Source: https://www.gemeinde-reiskirchen.de/wohnen/mitwirkungspflicht?tmpl=component&print=1&page=
Timestamp: 2019-08-17 11:57:37
Document Index: 141147372

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 19', '§ 10', '§ 54', '§ 54', '§ 19']

Mitwirkungspflicht - Gemeinde Reiskirchen
Ab dem 01.11.2015 gilt in Deutschland ein einheitliches Bundesmeldegesetz (BMG). Wieder eingeführt wird die Meldebestätigung durch den Wohnungsgeber, um Scheinanmeldungen zu verhindern (§ 19 BMG). Der Mieter benötigt die Bescheinigung zur An- bzw. Abmeldung beim Einwohnermeldeamt, allein der Mietvertrag reicht nicht mehr aus.
im Falle der Verwaltung von Sondereigentum inklusive Vermietung sowie
Die Bestätigung über den Ein- und Auszug eines Mieters muss innerhalb von zwei Wochen durch den Wohnungsgeber (Vermieter) bzw. eine beauftragte Person (z. B. Verwalter) ausgestellt werden.
Die Meldebestätigung kann schriftlich gegenüber der meldepflichtigen Person oder elektronisch (§ 19 Abs. 4 i.V.m. § 10 Abs. 2 und 3 BMG) bei der zuständigen Meldebehörde erfolgen.
die Namen der meldepflichtigen Personen, die ein- oder ausziehen
Eine unterlassene Meldepflicht, Fristversäumung oder fehlende Bestätigung kann nach § 54 Abs. 2 BMG als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von bis zu 1.000,00 € geahndet werden (§ 54 Abs. 3 BMG). Dies trifft auch Eigentümer oder beauftragte Verwalter, die die Bestätigung nicht oder nicht rechtzeitig ausstellen.
Sollten Sie als Verwalter nicht „Beauftragter“ i.S.d. § 19 BMG sein, so empfiehlt der VNWI gleichwohl, alle vermietenden Sondereigentümer über die ab dem 01.11.2015 geltende Bestätigungspflicht nach BMG im Rahmen der Wohnungseigentümerversammlungen zu informieren.
Mitwirkungspflicht Wohnungsgeber