Source: http://www.gesetze.ch/sr/455.1/455.1_080.htm
Timestamp: 2018-02-24 02:08:16
Document Index: 252555174

Matched Legal Cases: ['Art. 32', 'Art. 224', 'Art. 35', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 47', 'Art. 55', 'Art. 61', 'Art. 61', 'Art. 66', 'Art. 66', 'Art. 66', 'Art. 72', 'Art. 85', 'Art. 85', 'Art. 119', 'Art. 165', 'Art. 177', 'Art. 203', 'Art. 203', 'Art. 205']

Für die nachstehend aufgeführten Artikel gelten die in Spalte C genannten Übergangsfristen. Diese Übergangsfristen sind nur auf den in Spalte D genannten Geltungsbereich anwendbar. Während der Übergangsfrist sind die in Spalte E genannten Bedingungen zu beachten.
Inhalt der Bestimmung, zu der eine Übergangsfrist besteht
Übergangsfrist ab Datum des Inkrafttretens
Bedingungen während der Übergangsfrist
Verbot der Anwendung von Reproduktionsmethoden zur Überbrückung eines Mangels im natürlichen Fortpflanzungsverhalten
Durchführung von künstlichen Reproduktionsmethoden durch Fachpersonen
landwirtschaftliche Ausbildung bei mehr als 10 Grossvieheinheiten Nutztieren
Sachkundenachweis bei weniger als 10 Grossvieheinheiten Rindern,
Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden, Lamas, Alpakas, Kaninchen oder Geflügel
Nachweis von Fachkenntnissen bei
gewerbsmässiger Haltung von mehr als
11 Pferden
Art. 32 in Verbindung mit Art. 224
Kastration von Ferkeln ohne Schmerzausschaltung
Verbot neuer Standplätze mit Elektrobügel
Art. 35 Abs. 4 Bst. c
Verwendung von bewilligten Netzgeräten
bestehende Tierhaltungen
Zugang zu Wasser für Kälber
Rohfaserversorgung für Mastkälber
Art. 39 Abs. 2 in Verbindung mit Anhang 1 Tabelle 2
Liegebereich für übrige Rinder
Die Bodenfläche muss je Tier
bis 200 kg 1,80 m2,
bis 300 kg 2,0 m2,
bis 400 kg 2,3 m2 und
mehr als 400 kg 2,5 m2 betragen.
Art. 39 Abs. 3
Verbot von Einflächenbuchten mit Tiefstreu für Rinder zur Grossviehmast über vier Monate
Art. 40 Abs. 1
Auslauf während der Winterfütterungsperiode
bestehende Tierhaltungen, die über eine Ausnahmebewilligung verfügen
Abtrennen von Kälbern bei der Anbindehaltung von Mutter- und Ammenkühen
Art. 41 Abs. 2 Satz 2
Bugkante in Liegeboxen für Rinder
Art. 41 Abs. 3
Besonderes Abteil für kalbende Tiere in Laufställen
Zugang zu Wasser für Schweine
Art. 47 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 1 Tabelle 3 Ziffern 31 und 32
Gesamtfläche und Liegefläche für
am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen
Für Buchten mit Teil- oder Vollspaltenboden sowie Buchten mit separatem Kotplatz muss die Gesamtfläche pro Tier
für abgesetzte Ferkel bis 25 kg 0,30 m2,
für Schweine von 25 bis 60 kg 0,45 m2,
für Schweine von 60 bis 110 kg 0,65 m2 und
für Sauen 1,3 m2 betragen.
Ferkelaufzuchtbuchten dürfen nur zu zwei Dritteln mit Spalten- oder Lochböden versehen sein.
Verhinderung des gegenseitigen
Vertreibens vom Fressplatz während der Futteraufnahme bei Schweinen
Verbot der Anbindehaltung für Schafe
1. Schafe, die angebunden gehalten werden, müssen sich regelmässig, mindestens jedoch an 60 Tagen während der Vegetationsperiode und an 30 Tagen während der Winterfütterungsperiode, im Freien bewegen können.
2. Sie dürfen nicht länger als zwei Wochen ohne Unterbruch angebunden sein.
3. Der Auslauf im Winter muss spätestens ab 1. September 2010 gewährt werden.
Auslauf für angebunden gehaltene Ziegen
Art. 55 Abs. 3
eingestreuter Liegebereich für Ziegen
Verbot der Anbindehaltung für Pferde
Sozialkontakt bei Pferden
Art. 61 Abs. 2 in Verbindung mit Anhang 1 Tabelle 7
Auslaufflächen für den Auslauf von
Auslauf für Zuchtstuten mit Fohlen, Jungpferde und andere ungenutzte Pferde
Art. 61 Abs. 5
Auslauf für genutzte Pferde
Die kantonale Behörde kann auf Gesuch der Tierhalterin oder des Tierhalters für gewerbsmässige Betriebe, die am 1. Juli 2001 bestanden haben, die Übergangszeit bis spätestens 1. September 2023 verlängern, wenn:
1. die notwendige Auslauffläche wegen fehlender Fläche nicht eingerichtet werden kann,
2. die Pferde in der Regel täglich genutzt werden,
3. der Betrieb mehr als 10 Pferde aufweist, und
4. die übrigen Anforderungen der Tierschutzverordnung eingehalten werden.
Verbot der Verwendung von Stacheldraht
Art. 66 Abs. 2
Einstreu auf dem Stallboden auf
mindestens 20 Prozent der begehbaren Fläche für Hausgeflügel
Art. 66 Abs. 3 Bst. c
erhöhte Sitzgelegenheiten für Aufzucht-, Lege- und Elterntiere der Haushühner, für Perlhühner und für Haustauben
Art. 66 Abs. 3 Bst. d und e
Schwimmgelegenheit für Enten und Gänse, Badegelegenheit für Haustauben
Ausbildung vor dem Erwerb eines Hundes
Ausbildung nach dem Erwerb eines Hundes
Art. 72 Abs. 5
Sichtblenden in Boxen und Zwingern für Hunde
Art. 85 Abs. 2
spezifische tierartbezogene Ausbildung in kleineren Tierhaltungen
Art. 85 Abs. 3
Ausbildung in kleineren privaten Wildtierhaltungen
Ausbildung für den Umgang mit Fischen und Panzerkrebsen
Anforderungen an Räume und Gehege mit Versuchstieren
Art. 119 Abs. 2
Haltung verschiedener Tierarten in einem Raum, Gruppenhaltung
bestehende Tierhaltungen, ausgenommen für Primaten, Hunde und Katzen
Aus- und Fortbildung des Viehhandels- und Transportpersonals
Querleisten an Rampen beim Tiertransport
Art. 165 Abs. 1
Abschlussgitter an Transportfahrzeugen und Anhängern
bestehende Fahrzeuge und Anhänger
Art. 177 Abs. 2-4
Aus- und Fortbildung des Schlachthofpersonals
In Grossbetrieben müssen während der Übergangsfrist jährlich mindestens 20 Prozent des betroffenen Personals ausgebildet werden.
Art. 203 Abs. 1
Ausbildung für Ausbilderinnen und Ausbilder
Ausbildung für Hundehalterinnen und Hundehalter
Art. 203 Abs. 2
Anerkennung von Kursen für
Art. 205 Bst. c
Nachweis der externen Qualitätskontrolle für Ausbildungsstätten
Anhang 1 Tabelle 1 Ziffern 1 und 32
Masse (Länge und Breite) für Jungtiere in Anbindehaltung und für Kühe in Anbinde- und Gruppenhaltung
am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen, deren Standplätze bzw. Liegeboxen nebenstehende Abmessungen unterschreiten
Für Jungtiere im Kurzstand von 301 bis 400 kg:
- Breite von 90 cm und Länge von 145 cm;
für Jungtiere im Kurzstand über 400 kg:
- Breite von 100 cm und Länge von 155 cm;
für Kühe mit Widerristhöhe von über 130 cm:
- im Kurzstand:
Breite von 110 cm und Länge von 165 cm;
- im Mittellangstand:
Breite von 110 cm und Länge von 200 cm;
- wandständige Liegebox:
Breite von 120 cm und Länge von 240 cm;
- gegenständige Liegebox:
Breite von 120 cm und Länge von 220 cm.
Anhang 1 Tabelle 3 Ziffer 21
Masse der Kastenstände für Sauen
Höchstens ein Drittel der Kastenstände darf 55 cm x 170 cm aufweisen.
Anhang 1 Tabelle 3 Ziffer 31 und Anmerkung 7
Fläche für Eber und Länge der Buchtenseite
Anhang 1 Tabelle 4 Ziffern 21 und 22
Fressplatzbreite und Buchtenfläche für Schafe
1. Für am 1. September 2008 bestehende Buchten in Laufställen muss die begehbare Buchtenfläche für Mastlämmer von 25-50 kg 0,5 m2, für Jährlinge von 50-60 kg 0,7 m2, für Mutterschafe von
60-70 kg ohne Lämmer 1,0 m2,
für Mutterschafe von 60-70 kg mit Lämmern 1,5 m2 und
für Widder über 70 kg 1,5 m2 pro Tier betragen.
2. Für am 1. September 2008 bestehende Buchten in Laufställen muss die Fressplatzbreite für
Mastlämmer von 25-50 kg 20 cm, für Jährlinge von 50-60 kg 30 cm, für Mutterschafe von 60-70 kg ohne Lämmer 40 cm,
für Mutterschafe von 60-70 kg mit Lämmern 60 cm und
für Widder über 70 kg 50 cm pro Tier betragen.
Für Rundraufen darf die Breite um 40 Prozent reduziert werden.
Anhang 1 Tabelle 5 Ziffern 21, 32
Boxenfläche, Buchtenfläche und Anzahl Fressplätze für Ziegen
1. Für am 1. September 2008 bestehende Einzelboxen muss die Boxenfläche für Ziegen über 12 Monate 2,5 m2 und für Böcke 3,0 m2 pro Tier betragen.
2. Für am 1. September 2008 bestehende Buchten in Laufställen muss die Buchtenfläche
für Zicklein bis 3 Monate 0,4 m2, für Jungziegen bis 12 Monate 0,9 m2,
für Ziegen über 12 Monate 1,0 m2 und für Böcke 1,5 m2 pro Tier betragen.
Davon müssen mindestens 80 Prozent Liegefläche sein.
3. Für jedes Tier muss mindestens ein Fressplatz vorhanden sein.
Anhang 1 Tabelle 5 Ziffer 12
perforierte Standplätze
Höchstens 25 Prozent des Standplatzes dürfen perforiert sein.
Anhang 1 Tabelle 7
Fläche für Pferde
am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen, wenn die Fläche weniger als 75 Prozent der in der Tabelle aufgeführten Mindestabmessungen aufweist
Arttypisches sich hinlegen, Ruhen und Aufstehen müssen möglich sein.
am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen, wenn die Fläche kleiner als die in der Tabelle aufgeführten Mindestabmessungen, jedoch grösser als 75 Prozent der aufgeführten Mindestabmessungen ist
Tabelle 9-1 Ziffern 121 und 122
Sitzstangen für Küken und Jungtiere bei Haushühnern
Anhang 1 Tabelle 10 Ziffern 12 und 13, 23 und 24
Flächen bei Gruppenhaltung von Haushunden in Boxen und Zwingern
Anhang 1 Tabelle 11
Ziffern 12 und 13
Flächen für Hauskatzen
Gehege für Wildtiere
bestehende Tierhaltungen mit Gehegen, für die neue
Mindestanforderungen gelten
Anhang 3 Tabellen 1 und 2
Mindestanforderungen für das Halten von Nagetieren in bewilligten Versuchstierhaltungen
bestehende Tierhaltungen für Labornagetiere
Mindesthöhen der Transportabteile für Rin-der, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde
Mindestraumbedarf für den Transport von Geflügel
1 Bereinigt gemäss Ziff. I der V vom 25. Juni 2008 (AS 2008 2979), Ziff. II der V vom 14. Jan. 2009 (AS 2009 565) und der Berichtigung vom 9. April 2015 (AS 2015 1023).