Source: https://dasimmobilienportal.com/staatsanwaltschaft-hamburg-rudolf-peter-w-betrug/
Timestamp: 2019-10-17 21:00:09
Document Index: 109740089

Matched Legal Cases: ['§ 704', '§ 794', '§ 704', '§ 704', '§ 794', '§ 459']

Staatsanwaltschaft Hamburg – Rudolf Peter W. Betrug – dasimmobilienportal.com
„Im Vollstreckungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hamburg, Az. 3404 Js 252 / 16 V gegen den Verurteilten Rudolf Peter W. (ebay-Verkaufsaccount “johannes915”) wegen Betruges in 27 Fällen im Zusammenhang mit Versteigerung von Mobiltelefonen, Receivern, Gutscheinen, Routern, Videorecorder sowie Windeln bei ebay bzw. ebay-Kleinanzeigen hat das Amtsgericht Hamburg-Blankenese durch Urteil vom 23.11.2017 (Geschäfts-Nr. 512 – 75/17) die Einziehung eines Betrages in Höhe von 3.223,27 EUR angeordnet.
Die Entscheidung ist seit dem 28.09.2018 rechtskräftig.
Verletzte, die einen Entschädigungsanspruch geltend machen möchten, können diesen innerhalb von sechs Monaten nach Veröffentlichung dieser Mitteilung bei der Staatsanwaltschaft Hamburg zum oben genannten Aktenzeichen formlos anmelden. Bei der Anmeldung ist die Höhe des Anspruchs zu bezeichnen, die Anspruchsberechtigung ist gegebenenfalls glaubhaft zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Anspruch nur noch geltend gemacht werden, wenn der Verletzte ein vollstreckbares Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung oder einen anderen Vollstreckungstitel im Sinne des § 794 der Zivilprozessordnung vorlegt, aus dem sich der geltend gemachte Anspruch ergibt. Einem vollstreckbaren Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung stehen bestandskräftige öffentlich-rechtliche Vollstreckungstitel über Geldforderungen gleich. Wird das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Verurteilten eröffnet und verbleibt bei der Schlussverteilung ein Überschuss, wird der Überschuss an den Verletzten oder dessen Rechtsnachfolger ausgekehrt, der ein vollstreckbares Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung oder einen anderen Vollstreckungstitel im Sinne des § 794 der Zivilprozessordnung vorlegt, aus dem sich der geltend gemachte Anspruch ergibt. Die Auskehrung ist ausgeschlossen, wenn zwei Jahre seit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens verstrichen sind (§§ 459h Abs. 2, 459k-459m Strafprozessordnung).“