Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%201998,%20174
Timestamp: 2013-06-20 05:43:27
Document Index: 285747505

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: OLG-Report 1998, 174
Weitere Entscheidung unten: OLG Frankfurt, 20.03.1998
Rechtsprechung OLG K�ln, 30.03.1998 - 16 Wx 56/98 Volltextver�ffentlichungen (3)
�"nderung des Verteilungsschl�ssels hinsichtlich der Wasserabrechnung
WEG � 16 ABS. 2;
WEG � 16 Abs. 2�nderung des Verteilungsschl�ssels hinsichtlich der Wasserabrechnung
inselbilder.de , S. 1267 (Leitsatz)
Wohnungseigentum - Wasserabrechnung - Wasserz�hler - Personenzahl - Anspruch auf �nderung der Teilungsordnung (Hinweis: Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format, 6 MB)
LG K�ln, 15.01.1998 - 29 T 26o/97
OLG K�ln, 30.03.1998 - 16 Wx 56/98
NZM 1998, 484
ZMR 1998, 799
Wird zitiert von ... (8) OLG K�ln, 05.07.2001 - 16 Wx 27/01 WohnungseigentumEin derartiger Anspruch ist allerdings auf besonders gelagerte Ausnahmef�lle zu beschr�nken, weil jeder Wohnungseigent�mer bei Erwerb in der Lage war, sich beispielsweise �ber den geltenden Kostenverteilungsschl�ssel zu informieren und sich - etwa im Rahmen einer Rentabilit�tsberechnung vor dem Kauf - hierauf einstellen kann, und umgekehrt ein durch den Schl�ssel beg�nstigter Eigent�mer sich - wie das Landgericht zutreffend ausgef�hrt hat - darauf verlassen k�nnen muss, dass das einmal Vereinbarte gilt und nicht st�ndig unter dem Vorbehalt einer nachtr�glichen �nderung aus Billigkeitsgesichtspunkten steht (vgl. z. B. BGHZ 95, 137 = ZMR 1986, 19; BGHZ 130, 304 = NJW 1995, 2791 = MDR 1995, 1112; BayObLG NZM 2001, 290 = ZMR 2001, 473; BayObLG WuM 2001, 88; BayObLGR 1997, 10; Senatsbeschl�sse WE 1995, 155 = OLGR 1995, 194 u. OLGR 1998, 174 = NZM 1998, 484 = ZMR 1998, 799).Diese Voraussetzungen k�nnen normalerweise nicht nur dann in Betracht kommen, wenn sich - etwa wegen einer von der Teilungserkl�rung abweichenden Bauausf�hrung oder einer �nderung der Zweckbestimmung - die Verh�ltnisse nachtr�glich ge�ndert haben, sondern auch dann, wenn sich eine getroffene Regelung als von Anfang an als verfehlt oder unzweckm��ig erweist (vgl. BGHZ 95, 137 = ZMR 1986, 19; BayObLG MDR 1992, 27 = MDR 1992, 673; BayObLG WuM 2001, 88; Senatsbeschluss OLGR 1998, 174 = NZM 1998, 484 = ZMR 1998, 799).
OLG Hamm, 13.03.2000 - 15 W 454/99 Rechtsfolgen fehlgeschlagener Begr�ndung eines SondernutzungsrechtsDiese engen Voraussetzungen k�nnen aber insbesondere dann vorliegen, wenn die in der Teilungserkl�rung getroffene Regelung sich von Anfang an als verfehlt oder unzweckm��ig erweist (BayObLGZ 1991, 396,. 398 = NJW-RR 1992, 342; KG NJW-RR 1991, 1169; OLG K�ln NZM 1998, 484, 485).
OLG K�ln, 23.11.2001 - 16 Wx 202/01 Wohnungseigentum - �nderung des Verteilungsschl�ssels bei grober UnbilligkeitUmgekehrt sollen die durch den Schl�ssel m�glicherweise beg�nstigten Eigent�mer sich - wie das Landgericht zutreffend ausgef�hrt hat - darauf verlassen k�nnen, dass das einmal Vereinbarte gilt und nicht st�ndig unter dem Vorbehalt einer nachtr�glichen �nderung aus Billigkeitsgesichtspunkten steht ( vgl. z. B. BGHZ 95, 137 = ZMR 1986, 19; BGHZ 130, 304 = NJW 1995, 2791 = MDR 1995, 1112; BayObLG NZM 2001, 290 = ZMR 2001, 473; BayObLG NZM 2000, 301; BayObLGR 1997, 10; OLG Frankfurt, NZM 2001, 140; KG NZM 1999, 257; OLG D�sseldorf, NZM 98, 867; Senatsbeschl�sse vom 5.7.2001, 16 Wx 27/01; WE 1995, 155 = OLGR 1995, 194 u. NZM 1998, 484 = ZMR 1998, 799 ).
OLG Saarbr�cken, 20.04.2004 - 5 W 208/03 Wohnungseigentum - Grundbucherkl�rungen sind rein objektiv auszulegen!Diese engen Voraussetzungen k�nnen aber insbesondere dann vorliegen, wenn die in der Teilungserkl�rung getroffene Regelung sich von Anfang an als verfehlt oder unzweckm��ig erweist (OLG Hamm, WE 2000, 126, 128; OLG K�ln, NZM 1998, 484, 485; BayObLG, NJW-RR 1992, 342; KG, NJW-RR 1991, 1169).
OLG K�ln, 16.02.2000 - 16 Wx 179/99 Zul�ssige Gegenvorstellung gegen eine Rechtsbeschwerdeentscheidunggerichtlich durchsetzbarer - Anspruch gegen die Miteigent�mer auf Zustimmung zur �nderung des Schl�ssels sei es wegen eines Wechsels der Abrechnungsart, etwa der Umstellung der Kostenverteilung beim Warmwasser von einem Personenschl�ssel auf Erfassungsger�te (vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 30.03.1998 - 16 Wx 56/98 - = NZM 1998, 484), sei es - wie im vorliegenden Fall einer fehlenden �bereinstimmung der in der Teilungserkl�rung angenommenen Gr��e der einzelnen Wohnungen mit den tats�chlichen Verh�ltnissen - wegen einer Verschiebung von Anteilen bzw. m2 (vgl. zu einem derartigen Fall BayObLG ZMR 1999, 842) nur dann besteht, wenn die Versagung der Zustimmung grob unbillig w�re und damit ein Festhalten an der Vereinbarung gegen Treu und Glauben verstie�e(vgl. BGHZ 95, 137 = ZMR 1986, 19; BGHZ 130, 304 = NJW 1995, 2791; Senatsbeschluss vom 30.03.1998).
OLG Saarbr�cken, 20.04.2004 - 5 W 208/04 Wohnungseigentum - Fehlen einer UnbedenklichkeitsbescheinigungDiese engen Voraussetzungen k�nnen aber insbesondere dann vorliegen, wenn die in der Teilungserkl�rung getroffene Regelung sich von Anfang an als verfehlt oder unzweckm��ig erweist (OLG Hamm, WE 2000, 126, 128; OLG K�ln, NZM 1998, 484, 485; BayObLG, NJW-RR 1992, 342; KG, NJW-RR 1991, 1169).
BayObLG, 18.05.1999 - 2Z BR 1/99 Zur Zustellung an den pers�nlich oder als Eigent�mer an einem …Zwar kann ein solcher Anspruch ausnahmsweise bestehen, wenn au�ergew�hnliche Umst�nde ein Festhalten an der geltenden Regelung als grob unbillig und damit als gegen Treu und Glauben versto�end erscheinen lassen; bei der Pr�fung ob diese Voraussetzungen erf�llt sind, ist ein strenger Ma�stab anzulegen (BGHZ 130, 304/312 m.w.N.; BayObLGZ 1987, 66/69; BayObLG WuM 1995, 216 f.; OLG K�ln NZM 1998, 484 f.; KG WuM 1999, 54 f.).
OLG K�ln, 07.02.2001 - 5 U 156/00 Demgem�ss wird es in der obergerichtlichen Rechtsprechung - in Anlehnung an neuere Fassungen des Perimed-Bogens - f�r ausreichend gehalten, dass der Arzt einen Patienten vor einer Strumaoperation allgemein auf das Risiko von St�rungen des Calciumshaushaltes hinweist (OLG D�sseldorf, AHRS (Teil II) Kza 4265/112); vgl. auch OLG K�ln, AHRS (Teil II) Kza 4265/121, OLG Oldenburg, AHRS (Teil II) Kza 4265/131 = OLGR 1998, 174).
Rechtsprechung OLG Frankfurt, 20.03.1998 - 20 W 489/95 Kurzfassungen/Presse (2)
Fehlerhaftes gemeinschaftliches Testament
FGPrax 1998, 145
FamRZ 1998, 1394
Rpfleger 1998, 342
Wird zitiert von ... (2) BayObLG, 29.06.2000 - 1Z BR 40/00 Testament - Umdeutung des Entwurfes eines Berliner Testaments in ein …a) Einen dahingehenden Willen (vgl. BayObLG NJW-RR 1992, 332; OLG Frankfurt FGPrax 1998, 145 m.w.N.) hat das Beschwerdegericht ohne Rechtsfehler der Testamentsurkunde selbst entnommen, da das Schriftst�ck im Eingang die Namen beider Ehegatten bezeichnet, im Plural abgefa�t ist und eine gegenseitige Alleinerbeinsetzung enth�lt.
OLG Frankfurt, 31.05.2011 - 20 W 75/11 Umdeutung eines gemeinschaftlichen Testaments in EinzeltestamentEin gemeinschaftliches Testament, das nur vom Erblasser eigenh�ndig geschrieben und unterschrieben worden ist, kann als dessen einseitiges Testament umgedeutet werden, wenn ein entsprechender Wille des Erblassers festgestellt werden kann (OLGR Frankfurt1998, 174 ff = NJWE-FER 1998, 182 = FGPrax 1998, 145 ff = Rpfleger 1998, 342;… Palandt-Weidlich, 70. Aufl. 2011, � 2265 BGB Rn 3).