Source: https://www.kirchenasyl.de/aktuelles/
Timestamp: 2020-01-20 14:16:12
Document Index: 183302181

Matched Legal Cases: ['§60', 'Art. 6', '§51', '§60', '§ 60', '§ 25', '§ 60', '§51', '§60', '§23', '§60', 'Art. 16', '§51', '§60', '§23', '§25', '§60', '§23', '§25', '§ 53', '§ 60', '§23', '§60', '§60', '§ 53', '§ 60', '§ 23', '§ 60', '§ 60', '§ 53', '§ 60', 'Art. 16', '§ 51', '§60', '§ 23', '§ 25', '§ 25', '§ 60', '§ 60', '§ 104', '§ 23', '§ 25', '§ 25', '§ 60', '§ 60', '§ 53', '§60']

Aktuelle Zahlen: Kirchenasyle bundesweit – Asyl in der Kirche
Aktuelle Zahlen: Kirchenasyle bundesweit
Aktuell zum 28.12.2019
Wir wissen zurzeit von 425 aktiven Kirchenasylen mit mindestens 678 Personen, davon sind etwa 147 Kinder. 382 der Kirchenasyle sind sogenannte Dublin Fälle.
Datum Kirchenasyle Personen /davon Kinder Dublin Fälle
28.12. 425 678 / 147 382
20.11. 421 674 / 145 381
28.10. 441 703 / 155 417
27.09. 431 685 / 149 410
12.08. 439 704 / 154 416
05.07. 425 675 / 143 403
06.06. 430 686 /145 409
09.05. 422 671 / 143 375
09.04. 425 688 / 146 376
22.03. 453 739 / 154 402
21.02. 518 790 /146 447
11.01. 532 855 / 190 486
Kirchenasyle 2018
Für das Jahr 2018 wurden insgesamt 1325 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert. 857 der Kirchenasyle wurden 2018 neu begonnen. Davon wurden 662 Kirchenasyle vor dem 01.08.2018 begonnen und 195 nach dem 01.08.2018.
In 1066 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 232 Fällen katholische Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben 27 Freikirchliche Gemeinden Menschen Zuflucht gewährt. Mindestens 2136 Personen, darunter mindestens 465 Kinder und Jugendliche, fanden 2018 Schutz im Kirchenasyl.
Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 1246 sog. Dublin-Fälle mit 1991 Personen, darunter 422 Kinder und Jugendliche.
Von 909 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 867 Fällen zu verzeichnen.
Tabelle 1/2018: Jahresverlauf 2018
Der allgemeine Überblick über die Entwicklung der laufenden Kirchenasyle 2018
Personen / davon Kinder Dublin Fälle
15.01. 374 543 / 116 325
19.02. 422 627 / 112 372
1303. 414 611 / 110 369
17.04. 445 674 / 125 375
17.07. 544 875 / 185 502
15.08. 552 868 / 175 512
14.09. 533 867 / 196 490
10.10. 531 857 / 186 488
16.11. 553 883 / 190 501
21.12. 546 880 / 193 494
Tabelle 2/2018: Verteilung nach Bundesländern
Die größte Anzahl an Kirchenasylen im Jahr 2018 ist in Nordrhein-Westfalen (295 KA) und Bayern (276 KA) verzeichnet.
Tabelle 3/2018: Herkunftsländer
Bezüglich der Herkunftsländer bildeten im Jahr 2018 Menschen aus Afghanistan (380 Pers.), Eritrea (373 Pers.), Irak (342 Pers.) und Iran (324 Pers.) die größten Gruppen.
Tabelle 4/2018: Drohende Abschiebungen in folgende europäische Staaten
Den meisten Menschen im Kirchenasyl drohte eine Abschiebung in folgende Länder: Italien (553 Pers.), Norwegen (134 Pers.), Schweden (129 Pers.) und Frankreich (114 Pers.).
Schengen Staat
Tabelle 5/2018: Aufenthaltsrechtliche Perspektiven am Ende des Kirchenasyls
Erfolgreich beendet wurden im Jahr 2018 mindestens 867 Kirchenasyle (1416 Pers.).
Ende des Kirchenasyls
Ablauf der Überstellungsfrist und Übernahme in nationale Verfahren
Selbsteintritt durch BAMF nach positivem Dossier
Duldung wegen Mutterschutz
Duldung, keine näheren Angaben
Anerkennung nach Genfer Flüchtlingskonvention
Vaterschaft eines deutschen Kindes
ERFOLGREICH BEENDETE KIRCHENASYLE
Kirchenasyl freiwillig verlassen, ohne nähere Angaben
Festnahme bei Polizeikontrolle
Freiwillige Ausreise, keine näheren Angaben
Kirchenasyl beendet durch Kirchengemeindebeschluss
Freiwillige Rückkehr in einen anderen europäischen Staat
NICHT ERFOLGREICH BEENDETE KIRCHENASYLE
Kirchenasyle 2017
Für das Jahr 2017 wurden insgesamt 1189 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert. 873 der Kirchenasyle wurden 2017 neu begonnen.
In 1038 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 124 Fällen katholische Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben 27 Freikirchliche Gemeinden Menschen Zuflucht gewährt. Zusätzlich gab es drei ökumenische Kirchenasyle. Sechs der Kirchenasyle waren Wanderasyle. Mindestens 1.799 Personen, darunter mindestens 341 Kinder und Jugendliche, fanden 2017 Schutz im Kirchenasyl.
Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 1086 sog. Dublin-Fälle mit 1598 Personen, darunter 288 Kinder und Jugendliche.
Von 725 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 716 Fällen zu verzeichnen.
Tabelle 1/2017: Jahresverlauf 2017
Der allgemeine Überblick über die Entwicklung der laufenden Kirchenasyle 2017
13.01. 323 547 / 145 267
17.02. 315 530 / 141 254
03.03. 316 531 / 141 254
20.04. 321 539 / 143 261
15.05. 312 528 / 140 257
16.06. 309 512 / 129 250
14.07. 351 551 / 127 301
13.09. 362 558 / 130 311
17.10. 387 599 / 134 338
16.11. 348 531 / 127 305
Tabelle 2/2017: Verteilung nach Bundesländern
Die größte Anzahl an Kirchenasylen im Jahr 2017 ist in Bayern (205 KA) verzeichnet und Nordrhein-Westfalen (201 KA).
Tabelle 3/2017: Herkunftsländer
Bezüglich der Herkunftsländer bildeten im Jahr 2017 Menschen aus Eritrea (107 Pers.), Afghanistan (288 Pers.) und Irak (228 Pers.) die größten Gruppen, gefolgt von Syrien (179 Pers.) und Iran (166 Pers.).
Tabelle 4/2017: Drohende Abschiebungen in folgende europäische Staaten
Den meisten Menschen im Kirchenasyl drohte eine Abschiebung in folgende Länder: Italien (540 Pers.), Bulgarien (167 Pers.) und Norwegen (154 Pers.)
Tabelle 5/2017: Aufenthaltsrechtliche Perspektiven am Ende des Kirchenasyls
Erfolgreich beendet wurden im Jahr 2017 716 Kirchenasyle (1060 Pers.). In 9 Fällen wurde das Kirchenasyl frühzeitig und ohne Erfolg beendet.
Ablauf der Überstellungsfrist / Selbsteintrittsrecht und Übernahme in nationale Verfahren
Duldung (keine nähere Angaben)
VG Abschiebeschutz
Aufenthalt zwecks Arbeit
Ablehnung Übernahme des zuständigen Dublinstaates
Kirchenasyle 2016
Für das Jahr 2016 wurden insgesamt 692 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert. 414 der Kirchenasyle wurden 2016 neu begonnen.
In 609 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 52 Fällen katholische Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben 26 Freikirchliche Gemeinden und vier evangelische Studierendengemeinden Menschen Zuflucht gewährt. Zusätzlich gab es drei ökumenische Kirchenasyle. Drei der Kirchenasyle waren Wanderasyle. Mindestens 1.139 Personen, darunter mindestens 277 Kinder und Jugendliche, fanden 2016 Schutz im Kirchenasyl.
Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 632 sog. Dublin-Fälle mit 959 Personen, darunter 191 Kinder und Jugendliche.
Von 417 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 397 Fällen zu verzeichnen.
Tabelle 1/2016: Jahresverlauf 2016
Der allgemeine Überblick über die Entwicklung der laufenden Kirchenasyle 2016
Personen / davon Kinder
Tabelle 2/2016: Verteilung nach Bundesländern
Die größte Anzahl an Kirchenasylen im Jahr 2016 ist in Bayern (182 KA) verzeichnet, gefolgt von Hamburg (92 KA), Schleswig-Holstein (81 KA) und Nordrhein-Westfalen (81 KA).
Tabelle 3/2016: Herkunftsländer
Bezüglich der Herkunftsländer bildeten im Jahr 2016 Menschen aus Syrien (180 Pers.), Irak (151 Pers) und Afghanistan (163 Pers.) die größten Gruppen, gefolgt von Eritrea (112 Pers.).
Afrika, ohne nähere Angaben
Tabelle 4/2016: Drohende Abschiebungen in folgende europäische Staaten
Den meisten Menschen im Kirchenasyl drohte eine Abschiebung in folgende Länder: Italien (195 Pers.), Ungarn (175 Pers.) und Bulgarien (156 Pers.)
Tabelle 5/2016: Aufenthaltsrechtliche Perspektiven am Ende des Kirchenasyls
Erfolgreich beendet wurden im Jahr 2016 397 Kirchenasyle für 625 Menschen. In 20 Fällen wurde das Kirchenasyl frühzeitig und ohne Erfolg beendet.
Ablauf der Überstellungsfrist und Prüfung des Asylantrags in DE, gemäß der europäischen „Dublin III“-Verordnung
Selbsteintrittsrecht und Übernahme in nationale Verfahren
VG entscheidet auf Zuständigkeit DE
Duldung für Familie während der Ausbildung der Kinder
Abschiedeschutz nach §60 Abs5 AufenthG und Grund-/Menschenrecht auf Schutz der Familie (Art. 6GG, Art8 EMRK)
Aufenthaltserlaubnis (kein nähere Angabe)
Anerkennung / Subsidiärer Schutz
Kirchenasyl beendet nach Straftat
KA beendet nach Ablehnung des Dossiers durch BAMF
Gewaltsame Räumung mit Gerichtstitel der Ausländerbehörde
Kirchenasyle 2015
Für das Jahr 2015 wurden insgesamt 620 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert. 416 der Kirchenasyle wurden 2015 neu begonnen.
In 452 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 95 Fällen katholi-sche Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben 57 Freikirchliche Gemeinden und fünf evangelische Studierendengemeinden Menschen Zuflucht gewährt. Zusätzlich gab es elf ökumenische Kirchenasyle. Acht der Kirchenasyle waren Wanderasyle. Mindestens 1.015 Personen, darunter mindestens 243 Kinder und Jugendliche, fanden 2015 Schutz im Kirchenasyl.
Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 567 sog. Dublin-Fälle mit 884 Personen, darunter 196 Kinder und Jugendliche.
Von 332 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 323 Fällen zu verzeichnen.
Tabelle 1/2015: Jahresverlauf 2015
Der allgemeine Überblick über die Entwicklung der laufenden Kirchenasyle 2015
Datum Laufende Kirchenasyle Personen /davon Kinder Dublin Fälle
07.04. 237 426 / 118 205
07.05. 244 438 / 121 209
10.07. 291 488 / 125 247
03.08. 293 454 / 95 256
03.09. 297 452 / 95 262
14.10. 284 436 / 94 254
16.11. 281 446 / 98 250
11.12. 278 453 / 102 244
Tabelle 2/2015: Verteilung nach Bundesländern
Die größte Anzahl an Kirchenasylen im Jahr 2015 ist in Bayern (125 KA) verzeichnet, gefolgt von Hessen (96 KA) und Nordrhein-Westfalen (87 KA).
Bundesland Anzahl der Fälle Personen
Bayern 125 190
Hessen 96 130
Nordrhein-Westfalen 87 131
Hamburg 63 117
Schleswig-Holstein 50 84
Mecklenburg-Vorpommern 44 109
Brandenburg 25 27
Baden-Württemberg 19 26
Sachsen-Anhalt 18 44
Berlin 12 31
Bremen 8 13
Rheinland-Pfalz 4 9
Saarland 1 3
Gesamt 620 1.015
Tabelle 3/2015: Herkunftsländer
Bezüglich der Herkunftsländer bildeten im Jahr 2015 Menschen aus Syrien und Afghanistan (jeweils 183 Pers.) die größten Gruppen, gefolgt von Iran (117 Pers.).
Herkunftsland Anzahl der Fälle Personen
Syrien 133 183
Afghanistan 98 183
Iran 74 117
Eritrea 73 81
Somalia 49 61
Äthiopien 40 48
Tschetschenien 20 89
Irak 17 23
Serbien 9 21
Nigeria 8 14
Pakistan 8 12
Kamerun 7 10
Armenien 6 18
Gambia 6 6
Guinea 6 6
Mazedonien 4 14
Kosovo 3 11
Jemen 3 10
Ägypten 2 14
Libanon 2 8
Albanien 1 5
Georgien 1 3
Tansania 1 2
Kambodscha 1 1
Libyen 1 1
Süd Sudan 1 1
Tschad 1 1
Afrika, ohne nähere Angaben 3 4
Ohne Angaben 20 41
Tabelle 4/2015: Drohende Abschiebungen in folgende europäische Staaten
Den meisten Menschen im Kirchenasyl drohte eine Abschiebung in folgende Länder: Italien (270 Pers.), Ungarn (139 Pers.) und Bulgarien (67 Pers.)
Schengen Staat Anzahl der Fälle Personen
Italien 194 270
Ungarn 100 139
Bulgarien 45 67
Norwegen 25 31
Spanien 23 37
Polen 19 60
Schweden 18 27
Belgien 15 28
Niederlande 13 23
Frankreich 12 22
Tschechien 4 11
Rumänien 4 4
Litauen 3 12
Dänemark 3 7
Österreich 2 5
Zypern 1 5
Lichtenstein 1 4
Ohne nähere Angaben 65 108
Gesamt 567 884
Tabelle 5/2015: Aufenthaltsrechtliche Perspektiven am Ende des Kirchenasyls
Erfolgreich beendet wurden im Jahr 2015 323 Kirchenasyle für 513 Menschen. In neun Fällen wurde das Kirchenasyl frühzeitig und ohne Erfolg beendet.
Ende des Kirchenasyls Fälle Personen
Ablauf der Überstellungsfrist und Prüfung des Asylantrags in DE, gemäß der europäischen „Dublin III“-Verordnung 201 323
Selbsteintrittsrecht und Übernahme in nationale Verfahren 49 77
VG entscheidet auf Zuständigkeit DE 2 2
Duldung aus gesundheitlichen Gründen 2 4
Duldung wegen Vaterschaft 1 1
Duldung (ohne nähere Angaben) 43 69
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen /ohne nähere Angabe 2 3
Anerkennung wegen politischer Verfolgung 1 2
Aufenthaltsgestattung 7 12
Keine näheren Angaben 15 20
Erfolgreich beendete Kirchenasyle 323 513
Kirchenasyl freiwillig verlassen, ohne nähere Angaben 3 3
Freiwillige Rückkehr in einen anderen europäischen Staat 2 11
Freiwillige Rückkehr ins Herkunftsland 2 2
Räumung mit Zustimmung des Bistums 1 1
Kirchenasyl beendet nach Straftat 1 1
Nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 9 18
Beendete Kirchenasyle 2015 insgesamt 332 531
Kirchenasyle 2014
Für das Jahr 2014 wurden insgesamt 430 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert (davon 387 neu begonnen). Das bedeutet einen Anstieg der Kirchenasylfälle von mehr als 500 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem wir 79 Fälle verzeichneten.
In 292 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 85 Fällen katholische Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben 35 Freikirchliche Gemeinden, vier evangelische Studierendengemeinden und zwei jüdische Gemeinden Menschen Zuflucht gewährt. Zusätzlich gab es zwölf ökumenische Kirchenasyle. 15 der Kirchenasyle waren Wanderasyle. Mindestens 788 Personen, darunter mindestens 237 Kinder und Jugendliche, fanden 2014 Schutz im Kirchenasyl.
Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 378 sog. Dublin Fälle (im Vergleich zu 58 „Dublin-II“ Fällen in 2013), mit 698 Personen, darunter 215 Kinder und Jugendliche.
Von 212 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 206 Fällen zu verzeichnen. Wie im Vorjahr konnten Kirchenasyle auch dazu beitragen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. Dublin Verordnung zu verhindern. In 206 Fällen und für 366 Personen konnte eine Rückschiebung in einen anderen europäischen Staat abgewendet werden.
Tabelle 1/2014: Jahresverlauf 2014
Der allgemeine Überblick über die Entwicklung der Kirchenasyle 2014
10.01. 34 62 / 20 24
14.02. 45 92 / 34 34
02.03. 57 102 / 35 46
01.04. 60 122 / 41 49
06.05. 87 151 / 43 71
27.05. 108 193 / 59 90
11.07. 124 217 / 64 105
15.08. 135 244 / 72 112
12.09. 136 245 / 72 113
08.10. 178 329 / 105 138
17.11. 181 330 / 104 148
27.11. 190 357 / 119 157
22.12. 203 376 / 121 169
Tabelle 2/2014: Verteilung nach Bundesländern
Die größte Anzahl an Kirchenasylen im Jahr 2014 ist in Bayern (131 KA) verzeichnet, gefolgt von Hessen (66 KA) und Hamburg (56 KA).
Baden-Württemberg 3 8
Bayern 131 240
Berlin 10 23
Brandenburg 6 9
Hessen 66 101
Mecklenburg-Vorpommern 17 39
Niedersachsen 37 59
Nordrhein-Westfalen 41 64
Rheinland-Pfalz 4 14
Saarland 3 7
Sachsen 2 3
Sachsen-Anhalt 8 17
Schleswig-Holstein 27 57
Thüringen 16 37
Gesamt 430 788
Tabelle 3/2014: Herkunftsländer
Bezüglich der Herkunftsländer bildeten im Jahr 2014 Menschen aus Afghanistan (139 Pers.) die größte Gruppe, gefolgt von Tschetschenien (130 Pers.) und Iran (115 Pers.).
Afghanistan 74 139
Iran 63 115
Äthiopien 54 65
Eritrea 41 48
Somalia 40 61
Tschetschenien 30 130
Syrien 18 46
Irak 16 34
Pakistan 13 14
Serbien 10 31
Nigeria 9 17
Sudan 9 10
Armenien 7 15
Guinea 7 7
Türkei 5 7
Libanon 1 4
Dagestan 1 3
Bangladesch 1 2
Kirgestan 1 2
Mauretanien 1 1
Südsudan 1 1
Afrika, ohne nähere Angaben 1 2
Ohne Angaben 11 16
Tabelle 4/2014: Drohende Abschiebungen in folgende europäische Staaten
Die meisten Menschen im Kirchenasyl wären ohne ein Kirchenasyl in folgende Länder abgeschoben worden: Italien (240 Pers.), Polen (97 Pers.), Ungarn (70 Pers.), Belgien (34 Pers.), Spanien (31 Pers.) und Bulgarien (30 Pers.).
Italien 144 240
Ungarn 51 70
Polen 25 97
Belgien 15 34
Spanien 15 31
Norwegen 15 17
Bulgarien 14 30
Frankreich 14 27
Schweden 14 21
Niederlande 11 25
Malta 7 7
Slowakei 2 4
Lettland 1 4
Ohne nähere Angaben 38 67
Gesamt 378 698
Tabelle 5/2014: Ergebnisse für die Flüchtlinge zum Ende des Kirchenasyls
Im Jahr 2014 wurden 206 Kirchenasyle für 366 Menschen erfolgreich beendet. In sechs Fällen wurde das Kirchenasyl frühzeitig beendet.
Selbsteintrittsrecht und Prüfung des Asylantrags in DE, gemäß der europäischen „Dublin-III“ Verordnung 143 261
Duldung (ohne nähere Angaben) 24 48
Aufenthaltserlaubnis (ohne nähere Angabe) 5 14
Anerkennung wegen politischer Verfolgung 2 2
Anerkannter UMF; in Jugendwohnung 1 1
Aufenthaltsgestattung 1 1
Ohne näheren Angaben 30 39
Erfolgreich beendete Kirchenasyle 206 366
Freiwillige Rückkehr in einen anderen Schengen-Staat 2 4
Untergetaucht und vermutlich weitergereist 2 2
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1 5
Freiwillige Rückkehr ins Herkunftsland 1 4
Nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 6 15
Beendete Kirchenasyle 2014 insgesamt 212 381
Kirchenasyle 2013
Insgesamt wurden für das Jahr 2013 79 Kirchenasyle von der BAG dokumentiert (davon 46 neu begonnen). Das bedeutet einen Anstieg der Kirchenasylfälle von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem wir 50 Fälle verzeichneten. Im Vergleich zum Jahr 2011, in dem wir 32 Kirchenasyle dokumentierten, ist das gar ein Anstieg von knapp 60 Prozent.
Von den dokumentierten Kirchenasylen waren 58 sog. „Dublin-II“ Fälle (im Vergleich zu 27 „Dublin-II“ Fällen in 2012 und 11 in 2011).
Von 45 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 43 Fällen zu verzeichnen. Wie im Vorjahr konnten Kirchenasyle auch dazu beitragen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. „Dublin-II“ Verordnung zu verhindern. In 31 Fällen konnte eine Rückschiebung nach „Dublin-II“ abgewendet werden.
In mindestens 44 Fällen haben evangelische Gemeinden oder Kirchenkreise und in 18 Fällen katholische Gemeinden und Klöster Kirchenasyl gewährt. Auch haben zwei evangelische Studierendengemeinden, eine Missionsgemeinschaft und eine evangelisch-reformierte Gemeinde Menschen Zuflucht gewährt. Zusätzlich gab es zwei ökumenische Wanderkirchenasyle. Mindestens 162 Personen, darunter mindestens 65 Kinder und Jugendliche, fanden 2013 Schutz im Kirchenasyl.
Hinzu kommen weitere stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.
Tabelle 1/2013: Verteilung nach Bundesländern
Baden-Württemberg 1 3
Bayern 22 44
Berlin 6 11
Hessen 1 5
Mecklenburg-Vorpommern 5 10
Niedersachsen 2 5
Nordrhein-Westfalen 15 22
Rheinland-Pfalz 1 1
Saarland 2 2
Sachsen 1 2
Sachsen-Anhalt 2 3
Schleswig-Holstein 5 14
Thüringen 3 9
Gesamt 79 162
Tabelle 2/2013: Herkunftsländer
Afghanistan 11 20
Äthiopien 10 12
Syrien 8 21
Tschetschenien 6 27
Türkei (Kurden) 5 5
Irak 4 9
Armenien 3 6
Somalia 3 7
Eritrea 2 2
Serbien 2 9
Aserbaidschan 1 3
Dagestan 1 1
Inguschetien 1 5
Mazedonien 1 6
Ohne Angabe 1 4
Tabelle 3/2013: Ergebnisse für die Flüchtlinge zum Ende des Kirchenasyls
Erfolgreich beendete Kirchenasyle im Jahr 2013 in 43 Fällen für 91 Menschen.
Anerkennung wegen politischer Verfolgung §51 AuslG/ §60 Abs. 1 AufenthG, sog. kleines Asyl 1 1
Aufenthaltserlaubnis nach § 60 Abs. 7 AufenthG 1 1
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG 1 1
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen/ohne nähere Angabe 4 10
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 2 5
Duldung wegen Geburt eines Deutschen Kindes 1 6
Duldung (keine nähere Angabe) 4 10
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden 25 53
Heirat 2 2
Zurück ins Asylverfahren, lebt im Heim 2 2
Erfolgreich beendete Kirchenasyle 43 91
untergetaucht und vermutlich weitergereist 1 1
Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1 1
Nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 2 2
Beendete Kirchenasyle 2013 insgesamt 45 93
Kirchenasyle 2012
Insgesamt sind für das Jahr 2012 50 Kirchenasyle in der BAG dokumentiert (zum Vergleich: 32 Kirchenasyle im Jahr 2011). Davon waren 27 Dublin-II-Fälle.
Neu begonnen wurden 19 Kirchenasyle. Von 19 beendeten Kirchenasylen ist ein positiver Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung) in 16 Fällen zu verzeichnen. Wie im Vorjahr konnten Kirchenasyle dazu beitragen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. Dublin II-Verordnung zu verhindern. In 13 Fällen konnte eine Abschiebung abgewendet werden.
Mindestens 24 evangelische und 2 katholische Gemeinden, eine katholische Hochschulgemeinde, eine reformierte Gemeinde, eine ökumenische Gemeinde, zwei evangelische Kirchenkreise sowie ein ökumenisches Netzwerk konnten mindestens 105 Personen Zuflucht gewähren, darunter waren mindestens 49 Kinder und Jugendliche.
Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.
Tabelle 1/2012: Verteilung nach Bundesländern
Anzahl der Fälle Personen
Baden-Württemberg 1 1
Brandenburg 3 7
Hessen 4 7
Mecklenburg-Vorpommern 1 6
Niedersachsen 1 5
Nordrhein-Westfalen 10 19
Saarland 4 4
Sachsen-Anhalt 2 4
Schleswig-Holstein 5 10
Gesamt 50 105
Tabelle 2/2012: Herkunftsländer
Afghanistan 10 21
Türkei (Kurde) 4 4
Somalia 4 4
Syrien (Yeziden/Kurden) 3 9
Irak 3 5
Guinea 3 3
Mazedonien 2 11
Serbien 2 8
Eritrea 2 5
Armenien 2 4
Tschetschenien 1 5
Libanon 1 5
Kirgistan 1 4
Kanada 1 3
Äthiopien 1 1
Dagestan (Russland) 1 1
Westafrika 1 1
Ohne Angabe 1 1
Tabelle 3/2012: Ergebnisse für die Flüchtlinge zum Ende des Kirchenasyls
Erfolgreich beendete Kirchenasyle im Jahr 2012 in 16 Fällen für 29 Menschen.
Duldung (keine nähere Angabe) 2 5
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden 13 23
Zurück ins Asylverfahren, lebt im Heim 1 1
Erfolgreich beendete Kirchenasyle 16 29
„freiwillig“ ausgereist 2 6
Andere Gründe/keine nähere Angabe 1 3
Nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 3 9
Beendete Kirchenasyle 2011 insgesamt 19 38
Kirchenasyle 2011
Insgesamt sind für das Jahr 2011 32 Kirchenasyle verzeichnet (zum Vergleich: 31 Kirchenasyle in 2010). 11 der Fälle waren sog. Dublin-II Fälle.
19 Kirchenasyle wurden im Jahr 2011 neu begonnen, 17 Kirchenasyle wurden beendet, davon 16 mit positivem Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung). Auch im Jahr 2011 konnten Kirchenasyle dazu beitragen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. Dublin II-Verordnung zu verhindern (in 5 von 6 Fällen).
Mindestens 18 evangelische und 2 katholische Gemeinden, eine evangelisch-freikirchliche, eine reformierte und eine methodistische Gemeinde, ein evangelischer Kirchenkreis, eine evangelische Stiftung, ein diakonisches Werk sowie ein ökumenisches Netzwerk gewährten mindestens 70 Personen Zuflucht, darunter waren mindestens 28 Kinder und Jugendliche.
Hinzu kommen auch im Jahr 2011 stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben entsprechend schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.
Tabelle 1/2011: Verteilung nach Bundesländern
Baden-Württemberg 2 2
Berlin 4 5
Brandenburg 1 5
Niedersachsen 7 14
Nordrhein-Westfalen 7 20
Sachsen-Anhalt 4 8
Gesamt 32 70
Tabelle 2/2011: Herkunftsländer
Syrien (Yeziden/Kurden) 5 16
Irak 5 7
Kosovo (Ashkali/Roma) 3 4
Tschetschenien 2 15
Türkei (Kurde) 1 1
Afrika (ohne nähere Angabe) 1 1
Armenien 1 3
Mazedonien 1 5
Ohne Angabe 1 2
Tabelle 3/2011: Ergebnisse für die Flüchtlinge zum Ende des Kirchenasyls
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin-II Verordnung konnte in 5 von 6 Fällen verhindert werden.
Anerkennung wegen politischer Verfolgung §51 AuslG/ §60 Abs 1 AufenthG, sog. kleines Asyl 1 1
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§23a AufenthG) 1 10
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG) 1 1
Duldung, dann Abschiebeschutz 1 2
Duldung (keine nähere Angabe) 3 5
bschiebeschutz wegen Asylfogeantrag 2 9
Weiterwanderung, um Familienzusammenführung zu ermöglichen 1 5
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden 6 8
Insgesamt erfolgreich beendete Kirchenasyle 16 41
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1 1
Insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 1 1
Beendete Kirchenasyle 2011 insgesamt 17 42
Kirchenasyle 2010
Insgesamt sind für das Jahr 2010 31 Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 27 Kirchenasyle in 2009).
21 Kirchenasyle wurden im Jahr 2010 neu begonnen, 14 Kirchenasyle wurden beendet, davon 13 mit positivem Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung). In einem Fall tauchten die betreffenden Personen unter, bevor eine Lösung der Situation erreicht worden war. Die im Vorjahr begonnene Entwicklung setzte sich fort, dass Kirchenasyle dazu beitrugen, Rückschiebungen innerhalb Europas nach der sog. Dublin II-Verordnung zu verhindern. In einem dieser Fälle wurde während der Zeit des Kirchenasyls ein Kind geboren. Eines der Kirchenasyle wurde während seines Verlaufs von einem Bundesland in ein anderes verlegt.
Mindestens 21 evangelische und 3 katholische Gemeinden, eine reformierte, eine ökumenische und eine evangelisch-freikirchliche baptistische Gemeinde, ein evangelischer Kirchenkreis sowie ein ökumenisches Netzwerk gewährten mindestens 66 Personen Zuflucht, darunter waren mindestens 25 Kinder und Jugendliche.
Tabelle 1/2010: Verteilung nach Bundesländern
Gesamt 32 (davon 1 bundesländer-
übergreifender Fall)
Tabelle 2/2010: Herkunftsländer
Herkunftsland Fälle Personen insgesamt
Türkei (Kurden) 5 8
Kosovo (Roma/Ashkali) 4 13
Tschetschenien 2 6
Armenien 2 6
Irak 2 2
Afghanistan 1 4
Gesamt 32 67
Tabelle 3/2010: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?
Ende des Kirchenasyls: Anzahl
Anerkennung wegen politischer Verfolgung
Art. 16 GG 0
Anerkennung wegen politischer Verfolgung §51 AuslG/ §60 Abs 1 AufenthG, sog. kleines Asyl 1
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§23a AufenthG) 1
Aufenthaltserlaubnis nach §25 Abs. 5 AufenthG 0
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen/ohne nähere Angabe 2
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG) 1
Duldung (ohne nähere Angabe) 1
Vorläufige oder endgültige Geltung der Bleiberechtsregelung 0
Rückschiebung innerhalb Europas nach der Dublin II-Verordnung konnte verhindert werden 4
Weiterwanderung, um Familienzusammenführung zu ermöglichen 1
Legalisierung (ohne nähere Angabe) 1
andere Gründe/keine nähere Angabe 1
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 13
untergetaucht 1
»freiwillig« ausgereist
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 1
beendete Kirchenasyle 2010 insgesamt 4
Kirchenasyle 2009
Insgesamt sind für das Jahr 2009 27 Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 36 Kirchenasyle in 2008).
9 Kirchenasyle wurden im Jahr 2009 neu begonnen, 15 Kirchenasyle wurden beendet, davon 14 mit positivem Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung). In einem Fall konnte keine positive Lösung durch das Kirchenasyl erreicht werden, die betreffenden Personen tauchten aus Angst vor Abschiebung unter. Erstmalig spielt die Verhinderung der Rückschiebung innerhalb Europas nach der sog. Dublin II-Verordnung eine größere Rolle bei den positiven Ausgängen der Kirchenasyle; auch positive Entscheidungen von Härtefallkommissionen führten mehrfach zum gewünschten Ergebnis.
Mindestens 14 evangelische und 2 katholische Gemeinden, ein evangelischer Kirchenkreis, ein ökumenisches Netzwerk und eine diakonische Einrichtung gewährten mindestens 81 Personen Zuflucht, darunter waren mindestens 42 Kinder und Jugendliche.
Tabelle 1/2009: Verteilung nach Bundesländern
Tabelle 2/2009: Herkunftsländer
Türkei (überwiegend Kurden) 9 35
Tschetschenien 4 17
Kosovo (Roma) 3 10
Afghanistan 1 5
Armenien 1 4
Tabelle 3/2009: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§23a AufenthG) 3
Aufenthaltserlaubnis nach §25 Abs. 5 AufenthG 1
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen/ohne nähere Angabe 0
Duldung, dann Abschiebeschutz 1
Feststellung eines Abschiebungsverbotes aus § 53 AuslG / § 60 Abs. 2-7 AufenthG 2
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 14
»freiwillig« ausgereist 0
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 0
beendete Kirchenasyle 2009 insgesamt 15
Kirchenasyle 2008
Insgesamt sind für das Jahr 2008 36 Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 43 Kirchenasyle in 2007).
15 Kirchenasyle wurden im Jahr 2008 neu begonnen, 18 Kirchenasyle wurden beendet, davon 15 mit positivem Ausgang (d.h. mindestens mit einer Duldung). In drei Fällen konnte keine positive Lösung durch das Kirchenasyl erreicht werden. Zweimal tauchten die betreffenden Personen aus Angst vor Abschiebung unter, in einem Fall erfolgte eine »freiwillige« Ausreise und Rückkehr ins Herkunftsland.
Mindestens 22 evangelische und 3 katholische Gemeinden, zwei Klöster, ein ökumenisches Netzwerk und eine diakonische Einrichtung gewährten mindestens 113 Personen Zuflucht, darunter waren mindestens 59 Kinder und Jugendliche.
Tabelle 1/2008: Verteilung nach Bundesländern
Tabelle 2/2008: Herkunftsländer
Türkei (überwiegend Kurden) 11 47
Syrien (Kurden) 1 5
Kosovo (überwiegend Roma) 5 17
Serbien-Montenegro (Roma/Ashkali) 2 6
Armenien 2 7
Algerien 2 2
Kongo 1 1
Afrika (ohne nähere Angabe) 2 5
Iran (Azeri) 1 1
Irak (Yezide) 1 1
Tabelle 3/2008: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?
Ende des Kirchenasyls Anzahl
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§23a AufenthG) 0
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen/ohne nähere Angabe 4
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG) 2
Duldung aus humanitären Gründen (§60a Abs. 2 AufenthG) 3
Duldung (ohne nähere Angabe) 3
Feststellung eines Abschiebungsverbotes aus § 53 AuslG / § 60 Abs. 2-7 AufenthG 1
Andere Gründe/keine nähere Angabe 0
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 15
untergetaucht 2
»freiwillig« ausgereist 1
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 3
beendete Kirchenasyle 2008 insgesamt 18
Kirchenasyle 2007
Insgesamt sind für das Jahr 2007 43 Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet.
11 Kirchenasyle wurden neu begonnen, 18 Kirchenasyle konnten positiv beendet werden.
Mindestens 27 evangelische und vier katholische Gemeinden sowie vier ökumenische Netzwerke gewährten mindestens 120 Personen Zuflucht, darunter befanden sich 58 Kinder.
Tabelle 1/2007: Verteilung nach Bundesländern
Tabelle 2/2007: Herkunftsländer
Türkei/Kurden 15 47
Kosovo (z.T. Roma) 8 31
Serbien 2 5
Mazedonien 2 4
Vietnam 2 6
Kongo 2 6
Äthiopien 2 2
Tschetschenien 1 6
Tabelle 3/2007: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§ 23a AufenthG) 0
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 0
Duldung aus humanitären Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 1
Duldung (keine nähere Angabe) 4
Duldung bzw. Zurückstellung aufenthaltsbeendender Maßnahmen wegen erneuter Aufnahme in die Härtefallkommission 1
Feststellung eines Abschiebungsverbotes aus § 53 AuslG / § 60 Abs. 2-7 AufenthG 0
Vorläufige oder endgültige Geltung der Bleiberechtsregelung 1
Abschiebung verhindert (keine nähere Angabe) 1
Abschiebung ausgesetzt, warten auf Gerichtsurteil 2
Aufenthaltsgestattung, Zulassung Folgeverfahren 1
Keine Ausweisung möglich 1
Weiterwanderung 0
Andere Gründe/keine nähere Angabe 6
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 18
untergetaucht 0
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 0
beendete Kirchenasyle 2007 insgesamt 18
Kirchenasyle 2006
Insgesamt sind für das Jahr 2006 52 öffentliche Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 39 KA in 2005).
33 Kirchenasyle wurden im Jahr 2006 neu begonnen, 19 Kirchenasyle wurden beendet, davon 17 mit positivem Ausgang. Ein Kirchenasyl endete mit gewaltsamer polizeilicher Räumung und Abschiebung der Familie. In einem anderen Fall musste die Familie »freiwillig« ausreisen und konnte dafür dank des Unterstützerkreises IOM-Rückkehrhilfe erhalten.
Mindestens 37 evangelische und 8 katholische Gemeinden, ein Kloster und ein ökumenisches Netzwerk gewährten mindestens 159 Personen Zuflucht, darunter waren 89 Kinder und Jugendliche.
Hinzu kommen sogenannte stille Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Des Weiteren beherbergten viele Gemeinden – über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus – vorübergehend Flüchtlinge in Gästewohnungen.
Tabelle 1/2006: Verteilung nach Bundesländern
Tabelle 2/2006: Herkunftsländer
Türkei/Kurden 15 53
Kosovo (z.T. Roma) 11 42
Serbien 4 16
Mazedonien (Albaner) 1 3
Armenien und Aserbaidschan 2 9
Kongo 2 8
Pakistan 2 4
Syrien 1 5
Ohne Angabe 2 2
Tabelle 3/2006: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?
Ende des KA Anzahl
Art. 16 GG 1
§ 51 AuslG/ §60 Abs. 1 AufenthG, sog. kleines Asyl 0
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§ 23a AufenthG) 1
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG 0
Aufenthaltserlaubnis aus gesundheitlichen Gründen (§ 25 Abs. 3 AufenthG) 0
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen 0
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 1
Duldung aus humanitären Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 0
Duldung (keine nähere Angabe) 3
Duldung bzw. Zurückstellung aufenthaltsbeendender Maßnahmen wegen erneuter Aufnahme in die Härtefallkommission 3
Vorläufige oder endgültige Geltung der IMK-Bleiberechtsregelung nach § 104 a oder b AufenthG 2
zurück ins Asylverfahren, lebt wieder im Heim 0
andere Gründe/keine nähere Angabe 5
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 17
Räumung und Abschiebung aus dem Kirchenasyl 1
insgesamt nicht erfolgreich beendete Kirchenasyle 2
beendete Kirchenasyle 2006 insgesamt 19
Kirchenasyle 2005
Für das Jahr 2005 sind insgesamt 39 öffentliche Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 48 KA in 2004).
11 Kirchenasyle wurden im Jahr 2005 neu begonnen, 24 Kirchenasyle wurden beendet, davon 21 mit positivem Ausgang. In zwei Fällen entschieden die Betroffenen, »freiwillig« auszureisen, da es keine Aussichten auf einen positiven Ausgang mehr gab. Ein Kirchenasyl endete damit, dass die betreffende Person untertauchte.
35 evangelische, mindestens 3 katholische und 3 freikirchliche Gemeinden, in einigen Fällen auch ökumenische Netzwerke gewährten mindestens 122 Personen Zuflucht, darunter waren 62 Kinder und Jugendliche.
Hinzu kommen noch die sogenannten stillen Kirchenasyle, für die genauen Angaben naturgemäß schwieriger sind. Nach unseren Informationen gab es im Jahr 2005 mindestens 13 stille Kirchenasyle mit rund 25 Personen sowie drei ruhende oder vorübergehend ausgesetzte, jedoch weiterhin von der Gemeinde begleitete Kirchenasyle mit 17 Personen. Viele Gemeinden brachten über die als Kirchenasyl öffentlich gemachten Fälle hinaus in Gästewohnungen vorübergehend Flüchtlinge unter.
Tabelle 1/2005: Verteilung nach Bundesländern
Tabelle 2/2005: Herkunftsländer
Bei den Zahlen der Herkunftsländer stellen kurdische Flüchtlinge aus der Türkei wie in den vergangenen Jahren mit Abstand die größte Gruppe, gefolgt von Flüchtlingen unterschiedlicher Herkunft:
Türkei/Kurden 20 83
Kosovo (z.T. Roma) 6 13
Togo 3 5
Kongo 1 3
Armenien und Aserbaidschan 1 5
Bosnien 1 2
Aufenthaltserlaubnis wegen positiver Entscheidung der Härtefallkommission (§ 23a AufenthG) 4
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG 1
Aufenthaltserlaubnis aus gesundheitlichen Gründen (§ 25 Abs. 3 AufenthG) 1
Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen 1
Duldung aus gesundheitlichen Gründen (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 4
Duldung (keine nähere Angabe) 2
Feststellung eines sonstigen Abschiebungsverbotes oder inländischen Vollzugshindernisses (§ 60a Abs. 2 AufenthG) 1
Gewährung von Abschiebeschutz aus humanitären Gründen (Einzelheiten unklar) 2
zurück ins Asylverfahren, lebt wieder im Heim 1
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 21
»freiwillig« ausgereist 2
beendete Kirchenasyle 2005 insgesamt 24
Kirchenasyle 2004
Insgesamt sind für das Jahr 2004 48 öffentliche Kirchenasyle in unserer Liste verzeichnet (zum Vergleich: 38 KA in 2003).
19 Kirchenasyle wurden im Jahr 2004 neu begonnen, 22 Kirchenasyle wurden beendet (wobei in 2 Fällen zunächst nur ein Teil der Personen eine Duldung bekam, die Restfamilie in 2005), davon 17 mit positivem Ausgang, sofern man eine Weiterwanderung auch als positiv bezeichnen kann (1 Fall). Zwei Fälle wurden mit Blick auf das Zuwanderungsgesetz vorübergehend ausgesetzt.
38 evangelische, 5 katholische sowie 2 freikirchliche Gemeinden gewährten 159 Personen Zuflucht, darunter waren 84 Kinder und Jugendliche.
Hinzu kommen noch die sog. stillen Kirchenasyle, für die genaue Angaben naturgemäß schwieriger sind. Nach unseren Informationen gab es im Jahr 2004 19 stille Kirchenasyle mit rund 40 Personen.
Tabelle 1/2004: Verteilung nach Bundesländern
Baden-Württemberg 3, davon 2 zeitweise ausgesetzt
Tabelle 2/2004: Herkunftsländer
Türkei/Kurden 29 119
Kosovo 4 10
Kongo 3 5
Roma 1 5
Togo 2 4
Sri Lanka (Tamilen) 2 2
Palästina/Algerien 1 1
Tabelle 3/2004: Mit welchem Ergebnis für die Flüchtlinge wurde das Kirchenasyl beendet?
nach § 53 AuslG/ §60 Abs. 2-7 AufenthG 0
Aufenthaltsbefugnis 1
Aufenthalt (?) 1
Duldung (in 2 Fällen nur für einen Teil der Familie) 6
Weiterwanderung 1
andere Gründe/keine nähere Angabe 7
insgesamt erfolgreiche Kirchenasyle 19
ausgesetzt wegen Zuwanderungsgesetz 2