Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=19.06.1952&Aktenzeichen=III%20ZR%20113%2F51
Timestamp: 2019-05-20 10:18:17
Document Index: 23128861

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 417', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 313', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 348', 'BGH', '§ 418', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 78', '§ 78', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 19.06.1952 - III ZR 113/51 - dejure.org
BGH, 19.06.1952 - III ZR 113/51
https://dejure.org/1952,109
BGH, 19.06.1952 - III ZR 113/51 (https://dejure.org/1952,109)
BGH, Entscheidung vom 19.06.1952 - III ZR 113/51 (https://dejure.org/1952,109)
BGH, Entscheidung vom 19. Juni 1952 - III ZR 113/51 (https://dejure.org/1952,109)
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Öffentliche Urkunde - Privaturkunde - Öffentliche Behörde - Amtsbefugnisse - Beschränkung der Amtstätigkeit - Privatrechtsgeschäfte
Abgrenzung von öffentlicher und Privaturkunde
BGHZ 6, 304
BGHZ 6, 306
NJW 1952, 1211
MDR 1952, 674
DB 1952, 779
JR 1952, 361
BGH, 07.04.2011 - V ZB 207/10
Bietvollmacht eines Sparkassenvorstands als öffentliche Urkunde
Eine öffentliche Behörde ist befugt, in eigenen Angelegenheiten, auch wenn diese privatrechtlicher Natur sind, Willenserklärungen in der Form einer öffentlichen Urkunde nach § 417 ZPO abzugeben (vgl. BGH, Urteil vom 19. Juni 1952 - III ZR 113/51, BGHZ 6, 304, 308 und Beschluss vom 20. Juli 1966 - IV ZB 60/66, BGHZ 45, 362, 366; BayObLGZ 1954, 322, 329; 1975, 227, 232; OLG Düsseldorf, MittRhNotK 1997, 436, 437).
BGH, 02.07.1985 - X ZR 77/84
Deutsche Bundesbahn als Gewerbebetrieb -Verjährung von Werklohnansprüchen gegen …
Derartige Betätigung hoheitlicher Gewalt schließt indessen nicht aus, daß die Bundesbahn sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf den Boden des bürgerlich-rechtlichen Verkehrs begibt (BGHZ 2, 37, 41; 6, 304, 309 f.).
So hat die Rechtsprechung das Verhältnis zwischen der früheren Reichsbahn und der Deutschen Bundesbahn einerseits und deren Benutzern andererseits stets als ein privatrechtliches angesehen (RGZ 161, 341, 344 ff.; 162, 364, 365; BGHZ 2, 37, 41; 6, 304, 309; 20, 102, 105; std. Rspr.).
BGH, 20.06.1966 - IV ZB 60/66
Form einer Einwilligungserklärung des Jugendamts
Der Bundesgerichtshof hat in der Entscheidung BGHZ 6, 304, 307 [BGH 19.06.1952 - III ZR 113/51] weiter ausgesprochen, daß auch rein privatrechtliche Urkunden, die von einer Öffentlichen Behörde im Rahmen ihrer bürgerlich-rechtlichen Amtsbefugnisse über die in ihren Amtsbereich fallenden Privatrechtsgeschäfte ausgestellt sind, öffentliche Urkunden sind.
BGH, 23.02.1956 - III ZR 324/54
Personenbeförderung der Bundespost
BGH, 24.03.1954 - II ZR 23/53
Vollmacht beim Verkauf eines GmbH-Anteils
Es können daher insbesondere auch die Erwägungen, die beim Grundstücksverkauf die Bevollmächtigung zum Selbstkontrahieren unter bestimmten Voraussetzungen dem Formzwang des § 313 BGB unterstellen (BGH NJW 1952, 1211), im Anwendungsbereich des § 15 GmbHG keine Berücksichtigung finden.
BGH, 11.06.1963 - 1 StR 463/62
Angabe des Inhabers im Sparbuch als Beurkundung einer "Tatsache" i.S.d. § 348 …
Denn die Ausstellung der öffentlichen Urkunde braucht nicht auf hoheitsrechtlichem Gebiet zu liegen (RGSt 61, 126, 129; 71, 101; BGHZ 6, 304).
BVerwG, 22.01.2004 - 9 B 3.04
Darstellung und Beurkundung eines gegenwärtigen planerischen Sachverhalts als …
Es ist nämlich höchstrichterlich geklärt, dass eine Urkunde, um nach § 418 Abs. 1 ZPO öffentlichen Glauben zu genießen, von der Behörde oder der Urkundsperson im Rahmen ihrer öffentlich-rechtlichen Amtsbefugnis aufgenommen worden sein muss (vgl. BGH, Urteil vom 19. Juni 1952 - III ZR 113/51 - BGHZ 6, 304 ).
BGH, 04.02.1955 - I ZR 105/53
BGH, 20.01.1954 - II ZR 155/52
Rechtsschein. Kreditwürdigkeit
Es liegt hier ähnlich wie bei der Verwendung eines Dienstsiegels für Bescheinigungen im Eisenbahnfrachtverkehr, für die der III. Zivilsenat (BGHZ 6, 304 ff) die Frage in gleichem Sinne entschieden hat.
Da die Bundesbahn nach allgemein anerkannter Meinung (vgl. RGZ 161, 341 [346-348]; 162, 364 [365]; 169, 376 [379]; BGHZ 2, 37 [41]; 6, 304 [309]) als Verkehrsunternehmen einen privatrechtlichen Geschäftsbetrieb führt, kann Bundesbahnbeamten bei Tätigkeiten, die unmittelbar mit den Verkehrsaufgaben der Bundesbahn, wie z.B. der Durchführung des Betriebs, der Abfertigung von Personen und Gütern, dem Unterhalten von Anlagen und Fahrzeugen und dem sich daraus ergebenden Verwaltungsdienst zusammenhängen, grundsätzlich nicht die Haftungsbeschränkung des § 78 Abs. 1 Satz 2 BBG zuteil werden (vgl. Plog-Wiedow, BBG, § 78 RdNr. 32).
BVerwG, 22.01.2004 - 9 B 5.04
Verletzung revisiblen Bundesrechts - Zurechnung der Tätigkeit eines Öffentlich …
OLG Düsseldorf, 08.06.1993 - 10 W 37/93
Keine Gebührenermäßigung für Deutsche Bundespost
BAG, 23.08.1963 - 1 AZR 423/62
Öffentlich-rechtliche Körperschaft - Erfüllung hoheitlicher Aufgaben - Gebiet des …
BGH, 04.11.1955 - I ZR 14/54
BGH, 19.04.1955 - I ZR 76/53
OLG Bamberg, 22.09.1982 - 2 WF 141/82
Anspruch auf Umschreibung eines Unterhaltstitels geschiedener Eheleute ; …
BGH, 28.03.1972 - VI ZR 203/70
Klage gegen die Bundesbahn auf Schadensersatz infolge eines Brandunglücks - …
BVerwG, 29.01.1970 - II C 101.65
Rückforderung von Versorgungsleistungen wegen Nichterfüllung der für diese vom …
BGH, 11.07.1963 - III ZR 227/61