Source: https://www.transparenz.bremen.de/dokument_detail/bremen2014_tp.c.91736.de
Timestamp: 2019-09-19 04:18:46
Document Index: 377304227

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 31', '§ 33', '§ 40', '§ 49', '§ 67', '§ 1', '§ 2', '§ 15', '§ 23', '§ 25', '§ 26', '§ 28', '§ 29', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 21', '§ 22', '§ 28', '§ 5', '§ 17', '§19', '§ 19', '§ 21', '§ 22', '§ 12', '§ 15', '§ 15', '§ 11', '§ 11', '§ 21', '§ 22', '§ 19', '§ 18', '§ 18', '§11', '§ 18', '§ 11', '§ 11', '§ 19', '§ 11', '§ 26', '§ 9', '§ 25', '§ 23', '§ 25', '§ 2', '§ 24', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 9', '§ 10', '§ 13', '§ 15', '§ 15', '§ 17', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31']

Veröffentlichungsdatum:22.09.2009 Inkrafttreten24.12.2016 Zuletzt geändert durch:§ 6 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 30.11.2016 (Brem.GBl. S. 1001)
FundstelleBrem.GBl. 2009, 329
Zitiervorschlag: "Verordnung über den doppelqualifizierenden Bildungsgang der Berufsfachschule für Assistenten mit dem Abschluss der Fachhochschulreife vom 31. August 2009 (Brem.GBl. 2009, 329), zuletzt § 6 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 30. November 2016 (Brem.GBl. S. 1001)"
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 6 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 30.11.2016 (Brem.GBl. S. 1001)
Aufgrund des § 31, des § 33 Absatz 1, des § 40 Absatz 8 und des § 49 in Verbindung mit § 67 des Bremischen Schulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2005 (Brem.GBl. S.260, 388, 398 -223-a-5), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23. Juni 2009 (Brem.GBl. S. 237) geändert worden ist, wird verordnet:
§ 1 Aufgaben und Ziele § 2 Unterrichtsgrandsätze
§ 15a Noten
§ 23 Zweite Prüfungskonferenz
§ 25 Ergebnis in den Fächern des Prüfungsblocks
§ 26 Dritte Prüfungskonferenz, Ergebnis der Prüfung
§ 28 Täuschung und Behinderung
§ 29 Versäumnis
Die Berufsfachschule für Assistenten mit dem Abschluss der Fachhochschulreife ist ein doppelqualifizierender Bildungsgang, der zu einem Berufsabschluss und zur Fachhochschulreife führt. Er soll die für die Berufsausübung benötigten Qualifikationen vermitteln und die für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben notwendigen Human- und Sozialkompetenzen fördern. Darüber hinaus soll die Ausbildung die zur Aufnahme eines Fachhochschulstudiums erforderlichen Fach- und Methodenkompetenzen auf der Basis beruflicher Erfahrungen und Erkenntnisse vermitteln.
Zielsetzung der Berufsfachschule für Assistenten mit dem Abschluss der Fachhochschulreife ist es, junge Menschen zum selbstständigen Planen, Durchführen und Beurteilen von Arbeitsaufgaben zu befähigen. Die für den Unterricht zu formulierenden Ziele aller Lernbereiche sind im Hinblick auf den Berufsbezug und auf die Ganzheitlichkeit des Unterrichts aufeinander zu beziehen. Die Unterrichtsgestaltung soll von arbeitsprozessrelevanten Bezügen ausgehen. Es geht nicht nur um Vollständigkeit im Sinne fachwissenschaftlicher Traditionen, besonders auch um exemplarische Auswahl sowie um Vermittlung von Überblick und Systematik als Voraussetzung für eigenständiges Lernen und das Denken in Zusammenhängen. Neben der Berufsausbildung werden zentrale Elemente wissenschafts-propädeutischen Arbeitens vermittelt. Besondere Beachtung gilt ganzheitlichen, handlungsorientierten Unterrichtsformen in Form berufsbezogener fächerübergreifender Projekte.
Dauer, Organisation und förderungsrechtliche
Einstufung der Ausbildung
(1) Die Ausbildung dauert drei Jahre. Der Unterricht umfasst einen berufsübergreifenden und. einen beruflichen Lernbereich. Der berufliche Lernbereich gliedert sich in einen fachtheoretischen und einen fachpraktischen Teil.
(2) Mit Genehmigung der Senatorin für Kinder und Bildung können folgende Bildungsgänge eingerichtet werden:
Bildungsgang zur kaufmännischen Assistentin/zum kaufmännischen Assistenten,
Bildungsgang zur Assistentin/zum Assistenten
mit dem Abschluss der Fachhochschulreife.
(3) Die Ausbildung wird förderungsrechtlich als die einer Berufsfachschule nach § 2 Absatz 1 Nummer 2 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes eingestuft.
Die Unterrichtsfächer, ihre Zuordnung zu den Lernbereichen und die Zahl der Unterrichtsstunden je Lernbereich ergeben sich aus der Rahmenstundentafel der Anlage in Verbindung mit der für den jeweiligen Bildungsgang gültigen Stundentafel.
(1) Als Teil der schulischen Ausbildung wird ein Praktikum in geeigneten Betrieben der Wirtschaft oder Einrichtungen in kommunaler oder privater Trägerschaft (Praktikumsstellen) oder in Form anderer Lernortekooperationen durchgeführt. Das Praktikum kann beim Fehlen geeigneter Praktikumsstellen in schuleigenen Einrichtungen stattfinden. Das Praktikum soll zeitgleich für alle Schülerinnen und Schüler eines Klassenverbandes durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler unterliegen während der Dauer des Praktikums denselben gesetzlichen Bestimmungen über Unfall- und Haftpflichtversicherung, die für die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen gelten.
(2) Die Dauer des Praktikums soll mindestens drei, höchstens jedoch sechs Wochen betragen; davon sollen höchstens zwei Wochen in der Unterrichtszeit stattfinden. Das Praktikum kann unter Einhaltung des zeitlichen Umfangs statt in Blockform auch in anderen Organisationsformen durchgeführt werden. Über die Dauer des Praktikums, über die Möglichkeit einer Verlängerung und über die Organisationsform entscheidet die Schule.
(4) Am Ende des Praktikums wird von der Praktikumsstelle eine schriftliche Beurteilung abgegeben. Sie soll mindestens Angaben über den Beurteilungszeitraum, die vermittelten Inhalte und die erbrachten Leistungen enthalten. Die Bewertung wird durch die Schule auf der Grundlage der Beurteilung der Praktikumsstelle sowie der betreuenden Lehrerin oder des betreuenden Lehrers vorgenommen und lautet „mit Erfolg teilgenommen“ oder „ohne Erfolg teilgenommen“. Die erfolgreiche Teilnahme an einem Praktikum ist nur dann gegeben, wenn die Schülerin oder der Schüler mindestens 75 vom Hundert der jeweiligen Dauer des Praktikums abgeleistet hat; sie ist Voraussetzung für das Erreichen des Ausbildungszieles. Über Ausnahmen entscheidet die Schule.
der Mittlere Schulabschluss, und
eine jeweils mindestens „befriedigend“ lautende Note im Zeugnis über den Erwerb des Mittleren Schulabschlusses in zwei Fächern, die für die Zulassung zum jeweiligen Bildungsgang von besonderer Bedeutung sind. Die Fächer werden von der Schule für jeden Bildungsgang festgelegt. Wird der Bildungsgang von mehreren Schulen angeboten, ist über die Fächer Einvernehmen herzustellen oder
wird der Mittlere Schulabschluss an einer Schule mit Fachleistungsdifferenzierung erworben, so gilt für die zwei Fächer, die nach Buchstabe a für die Zulassung zum Bildungsgang von besonderer Bedeutung sind, für das erweiterte Anforderungsniveau mindestens die Note „ausreichend“ und für das grundlegende Anforderungsniveau mindestens die Note „befriedigend“ oder
die Teilnahme an einem Beratungsgespräch, wenn die Voraussetzungen der Buchstaben a oder b nicht erfüllt werden.
(2) In besonderen Fällen kann die Senatorin für Kinder und Bildung eine Bewerberin oder einen Bewerber unter Berücksichtigung einer Stellungnahme der Schule abweichend von den Zulassungsvoraussetzungen des Absatzes 1 Nummer 1 und des Absatzes 4 Satz 2 zulassen. Über Ausnahmen von den Zulassungsvoraussetzungen des Absatzes 1 Nummer 2 entscheidet die Schule.
(2) Die Kenntnisse in der deutschen Sprache werden, durch die schriftliche Nacherzählung eines Textes und ein Gespräch überprüft. Die Zeit für die Anfertigung der Nacherzählung beträgt 90 Minuten. Das Gespräch wird vor dem Zulassungsausschuss geführt; es dauert in der Regel 10 Minuten. Die schriftliche Nacherzählung und das Gespräch müssen erkennen lassen, dass die Bewerberin oder der Bewerber in der Lage sein wird, dem Unterricht in dem angestrebten Bildungsgang zu folgen.
(1) Der Antrag auf Zulassung ist unter Angabe des gewünschten Bildungsgangs bei der Schule bis zum 1. März eines jeden Jahres einzureichen. Mit dem Antrag ist die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen nach § 6 Absatz 1 und 5 nachzuweisen sowie eine Erklärung darüber abzugeben, ob ein Ablehnungsgrund nach § 6 Absatz 4 vorliegt.
(2) Über die Zulassung entscheidet die Schule. Wenn die nach Absatz 1 erforderlichen Nachweise und die Erklärung noch nicht vorliegen, wird die Zulassung unter der Bedingung ausgesprochen, dass diese spätestens bis zum Beginn, des Unterrichts vorgelegt werden.
(1) Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab. Die Prüfung besteht aus einem praktischen, einem schriftlichen und einem mündlichen Teil; eine Projektprüfung oder eine besondere Lernleistung kann Teil der Prüfung sein.
(2) Die schriftliche Prüfung wird als Prüfung mit zentral vorgegebenen Prüfungsaufgaben (Zentrale Prüfung) oder mit gemeinsam erstellten Prüfungsaufgaben (Gemeinsame Prüfung) gestaltet. Auf die mündliche Prüfung kann in den Fächern verzichtet werden, in denen sie zur Ermittlung der Endnote nicht mehr erforderlich ist.
Die Prüfung wird von den öffentlichen Schulen im Lande Bremen, die einen Bildungsgang der Berufsfachschule für Assistenten mit dem Abschluss der Fachhochschulreife eingerichtet haben, durchgeführt.
Den Vorsitz hat die Schulleiterin oder der Schulleiter oder eine von ihr oder ihm benannte Vertreterin oder ein von ihr oder ihm benannter Vertreter. Die Schulleiterin oder der Schulleiter beruft das unter Nummer 4 genannte Mitglied auf Vorschlag der genannten Stelle und das unter Nummer 5 genannte Mitglied auf Vorschlag der im Bezirk der zuständigen Stelle bestehenden Arbeitnehmervertretungen.
(2) Zur Durchführung der Prüfung in den Fächern der praktischen und der mündlichen Prüfung können Teilprüfungsausschüsse gebildet werden. Teilprüfungsausschüsse können außerdem zur Durchführung der Kolloquien nach § 21 Absatz 6 und § 22 Absatz 4 gebildet werden. Den Teilprüfungsausschüssen gehören an:
(3) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn außer der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden die Mehrheit: der Mitglieder anwesend ist. Die Teilprüfungsausschüsse sind beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder des Teilprüfungsausschusses. Stimmenthaltungen sind nicht zulässig.
(3) Den Prüflingen ist vor Beginn der Prüfung der Text der §§ 28 und 29 bekannt zu geben.
(1) Im Prüfungsverfahren sind, die besonderen Belange von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen.
(3) Der Prüfungsausschuss legt in der ersten Prüfungskonferenz fest, durch welche besonderen Maßnahmen die Belange des Menschen mit Behinderung in der Prüfung berücksichtigt werden. Diese Maßnahmen sollen die behinderungsbedingte Benachteiligung ausgleichen, nicht jedoch, die Prüfungsanforderungen qualitativ verändern.
(2) Zur Prüfung wird nicht zugelassen, wer ohne Erfolg am Praktikum nach § 5 teilgenommen hat oder wer in einem Fach des fachpraktischen Unterrichts die Vornote „ungenügend“ oder den Vermerk „nicht beurteilbar“ erhält. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss.
(3) Die Entscheidung über die Nichtzulassung zur Prüfung wird in der ersten Prüfungskonferenz nach § 17 getroffen und der Schülerin oder dem Schüler in schriftlicher Form mitgeteilt.
(1) Spätestens zu Beginn des letzten Ausbildungshalbjahres legt die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit fest,
welches den Bildungsgang kennzeichnende Unterrichtsfach schriftliches Prüfungsfach nach §19 Absatz 1 Nummer 5 werden soll,
ob an die Stelle der schriftlichen Prüfung in dem den Bildungsgang kennzeichnenden Unterrichtsfach nach § 19 Absatz 1 Nummer 5 für alle Prüflinge einer Lerngruppe eine Projektprüfung nach § 21 treten soll.
(2) Die Schule legt, gleichzeitig fest,
welche zwei Fächer des fachpraktischen Unterrichts praktische Prüfungsfächer werden sollen,
ob einzelne Prüflinge zusätzlich zur schriftlichen Prüfung nach Absatz 1 Nummer 2 oder zur Projektprüfung nach. Absatz 1 Nummer 3 eine besondere Lernleistung nach § 22 erbringen können.
(3) Die Entscheidungen über die Festlegungen zur Prüfung werden den Prüflingen zu Beginn des letzten Ausbildungshalbjahres zur Kenntnis gegeben.
(1) Die Vornoten der Prüfungsfächer ergeben sich aus den Leistungen im Bildungsgang in den Prüfungsfächern nach § 12 Absatz 1. Die Leistungen im Unterricht werden auf der Basis des Notenschlüssels nach § 15a Absatz 1 ermittelt.
(2) Auf der Grundlage der prozentualen Bewertungen werden unter Berücksichtigung der Leistungsentwicklung in den Ausbildungsjahren unter besonderer Berücksichtigung der Leistungen im letzten Ausbildungsjahr die Vornoten ermittelt.
(2) In dieser Prüfungskonferenz beschließt der Prüfungsausschuss auf Vorschlag der Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die in den Prüfungsfächern unterrichtet haben, die Vornoten der Fächer der praktischen und der schriftlichen Prüfung.
(1) Die praktische Prüfung erstreckt sich, auf die nach § 15 Absatz 2 festgelegten Fächer. Die Zeit für die praktische Prüfung beträgt mindestens acht Stunden, höchstens jedoch zwölf Stunden.
(2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter legt der Senatorin für Kinder und Bildung spätestens vier Wochen vor Beginn der praktischen Prüfung für jedes Fach zwei Aufgabenvorschläge mit Angabe der Bearbeitungsdauer in einem versiegelten Umschlag vor. Zu allen Aufgabenvorschlägen gehören die Angabe der Bearbeitungsdauer und eine genaue Beschreibung der vom Prüfling erwarteten Leistung (Erwartungshorizont) einschließlich der Angabe von. Bewertungskriterien. Aus diesen Aufgabenvorschlägen, wählt die Senatorin für Kinder und Bildung jeweils eine Prüfungsaufgabe aus. Wenn ihr Aufgaben ungeeignet oder änderungsbedürftig erscheinen, kann sie neue Vorschläge anfordern.
(3) Die Vorbereitungen für die Durchführung der Prüfung sind so zu treffen, dass die Prüfungsaufgaben nicht vor der Prüfung bekanntwerden.
(6) Die Prüfungsarbeiten werden vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 11 Absatz 1 Nummer 3 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) oder vom Mitglied des Teilprüfungsausschusses nach § 11 Absatz 2 Nummer 2 als Referentin oder Referent beurteilt und benotet. Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt für jedes Prüfungsfach eine weitere Fachlehrerin oder einen weiteren Fachlehrer als Korreferentin oder Korreferenten. Diese oder dieser beurteilt und. benotet die Prüfungsarbeiten ebenfalls. Stimmen die erteilten Noten, nicht überein, entscheidet der Prüfungsausschuss.
ein weiteres den Bildungsgang kennzeichnendes Unterrichtsfach des beruflichen Lernbereichs.
in den Fächern nach Nummer 1, 2 und 4 wird eine Zentrale Prüfung durchgeführt. Im Fach nach Nummer 5 findet die Prüfung mit gemeinsam erstellten Prüfungsaufgaben (Gemeinsame Prüfung) statt.
(2) An die Stelle der schriftlichen Prüfung in dem weiteren den Bildungsgang kennzeichnenden Unterrichtsfach des beruflichen Lernbereichs kann für alle Prüflinge einer Lerngruppe eine Projektprüfung nach § 21 treten. Von einzelnen Prüflingen kann zusätzlich zur schriftlichen Prüfung oder zur Projektprüfung eine besondere Lernleistung nach § 22 erbracht: werden.
(3) Die Zeit für die Bearbeitung der schriftlichen Prüfungsaufgaben beträgt in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik jeweils mindestens 180 Minuten, höchstens jedoch 240 Minuten; im den Bildungsgang kennzeichnenden Unterrichtsfach nach § 19 Absatz 1 Nummer 5 beträgt die Zeit 240 Minuten. Im Fach Politik beträgt die Zeit: mindestens 150 Minuten, höchstens jedoch 240 Minuten.
(4) Für die Erstellung der Aufgabenvorschläge im Fach Politik gilt § 18 Absatz 2 entsprechend.
(5) § 18 Absatz 3 bis 5 gilt: entsprechend.
(3) Die Prüfungsaufgabe im Fach Englisch enthält einen Bezug zum Bildungsgang („Berufliches Fenster“). Dieses „Berufliche Fenster“ wird von Vertretern und Vertreterinnen der jeweiligen Bildungsgänge gestaltet und verantwortet. Alle Aufgaben sind in Anlehnung an das Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen zu gestalten.
(4) Die Prüfungsaufgabe im Fach Mathematik beinhaltet Aufgaben aus den Lerninhalten des bildungsgangbezogenen Pflichtbereichs („Berufliches Fenster“). Dieses „Berufliche Fenster“ wird von Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Bildungsgänge gestaltet und verantwortet. Die Schule wählt die Aufgaben zur Bearbeitung durch die Prüflinge aus.
(5) Die Prüfungsaufgabe für das den jeweiligen Bildungsgang kennzeichnende Fach wird von Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Bildungsgänge gestaltet und verantwortet. Die Art der Aufgabenstellung, die Anzahl der Aufgaben und die Auswahl von Aufgaben kann in Abhängigkeit von dem Bildungsgang variieren.
(3) Das Thema der Projektprüfung ergibt sich, aus dem Unterricht in dem den Bildungsgang kennzeichnenden Fach. Es wird auf Vorschlag des Prüflings von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern festgelegt und von der Schulleiterin oder dem Schulleiter genehmigt.
Der Erarbeitungsprozess des Produktes wird in schriftlicher Form reflektiert. Wenn, das Produkt keine Schriftform besitzt, muss die schriftliche Reflexion um eine Beschreibung des Produktes ergänzt werden.
Das Kolloquium hat eine mündliche Präsentation des Produktes zur Grundlage. Die Dauer der Präsentation, beträgt 10 bis 15 Minuten. An die Präsentation schließt sich ein Fachgespräch an, das für jeden Prüfling einen zeitlichen Umfang von 10 bis 15 Minuten besitzt.
(5) Die Aufgabenstellung für die schriftliche Reflexion über den Erarbeitungsprozess des Produktes muss zeitlich so erfolgen, dass das Feststellen des Ergebnisses nicht früher als vier Wochen vor der mündlichen Prüfung erfolgt. Nach einer auf zwei Unterrichtswochen festgelegten Bearbeitungszeit wird von dem Prüfling eine schriftliche Reflexion vorgelegt. Für die Dauer der Bearbeitungszeit werden die Teilnehmerinnen, und Teilnehmer an der Projektprüfung vom Unterricht befreit. Die schriftliche Reflexion wird vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach §11 Absatz 1 Nummer 3 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) beurteilt und benotet. § 18 Absatz 6 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend.
(6) Das Produkt der Projektprüfung wird von den Prüflingen im Rahmen eines Kolloquiums präsentiert, das vor dem Teilprüfungsausschuss stattfindet. Dieser Teilprüfungsausschuss setzt auf Vorschlag des Mitglieds nach § 11 Absatz 2 Nummer 2 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) die Note für das Kolloquium fest.
(1) Als besondere Lernleistung gilt eine Arbeit, in der der Prüfling eine Aufgabenstellung mit fachlichem Bezug zu einem Fach des beruflichen Lernbereichs selbstständig konzipiert, bearbeitet, reflektiert und dokumentiert.
(3) Die Bewertung der besonderen Lernleistung setzt sich aus der Beurteilung der schriftlichen Dokumentation und der Beurteilung der im Kolloquium erbrachten Leistung zusammen. Die schriftliche Dokumentation wird vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 11 Absatz 1 Nummer 3 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) beurteilt und benotet. § 19 Absatz 5 gilt entsprechend. Das Kolloquium findet vor dem Teilprüfungsausschuss statt, der auf Vorschlag des Mitglieds nach § 11 Absatz 2 Nummer 2 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) die Note für das Kolloquium festsetzt.
(4) Auf der Grundlage der beiden Teilnoten, setzt der Prüfungsausschuss die Gesamtnote für die besondere Lernleistung in einfacher Wertung fest. Dabei soll die schriftliche Dokumentation ein höheres Gewicht haben als das Kolloquium. Das Thema und die Gesamtnote der besonderen Lernleistung werden in die Zeugnisse nach § 26 Absatz 5 aufgenommen.
(2) In dieser Prüfungskonferenz beschließt der Prüfungsausschuss auf Vorschlag der Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Vornoten der übrigen Fächer der Stundentafel sowie aufgrund der Vornoten und der Noten der praktischen und der schriftlichen Prüfung,
bei welchen Prüflingen er nach § 9 Absatz 2 auf eine mündliche Prüfung verzichtet,
Eine mündliche Prüfung in einem schriftlich geprüften Fach ist anzusetzen, wenn der Prüfling nur dadurch die Prüfung in den Fächern des Prüfungsblocks nach § 25 bestehen kann.
(1) Fächer der mündlichen Prüfung können mit Ausnahme der Fächer des fachpraktischen Unterrichts, des Faches Sport und des Faches, in dem eine Projektprüfung stattfindet, alle Fächer des letzten Ausbildungsjahres sein. Ein Prüfling darf einschließlich der zugewählten Fächer höchstens in zwei Fächern mündlich geprüft werden.
(3) Jeder Prüfling hat das Recht, sich in einem Fach seiner Wahl mündlich prüfen zu lassen. Er teilt das gewählte Fach spätestens am Tag nach der Bekanntgabe der Ergebnisse nach § 23 Absatz 5 schriftlich der Schulleiterin oder dem Schulleiter mit. Die einmal getroffene Wahl kann nicht geändert werden.
(1) Der Prüfungsblock umfasst die Fächer der schriftlichen Prüfung. Die Leistungen in den Fächern des Prüfungsblocks ergeben sich aus den Ergebnissen der schriftlichen Prüfung und den Ergebnissen der in diesen Fächern durchgeführten mündlichen Prüfungen; dabei werden die Noten der schriftlichen Prüfung mit zwei Dritteln und die Noten der mündlichen Prüfung mit einem Drittel gewichtet.
(1) Der Prüfungsausschuss beschließt in der dritten Prüfungskonferenz die Endnoten für die einzelnen Fächer und das Ergebnis der Prüfung. Die Endnoten ergeben sich aus den Vornoten, den Noten der praktischen Prüfung, den Noten der schriftlichen Prüfung oder der Note der Projektprüfung und den Noten der mündlichen Prüfung; dabei werden die Vornoten mit zwei Dritteln und die Noten der Prüfung mit einem Drittel gewichtet. Bei Fächern, in denen keine Prüfung durchgeführt wurde, sind die Vornoten die Endnoten.
die Prüfung in den Fächern des Prüfungsblocks nach § 25 nicht bestanden ist, oder
(5) Hat der Prüfling die Prüfung bestanden, erhält er ein Abschlusszeugnis mit der Berechtigung, entsprechend der Bezeichnung des Bildungsgangs
Staatlich geprüfte Wirtschaftsassistentin/Staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent oder
eine Berufsbezeichnung jeweils mit Angabe des Schwerpunktes zu führen. Darüber hinaus erwirbt der Prüfling die Berechtigung zum Studium an Fachhochschulen. Hat der Prüfling die Prüfung nicht bestanden und verlässt er den Bildungsgang, ist unter Anwendung der Regelungen der Verordnung über die Berufsfachschule für Assistenten zu prüfen, ob die Abschlussprüfung der Berufsfachschule für Assistenten bestanden ist. Hat der Prüfling die Prüfung der Berufsfachschule für Assistenten bestanden, erhält er ein Abschlusszeugnis mit der Berechtigung nach Satz 1. Darin können abweichend von den Fächern im Abschlusszeugnis der Berufsfachschule für Assistenten Fächer zusammengefasst benotet werden. Hat der Prüfling die Prüfung nicht bestanden und verlässt er die Schule, erhält er ein Abgangszeugnis. Form und Inhalt der Zeugnisse legt die Senatorin für Kinder und Bildung fest.
(6) Im Abschlusszeugnis und im Abgangszeugnis wird die erfolgreiche Teilnahme an den berufsbezogenen, fächerübergreifenden Projekten nach § 2 bescheinigt. Die Art des Nachweises der erfolgreichen Teilnahme wird zu Beginn des jeweiligen Projektes festgelegt.
(4) Die Niederschrift über die mündliche Prüfung soll die Aufgabenstellung sowie die Leistungen des Prüflings erkennen lassen. Die Dauer der Prüfung, die Gründe für eine Verkürzung der Regelprüfungszeit sowie das Abstimmungsergebnis über die Note sind mit aufzunehmen. Sind dem Prüfling nach § 24 Absatz 10 die Gründe für eine Bewertung mitgeteilt worden, ist dies auch in die Niederschrift aufzunehmen.
(5) Den Niederschriften ist eine Liste beizufügen, die die Vornoten, die Noten für die praktischen, die schriftlichen und die mündlichen Prüfungsleistungen, die Endnoten sowie das Gesamtergebnis enthält. Dabei sind auch die prozentualen Bewertungen der Leistungen zu dokumentieren.
(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom. 1. August 2008 in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Assistenten-Fachhochschulreife-Verordnung vom 11. Dezember 1996 (Brem.GBl. 1997 S. 85, 122 - 223-k-27), geändert durch Verordnung vom 18. Juli 2000 (Brem.GBl. S. 311), außer Kraft.
Bremen, den 31. August 2009
für den doppelqualifizierenden Bildungsgang der Berufsfachschule für Assistenten mit dem Abschluss der Fachhochschulreife
Verordnung über den doppelqualifizierenden Bildungsgang der Berufsfachschule für Assistenten mit dem Abschluss der Fachhochschulreife vom 31. August 2009 01.08.2008
Teil 1 - Ausbildung 01.08.2008
§ 1 - Aufgaben und Ziele 01.08.2008
§ 2 - Unterrichtsgrundsätze 01.08.2008
§ 3 - Dauer, Organisation und förderungsrechtliche Einstufung der Ausbildung 28.07.2015
§ 5 - Praktikum 01.08.2008
Teil 2 - Prüfung 01.08.2008
§ 9 - Allgemeines 01.08.2008
§ 10 - Abnahme der Prüfung 01.08.2008
§ 13 - Berücksichtigung besonderer Belange von Menschen mit Behinderung 01.08.2008
§ 15 - Festlegungen zur praktischen und schriftlichen Prüfung 13.12.2011
§ 15a - Noten 01.08.2013
§ 17 - Erste Prüfungskonferenz 01.08.2008
§ 19 - Schriftliche Prüfung 01.08.2008
§ 20 - Prüfungsaufgaben für die Zentrale Prüfung und die Gemeinsame Prüfung 28.07.2015
§ 21 - Projektprüfung 01.08.2008
§ 22 - Besondere Lernleistung 01.08.2008
§ 23 - Zweite Prüfungskonferenz 01.08.2013
§ 24 - Mündliche Prüfung 01.08.2013
§ 25 - Ergebnis in den Fächern des Prüfungsblocks 01.08.2013
§ 26 - Dritte Prüfungskonferenz, Ergebnis der Prüfung 28.07.2015
§ 27 - Wiederholung der Prüfung 28.07.2015
§ 28 - Täuschung und Behinderung 01.08.2013
§ 29 - Versäumnis 01.08.2008
§ 30 - Niederschriften 01.08.2013
Teil 3 - Schlussbestimmungen 01.08.2008
§ 31 - Übergangsbestimmung 01.08.2013
Anlage - Rahmenstundentafel für den doppelqualifizierenden Bildungsgang der Berufsfachschule für Assistenten mit dem Abschluss der Fachhochschulreife 01.08.2008