Source: https://www.winter-m-consulting.at/health-safety/
Timestamp: 2020-04-01 01:30:13
Document Index: 51644484

Matched Legal Cases: ['§ 79', '§ 81', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 6', '§ 14', '§ 3', '§ 7', '§ 4', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 7', '§ 5', '§ 7', '§ 7', '§ 5', '§ 74', '§ 74', '§ 74', '§ 92', '§ 74', '§ 9', '§17', '§18', '§19', '§ 20', '§ 21']

HEALTH & SAFETY - Winter Management Consulting
HEALTH & SAFETYadmin2020-02-08T00:25:49+00:00
Es liegt naturgemäß im unternehmerischen Interesse, Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, die Fehlzeiten verursachen können, zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) und weitere gesetzliche Vorgaben verfolgen ebenfalls dieses Ziel.
Die WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH mit Ihren erfahrenen Beratern bietet Unternehmen unterschiedlichster Branchen – von KMU bis hin zu global operierenden Konzernen – ein umfangreiches Beratungsangebot in den Bereichen Health & Safety, Legal Compliance Management und Risk Management.
Betriebsarzt – Arbeitsmedizinische Betreuung
Außerbetrieblicher Laserschutzbeauftragter
(LSB) gemäß ÖNORM S1100
Industriebprojektberatung
& Bauliche Generalplanung
Notfall-, Räumungs-
und Evakuierungskonzepte
MitarbeiterInnen Unterweisung
Ziel und Zweck von Legal Compliance Audits
Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz rücken zunehmend in den Mittelpunkt. So fordern beispielsweise die EN ISO 14001, EN ISO 50001 und die OHSAS 18001 jeweils in Kapitel 4.3.2 bzw. 4.4.2 die Einhaltung rechtlicher Verpflichtungen und in Kapitel 4.5.2 bzw. 4.6.2 eine Bewertung der Einhaltung von Rechtsvorschriften.
Mit Hilfe von Legal Compliance Audits (LCA) reduzieren Geschäftsführer und beauftragte Personen im Unternehmen, die für die Einhaltung der gesundheits-, umwelt- und arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen verantwortlich sind, Ihr persönliches Haftungsrisiko.
Ein weiterer Vorteil des Legal Compliance Audit ist das Aufzeigen von Stärken, Schwächen und Potentialen der Organisation. Eine regelmäßig Durchführung von Legal Compliance Audits ermöglicht eine Reduzierung von Arbeitsunfällen und Umweltschäden.
Schritte zur Rechtssicherheit
Ein Legal Compliance Audit wird generell in 3 Schritten durchgeführt. Den Anfang macht eine speziell auf das Unternehmen abgestimmte Analyse der Unternehmensstruktur. Auf Basis dieser erfolgt die Durchführung der Überprüfung der einzuhaltenden einschlägigen Rechtsvorschriften und Pflichten. Den Abschluss bildet die Auswertung wobei das Ergebnis entsprechende dargestellt wird.
Schritt 1: Analyse der Unternehmensstruktur
Grundlage für die Analyse der Unternehmensstruktur bilden firmenspezifische Dokumente wie z.B. Rechtskataster, Bescheide, Anlagenkataster und Liste der Beauftragten. Weiters werden Vorgaben aus den jeweiligen Rechtsvorschriften in den Bereichen Umwelt und Arbeitssicherheit in Form von Checklisten abgefragt. Auf diese Art und Weise wird der betriebliche Ist-Zustand erfasst und der Prüfungsumfang in Rahmen eines Auditplanes individuell festgelegt.
Schritt 2: Durchführung des Legal Compliance Audits
Die Einhaltung dieser Rechtsvorschriften wird vor Ort im konkreten, betrieblichen Alltagsablauf abgefragt. Die Durchführung erfolgt sowohl durch Begehungen vor Ort als auch durch Workshops und Interviews. So werden relevante Gesetze mit Führungskräften und beauftragten Personen diskutiert. Der Fokus liegt dabei, auf den Aufgaben und Pflichten für das Unternehmen, die aus den inhaltlichen Vorgaben resultieren. Weiters nehmen die Experten der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH Einsicht in die Anlagen- und Betriebsdokumentation. Auch die regelmäßig in Intervallen durchzuführenden technischen und stoffbezogenen Prüfungen werden wie das Beauftragten Wesen oder Abfallmanagement auf rechtliche Relevanz untersucht.
Das Resultat des Legal Compliance Audits wird in einem abschließenden Bericht zusammengefasst und erläutert und die Einhaltung der einschlägigen rechtlichen Verpflichtungen dargestellt. Mittels eines Maßnahmenplans wird dargestellt, ob und wo genau Handlungsbedarf im Unternehmen besteht und nach Priorität Verbesserungsmöglichkeiten und Empfehlungen aufgezeigt.
Unsere Dienstleistung beinhaltet eine Überprüfung vor Ort mit nachfolgender Bewertung und Präsentation der Ergebnisse. Zusammen mit den Verantwortlichen analysieren wir die Abläufe, um die wesentlichen gesetzlichen Bestimmungen zu ermitteln. Anhand des Legal Compliance Audits zeigen wir Ihnen, welche weiteren Maßnahmen zur Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen notwendig sind.
Sichtung relevanter Dokumente und Bescheide.
Planung und Durchführung des Legal Compliance Audits.
Ermittlung der standortbezogenen Rechtsvorschriften.
Personenorientierte Zuordnung der Plichten.
Feststellung, inwieweit die gesetzlichen Bestimmungen im Unternehmen eingehalten werden.
Evaluierung – Ermittlung und Beurteilung der Gefahren (nicht Erstevaluierung).
Arbeitsmediziner (AMed) / Betriebsarzt – Arbeitsmedizinische Betreuung
Jeder Arbeitgeber ist nach §§ 79 ff ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), BGBL. Nr. 450/1994 in der gültigen Fassung in Österreich und gemäß ähnlichen Gesetzen und Verordnungen in den Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) verpflichtet, eine Arbeitsmediziner (AMed) für das Unternehmen zu bestellen, unabhängig davon wie viele ArbeitnehmerInnen im jeweiligen Unternehmen beschäftigt sind. Der erforderliche Umfang der Tätigkeit des Arbeitsmediziners im Unternehmen ist abhängig von den betrieblichen Verhältnissen und Gefahren, umfasst mindestens aber das Ausmaß der gesetzlich vorgeschriebenen Mindesteinsatzzeit.
Umfang der arbeitsmedizinischen Betreuung
Die arbeitsmedizinischen und betriebsärztlichen Partner der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die gesetzlichen Aufgaben des Arbeitsmediziners (AMed) und stellen zur Erfüllung der arbeitsmedizinischen Aufgaben gemäß Arbeitnehmerlnnenschutzgesetz für die jeweilige erforderliche Präventionszeit eine entsprechende arbeitsmedizinische Betreuung in der Arbeitsstätte des Auftraggebers sicher.
Die arbeitsmedizinischen und betriebsärztlichen Betreuung durch die Partner der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH beinhaltet insbesondere die Beratung des Auftraggebers (Arbeitgebers), der ArbeitnehmerInnen, der Sicherheitsvertrauenspersonen und der Belegschaftsorgane in der Arbeitsstätte auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin.
Die arbeitsmedizinischen und betriebsärztlichen Partner der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH sind bei der Ausübung und Anwendung ihrer Fachkunde weisungsfrei (Verfassungsbestimmung). Die Betreuung erfolgt, soweit notwendig, in den Räumen der vertragsgegenständlichen Arbeitsstätte des Auftraggebers.
Aufgaben des Arbeitsmediziners (AMed) / Betriebsarztes
Beratung und Unterstützung des Arbeitgebers in Angelegenheiten gemäß § 81 Abs. 3.
Ermittlung und Untersuchung der Ursachen von arbeitsbedingten Erkrankungen und Gesundheitsgefahren sowie die Auswertung dieser Ermittlungen und Untersuchungen.
Beratung der Arbeitnehmer, der Sicherheitsvertrauenspersonen und der Belegschaftsorgane in Angelegenheiten des Gesundheitsschutzes, der auf die Arbeitsbedingungen bezogenen Gesundheitsförderung und der menschengerechten Arbeitsgestaltung,.
Arbeitsmedizinische Untersuchung von Arbeitnehmern bis zum Höchstausmaß von 20% der für sie festgelegten jährlichen Präventionszeit.
Durchführung von Schutzimpfungen, die mit der Tätigkeit der Arbeitnehmer im Zusammenhang stehen.
Unterstützung bei der Planung von Arbeitsstätten und bei der Einführung von Arbeitsverfahren und Arbeitsstoffen.
Die erfahrenen arbeitsmedizinischen und betriebsärztlichen Partner der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die arbeitsmedizinische Betreuung für alle Standorte Ihres Unternehmens und unterstützen Sie durch jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Arbeitsmedizin und als Betriebsärzte.
Außerbetrieblicher Laserschutzbeauftragter (LSB) gemäß ÖNORM S1100
Jeder Arbeitgeber ist nach §§ 4 und 5 der Verordnung für optische Strahlung (VOPST) bzw. gemäß §§ 4 und 5 des ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), BGBL. Nr. 450/1994 in der gültigen Fassung in Österreich und gemäß ähnlichen Gesetzen und Verordnungen in den Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) verpflichtet, die Gefährdungen am Arbeitsplatz, die von optischer Strahlung ausgehen, zu erheben und zu beurteilen. Weiters sind gemäß § 7 VOPST und § 4 ASchG Maßnahmen zur Reduktion der Gefährdungen am Arbeitsplatz festzulegen und die betroffenen MitarbeiterInnen regelmäßig gemäß § 6 VOPST und § 14 ASchG zu unterweisen.
In Österreich ist die Benennung eines LSB nicht gesetzlich vorgeschrieben, es muss jedoch im Betrieb das notwendige Fachwissen vorhanden sein, um die Gefahren der Laseranwendung beurteilen und Schutzmaßnahmen nach ASchG und VOPST festlegen zu können. Dieses Fachwissen besitzt nur ein ausgebildeter Laserschutzbeauftragter (LSB) gemäß ÖNORM S 1100.
Umfang der Betreuung als außerbetrieblicher Laserschutzbeauftragter (LSB)
Die WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernimmt die gesetzlichen Aufgaben eines außerbetrieblichen Laserschutzbeauftragten (LSB) gemäß VOPST, ÖNORM S1100 und Arbeitnehmerlnnenschutzgesetz (ASchG) für die jeweilige Arbeitsstätte des Auftraggebers.
Die Betreuung als außerbetrieblicher Laserschutzbeauftragter (LSB) der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH beinhaltet insbesondere die Beratung des Auftraggebers (Arbeitgebers), der ArbeitnehmerInnen, der Sicherheitsvertrauenspersonen und der Belegschaftsorgane in der Arbeitsstätte auf dem Gebiet der Lasersicherheit bzw. der optischen Stahlung.
Die außerbetrieblichen Laserschutzbeauftragten (LSB) der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH sind bei der Ausübung und Anwendung ihrer Fachkunde weisungsfrei (Verfassungsbestimmung).
Aufgaben des außerbetrieblichen Laserschutzbeauftragten (LSB)
Beratung in allen Fragen der Lasersicherheit und Unfallverhütung.
Unterstützung bei der Planung von Laseranlagen, der Gestaltung der Arbeitsplätze und der Arbeitsabläufe.
Festlegung von Schutzmaßnahmen (baulich / technisch / organisatorisch).
Auswahl und Erprobung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA).
Regelmäßige Unterweisung der Anwender und AN.
Ab 100 MA: Teilnahme am Arbeitsschutzausschuss (ASA).
Zusammenarbeit mit SFK und Arbeitsmediziner.
Meldung, Dokumentation und Analyse von Laserunfällen
Erhebung der Grenzwerte für Auge und Haut.
Reduktion der Gefährdungen durch optische Strahlung für die AN.
Festlegung von Maßnahmen (PSA, Kennzeichnung etc.).
Gesundheitsüberwachung falls Grenzwerte überschritten werden (VGÜ).
Mögliche Zusatzleistungen zur Erfüllung der gesetzlichen Forderungen
Durchführung zusätzlicher Betriebsbegehungen und Sicherheitsaudits.
Die Erfüllung der Pflichten des Arbeitgebers in Kombination mit der Betreuung durch einen außerbetrieblichen Laserschutzbeauftragten (LSB) und den daraus resultierenden Maßnahmen tragen zur Verbesserung der Lasersicherheit bei. Dadurch können Kosten in Form von Ertrags- und Gewinnschmälerungen, Ausfälle und Verluste oder andere negative wirtschaftliche Folgen vermieden werden.
Die außerbetrieblichen Laserschutzbeauftragten (LSB) der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die sicherheitstechnische Betreuung in diesem Bereich für alle Standorte Ihres Unternehmens und unterstützen Sie durch ihre Erfahrung in diesem Bereich.
Das Baustellenkoordinationsgesetz (BauKG) gilt für alle Baustellen, auf denen ArbeitnehmerInnen beschäftigt werden. Jeder Bauherr / Projektleiter, egal ob Privatperson oder Unternehmen, ist gemäß § 3 BauKG zur Bestellung eines Planungskoordinators für die Vorbereitungsphase und einen Baustellenkoordinators für die Ausführungsphase verpflichtet, wenn auf einer Baustelle gleichzeitig oder aufeinanderfolgend ArbeitnehmerInnen mehrerer Arbeitgeber tätig sind. Grundsätzlich kann dieselbe Person Planungs- und Baustellenkoordinator sein.
Planungs- und Baustellenkoordinatoren dienen nicht nur der Sicherheit auf Baustellen und somit der Vorbeugung von Arbeitsunfällen, sondern helfen auch, unnötige Baukosten bei der Durchführung zu sparen.
Nutzen von Planungs- und Baustellenkoordinatoren
Erfüllung der behördlich vorgeschriebenen Meldepflichten.
Gewährleistung einer reibungslosen und effizienten Planung und Durchführung des Bauprojektes.
Kontrolle der Einhaltung der in den Genehmigungsbescheiden erteilten Auflagen durch die ausführenden Firmen.
Kontrolle des vereinbarten Bauablaufs und -fortschritts.
Reduktion von Bauverzögerungen als primärer Kostensteigerungsfaktor.
Kontrolle der angeordneten Sicherheitsvorkehrungen.
Organisation und Protokollierung der Koordinationsbesprechungen mit den ausführenden Firmen.
Sicherstellung einer realistischen Terminplanung und Reduktion der Bauzeit auf das Minimum.
Durch die Sicherstellung der Einhaltung gängiger Sicherheits-Standards werden Unfälle vermieden. Die damit verbundenen Probleme (Verzögerungen, Behörden, Versicherungen etc.) können verhindert werden.
Aufgaben des Planungskoordinators
Vorbereitungsphase des Bauprojektes:
Der Planungskoordinator hat während der Vorbereitungsphase des Bauprojektes dafür zu sorgen, dass die allgemeinen Grundsätze der Gefahrenverhütung gemäß § 7 ASchG bei der technischen und organisatorischen Planung, bei der Einteilung der Arbeiten, die gleichzeitig oder nacheinander durchgeführt werden, bei der Abschätzung der voraussichtlichen Dauer für die Durchführung dieser Arbeiten sowie bei der Durchführung der Arbeiten eingehalten werden.
Folgende Leistungen werden gemäß § 4 BauKG durch die Experten der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH und unseres Partners der PSB Planung – Statik – Bauleitung GmbH erbracht:
Koordinierung der Umsetzung der allgemeinen Grundsätze der Gefahrenverhütung gemäß § 7 ASchG bei Entwurf, Ausführungsplanung und Vorbereitung des Bauprojekts.
Ausarbeitung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan gemäß § 7 BauKG.
Sicherstellung, dass der Bauherr oder der Projektleiter, wenn ein solcher eingesetzt ist, den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan berücksichtigt.
Zusammenstellung der Unterlagen für spätere Arbeiten gemäß § 8 BauKG.
Sicherstellung, dass der Bauherr oder der Projektleiter, wenn ein solcher eingesetzt ist, die Unterlagen gemäß § 8 BauKG berücksichtigt.
Aufgaben des Baustellenkoordinators
Ausführungsphase des Bauprojektes:
Der Baustellenkoordinator hat während der Ausführungsphase des Bauprojektes dafür zu sorgen, dass die allgemeinen Grundsätze der Gefahrenverhütung gemäß § 7 ASchG bei der technischen und organisatorischen Planung, bei der Einteilung der Arbeiten, die gleichzeitig oder nacheinander durchgeführt werden, bei der Abschätzung der voraussichtlichen Dauer für die Durchführung dieser Arbeiten sowie bei der Durchführung der Arbeiten eingehalten werden.
Folgende Leistungen werden gemäß § 5 BauKG durch die Experten der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH und unseres Partners der PSB Planung – Statik – Bauleitung GmbH erbracht:
Koordination und Umsetzung der allgemeinen Grundsätze der Gefahrenverhütung gemäß § 7 ASchG bei der technischen und organisatorischen Planung, der Einteilung der Arbeiten und Durchführung des Bauprojekts.
Sicherstellung der Einhaltung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan) gemäß § 7 BauKG durch alle Arbeitgeber auf des Baustelle.
Umsetzung der für die betreffende Baustelle geltenden Bestimmungen über Sicherheits und Gesundheitsschutz bei der Arbeit.
Sicherstellung der gegenseitigen Information der Arbeitgeber und der Selbständigen auf der Baustelle.
Treffen von erforderlichen Maßnahmen, damit nur befugte Personen die Baustelle betreten.
Stellt der Baustellenkoordinator bei Besichtigungen der Baustelle Gefahren für Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer fest, hat er gemäß § 5 Abs. 6 BauKG unverzüglich den Bauherrn oder den Projektleiter sowie den Arbeitgeber und die allenfalls auf der Baustelle tätigen Selbständigen zu informieren. Der Baustellenkoordinator hat das Recht, sich an das Arbeitsinspektorat zu wenden, wenn er der Auffassung ist, dass die getroffenen Maßnahmen und bereitgestellten Mitteln nicht ausreichen, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sicherzustellen, nachdem er erfolglos eine Beseitigung dieser Missstände verlangt hat.
Pflichten des Bauherrn/Projektleiters
Anhand der angefügten Tabelle gemäß ÖNORM B 2107 Umsetzung des BauKG sind die Pflichten des Bauherrn bzw. Projektleiters ersichtlich. Kriterien dabei sind die Anzahl der Arbeitgeber auf der Baustelle, der Umfang und die Art der Arbeit vor Ort:
Gemeinsam mit unserm Partner bieten wir unseren Kunden eine umfassende Betreuung im Bereich der Planung- und Baustellenkoordination von Industrieprojekten und Anlagen. Nutzen Sie die längjährige Erfahrung der Experten der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH und unseres Partners der PSB Planung – Statik – Bauleitung GmbH.
Gewerberechtliche Genehmigungsverfahren gemäß § 74 GewO 1994
Grundsätzlich gilt, dass gewerbliche Betriebs- und Industrieanlagen in denen Geräte und Maschinen betrieben werden, im Sinne des § 74 GewerbeO 1994 durch die Behörde genehmigungspflichtig, wenn durch die jeweilige Anlage gewisse Auswirkungen hervorgerufen werden. Werden in einer nach § 74 GewO nicht genehmigungspflichtigen Betriebsanlage ArbeitnehmerInnen beschäftigt, so müssen auf jeden Fall die gesetzlichen Bestimmungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) und der Arbeitsstättenverordnung (AStV) eingehalten werden. Eine entsprechende Arbeitsstättenbewilligung durch das zuständige Arbeitsinspektorat (AI) ist in der Regel nicht erforderlich (§§ 92, 93, 94 ASchG).
Der Gesetzgeber definiert eine Betriebsanlage als örtlich gebundene Einrichtung, die regelmäßig zur Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit dient. Alle in diesem Zusammenhang verwendeten Gebäude, Räume, Freiflächen, betriebliche Anlagen und Einrichtungen, die eine betriebliche Einheit darstellen, bilden in ihrer Gesamtheit eine Betriebsanlage.
Genehmigungspflichte Anlagen
Eine Genehmigungspflicht einer Anlage liegt vor, wenn eine der folgenden Gefährdungen oder Belästigungen, hervorgerufen durch die übliche Betriebstätigkeit, von der Anlage ausgehen können:
Belästigung der umliegenden Nachbarn durch Lärm, Geruch, Staub, Erschütterungen, etc.
Gefahren für den Betriebsinhaber, für Kunden, Gäste und Nachbarn.
Gefahren für das Eigentum oder andere dingliche Rechte (z.B. Servitute) der Nachbarn.
nachteilige Einwirkungen auf Gewässer (Grundwasser).
Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrs (durch betriebskausales Verkehrsaufkommen).
Betriebsanlagen, durch die im Rahmen der gewerblichen Tätigkeit und den betriebenen Geräten und Maschinen keine Gefahren und Belästigungen ausgehen können, wie z.B. kleinere Büro- oder Handelsbetriebe (ohne ausgeprägten Service- bzw. Reparaturbetrieb) sind nicht genehmigungspflichtig, sofern nicht durch Haustechnikanlagen (z.B. Klima-/Lüftungsanlage) oder erheblichen Lieferverkehr eine Anrainerbelästigung zu erwarten ist.
IPPC-Anlagen (Integrated Pollution Prevention and Control-Anlagen)
Bei Industrie- bzw. Betriebsanlagen eines bestimmten Typs ist ein integriertes bestimmtes Anlagengenehmigungsverfahren zwingend vorgeschrieben, das sich über alle Umweltmedien (Luft, Wasser, Abfall, Boden, Energie) erstreckt. Hintergedanke ist eine integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU) durch die jeweilige Anlage. Anlagen, die dieser Kategorie entsprechen, sind in Anlage 3 der GewO 1994 aufgelistet. Anlage 4 enthält Vorschläge über jene Schadstoffbegrenzungen, die im Anlagengenehmigungsbescheid für derartige Anlagen aufscheinen sollen. Folgende Anlagetypen fallen unter anderem in diese Kategorie:
Feuerungsanlagen mit einer Brennstoffwärmeleistung von über 50 MW.
Chemieanlagen zur Herstellung von Düngemitteln, Pflanzenschutzmitteln, Kunststoffen oder Arzneimitteln.
Eisen- und Stahlerzeugung.
Zement- und Kalkindustrie.
Nichteisenmetallindustrie.
Eisenmetallverarbeitung.
Chloralkaliindustrie.
Industrielle Kühlsysteme.
Die Grundlage dieser Umweltschutzmaßnahmen bildet die EU-Richtlinie 96/617EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IPPC-Richtlinie; in der kodifizierten Fassung 2008/1/EG). Ziel dieser Richtlinie ist es mögliche Schäden für die Umwelt hervorgerufen durch größere Industrieanlagen von vornherein durch den Einsatz der „besten verfügbaren Techniken“ (BAT – Best Available Techniques) zu verhindern. Die EU-Kommission organisiert über diese „besten verfügbaren Techniken“ die Überwachungsmaßnahmen sowie einen europaweiten Informationsaustausch hinsichtlich neuer Entwicklungen auf diesem Gebiet. Begriff BAT wurde in Österreich nicht übernommen. Hier wird der traditionelle Begriff „Stand der Technik” in der österreichischen Rechtsordnung beibehalten.
Die erfahrenen Berater der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die umfassende Betreuung im Bereich der Betriebsanlagengenehmigungen gemäß § 74 GewO 1994 für alle Standorte Ihres Unternehmens. Nutzen Sie die längjährige Erfahrung der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH in diesem Bereich.
Industriebprojektberatung & Bauliche Generalplanung
– Bauführerbefund.
– Standsicherheitsnachweis und Bauführerbestätigung.
– Mithilfe bei der Einholung aller Atteste, welche laut Auflagen in der Baubewilligung vorgeschrieben sind.
Gefährdungsbeurteilung | Arbeitsplatzevaluierung
Diese gesetzliche Regelung dient der Verbesserung des Arbeitsplatzes, Minimierung der Belastung des Mitarbeiters, Reduktion oder Ausschalten von diversen Risken und vieles mehr. Die Sicherheitsfachkräfte der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die Durchführung der Arbeitsplatzevaluierung für ihre Kunden und unterstützen sie durch jahrzehnte- lange Erfahrung im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
Gesetzliche Grundlagen im Detail für Österreich
– Gestaltung und Einrichtung der Arbeitsstätte.
– Gestaltung und Einsatz von Arbeitsmitteln.
– Verwendung von Arbeitsstoffen.
– Gestaltung der Arbeitsplätze.
– Gestaltung der Arbeitsverfahren und Arbeitsvorgänge.
– Stand der Ausbildung und Unterweisung der Arbeitnehmer.
Eine Arbeitsplatzevaluierung oder die Anpassung der Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente sind in den folgenden Fällen gesetzlich erforderlich und somit durchzuführen:
Als Erstbeurteilung (Erstevaluierung) vor der Inbetriebnahme einer Anlage bzw. Aufnahme der gewerblichen Tätigkeit.
Nach Änderungen des Standes der Technik.
Bei Neuanschaffungen von Maschinen, Geräten, Einrichtungen etc.
Bei neuen Arbeitsverfahren.
Bei Verwendung neuer Arbeitsstoffe.
Nach Arbeitsunfällen, Störfällen, Beinaheunfällen.
Die erfahrenen Berater der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die Durchführung der Arbeitsplatzevaluierung für alle Standorte Ihres Unternehmens und unterstützen Sie durch jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz.
– § 9 AStV – Sicherheitsbeleuchtung und Orientierungshilfen, TRVB E 102.
– §17 AStV – Fluchtwege, gesicherte Fluchtbereiche, Notausgänge.
– §18 AStV – Abmessung von Fluchtwegen und Notausgängen.
– §19 AStV – Anforderung an Fluchtwege.
– § 20 AStV – Anforderungen an Notausgänge.
– § 21 AStV – Anforderungen an gesicherte Fluchtbereiche.
Die geplante und in allen Ablaufphasen durchdachte und vorbereitete Räumung oder Evakuierung eines Unternehmens oder mehrgeschossigen Gebäudes gehört bei plötzlich auftretenden Unglücksereignissen (Brand, Explosionsgefahr, Freisetzung giftiger, ätzender oder brennbarer Arbeitsstoffe, Naturkatastrophe) zu den wirksamsten Maßnahmen der Notfallabwehr. Im Falle einer Bombendrohung gegen ein Unternehmen oder gegen ein öffentliches Gebäude (Bank, Einkaufszentrum, etc.) kann eine rasch ablaufende Gebäuderäumung die einzige sichere Möglichkeit zur Rettung von Menschenleben sein.
Anders kann eine Gebäuderäumung /-evakuierung selbst zur Ursache einer Katastrophe werden, wenn z.B. die Räumung bzw. Evakuierung unter dem Zwang der Ereignisse ungeplant und überhastet durchgeführt werden muss und die bedrohten Menschen sich durch eine panische Flucht in schwere Gefahr bringen und im schlimmsten Fall zu Tode kommen.
Beispiele für Notsituationen
Berg-Isel Stadion in Innsbruck 1999 (Evakuierung mit Panik)
Auch in Österreich kam es vor wenigen Jahren zu einem Unglück, bei dem Menschen sterben mussten, weil die Fluchtwege versagten. 1999 starben bei einer Massenpanik nach dem Air & Style Contest im Innsbrucker Berg-Isel Stadion 5 junge Frauen. Das Unglück ereignete sich, als die Besucher nach der offiziellen Siegerehrung alle gleichzeitig das Gelände verlassen wollten. Dabei kam es im Westsektor zu einer Verstopfung des Ausganges E3, bei dem mehrer Wege zusammentreffen und Besucher sogar eine 180 – Grad Kurve bewältigen müssen. Durch die nachströmenden Massen kam es zu einer Verdichtung im Bereich der bergabwärts führenden Wege und in weiterer Folge zu einer Überfüllung. Einige Menschen kamen auf dem rutschigen Boden zu Sturz, und es war ihnen unter dem Druck der nachströmenden Menschen unmöglich, wieder aufzustehen. Ein 3m hoher Begrenzungszaun wurde eingedrückt und mehrere Menschen stürzten eine Böschung hinab. Nur zwei benutzbare Ausgänge erwiesen sich als zu wenig für das enorme Fassungsvermögen, Zu- und Abgänge waren zu schmal, abschüssig, teilweise nicht gut ausgeleuchtet und entsprachen nicht den brandschutztechnischen Anforderungen. Das Schistadion wurde als Konsequenz dieses Unfalls vollkommen neu geplant und gebaut.
TWA-843 von New York nach San Francisco; Absturz 1992 (Evakuierung ohne Panik)
292 Personen wurden innerhalb von 180 Sekunden aus einem brennenden Flugzeug evakuiert.
Bombenattentat auf das World Trade Center in New York 1993 (Evakuierung ohne Panik)
50.000 Personen wurden innerhalb von 4 Stunden evakuiert.
Begriffsbestimmung – Räumung und Evakuierung
Zur begrifflichen Darlegung ähnlicher Sachverhalte, die jedoch unterschiedliche Einsatzmaßnahmen erfordern, werden die Begriffe Räumung und Evakuierung verwendet:
Räumung ist das schnelle In-Sicherheit-Bringen von Personen aus einem akut gefährdeten Bereich. Bei der Räumung (vorsorgliche Maßnahme) ist die Gefährdung abzusehen, die möglichen Schäden sind in ihrem Ausmaß begrenzt und eine Wiederbelebung des Gebäudes ist anzusehen. Die Funktion des Gebäudes, des Betriebsbereiches ist in kurzer Zeit wieder möglich.
Evakuierung ist das längerfristige Verbringen von Personen aus einem gefährdeten oder zerstörten Bereich in einen intakten Bereich mit gleichwertiger Versorgungsmöglichkeit aufgrund einer übergeordneten Entscheidung, d.h. geordnete Verlegung von Menschen und Tieren aus einem gefährdeten Bereich bzw. Gebiet. Bei einer Evakuierung (langfristige oder endgültige Maßnahme) ist die Gefährdung in ihrem Ausmaß nicht abzusehen- der Schaden kann unbegrenzt groß sein.
Phasen beim Aufbau eines Notfall- und Evakuierungskonzeptes
Für den Aufbau eines Notfall- und Evakuierungskonzeptes werden folgende Phasen durchlaufen:
Analyse des bestehenden Notfallmanagements und der definierten Schutzmaßnahmen.
Ausarbeitung der Evakuierungsordnung.
Aufbau von Ablaufplänen zur Bewältigung verschiedener Bedrohungen.
Planung und Vorbereitung von Evakuierungsübungen.
Die Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen.
Rekrutierung und Ausbildung der Evakuierungsverantwortlichen (Räumungs- und Evakuierungsbeauftragte und –helfer, Stockwerkbeauftragte) aus der eigenen Belegschaft.
Schulung und Instruktion der MitarbeiterInnen.
Nachbereitung und Zielkontrolle.
Explosion mit Gebäudeeinsturz.
Androhungen von Gewalt (Bombendrohung, Sabotage, Brandlegung).
Stofffreisetzung (giftiger, ätzender, brennbarer oder biologische Stoffe, Radioaktivität).
Technische Störung (Versorgungstechnik, Betriebsmittel).
Ausfälle von Sicherheitseinrichtungen.
Naturereignisse (Hochwasser, Sturm, Unwetter, Lawinen oder Erdbeben).
IT-Ausfall.
Die erfahrenen Berater der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die Erstellung der Notfall-, Räumungs- und Evakuierungskonzepte für alle Standorte Ihres Unternehmens und unterstützen Sie durch Jahrzehnte lange Erfahrung im Bereich Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz.
Liefert sowohl dem Unternehmen als auch der Behörde wichtige Informationen und ein umfassendes Bild zum Thema “Abfall im Betrieb”.
– Anlagen von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ohne wasserrechtliche Bewilligung.
– Anlagen, deren Abfall nach Art und Menge einem privaten Haushalt entspricht.
Die erfahrenen Berater der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die Erstellung eines Abfallwirtschaftskonzeptes (AWK) für alle Standorte Ihres Unternehmens und unterstützen Sie durch Jahrzehnte lange Erfahrung im Bereich Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz.
Maschinenbauer und deren Zulieferer stehen in der Pflicht entsprechende Risikobeurteilung durchführen zu lassen, sind aber selbst nicht in der Lage dazu. Dies gilt insbesondere für Hersteller sog. “unvollständiger Maschinen”, denn auch für diese wurde mit der Neufassung der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG), die zwingend seit 29.12.2009 anzuwenden ist, die Risikobeurteilung Pflicht.
Profitieren Sie von der technischen Kompetenz und Objektivität unseres Unternehmens.
Die CE-Kennzeichnung bei einer “Gesamtheit von Maschinen” (im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Maschinenanlage bezeichnet) unterscheidet sich von der bei Einzelmaschinen. Grundsätzlich muss der Lieferant der Einzelmaschinen neben der CE-Kennzeichnung der Einzelmaschinen auch die CE-Kennzeichnung der Gesamtheit von Maschinen durchführt, wenn diese tiefgreifend verkettet sind.
– ISO 12100:2010 (ersetzt ISO 12100-1 und -2 und ISO 14121).
– EN 60812 (DIN 25448) Ausfalleffektanalyse (Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse).
– ISO 13849-1 Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen (Teil 1).
– EN 60204-1 Sicherheit von Maschinen – Elektrische Ausrüstung von Maschinen (Teil 1).
– Alle Lebensdauerphasen berücksichtigen (siehe ISO 12100:2010).
– Bedeutung von sicherheitsbezogenen Teilen der Steuerung nach ISO 13849.
Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet die ArbeitnehmerInnen über Gefährdungen am Arbeitsplatz zu informieren und zu unterweisen. Die Betriebsanweisungen bilden unter anderem eine wichtige Grundlage dafür. Dadurch können Unfälle und Gesundheitsrisiken vermieden werden.
Grundlage für die Erstellung von Betriebsanweisungen ist immer die Gefährdungsermittlung bzw. Arbeitsplatzevaluierung. Betriebsanweisungen werden nach einem vorgegebenen und vereinheitlichten Aufbau erstellt.
Betriebsanweisungen sind arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene verbindliche schriftliche Anordnungen des Arbeitgebers. Sie geben Aufschluss über den richtigen Umgang mit Gefahrstoffen und Arbeitsmitteln (Geräte, Maschinen, Anlagen, Werkzeuge), die damit verbundenen Gefahren für Mensch und Umwelt und die erforderlichen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln, die einzuhalten sind. Weiters enthalten sie Anweisungen für das richtige Verhalten im Gefahrenfall, zur Ersten Hilfe und für die sachgerechte Entsorgung gefährlicher Abfälle.
Grundsätzlich werden die folgenden Arten von Betriebsanweisungen unterschieden:
Betriebsanweisungen für Organisation
Betriebsanweisung für Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Betriebsanweisungen für biologische Gefährdungen
Die Betriebsanweisungen werden durch die Sicherheitsfachkräfte (SFK) der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH speziell auf die Bedingungen in Ihrem Unternehmen zugeschnitten und erarbeitet. Erst nach erfolgter Unterschrift durch den Arbeitgeber werden die Betriebsanweisungen für die MitarbeiterInnen verbindlich und sind somit von arbeitsrechtlicher Bedeutung.
Die fertigen Betriebsanweisungen müssen mit den MitarbeiterInnen durchgesprochen werden. Dafür bietet sich eine einfache dokumentierte Unterweisung an. Anschließend müssen die Betriebsanweisungen an geeigneten Stellen (direkt an der Maschine oder am Arbeitsplatz) ausgelegt/ausgehängt werden, sodass sie jederzeit von den MitarbeiterInnen gelesen werden können. Bei Änderungen der Gegebenheiten am Arbeitsplatz sind die Betriebsanweisungen jährlich einer Prüfung auf Aktualität zu unterzeihen und entsprechend anzupassen.
Nutzen und Vorteile von Betriebsanweisungen
Schriftliche Anweisung des Arbeitsgebers.
Zusammenfassung der wichtigsten Betriebssicherheitsaspekte.
Unterweisungen werden vereinfacht, da in den Betriebsanweisungen die wichtigsten Informationen in komprimierter Form zusammengefasst sind.
Die relevanten Gefährdungen für Mensch und Umwelt sowie die erforderlichen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln können einfach und jederzeit nachgelesen werden.
Die erfahrenen Berater der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die Erstellung der Betriebsanweisungen für alle Standorte Ihres Unternehmens und unterstützen Sie durch jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
Die erfahrenen Berater der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die Durchführung der MitarbeiterInnen Unterweisung für alle Standorte Ihres Unternehmens und unterstützen Sie durch jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
+43 (3858) 3848–11