Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/veranlagung/page/4
Timestamp: 2020-08-07 16:10:34
Document Index: 108020216

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 52', '§ 3', '§ 35', '§ 12']

Veranlagung 4 | Rechtslupe
Zah­lun­gen aus einer vom Arbeit­ge­ber abge­schlos­se­nen Grup­pen­un­fall­ver­si­che­rung sind nicht steu­er­pflich­tig, wenn die Ver­si­che­rungs­leis­tung nicht als Arbeits­lohn anzu­se­hen ist. Doch wann und unter wel­chen Umstän­den sind die­se Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen als Arbeits­lohn anzu­se­hen und unter­fal­len damit der Ein­­kom­­mens- bzw. Lohn­steu­er? Hier­zu hat jetzt das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz Stel­lung genom­men. Im Streit­fall hat­te der Arbeit­ge­ber
Das Finanz­ge­richt Ham­burg hält die Pau­scha­lie­rung nicht abzieh­ba­rer Betriebs­aus­ga­ben bei Betei­li­gung von Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten nach § 8 b Abs. 3 und 5 KStG wegen Ver­sto­ßes gegen den Gleich­heits­satz für ver­fas­sungs­wid­rig und hat die­se Rechts­fra­ge des­halb dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zur Ent­schei­dung vor­ge­legt. Die Klä­ge­rin, eine in Ham­burg ansäs­si­ge GmbH, betreibt den Erwerb und die Ver­wal­tung von
Über­lässt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer einen Fir­men­wa­gen zur pri­va­ten Nut­zung, so ist der damit ver­bun­de­ne geld­wer­te Vor­teil als Arbeits­lohn zu ver­steu­ern. Die­ser Vor­teil ist pau­schal ent­we­der nach der sog. 1 %- Rege­lung auf Grund­la­ge des Lis­ten­prei­ses für das Fahr­zeug oder auf Ein­zel­nach­weis nach der sog. Fahr­ten­buch­me­tho­de zu ermit­teln (§ 8 Abs. 2
Der Deut­sche Bun­des­tag hat das „Gesetz zur wei­te­ren Stär­kung des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments“ ver­ab­schie­det. Mit dem Gesetz sol­len das Gemein­­nü­t­­zi­g­­keits- und Spen­den­recht in Teil­be­rei­chen neu gere­gelt wer­den. Das Gesetz wird im Sep­tem­ber abschlie­ßend im Bun­des­rat bera­ten. Stimmt auch der Bun­des­rat zu, soll es rück­wir­kend zum 1. Janu­ar 2007 in Kraft tre­ten. Steu­er­pflich­ti­ge
Liqui­da­ti­ons­ver­lus­te 2001
Im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2001 rea­li­sier­te Auf­lö­sungs­ver­lus­te wesent­lich Betei­lig­ter unter­lie­gen eben­so wie Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­te noch nicht dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren. § 52 Abs. 4 b Satz 1 Nr. 2 i.V.m. § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG erfor­dern inso­weit ent­spre­chend dem Norm­zweck eine ein­schrän­ken­de Aus­le­gung.
Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für beschränkt Steu­er­pflich­ti­ge
Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten hatt bereits im Juli 2006 in der Rechts­sa­che „Coni­jn“ ent­schie­den: Arti­kel 52 EG-Ver­­­trag (nach Ände­rung jetzt Arti­kel 43 EG) steht einer natio­na­len Vor­schrift ent­ge­gen, die einer beschränkt steu­er­pflich­ti­gen Per­son nicht erlaubt, die Steu­er­­be­ra­­tungs-kos­­ten, die ihr für die Erstel­lung ihrer Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung ent­stan­den sind, in glei­cher Wei­se wie
Die obers­ten Finanz­be­hör­den der Bun­des­län­der haben mit einer gleich­lau­ten­den All­ge­mein­ver­fü­gung alle am 30. März 2007 anhän­gi­gen Anträ­ge auf Auf­he­bung oder Ände­rung der Fest­set­zung eines Grund­steu­er­mess­be­trags oder der Fest­stel­lung eines Ein­heits­werts für inlän­di­schen Grund­be­sitz zurück­ge­wie­sen, soweit die­se Anträ­ge nicht inner­halb eines Kla­­ge- oder Ein­spruchs­ver­fah­rens erfolgt sind und mit den Anträ­gen gel­tend
Vor­weg­ab­zug bei nach­träg­li­cher Lohn­zah­lung
Der Vor­weg­ab­zug für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen ist auch für Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me nach Been­di­gung des Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses zu kür­zen, wenn in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang mit der frü­he­ren Beschäf­ti­gung ste­hen­der Arbeits­lohn nach­träg­lich an den Steu­er­pflich­ti­gen aus­ge­zahlt wird und der Steu­er­pflich­ti­ge durch arbeit­ge­ber­fi­nan­zier­te Zukunfts­si­che­rungs­leis­tun­gen oder Alters­ver­sor­gungs­an­sprü­che begüns­tigt wor­den war.
Seit 2003 wird gemäß § 35a Abs. 2 Satz 1 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) für die Inan­spruch­nah­me haus­halts­na­her Dienst­leis­tun­gen eine Steu­er­ermä­ßi­gung von höchs­tens 600 ? gewährt. Mit Urteil vom 1. Febru­ar 2007 VI R 77/​05 hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den, dass unter haus­halts­na­hen Dienst­leis­tun­gen nur haus­wirt­schaft­li­che Arbei­ten zu ver­ste­hen sind. Das sind Tätig­kei­ten, die
Der Über­gang des ver­blei­ben­den Ver­lust­ab­zugs nach § 12 Abs. 3 Satz 2 UmwStG 1995 setzt, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil in Abgren­zung zum BMF-Schrei­­ben vom 25. März 1998 her­aus­stellt, nur vor­aus, dass zum Zeit­punkt der Ein­tra­gung der Ver­schmel­zung in das Han­dels­re­gis­ter die über­tra­gen­de Kör­per­schaft (irgend-)einen Geschäfts­be­trieb unter­hält, der das