Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201963,%201155
Timestamp: 2020-02-28 12:06:27
Document Index: 358166692

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 11', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 11', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 09.04.1963 - VI ZR 54/62 - dejure.org
BGH, 09.04.1963 - VI ZR 54/62
https://dejure.org/1963,679
BGH, 09.04.1963 - VI ZR 54/62 (https://dejure.org/1963,679)
BGH, Entscheidung vom 09.04.1963 - VI ZR 54/62 (https://dejure.org/1963,679)
BGH, Entscheidung vom 09. April 1963 - VI ZR 54/62 (https://dejure.org/1963,679)
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§ 11 PresseG BadWürtt (LPG bad württ)
NJW 1963, 1155
MDR 1963, 582
GRUR 1963, 638
VersR 1963, 727
DB 1963, 764
Hierfür ist die Nennung des Namens, auch in abgekürzter Form, nicht unbedingt erforderlich; es kann bereits die Übermittlung von Teilinformationen genügen, aus denen die Identität für die sachlich interessierte Leserschaft sich ohne weiteres ergibt oder mühelos ermitteln lässt (vgl. BGH, NJW 1963, S. 1155;… BGH, NJW 1992, S. 1312 - für das Fernsehen -).
Er hat jedoch die tatsächlichen Grundlagen seines Anspruches dargelegt und mit der Bezugnahme auf die Entscheidung des Landgerichts Berlin und der von ihm begehrten Tagessatzberechnung eine ausreichende Konkretisierung vorgenommen (vgl. hierzu Münchner Kommentar - Thode, 3. Aufl., § 284 Rz. 19 sowie BGH, VersR 1963, 727, 728).
Der Einwand der Unwahrheit der Gegendarstellung ist deshalb grundsätzlich unbeachtlich (…Seitz/Schmidt/Schoener, Der Gegendarstellungsanspruch in Presse, Film, Funk und Fernsehen, 2. Aufl., München 1990, Rdnr. 238 f. und 527;… Löffler/Ricker, Handbuch des Presserechts, 2. Aufl., München 1986, S. 151 Rdnr. 11;… Löffler, Presserecht, Bd. I, Landespressegesetze, 3. Aufl., München 1983, § 11 Rdnr. 104, 197;… Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 3. Aufl., Köln 1986, Rdnr. 11.180;… BGH, NJW 1963, S. 151; BGH, NJW 1963, S. 1155, BGH, NJW 1964, S. 1132;… BGH, NJW 1965, S. 1230).
Es genügt, daß eine nicht unbeträchtliche Anzahl unbefangener Leser die Meldung mit dem Verfügungskläger in Beziehung bringt beziehungsweise sich seine Identität zwanglos ergibt (vgl. BGH NJW 1963, 1155; OLG München ArchPR 1974, 112).
Hierfür ist nicht einmal die Nennung des Namens, auch in abgekürzter Form, unbedingt erforderlich; es kann bereits die Übermittlung von Teilinformationen genügen, aus denen sich die Identität für die sachlich interessierte Leserschaft ohne weiteres ergibt oder mühelos ermitteln lässt ( BGH NJW 1963, 1155; NJW 1992, 1312, 1313).