Source: https://www.kvmv.de/mitglieder/medizinische-beratung/arzneimittel/
Timestamp: 2019-03-26 12:58:02
Document Index: 247204588

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 34', '§ 35', '§ 24', '§ 15', '§4', '§6', '§ 13', '§ 13', '§ 34', '§ 34', '§31']

Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern | Arzneimittel
26.11.2018 | Arzneimittel
Fluorchinolone: Europäische Arzneimittel-Agentur empfiehlt Anwendungseinschränkungen
Fluorchinolone werden mit schwerwiegenden und potenziell irreversiblen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat daher Anwendungseinschränkungen für systemisch und inhalativ angewandte Fluorchinolone empfohlen. Mehr lesen...
Valsartan: Weiterer Rückruf durch Firma Mylan dura GmbH
Mylan dura GmbH ruft freiwillig und im Einvernehmen mit der zuständigen Aufsichtsbehörde sämtliche Chargen aller Valsartan‐haltigen Produkte der Marken Dura® und Mylan® zurück. Mehr lesen...
Arznei- und Verbandmittel als Leistung bei Krankheit (§ 31)
ausgeschlossene Arznei-, Heil- und Hilfsmittel (§ 34)
Kosten-Nutzenbewertung von Arzneimittel (§ 35 a und b)
Empfängnisverhütung (§ 24 a)
Arzneimittel-Richtlinie (Richtlinientext)
Fragen-und-Antworten-Katalog (FAQ) zu Verordnungseinschränkungen und -ausschlüssen sowie Hinweise zur wirtschaftlichen Verordnungsweise nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel
Arzneimittelübersicht zur Verordnung über unwirtschaftliche Arzneimittel in der GKV ("Negativliste")
3. Betäubungsmittel (BTM) -Verschreibung
Formular zur Erstanforderung
(siehe "Betäubungsmittelrezepte zur ambulanten Verschreibung und Hinweise zur BtMVV")
4. Arzneimittelverschreibungsverordnung
KBV: Vordruckvereinbarung – Muster 16 (Seite 13) (PDF, 109 kB)
KBV: Erläuterungen zur Vordruckvereinbarung – Muster 16 (Seite 44) (PDF, 2,5 MB)
Valsartan: Rückruf einiger Chargen wegen Verunreinigung
Verordnungssoftware und Arzneimitteldatenbanken: Monatliches Update nötig
Seit dem 1. April 2018 müssen Praxen ein monatliches Update innerhalb der Verordnungssoftware durchführen.
Änderung der Arzneimittel-Richtlinie Anlage III - Antidiarrhoika
gültig ab 4. November 2017
Seit dem 10. März 2017 haben Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung Anspruch auf Cannabinoide. Die wichtigsten Informationen zum Verordnungsverfahren und zum Anspruch der Versicherten finden Sie im KV-SafeNet-Portal unter Download > Medizinische Beratung > Verordnungshinweise > Informationspaket Cannabinoide
Nasale Corticosteroide: Änderung der Verschreibungspflicht
Nähere Informationen sind im KV-SafeNet-Portal zu finden unter Medizinische Beratung > Aktuelle Arzneimittelinformation.
Kritische Stellungnahmen zu Arzneimitteln: Dapagliflozin
AkdÄ-Leitfaden: Orale Antikoagulation bei nichtvalvulärem VH-Flimmern
Behandlung Osteoporose: Osteonekrosen des äußeren Gehörgangs
Schweres Hypersensitivitäts-Syndrom durch Olanzapin
Nach Einnahme von Loperamid: Herzrhythmusstörungen
Verordnungsausschluss für Glinide mit einer Ausnahme
gültig ab 26. Februar 2016
Änderung der Arzneimittel-Richtlinie Anlage III – Ausnahme geschaffen
gültig ab 3. Februar 2016
Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV)
Ondansetron: Kontraindikation bei gleichzeitiger Anwendung mit Apomorphin
Jacutin® Pedicul Fluid nicht mehr zu Lasten der GKV verordnungsfähig
Tacrolimus-haltige Arzneimittel: keine Bioäquivalenz mehr für TACPAN®
Wirtschaftlichkeit von Sincronium®
Ab 01.07.2015 Pflicht: Vorname und Telefonnummer auf Rezept
Ketoazidose unter SGLT-2-Hemmern
Limptar®: Verschreibungspflicht und strenge Indikation beachten
Schwere neurologische Komplikationen unter Dimethylfumarat-haltigen Arzneimitteln
(Tecfidera® und Fumaderm®)
Metformin bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Herzrhythmusstörungen bei Therapie mit Sofosbuvir-Kombinationen
"Pille danach": Verschreibungspflicht aufgehoben
Codein-haltige Arzneimittel
Betäubungsmittelrezepte: ab 1. Januar 2015 nur noch neue Vordrucke gültig
Metoclopramid-haltige Arzneimittel
Diagnosen auf Rezepten
Biosimilars - Eine Information der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft
"Handlungsleitfaden" - Verordnungsfähigkeit von Verbandstoffen und modernen Wundauflagen zu Lasten der GKV
Verordnung von Arzneimitteln im Off-Label-Use
Tetrazepam-haltige Arzneimittel
Diclophenac-haltige Arzneimittel
Risikoinformationen zu Eliquis®, Pradaxa® und Xarelto®
Verordnungsausschluss bei Arzneimitteln
Freiverkäufliche Arzneimittel sind grundsätzlich für Erwachsene nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnungsfähig. Ausnahmen davon definiert die Anlage 1 der Arzneimittel-Richtlinie.
Unsicherheiten treten immer wieder bei der Verordnung verschreibungspflichtiger Medikamente zu Lasten der GKV auf. Bei diesen gibt es in den Datenbanken der PVS-Systeme nicht in allen Fällen Hinweise auf Verordnungsausschlüsse oder Verordnungseinschränkungen.
Generell bestehen folgende Verordnungsausschlüsse:
Medikamente der sogenannten "Negativliste"
Arzneimittel zur Anwendung bei geringfügigen Gesundheitsstörungen (z.B. Abwehrstärkung, Warzen, Fußpilz u.a.; siehe AM-RL § 15)
Medizinprodukte, die nicht in der Anlage V gelistet sind
Medikamente ohne erlaubten Einsatz im Off-Label-Use (Anlage VI ,Teil B)
nicht apothekenpflichtige AM (AM-RL, §4)
Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, sogenannte Krankenkost und diätetische Lebensmittel (AM-RL, §6)
Medikamente, bei denen Nutzen, Notwendigkeit oder Wirtschaftlichkeit nicht nachgewiesen sind (Anlage III)
Ein weiterer Ausschluss der Verordnungsfähigkeit verschreibungspflichtiger Arzneimittel ist im § 13 der AM-RL wie folgt festgelegt:
" § 13 Verschreibungspflichtige Arzneimittel gemäß § 34 Abs.1 Satz 6 SGB V
(1) Folgende verschreibungspflichtige Arzneimittel sind nach § 34 Abs.1 Satz 6 SGB V bei Versicherten, die das 18.Lebensjahr vollendet haben, von der Versorgung ausgeschlossen:
Mund-und Rachentherapeutika, ausgenommen bei Pilzinfektionen, geschwürigen Erkrankungen der Mundhöhle und nach chirurgischen Eingriffen im Hals-, Nasen-, Ohrenbereich.
Abführmittel außer zur Behandlung von Erkrankungen im Zusammenhang mit Tumorleiden, Megacolon, Divertikulose, Divertikulitis, Mukoviszidose, neurogener Darmlähmung, vor diagnostischen Eingriffen, bei phosphatbindender Medikation bei chronischer Niereninsuffizienz, bei der Opiat-sowie Opioidtherapie und in der Terminalphase.
Arzneimittel gegen Reisekrankheit (unberührt bleibt die Anwendung gegen Erbrechen bei Tumortherapie und anderen Erkrankungen z. B.Menièrescher Symptomkomplex)."
Durch die AM-RL von der Verordnung ausgeschlossene verschreibungspflichtige Arzneimittel können ausnahmsweise in medizinisch begründeten Ausnahmefällen mit Begründung verordnet werden (§31 Abs. 1 Satz 4 SGB V).
Achtung: Die Begründung ist durch die Angabe der entsprechenden Diagnose (mit ICD-Code) in der zur Abrechnung gelangenden Diagnosedatei des betreffenden Patienten gegeben. Sie wird nicht auf dem Rezeptformular vermerkt.
Der Ausdruck "aut idem" leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet "oder das Gleiche".
Auf dem Rezeptvordruck (Muster 16) befinden sich die sogenannten Aut-idem-Kästchen. Werden diese mit einem Kreuz markiert, bedeutet das, dass der Apotheker das vom Arzt verordnete Präparat abgeben soll und nicht entsprechend den gesetzlichen Vorgaben durch ein wirkstoffgleiches ersetzen (substituieren) darf. Mehr lesen...
Hinweise und Empfehlungen zur Behandlung mit Biosimilars
Biosimilars gewinnen immer mehr an Bedeutung im ärztlichen Verordnungsverhalten. Deshalb ist es für behandelnde Ärzte wichtig, den therapeutischen Nutzen und die Risiken der Biosimilars im Vergleich zu ihren Referenzarzneimitteln korrekt bewerten zu können. Mehr lesen...
Hinweise zur Verordnungsfähigkeit und Liste der betroffenen Arzneimittel
Im Arzneimittelgesetz wurde festgelegt, dass Arzneimittel, die vor 1978 auf dem Markt waren, innerhalb einer Übergangsfrist ein Nachzulassungsverfahren durchlaufen müssen. Mehr lesen...
Unter die Nutzenbewertung fallen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen, die ab dem 1. Januar 2011 erstmals in Verkehr gebracht wurden, Arzneimittel mit Wirkstoffkombinationen, in denen ein neuer Wirkstoff enthalten ist sowie Arzneimittel, die sich bereits auf dem Markt befinden, aber für ein neues Anwendungsgebiet zugelassen werden. Mehr lesen...
Alter und Multimorbidität von Patienten stellen eine zunehmende Herausforderung bei der Verordnung von Arzneimitteln dar. Bei der Pharmakotherapie dieser Patientengruppe treten im Praxisalltag häufig Probleme auf. Hierzu gibt die Priscus-Liste praxistauglich kurz und übersichtlich Auskunft. Mehr lesen...
Prüfanträge der Krankenkassen
Anträge der Krankenkassen zur Prüfung der Verordnungsweise
Die Krankenkassen stellen bei der Gemeinsamen Prüfungsstelle der Ärzte und Krankenkassen M-V wiederholt Anträge auf Einleiten eines Prüfverfahrens im Rahmen der Verordnung von Arzneimitteln. Dazu wurde eine Tabelle mit den häufigsten Antragsinhalten veröffentlicht. Mehr lesen...
Lieferengpässe bei Arzneimitteln (BfArM )
insbesondere Warnhinweise:
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (Arzneimittelsicherheit/Rote-Hand-Briefe)