Source: http://www.jurablogs.com/2012/07/03/bonuscard-augenoptiker
Timestamp: 2017-09-25 06:18:43
Document Index: 289465981

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 7', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 7', '§ 4', '§ 7', '§ 1']

Die kostenlose Abgabe einer Bonuscard an Stammkunden bei der Absatzwerbung für Heilmittel verstößt nicht gegen das UWG, wenn andere Kunden für die Bonuscard lediglich 5,00 € zu zahlen haben.
Die kostenlose Auslobung der Bonuscard an Stammkunden eines Optikers verstößt weder gegen §§ 3, 4 Nr. 11 UWG, § 7 HWG noch gegen andere Regelungen des Wettbewerbsrechts. Gemäß § 3 UWG sind unlautere geschäftliche Handlungen unzulässig, wenn sie geeignet sind, die Interessen von Mitbewerbern, Verbrauchern oder sonstigen Marktteilnehmern spürbar zu beeinträchtigen. Unlauter handelt gemäß § 4 Nr. 11 derjenige, der einer gesetzlichen Vorschrift zuwiderhandelt, die dazu bestimmt ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln.
Gemäß § 7 Abs. 1 HWG ist es unzulässig, Zuwendungen und sonstige Werbegaben (Waren und Leistungen) anzubieten, anzukündigen oder zu gewähren, sofern nicht eine der in den dortigen Ziffern 1-5 genannten Ausnahmen vorliegt. § 7 HWG stellt eine Marktverhaltensregelung im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG dar.
Das streitgegenständliche Angebot der Beklagten unterfällt zwar § 7 HWG. Es handelt sich um eine produktbezogene Absatzwerbung für Medizinprodukte. Eine Brille, bestehend aus Gestell und Gläsern, stellt ein Medizinprodukt im Sinne des § 1 HWG dar ...
OLG Bamberg: Die Ausgabe von Einkaufsgutscheinen durch eine Apotheke für die Werbung von Neukunden ist zulässige Imagewerbung
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Aktionssonnenbrille in gleicher Stärke dazu beim Kauf einer Brille wettbewerbswidrig
Veröffentlicht July 3, 2012 4:38am im Blog Rechtslupe.
Wirtschaftsrecht, Uwg, Unlauterer Wettbewerb, Rabatt, Optiker, Gering, Bonuscard
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