Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/155202,0.html?sid=b2e310dd0fc90726719700aef75fccc4
Timestamp: 2018-02-20 21:43:57
Document Index: 372267186

Matched Legal Cases: ['§242', '§242', '§242', '§16', 'BGH', '§ 16', 'BGH', 'BGH']

§242 stgb, eine frage in die runde
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Verfasst am: 05 Okt 2007 - 17:14:47 Titel: §242 stgb, eine frage in die runde
kurzer fall im zusammenhang mit diebstahl, stehe da grad aufm schlauch:
a hat b 50 euro geliehen. nun will er die kohle zurück und besucht deshalb den b, der will ihm aber nix geben. als b kurz ausm zimmer ist sieht a auf dem tisch ein portemonnaie liegen und nimmt sich daraus 50 euro in der überzeugung, er dürfe das.
soweit alles noch klar: problem bei der rechtswidrigkeit der zurechnung, streit, ob schon gar nicht rechtswidrig weil keine gattungsschuld (lit) bzw. zwar rechtswidrig aber dann später über §16 erledigt (bgh).
in meinem fall gehört das portemonnaie nun aber nicht dem b, sondern seiner schwester. wo prüf ich denn das?
würde mich über hilfe freuen, danke schon jetzt.
Verfasst am: 06 Okt 2007 - 11:24:02 Titel:
Dann läge eine Irrtum über das Vorliegen der tatsächlichen Voraussetzungen eines Erlaubnissatzes vor und damit ein Erlaubnistatbestandsirrtum nach der lit.
Beim BGH kommts auf die Begründung, wieso es über § 16
(?analog?) gelöst wird an. Wenn der BGH im Falle des Eigentums des b am Geld bereits einen ETBI annimmt, ändert der Fakt, dass der Geldbeutel der Schwester gehört nichts an der ursprünglichen Bewertung der Tat.
Für die Begründung müsstest Du nochmal genauer posten, wie es der BGH löst.