Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%2012/61
Timestamp: 2019-04-19 23:18:53
Document Index: 151566084

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 249', '§ 249', '§ 249', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH']

Der Vorteil wird somit vom Schadensersatzanspruch abgezogen, ohne dass es einer Gestaltungserklärung des Geschädigten bedarf (BGH, Urteile vom 2. Juli 1962- VIII ZR 12/61, WM 1962, 1006 …und vom 15. Januar 2009 - III ZR 28/08, WM 2009, 540 Rn. 14;… Erman/Ebert, BGB, 13. Aufl., vor § 249 Rn. 88;… MünchKommBGB/Oetker, 6. Aufl., § 249 Rn. 279;… Palandt/Grüneberg, BGB, 71. Aufl., Vorb v § 249 Rn. 71).
cc) In der Senatsentscheidung vom 2. Juli 1962 (VIII ZR 12/61 = WM 1962, 1006 = NJW 1962, 1909) konnte die Frage, ob Gebrauchsvorteile bei der Rückabwicklung eines angefochtenen Kraftfahrzeugkaufvertrages nach dem üblichen Mietzins zu berechnen sind, aus schadensersatzrechtlichen Gründen offenbleiben (…aaO. unter 2).
Diese wäre, ohne daß es einer Aufrechnung bedürfte, im Umfang des Schadensersatzanspruchs beschnitten, weil das, was als Bereicherung herauszugeben wäre, nach Schadensersatzrecht sofort wieder zurückerstattet werden müßte; darin liegt der Rechtsgrund, der einem Bereicherungsanspruch entgegensteht (BGH, Urt. v. 2.7. 62 - VIII ZR 12/61, LM BGB § 249 [C a] Nr. 4).
Entscheidend ist dann, daß er auf Grund der Anfechtung irgendwelche Rechte aus dem Vertrag nicht mehr herleiten kann und auch die ihm gewährte Leistung zurückgeben muß (vgl. BGH NJW 1962, 1909 [BGH 02.07.1962 - VIII ZR 12/61] ).