Source: http://abmahnung-hilfe.info/abmahnung-nimrod/
Timestamp: 2017-08-24 08:33:51
Document Index: 265386549

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§ 97', '§ 97', '§ 97', '§ 683', '§ 97']

Nimrod | Abmahnung Hilfe Berlin | Abmahnungen Filesharing und Urheberrecht
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Nimrod Abmahnung – Filesharing & Urheberrecht:
Abmahnung Nimrod Rechtsanwälte bundesweite Vertretung zum fairen Pauschalpreis
Die Rechtsanwaltskanzlei vertritt unter anderem die Astragon Software GmbH, welche unter anderem die ausschließlichen Nutzungsrechte an dem Computerspiel „Bus Simulator 2012“ hat. Den Betroffenen wird vorgeworfen ohne Einwilligung der Mandantschaft, das Computerspiel im Internet verfügbar zu machen oder solche Handlungen selbst zu ermöglichen.
Daher versendet die Kanzlei Nimrod Rechtsanwälte Abmahnungen wegen unerlaubter Verwertung Urheberrechtsverletzung. Der Betroffene soll zudem eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben und im Rahmen dessen einen pauschalen Schadensersatz i. H. v. 850 € innerhalb einer Frist von 10 Tagen ab Datum des Schreibens zahlen.
Lassen Sie sich, wenn Sie von einer Abmahnung betroffen sind, von mir beraten. Rufen Sie mich zu einer kostenfreien Ersteinschätzung der Abmahnung an. Sie erreichen mit unter 030/206 494 05. Alternativ können Sie mir auch direkt das erhalten Schreiben zur kostenfreien unverbindlichen Ersteinschätzung per Email zukommen lassen unter mail@abmahnung-hilfe.info.
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Abmahnung durch die Kanzlei Nimrod Rechtsanwälte
Hier wird die Abmahnung der Rechtsanwaltskanzlei Nimrod Rechtsanwälte Seite für Seite erklärt.
Nimrod Seite 1
Auf der ersten Seite wird zunächst die Bevollmächtigung anwaltlich versichert. Es wird auf Rechtsprechung verwiesen, wonach die Vorlage der Vollmacht im Original nicht nötig sei. Die Mandantschaft wird als Inhaberin der ausschließlichen Rechte an dem streitgegenständlichen Werk benannt. Als Gegenstand der Beauftragung wird die auf einem P2P-Netzwerk begangene Urheberrechtsverletzung genannt. Es folgen die Daten zur Rechtsgutverletzung, u.a. das genaue Datum und die Uhrzeit, die IP-Adresse sowie der Hashwert des Betroffenen werden hier aufgeführt.
Nimrod Seite 2
Es wird erläutert, dass bereits der Download bzw. Upload auch nur von Teilen des geschützten PC-Spiels rechtswidrig sei. Dann wird auf die Erlangung der Kenntnis von den Daten eingegangen. Insbesondere wird auf einen Beschluss des zuständigen Landgerichts verwiesen, welcher auf § 101 UrhG basiert, wonach die Auskunftserteilung durch den Provider statthaft gewesen sei. Es wird auf die besondere Authentizität der Daten verwiesen. Die Verantwortlichkeit des Betroffenen im Wege des Anscheinsbeweises wird erwähnt. Sofern der Betroffene seine Verantwortlichkeit bestreiten will, müsse dieser vor Gericht darlegen und beweisen, dass er nicht verantwortlich ist. Weiter geht es um die Zurechnung von einem etwaigen Handeln Dritter. Hier seien diverse Kontrollpflichten und Sicherungspflichten vom Anschlussinhaber zu beachten. Zudem müsse der Dritte namentlich und mit vollständiger Anschrift benannt werden. Die Antwortpflicht wird hervorgehoben. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung könnte bereits die Nichtbeantwortung des Schreibens einen Schadensersatzanspruch auslösen. Dann wird erwähnt, dass ein die begangene Handlung Ansprüche nach den §§ 97 f. UrhG begründe, wonach Unterlassung, Schadensersatz und Freistellung von den Anwaltskosten geschuldet sei.
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Zur rechtlich haltbaren Sicherung der Unterlassungsverpflichtung sei allein die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung geeignet, welche die Wiederholungsgefahr wirksam beseitigen könne. Es wird auf den beigefügten Entwurf der strafbewehrten Unterlassungserklärung verwiesen, welche binnen zehn Tagen ab Datum des Schreibens in der Kanzlei eintreffen müsse. Fax oder E-Mail seien fristwahrend, solange das Original in den nächsten zwei Tagen eintreffe. Bei fruchtlosem Ablauf der Frist würde der Mandantschaft zur gerichtlichen Durchsetzung der Ansprüche geraten, was erhebliche Anwalts- und Gerichtskosten mit sich bringen würde. Der Betroffene habe sich zudem schadensersatzpflichtig gemacht gemäß § 97 Abs. 2 S. 1 UrhG. Die Schadenshöhe bemesse sich nach dem Betrag, der als Lizenzgebühr hätte gezahlt werden müssen. Die aktuelle Rechtsprechung setze hierfür 5.000 € an.
Auch die Rechtsverfolgungskosten, wie die Kosten zur Ermittlung des Internetanschlusses des Betroffenen sowie die Rechtsanwaltskosten nach § 97a Abs. 1 S. 2 UrhG seien zu übernehmen. Es wird kurz auf etwaige entstehende Kosten bei einem Gerichtsverfahren eingegangen. Als Gegenstandswert sei von 30.000 € auszugehen, aus dem sich dann Rechtsanwaltsgebühren von allein 1.157 € netto ergäben. Recherchekosten seien nach §§ 683 S. 1, 677, 670 BGB geschuldet und umfassen die Kosten des Beschlusses, die Auskunftskosten und die Dienstleisterkosten. Insgesamt werden diese Kosten auf maximal 300 € geschätzt.
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Es wird auf § 97a Abs. 2 UrhG eingegangen, wonach die Abmahnkosten auf 100 € begrentzt seien. Diese Vorschrift wird für nicht anwendbar erklärt, da der Aufwand für die Aufdeckung der Rechtsverletzung extrem hoch gewesen sei. Durch das massive Verbreiten der Datei im Internet liege zudem eine erhebliche Rechtsverletzung vor. Zur Veranschaulichung werden die zuvor genannten Beträge als Summe i.H.v. 6.457 € wiedergegeben. Um dem Betroffenen vor finanziellem Schaden zu bewahren, sehe sich die Mandantschaft jedoch mit einem Vergleich einverstanden. Unter den Voraussetzungen von der Zahlung von 850 €, der Abgabe der strafbewehrten Unterlassungserklärung und der Löschung der Datei innerhalb der zuvor genannten Frist, sehe sich die Mandantschaft hierzu bereit.
Schließlich wird darauf verwiesen, dass die Nichtreaktion auf das Schreiben ein Gerichtsverfahren nach sich ziehen könne. Zudem wird die Möglichkeit der Ratenzahlung genannt.
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Hier befindet sich der sogenannte Unterlassungsvertrag und Vergleich. Genannt ist die der Höhe nach noch zu bestimmende Vertragsstrafe bei Zuwiderhandlung sowie die Zahlung der Vergleichssumme. Schließlich ist aufgenommen, dass die Ansprüche der Gläubigerin mit Zahlung der Ansprüche erfüllt seien. Diese strafbewehrte Unterlassungserklärung sollte in dieser Form nicht abgegeben werden. Sie bindet den Betroffenen sonst in dieser Form ein LEBEN lang.
Bevor Sie unterscheiben oder zahlen, rufen Sie mich an oder senden Sie mir die erhaltenen Unterlagen zur kostenlosen und unverbindlichen Ersteinschätzung zu: 030/206 494 05 oder mail@abmahnung-hilfe.info.
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