Source: http://docplayer.org/1435090-2014-geschaeftsbericht.html
Timestamp: 2017-08-21 03:27:13
Document Index: 376176585

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 331', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 51', 'Art. 44', 'Art. 50', 'Art. 50']

2014 Geschäftsbericht - PDF
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2 Geschäftsbericht 2014 Jahresbericht des Stiftungsratspräsidenten für das Geschäftsjahr 2014 Seite 3 Vorwort der Geschäftsführung und wichtigste Kennzahlen 2014 Seite 4 Jahresrechnung Seite 5 Bilanz auf den Seite 5 Betriebsrechnung vom 1.1. bis Seite 6 Anhang Seite 7 1 Grundlagen und Organisation Seite 7 2 Aktive Versicherte und Rentner Seite 13 3 Art der Umsetzung des Zwecks Seite 14 4 Bewertungs- und Rechnungslegungsgrundsätze, Stetigkeit Seite 15 5 Versicherungstechnische Risiken, Risikodeckung, Deckungsgrad Seite 15 6 Erläuterung der Vermögensanlagen und des Nettoergebnisses aus Vermögensanlagen Seite 19 7 Erläuterung weiterer Positionen der Bilanz und der Betriebsrechnung Seite 26 8 Auflagen der Aufsichtsbehörde Seite 28 9 Weitere Informationen in Bezug auf die finanzielle Lage Seite Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Seite 29 Bericht der Revisionsstelle Seite 30 Expertenbestätigung per Seite 32 Seite 2/33
3 Jahresbericht des Stiftungsratspräsidenten für das Geschäftsjahr 2014 Im Bericht zum Geschäftsjahr 2010 freute ich mich, dass wir bereits über ein Vermögen von 60 Millionen verfügen, ein gutes jährliches Wachstum aufweisen und die Kosten im Griff haben. Nun, Ende 2014, haben wir zum ersten Mal die Schwelle von 100 Millionen überschritten. Ein Meilenstein! Weshalb? Dieses Vermögen hilft uns auch in Zukunft auf eigenen Beinen stehen zu können. Unsere Risikofähigkeit wird stetig besser. Zusätzlich haben wir im Berichtsjahr weitere Massnahmen zum Schutz Ihrer Vorsorgegelder und Renten getroffen: - Wir erarbeiten einen neuen Qualitätsstandard auf der Basis eines gut ausgebauten Risk Managements. - Wir schützen das in Liegenschaften angelegte Vermögen nun auch gegenüber Erdbebenrisiken. Mit den monatlichen Informationen zur Vermögensentwicklung sind wir stets in der Lage, die Sicherung der Geldanlagen im Griff zu haben. Dass wir dazu eine vertragliche Bindung mit der UBS eingegangen sind, mag auf den ersten Blick erstaunen. Jedoch ist es so, dass der Markt keinen besseren Vertragspartner hergibt. Auch hier gilt: Der pragmatische Weg zur Sicherung Ihres Vermögens steht im Vordergrund. Und das Vermögen ist ohne Einschränkungen weiterhin gemäss unseren Richtlinien in soziale, ethisch verantwortbare und ökologische Anlagen investiert. Weiter haben uns im Berichtsjahr diverse Rechtsfälle im Zusammenhang mit dem Austritt von vier Firmen per aus dem Kreis der angeschlossenen Betriebe beschäftigt. Wir haben in allen Fällen gemäss Gesetz und den gültigen Reglementen gehandelt. Die Behörden haben in allen Fällen unsere Haltung bestätigt, bis Ende 2014 konnten die Fälle jedoch noch nicht rechtskräftig abgeschlossen werden. Die Zukunft wird sicherlich nicht einfacher. Sei dies auf Grund politisch motivierter Entscheide und auch aus demografischer Sicht. Wir können uns diesen Strömungen nicht entziehen. Wir haben die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und müssen uns den Fragen wie der höheren Lebenserwartung der Menschen stellen. Wie fangen wir dies auf? Einerseits weniger Finanzertrag, andererseits eine höhere Lebenserwartung der Menschen? Mit diesen Fragestellungen haben wir uns unter anderem im Stiftungsrat zusammen mit der Geschäftsleitung im Berichtsjahr auseinander gesetzt, Experten beigezogen, diskutiert und Beschlüsse gefasst. Entsprechend gefestigt, mit klaren Zielen vor Augen zur Sicherung Ihrer Vorsorgegelder haben wir die Eckdaten für die Zukunft festgelegt in der Überzeugung, für Sie das Beste zu realisieren. Ich danke Ihnen, liebe Versicherte, für Ihre Treue zur GEPABU, den Mitgliedern des Stiftungsrates und allen Mitarbeitenden der GEPABU für ihren unermüdlichen Einsatz. GEPABU Personalvorsorgestiftung Ruedi Ursenbacher Stiftungsratspräsident Mühlethurnen, Seite 3/33
4 Vorwort der Geschäftsführung und wichtigste Kennzahlen 2014 Stetigkeit zahlt sich aus. Grundsätzlich haben wir unsere Anlagestrategie nicht geändert. Wir können eine gute Performance und einen guten Deckungsgrad von 115.8% (Vorjahr 116.1%) ausweisen und dies, obwohl wir auf der technischen Seite einige Änderungen vorgenommen haben, was eine deutliche Erhöhung der Rückstellungen zur Folge hatte. Im Flug war das Jahr 2014 vorbei. Das von der Geschäftsführung angeschlagene Tempo war sportlich. Nachfolgend die wichtigsten Daten und Ereignisse in Kürze: - Umzug der Geschäftsführung von der Göldi Treuhand, Alchenstorf, zur TreuCons AG, Bern. - Detaillierte Abklärungen bei den Vermögensverwaltungen und der Depotbank. Neu ist die UBS AG, Bern, Depotbank und für das Reporting zuständig (Global Custodian). Die beiden Vermögensverwalter Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG, Zürich, und die Bank J. Safra Sarasin AG, Basel, handeln in unserem Auftrag auf der gleichen UBS-Plattform. Die UBS AG erstellt das stets aktuelle Vermögensreporting. In der Vermögensstrategie wurden keine Änderungen vorgenommen. - Umstellung auf das Pensionskassen-Verwaltungsprogramm SwissPension 6. - Verhandlungen mit der "WOGENO Belp" und deren Übernahme nach Fusionsgesetz (3 Liegenschaften mit 24 Wohnungen). - Verhandlungen mit den Betreibern und den Eigentümern der "Mühle Hunziken" und Übernahme der Liegenschaften zusammen mit der CoOpera Sammelstiftung PUK im Miteigentum zu je 50 Prozent. - Nochmalige Senkung des technischen Zinssatzes um 0.25% auf die technischen Berechnungsgrundlagen BVG 2010, 3.00% mit separater Rückstellung auf 2.75%. - Erhöhung der Rückstellungen für Pensionierungsverluste von 5 Jahren auf 10 Jahre. - Änderung des Reglements Teilliquidation. - Änderung und Ergänzung des Reglements Vermögensanlagen mit der Umsetzung der "Minder-Initiative", d.h. der Wahrung der Stimmrechte bei direkt gehaltenen Gesellschaftsanteilen. - Zusatzverzinsung der Alterskapitalien per von 0.75%, also total 2.50% Zinsgutschriften. Im Jahre 2014 haben wir erstmals bei der Bilanzsumme 100 Mio. überschritten und zählen nun nicht mehr zu den ganz Kleinen in der Pensionskassenlandschaft. Die wichtigsten statistischen Zahlen im Überblick: Deckungsgrad 115.8% 116.1% Verzinsung Vorsorgekapital Aktive Versicherte (ohne Mutationen) 1.75% 1.50% Zusatzverzinsung per % 0.00% Aktive Versicherte Rentner Bilanzsumme Mio 84.5 Mio Vorsorgekapital Aktive Versicherte 63.7 Mio 60.2 Mio Vorsorgekapital Rentner 12.9 Mio 7.4 Mio Technische Rückstellungen 5.0 Mio 3.0 Mio Wertschwankungsreserven 12.9 Mio 11.4 Mio Reservedefizit 307'864 24'464 Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen (Chinesisches Sprichwort). Wir setzen letzteres auch in Zukunft um, die nächste Mühle folgt GEPABU Personalvorsorgestiftung Moritz Göldi Urs Mataré Bern, Seite 4/33
5 Bilanz auf den Bezeichnung Ziffer AKTIVEN % % Vermögensanlagen 102'784' % 84'399' % Flüssige Mittel + Geldmarktanlagen 64 11'035'752 11% 8'290'035 10% Forderungen 64/71 371'528 0% 434'970 1% Kontokorrentforderungen bei angeschlossenen Firmen 64/69 240'091 0% 139'704 0% Obligationen 64 19'971'033 19% 14'538'590 17% Hypothekaranlagen + Darlehen 64 15'098'000 15% 14'181'000 17% Aktien 64 29'506'762 29% 27'954'787 33% Immobilien und Beteiligungen an Immobiliengesellschaften 64 25'968'806 26% 18'279'141 23% Alternative Anlagen 63/64 592'155 2% 581'505 2% Aktive Rechnungsabgrenzungen 64/72 76'687 0% 100'106 0% Total Aktiven 102'860' % 84'499' % PASSIVEN Verbindlichkeiten 7'102'578 7% 1'830'729 2% Freizügigkeitsleistungen + Renten 73 2'061'798 2% 1'628'190 2% Banken und Versicherungen 64 4'669'000 5% 0 0% Andere Verbindlichkeiten '809 0% 168'886 0% Kontokorrentverbindlichkeiten bei angeschl. Firmen 69 36'971 0% 33'653 0% Passive Rechnungsabgrenzungen '387 1% 250'299 0% Arbeitgeber-Beitragreserven '467 0% 330'395 0% Nicht-technische Rückstellungen '000 0% 74'000 0% Vorsorgekapital und technische Rückstellungen 81'595'247 79% 70'638'880 84% Vorsorgekapital Aktive Versicherte 52 63'680'535 62% 60'214'032 71% Vorsorgekapital Rentner 54 12'877'414 13% 7'384'833 9% Technische Rückstellungen 55 5'037'298 5% 3'040'015 4% Wertschwankungsreserven 63 12'895'136 13% 11'375'536 14% Freie Mittel Ende Periode 0 0% 0 0% Stand zu Beginn der Periode 0 0% 0 0% Ertragsüberschuss (+) / Aufwandüberschuss (-) 0 0% 0 0% Total Passiven 102'860' % 84'499' % Seite 5/33
6 Betriebsrechnung vom 1.1. bis Bezeichnung Ziffer Ordentliche und übrige Beiträge und Einlagen 8'338'831 7'128'467 Beiträge Arbeitnehmer 2'974'773 2'779'694 Beiträge Arbeitgeber 2'970'311 2'777'159./. Bezüge von Arbeitgeberbeitragsreserven zur Beitragsfinanzierung 69-75'415-78'640 Beiträge aus Prämienbefreiung 22'376 29'995 Nachzahlungen Arbeitnehmer 10'338 9'205 Nachzahlungen Arbeitgeber 10'338 9'205 Einmaleinlagen und Einkaufssummen 2'185'318 1'473'147 Einlagen in die Arbeitgeberbeitragsreserven '000 75'000 Zuschüsse Sicherheitsfonds 65'793 53'702 Eintrittsleistungen 6'692'218 5'860'996 Freizügigkeitseinlagen 6'428'121 5'570'358 Einzahlungen WEF-Vorbezüge / Scheidungen 264' '638 Total Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen 15'031'049 12'989'463 Reglementarische Leistungen -2'482' '682 Altersrenten -477' '716 Hinterlassenenrenten -44'905-40'949 Invalidenrenten -116'389-95'810 Rentenkorrekturen Vorjahre 0 0 Uebrige reglementarische Leistungen (Prämienbefreiung) -22'376-29'995 Kapitalleistungen bei Pensionierung -1'821' '213 Kapitalleistungen bei Tod/Invalidität 0 0 Austrittsleistungen -4'379'291-5'779'601 Freizügigkeitsleistungen -4'275'291-5'387'811 Vorbezüge WEF und Auszahlungen Scheidung -104' '790 Total Abfluss für Leistungen und Vorbezüge -6'862'280-6'553'283 Auflösung (+) / Bildung (-) Vorsorgekapitalien, technische Rückstellungen und Beitragsreserven -11'055'952-6'090'419 Bildung Vorsorgekapital Aktive Versicherte 52-2'017'145-4'831'150 Bildung Vorsorgekapital Rentner 54-5'492' '256 Bildung/Auflösung technische Rückstellungen 56-1'997' '534 Verzinsung des Sparkapitals 52-1'449' '186 Auflösung/Bildung von Arbeitgeberbeitragsreserven -99'585 3'640 Versicherungsaufwand -98' '800 Versicherungsprämien an Rückversicherer (Stop-Loss-Prämien) -98' '800 Nettoergebnis aus dem Versicherungsteil -2'985' '961 Nettoergebnis aus Vermögensanlage 67 5'284'167 6'544'646 Ertrag aus Vermögensanlagen 67 5'946'955 7'029'835 Verwaltungsaufwand der Vermögensanlage 67/68-633' '068 Zins auf Arbeitgeberbeitragsreservekonti 67/69-3'486-5'036 Verzinsung des Freizügigkeitskapitals 67-25'436-19'085 Auflösung/Bildung nicht-technische Rückstellungen '000-74'000 Sonstiger Ertrag 76'582 4'824 Sonstiger Aufwand -228'991 0 Verwaltungsaufwand ' '378 Allgemeine Verwaltung ' '135 Marketing und Werbung 78-8'727 0 Makler- und Brokertätigkeit 78-16'578-16'952 Revisionsstelle 78-14'580-15'230 Experte für berufliche Vorsorge 78-19'396-42'230 Aufsichtsbehörde 78-8'249-8'832 Ertragsüberschuss (+) / Aufwandüberschuss (-) vor Bildung/Auflösung Wertschwankungsreserve 1'519'600 6'248'054 Bildung (-) / Auflösung (+) Wertschwankungsreserven 63-1'519'600-6'248'054 Ertragsüberschuss (+) / Aufwandüberschuss (-) 0 0 Seite 6/33
7 Anhang 1 Grundlagen und Organisation 11 Rechtsform und Zweck Die GEPABU Personalvorsorgestiftung ist eine Stiftung nach Art. 80 ff., ZGB, Art. 331 OR sowie Art. 48 Abs. 2 und Art. 49 Abs. 2 BVG. Die Stiftung besteht seit dem Die Stiftung bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des BVG und seiner Ausführungsbestimmungen für Arbeitnehmende und Unternehmer, der ihr für die Personalvorsorge angeschlossenen Unternehmungen sowie für deren Angehörige und Hinterlassenen gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Tod und Invalidität. Sie kann über die BVG-Mindestleistungen hinausgehen sowie insbesondere ergänzend Ermessensleistungen an versicherte Personen oder deren Hinterlassenen in Notlagen erbringen. 12 Registrierung BVG und Sicherheitsfonds Die GEPABU ist im kantonalen Register für berufliche Vorsorge unter der Ordnungsnummer BE 0077 registriert. Sie ist dem Freizügigkeitsgesetz unterstellt und dem Sicherheitsfonds angeschlossen. 13 Angabe der Urkunde und Reglemente Die Reglemente sind unter jederzeit abrufbar. Hier werden immer die aktuell gültigen und rechtsverbindlichen Versionen veröffentlicht. Die Prüfung auf die Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften erfolgte durch die Aufsichtsbehörde, Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA). Dokument Ausgabe gültig seit Genehmigung SR Prüfung BBSA Stiftungsurkunde (Statuten) - Urschrift Nr letzter Nachtrag Totalrevision Überarbeitung Totalrevision Vorsorgereglement (VR) - Ausgabe Nachträge bis Änderungen Ziffer 3.3.4, Ziffer 4.2 und Ziffer / offen Anhang A: Parameter Änderungen Parameter / offen Anhang B: Organisation - Nachträge bis Anhang C: Vermögensanlage - Nachträge bis Änderungen Ziffer 4.3, Ziffer 5 und Beilagen 1, / offen Anhang D: Technische Bilanzierung - Nachträge bis Änderungen Ziffer 2.5, Ziffer 4.5 und Ziffer / offen Anhang E: Teilliquidation Änderungen Ziffer 2.1 und / offen Anhang F: Wohneigentumsförderung Seite 7/33
8 14 Paritätisches Führungsorgan / Zeichnungsberechtigung Stiftungsrat Der Stiftungsrat ist das oberste, paritätisch zusammengesetzte Organ der GEPABU. Er besteht aus mindestens 4 Mitgliedern. An der Delegiertenversammlung vom wurde der Stiftungsrat neu gewählt: Name Funktion Vertreter Amtsdauer Rudolf Ursenbacher Präsident AN bis Corinne Gerhard Mitglied AN bis Barbara Lehmann-Preisig Mitglied AN bis Rebekka Moser Mitglied AN bis Elisabeth Bosshart Vizepräsidentin AG bis Moritz Göldi Mitglied AG bis Urs Mataré Mitglied AG bis Patric Fuhrimann Mitglied AG bis Matthias Gehrig Ersatz AG Yvan Rielle Ersatz AG Seit dem ist die als Ersatzmitglied gewählte Rebekka Moser für den auf den ausgetretenen Friedrich Jenni ordentliches Mitglied des Stiftungsrates. 15 Geschäftsführung Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom beschlossen, ab die Firma TreuCons AG, Bern, mit der Geschäftsführung der GEPABU Personalvorsorgestiftung zu beauftragen. 16 Anlagekommission Der Stiftungsrat wählt je Amtsdauer aus seiner Mitte eine paritätische Anlagekommission. Sie entscheidet über die Ausnutzung der taktischen Bandbreiten der Vermögensanlagen und über grössere Investitionen. An der Stiftungsratssitzung vom wählte er: Name Funktion Vertreter Amtsdauer Barbara Lehmann-Preisig Mitglied AN bis Corinne Gerhard Mitglied AN bis Patric Fuhrimann Mitglied AG bis Urs Mataré Mitglied AG bis Vorsorgekommissionen Jede angeschlossene Unternehmung hat eine Vorsorgekommission zu wählen. Diese Vorsorgekommission ist paritätisches Organ gemäss Art. 51 BVG. Sie entscheidet über die Form der Altersvorsorge der Unternehmung und hat das Recht, Delegierte für die Wahlversammlung zur Wahl des Stiftungsrates zu bestimmen. 18 Experten, Revisionsstelle, Berater, Aufsichtsbehörde Pensionsversicherungsexperte PITTET Associates AG, Bern, Dr. Olivier Kern Revisionsstelle Solidis Revisions AG, Olten (vormals Sudan Partner AG, Namensänderung) Aufsichtsbehörde Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Bern, Reg. Nr Angeschlossene Arbeitgeber AGID Firmenname/Name Ort Plan Anzahl AN Anzahl AN 2522 Michael Högger GmbH Bern A Phytotech Foundation Bern A TreuCons AG Bern B Beratungsbüro U. Michel GmbH Liebefeld A CHINA MED ZENTRUM AG Olten A Garage am Graben GmbH Burgdorf A Triadis Engineering GmbH Messen B R. Bier / Hilfsmittel & Zubehör Biel B Verein Wylerhuus Bern B Lomotion AG Bern B bosshart consulting gmbh Bern B Reinhard Max Dr. med. Bern B 3 3 Seite 8/33
9 AGID Firmenname/Name Ort Plan Anzahl AN Anzahl AN 2542 ReSphering GmbH Worb A VSP Verein Sozialprojekte mit privater Trägerschaft Bern B Partners for Sustainability AG Zürich B Lichtenberg & Baumann GmbH Kyburg-Buchegg B Kulturverein ODEON BRUGG Brugg AG B Rolf Grossen Niederwangen A Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Solothurn B Aye-Aye Productions GmbH Zürich B BSC Treuhand GmbH Neuenhof A LoftSoft Management GmbH Evilard B Verein leolea Ostermundigen A VBG Vereinigung für Beratung Bern 7 B Metall-Design AG Frauenkappelen B Holzwerkstatt Schmocker GmbH Rohrbach A Treuhandbüro TIS GmbH Bern A Ammann Albers GmbH Zürich A viadialog GmbH Bern A Pintool GmbH Bern A videokunst.ch ag Bern A Saurer Partner GmbH Bern B Praxisgemeinschaft Länggassstrasse Bern A Turmhaus Consulting Basel A Clavel SA Bern B Fachstelle für Gesundheitspolitik Bern A Notariat Marc Krattiger Bern 25 B Photographie Simon B. Opladen GmbH Bern A SKW AG Bubikon A Planwerkstatt Architekten Bern A Verein BewegGrund Bern 22 B martinbirrer design Bern B Capaul Donat Perrefitte A Paysafecard.com Schweiz GmbH Root D4 A Sys Wendy Burgdorf A Die Ergopraxis beim Bahnhof GmbH Bern B Schäfer Software GmbH Niedergösgen B FamBe GmbH Schönried B Eva Heimgärtner Fribourg A Liechti Mechanik GmbH Zollikofen B Domenico Keramik GmbH Orpund B Gruppenpraxis Sigristenhaus Heimiswil B Caralpin Sarl Cottens FR B zenon.ch GmbH Bern B Praxis Dr. med. Maximilien Jung Wohlen AG A UMWEKO GmbH Grenchen B Psychomotorik Schweiz Bern B advocomplex Bern A Truc Gestaltungskonzepte Bern B Advokaturbüro Deutsch Wyss Bern B kathamusic gmbh Bern B bütler beratungen GmbH Bern A Sonvik Holz-Design Allschwil A Reinhard Tobias Projektmanagement GmbH Bern B Albonico/Lemann Praxis Langnau A Verein EWS Bern B Hermes Investment Management Ltd. London E1 8HZ B Fotografie Albrecht GmbH Olten A Ingold Bodenbeläge AG Scheunen A Guberinic Ip Spitex Biel/Bienne A Terra Sancta Tours AG Bern A Verein energie-cluster.ch Bern A Leuenberger Treuhand Bern A Stiftung PROGR Bern B Stiftung Museum Grenchen Grenchen B fahr-rad ag Wabern B Zeitpunkt Redaktion und Verlag Solothurn A piaf GmbH Zürich A userhelp.ch gmbh Biberist B Verein Fotobüro Bern Bern B Verein Solafrica Bern A Bergportal GmbH Sarnen A Restaurant Sous le Pont Bern A Verein Bibel-Mission IOH Schweiz Bern B MB Diagnostik AG Langendorf B Opplitech GmbH Rosshäusern B George's Travel and Trading GmbH Interlaken A 1 1 Seite 9/33
10 AGID Firmenname/Name Ort Plan Anzahl AN Anzahl AN 2651 Pasha Food GmbH Grenchen A Verein ISA Bern B Verein Quartierzentrum Tscharnergut Bern B Verein Quartierzentrum Villa Stucki Bern B Motion Consulting GmbH Bern B Wohnbaugenossenschaft Schweiz Bern B Lazy Bone GmbH Burgdorf B Verein Bern für den Film Bern B Kosmetiklounge Bellezza Dulliken A Solidago Naturschutz GmbH Reinach BL B VARIUM BAU AG Bern A Trägerverein Parkcafé Orangerie Bern A Jungschnouz Gastro GmbH Meikirch A memox gmbh Bern A Verein Bergsiedlung Valengiron Perrefitte B Ergotherapiezentrum Bern GmbH Bern A Bio Schwand AG Münsingen A Praxis Dr. Marianne Ruoff Bern A estragon gmbh Zürich A Verein Berghof Stärenegg Trubschachen B Verein WOWIT Gohl B BAWAG Bern B Nüssli Sanitär GmbH Ittigen B Verein Haus der Religionen Bern B G-metallbau GmbH Schwarzenburg B Omlin Architekten GmbH Bern B CHQM Management & Turnaround GmbH Neerach B Bolz Gartenbau Münsingen A Stellanera GmbH Bern B Gabriela Licci&Partner GmbH Zürich B biedermann + krattiger gmbh Bern 25 B Gustav & Thelma GmbH Fribourg B Bau- und Wohngenossenschaft Thun A Ercosplan GmbH Murten B Praxis Dr. Therese Niklaus Loosli Herzogenbuchsee B Horlogerie Herrli GmbH Biel/Bienne B Verein Konkret Nänikon A Berner Online Medien AG Bern A Jonas Kambli Fotografie GmbH Wabern A swipala GmbH Bern 7 B InnoErrex GmbH Zollikofen B Mouthwatering Records GmbH Bern B Integas GmbH - Arbeit und Einkommen Thun B Verein HAB Bern B Rubinas Consulting GmbH Hofstetten BE B id-k Kommunikationsdesign Bern A BauHolzEnergie AG BHE Bern A Rundum Metall GmbH Ittigen A Oliveta's Arch A Sassnick Spohn GmbH Winterthur B approx.media GmbH Niederscherli B Holzart Schreinerei GmbH Rumendingen A Voodoo Rhythm GmbH Bern B ICSS (Switzerland) GmbH Bern B Andreas Widmer Olten A Botschaft von Katar Bern B bpost International Belgium Bern B Weber Franz Naturgärten Bünzen B REYGrafik GmbH Bern A FAIR & UGLY Bern A Velostatt Bern A Praxisgruppe Liebefeld Liebefeld B Walo Britschgi GmbH Bern B Co-Guard GmbH Reinach BL A Zahnärztliche Praxis mdc GmbH Selzach A Dentaltechnik Burkart Martin Langenthal A atelier a&b ag Bern B ARUM GmbH Gutenberg A Grünspecht GmbH Birsfelden B Stiftung Seiler Ins Ins B B2C Europe Switzerland GmbH Bern B Dr. Martin Kiessig GmbH Zürich B Zähringer Apotheke Ballinari AG Bern B SWISSAID Bern 5 B Jeger Cyrill Olten A 11 9 Seite 10/33
11 AGID Firmenname/Name Ort Plan Anzahl AN Anzahl AN 2832 Schwarz Annabeth Olten B Solidarité sans frontières Bern B UNA, Atelier für Naturschutz Bern B Büro 84 Bern B Naturaqua PBK AG Bern B Schär und Stalder Gartenbau GmbH Bern B Münstergass-Buchhandlung AG Bern 8 B Verein artlink Bern 7 B Tanner Toni Eriswil A FATA MORGANA Bern A Stern Apotheke Worb GmbH Worb B Kinderkrippe Hexenburg Zürich A AKiB Zentrum 5 Bern 9 B AKiB-Projekt Passantenhilfe Bern 9 B DOK Dachverb. für offene Arbeit mit Kindern Bern B Gesellschaft für bedrohte Völker Ostermundigen B INTERBRIC Bern B PULS Urech Umweltberatung Bern A Göldi Treuhand Alchenstorf B BASS AG Bern B AGRABE Bern A MORF Communication AG Bremgarten b. Bern A AKiB / BWD Albatros Bern 9 B Kornblume Verein Langenthal A Velokurier Bern Bern B LICHTSPIEL Bern A Anderegg Edith Bern B TOJ Bern B WFN - Wasser Fisch Natur AG Bern B Pro Velo Bern Bern B Trägerverein ALG 'Alte Mühle' Dotzigen B Schibler + Haldi AG Frauenkappelen A Lauterburg Wolfgang Dr. med. Bern A Isler Martin Dr. med. Brienz A ERSAG Bern B Stillgelegte Alterskonti 1994 S Briner Reinhard Bern S Meier Ruedi Bern S Löliger Agathe Bern S Zulauf Martin Bern S Göldi-Rutz Esther Alchenstorf S Frey Marta Bern S Fedier Felix Baden-Dättwil S Kinzl Stephan Bern 14 S Bruni Brigitte Wabern S Arm Alfred Oberwangen S Galfetti Doris Maladers S Dahinden Mechthild Bern S Tola Claudio Bern S Kühni Jörg Bern S Wagner Diana Aarburg S Naef Yvonne Zürich S Rösli Brigit Zürich S Zimmermann Marianne Luzern S Wittwer Uwe Zürich S Krattiger Marc Bern 25 S Plöchl Hedwig Zürich S Stalder Philipp St. Gallen S Rufer Ruth Wettingen S Widmer Juan-Manuel Zürich S Aebi Susanne Zürich S Mataré Urs Bern B Frauchiger Lorenz Bern B Fecker-Zamree Simone Zürich S Huber Menno Seuzach S Moor René Aarau S Banz Regula Luzern 7 S Eichenberger Verena Hauptikon S Borer Rolf Bern S Annen Patricia Sattel S Allemann Evi Bern S Jörg Beat Bern S Gubser Kuster Yasmin Zürich S Jung Maximilien Wohlen AG S BertschiLebensPraxis Bern S 1 1 Seite 11/33
12 AGID Firmenname/Name Ort Plan Anzahl AN Anzahl AN Gurtner Kathrin Zürich S Scheurer Magdalena Bern S Baumann Daniel Burgdorf S Lang Sabina Burgdorf S Schweizer Raoul Zürich S Wepfer-Tschirky Rita Maria Bülach S Antonia Willi Biel/Bienne S Dr. Urs-Peter Wepfer Zürich S Catherine Depallens Petit-Lancy S Born Jürg Münsingen S Christian Leibundgut Belp S Daniel Sauter Zürich S Streif Walker Regine Wichtrach S Pia Affolter Zürich S Klinger Kommunikation Winterthur S Isler Martin Brienz BE S Peter von Ah Zürich S Uwe Schalbetter Worb S Bisang Herger Heidi Solothurn S Hanspeter Bühler Zürich S Stefan Gysel Bern S André Bützberger Worb S Carina Dietiker-Gonzalez Dulliken S Urte von Wrycz-Reckowsky Zürich S Ruth Feurer Arsenault Zürich S Reto Mettler Langnau i. E. S Volkart Beratung Solothurn S Bernhard Stoller Zürich S Gregory Gasser Bern S Beatrice Burkart Basel S Barbara Schwärzler Zürich S Michael Ziska Bern S Erika Haussener Belp S Daniel Bosshard Zürich S Stefan Schär Bern 9 S Martin Hürzeler Zürich S Katja Gipp Bern S Christian Knorr Bern S Stefan Möckli Dürrenroth S Bergit Fischer Scherzingen S Martin Meyer Zürich S Bisang Claudia Horgen S Catherine Ott Bern S Ursina Friedli Bern S Sandra Rumpel Zürich S José Mazaira Perrez Küsnacht ZH S Ueli-Bartley Brönnimann Bern S Marie-Christine Gassmann Liebefeld S Danièle Wenger Wabern S Sibylle Heizmann Aarau S Beatrice Scheidegger Bern S Yvonne Widmer Schnyder Bern S Matthias Maschke Herrenschwanden S Patrizia Lanz Stüdeli Küsnacht ZH S Franz Weber Gartenbau Bünzen S Rolf Schelling Zürich S Martin Iseli Bern 9 S Antonio Righetti Wabern S Esther Brehm Zürich S Markus Kirchhofer Oberkulm S Verena Feller Täuffelen S Stephen England Zürich S Nadine Masshardt Bern S Nicole Zuber Niederscherli S Christof Studhalter Malters S Reto Zobrist Aarau S Franziska Gujer Zürich S Andreas Widmer Olten S Regula Wittwer Bern S Walser Christoph Zürich S kommapr rolf marti Bern 9 S Gassmann Marc Zürich S Tamas Kommunikation Bonstetten S Stempfle Robert Zürich S Bannwart Kyriakis Barbara Emmen S 1 0 Seite 12/33
13 AGID Firmenname/Name Ort Plan Anzahl AN Anzahl AN Urech Martin Bern S Roscha Arthur Rombach S Peter Raaflaub Uettligen S Petzoldt Maired Uettligen S Hadzic Juso Urtenen-Schönbühl S Bürki Andreas Bern S Märki Anne-Marie Adetswil S Rieder Markus Winterthur S Wick Florian Zürich S Hüsler Luise Zürich S Isler Marianne Brienz BE S ZX-IV Plan S Prämienfrei S Plan B Prämienfrei B 3 5 Total Arbeitnehmer (AN) Die Zahl der angeschlossenen Unternehmen hat sich wie folgt entwickelt: Anzahl Anzahl Angeschlossene Unternehmen mit aktiv Versicherten stillgelegte altrechtliche Alterskonti 4 5 VÖSU- Mitglieder Aktive Versicherte und Rentner 21 Aktive Versicherte Anzahl Anzahl Bestand am Zugänge Abgänge Bestand am Anzahl Anzahl Anteil Frauen Anteil Männer Bestand am Anzahl Anzahl Anzahl Versicherte mit Alter über 25 (mit Sparkapital) Anzahl Versicherte mit Alter unter 25 (ohne Sparkapital) Bestand am Seite 13/33
14 22 Rentenbezüger Anzahl Anzahl Bestand am Zugänge 20 4 Abgänge -1-4 Bestand am Anzahl Anzahl davon Altersrentner davon Invalidenrentner 6 5 davon Hinterlassene 5 4 davon Alterskinderrente 1 0 davon Invaliden-Kinderrenten 3 2 davon Waisen 3 3 Total Rentner Art der Umsetzung des Zwecks 31 Erläuterung der Vorsorgepläne Die GEPABU bietet verschiedene Pläne an. Sämtliche Pläne basieren für das Alterssparen auf dem Beitrags- und für die Risiken Invalidität und Tod auf dem Leistungsprimat. Das versicherungstechnische Risiko des Alters trägt sie selber. Die versicherungstechnischen Risiken Tod und Invalidität trägt sie nur im Ausmass der Erwartungswerte selber; hier besteht für einen allfälligen Überschaden eine Stop-Loss Rückversicherung bei der SwissLife. Plan A entspricht für das Alterssparen grundsätzlich einer BVG-Minimallösung mit Koordinationsabzug, mit altersabhängigen Altersgutschriften und einem maximal versicherbaren Lohn vom dreifachen Betrag der maximalen einfachen AHV-Rente. Pläne B+S basieren für das Alterssparen auf dem versicherbaren Einkommen (ohne Koordinationsabzug), mit altersabhängigen Altersgutschriften und einem maximal versicherbaren Lohn vom neunfachen Betrag der maximalen einfachen AHV-Rente. Plan K ist ein reiner Alterssparplan und basiert auf dem versicherbaren Einkommen, mit einem Koordinationsabzug im Umfang des dreifachen Betrages der maximalen einfachen AHV-Rente, fixen Altersgutschriften von 12% und einem maximal versicherbaren Lohn vom dreissigfachen Betrag der maximalen einfachen AHV-Rente. Plan K ist nur in Kombination mit den Plänen A, B o- der S möglich. Bei Plan K ist nur der Kapitalbezug möglich. Die Pläne A, B und S basieren bezüglich der Risiken Invalidität und Tod auf dem versicherbaren Einkommen, welches grundsätzlich dem AHV-Lohn entspricht. Bei Plan S werden die Leistungen gemäss Reglement auch bei einem Unfall ausgerichtet. Bei Plan K wird kein Risiko versichert. Obige Vorsorgepläne gelten seit dem Finanzierung, Finanzierungsmethode Erhoben werden grundsätzlich Beiträge für Altersgutschriften (plan- und altersabhängig), Risikobeiträge (planabhängig, Prozente vom versicherbaren Einkommen) und Verwaltungskostenbeiträge (Prozente vom versicherbaren Einkommen). Die Beiträge werden in der Regel hälftig auf Arbeitnehmer/-in und Arbeitgeber/-in aufgeteilt, der Arbeitgeber kann die vollen Beiträge übernehmen. Die Beiträge für die Pläne werden nach versicherungstechnischen Kriterien bestimmt und regelmässig überprüft. 33 Weitere Informationen zur Vorsorgetätigkeit Keine Bemerkungen. Seite 14/33
15 4 Bewertungs- und Rechnungslegungsgrundsätze, Stetigkeit 41 Bestätigung über Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER 26 Diese Jahresrechnung entspricht den Vorschriften von Swiss GAAP FER 26 (GenerallyAcceptedAccountingPrinciples / Fachempfehlung zur Rechnungslegung von Vorsorgeeinrichtungen), in Kraft ab Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze Die Buchführung, Bilanzierung und Bewertung erfolgte nach den Vorschriften des OR und des BVG, inklusive der einschlägigen Verordnungen (insbesondere BVV2 und Swiss GAAP FER 26, beide in Kraft ab ). Verbucht sind aktuelle bzw. tatsächliche Werte per Bilanzstichtag. Für die einzelnen Kategorien gelten folgende Präzisierungen zur Bewertung: Wertschriften und Währungen zu Marktkursen per Bilanzstichtag. Kassenobligationen, Hypotheken und Darlehen zu Nominalwerten, Marchzinsen werden separat aktiviert. Direktanlagen in Immobilien zu Marktwerten. Anfangs 2013 wurden die Liegenschaften aufgrund der Liegenschaftszahlen bis und mit 2012 durch Maeder Treuhand AG, Ittigen, auf den komplett neu bewertet. Bewertet wird mittels EW Methode (Ertragswert) und DCF-Methode (Discounted Cash-Flow) wobei der Mittelwert verwendet wird. Zusätzlich wurde eine Second Opinion bei der IAZI AG, Zürich, insbesondere zur Überprüfung der gewählten Parameter und Methoden eingeholt. Jährlich erfolgt eine Aktualisierung durch Maeder Treuhand AG, Ittigen, letztmals im April 2015 per aufgrund der effektiven Liegenschaftsabschlüsse Die Ende 2014 erworbenen Liegenschaften wurden durch Maeder Treuhand, Ittigen, basierend auf den neuen Mietzinsen gültig ab 2015 neu bewertet. Abgrenzungen und nicht-technische Rückstellungen: Bestmögliche Schätzung der Geschäftsführung. Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen: Berechnung durch den Pensionsversicherungsexperten (Details siehe Anhang 5). Sollwert der Wertschwankungsreserve: Nach einem finanzökonomischen Ansatz (Details siehe Ziffer 63). 43 Änderung von Grundsätzen bei Bewertung, Buchführung und Rechnungslegung Es erfolgte keine grundsätzliche Änderung von Bewertungsgrundsätzen. Betreffend Buchführung und Rechnungslegung erfolgten diverse Anpassungen an Swiss GAAP FER 26 und BVV2, beide in Kraft ab : Rückwirkend ab wird die Wertschriftenverwaltung durch die UBS AG geführt. Der Verwaltungsaufwand der Vermögensanlage beinhaltet sämtliche anfallenden, auch die von den Banken den Fonds belastete Kosten für Kollektivanlagen (TER). Die entsprechenden Gegenbuchungen erfolgten zugunsten des Anlageertrags. Neu werden auch sämtliche in den Liegenschaftsabrechnungen enthaltenen Verwaltungskosten unter den Verwaltungskosten aufgeführt und beim Liegenschaftsertrag gegengebucht. 5 Versicherungstechnische Risiken / Risikodeckung / Deckungsgrad 51 Art der Risikodeckung, Rückversicherungen Die Pensionskasse ist grundsätzlich autonom. Das versicherungstechnische Risiko des Alters trägt sie selber. Die versicherungstechnischen Risiken Tod und Invalidität trägt sie nur im Ausmass der Erwartungswerte selber; hier besteht für einen allfälligen Überschaden eine Stop-Loss Rückversicherung bei der SwissLife. Seite 15/33
16 52 Entwicklung und Verzinsung der Sparguthaben im Beitragsprimat Stand am '214'032 54'544'695 Altersgutschriften Arbeitnehmer 2'199'706 2'045'144 Altersgutschriften Arbeitgeber 2'196'659 2'043'283 Altersgutschriften aus Prämienbefreiung 16'836 22'306 Nachzahlungen Arbeitnehmer 10'338 9'205 Nachzahlungen Arbeitgeber 10'338 9'205 Einmaleinlagen Arbeitnehmer 2'165'318 1'470'483 Einmaleinlagen Arbeitgeber 20'000 2'664 Freizügigkeitsleistungen bei Eintritt 6'428'121 5'570'358 Einzahlungen aus WEF-Vorbezüge 0 0 Einzahlungen aus Scheidung 264' '638 Freizügigkeitsleistungen bei Austritt -4'275'291-5'387'811 Auszahlungen für WEF-Vorbezüge -94'000-50'000 Auszahlungen bei Scheidung -10' '790 Kapitalleistung bei Pensionierung -1'821' '213 Auflösung infolge Pensionierung, Tod und Invalidität -5'146' '454 Rückwirkende Mutationen 52'974 2'017'145-6'869 4'831'150 Verzinsung 1'449' '186 Vorsorgekapital Aktive Versicherte am '680'534 60'214'032 Summe der Sparkonten Plan A 9'833'907 8'858'472 Summe der Sparkonten Plan B 39'228'906 36'742'311 Summe der Sparkonten Plan S 13'546'932 13'026'627 Summe der Sparkonten Plan K 1'037'679 1'502'909 Summe der altrechtlichen SAK- Konti 33'110 83'713 Vorsorgekapital Aktive Versicherte am '680'535 60'214'032 Die Verzinsung der Sparkonten im obligatorischen wie im überobligatorischen Bereich sowie bei sämtlichen Einlagen erfolgte zum vom Bundesrat festgelegten Minimalzins von 1.75% (Vorjahr 1.50%) und einer Zusatzverzinsung von 0.75 %. 53 Summe der Altersguthaben nach BVG Altersguthaben nach BVG (Schattenrechnung) 32'692'033 30'401'738 BVG-Minimalzins, vom Bundesrat festgelegt 1.75% 1.50% Seite 16/33
17 54 Entwicklung des Vorsorgekapitals für Rentner Stand am '996'786 6'271'521 Mutationen Neue Altersrentner (technisch) 5'356' '831 Neue Invalidenrentner (technisch) 69'397 0 Neue Hinterlassene von Aktiven 0 0 Neue Hinterlassene von Rentnern 211' '871 Todesfälle von Rentnern -320' '071 Teuerungseinbau auf Renten 0 0 Erhöhung (+)/Herabsetzung (-) Invaliditätsgrad 78'077 0 Leistungsende Kinderrente 0-71'842 Neu Berechnung mit ungekürzter Invalidenrente 0 0 5'395' '789 Grundlagenwechsel (keiner) 0 0 Änderung der Berechnungsmethode Korrektur Rentenhöhe 0 0 Änderung Höhe versicherte Löhne 0 0 Änderung des technischen Zinssatzes von 3.25% auf 3.00% 298' ' ' '768 Normale Kapitalisierung Geschuldete Renten -638' '321 Rentenkürzung aufgrund Überversicherung 0 0 Altersgutschriften Invalide -26'693-22'422 Vererbungskosten 35'370 27'338 Technischer Zins 276' ' ' '292 Stand Vorsorgekapital laufende Renten am '337'470 6'996'786 Stand am ' '056 Normale Kapitalisierung Altersgutschriften 24'649 22'142 Zinsgutschriften 12'553 5'700 Aktivierung von Rentner 0-19'851 Mutationen 114' '897 7'991 Stand Altersguthaben Invalidenrentner am ' '047 Vorsorgekapital Rentner am '877'414 7'384'833 Die Berechnung des Vorsorgekapitals der Rentner erfolgte durch den Pensionsversicherungsexperten. Seite 17/33
18 55 Ergebnis des letzten versicherungstechnischen Gutachtens Ein versicherungstechnisches Gutachten, das wir im September 2013 erhalten haben, wurde von Pittet Associates AG, Bern, auf den erstellt. Die Ergebnisse wurden im letzten Geschäftsbericht summarisch kommentiert. Die damalige Empfehlung zur Senkung des technischen Zinssatzes von 4.00% auf 3.25% mit Rückstellung auf 3.00% wurde per umgesetzt. Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 26. und eine nochmalige Senkung des technischen Zinssatzes auf 3.00% mit Rückstellung auf 2.75% beschlossen und per umgesetzt. Zusammensetzung, Entwicklung und Erläuterung der technischen Rückstellungen Rückstellung für Langlebigkeit Rentner 296' '942 Risikoschwankungsfonds Aktive Versicherte 700' '000 Risikoschwankungsfonds Rentner 250' '000 Rückstellung für bekannte künftige Risikofälle 476' '000 Rückstellung zur Herabsetzung des techn. Zinssatzes auf 2.75% 1'254' '065 Rückstellung zur Deckung der Pensionierungsverluste 2'060'662 1'299'008 Total technische Rückstellungen 5'037'298 3'040'015 Die Rückstellung Langlebigkeit Rentner entspricht 0.60% des Vorsorgekapitals der Rentenbezüger je Jahr ab dem Jahr Der Risikoschwankungsfonds Aktive Versicherte entspricht dem minimalen Wert gemäss Reglement, da sich die Höhe der zweifachen Differenz zwischen dem Selbstbehalt der Stop-Loss- Rückversicherung und der versicherungstechnischen Risikoprämie unter diesem Wert befindet. Der Risikoschwankungsfonds Rentner entspricht in seiner Höhe dem zweifachen Vererbungsbeitrag des Rentnerbestandes. Da sich dieser Wert unter dem minimalen Betrag gemäss Reglement befindet, wird in der Bilanz dieser zweite Betrag aufgeführt. Die Rückstellung für bekannte pendente Risikofälle haben wir aufgrund der uns übergebenen Angaben zu den pendenten IV- Fällen inkl. Wahrscheinlichkeit zu deren Eintreffen berechnet. Die Rückstellung zur Herabsetzung des technischen Zinssatzes ergibt sich aus der Differenz der aktuellen Höhe der Verpflichtungen und derjenigen, berechnet mit einem technischen Zinssatz von 2.75% (Vorjahr 3.00%). Betreffend Vorjahresabweichung sind die nachfolgenden Ziffern 56 und 57 zu beachten. Die Rückstellung zur Deckung der Pensionierungsverluste bezweckt die Deckung der Kosten, die aus der Differenz zwischen dem notwendigen Vorsorgekapital Rentner und dem vorhandenen Vorsorgekapital Aktive bei der Pensionierung entstehen. Berücksichtigt werden die voraussichtlichen Pensionierungsverluste der nächsten zehn Jahre (Vorjahr fünf Jahre) unter der Annahme, dass 25% des Vorsorgekapitals bei der Pensionierung als Kapitalbezug bezogen werden. 56 Technische Grundlagen und andere versicherungstechnisch relevante Annahmen Die Vorsorgekapitalien der laufenden Renten per wurden aufgrund der technischen Grundlagen BVG 2010 Periodentafeln 2007 (P 2007) mit einem technischen Zinssatz von 3.00% (Vorjahr 3.25%), berechnet (Rückstellung zur Senkung auf 2.75% siehe oben). Für die Berechnung wurde die kollektive Methode angewendet. Die Berechnung der Invalidenrente erfolgte temporär. Das Vorsorgekapital der Invaliden entspricht somit der temporären Rente und der Beitragsbefreiung bis zum Rücktrittsalter, sowie dem zum Zeitpunkt der Berechnung vorhandenen Altersguthaben. Die laufenden Ehegattenrenten werden bei ihrer momentanen Höhe bis zum fiktiven Pensionierungsalter ausgerichtet und danach neu aufgrund des projizierten Altersguthabens berechnet. 57 Änderung von technischen Grundlagen und Annahmen Die Vorsorgekapitalien der laufenden Renten per wurden aufgrund der technischen Grundlagen BVG 2010 (P2007) mit einem technischen Zinssatz von 3% berechnet. Im Vergleich zum Abschluss per wurde der technische Zinssatz um 0.25% gesenkt. Seite 18/33
19 58 Deckungsgrad nach Art. 44 BVV Aktiven 102'860'814 84'499'838 - Verbindlichkeiten -7'102'578-1'830'729 - Passive Rechnungsabgrenzungen -512' '299 - Arbeitgeberbeitragsreserven -433' '395 - Nicht-technische Rückstellungen -322'000-74'000 Total verfügbares Vorsorgevermögen 94'490'382 82'014'415 Vorsorgekapital Aktive Versicherte 63'680'535 60'214'032 Vorsorgekapital Rentner 12'877'414 7'384'833 Technische Deckungs-Rückstellungen 5'037'298 3'040'015 Total notwendiges Vorsorgekapital 81'595'247 70'638'880 Deckungsgrad nach BVV % 116.1% Definition Deckungsgrad = Vorsorgevermögen netto x 100 Versicherungstechnisch notwendiges Vorsorgekapital 6 Erläuterung der Vermögensanlage und des Netto-Ergebnisses aus Vermögensanlage Im Vorjahr hat der Stiftungsrat aus verschiedenen Gründen entschieden, aus den kollektiven Vermögensanlagen in Aktien und Obligationen auszusteigen und zwei Vermögensverwalter zu beauftragen, Direktanlagen in Aktien und Obligationen zu tätigen. Mit den beiden Vermögensverwaltern wurden Verwaltungsverträge abgeschlossen, die mittelfristig Kostensenkungen ermöglichen und die Vermögensverwaltungskosten offen und transparent in der Rechnung ausweisen. Nach intensiver Evaluation hat der Stiftungsrat im Jahre 2014 beschlossen Vermögensverwaltung und Depotbank zu trennen. Neu ist die UBS AG, Bern, Depotbank und für das Reporting zuständig (Global Custodian). Die beiden Vermögensverwalter Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG, Zürich, und die Bank J. Safra Sarasin AG, Basel, handeln in unserem Auftrag auf der gleichen UBS-Plattform. Die UBS AG erstellt zudem das stets aktuelle Vermögensreporting und führt die Wertschriftenbuchhaltung. Zudem können wir ab 2015 die "Minder-Initiative" mittels Proxy-Voting komplett umsetzen, d.h. wir stimmen an den einzelnen Generalversammlungen selber ab. Die Umstellung zu UBS AG erfolgte auf den Wieso wählt eine "alternative" Pensionskasse die UBS AG als Depotbank? Drei grosse Banken konnten im Evaluationsverfahren mithalten. Die UBS AG bot das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Vermögensstrategie wurden keine Änderungen vorgenommen. Das Jahr 2014 war für die Finanzmärkte wiederum ein positives Jahr. Die Obligationen in und Fremdwährungen konnten sich knapp halten. Für Neuemissionen ist das Zinsniveau sehr tief. Positive Ergebnisse erzielten die Hypotheken und die direkt gewährten Darlehen, wobei auch hier Zinssenkungen notwendig wurden. Gute Ergebnisse konnten mit den Liegenschaften erwirtschaftet werden und zwar sowohl bei den Direktanlagen als auch bei den indirekten Anlagen über Immobilienfonds. Betreffend Wertschwankungsreserven und deren Anpassung siehe Ziffer 63. Seite 19/33
20 61 Organisation der Anlagetätigkeit, Anlagereglement Der Stiftungsrat trägt als oberstes Organ die Verantwortung für die Vermögensanlagen. Die Organisation der Vermögensverwaltung und die Kompetenzen der beauftragten Stellen sind im Organisationsreglement und im Anlagereglement geregelt. Grundsätzlich stellt der Stiftungsrat die Reglemente auf. Für die Ausnutzung der taktischen Bandbreiten der Vermögensanlagen und der wichtigsten Anlageentscheide ist die Anlagekommission und für die Ausführungen im vorgegebenen Rahmen die Geschäftsführung zuständig. Die zuständigen Personen der GEPABU sind unter Ziffer 14 aufgeführt. Die Reglemente sind unter abrufbar. Einzelne Positionen des Anlagereglements wurden durch den SR-Beschluss vom geändert und den neuen Situationen mit den Vermögensverwaltern angepasst. Folgende Tätigkeiten wurden ausgelagert. Es bestehen diesbezügliche Verträge: - Geschäftsführung TreuCons AG, Bern Rahmenvertrag ( ) Leistungsvereinbarung, anpassbar - Immobilien-Verwaltungsvertrag TreuCons AG, Bern Einzelvertrag pro Immobilie - Vermögensverwaltungsmandate Bank J. Safra Sarasin AG, Basel Verwaltungsauftrag für institutionelle Anleger Portefeuilles für nachhaltige Aktien und Obligationen Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG, Verwaltungsauftrag für institutionelle Anleger Zürich Portefeuilles für nachhaltige Aktien und Obligationen - Asset Servicing Global Custody UBS AG, Bern Verträge betreffend Verwahrung und Verwaltung des Anlageportfolios (Global Custodian) und der Wertschriftenbuchhaltung Bei untenstehenden Finanzinstituten werden Konti geführt: AKB Privatbank Zürich AG, Zürich übernommen per durch "IHAG" IHAG Privatbank AG, Zürich saldiert per Bank J. Safra Sarasin AG, Basel saldiert per Berner Kantonalbank AG, Bern Credit Suisse AG, Bern saldiert per Postfinance AG, Bern UBS AG, Bern Valiant Bank AG, Bern 62 Inanspruchnahme Erweiterungen mit Ergebnis des Berichts (Art. 50 Abs. 4 BVV 2) Die GEPABU hat seit dem Jahre 2013 die Möglichkeit, Erweiterungen im Sinne von Art. 50 Abs. 4 BVV 2 in Anspruch zu nehmen. Das Reglement zur Vermögensanlage wurde diesbezüglich geändert. Position 4.5 des Reglements lässt folgende Anlagen zu: Die GEPABU definiert Alternative Anlagen als Investitionen in Form von Beteiligungen an KMUs, welche gemäss unseren Vorgaben unter 4.1 wirtschaften, deren Titel jedoch nicht an Börsenplätzen gehandelt werden. Konkret handelt es sich um Käufe von Privat Equity Anlagen (Bsp. New Energies Invest), Mikrokreditfonds (z.b. Responsability), Aktien oder Anleihen (z.b. Kraftwerke). Der Markt für solche Titel ist beschränkt, daher ist die Handelbarkeit z.t. eingeschränkt. Mit solchen Anlagen fördert die GEPABU ökologische und nachhaltige Anliegen, geht ein höheres Risiko ein und muss dafür mit einer höheren Rendite entschädigt werden. Vor einer Investition sind Businesspläne, bisherige Jahresabschlüsse, Revisionsberichte und das Marktpotential zu prüfen. Das Investitionsvolumen wird auf max. 5% des Vermögens und auf max. 2 Mio. beschränkt. Für diese Anlagen wird ein separates Depot geführt. Die Performance wird von den klassischen Anlagen getrennt ausgewiesen. Investitionen in Unternehmen mit direktem oder indirektem Zusammenhang (z.b. Kunden-/Lieferantenbeziehung) von Mitgliedern der Anlagekommission sind nicht erlaubt. (Nachtrag SR Beschluss vom ) Die Position wird neu in der Bilanz offen sowie unter Ziffer 64 offen und einzeln ausgewiesen. Die beiden Anlagen entsprechen obigen Kriterien. Seite 20/33