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Timestamp: 2018-11-18 03:47:06
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Matched Legal Cases: ['§ 164', '§ 164', '§ 177', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 78', '§ 164', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 177', '§ 164', '§ 164', '§ 19', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', '§ 164', '§ 164', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 179', '§ 164', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§164', '§ 164', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 164', '§ 24', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 164', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 344', '§ 164', 'BGH', '§ 406', 'BGH', 'BGH', '§ 157', '§ 164', '§ 167']

§ 164 BGB: Wirkung der Erklärung des Vertreters
OLG München, Urteil vom 4.10.2015, Az. 29 U 2092/15 Eine rechtsgeschäftliche Erklärung, die unter solchen Voraussetzungen unter dem Namen eines anderen abgegeben worden ist, verpflichtet den Namensträger daher regelmäßig nur dann, wenn sie in Ausübung einer bestehenden Vertretungsmacht erfolgt (§ 164 Abs. 1 Satz 1 BGB analog) oder vom Namensinhaber nachträglich genehmigt worden ist (§ 177 Abs. 1 BGB analog) oder wenn die Grundsätze über die Anscheins- oder die Duldungsvollmacht eingreifen (vgl. BGH NJW 2011, 2421 Tz. 12 m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 5.9.2015, Az. V ZR 240/14 Anerkannt ist dieses durch teleologische Reduktion des Offenheitsgrundsatzes (§ 164 Abs. 2 BGB) entwickelte Rechtsinstitut insbesondere bei Bargeschäften des täglichen Lebens, und zwar vor allem beim dinglichen Rechtserwerb (BGH, Urteil vom 15. Mai 1991 - VIII ZR 212/90, NJW 1991, 2958, 2959; Urteil vom 25. März 2003 - XI ZR 224/02, BGHZ 154, 276, 279).
LAG Hamm, Urteil vom 5.8.2011, Az. 7 Sa 521/11 Doch kommen solche Vorschriften auch dann zur Geltung, wenn in ihnen allgemeine Rechtsgedanken der Stellvertretung zu dem Ausdruck kommen (OLG Frankfurt 08.09.2005 - 9 U 65/04, OLGR Frankfurt 2006, 267, juris Rn 43; BGH 18.12.2002 - VIII ZR 72/02 - NJW 2003, 963, juris Rn 18; Zöller/Vollkommer, ZPO, 29. Aufl. 2012, Vor § 78 Rn 5), wie es für den in § 164 Abs. 1 BGB niedergelegten Offenheitsgrundsatz gilt.
BGH, URTEIL vom 3.4.2011, Az. VIII ZR 289/09 Eine rechtsgeschäftliche Erklärung, die unter solchen Voraussetzungen unter dem Namen eines anderen abgegeben worden ist, verpflichtet den Namensträger daher regelmäßig nur dann, wenn sie in Ausübung einer bestehenden Vertretungsmacht erfolgt (§ 164 Abs. 1 Satz 1 BGB analog; vgl. hierzu BGH, Urteile vom 3. März 1966 - II ZR 18/64, aaO, und vom 8. Dezember 2005 - Ill ZR 99/05, aaO) oder vom Namensinhaber nachträglich genehmigt worden ist (§ 177 Abs. 1 BGB analog) oder wenn die Grundsätze über die Anscheinsoder die Duldungsvollmacht eingreifen (vgl. OLG Hamm, aaO; OLG Köln, aaO S. 1677; LG Bonn, CR 2004, 218, 219; MünchKommBGB/Schramm, 5. Aufl., § 164 Rn. 44 mwN; vgl. ferner Werner, K&R 2008, 554, sowie Herresthal, K&R
OLG München, Beschluss vom 2.2.2011, Az. 34 Wx 168/10 Weil die Bewilligungserklärung nicht von der davon betroffenen Beteiligten zu 1 persönlich stammt, diese vielmehr durch den Beteiligten zu 2 vertreten wurde, hat das Grundbuchamt die Wirksamkeit der Vollmacht (§ 164 BGB) und deren Umfang selbstständig zu prüfen (BayObLG Rpfleger 1986, 216; Demharter GBO 27. Aufl. § 19 Rn. 74).
BGH, URTEIL vom 2.11.2007, Az. X ZR 137/04 Rechtsgeschäfte im Rahmen eines Unternehmens oder einer freiberuflichen Tätigkeit deuten regelmäßig auf ein Handeln im Namen des Inhabers (BGHZ 62, 216, 220; BGH, Urt. v. 18.5.1998 - II ZR 355/95, NJW 1998, 2897; vgl. nur Schramm in Münchner Kommentar/BGB, 5. Aufl., § 164 BGB Rdn. 23 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2007, Az. IX ZR 92/06 Für das Bestehen der Vertretungsmacht ist derjenige darlegungsund beweispflichtig, der sich auf ein gültiges Vertretergeschäft beruft (BGH, Urt. v. 31. Januar 1974 - II ZR 173/72, NJW 1974, 748; Palandt/Heinrichs, BGB 66. Aufl. § 164 Rn. 18; Baumgärtel/Laumen, Handbuch der Beweislast im Privatrecht 2. Aufl. § 164 BGB Rn. 27).
BGH, URTEIL vom 5.9.2006, Az. V ZR 66/06 In einem solchen Fall sind an die Kundgabe des Willens, die Beratung für den Verkäufer zu übernehmen und auszuführen (§ 164 BGB), keine zu strengen Anforderungen zu stellen; dies gilt jedenfalls dann, wenn der Vermittler zweifelsfrei keinen Auftrag von dem Käufer erhalten hat (Senat, BGHZ 140, 111, 116 f.).
BGH, URTEIL vom 4.9.2006, Az. 1 ZR 24/04 15	b) Diese Beurteilung entspricht der Auslegungsregel, wonach von einem Eigengeschäft auszugehen ist, wenn Zweifel verbleiben, ob ein Fremdgeschäft oder ein Eigengeschäft vorliegt (vgl. § 164 Abs. 2 BGB; BGHZ 85, 252, 258 f.; BGH, Urt. v. 28.1.1992 -XI ZR 149/91, NJW 1992, 1380, 1381; Habermeier in
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. III ZR 99/05 Hatte der Handelnde Vertretungsmacht, so wird der Namensträger aus dem Geschäft berechtigt und verpflichtet (§ 164 Abs. 1 Satz 1 BGB analog; vgl. BGHZ aaO S. 196); ansonsten trifft den Handelnden die Haftung entsprechend § 179 BGB (vgl. MünchKommBGB/Schramm aaO Rn. 39, 44).
AG Aachen, Urteil vom 2.4.2005, Az. 10 C 69/05 Wer bei eBay für einen Dritten Ware anbietet, verkauft diese in eigenem Namen (§ 164 BGB, vgl. OLG München NJW 2004, 1328).
BGH, URTEIL vom 4.2.2005, Az. III ZR 185/04 Dies setzt allerdings voraus, daß der Handelnde hinreichend deutlich macht, für ein Unternehmen aufzutreten, § 164 Abs. 2 BGB (z.B.: BGH aaO; Bamberger/Roth/Habermaier, BGB, §164 Rn. 25 m.w.N.).
LAG Hamm, Urteil vom 1.9.2002, Az. 8 Sa 1758/01 Vielmehr kommt ein Handeln in eigenem und in fremdem Namen im Sinne des § 164 BGB auch dann in Betracht, wenn sich dies aus den Umständen ergibt (BGH, Urteil vom 13.10.1975 - II ZR 159/74 - DB 1976, 143).
BGH, Grundurteil vom 4.8.2000, Az. 1 ZR 135/98 Zwar kann die Verwendung dieses Begriffs im Einzelfall mehrdeutig sein und nicht nur den Stellvertreter i.S. des § 164 BGB bezeichnen, sondern auch einen Beauftragten, Vermittler oder Spediteur (vgl. BGHZ 52, 194, 199 f.).
BGH, URTEIL vom 4.3.1995, Az. III ZR 52/94 Dann geht es nicht nur um die Frage, wer Inhaber des übereinstimmend gewollten Vertragspartners“ ist, sondern um die Vorfrage, wer überhaupt Vertragspartner sein soll; dafür gilt § 164 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 13. Oktober 1994 aaO; vgl. BGHZ 64, 11, 15).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1992, Az. IV ZR 53/92 Nach der Rechtsprechung des BGH (BGHZ 62, 216, 220, 221; 64, 11 und Urteil vom 12. Dezember 1983 - II ZR 238/82, NJW 1984, 1347) kann bei einem unternehmensbezogenen Geschäft der Grundsatz nicht gelten, daß mangels Erkennbarkeit des Vertreterwillens das Geschäft mit dem Vertreter zustande kommt (§ 164 Abs. 1 und 2 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.6.1992, Az. IX ZR 152/91 Tritt der Wille, in fremdem Namen zu handeln, erkennbar hervor, so ist es unerheblich, ob die Person des Vertretenen mit Namen benannt wird (BGH, Urt. v. 16. April 1957 - VIII ZR 216/56, LM § 164 BGB Nr. 10).
BGH, URTEIL vom 3.4.1991, Az. VIII ZR 212/90 Die Beweislast für das Vorliegen der erforderlichen Tatsachen trägt die Beklagte, weil sie sich auf ihre Vertretereigenschaft beruft (BGHZ 85, 252, 258; Baumgär-tel/Laumen, Beweislast, § 164 BGB Rdnr. 4 und 5 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.0.1985, Az. IVa ZR 66/83 § 164 Abs. 2 BGB verlangt nicht, daß der Stellvertreter in der von ihm abgegebenen Willenserklärung den Geschäftsherrn namentlich bezeichnet (RGZ 140, 335, 338; BAG AP SeeraG § 24 Nr. 1; RG Urteil vom 25. Janucr 1923 - VI ZR 236/22 - SeuffArch 78, 104; vom 7. April 1936 - III ZR 210/35 - JW 1936, 1952; BGH Urteil vom 16. April 1957 - VIII ZR 216/56 - LM BGB § 164 Nr. 10 = VJM 1957, 710; vgl. auch Urteil vom 13. Juni i960 -II ZR 245/59 - NJW I960, 1667, 1668); es genügt vielmehr, daß sich aus den Umständen entnehmen läßt, der Erklärende wolle nicht im eigenen Namen handeln.
BGH, BESCHLUSS vom 6.10.1984, Az. III ZR 183/83 Die sich bei der Anwendung des § 164 BGB ergebenden Rechtsfragen sind in der Rechtsprechung geklärt und bedürfen anläßlich des Streitfalls keiner Fortentwicklung durch den Bundesgerichtshof.Die Revision verspricht auch im Endergebnis keinen Erfolg (BVerfGE 54, 277).
BGH, URTEIL vom 3.3.1983, Az. VIII ZR 328/81 Die Anwendung des § 164 Abs. 2 BGB ist bei dieser Sachlage ausgeschlossen, weil nicht mehr zweifelhaft ist, wer der Partner des Vertrages sein soll (BGHZ 64, 11* 15 f,; MünchKomm/Thiele, § 164 Rdn. 20).
BGH, URTEIL vom 4.9.1981, Az. III ZR 149/80 21, jeweils vor § 164 BGB), selbst wenn der Geschäftspartner von der Strohmanneigenschaft Kenntnis hatte (OLG Hamburg,
BGH, URTEIL vom 4.5.1975, Az. II ZR 194/74 Wie der Senat in demselben Urteil (aaO S. 220 f) und im Urteil BGHZ 64, 11, 14 ausgeführt hat, ist außerdem die vom Berufungsgericht herangezogene Auslegungsregel des § 164 Abs. 2 BGB, wonach derjenige selbst verpflichtet wird, dessen Wille, in fremdem Namen zu handeln, nicht erkennbar hervortritt, in einem Falle dieser Art unanwendbar.
BGH, vom 5.10.1969, Az. I ZR 6/68 Zur Klarstellung sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß die Anwendung der AGNB, auch wenn sie nicht im ganzen oder teilweise Handelsbrauch sind oder nicht einer allgemeinen Brancheübung entsprechen, in jeder Weise vereinbart werden kann; etwas anderes sollte auch in den Entscheidungen des erkennenden Senats vom 12. Juni 1964 und 1. Dezember 1965 (insoweit in LM GüKG Nr. 21 = MDR 1964, 827 und LM § 164 BGB Nr. 26 = MDR 1966, 213 nicht abgedruckt) nicht gesagt werden, wo es heißt, die Anwendung der AGNB komme nur in Betracht, wenn sie ausdrücklich zu dem Vertragsbestandteil geworden seien.
BGH, URTEIL vom 4.0.1968, Az. VII ZR 107/65 Abgesehen hiervon war die 'Erweiterung' als zulässige Widerklage gegen die damals noch beim Landgericht anhängige Widerklage anzusehen (vgl. BGH IM § 164 BGB Nr. 15).
BGH, Urteil vom 1.10.1964, Az. VIII ZR 173/65 Bas aber ist nicht Gegenstand der Vermutung des § 344 UGB; diese Frage ist vielmehr allein nach der Vorschrift des § 164 BGB Uber die Vertretung zu entscheiden (BGH Urteil vom 5o Mai I960 - II ZR 128/38 LM HGB § 406 = WM I960, 866)„
BGH, vom 3.9.1963, Az. V ZR 146/57 Nach den hiernach auch im vorliegenden Pall anwendbaren Grundsätzen über die AnBcheinsvollmacht kann sich der Vertretene (der hier der öffentliche Bundesrechtsanwalt ist, da von ihm als dem durch Gesetz berufenen Vertreter der Beklagten jede Vollmacht zur Prozeßführung hätte ausgehen müssen, vgl. RGZ 162, 129, 148) auf den Mangel der Vollmacht seines angeblichen Vertreters dann nicht berufen, wenn er dessen Verhalten zwar nicht kannte, es aber bei pflichtgemäßer Sorgfalt hätte kennen und verhindern können und wenn der andere Teil das Verhalten des Vertreters nach Treu und Glauben dahin auffassen durfte, daß es dem Vertretenen bei verkehrsmäßiger Sorgfalt nicht habe verborgen bleiben können und daß dieser es also dulde (vgl. BGHZ 5, 111, 116; LM § 157 - Ga - BGB Nr. 3; LM § 164 BGB Nr. 9; LM § 167 BGB Nr. 4, 7, 8 und 10).