtet und bestätigen damit, dass ihre Produkte konform zu geltenden EG-Richtlinien sind. Sie sind damit auch die Verantwortlichen für diese Produkte.Besonders gefährliche ArbeitenHeiß- und Feuerarbeiten in explosionsgefährdeten BereichenSchweißarbeiten in engen RäumenAlle Arbeiten in BehälternArbeiten mit erhöhter AbsturzgefahrBesonders gefährliche Arbeiten sind solche Arbeiten, bei denen eine erhöhte Gefährdung aus dem Arbeitsverfahren, der Art der Tätigkeit, den verwendeten Stoffen oder aus der Umgebung gegeben sind.Gesetzliche BestimmungenGefährdungs-und RisikobeurteilungDie LMRA ist ein letzter Check für sicheres Arbeiten unmittelbar vor Arbeitsbeginn.Beurteilen Sie die Risiken! Liegen außergewöhnliche Risiken vor? STOP!Im Zweifelsfall nicht mit den Arbeiten beginnen, beraten Sie Sich mit Ihrem Vorgesetzten.Treffen Sie Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, können Sie etwas tun um die Risiken zu reduzieren?Stellen Sie Sich die folgenden Fragen:Weiß ich, was mir zustoßen kann und wie ich das verhindern kann?Weiß ich genau, welche Risiken mit der Arbeit verbunden sind und kann ich diese Risiken beherrschen?Weiß ich genau was ich tun muss und kann ich es auch genau so ausführen?Habe ich alles, was ich für die sichere Ausführung der Arbeit benötige (Werkzeug, PSA usw.)?Nach Pausen oder Arbeitsunterbrechungen:Sind die Umstände unverändert?5 Mal Ja? Na dann: Los!Die LMRA-Fragen gibt es als App für's HandyRangfolge der Maßnahmenzur UnfallverhütungOberstes Ziel ist immer die Beseitigung der Gefahr!Kann die Gefahr nicht direkt beseitigt werden muss das Zusammentreffen von Mensch und Gefahr verhindert werden.Wenn die vorgenannten Methoden nicht ausreichen muss man die Menschen direkt schützen (PSA)PersönlichRangfolge bei ArbeitsschutzmaßnahmenTechnischOrganisatorischPersönlichUnfallursachen, Unfallverhütungund UnfallmeldungAuch kleinste Verletzungen, bei denen Erste Hilfe geleistet wirdmüssen dokumentiert werden.Eintrag ins Verbandbuch!Sicherheitsgerechtes VerhaltenSOS+=auberkeitrdnungicherheitSauberkeit und Ordnung sind eine Grundvorraussetzung für sicheres Arbeiten (nicht nur auf Bau- und Montagestellen)Freie ZufahrtswegeZugewiesene LagerplätzeSichere Verkehrswege=Unfallgefahr deutlich minimiert!Stolpern, Rutschen, Stürzen- zählen zu den häufigsten Unfallursachen- ausgelaufene Flüssigkeiten sofort aufnhemen- Stolperstellen vermeiden- Verkehrswege immer freihalten 5 % aller Beschäftigten gelten als alkoholsüchtig, weitere 10 % als stark gefährdet.Erhebungen zufolge trinken 11 % der Beschäftigten täglich Alkohol am Arbeitsplatz, 41 % gelegentlich.Alkoholkranke fallen durch 16 mal häufigere Fehlzeiten, 3,5 mal häufigere Arbeitsunfälle und um 25 % reduzierte Arbeitsleistung gegenüber nichtabhängigen Kollegen auf.In einem Betrieb mit 1.000 Beschäftigten entstehen durch Alkohol und Drogen jährliche Einbußen von rund 325.000 Euro.74.000 Männer und Frauen sterben in Deutschland jährlich vorzeitig an alkoholbedingten Erkrankungen.Es entstehen ca. 24 Mrd. Euro an volkswirtschaftlichen Kosten für alkoholbezogene Krankheiten.(Quellen: DHS Jahrbuch Sucht 2009, http://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst.de(24.02.09;11:30 MEZ), Vgl. auch Hessische Landesstelle für Suchtfragen e. V.: Daten und Fakten zum Thema Alkohol 2009)Alkohol am Arbeitsplatz, die FaktenBlutalkoholkonzentration (BAK) in Promille =Alkoholgehalt verschiedener alkoholischer Getränke in GrammNur ein Gläschen …Der Körper baut Alkohol nur sehr langsam abMänner: 0,1 bis 0,15 Promille pro StundeFrauen: 0,085 bis 0,1 Promille pro Stunde Häufig hat man bei Arbeitsantritt noch so viel Restalkohol im Blut, dass man weiterhin beeinträchtigt ist. Eine kalte Dusche oder eine Tasse Kaffee ist in dem Fallwirkungslos.Am nächsten MorgenEin kleines Glas alkoholischer Getränke enthält ungefähr 10 g reinen Alkohol. Das entspricht einem kleinen Bier (0,25 l), einem Glas Wein (0,125 l) bzw. Sekt oder 0,04 l Spirituosen (33 Vol. %).Erwachsene sollten täglich nicht mehr als 24 g (Männer) und 12 g (Frauen) reinen Alkohol zu sich nehmen. Doch auch diese risikoarme Trinkmenge darf nicht täglich konsumiert werden. Ergänzend gilt deshalb die Empfehlung, wenigstens an ein oder zwei Tagen pro Woche keinen Alkohol zu trinken bzw. einmal im Jahr für mehrere Wochen alkoholfrei zu leben.Die Dosis macht das GiftGefährdung des Arbeitsverhältnisses (verhaltens- oder personenbedingte Kündigung)Schadensersatz gegenüber Arbeitgeber (für grob fahrlässig verursachte Schäden an Fahrzeugen, Ladung, Maschinen usw.)Verlust des Entgeltfortzahlungsanspruchs (bei allein auf Alkoholmissbrauch beruhenden Unfällen im beruflichen und privaten Umfeld!)Die Konsequenzen: ArbeitsrechtBei Arbeits- und Wegeunfällen: Verlust des Versicherungsschutzes in der gesetzlichen Unfallversicherung(wenn Alkohol „die allein wesentliche Ursache“ war)Bei Verletzung eines anderen Mitarbeiters: bei grob fahrlässigem Verhalten: Regressforderung der Berufs-genossenschaft für angefallene KostenDie Konsequenzen: SozialversicherungsrechtUnfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1) § 7 Der Unternehmer darf Versicherte, die erkennbar nicht in der Lage sind, eine Arbeit ohne Gefahr für sich oder andere auszuführen, mit dieser Arbeit nicht beschäftigen.§ 15 Beschäftigte dürfen sich durch den Konsum von Alkohol, Drogen, anderen berauschenden Mitteln oder Einnahme von Medikamenten nicht in einen Zustand versetzen, durch den sie sich selbst oder andere gefährden.Regelwerk der UnfallversicherungUnerwünschte NebenwirkungenBeeinträchtigungen, Fahrtauglichkeit, KombinationswirkungDoping am Arbeitsplatz: Jeder 20. Arbeitnehmer nimmt Mittel gegen Stress, Depression, Angst, Nervosität, Unruhe, Müdigkeit oder zur KonzentrationssteigerungRisiko Abhängigkeit und Sucht:Körperliche oder Psychische Abhängigkeit„Nicht-mehr-aufhören-können“ oder „ohne geht es nicht“Problem MedikamenteAchten Sie auf Sich und Ihre KollegenSprechen Sie Kollegen an, wenn Sie glauben dass diese mit Medikamenten, Alkohol oder Drogen ein Problem haben könnten.Bieten Sie Hilfe an!Meiden Sie Streitgespräche mit offensichtlich betrunkenen oder unter Drogen stehenden Menschen, das führt zu nichts.FazitWeiche Drogen?Auch nach über 24 Stunden nach dem Konsum von Marihuana können Koordinationsstörungen auftreten!Verletzte Körperteile bei ArbeitsunfällenHände 46%Füße 28%Kopf 13%Rumpf und Organe 5%Rücken und Wirbelsäule 3%andere oder nicht definiert 5%SicherheitsgerechtesVerhaltenMängel an Arbeitsmitteln, Maschinen oder andere, sicherheitsrelevante Probleme unverzüglich melden.Betriebsanweisungen und Weisungen der Vorgesetzten bezüglich Arbeitssicherheit beachten und befolgenGeforderte oder Vorgeschriebene PSA benutzenWenn Informationen, geeignete Werkzeuge oder Materialen zum sicheren Arbeiten fehlen, Vorgesetzten informieren und nicht mit der Arbeit beginnen.Kreativität bei der Arbeit zu Lasten der Arbeitssicherheit ist unerwünscht, gefährlich und gesetzeswiedrig.Betriebliche Organisation-Rechte und Pflichten-BetriebsanweisungenDer Betriebsrat hat in Sachen Arbeitssicherheit auch ein Mitspracherecht.Er ist Mitbestimmngsberechtigt bei der Auswahl des SicherheitsingenieursEr ist Teilnehmer an ArbeitsschutzsitzungenDer BetriebsratBetriebsanweisungenRichten sich direkt an einzelne Mitarbeiter oder Mitarbeitergruppen, die mit bestimmten Tätigkeiten beauftragt sind.Sind innerbetriebliche Anweisungen, die unbedingt zu befolgen sind.Sind gut sichtbar und zugänglich auszulegen oder auszuhängen, damit sich die Mitarbeiter jederzeit dadurch informieren können.Dienen als Grundlage für die Unterweisungen im ArbeitsschutzImmer vor Aufnahme der Tätigkeitdanach mindestens einmal jährlichbei Änderungen im Arbeitsablauf oder bei Einführung neuer VerfahrenFür Führungskräfte der operativen EbeneSteckscheiben zur Sicherung von AnlagenWerden verwendet um Zuleitungen zu Tanks oder Anlagen abzuschließenPflicht bei Arbeiten in abgeschlossenen Räumen (Tanks) mit nicht sicher trennbaren ZuleitungenEnthalten Angaben zu Abmessungen und weitere Eigenschaften auf dem Stiel, dieser steht nach Einbau seitlich aus dem Flansch sichtbar heraus.Muss den auftretenden Drücken (beidseitig) und Temperaturen standhalten und beständig gegenüber den vorhandenen Medien oder Stoffen seinSicherung von Anlagen und ArbeitsplätzenSicherungsmaßnahmen sind immer dann erforderlich, wenn durch die Umgebung Gefahren bestehen oder Gefährdungen entstehen können.Beispiele:- Verkleidungen oder Umzäunungen bei Antrieben- Hinweise auf bewegte Arbeitsmittel (Roboter, Transporteinrichtungen usw.)- Absturzsicherung an Absturzkanten > 2mKeine besonderen Maßnhamen sind notwendig bei Montagearbeiten in ausgewiesenen Werkstätten(Beispiel: Zusammenbau von Anlagenteilen auf dem Kontraktorenplatz)Sicherheits- und GesundheitsschutzkennzeichnungGefahrstoffkennzeichnungRettungszeichenGebotszeichenVerbotszeichenWarnhinweiseBrandschutzzeichenDas ErlaubnisscheinverfahrenHeißarbeiten, Feuerarbeiten, Tätigkeiten mit erhöhter BrandgefahrArbeiten in Behältern, Engen Räumen, AnlagenArbeiten an Elektrischen Anlagen > 1000 VoltEinsatz von Gefahrstoffen bei Bau- und MontageDas Verfahren dient dazu, die Arbeiten gut vorzubereiten und sicher auszuführen.Der Schein enthält Angaben zufreigegebenem Zeitraum, in dem die Arbeiten durchgeführt werden dürfenArbeitsbereich, in dem gearbeitet werden darfVerantwortliche und durchführende Mitarbeiter, bei Heißarbeiten zusätzlich BrandwacheBesondere Massnahmen zur SicherheitNotfallmaßnahmenNotfallmaßnahmenWofür? Womit? Wie?Wofür?Unternehmen müssen Maßnahmen planen, treffen und überwachen für den Fall dassBrände entstehen oder sich Explosionen ereignenStoffe (gefährlich für Mensch oder Umwelt) unkontrolliert austretenDer Betriebsablauf in gefährlicher Weise gestört wirdMitarbeiter oder andere Personen verletzt werden oder medizinische Hilfe brauchenWeitere Notfälle müssen betriebsspezifisch eingeplant werden um geeignete Maßnahmen zu ergreifenWomit?Unternehmen müssen die folgende Ausstattung vorhalten und regelmäßig auf Funktion, Aktualität und Vollständigkeit überprüfenErste-Hilfe-Kasten oder weitere Ausstattung zur HilfeleistungFeuerlöscher, Mittel zur BrandbekämpfungAlarmplan, Flucht- und Rettungspläne, FeuerwehrplanWie?Vorgehensweisen und Verhalten in NotsituationenRuhe bewahren! Auf Selbstsicherung achten!Gefahrenstellen absichern, damit keine weiteren Personen zu Schaden kommenVerletzungen (auch kleinere) dem Vorgesetzten meldenÄrztliche Versorgung nach Unfällen Augenarzt bei Augenverletzungen D-Arzt bei Arbeitsunfällen mit längerem AusfallNotruf absetzen, Ersthelfer alarmierenIm Brandfall sofort Gebäude verlassen, ggf. Kollegen helfenLöschversuch nur bei EntstehungsbrandGefahrstoffeWas sind Gefahrstoffe?Stoffe, die die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen können.GiftigBrandfördernd oder explosionsgefährlichÄtzend oder HautschädigendSauerstoffverdrängendGesundheitsschädlich für OrganeSensibilisierend (Allergieauslösend)Aufnahme über Mund (Magen, Darm), Haut, Atemwege oder SchleimhäuteBrennbare Flüssigkeiten oder GaseExplosive StoffeIm Normalfall 21% Sauerstoff in der LuftBei 18% Sauerstoff Konzentrationsstörungen und Veränderung der WahrnehmungUnter 15% besteht ErstickungsgefahrBei 10% akute Gefahr, bleibende Gehirnschäden und Tod nach wenigen MinutenWird der Sauerstoffanteil über 21% erhöht besteht erhöhte BrandgefahrBei Vorsorgeuntersuchung werden die Biologischen Grenzwerte gemessen (Schadstoffe in Körperflüssigkeiten)Z. B. - Blei (Nierenschäden)- Asbest (Lungenschäden, Asbestose, Lungenkrebs)- Toluol (Schädigung des Innenohrs, besonders in Verbindung mit Lärm)Transport von GefahrstoffenNur gesichert!Anforderungen und Vorgaben zu Sicherung in der GGVSEBVerordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf BinnengewässernUmgang mit GefahrstoffenMaßnahmenfolge:Kontakt mit Körper vermeidenEinwirkzeit verringernSicheres Einhalten der AGW (Arbeitsplatz Grenzwerte)Substitution (Austausch)Technische LösungOrganisatorische MaßnhamenPersönliche Schutzausrüstung (oder Verhalten)Säuren oder Laugen können die Haut verätzen (direkte Verletzung durch Zellauflösung)Lösemittel können die Haut entfetten und dadurch langfristig schädigenLösemittel könne durch die Haut eindringen und Krankheiten verursachen (z.B. Blutkrebs)In jedem Fall: Bei Arbeiten mit Gefahrstoffen muss eine Betriebsanweisung erstellt werden!Unterweisung!Spezielle Gefahrstoffe oder GefahrenOrganische LösemittelReinigungsmittel (auch Haushalt!)Biologische Gefahrstoffe (Taubenkot)Flüssige Stoffe in RohrleitungenTechnische und brennbare GaseEntfetten die HautBilden gefährliche GaseKönnen durch die Haut in den Körper gelangen und Blutkrankheiten auslösenInfektionskrankheiten durch ErregerPilzbefall durch SporenAuslösung von AllergienKann stark ätzenEntstehung gefährlicher GaseAuslösung von AllergienKontakt bei Lekagen oder UndichtigkeitenSchwer einzuschätzende Gefahren bei mangelnder Beschriftung von RohrleitungenDie Schulterfarbe der Flaschen gibt Auskunft über die primäre Eigenschaft des Gases oder GasgemischesRote Farbkennzeichnung weist auf entzündbares Gas hinBeim Transport MUSS die Schutzkappe immer montiert sein!Brand- und ExplosionsschutzFaktoren für BrandentstehungBrennbarer StoffSauerstoffZündquelleLeicht entzündliche, brandfördernde oder selbstentzündliche Stoffe nur in einer Menge lagern, die für den Fortgang der Arbeiten erforderlich ist. Gilt auch für Papier!Feuerlöscheinrichtungen bereithalten.Feuerlöscher mindestens alle zwei Jahre prüfen lassen.Hinweisschilder für Feuerlöscheinrichtungen anbringen und beachten. Alle Mitarbeiter in der Bedienung der Feuerlöscher unterweisen. Diese Unterweisung regelmäßig wiederholen.Für den Brandfall Alarmplan aufstellen und beachten.Fluchtwege kennzeichnen und freihalten. Flucht- und Rettungsplan aktuell halten.Zufahrten für die Feuerwehr freihalten.Vorbeugender BrandschutzBrand mit genauen Angaben über die Brandstelle der Feuerwehr melden (Adresse, Zufahrt, Etage, Anzahl eingeschlossener Personen).Sofern Menschen in Gefahr sind, diesen helfen oder Hilfe herbeiholen.Menschen mit brennenden Kleidern dürfen nicht laufen, werden aber wegrennen! Flammen mit Feuerlöscher bekämpfen. Löschdecken eher ungeeignet.Entstehungsbrand sofort mit Feuerlöscheinrichtungen bekämpfen.Türen bzw. Fenster schließen, um Zugluft zu vermeiden.Gebäude auf dem schnellsten Weg verlassen, nicht zurück ins Gebäude gehen! Direkt zum Sammelplatz gehen, Vollzähligkeit feststellen.Beim Einsatz von Feuerlöschern Sicherheitsabstände zu elektrischen Anlagen bis 1000 Volt einhalten: - Wasserlöscher (Vollstrahl) 3,0 m - Schaumlöscher 3,0 m - Wasserlöscher (Sprühstrahl) 1,0 m - Pulverlöscher 1,0 m - Kohlendioxidlöscher 1,0 mIm Falle eines BrandesArten von FeuerlöschernRichtiger Einsatz von Feuerlöschernsowie an der Kennzeichnung mit R 10.Brennbare FlüssigkeitenDie häufigste Ursache für die Entstehung von Bränden sind defekte Elektrogeräte.Am häufigsten dabei:Kaffeemaschinen und HeizplattenHeizgeräte, Heizlüfter, RadiatorenBürogeräte (Kopierer, Drucker, PC-Netzteile, Steckdosenleisten)Elektrogeräte regelmäßig Prüfen lassen, mindestens alle 2 JahreElektroanlage alle 5 Jahre prüfen lassen.Defekte Geräte sofort abschalten und aussondern oder vom Fachmann reparieren lassen.Defekte an elektrischen Geräten"Es entspricht der Lebenserfahrung, daß mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muß. Der Umstand, daß in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, daß keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muß!„Zitat: OVG Münster 10A 363/86Brennbare Flüssigkeiten erkennt man wahlweise an folgenden KennzeichenBrennbare Flüssigkeiten werden wie folgt klassifiziert: Hochentzündlich: Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt kleiner als 0 °C und einem Siedepunkt von höchstens 35 °CLeichtentzündlich: Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt zwischen 0°C und 21 °CEntzündlich: Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt zwischen 21 °C und 55 °CBrennbar: Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt über 55°CBegriffeFlammpunktTemperatur, bei der bei brennbaren Flüssigkeiten brennbare Gase entstehenZündquelleZündtemperaturUnterste notwendige Temperatur einer Zündquelle zur Entzündung von brennbaren Gasenoffene Flammen, elektrische Geräte, elektrostatische Entladungen, heiße OberflächenExplosionsgrenzenHöchste und niedrigste Konzentration eines Gases in der Luft, bei der eine Explosion möglich istExplosionszonenRäumliche Einteilung von Bereichen, in denen eine Explosionsfähige Atmosphäre entstehen kannArbeitsmittel und ArbeitsverfahrenGrundsätzefür Arbeiten mitMaschinen oder AnlagenVor Arbeitsbeginn Betriebssicheren Zustand kontrollieren (Not-Aus, allg. Zustand, Sicherheitseinrichtungen usw.)Die Kenndaten für den sicheren Betrieb der Maschine beachten (z.B. Drehzahlen, Materialien)Bei neuen Maschinen Unterweisung anhand der Betriebsanleitung des HerstellersGeeignete Schutzkleidung und PSA benutzen (Betriebsanweisung beachten!)Spezielle GefahrenArbeitsmittelBaustellenkreissägeSicherheitseinrichtungen:SpaltkeilNot-Aus-SchalterSägeblattabdeckungSchiebestock verwendenPSA Lärmschutz, keine Handschuhe!Nur für Holz und einige Kunststoffe geeignet, keine MetalleKraftbetriebene HandwerkzeugeWegfliegende Teile (Werkstück, Trennscheibe oder Bohrer)Regelmäßige Prüfung (BGV A3) mindestens alle 6 MonateVor Arbeitsbeginn auf sicheren Zustand überprüfenHebezeuge, LastaufnahmemittelLastaufnahmemittel nach spätestens einem Jahr von Sachkundigem prüfen lassenLasten nur in der jeweils zugelassenen Art anschlagen oder einhängen (Fahne am Gurt)Der Anschläger ist für das richtige Anschlagen von Lasten verantwortlichNeigungswinkel beachten, max. 60° (zwischen Strang des Anschlagmittels und gedachter Senkrechten)Kommunikation zwischen Anschläger und Kranführer sicherstellen (Zeichen vereinbaren)Nur Lasthaken mit Hakensicherung verwendenBelastungsangaben am Kran beachtenKranführer müssen unterwiesen sein und schriftlich vom Arbeitgeber beauftragt werden. Die Befähigung muss dem Arbeitgeber nachgewiesen werden.Faserseile dürfen nicht mit aggressiven Stoffen in Berührung kommenFeuchtigkeit kann zu Verrottung führen, UV-Strahlung lässt sie verspröden.Anschlagmittel jährlich durch Sachkundigen prüfen lassen.Beim Einsatz von Schäkeln immer Bolzensicherung anbringenBei Stahlseilen Seilschutz verwenden wenn über Kanten geführt wird und immerHandschuhe benutzen (Verletzung durch gebrochene Drähte)GabelstaplerFahren nur mit schriftlicher Beauftragung vom UnternehmerAn Toren und Türen langsam fahren (Schrittgeschwindigkeit)Personen nur mit geeigneter Arbeitsbühne, die Formschlüssig mit dem Stapler verbunden ist, und nach entsprechender Ausbildung anhebenHubwagenPrüffrist gemäß Gefährdungsbeurteilung, mindestens jedoch jährlich von einer befähigten Person prüfen lassenVor Einsatzbeginn vom Bediener auf erkennbare Mängel prüfenBei Austritt von Flüssigkeiten (Hydrauliköl) sofort abstellen und abmeldenBaumaschinenEinweiser muss min. 18 Jahre alt, zuverlässig, körperlich geeignet und vorher in die Tätigkeit eingewiesen sein.Baumaschinen nur mit gültiger Fahrerlaubnis für die jeweilige Maschine bewegen. Fahrer müssen schriftlich vom Unternehmer beauftragt werden.Wenn die Gefahr besteht, dass gefährliche Teile auf das Dach der Fahrerkabine fallen können muss ein Fahrerhausschutz (sog. FOPS) montiert sein. Beispiel: Abrissarbeiten mit dem Löffelbagger über KabinenhöheFlüssigkeitsstrahlerMüssen jährlich durch Sachkundigen geprüft werden, die Prüfung ist zu dokumentierenDie Betätigungseinrichtung (Drücker am Handstück) darf in der Einschaltstellung nicht festgesetzt werden.Der Rückstoß bei Betätigung ist durch die Größe der Düsen in Relation zum Betriebsdruck vom Hersteller eingestellt. Es dürfen keine Manipulationen vorgenommen werden!Spezielle GefahrenArbietsverfahrenAutogenschweißen und BrennschneidenBrand- und ExplosionsgefahrGefahr durch gefährliche Gase und Dämpfe (auch in Zelten)Sicherheitseinrichtungen jährlich durch Sachkundigen prüfen lassen(z.B. Einzelflaschensicherung)Schläuche mit Alterungserscheinungen oder Rissen sofort austauschenBei Arbeiten in brandgefährdeten Bereichen nur mit schriftlicher Schweißerlaubnis arbeiten, geforderte Maßnahmen umsetzen.ElektroschweißenGefahren durch elektrischen Strom (besonders in elektrisch gefährdeten Bereichen)Gefahren durch Strahlung (UV, IR, Licht -> Sonnenbrand oder Augenschäden)Gefahr durch gesundheitsschädliche Gase und Dämpfe (von der Umhüllung, Lacke usw.)Abbrucharbeiten undArbeiten in kontaminierten BereichenAbsturz / herabfallendes MaterialStäube / unbekannte Baustoffe (Asbest, Teeröl)Kontakt mit Gefahrstoffen vermeidenGeeignete PSA benutzenVorsorgeuntersuchung vor Aufnahme der Tätigkeiten (BGR 128)Arbeiten im Umfeld vonWand- und BodenöffnungenAb 2 Meter Absturzhöhe 3-teiligen Seitenschutz anbringenDachkuppeln, Lichtbänder oder andere Aufbauten nicht betreten!Bei Öffnungen ≤ 9 m² und Kantenlängen ≤ 3 m und Vertiefungen kann auf Seitenschutz an der Absturzkante verzichtet werden, wenn diese mit begehbaren und unverschiebbar angebrachten Abdeckungen versehen sind.Wenn Seitenschutz oder Abdeckung nicht möglich ist muss PSA gegen Absturz benutzt werden.Der Arbeitsverantwortliche legt die Anschlagpunkte fest.Bodenaushub, Gruben und Gräben Bei Gräben mit einer Breite von > 0,80 m sind Übergänge erforderlich; die Übergänge müssen mindestens 0,50 m breit sein. Bei einer Grabentiefe von > 2,00 m müssen die Übergänge beidseitig mit dreiteiligem Seitenschutz versehen sein. Bei Grabentiefen > 1,25 m sind als Zugänge Bautreppen oder Bauleitern zu benutzen.Der Arbeitsraum in abgeböschten Gruben und Gräben muss immer mindestens 50cm breit sein!Arbeiten in Höheab 1 m Höhe -> ständige Absturzsicherungen an Verkehrswegen, Bedienständen und ähnlichen Arbeitsplätzenab 2 m Höhe -> wirksame Absturzsicherung an allen Arbeitsplätzen und VerkehrswegenRangfolge der Maßnahmen beachten (TOP)1. Technisch -> Dreiteiliger Seitenschutz, Abdeckung, feste Absperrung (2m Abstand)2. Organisatorisch -> Betriebsanweisung, Zutrittsverbote usw.3. Persönlich -> PSAFassadengerüsteArbeitsbühnenHebebühnen und ArbeitskörbeLeitern und TritteAllgemeinesUnterschieden werden:Systemgerüste aus vorgefertigten Bauteilen (Regelausführung nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung), Abweichungen von der Regelausführung sind zu beurteilen und ggf. zu berechnen. Stahlrohrkupplungsgerüste (Regelausführung nach DIN 4420-3) Abhängig von den durchzuführenden Arbeiten Lastklasse und Breitenklasse wählen sowie Ständer- und Riegelabstände und Belagstärke festlegen.Belagstärke bei Holzbohlen min. 40mmZugänge Alle Arbeitsplätze müssen über sichere Zugänge erreichbar sein. Als Zugänge eignen sich Aufzüge, Transportbühnen, Treppen oder Leitern.Treppen als Zugänge einbauen, wennüber den Zugang umfangreiche Materialien transportiert werdenoderdie Aufstiegshöhe im Gerüst mehr als 10 m beträgtoderumfangreiche Arbeiten ausgeführt werden. Sind Aufzüge, Transportbühnen oder Treppen aufgrund der baulichen Gegebenheiten oder aufgrund der Gerüstkonstruktion nicht einsetzbar, können Leitern verwendet werden.Leitern als Zugänge nur innenliegend einbauen.Klappen in Durchstiegsbelägen unmittelbar nach dem Durchstieg schließen!BelagJede benutzte Gerüstlage muss voll ausgelegt und über einen sicheren Zugang, z. B. Treppe oder inneren Leitergang, erreichbar sein.Bei umlaufender Einrüstung einer Bauwerksecke den Gerüstbelag in voller Breite um die Ecke herumführen.Bei Bohlenbelägen genügend große Überdeckungen im Bereich der Riegel vorsehen.Der Belag darf nicht wippen oder ausweichen.An der Innenseite des Gerüstes darf der Abstand zwischen Belag und Bauwerk höchstens 0,30 m betragen.SeitenschutzAn der Außenseite des Gerüstes Seitenschutz aus Geländerholm, Zwischenholm und Bordbrett an jeder benutzten Gerüstlage montieren.Vertikaler Abstand zwischen den Teilen höchstens 47cm. An der Innenseite des Gerüstes Seitenschutz montieren, wenn zwischen Belag und Bauwerk der Abstand mehr als 0,30 m beträgt. An der Innenseite darf auf das Bordbrett verzichtet werden, wenn Arbeiten an der Fassade ausgeführt werden. Bei innen liegenden Leitergängen muss im Bereich des Verkehrsweges auch in nicht benutzten Gerüstlagen der Seitenschutz vorhanden sein.PrüfungPrüfung des Gerüstes durch eine "befähigte Person" des Gerüsterstellers nach Fertigstellung und vor Übergabe an den Benutzer, um den ordnungsgemäßen Zustand festzustellen.Prüfung des Gerüstes durch eine "befähigte Person" des jeweiligen Benutzers vor Arbeitsaufnahme, um die sichere Funktion festzustellen.BenutzungFür die betriebssichere Herstellung und den Abbau ist der Unternehmer der Gerüstbauarbeiten, für die Erhaltung und sichere Verwendung ist der Benutzer verantwortlich.Keine konstruktiven Änderungen am Gerüst vornehmen(z. B. Entfernen von Seitenschutz, Verankerungen, Diagonalen). Gerüste nur nach dem Plan für die Benutzung (Kennzeichnung) belasten.Innerhalb eines Gerüstfeldes darf nur eine Gerüstlage mit der zulässigen Last belastet werden. Überlastung durch Anhäufung von z. B. Mörtelkübel, Steine, Geräte vermeiden. Einen ausreichend breiten freien Durchgang belassen, in der Praxis hat sich eine Mindestbreite von 20 cm bewährt. Für das Absetzen von Lasten mit Hebezeugen ist ein Gerüst ab Lastklasse 4 erforderlich.Montage von zusätzlichen Einrichtungen, wie z. B. Schuttrutschen, Aufzügen, nur in Absprache mit dem Gerüstersteller. Klappen in Duchstiegsbelägen geschlossen halten.Weitere GerüstformenHängegerüst, Dachfanggerüst, Leiterngerüst, BockgerüstFahrbahre ArbeitsbühnenMaximale Höhe von Arbeitsbühnenim Freien 8 min Räumen 12 mAufbau nur gemäß HerstellervorgabenNur zugelassenes Material verwenden (kein Systemmix)Benutzung nur nach Unterweisung, Einwiesung in das Gerät und schriftlicher Beauftragung (wie Flurförderzeuge)Hubarbeitsbühnen immer Standsicher aufstellen, notwendige Abstützungen verwendenNicht über den Arbeitsbereich hinauslehnen, nicht übersteigen!Aussteigen auf hochgelegenen Plätzen nur mit PSA gegen Absturz!70% der Unfälle mit Leitern passieren auf den untersten 3 Stufen!Ursachen für Leiterunfälle:Nicht tragfähiger UntergrundFalscher AnstellwinkelStehleiter als Anlegeleiter genutztAbrutschen durch ungeeignetes SchuhwerkZu weites ÜberbeugenAufstellort im VerkehrswegFalsche LeiterwahlBenutzung schadhafter LeiternKonstruktions- oder MaterialfehlerGefahren bei der Benutzung von Leitern und TrittenAnlegeleitern:Schadhafte Leitern nicht benutzen, z. B. angebrochene Holme und Sprossen von Holzleitern, verbogene und angeknickte Metallleitern. Angebrochene Holme und Sprossen von Holzleitern nicht flicken. Holzleitern gegen Witterungs- und Temperatureinflüsse geschützt lagern.Richtigen Anlegewinkel einhalten (1).Er beträgt bei Sprossenanlegeleitern 65°–75°,Stufenanlegeleitern 60–70°Leitern nur an sichere Stützpunkte anlehnen.Mindestens 1 m über die Austrittsstellehinausragen lassen Leitern im Verkehrsbereich durch Absperrungen sichernLeitern auf BaustellenZusätzliche Hinweise für Arbeitsplätze auf Anlegeleitern:Bei Bauarbeiten darf kein höherer Standplatz als 7,00 m eingenommen werden,bei einer Standhöhe von mehr als 2,00 m nicht länger als 2 Stunden gearbeitet werden,das Gewicht des mitzuführenden Werkzeuges und Materials 10 kg nicht überschreiten,die Windangriffsfläche von mitgeführten Gegenständen nicht mehr als 1,00 m² betragen.Von Anlegeleitern darf nicht gearbeitet werden, wenn von vorhandenen oder benutzten Stoffen und Arbeitsverfahren zusätzliche Gefahren ausgehen, z. B. Arbeiten mit Säuren, Laugen, Heißbitumen,Maschinen und Geräte mit beiden Händen bedient werden müssen, z. B. Handmaschinen, Hochdruckreinigungsgeräte.Der Beschäftigte muss mit beiden Füßen auf einer Sprosse stehen.Zusätzliche Hinweise für Leitern als Verkehrswege:Leitern als Aufstiege nur einsetzenbei einem zu überbrückenden Höhenunterschied ≤ 5,00 m,für kurzzeitige Bauarbeiten, als Gerüstinnenleiter zum Verbinden von max. zwei Gerüstlagen,als Gerüstaußenleiter bei Belaghöhen ≤ 5,00 m.Leitern auf BaustellenStehleitern:Nur Stehleitern verwenden, die fest angebrachte Spreizsicherungen haben.Zum Anstrich von Holzleitern keine deckenden Anstrichfarben verwenden.Schadhafte Leitern nicht benutzen, z. B. angebrochene Holme und Sprossen von Holzleitern, verbogene oder angeknickte Metallleitern.Angebrochene Holme, Wangen und Sprossen von Holzleitern nicht flicken.Holzleitern gegen Witterungs- und Temperatureinflüsse geschützt lagern.Ausreichend hohe Leitern bereitstellen.Stehleitern standsicher aufstellen, gegen Einsinken und Umfallen sichern. Auf wirksame Spreizsicherung achten.Stehleitern nicht wie Anlegeleitern benutzen!Auf Treppen und schiefen Ebenen nur Stehleitern mit Holmverlängerungen einsetzen.Jede Holmverlängerung mit mindestens 2 Leiterklammern bzw. Klemmlaschen befestigen. Befestigungsabstand gemäß Montageanleitung.Von Stehleitern nicht auf andere Arbeitsplätze und Verkehrswege übersteigen!Oberste Sprosse bzw. Stufe nicht besteigen; nur bei Leitern mit Sicherheitsbrücke und Haltevorrichtung ist das Betreten der obersten Stufe zulässigLeitern im Verkehrsbereich durch Absperrungen sichern.Leitern auf BaustellenArbeiten in engen Räumenund BehälternBetreten, Befahren, Einfahren, Einsteigen, HineinbeugenNur mit schriftlicher Arbeitsanweisung (Arbeitserlaubnis) des Vorgesetzten oder Anlagenbetreibers,bei Gefahr durch giftige oder betäubende Gase durch BetriebsleiterNur mit Sicherungsposten, der mit den zu sichernden in ständiger Verbindung stehtNur nach vorheriger Unterweisung und EinweisungFür Belüftung sorgen oder PSA umluftunabhängiger Atemschutz benutzenFür den Notfall geeignete Rettungsmittel zur Verfügung stellen, ggf. Notfallübung durchführenBei Gefahrstoffen: Messungen durchführen, Ergebnisse auf dem Erlaubnisschein dokumentierenEinsatz von elektrischen Geräten nur mit Trenntrafo oder Geräte mit Kleinspannung bis 50 VoltSchweißen nur mit Gleichstrom, max. 113 VoltGefahren: Sauerstoffmangel, Gase, Stäube, Lärm, elektrischer StromPersonentransportSicherheitsgurte in Kraftfahrzeugen sind immer anzulegen(außer bei Fahrten in Schrittgeschwindigkeit und beim Rangieren)Personentransport mit der Last, dem Lastaufnahmemittel oder dem anschlagmittel sind generell verbotenPersonentransport auf der Ladefläche von LKW nur wenn der LKW dafür zugelassen und die Ladefläche entsprechend ausgerüstet ist.Arbeiten am WasserAbsturzsicherung an oder über Stoffen in denen man versinken kann bereit ab 0 m!Rettungswesten benutzen,Rettungswesten jährlich prüfenElektrizität und StrahlungGefahren des elektrischen StromesElektrische DurchströmungLichtbogenSekundärunfall3 Arten von ElektrounfällenStrom (Spannung, Widerstand)StromflußdauerFrequenzStromwegEinflußgrößen auf die Schwere der DurchströmungGefährdungsgrad in Abhängigkeit der FrequenzGefährdungsgrad in Abhängigkeit des StromwegesDer Stromweg ist von Bedeutung für:Größe des KörperwiderstandesAnteil des Stromes über das HerzPhysiologische Folgen:MuskelverkrampfungenAtemstillstandBewusstlosigkeitHerzkammerflimmernHerzstillstandNeurologische Folgen:Lähmungen durch NervenschädenUnfallfolgen der DurchströmungVerbrennungen:Innere elektrothermische VerbrennungenVergiftungen durch AbbauprodukteNierenschädigungNierenversagenUnfallfolgen der DurchströmungUntere Grenze Herzkammerflimmern30 – 50mALoslassgrenze (Muskelverkrampfung)Etwa 10 – 15mAUntere Grenze der WahrnehmbarkeitEtwa 1,0 – 1,5mAUngefährlicher Bereich, nicht spürbarEtwa 0,5mAStromstärken und ihre AuswirkungenHerzkammerflimmern möglich ab 30 – 50 mA - lange Einwirkdauer75 mA - bei weniger als 1s200 mA - bei weniger als 0,5s500 mA - sofort!HerzkammerflimmernLichtbogenleistungEinwirkzeit – BrenndauerGröße der betroffenen KörperflächeEinwirkung des LichtbogensEinflußgrößen auf die Schwere der VerbrennungenLichtbögen sind jederzeit möglich!Bei Arbeiten an VerteilungenBeim Ziehen von NH-SicherungenPSA bei Möglichkeit eines LichtbogensPSA bei Möglichkeit eines LichtbogensHelm mit Gesichtsschutz (Visier) oder SchutzhaubeHandschuhe (Leder mit Stulpen)Baumwollkleidung (min. 220g/m²) geschlossen, keine Kunstfasern!Gummimatte als UnterlageDie 5 Sicherheitsregeln für Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln:Freischalten(Stecker ziehen, Sicherung entfernen oder abschalten)Wirkungsvoll gegen Wiedereinschalten sichern(Schild anbringen und Verschließen, Sicherungsblocker aufsetzen, Sicherungseinsätze mitnehmen)Spannungsfreiheit feststellen(Zweipoliger Spannungsprüfer mit Berührungsschutz und zwei Prüftasten)Schutzvorkehrungen gegen ElektrounfälleFür Arbeiten in Schaltanlagen und bei Anlagen mit Absicherung > 63A weiter vorgeschrieben:Erden und KurzschließenBenachbarte, unter Spannung stehende Teile Abdecken oder AbschrankenDie 5 Sicherheitsregeln für Arbeiten an elektrischen AnlagenArbeiten an Elektroanlagen: Nur Elektrofachkräfte!Gefahren durch ionisierende Strahlung(Radioaktivität)KontaminationVerschmutzung mit radioaktiven Stäuben oder StoffenDekontamination durch ReinigungSchutz vor Aufnahme in den Körper!Anreichern oder Aktivieren durch BestrahlungStoffe werden selber radioaktivKann beim Menschen nicht passierenOrganisation im StrahlenschutzBei Einsatz von radioaktiven Strahlern oder Gefahren durch Radioaktivität:Unternehmer beruft Strahlenschutzbeauftragten mit Weisungsrecht in seinem AufgabenbereichJährliche Strahlenschutzunterweisung für alle Mitarbeiter im betroffenen BereichBei Umgang mit ionisierender Strahlung gelten folgende GrundregelnAbstand haltenAufenthaltszeit begrenzenAbschirmung verwendenAktivität begrenzenNicht ionisierende StrahlungLaserklassen:1 Die zugängliche Laserstrahlung ist ungefährlich oder der Laser ist in einem geschlossenen Gehäuse1M Die zugängliche Laserstrahlung ist ungefährlich, solange keine optischen Instrumente, wie Lupen oderFerngläser verwendet werden.2 Die zugängliche Laserstrahlung liegt nur im sichtbaren Spektralbereich (400 nm bis 700 nm). Sie ist bei kurzzeitiger Bestrahlungsdauer (bis 0,25 s) auch für das Auge ungefährlich.2M Wie Klasse 2, solange keine optischen Instrumente, wie Lupen oder Ferngläser, verwendet werden.3R Die zugängliche Laserstrahlung ist gefährlich für das Auge.3B Die zugängliche Laserstrahlung ist gefährlich für das Auge und in besonderen Fällen auch für die Haut.Diffuses Streulicht ist in der Regel ungefährlich. (Laser von CD-/DVD-Brennern; Laserstrahlung allerdings nicht direkt zugänglich)4 Die zugängliche Laserstrahlung ist sehr gefährlich für das Auge und gefährlich für die Haut. Auch diffus gestreute Strahlung kann gefährlich sein. Beim Einsatz dieser Laserstrahlung bestehtBrand- oder Explosionsgefahr. (Materialbearbeitung, Forschungslaser)Bei Verwendung von Laserstrahlung jährliche Unterweisung der MitarbeiterArbeitsplatzgestaltungP S ALärmexpositionLärmmessungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung veranlassenEinteilung in Lärmbereiche (Lärmkataster)Ab 85 dB(A) PSA Lärmschutz anordnen und Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen (oberer Auslösewert)Lärm-Minderungsprogramm ausarbeitenAb 80 dB(A) PSA Lärmschutz zur Verfügung stellen (unterer Auslösewert) und Vorsorgeuntersuchungen anbietenSchwingungen / VibrationenAufbruch-, Bohr und Meißelhammer:Verschleiß der Hand-Arm-Knochen und Gelenke bei langjähriger TätigkeitBohr- Fräs- und Schleifmaschinen, Motorkettensäge:Durchblutungs- und Nervenstörungen in den Händen (Weißfingerkrankheit)Weitere ThemenWitterungseinflüsse, Sonnenstrahlung, Kälte und KlimaBeleuchtungBildschirmarbeitPhysische BelastungenKräfte beim Fallen in das SicherheitsgeschirrPSA gegen AbsturzAnschlagpunkt festlegenFallhöhe berücksichtigenSicherheitsabstand + Freie Länge +Länge FalldämpferPSA gegen AbsturzKategorien von FußschutzEU-KonformitätsbewertungsverfahrenPSA gegen AbsturzFalldämpfer sindimmer Pflicht!PSA gegen AbsturzFarben der Brillengläser und FarbwahrnehmungGesichts- und AugenschutzAnforderungen fürbesondere VerwendungenFormen von SicherheitsschuhenFußschutzAnforderungen an Sachkundige zur Prüfung von PSAAnforderungen zum Einsatz von PSA im Betrieb gemäß BGV A1§29 Bereitstellung PSABenutzV, Anhörung der Versicherten, ausreichende Anzahl§30 Benutzung bestimmungsgemäße Benutzung, Gebrauchsdauer§31 Besondere Unterweisungen Benutzungsinformation bei tödlichen Gefahren, bleibenden GesundheitsschädenGrundsätze der PräventionBegrenzung des ArbeitsbereichesPSA gegen AbsturzHöhensicherungsgerätPSA gegen AbsturzMitläuferPSA gegen AbsturzFallhöhe ermittelnPSA gegen AbsturzBei Absturzgefahren, wenn keine anderen Mittel möglich sindWenn andere Maßnahmen zeitlich nicht gerechtfertigt sindPSA gegen AbsturzHelm mit VisirBaumwollkleidung, schwer entflammbarPSA für Arbeit unter SpannungPSA für Arbeit an ElektroanlagenAufbau von SicherheitsschuhenFußschutzHerstellerinformationCE-KennzeichnungKennzeichnung / InformationRechtliche GrundlagenGrundlegendeAnforderungenan PSARechtliche GrundlagenRettungskette sicherstellenRettung von abgestürzten Personen vorher planenDauer bis zur Bergung max. 10 Minuten, danach Hängetrauma = Lebensgefahr!!PSA gegen AbsturzPersönliche SchutzausrüstungGeeignete Festpunkte wählenPSA gegen AbsturzNur geeignete Anschlagmittel nutzen (CE-Kennzeichnung)Doppelte, zwangsweise VerriegelungPSA gegen AbsturzPSA gegen AbsturzKälteschutzkleidungRegenschutzkleidungWarnkleidungMaschinen-SchutzSchutz des RumpfesFußschutzSchutzhandschuheSicherheits-Haarnetzrotierende MaschinenAnstoßkappen DIN EN 812 / HaarnetzeSchutz des KopfesSchweißerschutzkleidungChemikalienschutzkleidungSchutzkleidung für Umgang mit KettensägenSchutz des RumpfesduroplastischthermoplastischBergsteiger- und IndustrieschutzhelmInnenausstattungCE-KennzeichnungIndustrieschutzhelme nach DIN EN 397Schutz des KopfesSchutz vor Gefährdungen:Mechanische GefährdungenOptische GefährdungenUltraviolette StrahlungLichtInfrarote StrahlungChemische GefährdungenThermische GefährdungenStörlichtbögenKorrektionsschutzbrillenGesichts- und AugenschutzIsolierende Schutzhandschuhe für Arbeiten unterSpannung an ElektroanlagenSchutzhandschuhe fürBenutzer handgeführterKettensägenSchutz vor statischer ElektrizitätSchutzhandschuhefür den Umgang mitHandmessernSchutzhandschuhegegen thermische Risiken(Hitze und/oder Feuer)Schutzhandschuhegegen ionisierende StrahlungSchutzhandschuhe gegen bakteriologische RisikenSchutzhandschuhegegen chemische RisikenVOLLWERTIGSchutzhandschuhegegen radioaktive KontaminationSchutzhandschuhe gegen KälteSchutzhandschuhegegen chemische Risiken EINFACHSchutzhandschuhegegen mechanische RisikenKennzeichnung von SchutzhandschuhenHauptziel: Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes durch Mithilfe von Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten in den Unternehmen.DGUV-V2 Unfallverhütungsvorschrift "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit"Inhalt der DGUV-V2:z.B. Grundlage für zeitlichen Umfang der sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung im UnternehmenVerbindliche Rechtsnormen(vergl. Strassenverkehrsordnung)Technische Regeln(vergl. DIN-Normen)§ 4 Allgemeine GrundsätzeDer Arbeitgeber hat bei Maßnahmen des Arbeitsschutzes von folgenden allgemeinenGrundsätzen auszugehen:1. Die Arbeit ist so zu gestalten, daß eine Gefährdung für Leben und Gesundheitmöglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird;2. Gefahren sind an ihrer Quelle zu bekämpfen;3. bei den Maßnahmen sind der Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowiesonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen;4. Maßnahmen sind mit dem Ziel zu planen, Technik, Arbeitsorganisation, sonstigeArbeitsbedingungen, soziale Beziehungen und Einfluß der Umwelt auf den Arbeitsplatzsachgerecht zu verknüpfen;5. individuelle Schutzmaßnahmen sind nachrangig zu anderen Maßnahmen;6. spezielle Gefahren für besonders schutzbedürftige Beschäftigtengruppen sind zuberücksichtigen;7. den Beschäftigten sind geeignete Anweisungen zu erteilen;8. mittelbar oder unmittelbar geschlechtsspezifisch wirkende Regelungen sind nurzulässig, wenn dies aus biologischen Gründen zwingend geboten ist.§ 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen(1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrerArbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzeserforderlich sind.(2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Beigleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einerTätigkeit ausreichend.(3) Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch1. die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes,2. physikalische, chemische und biologische Einwirkungen,3. die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere vonArbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit,4. die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen undArbeitszeit und deren Zusammenwirken,5. unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten.§ 6 Dokumentation(1) Der Arbeitgeber muß über die je nach Art der Tätigkeiten und der Zahl derBeschäftigten erforderlichen Unterlagen verfügen, aus denen das Ergebnis derGefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und dasErgebnis ihrer Überprüfung ersichtlich sind. Bei gleichartiger Gefährdungssituation ist es ausreichend, wenn die Unterlagen zusammengefaßte Angaben enthalten. Soweit in sonstigen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist, gilt Satz 1 nicht für Arbeitgeber mit zehn oder weniger Beschäftigten; ...(2) Unfälle in seinem Betrieb, bei denen ein Beschäftigter getötet oder so verletztwird, daß er stirbt oder für mehr als drei Tage völlig oder teilweise arbeits- oderdienstunfähig wird, hat der Arbeitgeber zu erfassen.GefährdungsbeurteilungBerufsgenossenschaftenÖffentlichrechtliche Körperschaften mit SelbstverwaltungDie Selbstverwaltungsorgane werden alle 6 Jahre im Zuge der Sozialwahl durch Arbeitgeber und Versicherte gewählt.Fahrlässig handeltWer die erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt, zu der er nach den Umständen und seinen persönlichen Fähigkeiten verpflichtet und im Stande ist.Grob fahrlässig handeltWer die erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße missachtet und schon einfachste und ganz nahe liegende Überlegungen nicht anstelltVorsätzlich handeltWer bewusst und gewollt ein Ereignis herbeiführt, z.B. eine Verletzung Eine Richtlinie ist ein im EU-Vertrag vorgesehener Rechtsakt. Richtlinien sind in allen ihren Teilen verbindlich und verpflichten die Mitgliedstaaten, sie innerhalb einer festgelegten Frist in einzelstaatliches Recht umzusetzen. Eine Richtlinie tritt mit ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.Artikel 153 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (ex-Artikel 137 EG-Vertrag) erlaubt es der Europäischen Union, entsprechende Richtlinien zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu erlassen, und bildet somit die Grundlage für die EU-Richtlinien in diesem Bereich. EU-Richtlinien enthalten Mindestanforderungen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz von Arbeitnehmern festgelegt sind. Den Mitgliedstaaten steht es frei, bei der Umsetzung der EU-Richtlinien in einzelstaatliches Recht strengere Vorschriften für den Schutz der Arbeitnehmer einzuführen.Aus diesem Grund können die Rechtsvorschriften der einzelnen Mitgliedstaaten im Bereich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit voneinander abweichen.Artikel 114 des Vertrages über die Arbeitsweise der EU (vormals Artikel 95 EG-Vertrag)Beseitigung von Handelshemmnissen infolge unterschiedlicher nationaler Sicherheitsvorschriften durch HarmonisierungUmweltschutzgesetze in DeutschlandGesetze im Zuständigkeitsbereich von Bund UND LändernAbfallentsorgung ,Luftreinhaltung,Lärmbekämpfung,Kernkraftwerke und Strahlenschutz ,Straßen- und Schienenverkehr ,Energiewirtschaft,Schiffsverkehr ,Fischerei , Land- und Forstwirtschaft ,Tier- und Pflanzenschutz,Seuchenbekämpfung und Arzneimittelrecht.Gesetze im Zuständigkeitsbereich des Bundes Bundesimmissionsschutzgesetz (1974), Abwasserabgabengesetz (1976), Chemikaliengesetz (1980), Abfallgesetz (1986) jetzt Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz, Wasserhaushaltsgesetz (1986) Bundesnaturschutzgesetz (1986).Definition des Begriffes AbfallUnterscheidung in Abfall zur Beseitigung Abfall zur VerwertungVorgabe bei der Behandlung von AbfällenVermeiden - Verwerten - Nutzung zur EnergiegewinnungNachgeordnet die Verwaltungsvorschrift Wassergefährdende Stoffe (Unterscheidung in 3 Gefährdungsklassen WGK 1 bis 3)ArbeitszeitgesetzZweck des Gesetzes ist es,1. die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer bei derArbeitszeitgestaltung zu gewährleisten und die Rahmenbedingungen fürflexible Arbeitszeiten zu verbessern sowie2. den Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage derArbeitsruhe und der seelischen Erhebung der Arbeitnehmer zu schützen.Das ArbZG legt Grundnormen dafür fest, wann und wie lange die Mitarbeiter genehmigungsfrei höchstens arbeiten dürfen.ArbZG § 3 Arbeitszeit der ArbeitnehmerDie werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten.Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechsKalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglichnicht überschritten werden.ArbZG § 4 RuhepausenDie Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten beieiner Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einerArbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nachSatz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden.Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepausebeschäftigt werden.Arbeitnehmerüberlassung oder Leiharbeit(AÜG)Für Leiharbeitnehmer gelten die gleichen Arbeitsschutzvorschriften wie für die eigenen MitarbeiterDer Vertrag zwischen dem Verleiher und dem Entleiher bedarf immer der SchriftformLeiharbeitnehmer dürfen sich an die Arbeitnehmervertretung des Entleihers wendenDer Entleiher muss sich über die notwendige Qualifikation und die Eignung des Leiharbeitnehmers vergewissernDer Betriebsrat ist gemäß Betriebsverfassungsgesetz bei der Übernahme von Leiharbeitnehmern zu beteiligenBesonderheiten bei Werkverträgen (auch Dienstvertrag oder Fremdfirmeneinsatz)Der Auftragnehmer führt die Arbeiten selbstständig und Weisungsfrei aus. Rahmenbedingungen müssen vorher geklärt werden. Der Vorgesetzte der Fremdfirma ist als einziger weisungsbefugt für seine MitarbeiterVorsorgeuntersuchungen (ArbMedVV)1. Pflichtuntersuchungen2. Angebotsuntersuchungen3. Wunschuntersuchungen Pflichtuntersuchungen sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, die bei bestimmten besonders gefährdenden Tätigkeiten zu veranlassen sind.Erstuntersuchung und regelmäßig NachfolgeuntersuchungenVorsorgekartei mit Angaben zu Anlass (Tätigkeit), Datum und Ergebniss der UntersuchungDokumentation bis zum Ende der Beschäftigung oder bei besonderen Gefahren auch wesentlich länger aufbewahren.Angebotsuntersuchungen sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, die bei bestimmten gefährdenden Tätigkeiten anzubieten sind.Eintragung in die VorsorgekarteiErstuntersuchung und Nachfolgeuntersuchungen anbieten. Auch, wenn eine Untersuchung abgelehnt wird.Erfährt der Arbeitgeber von einer Erkrankung, die im Zusammenhang mit der Arbeit stehen kann, hat er unverzüglich eine Untersuchung anzubieten. Wunschuntersuchungen sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, die der Arbeitgeber denBeschäftigten nach § 11 des Arbeitsschutzgesetzes zu ermöglichen hat.§ 11 Arbeitsmedizinische VorsorgeDer Arbeitgeber hat den Beschäftigten auf ihren Wunsch unbeschadet der Pflichten aus anderen Rechtsvorschriften zu ermöglichen, sich je nach den Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit regelmäßig arbeitsmedizinisch untersuchen zu lassen, es sei denn, auf Grund der Beurteilung der Arbeitsbedingungen und der getroffenen Schutzmaßnahmen ist nicht mit einem Gesundheitsschaden zu rechnen.Beispiel: Arbeiten mit Gefahrstoffen, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert nicht eingehalten wird oder der Stoff hautresorptiv ist.Beispiel: Bildschirmarbeit (§6 BildschirmarbVO), Umgang mit Gefahrstoffen bei eingehaltenen Arbeitsplatzgrenzwerten, Arbeiten mit Lärmexposition zwischen 80 und 85 dB(A)GefährdungsbeurteilungArbeitsplatz oder Tätigkeit abgrenzenGefährdungen ermitteln(Checklisten, Gefährdungskatalog)Risiken beurteilen(Risikomatrix)Schutzmaßnahmen betriebsspeziefisch, aufgabenbezogen und praxisgerecht festlegenRegelwerk der BG, TRGS, Herstellerangaben (Geräte & Stoffe)Schutzmaßnahmen umsetzenWirkasmkeit überprüfenGefährdung = Zeitliches und räumliches Zuasammentreffen von Mensch und GefahrDokumentation 5 Jahre aufbewahren!UnfallpyramideBeinaheunfälleAlle Arbeitnehmer haben die Pflicht, einen Beinaheunfall oder eine kritische Situation zu melden um Schaden für sich und Andere durch Wiederholung abzuwenden.4 Phasen nach einem Beinaheunfall1. Melden des Beinaheunfalls oder der kritischen Situation2. Untersuchen des Beinaheunfalls3. Wirksame Maßnahmen festlegen und umsetzen4. WirksamkeitskontrolleUnfalluntersuchungBefragen von Betroffenen, Zeugen, Situationskundigen so früh wie möglich nach dem Unfall.Sammeln und überprüfen von Fakten zum HergangArbeitsplatz und Arbeitsablauf analysierenWichtig ist die Erlangung von Kenntnissen über die Unfallursachen, um diese in Zukunft zu vermeiden1. Rekonstruktion des Unfallherganges2. Beschreibung des rekonstruierten Unfallherganges3. Klärung des kausalen ZusammenhangesDie Schritte bei der UnfalluntersuchungDer Faktor MenschDas Verhalten der meisten Menschen bei der Arbeit ist das Ergebnis von Lernprozessen und läuft meist gewohnheitsmäßig ab.Sicherheitswidrige Einstellungen oder Gewohnheiten können nur mit Geduld und durch Überzeugung nachhaltig verändert werden.Vorgesetzte sind immer auch Vorbild und können durch das eigene Verhalten auch die Gewohnheiten von Mitarbeitern beeinflussen.Motivation: Summe der Beweggründe, die das menschliche Verhalten beeinflussen.Mediation: freiwilliges Verfahren zur Lösung von Konflikten durch Hinzuziehen einer neutralen Person. Die Problemlösung wird durch die betroffenen Parteien selbst herbeigeführt.Toolbox-MeetingSicherheits-KurzgesprächEin Thema auswählen und etwas vertiefenDient dem Informationsaustausch, es werdenin der Regel keine Maßnahmen festgelegtWerden in Kurzform DokumentiertSCCSicherheits Certifikat ContraktorenSCPSicherheits Certifikat PersonaldienstleisterWerden durch den Arbeitgeber oder seine Beauftragten erstellt, wenn es durch Rechtsnormen oder durch Gefährdungsbeurteilungen gefordert wirdFreigabescheinverfahrenWird ein Arbeitserlaubnisschein durch einen Auftragnehmer beantragt, müssen alle vorgesehenen Arbeitsverfahren vollständig und richtig durch den Auftragnehmer aufgestellt werden.Der Freigabeschein (Arbeitserlaubnisschein) wird durch einen dazu schriftlich benannten Vertreter des Auftraggebers ausgegeben.Zum Befahren oder Begehen von Behältern, in denen sich giftige oder betäubende Gase oder Dämpfe ansammeln können ist eine schriftliche Erlaubnis des Betriebsleiters oder seinen direkten Vertreters notwendig.ExplosionsschutzKann die Entstehung einer gefährlichen, explosiven Atmosphäre nicht dauerhaft sicher verhindert werden:- Feststellen der Wahrscheinlichkeit und Dauer einer g. e. A- Einteilung des Bereiches in Zonen gemäß Wahrscheinlichkeit und DauerZone 0 ist ein Bereich, in dem gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln ständig, über lange Zeiträume oder häufig vorhanden ist. Der Begriff „häufig“ ist im Sinne von „zeitlich überwiegend“ zu verwenden.Zone 1 ist ein Bereich, in dem sich bei Normalbetrieb gelegentlich eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln bilden kann. Mehr als 30 Minuten im Jahr.Zone 2 ist ein Bereich, in dem bei Normalbetrieb eine gefährlich explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln normalerweise nicht oder aber nur kurzzeitig auftritt. Weniger als 30 Minuten im Jahr.Äquivalent zu den Zonen 0, 1 und 2 sind dieZonen 20, 21 und 22 für brennbare Stäube!- Explosionsschutzdokument erstellenFull transcriptPopular presentationsSee more popular or the latest prezisProductCompanyCareersSupportCommunityContactApps