Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20R%2025/15
Timestamp: 2020-05-29 11:58:26
Document Index: 10725220

Matched Legal Cases: ['EuG', 'Art. 226', 'EuG', 'Art. 226', 'Art 168', 'Art 178', 'Art 220', 'Art 226', 'Art 1', 'EuG', 'Art. 226', '§ 15', '§ 14', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 115', 'EuG', 'EuG', '§ 14', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: V R 25/15 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 21.06.2018
https://dejure.org/2016,17005
BFH, 06.04.2016 - V R 25/15 (https://dejure.org/2016,17005)
BFH, Entscheidung vom 06.04.2016 - V R 25/15 (https://dejure.org/2016,17005)
BFH, Entscheidung vom 06. April 2016 - V R 25/15 (https://dejure.org/2016,17005)
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EuGH-Vorlage zu den Anforderungen an eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung, insbesondere zum Inhalt des Merkmals des vollständigen Namens und der vollständigen Anschrift i. S. des Art. 226 Nr. 5 MwStSystRL - Voraussetzungen für die Gewährung des Vorsteuerabzugs ...
EuGH-Vorlage zu den Anforderungen an eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung, insbesondere zum Inhalt des Merkmals des vollständigen Namens und der vollständigen Anschrift i.S. des Art. 226 Nr. 5 MwStSystRL - Voraussetzungen für die Gewährung des Vorsteuerabzugs ...
Art 168 EGRL 112/2006, Art 178 EGRL 112/2006, Art 220 Abs 1 EGRL 112/2006, Art 226 EGRL 112/2006, Art 1 EWGRL 560/86
Vorabentscheidungsersuchen betreffend die Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs; Anforderungen an die Angabe der Anschrift des ausführenden Unternehmens
EuGH-Vorlage zum Rechnungsmerkmal "vollständige Anschrift" i. S. d. Art. 226 Nr. 5 MwStSystRL - Vorsteuerabzug - Internethandel
Umsatzsteuer - Anforderungen an zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnungen
UStG 2005 § 15 Abs 1 S 1 Nr 1, UStG 2005 § 14 Abs 4 S 1 Nr 1
Kurznachricht zu "Ist die bisherige Rechtsprechung zum Vorsteuerabzug europarechtswidrig?" von RA/FAStR/FAStrafR Dr. Rainer Spatscheck und RA/FAStR Dr. Jens Stenert, original erschienen in: DStR 2016, 2313 - 2321.
Kurznachricht zu "EuGH-Vorlage zu den Anforderungen an eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung, insbesondere zum Inhalt des Merkmals des vollständigen Namens und der vollständigen Anschrift" von DStR-Redaktion, original erschienen in: DStR 2016, 1527 - ...
Kurznachricht zu ""Briefkastenrechnung" - EuGH zum Vorsteurabzug befragt" von Dipl.-Jur. Matthias Trinks, original erschienen in: NWB 2016, 2160 - 2161.
BFHE 254, 139
BB 2016, 1761
DB 2016, 1915
Der Senat hat das Verfahren mit Beschluss vom 6. April 2016 V R 25/15 (BFHE 254, 139) ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) u.a. folgende Fragen zur Auslegung der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) vorgelegt:.
Zumal bei derart verminderten Anforderungen für den Vorsteuerabzug im Billigkeitsverfahren die materiellen und formellen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs jede Bedeutung verlieren würden (Vorabentscheidungsersuchen des BFH vom 6. April 2016 V R 25/15, DStR 2016, 1527).
Die Revision war im Hinblick auf die dritte Vorlagefrage in dem Vorabentscheidungsersuchen des BFH vom 6. April 2016 (V R 25/15, DStR 2016, 1527) zuzulassen, weil die Rechtssache insoweit grundsätzliche Bedeutung hat (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO).
Es besteht kein Anlass, das hiesige Verfahren bis zur Entscheidung des EuGH in den Verfahren C-374/16 - Geissel (auf Vorlagebeschluss des BFH vom 06.04.2016 XI R 20/14, Deutsches Steuerrecht -DStR- 2016, 1532) oder C-375/16 - Butin (auf Vorlagebeschluss des BFH vom 06.04.2016 V R 25/15, DStR 2016, 1527) auszusetzen.
Umsatzsteuerrecht: Bestimmung von Leistungsinhalt und Person des …
bb) Bei dieser Sachlage ist entsprechend der wirtschaftlichen Realität (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 6. April 2016 V R 25/15, BFHE 254, 139, Rz 51, m.w.N.) eine Leistung der D an die Klägerin ausgeschlossen.
Steuertipp: Erforderliche Angaben zur Anschrift des leistenden Unternehmers beim Vorsteuerabzug
Vollständige Anschrift: Erreichbarkeit sollte doch wohl ausreichen, oder?
Kurznachricht zu "EuGH-Nachfolgeentscheidung: Änderung der Rechtsprechung zu den Rechnungsanforderungen in § 14 Abs. 4 UStG - Anmerkung zum Urteil des BFH vom 21.06.2018" von VorsRiBFH Prof. Dr. Bernd Heuermann, original erschienen in: DStR 2018, 1661 - 1663. ...
Vielmehr reicht jede Art von Anschrift, einschließlich einer Briefkastenanschrift (EuGH…, Urt. vom 15.11.2017 - C-374/16 und C-375/16 "Geissel und Butin", HFR 2018, 88; BFH…, Urt. vom 13.06.2018 - XI R 20/14, BFHE 262, 174 und BFH, Urt. vom 21.06.2018 - V R 25715, BStBl. II 2018, 809).
Die EuGH-Rechtsprechung sei vom Bundesfinanzhof im Urteil vom 21.06.2018 (V R 25/15) umgesetzt worden; der Vorsteuerabzug könne nicht durch nationale formelle Regelungen eingeschränkt werden.
Die im Jahr 2003 berichtigten Rechnungen der A GmbH haben im Streitfall insbesondere unter Beachtung des BFH-Urteil vom 21.06.2018 - V R 25/15, BFH/NV 2018, 1053) keine Bedeutung für die Frage, ob dem Kläger eine vorsätzlich bzw. grob fahrlässige Pflichtverletzung vorzuwerfen ist, da durch die - wie dargestellt - in zwei Anläufen - hergestellten Rechnungen keine für den Streitfall relevanten Rechnungsberichtigungen erfolgt sind.