Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=TranspR%202006,%20161
Timestamp: 2020-01-21 05:21:18
Document Index: 285138588

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 425', '§ 254', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 435', '§ 428', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 11.11.2004 - I ZR 120/02 - dejure.org
https://dejure.org/2004,2300
BGH, 11.11.2004 - I ZR 120/02 (https://dejure.org/2004,2300)
BGH, Entscheidung vom 11.11.2004 - I ZR 120/02 (https://dejure.org/2004,2300)
BGH, Entscheidung vom 11. November 2004 - I ZR 120/02 (https://dejure.org/2004,2300)
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Schadensersatzpflicht eines Speditionsunternehmens wegen Verlustes von Paketen; Annahme grober Fahrlässigkeit wegen pflichtwidrigen Unterlassens von Eingangskontrollen und Ausgangskontrollen an den Schnittstellen; Mitverschulden der Versicherungsnehmerin wegen ...
HGB § 425 Abs. 2; BGB § 254 Abs. 1
TranspR 2006, 161
Nach den Umständen des Einzelfalls kann aber auch ein Mitverschuldensanteil von mehr als 50% in Betracht kommen (…vgl. hierzu BGH, Urt. v. 3.5.2007 - I ZR 109/04 Tz. 31 ff.; anders noch Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 120/02, TranspR 2006, 161, 165).
Eine solche Erkenntnis als innere Tatsache ist vielmehr erst dann anzunehmen, wenn das leichtfertige Verhalten nach seinem Inhalt und nach den Umständen, unter denen es aufgetreten ist, diese Folgerung rechtfertigt (BGHZ 158, 322, 328 f.;… BGH, Urt. v. 17.6.2004 - I ZR 263/01, TranspR 2004, 399, 401 = VersR 2006, 570; Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 120/02, TranspR 2006, 161, 164).
Das begründet den Vorwurf des leichtfertigen Verhaltens (BGHZ 158, 322, 327 ff.;… BGH, Urt. v. 17.6.2004 - I ZR 263/01, TranspR 2004, 399, 401; Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 120/02, Umdruck S. 11 bis 14;… Urt. v. 3.2.2005 - I ZR 276/02, TranspR 2005, 208, 209).
Nach den Umständen des Einzelfalls kann aber auch ein Mitverschuldensanteil von mehr als 50 % in Betracht kommen (…vgl. hierzu BGH, Urt. v. 3.5.2007 - I ZR 109/04, TranspR 2007, 405 Tz. 31 ff.; anders noch Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 120/02, TranspR 2006, 161, 165).
Das begründet den Vorwurf leichtfertigen Verhaltens (vgl. BGHZ 158, 322, 327 ff.;… BGH, Urt. v. 17.6.2004 - I ZR 263/01, TranspR 2004, 399, 401; Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 120/02, Umdr. S. 11 bis 14).
Das begründet den Vorwurf des leichtfertigen Verhaltens (BGHZ 158, 322, 327 ff.;… BGH, Urt. v. 17.6.2004 - I ZR 263/01, TranspR 2004, 399, 401; Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 120/02, Umdruck S. 11-14;… Urt. v. 3.2.2005 - I ZR 276/02, TranspR 2005, 208, 209).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist eine Leichtfertigkeit im Sinne von § 435 HGB bei besonders schweren Pflichtverletzungen anzunehmen, bei denen sich der Frachtführer oder die Personen, für die er nach § 428 HGB haftet, in krasser Weise über die Sicherheitsinteressen der Vertragspartner hinwegsetzen (vgl. BGHZ 158, 322; TranspR 2006, 161; 2004, 399).
Erforderlich ist das Unterlassen elementarer Schutzvorkehrungen (BGH TranspR 2006, 161).
Eine solche Erkenntnis als innere Tatsache ist vielmehr erst dann anzunehmen, wenn das leichtfertige Verhalten nach seinem Inhalt und nach den Umständen, unter denen es aufgetreten ist, diese Folgerung rechtfertigt (…BGHZ a.a.O.; TranspR 2006, 161 TranspR 2004, 399).
Der Bundesgerichtshof hat hierzu jedoch wiederholt hervorgehoben, dass im Falle der Verletzung elementarer Sorgfaltsvorkehrungen in der Organisation eines Betriebes bereits die Kenntnis des grob mangelhaften Betriebsablaufs das Bewusstsein der Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts einschließt (BGHZ 158, 322) und dass mithin derjenige, der elementare Sorgfaltsvorkehrungen unterlässt, auch in dem Bewusstsein handelt, dass es wegen des Fehlens solcher Vorkehrungen zu einem Schadenseintritt kommen kann (BGH TranspR 2006, 161).
BGH, 13.08.2009 - I ZR 76/07
Berücksichtigung des Mitverschuldenseinwands auch i.F.d. qualifizierten …
cc) Die weitere - auf eine entsprechende Bemerkung in einer früheren Senatsentscheidung (BGH, Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 120/02, TranspR 2006, 161, 165) zurückgehende - Annahme des Berufungsgerichts, dass der dem Versender anzurechnende Mitverursachungsbeitrag auch bei hohen Werten nicht höher als mit 50% angesetzt werden darf, trifft dagegen nicht zu.
Nach den Umständen des Einzelfalls kann aber auch ein Mitverschuldensanteil von mehr als 50 % in Betracht kommen (…vgl. hierzu BGH, Urt. v. 3.5.2007 - I ZR 109/04, TranspR 2007, 405; anders noch Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 120/02, TranspR 2006, 161, 165).
Mitverschulden aufgrund unterlassener Wertdeklaration bei Versendung durch einen …
OLG Düsseldorf, 13.12.2006 - 18 U 83/98
OLG Brandenburg, 29.01.2014 - 7 U 194/12
Frachtführerhaftung: Leichtfertiges Verhalten bei Diebstahl von Zigaretten …
OLG Düsseldorf, 04.04.2007 - 18 U 97/02
Mitverschulden des Versenders bei unterlassenem Hinweis auf einen drohenden …
OLG Düsseldorf, 28.06.2006 - 18 U 190/05
Frachtvertrag; Schnittstellenkontrollen; Verzicht; Mitverschulden
OLG Düsseldorf, 30.08.2006 - 18 U 59/06