Source: http://www.kvlegal.de/what-we-do/in-eigener-sache/
Timestamp: 2017-08-20 23:03:30
Document Index: 41054472

Matched Legal Cases: ['§ 54', 'BGH', 'OGH', 'Art. 5', 'EuG', 'OGH', '§ 42', 'OGH', '§ 54', '§ 32', '§ 54', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Welcome to KVLEGAL!
von KVLEGAL, 14. Juli 2017
Wir sind eine auf das Urheber- und Designrecht, Markenrecht, IT-Recht, Wettbewerbs- und Kartellrecht sowie das Medien- und Presserecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei.
JUVE und The Legal 500 haben uns wiederholt für die Bereiche Medien, Technologie und Kommunikation sowie Entertainment empfohlen.
Hier finden Sie aktuelle Informationen zu uns und aus unseren Schwerpunkten – bitte sprechen Sie uns gerne dazu an!
+49 (30) 91 90 40-36
von KVLEGAL, 1. Juli 2017
Wir suchen – möglichst ab sofort – Verstärkung für unser Anwaltsteam (Rechtsanwalt/-anwältin oder Wirtschaftsjurist/-in sowie wissenschaftliche Mitarbeiter/-in) insb. für den Bereich urheberrechtliche Geräte- und Speichermedienabgaben, §§ 54 ff. UrhG. In diesem Bereich beraten und vertreten wir einen namenhaften ITK-Verband und eine Vielzahl von Herstellern, Importeuren und Händlern von IT-Hardware wie PCs, Tablets, Mobiltelefonen und Geräten der Unterhaltungselektronik gegen Forderungen der ZPÜ und der Verwertungsgesellschaften. Die Tätigkeit umfasst neben der Vorbereitung und Unterstützung von Gerichtsverfahren vor dem OLG München, dem BGH und anderen Gerichten die Führungen von Verfahren vor der Schiedsstelle Urheberrecht am DPMA (kein Anwaltszwang) sowie publizistische und politische (Lobby-) Arbeit. Wir erwarten nicht, dass Sie in diesem Bereich bereits umfassende Kenntnisse oder erhebliche praktische Erfahrung besitzen; sie müssen aber bereit sein, sich eigenständig und zügig einzuarbeiten.
Mit Urteil vom 21. Februar 2017, Az. 4 Ob 62/16w, Austro Mechana ./. Amazon u.a. hat der Österreichischer OGH überraschend die Urteile des Handelsgerichts Wien v. 25.8.2015 und des OLG Wien v. 28. Dezember 2015 teilweise aufgehoben, wonach das österreichische System der Leerkassetten- und Festplattenvergütung mit den Vorgaben des Unionsrechts (Art. 5 Abs. 2 lit. a) und lit. b) der InfoSoc-RiL 2001/29/EG und ‚Padawan‘-Rechtsprechung des EuGH) unvereinbar war und daher nicht angewendet werden konnte. Der OGH hält § 42b öst. UrhG (jetzt doch) für mit dem Unionsrecht vereinbar, schränkt das öst. Vergütungssystem dazu allerdings erheblich ‚unionsrechtskonform‘ ein. Insb. besteht kein Ausgleichsanspruch der Verwertungsgesellschaften gegen Hersteller und Importeure von Vervielfältigungsgeräten und Trägermaterial bei Lieferung an Unternehmen (gleich welcher Rechtsform, also auch Einzelunternehmen/ natürliche Personen). Zudem muss es einen gesetzlich geregelten, wirksamen und einfach auszuübenden Rückerstattungsanspruch direkt gegen die Verwertungsgesellschaften geben, mittels dessen zu Unrecht bzw. zu viel gezahlte Geräteabgaben zurückgefordert werden können.
Vor dem Hintergrund dieser Entscheidung des OGH bestehen unseres Erachtens weiterhin durchgreifende Zweifel daran, ob das deutsche System der Geräte- und Speichermedienabgaben, §§ 54 ff. UrhG, mit Unionsrecht in Einklang gebracht werden kann, vgl. dazu die Analysen von RA Dr. Verweyen in GRUR Int. 1/2016, S. 47 ff. („Österreichisches Recht der Geräteabgaben nicht mit InfoSoc-Richtlinie vereinbar“) und in MMR 4/2016, S. 266 ff. („Leerkassettenvergütung europarechtswidrig“) und in MMR 6/2017, S. 388 ff. ( „Österreichisches System der Leerkassetten- bzw. Festplattenvergütung unter Einschränkungen mit Unionsrecht vereinbar“).
Unter Leitung von Prof. Thomas Hoeren vom ITM der Uni Münster fand heute das Filmrechtseminar gemeinsam mit der Filmwerkstatt Münster und RA Christlieb Klages statt. Zum Abschluss des Seminars, nach verschiedenen Vorträgen der Studenten und Diskussionen über Schrankenregelungen des Urheberrechts, Filmfinanzierung und Musikrecht wurde der Dokumentarfilm Aaron Swartz – Tod eines Internetaktivisten gezeigt und besprochen.
„Haftung von eBay, Facebook, Google & Co für Urheberrechtsverletzungen im Internet“, Vortrag von Rechtsanwalt verweyen am IMKR der Uni Siegen
Auf Einladung des Instituts für Medien- und Kommunikationsrecht (IMKR) der Universität Siegen wird Rechtsanwalt Dr. Urs Verweyen am 8. Februar 2017 einen Vortrag über die „Haftung von eBay, Facebook, Google & Co für Urheberrechtsverletzungen im Internet“ halten. Interessierten Studenten und Mitarbeiter der Universität Siegen sind herzlich zu diesem Vortrag eingeladen.
Interview on GEMA-Ruling of Berlin Appellate Court w/ Urs Verweyen, for Bloomberg BNA – Intellectual Property Law Resource Center
Bloomberg BNA – Intellectual Property Law Resource Center, Jabeen Bhatti spoke to Attorney at Law Urs Verweyen on the recent GEMA ruling of the Berlin Court of Appeals (Kammergericht) for a November 18, 2016 anaylsis of the verdict. The Berlin courtfound that music publisher do not have any copyrights or similar rights and that GEMA’s distribution of copyright levies to music publishers has been illegal:
Royalties — Music Publishers Owe Artists Under German Copyright Ruling
The exhibition is on view from Monday to Friday 9 am – 6pm, or by appointment: 030 91904036, at KVLEGAL, Oranienstraße 24, Aufgang 3, 10999 Berlin.
Wir suchen eine(n) wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in) mit sehr guten Kenntnissen im Urheberrecht und (gut) abgeschlossenem Universitätsstudium, z.B. Doktorand im Urheberrecht. Fundiert zu bearbeiten sind u.a. Fragen der angemessenen Vergütung, §§ 32, 32a UrhG; Geräteabgaben, §§ 54 ff. UrhG; und des Telemedienrechts. Daneben besteht die Möglichkeit, an „alltäglichen“ Fällen des Urheberrechts, des gewerblichen Rechtsschutzes und des Wettbewerbsrechts mitzuarbeiten und Einblick in die anwaltliche Praxis zu gewinnen.
Wir freuen uns über Verstärkung: seit Mitte Juli unterstützt uns Carolin Aurich insbesondere in den Bereichen Urheber- und Medienrecht, IT sowie Wettbewerbsrecht/eCommerce! Carolin Aurich hat bereits in ihrem Studium an der Universität Leipzig, in jur. Praktika und in ihrem juristischem Referendariat (u.a. an der Zivilkammer 5 für Urheberecht und Gewerblichen Rechtsschutz des Landgerichts Leipzig und in einer auf das Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei) ihre Schwerpunkte in diesen Bereichen gesetzt. Mehr zu ihr finden Sie demnächst unter „Who we are“!
Interview on German Constitutional Court’s „Kraftwerk Ruling“ w/ Urs Verweyen, for Bloomberg BNA – Intellectual Property Law Resource Center
Bloomberg BNA – Intellectual Property law Resource Center, Jabeen Bhatti spoke to Attorney at Law Urs Verweyen on the recent „Kraftwerk“ ruling of the German Constitutional Court for a June 3, 2016 anaylsis of the verdict, which found that sampling is one of the defining elements of hiphop music:
Copyrights/Music Works – German Supreme Court Overruled in Kraftwerk Copyright Case
In a decision expected to impact Germany’s strict copyright laws, the country’s supreme constitutional court overturned a supreme court ruling in a dispute over a twosecond sample of a recording by German electronic band Kraftwerk (Bundesverfassungsgericht (BVerfG) (Federal Constitutional Court), Az.: 1 BvR 1585/13, ruling, May 31).
Germany’s Federal Constitutional Court ruled May 31 that sampling a piece of an artist’s music for use in another work was justified as an act of artistic and creative freedom.
The band claimed that Pelham’s use of the two­second sequence in the song “Nur mir” he produced for German singer Sabrina Setlur in 1997 was unauthorized and a violation of their rights as recording artists.
Germany’s Federal Court of Justice (Bundesgerichtshof or BGH), the country’s highest court for civil and criminal jurisdiction, sided with Kraftwerk in a Dec. 12, 2012, ruling. It found it was illegal for musicians to sample other artists‘ work in their own work “if it is possible for the average music producer to create an equivalent audio recording on their own” and declared the sampling a violation of copyright law.
But the constitutional court, which is the only court that can reverse the BGH, argued that copyright holders‘ commercial interests had to give way to artistic freedoms if the commercial interests of the original copyright holder were “only minimally impacted” as a result.
In a statement, the court criticized the BGH’s position for “not sufficiently taking artistic freedom into account.” Recreating sounds was not an equivalent substitute for sampling, which is “one of the defining elements of hiphop,” it said.
Attorneys said the constitutional court’s reasoning comes very close to that of U.S. copyright law’s fair use doctrine.
“This is what the constitutional court has done here as well,” Verweyen said. “Basically, it says that if you use a very small snippet of music in another work of art or a music, that does not really harm the original copyright holder. Therefore, it must be allowed under freedom of art and other constitutional rights. It’s a discussion that is very close to the fair use doctrine, and it’s probably the most significant aspect of this verdict.”
„The supreme court will now have to determine whether the specific use of this two­second music sample in this other piece of music violates or harms the commercial interests of the producers of the original work of art,” Verweyen added. “It will be interesting to see what the lower instance courts make of this verdict and how it develops. It’s a bit too early to tell at the moment.”
Bloomberg BNA – Intellectual Property Law Resource Center, Jabeen Bhatti spoke to Attorney at Law Urs Verweyen on the recent ruling of the German Supreme Court (Bundesgerichtshof) for a May 17, 2016 anaylsis of the verdict, which found that publishers do not have any copyrights or similar rights and that VG Wort’s distribution of copyright levies to publisher has been illegal:
Royalties — Top Court Ruling Upends German Royalty Collection System
A recent decision by the Federal Court of Justice (BGH) has thrown into doubt the legality of a long­held system of collecting royalties for rights‘ holders, with publishers and collecting societies vowing to find a way to overturn the ruling.
It’s a significant change, attorneys said.
“What is says at its core is that the way in which money collected by collecting societies is distributed to authors and publishing houses is illegal and always has been illegal—publishers don’t occupy a position as rights‘ holders,” Verweyen said.
The court ruled in favor of Vogel on May 24, 2012. VG Wort tried to appeal but the Higher Regional Court of Munich also ruled against the collection society on Oct. 17, 2013. The case then made its way to Germany’s highest court, which confirmed the lower courts‘ rulings.
Some said the verdict is not surprising as it’s largely in line with existing copyright law.
“Publishing houses in Germany don’t have their own rights under copyright laws. Under European and German law, the money that is collected by collection societies has to go to rights‘ holders, and those are only authors in the case of VG Wort,” said Verweyen.
The extent of these claims is as yet unknown, and will ultimately depend on two factors, according to Verweyen: how many authors or musicians and other rights‘ holders seek repayment, and what the statute of limitation is for claims.
The German publishing industry has strongly criticized the court’s ruling.
“The BGH decision is a dark day for publishers and for authors. VG Wort will have to claim money back from publishers, and that will create great difficulties especially for smaller and medium­sized publishing houses,” said Alexander Skipis, the managing director of the German Publishers‘ and Booksellers‘ Association in Frankfurt, in an interview with Bloomberg BNA May 17.
“According to our estimates, a number of these smaller firms will have to declare bankruptcy, and that would be a great loss for Germany’s cultural diversity,” he added.
VG Wort also called the court’s verdict “highly problematic” in a May 4 statement on its website. It said it would examine the court’s ruling in detail to see what kinds of “common rights‘ management” for authors and publishers are permitted.
At the beginning of June, VG Wort is also going to hold a members‘ meeting in Berlin to decide how to proceed, said Verweyen.
“But the EU is not very quick in designing new laws, copyright law especially, and it’s a slow process with many stakeholders, so this will take time.”
Wir suchen ReNo oder ReFa, flexibel Vollzeit od. Teilzeit
von KVLEGAL, 4. Januar 2016
Wir suchen ab sofort eine/einen Rechtsanwaltsgehilfin/-en oder Rechtsanwaltsfachangestellte/-en zur Unterstützung und zum Ausbau unseres Teams im lebendigen Berlin-Kreuzberg! Auch wenn Sie Ihre Ausbildung grade erst abgeschlossen haben – wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per Email an welcome@kvlegal.de!
Es sind die typischen Aufgaben zu erledigen, die in einem Sekretariat anfallen (Posteingang und Telefon, Fristen und Termine, Aktenführung, Kostenanträge, ZV, etc.). Wir arbeiten mit einer intuitiv und einfach zu bedienenden Anwaltssoftware, die Sie bei Ihrer Arbeit optimal unterstützt, und unsere erfahrenen Mitarbeiter werden Sie gerne einarbeiten und mir allen Vorgängen vertraut machen.
Wir bieten Ihnen eine interessante Aufgabe in einem sympathischen Umfeld mit netten Kollegen und interessanten Mandaten aus den Bereich Medien, Film, Musik, Entertainment etc.
Bei Zeiteinteilung und Umfang (Vollzeit, Teilzeit, Arbeitstage- und zeiten) sind wir flexibel und nehmen gerne auf Ihre Bedürfnisse Rücksicht.
Die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) hat eine Kooperation mit der World Intellectual Property Organsiation (WIPO) bekannt gegeben. Die WIPO ist eine im geistigen Eigentum spezialisierte UN-Organisisation, die Durchführung erfolgt anhand der speziell für Medienstreitigkeiten angepassten Regelungen. Weitere Einzelheiten finden Sie auf den Seiten der AGDOK, und im Heft 1/2016 der Zeitschrift „Der Kameramann“. RA Klages ist Vertragsanwalt der AGDOK und Mediator. Die Vorteile einer Mediation sind die Vertraulichkeint in der Auseinandersetzung, die Schnelligkeit des Verfahrens und die geringeren Kosten des Verfahrens, verglichen mit einem Zivilprozess.
„tiefgreifende Expertise im Urheberrecht sowie starke prozessuale Fähigkeiten“ (The Legal 500, 2016)
Zur Zeit sind bei uns Werke der Berliner Künstlerin Hannah Hallermann zu sehen. Bitte vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Besichtigung! Mehr von Hannah Hallermann in der Galerie Jens Walther, Ausstellung „with a chance of…“
In eigener Sache: Welcome Ms. Kramm!
von KVLEGAL, 25. September 2015
Wir freuen uns über Zuwachs: seit 16. September verstärkt uns Rechtsanwältin Rebekka Kramm insbesondere in den Bereichen Marke/Kennzeichen, Wettbewerbsrecht und Geräteabgaben! RAin Kramm ist seit 2011 als Rechtsanwältin im gewerblichen Rechtsschutz zugelassen und war seit dem in einer namhaften Boutique für Marken- und Kennzeichensachen als Rechtsanwältin tätig. Mehr zu ihr finden Sie hier.
save the date: October 7, 2015
The Sum Of I by Jamie MacDowell and Tom Thum on tape.tv.