Source: https://www.strafverteidiger-schueller.de/schwerpunkte/drogen-von-a-z/lsd-btmg-strafe-geringe-menge-fahrerlaubnis/
Timestamp: 2017-12-18 14:39:21
Document Index: 35824174

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 29', '§ 24', '§ 315', 'BGH', '§ 316']

LSD BtMG Strafe Geringe Menge Fahrerlaubnis - Bundesweite Mandatsübernahme: Betäubungsmittelrecht, Strafrecht, Führerscheinsachen
Bilder: Dr. Hofmann, Alexander Shulgin, Timothea Leary
LSD (Lysergsäurediethylamid,) ist eine der bedeutendsten und stärksten Betäubungsmittel in der Klasse der Halluzinogene. Es ist ein chemisch hergestelltes Derivat der Lysergsäure, die als Mutterkornalkaloid natürlich vorkommt. Lysergsäure wird auf Mutterkornpilz gefunden und wächst auf Roggen und anderem Getreide.
Bereits beim Konsum sehr geringer Mengen ruft es schon eine lang andauernde halluzinogene Wirkung hervor. Konsumenten nennen den durch LSD hervorgerufenen Rauschzustand (sog. „Trip“), der üblicherweise bis zu 12 Stunden lang anhält.
LSD ist in verschiedenster Form erhältlich. Man kann es in Form von Tabletten, Kapseln und flüssiger Form bekommen, am häufigsten aber in Form sog. „Pappen“ bzw. „Papers“.
Es handelt sich hierbei mit den unterschiedlichsten Motiven bedruckte Papierbögen, die von denen man kleine, quadratische Stücke (ähnlich der Größe eines Karos bei den üblichen Karopapier) herauslösen kann, die Bögen sind entsprechend perforiert.
Rund um diese Bögen hat sich eine Kunstform herausgefiltert, die sog. „Blotter – Art“, mit teilweise phantastischen Motiven, die nicht selten Reminiszenzen an eng mit LSD verknüpfte Personen wie dem „Erfinder des LSD“, Dr. Albert Hofmann oder in der Szene bekannte Personen wie dem Chemiker Alexander Shulgin (dessen Bücher „Tihkal“ und „Pihkal“ wohl zu den absoluten Klassikern in Kreisen chemisch bewanderter Personen zählen dürften) und dem LSD-Papst Timothy Leary (von dem 7 Gramm seiner Asche in den Weltraum geschossen wurden, aber das ist eine andere Geschichte) sind.
Blotter Artwork:
LSD ist geruch- und farblos, hat jedoch einen leicht metallischen Geschmack, den man durch den Konsum durch den Mund schmeckt.
Welche Inhaltsstoffe letztlich wirklich im als LSD verkauften Substanzen enthalten sind, ist wie bei allen illegal hergestellten (bzw. besser „abgemischten“) Substanzen nicht im Vorfeld erkennbar. Daher kommt es regelmäßig vor, dass der Konsum völlig unterschiedliche Auswirkungen hat, was vor allem bei zu schwachen Dosierungen zum Missbrauch führt. Oft gibt es auch Trägermaterialien die nicht unbedingt LSD, sondern andere halluzinogene Substanzen wie DOI, DOB, 25I-NBOMe, Bromo-DragonFLY, etc. enthalten, die auch bereits bei geringsten Mengen ähnlich wirken. Die Wirkungsdauer ist in vielen Fällen meist erhöht.
Typische Szenenamen für LSD sind:
Acid, Deep Purple, Löschpapier, Mikros, Pappen, Plättchen, Trip, Tickets
1938 wurde zum ersten mal Lysergsäurediethylamid, im Rahmen einer Forschung zum Mutterkorn, hergestellt. Aufgrund fehlender Erfolge wurde die Forschung erst 1943 fortgeführt. Während dieser Forschungen führte der Chemiker Albert Hofmann am 19. April 1943 einen Selbstversuch durch, indem er die psychoaktiven Eigenschaften des LSD zufällig (durch Kontamination und einer überraschend psychedelischen Radfahrt nachhause) entdeckt hat. Daraufhin wurde das LSD in der Medizin, besonders in der Psychiatrie und der Psychotherapie angewendet, z.B. bei schwer Krebskranken oder Alkoholikern. Zur Zeit des kalten Krieges wurde LSD sogar als Kriegswaffe genutzt. Ziel war es den Konsumenten auf diese Weise eine Gehirnwäsche verabreichen zu können. Aufgrund der Gefahr bei Überdosen wurde LSD 1971 in Deutschland als nicht verkehrsfähiger Stoff eingestuft und die Forschung an LSD-haltigen Therapeutika kam weitgehend zum Erliegen. Dennoch wurde es aufgrund der nicht vorhandenen Abhängigkeitspotenzial und der starken Toleranzbildung nicht als Droge eingestuft. 1980 hatte es gerade in der Techno-Szene seine Beliebtheit als Partydroge gefunden.
LSD kommt in Form von Tabletten, Kapseln oder in flüssiger Form vor. In seiner flüssigen Form wird das LSD auf saugfähiges Papier (sog. Tickets, Pappen oder Trips, die meist mit einem kleinen Bild bedruckt sind) gegeben, das dann gelutscht oder geschluckt wird. Die Kapseln werden in Wasser aufgelöst und das Wasser dann getrunken, wobei die Kapseln leer sind und die Hülle selbst aus LSD besteht.
LSD ist eins der stärksten Psychedelika, ein sehr starkes Halluzinogen. Die Wirkung von LSD ist nicht voraussehbar, da es sehr stark von der Dosis, von der Persönlichkeit des Konsumenten, seiner Stimmung, seinen Erwartungen und der Umgebung, in der er die Droge benutzt, abhängt (Set und Setting). Der Zeitraum bis die Wirkung einsetzt ist ebenfalls unterschiedlich. Grundsätzlich dauert es 30-90 Minuten. Sobald die Wirkung einsetzt, kommt es zu unterschiedlichen körperlichen und psychischen Effekten, die man hier nur grob anreißen kann. Wer sich tiefer mit der Materie beschäftigen will, dem sei das Buch „LSD - mein Sorgenkind: Die Entdeckung einer Wunderdroge“ von Albert Hofmann wärmstens empfohlen.
Gesteigerter Herzschlag und Blutdruck ( aufgrund der unterschiedlichen Wirkung kann es auch zu einem geringerem Herzschlag und Blutdruck kommen)
Schweißausbrüche oder Frösteln ( unabhängig vom Wetter)
Verschwimmen der Seheindrücke
Psychische Effekte („Trip“)
Halluzinationen die zur Bewusstseinserweiterung führen können.
Empfinden mehrerer verschiedener Gefühle zur selben Zeit
Intensive farbige und phantastische Halluzinationen, visuell und auditiv
b) Negativ beschriebene Effekte („bad Trip“)
Die Wahrnehmung seiner Selbst verändert sich
Beeinträchtigte räumliche- und Zeitwahrnehmung
Epfindungen vertauschen sich insgesamt. Der Konsument hat das Gefühl Farben hören und Klänge sehen zu können.
Dies führt zu Angst und Panik (Paranoia)
Aufgrund der langen Dauer (ca. 12 h) verspüren Konsumenten oft Verzweiflung und haben Angst vor Wahnsinn und Tod
Der Konsum von LSD hat sehr weitreichende und langanhaltende Nebenwirkungen. Selbst wenn man die Droge nicht mehr nimmt, also in keinem Rauschzustand ist, kann es zu sogenannten „Flashbacks“ kommen. So ein „Flashback“ findet plötzlich und in der Regel ohne Vorwarnung statt. Selbst ein Jahr nach dem letzten Rausch kann es zu solchen „Flashbacks“ kommen. Diese rufen meist einige Aspekte der Erfahrungen aus den sog. „Bad Trips“ hervor. „Bad Trips“ sind die Rauschzustände, die negative psychische Effekte hervorrufen und von Konsumenten oft als Horrortrip bezeichnet werden. Neben diesen können LSD-Konsumenten dauerhafte Psychosen, wie zum Beispiel schwere Depressionen oder Schizophrenie unterliegen. Obwohl LSD kein Abhängigkeitspotenzial besitzt, fühlen sich viele Konsumenten dazu bewegt die Droge wiederholt einzunehmen. Hier liegt eher eine Gewöhnung an die Auswirkungen der Droge vor, weshalb Konsumenten immer wieder und zu immer stärkeren Dosierungen greifen, um den Zustand der Berauschung zu erlangen. Zu körperlich bleibenden Schäden führt LSD jedoch nicht.
LSD ist in der Anlage 1 BtMG in der Bundesrepublik Deutschland aufgeführt. Somit ist es ein nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel. Folglich ist auch der Umgang ohne Erlaubnis grundsätzlich strafbar nach §§ 29 f. BtMG.
Zudem darf LSD aufgrund der Aufführung in Anlage 1 BtMG nicht verschrieben, nicht verabreicht und nicht zum unmittelbaren Verbrauch überlassen werden.
Welche Strafe genau zu erwarten ist richtet sich nach den Umständen. Unter bestimmten Umständen ist es möglich, dass bei einer geringen Menge zum Eigenkonsum wegen geringer Schuld und mangelndem öffentlichen Interesse das Verfahren schon vom Staatsanwalt eingestellt wird. Dies kann etwa der Fall sein, wenn man als Ersttäter z.B. mit zwei „Pappen“ erwischt wird.
Die nicht geringe Menge LSD(also die Menge, ab der es nach § 29 a BtMG mindestens 1 Jahr Freiheitsstrafe gibt) liegt bei:
einem Wirkstoffgehalt von 6 mg Lysergsäurediätthylamid (120 Dosen à 50 Mikrogramm oder 300 LSD-Trips)
LSD befindet sich nicht in der Liste der „berauschenden Mittel“in der Anlage zum StVG, weshalb der Konsument der trotz des Einflusses von LSD fahrtüchtig und unauffällig am Straßenverkehr teilnimmt, keine Ordnungswidrigkeit begeht.
Im Gegensatz zu Cannabis, Speed, o.ä. liegt also keine Ordnungswidrigkeit nach § 24 a StVG vor.
Eine mögliche Strafbarkeit nach § 315 c StGB bleibt hiervon unberührt (dies ist dann der Fall, wenn die betreffende Person ein Fahrzeug unter dem Einfluss von LSD oder anderer Substanzen geführt hat und hierbei Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutenden Wert gefährdet hat. Laut BGH ist dass dann der Fall, wenn es einen „Beinahe-Unfall“ gegeben hat, bei dem es nur dem glücklichen Zufall zu verdanken ist, dass nichts passiert ist, es also „gerade noch mal gut gegangen“ ist. Selbstredend ist die geforderte Gefahr stets gegeben, wenn es einen Unfall gegeben hat).
In diesem Fall gibt es Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren.
Auch ohne die konkrete Gefährdung der genannten Rechtsgüter droht ein Ermittlungsverfahren nach § 316 StGB (Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr), wenn man unter LSD-Einfluss ein Kraftfahrzeug geführt und rauschbedingt nicht in der Lage war, dies sicher zu führen. Hierbei wird von äußerlich auftretenden Umständen auf die Fahrunsicherheit geschlossen. Klar: Wer leichte Schlangenlinien fährt, weil er sich unter dem Einfluss von Lysergsäurediethylamid auf der interplanetarischen Spezialtrasse Richtung Alpha Centauri wähnt oder spontan auf der Straße erscheinenden Löcher umfährt, der muss halt damit rechnen, dass er auch mal angehalten wird. Sollte bei der Verkehrskontrolle dann das Gesicht des Polizisten auf dem Boden tropfen oder anderweitig komisch aussehen, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie vermutlich zu Recht Ärger bekommen.
Selbst beim erstmaligen Konsum von LSD (auch im privaten Bereich ohne Teilnahme am Straßenverkehr) die Fahrerlaubnis in Gefahr, wenn die Fahrerlaubnisbehörde hiervon „Wind“ bekommt. Häufig reicht der Behörde auch schon der bloße Besitz von LSD aus, um die Fahreignung ernsthaft in Frage zu stellen.
Neben dem Konsum von BtM nach dem BtMG können folgende Sachverhalte zu entsprechenden Überprüfungsmaßnahmen durch die Fahrerlaubnisbehörde (wenn nicht gleich Entzug der Fahrerlaubnis jedenfalls die Anordnung eines ärztlichen Gutachtens zur Überprüfung Ihres Konsumverhaltens) führen:
der Besitz von 10 g Cannabis oder mehr mit einem damit verbundenen Verdacht auf regelmäßigen Konsum – dies ist sehr häufig der Fall bei Growern, die vor Gericht auf
Anbau zum Eigenkonsum argumentieren. Die Fahrerlaubnis wird dann praktisch „geopfert“, um eine mildere Strafe im Gerichtsprozess zu erhalten.
Angaben des Betroffenen, die auf einen mehr als gelegentlichen Konsum hindeuten
Wiederholter Besitz von geringen Mengen Cannabis in einem überschaubaren Zeitraum und Verdacht auf regelmäßigen Konsum
Nachweis von gelegentlichen Konsum von Cannabis mit einem Verdacht auf Regelmäßigkeit
Besitz von anderen Drogen nach dem BtmG – also etwa LSD, MDMA, Kokain, Speed
Als Rechtsanwalt und Strafverteidiger helfe ich Ihnen gerne weiter, wenn Sie wegen LSD Probleme mit der Staatsmacht bekommen. Sei es mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft, dem Gericht oder wenn wie so oft der Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis in Gefahr ist. Wir versuchen dann, die Strafe bzw. die Rechtsfolgen so niedrig wie möglich zu halten.
Alexander Baumann (Mittwoch, 14 Oktober 2015 06:30)
Ich wüsste gerne was auf mich zukommt .. weil gestern am späten Nachmittag ich von einer Polizeistreife angehalten wurde, nach einem Urintest den ich zuvor abgelenht hatte und einer anschließenden Blutabnahme haben die beiden Beamten eine Hausdurchsuchung ohne gerichtlichen Beschluss vollzogen sie fanden einen einzigen Trip, etwa 0,5g bis 0,9g von einem Psychodelischen Pilzen darauf kommt noch dazu das die Beamten einen Elektroschocker bei mir in der Wohnung sichergestellt hatten .. bitte helfen sie mir ich weiß einfach nicht was ich nun tun soll doe Beamten haben mich solange gedrängt und aif mich eingeredet bis ich einwilligen musste weil sie mir mit schwerwiegende Konsequenzen gedroht haben und mit noch mehr Aufmerksamkeit der Staatsmacht .. alles geschah sozusagen unter Zwang und Einschüchterung der Beamten. Alles passierte so rasch .. die Beamten, so habe ich das Gefühl haben nur auf mich gewartet weil sie mir zuvor schon durch fast den halben Ort hinterher gefahren sind .. als ich ihnen quasi entkommen bin und ich nach dem einkaufen nach hause fahren wollte standen sie keine 20m nach der Ausfahrt vom parkplatz am Straßenrand.
RA Schüller (Mittwoch, 14 Oktober 2015 09:51)
Sie sind gerade noch ziemlich durch den Wind, das kann man verstehen, die Polizei hat sich mal wieder von der "besten" Seite gezeigt. Versuchen Sie erstmal, runter zu kommen. Strafrechtlich passiert da nicht viel, wenn Sie nicht gerade schon x Vorstrafen haben oder auf Bewährung sind. Einen Durchsuchungsbeschluss hätte es wahrscheinlich nicht gegeben seitens des Gerichts...und Gefahr in Vollzug? Mit welcher Begründung denn? Die Cops wussten das, haben Ihre Verunsicherung ausgenutzt und mit Ihnen ihr mieses Spiel gespielt, so wie das häufig der Fall ist. Und dann wir ein (man höre und staune) Trip gefunden und ein paar Psylos. Machen Sie sich keine allzugroßen Sorgen, ok? Wegen der Blutentnahme kann ich nichts sagen, weiß ja nicht, ob und was Sie konsumiert haben. Wegen des reinen Besitzes von LSD und Psilocybin Pilzen kommt es nicht direkt zum Entzug der Fahrerlaubnis. Aber ein ärztliches Gutachten wird die Behörde wohl anfordern. Insofern stellen Sie bitte jeglichen Konsum von BtM ein, bis das Gutachten vom Tisch und die Strafsache beendet ist. Das kann ein paar Monate dauern. Bei Strafverfahren sollten Sie generell einen Anwalt einschalten - zudem lassen Sie sich bitte im Vorfeld des ärztlichen Gutachtens beraten - dort gibt es ein paar Sachen, die man wissen sollte. Allzu offenes Plaudern aus dem Nähkästchen kostet dann schnell den Führerschein. Ich sagte es ja bereits, kommen Sie erstmal runter, Sie sind kein Schwerverbrecher, auch wenn die Polizei Sie wahrscheinlich so behandelt hat. Falls man Sie zu einer Anhörung einlädt bei der Polizei: Sie müssen und sollten dort nicht hingehen. Dort sollen nichts entlastendes, sondern nur belastendes Material gegen Sie gesammelt werden. Aus Ihrem eigenen Munde. Macht keinen Sinn. Insofern: Aussage verweigern, Rechtsanwalt einschalten. Das vermindert die Fehlerquote erheblich. Kopf hoch!
Sandra Stein (Donnerstag, 09 Juni 2016 18:58)
Hallo wurde von der Polizei rausgezogen Rheinland -Pfalz ,es wurde ein Urin und bluttest gemacht ,habe Amphetamin konsumiert 2 Tage vorher und haben 5 Trips gefunden ...Was erwartet mich :/...
Bukem (Freitag, 10 Juni 2016 11:12)
Das ist u.a von dem Ausgang des Bluttests und dem, was Du evt der Polizei schon gesagt hast abhängig. Zunächst erst einmal ein Verfahren wg des LSD Besitzes nach dem BtmG, dann wg Fahrens unter evt Btm Einfluss je anchdem eine Ordnungswidrigkeit oder sogar Vrkehrsstraftat und sicher ganz viel Ärger mit der Führerscheinstelle wg der zu klärenden Eignung als Führerscheininhaber. Deshalb bitte, weil Du da extrem viel falsch machen kannst und Dir viel mehr überflüssigen Ärger einhandel kannst. Schalte einen Anwalt ein ( einen besseren als Hr Schüller in dem Spezialgebiet wirst Du kaum finden), dann sehen wir weiter. Viel Glück!
Sandra Stein (Freitag, 10 Juni 2016 11:25)
Danke für die info...Gesagt habe ich nicht viel nur das ich paar Tage vorher konsumiert habe,amph..was ja der Urintest schon bestätigte und wegen den LSD nur das es LSD ist...Wo ist Herr Schüller tätig?bundesland
Bukem (Freitag, 10 Juni 2016 11:33)
ok, muss man sehen und sich die Akte anschauen. Herr Schüller sitzt in Bremen, ist aber bundesweit tätig
Sandra Stein (Freitag, 10 Juni 2016 12:08)
Habe Herr Schüller telefonisch kontaktiert!Danke
Privat (Dienstag, 22 November 2016 13:19)
Ich wurde dem letzt vor dem Clup mit 10x 250mg lsd streifen gefickt. ich habe schon 3 Btm eindräge, und wurde darauf hin mit genommen es wurde dann auch eine Zimmer durchsuchung gemacht wo nicht s gefunden wurde. dadurch das noch viele zusammen geknüllte scheine in meiner hose gefunden wurden hieß der verdacht auf handel. da der der mir die streifen gerade verkaufen wollte in seiner unterhose einen beutel mit sehr vielen illegalen sachen hatte ( er selber sass auch schon mal nen jahr ) ist das ganze natürlich ziemlich ausgeartet. da ich die pappen noch nicht angefasst hatte und er sie in einer allufolie bei einem kumpel verpackt hatte sind auf der follie nur seine abdrücke doch sie wurden bei mir gefunden. was würd denn jetzt passieren?
Bukem (Mittwoch, 23 November 2016 00:08)
@Privat: Du hast jetzt wenigstens ein Strafverfahren wg BtM-Besitz und evt auch Handel zu erwarten. Was das genau bedeutet, hängt auch von deiner Vorgeschichte ab, stehst Du unter Bewährung? Meld Dich bitte bei Herrn Schüller unter obiger Mail mit RückrufNr, wenn Du Hilfe brauchst
Saeed (Mittwoch, 07 Dezember 2016 09:34)
Bukem (Mittwoch, 07 Dezember 2016 23:44)
@Saeed: Hi, und nu?
Paul Baetke (Sonntag, 08 Januar 2017 13:57)
Hallo, ich wurde vor kurzem von der Polizei wegen meinem Scheinwerfer angehalten. Wurde dann aus dem Auto geholt stand dann ne halbe stunde mit den Beiden draußen und habe Gezittert, hatte nur dünnen Pullover, kurze Hose an und bin schon ein sehr dünner Mensch also kaum Fett wodurch ich natürlich schnell Friere.. Es wurde mir vorgeworfen durch die Test das ich wohl unter Cannabis stehe da ich diese durch mein zittern nicht zur Zufriedenheit der Polizisten erledigen konnte. Ich habe Natürlich alles abgestritten da ich ja nunmal wirklich nicht unter einfluss gefahren bin.! Sollte dann urintest machen der natürlich sagt ja, da es Wochenende war und ich am Freitag geraucht habe (warum sollte ich dann sonntag nicht wieder fahren?) wurde danach ein Bluttest gemacht, durch diesen soll angeblich bewiesen worden sein das ich dauerkonsument bin was ich aber garnicht bin.. Nun ist mein Führerschein weg und mir wurde ne mpu verordnet sofern ich den Führerschein wieder haben möchte. Ist das überhaupt rechtens das bei erstmaligen auffallen sofort der Führerschein flöten geht und einem unterstellt wird das man dauerkonsument ist ohne das dies der wahrheit entspricht? Ich Persönlich empfinde das schon als Verleumdung wenn ich als Junkie hingestellt werde von der Polizei bloß weil ich von vor tagen noch Rückstände im Blut hatte.
M (Montag, 09 Januar 2017 06:55)
Mir ist vorhin etwas sehr ähnliches passiert wie Paul.
Ich wurde angehalten, weil ich zu schnell unterwegs war. Die Polizisten kontrollierten unabhängig voneinander meine Augen die wiederum wohl komisch reagiert haben. Daher fragten sie nach einem Urintest. Da ich weder Alkohol trinke (auch nicht zu besonderen Anlässen) oder irgendwelche Drogen zu mir nehme und nichtmal rauche, hatte (und habe) ich natürlich nichts zu befürchten. Der Schnelltest zeigte dann Verdacht auf LSD an. Also ging es dann weiter zur Wache. Ich habe da eingewilligt, denn, wie gesagt, ich habe noch nie irgendwas genommen und in letzter Zeit auch keinerlei Medizin. Der Arzt entnahm mir dann Blut und machte mit mir noch ein paar weitere Tests. Bei einem davon musste ich mich fünfmal im Kreis drehen und dann auf einen Punkt starren. Die Augen sollten dann langsam nach wandern. Normale Zeit: 5-7 Sekunden. Meine Augen brauchten 15 Sekunden.
Hat da jemand mal Erfahrungen mitgemacht? Das ist vielleicht die falsche Stelle, weil sich hier eher Leute melden die was genommen haben, aber vielleicht ist ja dennoch jemand mal über sowas gestolpert?
Ich habe meinen Führerschein im übrigen wiederbekommen, darf nun aber laut der Beamten 24-48 Stunden kein Auto fahren, weil ich unter dem Verdacht stehe LSD konsumiert zu haben. Wirkte aber viel mehr wie ein Tipp, als ein tatsächliches Verbot.
Rechtsanwalt Schüller (Montag, 09 Januar 2017 12:51)
@Paul: Um das genau beurteilen zu können, müsste man den Fall genauer kennen und die AKte gesehen. Wenn fehlendes Trennungsvermögen und zumindest gelegentlicher Konsum vorlag, wird es in der Regel eng mit dem Thema Führerschein. Wann allerdings der jedenfalls gelegentliche Konsum vorliegt, darüber streiten die Geister. Klar ist: Wenn Du Sonntag erwischt wirst mit einem aktiven THC Wert von mindestens 1,0 ng/ml Blut und dann sagst, Du hättest letztmalig am Freitag geraucht, dann lieferst Du der Fahrerlaubnisbehörde alles frei Haus, was gebraucht wird...wegen der 6 Stunden Regel, habe auf meiner Homepage an anderer Stelle darüber geschrieben....
Allerdings rate ich immer dazu, die Sache rechtlich überprüfen zu lassen, da es sich um einen ziemlichen heftigen Grundrechtseingriff handelt.
@M: Wenn Sie noch niemals BtM genommen haben, sollte es auch keine weiteren Probleme geben, warum der Schnelltest dann angeschlagen hat, ist die andere Frage. Bitte melden Sie sich umgehend, falls sich doch LSD oder Abbaustoffe im Blut finden liessen. Interessant wäre mal zu wissen, welcher Schnelltest das gewesen ist, denn bis dato dachte ich, dass diese eben nicht auf LSD anschlagen und auch die Blutanalyse ist deutlich aufwendiger, wenn nach LSD gesucht wird...nicht uninteressant...wie gesagt...melde Dich gerne wieder, wenn es Probleme geben sollte.
Halli hallo (Dienstag, 31 Januar 2017 20:25)
LSD sollte geschmacklos sein, metallischer geschmack deutet auf RC's hin ;) insbesondere nbome mit denen leicht überdosiert werden kann (wohingegen das mit lsd fast unmöglich ist :D
lol (Dienstag, 14 Februar 2017 08:17)
Rechtsanwalt Schüller (Dienstag, 14 Februar 2017 10:17)
@Halli Hallo: Was meinst Du mit RC´s und "nbome"..bring mal bißchen Licht ins psychedelische Dunkel
Wizard (Freitag, 24 März 2017 09:37)
RC's sind Research chemicals und sollen die Wirkung der eigentlichen Substanz "kopieren"
Und sind meist eine Zeit lang legal
das sie zu Forschungen der Substanz angeboten werden und auf der Verpackung bzw. Der jeweiligen Seite wo man sie bestellen kann als nicht für den menschlichen Konsum beschrieben sind was aber nur zur Sicherheit für die Hersteller ist
Viele kommen sehr nah an die Wirkung der original Substanz ran wenn es um den psychedelischen Bereich geht... Weiß nicht ob ich hier Beispiele nennen kann??... Die zwei bekanntesten sind ALD-52 was es auch schon früher gab und angeblich auch von Hoffmann synthetisiert wurde damals war es auch unter dem Namen sunshine LSD bekannt dann gibt es noch P1-lsd das bis jetzt beste RC's...
Dieses nbome ist eines der wenigen psychedelischen Substanzen wenn nicht sogar das einzige das man überdosieren kann und es körperliche Wirkung zeigt bis hin zum Tod was sonst bei psychedelika nicht möglich ist
Nun zu meiner Frage: Macht es Sinn gegen eine MPU Verordnung rechtlich dagegen zu gehen wenn diese schon 6 Jahre zurück liegt damals war ich 19 und ziemlich unerfahren was das Rechtssystem angeht und die Polizei nutzte dies auch aus bei meiner Blutabnahme kam damals ein Wert von ca 0,9 nanogramm raus
Wizard (Freitag, 24 März 2017 09:40)
Anhang: Und das Lsd-25 einen leicht metallischen Geschmack hat stimmt eigentlich schon viele vergleichen den Geschmack auch mit dem von einer Batterie...
Rechtsanwalt Schüller (Freitag, 24 März 2017 14:12)
@Wizard: Gegen eine 9 Jahre alte Anordnung angehen? Das macht wenig Sinn. Der Führerschein wurde damals entzogen wegen 0,9 ng / ml THC? Es steht dann noch eine MPU an?
Danke für die Aufklärung in Sachen RC. Hätte ich bei einiger geistiger Anstrengung auch selber drauf kommen können.
positiv.vybz (Freitag, 14 April 2017 11:15)
ich hatte am 13.04 eine Hausdurchsuchung aufgrund einer beschwerde meiner Nachbarn, da es nach cannabis roch. Ich bin am 8.04 schon einmal kontrolliert wurden und hatte 2g cannabis dabei. Bei der Hausdurchsuchung fanden die cops ca. ein halbes Gramm MDMA, einen Joint und 6 Pappen. Bis vor dem 8.04 hatte ich keinerlei vorstrafen oder ähnliches. Meine Frage ist jetzt:
positiv.vybz (Freitag, 14 April 2017 11:17)
Ist mein Führerschein gefährdet dadurch?
Ich bin 19 Jahre alt und habe meinen Führerschein noch nicht will ihn aber jetzt machen.
Ulrich (Donnerstag, 11 Mai 2017 21:03)
Ich hatte mit einem Kollegen vor 2 Monaten insg. 100µg LSD konsumiert.
Leider ist dies der Polizei aufgefallen, jedoch ist nicht mehr als die eigene Aussage bei der Polizei bekannt und ich habe jetzt (weil ich eine Aussage vor der Polizei gemacht habe) eine Vorladung bekommen als Schuldiger. Was genau erwartet mich jetzt? Bin noch nie Aufgefallen oder habe sonst irgendwas mit der Polizei am Hut gehabt. Wir haben es nur mal Ausprobiert und haben uns auch entschieden, diese Erfahrung nicht nochmal zu machen.
Sollte ich zur Vorladung kommen und dies auch einfach so Schildern, wie es ist, denn wie ich hier gelesen habe sind µg doch noch eine sichere Seite.
David Richter (Montag, 15 Mai 2017 18:22)
Hallo , ich wurde am Samstag bei einer Razzia in einem Club mit einer nicht mal halben xtc Pille erwischt einen drogentest haben sie nicht gemacht . Mit was für einer Strafe muss ich rechnen bzw ist der Führerschein in Gefahr?
Ich wohne in Bayern . MfG David Richter
Hanna (Samstag, 24 Juni 2017 14:40)
Hallo, ist es jetzt raus ob LsD wirklich bei einer Straßenkontrolle also Schnelltest nachgewiesen werden kann? Danke
Rechtsanwalt Schüller (Montag, 26 Juni 2017 13:31)
@Hanna: Soweit mir bekannt springen die üblichen Schnelltests darauf nicht an.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass es eine klasse Idee ist, verpappt durch die Gegend zu fahren. Konsum von LSD macht jedenfalls aus Sicht der Fahrerlaubnisverordnung und den Begutachtungsleitlinien ungeeignet zum Führen von KFZ. Wenn Sie das öfter nehmen sollten und sich gerade in der Partyphase befinden, lassen Sie das mit dem Autofahren. Drogen nehmen ist ok, kann jeder selber entscheiden wo er sich hinbeamt. Aber bitte dann konsequent auf das Auto verzichten. Auch wenn paar Tage dazwischen liegen.
@David Richter: Strafrechtlich wird es vermutlich eingestellt, wenn es das erste mal war, fahrerlaubnisrechtlich wird es auf ein ärztliches Gutachten hinauslaufen, die direkte Entziehung ist unwahrscheinlich, wenn der Konsum nicht eingeräumt wurde.
@Ulrich: Sorry, dass ich jetzt erst schreibe - ist irgendwie durchgerutscht. SIe brauchen und sollten nicht zur polizeilichen Vernehmung gehen. Allerdings: Wenn die Fahrerlaubnisbehörde Wind bekommt von der Aussage, dass Sie LSD tatsächlich konsumiert haben, dann kann sie die Fahrerlaubnis entziehen. Wenn diese wichtig ist, melden Sie sich bitte zeitnah bei mir, so dass wir Sie mittels Screeningprogramms und einem Verkehrspsychologen so weit kriegen, dass die Entziehung noch abgewendet werden kann.
Rechtsanwalt Verkehrsrecht Bremen (Montag, 26 Juni 2017 13:33)
@Positiv: Nehme mal an, dass der Jungendrichter ein paar warme Worte sagen wird, ein paar Sozialstunden wird es vermutlich geben. Was die entscheidendere Frage ist: Was passiert mit dem Führerschein: Und auch hier wird die Behörde mindestens ein ärztliches Gutachten anordnen, bei dem einiges zu beachten ist. Ich helfe da gerne, melden Sie sich bitte bei Bedarf.
andi (Montag, 03 Juli 2017 18:28)
Habe scheisse gebaut, habe während eines Verfahrens wieder Drogen bestellt...erst war das verfahren wegen Cannabis nicht geringe menge und jetzt kommen noch mdma und Ketamin dazu in normaler menge. Gibt es noch Aussicht auf Bewährung hatte mal vor 10 Jahren schon was wegen einem Joint... wurde gegen Auflage fallen gelassen
Rechtsanwalt Strafrecht (Dienstag, 04 Juli 2017 17:04)
Ist das Verfahren wegen Cannabis in nicht geringer Menge noch aktuell oder bereits abgeschlossen? Mit anderen Worten: Sind Sie auf Bewährung?
Andi (Dienstag, 04 Juli 2017 21:44)
@RA das ist noch aktuell, ich bin nicht auf bewährung und nicht vorbestraft. jetzt allerdings blöderweise 2 mal straffällig geworden. die erste tat liegt 2 jahre zurück und jetzt während den verhandlungen halt wieder. hab mich schon um eine therapie stelle gekümmert freiwillig. hoffe ich darf da bald anfangen
David (Donnerstag, 27 Juli 2017 10:51)
Wurde mit 2x LSD im Besitz erwischt, jedoch kein Konsum angegeben. Muss ich bei der Polizei aussagen wenn ich vorgeladen werde, oder soll ich die Aussage verweigern? Muss ich da überhaupt erscheinen, oder kann ich die Vorladung einfach ignorieren und nicht hingehen?
Rechtsanwalt Strafrecht (Freitag, 28 Juli 2017 17:04)
@David: Nicht zur Polizei gehen - KEINE Aussage machen. Konsum von harten Drogen einstellen. Ist mit einem äG zu rechnen.
Mr. D (Freitag, 25 August 2017 20:07)
eine kleine Frage. Wurde auf dem Weg in die Schweiz vom Zoll kontrolliert. War Mitfahrer in einem Reisebus. Es war an der Grenze Deutschland und Deutscher Zoll. Bin straffrei.
12 lsd Blättchen
2 g speed
Ca. 8g Cannabis
0,3 g Kokain
5 Extacy Pillen
was könnte auf mich zukommen? Kann jemand helfen?
Mr.D (Montag, 28 August 2017 08:16)
Und wie sieht es mit der Fahrerlaubnis aus, droht mir ein Entzug dieser?
Klaus (Mittwoch, 30 August 2017 02:16)
Angenommen, es kommt während meines LSD-Trips zu Komplikationen, z.B. ich habe einen Unfall (nicht unbedingt mit dem Auto) oder erleide eine Substanzinduzierte Psychose, auf jeden Fall so dass ich nachher im Krankenhaus lande. Dann denke ich wird es relativ schnell klar dass ich ein bisschen verstrahlt war.
Kann dann meinen Tripsittern bzw. den anwesenden Kumpels rechtlich irgendetwas drohen? So in Richtung Beihilfe zur Straftat oder unterlassene Hilfeleistung weil sie mich nicht davon abgehalten haben erst in die Situation zu kommen?
Fraddel (Donnerstag, 31 August 2017 19:59)
Ein guter Bekannter hatte vor einigen Monaten eine Erfahrung mit dem LSD-Analog 1P-LSD, welche im Krankenhaus endete. Dort hat er der Polizei wahrheitsgemäß berichtet was er konsumiert hat und das er noch etwas davon besitzt. Nachdem die Polizei ihn freundlicherweise nach Hause brachte und seine Wohnung durchsuchte (Dabei wurden die 9 übrigen Pappen à 100µg ausgehändigt und mein bekannter wurde dazu gedrängt seine heißgeliebte Krautmühle mit dem Hammer kaputt zu schlagen - sonst wurde nichts gefunden), wurde ihm klar das Ehrlichkeit nicht immer der beste Way to go ist.
Nun ist es so, dass genanntes LSD Analog nicht unter das Btmg fällt und er auch sonst nichts illegales getan hat. (oder?)
Allerdings hat er gerade Post gekriegt in der die Polizei folgendes behauptet: "Anhand eines Gutachtens konnte neben 1P-LSD auch LSD nachgewiesen werden. Geben Sie den Verstoß zu?"
Wie sollte der Gute jetzt weiter verfahren? Und mit was für einer Strafe hätte er zu rechnen wenn es zu einer Verurteilung käme?
Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 28 September 2017 16:47)
@Mr. D: Strafrechtlich wird es keine Einstellung geben, mit Glück landen Sie unter einer Eintragung ins Führungszeugnis. Bei Ihnen wird aber mit Sicherheit die Fahrerlaubnisbehörde ein ärztliches Gutachten fordern. Und dabei ist es gut, wenn kein Konsum von harten Drogen nachgewiesen werden kann. Sinnvoll könnte schon jetzt sein, ein Abstinenzprogramm auf Drogen zu starten bei TüV o.ä. . Das Straf- und das Fahrerlaubnisverfahren sind hier miteinander verquickt, wenn Sie im Strafverfahren Besitz zum Eigenkonsum einräumen (was sinnvoll ist, wenn man dem Vorwurf des Handeltreibens entgehen will), dann wird es fahrerlaubnisrechtlich schnell eng. Die Abstinenznachweise können auch im Strafverfahren strafmildernd wirken und sind immer gerne gesehen. Ich rate dazu, dass Sie sich um anwaltliche Hilfe bemühen und zwar schnellstmöglich.
Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 28 September 2017 16:52)
@Fraddel: Keine Äußerung gegenüber der Polizei machen, solange 1P-LSD nicht in den Anlagen I - III des BtMG zu finden ist, solange ist der Besitz nicht strafbar. Jedenfalls nach meiner Leseart. Auf das Schreiben der Polizei würde ich dann aber doch reagieren und mal einen Anwalt prüfen lassen, ob das nur ein Trick der Polizei ist. Dafür braucht man Akteneinsicht und kommt damit an die Laborbefunde. Wegen der Verbindungen zum Fahrerlaubnisrecht und der Gefahr der Anordnung von ärztlichen Gutachten durch die Fahrerlaubnisbehörde rate ich in solchen Fällen immer dazu, schnell die Akten einzusehen.
Dima (Donnerstag, 12 Oktober 2017 13:13)
Wurde an der Tschechischen Grenze ohne Pass in Bus erwischt.
bei der Untersuchung wurden bei mir 1+(3/4) Pappen jeweils 300mkg vermutlich von einer Modifikation gefunden.
der Polizist war bestimmt schlecht gelaunt, wollte mich unter Paragraph 30 BtMG hinein drücken. hat nach Waffen und viel Drogen gesucht, und hat nur was ich beschrieben habe gefunden.
da ich viele echte Medikamente dabei hatte, habe ich gesagt, es sei vermutlich auch ein Medikament.
Dima (Donnerstag, 12 Oktober 2017 13:14)
also mit 1+(3/4) habe ich "eine plus drei viertel" gemeint.
Rechtsanwalt Schüller (Donnerstag, 12 Oktober 2017 16:32)
@Dima: Aussage verweigern. Strafrechtlich wird´s vermutlich eingestellt, wenn Sie nicht schon weitere Verstöße begangen haben. Die Fahrerlaubnisbehörde wird ein ärztliches Gutachten anfordern, ziemlich sicher sogar...
Dima (Donnerstag, 12 Oktober 2017 18:14)
@Rechtsanwalt Schüller danke für die Info. ich habe zum Glück hat kein Führerschein. und Zuhause habe ich entdeckt, dass sie mir nichts weggenommen haben. ich vermute die haben viel mehr bei mir zu finden erwartet, wenn ich mich an ihre Fragen erinnere und es mit dem jeweiligen Gesetz und Info auf Ihrer Seite Vergleiche.
Hexy (Freitag, 03 November 2017 17:36)
Ein Freund von mir wurde mit einem mir bekannten Kollegen zusammen auf der Nature One mit 2280 E's & ca 100 Pappen hoch genommen.
Naja beide sind vorbestraft wie ich weiß, der Kollege ist seit einiger Zeit draußen auch wenn er vermutlich seine Bewährung in Kombination mit der neuen Strafe gerechnet bekommt. Er allerdings sozusagen erst das zweite mal aufgefallen ist. Der Freund ist allerdings schon das dritte mal dran. Er ist auch der eigentliche Strippen zieher... Natürlich versucht bei der Menge jeder seinen eigenen Kopf aus der Stippe zu ziehen, es kommt da eh auf die Glaubwürdigkeit an...naja zumindest größtteils... mich würde allerdings interessieren was die Jungs jetzt so an Strafe erwartet.
Bukem (Sonntag, 05 November 2017 16:56)
@Hexy: Ohne genaue Aktenkenntnis ist das schwer zu sagen, klingt aber alles andere als vorteilhaft für die Herren.
Guck hier mal rein: https://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/__30a.html
Ob da noch mehr Tatbeteiligte involviert sind, weiß ich nicht, jedes mitgeführte Messer würde schon für den Absatz 2 reichen. Da sind wir dann bei einer Freiheitsstrafe von mindestens 5 Jahren. Die erneute Straffälligkeit ist für beide deutlich strafschärfend, der Kollege mit der anscheinend noch offenen Bewährung kriegt das zu der alten Strafe noch drauf.
Immerhin wird bei sowas wenigstens ein Pflichtverteidiger gestellt, kompetentere Hilfe gibts hier von Herrn Schüller.
Tobias (Montag, 11 Dezember 2017 10:27)
Ich wurde gestern bei einer Polizeikontrolle positiv auf THC und Amph getestet. Habe dann einer Hausdurchsuchung eingewilulligt und die Beamten fanden 10 Zettel LSD, ca einen Pilztrip und ca 1 Gramm DMT. Ich mache mir Sorgen um eine Freiheitstrafe da LSD als Harte Droge eingestuft wird. Könnte mir jemand eine Einschätzung bezuglich der mir erwarteten Strafe geben?