Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=12%20U%2014/04
Timestamp: 2020-07-07 13:38:09
Document Index: 235544069

Matched Legal Cases: ['§ 818', '§ 2287', '§ 2287', '§ 2287', '§ 2287', '§ 818', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: 12 U 14/04 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: KG, 09.05.2005
https://dejure.org/2004,11780
OLG Koblenz, 06.12.2004 - 12 U 14/04 (https://dejure.org/2004,11780)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 06.12.2004 - 12 U 14/04 (https://dejure.org/2004,11780)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 06. Dezember 2004 - 12 U 14/04 (https://dejure.org/2004,11780)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,11780) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 818 BGB, § 2287 BGB
Erbvertrag: Anspruch des Vertragserben auf Rückgewähr einer Schenkung des Erblassers
Voraussetzungen eines Anspruchs des Vertragserben auf Rückgewähr einer Schenkung des Erblassers; Schutzzweck des § 2287 BGB; Anforderungen an die "Benachteiligungsabsicht" des § 2287 BGB sowie entsprechende Darlegungslast und Beweislast
BGB § 2287 § 818 Abs. 1
LG Koblenz, 05.12.2003 - 15 O 498/02
NJW-RR 2005, 883
Ob sich aus den Gründen für die Benachteiligung des Vertragserben ein berechtigtes Eigeninteresse des Erblassers ergibt, ist vom Tatgericht in Abwägung mit der Bindung des Erblassers an den Erbvertrag einerseits und seiner Gründe andererseits unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände zueinander abzuwägen (vgl. zur Gesamtschau BGH NJW 1982, 1100; OLG Koblenz NJW-RR 2005, 883 [884]).
https://dejure.org/2005,4566
KG, 09.05.2005 - 12 U 14/04 (https://dejure.org/2005,4566)
KG, Entscheidung vom 09.05.2005 - 12 U 14/04 (https://dejure.org/2005,4566)
KG, Entscheidung vom 09. Mai 2005 - 12 U 14/04 (https://dejure.org/2005,4566)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,4566) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Schadenersatzklage nach Verkehrsunfall: Anforderungen an den Nachweis einer HWS-Verletzung nach Bagatellunfall
Beweislast bezüglich einer Verletzung der Halswirbelsäule als Erstverletzung; Anscheinsbeweis bei kollisionsbedingter Geschwindigkeitsänderung; Widersprüchlichkeit eines Gutachtens
HWS-Syndrom; Anscheinsbeweis; kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung; Arbeitsunfähigkeit
LG Berlin, 03.12.2003 - 17 O 204/02
NZV 2005, 470
Es obliegt daher dem Kläger, entsprechend den strengen Anforderungen des Vollbeweises gemäß § 286 ZPO die haftungsbegründende Kausalität nachzuweisen (vgl. BGH, NZV 2003, 167; Senat, NZV 2004, 460, 461; NZV 2005, 470, 471).
b) Da gerade leichtere HWS-Verletzungen mit bildgebenden Verfahren regelmäßig nicht nachweisbar sind und ein Anscheinsbeweis für die Ursächlichkeit eines Auffahrunfalls für ein behauptetes HWS-Syndrom wegen fehlender Typizität verneint wird (BGH NJW 2003, 1116; Urteil der Kammer vom 4.1.2008, 13A S 31/07, Diehl, Anm. zu OLG Frankfurt, ZfS 2008, 266; a.A. für Geschwindigkeitsänderungen ab 15 km/h KG NZV 2004, 460; NZV 2005, 470) kommt es für die Überzeugungsbildung des Tatrichters entscheidend darauf an, ob die Angaben des Klägers und die beklagten Beschwerden insgesamt glaubhaft sind (BGH NJW 2003, 1116; Urteil der Kammer vom 4.1.2008, 13A S 31/07).
Der Senat hat lediglich mehrfach entschieden, dass jedenfalls ein medizinisches Gutachten erforderlich ist und nicht allein nach Einholen eines technischen Gutachtens eine HWS-Verletzung ausgeschlossen werden kann (vgl. Senat, Urteil vom 9. Mai 2005 - 12 U 14/04 - NZV 2005, 470 = DAR 2005, 621 = VM 2005, 76 Nr. 64, und vom 19. September 2005 - 12 U 288/01 - NZV 2006, 145 = VersR 2006, 1233 ).