Source: http://www.ditibljvwue.de/index.php/wer-wir-sind/jugendordnung
Timestamp: 2017-03-28 23:26:30
Document Index: 190579454

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 7', '§ 11', '§ 11', '§ 7', '§ 8', '§ 12', '§ 2']

Die Landesjugendordnung ist die "Satzung" des LJV und gestaltet seine grundlegende Ordnung und Arbeitsweise.
§ 2 Zweck des Landesjugendverbandes
§ 7 Landesdelegiertenkonferenz (LaKo)
§ 11 Regionalleitung
Der DITIB Landesjugendverband Württemberg tritt ein für die Mitbestimmung und Mitverantwortung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, insbesondere in Erziehung und Bildung. Er soll jungen Menschen und ihren Zusammenschlüssen auf der Grundlage des Islams diesen als eine Motivationsquelle für die Gestaltung einer friedlichen und pluralistischen Gesellschaft vermitteln. In diesem Sinne werden uns Barmherzigkeit, Friedfertigkeit, Aufrichtigkeit und das gegenseitige Vertrauen in unserer Jugendarbeit als die islamischen Moralprinzipien begleiten, die unseren zwischenmenschlichen Beziehungen unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion und weltanschaulicher Orientierung zugrunde liegen. Der beste Mensch ist der, der den Menschen am Nützlichsten ist. Dieser Ausspruch des Propheten Muhammed stellt das Leitmotiv unserer Jugendarbeit dar. Hierfür setzt sich der DITIB Landesjugendverband Württemberg für einen friedlichen, respektvollen, toleranten, freundschaftlichen und vertrauensvollen Umgang der Menschen in der Gesellschaft ein.
Der DITIB Landesjugendverband Württemberg ist parteipolitisch neutral, demokratisch und verfassungstreu. Er ist verpflichtet unter Einhaltung der Gesetze und der Satzung der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V. zum Wohle und im Interesse der jungen Menschen in der Gesellschaft und zur Verbreitung und Festigung des Gedankengutes der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu arbeiten.
Der Landesjugendverband führt den Namen „DITIB Landesjugendverband Württemberg“. Er ist die selbstständige Jugendorganisation der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V. und arbeitet in seinem Tätigkeitsfeld eigenständig und wiesungsfrei. Er entscheidet über die ihm zur Verfügung gestellten Mittel in eigener Zuständigkeit.
Sitz des DITIB Landesjugendverbandes Württemberg ist die Unterländerstr. 73a, 70435 Stuttgart.
Zweck des DITIB Landesjugendverbandes Württemberg ist die Förderung der Jugendarbeit auf Landesebene und der Jugendgruppen aus den Gemeinden.
Die Arbeit des Landesjugendverbandes beschränkt sich nicht nur auf seine Mitglieder.
Der Landesjugendverband ist in der Jugendhilfe, insbesondere der Jugendarbeit und der außerschulischen Jugendbildung, u.a. durch Maßnahmen im Sinne der §§ 11 Abs. 3 und
12 Abs. 2 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes tätig. Im Einzelnen erfüllt der Landesjugendverband seine Aufgaben durch…
Bildungsprogramme jeglicher Art sowie Kunst und Kultur für Kinder und Jugendliche;
Vermittlung kultureller, religiöser, sozialer und politischer Kompetenzen;
Jugendhilfe in verschiedenen Formen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit;
seine Angebote und Veranstaltungen in Sport, Spiel und Musik, Reisen, Outdoorveranstaltungen, Zusammenkünfte, Vorträge und Informationsveranstaltungen;
Interessenangebote und Aktivitäten sportlicher, musischer und kreativer Art;
Förderung des Freizeit- und Breitensports;
Schulung, Aus- und Weiterbildung, Betreuung und Beratung von ehrenamtlich Mitarbeitenden, insbesondere der Ausbildung und Qualifizierung von Jugendleitern und Jugendleiterinnen;
Interessenvertretung seiner Mitglieder und junger Menschen
Projekte, Kooperationen mit Trägern der Bildungsarbeit (z.B. mit Schule).
Mitglieder im DITIB Landesjugendverband Württemberg sind alle DITIB-Jugendgruppen der Moscheegemeinden in Württemberg, die gemäß der örtlichen Jugendordnung gebildet werden.
Die Jugendarbeit richtet sich an Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren.
Der DITIB Landesjugendverband Württemberg kann die Mitgliedschaft in Jugendringen und anderen Organisationen erwerben.
Weitere Mitglieder können durch Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz aufgenommen werden. Die Richtlinien für eine Mitgliedschaft regelt eine Geschäftsordnung.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und die Beitragsregelung werden durch die Landesdelegiertenkonferenz festgelegt, wobei der Landesvorstand ein Vorschlagsrecht besitzt.
Die Zahlungsweise der Mitgliedsbeiträge und die Fälligkeit bestimmt der Landesvorstand durch Beschluss.
Im Bedarfsfall kann Mitgliedern auf Antrag der Beitrag ganz oder teilweise durch den Landesvorstand erlassen werden.
Der Landesvorstand kann per Beschluss mit einer Zweidrittelmehrheit unter der Voraussetzung, dass der gesamte Landesvorstand an der Wahl beteiligt ist, Mitglieder ausschließen. Der Landesvorstand setzt das betroffene Mitglied durch eingeschriebenen Brief vom Ausschluss in Kenntnis. Der Beschluss kann nur innerhalb von zwei Wochen nach Zugang dieses Schreibens angefochten werden. Gegen diesen Beschluss steht dem Mitglied die Beschwerde an der Landesdelegiertenkonferenz zu. Über die Beschwerde gegen den Ausschluss entscheidet die Landesdelegiertenkonferenz mit einer Zweidrittelmehrheit. Die Beschwerde ist in der nächsten Landesdelegiertenkonferenz in einem gesonderten Tagesordnungspunkt zu verhandeln.
Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied gegen die Landesjugendordnung des DITIB Landesjugendverbandes Württemberg und/oder die Satzung der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V. in erheblichem Maße verstoßen hat und/oder wiederholt gegen diese verstößt;
Bei einem dreimonatigen Beitragsrückstand wird das Mitglied innerhalb von drei Monaten zwei Mal ermahnt. Werden die Beitragsrückstände trotzdem nicht ausgeglichen, kann gegen das Mitglied auf Vorschlag des Landesvorstandes ein Ausschlussverfahren eingeleitet werden.
Organe sind…
Die Landesdelegiertenkonferenz (LaKo) (§ 7)
Der Landesvorstand (§ 8)
Die Landesdelegiertenkonferenz (abgekürzt: LaKo) setzt sich zusammen aus:
Den Delegierten der einzelnen Studentenvereinigungen der DITIB in Württemberg.
Den Delegierten der einzelnen Jugendgruppen der DITIB-Gemeinden in Württemberg.
Aus dem Bereich einer Jugendgruppe sowie einer Studentenvereinigung werden unabhängig von der Anzahl der Mitglieder jeweils zwei Delegierte entsendet.
Bei der Entsendung der Delegierten sollten möglichst beide Geschlechter vertreten sein.
Jede/r Delegierte hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
Dem Landesvorstand des Landesjugendverbandes.
Den gewählten Regionalleitern und ihren Stellvertretern aus den 12 Regionen des Landesjugendverbandes (§ 12 Abs. 3). Diese nehmen nur beratend an der Landesdelegiertenkonferenz teil, haben Rede- aber kein Stimmrecht.
Die Einberufung zu allen Landesdelegiertenkonferenzen erfolgt mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin unter Angabe der Tagesordnung durch den Landesvorstand. Zu weiteren Landesdelegiertenkonferenzen kann der Landesvorstand jederzeit einladen.
Eine außerordentliche Landesdelegiertenkonferenz muss fristgerecht nach Abs. 2 einberufen werden, wenn der Landesvorstand dies beschließt oder 25% der stimmberechtigten Delegierten dies unter Angabe der Gründe schriftlich gegenüber dem Landesvorstand beantragen.
Die Einladung zu einer ordentlichen sowie auch außerordentlichen Landesdelegiertenkonferenz unter Angabe der Tagesordnung muss schriftlich per Post, E- Mail oder Fax erfolgen.
Die Landesdelegiertenkonferenz ist öffentlich. Der Vorstand kann Gäste zur Landesdelegiertenkonferenz einladen. Diese haben - soweit die Versammlung nichts anderes beschließt – bei den Beratungen Rederecht, aber kein Stimm- und Antragsrecht.
Die Landesdelegiertenkonferenz ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Delegierten anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb einer Frist von 4 Wochen eine neue Landesdelegiertenkonferenz einzuberufen, die unabhängig von der Zahl der erschienenen Delegierten beschlussfähig ist.
Beschlüsse werden, soweit nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit gefasst. Enthaltungen sind nicht mitzuzählen.
Die Landesdelegiertenkonferenz wird von dem/der Landesvorsitzenden oder einem von der Landesdelegiertenkonferenz zum/zur Sitzungsleiter/in gewählten Delegierten geleitet.
Zu Beginn der Landesdelegiertenkonferenz ist ein/e Schriftführer/in zu wählen. Über die in der Landesdelegiertenkonferenz geführten Verhandlungen und gefassten Beschlüsse führt der/die Schriftführer/in ein Protokoll, das von dem/der Landesvorsitzenden, dem/der Sitzungsleiter/in bzw. dem/der Schriftführe/in zu unterschreiben ist.
Aufgaben der Landesdelegiertenkonferenz:
Entgegennahme der Berichte des Landesvorstandes und des Kassenwarts;
Beratung und Entscheidung über Schwerpunkte und grundsätzliche Fragen der Jugendarbeit und des Landesjugendverbandes auf Antrag;
Erteilung von Arbeitsaufträgen zu bestimmten Veranstaltungen oder Vorhaben an den Landesvorstand;
Beratung und Beschluss über Anträge, die mindestens 10 Tage vor der Landesdelegiertenkonferenz schriftlich beim Landesvorsitzenden eingereicht werden müssen;
Beschluss von Ordnungsänderungen;
Beschluss über den Kassenabschluss;
Entlastung des Kassenwarts, nachdem die Jahresabrechnung durch die Kassenprüfer für ordnungsgemäß befunden wurde.
Wahl des Landesvorstandes;
Der Landesvorstand besteht aus 9 Personen, diese werden von der Landesdelegiertenkonferenz gewählt. Das für die Jugendarbeit zuständige Vorstandsmitglied der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V. und der/die hauptamtliche Koordinator/in der Religionsgemeinschaft nehmen an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.
Die Landesdelegiertenkonferenz wählt auch drei Ersatzmitglieder die jedoch kein Stimmrecht besitzen. Sie nehmen beratend an den Vorstandssitzungen teil.
Die Vorstandmitglieder müssen volljährig sein. Inhaber einer gültigen Juleica (Jugendleiter-Karte) können mit Zustimmung der Landesdelegiertenkonferenz bis zur Vollendung ihres 35. Lebensjahres Vorstandsmitglied sein, wenn sie mindestens eine Amtsperiode zuvor im Landesvorstand tätig waren. Jedoch verlieren sie nach Vollendung ihres 27. Lebensjahres ihr aktives Wahlrecht, das passive Wahlrecht bleibt bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres unberührt.
In der Zusammensetzung des Landesvorstandes sollte jeweils mindestens ein Drittel weiblichen oder männlichen Geschlechtes sein.
Der Landesvorstand wird durch die Landesdelegiertenkonferenz auf 2 Jahre gewählt. Die Wiederwahl einzelner Personen ist möglich.
Die Wahl des Landesvorstands erfolgt grundsätzlich durch geheime, schriftliche Stimmabgabe in der Landesdelegiertenversammlung. Jeder Name darf nur einmal auf dem Stimmzettel stehen.
Enthält ein Stimmzettel Namen nicht wählbarer Personen, oder geht aus dem Namen nicht eindeutig hervor, um welche Personen es sich handelt, so ist der betreffende Stimmzettel nur hinsichtlich dieser Namen ungültig. Stimmzettel, die weniger als die erforderliche Zahl von Namen enthalten, sind insoweit gültig, als sie Namen wählbarer Personen enthalten. Bei Stimmengleichheit entscheidet eine Stichwahl. Endet diese wieder unentschieden, entscheidet das Los.
Die Zahl der Stimmen, die eine Person erhält, entscheidet wer stimmberechtigtes Vorstandsmitglied oder Ersatzmitglied ist. Die drei Personen mit den wenigsten Stimmen sind Ersatzmitglied im Landesvorstand.
Scheidet im Laufe der Amtszeit ein stimmberechtigtes Vorstandsmitglied aus dem Landesvorstand aus, so rückt dasjenige Ersatzmitglied, welches bei der letzten Wahl die höchste Stimmenzahl von den nicht in den stimmberechtigten Landesvorstand gewählten Mitgliedern erhalten hatte, in den Landesvorstand als stimmberechtigtes Mitglied nach. Wenn erforderlich, konstituiert sich der Landesvorstand neu.
Nach der Wahl des Landesvorstandes durch die Landesdelegiertenkonferenz müssen die neun stimmberechtigten Vorstandsmitglieder aus ihrer Mitte Personen für folgende Ämter bestimmen, bei der jedoch die geborenen Vorstandsmitglieder nur das aktive Wahlrecht besitzen:
eine/n Landesvorsitzende/n
zwei stellvertretende Landesvorsitzende,
eine/n Generalsekretär/in
eine/n stellvertretende/n Generalsekretär/in,
eine/n stellvertretende/n Kassenwart/in.
Die verbleibenden drei Mitglieder sind Vorstandsmitglieder.
Die konstituierende Sitzung muss innerhalb 14 Tagen nach der Landesdelegiertenkonferenz stattfinden.
Der Landesvorstand bleibt solange (geschäftsführend) im Amt, bis ein neuer Landesvorstand gewählt ist.
Der Landesvorstand trifft sich mindestens einmal im Quartal. Die Sitzungen werden durch den Landesvorsitzenden bzw. die Landesvorsitzende oder seinem/ihrer Stellvertreter/in unter Angabe der Tagesordnung mindestens 14 Tage vorher schriftlich einberufen.
Vorstandsbeschlüsse werden mehrheitlich gefasst. Beschlussfähig ist der Landesvorstand bei Anwesenheit der Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder. Darunter muss der bzw. die Landesvorsitzende oder sein/ihre Stellvertreter/in sein.
Aufgaben des Landesvorstands:
Verwaltung des Landesjugendverbandes und Führung der laufenden Geschäfte.
Ausführung der Beschlüsse der Landesdelegiertenkonferenz.
Vorbereitung und Durchführung der Landesdelegiertenkonferenz.
Planung und Durchführung von Angeboten nach § 2 Abs. 3.
Anregung und Förderung verschiedener Formen der Jugendarbeit seiner Mitglieder.
Koordinierung von Veranstaltungen und Förderung des Erfahrungsaustausches seiner Mitglieder.
Erstellung des Haushaltsplanes und Vorlegung des Rechnungsabschlusses an die Landesdelegiertenkonferenz, um diese zu verabschieden und den Vollzug des Haushaltsplanes zu verantworten.
Einsatz entsprechender Arbeitsgruppen zur Koordinierung und Effektivitätssteigerung.
Vorstandsbeschlüsse, die keine grundsätzliche Bedeutung haben, können auch im Umlaufverfahren (z.B. per E-Mail) herbeigeführt werden, wenn kein Mitglied des Landesvorstands widerspricht.
Der bzw. die Landesvorsitzende ist verantwortlich für die Umsetzung der Beschlüsse des Landesvorstandes.
Über den Verlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, welches vom Landesvorsitzenden bzw. der Landesvorsitzenden und dem Protokollanten bzw. der Protokollantin zu unterschreiben ist.
Jedes Vorstandsmitglied erhält ein Protokoll der Sitzung, das vertraulich zu behandeln ist. Eine Abschrift des Protokolls ist der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V. zu übersenden.
Die Finanzierung der Aufgaben des Landesjugendverbandes erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, durch Spenden sowie durch Zuschüsse der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V. und andere Zuschüsse.
Zwei Kassenprüfer werden bei der Landesdelegiertenkonferenz für die Dauer einer Wahlperiode gewählt. Mitglieder des Landesvorstandes dürfen jedoch nicht Kassenprüfer gewählt werden.
Die Kassenprüfer sollen einmal im Jahr die Kasse überprüfen und einen schriftlichen Bericht bei der Landesdelegiertenkonferenz vorlegen.
Die Regionen sind lokale Zusammenschlüsse der örtlichen Jugendgruppen und bezwecken die bessere Koordinierung der Ortsjugenden untereinander.
Die Bildung von Regionen regelt der Landesvorstand.
Alle Jugendgruppen der jeweiligen Region entsenden zu einer Regionalkonferenz zwei Delegierte. Hier werden aus ihrer Mitte ein Regionalleiter bzw. eine Regionalleiterin und ein Stellvertreter bzw. eine Stellvertreterin gewählt. Diese sind die Ansprechpartner für ihre Region und gewährleisten den aktiven Informationsfluss zwischen dem Landesvorstand und den Jugendgruppen.
Alles andere wird in den Leitlinien zur Regionalleitung geregelt. Diese werden vom Landesvorstand durch Beschluss bestimmt.
Als rechtlich unselbstständiger Teil der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V. verfolgt der DITIB Landesjugendverband Württemberg ausschließlich und unmittelbar deren gemeinnützige Zwecke und ist selbstlos tätig.
An die Vorstandsmitglieder und für den Landesjugendverband in sonstiger Weise Tätigen dürfen Aufwandsentschädigungen und pauschale Tätigkeitsvergütungen geleistet werden. Diese dürfen nicht unangemessen hoch sein.
Der Landesjugendverband wird vertreten durch den/die Landesvorsitzende/n bzw. seiner Stellvertreter. Einzelheiten, insbesondere im Außenverhältnis, regelt eine Geschäftsordnung die sich der Landesvorstand selbst geben kann.
Der Landesjugendverband ist gemäß Satzung im Vorstand der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V. vertreten.
Über die Auflösung des DITIB Landesjugendverbandes Württemberg entscheidet eine hierfür besonders einberufene Landesdelegiertenkonferenz deren einzige Tagesordnung die Auflösung aufweist.
Die Auflösung erfolgt, wenn mindestens dreiviertel der anwesenden Delegierten für die Auflösung stimmen.
Bei Auflösung des Landesjugendverbandes geht das gesamte Vermögen an den Verein
„Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Württemberg e.V.“, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke in der Jugendarbeit zu verwenden hat.
Diese Landesjugendordnung ist mit Wirkung am 17.03.2012 mit der Wahl des ersten Landesvorstandes in Kraft getreten.
Sie wurde am 06.04.2014 auf der zweiten ordentlichen Landesdelegiertenkonferenz in Stuttgart geändert.
Sie wurde am 10.04.2016 auf der dritten ordentlichen Landesdelegiertenkonferenz in Stuttgart geändert.
Download Landesjugendordung [PDF - 140 KB]