Source: http://ungeloeste-kriminalfaelle.forumprofi.de/t5595f200-Verfahren-gegen-Dirk-D-Freispruch.html
Timestamp: 2020-08-11 01:08:31
Document Index: 375547324

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH']

Verfahren gegen Dirk D Freispruch
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#1 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:17
Mit etwas Verzögerung ( war in den letzten Tagen nicht viel zuhause ) nun die Liveberichte aus dem Verfahren gegen Herrn Dirk D wegen Totschlags
#2 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:18
Montag 29.08.2016 09:00 Uhr bis 09:17
Am Montag hat die Wideraufnahme des Verfahrens um die mutmaßliche Ermordung der seit
4 Jahren vermissten Sandra Doland begonnen. Ihr Ehemann war 2014 vom Schwurgericht Bonn wegen Totschlags zu 11 Jahren freiheitsstrafe verutreilt worden. Dieses Urteil hatte der 2 Strafsenat des Bundesgerichtshofes durch Beschluss vom Oktober 2015 jedoch mitsamt den Feststellungen aufgehoben. Der Bundesgerichtshof hatte u.a moniert das die Bonner Richter ein angeblich gegenüber seiner neuen " Partnerin " abgegebenes Geständniss , das wesentlicher Baustein der Verurteilung des die Tat vor Gericht bestreitenden Angeklagten war, in Teilen gefolgt waren, in Teilen aber eben nicht gefolgt sind.
Zunächst wurde die Anwesenheit festgestellt Der Angeklagte wird verteidigt von den Rechtsanwälten Dr Graf und Donay ( beide Köln ) die Staatsanwaltschaft ist vertreten durch Staatsanwältin Trautzettel , Weiterhin sind noch der Sohn der Ermordeten und der ehemalige Lebensgefährte und Vater der Tochter der Vermissten als Nebenkläger zugelassen und durch 2 Rechtsanwältinne vertreten
Die Staatsanwaltschaft verlas sodann den Anklagesatz aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Bonn ( Anm des Verfassers der Angeklagte war ursprünglich wegen Heimtückischen Mordes angeklagt , was zwangsläufig eine lebenslange Freiheitsstrafe zur Folge gehabt hätte , dieser Vorwurf lies sich aber nach der durchgeführten Hauptverhandlung nicht mehr halten , deshalb " nur " 11 Jahre wegen Totschlags
NAch Verlesung der Anklage fragte der Vorsitzende ob sich Personen im Räum befänden die im Zeitraum 2012 / 2013/2014 auf der Internetseite allmystery an der Diskussion der Fall Sandra Doland teilgenommen hätten. Dies war nicht der Fall
Der Angeklagte erklärte dann nach durchgeführter Belehrung keine Angaben machen zu wollen ( im ersten Verfahren hatte er noch geredet )
Rechtsanwalt Dr Graf stellte sodann 2 Beweisanträge:
1 ) Beantragte er den für Deutschland Verantwortlichen Betreiber / Administrator des internetforums allmystery zu laden. Dazu führt er aus, dass mehrere Zeugen auf der im besagten Forum unter der Rubrik der Fall Sandra Doland mitgelesen / geschrieben hätten. Diese müssten namenhaft gemacht werden um ihre Aussagen einordnen zu können. So seie beispielsweise bekannt das eine Nutzerin Einfluss auf die Aussage von Zeugen genommen habe. Außerdem würden einige Zeugen komplett das Gegenteil von dem behauptenb , was sie in der Hauptverhandlung ausgesagt hätten
2) Gab es ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwalschaft Bonn gegen die Hauptbelastungszeugin und Lebensgefährtin des Angeklagten wegen falscher Verdächtigung. Diese Akte seie beizuziehen , weil sie für die Beurteilung der Glaubwürdigkeit der Hauptbelastungszeugin von entscheidender Bedeutung seie. Eventuell seie die Hauptbelastungszeugin auch aussagepsychiatrisch zu untersuchen
Daraufhin sorgt der Vorsitzende Hinrich De Vries für einige Überrasung. Er ist der Meinung man könne den BGH Beschluss unterschiedlich interpretieren nämlich einmal das der BGH eine aussagepsychiatrische Begutachtung der Hauptbelastungszeugin fordere und einmal ( so verstehe die KAmmer das und dies habe sie bereits in die Wege geleitet) das das Geständnis im Hinblich auf die Frage ob dort selbst erlebtes geschildert wird bzw es dafür Anhaltspunkte gibt aussagepsychiatrisch untersucht werden soll
( Anm des Verfassers nach hiesiger Auffassung fordert der BGH eindeutig ersteres denn dort heißt es wörtlich
Der neu zur Entscheidung berufene Tatrichter wird zu erwägen haben, ob er in Ansehung der problematischen Persönlichkeit der Belastungszeugin und der möglichen suggestiven Einflüsse einen aussagepsychologischen Sachverständigen hinzuzieht wenn er seine Überzeugiung von der Täterschaft des Angeklagten auch auf ihre Angaben zu stützen beabsichtigt )
Dann wird die Frage diskutiert , ob die Aussagen der Hauptbelastungszeugin bei der Polizei die darüber entstandenen Vermerke und manche Aussagen des Angeklagten ins Selbstleseverfahren eingeführt werden können. Dies hätte zur Folge das man die Hauptbelastungszeugin überhaupt nicht mehr (intensiv) hören müsste. Dieser Vorgang bedürfte jedoch der Zustimmung sämtlicher Verfahrensbeteiligter. Die Verteidigung will sich das überlegen
Da noch einige UNterlagen zu übergeben sind unterbricht das Gericht die Sitzung daraufhin gegen 09:17 bis Donnerstag 01.09.2016 09:00 Uhr . An diesem Tage soll nach meinen derzeitigen Informationen der Vorsitzende Richter aus der 1 Instanz als Zeuge gehört werden.
Das Gericht hat bis Mitte November 13 weitere Hauptverhandlungstermine anberaumt. Ob dies ausreicht darf jedoch bezweifelt werden , denn es sind eine Reihe neuer Zeugen und Sachverständiger geladen
#3 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:18
2 Verhandlungstag Donnerstag der 01.09.2016
Ende : 15:50
Zunächst teilt die Kammer mit, dass sie die Meldeauflage des Angeklagten geändert habe. Dieser muss sich an Prozesstagen nun nicht mehr um 15:00 sondern um 17:00 Uhr melden
Die erste Zeugin ist eine ehemalige Mitarbeiterin der Vermissten Sandra D. Sie wird hauptsächlich zu den Örtlichkeiten im REWE Markt in Eittorf wo Sandra gearbeitet hat vernommen. Von den Gerüchten das ein Stalker hinter Sandra D hergewesen sein soll , der auch schon an ihrer neuen Wohnanschrift aufgetaucht seie habe sie gehört ob das vor oder nach dem Verschwinden war. Sie berichtet auch ,
dass Sandra sich am 05.09 ( kurz vor ihrem Verschwinden ) krank gemeldet habe, weil sie PAnikattacken gehabt hätte . Gegen diese habe sie TAbor genommen das habe sie dann immer so rausgeworfen das sie an den Einnahmetagen nicht mehr arbeiten gekonnt hätte
Auch die 2 Zeugin ist eine REWE Mitarbeiterin , die nicht viel mehr sagen kann als die 1 Zeugin.
Sie berichtet lediglich davon mit Sandra D im Krankenhaus gelegen zu haben, dort habe sie einen Besuch des Ehemannes mitbekommen. Diesen Besuch beschreibt sie als nicht liebevoll
Der 3 Zeuge ist der neue Vermieter. Bereits auf die Frage wie Sandra D von ihrem 400€ Job und ihrer Putzstelle die Miete hätte bezahlen wollen kann der Zeuge keine zufriedenstellende Antwort geben:. Interessant wird es dann , als der Zeuge , gefragt woher er von Altschulden der Sandra D wusste, sich nicht mehr erinnern kann: Der Vorsitzende hält ihm mehrfach seine polizeilichen Aussagen vor wonach er auf die selbe Frage bei der Polizei gesagt hatte DAS sage ich Ihnen jetzt nicht. Nach lautstarken Auseinandersetzungen zwischen dem Zeugen und dem Gericht ordnet der Vorsitzende an der Zeuge solle mal 30 Minuten vor die Türe gehen und sich dort gedanken machen Zur Not könne man ihn auch 80 Tage in Ordnungshaft nehemen
Wir sitzen hier noch ziemlich lange dann werden sie eben jeden Morgen aus ihrer Zelle hochgebracht und gefragt ob sie was neues zu erzählen haben . Wenn nicht geht es dann direkt wieder runter
Der 4 Zeuge ist der ehemalige Chef des Angeklagten der zu den Örtlichkeiten am Troisdorfer Krankenhaus befragt wird sprich wo die Tonnen für die Essensreste stehen , wer dazu zutritt hat. Quintessenz seiner Aussage ist, dass man es bemerkt hätte wenn der Angeklagte über die Mülltonnen etwas entsorgt hätte. Zu den Tonnen in denen mediziniescher Abfall aus der Chirugie ( Arme Beine etc gelagert würden ) hätten seine Mitarbeiter keinen Zutritt
Die Kammer macht dann Mittagspause, wonach der Opa väterlicherseits der Tochter der Vermissten aussagt. Er schildert dass sie die Enkelin am Samstag abgeholt hätten . Sandra hätte ihnen noch gesgat am nächsten TAge nicht zu spät zu kommen weil ja SChule seie.
Als sie die Kleine dann am nächsten Tage zurückgebracht hätten wäre Sandra nicht da gewesen , ihr Ehemann habe gesagt sie seie mit Freunden unterwegs.#
Die Großmutter der Enkelin ist dann die nächste Zeugin . Sie erzählt das der Angeklagte ihr nachdem sie gefragt hätte warum er dennn nicht versuche sie anzurufen 2 Versionen erzählt hätte.
Kurz zuvor seie sie mit Sandra im Urlaub gewesen, da hätte Sandra dauernd mit dem Angeklagten telefoniert, Sie habe noch gedacht das das ja mit der Trennungd ann nicht passen würde. Sie wünsche sich heute das sie Sandra die Trennung " verboten " hätte
Auffallend ist , dass der Nebenkläger ( Vater der Tochter der Sandra ) bei sämtlichen bisherigen Zeugenaussagen dabei war und umfassend von seinem Fragerecht gebrauch gemacht hat.
Diese beiden Zeugen hat er sich jedoch nicht angehlört. Warum das bleibt wohl ein Geheimniss , allerdings ist interessant das er seine Mutter ( die bis auf eine Schwerhörigkeit einen ganz normalen Eindruck macht ) bereits im 1 Prozess als nicht mehr ganz dicht hingestellt hat. Er versuchte bereits im ersten Prozess den treusorgenden Vater zu spielen, sagte aber auch das er zu Sandra und seinem Kind keinen Kontakt gewollt hätte
Dann wird nochmal der Vermieter vernommen der nun zugibt, dass er die Inofrmationen über Sandras Schulden über seinen Schwiegersohn einen Zahnarzt bekommen hätte . Diies habe er nicht mitteilen wollen um dem keine Schwirigkeiten zu machen. Die Frage ob ein anderer Mann ( neben dem Angeklagten ) dabei gewesen wäre, verneint er
Der Prozess wird sodann bis Montag 09:00 Uhr unterbrochen
#4 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:19
Verhandlungstag Montag der 05.09.2016
Ende ; 15:40 Uhr
Der erste Zeuge ist ein Mitarbeiter von Rewe der eigentlich nur das widerholt was die letzten Rewe Zeugen schon ausgesagt hatten
Die nächste Zeugin ist die behandelnde Psychologin der vermissten, von der aber auch keine neuen Erkentnisse kommen. Sie persönlich schliest eigntlich von Sandras Krankenbild her , das sich Sandra suizidiert haben könnte ( Sandra litt an einer Angststörung für diese Patienten seie ein Suizid eigentlich ungewöhnlich ) aber ganz sicher kann sie das auch nicht sagen, Als Grund für oihre Angststörung habe sie immer Probleme in ihrer Beziehung angegeben dies hat die Psychologin natürlich nie überprüft
Die dann entstehende Pause nutzt die Verteidigung um der Einfürhung der Zeugenaussagen Dolands ins Selbstleseverfahren sowie deren insgesamter Verwertung wegen nicht erfolgter Belehrung nach § 55 StPO zu widersprechen: Auch der Verwertung der Tonbänder wurde widersprochen, Die von Ademes selbst aufgenommenen Bänder seien unverwerbar weil kein Beschluss vorgelegen hätte die von der Kripo mit A. hilfe aufgenommenn weil zwar ein Beschluss für Wohnzimmer und Küchenüberwachung vorgelegen hätte aber im Schlafzimmer der Großteil abgehört worden seie, Auüßerdem hätte der Beschluss des LG die Abhörung nbur bis 23 Uhr genehmigt einige Gespräche würden erst weit danach beginnen oder Encden
Bislang sind zu den Widersprüchen noch keine Stellungnahmen abgegeben worden
Es kommt dann noch eine Psychologische Psychotherapeutin von Sandra die aber keine Entscheidenden Details zu dem Verfahren beisteuern kann
Sodann werden 2 Zeugen zunächst parallel vernommen , nämlich einmal eine für die zentrale Vermisstendatei zuständige Mitarbeiterin des BKA und der Leiter der Vermisstensuche bei der PD Siegburg.
Kernaussage ihrer Aussagen ist das man eigentlich nicht genau sagen kann das Sandra nirgendwo wider aufgetaucht seie. In Spanien oder so wäre man erst bei einer Überpfüfung ihrer Personalien durch die Polizei darauf aufmerksam geworden, bei einer einfachen Neuanmeldung würde das bis heute keiner Wissen . Das gelte sogar für Teile Deutschlands.
Der Vorsitzende teilt dann mit das ihm das auch die Kassenärztliche Vereinigung im Rheinland so mitgeteilt habe, Sandra habe in den letzen Jahren keine Kosten mehr im Rheinland verursacht das schliese aber Kostenverursachungen in München nicht aus
Die BKA beamtin wird entlassen der andere Zeuge weiter zu seinen Ermittlungen im Vermisstenfall vernommen. Seine Aussage lässt sich wie folgt zusammenfassen
1) Das Badezimmer das angeblich renoviert worden sein soll weil Sandra dort zerteilt wurde und dann Spuren vernischtet werden sollten machte für den Beamten 1 Woche nach dem Verschwinden den Eindruck das es diese Baustelle schon viele Monate gab
2) Die bei der ersten Wohnungsbegehung durch den Beamten festgestellten Müllsäcke mit Bauschutt waren allesamt bei der Wohnungsdurchsuchung im Nov wohl noch vorhanden
3) Sandra hat vor ihrem Verschwinden Kontakt ins Rotlichtmillieu gesucht
Die letzte Zeugin für diesen Tag ist eine Freundin Sandras die gleichzeitig ihre Nageldisignerin war. Ihre Aussage lässt sich im wesentlichen wie folgt zusammenfassen
1) Sie kann den Angeklagten offensichtlich nicht leiden ihre charakterisierungen werden vom Vorsitzenden mehrfach scharf beanstandet (
Das können Sie doch gar nicht beurteilen
2) Sie hat sich im November an die Polizei gwandt und ausgesagt ihr Vater haber ihr erzählt das Handwerker im Hause Doland die Heizung gemacht hätten und dabei auf irgendwas gestoßen seien., Sie vermute nun das der Angeklagte seine Ehefrau über diese Heizung entsorgt habe. Die Kripo stellt später fest das man über diese Heizung gar nichts entsorgen kann
3) Bei einem Besuch von Sandra hat sie ihr erzählt ihr Ehemann habe bei ihrem letzten Treffen ein Spielzeug der Tochter benutzt um sie abzuhören
Nach der Beendigung der Vernehmung wird die Hauptverhandlung bis Donnerstag den 08.09.2016 09:00 Uhr unterbrochen
#5 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:20
Zunächst wurde der Ex Ehemann der Vermissten Sandra Doland ( Vater des Ältesten Sohnes Alexander ) gehört. Seine Aussage lässt sich unter folgenden Stichpunkten zusammenfassen
- Nach Alexanders Geburt hatte Sandra panische Angst vor schnellen Autofahrten , die sie vorher
- Alexander war früher immer bei seiner Mutter, erst so zu seinem 14 Lebensjahr seie er zum Vater
gezogen , weil es Probleme mit der Mutter gegeben habe
- Mitte September hat der Zeuge per Whats App ein Bild an Sandra Doland geschickt, dieses seie
jedoch nie angekommen.
- Der Zeuge erklärt sie seie schon auf einen hohen Lebensstandart aus gewesen
Sie war im Nachhinein betrachtet doch materealistisch eingestellt
- Der Angeklagte wollte das er ( da er Makler ist ) das Haus für ihn verkaufe . In diesem
Zusammenhang seie mehre Termine in dem Haus durchgeführt worden, Herr Doland habe
ihm aber nie einen Schlüssel überlassen , was sonst eigentlich üblich seie.
- Sowohl Tanya Ademes als auch Sandra hatten Polizisten im Freundeskreis.
- Nach der Scheidung habe er sich wieder besser mit Sandra verstanden. Sie seien richtige
Freunde gewesen
- Isabell ( die jüngste Tochter von Sandra ) habe bereits 2 Tage nach dem Verschwinden gesagt
" die Mama kommt nicht wieder"
Was als Ehe nicht funktionierte funktionierte am Ende dann als Freundschaft
Anschliesend berichtet der Zeuge noch über ein Telefonat mit dem Angeklagten das etwa eine Woche nach dem Verschwinden der Sandra Doland stattgefunden habe, und zu dem er sich ( entgegen seiner Gewohnheiten ) Notizen gemacht hätte, weil er das Verschwinden der Sandra als merkwürdig empfand. In diesem Gespräch habe der Angeklagte folgendes Geäußert
- Sandra ist seit 1 Woche verschwunden
- Im Haus fehlen 600 € Bargeld.
- Der Angeklagte hab die EC Karte von Sandra sperren lassen
- Das Auto von Sandra ist noch da
- Er fragt 3 x wie soll ich dass denn dem Alexander erklären. Dies habe der Zeuge merkwürdig
gefunden, weil Alexander ja bereits über das Verschwinden seiner Mutter informiert gewesen
seie. Was sonst hätte der Angeklagte zu erklären haben sollen ?
- Am Samstag Abend vor dem Verschwinden Sandras habe es heftige Diskussionen zwischen
den beiden gegeben
- Sandra hätte hohe Schulden gehabt
Der Zeuge wird sodann entlassen , und es wird mit dem Sohn Alexander fortgesetzt. Da De Vries kurz vorher 5 Minuten Pause gemacht hat war ich wieder zu spät im Saal und habe den zunächst verlesenen Lebenslauf von Sandra nicht mitbekommen.
Dessen Aussage seie wie folgt zusammengefasst:
- Sandra und der Angeklagte haben sich über eine Partnerbörse im Internet kennen gelernt.
- Mit 14 Jahren seie er wegen Streit mit seiner Mutter zu seinem Vater gezogen. Anschliesend
hätten Sie über einen längeren Zeitraum keinen Kontakt mehr gehabt, am Ende seie ihr
Verhältniss aber deutlich besser geworden
- Sandra habe vor dem Zusammenkommen mit dem Angeklagten eine Zeitlang für den Zeugen
R. ( Vater der jüngsten Tochter von Sandra) zusammengewohnt
- Das letzte Treffen mit seiner Mutter habe irgendwann Ende August stattgefunden aber sie hätten
danach noch telefoniert.
- Sandra seie vorher schonmal vom Angeklagten weggezogen und mit ihm zu seinem Vater gezogen
Nach der Scheidung hätten sich Mutter und Vater wieder besser verstanden , sie seien zu dicken
- Das Thema Eifersucht habe sowohl bei seiner Mutter als auch beim Angeklagten eine Rolle gespielt.
- Auch er wusste wo die neue Wohnung seiner Mutter war, war aber selbst nie dort
- Sandra hatte während seiner Kindheit auch Kontakt zu einem Kölner Polizeibeamten
- Die Zeugin T.A. ( Hauptbelastungszeugin in diesem Verfahren ) hätte wie andere Kontakt zu ihm
aufgenommen. Diese seie ihm grunsätzlich eher unangenehm gewesen
Sie hat mich dann angeschrieben und mir erzählt sie seie eine ehemalige Freundin
meiner Mutter. Ich hätte auch schon auf ihrem Schoß gesessen . Ich konnte mich allerdings
nicht an sie erinnern und habe meinen Vater gefragt. Auch der kannte sie nicht
- Seine Mutter habe gezielt nach Leuten mit großem Geld gesucht und hätte auch gerne zu immer
neuen Männern Kontakt gehabt
Sie war entspannter wenn wechselnde Partner da waren. Wenn die nicht bei uns
gewohnt haben war alles easy kaum wurde es enger wurde meine Mutter auch immer
schwerer zu ertagen.
- Auf Wunsch seiner Mutter habe er kurzzeitig bei Rewe gearbeitet dies seie jedoch nicht so
sein Fall gewesen
- Nach dem Wochenende an dem Sandra verschwunden ist habe er mehrfach versucht, seine Mutter
zu erreichen, dies seie jedoch nicht geglückt.
- Während dem von der Mutter kurzfristig angesagten Mallorca Urlaub, war seine Großmutter da
um auf ihn aufzupassen . Er wusste immer wenn sie weg fahren wollte.
- Von ihrem Verschwinden hat er erst ein paar Tage später durch den Angeklagten erfahren.
- Auch ihm gegenüber habe seine Halbsschwester ( zu der er keinen Kontakt mehr hat gesagt die Mama kommt nicht wieder. Dies habe ihn sehr überrascht , da Sandra zu dem Zeitpunkt noch nicht lange vermisst gewesen seie.
- Nach dem kurzfristigen Auszug mit seiner Mutter zu seinem Vater seie der Angeklagte einmal dort aufgetaucht
- Es war ungewöhnlich das sich seine Mutter mehrere Tage nicht gemeldet hat
- Seine Mutter habe vor ihrem Verschwinden nichts von einer Neuen Handynummer erzählt.
- Auch nach der erstinstanzlichen Verurteilung habe es noch Kontaktaufnahmeversuche der
Hauptbelastungszeugin zu ihm gegeben. Diese habe er jedoch abgeblockt
Die Kammer macht sodann von 10:45 bis 11:30 eine Pause , nach der noch einmal über die Verwertung der mitgeschnittenen Tonbänder diskutiert wird. Die Kammer erörtert zunächst das für sie 2 entscheidende Kernbereiche in der Verwertungsfrage zu klären sind
1) Seie es fraglich ob die vom LG Köln in seinem Beschluss zur akustischen Überwachung des Angeklagten vorgegebenen zeitlichen und örtlichen Grenzen überhaupt korrekt eingehalgten worden seien
2) Für die Kammer gäbe es bei der Verwertung der Bänder das Problem wenn jemand bei der Polizei sagt: Ich sage nichts , und das werde dann von dieser unter Zuhilfenahme eines unbeteiligten ausgehöhlt
Allerdings müsse man auch um die Kontakte der Zeugin A zur Polizei richtig einordnen zu können die Protokolle und alles kennen. Deshalb stelle sich nocheinmal die Frage nach dem angedachten Selbstleseverfahren
Graf macht sodann Ausführungen und geht besonders auf 2 Punkte ein
1) In einigen von der Nebenklage übergebenen Unterlagen ergäbe sich was die Zeugin T.A. für einen Kontakt zur Kripo gehabt habe, und was sie denen über ihre Rolle erzählt habe.
Ich bin der letzte Strohhalm der Ermittlungen.
2) Weiterhin seie wenn man sich die Tonbänder anhöre es auffällig , dass zwischen dem Redeanteil seines Mandanten und dem Redeanteil der Hauptbelastungszeugin eine auffällige Diskrepanz zuungunsten seines Mandanten bestehe ( Anm der Redaktion Auf DEutsch: das meiste auf dem Band hat die Zeugin geplappert Weiterhin seie ganz deutlich das sie den Angeklagten durch geziehlte Suggestivfragen manipluiert habe , wonach sie ja von der Kripo auch gebeten wurde das künftog zu unterlassen.
Man ( insbesondere die Schöfffen ) müssten die Tonbänder auch im richtigen Licht sehen , insbesondere in welcher sexuell aufgereitzen Stimmung diese auf Betreiben von Ta entstanden seien.
Wir werden noch einige Bilder vorlegen die Beweisen das Frau A. ihren Körper gezielt einzusetzen weiß
Sodann einigt man sich darauf folgende Dokoumente ins Selbstleseverfahren einzuführen:
- Vermerk der Polizei über das zustandekommen des Kontaktes zwischen ihr und der Zeugin A.
- Korrespondenz zwischen der Zeugin und dem ältesten Sohn der Vermissten Alexander
- Zeugenaussage der Zeugin B. vom 04.06.2013)
- Korrespondenz zwischen der Zeugin B. und der Hauptbelastungszeugin
- Vernehmung eines Zeugen der im Forum allmystery den Nicknamen Kaffeetrinker hat
- Eine Zeugenvernehmung der Zeugin T. A.
- Eine Chatkommunikation zwischen der Zeugin A und dem Mann mit dem allmy Nicknamen Kaffeetrinker
- Die Erstvernehmung der Zeugin A. vom 02.05.2013
Sonst kommen am Montag wohl nur Beamte der Spurensicherung ( Anm der Redaktion : Da wird es keinen bericht geben weil ich parallel in einer Steuerstrafsache am Landgericht Mönchengladbach weile allerdings kenne ich das Ergebniss der Zeugen aus dem Ersten Verfahren: Es wurden Absolut keine auch nur im Ansatz verdächtige Spuren gefunden)
Am 20.10 soll dann die Zeugin T.A ( Hauptbelastungszeugin ) kommen,
Am 21.10 ist dann wohl die Gutachterin Renate Vollbert dran die dazu vernommen werden soll ob das von dem Angeklagten mutmaßlich abgegebene Geständniss aus ihrer Sicht für einen erlebten Sachverhalt spricht
#6 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:21
Am Montag konnte ich aufgrund einer anderen Beruffungssache mit Uwe Krechel in Mönchengladbach nicht an der Verhandlung teilnehmen.
#7 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:22
Doland Dirk 6 Hauptverhandlungstag Donnerstag der 15.09.2016
Der Vorsitzende fasste zunächst nochmal einige aus Sicht der Kammer wesentliche Punkte zusammennd und stellt das es wohl sinnvoll wäre einen der nächsten Hauptverhandlungstermine ausfallen zu lassen ( Anm die Rede war hier vom 22.09 was mir sehr recht wäre weil ich an dem TAg selbst ein Verfahren bei der Zivilkammer in München habe )
Die erste Zeugin war sodann die Zeugin R. Schwägerin des Nebenklägers und Vater von Isabell Oliver Rasch ( dessen Name hier genannt werden kann weil er selbst ihn über allmystery veröffentlicht hat].
Wesentlicher Inhalt ihrer Zeugenaussage war:
•	Sie kannte Sandra durch ihre Schwiegereltern ( Eltern des Oliver R)
•	Erfuhr von dem Verschwinden Sandras durch ihre Schwiegermutter
•	Die Schwiegermutter hat ihr auch von dem Urlaub mit Sandra einige Wochen vor deren Verschwinden erzählt. Insbesondere habe sie erzählt, dass Sandra nach dem gemeinsamen Urlaub irgendwie komisch gewesen wäre. So soll sich Sandra, nach den Schilderungen der Schwiegermutter während des gesamten Urlaubs nicht ums Kind gekümmert und lieber rauchend und telefonierend im Strandkorb gesessen haben. Auch habe sie andeutungen gemacht aus denen man schliesen könnte das sie nicht bereit war sich um die ( nun schulpflichtige Tochter ) regelmäßig zu kümmern:
Ich kann mir nicht Vorstellen wegen der Kleinen jeden Morgen um 6 aufzustehen
Auf den Vorhalt der Schwiegermutter das sie das ja wohl,
wenn sie Dirk verlasse tun müsste antwortete Sandra:
]Weiterhin soll es während des Urlaubs auch mal Streit zwischen Sandra und der Schwiegermutter der Zeugin gegeben haben
Ihr nehmt mich alle nicht für voll aber ihr werdet noch sehen was ihr davon habt
•	Nach dem Verschwinden habe sie den Angeklagten gefragt, warum er nichts unternehme um Sandra zu finden. Daraufhin habe dieser gesagt;
Wenn die irgendwo mit einem anderen zusammen ist braucht die zu mir nicht mehr zu kommen. Warum soll ich die suchen?
•	Die kleine Isabell habe ihr ( der Zeugin ) berichtet das der Angeklagte in der Nacht nach dem Verschwinden ( Sonntags ) nicht im Haus gewesen seie. Sie ( die Tochter) seie nachts wach geworden und habe alles abgesucht sogar draußen. Die Zeugin habe Doland irgendwann darauf angesprochen und der habe gesagt er habe auf der Terasse gesessen . Isabell aber habe ihr erzählt da seie er nicht gewesen
•	Sie selbst war in der ersten oder 2 Woche nach dem Verschwinden im Hause Doland. Sie seie auch im Badezimmer im 1 OG gewesen da hätte Müllsäcke mit Bauschutt gestanden…
•	Die Zeugin hat in den ersten Wochen Dirk bei der Erziehung der kleinen Isabell unterstützt und war im Zuge dessen auch mal alleine im Haus [ Anm bis jetzt war suggeriert worden der Angeklagte habe nach dem Verschwinden Sandras niemanden mehr alleine im Haus gelassen. Aufgekommen war dieses Thema durch die Vernehmung des Exmannes der Sandra nun ist dürfte dieser Punkt allerdings als abgehandelt gelten
•	Die Zeugin beschreibt den Angeklagten als zurückhaltend ruhig überfordert und unterwürdig. Er mache einen sehr selbstmitleidigen Eindruck
•	Isabell war nachdem sie zu ihrem leiblichen Vater kam sehr verhaltensauffällig schrie nach ihrer Mutter und haute sich immer wieder den Kopf gegen die Wand. Das hat sich bis heute nur wenig gebessert. ( Diese aussage tätigt sie heute zum ersten Mal . Bei der Polizei zu dem Thema gefragt gab sie an.
?	Isbaell habe nur Angst Dirk zu verlieren. Über die Mutter o.ä verliere sie kein Wort und würde auch sonst keine Reaktionen zeigen
Der nächste Zeuge ist der Zeuge Oliver R Vater der Isabell
•	Er seie 2005 mit Sandra , die in der Zeit als Aushilfe in seinem Unternehmen ( Versand von Softair Pistolen ) gearbeitet habe , zusammengekommen . Die Beziehung habe mehrere Monate gedauert. Irgendwann seie man dann aber in Streit geraten. Was der Auslöser des Streits war ist unklar allerdings bestätigt das er Sandra gefragt habe ob das mit der Schwangerschaft sein gemusst hätte. Nach eigenen Angaben hätte er Angst gehabt das ihm nun ein Kind untergeschoben werden solle um ihn auszunehmen. Sandra habe aber nur den gesetzlich festgelegten Unterhalt gefordert
•	Nach seiner Trennung von Sandra habe es Gerüchte gegeben das er gar nicht der Vater der kleinen Isabell seie , ein Vaterschaftstest habe aber seine Vaterschaft später bestätigt
•	Doland habe ihn kurz nach der Geburt der kleinen Isabell angerufen und gewarnt das Sandra ihn ( den Zeugen ) nur ausnutzen wolle. Das habe er auch zuerst geglaubt aber Doland habe ihn dann 2 Wochen später wieder angerufen und gesagt er seie wieder mit Sandra zusammen
•	Er findet das die berufsangabe Hausfrau und Mutter lächerlich ist, und war der Meinung das Sandra mehr arbeiten hätte gehen können dazu aber einfach zu faul gewesen seie
•	Zur familiären Situation gefragt gibt er an das er schon den Eindruck hatte das der Angeklagte die treibende Kraft der Familie gewesen seie
•	Interessant ist das der Zeuge eine Ausnahmegenehmigung zum Handel mit Sturmwaffen hat
•	Wohnt derzeit mit Ende 40 als Multimillionär wieder bei seinen Eltern
•	Hat Sandra zuletzt im April / Mai 2012 persönlich gesehen als die beiden einen Schulranzen für die gemeinsame Tochter gekauft haben
•	Er hat dem Verscheinden der Sandra von dem er von seiner Mutter erfuhr erstmal keine große Bedeutung beigemessen
•	Nach dem Verschwinden seie von seiner Seite eine der zentralsten Fragen gewesen wie man verhindern könne das Sandra Isabell nachholt
?	Hat einen kurzzeitigen Sorgerachtsentugsantrag gegen Sandra gestellt dieser seie aber nicht durchgekommen
?	Daraufhin habe er eine Meldung an die Schule gemacht die kleine auf keinen Fall herauszugeben
•	Mit dem Jugendamt wurde seinerzeit vereinbart das Isabell erstmal bei dem Angeklagten wohnen bleiben kann. Das Jugendamt hätte aber irgendwann vorgehabt dem Angeklagten den Umgang zu Isabell zu verbieten. Als der Angeklagte dann einen Suizdversuch unternommen habe seie die kleine ins Heim gekommen
•	als Isabell ins Heim gebracht wurde hatte er Angst das Doland sich und ihr was antut
•	Der aktuelle Stand ist der das er alleine Sorgeberechtigt ist. Der Sorgerechtsantrag von Doland wurde zurückgewiesen
r selbst sieht sich als liebevollen Vater der überdurchschnittlich viel Zeit mit seiner Tochter verbringe [ Anm der Redaktion andere Quellen sagen aber das er sich einen Dreck um die kleine schert und sie nur wie eine Trophähe hält. Das passt auch eher zu seinem Verhalten im ersten Prozes
•	Am Tag als Sandra mutmaßlich verschwand war er ion seiner Jagdhütte in Hessen. Das kann er anhand von Tankquittungen belegen.
•	Er selbst hat Sandra über einen wkw account gesucht indem er alle ihre Kontakte angeschrieben hätte. Der Angeklagte habe ihm gesagt das seie lästig für ihn denn nun würden dauernd Leute anrufen und sich nach Sandra erkundigen
Durch dieses Anschreiben habe ihm auch jemand, wer kann er heute nicht mehr sagen, mitgeeteilt Sandra seie höchst suizidgefährde. Auch habe er mit der Zeugin Heike S. geschrieben , die habe ihm ( angeblich nach Erzählung von Doland ) eine etwas andere Geschichte über das Verschwinden von Sandra erzählt habe als der Angeklagte
[Anm der Redaktion, die von Doland am meisten allen übrigen Zeugen gegenüber erzählte Version geht so:
Abends habe man sich wegen der Kaution für die neue Wohnung gestritten er seie dann mit den Worten bringt ja eh nichts ins Bett sie habe gesagt sie werde morgen abgeholt , auf Frage von wem habe sie nur gesagt das ginge den Angeklagten nichts an, als er am nächsten Morgen wach geworden seie wäre sie weg gewese
Die Gesichte die er R. erzählt haben soll ist eigentlich fast identisch nur mit dem Unterschied das Sandra nicht ins Bett gekommen sein soll sondern direkt abgehauen seie]
•	Nach Abschluss des Verfahrens in 1 Instanz hat er einen Dankesbrief an die Mitglieder von allmystery geschrieben
[ Anm der Redaktion dieser Brief lautet wie folgt:
Mein Name ist Oliver Rasch und viele werden mich aus dem Prozess kennen. Obwohl ich Ihrer Gemeinschaft mit gewisser Skepsis entgegentrete, möchte ich mich mal an sie alle wenden.
Zuerst gilt ihnen mein ganzer Dank, Ereignisse wie diese nicht zu ignorieren, sondern offen zu diskutieren. Bei knapp 85 Millionen Bundesbürgern ist es wichtig, auch die Rechte des Einzelnen zu achten und sich gegen Unrecht stark zu machen. In vielen anderen Ländern wäre ein Fall wie dieser nach kurzer Zeit in Vergessenheit geraten, juristischen Kollateralschaden.
Für Familienangehörige, Freunde und Bekannte ist jeder Form der Unterstützung und Anteilnahme an den Geschehnissen von großer Hilfe. Man sieht und fühlt, wenn auch nicht direkt, dass man nicht alleine dasteht. Nicht nur Polizei und Justiz sondern auch der „kleine Mann“ von der Strasse zeigt Flagge gegen unrecht. Vielen Dank.
11 Jahre wegen Totschlag sind genau das, was unsere Gesetzgebung unter den vorliegenden Umständen als Höchststrafe vorsieht.
Es zeigt aber auch, null Toleranz gegenüber dem Beschuldigten. 11 Jahre sind möglich, 11 Jahre bekommt er. Im Umkehrschluss bedeutet das, der Beschuldigte hätte auch ohne bzw. mit einem Discount Anwalt auftreten können. Unrecht bleibt Unrecht und ist keine Frage der Sichtweise oder juristischen Auslegung. Wer jetzt glaubt, der Verurteilte könne nach 2/3 der Haftzeit mit Freigang rechnen, liegt da etwas falsch. Wann immer er einen Antrag stellt, falls er die „Pflichtjahre“ überhaupt übersteht, sind wir da. Wir die Nebenkläger mit der brennenden Frage: Wo ist Sandra?
Und schon geht sein Knastalltag weiter.
Somit ist das Urteil aus unserer Sicht voll akzeptabel.
Gewonnen haben wir hier nicht, als Nebenkläger kann man nicht Gewinnen. Es bleibt der Verlust eines Menschen.
Mein Dank gilt in besonderem Maße der Bonner Kriminalpolizei und deren Ermittlern. Die Leistung dieser Leute geht weit über das hinaus, was Ihr Dienstherr erwarten darf und wofür sie (schlecht) bezahlt werden. Alleine die Anwesenheit bei der Urteilsverkündung zeigte uns den Nebenklägern, dass wirkliche Interesse an diesem Fall, dem Menschen Sandra und der Gerechtigkeit. Vielen Dank.
Auch möchte ich dem Weißen Ring danken, ohne deren Unterstützung eine Nebenklage nur sehr schwierig möglich gewesen wäre. Dort erhielt ich auch den Kontakt zur Nebenklageanwältin, Frau Dr. Schorn aus Siegburg. Eine Kämpfernatur mit dem Willen zur Gerechtigkeit. Noch nie habe so einen Kampfesgeist zu Gunsten des Mandanten erlebt. Ihre Ziele sind die Gerechtigkeit und nicht die Show in eigener Sache. Vielen Dank.
Dem Gericht, den Richterinnen, den Schöffen kann ich nur danke sagen.
Herr Richter Janßen, bleiben Sie genau so wie Sie sind. Ihr Verstand ist scharf und Ihr Herz am rechten Platz.
Quelle: https://www.allmystery.de/themen/km104600-187
•	Es gibt offensichlich in der Familie Rasch viel Streit untereinander ;
•	Er schliest aus das jemand drittes für das Verschwinden von Sandra verantwortlich ist:
Wenn es jemand drittes wäre bräuchten wir hier nicht zu sitzen
•	heute bestreitet er das Sandra ihr Kind alleine gelassen hätte . Bei der Polizei dazu gefragt kann er das aber gerade nicht , und sagt sogar:v
•	Interessant wird es bei der Befragung der Verteidigung denn hier weiß er plötzlich Details über den Sonntag ( Tag des Mutmaßlichen Verschwindens die er eigentlich nicht wissen kann. Von der Verteidigung dabei ertappt wird er sichtlich nervös und faselt dann was von das habe er von seinen Eltern
•	Auch er erzählt die Geschichte von der Nachts umherirrenden Isabell die den Angeklagten nicht findet. Nach dem 1 hauptverhandlungstag will er sie ( nachdem er bislang davon angeblich nichts gehört habe ) darauf angesprochen haben um wieviel Uhr das gewesen sein soll. Erst habe Isabell ihm das nicht sagen können , dann habe sie allerdings gesagt es seie gegen 22:30 23:00 Uhr gewesen: ( Anm der Redaktion nur komisch das mir mehrere Leute bestätigen das Isabell zu der Zeit die Uhr noch gar nicht lesen konnte ) . Interessanterweise hat er während des Gesprächs mit seiner Tochter auch ein Tonbandgerät mitlaufen lassen
[ Bewertung des Zeugen:
Der Zeuge ist während seiner Vernehmung auffallend nervös . Nach Beendigung seiner Aussage gab es wie noch zu schildern eine Pause in der die Zuschauer Gelegenheit hatten sich zu unterhalten : Alle waren sich in ihrem Eindruck einig das mit dem Zeugen irgendwas nicht stimmt
Auch fällt auf das seine ursprüngliche Aussage eher ent als belastend ist. So weiß er noch gar nicht ob er die angeblichen Differenzen zwischen den Versionen über das Versschwinden der Sandra nicht einfach nur falsch verstanden bzw das selbst falsch interpretiert hat. Bei seiner polizeilichen Aussage nämlich schildert er nicht expliziet das der Angeklagte ihm gesagt habe das das Samstag abend gewesen seie, nun ist er sich da vollkommen sicher.
Auch der Kammer sind diese Differenzen und der plötzliche Bestrafungseifer des Zeugen aufgefallen)
Als nächster Zeuge ist ein ehemaliger Mitarbeiter des Angeklagten geladen der angeblich ein paar verdächtige Beobachtungen gemacht haben will. Da sich aber nun rausstellt das er bereits vor seiner Aussage bei der Polizei unter dem Decknamen „der Fahnder“ bei allmystery geschrieben hat will die Kammer nun zunächst sich seine Beiträge nochmal ansehen
Anstatt den Zeugen dann zu seinen Beobachtungen zu fragen geht es auch nur um die allmystery Kontakte
•	Hat 2016 geschrieben er seie über die Berichterstattung der Lokalmedien geschockt wonach es keine besonders hohe Wahrscheinlichkeit einer erneuten Verurteilung gebe
•	Schildert zunächst nur zu dem allmy Nutzer Kaffeetrinker Kontakt persönlichen Kontakt gehabt zu haben. Man habe sich im Prozess kennen gelernt und seie inzwischen sehr gut befreundet. Auf mehrmaligen Vorhalt der Kammer jedoh gibt er auch an mit anderen Zeugen des Verfahrens Kontakt gehabt zu haben. Dies geht soweit das er sich noch am Tage der Verurteilung des Angeklagten in erster Instanz ( Anm 02.07.14) mit der Hauptbelastungszeugin T.A an dem Badesee zum baden getroffen habe an dem ( wie sich herausstellt ) A. auch oft mit dem Angeklagten zum baden war und wo ein Teil der Tonbänder entstanden sein soll
Da die Kammer nun etwas besprechn will schickt sie den Zeugen erneut nach draußen.
Die Kammer gibt zu bedenken das man auf den Zeugen ( wie auf viele andere auch ) wohl nichts wird stützen können. Man wisse nicht genau was hat der Zeuge selbst gesehen und was weiß er durch allmy. Weiterhin falle auf das der Zeuge massiv lüge ( neben dem bereits geschilderten wird auch bekannt das er, obwohl er das vehement bestritten hatte wohl noch einen 2 account auf allmystery hatte.
Man könne sich, so der Vorsitzende bei dem Zeugen ( wie bei vielen anderen auch ) auch gar nicht sicher sein was hat er selbst erlebt und was weiß er durch Mutmaßungen auf Allmystery. Man dürfe auch nicht vergessen das T.A die seinerzeit auf allmy sehr aktiv war die Ermittlungsakte gehabt hätte
Auch hat er obwohl er das weiterhin bestritt noch Kontakt zu einer anderen Zeugin gehabt
Dieser hat er wohl ( um es nett zu formulieren ) ziemlich anzügliche SMS geschrieben
Die Staatsanwaltscahft und die Nebenklage versuchen dann natürlich noch vergebens den Zeugen zu retten „ wenn das nicht mehr geht könnten wir ja in den nächsten 100 Jahren keine Prozesse mehr führen ) aber der Vorsitzende will die Aussage des Zeugen heute nicht einführen sodass der Zeuge am ß06.10.2016 um 10 Uhr nochmal kommen muss.
Während dieses Gespräches wird auch bekannt das sich die Zeugin T.A wohl noch in anderen Verfahren so wohl einem gewissen Verfahren Gabriele Obst in Osnabrück ( das der Verfasser zugegebenermaßen nicht kennt ) derzeit angagiert
Der Zeuge wird auch dann entlasse
Der Vorsitzende will weitere Aussaegen ins Selbstleseverfahren einführen die Verteidigung widerspricht jedoch da sich nun gezeigt habe wie einige Zeugenaussaagen zsutande gekommen seien. Für solche Zeugen seie ein Selbstleseverfahren ungeeignet
Die Kammer gibt dabnn noch kur bekannt das am Montag eine weitere allmystery Zeugin kommt und unterbricht dann
#8 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:23
7 Hauptverhandlungstag Montag der 19.09.2016. Wende im Prozess?
Das Verfahren hat heute zunächst 15 Minuten zu spät begonnen weil es anscheinend organisatorische Probleme ( O Ton Vorsitzender ) gab
Sodann sagte eine Zeugin aus der Tagesklinik in Siegburg aus
Ihre Aussage kann wie folgt zusammengefasst werden:
•	Sie hatte insgesamt nur ein Gespräch mit Sandra am 21.08.12 in der dieser ihr berichtet hatte, dass Sie seit 2006 ( genauer seit der Geburt der Tochter) eine Angststörung entwickelt habe
•	Zu dieser Zeit machte Sandra schon eine Verhaltenstherapie
•	Eine Suizidalität konnte sie bei Sandra nicht feststellen
•	Sandra wollte eigentlich einen Platz in ihrer Traumatherapie hat sich danach aber nicht mehr gemelde
Die Zeugin wird relativ schnell entlassen und dann kommt das eigentlich spannenden an diesem Verhandlungstag
Der Vorsitzende teilte nämlich mit, dass die Staatsanwaltschaft Neue Durchsuchungsbeschlüsse beantragt hätte die die Kammer wohl auch erlassen müsste. Ein neuer Haftbefehl stünde aber wohl NOCH nicht im Raum. Deshalb würde man nun Schluss machen um den Verfahrensbeteiligten ( insbesondere der Verteidigung ) die Möglichkeit zu geben sich auf die neue Situation einzustellen. Dies rügte die Staatsanwältin da dadurch der Zweck der Maßnahme gefährdet würde. Dennoch beendete die Kammer für heute die Sitzung was da ab geht wird man wohl erst am nächsten Montag erfahren
Der am Donnerstag angesetzte Termin wurde nämlich vorsorglich gleich mit aufgehoben
#9 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:41
8 Hauptverhandlungstag
Beginn. 09:00
Es gab anscheinend neue Durchsuchungen an einem bereits 4 mal abgetauchten Teich. Und diese waren , suprise suprise , wieder reine Zeit und Geldverschwendung
Es wird ein Vermerk über das Auffinden eines Halstuches durch TA verlesebn, und es wird erläutert wie A. darauf komme dass dieses Halstuch Sandra gehören könnte
?	Sie trug solche Farben
?	Tuch war angeblich unter einem Stein versteckt
Die Kammer regt anschliesend mit entsprechender Zustimmung der Verfahrensbeteiligten an die Gespräche zwischen DD und TA ins Selbstleseverfahren einzuführen
Es wird ein Beschluss des LAndegrichts Köln zur Wohnraumüberwachung sowie ein Auswertevermerk verlesen
„ Es geht der Zeugin A nur noch darum den Angeklagten zu überfüghren „
Am 24.08 25.08 und 26.08.2013 gab es keine relevanten Gespräche zwischen DD und TA.
?	Damit hätten die Sprachaufzeichnungen nach den Vorgaben des LG Köln abgeschaltet werden müssen , denn im Beschluss steht klar, dass sollten keine relevanten Gespräche auflaufen die Überwachung spätestens am nächstebn Tag um 24 Uhr abgeschaltet hätten werden müsse Das erste relevante Gespräch gab es erst wieder am 28.08
Die Nebenklage stellt sodann 2 Beweisanträge einmal die Ex Lebensgefährtin von Oliver Rasch zu hören und einmal die Moderatorin dieses Forums zu der Iddentität des Nutzers mit dem Namen erroriuris zu hören. Eine bestimmte Beweistatsache trägt die Nebenklage außer falschen Verdächtigungen und Verleumdungen ( weshalb auch inzwischen Strafanzeige erstattet ist )gegen den Nutzer nicht vor.
#10 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:42
Bericht vom 9 Hauptverhandlungstag
Donnerstag der 06.10.2016 09:00 bis 13:00 Uhr
Zunächst teilt der Vorsitzende mit, dass die Zeugin H.S bislang weder über ihre Telefonnummer noch über ihre alte Adresse noch ihren damaligen Arbeitgeber geladen werden konnte
Es wird dann die ehemalige Hausärztin von S.D. gehört die aber weiter keine spannenden Angaben machen kann. Einzig interessant ist das sich die Vermisste Sandra kurz vor ihrem Verschwinden ( knapp 3 Tage vorher ) noch eine Überweisung zum Gynäkologen von ihr hat ausstellen lassen. WEelche genaue Ursache das hatte kann die Zeugin nicht sagen
Die Zeugin wird dann auch relativ schnell wieder entlassen
Während der Vernehmung der Zeugin klingelt im Richterzimmer das Telefon , und es meldet sich die Zeugin H.S. Da die Kammer sie noch vor der Hauptbelastungszeugin hören will ( und das aus gutem Grund weil schlieslich kann sie viel zum zustandekommen der Aussage der Hauptbelastungszeugin aussagen ) wird kurzfristig für morgen früh neun Uhr ein weiterer Sitzungstag anberaumt
Der nächste Zeuge ist dann der ehemalige Arbeitskollege des Angeklagten der sich im allmystery Forum den Spitznamen der Fahnder gab , und dessen vernehmung am 6 Hauptverhandlungstag unterbrochen werden musste ,
Die Vernehmung gestaltet sich zunächst sehr schwierig weil man dem Zeugen jedes Detail einzeln aus der Nase ziehen musste.
Allerdings kann man seine Aussage nun wie folgt widergeben
?	Er hat am 20.11.2012 gesehen das der Angeklagte Müllsäcke auf seiner Arbeitsstelle entsorgt hat. Auf Befragen bekundete der Angeklagte das es sich dabei um die Matratze gehandelt habe. Der Zeug ist damit nicht zur Polizei gegangen sondern hat sich nachdem er nach eigenem Bekunden durch die ganze Geschichte psych krank wurde ( und bis heute ist ) und im März 2013 dienstunfähig wurde ( und bis heute ist ) erst bei der Polizei gemeldet als diese in vorgeladen hat.
?	Bei Allmystery hatte er geschrieben das er das mit der Matratze von einer Freundin gehört habe
?	Im Internetforum allmystery hat er sich nicht selbst angemeldet sondern wurde durch seine damalige Lebensgefährtin angemeldet.
?	Die Hauptbelastungszeugin hatte noch lange Kontakt mit ihm und hat ihm auch noch paar Geschichten über das angebliche Geständniss des Angeklagten gesagt . So soll dieser sich einen Nachschlüssel für die Abfallkammer ( in der die Speisereste entsorgt werden ) gemacht haben. Außerdem soll er sich eine Säge und einen Fuchsschwanz zum Zerteilen der Leiche gekauft haben den er nach Gebrauch wieder ( um Geld zu sparen umgetauscht hätte )
Die Kammer unterbricht daraufhin bis morgen früh 09:00 Uhr
#11 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:42
11 Hauptverhandlungstag in der Strafsache gegen Herrn Dirk D.
Zunächst fällt auf das sich einiges verändert hat. Nebenkläger Rasch ist heute ( wie auch die letzten male ) nicht vor Ort , auch seine Anwältin lässt sich an diesem wichtigen Tage von einem Kollegen aus Hamburg vertreten. Auch Verteidiger Dr Graf ist nicht anwesend , da er sich im Urlaub befindet. Neu dazugekommen ist die Sachverständige Dr Renate Vollbert aus Berlin , die am morgigen Tage ein Aussagepsychiatrisches Gutachten über das vermeindliche Geständniss des Angeklagetn abgeben soll
Der Vorsitzende teilt zunächst einige organisatorische Dinge mit
•	Die Facebook Korrespondenz zwischen der Hauptbelastungszeugin ( im folgenden TA genannt ) und der am vergangenen Hauptverhandlungstag vernommenen Zeugin H.S liegt inzwischen vor, ist allerdings so umfangreich ( Anm nach Angaben des Vorsitzenden etwa 3.000 Seiten)
•	Die Sachverständige Dr Vollbert wird sodann über den für ihr Gutachten wesentlichen Verlauf der Hauptverhandlung unterichtet
?	Es gab eine erneute Ergebnislose Suche in einem Teich der bereits 2013 mit dem selben Ergebnis abgesucht wurde
?	Der ehemalige Verteidiger der Angeklagten wurde in der Hauptverhandlung vernommen und berichtete dabei wie folgt:
Der Zeuge habe seinen Mandanten vor der Zeugin Ademes gewarnt, und als er von der ersten Trennung der beiden ( die am 19.06.2013 stattgefunden habe ) erfahren habe war das für ihn eine gute Nachricht. Aus seiner Sicht sei der Angeklagte der Zeugin höhrig und total in Sie vernarrt gewesen.
?	Es wird auch ebenfalls über die Vernehmung des Zeugen mit dem Decknamen der Fahnder berichtet
Dieser hatte Berichtet, er habe mitbekommen , dass eine Matratze im Mülle des Arbeitgebers des Angeklagten entsorgt habe.
Nach der Urteilsverkündung vor der 4 großen Strafkammer seie er zusammen mit T.A zum baden an einen Baggersee gefahren ( Anm der Redaktion : den T.A wohl auch immer gemeinsam mit dem Angeklagten aufgesucht habe)
?	Es wurden dann noch einige Unterlagen angesprochen:
Zum einen wurde eingeführt das es gegen die Zeugin T.A ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes eingestellt worden sei weil es an einem dafür zwingend erforderlichen Strafantrag gefehlt habe. Weiterhin habe sich noch ein Medium gemeldet , dass genaue Angaben über den Ablageort von Sandras Leiche gemacht habe. Eine Nachsuche der Polizei hatte allerdings keine Hinweise ergeben
•	Sodann erscheint die Zeugin T.A und machte Angaben
Zur Person:	Sie ist 42 Jahre alt , ihre derzeitige ladungsfähige
Anschrift wird nicht mitgeteilt, und Sie ist mit dem
Angeklagten weder verwandt noch verschwägert
?	Der Vorsitzende fordert sie sodann auf zunächst ihren Lebenslauf zu schildern, der sich wie folgt zusammenfassen lässt:
1973 in Kolumbien als Tochter von Diplomaten geboren,
1977 nach Stockholm umgezogen und dort Grundschule besucht
Anschließend Umzug nach Roststock , danach bis 92 in Bonn anschliesend 4 Jahre in Barcelona. Anschliesend Umzug nach Niederkassel Sülzdorf .
1997 dann eine Ausbildung zur Speditionskauffrau in Köln absolviert, wo sie dann auch den Vater ihrer späteren Kinder kennen gelernt hat.
Irgendwann wurde sie dann von ihrer Mutter , die sich kurz zuvor vom Vater getrennt hatte, aus der Wohnung geworfen weil diese sie nun bewohnen wollte
Anschliesend ist Sie zusammen mit ihrem Ehemann nach Troisdorf gezogen und hat dort auch Sandra D. kennen gelernt, die keine 10 Minuten von ihr entfernt gewohnt habe
Irgendwann hat sie sich dann vom Vater der Kinder getrennt weil dieser seine Kinder vernachlässigt habe bzw seiner Vaterrolle nicht gerecht geworden seie. => Im späteren Verlauf erzählt sie dann das der Vater ihrer Kinder ihr gegenüber auch handgreiflich gewesen seie . Sie habe zwar die Polizei verständigt aber keine Anzeige aufgegeben.
Anschliesend hat sie alleine mit ihren Kindern von Sozialhilfe gelebt, und 2002 einen neuen Ehemann kennen gelernt und geheiratet von dem sie sich 2003 wieder habe scheiden lassen
Danach habe sie alleine in Hennef gewohnt seie jedoch relativ
schnell nach Weilerswist gezogen weil die Wohnung in Hennef für
sie zu teuer gewesen seie.
2004 ist dann ihre Mutter gestorben , wenige Tage später hat
sie ihren neuen Lebensgefährten kennen gelernt und war bis 2006
Bis 2013 hat sie in Weilerswist gewohnt und anschliesend den
Angeklagten kennen gelernt
Kurz nach der Verhaftung des Angeklagten hat sie sich ihren Traum
erfüllt und ist nach Spanien umgezogen , allerdings nach ca 4
Wochen zurück gekommen weil ihr in Spanien keine
Traumatherapie finanziert worden sei
Als sie mit Sandra näher befreundet war ( worauf im folgenden
Näher eingegangen wird ) hatten beide gemeinsame
Auf die Frage von wann bis wann sie mit einem Polizeibeamten
zusammen gewesen seie gibt sie an sich nicht erinnern zu können
2006 seie ihre Tochter schwer an Läukemie erkrankt
Sie hat in der Grundschule ihrer Kinder gearbeitet
•	Die Zeugin schildert einen intensiven Kontakt mit Sandra zwischen 1998 und 2002 , allerdings habe sie immer nur Sandra besucht nicht umgekehrt
Anm: Zunächst berichtet sie das der Kontakt 2002 abgebrochen sei der Beisitzer hält ihr aber vor, dass nach den Ermittlungen der Abbruch des Kontakts eher schon 2002 gewesen sein muss was sie zunächst wehement bestreitet dann aber wohl doch zugeben muss
Der Kontakt zu Sandra seie abgebrochen, weil Sandra zunehmend Kontakt ins Rotlicht / Türstehermillieu gesucht habe
und die Zeugin sich da nicht habe mit rein ziehen lassen wollen.
In diesem Zusammenhang aber ihr Sandra wohl auch mal erzählt das sie gerne als Escort arbeiten würde
Die Zeugin gibt allerdings zu danach selbst mit einer Prostituierten befreundet gewesen zu sein
Nach dem Abbruch des Kontaktes habe man wohl noch paar mal mit einander telefoniert allerdings habe sie dann so ungefähr nach 2003 nie wieder von Sandra gehört
•	Die Zeugin war aufgrund von Fibromyalgie in ärztlicher ( psychologischer Behandlung
•	Sandra ging bei Streits mit ihrem damaligen Ehemann nach
Einschätung der Zeugin immer sehr unter die Gürtellinie
Hier kommt es zum ersten Eklat zwischen Staatsanwaltschaft und
Die Staatsnwaltschaft ist offensichtlich der Auffassug die Kammer
versuche die Zeugin zu verunsichern, weil sie nicht chronologisch
nachfrage was von der Kammer aber ( Anm zurecht ) entschieden zurückgewiesen wir
•	Die Zeugin lebt seit Anfang 2016 wieder in Spanien und ist am 23.09 extra für die Verhandlung wieder nach Deutschland gekommen , und weiß auch noch nicht ob sie jemals wieder zurück geht. Die bisherigen Umzüge haben immer gemeinsam mit den Töchtern stattgefunden , die auch jetzt wieder in Deutschland seien, wie es nun weiter geht könne sie nicht sagen allerdings habe sie auch keine Wohnung mehr in Spanien
ZUM THEMA Allmystery
•	Vor dem Verschwinden von Sandra ( von dem sie über ein Schreiben der Kripo am 06.11.2016 erfahren haben will, indem sie zur Zeugenaussage vorgeladen wurde ) habe sie nicht allmystery nicht gekannt. Als die Polizei sie anschrieb habe sie zunächst noch nicht gewusst wer Sandra D. seie weil sie Sandra noch unter dem Namen ihres ersten Mannes gekannt habe
•	Nach ihren eigenen Angaben hat sie sich im April 2013 bei allmystery unter dem Decknamen the secret registriert und erstmal nur auf der Esoterik Seite geschrieben. Kurze Zeit später hat sie dann aber auch im Thread der Fall Sandra D. geschrieben. Nach dem Geständniss von Doland habe sie sich, um sich abzulenken , auch über andere Fälle informiert so u.a über den Fall Gabriele Obst
•	Mit der Zeugin HS , die bis zuletzt von der Unschuld des Angeklagten überzeugt gewesen ist, ist sie Ende 2012 in Kontakt gekommen. Der Kontakt kann zustande über die Zeugin C.B die gegen D. hetzte, und TA mitteilte sie müsse vor HS aufpassen diese habe ein Verhältniss mit dem Angeklagten und hätte ihm bestimmt bei der Beseitigung der Leiche geholfen. Um herauszufinden wem von beiden Sie trauen konnte habe sie beiden mehrerer Tests unterzogen. So will sie am 13.04.2014 gegenüber der Zeugin C.B erklärt haben , dass sie den Angeklagten ( den sie im Auto vorbeifahrend am Morgen zum ersten mal gesehen hatte , sich nun in ihn verliebt habe und ihn unbedingt kennen lernen wollte. Ihrer Meinung nach hätte CB sie versuchen müssen sie davon abzubringen , weil D. ja angeblich gefährlich sei.
Zu HS habe sie gesagt sie bringe D. dazu das er sich in sie verliebe , um ihn dann besoffen zu machen , und vielleicht gestehe er ihr ja im besoffenen Kopf was passiert sei. So ähnlich ist es ja dann auch letztendlich gekommen
•	Durch die Chats mit der Zeugin HS wurde D. für sie vom Täter ( was sie auch über Wochen auf allmy kommuniziert habe ) zum Menschen
•	Im Grunde kann man sagen das sie alle Menschen die mit D. Kontakt hatten ( und schlieslich auch ihn selbst ) mit Lügen und Hinterfotzigkeiten getestet hat
•	Sie hat Doland am 19.04.2013 durch einen Zufall kennen gelernt
An diesem Abend habe sie mit der Zeugin H.S gechattet. Diese habe sich Sorgen um DD gemacht , weil dieser sich nicht melden würde. Irgendwann seie Sie auf die Idee gekommen das das Handy der Zeugin HS Empfangsprobleme gehabt habe, weil sie auch auf einige der Nachrichten die Sie ( TA ) ihr ( HS ) geschrieben habe nicht geantwortet habe. Sie ( TA ) habe ( HS ) dann geschrieben was die letzte Nachricht sei die sie von ihr bekommen habe , und diese Nachricht dann zurückgeschickt bekommen. Irrtümlich seie sie ( TA ) aber inzwischen davon augegangen das HS diese Nachricht an Sie geschickt habe um sie zu überreden mit D Kontakt aufzunehmen , das habe sie nachdem HS ihr die Nummer gegeben habe auch gemacht.
•	Zunächst wollte sie keine Treffen mit dem Angeklagten. Eine Einladung zum Abendessen am 20.04 hat sie jedenfalls ausgeschlagen Am 21.04. habe sie aber den Kontakt zu ihm gesucht
•	Am Anfang der Beziehung habe Doland immer gesagt:
Alle Frauen halten zusammen und alle Frauen seien Drecksstücke.
Sie habe ihn davon überzeugen wollen das sie anders seie
•	Die Zeugin liest weder Zeitung noch schaut sie fern behauptet aber knapp 5 Stunden später von den Suchaktionen mit den Hunden im Hause Doland durch die Zeitung erfahren zu haben
•	Der Zeugin CB hat sie bis zum Ende nicht getraut, weil sie ihr Sachen über Sandra erzählt habe die gar nicht zu der Sandra passten die sie gekannt habe während das was HS ihr erzählt habe gepasst habe, weshalb sie dann am Ende eher auf deren Seite gewesen seie
Nach den Treffen mit HS seie sie ( TA ) zu 90 % von der Unschuld des DD überzeugt gewesen, allerdings habe eine 10% Restunsicherheit bestanden weil sie nicht gewusst habe ob CB nicht doch die Wahrheit sage , und HS ein Verhältniss mit DD habe und ihm in folge dessen bei der Beseitigung der Leiche half. Als CB jedoch den Vertrauenstest nicht bestanden habe , seie sie dann vollkomen auf der Seite von HS gewesen
Allerdings hält der Beisitzende Richter ihr eine Passage aus einem Chat mit dem allmystery User Kaffeetrinker vor in dem sie schreibt
„ Sie ( HS) glaubt nur das ich ihr vertraue und glaube und sie glaubt auch nur das sie mich aushorcht in Wahrheit bekomme ich aber immer mehr was ich brauche
Auf die Frage des Beisitzers warum sie das denn geschrieben
hätte erklärte sie dann , dass sie auch ihn habe testen wollen+
•	Die allmystery Userin Elisa B habe ihr erzählt, dass DD
Sandra an die Hunde verfüttert habe
•	Angeblich hatte sie sich nach Dezember 2012 und der Ausstrahlung von Aktenzeichen xy zurückgezogen weil auch in der zeit ihr Vater gestorben se
•	Sie schildert dass sie nach dem Geständniss wollte das Dirk aufhört über Sandra zu reden. Das deckt sich aber in keinster Weise mit den aufgezeichneten Gespärchen in denen Sie ausnahmslos mit diesem Thema anfängt
Es folgt sodann eine 10 Minütige Pause von 11:20 bis 11:30
•	Sodann geht es um die Vernehmung bei K11 am 03.05.2013. Dort habe sie der Polizei mitgeteilt dass sie nun vollständig von der Unschuld des Angeklagten überzeugt seie, und das man sie in Ruhe lassen sollte. Die Polizei aber habe ihr gesagt sie seie der letzte Strohhalm der Ermittlungen , das habe sie damals anmaßend gefunden sich aber gegenüber der Polizei nicht weiter dazu geäußer
Wie kommen dir darauf dass ich mit ihnen zusammenarbeiten könnte . Die Polizei war zu der Zeit mein Feind
Allerdings habe man ihr auch gesagt dass sie sich von dem Angeklagten trennen müsse weil dieser gefährlich sei. Sie habe sich maßlos darüber aufgeregt, dass sie nun habe erklären müssen warum sie Kontakt zu DD habe.
Der Beisitzer hält ihr sodann einen Chat mit dem Kaffeetrinker vor, in dem dieser sie fragt ob sie jetzt V Mann der Polizei sei und stellt und widerholt die Frage .
Dies verneint sie, aber im Chat mit dem Kaffeetrinker sagt sie dazu
Sie haben mir gesagt dass ich notfalls ganz schnell nach Spanien muss und der MK Leiter hat mir sogar seine Handynummer gegeben und mir gesagt ich könnte ihn zu jeder Tages und Nachtzeit anrufen
•	In der Hauptverhandlung berichtet sie , dass die Polizei es nicht gut gefunden hätte, dass sie bei allmystery schreibt zu der seleben Frage gibt sie aber gegenüber dem kaffeetrinker an:
Ich durfte dann anschliesend ( Nach der Vernehmung am 03.05) einen Blick auf den Bildschirm werfen wo allmystery Beiträge geöffnet waren. Sie sagten sie fänden dass gut
•	Der Beisitzer fragt sie dann ob die Polizei auf sie zugekommen seie und sie gebeten habe Doland zu einem Geständniss zu bewegen. Dies verneint sie allerdings schrieb sie zu diesem Thema dem Kaffeetrinker
Sie hatten gehofft dass ich Herrn D. zu einem Geständniss bringen kann
Zunächst versucht sie das damit zu erklären dass sie ihn habe testen wollen, als jedoch klar wird das die Kammer ( und insbesondere der Beisitzer ) ihr diesen Stuss nicht abkaufen erzählt sie dann die Variante das sie sich das so gedacht habe
Angeblich habe sie keinen Kontakt mehr zur Kripo gewollt weil sie den Angeklagten unfair behandeln würden. RA Schmitz habe aber erst der Kripo mit einer Unterlassungsverfügung drohen müssen bis die sich nicht mehr gemeldet hättenAnfangs habe sie sich noch für die Gefühle gegenüber D. geschämt. Dieser seie nicht mal ihr Typ
Anmerkung. In der letzten Stunde fällt immer wieder auf dass die Zeugin den Fragen der Kammer massiv ausweicht und erst auf mehrfache ( 5 6 oder 7) Nachfrage die Frage beantwortet
•	Sie hatte einen Streit mit der allmyuserin monikakreusel . Diese hatte in der von dem damaligen Anwalt des Angeklagten gegründeten Facebookgruppe zur suche nach Sandra, gegen den Angeklagten gehetzt . Sie( TA ) habe ihr daraufhin klarzumachen versucht das sie den Angeklagten gar nicht kennen kann. Dach habe MK ihren(TA s) Klarnamen auf allmystery veröffentlicht . Das bewegte TA ( die angeblich zu dieser Zeit schon von der Unschuld des Angeklagten lange überzeugt war , ihr zu schreiben
Du hast mit Doland nichts zu tuen. Du musst dich und deine Kinder nicht schützen. Weißt du was im realen leben auf dem Spiel steht
Anmerkung: Die allmysteryuserin monikakreusel ist deshalb interessant weil sie im vergangen Prozess ( indem sie als Zuschauerin auftrat ) einmal vom Vorsitzenden mächtig zur Sau gemacht worden war. Dies hatte den Hintergrund das sie über Facebook versuchte die Zeugin C.B dazu zu bringen bestimmte Sachverhalte nicht in der Hauptverhandlung zu erzählen weil sie damit „
Dem Angeklagtem und seinem Verteidiger in die Hände spielen würde
. Es handelete sich dabei darum dass die Zeugin TA schon Tage bevor sie den Angeklagten kennen lernet der Zeugin CB eine ziemlich genaue Schilderung der Umstände abliefern konnte wie D. ihr später die Tat gesteht. Nur das das ganze ca 1 Woche war bevor sie ( TA ) überhaupt kennenlernte
•	Laut einigen Chats die TA nach der Vernehmung am 03.05 geführt hat dauerte ihre Vernehmung an dem Tag ca 3 Stunden. Das Protokoll weißt aber nur 44 Minuten aus
•	TA selbst erzählt das sie Zeitdruck hatte und Ende April alles hatte erledigt haben wollen. Was sie damit genau meint bleibt offen
•	Der Beisitzer fragt nun nochmal wie es sein kann , dass sie Sandras Sohn Alexander angeblich bis 2000 ( nach ihrer Schilderung ja bis 2002 ) angeblich täglich auf dem Schoß hatte er sich aber überhaupt nicht an sie erinnern könnte.Sie beantwortet das zunächst damit dass er ( Alex) ja in der Zeit im Kindergarten gewesen seie. Daraufhin fragt der Beisitzer sie dann wie das dann gehen soll das sie ihn täglich auf dem Schoß hatte , und sie antwortet er hat ja mittags vorm fernsehen im Wohnzimmer gesessen ( Anm Während sie vorher sagte sie habe mit Sandra immer in deren Küche gesessen )
•	Angeblich war D. der einzige den sie nie getestet hat. Vor dem Geständniss zu ihm habe sie ihre Meinung über seine Täterschaft auch nicht mehr geändert, und eher den Verdacht gehabt dass Sandra wirklich weggelaufen seie. Aber gegenüber HS soll sie noch kurz vor dem Geständniss gesagt haben :
Mein Bauchgefühl sagt mir hier stimmt was nicht
Auch Rechtsanwalt Schmitz erzählt, dass sie ( TA ) am Anfang
stark in Dolands Verteidigung gewesen seie, aber am Ende
seie sie ihm vorgekommen wie eine Person die etwas
herausfinden wolle
•	Sie hat die Akte angeblich nie gelesen. Auf Vorhalt des Beisitzers muss sie jedoch zugeben dass sie Doland teile der Akte vorgelesen hat. D
Anmerkung: Und auch sonst ist diese Aussage schlicht und ergreifend
gelogen. Der Vorsitzende der 4 Kammer hatte ihr seinerzeit damit
sie sich auf ihre Vernehmung vorbereiten kann abschriften der
Tonbandprotokolle gegeben
•	Die Akteneinsicht habe sie erst nach dem 1 großen Streit und der 1 Trennung im Juni 2013 gehabt. In einem Chat schreibt sie dazu
Ich muss jetzt da durch also Augen zu und volle Fahrt vorraus
•	Als sie gemeinsam mit der Zeugin HS das erste mal im Haus ist wird ihr genau vor dem Schlafzimmer ( also dem Ort wo nach D. Geständniss das Tötungsszenario begonnen haben soll was sie aber zu der Zeit noch nicht wissen kann ) schlecht. Sie sagt daraufhin zu HS:
Der Beisitzer will dann wissen wieso sie aufgrund der Tatsache das#
ihr an einem Ort schlecht wird gleich darauf schliest dass dort
etwas schreckliches passiert sein muss. Daraufhin erklärt sie
spirituell veranlagt zu sein
•	Als Doland ihr alles erzählt hat verlangt sie an dieser Stelle das er sie küsste
•	Sie erzählt Doland habe ein Lebenszeichen von Sandra fingieren wollen. Man sollte Sandra eine Facebooknachricht schicken , und diese dann öffnen denn das würde ja dann angezeigt mit Datum und Uhrzeit wann sie ( angeblich dann Sandra) das gelesen hat Auf Vorhalt der kammer muss sie dann allerdings zugeben dass das ihre Idee war und erzählt nun folgende Geschichte.
Sie habe einmal eine Jacke von Sandra anprobiert gehabt und da sie sich die Haare immer so hochgesteckt hätte wie Sandra habe sie ein bisschen so ausgesehen. Der Angeklagte habe dann vorgeschlagen ein Foto zu machen.
Anm: Als der Angeklagte das hört fängt er laut an zu lachen
Sie habe dann das mit der Facebooknachricht vorgeschlagen. Dies
habe der Angeklagte aber abgelehnt weil er meinte man könne die
IP zurückverfolgen. Als Sie dann vorgeschlagen habe mit dem Zug
woanders hin zu fahren habe er dann gesagt das ginge nicht im
Zug seien überall Kammeras
ZZum Geständniss als solchem
•	Die erste Geständniss Aufnahme fand an Sandras Geburtstag statt( 07.07)
Dort hält T. dem Angeklagten vor:
Du hättest ja auch mal die Familie ( Anm gemeint ist Sandras Familie ) zum Gulasch essen einladen da hätte man denen dann so schönes Sandra Gulasch vorsetzten können
Auf die Frage warum , wenn sie denn solchen Ekel vor den Details gehabt hätte wie sie es schildert, sie mit solchen Ideen kommen würde erzählt sie der Angeklagte habe ihr das ja alles vorher schon in anderer Form ( Anm Nämlich wie folgt: Der Angeklagte habe Sandra eigentlich in der Polizeikantine verfüttern wollen , dann hätte der Wirges ( Leiter der Mordkommission )
Sie noch schön ausscheisen können
und sie habe ihn mit dieser Anspielung dazu bringen wollen das nochmal auf band zu quatschen
Diese Geschichte wird aber von D. nicht erzähltz
•	Dann ist die Rede vom Fettgehalt der Brühe
T. fragt:
Wenn man eine Linsensuppe aufmacht sind da doch so Fettstückchen drin . Sah das genauso aus
Dirk bestätigt wohl
Ich geh mir mal einen Keks holen
•	Sie schildert immer wie geschockt sie nach den ganzen details war und das sie am liebsten gar nichts mehr davon gehört hätte aber sagt auch
Man musste ihn an dem Abend richtig zum reden animieren. Er hatte da keinen Bock drauf
Auf dem Tonband ist weiterhin zu hören wie sie sagt:
Sei doch nicht so gemein erzähle mir noch ein bisschen mehr
•	Angeblich hat sie aus Angst nicht mit ihm Schluss gemacht.
•	Sie war überrascht dass HS mit der Geschichte zur Polizei gegenagen ist und hatte das eigentlich auch nicht gewollt
•	Angeblich musste Sex beim Angeklagten jeden Tag sein
•	Der Angeklagte spricht SIE DARAUF AN dass sie immer neue Thesen aufstellt
Er wollte ja nicht reden
•	Für sie war der Fall Doland nach der Verurteilung des Angeklagten noch nicht abgeschlossen. Sie hätte so gerne noch den ultimativen Beweis gehabt damit die Kinder gewissheit gehabt hätten
•	Der Angeklagte habe ein Buch schreiben wollen zum Thema wie lasse ich eine Leiche verschwinden
•	Der erste Satz in Richtung Geständniss war beim Sex und lautete:
Ihre letzten Worte waren ich hab dir doch nichts getan
•	Beim Rindfleischschneiden in der Küche sagte D. einmal
So habe ich es mit ihr auch gemacht
Das Fleisch hat sich wie Sandra schneiden lassen
Anschliesend habe er das Fleisch an die Hunde verfüttert
Da hatten Sie ihre Mama
Komisch dass sie bei ihrer kaltblütigkeit überhaupt ein Herz hatte
Anm : es fällt auf , dass diese ganzen gemeinen Sachen nie auf Tonband sind bzw wenn dann von Ademes und D. nickt das quasi nur ab
•	2 Minuten nach der erzählten Geschichte darf er dann aberr ihre Tochter zu Freunden fahren und haucht ihr angeblich im vorbeigehen zu
Jetzt kannst du den Wirges anrufen und ihm alles erzählen
^2 Tage nach dem ersten Geständniss hat er erfahren das er die Kleine Tochter nie wiedersehen wird.
•	Die weiteren Erzählungen fanden nie beim Sex statt , allerdings ist auf den Tonbändern teilweise sehr wohl zu hören dass es danach Sex gab . Sie erklärt aber:
Ich wollte nie mehr mit ihm schlafen und habe mir immer eine Ausrede einfallen lassen
•	Die Akteneinsicht für DD gab es vor dem Geständniss
•	TA hat Hinweise auf andere allmy user gegeben
•	TA wollte eine zeitlang Detektivin werden
•	Das komplette Geständniss von Doland ihr gegenüber lautet wie folgt:
Es habe an dem Abend einen Streit gegeben. Er sei dann irgendwann ins Bett sie ihm nach und sie habe gesagt er brauche morgen nicht mit ihr zu rechnen sie werde abgeholt Er habe sie gefragt von wem jedoch keine Antwort erhalten. Damit sie ihre Verabredung verschläft sei er nachts aufgestanden, habe sich einen Schlauch ihre Tabor Tabletten und eine Spritze geholt das Tabor zerstampft in Wasser aufgelöst und in die Spritze gezogen. Dann sei er damit nach oben habe ihr den Schlauch in den Mund gesteckt und habe ihr das Tabor mit der Spritze verabreicht. Sie sei sogar kurz wach geworden und habe sich gefragt warum sie einen so komischen geschmack im Mund habe , und sei dann nach unten um was zu trinken. Er habe sich schlafen gestellt. Am nächsten morgen sei er aufgestanden zur Tanke gefrahen und habe dort zur Versöhnung ein Milka Herz gekauft. Als er wiederkam sei sie gerade wach geworden und habe sich noch geärert dass sie veerschlafen hätte und sich gefragt warum sie so müde seie. Als er ihr dann das Herz geschenkt und nach Versöhnung gefragt habe seie sie kalt und abweisend gewesen. Da habe er sie die Treppe runter geschuppst und unten habe er sie gewürgt .Dabei habe sie ihm auch gesagt ich habe dir doch nichts getan. Sie sei auch nicht sofort
Er habe sie dann wieder nach oben getragen und ihr auf der Matratze den Rest gegeben Dabei habe sie dann noch
Die ganze Matratze vollgepisst
•	Die Quittung für das Milkaherz will die Zeugin TA bei dem Angeklagten im Auto gefunden haben. Nur blöd das in der Akte vermerkt ist das diese Quittung schon am 04.11.2012 sichergestellt wurde. Nun soll es sich dann plötzlich um ein Milkaherz handeln das er ihr geschenkt hat
•	Hat den Fortbestand der Beziehung angeblich nicht von einem Geständniss des Angeklagten abhängig gemacht sondern ganz im Gegenteil
•	Doland erzählte zur Zerteilung
Erst ausbluten lassen
Hände und Füße ab
Torso zerlegen
Torso in Blauen Sack
Die anderen Teile in 50 liter eimer von der Arbeit
Montags habe er dann die Stücke ( die er im Badezimmer gelagert habe ) nochmal klein gemacht gekocht püriert und von Mo bis Sa Stück für Stück in die Essenstonnen auf der Arbeit geschmissen Den Kopf habe er allerdings nicht dort entsorgen können denn der hätte oben geschwommen und das wäre aufgefallen
Den Kopf habe er angeblich in einen Rucksack gepackt sei damit erst mit dem Bus dann mit der Straßenbahn gefahren dann noch ein Stück gelaufen habe mit einem Militärsparten ein 50 cm tiefes loch gegraben und den Kopf dann zugemacht
Das alles an einem Ort den keiner kaufen kann, der ganz in der Nähe des PP Bonn liegt, und wo außer neue Stromtrassen in den nächsten Jahren keine Arbeiten stattfinden können. Sie fahre auch oft mit ihm daran vorbei
•	Vorhalt StA: man hätte da ja spuren finden müssen . Aber aus Sicht der StA ist ja nicht groß was gefunden worden
Beisiter : lacht: Nicht groß was? GAR NICHTS
•	T. erzählt nun das sie bei der 4 Strafkammer nicht alles habe erzählen können weil sie so unter Schock gesatnden habe Sie seie sich mittlerweile sicher das der Kopf auf der Mülldeponier in Weilerswist liege . Dort habe der Angeklagte mit ihr immer vorbeifahren wollen wenn sie zu seinen eltern gefahren seien obwohl sie lieber über die Autobahn gefahren währe. Einmal aber hätte D. senior wegen des Peilsenders den er am Auto gefunden habe einen Spaß gemacht man könne die Polizei ja mal dahin lotsen da habe er plötzlich aufgehört zu lachen und sei aus dem Zimmer geganen Wann immer sie mit ihm dahin gewollt hätte habe er abgewiegelt. Tanya hat dies auch der Kripo mitgeteilt Wirges habe ihr aber gesagt
Ich mach mich doch nicht zum Affen und suche da jetzt
Erst als Sie ( A.) mit der Polizei gedroht habe habe man d
dann doch dort gesucht
•	D. hat alles immer in Stückchen erzählt wie bei einem Puzzel
•	Im Juni hat D. T. noch erzählt das er Sandra habe entführen lassen. Diese Version habe er jedoch emotionslos die 2 jedoch voller hass erzählt deshalb glaubt sie das 2 „ Geständniss“
•	TA noch bei allmy geschrieben dass sich Sandra in einem Puff befände
•	Zum Motiv der Tötung sagt er ( so TA ) das er die Welt von Sandra habe befreien wollen
Die Sitzung wird sodann beendet
Anmerkung: Wie der Vorsitzende zurecht feststellt ist kaum eins der
Details neu sondern war vorher schon mal Gegenstand der Akte
oder spekulationen bei allmy
#12 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:43
12 Hauptverhandlungstag Freitag der 21.10.2016
Beginn:	10:30
Die einzige für den heutigen Tage geladene Zeugin ist die , aus Berlin angereiste, Gutachterin Dr Renate Vollbert die das Geständnis des Angeklagten bewerten soll
Die Gutachterin ist seit 1982 Rechtspsychologin , seit 1984 an der Charitee in Berlin, und befasst sich hauptsächlich mit der Beurteilung von Aussagen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei in der Bewertung und Beurteilung von Geständnissen, insbesondere ob bei den jeweiligen Geständnissen Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass diese falsch sein können
Die Fragestellung der Kammer lautete: Gibt es Risikofaktoren in der Aussage des Angeklagten gegenüber der Zeugin TA. die konkret für eine Falschaussage sprechen
Die Grundlage ihres Gutachtens. In ihrem Gutachten bezieht sich die Sachverständige hauptsächlich auf das ( auf Tonbändern aufgezeichnete) Geständniss des Angeklagten , sowie die allgemeine Aktenlage. Im übrigen hatte sie am letzten Sitzungstag die Gelegenheit, die Hauptbelastungszeugin TA selbst ausführlich zu befragen wovon sie auch regen Gebrauch gemacht hat
Die Gutachterin geht zunächst auf einige allgemeine Punkt ein nämlich ;
Wahre Geständnisse sind sehr schwer von falschen zu unterscheiden
Bei der Bewertung der Geständnisse ist die Frage bedeutend, unter welchen Umständen das Geständnis zustande gekommen seie
Sie berichtet dann zunächst einiges aus der Aussage Ademes was ihr aufgefallen seie. Zum einen habe die Zeugin bekanntlich behauptet, der in Köln neben einem 4 Fach Mörder gelebt zu haben seine Leichen zerteilte, nur ( wie die Gutachterin richtigerweise feststellt) hat nie jemand von diesem Mann Kenntnis gehabt. Weiterhin führt sie aus die Schilderungen von DD und das was sie ihm vorgab erinnerten stark an eine Spiegeltv Dokoumentation zum Fall Rudi Rupp. Weiterhin gebe sie an , die Polizei habe ihr ja gesagt bei so einer Frau ( gemeint ist Sandra)
könne man ja schon mal ausrasten
Außerdem stimmten die Aussagen bei ihrer ersten Polizeilichen Vernehmung in eklatanter Weise nicht mit den Angaben aus der gestrigen Hauptverhandlung überein
BSP: Bei der Polizeilichen Aussage am 08.08.13 ( dem Tag der Festnahme von Doland ) ( Anm der Redaktion und in der ersten Instanz ) schilderte sie noch das Fortbestehen der Beziehung zu Doland an einem Geständniss festgemacht zu haben. Gestern (Anm der Redaktion nachdem der Bundesgerichtshof in seinem öffentlich einzusehenden Beschluss dem Landgericht aufgibt dies besonders kritisch zu würdigen ) habe sie das auch auf mehrfache Nachfrage hin vehement bestritten
Für die Gutachterin steht fest, dass sich Doland aus welchen Gründen auch immer wohl veranlasst gesehen haben dürfte ihr gengenüber etwas zu sagen,. insbeondere Falle auf dass es auf den Aufzeichnungen immer nur ein Abnicken seinerseits zu einer von ihr vorgegebenen Geschichte
Sie habe zwar noch nie von einem Vorfall gehört wo es ein falsches Geständniss innerhalb eines privaten Umfelds gegeben habe
(Anm: Worauf die Sitzungsvertreterin der Staatsanwaltschaft auch stundenlang rumreitet um das Geständniss wohl doch noch zu retten, immerhin habe der Angeklagte kein Motiv gehabt ein Falschgeständniss gegenüber seienr neuen Lebensgefährtin abzugeben. Dies weißt die Gutachterin scharf zurück, immerhin habe sie ( T.A) den Fortbestand der Beziehung davon abhänig gemacht. Die Staatsanwaltschaft kontert das sie das gestern ja bestritten habe und wird auch vom Beisitzer sofort angepflaumt das hier nur die Frage wäre wie glaubwürdig das seie)
Die Bedingungen unter denen das Geständnis zustande gekommen seie sind ideal dafür das es ein falsches Geständnis geworden sein könnte
Weiterhin habe sie zu überprüfen ob das Geständnis als solches Anhaltspunkte dafür liefert das es erlebtes beeinhaltet
Dabei seie zunächst festzustellen, dass Teile die TA über das Geständniss von Doland sagt, und die eben nicht auf Tonband protokolliert seien, objektiv widerlegt wären
Aus gutachterlicher Sicht gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass das Geständniss zwingend wahr sein muss, sodass zumindest die Nullhypothese* nicht zurückzuweisen ist
*( Anm der Redaktion: Nullhypothese. Das methodische Grundprinzip besteht darin, einen zu überprüfenden Sachverhalt (hier: Glaubhaftigkeit der spezifischen Aussage) so lange zu negieren, bis diese Negation mit den gesammelten Fakten nicht mehr vereinbar ist.
#13 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:44
Hauptverhandlungstag Verfahren Montag der 07.11.2016
Beginn	09:30
Zunächst einmal teilte die Kammer mit , dass sich am 25.10.2016 ein anonymer Zeuge bei der Polizei gemeldet habe, der darauf verweist , dass ein Ebay Nutzer mit dem Namen Gladiator um den Zeitraum des Verschwindens von SD Teichfolie bei Ebay gekauft habe. Um wen es sich bei diesem anonymen Nutzer handelt kann man sich leicht vorstellen, wenn man sich die weiteren Abläufe zu Gemüte führt. Eine Woche später kommt nämlich die Hauptbelastungszeugin T.A ins PP Bonn, und verlangt unbedingt den MK Leiter ( KHK Wirges ) zu sprechen. Dieser wimmelt sie zwar relativ schnell ( so sein am heutigen Tage verlesener Vermerk ) noch am Eingang ab , bekommt aber von ihr ein 7 Seitiges Dokument offensichtlich mit Hinweisen ( das Schreiben wurde zwar an die Verfahrensbeteiligten ausgeteilt allerdings nicht in öffentlicher Hauptverhandlung verlesen. ) die offenbar in das Niveau der Zeugin passen ( so führte Verteidiger Donay am Ende des Verhandlungstages noch aus;
und sich offensichtlich auch mit dem „ Ebayhinweis“ beschäftigen
Offensichtlich hat die Staatsanwaltschaft nach Erhalt des Ebay Hinweises den Vorsitzenden angerufen und ihn gefragt ob man dem überhaupt nachgehen solle. Schlieslich entschied man sich offensichtlich dafür bei Ebay nachzufragen , dass Ergebniss steht aber noch aus.
Sodann wird auf Antrag der Nebenklage die Exfreundin des vernommenen Zeugen ( Oliver Rasch ) vernommen,
?	Sie schildert , dass sie Doland erst nach dem Verschwinden seiner Ehefrau kennen gelernt habe. Die Mutter ihres Lebensgefährten ( Oma der kleinen Isabell väterlicherseits) habe sie damals gebeten, ob man nicht Dirk ihre Telefonnummer geben könnte , damit sie sich mit ums Kind kümmern könnte. Das habe sie erlaubt , seie aber relativ schnell von Dirks Anrufen genervt gewesen, weil er zu distanzlos gewesen sei und sich immer bei ihr ausgeheult habe , obwohl man sich ja eigentlich kaum kannte. Irgendwann habe sie ihn mal ziemlich schroff zurechtgewiesen:
Hör mal auf zu jammern und benimm dich doch mal wie ein Mann
Auch habe er sich immer über Sandra beschwert , so zum Beispiel
dass er behauptete habe Sandra seie nicht gut zum Kind gewesen
?	Dirk habe ihr folgende Geschichte von Sandras Verschwinden erzählt
Sandra seie an dem Abend von der Arbeit nachhause gekommen, es habe Streit wegen dem Geld und Isabell gegeben, er habe sie auch gebeten sich dass mit der Trennung nochmal zu überlegen.
Er seie dann irgendwann ins Bett gegangen, sie habe ihm gesagt,
er solle morgen nicht auf sie warten, sie werde abgeholt , dann seie sie weggefahren ( sprich in dieser Version findet ihr Verschwinden dann in der Nacht statt) . In der folgenden Nacht habe Isabell Dirk geweckt, und habe gesagt es seie jemand im Haus, Dirk habe aber gesagt er seie zu Müde zum nachschauen, als er am nächsten Morgen aufgewacht seie, hätten einige Gegenstände gefehlt.
Auf genaueres Befragen wird die Erzählung zum Zeitpunkt der Abreise( die Grund des Beweisantrages der Nebenklage war, schlieslich ist das ja auf den ersten Blick ein Widerspruch zur Aussage die der Angeklagte anderen gegenüber abgegeben hat)
nicht als sicher angeben schlieslich habe der Zeitpunkt der Abreise Sandras nie ein Rolle für sie gespielt. Im Gegensatz dazu ist sich die Zeugin absolut sicher dass Sandra vor ihrem Verschwinden bei Obi gearbeitet hat (Anm der Redaktion soviel zur Sicherheit der Zeugin )
?	Nach ihrer Schilderung ging Isabell davon aus dass Doland ihr leiblicher Vater sei
?	Sie bestätigt nochmal, dass Oliver Rasch seine Tochter eigentlich nicht hatte haben wollen
?	Als der 1 Prozess begann hat sie sich von Rasch getrennt weil sie das alles zu sehr belastet habe
Als nächste Zeugin ist die nach einer 15 Minütigen Pause die Sekretärin einer Gebäudereinigunsfirma in Buchholz ( Ww) geladen
?	Sandra war bei dieser Firma von Juni 2008 bis Dez 2008 Vorarbeiterin, und auch der Angeklagte war dort für kurze Zeit beschäftigt
?	Sandras Bruder hat eine Zeitlang bei Dolands gewohnt
?	Sowohl sie als auch ihr Chef seien bei der Hochzeitsfeier der Dolands dabei gewesen. Eigentlich habe man sie nur vor dem Standesamt abfangen und gratulieren wollen, das Paar hätte ( wogegen sie sich am Anfang auch aufgrund ihrer aus ihrer Sicht unpassenden Kleidung gewehrt hätten ) geradezu genötigt zum Essen mit zu gehen
?	Zwischen 2008 und 20012 habe es keinen Kontakt mehr gegeben:
?	Am 21.08.2012 habe sich Sandra dann plötzlich per SMS gemeldet und um ein Treffen ersucht
wollte mal hören wie es euch ( dir und Steffan ) so geht.
Würde euch gerne mal wieder besuchen. Weiß aber nicht, ob
es Steffan* Recht ist
( * Anm der Redaktion Firmeninhaber )
Spätabend wird diese Kommunikation dann fortgesetzt. Die Zeugin
ermutigt Sandra in mehreren SMS „ Stefan „ doch einfach mal
anzuschreiben. Um 22:45 des selben Abends ( 21.08.12) tut
Sandra dies auch und zeigt sich um 23:07 enttäuscht das er
nicht antwortet. Daraufhin bekommt sie von der Zeugin
mitgeteilt, dass sie gerade mit „ Stefan telefoniere „ und er
ihr gleich antworten werde.
?	Sandra wollte von der Zeugin wissen was Whats App seie, und wie das funktioniere . Sie( Sandra ) habe sie ( die Zeugin ) auch mehrfach gebeten für sie nachzuschauen wann Doland dasletzte mal online gewesen seie, weil ihr ( Sandras ) Handy nicht Whatsapp fähig seie. Dies hat die Zeugin auch zu den unmöglichsten Zeiten ( 06:00 Uhr morgens oder 00:30 gemacht)
?	Nach ihrem persönlichen Eindruck hat Sandra beim letzten Kontakt keinen unglücklichen Eindruck auf sie gemacht
?	Letzte Kontakt fand am 06.09.2012 statt. Sandra berichtete ihr Dirk würde sie anflehen zu bleiben
?	Nach ihrem Wissen hatten Sandra und ihr Chef nie eine Beziehung zueinander, sie gibt aber nach längerer Befragung zu dass sie schon den Eindruck hatte dass Sandra ihr Chef sympathisch war.
Vorsitzender: Könnten Sie das beeiden
?	Am 24.08.2012 ( Sandras geburtstag ) hat ihr Chef Sandra zu einem Vorstellungsgespräch gefahren
?	Nach dem 24.08 sei es zu einem gemeinsamen Spielplatzbesuch ihres Chefs seiner Kinder Sandra Dolands und deren Tochter Isabell gekommen
Vorsitzender: Das scheint mir so als wolle man nun prüfen ob die Kinder sich auch vertragen
?	Ihr Chef ( im folgenden Nur der Zeuge L oder schlicht L genannt ) hat sich von seiner Frau getrennt, weil diese ihm fremdgeganen seie
?	Im weiteren Verlauf gibt sie sogar zu dass Sandra in L verliebt war, dieser seie aber zu der Zeit in eine andere Frau ( seine Nachbarin ) verliebt gewesen ). Schlieslich sagt sie sogar dass aus den beiden unter gewissen umständen was hätte werden können
Ich glaube wenn Sandra nicht verheiratet gewesen wäre, hätte aus den beiden durchaus was werden können
?	Sandra sollte von L wieder einen Job bekommen und sich dazu am WE ihres Verschwindens melden. Dazu seie es aber nicht mehr gekommen
?	Bestreitet einen Engen Kontakt mit Sandra gehabt zu haben
Der Inhalt und die Uhrzeiten der ( verlesenen ) SMS Nachrichten und Anrufe sprechen allerdings eine ganz andere Sprache
BSP: 03.05.2016 0:15 SMS von Sandra bist du noch wach
Reaktin: 16:20 versucht B Sandra anzurufen die geht aber nicht dran Rückruf um 16:23 anschliesen 1800 sec Gespräch
?	Sandra hatte ihr erzählt Angst vor dem Auszug zu haben
?	Danach gab es keine SMS mehr so die Zeugin. Allerding fällt auf dass ausgerechnet die letzte SMS von Sandra an die Zeugin fehlt, wenn man die Funkzellenauswertung zugrunde legt. Sonst sind ( die Funkzellendaten zugrundegelegt) alle Daten vorhanden
Beisitzer : Wäre es irgendeine SMS wäre das vertretbar aber warum ausgerechnet die letzte
?	Sagt zwar das sie nichts tun wollte um die Beziehung zwischen Sandra und L zu fördern sah sich aber letzendendes selbst als Vermittlerin zwischen den beiden
?	Bei der Polizei sagte sie dass Sandra an dem Samstag ihren letzten Arbeitstag hatte. Dies wisse sie von L
Sodann erscheint der Zeuge L.
?	Sandra war von Juni bis Dez 2008 bei ihm angestellt. Vorher kannte er sie nicht und auch danach habe es keinen Kontakt mehr zu ihr gegeben
?	2012 habe sich Sandra irgendwann wieder gemeldet. Sie habe einfach plötzlich bei ihm im Büro gestanden (Anm der Redaktin Widerspruch zur Aussage seiner Sekretärin
?	Er habe sich mit Sandra ihrer Tochter und seinen Kindern einmal in Eitorf auf dem Spielplatz getroffen. Auch seie sie mal bei ihm gewesen als er seine Tochter im Pflegeheim ( Anm der Redaktion das knapp 150 m vom REWE wo Sandra gearbeitet hat entfernt liegt ) besucht habe
?	Am 25.08.2012 habe er sie auch zu einem Bewerbungsgespräch nach Siegburg gefahren
?	Wusste angeblich nicht wo Sandras neue ( und auch ihre Alte ) Wohnung gewesen war
?	Er hat Sandra Arbeit angeboten weil sie sich mal bei ihm darüber beklagt habe zu wenig geld zu haben
?	Vohalt des Gerichts Ein Zeuge ( der Sandra gut kennt ) habe einmal gesehen wie sie am REWE Parkplatz zu einem Mann gegangen seie der in einem silbernen Auto mit Blauer aufschrift (Anm Beschreibung passt offensichtlich haargenau auf das Auto des Zeugen ) gewartet habe. Da sei ein Zweiter Mann gekommen und Sandra habe sich mit ihm unterhalten. Der Zeuge , der das beobachtet hatte, hatte den Eindruck dass Sandra gesagt habe lass mich in Ruhe. Einige Tage später habe er Sandra auf diesen Vorfall angesprochen diese habe ihm erzäht
Der belästigt mich schon länger
?	Es werden die 102 katalogisierten SMS zwischen dem Zeugen und Sandra vorgelesen. Es fällt auf dass im ersten Monat nur die SMS von Sandra vorliegen seine an Sandra aber nicht, obwohl sein Handy ausgewertet wurde. Allerdings zeigen gerade die SMS das er auch geschrieben haben muss.Dies wird auch durch die erhobenen Verbindungsdaten bestätigt. Im September liegen dann SMS beider Seiten vor. Darin baggert Sandra ihn förmlich an, und man gewinnt den Eindruck dass er dem gar nicht abgeneigt ist, aber dennoch an keiner festen Beziehung interessiert ist
BSP : SMS des Zeugen (sinnhaltig)
Ich mische mich nicht in deine Ehe ein
SMS von Sandra
Ich will weder bei dir einziehn, noch sonst was. Du hattest doch damals auch eine Freundin bevor du deine Ehe beendet hast Ich brauche keinen versoger ich will jemanden fürs Herz
Ich freu mich darauf dich morgen zu sehen
Das darfst du doch auch
?	Auffallend ist dass er mit Sandra bis zum Schluss ihrer Arbeit nicht per du war. Daher stellt sich die Frage wie Sandra dann ( wenn es angeblich 4 Jahre lang keinen Kontakt gab ) plötzlich dazu kommt ihn in der ersten SMS nach 4 Jahren plötzlich zu duzen bzw mit Vornamen anzureden . Er kann sich keinen Reim drauf machen warum Sandra plötzlich so vertraut geschrieben hat
?	Seine Sekretärin war von anfang an auf die Hochzeit von Sandra und dem Angeklagten eingeladen er selbst nicht und er war auch nicht da
?	Sandra wollte irgendwann nur noch über Festnetz telefonieren
?	Er behauptet Sandras Tochter vorher nicht gekannt zu haben allerdings sagt seine Sekretärin dass Sandra sie 2008 mehrfach mit in der Firman hate
?	Kann sich nicht erinnern ( auch bei seiner polizeilichen Vernehmung 2 Wochen nach dem Verschwinden ) wo er an dem besagten Sontag war.
Da die Kammer dem Zeugen offensichtlich kein Wort glaubt macht der Vorsitzende nochmal eine halbe stunde pause
Danach fragt der Vorsitzende den Zeugen ob ihm noch was eingefallen seie.
?	Zur Frage seines Alibis gibt der Zeuge an , dass es möglich seie dass er an dem Tag bei seiner Exfreundin gewesen seie ( schlieslich schrieb er auch Sandra man könne erst ab 14 Uhr telefonieren ) sicher wisse er das aber nicht mehr. Der Vorsitzende kündigte bereits an die Dame unter Umständen noch zu laden
?	Er bestreitet nach wie vor zu Wissen wo Sandras neue Wohnung ist , diese schlägt aber per sms ein Treffen in der Wohnung vor , ohne die Adresse mitzuteilen. Auch ein Vermerk des in der Vermisstensache zunächst ermittelnden Polizeibeamten aus Siegburg weißt aus das er mehrfach in der Neuen Wohnung der Sandra gewesen war. Er gibt aber an das nie gegenüber der Polizei ausgesagt zu haben
?	Nachdem letzten Gespräch vor Sandras verschwinden hört er nichts mehr von ihr , obwohl für den folgetag ein Telefonat vereinbart war. Auf die Frage warum er denn nicht mehr versucht habe sie zu erreichen gibt er an ,er habe sich gedacht sie sei zu dem Angeklagten zurück gegangen . Ihm seie das auch egal gewesen aber das erste was er Montag morgen tat war seiner Sekretärin zu sagen Sandra habe sich nicht mehr gemeldet
#14 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:44
14 Hauptverhandlungstag in der Strafsache gegen DD
Ende	11
Da es in dem Sitzungssaal extremst kalt war , hat die Sitzung heute 30 Minuten später begonnen
Zunächst kam die Zeugin M.T.
•	Sie ist die Exfreundin des am vergangenen Hauptverhandlungstag vernommenen Zeugen L. Sie kennen sich schon seit 20 Jahren , weil L seine Autos immer in ihre Werkstadt bringt, und waren von 2007 bis 2011 leiert. Auch heute sind sie noch gute Freunde und sehen sich fast jedes Wochenende . Ob sie das in Redestehende Tatwochenende miteinander verbracht haben , daran kann sich die Zeugin nicht mehr erinnern, allerdings war an dem besagten Wochenende ein Fahrzeug des Zeugen zur Reperatur in ihrer Werkstadt
•	L. hat ein Boot auf der Mosel
•	Die Tochter von L wohnt in einem Behindertenwohnheim ganz in der Nähe des Rewe Marktes indem S.D. gearbeitet hat
•	L. hat der Zeugin von etwaigen Annäherungsversuchen S. nichts berichtet und auch nach S. Verschwinden nie über sie gesprochen mit der einzigen Ausnahme, dass er ihr mal gesagt hat er müsse zum Prozess eine Aussage machen
•	2012 gab es zwischen L und ihr wieder eine Annäherung, und sie kann sich nicht vorstellen dass L zu der Zeit zweigleisig gefahren ist: => Allerdings sagt die am vergangenen Hauptverhandlungstag vernommene Zeugin B( Sekretärin des Zeugen L aus) dass L zu der Zeit in der es zwischen ihr ( MT) und L wieder Annäherungsversuche gegeben habe, in eine Nachbarin verliebt gewesen sei. Davon habe die Zeugin nach eigenen Angaben gewusst allerdings seie das ihrer Kentniss nach deutllich füherr als der Annäherungsversuch zwischen ihr und L gewesen
Die Zeugin wird sodann entlassen, und es werden einige Unterlagen verlesen
•	Eine Quittung und ein dazugehöriger Kontoauszug über den Kauf eines Milkaherzens für 3,75 am 09.09.2012 11:22 in einer Tankstelle. => Auch das widerspricht dem Geständniss von Doland der gegenüber TA angab das Milkaherz gegen 8 Uhr bereits gekauft zu haben , um Sandra eine letzte Chance zur Versöhnung zu geben
•	Ein Schreiben von RA Schmitz ( dem ehemaligen Verteidiger von DD ) zu der Frage wann DD und TA sich das erstemal getrennt hätten
?	( Juli 2012 wenige Tage vor dem Geständniss ) , was für ihn eine positive Nachricht gewesen seie
•	Ein Schreiben der Bafin ob Sandra nach ihrem Verschwinden nochmal ein Konto eröffnet hat.
=> Nein in 2014 hat es nur 4 Kontoauflösungen gegeben
•	Vermerk der Polizei über Verbindungsdaten. => Von unterschiedlichen Leuten gab es mehrere Anrufversuche auf Sandras Handy , die aber alle nur zur Mailbox gingen. Auch am frühen Morgen gab es einzelne Anrufversuche von D. zu S. Dies passt nun gar nicht zum kauf des Milkaheruens und dem Geständnis denn wie der Beisitzer richtigerweise feststellt#
Dann hätte er schon vor dem Mord wissen müssen, dass sie weg ist
•	Die Verbindungsdaten zwischen S. und dem Zeugen L sollen nach Einverständnis aller Verfahrensbeteiligter ins Selbstleseverfahren eingeführt werden
•	Abschiedsbrief des Angeklagten ( hier auf wichtigsten Punkte zusammengefasst )
Die kleine I. ist mein ganzes Leben
Habe im Leben alles falsch gemacht
Bin für alle immer nur der dumme gewesen , habe geackert wie ein blöder und wurde immer nur ausgelacht
?	Weiterhin gibt er eine Anleitung wie man ein bestimmte Sprachaufzeichnung vom Handy abspielen kann ->
Dann können alle mal hören wie Sandra zu Isabell war
•	Es wird festgestellt dass Sandra 2013 die eidestattliche Versicherung abgeben hat
•	Die Erklärungen der Zeugin TA sollen allesamt ins Selbstleseverfahren eingeführt werden
Die Kammer macht sodann 10 Minuten Pause in denen sich ein Zuschauer an die Staatsanwalschaft wendet und ihr einen dicken Batzen Papier in die Hand drückt. Dieser Mann wird anschliesend als Zeuge vernommen
Es handelt sich bei dem Zeugen um Herrn AM einen Langjährigen Freund von TA
•	Er kennt Ademes seit 6 Jahren seitdem sind die beiden befreundet. Angeblich hat er auch ihr auch geholfen indem er vor ihrer Abreise nach Spanien (Ende 2015 ) Möbel für sie eingelagert hat. Bei dieser Gelegenheit will er auch D. kennen gelernt haben, der dabei gewesen sei ( so der Zeuge ) ,
( Anm sich aber gleichzeitig nachweislich in der JVA Ossendorf befand)
•	Er sollte A. vom Prozess berichten
•	A hat ihn gebeten sie zu beurteilen, weil sie sich in dem Gutachten von Dr Volbert so gar nicht widerfand
•	Weiterhin hat A ihn gebeten ( nachdem sie beim letzten Mal von der Kripo förmlich rausgeschmissen wurde ) der StA einen dicken Text zu übergeben. Auf die Frage der Verteidigung warum er sich als Bote missbrauchen lässt sagt er er habe sich das sowieso mal ansehen wollen und da habe sie ihn gebeten die Unterlagen ( die wohl neue Ermittlungsideen beeinhalten genau wie die Unterlagen von vor einer Woche)
Sodann wird aus den Urteilsgründen der 1 Instanz die Ausführungen zum Geständniss von Doland verlesen.
Darin erzählt er folgende Geschichte vom Verschwinden#
Er seie dann irgendwann ins Bett gegangen, sie habe ihm gesagt,er solle morgen nicht auf sie warten, sie werde abgeholt , von wem ginge ihn nichts an. Als er am nächsten Morgen wach wurde war sie weg. Er sei dann noch zur Tanke um ein Milkaherz zur Versöhnung zu kaufen
?	Er seie in der Nacht zu Montag wie immer um 03.30 aufgestanden und habe die Zeitungen ausgetragen. Die kleine seie ja zuhause sicher gewesen und sonst nie aufgewach. Zwischendurch sei er immer mal wieder nach Hause gefahren um nach ihr zu sehen. Der Polizei habe er davon nichts erzählt weil er Angst hatte das er dann das Sorgerecht für Isabell verliert weil er sie alleine gelassen habe. Als er am nächsten Morgen ( Montag ) nach Hause gekommen sei haben 600 Euro und S grünes Portmonaie gefehlt
?	Eigentlich habe er gedacht es renke sich alles wieder ein das sei immer so gewesen. Gegenüber von T.A. habe er S schlecht gemacht weil sie das habe hören wollen
Nach dem Verlesen wird noch gefragt ob derzeit noch von Seiten der Verfahrensbeteiligten etwas in die Beweisaufnahme einzuführen seie, dies wurde verneint
Am 30.11 kommen noch Zeugen zu der angeblichen Parkplatzsituation ( vgl Bericht letzter Sitzungstag ) sowie der vermeindliche Stalker von Sandra. Am 12.12 sollen alle Plädoyers gehört und am 16.12 das Urteil verkündet werden
#15 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:45
15 Hauptverhandlungstag 30.11.2016
Der Vorsitzende berichtet, dass die ursprünglich 4000 Seiten umfassende Facebookkommunikation zwischen T.A. und HS inzwischen von der Kripo auf „ nur noch „ 1950 Seiten heruntergekürzt wurde. Diese Kommunikation soll nun ins Selbstleseverfahren eingeführt werden. Um die Bedeutung dieses Chats für das Verfahren dazustellen verliest der Vorsitzende einige Passagen
21.03.2016 TA an HS: Findest du es nicht auch seltsam, dass alles was wir
mal besprochen haben in seinem Geständniss auftaucht#
Dezember 12 HS an DD: Zeugin HS regte zuvor ein Geständniss dem Angeklagten an‘
Daraufin soll DD gesagt haben
„ Wenn ich ein falsches Geständniss ablege, glauben die
mir doch sowieso nicht. Ich kann ja nicht sagen wo die Leiche ist
Weiterhin stellt die Kammer fest, dass entgegen der Aussage der Zeugin T ( Ex Freundin L) zwischen August und Oktober 2012 kein SMS Kontakt zwischen T und L stattgefunden hat
Die Ebay Konten ( vgl Bericht letzter Sitzungstag) wurden von der Staatsanwaltschaft ohne Ergebniss eingesehen
Die darauffolgenden 2 Zeugen hab ich nicht mitbekommt da ich zu einer anderen Verhandlung im Nachbarsaal musste
Allerdings hat mir ein anderer Prozessbeobachter berichtet, dass es darum ging dass Sandra im September 2012 einmal an einem Auto gestanden und wild mit dem Fahrer diskutiert haben soll Als man Sandra später darauf angesprochen habe habe sie nur gesagt dass sie von dem Typen schon längere Zeit belästigt würde
Der nächste Zeuge den ich wieder mitbekommen habe war der Zeuge P der in diesem Verfahren nur als der Stalker bezeichnet wurde
Er schildert zunächst dass er Sandra gerne kennen gelernt hätte, und auch sie einem Kaffeetrinken nicht abgeneigt gewesen wäre. Dazu seie es aber nicht gekommen. Er habe immer auf dem Parkdeck des REWE Parkhauses gewartet, auch an jenem Abend , aber Sandra seie ohne ihn zu bemerken sofort weg gefahren
Der Vorsitzende hält ihm vor, dass Zeugen berichten Sandra hätte erzählt , dass er auch vor ihrer Neuen Wohnung aufgetaucht seie, dies bestreitet er und behauptet nicht zu wissen wo diese seie
Angeblich habe er Sandra vor 2012 nicht gekannt.Hierzu merkt der Vorsitzende an, es seie auffällig, dass er Sandra just da kennen gelernt habe wo diese angefangen habe bei REWE zu arbeiten
Auch bestreitet er dass Sandra ( mit der er angeblich per du gewesen sein will ), wie es einige Zeugen berichteten , gesagt habe lass mich in Ruhe
Auf den Vorhalt dass mehrere Mitarbeiter ausgesagt haben er hätte in der Woche nach Sandras Verschwinden mehr eingekauft als zuvor oder danach hat er angeblich keine Erinnerung
Er wusste dass Sandra nebenbei noch im Kindergarten geputzt habe
Nach der Vernehmung regt die Verteidigung bei der Staatsanwaltschaft an diese möge doch mal in der Wohnung des Zeugen ( die nach seiner Beschreibung abgelegen hintenraus Wald ) nachschauen. Da aber an diesem Tag ein anderer Sitzungsvertrerter da ist verläuft diese Anregung offenkundig ins Leere
#16 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:45
16 Hauptverhandlungstag in der Strafsache gegen Dirk Doland
Der Vorsitzende gibt zunächst bekannt, dass die Zeugin T.A. einen USB Stick mit einem Anschreiben, sowie Screenshots von der ( bereits vorliegenden ) Facebookkommunikation A mit H.S sowie wer kennt wen Nachrichten zwischen ihr und dem Angklagten
Letzteres ist deshalb spannend weil
a)	wkw( dass es ja bekanntlich seit 2014 nicht mehr gibt ) hat die Nachrichten seiner User immer nur 30 Tage gespeichert. Das heißt A. hat muss sie direkt beim Zustandekommen gescreent haben, und da fragt man sich welchen Grund das gehabt haben könnte , dass sie sich diese Mühe gibt
b)	Auf diesem Screenshot sieht man ebenfalls, dass T.A. parallel zum Chat mit Herrn Doland eine Internetseite zum Fall Obst offen hat. Soviel zum Thema sie interessiere sich nicht für andere Fäll
Der Vorsitzende fasst die Anschreiben der Zeugin mit den Worten zusammen:
„ Frau A. hat sich mal beklagt in diesem Verfahren nicht genügend zu Wort gekommen zu sein. Zu lesen gekommen ist sie in jedem Falle ausreichend“
Die Nebenklage bittet darum den Mailaccount der S.D auszuwerten. Dies ist wohl obschon den Ermittlungsbehörden ( wie der Beisitzer nach einer Unterbrechung feststellt ) sehr wohl bekannt, und obwohl dies bei fast allen Zeugen gemacht wurde, nicht geschehen.
Es entpuppt sich eine Diskussion über den Zeugen L. Die Nebenklage will nämlich unbedingt beweisen dass L am 24/25 September Kontakt zu seiner Ex Lebensgefährtin hatte. Welchen Verfahrensbezug das haben soll, bleibt ihr Geheimniss. Das ganze Gipeflt dann in einem Streit zwischen der Nebenklage und dem Beisitzer Glassner
N:	Herr Glassner wissen sie noch wo sie am 08/09 September 2012 waren
G; Nein weiß ich nicht, aber an diesem Wochenende ist ja auch nicht
enge Freundin von mir verschwunden, und ich wurde mehrfach von der
Polizei vernommen. Dann wüsste ich das
Der Vorsitzende unterbricht die Diskussion daraufhin
Die Kammer macht daraufhin noch 30 Minuten Pause um den Verfahrensbeteiligten die Gelegenheit zu geben den Inhalt des USB Sticks zu sichten
Nach der Pause wird ein Beschlagnahmebeschluss verkündet, dass der Mailaccount von S. D beschlagnahmt ist
Sodann werden noch einige Beweisanträge abgearbeitet
Beweisantrag den Moderator von Allmystery zu hören:
Die Kammer stellt fest dass dieser sich erledigt habe, da durch den Zeugen ausführliche Unterlagen übergeben worden sind
Beweisantrag eine Verfahrensakte gegen Ademes beizuziehen
Auch dieser habe sich erledigt da die Akte inzwischen vorliege
Beweisantrag der Nebenklage auf Ladung der Ex Freundin des Zeugen Rasch
Auch dieser Beweisantrag habe sich erledigt, da die Kammer die Zeugin gehört hätte
Beweisantrag der Nebenklage die Moderatorin dieses Forums als Zeugin zu laden
Dieser Beweisantrag habe sich erledigt, da durch eine Erklärung von mir sichergestellt sei, dass es keine weiteren Liveberichte vor Abschluss des Verfahrens gäbe und die bereits eingestellten Berichte herausgenommen würden
Dann wird festgestellt dass die Berufsrichter einschlieslich der Schöffen die Kommunikation zwischen A. und Zeugin B. gelesen hätten und auch mit wenigen Ausnahmen alle sonstigen Unterlagen eingeführt seien
Die Hauptverhandlung wird sodann bis 16.12.2016 unterbrochen
#17 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:47
17 Hauptverhandlungstag
Ende: 12:05
Es wird noch festgestellt dass nunmehr alle Selbstleseverfahren abgeschlossen sind.
Die Kammer gibt noch bekannt, dass der Mailaccount der Vermissten trotz des Beschlusses nicht mehr habe ausgewertet werden können, weil er nach 1 Jahr automatisch gelöscht würde
Da keine weiteren Anträge mehr folgen, wird die Beweisaufnahme geschlossen und Frau Oberstaatsanwältin Dr Trautzettel beginnt ihr Plädoyer
Sie fasst zunächst nocheinmal den Anklagevorwurf aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft sowie den gesamten Prozessverlauf zusammen. Dabei nimmt sie auch ausführlich Bezug auf ein Zitat aus dem Urteil des BGH vom 27.10.2016 soweit sich dieser mit der ( überauß freundlich ausgedrückt) schwierigen Persönlichkeitsstruktur der Zeugin A. befasst
Die Staatsanwältin stellt 3 Fragen
Ist Sandra Doland tot?
Ist der Angeklagte verantwortlich
Kann man es ihm nachweisen
Dazu zitiert die Staatsanwaltschaft zunächst die Aussage des BKA Beamten
Sandras Spur geht an dem Wochenende 08 auf 09.09.2012 verlohren
Wäre sie irgendwo untergetaucht hätte man sie gefunden denn noch heute würde in allen Schengen Staaten nach ihr gefahndet
Weiterhin zielt die Staatsanwaltschaft auf den Umstand ab, dass Sandra ihre Kleine Tochter Isabell nicht alleine gelassen hätte
Auch ihr sonstiges von Zeugen geschildertes Verhalten würden nicht zu einer Flucht passen
==? Sandra Doland ist tot
Einen Unfalltot oder ein freiwilliges Ableben von Sandra schliest die Staatsanwaltschaft aus
Frau Dr Trautzettel fasst dann nocheinmal die Einlassung des Angeklagten im 1 Prozess zusammen
Anschliesend geht sie auf einige Weitere Zeugenaussagen ein
Sandra hatte Angst vor Kontrollsucht des Angeklagten so mehrere von Sandras Freundinnen
Gegenüber Isabells Großmutter habe er erkennen lassen dass er bereits 2 Tage nach dem Verschwinden nicht mehr von einem Rückkommen der Sandra rechnet
Der Gruppenleiter des Krankenhauses Chef des Angeklagten
hatte berichtet, dass es seitens des Angeklagten unterschiedliche Aussagen des Angeklagten gegeben habe warum dieser nicht zur Arbeit kommen könnte
Der Exmann von Sandra berichtete zunächst dass er den Angeklagten gefragt habe warum er nicht bei Sandras Familie in Roststock nachgeforscht habe. Darauf habe der Angeklagte keine Erklärung gehabt. Auch habe ihm Isabell erzählt: „ Die Mamma kommt nicht wieder „
Ein Arbeitskollege des Angeklagten berichtete von einer möglichen Entsorgung einer Matratze im Krankenhausmüll:
?	Aber die Aussage seie unter dem Aspekt zu werten was nach der
1 Hauptverhandlung geschehen ist. Daraus lasse sich auch schliesen dasss die Zeugin TA gewillt war weiter zu ermitteln
Die Zeugenaussage der Hauptbelastungszeugin TA:
•	Diese seie der Dreh und Angelpunkt des gesamten Verfahrens
•	Aus Sicht der Staatsanwaltschaft muss erwähnt werden, dass TA Menschen testen wollte
•	Sie zitiert einen Satz von T.
„ Verlieben Abfüllen zur Beichte bringen „
•	Der Angeklagte habe die Schlösser an seiner Haustür nicht ausgetauscht obwohl er doch angeblich befürchtet habe Sandra komme zu rück und hole die Kleine
•	Die angeblich über den Arbeitgeber entsorgte Matratze
•	Der Angeklagte habe keine Vermisstenmeldung aufgegeben . Dies hätten 4 Tage später die Kollegen von Sandra gemacht
•	Die Angaben über die Umstände des Verschwindens seien wechselhaft gewesen
Entlastend seie lediglich der Umtsand dass die Leichenspürhunde außer kurz am Kamin nirgendwo angeschlagen hätten
Gutachten Dr Volbert
Rekapitulation des Gutachtens
„ Es drängt sich der Verdacht auf, dass T den Kontakt gesucht hat, um dass Verschwinden von Sandra zu klären „
Ein Schuldspruch, so die Sitzungsvertreterin der Staatsanwaltschaftm müsse auf eine Tragfähigen Begründung erfolgen
Eine Entschädigung, wie sie das Strafrechtsentschädigungsgesetz vorsehe, seie dem Angeklagten allerdings zu verwähren, weil er mit seinem Geständniss das Verfahren grob fahrlässig verursacht habe
Schlieslich beantragt die Staatsanwältin den Angeklagten freizusprechen, die Kosten des Verfahrens der Staatskasse aufzuerlegen, und auf eine Entschädigung für die Untersuchungshaft zu verzichten
Nebenklagevertreterin Dr Dagmar Schorn beginnt ihr insgesamt lächerliches Plädyoer mit den Worten:
„ Ich weiß dass der Angeklagte am nächsten Verhandlungstag freigesprochen werden wird, deshalb hat die Nebenklage auch vor vielen Verhandlungstagen die Waffen gestreckt. Aber: Er ist für mich der Täter alles andere wäre fern ab jeder Lebensrealität.
•	Nach dem Wegfall des Geständnisses gäbe es keine tragfähige Tatsachenfeststellungsgrundlage mehr. Hier sei nun ein Stand erreicht den man bereits im Januar 2013 gehabt hätte und schon da habe die Staatsanwaltschaft keinen dringenden Tatverdacht angenommen
•	Sie doziert dann lange über Recht und Gerechtigkeit, dass sie in keinem Staat leben will wo einer für nichts verurteilt werden kann
•	Zum Schluss bittet sie den Angeklagten :
„ Bitte sagen Sie wo Leichenteile sind. Ein Verfahren zu ihren Lasten könnte dadurch nicht wideraufgenommen werden aber sie würden den Kindern einen Platz zum trauern geben
•	Die Kripo habe sich in diesem Verfahren blamiert indem sie TA zu einer Ermittlungsperson gemacht hätten. Dies seie nicht die Schuld der Zeugin
Zuguterletzt kommt noch der Satz
„ Herr Doland es ist mir mittlerweile egal ob sie verurteilt werden oder nicht „
(Anm der Redaktion: An dem Plädoyer der Nebenklage kann man erkennen dass sie den Angeklagten ob Täter oder nicht zugerne verurteilt gesehen hätten, und welche Trauerarbeit ihrerseits nötig war um heute den entsprechenden Freispruch zu beantragen „)
Nach einer 1 Stündigen Pause beginnt sodann Verteidiger Marc Donay eine hervorragende Plädoyersstunde
„ Hohes Gericht mir wurde bei der Aufgabenverteilung der Part zugesprochen mich mit der Aussage der Zeugin Ademes und dem Gutachten der Frau Dr Volbert auseinanderzusetzen , da ich als einziger von der Verteidigung ( Dr Graf war an den beiden Tagen im Urlaub ) das Missvergnügen hatte Frau A. und das Privileg hatte das Gutachten der Frau Dr Volbert zu hören . Ich möchte zunächst aber auf einige Umstände aus den Plädoyers meiner Vorredner eingehen
1)	Wir wissen nicht ob Sandra Doland überhaupt tot ist. Feststellungen dazu haben sich in der Beweisaufnahme nicht treffen lassen
( Hier beginnt die Nebenklage bereits zu heulen , was sie mit einer kurzen Ausnahme die zu schildern sein wird , während dem gesamten Plädoyer fortsetzt)
2)	Nach seiner ( Anm der Redaktion aus hiesiger Sicht völlig richtigen Meinung ) ist der Antrag der Staatsanwaltschaft bezüglich des Strafrechtsentschädigungsgesetzes ein reines Nachtreten
3)	Das Gericht , so Donay habe das Verfahren vorbildlich geführt. Es seie erkennbar an einer Sachaufklärung interessiert gewesen
4)	Auch der BGH habe hier hervorragende Arbeit geleistet und die Weichen für das Verfahren ganz neu gestellt
„ Ich habe noch nie erlebt, dass sich eine Zeugin, die nichtmal Nebenklägerin ist, sich derart zum Mittelpunkt eines Verfahrens macht
Sie hat mit ihren ständigen Eingaben die Staatsanwaltschft und das Gericht behelligt und wurde auch von der Kripo unsanft hinauskomplimentiert . Sie wollte keine Zeugin, sondern eine Chefermittlerin sein
•	Frau A. sei das Paradebeispiel für das postfaktische. Sie bettele das Gericht förmlich an ihre Ansicht zu übernehmen
„ Frau Dr Volbert hat gesagt dass sie ein falsches Geständniss im familiären Bereich noch nicht erlebt habe und auch aus der Literatur nicht kenne. Dies liegt vielleicht daran, dass keine andere StA es gewagt hätte , ausschlieslich auf einer solch abstrusen Tatsachengrundlage Anklage zu erheben
•	Es gäbe massive Übereinstimmungen zwischen Feststellungen aus dem Fall Obst und dem Geständniss des Angeklagten . So ände auch das unter sich lassen dass im Fall Obst ein entscheidender Aspekt für die Verurteilung des Angeklagten gewesen seie , eine gewisse Rolle
War das Plädoyer von Marc Donay eine juristisch Brilliante Arbeit, so weiß ich nicht welches Vokabular mir noch zu Herrn Dr Graf einfallen soll. Graf beherrscht die Atmosphäre im Gerichtssaal wie kein zweiter. Er wechselt zwischen Anklage gegen die anderen und Verteidigung seines Mandanten gewohnt brilliant hin und her . Er wird laut und deutlich, um dann wieder leise und zierlich zu werden
Zunächst einmal setzt auch er sich mit einigen Aspekten der Staatsanwaltschaft auseinander
?	Sandra würde ihr Kind nicht alleine Lassen
Dieses Argument komme hier nicht zum tragen da Sandra gegenüber ihrer Psychologin die Existenz eines weiteren Kindes ( nämlich Alexander ) nichtmal angegeben habe
?	Keiner weiß wo sie ist
„ es ist so erbärmlich dass einem fast die Worte fehlen , wie wenig Ermittlungsbehörden machen würden, um einen Menschen zu finden. Sandra Doland kann in der Nachbargemeinde wohnen solange sie da nicht auffällig wird wird sie dort niemand finden
Graf erinnert hier insbesondere an einen kürzlich durch die Presse gegangenen Fall wo eine vermeindlich ermordete Frau nach 31 Jahren wieder auftaucht. Auch dort hatte einer ein Geständiniss zu der Tötung abgegeben und wurde verurteilt
?	Auch käme Doland nicht alleine als Täter in frage:
„ Wir haben mit 2 Zeugen gesprochen gegen die damals auch hätte ermittelt werden müssen . Verdachtsmomente die gegen diese Personen bestanden sind nicht verfolgt worden. Das konzentrieren auf einen einzigen Täter nämlich den Angeklagten ist natürlich etwas wo nur das eine rauskommen darf. Die Polizei hat ja sonst nichts gemacht. Das ist die berühmte Katze die sich in den Schwanz beißt. Wenn ich nur einen Verfolge dann will ich auch irgendwann dass der es isrt
?	Nichtaustausch von Schlössern
Auch dies seie so Dr Graf kein Indiz. So habe er in diesem Frühling in einem Kölner Mord ohne Leiche verteidigt indem dem Angeklagten genau das zu last gelegt worden war
?	Vermisstenmeldung
Man muüsse nur mal auf die Webseite des BKA gehen , dann frage man sich warum nach vermissten Personen überhaupt gesucht werde. Jedenfalls könne man dem Angekalgten keinen Vorwurf machen , dass er nicht vorher eine Anzeige abgegeben habe
?	erste Durchsuchung
Bei der ersten Durchsuchung der Wohnung seie nichts gefunden worden. im Gegnsatz dazu habe die Baustelle im Haus bereits einen alten Eindruck vermittelt
Zur Frage der Haftentschädigung
„ Es trifft mich hart, dass ein auf illegalen Vernehmungsmethoden erlangtes Geständniss hier dazu führen soll dass meinem Mandanten die Entschädigungsmaßnahmen verwahrt werden sollen. Die U Haft ist schlimmer als die Strafhaft( hier kommt es zu einem kurzen Streit zwischen Graf und Dr Schorn die bei seinen Ausführungen süphisant lacht )
Auch geht Graf noch einmal auf das Problem der fehlenden 2 Tatsacheninstanz bei Landgerichtlichen Urteilen ein, die , das habe dieses Verfahren gezeigt sehr wichtig sein könne
Auch er vergibt zum Schluss ein großes Kompliment an die Kammer
Bevor sich die Kammer vertragt wird der Haftbefehl endgültig aufgehoben das heißt der Angeklagte ist nun vollständig in Freiheit und muss auch seinen Meldeauflagen nicht mehr nachkommen bzw bekommt Ausweis und Kaution zurück
Urteil 21.12.2016
#18 | RE: Verfahren gegen Dirk D Freispruch 03.01.2017 14:48
Hauptverhandlung am 21.12.2016
Beginn: 12:3
Ende:	13:30
„Der Angeklagte wird freigesprochen die Kosten des Verfahrens einschlieslich der in der Revision entstanden Kosten sowie die notwendigen Auslagen des Angeklagten hat die Staatskasse zu tragen. Entschädigung nach dem Strafrechtsentschädigungsgesetz stehen dem Angeklagten nicht zu“ so beginnt der Vorsitzende Richter am Landgericht De Vries die mündliche Urteilsbegründung
Ist Sandra tot:
Davon ist die Kammer überzeugt und sie geht auch davon aus dass Sandra Doland
Chatverkehr der Zeugin T.A.
Der Vorsitzende nimmt sich sehr viel Zeit auf die unterschiedlichen Chatnachrichten der Hauptbelastungszeugin mit anderen Zeugen und Aussenstehenden dieses Verfahrens zu replizieren.
„ Noch nie ist eine Zeugin im Strafverfahren so ausschweifend zu Wort gekommen wie die Zeugin A. Die Kammer musste sich durch mehrere Tausend Seiten Chatkorrespondenz wühlen, und hat den Mitteilungseifer der Zeugin am eigenen Leibe zu spüren bekommen. So lies es sich die Zeugin nicht nehmen, auch nach ihrer eigentlichen Zeugenvernehmung , noch an fast jedem Verhandlungstag über KHK Wirges, Staatsanwältin Dr Trautzettel und einen eigenen Boten , Eingaben an das Gericht zu richten.
Aber der Vorsitzende betont auch, dass der Angeklagte T.A für ihre Mitteilungsbedürftigkeit dankbar sein müsse, sonst hätte man wohl inzwischen eine rechtskräftige Verurteilung
Der Vorsitzende geht noch einmal intensiv auf das Gutachten der Glaubwürdigkeitssachverständigen Dr Volbert ein
Angebliches Geständniss
Auch auf das Angebliche Geständniss geht die Kammer lange ein. Sie zitiert Aussagen der Zeugin aus der Hauptverhandlung, wonach sie sich so schlecht gefühlt habe dabei, um sie gleich wieder zu zerreisen.
Die Aussage des Angeklagten wonach seine Frau das Haus an dem betreffenden Sonntag verlassen habe seie nicht zu widerlegen. So habe der Angeklagte am Sonntag noch zahlreiche Anrufversuche unternommen und gegen 11.22 noch ein Milkaherz zur Versöhnung gekauft. Dies könne man zwar auch als Ablenkungsmaöver sehen allerdings könnte man so alle tatsachen die gegen die Täterschaft eines Angeklagten sprächen entkräften
Alternativtäter
Ein Alternativtäter könne hier nicht ausgeschlossen werden. Bei 2 Personen hätte die Kripo viel zu oberflächlich ermittelt
auch diese Version des Angeklagten wonach er versucht habe eine Vermisstenanzeige aufzugebnen seie nicht zu widerlegen . Es seie in der Tat so dass dies bei Erwachsenen Vermissten erst nach 63
Entschädigung nach dem Strafrechtsentschädigungsgesetz
Diese seie dem Angeklagten zu verwähren, weil er durch sein Geständniss selbst zu den Ermittlungen gegen sich beigetragen habe
Anm des Verfassers
Bauschutt Matratze u.ä waren der Kammer heute nicht mal eine Erwähnung wert
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