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Timestamp: 2016-10-22 11:57:00
Document Index: 244616097

Matched Legal Cases: ['Art. 108', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 18', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16']

U 295/06 (01.02.2007)
U 295/06
Bundesrichter Kernen und nebenamtlicher Richter B�hler,
Z.________, 1957, Beschwerdef�hrerin,
Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, General-Guisan-Strasse 40,
8401 Winterthur, Beschwerdegegnerin,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 19. April 2006.
Z.________, geboren 1957, ist seit August 1996 in der Schulgemeinde X.________ teilzeitlich als Lehrerin f�r textiles Werken t�tig und bei den Winterthur Versicherungen (nachfolgend: Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 30. Januar 1998 erlitt sie bei einer Auffahrkollision ein Beschleunigungstrauma der Halswirbels�ule (HWS) ohne Kopfanprall (Zeugnis des Dr. med. L.________, FMH f�r Innere Medizin, vom 24. November 1999). In der Folge klagte sie �ber belastungsabh�ngige, vorwiegend in die linke Schulter und in den Hinterkopf ausstrahlende Nackenschmerzen.
Auf "Bagatell-Unfallmeldung" vom 30. Juni 1999 hin anerkannte die Winterthur ihre Leistungspflicht und kam f�r die Kosten der Heilbehandlung auf. Sie holte Berichte des Dr. med. L.________ (vom 24. November 1999, 3. Juni und 17. November 2000, 10. Mai und 25. Oktober 2001, 16. Juni 2002 und 17. Februar 2003) sowie des Facharztes U.________, FMH f�r Akupunktur-TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), R.________ (vom 25. Januar und 11. April 2000, 30. Mai 2001 und 20. Juni 2002), ein. Vom 2. bis 12. April 2001 war Z.________ in der Klinik H.________ in station�rer Behandlung (Austrittsbericht vom 28. April 2001). Die Winterthur veranlasste ein unfallanalytisches Gutachten vom 14. M�rz 2003 und eine Exploration im Zentrum f�r medizinische Begutachtung (ZMB) vom 2. Dezember 2003. Letztere unterbreitete sie ihrem beratenden Arzt Dr. med. I.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie und beratendender Traumatologe, zu Stellungnahmen vom 8. Januar und 2. Februar 2004.
Am 13. Mai 2004 verf�gte die Winterthur, mangels unfallbedingter Arbeitsunf�higkeit sei der Rentenanspruch zu verneinen. Ebenfalls fehle es an einem unfallbedingten Integrit�tsschaden. Die Heilbehandlungskosten �bernehme sie bis l�ngstens 31. Juli 2004. Mit Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2004 best�tigte die Winterthur ihre Verf�gung, nachdem das ZMB am 7. September 2004 weitere Fragen beantwortet und der die Winterthur beratende Dr. med. A.________ am 14. September 2004 Stellung genommen hatte.
Die hiegegen erhobene Beschwerde der Z.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau am 19. April 2006 ab.
Z.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und die Aufhebung des angefochtenen Entscheides, die Zusprechung einer Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 50 % ab 1. M�rz 2003 sowie einer Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 33 %, eventuell die R�ckweisung der Angelegenheit an die Winterthur zur weiteren Abkl�rung, beantragen.
Vorinstanz und Winterthur schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
3.1 Nach Art. 108 Abs. 2 OG hat die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter anderem die Begehren und deren Begr�ndung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. Diese Bestimmung soll dem Gericht hinreichende Klarheit dar�ber verschaffen, worum es beim Rechtsstreit geht. Nach der Praxis gen�gt es, wenn dies der Verwaltungsgerichtsbeschwerde insgesamt entnommen werden kann. Insbesondere muss zumindest aus der Beschwerdebegr�ndung ersichtlich sein, was die Beschwerde f�hrende Person verlangt und auf welche Tatsachen sie sich beruft. Die Begr�ndung braucht nicht zuzutreffen, aber sie muss sachbezogen sein. Der blosse Hinweis auf fr�here Rechtsschriften oder auf den angefochtenen Entscheid gen�gt nicht. Fehlt der Antrag oder die Begr�ndung �berhaupt und lassen sie sich auch nicht der Beschwerdeschrift entnehmen, so liegt keine rechtsgen�gliche Beschwerde vor, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann (BGE 123 V 336 Erw. 1a mit Hinweisen; vgl. BGE 130 I 320 Erw. 1.3.1).
3.2 Die Versicherte begr�ndet ihren Antrag auf Zusprechung einer Integrit�tsentsch�digung nicht. Sie setzt sich auch in keiner Weise mit den entsprechenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid auseinander. Eine sachbez�gliche Begr�ndung im dargelegten Sinn fehlt somit, weshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in diesem Punkt nicht eingetreten werden kann.
Streitig und zu pr�fen ist der Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente.
4.1 Vorinstanz und IV-Stelle legen folgende Rechtsgrundlagen zutreffend dar: Zur Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG), zur Invalidit�t im Allgemeinen (Art. 8 Abs. 1 ATSG) und im Bereich der Unfallversicherung im Besonderen (Art. 18 Abs. 1 UVG), zur Invalidit�tsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG), zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a) sowie zum nat�rlichen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweis) und - sinngem�ss - auch zum ad�quaten (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweis) Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem gesundheitlichen Schaden. Darauf wird verwiesen.
4.2 Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) hat am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs und dessen Bedeutung als eine Voraussetzung f�r die Leistungspflicht nach UVG nichts ge�ndert (Urteil E. vom 28. Juli 2005 [U 74/05]; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, S. 64 f. Rz 20 zu Art. 4).
Die Vorinstanz erwog, gest�tzt auf das Gutachten des ZMB, dem voller Beweiswert zukomme und auf welches abzustellen sei, habe die Winterthur einen Rentenanspruch der Versicherten zu Recht verneint. Zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden m�ge ein nat�rlicher Kausalzusammenhang bestehen, indessen fehle es an der Ad�quanz. Der Unfall sei im mittleren Bereich an der Grenze zu den leichten F�llen anzusiedeln. Von den unfallbedingten Kriterien sei keines erf�llt.
Die Versicherte bringt vor, der Hausarzt habe HWS-typische Beschwerden innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach dem Unfall best�tigt. Auf das ZMB-Gutachten k�nne nicht abgestellt werden. Zum einen seien nicht alle unterzeichnenden �rzte an den Untersuchungen auch tats�chlich beteiligt gewesen. Zum anderen beantworteten die Gutachter die entscheidende Frage, inwieweit sie bei einer vollzeitlichen Erwerbst�tigkeit eingeschr�nkt sei, nicht bzw. gingen erst in einem sp�teren Schreiben vom 7. September 2004 darauf ein. Schliesslich setze die angestammte T�tigkeit als Handarbeitslehrerin eine hohe Stresstoleranz und volle Konzentrationsf�higkeit voraus, was bei der Ad�quanzbeurteilung ber�cksichtigt werden m�sse. Die persistierenden Beschwerden seien ad�quat kausal auf den Unfall zur�ckzuf�hren.
6.1 Verschlimmert der Unfall einen krankhaften Vorzustand oder l�sst er ihn �berhaupt erst manifest werden, entf�llt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die nat�rliche (und ad�quate) Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn dieser also nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsm�ssigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegr�ndende nat�rliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse M�glichkeit nunmehr g�nzlich fehlender urs�chlicher Auswirkungen des Unfalles gen�gt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegr�ndender nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2 mit Hinweis auf 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b).
Das Dahinfallen unfallbedingter Ursachen eines Gesundheitsschadens kann sich im Falle �tiologisch unspezifischer Beschwerden, beispielsweise eines Cervicalsyndroms, und einer Ursachenkonkurrenz unter Umst�nden aus der Dominanz unfallfremder Gr�nde in Verbindung mit der fraglichen Eignung des Unfallereignisses, dauernde Sch�digungen zu erzeugen, ergeben. Auch wenn eine unfalltechnische oder biomechanische Analyse keine hinreichende Grundlage f�r die Beurteilung der nat�rlichen Kausalit�t bildet, ist die Schwere des Aufpralles f�r die Kl�rung der nat�rlichen Kausalit�t nicht bedeutungslos (Urteil B. vom 16. Juni 2005, U 264/05, Erw. 3.3 und 3.5, auszugsweise publiziert in HAVE 2005 S. 351).
6.2.1 Aus den Akten ergibt sich, dass die Versicherte vor der Geburt ihrer Kinder (geboren 1981 und 1984) an (pr�- bzw. perimenstruellen) Migr�nekopfschmerzen gelitten hatte. Da sie vor dem Unfall w�hrend Jahren beschwerdefrei war und sich die Kopfschmerzen erst nach der Auffahrkollision vom 30. Januar 1998 erneut manifestierten, liegt der Schluss nahe, es handle sich um eine unfallbedingte Reaktivierung bei anlagebedingter Pr�disposition (vgl. Stellungnahme des Dr. med. A.________ vom 14. September 2004). F�r eine allf�llige Leistungspflicht der Unfallversicherung ist entscheidend, ob die gesundheitliche Ver�nderung auch nachhaltig war, das heisst einer sogenannten richtunggebenden Verschlechterung des Vorzustandes gleichkommt, welche �ber den Zeitpunkt der strittigen Leistungseinstellung hinaus Wirkung entfaltete.
6.2.2 Die erhobenen Befunde (muskul�re Verspannungen im Nackenbereich, welche m�glicherweise mit den migr�neartigen Kopfschmerzen in Zusammenhang stehen; Aufmerksamkeitsst�rungen) sind hinsichtlich ihrer m�glichen Entstehungsgr�nde unspezifisch. Namentlich muskul�re Verspannungen treten in der Bev�lkerung h�ufig auf und sind oft nicht unfallbedingt (vgl. Urteil B. vom 16. Juni 2005, U 264/04, Erw. 3.3 mit Hinweisen, auszugsweise publiziert in HAVE 2005 S. 351). Die Auffahrkollision vom 30. Januar 1998 ist - wie nachfolgend gezeigt wird (Erw. 7.2) und wie die Vorinstanz zutreffend erwog - im mittelschweren Bereich an der Grenze zu den leichten Unf�llen einzuordnen. Auch wenn die Ausf�hrungen der Gutachter am ZMB zum nat�rlichen Kausalzusammenhang nicht ganz schl�ssig sind, ist zumindest fraglich, ob die im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 8. Oktober 2004 (und damit mehr als 6 � Jahre nach dem Unfall) weiterhin geltend gemachten Beschwerden (nat�rlich) kausal auf die Kollision vom 30. Januar 1998 zur�ckzuf�hren sind. Wie es sich damit verh�lt, braucht indessen nicht abschliessend gekl�rt zu werden, da es - selbst wenn der nat�rliche Kausalzusammenhang aufgrund zus�tzlicher Abkl�rungen zu bejahen w�re - an der Ad�quanz fehlt (Erw. 7.5 hienach).
7.1 Bei der Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhanges von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den ist wie folgt zu differenzieren: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule, eine dem Schleudertrauma �quivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen indessen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b festgelegten Kriterien (BGE 123 V 99 Erw. 2a).
7.2 Die Bejahung der Ad�quanz im Einzelfall setzt voraus, dass dem Unfall f�r die Entstehung der Arbeits- bzw. Erwerbsf�higkeit eine massgebende Bedeutung zukommt, was zutrifft, wenn er objektiv eine gewissen Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht f�llt (BGE 117 V 366 Erw. 6a mit Hinweis auf BGE 115 V 141 Erw. 7). F�r die Qualifikation eines Unfalles als schwer, mittelschwer oder leicht ist vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen (BGE 117 V 366 Erw. 6a). Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug werden regelm�ssig in die Kategorie der mittelschweren Ereignisse im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen eingereiht (vgl. die in SZS 2001 S. 432 ff. erw�hnten Urteile A. vom 29. Dezember 1998, U 100/97, und V. vom 30. Juni 1997, U 231/96; ferner Urteile M. vom 12. Juli 2002, U 34/02, Erw. 4a sowie T. vom 6. Februar 2002, U 61/00, Erw. 3a, je mit diversen Hinweisen). Hievon abzuweichen besteht vorliegend auch unter Ber�cksichtigung des unfallanalytischen Gutachtens vom 14. M�rz 2003 keine Veranlassung. Insbesondere rechtfertigt der Umstand, dass der Personenwagen der Beschwerdef�hrerin durch den Aufprall in das vor ihr stehende Fahrzeug geschoben wurde, bei objektiver Betrachtungsweise und unter Ber�cksichtigung der gesamten Verh�ltnisse keine andere Beurteilung (vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236).
7.3 Damit der ad�quate Kausalzusammenhang bejaht werden k�nnte, m�ssten die objektiven Ad�quanzkriterien somit in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sein. Dabei f�llt entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht ins Gewicht, welche Anforderungen die angestammte T�tigkeit an die Beschwerdef�hrerin stellt; allein massgeblich ist die nach allgemeiner Lebenserfahrung und gew�hnlichem Lauf der Dinge zu beurteilende objektive Eignung des Unfallgeschehens, einen Gesundheitsschaden der eingetretenen Art zu bewirken (BGE 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen).
7.4 Das kantonale Gericht hat lediglich das Ad�quanzkriterium der (subjektiv empfundenen) Dauerbeschwerden als erf�llt erachtet. Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, zus�tzlich seien auch die Kriterien der besonderen Art und Schwere der Verletzung, der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung sowie des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit zu bejahen.
7.4.1 Die Diagnose eines Schleudertraumas oder einer schleudertrauma�hnlichen Verletzung der HWS vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung f�r sich allein nicht zu begr�nden. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (Urteil Z. vom 12. September 2006, U 422/05, Erw. 5.2 mit Hinweisen). Diese k�nnen beispielsweise in einer beim Unfall eingenommenen besonderen K�rperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 361 Erw. 4.3 mit Hinweisen). Solche Umst�nde sind hier nicht gegeben. Es liegt auch keine besondere Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden vor.
7.4.2 Die Beschwerdef�hrerin suchte - haupts�chlich weil ihr ebenfalls in den Unfall verwickelter Sohn �ber Halsschmerzen klagte - am Unfalltag Hausarzt Dr. med. L.________ auf, der eine radiologische Abkl�rung von Mutter und Sohn veranlasste. In der Folge verordnete Dr. med. L.________ eine Schmerz- und "gelegentliche" Physiotherapie. Im Juni 1998 begab sich die Beschwerdef�hrerin sowohl wegen Unfallfolgen als auch wegen Krankheit zu Facharzt U.________ in eine Akupunkturbehandlung. Eine zielgerichtete, rehabilitative �rztliche Behandlung der Nacken-, Schulter- und Kopfbeschwerden wurde - erfolglos - einzig w�hrend des Aufenthaltes der Beschwerdef�hrerin in der Klinik H.________ vom 2. bis 12. April 2001 appliziert. Bei dieser Sachlage ist das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung nicht erf�llt (RKUV 2005 Nr. U 236 S. 239 Erw. 5.2.4 mit Hinweisen).
7.4.3 Das Vollpensum einer Lehrerin f�r textiles Werken umfasst im Kanton Y.________ 30 Lektionen pro Woche. Die Beschwerdef�hrerin hat im Jahr vor dem Unfall acht Lektionen, nach dem Unfall im Jahre 1998 8,5 Lektionen, in den Jahren 1999 und 2000 9 Lektionen, in den Jahren 2001 und 2002 10 Lektionen und ab 1. August 2002 wieder 8 Lektionen w�chentlich unterrichtet. �rztlicherseits wurde ihr nach dem Unfall vom 30. Januar 1998 nie eine Arbeitsunf�higkeit f�r ihre (teilzeitliche) berufliche T�tigkeit als Handarbeitslehrerin bescheinigt. Im Gegenteil hat sie nach dem Unfall vom 30. Januar 1998 bis Mitte 2002 ihr Teilpensum im Vergleich zu vorher noch leicht erh�ht. Von einer unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit kann daher nicht die Rede sein; schon gar nicht von einer diesbez�glich langen Dauer. Soweit sich die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang auf die f�r Teilzeitbesch�ftigte massgebende Invalidit�tsbemessungsmethode beruft, wonach auf die von ihnen auf der Basis eines Vollzeitpensums erzielbaren hypothetischen Vergleichseinkommen abzustellen ist (BGE 119 V 481 f. Erw. 2b), vermengt sie in unzul�ssiger Weise die nach einem Unfall effektiv gegebene Arbeitsunf�higkeit mit dem f�r die Ermittlung des Invalidit�tsgrades massgebenden Validen- und Invalideneinkommen (Art. 16 ATSG). Damit hat das Ad�quanzkriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit nichts zu tun.
7.5 Zusammenfassend ist somit keines der von der Beschwerdef�hrerin behaupteten zus�tzlichen Ad�quanzkriterien erf�llt. Das kantonale Gericht und die Winterthur haben daher den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 30. Januar 1998 und den von der Beschwerdef�hrerin auch im Zeitpunkt des Einspracheentscheides weiterhin geklagten gesundheitlichen Beschwerden zu Recht verneint.
Nach dem Gesagten sind die im Gutachten des ZMB vom 2. Dezember 2003 enthaltenen Ausf�hrungen zur Arbeitsf�higkeit nicht von entscheidender Bedeutung, weshalb dahingestellt bleiben kann, ob die gegen das Gutachten erhobenen Einwendungen der Versicherten begr�ndet sind.