Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202003,%20687
Timestamp: 2013-06-19 20:56:03
Document Index: 38603549

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: WM 2003, 687
Rechtsprechung BGH, 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 Volltextver�ffentlichungen (12)
BGB � 307 Abs. 1 Satz 1 n. F. Bd, AGBG � 9 Bd, HGB � 89 b
Unwirksamkeit eines formularm��igen Ausschlusses des Ausgleichsanspruchs des Handelsvertreters im Versicherungsvertretervertrag in H�he der von der Versicherung finanzierten Alters-, BU- und Hinterbliebenenversorgung
Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters: Anrechnung der betrieblichen Altersversorgung in AGB unwirksamA. Unterlassungsklage eines Verbands
Deutsches Notarinstitut BGB � 307 Abs. 1 Satz 1 n.F. Bd; AGBG � 9 Bd; HGB � 89 bAusgleichsanspruch f�r Versicherungsvertreter
Handelsvertreter - Versicherungsvertreter: Versorgung aus Billigkeitsgr�nden
Formularm��iger Ausschluss des Ausgleichsanspruchs eines Versicherungsvertreters in H�he des Kapitalwerts der finanzierten Altersversorgung ist unwirksam
Unwirksamkeit eines formularm��igen Ausschlusses des Ausgleichsanspruchs des Handelsvertreters in H�he des Kapitalwerts einer vom Unternehmen finanzierten Altersversorgung
BGB � 307 Abs. 1 Satz 1 n.F. Bd; AGBG � 9 Bd; HGB � 89 b
Anrechenbarkeit einer vom Unternehmer finanzierten Altersversorgung auf den Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters
Nach der BVK-Verbandsklage - Billigkeitsgesichtspunkte bei der Ber�cksichtigung der Versorgung
Zum Abzug der Versorgung vom Ausgleichsanspruch - Weiterf�hrende Perspektiven nach den Urteilen des Bundesgerichtshofs
Wird zitiert von ... (13) OLG M�nchen, 13.03.2003 - 29 U 2509/02 Ausgleichsanspruch - Allianz will Korrektur durch BGHDie Rechtskraft des im Vorprozess ergangenen Urteils des Landgerichts M�nchen I vom 10.08.2000 - 12 O 3779/00 = DB 2000, 2423, erg�nzt durch das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 20.11.2002 - VIIIZR 146/01 = DB 2003, 142, steht der Klage im vorliegenden Verfahren nicht entgegen, obgleich die Beklagte im.Der Kl�ger ist auch nach der am 01.01.2002 in Kraft getretenen Regelung des � 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UKlaG, die auf die zu diesem Zeitpunkt anh�ngigen Verfahren anzuwenden ist (� 16 Abs. 1 UKlaG), weiterhin zur Geltendmachung eines Anspruchs auf Unterlassung der von ihm beanstandeten Bestimmungen in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen der Beklagten aktivlegitimiert (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142).b) Zutreffend - insoweit von der Berufung nicht beanstandet - hat das Landgericht angenommen, dass die streitgegenst�ndlichen Klauseln von der Beklagten gestellte Allgemeine Gesch�ftsbedingungen im Sinne des � 305 Abs. 1 Satz 1 BGB (fr�her � 1 Abs. 1 Satz 1 AGBG) sind (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 143 f).Bei diesen Klauseln handelt es sich nicht um Preisabreden, da gerade nicht die Hauptleistung, also das Entgelt des Versicherungsvertreters f�r seine T�tigkeit, unmittelbar bestimmt wird; vielmehr liegen Nebenabreden vor; denn durch die fraglichen Klauseln werden zwei Entgeltregelungen, einerseits der gesetzliche Ausgleichsanspruch, andererseits der vertragliche Anspruch auf Versorgung, miteinander verkn�pft, ohne dass die H�he der Leistungen selbst unmittelbar bestimmt wird (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 144).c) Die Klausel Nr. 8.2.2 ist wegen Versto�es gegen � 307 Abs. 1 Satz 1 BGB (fr�her � 9 Abs. 1 AGBG) unwirksam, weil sie mit zwingenden Gesetzesvorschriften (� 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, Abs. 4 Satz 1, Abs. 5 HGB) nicht vereinbar ist; von zwingendem Gesetzesrecht darf durch Allgemeine Gesch�ftsbedingungen nicht abgewichen werden (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 144).Durch diese Regelung sind nicht nur Abreden verboten, die den Ausgleichsanspruch ganz ausschlie�en, sondern auch solche, durch die er im Ergebnis mehr oder weniger eingeschr�nkt wird (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01= DB 2003, 142, 143).Allerdings k�nnen die Vertragsparteien nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes eine Vereinbarung treffen, welche Umst�nde im Rahmen der Billigkeitspr�fung - auch anspruchsmindernd - ma�geblich sein sollen und damit mittelbar Einfluss auf die Entstehung des Ausgleichsanspruchs nehmen (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2002, 142, 143).aa) Bei der Anrechnung einer aus den Mitteln des Unternehmers aufgebrachten Altersversorgung auf den so genannten Rohausgleich (vgl. BGH NJW 1999, 946, 948; BGH WM 1993, 392, 393) im Rahmen der Billigkeitspr�fung nach � 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB kann sich ein Ausgleichsbetrag ergeben, der oberhalb der H�chstgrenze des � 89b Abs. 5 Satz 2 HGB liegt (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 143; BGH, Urteil vom 20.11.2002 -VIII ZR 21 1/01 = DB 2003, 144, 145).In diesem Fall bleibt der auf den H�chstbetrag beschr�nkte Ausgleichsanspruch des Versicherungsvertreters von der Anrechnung der Altersversorgung ganz oder teilweise unber�hrt, so dass Klauseln, durch welche die Entstehung des Ausgleichsanspruchs in diesem Umfang ausgeschlossen sein soll, eine zum Nachteil des Versicherungsvertreters abweichende Vereinbarung enthalten (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 143).Auch bei einer langen zeitlichen Differenz zwischen der Beendigung des Handelsvertretervertrags und der F�lligkeit des Versorgungsanspruchs (vgl. dazu BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 143) kann die Konstellation eintreten, dass der auf den H�chstbetrag beschr�nkte Ausgleichsanspruch des Versicherungsvertreters von der Anrechnung der Versorgung ganz oder teilweise unber�hrt bleibt.a) Nicht zu beanstanden ist es, dass das Landgericht der Beklagten untersagt hat, sich auf die streitgegenst�ndlichen Bestimmungen zu berufen (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 144).Die Beklagte ist indes durch die Verurteilung im vorliegenden Verbandsklageverfahren nicht gehindert, im Einzelfall bei der vorzunehmenden allgemeinen Billigkeitspr�fung die gesellschaftsfinanzierte Versorgung und ein etwaiges Einverst�ndnis der Vertragsparteien, was sie diesbez�glich f�r der Billigkeit entsprechend erachten, als im Rahmen des � 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB zu ber�cksichtigende Umst�nde geltend zu machen (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 -VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 144; BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 211/01 = DB 2003, 144, 145).Die Revision war nicht zuzulassen, weil die Rechtssache unter Ber�cksichtigung der Urteile des Bundesgerichtshofs vom 20.11.2002 -VIIIZR 146/01 = DB 2003, 142 und vom 20.11.2002 - VIII ZR 211/01 = DB 2003, 144 keine grunds�tzliche Bedeutung hat (� 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO) und auch die Voraussetzungen des � 543 Abs. 2 Nr. 2 ZPO nicht vorliegen (vgl. dazu BGH NJW 2003, 65).
LG M�nchen I, 08.12.2008 - 14 HKO 24599/07 Zur Anrechenbarkeit des Barwertes der unternehmensfinanzierten Altersversorgung …Mangels "funktioneller Verwandtschaft" ist der Kapitalwert einer vom Prinzipal finanzierten Altersversorgung nicht im Regelfall aus Billigkeitsgr�nden auf den Ausgleichsanspruch eines Handels- oder Versicherungsvertreters nach � 89 b HGB anzurechnen (Abweichung von BGH v. 23.05.1966 - VII ZR 268/64, BGHZ 45, 268 ff.; BGH v. 17.11.1983 - I ZR 139/81, BB 1984, 168 f.; BGH v. 20.11.2002 - VIII ZR 146/01, NJW 2003, 1241 ff.; BGH v. 20.11.2002 - VIII ZR 211/01, NJW 2003, 1244 ff.).34 Eine Klausel, die eine zwingende Anrechnung des Barwertes einer vom Prinzipal gew�hrten Altersvorsorge auf den Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters vorsieht, ist nach der Rechtsprechung des BGH wegen Versto�es gegen � 89 b Abs. 4 HGB sowie gegen � 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB i.V.m. � 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam (vgl. BGH vom 20.11.2002, Az. VIII ZR 146/01 und 211/01, NJW 2003, 1241 ff. und 1244 ff.).Im Gegenteil ist die Klausel insofern auch wegen Versto�es gegen das Transparenzgebot des � 307 Abs. 1 Satz 2 BGB unwirksam (vgl. BGH vom 20.11.2002 - Az. VIII ZR 146/01 a.a.O.).Nach der st�ndigen Rechtsprechung des BGH sind im Regelfall ausschlie�lich mit Mitteln des Unternehmers aufgebrachte Versorgungsleistungen aus Billigkeitsgr�nden auf den Ausgleichsanspruch des Vertreters anzurechnen, so dass der nach der Vorteils- und Verlustprognose des � 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 HGB in Betracht kommender Ausgleich - soweit der Kapitalwert der Versorgungszusage den Ausgleichsanspruch abdeckt - grunds�tzlich nicht ungek�rzt entsteht (vgl. BGH vom 23.5.1966, VII ZR 268/64, BGHZ 45, 268 ff., BGH vom 17.11.1983, I ZR 139/81, BB 1984, 168 f., BGH vom 20.11.2002, VIII ZR 146/01 a.a.O., BGH vom 20.11.2002, VIII ZR 211/01 a.a.O.).Darauf, dass die entsprechende Klausel der VVW-Bestimmung unwirksam ist, kommt es im Rahmen der Billigkeitserw�gung nach � 89 b Abs. 1 Satz 1 HGB nicht an (vgl. BGH vom 20.11.2002, a.a.O., und OLG M�nchen vom 21.12.2005, a.a.O.).
BGH, 21.05.2003 - VIII ZR 57/02 Handelsrecht - Handelsvertretervertrag: Wirksamkeit einer Klausela) Zwar verbietet � 89b Abs. 4 Satz 1 HGB, wonach der Anspruch des Handelsvertreters auf Ausgleich nicht im voraus ausgeschlossen werden kann, nicht nur Abreden, die den Ausgleichsanspruch ganz ausschlie�en, sondern auch solche, durch die er im Ergebnis mehr oder weniger eingeschr�nkt wird (BGHZ 55, 124, 126; BGH, Urteil vom 10. Juli 2002 - VIII ZR 58/00, WM 2003, 491 = NJW-RR 2002, 1548 unter B II 2 a; BGH, Urteil vom 20. November 2002 - VIII ZR 146/01, WM 2003, 687 = NJW 2003, 1241 unter II 2 a, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen); die Vorschrift erfa�t auch solche Vereinbarungen, durch die der Ausgleichsanspruch von weiteren, vom Gesetz nicht vorgesehenen Voraussetzungen abh�ngig gemacht wird (BGH…, Beschlu� vom 4. November 1998 - VIII ZR 318/89, BGHR AGBG � 9 Gesetzesversto� 2).Soweit die Revision auf die Unwirksamkeit einer formularm��ig vereinbarten Anrechnung der Altersversorgung im Rahmen der Ermittlung des Ausgleichsanspruchs verweist (vgl. BGH, Urteile vom 20. November 2002 - VIII ZR 146/01 und VIII ZR 211/01 aaO), kann sie hieraus nichts zu ihren Gunsten herleiten.
BGH, 20.11.2002 - VIII ZR 211/01 Zur Anrechenbarkeit einer vom Unternehmer finanzierten Altersversorgung auf den …Soll aber durch die Anrechnung des Barwertes der Versorgungsleistungen das Entstehen eines Ausgleichsanspruchs, wie dieser unter Ber�cksichtigung der Ausgleichsh�chstgrenze ermittelt worden ist, in H�he des Barwerts verhindert werden, ist hierin zugleich eine unzul�ssige Einschr�nkung des Ausgleichsanspruchs gem�� � 89 b Abs. 4 Satz 1, Abs. 5 Satz 1 HGB zu sehen (vgl. das am gleichen Tage verk�ndete Senatsurteil vom 20. November 2002 - VIII ZR 146/01, zur Ver�ffentlichung in BGHZ bestimmt unter II 2).
BFH, 09.02.2011 - IV R 37/08 Ausgleichsanspruch nach � 89b HGB nicht als Ver�u�erungsgewinn …Insbesondere l�sst sich den Feststellungen des FG nicht entnehmen, ob bzw. inwieweit die nach � 89b HGB ma�geblichen Grundlagen f�r die Bemessung des Anspruchs der Kl�gerin (Unternehmervorteil, entgangene Provisionen) bereits zum 31. Dezember 2002 rechtlich und rechnerisch festgestanden haben oder ob der nach Angaben der Kl�gerin erst im Jahr 2003 geltend gemachte Anspruch seiner H�he nach auch erst in jenem Jahr ganz oder - etwa im Hinblick auf die nach � 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB in seiner im Streitjahr g�ltigen Fassung (a. F.) erforderliche einzelfallbezogene Billigkeitspr�fung (vgl. dazu z. B. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. November 2002 VIII ZR 146/01, BGHZ 153, 6, unter II. 2. c, m. w. N.) - teilweise ausgehandelt oder bestimmt worden ist.
OLG M�nchen, 16.11.2006 - 23 U 2539/06 Hat der Prinzipal auf eigene Kosten eine Altersversorgung des Handelsvertreters eingerichtet, so entspricht es grunds�tzlich der Billigkeit, den Wert dieser freiwillig erbrachten finanziellen Zuwendung des Prinzipals auf den Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters nach � 89b HGB anzurechnen ( BGHZ 45, 268; BGH NJW 03, 1241, 1243; NJW 03, 3350, 3351).Soweit Prinzipal und Handelsvertreter - wie hier - �ber eine solche Vorausanrechnung der Altersversorgung Abreden getroffen haben, ist eine Vereinbarung, die die Vorausanrechnung unter Ausschluss anderer Billigkeitsgesichtspunkte vorsieht, zwar wegen Versto�es gegen � 89b Abs. 4 Satz 1 HGB unwirksam (vgl. BGH NJW 03, 1241, 1243).
OLG Dresden, 19.02.2009 - 4 U 1721/08 Kommunaler Schadensausgleich; Einmalzahlung; Transparenzgebot; Satzungsautonomieb) Das Transparenzgebot des � 307 BGB verpflichtet den Verwender von Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die Rechte und Pflichten des Vertragspartners durch entsprechende Ausgestaltung und geeignete Formulierung durchschaubar, richtig, bestimmt und m�glichst klar darzustellen (vgl. BGH NJW 2003, 1241; BGHZ 145, 203).
BGH, 21.05.2003 - VIII ZR 57/01 a) Zwar verbietet � 89 b Abs. 4 Satz 1 HGB, wonach der Anspruch des Handelsvertreters auf Ausgleich nicht im voraus ausgeschlossen werden kann, nicht nur Abreden, die den Ausgleichsanspruch ganz ausschlie�en, sondern auch solche, durch die er im Ergebnis mehr oder weniger eingeschr�nkt wird (BGHZ 55, 124, 126; BGH, NJW-RR 02, 1548 = WM 03, 491 [zu B II 2a]; B II 2a; WM 03, 687 = NJW 03, 1241 [zu II 2a]); die Vorschrift erfasst auch solche Vereinbarungen, durch die der Ausgleichsanspruch von weiteren, vom Gesetz nicht vorgesehenen Voraussetzungen abh�ngig gemacht wird (…BGH, BGHR, AGBG � 9 Gesetzesversto�).Soweit die Revision auf die Unwirksamkeit einer formularm��ig vereinbarten Anrechnung der Altersversorgung im Rahmen der Ermittlung des Ausgleichsanspruchs verweist (vgl. BGH, NJW 03, 1244 = WM 03, 691 und NJW 03, 1241 = WM 03, 687), kann sie hieraus nichts zu ihren Gunsten herleiten.
OLG K�ln, 01.08.2003 - 19 U 39/02 Provisionsanspruch von Versicherungsvertreter bei LebensversicherungNach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (seit BGHZ 45, 268; zuletzt NJW 2003, 1241) ist diese Frage zwar nicht allgemein, sondern nur unter Ber�cksichtigung der Umst�nde des Einzelfalles zu beantworten; im Regelfall sind jedoch ausschlie�lich mit Mitteln des Unternehmers aufgebrachte Versorgungsleistungen aus Billigkeitsgr�nden auf den Ausgleichsanspruch des Vertreters anzurechnen (so auch der Senat im Urteil vom 17.8.2001, 19 U 206/00 = VersR 2001, 1377).
OLG D�sseldorf, 16.01.2009 - 16 U 116/01 Darlegungs- und Beweislast im Anwaltsregress; Fristlose K�ndigung eines …Zu ber�cksichtigen sind insbesondere alle Umst�nde, die f�r das Vertragsverh�ltnis der Parteien von Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01, Rz. 15 ff bei juris).
OLG D�sseldorf, 19.09.2008 - 16 U 217/06 OLG M�nchen, 10.11.2010 - 7 U 3385/10 Handelsvertreterausgleich: Anrechnung der Altersversorgung auf den …