Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=03.11.1998&Aktenzeichen=VI%20ZB%2029/98
Timestamp: 2013-06-19 22:50:33
Document Index: 368118682

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Rechtsprechung BGH, 03.11.1998 - VI ZB 29/98 Volltextver�ffentlichungen (3)
Telefax: Fehlversuche eines Rechtsanwalts
Anfechtung eines streitigen, als Vers�umnisurteil bezeichneten Urteils
NJW 1999, 583
MDR 1999, 190
VersR 1999, 638
AnwBl 1999, 173
JR 2000, 243
Wird zitiert von ... (13) BGH, 17.03.2008 - II ZR 45/06 EKUIhnen steht deshalb sowohl derjenige Rechtsbehelf zu, der nach der Art der tats�chlich ergangenen Entscheidung statthaft ist, als auch dasjenige Rechtsmittel, das bei einer in der richtigen Form erlassenen Entscheidung zul�ssig w�re (Grundsatz der "Meistbeg�nstigung"; vgl. BGHZ 40, 265, 267 BGH, Beschl. v. 3. November 1998 - VI ZB 29/98, NJW 1999, 583 f.;… Thomas/Putzo/Reichold, ZPO 28. Aufl. vor � 511 Rdn. 8 f.).
BGH, 10.12.1998 - III ZR 2/98 Rechtsfolgen einer unrichtigen Rechtsmittelbelehrung durch die Verwaltungsbeh�rdeIhnen steht deshalb sowohl derjenige Rechtsbehelf zu, der nach der Art der tats�chlich ergangenen Entscheidung statthaft ist, als auch dasjenige Rechtsmittel, das bei einer in der richtigen Form ergangenen Entscheidung zul�ssig w�re (vgl. BGHZ 40, 265, 267; 90, 1, 3; 98, 362, 364 f; BGH, Beschlu� vom 3. November 1998 - VI ZB 29/98 - zur Ver�ffentlichung bestimmt).Es geht um die Beseitigung der Folgen von "Verlautbarungsfehlern" des Gerichts, das durch die Form seiner Entscheidung den Parteien einen falschen Weg f�r die Art der Anfechtung gewiesen hat (BGH, Beschlu� vom 3. November 1998 aaO).
BGH, 16.10.2003 - IX ZB 36/03 Insolvenzrecht - Beginn der Frist zur Anfechtung des InsolvenzplansDieses Prinzip besagt, da� Entscheidungen, die in unrichtiger oder nicht eindeutiger Form erlassen worden sind, sowohl mit dem Rechtsbehelf angefochten werden k�nnen, der ihrer Form entspricht, als auch mit demjenigen, der bei verfahrensrechtlich korrekter Entscheidung gegeben w�re (BGHZ 98, 362, 364; 140, 208, 217; BGH, Beschl. v. 3. November 1998 - VI ZB 29/98, NJW 1999, 583;… Musielak/Ball, ZPO 3. Aufl. vor � 511 Rn. 32;… Z�ller/Gummer, ZPO 23. Aufl. vor � 511 Rn. 30 f).
BGH, 06.06.2005 - II ZB 9/04 Anforderungen an die B�roorganisation bei �bermittlung fristgebundener …a) Zur Vermeidung von Verwechslungen ist dem B�ropersonal die Anweisung zu erteilen, bei der Versendung von Schrifts�tzen mittels Telefax die Auswahl der richtigen Empf�ngernummer zu �berpr�fen (…BGH, Beschl. v. 24. April 2002 aaO; BGH, Beschl. v. 3. November 1998 - VI ZB 29/96, NJW 1999, 583 f.; BGH, Beschl. v. 3. Dezember 1996 - XI ZB 20/96, NJW 1997, 948; ebenso BAG 79, 379, 382;… BAG, Urt. v. 25. Januar 2001 - 8 AZR 525/00, NJW 2001, 1594 f.).
BGH, 10.01.2000 - II ZB 14/99 Wiedereinsetzung bei �bermittlung fristwahrender Schrifts�tze per TelefaxEs entspricht anerkannter h�chstrichterlicher Rechtsprechung, da� ein Rechtsanwalt, der sich zul�ssigerweise bei der Anbringung fristgebundener Schrifts�tze des Telefax-Verkehrs bedient, gehalten ist, durch organisatorische Anweisungen sicherzustellen, da� die notierten gerichtlichen Telefax-Nummern �berpr�ft und ggfs. korrigiert werden (BGH, Beschl. v. 3. November 1998 - VI ZB 29/98, LM Nr. 62 zu � 511 ZPO m.w.N.).
OLG Stuttgart, 05.05.2009 - 20 W 13/08 �bernahmerechtliches Squeeze-Out: (Un-)Widerleglichkeit der Vermutung der …Den Parteien stehen jedenfalls die Rechtsbehelfe zu, die nach der Art der tats�chlich ergangenen Entscheidung statthaft sind (vgl. BGH, NJW 1999, 583 [juris Rn. 18]).
OLG Stuttgart, 15.10.2008 - 20 U 19/07 Anfechtung von Hauptversammlungsbeschl�ssen: Berichtspflichten des Vorstands �ber …Der Streithelfer zu 4, der lediglich Berufung nach Ablauf der Beschwerdefrist eingelegt hat, h�tte sich auch nicht auf den Meistbeg�nstigungsgrundsatz (BGHZ 40, 265, 267; 90, 1, 3; 98, 363, 364 f; BGH NJW 1999, 583, 584) berufen k�nnen, weil dieser nicht eingreift, wenn die an sich in einem Zwischenurteil zu treffende Entscheidung mit dem Endurteil in der Sache verbunden ist; denn das Gericht will dann nicht die Entscheidung �ber den Zwischenstreit f�lschlicherweise als Endurteil ergehen lassen, sondern nur die doppelte Abfassung von Entscheidungen vermeiden.
BGH, 28.01.1999 - III ZB 39/98 Zul�ssigkeit der Berufung gegen ein lediglich eine Kostenentscheidung …Nach diesem in der Rechtsprechung anerkannten Grundsatz d�rfen die Parteien keinen Rechtsnachteil dadurch erleiden, da� das Gericht seine Entscheidung in einer falschen Form verlautbart; ihnen steht deshalb sowohl derjenige Rechtsbehelf zu, der nach der Art der tats�chlich ergangenen Entscheidung statthaft ist, als auch dasjenige Rechtsmittel, das bei einer in der richtigen Form ergangenen Entscheidung zul�ssig w�re (vgl. nur BGH, Beschlu� vom 3. November 1998 - VI ZB 29/98 - zur Ver�ffentlichung vorgesehen m.w.N.).
BGH, 16.10.2003 - IX ZB 35/03 Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen unrichtiger Belehrung �ber den Beginn …Dieses Prinzip besagt, da� Entscheidungen, die in unrichtiger oder nicht eindeutiger Form erlassen worden sind, sowohl mit dem Rechtsbehelf angefochten werden k�nnen, der ihrer Form entspricht, als auch mit demjenigen, der bei verfahrensrechtlich korrekter Entscheidung gegeben w�re (BGHZ 98, 362, 364; 140, 208, 217; BGH, Beschl. v. 3. November 1998 - VI ZB 29/98, NJW 1999, 583;… Musielak/Ball, ZPO 3. Aufl. vor � 511 Rn. 32;… Z�ller/Gummer, ZPO 23. Aufl. vor � 511 Rn. 30 f).
OLG Frankfurt, 03.09.2008 - 19 W 60/08 Verfahrensrecht - Keine Vorabentscheidung �ber Zul�ssigkeit des RechtswegsDas Gericht hat bei ihr keinen Verlautbarungsfehler begangen und deshalb durch die Form seiner Entscheidung den Parteien auch keinen falschen Weg f�r die Art der Anfechtung gewiesen (BGH NJW 1999, 583, 584 m.w.N.).
OLG Brandenburg, 18.07.2007 - 3 U 32/07 BPatG, 03.11.2004 - 9 W (pat) 701/04 Was ist dejure.org?