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Timestamp: 2018-12-16 21:59:26
Document Index: 198111679

Matched Legal Cases: ['Art. 22', 'Art 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 15', 'Art. 20']

Schriftliche Anfrage des Herrn Abgeordneten Florian Streibl betreffend Wirksamkeit des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes in den bayerischen Kommunen - PDF
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1 Staatsministerin Emilia Müller, MdL Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration München NAME Sandra Mänz TELEFON Frau Präsidentin des Bayerischen Landtags Maximilianeum München TELEFAX Ihre Zeichen, Ihre Nachricht vom PI/G /287 A Unser Zeichen, Unsere Nachricht vom Bitte bei Antwort angeben DATUM LG/ / Schriftliche Anfrage des Herrn Abgeordneten Florian Streibl betreffend Wirksamkeit des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes in den bayerischen Kommunen Anlagen 3 Abdrucke dieses Schreibens mit Anlagen 2 Anlagen (3-fach) Sehr geehrte Frau Präsidentin, die Schriftliche Anfrage des Herrn Abgeordneten Florian Streibl beantworte ich wie folgt: Die letzte Datenerhebung zum Gleichstellungsgesetz erfolgte zur Erstellung des 4. Berichts der Bayerischen Staatsregierung über die Umsetzung des BayGlG aus dem Jahr Die Beantwortung der schriftlichen Anfrage basiert hierauf. Der Bericht steht auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Integration zum Download ( bereit. Aktuell werden Daten für die Erstellung des 5. Berichts der Bayerischen Staatsregierung über Telefon Vermittlung: Internet: Adresse: Winzererstraße 9, München
2 SEITE 2 die Umsetzung des BayGlG erhoben. Dieser wird gemäß Art. 22 BayGlG turnusgemäß im November 2015 dem Landtag vorgelegt werden. Am 4. Bericht haben sich 92,2 % der Bezirke, Landkreise und kreisfreien Gemeinden sowie 94,1 % der kreisangehörigen Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern beteiligt. 1. Welche Städte und Gemeinden sowie Landkreise Bayerns verfügen über kein Gleichstellungskonzept gemäß Art 4 BayGlG, aufgeschlüsselt nach: a. den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften, b. der dort jeweils Beschäftigten (Vollzeitäquivalent, tatsächliche Zahl der Beschäftigten) c. den jeweiligen Gründen für das Nichtvorliegen eines entsprechenden Konzepts? 92,6% der sich an der Befragung beteiligenden Bezirke, Landkreise und kreisfreien Gemeinden sowie 0,8 % der kreisangehörigen Gemeinden verfügten 2009 über ein Gleichstellungskonzept. Hauptgrund für das Nichtvorliegen bei den Bezirken, Landkreisen und kreisfreien Gemeinden war, dass unter bestimmten Voraussetzungen (fehlende Befugnis, unter 100 Beschäftigte) keine rechtliche Verpflichtung gemäß Art. 4 Abs. 1 S. 2 BayGlG besteht. Fünf Landkreise und eine kreisfreie Gemeinde waren ihren gesetzlichen Verpflichtung nicht nachgekommen. Kreisangehörige Gemeinden sind gemäß Art. 4 Abs. 3 BayGlG nicht zur Erstellung eines Gleichstellungskonzeptes verpflichtet. Detailliertere Daten liegen der Staatsregierung nicht vor. 2. Wie hoch ist aktuell in den einzelnen Gemeinden, Städten und Landkreisen Bayerns der Anteil an Frauen in den höheren Entgeltgruppen (ab EG 10) bzw. Besoldungsgruppen (ab A 10), aufgeschlüsselt nach: a. den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften,
3 SEITE 3 b. den unterschiedlichen Entgeltgruppen bzw. Besoldungsgruppen und c. der Anzahl der außertariflich beschäftigten Frauen in den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften? Nach Auskunft des Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung lag zum Stichtag der Frauenanteil an den Bediensteten in den Kommunalen Gebietskörperschaften in Bayern in der Entgeltgruppe ab E 10 bei 46 % bzw. ab A 10 bei 42%. 53,8% der außertariflich Beschäftigten in den kommunalen Gebietskörperschaften waren Frauen. Laufbahngruppe männl. weibl. Gesamt B B B B B B B B B B A 16 + Zulage 7 7 A A A A A A A Summe Beamte AT-Angestellte E15Ü E E E E E E E10a Summe Angestellte Summe höhere Entgeltgruppen
4 SEITE 4 Eine Aufschlüsselung des Frauenanteils in den höheren Entgeltgruppen nach den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften liegt bei (Anlage 1). Nach Auskunft des Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung ist aus datenschutzrechtlichen Gründen die Veröffentlichung einer zusätzlichen Aufschlüsselung nach den unterschiedlichen Entgeltgruppen bzw. Besoldungsgruppen nicht zulässig. 3. Wie hoch ist aktuell in den einzelnen Gemeinden, Städten und Landkreisen Bayerns der Anteil an Frauen in den niedrigeren Entgeltgruppen (bis EG 5) bzw. Besoldungsgruppen (bis A 5), aufgeschlüsselt nach: a. den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften und b. den unterschiedlichen Entgeltgruppen bzw. Besoldungsgruppen? Nach Auskunft des Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung lag zum Stichtag der Frauenanteil der Bediensteten in den bayerischen kommunalen Gebietskörperschaften in der Entgeltgruppe bis E 5 bei 58,1% bzw. bis A 5 bei 15,4%. Laufbahngruppe männl. weibl. Gesamt A A4 1 1 A Summe Beamte E E4a E E E3a E2Ü E E Summe Angestellte Summe niedrigere Entgeltgruppen Eine Aufschlüsselung des Frauenanteils in den niedrigeren Entgeltgruppen nach den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften liegt bei (Anlage 2).
5 SEITE 5 Nach Auskunft des Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung ist aus datenschutzrechtlichen Gründen die Veröffentlichung einer zusätzlichen Aufschlüsselung nach den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften nicht zulässig. 4. In welchen bayerischen Gemeinden, Städten bzw. Landkreisen gibt es derzeit keine Gleichstellungsbeauftragten, aufgeschlüsselt nach: a. den jeweiligen Gemeinden, Städten bzw. Landkreisen und b. den Ursachen für das Nichtbestehen einer Gleichstellungsbeauftragten / eines Gleichstellungsbeauftragten. Nach dem Vierten Bericht waren 2009 bis auf eine Dienststelle, die sich an der Befragung beteiligt haben und zur Bestellung einer Gleichstellungsbeauftragten / eines Gleichstellungsbeauftragten gemäß Art. 15, 20 BayGlG verpflichtet sind (Freistaat Bayern, Bezirke, Landkreise, kreisfreie Gemeinden, mittelbare Staatsverwaltung), alle ihrer Verpflichtung nachgekommen. Von den 507 kreisangehörigen Gemeinden, die gemäß Art. 20 Abs. 2 BayGlG nicht zur Bestellung verpflichtet sind, hatten 22,1% eine Gleichstellungsbeauftragte / einen Gleichstellungsbeauftragten oder eine Ansprechpartnerin bzw. einen Ansprechpartner bestellt. Detailliertere Daten liegen der Staatsregierung nicht vor. 5. Wie hoch ist der Frauenanteil in Gremien wie Aufsichtsräten, Verwaltungsräten etc., an denen kommunale Gebietskörperschaften aufgrund ihrer rechtlichen Stellung mitwirken (z.b. Aufsichtsräte von Kliniken, Stadt- und Gemeindewerken, Kreisentwicklungsgesellschaften), aufgeschlüsselt nach: a. den jeweiligen Gremien in den einzelnen Landkreisen, Gemeinden und Städten Oberbayerns und b. dem jeweiligen Anteil von Frauen in diesen Gremien?
6 SEITE 6 Zum Frauenanteil in den Gremien, an denen kommunale Gebietskörperschaften beteiligt sind, liegen der Staatsregierung keine Daten vor. Mit freundlichen Grüßen Emilia Müller
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration - 80792 München NAME Klaus Schenk TELEFON 089
Fünfter Bericht. der Bayerischen Staatsregierung über die Umsetzung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Fünfter Bericht der Bayerischen Staatsregierung über die Umsetzung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen
Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern Fünfter Bericht der Bayerischen Staatsregierung über die Umsetzung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern Fünfter Bericht
ZWEITER BERICHT DER BAYERISCHEN STAATSREGIERUNG
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen ZWEITER BERICHT DER BAYERISCHEN STAATSREGIERUNG ÜBER DIE UMSETZUNG DES BAYERISCHEN GESETZES ZUR GLEICH- STELLUNG VON FRAUEN
Für die Beantwortung der Frage wird auf die Antwort der Staatsregierung auf die Frage 1 der Kleinen Anfrage Drs.-Nr. 6/6346 verwiesen.
STAATSMIN1STERIUM DES INNERN Freistaat SACHSEN Der Staatsminister SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN 01095 Dresden Präsidenten des Sächsischen Landtages Herrn Dr. Matthias Rößler Bernhard -von -Lindenau