Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F20-11-2015-5A_921-2015&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2017-10-16 22:18:46
Document Index: 163595898

Matched Legal Cases: ['Art. 394', 'Art. 395', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 394', 'Art. 395']

5A_921/2015 20.11.2015
5A_921/2015
Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 ZGB i.V.m. Art. 395 ZGB,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Oktober 2015 des Obergerichts des Kantons Aargau (Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Oktober 2015 des Obergerichts des Kantons Aargau, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzliche Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung (Art. 394 ZGB i.V.m. Art. 395 ZGB) abgewiesen hat,
dass das Obergericht erwog, entgegen der Auffassung der (wegen ihrer gesundheitlichen Situation hilfsbedürftigen, selbst um Unterstützung ersuchenden) Beschwerdeführerin werde diese durch die (in den Bereichen Wohnen, administrative Angelegenheiten und gesundheitliche Betreuung) angeordnete Vertretungsbeistandschaft nicht in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt, die Massnahme sei mit Rücksicht auf die gesundheitlichen Schwierigkeiten zweck- und verhältnismässig, dasselbe gelte für die Einkommens- und Vermögensverwaltung (für über die persönlichen Auslagen hinausgehende Beträge), im Gegensatz zu einer blossen Begleitbeistandschaft erlaube diese Massnahme die Durchführung der notwendigen finanziellen Transaktionen auch dann, wenn sich die (gemäss erstinstanzlichem Entscheid über Stunden oder sogar Tage teilweise nicht ansprechbare) Beschwerdeführerin nicht um ihre finanziellen Angelegenheiten kümmern könne,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht anhand der Erwägungen des Obergerichts nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern dessen Entscheid vom 19. Oktober 2015 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Bezirksgericht U.________ und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.