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Timestamp: 2016-10-28 10:32:39
Document Index: 178749582

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 5', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 5', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 18', 'BGE']

Pr�sident Borella, Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter R�edi, Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiber Traub
B.________ (geb. 1948) arbeitete seit 1982 als Psychiatrieschwester in der gerontopsychiatrischen Abteilung des Psychiatriezentrums L.________. Ab Juli 2000 musste sie das zuvor versehene Arbeitspensum von 61 % (25,75 Wochenstunden) aus gesundheitlichen Gr�nden (lumbospondylogenes Schmerzsyndrom) auf 21 Wochenstunden reduzieren. Im August 2000 gab die Versicherte die Erwerbst�tigkeit vollst�ndig auf.
Nachdem sich B.________ am 5. Juni 2000 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hatte, erkundigte sich die IV-Stelle Bern bei der behandelnden �rztin �ber den Gesundheitszustand der Versicherten, holte je ein rheumatologisches und psychiatrisches Gutachten ein und t�tigte erwerbliche und haushaltbezogene Abkl�rungen. Gest�tzt auf die entsprechenden Unterlagen ermittelte die IV-Stelle anhand der Einschr�nkungen in den beiden T�tigkeitsbereichen Erwerb und Haushalt einen Invalidit�tsgrad von insgesamt 34 %. Demgem�ss lehnte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente ab (Verf�gung vom 4. Dezember 2001).
Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 7. Mai 2002 teilweise gut, indem es - namentlich gest�tzt auf eine Korrektur des hypothetischen Invalideneinkommens - der Versicherten mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2000 unter Annahme eines Invalidit�tsgrades von 45 % (allenfalls 47,6 %) eine Viertelsrente zusprach.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, es sei ihr, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids, gest�tzt auf die Ergebnisse einer noch durchzuf�hrenden interdisziplin�ren Begutachtung und erwerblicher Abkl�rungen eine ganze, allenfalls eine halbe Rente zuzusprechen; eventuell seien Massnahmen beruflicher Art durchzuf�hren.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung (BSV) verzichtet auf Vernehmlassung.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Bereich der Invalidenversicherung ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: vom 4. Dezember 2001) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar (BGE 129 V 4 Erw. 1.2). Entsprechendes gilt f�r die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Bestimmungen gem�ss der �nderung des IVG vom 21. M�rz 2003 (4. IVG-Revision).
Die Vorinstanz erwog, es sei der Beschwerdef�hrerin zumutbar, halbtags eine leichtere T�tigkeit im Bereich der industriellen Produktion zu versehen, nicht aber, wie noch die Verwaltung angenommen hatte, im angestammten Beruf der Psychiatriekrankenschwester zu arbeiten. Im erwerblichen Bereich bestehe eine Invalidit�t von 57,8 % (bzw. - bei Vornahme eines behinderungsbedingten Abzuges von 10 % vom Tabellenlohn - von 62 %), im Aufgabenbereich Haushalt nach den Feststellungen des Abkl�rungsdienstes der IV-Stelle eine solche von 25 %. Den Anteil der Erwerbst�tigkeit veranschlagten Verwaltung und kantonales Gericht mit 61 %, denjenigen des Aufgabenbereichs Haushalt mit 39 %. Unter entsprechender Gewichtung errechnete die Vorinstanz eine Gesamtinvalidit�t von 45 % (bzw. 47,6 %).
3.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG hat der Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn er zu mindestens 66 2/3 %, auf eine halbe Rente, wenn er zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn er zu mindestens 40 % invalid ist. In H�rtef�llen hat der Versicherte bereits bei einem Invalidit�tsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine halbe Rente (Art. 28 Abs. 1bis IVG; Art. 28bis IVV). Invalidit�t im Sinne dieser Bestimmung ist die durch einen k�rperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbsunf�higkeit (Art. 4 Abs. 1 IVG).
F�r die Bemessung der Invalidit�t bei einem erwerbst�tigen Versicherten wird das Erwerbseinkommen, das er nach Eintritt der Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Valideneinkommen; Art. 28 Abs. 2 IVG: allgemeine Methode der Invalidit�tsbemessung). Soweit ein Versicherter vor Eintritt der Invalidit�t nicht erwerbst�tig war, wird die Unm�glichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu bet�tigen, der Erwerbsunf�higkeit gleichgestellt (Art. 5 Abs. 1 IVG). Nach Art. 28 Abs. 3 IVG ist es dem Bundesrat �berlassen, erg�nzende Vorschriften zur Invalidit�tsbemessung zu schaffen.
3.2 Gem�ss Art. 27 Abs. 1 IVV wird bei nichterwerbst�tigen Versicherten im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG f�r die Bemessung der Invalidit�t darauf abgestellt, in welchem Masse sie behindert sind, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu bet�tigen (spezifische Methode). Als Aufgabenbereich der im Haushalt t�tigen Versicherten gilt die �bliche T�tigkeit im Haushalt sowie die Erziehung der Kinder (Art. 27 Abs. 2 IVV). Bei Versicherten, die zum Teil erwerbst�tig sind, wird die Invalidit�t f�r diesen Teil nach Art. 28 Abs. 2 IVG und f�r die daneben ausge�bte T�tigkeit im Aufgabenbereich nach Art. 27 IVV festgelegt (Art. 27bis Abs. 1 IVV; gemischte Methode). Bei der Bemessung der Invalidit�t im erwerblichen Bereich sind die Vergleichsgr�ssen Validen- und Invalideneinkommen im zeitlichen Rahmen der ohne Gesundheitsschaden (voraussichtlich dauernd) ausge�bten Teilerwerbst�tigkeit zu bestimmen. Der Anteil der Erwerbst�tigkeit entspricht dem (hypothetischen) zeitlichen Umfang der ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung ausge�bten Besch�ftigung im Verh�ltnis zu der im betreffenden Beruf �blichen (Normal-)Arbeitszeit. Die Gesamtinvalidit�t errechnet sich aus der Summe der mit den Anteilen der Erwerbst�tigkeit und der T�tigkeit im andern Aufgabenbereich gewichteten (erwerbs- und nicht erwerbsbezogenen) Invalidit�tsgrade (BGE 125 V 149 f. Erw. 2b mit Hinweisen).
3.3.1 Ob ein Versicherter als ganzt�gig oder zeitweilig Erwerbst�tiger oder als Nichterwerbst�tiger einzustufen ist - was je zur Anwendung einer andern Methode der Invalidit�tsbemessung (Einkommensvergleich, Bet�tigungsvergleich, gemischte Methode) f�hrt -, ergibt sich aus der Pr�fung, was der Versicherte bei im �brigen unver�nderten Umst�nden t�te, wenn keine gesundheitliche Beeintr�chtigung best�nde (vgl. Art. 27bis Abs. 2 IVV). Bei im Haushalt t�tigen Versicherten im Besonderen sind die pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse ebenso wie allf�llige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen�ber Kindern, das Alter, die beruflichen F�higkeiten und die Ausbildung sowie die pers�nlichen Neigungen und Begabungen zu ber�cksichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgem�ss nach den Verh�ltnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverf�gung entwickelt haben, wobei f�r die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge�bten (Teil-)Erwerbst�tigkeit der im Sozialversicherungsrecht �bliche Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 150 Erw. 2c).
3.3.2 Vorliegend sind Verwaltung und kantonales Gericht unter Anwendung der gemischten Methode - entsprechend den vor Eintritt des invalidisierenden Gesundheitsschadens geltenden Verh�ltnissen - von einem Anteil der Erwerbst�tigkeit von 61 % und einem Anteil der T�tigkeit im Haushalt von 39 % ausgegangen. Die Beschwerdef�hrerin macht in der Beschwerdeschrift zwar beil�ufig geltend, sie w�rde als Gesunde heute eine ganzt�gige Erwerbst�tigkeit bevorzugen. Sie unterl�sst es indes, diese Behauptung zu substanziieren und verzichtet denn auch ausdr�cklich darauf, die Anwendung der gemischten Bemessungsmethode zu r�gen. In der Tat besteht kein Anlass anzunehmen, dass die Beschwerdef�hrerin ohne Eintritt des Gesundheitsschadens im Zeitpunkt der strittigen Verf�gung ein gr�sseres Arbeitspensum ausgef�llt h�tte als dies vor 1997 - seither leidet sie an rezidivierenden Lumbalgien - der Fall war; dies zumal die drei Kinder (Jahrg�nge 1973, 1974 und 1978) bereits zu diesem Zeitpunkt das Erwachsenenalter erreicht hatten, ohne dass die Versicherte eine Erweiterung der Erwerbst�tigkeit �ber den bisherigen Umfang (61 %) hinaus ins Auge gefasst h�tte. Hinzu kommt, dass die Invalidit�t ihres Ehemannes einen Ausbau der Erwerbst�tigkeit zu Lasten der Haushaltf�hrung und der Erf�llung famili�rer Pflichten kaum zulassen w�rde, wie die Beschwerdef�hrerin anl�sslich der Haushaltsabkl�rung selbst erkl�rt hat. Es bleibt daher bei der vorinstanzlich angewandten Methode der Invalidit�tsbemessung und prozentualen Aufteilung der T�tigkeitsbereiche.
Im Rahmen der erwerblichen Komponente der Invalidit�tsbemessung ist das vorinstanzlich eingesetzte Valideneinkommen unstreitig. Demgegen�ber zieht die Beschwerdef�hrerin die Bemessungsgrundlagen des trotz Gesundheitsschadens noch erzielbaren Einkommens in Zweifel.
5.1 Aus der Beurteilung der Klinik f�r Rheumatologie am Spital X.________ vom 20. M�rz 2001 ergibt sich, dass die Beschwerdef�hrerin im Wesentlichen an einem lumbospondylogenen Syndrom "mit/bei leichter Fehlhaltung und ausgepr�gter muskul�rer Dysbalance nach Dekonditionierung, leichten degenerativen Ver�nderungen der Wirbels�ule, Morbus Scheuermann im thorakolumbalen �bergang, diskreten Residuen eines Diskusprolaps L4/5 rechts in der MRI-Untersuchung von 1999" leidet. Eine dem Leiden angepasste T�tigkeit k�nne ihr zu 50 % (halbtags) zugemutet werden. Allerdings seien die therapeutischen M�glichkeiten noch nicht ausgesch�pft. Die Patientin habe die Erfahrung machen m�ssen, dass die �ber Jahre hinweg rezidivierend auftretenden Lumbalgien in direktem Zusammenhang mit ihren Aktivit�ten st�nden. Das demzufolge verlorene Vertrauen in den R�cken gehe mit wachsender Angst vor einer Schmerzzunahme einher. Neben einer intensiven medizinischen Trainingstherapie zum Aufbau des muskul�ren Korsetts sowie einer schrittweisen Reintegration in den Arbeitsprozess erscheine "st�tzend eine psychologische Betreuung mit kognitiver Verhaltenstherapie unbedingt notwendig", ebenso eine erg�nzende psychiatrische Betreuung.
5.2 Der psychiatrische Sachverst�ndige Dr. H.________ gelangt im Gutachten vom 21. September 2001 zum Schluss, es k�nne keine psychiatrische Diagnose gestellt werden. Zu diskutieren sei allenfalls eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung. Von einer solchen Diagnose m�sse aber "zum heutigen Zeitpunkt abgesehen" werden, da die gem�ss internationaler Klassifikation ICD-10 erforderliche Voraussetzung des Vorliegens erheblicher psychosozialer Probleme oder einer affektiven St�rung nicht gegeben sei. Mangels Diagnose sei aus psychiatrischer Sicht von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit auszugehen.
Die sich an den Vorgaben einer anerkannten medizinischen Klassifikation orientierende Verweigerung einer Diagnose ist an sich nachvollziehbar begr�ndet. Auch ist das beschwerdef�hrerische Vorbringen, der psychiatrische Sachverst�ndige habe "hintergr�ndige" Beschwerden ausser Acht gelassen, weil die Versicherte zur (unbewussten) Verleugnung psychischer Probleme neige, unbegr�ndet. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass der Gutachter, dem die anamnestisch relevanten medizinischen Unterlagen zur Verf�gung standen, sich durch ein dissimulatives Verhalten der Beschwerdef�hrerin h�tte t�uschen lassen. Es darf vielmehr angenommen werden, dass Dr. H.________ als Facharzt entsprechende Verhaltensmuster richtig zu deuten weiss. Im Gutachten kommt denn auch zum Ausdruck, dass der Untersucher die Neigung der Versicherten zur Dissimulation tats�chlich erkannt hat. Hingegen stellt sich die Frage, ob das Gutachten eine verl�ssliche Entscheidungsgrundlage abgibt, soweit der Sachverst�ndige allein gest�tzt auf die nicht gegebene Diagnostizierbarkeit einer psychischen Erkrankung auf vollst�ndige Arbeitsf�higkeit (aus der Sicht seines Fachbereichs) schloss.
5.3.1 Die Rechtsfolgevoraussetzung einer Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit ist �berhaupt erst zu pr�fen, wenn ein Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG gegeben ist (vgl. Art. 4 Abs. 1 IVG [in der Fassung vom 6. Oktober 2000] in Verbindung mit Art. 7 f. ATSG; zum Begriff des Gesundheitsschadens Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunf�higkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich f�r den Einkommensvergleich in der Invalidit�tsbemessung [zit.: Arbeitsunf�higkeit], in: Schmerz und Arbeitsunf�higkeit, St. Gallen 2003, S. 35 f.). In Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgem�ss ergebenden Beweisschwierigkeiten geht die Praxis davon aus, dass die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person f�r die Begr�ndung einer (teilweisen) Arbeitsunf�higkeit allein nicht gen�gen; vielmehr muss im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungspr�fung verlangt werden, dass die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fach�rztlich schl�ssig feststellbare Befunde hinreichend erkl�rbar sind (vgl. Urteil R. vom 2. Dezember 2002, I 53/02, Erw. 2.2 mit Hinweis). Die Schmerzangaben m�ssen also zuverl�ssiger medizinischer Feststellung und �berpr�fung zug�nglich sein (vgl. Urteil W. vom 9. Oktober 2001, I 382/00, Erw. 2b). Das Ausmass der durch eine somatoforme Schmerzst�rung bewirkten Arbeitsunf�higkeit wird grunds�tzlich gest�tzt auf ein psychiatrisches Gutachten festgelegt (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil N. vom 12. M�rz 2004, I 683/03, Erw. 2.2.2).
5.3.2 Nach den subjektiven Angaben der Versicherten ist diese ihrer Schmerzen wegen in allen Lebensbereichen weitgehenden Einschr�nkungen unterworfen; entsprechende Schilderungen finden sich in den beiden medizinischen Expertisen wie auch im Abkl�rungsbericht Haushalt und im Bericht der Abteilung Berufliche Eingliederung der IV-Stelle vom 13. Juni 2001. Dass die Beschwerdef�hrerin tats�chlich unter den geklagten Schmerzen leidet, wird �rztlicherseits nicht bezweifelt; so ist nirgends von Aggravation (vgl. SVR 2003 IV Nr. 1 S. 2 Erw. 3b/bb) die Rede. Der Gutachter leitet die aus psychiatrischer Sicht bestehende vollumf�ngliche Arbeitsf�higkeit direkt aus dem Fehlen einer Diagnose ab. Die erhobenen Symptome und die geklagten funktionellen Ausf�lle und Einschr�nkungen gehen jedoch erheblich weiter als die medizinischen Feststellungen, aufgrund derer die Bemessung der Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit erfolgte. Diese Differenz ist rechtlich nur belanglos und eine weitere Beweiserhebung verzichtbar, wenn die Diagnose zwingend im Rahmen eines anerkannten medizinischen Klassifikationssystems gestellt werden muss, andere Formen der Befunderhebung also nicht gen�gen sollten.
6.1 Im psychiatrischen Gutachten wurde die Diagnose einer "anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung" diskutiert. Dieses Leiden ist dadurch gekennzeichnet, dass sich f�r geklagte k�rperliche Symptome trotz ad�quater medizinischer (Differential-)Diagnostik keine eindeutigen k�rperlichen Ursachen finden lassen (vgl. etwa Kopp/Willi/ Klipstein, Im Graubereich zwischen K�rper, Psyche und sozialen Schwierigkeiten, in: Schweizerische Medizinische Wochenschrift 1997, S. 1382). Seine Diagnose setzt laut ICD-10 (Weltgesundheitsorganisation [WHO], International Classification of Diseases, 10. Auflage 1992), Kapitel V (F) Ziff. 45.4, im Einzelnen Folgendes voraus:
"Die vorherrschende Beschwerde ist ein andauernder, schwerer und qu�lender Schmerz, der durch einen physiologischen Prozess oder eine k�rperliche St�rung nicht vollst�ndig erkl�rt werden kann. Der Schmerz tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf. Diese sollten schwerwiegend genug sein, um als entscheidende urs�chliche Einfl�sse zu gelten. Die Folge ist gew�hnlich eine betr�chtliche pers�nliche oder medizinische Betreuung oder Zuwendung. (...)."
Nach dieser Definition sind psychosoziale Probleme oder emotionale Konflikte als entscheidende Krankheitsursache zu betrachten, damit die Diagnose einer somatoformen Schmerzst�rung gestellt werden kann. Vorliegend vermag der Gutachter "weder eine affektive St�rung noch schwerere psychosoziale Probleme" zu finden; deshalb verwirft er die in Frage kommende Diagnose (Erw. 5.2 hievor). Immerhin vermittelt das Gutachten insgesamt das Bild einer Versicherten, die ernstlich darunter leidet, aus gesundheitlichen Gr�nden die Aufgaben nicht mehr erf�llen zu k�nnen, die sie aus Pflichtgef�hl und Berufung eigentlich weiterhin wahrnehmen m�chte.
6.2.1 Mit Blick auf den medizinwissenschaftlichen Zweck der gebr�uchlichen Klassifikationssysteme fragt sich, ob diese als abschliessende Kataloge invalidisierender Gesundheitssch�digungen im Sinne des Gesetzes verstanden werden d�rfen. Die Klassifikationssysteme sind dazu bestimmt, eine terminologische und inhaltliche Vereinheitlichung der Diagnosen herbeizuf�hren, um auf dieser Grundlage eine dem Stand der Wissenschaft entsprechende Untersuchung und Behandlung der Gesundheitsst�rung zu erm�glichen (vgl. dazu etwa Renato Marelli, Psychiatrie, in: Fredenhagen [Hrsg.], Das �rztliche Gutachten, 4. Aufl., Bern 2003, S. 267, und Mario Gm�r, Die Anforderungen an psychiatrische Gutachten, in: pl�doyer 4/99, S. 35). Die Diagnose ist ein Instrument f�r die - standardisierte - Zuordnung von Beeintr�chtigungen (Symptomen) zu Krankheiten und anderen medizinischen Befunden und f�r das Verst�ndlichmachen der dazwischen bestehenden Zusammenh�nge (vgl. Fran�ois Paych�re, Le juge et l'expert - plaidoyer pour une meilleure compr�hension, in: Peter Rosatti [Hrsg.], L'expertise m�dicale, Genf 2002, S. 144). Es liegt auf der Hand, dass das mit dieser Zielsetzung verbundene Streben nach definitorischer Pr�zision nicht notwendigerweise deckungsgleich ist mit dem Anliegen nach umfassender Bestandesaufnahme. Weitere Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Frage, ob ein Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes einzig �ber eine systemgebundene Diagnose erschlossen werden kann, ergeben sich aus dem Umstand, dass medizinisch-diagnostische Klassifikationssysteme - vor allem bez�glich psychiatrischer Erkrankungen - immer nur den jeweils aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion widerspiegeln, also st�ndigem Wandel unterworfen und allenfalls in absehbarer Zeit bereits wieder �berholt sind. Umgekehrt gebieten die Unsicherheiten, die mit diesen fortw�hrenden definitorischen Verschiebungen verbunden sind, aber auch Zur�ckhaltung in der Anerkennung von leistungsrelevanten Arbeitsunf�higkeiten ausserhalb etablierter, bestandesm�ssig gefestigter psychiatrischer Diagnosen. Diese sind schliesslich nicht zuletzt auch �rztlichem Ermessen anheimgestellt: Die medizinische Literatur misst der klinischen Erfahrung des Arztes eine hohe Bedeutung zu; anhand dieser sei zu unterscheiden, "welche pathologischen Befunde statistisch bedingte Zufallsbefunde sind, und welche tats�chlich die Diagnose einer Krankheit begr�nden". Verlasse man sich zu sehr auf die Objektivit�t von Untersuchungsverfahren und Diagnosesystemen, so f�hre dies zu einer "Scheinordnung", welche den Ansatz einer inad�quaten Leistungszusprache in sich berge (Christfried-Ulrich Mayer, Schmerz und Arbeitsunf�higkeit, in: Sozialversicherungsrechtstagung 2002, St. Gallen 2002, S. 93). Das bedeutet, dass auch einer lege artis hergeleiteten Diagnose nicht in jedem Fall ein krankheitswertiger Befund zugrunde liegt.
6.2.2 Was im Speziellen Psychalgien - also psychogene Schmerzzust�nde - angeht, so ist die in den klinisch-diagnostischen Leitlinien des Kapitels V (F) der ICD-10 vorgenommene Einteilung der Unterkategorien somatoformer St�rungen hinsichtlich ihrer empirischen Validit�t und praktischen Relevanz umstritten (vgl. [deutsche] Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften [AWMF], Leitlinie Somatoforme St�rungen 1: Somatoforme St�rungen im �berblick, verabschiedet am 18. Mai 1999, Ziff. 3.2). Die medizinische Literatur gesteht der Diagnose bei somatoformen Schmerzst�rungen denn auch einen eher bescheidenen Stellenwert zu: "Tout en �tant convaincu de la place pr�pond�rante du fonctionnement psychique dans l'explication de la douleur chronique sans explication organique ou physiopathologique claire, nous estimons que l'inconnu dans ce domaine est encore �norme et les variations du fonctionnement psychique telles qu'il serait h�tif de transformer ce sympt�me en une affection psychiatrique � diagnostic unique" (J.-A. Schneider/A. Saurer/G.-A. Davoine/G. Godinat/D. Petite, La sinistrose: un diagnostic m�dical? R�flexions sur l'atteinte � la sant� dans l'assurance invalidit� f�d�rale, in: SZS 42/1998, S. 36). Nach Auffassung der soeben zitierten Autoren hat der Einbezug des "psychischen Funktionierens" bei chronischen Schmerzen ohne klare somatische Erkl�rung aufgrund des Symptoms und nicht mit dem Anspruch einer pr�zisen Diagnose zu erfolgen (vgl. Hans-Jakob Mosimann, Somatoforme St�rungen: Gerichte und [psychiatrische] Gutachten, in: SZS 43/1999, S. 108 mit Hinweis). Nach einer weiteren Meinung muss bei der Begutachtung zwar eine "kriterienorientierte Diagnose" nach ICD-10 oder DSM-IV gestellt werden, ohne die sich "weitere �berlegungen" er�brigten; zugleich wird aber betont, entscheidende Variable sei nicht die Diagnose, sondern die Beurteilung des Schweregrades (Klaus Foerster, in: Venzlaff/Foerster, Psychiatrische Begutachtung, 3. Aufl., M�nchen 2000, S. 509 und 510). Diese Feststellung ist Ausdruck des fachmedizinischen Konsenses, dass sich, da eine Sch�digung regelm�ssig nicht nachweisbar ist, die Diskussion bei einer �rztlichen Stellungnahme zur Arbeitsf�higkeit auf die Frage verlagert, inwiefern die psychische St�rung - bei zumutbarer Willensanstrengung - als �berwindbar betrachtet wird (Kopp/Willi/Klipstein, a.a.O., S. 1430, 1434 f.). Wichtiger als die Diagnose sei daher die sozial-praktische Auswirkung einer Erkrankung (Marelli, a.a.O., S. 260), also die gutachtliche Stellungnahme zur Zumutbarkeit der Arbeitsleistung (vgl. Mosimann, a.a.O., S. 108; zur Zumutbarkeit - als zentralem Gesichtspunkt zur Entscheidung der Frage, ob eine somatoforme Schmerzst�rung im Einzelfall invalidisierend sei - vgl. Erw. 7 hienach).
6.3 Das in Erw. 6.1 und 6.2 hievor Gesagte schliesst indes nicht aus, dass praktisch jedes krankheitswertige Geschehen einer Diagnose im Rahmen der anerkannten Klassifikationssysteme zuf�hrbar ist. Denn diese enthalten neben spezifisch definierten Gesundheitssch�digungen (wie ICD-10 Ziff. F45.4) auch offen gefasste "Auffangdiagnosen" (vgl. etwa ICD-10 Ziff. F45.0 [Somatisierungsst�rung]). Auch besteht kein Definitionsmonopol der ICD-10 (insofern unzutreffend der Wortlaut von Ziff. 1010 des vom BSV herausgegebenen Kreisschreibens �ber die Invalidit�t und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH; in der ab 1. Januar 2004 geltenden Fassung]): Ein anderes weit verbreitetes Klassifikationssystem, das DSM-IV (American Psychiatric Association, Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 4. Aufl. 1994; deutsche �bersetzung 1996 [Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer St�rungen]), differenziert in der Kategorie "Schmerzst�rung in Verbindung mit sowohl Psychischen Faktoren wie einem Medizinischen Krankheitsfaktor" (Ziff. 307.89) nicht nach Entstehungsgr�nden. Hinzu kommt, dass chronifizierte Schmerzen, die losgel�st von einer urspr�nglich zugrunde liegenden Gewebe- oder Organsch�digung weiterbestehen, ebenfalls als eigenst�ndiges Krankheitssyndrom betrachtet werden, f�r welches das Fehlen hinreichender organischer Ursachen und Ausl�ser charakteristisch ist (J�rg Schumacher/Elmar Br�hler, Psychologische Aspekte akuter und chronischer Schmerzen, in: Handlungsfelder der psychosozialen Medizin, G�ttingen 2002, S. 189). F�r die Einordnung chronischer Schmerzen stehen neben den international gebr�uchlichen Diagnosesystemen ICD-10 und DSM-IV spezielle Verfahren zur Verf�gung, so die Klassifikation der International Association for the Study of Pain (Schumacher/Br�hler, a.a.O., S. 198 f.).
Mit Blick auf die bei der Feststellung von Schmerzen vorhandenen Beweisschwierigkeiten besteht kein Anlass, noch weitere, klassifikatorisch nicht erfassbare Zustandsbilder der rechtlichen Leistungs�berpr�fung zug�nglich zu machen. Die Gerichtspraxis h�lt die medizinischen Sachverst�ndigen denn auch dazu an, sich bei der Diagnosestellung an eine anerkannte Klassifikation zu halten (AHI 2000 S. 152 f. Erw. 2c; vgl. auch BGE 124 V 42 f. Erw. 5b/bb). In Sonderf�llen - wenn eine manifeste Beeintr�chtigung vorliegt, f�r die nach dem aktuellen pathogenetischen Wissensstand keine Diagnosestellung m�glich ist - sind allerdings Ausnahmen denkbar (vgl. Meyer-Blaser, Arbeitsunf�higkeit, S. 64 f. FN 93).
7.1 Mit Bezug auf den vorliegenden Fall erscheint zun�chst zweifelhaft, ob die psychiatrische Stellungnahme des Dr. H.________ vom 21. September 2001 in diagnostischer Hinsicht vollst�ndige Entscheidungsgrundlagen bereitstellt, soweit dort das Vorliegen eines psychischen Gesundheitsschadens verneint wird. Zwar hielt der Gutachter fest, es k�nne weder nach ICD-10 noch nach DSM-IV eine psychiatrische Diagnose gestellt werden. Effektiv aber pr�fte er das Vorliegen eines entsprechenden Gesundheitsschadens nur nach ICD-10 Ziff. F45.4, nicht aber aufgrund der sub Erw. 6.3 hievor genannten konkurrierenden Klassifikationen, welche abweichende - auch offener gefasste - definitorische Voraussetzungen kennen. Die Frage mag indes dahingestellt bleiben: Selbst wenn das Beschwerdebild der Versicherten im Rahmen eines anderen Systems klassifikatorisch erfasst werden k�nnte, fehlte es nach Lage der Akten an den spezifischen Umst�nden, die im Einzelfall - zus�tzlich zur somatoformen Schmerzst�rung - gegeben sein m�ssen, damit eine rechtserhebliche Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit zu bejahen ist.
7.2 Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat Aspekten der �berwindbarkeit der sich aus dem Schmerzsyndrom ergebenden Erschwernisse und - folglich - der Zumutbarkeit einer anspruchsausschliessenden Erwerbst�tigkeit bei der Beurteilung von Leistungsanspr�chen im Zusammenhang mit somatoformen St�rungen stets ein grosses Gewicht beigemessen. Liegt ein psychisches Leiden mit Krankheitswert vor, ist ausschlaggebend, ob die psychiatrischen Befunde nach �rztlicher Einsch�tzung eine derartige Schwere aufweisen, dass dem Versicherten die Verwertung seiner Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt nur noch teilweise oder gar nicht mehr zumutbar ist (Urteil S. vom 17. Februar 2003, I 667/01, Erw. 3 mit Hinweisen; vgl. Foerster, a.a.O., S. 509 und 511). Jeder Versicherte hat also - im Rahmen der vorhandenen Entscheidungs- und Motivationsspielr�ume (Foerster, a.a.O., S. 511) - in Nachachtung des Grundsatzes der Schadenminderung (BGE 123 V 233 Erw. 3c, 117 V 278 Erw. 2b, 400) die individuell zur Verf�gung stehenden psychischen Ressourcen zu mobilisieren, die es ihm erlauben, mit den Schmerzen umzugehen und die aus somatischer Sicht verbliebene Leistungsf�higkeit weitestm�glich zu verwerten (vgl. Urteil S. vom 2. M�rz 2001, I 650/99, Erw. 2c).
7.3 Die somatoforme Schmerzst�rung ist nicht naturgesetzlich mit objektivierbaren funktionellen Einschr�nkungen verbunden, die �ber die allenfalls vorhandene k�rperliche (rheumatologisch oder orthop�disch begr�ndete) Behinderung hinausgehen; auch d�rfte die Beeintr�chtigung der seelisch-geistigen Integrit�t regelm�ssig geringf�giger sein als bei anderen psychischen Gesundheitssch�digungen. Daher ist es angezeigt, bei der Zumutbarkeitspr�fung zun�chst von der Vermutung auszugehen, dass die somatoforme Schmerzst�rung grunds�tzlich �berwindbar ist, also die erwerbliche Leistungsf�higkeit nicht in invalidisierendem Ausmass beeintr�chtigt (vgl. Meyer-Blaser, Arbeitsunf�higkeit, S. 75). Im Einzelfall ist sodann aber zu pr�fen, ob und inwieweit diese Vermutung durch Umst�nde entkr�ftet wird, welche annehmen lassen, dass die Umsetzung der (aus somatischer Sicht bestehenden) Leistungsf�higkeit unm�glich oder unzumutbar ist.
7.4 Wieweit die Auswirkungen des Schmerzsyndroms auf die Leistungsf�higkeit mit einer zumutbaren "Willensanspannung" �berwindbar sind, entscheidet sich anhand von verschiedenen Beurteilungskriterien. Zu nennen sind diesbez�glich namentlich eine auff�llige vorbestehende Pers�nlichkeitsstruktur, eine auf Chronifizierung hindeutende, mehrj�hrige Krankheitsgeschichte mit station�rer oder progredienter Symptomatik, das Scheitern einer lege artis durchgef�hrten Behandlung, eine psychiatrische Komorbidit�t oder chronische k�rperliche Begleiterkrankungen, ein hoher Krankheitsgewinn (in aller Regel nur in seiner prim�ren Form beachtlich [unwillk�rliche Heranbildung von psychosomatischen Symptomen zur - freilich fehlerhaften - Bew�ltigung eines seelischen Konfliktes]) oder ein Verlust der sozialen Integration (Ehescheidung, Arbeitsplatzverlust, sozialer R�ckzug, Verlust pers�nlicher Interessen) im Verlauf der psychischen Erkrankung (vgl. AHI 2000 S. 152 f.; zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil N. vom 12. M�rz 2004, I 683/03, Erw. 2.2.3; Mosimann, a.a.O., S. 18 mit Hinweisen auf die sachbez�gliche medizinische Literatur; aus rechtlicher Sicht eingehend zu den einzelnen Kriterien Meyer-Blaser, Arbeitsunf�higkeit, S. 80 ff.). Zu ber�cksichtigen sind die fraglichen Umst�nde nur, wenn sie sich beim Versicherten mit einem Mindestmass an Konstanz und Intensit�t manifestieren (Urteil D. vom 20. September 2002, I 759/01, Erw. 3.2). Nicht erforderlich ist, dass sich eine psychiatrische Expertise in jedem Fall �ber jedes einzelne der genannten Kriterien ausspricht (Urteil Q. vom 8. August 2002, I 783/01, Erw. 3b); entscheidmassgeblich ist eine Gesamtw�rdigung der Situation (Urteil R. vom 28. Januar 2003, I 79/02, Erw. 3.2).
7.5 Bei Anwendung der vorerw�hnten Kriterien auf denjenigen Teil des Schmerzsyndroms, der nicht als Folge des k�rperlichen Leidens betrachtet werden kann, ergibt sich vorliegend, dass die Beschwerdef�hrerin die aus somatischer Sicht verbleibende Leistungsf�higkeit zumutbarerweise umzusetzen vermag. K�rperliche oder psychische Begleiterkrankungen zum feststehenden lumbospondylogenen Syndrom sind nicht gegeben. So lag im Zeitpunkt der Abkl�rungen, deren Ergebnisse Grundlage der strittigen Verwaltungsverf�gung bilden, keine schmerzabh�ngige Depression vor, auch wenn nach Einsch�tzung des psychiatrischen Gutachters eine entsprechende Gef�hrdung immanent ist. Im Weitern ist kein (prim�rer) Krankheitsgewinn ersichtlich, fehlt es doch an dem hief�r vorausgesetzten emotionalen oder anderweitig innerseelischen Konflikt als dem Gegenstand einer fehlerhaften Verarbeitung. Obwohl die Versicherte gesundheitsbedingt auf diverse Freizeitaktivit�ten wie Reisen verzichten muss, insgesamt in ihrer Lebensgestaltung doch recht erheblich eingeschr�nkt ist, kann auch nicht auf einen weit gehenden sozialen R�ckzug geschlossen werden. Zwar sind dem medizinischen Dossier gewisse Anzeichen f�r eine Therapieresistenz der Schmerzen zu entnehmen. Indes hatten die rheumatologischen Gutachter nachdr�cklich eine (allerdings nicht durchgef�hrte) kognitive Verhaltenstherapie empfohlen; die therapeutischen M�glichkeiten waren somit gar nicht ausgesch�pft.
In gesamthafter W�rdigung der Sach- und Rechtslage ist festzustellen, dass sich auch dann am Anspruch der Beschwerdef�hrerin nichts �nderte, wenn eine psychogene Schmerzst�rung aufgrund einer andern Klassifikation als ICD-10 zu bejahen gewesen w�re.
Was die Einsch�tzung der Invalidit�t im Aufgabenbereich Haushalt anbelangt, r�gt die Versicherte, die im Bericht des Abkl�rungsdienstes der IV-Stelle vom 2. August/18. Oktober 2001 enthaltenen Ergebnisse der vor Ort get�tigten Abkl�rungen tr�gen ihrem Gesundheitszustand nicht ausreichend Rechnung; namentlich sei sie zur Bew�ltigung der Aufgaben im h�uslichen Bereich auf eine weitgehende Mithilfe von Angeh�rigen angewiesen.
Nach dem Gesagten ist ein psychischer Gesundheitsschaden nicht ausgewiesen. Selbst wenn ein solcher vorliegen w�rde, w�ren dessen Folgen im Hinblick auf die bestm�gliche Verwertung der aufgrund des somatischen Leidens verbleibenden Arbeitsf�higkeit zumutbarerweise �berwindbar (Erw. 7 hievor). Unter diesen Umst�nden ist die Einsch�tzung der Verwaltung hinsichtlich des im Haushalt gegebenen Leistungsverm�gens nicht zu beanstanden, wie bereits das kantonale Gericht festgehalten hat. Ein behinderungsbedingter Mehraufwand bei der Erledigung von Haushaltarbeiten ist f�r die Invalidit�tsbemessung nur relevant, wenn ein Versicherter w�hrend der zumutbaren Normalarbeitszeit im Haushalt nicht mehr alle Arbeiten bew�ltigen kann und daher in wesentlichem Masse der Fremdhilfe bedarf (ZAK 1984 S. 140). Zu ber�cksichtigen ist, dass auch die im Haushalt t�tigen Versicherten der Schadenminderungspflicht unterliegen. Die Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsf�higkeit sind durch geeignete organisatorische Massnahmen und die Mithilfe der Familienangeh�rigen - denen dadurch keine unverh�ltnism�ssige Belastung entstehen darf (vgl. Urteil I. vom 28. August 1981, I 3/81, Erw. 1) - m�glichst zu mildern. Diese Mithilfe geht weiter als die ohne Gesundheitsschaden �blicherweise zu erwartende Unterst�tzung (Urteil S. vom 4. September 2001, I 175/01, Erw. 4b, mit Hinweis auf Meyer-Blaser, Rechtsprechung zum Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung, Z�rich 1997, S. 222 f.).
Zu den letztinstanzlich aufgelegten Best�tigungen des Ehemanns und zweier Kinder vom Juli 2002 hinsichtlich der Notwendigkeit einer weitgehenden Mithilfe im Haushalt ist festzuhalten, dass ausschliesslich die Verh�ltnisse bis zum Zeitpunkt des Erlasses der strittigen Verf�gung (4. Dezember 2001) zu ber�cksichtigen sind (BGE 121 V 366 Erw. 1b). F�r den Zeitpunkt der Erhebungen vor Ort (Juli 2001) ist die Notwendigkeit einer Mithilfe der erwachsenen Nachkommen im Haushalt indes nur punktuell ausgewiesen (so im Zusammenhang mit Grossreinigungen, gr�sseren Eink�ufen, Reparaturen). In diesem Verfahren braucht daher nicht entschieden zu werden, ob die zur Zeit der nachgereichten Best�tigungen geleisteten Hilfestellungen bei der Bew�ltigung des Haushaltes - soweit tats�chlich notwendig - den Umfang der �blicherweise zu erwartenden Mithilfe durch Familienangeh�rige in einem Masse �berschreiten, dass davon ausgegangen werden m�sste, die Versicherte sei wesentlich auf Fremdhilfe angewiesen.
Im bisherigen Verfahren ungepr�ft geblieben ist der Anspruch auf Massnahmen beruflicher Art (vgl. dazu SVR 2003 IV Nr. 11 S. 34 Erw. 1 mit Hinweisen). Sofern die invalidit�tsbedingt notwendige berufliche Neuorientierung nicht ohne weiteres der Selbsteingliederung der Versicherten zu �berantworten ist, weil sie selber nicht �ber ausreichend Kenntnis von behinderungsangepassten T�tigkeiten verf�gt, kommt ein Anspruch auf Berufsberatung (Art. 15 IVG; ZAK 1977 S. 191 Erw. 2) in Frage. Wirken sich die Einschr�nkungen in der Leistungsf�higkeit bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle (beispielsweise in einer administrativen oder beaufsichtigenden Funktion im Zusammenhang mit der Betreuung Betagter) erschwerend aus, ist ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG; vgl. BGE 116 V 80 ff. Erw. 6; AHI 2000 S. 70 Erw. 1a) zu erw�gen. Der Beschwerdef�hrerin ist es unbenommen, bei der Invalidenversicherung einen entsprechenden Antrag einreichen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Ausgleichskasse Luzern und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.