Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/krankenversicherung/page/2
Timestamp: 2019-10-22 21:23:32
Document Index: 35145877

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 1', 'Art. 12', '§ 1', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 2', '§ 205', '§ 5', '§ 5']

Krankenversicherung 2 | Rechtslupe
Gesund­heits­fra­gen im Ver­si­che­rungs­an­trag – und die erfor­der­li­che Beleh­rung
Eine wirk­sa­me Beleh­rung nach § 19 Abs. 5 VVG setzt vor­aus, dass die­se in unmit­tel­ba­rer Nähe zu den gestell­ten Gesund­heits­fra­gen erfolgt und dabei in einer Art und Wei­se druck­tech­nisch her­vor­ge­ho­ben ist, dass sie vom Ver­si­che­rungs­neh­mer schlech­ter­dings nicht über­se­hen wer­den kann . Bereits nach altem Ver­si­che­rungs­ver­trags­recht war näm­lich all­ge­mein aner­kannt, dass die
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen ein Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts zur Ver­sa­gung von The­ra­pie­kos­ten durch die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und gegen die nor­ma­ti­ven Zustän­dig­kei­ten des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses als unzu­läs­sig ver­wor­fen. Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts genüg­te die Ver­fas­sungs­be­schwer­de ins­be­son­de­re nicht den Begrün­dungs­an­for­de­run­gen, nach denen eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de sich ein­ge­hend mit den ange­foch­te­nen
Arz­nei­mit­tel­ra­ba­te für pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen
§ 1 des Geset­zes über Rabat­te für Arz­nei­mit­tel (Arz­nei­mit­tel­ra­batt­ge­setz, AMRabG) ver­stößt nicht gegen das Grund­recht der Berufs­frei­heit eines phar­ma­zeu­ti­schen Unter­neh­mers aus Art. 12 Abs. 1 GG. Die durch § 1 Satz 1 AMRabG gere­gel­te Ver­pflich­tung der phar­ma­zeu­ti­schen Unter­neh­mer, den Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung und Bei­hil­fe­trä­gern einen Abschlag in Höhe eines pro­zen­tua­len Anteils des Her­stel­ler­ab­ga­be­prei­ses
Abrech­nungs­be­trug zulas­ten der Kran­ken­kas­se – und die Scha­dens­be­rech­nung
Bei Abrech­nungs­be­trü­ge­rei­en stellt die Scha­dens­be­rech­nung kei­nen ein­fa­chen Rechen­schritt dar, bei dem die blo­ße Ergeb­nis­mit­tei­lung genü­gen wür­de. Viel­mehr muss der kon­kre­te Rechen­weg in sei­nen Grund­zü­gen dar­ge­legt wer­den . Zwar sind gewis­se Ver­ein­fa­chun­gen bei der Dar­le­gung der Berech­nungs­grund­la­ge zuläs­sig, wenn der aus­rei­chend sach­kun­di­ge Täter in vol­lem Umfang gestän­dig ist . Frag­lich erscheint
Krank­heits­kos­ten, Bei­trags­rück­erstat­tung der Kran­ken­ver­si­che­rung – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug
Krank­heits­kos­ten, die der Ver­si­cher­te selbst trägt, um in den Genuss einer Bei­trags­rück­erstat­tung sei­ner Kran­ken­ver­si­che­rung zu kom­men, sind nicht als Son­der­aus­ga­ben abzugs­fä­hig. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall mach­ten der frei­be­ruf­lich täti­ge Klä­ger und sei­ne Ehe­frau Bei­trä­ge zur pri­va­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung für sich und ihre Kin­der als Son­der­aus­ga­ben
Ein steu­er­frei­er Zuschuss ist nach § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Halb­satz 2 EStG aus­schließ­lich mit den Bei­trä­gen für die Basis­leis­tun­gen i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 3 zu ver­rech­nen. Nach § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG ist Vor­aus­set­zung für den Abzug der in Abs. 1 Nrn. 2, 3 und 3a bezeich­ne­ten Beträ­ge (Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen), dass
Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik auf Kas­sen­re­zept?
Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts kei­ne Leis­tung der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. In dem vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lei­det der bei der beklag­ten Bar­mer GEK ver­si­cher­te Klä­ger an einem Gen­de­fekt, der eine ver­erb­li­che, das Gehirn betref­fen­de Gefäß­er­kran­kung (zere­b­ra­le auto­so­mal domi­nan­te Arte­rio­pa­thie mit sub­kor­ti­ka­len Infark­ten und Leu­ko­en­ze­pha­lo­pa­thie ‑CADASIL-) mit schwe­ren
Anspruch auf Anpas­sung des Ver­si­che­rungs­schut­zes nach Ein­schrän­kung von Bei­hil­fe­leis­tun­gen
Wird der Umfang der Kos­ten­er­stat­tung im Rah­men der Bei­hil­fe für einen Teil der ärzt­li­chen Leis­tun­gen (hier: Zahn­ersatz) ein­ge­schränkt, so kann ein Bei­hil­fe­be­rech­tig­ter eine ent­spre­chen­de Anpas­sung des Ver­si­che­rungs­schut­zes in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ver­lan­gen. Das gilt auch dann, wenn beim Ver­si­che­rer nur ein Tarif besteht, der dar­über hin­aus gehen­de, auch nicht bei­hil­fe­fä­hi­ge
Kran­ken­ver­si­che­rung für ewi­ge Stu­den­ten
Die (kos­ten­güns­ti­ge) Ver­si­che­rungs­pflicht als Stu­dent in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung endet auch im Fall des naht­lo­sen Vor­lie­gens von so genann­ten Hin­de­rungs­grün­den (zB Erkran­kung, Behin­de­rung), spä­tes­tens mit dem 37. Lebens­jahr. Die Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht als Stu­dent über den Zeit­punkt der Voll­endung des 30. Lebens­jah­res hin­aus kommt nur in Fra­ge, wenn Hin­de­rungs­grün­de für die Über­schrei­tung
Irre­füh­ren­de Anga­ben zum Kran­ken­kas­sen­wech­sel
Eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se, die auf ihrer Inter­net­sei­te zur Irre­füh­rung geeig­ne­te Anga­ben macht, um ihre Mit­glie­der von einem Wech­sel zu einer ande­ren Kran­ken­kas­se abzu­hal­ten, ist als "Unter­neh­mer" im Sin­ne von § 2 Abs. 1 Nr. 6 UWG anzu­se­hen und die bean­stan­de­te Hand­lung ist als "geschäft­li­che Hand­lung" im Sin­ne von § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG ein­zu­stu­fen.
Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen müs­sen die Kos­ten für Buscopan® (Butyl­sco­pol­amin­bro­mid, auch kurz Butyl­sco­pol­amin, ein Arz­nei­stoff aus der Grup­pe der Para­sym­pa­tho­ly­ti­ka) nicht gene­rell über­neh­men. Wenn ein Phar­ma­un­ter­neh­men beim Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss den Antrag stellt, ein Arz­nei­mit­tel in die Lis­te der Medi­ka­men­te auf­zu­neh­men, die trotz feh­len­der Ver­schrei­bungs­pflicht aus­nahms­wei­se zu Las­ten der Kran­ken­kas­sen ver­ord­net wer­den
Inter­se­xu­el­le Per­so­nen haben auch dann kei­nen Anspruch auf Ver­sor­gung mit einer beid­sei­ti­gen Mam­­ma-Aug­­men­­ta­­ti­on­s­­plas­­tik, wenn zu ihren Guns­ten unter­stellt wür­de, dass Ver­si­cher­te mit kör­per­li­chen Geschlechts­ent­wick­lungs­stö­run­gen gegen ihre Kran­ken­kas­se grund­sätz­lich Anspruch auf geschlechts­zu­wei­sen­de oder ver­deut­li­chen­de Behand­lung haben. Ziel­set­zung der gewünsch­ten Behand­lung ist es nicht, auf eine Kör­per­funk­ti­on ein­zu­wir­ken, son­dern ledig­lich das äuße­re
Ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ist selbst dann, wenn es über die mög­li­chen Fol­gen von Falsch­an­ga­ben nicht aus­rei­chend belehrt hat, zum Rück­tritt vom Ver­si­che­rungs­ver­trag berech­tigt, wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer oder der für ihn han­deln­de Mak­ler arg­lis­tig fal­sche Anga­ben im Antrag gemacht hat. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall stell­te der Klä­ger, der zuvor
Auf­sto­ckungs­ver­si­che­rung mit Mehr­leis­tungs­an­spruch in der knapp­schaft­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung
Eine Kran­ken­kas­se darf die Finan­zie­rung einer Auf­sto­ckungs­ver­si­che­rung mit Mehr­leis­tungs­an­spruch in ihrer Sat­zung von Bei­trä­gen auf Prä­mi­en umstel­len und deren Höhe an die (nega­ti­ve) Finanz­ent­wick­lung anpas­sen, ohne dadurch recht­lich geschütz­tes Ver­trau­en zu ver­let­zen. Rechts­grund­la­ge der ers­ten Fest­set­zung einer Monats­prä­mie für den Mehr­leis­tungs­an­spruch des Mit­glieds ist die Sat­zung der Kran­ken­kas­se. Danach hat
Kün­di­gung der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung für das voll­jäh­ri­ge Kind
Die Wirk­sam­keit der Kün­di­gung eines Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges durch den Ver­si­che­rungs­neh­mer für einen voll­jäh­ri­gen, von ihm nicht gesetz­lich ver­tre­te­nen Mit­ver­si­cher­ten (hier: ein voll­jäh­ri­ges Kind) setzt gemäß § 205 Abs. 6 Satz 1 VVG nicht den Nach­weis einer naht­lo­sen Anschluss­ver­si­che­rung für den Mit­ver­si­cher­ten vor­aus. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall unter­hielt der Klä­ger bei
Nie­der­las­sung eines Heil­prak­ti­kers
Das Heil­prak­ti­ker­ge­setz ver­bie­tet eine Aus­übung der Heil­kun­de im Umher­zie­hen. Für die erfor­der­li­che Nie­der­las­sung genügt eine gele­gent­li­che Nut­zung des Behand­lungs­rau­mes eines Drit­ten nach Abspra­che nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Kran­ken­ver­si­che­rung statt­ge­ge­ben, die an eine Heil­prak­ti­ke­rin gezahl­te Beträ­ge von ihrer Ver­si­che­rungs­neh­me­rin
Grund­sätz­lich bie­ten Rege­lun­gen der "Ein­heit­li­chen Grund­sät­ze zur Bei­trags­be­mes­sung frei­wil­li­ger Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung und wei­te­rer Mit­glie­der­grup­pen sowie zur Zah­lung und Fäl­lig­keit der von Mit­glie­dern selbst zu ent­rich­ten­den Bei­trä­ge" vom 27.10.2008 idF vom 17.12.2008 (Bei­trags­ver­fah­rens­grund­sät­ze Selbst­zah­ler – im Fol­gen­den: Bei­trVerfGrs­Sz) des Spit­zen­ver­ban­des Bund der Kran­ken­kas­sen (Name im Rechts- und Geschäfts­ver­kehr laut
Über­mä­ßi­ger Haar­wuchs – und die Kran­ken­ver­si­che­rung
Im Rah­men der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung besteht kein Anspruch gegen die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung auf eine Laserre­pi­la­ti­ons­be­hand­lung bei über­mä­ßi­gem Haar­wuchs. Nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men reicht auch eine Behand­lung die­ser Erkran­kung mit einer Nadel­epi­la­ti­on. In dem hier vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men ent­schie­de­nen Fall lei­det die Klä­ge­rin an einem über­mä­ßi­gen Haar­wuchs (Hirs­utis­mus) ins­be­son­de­re im
Wenn endet die Mit­glied­schaft in der Kran­ken­ver­si­che­rung der Stu­den­ten bei zeit­ver­setz­tem Beginn der Stu­di­en­fä­cher eines Magis­ter­stu­di­en­gan­ges (§§ 5 Abs. 1 Nr 9, 190 Abs 9 SGB 5)? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Sozi­al­ge­richt Ber­lin zu befas­sen: § 5 Abs 1 Nr 9 SGB 5 ist für den Fall, dass ein Stu­di­um der Neben­fä­cher eines