Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-03/23137596-dgap-hv-paragon-aktiengesellschaft-9-015.htm
Timestamp: 2013-05-24 11:28:59
Document Index: 347061988

Matched Legal Cases: ['§121', '§\n186', '§ 9', '§ 199', '§ 9', '§ 186', '§ 186', '§ 18', '§ 18', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 71', '§ 71', '§ 237', '§ 15', '§\n16', '§ 15', '§ 16', '§\n135', '§ 203', '§ 186', '§ 5', '§ 186', '§ 203', '§ 203', '§ 186', '§ 71', '§ 221', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 221', '§ 186', '§ 71', '§ 186', '§ 71']

DGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: -9-Freitag, 24.05.2013Börsentäglich über 11.000 News von	441 internationalen MedienErweiterteSucheAd hoc-MitteilungenStartseiteNachrichten
Aktien»Nachrichten»PARAGON AG»DGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: -9-PARAGON AG8,55 Euro-0,348-3,91 %WKN: 555869 ISIN: DE0005558696 Ticker-Symbol: PGN Xetra | 24.05.13 | 12:53 UhrNachrichtenAnalysenKurseChartXetra-OrderbuchAktie:BrancheFahrzeugeAktienmarktPrime Standard1-Jahres-Chart1-Woche-Intraday-ChartRealtimeGeldBriefZeit8,6278,8213:298,6018,82513:29
30.03.2012 | 15:46(56 Leser)
Schrift ändern: uninteressantwenig interessantdurchschnittlichlesenswertunbedingt lesen(0 Bewertungen)Dow Jones News · Mehr Nachrichten von Dow Jones NewsDGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: -9-DJ DGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 09.05.2012 in Delbrück mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DJ DGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: -4-
DJ DGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: -5-
berechtigen. Der anteilige Betrag des Grundkapitals, der
auf die bei Optionsausübung je Teilschuldverschreibung zu
einzelnen Teilschuldverschreibung nicht übersteigen. Die
Laufzeit des Optionsrechts darf höchstens 20 Jahre
erhalten die Inhaber der Schuldverschreibungen das Recht,
ihre Teilschuldverschreibungen nach näherer Maßgabe der
vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats
festzulegenden Bedingungen in Aktien der Gesellschaft
Division des Nennbetrags oder des unter dem Nennbetrag
liegenden Ausgabebetrags einer Teilschuldverschreibung
Gesellschaft. Das Umtauschverhältnis kann in jedem Fall
auf eine volle Zahl auf- oder abgerundet werden; ferner
Die Bedingungen können auch vorsehen, dass das
Umtauschverhältnis und/oder der Wandlungspreis variabel
sind und der Wandlungspreis innerhalb einer festzulegenden
Aktienkurses während der Laufzeit festgesetzt wird. Im
Übrigen kann vorgesehen werden, dass Spitzen
zusammengelegt und/oder in Geld ausgeglichen werden. Der
anteilige Betrag des Grundkapitals, der auf die bei
Wandlung je Teilschuldverschreibung zu beziehenden Aktien
entfällt, darf den Nennbetrag der einzelnen
(iii) Die Bedingungen der Schuldverschreibungen
können auch eine Options- oder Wandlungspflicht zum Ende
der Laufzeit oder zu einem anderen Zeitpunkt (jeweils
'Endfälligkeit') begründen oder das Recht der Gesellschaft
vorsehen, bei Endfälligkeit der mit einem Wandlungs- oder
Optionsrecht verbundenen Schuldverschreibungen (dies
umfasst auch die Fälligkeit wegen Kündigung) den Inhabern
der Schuldverschreibungen ganz oder teilweise an Stelle
der Zahlung des fälligen Geldbetrages Aktien der
Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können vorsehen,
dass die Gesellschaft im Fall der Optionsausübung oder
Wandlung bzw. bei der Erfüllung der Options- oder
Wandlungspflichten nach ihrer Wahl entweder neue Aktien
aus bedingtem Kapital oder bereits bestehende Aktien der
Gesellschaft gewähren kann. Die Bedingungen der
Schuldverschreibungen können auch das Recht der
Gesellschaft vorsehen, im Fall der Optionsausübung oder
Wandlungspflichten nicht Aktien zu gewähren, sondern den
Gegenwert in Geld zu zahlen.
(iv)  Der jeweils festzusetzende Options- oder
Wandlungspreis für eine Aktie muss (i) mindestens 80 % des
Börsenhandelstagen vor dem Tag der Beschlussfassung durch
den Vorstand über die Ausgabe der Schuldverschreibungen,
oder (ii) für den Fall der Einräumung eines Bezugsrechts
mindestens 80 % des durchschnittlichen Schlusskurses der
Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel (oder einem
vergleichbaren Nachfolgesystem) der Deutsche Börse AG in
dem Zeitraum vom Beginn der Bezugsfrist bis einschließlich
des Tages vor der spätestmöglichen fristgerechten
Bekanntmachung des Options- bzw. Wandlungspreises gemäß §
186 Abs. 2 AktG betragen. § 9 Abs. 1 AktG und § 199 AktG
Unbeschadet des § 9 Abs. 1 AktG können die Bedingungen der
Schuldverschreibungen Verwässerungsschutzklauseln für den
Fall vorsehen, dass die Gesellschaft bis zum Ablauf der
Options- oder Wandlungsfrist unter Einräumung eines
Bezugsrechts an ihre Aktionäre das Grundkapital erhöht
oder weitere Schuldverschreibungen begibt oder garantiert
und den Inhabern schon bestehender Options- oder
Wandlungsrechte oder -pflichten hierbei kein Bezugsrecht
der Options- oder Wandlungsrechte bzw. der Erfüllung von
Options- oder Wandlungspflichten zustünde. Die Bedingungen
können auch für andere Maßnahmen der Gesellschaft, die zu
einer wirtschaftlichen Verwässerung des Wertes der
Options- bzw. Wandlungsrechte oder -pflichten führen
können, eine wertwahrende Anpassung der Options- bzw.
Wandlungsrechte oder -pflichten vorsehen. Statt einer
wertwahrenden Anpassung des Options- oder Wandlungspreises
kann auch eine Barzahlung durch die Gesellschaft bei
Ausübung des Options- oder Wandlungsrechts bzw. bei der
Erfüllung der Options- oder Wandlungspflicht vorgesehen
(v)   Den Aktionären steht grundsätzlich ein
Bezugsrecht auf die Schuldverschreibungen zu; die
Schuldverschreibungen können auch von einem oder mehreren
sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares
Bezugsrecht gemäß § 186 Abs. 5 AktG). Der Vorstand wird
Bezugsrecht der Aktionäre auf die Schuldverschreibungen
*     sofern die Schuldverschreibungen gegen
Barleistung ausgegeben werden und so ausgestattet sind,
dass ihr Ausgabepreis ihren nach anerkannten
Marktwert nicht wesentlich unterschreitet; dies gilt
jedoch nur insoweit, als die zur Bedienung der dabei
begründeten Options- oder Wandlungsrechte oder
-pflichten auszugebenden Aktien insgesamt 10 % des
Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder
bezogen auf den Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch auf
den Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf
diesen Betrag ist der anteilige Betrag des Grundkapitals
anzurechnen, der auf Aktien entfällt oder auf den sich
Options- oder Wandlungsrechte oder -pflichten aus
Schuldverschreibungen beziehen, die während der Laufzeit
dieser Ermächtigung aufgrund anderer Ermächtigungen in
unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG unter Bezugsrechtsausschluss
veräußert oder ausgegeben worden sind,
Bezugsverhältnisses ergeben, vom Bezugsrecht der
Aktionäre auf die Schuldverschreibungen auszunehmen,
*     soweit dies erforderlich ist, um Inhabern von
Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die
bereits von der Gesellschaft oder deren
Konzernunternehmen ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht in
dem Umfang gewähren zu können, wie es ihnen nach
Ausübung eines Options- oder Wandlungsrechts bzw. nach
Erfüllung einer Options- oder Wandlungspflicht als
(vi)  Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats unter Beachtung der vorstehenden
Vorgaben die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und
Ausstattung der Schuldverschreibungen und deren
Bedingungen festzusetzen bzw. im Einvernehmen mit den
Organen des die Schuldverschreibungen begebenden
Konzernunternehmens festzulegen, insbesondere Zinssatz,
Art der Verzinsung, Ausgabekurs, Laufzeit und Stückelung,
Begründung einer Wandlungspflicht, eine mögliche
Variabilität des Umtauschverhältnisses, Options- oder
Wandlungspreis, Verwässerungsschutzklauseln, Festlegung
einer baren Zuzahlung, Ausgleich oder Zusammenlegung von
Spitzen, Barzahlung statt Lieferung von Aktien, Lieferung
existierender statt Ausgabe neuer Aktien und Options- bzw.
Wandlungszeitraum.
(b)   Bedingtes Kapital 2012/II
DJ DGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: -6-
1.647.394,00 durch Ausgabe von bis zu 1.647.394 neuen, auf
(Stückaktien) bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012/II).
Gewährung von Aktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von
Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die von der
Gesellschaft oder von Konzerngesellschaften der Gesellschaft
im Sinne des § 18 AktG, an denen die Gesellschaft
unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 90 % beteiligt ist,
aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung
vom 9. Mai 2012 bis einschließlich zum 8. Mai 2017 begeben
bzw. garantiert werden.
Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe der
vorstehenden Ermächtigung (Buchstabe (a)) jeweils
Inhaber bzw. Gläubiger von Options- oder
Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung
des Vorstands durch die Hauptversammlung vom 9. Mai 2012 von
der Gesellschaft oder von Konzerngesellschaften der
Gesellschaft im Sinne des § 18 AktG, an denen die
Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 90 %
beteiligt ist, bis einschließlich zum 8. Mai 2017 begeben
bzw. garantiert werden, von ihrem Options- oder
Wandlungsrecht Gebrauch machen oder, soweit sie zur
Optionsausübung bzw. Wandlung verpflichtet sind, ihre
Verpflichtung zur Optionsausübung bzw. Wandlung erfüllen,
soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung der Options- oder
Wandlungsrechte oder -pflichten eingesetzt werden oder ein
Barausgleich erfolgt. Die neuen Aktien nehmen ab Beginn des
Geschäftsjahres, in dem sie aufgrund der Ausübung von
Options- oder Wandlungsrechten bzw. aufgrund der Erfüllung
von Options- oder Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn
teil. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des
bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Der Aufsichtsrat
wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der
§ 5 der Satzung erhält folgenden neuen Abs. 5:
'5. Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR
Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt,
wie die Inhaber bzw. Gläubiger von Options- oder
teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des
bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist
jeweiligen Ausnutzung des bedingten Kapitals anzupassen.'
Der unter Tagesordnungspunkt 6 neu gefasste § 5 Abs. 7 der
Satzung wird zu § 5 Abs. 6 der Satzung.
10.   Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb
und zur Verwendung eigener Aktien gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG
mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugs- und eines
etwaigen Andienungsrechts sowie zur Einziehung eigener Aktien
(a)   Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft bis zu
insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung
bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Die
Ermächtigung wird mit Ablauf der ordentlichen
Hauptversammlung am 9. Mai 2012 wirksam und gilt bis
einschließlich zum 8. Mai 2017. Die Ermächtigung kann ganz
oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals ausgeübt werden.
Sie kann auch durch Konzernunternehmen oder durch Dritte
ausgeübt werden, die für Rechnung der Gesellschaft oder
eines Konzernunternehmens handeln.
Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen
eigenen Aktien, die die Gesellschaft bereits erworben hat
und noch besitzt oder die ihr nach den §§ 71a ff. AktG
zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des
Grundkapitals der Gesellschaft entfallen. Die Gesellschaft
darf die Ermächtigung nicht zum Zwecke des Handels in
Der Erwerb der eigenen Aktien kann nach Wahl der
Gesellschaft über die Börse oder mittels eines an alle
Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen:
*     Erfolgt der Erwerb der eigenen Aktien über die
Börse, so darf der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert
je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den durchschnittlichen
Schlusskurs der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel
(oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) der
Deutsche Börse AG an den fünf letzten Börsenhandelstagen
vor dem Tag des Erwerbs oder dem Tag der Eingehung der
Verpflichtung zum Erwerb um nicht mehr als 10 % über- oder
*     Erfolgt der Erwerb über ein an alle Aktionäre
gerichtetes öffentliches Kaufangebot der Gesellschaft,
Erwerbsnebenkosten) den am vierten Börsenhandelstag vor
dem Tag der Veröffentlichung des Angebots geltenden
Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft im XETRA-Handel
Deutsche Börse AG um nicht mehr als 10 % über- oder
unterschreiten. Das Volumen des Angebots kann begrenzt
werden. Sofern die Gesamtzahl der von den Aktionären zum
Erwerb angebotenen Aktien dieses Volumen überschreitet,
erfolgt die Annahme im Verhältnis der zum Erwerb
angebotenen Aktien. Eine bevorrechtigte Annahme geringer
Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien
je Aktionär sowie eine Rundung nach kaufmännischen
Aktien kann vorgesehen werden. Ein etwaiges weitergehendes
Andienungsrecht der Aktionäre ist insoweit ausgeschlossen.
(b)   Der Vorstand wird ermächtigt, Aktien der
Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung
erworben werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats neben der
Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle
Aktionäre unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
(i)   zur Veräußerung gegen Sachleistung, soweit dies
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zu dem Zweck erfolgt, Unternehmen, Unternehmensteile,
Beteiligungen an Unternehmen oder sonstige
Vermögensgegenstände zu erwerben oder
Unternehmenszusammenschlüsse durchzuführen;
(ii)  zur Veräußerung gegen Barzahlung, soweit dies
zu einem Preis erfolgt, der den Börsenpreis der Aktien der
wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt
sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der
Gesellschaft zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der
Hauptversammlung über diese Ermächtigung oder - falls
dieser Wert geringer ist - auf 10 % des Grundkapitals zum
Zeitpunkt der Veräußerung der Aktien. Das
Ermächtigungsvolumen verringert sich um den anteiligen
Betrag am Grundkapital der Gesellschaft, der auf Aktien
entfällt oder auf den sich Options- oder Wandlungsrechte
bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen beziehen, die
seit Erteilung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre in unmittelbarer oder
ausgegeben oder veräußert worden sind;
(iii) zur Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer und
Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft, soweit sie zur
Bedienung von Arbeitnehmern und Mitgliedern des Vorstands
der Gesellschaft eingeräumten Bezugsrechten auf Aktien der
Gesellschaft verwendet werden sollen. Soweit in diesem
Zusammenhang eigene Aktien an Mitglieder des Vorstands der
Gesellschaft übertragen werden sollen, entscheidet der
Aufsichtsrat der Gesellschaft;
(iv)  zur Erfüllung der Verpflichtungen aus
Wertpapierdarlehen/Wertpapierleihen, die zum Zweck der
Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer und Mitglieder des
Vorstands der Gesellschaft entsprechend vorstehender
Ziffer (iii) aufgenommen wurden;
(v)   zur Erfüllung von Options- und/oder
Wandlungsrechten bzw. -pflichten aus von der Gesellschaft
oder ihren Konzerngesellschaften begebenen Options-
und/oder Wandelschuldverschreibungen und/oder zur
Gewährung eines Bezugsrechts auf eigene Aktien für Inhaber
oder Gläubiger der von der Gesellschaft oder ihren
Wandelschuldverschreibungen in dem Umfang, wie es ihnen
nach Ausübung eines ihnen eingeräumten Options- oder
Wandlungsrechts bzw. nach Erfüllung einer Options- oder
Wandlungspflicht als Aktionär zustehen würde und nach
näherer Maßgabe der Anleihe- bzw. Optionsbedingungen zum
Zwecke des Verwässerungsschutzes angeboten werden kann;
(vi)  für Spitzenbeträge im Fall der Veräußerung
eigener Aktien im Rahmen eines Verkaufsangebots an alle
(c)   Der Vorstand wird ferner ermächtigt, alle oder
einen Teil der eigenen Aktien der Gesellschaft mit
Zustimmung des Aufsichtsrats einzuziehen, ohne dass die
Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die eigenen Aktien
können auch nach § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG im vereinfachten
Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch Anpassung des auf
eine Aktie entfallenden anteiligen Betrags des Grundkapitals
eingezogen werden. Der Vorstand ist in diesem Fall zur
Anpassung der Zahl der Stückaktien in der Satzung
(d)   Die Ermächtigungen unter Buchstabe (b) und (c)
können einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen, einzeln
11.   Beschlussfassung über die Änderung von § 15 und §
16 der Satzung
(a)   § 15 Abs. 4 und Abs. 5 der Satzung werden wie
'4. Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung
des Stimmrechts in der Hauptversammlung sind nur diejenigen
Aktionäre berechtigt, die sich rechtzeitig angemeldet und
ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und
zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung
nachgewiesen haben. Die Anmeldung bedarf der Textform und
muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.
5. Die Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung
und zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung ist
durch einen in Textform erstellten Nachweis des
nachzuweisen. Der Nachweis muss in deutscher oder englischer
Sprache verfasst sein und hat sich auf den Beginn des
einundzwanzigsten Tages vor der Hauptversammlung zu
beziehen. Die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes
müssen der Gesellschaft unter der in der Einberufung hierfür
mitgeteilten Adresse mindestens sechs Tage vor der
Hauptversammlung zugehen. Der Tag der Hauptversammlung und
der Tag des Zugangs sind nicht mitzurechnen.'
(b)   § 16 Abs. 3 der Satzung wird wie folgt neu
'3. Das Stimmrecht kann durch einen Bevollmächtigten
ausgeübt werden. Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf
Gesellschaft bedürfen der Textform. Die Einzelheiten für die
Erteilung dieser Vollmachten, ihren Widerruf und ihren
Nachweis gegenüber der Gesellschaft werden mit der
Einberufung der Hauptversammlung, in der auch
Erleichterungen bestimmt werden können, bekannt gemacht. §
135 AktG bleibt unberührt.'
Bericht des Vorstands gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 4
Satz 2 AktG zu Tagesordnungspunkt 6 über die Gründe für den Ausschluss
1.    Anlass für die Schaffung eines neuen Genehmigten
Kapitals 2012/I:
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt derzeit EUR
4.114.788,00. Das genehmigte Kapital gemäß § 5 Abs. 7 der
Satzung ist zum 30. April 2010 ausgelaufen, sodass die
Gesellschaft derzeit über kein genehmigtes Kapital mehr
Um den Vorstand wieder in die Lage zu versetzen, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats auf kurzfristig auftretende
Finanzierungserfordernisse im Zusammenhang mit der Umsetzung
von strategischen Entscheidungen flexibel reagieren zu können,
und um den möglichen Handlungsspielraum der Gesellschaft zu
gesetzlich zulässigen Höchstbetrages von EUR 2.057.394,00
2.    Ausschluss des Bezugsrechts:
*     Das Bezugsrecht beim Genehmigten Kapital 2012/I
soll ausgeschlossen werden können, wenn die Volumenvorgaben
Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG erfüllt
gemäß §§ 203 Abs. 1 und Abs. 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
auszuschließen. Der Vorschlag liegt damit im Rahmen der
gesetzlichen Regelung. Diese Ermächtigung ermöglicht eine
kurzfristige Aktienplatzierung unter flexibler Ausnutzung
günstiger Marktverhältnisse und führt wegen der schnelleren
Handlungsmöglichkeit in der Regel zu einem deutlich höheren
Mittelzufluss als im Fall einer Aktienplatzierung mit
Bezugsrecht, da bei der Festlegung des Ausgabebetrages bzw.
-preises kein Kursänderungsrisiko für den Zeitraum der
Bezugsfrist berücksichtigt werden muss. Sie liegt damit im
Aktionäre. Der Vorstand soll mit dieser Form der
Kapitalerhöhung in die Lage versetzt werden, eine für die
Eigenkapitalausstattung zu optimalen Bedingungen vornehmen
zu können. Dadurch, dass der Ausgabepreis der neuen Aktien
den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher
Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen
DJ DGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: -8-
Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich im Sinne der
§§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet,
wird dem Interesse der Aktionäre an einem wertmäßigen
Ausgabepreis so nahe an dem dann aktuellen Börsenpreis
marktschonende Platzierung der neuen Aktien bemühen.
Diese Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss ist auf einen
Anteil von höchstens 10 % des Grundkapitals beschränkt. Auf
diese Höchstgrenze sind Aktien anzurechnen, die zur
Bedienung von Options- oder Wandelschuldverschreibungen
ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern diese
Schuldverschreibungen während der Laufzeit des genehmigten
Kapitals in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG unter Ausschuss des Bezugsrechts ausgegeben wurden; auf
diese Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals sind ferner
diejenigen eigenen Aktien der Gesellschaft anzurechnen, die
während der Laufzeit des genehmigten Kapitals unter
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 71 Abs. 1
Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Diese
Anrechnungen erfolgen im Interesse der Aktionäre an einer
möglichst geringen Verwässerung ihrer Beteiligung.
*     Der Vorstand soll zudem im Rahmen des Genehmigten
Kapitals 2012/I ermächtigt werden, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen gegen
Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs
von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an
Unternehmen sowie sonstigen Vermögensgegenständen
Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts soll dem
Zweck dienen, den Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen
oder Beteiligungen an Unternehmen sowie von sonstigen
Vermögensgegenständen gegen Gewährung von Aktien der
Gesellschaft zu ermöglichen. Die Gesellschaft steht im
globalen Wettbewerb. Sie muss jederzeit in der Lage sein, an
den internationalen Märkten im Interesse ihrer Aktionäre
schnell und flexibel handeln zu können. Dazu gehört auch die
Option, Unternehmen, Teile von Unternehmen, Beteiligungen
hieran oder sonstige Vermögensgegenstände zur Verbesserung
der Wettbewerbsposition zu erwerben. Die im Interesse der
Aktionäre und der Gesellschaft optimale Umsetzung dieser
Option besteht im Einzelfall darin, den Erwerb eines
Unternehmens, eines Unternehmensteils, einer Beteiligung an
einem Unternehmen oder von sonstigen Vermögensgegenständen
über die Gewährung von Aktien der erwerbenden Gesellschaft
durchzuführen. Die Praxis zeigt, dass die Inhaber
attraktiver Akquisitionsobjekte als Gegenleistung für eine
Veräußerung häufig die Verschaffung von stimmberechtigten
Aktien der erwerbenden Gesellschaft verlangen. Um auch
solche Akquisitionen tätigen zu können, muss die
Gesellschaft die Möglichkeit haben, eigene Aktien als
Gegenleistung zu gewähren. Die vorgeschlagene Ermächtigung
zum Bezugsrechtsausschluss soll der Gesellschaft die
notwendige Flexibilität geben, um sich bietende
sonstigen Vermögensgegenständen schnell und flexibel
ausnutzen zu können. Es kommt bei einem
Bezugsrechtsausschluss zwar jeweils zu einer Verringerung
der relativen Beteiligungsquote und des relativen
Stimmrechtsanteils der vorhandenen Aktionäre. Bei Einräumung
eines uneingeschränkten Bezugsrechts wäre aber der Erwerb
Unternehmen oder von sonstigen Vermögensgegenständen gegen
Gewährung von Aktien nicht möglich und die damit für die
Gesellschaft und die Aktionäre verbundenen Vorteile wären
Wenn sich Möglichkeiten zum Erwerb von Unternehmen,
sonstigen Vermögensgegenständen konkretisieren, wird der
Vorstand sorgfältig prüfen, ob er von dem Genehmigten
Kapital 2012/I zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen,
sonstigen Vermögensgegenständen gegen Ausgabe neuer Aktien
Gebrauch machen soll. Er wird dies nur dann tun, wenn der
Unternehmens- oder Beteiligungserwerb bzw. der Erwerb von
sonstigen Vermögensgegenständen gegen Gewährung von Aktien
im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Nur
wenn diese Voraussetzung gegeben ist, wird auch der
Aufsichtsrat seine erforderliche Zustimmung erteilen. Basis
für die Bewertung der Aktien der Gesellschaft einerseits und
der zu erwerbenden Unternehmen, Unternehmensteile,
Vermögensgegenständen andererseits werden neutrale
Wertgutachten von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und/oder
*     Der Vorstand soll im Rahmen des Genehmigten
Kapitals 2012/I ermächtigt werden, das Bezugsrecht der
Aktionäre auszuschließen, soweit es zum Ausgleich von
Spitzenbeträgen erforderlich ist. Der Ausschluss des
Bezugsrechts zum Ausgleich von Spitzenbeträgen beim
Genehmigten Kapital 2012/I ist notwendig, um ein technisch
durchführbares Bezugsverhältnis darstellen zu können. Die
als freie Spitzen vom Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossenen Aktien werden bestmöglich für die
Gesellschaft verwertet. Der mögliche Verwässerungseffekt für
die Aktionäre ist aufgrund der Beschränkung auf
Aufsichtsrat den Ausschluss des Bezugsrechts in den genannten
Fällen aus den aufgezeigten Gründen auch unter
Berücksichtigung des zulasten der Aktionäre eintretenden
Verwässerungseffektes für sachlich gerechtfertigt und für
3.    Bericht des Vorstands über die Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals:
Der Vorstand wird der Hauptversammlung über jede Ausnutzung
des Genehmigten Kapitals 2012/I berichten.
Bericht des Vorstands gemäß § 221 Abs. 4 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 4
Satz 2 AktG zu Tagesordnungspunkt 9 über die Gründe für den Ausschluss
des Bezugsrecht der Aktionäre:
Eine angemessene Kapitalausstattung ist eine wesentliche Grundlage für
die Entwicklung der Gesellschaft. Ein wichtiges Instrument der
Finanzierung sind Options- und Wandelschuldverschreibungen, durch die
der Gesellschaft zunächst zinsgünstiges Fremdkapital zufließt, das ihr
später in Form von Eigenkapital unter Umständen erhalten bleibt. Die
bestehende Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und/oder
Optionsschuldverschreibungen vom 22. Mai 2007, von der die
Gesellschaft bisher noch keinen Gebrauch gemacht hat und auch keinen
Gebrauch mehr machen wird, läuft am 30. April 2012 aus. Um der
Gesellschaft auch zukünftig die größtmögliche Flexibilität
hinsichtlich der Begebung von Schuldverschreibungen einzuräumen, soll
daher eine neue Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder
Wandelschuldverschreibungen beschlossen werden.
Die unter Tagesordnungspunkt 9 vorgeschlagene neue Ermächtigung zur
('Schuldverschreibungen') sieht vor, dass Schuldverschreibungen im
Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 100.000.000,00 begeben werden können.
Zu deren Bedienung sollen Aktien mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von bis zu EUR 1.647.394,00, d. h. bis zu 1.647.394
Aktien, zur Verfügung stehen. Diese Ermächtigung ist bis
einschließlich zum 8. Mai 2017 befristet.
Die Aktionäre der Gesellschaft haben auf die Schuldverschreibungen
nach den gesetzlichen Bestimmungen grundsätzlich ein Bezugsrecht. Um
die Abwicklung zu erleichtern, soll auch von der Möglichkeit Gebrauch
gemacht werden können, die Schuldverschreibungen an Kreditinstitute
mit der Verpflichtung auszugeben, sie den Aktionären entsprechend
ihrem Bezugsrecht zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht gemäß
§ 186 Abs. 5 AktG). Im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen soll
der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats jedoch in bestimmten
Fällen ermächtigt sein, das Bezugsrecht auszuschließen:
*     Zunächst soll der Vorstand in entsprechender
Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ermächtigt sein, das
wenn die Schuldverschreibungen gegen Barleistung ausgegeben
werden und so ausgestattet sind, dass ihr Ausgabepreis ihren
nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten
theoretischen Marktwert nicht wesentlich unterschreitet (§ 221
Abs. 4 Satz 2 i. V. m. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG). Dieser
Bezugsrechtsausschluss ist erforderlich, wenn eine
Schuldverschreibung schnell platziert werden soll, um ein
günstiges Marktumfeld kurzfristig zu nutzen und dadurch eine
marktnahe Festlegung von Zinssatz, Ausgabepreis, etc. zu
erreichen. Eine marktnahe Festsetzung der Konditionen und eine
reibungslose Platzierung wären aber bei Wahrung des
Bezugsrechts nicht möglich. Bei Einräumung eines Bezugsrechts
kann die Gesellschaft wegen der Länge der Bezugsfrist nicht
reagieren, sondern ist häufig rückläufigen Aktienkursen
während der Bezugsfrist ausgesetzt, die zu einer für die
Gesellschaft ungünstigen Kapitalbeschaffung führen können. Die
Interessen der Aktionäre werden dadurch gewahrt, dass die
Schuldverschreibungen nicht wesentlich unter dem theoretischen
Marktwert ausgegeben werden. Dabei ist der theoretische
Marktwert anhand von anerkannten finanzmathematischen Methoden
zu ermitteln. Der Vorstand wird bei seiner Preisfestsetzung
unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation am
Kapitalmarkt den Abschlag auf den theoretischen Börsenkurs
(Marktwert) so gering wie möglich halten, wodurch der
rechnerische Marktwert des Bezugsrechts praktisch gegen Null
geht, so dass den Aktionären durch den Bezugsrechtsausschluss
Zudem ist diese Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss auf
Schuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrechten oder
-pflichten auf Aktien mit einem Anteil von höchstens 10 % des
Grundkapitals beschränkt. Auf diesen Betrag ist der anteilige
Betrag des Grundkapitals anzurechnen, der auf Aktien entfällt
oder auf den sich Options- oder Wandlungsrechte oder
-pflichten aus Schuldverschreibungen beziehen, die während der
Laufzeit dieser Ermächtigung aufgrund anderer Ermächtigungen
3 Satz 4 AktG unter Bezugsrechtsausschluss veräußert oder
ausgegeben worden sind. Diese Anrechnungen erfolgen im
Interesse der Aktionäre an einer möglichst geringen
*     Außerdem soll das Bezugsrecht ausgeschlossen werden
können, um bei Emissionen mit grundsätzlichem Bezugsrecht der
Aktionäre, Spitzenbeträge, die sich aufgrund des
Bezugsverhältnisses ergeben, vom Bezugsrecht der Aktionäre auf
die Schuldverschreibungen auszunehmen. Der Ausschluss des
Bezugsrechts bei Spitzenbeträgen ist sinnvoll und üblich, um
ein praktisch handhabbares Bezugsverhältnis herstellen zu
können. Dies erleichtert die Abwicklung des Bezugsrechts der
Aktionäre. Der mögliche Verwässerungseffekt ist wegen der
Beschränkung auf Spitzenbeträge zu vernachlässigen. Die
aufgrund der Spitzenbeträge vom Bezugsrecht ausgeschlossenen
Schuldverschreibungen werden bestmöglich für die Gesellschaft
*     Darüber hinaus soll das Bezugsrecht ausgeschlossen
werden können, soweit dies erforderlich ist, um Inhabern von
Schuldverschreibungen, die bereits von der Gesellschaft oder
deren Konzernunternehmen ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht in
dem Umfang gewähren zu können, wie es ihnen nach Ausübung
eines Options- oder Wandlungsrechts bzw. nach Erfüllung einer
Options- oder Wandlungspflicht als Aktionär zustehen würde.
Options- und Wandelschuldverschreibungen sehen zur
erleichterten Platzierung am Kapitalmarkt üblicherweise einen
solchen Verwässerungsschutz vor. Die erbetene Ermächtigung hat
den Vorteil, dass der Options- bzw. Wandlungspreis für die
bereits ausgegebenen und regelmäßig mit einem
Verwässerungsschutzmechanismus ausgestatteten
Schuldverschreibungen nicht ermäßigt werden muss und dadurch
insgesamt ein höherer Mittelzufluss ermöglicht wird. Der
Bezugsrechtsausschluss liegt daher im Interesse der
Bericht des Vorstands gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 i.V.m. § 186 Abs.
4 Satz 2 AktG zu Tagesordnungspunkt 10 über die Gründe für den
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre bei der Verwendung eigener
Aktien sowie für den Ausschluss eines etwaigen Andienungsrechts:
Die Gesellschaft verfügt derzeit über keine Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien. In Punkt 10 der Tagesordnung wird der Hauptversammlung
dementsprechend vorgeschlagen, den Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8
AktG zu ermächtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien
Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu
Der Erwerb eigener Aktien kann auf Grundlage der vorgeschlagenen
Ermächtigung entweder über die Börse oder mittels eines an alle
Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Erfolgt der
Erwerb eigener Aktien mittels eines an alle Aktionäre gerichteten
öffentlichen Kaufangebots, so erfolgt nach der vorgeschlagenen
Ermächtigung, sofern die Gesamtzahl der zum Erwerb angebotenen
(angedienten) Aktien ein vom Vorstand festgelegtes Volumen
überschreitet, der Erwerb nach dem Verhältnis der angedienten Aktien
(Andienungsquoten). Nur wenn im Grundsatz ein Erwerb nach
Andienungsquoten statt nach Beteiligungsquoten erfolgen kann, lässt
sich das Erwerbsverfahren in einem wirtschaftlich vernünftigen Rahmen
technisch abwickeln. Darüber hinaus soll eine bevorrechtigte Annahme
geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück angedienter Aktien je Aktionär
vorgesehen werden können. Diese Möglichkeit dient zum einen dazu,
kleine Restbestände und eine damit möglicherweise einhergehende
faktische Benachteiligung von Kleinaktionären zu vermeiden. Sie dient
zum anderen auch der Vereinfachung der technischen Abwicklung des
Erwerbsverfahrens. Schließlich soll in allen Fällen eine Rundung nach
kaufmännischen Grundsätzen zur Vermeidung rechnerischer Bruchteile von
Aktien vorgesehen werden können. Insoweit können namentlich die
Aktionär zu erwerbenden Aktien kaufmännisch so gerundet werden, wie es
darzustellen. In den vorgenannten Fällen ist der Ausschluss eines
etwaigen weitergehenden Andienungsrechts erforderlich und nach
Überzeugung des Vorstands und des Aufsichtsrats aus den genannten
Gründen auch gerechtfertigt sowie gegenüber den Aktionären angemessen.
Der Vorstand ist nach dem Beschlussvorschlag berechtigt, die eigenen
Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats teilweise unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre zu verwenden, insbesondere zu veräußern.
Die Veräußerung der eigenen Aktien soll in den folgenden Fällen und
aus den folgenden Gründen unter Ausschluss des Bezugsrechts der
*     Das Bezugsrecht der Aktionäre soll bei der
Veräußerung eigener Aktien gegen Sachleistung ausgeschlossen
werden können, soweit dies zu dem Zweck erfolgt, Unternehmen,
Unternehmensteile, Beteiligungen an Unternehmen oder sonstige
Unternehmenszusammenschlüsse durchzuführen. Der internationale
Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen
zunehmend diese Form der Akquisitionsfinanzierung. Die hier
vorgeschlagene Ermächtigung soll der Gesellschaft daher die
notwendige Flexibilität gewähren, um sich bietende
Gelegenheiten zur Durchführung entsprechender Unternehmens-
oder Beteiligungsakquisitionen oder des Erwerbs von sonstigen
können. Konkrete Pläne für ein Ausnutzen dieser Ermächtigung
DGAP-HV: paragon...Mehr lesen zu:DGAP-HV: paragon Aktiengesellschaft: -2-Aktien im ArtikelAktieKurs%PARAGON AG8,55-3,91 %Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und mit der Push-Technologie von Wie bewerten Sie die aktuell angezeigte Seite?sehr gut123456schlechtProblem meldenNutzungsbasierteOnlinewerbungNachrichten • Aktienkurse • DAX • Xetra-Orderbuch • WatchlistAd hoc-Mitteilungen • Nachrichten Börsen • Aktien-EmpfehlungenBranchen • Medien • Nachrichten-ArchivImpressum | AGB | Disclaimer • Presse • MediadatenRSS-News von FinanzNachrichten.de kostenlos für Ihren Browser und Ihre HomepageAufklappenSchliessen