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Timestamp: 2016-10-25 13:52:22
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Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_786/2009 (04.01.2010)
Der 1962 geborene H.________ war im EDV-Bereich bei der Firma C.________ AG t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert, als er am 23. Oktober 2004 als Lenker eines Personenwagens auf der Autobahn mit einem entgegen der Fahrtrichtung auf dem ersten �berholstreifen stehenden Fahrzeug frontal/seitlich kollidierte. Nach Selbsteinweisung entliess in das Spital X.________ nach eint�giger station�rer �berwachung (Diagnose: rechtsseitige Knie-Thorax- und Handkontusion; Austrittsbericht vom 29. Oktober 2004). In der Folge litt er an Nacken- und Hinterkopfschmerzen, eingeschr�nkter Kopfbeweglichkeit, R�ckenbeschwerden sowie nach einigen Tagen an Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Anl�sslich des vom 10. Januar bis 7. Februar 2006 dauernden station�ren Aufenthaltes in der Rehabilitationsklinik Y.________ wurde ein HWS-Distorsionstrauma nach Auffahrkollision mit/bei ausgepr�gter myofaszialer Symptomatik zerviko-occipital rechtsbetont und einer Lumboischialgie beidseits diagnostiziert (Austrittsbericht vom 20. Februar 2006). Ab 4. Juli 2005 konnte der Versicherte seine T�tigkeit in einem 50 %-Pensum aus�ben und ab 29. Januar 2007 steigerte er seine Arbeitsf�higkeit auf 60 %, welches Pensum er beibehalten konnte. Unter anderem gest�tzt auf eine neurologische Beurteilung vom 22. Januar 2007 ihrer Frau Dr. med. S.________, SUVA Versicherungsmedizin, Fach�rztin Neurologie FMH, Fach�rztin Neurologie und Psychiatrie, teilte die SUVA dem Versicherten mittels Verf�gung vom 22. M�rz 2007 mit, ab 1. April 2007 w�rden keine Leistungen mehr ausgerichtet, da die persistierenden Beschwerden nicht in einem nat�rlichen und ad�quaten Zusammenhang mit dem Unfall vom 23. Oktober 2004 st�nden. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 4. Juli 2007).
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde, mit welcher auch ein Gutachten des Dr. med. D.________, Facharzt f�r Neurologie FMH, vom 23. Januar 2008 eingereicht wurde, mit Entscheid vom 22. Juli 2009 ab.
H.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen (in Form von Heilbehandlung, Integrit�tsentsch�digung und Rente) zu erbringen. Eventualiter sei ein unfallanalytisches und biomechanisches Gutachten einzuholen; subeventualiter sei ein neurologisches Gutachten zur Frage der Unfallkausalit�t der neurologischen Befunde "Hydromyelie C5/C6 bis C7/Th1" und der "H�mosiderinablagerung" in Auftrag zu geben; subsubeventualiter sei ein neuropsychologisches Gutachten zu erstellen. Ferner seien die Kosten des Gutachtens des Dr. med. D.________ zu �bernehmen.
Das kantonale Gericht hat die f�r die Beurteilung der streitigen Leistungsanspr�che nach Gesetz und Rechtsprechung massgebenden Grundlagen zutreffend dargelegt. Das betrifft namentlich den f�r einen Leistungsanspruch vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden im Allgemeinen sowie bei organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden nach Unfall im Besonderen, mit den sich jeweils stellenden Beweisfragen. Darauf wird verwiesen.
Strittig ist die Einstellung s�mtlicher Leistungen der SUVA aus dem Ereignis vom 23. Oktober 2004 auf den 31. M�rz 2007. W�hrend die Unfallversicherung und das kantonale Gericht die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs hinsichtlich der �ber den genannten Zeitpunkt hinaus vom Versicherten geklagten Beschwerden mit dem Unfall verneinen, macht der Beschwerdef�hrer geltend, der anhaltende Gesundheitsschaden stehe in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem versicherten Ereignis.
3.1 Die Vorinstanz gelangte nach umfassender W�rdigung der vorhandenen medizinischen Akten (einschliesslich des im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegten Parteigutachtens des Neurologen Dr. med. D.________ vom 23. Januar 2008) zum Schluss, unfallbedingte organische Folgen struktureller Natur k�nnten weder bildgebend noch klinisch verifiziert werden. Ein hinreichend objektivierbares, auf den Vorfall vom 23. Oktober 2004 zur�ckzuf�hrendes somatisches Korrelat f�r die geklagten Beschwerden sei demnach auszuschliessen.
Dementgegen l�sst der Beschwerdef�hrer vorbringen, mit der Hydromyelie, C5/6 bis C7/Th1, der H�mosiderinablagerung im Gehirn sowie einer Dens-Dezentrierung nach rechts mit Offsetstellung im Bereich des rechten Atlanto-Axialgelenks l�gen unfallkausale strukturelle Befunde vor.
3.2 Bez�glich der Hydromyelie des Zentralkanals des R�ckenmarks hielt Dr. med. A.________, FMH f�r Neurologie, in seinem Bericht vom 9. Februar 2005 ausdr�cklich fest, vereinzelte Berichte �ber eine erworbene Hydromyelie nach Traumata mit R�ckbildung innert Monaten seien aus der Literatur bekannt, beim Patienten g�be es jedoch weder anamnestisch noch aktuell neurologische Korrelate, eine traumatische Genese sei lediglich m�glich, aber nicht wahrscheinlich. Im Bericht vom 14. April 2005 ging der Neurologe dementsprechend von einer wahrscheinlich angeborenen Hydromyelie aus. Im Bericht vom 22. September 2006 wies Dr. med. A.________ auf eine unver�nderte Hydromyelie hin und best�tigte ausserdem aufgrund der eingesehenen MRI-Befunde der HWS und des Sch�dels (vom 14. Juli 2004) das Vorliegen einer einzelnen, winzigen fokalen hypointensen L�sion cerebell�r rechts, welche korrekterweise differentialdiagnostisch als kleine posttraumatische H�mosiderinablagerung diagnostiziert worden sei (Bericht der Klinik Z.________ vom 14. Juli 2006). Frau Dr. med. P.________, Ober�rztin am Institut f�r Neuroradiologie des Spitals Q.________, welcher Frau Dr. med. S.________ die CT- und MRI-Bilder zur Beurteilung vorgelegt hatte, gab in ihrer Beurteilung vom 15. Januar 2007 zu bedenken, dass eine punktf�rmige Hypointensit�t in der Gradenten-Echosequenz auch durch eine Verkalkung hervorgerufen worden sein k�nnte, intrakraniell w�rden keine Anhaltspunkte f�r posttraumatische Ver�nderungen im Sinn von Gliose bestehen. Ob die Hydromyelie Folge einer intramedull�ren traumatischen Verletzung sei, sei aufgrund fehlender MRI-Aufnahmen zum Unfallzeitpunkt schwierig zu beurteilen; in der Literatur seien auch idiopathische Hydromyelien beschrieben. Der Privatgutachter Dr. med. D.________ fand keinerlei neurologische Ausf�lle und f�hrte ebenso aus, dass hinsichtlich des radiologischen Befundes der Hypointensit�t die Ursache nicht genannt werden k�nne.
3.3 Im Lichte dieser im Wesentlichen �bereinstimmenden fach�rztlichen Beurteilungen ist nicht erstellt, dass die Hydromyelie und die punktf�rmige Hypointensit�t �berwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 23. Oktober 2004 zur�ckzuf�hren sind. Gleiches gilt f�r die �rztlicherseits erw�hnte Dens-Dezentrierung. Frau Dr. med. S.________ legte in ihrer Stellungnahme (vom 29. Mai 2009) zur Expertise des Dr. med. D.________ vom 23. Januar 2008 einleuchtend und nachvollziehbar dar (vgl. zum Beweiswert versicherungsinterner Berichte und Stellungnahmen: BGE 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 4.4; 125 V 351 E. 3b/ee S. 353), dass sich die gem�ss CT vom 28. Januar 2005 von Dr. med. A.________ beschriebene (und auch von Dr. med. D.________ erw�hnte) Dens-Dezentrierung nach rechts durch eine nicht korrekte Lagerung des Kopfes im Ger�t erkl�ren lasse und keinem krankhaften Befund entspreche. Es lasse sich daraus ebenso wenig eine strukturelle L�sion ableiten, wie aus dem Befund des fMRI-Zentrums vom 20. September 2007, welchen Dr. med. D.________ als posttraumatische L�sion der Mebrana atlantooccipitalis posterior Grad I nach Krakenes erachtet habe, zumal es sich dabei nicht um einen anerkannten, standardisierten und replizierten Untersuchungsbefund handle. Vorliegend w�rden zudem der initiale klinische Befund und die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung (Delta-V) gegen eine wahrscheinliche strukturelle L�sion im kraniozervikalen �bergang sprechen.
Dem ist erg�nzend hinzuzuf�gen, dass es einer funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT; englisch: functional magnetic resonance imaging, fmri) nach der Rechtsprechung und nach dem jetzigen Stand der medizinischen Wissenschaft an verl�sslicher Aussagekraft f�r die Beurteilung der Unfallkausalit�t von Beschwerden mangelt (BGE 134 V 231). Von weiteren spezial�rztlichen Erhebungen in neurologischer und neuropsychologischer Hinsicht sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschl�sse zu erwarten, weshalb der Verzicht der Vorinstanz auf weitergehende diesbez�gliche Beweismassnahmen nicht zu beanstanden ist (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).
4.1 Fehlt es nach dem Gesagten an einer organisch objektiv ausgewiesenen Folge des Unfalles vom 23. Oktober 2004 schliesst dies zwar die nat�rliche Unfallkausalit�t der �brigen bestehenden Beschwerden (haupts�chlich in Form der myofascialen Symptomatik mit Nacken-Thorax- und R�ckenschmerzen) nicht aus. Anders als bei einem klaren unfallbedingten organischen Korrelat kann der zus�tzlich zum nat�rlichen erforderliche ad�quate Kausalzusammenhang aber nicht ohne besondere Pr�fung bejaht werden. Dabei ist vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Ad�quanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte gepr�ft (sog. Psycho-Praxis; BGE 115 V 133), w�hrend bei Schleudertraumen und �quivalenten Verletzungen der HWS sowie Sch�del-Hirntraumen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (sog. Schleudertrauma-Praxis; zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen). Ergibt sich hiebei, dass es an der Ad�quanz fehlt, er�brigen sich auch Weiterungen zur nat�rlichen Kausalit�t (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67, U 183/93 E. 3c; Urteil 8C_70/2009 vom 31. Juli 2009 E. 3 Ingress mit Hinweis).
4.2 W�hrend die Beschwerdegegnerin sowohl eine HWS-Distorsion als auch eine leichte traumatische Hirnverletzung als nat�rlich kausale Unfallursache ausschloss, hat die Vorinstanz die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nach der f�r den Beschwerdef�hrer "g�nstigeren" Rechtsprechung gem�ss BGE 134 V 109 gepr�ft (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 3c; Urteil 8C_42/2007 vom 14. April 2008 E. 2.), was nicht zu beanstanden ist, wie sich aus den nachstehenden Erw�gungen ergibt.
4.3 Zwar findet sich in den Akten des erstbehandelnden Spitals X.________ kein Hinweis daf�r, dass die HWS beim Unfall vom 23. Oktober 2004 (ob nun im Sinne eines Schleudertraumas oder einer �quivalenten HWS-Verletzung oder eines Sch�del-Hirntraumas) betroffen worden w�re (Austrittsbericht vom 29. Oktober 2004). In der Folge wurde jedoch eine HWS-Distorsion mit ausgepr�gter myofaszialer Symptomatik zerviko-occipital rechtsbetont diagnostiziert (Bericht des Dr. med. A.________ vom 9. Februar 2005; Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Y.________ vom 20. Februar 2006, in welcher der Beschwerdef�hrer ein spezielles Behandlungsprogramm f�r Patienten mit Status nach HWS-Trauma durchlief), wobei Frau Dr. med. S.________ in ihrer neurologischen Beurteilung vom 13. November 2006 festhielt, dass es bei Frontalkollisionen nicht zum sogenannten "Schleudertrauma" komme. Dass innert einer dreit�gigen Latenzzeit nach dem Unfall erst ein Teil der schleudertraumatypischen Beschwerden auftritt, schliesst die Annahme einer nat�rlich unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigt, nicht aus (SVR 2007 UV Nr. 23 S. 75, U 215/05, E. 5 mit Hinweisen; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29, U 264/97, E. 5e). Es gen�gt, wenn sich in diesem Zeitraum Beschwerden in der Halsregion oder an der Halswirbels�ule (HWS) manifestieren, w�hrend weitere f�r ein Schleudertrauma typische Beschwerden im Sinne von BGE 117 V 359 E. 4b S. 360 durchaus erst zeitverz�gert auftreten k�nnen, um noch als unfallkausal in Betracht zu kommen (SVR 2007 UV Nr. 23 S. 75, U 215/05; Urteil U 186/06 vom 29. Oktober 2007, E. 6.1).
4.4 Den Unterlagen ist zu entnehmen, dass der Versicherte einen Tag nach dem Unfall an Nacken- und Hinterkopfschmerzen litt und eine eingeschr�nkte Kopfbeweglichkeit beklagte (SUVA-Bericht vom 7. Januar 2005). Weiter sind in der Folge Ged�chtnisst�rungen, verminderte Konzentrationsf�higkeit, vermehrte Ersch�pf- und Erm�dbarkeit �rztlich dokumentiert (Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Y.________ vom 20. Februar 2006). Dies rechtfertigt die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs nach der "Schleudertrauma-Praxis", womit es dahingestellt bleiben kann, ob der Beschwerdef�hrer ein Schleudertrauma, �quivalente Verletzungen der Halswirbels�ule oder ein Sch�delhirntrauma (BGE 134 V 109 E. 6.2.2 S. 117 und 117 V 369) erlitten hat, wovon Dr. med. D.________ in seinem Privatgutachten ausging.
4.5 Nach der Praxis ist f�r die Bejahung der Ad�quanz im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung f�r die Entstehung der Arbeits- resp. Erwerbsunf�higkeit zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht f�llt. F�r die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzukn�pfen, wobei - ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf - zwischen banalen bzw. leichten Unf�llen einerseits, schweren Unf�llen andererseits und schliesslich dem dazwischen liegenden mittleren Bereich unterschieden wird. W�hrend der ad�quate Kausalzusammenhang in der Regel bei schweren Unf�llen ohne weiteres bejaht und bei leichten Unf�llen verneint werden kann, l�sst sich die Frage der Ad�quanz bei Unf�llen aus dem mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfallgeschehens allein schl�ssig beantworten. Es sind weitere, objektiv erfassbare Umst�nde, welche mit dem Unfall unmittelbar in Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtw�rdigung einzubeziehen. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abh�ngig davon, ob einzelne Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sind, gen�gt zur Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder m�ssen mehrere herangezogen werden (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 mit Hinweisen). Bei der Beurteilung der Ad�quanz von Unf�llen mit Schleudertraumen der Halswirbels�ule ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle oder �hnlichen Verletzungsmechanismen sowie bei Unf�llen mit Sch�del-Hirntraumen sind dies folgende Kriterien: besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls, Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, fortgesetzte spezifische und belastende �rztliche Behandlung, erhebliche Beschwerden, eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen sowie eine erhebliche Arbeitsunf�higkeit trotz nachgewiesener Anstrengungen (BGE 134 V 109 E. 10.2 und 10.3 S. 127).
4.6.1 Die biomechanische Analyse ergab eine kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung von 20 bis 30 km/h, was bei Frontalkollision als noch im Harmlosigkeitsbereich liegend gewertet wurde. Insoweit der Versicherte den Beweiswert der Biomechanischen Kurzbeurteilung (Triage) der Arbeitsgruppe f�r Unfallmechanik vom 15. M�rz 2005 anzweifelt und ein unfallanalytisches und biomechanisches Gutachten beantragt, gilt es festzuhalten, dass solchen Unterlagen beweisrechtlich nicht erh�htes Gewicht in dem Sinne zukommt, dass allein gest�tzt darauf die Einstufung eines Unfalles als leicht, mittelschwer oder schwer vorzunehmen w�re. Eine unfallanalytische oder biomechanische Analyse vermag gegebenenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur mit Blick auf die Ad�quanzpr�fung relevanten Schwere des Unfallereignisses zu liefern; sie bildet jedoch f�r sich allein in keinem Fall eine hinreichende Grundlage f�r die Kausalit�tsbeurteilung (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357 E. 3.2, U 193/01 E. 3.2; SVR 2009 UV Nr. 13 S. 52, 8C_590/2007 E. 6.1). Von einer weiteren Unfallanalyse sind daher keine neuen relevanten Erkenntnisse zu erwarten (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil 9C_624/2009 vom 7. Oktober 2009 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Qualifikation eines Unfalles als leicht, mittelschwer oder schwer ist eine Rechtsfrage, welche nicht durch den Unfallanalytiker, sondern durch den rechtsanwendenden Unfallversicherer oder gegebenenfalls das Sozialversicherungsgericht zu entscheiden ist. Die Unfallschwere ist im Rahmen einer objektivierten Betrachtungsweise aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften zu beurteilen (E. 4.5). Nicht relevant sind die Kriterien, welche bei der Pr�fung der Ad�quanz bei mittelschweren Unf�llen Beachtung finden; dies gilt etwa f�r die - ein eigenes Kriterium bildenden - Verletzungen, welche sich die versicherte Person zuzog, aber auch f�r - unter dem Gesichtspunkt der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls zu pr�fende - �ussere Umst�nde, wie eine allf�llige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Verletzungs- resp. gar Todesfolgen, die der Unfall f�r andere Personen nach sich zog (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1, U 2/07; Urteil 8C_799/2008 vom 11. Februar 2009 E. 3.2.1).
4.6.2 Als mittelschwer, aber nicht im Grenzbereich zu den schweren liegend, wurden etwa Unf�lle qualifiziert, bei welchen das Fahrzeug mit der versicherten Person bei einem �berholman�ver mit ca. 100 km/h abrupt abgebremst wurde, dabei ins Schleudern geriet, gegen einen Strassenwall prallte, sich �berschlug und auf der Fahrerseite zu liegen kam (Urteil 8C_169/2007 vom 5. Februar 2008 E. 4.2), einen Lastwagen beim �berholen touchierte und sich �berschlug (Urteil 8C_743/2007 vom 14. Januar 2008 Sachverhalt und E. 3), von der Strasse abkam und sich �berschlug (Urteil U 213/06 vom 29. Oktober 2007 Sachverhalt und E. 7.2), auf der Autobahn in einer Kurve ins Schleudern geriet, sich �berschlug und auf dem Dach liegend zum Stillstand kam (Urteil U 258/06 vom 15. M�rz 2007 Sachverhalt und E. 5.2) oder sich bei einer Geschwindigkeit von ca. 90 km/h auf einer Autobahn �ber eine Mittelleitplanke hinweg �berschlug - wobei die versicherte Person hinausgeschleudert wurde - und mit Totalschaden auf der Gegenfahrbahn auf dem Dach zu liegen kam (Urteil U 492/06 vom 16. Mai 2007 E. 4.2; vgl. auch Urteil 8C_915/2008 vom 11. September 2009 E. 5.1). Auch beim Fahrer eines Personenwagens der mit einer Fahrgeschwindigkeit von 110 km/h die Kontrolle �ber das Fahrzeug verloren hatte, auf den Fahrstreifen f�r den Gegenverkehr, dann auf das linksseitige Strassenbankett und schliesslich in den Strassengraben abgekommen war, wobei er sich mehrere Male �berschlagen hatte, wurde ein mittelschwerer Unfall angenommen (Urteil 8C_595/2009 vom 17. November 2009 E. 7.2), wie auch bei einer Frontalkollision zweier Personenwagen, wobei die Geschwindigkeit des unfallverursachenden Personenwagens 30 bis 40 km/h betrug und diejenige des beteiligten Fahrzeugs auf etwa 70 bis 80 km/h gesch�tzt wurde (Urteil 8C_80/2009 vom 5. Juni 2009 E. 6.1), und bei der Kollision eines Personenwagens bei einer Fahrgeschwindigkeit von ca. 80 km/h mit einem Drahtgitterzaun abseits der Strasse, mit seitlichem �berschlag und Stillstand auf dem Dach liegend im angrenzenden Wiesland (Urteil 8C_609/2007 vom 22. August 2008 Sachverhalt und E. 4.1).
Als mittelschwer im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen wurden beispielsweise folgende Ereignisse qualifiziert: Kollision eines Lastwagens mit einem Personenwagen auf der Autobahn, worauf dieser zuerst mit der rechten, anschliessend mit der linken Tunnelwand kollidierte und die Windschutzscheibe durch heftigen Kopfanprall barst (Urteil 8C_257/2008 vom 4. September 2008 E. 3.3.3). Gleiches gilt f�r den Unfall, bei dem der Versicherte mit einem Personenwagen auf der �berholspur der Autobahn fuhr und bei einer Geschwindigkeit von etwa 130 km/h pl�tzlich ins Schleudern geriet, die Normalspur und den Pannenstreifen �berquerte und mit der B�schung kollidierte, wobei sich das Fahrzeug �berschlug. Der Personenwagen wurde auf die �berholspur zur�ckgeschleudert und kam auf den R�dern stehend zum Stillstand. Beim �berschlagen wurde der Beifahrer aus dem Dachfenster auf die B�schung geschleudert. Der Versicherte konnte das Fahrzeug nicht mehr eigenst�ndig verlassen (Urteil 8C_799/2008 E. 3.2.2).
4.6.3 Dem Polizeirapport vom 12. Dezember 2004 ist zu entnehmen, dass der Versicherte am 23. Oktober 2004 als Lenker eines Personenwagens (Skoda Oktavia) mit ca. 90 km/h eine Frontalkollision mit einem entgegen der Fahrtrichtung stehenden Nissan Primera erlitt. Im Lichte der soeben dargelegten Rechtsprechung und angesichts der Zur�ckhaltung, die sich das Bundesgericht im Rahmen der Schleudertrauma-Praxis bei der Pr�fung der Einordnung eines Unfalls im mittleren Bereich an der Grenze zu den schweren oder leichten Unf�llen oder in der Mitte liegend auferlegt, ist der hier zu beurteilende Unfall - der Vorinstanz folgend - noch als im engeren Sinne mittelschwer zu qualifizieren; von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu einem schweren Ereignis ist entgegen der Auffassung des Versicherten nicht auszugehen.
Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs w�re somit nur dann zu bejahen, wenn eines der in BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff. angef�hrten Ad�quanzkriterien in besonders ausgepr�gter oder mehrere dieser Kriterien in geh�ufter Weise erf�llt w�ren.
5.1 Das kantonale Gericht hat das Kriterium der andauernden Beschwerden bejaht und offengelassen, ob das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen erf�llt ist und die weiteren Kriterien verneint. Der Beschwerdef�hrer erachtet deren sechs als erf�llt. Nicht geltend gemacht wird, nach Lage der Akten zu Recht, das Kriterium der �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert. Bez�glich der anderen Kriterien ergibt sich Folgendes:
5.2 Besonders dramatische Begleitumst�nde oder eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls liegen nicht vor. Zu urteilen ist hiebei objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgef�hls des Versicherten (aus j�ngster Zeit: Urteil 8C_249/2009 vom 3. August 2009 E. 8.2 mit Hinweisen). Dem Verkehrsunfall vom 23. Oktober 2004 ist zwar eine gewisse Eindr�cklichkeit nicht abzusprechen, wie auch die Vorinstanz festhielt. Der Unfall im Oktober 2004 spielte sich aber weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ab, noch war er besonders eindr�cklich. Der Schrecken, den der Versicherte erlitten hat, hielt sich im Rahmen des bei Unf�llen �blichen, und es waren keine relevanten Begleitumst�nde zu verzeichnen, welche die Bejahung des Kriteriums gestatten w�rden. In j�ngerer Zeit bejahte das Bundesgericht dieses Kriterium etwa bei einer Massenkarambolage auf einer Autobahn (Urteil 8C_623/2007 vom 22. August 2008 E. 8.1; vgl. auch Urteil 8C_633/2007 vom 7. Mai 2008 E. 6.3), bei einem Zusammenstoss zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen in einem Autobahntunnel mit mehreren sich anschliessenden Kollisionen mit der Tunnelwand (Urteil 8C_257/2008 vom 4. September 2008 E. 3.3.3), bei einem Zusammenprall zwischen einem Sattelschlepper und einem Personenwagen, wobei der Fahrer des Sattelschleppers die Kollision zun�chst nicht bemerkte und den Personenwagen der versicherten Person noch auf einer l�ngeren Distanz vor sich herschob, und die Insassen des Personenwagens verzweifelt versuchten, den Unfallverursacher auf sie aufmerksam zu machen (Urteil 8C_508/2008 vom 22. Oktober 2008 E. 5.3), bei einem Unfall mit hoher Geschwindigkeit auf einer Autobahn, bei dem das Fahrzeug des Versicherten bei starkem Verkehr mehrmals �ber die Fahrbahn geschleudert wurde und sich dabei wiederholt �berschlug (Urteil 8C_799/2008 vom 11. Februar 2009 E. 3.2.3) oder bei einem in der 29. Woche schwangeren Unfallopfer (Urteil 8C_590/2008 vom 3. Dezember 2008 E. 5.3). Solche oder auch nur bloss �hnliche Umst�nde lagen beim Ereignis vom 23. Oktober 2004 nicht vor, so dass das Kriterium zu verneinen ist.
5.3 Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der Verletzung ist nach Ansicht des Beschwerdef�hrers durch die Zusatzbefunde der Hydromyelie und der H�mosiderinablagerung sowie der diagnostizierten milden traumatischen Hirnverletzung gegeben. Mit Blick auf das in E. 3.3 Gesagte, wonach eine nat�rliche Unfallkausalit�t bez�glich der Hydromyelie und der fokalen Hypointensit�t zu verneinen ist und eine allf�llige traumatische Hirnverletzung keine zus�tzlich zu ber�cksichtigende Diagnose darstellt, wie dies der Beschwerdef�hrer anzunehmen scheint, ist dieses Kriterien klar zu verneinen. Eine dem in der Beschwerde zitierten Urteil 8C_633/2007 vom 7. Mai 2008 vergleichbare Sach- und Rechtslage liegt hier nicht vor. Im angerufenen Urteil erfolgte - unter Einordnung des Ereignisses im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen und in Bejahung des Kriteriums der erheblichen Beschwerden - keine Pr�fung der �brigen Ad�quanzkriterien (E. 6.2.3 und E. 6.3).
5.4 Anhaltspunkte f�r eine fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlung bestehen nicht. Abkl�rungsmassnahmen und blosse �rztliche Kontrollen sind im Rahmen des Kriteriums der fortgesetzt spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers nicht zu ber�cksichtigen (Urteile 8C_698/2008 vom 27. Januar 2009 E. 4.4 und 8C_126/2008 vom 11. November 2008 E. 7.3). Im Wesentlichen fanden nebst medikament�ser Schmerzbehandlung eine station�re Rehabilitation sowie ambulante Physiotherapie statt. Das gen�gt zur Bejahung des Kriteriums nicht.
5.5 Aus der �rztlichen Behandlung und den erheblichen Beschwerden - welche im Rahmen der spezifischen Ad�quanzkriterien zu ber�cksichtigen sind - darf nicht auf einen schwierigen Heilungsverlauf und/oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben (Urteile 8C_1020/2008 vom 8. April 2009 E. 5.7 und 8C_623/2007 vom 22. August 2008 E. 8.6). Solche Gr�nde bestehen hier nach Lage der Akten nicht und k�nnten auch in den vom Versicherten aufgef�hrten Gesichtspunkten nicht gesehen werden, zumal sich aus den medizinischen Akten nicht ergibt, dass sich die Hydromyelie und die fokale Hypointensit�t in irgendeiner Weise auf den Heilungsprozess der HWS-Problematik ausgewirkt h�tten.
5.6 Das Kriterium der erheblichen Beschwerden ist mit der Vorinstanz als erf�llt zu betrachten. Die Beschwerden �bersteigen jedoch das bei Schleudertrauma-Verletzungen �bliche Mass nicht derart, dass das Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise bejaht werden k�nnte. Immerhin ist der Beschwerdef�hrer im Umfang von 60 % arbeitst�tig und die Beeintr�chtigung im Lebensalltag kann mit Schmerzmitteln gemildert werden.
5.7 Mit Blick darauf, dass der Versicherte ab 4. Juli 2005 zu 50 % und ab 29. Januar 2007 wieder zu 60 % (bei einer Pr�senzzeit von 87,5 %) in der angestammten Firma arbeitst�tig ist, wenn auch mit leidensangepasstem Aufgabenbereich, ist das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz erheblicher Anstrengungen jedenfalls nicht in besonders ausgepr�gter Weise gegeben. Da mithin keines der massgeblichen Kriterien besonders ausgepr�gt vorliegt und selbst dann, wenn man zugunsten der Versicherten das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen als erf�llt erachten w�rde, die Kriterien nicht in geh�ufter Weise gegeben sind, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 23. Oktober 2004 und den �ber den 31. M�rz 2007 hinaus anhaltend geklagten, organisch nicht im Sinne der Rechtsprechung hinreichend nachweisbaren Beschwerden zu verneinen. Somit war die r�ckwirkende Leistungseinstellung auf dieses Datum hin rechtens (vgl. auch BGE 133 V 57).
Der Beschwerdef�hrer stellt Antrag auf Kosten�bernahme des Parteigutachtens des Dr. med. D.________ vom 23. Januar 2008. Der Versicherer kann zur Bezahlung solcher Gutachterkosten nur verpflichtet werden, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund der neu beigebrachten Untersuchungsergebnisse schl�ssig feststellen l�sst (RKUV 1994 Nr. U 182 S. 47; Urteil U 480/05 vom 7. Juni 2006 E. 3.1; vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 547 S. 221 E. 2.1, U 85/04, und 2004 Nr. U 503 S. 186, U 282/00). Das trifft hier nicht zu, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat. Die Beschwerde ist somit auch diesbez�glich unbegr�ndet.