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Timestamp: 2017-01-19 09:16:44
Document Index: 74372743

Matched Legal Cases: ['Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435']

⭐Jahresabschluss zum 31. Dezember Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen
Jahresabschluss zum 31. Dezember Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen
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Thilo Jan Rosenberg
1 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 S der Land Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen Bayern2 Aktivseite Jahresbilanz zum 31. Dezember EUR EUR EUR TEUR 1. Barreserve a) Kassenbestand , b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank , , Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0 b) Wechsel 0,00 0 0, Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig , b) andere Forderungen , , Forderungen an Kunden , darunter: durch Grundpfandrechte gesichert ,76 EUR ( ) Kommunalkredite ,61 EUR ( ) 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 EUR ( 0 ) ab) von anderen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 EUR ( 0 ) 0,00 0 b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten , darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ,72 EUR ( ) bb) von anderen Emittenten , darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ,87 EUR ( ) , c) eigene Schuldverschreibungen , Nennbetrag ,00 EUR ( 286 ) , Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere , a. Handelsbestand 0, Beteiligungen , darunter: an Kreditinstituten 0,00 EUR ( 0 ) an Finanzdienstleistungsinstituten ,58 EUR ( 380 ) 8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0 darunter: an Kreditinstituten 0,00 EUR ( 0 ) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 EUR ( 0 ) 9. Treuhandvermögen 0,00 0 darunter: Treuhandkredite 0,00 EUR ( 0 ) 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0, Immaterielle Anlagewerte a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0 b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten ,55 48 c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0 d) geleistete Anzahlungen 0, , Sachanlagen , Sonstige Vermögensgegenstände , Rechnungsabgrenzungsposten , Summe der Aktiva ,3 Passivseite EUR EUR EUR TEUR 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig , b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten , ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten , , b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig , bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , , Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen , b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0 darunter: Geldmarktpapiere 0,00 EUR ( 0 ) eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 EUR ( 0 ) , a. Handelsbestand 0, Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0 darunter: Treuhandkredite 0,00 EUR ( 0 ) 5. Sonstige Verbindlichkeiten , Rechnungsabgrenzungsposten , Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , b) Steuerrückstellungen , c) andere Rückstellungen , , Sonderposten mit Rücklageanteil 0, Nachrangige Verbindlichkeiten 0, Genussrechtskapital 0,00 0 darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 EUR ( 0 ) 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken , Eigenkapital a) gezeichnetes Kapital 0,00 0 b) Kapitalrücklage 0,00 0 c) Gewinnrücklagen ca) Sicherheitsrücklage , cb) andere Rücklagen 0, , d) Bilanzgewinn , , Summe der Passiva , Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0 b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen , c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten , , Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0 b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0 c) Unwiderrufliche Kreditzusagen , ,4 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 EUR EUR EUR TEUR 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften , b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen , , Zinsaufwendungen , darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen ,14 EUR ( 136 ) , Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren , b) Beteiligungen , c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0, , Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0, Provisionserträge , Provisionsaufwendungen , , Nettoertrag des Handelsbestands 0, Sonstige betriebliche Erträge , darunter: aus der Fremdwährungsumrechnung ,68 EUR ( 26 ) 9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0, , Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter , ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung , darunter: für Altersversorgung ,19 EUR ( ) , b) andere Verwaltungsaufwendungen , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen , Sonstige betriebliche Aufwendungen , darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen ,61 EUR ( 486 ) 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0, Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere , Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0, , Aufwendungen aus Verlustübernahme 0, Zuführungen zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken , Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit , Außerordentliche Erträge 0, Außerordentliche Aufwendungen 0, Außerordentliches Ergebnis 0, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen , , Jahresüberschuss , Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0, , Entnahmen aus Gewinnrücklagen a) aus der Sicherheitsrücklage 0,00 0 b) aus anderen Rücklagen 0,00 0 0, , Einstellungen in Gewinnrücklagen a) in die Sicherheitsrücklage , b) in andere Rücklagen 0, , Bilanzgewinn ,00 4295 ANHANG Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinnund Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In Ausübung des Wahlrechtes nach 11 Satz 3 RechKredV enthalten die zu Posten oder Unterposten der Bilanz nach Restlaufzeiten gegliederten Beträge keine anteiligen Zinsen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen ( 340 ff. HGB). Forderungen Forderungen an Kunden und Kreditinstitute (einschließlich Schuldscheindarlehen) haben wir zum Nennwert bilanziert. Bei der Auszahlung von Darlehen einbehaltene Disagien werden auf deren Laufzeit bzw. Festzinsbindungsdauer verteilt. Für akute Ausfallrisiken haben wir bei Forderungen an Kunden in Höhe des zu erwartenden Ausfalls Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Außerdem haben wir nach den Erfahrungen der Vergangenheit bemessene Pauschalwertberichtigungen auf den latent gefährdeten Forderungsbestand gebildet. Wertpapiere Wertpapiere werden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren Börsenkursen oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Beteiligungen Beteiligungen werden nach dem strengen Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. In 2008 erfolgte bei neu erworbenen beweglichen Vermögensgegenständen der Wechsel von der degressiven auf die lineare Abschreibung auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bis 2009 erworbene oder selbst erstellte Gebäude werden planmäßig mit den höchsten steuerlich zulässigen Sätzen abgeschrieben. Ab 2010 angeschaffte oder selbst erstellte Gebäude werden linear über eine Nutzungsdauer von 30 bis 50 Jahren abgeschrieben. Liegt der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Vermögensgegenständen über dem Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist und handelt es sich dabei um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 150 Euro ohne Umsatzsteuer nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Die in der Vergangenheit vorgenommenen steuerlichen Abschreibungen i.s.d. 254 HGB a.f. werden vollständig fortgeführt6 Für geringwertige immaterielle Vermögensgegenstände von über 150 Euro bis einschließlich 410 Euro jeweils ohne Umsatzsteuer sowie für geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens von über 150 Euro bis einschließlich 1000 Euro jeweils ohne Umsatzsteuer wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird linear über fünf Jahre abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände werden nach dem strengen Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung, bei der die Sparkasse sowohl Versicherungsnehmer als auch Bezugsberechtigter ist, ausgewiesen. Diese werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital aktiviert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Der Unterschied zwischen dem Erfüllungs- und dem Ausgabebetrag wird unter den Rechnungsabgrenzungen ausgewiesen und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit erforderlich werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Ursprungslaufzeit von einem Jahr oder weniger erfolgt keine Abzinsung. Die übrigen Rückstellungen werden gemäß 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst. Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Teilwertverfahren auf der Grundlage der Heubeck Richttafeln 2005 G ermittelt. Sie wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt ( 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,58 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % unterstellt. Bei der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen wurde unterstellt, dass sich der Verpflichtungsumfang sowie der Diskontsatz erst zum Ende der Periode ändern. Die Erfolge aus der Änderung des Abzinsungssatzes bzw. Zinseffekten einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden unter dem Personalaufwand erfasst. Für die Verpflichtung zur Leistung von Beihilfen an Pensionäre und aktive Mitarbeiter für die Zeit ihres Ruhestandes in Krankheits-, Geburts- und Todesfällen wird eine Rückstellung gebildet. Der Bemessung wird die aktuelle Sterbetafel des BMF (Bundesministerium der Finanzen) zur Bewertung einer lebenslangen Nutzung oder Leistung gemäß 14 Abs. 1 BewG und die Vereinfachungsregelung des 253 Abs. 2 Satz 2 HGB für die Ermittlung des Abzinsungssatzes zugrunde gelegt. Bei dieser sowie allen übrigen wesentlichen Rückstellungen wird die Änderung des Verpflichtungsumfangs bei der Aufzinsung unterjährig berücksichtigt. Die Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Falle von Rückstellungen für Bankprodukte im Zinsbereich, ansonsten unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Erfolge aus Zinseffekten einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden in dem GuV-Posten ausgewiesen, in dem auch die Aufwendungen zur Rückstellungsdotierung ausgewiesen werden. Auch bei der Ermittlung der Aufzinsungserfolge dieser Rückstellungen haben wir unterstellt, dass eine Änderung des Abzinsungssatzes erst zum Ende der Periode eintritt7 Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs (Zinsbuchs) Zur Ermittlung eines ggf. bestehenden Verpflichtungsüberschusses ist eine Gesamtbetrachtung aller bilanziellen und außerbilanziellen Finanzinstrumente des Bankbuchs unter Berücksichtigung aller bis zur vollständigen Abwicklung zu erwartenden Risiko- und Verwaltungskosten vorgenommen worden. Hierbei ist die Ermittlung anhand einer barwertigen Betrachtung erfolgt. Eine Rückstellung war nicht erforderlich. Fonds für allgemeine Bankrisiken Es besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß 340g HGB. Währungsumrechnung Die Währungsumrechnung erfolgt gemäß 256a i.v.m. 340h HGB. Eine besondere Deckung gemäß 340h HGB sehen wir als gegeben an, soweit eine Identität von Währung und Betrag der gegenläufigen Geschäfte vorliegt. Die Umrechnungsergebnisse aus Geschäften, die in die besondere Deckung einbezogen sind, werden saldiert je Währung in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Zum Jahresende nicht abgewickelte Termingeschäfte werden mit den entsprechenden Terminkursen umgerechnet. Die Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung außerhalb der besonderen Deckung werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Aktivseite Posten 3: Forderungen an Kreditinstitute In diesem Posten sind enthalten: TEUR TEUR - Forderungen an die eigene Girozentrale Die Forderungen gliedern sich nach ihren Restlaufzeiten wie folgt: Posten 3 b) andere Forderungen - bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre Posten 4: Forderungen an Kunden In diesem Posten sind enthalten: TEUR TEUR - Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige nachrangige Vermögensgegenstände Die Forderungen gliedern sich nach ihren Restlaufzeiten wie folgt: - bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre mit unbestimmter Laufzeit8 Im Rahmen des sogenannten Pfandbriefpoolings, das die Refinanzierungsmöglichkeiten der S- Finanzgruppe Bayern weiter verbessern soll, wurden Kommunalkredite in Höhe von 5,0 Mio. EUR an die BayernLB bei gleichzeitiger Stundung der Kaufpreisforderung übertragen. Die BayernLB kann diese Forderungen als Deckungswerte im Rahmen der Emission von Öffentlichen Pfandbriefen nutzen. Aufgrund der vertraglichen Rückübertragungsmöglichkeiten verbleibt das wirtschaftliche Eigentum an den Forderungen bei der Sparkasse. Die Sparkasse weist die Forderungen daher weiterhin in ihrer Bilanz im Aktivposten 4 Forderungen an Kunden und auch im Unterausweis Kommunalkredite aus. Posten 5: Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere In diesem Posten sind enthalten: TEUR TEUR - Im folgenden Geschäftsjahr fällige Wertpapiere Börsenfähige Wertpapiere (ohne antizipative Zinsen), davon sind börsennotiert nicht börsennotiert Posten 6: Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere In diesem Posten sind enthalten: TEUR TEUR - Börsenfähige Wertpapiere, davon sind nicht börsennotiert Aufgrund der Anpassung des 17 RechKredV wurden in Folge der neuen Definition des Investmentvermögens im Sinne des 1 Abs. 1 KAGB erstmals Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR in dem Bilanzposten Aktiva 6 erfasst, die im Vorjahr in Aktiva 13 in Höhe von TEUR ausgewiesen wurden. Entsprechend werden auch die laufenden Erträge in Höhe von 11 TEUR nicht mehr im GuV-Posten 8. Sonstige betriebliche Erträge (Vorjahr 10 TEUR), sondern erstmals im GuV-Posten 3a (Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren) ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Anteile an Investmentvermögen An folgenden Investmentvermögen halten wir mehr als 10 % der Anteile: Die Sparkasse hat einen gemischten Spezialfonds i.s.v. 2 Abs. 3 InvG mit festen Anlagebedingungen und mit Anlageschwerpunkt europäische Unternehmensanleihen. Der Markt- und Buchwert beträgt TEUR. Die im Geschäftsjahr erfolgte Ertragsausschüttung betrug TEUR. Eine Rückgabe der Anteile ist täglich möglich. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft behält sich jedoch vor, die Rücknahme der Anteile auszusetzen, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Aussetzung unter Berücksichtigung der Interessen der Anleger erforderlich erscheinen lassen9 Posten 12: Sachanlagen In diesem Posten sind enthalten: TEUR TEUR - Im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzte Grundstücke und Bauten Betriebs- und Geschäftsausstattung Posten 14: Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält 92 TEUR (im Vorjahr 135 TEUR) Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz von Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag, soweit dieser höher ist als der Ausgabebetrag. Latente Steuern Aufgrund abweichender Ansatz- und Bewertungsvorschriften zwischen Handels- und Steuerbilanz und außerbilanzieller Korrekturen inklusive negativer und positiver Anleger-Aktiengewinne bestehen zum 31. Dezember 2014 Steuerlatenzen. Dabei wird der Gesamtbetrag der künftigen Steuerbelastungen durch absehbare Steuerentlastungen überdeckt. Eine passive Steuerabgrenzung war demzufolge nicht erforderlich, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde verzichtet. Die wesentlichen künftigen Steuerbelastungen resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Darlehensforderungen und negativen Aktiengewinnen. Die zum Ausgleich der künftigen Steuerbelastungen benötigten absehbaren künftigen Steuerentlastungen ergeben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen bilanziellen Ansätzen bei den Forderungen an Kunden, bestimmten Beteiligungen, Rückstellungen und positiven Aktien-/Immobiliengewinnen. Die Ermittlung der Differenzen erfolgte unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von 28,40 % (Körperschaft- und Gewerbesteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag). Aus Beteiligungen an Personengesellschaften resultierende, lediglich der Körperschaftsteuer und dem Solidaritätszuschlag unterliegende Differenzen wurden bei den Berechnungen mit 15,825 % bewertet. Entwicklung des Anlagevermögens Bilanzposten Anschaffungs-/ Herstellungskosten Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Abschreibungen kumuliert Abschreibungen im Geschäfts -jahr Bilanzwert Bilanzwert TEUR TEUR TEUR TEUR*) TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Immaterielle Anlagewerte Sachanlagen *) Die Umbuchungen betreffen Vermögensgegenstände, die aufgrund der Anpassung des 17 RechKredV in Folge der neuen Definition des Investmentvermögens im Sinne des 1 Abs. 1 KAGB erstmals in dem Bilanzposten Aktiva 6 zu erfassen sind. Bilanzposten Bilanzwert Sonstige Vermögensgegenstände Nettoveränderungen Bilanzwert TEUR TEUR TEUR Beteiligungen10 Passivseite Posten 1: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten In diesem Posten sind enthalten: TEUR TEUR - Verbindlichkeiten gegenüber der eigenen Girozentrale Durch eigene Vermögenswerte besicherte Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach ihren Restlaufzeiten wie folgt: Posten 1 b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist - bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre Posten 2: Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach ihren Restlaufzeiten wie folgt: Posten 2 a ab) Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten TEUR TEUR - bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre 5 12 Posten 2 b bb) andere Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist - bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre Posten 3: Verbriefte Verbindlichkeiten In diesem Posten sind enthalten: TEUR TEUR Posten 3 a) begebene Schuldverschreibungen - Im folgenden Geschäftsjahr fällige Wertpapiere Posten 6: Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält 434 TEUR (im Vorjahr 533 TEUR) Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz von Hypothekendarlehen und anderen Forderungen mit ihrem Nennbetrag, soweit dieser höher als der Auszahlungsbetrag oder die Anschaffungskosten ist und Zinscharakter hat11 Mehrere Posten betreffende Angaben Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung Auf Fremdwährung lauten Vermögensgegenstände im Gesamtbetrag von TEUR und Verbindlichkeiten im Gesamtbetrag von TEUR. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN UNTER DEM BILANZSTRICH Posten 1: Eventualverbindlichkeiten In den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten ist ein wesentlicher Einzelbetrag enthalten, der TEUR (Avale, BayernLB) ausmacht. Hinsichtlich der unter den Eventualverbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungen sowie Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten sind bis zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses keine Erkenntnisse und Informationen bekannt geworden, die eine Inanspruchnahme daraus erwarten lassen. Bei unseren Kreditgewährungen werden in diesem Posten für Kreditnehmer übernommene Bürgschaften und Gewährleistungsverträge erfasst. Auf Basis der regelmäßigen Bonitätsbeurteilungen der Kunden im Rahmen unserer Kreditrisikomanagementprozesse gehen wir für die hier ausgewiesenen Beträge davon aus, dass sie nicht zu einer wirtschaftlichen Belastung der Sparkasse führen werden. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Rückgriffsforderungen. Posten 2: Andere Verpflichtungen Wir gehen derzeit davon aus, dass die unwiderruflichen Kreditzusagen von den Kreditnehmern in Anspruch genommen werden. In den unwiderruflichen Kreditzusagen sind nach den Erkenntnissen der Sparkasse keine ausfallgefährdeten Kredite enthalten. Bei den Unwiderruflichen Kreditzusagen waren im Vorjahr TEUR noch nicht eingeforderte Zusagen aus Immobilienfonds ausgewiesen, die nunmehr als finanzielle Verpflichtungen nach 285 Nr. 3a HGB eingestuft werden. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Posten 1: Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften Im Rahmen der Mindestreservehaltung und der Bargeldversorgung hat die Sparkasse im abgelaufenen Geschäftsjahr negative Zinsen an die Europäische Zentralbank gezahlt. Diese Negativzinsen wurden mit den Zinserträgen, die üblicherweise bei derartigen Geschäftsvorfällen anfallen, verrechnet. Die Beträge sind von untergeordneter Bedeutung. Posten 5: Provisionserträge Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung Die wesentlichen an Dritte erbrachten Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung entfallen auf die Vermittlung von Produkten der Verbundpartner (Versicherung, Bausparverträge, Immobilien und Investmentzertifikate)12 Posten 8: Sonstige betriebliche Erträge In diesem Posten sind Grundstückserträge mit 391 TEUR und der Erlös aus dem Inventarverkauf der Partnachstraße 50, Garmisch-Partenkirchen mit 280 TEUR als wesentliche Einzelbeträge enthalten. Posten 12: Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufzinsungsbeträge für Pensionsrückstellungen mit 356 TEUR als wesentlicher Einzelbetrag enthalten. SONSTIGE ANGABEN Derivative Finanzinstrumente Die Arten und der Umfang derivativer Finanzinstrumente, bezogen auf die Nominalwerte der zu Grunde liegenden Referenzwerte, sind in folgender Aufstellung zusammengestellt: Derivative Finanzinstrumente Nominalbeträge nach Restlaufzeiten - in TEUR - Bis 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Insgesamt Währungsrisiken Devisentermingeschäfte Davon Handelsgeschäfte Davon Deckungsgeschäfte Nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte derivative Finanzinstrumente: - in TEUR - Nominalbeträge Zeitwert Zeitwert Buchwert Bilanzausweis positiv negativ Währungsrisiken Devisentermingeschäfte Die beizulegenden Zeitwerte der börsengehandelten Derivate stellen den Marktwert dar. Die beizulegenden Zeitwerte der Devisentermingeschäfte werden aus den Barwerten der gegenläufigen Zahlungsströme (in Fremdwährung und in Euro) unter Anwendung der Zero- Zinsstrukturkurve der jeweiligen Währung zum Bilanzstichtag ermittelt, die den Veröffentlichungen Reuters entnommen werden. Die Umrechnung erfolgt anhand der zuletzt verfügbaren Währungs- Spotkurse. Angaben zu nicht passivierten pensionsähnlichen Verpflichtungen Der Träger bzw. die Sparkasse ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden (ZVK). Versichert sind bei dieser Kasse alle Beschäftigten, die unter den Geltungsbereich des TVöD-S fallen. Der TVöD-S gewährt den unter den Geltungsbereich des TVöD-S fallenden Beschäftigten grundsätzlich einen Anspruch auf Verschaffung einer Zusatzversorgung. Der Anspruch entsteht bei beiderseitiger Tarifgebundenheit oder wenn die Arbeitsvertragsparteien die Anwendbarkeit des TVöD- S im Arbeitsvertrag vereinbart haben. Grundlage der Versicherung bei der ZVK ist seit dem der Tarifvertrag über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen - 8 -13 Dienstes (ATV-K). Nach wie vor gewährt die ZVK eine Alters- und Hinterbliebenenrente sowie Erwerbsminderungsrenten. Die Höhe der Versorgungszusage errechnet sich nach der Betriebsrentenformel der ZVK. Das Punktemodell basiert auf dem Prinzip, dass Beiträge zur Zusatzversorgung, multipliziert mit einem Altersfaktor, Versorgungspunkte für die Beschäftigten ergeben. Es werden Leistungen zugesagt, die sich ergeben würden, wenn eine Gesamtbeitragsleistung von 4 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts vollständig in ein kapitalgedecktes System einbezahlt werden würde. Bei der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden werden seit der Umstellung vom Gesamtversorgungsmodell auf ein betriebsrentenrechtliches Punktemodell sowohl Umlagen als auch Beiträge erhoben. Die Erhebung von Umlagen ist erforderlich, um die Anwartschaften und laufenden Rentenverpflichtungen aus der Zeit vor der Umstellung finanzieren zu können. Der Umlagesatz beträgt 3,75 % der Bemessungsgrundlage. Der Zusatzbeitrag (4% der Bemessungsgrundlage) dient dem Aufbau einer Kapitaldeckung für Anwartschaften, die seit der Umstellung entstehen. Die Aufwendungen der Sparkasse belaufen sich in 2014 auf 813 TEUR. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter beträgt TEUR. Der für den derzeit nicht vorgesehenen Fall einer Beendigung der Mitgliedschaft oder eines Wechsels in einen kapitalgedeckten Abrechnungsverband nach der Satzung der ZVK anfallende Ausgleichsbetrag belief sich am Ende 2014 auf TEUR. Der Ausgleichsbetrag wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen von der ZVK berechnet und umfasst den Barwert der Leistungsverpflichtungen der ZVK, die aus der Mitgliedschaft der Kreissparkasse Garmisch- Partenkirchen im umlagefinanzierten Abrechnungsverband resultieren. Für die Ermittlung wird ein Rechnungszins von zurzeit 1,75 % (gemäß Deckungsrückstellungsverordnung) herangezogen; das Kassenvermögen der ZVK (Kollektivvermögen aller Mitglieder im umlagefinanzierten Abrechnungsverband) bleibt unberücksichtigt. Im Hinblick auf die Vergleichbarkeit des bei Ermittlung des Ausgleichsbetrages zu Grunde gelegten Rechnungszinses mit dem für die Berechnung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen verwendeten Abzinsungssatz geben wir informativ zusätzlich den Betrag an, der sich bei einem Zinssatz von 4,58 % ergeben hätte. Dieser Betrag beläuft sich auf TEUR. Gesamtbezüge des Vorstandes und des Verwaltungsrates Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr TEUR, die Aufwandsentschädigungen der Mitglieder des Verwaltungsrates 64 TEUR. Pensionsrückstellungen und zahlungen für bzw. an frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene An frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene wurden 302 TEUR gezahlt. Die Pensionsrückstellungen für diesen Personenkreis betrugen am TEUR. Kreditgewährungen an Vorstand und Verwaltungsrat Die Sparkasse hatte zum Kredite an Mitglieder des Vorstandes in Höhe von 358 TEUR und an Mitglieder des Verwaltungsrates in Höhe von 52 TEUR gewährt14 Honorare für den Abschlussprüfer Die Prüfungsstelle des Sparkassenverbandes Bayern ist gemäß 22 SpkO sowie 340k HGB gesetzlicher Abschlussprüfer unseres Jahresabschlusses. Für Abschlussprüfungsleistungen fielen im Geschäftsjahr 2014 Aufwendungen in Höhe von 139 TEUR. Die Aufwendungen für andere Bestätigungsleistungen belaufen sich auf 25 TEUR. Verwaltungsrat und Vorstand Verwaltungsrat Vorsitzender: Anton Speer, Landrat (ab ) Anton Speer, stellvertretender Landrat (bis ) Stellvertretender Vorsitzender: (beratend) Dr. Michael Rapp, Stellvertreter des Landrates und Gymnasiallehrer (ab ) Mitglieder: Wolfgang Bauer, 2. Bürgermeister Markt Garmisch- Partenkirchen Rudolf Haller, Berufssoldat (bis ) Peter Imminger, Bürgermeister Michael Lidl, Bürgermeister im Ruhestand (bis ) Thomas Grasegger, Textilbetriebswirt Pater Johannes Bauer, Cellerar Baur Hans, Rechtsanwalt (ab ) Dr. Sigrid Meierhofer, Bürgermeisterin (ab ) Georg Fink, Vorstandsvorsitzender (bis ) Vorstand Vorsitzender: Mitglied: Georg Fink Peter Lingg Mitarbeiter / -innen Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt: 2014 Vollzeitkräfte 153 Teilzeit- und Ultimokräfte Auszubildende 20 Insgesamt15 Garmisch-Partenkirchen, 11. März 2015 Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen Vorstand (Georg Fink) (Peter Lingg) Garmisch-Partenkirchen, 11. März 2015 Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen Vorsitzender des Verwaltungsrats (Anton Speer)16 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kreissparkasse Garmisch- Partenkirchen für das Geschäftsjahr vom bis geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Sparkasse. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Sparkasse sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Sparkasse. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Sparkasse und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. München, den 27. Mai 2015 PRÜFUNGSSTELLE DES SPARKASSENVERBANDES BAYERN Öttl Wirtschaftsprüfer Eckhardt Wirtschaftsprüfer17 Lagebericht der KREISSPARKASSE GARMISCH-PARTENKIRCHEN für das Geschäftsjahr 2014 Inhaltsübersicht: 1. Grundlagen der Sparkasse 2. Wirtschaftsbericht 3. Nachtragsbericht 4. Risikobericht 5. Prognosebericht 1. Grundlagen der Sparkasse Geschäftsmodell Die Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Garmisch-Partenkirchen. Sie untersteht der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen sowie der Regierung von Oberbayern. Die Sparkasse betreibt grundsätzlich alle banküblichen Geschäfte, soweit es das bayerische Sparkassengesetz und die auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen oder die Satzung der Sparkasse vorsehen. Träger der Sparkasse ist der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Als regionales Wirtschaftsunternehmen verfolgt die Sparkasse das Ziel, auf Grundlage der Markt- und Wettbewerbserfordernisse vorrangig im Geschäftsgebiet, den Wettbewerb zu stärken und die angemessene und ausreichende Versorgung aller Bevölkerungskreise, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen auch in der Fläche sicherzustellen. Um diesem Auftrag gerecht zu werden, unterhält die Sparkasse 19 Geschäftsstellen im Geschäftsgebiet. Die Organe der Sparkasse sind der Vorstand und der Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat bestimmt die Richtlinien für die Geschäfte der Sparkasse und überwacht den Vorstand. Er setzt sich aus insgesamt sieben Mitgliedern zusammen. Der Vorstand leitet die Sparkasse in eigener Verantwortung, vertritt sie und führt ihre Geschäfte. Die Sparkasse ist Mitglied im Sparkassenstützungsfonds des Sparkassenverbandes Bayern. Dieser gewährleistet im Rahmen einer Institutssicherung die Ansprüche der Kunden der Sparkasse in voller Höhe. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Für das Gesamtjahr 2014 wurde in der ersten amtlichen Schätzung ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent für Deutschland gemeldet. Das ist deutlich besser als die Raten der Jahrgänge 2012 und 2013 (+0,4 Prozent bzw. +0,1 Prozent) und liegt sogar über dem Potenzialwachstum, das meist in der Größenordnung von gut 1 Prozent verortet wird. Getragen wurde das deutsche Wachstum von allen Verwendungskomponenten, vor allem von der Binnennachfrage. Die privaten Konsumausgaben legten 2014 in preisbereinigter Rechnung um 1,1 Prozent zu. Die Bruttoanlageinvestitionen wurden real um 3,1 Prozent ausgeweitet. Dazu trugen sowohl die Ausrüstungsinvestitionen als auch die Bauten mit einem fast identischen Wachstumstempo bei. Die Güterexporte legten real um 3,7 Prozent zu, die Importe um 3,3 Prozent. Damit steuerte auch der Außenbeitrag 2014 einen Wachstumsimpuls hinzu. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland stieg 2014 noch einmal um 371 Tausend auf einen Jahresdurchschnitt von 42,7 Mio. und erreichte damit einen neuen Rekordstand. Die Zahl der arbeitslos Gemeldeten ging um 52 Tausend zurück; die Arbeitslosenquote in der national üblichen Berechnung nahm um 0,2 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent ab. Das Wachstum wurde somit einmal mehr hauptsächlich von der Faktormenge getragen, nicht vorwiegend von einem Produktivitätswachstum. Die durchschnittliche Arbeitsproduktivität nahm 2014 pro Kopf nur um 0,6 Prozent zu, pro Stunde gerechnet wegen gestiegener durchschnittlicher Arbeitszeit sogar nur um 0,1 Prozent. Der deutsche Staatssektor erzielte 2014 wie schon in den beiden vorangegangenen Jahren einen leichten Finanzierungsüberschuss, zu dem neben Gemeinden und Sozialversicherungen nun auch der Bund beitrug. Nur die Länder weisen in ihrer Summe noch ein leichtes Defizit auf. Auf gesamtstaatlicher Ebene löste sich der Saldo von der schwarzen Null und die diese Bezeichnung nun verdienende Überschussquote stieg sogar auf 0,4 Prozent. Zusammen mit dem nominalen BIP-Wachstum reduzierte dies die deutsche öffentliche Schuldenstandsquote spürbar, nach erster Rechnung von 76,9 Prozent des BIP im Jahre 2013 auf nun 74,5 Prozent Ende Der Preisauftrieb war 2014 weiter sehr schwach. Die Verbraucherpreise stiegen in Deutschland im Jahresdurchschnitt um 0,9 Prozent. In der zweiten Jahreshälfte bewegte sich der breite Preisindex durch die kontinuierliche Verbilligung des Rohöls praktisch seitwärts. Der Ölpreis hat sich im Laufe des zweiten Halbjahres mehr als halbiert. Die Jahresrate der Verbraucherpreise ging deshalb stetig zurück, lag im Dezember nur noch bei +0,2 Prozent. Auf Ebene des Euroraums lag die Steigerungsrate der harmonisierten - 1 -18 Verbraucherpreise im Jahresschnitt bei +0,4 Prozent. Die Kernraten unter Herausrechnung des dramatischen Ölpreisverfalls liegen ein gutes Stück höher. Die Lage ist deshalb nicht als eine Deflation mit sich selbst verstärkenden Teufelskreisen zu bewerten. Der Sicherheitsabstand zu deflationären Gefahren ist allerdings kleiner geworden. Die Zielinflationsraten der Europäischen Zentralbank (EZB) von unter, aber nahe bei zwei Prozent sind auf absehbare Zeit nicht erreichbar. Die EZB hat im Laufe des Jahres 2014 weitere expansive geldpolitische Schritte eingeleitet. Die sich zuvor schon auf Rekord-Niedrigständen befindenden Leitzinsen wurden im Juni und im September in zwei Stufen nochmals weiter abgesenkt. Der Satz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte erreichte damit 0,05 Prozent. Der Zinssatz für die Einlagefazilität wurde mit -0,2 Prozent sogar negativ. Ferner hat die EZB neue Langfristtender aufgelegt, die über vier Jahre zum Festzins laufen. Seit dem Herbst 2014 kauft sie zudem Covered Bonds und Asset Backed Securities (ABS) unter neuen Programmen an. Mit Wirkung zum 01. Januar 2014 sind die aufsichtsrechtlichen Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (Capital Requirements Regulation) sowie EU- Richtlinie 2013/36/EU (Capital Requirements Direktive IV) in Kraft getreten. Die Umsetzung der EU-Richtlinie erfolgte in Deutschland durch das CRD IV- Umsetzungsgesetz. In diesem Zusammenhang haben sich unter anderem die Anforderungen an die quantitative und qualitative Mindestkapital- und Liquiditätsausstattung von Kreditinstituten erhöht. Regionale Wirtschaftslage und -entwicklung Trotz internationaler Krisen und anderer wirtschaftlicher bzw. politischer Störfaktoren in der EURO-Zone wurden die zu Beginn des Jahres 2014 für die Entwicklung des Tourismus als Schlüsselbranche unserer Region aufgestellten Erwartungen übertroffen. Die Daten des statistischen Landesamtes für die Beherbergungsbetriebe mit mehr als 10 Betten in unserem Geschäftsgebiet zeigen für das vergangene Jahr bei den Anreisen ein Wachstum von + 3,6 % und bei den Übernachtungen von + 1,2 %. Damit lagen die Zuwachsraten der Zugspitzregion über den überregionalen Vergleichswerten oder im Durchschnitt. Die Russland/Ukraine-Krise begann sich nach einem guten Neujahrsgeschäft zu Jahresbeginn erst im weiteren Jahresverlauf mit einem kräftigen Rückgang von bis zu 50 % bei den Gästeankünften aus diesen Herkunftsländern negativ auszuwirken. Fortgesetzt hat sich auch der anhaltende Trend zum Kurzurlaub: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der gemeldeten Touristen in der Zugspitzregion betrug im Jahr 2014 lediglich 3,3 Tage oder um ein Drittel weniger als im Vorjahr. Von der grundsätzlich positiven wirtschaftlichen Entwicklung des vergangenen Jahres profitierten auch die Sekundärbranchen unseres Geschäftsgebiets wie z. B. der örtliche Handel, das Dienstleistungsgewerbe und insbesondere das Handwerk mit einer guten Auslastung. Dies wirkte sich auch auf dem lokalen Arbeitsmarkt positiv aus: Die durchschnittliche Arbeitslosenquote des vergangenen Jahres im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sank auf 3,7 % (2013: 4,0 %) und damit unter den Landes- bzw. Bundesdurchschnitt. Geschäftsverlauf Das Geschäftsvolumen verringerte sich um 4,3 % auf 1.137,3 Mio.Euro. Auch die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 3,8 % gesunken und beträgt nun 1.076,6 Mio.Euro (Vorjahr: 1.119,3 Mio.Euro). Der Rückgang ist vorrangig auf die geringeren Bestände bei den Forderungen an Kreditinstitute bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. Das Kundenkreditgeschäft konnte um 38,3 Mio.Euro auf 790,7 Mio.Euro (Vorjahr: 752,4 Mio.Euro) ausgeweitet werden. Das Wachstum vollzog sich überwiegend im langfristigen Bereich. Tragende Säule des Zuwachses waren Wohnungsbaufinanzierungen. Damit konnte der Zielwert für 2014 mit 27,0 Mio.Euro deutlich übertroffen werden und auch im Vergleich mit den bayerischen Sparkassen war der Zuwachs überdurchschnittlich. Die Forderungen an Kommunen verringerten sich geringfügig um 0,7 Mio.Euro. Die Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen hat mit der in Summe verstärkten Kreditvergabe dazu beigetragen, die Kreditversorgung in der Region zu sichern. Die Wertpapiereigenanlagen der Sparkasse wurden gezielt um 3,2 Mio.Euro auf 200,9 Mio.Euro reduziert. Auch die kurzfristigen Forderungen an Kreditinstitute wurden um 74,6 Mio.Euro auf 20,1 Mio.Euro abgebaut. Die Wiederanlagen erfolgten überwiegend in kurz- bis mittelfristigen Wertpapieranlagen sowie in Fondsanteile. Der unter den Beteiligungen ausgewiesene Anteilsbesitz der Sparkasse verringerte sich durch Abschreibungen um 11,1 % auf 20,3 Mio.Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden einschließlich der begebenen Schuldverschreibungen konnten um 13,1 Mio.Euro auf 828,1 Mio.Euro ausgeweitet werden. Eine kräftig gestiegene Nachfrage verzeichneten wiederum unsere kurzfristigen Anlageformen. Der Bestand an Inhaberschuldverschreibungen hat sich um 1,6 Mio.Euro erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden um 62,7 Mio.Euro auf 106,7 Mio.Euro reduziert. Der Bestand setzt sich überwiegend aus langfristigen Verbindlichkeiten zusammen. Das Wertpapiergeschäft mit Kunden (ohne eigene Inhaberschuldverschreibung) verzeichnete einen Nettozuwachs von 8,6 Mio.Euro19 Unser Zielwert für 2014 bei den Geldvermögensanlagen mit 10,0 Mio.Euro konnte damit deutlich übertroffen werden. Hier werden bei der Zielermittlung bestimmte Anlageformen nicht mit eingerechnet. Auch im Vergleich mit den bayerischen Sparkassen war eine überdurchschnittliche Entwicklung festzustellen. Die Ergebnisse aus den weiteren Dienstleistungsgeschäften einschließlich des Verbundgeschäftes haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Vermögenslage Die Bilanzstruktur der Sparkasse wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt TEUR TEUR in % BS 2014 in % BS 2013 AKTIVA Barreserve ,9 1,4 Forderungen an Kreditinstitute ,8 8,5 Ausleihungen an Kunden ,5 67,2 Wertpapiergeschäft ,7 18,3 Beteiligungen ,9 2,0 Sachanlagen ,5 1,6 Sonstiges ,7 1,0 Bilanzsumme (BS) ,0 100, TEUR 2013 TEUR in % BS 2014 in % BS 2013 PASSIVA Bankenverbindlichkeiten ,9 15,1 Kundeneinlagen ,8 71,9 Verbriefte Verbindlichkeiten ,1 0,9 Rückstellungen ,5 1,4 Fonds für allgem. Bankrisiken ,6 5,8 Eigenkapital ,9 4,7 Sonstiges ,2 0,2 Bilanzsumme (BS) ,0 100,0 Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips. Mit den gebildeten Wertberichtigungen und Rückstellungen ist den Risiken im Kreditgeschäft und den sonstigen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen worden. Nach der durch den Verwaltungsrat noch zu beschließenden Zuführung aus dem Bilanzgewinn wird sich die Sicherheitsrücklage auf 53,0 Mio.Euro erhöhen - das entspricht einem Plus von 1,0 % gegenüber dem Vorjahr. Neben der Sicherheitsrücklage verfügt die Sparkasse über den Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß 340 g HGB in Höhe von 70,5 Mio.Euro und weitere Eigenkapitalmittel im Sinne des KWG. Die zur Deckung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen vorhandenen Eigenmittel übertreffen die Anforderungen. Zum Bilanzstichtag liegt die gemäß Artikel 92 CRR ermittelte Gesamtkapitalquote als Relation der Eigenmittel zum Gesamtrisikobetrag bei 18,4 % und damit über dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert von 8 %. Die Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen weist damit eine angemessene Kapitalbasis auf. Eine künftige Geschäftsausweitung ist durch die Eigenkapitalanforderungen nach Basel III weiterhin möglich, auch wenn der Spielraum hierzu deutlich eingeschränkt wird. Finanzlage Die Steuerung liquiditätsrelevanter Aktiva und Passiva erfolgt im Rahmen gesetzter Limite innerhalb des strategischen Liquiditätsmanagements. Im Berichtszeitraum hatte die Sparkasse einen uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt. Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse war im Geschäftsjahr aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. Die Finanzmarktkrise hatte für die Liquidität unseres Hauses keine Auswirkungen. Die eingeräumten Kreditlinien bei der Bayerischen Landesbank wurden dispositionsbedingt teilweise in Anspruch genommen. Zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften wurden entsprechende Guthaben bei der zuständigen Zentralbank unterhalten. Zur Überwachung unserer Zahlungsbereitschaft bedienen wir uns kurz- und mittelfristiger Liquiditätspläne, die die fälligen Geldanlagen und -aufnahmen sowie die Prognosewerte des Kundengeschäfts enthalten. Zum Jahresende errechnete sich eine nach der Liquiditätsverordnung berechnete Liquiditätskennzahl (Untergrenze 1,0) von 2,51 (Vorjahr 2,98), so dass die Liquidität als ausreichend anzusehen ist. Die Liquiditätskennziffer lag im gesamten Berichtsjahr durchgängig über dem aufsichtsrechtlichen festgelegten Mindestwert. Mit 2,51 wurde der in der Risikostrategie festgelegte Mindestwert überschritten. Auch die20 darüber hinaus für weitere Beobachtungszeiträume (Laufzeitbänder bis zu zwölf Monaten) zu berechnenden Kennzahlen deuten nicht auf zu erwartende Liquiditätsengpässe hin. Die Zahlungsbereitschaft ist aufgrund der zu erwartenden Liquiditätszuflüsse und Kreditvolumina auch künftig gewährleistet. Ertragslage Der Zinsüberschuss - einschließlich laufender Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen - erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 1,3 Mio.Euro (+ 5,7 %) auf 23,8 Mio.Euro. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf verringerte Zinsaufwendungen zurückzuführen. Hier wurden fällige Kundenfestzinsanlagen beim aktuell niedrigen Geld- bzw. Kapitalmarktsatz i.d.r. kurzfristig wiederangelegt. Weiterhin ist das Zinsgeschäft die bedeutendste Ertragsquelle in unserer Sparkasse. Für die Sparkasse ergab sich eine Zinsspanne auf der Grundlage der durchschnittlichen Bilanzsumme aus dem Betriebsvergleich von 2,03 % nach 2,00 % im Vorjahr. Unseren Prognosewert haben wir nicht ganz erreicht sind aber durch konsequente Margenkalkulation dem Durchschnitt der bayerischen Sparkassen deutlich näher gekommen. Der Provisionsüberschuss verringerte sich geringfügig um 0,2 Mio.Euro auf 6,4 Mio.Euro und wurde wie im Vorjahr aus Gebühren im Giro- und Barzahlungsverkehr sowie aus dem Wertpapier- und Vermittlungsgeschäft erzielt. Das Verhältnis von Provisionsüberschuss (GuV-Pos. 5 u. 6) zu Zinsüberschuss (GuV-Pos. 1 bis 3) belief sich damit auf 26,7 %, nach 29,0 % im Jahr Unser Zielwert beim Provisionsüberschuss für 2014 wurde mit 91 % fast erreicht. Wie auch in den Vorjahren ist die Entwicklung im Vergleich mit den bayerischen Sparkassen sehr positiv. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 6,9 % auf 22,9 Mio.Euro. Davon Anstieg der Personalaufwendungen einschließlich der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung um 1,8 %. Ursachen waren: Die allgemeine Tariferhöhung und die Höhergruppierungen. Außerdem hat sich der Sachaufwand um 17,1 % erhöht. Hauptursache: Neubau des Hauptstellengebäudes in Garmisch-Partenkirchen. Die Gesamtzahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten hat sich 2014 von 287 auf 284 verringert. Der Personalaufwand ist deutlich über dem Vergleichsdurchschnitt der bayerischen Sparkassen. Mit Spenden, durch Sponsoring und der Dotierung einer Stiftung förderte die Sparkasse die wirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Jahr in der Region mit über 145 TEUR. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen in Höhe von 1,4 Mio.Euro lagen um 0,3 Mio.Euro über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis aus der Bewertung und Risikovorsorge entwickelte sich uneinheitlich. Unsere Wertberichtigungen und Abschreibungen für das Kundenkreditgeschäft sind weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Entwicklung der eigenen Wertpapiere und insbesondere unserer Fondsanlagen waren Hauptgrund für das sehr positive Bewertungsergebnis Eigenanlagen. Für unsere Beteiligungen haben wir einen Aufwand von 2,5 Mio.Euro verbucht. Der Fonds für allgemeine Bankrisiken nach 340 g HGB konnte um 6,0 Mio.Euro aufgestockt werden. Der Steueraufwand hat sich auf 0,9 Mio.Euro erhöht. Die gemäß 26a Absatz 1 Satz 4 KWG offen zu legende Kapitalrendite, berechnet als Quotient aus Jahresüberschuss und Bilanzsumme, beträgt 0,05 %. Zur weiteren Analyse der Ertragslage wird für interne Zwecke und für den überbetrieblichen Vergleich der Betriebsvergleich der Sparkassenorganisation eingesetzt. Dieser beinhaltet eine detaillierte Aufspaltung des Ergebnisses in Relation zur Durchschnittsbilanzsumme. In das danach errechnete Betriebsergebnis vor Bewertung gehen die ordentlichen Erträge aus Zins- und Dienstleitungsgeschäften ein. Zur Ermittlung des Betriebsergebnisses vor Bewertung werden die Erträge und Aufwendungen um periodenfremde und außergewöhnliche Posten bereinigt, die in der internen Darstellung dem neutralen Ergebnis zugerechnet werden. Auf dieser Basis beträgt das Betriebsergebnis vor Bewertung 0,67 % (im Vorjahr 0,76 %) der durchschnittlichen Bilanzsumme des Jahres Dieses liegt unter dem Planwert von 0,78 %. Im Vergleich mit den bayerischen Sparkassen wurde ein unterdurchschnittlicher Wert erzielt. Nach Berücksichtigung des Bewertungsergebnisses ergibt sich das Betriebsergebnis nach Bewertung. Dieses kann als befriedigend angesehen werden. Unter Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses und der Steuern verbleibt schließlich der Jahresüberschuss. Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsentwicklung und der Lage der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen Unsere Sparkasse kann auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2014 zurückblicken. Der Geschäftsverlauf und die Lage entsprechen in Anbetracht der regionalen konjunkturellen Rahmenbedingungen und - 4 - Mehr anzeigen
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