Source: https://manualzz.com/doc/4586332/dienstanweisung-ghg-nr.-2.04
Timestamp: 2020-04-05 01:07:21
Document Index: 214141580

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 5', '§ 2', '§ 6', '§ 8', '§ 7', '§ 5', '§ 4', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 19', '§19', '§ 13']

Dienstanweisung GHG Nr. 2.04 | Manualzz
Dienstanweisung GHG Nr. 2.04
Sicherheitstechnische Anweisungen für Fremdfirmen
Arbeitssicherheit –Koordination DGUV Vorschrift 1 § 6
Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmustereintragung vorbehalten.
Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet.
Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-,
© GHG mbH. Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokuments, Verwertung und
Hr. Schlingmann
08252 / 99-6467
08252 / 99-6522
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GHG-A 16-11 Anlage 1 für procurement.docx
Abstimmung der Arbeiten / Koordination
Bau-, Montage-, Instandsetzungs- und Abbrucharbeiten
Feuer-, Heiß- und Staubarbeiten
Maschinen, Anlagen, Geräte, Werkzeuge
12. Verhalten bei Unfall, Feuer und Störfall
13. Informationsschutz
II. Standortspezifischer Teil
Belehrung für Standortfremde SOB
Belehrung für Standortfremde SOB (Englische Version)
Erlaubnisschein für Feuer und Heißarbeiten
Freigabeschein für Arbeiten in gefährlichen Gebäuden und
11. Werkverkehr
Am Standort legen wir großen Wert auf Arbeitssicherheit, Gesundheits-, Brand-, Umwelt- und
Bitte informieren Sie sich deshalb, vor Beginn von Arbeiten, über die gültigen Vorschriften, die
für die Durchführung Ihres Auftrages am Standort von Bedeutung sind.
Gemäß der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 § 5 Abs. 1 sind wir verpflichtet, Sie
schriftlich anzuhalten, die im § 2 Abs. 1 und 2 derselben Vorschrift bezeichneten Regeln zu beachten.
Sie sind außerdem verpflichtet, die geltenden Umweltschutzbestimmungen einzuhalten, insbesondere das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG), das Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
und das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) mit den jeweils zugehörigen Verordnungen. Ebenso
sind Sie verpflichtet, die Gefahrgutvorschriften zu beachten.
Sie und Ihre Mitarbeiter dürfen sich innerhalb des Firmengeländes nur dort aufhalten, wo Sie
aufgrund des mit uns geschlossenen Vertrages Arbeiten auszuführen haben. Das Betreten anderer Betriebsteile ist nicht gestattet.
Danach haben Sie zur Verhütung von Arbeitsunfällen Vorkehrungen, Anordnungen und Maßnahmen zu treffen, die den Bestimmungen der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“,
den für Sie sonst geltenden Unfallverhütungsvorschriften und den im Übrigen allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln entsprechen. Soweit in anderen Rechtsvorschriften, insbesondere in Arbeitsschutzvorschriften, weitere Anforderungen gestellt werden, sind diese zusätzlich zu erfüllen. Im Besonderen gilt dies für die Errichtung von
Bauwerken, die nach den Regeln zur Arbeitssicherheit auf Baustellen, RAB 30 die Bestellung
eines Sicherheitskoordinators (SiGeKo) und nach RAB 31 die Erstellung eines Sicherheits- und
Gesundheitsschutzplanes (SiGe-Plan) erfordern.
Verbots-, Warn-, Gebots-, Rettungs- und Brandschutzschilder nach BGV A8 „Sicherheits- und
Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz“ sowie sonstige Hinweisschilder sind zwingend zu beachten. Jegliches eigenmächtige Ändern oder Entfernen dieser Schilder ist nicht gestattet, es sei denn dies ist mit dem Koordinator (siehe dazu Punkt 2 „Abstimmung der Arbeiten/Koordination“ dieser Anweisung) abgestimmt. Gleiches gilt für das Anbringen von neuen
Rettungswege und Notausgänge sind stets freizuhalten. Sie dürfen auch nicht vorübergehend
mit Fahrzeugen, Maschinen, Material, Werkzeugen oder anderen Gegenständen verstellt werden.
Wegen des am Standort geltenden Alkoholverbots ist es allen Personen auf dem Firmengelände untersagt, sich durch Alkohol und/ oder andere berauschende Mittel in einen Zustand zu
versetzen durch den sie sich selbst oder andere gefährden können. Festgestellte Zuwiderhandlung führt zum Verweis vom Gelände.
Auf dem gesamten Firmengelände gilt außerhalb von Gebäuden ein absolutes Rauchverbot,
außer in ausgewiesenen Zonen.
Anfallende Abfälle jeglicher Art sind von Ihnen getrennt zu sammeln und zu entsorgen. Nachweise über Art (AVV-Nr.), Menge und Entsorgungsweg sind all umfänglich zu erbringen. (Ergänzend dazu siehe Punkt 8.5 dieser Anweisung)
1.10 Beim Werkseintritt erhalten Sie bzw. Ihre Mitarbeiter am Empfang das Merkblatt „BELEHRUNG
FÜR STANDORTFREMDE SOB“. Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie bzw. Ihre Mitarbeiter die
Kenntnisnahme und das Verständnis der Belehrung. Am Empfang werden entsprechende Register über die durchgeführte Belehrung zur Dokumentation geführt. (siehe dazu II, standortspezifischer Teil, Anhang 1 dieser Anweisung)
1.11 Alle Standortfremden haben sich arbeitstäglich am Empfang an- und abzumelden!
Zur Vermeidung von gegenseitigen Gefährdungen hat der von Ihnen uns genannte Ansprechpartner die Arbeiten mit dem von uns benannten Koordinator (§ 6 DGUV Vorschrift 1) aufeinander abzustimmen. Die vom Koordinator angeordneten Arbeitsabläufe und Sicherheitsmaßnahmen sind durchzuführen und für die Dauer der Arbeiten einzuhalten. Dies gilt allgemein und besonders, wenn in den weiteren Punkten dieser Anweisung auf den Abstimmungsbedarf mit dem
Koordinator hingewiesen wird. Ebenso ist den Anweisungen des Werkschutzes, des Sicherheitsingenieurs und der Werkfeuerwehr unbedingt Folge zu leisten. Letzteres gilt insbesondere im
Der Koordinator ist von Ihnen arbeitstäglich über die Arbeitsaufnahme, die -unterbrechung, den
-platzwechsel und das -ende zu unterrichten. Dies gilt insbesondere wenn Bauten und Anlagen
mit Stör- oder Alarmmeldeanlagen ausgestattet sind. Mögliche Arbeiten außerhalb der Normalarbeitszeit (z.B. abends, samstags) sind mit ihm abzustimmen. Dem Koordinator sind auch alle
Störungen zu melden. Ebenso soll er auf mögliche Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebes hingewiesen werden.
Vor Aufnahme der Arbeiten sind diese hinsichtlich ihrer möglichen Gefährdungen vom Auftragnehmer zu beurteilen. Notwendige Anweisungen sind soweit gesetzlich und berufsgenossenschaftlich gefordert auch schriftlich zu erteilen. Gefahren aus dem Umfeld sind über den Koordinator abzuklären.
Alle Arbeiten die Eingriffe in die Infrastruktur des Standortes beinhalten, insbesondere in die
Elektro-, IT-, Gebäudeleit- und Gefahrmeldeanlagen(GMA)-Technik, die Wasserver- und Wasserentsorgung, die Versorgung mit Heizenergie, Druckluft, Gas oder sonstigen Medien, dürfen
nur nach ausdrücklicher Freigabe des Koordinators erfolgen.
(Anlage 2 Freigabeschein für Arbeiten in gefährlichen Betriebsteilen und gefährlichen Gebäuden
Schäden die durch Nichtbeachten dieser Anweisung entstehen, werden dem Verursacher in
Alleinarbeit ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Falls in Ausnahmefällen gefährliche Arbeiten nur
von einer Person durchgeführt werden sollen, haben Sie gemäß § 8 Abs. 2 DGUV Vorschrift 1
die Überwachung durch geeignete technische oder organisatorische Personenschutzmaßnahmen, wie z.B. kurzzeitige Kontrollen, Meldesystem usw. sicherzustellen.
Ist bei Arbeiten mit besonders starker Lärmbelästigungen zu rechnen, muss von Ihnen rechtzeitig der Koordinator darauf aufmerksam gemacht werden, damit geeignete Lärmschutzmaßnahmen und die dafür bestgeeignete Arbeitszeit festgelegt werden können.
Ist bei Arbeiten mit Gefahrstoffen mit Geruchsbelästigungen von Dritten zu rechnen, muss von
Ihnen rechtzeitig der Koordinator darauf aufmerksam gemacht werden, damit geeignete
Schutzmaßnahmen auch für diese und die dafür bestgeeignete Arbeitszeit festgelegt werden
können. Ergänzend dazu siehe auch Punkt 8 „Umgang mit gefährlichen Stoffen“ dieser Anweisung.
Nach Beendigung von Arbeiten an Gebäuden, Anlagen, Einrichtungen und Maschinen sind von
Ihnen Endkontrollen durchzuführen, die eine Funktionskontrolle von sicherheitstechnischen Einrichtungen ausdrücklich mit einschließt.
Der Koordinator ist über den Abschluss der Arbeiten insgesamt und das Ergebnis der Endkontrollen in Kenntnis zu setzen.
2.10 Vor der Benutzung von Maschinen, Einrichtungen und Anlagen durch den zukünftigen Betreiber/Nutzer hat durch den Errichter eine Einweisung anhand der Bedienungsanleitung zu erfolgen. Dies ist über den Koordinator mit allen Beteiligten abzustimmen.
Es dürfen nur ordnungsgemäße Leitern verwendet werden, die der BGI 694 entsprechen. Bauarbeiten dürfen auf diesen nur in geringem Umfang gemäß § 7 der DGUV Vorschrift 38 durchgeführt werden.
Gerüste müssen der DIN 4420 entsprechen. Achten Sie darauf, dass nur einwandfreies Gerüstmaterial verwendet wird, dass die Standsicherheit gegeben ist, dass ausreichender Abstand
zu elektrischen Leitungen eingehalten wird, dass die erforderliche Tragfähigkeit gegeben ist,
dass im Verkehrsbereich von Fahrzeugen und Kranen stehende Gerüste gegen Anfahren gesichert und ggf. in der Nacht beleuchtet werden und die Gerüstanlage mit einem Seitenschutz,
bestehend aus Geländer, Zwischenholm und Bordbrett, versehen wird. Tätigkeiten auf Gerüsten sind zu vermeiden, während darunter gearbeitet wird. In solchen Fällen ist mit dem Koordinator abzusprechen, in welchem Umfang die Arbeiten weitergeführt werden können. Ausnahmen hierfür bilden vollkommen geschlossene Gerüstflächen. Die DGUV Vorschrift 38 „Bauarbeiten“ ist zu beachten.
Fahrbare Gerüste dürfen nicht verfahren werden, wenn sich Personen auf Ihnen befinden.
Hochgelegene Arbeitsplätze (gleich oder höher als 2m) erfordern besondere Vorkehrungen.
Das Arbeitsumfeld ist so zu sichern, dass weder eine Gefährdung durch herab fallende Gegenstände, noch die Gefahr des Absturzes von Personen besteht.
Dächer dürfen erst begangen werden, wenn deren gefahrlose Begehung gewährleistet ist. Dies
schließt Maßnahmen gegen Absturz ebenso wie die Absicherung von darunter liegenden Gefahrenbereichen sowie den sicheren Auf- und Abstieg ein. Sind Zweifel über die Tragfähigkeit
des Daches gegeben sind Ersatzmaßnahmen im Benehmen mit dem Koordinator zutreffen.
Vor Beginn von Erdarbeiten (Ausschachtungen, Gruben, Kanäle, etc.) sowie bei Bohr- und
Spitzarbeiten an Gebäuden muss sich die ausführende Firma über die Lage von Elektro-, ITund sonstigen Kabeln, Wasser-, Abwasser-, Heizungs-, Druckluft-, Gas- und sonstige Medienleitungen informieren. Dies hat im Benehmen mit dem Koordinator zu erfolgen.
Baustellen, Ausschachtungen, Gruben, Kanäle, Boden- sowie Wandöffnungen und Arbeiten in
bestimmten Höhen sind während der gesamten Bauzeit ausreichend abzusichern. Das dazu
notwendige Absperrmaterial ist von der ausführenden Firma ebenso wie die geeignete Beschilderung zu stellen und anzubringen.
Bei Ausschachtungen und Baugruben sind die Bestimmungen zur Einsturzsicherheit gemäß
DGUV Vorschrift 38 zu beachten. Absperrmaterial und Material zur Absicherung muss den statischen Erfordernissen entsprechen.
Beim Einsatz von Kranen, ist unabdingbar auch die DGUV Vorschrift 52 einzuhalten. Auf die
besonderen Pflichten des Kranführers, bei eingeschränkter Sicht mit Einweiser zu kooperieren,
die Tragkraft einzuhalten, Lasten nicht schräg zu ziehen, Not-Endschalter nicht als Überlastoder Hub-Endschalter zu missbrauchen, Personen nur mit zulässigen Personenaufnahmemitteln zu befördern und keine Last am Haken und gelöste Drehwerksbremse zur Sicherung gegen
Wind nach arbeitstäglichem Ende des Betriebes, sei ausdrücklich hingewiesen.
Die Baustelle darf von Ihnen nur Verlassen werden, wenn die allgemeine Verkehrssicherungspflicht gewährleistet ist z. B. Baustelle gegen unbefugtes Betreten etc. gesichert ist.
Gerüste müssen vor deren Nutzung durch einen Sachkundigen abgenommen sein. Die Abnahme ist durch ein am Gerüst angebrachtes Hinweisschild zu dokumentieren.
Gerüste u. Leitern müssen deutlich lesbar den Namen des Eigentümers tragen.
Feuer- und Heißarbeiten (Schweißen, Löten, Trennschneiden, Schleifen, Auftauen etc.) dürfen
nur mit schriftlicher Erlaubnis (Erlaubnisschein) erfolgen. Der Erlaubnisschein muss zu Beginn
der Arbeiten vorliegen. Er ist über den Koordinator zu erwirken.
Der Erlaubnisschein muss in Kopie an der Arbeitsstelle und beim Aussteller und im Original
beim Ausführenden vorhanden sein.
Auf dem Erlaubnisschein sind die mit Ihnen festgelegten Sicherungsmaßnahmen vor, während
und nach der Durchführung der Feuer- und Heißarbeiten, zu dokumentieren.
Die Erlaubnis ist inhaltlich, zeitlich und personenbezogen für eine Einzelmaßnahme auszustellen. Im Einzelfall kann dies auch die Tageszeit betreffen.
Bei Feuer- und Heißarbeiten sind geeignete Feuerlöschmittel von Ihnen vor Ort bereit zu stellen. Achten Sie darauf, dass solche Arbeiten nur von fachlich qualifiziertem Personal ausgeführt
und die Vorgaben der DGUV Regel 100-500 Kapitel 2.26 „Schweißen, Schneiden u. verwandte
Verfahren“ insgesamt eingehalten werden.
Nach Beendigung von Feuer- und Heißarbeiten sind von Ihnen Kontrollen auf Glutnester und
sonstige mögliche Brandherde durchzuführen. Danach muss die Arbeitsstelle von Ihnen min
0,5h beaufsichtigt bleiben. Können Brandherde nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden, sind
weitere Nachkontrollen entsprechend den Vorgaben des jeweiligen Erlaubnisscheines von
Ihnen durchzuführen.
Die Aufsicht nach Beendigung der Arbeiten (Nachkontrollen) ist lückenlos zu dokumentieren.
Ausnahmsweise kann in Absprache mit dem Koordinator ggf. eine andere Person oder Stelle
Nachkontrollen ersatzweise durchführen. Eine schriftliche Beauftragung muss jedoch vorliegen.
Dauert eine Maßnahme länger als ein Tag ist an Stelle der Rückseite des Erlaubnisscheines eine separate Dokumentation zu benutzen. (siehe Punkt 4.10 auf dieser Seite)
Unser Werk ist mit Brandmeldetechnik ausgestattet. Zur ungewollten Auslösung der Brandmeldeanlage (BMA) und damit zur automatischen Alarmierung der Werkfeuerwehr können folgende
Tätigkeiten führen:
alle Arbeiten bei denen Wärme eingesetzt und oder freigesetzt wird, wie Schweißen,
Löten, Brennschneiden, Arbeiten mit Heißluftgebläse z.B. Schrumpfen von Schläuchen,
Kunststoffschweißen und dgl. oder Schleifen aber auch Bohren etc.
jegliche Arbeiten, die zur Rauchentwicklung führen (z.B. Löten, Schweißen etc.)
Klebearbeiten mit lösungsmittelhaltigen Klebern und sonstiges Freisetzen von Lösemitteln (z.B. Bodenlegearbeiten, Reinigen mit Lösungsmitteln)
Arbeiten, bei denen sich Staub entwickeln kann
Arbeiten, bei denen sich Wasserdampf bildet oder freigesetzt wird
Sie sind verpflichtet vor Beginn Ihrer Arbeiten zu prüfen, ob Branddetektoren (Rauchmelder, ansaugsysteme) oder Gaswarnanlagen in der nächsten und näheren Umgebung der Arbeitsstelle installiert sind. Ist dies der Fall oder sind Sie im Zweifel ob es der Fall sein kann, informieren Sie den Koordinator, um Falschalarme zu vermeiden.
Schäden und Einsätze der Werkfeuerwehr, die durch Nichtbeachten dieser Anweisung entstehen, werden dem Verursacher in Rechnung gestellt.
Nach Abschluss der Feuer- und Heißarbeiten ist der Koordinator davon zu informieren und der
Erlaubnisschein ihm zurückzugeben.
4.10 Erlaubnisschein und Nachkontrolldokumentation siehe, Anhang 4 dieser Sicherheitstechnischen
Anweisung für Fremdfirmen.
Eingriffe in den bestehenden baulichen Brandschutz sind nur in Abstimmung mit dem Koordinator erlaubt. Dieser legt gemeinsam mit Ihnen die, während der durchzuführenden Arbeiten, notwendigen Ersatzmaßnahmen fest. (Siehe dazu beispielhaft Punkt 4 „Feuer-, Heiß- und Staubarbeiten“ dieser Anweisung)
Vorhandene Stahlkonstruktionen dürfen z. B. durch anbohren, -fräsen, -schleifen, trennen etc.,
statisch nicht geschwächt, Brandschutzwände nicht durchbrochen und auch Arbeiten an Brandschutzverkleidungen dürfen nur in Abstimmung mit dem Koordinator vorgenommen werden.
Für Schweißarbeiten an tragenden Stahlkonstruktionen bedarf es entsprechender Eignungsnachweise.
Stellen Sie sicher, dass während der Durchführung Ihrer Arbeiten das Brandschutzniveau erhalten bleibt. Falls während der Arbeiten Brandmeldetechnik außer Betrieb zu nehmen ist, stimmen Sie dafür mit dem Koordinator Ersatzmaßnahmen ab.
Stellen sie sicher, dass vor Ort Brandlasten so gering wie möglich sind und durch Fehlen von
Zündquellen die Brandentstehung verhindert wird.
Tragen Sie insbesondere durch die geeignete Auswahl von Baustoffen für Wände, Stützen,
Träger, Fenster, Türen, Decken, Dächer etc., durch Einrichten von Brandabschnitten und verschließen derselben mit zugelassenen, selbstschließenden Absperrungen (Feuerschutzabschlüssen mit bedarfsgerechten Feuerwiderstandsklassen) Sorge dafür, dass die Brandausbreitung verhindert wird. Setzten Sie die Vorgaben aus der landesspezifischen Bauordnung und
oder der Industriebaurichtlinie um.
Achten Sie darauf, dass in Treppenhäusern und in als Flucht und Rettungsweg geplanten Gängen nichtbrennbare Baustoffe der Klasse A verbaut werden und während der Arbeiten möglichst keine Brandlasten vorhanden sind.
Tragen Sie auch durch Vorhalten von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie von ausreichenden und geeigneten Feuerlöschmitteln Sorge dafür, dass eine wirksame Brandbekämpfung
Tragen Sie ebenfalls Sorge dafür, dass durch geeigneten Brandmelde- und soweit erforderlich
automatisch wirkender Brandlöschanlagen Brände frühzeitig erkannt und wirksam bekämpft
5.10 Sorgen Sie auch dafür, dass Feuerwehrzufahrten und Wege um Gebäude, zur Durchführung
von Personenrettungs- und Feuerlöschmaßnahmen, eingerichtet und frei nutzbar sind, um den
abwehrenden Brandschutz zu erleichtern. Errichten Sie, soweit erforderlich, ausreichend dimensionierte und geeignete Löschwasserrückhaltesysteme.
5.11 Erstellen Sie in Abstimmung mit dem Koordinator sachgerechte Flucht- und Rettungspläne und
eine Brandschutzordnung in der Sie auch Sammelstellen ausweisen, wenn solche für die Baustelle neben den am Standort vorhandenen notwendig sind.
5.12 Weisen Sie Ihre Mitarbeiter im sachgerechten Brandschutz ein und stellen Sie sicher, dass
durch Freihalten von Flucht und Rettungswegen im Gefahrfall die Baustelle gefahrlos verlassen
5.13 Achten Sie insgesamt darauf, dass durch Ihre Arbeiten der bauliche Brandschutz nicht negativ
verändert wird und erbringen Sie im Einzelfall Brandschutznachweise.
Ihre bei uns eingesetzten Arbeitsmittel, insbesondere Krane, Schweißgeräte, elektrische Handgeräte wie Kreissägen, Bohrmaschinen, Trennschleifer etc. müssen den gültigen Unfallverhütungsvorschriften entsprechen. Insbesondere sind die DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen
und Betriebsmittel“ und die Regeln der Technik einzuhalten. Auch auf Punkt 7 „Elektrik“ dieser
Anweisung sei ausdrücklich hingewiesen.
Schutzvorrichtungen und Sicherheitseinrichtungen sind immer zu verwenden und dürfen weder
umgangen noch unwirksam gemacht werden.
Maschinen, Werkzeuge, Anlagen, Geräte, Einrichtungen und Fahrzeuge müssen deutlich als
Eigentum der Fremdfirma gekennzeichnet sein und müssen vor Verlassen des Arbeitsplatzes
gegen unbefugtes Benutzen gesichert werden.
Die Benutzung von werkseigenen Einrichtungen (Maschinen, Betriebsmitteln und dgl.) ist nur
mit schriftlicher Genehmigung und nach entsprechender Einweisung durch den Koordinator zulässig.
Fremde Maschinen, Geräte, Werkzeuge, Messmittel etc. dürfen nur benutzt werden, wenn dies
der Eigentümer erlaubt, der jeweilige Benutzer in deren Handhabung eingewiesen und bezüglich der Unfallgefahren unterwiesen ist. Darüber hinaus hat sich der Benutzer vor jedem Gebrauch vom einwandfreien Zustand (Anschlusskabel fest und ebenso wie die Gerätschaft selbst
ohne sichtbare Beschädigung, Schutzeinrichtungen vorhanden und in Ordnung) zu überzeugen.
Im eigenen Interesse sind insbesondere elektrische Handgeräte, Handwerkszeuge und Kleingeräte etc. vor Verlassen des Arbeitsplatzes gegen Diebstahl zu sichern. Eine Haftung des Auftraggebers ist generell ausgeschlossen!
Sind Arbeiten in der Nähe stromführender Anlagen oder Einrichtungen durchzuführen, so muss
in jedem Fall über den Koordinator die zuständige Fachabteilung Elektrotechnik eingeschaltet
werden. Diese Fachabteilung ordnet die zu treffende Maßnahmen an und beurteilt im Einzelfall
die getroffenen Schutzmaßnahmen.
Die Abschaltung des elektrischen Stroms muss frühzeitig über den Koordinator beantragt werden, so dass eine Absprache mit den davon betroffenen Arbeitsbereichen möglich ist.
Bei der Verwendung von Elektrowerkzeugen in Behältern, Kesseln und anderen engen Räumen
(aus leitfähigem Material) muss in jedem Fall mit Schutzkleinspannung oder mit Schutztrennung
Eingriffe in die elektrotechnische Installation unseres Werknetzes (z.B. Herstellen von elektrischen Anschlüssen) dürfen nur in Absprache mit dem Koordinator von unserer Abteilung Elektrotechnik durchgeführt werden.
Achten Sie darauf, dass die von Ihnen verwendeten elektrischen Baustellenverteiler den VDEBestimmungen entsprechen und in vorschriftsmäßigem Zustand sind. Des Weiteren stellen Sie
sicher, dass die arbeitstäglichen Überprüfungen der Fehlerstromschutzeinrichtungen gemäß
DGUV Vorschrift 3, § 5 Tabelle 1A durchgeführt werden.
Ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln sind im Gebrauch RCD–S (Fehlerstromschutzeinrichtungen FI max. 30 mA) gemäß den Empfehlungen nach DGUV Information 203-006 vorzuschalten. Sie dürfen im Außenbereich nur über mit H07RN-F gekennzeichnete und im Innenräumen nur mit mindestens als H05RN-F gekennzeichneten elektrischen Leitungen betrieben
Beim Umgang mit gefährlichen Stoffen sind die Gefahrstoffverordnung und die entsprechenden
Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) einzuhalten. Vor der Arbeitsaufnahme sind dem
Koordinator Aufstellungen über die Art und Menge der eingesetzten sowie die bei der Verwendung entstehenden bzw. freigesetzten Gefahrstoffe und die dazugehörenden Sicherheitsdatenblätter zu übergeben. Die Verwendung von krebserzeugenden Stoffen ist nicht zugelassen.
Für den Umgang mit Gefahrstoffen sind von Ihnen Betriebsanweisungen zu erstellen und an
den entsprechenden Arbeitsplätzen der Baustelle auszuhängen. Ist beim Umgang mit Gefahrstoffen eine Belästigung von Dritten nicht auszuschließen, sind gemeinsam mit dem Koordinator auch für diese, geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen. Mindestanforderung ist die Baustelle intensiv zu belüften (natürlich oder technisch unterstützt), wobei auf geeignete Abluftführung zu achten ist. Die dafür im Einzelfall notwendigen Einrichtungen müssen geeignet sein,
sind von Ihnen zu stellen und sicher zu betreiben.
Gefährdungen durch Gefahrstoffe sind für Ihre Mitarbeiter und Dritte in jedem Fall zuverlässig
auszuschließen. Vor Ort dürfen gefährliche Stoffe nur in solchen Mengen vorhanden sein, wie
sie für den Fortgang der Arbeiten unbedingt erforderlich sind. Darüber hinaus darf die Lagerung
von Gefahrstoffen nur in geeigneten und zugelassenen Gefahrstofflagern (z.B. Gefahrstoffschränken) erfolgen.
Rauchen, Feuer und offenes Licht ist beim Umgang mit hoch-, leicht- und entzündlichen gefährlichen Stoffen grundsätzlich verboten. Zündquellen jeglicher Art, z.B. auch heiße Oberflächen,
Zündfunken, elektrostatische Entladungsfunken etc., sind durch geeignet Maßnahmen zu vermeiden oder fernzuhalten. Hoch- und leichtentzündliche Stoffe können leicht explosionsfähige
Gas-Luft-Gemische bilden. Diese können auch beim Verkleben eines Teppichbodens mit lösemittelhaltigen Klebern entstehen. Hier ist durch geeignete Maßnahmen, z. B. Absaugen an der
Entstehungsstelle und gefahrloses Abführen ins Freie, Vorsorge zu treffen, dass ein wirksames
Gas-Luft-Gemisch entsteht. Entsprechend geeignete Absaugvorrichtungen sind von Ihnen zu
stellen und sicher zu betreiben.
Abfälle sind mindestens arbeitstäglich getrennt nach Abfallart (AVV-Nr.) zu sammeln. Dies hat
in von Ihnen beizustellenden, geeigneten Sammelbehältern zu erfolgen. Diese Behälter dürfen
nur außerhalb der Gebäude aufgestellt werden. Abfälle sind entsprechend den Vorgaben des
KrWG zu entsorgen. Für gefährliche Abfälle sind Nachweise der gesetzeskonformen Entsorgung mit Begleit- oder Übernahmescheinen zu erbringen.
Beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ist sicherzustellen, dass diese nicht ins Abwasser, in die Kanalisation, ins Erdreich oder ins Oberflächen- und oder Grundwasser gelangen.
Geeignete Maßnahmen zur Vorsorge sind von Ihnen zu planen und vor Arbeitsaufnahme zu
treffen. Die getroffenen Vorsorgemaßnahmen und die geplanten Notfallmaßnahmen sind zu dokumentieren und dem Koordinator zur Kenntnis zu bringen.
Bei Notfällen ist der Koordinator unverzüglich über die eingeleiteten Notfallmaßnahmen zu verständigen.
Falls es durch Ihr Verhalten zu einer Verunreinigung des Bodens oder des Grundwasser gekommen ist, sind Sie für die Folgen als Verhaltensstörer gemäß § 4 Bodenschutzgesetz haftbar.
10.1 Für den Fall, dass Ihre Mitarbeiter Unfall- oder Gesundheitsgefahren ausgesetzt sind, die nicht
mit technischen Mitteln verhindert werden können, haben Sie gemäß § 29 DGUV Vorschrift 1
für diese Mitarbeiter geeignete persönliche Schutzausrüstung (Schutzhelme, -brillen, handschuhe, -schuhe und -kleidung, Gehörschutz, Atemschutz, Absturzsicherungen und dgl.)
zur Verfügung zu stellen und in gebrauchsfähigem Zustand zu halten.
10.2 Gemäß § 30 DGUV Vorschrift 1 sind Sie verpflichtet dafür zu sorgen, dass Ihre Mitarbeiter diese persönliche Schutzausrüstung auch benutzen.
10.3 Ihre Mitarbeiter sind verpflichtet die persönliche Schutzausrüstung bestimmungsgemäß zu benutzen, diese regelmäßig auf ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen und Sie über Mängel unverzüglich zu informieren.
10.4 Sie haben Ihre Mitarbeiter gemäß § 31 DGUV Vorschrift 1 besonders zu unterweisen und auch
mit den persönlichen Schutzausrüstungen zu üben, wenn diese Ausrüstung vor tödlichen Gefahren oder bleibenden Gesundheitsschäden schützen soll.
10.5 Sie haben Unterweisungsinhalte ebenso wie den Kreis der Unterwiesenen zu dokumentieren.
Arbeiten im Sinne des § 19 i WHG (Wasserhaushaltsgesetz), wie z.B. Überwachung / Kontrolle
von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, Instandhaltungs-, Instandsetzungs-, Aufstellungs- und Reinigungsarbeiten, dürfen von Ihnen nur durchgeführt werden, wenn
Ihre Firma als Fachbetrieb nach §19 l WHG zugelassen ist.
11.1 Auf dem Werksgelände sind die Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO) gültig. Insbesondere ist die am Werktor angegebene Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h einzuhalten und das
Gebot „rechts- vor links“ zu beachten. Bitte fahren Sie vorsichtig und rücksichtsvoll und achten
Sie auf Fußgänger. Verpflichten Sie dazu auch Ihre Mitarbeiter.
11.2 Fahrzeuge, Krane, Flurförderzeuge, Hubarbeitsbühnen etc., die auf dem Werksgelände zum
Einsatz kommen sollen bzw. in Gebrauch sind, dürfen nur von entsprechend ausgebildetem
und berechtigtem Personal gefahren bzw. bedient werden.
11.3 Hat der Fahrer oder Bediener eines der unter Punkt 11.2 genannten Fahrzeuges nur eine eingeschränkte Sicht auf mögliche Gefahrstellen hat er mit Einweisern zusammenzuarbeiten (sich
zu verständigen) um Gefährdungen zu vermeiden.
11.4 Das Parken innerhalb des Werksgeländes ist nur auf den als Parkplätze gekennzeichneten
Flächen zulässig. Sind solche nicht ausgewiesen, stimmen Sie das Abstellen des Fahrzeuges
mit dem Koordinator ab.
Vermeiden Sie in jedem Fall unnötiges Laufen lassen von Verbrennungsmotoren insbesondere
an Ansaugstellen von Klimaanlagen oder lüftungstechnischen Einrichtungen sowie an offenen
11.6 Stellen Sie im Übrigen sicher, dass die Vorgaben der DGUV Vorschrift 52 „Krane“, DGUV Vorschrift 54 „Winden, Hub- und Zuggeräte“, DGUV Vorschrift 68 „Flurförderzeuge“ und DGUV
Vorschrift 70 „Fahrzeuge“ eingehalten werden, wenn mit solchen Fahrzeugen und Geräten umgegangen wird.
11.5 Achten Sie darauf, dass Feuerwehrzufahrten sowie Hauseingänge nicht durch Fahrzeuge und
Material oder dgl. versperrt werden.
Verhalten bei Unfall, Feuer und Störfällen
Sollten Sie oder einer Ihrer Mitarbeiter einen Unfall erleiden, steht Ihnen unser Rettungsund Sanitätsdienst zur Verfügung.
Unterrichten Sie bitte bei jedem Unfall, Feuer und Störfall sofort die ständig besetzte Werkschutzzentrale über die Notrufnummer 110 von Standorttelefonen aus.
Die für Ihren Betrieb geltenden Bestimmungen über die Meldung von Unfällen an Ihre Berufsgenossenschaft bleiben davon unberührt.
Nach Unfällen darf die Unfallstelle nicht verändert werden, bis diese von der örtlichen Sicherheitsfachkraft wieder freigegeben wird, es sei denn dies ist zur Personenrettung notwendig.
Flucht und Rettungspläne sind in jedem Gebäude und Stockwerk ausgehängt.
Sammelplätze sind in den Flucht- und Rettungsplänen durch das grüne Rettungszeichen
„Sammelstelle“ gekennzeichnet!
Alle Informationen, die Sie oder Ihre Mitarbeiter auf unserem Werksgelände erhalten, sind vertraulich zu behandeln.
Auf unserem Werksgelände gilt ein generelles Fotografier-, Film- und Aufzeichnungsverbot.
Davon kann im Einzelfall mit schriftlicher Erlaubnis vom Koordinator abgewichen werden.
Ihnen und Ihren Mitarbeitern ist es untersagt Einblicke in DV- oder IT- Systeme, Karteien, Listen, Akten, Schriftstücke, Zeichnungen und Pläne zu nehmen, es sei denn, dies ist Ihnen im
Einzelfall vom Koordinator schriftlich erlaubt.
Sofern es für Ihre Tätigkeit notwendig ist, dass Sie oder Ihre Mitarbeiter Schriftstücke mit dem
Geheimhaltungsgrad „VS- nur für den Dienstgebrauch“ einsehen müssen, lassen Sie sich durch
den Koordinator oder den örtlichen Sicherheitsbevollmächtigten (siehe dazu Teil II, Standortspezifischer Teil dieser Anweisung) anhand des Merkblattes VS-NfD belehren.
Sollten Sie oder Ihre Mitarbeiter ohne Erlaubnis und Belehrung Kenntnis von mit „VSvertraulich“ oder „geheim“ gekennzeichneten Schriftstücken, Plänen oder Zeichnungen erhalten, sind Sie verpflichtet dies unverzüglich dem Koordinator und dem örtlichen Sicherheitsbevollmächtigten zu melden.
Werden die vorgenannten Verpflichtungen verletzt, sind Sie der beauftragenden Firma und den
sonstigen betroffenen Firmen gegenüber zum Schadenersatz verpflichtet.
Mitarbeiter von Fremdfirmen die Staatsbürger der in der Staatenliste aufgelisteten Staaten sind,
(siehe dazu Teil II, Standortspezifischer Teil, Anhang 2 dieser Anweisung) dürfen auf Grund der
Festlegungen des Bundesministeriums des Inneren das Werksgelände grundsätzlich nicht betreten! Ausnahmen sind im Einzelfall mit dem Sicherheitsbevollmächtigten zu regeln.
Stelle / Funktion
Tel. Nr.: (von Telefonen des Standortes)
6467 oder 6475
Entsorgung, Wertstoffhof
6211 oder 6229
Sicherheitsbevollmächtigter (SiBe) 2886
(Festlegung des Bundesministeriums des Inneren)
Erlaubnisschein für Feuer- und Heißarbeiten
Freigabeschein für Arbeiten in gefährlichen Gebäuden und Betriebsteilen
Anhang 1: Belehrung für Standortfremde SOB
© MBDA Deutschland GmbH. Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokuments,
Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet.
Mitarbeiter von Fremdfirmen dürfen sich nur in Begleitung von autorisiertem Standortpersonal (z. B. Auftragskoordinator) auf dem Firmengelände aufhalten.
Auf dem gesamten Firmengelände gelten ein absolutes Rauchverbot mit Ausnahme von ausgewiesenen Räumen, sowie ein absolutes Alkoholverbot.
Nach dem Aufleuchten der roten Warnlampen und nach der Lautsprecherdurchsage: „Bei
der jetzigen Sprengung alle in Deckung gehen und von den Fenstern wegtreten.“ findet
eine Splittersprengung statt. Nach deren Ankündigung ist in Hauseingängen oder Unterständen Deckung aufzusuchen, die erst nach der Entwarnung (verlöschen der roten Warnlampen
und ertönen von drei kurzen Hupsignalen) wieder verlassen werden darf.
Auf den Straßen innerhalb des Firmengeländes gelten die Regeln der StVO und eine generelle
Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h.
Feuer- und Heißarbeiten (schweißen, schneiden, schleifen, auftauen etc.) dürfen nur mit
schriftlicher Genehmigung (Erlaubnisschein) durch den Vorgesetzten des Bereiches oder den
Auftragskoordinators durchgeführt werden. Auf automatische Brandmelder ist zu achten!
Bei der Durchführung von Aufträgen muss jeder eigenverantwortlich die einschlägigen gesetzlichen Regeln (u. a. die Gefahrstoffverordnung) sowie die berufsgenossenschaftlichen
Vorschriften und Regeln (BGV und BGR) einhalten.
Abfälle müssen von Ihnen nach geltendem Abfallrecht entsorgt werden! Abfälle dürfen nur
außerhalb von Gebäuden in von Ihnen bereitzustellenden Containern gesammelt werden.
Im gefährlichen Betriebsteil (Beachtung der Hinweistafeln auf dem Gelände) ist:
- das Betreten von gefährlichen Gebäuden und Plätzen nur unter spezieller Aufsicht gestattet;
- bei Arbeiten in gefährlichen Gebäuden und auf gefährlichen Plätzen geeignete Schutzkleidung und insbesondere leitfähiges Schuhwerk zu tragen;
- eine schriftliche Freigabe vom Koordinator vor Beginn von Arbeiten in gefährlichen Gebäuden und auf gefährlichen Plätzen notwendig und nur mit funkenarmem Handwerkzeug
und entsprechend geschütztem Elektrowerkzeug zu arbeiten, wenn Explosivstoffe oder
explosionsgefährliche Atmosphären vorhanden sein können;
- Essen und Trinken nur in den ausgewiesenen Pausenräumen oder in der Kantine erlaubt;
- bei Gewitter einen Schutzraum aufzusuchen;
- das Mitführen von Handys und anderen funktechnischen Anlagen verboten.
Der Sprengplatz darf erst nach Anmeldung (Tel. 6372, 6249 oder 6468) und Rücksprache
mit dem Auftragskoordinator betreten werden.
Im NOTFALL (Feuer oder Unfall) gilt von allen Standorttelefonen der NOTRUF 110.
Bei Feueralarm ist das Gebäude bzw. der Bereich umgehend zu verlassen und eine Sammelstelle bei Gebäude 150, Gebäude 173 oder bei Gebäude 178 aufzusuchen!
Bei Fragen zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz bitte unter den Telefonnummern 6467
oder 6475 nachfragen.
Innerhalb des gesamten Firmengeländes gilt ein allgemeines Fotografier-, Film- und Aufzeichnungsverbot!
Alle Informationen, die Sie auf dem Gelände erhalten, sind vertraulich zu behandeln insbesondere solche, die dem amtlichen Geheimschutz unterliegen. Nachfragen hierzu unter Telefon
Bei Zuwiderhandlungen gegen obige Regeln wird Hausverbot erteilt.
Für entstandenen Schaden sind Sie bzw. Ihre Firma schadenersatzpflichtig!
Sie bestätigen mit Ihrer Unterschrift, dass Sie das Merkblatt gelesen und verstanden haben.
Bitte geben Sie das unterschriebene Merkblatt unaufgefordert an der Wache ab.
Name des Belehrten in Druckbuchstaben, Unterschrift
Aufenthaltserlaubnis für Gebäude _____ oder Bewegungsbereich bei Geb. _____ (siehe Kennzeichnung)
Name Vorarbeiter:
Diese Felder sind vom Werkschutz auszufüllen!
Zutreffendes bitte hinzufügen!
Kontrollen durchgeführt:
Uhrzeit/Kurzzeichen
Ein- und Ausfahrtskontrollen sind vom Empfang in das Besucherbuch einzutragen!
Anhang 2: Belehrung für Standortfremde SOB (Englische Version)
Contractor’s staff is to be accompanied by authorized personnel (e.g. Order Coordinator) at
Smoking is prohibited on site except on specifically marked areas, also the valid ban on alcohol on the hold side must be considered.
If the red warning lights are illuminated and the following announcement: “Bei der
jetzigen Sprengung alle in Deckung gehen und von den Fenstern wegtreten.” is made
over the speaker system, a splinter blast will take place. Enter a building or shelter for protection. Do not exit the safe area until the all-clear signal has been given (red warning lights have
been switched off and three short tones have been sounded).
On all roadways within the site the German StVO applies and the speed limit is set at 20 km/h.
Any work involving naked flame and/or high temperature (e.g. welding, cutting, grinding,
defrosting etc.) requires a written permission from the relevant Work Area Manager (Erlaubnisschein). Remember there are automatic fire detectors in the area, caution should be
exercised to avoid setting them off.
Individuals are responsible for ensuring all work adheres to the relevant laws (such as
Gefahrstoffverordnung) and is in compliance with the regulations of the Accident Prevention
and Insurance Associations (BGV und BGR).
Waste must be disposed of within the scope of the German waste legislation! Waste can
be put in containers outside buildings.
In dangerous plant areas (indicated by signage on the site), the following rules must be respected:
- Only enter hazardous buildings and areas under the escort of authorized persons;
- The correct protective clothing (especially conductive shoes) must be worn at all times;
- Before starting work in hazardous buildings and areas written permission from the Order
Coordinator is required. In areas where there are High Explosives or explosive atmospheres could emerge, intrinsically safe power tools must be used;
- Eating and drinking is only permitted in marked areas and the factory canteen;
- In case of a thunder storm go to a shelter room immediately;
- The use of mobile phones and other radio frequency emitting devices is forbidden.
Access to the test area needs to be registered. Consult with the Order Coordinator (Tel.No.
6372, 6249 or 6468).
In case of emergency (Fire or accident) call 110 (internally).
In case of fire alarm evacuate immediately and proceed to a meeting point near building
150, building 173 or building 178!
If you have questions relating to Health, Safety and Environmental issues please call either.
6467 or 6475.
The use of photographic, video capturing of other recording devices is strictly prohibited!
All information obtained whilst on site has to be treated as confidential, in particular information
covered under official security. For further information on this subject, please call Tel.No. 2886.
Infringement of above rules will lead exclusion from the site.
The signer or their employer are liable for any damage caused by them whilst on site.
The undersigned confirms that he has read and fully understands the above!
Please return this sheet to reception when leaving the site.
Residence permit for Building _____ or area at building _____ (see Signs)
Foreman´s name:
The above to be completed by Security!
Insert contact person!
Checks completed:
time/sign
Entrance and exit must be recorded by reception in the visitors book!
Anhang 3: Staatenliste
ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong
ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau
Kirgisistan (Kirgisische Republik)
Korea (Demokratische Volksrepublik Korea)
Festgelegt durch das Bundesministerium des lnnern im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17
SÜG.
Die Schreibweise der Staatennamen richtet sich nach dem vom Auswärtigen Amt herausgegebenen "Verzeichnis der Staatennamen für den amtlichen Gebrauch in der Bundesrepublik Deutschland" in der jeweils geltenden Fassung, die im Gemeinsamen Ministerialblatt
Anhang 4: Erlaubnisschein für Feuer- und Heißarbeiten
Firma:……………………………………….…
für Feuer – und Heißarbeiten
Ausführender:………………………..……….
Arbeitsort/-stelle in oder an Gebäude,
an Anlage
(Durchzuführen vor Beginn der Feuer
u. Heißarbeiten)
Bereitzustellendes/-de
Feuerlöschgerät/-mittel
(mind. 2 Stück)
 Schweißen
 Schleifen
 Löten
 Auftauen
 Brennschneiden
 Trennschleifen
 sonstige Feuer- u. Heißarbeiten ..................................................................
 wenn mit off. Flamme umgegangen wird, bei Funkenflug, bei freisetz. von
Schweißperlen oder wenn sonstiges Anzünden nicht auszuschließen ist,
- sind sämtliche brennbaren Gegenstände, Stoffe und auch Staubablagerungen, im Umkreis von (min. 10 m) ............ m zur Arbeitsstelle zu entfernen; Mindestabstand gilt, wenn Arbeitsstelle nicht durch Wände eingegrenzt ist. Auch auf Gefahren in angrenzenden Räumen achten!
- sind Verkleidungen und Isolierungen, soweit vorhanden, zu entfernen!
- sind nicht entfernbare brennbare Gegenstände, z.B. Holzbalken, -wänden
u. -fußböden, Kunststoffteilen u. dgl., soweit vorhanden, mit geeigneten
Mitteln abzudecken oder ggf. die Umgebung anzufeuchten!
- sind Öffnungen, Fugen, Ritzen u. sonstige Durchlässe, soweit vorhanden,
mit nichtbrennbaren geeigneten Stoffen abzudichten!
- sind Explosionsgefahren, wenn vorhanden, in Räumen, Behältern, Rohrleitungen etc. zu beseitigen, ggf. Örtlichkeit messtechnisch überwachen.
 Brandmeldeeinrichtungen, wenn vorhanden, während der Tätigkeit und
der Aufsichtszeit außer Betrieb nehmen, danach Funktionsfähigkeit jeweils
 Wasserlöscher W10
Stück  CO2 Löscher K6
 Pulverlöscher P12
 Wassereimer a 10 l
 angeschlossener Was sonst.
serschlauch (min ½“)
Feuerlöschmittel sind von der ausführenden Firma zu stellen!
Aufsicht durch 2. Person
(Name der Aufsichtsperson während der Arbeiten)
Aufsicht nach Beendigung der Arbei- Kontrolle auf Glutnester direkt nach Beendigung der Arbeiten, danach muss
ten (inklusive in Pausen)
Arbeitsstelle min. 0.5h beaufsichtigt bleiben und danach müssen 3 Nachkontrollen im Abstand von 1h, 2h und 3h oder. ..........h erfolgen
Abschluss der Arbeiten ..............................Uhrzeit
(Name der Aufsichtsperson)
Kontrollzeiten auf der Rückseite oder auf Beiblatt lückenlos vermerken!
Notruf 110 von allen Telefonen am Standort
Die aufgeführten Sicherheitsmaßnahmen sind durchzuführen!
Die BetrSichV, die Unfallverhütungsvorschriften (DGUV Vorschrift 1 u. DGUV
Regel 100-500) der Berufsgenossenschaften, die Landesverordnungen zur
Verhütung von Bränden und die Sicherheitsvorschriften der Versicherer sind
Unterschrift Anlagenbetreiber, Projektleiters oder deren Beauftragte
Unterschrift des Ausführenden
Brandmeldeeinrichtungen außer Betrieb
Nachkontrolldokumentation Erlaubnisschein Feuer- und Heißarbeiten
(Datum und danach jeweils Uhrzeit mit Unterschrift eintragen)
Ende Feuer- u.
Heißarbeit
Kontrolle 0,5h
nach Ende F. u. H.
Einverständniserklärung anderer zur Nachkontrolle beauftragter Personen
Nachkontrolle am.
Freigabeschein für Arbeiten in gefährlichen Betriebsteilen und gefährlichen Gebäuden
1.1 Anlage 2: Freigabeschein für Arbeiten in gefährlichen Gebäuden und Betriebsteilen
für Arbeiten in gefährlichen Gebäuden und Betriebsteilen
Bei mehreren Maßnahmen in einem Gebäude bestimmt der Anlagenbetreiber den Baustellenkoordinator.
Verantwortlicher Leiter des Gebäudes:
Zeitraum zur Durchführung der
Ansprechpartner Fremdfirma:
Ansprechpartner Standortfirma:
Nachweis der arbeitstäglichen Freigabe unter Verantwortung des Baustellenkoordinators
Tagesarbeiten/ Ausführende
Gebäude/ Betriebsteil
oder Räume
Freigabe durch Ansprechpartner Standortfirma
Gebäudeteil/Betriebsteil Datum/
GHG A.16-H Anlage 1 Sicherheitstechnische Anweisung für
zu den „Bestimmungen für Fremdfirmen (Auftragnehmer)“ Unterschriftenblatt
Baustellenaudit
Sicherheitsanforderungen an Fremdfirmen
Richtlinie HSE-Management Kontraktoren
Produkt Information Viewline Druckanzeiger
Produkt Information Viewline Vorratsanzeiger 12/24 Volt
Produkt Information Viewline Außen- und Abgastemperatur-Anzeiger
Arbeitsschutzmerkblatt für Fremdfirmen
Produkt Information Viewline Temperatur Anzeiger
Produkt Information Viewline Drehzahlmesser
Produkt Information Viewline Zeituhr
Produkt Information Viewline Betriebsstunden Zähler
Elektrotechnische Installation Aufbausemninar
Anfrage- und Auftragsbedingungen (AAB)
Produkt Information Viewline Amperemeter
Fremdfirmenrichtlinie Portigon AG
Fremdfirmenrichtlinie Portigon Financial Services