Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BayObLGR%201999,%2079
Timestamp: 2020-07-07 00:53:32
Document Index: 137481670

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 1836', '§ 1960', '§ 56', '§ 168']

Rechtsprechung: BayObLGR 1999, 79 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BayObLG, 11.05.1999 | BayObLG, 25.03.1999
https://dejure.org/1999,4930
BayObLG, 08.07.1999 - 3Z BR 186/99 (https://dejure.org/1999,4930)
BayObLG, Entscheidung vom 08.07.1999 - 3Z BR 186/99 (https://dejure.org/1999,4930)
BayObLG, Entscheidung vom 08. Juli 1999 - 3Z BR 186/99 (https://dejure.org/1999,4930)
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Beschwerde; Betreuungsverfahren; Bekanntmachung; Entscheidungsgründe; Prozeßkostenhilfe
Nichtbekanntgabe der Gründe der Bestellung eines Betreuers
FGG § 19 Abs. 1, § 69a Abs. 1
AG Kelheim - XVII 153/95
LG Regensburg, 07.06.1999 - 7 T 646/98
NJW-RR 2001, 583
FamRZ 2000, 250
BayObLGR 1999, 79
Die Zustellung muss an den Betroffenen persönlich erfolgen (vgl. BayObLG NJW-RR 2001, 583;… Bassenge/Herbst/Roth FGG/RPflG 9. Aufl. § 69a FGG Rn. 2;… Keidel/Kahl FGG 14. Aufl. § 69a Rn. 2).
Da nach wie vor eine Gefährdung des Gesundheitszustandes beim Betroffenen zu befürchten ist, war von einer Bekanntgabe der Entscheidungsgründe an den Betroffenen abzusehen (§ 69a Abs. 1 Satz 2 FGG; BayObLG NJW-RR 2001, 583/584).
Diese Entscheidung erfordert eine sorgfältige Abwägung; das Recht des Betroffenen auf Gewährung des rechtlichen Gehörs darf nur dann eingeschränkt werden, wenn dies zur Abwendung erheblicher Nachteile für seine Gesundheit zwingend geboten ist ( BT-Drucks. 11/4528, S. 232; BayObLG FamRZ 2000, 250).
Die für die Gesundheit des Betroffenen im Falle der Bekanntgabe zu erwartenden erheblichen Nachteile sind in dem notwendigen ärztlichen Zeugnis konkret darzulegen (vgl. BayObLG FamRZ 2000, 250;… Keidel/Kuntze/Winkler, FGG, 15. Aufl., § 69 a Rn. 3;… Bienwald, a.a.O., § 69 a FGG Rn. 7;… Damrau/ Zimmermann, a.a.O., § 69 a FGG Rn. 7;… HK-BUR/Hoffmann, § 69 a FGG Rn. 8).
https://dejure.org/1999,6753
BayObLG, 11.05.1999 - 1Z BR 36/99 (https://dejure.org/1999,6753)
BayObLG, Entscheidung vom 11.05.1999 - 1Z BR 36/99 (https://dejure.org/1999,6753)
BayObLG, Entscheidung vom 11. Mai 1999 - 1Z BR 36/99 (https://dejure.org/1999,6753)
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Anordnung der Nachlaßpflegschaft mit dem Wirkungskreis Sicherung und Verwaltung des Nachlasses; Ermittlung der gesetzlichen Erben durch das Nachlassgericht oder durch den Nachlasspfleger; Prüfung der Berechtigung der festgesetzten Nachlasspflegervergütung
BGB § 1836, § 1960; FGG § 56g
AG Nürnberg - VI 4169/95
LG Nürnberg-Fürth, 07.12.1998 - 13 T 10480/98
FamRZ 1999, 1603
Dies würde auch dann gelten, wenn der die Ergänzungspflegschaft anordnende Beschluss fehlerhaft wäre (vgl. BayObLG FamRZ 1999, 1603 Rn. 5;… BayObLG FamRZ 1997, 701 Rn. 13;… OLG Düsseldorf FamRZ 2011, 141 Rn. 11 m.w.N. - über juris).
Voraussetzung des Vergütungsanspruchs des Vormunds oder Betreuers ist dabei lediglich die Wirksamkeit der Bestellung, die durch Mängel bei der Anordnung der Vormundschaft oder Betreuung nicht beseitigt wird; mit anderen Worten steht eine fehlerhafte Anordnung der Vormundschaft der Festsetzung der Vergütung nicht entgegen (BayObLG FamRZ 1999, S. 1603 u. 1997, S. 701 f.;… Keidel-Engelhardt, FamFG, 16. Aufl. 2009, § 168 Rdnr. 14).
BayObLG, 25.03.1999 - 1Z BR 48/98
https://dejure.org/1999,15224
BayObLG, 25.03.1999 - 1Z BR 48/98 (https://dejure.org/1999,15224)
BayObLG, Entscheidung vom 25.03.1999 - 1Z BR 48/98 (https://dejure.org/1999,15224)
BayObLG, Entscheidung vom 25. März 1999 - 1Z BR 48/98 (https://dejure.org/1999,15224)
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Möglichkeit der Errichtung eines Testaments bei vollständiger Erblindung; Erforderlichkeit der Lesefähigkeit im Zeitpunkt der Errichtung des Testaments; Bindung des Rechtsbeschwerdegerichts an die Tatsachenfeststellungen des Beschwerdegerichts; Beachtlichkeit des neuen ...
AG Regensburg - VI 2328/96
LG Regensburg, 15.05.1997 - 5 T 327/97
BayObLG, 25.03.1999 - 1Z BR 48/99
BayObLG, 23.05.2000 - 1Z BR 22/00
Rpfleger 1999, 396
Es werden damit neue Tatsachen in das Verfahren eingeführt, was in der Rechtsbeschwerdeinstanz nicht möglich ist (vgl. z. B. BayObLG NJWE-FER 1999, 189).