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Timestamp: 2016-10-27 11:00:06
Document Index: 47847300

Matched Legal Cases: ['Art. 84', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 84']

X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Luzi Stamm,
Die serbischen Beh�rden ersuchten mit Interpol-Meldung vom 30. Juni 2010, erg�nzt am 9. September 2010, um Verhaftung des serbischen Staatsangeh�rigen X.________ zwecks Auslieferung an Serbien; dies gest�tzt auf den Haftbefehl des Bezirksgerichts Belgrad vom 14. Juli 2008 wegen Erpressung.
Am 9. September 2010 wurde X.________ am Flughafen Z�rich festgenommen und in provisorische Auslieferungshaft versetzt.
Tags darauf erliess das Bundesamt f�r Justiz (im Folgenden: Bundesamt) einen Auslieferungshaftbefehl.
X.________ f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, der Entscheid des Bundesstrafgerichts sei aufzuheben und die vom Beschwerdef�hrer bei diesem gestellten Antr�ge gutzuheissen.
Das Bundesamt hat sich vernehmen lassen mit dem Antrag, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Es h�lt daf�r, es fehle an der Eintretensvoraussetzung des besonders bedeutenden Falles nach Art. 84 BGG.
X.________ hat zur Vernehmlassung des Bundesamtes Stellung genommen. Er h�lt an der Beschwerde fest.
1.1 Gem�ss Art. 93 Abs. 2 BGG sind auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen Vor- und Zwischenentscheide nicht anfechtbar. Vorbehalten bleiben Beschwerden gegen Entscheide unter anderem �ber die Auslieferungshaft, sofern die Voraussetzungen von Absatz 1 erf�llt sind.
Gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid zul�ssig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Ein solcher Nachteil ist hier zu bejahen, da auch mit einem f�r den Beschwerdef�hrer g�nstigen Endentscheid - der Ablehnung der Auslieferung - der von ihm aufgrund der Auslieferungshaft erlittene Freiheitsentzug nicht mehr r�ckg�ngig gemacht werden k�nnte.
1.2 Auch gegen einen Zwischenentscheid ist die Beschwerde nur zul�ssig, wenn ein besonders bedeutender Fall nach Art. 84 Abs. 1 BGG gegeben ist (BGE 136 IV 20 E. 1.2 mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 84 Abs. 2 BGG liegt ein besonders bedeutender Fall insbesondere vor, wenn Gr�nde f�r die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrunds�tze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere M�ngel aufweist.
1.3 Was der Beschwerdef�hrer vorbringt, ist nicht geeignet, einen besonders bedeutenden Fall darzutun. Die Vorinstanz hat sich mit seinen wesentlichen Einw�nden auseinandergesetzt. Sie kommt (S. 8 E. 8) zum Schluss, es seien keine Gr�nde auszumachen, welche eine Auslieferung offensichtlich ausschl�ssen oder sonst zu einer Aufhebung der Auslieferungshaft f�hren k�nnten. Dies ist nicht zu beanstanden. Die vorinstanzlichen Erw�gungen, auf die verwiesen werden kann, st�tzen sich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung und lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen. F�r das Bundesgericht besteht deshalb kein Grund, die Sache an die Hand zu nehmen.