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Timestamp: 2018-12-13 01:55:55
Document Index: 40083335

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'OGH', 'Art. 6', 'Art. 44', '§ 5', '§ 143', '§ 8', 'Art. 334']

21.11.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit in (nichtamtlichen) Leitsätzen; Oktober 2018
17.10.2018 - Judikatur
Verfassungs- und Verwaltungsrecht in (nichtamtlichen) Leitsätzen; August 2018
21.08.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit; Juli 2018
26.07.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit in (nichtamtlichen) Leitsätzen; Juni 2018
03.07.2018 - Judikatur
Unionsrechtskompatibilität und Bindungswirkung – between the lines
zum Beschluss des EuGH vom 7. Juni 2018, C-589/16
18.06.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit in (nichtamtlichen) Leitsätzen; Mai 2018
04.06.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit; April 2018
18.04.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit; März 2018
03.04.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit; Februar 2018
28.02.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit in (nichtamtlichen Leitsätzen)
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit; Jänner 2018
11.01.2018 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit; Dezember 2017
10.01.2018 - Rechtssätze
EuGH-Vorlageantrag: Autonome Prüfung der Unionsrechtskompatibilität und innerstaatlicher Instanzenzug (C-633/17)
EuGH-Vorlageantrag; C-633/17
13.12.2017 - Rechtssätze
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit in (nichtamtlichen) Leitsätzen; November 2017
27.11.2017 - Aufsätze
Die Entscheidungsfindung der Geschworenen in der Schuldfrage in rechtsvergleichender Perspektive
Autor: Mag. Julia Schauer, MSc BA
In Österreich wird die alleinige Entscheidung der Geschworenen in der Schuldfrage trotz intensiver Kritik nicht begründet. Im Ramen dieser Diplomarbeit erfolgt eine Darstellung der aktuellen Reformdiskussion des österreichischen Geschworenenverfahrens, der Prozess um den Grazer Amokfahrer im Herbst 2016 dient hier als Anlassfall. Weder der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte noch der OGH sehen eine Notwendigkeit zur Einführung einer Urteilsbegründung. Trotzdem wird von Seiten der österreichischen Politik, Justiz, Universität und im Schrifttum nahezu einhellig eine Begründung gefordert, insbesondere aufgrund des damit zusammenhängenden verbesserten Rechtsschutzes. Wie genau aber eine Begründung des Wahrspruchs erfolgen soll, ist umstritten. Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden dazu sechs verschiedene Modelle hinsichtlich einer Urteilsbegründung unterschieden und deren spezifischen Vor- und Nachteile aufbereitet. Da vor allem die spanische und deutsche Art der Entscheidungsfindung der Laien in der öffentlichen Diskussion als mögliche Vorbilder für das österreichische Strafverfahren genannt werden, nimmt diese Diplomarbeit eine rechtsvergleichende Perspektive ein. Insgesamt trete ich als Autorin dieser Arbeit für die Beibehaltung der reinen Geschworenengerichte in Österreich ein, wobei ich gleichzeitig die Einführung einer Urteilsbegründung nach spanischem Vorbild befürworte. Im Zuge der vorliegenden Diplomarbeit wird dazu ein eigener Reformvorschlag entwickelt, der eine dem österreichischen Strafverfahren angepasste Begründungspflicht der Geschworenen samt Formulierungshilfe vorsieht.
EMRK, Art. 6; B-VG, Art. 44, 89, 91; GSchG 1990, §§ 5, 8, 14; StGB, § 143; StPO, §§ 8, 11, 13, 31-32, 41, 258, 270, 280-281, 283, 302-303, 305, 311, 320-327, 329-332, 334-338, 340-342, 345, 362; dGG (Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland); Art. 334;
EMRK; Entscheidungsfindung; Formulierungshilfe; Geschworene; Großes Schöffengericht; Laiengerichtsbarkeit; Rechtsvergleich; Reformvorschlag; Schuldspruch; Urteilsbegründung; Wahrspruch
09.11.2017 - Rechtssätze
10.10.2017 - Rechtssätze