Source: https://gesetze-in-app.de/HGB/125
Timestamp: 2019-05-20 16:22:49
Document Index: 329024013

Matched Legal Cases: ['§ 125', 'BGH', '§ 35', '§ 125', '§ 78', 'BGH', 'BGH', '§ 125', '§ 78', 'BGH', 'BGH', '§125', '§ 78', '§ 35', '§ 25', '§ 26', 'BGH', '§ 164', '§ 167', 'BGH', '§ 125', '§ 78', '§ 25', 'BGH', '§ 125', '§ 78', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 25', 'BGH', '§ 125', '§ 35', '§ 35', '§ 35']

§ 125 HGB:
BGH, URTEIL vom 4.4.1974, Az. II ZR 111/71 Wäre die GmbH bereits eingetragen gewesen, so hätte in diesem Einverständnis eine wirksame Ermächtigung amt* gelegen, in Vertretung der Gesellschaft allein zu handeln (Baumbach/Hue ck, GmbHG 13« Aufl. § 35 An. 5 B; vgl. auch § 125 Abs. 2 Satz 2 HGB, § 78 Abs.4 AktG sowie BGHZ 34, 27 , 30).
BGH, URTEIL vom 1.11.1976, Az. II ZR 61/75 Die gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführer können Jedoch - zur Erleichterung des Rechtsverkehrs - entsprechend § 125 Abs. 2 Satz 2 HGB, § 78 Abs.4 AktG einzelne von ihnen zur Vornahme bestimmter Geschäfte oder 'bestimmter Arten von Geschäften” ermächtigen (SenUrt. BGHZ 34, 27, 30).
BGH, URTEIL vom 3.10.2011, Az. XII ZR 210/09 Aus den §125 Abs. 2 Satz 3 HGB, § 78 Abs. 2 Satz 2 AktG, § 35 Abs. 2 Satz 3 GmbHG, § 25 Abs. 1 Satz 3 GenG und §§ 26 Abs. 2, 1629 Abs. 1 Satz 2 BGB wird zu Recht der allgemeine Rechtsgrundsatz abgeleitet, dass einer Personenmehrheit eine Willenserklärung durch Abgabe gegenüber einem der Gesamtvertreter zugeht (BGH Urteil vom 17. September 2001 - II ZR 378/99- ZIP 2001, 2227 mwN; MünchKommBGB/Schramm 5. Aufl. § 164 BGB Rn. 87; Palandt/Ellenberger BGB 70. Aufl. § 167 Rn. 14).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.1986, Az. V ZB 8/86 Vielmehr ist aus § 125 Abs.3 HGB, § 78 Abs.3 AktG und § 25 Abs. 2 GenG, wonach die gesetzliche Vertretungsmacht eines organschaftlichen Vertreters auch an die Mitwirkung eines Prokuristen gebunden werden kann, zu folgen, daß auch umgekehrt die Vertretungsbefugnis eines Prokuristen von der Mitwirkung eines organschaftlichen Vertreters abhängig gemacht werden darf (vgl. z.B. BayObLG Rpfleger 1970, 92 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1974, Az. II ZB 6/73 Gemäß § 125 Abs.3 HGB, § 78 Abs.3 AktG kann die Vertretungs-befugnis des geschäftsführenden Gesellschafters einer offenen Handelsgesellschaft oder Kommanditgesellschaft oder des Vorstandsmitglieds einer Aktiengesellschaft in der Weise eingeschränkt werden, daß das Gesellschaftsorgan nur in Gemeinschaft mit einem Prokuristen Vertretung sb er echtigt ist (vgl. dazu BGHZ 26, 330, 332 f); die Vertretungsbefugnis des Prokuristen ist in diesen
BGH, URTEIL vom 1.1.1989, Az. II ZR 167/88 Sollte sich daraus eine Vertretungsmacht nicht ergeben, käme eine Ermächtigung gemäß § 25 Abs.3 GenG und, soweit es um das Selbstkontrahierungsverbot geht, eine (auch stillschweigend mögliche, BGH, Urt. v. 17. Mai 1971 - III ZR 53/68, WM 1971, 1082, 1084) Gestattung durch die Generalversammlung, möglicherweise auch durch den Aufsichtsrat (vgl. Lang/ Weidmüller, GenG, 32. Aufl. § 25 Rdnr. 17) sowie durch die übrigen Vorstandsmitglieder in Betracht, wobei es nach der Rechtsprechung des Senats nicht erforderlich ist, daß die gestattenden Mitglieder des Vertretungsorgans für sich allein - ohne Mitwirkung desjenigen, dem die Vertretung erlaubt werden soll - (gesamt-)vertretungsberechtigt sind (BGHZ 64, 72, 75 ff, zu § 125 Abs. 2 Satz 2 HGB); auf die hiergegen in einem Teil des Schrifttums geäußerte Kritik (Fischer/Lutter/Hommelhoff, GmbHG 12. Aufl. § 35 Rdnr. 18; Zöllner in Baumbach/Hueck, GmbHG 15. Aufl. § 35 Rdnr. 76; Hachenburg/Mertens, GmbHG 7. Aufl. § 35 Rdnr. 228 m.w.N.) ist im gegenwärtigen Stadium des Rechtsstreits nicht einzugehen .