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Timestamp: 2016-10-27 09:11:01
Document Index: 73869728

Matched Legal Cases: ['Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64']

Der Beschwerdef�hrer wurde mit Verf�gung vom 24. August 2010 aufgefordert, dem Bundesgericht sp�testens am 14. September 2010 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Der Beschwerdef�hrer reagierte darauf nicht.
Weil der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde dem Beschwerdef�hrer mit Verf�gung vom 21. September 2010 die in Art. 62 Abs. 3 BGG gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis 11. Oktober 2010 angesetzt, um den Kostenvorschuss einzuzahlen, ansonsten auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werde.
Mit am 23. September 2010 beim Bundesgericht eingegangenen Fax teilte der Beschwerdef�hrer mit, er werde als Opfer einer Straftat keinen Vorschuss von Fr. 2'000.-- zahlen, zumal es ihm finanziell nicht m�glich sei.
Das Bundesgericht teilte dem Beschwerdef�hrer mit Schreiben vom 24. September 2010 mit, gem�ss Art. 62 BGG h�tten auch Opfer ei-nen Kostenvorschuss zu zahlen. Sein Fax k�nne als nachtr�gliches Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen werden. Ein solches Gesuch m�sse indessen eingehend begr�ndet und belegt werden. Der Beschwerdef�hrer erhalte Gelegenheit, seine aktuellen Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse sowie seine Lebenshal-tungskosten bis zum 15. Oktober 2010 umfassend darzulegen und zu belegen.
Am 11. Oktober 2010 ging per Fax des Beschwerdef�hrers eine "Aufstellung zur Verm�genslage" beim Bundesgericht ein. Da er gerade umziehe, k�nne er die Belege erst nachreichen. Daher mache er von seinem Recht Gebrauch, eine angemessene Zeit zur Vorbereitung einger�umt zu erhalten.
Eine Nachfrist gem�ss Art. 62 Abs. 3 BGG kann indessen nicht mehr erstreckt werden. Dazu kommt, dass ein Umzug f�r sich allein ohnehin keinen Grund f�r eine Fristerstreckung darstellt. Das sinngem�sse Gesuch um eine Nachfrist ist folglich abzuweisen. Die "Aufstellung zur Verm�genslage" enth�lt im �brigen keine hinreichenden Angaben zum aktuellen Einkommen des Beschwerdef�hrers, weshalb nicht davon ausgegangen werden kann, dass er bed�rftig ist. Da der Kostenvorschuss nicht bezahlt wurde, ist auf die Beschwerde androhungsgem�ss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil der Beschwerdef�hrer seine Bed�rftigkeit nicht nachwies. Folglich kommt auch eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.
Das Gesuch um Einr�umung einer Nachfrist wird abgewiesen.