Source: http://www.umweltrecht.de/recht/energie/z11_1690.htm
Timestamp: 2013-05-19 12:17:10
Document Index: 125204436

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 12', '§ 43', '§ 43', '§ 18', '§ 29', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43']

umwelt-online-Demo: Gesetz über Maßnahmen zur Beschleunigung des Netzausbaus Elektrizitätsnetze
Vom 28. Juli 2011 (BGBl. I Nr. 43 vom 05.08.2011 S. 1690)
Artikel 1 NABEG - Übertragungsnetz Netzausbaubeschleunigungsgesetz
1. In § 3 Nummer 32 werden nach dem Wort "Hochspannungsverbundnetz" die Wörter "einschließlich grenzüberschreitender Verbindungsleitungen" eingefügt.
2. In § 12e Absatz 4 Satz 2 werden die Wörter "die Planfeststellung und die Plangenehmigung nach §§ 43 bis 43d" durch die Wörter "die Planfeststellung und die Plangenehmigung nach den §§ 43 bis 43d und §§ 18 bis 24 des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes Übertragungsnetz" ersetzt.
a) In Absatz 2a werden nach Satz 1 folgende Sätze eingefügt:
"Die Netzanbindungen sind in der Regel als Sammelanbindung auszuführen, die entsprechend der am Markt verfügbaren Kapazität die Anbindung von möglichst vielen Offshore-Anlagen ermöglicht, die über eine Genehmigung oder eine Zusicherung der zuständigen Genehmigungsbehörde verfügen und in einem räumlichen Zusammenhang stehen, der die gemeinsame Anbindung in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht erlaubt. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie erstellt im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur und in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz und den Küstenländern jährlich einen Offshore-Netzplan für die ausschließliche Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland, in dem die Offshore-Anlagen identifiziert werden, die für eine Sammelanbindung nach Satz 2 geeignet sind. Der Offshore-Netzplan enthält auch die Festlegung der notwendigen Trassen für die Anbindungsleitungen, Standorte für die Konverterplattformen und grenzüberschreitende Stromleitungen sowie Darstellungen zu möglichen Verbindungen untereinander, die zur Gewährleistung der Systemsicherheit beitragen können und mit einem effizienten Netzausbau vereinbar sind."
"(2b) Der Offshore-Netzplan entfaltet keine Außenwirkungen und ist nicht selbstständig durch Dritte anfechtbar. Die Bundesnetzagentur bestimmt durch Festlegung nach § 29 Absatz 1 Kriterien, die für die Errichtung von Netzanbindungen nach Absatz 2a Satz 1 und 2 erforderlich sind, die eine Realisierungswahrscheinlichkeit der Errichtung von Offshore-Anlagen ermitteln und eine diskriminierungsfreie Vergabe von Anbindungskapazitäten an Offshore-Anlagen ermöglichen."
"Auf Antrag des Trägers des Vorhabens können die für den Betrieb von Energieleitungen notwendigen Anlagen, insbesondere die Umspannanlagen und Netzverknüpfungspunkte, in das Planfeststellungsverfahren integriert und durch Planfeststellung zugelassen werden."
b) Nach dem neuen Satz 6 des Energiewirtschaftsgesetzes wird folgender Satz angefügt:
"Auf Antrag des Trägers des Vorhabens können auch die Errichtung und der Betrieb sowie die Änderung eines Erdkabels mit einer Nennspannung von 110 Kilovolt, ausgenommen Bahnstromfernleitungen, planfestgestellt werden; dies gilt auch bei Abschnittsbildung, wenn die Erdverkabelung in unmittelbarem Zusammenhang mit dem beantragten Abschnitt einer Freileitung steht."
5. § 43a Nummer 5 wird wie folgt geändert:
a) Die Sätze 1 und 2 werden durch die folgenden Sätze 1 bis 3 ersetzt:
"Die Anhörungsbehörde hat die rechtzeitig erhobenen Einwendungen mit den Vorhabenträgern und denjenigen, die Einwendungen erhoben haben, mündlich zu erörtern. Ein Erörterungstermin findet nicht statt, wenn
6. Nach § 43e werden folgende §§ 43f bis 43h eingefügt:
"§ 43f Unwesentliche Änderungen
(Stand: 17.02.2012)Alle vollständigen Texte in der aktuellen Fassung im JahresabonnementNutzungsgebühr: 95.- € brutto(derzeit ca. 3000 Titel s.Übersicht - keine Unterteilung in Fachbereiche)