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Timestamp: 2016-10-23 09:37:40
Document Index: 253920280

Matched Legal Cases: ['in dubio', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 111', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 103']

6B_249/2014 (16.10.2014)
6B_249/2014 � � Urteil vom 16. Oktober 2014
Versuchte vors�tzliche T�tung; Willk�r,
�Z.X.________ gab am Abend des 6. Dezember 2009 mit einer Pistole, Modell SIG SAUER P226, von seiner Hausterrasse aus einer Entfernung von rund 19-29 Metern mindestens vier Sch�sse auf den Personenwagen ab, mit dem seine von ihm getrennt lebende Ehefrau sich von der Liegenschaft entfernte. Zwei Kugeln trafen den Audi 80 Kombi in der rechten Hintert�r, eine am vorderen rechten Kotfl�gel und eine in der D-S�ule, woraufhin die Heckscheibe des Autos zersplitterte. Ein Projektil konnte auf der R�ckbank des Fahrzeugs, ein weiteres in der hinteren rechten T�r sichergestellt werden. Die beiden anderen Projektile wurden nicht gefunden. Die Sch�sse waren in objektiver Hinsicht nicht geeignet, A.X.________ lebensgef�hrlich zu verletzen. Dies wusste Z.X.________ jedoch nicht.
�Das Kantonsgericht St. Gallen verurteilte Z.X.________ im Berufungsverfahren am 31. Oktober 2013 wegen versuchter vors�tzlicher T�tung und aufgrund einer anderen Tat wegen Fahrens in fahrunt�chtigem Zustand mit qualifizierter Blutalkoholkonzentration zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten und einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagess�tzen zu Fr. 210.--. Es ordnete den Vollzug von 12 Monaten Freiheitsstrafe an und gew�hrte Z.X.________ f�r 24 Monate den bedingten Vollzug bei einer Probezeit von 3 Jahren.
�Z.X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt sinngem�ss, das Urteil des Kantonsgerichts sei aufzuheben. Er sei vom Vorwurf der versuchten T�tung freizusprechen und stattdessen wegen Gef�hrdung des Lebens zu einer bedingten Freiheitsstrafe von maximal 10 Monaten zu verurteilen. Eventualiter sei das Urteil aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen. Z.X.________ ersucht um aufschiebende Wirkung seiner Beschwerde.
�Das Kantonsgericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die Staatsanwaltschaft beantragt, die Beschwerde abzuweisen.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Die Vorinstanz w�rdige die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 unvollst�ndig und qualifiziere sein Vorbringen, sie habe ihm, bevor sie sich mit dem Auto entfernte, Fr. 109'000.-- in bar entwendet, zu unrecht als Schutzbehauptung. Die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass bei der Beschwerdegegnerin 2 am Tag nach der Tat Fr. 4'200.-- in bar gefunden wurden. Die Herkunft des Geldes sei nie aufgekl�rt worden.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe keinen T�tungsvorsatz gehabt. Er habe stets ausgesagt, die Beschwerdegegnerin 2 nur in Angst und Schrecken versetzen zu wollen und immer bestritten, diese t�ten zu wollen. Er habe darauf vertrauen d�rfen, dass die von ihm geschaffene Lebensgefahr sich nicht verwirklichen werde. Aufgrund seiner Aussagen und der Art der Tathandlung sei erstellt, dass er auf die Reifen gezielt habe. Sicheres Wissen um die Schaffung einer unmittelbaren Lebensgefahr sei nicht identisch mit sicherem Wissen um den Erfolgseintritt. Die Vorinstanz begr�nde ihre gegenteilige Annahme nicht und �ussere sich - wenn �berhaupt - nur rudiment�r zur Willenskomponente.
1.2.�Die Vorinstanz erw�gt, die Beschwerdegegnerin 2 habe logisch konsistent, nachvollziehbar und detailgetreu ausgesagt. Sie habe - mit einer Ausnahme - keine Erinnerungsl�cken, und Anhaltspunkte f�r eine bewusste Falschaussage best�nden nicht. Die Beschwerdegegnerin 2 habe noch w�hrend der Fahrt vom Grundst�ck des Beschwerdef�hrers die Polizei �ber die Sch�sse auf ihren Personenwagen informiert. Dies h�tte sie aller Voraussicht nach nicht getan, wenn sie sich mit dem Geld des Beschwerdef�hrers auf der Flucht befunden h�tte. Dass sie dem Beschwerdef�hrer Geld entwendete, habe sich nicht best�tigt. Der Beschwerdef�hrer habe auf die Beschwerdegegnerin geschossen, weil diese sich von ihm getrennt hatte und nicht mehr zu ihm zur�ckkehren wollte.
�Die Vorinstanz h�lt fest, der Beschwerdef�hrer sei kein ge�bter Sch�tze und im Zeitpunkt der Schussabgabe stark alkoholisiert gewesen. Die Sch�sse auf das fahrende Auto seien innert weniger Sekunden abgefeuert worden. Der Beschwerdef�hrer habe nicht darauf vertrauen k�nnen, tats�chlich die Reifen des Fahrzeugs zu treffen, zumal er stehend gefeuert habe. Er habe vielmehr damit rechnen m�ssen, andere Teile des Autos zu treffen. Dass die von ihm abgegebenen Sch�sse nicht gen�gend kinetische Energie gehabt h�tten, um die Aussenh�lle des Autos zu durchschlagen und die Beschwerdegegnerin 2 t�dlich zu verletzen, habe der Beschwerdef�hrer nicht gewusst. Es sei davon auszugehen, dass er annahm respektive billigend in Kauf nahm, die Beschwerdegegnerin 2 mit den Sch�ssen t�dlich verletzen zu k�nnen.
1.3.1.�Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 mit Hinweisen). Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere L�sung oder W�rdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt f�r die Annahme von Willk�r nicht (BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 305 E. 4.3 mit Hinweisen). Eine entsprechende R�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in seiner Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor dem Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (vgl. BGE 138 V 74 E. 7 S. 82 mit Hinweisen).
1.3.2.�Vors�tzlich begeht ein Verbrechen oder Vergehen, wer die Tat mit Wissen und Willen ausf�hrt oder wer die Verwirklichung der Tat f�r m�glich h�lt und in Kauf nimmt (Art. 12 Abs. 2 StGB), aber dennoch handelt, weil er sich mit dem Erfolg abfindet, mag er ihm auch unerw�nscht sein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis).
Die Abgrenzung zwischen Eventualvorsatz und bewusster Fahrl�ssigkeit kann im Einzelfall schwierig sein. Sowohl der eventualvors�tzlich als auch der bewusst fahrl�ssig handelnde T�ter weiss um die M�glichkeit des Erfolgseintritts beziehungsweise um das Risiko der Tatbestandsverwirklichung. Hinsichtlich der Wissensseite stimmen somit beide Erscheinungsformen des subjektiven Tatbestands �berein. Unterschiede bestehen jedoch beim Willensmoment. Der bewusst fahrl�ssig handelnde T�ter vertraut (aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit) darauf, dass der von ihm als m�glich vorausgesehene Erfolg nicht eintreten, das Risiko der Tatbestandserf�llung sich mithin nicht verwirklichen werde. Demgegen�ber nimmt der eventualvors�tzlich handelnde T�ter den Eintritt des als m�glich erkannten Erfolgs ernst, rechnet mit ihm und findet sich mit ihm ab. Wer den Erfolg dergestalt in Kauf nimmt, "will" ihn im Sinne von Art. 12 Abs. 2 StGB. Nicht erforderlich ist, dass der T�ter den Erfolg "billigt" (vgl. BGE 133 IV 9 E. 4.1 S. 16, 222 E. 5.3 S. 225; Urteil 9C_55/2010 vom 8. Oktober 2010 E. 5.4, nicht publ. in: BGE 136 V 362; alle noch zu Art. 18 Abs. 2 aStGB).
Ob der T�ter die Tatbestandsverwirklichung in diesem Sinne in Kauf genommen hat, muss der Richter - bei Fehlen eines Gest�ndnisses des Beschuldigten - aufgrund der Umst�nde entscheiden. Dazu geh�ren die Gr�sse des dem T�ter bekannten Risikos der Tatbestandsverwirklichung, die Schwere der Sorgfaltspflichtverletzung, die Beweggr�nde des T�ters und die Art der Tathandlung. Je gr�sser die Wahrscheinlichkeit der Tatbestandsverwirklichung ist und je schwerer die Sorgfaltspflichtverletzung wiegt, desto n�her liegt die Schlussfolgerung, der T�ter habe die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen (BGE 135 IV 12 E. 2.3.2 S. 17 mit Hinweisen). F�r den Nachweis des Vorsatzes darf der Richter vom Wissen des T�ters auf den Willen schliessen, wenn sich diesem die Verwirklichung der Gefahr als so wahrscheinlich aufdr�ngte, dass die Bereitschaft, sie als Folge hinzunehmen, vern�nftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolgs ausgelegt werden kann (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis). Eventualvorsatz kann indessen auch vorliegen, wenn der Eintritt des tatbestandsm�ssigen Erfolgs nicht in diesem Sinne sehr wahrscheinlich, sondern bloss m�glich war (BGE 133 IV 9 E. 4.1 S. 16 mit Hinweis).
Was der T�ter weiss, will und in Kauf nimmt, betrifft eine innere Tatsache und ist Tatfrage. Rechtsfrage ist hingegen, nach welchen tats�chlichen Voraussetzungen bewusste Fahrl�ssigkeit, Eventualvorsatz oder direkter Vorsatz gegeben ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweis). Es ist allerdings nicht zu �bersehen, dass sich insoweit Tat- und Rechtsfragen teilweise �berschneiden. Denn der Sinngehalt des Eventualvorsatzes l�sst sich nur im Lichte der tats�chlichen Umst�nde erschliessen. Das Bundesgericht kann daher in einem gewissen Ausmass die richtige Bewertung dieser Umst�nde im Hinblick auf den Rechtsbegriff des Eventualvorsatzes �berpr�fen (BGE 133 IV 9 E. 4.1 S. 17 mit Hinweisen).
1.4.�Die Sachverhaltsr�gen erweisen sich als unbegr�ndet, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG gen�gen. Die Vorinstanz setzt sich im Rahmen der Beweisw�rdigung ausf�hrlich mit dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers auseinander, die Beschwerdegegnerin 2 habe ihm Fr. 109'000.-- gestohlen. Sie begr�ndet nachvollziehbar, weshalb sie unter Ber�cksichtigung des zeitlichen Ablaufs der Ereignisse, namentlich der Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer erst sechs Stunden nach der angeblichen Entwendung des Bargeldes und der abgegebenen Sch�sse den vermeintlichen Diebstahl telefonisch bei der Polizei meldete, sein Vorbringen als Schutzbehauptung qualifiziert. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, weshalb die Sachverhaltsfeststellungen schlechterdings unhaltbar sein sollen und inwiefern sich ein anderes Beweisergebnis aufgrund der in der Wohnung der Beschwerdegegnerin 2 gefundenen Fr. 4'200.-- geradezu aufgedr�ngt h�tte. Er beschr�nkt sich weitgehend darauf, die im kantonalen Verfahren erhobenen Einw�nde zu wiederholen, ohne sich mit den vorinstanzlichen Erw�gungen auseinanderzusetzen. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Pr�fung in tats�chlicher Hinsicht vornimmt. F�r die R�ge einer willk�rlichen Beweisw�rdigung reicht es nicht aus, wenn der Beschwerdef�hrer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei pl�diert und vorbringt, wie seiner Auffassung nach die Beweise richtigerweise zu w�rdigen gewesen w�ren.
�Was der Beschwerdef�hrer gegen die vorinstanzliche Annahme, er habe eventualvors�tzlich gehandelt, vorbringt, ist unbehelflich. Ihm ist zwar durchaus zuzustimmen, dass die Vorinstanz ihre Feststellung, er habe nicht auf die Reifen gezielt, nicht n�her begr�ndet und sich auch aus den Akten hierf�r keine verbindlichen Anhaltspunkte ergeben. Inwieweit dies f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein soll, legt er jedoch nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Nach den verbindlichen und insoweit auch nicht angefochtenen Sachverhaltsfeststellungen war der Beschwerdef�hrer erheblich betrunken und schoss, ohne sich positionieren zu k�nnen, frei stehend aus einer Entfernung von ca. 19-29 Metern auf das sich bewegende Fahrzeug der Beschwerdegegnerin 2. Die Vorinstanz konnte aufgrund des Tatgeschehens, ohne in Willk�r zu verfallen, darauf schliessen, der im Umgang mit Faustfeuerwaffen unge�bte Beschwerdef�hrer habe nicht darauf vertrauen k�nnen, die Beschwerdegegnerin 2 nicht zu treffen (selbst wenn er ausschliesslich auf die Reifen gezielt h�tte). Dies wird nicht zuletzt dadurch belegt, dass er nicht die Reifen, sondern viermal die Karosserie des Autos traf. Sein Einwand, er habe die Beschwerdegegnerin 2 lediglich in Angst und Schrecken versetzen wollen, �ndert hieran nichts. Auch wenn es nicht sein Handlungsziel war, die Beschwerdegegnerin 2 zu t�ten, war ihm bewusst, dass es einzig dem Zufall �berlassen war, ob er die Beschwerdegegnerin 2 - gewollt oder ungewollt - (t�dlich) trifft oder nicht. Er konnte nicht darauf vertrauen, dass die mit der Schussabgabe geschaffene vermeintliche Todesgefahr sich nicht realisieren werde. Gewusst zu haben, dass die Sch�sse nicht gen�gend kinetische Energie hatten, um die Aussenh�lle des Wagens zu durchschlagen, behauptet er nicht. Insoweit kann offenbleiben, ob ein Schuss die Scheiben des Autos h�tte durchschlagen und die Beschwerdegegnerin 2 t�dlich treffen k�nnen. Die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdef�hrer habe den Tod der Beschwerdegegnerin 2 billigend in Kauf genommen, auch wenn er deren Tod nicht wollte bzw. dieser nicht sein Handlungsziel war, verletzt kein Bundesrecht.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung. Die von der Vorinstanz angenommene (hypothetische) Einsatzstrafe von acht Jahren sei zu hoch. Sein Verschulden sei als leicht zu qualifizieren und liege allenfalls an der unteren Grenze zu einem mittelschweren Verschulden. Eine Einsatzstrafe von maximal sechs Jahren sei angezeigt. Die Vorinstanz nenne neben den Umst�nden, die schon zur Bejahung der versuchten vors�tzlichen T�tung herangezogen worden seien, keine weiteren Strafzumessungsfaktoren, die auf ein mittelschweres Verschulden schliessen liessen. Sie ber�cksichtige zudem nicht, dass es sich lediglich um einen untauglichen Versuch ohne Verletzungsgefahr f�r die Beschwerdegegnerin 2 handle und der Beschwerdef�hrer in einer als subjektives Elend empfundenen Ausnahmesituation gehandelt habe. Die rund zehn Jahre zur�ckliegende, nicht einschl�gige Vorstrafe sei kein gewichtiger Strafzumessungsfaktor und k�nne nicht zu einer Straferh�hung von drei Monaten f�hren. Insgesamt erweise sich die Strafzumessung der Vorinstanz weder als nachvollziehbar noch als vollst�ndig.
2.2.�Die Vorinstanz erw�gt, die vors�tzliche Vernichtung menschlichen Lebens wiege immer ausserordentlich schwer. Innerhalb des Strafrahmens von Art. 111 StGB sei das Verschulden des Beschwerdef�hrers wegen des T�tungsversuchs als mittelschwer einzustufen. Insgesamt und unter Ber�cksichtigung der eigenen Rechtsprechung sei eine Einsatzstrafe von acht Jahren schuldangemessen. Da es beim blossen Versuch geblieben sei, erscheine eine Reduktion von drei Jahren angezeigt. Der Beschwerdef�hrer sei gem�ss Sachverst�ndigengutachten im Tatzeitpunkt mittelschwer in seiner Schuldf�higkeit beeintr�chtigt gewesen, weshalb sich eine Freiheitsstrafe von drei Jahren als angemessen erweise. Bloss geringf�gig wirke sich die nicht einschl�gige Vorstrafe aus. Diese liege fast zehn Jahre zur�ck und f�hre zu einer Straferh�hung von drei Monaten. Im gleichen Umfang strafmindernd seien das Gest�ndnis und das Wohlverhalten des Beschwerdef�hrers seit der Tat zu ber�cksichtigen.
2.3.1.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung gem�ss Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 und 5.5 mit Hinweisen). Der dem T�ter wegen seiner Tat gemachte Vorwurf ist das wesentliche Strafzumessungskriterium (BGE 134 IV 1 E. 5.3.3 S. 11; 127 IV 101 E. 2a S. 103). Die tat- und t�terangemessene Strafe ist grunds�tzlich innerhalb des ordentlichen Strafrahmens der (schwersten) anzuwendenden Strafbestimmung festzusetzen. Entgegen einer auch in der Praxis verbreiteten Auffassung wird der ordentliche Strafrahmen durch Strafsch�rfungs- oder Strafmilderungsgr�nde nicht automatisch erweitert. Der ordentliche Rahmen ist nur zu verlassen, wenn aussergew�hnliche Umst�nde vorliegen und die f�r die betreffende Tat angedrohte Strafe im konkreten Fall zu hart bzw. zu milde erscheint (BGE 136 IV 55 E. 5.8 mit Hinweisen).
�Das Sachgericht verf�gt auf dem Gebiet der Strafzumessung �ber ein weites Ermessen. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde in Strafsachen hin nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. durch �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6; 135 IV 130 E. 5.3.1; je mit Hinweisen). Solange sich die Strafe unter Beachtung aller relevanten Faktoren im Rahmen des dem Sachgericht zustehenden Ermessens h�lt, kann das Bundesgericht das angefochtene Urteil auch best�tigen, wenn dieses in Bezug auf die Erw�gungen zum Strafmass einzelne Unklarheiten und Unvollkommenheiten enth�lt (Urteile 6B_202/2010 vom 31. Mai 2010 E. 6.3.4; 6B_341/2007 vom 17. M�rz 2008 E. 8.4, nicht publ. in: BGE 134 IV 97).
2.3.2.�Nach Art. 50 StGB hat das Gericht die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten. Es muss die �berlegungen, die es bei der Bemessung der Strafe vorgenommen hat, in den Grundz�gen wiedergeben, so dass die Strafzumessung nachvollziehbar ist (BGE 134 IV 17 E. 2.1 S. 20 mit Hinweisen). Alleine einer besseren Begr�ndung wegen hebt das Bundesgericht das angefochtene Urteil nicht auf (BGE 127 IV 101 E. 2c mit Hinweisen).
2.4.1.�Soweit der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz bewerte sein Tatverschulden zu streng, und es sei lediglich ein leichtes, noch nicht mittelschweres Verschulden anzunehmen, kann er hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Einsatzstrafe von acht Jahren l�ge angesichts des ordentlichen Strafrahmens von f�nf bis 20 Jahren Freiheitsstrafe auch bei einem gerade noch als leicht einzustufenden Verschulden innerhalb des grossen sachrichterlichen Ermessens. Dem Beschwerdef�hrer ist hingegen zuzustimmen, dass die Einsatzstrafe - isoliert betrachtet - angesichts der konkreten Tatumst�nde �beraus streng erscheint. Der Verweis auf die von der Vorinstanz in anderen F�llen versuchter vors�tzlicher T�tung ausgesprochenen hohen Freiheitsstrafen ist ungeeignet, die individuell festzusetzende Strafe des Beschwerdef�hrers zu begr�nden (vgl. BGE 135 IV 191 E. 3.1 S. 193). Die an der Grenze zum sachrichterlichen Ermessen liegende Einsatzstrafe erweist sich vorliegend jedoch nicht als unhaltbar hart. Die Vorinstanz bewegt sich bei der Gewichtung der strafreduzierend ber�cksichtigten Faktoren ebenfalls im Grenzbereich ihres sachrichterlichen Ermessens. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers tr�gt sie dem Umstand der untauglichen Tatbegehung und der mittel-schweren Verminderung der Schuldf�higkeit mit einer �beraus grossz�gigen Strafreduktion um f�nf Jahre bzw. von �ber 60 % der hohen Einsatzstrafe Rechnung und setzt die Strafe f�r das Tatverschulden deutlich unterhalb des ordentlichen Strafrahmens fest. Die Strafzumessung hinsichtlich der Tatkomponenten respektive des Verschuldens erscheint insgesamt ausgewogen und ist im Ergebnis nicht bundesrechtswidrig. Inwieweit die knappen, aber nachvollziehbaren Strafzumessungserw�gungen den Begr�ndungsanforderungen von Art. 50 StGB nicht gen�gen sollen, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar.
2.4.2.�Begr�ndet ist der Einwand, die Vorinstanz gewichte seine nicht einschl�gige Vorstrafe aus dem Jahr 2004 unangemessen stark straferh�hend. Vorstrafen k�nnen als t�terbezogene Strafzumessungsfaktoren seit der Revision des Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuchs zum 1. Januar 2007 ausschliesslich im Rahmen des Vorlebens ber�cksichtigt werden (vgl. Art. 47 Abs. 1 Satz 2 StGB; BGE 134 IV 17 E. 2.1 S. 19 f. mit Hinweisen). Das Gericht muss im Einzelfall pr�fen, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen Vorstrafen Anlass zu einer Straferh�hung geben und darf diese nicht wie im Rahmen einer nachtr�glichen Gesamtstrafenbildung als "eigenst�ndige Delikte" in die Strafzumessung einfliessen lassen. Die Straferh�hung um drei Monate wegen einer bedingten zweimonatigen Freiheitsstrafe l�uft auf eine dem Einzeltatschuldprinzip widersprechende Doppelbestrafung hinaus und w�re selbst im Rahmen einer Gesamtstrafenbildung bundesrechtswidrig (vgl. Urteil 6B_325/2013 vom 13. Juni 2013 E. 3.2.2 f.; Botschaft zur �nderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches [Allgemeine Bestimmungen, Einf�hrung und Anwendung des Gesetzes] und des Milit�rstrafgesetzes sowie zu einem Bundesgesetz �ber das Jugendstrafrecht vom 21. September 1998, BBl 1999 Ziff. 213.21 S. 2060).
�Die bundesrechtswidrige Gewichtung der Vorstrafe f�hrt vorliegend jedoch nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Entgegen der Vorinstanz wirkt sich der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer sich seit der Tat vom 6. Dezember 2009 "wohl verhalten" bzw. "keinen Anlass zu Beanstandungen" gegeben hat, bei der Strafzumessung grunds�tzlich neutral aus und kann als T�terkomponente nur ausnahmsweise strafmindernd ber�cksichtigt werden (vgl. BGE 136 IV 1 E. 2.6). Eine auf aussergew�hnliche Gesetzestreue hinweisende Straffreiheit liegt beim Beschwerdef�hrer aufgrund dessen Trunkenheitsfahrt nicht vor und wird von ihm im �brigen auch nicht geltend gemacht. Da die Vorinstanz T�terkomponenten sowohl zugunsten als auch zuungunsten des Beschwerdef�hrers �berm�ssig stark gewichtet, erweist sich die innerhalb des sachrichterlichen Ermessens liegende Strafe gesamthaft betrachtet als bundesrechtskonform. Es rechtfertigt sich, von der Aufhebung des angefochtenen Entscheids abzusehen.
�Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem unterliegenden Beschwerdef�hrer sind die Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
�Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um die von Gesetzes wegen bei (unbedingt) ausgesprochenen Freiheitsstrafen vorgesehene aufschiebende Wirkung (Art. 103 Abs. 2 lit. b BGG) gegenstandslos.