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Timestamp: 2018-07-19 14:17:25
Document Index: 388950597

Matched Legal Cases: ['§ 233', '§ 176', '§ 176', '§ 176', '§ 176', '§ 176']

Albtraum Erziehungsheim - Seite 4 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
11.11.2008, 23:07 #76
Die Geschichte der Jenischen ist vor allem in der Schweiz ein viel diskutiertes Thema, da dort von den 1920er bis in die 1970er Jahre hinein jenische Kinder durch das „Hilfswerk Kinder der Landstrasse“ zwangsweise von ihren Eltern getrennt wurden, um das Jenische zu bekämpfen und die Leute im Staatssinne zu disziplinieren. „Wer die Landfahrerei wirksam bekämpfen will, muss versuchen, die Gemeinschaft der Fahrenden zu sprengen. Auch wenn das hart klingen mag - er muss der familiären Gemeinschaft ein Ende setzen. Eine andere Lösung gibt es nicht“, schrieb Dr. Alfred Siegfried, der das „Hilfswerk“ von der Gründung 1926 bis zu seiner Pensionierung 1959 leitete. Artikel II (e) der UNO-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes[27] führt seit 1948 die gewaltsame Überführung von Kindern einer Gruppe in eine andere Gruppe als Tatbestand des Völkermordes auf. Auch im schweizerischen Strafgesetzbuch [28] ist die Tat entsprechend der Konvention definiert.
Jenische â€“ Wikipedia
Die Schweizer setzen sich überhaupt anscheinend viel stärker mit Vergangenheit auseinander.
19.11.2008, 05:02 #77
Kieler Nachrichten - »Nicht nur im Fürsorgeheim Glückstadt wurden Kinder und Jugendliche gequält - 8000 Akten werden aufgearbeitet« - »Unwürdige "Umerziehung"« ( 17.11.2008 ) @ Unwürdige "Umerziehung" | Kieler Nachrichten - Aus dem Land
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag - »Ein Dunkles Kapitel kommt ans Licht« ( 17.11.2008 ) [ seit dem 19.11.2008 hier zu finden ] @ Ein dunkles Kapitel kommt ans Licht
1. ) Die minderjährigen "Schutzbefohlenen" in Glückstadt und hunderten anderen weiteren westdeutschen Heimen und Anstalten ( meistens "Geschlossenen Einrichtungen" ! ) wurden systematisch gezwungen schwere unentlohnte Arbeit zu verrichten in diesen Institutionen des Staates und der Kirchen.
2. ) Das Deutsche Grundgesetz aber verbat "Zwangsarbeit" seit dem 23. Mai 1949.
3. ) Deutschland unterzeichnete am 13.06.1956 das Völkerrechtsabkommen ILO C29, das "Zwangsarbeit" als ein Menschrechtsverbrechen definierte, und Deutschland verpflichtet sich damit innerstaatliche Gesetze zu schaffen mit denen solche Verbrechen geahndet werden konnten und die Täter bestraft werden konnten, und hätten sollen. 4. ) Anscheinend aber wurden während der anschließenden 50 Jahre nach 1956 keine solchen Gesetze in der der Bundesrepublik Deutschland geschaffen.
5. ) "Heimkinder-Zwangsarbeit" ist also nie geandet worden und alle Täter, Nutznießer und Profiteure dieser westdeutschen "Zwangsarbeit" sind straflos davongekommen, und haben ihren unrechtmäßigen Gewinn behalten dürfen, und profitieren immer noch davon.
6. ) Erst im Jahre 2007 wurde das "Menschenhandel" und "Arbeitsausbeutung" Gesetz ( § 233 StGB ) geschaffen, welches am 19.02.2008 in Kraft getreten ist.
7. ) Seither ist nur ein Fall der Ahndung einer solchen Straftat ( mehrer solcher Straftaten begangen zur gleichen Zeit von ein und derselben Person ) in Deutschland bekannt geworden, ein Fall über den man hier nachlesen kann: Prozess um Ausbeutung von Erntehelfern - Augsburger Allgemeine Community . Der vom Augsburger Landgericht schuldig befundene Täter, ein ehemaliger Polizist, wurde für diese seine Verbrechen zu 3 Jahren und 3 Monaten Gefängnis verurteilt, die nicht auf Bewährung ausgesetzt wurden.
8. ) Wie vereinbart der Staat und die Kirchen, die jahrzehntelang diese westdeutschen "Arbeitszwangslager" betrieben haben und unrechtmäßig davon profitiert haben, ethisch und moralisch ihr damaliges Tun und Handeln gegenüber "Ehemaligen Heimkindern", d.h gegenüber den "Heimkinder-Zwangsarbeitern", die sie zu Hundertausenden durch Zwang und Gewalt, und durch Misshandlung und Demütigung und "Arbeitausbeutung" zu ihren "Leibeigenen" gemacht haben?
9. ) Wann wird der Staat, und wann werden die Kirchen diesbetreffend vollständige und lückenlose Rechenschaft ablegen, sich uneingeschränkt und bedingungslos bei ihren Opfern entschuldigen und diese um Verzeihung bitten?
10. ) Wann werden sich die jeweiligen Täter, Täterschaften und Institutionen und ihre Rechtsnachfolger endlich dazu entschließen alle ihre Opfer zu entschädigen und somit ein Maß an Wiedergutmachung für ihre Verbrechen und das absichtliche Schädigen ihrer Opfer zu leisten?
Der Verfasser dieses Leserkommentars, Martin Mitchell, der seit 1964 in Australien lebt, war selbst ein "Ehemaliges Heimkind" in Westdeutschland und als solches ein "Heimkind-Zwangsarbeiter", in den frühen 1960er Jahren, in Freistatt im Wietingsmoor, eine Zweiganstalt der evangelisch-lutherischen v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Seit dem 17. Juni 2003 ist Martin Mitchell der Betreiber der Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org «
25.11.2008, 04:44 #78
25.11.2008, 04:52 #79
Offizielle Pressemitteilung des "Deutscher Bundestags" re "EHEMALIGE HEIMKINDER" !!!
Damit es von niemandem übersehen werden kann, erlaube ich mir jetzt auch HIER in diesem Thread im Erwerbslosen Forum Deutschland diese offizielle Pressemitteilung des Deutschen Bundestags genau zu reproduzieren, genau so wie sie auf der Webseite des "Deutscher Bundestag" @ http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2008/pm_0811207.html erscheint.
Deutscher Bundestag, PuK 1 - Referat Presse - Rundfunk – Fernsehen
Die gleiche Pressemitteilung des Deutschen Bundestags war auch schon am folgenden Tag nachdem sie offiziell herausgeben worden war, 21.11.2008, auf der Webseite "Emak.org" = "Erwachsene misshandelt als Kinder"@ http://www.emak.org/news/news_index.htm ( die Webseite von der USA-Staatsbürgerin Sieglinde Alexander, die selbst von 1964-1968 [ als Waltraut Jung ] ein "Ehemaliges Heimkind" in dem geschlossenen Mädchenerziehungsheim "Haus Weiher" in Hersbruck, eine Zweiganstalt der evangelisch-lutherischen Rummelsberger Anstalten", gewesen war, und dort misshandelt worden ist ) zu finden - wodurch ich selbst erstmalig am 21.11.2008 auf diese Pressemitteilung des Deutschen Bundestags aufmerksam geworden bin. Sieglinde in Amerika ist also auch immer ganz schön am Ball.
Wie in der oben aufgeführten »Pressemitteilung« erwähnt wird, überträgt das Parlamentsfernsehen die Sitzung im Anschluss an die Plenarsitzung im Web-TV, und zudem wird sie ebenfalls im Video-on-Demand-Bereich bereitgestellt. Die Anweisungen zum "Deutscher Bundestag" "Parlamentsfernsehen" und "Video-on-Demand-Bereich" sind hier zu finden @ http://www.bundestag.de/aktuell/tv/index.html
31.01.2009, 08:52 #80
"Unrecht und Leid" ehemaliger Heimkinder anerkannt !
( Helmut Jacob ist Betreiber von Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim 2006 und Home )
Auch Du kannst Deinen eigenen gut überlegten Leserkommentar DORT, beim TAGESSPIEGEL @ In aller Härte , abgeben !!!
31.01.2009, 09:26 #81
Verhöhnung der „Heimkinder“ seiten Bundesministerin von der Leyen
Verhöhnung der „Heimkinder“ seiten Bundesministerin - Sollen wir uns das jetzt etwa gefallen lassen und uns einfach damit abfinden ?
Re einer neuen „Entgleisung“ von der CDU Fraktionsangehörigen Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Presseerklärung des „Verein Ehemaliger Heimkinder e. V.“ vom 9. Januar 2009
»»» Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e. V.
Mit Befremden und Empörung nimmt der Verein ehemaliger Heimkinder den Versuch der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zur Kenntnis, die Beschlüsse des Bundestags-Petitionsausschusses ( vom 26. November 2008 ) und des Bundestages ( vom 4. Dezember 2008 ) in unangemessener Weise zu beschneiden.
Anstelle einer umfassenden Aufarbeitung und Wiedergutmachung des auch vom Bundestag anerkannten Unrechts an Heimkindern will Ministerin von der Leyen [ * ] dem bisher geplanten nationalen „Runden Tisch“ lediglich eine „Erörterungs- und Abklärungsfunktion“ zukommen lassen.
Erhebliche Abweichungen gegenüber den Beschlüssen des Bundestages gibt es ferner bei der Zusammensetzung des Runden Tisches. Das Ministerium will die Mitglieder des Runden Tisches eigenmächtig berufen. Dem Vernehmen nach sollen ehemalige Heimkinder am Runden Tisch nur durch zwei Vertreter repräsentiert werden. Damit würden wir erneut nicht ernst genommen, sondern an den Rand gedrängt.
Besonders unverständlich ist uns, dass mit der Geschäftsführung des Runden Tisches der „Verein für öffentliche und private Fürsorge“ beauftragt werden soll, und zwar anstelle der vom Bundestag empfohlenen Kinder- und Jugendhilfe Dachorganisation AFET und des Deutschen Instituts für Jugend- und Familienrecht DIJUV. Diese beiden Organisationen haben ein seit langem bekanntes und akzeptiertes Konzept für die Arbeit des Runden Tisches vorgelegt.
In einem Schreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs im Familienministerium, Hermann Kues [ ** ], an den Petitionsausschuss heißt es, der „Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge“ sei besonders geeignet „die bevorstehenden Aufgaben zu übernehmen“, denn er sei „wie kaum ein anderer Verein untrennbar verwoben mit der Geschichte der sozialen Arbeit in Deutschland“. Letzteres ist zwar der Fall, aber u.a. auch auf eine höchst unrühmliche Art: Der Deutsche Verein war in besonderer Weise verstrickt in die pädagogische Theorie und Praxis der Heimerziehung des Nationalsozialismus sowie der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik Deutschland. Erst in den 90er Jahren wurde bekannt, dass sein jahrzehntelang hoch in Ehren gehaltener ehemaliger Vorsitzender, Herr Muthesius, im Dritten Reich als Referent für die zentrale Verwaltung der Jugendkonzentrationslager in Moringen, der Uckermark sowie in Litzmannstadt zuständig war.
Ausgerechnet dieser Verein soll also die Nachkriegsgeschichte der Heimerziehung, die noch von der Nazizeit geprägt und gefärbt war, für die Betroffenen aufarbeiten! Das ist für uns ein Hohn!
Dem Verein ehemaliger Heimkinder fehlt für dieses Vorhaben der Bundesregierung jegliches Verständnis. Und ebenso fehlt uns das Vertrauen, dass der Deutsche Verein im Sinne der Beschlüsse des Bundestages für uns handeln würde.
1. Vorsitzender des VEH e.V.
Tel. 070725273
www.veh-ev.org «««
[ Alle, oder die meisten, Medienberichte und Meinungen zu diesem Thema, die bisher im Internet abgegeben worden sind und dort existieren und viele mehr, die sicherlich noch hinzukommen werden, und die der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eindeutig klar machen und klar machen werden, was die Leute von ihr und ihrer Hartherzigkeit und fortdauernden „Entgleisungen“ denken, können hier gefunden werden
bei Anwendung der Suchbegriffe »»»"Ursula von der Leyen"+"Heimkinder"+"Entschädigung"««« @ GOOGLE.DE-Suchindex [ ein direkter Link zu diesem Thema ! ]
bei Anwendung der Suchbegriffe »»»"Ursula von der Leyen"+"Ehemalige Heimkinder"««« @ YAHOO.DE-Suchindex [ ein direkter Link zu diesem Thema ! ] ]
QUELLE der „Presseerklärung“: 1.) Webseite des „Verein Ehemaliger Heimkinder e. V.“ @ Verein ehemaliger Heimkinder e.V. - Aktuelles und 2.) Webseite „DER PÄRITÄTISCHE GESAMTVERBAND“ @ http://www.der-paritaetische.de/uplo...aerung_VeH.PDF
[ * CDU Fraktionsangehörige, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, die selbst keine gewählte Bundestagsabgeordnete ist, sondern am 25. November 2005 von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu diesem Ministerialposten „berufen“ und „erhoben“ wurde. Man kann sie also auch nicht als „Nicht-Parlamentarerin“ bei der nächsten Bundestagswahl im September 2009 ganz einfach „abwählen“. ]
[ BITTE EBENSO BEACHTEN: CDU Fraktionsangehörige, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen als vorherige niedersächsische Ministerin für Familie, Soziales und Gesundheit war schon während ihrem seinerzeitigen Zuständigkeitsbereich für Niedersachsen dem Thema „Heimkinderopfer“ ebenso verschlossen und hartherzig wie sie heute als Bundesministerin ist; es hat sich also nichts geändert. Ein eingehendes und detailiertes Schreiben, vom 03.12.08.2005, eines Betroffenen – eine persönliche Fürbitte an die Ministerin für die Belange aller „Ehemaligen Heimkinder“ – an sie als Bundesministerin hat diese ebenso nie beantwortet. Siehe den diesbetreffenden Bericht darüber vom 29.08.2006 »Heimkinder warten wieder einmal vergebens. – Keine Antwort nach mehr als 9 Monaten !!!« @ Ehemalige Heimkinder .
Das gesagte Fürbitte-Schreiben vom 03.12.2005 ist ebenfalls in diesem Blog aufgeführt: »Mail an Ursula von der Leyen: Bundesregierung Deutschland«
Frau Ministerin Ursula von der Leyen, die insgesamt 10 Jahre in Californien gelebt und dort ihre Universitätsausbildung genossen hat, spricht fließend Englisch; sie hätte also in Deutsch sowohl wie auch Englisch antworten können. Sie hielt es aber nicht für nötig auch nur in Deutsch zu antworten. Shame on her ! She is a disgrace to everything that is decent !
Ich empfehle der CDU Fraktionsangehörigen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, jetzt, dringend das leider bisher nur in englischer Sprache erscheinende Sachbuch »On Apolgy« von dem amerikanischen Autor Aaron Lazare zu studieren und sich in der Vertretung ihres politischen Portfolios und in ihrem diesbetreffenden öffentlichen Auftreten schleunigst dem Rat und den Vorschlägen dieses Professors anzupassen, sowohl wie sich ohne weitere Verzögerung den Empfehlungen des Petitionsausschusses anzupassen. ]
[ ** CDU Fraktionsangehöriger, Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und als solcher ein gewählter Bundestagsabgeordneter ]
[ BITTE EBENSO BEACHTEN: Die Einstellung und Mentalität des CDU Fraktionsangehörigen, Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in der „Heimkinderopfer-Sache“ ist ebenso wohlbekannt, besonders auch aus der öffentlichen Korrepondenz zwischen diesem CDU Fraktionsangehörigen, und einem Betroffenen auf Abgeordnetenwatch.de aus dem Jahre 2007 – Februar / März 2007, wiedergegebenen @ 1960er „Ehemaliges Heimkind“ in Anstalten kirchlicher Trägerschaft, Ausländer deutscher Herkunft, Martin Mitchell, in seinem Fragestellen auf „Abgeordnetenwatch.de“ an den Staatssekretär im Bundesministerium für „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ ]
31.01.2009, 10:50 #82
„Fürsorgeerziehungszöglingjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“
Besonders für solche eine Jagd geeignet zu sein schien damals ein Brenneke Flintenlaufgeschoß ( hier anzusehen @ 9,3x64 - KJG spitz - Ladungen ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) ), normalerweise für die Hirschjagd oder die Wildschweinjagd verwendet
Und darüber wie eine solche „Fürsorgeerziehungszöglingsjagd“ damals veranstaltet wurde, ist einzig und allein hier @ »Die Hölle von Glückstadt« – "Fürsorgeerziehung" oder "Freiwillige’ Erziehungshilfe", geprägt von staatlich angeordneter Demütigung, Entwürdigung, Misshandlung und Zwangsarbeit. "Fürsorgezögling" Ferdinand Ellerwald, einer von vielen "Fürsorgezögling ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) nachzulesen.
Übrigens, falls Ihr es noch nicht bemerkt habt, wird auf der Informationsseite des ZDF zu der am 25.01.2009 um 18:00 Uhr (MEZ) angesagten Fernseh-Dokumentation - in dem Programm Mona Lisa betitelt »Keine Entschädigung für ehemalige Heimkinder ? – Heimerziehungs-Opfer warten noch auf Gerechtigkeit« @ ZDF.de - Keine Entschädigung für Heimkinder? ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) ein Foto einer offiziellen Akte gezeigt, einer Akte worin unter der Überschrift „Dienstbetrieb“ „Besondere Vorkommnisse und Entweichungen“ „156 Todesfälle“ und „971 Besondere Vorkommnisse“ notiert sind. Der ZDF weiß sicherlich auch ganz genau auf welche damalige „Anstalt“ / „Institution“ / „Erziehungseinrichtung“ und auf welchen Bundesstaat im damaligen Westdeutschland sich diese Akte bezieht.
http://www.heimkinder-ueberlebende.o...0er-Jahren.jpg
Dieses Foto selbst ( auf der Webseite wo es archiviert ist ! - an dieser Stelle In einer offiziellen Verwaltungsakte werden „156 Todesfälle“ für eine bestimmte westdeutsche „Fürsorgeerziehungsanstalt“ in den 1950er / 1960er Jahren dokumentiert – eine von vielen, vielen solcher Anstalten im damaligen Westdeutschland, für Jungen U ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) ) hat einen Link eingebaut, der, wenn man ihn anklickt, viele, viele andere Fotos jugendlicher Zwangsarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland ( in den 1950er, 1960er, und 1970er Jahren! - Jungen und Mädchen ! ), die sich in der GOOGLE-Bilder-Datenbank befinden für jeden Wissensbegierdigen zu Tage befördert ( und das sind noch nicht alle solcher Fotos; es gibt auch noch viele mehr an anderen Stellen im Internet ! - die meisten davon auf meiner Webseite ! ).
Und für die unter Euch die Englisch verstehen ---- Ihr könnt jetzt diese Geschichte aus dem Jahre 1966 „Fürsorgezögling auf der Flucht aus dem schleswig-holsteinischen ‚Landesfürsorgeheim Glückstadt‘ von einem Bauern mit einem Hirschjagdgewehr erschossen“ auch auf einer kanadischen Webseite in Englisch lesen – @ Thought Provoking, - The Exchange [ bitte, dort ein klein wenig runter scrollen ! ] ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) – wo auch zum ersten mal der Name dieses Bauern aus Hodorf der den Todesschuß auf diesen „Zögling“ abgegeben hat, genannt wird.
31.01.2009, 10:57 #83
@ehemaligesHeimkind: Vielleicht auch ein interessanter Thread für dich
Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass die das nur bis 1970 anerkennen. Was ist mit den Kindern die nach 1970 ins Heim kamen? Die Zwangsarbeit wurde eingestellt, aber nicht der Mißbrauch etc.
31.01.2009, 10:59 #84
„Fürsorgeerziehungszöglingsjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“
@ http://www.mvg-verlag.de/mediadata//...36-06402-8.pdf
Hessen ...................................................................... .. 100
Nähere Informationen unter: MVG Verlag «««
06.02.2009, 16:33 #85
Hildeshomer->Emailproblem
ich muss das thema grad mal hochholen
wie sieht es eigentlich mit den verjährungsfristen für missbrauch an kindern aus?
mir ist auch vor 25 jahren was passiert was ich totschweigen musste, aber es kommt immer wieder hoch
Hildeshomer
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06.02.2009, 16:51 #86
Zitat von Hildeshomer
Wenn es sich um sexuellen Missbrauch handeln sollte, so verjährt dieser bei Kindern nach 10 Jahren. 20 Jahre Verjährungsfrist kommt bei sexuellen Missbrauch (und es gibt ja nicht nur den sexuellen Missbrauch) in besonders schweren Fällen vor.
06.02.2009, 17:02 #87
Es kommt auf die Strafandrohung an.
Bis 5 Jahre Haftandrohung: Verjährung nach 5 Jahren
Bis 10 Jahre Haftandrohung: Verjährung nach 10 Jahren
Mehr als 10 Jahre Haftandrohung: Verjährung nach 20 Jahren
Bei lebenslanger Haftandrohung: Verjährung nach 30 Jahren
Dabei gilt bei Straftaten an Kindern, dass die Frist erst mit dem Vollenden des 18. Lebensjahres beginnt.
06.02.2009, 17:08 #88
Es geht nur bis 5 Jahre nach § 176 StGB
06.02.2009, 17:12 #89
Dann sind es 5 Jahre, nach Erreichen der Volljährigkeit. Zivilrechtlich sogar nur 3 Jahre ...
06.02.2009, 17:17 #90
Das mag sein. Es geht aber hier um die Verjährungsfrist und diese beträgt nun mal nach § 176 StGB 10 Jahre und bei schweren Fällen nach Absatz 3 dieses Paragraphen 20 Jahre.
06.02.2009, 19:36 #91
Weil ja auch 10 Jahre Haft angedroht sind, wie dein Link besagt ...
06.02.2009, 20:18 #92
Und selbst wenn es verjährt wäre, solltest du es dennoch tun, um die Wahrheit protokolliert und veröffentlicht zu haben, um deiner selbst willen. Anzeige schriftlich mit komplettem Protokoll bei der Staatsanwaltschaft - die Polizei würde es im Vorfeld schon nicht aufnehmen.
06.02.2009, 20:31 #93
Wie bitte? In welchem Link werden 10 Jahre Haft angedroht. Haftandrohungen stehen doch nicht in Gesetzestexten.
Rumpel, begreifst du das nicht? Sexueller Mißbrauch verjährt nach 10 Jahren. Wenn diese 10 Jahre noch nicht abgelaufen sind, kann man klagen und es kann eine Haftstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahren verhängt werden, gemäß § 176 StGB.
Wie gesagt, in solch einem Fall beträgt die Verjährungsfrist 10 Jahre
Ist der Missbrauch ein besonders schwerer Fall, darf nach § 176 Abs. 3 StGB nicht unter 1 Jahr verurteilt werden aber nicht mehr als 5 Jahre.
In solch einem Fall beträgt die Verjährungsfrist 20 Jahre.
06.02.2009, 20:35 #94
Sorry, aber hier der Originaltext § 176 StGB (1):
Nun bring mal nicht alles durcheinander, damit ist niemandem geholfen.
06.02.2009, 20:38 #95
Ok, das hab ich übersehen. Dann revidiere ich meine Aussage. Ändert aber nichts an der Verjährungsfrist.
07.02.2009, 11:34 #96
Hildeshomer, bei aller Tragik, welche dir als Kind da in dieser Kur widerfahren ist aber belangen wirst du nach 25 Jahren keinen mehr. Auch wenn du die Namen der Schwestern noch im Gedächtnis hast. Du kannst a nichts beweisen, somit stände Aussage gegen Aussage und b dürfte es, auch wenn du Beweise hättest, diese Angelegenheit verjährt sein. Ich will mich da aber auch nicht festlegen, juristisch kann ich das nicht einschätzen.
Ich werde mich aber hüten dir eine Empfehlung zu geben, auch attestiere ich dir aus mangelnder Kompetenz nichts aber raten, das kann ich dir:
Vielleicht arbeitst du diese Geschichte mal anhand eines Therapeuten oder Psychologen auf, sofern das noch nicht gemacht worden ist. Zeigt doch auch deine Geschichte, dass da noch viel Redebedarf besteht.
07.02.2009, 13:34 #97
Grausamkeiten im seelischen Bereich wie willkürliche Unterstellungen, ungerechtfertigte Schuldzuweisungen, Isolation und Mobbing sind selbst heute noch extrem schwierig zu ahnden. Ist ja nichts sichtbar, was kaputt ist, sondern Interpretationssache, und wird vor allem stets weit von sich gewiesen. Dennoch find ich es wichtig, dass du es mal zusammengesammelt hast, denn daraus bist du auch in der Lage, andere zu unterstützen denen Ähnliches widerfahren sollte. PS. Ich empfehle dir den Film runterzuladen den Kinderklauinfo in dem Thread "Frühwarnsystem" eingestellt hat - "Meine Mörder".
10.02.2009, 15:14 #98
Ich hänge einen Scan des Artikels hier an. Den Artikeltext verlinken kann ich leider nicht; m.E. dosiert die WAZ sehr genau, welcher Artikel online verfügbar, somit verlinkbar und breit zu streuen ist. Dieser Artikel ist in der Online-WAZ nicht zu finden.
10.02.2009, 19:27 #99
brrhhh, wenn ich das lese: Forscher wollen untersuchen .....
die baulichen Voraussetzungen. Ich bin absolut sicher, dass die Kabause im Vinzenzheim Dortmund nicht mehr existent ist (Einzelzelle, Matratze auf dem Fußboden, Eimer in der Ecke, Glasbausteine rechts und links). Eingesperrt dort 3 Tage wegen Nachtwandelns bei trocken Wasser und Brot, ohne irgendeine Form der Ablenkung.
War Kind bis hierhin noch halbwegs intakt, wusste Kind nach der Kabause fürs Leben: "Ist alles mein Fehler."
Dieses Heim wurde von Nonnen geleitet. Mir fällt nicht eine einzige Nonne ein, die "barmherzig" war. Der Artikel über das Heim im Buch "Schläge im Namen des Herrn" entspricht völlig den damaligen Verhältnissen.
Noch heute (nach Aufenthalt dort für etwas länger als ein Jahr) überkommt mich die kalte Wut, wenn ich mitbekommen muss, dass damals "ja alles nicht so schlimm" gewesen sein soll.
Es war grauenhaft, abartig und das in einem von Nonnen geführten Heim.
18.02.2009, 13:43 #100
Wiedergutmachung für eine verlorene Kindheit
"Das werden harte Verhandlungen" - DIE WELT - WELT ONLINE
Bundestag: Ehemalige Heimkinder schildern Rundem Tisch ihr Martyrium - Vermischtes - FOCUS Online
Deutschland: Gerechtigkeit für ehemalige Heimkinder - Badische-Zeitung.de
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