Source: http://www.segeln-in-bitterfeld.de/club/satzung/
Timestamp: 2019-03-20 14:21:57
Document Index: 197714579

Matched Legal Cases: ['§8', '§ 26', '§13', '§ 6', '§14', '§16', '§17', '§ 47', '§ 10', '§20']

Satzung – Yachtclub Bitterfeld e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Bitterfeld. Sein Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf die Gewässer im Landkreis Bitterfeld.
Der Verein verfolgt die Förderung des Yachtsports, insbesondere des Freizeit und Regattasegelns, des Kinder- und Jugendsports sowie die Ausbildung der Vereinsmitglieder. Darüber hinaus verfolgt der Verein die weitere Entwicklung von Sport in der Bergbaufolgelandschaft Goitzsche.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Falls jedoch die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit übersteigen, so kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und das unbedingte Hilfspersonal angestellt werden.
Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, Minderjährige mit Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters. Juristische Personen, Vereine und Gesellschaften können als Mitglieder aufgenommen werden.
durch freiwilligen Austritt, der jeweils nur zum Ende eines Geschäftsjahres mit einer Frist von 3 Monaten schriftlich erklärt werden kann;
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es mit der Entrichtung des Jahresbeitrages ganz oder teilweise trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist;
wenn es den Vereinszweck, den Verein allgemein oder dessen ansehen schädigt oder Unfrieden im Verein stiftet.
Es wird dem vom Vorstand Ausgeschlossenen die Möglichkeit eingeräumt, ein Schiedsgremium von 3 Personen, die nicht dem Vorstand angehören, anzurufen.
Die Frist zur Anrufung des Schiedsgremiums beträgt 4 Wochen.
Jedes Mitglied hat den Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe die Mitgliederversammlung beschließt. Die Höhe der Beiträge ist durch gesonderten Beschluss geregelt.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit. Die Höhe des Jahresbeitrages von juristischen Personen, Vereinen oder Gesellschaften setzt der Vorstand im Einvernehmen mit diesen fest.
Jedes ordentliche Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts an Mitgliederversammlung teilzunehmen.
Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Die Mitglieder sind ferner berechtigt, an allen sonstigen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Die Mitglieder des Vorstandes werden, und zwar jedes einzelne für sein Amt, von der Mitgliederversammlung für die 1. Wahlperiode nach Gründung für die Dauer von 3 Jahren und danach für die Dauer von 4 Jahren gewählt mit der Maßgabe, dass ihr Amt bis zur Durchführung von Neuwahlen fortdauert. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Durchführung der Ersatzwahl einberufen. Eine Ersatzwahl kann unterbleiben, wenn die Neuwahl in nicht mehr als 6 Monaten vorzunehmen und der Vorstand trotz Ausscheidens eines Mitgliedes beschlussfähig geblieben ist. Das Amt der Vorstandsmitglieder endet mit der Neuwahl.
§8 Aufgabenbereich des Vorstandes
In seinem Wirkungskreis fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Durchführung des Beschlusses der Mitgliederversammlung
Erstellen sowie Abfassung des Jahresberichtes und Rechnungsabschlusses
Einberufung und Leitung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich i. S. des § 26 BGB. Jeder für sich ist allein vertretungsberechtigt.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Die Einladung durch den 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden kann schriftlich, fernmündlich, telegrafisch oder mündlich eine Woche vor dem Termin erfolgen.
Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit mit Ausnahme des Falles des Ausschlusses eines Mitgliedes, für den die 2/3 Mehrheit erforderlich ist. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des die Sitzung leitenden Vorstandsmitgliedes den Ausschlag. Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht, wenn alle Vorstandsmitglieder einem Vorschlag oder Beschluss schriftlich zustimmen. Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter und vom Schriftführer, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom Vorsitzenden bzw. seinem Stellvertreter und vom Schatzmeister zu unterfertigen.
Außerordentliche Geschäftsvorgänge über 1.000,00 DM sind vom Vorstand zu genehmigen.
Sollte das Barvermögen 3.000,00 DM unterschreiten, muss der Vorstand vom Schatzmeister unterrichtet werden, um weitere Entscheidungen zu treffen.
Die einzelnen Mitglieder des Vorstandes haften nicht.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in jedem Jahr mindestens einmal statt und sollte möglichst im ersten Halbjahr einberufen werden. Sie ist außerdem einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder dieses unter Angaben des Grundes schriftlich verlangt.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen unter Angaben einer Tagesordnung durch den Vorstand erfolgen. Hierzu genügt die telekommunikative Übermittlung per E-Mail.
Entgegennahme und Genehmigung des schriftlichen Jahresberichtes des Vorstandes und Rechnungsabschlusses
Entlastung des Vorstandes, Wahl und Amtsenthebung der Mitglieder des Vorstandes
Beschlussfassung über die Satzungsänderung und die freiwillige Auflösung des Vereins
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Ungültige Stimmen bzw. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. D. h.: danach gilt ein Antrag als angenommen, wenn die Zahl der Ja-Stimmen größer ist als die der Nein- Stimmen.
Zur Satzungsänderung ist eine Stimme von 3/4 der Erschienenen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 der Erschienenen, gültig abstimmenden Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen. Gültige Beschlüsse können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
Bei Wahlen ist gewählt, wer die sog. Absolute Mehrheit erhält; da ist eine Stimme mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen (d. h. einschließlich der Enthaltung). Bei mehreren Kandidaten reicht danach insoweit die sogenannte relative Mehrheit.
Der Beirat besteht aus drei von der Mitgliederversammlung zu wählenden
Personen mit folgendem Aufgabenbereich:
Beirat für Öffentlichkeitsarbeit / Internet
Beirat für technische Angelegenheiten (Technik-/Hafenwart)
Beirat für Regattasport (Regattawart)
Später eingehende Anträge werden als Dringlichkeitsanträge behandelt, die nur von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt werden können. Der Vorstand entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen, ob fristgemäß gestellte Anträge auf die Tagesordnung gesetzt werden. Sie müssen es, wenn sie die Unterstützung von mindestens 1/3 der Vereinsmitglieder haben.
§13 Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorgane
Die von den Vereinsorganen (§ 6 der Satzung) gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Tagungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben. Die Beschlüsse sind in der nächsten Versammlung des Organs zu verlesen und müssen von diesem genehmigt werden.
§14 Haftung des Vereins seinen Mitgliedern gegenüber
Für Schäden gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme an Veranstaltungen oder durch die Benutzung der Vereinsrichtungen entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organsmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.
Die Kassenprüfung und die Vermögensverhältnisse des Vereins sind nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahr von zwei von der Mitgliederversammlung zu wählenden Rechnungsprüfern zu prüfen. Die Prüfung hat so rechtzeitig stattzufinden, dass in der ordentlichen Mitgliederversammlung ein mündlicher Bericht über die Vermögensverhältnisse des Vereins erstattet werden kann. Die Rechnungsprüfer müssen die Fähigkeit besitzen, eine Buchprüfung ordnungsgemäß durchführen zu können. Die Rechnungsprüfer können jederzeit Einsicht in die Vermögensverhältnisse des Vereins nehmen und dürfen nicht dem Vorstand angehören. Der Bericht der Rechnungsprüfer ist schriftlich niederzulegen.
§16 Kooptionen, Ergänzungen, Zuwahl
Der Vorstand hat das Recht, seinen Kreis durch sachverständig Personen zu erweitern. Die kooptierten Vorstandsmitglieder haben in den Beratungen kein Stimmrecht. Ihre Amtszeit endet mit der Amtszeit des sie kooptierenden Vorstandes, wenn sie nicht durch Zeitablauf endet.
§17 Verbandsmitgliedschaften
Der Verein kann Mitglied werden in weiteren Vereinen sowie Verbänden deren Mitgliedschaft in der Hauptversammlung beschlossen wurde.
Falls die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind der Vorsitzende und der Schatzmeister zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Die Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (§§ 47 ff BGB).
Das nach der Beendigung der Liquidation sowie bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks des Vereins noch vorhandene Vereinsvermögen ist der Stadt Bitterfeld-Wolfen zu übergeben mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich für einen als gemeinnützig anerkannten Zweck verwendet werden muss.
Eine Satzungsänderung kann nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit der in § 10 festgelegten Stimmenmehrheit beschossen werden.
Eine Beschlussfassung über eine Satzungsänderung kann nur erfolgen, wenn die Änderungen einschließlich einer kurzen Begründung unter Beachtung der für die Einladung zur Mitgliederversammlung geltenden Fristen und Formen allen Mitgliedern mitgeteilt worden ist.
§20 Redaktionelle Änderungen
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 06.06.2001 mit der dafür erforderlichen Mehrheit beschlossen.
Tag der Errichtung ist somit der 06.06.2001.
Vorstehende Satzung wurde zuletz in der Mitgliederversammlung vom 13.04.2018 geändert.
Nationale Wettfahrtleiter-Lizenz
Jahres-Mitgliederversammlung mit Bowling
5. April | 18:30 – 21:30
Ansegeln und 1. Mittwochregatta
2. Mittwochregatta
15. Mai | 18:00 – 19:30