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Timestamp: 2020-02-26 11:19:28
Document Index: 64673204

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 47', '§ 53', '§ 53', '§ 61', '§ 67', '§ 70', '§ 5']

Leistungen nach dem 5. - 9. Kap. SGB XII in Berlin / Brandt, Britta - intranda GmbH
Leistungen nach dem 5. - 9. Kap. SGB XII in Berlin / Brandt, Britta
Brandt, Britta
Greiner, Jürgen
Sallmon, Sylke
Leistungen nach dem 5. - 9. Kap. SGB XII in Berlin : Datenüberblick / Autor/innen: Britta Brandt, Jürgen Greiner, Sylke Sallmon. Hrsg.: Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Berlin / Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Elektronische Ressource (PDF-Datei: 48 S., 4.45 MB)
Datum des Herunterladens: 03.02.2014
Berlin ; Gesundheitsberichterstattung ; Sozialstatistik
urn:nbn:de:kobv:109-opus-215720
Leistungen nach dem 5.-9. Kap. SGB XII in Berlin Datenüberblick, Stand 31.12.2012
Sozialstatistisches Berichtswesen Berlin Statistische Kurzinformation
Britta Brandt, Jürgen Greiner, Dr. Sylke Sallmon 	 enatsverwaltung für Gesundheit und Soziales	 S Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Inhaltliche Verantwortung: 	 Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozalstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme
Prof. Dr. Gerhard Meinlschmidt Statistische Kurzinformation 2013-1 (SBW) ISSN 1864-0710 	Fachliche Auskünfte:	 Telefon:	 (030) 9028 2660	 Telefax: 	 (030) 9028 2067
E-mail:	 Gerhard.Meinlschmidt@Sengs.Berlin.de	 Redaktionsschluss:	 August 2013
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe gestattet. Homepage: 	 Publikationsverzeichnis: 	 http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/index.html http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/veroeffentlichungen/erwerb.html
Gesundheits- und Sozialinformationssystem: 	 http://www.gsi-berlin.info
Sozialstatistisches Berichtswesen Berlin — Statistische Kurzinformation 2013-1
Vorbemerkungen	3 Zusammenfassung	5 Gesundheitsberichterstattung und Sozialstatistisches Berichtswesen	 1 Überblick	 2 Hilfen zur Gesundheit	 3.1 Eingliederungshilfe - Ort der Leistungserbringung	 3.2 Eingliederungshilfe - Leistungsarten	 3.3 Eingliederungshilfe - Altersstruktur	 3.4 Eingliederungshilfe - Geschlecht	 3.5 Eingliederungshilfe - Staatsangehörigkeit	 3.6 Eingliederungshilfe - Bezirke	 4.1 Hilfe zur Pflege - Ort der Leistungserbringung	 4.2 Hilfe zur Pflege - außerhalb von Einrichtungen	 4.2.1 Hilfe zur Pflege - außerhalb von Einrichtungen - Bezirke	 4.3 Hilfe zur Pflege - innerhalb von Einrichtungen	 4.3.1 Hilfe zur Pflege - innerhalb von Einrichtungen - Bezirke	 4.4 Hilfe zur Pflege - Altersstruktur	 4.5 Hilfe zur Pflege - Geschlecht	 4.6 Hilfe zur Pflege - Staatsangehörigkeit	 5 Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und Hilfe in anderen Lebenslagen 	 6 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35 39 41 43
Erläuterungen	45 Anhang
Die sogenannte „Hilfe in besonderen Lebenslagen (HbL)“ ist in den Kapiteln 5 bis 9 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) geregelt. Sie kann in Anspruch genommen werden, wenn jemand durch eine besondere Lebenssituation in eine persönliche Notlage geraten ist oder zu geraten droht und sich weder selbst, noch durch die Hilfe Dritter, daraus befreien kann. Die häufigsten Ursachen sind z.B. das Leben mit Behinderung, Pflegebedürftigkeit oder Krankheit oder andere soziale Schwierigkeiten. Durch die Leistungen der HbL wie z.B. persönliche Hilfen in Form von Beratung und Betreuung, finanzielle Unterstützung und Sachleistungen in Form von ambulanten Hilfen, teilstationären Hilfen und Hilfen in vollstationären
SenGesSoz, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- u. Sozialinformationssysteme
Statistische Kurzinformation 2013-1 — Sozialstatistisches Berichtswesen Berlin Einrichtungen können diese besonderen Lebenslagen vermieden, gemildert bzw. überwunden werden. Hierfür sind verschiedene Hilfearten vorgesehen: •	 5. Kapitel: Hilfen zur Gesundheit (§§ 47 - 52 SGB XII) Nicht krankenversicherte Sozialhilfeempfänger können Hilfen zur Gesundheit nach §§ 47 bis 52 SGB XII erhalten. Sie sind nachrangig gegenüber möglichen Leistungsansprüchen bei anderen Sozialleistungsträgern, insbesondere gegenüber den Krankenkassen. Qualität und Umfang der Hilfen zur Gesundheit wie vorbeugende Gesundheitshilfe, Hilfe bei Krankheit, Hilfe zur Familienplanung, Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft und Hilfe bei Sterilisation orientieren sich am Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung (Fünftes Buch Sozialgesetzbuch – SGB V). •	 6. Kapitel: Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen (§§ 53 - 60 SGB XII) Die Hilfe soll „drohende Behinderung verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen beseitigen oder mildern und die behinderten Menschen in die Gesellschaft eingliedern“ (§ 53 Abs. 3 SGB XII). Leistungsberechtigt sind alle Personen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert oder von einer Behinderung bedroht sind, soweit die Hilfe nicht von einem vorrangig verpflichteten Leistungsträger erbracht wird. •	 7. Kapitel: Hilfe zur Pflege (§§ 61 - 66 SGB XII) Leistungen der Sozialhilfe im Pflegefall werden erbracht, wenn die vorrangigen Leistungen der Pflegeversicherung (SGB XI) zur Deckung des Pflegebedarfs nicht ausreichen, kein Anspruch auf Leistungen nach dem SGB XI besteht und das vorhandene Einkommen und Vermögen zur Bedarfsdeckung nicht ausreicht, wobei die Sozialhilfe im Einzelfall auch Bedarfe abdeckt, die im Leistungskatalog des SGB XI nicht enthalten sind. •	 8. Kapitel: Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (§§ 67 - 69 SGB XII) Die Leistungen des 8. Kapitels richten sich an Personen, bei denen besonders belastende Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind. Insbesondere von Obdachlosigkeit und in Verbindung damit von weiteren existenziellen Problemlagen betroffene Personen gehören zum Adressatenkreis. •	 9. Kapitel: Hilfen in anderen Lebenslagen (§§ 70 - 74 SGB XII) Das 9. Kapitel SGB XII beinhaltet die Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, die Altenhilfe, Blindenhilfe, Bestattungskosten und die Hilfe in sonstigen Lebenslagen.
Die Statistische Kurzinformation fasst die aktuellen Daten zum Stichtag 31.12.2012 zusammen und gibt einen Überblick über Ausmaß und Struktur des Bezuges von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII in Berlin. Jeder inhaltliche Schwerpunkt, welcher mit einem oder mehreren, zusammenfassend dargestellten Indikatoren ausgewertet wird, ist auf einem separat verwendbaren Datenblatt aufbereitet. Jedes Datenblatt enthält die aktuellen Daten zum Stichtag, die Daten in Zeitreihe der letzten 5 Jahre und den Monatsverlauf des aktuellen Berichtsjahres in Tabellen und Abbildungen sowie kurze textliche Beschreibungen. Zusätzliche und wesentlich detailliertere Daten zum Thema sind im Gesundheits- und Sozialinformationssystem (GSI) unter: http://www.gsi-berlin.info/gsi_suchen.asp (weiter mit: Kategorie „Sozialdaten“; Bereich „Sozialgesetzbuch XII – SGB XII“) abrufbar. Das PDF-Dokument selbst enthält in den Anlagen sämtliche im vorliegenden Dokument enthaltene Tabellen zum Öffnen bzw. Herunterladen. Das Ein- und Ausblenden des Navigationsfensters Anlagen kann entweder über das Menü des verwendeten PDF-Readers oder mit einem Mausklick auf eine Tabelle im Dokument erfolgen.
Am 31.12.2012 erhielten 58.374 Personen in Berlin Hilfen in besonderen Lebenslagen nach den Kapiteln 5 bis 9 des SGB XII. Im Vergleich zum 5 Jahre zurückliegenden Stichtag 31.12.2008 stieg die Empfängerzahl um insgesamt zirka 9  % an. Der Anteil der Hilfeempfangenden an der Bevölkerung (Empfängerquote) beträgt 1,7 %. Im gesamten Jahr 2012 wurden im Land Berlin rund 1,079 Milliarden Euro für diese Hilfen benötigt. Die Ausgaben erhöhten sich von 2011 zu 2012 um 5,6 %. Über den Beobachtungszeitraum der letzten 5 Jahre von 2008 zu 2012 betrug die Steigerungsrate der Ausgaben 17,6 %. Fast jede bzw. jeder Zweite der Berlinerinnen und Berliner, die am Jahresende 2012 eine Hilfe in besonderen Lebenslagen erhielten, bezog Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel SGB XII (27.748 Personen). Darunter besaßen fast 90 % die deutsche Staatsangehörigkeit. Rund 6 von 10 der Hilfe beziehenden sind Frauen. Gut die Hälfte (52 %) der Hilfeempfangenden hatten ein Alter zwischen 65 bis unter 85 Jahren. Den höchsten Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerungsgruppe hatten die Hilfeempfangenden im Alter ab 85 Jahren. 3,1 von 100 Personen im Alter ab 85 Jahren benötigten Hilfe zur Pflege für häusliche Pflege, 6 von 100 der Altersgruppe für Pflege in Einrichtungen. Rund 56 % aller Personen mit Hilfe zur Pflege lebten in ihrer häuslichen Umgebung. Hilfe zur Pflege, die Personen außerhalb von Einrichtungen gewährt wurde, erfolgte für knapp die Hälfte (ca. 47 %) der Empfängerinnen und Empfänger als Kostenübernahme für die Heranziehung einer besonderen Pflegekraft. Die meisten Bezieherinnen und Bezieher von Hilfe zur Pflege, die nicht in Einrichtungen untergebracht sind, wohnten in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf (1.990), Mitte (1.911) und Neukölln (1.842), die wenigsten in Treptow-Köpenick (719), Reinickendorf (842) und Steglitz-Zehlendorf (848). Bei den Personen, die in Einrichtungen untergebracht waren, hatten rund 80 % ein Alter von 65 Jahren und mehr. Beinahe zwei Drittel der in Einrichtungen Lebenden sind weiblichen Geschlechts. Die meisten Empfängerinnen und Empfänger von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen wurden im Bezirk Lichtenberg (1.768) und Mitte (1.334), die wenigsten in Marzahn-Hellersdorf (777) und Friedrichshain-Kreuzberg (794) gemeldet. Zirka 45  % der Personen mit Hilfe in besonderen Lebenslagen erhielten am 31.12.2012 Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kapitel SGB XII). Die Mehrheit (63 %) von ihnen lebte zu Hause. Rund 87 % der Empfängerinnen und Empfänger von Eingliederungshilfe für behinderte Menschen waren zwischen 18 bis unter 65 Jahre alt. 11.228 Personen waren 18 bis unter 40 Jahre und 11.802 Personen 40 bis unter 65 Jahre alt. Deutlich mehr Männer (rd. 59 %) beziehen diese Hilfe als Frauen. Lediglich 1.520 nichtdeutsche Staatsangehörige erhielten Eingliederungshilfe. Auch ihr Anteil an den nichtdeutschen Berlinerinnen und Berlinern ist mit 0,3 % geringer als der der Deutschen mit Eingliederungshilfe an der deutschen Bevölkerung (0,8 %). Leistungen der Eingliederungshilfe erfolgten am häufigsten als Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (ca. 71 %) oder Leistungen in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (rd. 30 %). Die meisten Berlinerinnen und Berliner, welche Eingliederungshilfe benötigen, werden von den Bezirken Lichtenberg, Pankow, Mitte und Neukölln betreut, wobei der Bezirk Lichtenberg auch für die von allen Bezirken außerhalb Berlins untergebrachten Personen zuständig ist. Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach dem 8. Kapitel SGB XII erhielten am 31.12.2012 4.705 Personen. Hilfe in anderen Lebenslagen (9. Kapitel SGB XII) spielt eine weit geringere Rolle (940 Personen). Im Vergleich zu 2011 haben sich die Empfängerzahlen rückläufig entwickelt. Den kleinsten Anteil an den Hilfen in besonderen Lebenslagen haben die Hilfen zur Gesundheit (5. Kapitel SGB XII) mit einer Größenordnung von 294 Hilfeempfängerinnen und -empfängern am Jahresende 2012.
Statistische Kurzinformation 2013-1 — Sozialstatistisches Berichtswesen Berlin
Gesundheitsberichterstattung und Sozialstatistisches Berichtswesen
Anliegen der Gesundheitsberichterstattung (GBE) und des Sozialstatistischen Berichtswesens (SBW) in Berlin ist, die differenzierten Lebensverhältnisse und Lebenslagen sowie die gesundheitliche und soziale Versorgungssituation in ihrem zeitlichen Verlauf und in ihrer kleinräumigen Ausprägung systematisch zu erfassen, darzustellen und zu bewerten. Als Mittel dazu dienen Daten bzw. indikatorgestützte Beschreibungen und Analysen. Soziale Problemlagen in der Berliner Bevölkerung und deren Konzentration im städtischen Raum sind herauszuarbeiten, um eine fundierte Grundlage für die Entwicklung zielgerichteter und passgenauer Handlungsstrategien zu schaffen. Die Berichterstattung dient als Planungsgrundlage für die Entwicklung und Durchführung von konkreten Maßnahmen und deren Evaluation. Sie informiert das Parlament und die Bürgerinnen und Bürger über die gesundheitliche und soziale Lage der Bevölkerung und sie stellt ihre Datenbestände der Wissenschaft zu Forschungszwecken zur Verfügung. Die Berichterstattung ist in diesem Sinne ein öffentliches Gut. Bei der Gesundheitsberichterstattung handelt es sich um eine verdichtende, zielgruppenorientierte Darstellung und beschreibende Bewertung von Daten und Informationen, die für die Gesundheit der Bevölkerung, das Gesundheitswesen und die die Gesundheitssituation beeinflussenden Lebens- und Umweltbedingungen bedeutsam sind. Die Berliner Gesundheitsberichterstattung verwendet folgende Berichtsformen: Der Basisbericht enthält Tabellen, die sich am Indikatorensatz der Länder orientieren, Erläuterungen sowie Ergebnisbeschreibungen zu ausgewählten Schwerpunkten aus den behandelten Themenfeldern. Die Basisberichte werden jährlich herausgegeben. Spezialberichte werden zu Schwerpunktthemen erarbeitet und enthalten Analysen, Zusammenhänge und Handlungsempfehlungen für den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), die Verantwortlichen der GBE sowie die politisch Verantwortlichen. Zu den Spezialberichten gehören auch die Sozialstrukturatlanten. Die Spezialberichte erscheinen in unregelmäßiger zeitlicher Folge. Statistische Kurzinformationen fokussieren in aller Kürze auf aktuell politische Themen und dienen als schnelle Information der politisch Verantwortlichen, der Fachebene sowie als Mitteilung an die Öffentlichkeit. Die Kurzinformationen erscheinen in unregelmäßiger zeitlicher Folge. In Diskussionspapieren werden aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert. Das „Experimentieren“ mit Methoden und der Analyse von Inhalten im Sinne von „Werkstattberichten“ steht hierbei im Vordergrund. Kollegen und Interessierte werden aufgerufen, diese zu kommentieren, Anstöße zu geben und auf mögliche Fehler hinzuweisen. Die Diskussionspapiere erscheinen in unregelmäßiger zeitlicher Reihenfolge. Die Grundauswertungen enthalten Basisdaten z. B. zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern in Berlin aus den Einschulungsuntersuchungen. Die Daten bieten einen deskriptiven Überblick ohne tiefer gehende Kommentierung oder Interpretation. Jedem Inhaltsbereich ist eine kurze Darstellung zur Methodik der Datenerhebung vorangestellt. Das Sozialstatistische Berichtswesen des Landes Berlin umfasst die systematische und regelmäßige Beobachtung und Auswertung von statistischen Daten auf den Sozialrechtsgebieten des SGB XII, des SGB II, des Asylbewerberleistungsgesetzes, des Landespflegegeldgesetzes und damit im Zusammenhang stehenden
Sozialstatistisches Berichtswesen Berlin — Statistische Kurzinformation 2013-1 sozialen Entwicklungen. Das Sozialstatistische Berichtswesen beinhaltet die Generierung, Aufbereitung und Auswertung der Sozialstatistik des Landes Berlin auf den genannten Rechtsgebieten ebenso wie die Berichterstattung über relevante Entwicklungen von Lebensverhältnissen und Lebenslagen in Berlin. Ergebnisformen des Sozialstatistischen Berichtswesens sind Daten und Statistiken und thematische Spezialberichte: In der Sozialstatistik werden zum einen die nach Leistungsarten differenzierten Einnahmen und Ausgaben und zum anderen die Empfänger der sozialen Leistungen unter Beachtung sozialstruktureller Merkmale betrachtet. Beide Betrachtungsperspektiven werden mit der räumlichen Sichtweise verschränkt. Spezialberichte im Rahmen des Sozialstatistischen Berichtswesens verfolgen die vertiefende Analyse von Erkenntnissen aus der Sozialstatistik nach unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Die Spezialberichte erscheinen in unregelmäßiger zeitlicher Reihenfolge. Die Ergebnisse der Gesundheitsberichterstattung und des Sozialstatistischen Berichtswesens werden in das Gesundheits- und Sozialinformationssystem (GSI) des Statistikreferates der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales eingespeist und sind damit über das Internet unter www.berlin.de/sen/statistik/ gessoz/index.html zugänglich. Die Nutzer finden hier die Fülle der Informationen thematisch in regionaler und zeitlicher Differenzierung geordnet. Umfangreiche Suchfunktionen unterstützen das schnelle Auffinden der verfügbaren Texte, Tabellen oder Grafiken. Einen Überblick über den Aufbau der Gesundheitsberichterstattung und des Sozialstatistischen Berichtswesens im GSI gibt die folgende Abbildung:
Aktueller Stand und Trend
Tabelle 1.1: E
mpfänger/innen und Ausgaben gemäß 5.-9. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012
Jahr Empfänger/innen insgesamt Veränderung zum Vorjahr Anteil a. d. Bevölkerung insgesamt in % Hilfen zur Gesundheit (5. Kap.) Veränderung zum Vorjahr Anteil a. d. Bevölkerung insgesamt in % Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kap.) Veränderung zum Vorjahr Anteil a. d. Bevölkerung insgesamt in % Hilfe zur Pflege (7. Kap.) Veränderung zum Vorjahr Anteil a. d. Bevölkerung insgesamt in % Hilfe z. Überwindung bes. soz. Schwierigk. u. Hilfe in a. Lebenslagen (8.-9. Kap.) Veränderung zum Vorjahr Anteil a. d. Bevölkerung insgesamt in % Ausgaben in Euro insgesamt Veränderung zum Vorjahr Hilfen zur Gesundheit (5. Kap.) Veränderung zum Vorjahr Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kap.) Veränderung zum Vorjahr Hilfe zur Pflege (7. Kap.) Veränderung zum Vorjahr Hilfe z. Überwindung bes. soz. Schwierigk. u. Hilfe in a. Lebenslagen (8.-9. Kap.) Veränderung zum Vorjahr 38.441.074 18,4 % 43.298.952 12,6 % 45.116.686 4,2 % 43.269.696 -4,1 % 41.159.320 -4,9 % 5.759 16,9 % 0,2 917.053.183 3,7 % 4.129.088 -2,7 % 562.577.661 2,9 % 311.905.359 3,7 % 6.067 5,3 % 0,2 955.206.569 4,2 % 3.411.846 -17,4 % 585.339.577 4,0 % 323.156.194 3,6 % 6.238 2,8 % 0,2 998.366.810 4,5 % 6.492.593 90,3 % 606.034.456 3,5 % 340.723.074 5,4 % 6.058 -2,9 % 0,2 1.021.043.701 2,3 % 7.482.985 15,3 % 626.115.272 3,3 % 344.175.748 1,0 % 5.643 -6,9 % 0,2 1.078.542.982 5,6 % 10.772.569 44,0 % 669.669.265 7,0 % 356.941.828 3,7 % 2008 53.573 6,4 % 1,6 276 -4,5 % 0,0 22.833 5,3 % 0,7 26.098 5,6 % 0,8 2009 54.237 1,2 % 1,6 273 -1,1 % 0,0 23.676 3,7 % 0,7 25.797 -1,2 % 0,8 2010 56.358 3,9 % 1,7 259 -5,1 % 0,0 24.562 3,7 % 0,7 26.904 4,3 % 0,8 2011 58.068 3,0 % 1,7 291 12,4 % 0,0 25.556 4,0 % 0,7 27.879 3,6 % 0,8 2012 58.374 0,5 % 1,7 294 1,0 % 0,0 26.396 3,3 % 0,8 27.748 -0,5 % 0,8
(Empfänger/innen: Stand 31.12. d.J.; Ausgaben: kumuliertes Berichtsjahr (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / SenFin Berlin - ProFiskal / AfS Berlin-Brandenburg / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Am 31.12.2012 bezogen 58.374 Personen in Berlin Leistungen der Hilfe in besonderen Lebenslagen (HbL) nach den Kapiteln 5 bis 9 des SGB XII. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine um 0,5 % höhere EmpAbbildung 1.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 5.-9. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012
27.748 26.396 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 294 0 2008 2009 2010 Jahr 2011 2012 0,0 1,0 Millionen Euro Anteile in % Anzahl 2,0
Abbildung 1.2: Ausgaben gemäß 5.-9. Kapitel SGB XII in Berlin in den Jahren 2008 bis 2012, in Euro
1.200 11 1.000
800 600 400 0,5 200 0 2008 2009 2010 Jahr 2011
357 41 2012
Hilfen zur Gesundheit (5. Kap.) Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kap.) Hilfe zur Pflege (7. Kap.) Hilfe z. Überw. bes. soz. Schwierigk. u. Hilfe in a. Lebenslagen (8.-9. Kap.) Anteil a. d. Bevölkerung insgesamt (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / AfS Berlin-Brandenburg / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Hilfen zur Gesundheit (5. Kap.) Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kap.) Hilfe zur Pflege (7. Kap.) Hilfe z. Überwindung bes. soz. Schwierigk. u. Hilfe in a. Lebenslagen (8.-9. Kap.) (Datenquelle: SenFin Berlin - ProFiskal / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Statistische Kurzinformation 2013-1 — Sozialstatistisches Berichtswesen Berlin fängerzahl. Damit ist der aktuelle Anstieg der Zahl der Empfängerinnen und Empfänger weniger stark als in den letzten Jahren. Der weitaus größte Teil erhielt Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (26.396 Personen, +3,3 %) oder der Hilfe zur Pflege (27.748 Personen, -0,5 %). Jeweils 0,8 % der Bevölkerung erhielten entweder Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen oder der Hilfe zur Pflege. Im gesamten Jahr 2012 wurden im Land Berlin rund 1,079 Milliarden Euro für Hilfen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII benötigt. Mit einem Zuwachs um 5,6 % stiegen die Ausgaben deutlich stärker als die Empfängerzahlen. Der größte Teil der Ausgaben entfiel dabei auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen mit knapp 670 Millionen Euro (+7,0 %) und die Hilfe zur Pflege mit zirka 357 Millionen Euro (+3,7 %). Auffällig ist die Steigerung der Ausgaben der Hilfen zur Gesundheit (5. Kapitel) um 44 % auf etwa 10,8 Millionen Euro bei annähernd gleich bleibenden Empfängerzahlen.
Monatliche Entwicklung im Berichtsjahr
Tabelle 1.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 5.-9. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012
Jahr Empfänger/innen insgesamt Hilfen zur Gesundheit (5. Kap.) Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kap.) Hilfe zur Pflege (7. Kap.) Hilfe z. Überwindung bes. sozialer Schwierigkeiten u. Hilfe in a. Lebenslagen (8.-9. Kap.) 5.989 6.124 6.141 5.985 5.886 5.894 5.820 5.874 5.796 5.800 5.881 5.643 (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) 25.584 27.763 25.787 27.566 25.886 27.947 25.898 27.745 26.064 28.046 26.136 28.097 25.786 27.906 26.022 28.261 26.097 28.193 26.209 28.292 26.330 27.938 26.396 27.748 2012 Januar 57.950 285 Februar 58.076 277 März 58.565 291 April 58.219 288 Mai 58.584 277 Juni 58.708 289 Juli 58.109 283 August September Oktober November Dezember 58.726 282 58.636 289 58.872 287 58.697 281 58.374 294
Keine Auffälligkeiten in der unterjährigen Entwicklung.
Abbildung 1.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 5.-9. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012
70 60 50 Anzahl in Tausend 40 30 20 10 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Hilfen zur Gesundheit (5. Kap.) Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kap.) Hilfe zur Pflege (7. Kap.) Hilfe z. Überwindung bes. sozialer Schwierigkeiten u. Hilfe in a. Lebenslagen (8.-9. Kap.) Empfänger/innen insgesamt (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
2 Hilfen zur Gesundheit
Tabelle 2.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 5. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Hilfearten
Hilfearten/Jahr Hilfen zur Gesundheit insgesamt Veränderung zum Vorjahr davon: Vorbeugende Gesundheitshilfe Veränderung zum Vorjahr Hilfe bei Krankheit Veränderung zum Vorjahr Weitere Hilfen Veränderung zum Vorjahr 2008 276 -4,5 % 195 10,8 % 75 -29,2 % 6 -40,0 % 2009 273 -1,1 % 217 11,3 % 61 -18,7 % 0 -100,0 % 2010 259 -5,1 % 216 -0,5 % 48 -21,3 % 1 0,0 % 2011 291 12,4 % 240 11,1 % 53 10,4 % 1 0,0 % 2012 294 1,0 % 247 2,9 % 50 -5,7 % 0 -100,0 %
(Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Unmittelbar durch das Sozialamt gewährte Hilfen zur Gesundheit kommen nur in marginaler Größenordnung vor. Den größten Teil mit zirka 84 % bei insgesamt geringen Empfängerzahlen nehmen die Leistungen zur vorbeugenden Gesundheitshilfe ein.
Abbildung 2.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 5. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Hilfearten
350 300 250 Anzahl 200 150 100 50 50 0 0 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr Hilfen zur Gesundheit insgesamt Vorbeugende Gesundheitshilfe Hilfe bei Krankheit Weitere Hilfen (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) 294 247
Tabelle 2.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 5. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Hilfearten
Jahr Hilfearten Hilfen zur Gesundheit insgesamt davon: Vorbeugende Gesundheitshilfe Hilfe bei Krankheit Weitere Hilfen 242 46 1 244 36 1 243 51 1 243 47 0 243 35 1 246 47 1 245 41 0 250 35 1 253 40 0 247 43 0 244 40 1 247 50 0 285 277 291 288 277 289 283 282 289 287 281 294 Januar Februar März April Mai Juni 2012 Juli August September Oktober November Dezember
Abbildung 2.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 4. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Hilfearten
350 300 250 200 150 100 50 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Hilfen zur Gesundheit insgesamt
3.1 Eingliederungshilfe - Ort der Leistungserbringung
Tabelle 3.1.1: E
mpfänger/innen von Leistungen und Ausgaben gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin in den Jahren 2008 bis 2012 nach Ort der Leistungserbringung
Ort d. Leistungserbringung/Jahr Empfänger/innen insgesamt Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % außerhalb v. Einrichtungen Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % in Einrichtungen Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Ausgaben in Euro insgesamt Veränderung zum Vorjahr außerhalb v. Einrichtungen Veränderung zum Vorjahr 2008 22.833 5,3 % 0,7 13.454 7,3 % 0,4 11.862 3,9 % 0,4 562.577.661 2,9 % 177.622.202 5,1 % 2009 23.676 3,7 % 0,7 14.120 5,0 % 0,4 12.233 3,1 % 0,4 585.339.577 4,0 % 189.485.615 6,7 % 395.853.963 2,8 % 2010 24.562 3,7 % 0,7 14.974 6,0 % 0,4 12.465 1,9 % 0,4 606.034.456 3,5 % 201.399.124 6,3 % 404.635.332 2,2 % 2011 25.556 4,0 % 0,7 15.897 6,2 % 0,5 12.692 1,8 % 0,4 626.115.272 3,3 % 216.344.671 7,4 % 409.770.601 1,3 % 2012 26.396 3,3 % 0,8 16.630 4,6 % 0,5 12.853 1,3 % 0,4 669.669.265 7,0 % 237.477.840 9,8 % 432.191.426 5,5 %
in Einrichtungen 384.955.459 Veränderung zum Vorjahr 2,0 % (Empfänger/innen: Stand 31.12. d.J.; Ausgaben: kumuliertes Berichtsjahr
(Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / SenFin Berlin - ProFiskal / AfS Berlin-Brandenburg / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Die zu beobachtende Zunahme der Empfängerzahlen der letzten Jahre im Bereich der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen – 6. Kapitel SGB XII – setzte sich 2012 fort. Am 31.12.2012 erhielten 26.396 Personen Eingliederungshilfe, 3,3 % mehr als im Vorjahr. Der größere Teil dieser Personen erhielt Leistungen außerhalb von Einrichtungen (16.630, +4,6 %), wobei auch die Steigerungsraten in diesem Bereich deutlich höher ausfallen als innerhalb von Einrichtungen (12.853, +1,3 %). Gemessen an der Bevölkerung erhielten 0,5 % Leistungen der Eingliederungshilfe außerhalb von Einrichtungen und 0,4 % Leistungen innerhalb von Einrichtungen. Die Ausgaben stiegen 2012 überproportional auf rund 670 Millionen Euro (+7,0 %), wobei mit 432 Millionen Euro fast zwei Drittel der Ausgaben auf den Bereich innerhalb von Einrichtungen entfallen.
Abbildung 3.1.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Ort der Leistungserbringung
18.000 16.000 14.000 12.000 Anzahl 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 2008 2009 2010 Jahr 2011 2012 0,8 16.630 0,8 0,7 0,6 12.853 Anteil in % 0,5 0,4 0,3 0,2 0,1 0,0
Abbildung 3.1.2: Ausgaben gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin in den Jahren 2008 bis 2012 nach Ort der Leistungserbringung, in Euro
500 450 432 2008 2009 außerhalb v. Einrichtungen 2010 Jahr 2011 in Einrichtungen 237 2012 400 350 Millionen Euro 300 250 200 150 100 50 0
außerhalb v. Einrichtungen in Einrichtungen Anteil a. d. Bevölkerung insgesamt (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / AfS Berlin-Brandenburg / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
(Datenquelle: SenFin Berlin - ProFiskal / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Tabelle 3.1.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Ort der Leistungserbringung
Jahr Ort d. Leistungserbringung außerhalb v. Einrichtungen in Einrichtungen Januar 15.862 12.721 Februar 16.076 12.740 März 16.218 12.732 April 16.194 12.745 Mai 16.369 12.751 Juni 16.416 12.778 2012 Juli 16.041 12.760 August September Oktober November Dezember 16.306 12.768 16.390 12.777 16.479 12.766 16.609 12.796 16.630 12.853
Abbildung 3.1.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Ort der Leistungserbringung
18.000 16.000 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
außerhalb v. Einrichtungen (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
3.2 Eingliederungshilfe - Leistungsarten
Tabelle 3.2.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Leistungsarten
Leistungsarten/Jahr Leistungen zur medizinischen Rehabilitation Veränderung zum Vorjahr Leistungen in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen Veränderung zum Vorjahr Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft Veränderung zum Vorjahr Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung Veränderung zum Vorjahr Nachgehende Hilfe zur Sicherung der Wirksamkeit der ärztl. und ärztl. verordneten Leistungen und zur Sicherheit der Teilhabe am Arbeitsleben Veränderung zum Vorjahr Weitere Hilfen Veränderung zum Vorjahr (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) 1.246 14,0 % 3.031 9,5 % 1.234 -1,0 % 3.247 7,1 % 1.280 3,7 % 3.365 3,6 % 1.286 0,5 % 3.213 -4,5 % 1.350 5,0 % 3.039 -5,4 % 2008 54 980,0 % 7.111 1,5 % 15.480 5,5 % 489 10,6 % 2009 102 88,9 % 7.302 2,7 % 16.284 5,2 % 506 3,5 % 2010 106 3,9 % 7.479 2,4 % 16.905 3,8 % 353 -30,2 % 2011 115 8,5 % 7.702 3,0 % 17.775 5,1 % 504 42,8 % 2012 97 -15,7 % 7.830 1,7 % 18.684 5,1 % 497 -1,4 %
Die beiden größten Empfängergruppen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen bilden die Leistungen in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (7.830 Personen) und Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (18.684 Personen). Vor allem die Empfängeranzahl von Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft wies auch in den Jahren zuvor (außer 2010) eine jährliche Steigerungsrate um 5 % aus.
Abbildung 3.2.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Leistungsarten
20.000 18.684 7.830
0 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr Leistungen zur medizinischen Rehabilitation Leistungen in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung Nachgehende Hilfe zur Sicherung der Wirksamkeit der ärztl. und ärztl. verordneten Leistungen und zur Sicherheit der Teilhabe am Arbeitsleben Weitere Hilfen (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Tabelle 3.2.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Leistungsarten
Jahr Leistungsarten Leistungen zur med. Rehabilitation Leistungen in anerkannten Werkstätten f. beh. Menschen Leistungen zur Teilhabe am Leben in d. Gemeinschaft Hilfen zu einer angem. Schulbildung Nachgehehende Hilfe z. Sicherung d. Wirksamkeit d. ärztl. u. ärztl. verord. Leist. u. z. Sicherheit d. Teilhabe am Arbeitsleben Weitere Hilfen 1.314 3.152 1.308 3.197 1.312 3.185 1.252 3.164 1.324 3.147 1.356 3.089 1.292 2.899 1.324 3.036 1.316 3.034 1.316 3.048 1.295 3.088 1.350 3.039 17.765 525 17.921 555 18.045 558 18.080 545 18.180 560 18.285 552 18.221 473 18.309 505 18.417 520 18.531 510 18.660 520 18.684 497 7.726 7.741 7.747 7.774 7.778 7.767 7.745 7.774 7.757 7.734 7.744 7.830 Januar 116 Februar 120 März 120 April 119 Mai 114 Juni 108 2012 Juli 107 August September Oktober November Dezember 104 100 100 98 97
Abbildung 3.2.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Leistungsarten
0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Leistungen zur med. Rehabilitation Leistungen in anerkannten Werkstätten f. beh. Menschen Leistungen zur Teilhabe am Leben in d. Gemeinschaft Hilfen zu einer angem. Schulbildung Nachgehehende Hilfe z. Sicherung d. Wirksamkeit d. ärztl. u. ärztl. verord. Leist. u. z. Sicherheit d. Teilhabe am Arbeitsleben Weitere Hilfen (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
3.3 Eingliederungshilfe - Altersstruktur
Tabelle 3.3.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen
Altersgruppen/Jahr 0 bis unter 18 Jahre Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 18 bis unter 40 Jahre Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 40 bis unter 65 Jahre Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 65 Jahre und älter Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 2008 2.020 -0,1 % 0,4 9.966 4,6 % 0,9 9.770 7,3 % 0,8 1.077 4,8 % 0,2 2009 2.006 -0,7 % 0,4 10.353 3,9 % 1,0 10.180 4,2 % 0,9 1.137 5,6 % 0,2 2010 2.068 3,1 % 0,4 10.656 2,9 % 1,0 10.689 5,0 % 0,9 1.149 1,1 % 0,2 2011 2.188 5,8 % 0,4 10.977 3,0 % 1,0 11.247 5,2 % 0,9 1.144 -0,4 % 0,2 2012 2.174 -0,6 % 0,4 11.228 2,3 % 1,0 11.802 4,9 % 1,0 1.192 4,2 % 0,2
(Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ /AfS Berlin-Brandenburg / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Den größten Teil der Hilfeempfangenden stellen Personen zwischen 18 bis unter 65 Jahren. Das sind auch die Altersgruppen, die in den letzten Jahren kontinuierliche Zuwachsraten hatten. Minderjährige und Personen ab 65 Jahren sind unter den Hilfeempfängerinnen und -empfängern deutlich seltener vertreten. In den Altersgruppen der 18 bis unter 40-Jährigen und der 40 bis unter 65-Jährigen zeigt sich mit jeweils 1,0 % der Bevölkerungsgruppe auch die größte Empfängerdichte, während die Empfängerquoten der unter 18-Jährigen mit 0,4 % und der über 65-Jährigen mit 0,2 % deutlich geringer ausfallen.
Abbildung 3.3.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen
14.000 12.000 10.000 8.000 in % 0,6 0,4 0,4 2.174 2.000 0 2008 2009 2010 Jahr 2011 1.192 2012 6.000 4.000 11.802 11.228 0,8
Abbildung 3.3.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen, Anteil an der Bevölkerung der Altersgruppe
1,2 1,0 1,0 1,0
0,2 0,2 0,0 2008 2009 2010 Jahr 2011 2012
0 bis unter 18 Jahre 40 bis unter 65 Jahre
18 bis unter 40 Jahre 65 Jahre und älter
(Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / AfS Berlin-Brandenburg / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Tabelle 3.3.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Altersgruppen
Jahr Altersgruppen 0 bis unter 18 Jahre 18 bis unter 40 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 65 Jahre und älter Januar 2.185 10.999 11.267 1.133 Februar 2.217 11.014 11.412 1.144 März 2.201 11.040 11.514 1.131 April 2.229 11.038 11.486 1.145 Mai 2.250 11.082 11.580 1.152 Juni 2.238 11.127 11.601 1.170 2012 Juli 2.054 11.003 11.561 1.168 August 2.146 11.085 11.618 1.173 September 2.187 11.068 11.675 1.167 Oktober 2.190 11.121 11.717 1.181 November Dezember 2.231 11.151 11.758 1.190 2.174 11.228 11.802 1.192
Abbildung 3.3.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Altersgruppen
14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
0 bis unter 18 Jahre
18 bis unter 40 Jahre
40 bis unter 65 Jahre
3.4 Eingliederungshilfe - Geschlecht
Tabelle 3.4.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Geschlecht
Geschlecht/Jahr männlich Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % weiblich Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 2008 13.673 4,9 % 0,8 9.160 5,9 % 0,5 2009 14.014 2,5 % 0,9 9.662 5,5 % 0,6 2010 14.561 3,9 % 0,9 10.001 3,5 % 0,6 2011 15.115 3,8 % 0,9 10.441 4,4 % 0,6 2012 15.608 3,3 % 0,9 10.788 3,3 % 0,6
Deutlich mehr Männer (15.608) als Frauen (10.788) beziehen Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Die Steigerungsrate ist im letzten Jahr bei beiden Geschlechtern gleich. In den Jahren zuvor war der prozentuale Zuwachs Leistungsberechtigter bei den Frauen im Durchschnitt etwas höher als bei den Männern. Der Anteil der Leistungsbeziehenden an der Bevölkerung liegt bei den Männern mit 0,9 % höher als bei den Frauen mit 0,6 %.
Abbildung 3.4.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Geschlecht
18.000 16.000 14.000 12.000 Anzahl 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 2008 2009 männlich 2010 Jahr weiblich männlich 2011 2012 10.788 15.608
Abbildung 3.4.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Geschlecht, Anteil an der Bevölkerungsgruppe
1,0 0,9 0,8 0,7 0,6 in % 0,5 0,4 0,3 0,2 0,1 0,0 2008 2009 2010 Jahr weiblich 2011 2012 0,6 0,9
Tabelle 3.4.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Geschlecht
Jahr Geschlecht männlich weiblich Januar 15.125 10.459 Februar 15.234 10.553 März 15.312 10.574 April 15.309 10.589 Mai 15.401 10.663 Juni 15.469 10.667 2012 Juli 15.251 10.535 August 15.350 10.672 September 15.387 10.710 Oktober 15.479 10.730 November Dezember 15.570 10.760 15.608 10.788
Abbildung 3.4.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Geschlecht
18.000 16.000 14.000 12.000 Anzahl 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 Januar Februar März April männlich (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) Mai Juni Juli August September weiblich Oktober November Dezember
3.5 Eingliederungshilfe - Staatsangehörigkeit
Tabelle 3.5.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Staatsangehörigkeit
Staatsangehörigkeit/Jahr Deutsche Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Ausländer Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 2008 21.531 6,8 % 0,7 1.035 5,8 % 0,2 2009 22.519 4,6 % 0,8 1.157 11,8 % 0,3 2010 23.262 3,3 % 0,8 1.300 12,4 % 0,3 2011 24.135 3,8 % 0,8 1.421 9,3 % 0,3 2012 24.876 3,1 % 0,8 1.520 7,0 % 0,3
Nur 1.520 Personen mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft erhielten Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, dem gegenüber waren 24.876 Personen deutscher Herkunft. Auch im Verhältnis zur Bevölkerung erhalten weniger ausländische Personen (0,3 % der ausländischen Bevölkerung) als Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft (0,8 % der deutschen Bevölkerung) Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Allerdings sind die Steigerungsraten seit 2009 bei den Hilfeempfangenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit deutlich stärker als bei den Deutschen.
Abbildung 3.5.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Staatsangehörigkeit
30.000 24.876 25.000 20.000 Anzahl 15.000 10.000 5.000 0 2008 2009 Deutsche 2010 Jahr Ausländer Deutsche (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) 2011 2012 in %
Abbildung 3.5.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Staatsangehörigkeit, Anteil an der Bevölkerungsgruppe
0,9 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,2 0,3 0,8
0,1 0,0 2008 2009 2010 Jahr Ausländer (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / AfS Berlin-Brandenburg / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) 2011 2012
Tabelle 3.5.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Staatsangehörigkeit
Jahr Staatsangehörigkeit Deutsche Ausländer Januar 24.141 1.443 Februar 24.329 1.458 März 24.411 1.475 April 24.418 1.480 Mai 24.580 1.484 Juni 24.649 1.487 2012 Juli 24.335 1.451 August September Oktober November Dezember 24.530 1.492 24.595 1.502 24.709 1.500 24.822 1.508 24.876 1.520
Abbildung 3.5.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Staatsangehörigkeit
0 Januar Februar März April Deutsche (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) Mai Juni Juli August September Ausländer Oktober November Dezember
3.6 Eingliederungshilfe - Bezirke
Tabelle 3.6.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Bezirken Bezirk/Jahr Mitte Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Friedrichshain-Kreuzberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Pankow Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Charlottenburg-Wilmersdorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Spandau Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Steglitz-Zehlendorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Tempelhof-Schöneberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Neukölln Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Treptow-Köpenick Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Marzahn-Hellersdorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Lichtenberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Reinickendorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 2008 2.229 4,7 % 0,7 1.753 7,3 % 0,7 2.450 1,2 % 0,7 1.189 2,1 % 0,4 1.516 2,8 % 0,7 1.297 5,4 % 0,5 1.868 13,3 % 0,6 2.128 8,1 % 0,7 1.303 4,5 % 0,6 1.464 11,7 % 0,6 4.180 4,0 % 1,7 1.456 1,5 % 0,6 2009 2.350 5,4 % 0,7 1.851 5,6 % 0,7 2.524 3,0 % 0,7 1.204 1,3 % 0,4 1.501 -1,0 % 0,7 1.272 -1,9 % 0,4 1.925 3,1 % 0,6 2.228 4,7 % 0,7 1.415 8,6 % 0,6 1.580 7,9 % 0,6 4.337 3,8 % 1,7 1.489 2,3 % 0,6 2010 2.504 6,6 % 0,8 1.890 2,1 % 0,7 2.631 4,2 % 0,7 1.228 2,0 % 0,4 1.551 3,3 % 0,7 1.324 4,1 % 0,5 1.974 2,5 % 0,6 2.357 5,8 % 0,8 1.496 5,7 % 0,6 1.640 3,8 % 0,7 4.433 2,2 % 1,7 1.534 3,0 % 0,6 2011 2.619 4,6 % 0,8 1.945 2,9 % 0,7 2.716 3,2 % 0,7 1.315 7,1 % 0,4 1.557 0,4 % 0,7 1.417 7,0 % 0,5 2.084 5,6 % 0,6 2.461 4,4 % 0,8 1.613 7,8 % 0,7 1.743 6,3 % 0,7 4.558 2,8 % 1,8 1.527 -0,5 % 0,6 2012 2.639 0,8 % 0,8 1.963 0,9 % 0,7 2.730 0,5 % 0,7 1.417 7,8 % 0,4 1.660 6,6 % 0,7 1.398 -1,3 % 0,5 2.083 0,0 % 0,6 2.577 4,7 % 0,8 1.740 7,9 % 0,7 1.903 9,2 % 0,8 4.704 3,2 % 1,8 1.581 3,5 % 0,6
Die meisten Berlinerinnen und Berliner, welche Eingliederungshilfe benötigen, werden in den Bezirken Lichtenberg, Pankow, Mitte und Neukölln betreut, wobei der Bezirk Lichtenberg auch die außerhalb Berlins untergebrachten Personen für alle Bezirke mitbetreut. Besonders starke Anstiege der Empfängerzahlen gab es von 2011 zu 2012 vor allem in Marzahn-Hellersdorf (+9,2 %), Treptow-Köpenick (+7,9 %), Charlottenburg-Wilmersdorf (+7,8 %) und Spandau (+6,6 %), während in Tempelhof-Schöneberg die Empfängerzahlen stagnierten und in Steglitz-Zehlendorf (-1,3 %) sogar ein Rückgang zu beobachten war. Die auf die jeweilige Bezirksbevölkerung bezogenen höchsten Empfängerdichten wiesen am 31.12.2012 – neben Lichtenberg (1,8 %) – die Bezirke Mitte, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf (je 0,8 %) auf. Die niedrigsten Empfängerdichten gab es in Charlottenburg-Wilmersdorf (0,4 %) und Steglitz-Zehlendorf (0,5 %).
Tabelle 3.6.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 6. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Bezirken
Jahr Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Januar 2.623 1.953 2.717 1.314 1.563 1.408 2.076 2.476 1.614 1.746 4.565 1.529 Februar 2.647 1.953 2.740 1.345 1.586 1.412 2.099 2.491 1.626 1.755 4.594 1.539 März 2.662 1.969 2.751 1.365 1.591 1.402 2.095 2.481 1.641 1.768 4.603 1.558 April 2.649 1.959 2.753 1.368 1.610 1.406 2.109 2.463 1.646 1.774 4.607 1.554 Mai 2.649 2.000 2.750 1.386 1.623 1.424 2.106 2.485 1.653 1.800 4.620 1.568 Juni 2.653 2.008 2.747 1.392 1.631 1.418 2.105 2.498 1.661 1.816 4.654 1.553 2012 Juli 2.603 1.940 2.673 1.373 1.616 1.405 2.061 2.473 1.636 1.822 4.638 1.546 August September Oktober November Dezember 2.619 1.978 2.702 1.394 1.652 1.395 2.096 2.511 1.660 1.842 4.618 1.555 2.605 1.987 2.703 1.408 1.663 1.403 2.088 2.527 1.670 1.849 4.642 1.552 2.635 1.962 2.713 1.417 1.653 1.405 2.073 2.540 1.697 1.873 4.684 1.557 2.642 1.942 2.719 1.425 1.652 1.424 2.085 2.565 1.711 1.897 4.708 1.560 2.639 1.963 2.730 1.417 1.660 1.398 2.083 2.577 1.740 1.903 4.704 1.581
4.1 Hilfe zur Pflege - Ort der Leistungserbringung
Tabelle 4.1.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Ort der Leistungserbringung
Ort d. Leistungserbringung/Jahr Empfänger/innen insgesamt Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % außerhalb von Einrichtungen Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % in Einrichtungen Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Ausgaben in Euro insgesamt Veränderung zum Vorjahr außerhalb von Einrichtungen Veränderung zum Vorjahr in Einrichtungen Veränderung zum Vorjahr 2008 26.098 5,6 % 0,8 14.396 9,5 % 0,4 12.182 1,5 % 0,4 311.905.359 3,7 % 173.112.550 6,9 % 138.792.810 -0,1 % 2009 25.797 -1,2 % 0,8 14.428 0,2 % 0,4 11.793 -3,2 % 0,3 323.156.194 3,6 % 188.270.037 8,8 % 134.886.158 -2,8 % 2010 26.904 4,3 % 0,8 15.132 4,9 % 0,4 12.174 3,2 % 0,4 340.723.074 5,4 % 204.123.138 8,4 % 136.599.937 1,3 % 2011 27.879 3,6 % 0,8 15.825 4,6 % 0,5 12.512 2,8 % 0,4 344.175.748 1,0 % 205.067.709 0,5 % 139.108.039 1,8 % 2012 27.748 -0,5 % 0,8 15.503 -2,0 % 0,4 12.657 1,2 % 0,4 356.941.828 3,7 % 210.719.537 2,8 % 146.222.291 5,1 %
Von den 27.748 Personen, welche Hilfe zur Pflege gemäß SGB XII erhielten, lebten am 31.12.2012 15.503 Personen in ihrem häuslichen Umfeld und 12.657 in Einrichtungen. Der zum 31.12.2012 im Vergleich  zum Vorjahr festzustellende leichte Rückgang der Gesamtzahl der Leistungsempfängerinnen und -empfänger von Hilfe zur Pflege um 0,5  % entstand ausschließlich durch einen Rückgang der Empfängerzahlen für Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen um -2,0 %, während die Empfängerzahl im Bereich innerhalb von Einrichtungen um 1,2 % anstieg. Im Vergleich zum Jahr 2008 hat sich die Empfängerzahl insgesamt um 6,3 % erhöht. Der Anteil der Hilfeempfangenden an der Bevölkerung beträgt insgesamt 0,8 %, 0,4 % für ambulante und 0,4 % für stationäre Leistungen. Die Ausgaben stiegen jährlich auf nunmehr knapp 357 Millionen Euro an, davon rund 211 Millionen Euro für die Pflege außerhalb von Einrichtungen und zirka 146 Millionen Euro für die Pflege innerhalb von Einrichtungen.
Abbildung 4.1.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Ort der Leistungserbringung
30.000 25.000 20.000 Anzahl 15.000 10.000 5.000 0 2008 2009 insgesamt außerhalb von Einrichtungen in Einrichtungen (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) 2010 Jahr 2011 2012 12.657 27.748
Abbildung 4.1.2: Ausgaben gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin in den Jahren 2008 bis 2012 nach Ort der Leistungserbringung, in Euro
400 350 300 Millionen Euro 357
250 200 150 100 50 0 2008 2009 2010 2011 Jahr insgesamt außerhalb von Einrichtungen in Einrichtungen
Tabelle 4.1.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Ort der Leistungserbringung
Jahr Ort d. Leistungserbringung Empfänger/innen insgesamt außerhalb von Einrichtungen in Einrichtungen 15.717 12.480 15.759 12.245 15.844 12.555 15.758 12.434 15.922 12.576 15.963 12.586 15.718 12.632 15.995 12.749 16.030 12.621 16.038 12.731 15.802 12.576 15.503 12.657 27.763 27.566 27.947 27.745 28.046 28.097 27.906 28.261 28.193 28.292 27.938 27.748 Januar Februar März April Mai Juni 2012 Juli August September Oktober November Dezember
Abbildung 4.1.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Ort der Leistungserbringung
20.000 Anzahl
0 Januar Februar März insgesamt April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
außerhalb von Einrichtungen
4.2 Hilfe zur Pflege - außerhalb von Einrichtungen
Tabelle 4.2.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Leistungsarten
Leistungsarten/Jahr Pflegegeld bei erheblicher Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 1) Veränderung zum Vorjahr Pflegegeld bei schwerer Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 2) Veränderung zum Vorjahr Pflegegeld bei schwerster Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 3) Veränderung zum Vorjahr angemessene Aufwendungen der Pflegeperson Veränderung zum Vorjahr angemessene Beihilfen Veränderung zum Vorjahr Aufwendungen für die Beiträge einer Pflegeperson/ bes. Pflegekraft für eine angemessene Alterssicherung Veränderung zum Vorjahr Kostenübernahme für Heranziehung einer bes. Pflegekraft Veränderung zum Vorjahr Hilfsmittel Veränderung zum Vorjahr 9 -18,2 % 11.243 14,9 % 1.018 -11,5 % 9 0,0 % 12.182 8,4 % 396 -61,1 % 10 11,1 % 12.674 4,0 % 428 8,1 % 9 -10,0 % 13.584 7,2 % 414 -3,3 % 7 -22,2 % 13.066 -3,8 % 409 -1,2 % 2008 1.437 41,7 % 1.122 30,5 % 487 33,1 % 1.236 -1,3 % 325 122,6 % 2009 1.578 9,8 % 1.120 -0,2 % 509 4,5 % 1.093 -11,6 % 900 176,9 % 2010 1.669 5,8 % 1.062 -5,2 % 525 3,1 % 1.050 -3,9 % 852 -5,3 % 2011 1.831 9,7 % 1.053 -0,8 % 524 -0,2 % 1.165 11,0 % 893 4,8 % 2012 1.861 1,6 % 1.100 4,5 % 560 6,9 % 1.148 -1,5 % 815 -8,7 %
Der Schwerpunkt ambulanter Hilfen liegt in der Kostenübernahme für die Heranziehung einer besonderen Pflegekraft, was am 31.12.2012 für 13.066 Personen erfolgte. Der Rückgang gegenüber 2011 betrug 3,8 %. Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Pflegegeld ist im Vergleich zum 31.12.2011 gestiegen, wobei die Steigerungsraten desto größer sind, je schwerer die Pflegebedürftigkeit war. Über den Zeitraum seit dem 31.12.2008 betrachtet aber war der Zuwachs der unterstützten Pflegegeldempfängerinnen und -empfänger in der Pflegestufe 1 am höchsten (+30 %).
Abbildung 4.2.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach ausgewählten Leistungsarten
16.000 14.000 12.000 10.000 Anzahl Anzahl 8.000 6.000 4.000 2.000 0 2008 2009 2010 Jahr 2011 2012 13.066
Abbildung 4.2.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach ausgewählten Leistungsarten
2.000 1.800 1.600 1.400 1.200 1.000 800 600 400 200 0 2008 2009 2010 Jahr 2011 2012 560 1.100 1.861
Kostenübernahme für Heranziehung einer bes. Pflegekraft (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Pflegegeld bei erheblicher Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 1) Pflegegeld bei schwerer Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 2) Pflegegeld bei schwerster Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 3) (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Tabelle 4.2.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Leistungsarten
Jahr Leistungsarten Pflegegeld (Pflegest. 1) Pflegegeld (Pflegest. 2) Pflegegeld (Pflegest. 3) angem. Aufwendungen d. Pflegeperson angemessene Beihilfen Aufwendungen f. d. Beitr. e. Pflegeperson/ bes. Pflegekraft f. e. angem. Alterssicherung Kostenübernahme für Heranziehung einer bes. Pflegekraft Hilfsmittel 13.477 418 13.475 411 13.585 432 13.475 420 13.631 418 13.673 441 13.381 433 13.705 420 13.735 403 13.746 408 13.378 422 13.066 409 25 1 1 3 2 4 33 4 1 1 1 7 Januar 1.832 1.067 526 1.123 929 Februar 1.830 1.067 526 1.130 836 März 1.851 1.067 533 1.133 883 April 1.820 1.067 538 1.164 908 Mai 1.835 1.059 536 1.168 997 Juni 1.851 1.063 547 1.185 977 2012 Juli 1.825 1.042 548 1.166 943 August 1.857 1.072 549 1.168 931 September 1.877 1.065 556 1.174 916 Oktober 1.876 1.063 553 1.165 983 November Dezember 1.871 1.088 558 1.147 962 1.861 1.100 560 1.148 815
Abbildung 4.2.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach ausgewählten Leistungsarten
16.000 14.000 12.000 10.000 Anzahl 8.000 6.000 4.000 2.000 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Kostenübernahme für Heranziehung einer bes. Pflegekraft (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Abbildung 4.2.4: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach ausgewählten Leistungsarten
2.000 1.800 1.600 1.400 1.200 Anzahl 1.000 800 600 400 200 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Pflegegeld (Pflegest. 1) Pflegegeld (Pflegest. 2) Pflegegeld (Pflegest. 3)
4.2.1 Hilfe zur Pflege - außerhalb von Einrichtungen - Bezirke
Tabelle 4.2.1.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Bezirken
Bezirk/Jahr Mitte Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Friedrichshain-Kreuzberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Pankow Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Charlottenburg-Wilmersdorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Spandau Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Steglitz-Zehlendorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Tempelhof-Schöneberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Neukölln Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Treptow-Köpenick Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Marzahn-Hellersdorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Lichtenberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Reinickendorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 2008 1.992 10,2 % 0,6 1.429 4,8 % 0,5 1.063 6,8 % 0,3 1.741 9,4 % 0,6 1.135 20,9 % 0,5 735 10,9 % 0,3 1.678 10,8 % 0,5 1.531 5,4 % 0,5 549 14,6 % 0,2 788 3,1 % 0,3 858 21,5 % 0,3 897 3,0 % 0,4 2009 1.877 -5,8 % 0,6 1.472 3,0 % 0,6 1.054 -0,8 % 0,3 1.710 -1,8 % 0,5 1.157 1,9 % 0,5 826 12,4 % 0,3 1.750 4,3 % 0,5 1.514 -1,1 % 0,5 593 8,0 % 0,2 819 3,9 % 0,3 759 -11,5 % 0,3 897 0,0 % 0,4 2010 1.839 -2,0 % 0,6 1.529 3,9 % 0,6 1.123 6,5 % 0,3 1.713 0,2 % 0,5 1.273 10,0 % 0,6 822 -0,5 % 0,3 1.651 -5,7 % 0,5 1.741 15,0 % 0,6 700 18,0 % 0,3 889 8,5 % 0,4 967 27,4 % 0,4 885 -1,3 % 0,4 2011 1.915 4,1 % 0,6 1.519 -0,7 % 0,6 1.186 5,6 % 0,3 2.022 18,0 % 0,6 1.259 -1,1 % 0,6 823 0,1 % 0,3 1.730 4,8 % 0,5 1.854 6,5 % 0,6 702 0,3 % 0,3 902 1,5 % 0,4 1.066 10,2 % 0,4 847 -4,3 % 0,3 2012 1.911 -0,2 % 0,6 1.405 -7,5 % 0,5 1.137 -4,1 % 0,3 1.990 -1,6 % 0,6 1.138 -9,6 % 0,5 848 3,0 % 0,3 1.572 -9,1 % 0,5 1.842 -0,6 % 0,6 719 2,4 % 0,3 978 8,4 % 0,4 1.121 5,2 % 0,4 842 -0,6 % 0,3
Die meisten Bezieherinnen und Bezieher von Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen leben mit Stand vom 31.12.2012 in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte und Neukölln. Die größten Steigerungsraten seit dem 31.12.2011 traten in Marzahn-Hellersdorf (+8,4 %), Lichtenberg (+5,2 %) und SteglitzZehlendorf (+3,0 %) auf, während die Empfängerzahlen in Spandau (-9,6 %), Tempelhof-Schöneberg (-9,1 %) und Friedrichshain-Kreuzberg (-7,5 %) stark abnahmen. Die höchsten Empfängerquoten der bezirklichen Bevölkerung findet man in Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Neukölln (je 0,6 %). Dagegen ist die Empfängerquote in Pankow, Steglitz-Zehlendorf, Treptow-Köpenick und Reinickendorf nur halb so hoch (je 0,3 %).
Tabelle 4.2.1.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Bezirken
Jahr Bezirk Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Januar 1.898 1.493 1.142 1.960 1.246 806 1.882 1.806 679 890 1.075 840 Februar 1.908 1.527 1.158 1.968 1.242 812 1.865 1.794 670 886 1.100 829 März 1.916 1.519 1.150 1.971 1.228 819 1.886 1.801 700 910 1.111 833 April 1.928 1.521 1.171 1.969 1.203 813 1.886 1.722 690 916 1.099 840 Mai 1.922 1.527 1.186 1.991 1.231 814 1.905 1.773 699 930 1.101 843 Juni 1.902 1.507 1.179 2.010 1.245 846 1.893 1.799 709 937 1.100 836 2012 Juli 1.861 1.469 1.170 1.953 1.236 838 1.875 1.759 707 924 1.102 824 August September Oktober November Dezember 1.899 1.487 1.186 2.018 1.275 844 1.852 1.804 743 956 1.120 811 1.894 1.483 1.179 1.963 1.289 837 1.913 1.806 739 963 1.120 844 1.884 1.487 1.185 2.006 1.282 858 1.848 1.821 714 994 1.131 828 1.888 1.485 1.145 1.992 1.141 841 1.799 1.846 705 979 1.138 843 1.911 1.405 1.137 1.990 1.138 848 1.572 1.842 719 978 1.121 842
4.3 Hilfe zur Pflege - innerhalb von Einrichtungen
Tabelle 4.3.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Leistungsarten
Leistungsarten/Jahr Teilstationäre Pflege Veränderung zum Vorjahr Pflegestufe 0 Veränderung zum Vorjahr Pflegestufe 1 Veränderung zum Vorjahr Pflegestufe 2 Veränderung zum Vorjahr Pflegestufe 3 Veränderung zum Vorjahr Kurzzeitpflege Veränderung zum Vorjahr Stationäre Pflege Veränderung zum Vorjahr Pflegestufe 0 Veränderung zum Vorjahr Pflegestufe 1 Veränderung zum Vorjahr Pflegestufe 2 Veränderung zum Vorjahr Pflegestufe 3 Veränderung zum Vorjahr 2008 524 7,4 % 76 -16,5 % 230 19,8 % 189 7,4 % 29 0,0 % 57 -3,4 % 11.537 1,6 % 703 -1,1 % 3.066 8,9 % 4.234 1,0 % 2.925 6,2 % 2009 481 -8,2 % 0 -100,0 % 290 26,1 % 166 -12,2 % 25 -13,8 % 43 -24,6 % 11.275 -2,3 % 716 1,8 % 3.197 4,3 % 4.322 2,1 % 3.053 4,4 % 2010 463 -3,7 % 12 0,0 % 292 0,7 % 132 -20,5 % 27 8,0 % 29 -32,6 % 11.684 3,6 % 782 9,2 % 3.430 7,3 % 4.466 3,3 % 3.019 -1,1 % 2011 510 10,2 % 60 400,0 % 297 1,7 % 134 1,5 % 19 -29,6 % 60 106,9 % 11.945 2,2 % 818 4,6 % 3.697 7,8 % 4.507 0,9 % 2.943 -2,5 % 2012 504 -1,2 % 95 58,3 % 274 -7,7 % 119 -11,2 % 16 -15,8 % 48 -20,0 % 12.109 1,4 % 877 7,2 % 3.806 2,9 % 4.530 0,5 % 2.921 -0,7 %
Der leichte Anstieg der Empfängerzahl innerhalb von Einrichtungen insgesamt manifestiert sich im Wesentlichen in der stationären Pflege. Die Empfängerzahl in der stationären Pflege betrug am 31.12.2012 12.109 Personen und war damit 1,4 % höher als 2011. Nur für stationäre Pflegeleistungen in der Pflegestufe 3 gibt es in den letzten Jahren eine leicht gegenläufige Entwicklung.
Abbildung 4.3.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 (Teilstationäre Pflege)
350 300 250 200 150 100 50 0 2008 2009 2010 Jahr Pflegestufe 0 Pflegestufe 2 Pflegestufe 1 Pflegestufe 3 Pflegestufe 0 Pflegestufe 2 2011 2012 95 16 119 274
Abbildung 4.3.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 (Stationäre Pflege)
5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 Anzahl 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 2008 2009 2010 Jahr Pflegestufe 1 Pflegestufe 3 2011 2012 877 4.530 3.806
Statistische Kurzinformation 2013-1 — Sozialstatistisches Berichtswesen Berlin Die Anzahl der Leistungsempfangenden in der teilstationären Pflege ist bei geringen Empfängerzahlen von 2011 zu 2012 rückläufig (504 Personen, -1,2 %). Nur in der Pflegestufe 0 gab es einen deutlichen Zuwachs auf niedrigem Niveau. Die Kurzzeitpflege spielt eine untergeordnete Rolle.
Tabelle 4.3.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Leistungsarten
Jahr Leistungsarten Teilstationäre Pflege Pflegestufe 0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 Pflegestufe 3 Kurzzeitpflege Stationäre Pflege Pflegestufe 0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 Pflegestufe 3 Januar 489 58 288 122 21 46 11.946 817 3.723 4.508 2.916 Februar 512 68 291 131 22 33 11.705 841 3.566 4.462 2.861 März 537 69 306 134 28 44 11.980 849 3.708 4.549 2.890 April 529 68 308 128 25 36 11.875 849 3.673 4.490 2.878 Mai 524 76 304 121 23 51 12.007 855 3.755 4.501 2.912 Juni 524 76 304 120 24 47 12.018 858 3.747 4.492 2.933 2012 Juli 526 73 308 124 21 45 12.064 856 3.781 4.500 2.941 August 551 83 315 132 21 67 12.136 862 3.791 4.552 2.937 September 537 89 299 131 18 61 12.030 859 3.727 4.538 2.915 Oktober 555 97 302 138 18 48 12.136 860 3.788 4.561 2.938 November Dezember 535 98 285 135 17 33 12.011 871 3.730 4.530 2.909 504 95 274 119 16 48 12.109 877 3.806 4.530 2.921
Abbildung 4.3.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 (Teilstationäre Pflege)
350 300 250 Anzahl 200 150 100 50 0 Januar Februar Pflegestufe 0 März April Mai Pflegestufe 1 Juni Juli August Pflegestufe 2 September Oktober November Pflegestufe 3 Dezember
Abbildung 4.3.4: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 (Stationäre Pflege)
5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 Anzahl 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 Januar Februar Pflegestufe 0 März April Mai Pflegestufe 1 Juni Juli August Pflegestufe 2 September Oktober November Pflegestufe 3 Dezember
4.3.1 Hilfe zur Pflege - innerhalb von Einrichtungen - Bezirke
Tabelle 4.3.1.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Bezirken
Bezirke/Jahr Mitte Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Friedrichshain-Kreuzberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Pankow Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Charlottenburg-Wilmersdorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Spandau Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Steglitz-Zehlendorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Tempelhof-Schöneberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Neukölln Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Treptow-Köpenick Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Marzahn-Hellersdorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Lichtenberg Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Reinickendorf Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 2008 1.321 2,2 % 0,4 820 1,7 % 0,3 1.080 -0,6 % 0,3 1.159 -1,0 % 0,4 900 5,8 % 0,4 931 -3,0 % 0,3 1.011 4,3 % 0,3 1.071 3,0 % 0,4 716 3,9 % 0,3 730 1,8 % 0,3 1.667 2,2 % 0,7 776 -2,0 % 0,3 2009 1.275 -3,5 % 0,4 782 -4,6 % 0,3 1.052 -2,6 % 0,3 1.108 -4,4 % 0,4 882 -2,0 % 0,4 914 -1,8 % 0,3 1.018 0,7 % 0,3 974 -9,1 % 0,3 720 0,6 % 0,3 735 0,7 % 0,3 1.591 -4,6 % 0,6 742 -4,4 % 0,3 2010 1.341 5,2 % 0,4 779 -0,4 % 0,3 1.150 9,3 % 0,3 1.059 -4,4 % 0,3 894 1,4 % 0,4 957 4,7 % 0,3 1.035 1,7 % 0,3 1.005 3,2 % 0,3 763 6,0 % 0,3 714 -2,9 % 0,3 1.645 3,4 % 0,6 832 12,1 % 0,3 2011 1.342 0,1 % 0,4 799 2,6 % 0,3 1.172 1,9 % 0,3 1.118 5,6 % 0,4 945 5,7 % 0,4 963 0,6 % 0,3 1.057 2,1 % 0,3 1.029 2,4 % 0,3 803 5,2 % 0,3 738 3,4 % 0,3 1.703 3,5 % 0,7 843 1,3 % 0,3 2012 1.334 -0,6 % 0,4 794 -0,6 % 0,3 1.205 2,8 % 0,3 1.084 -3,0 % 0,3 908 -3,9 % 0,4 959 -0,4 % 0,3 1.101 4,2 % 0,3 1.049 1,9 % 0,3 828 3,1 % 0,3 777 5,3 % 0,3 1.768 3,8 % 0,7 850 0,8 % 0,3
Die meisten Berlinerinnen und Berliner, welche Hilfe zur Pflege innerhalb von Einrichtungen benötigen, werden mit Stand vom 31.12.2012 in den Bezirken Lichtenberg, Mitte und Pankow betreut, wobei der Bezirk Lichtenberg auch die in Einrichtungen außerhalb Berlins untergebrachten Personen für alle Bezirke mitbetreut. Die größten Steigerungsraten der Zahl der Personen, die Hilfe zur Pflege in Einrichtungen bezogen, traten im Vergleich zum Vorjahr in Marzahn-Hellersdorf (+5,3 %), Tempelhof-Schöneberg (+4,2 %) und Lichtenberg (+3,8 %) auf. Rückläufig waren die Zahlen am stärksten in Spandau (-3,9 %) und Charlottenburg-Wilmersdorf (-3,0 %). Der Anteil der Empfängerinnen und Empfänger gemessen an der jeweiligen bezirklichen Einwohnerzahl lag in den Bezirken Mitte und Spandau mit je 0,4 % höher als in den anderen Bezirken, wobei die Quote für den Bezirk Lichtenberg aufgrund benannter Gründe außen vorgelassen wird.
Tabelle 4.3.1.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Bezirken
Jahr Bezirke Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Januar 1.341 790 1.169 1.107 953 945 1.066 1.027 801 747 1.697 837 Februar 1.326 796 1.144 1.085 939 923 1.044 1.011 768 732 1.667 810 März 1.357 805 1.175 1.110 953 949 1.067 1.030 789 776 1.711 833 April 1.354 796 1.165 1.085 937 943 1.064 1.015 786 759 1.714 816 Mai 1.356 812 1.186 1.108 941 957 1.074 1.020 803 760 1.714 845 Juni 1.357 807 1.177 1.105 939 954 1.073 1.028 812 763 1.734 837 2012 Juli 1.342 819 1.196 1.110 928 961 1.072 1.039 819 761 1.743 842 August September Oktober November Dezember 1.356 825 1.211 1.111 927 975 1.081 1.047 837 777 1.747 855 1.338 804 1.200 1.088 932 969 1.086 1.036 816 766 1.745 841 1.336 806 1.219 1.085 940 974 1.104 1.046 826 776 1.766 853 1.322 784 1.199 1.083 914 957 1.102 1.033 798 769 1.769 846 1.334 794 1.205 1.084 908 959 1.101 1.049 828 777 1.768 850
4.4 Hilfe zur Pflege - Altersstruktur
Tabelle 4.4.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen
Altersgruppen/Jahr HzP a.E. 0 bis unter 18 Jahre Veränderung zum Vorjahr 18 bis unter 40 Jahre Veränderung zum Vorjahr 40 bis unter 65 Jahre Veränderung zum Vorjahr 65 bis unter 75 Jahre Veränderung zum Vorjahr 75 bis unter 85 Jahre Veränderung zum Vorjahr 85 Jahre und älter Veränderung zum Vorjahr HzP i.E. 0 bis unter 18 Jahre Veränderung zum Vorjahr 18 bis unter 40 Jahre Veränderung zum Vorjahr 40 bis unter 65 Jahre Veränderung zum Vorjahr 65 bis unter 75 Jahre Veränderung zum Vorjahr 75 bis unter 85 Jahre Veränderung zum Vorjahr 85 Jahre und älter Veränderung zum Vorjahr 12 71,4 % 180 -6,3 % 2.014 2,1 % 2.724 5,5 % 2.858 4,7 % 4.394 -2,8 % 12 0,0 % 163 -9,4 % 1.961 -2,6 % 2.628 -3,5 % 2.828 -1,0 % 4.201 -4,4 % 8 -33,3 % 177 8,6 % 2.084 6,3 % 2.636 0,3 % 3.035 7,3 % 4.234 0,8 % 8 0,0 % 182 2,8 % 2.188 5,0 % 2.633 -0,1 % 3.243 6,9 % 4.258 0,6 % 9 12,5 % 179 -1,6 % 2.290 4,7 % 2.584 -1,9 % 3.432 5,8 % 4.163 -2,2 % 108 -30,3 % 469 849,1 % 4.062 10,4 % 4.247 11,0 % 3.422 9,9 % 2.088 7,5 % 28 -74,1 % 420 3,2 % 4.194 3,2 % 4.234 -0,3 % 3.532 3,2 % 2.020 -3,3 % 20 -28,6 % 434 7,0 % 4.488 7,0 % 4.408 4,1 % 3.734 5,7 % 2.048 1,4 % 27 35,0 % 414 4,0 % 4.669 4,0 % 4.459 1,2 % 4.061 8,8 % 2.195 7,2 % 29 7,4 % 410 -3,5 % 4.506 -3,5 % 4.201 -5,8 % 4.204 3,5 % 2.153 -1,9 % 2008 2009 2010 2011 2012
Die weitaus meisten Personen, die Leistungen der Hilfe zur Pflege in Anspruch nehmen, sind über 65 Jahre alt. In Einrichtungen zeigt sich diese Struktur noch deutlicher als außerhalb von Einrichtungen. Der Anteil
Abbildung 4.4.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen
5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 Anzahl Anzahl 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 2008 2009 2010 Jahr 2011 2012 410 29 2.153 4.204 4.201 4.506
Abbildung 4.4.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen
5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 2008 2009 2010 Jahr 2011 2012 179 9 2.290 4.163 3.432 2.584
0 bis unter 18 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 75 bis unter 85 Jahre
18 bis unter 40 Jahre 65 bis unter 75 Jahre 85 Jahre und älter
Tabelle 4.4.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen, Anteil an der Bevölkerungsgruppe in %
Altersgruppen/Jahr HzP a.E. 0 bis unter 18 Jahre 18 bis unter 40 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 65 bis unter 75 Jahre 75 bis unter 85 Jahre 85 Jahre und älter HzP i.E. 0 bis unter 18 Jahre 18 bis unter 40 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 65 bis unter 75 Jahre 75 bis unter 85 Jahre 85 Jahre und älter 0,00 0,02 0,17 0,68 1,65 6,79 0,00 0,02 0,17 0,66 1,55 6,47 0,00 0,02 0,17 0,67 1,57 6,41 0,00 0,02 0,18 0,70 1,59 6,26 0,00 0,02 0,19 0,69 1,58 5,98 0,02 0,39 0,36 1,07 1,98 3,23 0,01 0,40 0,36 1,06 1,93 3,11 0,00 0,43 0,37 1,13 1,94 3,10 0,01 0,44 0,37 1,18 1,99 3,23 0,01 0,42 0,35 1,13 1,94 3,09 2008 2009 2010 2011 2012
der Hilfeempfängerinnen und -empfänger an der Bevölkerung nimmt sowohl außerhalb von Einrichtungen als auch in Einrichtungen mit dem Alter zu. Während die Steigerung außerhalb von Einrichtungen mit zunehmenden Alter halbwegs linear verläuft und den Höchstwert von 3,09 % in der Altersgruppe der über 85-Jährigen erreicht, ist für die älteste Altersgruppe ab 85 Jahren mit einem Wert von 5,98 % eher eine exponentielle Steigerung des Anteils von in Einrichtungen Leistungsbeziehender festzustellen. Über den gesamten Zeitraum 2008 bis 2012 haben sich die Empfängerquoten in beinahe allen Altersgruppen kaum verändert. Allerdings zeigt die Altersgruppe der über 85-Jährigen in den letzten Jahren eine leichte Verringerung der Empfängerquote.
Abbildung 4.4.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen, Anteil an der Bevölkerungsgruppe
3,5 3,0 2,5 1,94 in % in % 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 2008 2009 0 bis unter 18 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 75 bis unter 85 Jahre 2010 Jahr 2011 0,42 0,35 0,01 2012 3,09
Abbildung 4.4.4: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Altersgruppen, Anteil an der Bevölkerungsgruppe
8,0 7,0 6,0 5,0 4,0 3,0 2,0 1,0 0,0 2008 2009 0 bis unter 18 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 75 bis unter 85 Jahre 2010 Jahr 2011 2012 1,58 0,69
0,19 0,02 0,00
Tabelle 4.4.3: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Altersgruppen
Jahr Altersgruppen HzP a.E. 0 bis unter 18 Jahre 18 bis unter 40 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 65 bis unter 75 Jahre 75 bis unter 85 Jahre 85 Jahre und älter HzP i.E. 0 bis unter 18 Jahre 18 bis unter 40 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 65 bis unter 75 Jahre 75 bis unter 85 Jahre 85 Jahre und älter 9 182 4.088 3.756 3.453 2.670 5 172 4.055 3.750 3.474 2.611 8 175 4.081 3.763 3.526 2.695 3 175 4.044 3.713 3.532 2.674 7 173 4.094 3.731 3.608 2.693 8 178 4.079 3.740 3.627 2.695 10 179 4.004 3.677 3.614 2.682 8 181 4.113 3.707 3.649 2.700 6 182 4.087 3.665 3.656 2.692 6 182 4.131 3.666 3.692 2.688 7 180 4.070 3.589 3.635 2.638 9 179 4.003 3.532 3.594 2.632 27 415 4.617 4.432 4.056 2.170 24 405 4.600 4.436 4.103 2.191 27 414 4.617 4.441 4.138 2.207 25 416 4.574 4.386 4.154 2.203 27 413 4.635 4.400 4.247 2.200 27 412 4.614 4.424 4.269 2.217 27 409 4.543 4.311 4.219 2.209 31 417 4.655 4.374 4.291 2.227 30 416 4.634 4.380 4.332 2.238 29 418 4.653 4.381 4.332 2.225 29 414 4.590 4.314 4.267 2.188 29 410 4.506 4.201 4.204 2.153 Januar Februar März April Mai Juni 2012 Juli August September Oktober November Dezember
Abbildung 4.4.5: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII außerhalb von Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Altersgruppen
5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 Anzahl 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember 0 bis unter 18 Jahre 65 bis unter 75 Jahre 18 bis unter 40 Jahre 75 bis unter 85 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 85 Jahre und älter
Abbildung 4.4.6: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Einrichtungen in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Altersgruppen
4.500 4.000 3.500 3.000 Anzahl 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember 0 bis unter 18 Jahre 65 bis unter 75 Jahre 18 bis unter 40 Jahre 75 bis unter 85 Jahre 40 bis unter 65 Jahre 85 Jahre und älter
4.5 Hilfe zur Pflege - Geschlecht
Tabelle 4.5.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Geschlecht
Geschlecht/Jahr HzP a.E. männlich Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % weiblich Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % HzP i.E. männlich Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % weiblich Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 3.895 5,4 % 0,2 8.287 -0,3 % 0,5 3.785 -2,8 % 0,2 8.008 -3,4 % 0,5 4.017 6,1 % 0,2 8.157 1,9 % 0,5 4.273 6,4 % 0,3 8.239 1,0 % 0,5 4.493 5,1 % 0,3 8.164 -0,9 % 0,5 5.655 9,7 % 0,3 8.741 9,3 % 0,5 5.626 -0,5 % 0,3 8.802 0,7 % 0,5 6.044 7,4 % 0,4 9.088 3,2 % 0,5 6.297 4,2 % 0,4 9.528 4,8 % 0,5 6.163 -2,1 % 0,4 9.340 -2,0 % 0,5 2008 2009 2010 2011 2012
Deutlich mehr Frauen als Männer benötigen Pflegeleistungen gemäß SGB XII. Außerhalb von Einrichtungen sind 6 von 10 Leistungsempfangenden weiblich. Im Vergleich der Stichtage zum 31.12. der Jahre 2011 und 2012 entwickelten sich die Empfängerzahlen bei Frauen und Männern geringfügig zurück – bei den Männern auf 6.163 Personen (-2,1 %), bei den Frauen auf 9.340 Personen (-2,0 %). In Einrichtungen dagegen stieg die Zahl der Empfänger deutlich an (4.493 Personen, +5,1 %), während die Zahl der Empfängerinnen leicht sank (8.164 Personen, -0,9 %). In beiden Bereichen ist der Anteil weiblicher Empfänger an der Bevölkerung geringfügig größer als der der männlichen Empfänger. In den letzten Jahren ist die männliche Empfängerquote leicht angestiegen, während der weibliche Anteil gleich geblieben ist.
Abbildung 4.5.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Geschlecht
12.000 10.000 8.000 Anzahl 6.000 4.493 4.000 2.000 0 2008 2009 männlich a.E. männlich i.E. 2010 Jahr weiblich a.E. weiblich i.E. männlich a.E. männlich i.E. 2011 2012 0,2 0,1 0,0 2008 2009 2010 Jahr weiblich a.E. weiblich i.E. 2011 2012 in % 6.163 9.340 8.164 0,4 0,3 0,4 0,3
Abbildung 4.5.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Geschlecht, Anteil an der Bevölkerungsgruppe
Tabelle 4.5.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Geschlecht
Jahr Geschlecht HzP a.E. männlich weiblich HzP i.E. männlich weiblich 4.282 8.198 4.234 8.011 4.353 8.202 4.336 8.098 4.364 8.212 4.393 8.193 4.415 8.217 4.474 8.275 4.446 8.175 4.475 8.256 4.433 8.143 4.493 8.164 6.229 9.488 6.226 9.533 6.261 9.583 6.253 9.505 6.297 9.625 6.363 9.600 6.238 9.480 6.348 9.647 6.364 9.666 6.368 9.670 6.285 9.517 6.163 9.340 Januar Februar März April Mai Juni 2012 Juli August September Oktober November Dezember
Abbildung 4.5.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Geschlecht
8.000 Anzahl
0 Januar Februar März April männlich a.E. Mai Juni weiblich a.E. Juli August männlich i.E. September Oktober weiblich i.E. November Dezember
4.6 Hilfe zur Pflege - Staatsangehörigkeit
Tabelle 4.6.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Staatsangehörigkeit
Staatsangehörigkeit/Jahr Deutsche Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % Ausländer Veränderung zum Vorjahr Anteil an der Bevölkerung in % 2008 23.545 6,5 % 0,8 1.879 14,2 % 0,4 2009 23.269 -1,2 % 0,8 2.528 34,5 % 0,5 2010 24.233 4,1 % 0,8 2.671 5,7 % 0,6 2011 25.017 3,2 % 0,8 2.862 7,2 % 0,6 2012 24.874 -0,6 % 0,8 2.874 0,4 % 0,6
Nur ein kleiner Teil der Empfängerinnen und Empfänger besitzt am 31.12.2012 eine ausländische Staatsbürgerschaft (2.874 Personen), auch wenn sich diese Empfängergruppe jährlich vergrößert hat. Der Trend der Zunahme der ausländischen Hilfeempfangenden zeigt sich am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2011 stärker als 2012, wo die Steigerungsrate mit 0,4 % deutlich geringer ausfiel. Die deutsche Empfängergruppe wächst tendenziell auch, aber weniger stark, an. Im Vergleich zum Jahresende 2011 gab es hier einen geringfügigen Rückgang mit Stand vom 31.12.2012. Bezogen auf die betreffende Bevölkerungsgruppe zeigt sich unter den Ausländern (0,6 %) eine leicht geringere Empfängerquote als unter den Deutschen (0,8 %).
Abbildung 4.6.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Staatsangehörigkeit
30.000 24.874 25.000 20.000 Anzahl 15.000 10.000 5.000 0 2008 2009 Deutsche 2010 Jahr Ausländer Deutsche 2011 2012 2.874 in %
Abbildung 4.6.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Staatsangehörigkeit, Anteil an der Bevölkerungsgruppe
0,9 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,2 0,1 0,0 2008 2009 2010 Jahr Ausländer 2011 2012 0,6 0,8
Tabelle 4.6.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Staatsangehörigkeit
Jahr Staatsangehörigkeit Deutsche Ausländer Januar 24.901 2.862 Februar 24.688 2.878 März 25.052 2.895 April 24.864 2.881 Mai 25.131 2.915 Juni 25.206 2.891 2012 Juli 25.109 2.797 August September Oktober November Dezember 25.400 2.861 25.318 2.875 25.412 2.880 25.024 2.914 24.874 2.874
Abbildung 4.6.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 7. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Staatsangehörigkeit
0 Januar Februar März April Mai Deutsche (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -) Juni Juli August September Oktober November Dezember
5 Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und Hilfe in anderen Lebenslagen
Tabelle 5.1: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 8.-9. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12 in den Jahren 2008 bis 2012 nach Leistungsarten
Leistungsarten/Jahr Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten Veränderung zum Vorjahr Hilfe zur Weiterführung des Haushalts Veränderung zum Vorjahr Altenhilfe Veränderung zum Vorjahr Blindenhilfe Veränderung zum Vorjahr Hilfe in sonstigen Lebenslagen Veränderung zum Vorjahr Bestattungskosten Veränderung zum Vorjahr 2008 4.701 19,9 % 119 -0,8 % 215 -6,1 % 488 7,3 % 21 31,3 % 217 14,8 % 2009 5.014 6,7 % 114 -4,2 % 202 -6,0 % 515 5,5 % 24 14,3 % 202 -6,9 % 2010 5.120 2,1 % 129 13,2 % 207 2,5 % 537 4,3 % 26 8,3 % 222 9,9 % 2011 4.959 -3,1 % 90 -30,2 % 221 6,8 % 564 5,0 % 23 -11,5 % 205 -7,7 % 2012 4.705 -5,1 % 24 -73,3 % 206 -6,8 % 579 2,7 % 17 -26,1 % 114 -44,4 %
Die Empfängerzahlen von Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach dem 8. Kapitel SGB XII sowie Hilfe in anderen Lebenslagen nach dem 9. Kapitel SGB XII waren am 31.12.2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt stark rückläufig. Die weitaus größte Empfängergruppe bildeten die Empfänger und Empfängerinnen von Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten mit 4.705 Personen. Blindenhilfe als zweithäufigste gewährte Leistung (579 Personen) nahm als einzige Leistung im Vergleich zum Jahresende 2011 leicht zu.
Abbildung 5.1: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 8. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012
Abbildung 5.2: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 9. Kapitel SGB XII in Berlin am 31.12. in den Jahren 2008 bis 2012 nach Leistungsarten
600 500 400 579
4.000 Anzahl 300 206 200 114 2.000 100 0 2008 2009 2010 Jahr 2011 2012 24 17
0 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Hilfe zur Weiterführung des Haushalts Altenhilfe Blindenhilfe Hilfe in sonstigen Lebenslagen Bestattungskosten (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Tabelle 5.2: E
mpfänger/innen von Leistungen gemäß 8.-9. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Leistungsarten
Jahr Leistungsarten Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten Hilfe zur Weiterführung des Haushalts Altenhilfe Blindenhilfe Hilfe in sonstigen Lebenslagen Bestattungskosten 25 206 25 233 20 235 24 192 20 209 22 201 17 180 17 193 20 151 16 156 18 202 17 114 69 217 574 66 219 579 62 217 584 60 215 582 51 207 583 48 201 583 45 207 580 39 206 581 28 214 582 31 213 582 27 215 575 24 206 579 4.904 5.006 5.026 4.916 4.819 4.843 4.793 4.843 4.804 4.806 4.847 4.705 Januar Februar März April Mai Juni 2012 Juli August September Oktober November Dezember
Abbildung 5.3: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 8. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012
6.000 5.000 4.000 Anzahl 3.000 2.000 1.000 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (Datenquelle: SenGesSoz Berlin - PROSOZ / Berechnung und Darstellung: SenGesSoz - I A -)
Abbildung 5.4: Empfänger/innen von Leistungen gemäß 9. Kapitel SGB XII in Berlin am Monatsende im Jahr 2012 nach Leistungsarten
700 600 500 400 300 200 100 0 Januar Februar März April Mai Blindenhilfe Juni Juli August September Oktober November Dezember Altenhilfe
•	 Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch – Sozialhilfe – (Artikel 1 des Gesetzes vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022, 3023), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 7. Mai 2013 (BGBl. I S. 1167) geändert worden ist, •	 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen – (Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Juni 2001, BGBl. I S. 1046), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 14. Dezember 2012 (BGBl. I S. 2598) geändert worden ist, •	 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung – vom 20. Dezember 1988 (BGBl. I S. 2477, 2482), das zuletzt durch Artikel 4 Absatz 3 des Gesetzes vom 20. April 2013 (BGBl. I S. 868) geändert worden ist, •	 § 5 Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienst-Gesetz – GDG) vom 25. Mai 2006 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, 62. Jahrgang, Nr. 19, S. 450 ff.).
Ort der Leistungserbringung außerhalb von Einrichtungen Hilfeempfangende leben in der Familie oder der eigenen Häuslichkeit. Auch ambulante Behandlungen von voll- oder teilstationär untergebrachten Leistungsberechtigten, die außerhalb der Einrichtung erfolgen, werden als Leistungen außerhalb von Einrichtungen betrachtet. Entscheidend ist der Ort der tatsächlichen Inanspruchnahme der Leistung. in Einrichtungen Stationäre oder teilstationäre Leistungen werden in Einrichtungen erbracht. Stationäre Einrichtungen in denen Leistungsberechtigte leben und die erforderlichen Hilfen erhalten sind alle Einrichtungen, die der Pflege, der Behandlung oder sonstigen nach dem SGB XII zu deckenden Bedarfe oder der Erziehung dienen, wie z.B. in Alters- oder Pflegeheimen. Einrichtungen zur teilstationären Betreuung sind insbesondere Tages- und Nachtkliniken, Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesstätten für behinderte Kinder, Übernachtungsstätten und dgl., in denen die Leistungsberechtigten für einen nicht unwesentlichen Teil des Tages oder der Nacht oder für einen anderweitig abgegrenzten Zeitraum Aufnahme finden. Quote Anteil der Empfängerinnen und Empfänger an der entsprechenden Gruppe der melderechtlich registrierten Einwohnerinnen und Einwohner. Veränderung Prozentuale Veränderung zum Vorjahr bzw. Vormonat (Vorjahr bzw. Vormonat = 100%).
Empfängerinnen und Empfänger Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales (IT Fachverfahren Soziales - OPEN-PROSOZ). Ausgaben Senatsverwaltung für Finanzen (Fachverfahren Profiskal).
Statistische Kurzinformation 2013-1 — Sozialstatistisches Berichtswesen Berlin Bevölkerung Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Einwohnermelderegister). Anmerkung: Aus Gründen der Aktualität, der möglichen Aggregierbarkeit von parallel veröffentlichten Daten bezüglich aller räumlichen LOR-Ebenen (Lebensweltlich orientierte Räume) des Landes Berlin und der Vergleichbarkeit landesinterner Statistiken wird bei der Berechnung von Empfängerquoten bzw. -anteilen auf die Daten des Einwohnermelderegisters zurückgegriffen. Dadurch kann es möglicherweise zu geringfügigen Abweichungen zu anderen Berechnungen auf Basis der Daten der fortgeschriebenen Bevölkerung kommen. Verlässlichkeit der Daten Die Daten aus den IT-Fachverfahren und dem Einwohnerregister sind grundsätzlich als zuverlässig anzusehen.
Empfängerzahlen Jahreszahlen: Bestandserhebung zum Stichtag 31.12. des Jahres. Monatszahlen: Bestandserhebung zum Monatsende. Ausgaben Jahreszahlen: kumulierte Jahresbeträge. Anmerkung: Empfängerzahlen und Ausgabenbeträge sind aufgrund unterschiedlicher zeitlicher Bezüge nicht unmittelbar miteinander in Bezug zu setzen.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Oranienstr. 106 10969 Berlin Tel (030) 9028-1235 www.berlin.de/sen/gessoz pressestelle@sengs.berlin.de © Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales