Source: http://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/content/titleinfo/226408
Timestamp: 2019-02-22 09:51:37
Document Index: 9243960

Matched Legal Cases: ['§ 1002', '§ 1002', '§ 1002', '§ 1002', '§ 1002', '§ 1002']

Hochschulschriften / Vom römischrechtlichen Mandatum zum Auftrag des ABGB §§ 1002 ff
Vom römischrechtlichen Mandatum zum Auftrag des ABGB §§ 1002 ff / eingereicht von Ines Gruber
From mandatum in the Roman Law to the mandate in the ABGB §§ 1002 et seq.
Verfasser/ Verfasserin Gruber, Ines
Begutachter / Begutachterin Wesener Gunter
Umfang 68 Bl. : Zsfassung
Schlagwörter (GND) Auftrag / Römisches Recht / Österreich / Auftrag / Bürgerliches Recht / Geschichte / Auftrag / Römisches Recht / Online-Publikation / Österreich / Auftrag / Bürgerliches Recht / Geschichte / Online-Publikation
URN urn:nbn:at:at-ubg:1-44618
Vom römischrechtlichen Mandatum zum Auftrag des ABGB §§ 1002 ff [0.7 mb]
Fakultäten der Universität Graz → Rechtswissenschaftliche Fakultät → Institut für Römisches Recht, Antike Rechtsgeschichte und Neuere Privatrechtsgeschichte
Abstract ? Vom römischrechtlichen mandatum zum Auftrag des ABGB §§ 1002 ffDie Diplomarbeit behandelt die Entwicklung des Auftragsrechts, angefangen bei den Wurzeln im altrömischen Recht und den Bestimmungen zum mandatum, über die Klassik und das deutsche Mittelalter, bis hin zu den Naturrechtskodifikationen in Österreich und dem modernen geltenden Recht. Das Mandat ist ein Rechtsinstitut, welches schon seit den frühesten Anfängen des Rechts besteht und herangezogen wurde, um Geschäfte besorgen zu lassen. Die Entwicklung beginnt bei den Regeln zum mandatum im alten Rom; bei der Definition kommt es vor allem auf die Tatbestandsmerkmale der Unentgeltlichkeit und des fremden Interesses an. Die Begriffe amicitia und honorar/merces nehmen eine besondere Funktion ein und werden in ihrem jeweiligen Zusammenhang und dessen Bedeutung für das mandatum näher erläutert.Der nächste bedeutende Schritt in der Entwicklung des Mandats ist in der justinianischen Epoche zu finden, in der erstmals auch entgeltliche Aufträge zugelassen wurden. Nachdem die Weiterentwicklung in der Klassik und Nachklassik beschrieben wird, kommt es zur Behandlung des Mandats im deutschen Recht des Mittelalters. Dabei wird besonders auf die Änderungen im Hinblick auf die Tatbestandsmerkmale des Auftrags Wert gelegt und auf die diversen Unterschiede zwischen dem Allgemeinen Preußischen Landrecht und den bayrischen Kodifikationen. Im 6. Kapitel werden die Rechtsentwicklungen in Österreich behandelt, beginnend bei der Entstehungsgeschichte des ABGB und dem Codex Theresianus, bis hin zu den Entwürfen von Horten und Martini.Schließlich wird das Auftragswesen im ABGB untersucht; besonderes Augenmerk wird auf den Unterschied Auftrag/Vollmacht gelegt. Nach einer Beschreibung des Mandats im deutschen BGB wird ein abschließender Vergleich zwischen den jeweiligen Regelungen vorgenommen und die Unterschiede herausgearbeitet.
Abstract ? From the mandate in the Roman law to the mandate of the ABGB §§ 1002This thesis deals with the development of the mandate, starting with its origins within the old-roman law and the regulations concerning the mandatum, stretching over the classic and the German medieval, up to the nature-law codifications in Austria and the current law.The mandate is a legal institution, which exists still the early beginnings of law and which was consulted to conduct transactions (be it purely factual or legal nature). The development starts with the regulations concerning the mandatum within the old Roman empire. This definition depends most of all on the characteristics of non-remuneration and the foreign interest. The terms amicitia and honorar/merces have a special role and will be dealt with in more detail within their respective linkages and referring to their relevance for the mandatum. The next important step within the development of the mandate can be found within the Justinian epoch, in which monetary order were first accepted. After describing the further development within the classic and post-classic era, the mandate is examined in the German medieval law. A special focus is on the changes concerning the characteristics of orders, as well as the diverse differences between the general Prussian country law and the Bavarian codifications. The sixth chapter deals with the juridical development in Austria, starting from the origins of the ABGB and the codex theresianus up to the drafts of Horten and Martini, whereas especially the latter one has entices changes of the codex theresianus. Eventually, the ordering system in the AGBG is analysed with a specific focus on the differentiation between order/mandate. A description of the mandate within the German BGB is followed by a final comparison between the respective regulations and an examination of the major differences.
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