Source: https://www.bildungsportal-dithmarschen.de/fuer-betriebe-1009.html
Timestamp: 2019-03-27 00:43:12
Document Index: 312123184

Matched Legal Cases: ['§ 243', '§ 245', '§ 235', '§ 236', '§ 236', '§ 235', '§ 236', '§ 2', '§ 235']

für Betriebe - Bildungsportal Dithmarschen
Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten in der Ausbildungsphase
Es gibt Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten, die Betriebe in der Ausbildungsphase unterstützen. Hier einige Informationen dazu...
ein Flyer steht hier zum download bereit
Programm zur Sicherung des Ausbildungserfolges
Auszubildende, die ihr Ausbildungsziel wegen Schwierigkeiten in der Berufsschule eventuell nicht erreichen
Die Jugendlichen werden in einer abH-Maßnahme drei bis acht Stunden pro Woche bei einem Bildungsträger unterstützt durch:
Hilfestellung beim Erlernen von Fachtheorie und -praxis
ergänzenden Unterricht zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten
Agentur für Arbeit rechnet die Kosten direkt mit dem Bildungsträger ab
abH kann auch in Anspruch genommen werden, wenn die Jugendlichen Probleme während einer Einstiegsqualifizierung haben
Agentur für Arbeit übernimmt die Kosten
bei der Berufsberatung der örtlichen Arbeitsagentur
durch die Jugendlichen oder den Betrieb, falls dieser den Erfolg der Ausbildung gefährdet sieht
.(Flyer)
Informationen zur ausbildungsbegleitende Hilfen in Dithmarschen sind hier zu finden.
Vermittlung von Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz in ein Langzeitpraktikum
unversorgte Jugendliche, die keine Ausbildungsstelle haben oder keine weiterführende Schule besuchen
das Unternehmen eignet sich als Ausbildungsbetrieb
die Auszubildenden besuchen die Berufsschule
zur Entlohnung der/des Jugendlichen erhält der Betrieb eine monatliche Förderung in Höhe von 216 Euro
die Bundesagentur für Arbeit erstattet die Vergütung und die Sozialversicherungsbeiträge
Der Betrieb schließt mit der Praktikantin bzw. dem Praktikanten einen EQ-Vertrag ab, der auch die Höhe der Vergütung festlegt.
Bestehende betriebliche Tarifverträge, die die Bezahlung eines Praktikums regeln, müssen eingehalten werden. Die Förderhöhe der Agentur für Arbeit beträgt auch dann maximal 216 Euro.
Beginn der EQ meistens zum 1. Oktober
Laufzeit mindestens sechs und höchstens zwölf Monate
mögliche Anerkennung von sechs Monaten des Praktikums auf die Ausbildungszeit
durch den Betrieb beim Arbeitgeber-Service (AGS) der Agentur für Arbeit
Unterstützung von Betrieben, die sich bei der dualen Ausbildung, Berufsausbildungsvorbereitung (nach dem Berufsbildungsgesetz) sowie Einstiegsqualifizierung engagieren (gemäß § 243, Abs. 2, SGB III)
die Chance förderungsbedürftiger Jugendlicher auf einen Ausbildungsplatz soll erhöht werden
Betriebe mit bis zu 500 Beschäftigten, die förderungsbedürftige Jugendliche ausbilden (gemäß § 245, SGB III)
Betriebe, die zum ersten Mal oder nach einer längeren Pause wieder ausbilden möchten
Förderungsbedürftig sind lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche, die aus persönlichen Gründen ohne Unterstützung keine Ausbildung beginnen oder fortsetzen können.
Sozial benachteiligt sind zum Beispiel Jugendliche mit Migrationshintergrund und schlechten Sprachkenntnissen sowie Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen.
Die Agentur für Arbeit prüft jeden Einzelfall.
Förderungsfähig sind Maßnahmen zur Unterstützung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern bei administrativen und organisatorischen Aufgaben, die zur betrieblichen Ausbildung gehören. Bildungsträger setzen für die Bundesagentur für Arbeit folgende Module um:
Modul 1: Unterstützung zur Schaffung der Ausbildungsvoraussetzungen (z. B. Unterstützung bei der Zulassung als Ausbildungsbetrieb)
Modul 2: Prüfung der Berufseignung der Jugendlichen für die Ausbildungsplätze
Modul 3: Unterstützung nach Vertragsabschluss (z. B. bei der Organisation von ausbildungsbegleitenden Hilfen)
Bundes- oder Länderprogramme wie „JOBSTARTER – Für die Zukunft ausbilden“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sollen vorrangig eingesetzt werden.
durch den Betrieb bei der zuständigen Agentur für Arbeit
Ausbildungsförderung von Jugendlichen mit Behinderung bzw. Schwerbehinderung (§ 235a, § 236, SGB III)
Jugendliche unter 25 Jahren mit einer Behinderung, die ohne Förderung keinen Ausbildungsplatz bekommen würden (§ 236, SGB III)
Jugendliche mit einer anerkannten Schwerbehinderung (§ 235a, Abs.1-2, SGB III)
Jugendliche mit Lernbehinderung (z. B. in Förderschulen) oder körperlicher Behinderung, die bei der Arbeitsagentur als Rehabilitanden gemeldet sind (§ 236, SGB III)
Als behindert gilt (§ 2, Abs. 1, SGB IX), wer aufgrund von körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen bei der Teilhabe am Leben eingeschränkt ist. Die Behinderung muss länger als sechs Monate dauern und von der Arbeitsagentur anerkannt sein. Diese Jugendliche werden Rehabilitanden genannt.
Bei Jugendlichen mit einer schweren Behinderung muss der Grad der Behinderung wenigstens 50 (Prozent) betragen. Dies muss vom zuständigen Versorgungsamt anerkannt sein, damit die Förderung greift (§ 235a, Abs.1-2, SGB III).
Auch Jugendliche mit einem Behinderungsgrad von 30 oder 40 (Prozent) können von der Agentur für Arbeit als gleichgestellt anerkannt werden und somit die Fördermöglichkeiten genauso nutzen, wie die Zielgruppe mit einer schweren Behinderung.
abhängig vom Grad der Behinderung und den vorliegenden Einschränkungen
wird von der zuständigen Agentur für Arbeit festgelegt
kann zwischen 60 bis 80 Prozent der monatlichen Ausbildungsvergütung im letzten Ausbildungsjahr inklusive des darauf entfallenden Arbeitgeberanteils an der Sozialversicherung betragen
kombinierbar mit der Förderung nach Aktion 5 (vgl. Kapitel 4.6)
gilt für die Dauer der Ausbildung in einem Ausbildungsberuf
Werden Menschen mit einer schweren Behinderung nach einer abgeschlossenen Ausbildung vom Betrieb oder einem anderen Unternehmen übernommen, kann ein Eingliederungszuschuss von bis zu 70 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts für ein Jahr gewährt werden.
durch den Betrieb beim Rehabilitations- und Schwerbehinderten-Team der zuständigen Agentur für Arbeit.
Unterstützung durch die Integrationsfachdienste
Wir erheben mit den dargestellten Angeboten keinen Anspruch auf Vollständigkeit.