Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:537386-2018:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=537386-2018&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2018-12-17 19:40:47
Document Index: 328852724

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 2', '§ 34', '§ 16', '§ 13', '§ 16', '§ 13', '§ 75', '§ 57', '§ 1']

Dienstleistungen - 537386-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 537386-2018
06/12/2018 S235 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Kaltenkirchen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2018/S 235-537386
Neubau Verwaltungsgebäude in Nützen
Objektplanung gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 1, § 34 Gebäude und Innenräume, Lph 1-9, stufenweise Beauftragung
Wert ohne MwSt.: 307 966.59 EUR
Das Amt Kaltenkirchen-Land beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen nach § 34 HOAI Gebäude und Innenräume für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes. Das Grundstück umfasst eine Fläche von ca. 4 500 m2 (90 x 50 m). Der Neubau soll auf 3 Etagen (EG, OG, DG) Arbeitsplätze für bis zu 40 Verwaltungsmitarbeiter zur Verfügung stellen und so auf dem Grundstück positioniert werden, dass ein Anbau / Erweiterung möglich ist. Das Dachgeschoss darf nicht als Vollgeschoss im Sinne § 2 (8) LBO SH gelten.
Auch eine Hausmeisterwohnung / ggfs. kleines Wohnhaus sollte optional in die Überlegungen einbezogen werden.
Das Raumprogramm soll ca. 15 Einzelbüros beinhalten, die von der Größe so dimensioniert sein sollen, dass sie zukünftig zu Doppelbüros umfunktioniert werden können. Hinzu kommen etwa 12 Doppelbüros und ein Doppelbüro für Bürgermeister/Amtsvorsteher (mit Besprechungstisch). Weitere Büroreserven sind zudem vorzusehen.
Des Weiteren ist ein Sitzungsraum für ca. 50 Personen (teilbar), ein Trauzimmer, zwei Kopierräume incl. Depot, eine kleine Teeküche, ein größerer Sozialraum mit Küche, Behinderten-/ Besucher-/Personal –WCs, mehrere Aktenräume, ein Server raum, ein Depot Büromaterial, Reinigungsmittel / PUMI-Raum, ein Hausmeisterbüro sowie ein kleinerer Sitzungsraum für Submissionen und Besprechungen vorzusehen.
Das genaue Raumprogramm ist zum Projektstart noch mit dem Bauherrn und zukünftigen Nutzer abzustimmen. Die Baukosten werden mit ca. 3.500.000 EUR brutto veranschlagt.
Das Grundstück für den Verwaltungsneubau liegt am nordwestlichen Stadtrand von Kaltenkirchen im B-Plan-Gebiet Nr. 4 – 3. Abschnitt, der Gemeinde Nützen. Für das Baufeld sind dort „Flächen, Einrichtungen und Anlagen für den Gemein bedarf mit der Zweckbestimmung Öffentliche Verwaltung“ festgesetzt. Weitere bauliche Festsetzungen für das Baufeld sind: nur Einzelhäuser zulässig, offene Bauweise, max. 2 Vollgeschosse, GRZ 0,6 und maximale Firsthöhe von 11,0 m.
Das Baugrundstück wird im Westen von öffentlichem Straßenraum begrenzt.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen realisiert haben. Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf Leistungen nach § 34 HOAI, die in den letzten 5 Jahren (ab 2013, LPH 8 abgeschlossen) erbracht wurden, des Weiteren auf: Nichtwohngebäude, Bauten mit vergleichbarer Komplexität / Honorarzone, ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert, Bauten für einen öffentlichen Auftraggeber. Es sollen die Leistungsphasen 1-9 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen – vgl. III.1.1) bis III.1.3)
4) Eigenerklärung gem. § 16 Abs. 5 i. V.m. § 13 Abs. 1 TTG, dass die Voraussetzungen für eine Auftragssperre gem. § 16 Abs. 5 Satz 1 TTG nicht erfüllt sind (Formblatt Erklärung zu Auftragssperren 253). Sollen zur Ausführung des Auftrags Teilleistungen einem Unterauftragnehmer übertragen werden oder sollen bei Auftragsausführung Leiharbeiter beschäftigt werden, ist die Erklärung, dass die Voraussetzungen für eine Auftragssperre nach § 13 Abs. 1 TTG nicht vorliegen, auch für den Unterauftragnehmer oder für den Verleiher von Arbeitskräften zu erbringen.
1) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mindestens in Höhe von 1 500 000,00 EUR für Personenschäden sowie 275 000,00 EUR für Sachschäden oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen;
1) Geeignete Referenzen (mindestens 3) über früher ausgeführte Dienstleistungen in Form einer Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Auftragswerts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer (jeweils Formblatt Referenzen II-1-1). Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung bezüglich der Planungsanforderungen und der Nutzungsart vergleichbar sein. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen in der Reihenfolge der Anlagennummern seiner Auswahl zugrunde legen;
3) Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Bewerbers;
§ 75 VgV, §§ 57 LBO Schleswig-Holstein
Zugelassen sind (s.a. III.1.1) Punkt T5):
— Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Architekten bzw. Ingenieure tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung oder zum Tätigwerden in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach den entsprechenden EU-Richtlinien zu führen,
1) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom 15.08.1974 (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1);
Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 23.01.2019, 11:00 Uhr angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter der jeweiligen Vergabe veröffentlicht.