Source: https://ebbersmeyer.de/downloads.html
Timestamp: 2020-01-21 00:26:48
Document Index: 285705831

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 53', 'Art. 28', 'Art. 5', 'Art. 30', 'Art. 13']

Nutzungshinweis: Der Inhalt unserer Vorlagen und Beschreibungen wurde nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet und zusammengestellt. Eine rechtliche Gewähr für die Richtigkeit der einzelnen Dokumente kann jedoch nicht übernommen werden.
Datenschutz-Vorlage
"Verpflichtungserklärung"
Alle Mitarbeiter bei dem Verantwortlichen und einem etwaigen Auftragsverarbeiter müssen auf die Vertraulichkeit verpflichtet werden. Im Gegensatz zum Datengeheimnis nach § 5 alten Bundesdatenschutz- gesetzes gibt es in der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und dem neuen BDSG keinen Textvorschlag, den nichtöffentliche Stellen einfach aus dem Gesetz übernehmen können (der § 53 des neuen BDSG gilt nur für Strafverfolgungsbehörden).
Diese Verpflichtung kann auch für Dienstleister genutzt werden, die zwar keine Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DS-GVO erbringen, bei denen eine Kenntnisnahme von personenbezogenen Daten jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, wie etwa dem Reinigungspersonal.
"Internes Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten - Vorblatt"
"Internes Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten"
Auf Grund der Verpflichtung in Art. 5 Abs.2 DS-GVO, dass jeder Verantwortliche die Einhaltung der datenschutzkonformen Verarbeitung von personenbezogenen Daten nachweisen können muss (Rechenschaftspflicht), haben alle Unternehmen (auch die mit weniger als 250 Mitarbeitern) eine Übersicht aller eingesetzten Verfahren zu führen.
Das Vorblatt gilt für alle eingesetzten Verfahren, da hier allgemeine Angaben über das Unternehmen, seine Vertreter, etwaige gemeinsam Verantwortlichen und den Datenschutzbeauftragten stehen. Das eigentliche Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten wird dann pro eingesetzten Verfahren ausgefüllt.
Zusammenfassung der Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten
"Zusammenfasung des Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten"
Gemäß Art. 30 DS-GVO führt jeder Verantwortliche ein Verzeichnis seiner Verarbeitungstätigkeiten. Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiter müssen dies ihrer zuständigen Aufsichtsbehörde auf Anfrage zur Verfügung stellen. Es ist ähnlich wie das ehemalige öffentliche Verfahrensverzeichnis eine Zusammenfassung der einzelnen internen Verzeichnisse.
Es empfiehlt sich auch für kleinere Unternehmen, diese Zusammenfassung der Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten als Ergänzung zu den internen Verzeichnissen zu führen.
"Hinweisschild Videoüberwachung"
Bei dem Einsatz von Videoüberwachungen öffentlich zugängiger Bereiche muss die betroffene Person vor ihrer möglichen Aufzeichnung über die Tatsache der Aufzeichnung, die Kontaktdaten des Verantwortlichen und seines Datenschutzbeauftragten, den Zweck und die Rechtsgrundlage der Überwachung, die Dauer der Speicherung und über ihre Betroffenenrechte nach Art. 13 DS-GVO und dem ihr zustehenden Beschwerderecht informiert werden.
Die Aufsichtsbehörden empfehlen, dass dieses Hinweisschild in einer Größe von DIN A3 ausgehängt wird.
Nach Artikel 15 der Datenschutz-Grundverordnung hat jeder Betroffene das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob personenbezogene Daten über seine Person gespeichert wurden. Sofern dies der Fall ist, hat er ein Recht auf Auskunft über diese Daten.
Um dieses Auskunftsrecht nutzen zu können, muss der Betroffene das entsprechende Unternehmen kontaktieren und den Wunsch auf Auskunft äußern.
Dieses vorgefertigte Schreiben muss nur noch mit den Anschriften des Absenders und des Empfängers ausgefüllt werden und beinhaltet eine Auflistung der durch das Auskunftsrecht abgedeckter Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen.
Unsere Vorlagensammlung wird laufend erweitert. Es lohnt sich also, gelegentlich mal wieder hereinzuschauen.