Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202015,%201005
Timestamp: 2019-03-21 11:02:26
Document Index: 108236304

Matched Legal Cases: ['Art 19', '§ 81', 'Art 19', '§ 23', '§ 92', '§ 81', '§ 24', 'Art 19', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 13', '§ 36', 'Art 44', 'Art 44', 'Art 93', '§ 13', '§ 24', 'Art. 44', '§ 13', '§ 17', 'BGH', '§ 126', 'Art. 41', '§ 36', '§ 64', 'Art. 93', '§ 40']

Rechtsprechung: NJW 2015, 1005 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 04.12.2014
Richtervorbehalt, Verwaltungsrecht, Beweisverwertungsverbot
Rüge einer Verletzung der Rechtsschutzgarantie (Art 19 Abs 4 S 1 GG) nicht hinreichend substantiiert - erhebliche Zweifel an "flächendeckender Aushebelung" des Richtervorbehalts bei Blutentnahmen gem § 81a Abs 2 StPO
Art 19 Abs 4 S 1 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 81a Abs 2 StPO, § 24a Abs 2 StVG
Nichtannahmebeschluss: Rüge einer Verletzung der Rechtsschutzgarantie (Art 19 Abs 4 S 1 GG) nicht hinreichend substantiiert - erhebliche Zweifel an "flächendeckender Aushebelung" des Richtervorbehalts bei Blutentnahmen gem § 81a Abs 2 StPO
Zweifel an "flächendeckender Aushebelung" des Richtervorbehalts bei Blutentnahmen gem § 81a Abs 2 StPO
"Erhebliche Bedenken", wenn man den Richtervorbehalt "flächendeckend aushebelt"
Richtervorbehalt bei Blutprobe - Bundesverfassungsgericht mahnt Praxis
Umgehung des Richtervorbehalts bei Blutentnahmen - Beweisverwertung im Verwaltungsprozess möglich?
Fehlende richterliche Anordnung bei einer Blutentnahme
Kurznachricht zu "Verfassungsrechtliche Bedenken gegen Praxis der flächendeckenden Aushebelung des Richtervorbehalts durch großzügige Verwertung rechtswidrig erlangter Beweismittel" von RiLG Dr. Holger Niehaus, original erschienen in: DAR 2015, 383 - 385.
NJW 2015, 1005
NZV 2015, 307
Dem Gericht soll eine zuverlässige Grundlage für die weitere Behandlung des Begehrens verschafft werden (…vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. Februar 1999 - 1 BvR 1840/98 -, juris, Rn. 7;… Beschluss der 4. Kammer des Zweiten Senats vom 1. Juli 2000 - 2 BvR 1894/99 -, juris, Rn. 3; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 28. Juni 2014 - 1 BvR 1837/12 -, NJW 2015, S. 1005 ).
Dem Gericht soll eine zuverlässige Grundlage für die weitere Behandlung des Begehrens vermittelt werden (vgl. BVerfGE 15, 288 ; 101, 331 ; 102, 147 ; BVerfGK 12, 126 ;… BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. Februar 1999 - 1 BvR 1840/98 -, juris, Rn. 7;… Beschluss der 4. Kammer des Zweiten Senats vom 1. Juli 2000 - 2 BvR 1894/99 -, juris, Rn. 3; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 28. Juni 2014 - 1 BvR 1837/12 -, NJW 2015, S. 1005 ).
vgl. BVerfG, Beschluss vom 28. Juni 2014 - 1 BvR 1837/12 -, NJW 2015, 1005 = juris, Rn. 13.
OVG Saarland, 04.12.2018 - 1 D 317/18
Zur Relevanz der Änderung der §§ 81a Abs. 2 StPO und 46 Abs. 4 OWiG im …
Die aktuelle obergerichtliche Rechtsprechung zur Relevanz eines Verstoßes gegen den Richtervorbehalt im Fahrerlaubnisrecht, die sich mit den Bedenken des Bundesverfassungsgerichts(BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 28.6.2014 - 1 BvR 1837/12 -, Rdnr. 13) bezüglich einer generellen Verwertbarkeit so gewonnener Erkenntnisse auseinandersetzt(BayVGH…, Beschluss vom 5.2.2018, a.a.O., Rdnr. 12, SächsOVG…, Beschluss vom 12.12.2017 - 3 B 282/17 -, Rdnr. 9, OVG NRW…, Beschluss vom 26.9.2016 - 16 B 685/16 -, juris Rdnr. 19 f.), lässt sich dahin zusammenfassen, dass eine - unterstellte - rechtsfehlerhafte Beweiserhebung nicht zwingend zur Unzulässigkeit der Verwertung der gewonnenen Beweise führt.
VGH Baden-Württemberg, 11.08.2015 - 10 S 444/14
Klärung der Frage, ob aufgrund der bestimmungsgemäßen Einnahme …
Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, ob dies auch bei einem gezielten Verstoß gegen den Richtervorbehalt des § 81a Abs. 2 StPO gilt (kritisch hierzu BVerfG, 1. Kammer des 1. Senats, Beschluss vom 28.06.2014 - 1 BvR 1837/12 - NJW 2015, 1005).
Zwar ist richtig, dass das Bundesverfassungsgericht in einem obiter dictum Bedenken gegen eine großzügige Verwertung von Blutproben für den Bereich verwaltungsbehördlicher Eingriffsmaßnahmen geäußert hat, die unter flächendeckender Aushebelung des gesetzlichen Richtervorbehalts erlangt wurden (BVerfG, B.v. 28.6.2014 - 1 BvR 1837/12 - NJW 2015, 1005 Rn. 13; vgl. auch OLG LSA, B.v. 5.11.2015 - 2 Ws 201.15 - NZV 2016, 242).
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2015 - 16 E 648/15
Ablehnung der Gewährung von Prozesskostenhilfe für das Klageverfahren mangels …
Die flächendeckend von den Obergerichten vertretene Auffassung, dass unter Verletzung des Richtervorbehalts gewonnene Erkenntnisse im Fahrerlaubnisverfahren verwendet werden könnten, führe nach Meinung des Bundesverfassungsgerichts im Beschluss vom 28. Juni 2014 -1 BvR 1837/12 - (juris) zu einer flächendeckenden Aushebelung der Bestimmung.
Auch in Ansehung der vom Antragsteller zitierten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (Beschluss vom 28. Juni 2014 - 1 BvR 1837/12 -, juris) hält die Kammer daran fest, dass eine Verwertbarkeit der Ergebnisse von Gutachten im Verfahren zur Entziehung der Fahrerlaubnis im Regelfall auch möglich ist, wenn diese unter Verstoß gegen strafprozessuale Verfahrensbestimmungen angeordnet worden sind.
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2016 - 16 B 685/16
Rechtmäßige Entziehung der Fahrerlaubnis wegen des Konsums der harten Droge …
VG Weimar, 24.09.2015 - 1 K 42/15
Rechtswidrige Blutentnahme durch Polizei im Fahrerlaubnisverfahren
Er verweist im Wesentlichen auf einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (vom 28.06.2014 - 1 BvR 1837/12.
Die Kammer sieht auch nach der im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 28.06.2014 (1 BvR 1837/12, DAR 7/2015, 383 bis 384) geäußerten Rechtsauffassung keinen Anlass von dieser Rechtsprechung abzuweichen.
OVG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - 16 B 426/15
Nachweis eines Beweisverwertungsverbots wegen eines möglichen Verstoßes gegen den …
VGH Bayern, 31.10.2014 - 11 CS 14.1627
Verwertbarkeit länger zurückliegender Zuwiderhandlungen im Verkehr unter …
OVG Sachsen-Anhalt, 08.06.2017 - 3 M 53/17
Kein Beweisverwertungsverbot für ohne richterliche Anordnung entnom-mene …
VGH Bayern, 23.02.2016 - 11 CS 16.38
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Fahrt unter Drogeneinfluss
OVG Sachsen, 12.12.2017 - 3 B 282/17
Verwertungsverbot; Entziehung der Fahrerlaubnis; gelegentlicher Konsum von …
OVG Sachsen-Anhalt, 15.06.2017 - 3 M 100/17
Entzug der Fahrerlaubnis nach länger zurück liegendem Drogenkonsum
VG Gelsenkirchen, 15.08.2016 - 7 L 1793/16
Einheit der Rechtsordnung, Obiter dictum, BVerfG, Strafverfahren, …
VG Gelsenkirchen, 18.05.2016 - 7 L 1165/16
VG Aachen, 02.02.2017 - 3 L 1015/16
Fahreignung; Cannabis; gelegentlicher Konsum; Fahrerlaubnisentziehung; …
VG Gelsenkirchen, 17.08.2016 - 7 K 570/16
VG Gelsenkirchen, 21.03.2018 - 7 K 3807/17
Fahrerlaubnis; Entziehung; Cannabis; Verwertungsverbot; Passivkonsum
VG Gelsenkirchen, 17.12.2015 - 7 L 2439/15
Blutentnahme zur Nachtzeit - kein Beweisverwertungsverbot im …
VG Gelsenkirchen, 25.05.2016 - 7 L 772/16
Fahrerlaubnis; Entziehung; Amphetamin; Haaranalyse; Verwertbarkeit; …
VG Gelsenkirchen, 04.12.2015 - 7 L 2231/15
Entziehung der Fahrerlaubnis; strafprozessuales Verwertungsverbot im …
Artt. 93, 44 Abs. 1 GG; § 13 BVerfGG; § 36 Abs. 1 PUAG
Antrag im Organstreitverfahren zur Zeugenvernehmung von Edward Snowden in Berlin ist unzulässig
Art 44 Abs 1 GG, Art 44 Abs 2 S 1 GG, Art 93 Abs 1 Nr 1 GG, § 13 Nr 5 BVerfGG, § 24 BVerfGG
Verwerfung (A-limine-Abweisung) von Anträgen im Organstreitverfahren wegen Unzulässigkeit - Beweiserhebung im "NSA-Untersuchungsausschuss" durch Vernehmung Edward Snowdens - vorläufige Stellungnahme der Bundesregierung kein tauglicher Gegenstand im Organstreitverfahren - Unzuständigkeit des BVerfG mangels verfassungsrechtlicher Streitigkeit
Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland zur Vernehmung von Edward Snowden durch den NSA-Untersuchungsausschuss
faz.net (Pressemeldung, 12.12.2014)
Klage wegen Snowden-Vernehmung abgewiesen
Streit im Untersuchungsausschuss - und die Frage des richtigen Rechtsweges
Befragung von Edward Snowden in Berlin - BVerfG weist Anträge der Opposition ab
Antrag im Organstreitverfahren zur Zeugenvernehmung von Edward Snowden unzulässig - Fraktionen DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN scheitern mit Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht
zeit.de (Pressekommentar, 12.12.2014)
NSA-Ausschuss: Es geht auch ohne Snowden
Organklage auf Zeugenvernehmung Edward Snowdens im NSA-Untersuchungsausschuss unzulässig
Art. 44 GG; §§ 13 Nr. 5, 63, 64 BVerfGG; §§ 17 ff., 36 PUAG
Organstreitverfahren zur Zeugenvernehmung von Edward Snowden in Berlin unzulässig
Kurznachricht zu "Zeugenvernehmung durch den NSA-Untersuchungsausschuss "in Moskau" ein Fall für den BGH?" von Dr. Lars Brocker, original erschienen in: NVwZ 2015, 410 - 412.
BVerfGE 138, 45
NVwZ 2015, 218
Der "Snowden-Organstreit" vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 138, 45) verdeutliche, dass die Neuregelung des § 126a Abs. 1 Nr. 1 GO-BT in der parlamentarischen Praxis keineswegs so problemlos gehandhabt werde, wie der Antragsgegner behaupte.
Das zur Nachprüfung gestellte Verhalten muss rechtserheblich sein oder sich zumindest zu einem die Rechtsstellung des Antragstellers beeinträchtigenden, rechtserheblichen Verhalten verdichten können (vgl. BVerfGE 13, 123 ; 57, 1 ; 60, 374 ; 97, 408 ; 118, 277 ; 120, 82 ; 138, 45 ).
Erforderlich ist, dass der Antragsteller durch die angegriffene Maßnahme in seinem Rechtskreis konkret betroffen wird (vgl. BVerfGE 124, 161 ; 138, 45 ).
Der Antragsteller muss durch die angegriffene Maßnahme in seinem durch die Verfassung geschützten Rechtskreis konkret betroffen sein (vgl. BVerfGE 1, 208 ; 13, 123 ; 124, 161 ; 138, 45 ).
Handlungen, die nur vorbereitenden oder vollziehenden Charakter haben, scheiden als Angriffsgegenstand im Organstreit aus (vgl. BVerfGE 68, 1 ; 97, 408 ; 120, 82 ; 138, 45 ; 140, 115 ).
Erforderlich ist, dass die Antragsteller durch die angegriffene Maßnahme in ihrem Rechtskreis konkret betroffen werden (vgl. BVerfG vom 8.6.1982 BVerfGE 60, 374/380 f.; vom 4.12.2014 BVerfGE 138, 45 Rn. 27).
"NSA-Untersuchungsausschuss" zum Amtshilfeersuchen an die Bundesregierung …
Mit Beschluss vom 4. Dezember 2014 (BVerfGE 138, 45 ff.) verwarf das Bundesverfassungsgericht die Anträge.
Dem stehe auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Dezember 2014 (BVerfGE 138, 45 ff.) nicht entgegen.
Dieser Bewertung durch das erkennende Gericht stehen keine bindenden Feststellungen aus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Dezember 2014 (BVerfGE 138, 45) gegenüber.
Mit Beschluss vom 4. Dezember 2014 verwarf das Bundesverfassungsgericht (2 BvE 3/14, BVerfGE 138, 45) die Anträge.
Schließlich war vor dem Hintergrund des Grundsatzes der Diskontinuität der Zeitpunkt des Ablaufs der Wahlperiode ebenso in den Blick zu nehmen wie der Umstand, dass der den Zeugen betreffende Beweisbeschluss bereits vom 8. Mai 2014 datiert, das bezüglich des auch hier verfolgten Begehrens der Antragstellerin zunächst angestrengte Organstreitverfahren schon mit dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Dezember 2014 (2 BvE 3/14, BVerfGE 138, 45) endete und das hiesige erstinstanzliche Verfahren erst mit am 24. August 2016 eingegangenem Schriftsatz vom 18. August 2016 eingeleitet wurde.
vgl. BVerfG, Beschluss vom 4. Dezember 2014 - 2 BvE 3/14 -, BVerfGE 138, 45 ff., juris Rn. 38 ff.; Urteil vom 30. Juli 2003 - 2 BvR 508/01 u.a.-, BVerfGE 108, 251 ff., juris Rn. 39 f.; Urteil vom 17. Juli 1984 - 2 BvE 11/83 u.a. -, BVerfGE 67, 100 ff., juris Rn, 80 f.; BVerwG, Beschluss vom 10. August 2011 - 6 A 1/11 -, juris Rn. 6; StGH BW, Urteil vom 21. Oktober 2002 - 11/02 -, juris Rn. 54; OVG Lüneburg, Beschluss vom 21. Mai 1997 - 11 M 2469/97 -, juris Rn. 28 ff.; OVG NRW, Beschluss vom 23. September 1986 - 15 B 2039/86 -, NVwZ 1987, 608 f.
vgl. BVerfG, Beschluss vom 4. Dezember 2014 - 2 BvE 3/14 -, BVerfGE 138, 45 ff., juris Rn. 38; BVerwG, Beschluss vom 10. August 2011 - 6 A 1/11 -, juris Rn. 6 und 9.
vgl. BVerfG, Beschluss vom 4. Dezember 2014 - 2 BvE 3/14 -, BVerfGE 138, 45 ff., juris Rn. 41; Beschluss vom 15. Juni 2005 - 2 BvQ 18/05 -, BVerfGE 113, 113 ff., juris Rn. 37; Günther, in: Heusch/Schönenbroicher, Landesverfassung NRW, 2010, Art. 41 Rn. 34.
Abgesehen von dieser Tätigkeit des Untersuchungsausschusses, die der "Ordnung des Untersuchungsverfahrens im engeren Sinne" dient, Vgl. BVerfG, Beschluss vom 4. Dezember 2014 - 2 BvE 3/14 -, BVerfGE 138, 45 ff., juris Rn. 37; Beschluss vom 15. Juni 2005 - 2 BvQ 18/05 -, BVerfGE 113, 113 ff., juris Rn. 37.
Ein Verfassungsrechtsverhältnis im Sinne von § 36 VerfGGBbg liegt vor, wenn auf beiden Seiten des Streits Verfassungsorgane oder Teile von Verfassungsorganen stehen und um verfassungsrechtliche Positionen streiten (vgl. BVerfGE 118, 277, 318; 138, 45, 62;… allgemein dazu Benda/Klein, Verfassungsprozessrecht, 3. Aufl., Rn. 989;… Schorkopf, in: Burkiczak/Dollinger/Schorkopf, BVerfGG § 64 Rn. 7 f).
Ein streitiges Verfassungsrechtsverhältnis liegt vor, wenn auf beiden Seiten des Streits Verfassungsorgane oder Teile von Verfassungsorganen stehen und sie um diese verfassungsrechtlichen Positionen streiten; die geltend gemachte Rechtsposition muss im Verfassungsrecht wurzeln (vgl. zum Organstreit nach Art. 93 Abs. 1 Nr. 1 GG: BVerfG, Beschl. v. 4.12.2014, 2 BvE 3/14, BVerfGE 138, 45, juris Rn. 38 ff. - zum fehlenden Verfassungsrechtsverhältnis eines Antrags auf Änderung der Modalitäten des Vollzugs eines Beweisbeschlusses eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses;… vgl. auch zu § 40 VwGO: BVerwG, Vorlagebeschluss v. 6.6.1997, 4 A 21/96, NVwZ 1998, 500, juris Rn. 31 m.w.N.).