Source: http://www.helk.de/de/kgs-stadtplanungsbuero-helk-gmbh/referenzen.html
Timestamp: 2019-04-22 12:52:41
Document Index: 164764940

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 1', '§ 34', '§ 35', '§ 34', '§ 35']

Der Flächennutzungsplan ist ein vorbereitender Bauleitplan. Gemäß § 5 des Baugesetzbuches ist im Flächennutzungsplan für das ganze Gemeindegebiet die sich aus der beabsichtigten städtebauliche Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren Bedürfnissen der Gemeinde in den Grundzügen darzustellen.
Er soll dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln (§ 1 Abs. 5 BauGB).
Ein Bebauungsplan regelt die Art und Weise sowie das Maß der möglichen Bebauung von Grundstücken und trifft Festsetzungen über die von einer Bebauung frei zu haltenden Flächen.
Im Bebauungsplan legt eine Gemeinde als Satzung fest, welche Nutzungen auf einer Fläche zulässig sind. Der Bebauungsplan wird zumeist nur für einen definierten Teil des Gemeindegebietes aufgestellt. In der Regel besteht der Plan aus der Planzeichnung und dem Textteil. Ihm wird eine Begründung, in der die Ziele und Zwecke der Planung dargelegt und in die Festsetzungen erläutert werden, zugeordnet. Teil der Begründung ist auch der Umweltbericht.
Städtebauliche Satzungen nach § 34 und § 35 BauGB
Zu den städtebaulichen Satzungen nach § 34 BauGB zählen die Innenbereichssatzungen und nach § 35 BauGB die Außenbereichssatzung.
Mit Hilfe dieser Instrumente kann eine Gemeinde den im Zusammenhang bebauten Ortsteil (Klarstellungssatzung), bebaute Bereiche im Außenbereich als „im Zusammenhang bebaute Ortsteile“ (Entwicklungssatzung) festlegen oder z. B. einzelne Außenbereichsflächen in den im Zusammenhang bebauten Ortsteil (Ergänzungssatzung) einbeziehen.
Stadtsanierung beinhaltet städtebauliche Sanierungsmaßnahmen, Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen (seltener), Stadtumbaumaßnahmen und Maßnahmen der Sozialen Stadt, die in fest umgrenzten Gebieten liegen und die zur Behebung städtebaulicher und soziale Missstände oder zur städtebaulichen Neuordnungen oder zur Behebung von städtebaulichen Funktionsverlusten dienen.
Betreuung der Vorbereitung, Durchführung, Planung und Begleitung der Gesamtmaßnahmen
Aufstellung / Fortschreibung der städtebaulichen Rahmenpläne
Mitwirkung bei der Erarbeitung von Maßnahme- und Projektplänen im Sanierungsgebiet sowie von Kosten- und Finanzierungsübersichten
Vorbereitung, Begleitung und Abrechnung von Förderanträgen (kommunal und privat)
Mit Hilfe der Dorfentwicklungsplanung wird der gezielte Anpassungs- und Erneuerungsprozess ländlicher Siedlungen vorbereitet. Dabei werden alle Bereiche des dörflichen Lebens (Arbeiten, Wohnen, Infrastruktur, Ökologie, Landschaft) erfasst und Zielstellungen sowie Maßnahmen zur funktionalen und gestalterischen Verbesserung definiert bzw. umgesetzt.
Besonderes Augenmerk wird auf das Einbeziehen und die aktive Mitarbeit der Bürger gelegt.
Entwicklungskonzepte/Freiraumplanungen
Regionale Entwicklungskonzepte sind informelle, prozess- und projektorientierte Planungsinstrumente. Ihr Ziel ist insbesondere die Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region sowie die Minderung der strukturellen Probleme durch gemeindeübergreifende Zusammenarbeit. Sie zeichnen sich durch einen themenübergreifenden Ansatz aus und sind kurz- bis mittelfristig angelegt. Probleme und Potenziale werden erfasst, mit regionalen Akteuren und Entscheidungsträgern diskutiert, Entwicklungsziele und Handlungsfelder definiert sowie Maßnahmen abgeleitet.
Mit Hilfe von örtlichen Konzepten werden Entwicklungsziele für Gemeinde- und Stadtgebiete, Teilflächen und ausgewählte Quartiere definiert. Die Grundlage bildet eine intensive Bestandsaufnahme der Rahmenbedingungen, deren Analyse und Bewertung. Im Anschluss erfolgt die Definition städtebaulicher Leitbilder mit untersetzenden Entwicklungszielen bis hin zu konkreten Maßnahmendefinition.
Die Einbindung einer breiten Öffentlichkeit ist ein wichtiger Bestandteil bei der Erarbeitung örtlicher Entwicklungskonzeptionen.
Freiraumplanung ist Planung und Gestaltung von nicht bebauten Flächen mit Hilfe städtebaulicher und landschaftsbezogener Strukturelemente. Sie ist ein Teil der Stadtplanung. Sie soll die Landschaft und den Naturhaushalt vor beeinträchtigenden Eingriffen bewahren, vorhandene Schäden beseitigen und für einen ausgewogenen Ausgleich zwischen den Ansprüchen des städtebaulichen Wachstums, der Land- und Forstwirtschaft, denen der Allgemeinheit und des Naturschutzes sorgen sowie erlebbare, funktionale und ökologische Stadträume schaffen. Hierbei sind städtebauliche Ziele, Funktionszuordnungen und Rahmenplanungen ebenso zu beachten, wie stadtökologische Belange oder wirtschaftliche Vorgaben.
Das Regionalmanagement umfasst das Vereinsmanagement der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (Leitung der Geschäftsstelle, Finanz- und Fördermittelverwaltung usw.), das Prozessmanagement (Koordinierung und Durchführung des Gesamtprozesses, Öffentlichkeitsarbeit usw.), das LEADER-Projektmanagement (Umsetzungsbegleitung, Beratung und Unterstützung regionaler Akteure usw.), die Prozess- und Projektevaluierung der laufenden Förderperiode (fortlaufendes Monitoring usw.) bis hin zur Fortschreibung regionaler Entwicklungsstrategien.