Source: https://www.rechtsanwalt-louis.de/rechtsmittel-tipps-und-tricks/
Timestamp: 2017-09-19 15:14:59
Document Index: 105265417

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 361', '§ 361', '§ 140', '§ 140', '§ 359']

Rechtsmittel - Tipps und Tricks - Louis & Michaelis Rechtsanwälte und Strafverteidiger
Berufung – Revision – Wiederaufnahmeverfahren
Amtsgericht, Schöffengericht und Landgericht fällen auch Urteile, welche ungerecht bzw. fehlerhaft sind. Dadurch verliert der Mandant oft Vertrauen in die Justiz und seinen Anwalt.
Zeit, dass Sie eine dynamische und erfolgreiche Verteidigung beauftragen.
Wir sind seit Jahren bundesweit spezialisiert auf die Verteidigung in Berufungsverhandlungen und dem Erstellen von Revisionen und Wiederaufnahmeschriften. Daneben gehört das Einlegen von der Beschwerde und den Einspruch gegen einen Strafbefehl zum Alltagsgeschäft.
Wenn Sie zu Unrecht verurteilt wurden, dann nehmen Sie bitte telefonisch oder per E – Mail Kontakt mit uns auf und wir werden prüfen, welche Möglichkeiten Sie haben, das Urteil zu korrigieren.
Auf dieser Seite wollen wir Ihnen zunächst Ihre verschiedenen Möglichkeiten darstellen, wie das Urteil angegriffen werden kann.
Kanzlei Louis & Michaelis Rechtsanwälte und Strafverteidiger Rechtsmittel in Strafsachen
Gegen Urteile des Amtsgerichts können Sie Berufung einlegen. Beachten Sie bitte hierbei, dass die Berufung eine Woche nach Verkündung des Urteils eingelegt werden muss, also nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit uns auf.
Wir legen sodann fristwahrend Berufung ein und werden, wenn die Akte und das Urteil eintrifft, Sie ausführlich auf die Berufungsverhandlung vorbereiten.
Vorteil der Berufung ist nämlich, wenn diese nicht auf den Rechtsfolgenausspruch beschränkt wird, dass Sie die ganze Verhandlung erneut vor dem Landgericht durchführen können. Das gibt die Möglichkeit, dass ein Richter, nebst zwei Schöffen, die Sache vollkommen neu betrachtet.
Oftmals kommt es zu ganz anderen Ergebnissen in der Berufungsverhandlung und hängt auch von dem Einsatz des Anwalts und der Vorbereitung durch diesen ab.
Ich bereits meine Mandanten immer sehr ausführlich auf diese Verhandlung vor und gebe ihnen frühzeitig wertvolle Tipps, wie sie sich für eine erfolgreiche Verhandlung einbringen können.
Somit konnten wir bereits in vielen Verfahren noch den erwünschten Freispruch oder die ersehnte Bewährung erkämpfen.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um sich in Bezug auf Ihre Möglichkeiten beraten zu lassen.
Die Revision ist die Königsdisziplin. Sie können gegen das Urteil des Landgerichts (und des Amtsgerichts) Revision einlegen, wobei der Schwerpunkt der Revisionen sich eher gegen Urteile des Landgerichts richten, da hier keine Möglichkeit besteht, Berufung einzulegen.
Unsere Kanzlei betreut seit dem Jahr 2005 bundesweit Mandanten im Bereich von Revisionen und das besonders erfolgreich.
Gerügt wird das formelle und materielle Recht, also Fehler, die man als Nichtjurist sicherlich nicht immer auf den ersten Blick sieht.
Leider höre ich immer wieder in der Praxis, Revisionen haben keinen oder wenig Erfolg bzw. ein Anwalt rät von einem solchen Rechtsmittel ab. Erschwerend kommt hinzu, dass – aus meiner Sicht – nur wenige Anwälte in Deutschland das Revisionsrecht sicher beherrschen und es somit zu Anträgen kommt, die wenig Aussicht auf Erfolg bieten.
Eine Revision zu schreiben bedeutet vor allem, dass man fit im Strafprozessrecht ist und die Fehler, die Gerichte machen, schnell und sicher aufspürt und diese sodann in einer Revisionsbegründungs-Schrift verarbeitet.
Nach einer Verurteilung durch das Landgericht wenden Sie sich (oder Ihre Familie) an unsere Kanzlei zu einem Kennenlerngespräch in denen wir die Möglichkeiten der Revision erörtern um vorab zu prüfen, welche Chancen bestehen. Dies kann auch in der Regel in einem Erstgespräch, auch wenn noch kein Urteil vorliegt, durchaus geprüft werden.
Erst wenn das Urteil zugestellt wird, wird es spannend. Nunmehr habe ich, als Verteidiger, einen Monat Zeit, die Revision zu begründen und muss hierfür durchaus Nachschichten und Wochenenden opfern um eine umfassende und umfangreiche Begründung für den Bundesgerichtshof zu entwerfen.
Die Revision unterscheidet sich von der Berufung insbesondere durch den eingeschränkten Prüfungsumfang. Mit ihr kann nur die Verletzung des Gesetzes gerügt werden. Das heißt vor allem, dass eine erneute Beweisaufnahme nicht stattfindet. Das Revisionsgericht überprüft die gerichtliche Entscheidung allein auf formelle oder materielle Unrichtigkeiten. Grund hierfür ist, dass die Tatsachenfeststellung und die Beweiswürdigung ureigenste Aufgabe des Tatrichters ist.
Ziele des Revisionsverfahrens sind die Sicherung der Rechtseinheit, die Fortbildung des Rechts sowie die Wahrung der Gerechtigkeit im Einzelfall.
Wenn wir im Rahmen eines Revisionsverfahrens für Sie tätig werden, bereiten wir eine umfassende Revisionsbegründung für Sie vor. Hier erheben wird formelle und materielle Rügen, die das ergangene Urteil betreffen.
Rechtskräfte Urteile können gegebenenfalls mit einem Wiederaufnahmeverfahren oder Gnadenverfahren angegriffen werden. Lassen Sie sich beraten, ob solche Verfahren in Ihrem konkreten Fall Erfolg versprechen.
Fehlurteil und Wiederaufnahmeverfahren sind Begriffe, die oft im Zusammenhang benutzt werden.
Das Urteil hätte meist nämlich schon – möglicherweise erfolgreich – mit der Berufung oder der Revision angegriffen werden müssen. Ist diese Munition verschossen, dann wird es eng für die Verteidigungsmöglichkeiten des Mandanten.
Ich also nur dann ein kostenintensives Aufnahmeverfahren durchführen, wenn es Erfolg verspricht. Das ist nur fair. Unsere Kanzlei hat langjährige Erfahrung mit Wiederaufnahmeverfahren und wir sind ein absoluter Mehrwert für Sie.
Eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu dem Zweck, eine andere Strafbemessung auf Grund desselben Strafgesetzes herbeizuführen, ist nicht zulässig.
Eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu dem Zweck, eine Milderung der Strafe wegen verminderter Schuldfähigkeit (§ 21 des Strafgesetzbuches) herbeizuführen, ist gleichfalls ausgeschlossen.
günstigere Maßregelentscheidung
Einstellung des Verfahrens wegen Fehlens bestimmter Prozessvoraussetzungen
Das Wiederaufnahmeverfahren ist nur gegen „rechtkräftige Urteile“ statthaft.
Das Wiederaufnahmeverfahren ist auch gegen „rechtskräftige Strafbefehle“ statthaft.
Aufgezählten Angehörigen (§ 361 II)
Gesetzlichen Vertreter (§ 361 I)
§ 140a I GVG
§ 140a II GVG
Keine Frist des Wiederaufnahmeverfahrens
Keine Verwirkung des Wiederaufnahmeverfahrens
Unterzeichnet durch den Antragsberechtigten.
Die Verantwortung muss durch den Unterzeichner in Bezug auf den Inhalt übernommen werden.
Der Bezug auf Anlagen oder Schriftstücke ist ausgeschlossen.
Welches Urteil soll angefochten werden?
In welchem Umfang soll das Urteil aufgehoben werden?
Nennung v Wiederaufnahmegründen, welcher sich aus dem Gesetz (s.o.) ergibt!
Beweismittel für den Wiederaufnahmegrund!
Wenn neue Tatsachen oder Beweismittel beigebracht sind, die allein oder in Verbindung mit den früher erhobenen Beweisen die Freisprechung des Angeklagten oder in Anwendung einesmilderen Strafgesetzes eine geringere Bestrafung oder eine wesentlich andere Entscheidung über eine Maßregel der Besserung und Sicherung zu begründen geeignet sind. (§ 359 Nr. 5 StPO)
Was sind „neue Tatsachen“ und „neue Beweismittel“?
Tags: Berufung Rechtsmittel Revision Wiederaufnahmeverfahren