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Timestamp: 2016-10-28 23:44:30
Document Index: 76464125

Matched Legal Cases: ['Art. 85', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 85', 'Art. 84', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 85', 'Art. 84', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 73', 'Art. 73', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 86', 'BGE', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 129', 'Art. 79', 'Art. 69', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 66', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'in casu', 'BGE', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 66', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 49', 'Art. 8', 'Art. 127', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 30', 'Art. 72', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 79', 'Art. 69', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 66', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 66', 'Art. 15', 'BGE']

131 I 29131. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung i.S. Hauseigent�merverband Schwyz und Umgebung und Mitb. gegen Regierungsrat des Kantons Schwyz (Staatsrechtliche Beschwerde)
Art. 85 let. a, 84 al. 1 let. a et 93 OJ; art. 13-16, 66, 72 al. 1 et 3 LHID; dispositions provisoires concernant la valeur fiscale des immeubles �dict�es par le gouvernement cantonal; principe de la s�paration des pouvoirs. D�limitation entre le recours pour violation des droits politiques au sens de l'art. 85 let. a OJ et le recours pour violation des droits constitutionnels au sens de l'art. 84 al. 1 let. a OJ, lorsque le grief soulev� est celui de la violation du principe de la s�paration des pouvoirs (consid. 1.1). Droit et obligation du gouvernement cantonal, en vertu de l'art. 72 al. 3 LHID, d'�dicter des dispositions provisoires, lorsque le parlement cantonal, qui est comp�tent pour l�gif�rer, n'a pas mis sur pied une r�glementation conforme � la loi f�d�rale sur l'harmonisation dans le d�lai �ch�ant le 1er janvier 2001 (consid. 2). Examen d'une r�glementation adopt�e en vertu de l'art. 72 al. 3 LHID, selon laquelle les valeurs fiscales des immeubles qui ont �t� fix�es avant l'�ch�ance du d�lai de l'art. 72 al. 1 LHID et qui ne sont pas conformes aux exigences de cette loi doivent �tre adapt�es en premier lieu par des augmentations forfaitaires en pour cent (consid. 3.1-3.4). Faits � partir de page 292
Der Regierungsrat des Kantons Schwyz erliess am 29. Juni 2004 eine Verordnung �ber die vorl�ufige prozentuale Anpassung der BGE 131 I 291 S. 293Verm�genssteuerwerte nichtlandwirtschaftlicher Grundst�cke (�bergangsverordnung, �VO). Gem�ss � 3 Abs. 1 �VO sollen die Verm�genssteuerwerte von nichtlandwirtschaftlichen Grundst�cken per 31. Dezember 2004 wie folgt prozentual erh�ht werden:
Als Basis f�r die prozentuale Anpassung sind die Verm�genssteuerwerte gem�ss der fr�heren rechtskr�ftigen Sch�tzungsverf�gung vorgesehen (� 4 �VO). Die Werte mit Basis ab 1. Januar 2001 werden nach der �bergangsverordnung nicht angepasst (� 3 Abs. 2 �VO).
Gem�ss � 5 �VO erfolgt die prozentuale Anpassung ohne Augenschein und wird den Steuerpflichtigen durch Verf�gung der kantonalen Steuerverwaltung er�ffnet. Nach dem Wortlaut von � 6 Abs. 1 �VO kann nur die prozentuale Erh�hung der Verm�genssteuerwerte gegen�ber den rechtskr�ftig verf�gten Sch�tzungswerten angefochten werden. � 6 Abs. 2 �VO erg�nzt die Bestimmung wie folgt:
"An Stelle einer Anfechtung der prozentualen Anpassung nach Abs. 1 kann die steuerpflichtige Person in der Einsprache eine individuelle Neusch�tzung beantragen. Der Antrag ist unwiderruflich. Die individuelle Neusch�tzung hat G�ltigkeit ab Steuerperiode 2004 und umfasst Verm�genssteuerwert und Eigenmietwert. F�r die Ermittlung sind die Verh�ltnisse zu Beginn der Steuerperiode 2004 massgebend."
Die Verordnung ist mit ihrer Ver�ffentlichung - im Amtsblatt des Kantons Schwyz vom 9. Juli 2004 - in Kraft getreten; sie soll erstmals f�r die Steuerperiode 2004 Anwendung finden (� 7 �VO).
Mit als Stimmrechtsbeschwerde bezeichneter Eingabe ist B. (Beschwerdef�hrer 3) am 8. September 2004 ans Bundesgericht gelangt. Er beantragt, die �bergangsverordnung "vollumf�nglich aufzuheben" (Verfahren 2P.290/2004).
Mit Postaufgabe vom gleichen Tage hat A. (Beschwerdef�hrer 2) "staatsrechtliche Beschwerde und Stimmrechtsbeschwerde" beim Bundesgericht eingereicht. Er stellt den Antrag, die �bergangsverordnung aufzuheben; eventualiter sei � 3 �VO "aufzuheben und zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen" (Verfahren 2P.289/ 2004). BGE 131 I 291 S. 294
Am 9. September 2004 haben der Hauseigent�merverband Schwyz und Umgebung sowie Z. und X. (die Beschwerdef�hrer 1) gemeinsam beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht. Sie beantragen die Aufhebung der �bergangsverordnung (Verfahren 2P.233/2004).
Der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts hat am 22. November 2004 verf�gt, dass die drei oben genannten Verfahren vereinigt werden. Ausserdem hat er den Beschwerdef�hrern gem�ss Art. 93 Abs. 2 OG eine Frist zur Erg�nzung der Beschwerden angesetzt.
B. hat mit Beschwerdeerg�nzung vom 4. Januar 2005 seinen Antrag auf Aufhebung der �bergangsverordnung wiederholt. Eventualiter beantragt er, "dass zumindest � 6 der angefochtenen Verordnung aufgehoben wird bzw. subsidi�r dass die beantragte Neusch�tzung nur die Verm�genssteuerwerte, nicht aber die Eigenmietwerte umfasst".
A. hat mit Eingabe vom 5. Januar 2005 an seinen urspr�nglichen Antr�gen festgehalten sowie pr�zisiert, dass seine Beschwerde als Stimmrechtsbeschwerde und eventualiter als staatsrechtliche Beschwerde zu behandeln sei.
In ihrer Beschwerdeerg�nzung vom 5. Januar 2005 wiederholen der Hauseigent�merverband Schwyz und Umgebung sowie Z. und X. ihren Antrag, die Verordnung aufzuheben. Als Eventualantrag beantragen sie neu, � 6 �VO aufzuheben.
1. 1.1 Die Beschwerdef�hrer 1 bezeichnen ihre Beschwerde als staatsrechtliche Beschwerde, der Beschwerdef�hrer 2 als Stimmrechtsbeschwerde, hilfsweise als staatsrechtliche Beschwerde, und der Beschwerdef�hrer 3 als Stimmrechtsbeschwerde. Die Beschwerdef�hrer 2 und 3 sind stimmberechtigte B�rger des Kantons Schwyz und in dieser Eigenschaft zur Stimmrechtsbeschwerde nach Art. 85 lit. a OG legitimiert. Es fragt sich aber, ob die Stimmrechtsbeschwerde, die im Unterschied zur Verfassungsbeschwerde nach Art. 84 Abs. 1 lit. a OG eine Beeintr�chtigung in pers�nlichen Interessen nicht voraussetzt (vgl. BGE 123 I 41 E. 6a S. 46 mit Hinweis), vorliegend in Betracht f�llt. BGE 131 I 291 S. 295
Alle Beschwerdef�hrer machen sinngem�ss eine Verletzung der in Art. 34 BV verankerten Garantie der politischen Rechte sowie des Gewaltenteilungsprinzips geltend. Ihnen zufolge sei einzig der Kantonsrat gem�ss � 42 Abs. 3 des Steuergesetzes des Kantons Schwyz vom 9. Februar 2000 (StG/SZ) f�r die vom Regierungsrat getroffenen Regelungen zust�ndig. Die vom Kantonsrat zu erlassende Verordnung h�tte dem fakultativen Referendum nach Massgabe von � 31 der Kantonsverfassung des eidgen�ssischen Standes Schwyz vom 23. Oktober 1898 (KV/SZ; SR 131.215) unterlegen, die Verordnung des Regierungsrates hingegen nicht. Den Beschwerdef�hrern geht es somit nicht darum, eine Abstimmung �ber die regierungsr�tliche Verordnung herbeizuf�hren, sondern dass diese aufgehoben wird, damit sie hernach das Referendum gegen eine allf�llige Verordnung des Kantonsrates ergreifen k�nnen.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind vorliegend s�mtliche Rechtsmittel als Verfassungsbeschwerden und nicht als Stimmrechtsbeschwerden im Sinne von Art. 85 lit. a OG zu behandeln. Letztere ist nicht zur Anfechtung von Erlassen der Exekutive bestimmt, die nach der verfassungsrechtlichen Ordnung nicht der Volksabstimmung unterliegen und auch nicht die konkrete Durchf�hrung einer Abstimmung oder Wahl betreffen. Enth�lt eine Verordnung des Regierungsrates Vorschriften, die behaupteterweise Gegenstand eines dem Referendum unterliegenden Rechtsaktes des Kantonsrates sein m�ssten, so ist nicht die Stimmrechtsbeschwerde, sondern gest�tzt auf Art. 84 Abs. 1 lit. a OG die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung der Gewaltentrennung zu ergreifen. Etwas anderes kann zwar dann gelten, wenn ger�gt wird, der fragliche Erlass regle selber das politische Stimmrecht und beschr�nke dieses insoweit f�r die Zukunft (vgl. zum Ganzen BGE 104 Ia 305 E. 1b S. 308; BGE 105 Ia 349 E. 4b S. 361; BGE 123 I 41 E. 6b und c S. 46 f.; Urteil 1P.451/1998 vom 9. November 1998, E. 1b, publ. in: Pra 88/1999 Nr. 88 S. 486; Urteil 1P.523/ 2003 vom 12. Mai 2004, E. 2.1 nicht publ. in BGE 130 I 140; Urteil 1P.342/1997 vom 15. Dezember 1997, E. 2c). Das ist hier jedoch nicht der Fall.
1.2 Ein anderes eidgen�ssisches Rechtsmittel als die staatsrechtliche Beschwerde steht nicht zur Verf�gung (vgl. Art. 84 Abs. 2 OG). Auch wenn es um die Verm�genssteuer und damit um eine Materie geht, die im zweiten Titel des Bundesgesetzes vom 14. BGE 131 I 291 S. 296Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14) geregelt ist, ist das in Art. 73 StHG vorgesehene Rechtsmittel der eidgen�ssischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorliegend unzul�ssig. Die Beschwerden richten sich n�mlich nicht gegen einen "Entscheid" im Sinn der genannten Bestimmung, sondern unmittelbar gegen einen kantonalen rechtsetzenden Erlass, der als solcher nicht Anfechtungsobjekt einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde bilden kann. Das Rechtsmittelverfahren gem�ss Art. 73 StHG dient nicht der abstrakten Normenkontrolle (BGE 124 I 145 E. 1a S. 148; BGE 128 II 66 E. 1a S. 67 f.; Urteil 2P.120/ 2001 vom 10. Juli 2002, E. 1.1 nicht publ. in BGE 128 I 240, aber publ. in: ASA 72 S. 239).
1.3 Die unrichtige Bezeichnung der Rechtsmittel schadet den Beschwerdef�hrern zwar nicht (vgl. BGE 110 II 54 E. 1a S. 56). Allerdings m�ssen bez�glich des statthaften Rechtsmittels s�mtliche Prozessvoraussetzungen erf�llt sein. Mangels einer kantonalrechtlichen Anfechtungsm�glichkeit unterliegt die �bergangsverordnung des Regierungsrates unmittelbar der staatsrechtlichen Beschwerde ans Bundesgericht nach Art. 86 Abs. 1 OG (vgl. auch BGE 130 I 140) und kann im Verfahren der abstrakten Normenkontrolle auf ihre Verfassungsm�ssigkeit hin �berpr�ft werden.
Zur Beschwerde gegen einen Erlass ist gem�ss Art. 88 OG legitimiert, wer durch die angefochtenen Bestimmungen unmittelbar oder zumindest virtuell, das heisst mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit fr�her oder sp�ter einmal, in seinen rechtlich gesch�tzten eigenen Interessen betroffen wird (BGE 130 I 26 E. 1.2.1 S. 29 f. mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen erf�llen die Beschwerdef�hrer, welche im Kanton Schwyz wohnen und dort steuerpflichtige Hauseigent�mer sind. Insoweit k�nnen sie eine Verletzung der Gewaltenteilung r�gen (vgl. BGE 127 I 60 E. 2a S. 63 mit Hinweisen). In diesem Rahmen kann auch der als juristische Person konstituierte Hauseigent�merverband Schwyz und Umgebung die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten seiner Mitglieder geltend machen, da er nach den Statuten die entsprechenden Interessen zu wahren hat und die Mehrheit oder zumindest eine Grosszahl der Mitglieder durch die angefochtene Regelung direkt oder virtuell betroffen wird (vgl. zur sog. "egoistischen Verbandsbeschwerde" BGE 130 I 26 E. 1.2.1 S. 30 mit Hinweisen).
1.4 Soweit der Beschwerdef�hrer 2 nicht nur Aufhebung, sondern in seinem Eventualantrag auch Zur�ckweisung zur Neubeurteilung beantragt, kann auf seinen Antrag mit Blick auf die kassatorische Natur der staatsrechtlichen Beschwerde nicht eingetreten werden (BGE 129 I 173 E. 1.5 S. 176 mit Hinweis).
1.5 Die Pr�fung des Bundesgerichts beschr�nkt sich auch bei der abstrakten Normenkontrolle auf die nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (rechtsgen�glich) erhobenen R�gen (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76). Auf appellatorische Kritik ist nicht einzutreten (vgl. BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; BGE 119 Ia 197 E. 1d S. 201; BGE 129 II 297 E. 2.2.2 S. 301).
2. Die Beschwerdef�hrer r�gen, der Kantonsrat (vgl. �� 26 ff. KV/SZ) und nicht der Regierungsrat (vgl. �� 46 ff. KV/SZ) sei zust�ndig zum Erlass von Normen mit dem Inhalt der angefochtenen Verordnung.
2.1 Die Einhaltung der verfassungsm�ssigen Zust�ndigkeitsordnung wird durch das Prinzip der Gewaltenteilung gesch�tzt. Das Bundesgericht hat seit jeher das durch s�mtliche Kantonsverfassungen explizit oder implizit garantierte Prinzip der Gewaltenteilung als verfassungsm�ssiges Recht anerkannt. Dessen Inhalt ergibt sich in erster Linie aus dem kantonalen Recht (BGE 128 I 113 E. 2c S. 116, BGE 128 I 327 E. 2.1 S. 329 mit Hinweisen). F�r den Bereich der Rechtsetzung bedeutet der Grundsatz, dass generell-abstrakte Normen vom zust�ndigen Organ in der daf�r vorgesehenen Form zu erlassen sind (BGE 128 I 327 E. 2.1 S. 330).
2.2 Nach � 40 Abs. 1 StG/SZ unterliegt das gesamte Reinverm�gen der Verm�genssteuer. Hierbei wird das Verm�gen - ausser land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundst�cke - zum Verkehrswert bewertet, der Ertragswert kann dabei angemessen ber�cksichtigt werden (� 41 Abs. 1 StG/SZ). Vorbeh�ltlich � 42 Abs. 3 StG/SZ regelt der Regierungsrat die Bewertungsgrunds�tze und das Verfahren der Bewertung (� 41 Abs. 2 StG/SZ). F�r Grundst�cke legt aber gem�ss � 42 Abs. 3 Satz 1 StG/SZ der Kantonsrat "in einer Verordnung die wesentlichen Sch�tzungsgrundlagen fest, ordnet das Verfahren und beschliesst �ber Zeitpunkt und Ausmass von allgemeinen und periodischen Anpassungen"; diese Verordnung sowie Beschl�sse unterliegen nach Massgabe von � 31 KV/ SZ der Volksabstimmung (� 42 Abs. 3 Satz 2 StG/SZ). Nach � 31 KV/SZ unterliegen unter anderem alle Verordnungen des Kantonsrates der Volksabstimmung, sofern beim Regierungsrat BGE 131 I 291 S. 298innerhalb einer Frist von 30 Tagen nach Ver�ffentlichung im Amtsblatt von 2'000 B�rgern ein entsprechendes schriftliches Begehren gestellt wird.
2.3 Die Beschwerdef�hrer werfen dem Regierungsrat vor, er habe die in � 42 Abs. 3 StG/SZ genannten Materien an Stelle des hierf�r zust�ndigen Kantonsrates geregelt. Der Regierungsrat bestreitet nicht, dass der Kantonsrat nach der erw�hnten Bestimmung an sich zust�ndig w�re. Er beruft sich indes darauf, dass er gem�ss Art. 72 Abs. 3 StHG zum Erlass der angefochtenen Verordnung erm�chtigt sei.
2.4 2.4.1 Gem�ss Art. 129 BV legt der Bund Grunds�tze fest �ber die Harmonisierung der direkten Steuern von Bund, Kantonen und Gemeinden. Das hierauf gest�tzte Steuerharmonisierungsgesetz ist am 1. Januar 1993 in Kraft getreten (Art. 79 Abs. 2 StHG und AS 1991 S. 1286). Sofern nicht anders geregelt (vgl. z.B. Art. 69 Abs. 7 StHG), hat es den Kantonen eine Frist von acht Jahren ab Inkrafttreten gew�hrt, um ihre Gesetzgebung den Vorschriften der Titel 2-6 anzupassen (Art. 72 Abs. 1 StHG). Seit Ablauf dieser Frist (am 1. Januar 2001) findet das Bundesrecht direkt Anwendung, wenn ihm das kantonale Steuerrecht widerspricht (Art. 72 Abs. 2 StHG). Gem�ss Art. 72 Abs. 3 StHG erl�sst die Kantonsregierung die "erforderlichen vorl�ufigen Vorschriften". Der Schwyzer Regierungsrat als oberste Vollziehungs- und Verwaltungsbeh�rde des Kantons (� 46 Abs. 1 KV/SZ) gilt als Kantonsregierung im Sinne von Art. 72 Abs. 3 StHG. Als "Vorschriften" kommen auch Regelungen in der Form einer Verordnung in Betracht.
2.4.2 Das Steuerharmonisierungsgesetz regelt im ersten und zweiten Titel die Verm�genssteuer. Gem�ss Art. 2 Abs. 1 lit. a StHG erheben die Kantone unter anderem eine Verm�genssteuer von den nat�rlichen Personen. In Art. 13 StHG wird das Objekt der Verm�genssteuer (als aus dem gesamten Reinverm�gen bestehend) geregelt. Nach Art. 14 Abs. 1 StHG ist das Verm�gen zum Verkehrswert zu bewerten, wobei der Ertragswert angemessen ber�cksichtigt werden kann. Abweichende Bestimmungen gelten f�r land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundst�cke (vgl. Art. 14 Abs. 2 StHG). Die zeitliche Bemessung ist schliesslich in Art. 15 Abs. 4 und Art. 66 StHG geregelt.
2.5 Die Regelung im Schwyzer Steuergesetz (�� 40 und 41 Abs. 1 StG/SZ) wurde entsprechend Art. 13 f. StHG formuliert. Insoweit BGE 131 I 291 S. 299widerspricht das Schwyzer Steuergesetz dem Steuerharmonisierungsgesetz nicht. Sowohl das kantonale Gesetz als auch das Bundesgesetz gehen davon aus, dass nichtlandwirtschaftliche Grundst�cke f�r die Verm�genssteuer zum Verkehrswert zu bewerten sind und dass der Ertragswert angemessen ber�cksichtigt werden kann. Der Beschwerdef�hrer 2 behauptet, angesichts dieser �bereinstimmung d�rfe sich der Regierungsrat f�r den Erlass der angefochtenen Verordnung nicht (mehr) auf Art. 72 Abs. 3 StHG berufen. Diese Ansicht geht fehl. Denn � 238 Satz 1 StG/SZ sieht vor, dass die nach den Vorschriften des alten Schwyzer Steuergesetzes vom 28. Oktober 1958 festgelegten Steuerwerte f�r das unbewegliche Verm�gen (sog. Altsch�tzungen) bis zur n�chsten allgemeinen oder individuellen Anpassung weiter gelten. Dabei entsprechen diese Altsch�tzungen jedoch nicht mehr den Anforderungen des Steuerharmonisierungsgesetzes, wie im Folgenden aufzuzeigen ist:
2.5.1 Die Grundst�cke, die seit Januar 2001 keine neue Sch�tzung erfahren haben, waren gem�ss � 28 Abs. 2 des damals geltenden Steuergesetzes vom 28. Oktober 1958 (aStG/SZ) nach dem Verkehrs- und Ertragswert bewertet worden, wobei auf dem so ermittelten Wert zehn Prozent zum Abzug kamen. Dem entsprach auch die Regelung in der nach diesem Steuergesetz erlassenen Schwyzer Verordnung vom 17. April 1984 �ber die steueramtliche Sch�tzung von Grundst�cken (aSch�tzV/SZ, siehe dort � 12 Abs. 1). Das Bundesgericht hat aber in einem Urteil vom 10. Juli 2002 festgehalten, dass eine Regelung, die einen generellen Abschlag auf dem Wert - auch von zehn Prozent - vorsieht, mit Art. 14 Abs. 1 StHG nicht vereinbar sei (BGE 128 I 240 E. 3.4.2 S. 253). Bereits in zwei Entscheiden vom 20. M�rz 1998 hatte es ausgef�hrt, dass es sowohl nach Art. 14 StHG als auch nach dem Gebot der Rechtsgleichheit im Steuerrecht (Art. 4 aBV) unzul�ssig sei, eine generell, unabh�ngig vom jeweiligen Ertragswert, deutlich unter dem realen Marktwert liegende Bewertung anzustreben; insoweit hob es Regelungen auf, die den Steuerwert auf in der Regel nur 60 bzw. 70 % des Verkehrswertes festlegten (BGE 124 I 145 E. 6b und c S. 158 f., BGE 124 I 159 E. 2h S. 167). In einem Urteil vom 29. Mai 1998 hatte das Bundesgericht erkl�rt, dass das Anstreben eines Steuerwertes, der deutlich unterhalb des effektiven Marktwertes liegt, im Widerspruch zum Steuerharmonisierungsgesetz steht (in casu 59 bzw. 61 % des Marktwertes; BGE 124 I 193 E. 4b/c S. 200 f.).
2.5.2 Sodann widerspricht die Regelung in � 12 Abs. 1 Satz 2 aSch�tzV/SZ dem Grundsatz der Verkehrswertbesteuerung. Zwar kann nach Art. 14 Abs. 1 Satz 2 StHG und � 41 Abs. 1 StG/SZ der Ertragswert bei der Ermittlung des Verkehrswertes angemessen ber�cksichtigt werden. Den Kantonen ist damit in der Frage, ob und in welchem Mass der Ertragswert in die Ermittlung des Verkehrswertes einbezogen werden soll, ein grosser Regelungs- und Anwendungsspielraum verblieben (BGE 128 I 240 E. 3.1.1 S. 248 mit Hinweis). Insoweit steht die Bestimmung des � 16 aSch�tzV/SZ, wonach der Verkehrswert in der Regel aus Ertrags- und Realwert ermittelt wird, im Einklang mit dem Steuerharmonisierungsgesetz und dem neuen kantonalen Steuergesetz. Das ist jedoch nicht mehr der Fall f�r � 12 Abs. 1 Satz 2 aSch�tzV/SZ. Diese Bestimmung sieht n�mlich zus�tzlich vor, dass sich der Verm�genssteuerwert aus je gleicher Gewichtung des (bereits unter Ber�cksichtigung des Ertragswertes ermittelten) Verkehrswertes einerseits und des Ertragswertes andererseits ergeben soll. Die hier nicht einschl�gigen Abweichungen vom Prinzip der Verkehrswertbesteuerung sind in Art. 14 Abs. 2 und 3 StHG abschliessend aufgez�hlt (BGE 128 I 240 E. 3.1.1 S. 248).
2.5.3 Schliesslich ist nach Art. 15 Abs. 4 Satz 1 StHG f�r die Verm�genssteuer Stand und Wert des Verm�gens zu Beginn der (zweij�hrigen) Steuerperiode (vgl. Art. 15 Abs. 1 StHG) oder der Steuerpflicht massgebend. Die Tatbestandsalternative des Beginns der Steuerpflicht ist dabei vor allem f�r diejenigen F�lle gedacht, in denen jemand erst nach Beginn der betreffenden, bereits laufenden Steuerperiode steuerpflichtig wird. Gilt statt der (zweij�hrigen) Vergangenheitsbemessung (Pr�numerandobesteuerung) die (einj�hrige) Gegenwartsbemessung (Postnumerandobesteuerung), bemisst sich das steuerbare Verm�gen gem�ss Art. 16 in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 StHG nach dem Stand am Ende der Steuerperiode oder Steuerpflicht. Aus diesen Regelungen ist zu folgern, dass das Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen nicht gestattet, das Verm�gen nur in gr�sseren zeitlichen Abst�nden zu bewerten bzw. die ermittelten Verm�genswerte zu aktualisieren (ebenso Bericht der Expertengruppe Cagianut zur Steuerharmonisierung, in: Schriftenreihe der Treuhand-Kammer, Bd. 128, Steuerharmonisierung, 1994, S. 33; MARCO DUSS/DANIEL SCH�R, in: Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/1, 2. Aufl. 2002, N. 8 zu Art. 15 BGE 131 I 291 S. 301StHG, S. 276). Die erstmals auf die Steuerperiode 2004 zur Anwendung kommende regierungsr�tliche Verordnung zielt auf eine Anpassung f�r Grundst�cke ab, deren Werte mindestens seit Januar 2001 nicht mehr gesch�tzt worden sind (vgl. � 3 �VO).
2.6 Nach dem Gesagten besteht entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrer 1 und 3 denn auch ein Handlungsbedarf nach Art. 72 Abs. 3 StHG. Die dem Steuerharmonisierungsgesetz widersprechende Situation darf nicht hingenommen werden. Der Regierungsrat ist nicht nur befugt, sondern sogar verpflichtet, gem�ss Art. 72 Abs. 3 StHG zu handeln (ADRIAN KNEUB�HLER, Durchsetzung der Steuerharmonisierung, ASA 69 S. 243 f.; ULRICH CAVELTI, Die Durchsetzung der Steuerharmonisierung - Grenzen und M�glichkeiten, IFF Forum f�r Steuerrecht 2004 S. 108; BERNHARD J. GREMINGER, in: Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/1, 2. Aufl. 2002, N. 25A zu Art. 72 StHG; vom Vorstand der Schweizerischen Steuerkonferenz genehmigte Empfehlungen der Kommission Gesetzgebung und Harmonisierung, Zur Bedeutung von Art. 72 Abs. 2 und 3 StHG, abgedruckt in: JEAN-BLAISE PASCHOUD, Etat de l'harmonisation fiscale dans les cantons en 2001, IFF Forum f�r Steuerrecht 2004 S. 100 ff., insbes. S. 102 f.; vgl. auch BGE 128 II 66 E. 5a S. 73). Insoweit kann es nicht darauf ankommen, ob die Regelung des � 238 Satz 1 StG/SZ, laut welcher zun�chst an den alten Steuerwerten festgehalten werden sollte, auf einen Vorschlag des Regierungsrates zur�ckgeht oder nicht. Dieser Vorschlag hinderte den (nach � 42 Abs. 3 StG/SZ zust�ndigen) Gesetzgeber ohnehin nicht daran, f�r eine rechtzeitige Anpassung nach den Vorgaben des Steuerharmonisierungsgesetzes zu sorgen. Auch wenn der Kantonsrat die Arbeit zur Revision der alten Sch�tzungsverordnung (mittlerweile) aufgenommen hat, bleibt der Regierungsrat befugt, vorl�ufige Vorschriften zu erlassen. Denn mit Einleitung des Verfahrens zur Gesetzesrevision allein wird der steuerharmonisierungswidrige Zustand noch nicht behoben (vgl. Urteil 2P.279/ 1999 vom 3. November 2000, E. 3c, publ. in: Pra 90/2001 Nr. 114 S. 670 und StR 56/2001 S. 414). Dass die Stimmb�rger des Kantons Schwyz die Kompetenz zur Schaffung einer neuen Sch�tzungsverordnung schon im Jahre 1997 vom Regierungsrat auf den Kantonsrat �bertragen haben und daher seither eine neue Sch�tzungsverordnung h�tte erlassen werden m�ssen, steht der Anwendbarkeit von Art. 72 Abs. 3 StHG als �bergeordnetem BGE 131 I 291 S. 302Bundesrecht (vgl. Art. 49 Abs. 1 BV) ebenso wenig entgegen. Nach dem Steuerharmonisierungsgesetz erforderliche Massnahmen sollen gerade nicht deshalb unterbleiben, weil der ordentliche Gesetzgeber schon l�ngst (hier laut Beschwerdef�hrer seit 1997) die M�glichkeit zur entsprechenden Legiferierung gehabt h�tte.
2.7 2.7.1 Der Kantonsrat hat zwischenzeitlich - am 24. November 2004 - und damit nach Einleitung der vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren in Kenntnis der Anpassungsnotwendigkeit eine neue Verordnung �ber die steueramtliche Sch�tzung nichtlandwirtschaftlicher Grundst�cke (Sch�tzungsverordnung, Sch�tzV/ SZ) beschlossen. Hierbei handelt es sich um ein Novum, das an sich nicht zu ber�cksichtigen w�re. Denn die Verfassungsm�ssigkeit eines angefochtenen Hoheitsaktes beurteilt sich grunds�tzlich nach den rechtlichen und tats�chlichen Verh�ltnissen im Zeitpunkt, in dem dieser ergangen ist (vgl. WALTER K�LIN, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. 1994, S. 369 ff.). Bei einer abstrakten Normenkontrolle kann das Bundesgericht einer nachtr�glichen �nderung der Rechtslage aber Rechnung tragen und neu in Kraft getretenes Recht in die Beurteilung einbeziehen. Da sich die Verfahrensbeteiligten zur neuen Sch�tzungsverordnung des Kantonsrates ge�ussert haben, ist diese vorliegend mit zu ber�cksichtigen (BGE 120 Ia 286 E. 2c/bb S. 291; BGE 119 Ia 460 E. 4d S. 473).
2.7.2 Der Kantonsrat hat in der neuen Sch�tzungsverordnung eine generelle Neusch�tzung erst f�r die Steuerperiode 2007 vorgesehen (� 6 Sch�tzV/SZ). Hierdurch ist der Handlungsbedarf f�r die davor liegende Zeit indes auf jeden Fall geblieben, da seit dem 1. Januar 2001 ein den Regelungen des Steuerharmonisierungsgesetzes entsprechender Zustand geschaffen sein m�sste. Den Kantonen war 1993 eine Anpassungsfrist von acht Jahren einger�umt worden. Ein weiteres Hinausz�gern bis zum Jahr 2007 ist nicht zul�ssig. Der Kantonsrat hat es wohl abgelehnt, eine vom Regierungsrat vorgeschlagene �bergangsregelung in die neue Sch�tzungsverordnung aufzunehmen, die der Regelung in � 3 �VO weitgehend entsprochen h�tte. Das befreit den Regierungsrat jedoch nicht davon, die erforderlichen vorl�ufigen Vorschriften f�r die vor der Steuerperiode 2007 liegende Zeit aufrechtzuerhalten bzw. zu schaffen. Art. 72 Abs. 3 StHG erfasst nicht nur Situationen, in denen der ordentliche kantonale Gesetzgeber unabsichtlich BGE 131 I 291 S. 303mit der rechtzeitigen Umsetzung des Steuerharmonisierungsgesetzes s�umig geblieben ist, sondern ebenso solche, in denen er wissentlich und gar absichtlich an einer dem Bundesrecht nicht gen�genden Rechtslage �ber den 1. Januar 2001 hinaus festh�lt (ADRIAN Kneub�hler, a.a.O., ASA 69 S. 244; BERNHARD J. GREMINGER, a.a.O., N. 25a zu Art. 72 StHG; ULRICH CAVELTI, a.a.O., S. 108; erw�hnte Empfehlungen der Kommission Gesetzgebung und Harmonisierung, a.a.O., S. 103).
Damit st�sst auch der Einwand ins Leere, die Sch�tzungsverordnung des Kantonsrates stelle gegen�ber der regierungsr�tlichen Verordnung h�herrangiges Recht (weil dem fakultativen Referendum unterstehend) dar. Das Gleiche gilt f�r den Einwand, der Kantonsrat sei bei Erlass der neuen Sch�tzungsverordnung davon ausgegangen, die alten Werte sollten gem�ss � 238 Satz 1 StG/SZ bis zur Steuerperiode 2007 Bestand haben und nicht entsprechend der angefochtenen Verordnung angepasst werden. Ziel der Bestimmung des Art. 72 Abs. 3 StHG ist es, die angestrebte Steuerharmonisierung ab dem 1. Januar 2001 zu verwirklichen. Falls der kantonale Gesetzgeber diesen Termin nicht einh�lt, hat die Kantonsregierung die n�tigen vorl�ufigen Vorschriften zu erlassen. Das genannte Ziel sowie die zu dessen Sicherstellung in Art. 72 Abs. 3 StHG vorgesehene Erm�chtigungsnorm k�nnten unterlaufen werden, wenn ein kantonaler Gesetzgeber von der Kantonsregierung insoweit erlassene Vorschriften einfach dadurch ausser Kraft setzen k�nnte, dass er (erst) auf einen sp�teren Zeitpunkt wirksam werdende eigene Regelungen erl�sst. Im �brigen ist laut Protokoll der Kantonsratssitzung vom 24. November 2004 zumindest ein Teil der Kantonsratsmitglieder, der f�r die verabschiedete neue Sch�tzungsverordnung stimmte, davon ausgegangen, die regierungsr�tliche Verordnung w�rde einstweilen f�r die Jahre 2004 bis 2006 zum Tragen kommen.
2.8 Der Beschwerdef�hrer 3 bringt vor, der Kantonsrat habe von einer �bergangsbestimmung, die mit der angefochtenen Verordnung identisch gewesen w�re, abgesehen; dadurch sei ihm die M�glichkeit genommen worden, das (nach Art. 31 KV/SZ) m�gliche fakultative Referendum gegen die beanstandete �bergangsregelung zu ergreifen, da insoweit nurmehr die dem Referendum nicht unterliegende Verordnung des Regierungsrates verblieben sei. Auch dieses Vorbringen geht fehl. Wie schon ausgef�hrt, ist der Regierungsrat aufgrund von Bundesrecht an Stelle des (s�umigen) BGE 131 I 291 S. 304kantonalen Gesetzgebers zum Erlass vorl�ufiger Vorschriften erm�chtigt und verpflichtet (vgl. oben E. 2.4.1 und 2.6). Widersinnig w�re es demnach zu fordern, dass die nach Art. 72 Abs. 3 StHG erlassenen Regelungen vom Kantonsrat gleichsam best�tigt werden m�ssten, damit ein Referendumsrecht nach der kantonalen Verfassung ausge�bt werden kann. Art. 72 Abs. 3 StHG sieht auch nicht vor, dass die hiernach erlassenen Vorschriften der Kantonsregierung einer Volksabstimmung unterworfen werden. Die Erm�chtigung gilt unter Ausschaltung des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens (vgl. ULRICH CAVELTI, a.a.O., S. 108; ADRIAN KNEUB�HLER, a.a.O., ASA 69 S. 241). Die derart erlassenen Vorschriften sollen ohnehin nur solange gelten, bis vom kantonalen Gesetzgeber geschaffene Regelungen greifen, die dem Steuerharmonisierungsgesetz entsprechen; diese unterliegen dann allenfalls dem nach kantonalem Recht vorgesehenen Referendum. Soweit der Beschwerdef�hrer 3 vorbringt, die L�sung des Regierungsrates pr�judiziere die vom ordentlichen Gesetzgeber zu schaffende Regelung, hat er das weder n�her dargetan noch ist Entsprechendes ersichtlich. Im �brigen hat der Kantonsrat die neue Sch�tzungsverordnung inzwischen erlassen, ohne sich durch die angefochtene Verordnung in seiner Gestaltungsfreiheit beeintr�chtigt zu f�hlen.
2.9 Unbehelflich ist der Hinweis auf drei Kantone, f�r welche der sog. Repartitionsfaktor f�r die Bewertung von Grundst�cken im Rahmen der interkantonalen Steuerausscheidung (vgl. dazu Urteil 2P.314/2001 vom 23. September 2003, E. 5.2; PETER LOCHER, Einf�hrung in das interkantonale Steuerrecht, 2. Aufl. 2003, S. 104 Fn. 21 und S. 205 f., Anhang 1) h�her sein soll als f�r den Kanton Schwyz. Selbst wenn die Verm�genswertbesteuerung in jenen Kantonen dem Steuerharmonisierungsgesetz widersprechen sollte, die dortigen Kantonsregierungen daher m�glicherweise gem�ss Art. 72 Abs. 3 StHG zu vorl�ufigen Massnahmen aufgerufen w�ren, aber bislang nichts unternommen h�tten, w�rde dies die Regierung des Kantons Schwyz nicht daran hindern, vorl�ufige Massnahmen vorzusehen. Andernfalls k�nnte ein einzelner s�umiger Kanton die Durchsetzung des Steuerharmonisierungsgesetzes nach Art. 72 Abs. 3 StHG in anderen Kantonen zum Scheitern bringen. Dies ist jedoch nicht gewollt und widerspricht eindeutig Sinn und Wesen des Steuerharmonisierungsgesetzes und der zu seiner Durchsetzung vorgesehenen Regelungen. Weitere Ausf�hrungen BGE 131 I 291 S. 305er�brigen sich. Aus den gleichen Erw�gungen muss auch die von den Beschwerdef�hrern 1 in diesem Zusammenhang erhobene Forderung nach einer Gleichbehandlung im Unrecht zur�ckgewiesen werden. Im �brigen sind die Voraussetzungen hierf�r nicht gegeben (vgl. allgemein BGE 127 I 1 E. 3a S. 2 f.; BGE 122 II 446 E. 4 S. 451 f.). Denn die Berufung auf das nicht gesetzeskonforme Verhalten der Beh�rden eines anderen Kantons kommt daf�r nicht in Betracht. Soweit das hier �berhaupt eine Rolle spielen kann, hat auch der Bund nicht zu erkennen gegeben, dass er eine etwaige bundesrechtswidrige Praxis zur Verm�genswertbesteuerung in anderen Kantonen tolerieren will.
Haltlos ist auch die Behauptung der Beschwerdef�hrer 1, das Bundesgericht toleriere die Unterbewertung in jenen drei Kantonen. Nach dem bestehenden Rechtssystem kann das Bundesgericht nicht wie eine Aufsichtsbeh�rde von Amtes wegen t�tig werden (vgl. BGE 124 I 193 E. 5a S. 201). Wie die Beschwerdef�hrer 1 zwar richtig bemerken, hat das Bundesgericht im Urteil 2P.279/1999 vom 3. November 2000 (dort in E. 3c, publ. in Pra 90/2001 Nr. 114 S. 670 und StR 56/2001 S. 414) offen gelassen, ob die vom Gesetzgeber im Kanton Schwyz - mit Bezug auf die Eigenmietwertordnung - unternommenen Anstrengungen gen�gend und zeitgerecht waren. Das betraf indes einen Zeitraum vor Ablauf der Anpassungsfrist nach Art. 72 Abs. 1 StHG. Ausserdem hatte das Bundesgericht dort auch ausgef�hrt, dass die Aufnahme von Arbeiten zur Revision eines Gesetzes nicht als Rechtfertigung gen�gt, um verfassungswidriges Recht einstweilen weiter anzuwenden.
2.10 Demnach h�lt die angefochtene Verordnung der Pr�fung mit Blick auf das Prinzip der Gewaltenteilung stand. Die Kantonsregierung ist nach Art. 72 Abs. 3 StHG zum Erlass vorl�ufiger Vorschriften befugt.
3. Eine andere Frage ist, ob die vom Regierungsrat in der Verordnung getroffenen Regelungen vor dem Gebot der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV), dem Willk�rverbot (Art. 9 BV) und der derogatorischen Kraft des Bundesrechts (Art. 49 Abs. 1 BV) Bestand haben. Dies wird im Folgenden im Rahmen der rechtsgen�glich und fristgerecht erhobenen R�gen zu untersuchen sein (vgl. oben E. 1.5 und BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; BGE 119 Ia 197 E. 1d S. 201; BGE 129 II 297 E. 2.2.2 S. 301).
3.1 Vor allem die Beschwerdef�hrer 1 machen geltend, die Regelung in � 3 �VO sei nicht sachgerecht und daher willk�rlich; die pauschalen Anpassungss�tze seien massiv und undifferenziert, sie verstiessen gegen die Rechtsgleichheit: Die grosse Spannweite der Anpassungss�tze von 20 % einerseits und 80 % andererseits w�rde zu neuen Verzerrungen f�hren. Die Erhebungsgrundlagen seien nicht repr�sentativ. Die herangezogenen Objekte seien nicht nach dem erforderlichen Zufallsprinzip ausgew�hlt worden. Letztlich seien ungen�gend viele Objekte pro Gemeinde herangezogen worden. Ausserdem seien die zeitlichen Abstufungen sachlich nicht nachvollziehbar; es sei nicht auszumachen, worauf diese Abstufung basiere. Es werde auch keinerlei R�cksicht auf die regionalen Unterschiede genommen, obwohl sich die Immobilienpreise je nach geographischer Lage sehr unterschiedlich entwickelt h�tten. Die Gebiete, die an den Kanton Z�rich angrenzen, h�tten eine beachtliche wirtschaftliche Erstarkung zu verzeichnen gehabt, w�hrend die Entwicklung in einigen Landgemeinden eher stagniere oder gar r�ckl�ufig sei. Der Beschwerdef�hrer 2 r�gt, dass Art. 14 StHG eine individuelle Bewertung verlange. Dem entspr�chen die pauschalen Erh�hungss�tze in � 3 �VO nicht. Damit macht er sinngem�ss eine Verletzung der derogatorischen Kraft des Bundesrechts (Art. 49 Abs. 1 BV) geltend.
3.2 3.2.1 Der Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) wird im Steuerrecht konkretisiert durch die Grunds�tze der Allgemeinheit und Gleichm�ssigkeit der Besteuerung sowie durch das Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit (Art. 127 Abs. 2 BV). Das Bundesgericht hat die Tragweite dieser Grunds�tze im Allgemeinen in seiner Rechtsprechung wiederholt umschrieben (vgl. statt vieler BGE 122 I 101 E. 2b/aa S. 103 mit Hinweisen). Eine mathematisch exakte Gleichbehandlung jedes einzelnen Steuerpflichtigen ist aus praktischen Gr�nden nicht erreichbar. Deshalb ist eine gewisse Schematisierung und Pauschalisierung des Abgaberechts unausweichlich und zul�ssig (BGE 128 I 240 E. 2.3 S. 243; BGE 125 I 65 E. 3c S. 68 mit Hinweisen). Dementsprechend auferlegt sich das Bundesgericht in konstanter Praxis eine gewisse Zur�ckhaltung, wenn es als Verfassungsgericht eine unvermeidlich nicht vollkommene gesetzliche Regelung zu pr�fen hat. Soweit keine absolute Gleichbehandlung erzielt werden kann, gen�gt es, wenn die gesetzliche Regelung nicht in genereller BGE 131 I 291 S. 307Weise zu einer wesentlich st�rkeren Belastung oder systematischen Benachteiligung bestimmter Gruppen von Steuerpflichtigen f�hrt (BGE 128 I 240 E. 2.3 S. 243; BGE 126 I 76 E. 2a S. 78 mit Hinweisen).
3.2.2 Auch der Verkehrswert im steuerrechtlichen Sinn ist nicht eine mathematisch exakt bestimmbare Gr�sse, sondern in der Regel ein Sch�tz- oder Vergleichswert (BGE 128 I 240 E. 3.2.1 S. 249). Das Steuerharmonisierungsgesetz schreibt den Kantonen keine bestimmte Bewertungsmethode vor. Mit jeder Sch�tzung ist, unabh�ngig von der angewendeten Methode, ein Streubereich der Ungenauigkeit verbunden. Daher erachtet es das Bundesgericht als zul�ssig, den Verm�genssteuerwert von Grundst�cken aufgrund vorsichtiger, schematischer Sch�tzungen festzulegen, auch wenn das dazu f�hrt, dass die so ermittelten Werte in einem gewissen Mass von den effektiven Marktwerten abweichen (BGE 128 I 240 E. 3.2.2 S. 249; BGE 124 I 193 E. 4a S. 199, mit Hinweis). Im �brigen ist notorisch, dass die auf dem Markt tats�chlich erzielten Preise nicht nur erheblichen Schwankungen unterliegen, sondern vielfach auch ausgesprochen spekulative (z.B. bei Renditeobjekten) oder subjektive (so bei Eigentumswohnungen und Einfamilienh�usern) Preiskomponenten enthalten.
Mithin kann das Bundesgericht die geregelten bzw. angewendeten Bewertungsmethoden nicht im Einzelnen auf ihre Angemessenheit �berpr�fen. Jede Sch�tzmethode f�hrt zwangsl�ufig zu einer gewissen Pauschalierung und Schematisierung und vermag nicht allen Einzelaspekten v�llig gerecht zu werden. Dies ist jedoch aus praktischen und veranlagungs�konomischen Gr�nden unvermeidlich und in einem gewissen Ausmass zul�ssig, auch wenn dabei die rechtsgleiche Behandlung nicht restlos gew�hrleistet wird (vgl. BGE 125 I 65 E. 3c S. 68; BGE 124 I 193 E. 3e S. 197; BGE 123 II 9 E. 4b S. 15 f.; BGE 114 Ia 221 E. 6a S. 231 f.; Urteil 2P.279/1999 vom 3. November 2000, E. 2f, publ. in: Pra 90/2001 Nr. 114 S. 670 und StR 56/2001 S. 414). Aufzuheben sind Bewertungsnormen im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde nicht schon dann, wenn einzelne Elemente der vorgesehenen Bewertungsmethode bei isolierter Beurteilung allenfalls kritisierbar w�ren, sondern nur dann, wenn ihre Anwendung insgesamt zu klar gesetzwidrigen oder unhaltbaren Ergebnissen f�hren w�rde (vgl. BGE 125 I 166 E. 2a S. 168; BGE 124 I 247 E. 5 S. 250; BGE 123 I 1 E. 4a S. 5; erw�hntes Urteil 2P.279/1999, E. 2f). Das ist etwa der Fall, wenn die Regelungen BGE 131 I 291 S. 308in der Verordnung auf eine systematische und erhebliche �ber- oder Unterbewertung hinauslaufen (vgl. RAINER ZIGERLIG/GUIDO JUD, in: Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], a.a.O., Bd. I/1, N. 2 zu Art. 14 StHG). Mit dem Grundsatz von Art. 14 Abs. 1 StHG ist unter anderem nicht vereinbar, die Verm�gensbesteuerung von Grundst�cken auf einen bestimmten Prozentsatz des (gesch�tzten) Steuerwerts zu beschr�nken oder einen generellen, z.B. rein eigentumspolitisch begr�ndeten Abschlag auf dem Verkehrswert zu gew�hren oder von vornherein eine allgemein deutlich unter dem realen Wert liegende Bewertung anzustreben (BGE 128 I 240 E. 3.2.4 S. 250 mit Hinweisen; vgl. auch oben E. 2.5.1-2.5.3).
3.3 Der Regierungsrat hat die Zeitr�ume, f�r die er einen Erh�hungssatz jeweils festgesetzt hat, in Angleichung an die Perioden bestimmt, in denen Mietpreisniveau-Anpassungen stattgefunden hatten (1989, 1991, 1993 und 2001). Von einer der sich insoweit ergebenden zeitlichen Abstufungen (1991) hat er in der Folge wegen geringf�giger Unterschiede im Anpassungsbedarf abgesehen (Zeit zwischen 1989 und 1993). F�r die Festlegung des Umfangs der Erh�hung der Verm�genssteuerwerte hat er 1'554 Objekte herangezogen, die im Kanton seit dem Jahr 2001 ver�ussert worden sind. Die Objekte wurden den zeitlichen Kategorien zugewiesen, aus denen ihr bisheriger Verm�genssteuerwert stammte. Darauf hat der Regierungsrat f�r jede Gemeinde die Verkaufspreise der Liegenschaften mit den jeweiligen Steuerwerten (gem�ss Altsch�tzung) verglichen. Hieraus hat er aus dem Schnitt aller Vergleichsobjekte einer Gemeinde einen prozentualen Differenzsatz ermittelt. So genannte Ausreisser mit einer Abweichung von �ber 300 % hat er dabei nicht einbezogen. Die Erh�hungspauschalen nach � 3 �VO hat der Regierungsrat schliesslich nach derjenigen Gemeinde festgelegt, die prozentual die kleinste Differenz zwischen Verkaufspreis und bisherigem Verm�genssteuerwert in der entsprechenden zeitlichen Kategorie aufwies.
Der Regierungsrat hatte auch erwogen, die Erh�hungss�tze nach Gemeinden getrennt festzusetzen und dazu die f�r die jeweilige Gemeinde gem�ss obigen Ausf�hrungen ermittelten Durchschnittss�tze zu verwenden. Damit w�rde auf den Anpassungsbedarf der einzelnen Gemeinde besser eingegangen; verwaltungs�konomisch sei dies jedoch nicht umsetzbar, weshalb er diese Methode fallen liess. Ausserdem pr�fte der Regierungsrat, ob die prozentuale Erh�hung nicht nach dem Kantonsdurchschnitt der Differenz von BGE 131 I 291 S. 309Verkaufspreis und (altem) Verm�genssteuerwert vorgenommen werden k�nnte. Auch davon nahm er aber Abstand, weil hierdurch der neue Steuerwert von knapp der H�lfte der Liegenschaften den Verkehrswert �berschreiten w�rde.
3.4 3.4.1 Die Vorgehensweise des Regierungsrates und die daraus f�r die Anpassungss�tze in � 3 �VO gezogenen Schlussfolgerungen halten der hier aufgrund der erhobenen R�gen vorzunehmenden �berpr�fung (vgl. oben E. 1.5) stand. Das vom Regierungsrat f�r die zeitlichen Abstufungen gew�hlte Kriterium erscheint sachgerecht. Die Beschwerdef�hrer haben - auch in ihrer Beschwerdeerg�nzung ans Bundesgericht - nicht substantiiert ger�gt, inwiefern hier eine Verfassungsverletzung gegeben sein soll. Sie f�hren ebenso wenig n�her aus, weshalb die Auswahl der Vergleichsobjekte unzul�nglich sein soll. Wie der Regierungsrat (in seiner Eingabe vom 4. Februar 2005 in Ziff. 5.2.2) ausgef�hrt hat, sind - abgesehen von den genannten "Ausreissern" - alle Hand�nderungen im Kanton der Jahre 2001 bis 2003 erfasst worden. Damit erweisen sich die Erhebungsgrundlagen auch als repr�sentativ. Unbehelflich sind die Vorbringen der Beschwerdef�hrer, es seien nur Objekte ber�cksichtigt worden, bei denen ein hoher Verkaufspreis realisiert werden konnte, nicht jedoch unverk�ufliche und daher preislich massiv gedr�ckte Objekte. Abgesehen von den erw�hnten "Ausreissern" sind es gerade diejenigen Liegenschaften, deren Preise sich an ihrem Markt- bzw. Verkehrswert orientieren oder gar darunter liegen, die verkauft werden, w�hrend es die insoweit "�berteuerten" Objekte sind, die keine K�ufer finden.
Dadurch dass der Regierungsrat die Erh�hungspauschale aus dem f�r jede Zeitperiode jeweils niedrigsten Durchschnittssatz aller Gemeinden abgeleitet hat, wird eine �berbewertung der Liegenschaften in Gemeinden oder Regionen mit allenfalls geringerem Zuwachs bei den Grundst�ckswerten vermieden. Im �brigen ist den Betroffenen durch � 6 Abs. 2 �VO die M�glichkeit einger�umt worden, eine individuelle Neusch�tzung zu verlangen.
3.4.2 Etwaigen regionalen Unterschieden h�tte m�glicherweise besser Rechnung getragen werden k�nnen, wenn in jeder Gemeinde der bei ihr jeweils ermittelte Durchschnittssatz herangezogen worden w�re. Das h�tte aber jeweils f�r knapp die H�lfte der Altsch�tzungen einer Gemeinde bedeutet, dass sie �berm�ssig BGE 131 I 291 S. 310angepasst werden (vergleichbar mit der Problematik des Abstellens auf den Schnitt im Gesamtkanton, vgl. oben E. 3.3 am Ende). Wie der Regierungsrat richtig bemerkt hat, w�rde daraus letztlich die Notwendigkeit einer individuellen Anpassung resultieren, die verwaltungs�konomisch und demzufolge zeit-, personal- und kostenm�ssig sehr aufwendig und damit nicht praktikabel w�re. Unverh�ltnism�ssig ist es hier daher zu verlangen, dass die Werte der Altliegenschaften nur durch eine individuelle Sch�tzung angepasst werden k�nnen. Das gilt besonders mit Blick darauf, dass es sich ohnehin nur um eine vorl�ufige Regelung nach Art. 72 Abs. 3 StHG handelt und eine Anpassung nach den vom Kantonsrat gem�ss � 42 Abs. 3 StG/SZ festzusetzenden wesentlichen Sch�tzungsgrundlagen in n�chster Zukunft durchzuf�hren ist. Davon geht auch der Regierungsrat aus. Sollte sich erweisen, dass einige Liegenschaften noch zu niedrig eingesch�tzt wurden, was die Beschwerdef�hrer im �brigen nicht (ausdr�cklich) behaupten bzw. r�gen, w�re dies im Rahmen der generellen Sch�tzung zu beheben, die in n�herer Zukunft geplant ist. Die vom Regierungsrat gew�hlte Methode stellt zumindest sicher, dass einstweilen die gr�ssten Ungleichheiten beseitigt werden.
3.4.3 Nach dem Gesagten geht auch die Forderung des Beschwerdef�hrers 2, die regierungsr�tliche Verordnung m�sse von vornherein eine individuelle Bewertung vorschreiben, fehl. Ausserdem steht die vom Regierungsrat beschlossene Anpassung - entgegen der (nicht n�her begr�ndeten) Ansicht der Beschwerdef�hrer - einer sp�teren Neusch�tzung aller Objekte nicht im Wege. Mit Blick auf die angeblichen Unterschiede zwischen den Gemeinden bleibt anzumerken, dass - den Ausf�hrungen des Regierungsrates zufolge - ohnehin im prozentualen Sinne keine regional unterschiedliche Entwicklung der Landwerte stattgefunden hat. Die Beschwerdef�hrer haben f�r das Gegenteil nichts Substantiiertes vorgebracht oder belegt.
3.4.4 Die von den Beschwerdef�hrern ger�gte grosse Spannweite der Anpassungss�tze von 20 bis 80 % ergibt sich aus den - wie soeben gesehen - nicht zu beanstandenden Zahlenvergleichen, welche die kantonalen Beh�rden angestellt haben. Wenn hieraus die genannten Zahlen f�r die unterschiedlichen Perioden der Altsch�tzungen resultieren, k�nnen die entsprechenden Anpassungss�tze nicht als undifferenziert bezeichnet werden. Vielmehr wird damit einmal mehr die Notwendigkeit von Massnahmen BGE 131 I 291 S. 311unterstrichen, um die Ungleichheiten, die auch unter den Altsch�tzungen - je nach Zeitpunkt ihrer letzten Durchf�hrung - bestehen, zu beseitigen.
3.5 Soweit die Beschwerdef�hrer 1 und 3 in Bezug auf � 6 �VO eine Verletzung der nach Art. 30 BV garantierten Rechte bzw. eine �berschreitung der durch Art. 72 Abs. 3 StHG einger�umten Befugnis und wohl damit sinngem�ss eine Verletzung des Prinzips der Gewaltenteilung r�gen, ist darauf nicht einzutreten. Diese (kaum rechtsgen�glich begr�ndeten) R�gen wurden erst in den Beschwerdeerg�nzungen geltend gemacht. Der zweite Schriftenwechsel nach Art. 93 Abs. 2 OG kann jedoch nicht dazu benutzt werden, zus�tzliche R�gen einzubringen; anders verh�lt es sich nur, wenn erst die Vernehmlassung der kantonalen Beh�rden hierzu Anlass gegeben hat (vgl. BGE 105 Ib 37 E. 2 S. 40; BGE 125 I 71 E. 1d/ aa S. 77 mit Hinweisen). Vorliegend erschloss sich der Inhalt der beanstandeten Bestimmung hinreichend aus ihrem Wortlaut, um bereits im Sinne der erhobenen R�gen mit Beschwerdeeinreichung beanstandet zu werden. Diese R�gen h�tten daher ohne Weiteres innerhalb der Frist des Art. 89 OG erhoben werden k�nnen und m�ssen (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im zweiten Schriftenwechsel k�nnen sie nicht mehr nachgeholt werden.
130 I 140 suite... ,
110 II 54,
art. 72 al. 3 LHID,
� 42 Abs. 3 StG,
� 31 KV/ SZ,
Art. 14 Abs. 1 StHG,
� 238 Satz 1 StG,
� 41 Abs. 1 StG,
Art. 14 Abs. 2 und 3 StHG,
�� 26 ff. KV/SZ,
�� 46 ff. KV/SZ,
� 40 Abs. 1 StG,
� 41 Abs. 2 StG,
� 42 Abs. 3 Satz 1 StG,
� 42 Abs. 3 Satz 2 StG,
Art. 79 Abs. 2 StHG,
Art. 69 Abs. 7 StHG,
� 46 Abs. 1 KV/SZ,
Art. 2 Abs. 1 lit. a StHG,
Art. 13 StHG,
Art. 14 Abs. 2 StHG,
Art. 15 Abs. 4 und Art. 66 StHG,
�� 40 und 41 Abs. 1 StG,
Art. 14 Abs. 1 Satz 2 StHG,
Art. 15 Abs. 4 Satz 1 StHG,
Art. 15 Abs. 1 StHG,
Art. 66 Abs. 1 StHG,
Art. 15 BGE 131 I 291 S. 301StHG,