Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/avoid/
Timestamp: 2019-04-26 02:17:44
Document Index: 30893433

Matched Legal Cases: ['§ 136', '§ 136', '§ 136', '§ 136', '§ 133', '§ 133', '§ 133', '§ 133']

avoid | Thomas Blechschmidt – Political author
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TToG II § 136
§ 136. Secondly56: The legislative, or supreme authority, cannot assume to itself a power to rule by extemporary arbitrary decrees, but is bound to dispense justice, and decide the rights of the subject by promulgated standing laws, and known authorized judges: For the law of nature being unwritten, and so no where to be found but in the minds of men, they who through passion or interest shall miscite, or misapply it, cannot so easily be convinced of their mistake where there is no established judge: And so it serves not, as it ought, to determine the rights, and fence the properties of those that live under it, especially where everyone is judge, interpreter, and executioner of it too, and that in his own case:
And he that has right on his side, having ordinarily but his own single strength, hath not force enough to defend himself from injuries, or to punish delinquents. To avoid these inconveniencies, which disorder men’s properties in the state of nature, men unite into societies, that they may have the united strength of the whole society to secure and defend their properties, and may have standing rules to bound it, by which everyone may know what is his. To this end it is that men give up all their natural power to the society which they enter into, and the community put the legislative power into such hands as they think fit, with this trust, that they shall be governed by declared laws, or else their peace, quiet, and property will still be at the same uncertainty, as it was in the state of nature.
§ 136. Zweitens56: Die Legislative oder oberste Autorität darf sich keine Macht anmaßen, spontan per willkürlichen Dekreten zu regieren, sondern sie hat Rechtmäßigkeit zu verbreiten und über die Ansprüche der Mitglieder nach veröffentlichten, stehenden Gesetzen und durch autorisierte Richter zu entscheiden. Da das Naturrecht ungeschrieben und deshalb nirgends außer in der Seele des Menschen zu finden ist, können jene, die es aus Leidenschaft oder Eigeninteresse fälschen oder falsch interpretieren nur schwer von ihrem Irrtum überzeugt werden, solange es keinen fest eingesetzten Richter gibt.
Daher versagt es entgegen seiner Bestimmung dabei, über die Ansprüche seiner Subjekte zu entscheiden und deren Besitz zu schützen. Vor allem wo jeder Richter, Interpret und Vollstrecker zugleich und das auch noch in eigener Sache ist. Wer dort das Recht auf seiner Seite hat, ist in der Regel auf seine eigene Kraft angewiesen ist und hat deshalb nicht Macht genug, sich vor Schädigung zu schützen oder die Verbrecher zu bestrafen.
Um diese Unannehmbarkeiten zu vermeiden, die die Nutzung menschlichen Besitzes im Naturzustand stören, verbinden sich Menschen zu Gesellschaften, um über die vereinte Stärke der gesamten Gesellschaft zu verfügen, ihren Besitz zu sichern und zu schützen, stehende Regeln zu haben, ihn zu definieren, damit jeder versteht, was ihm zusteht.
Zu diesem Zweck verzichten Menschen auf natürliche Macht zugunsten der Gesellschaft, der sie beitreten und die Gemeinschaft legt die legislative Macht in die Hände legt, welche sie für geeignet hält, im Vertrauen darauf nach verkündeten Gesetzen regiert zu werden.
Ansonsten wären Frieden, Ruhe und Besitz nach wie vor derselben Unsicherheit ausgesetzt wie im Naturzustand.
56Human laws are measures in respect of men whose actions they must direct, howbeit such measures they are as have also their higher rules to be measured by, which rules are two, the law of God, and the law of nature; so that laws human must be made according to the general laws of nature and without contradiction to any positive law of scripture, otherwise they are ill made. Hooker Eccl.Pol.lib.I.Sect.9.
To constrain men to anything inconvenient doth seem
unreasonable. Hooker Eccl.Pol.lib.I.Sect.10.
56Menschliche Gesetze sind Maßstäbe, die sich auf Menschen beziehen, deren Handlungen sie Richtung geben sollen; dennoch sind es Maßstäbe, die noch ihre höheren Maßstäbe besitzen, nach denen sie zu bemessen sind, und dieser Maßstäbe gibt es zwei:
Das Gesetz Gottes und das Gesetz der Natur; Deshalb müssen menschliche Gesetze in Übereinstimmung mit den allgemeinen Gesetzen der Natur erlassen werden und zwar ohne Widerspruch gegen irgendein positives Gesetz der Bibel. Anderenfalls sind sie schlecht. Hooker Eccl.Pol.lib.I.Sect.9.
Menschen zu irgendetwas Unbequemen zu zwingen, tritt als unvernünftig hervor. Hooker Eccl.Pol.lib.I.Sect.10.
absoluteanmaßenAnspruchArbeitarbitraryassumeauthorityauthorizedautorisierteAutoritätavoidbeitretenBesitzBestimmungBestrafenBevölkerungboundcommoncommonwealthcommunitycompactconvinceddecidedeclareddecreesdefendDekretendelinquentsdeterminedisorderdispensedominionEigeninteresseEigentumeingesetztenendenterentscheidenespeciallyestablishedexecutionerextemporaryfalsch interpretierenfälschenfenceforceFreedomFreiheitFriedengeeignet hältGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorhatHerrschaftHerrscherHookerinconvenienciesinjuriesinterestInterpretinterpreterIrrtumJohn Lockejudgejudgesjurisdictionjusticelaborlawlaw of naturelawfullegislativeLeidenschaftLeutelibertyMachtmagistratemankindMenschheitmindsmisapplymiscitemistakeMitgliedernackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandobersteObrigkeitordinarilyoughtpassionpeacepeoplepoliticpolitischpositivpossessionpowerprivatprivatepromulgatedpropertypunishquietreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegiertRegierungRichterrightrohe GewaltRuhrruleSchädigungschützensecureSeelesichernsinglesocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyspontan willkürlichenstandingState of Naturestehendestehendenstörenstrengthsubjectsupremethink fittrustTToG II § 136Two Treatises of GovernmentüberzeugtUnannehmbarkeitenuncertaintyungeschriebenuniteUnsicherheitunwrittenverbindenVerbrecherverbreitenverkündetenvermeidenVernunftveröffentlichtenVertragVertrauenviolenceVolkVollstreckerVor allemwillkürlichenZweck
TToG II § 133
§ 133. By commonwealth, I must be understood all along to mean, not a democracy, or any form of government, but any independent community, which the Latins signified by the word civitas, to which the word which best answers in our language, is commonwealth, and most properly expresses such a society of men, which community or city in English does not; for there may be subordinate communities in a government; and city amongst us has a quite different notion from commonwealth: And therefore to avoid ambiguity I crave leave to use the word commonwealth in that sense, in which I find it used by King James the first; and I take it to be its genuine signification; which if anybody dislike, I consent with him to change it for a better.
§ 133. Als Commonwealth will ich keinesfalls gerade Demokratie oder sonst eine bestimmte Regierungsform verstanden sehen, sondern eine unabhängige Gemeinschaft, wie sie die Römer mit dem Wort Civitas (Bürgerschaft) bezeichneten. In unserer Sprache entspricht Commonwealth diesem Begriff am besten und beschreibt eine solche Gesellschaft von Menschen am genauesten. Das englische Community oder City bietet das nicht, denn es gibt untergeordnete Communities unter Regierungen und City hat bei uns eine von Commonwealth klar abweichende Bedeutung.
Um Zweideutigkeiten zu vermeiden, bitte ich daher um Erlaubnis, das Wort Commonwealth in dem Sinn nutzen zu dürfen, wie es King James I. nutzte. Ich halte das für seine originale Bedeutung. Wenn diese jemandem nicht zusagt, bin ich einverstanden sie durch eine
Bessere zu ersetzen.
absoluteabweichendeambiguityAnspruchArbeitauthorityAutoritätavoidBedeutungbeschreibtBesitzbesten genauestenBevölkerungBürgerschaftchangecivitascommoncommonwealthcommunitycompactconsentcrave leavedemocracyDemokratiedifferentdislikedominionEigentumeinverstandenEnglischEnglishErlaubnisersetzenexpressesforceFormFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesengenuineGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherindependentJohn LockejudgejudgesjurisdictionjusticeKing JamesKönig JameslaborlanguageLatinslawlaw of naturelawfulLeutelibertyMachtmagistratemankindMenschheitnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandnotionObrigkeitoriginalepeoplepoliticpolitischpositivpossessionpowerprivatprivateproperlypropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungRegierungsformRichterrightrohe GewaltRömerrulesensesignificationSinnsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntySpracheState of NaturesubordinateTToG II § 133Two Treatises of GovernmentunabhängigeunderstoodUntergeordnetevermeidenVernunftverstandenVertragviolenceVolkzusagtZweideutigkeiten