Source: https://kreis-slk.de/verwaltung/fachdienste-plattform/32-ordnung-und-strassenverkehr/32-2-fahrerlaubnisbehoerde/
Timestamp: 2018-10-17 21:35:48
Document Index: 333505102

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 31', '§ 2', '§ 7', '§ 8', '§ 4', '§ 2', '§ 7', '§ 7', '§ 30', '§ 30', '§ 2', '§ 7']

Salzlandkreis | 32-2 Fahrerlaubnisbehörde
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Sachgebiet Fahrerlaubnisbehörde
Kfz-Zulassungsstelle/Bürgerbüro, Fahrerlaubnisbehörde und Verkehrsorganisation in Bernburg sind umgezogen und befinden sich ab dem 25.06.2018 am neuen Standort in Bernburg (Saale), Kalistraße 11 (PEP.Markt) >>> MEHR
Kfz-Zulassungsstelle/Bürgerbüro Schönebeck (Elbe) aus personaltechnischen Gründen vom 02. bis 05.10.2018 geschlossen >>> Zur Seite Bürgerbüros
Ersterteilung, Erweiterung und Verlängerung
03471 684-1401
03471 684-1405
03471 684-1391
03471 684-1397
Entzug, Neuerteilung und Punktemaßnahmen
03471 684-1396
Herr Stade
03471 684-1403
Fax: 03471 684-2835
bearbeitung von vorgängen im fahrerlaubnisbereich auf der grundlage des strassenverkehrsgesetzes (STVG) und der Fahrerlaubnisverordnung (FEV)
Ersterteilung / Erweiterung
Ausland-Umschreibung
RECHTLICHE GRUNDLAGEN: WIR INFORMIEREN SIE!
Alle Grundlagen zum Erwerb, Umtausch, Neuerteilung usw. einer Fahrerlaubnis sind im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und der Fahrererlaubnis – Verordnung (FeV) sowie weiteren Ausführungsbestimmungen verankert.
Antragsunterlagen sind auch in den Bürgerbüros des Salzlandkreises erhältlich.
Unsere weiteren Serviceangebote:
Anschriften von Behörden und Einrichtungen in Vorbereitung einer Neuerteilung einer Fahrererlaubnis
Hinwiese zur Durchführung von Punkteabbau
Hinweise zur Durchführung Aufbauseminare Probe und Punkte
Hinweise zu auszubildenden Fahrschulen im Salzlandkreis
Informationen zur Berufskraftfahrerqualifizierung für LKW- und Busfahrer
HINWEISE FÜR BERUFSKRAFTFAHRER:
Fahrer und Fahrerinnen die Fahrten im Güterkraft- oder Personenverkehr beruflich oder zu gewerblichen Zwecken auf öffentlichen Straßen mit Kraftfahrzeugen durchführen, haben einen Nachweis zur Grundqualifizierung und/oder Weiterbildung auf der Grundlage des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) vorzulegen.
Die Grundqualifizierung gilt für den Ersterwerb und die Neuerteilung der Klassen D1, D1E, D oder DE ab dem 10.09.2008 und für den Ersterwerb und die Neuerteilung der Klassen C1, C1E, C oder CE ab dem 10.09.2009.
Inhaber der Fahrerlaubnisklassen D1, D1E, D oder DE mit dem Besitzstand vor dem 10.09.2008 haben die erste Qualifizierung / Weiterbildung bis zum 10.09.2013 zu absolvieren.
Inhaber der Fahrerlaubnisklassen C1, C1E, C oder CE mit dem Besitzstand vor dem 10.09.2009 haben die erste Qualifizierung / Weiterbildung bis zum 10.09.2014 zu absolvieren.
Dieser Nachweis ist der Fahrerlaubnisbehörde zur Erteilung, Verlängerung oder Umtausch der Fahrerlaubnisbehörde vorzulegen.
(Ein Muster der vorzulegenden Bescheinigung ist im Internet unter www.lbv.brandenburg.de/826.htm zu finden)
Anerkannte Ausbildungsstätten sind u. a.
Fahrschulen mit einer Fahrschulerlaubnis der Klassen CE oder DE
Fahrlehrerausbildungsstätten
Ausbildungsstätten die eine Berufsausbildung für Berufskraftfahrer durchführen
Bildungseinrichtungen die Berufskraftfahrerumschulungen durchführen.
(Die Antragsbearbeitung zur Eintragung des Qualifizierungsnachweises (Ziffer 95) erfolgt nur in Schönebeck)
Hinweis zum Direktversand des Kartenführerscheines
Der Direktversand des Kartenführerscheines an den Antragsteller ist bei der Ersterteilung, Erweiterung, Umtausches, Verlust und Verlängerung der Fahrerlaubnis möglich.
Dazu ist bei der Antragstellung das Formular „Einwilligung zum Direktversand Kartenführerschein“ mit auszufüllen und 5,00 € für den Direktversand zu entrichten. Der Kartenführerschein wird dann direkt an den Antragsteller versand.
Hinweis zum Führerscheinerhalt nach bestandener Prüfung
Der Fahrerlaubnisbewerber gibt bei der Antragstellung auf Erteilung einer Fahrerlaubnis die „Erklärung zur Aushändigung der Fahrerlaubnis“ mit ab.
Mit dieser Erklärung entscheidet er sich über:
die Zusendung des Kartenführerscheines von der Bundes-Druckerei (Direktversand des Kartenführerscheines),
die Ausgabe des Kartenführerschein in der Fahrerlaubnisbehörde oder im Bürgerbüro oder
die Aushändigung nach bestandener Prüfung durch den Prüfer (in der zuständigen DEKRA Niederlassung).
Nach bestandener Führerscheinprüfung wird von dem Prüfer eine vorläufige befristete Fahrberechtigung an den Fahrerlaubnisbewerber ausgehändigt.
Der Kartenführerschein liegt in der Fahrerlaubnisbehörde bzw. in einem der Bürgerbüros zur Abholung bereit bzw. wird bei Direktversand innerhalb von vier Wochen zugesendet.
Bei der Antragstellung in einem der Bürgerbüros (Aschersleben, Bernburg oder Egeln) wird der Führerschein dorthin zu Abholung übersendet.
Informationen zu den Probe- und Punktemaßnahmen auch unter WWW.KBA.DE
Schlüsselzahlen für die Eintragung im Führerschein: HIER
Muster für Bescheinigungen
Vorbesitz: keiner
Antrag Erteilung Fahrerlaubnis
gültigen Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung
Lichtbild das den Bestimmungen der Passverordnung vom 19.10.2007 entspricht
Nachweis der Schulung in Erster Hilfe
Anschrift der ausbildenden Fahrschule
Anschrift der Prüforganisation (z. B. TÜV oder DEKRA, wenn die Ausbildung außerhalb von Sachsen-Anhalt erfolgt und Mitteilung über Prüfort)
Verwaltungsgebühren (Ersterteilung 43,40 €)
Antragstellung und Aushändigung des Führerscheines ist auch in den Bürgerbüros des Salzlandkreises möglich.
Modellprojekt Fahrerlaubnis der Klasse „AM mit 15 Jahren“
in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg (ab 01.04.2017) und Mecklenburg-Vorpommern (ab 28.09.2017) für den Zeitraum 1. Mai 2013 bis 30. April 2020
erforderliche Antragsunterlagen:
Lichtbild, das den Bestimmungen der Passverordnung vom 19.10.2007 entspricht
Antrag auf Teilnahme am Modellprojekt „AM mit 15 Jahren“ und schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters (Antragsformular)
Verwaltungsgebühren (Ersterteilung 42,60 €)
Anschrift der Prüforganisation (z.B. TÜV oder DEKRA, wenn die Ausbildung außerhalb von Sachsen-Anhalt erfolgt und Mitteilung über Prüfort)
Verwaltungsgebühren (Ersterteilung 43,40 €; Erweiterung 42,60 €)
(Antragstellung und Aushändigung des Führerscheines ist auch in den Bürgerbüros des Salzlandkreises möglich)
20 Jahre bei 2-jährigem Vorbesitz A2
Dreirädrige Kfz ab 21 Jahre
ein Lichtbild das den Bestimmungen der Passverordnung vom 19.10.2007 entspricht
eine Sehtestbescheinigung (nicht älter als zwei Jahre)
ggf. bereits vorhandener Führerschein
Verwaltungsgebühr (Ersterteilung 43,40 € / Erweiterung 42,60 €)
Klasse B17 (Begleitetes Fahren ab 17 Jahre)
Kraftfahrzeuge – ausgenommen Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge – mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder einem schweren Anhänger, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3.500 kg nicht übersteigt).
Antrag zur Teilnahme am „Begleitenden Fahren ab 17 Jahre“– Zustimmung der Eltern (ausgefüllt und unterschrieben / Fahren ab 17 - Beiblatt 1 - Zustimmung Eltern)
Antrag zur Teilnahme am „Begleitenden Fahren ab 17 Jahre“ – Angaben der der Begleitperson (je Begleitperson ein Formular - ausgefüllt und unterschrieben / Fahren ab 17 - Beiblatt 2 - Angaben Begleitperson)
dazu Kopie des Personalausweises und Führerschein
Verwaltungsgebühr je Begleitperson 8,40 €
Die Fahrerlaubnis der Klasse B kann mit der Schlüsselzahl 96 erteilt werden für Fahrzeugkombinationen aus einem Kraftfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg, sofern die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 3500 kg überschreitet, aber 4250 kg nicht übersteigt.
Mindestalter: 18 oder BF17
16 (nur bis 40 km/h bbH);
18 (nur bis 60 km/h bbH)
Ein augenärztliches Zeugnis - nicht älter als zwei Jahre nach Anlage 6 der FeV (Bescheinigung augenärztliche Untersuchung)
Ein Gutachten über die körperliche oder geistige Eignung nach dem amtlichen Muster nach Anlage 5 der FeV (Bescheinigung ärztliche Untersuchung) - nicht älter als ein Jahr
Bescheinigung über die Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe
Hinweise für Berufskraftfahrer bitte beachten
eingeschlossene Klassen: BE, sowie D1E bei Besitz von Klasse D1
21 (18 Jahre - Fahrer mit Grundqualifikation nach § 4 Abs.1 Nr. 1 BKrFQG oder Berufsausbildung zum Berufskraftfahrer bzw. Fachkraft im Fahrbetrieb)
Ein augenärztliches Zeugnis - nicht älter als zwei Jahre nicht älter als zwei Jahre nach Anlage 6 der FeV (Bescheinigung augenärztliche Untersuchung)
eingeschlossene Klassen: C1E, BE, T, sowie D1E bei Besitz von D1, sowie DE bei Besitz von D
Behördenführungszeugnis nicht älter als drei Monate (zu beantragen bei der Meldbehörde)
Eignungsgutachten nach Anlage 5 Ziffer 2 FeV (Profi – Check)
ggf. vorhandener Führerschein
Antragbearbeitung erfolgt nur in Bernburg.
ggf. vorhandenen Führerschein
Mindestalter: 24 (Ausnahme 18, 20, 21 oder 23 Altergrenze nach Vorgabe BKrFQG)
eingeschlossene Klassen: D1E, BE sowie C1E bei Besitz von C1
Umtausch in einen EU-Führerschein
Antrag Umstellung Führerschein
Gültigen Personalausweis, oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung
Den vorhandenen Führerschein
Wenn vorhanden, alte Nachweise zum Erwerb der Fahrerlaubnis (VK 30 – graue Karteikarte wurde im Zeitraum von 1968 bis 31.05.1982 ausgehändigt, mit dem Hinweis Aufzubewahren)
Verwaltungsgebühr (24,00 €)
Hinweise für Berufskraftfahrer und zum Direktversand bitte beachten
Ausstellung eines Ersatzführerscheines bei Diebstahl/Verlust oder Änderung der Personendaten
Ggf. Diebstahlanzeige
Verwaltungsgebühr mit Versicherung an Eides statt 72,80 € (mit vorläufigem Führerschein bei Verlust - kann im Bürgerbüro nicht bearbeitet werden)
Verwaltungsgebühr ohne vorläufigen Führerschein 34,40 €
Hinweis zum Direktversand bitte beachten
Ausstellung eines Internationalen Führerscheins
Verwaltungsgebühr (16,00 €)
Antragsbearbeitung erfolgt nur in Bernburg.
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung für Taxi, Mietwagen, Krankenkraftwagen u. a.
Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung für Taxi, Mietwagen und PKW
Ein Gutachten über die körperliche oder geistige Eignung nach dem amtlichen Muster nach Anlage 5 FeV (Bescheinigung ärztliche Untersuchung) - nicht älter als ein Jahr
Eignungsgutachten nach Anlage 5 Ziffer 2 FeV (Profi-Check)
Verwaltungsgebühr (42,60 €, mit Ortskundeprüfung 92,60 €)
Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung für Krankenkraftwagen
Verwaltungsgebühr (42,60 €)
Verlängerung oder erneute Erteilung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung für alle Fahrgastarten
Ab dem 60. Lebensjahr zusätzlich Gutachten einer Ärztin/eines Arztes mit der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ bzw. Gutachten einer Begutachterstelle für Fahreignung über die körperliche und geistige Eignung (nicht älter als 1 Jahr), Anlage 5 Ziffer 1 und 3 FeV
vorhandenen Führerschein
Verwaltungsgebühr (38,00 €)
Umschreibung einer Dienstfahrerlaubnis der Bundeswehr, des Bundesgrenzschutzes und der Polizei
nationalen Führerschein
Dienstführerschein und Kopie oder Bescheinigung der Dienststelle über die Erteilung einer Dienstfahrerlaubnis
Auslands-umschreibung
Bei EU- oder EWR-Fahrerlaubnissen bzw. eines in Anlage 11 FeV aufgeführten Staates der Klassen
A, A1, B, BE, M, L, T, S
C, CE, C1, C1E
Für Bürger aus EU- und EWR-Staaten:
Merkblatt des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Für Bürger aus Nicht-EU- und -EWR-Staaten:
Umschreibung einer ausländischen EU- oder EWR-Fahrerlaubnis bzw. Fahrerlaubnis eines in Anlage 11 zu § 31 FeV aufgeführten Staates
Antrag Umschreibung Fahrerlaubnis
Original des ausländischen Führerscheines (ist bei Antragstellung vorzulegen und bei der
Aushändigung des deutschen Führerscheines abzugeben)
Übersetzung des ausländischen Führerscheines
Verwaltungsgebühr (35,80 €)
Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis der Klassen (Nicht-EU-Führerschein)
Nachweis über die Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen oder Bescheinigung über die Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe
Original des ausländischen Führerscheines (ist bei Antragstellung vorzulegen und bei der Aushändigung des deutschen Führerscheines abzugeben)
Erklärung über die Echtheit und Gültigkeit der Fahrerlaubnis
Anschrift der auszubildenden Fahrschule
Verwaltungsgebühr (Erteilung mit Probe 43,40 € / Erteilung ohne Probe 42,60 €)
Antragstellung und Bearbeitung erfolgt nur in Bernburg.
Verlängerung der Geltungsdauer und erneute Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klassen C, CE, C1, C1E
Verlängerung der Geltungsdauer und erneute Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, DE, D1, D1E
Ab dem 50. Lebensjahr zusätzlich Gutachten einer Ärztin/eines Arztes mit der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ bzw. Gutachten einer Begutachterstelle für Fahreignung über die körperliche und geistige Eignung (nicht älter als 1 Jahr), Anlage 5 Ziffer 1 und 3 FeV
Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach vorangegangener Entziehung der Klassen
ein Behördenführungszeugnis neuesten Datums (zu beantragen bei der Meldbehörde),
BEI FÜHRERSCHEINKLASSEN A, A1, B, BE, L, M, T, S
den Nachweis der Schulung in Erster Hilfe und
eine Sehtestbescheinigung (nicht älter als zwei Jahre),
BEI DEN FÜHRERSCHEINKLASSEN C, C1, CE, C1E, D, D1, DE, D1E
den Nachweis der Schulung in Erster Hilfe,
Verwaltungsgebühr (104,30 €)
(Antragsbearbeitung erfolgt nur in Bernburg)
ACHTUNG! HINWEISE ZUR NEUERTEILUNG BEACHTEN
Die Hinweise zur Neuerteilung einer Fahrerlaubnis werden Ihnen nach Eingang des rechtskräftigen Strafbefehles oder Urteil mit Vermerk zum Ablauf der Sperrfrist zugesendet.
Im Ergebnis der Antragsbearbeitung wird nach den entsprechenden Verordnungen entschieden, ob Sie als Betroffener ein medizinisch-psychologisches Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung (BfF) beibringen müssen. Dies ist der Fall, wenn die Fahrerlaubnis wiederholt entzogen war oder der Entzug wegen einer Straftat, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stand, erfolgte oder Anhaltspunkte für ein hohes Agressionspotential bestehen. Auch im Hinblick auf Betäubungsmittel und Arzneimittel oder bei Alkoholproblematik (wiederholte Alkoholauffälligkeit im Straßenverkehr, Trunkenheitsfahrt mit einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,6 Promille oder mehr bzw. einer Atemalkoholkonzentration (AAK) von 0,8 mg/l oder mehr, sonstige Hinweise auf gewohnheitsmäßigen Alkoholmissbrauch oder eine Alkoholabhängigkeit) steht die Forderung nach einem medizinisch-psychologischen Gutachten im Raume.
Hinweise zur Begutachtung erhalten Sie bei der Antragstellung zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis.
Einverständniserklärung für Begutachtung
(Bitte Anschrift der Begutachterstelle eintragen und unterschreiben.)
Regelungen des Gesetzes über das Fahrlehrerwesen – FahrlG
§ 2 Voraussetzungen der Fahrlehrerlaubnis
(1) Die Fahrlehrerlaubnis wird erteilt, wenn
1. der Bewerber das 21. Lebensjahr vollendet hat,
2. der Bewerber geistig und körperlich geeignet ist,
3. der Bewerber fachlich und pädagogisch geeignet ist,
4. gegen den Bewerber keine Tatsachen vorliegen, die ihn für den Fahrlehrerberuf als unzuverlässig erscheinen lassen,
5. der Bewerber mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf oder eine gleichwertige Vorbildung besitzt,
6. der Bewerber im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse ist, für die die Fahrlehrerlaubnis erteilt werden soll,
7. der Bewerber seit mindestens drei Jahren die Fahrerlaubnis der Klasse B und, sofern die Fahrlehrerlaubnis zusätzlich für die Klasse A, CE oder DE erteilt werden soll, jeweils auch zwei Jahre die Fahrerlaubnis der Klasse A2, CE oder D besitzt,
8. der Bewerber innerhalb der letzten drei Jahre vor Erteilung der Fahrlehrerlaubnis nach § 7 zum Fahrlehrer ausgebildet worden ist,
9. der Bewerber eine Prüfung nach § 8 bestanden hat und
10. der Bewerber über die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt.
Unzuverlässig im Sinne des Satzes 1 Nummer 4 ist der Bewerber insbesondere dann, wenn er wiederholt die Pflichten gröblich verletzt hat, die ihm nach diesem Gesetz oder den auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen obliegen.
(2) Des zweijährigen Besitzes einer Fahrerlaubnis der Klasse CE oder D bedarf es nicht, wenn der Bewerber um die Fahrlehrerlaubnis der Klasse CE oder D sechs Monate lang hauptberuflich – als Angehöriger der Bundeswehr, der Bundespolizei oder der Polizei überwiegend – Kraftfahrzeuge der beantragten Klasse geführt oder sich nach Erwerb der Fahrerlaubnis einer 60 Fahrstunden zu 45 Minuten umfassenden Zusatzausbildung in einer Fahrschule auf solchen Kraftfahrzeugen unterzogen hat.
§ 4 Antrag auf Erteilung der Fahrlehrerlaubnis
(1) In dem Antrag auf Erteilung der Fahrlehrerlaubnis hat der Bewerber anzugeben, für welche Fahrlehrerlaubnisklasse er die Fahrlehrerlaubnis erwerben will. Dem Antrag sind beizufügen:
2. ein Lebenslauf,
3. ein Zeugnis oder ein Gutachten über die Erfüllung der von Bewerbern um eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 geforderten Anforderungen an die körperliche und geistige Eignung und eine Bescheinigung oder ein Zeugnis über die Erfüllung der von Bewerbern um eine Fahrerlaubnis der Klasse C geforderten Anforderungen an das Sehvermögen, die bei Antragstellung nicht älter als ein Jahr sind,
4. eine Ablichtung des nach dem 1. Januar 1999 ausgestellten Kartenführerscheins; sie muss amtlich beglaubigt sein, wenn der Führerschein nicht zur Einsichtnahme vorgelegt wird,
5. ein Nachweis über die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 geforderte Vorbildung,
6. eine Bescheinigung der amtlich anerkannten Fahrlehrerausbildungsstätte über die Dauer der durchgeführten Ausbildung nach § 7,
7. dem Antrag auf Erteilung der Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE zusätzlich eine Bescheinigung der Ausbildungsfahrschule über die Dauer der durchgeführten Ausbildung nach § 7.
(2) Der Nachweis nach Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 kann auch durch einen Führerschein mit den gültigen und nach dem 31. Dezember 1998 erworbenen Fahrerlaubnisklassen der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE erbracht werden. Abweichend von Absatz 1 Satz 2 Nummer 3, auch in Verbindung mit Satz 1, kann die nach Landesrecht zuständige Behörde das Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung über seine geistige oder körperliche Eignung verlangen, soweit der hinreichende Verdacht besteht, dass Mängel der geistigen oder körperlichen Eignung vorliegen könnten.
(3) Der Bewerber hat ferner ein Führungszeugnis im Sinne des § 30a Absatz 1 Nummer 1 des Bundeszentralregistergesetzes nach Maßgabe des § 30 Absatz 5 des Bundeszentralregistergesetzes vorzulegen, das nicht älter als drei Monate sein darf.
(4) Zur Prüfung der Voraussetzungen nach § 2 Absatz 1 Nummer 4 hat die nach Landesrecht zuständige Behörde auf Kosten des Bewerbers eine Auskunft aus dem Fahreignungsregister einzuholen. Die sich auf die Ausbildung nach § 7 beziehenden Bescheinigungen nach Absatz 1 Satz 2 Nummer 6 und 7 sind nach Abschluss der Ausbildung nachzureichen.
Anträge sind in der Fahrerlaubnisbehörde nach vorheriger Terminvereinbarung zu stellen. Die zuständige Mitarbeiterin ist Frau Frost - Telefon 03471 684-1391
>>> Antragsformular
letzte Änderung dieser Seite am 01.10.2018 um 14.03