Source: http://hddgroup.de/allgemeine-geschaftsbedingungen/
Timestamp: 2018-09-20 19:28:51
Document Index: 115118681

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 807', '§ 3', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 377', '§ 448', '§ 7', '§ 286', '§ 286']

Allgemeine Geschäftsbedingungen - HDD GROUP
Allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen – HDD Deutschland GmbH, Stand: 01.02.2015
§ 1 Anwendungsbereich, Vertragspartner, Ausschluss von Käuferbedingungen, Vertragssprache
Die folgenden Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen (nachfolgend auch „AGB“) finden Anwendung auf das Rechtsverhältnis zwischen der HDD Deutschland GmbH (nachfolgend auch „Verkäufer” oder „wir/uns”) und dem Vertragspartner (nachfolgend auch „Kunde“, „Käufer” oder „Sie“) im Rahmen der über unseren Internetshop angebahnten Verträge über den Kauf und die Lieferung von beweglichen Sachen.
Vertragspartner können Unternehmer oder Verbraucher sein. Unternehmer ist, wer bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Soweit die nachfolgenden Klauseln nicht zwischen Unternehmer und Verbraucher differenzieren, gelten sie für beide Gruppen.
Unsere AGB gelten ausschließlich; entgegenstehenden oder von unseren AGB abweichenden allgemeinen Geschäftsbedingungen des Käufers wird hiermit ausdrücklich widersprochen, es sei denn, wir haben diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Unsere AGB gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von unseren AGB abweichender Bedingungen des Käufers die Lieferung vorbehaltlos ausführen.
§ 2 Vertragsschluss, Rücktritt/Selbstbelieferungsvorbehalt, Urheberrechte
Unsere Warenpräsentation im Internetshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot des Verkäufers zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, sondern ist eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Kaufangebot abzugeben.
Durch die Aktivierung (Anklicken) der Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ im InternetShop gibt der Kunde ein verbindliches Angebot uns gegenüber ab, gerichtet auf den Abschluss eines Kaufvertrages über die im Bereich „Warenkorb“ angezeigten Artikel. Der Kunde erhält im Anschluss eine Zugangsbestätigung per Email, die den Inhalt der Bestellung wiedergibt. Die Zugangsbestätigung stellt noch keine Annahme Ihres Vertragsangebotes durch uns dar, sondern dient lediglich Ihrer Information über den Bestelleingang bei uns. Der Kunde ist 2 Wochen an sein erklärtes Angebot gebunden.
Der Kaufvertrag kommt erst durch unsere Annahmeerklärung zu Stande, die wir ausdrücklich durch gesonderte Benachrichtigung oder durch Auslieferung der Ware erklären. Wir behalten uns vor, die Bestellung eines Kunden ohne Angabe von Gründen nicht anzunehmen.
Mit der Bestellung über den Internetshop werden der Vertragstext sowie die zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen AGB in wiedergabefähiger Form gespeichert. Die Daten werden dem Kunden auf Verlangen per Mail zugesandt.
Gegenüber Verbrauchern sind wir berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, soweit wir trotz des vorherigen Abschlusses eines eigenen Einkaufsvertrages den Kaufgegenstand ohne eigenes Verschulden nicht von unseren Vertragspartnern erhalten. Über den Rücktritt werden wir den Käufer unverzüglich informieren und ggf. eine bereits erhaltene Gegenleistung unverzüglich zurückerstatten. Gegenüber Unternehmern sind wir im Falle ausbleibender, nicht richtiger oder nicht rechtzeitiger Selbstbelieferung durch unsere Zulieferer/Vertragspartner berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
Weiter sind wir berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Kunde über sein Vermögen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat, das Insolvenzverfahren über sein Vermögen eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt oder eine eidesstattliche Versicherung nach § 807 ZPO abgegeben wurde.
An von uns erstellten Abbildungen, Zeichnungen, Kalkulationen und sonstigen Unterlagen behalten wir uns Eigentums- und Urheberrechte vor. Die Weitergabe an Dritte ist nur mit unserer ausdrücklichen, vorherigen Einwilligung zulässig.
§ 3 Preise, Zahlungsmittel, Zahlungsbedingungen
Die angegebenen Kaufpreise sind bindend. Alle Warenpreise verstehen sich in Euro und enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer; diese wird gesondert ausgewiesen. Der Verkaufspreis enthält auch sämtliche weiteren Preisbestandteile außer den zusätzlich angegebenen Versandkosten.
Der Käufer ist vorleistungspflichtig. Er kann nach seiner Wahl per Überweisung, Kreditkarte, Paypal, Sofortüberweisung oder per Nachnahme bezahlen. Lieferungen per Nachnahme werden mit einer zusätzlichen Gebühr in Höhe von 2,00 € belastet, die der Zusteller vor Ort erhebt. Bei Zahlung per Kreditkarten erfolgt die Belastung am Tage des Warenversands.
Skonto und Ratenzahlung wird nicht gewährt, soweit dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart ist.
Aufrechnungsrechte stehen dem Käufer nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns anerkannt sind. Unberührt bleiben mögliche Gegenansprüche des Käufers im Fall der Mängelbeseitigung, soweit ihm diese im gleichen Vertragsverhältnis und unter Beachtung von § 6 dieser AGB entstanden sind. Ist der Käufer Unternehmer, ist er zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur befugt, wenn sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.
Die Ware wird an die vom Kunden angegebene Lieferadresse geliefert. Soweit nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung auf dem Versandweg.
Ist keine gesonderter Liefertermin/-frist angegeben oder ausdrücklich vereinbart, erfolgt die Lieferung innerhalb von 5 Werktagen ab Vertragsschluss. Soweit eine Mitwirkung des Käufers notwendig ist, beginnt die Lieferfrist nicht zu laufen, bevor die Mitwirkungspflicht erfüllt worden ist. Lieferfristen verlängern sich darüber hinaus bei Streik und in Fällen höherer Gewalt, und zwar für die Dauer der Verzögerung.
Teillieferungen sind zulässig, wenn und soweit sie dem Käufer zumutbar sind; damit ggf. verbundene, zusätzliche Kosten für Verpackung und Versand trägt der Verkäufer.
§ 5 Widerrufsrecht und Widerrufsbelehrung, Muster-Widerrufsformular
Verbrauchern wird ein vierzehntägiges Widerrufsrecht nach Maßgabe folgender Belehrung eingeräumt. Das Widerrufrecht erlischt vorzeitig bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Verpackung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (HDD Deutschland GmbH, Ferdinand-Gabriel-Weg 4, 59494 Soest, Telefon:+49 (0)292 135 49 38 60, Telefax:+49 (0)292 135 49 38 69, E-Mail: info@hddgroup.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte MusterWiderrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an … uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren.
Für nicht-paketversandfähige Waren (insb. Speditionstransporte) gilt:
2. Sie können für Ihren Widerruf die folgende Muster-Widerrufserklärung verwenden oder Ihre Widerrufserklärung in anderer Art und Weise eindeutig zum Ausdruck bringen:
HDD Deutschland GmbH
Telefax:+49- (0)292 135 49 38 60
3. Bestellt am: ……………………….. (Datum) 4. Erhalten am: ……………………….. (Datum)
6. Datum: ……………………
3. Sie können uns vor Rücksendung paketversandfähiger Ware kontaktieren, dann übermitteln wir Ihnen einen Retoure-Aufkleber für die kostenlose Rücksendung der Ware. Andernfalls bitten wir, die Warensendung beim Versandunternehmen Ihrer Wahl im Standardversandweg frei zu machen. Die Kontaktierung vorab und die Freimachung der Rücksendung stellen lediglich eine Bitte unsererseits dar und sind nicht Voraussetzung für die Ausübung Ihres Widerrufsrechts, das Ihnen unabhängig davon entsprechend der Belehrung jedenfalls zusteht.
§ 6 Gewährleistung, Mängelanzeige/Transportschäden, Verjährung
Bei Vorliegen eines Mangels der Kaufsache gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften, sofern sich aus Nachfolgendem keine Einschränkungen ergeben.
Verbraucher haben offensichtliche Mängel uns gegenüber innerhalb von zwei Wochen nach Auftreten des Mangels schriftlich anzuzeigen. Erfolgt diese Anzeige nicht innerhalb dieser Frist, erlöschen die diesbezüglichen Gewährleistungsrechte. Dies gilt nicht, wenn wir den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Beschaffenheitsgarantie für die Sache übernommen haben. Werden die Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, reklamieren Sie dies bitte unmittelbar beim Zusteller und benachrichtigen uns bitte schnellstmöglich darüber; wenn sie dies versäumen oder unterlassen, hat dies keine Auswirkung auf Ihre Gewährleistungsrechte, dies hilft uns jedoch, unsere Ansprüche gegen den Frachtführer oder den Transportversicherer geltend zu machen. Für die Mängelrüge durch Unternehmer gelten die Vorschriften der §§ 377, 378 HGB.
Gegenüber Unternehmern behalten wir uns bei Vorliegen eines Mangels die Wahl der Art der Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung) vor.
Gegenüber Verbrauchern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei der Lieferung neuer Sachen zwei Jahre, bei Lieferung gebrauchter Sachen ein Jahr. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist in beiden Fällen ein Jahr. Die Frist beginnt mit Gefahrübergang. Die Verjährungsfrist im Fall des Lieferregresses nach §§ 448, 479 BGB bleibt unberührt. Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen wegen Mängeln ist in § 7 dieser AGB gesondert geregelt; vorstehendes gilt daher für diese nicht.
Gegenüber Verbrauchern gilt: Unsere Haftung für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Kunden, bei Ansprüchen wegen der Verletzung von Kardinalpflichten (d.h. von Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und bei deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist) sowie dem Ersatz von Verzugsschäden (§ 286 BGB); insoweit haften wir für jeden Grad des Verschuldens. Im Fall des Lieferverzuges ist die Haftung jedoch für jede vollendete Woche des Verzuges im Rahmen einer pauschalierten Verzugsentschädigung auf 0,5 % des Lieferwertes, maximal jedoch auf 5 % des Lieferwertes begrenzt. Die Haftung im Fall der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten wird auf den regelmäßig vorhersehbaren Schaden begrenzt. Gegenüber Unternehmern gilt: Unsere Haftung für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie auf Ersatz des typischer Weise entstehenden Schadens beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Kunden, bei Ansprüchen wegen der Verletzung von Kardinalpflichten (d.h. von Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben bei deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist) sowie dem Ersatz von Verzugsschäden (§ 286 BGB); insoweit haften wir für jeden Grad des Verschuldens. Mit Ausnahme der Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Kunden ist auch hier nur die Haftung für den typischer Weise entstehenden Schaden umfasst.
Bei leichter Fahrlässigkeit verjährt der Anspruch, soweit der Schaden nicht auf der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Kunden beruht, innerhalb eines Jahres, beginnend mit der Entstehung des Anspruches, bei Schadensersatzansprüchen wegen eines Mangels beginnend mit Übergabe der Sache. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
Bei Verträgen mit Verbrauchern behalten wir uns das Eigentum am Kaufgegenstand bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor. Ist der Kunde Unternehmer, behalten wir uns das Eigentum an der Ware bis zur Erfüllung sämtlicher Forderungen gegen diesen vor, auch wenn die konkrete Ware bereits bezahlt wurde. Im Übrigen ist der Kunde zur weiteren Veräußerung der Vorbehaltsware im normalen Geschäftsverkehr berechtigt. Die Forderungen des Kunden aus der Weiterveräußerung der Vorbehaltsware tritt dieser schon jetzt bis zur Erfüllung aller unserer Ansprüche an uns zur Sicherheit ab. Soweit der Wert alle Sicherungsrechte, die uns gegen den Kunden zustehen, die Höhe der gesicherten Ansprüche um mehr als 20 % übersteigt, werden wir auf Wunsch des Kunden den entsprechenden Teil der Sicherungsrechte freigeben. Das Recht zur Weiterveräußerung des Kunden erlischt im Falle des Zahlungsverzuges oder der Beantragung oder Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über sein Vermögen.
Über Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Dritter in die Vorbehaltsware hat uns der Kunde unverzüglich unter Übergabe der für eine Intervention notwendigen Unterlagen zu unterrichten. Dies gilt auch für Beeinträchtigungen sonstiger Art. Unabhängig davon hat der Kunde bereits im Vorhinein die Dritten auf die an der Ware bestehenden Rechte hinzuweisen. Ist der Kunde Unternehmer, hat er unsere Kosten einer Intervention zu tragen, soweit der Dritte nicht in der Lage ist, diese zu erstatten.
Soweit sich aus dem Vertrag nichts anderes ergibt, ist der Erfüllungs- und Zahlungsort unser Geschäftssitz. Gegenüber Verbrauchern bleibt es hinsichtlich der Transportgefahr bei den gesetzlichen Regelungen. Die gesetzlichen Regelungen über Gerichtsstände bleiben unberührt, soweit sich aus nachfolgendem Absatz nicht etwas anderes ergibt.
Ist der Kunde Verbraucher und hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder in einem anderen EU-Mitgliedsstaat, ist ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Geschäftssitz. Ist der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Geschäftssitz.
Für diesen Vertrag gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Dies gilt nicht, wenn spezielle Verbraucherschutzvorschriften im Heimatland des Kunden für diesen günstiger sind (vgl. Artikel 6 VO (EG) 593/2008). Die Anwendung des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen.
MARCUS SCHMIDTACCOUNT MANAGER
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