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Timestamp: 2020-04-02 10:25:33
Document Index: 132370506

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 19', '§ 14', '§ 19', '§ 21', '§ 19', '§ 19']

Kfz: Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Fahrzeugs / VG Eutin-Süsel
Wenn ein Fahrzeug außer Betrieb gesetzt (abgemeldet) war, kann es auf die/den bisherige(n) Halter/in oder eine(n) neue(n) Halter/in wieder zugelassen werden.
Sie als Halter/in des Fahrzeugs oder ein(e) schriftlich von Ihnen bevollmächtigte(r) Vertreter/in müssen bei der Zulassungsbehörde einen Antrag auf Wiederzulassung stellen.
§ 14 Abs. 2 Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV),
§§ 19, 21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO),
§ 14 FZV
§§ 19 ff. StVZO
Nachweis der Verfügungsberechtigung der einzutragenden Halterin / des einzutragenden Halters (sofern sich diese nicht aus einem der nachfolgenden Papiere ergibt):
Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB I) oderTeil II (ZB II) oder
EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) und
Kaufvertrag, sofern keine ZB II (Fahrzeugbrief) ausgegeben wurde.
ZB I oder gegebenenfalls Abmeldebescheinigung,
Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (zum Beispiel durch die Abmeldebescheinigung, die ZB I oder den letzten Bericht über die Hauptuntersuchung),,
noch vorhandene Kennzeichenschilder, falls das Kennzeichen für Sie reserviert wurde,
falls die ZB I nicht mehr vorhanden ist und die Außerbetriebsetzung länger als sieben Jahre zurückliegt, ein anderer Nachweis der technischen Daten des Fahrzeugs (EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier), Datenbestätigung des Herstellers, Bescheinigung über eine Einzelgenehmigung).
Ist keines dieser Papiere mehr vorhanden, wird die Vorlage eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen nach § 21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) erforderlich.
Wenn das Fahrzeug nach der Außerbetriebsetzung (Abmeldung) verändert wurde, die abnahmepflichtig sind (zum Beispiel Alu-Felgen, Spoiler, Standheizung), ist das Fahrzeug vor der Zulassung durch einen amtlichen anerkannten Sachverständigen (zum Beispiel TÜV Nord) oder einem Prüfingenieur (TÜV Nord, DEKRA, GTÜ, KÜS, FSP, TÜV Hanse, TÜV Rheinland, TÜV Süd) gem. § 19 Abs. 3 StVZO zu prüfen.
Bei schwerwiegenden Veränderungen (Änderung der Fahrzeugart oder des Abgas-/Geräuschverhaltens, Gefährdung von Verkehrsteilnehmern) ist das Fahrzeug ausschließlich durch einen amtlichen anerkannten Sachverständigen gem. § 19 Abs. 2 StVZO zu begutachten. Die über die Prüfung/Abnahme ausgestellte Bescheinigung ist bei der Zulassung mit vorzulegen.
Wenn Sie einen Dritten mit der Wiederzulassung beauftragen, benötigt dieser eine schriftliche Vollmacht von Ihnen; außerdem muss er Ihr Personaldokument (in Kopie) bei der Zulassungsstelle vorlegen. Er selbst muss das für ihn zutreffende Personaldokument dabei haben, um sich zu auszuweisen.
Es werden Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr erhoben.
Außerdem sind für die Gutachtenerstellung gesonderte Gebühren nach der GebOSt oder Entgelte an Prüfingenieure zu zahlen.
Nähere Auskünfte hierzu erteilt die Kfz-Zulassungsbehörde.
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