Source: http://www.acc-dachverband.de/impressum/
Timestamp: 2017-11-19 02:50:55
Document Index: 350589969

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 7', '§1', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

ACC-Deutschland - Association of Christian Counsellors
E-mail: vorstand{at}acc-dachverband.de
ACC-Deutschland e.V.
IBAN: DE51 4825 0110 0000 1469 85
Postadresse Geschäftsstelle ACC-Dachverband
Vereinssatzung	(Stand 6. 11. 2013)
(1) Der Verein führt den Namen: Association of Christian Counsellors (ACC) - Vereinigung christlicher Berater und Seelsorger.
(2) Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Waldbröl eingetragen.
(3) Sein Sitz ist in Nümbrecht.
(1) Der Verein bestätigt die zentralen Wahrheiten des christlichen Glaubens, wie sie in der Bibel und den altkirchlichen Glaubensbekenntnissen ausgedrückt werden. Der Verein erkennt die Dreifaltigkeit Gottes an, die sich dem Menschen als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart. Der Verein verpflichtet sich, die Herrschaft Jesu Christi und die Autorität der Schrift in allen Bereichen des Glaubens und der Praxis anzuerkennen.
(2) Ziel des Vereins ist es, Christen zusammenzubringen, die in verschiedenen Bereichen seelsorgerlich und/oder beraterisch tätig sind. Der Verein versteht sich als Dachverband, der eine Anerkennung und Akkreditierung christlicher Berater und Seelsorger anstrebt. Der Verein will keine Vereinheitlichung der Beratungspraktiken erreichen, sondern strebt die Anerkennung, Ermutigung und Etablierung christlicher Beratung und Seelsorge an, sowohl im kirchlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich
(3) Der Verein stellt für christliche Berater und Seelsorger. die im kirchlichen und/oder gesellschaftlichen Bereich tätig sind. angemessene Kriterien zusammen, die Voraussetzung für eine Akkreditierung sind.
(4) Der Verein strebt einen hohen Trainingsstandard für christliche Berater und Seelsorger an.
(5) Der Verein unterstützt andere als gemeinnützig anerkannte christliche Beratungs- und Seelsorgeorganisationen.
(6) Der Verein erstellt eine Liste von akkreditierten christlichen Beratern und Seelsorgern und von Organisationen und Institutionen, die im Bereich der christlichen Beratung und Seelsorge tätig sind.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er erstrebt keinen Gewinn. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins, insbesondere auch etwaige Gewinne und Erträge, dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Anspruch auf Ersatz der nachgewiesenen Auslagen, sowie von angemessenen Vergütungen für Dienstleistungen, bleibt hiervon unberührt.
(5) Tätigkeiten im Dienst von ACC dürfen nach Maßgabe von Beschlüssen des Vorstands angemessen vergütet werden.
(2.4) sie trifft Entscheidungen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen wobei die Stimmen der Vertreter der rechtsfähigen Organisationen (§ 5 Abs. 2 Nr. 1) mit mindestens 60 % der abgegebenen Gesamtstimmen gerechnet werden.
(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn mindestens 10% der Vereinsmitglieder dies unter Angabe der Tagesordnung verlangen oder wenn der Vorstand die Einberufung einer solchen außerordentlichen Mitgliederversammlung für notwendig erachtet.
(4) Zu allen Mitgliederversammlungen sind die Mitglieder schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen. Die Einladung soll tunlichst zwei Wochen vor der Mitgliedsversammlung an die letzte dem Verein bekannt gewordene Anschrift des Mitglieds abgesandt werden.
(5) Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(6) Für jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Verfasser der Niederschrift zu unterschreiben ist.
(1) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte gewählt, und zwar auf drei Jahre, Wiederwahl ist zulässig. Der seitherige Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
(2) Der Vorstand besteht aus mindestens drei Vereinsmitgliedern: dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassenwart. Der Vorstand kann unter sich die Aufgaben und Ämter verteilen, sofern nicht bei der Wahl die Mitgliederversammlung eine solche Festlegung getroffen hat.
(3) Sollte ein Vorstandsmitglied vorzeitig ausscheiden, so ist spätestens bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl durchzuführen.
(4) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden und den Kassenwart jeweils allein vertreten.
(5) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben, eine Schlichtungsstelle einsetzen und einen Akkreditierungs-/Zertifizierungs- ausschuss berufen.
(6) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter oder durch gemeinsame Terminvereinbarung einberufen.
(7) Die Ergebnisse der Vorstandssitzungen sind in einem Protokoll festzuhalten, welches vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
(1) Über Satzungsänderungen, einschließlich Änderungen des Satzungszweckes oder die Vereinsauflösung entscheidet eine außerordentliche Mitgliederversammlung, wobei eine 3⁄4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder nötig ist. Die 60 % Stimmanteile der rechtsfähigen Organisationen (§ 7, 2.4) kommen hier nicht zur Anwendung.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Evangelische Allianz e. V., Olgastr. 57 a, 70182 Stuttgart. Diese hat das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Bereich Seelsorge zu verwenden.
Beschlossen in der Mitgliederversammlung am 6. November 2013
(1) Die Mittel, die der Verein zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt, werden im Wesentlichen aufgebracht durch
(1.1) Beiträge, deren Höhe der Vorstand festsetzt;
(1.2) Spenden, öffentliche und private Zuwendungen.
(1) Vereinsmitglied kann werden, wer sich mit dem ACC-Kodex über Ethik und Praxis einverstanden erklärt.
(2) Für die Mitgliedschaft im Verein gibt es zwei Kategorien:
(2.1) Rechtsfähige Organisationen und
(2.2) Einzelpersonen.
(3) Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag.
(5) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es den Interessen des Vereins zuwiderhandelt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
(6) Der Jahresbeitrag für Mitglieder wird vom Vorstand festgesetzt.
(1) Jährlich einmal hat der Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
(2) Die Mitgliederversammlung hat vor allem folgende Aufgaben:
(2.1) Sie wählt aus ihrer Mitte die Vorstandsmitglieder für die Dauer von drei Jahren,
(2.2) sie nimmt den Jahresbericht entgegen,
(2.3) sie genehmigt den Rechnungsabschluss und erteilt dem Vorstand Entlastung,
Ethikkodex ACC
ACC verpflichtet zum Ethikkodex
Qualität und Anerkennung für Christliche BeraterInnen
Der ACC-Ethikkodex - definiert das Grundverständnis christlicher Seelsorgearbeit - beschreibt Standesregeln für Christliche BeraterInnen und Qualitätskriterien - regelt die Beziehung zwischen Christlichen BeraterInnen und Ratsuchenden - beschreibt Rechte und Möglichkeiten der Ratsuchenden
Im Ethikkodex werden Christliche BeraterInnen in ihrer Person und Funktion direkt angesprochen. Die Qualität der Seelsorgearbeit hängt maßgeblich von ihrer persönlichen und beruflichen Ethik ab. Die Standesregeln helfen die Qualität zu verbessern, zu sichern und das Machtgefälle zwischen Christlichen BeraterInnen und Ratsuchenden auszugleichen. Sie verhelfen ihnen so zu guten Ergebnissen, bewahren sie vor Fehltritten und schützen Ratsuchende vor Missbräuchen.
Der Kodex ist für ACC-akkreditierte Christliche BeraterInnen sowie für ACC-zertifizierte Lehrgänge und ihre Lehrkräfte verbindlich. Im Ethikkodex werden Grundsätze und Standesregeln eingeführt, jedoch weder qualitativ noch quantitativ ausgeführt.
Die Person Christlicher BeraterInnen
Christliche BeraterInnen anerkennen und verkünden die Bibel als inspiriertes Wort Gottes und leben in einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus im Sinne des „Apostolischen Glaubensbekenntnisses“. Sie stehen in der Verantwortung vor Gott und machen ihr Wirken von der Kraft des Heiligen Geistes abhängig. Sie sind in den Kontext geistlicher Autorität in einer christlichen Kirche oder einem Werk eingebunden.
Persönliche Gesundheit
Weil Christliche BeraterInnen ihren Dienst an Gott und zum Wohl von ratsuchenden Menschen ausüben, ergreifen sie Maßnahmen gegen möglichen Missbrauch ihrer Machtstellung dem Ratsuchenden gegenüber. Insbesondere suchen sie Heilung ihrer eigenen unerfüllten Bedürfnisse z.B. nach Anerkennung, Macht, Geld oder Sex. Sie nehmen kompetente Hilfe in Anspruch und stehen in ständiger Vertiefung ihrer Beziehung zu Gott.
Christliche BeraterInnen verpflichten sich nur jene Hilfeleistungen auszuweisen und anzubieten, die ihren Qualifikationen und Kompetenzen entsprechen. Um ihre Kompetenzen zu erweitern und die Qualität der Seelsorge zu sichern bilden sie sich regelmäßig weiter und nehmen Supervision in Anspruch. Für eine optimale Hilfestellung arbeiten sie mit anderen Fachkräften zusammen und suchen ihre ergänzende Hilfe. Sie halten sich an Weisungen ihrer Vorgesetzten sowie der ACC- Beschwerdestelle.
ACC-Ethikkodex für Christliche BeraterInnen
Klare Abmachungen dienen dem Vertrauensaufbau. ACC empfiehlt schriftliche Beratungsverträge. Festgehalten werden Erwartungen, Ziele, Möglichkeiten und Grenzen beider Partner. Die Beratungsbeziehung wird definiert und der Umfang der Schweigepflicht wird vereinbart. Zudem werden Modalitäten der Beratungssitzungen festgelegt.
Bei Gefahr einer Handlungsbeeinträchtigung oder Handlungsunfähigkeit von Ratsuchenden wird ein schriftliches Notfallszenario erstellt.
Christliche BeraterInnen drängen keine Beratung auf. Gemäß dem Prinzip der freien Wahl lassen sie Ratsuchende jeder Zeit über Art und Dauer der Hilfeleistung entscheiden. Insbesondere müssen der aktive oder passive Einbezug des christlichen Glaubens sowie die Möglichkeiten verschiedener Vorgehensweisen oder Maßnahmen geklärt werden. Diese werden von Christlichen BeraterInnen geplant und den Ratsuchenden, ausgenommen in Situationen der Krisenintervention, zum Entscheid vorgelegt.
Christliche BeraterInnen dokumentieren den Seelsorgeprozess und reflektieren ihn regelmäßig in Supervision. Hinweis: Ratsuchende haben das Recht auf Akteneinsicht bzgl. ihrer Person.
Beschwerden und Abbruch
Ratsuchende dürfen sich zu jeder Zeit nach den Beschwerdemöglichkeiten erkundigen und diese wahrnehmen. Sie können weiter fristlos und ohne Schadenersatzansprüche von Seiten der BeraterInnen den Beratungsprozess abbrechen. Ausgenommen davon bleiben Kosten für bereits getätigte Leistungen
Haben ACC-BeraterInnen den begründeten Eindruck, dass andere ACC-akkreditierte BeraterInnen / Seelsorgerliche BegleiterInnen Ratsuchende sexuell oder finanziell ausnutzen, melden sie das an die ACC-Beschwerdestelle. Auch bei anderem auffälligen beraterischen Fehlverhalten besteht die Möglichkeit die Beschwerdestelle zu konsultieren.
Christliche BeraterInnen arbeiten im Rahmen der gesetzlichen Freiheiten und Verpflichtungen.
Christliche BeraterInnen respektieren die Würde und Integrität der Ratsuchenden ebenso wie persönliche theologische und ethische Haltungen. Sie stellen ihnen keine religiösen oder moralischen Vorbedingungen.
Unabhängigkeit der Partner
Christliche BeraterInnen und Ratsuchende bewahren ihre Unabhängigkeit zueinander. Über ein vereinbartes Honorar hinaus sind keine Forderungen oder bindende Geschenke statthaft. Christliche BeraterInnen ergreifen verantwortlich geeignete Maßnahmen beim Auftreten von Übertragungen oder Gegenübertragungen, dies mit besonderer Aufmerksamkeit im erotischen Bereich.
Im Bewusstsein des Machtgefälles halten sich Christliche BeraterInnen an das Recht der Entscheidungsfreiheit der Ratsuchenden sowie an das Prinzip der Selbstverantwortung. Sie decken Interessen- und Rollenkonflikte auf und stellen sie zur Diskussion.
Christliche BeraterInnen verpflichten sich der Verschwiegenheit und vereinbaren mit Ratsuchenden in jedem Fall, wo und wie Informationen an Dritte weitergegeben werden dürfen. Christliche BeraterInnen sichern Notizen und ihnen anvertraute Informationen vor fremdem Zugriff.
Regeln im Beratungsprozess
Christliche BeraterInnen ermöglichen Ratsuchenden eine Entscheidungsgrundlage für eine Zusammenarbeit und präsentieren dafür unaufgefordert relevante Fakten zu ihrer Person, Ausbildung und Kompetenz, ihrer Rolle und Arbeitsweise. Dazu gehört auch Transparenz in der zeitlichen Einschätzung des Beratungsprozesses. Sie legen ihre religiösen und ethischen Grundsätze und Haltungen offen.
Christliche BeraterInnen informieren Ratsuchenden über ihre Rechte und Verantwortlichkeiten und geben diese wo immer möglich schriftlich weiter.
Merkblatt für Ratsuchende
Ein Merkblatt für Ratsuchende muss mindestens folgende Informationen enthalten:
Wir freuen uns, dass Sie christlich-beraterliche Hilfe in Anspruch nehmen. Trotz aller Bemühungen können sich im Verlauf der Beratung ungeahnte Probleme ergeben. Die vorliegende Information orientiert Sie über ihre Möglichkeiten bei solchen Schwierigkeiten.
Information und Rechte:
Ihre Christliche Beraterin oder Ihr Christlicher Berater orientiert Sie über ihre/seine Person, Ausbildung und Möglichkeiten. Erfragen Sie Einzelheiten nach Ihrem Bedürfnis!
Schweigepflicht: Befreien Sie Ihre Christliche Beraterin / Ihren Christliche Berater nur von der Schweigepflicht, wo dies für die Qualität der Beratung sowie für fachliche Zusammenarbeit sinnvoll erscheint.
Zu jeder Zeit dürfen Sie eine Einschätzung des Beratungsverlaufs erfragen.
Die Zustimmung zu einer Vorgehensweise oder Maßnahme bleibt Ihnen vorenthalten. In jedem Zeitpunkt der Beratung bleibt Ihnen die Freiheit, die Beratung zu unterbrechen oder abzubrechen.
ACC – Beschwerdestell– Ihre Kontakpersonen:
Nicola Berstecher, Supervisorin & Beraterin
E-Mail: beschwerdestelle@acc-dachverband.de
Wir schützen Sie:
Wenn Sie den Eindruck gewinnen, die Beratung versage oder die Christliche Beraterin / der Christliche Berater missbrauche ihre / seine Stellung, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten bis hin zur Anrufung der Beschwerdestelle von ACC offen. Hier unsere Empfehlungen:
1. Sie haben den Eindruck, die Beratung sei nicht hilfreich oder führe gar zu einer Verschlechterung. 2. Sie haben den Eindruck, Ihre Beraterin / Ihr Berater habe in ihrer / seiner Arbeit einen gravierenden Fehler gemacht oder sie / er habe sich Übergriffe zu Schulden kommen lassen.
• Sprechen Sie mit Ihrer Beraterin / Ihrem Berater über Ihre Vorbehalte und versuchen Sie, im Gespräch zu einer Klärung zu kommen. Möglicherweise könnte eine Überweisung an eine andere
Stelle helfen.
•Wenn Sie verunsichert sind, ziehen Sie eine Vertrauensperson bei (Freund, Fachperson oder Pfarrer u.a.).
•Wenn eine Klärung nicht möglich ist, beenden sie auch gegen den Willen Ihrer Beraterin / Ihres Beraters die Beratung.
•Melden Sie dies bitte schriftlich oder telefonisch bei einem Mitglied unserer Beschwerdestelle.
•Ist es seitens der Beraterin / des Beraters zu sexuellen Übergriffen gekommen - verbale sexuelle Andeutungen, unangebrachte körperliche Kontakte bis hin zum Geschlechtsverkehr - oder anderen schwerwiegende Fehler, bitten wir Sie dringend, sich bei der Beschwerdestelle zu melden.
•Werden an Sie finanzielle Erwartungen geäußert, die über das vereinbarte Honorar hinausgehen, wenden Sie sich an die Beschwerdestelle.
AGBs, Gebührenordnung zur Akkreditierung von BeraterInnen
Wo steht ACC in seiner Entwicklung
Mit dem Jahr 2012 ist ACC in Deutschland mitten in der Konsolidierungsphase.
Aus der Sondierungsphase Anfang der 90ger wurde eine Gründungsphase zusammen mit dem RUNDEN TISCH SEELSORGE in Deutschland
Nach einer Krise im Jahr 2000 startete ACC mit einem komplett neuen Vorstand mit Auftrag der bis heute tragenden Ausbildungswerke.
2004 starte der Prozess in Deutschland – aus einem losen runden Tisch aller Beratungsausbildungs-Werke im Säkularen Bereich – zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für Beratung. In den Mitgliedsorganisationen der DGfB sind mehr als 30.000 Berater/innenund zahlreiche Weiterbildungsstätten vertreten, die personen- und organisationsbezogene Beratungsleistungen sowie Weiterbildungen anbieten.
ACC-Deutschland war in dieser Gründungsphase mit Gründungsmitglied, so dass wir an allen Entwicklungen der Standardsklärung, Qualitätsdiskussion und Kompetenzenfragen dabei waren.
Mit dem Beschluss vom Herbst 2009 sind für Deutschland verbindliche Standards in der DGfB für die Beratungsweiterbildung verabschiedet worden.
DGfB-ANERKENNUNG
ACC hatte mit diesem Prozess seinen Beitrag zur Diskussion und Klärung von fachgerechter Beratung in der Bundesrepublik mit eingebracht. So wird das ACC-Zertifkat und ACC-akkreditierte BeraterInnen entsprechend den Standards der DGfB anerkannt. ACC-Deutschland ist damit nicht nur eine Organisation, die für die Anerkennung und Vergleichbarkeit verschiedener christlicher Ausbildungswerke sorgt, sondern auch die Vergleichbarkeit mit den allgemein anerkannten Qualitätsmaßstäbe der DGfB möglich macht.
EHRENAMT wird PROFESSIONALISIERT
In diese 10 Jahren sind viele Stunden ehrenamtliche Arbeit in den Aufbau von ACC geflossen. Um ACC als Dachverband für Christliche BeraterInnen zu konsolidieren ist dem Vorstand seit 2 Jahren schon klar, wie notwendig eine nachhaltige Finanzierung der Geschäftsstelle / Geschäftsführer-Position für die Zukunft ist. Diese beiden Funktionen benötigen eine zeitliche Freistellung, die ehrenamtlich nicht zu leisten ist. Nur mit Personal auf Honorarbasis kann ACC inhaltlich auf dem Laufenden bleiben kann, das Wissen zu allen Qualitätsaspekten bewahren, weiter entwickeln und für Beratungsstellen und BeraterInnen sachgerecht aufbereiten.
ACC ist KONSOLIDIERT
Mit der Konsolidierung seit 2010 zeigt sich auch, dass die ACC-Dienstleistungen für Christliche BeraterInnen unterschiedlicher Ausbildungsherkunft auch die zukünftige, vergleichbare Qualität garantieren kann. ACC erlebt zur Zeit die Re-Zertifizierung von Ausbildungen und Re-Akkreditierungen der BeraterInnen der ersten Stunde. Das ist ein großartige Erfolg für um die 50 professionelle BeraterInnen, die ihre beraterische Kompetenz durch Fortbildungen und Supervision ständig weiter entwickeln.
Gebühren zur Erst-AKKREDITIERUNG der BeraterInnen
Verwaltungsgebühr zur Prüfung der Unterlagen:
Vereinfachtes Verfahren bei ACC-anerkannten zertifizierten Ausbildungen 50€
Bei Einreichung einer nicht zertifizierten Ausbildung oder Ausbildungsteilen 100€ (wegen erschwerten Prüfungsaufwand)
Mit dem Anerkennungsschreiben erhalten Sie zur Akkreditierung
eine ACC-Akkreditierungsurkunde / mit genauem Titel und Datum
eine Zahlungsaufforderung / Rechnung mit der Anweisung auf Einrichtung eines Dauerauftrags über die komplette Summe pro Monat für Mitgliedschaftsgebühr (8,50€) und Akkreditierungsgebühr (6,50€) in der Summe 15.-€.
Alle 3 Jahre wird die Akkreditierung überprüft und es fallen jeweils Bearbeitungs-Kosten von 50.-€.
für ACC-Verwaltungsaufwand Reakkreditierung: Dauer länger als 45 Min.
Erinnerungschreiben 2 Min
Nachhaken 5 Min.
Nachweise empfangen, Daten sortieren 10-20 Min.
Unterlagen zusammenstellen, Dokument versenden: 5 Min
Webseite einpflegen 4 Min.
Dokumentation verwalten: 5 Min.
45 Min: Std.-Satz: 50€
Durch die Digitalisierung und Selbstverwaltung in PODIO werden die Kosten auf 25€ minimiert.
Beispielsrechnung für eine 10-Std.-Beratungskraft:
Ausgangskosten: Die monatliche ACC-Rate = 15€
Damit zahlt der/die BeraterIn bei wöchentlich 10 Beratungen (bei geschätzten Brutto-Einnahmen von ca. 65€) = 650€ wöchentlich 3,75€ / das macht pro Beratung für Qualitätssicherheitsaspekte also 0,37€
Wir addieren dazu noch die für ACC-Standards notwendigen Qualitätssicherungsmaßnahmen
Supervisionskosten (4*150€ im Jahr) = 1,25€ pro Woche,
Fortbildungskurs 1x im Jahr 500€ = 10€ pro Woche
Supervisionskosten 4x150€ =12,5€ pro Woche
ACC-Akkreditierungskosten 3,75€ pro Woche
SUMME dieser Modellrechnung:
Es entfallen 26,25€ externe Qualitätssicherungskosten pro Woche und
2,60€ pro Beratungsstunde an (die von der Steuer abzusetzen sind als Betriebskosten).
Der Anteil von ACC-Kosten beträgt dabei 15% der Qualitätssicherungs-Kosten.
Die Leistungen von ACC für Akkreditierte BeraterInnen
Diese Leistungen sind im ACC-Service enthalten, die wir für Sie bereithalten:
Zu den Kernleistung gehört:
Qualitäts-Akkreditierung durch anerkannte Standards
Nutzung des Intranets von ACC für fachlichen Austausch
ACC leistet Vernetzungsarbeit (Mitgliederversammlung, Workshops, Arbeitsgruppen, Konferenzen) mit der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB), womit die Beratungsstandards in Deutschland anerkannt sind. (INTRANET ACC)
ständige Informationen zur Qualitätsentwicklung und Rechtsstandards für BeraterInnen (INTRANET ACC)
Hinweise auf qualitätssichernde Verfahren (INTRANET ACC)
Beratung durch Schlichtungsstelle (für Krisen in Auseinandersetzungen mit Klienten)
Entwicklung einer gemeinsamen Wissensdatenbank von ACC zu allen Fragen rund um Beratung und Beratungsqualität
Nutzung des technischen Netzwerkswissens (Video-/Telefonkonferenzen) und deren Ressourcen.
Hilfen bei Einführung und Nutzung qualifizierter Projektmanagementtools (Podio.com) und bei Interesse auch Aufbau eines eigenen INTRANETS für PODIO für die eigene Beratungsorganisation (Klientenverwaltung, Austausch mit Kollegen).
In Planung und Diskussion sind weitere Leistungen (bei Bedarf) wie z.B.
eine Vermittlung einer günstigen Sammelversicherung für Haftpflichtfälle (Beruf/Privat)
gebührenpflichtige Möglichkeiten für den Internetauftritt per Subdomain www.Beratungsstelle.acc-Dachverband
Hilfen zur Nutzung des TEAMLABS CRM für Beratungsorganisation und Kundenverwaltung (CRM) = Terminplanung,Klientendokumentation im speziell dafür gesicherten Bereich.
Vernetzung der ACC-Europe-Dachverbandsebene, die sich vor allem um Erfahrungsaustausch und Fördermittelressourcen aus verschiedenen europäischen Fördertöpfen kümmert.
Um diese Leistungen nachhaltig zu garantieren, hat der Vorstand die bisher geltende Gebührenordnung überarbeitet und die Gebühren auf BeraterInnen und Ausbildungswerke so verteilt, dass für jeden –aus ACC-Sicht– das Kosten-Nutzen-Verhältnis angemessen ist (siehe Gebührenordnung Zertifizierungen von Kursen).
AGBs, Gebührenordnung Zertifizierungen von Weiterbildungskursen
Gebühren für die Werke Re-Zertifizierung
Dienstleistungen von ACC für Werke: Im Re-Antrag zur Zertifizierung von Werken geht es um
Sicherung der Ausbildungsqualität / haben die Ausbilder die nötige Kompetenz
Sicherung der Ausbildungsinhalte / verteilt nach Fachgebieten
Sicherung der Ausbildungslänge / Stundenanzahl
Sicherung der Praxis während der Ausbildung / Ausbildungssupervision / Praktikum
Kostenaufschlüsselung inklusiv jährliche Mitgliedschaft
Für die Antragstellung sind 50 € vor Antragstellung zu überweisen. Bei digitaler Anmeldung nur 25€.
Bei Erteilung der Zertifizierung werden bei ausschließlich kleinen Ausbildungen folgende Regelungen greifen:
2,-- € pro Jahr/pro Unterrichtseinheit (45 Min.), die Einzelstundenberechnung war für kleine Werke, die keine vollständige Beraterausbildung anbieten.
Maximal (bei Komplettausbildungen Beratung) 400 € pro/Jahr pro Werk fällig.
Mitgliedschaftsgebühr bei ACC 200 € pro Jahr.
Bei der Erneuerung der Zertifizierung nach 3 Jahren fallen Verwaltungs-Gebühren von 50 € an, bei Onlineverfahren 25€.
Summe: Einzelkursberechnung
Man zahlt also pro Kurstag Zertifizierungsgebühr von 20 € + jährlich 100 € (bei zusätzlicher Beraterakkreditierung) oder 200 € Mitgliedschaft als Werk ACC.
Summe Beraterkernausbildung: 600 € pro Jahr für Zertifizierung einer Kernausbildung (inklusiv jährliche Mitgliedschaft)
Für eine zertifizierte Ausbildung zum ACC-BeraterIn ist also ein Jahresbeitrag pro Kurs/Werk von 600 € zu überweisen.
Diese Summe wird per Rechnung mit Einzugsermächtigung einmal im Jahr von ACC eingezogen.
Verkaufsargumentation für Ihre Endkunden
Ihre Kurse haben einen vergleichbaren Aufbau:
15 Std. / Tagesseminar 10 Std.
Welche VORTEILE hat die Kurszertifizierung kleiner Kurse für Ihre Endkunden?
Kurs hat vom Design, Beschreibung, Inhalt, usw. eine ACC-definierte Qualität
Kurs kann mit dieser Aufwertung für Fortbildung von BeraterInnen/Begleiterinnen mit ACC-Standard genutzt werden
Kurs ist für den Bildungscheck NRW z.B. anrechenbar
Kurs ist von der Steuer absetzbar oder als Nachweis für persönliche Kompetenzerweiterung gemäß DQR-Lebenslanges Lernen zu nutzen.
Der Kompetenzgewinn ist exakt beschrieben (vgl. DQR-Lebenslanges Lernen).
Ein eigenes ACC-Zertifikat wird jedem Teilnehmenden ausgehändigt (für Weiterbildungsnachweis bei BeraterInnen, bzw. modulare Ergänzungen)
Transparenz zur Verteilung der Gebühren auf die Kostenträger
Wir verteilen die Finanzierung des Qualitätssicherungs-Systems ACC auf Werke mit ungefähr 40% und BeraterInnen mit 60%.
Im Vergleich: Ein großer Beratungskurs kostet bei ca. 750Std verteilt auf 3 Jahre z.B. 1200€ . Das macht pro U-STD = 1,6€ Wenn ich Kurseinnahmen von ca. 600-1200€ rechne = Durchschnitt 900€ brutto (abzüglich 20% Steuern = 720€) darf mich eine Zertifizierung nur bis zu 5% kosten, = 36€ Mit einer Std-Gebühr von 2€ liegen wir in meinem Beispiel bei 15 Std. pro Kurseinheit bei SUMME 30€ pro Kurseinheit.
Kostenbeispiel 2 für einen Kurs mit 90Std x 2€ pro Std.
180€ im Jahr + 200€ Mitgliedschaft = 380€.
Sonderregelung: Ist die Kursanbieterin zusätzlich noch Beraterin, entfällt der Mitgliedschaftsbeitrag für BeraterInnen im Umfang von 100€ und sie zahlt komplett 460€. Hier die Aufschlüsselung:
80 € Akkreditierungsgebühr pro Jahr für die BeraterAkkreditierung.
180 € kompletter Kurs zu 90 Std. = 3 Module pro JAHR
200 € ACC-Mitgliedschaft (100€ anteilig für Mitglied als Organisation/100€ Anteil Berater)
Geschätzten Einnahmen von pro KURS (!) 10 Personen a 50 € =500 € Brutto / 5% vom NETTO = 400 / = 20 €
AGB ACC-Internethosting
§1 Gebühren für die Einrichtung und Verwaltung der Internetseite
Einrichtung und Verwaltung einer Internetseite für Akkreditierte BeraterInnen ist eine Dienstleistung, die ausschließlich ACC-Mitgliedern als Einzelpersonen gewährt wird.
•	Sicherung der Informationsqualität im Internet durch eine ACC-genormte Internetseite
•	Sicherung der technischen Verfügbarkeit
•	Sicherung der Weiterleitung auf eine weitere Praxis/Organisations- Seite.
§ 1.1 Kosten: Einrichtungsgebühr, ACC-Mitgliedschaft
Zur Zeit ist die Einrichtung und der Betrieb der Webseite kostenfrei als Service von ACC.
Mit dem Ende der Akkreditierung erlischt auch die Nutzungserlaubnis für diese Webseite.
Sie wird von ACC nach Kündigung der Mitgliedschaft abgeschaltet.
Bei einer Erneuerung der Webseitendaten fallen keine weiteren Gebühren an.
§ 1.2 Preise, Bezahlung
Eine ACC-Visitenkarte ist Bestandteil der Serviceleistungen einer Akkreditierung und ist mit der Bezahlung der Akkreditierungsgebühr abgegolten
Eventuelle Sonderwünsche können direkt mit der Servicefirma im Einzelfall verhandelt werden. Dadurch entstehen dem Nutzer mögliche Sonderkosten (einmalig oder sogar jährlich).
§ 3 Qualitätsversprechen
•	KOMMUNIKATIONSQUALITÄT: Ihre Praxis (mit oder ohne Kurse) hat einen vergleichbaren professionellen Auftritt wie alle anderen ACC-Akkreditierten.
•	MARKENQUALITÄT: ACC-Marke wird durch den gemeinsamen Auftritt gestärkt. Davon profitieren Sie und Ihre KlientInnen.
•	TECHNISCHE QUALITÄT: Der hohe Webstandard (Prinzip Mobile first und HTML5/CSS3) garantiert optimale Darstellung auf allen modernen Browsern, Smartphones und Tablets.
•	SICHERHEIT: Ihnen wird alles Risiko abgenommen: Sie brauchen kein spezielles technischisches Internetwissen, keine besonderen Fähigkeiten zum Hochladen und Bedienen einer Internetplattform, bzw. der Suchmaschinen.
§ 2 Verantwortung für Webseitenerstellung und das Hosting
ACC ist für Erstellung und Hosting nicht direkt verantwortlich, sondern übergibt diese Dienstleistung an ihre Servicefirma. Damit werden alle Leistungen, Rechte und Pflichten durch die AGBs der Servicefirma detailliert dargestellt.
§ 2.1 Wechsel der Servicefirma
Sollte die Servicefirma das Geschäft aufgeben oder wechseln, tritt eine neue von ACC bestellte Servicefirma in den Vertrag ein. Durch einen Wechsel können sich Verfahrensänderungen ergeben.
Sollten sich die Kostenstrukturen ändern, wird ein neuer Vertrag nötig. ACC-Akkreditierte Mitglieder haben dann ein Sonderkündigungsrecht.
§ 2.2 Kündigung: Unabhängig von ACC-Mitgliedschaft gilt ein Jahresvertrag
Das das Hosting mit der Servicefirma vereinbart ist, gilt eine jährliche Kündigung mit 60 Tagen Vorlauf zum Eintrittsdatum (Bereitstellungsdatum).
ACC-Schutz für Ratsuchende/BeraterInnen: Beschwerdestelle
ACC-Schutz für Ratsuchende/BeraterInnen
Ratsuchende dürfen sich zu jeder Zeit nach den Beschwerdemöglichkeiten erkundigen und diese wahrnehmen. Sie können fristlos und ohne Schadensersatzansprüche von seiten der BeraterInnen den Beratungsprozess abbrechen. Ausgenommen davon bleiben Kosten für bereits getätigte Leistungen.
Wir freuen uns, dass Sie christlich-beraterliche Hilfe in Anspruch nehmen. Trotz aller Bemühungen können sich im Verlauf der Beratung ungeahnte Probleme ergeben. Die vorliegende Information orientiert Sie über Ihre Möglichkeiten bei solchen Schwierigkeiten!
Befreien Sie Ihre Christliche Beraterin / Ihren Christlichen Berater nur von der Schweigepflicht, wo dies für die Qualität der Beratung sowie für fachliche Zusammenarbeit sinnvoll erscheint.
Zu jeder Zeit dürfen Sie eine Einschätzung des Beratungsverlaufs erfragen. Die Zustimmung zu einer Vorgehensweise oder Maßnahme bleibt Ihnen vorbehalten. Zu jedem Zeitpunkt der Beratung steht es Ihnen frei, die Beratung zu unterbrechen oder abzubrechen.
Wir schützen BeraterInnen, wenn Sie den Eindruck gewinnen,
1. die Ratsuchenden bringen ungerechtfertigte Vorwürfe gegen den Beratungsverlauf, die Berufsethik oder die BeraterIn vor.
2. Sollten Beraterin/Ihr Berater der Vorwurf gemacht werden, sie/er missbrauche ihre/seine Stellung oder habe in ihrer/seiner Arbeit einen gravierenden Fehler gemacht oder sie/er habe sich Übergriffe zu Schulden kommen lassen,
bietet ACC eine neutrale Supervision von einem ausgebildeten Supervisor an, um die Sachlage zu klären, bzw. die Klärungsbedingungen zu erheben.
ACC übernimmt die Konfliktregelung für alle Personen, die in einem Vertragsverhältnis mit einem ACC-Akkreditierten Berater sind.
ACC–Beschwerdestelle - Ihre Kontaktperson:
Wir schützen Ratsuchende, wenn Sie den Eindruck gewinnen,
1. die Beratung sei nicht hilfreich oder führe gar zu einer Verschlechterung,
2. Ihre Beraterin/Ihr Berater missbrauche ihre/seine Stellung oder habe in ihrer/seiner Arbeit einen gravierenden Fehler gemacht oder sie/er habe sich Übergriffe zu Schulden kommen lassen
und empfehlen Ihnen:
Sprechen Sie mit Ihrer Beraterin/Ihrem Berater über Ihre Vorbehalte und versuchen Sie, im Gespräch zu einer Klärung zu kommen. Möglicherweise könnte eine Überweisung an eine andere Stelle helfen.
Wenn Sie verunsichert sind, ziehen Sie eine Vertrauensperson (Freund, Fachperson oder Pfarrer u.a.) hinzu.
Wenn eine Klärung nicht möglich ist, beenden sie die Beratung auch gegen den Willen Ihrer Beraterin/Ihres Beraters. Melden Sie dies bitte schriftlich oder telefonisch bei unserer Beschwerdestelle.
Wenn an Sie finanzielle Erwartungen geäußert werden, die über das vereinbarte Honorar hinausgehen, wenden Sie sich an die Beschwerdestelle.
Ist es seitens der Beraterin/des Beraters zu sexuellen Übergriffen gekommen, d.h. verbale sexuelle Andeutungen, unangebrachte körperliche Kontakte bis hin zum Geschlechtsverkehr oder zu anderen schwerwiegenden Fehlern, bitten wir Sie dringend, sich bei der Beschwerdestelle zu melden.