Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BSG_01_12_2010_B_11_AL_61_10_B_Begruendung_einer_Nichtzulass-d4210945.html
Timestamp: 2016-12-11 08:35:38
Document Index: 188893760

Matched Legal Cases: ['BGer', '§ 127', '§ 434', '§ 434', '§ 434', '§ 160', '§ 160', '§ 127']

BSG, 01.12.2010 Suche
BundessozialgerichtBeschl. v. 01.12.2010, Az.: B 11 AL 61/10 BGericht: BSGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 01.12.2010Referenz: JurionRS 2010, 32621Aktenzeichen: B 11 AL 61/10 B Verfahrensgang:vorgehend:LSG Berlin-Brandenburg - 06.05.2010 - AZ: L 29 AL 291/09SG Berlin - 22.07.2009 - AZ: S 62 AL 572/08Rechtsgrundlagen:ArbMRefG§ 127 SGB III§ 434j Abs. 3 SGB III§ 434l Abs. 1 SGB III§ 434r Abs. 1 SGB III§ 160 Abs. 2 Nr. 1 SGG§ 160a Abs. 2 S. 3 SGGRedaktioneller Leitsatz:Die grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache lässt sich nur darlegen, indem die Beschwerdebegründung ausführt, welche Rechtsfrage sich stellt, deren Klärung über den zu entscheidenden Einzelfall hinaus aus Gründen der Rechtseinheit oder Rechtsfortbildung im allgemeinen Interesse erforderlich (Klärungsbedürftigkeit) und deren Klärung durch das Revisionsgericht zu erwarten (Klärungsfähigkeit) ist. Die Beschwerdebegründung hat deshalb auch auszuführen, inwiefern die Rechtsfrage nach dem Stand von Rechtsprechung und ggf des Schrifttums nicht ohne weiteres zu beantworten ist und den Schritt darzustellen, den das Revisionsgericht zur Klärung der Rechtslage im Allgemeininteresse vornehmen soll. Die Behauptung der Verfassungswidrigkeit begründet keinen herabgesetzten Begründungsmaßstab (hier zur Frage, ob die Verkürzung der Anspruchsdauer von Arbeitslosengeld ab 1.2.2006 durch die Neufassung des § 127 Abs. 2 SGB III durch ArbMRefG trotz erneuter Verlängerung der Anspruchsdauer rückwirkend ab 1.1.2008 durch das SGB3uaÄndG 7 mit dem GG vereinbar ist). [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]in dem RechtsstreitAz: B 11 AL 61/10 BL 29 AL 291/09 (LSG Berlin-Brandenburg)S 62 AL 572/08 (SG Berlin)..............................................................,Kläger und Beschwerdeführer,Prozessbevollmächtigte: ...........................................,g e g e nBundesagentur für Arbeit,Regensburger Straße 104, 90478 Nürnberg,Beklagte und Beschwerdegegnerin.Der 11. Senat des Bundessozialgerichts hat am 1. Dezember 2010 durch die Vizepräsidentin Dr. Wetzel-Steinwedel sowie den Richter Dr. Leitherer und die Richterin Dr. Roosbeschlossen:Tenor:Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg vom 6. Mai 2010 wird als unzulässig verworfen.Kosten des Beschwerdeverfahrens sind nicht zu erstatten.