Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008708
Timestamp: 2018-09-26 01:13:20
Document Index: 184695577

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 16', '§ 3', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 11', '§ 12', '§ 3']

RIS - Grundausbildungsverordnung BMLVS – M BO 1 2014 - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 26.09.2018
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Grundausbildungsverordnung BMLVS – M BO 1 2014, Fassung vom 26.09.2018
Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport über die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe M BO 1 (Grundausbildungsverordnung BMLVS – M BO 1 2014)
StF: BGBl. II Nr. 433/2013
BGBl. II Nr. 396/2016
Auf Grund der §§ 26 bis 31 und 149 Abs. 5 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 (BDG 1979), BGBl. Nr. 333/1979, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 147/2013, wird verordnet:
jedenfalls Wehrtechnik, sofern nicht Z 1 oder 2 anzuwenden ist, mit dem entsprechenden Prüfungsfach.
§ 16. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2014 in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2019 außer Kraft.
Ressortspezifische Grund- und Übersichtskenntnisse
nach § 3 Abs. 2
Grundlagen der Informations- und Kommunikations-technologie (IKT)
Einweisung in:
– die Informationstechnologiesysteme und -verfahren des Ressorts sowie in die Büroorganisation und in
– die IKT-Sicherheit und -Datenschutz
Der Öffentliche Dienst als Arbeitgeber:
Die praxisorientierte Darstellung wesentlicher Rechte und Pflichten im Dienstverhältnis unter besonderer Berücksichtigung der ressortinternen Vorschriften. Einführung in die Organisation und in die Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres (ÖBH):
– Grundlagen der Organisation des Ressorts,
– Einsatz- und Friedensgliederung,
– Aufgaben des ÖBH im In- und Ausland und
– Personen- und Verwendungsgruppen und die erforderlichen Ausbildungen
– Gender- und Diversityperspektiven,
– Antimobbing- und Gewaltprävention und
Hierarchie und mitarbeiterorientierte Führungsstile, Wahrnehmung, Körpersprache und Kommunikation
Modul „Öffentlicher Dienst und Verwaltung“
Grundprinzipien der Verfassung, Stufenbau der Rechtsordnung, Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern, Weg der Bundesgesetzgebung, Organisation der Verwaltung und Gerichtsbarkeit, Selbstverwaltung, Rechtsschutz und Kontrolle, Grund- und Freiheitsrechte, Grundzüge des Humanitären Völkerrechts, Rechtsgrundlagen und Strukturen der Europäischen Union insbesondere im Bereich der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Darstellung der Rahmenbedingungen des Öffentlichen Dienstes und Unterschiede zur Privatwirtschaft, Unterschiede der Dienstverhältnisse innerhalb des Öffentlichen Dienstes unter gezielter Berücksichtigung der Besonderheiten im Ressort, Rechte und Pflichten im Dienstverhältnis, Besoldungsrecht im Öffentlichen Dienst, Darstellung weiterer relevanter Rechtsbereiche insbesondere des Bundesgleichbehandlungsrechts, des Bundesbedienstetenschutzes, der ressortbezogenen Aspekte der Lehrlingsausbildung sowie der Aspekte des Pensions- und Sozialversicherungsrechts, Personalvertretungsrecht
Verwaltungsver-fahrensrecht I
Einführungsgesetz zu den Verwaltungsverfahrensgesetzen, Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz, Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz hinsichtlich Beschwerde und Vorverfahren, Verwaltungsstrafgesetz, Zustellgesetz
Wehrverfassung, Wehrgesetz, Heeresdisziplinargesetz, Heeresgebührengesetz, Auslandseinsatzrecht, Militärbefugnisgesetz, Grundzüge des Sperrgebietsgesetzes, des Munitionslagergesetzes und des Militärauszeichnungsgesetzes
Grundlagen des Haushaltsrechts
Rechtsgrundlagen des Staatshaushaltes unter besonderer Berücksichtigung des Bundes-Verfassungsgesetzes, des Bundesfinanzrahmengesetzes, des Bundesfinanzgesetzes, des Bundeshaushaltsgesetzes einschließlich der auf Grundlage dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen und des Strategieberichtes;
Organisation der Haushaltsführung, Bundeshaushaltsplanung (Struktur des Bundeshaushaltes, Veranschlagung, Ressourcen-, Ziel- und Leistungspläne), Vollziehung (Mittelverwendung und Aufbringung, Controlling, Verfügungsrechte über Vermögen des Bundes), Anordnungen im Gebarungsvollzug, Verrechnung, Kosten- und Leistungsrechnung, Zahlungsverkehr und Innenprüfung, Bundesrechnungsabschluss
Modul „Sicherheitspolitik“
Grundlagen der nationalen und internationalen Sicherheitspolitik
Internationale sicherheitspolitische Rahmenbedingungen und Herausforderungen:
Multipolare Weltordnung und internationale Sicherheit, sicherheitspolitische Akteure, Konflikttrends und Konfliktdynamik, internationales Konflikt- und Krisenmanagement (Ansätze, Konzepte, Methoden), Räume strategischen Interesses aus Sicht der Europäischen Union (EU) und österreichischer Sicht, aktuelle Fallbeispiele des internationalen Krisenmanagements, erwartbare Bedrohungen und ihre sicherheitspolitischen Ableitungen;
Europäische Sicherheitspolitik:
EU-Strukturen im Kontext von Sicherheit, EU-Konzepte und Strategien, EU-Engagement in ausgewählten Räumen, EU und Organisation des Nordatlantikvertrages (North Atlantic Treaty Organization – NATO), Aufgaben gemäß Vertrag von Lissabon, Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik;
Österreichische Sicherheitspolitik:
Österreichische Sicherheitsstrategie, österreichisches Bedrohungsbild, Österreichs Beitrag zur internationalen Sicherheit und ausgewählte Beispiele, sicherheitspolitische Akteure und deren Zusammenwirken auf nationaler Ebene, Transformation der österreichischen Sicherheitspolitik in die österreichische Militärpolitik
Modul „Nationales Krisenmanagement“
Bedrohungsbild und Szenarien sowie Einsatzmöglichkeiten national:
Bedrohungsbild gesamtstaatlich in Österreich, Akteure im nationalen Krisenmanagement, Assistenzleistungen, Schutzoperationen, Darstellung der rechtlichen Aspekte mit Schwergewicht auf den rechtlichen Regelungen zur Assistenz sowie dem Militärbefugnisgesetz;
Einsatzparameter der österreichischen Streitkräfte:
Überblick über die Struktur der Streitkräfte in Österreich, Leistungsparameter ausgewählter Organisationselemente, Einsatzmöglichkeiten der Streitkräfte unter Berücksichtigung ihres Fähigkeitenprofils in verschiedenen Szenarien;
Führungsverfahren national auf militärstrategischer und operativer Ebene:
Kurzeinweisung in das militärstrategische und operative Führungsverfahren auf nationaler Ebene, Besonderheiten in denSzenarien;
Führungsprozess national auf taktischer Ebene:
Kurzeinweisung in die Bereiche Wesen der Führung, Führungssystem, Führungsgrundsätze, Führungsinstrumente, Unterstützungsverfahren, Führungsunterstützung und Einsatzunterstützung, Herstellen des Bezuges zu Fachdienstzweigen anhand ausgewählter Fallbeispiele in verschiedenen Einsatzszenarien
Modul „Internationales Krisenmanagement“
Bedrohungsbild und Szenarien sowie Einsatzmöglichkeiten international:
Szenarien für Auslandseinsätze im multinationalen Rahmen im vollen Spektrum von humanitärer Hilfeleistung bis zur gewaltsamen Trennung von Konfliktparteien einschließlich der Option nationaler Evakuierungsoperationen, Akteure im internationalen Krisenmanagement einschließlich rechtlicher Grundlagen, Einsatzmöglichkeiten von Streitkräften im internationalen Krisenmanagement unter Berücksichtigung des Comprehensive Approach;
Multinationale Headquarters (HQ):
Aufbau, Struktur und Funktionsweise von militärstrategischen und operativen HQ in der NATO und der EU, Herausforderungen in der multinationalen Stabsarbeit;
Einsatzprofile der Teilstreitkräfte:
Besondere Merkmale und Eigenheiten von Land-, Luft-, See-, und Spezialeinsatzkräften und ihre Bedeutung in der Planung und Umsetzung militärischer Maßnahmen im Rahmen des internationalen Krisenmanagements, Koordination und Synchronisation von Teilstreitkräften, Bedeutung der Querschnittsmaterien Informationsoperation (InfoOps), Civil Military Cooperation (CIMIC), Intelligence, Surveillance, Target Acquisition and Reconnaissance (ISTAR) und Force Protection;
Das Führungsverfahren auf militärstrategischer und operativer Ebene:
Nationales militärstrategisches Führungsverfahren zur Beteiligung an internationalen Einsätzen (einschließlich der rechtlichen Aspekte), Überblick über das operative Führungsverfahren (COPD), Analyseinstrumente im operativen Führungsverfahren, Umsetzung von Analysen in operatives Design und Operations Plan (OPLAN) sowie OPLAN und Annexes unter besonderer Berücksichtigung der fachdienstlichen Beitragsleistungen
Fachmodule für die einzelnen Verwendungen
Teil A: Fachmodul „Intendanzdienst“
Intendanzwesen
Revision und Kontrolle, Beschaffungs- und Vergabeverfahren einschliesslich Contracting im Auslandseinsatz, Unterstützung fremder Streitkräfte in Österreich (Host Nation Support), Schadenersatzwesen, Wirtschaftsdienst, Bau-, Forst-, Liegenschafts- und Wohnungswesen, Raumordnung und -planung, CIMIC, Anwendung logistischer Informationssysteme und der dahinter liegenden Prozesse im In- und Ausland
Militärisches Führungsverfahren, Stabsdienst und Einsatzunterstützung
Operativer, militärstrategischer und multinationaler Führungsprozess, Einsatzkonzept, militärstrategisches Lagebild, stabsdienstliche Implementierung des Intendanzoffiziers in nationalen und multinationalen Stäben, Integration nationaler Streitkräfte in multinationalen Operationen; Konzepte und Verfahren, Grundlagen der Versorgung und Logistik im nationalen und multinationalen Umfeld, operative und strategische Logistik
Grundsätze der Führungslehre, nationales und multinationales Führungssystem, Führungsprozess; Organisation von Streitkräften, Streitkräfteentwicklung und -planung
Militärökonomie, Verwaltungsentwicklung und Controlling
Volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Aspekte der Militärökonomie, strategische und operative Controllingmethoden, Führungsprozessbegleitung und Ergebniskontrolle, Kosten- und Leistungsrechnung, alternative Finanzierungsmethoden, New Public Management, Facilitymanagement, Kennzahlensysteme, Wirkungsorientierte Haushaltsführung, Wirkungscontrolling, Ressourcen-, Ziel- und Leistungspläne, Wirkungsorientierte Folgenabschätzung
Nationales und internationales Finanzmanagement einschließlich Finanzierungsmechanismen
Nationales Finanzmanagement:
Budgetplanung, Budgetsteuerung, Budgetvollzug, Budgetkontrolle im nationalen Bereich, Relevanz des öffentlichen Haushaltswesens, die Republik Österreich am Kapitalmarkt;
Budgetkonsolidierung:
allgemeine Überlegungen und Perspektiven für Österreich, das Budget der Untergliederung 14 (Landesverteidigung und Sport), das dezentrale Budget (Zentralisierung versus Kommandantenverantwortung);
Buchhaltungsagentur des Bundes:
ein best practice Projekt der Verwaltungsreform, Einführung in die Haushaltsinformationssysteme des Bundes;
Budgetplanung, Budgetsteuerung, Budgetvollzug, Budgetkontrolle im Rahmen einer militärischen (zivilen) EUOperation, Internationale Finanzierungsmechanismen der EU und der NATO;
Finanzierung militärischer und ziviler Operationen der EU (vom Crisis Management Concept bis zur Kontrolle des College of Auditors)
Strategische Personalführung als Säulen der Streitkräftebereitstellung und des Unterhalts von Streitkräften mit besonderem Fokus auf die Personalmanagementfelder Personalaufbringung, Personalveränderung, Personalentwicklung, Mitarbeiterführung und Personalcontrolling
Ressortbezogenes Verfassungsrecht sowie Wehrrecht
Umfassende Landesverteidigung, allgemeine Wehrpflicht und Wehrdienstverweigerung sowie Wehrdienst von Frauen, Kompetenztatbestand „militärische Angelegenheiten“, budgetäre Vorsorgen, Überprüfung der militärischen Nachrichtendienste, Aufgaben des Bundesheeres, Leitungsbefugnisse über das Bundesheer, Mitwirkung der Länder, Rechtsstellung der Angehörigen des Bundesheeres, Landesverteidigung und Grundrechte, Landesverteidigung und Datenschutz, Wehrgesetz, Allgemeine Dienstvorschriften für das Bundesheer, Einsatzzulagengesetz, Kräfte für internationale Operationen (KIOP), Heeresdisziplinarrecht, Militärstrafrecht, Heeresgebührengesetz, Sozial- und Arbeitslosenversicherung, Arbeitsplatz-Sicherungsgesetz, Heeresversorgungsgesetz, Bundesverfassungsgesetz über Kooperation und Solidarität bei der Entsendung von Einheiten und Einzelpersonen in das Ausland, Auslandseinsatzgesetz, Auslandszulagen- und -hilfeleistungsgesetz, Sperrgebietsgesetz, Munitionslagergesetz, Militärbefugnisgesetz, militärisches Auszeichnungsrecht, Überblick über militärspezifische Sondernormen im Bundes- und Landesrecht einschließlich der jeweiligen einsatzrechtlichen Bestimmungen, jeweils unter besonderer Berücksichtigung der praktischen Anwendung, Erörterung aktueller rechtspolitischer Problemstellungen
Ressortbezogenes Völkerrecht sowie Recht der Europäischen Union
Ressortspezifische Fragen des allgemeinen Völkerrechts, Internationales Einsatzrecht, Humanitäres Völkerrecht einschließlich der Rechtsfragen des Kulturgüterschutzes, Rechtsgrundlagen und Strukturen der EU im Bereich der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, insbesondere der EU-geführten Streitkräfteeinsätze, jeweils unter besonderer Berücksichtigung der praktischen Anwendung
Ressortbezogenes Verwaltungs- und Zivilrecht
Ressortbezogene Darstellung des Verwaltungsverfahrensrechtes einschließlich des Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetzes hinsichtlich Beschwerde und Vorverfahren sowie ausgewählter Elemente des Zivil- und Verwaltungsrechtes, insbesondere des Umweltrechts, des Vergaberechts, des Waffenrechts, des Kraftfahrt- und Verkehrsrechts, des Luftfahrtrechts und des Schadenersatzrechts, jeweils unter besonderer Berücksichtigung der praktischen Anwendung
Darstellung der Rahmenbedingungen des Öffentlichen Dienstes und der Unterschiede zur Privatwirtschaft, Unterschiede der Dienstverhältnisse innerhalb des Öffentlichen Dienstes unter gezielter Berücksichtigung der Besonderheiten im Ressort, Rechte und Pflichten im Dienstverhältnis sowie Besoldungsrecht im Öffentlichen Dienst unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung, Darstellung weiterer relevanter Rechtsbereiche, insbesondere des Bundesgleichbehandlungsrechtes, des Bundesbedienstetenschutzes, der Aspekte der Lehrlingsausbildung sowie der Aspekte des Pensions- und Sozialversicherungsrechts, Personalvertretungsrecht, jeweils unter besonderer Berücksichtigung der praktischen Anwendung
Organisation der Haushaltführung, Bundeshaushaltsplanung (Struktur des Bundeshaushaltes, Veranschlagung, Ressourcen-, Ziel- und Leistungspläne), Vollziehung (Mittelverwendung und Aufbringung, Controlling, Verfügungsrechte über Vermögen des Bundes), Anordnungen im Gebarungsvollzug, Verrechnung, Kosten- und Leistungsrechnung, Zahlungsverkehr und Innenprüfung, Bundesrechnungsabschluss;
Das Ressort in steuerrechtlicher Hinsicht, die haushaltsrechtlichen Informationssysteme, bundesinterne entgeltliche Sachgüterübertragung
Teil B: Fachmodul „Höherer militärfachlicher Dienst“
Fachgebiet Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit nach § 12 Abs. 1 Z 1:
Grundlagen der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (national und international)
Dienstanweisung für Öffentlichkeitsarbeit, Grundsätze der Krisenkommunikation, Social Media-Verhalten von Vorgesetzten und Dienststellen, Strategischer Planungsprozess, Crossmediales Informations- und Kommunikationsmanagement, Urheberrecht, Corporate Identity und -Design;
Interviewtraining für Fortgeschrittene, Leserbrief, Workshop, Pressekonferenz, Medienanfragen und – analyse;
Informationsoffizierswesen und Partnerschaften:
Informationsoffizierswesen, Vereins- und Partnerschaftsregelungen, Kooperation mit Kommunikationspartnern, Kommunikationsprojekte;
Einweisung in interne und externe Kommunikationseinrichtungen
Fachgebiet Militärpsychologie nach § 12 Abs. 1 Z 2:
Grundlagen und Aufgabenbereiche der Militärpsychologie (national und international)
Aufbau und Ablauforganisation der Militärpsychologie, rechtliche Grundlagen, Konzepte und Richtlinien der Militärpsychologie, Grundlagen der Forschung, Methodik und Qualitätssicherung, Grundaus-, Fort- und Weiterbildung in der Militärpsychologie, Schnittstellen zu anderen Fachbereichen, Kennenlernen der Aufgaben, Zielsetzungen und Arbeitsweisen der psychologischen Bereiche innerhalb und außerhalb des Heerespersonalamtes, insbesondere der Personalpsychologie, Truppenpsychologie, Flieger- und Verkehrspsychologie, Arbeitspsychologie, Notfallpsychologie, Klinische Psychologie, Psychotherapie und Traumatherapie
Fachgebiet Politikwissenschaft nach § 12 Abs. 1 Z 3:
Geopolitik, Strategien und sicherheitspolitische
Bedrohungsbilder, Geopolitik und Strategie, Internationale Organisationen, Sicherheitsforschung, Gesetzgebung und Konzepte Parlamentarismus in Österreich, Gesetzgebung in der EU, österreichische Europa- und Außenpolitik, nationale und internationale sicherheitspolitische und militärstrategische Konzepte und Strategien;
Angewandte Sicherheitspolitik:
Einweisung in politische Einrichtungen und Institutionen
Teil C: Fachmodul „Höherer militärtechnischer Dienst“
Technischer Dienstbetrieb
Grundlagen des Technischen Dienstes, Aufbau- und Ablauforganisation der Logistik und des Technischen Dienstes, Führungs- und Organisationslehre im Technischen Dienst, technische Betriebsführung, Güteprüfung, technische Produktdokumentation, Qualitätsmanagement
Rüstungsmanagement I
System Lebenszyklusmanagement, Planungs- und Bereitstellungsprozess
Grundlagen der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung, Bedienstetenschutz, Umweltschutz, Brandschutz
Rechtliche Grundlagen, Ziviltechnikergesellschaften, Berufs- und Standesrecht, Gebührenordnungen, Kammer und Organe, Vertragswesen, Vergabewesen, Betriebswirtschaftslehre
Fachgebiet Militärisches Bauwesen nach § 12 Abs. 2 Z 1:
Militärisches Bauwesen
Darstellung der für das Fachgebiet geltenden rechtlichen und fachlichen Vorschriften, Vergaberecht, Militärischer Sonderbau, Abläufe und Verantwortung im Baudienst, Baurecht und verwandte Rechtsgebiete, technische Normen für das Bauwesen, standardisierte Leistungsbeschreibungen, technische EDV einschließlich der zielgruppenorientierten Vertiefung der Kompetenzen im Fachbereich
Fachgebiet Militärisches Vermessungswesen nach § 12 Abs. 2 Z 2:
Militärisches Vermessungswesen
Einschlägige Rechtsvorschriften und deren Anwendung sowie fachliche Kenntnisse nach § 11 Abs. 1 der Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Grundausbildung im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV-Grundausbildungsverordnung), BGBl. II Nr. 402/2004
Fachgebiet Wehrtechnik nach § 12 Abs. 2 Z 3:
Darstellung der für das Fachgebiet geltenden rechtlichen und fachlichen Vorschriften einschließlich der zielgruppenorientierten Vertiefung der Kompetenzen im Fachbereich
Teil D: Fachmodul „Militärmedizinischer Dienst“
Allgemeine wehrmedizinische Grundlagen
Aufbau- und Ablauforganisation des militärmedizinischen Dienstes im ÖBH, das Sanitätskonzept sowie die daraus ableitbare Aufbau- und Ablauforganisation des Sanitätsdienstes im Einsatz und im Frieden, Aufgaben des Militärarztes auf Ebene des Bataillons, der Brigade, der taktisch und operativ führenden Kommanden, multinationale Einsatzplanung, Auswahl, Grundaus-, Fort- und Weiterbildung, Laufbahnbild und Führung des Sanitätsfachpersonals aller Ebenen
Darstellung der rechtlichen Grundlagen zur Vorbeugung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, mit den materiellen Folgen sowie den organisatorischen Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Aufgaben, einschlägige militärische Regelungen und Normierungen, gesetzliche Grundlagen für den öffentlichen Sanitätsdienst, gesetzliche Regelungen des Arbeitnehmer- und Bundesbedienstetenschutzes und die entsprechenden Einrichtungen der Arbeitsmedizin im Österreichischen Bundesheer, Grundzüge des medizinischen Gutachterwesens, insbesondere die Basiserfordernisse des militärmedizinischen Gutachtens, Grundsätze des Stellungswesens, die für die Durchführung der Sanitätsversorgung verbindliche Dokumentationen und Meldeabläufe
Militärmedizinischer Fachbereich (national und international)
Verfahren der Bedarfsplanung, Bedarfsdeckung und Bereitstellung von Sanitätsmaterial sowie die Verfahren des Nachschubs mit Sanitätsmaterial, Aufgaben des Militärveterinärdienstes und deren Umsetzung, Wesen der Katastrophenmedizin und der medizinischen Versorgung im Einsatz auf taktischer Ebene mit besonderer Berücksichtigung der Ablaufplanung Medical Evacuation (MEDEVAC); Grundzüge des medizinischen ABC-Schutzes sowie die allgemeine zivile und militärische Bedrohungslage
Teil E: Fachmodul „Militärveterinärdienst“
Allgemeine veterinärdienstliche Grundlagen
Geschäftseinteilung und Hauptaufgaben, Kontrolle der Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene, materielle und fachdienstliche Vorgaben am Sektor Heerestiere und Ausbildung, Tierseuchenbekämpfung (amtstierärztliche Agenden) bei zivilen Tierbeständen, orgplanmäßige Einrichtungen des Veterinärdienstes, deren Aufgaben, Befehls- und Dienstwege, Abgrenzung des Veterinärdienstes vom Sanitätsdienst und Apothekenwesen
Verfassungsrechtliche Grundlagen für sanitäts- und veterinärrechtliche Regelungen:
Veterinärdienstlich bedeutsame standardization agreements (STANAG) und EU-Richtlinien, Tierärztegesetz und Physikatsprüfungsordnung, Tierseuchengesetz und verwandte Rechtsmaterien, Tierschutz- und Tierhaltegesetze, Lebensmittelrecht, Trinkwasserhygienerecht, Übereinkünfte des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und deren Bedeutung für den Veterinärdienst, heeresinterne fachspezifische Vorschriften, Grundsatzerlässe und Dienstbehelfe
Veterinärdienstlicher Fachbereich (national und international)
Lebensmittel- und Trinkwasserüberwachung, Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung, veterinärmedizinische Betreuung und Überprüfung des Gesundheits- und Ausbildungsstandes der Heerestiere, Versorgung mit Arzneimitteln, Verbandsstoffen, Reagenzien und Veterinärgerät sowie das territoriale Versorgungsprinzip unter Abstützung auf zivile Infrastruktur, Auswahlverfahren, Grundaus-, Fort- und Weiterbildung des einschlägigen Fachpersonals sowie die Personalstruktur, Dokumentations- und Meldevorgänge, Veterinärdienst im Sanitätskonzept „Frieden“ und „Einsatz“
Teil F: Fachmodul „Militärpharmazeutischer Dienst“
Allgemeine militärpharmazeutische Grundlagen
Wesen der Katastrophenmedizin, Genfer Konvention, Sanitätskonzept, Bevorratung von Sanitätsversorgungsgütern
Darstellung der facheinschlägigen gesetzlichen Grundlagen, insbesondere das Arzneimittelgesetz, das Suchtmittelgesetz und das Medizinproduktegesetz
Militärpharmazeutischer Fachbereich (national und international)
Funktionsausstattung und persönliche Sanitätsausstattung im ÖBH, Organisation des militärischen Sanitätsdienstes im Frieden und Einsatz, Logistik (logistisches Informationssystem LOGIS), Herstellung heereseigener Arzneizubereitungen, Tätigkeiten in Heeresapotheken
Sozialkommunikative und methodische Fähigkeiten
nach § 3 Abs. 4
„Management und Führung“
Führungs- und Managementinstrumente
Führungsinstrumente: Einweisung in Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Controllinginstrumente, Wissensmanagement;
Management-Werkzeuge: Einweisung in Personalmanagement (Personalentwicklung als Führungsaufgabe), Organisationsentwicklung (Change Management);
Führen und Fördern: Mitarbeiterführung und Konfliktmanagement, Führungskräfte-Feedback
Eigenes Verhalten im Umgang mit Zeit kennen und daraus Ableitungen für die persönlichen Zielsetzungen und die rationelle Zeit- und Arbeitsplanung treffen, persönliche Arbeitsmethodiken ermitteln, Zeitplanungsmethoden und Arbeitstechniken effizient und effektiv gestalten
Wesentliche Präsentationstechniken und Präsentationsmedien kennen und diese in einer Präsentation publikumsorientiert anwenden
Grundsätze der Rhetorik kennen, diese in Form von Anlass- und Meinungsreden anwenden und in der Lage sein, eine freie Rede anlassbezogen aus dem Stand zu halten
Grundsätze der Argumentationstechnik kennen und diese in Besprechungen und Diskussionen anwenden
Grundlagen der Medienarbeit und Argumentationstechniken kennen, im speziellen das Statement und das kritische Interview, und in einem Interview im Radio und Fernsehen anwenden
Zurechtfinden in den Denk- und Handlungsweisen und den Eigenheiten anderer Kulturen und Folgerungen für eigenes Handeln, insbesondere bezogen auf den Einsatz von Streitkräften im Auslandseinsatz, ableiten können
Interkulturelle Kompetenz 2
Denk- und Handlungsweisen sowie die Eigenheiten anderer Kulturen interpretieren, analysieren und Folgerungen für eigenes Handeln, insbesondere bezogen auf den Einsatz österreichischer Streitkräfte im Bereich Naher Osten, Afrika-Sub-Sahara und Balkan sowie Einblicke in die Einsatzgebiete der Militärbeobachter erläutern und ein breiteres Verständnis für nach Österreich integrierte Kulturen diskutieren und begründen
Medientraining/ Medienberatung
Bedarf der Medienvertreter verstehen und erklären, Umgang mit Medienvertretern erlernen sowie das Grundwissen der Medienarbeit sowohl in schriftlicher als auch mündlicher Form anwenden und in Diskussionsrunden (Interview, Radio, Fernsehen) einen Standpunkt überzeugend vertreten