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Timestamp: 2016-10-23 03:20:54
Document Index: 20520951

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 146', 'BGE', 'Art. 146', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 103']

6B_120/2013 (10.10.2013)
6B_120/2013 � � Urteil vom 10. Oktober 2013
vertreten durch F�rsprecher Markus L�thi,
Betrug, Urkundenf�lschung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, 2. Strafkammer, vom 25. Mai 2012.
�X.________ schloss am Abend des 8. September 2009 in B.________ mit der A.________ GmbH, vertreten durch C.________, einen Kaufvertrag �ber ein Fahrzeug MG A Roadster, Jahrgang 1956, zum Preis von CHF 35'000.--. Er �bernahm den Wagen mit den Kontrollschildern von C.________ und erkl�rte, er werde den Kaufpreis am folgenden Tag zusammen mit den Schildern in bar �berbringen. In der Folge f�hrte er das Fahrzeug zu Y.________ (Parallelverfahren 6B_347/2012). Tags darauf wurde es auf deren Namen eingel�st. Eine Pr�fung des Fahrzeugs durch den TCS vom 10. September ergab, dass es im aktuellen Zustand nicht fahrt�chtig war und Reparaturen notwendig waren.
�X.________ hatte C.________ vor dem Vertragsschluss mehrmals aufgesucht. Bei einzelnen dieser Treffen wurde er von Y.________ begleitet. X.________ wird vorgeworfen, er habe bei diesen Zusammenk�nften C.________ gegen�ber falsche Angaben �ber seine beruflichen und finanziellen Verh�ltnisse gemacht und so die �bergabe des Fahrzeugs ohne vorg�ngige Bezahlung des Kaufpreises erwirkt. Zudem habe er jenem nach Vertragsschluss wahrheitswidrig zugesichert, er werde am n�chsten Tag bezahlen, und verheimlicht, dass er das Fahrzeug im Auftrag von Y.________ erworben hatte. In der Folge habe er C.________ anl�sslich verschiedener Telefonate hingehalten und ihm schliesslich per E-Mail vom 19. September 2009 mitgeteilt, das Fahrzeug sei nicht fahrt�chtig gewesen, weshalb er es bereits weiterverkauft habe. Ausserdem habe er unter Hinweis auf eine im schriftlichen Kaufvertrag enthaltene Klausel behauptet, er habe den Kaufpreis von CHF 35'000.-- f�r den MG A Roadster sowie eine Anzahlung von CHF 15'300.-- f�r weitere Gegenst�nde bereits bei Vertragsschluss vom 8. September 2009 entrichtet. Den Restbetrag werde er begleichen, wenn er die �brige Ware erhalten habe. In Wirklichkeit habe X.________ weder den vollen Kaufpreis f�r den Oldtimer bezahlt noch eine Anzahlung in der H�he von zwei Drittel f�r die weiteren Gegenst�nde geleistet.
�X.________ wird weiter vorgeworfen, er habe, um den Strafverfolgungsbeh�rden seine finanzielle Leistungsf�higkeit zu belegen, am 29. September 2009 gemeinsam mit Y.________ eine auf den 8. September 2009 r�ckdatierte Quittung angefertigt, nach welcher diese ihm f�r den Kauf des MG A Roadster CHF 35'000.-- und f�r den Kauf der �brigen Gegenst�nde weitere CHF 15'300.-- �bergeben habe. In Wirklichkeit habe ihm Y.________ indes kein Geld ausgeh�ndigt.
�Das Regionalgericht Bern Mittelland erkl�rte X.________ mit Urteil vom 26. August 2011 des Betruges schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu CHF 60.--. Von der Anklage der Urkundenf�lschung sprach es ihn frei. Die Zivilklage verwies es auf den Zivilweg. Ferner verf�gte es, die Beschlagnahme �ber das sichergestellte Fahrzeug MG A Roadster werde ab Rechtskraft des Urteils aufgehoben und die beiden beschlagnahmten Laptops an X.________ und Y.________ herausgegeben.
�Gegen diesen Entscheid erhoben X.________, die Staatsanwaltschaft und die A.________ GmbH Berufung. Das Obergericht des Kantons Bern erkl�rte X.________ mit Urteil vom 25. Mai 2012 des Betruges und der Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 11 Monaten unbedingt.
�X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht. Er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben, und er sei von der Anklage des Betruges und der Urkundenf�lschung freizusprechen. Ferner ersucht er um Erteilung der aufschiebenden Wirkung f�r seine Beschwerde.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich zun�chst gegen die Feststellung des Sachverhalts. Der von ihm und dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 unterzeichnete Kaufvertrag vom 8. September 2009 (Untersuchungsakten pag. 170/91) betreffe den Kauf eines MG A, 1956 t�rkis ab Platz inkl. Zubeh�r, einer Colabar inkl. 2 Drehhocker, eines Men Scooters inkl. Ring und eines Pontiacsofas occ. 1958 zum Preis von CHF 58'000.--. Nach dem schriftlichen Vertrag sei der K�ufer verpflichtet, bei Abschluss des Vertrages eine � conto-Zahlung von zwei Dritteln des Kaufpreises zu leisten. Die Restzahlung habe vor resp. bar bei Abholung oder Lieferung der Ware zu erfolgen. Unter der Rubrik "Liefertermin" sei festgehalten: "MG A mitgenommen 8.9.09". Der Beschwerdef�hrer macht geltend, aus diesem Vertrag ergebe sich, dass er den Kaufpreis von CHF 35'000.-- beglichen sowie zwei Drittel des Kaufpreises f�r die �brigen Gegenst�nde in bar anbezahlt habe, da ihm der MG A Roadster nach Unterzeichnung des Vertrages �bergeben worden sei. Mit seiner Unterschrift habe der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 die �bergabe des Betrages von CHF 50'300.-- rechtsgen�glich quittiert (Beschwerde S. 5 ff.).
1.2.�Die Vorinstanz st�tzt sich f�r den Schuldspruch des Beschwerdef�hrers wegen Betruges im Wesentlichen auf die Aussagen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2. Der Kaufvertrag liefere f�r sich allein keinen Beweis f�r die Geld�bergabe. Der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 habe in der Untersuchung erkl�rt, er handhabe die Klausel, nach welcher bei Abschluss des Vertrages zwei Drittel des Kaufpreises zu bezahlen seien, nicht so streng. Es k�me immer wieder vor, dass er den Kaufvertrag unterschreibe, obwohl er kein Geld erhalten habe. In diesen F�llen werde den K�ufern jeweils ein Einzahlungsschein mitgegeben. Es sei auch schon vorgekommen, dass ein Kunde die Ware ohne Anzahlung mitgenommen habe. Der Beschwerdef�hrer habe zudem bei der Abholung des MG A Roadster sein eigenes Auto zur�ckgelassen. Dar�ber hinaus habe ihm dieser auch versichert, er k�nne sich auf ihn verlassen, er sei ein Ehrenmann (vgl. angefochtenes Urteil S. 19 f.). Die Vorinstanz erachtet diese Aussagen als glaubhaft. Sie erg�ben ein stimmiges, einheitliches Ganzes. Demgegen�ber erwiesen sich die Erkl�rungen des Beschwerdef�hrers teilweise als falsch, in anderen Punkten als unglaubw�rdig.
�Die Vorinstanz nimmt ferner in Bezug auf die vom Beschwerdef�hrer und Y.________ unterzeichnete und zum Nachweis der finanziellen Leistungsf�higkeit der Polizei �bergebene "Quittung f�r Zahlung/Auftrag MGA, Colabar, Mercedes Scooter, Pontiacsofa" vom 8. September 2009 an, das Dokument sei erst nachtr�glich erstellt worden und habe lediglich dazu gedient, die behauptete Zahlung an C.________ plausibel zu machen (vgl. nachfolgend E. 3).
�Insgesamt gelangt die Vorinstanz zum Schluss, es spreche nichts daf�r, dass ein schlitzohriger Verk�ufer unberechtigterweise versucht habe, eine doppelte Bezahlung zu erwirken und einen Unschuldigen aufgrund seiner Vergangenheit zu erpressen (angefochtenes Urteil S. 26 ff.).
1.3.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ist in der Begr�ndung der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (vgl. dazu Art. 95 ff. BGG). Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1).
�Die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz kann gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Die R�ge der willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 II 489 E. 2.8; 133 IV 286 E. 1.4; je mit Hinweisen).
�Den kantonalen Instanzen steht bei der Beweisw�rdigung ein weiter Spielraum des Ermessens zu. Willk�r gem�ss Art. 9 BV liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren Beweisw�rdigung beruht, d.h. wenn die Beh�rde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen, oder wenn jene erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst. Dabei gen�gt es nicht, wenn sich der angefochtene Entscheid lediglich in der Begr�ndung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7; je mit Hinweisen).
1.4.�Was der Beschwerdef�hrer gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz vorbringt, ersch�pft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt. Der Beschwerdef�hrer h�tte klar und substantiiert darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, und dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen. Er kann sich nicht damit begn�gen, den bestrittenen Feststellungen eigene tats�chliche Behauptungen gegen�berzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, noch einmal alle Einwendungen vorzubringen, die er im kantonalen Verfahren erhoben hat. Es mag zutreffen, dass eine W�rdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdef�hrer als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden k�nnte oder gar vorzuziehen w�re, doch gen�gt dies nicht, um Willk�r zu bejahen. Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt den Anforderungen an die Beschwerdebegr�ndung gen�gt (BGE 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7; 137 I 1 E. 2.4).
�Dies gilt insbesondere, soweit der Beschwerdef�hrer sich darauf beruft, aus dem Umstand, dass er den MG A Roadster nach Unterzeichnung des Kaufvertrages habe mitnehmen k�nnen, ergebe sich, dass er den Kaufpreis bar bezahlt habe. Es mag zutreffen, dass die Formulierung des Vertragstextes und die Unterzeichnung des Vertrages durch beide Parteien einen solchen Schluss zulassen. Indes l�sst sich dies, wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, nicht direkt aus dem Vertrag ableiten. Die Vorinstanz st�tzt sich denn auch in erster Linie auf die Aussagen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2. Damit setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht hinreichend auseinander. Er beschr�nkt sich vielmehr auf die Behauptung, die Erkl�rungen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2 seien nicht glaubhaft (vgl. Beschwerde S. 6 f. Ziff. 4 und 5). Dass die Vorinstanz in Willk�r verfallen soll, indem sie auf dessen Aussagen abstellt, legt der Beschwerdef�hrer nicht rechtsgen�gend dar und ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich eventualiter gegen die rechtliche W�rdigung des Sachverhalts als Betrug. Er sei erstmals am 18. August 2009 in Begleitung von Y.________ mit dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 in Kontakt getreten und anl�sslich dreier weiterer Termine mit diesem zusammengetroffen. Der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 sei ein Gesch�ftsmann mit langj�hriger beruflicher Erfahrung. Er h�tte im Hinblick auf k�nftige gesch�ftliche Beziehungen seine Angaben vor dem Vertragsschluss ohne weiteres auf ihre Richtigkeit �berpr�fen k�nnen. Eine Erkundigung in der einschl�gigen Gesch�ftsszene und beim Betreibungsamt h�tten ergeben, dass die Angaben nicht stimmen konnten. Indem der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 die ihm zumutbaren Abkl�rungen unterlassen habe, habe er die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Zudem handle es sich bei der falschen Angabe, er habe seine Firma an Google verkauft, um gute finanzielle Verh�ltnisse vorzut�uschen, nicht um ein raffiniertes L�gengeb�ude. Auch allf�llige falsche Angaben �ber seine Branchenkenntnis oder seine finanziellen Verh�ltnisse seien blosse einfache L�gen. Die Vorinstanz habe daher Arglist zu Unrecht bejaht (Beschwerde S. 8 f.).
2.2.�Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 Leistungsf�higkeit und Erf�llungswillen vorget�uscht und damit den Irrtum und die unmittelbare Verm�gensdisposition bewirkt. Es k�nne zwar nicht von einer eigentlichen Inszenierung gesprochen werden, doch habe der Beschwerdef�hrer nach einem raffinierten Plan gehandelt. Es sei nie von einem Kreditkauf die Rede gewesen, so dass sich Abkl�rungen hinsichtlich der Bonit�t f�r den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 nicht aufgedr�ngt h�tten. Zudem habe der Beschwerdef�hrer jenen mehrmals aufgesucht und sei als fachkundiger und solventer Kaufinteressent aufgetreten. Eine Abkehr vom urspr�nglich beabsichtigten Zug-um-Zug Gesch�ft sei sehr kurzfristig und auf Betreiben des Beschwerdef�hrers erfolgt. Den fehlenden Erf�llungswillen habe der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 unter den gegebenen Umst�nden nicht erkennen k�nnen und eine �berpr�fung der Erf�llungsf�higkeit sei nicht mehr m�glich gewesen (angefochtenes Urteil S. 37 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 36 ff.).
2.3.�Gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betruges u.a. schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt. Der Tatbestand erfordert eine arglistige T�uschung. Arglist ist gegeben, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Dar�ber hinaus wird Arglist bejaht bei einfachen falschen Angaben, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, und wenn der T�ter das Opfer von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder er nach den Umst�nden voraussieht, dass dieses die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde (BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 81 f.; 128 IV 18 E. 3a; je mit Hinweisen).
2.4.�Der Beschwerdef�hrer hat den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 durch sein Verhalten dazu bestimmt, ihm den MG A Roadster ohne vorg�ngige Bezahlung zu �bergeben. Diesen hat er anschliessend auf Y.________ zu Eigentum �bertragen. Die Vorinstanz begr�ndet das Merkmal der Arglist vornehmlich mit der T�uschung des Beschwerdef�hrers �ber seinen Erf�llungswillen und seine Erf�llungsf�higkeit. Damit setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Ob bei dieser Sachlage auf die Beschwerde in diesem Punkt �berhaupt eingetreten werden kann, muss indes nicht gepr�ft werden, da sie sich in jedem Fall als unbegr�ndet erweist. Nach der Rechtsprechung ist die Vorspiegelung des Leistungswillens grunds�tzlich arglistig im Sinne von Art. 146 StGB, weil sie eine innere Tatsache betrifft, die vom Vertragspartner ihrem Wesen nach nicht direkt �berpr�ft werden kann. Arglist scheidet nur aus, soweit die Behauptung des Erf�llungswillens mittels Nachforschungen �ber die Erf�llungsf�higkeit �berpr�fbar ist und sich aus der m�glichen und zumutbaren Pr�fung ergeben h�tte, dass der andere zur Erf�llung nicht f�hig ist (BGE 118 IV 359 E. 2 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall bestand f�r den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 solange kein Anlass f�r Abkl�rungen �ber die wirtschaftliche Leistungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers, als kein Kreditkauf beabsichtigt war. Nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ist ein solcher kurzfristig sp�tabends vereinbart worden, so dass zu jenem Zeitpunkt Erkundigungen nicht mehr m�glich waren. Ausserdem hat der Beschwerdef�hrer durch sein Auftreten als erfolgreicher Gesch�ftsmann, der schon bei verschiedenen Gesch�ftspartnern der Beschwerdegegnerin 2 Waren gekauft habe, bei deren Vertreter allf�llige Bedenken zerstreut und ihn dazu bewogen, von Erkundigungen abzusehen. Dass die Vorinstanz die Arglist bejaht, verletzt daher kein Bundesrecht.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet schliesslich den Schuldspruch wegen Urkundenf�lschung. Die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass die fachm�nnische Auswertung der beschlagnahmten Computer zumindest ein starkes Indiz f�r die Verwirklichung des Sachverhalts liefern w�rden. Die Mitangeklagte Y.________ habe an der zweitinstanzlichen Hauptverhandlung ihre Verm�gensverh�ltnisse dargelegt. Daraus ergebe sich, dass sie tats�chlich �ber einen Betrag von CHF 50'300.-- verf�gt habe. Er selbst habe den Erhalt des Betrages in der Quittung best�tigt und das Geld am 8. September 2009 dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 �bergeben. Die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, dass im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Quittung weder die Kaufgegenst�nde noch der tats�chliche Kaufpreis bekannt gewesen seien. Bereits bei der dritten Zusammenkunft mit dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 sei vereinbart worden, welche Gegenst�nde zu welchem Preis gekauft w�rden. Beim letzten Treffen sei es lediglich um die Abholung des Autos und die Bezahlung des Kaufpreises bzw. die Anzahlung gegangen. Die Pr�fung der Fahrzeugs durch den TCS habe seiner Absicherung gedient. Sie sei mit dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 besprochen worden und stelle kein Indiz daf�r dar, dass die Quittung gef�lscht sei (Beschwerde S. 10 ff.).
3.2.�Die kantonalen Instanzen st�tzen sich auf die Auswertung zweier bei einer Hausdurchsuchung im Domizil von Y.________ beschlagnahmten Notebooks. Bei deren Spiegelung sei ein Dokument gefunden worden, welches teilweise den Inhalt der als Beweismittel eingereichten Quittung vom 8. September 2009 wiedergegeben habe. Dabei habe es sich um das Dokument "AutoRecovery save of MGA.doc" gehandelt, eine Sicherungskopie des im Original auf den Computern nicht mehr vorhandenen Dokuments "MAG.doc" (angefochtenes Urteil S. 11 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 26 ff.).
�Die erste Instanz gelangte zum Schluss, die Ergebnisse der technischen Auswertung durch den Fachbereich Computer- und Wirtschaftskriminalit�t der Kantonspolizei Bern (FCWK) und die Befragung des Sachverst�ndigen reichten f�r sich allein nicht aus, um dem Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagten Y.________ eine nachtr�gliche Erstellung und R�ckdatierung der Quittung nachzuweisen (erstinstanzliches Urteil S. 26 ff., 32 und 35).
�Die Vorinstanz nimmt demgegen�ber an, die Ergebnisse der computertechnischen Abkl�rungen lieferten zumindest ein starkes Indiz f�r den Nachweis des Sachverhalts. Es sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass am 29. September 2009, als die fragliche Quittung durch den Beschwerdef�hrer bei seiner ersten polizeilichen Befragung in Kopie eingereicht worden sei, auf dem sichergestellten Notebook ein Dokument mit dem Namen "MGA.doc" und mit �hnlichem Inhalt wie die physisch vorhandene Quittung vom 8. September 2009 auf nicht bestimmbare Art und Weise bearbeitet, z.B. ge�ffnet, gel�scht, gespeichert, �berschrieben, abge�ndert oder ausgedruckt worden sei. In diesem Zusammenhang sei von Bedeutung, dass der Beschwerdef�hrer und die Mitangeklagte Y.________ offen gelassen h�tten, wo die Originaldatei urspr�nglich abgespeichert bzw. ob, wann und warum sie allenfalls gel�scht worden sei, obwohl sich das Vorhandensein der Originaldatei von ihrem Standpunkt aus f�r sie h�tte entlastend auswirken k�nnen. Die erstmals im Rahmen des Parteivortrags in der zweitinstanzlichen Hauptverhandlung vorgebrachte Erkl�rung f�r den Verm�genszuwachs der Mitangeklagten sei als reine Schutzbehauptung zu qualifizieren. Zudem seien deren Aussagen zum Betrag, welche sie dem Beschwerdef�hrer �bergeben haben wolle, �usserst widerspr�chlich. Schliesslich weise der Inhalt der Quittung mehrere Widerspr�che zum Kaufvertrag bzw. zu den erwiesenen Umst�nden der Vertragsschliessung auf. So sei davon auszugehen, dass erst am Abend des 8. September 2009 und in Abwesenheit der Mitangeklagten Y.________ definitiv festgelegt worden sei, welche Gegenst�nde zu welchem Preis verkauft werden sollten. Die fragliche Quittung enthalte jedoch eine detaillierte Auflistung dieser weiteren Gegenst�nde, wobei sogar der genaue Kaufpreis genannt werde. Die Quittung habe aber mit diesem Inhalt unm�glich vor Vertragsunterzeichnung und �bergabe des MG A Roadsters erstellt worden sein k�nnen. Dies ergebe sich auch aus der Erw�hnung der Pr�fung durch den TCS, habe man doch vor dem 8. September 2009 offensichtlich nichts in diese Richtung vereinbart. Ungereimtheiten erg�ben sich schliesslich auch in Bezug auf die Zahlungsmodalit�ten. Eine Gesamtw�rdigung aller Umst�nde zeige, dass die Darstellungen des Beschwerdef�hrers und der Mitangeklagten Y.________ unlogisch, widerspr�chlich, in h�chstem Masse unglaubhaft und zum Teil schlichtweg falsch seien. Es sei daher davon auszugehen, dass zwischen der Mitangeklagten Y.________ und dem Beschwerdef�hrer kein Geld geflossen sei, dass die Quittung erst am 29. September 2009, mithin nach dem 8. September 2009 lediglich zur Plausibilisierung der behaupteten Zahlung von CHF 50'300.-- und der zugrunde liegenden Geldbeschaffung angefertigt worden sei (angefochtenes Urteil S. 32 ff.).
3.3.�Die vom Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagten Y.________ unterzeichnete Quittung vom 8. September 2009 (Untersuchungsakten pag. 171) enth�lt folgenden Wortlaut:
"Quittung f�r Zahlung/Auftrag MGA, Colabar, Mercedes Scooter und Pontiacsofa
Sehr geehrte Frau Y.________
Hiermit best�tige ich Ihnen den Erhalt von 35'000 Schweizer Franken f�r das in ihrem Auftrag zu kaufende Fahrzeug MGA 1956.
Das Auto ist damit vollumf�nglich bezahlt.
Sie erhalten den MGA mit Veteranenstatus, nach der erfolgten Pr�fung durch den TCS, sp�testens anfangs n�chste Woche in verkehrst�chtigem Zustand zum sofortigen Einl�sen.
F�r folgende Positionen quittiere ich Ihnen den Erhalt von 2/3 des Kaufpreises, 15'300 Schweizer Franken: 1 50's Colabar, 1 50'2 Mercedes Autosccoter, 1 50's Pontiac Hecksofa.
Der Restbetrag f�r die oben aufgef�hrten Positionen von 7'700.-- wird bei der erfolgten Lieferung, sp�testens bis 1. November 09, f�llig."
Auch was der Beschwerdef�hrer in diesem Punkt gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz vorbringt, geht nicht �ber eine unzul�ssige appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil hinaus. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern das angefochtene Urteil schlechterdings unhaltbar sein soll. Er beschr�nkt sich auf die Wiederholung der bereits in den kantonalen Verfahren vorgebrachten Argumente. Dabei legt er seinem Standpunkt in Abweichung des willk�rfrei festgestellten Sachverhalts zugrunde, dass er bei der �bernahme des Wagens den Kaufpreis tats�chlich bezahlt hat. Der Nachweis, dass die Beweisw�rdigung widerspr�chlich und unhaltbar bzw. offensichtlich unrichtig ist, ist mit diesen Einw�nden offensichtlich nicht zu erbringen. Wie bereits ausgef�hrt, gen�gt der Umstand, dass eine W�rdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdef�hrer als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden k�nnte oder gar vorzuziehen w�re, f�r die Bejahung von Willk�r nicht (E. 1.4). Der Schluss der Vorinstanz, wonach die Quittung nachtr�glich erstellt wurde, ist daher nicht zu beanstanden.
�Der Schuldspruch der Falschbeurkundung verletzt auch kein Bundesrecht. Der Beschwerdef�hrer hat das fragliche Schriftst�ck zusammen mit der Mitangeklagten Y.________ zum Nachweis der angeblichen Zahlung an den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 hergestellt und auf den 8. September 2009, den Tag, an welchem das Fahrzeug abgeholt wurde, r�ckdatiert. Damit sollte der Beschwerdef�hrer, der beim betr�gerischen Kauf des MG A Roadster und der �brigen Gegenst�nde im Vordergrund agierte, bei der polizeilichen Befragung vom Verdacht des Betruges entlastet werden. In diesem Kontext kommt dem Schriftst�ck erh�hte Glaubw�rdigkeit zu. Dass der Angeschuldigte im Strafverfahren nicht zur wahrheitsgem�ssen Aussage verpflichtet ist, �ndert an diesem Ergebnis nichts, da das Recht, sich nicht selbst belasten zu m�ssen dort seine Grenze findet, wo durch die falsche Angabe ein Straftatbestand erf�llt wird (vgl. BGE 122 IV 332 E. 2c, S. 339). Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
�Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. Im �brigen kommt der Beschwerde in Strafsachen im Umfang der Begehren schon von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu, wenn sie sich gegen einen Entscheid richtet, der eine unbedingte Freiheitsstrafe oder eine freiheitsentziehende Massnahme richtet (Art. 103 Abs. 2 lit. b BGG).