Source: http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-KontASchulStTVMVrahmen&doc.part=X&doc.origin=bs&st=lr
Timestamp: 2017-07-24 16:37:58
Document Index: 264252652

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 69', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12']

DokumentansichtVerordnung über die Kontingentstundentafeln an den allgemein bildenden Schulen
(Kontingentstundentafelverordnung
- KontStTVO M-V)#
Vom 27. April 2009Zum Ausgangs- oder TiteldokumentFundstelle: GVOBl. M-V 2009, S. 340
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert durch Verordnung vom 29. Juni 2016 (GVOBl. M-V S. 639 / Mittl.bl. BM M-V S. 194)
Fußnoten#) Verkündet im Mittl.bl. BM M-V vom 30. April 2009 S. 6
Aufgrund des § 9 Absatz 1 und des § 69
Nummer 1 und 4 des Schulgesetzes vom 13. Februar 2006 (GVOBl. M-V S. 41), das zuletzt durch das Gesetz vom 16. Februar 2009 (GVOBl. M-V S. 241) geändert worden ist, verordnet das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: § 1 Allgemeine Grundsätze zur Handhabung der Kontingentstundentafeln(1) Das in der Stundentafel für einen Gegenstandsbereich vorgesehene Volumen an Schülerwochenstunden kann auf der Grundlage der Stundentafel auf die Jahrgangsstufen verteilt werden.
Unterricht kann sowohl jahrgangsstufenbezogen als auch jahrgangsstufen- und klassenübergreifend organisiert werden.(2) Innerhalb eines Gegenstandsbereiches können Stundenanteile eines Faches einem anderen Fach zugewiesen werden. Stundenanteile eines Gegenstandsbereiches können auch einem anderen Gegenstandsbereich zugeteilt werden. Dabei dürfen die insgesamt ausgewiesenen Wochenstunden in den Gegenstandsbereichen nicht unterschritten werden.(3) Stundenanteile mehrerer Gegenstandsbereiche können in einem Projektunterricht zusammengefasst werden.(4) Die erste Fremdsprache ist in der Regel Englisch. Über Abweichungen entscheidet auf Antrag der Schulkonferenz die oberste Schulbehörde.(5) Fremdsprachiger Unterricht in Sachfächern kann auf den Unterricht in der entsprechenden Fremdsprache angerechnet werden. Die Entscheidung trifft der Schulleiter nach Absprache mit der Fachkonferenz.(6) Fächerverbindender Unterricht kann auf den Fachunterricht angerechnet werden. Die Entscheidung trifft der Schulleiter nach Absprache mit der betreffenden Fachkonferenz.(7) Gegenstandsbereiche können innerhalb des Schuljahres epochal unterrichtet werden.(8) Für die Umsetzung des Förderkonzeptes der Schule können Stundenanteile aller Gegenstandsbereiche eingesetzt werden.(9) Klassenstunden werden von der zuständigen Klassenleiterin oder dem zuständigen Klassenleiter im Rahmen ihres oder seines pädagogischen Ermessens abgehalten. Sie dienen zur Stärkung der erzieherischen Möglichkeiten der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers, zur Durchführung oder Vor- und Nachbereitung unterrichtlicher Klassenaktivitäten sowie der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten.(10) Die Schulkonferenzen beschließen über die auf der Grundlage der Kontingentstundentafeln entwickelten schulinternen Stundentafeln. Dabei ist der Grundsatz zu beachten, dass die Anzahl der Jahreswochenstunden für jeden Gegenstandsbereich in den einzelnen Jahrgangsstufen ausgewogen verteilt wird. § 2 Stundentafel für Diagnoseförderklassen (DFK)
an Grundschulen 1. Schuljahr
Summe der Schülerwochenstunden
Summe der Schülerwochenstunden (ohne sonderpädagogische Förderung)
§ 3 Kontingentstundentafel für die Grundschule Gegenstandsbereiche
Religion und Philosophieren mit Kindern 2
Ästhetische Bildung (Kunst, Musik, Werken, Darstellendes Spiel1)
Fußnoten1) Das Fach Darstellendes Spiel kann im Umfang von bis zu 2 Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 erteilt werden.
§ 4 Erläuterungen zur Kontingentstundentafel der Grundschule(1) In den mehrstündigen Gegenstandsbereichen Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Sport und Fremdsprache ist eine jahrgangsbezogene gleichmäßige Stundenverteilung zu gewährleisten. Die Stundenanteile im Gegenstandsbereich Ästhetische Bildung sind so zu verteilen, dass entsprechend den personellen Voraussetzungen der jeweiligen Schule fachspezifisch eine kontinuierliche Wissensvermittlung gesichert ist.(2) Der Gegenstandsbereich Deutsch setzt sich aus den Teilbereichen Lesen/Umgang mit Texten und Rechtschreiben/Sprachbetrachtung zusammen. Insbesondere im Schuleingangsbereich ist fachübergreifender Unterricht mit dem Gegenstandsbereich Sachunterricht anzustreben.(3) Im Gegenstandsbereich Sachunterricht ist fachübergreifendes Arbeiten Prinzip. Dabei sind Inhalte und Arbeitsformen anderer Gegenstandsbereiche sinnvoll einzubeziehen. In Verbindung mit diesen ist auch eine epochale Gestaltung des Sachunterrichts möglich.(4) Für den Gegenstandsbereich Religion und Philosophieren mit Kindern ist zu gewährleisten, dass pro Jahrgangsstufe eine Wochenstunde erteilt wird. § 5 Kontingentstundentafeln für die Schulartunabhängige Orientierungsstufe, die Regionale Schule, das Gymnasium und die Integrierte Gesamtschule(1) Orientierungsstufe: Gegenstandsbereiche
Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 5 und 6
Künstlerisch-musisches Aufgabenfeld
(Kunst und Gestaltung, Musik, Darstellendes Spiel1)
(Geschichte, Geografie oder Weltkunde)2
(Biologie, Physik oder Naturwissenschaften)3
Arbeit-Wirtschaft-Technik und Informatik 4
Schülergesamtstunden
(2) Regionale Schule (RegS), Integrierte Gesamtschule (IGS), Gymnasium (Gy): Gegenstandsbereiche
Wochenstundenansatz in den Jahrgangsstufen
(jeweils insgesamt)
2. Fremdsprache5
Religion/Philosophieren mit Kindern
(Geografie/Geschichte/Sozialkunde oder Weltkunde)
(Physik/Chemie/Biologie/Astronomie)
(Musik/Kunst und Gestaltung, Darstellendes Spiel6)
Geschichte/Geografie/Sozialkunde
Gesamtwochenstunden im Pflicht- und
(3) Sportgymnasium:
Jahrgangsstufe 10 -
(Physik, Chemie, Biologie, Astronomie)
Wochenstunden im Pflicht- und Wahlpflichtbereich
(4) Musikgymnasium: Gegenstandsbereiche
Fußnoten1) Das Fach Darstellendes Spiel kann im Umfang von bis zu 2 Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 5 bis 6 erteilt werden.
2) Das Fach Weltkunde umfasst in den Jahrgangsstufen 5 und 6 den fächerverbindenden Unterricht in Geografie und Geschichte.
3) Das Fach Naturwissenschaften umfasst in den Jahrgangsstufen 5 und 6 den fächerverbindenden Unterricht in Physik, Biologie und Chemie.
4) Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe
5) An der IGS und der RegS wird die 2. Fremdsprache im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts erteilt.
6) Das Fach Darstellendes Spiel kann im Umfang von bis zu 2 Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 erteilt werden. Darüber hinaus gilt § 6 Absatz 4.
7) Die ausgewiesenen Klassenstunden sind aufsteigend ab dem Schuljahr 2014/2015 Teil der Stundentafel:
Schuljahr 2014/2015: Klassen der Jahrgangsstufe 7 an Gymnasien erhalten eine Klassenstunde.
Schuljahr 2015/2016: Klassen der Jahrgangsstufe 8 an Gymnasien erhalten eine Klassenstunde.
Schuljahr 2016/2017: Klassen der Jahrgangsstufe 9 an Gymnasien erhalten eine Klassenstunde.
Schuljahr 2017/2018: Klassen der Jahrgangsstufe 10 an Gymnasien, an RegS und IGS erhalten je eine Klassenstunde.
In Abhängigkeit von der Besetzung der Stellen kann eine frühere Zuweisung erfolgen.
§ 6 Erläuterungen zur Kontingentstundentafel für die Orientierungsstufe, die Regionale Schule, das Gymnasium und die Integrierte Gesamtschule(1) Der Fachunterricht im Sekundarbereich I beginnt ab Jahrgangsstufe 5. Das Aussetzen des einmal begonnenen Fachunterrichtes ist im Rahmen der Kontingentierung nicht möglich1
.Beginn des Fachunterrichtes: Gegenstandsbereiche und
3./spät beginnende Fremdsprache
Musik. Darstellendes Spiel
(2) Der Gegenstandsbereich Arbeit-Wirtschaft-Technik und Informatik ist in der Orientierungsstufe, an Regionalen Schulen und Gesamtschulen zu gleichen Teilen in den Schwerpunkten Werken und informatische Grundbildung zu unterrichten.(3) Die Unterrichtsstundenzahl in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 kann in einer Jahrgangsstufe höchstens 36 Wochenstunden betragen.(4) Die Kontingentstunden sind zur Erhöhung des Stundenansatzes im Pflichtunterricht, für die Durchführung eigener Unterrichtsvorhaben oder Projekte zu nutzen und können für Teilungs- und Förderstunden eingesetzt werden. Die in § 5 für die Schularten ausgewiesenen Schülergesamtstundenzahlen sind, bezogen auf den einzelnen Schüler, einzuhalten. Wenn auf andere Art und Weise die vorgeschriebene Schülergesamtstundenzahl im Sinne von § 5 nicht erreicht werden kann, sind ganz oder teilweise jahrgangsstufen- oder klassenübergreifende Unterrichtsorganisationsmöglichkeiten zu nutzen.(5) In den Jahrgangsstufen 7 bis 10 wird Wahlpflichtunterricht erteilt. Zur Schwerpunktbildung der Schule werden schulinterne Lehrpläne auf der Grundlage der Rahmenpläne durch die Schulen erarbeitet. Der Wahlpflichtunterricht ist Bestandteil eines Konzeptes zur individuellen Förderung der Schüler und hat sich an den unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen zu orientieren. Für Schüler, die die Berufsreife anstreben, sind vorrangig Wahlpflichtangebote zur Förderung der Berufsorientierung anzubieten. Der Wahlpflichtunterricht ist auch zur Förderung von Begabungen zu nutzen. Das Angebot ist Bestandteil des Schulprofils. Ein Anspruch auf die Teilnahme an einem bestimmten Wahlpflichtangebot besteht nicht. Der Wahlpflichtunterricht kann bereichs- und jahrgangsstufenübergreifend durchgeführt werden. Er orientiert sich an den Gegenstandsbereichen der Kontingentstundentafel und unterstützt die Kompetenzentwicklung der Schüler. Der gewählte Unterricht ist für die Dauer einer Jahrgangsstufe durchgängig zu belegen. In der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe nehmen alle Schüler an einem einstündigen verbindlichen Kurs Studienorientierung teil.(6) Schüler der Regionalen Schule und der Integrierten Gesamtschule, die beabsichtigen, die Allgemeine Hochschulreife zu erreichen, haben entweder im Rahmen des Wahlpflichtangebotes, spätestens ab der Jahrgangsstufe 7, eine zweite Fremdsprache zu belegen oder müssen am Unterricht einer spät beginnenden Fremdsprache in der gymnasialen Oberstufe durchgängig verpflichtend teilnehmen. Zum Erwerb der Mittleren Reife muss der Schüler in ein und derselben Fremdsprache in sechs aufeinander folgenden Jahrgangsstufen am Unterricht teilgenommen haben. Die entsprechenden Bestimmungen der Kultusministerkonferenz sind zu beachten.(7) In der Regel können Französisch, Russisch, Polnisch, Schwedisch, Spanisch oder Latein als zweite Fremdsprache unterrichtet werden. Ist Englisch nicht erste Fremdsprache, muss Englisch als zweite Fremdsprache gewählt werden. Ausnahmen zur Pflicht- oder zweiten Fremdsprache genehmigt die oberste Schulbehörde auf Antrag der Schule.Folgende Grundsätze sind bei der Antragsstellung zu berücksichtigen: Vorhandensein eines Curriculums, Gewährleistung von Abschlüssen, Kontinuität des Lehrereinsatzes und Gewährleistung der Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit.(8) In der Regel können Russisch, Französisch, Latein, Griechisch, Polnisch, Spanisch, Dänisch oder Schwedisch als dritte Fremdsprache unterrichtet werden. Eine im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe beginnende dritte Fremdsprache ist mit vier Wochenstunden zu unterrichten.(9) Für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 sind Mindeststundenzahlen für Gegenstandsbereiche und Fächer festgelegt. Die Schulen erhalten damit den pädagogischen Freiraum, den sie vorwiegend zur individuellen Förderung der Schüler, aber auch zur Ausgestaltung der im Schulprogramm genannten Schwerpunkte und profilbildenden Maßnahmen nutzen sollen.(10) Die detaillierte Verteilung der Kontingentstunden wird in der schulinternen Stundentafel ausgewiesen.(11) Freiwillige Unterrichtsveranstaltungen werden im Rahmen der organisatorischen und personellen Möglichkeiten der einzelnen Schulen durchgeführt; über Lernziele und Inhalte entscheidet die Schule.(12) Soweit in einem Gegenstandsbereich nicht oder nur teilweise fachübergreifend unterrichtet wird, entfallen auf die einzelnen Fächer im Jahresmittel gleiche Anteile.(13) In der Regionalen Schule und der Integrierten Gesamtschule entfallen in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 insgesamt mindestens zwölf Wochenstunden auf die zweite Fremdsprache.Fußnoten1) Ausgenommen sind die Fächer des künstlerisch-musischen Aufgabenfeldes in den Jahrgangsstufen 7 bis 10, in denen Darstellendes Spiel erteilt wird.
2) Das Fach Naturwissenschaften wird nur in den Jahrgangsstufen 5 und 6 unterrichtet. In diesen beiden Jahrgangsstufen umfasst dieses Fach den fächerverbindenden Unterricht in Physik, Biologie und Chemie.
3) Das Fach Astronomie wird nur in der Jahrgangsstufe 9 unterrichtet.
§ 7 Kontingentstundentafel für
die Kooperative GesamtschuleDie Stundentafel der Kooperativen Gesamtschule richtet sich nach den entsprechenden Bildungsgängen. § 8 Kontingentstundentafel für die Schule
und Unterrichtsfächer
Wochenstunden in den Jahrgangsstufen
(Biologie, Chemie, Physik oder
Naturwissenschaften)1
(Sozialkunde, Geschichte, Geografie
oder Weltkunde)2
(Kunst, Musik, Werken)
(Musik, Kunst und Gestaltung, Darstellendes Spiel3)
Arbeit-Wirtschaft-Technik und
Informatik/ Werken
(Wahlpflichtunterricht,
Schülergesamtstundenzahl
Fußnoten1) Das Fach Naturwissenschaften umfasst in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 den fächerverbindenden Unterricht in Physik, Biologie und Chemie.
2) Das Fach Weltkunde umfasst in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 den fächerverbindenden Unterricht in Sozialkunde, Geschichte und Geografie.
3) Das Fach Darstellendes Spiel kann im Umfang von bis zu 2 Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 erteilt werden.
4) Freiwilliges 10. Schuljahr
§ 9 Erläuterungen zur Kontingentstundentafel
für die Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen(1) Die Gegenstandsbereiche Deutsch und Sachunterricht sollen im Primarbereich fächerverbindend unterrichtet werden.(2) Die Unterrichtsfächer Kunst, Musik und Werken werden im Primarbereich fachübergreifend unterrichtet.(3) In den Jahrgangsstufen 5 und 6 umfasst der Gegenstandsbereich Arbeit-Wirtschaft-Technik und Informatik die Schwerpunkte Werken und informatische Grundbildung. In den Jahrgangsstufen 5 bis 9 kann im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld, im Gegenstandsbereich Arbeit-Wirtschaft-Technik und Informatik sowie im Fach Hauswirtschaft fachübergreifender Unterricht erteilt werden.(4) Die Inhalte im Gegenstandsbereich Religion und Philosophieren mit Kindern orientieren sich an den Rahmenplänen der Grundschule oder der Regionalen Schule. Sie sind unter sonderpädagogischen Gesichtspunkten zu modifizieren und in die Inhalte der Themenpläne zu integrieren. Es ist zu gewährleisten, dass je Jahrgangsstufe mindestens eine Wochenstunde erteilt wird.(5) Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 wird leistungsdifferenziert und abschlussbezogen auf den Anspruchsebenen der Berufsreife unter Berücksichtigung sonderpädagogischer Aspekte oder der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen erteilt.(6) Die Jahrgangsstufen 7 bis 9 sind durch eine hohe Praxisorientierung gekennzeichnet und haben einen deutlich ausgeprägten berufsvorbereitenden Charakter. Die Gegenstandsbereiche Arbeit-Wirtschaft-Technik und Informatik sowie das Fach Hauswirtschaft berücksichtigen die Anspruchsebenen der Berufsreife und der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Der Gegenstandsbereich Arbeit-Wirtschaft-Technik und Informatik umfasst die Lernbereiche Arbeitslehre, Technik und eine informatische Grundbildung.(7) Für die Jahrgangsstufen 3 bis 9 und im freiwilligen 10. Schuljahr sind Mindeststundenzahlen festgelegt. Die Schulen sollen pädagogische Freiräume zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler nutzen. In den Gegenstandsbereichen Deutsch, Mathematik und im naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld werden diese Stunden vor allem zur Sicherung des möglichen Übergangs von Schülerinnen und Schülern an eine allgemein bildende Schule und zur Vorbereitung auf den Besuch des freiwilligen 10. Schuljahres eingesetzt.(8) Die im freiwilligen 10. Schuljahr ausgewiesenen zusätzlichen Angebote stehen zur Verfügung, um Schülerinnen und Schülern den Abschluss der Berufsreife zu ermöglichen. Der Wahlpflichtbereich ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine individuelle Schwerpunktsetzung. § 10 Kontingentstundentafel der Schule mit dem
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung(1) Die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sichert eine ganzheitliche sonderpädagogische Förderung. Unterrichtsthemen und Lerninhalte bilden Lernbereiche, die in der Regel fachübergreifend unterrichtet werden.(2) Die Stundentafel für die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung umfasst folgende Schülerpflichtstunden: Lernbereiche
Grundlegender Unterricht/Vorbereitung auf die Teilhabe an der Gesellschaft
(Kunst, Musik, Werken/Textiles Gestalten, Darstellendes Spiel1)
- Religion und Philosophieren mit Kindern
Schülerwochenstunden
(3) Zusätzlich zum Pflichtunterricht erfolgt nach den durch die einschlägigen Rechtsvorschriften zur Verfügung gestellten Ressourcen eine ergänzende Förderung der Schülerinnen und Schüler.Fußnoten1) Das Fach Darstellendes Spiel kann erteilt werden.
§ 11 Sprachliche GleichstellungSoweit in der Kontingentstundentafelverordnung (KontStTVO M-V) Bezeichnungen, die für Frauen und Männer gelten, in der männlichen Sprachform verwendet werden, gelten diese Bezeichnungen für Frauen in der weiblichen Sprachform. § 12 Inkrafttreten, AußerkrafttretenDiese Verordnung tritt am 2. August 2009 in Kraft und am 31. Juli 2019 außer Kraft. Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Stundentafelverordnung vom 13. April 2006 (GVOBl. M-V S. 376, 665) außer Kraft.Schwerin, den 27. April 2009Der Minister für Bildung,
Henry Tesch Portale in MV