Source: http://www.werder-havel.de/content/archiv/archiv_09_10.php
Timestamp: 2019-06-17 19:00:10
Document Index: 104045319

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 828', 'BGH', '§19', '§6', '§ 57', '§ 29']

Archiv - Neuigkeiten vom 01.10. bis 31.10.2009
Richtlinie zur Regelung der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Werder (Havel)
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Werder (Havel) hat auf ihrer Sitzung am 01. Oktober 2009 nachfolgende Richtlinie zur Regelung der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Werder (Havel) beschlossen:
zur Regelung der Eintragung in das Goldene Buch
1.) Die Stadt Werder (Havel) führt ein Goldenes Buch.
2.) Durch die Eintragung in das Goldene Buch werden natürliche Personen geehrt, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben:
a) um das Wohl der Stadt Werder (Havel) und/ oder
b) um die Entwicklung des Landes Brandenburg und der Bundesrepublik
Gewürdigt werden können herausragende Leistungen auf dem Gebiet:
- der Politik
- der Bildung und der Wissenschaft
- der Kultur, der Kunst und des Sports
- der Wirtschafts- und Gemeindeentwicklung
- des kirchlichen Lebens und
- des sozialen Engagements.
3.) Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, Ortsbeiräte und der Bürgermeister können schriftlich begründete Vorschläge für die Eintragung in das Goldene Buch unterbreiten.
4.) Die Stadtverordnetenversammlung beschließt nach Prüfung durch den Hauptausschuss.
5) Die Anträge sind grundsätzlich wie Tagesordnungspunkte nicht öffentlicher Sitzungen zu behandeln.
6) Die Richtlinie tritt am Tag nach der Beschlussfassung in Kraft.
Werder (Havel), den 19.10.2009
Susis Radunfall
Herr Kunz hat seiner Susi eingeschärft, dass sie, gerade 8 Jahre geworden, mit Ihrem Fahrrad die Gehsteige benutzen muss. Das macht sie auch immer sehr vorbildlich. Wenn sie die Straße überqueren will, steigt sie ab und wenn ihr Fußgänger entgegen kommen fährt sie langsam, um ausweichen zu können, oder steigt vom Rad, wenn es ihr zu eng wird.
All das hatte Vater Kunz auch fleißig mit ihr geübt. Jetzt fährt sie schon mehr als ein Jahr sehr sicher und zügig mit dem Rad zur Schule.
Heute ist sie sehr aufgeregt. Sie muss sich jemand anvertrauen, denn Sie hat ein Auto zerkratzt.
„Wirklich Opa, ich habe den nicht mitgekriegt. Der stand mit seinem Kofferraum soweit auf den Gehweg, dass ich einfach keinen Platz hatte, da vorbeizukommen. Jetzt hat er ganz schöne Schrammen.“ Opa Kunz freut sich erst einmal, dass Susi nichts passiert ist und fährt sich dann den Schaden begucken.
Er erklärt dem Besitzer des Pkw dann, dass gemäß § 2 Absatz 5 der Straßenverkehrsordnung seine Enkelin den Gehweg mit dem Fahrrad befahren durfte. Die Tatsache, dass Susi gegen die linke Heckseite des Autos stieß, legt nahe, dass das Fahrzeug weit in den Gehweg ragte und das Kind dadurch in seiner Reaktionsfähigkeit überfordert worden ist.
Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist in § 828 Abs. 2 ein Haftungsausschluss für Kinder wegen Überforderung durch die Schnelligkeit, die Komplexität und die Unübersichtlichkeit der Abläufe im motorisierten Straßenverkehr formuliert. Kinder sind erst ab dem 10 Lebensjahr dabei überhaupt deliktfähig. Geöffnete Türen eines am Straßenrand stehenden Pkw überfordern ein Kind eindeutig.
Und auch für den ruhenden Verkehr gibt es dazu Entscheidungen des Bundesgerichtshofes. In einem ähnlich gelagerten Fall, wie bei unserer Susi, hat der BGH klargestellt, dass ein Kind durch ein nicht korrekt abgestelltes Fahrzeug überfordert sein kann. Wenn Gehwege derart zugeparkt sind, dass selbst Fußgänger nur schwer passieren können, dann ist nachvollziehbar, dass Kinder mit einem Fahrrad diese Engstellen kaum bewältigen werden. Sie können die Restbreite häufig nicht richtig einschätzen. Wenn es zu Beschädigungen an dem geparkten Fahrzeug kommt, muss der Fahrzeughalter in einem solchen Fall seine Vollkaskoversicherung bemühen, wenn er nicht leer ausgehen will.
Besser wäre es jedoch, korrekt zu parken, denn dann wäre Susis Tag schön verlaufen.
Hinz hat mich neulich angemault. Ich würde immer so hoch tönen von wegen neuer Straßenverkehrsordnung seit dem 01. September. Er habe noch nischt davon gemerkt.
Recht hat er: man merkt es noch nicht so richtig. Aber es schadet ja auch nicht, wenn man es wenigstens weiß.
Deshalb für Hinz und für Sie ganz kurz, welche Regeln sich für den Kraftfahrer nun tatsächlich geändert haben.
Die Fahranfänger werden es zuerst merken: Die Straßenverkehrsordnung ist jetzt anwenderfreundlich gestaltet und sehr gut verständlich formuliert. Man hat viele Regelungen die an unterschiedlichen Stellen auftauchten, zusammengefasst und die Verkehrszeichen in der Anlage untergebracht und nach Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen, Richtzeichen und Zusatzzeichen sortiert. Beim Verkehrszeichen steht eindeutig, was sie regeln.
Was muss sich der Kraftfahrer aber aktuell einprägen:
Vor Bahnübergängen besteht jetzt ein allgemeines Überholverbot.
Auf Schutzstreifen für Radfahrer und auf Radwegen besteht grundsätzlich Parkverbot.
Auf Fahrbahnteilen, die Pfeilmarkierungen tragen, besteht, genauso wie zwischen Sperrlinien, ein Haltverbot.
Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jetzt nur noch bis zur nächsten Kreuzung oder Einmündung und die Schilder sollen danach wiederholt werden.
Auch das Absolute und das Eingeschränkte Haltverbot enden an Kreuzungen und Einmündungen, ohne dass dort ein Endpfeil stehen soll. Auch wenn auf einer Strecke aus einem Eingeschränkten ein Absolutes Haltverbot wird und umgekehrt wird es kein Endschild mehr geben.
Vorübergehend aufgestellte Verkehrszeichen, z. B. wegen Baustellen oder Filmarbeiten, heben die bestehende Festbeschilderung auf, ohne dass diese Schilder abgedeckt werden müssen.
An Einengungen und Hindernissen muss der warten, in dessen Fahrtrichtung das Hindernis besteht. Pfeilschilder, die den Vorrang regeln stehen nur noch, wenn entgegen dieser Norm gefahren werden muss, oder, wie bei beidseitigen Einengungen Regelungsbedarf besteht.
Bei mehreren Fahrstreifen in einer Richtung besteht innerorts jetzt die freie Fahrstreifenwahl.
Man darf also rechts auch schneller sein als der Linke.
Viele Zusatzschilder dürfen jetzt auch allein stehen, also ohne Hauptzeichen und sind trotzdem rechtswirksam.
Skater sind jetzt eindeutig Fußgänger und müssen sich auch so verhalten. Sie dürfen die Fahrbahn nicht benutzen.
Einige Verkehrszeichen wurden gestrichen, einige sind abzubauen, einige etwas verändert.
Zum Beispiel soll in Sackgassen, durch Sinnbilder oberhalb des Querstrichs, jetzt gekennzeichnet werden, ob sie für Fahrräder und Fußgänger durchlässig sind.
Aber die jetzigen Verkehrszeichen gelten bis zur Erneuerung oder zum Abbau weiter. Wir haben zehn Jahre Zeit für die Umstellung, also eine Art Bestandsschutz.
Hinz und Kunz dürfen weiter in Werder unterwegs sein und wir versprechen ihnen, auch in Zukunft zu helfen, die Straßenverkehrsordnung noch besser zu verstehen.
Ihre Straßenverkehrsbehörde.
Inkrafttreten der Satzung über den Bebauungsplan
055/08 „ Erholungsgärten Phöbener Havelweg“
Auf Grund der Bekanntmachungsanordnung des Bürgermeisters der Stadt Werder (Havel) vom 07.09.2009 wird das Inkrafttreten der Satzung u.ber den Bebauungsplan 055/08 „Erholungsgärten Phöbener Havelweg “ bekannt gemacht.
Gruselige Bastelstunde für Grundschulkinder
Wir wollen mit Euch am Mittwoch, den 14. Oktober 2009, von 14.30  16.00 Uhr in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Str. 1a unheimliche Halloween-Dekorationen basteln.
Eintrittskarten für 1,00 EUR könnt ihr in der Stadtbibliothek kaufen. Einlass ist von 14.00 bis 14.40 Uhr. Bringt bitte Euren Bibliotheksausweis mit. Wir freuen uns auf einen kreativen Bastelnachmittag mit Euch.
„Geschichten aus der DDR  ein Blick zurück“
Zu einer Lesung in gemütlicher Runde mit den Autoren Christa Kozik und Erhard Scherner lädt die Stadtbibliothek Werder (Havel) und das Literaturkollegium Brandenburg e.V. am Dienstag, 13. Oktober 2009, um 19.00 Uhr herzlich ein.
Christa Kozik lebt in Potsdam und ist durch zeitlose Kinderliteratur wie „Moritz in der Litfasssäule“, als Filmautorin von „Sieben Sommersprossen“ oder „Hälfte des Lebens“ sowie als Hörspielautorin bekannt. Der Lyriker und Erzähler Erhard Scherner wurde 1929 in Berlin geboren. Er war längere Zeit als Deutschlektor in China tätig und lebt heute freischaffend in Schöneiche bei Berlin.
Beide Autoren haben in der DDR gelebt, sie erlebt und in Gedichten und Geschichten ihre Erinnerungen an diese Zeit festgehalten.
Wir freuen uns auf alle interessierten Erwachsenen und Jugendlichen. Der Eintritt beträgt 2,50 EUR, für Jugendliche ist die Lesung kostenfrei.
Streichung von Verkehrszeichen
„Wat is los? Der Pfeil anne Brandenburger bei Lietzes Weg ist gar kein Geradeauspfeil sondern ein Zeichen für die Einbahnstraße?“ fragt Benni Hinz aufgeregt bei der Straßenverkehrsbehörde an.
Ganz korrekt. Der Pfeil in einem blauen viereckigen Schild war ein Zeichen für die Kennzeichnung einer Einbahnstraße. Wieso war, fragen Sie sich jetzt. Wegen der äußerst seltenen Verwendung ist er nie so richtig in das Bewusstsein der Kraftfahrer gelangt und wurde folgerichtig bei der Neugestaltung der Straßenverkehrsordnung gestrichen.
Er ist jetzt durch das Pfeilschild „Einbahnstraße“ (Zeichen 220) zu ersetzen. Wir haben zwei solcher Schilder in Werder, die wir in den nächsten Wochen austauschen werden. Das erwähnte und ein Zeichen im Hamburger Ring. Die Einbahnstraßenschilder werden dann leicht schräg gestellt, damit der Geradeausfahrer sie auch erkennt.
24 weitere Zeichen wurden mit der Neufassung der StVO gestrichen.
Total gestrichen wurden bei den Gefahrzeichen das Zeichen 150 „Bahnübergang mit Schranken oder Halbschranken“ und 153 „dreistreifige Bake vor unbeschranktem Bahnübergang“. Schienenübergänge sind, egal ob technisch gesichert oder nicht, eine außergewöhnliche Gefahr im Verkehr, so dass in jedem Fall höchste Aufmerksamkeit geboten ist. Deshalb wird künftig allein das Zeichen 151 „Bahnübergang“ mit den bis zu drei Baken davor, auf diese Gefahr aufmerksam machen. Vor Bahnübergängen, im Bereich der Baken, also ab der dreistreifigen Bake vor dem Bahnübergang, besteht übrigens jetzt ein allgemeines Überholverbot, das im §19 der StVO definiert ist.
Die Zeichen Richtgeschwindigkeit und Ende der Richtgeschwindigkeit wird es künftig ebenfalls nicht mehr geben.
Auch das Zeichen 388 „Warnung vor der Benutzung eines nicht genügend befestigten Seitenstreifens mit dem Sinnbild Pkw, bzw. Lkw“ ist entfallen. Es war oft mit dem Zusatzzeichen „Schlechter Fahrbahnrand“ verwechselt worden. In Werder fand dieses Zeichen ohnehin keine Verwendung.
Die Gefahrzeichen: „Schnee- und Eisglätte“, „Steinschlag“, „Splitt, Schotter“, „Bewegliche Brücke“, „Ufer“, „Fußgängerüberweg“, „Flugbetrieb“ und die Vorschriftzeichen „Vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit“ und „Ende der… „ entfallen in der numerischen Auflistung der Verkehrszeichen, aber sie können Ihnen auch in Zukunft begegnen, da Straßenverkehrsbehörden bei ganz besonderen Gefahrenlagen ein Gefahrzeichen mit solchen Sinnbildern anordnen dürfen.
Den Pfeilschildern (Zeichen 208 und 308) die den Vorrang einer Fahrtrichtung an Engstellen angezeigt haben, werden Sie künftig seltener begegnen. §6 der StVO regelt nämlich, dass der, der links an einem Hindernis vorbeifahren will, ein entgegenkommendes Fahrzeug durchfahren lassen muss. Das ist also die Norm. Der Vorrang ist dadurch eindeutig geregelt. Pfeilschilder werden nur noch gestellt, wo die Verkehrsführung eine Umkehrung der Normregelung erfordert.
Die ab dem 01. September gültige StVO-Novelle hat Verkehrszeichen auf das unumgängliche Maß reduziert, um den Schilderwald weiter lichten zu können.
Auch wir werden weiter versuchen Schilder dort zu entfernen, wo durch die Straßenverkehrsordnung eindeutige Regelungen bestehen, die nicht durch ein Verkehrszeichen unterstrichen werden müssen. Die Notwendigkeit zur Durchsetzung höherer kommunikativer Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer ist wissenschaftlich begründet und wird bereits in einigen Städten durch den Abbau aller Verkehrszeichen umgesetzt.
Es gibt auch veränderte Schilderinhalte, wie zum Beispiel die Bezeichnungsänderung auf „Absolutes Haltverbot“ für das Zeichen 283 (früher Haltverbot) und es gibt auch neue Verkehrszeichen und Sinnbilder. Dazu demnächst mehr.
Marktrecht in Werder (Havel)
Sicherlich wissen Sie, dass der Ort Werder erstmals 1317 in alten Schriften erwähnt wurde. Damals wurde Werder für 244 Mark Brandenburgischen Silbers an das Kloster Lehnin verkauft. Aber wissen Sie auch, dass es in früher Zeit ein Privileg war, Jahrmärkte abzuhalten? Dieses besondere Privileg erhielt Werder im Jahr 1459. Kurfürst Friedrich II. erteilte das Recht, jährlich zwei Jahrmärkte abhalten zu dürfen. Für die städtische Wirtschaft war dies von entscheidender Bedeutung  eine weitere Einnahmequelle neben dem bereits florierenden Fischereigewerbe.
So blicken wir in diesem Jahr auf 550 Jahre Marktrecht und nehmen dies zum Anlass für eine kleine Veranstaltung. Dazu laden wir Sie recht herzlich am Samstag, 17. Oktober 2009 ab 14:00 Uhr zur Bockwindmühle auf der Insel ein. Es erwarten Sie traditionelles Gewerbe und Handwerk sowie ein gemütliches Miteinander. Besonderer Höhepunkt wird das Anheizen des neuen Backofens vor der Mühle sein. Das frisch gebackene Mühlenbrot reichen wir Ihnen gern als Kostprobe. Die Mühle und das Obstbaumuseum sind zur Besichtigung geöffnet und wenn es der Wind erlaubt, lässt der Müller die Mühlenflügel drehen.
1. Männermannschaft ringt um die Form des Vorjahres
Der Motor stottert momentan gewaltig bei der 1. Männermannschaft des Werderaner FC in der Landesliga Nord. Nach dem frühen Ausscheiden im Landespokal zogen die Kicker von Dieter Ceranski und Ralf Baierl auch in den letzten zwei Punktspielen gegen den FC 98 Hennigsdorf (0:2) und beim Neuling Rot  Weiß Kyritz (1:2) den Kürzeren. Es gibt sicherlich Argumente für die derzeitige Situation, da einige Spieler verletzt waren oder noch sind, andere aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass einige Kicker zurzeit nicht an die gute Leistung des Vorjahres anknüpfen können und unter Form spielen. Auch am vergangenen Samstag, wo die 1. Männermannschaft beim Neuling Rot  Weiß Kyritz antreten musste, lief nicht viel zusammen und die Werderaner unterlagen mit 2:1 Toren. Der Sieg des Neulings war nicht einmal unverdient, denn der Gastgeber nutzte seine wenigen Chancen souverän und verteidigte den 2:0 Pausenvorsprung bis wenige Minuten vor Spielschluss mit starkem Einsatzwillen. Da die Werderaner im Stau standen, wurde die Begegnung mit zwanzig Minuten Verspätung angepfiffen. Um 15.20 Uhr ging es dann los und die 185 Zuschauer sahen eine schwungvoll beginnende Werderaner Mannschaft. Bereits in der 4. Spielminute hatte Robert Koschan eine gute Möglichkeit die Gäste mit 0:1 in Führung zu bringen. Doch der Stürmer trifft zurzeit einfach das Tor nicht und sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Die Kyritzer wurden nun mutiger und starteten die ersten Angriffe in Richtig Strafraum der Gäste und bereits im zweiten Anlauf stand es 1:0 für die Platzherren. Der sonst so starke Torwart Christopher Bethke verschätze sich bei einer Flanke, konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen und der Kyritzer Sae-Tiao drückte das Spielgerät in der 12. Spielminute über die Linie. Nach dem frühen Gegentor wirkten die Werderaner verunsichert und hatten große Mühe wieder ins Spiel zu kommen. Die Verunsicherung des Teams von Dieter Ceranski war auch in der 32. Minute deutlich zu spüren als man den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam und Driton Baiou zum 2:0 traf. Kurz vor der Halbzeit die große Chance für Werder zum Anschlusstreffer. Robert Koschan spielte den völlig freistehenden Mathias Alex an, doch statt der den direkten Abschluss suchte, spielt er zurück zu Robert Koschan und die Möglichkeit war verpufft. Ein Zeichen des zurzeit fehlenden Selbstvertrauens!? Nach dem Wechsel erhöhten die Werderaner das Tempo und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen, fanden aber keine zweckmäßigen Mittel die Rot  Weißen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Wie schon in den vergangenen Spielen fehlten die letzte Entschlossenheit sowie die zwingende Durchschlagskraft im Angriff um Erfolg zu haben. Auch aus dem Mittelfeld kamen einfach zu wenige Ideen um die Kyritzer in Gefahr zu bringen. Und es hätte noch schlimmer für die Werderaner Kicker kommen können, wenn die Kyritzer ihre gefährlichen Konterchancen energischer genutzt hätten. Des Öfteren musste Keeper Bethke Kopf und Kragen riskieren um seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand zu bewahren. In der Nachspielzeit gelang den Werderanern dann doch noch der Ehrentreffer durch Sebastian Michalske (93. Minute). Danach war Schluss und die drei Punkte blieben in Kyritz. Nun sollte die Mannschaft die zwei Niederlagen schnellstens abhaken, nach vorne schauen, sich auf die nächste Begegnung konzentrieren und sich auf alte Tugenden wie Kampfgeist, Einsatz und Siegeswillen besinnen. Dazu drücken wir ihnen ganz fest die Daumen!!!
Am Samstag in Werder(Havel) gegen Freya Marienwerder  Mannschaft hofft auf Unterstützung vieler Fans!!!
Am 26.09.2009 spielt unsere 1. Männermannschaft um 15.00 Uhr auf dem Arno  Franz  Sportplatz in Werder (Havel) gegen den FC Freya Marienwerder. Da es in den letzten Spielen nicht so optimal für unser Team gelaufen ist, braucht die Mannschaft und das Trainerteam jetzt dringend die Unterstützung ihrer Fans aus Werder (Havel) und Umgebung. Wir freuen uns auf ihren Besuch am Samstag auf dem Arno-Franz-Sportplatz und bedanken uns im Voraus. Für das leibliche Wohl unserer Zuschauer ist durch die Vereinsgaststätte „Bürgerstuben“ gesorgt!!!
Weitere Ergebnisse des Werderaner FC vom Wochenende:
D II Junioren  Fortuna Babelsberg II 3:11
F Junioren  Dallgow (Dallgow nicht angetreten)
F II Junioren - Concordia Nowawea 6:6
B Junioren - Brieseke Senftenberg 2:6
Ü 50  SG Saarmund 2:3
BSC Süd 05 - D I Junioren 7:0
Fortuna Babelsberg III - E II Junioren 0:5
Teltower FV - E Junioren 2:1
C Junioren  Turbine Potsdam (w) 1:4
A Junioren - SV Ziesar 5:3
WFC III  Friesack II 5:1
WFC II - Babelsberg 74 2:3
Turbine Potsdam IV  WFC Frauen 2:1
„Othello“ in Werder (Havel)
Ein Theaterstück der Weltliteratur wird im Schützenhaus in Werder aufgeführt.
Die Jugendtheatergruppe „Satyrn und Mänaden“ spielt am Freitag, dem 9. Oktober 2009 Shakespeares „Othello“ in einer modernen Fassung. Beginn der Vorstellung ist um 16.00 Uhr. Mit einer kurzen Pause und einem kleinen Imbiss endet sie gegen 18.00 Uhr. Der Unkostenbeitrag pro Person beträgt 3,00 EUR. Der Kartenvorverkauf findet am 15.09.09 und am 22.09.09 im Begegnungszentrum am Plantagenplatz und im Treffpunkt der AWO in der Brandenburger Straße, jeweils in der Zeit von 13.30 Uhr  15. 00 Uhr statt.
gez. H. Taborsky
Am Frischemarkt
Familie Kunz hat Besuch. Cousin Volker ist mit seiner Familie wieder einmal zum Kaffeetrinken da. Eigentlich kommen sie nicht wegen dem Kaffee, denn Frau Kunz hat grundsätzlich nur „Umdrehungsfreien“ im Angebot. Na und ohne Coffein ist für Volker Kaffee nur dunkles Wasser. Volker kommt recht regelmäßig nach Werder, weil er auf dem Frischemarkt am Strengfeld seine Vorräte auffüllen will. Heute ist er etwas verwundert, weil ein netter Polizist ihn am Parken an der Straße gehindert hat. Er hat ihn auf einen der Parkplätze verwiesen. Das waren dann ein paar Meter mehr zu laufen und Volker setzt am liebsten keinen Fuß vor den anderen. Frau Kunz versucht ihm gleich zu erklären, was seit Neuestem anders ist: „Du weißt doch, dass besonders am Wochenende die Zufahrt zum Einkaufzentrum immer sehr voll und kaum zu übersehen ist. Deshalb hat man auf der Straße die Fahrspuren etwas sortiert, damit auch die Abbieger sich aufstellen können und die Geradeausfahrer nicht mehr aufgehalten werden.
Die Sperrlinien, die auf die Straße gezeichnet wurden, dürfen nicht überfahren werden, Deshalb darf auch niemand neben einer Sperrlinie Halten oder Parken.“
Das sei schon klar meint Volker, aber da wo zwei Spuren nebeneinander verlaufen könne er doch trotzdem halten und seine Einkäufe schnell einladen.
Das stimmt ab sofort nicht mehr, weiß Herr Kunz: „Die neue Straßenverkehrsordnung untersagt auch das Halten auf Stecken die Pfeilmarkierungen tragen, also zum Beispiel
Richtungsfahrbahnen sind. Von der B1 bis hinter die Verkehrsinseln, über die Fußgänger die Straße queren, besteht dadurch jetzt ein durchgängiges Haltverbot.“
Volker bekommt noch den Hinweis, dass gegenüber dem Frischemarkt eine tolle neue Parkplatzfläche entstanden ist und die Wege zum Markt dann gar nicht so weit sind. Dann lassen sich alle die Obsttorte wieder schmecken.
Übrigens regelt die Neue StVO auch, dass auf Schutzstreifen für Radfahrer nicht geparkt werden darf. Auch links neben einer Sperrlinie (Zeichen 295 der StVO), die einen Seitenstreifen oder einen Radweg, der auf der Straße angelegt ist, von der Fahrbahn abgegrenzt, darf nicht mehr gehalten werden.
Also: Sperrlinien, egal ob links oder rechts der Fahrbahn verbieten das Halten! Und Verstöße werden über den geänderten Bußgeldkatalog ab dem 01.09.2009 natürlich sanktioniert.
Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2009
findet vom 2. bis 11. Oktober statt!
Im Rahmen dieser bundesweiten Aktionswoche soll verdeutlicht werden, wie bürgerschaftliches Engagement jede/n einzelne/n bereichert und die Gesellschaft insgesamt stärkt. Von Flensburg bis Freiburg und von Köln bis Dresden nutzen Initiativen, Vereine, Verbände, Stiftungen, staatliche Institutionen und Unternehmen die Aktionswoche, um auf sich und ihre Freiwilligenarbeit aufmerksam zu machen.
Das Thema der diesjährigen Woche des bürgerschaftlichen Engagements widmet sich dem Engagement von Jung und Alt.
Wenn Sie mehr über die Aktionswoche 2009 erfahren möchten, klicken Sie bitte HIER.
Die eigene Existenz gründen, kann eine Alternative sein!
Im Basisseminar und Workshop erhalten sie von uns Information und Hilfe
Werder: „Informationsdefizite abbauen, ist die Basis für eine erfolgreiche Selbständigkeit“, unter diesem Motto bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Werder und die Agentur für Existenzgründungen weitere Informationen im Seminar zum Thema Existenzgründungen und Existenzfestigung an. Die Agentur für Existenzgründungen, ist anerkannter Bildungsträger des Bundesministeriums für Wirtschaft.
vom 01.09. bis 03.09.2009
vom 13.10. bis 15.10.2009
Wir informieren sie umfassend über alle Änderungen im Jahr 2009 und Neuigkeiten für 2010. Sie erhalten weiterhin Information zur Erstellung ihres eigenen notwendigen Businessplanes für ihre Existenzgründung oder Geschäftserweiterung.
Der Businessplan ist nicht nur notwendig für die Förderstellen, den Banken und dem Finanzamt, sondern er ist in erster Linie richtungweisend für den Existenzgründer. Deshalb sind nicht nur angehende Existenzgründer teilnahmeberechtigt, sondern auch Selbständige die sich erweitern oder verändern wollen.
Weiterhin beinhaltet der Seminarplan: Markterkundung, Unternehmensbesteuerung, Buchführung, Gewinnermittlung, Marketing, Absicherung des Unternehmens und der Person, Rechtsformen und vieles mehr. Die Teilnehmer werden in das Seminar praxisnah mit einbezogen, in dem sie lernen, durch einfache Rechenbeispiele selbst einen Investitions-, Finanzierungsplan, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Liquiditätsplan aufzustellen. Eingehend behandelt werden ebenfalls die Themen Unternehmensfinanzierung, Bankverhandlung, Einstellungszuschüsse und Fördermittel. Der Bund und das Land Brandenburg können Gründern mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen unterstützen. Alle Informationen mit ausführlichen Antragsverfahren zum Gründungszuschuss nach § 57 SGB III und zur freiwilligen Weiterversicherung gegen Arbeitslosigkeit bekommen sie von uns erläutert. Aber auch das Einstiegsgeld für Alg II-Empfänger nach § 29 SGB II, sowie mögliche Landesfördermittel werden ausführlich besprochen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 40 € pro Seminar. Kostenlos erhalten alle Teilnehmer Unterrichtsbegleitendes Material des BMWi, sowie ein Softwarepaket zur Existenzgründung und Unternehmensführung.
Der Unterricht erfolgt an allen Tagen von 08.00 bis 16.00 Uhr im Altem Rathaus der Stadt Werder Kirchstrasse 6-7 statt.
Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen 28.10.2009
Sitzung des Ortsbeirates Plötzin
Sitzung des Rechnungsprüfungs-
auschusses
Sitzung des Ortsbeirates Glindow
Sitzung des Ortsbeirates Töplitz
Sitzung des Ortsbeirates Phöben
Sitzung des Ortsbeirates Kemnitz
Sitzung des Ortsbeirates Derwitz
Wahlkreis 62 (externe Links):
Zweistimme
Ergebnisse im Landkreis Potsdam-Mittelmark