Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuG&Datum=16.09.2008&Aktenzeichen=T-48/07
Timestamp: 2019-08-25 03:52:17
Document Index: 226977161

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 7', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

EuG, 16.09.2008 - T-48/07 - dejure.org
EuG, 16.09.2008 - T-48/07
https://dejure.org/2008,17329
EuG, 16.09.2008 - T-48/07 (https://dejure.org/2008,17329)
EuG, Entscheidung vom 16.09.2008 - T-48/07 (https://dejure.org/2008,17329)
EuG, Entscheidung vom 16. September 2008 - T-48/07 (https://dejure.org/2008,17329)
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Gemeinschaftsmarke - Anmeldung der Gemeinschaftswortmarke BioGeneriX - Absolute Eintragungshindernisse - Teilweise beschreibender Charakter - Art. 7 Abs. 1 Buchst. b und c der Verordnung (EG) Nr. 40/94
Klage, eingereicht am 21. Februar 2007 - ratiopharm /HABM (BioGeneriX)
Gemeinschaftsmarke - Aufhebung der Entscheidung R 1048/2004-4 der Vierten Beschwerdekammer des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (HABM) vom 20. Dezember 2006, mit der die Beschwerde gegen die Entscheidung des Prüfers, die Eintragung der Wortmarke "BioGeneriX" für Waren der Klassen 1 und 5 teilweise abzulehnen, zurückgewiesen wurde
EuG, 04.11.2009 - T-48/07
GRUR Int. 2008, 1037
c) Die typografische Wortbildung unter Weglassung des Buchstaben "E" in dem Wort "Extra" und die Binnengroßschreibung vermag ebenfalls keine Unterscheidungskraft zu bewirken, denn sie ist ein werbeübliches Mittel (vgl. EuGH GRUR 2006, 229 (Nr. 71) - BioID; EuG GRUR Int. 2008, 1037 (Nr. 30) - BioGeneriX) und wird auch bereits für die schriftbildliche Darstellung der Wortkombination "XtraCheck" verwendet (vgl. Anlagen 8 und 9 der Internetrecherche des Senats).
Das Gericht weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass falsche Schreibweisen im Allgemeinen nicht zur Überwindung eines Eintragungshindernisses beitragen, das sich daraus ergibt, dass der Aussagegehalt des Zeichens ohne Weiteres als anpreisend oder beschreibend verstanden werden kann (…vgl. in diesem Sinne Urteile des Gerichts vom 7. Juni 2005, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft/HABM [MunichFinancialServices], T-316/03, Slg. 2005, II-1951, Rn. 37, vom 16. September 2008, ratiopharm/HABM [BioGeneriX], T-48/07, nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Rn. 30, …und vom 26. November 2008, En Route International/HABM [FRESHHH], T-147/06, nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Rn. 19).
Das Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften hat in vergleichbarem Zusammenhang entschieden, dass ein Ausdruck auch dann beschreibend sein könne, wenn die Sachaussage aus wissenschaftlicher Sicht unzutreffend sei, weil "das maßgebliche Kriterium für die Beurteilung des beschreibenden Charakters die Wahrnehmung durch die maßgeblichen Verkehrskreise" und nicht die präzise wissenschaftliche Bewertung sei (EuG GRUR Int. 2008, 1037 (Nr. 30) - BioGenerix).
Insoweit ist - wie oben dargelegt - keine streng wissenschaftliche Bewertung vorzunehmen, sondern auf die Wahrnehmung der angesprochenen Verkehrskreise abzustellen (EuG GRUR Int. 2008, 1037 (Nr. 30) - BioGenerix).
c) Die typografische Wortbildung unter Weglassung des Buchstaben "E" in dem Wort "Extra" und die Binnengroßschreibung vermag ebenfalls keine Unterscheidungskraft zu bewirken, denn sie ist ein werbeübliches Mittel (vgl. EuGH GRUR 2006, 229 (Nr. 71) - BioID; EuG GRUR Int. 2008, 1037 (Nr. 30) - BioGeneriX).
p. II-1951, point 37 ; du 16 septembre 2008, ratiopharm/OHMI (BioGeneriX), T-48/07, non publié au Recueil, point 30, et du 26 novembre 2008, En Route International/OHMI (FRESHHH), T-147/06, non publié au Recueil, point 19].
So liegt es hier, da die grafische und farbliche Ausgestaltung - wie oben dargelegt - unauffällig und werbeüblich ist und daher nicht als eigenständiges Element wahrgenommen wird, das geeignet wäre, eine Unterscheidungskraft zu begründen (vgl. EuGH GRUR 2006, 229 (Rd. 71) - BioID; EuG GRUR Int. 2008, 1037 (Rd. 30) - BioGeneriX).
S'agissant de l'élément «bio», le Tribunal a déjà jugé, dans le contexte de l'application de l'article 7, paragraphe 1, du règlement n° 207/2009, que celui-ci est descriptif dans le domaine pharmaceutique, en confirmant l'analyse de l'OHMI selon laquelle ledit terme indique ou implique «la vie ou [les] organismes vivants» [voir, en ce sens, arrêt du 16 septembre 2008, ratiopharm/OHMI (BioGeneriX), T-48/07, EU:T:2008:378, point 25].
Par conséquent, en l'espèce, l'incidence de cette orthographe particulière sur l'appréciation du caractère descriptif de l'élément «sox» est négligeable, voire inexistante [voir, en ce sens, arrêt du 16 septembre 2008, ratiopharm/OHMI (BioGeneriX), T-48/07, EU:T:2008:378, point 30 et jurisprudence citée].
Das Gericht hat außerdem entschieden, dass das Vorhandensein eines Großbuchstabens in der Mitte eines Zeichens nicht als ein schöpferisches Element angesehen werden kann, das ein angemeldetes Zeichen von einem älteren Zeichen unterscheiden könnte (…Urteil vom 24. April 2012, Leifheit/HABM [EcoPerfect], T-328/11, EU:T:2012:197, Rn. 34, vgl. in diesem Sinne auch Urteile vom 7. Juni 2005, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft/HABM [MunichFinancialServices], T-316/03, Slg, EU:T:2005:201, Rn. 37, vom 16. September 2008, ratiopharm/HABM (BioGeneriX), T-48/07, EU:T:2008:378, Rn. 30, …und vom 21. März 2014, FTI Touristik/HABM [BigXtra], T-81/13, EU:T:2014:140, Rn. 40).
Die Binnengroßschreibung ist ein werbeübliches Mittel (vgl. EuGH GRUR 2006, 229 (Nr. 71) - BioID; EuG GRUR Int. 2008, 1037 (Nr. 30) - BioGeneriX), das den beschreibenden Inhalt der einzelnen Wortbestandteile, wie oben dargelegt, eher hervorhebt als von diesem wegzuführen.