Source: https://steuer.ninja/stichwort/einkommensteuer-privat/
Timestamp: 2018-05-22 23:04:57
Document Index: 385135543

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 10', '§ 21', '§ 3', '§ 3', '§ 34', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 15', '§ 15', '§ 20', '§ 15', '§ 74']

Einkommensteuer (privat) › Steuer.Ninja
Steuer.Ninja > Einkommensteuer (privat)
Schlagwort Archiv: Einkommensteuer (privat)
Autor: Schlosser Rechtsanwälte 18. Mai 2018
Die Kosten für die „doppelte Haushaltsführung“ können bei der Einkommensteuer als Werbungskosten geltend gemacht werden. So sie denn als solche anzuerkennen sind. Über diese Problematik hatten wir u.A. hier berichtet. Nun hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass eine doppelte Haushaltsführung nicht vorliegt, wenn die Hauptwohnung, d.h. der „eigene Hausstand“ i.S. des § 9 Abs. 1 Satz […]
Doppelte Haushaltsführung, Einkommensteuer (privat), Werbungskosten
Es wird daran festgehalten, dass der Gewinn aus der Veräußerung einer in Großbritannien belegenen Immobilie nach dem DBA-Großbritannien 1964/1970 in Deutschland besteuert werden darf, wenn die Veräußerung nach britischem Steuerrecht nur dazu führt, dass zuvor gewährte Abschreibungen auf Teile der Immobilie rückgängig gemacht werden -“Claw-back-Besteuerung”-1. Der wegen materiell fehlerhafter Feststellungserklärung …
Doppelbesteuerung, Einkommensteuer (privat), Fondsbesteuerung, Investmentfonds
Autor: Schlosser Rechtsanwälte 17. April 2018
Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass, wenn ein privat krankenversicherter Steuerpflichtiger seine Krankheitskosten selbst trägt, um dadurch die Voraussetzungen für eine Beitragserstattung zu schaffen, diese Kosten nicht als Beiträge zu einer Versicherung i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG steuerlich abgezogen werden. Diese Entscheidung ist die logische Fortsetzung zur bisherigen […]
Beitragserstattung, Einkommensteuer (privat), Krankenversicherung, Krankheitskosten, Sonderausgabenabzug
Ehewohnung, Einkommensteuer (privat), Miteigentum, Werbungskosten, Wohnung
Die Rentenerhöhung löste im vergangenen Jahr Freude unter den Rentnern aus. Dabei haben viele jedoch vergessen, dass sie durch die Erhöhung der Rente plötzlich steuerpflichtig geworden sind, da ihre Einkünfte jetzt den Freibetrag übersteigen. Wer erst 2018 in Rente geht, muss sogar einen höheren Anteil versteuern. Im Jahr 2017 mussten …
Altersrente, Einkommensteuer (privat), Rente, Rentenerhöhung
Einkommensteuer (privat), Erbbaurecht, Erbbaurechtsveräußerung, Privates Veräußerungsgeschäft, Unentgeltliches Erbbaurecht
Behinderten-Pauschbetrag, Ehegattenveranlagung, Einkommensteuer (privat), Einzelveranlagung
Arbeitslohn, Berichtigung, Einkommensteuer (privat), Lohndaten
BEA-Freibetrag, Besuchsrhythmus, Einkommensteuer (privat), Freibetragsübertragung, Kinderfreibetrag
Für die Berücksichtigung nachträglicher Schuldzinsen bei den Einkünften i.S. des § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ist maßgeblich, was mit dem Erlös aus der Veräußerung des mit einem Darlehen fremdfinanzierten Vermietungsobjekts geschieht. Die nicht durch eine tatsächliche Verwendung begründete (angebliche) Reinvestitionsabsicht des Veräußerungserlöses in ein noch zu …
Einkommensteuer (privat), nachträgliche Schuldzinsen, Schuldzinsenabzug, Surrogation, Vermietung und Verpachtung, Werbungskosten
Autor: Schlosser Rechtsanwälte 6. März 2018
Der Bundesfinanzhof hat aktuell entschieden, dass die Erstattung von Pflichtbeiträgen zu einer berufsständischen Versorgungseinrichtung – konkret: dem Versorgungswerk der Rechtsanwälte – unabhängig von einer Wartefrist nach dem Ende der Beitragspflicht gemäß § 3 Nr. 3 Buchst. c EStG steuerfrei ist. Der Bundesfinanzhof hat sich damit ausdrücklich gegen die Rechtsauffassung des Bundesministeriums der Finanzen gestellt. Im […]
Beitragserstattung, berufsständische Versorgungseinrichtungen, Einkommensteuer (privat), Versorgungswerk
Die Erstattung von Pflichtbeiträgen zu einer berufsständischen Versorgungseinrichtung ist auch vor Ablauf einer Wartefrist von 24 Monaten nach dem Ende der Beitragspflicht gemäß § 3 Nr. 3 Buchst. c EStG steuerfrei1. Die Erstattung von Pflichtbeiträgen zu einer berufsständischen Versorgungseinrichtung ist damit unabhängig von einer Wartefrist unmittelbar nach dem Ende der …
Beitragserstattung, Einkommensteuer (privat), Versorgungswerk
Autor: Schlosser Rechtsanwälte 8. Februar 2018
Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind steuerfrei. Was passiert aber, wenn der Arbeitgeber die Zahlungen in der Lohnsteuerbescheinigung fälschlicher Weise nicht als steuerfrei ausweist? Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist dieser – falsche – Ausweis durch den Arbeitgeber für die Einkommensteuerveranlagung des Arbeitnehmers irrelevant. Der Bundesfinanzhof hat eine Nichtzulassungsbeschwerde des Finanzamtes […]
Einkommensteuer (privat), Lohnsteuerbescheinigung, Lohnzuschläge, Stuerfreiheit von Zuschlägen
Die Zahlung eines zu verrechnenden Vorschusses auf die in demselben Veranlagungszeitraum vereinnahmte Entschädigung ist eine die Abwicklung betreffende Zahlungsmodalität und für die Zusammenballung der außerordentlichen Einkünfte i.S. des § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG unschädlich. Bei einem zeitlichen Abstand zweier selbständiger Entschädigungszahlungen von sechs Jahren fehlt der …
Arbeitsunfähigket, Außerordentliche Einkünfte, Einkommensteuer (privat), Schadensersatz, Tarifermässigung, Unfall
Ein auf Differenzausgleich gerichtetes Devisentermingeschäft kann auch vorliegen, wenn das Gegengeschäft dem Eröffnungsgeschäft nachfolgt. Jedoch müssen beide Geschäfte derart miteinander verknüpft sein, dass der auf die Realisierung einer positiven oder negativen Differenz aus Eröffnungs- und Gegengeschäft gerichtete Wille der Vertragsbeteiligten ersichtlich ist. Es genügt nicht, dass dem Eröffnungsgeschäft tatsächlich ein …
Devisentermingeschäft, Einkommensteuer (privat), Fremdwährungsgeschäft, Leerverkauf, Termingeschäft
Eine doppelte Haushaltsführung liegt nicht vor, wenn die Hauptwohnung, d.h. der “eigene Hausstand” i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 2 EStG, ebenfalls am Beschäftigungsort belegen ist. Die Hauptwohnung ist i.S. von § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 2 EStG am Beschäftigungsort belegen, …
Beschäftigungsort, Doppelte Haushaltsführung, Einkommensteuer (privat), Hauptwohnung
Beiträge zu einer privaten Basiskrankenversicherung sind neben Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht als unbeschränkt abzugsfähige Sonderausgaben zu berücksichtigen. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a) Satz 1 EStG sind Sonderausgaben auch Beiträge zu Krankenversicherungen, soweit diese zur Erlangung eines durch das Zwölfte Buch Sozialgesetzbuch bestimmten sozialhilfegleichen …
Einkommensteuer (privat), gesetzliche Krankenversicherung, Krankenversicherung, private Krankenversicherung, Sonderausgaben
Kosten für eine auf Dauer angelegte Testamentsvollstreckung können bei den aus der Verwaltung des Nachlasses erzielten Einkünften aus Vermietung und Verpachtung als Werbungskosten abgezogen werden. Werden aus der Verwaltung des Nachlasses noch andere Einkünfte erzielt, kommt eine Aufteilung der Kosten nach dem anteiligen Zeitaufwand des Testamentsvollstreckers nicht in Betracht, wenn …
Dauertestamentsvollstreckung, Einkommensteuer (privat), Testamentsvollstreckung, Vermietung und Verpachtung, Werbungskosten
Die gesonderte Feststellung des § 15b Abs. 4 Satz 1 EStG erfordert auch bei Einzelinvestitionen die Feststellung, dass die hinreichend bezeichnete Einkunftsquelle als Steuerstundungsmodell i.S. von § 15b Abs. 2, § 20 Abs. 2b EStG zu qualifizieren ist, die Höhe des nicht ausgleichsfähigen Verlustes des Verlustentstehungsjahres und den zum Ende …
Einkommensteuer (privat), Feststellungsbescheid, Steuerstundungsmodell
Die Beachtung der Vorgreiflichkeit des Feststellungsverfahrens für das Einkommensteuerveranlagungsverfahren hinsichtlich der gesondert festzustellenden Besteuerungsgrundlagen gehört zu der auch im Revisionsverfahren von Amts wegen zu beachtenden Grundordnung des Verfahrens. So fehlte es im hier vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall an der entsprechenden Feststellung eines nicht ausgleichsfähigen Verlustes gemäß § 15b Abs. 4 …
Einkommensteuer (privat), Feststellungsbescheid, Vorgreiflichkeit
Die Aussetzung eines Klageverfahrens wegen der Einkommensteuer des Arbeitnehmers ist jedenfalls dann nicht mehr gemäß § 74 FGO geboten, wenn über die Lohnsteuerpauschalierung bestandskräftig entschieden worden ist. Es stellt einen Verstoß gegen die Grundordnung des Verfahrens und damit einen Verfahrensfehler dar, wenn das Finanzgericht eine Sachentscheidung trifft, obwohl es das …
Einkommensteuer (privat), Einkommensteuerveranlagung, Lohnsteuerpauschalierung, Verfahrensausstezung
Steuerpflichtige können Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim nach Kürzung um eine Haushaltsersparnis als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Sind beide Ehegatten krankheitsbedingt in einem Alten- und Pflegeheim untergebracht, ist für jeden der Ehegatten eine Haushaltsersparnis anzusetzen, wie der Bundesfinanzhof nunmehr entschieden hat. Aufwendungen für die krankheitsbedingte …
Altenheim, Einkommensteuer (privat), Haushaltsersparnis, Pflegeheim