Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20171025_OGH0002_0060OB00180_17I0000_000&IncludeSelf=False&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2020-02-25 00:44:52
Document Index: 86655830

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 76', 'OGH', 'OGH', '§ 76', 'OGH', 'OGH', '§ 76', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§125', '§126', '§222', '§225', '§ 1', '§ 27', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 464', 'OGH', 'OGH', '§5', '§8', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 20', 'OGH', 'OGH', '§ 8', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 76', 'OGH', '§ 117', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§64', '§222', '§225', '§464', '§ 464', '§ 125', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 464', '§ 125', 'OGH', 'OGH', '§ 222', 'OGH', 'OGH', '§ 222', '§ 505', 'OGH', '§ 508', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§76', 'OGH', 'OGH', '§76', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 6Ob180/17i - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob51/23 1Ob530/76 (1Ob5...
RS0059939
2Ob51/23; 1Ob530/76 (1Ob531/76); 1Ob706/78; 4Ob517/80; 6Ob180/17i
Zur Rechtswirksamkeit des Vertrages über die Abtretung eines Geschäftsanteiles an einer GmbH ist die Beurkundung der Abtretungserklärung des Abtretenden und der Übernahmeerklärung des Erwerbers in einem Notariatsakte erforderlich.
2 Ob 51/23
Entscheidungstext OGH 30.01.1923 2 Ob 51/23
Veröff: SZ 5/22
Beisatz: Erfolgt die Übertragung in zwei gesonderten Urkunden, bedürfen beide der Form des Notariatsaktes. (T1) Veröff: SZ 49/23 = GesRZ 1976,130
1 Ob 706/78
Entscheidungstext OGH 08.11.1978 1 Ob 706/78
Beis wie T1; Veröff: GesRZ 1979,76
Beis wie T1; Veröff: SZ 53/60 = EvBl 1980/176 S 518 = GesRZ 1980,147
ECLI:AT:OGH0002:1923:RS0059939
JJR_19230130_OGH0002_0020OB00051_2300000_001
Rechtssatz für 3Ob433/26 1Ob109/63 4Ob...
RS0059900
3Ob433/26; 1Ob109/63; 4Ob517/80; 6Ob542/90; 1Ob510/95; 4Ob52/95; 6Ob241/98d; 6Ob23/99x; 7Ob208/00i; 7Ob182/01t; 9Ob165/02h; 7Ob287/03m; 6Ob121/05w; 2Ob134/07f; 6Ob233/12a; 6Ob180/17i
Die Formvorschrift des § 76 GmbHG bezieht sich auch auf alle Rechtsgeschäfte, die auf die künftige Abtretung von Geschäftsanteilen gerichtet sind, und gilt auch für Personen, die im Zeitpunkt der Vertragsschließung nicht Gesellschafter sind.
3 Ob 433/26
Entscheidungstext OGH 23.06.1926 3 Ob 433/26
Veröff: SZ 8/204
1 Ob 109/63
Entscheidungstext OGH 10.07.1963 1 Ob 109/63
Beisatz: Donauturm (T1)
nur: Die Formvorschrift des § 76 GmbHG bezieht sich auch auf alle Rechtsgeschäfte, die auf die künftige Abtretung von Geschäftsanteilen gerichtet sind. (T2) Veröff: SZ 53/60 = EvBl 1980/176 S 518 = GesRZ 1980,147
6 Ob 542/90
Entscheidungstext OGH 26.04.1990 6 Ob 542/90
nur T2; Veröff: ecolex 1990,551 = NZ 1990,276
1 Ob 510/95
Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 510/95
Auch; nur T2; Beisatz: Da die rechtsgeschäftliche Übertragung eines Geschäftsanteiles gemäß § 76 Abs 2 GmbHG notariatsaktpflichtig ist, sind formfreie Einigungen über die Abtretung eines Geschäftsanteiles unwirksam; aus ihnen kann daher auch nicht auf Erfüllung, das heißt auf Errichtung eines Notariatsaktes über die Abtretung oder auf Unterfertigung einer dazu dienenden Spezialvollmacht geklagt werden. (T3) Veröff: SZ 68/178
Vgl auch; nur T2; Beisatz: Aus einem formfrei geschlossenen Vertrag kann nicht auf Erfüllung, also auf Errichtung eines Notariatsaktes über die Abtretung, geklagt werden. (T4)
6 Ob 23/99x
Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 23/99x
Vgl auch; Veröff: SZ 72/88
7 Ob 208/00i
Entscheidungstext OGH 22.11.2000 7 Ob 208/00i
7 Ob 182/01t
Entscheidungstext OGH 25.09.2002 7 Ob 182/01t
Auch; Beisatz: Ebenso bedarf die Verpflichtung, einen Geschäftsanteil künftig zu übernehmen, für ihre Wirksamkeit der Einhaltung der Form. (T5)
Vgl; Beisatz: Formfreie Einigungen über die Abtretung eines Geschäftsanteils sind unwirksam. (T6)
Vgl auch; Beisatz: Hier: Aufgriffsrechte. (T7)
Vgl; Beisatz: Bei einem Aufgriffsrecht muss auch die Ausübung wiederum in der vorgeschriebenen Form des Notariatsakts erfolgen. Es steht der Satzung auch nicht zu, diesbezüglich eine Erleichterung vorzusehen (so bereits 6 Ob 542/90). (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1926:RS0059900
JJR_19260623_OGH0002_0030OB00433_2600000_001
Rechtssatz für 1Ob795/52 4Ob115/78 5Ob...
RS0059756
1Ob795/52; 4Ob115/78; 5Ob615/79; 8Ob624/84 (8Ob625/84); 1Ob518/86; 8Ob565/87; 1Ob510/95; 9Ob42/98m; 7Ob208/00i; 7Ob182/01t; 8Ob259/02z; 7Ob287/03m; 7Ob110/04h; 6Ob121/05w; 7Ob203/06p; 6Ob214/16p; 6Ob180/17i
Der Abschluss eines Vorvertrages, der den künftigen Abschluss eines GmbH - Gesellschaftsvertrages zum Gegenstand hat, oder die Vereinbarung über die künftige Abtretung von Gesellschaftsanteilen einer GmbH bedarf der Notariatsform.
1 Ob 795/52
Entscheidungstext OGH 05.11.1952 1 Ob 795/52
Veröff: HS 2158
4 Ob 115/78
Entscheidungstext OGH 27.03.1979 4 Ob 115/78
nur: Der Abschluss eines Vorvertrages, der den künftigen Abschluss eines GmbH - Gesellschaftsvertrages zum Gegenstand hat, bedarf der Notariatsform. (T1) Veröff: HS X/XI/18 = DRdA 1980,314 (mit Anmerkung von Ostheim)
Veröff: NZ 1986,37
Beisatz: Gilt auch für Optionen. (T2) Veröff: RdW 1986,268 = NZ 1987,42 = GesRZ 1987,149
Auch; Veröff: SZ 61/153 = RdW 1988,384 = GesRZ 1988,229 (hiezu Lessiek, 217)
Auch; Beisatz: Bei sonstiger Unwirksamkeit. (T3)
Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Ebenso bedarf die Verpflichtung, einen Geschäftsanteil künftig zu übernehmen, für ihre Wirksamkeit der Einhaltung der Form. (T4)
8 Ob 259/02z
Entscheidungstext OGH 28.08.2003 8 Ob 259/02z
Auch; Beisatz: Von der Formpflicht sind sowohl Verpflichtungsgeschäft als auch Verfügungsgeschäft erfasst. (T5); Beisatz: Ausnahme von der Notariatspflicht für die Treuhandbindung, wenn der Geschäftsanteil von vorneherein für den Treugeber erworben wird. (T6)
Auch; Beis ähnlich wie T5; Beis ähnlich wie T6
7 Ob 203/06p
Entscheidungstext OGH 20.12.2006 7 Ob 203/06p
Auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Dass die Verpflichtung des Treuhänders zur (Rück)übereignung beziehungsweise (Rück-)Zession keiner Notariatsaktform bedarf, ändert nichts daran, dass das Verfügungsgeschäft (also die (Rück)übertragung der Geschäftsanteile) eines Notariatsaktes oder eines diesen ersetzenden Urteiles bedarf. Für die Erfüllung der Übertragungsverpflichtung ist also auch im Treuhandverhältnis die Errichtung eines Notariatsaktes erforderlich. (T8)
Vgl; Beisatz: Demgegenüber ist der Verzicht auf Ansprüche aus einem Abtretungsangebot formfrei möglich. Gleiches gilt für die Verkürzung einer vereinbarten Bindungsfrist. (T9)
Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8
ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0059756
JJR_19521105_OGH0002_0010OB00795_5200000_001
Rechtssatz für Rkv8/56 4Ob517/80 5Ob69...
Rkv 8/56
Entscheidungstext OGH 28.01.1956 Rkv 8/56
6 Ob 640/91
Entscheidungstext OGH 09.04.1992 6 Ob 640/91
4 Ob 255/99z
Entscheidungstext OGH 19.10.1999 4 Ob 255/99z
6 Ob 18/00s
Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 18/00s
JJR_19560128_OGH0002_000RKV00008_5600000_001
Rechtssatz für 6Ob436/61 3Ob1503/89 1O...
RS0036586
6Ob436/61; 3Ob1503/89; 1Ob274/06k; 2Ob57/08h; 6Ob180/17i
ZPO §125
ZPO §126 Abs2
ZPO §222
ZPO §225
Die Bestimmung des § 1 Abs 1 des BG vom 01.02.1961, BGBl Nr 37/1961, vermag eine Ablaufhemmung der sechswöchentlichen Dauer der Gerichtsferien auch dann nicht zu bewirken, wenn der letzte Tag der Gerichtsferien (gemäß § 27 Abs 1 Geo: 25. August) ein Samstag, Sonntag oder Feiertag ist.
6 Ob 436/61
Entscheidungstext OGH 22.11.1961 6 Ob 436/61
Veröff: EvBl 1962/236 S 270 = JBl 1962,452
3 Ob 1503/89
Entscheidungstext OGH 15.03.1989 3 Ob 1503/89
1 Ob 274/06k
Entscheidungstext OGH 23.01.2007 1 Ob 274/06k
Vgl auch; Beisatz: Bei Zustellung während der verhandlungsfreien Zeit beginnt die Rechtsmittelfrist daher mit 0:00 Uhr des ersten Tages nach dem Ende der verhandlungsfreien Zeit zu laufen. Dies gilt auch dann, wenn der 26. August ein Samstag ist. Die vierwöchige Berufungsfrist des § 464 Abs 1 ZPO beginnt daher mit 0:00 Uhr des 26. August und endet mit Ablauf des achtundzwanzigsten, der Partei voll zur Verfügung stehenden Tages, somit am 22. September um 24:00 Uhr. (T1)
Vgl; Bei einer Zustellung im Zeitraum der Fristenhemmung beginnt die Rechtsmittelfrist am 18.8. zu laufen. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0036586
JJR_19611122_OGH0002_0060OB00436_6100000_001
Rechtssatz für 7Ob109/74 3Ob551/80 5Ob...
RS0008816
7Ob109/74; 3Ob551/80; 5Ob507/81; 5Ob664/83; 6Ob647/85; 1Ob586/94 (1Ob595/95); 4Ob334/98s; 6Ob178/99s; 2Ob196/01i; 3Ob152/02b; 2Ob51/05x; 7Ob54/05z; 10Ob3/06y; 7Ob274/07f; 10Ob36/07b; 2Ob138/08w; 6Ob280/08g; 6Ob194/09m; 1Ob125/09b; 5Ob130/09t; 6Ob180/17i; 5Ob28/17d; 5Ob94/18m
GenG §5
VerG 2002 §8 Abs2
Unklare oder eine mehrfache Deutung zulassende Satzungsbestimmungen sind nach ihrem billigen und vernünftigen Sinn so auszulegen, dass bei ihrer Anwendung im konkreten Fall brauchbare Ergebnisse erzielt werden.
7 Ob 109/74
Entscheidungstext OGH 29.06.1974 7 Ob 109/74
Veröff: SZ 47/78 = NZ 1975,75 = RZ 1974/114 S 210
3 Ob 551/80
Entscheidungstext OGH 18.06.1980 3 Ob 551/80
Beisatz: Regulativ der Wihup Genossenschaft (Taxiunternehmen). (T1)
Veröff: SZ 54/16 = EvBl 1981/129 S 392 = JBl 1982,41 = GesRZ 1981,102
5 Ob 664/83
Entscheidungstext OGH 13.03.1984 5 Ob 664/83
Auch; Beisatz: Hier: Vereinsinterne Wahlordnung; Lückenfüllung, die den in der Regelung zum Ausdruck kommenden Wertmaßstäben Rechnung trägt und die allgemeinen und besonderen Bedürfnisse des Vereins berücksichtigt. (T2)
Veröff: SZ 58/178 = EvBl 1986/132 S 531
1 Ob 586/94
Entscheidungstext OGH 29.08.1995 1 Ob 586/94
Veröff: SZ 68/144
4 Ob 334/98s
Entscheidungstext OGH 09.03.1999 4 Ob 334/98s
Veröff: SZ 72/41
6 Ob 178/99s
Entscheidungstext OGH 21.10.1999 6 Ob 178/99s
2 Ob 196/01i
Entscheidungstext OGH 06.09.2001 2 Ob 196/01i
3 Ob 152/02b
Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 152/02b
Veröff: SZ 2003/132
Veröff: SZ 2005/57
Beisatz: Im vorliegenden Fall bejaht der Oberste Gerichtshof, dass die konkrete Schiedsklausel („Streitigkeiten aus dem Mitgliedsverhältnis zwischen der Gesellschaft einerseits und einem oder mehreren Mitgliedern andererseits") auch den Streit über den Ausschluss eines Genossenschaftsmitgliedes von der konkreten Schiedsklausel umfasst. (T3)
7 Ob 274/07f
Entscheidungstext OGH 23.01.2008 7 Ob 274/07f
Auch; Beisatz: Hier: Auslegung von § 20 der Bestimmungen für Tischtennis-Wettbewerbe in Österreich des Dachverbandes der Landestischtennisverbände. (T4)
6 Ob 280/08g
Entscheidungstext OGH 27.02.2009 6 Ob 280/08g
Beisatz: Hier: Schiedsklausel in Vereinsstatut. (T5)
6 Ob 194/09m
Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 194/09m
Beisatz: Hier: Vereinsstatuten, welche keine Regelung über den Umgang mit allfälligen Befangenheitsgründen bei Bestellung und Zusammensetzung des Schiedsgerichts enthalten, sind dahin auszulegen, dass sie den Erfordernissen des § 8 VerG 2002 entsprechen. (T6)
1 Ob 125/09b
Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 125/09b
Auch; Veröff: SZ 2009/135
Bem: Hier: Vereinsstatuten. (T7)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0008816
JJR_19740629_OGH0002_0070OB00109_7400000_001
Rechtssatz für 5Ob11/75 3Ob154/78 1Ob6...
RS0042993
5Ob11/75; 3Ob154/78; 1Ob612/79; 8Ob132/79 (8Ob133/79); 5Ob736/81; 3Ob505/83; 7Ob571/83; 4Ob141/93; 9ObA15/99t; 10ObS339/00a; 10ObS89/01p; 9Ob16/02x; 6Ob63/04i; 5Ob122/06m; 4Ob129/08m; 7Ob253/10x; 2Ob146/11a; 1Ob184/12h; 7Ob163/13s; 1Ob3/16x; 6Ob180/17i; 7Ob178/18d
Das Berufungsverfahren bleibt mangelhaft, wenn sich das Berufungsgericht mit der Beweisrüge überhaupt nicht auseinandersetzt, weil ein Sachverständigen - Kostenvorschuss nicht rechtzeitig erlegt wird. Das Berufungsgericht hat sich vielmehr im Einzelnen mit den Ausführungen des Berufungswerbers zur Beweiswürdigung des Erstgerichtes soweit zu befassen, als dies ohne Beiziehung eines Sachverständigen möglich ist.
5 Ob 11/75
Entscheidungstext OGH 18.02.1975 5 Ob 11/75
3 Ob 154/78
Entscheidungstext OGH 31.10.1978 3 Ob 154/78
nur: Das Berufungsverfahren bleibt mangelhaft, wenn sich das Berufungsgericht mit der Beweisrüge überhaupt nicht auseinandersetzt. (T1)
Beisatz: Knappe Begründung, die aber doch erkennen lässt, dass eine Überprüfung der Beweiswürdigung stattgefunden hat, genügt. (T2)
5 Ob 736/81
Entscheidungstext OGH 09.03.1982 5 Ob 736/81
4 Ob 141/93
Entscheidungstext OGH 19.01.1993 4 Ob 141/93
Auch; Beisatz: Die bloße Äußerung, dass Feststellungen als unbedenklich zu übernehmen seien, ist keine gesetzmäßige Erledigung der Beweisrüge. Das Berufungsgericht muss darlegen, aus welchen Gründen es die Einwendungen gegen die Beweiswürdigung für nicht stichhältig hält. (T3)
10 ObS 339/00a
Entscheidungstext OGH 16.01.2001 10 ObS 339/00a
10 ObS 89/01p
Entscheidungstext OGH 24.04.2001 10 ObS 89/01p
5 Ob 122/06m
Entscheidungstext OGH 30.05.2006 5 Ob 122/06m
7 Ob 178/18d
Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 178/18d
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0042993
JJR_19750218_OGH0002_0050OB00011_7500000_003
Rechtssatz für 5Ob560/79 7Ob598/82 4Ob...
RS0059754
5Ob560/79; 7Ob598/82; 4Ob532/89; 7Ob110/04h; 6Ob180/17i
Die Heilung des Formmangels bei Übertragung von Geschäftsanteilen beseitigt die wegen dieses Mangels bestandene Ungültigkeit des gesamten Übernahmevertrages in der Fassung im Zeitpunkt der Errichtung des Notariatsaktes.
5 Ob 560/79
Entscheidungstext OGH 24.04.1979 5 Ob 560/79
Veröff: EvBl 1979/191 S 494 = GesRZ 1979,167
Vgl auch; Beisatz: Keine generelle Heilung des Formmangels durch Erfüllung (Entgegennahme des vereinbarten Entgeltes und "Überlassen der Gesellschafterstellung"). (T1)
Auch; Beisatz: Eine „Rückwirkung“ der Heilung auf den Zeitpunkt der nicht formwirksamen Erklärung kommt nicht in Betracht. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0059754
JJR_19790424_OGH0002_0050OB00560_7900000_001
Rechtssatz für 4Ob517/80 1Ob606/84 6Ob...
1 Ob 606/84
Entscheidungstext OGH 11.07.1984 1 Ob 606/84
6 Ob 502/94
Entscheidungstext OGH 22.02.1994 6 Ob 502/94
JJR_19800415_OGH0002_0040OB00517_8000000_002
Rechtssatz für 1Ob719/89 1Ob2005/96a 3...
RS0013908
1Ob719/89; 1Ob2005/96a; 3Ob217/10y; 3Ob21/13d; 3Ob144/14v; 6Ob180/17i
Gestaltungsrechte verleihen ihrem Inhaber die Rechtsmacht, durch einseitige (außergerichtliche oder gerichtliche) Willenserklärung ohne Mitwirkung eines anderen eine Veränderung der bestehenden Rechtslage herbeizuführen, Rechte zum Entstehen oder zum Erlöschen zu bringen oder zu ändern; sie können gesetzlich oder vertraglich begründet sein. Zu den Gestaltungsrechten zählt auch das Recht auf Rücktritt vom Vertrag.
1 Ob 719/89
Entscheidungstext OGH 17.01.1990 1 Ob 719/89
Veröff: JBl 1990,717
1 Ob 2005/96a
Entscheidungstext OGH 25.02.1997 1 Ob 2005/96a
3 Ob 144/14v
Entscheidungstext OGH 20.05.2015 3 Ob 144/14v
Auch; Veröff: SZ 2015/51
Vgl; Beisatz: Ein Aufgriffsrecht in Bezug auf einen Anteil an einer GmbH gibt dem Berechtigten die Möglichkeit, einseitig durch Erklärung den Anteil aufzugreifen. Inhalt der Aufgriffsklausel ist die Verpflichtung, in diesem Fall den Anteil abtreten zu müssen. Eine „Annahmeerklärung“ des Aufgriffs ist nicht erforderlich. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0013908
JJR_19900117_OGH0002_0010OB00719_8900000_001
Rechtssatz für 1Ob519/90 6Ob542/90 9Ob...
RS0060234
1Ob519/90; 6Ob542/90; 9Ob165/02h; 6Ob112/06y; 6Ob150/08i; 6Ob1/10f; 6Ob63/10y; 6Ob180/17i
Zweck des Formgebotes ist nicht bloß die Immobilisierung der Geschäftsanteile, sondern auch die Nötigung des Interessenten zur reiflichen Überlegung und die möglichst weitgehende Evidenzhaltung der Gesellschafter. Die Einräumung der Gesellschafterstellung als tatsächliche Ausführung des Verpflichtungsgeschäftes darf sich nicht auf eine bloße Leerfloskel beschränken, soll das Formgebot seines Sinngehaltes nicht gänzlich beraubt werden. Die tatsächliche Ausführung des Verpflichtungsgeschäftes setzt vor allem voraus, dass der Käufer die Mitgliedschaftsrechte bereits tatsächlich längere Zeit ausgeübt hat.
Veröff: JBl 1990,715 = RdW 1990,287 = ecolex 1990,486
nur: Zweck des Formgebotes ist nicht bloß die Immobilisierung der Geschäftsanteile, sondern auch die Nötigung des Interessenten zur reiflichen Überlegung und die möglichst weitgehende Evidenzhaltung der Gesellschafter. (T1) Veröff: ecolex 1990,551
Vgl auch; nur T1; Beisatz: Der Formpflicht im Bereich des § 76 GmbHG kommt auch eine Klarstellungsfunktion zu. (T2)
6 Ob 112/06y
Entscheidungstext OGH 28.03.2007 6 Ob 112/06y
Vgl auch; Beisatz: Hier: Den Zweck der Erschwerung der freien Handelbarkeit von Geschäftsanteilen erfüllt eine konkursgerichtliche Genehmigung einer nicht dem § 117 Abs 1 Z 1 KO unterliegenden Veräußerung nicht, weil der Masseverwalter die Genehmigung nicht einholen muss und ihre Erteilung für die Wirksamkeit des Geschäfts im Außenverhältnis nicht notwendig ist. (T3)
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Ein Klarstellungsinteresse besteht aber auch dann, wenn die Satzung die Voraussetzungen des Übergangs des Gesellschaftsanteils regelt. Auch in derartigen Fällen können durchaus Zweifelsfragen auftauchen. So kann fraglich sein, ob überhaupt die Voraussetzungen für einen in der Satzung vorgesehenen ipso iure-Übergang des Geschäftsanteils erfüllt sind. (T4)
Vgl auch; Bem: Hier: Die Frage, ob der Formmangel des Verfügungsgeschäfts heilbar ist, wird ausdrücklich offen gelassen. (T5)
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Der Klarstellungsfunktion kommt auch deshalb Bedeutung zu, weil die Eintragung der Gesellschafter im Firmenbuch einer rechtssicheren Grundlage bedarf. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0060234
JJR_19900221_OGH0002_0010OB00519_9000000_001
7Ob517/91 (7Ob518/91); 7Ob528/91; 2Ob32/91; 1Ob624/91; 3Ob4/93 (3Ob5/93); 6Ob515/93; 7Ob563/93; 1Ob557/94; 7Ob606/94; 4Ob536/95; 2Ob558/95; 1Ob577/95; 4Ob2263/96i; 3Ob2222/96b; 7Ob2370/96x; 7Ob2434/96h; 4Ob2380/96w; 3Ob78/97k; 1Ob171/97x; 1Ob53/97v; 3Ob85/98s; 10Ob152/98w; 6Ob296/98t; 6Ob307/98k; 5Ob207/99y; 2Ob244/99t; 3Ob53/00s; 8Ob262/99h; 2Ob205/00m; 1Ob196/00f; 1Ob243/00t; 6Ob118/01y; 1Ob214/01d; 3Ob187/02z; 3Ob250/03s; 7Ob48/04s; 3Ob206/05y; 6Ob63/05s (6Ob175/05m, 6Ob176/05h); 3Ob41/06k; 3Ob38/06v; 1Ob244/06y; 10Ob60/06f; 5Ob241/07p; 7Ob34/08p; 5Ob122/08i; 3Ob157/08x; 1Ob132/08f; 1Ob234/08f; 4Ob216/08f; 2Ob5/09p; 3Ob70/09d; 5Ob91/09g; 4Ob102/09t; 17Ob28/09f; 5Ob100/10g; 6Ob131/10y; 17Ob13/10a; 4Ob168/10z; 1Ob4/11m; 2Ob55/11v (2Ob65/11i); 1Ob75/11b; 3Ob2/11g; 5Ob156/11v; 2Ob8/12h; 1Ob68/12z; 4Ob95/12t; 4Ob147/12i; 4Ob176/12d; 4Ob152/13a; 4Ob150/13g; 4Ob61/14w; 5Ob92/14m; 7Ob231/14t; 5Ob91/15s; 5Ob102/15h; 5Ob130/15a; 3Ob250/15h; 5Ob175/15v; 1Ob78/16a; 3Ob114/17m; 3Ob22/17g; 8Ob112/17d; 6Ob180/17i; 3Ob6/18f; 5Ob22/18y; 5Ob74/19x; 5Ob138/19h
5 Ob 138/19h
Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 138/19h
Rechtssatz für 4Ob61/93 1Ob504/94 1Ob5...
RS0036272
4Ob61/93; 1Ob504/94; 1Ob535/94 (1Ob1551/94); 4Ob39/04w; 7Ob11/09g; 1Ob90/10g; 4Ob94/11v; 1Ob255/12z; 2Ob172/13b; 1Ob122/14v; 1Ob233/15v; 6Ob180/17i; 4Ob178/17f; 3Ob228/18b
ZPO §64 Abs2
ZPO §222 Abs1
ZPO §225 Abs1
ZPO §464 Abs2
Die Frist wird in ihrem Ablauf gehemmt, die Zustellung gilt aber sehr wohl als in den Gerichtsferien vollzogen. Es besteht keinerlei Grundlage dafür, erst den ersten Tag nach den Gerichtsferien, als den Tag der Zustellung zu behandeln, von dem an (§ 464 Abs 2 ZPO) die Frist nach § 125 ZPO zu berechnen ist.
4 Ob 61/93
Entscheidungstext OGH 08.06.1993 4 Ob 61/93
Veröff: EvBl 1993/195 S 813 = RZ 1994/60 S 197
1 Ob 504/94
Entscheidungstext OGH 16.02.1994 1 Ob 504/94
nur: Die Frist wird in ihrem Ablauf gehemmt, die Zustellung gilt aber sehr wohl als in den Gerichtsferien vollzogen. (T1)
4 Ob 39/04w
Entscheidungstext OGH 16.03.2004 4 Ob 39/04w
7 Ob 11/09g
Entscheidungstext OGH 11.02.2009 7 Ob 11/09g
1 Ob 90/10g
Entscheidungstext OGH 06.07.2010 1 Ob 90/10g
nur: Es besteht keinerlei Grundlage dafür, erst den ersten Tag nach den Gerichtsferien, als den Tag der Zustellung zu behandeln, von dem an (§ 464 Abs 2 ZPO) die Frist nach § 125 ZPO zu berechnen ist. (T2)
4 Ob 94/11v
Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 94/11v
2 Ob 172/13b
Entscheidungstext OGH 19.09.2013 2 Ob 172/13b
Auch; Beisatz: Fällt der Beginn einer Notfrist in den Zeitraum iSd § 222 Abs 1 ZPO, wird die Notfrist um den bei ihrem Beginn noch übrigen Teil dieses Zeitraums verlängert. (T3)
1 Ob 122/14v
Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 122/14v
1 Ob 233/15v
Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 233/15v
Vgl; Beisatz: Erfolgte die Zustellung eines Beschlusses während des in § 222 Abs 1 Satz 1 ZPO vorgesehenen Zeitraums zwischen dem 15. 7. und dem 17. 8. steht den Prozessparteien dieselbe Frist zur Verfügung, als hätte eine Zustellung am letzten Tag der verhandlungsfreien Zeit stattgefunden. Eine 14‑tägige Rekursfrist endet in diesem Fall stets am 31. 8. (um 24:00 Uhr), der somit als letzter Tag für die Erhebung des Rechtsmittels zur Verfügung steht. (T4)
Auch; Beisatz: Die vierwöchige Revisionsfrist (§ 505 Abs 2 ZPO) begann damit am 17. August 2017 und endete nach 28 Tagen am 14. September 2017. (T5)
3 Ob 228/18b
Entscheidungstext OGH 19.12.2018 3 Ob 228/18b
Beisatz: Hier: Antrag nach § 508 ZPO. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0036272
JJR_19930608_OGH0002_0040OB00061_9300000_001
Rechtssatz für 1Ob510/95 6Ob180/17i
RS0086631
1Ob510/95; 6Ob180/17i
Auf die Einhaltung dieser Formvorschrift ist streng zu achten. Die erforderliche Notariatsaktsform kann auch durch den Gesellschaftsvertrag nicht abbedungen werden (vergleiche NZ 1990, 279).
Veröff: SZ 68/193
Beisatz: Der Gesellschaftsvertrag kann zwar ein Aufgriffsrecht vorsehen, nicht aber für den Fall der Ausübung die Einhaltung der Form ersetzen. Anderes würde nur dann gelten, wenn in der Aufgriffsklausel im Gesellschaftsvertrag bereits eine vollständige Einigung über die Abtretung von Geschäftsanteilen zu schon festgelegten Bedingungen stipuliert wäre. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0086631
JJR_19951017_OGH0002_0010OB00510_9500000_001
Rechtssatz für 4Ob99/99h 4Ob255/99z 6O...
RS0111866
4Ob99/99h; 4Ob255/99z; 6Ob180/17i
Umfaßt der Formmangel (§76 GmbHG) das Verpflichtungsgeschäft und das Verfügungsgeschäft für die Abtretung des Geschäftsanteiles, kann nicht auf Zahlung des Abtretungspreises geklagt werden.
Beisatz: Ein bereits bezahlter Abtretungspreis kann zurückgefordert werden (so bereits 1 Ob 519/90). (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111866
JJR_19990413_OGH0002_0040OB00099_99H0000_001
Rechtssatz für 6Ob150/08i 6Ob180/17i
RS0124080
6Ob150/08i; 6Ob180/17i
GmbHG §76 Abs1
Bei der Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist es - anders als bei Personengesellschaften des Handelsrechts - nicht möglich zu vereinbaren, dass der Anteil eines Gesellschafters dem anderen ohne weiteres zuwächst.
Beisat: Die Unzulässigkeit der Vereinbarung eines ipso iure-Übergangs eines Gesellschaftsanteils ist nicht auf den Fall des Todes eines Gesellschafters eingeschränkt. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124080
JJR_20080807_OGH0002_0060OB00150_08I0000_001