Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%20179/82
Timestamp: 2020-01-23 22:19:23
Document Index: 154821718

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', '§ 23', '§ 88', '§ 31', '§ 2', '§ 2', '§ 2', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 7', '§ 7', 'BGH', '§ 43', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.02.1985 - I ZR 179/82 - dejure.org
BGH, 06.02.1985 - I ZR 179/82
https://dejure.org/1985,1046
BGH, 06.02.1985 - I ZR 179/82 (https://dejure.org/1985,1046)
BGH, Entscheidung vom 06.02.1985 - I ZR 179/82 (https://dejure.org/1985,1046)
BGH, Entscheidung vom 06. Februar 1985 - I ZR 179/82 (https://dejure.org/1985,1046)
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Verletzung von Urheberrechten - Verwendung von Video-Aufnahmen für kommerzielle Zwecke - Unterlassen der Vervielfältigung und Verbreitung der Video-Bandaufnahme - Eingeschränkte Einräumung von Verwertungsrechten
§§ 2 Abs. 2, 16, Abs. 2, 17, 23, 31 Abs. 5, 88, 95 UrhG
UrhG § 2, § 23, § 88, § 31
NJW 1985, 1633
MDR 1985, 554
GRUR 1985, 529
GRUR 1985, 531
ZUM 1985, 369
Der Senat konnte deshalb die Frage, ob dieses Happening als eine Art lebendes Bild eindeutig den Werken der bildenden Künste im Sinne von § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG zuzurechnen ist oder ob es mit Rücksicht auf die Erfindung und Choreographie von Handlungsabläufen zumindest auch als eine Art Bühnenwerk anzusehen ist, mit der Begründung offenlassen, die Urheberrechtsschutzfähigkeit hänge nicht von seiner klaren Einordnung in die in § 2 Abs. 1 UrhG nur beispielhaft aufgezählten Arten künstlerischer Werke ab; es reiche daher aus, dass das Happening eine persönliche geistige Schöpfung auf dem Gebiet der Kunst im Sinne von § 2 Abs. 2 UrhG sei (vgl. BGH, Urteil vom 6. Februar 1985 - I ZR 179/82, GRUR 1985, 529 - Happening).
Denn nach dem das Urheberrecht beherrschenden Zweckübertragungsgedanken, der in § 31 Abs. 5 UrhG seinen gesetzlichen Niederschlag gefunden hat, räumt der Urheber im Zweifel nicht mehr Rechte ein, als zur Erreichung des Vertragszwecks erforderlich ist (vgl. auch BGH, Urt. v. 6.2.1985 - I ZR 179/82, GRUR 1985, 529, 530 - Happening).
Alleiniger Urheber ist, wer die Idee, Choreografie und die Ausführungsanweisungen für das Happening gibt (BGH, GRUR 1985, 529 - Happening).
Dies mag sich aus der Entscheidung "Happening" des Bundesgerichtshofs aus dem Jahre 1985 ergeben (BGH, GRUR 1985, 529 - Happening), führt aber nach Auffassung der Kammer nicht dazu, dass eine als Happening bezeichnete Aktion diesen Voraussetzungen unterliegt.
Unabhängig von der Frage, ob die Verwertung in Form einer Vervielfältigung oder Bearbeitung erfolgt, bedarf es in beiden Fällen der Zustimmung des Schöpfers (BGH, GRUR 1985, 529 - Happening).
Ob der Rechtsgrundsatz, daß nicht Urheber ist, wer nur als Gehilfe bei der Entstehung des Werkes mitgewirkt hat (vgl. RGZ 108, 62, 64; BGH, Urt. v. 6.2.1985 - I ZR 179/82, GRUR 1985, 529 - Happening;… Schricker/Loewenheim aaO § 7 Rdn. 8;… Möhring/Nicolini/Ahlberg aaO § 7 Rdn. 12;… Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, § 7 Rdn. 9;… Schack, Urheber- und Urhebervertragsrecht, 2. Aufl., Rdn. 282;… Rehbinder, Urheberrecht, 11. Aufl., Rdn. 170), im vorliegenden Fall anwendbar ist, wäre gerade anhand der vom Kläger vorgelegten Unterlagen zu prüfen gewesen.
BGH, 27.09.1990 - I ZR 244/88
Grabungsmaterialien; Urheber- und Eigentumsrechte eines Hochschullehrers an …
Das Berufungsgericht ist auch zu Recht davon ausgegangen, daß Prof. Dr. M. der Beklagten keine Nutzungsrechte eingeräumt hat, und zwar weder stillschweigend noch im Rahmen eines Arbeits- oder Dienstverhältnisses nach § 43 UrhG (vgl. auch BGH GRUR 1952, 257, 258 - Krankenhaus-Kartei; BGH, Urt. v. 6.2. 1985 - I ZR 179/82, GRUR 1985, 529, 530 - Happening).
a) Die Annahme einer Miturheberschaft setzt in rechtlicher Hinsicht ein gemeinsames Schaffen der Beteiligten voraus, bei dem jeder einen schöpferischen Beitrag leistet, der in das gemeinsame Werk einfließt (…vgl. BGH, Urt. v. 19.10.1962 - I ZR 174/60, GRUR 1963, 40, 41 - Straßen - gestern und morgen; BGH, Urt. v. 6.2. 1985 - I ZR 179/82, GRUR 1985, 529 - Happening).
Unabhängig von der Frage, ob die Verwertung in Form einer Umgestaltung oder Bearbeitung erfolgt, bedarf es in beiden Fällen der Zustimmung des Schöpfers (BGH, GRUR 1985, 529 - Happening).
Es ist im Berufungsverfahren auch nichts mehr beigebracht worden, was Tadeusz, damals Schüler von Beuys, mehr als die Stellung eines weisungsabhängigen Assistenten des die Aktion allein veranstaltenden Lehrers gegeben hätte (vgl. BGH GRUR 1985, 529 - Happening).
Urheber ist nicht, wer nur als Gehilfe bei der Entstehung des Werkes mitgewirkt hat (BGH, GRUR 1985, 529 - Happening;… a.a.O., Staatsbibliothek, Seite 282).
Es ist deshalb ausreichend, wenn der Choreograph die Choreographie nach inhaltlicher Vorbereitung (Auswahl der M., mögliche Skizzierung der choreographischen Grundsituationen, Ideenskizze usw.) gemeinsam mit dem Ballett- oder Tanzensemble einstudiert (vgl. BGH, Urteil v. 06.02.1985 - I ZR 179/82 - NJW 1985, 1633 ).
LG Düsseldorf, 18.12.2008 - 14c O 249/07
Inanspruchnahme wegen Verletzung eines nicht eingetragenen …
LG München I, 14.05.2019 - 33 O 1834/18
Anspruch auf Einwilligung in den Abschluss des Options- und Verfilmungsvertrags …