Source: https://rio.obk.de/omix/omix.php
Timestamp: 2019-10-16 17:06:24
Document Index: 224469981

Matched Legal Cases: ['§5', '§9', '§558', '§4', '§9', '§ 4', '§ 12', '§ 5', '§ 9', '§ 197', '§ 558']

Mietspiegel OBK
Der Mietspiegel 2019 entsteht durch eine Fortschreibung des Mietspiegels 2017. Dafür wurden Mietverträge aus den Jahren 2015 bis 2018 mit den Daten des Mietspiegels 2017 verglichen und eine prozentuale Veränderung ermittelt.
Die Grundlage für diesen Mietspiegel 2017 bildete eine repräsentative Umfrage im Oberbergischen Kreis aus dem Jahr 2016. Die hier zugrunde liegenden rd. 2300 Datensätze waren Mieten, die in den Jahren 2013 bis 2016 neu vereinbart oder, von Betriebskostenerhöhungen abgesehen, geändert worden sind.
Es gehört zu den wesentlichen Merkmalen des Wohnungsmarktes, dass die Mietpreise gleichartiger Wohnungen im Einzelfall erheblich voneinander abweichen. Dies liegt zum einen am individuellen Gestaltungswillen der am freien Wohnungsmarkt handelnden Mietparteien und zum anderen an nicht systematisch fassbaren Unterschieden der Wohnwertmerkmale. Deshalb gilt die Miete einer konkreten Wohnung auch dann als ortsüblich, wenn sie innerhalb einer Spannbreite von Mietpreisen liegt, in der sich zwei Drittel aller Mieten dieser Wohnungsklasse befinden. Diese 2/3-Spanne beträgt im Oberbergischen Kreis ± 15 % um die durchschnittliche Vergleichsmiete, d.h. ohne Betriebskosten/Nebenkosten gemäß Betriebskostenverordnung.
Der Mietspiegel in der vorliegenden Form wurde von den Interessenvertretern der Mieter und der Vermieter im Oberbergischen Kreis als einfacher Mietspiegel anerkannt. Er tritt am 1. Juli 2019 in Kraft.
Mietpreisberechnung beginnen
Erläuterungen zum Oberbergischen Mietspiegel für frei finanzierte Wohnungen
Zur Ableitung einer lagetypischen, d.h. einer auf die Adresse bezogenen Miete, sind im Oberbergischen Kreis neben der Zugehörigkeit zu einer der 13 kreisangehörigen Städte oder Gemeinden 5 Infrastrukturkriterien maßgebend. Hierzu gehören die jeweiligen, geradlinigen Entfernungen zur nächsten Grundschule, zum nächsten Arzt und zum nächsten Supermarkt sowie die Erreichbarkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs (Busse, Bahnen) und die lagetypische Art der vorherrschenden Bebauung.
Der Einfluss weiterer lagebezogener Kriterien wie z.B. Lärm-/Geruchsbelästigung, Höhen-/Tallage oder anderer struktureller, topografischer und soziografischer Besonderheiten konnte nicht systematisch nachgewiesen werden. Werden diese oder weitere Kriterien im Einzelfall als mieterhöhend oder mietmindernd wahrgenommen, so können hierfür entsprechende Zu-/Abschläge im Rahmen der ortsüblichen Mietwertspanne (s.u.) angebracht werden.
Gebäudetyp, Wohnungsgröße
Hinsichtlich des Gebäudetyps konnte lediglich für Einfamilienhäuser ein Einfluss auf die Miethöhe nachgewiesen werden. Eine systematische Abhängigkeit der Miethöhe von der Geschosszugehörigkeit einer Wohnung konnte allerdings nicht festgestellt werden. Führt im Einzelfall die Wohnungslage innerhalb des Gebäudes zu einem objektiv erkennbaren Vor-/Nachteil für die Wohnung, so können hierfür entsprechende Zu-/Abschläge im Rahmen der ortsüblichen Mietwertspanne (s.u.) angebracht werden.
Die Berechnung der Wohnungsgröße erfolgt nach der Wohnflächenverordnung.
Wurde die Wohnung nicht oder kaum modernisiert, wird das Originalbaujahr des Gebäudes angehalten.
Bei umfangreichen Modernisierungen wird ein abweichendes (fiktives) Baujahr berechnet. Dieses kann zuverlässig als Mittelwert aus dem Errichtungs-/Bezugsbaujahr und Modernisierungsjahr bestimmt werden.
Bei Kernsanierungen wird das Sanierungsjahr als abweichendes Baujahr zu Grunde gelegt. Unter Kernsanierung versteht man den umfassenden Austausch der Strom-/Wasserleitungen, Fenster, Türen und Sanitäranlagen entsprechend dem jeweils aktuellen Standard, so dass der Sanierungsumfang insgesamt über 75 % der Wohnungssubstanz beträgt.
Die 11 gelisteten Ausstattungsmerkmale wirken unterschiedlich, aber systematisch und zuverlässig auf die Miethöhe. Weitere vorhandene Ausstattungsmerkmale (z.B. Fassadendämmung, Tageslichtbad, WC außerhalb der Wohnung, gefangener Raum) oder ein besonderer Wohnungszustand können jedoch im Einzelfall als Vor-/Nachteile gewertet und durch Zu-/Abschläge im Rahmen der ortsüblichen Mietwertspanne (s.u.) angebracht werden.
Sofern eine Fernwärmeheizung vorhanden ist oder eine Heizung vom Mieter eingebaut wurde, gilt die Wohnung als Wohnung ohne Heizung. In diesen Fällen ist die Miete um 15 bis 20 % zu reduzieren.
Ortsübliche Mietwertspanne
Es gehört zu den wesentlichen Merkmalen des Wohnungsmarktes, dass die Mietpreise gleichartiger Wohnungen im Einzelfall erheblich voneinander abweichen. Dies liegt zum einen am individuellen Gestaltungswillen der am freien Wohnungsmarkt handelnden Mietparteien und zum anderen an nicht systematisch fassbaren Unterschieden der Wohnwertmerkmale. Deshalb gilt die Miete einer konkreten Wohnung auch dann als ortsüblich, wenn sie innerhalb einer Spannbreite von Mietpreisen liegt, in der sich zwei Drittel aller Mieten dieser Wohnungsklasse befinden. Diese 2/3-Spanne beträgt im Oberbergischen Kreis ±15 % um die durchschnittliche Vergleichsmiete, d.h. ohne Betriebskosten/Nebenkosten gemäß Betriebskostenverordnung.
Zusätzliche Informationen geben:
Tel.: 02261 77955
Fax: 02261 72655
mieterverein-oberberg@t-online.de
Haus & Grund Kreis Oberberg e.V. gegr. 1953
Tel.: 02261 24372
Fax: 02261 919951
www.hug-oberberg.de
Tel.: 02291 807899
Fax: 02291 807898
info@hausundgrund-oberberg.de
www.hausundgrund-oberberg.de
Haus & Grund Hückeswagen e. V.
Tel.: 02192 92420
Fax: 02192 924242
info@hug-hueckeswagen.de
www.hug-hueckeswagen.de
Tel.: 0221 1640-413
Fax: 0221 1640-359
ursula.zimmermann@koeln.ihk.de
Telefon 02261 88 6273
Telefax 02261 88 972 8036
gutachterausschuss@obk.de
www.gars.nrw.de/ga-oberbergischer-kreis
Die Wahrung des persönlichen Datenschutzes sowie die sonstige Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger nimmt der Oberbergische Kreis sehr ernst. Hierzu wird auch auf die aufgeführte DSGVO und das
Dokument zur Informationspflicht nach Artikel 13 und 14 der Grundverordnung verwiesen.
Fritz-Kotz-Straße	17a
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Fragebogen zur Aktualisierung des Mietspiegels 2021
für den Oberbergischen Kreis
mit diesem Fragebogen bitten wir Sie um Ihre Mithilfe bei der Aktualisierung des Mietspiegels 2019 für den Oberbergischen Kreis und seine Städte und Gemeinden.
Ihre Mitwirkung an dieser Erhebung ist freiwillig und dient der Schaffung einer repräsentativen Datengrundlage. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme, die nur wenige Minuten benötigt. Je mehr Daten vorhanden sind, umso besser und genauer wird der Mietspiegel.
Es werden keine personenbezogenen Daten erfragt. Ihre Angaben werden zu jeder Zeit nach den geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben behandelt und an niemanden weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie unten.
Wenn es möglich ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Mieter / Vermieter über diese Umfrage und klären Sie, wer von beiden an dieser Umfrage teilnimmt. Mehrere Antworten für das gleiche Objekt sollten vermieden werden.
Vermieter mehrerer Wohnungen (z.B. in einem Gebäude) bitten wir, diesen Fragebogen entweder mehrmals auszufüllen oder mit der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in Kontakt zu treten (02261-886273).
Angaben zu leerstehenden Objekten werden nicht benötigt.
Diese Umfrage können Sie auch unter http://mietspiegel-umfrage.obk.de online beantworten.
Warum sollten Sie an der Erhebung teilnehmen?
Der Mietspiegel hat eine hohe friedensstiftende Bedeutung. Er ist ein geeigneter Orientierungsrahmen für Mieter und Vermieter bei der eigenverantwortlichen Festlegung der Mieten und Mieterhöhungen. Mit Ihrer Teilnahme erhöhen Sie die Genauigkeit der Ergebnisse, denn je mehr Daten vorhanden sind, umso besser und genauer wird der Mietspiegel.
Wer darf diese Erhebung durchführen?
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte kann laut §5 GAVO NRW (Gutacherausschussverordnung) bei der Erstellung des Mietspiegels mitwirken und auf Antrag der zuständigen Stellen eine Mietdatenbank führen (§9 GAVO NRW) und den Mietspiegel erstellen. Die zuständigen Stellen sind entweder der Mieterverein und die Haus & Grundbesitzervereine oder die Städte und Gemeinden des Oberbergischen Kreises (§558c BGB).
Die objektbezogenen Daten werden in einer separaten Datenbank der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses gespeichert. Andere Stellen haben darauf keinen Zugriff.
Mit der Teilnahme an dieser Erhebung stimmen Sie der weiteren Verarbeitung Ihrer Daten zu. Ihre Zustimmung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden (§4 DSG NRW, §9 GAVO NRW).
§ 4 DSG NRW - Zulässigkeit der Datenverarbeitung
§ 12 DSG NRW – Erhebung von Daten
§ 5 GAVO NRW - Aufgaben des Gutachterausschusses
§ 9 GAVO NRW – weitere Datensammlungen
§ 197 BauGB - Befugnisse des Gutachterausschusses
§ 558e BGB - Mietdatenbank
DSG NRW = Datenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen
GAVO NRW = Gutachterausschussverordnung Nordrhein-Westfalen
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