Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:61880-2015:TEXT:DE:HTML&src=0
Timestamp: 2018-12-19 14:13:40
Document Index: 234052234

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 114', '§ 101', '§ 107', '§ 107', '§ 101']

Bauleistung - 61880-2015 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 61880-2015
20/02/2015 S36 - - Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
2015/S 036-061880
Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, PA 2.1, Los 1, Streckenabschnitt Neckartal.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 73240 Landkreis Esslingen, Wendlingen am Neckar und Oberboihingen.
Erstellung von 2 Eisenbahnüberführungen und Umbau der Bestandsstrecke 4600 zwischen Wendlingen am Neckar und Oberboihingen.
Erstellung von 2 Eisenbahnüberführungen mit Spannweiten von 135 m bzw. von 59 m, Eisenbahndamm mit 33 000 m³, mehrere Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1,1 km, Anpassung der Oberleitung Re 200 und Speiseleitungen auf einer Länge von ca. 3,5 km, Anpassung des Bahnkörpers (PSS/ Schotteroberbau) der Bestandsstrecke 4 600 auf einer Länge von 1,2 km, Ausbau von 4 Weichen, Einbau von 8 Weichen.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Ausschreibung beinhaltet Leistungen, für die ein Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG besteht.
Die Bekanntgabe der Einrichtung und Anwendung des Präqualifikationsverfahrens mit „Aufruf zum Prüfsystem Sektoren“ erfolgte im Amtsblatt der EU 2012/S148-247793 vom 3.8.2012.
Geforderte Präqualifikation:
— Verzeichnis A (Bauen unter Eisenbahnbetrieb) Leistungen in der Kategorie: Oberbau: I-S = S-Bahnverkehr 50-120 km/h,
— Verzeichnis A (Bauen unter Eisenbahnbetrieb) Leistungen in der Kategorie: Oberleitungsanlagen 15 KV.
— Als Anlage 5 – Erklärung, dass er nicht durch die DB AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist.
Darüber hinaus hat er zu erklären, dass ihm bekannt ist, dass die eventuelle Unrichtigkeit dieser Erklärung zum Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrages wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen kann.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z.B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.):
— Als Anlage 7: Erklärungen/Nachweise über den jährlichen Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in den Bereichen:
a) Brückenbau über 10 000 000,
b) Oberbau über 7 000 000,
c) Oberleitungsanlagen über 7 000 000
der Bewerberunternehmen.(nicht deren Holding) Die Umsätze sind jeweils getrennt für die Geschäftsjahre anzugeben.
• fest eingestellten Bauleiter,
• fest eingestellten Poliere.
— Als Anlage 9: Referenzen von europäischen Verkehrsinfrastrukturprojekten darunter:
a) 3 Brücken (Straßen- oder Eisenbahnüberführungen) mit einer Spannweite von mehr als 100 m (Fertigstellung oder Baubeginn nicht vor 2007),
b) 3 Infrastrukturprojekte im Gewerk Oberbau mit Umbaulänge von mehr als 1 500 m in Geschäftsjahren 2010 bis 2014,
c) 3 Infrastrukturprojekte im Gewerk Oberleitung mit Umbaulänge von mehr als 3 000 m in Geschäftsjahren 2010 bis 2014.
Darstellung je Maßnahme tabellarisch mit Angabe der
b) Auftraggeber und Ansprechpartner mit Telefonnummer,
c) des Ausführungszeitraums,
d) der Vergabesumme,
e) die Leistung und der Leistungsumfang der vom eigenen Unternehmen erbrachten Leistung,
f) Angabe des Projektanteiles, das von der bewerbenden Gesellschaft ausgeführt wurde (ohne Anteil von anderen Gesellschaften die mit dem selben Firmennamen auftreten, aber nicht Teil der Bietergemeinschaft für die hier ausgeschriebene Baumaßnahme sind).
Es sind mindestens je Gewerk 3 Referenzen abzugeben, bei Abgabe von mehr als 3 Referenzen pro Gewerk werden nur jeweils die ersten 3 Referenzen in die Wertung aufgenommen.
15TEI14567
27.3.2015 - 13:00
— Als Anlage 10 – Erklärung, ob und in wieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG/verwandtschaftlich) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied.
— Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s):
1. ILF Beratende Ingenieure ZT, GmbH, Rum bei Innsbruck;
2. Leonhardt, Andrä und Partner VBI AG, Stuttgart;
3. OBERMEYER Planen + Beraten GmbH, München, Stuttgart;
4. SIGNON Deutschland GmbH (ehemals: Elbas Elektrische Bahnsysteme Ingenieur GmbH), Dresden.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise: Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Alle unter III.1.4), III.2.1) bis III.2.3) und VI.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Es werden keine Formulare zur Verfügung gestellt.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Desweiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.