Source: http://europa-fahrerlaubnis.com/mpu-drogen.html
Timestamp: 2017-04-26 15:33:50
Document Index: 367165809

Matched Legal Cases: ['§24', '§ 24', '§ 2', '§ 11', '§ 14', '§315', '§316', '§123']

MPU wegen Drogen - BTM
Rund 19.000 Personen mussten im letzten Jahr wegen Drogendelikten bzw. Drogenkonsums zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU). Laut TÜV Süd sind das gut zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Durch die neu entwickelten Drogen-Schnelltests
wird mit Hilfe von Speichel, Urin oder Schweiß der Drogenkonsum aufgedeckt. Wenn bei einem auffälligen Fahrer der Alkomat nichts anzeigt greift die Polizei immer öfters zum Drogenwischtest.
Die neuen Schnelltest ermöglichen den sicheren Nachweis von Cannabis, Kokain, Opiaten, Amphetaminen als auch Designerdrogen wie Speed und Ecstasy. Selbst Milliardstel Gramm von Drogen sind so sofort nachweisbar.
Im Gegensatz zu Alkoholsündern gibt es bei Drogen eine absolute Null-Toleranz-Grenze.
Findet die Polizei bei einer Überprüfung nur eine Ecstasy-Pille oder nur einen Krümel Haschisch bei Ihnen wird garantiert die Führerscheinstelle informiert. Dabei spielt es keine wesentliche Rolle ob die Polizei bei einer Fahrzeugkontrolle oder Personenkontolle fündig wurde. Schon der bloße begründete Verdacht dass man mit Drogen was zu tun hatte kann entsprechende Konsequenzen als auch eine MPU nach sich ziehen.
Müssen auch Sie wegen Drogen zur MPU
und Sie stehen nun vor dem Problem, sich in kürzer Zeit Informationen anzueignen um eine anstehende MPU im Zusammenhang mit Drogen zu bestehen und Sie möchten erfahren was auf Sie zukommt und zum anderem fehlt Ihnen das Wissen welche Tests von Ihnen abverlangt werden oder wie eine optimale MPU Vorbereitung im Zusammenhang mit Drogendelikten aussehen muss dann
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Eines muss Ihnen jedoch klar sein: Wer den Verdacht des Drogenkonsums durch Drogenscreenings oder durch eine forensisch verwertbare Haaranalyse nicht entkräften kann hat keinerlei Chancen seinen Führerschein zurück zu bekommen.
Eine Alternative zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung gibt es nicht!
Nur die absolute Drogenfreiheit räumt Ihnen die reale Chance ein die Fahrerlaubnis wieder zu erlangen. Geht es um Haschisch, Hanf bzw. Cannabis müssen Sie mindestens 6 Monate Drogenfreiheit dokumentieren. Geht es um harte Drogen müssen Sie 1 Jahr Ihre Drogenfreiheit belegen. Können Sie keinen Beweis der Drogenabstinenz beibringen, sollten Sie sich das Geld für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung sparen. Denn das MPU-Gutachten wird dann garantiert negativ ausfallen.
Nachweisbare rückwirkende Drogenabstinenz durch Drogen-komplettscrenings.
Drogen sind generell nur für einen kurzen Zeitraum im Urin nachweisbar. Das Zeitfenster einer Haaranalyse hängt jedoch von der untersuchten Haarlänge ab und ist daher unter Umständen über viele Monate nach einem Drogenkonsum noch möglich.
Viele Begutachtungsstellen verlangen von MPU Kandidaten obwohl in regelmäßigen Abständen Urinscreenings zum Abstinenznachweis von Drogen beigebracht worden sind eine forensisch verwertbare Haaranalyse. Somit hätte sich ein MPU-Proband das Geld für die Urinscreenings sparen können zumal unter dem Kostenaspekt eine Haaranalyse wesentlich vorteilhafter ist und eine Haarprobe die gleichen Informationen liefert wie möglicherweise viele Urinproben. Durch 1,1 cm lange Haare kann forensisch gesichert ein Monat Drogenfreiheit dokumentiert werden. 6,6 cm verwertbare lange
Haare ermöglichen somit eine den Beweis von sechs Monaten Drogenabstinenz usw.
Vorteile der TÜV zertifizierten Haaranalyse
sind die großen Zeitfenster den Beweis der absoluten Drogenabstinenz im Vergleich zu Urinuntersuchungen beibringen zu können. Selbstverständlich muss eine ausreichend lange Haarprobe zur Verfügung gestellt werden. Ein retrospektiver Nachweis der Drogenfreiheit bzw. ein Drogenkonsumnachweis ist somit bis zu einem Jahr möglich. Zum anderem ist eine Haaranalyse oftmals kostengünstiger als mehrfache Urinuntersuchungen. Bei einer entsprechenden Haarlänge kann ein sofortiger rückwirkender Beweis der Abstinenz erbracht werden. Zudem werden Haaranalysen von unserem TÜV zertifizierten Partner-Labor von allen MPU Begutachtungsstellen in Deutschland anerkannt.
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MPU Wegen Drogen und die gesetzlichen Bestimmungen
Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde wird stets darüber informiert, wenn eine Person im Zusammenhang mit Drogen aufgefallen ist. Die Fahrerlaubnisbehörde hat die Aufgabe, diesen Hinweisen nachzugehen als auch eine mögliche Beeinträchtigung der Fahreignung abzuklären.
Wird jemand durch die Polizei mit Drogen erwischt erwischt zum Beispiel durch Konsum, Besitz oder Handel etc. muss der Betroffene damit rechnen, durch die zuständige Fahrerlaubnisbehörde zur Vorlage eines Gutachtens aufgefordert zu werden. Wird entsprechend kein eingefordertes Gutachten vorgelegt wird die Fahrerlaubnis entzogen.
Eine Person welche unter Drogen steht, kann nicht sicher ein KFZ fahren. Somit ist er aktuell nicht fahrtauglich. Diesbezüglich sind Verurteilungen-Bestrafungen nach Paragraphen §24a StVG und 315c, 316 als auch 323a StGB vorgesehen. Sind im Blut Drogen nachgewiesen wird ein Fahrverbot, eventuell ein direkter Führerscheinentzug, eine Führerscheinsperre und eine MPU Aufforderung die Folge sein
URTEILE GESETZE & PARAGRAPHEN,
Hier sind u.a. Verweise auf relevante Paragraphen zum Thema Betäubungsmittel im Straßenverkehr:
§ 24a Straßenverkehrsgesetz (StVG) - Führen eines KFZ unter Wirkung berauchender Mittel
§ 2a Straßenverkehrsgesetz (StVG) - Nachschulung in der Probezeit
§ 11 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) - Die Eignung
§ 14 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) - Die Klätung von Eignungszweifeln in Hinblick auf Drogen und Arzneimittel
§315c Strafgesetzbuch (StGB) - Eine Gefährdung im Straßenverkehrs
§316 Strafgesetzbuch (StGB) - Trunkenheit im Verkehr als auch Führen eines KFZ unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel wie Drogen §123a Strafgesetzbuch (StGB) - Vollrausch
MPU Richtlinien für Laboruntersuchungen
Labore welche im Rahmen der medizinisch-psychologischen Untersuchung Alkohol als auch Drogenscreenings durchführen, müssen die Beurteilungskriterien zur Fahreignungsdiagnostik erfüllen. Diese müssen für jede getestete Substanz als auch jedes angewendete Nachweisverfahren nach DIN ISO/IEC 17025 für forensische Toxikologie akkreditiert sein.
Akkreditierung von Prüflaboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025
beschreibt die '17025' die allgemeinen Anforderungen an das QM-System und die Arbeitsweise von Prüf- und Kalibrierlaboratorien.
Sie ist international anerkannt und wird von den nationalen Akkreditierungsstellen als Grundlage für die Begutachtung von Labors angewendet. Sie ersetzt die bis dahin gültigen Normen DIN EN ISO 45001 und ISO-Guide 25.
Anwendungsbereich, Art der Laboratorien, Organisation, Unparteilichkeit, Integrität, Anwendung im gesetzlich geregelten Bereich und bei der Umsetzung von EU-RL