Source: http://brandschutzschulung-bremen.de/Regelwerk/
Timestamp: 2019-09-16 06:52:52
Document Index: 319048503

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 10', '§ 4', '§ 12', '§ 12', '§ 22', '§42', '§11', '§26', '§27', '§ 36']

Brandschutzschulungen - Regelwerk
Gesetz zur Neufassung der Bremischen Landesbauordnung und Änderung des Bremischen Ingenieurgesetzes vom 6.Oktober 2009 (BremGBl. S.401)
Allgemeines § 1 Löschen von Bränden
Wer einen Brand wahrnimmt, hat ihn sofort zu löschen, wenn es Ihm zumutbar, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzungen anderer wichtiger Pflichten, möglich ist. Kann er den Brand nicht sofort löschen so hat er unverzüglich öffentliche Hilfe herbei zurufen.
Gesetzliche Unfallversicherung GUV-R 133 (BGR 133)
5.2 - Eine ausreichende Anzahl von Personen ist in der Handhabung von Feuerlöschern zu unterweisen. Regelmäßige Lösch-übungen sollten zusätzlich durchgeführt werden.
4.5.7 - Sind Wandhydranten in der Arbeitsstätte vorhanden, ist eine ausreichende Anzahl von Personen in die Handhabung dieser Wandhydranten zu unterweisen.
§ 3 - Grundpflichten des Arbeitgebers
§ 10 - Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen
(1) Der Arbeitgeber hat entsprechend der Art der Arbeitsstätte und der Tätigkeiten sowie der Zahl der Beschäftigten die Maßnahmen zu treffen, die zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind. Dabei hat er der Anwesenheit anderer Personen Rechnung zu tragen. Er hat auch dafür zu sorgen, dass im Notfall die erforderlichen Verbindungen zu außerbetrieblichen Stellen, insbesondere in den Bereichen der Ersten Hilfe, der medizinischen Notversorgung, der Bergung und der Brandbekämpfung, eingerichtet sind.
Berufsgenossenschaftsvorschrift BGV A1
§ 4 - Unterweisung der Versicherten
(1) Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend § 12 Abs.1 Arbeitsschutzgesetz sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend § 12 Abs.2 Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden.
§ 22 - Notfallmaßnahmen
§42 - Der Betreiber oder ein von ihm Beauftragter hat das Betriebspersonal bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach mindestens einmal jährlich zu unterweisen über 1. - die Lage und die Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen und –anlagen, Rauchabzugsanlagen, Brandmelde- und Alarmierungsanlagen und der Brandmelder- und Alarmzentrale 2. - die Brandschutz-ordnung, insbesondere über das Verhalten bei einem Brand oder bei einer Panik und die Maßnahmen zur Rettung von Menschen mit Behinderung sowie 3. - die Betriebsvorschriften
5.12.3 - Der Betreiber eines Industriebaus mit einer Summe der Geschossflächen von insgesamt mehr als 5.000 m² hat einen Brandschutzbeauftragten zu bestellen.
5.12.5 - Die Betriebsangehörigen sind bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach in Abständen von höchstens zwei Jahren über die Lage und die Bedienung der Feuerlöschgeräte, der Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen sowie über die Brandschutzordnung zu belehren.
§11 - Die Betriebsangehörigen sind bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach mindestens einmal jährlich 1. - über die Bedienung der Alarmierungseinrichtungen und der Brandmelder zu unterweisen und 2. - über die Brandschutzordnung und das Verhalten bei einem Brand und über die Hilfestellung für behinderte Menschen zu belehren. Während des Betriebs von Beher-bergungsstätten muss der Betreiber oder ein von ihm Beauftragter herbeigerufen werden können.
§26 - Der Betreiber einer Verkaufsstätte hat eine Person als Brandschutzbeauftragter und für Verkaufsstätten, deren Verkaufs räume eine Fläche von insgesamt mehr als 5.000 m² haben, Selbsthilfekräfte für den Brandschutz mindestens in der nach Absatz 4 festgelegten Anzahl zu bestellen. Selbsthilfekräfte für den Brandschutz müssen in erforderlicher Anzahl während der Betriebszeit der Verkaufsstätte anwesend sein (je 1.000 m² mind. eine Selbsthilfekraft, je Etage mindestens eine Selbsthilfekraft).
§27 - Die Betriebsangehörigen sind bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach einmal jährlich zu belehren über 1. - die Lage und die Bedienung der Feuerlöschgeräte, Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen und 2. - die Brandschutzordnung, über das Verhalten bei einem Brand oder einer sonstigen Gefahr insbesondere bei einer Panik.
VDS 2009-01 -Brandschutzmanagement
Leitfaden für Verantwortliche im Betrieb und Unternehmen
Neue Mitarbeiter sind zum Beginn der Tätigkeit über die Brandgefahren und Brandschutzmaßnahmen im Betrieb einschließlich der vorhandenen Sicherheitsorganisation zu informieren. Der Erhalt dieser Informationen ist schriftlich zu bestätigen. Fluchtwege, Alarmsignale, Sammelplätze, Alarmpläne und die Brandschutzordnung sind Brandschutzaspekte, die jedem Betriebsangehörigen bekannt zu machen sind. Informationen über die betriebsspezifischen Gefahren in Verbindung mit dem richtigen Verhalten sind wichtige Bausteine im Gesamtsicherheitskonzept. Regelmäßige Schulungen über die Gefahren und die Organisation unterstützen den Sicherheitsgedanken. Im Rahmen der Sicherheitseinweisung können z.B. alle Mitarbeiter in der Handhabung mit dem Feuerlöscher praktisch geschult werden.
Die DIN EN ISO 9001 – Zertifizierung beinhaltet die Forderung nach regelmäßigen Unterweisungen der Mitarbeiter in Sachen Brandschutz, Verhalten im Brandfall und Erste Hilfe.
Bei Schulen mit mehr als 200 Personen muss als Grundlage zur Unterweisung die Versammlungsstättenverordnung (VStättV) angewendet werden.
Kindergarten - Tipps zur Schadensverhütung
Risk Management Versicherungs Kammer Bayern
Für das Personal sollten regelmäßige Unterweisungen in der Bedienung und Anwendung von Feuerlöschern sowie der Alarmierung der Feuerwehr durchgeführt werden. Mindestens einmal jährlich (besser 2x) muss eine Räumungsübung durchgeführt und dokumentiert werden. Die Verantwortung für den Brandschutz soll geregelt werden, indem eine Person bestimmt wird, die für den Brandschutz in dem Kindergarten verantwortlich ist (Brandschutzbeauftragter).
§ 36 - Sonstige Betriebsvorschriften
(3) - Der Betreiber des Krankenhauses hat im Einvernehmen mit der für den Brandschutz zuständigen Behörde eine Brandschutz- ordnung aufzustellen.
(4) - Bei Krankenhäusern mit mehr als 1000 Betten kann eine Hausfeuerwehr verlangt werden, die aus Feuerwehrmännern und Hilfsfeuerwehrmännern bestehen muss. Die erforderliche Zahl der Feuerwehrmänner und der Hilfsfeuerwehrmänner wird von der Bauaufsichtsbehörde im Einvernehmen mit der für den Brandschutz zuständigen Dienststelle festgelegt.
(5) - Das Personal des Krankenhauses ist jährlich mindestens einmal zu belehren über 1. die Lage und Bedienung der Feuermelde- und Feuerlöscheinrichtungen und 2. die Brandschutzordnung insbesondere über das Verhalten bei einem Brand.
Unternehmer und Führungskräfte müssen die zur Verhütung von Entstehungsbränden erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen treffen, die zur Brandbekämpfung erforderlichen Einrichtungen schaffen und unterhalten sowie deren Benutzung üben lassen und die Versicherten auf die mit ihrer Beschäftigung verbundenen Brandgefahren hinweisen und in der Vermeidung und Abwendung dieser Gefahren unterweisen.
Der Betriebsrat hat auch auf diesem Gebiet Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte wahrzunehmen. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und die Sicherheitsbeauftragten haben den Unternehmer und den Betriebsrat bei der Durchführung dieser Aufgaben zu beraten bzw. die Vorgesetzten zu unterstützen.
Die Beschäftigten müssen den Weisungen zur Brandverhütung Folge leisten und durch ihr Verhalten alle Maßnahmen zur Verhütung von Bränden und Explosionen unterstützen. In größeren Betrieben hat sich der Aufbau einer Brandschutzorganisation bewährt.
Sie erleichtert die Koordination aller technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen. Brandschutzbeauftragte werden durch verschiedene Vorschriften im Unternehmen verstärkt gefordert.
"Haben Sie Fragen zu den Inhalten, Referenten oder benötigen Sie weitere Unterlagen? Kein Problem! Sie dürfen mich gerne kontaktieren."
Ihr Thomas Dierker
Ich hab da mal einen Frage: