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Timestamp: 2020-08-11 04:46:08
Document Index: 289386425

Matched Legal Cases: ['§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 19', 'Art. 33', 'Art. 19']

Rechtsprechung: NVwZ-RR 2002, 362 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 15.11.2001 | OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2001
https://dejure.org/2001,1497
BVerwG, 15.11.2001 - 2 C 69.00 (https://dejure.org/2001,1497)
BVerwG, Entscheidung vom 15.11.2001 - 2 C 69.00 (https://dejure.org/2001,1497)
BVerwG, Entscheidung vom 15. November 2001 - 2 C 69.00 (https://dejure.org/2001,1497)
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Familienzuschlag - Tarifvertrag - Besoldung - Sozialzuschlag - Vergleichbarkeit
VG Düsseldorf, 20.03.2000 - 10 K 6340/98
DVBl 2002, 780
BVerwG, 16.12.2010 - 2 C 41.09
Denn es kommt weder auf die Bezeichnung der Leistung an, noch ist deren Höhe maßgeblich (…Urteile vom 1. September 2005 a.a.O. und vom 15. November 2001 - BVerwG 2 C 69.00 - Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 29).
Erforderlich ist aber, dass die vom Arbeitgeber des Ehegatten des kirchlichen Mitarbeiters gezahlte Leistung ihrem Wesen und ihrer Struktur nach den gleichen Inhalt hat wie der Ortszuschlag der Stufe 2. Deshalb muss die vom Ehegatten des kirchlichen Mitarbeiters bezogene Leistung wie der Ortszuschlag der Stufe 2 an den Familienstand anknüpfen und von ihm abhängen (vgl. BVerwG 15. November 2001 - 2 C 69/00 - DVBl. 2002, 780, zu § 40 Abs. 6 BBesG).
Der Familienzuschlag der Stufe 1 knüpft ausdrücklich an den Familienstand an und besitzt ebenso wie der Familienzuschlag der Stufe 2 in erster Linie eine soziale, nämlich familienbezogene Ausgleichsfunktion (vgl. dazu Urteile vom 15. November 2001 BVerwG 2 C 69.00 Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 29 und vom 29. September 2005 BVerwG 2 C 44.04 BVerwGE 124, 227 m.w.N.).
Ortzuschlag - Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen …
Auf die Bezeichnung kommt es dabei nicht an; es genügt eine strukturelle Übereinstimmung (BVerwG, Urteil v. 15.11.2001, 2 C 69/00, DÖD 2002, 65, NVwz - RR 2002, 362; VG Stuttgart, Urteil v. 21.06.2006, 17 K 1248/06, über Juris).
Diese Einstufung ändert sich nicht mehr mit der Änderung der familiären Verhältnisse, was ein typisches Merkmal des Ehegattenanteils beim Ortszuschlag ist (so im Ergebnis ebenso BVerwG, Urteil vom 15.11.2001, aaO. zur Überleitung der Beamten der Deutschen Telekom AG in das Vergütungssystem ERTV CSM, sowie VerwG Bayreuth, Urteil vom 17.01.2003, B 5 K 02.656, über Juris, zur Vergleichbarkeit der Tarifverträge der Deutschen Telekom Computer Service Management GmbH (DeTeCSM) mit besoldungsrechtlichen Regelungen über Familienzuschläge).
Denn es kommt weder auf die Bezeichnung der Leistung an, noch ist deren Höhe maßgeblich (Urteile vom 15. November 2001 - BVerwG 2 C 69.00 - Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 29 …und vom 1. September 2005 a.a.O.).
BVerwG, Urteile vom 1.9.2005 - 2 C 24.04 -, a.a.O., und vom 15.11.2001 - 2 C 69.00 -, Schütz/Maiwald, ES/C I 1.1 Nr. 74.
Der Familienzuschlag der Stufe 1 knüpft ausdrücklich an den Familienstand an und besitzt ebenso wie der Familienzuschlag der Stufe 2 in erster Linie eine soziale, nämlich familienbezogene Ausgleichsfunktion (vgl. dazu Urteile vom 15. November 2001 BVerwG 2 C 69.00 Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 29 und vom 29. September 2005 BVerwG 2 C 44.04 BVerwGE 124, 227 m.w.N. sowie Beschluss vom 18. September 2007 BVerwG 2 B 27.07 ).
Er hat sich in diesem Sinne bereits im Urteil vom 15. November 2001 - BVerwG 2 C 69.00 - (Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 29) geäußert.
BVerwG, Urteil vom 15.11.2001 - 2 C 69.00 -, ZBR 2003, 41, zu der Konkurrenzregelung für den ehegattenbezogenen Anteil am Familienzuschlag nach § 40 Abs. 4 Satz 1 BBesG; Urteil vom 1.9.2005 - 2 C 24.04 -, a.a.O., zu der Konkurrenzregelung des § 40 Abs. 5 Satz 1 BBesG für den kinderbezogenen Anteil im Familienzuschlag.
BVerwG, 16.12.2010 - 2 C 44.09
Parallelentscheidung: BVerwG, 2010-12-16, 2 C 41/09 (hier: Besitzstandszulage …
BVerwG, 16.12.2010 - 2 C 42.09
BVerwG, 16.12.2010 - 2 C 43.09
Kürzung des Familienzuschlags nach Stufe 2 oder einer der folgenden Stufen für …
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.03.2008 - 21 A 660/07
Voraussetzung für einen Anspruch auf vollen Bezug des Familienzuschlags der Stufe …
VGH Bayern, 03.12.2008 - 3 ZB 07.2897
Der Ortszuschlag in § 19 Abschnitte A und B AVR in der vom 1. Oktober 2005 bis …
https://dejure.org/2001,3726
OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2001 - 1 B 670/01 (https://dejure.org/2001,3726)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03.07.2001 - 1 B 670/01 (https://dejure.org/2001,3726)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03. Juli 2001 - 1 B 670/01 (https://dejure.org/2001,3726)
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Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen eines Auswahlverfahrens bzgl. der Besetzung der Stelle eines Amtsanwalts; Anforderungen an das Vorliegen eines Bewerbungsverfahrensanspruchs unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Bestenauslese; Ausgestaltung der Organisationsfreiheit ...
VG Arnsberg - 2 L 301/01
NVwZ-RR 2002, 362
Insbesondere steht es in seinem freien, allein personalwirtschaftlich bestimmten Ermessen, ob er eine freie Stelle im Wege der Einstellung, Anstellung, Beförderung, Versetzung, Abordnung oder Umsetzung besetzen will (…vgl. BVerwG, B. v. 26.1.1994 - 6 P 21.92 - juris Rn. 32; OVG NW, B. v.3.7.2001 - 1 B 670/01 - juris Rn. 7 m. w. N.).
1.2.3 Gleichwohl ist die Entscheidung des Antragsgegners, die Auswahlentscheidung nach Maßgabe des Art. 33 Abs. 2 GG letztendlich auf die zwei bereits im Staatsdienst stehende Bewerberinnen und damit auf das eigene Ressort zu beschränken, nach Auffassung des Senats im Ergebnis nicht zu beanstanden (vgl. OVG NW, B. v. 3.7.2001 - 1 B 670/01- juris Rn. 23).
Die einschlägigen Gesetze enthalten zwar keine ausdrückliche Regelung, welche rechtlichen Gesichtspunkte für die Erklärung dieses Einverständnisses/Einvernehmen maßgeblich sind, die Erteilung liegt jedoch grundsätzlich im pflichtgemäßen Ermessen der aufnehmenden Behörde (BVerwG, U. v. 13.11.1986 - 2 C 33.84 - juris Rn. 16, OVG NW, B. v.3.7.2001 a. a. O. Rn. 14).
Insoweit gelten in prozessualer und materieller Hinsicht im Wesentlichen dieselben Grundsätze wie für die erstmalige Begründung eines Beamtenverhältnisses (…BVerwG, U. v. 13.11.1986 a. a. O.; OVG NW, B. v. 3.7.2001 a. a. O. Rn. 14 ff.).
Sie bindet ihn indes nicht in seiner Organisationsfreiheit, aus sachlichen Gründen für die Vergabe einer Stelle bestimmte personelle Maßnahmen - unbeschadet des Ausschreibungstextes - (ggf. auch nachträglich) vorgeben bzw. ausschließen zu können, wie dies hier letztendlich zugunsten eigener Bewerberinnen hinsichtlich des Ausschlusses einer Bewerberin von einem anderen Dienstherrn geschehen ist (vgl. OVG NW, B. v. 3.7.2001 a. a. O. Rn. 23).
Insbesondere steht es in seinem allein personalwirtschaftlich bestimmten Ermessen, ob er eine freie Stelle im Wege der Einstellung, Anstellung, Beförderung, Versetzung, Abordnung oder Umsetzung besetzen will (…BVerfG v. 28.2.2007 - 2 BvR 2494/06 - juris Rn. 6;… BVerwG v. 25.11.2004 - 2 C 17.03 - juris Rn. 15;… BayVGH v. 9.7.2012 - 3 CE 12.872 - juris Rn. 16; OVG Münster v. 3.7.2001 - 1 B 670/01 - juris Rn. 7;… OVG Weimar v. 16.12.2008 - 2 EO 228/08 - juris Rn. 49).
Der Hinweis auf einen Personalüberhang und die Personal- und Beförderungsstruktur im Bereich der Forstverwaltung einschließlich potentieller Rückkehrer nach Art. 19 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 StFoG enthält keine sachfremden Erwägungen, sondern betrifft gewichtige und nachvollziehbare organisatorische, personalwirtschaftliche und haushaltsrechtliche Belange, die im Rahmen der Organisationsentscheidung, ob eine Stelle nur durch (Beförderungs-) Bewerber, die bereits beim Dienstherrn beschäftigt sind, oder ggf. auch durch die Versetzung von Bewerbern eines anderen Dienstherrn besetzt werden soll, berücksichtigungsfähig sind (vgl. OVG Münster v. 3.7.2001 - 1 B 670/01 - juris Rn. 18;… OVG Weimar v. 16.12.2008 - 2 EO 228/08 - juris Rn. 53).
Die Versetzung kann zudem auch aus solchen Überlegungen versagt werden, die die Ablehnung von Hinversetzungen sachgerecht erscheinen lassen (OVG Münster v. 3.7.2001 - 1 B 670/01 - juris Rn. 16), was ebenfalls zu bejahen ist.
BVerwG, Urteile vom 16.8.2001 - 2 A 3.00 -, DÖV 2001, 1044, vom 22.7.1999 - 2 C 14.98 -, DVBl. 2000, 485 (486), und vom 25.4.1996 - 2 C 21.95 -, DVBl. 1996, 1146; OVG NRW, Beschlüsse vom 5.4.2001 - 1 B 315/01 -RiA 2002, 95, und vom 3.7.2001 - 1 B 670/01 -, NVwZ-RR 2002, 362.
Als sachliche, eine Beschränkung des Bewerberkreises rechtfertigende Gründe können Haushaltszwänge bzw. finanzpolitische Erwägungen in Betracht kommen (vgl. etwa OVG NRW, Beschluss vom 3.7.2001 - 1 B 670/01 -, juris Rn. 11 f.; Hamb. OVG…, Beschluss vom 29.12.2005 - 1 Bs 260/05 -, juris Rn. 39; OVG LSA…, Beschluss vom 1.2.2016 - 1 M 204/15 -, juris Rn. 17f.; vgl. auch Nds. OVG…, Beschluss vom 17.8.2005 - 5 ME 100/05 -, juris Rn. 3, 16, 22, 29 [im Hinblick auf einen seinerzeit bestehenden "Einstellungsstopp"]), etwa, wenn "Überhang-Personal" einer geregelten, dauerhaften Verwendung zugeführt werden soll.
Denn der Dienstherr ist berechtigt, ein durch eine unbeschränkte Stellenausschreibung eingeleitetes Bewerbungsverfahren aus sachlichen Gründen auf Beförderungsbewerber zu beschränken (…vgl. in diesem Sinne auch Beschl. d. Sen. v. 01.08.2002, a.a.O., m.w.N.; OVG Münster, Beschl. v. 03.07.2001, a.a.O.).
Sie bindet den Dienstherrn nicht in seiner Organisationsfreiheit, aus sachlichen Gründen für die Vergabe einer Stelle bestimmte personelle Maßnahmen - unbeschadet des Ausschreibungstextes - gegebenenfalls auch nachträglich vorgeben bzw. ausschließen zu können, wie dies hier geschehen ist (…vgl. Beschl. d. Sen. v. 01.08.2002, a.a.O.; OVG Münster, Beschl. v. 03.07.2001, a.a.O.).
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 3. Juli 2001 - 1 B 670/01 -.
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.01.2002 - 6 B 1275/01
Über die Besetzung der Stelle des Leiters GS bei der Kreispolizeibehörde Coesfeld …
Zu einem solchen Fall vgl. etwa OVG NRW, Beschluss vom 3.7.2001 - 1 B 670/01 -.
OVG Nordrhein-Westfalen, 22.11.2001 - 6 B 1275/01
Beamtenrechtliche Ausgestaltung der Besetzung von Dienstposten mit …