Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1868/96/P9/NOR40045401
Timestamp: 2020-06-04 04:40:01
Document Index: 378368218

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 165', '§ 278', '§ 8', '§ 8']

§ 8c am 28.12.2007
§ 9a am 28.12.2007
RGBl. Nr. 96/1868 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2003
(4) Bei Vorliegen eines der im § 8a Abs. 1 Z 1 und 2 angeführten Geschäfte hat der Rechtsanwalt dem Bundesminister für Inneres (Bundeskriminalamt) auf Anfrage über alle ihm bekannten Umstände Auskunft zu erteilen, soweit dies zur Klärung eines gegen die Partei gerichteten Verdachts auf Geldwäscherei (§ 165 StGB) oder Terrorismusfinanzierung (§ 278d StGB) erforderlich ist. Diese Verpflichtung entfällt unter den in § 8c Abs. 1 zweiter Satz genannten Voraussetzungen.
(5) Die gutgläubige Mitteilung an den Bundesminister für Inneres (Bundeskriminalamt) gemäß §§ 8b und 8c gilt nicht als Verletzung der Verschwiegenheitspflicht sowie anderer vertraglicher oder durch Rechts- und Verwaltungsvorschriften geregelter Bekanntmachungsbeschränkungen (Geheimhaltungspflichten) und zieht für den Rechtsanwalt keinerlei nachteilige Rechtsfolgen nach sich.
EG: Art. VI, BGBl. I Nr. 93/2003
NOR40045401
https://www.ris.bka.gv.at/eli/rgbl/1868/96/P9/NOR40045401