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Timestamp: 2016-10-22 19:54:21
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Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 159', 'BGE', 'in fine', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

U 211/01 (22.10.2001)
U 211/01 Ge
Bundesrichter Spira, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiber Jancar
M.________, 1960, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Fritz Dahinden, Blumenbergplatz 1, 9000 St. Gallen,
"Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft, Generaldirektion Schweiz, Rechtsdienst, Alfred-Escher-Strasse 50, 8022 Z�rich, Beschwerdegegnerin,
A.- Die 1960 geborene Psychologin M.________ arbeitete als Heilp�dagogin f�r die Heilp�dagogische Fr�herziehung im Kanton Thurgau und war damit bei der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend "Z�rich") obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 9. August 1995 erhielt sie w�hrend der Ferien im Rahmen eines Segelkurses auf dem Comersee einen Schlag des Segelbaumes an den Kopf. Dabei zog sie sich eine Kopfplatzwunde zu und erlitt einen Schock. Zudem klagte sie �ber Sehst�rungen, Schwindel sowie Kopf-, Kiefer- und Ohrenschmerzen. Noch am selben Abend wurde die Platzwunde im Spital in X.________ (Italien) versorgt. Am 17. August 1995 nahm die Versicherte ihre Arbeit wieder auf, doch es traten nach einer halben Stunde Sehst�rungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Kreislaufprobleme und Schmerzen auf. Sie begab sich gleichentags zu ihrem Hausarzt Dr. med. C.________, Arzt f�r Innere Medizin, der eine commotio cerebri (Bericht vom 17. August 1995) und in der Folge eine Sch�delprellung mit Verdacht auf commotio labyrinthie sowie ein leichtes Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) diagnostizierte (Berichte vom 12. September 1995 sowie 13. Oktober 1995). Dr. med. H.________, Facharzt f�r Neurologie und Psychiatrie, der die Versicherte am 21. August 1995 untersucht hatte, diagnostizierte eine Sch�delprellung mit vor allem commotio labyrinthie sowie eine leichte HWS-Distorsion (Berichte vom 27. August 1995 und 23. Oktober 1995). Am 7. November 1995 konstatierte Dr. med. C.________ ein anhaltendes Cervikalsyndrom sowie nach ein- bis zweist�ndiger Belastung Auftreten von Kopf- und Nackenschmerzen, Konzentrationsschw�che, Schwindel und vegetativen Symptomen. Die "Z�rich" erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Zur Abkl�rung der medizinischen Verh�ltnisse zog sie einen Bericht des Dr. med. B.________, Orthop�de, (vom 7. Februar 1996), ein Gutachten der Dr. med. F.________, Neurologie FMH, (vom 26. Mai 1996), Berichte der Klinik Y.________ (vom 19. Juni und 15. Juli 1996), des Dr. med. M.________, Spezialarzt f�r Neurologie FMH, (vom 24. Juni 1996, 13. September 1996 und 23. Oktober 1996), der Klinik Z.________ (vom 24. Januar 1997 und 4. Juli 1997), des Dr. med. R.________, Neurologie FMH, (vom 6. Juni 1997), sowie Gutachten der Klinik I.________ (vom 22./23. Oktober 1997) und der Klinik B.________ (vom 9. Februar 1999) bei. Gest�tzt auf diese Unterlagen stellte die "Z�rich" die Leistungen mit Verf�gung vom 26. Juli 1999 per 1. April 1999 ein, da die zum Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas geh�renden Beeintr�chtigungen im Vergleich zur psychischen Problematik in den Hintergrund tr�ten und zwischen der Letzteren sowie dem Unfall die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu verneinen sei. Die gegen diese Verf�gung erhobene Einsprache wies die "Z�rich" mit Entscheid vom 25. August 2000 ab.
B.- Dagegen liess die Versicherte Beschwerde einreichen und eine Best�tigung der Segellehrerin Christina Stein vom 3. Oktober 2000 sowie ein Gutachten des dipl. Ing. Peter, Sachverst�ndiger des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamtes des Kantons St. Gallen, vom 28. November 2000, auflegen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau wies die Beschwerde mit Entscheid vom 28. M�rz 2001 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst die Versicherte beantragen, es sei die grunds�tzliche und umfassende Leistungspflicht (Heilbehandlung, Taggelder, Rente sowie Integrit�tsentsch�digung) der Beschwerdegegnerin festzustellen; die Sache sei zur Festlegung der Leistungsanspr�che oder zur Beweiserg�nzung an die Beschwerdegegnerin bzw. die Vorinstanz zur�ckzuweisen; die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Kosten des Gutachtens von dipl. Ing. Peter zu verg�ten. Gleichzeitig l�sst sie eine Best�tigung der Kursteilnehmerin A.________ (vom 29. Mai 2001), ein Gutachten des Prof. Dr. med. S.________, Facharzt FMH f�r Rechtsmedizin, Chefarzt des Instituts f�r Rechtsmedizin des Spitals S.________ (vom 28. Mai 2001), ein Schreiben des Psychiaters Dr. med. K.________, Klinik B.________ (vom 28. Mai 2001), und ein Schreiben des Neurologen Dr. med. Z.________, Klinik B.________ (vom 12. Juni 2001), einreichen.
Die Vorinstanz und die "Z�rich" schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Stellungnahme verzichtet. Die Providentia, die als Mitbeteiligte zur Vernehmlassung aufgefordert wurde, verzichtet ebenfalls auf eine solche, da sie als Lebensversicherung am Verfahren nicht mitbeteiligt sei.
1.- Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4a), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (nicht ver�ffentlichte Erw. 5a von BGE 127 V 102; BGE 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 99 Erw. 2a, 115 V 133 ff.) sowie Folgen eines Unfalls mit Sch�del-Hirntrauma oder Schleudertrauma der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle im Besonderen (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 117 V 359 ff.) zutreffend dargelegt. Sodann hat das kantonale Gericht zu Recht festgestellt, dass die Beurteilung der Ad�quanz in F�llen, in welchen unmittelbar nach dem Unfall die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beschwerden zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, nach den f�r psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelten Kriterien vorzunehmen ist (RKUV 1995 Nr. U 221 S. 112, 116 und 117; BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 99 Erw. 2a). Darauf kann verwiesen werden.
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2000 Nr. KV 124 S. 214).
2.- Nach den �rztlichen Feststellungen hat die Beschwerdef�hrerin beim Unfall vom 9. August 1995 ein HWS-Schleudertrauma und ein Sch�del-Hirntrauma erlitten (Berichte des Dr. med. C.________ vom 13. Oktober 1995, des Dr. med. H.________ vom 23. Oktober 1995 sowie der Klinik Z.________ vom 24. Januar 1997; Gutachten der Klinik I.________ vom 23. Oktober 1997 und der Klinik B.________ vom 9. Februar 1999; Neurologisches Konsilium der Klinik B.________ vom 15. Mai 1998). Gem�ss dem Gutachten des Prof. S.________ vom 28. Mai 2001 hat die Beschwerdef�hrerin mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit sogar auch einen inkompletten Sch�delbruch erlitten.
3.- Die "Z�rich" hat im Einspracheentscheid ausgef�hrt, die eindeutige Dominanz einer ausgepr�gten psychischen Problematik im Sinne von BGE 123 V 100 k�nne nicht ohne weitere Abkl�rung mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden. Sie hat daher die Ad�quanzkriterien so beurteilt, wie sie gem�ss der Schleudertrauma-Rechtsprechung f�r die Bejahung der Ad�quanz erf�llt sein m�ssen. Sie hat diese Kriterien als nicht erf�llt angesehen.
4.- a) Die Vorinstanz dagegen hat gest�tzt auf BGE 123 V 98 ff. die Beurteilung der Ad�quanz unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung vorgenommen, da gem�ss allen medizinischen Berichten eine "Verarbeitungsst�rung" unzweifelhaft im Vordergrund stehe. Sie hat nach dieser Rechtsprechung unter Annahme eines Unfalls mittlerer Schwere im Grenzbereich zu den leichten die Ad�quanzkriterien ebenfalls als nicht erf�llt angesehen.
b) Dieser Beurteilung der Vorinstanz kann nicht gefolgt werden. "Ganz in den Hintergrund" treten die zum Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS und eines Sch�delhirntraumas geh�renden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen vorliegend nicht. Die Vorinstanz verkennt den Kern dieser Rechtsprechung. Es kommt zwar in den medizinischen Berichten durchaus zum Ausdruck, dass das Fortbestehen der Beschwerden der Versicherten zum Teil in ihrer Pers�nlichkeit begr�ndet ist. So wurde im Gutachten der Klinik B.________ vom 9. Februar 1999 ausgef�hrt, die von myofascialen Befunden an der HWS stammenden Kopfschmerzen machten nur den kleineren Teil der insgesamt vorhandenen Kopfschmerzproblematik aus. Die ausgepr�gte Spannungskopfschmerzkomponente, die bei psycho-physischer Belastung exazerbiere und mit vegetativen und kognitiven St�rungen einhergehe, sei auf die (nicht unfallbedingte) psychische Verarbeitungsst�rung bez�glich Schmerzen und Gef�hl der �berforderung zur�ckzuf�hren. Diese Verarbeitungsst�rung sei der wesentliche, nicht unfallbedingte Faktor, der das Beschwerdebild aufrecht erhalte. Die nicht unfallbedingten, leistungsorientierten, narzisstischen Pers�nlichkeitsz�ge der Versicherten entwickelten ung�nstige Unfall- und Schmerzbew�ltigungsstrategien und seien dazu geeignet, den Rehabilitationsverlauf zu verz�gern und die Anpassung an die Beschwerden zu erschweren. Dr. med. K.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik B.________, legte im Psychosomatischen Konsilium vom 19. August 1998 dar, dass keine gr�bere Psychopathologie bzw. keine sog. depressive Episode oder "major depression" vorliege. Es seien zwar testpsychologisch depressive Elemente eruiert worden, der minimale Schweregrad f�r ein eigentliches psychiatrisches Depressionskonzept werde aber in keiner Weise erreicht. Die Versicherte habe jedoch zweifellos Pers�nlichkeitsz�ge, die eine Ursache f�r ihre Art der Krankheitsbew�ltigung seien; der Schweregrad f�r eine Pers�nlichkeitsst�rung werde indessen nicht erreicht.
Im Schreiben an den Vertreter der Beschwerdef�hrerin vom 28. Mai 2001 pr�zisierte Dr. K.________, er sei im Teilgutachten vom 19. August 1998 aufgrund der psychiatrischen Befundlage nicht von einem prim�r psychischen Beschwerdebild ausgegangen. Das bedeute, dass das Beschwerdebild nicht klar von einer psychischen St�rung dominiert werde. Gewisse psychische Auff�lligkeiten in der Art der Bew�ltigungsmuster und der Emotionalit�t bildeten wahrscheinlich lediglich einen Teilfaktor. Auch dieser psychische Teilfaktor, der sich aus problematischen Bew�ltigungsmustern und einer auff�lligen emotionalen Reaktion zusammensetze, stehe in direktem und indirektem Zusammenhang mit dem Unfall, teils im Sinne eines psychosomatischen Zusammenhangs. Mit anderen Worten w�re dieser psychische Teilfaktor heute in Art und Intensit�t der Auspr�gung ohne Einwirkung des Unfalls nicht denkbar. Aufgrund dieser Ausf�hrungen des Dr. med. K.________ wird die Auffassung der Vorinstanz, dass die "Verarbeitungsst�rung" unzweifelhaft im Vordergrund stehe, in Frage gestellt.
Aber selbst wenn die Beschwerdef�hrerin eine Pers�nlichkeitsstruktur mit Neigung zu einer Verarbeitungsst�rung aufweist, sind ihre psychischen Beeintr�chtigungen nicht als im Vordergrund stehend zu qualifizieren. Vielmehr stellt sich die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin noch in der weiten Bandbreite der Versicherten liegt, bei denen die einen ein Unfallereignis seelisch besser verkraften als andere, wobei die Letzteren des Versicherungsschutzes ebenfalls teilhaftig seien sollen. Denn im Rahmen der erw�hnten weiten Bandbreite bilden auch solche Versicherte Bezugspersonen f�r die Ad�quanzbeurteilung, welche im Hinblick auf die erlebnism�ssige Verarbeitung eines Unfalls zu einer Gruppe mit erh�htem Risiko geh�ren, weil sie aus unfallversicherungsm�ssiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 117 V 362 Erw. 5b mit Hinweis; RKUV 1998 Nr. U 297 S. 245). Die Beschwerdef�hrerin leidet in erster Linie an Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, vegetativen Beschwerden, Schwindel, Sehst�rungen, Beschwerden der HWS, Konzentrationsst�rungen und rascher Erm�dbarkeit. Diese Leiden werden von den �rzten nicht in Abrede gestellt und die nat�rliche Kausalit�t zum Unfall ist zumindest als Teilursache unbestritten. Im Gutachten der Klinik B.________ vom 9. Februar 1999 wird diesbez�glich dargelegt, dass das Unfallereignis f�r die Kopf- und Nackenschmerzen und damit indirekt f�r den Schwindel und die subjektiv empfundenen kognitiven St�rungen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eine Teilursache darstelle. Wenn diese zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS und eines Sch�del-Hirntraumas geh�renden Beeintr�chtigungen bei einer seelisch robusten Pers�nlichkeit abgenommen h�tten oder sogar verschwunden w�ren, bedeutet dies nicht, dass sie bei der Versicherten, die sie weniger zu verkraften weiss, zu psychischen Beschwerden "mutiert" haben. Abgesehen davon, dass bei Vorliegen eines Unfalles mit Schleudertrauma der HWS und Sch�del-Hirntrauma sowie des entsprechenden bunten Beschwerdebildes, was - wie dargelegt - unbestritten und �rztlich ausgewiesen ist, nicht zwischen physischen und/oder psychischen Beschwerden zu unterscheiden ist. Der ad�quate Kausalzusammenhang ist deshalb nach Massgabe von BGE 117 V 359 ff. zu beurteilen.
5.- Mit der Vorinstanz ist von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten auszugehen. Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden kann, muss somit ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien (BGE 117 V 367 Erw. 6a) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssen in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 367 Erw. 6b).
Aufgrund der medizinischen Akten sind die Kriterien der Schwere und der besonderen Art der erlittenen Verletzungen (Schleudertrauma der HWS, Sch�del-Hirntrauma und inkompletter Sch�delbruch), der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung sowie der Dauerbeschwerden ohne weiteres erf�llt. Bez�glich der Arbeitsunf�higkeit ergibt sich Folgendes: Nach dem Unfall war die Versicherte zun�chst 100 % arbeitsunf�hig und dann ab Januar 1997 in ihrem angestammten Beruf als Heilp�dagogin lediglich 15 % arbeitsf�hig (Gutachten der Klinik I.________ vom 23. Oktober 1997). Gem�ss dem Gutachten der Klinik B.________ vom 9. Februar 1999 besteht unter Einbezug s�mtlicher Beschwerden (ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten) im angestammten Beruf nur noch eine 25%ige und in der T�tigkeit als Einzeltherapeutin eine 40%ige Arbeitsf�higkeit. Damit ist auch das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit erf�llt. Unter diesen Umst�nden ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu bejahen. Die Sache ist daher an die "Z�rich" zur Bemessung des Invalidit�tsgrades und zur Festsetzung der Leistungen zur�ckzuweisen.
6.- a) Die Beschwerdef�hrerin beantragt schliesslich, es seien ihr die Kosten des eingeholten Privatgutachtens des dipl. Ing. Peter vom 28. November 2000 zuzusprechen.
b) Gutachterkosten sind zu entsch�digen, soweit diese als notwendig zu gelten haben (Art. 159 Abs. 2 OG; BGE 115 V 62; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 Erw. 3b in fine).
Das von der Beschwerdef�hrerin veranlasste Privatgutachten war zur Kl�rung des rechtserheblichen Sachverhaltes bzw. zur Beurteilung des Falles nicht erforderlich. Die entsprechenden Kosten gehen daher nicht zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
7.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht der Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG). Deren blosses Unterliegen bez�glich der Frage der Entsch�digung der Gutachterkosten rechtfertigt keine K�rzung der Parteientsch�digung.
des Kantons Thurgau vom 28. M�rz 2001 sowie der Einspracheentscheid
vom 25. August 2001 aufgehoben, und
es wird die Sache an die "Z�rich" VersicherungsGesellschaft
zur Festsetzung der Leistungen zur�ckgewiesen.
III. Die "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft hat der Beschwerdef�hrerin
IV. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau wird �ber