Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20II%201990,%20474
Timestamp: 2019-08-19 04:48:42
Document Index: 52966792

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 17', '§ 25', '§ 20', '§ 5', '§ 25', '§ 24', '§ 25', '§ 18', '§ 18', '§ 25', '§ 24', '§ 18', '§ 18', '§ 26', '§ 18', '§ 50', '§ 42', '§ 24', '§ 6', '§ 42', '§ 19', '§ 42', '§ 42', '§ 20', '§ 42']

BFH, 13.12.1989 - I R 118/87 - dejure.org
https://dejure.org/1989,1153
BFH, 13.12.1989 - I R 118/87 (https://dejure.org/1989,1153)
BFH, Entscheidung vom 13.12.1989 - I R 118/87 (https://dejure.org/1989,1153)
BFH, Entscheidung vom 13. Dezember 1989 - I R 118/87 (https://dejure.org/1989,1153)
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UmwStG 1969 § 24 Abs. 2, § 17; UmwStG 1977 § 25 Abs. 2, § 20; UmwG §§ 5, 20, 24 Abs. 1
Kapitalgesellschaft - Personengesellschaft - Übernehmerin - Umwandlung - Mitunternehmeranteil - Veräußerung - Veräußerung des übergegangenen Betriebs - Beherrschender Gesellschafter - Betriebsveräußerung
Zur Anwendung des § 25 Abs. 2 UmwStG 1977 (Veräußerung des übergegangenen Betriebes)
BFHE 159, 455
BB 1990, 1191
DB 1990, 1267
BStBl II 1990, 474
Unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien (BTDrucks V/4245) hat der I. Senat des BFH § 24 UmwStG 1969 als spezielle Vorschrift zur Verhinderung missbräuchlicher Gestaltungen beschrieben (BFH-Urteil vom 13. Dezember 1989 I R 118/87, BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474; zur nämlichen Zielsetzung des § 25 UmwStG 1977 vgl. BTDrucks 7/4803, S. 31 f.).
Wie aus den Gesetzesmaterialien zum JStG 1997 ersichtlich (BTDrucks 13/5952, S. 53), wollte der Gesetzgeber mit der Einfügung des Satzes 2 in § 18 Abs. 4 UmwStG 1995 auf das BFH-Urteil in BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474 reagieren.
Tragend hierfür ist zum einen, dass der Begriff der Aufgabe oder Veräußerung eines Anteils an "der Personengesellschaft" --wie die Verwendung des bestimmten Artikels sowie die Entstehungsgeschichte der Vorschrift, d.h. die Bezugnahme auf das BFH-Urteil in BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474 sowie dessen "Korrektur" (s. oben Abschn. II. 2. b der Gründe), zweifelsfrei belegen-- lediglich Gewinne aus der Verfügung über die Beteiligung an der übernehmenden Personengesellschaft (hier: X-KG), nicht hingegen --in Durchbrechung allgemeiner Grundsätze (hierzu BFH-Urteil vom 25. Mai 1962 I 78/61 S, BFHE 75, 467, BStBl III 1962, 438)-- die Veräußerung der Unterbeteiligung durch die X-KG (Oberpersonengesellschaft) erfasst (…vgl. Widmann/Mayer, a.a.O., Bd. 5, § 18 UmwStG Rz. 178 f., m.w.N.;… a.A. van Lishaut, Umwandlungssteuerrecht, 2. Aufl., S. 60).
dd) Der erkennende Senat braucht deshalb nicht dazu Stellung zu nehmen, ob ein schutzwürdiges Vertrauen der Klägerin (bzw. ihrer Gesellschafter) nicht bereits mit Rücksicht darauf von vornherein zu verneinen ist, dass BX in Vollzug der Umstrukturierungsschritte 1 bis 3 ihren gesamten Mitunternehmeranteil (100 v.H.) veräußert (bzw. aufgegeben) hat und der I. Senat des BFH in seinem Urteil in BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474 es ausdrücklich offen ließ, ob in einem solchen Fall nicht eine Betriebsveräußerung i.S. der § 25 Abs. 2 UmwStG 1997 und § 24 Abs. 2 UmwStG 1969 --der Vorgängerregelung des § 18 Abs. 4 (Satz 1) UmwStG 1995-- vorliege (…bejahend Widmann/Mayer, a.a.O., Bd. 5, § 18 UmwStG Rz. 249, m.w.N., unter Hinweis auf § 26 UmwStG Rz. 10).
Nach diesen ebenfalls der Verhinderung von Umgehungsgestaltungen dienenden Vorläuferbestimmungen des § 18 Abs. 4 UmwStG 1995 (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 13. Dezember 1989 I R 118/87, BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474; BTDrucks V/4245 und BTDrucks 7/4803, S. 31 f.) fand eine Nachversteuerung der stillen Reserven u.a. dann statt, wenn die übernehmende natürliche Person oder Personengesellschaft den auf sie von der Kapitalgesellschaft übergegangenen Betrieb innerhalb von fünf Jahren nach dem Umwandlungs- bzw. steuerlichen Übertragungsstichtag "ohne triftigen Grund" veräußerte oder aufgab.
Er verweist insoweit auf die Ausführungen des BFH in den Urteil vom 13.12.1989 (I R 118/87, BStBl II 1990, 474, 477) und vom 15.12.1999 (BFH BStBl II 2000, 527).
Das Verhältnis von § 50 c EStG zu § 42 AO entspricht insoweit dem Verhältnis von § 24 Abs. 2 UmwStG 1969 zu § 6 StAnpG (BFH-Urteil vom 13.12.1989, I R 118/87, BStBl II 1990, 474, 477), unterscheidet sich aber z. B. von dem Verhältnis der Regelungen des Außensteuergesetzes - AStG - zu § 42 AO, auf das der Beklagte hinweist.
Er verweist insoweit auf die Ausführungen des BFH in den Urteilen vom 13.12.1989 (I R 118/87, BStBl II 1990, 474, 477) und vom 15.12.1999 (BStBl II 2000, 527).
BFH, 28.07.1994 - III R 47/92
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Die Systemsoftware ist sogar in besonderem Maße dafür geschaffen und geeignet, Befehle und Anweisungen nicht an einen Menschen, sondern an eine Maschine - den Computer - zu geben (…Hauter, a. a. O., 581; o. V., HFR 1990, 501; s. auch Voss, Anmerkungen zur Steuerrechtsprechung in Karteiform, Berlinförderungsgesetz 1970, § 19, Rechtsspruch 93).
Sind in einem konkreten Einzelfall die Voraussetzungen der speziellen Missbrauchsbestimmungen nicht erfüllt, darf die Wertung des Gesetzgebers nicht durch eine extensive Anwendung des § 42 Abs. 1 AO unterlaufen werden (vgl. BFH Urteile vom 13.12.1989 I R 118/87, BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474; vom 23.10.1996 I R 55/95, BFHE 181, 490, BStBl II 1998, 90; vom 20.03.2002 I R 63/99, BFHE 198, 506, BStBl II 2003, 50; vom 12.07.2012 I R 23/11, BFHE 238, 344;… Drüen in Tipke/ Kruse, a. a. O., § 42 AO Rn. 20).
Der erkennende Senat sieht deshalb keinen Anlaß, die fehlenden gesetzlichen Verbleibensvoraussetzungen für die nach § 20 UmwStG zu Buchwerten in eine Kapitalgesellschaft eingebrachten Mitunternehmeranteile im Wege des § 42 AO 1977 zu ersetzen (vgl. BFH-Urteile vom 13. Dezember 1989 I R 118/87, BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474; vom 4. Dezember 1991 I R 163/90, BFHE 167, 25, und vom 8. April 1992 I R 128/88, BFHE 167, 424, BStBl II 1992, 761).
BFH, 04.12.1991 - I R 163/90
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