Source: https://erbrecht-faq.de/page/2/
Timestamp: 2019-03-24 17:05:01
Document Index: 3134819

Matched Legal Cases: ['§ 2069', '§ 2094', '§ 2069', '§ 2099', '§ 2069', '§ 2094', '§ 1924', '§ 2066', '§ 2257', '§ 2255', '§ 2254', '§ 2255']

Erbrecht-FAQ - Seite 2 von 19 - Häufige Fragen zum Erben und Vererben.
Nein, § 2069 gilt nur für Abkömmlinge. Bei Dritten muss diese Regelung – wenn sie gewünscht ist – über Ersatzerbeinsetzungen geregelt werden. Ansonsten fallen solche Erben weg und ihr Anteil wächst den anderen Erben an (§ 2094).
Veröffentlicht am September 26, 2018 Dezember 12, 2016 Tags Abkömmlinge, Erblasser
Die Ersatzerbfolge geht dem Eintrittsprinzip (§ 2069) und gemäß § 2099 der Anwachsung vor.
Veröffentlicht am September 12, 2018 Dezember 12, 2016
In diesem Fall gilt § 2069 nicht, sodass niemand unmittelbar an die Stelle dieses Erben tritt. Daher erfolgt eine Anwachsung gemäß § 2094 BGB, sodass die übrigen Erben entsprechend mehr bekommen.
Veröffentlicht am August 22, 2018 Dezember 11, 2016 Tags Abkömmlinge, BGB, Erbe
In dem Fall werden alle Erbquoten gleichmäßig entsprechend erhöht oder verringert, bis sie genau 1 (oder 100 %) ergeben.
Veröffentlicht am August 5, 2018 Dezember 11, 2016 Tags Erblasser
Hier wird, obgleich es an einer Verweisung fehlt, § 1924 Abs. 3 analog herangezogen, sodass das Eintrittsprinzip gilt und die Abkömmlinge des Enterbten an seine Stelle treten.
Veröffentlicht am Juli 30, 2018 Dezember 11, 2016 Tags Abkömmlinge, Enterbung
Für alle Arten der Begünstigung gelten die Auslegungsregeln der §§ 2066 bis 2086.
Veröffentlicht am Juli 11, 2018 Dezember 11, 2016
Nein, ein Widerruf des Widerrufs ist gemäß § 2257 nur bei testamentarischem Widerruf möglich. Ein widerrufendes Testament kann also durch eine aufhebende Veränderung widerrufen werden. Soll das Testament dagegen neu errichtet werden, so ist die Unterschrift notwendig.
Veröffentlicht am Juni 24, 2018 Dezember 11, 2016 Tags Testament, Unterschrift, Widerruf
Nein, in diesem Falle muss bewiesen werden, dass gerade der Erblasser die Testamentsurkunde durchgestrichen oder zerrissen (§ 2255 Satz 2) hat.
Veröffentlicht am Juni 4, 2018 Dezember 11, 2016 Tags Erblasser
Wird auf einem Testament vermerkt, dass dieses nicht gelten soll, so handelt es sich nicht um ein Widerrufstestament (§ 2254), sondern um eine aufhebende Veränderung (§ 2255 Satz 2). Diese Veränderung muss nicht unterschrieben werden – so, wie bspw. ein Zerreißen schon denklogisch nicht unterschrieben werden kann.
Veröffentlicht am Mai 13, 2018 Dezember 11, 2016 Tags Testament, Zerreißen
Ja, allerdings ist dann zu beweisen, dass dieses mit einem bestimmten Inhalt und formgerecht errichtet wurde. Dieser Nachweis ist freilich schwer zu führen.
Veröffentlicht am April 14, 2018 Dezember 11, 2016 Tags Testament