Source: https://www.hensche.de/Aufteilung_Pflegezeit_keine_Aufteilung_der_Pflegezeit_fuer_denselben_Angehoerigen_LAG_Baden-Wuerttemberg_20Sa87-09-u.html
Timestamp: 2019-07-16 08:34:29
Document Index: 373408302

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 4', '§ 533', '§ 529', '§ 533', '§ 529', '§ 67', '§ 3', '§ 133', '§ 1', '§ 1', '§ 15', '§ 16', '§ 4', '§ 4', '§ 315', '§ 4', '§ 4', '§ 16', '§ 4', '§ 16', '§ 11']

LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 31.03.2010, 20 Sa 87/09 - HENSCHE Arbeitsrecht
LAG Ba­den-Würt­tem­berg, Ur­teil vom 31.03.2010, 20 Sa 87/09
Aktenzeichen: 20 Sa 87/09
Leitsätze: Das Pflegezeitgesetz lässt nach § 4 Abs. 1 PflegeZG nur eine einmalige Pflegezeitnahme mit unmittelbarer anschließender Verlängerungsmöglichkeit, nicht aber eine Aufteilung der Pflegezeit in mehrere getrennte Abschnitte zu.
Vorinstanzen: Arbeitsgericht Stuttgart, Urteil vom 24.09.2009, 12 Ca 1792/09
Nachgehend Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15.11.2011, 9 AZR 348/10
hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ba­den-Würt­tem­berg - 20. Kam­mer -durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt Au­gen­schein, den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Rapp und der eh­ren­amt­li­che Rich­ter Zeit­ler auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 31.03.2010
1. Die Be­ru­fung des Klägers ge­gen das Ur­teil des Ar­beits-
ge­richts Stutt­gart - Kam­mern Lud­wigs­burg - vom
24.09.2009 - 12 Ca 1792/09 - wird zurück­ge­wie­sen.
2. Der Kläger hat die Kos­ten des Be­ru­fungs­ver­fah­rens zu
Der Kläger ist auf­grund schrift­li­chen Ar­beits­ver­trags vom 23.01.1986 (Bl. 7 ff. der erst­in­stanz­li­chen Ak­te) seit dem 01.04.1986 als Be­triebs­mit­tel­kon­struk­teur bei der Be­klag­ten beschäftigt. Die Mut­ter des Klägers, Frau A. N., S. Str. 29, xxxxx R., wur­de mit Wir­kung ab 01.02.2005 durch die B. E. - Pfle­ge­kas­se - nach der Pfle­ge­stu­fe I als pfle­ge­bedürf­tig an­er­kannt (Schrei­ben der B. E. - Pfle­ge­kas­se - vom 24.03.2005, Bl. 10 f. der erst­in­stanz­li­chen Ak­te). Un­ter dem 12.02.2009 (Bl. 12 der erst­in­stanz­li­chen Ak­te) teil­te der Kläger der Be­klag­ten die Pfle­ge sei­ner pfle­ge­bedürf­ti­gen Mut­ter für den Zeit­raum vom 15.06. bis 19.06.2009 mit, was die Be­klag­te ihm mit Schrei­ben vom 19.02.2009 (Bl. 13 der erst­in­stanz­li­chen Ak­te) bestätig­te. Mit Schrei­ben vom 09.06.2009 (Bl. 14 der erst­in­stanz­li­chen Ak­te) zeig­te der Kläger an, dass er sei­ne Mut­ter am 28. und 29.12.2009 pfle­gen wer­de, was die Be­klag­te un­ter dem 29.06.2009 (Bl. 15 der erst­in­stanz­li­chen Ak­te) nicht bestätig­te, da der Kläger von sei­nem Recht auf Frei­stel­lung zur Pfle­ge sei­ner Mut­ter be­reits ein­mal Ge­brauch ge­macht ha­be und die­ses da­mit erschöpft sei. Statt des­sen bot sie ihm für den Zeit­raum 28./29.12.2009 ei­ne un­be­zahl­te Frei­stel­lung an.
Der Kläger hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, dass der An­spruch auf Pfle­ge­zeit für je­den pfle­ge­bedürf­ti­gen na­hen An­gehöri­gen für höchs­tens sechs Mo­na­te be­ste­he. Die­ser könne auch mehr­mals in nicht zu­sam­menhängen­den Ab­schnit­ten bis zur Er­rei­chung der Pfle­gehöchst­dau­er gel­tend ge­macht wer­den.
dass der kurz­zei­ti­ge Pfle­ge­be­darf ab­sch­ließend in § 2 Pfle­geZG ge­re­gelt sei, während die ei­gent­li­che Pfle­ge­zeit gemäß § 3 Pfle­geZG auf ei­ne länger­fris­tig an­ge­leg­te, ein­ma­li­ge und un­ter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen bis zur Höchst­gren­ze verlänger­ba­re Frei­stel­lung von der Ar­beits­ver­pflich­tung aus­ge­rich­tet sei. Dafür spre­che auch § 5 Abs. 1 Pfle­geZG, wo­nach der Ar­beit­ge­ber das Beschäfti­gungs­verhält­nis von der Ankündi­gung bis zur Be­en­di­gung der kurz­zei­ti­gen Ar­beits­ver­hin­de­rung nach § 2 Pfle­geZG oder der Pfle­ge­zeit nach § 3 Pfle­geZG nicht kündi­gen darf und gemäß § 5 Abs. 2 Pfle­geZG ei­ne Kündi­gung nur in be­son­de­ren Fällen vom Ge­wer­be­auf­sichts­amt für zulässig er­ach­tet wer­den könne. Ein wei­ter­ge­hen­der Kündi­gungs­schutz ha­be da­durch nicht be­wirkt wer­den sol­len. Dies wäre bei Zu­grun­de­le­gung der kläge­ri­schen Auf­fas­sung je­doch der Fall. Denn bei ei­ner be­lie­bi­gen Auf­tei­lung der Pfle­ge­zeit und ei­ner ge­schick­ten zeit­li­chen Ver­tei­lung von Ankündi­gung und Durchführung der ein­zel­nen Pfle­ge­zeit­ab­schnit­te ließe sich ge­wis­ser­maßen - bis zur Gren­ze des Rechts­miss­brauchs - ein durch­ge­hen­der be­son­de­rer Kündi­gungs­schutz er­rei­chen. Der Hilfs­an­trag sei iden­tisch mit dem Haupt­an­trag und des­halb nicht ei­genständig zu ver­be­schei­den.
Hier­ge­gen rich­tet sich die am 04.11.2009 (Bl. 1 der Be­ru­fungs­ak­te) ein­ge­gan­ge­ne und am 04.12.2009 (Bl. 6 der Be­ru­fungs­ak­te) be­gründe­te Be­ru­fung des Klägers. Der Kläger rügt, das Ar­beits­ge­richt ha­be den vom Ge­setz­ge­ber aus­drück­lich be­ton­ten Sinn und Zweck des Pfle­geZG, die Pfle­ge­ver­si­che­rung noch bes­ser auf die Bedürf­nis­se und Wünsche der Pfle­ge­bedürf­ti­gen so­wie ih­rer An­gehöri­ger aus­zu­rich­ten, den Grund­satz „am­bu­lant vor sta­ti­onär“ stärker als bis­her zu ver­wirk­li­chen und so die Pfle­ge­kas­sen zu ent­las­ten, nicht hin­rei­chend Rech­nung ge­tra­gen. Denn dar­aus fol­ge zwin­gend das Ge­bot, auch ei­ne et­wai­ge Auf­tei­lung der Pfle­ge­zeit in die Ge­stal­tungs­macht des Pfle­gen­den zu le­gen und Be­lan­ge des Ar­beit­ge­bers da­hin­ter zurück­tre­ten zu las­sen. Auch die sys­te­ma­ti­schen Über­le­gun­gen des Ar­beits­ge­richts sei­en falsch. Denn § 2 Pfle­geZG reg­le die akut auf­tre­ten­den und § 3 Pfle­geZG die „ge­plan­ten“ Pfle­ge­zei­ten, und zwar un­abhängig von der zeit­li­chen La­ge und der An­zahl der Ab­schnit­te der Pfle­ge­zeit(en) in­ner­halb des Rah­mens der sechs­mo­na­ti­gen Höchst­dau­er. Die Ar­gu­men­ta­ti­on be­tref­fend § 5 Pfle­geZG sei rein spe­ku­la­tiv. Auch der Wort­laut des § 4 Abs. 1 Pfle­geZG le­ge das ar­beits­ge­richt­li­che Er­geb­nis nicht na­he, son­dern sei in­so­weit bes­ten­falls neu­tral.
Mit Schrei­ben vom 04.12.2009 (Bl. 26 der Be­ru­fungs­ak­te) teil­te der Kläger mit, sei­ne Mut­ter in der Zeit vom 27. bis 31.12.2010 pfle­gen zu wol­len. Die Be­klag­te trat die­sem An­sin­nen un­ter Be­ru­fung auf ih­ren oben ge­nann­ten Stand­punkt ent­ge­gen. Der Kläger hat die­sen Sach­ver­halt mit Schrift­satz vom 12.01.2010 (Bl. 23 ff. der Be­ru­fungs­ak­te) in das Be­ru­fungs­ver­fah­ren ein­geführt. Er be­gehrt nun­mehr im We­ge der Kla­geände­rung die Frei­stel­lung für die Zeit vom 27. bis 31.12.2010 und hilfs­wei­se die Fest­stel­lung, dass die Be­klag­te ihn für die Zeit vom 28. und
29.12.2009 hätte frei­stel­len müssen. Die Kla­geände­rung sei sach­dien­lich, weil sich der ur-sprüng­li­che Haupt­an­trag durch Zeit­ab­lauf er­le­digt ha­be und zwi­schen den Par­tei­en wei­ter­hin strei­tig sei, ob der Kläger durch die einwöchi­ge Pfle­ge­zeit­nah­me vom 15. bis 19.06.2009 be­reits den ge­sam­ten Pfle­ge­zeit­an­spruch ver­braucht ha­be. Sie sei sach­dien­lich, weil der Streitstoff im We­sent­li­chen iden­tisch ge­blie­ben sei und ein wei­te­rer Pro­zess ver­mie­den wer­de.
1. Auf die Be­ru­fung des Klägers wird das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Stutt­gart vom 24.09.2009, Az: 12 Ca 1792/09 ab­geändert.
Die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, die kläge­ri­sche Par­tei im Zeit­raum vom 27.12.2010 bis ein­sch­ließlich 31.12.2010 vollständig von der Ar­beits­leis­tung frei­zu­stel­len.
Sie ver­tei­digt das an­ge­grif­fe­ne Ur­teil und tritt den Rechts­ausführun­gen des Klägers ent­ge­gen.
We­gen wei­te­rer Ein­zel­hei­ten des zweit­in­stanz­li­chen Vor­brin­gens der Par­tei­en wird auf die ge-wech­sel­ten Schriftsätze nebst An­la­gen und auf das Pro­to­koll des Ter­mins zur münd­li­chen Be­ru­fungs­ver­hand­lung Be­zug ge­nom­men.
Die Kla­geände­rung ist zulässig.
1. Gemäß § 533 ZPO ist ei­ne Kla­geände­rung im Be­ru­fungs­ver­fah­ren nur zulässig, wenn ers-tens der Kläger ein­wil­ligt oder das Ge­richt dies für sach­dien­lich hält und zwei­tens die­se auf Tat­sa­chen gestützt wer­den kann, die das Be­ru­fungs­ge­richt sei­ner Ver­hand­lung und Ent-schei­dung über die Be­ru­fung oh­ne­hin nach § 529 ZPO zu­grun­de zu le­gen hat.
b) Die Kla­geände­rung wäre im Übri­gen auch sach­dien­lich. Maßgeb­li­cher Ge­sichts­punkt ist in­so­weit der Ge­dan­ke der Pro­zess­wirt­schaft­lich­keit, wo­bei es al­lein dar­auf an­kommt, ob und in­wie­weit die Zu­las­sung ge­eig­net ist, den Streitstoff im Rah­men des anhängi­gen Rechts­streits aus­zuräum­en und wei­te­ren Rechts­strei­tig­kei­ten vor­zu­beu­gen. Die Sach­dien­lich­keit ist nur aus­nahms­wei­se zu ver­nei­nen, ins­be­son­de­re wenn die Be­ja­hung zur Be­ur­tei­lung ei­nes völlig neu­en Streitstof­fes nöti­gen würde, oh­ne dass dafür das Er­geb­nis der bis­he­ri­gen Pro­zessführung ver­wer­tet wer­den könn­te (vgl. Zöller/Heßler, ZPO, 28. Auf­la­ge, § 533 Rn. 6 mwN).
c) Die Kla­geände­rung ba­siert auf neu­en un­strei­ti­gen Tat­sa­chen, die das Ge­richt gemäß § 529 Abs. 1 Nr. 2 ZPO i.V.m. § 67 Abs. 4 ArbGG zu­grun­de zu le­gen hat. Die­se sind zwar erst nach Ab­lauf der Be­ru­fungs­be­gründungs­frist in das Ver­fah­ren ein­geführt wor­den. Sie führen aber nicht zu ei­ner Verzöge­rung der Er­le­di­gung des Rechts­streits.
Die geänder­te Kla­ge ist zulässig, aber un­be­gründet. Das Pfle­geZG sieht ei­ne mehr­fa­che In­an-spruch­nah­me von Pfle­ge­zeit gemäß § 3 Pfle­geZG für ei­nen pfle­ge­bedürf­ti­gen na­hen An­gehöri­gen nicht vor. Dies er­gibt die Aus­le­gung der ein­schlägi­gen Vor­schrif­ten.
1. Ein Ge­setz aus­zu­le­gen heißt, sei­nen Sinn zu er­for­schen. Da­bei kommt es nicht auf den sub­jek­ti­ven Wil­len des his­to­ri­schen Ge­setz­ge­bers an. Er lässt sich in der Re­gel auch gar nicht fest­stel­len oder ist durch Ände­rung der Le­bens­verhält­nis­se über­holt. Maßge­bend ist der im Ge­set­zes­wort­laut ob­jek­ti­vier­te Wil­le des Ge­setz­ge­bers, so­ge­nann­te ob­jek­ti­ve Theo-rie. Da­bei ist nach dem Rechts­ge­dan­ken des § 133 BGB nicht am buchstäbli­chen Aus­druck zu haf­ten, son­dern auf den Sinn der Norm ab­zu­stel­len. Es ist da­von aus­zu­ge­hen, dass das Ge­setz ei­ne zweckmäßige, vernünf­ti­ge und ge­rech­te Re­ge­lung tref­fen will (herr­schen­de Mei­nung vgl. Pa­landt/Hein­richs, BGB, 68. Auf­la­ge, Rn. 40 vor § 1 BGB mwN).
a) Aus­gangs­punkt der Aus­le­gung ist die Wort­be­deu­tung, so­ge­nann­te sprach­lich-gram­ma­ti­ka­li­sche Aus­le­gung. Enthält das Ge­setz für den Aus­druck ei­ne ge­setz­li­che Fest­le­gung, ist die­se maßge­bend. Sonst gilt für ju­ris­ti­sche Fach­aus­drücke der Sprach-ge­brauch der Ju­ris­ten, im Übri­gen der all­ge­mei­ne Sprach­ge­brauch. Ein ein­deu­ti­ger Wort­sinn, der al­ler­dings durch Aus­le­gung fest­ge­stellt wer­den muss, ist grundsätz­lich bin­dend. Von ihm darf nur ab­ge­wi­chen wer­den, wenn der un­ter Umständen aus der Ent­ste­hungs­ge­schich­te zu er­mit­teln­de Ge­set­zes­zweck ei­ne ab­wei­chen­de Aus­le­gung nicht nur na­he­legt, son­dern ge­bie­tet (all­ge­mei­ne Auf­fas­sung, vgl. Pa­landt/Hein­richs, aaO, Rn. 41 vor § 1 BGB mwN).
b) Auch sys­te­ma­ti­sche Erwägun­gen spre­chen ge­gen die vom Kläger erwünsch­te Aus­le-gung. Aus­weis­lich der Ge­set­zes­be­gründung (BT-Drs. 16/7439 S. 91 f.) sind die Re­ge-lun­gen der Pfle­ge­zeit und der Pfle­ge­teil­zeit an die El­tern­zeit­be­stim­mun­gen der §§ 15 ff. BEEG an­ge­lehnt.
aa) So hat der Ge­setz­ge­ber die in § 16 Abs. 3 Satz 4 BEEG ge­re­gel­te Möglich­keit der Verlänge­rung der El­tern­zeit auch für die Pfle­ge­zeit und die Pfle­ge­teil­zeit vor­ge­se­hen. Hat der Beschäftig­te die Höchst­dau­er gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 Pfle­geZG von 6 Mo­na­ten nicht aus­geschöpft, kann die Pfle­ge­zeit re­gelmäßig nur mit form­frei­er und nicht frist­ge­bun­de­ner Zu­stim­mung des Ar­beit­ge­bers verlängert wer­den (§ 4 Abs. 1 Satz 2 Pfle­geZG). Der Ar­beit­ge­ber ist in sei­ner Ent­schei­dung frei. Es han­delt sich nicht um die Ausübung ei­nes Leis­tungs­be­stim­mungs­rechts im Sin­ne des § 315 BGB (ErfK/Gall­ner aaO, § 4 Pfle­geZG Rn. 1). Aus­nahms­wei­se hat der Beschäftig­te An­spruch auf Verlänge­rung der Pfle­ge­zeit, wenn ein vor­ge­se­he­ner Wech­sel in der Per­son des Pfle­gen­den aus ei­nem wich­ti­gen Grund nicht er­fol­gen kann (§ 4 Abs. 1 Satz 3 Pfle­geZG). Die­se Re­ge­lung ist § 16 Abs. 3 Satz 4 BEEG nach­ge­bil­det (ErfK/Gall­ner aaO, § 4 Pfle­geZG Rn. 1). § 16 Abs. 3 Satz 4 BEEG wird in der Ge­set­zes­be­gründung so­gar aus­drück­lich zi­tiert (BT-Drs. 16/7439 S. 92).
c. ju­ris­ti­sche Per­so­nen, die die Vor­aus­set­zun­gen des § 11 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 ArbGG er-füllen.
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