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Timestamp: 2016-10-24 16:02:10
Document Index: 51032219

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 26', 'Art. 18', 'Art. 7', 'Art. 105', 'Art. 453', 'Art. 454', 'BGE', 'Art. 132', 'Art. 132', 'Art. 81', 'Art. 132', 'Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 81', 'BGE', 'Art. 81', 'Art. 81', 'BGE', 'Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 1', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE', 'Art. 78', 'BGE', 'Art. 80', 'BGE', 'BGE', 'Art. 73', 'Art. 60', 'BGE', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 88', 'BGE', 'Art. 81', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 78', 'BGE', 'Art. 73', 'Art. 69', 'Art. 71', 'Art. 73', 'Art. 66']

6B_176/2011 (23.12.2011)
Gemeinsame Einrichtung KVG, vertreten durch die Rechtsanw�lte Dr. J�rg Rieben und Viviane Gehri-Burkhardt,
Schadenersatz, Freigabe eingezogener Verm�genswerte, Prozessentsch�digung,
A.a Die Gemeinsame Einrichtung gem�ss Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber die Krankenversicherung vom 18. M�rz 1994 (KVG; SR 832.10; im Folgenden: GemE KVG) ist eine gesetzlich vorgesehene Stiftung, welche der Aufsicht des Eidgen�ssischen Departementes des Innern untersteht (Art. 26 der Verordnung �ber die Krankenversicherung vom 27. Juni 1995 [KVV; SR 832.102]). Ihre Hauptaufgabe bildet - abgesehen von den Verpflichtungen aus den bilateralen Vertr�gen - die �bernahme der Kosten f�r die gesetzlichen Leistungen anstelle von zahlungsunf�higen Versicherern (Art. 18 Abs. 2 KVG). Ferner fungiert sie als Ausgleichsfonds zur Durchf�hrung des Risikoausgleichs unter den Krankenversicherern (Art. 7 Abs. 1 der Verordnung �ber den Risikoausgleich in der Krankenversicherung vom 12. April 1995 [VORA; SR 832.112.1]). Dieser bezweckt einen Ausgleich der Unterschiede in der Struktur der Versichertenbest�nde, welche zu unterschiedlichen Krankenpflegekosten und damit zu unterschiedlichen Pr�mien f�hren (Art. 105 KVG).
A.b X.________, Y.________, Z.________ und A.________ waren Mitglieder der Gesch�ftsleitung der Krankenkasse B.________, welche im Jahr 2001 mit �ber 90'000 Versicherten und einem Pr�mienvolumen von �ber 160 Mio. Franken zu den 20 gr�ssten Krankenversicherern der Schweiz geh�rte. Im Verlauf der Diskussion des Budgets f�r das Jahr 2000 entwickelten jene den Plan, in den Versichertenbestand der Krankenkasse B.________ fiktive �ltere Versicherte aufzunehmen, um durch die Meldung des erh�hten Versichertenbestandes mit �lteren Versicherten an die GemE KVG f�r die B.________ unberechtigte Risikoausgleichszahlungen f�r das Jahr 2000 und die folgenden Jahre zu erwirken. In der Folge erfassten die Mitglieder der Gesch�ftsleitung �ber die von X.________ kontrollierte C.________ Management AG als Vermittlerin per 1. Januar 2000 1'540 und per 1. Januar 2001 weitere 500 fiktive Versicherte mit Alter �ber 66 Jahre. Entsprechend ihrem Plan generierten sie fiktive Schadenf�lle (Behandlungskosten), liessen Zahlungen der B.________ f�r die Schadenf�lle der Versicherten auf ein Kontokorrentkonto bei der Bank D.________, bei welcher der Vorsitzende der Gesch�ftsleitung der B.________ Verwaltungsratspr�sident war, und transferierten im Gegenzug fiktive Pr�mienzahlungen der Versicherten zur�ck auf die Konten der B.________. Durch die Meldung der fiktiven Daten (Versichertenmonate, Kosten und Kostenbeteiligung nach Kanton, Alter und Geschlecht) f�r den Risikoausgleich an die GemE KVG erzielten die Mitglieder der Gesch�ftsleitung der B.________ f�r die Jahre 2000 bis 2002 zum Nachteil des Stiftungsverm�gens einen unrechtm�ssigen Vorteil f�r die B.________ von insg. Fr. 27'506'175.--, um welchen Betrag die GemE KVG aufgrund der fiktiven Daten die Zahlungen der B.________ in den Risikoausgleich zu tief festgesetzt hatte.
Das Bezirksgericht Winterthur erkl�rte X.________, Y.________, Z.________ und A.________ mit Urteil und Beschluss vom 17. Oktober 2008 u.a. des mehrfachen Betruges schuldig und verurteilte sie zu Freiheitsstrafen zwischen 2 und 4 1/2 Jahren. Die gegen A.________ ausgesprochene, bedingt vollziehbare Freiheitsstrafe verband es mit einer unbedingten Geldstrafe. Ferner verpflichtete es die Beurteilten unter solidarischer Haftbarkeit, der GemE KVG Schadenersatz in der H�he von Fr. 27'506'175.--, zuz�glich 5 % Zins auf Fr. 10'526'352.-- vom 23. Dezember 2003 bis zum 7. Januar 2004, 5 % Zins auf Fr. 20'807'180.-- vom 8. Januar 2004 bis zum 21. Januar 2004 sowie 5 % Zins auf Fr. 27'506'175.-- ab 22. Januar 2004 zu bezahlen. Im �bersteigenden Betrag verwies es die Forderung auf den Zivilweg.
Auf Berufung der Staatsanwaltschaft und der Beurteilten hin best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 16. November 2010 das erstinstanzliche Urteil in Bezug auf den Schuldspruch des mehrfachen Betruges. In Bezug auf den Strafpunkt nahm es geringf�gige �nderungen vor. Die Schadenersatzforderung der GemE KVG in der H�he von Fr. 27'506'175 zuz�glich 5 % Zins verwies es auf den Weg des Zivilprozesses. Im Weiteren entschied es �ber die weiteren Schadenersatzforderungen sowie die Einziehung der beschlagnahmten Verm�genswerte und Gegenst�nde.
Die GemE KVG f�hrt Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht. Sie beantragt, die Ziffern 4.5 und 11 des angefochtenen Urteils seien aufzuheben und X.________, Y.________, Z.________ und A.________ seien zu verurteilen, ihr Schadenersatz in der H�he von Fr. 27'506'175.--, nebst Zins zu 5 % auf Fr. 10'526'352.-- vom 23. Dezember 2003 bis zum 7. Januar 2004, Zins zu 5 % auf Fr. 20'807'180.-- vom 8. Januar 2004 bis zum 21. Januar 2004 sowie Zins zu 5 % auf Fr. 27'506'175.-- seit 22. Januar 2004 zu bezahlen. Ferner seien die Ziffern 2-6, 8, 11-15, 18-20 und 24 des angefochtenen Beschlusses aufzuheben und es seien ihr die eingezogenen Verm�genswerte bzw. deren Verwertungserl�s zur Deckung ihres Schadenersatzanspruchs zuzusprechen. Schliesslich seien X.________, Y.________, Z.________ und A.________ zu verurteilen, ihr eine Prozessentsch�digung f�r das Berufungsverfahren in H�he von Fr. 42'486.95 zu bezahlen. Eventualiter sei ihr Schadenersatzanspruch dem Grundsatz nach gutzuheissen, und seien ihr die eingezogenen Verm�genswerte bzw. deren Verwertungserl�s im Umfang des noch festzusetzenden Schadenersatzes zuzusprechen. Subeventualiter seien die Schadenersatzforderung sowie die Frage der Zusprechung der eingezogenen Verm�genswerte bzw. des Verwertungserl�ses zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht die GemE KVG um Erteilung der aufschiebenden Wirkung f�r ihre Beschwerde.
1.1 Seit dem 1. Januar 2011 ist die Schweizerische Strafprozessordnung (StPO; SR 312.0) in Kraft. Soweit ein Entscheid noch vor Inkrafttreten der StPO gef�llt worden ist, werden dagegen erhobene Rechtsmittel nach bisherigem Recht und von den bisher zust�ndigen Beh�rden beurteilt (Art. 453 Abs. 1 StPO). F�r Rechtsmittel gegen erstinstanzliche Entscheide, die nach dem 31. Dezember 2010 gef�llt werden, gilt das neue Recht (Art. 454 Abs. 1 StPO). Ausschlaggebend f�r die Anwendbarkeit des alten oder des neuen Prozessrechts ist insofern das erstinstanzliche Entscheiddatum (BGE 137 IV 189 E. 1 und 219 E. 1.1 mit Hinweisen). Im zu beurteilenden Fall datieren der erstinstanzliche Entscheid vom 17. Oktober 2008 und das angefochtene Urteil vom 16. November 2010. F�r die vorliegende Beschwerde ist daher das bisherige kantonale Strafprozessrecht massgebend.
1.2 Gem�ss Art. 132 Abs. 1 BGG ist das Bundesgerichtsgesetz auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten des Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). F�r die Frage der Beschwerdelegitimation nach Art. 81 BGG gilt intertemporalrechtlich Art. 132 Abs. 1 BGG (Urteil des Bundesgerichts 1B_200/2011 vom 15.6.2011 E. 2.1). Die am 1. Januar 2011 in Kraft getretene Bestimmung von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ist demnach auf letztinstanzliche angefochtene Entscheide anwendbar, die nach dem 31. Dezember 2010 (Urteilsdatum) gef�llt wurden. Damit ist f�r das vorliegende Beschwerdeverfahren Art. 81 Abs. 1 BGG in der bis zum 31. Dezember 2010 geltenden Fassung vom 17. Juni 2005 (im Folgenden: aArt. 81 BGG) massgeblich.
2.1 Gem�ss aArt. 81 Abs. 1 BGG ist zur Erhebung der Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wer am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheides hat (lit. b; BGE 133 IV 121 E. 1.1). Zur Erhebung der Beschwerde legitimiert sind insbesondere die beschuldigte Person (Ziff. 1), ihr gesetzlicher Vertreter oder ihre gesetzliche Vertreterin (Ziff. 2), die Staatsanwaltschaft (Ziff. 3), die Privatstrafkl�gerschaft, wenn sie nach dem kantonalen Recht die Anklage ohne Beteiligung der Staatsanwaltschaft vertreten hat (Ziff. 4), das Opfer, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung seiner Zivilanspr�che auswirken kann (Ziff. 5) sowie die Person, die den Strafantrag stellt, soweit das Strafantragsrecht als solches betroffen ist (Ziff. 6).
Die Voraussetzungen von lit. a und b m�ssen kumulativ erf�llt sein. Dies bedeutet einerseits, dass die in aArt. 81 Abs. 1 lit. b BGG beispielhaft aufgef�hrten Personen im Einzelfall ein Rechtsschutzinteresse nachweisen m�ssen. Andererseits sind auch in der Bestimmung nicht aufgef�hrte Personen beschwerdebefugt, sofern sie ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids haben, zumal die Liste gem�ss aArt. 81 Abs. 1 lit. b BGG, wie sich aus dem Wort "insbesondere" ergibt, nicht abschliessend ist (BGE 133 IV 121 E. 1.1 und 228 E. 2.3).
2.2 Die Beschwerdef�hrerin f�llt unter keine der in aArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 1-6 BGG ausdr�cklich genannten Beschwerdeberechtigten. Sie macht mit ihrer Beschwerde geltend, sie sei in ihren Verm�gensrechten beeintr�chtigt worden. Damit ist sie nicht Opfer im Sinne von aArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG und Art. 1 Abs. 1 OHG (Art. 2 Abs. 1 aOHG), mithin keine Person, die durch eine Straftat in ihrer k�rperlichen, sexuellen oder psychischen Integrit�t unmittelbar beeintr�chtigt worden ist.
2.3 Nach der Rechtsprechung ist die Gesch�digte, die nicht Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes ist, im Strafpunkt grunds�tzlich nicht zur Beschwerde legitimiert (BGE 136 IV 29 E. 1.7 und 41 E. 1.1; 133 IV 228 E. 2.3; vgl. auch BGE 137 IV 246 E. 1 3 1; ferner 6B_89/2009 vom 29.10.2009 E. 1.1). Sie hat indessen ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung oder �nderung des Entscheids im Zivilpunkt, falls insoweit die Beschwerde in Strafsachen zur Verf�gung steht. Dies h�ngt gem�ss Art. 78 Abs. 2 lit. a BGG davon ab, ob die Zivilanspr�che zusammen mit der Strafsache zu behandeln sind (BGE 136 IV 29 E. 1.9).
Nach der Rechtsprechung ist im Sinne des italienischen Gesetzestextes f�r die Zul�ssigkeit der Beschwerde in Strafsachen massgebend, dass die letzte kantonale Instanz oder das Bundesstrafgericht (Art. 80 Abs. 1 BGG) sowohl �ber den Straf- als auch den Zivilpunkt befunden hat oder dies h�tte tun m�ssen. War in einem kantonalen Verfahren vor der oberen Instanz nur noch der Zivilpunkt streitig, ist nicht die Beschwerde in Strafsachen, sondern die Beschwerde in Zivilsachen gegeben (BGE 133 III 701 E. 2.1). Verweisen das kantonale obere Gericht oder das Bundesstrafgericht die Schadenersatz- und Genugtuungsanspr�che der Gesch�digten auf den Zivilweg, werden diese nicht zusammen mit der Strafsache behandelt. Sie k�nnen daher nicht auf Beschwerde in Strafsachen hin vom Bundesgericht beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_89/2009 vom 29.10.2009 E. 1.2.1; ferner BGE 104 IV 68 E. 3B; 118 II 410 E. 1).
2.4 Zu bejahen ist die Beschwerdebefugnis der Gesch�digten schliesslich, soweit sich diese dagegen wendet, dass das Gericht von einer Einziehung bzw. von der Erhebung einer Ersatzforderung abgesehen hat, da die Gesch�digte die Zusprechung der eingezogenen Verm�genswerte oder die Ersatzforderung bis zur H�he des gerichtlich oder durch Vergleich festgesetzten Schadenersatzes verlangen kann (Art. 73 Abs. 1 StGB [Art. 60 Abs. 1 aStGB]; BGE 136 IV 29 E. 1.9; Urteil des Bundesgerichts 6B_89/2009 vom 29.10.2009 E. 1.2.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch zur Beschwerdebefugnis des Gesch�digten gegen einen die Aufrechterhaltung einer Verm�gensbeschlagnahme ablehnenden Entscheid: Urteil des Bundesgerichts 1B_212/2007 vom 12.3.2008 E. 1.4; ebenso BGE 126 I 97 E. 1a S. 100 [zu Art. 88 OG]).
2.5 Unbek�mmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann die Gesch�digte mit der Beschwerde in Strafsachen - wie vormals mit der staatsrechtlichen Beschwerde gest�tzt auf Art. 88 OG (siehe dazu BGE 131 I 455 E. 1.2.1) - die Verletzung von Verfahrensrechten r�gen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Das nach aArt. 81 Abs. 1 lit. b BGG erforderliche rechtlich gesch�tzte Interesse ergibt sich diesfalls nicht aus einer Berechtigung in der Sache, sondern aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Ist die Gesch�digte in diesem Sinne nach kantonalem Recht Partei, kann sie die Verletzung jener Parteirechte geltend machen, die ihnen nach dem kantonalen Verfahrensrecht oder unmittelbar aufgrund der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausl�uft. Zul�ssig sind R�gen, die formeller Natur sind und von der Pr�fung der Sache getrennt werden k�nnen (BGE 136 IV 29 E. 1.9 und 41 E. 1.4; 133 I 185 E. 6.2; vgl. auch BGE 136 II 383 E. 3.3).
Nicht zu h�ren sind demgegen�ber R�gen, die im Ergebnis auf eine materielle �berpr�fung des angefochtenen Entscheids abzielen. Ein in der Sache nicht legitimierter Beschwerdef�hrer kann beispielsweise geltend machen, auf ein Rechtsmittel sei zu Unrecht nicht eingetreten worden, er sei nicht angeh�rt worden, er habe keine Gelegenheit erhalten, Beweisantr�ge zu stellen, oder er habe nicht Akteneinsicht nehmen k�nnen. Hingegen kann er weder die Beweisw�rdigung r�gen noch kann er geltend machen, die Begr�ndung sei materiell unzutreffend, da er insoweit nicht die Verletzung von ihm zustehenden Verfahrensrechten r�gt, sondern den Entscheid in der Sache kritisiert. Auch kann er nicht beanstanden, dass seine Antr�ge wegen Unerheblichkeit oder auf Grund antizipierter Beweisw�rdigung abgelehnt wurden. Die Beurteilung dieser Fragen kann von der Pr�fung der materiellen Sache nicht getrennt werden, auf welche der in der Sache selbst nicht Legitimierte keinen Anspruch hat (BGE 136 IV 41 E. 1.4; 128 I 218 E. 1.1; 126 I 81 E. 7b; 120 Ia 157 E. 2a/bb). Das allgemeine Willk�rverbot begr�ndet f�r sich allein keine gesch�tzte Rechtsstellung, welche zur Erhebung der Beschwerde berechtigt (BGE 133 I 185 E. 6; 126 I 81 E. 3).
2.6 Im zu beurteilenden Fall wendet sich die Beschwerdef�hrerin gegen die Verweisung ihrer Schadenersatzforderung auf den Zivilweg durch die Vorinstanz. Sie r�gt eine willk�rliche Anwendung kantonalen Strafprozessrechts.
Gem�ss � 192 Abs. 1 StPO/ZH k�nnen Gesch�digte Zivilanspr�che gegen den Angeklagten entweder selbstst�ndig auf dem Weg des Zivilprozesses oder durch schriftliches oder m�ndliches Begehren an das f�r den Entscheid �ber die Anklage zust�ndige Strafgericht geltend machen. Zivilanspr�che, die nicht von den in Art. 2 aOHG (nunmehr Art. 1 OHG) genannten Personen geltend gemacht werden, kann das Gericht nach � 193a StPO/ZH i.V.m � 193 Abs. 1 auf den Zivilweg verweisen, wenn ihm aufgrund der Akten und Vorbringen der Parteien kein sofortiger Entscheid �ber die Zivilanspr�che m�glich ist. Die Regelung verschafft der Gesch�digten keinen Anspruch auf materielle Beurteilung ihrer Forderung (vgl. K�NG/HAURI/BRUNNER, Handkommentar zur Z�rcher Strafprozessordnung, 2005, S. 388 mit Hinweis auf ZR 97/1998 Nr. 88 [zum gleichlautenden � 317 Abs. 3 StPO/ZH in der bis zum 1.1.2007 geltenden Fassung]). Die Beschwerdef�hrerin r�gt in diesem Zusammenhang mithin zu Unrecht eine formelle Rechtsverweigerung (Beschwerde S. 17 ff.; vgl. BGE 135 I 6 E. 1.2). Die Frage der Verweisung auf den Zivilweg kann nicht getrennt werden von der materiellen Begr�ndetheit des Anspruchs. Die Beschwerdef�hrerin ist demnach nicht zur Erhebung der Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht befugt, so dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann (offengelassen noch in Urteil des Bundesgerichts 6B_89/2009 vom 29.10.2009 E. 1.2.1 a.E.; anders MARC THOMMEN, Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, Art. 78 N 32 [in Bezug auf die Anspr�che des Opfers gem�ss OHG]; nach der Praxis des Kantons Z�rich kann die Verweisung der Schadenersatzforderung auf den Zivilweg trotz Liquidit�t allerdings als Verletzung gesetzlicher Prozessformen gem�ss � 430 Abs. 1 Ziff. 4 StPO/ZH mit Nichtigkeitsbeschwerde angefochten werden, vgl. NIKLAUS SCHMID, Strafprozessrecht, 4. Aufl. 2004, N 1072 [recte 1073]; ders. NIKLAUS SCHMID, in: Donatsch/Schmid, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Z�rich, 1996 ff., � 192 N 58/73 und � 430 N 23 [nachfolgend: Kommentar]; J�RG REHBERG, Zum z�rcherischen Adh�sionsprozess, in: Festschrift f�r Max Keller, 1989, S. 642 f.).
Der Beschwerde w�re indes auch kein Erfolg beschieden, wenn auf sie eingetreten w�rde.
3.1 Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Beschwerdef�hrerin durch die Auszahlungen aus dem Insolvenzfonds an die Krankenversicherer - zumindest vor�bergehend - einen Verm�gensschaden von vermutlich rund Fr. 27'506'175.-- erlitten habe. Sie nimmt indes an, der geltend gemachte Schadensbetrag sei nicht gen�gend substantiiert. Die Beschwerdef�hrerin habe die Forderung mit Verf�gungen, mit welchen von der B.________ insgesamt Fr. 27'506'175.-- eingefordert wurden, belegt. Diese seien aber nie den Beschwerdegegnern 2-5 zugestellt worden. Auch in den anschliessenden Rechts�ffnungsverfahren seien die Forderungen nicht materiell gepr�ft worden. Ausserdem richteten sie sich nicht gegen die Beschwerdegegner 2-5. Weitere Belege, welche die Forderungen liquid nachweisen w�rden, f�nden sich nicht in den Akten. Ausserdem k�nne nicht beurteilt werden, inwiefern die Forderungen der Beschwerdef�hrerin aufgrund einer Vermischung von Daten der Krankenkasse B.________ und der Krankenkasse Stoffel falsch berechnet worden sein k�nnten. Ebenso sei unklar, ob und in welcher H�he eine allf�llige auf die Beschwerdef�hrerin entfallende Dividende im Konkurs der B.________ vom Schaden abzuziehen sei (angefochtenes Urteil S. 152 ff.).
Was die Beschwerdef�hrerin hiegegen einwendet (Beschwerde S. 13 ff.), ist nicht geeignet, Willk�r darzutun. Nach st�ndiger Rechtsprechung liegt Willk�r in der Rechtsanwendung nur vor, wenn der angefochtene kantonale Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar als vorzugsw�rdig erscheint, gen�gt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen).
Es mag zutreffen, dass die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf die Meldung der 2'040 fiktiven Versicherten seitens der B.________ den Risikoausgleich f�r die Jahre 2000-2002 falsch berechnet und dementsprechend zugunsten der B.________ zu tiefe Ausgleichszahlungen verf�gt hat (Differenzbetr�ge von Fr. 6'698'995.-- f�r das Jahr 2000, von Fr. 10'280'828.-- f�r das Jahr 2002 und von Fr. 10'526'352.-- f�r das Jahr 2003). Doch nimmt die Vorinstanz zu Recht an, dass die Verf�gungen betreffend die Nachberechnungen des Risikoausgleichs f�r die Jahre 2000-2002 den Beschwerdegegnern 2-5 nie er�ffnet wurden und diese sich zu jenen nicht �ussern konnten. Es sind jedenfalls nicht von vornherein jegliche Zweifel an der Richtigkeit der Berechnungen von der Hand zu weisen (vgl. angefochtenes Urteil S. 155; im Einzelnen Pl�doyernotizen des Beschwerdegegners 5, Akten des OGer, Urk. 152 S. 22 ff.).
Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass jedenfalls der Beschwerdegegner 3 mit der B.________ eine Vereinbarung �ber den Schadenersatz getroffen und den Schaden tats�chlich beglichen hat (angefochtenes Urteil S. 131). Der von der B.________ aufgrund der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung durch die Beschwerdegegner 2-5 erlittene Schaden steht aber in engem Zusammenhang mit dem unrechtm�ssig erzielten Vorteil der B.________. Insofern ist unklar, ob und inwiefern sich die genannte Vereinbarung auf die H�he der Schadenersatzforderung der Beschwerdef�hrerin auswirken k�nnte. Der Schaden scheint daher in der H�he nicht liquid. Ein Anspruch gilt nur dann als spruchreif, wenn der Schaden im Grundsatz wie auch in der fraglichen H�he durch Beweismittel und Zeugenaussagen oder Urkunden klar ausgewiesen bzw. nicht ausgewiesen ist (SCHMID, Kommentar, � 192 N 58 und 193a N 2; REHBERG, a.a.O., S. 640 f.). Dies hat die Vorinstanz f�r den vorliegenden Fall zu Recht verneint. Jedenfalls ist dieser Schluss nicht schlechterdings unhaltbar, zumal die Verweisung auf den Zivilweg in nicht eindeutigen F�llen offensichtlich einer langj�hrig ge�bten - wenn auch in der Lehre kritisierten - Praxis der Z�rcher Gerichte entspricht (vgl. SCHMID, Kommentar, � 192 N 60 und � 193a N 2). Im �brigen ist die Verweisung auf den Zivilweg auch zul�ssig, wenn zur Beurteilung des Zivilpunktes weitere Beweise erhoben werden m�ssten und dies zu einer Verl�ngerung des Verfahrens f�hren w�rde (SCHMID, Kommentar, � 193a N 2). Auch angesichts der betr�chtlichen Verfahrensdauer im zu beurteilenden Fall w�re die Verweisung auf den Zivilweg daher nicht zu beanstanden.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin beanstandet ferner, dass die Vorinstanz die beschlagnahmten Verm�genswerte der Beschwerdegegner 2-5 zur Deckung der Verfahrenskosten sowie der Kosten f�r die amtliche Verteidigung eingezogen hat. Ihre Schadenersatzforderung sei substantiiert und liquid. Sie h�tte daher im Rahmen des Strafverfahrens gutgeheissen werden m�ssen. Damit h�tte die Vorinstanz �ber ihren Antrag betreffend die Zusprechung der eingezogenen Verm�genswerte entscheiden m�ssen. Stattdessen habe sie einen Teil des Erl�ses der B.________ zugesprochen und den Rest zur Deckung der Verfahrens- und Verteidigerkosten verwendet (Beschwerde S. 19 ff.).
4.2 Nach Art. 73 Abs. 1 StGB spricht das Gericht dem Gesch�digten, der durch ein Verbrechen oder ein Vergehen einen Schaden erleidet, der nicht durch eine Versicherung gedeckt ist, auf dessen ausdr�ckliches Verlangen bis zur H�he des Schadenersatzes bzw. der Genugtuung, die gerichtlich oder durch Vergleich festgesetzt worden sind, unter anderem die nach Art. 69-72 StGB eingezogenen Gegenst�nde und Verm�genswerte oder deren Verwertungserl�s unter Abzug der Verwertungskosten (lit. b) oder die gest�tzt auf Art. 71 StGB erhobenen Ersatzforderungen (Abs. 1 lit. c) zu, wenn anzunehmen ist, dass der T�ter den Schaden nicht ersetzen oder eine Genugtuung nicht leisten wird. Art. 73 StGB begr�ndet nach der Rechtsprechung einen Anspruch des Gesch�digten gegen den Staat im Strafverfahren. Der Staat soll sich nicht auf Kosten des Gesch�digten bereichern k�nnen, sondern vielmehr bei Einziehungen die Rechte der gesch�digten Partei in den Vordergrund stellen. Die genannte Bestimmung gew�hrt demnach, soweit die darin genannten Voraussetzungen erf�llt sind, ein Recht auf Zusprechung eingezogener Verm�genswerte (Urteil des Bundesgerichts 6B_53/2009 vom 24.8.2009 E. 2.5 mit Hinweisen).
4.3 Die Zusprechung der eingezogenen Verm�genswerte und der erhobenen Ersatzforderung an die Beschwerdef�hrerin setzt voraus, dass der Schadenersatz in einem Straf- oder Zivilverfahren rechtskr�ftig zugesprochen oder durch Vergleich festgesetzt worden ist (Urteil des Bundesgerichts 6B_405/2008 vom 12.12.2008 E. 1.3 mit Hinweisen). Diese Voraussetzung ist hier, unabh�ngig davon, ob die Verweisung der Schadenersatzforderung auf den Zivilweg durch die Vorinstanz vor dem Willk�rverbot standh�lt oder nicht, nicht erf�llt. Denn die Vorinstanz hat �ber die Zivilforderung materiell nicht entschieden. Damit entf�llt die Grundlage f�r die Beurteilung der Frage, ob die eingezogenen Verm�genswerte bzw. die erhobenen Ersatzforderungen der Beschwerdef�hrerin zugewiesen werden k�nnen.
5.1 Zuletzt wendet sich die Beschwerdef�hrerin gegen die Kostenverlegung im zweitinstanzlichen Verfahren. Sie macht geltend, die Beschwerdegegner 2-5 seien mit ihren Antr�gen auf Freispruch unterlegen und h�tten daher die Verfahrens- und Parteikosten zu tragen. Sie selbst habe gegen das erstinstanzliche Urteil kein Rechtsmittel erhoben. Sie sei als Gesch�digte zur Teilnahme berechtigt gewesen und habe faktisch die Best�tigung des erstinstanzlichen Urteils beantragt. Zudem habe sie in Bezug auf die Frage, ob sie als Gesch�digte zu betrachten sei, obsiegt. Eine Wettschlagung der f�r das Berufungsverfahren geltend gemachten Prozessentsch�digung von Fr. 42'486.95 rechtfertige sich daher nicht (Beschwerde S. 23).
5.2 Die Vorinstanz nimmt an, zwischen den Beschwerdegegnern 2-5 einerseits und der Beschwerdef�hrerin andererseits seien die Prozessentsch�digungen f�r das Berufungsverfahren wettzuschlagen, da die Beschwerdef�hrerin zwar im Grundsatz, d.h. in Bezug auf die Frage ihrer Stellung als Gesch�digte, obsiege, hingegen im Quantitativ unterliege (angefochtenes Urteil S. 162 f.).
5.3 Gem�ss � 396a StPO/ZH erfolgt die Auflage der Kosten und die Zusprechung einer Entsch�digung im Rechtsmittelverfahren in der Regel im Verh�ltnis von Obsiegen und Unterliegen der Verfahrensbeteiligten. Die Vorinstanz verweist die Zivilforderung auf den Zivilweg. Insofern unterliegt die Beschwerdef�hrerin mit ihrem Antrag im zweitinstanzlichen Verfahren, der auf Best�tigung des erstinstanzlichen Urteils lautete. Vor diesem Hintergrund ist die Wettschlagung der Prozessentsch�digungen im Berufungsverfahren jedenfalls nicht schlechterdings unhaltbar.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.