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Timestamp: 2016-10-25 19:20:12
Document Index: 6775566

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 152', 'BGE', 'Art. 152']

U 489/05 (10.04.2006)
U 489/05
J.________, 1970, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Advokat Stephan Bl�si, Falknerstrasse 26, 4001 Basel,
J.________, geboren 1970, war seit Januar 1991 bei der Firma X.________ als Betriebsarbeiterin angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 25. Oktober 2002 erlitt sie einen Verkehrsunfall, als sie auf nasser Fahrbahn mit ihrem Auto ins Schleudern geriet und beidseits mit den Leitplanken kollidierte. Gleichentags begab sie sich zu ihrem Hausarzt Dr. med. N.________ in Behandlung. Dieser stellte Kontusionen am Thorax sowie am Abdomen und am Kinn links fest und attestierte eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit bis 24. November 2002, eine 50 %ige Arbeitsf�higkeit ab 25. November 2002 und eine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit in "zwei bis drei Wochen" (Bericht vom 6. Dezember 2002). Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht, richtete Taggelder aus und kam f�r die Kosten der Heilbehandlung auf.
Am 30. November 2002 nahm J.________ die Arbeit im Umfang von 50 % wieder auf. Ambulant durchgef�hrte Physiotherapien konnten die geklagten zervikalen Beschwerden nicht bessern, weshalb sie vom 23. April bis 21. Mai 2003 in der Rehaklinik R.________ hospitalisiert war. Die dortigen �rzte diagnostizieren einen persistierenden zervikozephalen Symptomkomplex, neuropsychologische Funktionsst�rungen, vegetative Dysregulation und eine posttraumatische Belastungsst�rung. Sie empfahlen insbesondere eine intensive psychologische Betreuung und attestierten ab 2. Juni 2003 eine 50 %ige Arbeitsf�higkeit unter angepassten Bedingungen mit Steigerung in kleinen Schritten.
Eine Behandlung in der ambulanten Schmerzsprechstunde an der Rehaklinik R.________ wurde am 2. Juli 2003 gestoppt, nachdem J.________ die entsprechenden Termine nicht wahrgenommen hatte. In der Folge klagte sie �ber enorme Schmerzen, die ihr eine weitere (auch teilzeitliche) Arbeitst�tigkeit verunm�glichten. Vom 17. September bis 15. Oktober 2003 wurde J.________ in der Rehaklinik B.________ station�r behandelt. Als Diagnosen sind im Austrittsbericht vom 17. Oktober 2003 ein zervikozephales Schmerzsyndrom sowie eine posttraumatische Belastungsst�rung leichten Auspr�gungsgrades (ICD-10 F43.1) mit leichter depressiver Episode (ICD-10 F32.0) und anhaltender somatoformer Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) festgehalten. Die �rzte bescheinigten eine 50 %ige Arbeitsf�higkeit ab 20. Oktober 2003. Bereits am 23. September 2003 hatte sich J.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet.
Einen Arbeitsversuch im November 2003 brach J.________ nach zwei Tagen ab. In der Folge begab sie sich zu Dr. med. F.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, in Behandlung. Eine Magnetresonanzuntersuchung vom 2. Januar 2004 zeigte keine pathologischen Befunde; Neurologe Dr. med. E.________ konnte am 19. Januar 2004 weder neurologische Ausf�lle noch eine cerebrale Pathologie feststellen. Kreisarzt Dr. med. V.________ stellte am 28. Januar 2004 eine gegen�ber den Berichten der Rehaklinik B.________ vom 17. Oktober 2003 und des Dr. med. E.________ vom 19. Januar 2004 unver�nderten Gesundheitszustand fest. Psychiater Dr. med. F.________ f�hrte mit Schreiben vom 2. Februar 2004 aus, in Bezug auf die posttraumatische Belastungsst�rung und die depressive Episode sei die Behandlung erfolgreich gewesen; diesbez�glich bestehe keine Arbeitsunf�higkeit mehr. J.________ leide aber weiterhin an den Folgen des Distorsionstraumas.
Im Weiteren besuchte J.________ die ambulante Schmerzsprechstunde im Spital A.________. Der dort t�tige Dr. med. S.________ berichtete am 9. Juli 2004, in Anbetracht der starken psychischen �berlagerung eines m�ssig ausgepr�gten Zervikalsyndroms mit wenig objektivierbaren Befunden sei auf diagnostische und therapeutische Infiltrationen verzichtet worden.
Am 14. Oktober 2004 stellte die SUVA ihre Heilkosten- und Taggeldleistungen per 31. Oktober 2004 ein, verf�gte die Ausrichtung einer Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 5 % und verneinte einen Rentenanspruch, da die psychischen Beschwerden nicht in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfall st�nden und die organischen Unfallfolgen die Arbeitsf�higkeit nicht einschr�nkten.
Die dagegen erhobene Einsprache der J.________ wies die SUVA am 14. Januar 2005 ab.
J.________ liess Beschwerde f�hren, welche das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt am 8. November 2005 abwies.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst J.________ beantragen, es sei festzustellen, dass ihre gesundheitlichen Beschwerden unfallbedingt seien. Es seien ihr r�ckwirkend Taggelder auszurichten und die Kosten der Heilbehandlung zu �bernehmen; weiter sei die Rentenfrage zu pr�fen. Gleichzeitig ersucht sie um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
Im Einspracheentscheid vom 14. Januar 2005 werden die gesetzliche Bestimmung �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) und die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweis) richtig dargelegt. Zutreffend sind auch die vorinstanzlichen Hinweise auf die Rechtsprechung zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bei Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359) und die Darlegung der Rechtsprechung zur ad�quaten Kausalit�t in F�llen, wo die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 115 V 140 Erw. 6c/aa). Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen (Kopf- und occipitohochthoracale Schmerzen, Konzentrationsst�rungen, Vergesslichkeit, Schlafst�rungen, Depressivit�t) nat�rliche und ad�quaten Folgen des Unfalles vom 25. Oktober 2002 sind.
3.1 Die Vorinstanz erwog, es sei nicht �berwiegend wahrscheinlich, dass innert der erforderlichen Latenzzeit von 72 Stunden ein f�r Schleudertraumata der HWS typisches buntes Beschwerdebild aufgetreten sei. Demgegen�ber bringt die Versicherte vor, sie habe unmittelbar nach dem Unfall an massiven Angstzust�nden sowie an Thorax- und Bauchschmerzen gelitten, die sie als lebensbedrohlich empfunden habe. Aus diesen Gr�nden sei sie nicht in der Lage gewesen, sich zu weiteren Beschwerden zu �ussern, obwohl bereits kurze Zeit nach dem Unfall schleudertraumatypische Beschwerden aufgetreten seien.
3.2 Hausarzt Dr. med. N.________ gab mit Bericht vom 6. Dezember 2002 Auskunft �ber die beim Unfall erlittenen gesundheitlichen Beeintr�chtigungen und verneinte das Vorliegen von Schwindel, Kopfschmerzen, Amnesie und neurologischen Ausf�llen ausdr�cklich. Die Versicherte sei zwar nach dem Unfall "in einem derart ver�ngstigten Zustand [gewesen], dass sie sich �ber irgendwelche Beschwerden gar nicht �ussern konnte", indessen habe sie sich nach entsprechender medikament�ser Behandlung (Einnahme von Lexotanil) am 29. Oktober 2002 "subjektiv �ber die Beschwerden �ussern" k�nnen (Schreiben des Hausarztes an den Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerin vom 8. Mai 2005). Wie dem Eintrag in der Krankengeschichte vom 29. Oktober 2002 zu entnehmen ist, klagte die Versicherte aber nur �ber Thorax- und Kopfschmerzen (im Liegen). Erstmals sind in den �rztlichen Aufzeichnungen am 30. November 2002 Konzentrationsst�rungen und Vergesslichkeit dokumentiert; �ber Schlafst�rungen (Albtr�ume) hatte die Versicherte am 10. Dezember 2002 geklagt. Am 26. Januar 2003 standen Nackenschmerzen, Schlafst�rungen und Vergesslichkeit im Vordergrund.
Davon abgesehen, dass nach den zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid Hausarzt Dr. med. N.________ ein Schleudertrauma erst am 12. April 2003 erw�hnte (nachdem ein solches ["Status nach Schleudertrauma"] unter dem Titel "Klinische Angaben" im radiologischen Bericht der Radiologie I.________ vom 23. Januar 2003 erstmals angef�hrt worden war), weshalb fraglich ist, ob eine Schleuderverletzung �rztlicherseits mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen wurde (BGE 119 V 338 Erw. 1 in fine), l�sst sich den zeitnahe zum Unfall erstellten �rztlichen Aufzeichnungen auch nicht eindeutig entnehmen, dass innert der Latenzzeit von ungef�hr drei Tagen ein f�r Schleuder- oder �hnliche Verletzungen typisches buntes Beschwerdebild aufgetreten war. Indessen braucht die Frage nach dem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen den gesundheitlichen Beschwerden (Schmerzen in der Nackenmuskulatur, Konzentrationsst�rungen, Vergesslichkeit, intermittierender Schwindel) und dem Unfall vom 25. Oktober 2002 nicht abschliessend gekl�rt zu werden, da - selbst wenn auf Grund zus�tzlicher Abkl�rungen eine nat�rliche Kausalit�t zu bejahen w�re - die Ad�quanz, wie nachfolgend gezeigt wird, zu verneinen ist (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c).
4.1 F�r die sich mit wachsender zeitlicher Distanz ausweitenden gesundheitlichen Beschwerden konnte - mit Ausnahme geringer Befunde an den Wirbelk�rpern C4/5/6 und C6/7 sowie an der caudaleren HWS - kein ausreichendes organisches Substrat erhoben werden (Bericht der Radiologie I.________ vom 23. Januar 2003; Zwischenbericht des Dr. med. N.________ vom 26. Januar 2003; Austrittsbericht der Rehaklinik B.________ vom 17. Oktober 2003; MRI vom 2. Januar 2004; Berichte des Neurologen Dr. med. E.________ vom 19. Januar 2004 sowie des Spitals A.________ vom 9. Juli 2004). Hingegen �usserten die �rzte schon bald nach dem Unfall den Verdacht auf eine psychische Komponente, die im weiteren Verlauf immer deutlicher zu Tage trat ("psychische �berlastung": Bericht des Dr. med. N.________ vom 26. Januar 2003; "intensive psychologische Betreuung von N�ten": Austrittsbericht der Rehaklinik R.________ vom 16. Juni 2003; "psychisch depressiv": Bericht des Dr. med. N.________ vom 10. August 2003; "posttraumatische Belastungsst�rungen leichten Auspr�gungsgrades, leichte depressive Episode, anhaltende somatoforme Schmerzst�rung": Konsilium der Psychosomatischen Abteilung an der Rehaklinik B.________ vom 2. Oktober 2003; "psychisch sehr schlechter Zustand": Auskunft der Betriebs�rztin der Arbeitgeberin vom 21. November 2003; "mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen [ICD-10 F32.22]": Bericht des Dr. med. F.________ vom 16. Dezember 2003).
In Anbetracht dessen, dass schon kurze Zeit nach dem Unfall (sich in der Folge verst�rkende) psychische Probleme auftraten, w�hrend die erlittenen Prellungen im Bauch- und Thoraxbereich bereits anfangs November 2002 in der Krankengeschichte nicht mehr erw�hnt wurden und f�r die geklagten weiteren Beschwerden in den umfangreichen medizinischen Abkl�rungen h�chstens m�ssige organische Befunde nachgewiesen werden konnten (vgl. kreis�rztliche Untersuchung vom 28. Januar 2004; Erw. 5.1 hienach) sowie unter Ber�cksichtigung, dass das lediglich m�ssig ausgepr�gte Zervikalsyndrom mit wenig objektivierbaren Befunden stark psychisch �berlagert war (Bericht des Spitals A.________ vom 9. Juli 2003) und die Versicherte im Zuge ihrer Ehescheidung grossen psychosozialen Belastungen ausgesetzt war, welche die somatoforme Schmerzst�rung mitverursachten (psychosomatisches Konsilium der Rehaklinik B.________ vom 25. Oktober 2002, lic. phil. T.________/Dr.med. K.________), haben Vorinstanz und Verwaltung zur Recht eine Dominanz der psychischen Problematik bejaht und die Ad�quanz nach den in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa entwickelten Kriterien gepr�ft.
4.2 Im angefochtenen Entscheid wie auch im Einspracheentscheid wurde der Unfall vom 25. Oktober 2002 zu Recht als Ereignis im mittleren Bereich eingestuft (vgl. den �hnlich gelagerten, im Urteil K. vom 25. August 2005, U 273/04, beurteilten Fall mit Hinweisen auf die in SZS 45/2001 S. 431 ff. zusammengefasste Rechtsprechung sowie das Urteil M. vom 12. Juli 2002, U 34/01). Die Ad�quanz der psychischen Unfallfolgen ist daher zu bejahen, wenn eines der in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa erw�hnten Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die massgebenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sind. Bei der Pr�fung der einzelnen Kriterien sind nur die organisch bedingten Beschwerden zu ber�cksichtigen, w�hrend die psychisch begr�ndeten Anteile, deren hinreichender Zusammenhang mit dem Unfall Gegenstand der Pr�fung bildet, ausgeklammert bleiben (Urteil C. vom 14. Oktober 2004, U 66/04).
Der Unfall hat sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet, noch war er besonders eindr�cklich. Ein allenfalls erlittenes Schleudertrauma der HWS f�llt als besondere Art der erlittenen Verletzung ausser Betracht (vgl. das bereits angef�hrte Urteil C. vom 14. Oktober 2004, U 66/04), die rasch abgeheilten Prellungen (dazu Erw. 4.1 hievor) waren nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz weder schwer noch erfahrungsgem�ss geeignet, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen. Eine �rztliche Fehlbehandlung wird zu Recht nicht behauptet und eine physisch bedingte Arbeitsunf�higkeit bestand nach Lage der Akten nur f�r kurze Zeit; soweit die �rzte der Rehaklinik R.________ am 16. Juni 2003 eine 50 %ige Arbeitsunf�higkeit attestierten, beruhte diese Einsch�tzung bereits vorwiegend auf den psychischen Problemen im Zusammenhang mit der nicht ad�quaten Verarbeitung des Unfallgeschehens. Weiter liegt hinsichtlich der organischen Unfallfolgen kein schwieriger Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen vor. Angesichts des m�ssiggradigen Zervikalsyndroms kann das Kriterium der k�rperlichen Dauerbeschwerden (ungeachtet der starken psychischen �berlagerung; Erw. 4.1 hievor) bejaht werden. Dies allein f�hrt jedoch nicht zu einer anderen Beurteilung. Vorinstanz und Verwaltung haben somit den ad�quaten Kausalzusammenhang zutreffend verneint.
5.1 Bez�glich des m�ssiggradigen Zervikalsyndroms, welches gem�ss kreis�rztlicher Einsch�tzung als somatische Unfallfolge anzusehen ist, kam Dr. med. V.________ zum unwidersprochen gebliebenen Schluss, dass die Arbeitsf�higkeit diesbez�glich - mit Ausnahme dauernd inklinierender und reklinierender T�tigkeiten - nicht eingeschr�nkt ist. Von dieser Einsch�tzung abzugehen besteht kein Anlass.
Sowohl der Kreisarzt als auch die �rzte der Rehaklinik B.________ hielten eine weitere (physio-) therapeutische Behandlung der Nackenschmerzen nicht mehr f�r angezeigt. Dem Einwand der Versicherten, die Heilbehandlung sei zum Zeitpunkt des Fallabschlusses noch nicht abgeschlossen gewesen, kann nicht gefolgt werden.
5.2 Gr�nde, die zur �berpr�fung des von der SUVA ausgehend von einer Integrit�tseinbusse von 5 % festgesetzten und vorinstanzlich gesch�tzten Integrit�tsentsch�digung Anlass geben k�nnten, werden nicht vorgebracht und ergeben sich auch nicht aus den Akten.
F�r das Verfahren werden keine Kosten erhoben (Art. 134 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist daher gegenstandslos. Der Beschwerdef�hrerin kann die unentgeltliche Verbeist�ndung gew�hrt werden, da die hief�r nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen) erforderlichen Voraussetzungen erf�llt sind. Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird Advokat Stephan Bl�si, Basel, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.