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Timestamp: 2013-05-23 13:30:49
Document Index: 364895358

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 839', 'BGH', 'BGH', '§ 839', '§ 56', '§ 54', '§ 54', '§ 54', 'BGH', '§ 5', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 87', 'BGH', '§ 13', '§ 51', '§ 51', '§ 13', '§ 199', '§ 7', '§ 7', '§ 313', '§ 311', 'BGH', '§ 823', '§ 7', '§ 2', 'BGH', '§ 110', '§ 110', '§ 104', '§ 34', 'BGH']

Archiv BGH-Volltexte - Januar 2008
Urteil v. 31.01.2008 III ZR 186/06
BGB § 839 Fc - Es wird daran festgehalten, dass die Behandlung eines Patienten in der geschlossenen Abteilung eines psychiatrischen Landeskrankenhauses auch dann öffentlich-rechtlicher Natur ist, wenn sie im Einverständnis des Patienten und seines Betreuers und nicht etwa aufgrund einer hoheitlichen Unterbringung erfolgt. Grundlage für Schadensersatzansprüche aus Behandlungsfehlern ist daher die Amtshaftung und nicht etwa eine privatrechtliche Haftung wegen positiver Vertragsverletzung (Bestätigung der Senatsurteile BGHZ 38, 49 und vom 19. Januar 1984 - III ZR 172/82 = NJW 1985, 677).
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Urteil v. 31.01.2008 III ZR 161/07
BGB § 839 Fi; InsO § 56 - Eine Vorstrafe wegen einer Insolvenzstraftat steht der Bestellung eines Rechtsanwalts zum Insolvenzverwalter im Allgemeinen ohne Rücksicht darauf entgegen, ob die Tat im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit des Rechtsanwalts stand.
Urteil v. 30.01.2008 I ZR 131/05
UrhG § 54a Abs. 1 und § 54d Abs. 1 (F: 25.7.1994); Anlage zu § 54d - Für Multifunktionsgeräte ist die gesetzlich vorgesehene urheberrechtliche Gerätevergütung in voller Höhe zu zahlen.
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Urteil v. 30.01.2008 I ZR 134/05
MarkenG § 5 Abs. 1 und 2 - Aus Familiennamen gebildete geschäftliche Bezeichnungen sind unabhängig von der Häufigkeit des Namens durch § 5 MarkenG geschützt. Die Häufigkeit des Familiennamens beeinflusst nur die Kennzeichnungskraft und damit den Schutzumfang der Bezeichnung (Abgrenzung zu BGH GRUR 1979, 642, 643 - Billich; GRUR 1991, 472, 473 - Germania; BGHZ 130, 276, 278 - Torres).
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Urteil v. 30.01.2008 X ZR 107/04
EPÜ Art. 87 Abs. 1, 88 Abs. 4 - Der wirksamen Inanspruchnahme des Prioritätsrechts steht es nicht entgegen, dass in dem auf die Nachanmeldung erteilten Patent eine technische Wirkung beansprucht ist, die in der Prioritätsanmeldung nicht angegeben ist, wenn die Erzielung der Wirkung aus der Sicht des Fachmanns bei der Nacharbeitung der offenbarten Erfindung selbstverständlich erscheint.
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Urteil v. 30.01.2008 I ZB 8/07
GVG § 13; SGG § 51 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Satz 1 - Ein Streit über die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Sonderzahlungen eines Apothekers an privat und gesetzlich Krankenversicherte bei Einlösung von Rezepten (hier: Bonus in Höhe der Hälfte der gesetzlichen Zuzahlung bei gesetzlich Krankenversicherten bzw. 3  bei privat Krankenversicherten) betrifft keine Angelegenheit der gesetzlichen Krankenversicherung i.S. von § 51 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Satz 1 SGG, sondern eine Streitigkeit, für die der Rechtsweg zu den Zivilgerichten nach § 13 GVG eröffnet ist.
Urteil v. 29.01.2008 XI ZR 160/07
BGB §§ 199, 311b, 765; MaBV § 7 - a) Eine Bürgschaft gemäß § 7 MaBV sichert den Rückgewähranspruch des Erwerbers bei Nichtigkeit des Bauträgervertrages mangels ordnungsgemäßer Beurkundung gemäß § 313 Satz 1 BGB a.F. bzw. § 311b Satz 1 BGB n.F. unabhängig davon, ob Erwerber und Bauträger die Formunwirksamkeit zu vertreten haben.
Kategorie: AGB-, Vertrags- und Haftungsrecht, XI. Zivilsenat, BGHfree » mehr
Urteil v. 29.01.2008 VI ZR 98/07
BGB § 823 Abs. 1 (Ha); StVG § 7 Abs. 1; - AKB § 2 b Abs. 3 b
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Urteil v. 29.01.2008 VI ZR 70/07
SGB VII § 110 - Bei einem Rückgriff gemäß § 110 SGB VII trägt der Sozialversicherungsträger die Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich der Höhe des fiktiven zivilrechtlichen Schadensersatzanspruchs des Geschädigten gegen den nach §§ 104 ff. SGB VII haftungsprivilegierten Schädiger.
Urteil v. 28.01.2008 II ZR 290/06
GmbHG § 34 - Ist in einem Vorprozess zwischen der GmbH und Gesellschaftern, hinsichtlich derer der Ausschluss und die Einziehung ihrer Geschäftsanteile satzungsgemäß beschlossen wurden, rechtskräftig festgestellt worden, dass diese noch bis zur Zahlung des Einziehungsentgelts Gesellschafter sind, so kann aufgrund der Bindungswirkung dieses Urteils in einem Folgeprozess nicht abweichend hiervon ein früherer Verlust der Gesellschafterstellung unabhängig vom Eintritt dieser Bedingung festgestellt werden.
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