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Timestamp: 2017-10-17 17:14:02
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Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 154', 'BGH', 'BGH', '§ 180', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

09/2013 | die-online-bibliothek.de
Zur teleologischen Reduktion der Zwangsverwalterhaftung – ZfIR 09/2013, Seite 305
Autor: Hans Gerhard Ganter
Die Haftung für Fehlleistungen ist für jede Berufsgruppe ein konfliktbeladenes Thema. Zwangs-verwalter machen da keine Ausnahme - im Gegenteil: Man beklagt ungerechtfertigte Benachteili-gungen im Vergleich mit anderen Berufsgruppen mit ähnlichen Aufgaben. Solche Benachteiligun-gen, die sich für die Zwangsverwalter als „Risikomaximierung" (der Begriff wurde - soweit ersicht-lich - geprägt von Drasdo, NZI 2011, 354) darstellten, ergäben sich insbesondere aus der als aus-ufernd empfundenen Rechtsprechung des BGH, und zwar aller mit Zwangsverwaltungen befass-ten Senate. Der V. Zivilsenat ist als „Immobiliensenat" tangiert, der VIII. Zivilsenat ist für das Wohn-raummietrecht und der XII. Zivilsenat für die gewerbliche Miete zuständig, und über die Haftung des Zwangsverwalters entscheidet der IX. Zivilsenat. Im Fokus stehen insbesondere die Auswei-tung des Begriffs der „Beteiligten" in der Haftungsnorm des § 154 Satz 1 ZVG und die Qualifizie-rung der Pflichten, die den Zwangsverwalter als Vermieter treffen, als zwangsverwalterspezifische Pflichten. Mit dem nachfolgenden Beitrag soll untersucht werden, ob daran uneingeschränkt fest-gehalten werden kann oder ob eine Korrektur angebracht erscheint.
Abschied von der Zwangsversteigerung zur Auseinandersetzung einer GbR – ZfIR 09/2013, Seite 314
Die Praxis kennt verschiedene Formen der Verwaltung von Grundbesitz durch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Nach Anerkennung der Rechtsfähigkeit der Außen-GbR (BGH, Urt. v. 29.1.2001 - II ZR 331/00, BGHZ 146, 341 = ZIP 2001, 330) nutzen insbesondere Familien die Möglichkeit, den elterlichen Grundbesitz auf eine GbR der Familienangehörigen zu übertragen, deren alleiniger Zweck sich darin erschöpft, den eigenen Grundbesitz zu verwalten. Wird die Ge-sellschaft etwa durch Kündigung aufgelöst, fragt sich, wie die Gesellschaft in Ansehung des Grundbesitzes auseinanderzusetzen ist. Nach bislang gängiger Praxis kann jeder Gesellschafter die Teilungsversteigerung des Grundstücks gem. § 180 Abs. 1 ZVG betreiben mit der Folge, dass der Übererlös aus der Versteigerung im Verhältnis der Gesellschafter zu verteilen ist. Der Beitrag zeigt auf, dass die Möglichkeit einer Teilungsversteigerung nicht mehr besteht, seitdem die Rechtsfähigkeit der Außen-GbR anerkannt ist.
Geltung der VOB/B und VOB/C 2012 aufgrund dynamischer Verweisung in älterem Bauwerkvertrag? – ZfIR 09/2013, Seite 321
Bauverträge regeln - zumal bei größeren - Vorhaben nicht selten die prozesshafte und manchmal jahrelange Entstehung des Projekts. Deshalb stellt sich generell die Frage, welche interessenge-rechten Regelungen eingreifen, wenn sich bauvorhabenrelevante öffentlich-rechtliche, privatrecht-liche (DIN-) Normen, Baustandards bzw. die allgemein anerkannten Regeln der Technik im laufen-den Bauvorhaben vor der Abnahme ändern. Insbesondere dynamische Verweisungen in Bauver-trägen durch AGB der Auftraggeberseite können sich bei erheblichen Änderungen auf die bereits erbrachten (Teil-) Leistungen oder das noch nicht erledigte vertragliche sog. Bausoll der Auftrag-nehmerseite auswirken.
BGH, Urt. v. 30.1.2013 - XIIZR 38/12 - Anforderungen an die Wahrung der mietvertraglichen Schriftform bei Geschäftsübertragung als „asset-deal" – ZfIR 09/2013, Seite 327
Autor: Christoph Mönig
BGH, Beschl. v. 24.1.2013 - VII ZR 47/11 - Zum zeitlichen und begrifflichen (hier: Tief- und Straßenbau) Anwendungsbereich des BauFordSiG – ZfIR 09/2013, Seite 330
Autor: Philipp Spiller
BGH, Urt. v. 7.11.2012 - XII ZR 41/11 - Durchgehende Anwendung des Verbraucherpreisindex bei Mietanpassung nach zwischenzeitlichem Wegfall des Lebenshaltungskostenindex – ZfIR 09/2013, Seite 335
BGH, Urt. v. 9.11.2012 - V ZR 182/11 - Verletzung vorvertraglicher Schutzpflichten wegen Nicht-Genehmigung eines Grundstück-kaufvertrags nur bei vorsätzlicher Treuepflichtverletzung – ZfIR 09/2013, Seite 339
Autor: Jörn Heinemann
Anforderungen an die Wahrung der mietvertraglichen Schriftform bei Geschäftsübertragung als „asset-deal" (m. Anm. Mönig) – ZfIR 09/2013, Seite 324
Autor: BGH, 30.1.2013 – XII ZR 38/12
Zum zeitlichen und begrifflichen (hier: Tief- und Straßenbau) Anwendungsbereich des BauFordSiG (m. Anm. Spiller) – ZfIR 09/2013, Seite 329
Autor: BGH, 24.1.2013 – VII ZR 47/11
Durchgehende Anwendung des Verbraucherpreisindex bei Mietanpassung nach zwischenzeitli-chem Wegfall des Lebenshaltungskostenindex (m. Anm. Krüger) – ZfIR 09/2013, Seite 332
Autor: BGH, 7.11.2012 – XII ZR 41/11
Verletzung vorvertraglicher Schutzpflichten wegen Nicht-Genehmigung eines Grundstückkaufver-trags nur bei vorsätzlicher Treuepflichtverletzung (m. Anm. Heinemann) – ZfIR 09/2013, Seite 337
Autor: BGH, 9.11.2012 – V ZR 182/11
Voraussetzungen und Beschränkungen des Ersatzanspruchs des Vermieters aus enteignendem Eingriff bei durch rechtmäßige Durchsuchung in Mietwohnung entstandenem Schaden – ZfIR 09/2013, Seite 341
Autor: BGH, 14.3.2013 – III ZR 253/12
Zinslast aus Bürgschaftssumme als Maßstab der krassen finanziellen Überforderung bei Höchstbetragsbürgschaft – ZfIR 09/2013, Seite 341
Autor: BGH, 19.2.2013 – XI ZR 82/11
Schadensersatz und Kündigung gegenüber Initiator eines geschlossenen Immobilienfonds bei feh-lerhaftem Prospekt – ZfIR 09/2013, Seite 341
Autor: OLG Karlsruhe, 14.2.2013 – 9 U 33/12
Rechtskräftig festgestellter Verstoß als Voraussetzung der Unwirksamkeit von Wertsicherungs-klausel im Grundstückskaufvertrag – ZfIR 09/2013, Seite 341
Autor: OLG Rostock, 17.9.2012 – 3 W 48/12
Kein „Aufladen" der nach Tod des Gläubigers erloschenen Vormerkung – ZfIR 09/2013, Seite 342
Autor: BGH, 21.3.2013 – V ZB 74/12
Teiloption des Vermieters zur Umsatzsteuer bei ausschließlicher Verwendung von Grundstückstei-len für zum Vorsteuerabzug berechtigte Umsätze – ZfIR 09/2013, Seite 342
Autor: BFH, 25.1.2013 – V B 95/12
Gewährung der Investitionszulage je nach Fertigstellung einzelner Gebäudeteile als Wirtschaftsgü-ter – ZfIR 09/2013, Seite 342
Autor: BFH 20.12.2012 – III R 40/11
Keine umsatzsteuerbare Geschäftsveräußerung bei Übertragung eines Erbbaurechts mit aufste-hendem, verpachtetem Reha-Zentrum – ZfIR 09/2013, Seite 342
Autor: BFH, 19.12.2012 – XI R 38/10
Keine Haftung des Insolvenzverwalters wegen unterlassener Kündigung einer Nutzungsvereinba-rung über Gewerbemieträume bei Vorliegen eines Räumungstitels – ZfIR 09/2013, Seite 342
Autor: OLG Celle, 28.2.2013 – 16 U 143/12
Keine Anwendung des ausschließlichen Gerichtsstands für Mieträume bei Rückforderung von Mietzinszahlungen wegen insolvenzrechtlicher Anfechtbarkeit – ZfIR 09/2013, Seite 343
Autor: OLG Frankfurt, 8.1.2013 – 11 AR 232/12
Quo vadis ZVG? - Bericht über die Veranstaltung „Reform des ZVG? Wo stehen wir heute?" – ZfIR 09/2013, Seite 343
Am 23.4.2013 lud das BMJ in den Gustav-Heinemann-Saal, Mohrenstraße 37, 10117 Berlin, zu der Veranstaltung „Reform des ZVG? Wo stehen wir heute?" ein. Die Tagung diente einer Be-standsaufnahme zum ZVG, so in der Vergangenheit immer wieder Reformvorschläge laut gewor-den waren. Die Tagung war daher in Teil I „Reformvorschläge zum ZVG" und Teil II „Stellungnah-men" unterteilt. Der Kurzbericht gibt ein erstes Stimmungsbild wieder.