Source: https://www.weka.de/unternehmensfuehrung/jugendarbeitsschutz-arbeitszeit-und-freizeit/
Timestamp: 2017-08-22 09:08:02
Document Index: 116888591

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 21']

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Bei der Beschäftigung Jugendlicher gibt es insbesondere hinsichlich Arbeitszeit, Ruhepausen, Freizeit, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Urlaub besondere Regelungen, die vom Arbeitgeber zu beachten sind.
Nach § 5 JArbSchG ist Kinderarbeit grundsätzlich verboten. Leichte Arbeit, die für Kinder geeignet ist, ist in Ausnahmefällen, die das Gesetz in den Absätzen 2 bis 5 näher beschreibt, unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.
Nach § 8 Abs. 1 JArbSchG darf die tägliche Arbeitszeit (also die Zeit vom Beginn bis zum Ende der täglichen Beschäftigung ohne die Ruhepausen, § 4 Abs. 1 JArbSchG) der Jugendlichen grundsätzlich acht Stunden nicht überschreiten. Ihre wöchentliche Arbeitszeit ist auf grundsätzlich 40 Stunden begrenzt.
Wird an einzelnen Werktagen die Arbeitszeit auf weniger als acht Stunden verkürzt, können Jugendliche an den anderen Werktagen derselben Woche bis zu achteinhalb Stunden beschäftigt werden (§ 8 Abs. 2a JArbSchG).
Weitere Variationen der Arbeitszeit sind nach § 8 Abs. 2 und 3 JArbSchG möglich. Ebenso können nach § 21a JArbSchG Abweichungen in einem Tarifvertrag oder aufgrund eines Tarifvertrags in einer Betriebsvereinbarung zugelassen werden. So können die Tarifvertragsparteien oder Betriebspartner z.B. unter Einhaltung einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden in einem Ausgleichszeitraum von zwei Monaten eine andere Verteilung der Arbeitszeit vorsehen, und zwar bis zu neun Stunden täglich, 44 Stunden …