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Timestamp: 2019-11-17 17:08:46
Document Index: 233845675

Matched Legal Cases: ['Art. 106', 'Art. 29', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 42']

9C_917/2015 16.02.2016
9C_917/2015 {T 0/2}
Der 1963 geborene A.________ erlitt im August 2011 einen Unfall, bei dem er sich am Knie verletzte. Im September 2012 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärungen und Durchführung des Vorbescheidverfahrens ermittelte die IV-Stelle Basel-Stadt einen Invaliditätsgrad von 13 %. Mit Verfügung vom 19. Februar 2015 verneinte sie einen Leistungsanspruch.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 25. August 2015 ab.
A.________ lässt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen, unter Aufhebung des Entscheids vom 25. August 2015 sei die Sache zur weiteren medizinischen und erwerblichen Abklärung und Neuberechnung des Rentenanspruchs an die IV-Stelle zurückzuweisen.
Die Vorinstanz hat dem Bericht des Kreisarztes der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) vom 15. Mai 2013, wonach dem Versicherten die bisherige Arbeit als Gipser zu 50 %, hingegen eine leidensangepasste Tätigkeit ganztags zumutbar sei, Beweiskraft beigemessen und festgestellt, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der kreisärztlichen Beurteilung sei nicht ersichtlich. In der Folge hat sie die Invaliditätsbemessung der Verwaltung bestätigt und einen Rentenanspruch verneint.
3.1. Es ist nicht ersichtlich und der Beschwerdeführer macht auch nicht (substanziiert; vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) geltend, dass die nach seiner Ansicht im Verwaltungsverfahren erfolgte Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) nicht im vorinstanzlichen Verfahren geheilt worden sein soll (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197; 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126; 133 I 201 E. 2.2 S. 204).
3.2. Die vom Beschwerdeführer angerufenen Berichte des behandelnden Dr. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 17. März und 28. Oktober 2014 enthalten im Vergleich zum Bericht des SUVA-Kreisarztes keine neuen Befunde, was auch aus der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes vom 11. Februar 2015 hervorgeht. Zudem legte Dr. med. B.________ auch nicht ansatzweise dar, weshalb die Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten in gleichem Umfang wie in der ungeeigneten angestammten Arbeit eingeschränkt sein soll. Das kantonale Gericht ist daher zu Recht davon ausgegangen, dass seine Einschätzungen auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit der Schlussfolgerungen des SUVA-Arztes (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.2-4.7 S. 467 ff.) wecken. Der vorinstanzliche Verzicht auf weitere Abklärungen stellt demnach keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) dar (antizipierende Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Die vorinstanzliche Beweiswürdigung sowie die Feststellungen betreffend die Arbeitsfähigkeit und die gesundheitliche Entwicklung bleiben für das Bundesgericht verbindlich (E. 1).
3.3. Der Versicherte legt mit keinem Wort dar, weshalb erwerbliche Abklärungen erforderlich sein sollen (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG); auf den entsprechenden Rückweisungsantrag ist nicht weiter einzugehen.