Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/551
Timestamp: 2018-09-19 17:19:20
Document Index: 320045940

Matched Legal Cases: ['§ 552', 'BGH', '§ 551', '§ 47', 'BGH', 'BGH', '§ 551', 'BGH', 'BGH', '§ 551', '§ 5', '§ 6', 'BGH', 'BGH', '§108', '§108', '§108', '§108', '§108', '§108', '§551', '§551', 'BGH', '§ 551', 'BGH', 'BGH', '§ 551', 'BGH', 'BGH', '§ 551', 'BGH', '§551', 'BGH', '§ 551', '§ 551', '§ 266', 'BGH', '§ 551', '§ 823', 'BGH', '§ 551', '§ 2', '§ 550', 'BGH', '§ 551', '§ 2', '§ 550']

§ 552 BGB
BGH, URTEIL vom 4.1.2016, Az. III ZR 126/15 11 Treuhandkonto (s. § 551 Abs.3 Satz 3 BGB, § 47 InsO) - das volle Insolvenzri-siko des Kautionsnehmers trägt (vgl. dazu etwa BGH, Urteil vom 20. Dezember 2007 - IX ZR 132/06, NJW 2008, 1152 Rn. 6 ff; Hinweisbeschluss vom 9. Juni 2015 - VIII ZR 324/14, NJW-RR 2015, 1289 Rn. 3).
BGH, URTEIL vom 3.4.2011, Az. VIII ZR 191/10 14	a) Nach der Rechtsprechung des Senats begegnet eine Formularklausel, nach der die Miete abweichend von § 551 Abs. 1 BGB aF für den jeweiligen Monat im Voraus zu zahlen ist, für sich genommen grundsätzlich keinen Bedenken (Senatsbeschluss vom 26. Oktober 1994 -VIIIARZ 3/94, BGHZ 127, 245, 249 f.).
BGH, URTEIL vom 3.1.2009, Az. VIII ZR 66/08 Jedenfalls sei die Miete für Januar 2007 zu dem Zeitpunkt der Kündigung vom 24. Januar 2007 noch nicht fällig gewesen, weil die von § 551 Abs. 1 BGB aF abweichende Vorauszahlungsklausel in § 5 des Mietvertrages in der Kombination mit dem Aufrechnungsverbot gemäß § 6 des Mietvertrages nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 127, 245) wegen einer unangemessenen Benachteiligung des Mieters unwirksam sei.
BGH, URTEIL vom 4.11.2007, Az. IX ZR 132/06 -5- vom Eigenvermögen des Schuldners getrennt worden, besteht keine Aussonderungsbefugnis für den Mieter (vgl. OLG Schleswig ZIP 1989, 252; OLG Hamburg NJW-RR 1990, 213, 214; OLG München ZMR 1990, 413; HK-InsO/Marotzke, 4. Aufl. §108 Rn. 24; Kübler/Prütting/Tintelnot, InsO §108 Rn. 31; MünchKomm-lnsO/Ganter aaO Rn. 380; MünchKomm-lnsO/Eckert, 2. Aufl. §108 Rn. 109 f; HambKomm-lnsO/Ahrendt, 2. Aufl. §108 Rn. 13; Braun/Kroth, InsO 3. Aufl. §108 Rn. 21; Uhlenbruck/Berscheid, InsO 12. Aufl. §108 Rn. 36; Palandt/Weidenkaff, BGB, 67. Aufl. §551 Rn. 12; Schmidt-Futterer/Blank, Mietrecht, 9. Aufl. §551 BGB Rn. 111).
BGH, URTEIL vom 3.0.2006, Az. VIII ZR 71/05 8	a) Der Vermieter ist verpflichtet, eine vom Mieter geleistete Kaution (§ 551 BGB) nach Beendigung des Mietverhältnisses zurückzugeben, sobald er diese zur Sicherung seiner Ansprüche nicht mehr benötigt; diese Verpflichtung beruht, wenn eine entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag selbst nicht enthalten ist, auf der ergänzend getroffenen Sicherungsabrede, die der Hingabe der Kaution zugrunde liegt (BGHZ 141, 160, 166).
BGH, URTEIL vom 3.0.2006, Az. VIII ZR 364/04 Eine formularmäßige Bestimmung in Wohnraummietverträgen, wonach die Miete abweichend von § 551 Abs. 1 BGB a.F. monatlich im Voraus zu zahlen war, begegnet auch keinen Bedenken, solange sie - wie hier - nicht mit einer Klausel zusammentrifft, die die Aufrechnung mit Gegenforderungen des Mieters beschränkt (Rechtsentscheid des Senats, BGHZ 127, 245, 251).
BGH, URTEIL vom 3.5.2004, Az. VIII ZR 243/03 Sind mehrere Sicherheiten vereinbart, dürfen diese zusammengerechnet den nach § 551 Abs. 1 BGB höchstzulässigen Betrag nicht überschreiten (Kumulationsverbot; BGHZ 107, 210, 213 m.w.Nachw.; Staudinger/Emmerich (2003), §551 Rdnr. 9; Sternei, Mietrecht,
BGH, URTEIL vom 3.5.2004, Az. VIII ZR 243/03 aa) Nach der in Rechtsprechung und Schrifttum überwiegend vertretenen Ansicht ist die Vereinbarung über die Sicherheitsleistung nur insoweit unwirksam, als sie das nach § 551 Abs. 1 BGB höchstzulässige Maß überschreitet (OLG Hamburg ZMR 2001, 887 mit zust.
LG Bonn, Urteil vom 3.2.2004, Az. 5 S 6/04 11Zwar hat der Bundesgerichtshof entgegen der bis dahin herrschenden Meinung in der Literatur entschieden, dass es sich bei der gesetzlichen Pflicht des Vermieters aus § 551 Abs.3 BGB, eine Mietkaution auf ein besonderes Konto anzulegen, trotz ihres zivilrechtlichen Charakters als bloßer Nebenpflicht strafrechtlich um eine Vermögensbetreuungspflicht gegenüber dem Mieter handelt, deren Verletzung strafbar nach § 266 StGB ist (BGH NJW 1996, 65, mit Nachweisen zur Gegenauffassung).
LG Bonn, Urteil vom 3.2.2004, Az. 5 S 6/04 16Eine Parallele zur gesetzlichen Pflicht des Vermieters aus § 551 Abs.3 BGB, deren Normierung in der Rechtsprechung teilweise als Schutzgesetz i.S. d. § 823 Abs. 2 StGB gewertet wird (z.B. LG Kiel WuM 1999, 571), ist nach Auffassung der Kammer nicht geboten.
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1997, Az. VIII ARZ 1/97 Bei einem solchen sachlichen Bezug zu dem Wohnraum-mietrecht, wie er hier bei dem ausschließlich für Wohnraum-miete vorgesehenen Mieterhöhungsverlangen gegeben ist, ist der Rechtsentscheid zulässig (Oberlandesgericht Hamm RES. Bd. IX § 551 BGB Nr. 1 unter II 1; BayObLG RES. Bd. VI § 2 MHG Nr. 61 unter 2 b aa; RES. Bd. VII § 550 b BGB Nr. 2 unter 2 b).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1997, Az. VIII ARZ 1/97 Bei einem solchen sachlichen Bezug zu dem Wohnraum-mietrecht, wie er hier bei dem ausschließlich für Wohnraum-miete vorgesehenen Mieterhöhungsverlangen gegeben ist, ist der Rechtsentscheid zulässig (Oberlandesgericht Hamm RES. Bd. IX § 551 BGB Nr. 1 unter II 1; BayObLG RES. Bd. VI § 2 MHG Nr. 61 unter 2b aa; RES. Bd. VII § 550 b BGB Nr. 2 unter 2 b).