Source: https://premium.grundeigentum-verlag.de/doremi/urteile/-8
Timestamp: 2020-07-06 19:42:31
Document Index: 216930036

Matched Legal Cases: ['Art. 21', '§ 11', 'Art. 21', '§ 11', '§ 121', 'Art. 21', '§ 11', '§ 121']

a) Ein Kaufvertrag, der weder zur Eintragung der beabsichtigten Auflassung noch zu einem Eintragungsantrag oder auch nur zur Eintragung einer Vormerkung geführt hat, steht der Restitution nach Art. 21 EV gemäß § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 VZOG nicht entgegen (Fortführung von BVerwG, NJW 1995, 1508 = ZOV 1995, 208).
b) Die Rechte und Pflichten aus einem Kaufvertrag, der die Restitution nach Art. 21 EV gemäß § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 VZOG nicht ausschließt, gehen nicht auf den Restitutionsberechtigten über.
c) § 121 Abs. 6 SachenRBerG ist auf den Fall entsprechend anzuwenden, daß ein Kauf nach dem Gesetz über den Verkauf volkseigener Gebäude vom 7. März 1990 (GBl. I S. 157) an der Restitution des Grundstücks nach Art. 21 EV scheitert (Fortführung von Senatsurt. v. 19. März 2004, V ZR 214/03 ZOV 2004, 129 = VIZ 2004, 374).
V ZR 63/04
VZOG § 11; SachenRBerG § 121 Abs. 6
ZOV 2005, 27