Source: http://m.hensche.de/Anhoerung_der_Mitarbeitervertretung_MAV_bei_krankheitsbedingter_Kuendigung_LAG_Berlin-Brandenburg_15Sa1738-10-u.html
Timestamp: 2017-08-21 02:27:06
Document Index: 163158380

Matched Legal Cases: ['§ 626', '§ 626', '§ 102', '§ 38', '§ 42', '§ 102', '§ 102', '§ 97', '§ 72', '§ 72']

HENSCHE Arbeitsrecht: 15 Sa 1738/10
Schlag­worte: Kündigungsschutzprozess
Akten­zeichen: 15 Sa 1738/10
Ent­scheid­ungs­datum: 03.11.2010
Leit­sätze: Ein evan­ge­li­sches Kran­ken­haus kann sich in Kündi­gungs­schutz­pro­zes­sen nicht auf den Kündi­gungs­grund der dau­ern­den Unmöglich­keit der Er­brin­gung der Ar­beits­leis­tung be­ru­fen, wenn es der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung nur Gründe aus dem Be­reich häufi­ger Kurz­er­kran­kun­gen mit­ge­teilt hat.
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 26.05.2010, 18 Ca 115/10
am 3. No­vem­ber 2010
18 Ca 115/10
K., JHS als Ur­kunds­be­am­ter/in
hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg, 15. Kam­mer,
auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 3. No­vem­ber 2010
durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt K. als Vor­sit­zen­der
so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Herr S. und Herr H.
I. Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Ber­lin vom 26.05.2010 - 18 Ca 115/10 - wird auf ih­re Kos­ten zurück­ge­wie­sen.
Die Par­tei­en strei­ten über die Wirk­sam­keit ei­ner außer­or­dent­li­chen Kündi­gung mit so­zia­ler Aus­lauf­frist.
Die am …. 1950 ge­bo­re­ne Kläge­rin ist seit dem 15. Ok­to­ber 1992 bei der Be­klag­ten als Sta­ti­ons­hil­fe/Pfle­ge­hel­fe­rin ge­gen ein Brut­to­mo­nats­ent­gelt von zu­letzt 2.037,-- € beschäftigt. Die Be­klag­te be­treibt ein evan­ge­li­sches Kran­ken­haus.
Die Kläge­rin war im Jah­re 2006 an 94, im Jah­re 2007 an 31 und im ers­ten Halb­jahr 2008 an 38 Ka­len­der­ta­gen ar­beits­unfähig er­krankt. Seit dem 7. Ju­li 2008 war sie fort­lau­fend ar­beits­unfähig er­krankt und hat die Ar­beit nicht wie­der auf­ge­nom­men. Mit At­test vom 27. Ja­nu­ar 2009 (Bl. 76 d. A.) ist fest­ge­stellt wor­den, dass der Kläge­rin „ei­ne über­wie­gend sit­zen­de Tätig­keit, teil­wei­se im Wech­sel ste­hen­de Ar­beit zu über­tra­gen“ ist. Die Kläge­rin dürfe nicht schwer he­ben oder tra­gen. Im Fe­bru­ar 2009 führ­ten die Par­tei­en min­des­tens teil­wei­se ein Be­trieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment (BEM) durch. Da­nach hat die Kläge­rin sich ver­schie­de­nen Ope­ra­tio­nen un­ter­zo­gen. Sie ist aber auch heu­te nicht in der La­ge, schwer zu he­ben oder zu tra­gen. Mit Be­scheid vom 27. März 2009 ist bei der Kläge­rin ein Grad der Be­hin­de­rung von 50 % fest­ge­stellt wor­den.
Mit Schrei­ben vom 9. No­vem­ber 2009 (Bl. 55 ff. d. A.) hörte die Be­klag­te die bei ihr be­ste­hen­de Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung zu ei­ner be­ab­sich­tig­ten Kündi­gung der Kläge­rin an. Dar­in heißt es u. a.:
„Es be­ste­hen im sta­ti­onären Be­reich in­ner­halb des Hau­ses un­ter Berück­sich­ti­gung der Er­kran­kung von Frau R. kei­ne Möglich­kei­ten, die Ar­beits­be­din­gun­gen so zu ändern, dass ein Ein­satz möglich wird, oh­ne wei­te­re Ausfälle zu befürch­ten.“
„Zum großen Teil han­delt es sich in der Ver­gan­gen­heit um häufi­ge, un­kal­ku­lier­ba­re Kurz­er­kran­kun­gen. Da­durch ge­lang es nicht, Er­satz­per­so­nal zu be­schaf­fen, was zu ei­ner Mehr­be­las­tung bei den an­de­ren Mit­ar­bei­tern führt.“
„Nach Aus­sa­ge von Frau R. ge­stal­tet sich die Zu­kunfts­pro­gno­se eher ne­ga­tiv, so dass wei­ter­hin mit häufi­gen bzw. lang an­hal­ten­den Aus­fall­zei­ten zu rech­nen ist. Auf­grund der da­mit ein­her­ge­hen­den Be­las­tung der an­de­ren Mit­ar­bei­ter und der Qua­litätsein­bußen in der Pa­ti­en­ten­ver­sor­gung sind die­se Aus­fall­zei­ten bil­li­ger­wei­se nicht mehr hin­nehm­bar.“
Un­ter dem 25. No­vem­ber 2009 erklärte die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung, kei­ne Stel­lung­nah­me ab­zu­ge­ben. Dar­auf­hin kündig­te die Be­klag­te mit Schrei­ben vom 10. De­zem­ber 2009 das
Ar­beits­verhält­nis mit ei­ner so­zia­len Aus­lauf­frist zum 30. Ju­ni 2010. Die­se Kündi­gung ging der Kläge­rin am 16. De­zem­ber 2009 zu.
Mit Be­scheid vom 25. No­vem­ber 2009 hat das In­te­gra­ti­ons­amt der be­ab­sich­tig­ten Kündi­gung der Kläge­rin zu­ge­stimmt (Ko­pie Bl. 19 ff. d. A.). Der Wi­der­spruch der Kläge­rin ist zurück­ge­wie­sen wor­den. Hier­ge­gen hat sie Kla­ge beim Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin er­ho­ben.
Mit der am 5. Ja­nu­ar 2010 beim Ar­beits­ge­richt Ber­lin ein­ge­gan­ge­nen und der Be­klag­ten am 13. Ja­nu­ar 2010 zu­ge­stell­ten Kla­ge setzt die Kläge­rin sich ge­gen die­se Kündi­gung zur Wehr. Die Kläge­rin hat sich dar­auf be­ru­fen, dass sie leich­te­re Ar­bei­ten wie das Aus­tei­len von Nah­rung, das Mes­sen von Fie­ber und Blut­druck durchführen könne. Ih­rer An­sicht nach be­tref­fe dies 50 % der Tätig­kei­ten, die ei­ne Sta­ti­ons­hil­fe/Pfle­ge­hel­fe­rin zu er­brin­gen ha­be. Sie hat fer­ner die An­sicht ver­tre­ten, dass die Kündi­gung nicht die Zwei­wo­chen­frist gem. § 626 BGB ge­wahrt ha­be.
fest­zu­stel­len, dass das Ar­beits­verhält­nis zwi­schen den Par­tei­en durch die außer­or­dent­li­che Kündi­gung vom 10.12.2009, ihr zu­ge­gan­gen am 16.12.2009, nicht auf­gelöst wor­den ist.
Die Be­klag­te hat die An­sicht ver­tre­ten, das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en sei in­zwi­schen sinn­ent­leert, da die Kläge­rin nicht in der La­ge sei, körper­lich schwe­re Ar­bei­ten zu voll­brin­gen. Die Be­klag­te hat fer­ner un­ter nähe­rer Dar­le­gung be­haup­tet, dass an­de­re freie Schon­ar­beitsplätze nicht vor­han­den sei­en.
Mit Ur­teil vom 26. Mai 2010 hat das Ar­beits­ge­richt Ber­lin der Kla­ge statt­ge­ge­ben. Hier­bei hat es zu Guns­ten der Be­klag­ten un­ter­stellt, dass die Kläge­rin auf un­ab­seh­ba­re Zeit nicht in der La­ge sei, ih­re ar­beits­ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen zu er­brin­gen. Auch wenn in­so­fern da­von aus­zu­ge­hen sei, dass es zu er­heb­li­chen be­trieb­li­chen Be­ein­träch­ti­gun­gen käme, so sei die Kündi­gung doch we­gen der vor­zu­neh­men­den In­ter­es­sen­abwägung nicht ge­recht­fer­tigt. Zu
Guns­ten der Kläge­rin sei die lan­ge Be­triebs­zu­gehörig­keit, das ho­he Le­bens­al­ter und die Schwer­be­hin­der­ten­ei­gen­schaft zu berück­sich­ti­gen. Der Aus­fall der Kläge­rin sei lang­fris­tig und plan­bar. Ent­gelt­fort­zah­lungs­kos­ten fie­len nicht an. So­weit Ur­laubs­ab­gel­tungs­ansprüche zu er­brin­gen sei­en, rei­che dies nicht aus, um ei­ne In­ter­es­sen­abwägung zu Las­ten der Kläge­rin vor­zu­neh­men.
Die­ses Ur­teil ist der Be­klag­ten am 13. Ju­li 2010 zu­ge­stellt wor­den. Die Be­ru­fung ging am 13. Au­gust 2010 beim Lan­des­ar­beits­ge­richt ein. Die Be­ru­fungs­be­gründung er­folg­te am 13. Sep­tem­ber 2010.
Die Be­klag­te ist wei­ter­hin der An­sicht, dass we­gen der dau­ern­den Unfähig­keit der Kläge­rin zur Er­brin­gung der ge­schul­de­ten Ar­beits­leis­tung kei­ne schutzwürdi­gen In­ter­es­sen zu Guns­ten der Kläge­rin an­zu­neh­men sei­en. Nur in ei­nem ex­tre­men Aus­nah­me­fall, der hier nicht vor­lie­ge, könne bei ei­ner sol­chen Kon­stel­la­ti­on die In­ter­es­sen­abwägung zu Guns­ten des Ar­beit­neh­mers aus­fal­len.
das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Ber­lin vom 26. Mai 2010, 18 Ca 115/10, ab­zuändern und die Kla­ge voll­umfäng­lich ab­zu­wei­sen.
Die Kläge­rin ist der An­sicht, dass Be­trieb­li­che Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment sei nicht ord­nungs­gemäß durch­geführt wor­den. Auch sei ei­ne Teil­zeittätig­keit nicht in Be­tracht ge­zo­gen wor­den.
Die Be­ru­fung des Be­klag­ten hat kei­nen Er­folg. Die Kündi­gung vom 10. De­zem­ber 2009 ist un­wirk­sam. Das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Ber­lin ist da­her nicht ab­zuändern.
Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ist zulässig. Sie ist form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet wor­den.
Die Be­ru­fung ist nicht be­gründet. Zu Recht hat das Ar­beits­ge­richt Ber­lin fest­ge­stellt, dass das Ar­beits­verhält­nis zwi­schen den Par­tei­en durch die Kündi­gung mit Schrei­ben vom 10.12.2009 nicht zum 30.06.2010 sein En­de ge­fun­den hat. Die Be­klag­te kann sich nicht mit Er­folg dar­auf be­ru­fen, dass ihr ein wich­ti­ger Kündi­gungs­grund im Sin­ne des § 626 BGB zur Sei­te ge­stan­den ha­be. Nicht berück­sich­ti­gungsfähig ist, dass die Kläge­rin auf­grund ih­rer Er­kran­kung mögli­cher­wei­se nicht mehr in der La­ge ist, ih­re ar­beits­ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen zu erfüllen.
1. Nach dem MVG-AnwG vom 23.04.2005 rich­tet sich die Be­tei­li­gung der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung nach dem Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tungs­ge­setz (MVG) der evan­ge­li­schen Kir­che. Wird - wie hier - ei­ne außer­or­dent­li­che Kündi­gung mit so­zia­ler Aus­lauf­frist aus­ge­spro­chen, dann rich­tet sich zur Ver­mei­dung von Wer­tungs­wi­dersprüchen die Be­tei­li­gung des Be­triebs­ra­tes nach den Re­geln für ei­ne or­dent­li­che Kündi­gung (KR-Et­zel, 9. Auf­lg. § 102 Be­trVG, Rn. 92 a). Nach § 38 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. § 42 b MVG ist ei­ne or­dent­li­che Kündi­gung un­wirk­sam, wenn die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung nicht be­tei­ligt wor­den ist. In­so­fern gel­ten hier die glei­chen Grundsätze wie bei der Be­tei­li­gung von Be­triebsräten nach § 102 Be­trVG (KR-Fried­rich, 9. Auf­lg., Kirch­li­che Ar­beit­neh­mer, Rn. 22, Sei­te 2036; KGH.EKD vom 01.10.2007, ZMV 2008, 88; BAG vom 10.12.1992 - NZA 1993, 593).
Nach § 102 Abs. 1 Satz 2 Be­trVG muss der Ar­beit­ge­ber den Be­triebs­rat die­je­ni­gen Gründe mit­tei­len, die nach sei­ner sub­jek­ti­ven Sicht die Kündi­gung recht­fer­ti­gen und für sei­nen Kündi­gungs­ent­schluss maßge­bend sind. Teilt der Ar­beit­ge­ber ob­jek­tiv kündi­gungs­recht­lich
er­heb­li­che Tat­sa­chen dem Be­triebs­rat des­halb nicht mit, weil er dar­auf die Kündi­gung nicht oder zunächst nicht stützen will, dann ist die Anhörung selbst ord­nungs­gemäß. In die­sem Fall ist es dem Ar­beit­ge­ber al­ler­dings ver­wehrt, im Kündi­gungs­schutz­pro­zess Gründe nach­zu­schie­ben, die über die Erläute­rung des mit­ge­teil­ten Sach­ver­hal­tes hin­aus­ge­hen (BAG vom 18.10.2006 - 2 AZR 676/05 - NZA 2007, 798, Rn. 35). Das Glei­che gilt im Be­reich des kirch­li­chen Ar­beits­rechts. Umstände, die der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung nicht vor­ge­tra­gen wor­den sind, können im Kündi­gungs­schutz­rechts­streit nicht berück­sich­tigt wer­den (KR-Fried­rich, a. a. O., Rn. 26).
2. Bei An­wen­dung die­ser Grundsätze kann die Be­klag­te sich im hie­si­gen Kündi­gungs­schutz­pro­zess nicht auf den Kündi­gungs­grund der dau­ern­den Unmöglich­keit der Er­brin­gung der Ar­beits­leis­tung be­ru­fen, da sie der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung nur Gründe aus dem Be­reich häufi­ger Kurz­er­kran­kun­gen mit­ge­teilt hat.
In der Anhörung der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung vom 9. No­vem­ber 2009 (Bl. 55 ff. d. A.) stellt die Be­klag­te aus­sch­ließlich auf häufi­ge, un­kal­ku­lier­ba­re Kurz­er­kran­kun­gen ab. Es wird fer­ner mit­ge­teilt, dass „wei­ter­hin mit häufi­gen bzw. lang an­hal­ten­den Aus­fall­zei­ten zu rech­nen“ sei. Auf die­se Tat­sa­chen und die sich mögli­cher­wei­se hier­aus er­ge­ben­den Be­ein­träch­ti­gun­gen ei­nes kon­ti­nu­ier­li­chen Ar­beits­ab­laufs be­ruft sich die Be­klag­te aber im hie­si­gen Pro­zess we­der erst- noch zweit­in­stanz­lich. Um­ge­kehrt wird der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung je­doch an kei­ner Stel­le mit­ge­teilt, dass die Kläge­rin auf­grund ih­rer Er­kran­kung künf­tig über­haupt nicht mehr ein­ge­setzt wer­den könn­te. Da­her ist die­se Tat­sa­che im hie­si­gen Kündi­gungs­schutz­ver­fah­ren auch nicht berück­sich­ti­gungsfähig.
Dies ändert sich auch nicht da­durch, dass nach Dar­stel­lung der Be­klag­te mögli­cher­wei­se im Rah­men des Be­trieb­li­chen Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ments im Fe­bru­ar 2009 und im Hin­blick auf das At­test vom 27. Ja­nu­ar 2009 der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung in die­sem Zeit­punkt be­kannt war, dass die Kläge­rin ih­ren ar­beits­ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen nicht nach­kom­men konn­te. Schon we­gen des Zeit­ab­laufs von über ei­nem Drei­vier­tel Jahr konn­te die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung auch an­ge­sichts der For­mu­lie­run­gen im Anhörungs­schrei­ben nicht da­von aus­ge­hen, dass ein sol­cher Be­fund noch wei­ter gilt. Auch hat­te die Kläge­rin sich un­strei­tig da­nach noch wei­te­ren Ope­ra­tio­nen un­ter­zo­gen, was eben­falls zu ei­ner Verände­rung des Leis­tungs­vermögens hätte führen können.
3. Da die Kündi­gung schon nach den obi­gen Grundsätzen un­wirk­sam ist, konn­te of­fen blei­ben, ob die vom Ar­beits­ge­richt vor­ge­nom­me­ne In­ter­es­sen­abwägung ge­teilt wer­den kann. Auch auf die wei­te­ren, von der Kläge­rin vor­ge­tra­ge­nen Un­wirk­sam­keits­gründe, muss nicht ein­ge­gan­gen wer­den.
Die Be­klag­te hat als un­ter­le­ge­ne Par­tei auch die Kos­ten des er­folg­lo­sen Rechts­mit­tels zu tra­gen (§ 97 ZPO).
Die Vor­aus­set­zun­gen für die Zu­las­sung der Re­vi­si­on lie­gen nicht vor (§ 72 ArbGG). Auf die Möglich­keit ei­ner Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de (§ 72 a ArbGG) wird hin­ge­wie­sen.
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