Source: http://www.versicherung-portal1.de/private-versicherungen/hausratversicherung/
Timestamp: 2017-12-13 03:14:00
Document Index: 163745235

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 12', '§ 75', '§ 12', '§ 13', '§ 15', '§ 17', '§ 1', '§ 9', '§ 17', '§ 13', '§ 19', '§ 1', '§1']

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Die verbundene Hausratversicherung (VHB) ist eine Schadensversicherung, die mehrere Risiken in einem Versicherungsvertrag abdeckt:
Brand , Blitzschlag , Explosion sowie der Absturz oder Aufprall bemannter Flugkörper, Teile von diesen oder deren Ladung, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus, Leitungswasserschäden, Sturmschäden
Weiterhin können Risiken wie Elementarschäden, sogenannte unbenannte Gefahren oder aber auch einfacher Fahrraddiebstahl mitversichert werden. Auch die Glasversicherung, auf die wir ebenfalls eingehen, wird sehr oft an die Hausratversicherung gekoppelt.
Für neue Verträge verwenden die Versicherer in der Regel als Grundlage die VHB 2008. Die Musterbedingungen des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV) finden Sie z.B. hier: VHB 2008. Da aber jeder Versicherer frei in der Vertragsgestaltung ist, können auch die VHB 2008 jedes Versicherers abweichend sein. Sie finden unsere Tipps, basieren auf eine Aufteilung der Versicherungsbedingungen der VHB 2008 in Teil A und Teil B. Manche Versicherer machen das nicht so, sondern schreiben die Paragraphen durch. So kann der Paragraph Abschnitt B § 1 bei einem anderen Versicherer der Paragraph 19 sein. Auch müssen sich die Versicherer an die Musterbedingungen des GDV nicht halten und können auch hier variieren, da hilft nur das Lesen der Bedingungen.
Wir geben Ihnen auf dieser Seite Tipps zu diversen Klauseln die den Versicherungsschutz verbessern können. Wenn Sie Ihren Vertrag, der auf den VHB 2008 basiert ergänzt um ggf. zusätzliche Klauseln Ihres Versicherers vergleichen wollen, lassen Sie sich einfach von Ihrem Versicherer bestätigen, dass dieser keine Schlechterstellungen im Vergleich zur VHB 2008 des GDV hat, dazu sollte jeder Versicherer in der Lage sein, wenn er seine eigenen Bedingungen kennt, falls er das nicht kann, sollten Sie sich Gedanken zu Ihrem Versicherer machen. Natürlich gibt es in diversen Altverträgen andere Vertragsgrundlagen, anderer Jahrgänge der VHB usw.. Der Aufwand dieses auch noch zu vergleichen können wir nicht leisten, wenn Sie detailliert vergleichen wollen, müssten Sie die alten Vertragsbedingungen mit den Bedingungen VHB 2008 des GDV vergleichen und dann anschließend das Ergebnis mit unseren Klauseln prüfen.
Toll wäre es natürlich auch, wenn Ihr Versicherer Ihnen bestätigen würde, ob Ihr Vertrag von den im Folgenden genannten Klauseln abweicht.
Die folgende Checkliste soll Ihnen helfen, bestehende Hausrat- und Glasversicherungsverträge (die Klauseln zu Glasversicherung finden Siehier)sowie Angebote zu überprüfen. Wo wir Handlungsbedarf sehen, haben wir entsprechende Anmerkungen gemacht und Vorschläge für zu vereinbarende Klauseln gemacht, die so z.T. auch in verschiedenen Vertragswerken von Versicherern zu finden sind.
Hausratsversicherung Checkliste
Zu Teil A § 1 VHB 2008
In der Beschreibung sind genau die Gefahren wie z.B. Feuer definiert, bei denen Versicherungsschutz besteht. Es fehlen aber aus unserer Sicht einige Punkte, um welche der Versicherungsschutz erweitert werden sollte. In jedem Fall sollte jeder Versicherungsnehmer prüfen, ob er hierfür zusätzlichen Versicherungsschutz benötigt:
Folgende Gefahren könnten ebenfalls relevant sein:
Zu Teil A § 2 VHB 2008
Ergänzend zu dem oben beschriebenen Leistungsumfang sollte eine Erweiterung des Versicherungsumfanges vorgenommen werden. Einen sehr umfangreichen Versicherungsschutz könnte man über folgende Klausel vereinbaren..
Klausel Ergänzung Feuerdeckung
In Ergänzung zu § 2 Ziff. 1 VHB 2008 leisten wir Entschädigung für versicherte Sachen, die durch Verpuffung, Überschallknall, Anprall eines Fahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung, Innere Unruhen, Streik und Überspannung, Überstrom und Kurzschluss aufgrund indirektem Blitzschlag oder durch sonstige atmosphärisch bedingte Elektrizität entstehen, zerstört oder beschädigt werden oder infolgedessen abhanden kommen. Auch Folgeschäden am Gefriergut sind mitversichert.
Zu Teil A § 3 VHB 2008
Zu den o.a. Bedingungen bietet es sich an, diverse Leistungsverbesserungen mit dem Versi-cherer zu vereinbaren von der Definition der mitversicherten Dinge, Versicherung von einfa-chen Diebstahl und natürlich Fahrraddiebstahl. Eine Erweiterung der Deckung im Bereich Diebstahl könnte interessant sein, vereinbar z.B. über folgende Klauseln:
Klausel Erweiterung Diebstahl
Abweichend von den Ziff.1.1 b) und Ziff. 3 VHB 2008 leisten wir im Fall des einfachen Diebstahls auf dem Versicherungsgrundstück des Versicherungsnehmers von
Wäsche u. Kleidung (ausgenommen Pelze, Leder- und Alcantarawaren)
Gartenmöbeln u. -geräte,
Sport- und Spielgeräte, Gartenfiguren
Kinderwagen, Rollstühle und Gehhilfen
Waschmaschinen und Wäschetrocknern aus entsprechenden Gemeinschaftskellern
versicherten Sachen gemäß Ziff. 6.2 VHB 2008 bei stationären Krankenhaus- und Kuraufenthalten aus Krankenhaus- und Kurbettzimmern. Es gelten die Entschädigungsgrenzen für Wertsachen gem. Ziff. 13.2 VHB 2008 und PREMIUM Klausel 23, für Schmuck je-doch max. EUR 10.000,-.
Die Entschädigung für den einzelnen Versicherungsfall ist, soweit nichts anderes vereinbart ist, auf EUR 3.000,- begrenzt.
Sollte Fahrraddiebstahl mitversichert werden (hier geht es um den Diebstahl außerhalb der versicherten Räumlichkeiten) sollten folgende Punkte beachtet werden.
Verzicht auf die Nachtzeitklausel, die sonst bedeutet, dass zwischen 22 und 6 Uhr kein Versicherungsschutz besteht.
Es sollte für das Fahrrad eine Neuwertentschädigung vereinbart sein.
Die Art der Sicherung für das Fahrrad ist ebenfalls zu beachten. Manche Versicherer verlangen hierfür besondere Sicherungen.
Neben dem Fahrrad gibt es noch andere Gefährte. Diese sollten dann ebenfalls mit im Versicherungsschutz enthalten sein.
Achten Sie auch darauf, dass die Versicherungssumme, die hierfür zur Verfügung steht, ausreichend bemessen wird.
Eine kundenfreundliche Klausel könnte wie folgt aussehen:
Klausel Fahrraddiebstahl
Für Fahrräder, Fahrradanhänger oder Krankenfahrstühle erstreckt sich der Versicherungsschutz auch auf Schäden durch Diebstahl, wenn diese zur Zeit des Diebstahls in verkehrsüblicher Weise durch ein Schloss gesichert waren.
Der Versicherungsschutz durch Diebstahl bezieht sich auch auf fest mit dem Fahrrad oder dem Krankenfahrstuhl verbundenen Teile (auch: Fahrradanhänger).
Für mit dem Fahrrad (auch: Fahrradanhänger) oder Krankenfahrstuhllose verbundene und regelmäßig deren Gebrauch dienende Sachen besteht Versicherungsschutz nur, wenn sie zusammen mit den genannten Gegenständen abhanden gekommen sind.
Die Entschädigung ist je Versicherungsfall auf die im Versicherungsschein/Nachtrag dokumentierte Höhe (Prozentwert) begrenzt.
Sie haben den Diebstahl unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle anzuzeigen und uns einen Nachweis darüber zu erbringen.
Die Nachtzeitklausel findet keine Anwendung.
Dieser ist standardisiert in der Hausratversicherung nicht enthalten. Sollte eine Mitversicherung gewünscht werden (gerade bei älteren Kunden empfehlenswert) könnten folgende Klausel sinnvoll sein.
Klausel Trickdiebstahl
Durch Diebstahl abhanden gekommene versicherte Sachen sind vom Versicherungsschutz umfasst, wenn der Täter sich durch eine Täuschungshandlung gegenüber dem Versicherungsnehmer, seinen Familienangehörigen, sich dort berechtigterweise aufhaltenden dritten Personen oder dort wohnende dritten Personen Zugang zur versicherten Wohnung verschafft hat.
Hier sollte der Begriff Raub zu Gunsten des Versicherungsnehmers wie folgt geändert werden:
Klausel Raub
Abweichend von Ziffer 3.4 c und 7.4.d VHB 2008 gilt vereinbart, dass auch Schäden durch Raub mitversichert gelten, wenn die Sachen an den Ort der Wegnahme oder Herausgabe auf Verlangen des Täters hingeschafft werden. Auf die Entschädigungsgrenze gemäß Ziffer 13 VHB 2008 wird hingewiesen.
Zu Teil A § 4 VHB 2008 Leitungswasser
Erweiterung Versicherungsschutz für Leitungswasserschäden
Damit der Versicherungsnehmer einen optimal kundenfreundlichen Versicherungsschutz genießt, sollte folgende Klausel vereinbart werden.
Klausel Leitungswasser:
Abweichend von Ziff.4.2 VHB 2008 gilt als Leitungswasser auch Wasser, das aus Fußbodenheizungen, innenliegenden Regenfallrohren, Schwimm- und Saunatauchbädern oder ähnlichen Behältnissen bestimmungswidrig ausgetreten ist.
Ergänzend wäre sehr gut, wenn abweichend von § 4 Ziff. 2 VHB 2008 das Wort „Leitungswasser“ durch das Wort „Flüssigkeit“ ersetzt wird. Die passende Klausel wäre:
Klausel Leitungswasser-Flüssigkeit
Abweichend von § 4 Ziff 2 VHB 2008 wird das Wort Leitungswasser durch das Wort Flüssigkeit ersetzt.
Normalerweise sind Rückstauschäden nicht im Versicherungsschutz enthalten. Bei einer Elementarschadensdeckung ist zu prüfen, ob Schäden darüber gedeckt sind. Vorsorglich empfehlen wir daher folgende Klausel, auch wenn wir bewusst die Höchstentschädigung begrenzt haben. Mehr wird kaum zu vereinbaren sein, denn grundsätzlich ist die Elementarschadensdeckung der richtige Versicherungsschutz für dieses Risiko.
Klausel Rückstauschäden
Abweichend von Ziff. 4.3 a) cc) VHB 2008 sind Schäden durch Rückstau versichert, sofern das Abwassersystem des Gebäudes über eine funktionsfähige Rückstausicherung entsprechend der geltenden Landesbauordnung verfügt. Falls kein funktionsfähiges Rückstauventil vorhanden ist, ist die Entschädigung auf 2500 € begrenzt
Zu Teil A § 6 VHB 2008 Versicherte und nicht versicherte Sachen, Versicherungsort
Mitversicherung von gewerblichen Sachen
Es sollte im konkreten Fall insbesondere darauf geachtet werden, dass alle Sachen, die dem Gewerbe des Versicherungsnehmers oder in dessen häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen dienen, mitversichert sind. Dies gilt beispielsweise im konkreten Fall für Wohngemeinschaften wie auch für Kleingewerbe. Eine kundenfreundliche Klausel konnte folgendermaßen lauten:
Klausel gewerbliche Dinge
In Ergänzung zu Ziff 6.2c)hh) VHB 2008 gilt vereinbart, das sämtliche Sachen, die dem Beruf oder Gewerbe des Versicherungsnehmers oder einer mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Person dienen, als mitversichert gelten. Die Entschädigung ist auf 30% der Versicherungssumme begrenzt. Die Einschränkungen gemäß Ziff 6 Nr. 3 a-d VHB 2008 in Bezug auf die „nur“ private Nutzung gelten als gestrichen.
Streichung der Einschränkung als Mieter oder Wohnungseigentümer
Weiterhin sollte die Eingrenzung des Versicherungsschutzes auf Mieter und Wohnungseigentümer rausgenommen werden. Die folgende zu vereinbarende Klausel müsste lauten:
Klausel Mieter/Wohnungseigentümer
Zu Ziff. 6.2 c) aa) VHB 2008 gilt die Einschränkung „als Mieter oder Wohnungseigentümer“ gestrichen, falls anderweitig kein Versicherungsschutz besteht.
Mitversicherung von Anlagen zur Sicherung des Hausrates
Sollte dieses gewünscht werden, wäre folgende Klausel sinnvoll:
Klausel Sicherungsanlagen
Mitversichert sind in Erweiterung zu Ziff. 6.2 VHB 2008 auch technische und optische Anlagen, die zur Sicherung des versicherten Hausrates dienen, sich aber außerhalb des Versicherungsortes, jedoch auf dem Versicherungsgrundstück befinden. Versicherungsschutz für diese Sachen besteht nur gegen den Tatbestand des Diebstahls. Beschädigungen an diesen Sachen gelten nur dann mitversichert, wenn sie mit einem Einbruch am Versicherungsort in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang stehen.
Mitversicherung des Aufsitzrasenmähers
Damit dieser in der Hausratversicherung erfasst, ist bedarf es folgender Klausel:
Klausel Aufsitzrasenmäher
In Erweiterung zu Ziff. 6.2c) ee) VHB 2008 gelten auch Aufsitzrasenmäher, sofern diese nicht versicherungspflichtig sind, mitversichert.
Hausrat Einliegerwohnung
Der Hausrat in der Einliegerwohnung ist nicht mitversichert. Es sollte vom Versicherungsnehmer beachtet werden, dass er diesbezüglich zusätzliche Regelungen trifft. Folgende Klausel würde dem Rechnung tragen:
Klausel Einliegerwohnung
In Ergänzung zu Ziff. 6.3 VHB 2008 gilt als Versicherungsort auch Ihre vermietete Einliegerwohnung. Die von Ihnen dort eingebrachten Hausratgegenstände (möblierte Vermietung) gelten als versicherte Sachen gem. Ziff. 6.2 VHB 2008.
Um Versicherungsschutz auch für solche Sachen zu haben, die während einer Reise in den genannten Staaten (diese wären dann noch festzulegen) im Kraftfahrzeug, in der Schiffskabine oder im Schlafwagenabteil mitgeführt werden, und von dort entwendet, zerstört oder beschädigt werden. Voraussetzung ist ein vorheriges Aufbrechen des Kraftfahrzeugs, der Schiffskabine oder des Schlafwagenabteils. Folgende Klausel würde sich anbieten:
Klausel Hausrat auf Reisen
In Erweiterung von Ziff. 3 VHB 2008 wird auch Entschädigung geleistet für versicherte Sachen (Ziff. 6 VHB 2008), wenn diese sich vorübergehend außerhalb der Wohnung befinden und innerhalb der Staaten der EU, Schweiz, Norwegen oder Liechtenstein durch Aufbrechen verschlossener Kraftfahrzeuge (nicht aber Kraftfahrzeuganhänger), Schiffskabine oder Schlafwagenabteile entwendet oder bei diesem Ereignis zerstört oder beschädigt werden. Dem Aufbrechen steht die Verwendung falscher Schlüssel oder anderer zum ordnungsgemäßen Öffnen nicht bestimmter Werkzeuge von Türen oder Behältnisse des Fahrzeugs, Schiffskabine oder Schlafwagenabteils gleich.
Versicherungsschutz für Dinge im Bankgewahrsam
Normalerweise besteht hierfür kein Versicherungsschutz, mit folgender Klausel würde sich aber Versicherungsschutz bis zur im folgenden genannten Grenze von 10 % der Versicherungssumme anbieten:
Klausel Dinge im Bankgewahrsam
In Ergänzung zu Ziff. 6.3 und 9 VHB 2008 sind versicherte Sachen, die sich im Bankgewahrsam befinden, bis zu 10 % der Versicherungssumme versichert. Sofern gleichartiger Versicherungsschutz über einen gesonderten Versicherungsvertrag (z.B. Versicherungsschutz durch die Bank, Schließfachversicherung) besteht, leisten wir subsidiär.
Versicherungsschutz von Motor- und Segelbooten.
Sollen diese mitversichert sein, wobei der Versicherungsschutz sich auf den Versicherungsort begrenzt, wäre folgende Klausel möglich:
Klausel Motor- und Segelboote
In Erweiterung zu Ziff. 6.2c) ff) VHB 2008 gelten subsidiär auch Motor- und Segelboote inkl. Motoren sowie aus Wasserfahrzeugen ausgebaute Teile als mitversichert. Versicherungsschutz besteht am Versicherungsort (s. Ziff. 6.3 VHB 2008). Ziff. 7 VHB 2008 findet keine Anwendung. Die Mitversicherung gilt nur zum Zeitwert, die Entschädigung je Versicherungsfall ist auf EUR 10.000 begrenzt, für die aus Wasserfahrzeugen ausgebauten Teile ist die Entschädigung je Versicherungsfall jedoch auf EUR 1.000,- begrenzt.
Das bedeutet für den Versicherungsnehmer im konkreten Fall, dass von der Hausratsversicherung während seiner Abwesendheit dem Hausrat zugehörige und vom Versicherungsnehmer mitgeführte Sachen weltweit über die Außenversicherung für einen Zeitraum von drei Monaten Schutz genießen. Das gilt auch für Sachen des Lebensgefährten des Versicherungsnehmers. Wünschenswert wäre eine Verlängerung des Zeitraumes oder eine Streichung des Wortes „vorübergehend“. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, wie hoch die Versicherungssumme für die Außenversicherung ist. Standardleistung ist in der Regel 10 % der Versicherungssumme. Gute Konzepte leisten aber beispielsweise auch bis zu 30 % der Versicherungssumme als Versicherungssumme für die Außenversicherung. Ein wünschenswerte Klausel wäre z.B.:
Klausel Außenversicherung
Abweichend von Ziff. 7.1 VHB 2008 gelten Sachen im Rahmen der Außenversicherung, die auch länger als 3 Monate vorübergehend, aber nicht dauernd (z.B. in Wochenendhäusern) außerhalb der Wohnung aufbewahrt werden, als mitversichert. Die Entschädigung ist je Versicherungsfall auf 35 % der Versicherungssumme begrenzt.
Außenversicherung- unselbständiger Hausstand
Zu Teil A § 7 VHB 2008 Versicherte Kosten:
In der Regel sind die bei den meisten Versicherern auf 100 Tage begrenzt. Ein abgebranntes Wohnhaus/Totalschaden ist in der Regel nicht vor 1 Jahr wieder bewohnbar. Daher unser Tipp, Verlängerung der Leistungsdauer. Weiterhin sollte die „Deckelung“ für die Leistung pro Tag, die in der Regel bei 1 % der Versicherungssumme liegt, erhöht werden. Eine kundenfreundliche Klausel wäre z.B.:
Abweichend von Ziff. 8c) VHB 2008 ist die Kostenübernahme für einen Hotelaufenthalt auf längstens 365 Tage erhöht. Die Entschädigungsleistung ist pro Tag auf 2 %o der Versicherungssumme begrenzt.
Diese sind bei sehr vielen Versicherern auf 100 Tage begrenzt. Auch hier empfehlen wir einen weitergehenden Versicherungsschutz. Folgende Klausel wäre aus unserer Sicht sinnvoll:
Abweichend von Ziff. 8d) VHB 2008 ist die Kostenübernahme für Transport- und Lagerkosten auf 365 Tage erhöht. .
Im Versicherungsschutz sind in der Regel nicht die Gemeinschaftstüren erfasst. Folgende Klausel würde auch diese mit in den Versicherungsschutz einbeziehen:
Klausel Schlossänderungskosten
In Erweiterung zu Ziff. 8 e) VHB 2008 sind auch Schlossänderungskosten für Gemeinschaftstüren, falls Schlüssel von Gemeinschaftstüren im Rahmen eines Versicherungsfalles abhanden gekommen sind, mitversichert. Die Entschädigungsgrenze ist je Versicherungsfall auf EUR 2.000,- begrenzt.
Diese sind in der Regel bei den verschiedenen Versicherer auf eine bestimmte Zeitspanne begrenzt, z.B.: 48 Stunden. Wir empfehlen hier eine verbesserte Deckung z.B. in folgender Form:
Klausel Bewachungskosten
In Abänderung Ziff. 8 f) VHB 2008 ist die Entschädigungsgrenze je Versicherungsfall auf EUR 5.000,- begrenzt.
Folgende weiteren Kosten sollte man mitversichern:
Eine passende Klausel wäre:
Klausel Umzugkosten
Mitversichert gelten Umzugskosten innerhalb des örtlichen Geltungsbereiches gem. Ziff. 6.3 VHB 2008, sofern der Umzug im ursächlichen Zusammenhang mit einem Versicherungsfall steht. Die Entschädigung ist je Versicherungsfall auf EUR 5000,- begrenzt.
Klausel Dekontaminationskosten
Mitversichert gelten die Kosten für die Beseitigung von Dekontaminationsschäden am Erdreich, die im ursächlichen Zusammenhang mit einem Versicherungsfall entstanden sind.
Klausel Mietfortzahlungskosten:
Mitversichert sind Mietfortzahlungskosten, die trotz der Unbewohnbarkeit des Versicherungsortes, nach einem Versicherungsfall, anfallen. Die Entschädigung ist je Versicherungsfall begrenzt auf EUR 3.000,-, maßgeblich ist die im Mietvertrag vereinbarte Kaltmiete ohne Nebenkosten.
Klausel Rückreisekosten
In Erweiterung zu Ziff. 8 VHB 2008 leisten wir Entschädigung für Kosten für den vorzeitigen Abbruch Ihrer mindestens 4-tägigen privaten Urlaubsreise, sofern der ersatzpflichtige Schaden mindestens EUR 5.000 beträgt. Die Entschädigung je Versicherungsfall ist begrenzt auf EUR 5.000,-.
Klausel Datenwiederherstellungskosten:
Mitversichert sind die infolge eines Versicherungsfalles am Versicherungsort tatsächlich entstandenen, notwendigen Kosten für die technische Wiederherstellung – und nicht der Wiederbeschaffung – von elektronisch gespeicherten, ausschließlich für die private Nutzung bestimmten Daten (maschinenlesbare Informationen) und Programme. Die Entschädigungsgrenze ist je Versicherungsfall auf EUR 200,- begrenzt.
Express- und Luftfrachtkosten
Klausel Express- und Luftfrachtkosten:
Mitversichert gelten Kosten für Eil-, Express- und Luftfracht, sofern diese in einem ursächlichen Zusammenhang mit einem Versicherungsfall stehen. Die Entschädigungsgrenze ist je Versicherungsfall auf EUR 3.000,- begrenzt.
Klausel Feuerlöschkosten:
In Abänderung von Ziff. 31 f) VHB 2008 gelten Feuerlöschkosten, die z. B. von der Feuerwehr oder anderer Institutionen, im Rahmen eines Versicherungsfalles geltend gemacht werden, mitversichert. Die Entschädigungsgrenze ist je Versicherungsfall auf EUR 500,- begrenzt.
Kosten für das Aufstellen eines Gerüstes oder Kranes
Klausel Gerüst-Krankosten
Mitversichert sind die Kosten für das Aufstellen eines Gerüstes oder Kranes infolge eines Versicherungsfalles. Die Entschädigungsgrenze ist je Versicherungsfall auf EUR 2.000,- begrenzt.
Mietkosten für Ersatzgeräte
Klausel Ersatzgeräte
Mitversichert sind die Mietkosten für Ersatzgeräte, die aufgrund eines Versicherungsfalles entstanden sind, bis zur Ersatzbeschaffung oder Reparatur des beschädigten Gerätes.
Die Entschädigungsgrenze ist je Versicherungsfall auf EUR 2.000,- begrenzt.
Zu Teil A § 9 VHB 2008 Versicherungswert, Versicherungssumme:
Achten Sie auf die richtige Ermittlung der Versicherungssumme. Berücksichtigen Sie immer die Wiederbeschaffungsneuwert. Zum besseren Verständnis folgendes Beispiel: Die alte Jeanshose, die Sie nur noch im Garten anziehen, ist dann vielleicht noch mit 80 € anzusetzen.
Zu Teil A § 12 VHB 2008 Unterversicherung:
Der Versicherungsnehmer sollte darauf Wert legen, dass der Versicherer auf den Einwand der Unterversicherung verzichtet. Dieses bieten Versicherer in der Regel an, wenn für die Ermittlung der Versicherungssumme eine Mindestversicherungssumme je Quadratmeter berücksichtigt wurde. Bei sogenannten Quadratmetermodellen reicht dann in der Regel die korrekte Angabe der Quadratmeter aus (welche auch immer das ist, bei den vielen unterschiedlichen Berechnungsmethoden). Besser ist, wenn der Versicherer generell auf den Einwand der Unterversicherung verzichtet. Das könnte z.B. wie folgt schriftlich festgelegt sein:
Klausel Unterversicherungsverzicht:
Abweichend von Ziff. 12.5 VHB 2008 und § 75 VVG wird kein Abzug wegen Unterversicherung vorgenommen.
Gesamtentschädigung, Kosten aufgrund Weisung
Bei einem Totalschaden besteht das Risiko, dass keine Versicherungssumme mehr für die mitversicherten Kosten wie z.B .Hotelkosten, Aufräumungskosten usw. zur Verfügung steht. Daher sollte hier unbedingt auf einer Erweiterung des Versicherungsschutzes geachtet werden da in vielen Vertragswerken der Versicherer maximal 10 % für Kosten bei einem Totalschaden noch zur Verfügung stehen. Eine Klausel die Abhilfe schaffen könnte wäre z.B.:
Klausel Gesamtentschädigung
Abweichend von § 12. Ziff. 4 VHB 2008 stehen für versicherte Kosten noch mal 50 % der Versicherungssumme als Erstrisikosumme zur Verfügung.
Zu Teil A § 13 VHB 2008 Entschädigungsgrenzen für Wertsachen, Wertschutzschränke:
Wertsachentschädigungsgrenze
Die Entschädigungsgrenzen in den Verträgen können eventuell für den eigenen Hausrat nicht reichen. Daher sollte man unbedingt für sich selber prüfen, ob eventuell eine Erhöhung notwendig ist und diese dann mit dem Versicherer vereinbaren. Gute Angebote auf dem Markt bieten schon von sich aus erhöhte Grenzen an. Eine sehr gute Klausel wäre z.B.
Klausel Wertsachenentschädigungsgrenze
In Abänderung von Ziff. 13.2 VHB 2008 gelten folgende Entschädigungsgrenzen: Ziff 13.2 a Wertsachen sind bis 30 % der Versicherungssumme mitversichert sofern im Versicherungsschein nichts anderes dokumentiert ist.
Ziff. 13.2 b) aa) VHB 2008: EUR 3.000,-
Ziff. 13.2 b) bb) VHB 2008: EUR 8.000,-
Ziff. 13.2 b) cc) VHB 2008: EUR 35.000,-
Um ggf. die Positionen zu reduzieren die unter die Wertgegenstände fallen, wäre eine Definition hilfreich, auch um im Schadenfall Streitereien zu vermeiden, welche Gegenstände als Kunstgegenstände gelten. Folgende Klausel würde ich dafür anbieten:
Klausel Kunstgegenstände:
Zu Ziffer 13.1 VHB gilt vereinbart, dass als Kunstgegenstände ausschließlich Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Grafiken und Plastiken gelten.
Zu Teil A § 15 VHB 2008 Sachverständigenverfahren
Das Sachverständigenverfahren bietet dem Kunden oft die Möglichkeit auf „Augenhöhe“ mit dem Versicherer zu verhandeln. Da Sachverständige aber nicht gerade günstig sind, bietet es sich an, diese Kosten mitzuversichern. Bei möglichen Vereinbarungen hierzu ist auch immer zu beachten, ob der Versicherer entweder nur den Sachverständigen des Versicherungsnehmers trägt oder die Kosten, die durch das Sachverständigenverfahren dem Versicherungsnehmer entstehen (also auch mögliche Kosten des Sachverständigenobmannes). Besonders gut wäre es wenn die Kostenübernahme auch in Bezug auf die Ermittlung der Ersatzpflicht vom Versicherer zu tragen wäre, siehe unser Vorschlag Absatz 2 Klausel Sachverständigenkosten Eine Sachverständigenkostenklausel könnte z.B. idealerweise wie folgt aussehen:
Soweit der entschädigungspflichtige Schaden in seiner Höhe 10.000 Euro übersteigt ersetzt der Versicherer die durch den Versicherungsnehmer gemäß Ziff. 15 VHB 2008 zu tragenden Kosten des Sachverständigenverfahrens.
Ist das Sachverständigenverfahren auf einzelne Voraussetzungen der Ersatzpflicht ausgedehnt worden, so ersetzt der Versicherer auch dann die Kosten des Verfahrens, wenn der Schaden dem Grunde nach nicht ersatzpflichtig ist.
Zu Teil A § 17 VHB 2008 Besondere gefahrerhöhende Umstände
Anzeigepflicht Gefahrerhöhung
Um eine bessere Klarstellung für den Versicherungsnehmer in Hinblick auf seine vorvertraglichen Pflichten zu bekommen wäre folgende Klausel sinnvoll.
Klausel Anzeigepflicht Gefahrerhöhung
Abweichend von Ziff. 17 VHB 2008 gilt vereinbart, dass ausschließlich die in Ziff 17 c) und d) VHB 2008 genannten Umstände eine Gefahrerhöhung darstellen. Bei Ziff 17 d) VHB 2008 nur dann, wenn im Vertrag ausdrücklich Sicherungen vereinbart und dokumentiert wurden.
Zu Teil B § 1 VHB 2008 Anzeigepflicht des Versicherungsnehmers oder seines Vertreters
Anzeigepflicht vor Vertragsbeginn
Zu Festlegung der Punkte, nach welchen der Versicherer vertragserheblich fragt, wäre folgende Klausel als Ergänzung sinnvoll:
Klausel Anzeigepflicht vor Vertragsbeginn
Es gilt vereinbart, dass durch Einreichung eines vollständigen ausgefüllten Deckungsauftrages/Versicherungsantrages Sie Ihre vorvertragliche Anzeigepflicht erfüllt haben.
Zu Teil B § 9 VHB 2008 Gefahrerhöhung
Um die Verweigerung des Versicherers aufgrund von Gefahrerhöhungen einzugrenzen, empfiehlt es sich, kundenfreundliche Klauseln hierzu einzubauen, hier ein Beispiel:
Klausel Gefahrerhöhung
Das Aufstellen eines Gerüstes am Haus stellt keine Gefahrerhöhung dar. § 17 Ziff 1 c: Die 60 Tage werden ersetzt durch 180 Tage.
Zu Teil B § 13 VHB 2008 Aufwendungsersatz
Gerade bei größeren Schäden ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe z.B. in Form eines auf Schäden spezialisierten Versicherungsberaters zu holen. Damit man diese Kosten mitversichert hat, würde sich folgende sogenannte Regiekostenklausel anbieten:
Zu Teil B § 19 VHB 2008 Repräsentanten
Im Zweifel muss sich der Versicherungsnehmer das Verhalten seines Repräsentanten zurechnen lassen. Daher ist hier die sogenannte Repräsentantenklausel sehr wichtig. Eine entsprechende Klausel im Versicherungsvertrag könnte im Folgenden aussehen:
In Abänderung der VHB 2008 gilt vereinbart, dass die mit dem Ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen nicht als Repräsentanten gelten. Wir werden gegen den Schadenverursacher auf einen Regress verzichten, wenn dies von Ihnen gewünscht wird.
Weitere Risiken: Die Hausratversicherung lässt sich im Versicherungsschutz, abweichend von § 1, erweitern. Folgende Möglichkeiten gibt es:
Klausel Unbenannte Gefahren:
In Erweiterung zu §1 VHB 2008 leisten wir Entschädigung für versicherte Sachen, die durch eine plötzliche, unvorhergesehene, von außen einwirkende Ursache zerstört oder beschädigt werden.
Nicht mitversichert sind Schäden, die im Rahmen der Grunddeckung und/oder der Glasversicherung dieses Vertrages versicherbar sind.
Außerdem nicht versichert sind – ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen – Schäden:
durch Kriegsereignisse, Kernenergie oder radioaktive Strahlung;
durch Haustiere; Folgeschäden sind jedoch versichert;
durch Abnutzung, Verschleiß ,Alterung, Reißen, Verfall, Rost, Schimmel, Schwamm, Fäulnis, inneren Verderb, Insekten oder Schädlinge;
durch Verwitterung von Sachen im Freien;
an Tieren und Pflanzen;
durch Sturmflut.
Für weitere Informationen zur Elementarschadenversicherung klicken Sie hier.
Wir empfehlen folgende generelle Klauseln für einen Vertrag:
Versehen: Wie schnell hat man seiner Anzeigepflicht nicht genüge getan, eine Obliegenheit versäumt und schon ist der Versicherungsschutz in Gefahr. Wie empfehlen daher unbedingt eine Versehensklausel mit in den Vertrag aufzunehmen.
Unterlassen Sie eine Ihnen obliegende Anzeige oder geben Sie fahrlässig unrichtig ab oder unterlassen Sie fahrlässig die Erfüllung einer sonstigen Obliegenheit, besteht weiterhin Versicherungsschutz, wenn Sie nachweisen, dass das Versäumnis nur auf einem Versehen beruht und nach dem Erkennen unverzüglich nachgeholt wurde. Handelt es sich um eine Anzeige eines Umstandes, aufgrund dessen ein Zuschlagsbeitrag zu entrichten ist, so haben Sie den Zuschlagsbeitrag ab dem Zeitpunkt zu entrichten, an dem der Umstand eingetreten ist.
Nach 81 VVG Ziff. 2 hat der Versicherer folgende Möglichkeit: Führt der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall grob fahrlässig herbei, ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Dies hat ein gehöriges Gefahrenpotential für den Versicherungsnehmer. Der brennend gelassene Adventskranz auf dem Tisch der die Ursache für das Feuer im Haus war, die laufende Waschmaschine bei der der Schlauch platzte während man das Haus verlassen hat, das Fenster auf Kipp durch das die Einbrecher einstiegen , während man außer Haus ist und viele weitere Risiken die problemlos der groben Fahrlässigkeit zugeordnet werden können führen dazu, dass der Versicherer seine Leistungen deutlich kürzen kann.. Wenn dann z.B. bei einem großen Brand nur die Hälfte gezahlt wird, ist das schon ein gravierendes finanzielles Risiko. Wir empfehlen daher unbedingt zu vereinbaren, dass auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird und zwar ohne Beschränkung auf die Schadenshöhe oder auf nur bestimmt Ereignisse. Vielfach vereinbaren die Versicherer in Ihren Vertragswerken dass der Versicherungsnehmer bei Vorwurf der groben Fahrlässigkeit durch den Versicherer beweisen muss dass er nicht grob fahrlässig gehandelt hat (Beweislastumkehr) was unserer Meinung so im VVG nicht vorgesehen ist.
Neben der Herbeiführung des Versicherungsfalles kann der Versicherer den Einwand der groben Fahrlässigkeit auch bei Missachtung von Obliegenheiten geltend machen. Obliegenheiten können z.B. Einhaltung von Sicherheitsvorschriften, behördlichen Anordnungen usw. sein. Wenn Sie also die Anweisung eines Schornsteinfegers grob fahrlässig missachten, daraus ein Feuerschaden resultiert, wird der Versicherer den Einwand der groben Fahrlässigkeit geltend machen können. Nun die entscheidende Frage, kennen Sie aller behördlichen Auflagen und Sicherheitsvorschriften die Sie einzuhalten haben? Wir empfehlen daher folgende Klausel als Ergänzung zum Vertrag
Der Versicherer verzichtet auf sein Recht, die Schadenersatzleistung wegen grober Fahrlässigkeit angemessen zu kürzen bei der Herführung des Versicherungsfalles als auch bei Verletzungen von Sicherheitsvorschriften und sonstigen Obliegenheiten. Die Beweislast für die grobe Fahrlässigkeit liegt beim Versicherer.
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