Source: https://www.wesseling.de/vv/produkte/32/Anleinpflicht.php
Timestamp: 2020-07-08 23:11:22
Document Index: 1831701

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 11', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 10', '§ 11', '§ 3']

Stadt Wesseling - Hundeangelegenheiten Ordnungsamt - Anleinpflicht / Maulkorbpflicht
Hundeangelegenheiten Ordnungsamt - Anleinpflicht / Maulkorbpflicht
Leinenpflicht gilt für alle Hunde (gleich welcher Größe und Rasse):
in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 LHundG),
in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche (§ 2 Abs. 2 Nr. 2 LHundG),
bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 LHundG),
in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 LHundG).
In diesem Zusammenhang ist auch die Ordnungsbehördliche Verordnung über die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Wesseling zu beachten:
Nach § 4 der Verordnung gilt in der Freizeitanlage Entenfang, dem Birkenwäldchen, dem Rheinpark, dem Landschaftspark Eichholz und auf den Flächen zwischen Leinpfad und Rhein in den Teilstücken von der Grenze des Werkes Degussa AG bis zum Rheinpark und vom Rheinpark bis zur Höhe der Verladebrücke des Werks Wesseling der Shell Deutschland Oil GmbH, sowie in der Grünanlage "Landschaftspark Eichholz" eine Anleinpflicht für alle Hunde.
Hundeangelegenheiten Ordnungsamt (LHundG NRW)
Hundeangelegenheiten Ordnungsamt - Anzeigepflicht
Hundeangelegenheiten Ordnungsamt - Erlaubnispflicht
Hundeangelegenheiten Ordnungsamt - Hundehaltungsverbot / Zuwiderhandlung
+49 2236 / 701 388
TSteinbuechelwesselingde
Für die Hundehalteranzeige wird eine Gebühr von 25,00 Euro berechnet.
Im gesamten Stadtgebiet sind Hunde (auch kleine Hunde) anzuleinen, soweit eine Gefährdung, Schädigung, Behinderung, Belästigung oder ein Erschrecken von Menschen, Tieren oder eine Gefährdung oder Schädigung von Sachen nicht mit Sicherheit auszuschließen ist.
Darüber hinaus gelten nach dem Landeshundegesetz NRW für "große Hunde", "gefährliche Hunde" und für "Hunde bestimmter Rassen" besondere Vorschriften:
"Große Hunde" (§ 11 LHundG)
"Große Hunde" sind Hunde, die ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreichen. Diese Hunde sind innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen angeleint zu führen.
"Gefährliche Hunde" (§ 3 LHundG NRW)
"Gefährliche Hunde" sind Hunde, deren Gefährlichkeit nach § 3 Abs. 2 LHundG NRW vermutet wird oder Hunde, deren Gefährlichkeit im Einzelfall gemäß § 3 Abs. 3 LHundG NRW - auf der Grundlage eines Gutachtens des amtlichen Tierarztes - festgestellt worden ist. Als vermutet gefährlich gelten: American Staffordshire Terrier, Pitbull Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden. Für Hunde dieser Kategorie gilt darüber hinaus ein Zuchtverbot.
"Hunde bestimmter Rassen" (§ 10 LHundG NRW)
Unter "Hunde bestimmter Rassen" fallen folgende Rassen:
Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Old English Bulldog, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler, Tosa Inu sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden.
"Gefährliche Hunde" und "Hunde bestimmter Rassen" sind außerhalb eines befriedeten Besitztums sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern an der Leine zu führen. Darüber hinaus müssen die Hunde einen Maulkorb tragen. Ausnahmen von der Anlein- und der Maulkorbpflicht können nach erfolgreicher Durchführung des Verhaltenstests zugelassen werden. Das gleichzeitige Führen von mehreren Hunden durch eine Person ist unzulässig. Eine andere Person als der Halter bzw. die Halterin darf außerhalb des befriedeten Besitztums einen solchen Hund nur führen, wenn diese das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat und in der Lage ist, den gefährlichen Hund sicher zu halten und zu führen. Darüber hinaus muss diese Aufsichtsperson auch sachkundig und zuverlässig sein. Das bedeutet, dass die Aufsichtsperson ebenfalls einen Sachkundenachweis ablegen und ein Führungszeugnis zum Nachweis der Zuverlässigkeit im Fachbereich Sicherheit und Ordnung vorlegen muss.
Befreiung von der Anlein- und Maulkorbpflicht
Befreiungsmöglichkeiten sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Anzeige eines großen Hundes gem. § 11 Landeshundegesetz NRW (PDF | 201,57 KB)
Antrag auf Erlaubnis (PDF | 62,15 KB)
Haltung eines Hundes gem. §§ 3 und 10 LHundG NRW ("gefährliche Hunde" und "Hunde bestimmter Rassen")
Theresa Steinbüchel +49 2236 / 701 388 tsteinbuechelwesselingde
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