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Timestamp: 2020-02-20 22:02:56
Document Index: 185377115

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 85', '§ 233', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 13.06.1996 - VII ZB 13/96 - dejure.org
https://dejure.org/1996,669
BGH, 13.06.1996 - VII ZB 13/96 (https://dejure.org/1996,669)
BGH, Entscheidung vom 13.06.1996 - VII ZB 13/96 (https://dejure.org/1996,669)
BGH, Entscheidung vom 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96 (https://dejure.org/1996,669)
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Rechtsanwaltskanzlei - Büroorganisation - Telefax - Überprüfung des Sendeberichts - Anzahl der Seiten
ZP0 § 85 Abs. 2, § 233
Anforderungen an die Büroorganisation bei Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax
Berufsrecht; Überprüfung eines Telefax-Sendeberichts
NJW 1996, 2513
MDR 1996, 966
VersR 1996, 1523
WM 1996, 1821
BB 1996, 1740
DB 1996, 1972
Über die konkrete Übermittlung muss ein Sendeprotokoll ausgedruckt und anhand dessen überprüft werden, ob alle Seiten des Originalschriftsatzes neben den erforderlichen Anlagen übermittelt wurden (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1994 - V ZR 62/93 - NJW 1994, 1879 f.; Beschlüsse vom 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96 - NJW 1996, 2513;… vom 8. März 2001 - V ZB 5/01 - aaO; vom 7. Mai 2001 - II ZB 16/00 - BGH-Report 2001, 809;… vom 22. Februar 2007 - VII ZA 7/06 - aaO).
aa) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt der Rechtsanwalt seiner Pflicht zur wirksamen Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze nur dann, wenn er seine Angestellten anweist, nach einer Übermittlung per Telefax anhand des Sendeprotokolls zu überprüfen, ob der Schriftsatz vollständig und an das richtige Gericht übermittelt worden ist (Senat…, Beschluss vom 18. Februar 2016 - V ZB 86/15, NJW-RR 2016, 636 Rn. 7; BGH…, Beschluss vom 31. Oktober 2012 - III ZB 51/12, juris Rn. 6;… Beschluss vom 29. Juni 2010 - VI ZA 3/09, NJW 2010, 3101 Rn. 8;… Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 11; Beschluss vom 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96, NJW 1996, 2513).
Dass ein solcher Seitenabgleich von dem Rechtsanwalt zusätzlich neben der Anweisung der Vollständigkeitsprüfung anzuordnen sein soll, ergibt sich auch nicht aus den von dem III. Zivilsenat in Bezug genommenen Beschlüssen des XII. Zivilsenats vom 14. Mai 2008 (…XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 14) und des VII. Zivilsenats vom 13. Juni 1996 (VII ZB 13/96, NJW 1996, 2513).
Wenn zur Fristwahrung die Übersendung durch Fax erforderlich ist, muss der Prozessbevollmächtigte - entweder allgemein oder im Einzelfall - Weisung erteilen, dass die von ihm beauftragte Hilfskraft nach der Übersendung per Telefax einen Einzelnachweis ausdruckt und anhand dessen die Vollständigkeit der Übermittlung, nämlich die Übereinstimmung der Zahl der übermittelten Seiten mit derjenigen des Originalschriftsatzes, überprüft (BGH 20. Juli 2011 - XII ZB 139/11 - MDR 2011, 1195; 15. Juni 2011 - XII ZB 572/10 - mwN, MDR 2011, 933; 7. Juli 2010 - XII ZB 59/10 - mwN, MDR 2010, 1145; 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96 - NJW 1996, 2513) .
BGH, 03.12.2015 - V ZB 72/15
Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsfrist: Ungenügende …
Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (BGH, Beschluss vom 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96, NJW 1996, 2513;… Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 11;… Beschluss vom 31. Oktober 2012 - III ZB 51/12, juris Rn. 6).
Über die konkrete Übermittlung muss ein Sendeprotokoll ausgedruckt und anhand dessen überprüft werden, ob alle Seiten des Originalschriftsatzes neben den erforderlichen Anlagen übermittelt wurden (BGH, Urteil vom 29. April 1994 - V ZR 62/93, NJW 1994, 1879; Beschluss vom 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96, NJW 1996, 2513;… Beschluss vom 8. März 2001 - V ZB 5/01, aaO; Beschluss vom 7. Mai 2001 - II ZB 16/00, BGH-Report 2001, 809).
Der Anwalt muss durch entsprechende organisatorische Maßnahmen Fehlerquellen bei der Behandlung von Fristsachen in größtmöglichem Umfang ausschließen (zuletzt: BGH, Beschluss vom 13.06.1996 - NJW 1996, 2513; BGH, Beschluss vom 19.12.2000 - NJW-RR 2001, 1502).
BGH, 27.10.1998 - X ZB 20/98
Er ist gehalten, durch entsprechende organisatorische Maßnahmen Fehlerquellen bei der Behandlung von Fristsachen in größtmöglichem Umfang auszuschließen (st. Rspr., z.B. BGH, Beschl. v. 13.06.1996 - VII ZB 13/96, NJW 1996, 2513).
OLG Frankfurt, 11.09.2006 - 22 U 132/06
Wiedereinsetzung: Verspätete Übermittlung der Berufungsbegründung wegen …
BGH, 31.10.2012 - III ZB 51/12
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Sorgfaltspflichten bei …
BFH, 22.08.2011 - III B 168/10
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Weisung zur Überprüfung der Anzahl der …
BGH, 17.11.1999 - XII ZB 175/99
LAG Baden-Württemberg, 16.03.2007 - 7 Sa 115/06
Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei unzureichender Ausgangskontrolle …
BVerwG, 26.04.2002 - 3 B 31.02
Adressatennummer; Anwaltsverschulden; Beschwerdebegründungsfrist; …
OLG Jena, 22.06.2006 - 4 U 407/06
BGH, 15.04.1999 - V ZB 7/99
Anforderungen an die Büroorganisation des Rechtsanwalts im Hinblick auf die …
BVerwG, 26.04.2002 - 3 B 35.02
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Glaubhaftmachung eines fehlenden …
BVerwG, 26.04.2002 - 3 B 34.02
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Glaubhaftmachung des …
LG Köln, 27.08.2018 - 6 S 79/18
OLG Düsseldorf, 27.09.2006 - 2 U 60/06
BGH, 27.02.1997 - BLw 4/97
Rechtsbeschwerde gegen Verweigerung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - …