Source: http://sarpen-projects.de/datenschutzbeauftragter.php
Timestamp: 2019-01-18 02:57:25
Document Index: 395072854

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 32', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 9']

Datenschutzbeauftragter nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
0176 / 43802581
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Team aus TÜV-geprüften Datenschutzbeauftragten, die sich auf den Datenschutz in Unternehmen spezialisiert haben.
Ableitung von Maßnahmen, die zur Herstellung der Rechtskonformität erforderlich sind. Umsetzung durch unseren IT-Spezialisten.
Die Aufgaben der Unternehmen - laut DSGVO
Erstellung folgender Verzeichnisse
Unter Anweisung der Geschäftsführung an die Verantwortlichen der Fachbereiche erstellen und aktualisieren wir in Rücksprache das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten.
Artikel 2 Abs. 1 DSGVO:
Artikel 4 Nr. 2 DSGVO: - zur "Verarbeitung"
Teil des Verarbeitungsverzeichnisses ist die allgemeine Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen.
Unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen treffen der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten;
Artikel 35 Abs. 1 DSGVO
Auf Grundlage folgender Artikel in der DSGVO:
Abs. 1 - Der Verantwortliche trifft geeignete Maßnahmen, um der betroffenen Person alle Informationen gemäß den Artikeln 13 und 14 und alle Mitteilungen gemäß den Artikeln 15 bis 22 und Artikel 34, die sich auf die Verarbeitung beziehen, in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache zu übermitteln; Die Übermittlung der Informationen erfolgt schriftlich oder in anderer Form, gegebenenfalls auch elektronisch.
Abs. 1 - Werden personenbezogene Daten bei der betroffenen Person erhoben, so teilt der Verantwortliche der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Erhebung dieser Daten Folgendes mit: (usw.)
Artikel 14: Informationspflicht, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben wurden
Abs. 1 - Werden personenbezogene Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben, so teilt der Verantwortliche der betroffenen Person Folgendes mit: (usw.)
Abs. 1 - Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden;
Abs. 1 - Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen.
Abs. 1 - Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass sie betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen;
Abs.1 - Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen,
Abs.1 - Der Verantwortliche teilt allen Empfängern, denen personenbezogenen Daten offengelegt wurden, jede Berichtigung oder Löschung der personenbezogenen Daten oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 16, Artikel 17 Absatz 1 und Artikel 18 mit;
Abs. 1 - Die betroffene Person hat das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und sie hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln;
Abs. 1 - Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Artikel 6 Absatz 1 Buchstaben e oder f erfolgt, Widerspruch einzulegen;
Abs 1 - Die betroffene Person hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt.
Wir arbeiten effizient, zuverlässig und verfolgen stets einen perfektionistischen Ansatz:
1. Absprache mit der Geschäftsführ­ung
2. Durchführung besprochener Punkte
3. DSGVO Rechtskonform durchstarten
mindestens Mitarbeitern, die regelmäßig personenbezogene Daten automatisch verarbeiten (§ 4f Abs. 1 BDSG)
Verantwortliche die umfangreich besondere Kategorien von Daten verarbeiten
Unternehmen die eine umfangreiche, regelmäßige und systematische Überwachung benötigen
In welcher Form ist ein DSB zu benennen?
Die Vorschrift der Benennung eines Datenschutzbeauftragten in Schriftform gibt es nach der neuen DS-GVO nicht mehr. Es ist jedoch ratsam einen Datenschutzbeauftragen aus Gründen der Beweislast und Rechtsklarheit schriftlich zu benennen.
Hinweis: Eine klare Definierung der Aufgaben des Datenschutzbeauftragten im Vertrag sind empfehlenswert.
Innerhalb welcher Frist ist der DSB zu benennen?
Sobald die Vorrausetzungen vorliegen besteht eine sofortige Pflicht. Vorherige Benennungen, nach dem Bundesdatenschutzgesetz, bleiben bestehen, werden allerdings nach der DS-GVO auszurichten sein.
Nach Art. 37 Abs. 6 DS-GVO ist die Benennung eines externen Datenschutzbeauftragten zulässig. Dies gilt auch für öffentliche Stellen.
Was sind die wichtigsten Fähigkeiten eines DSB?
Einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragte benennbar?
Eine Unternehmensgruppe darf einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragten benennen (vgl. Artikel 37 Absatz 2 DSGVO). Bedingung ist, dass der Datenschutzbeauftragte von jeder Niederlassung aus leicht erreicht werden kann.
Behörden oder öffentliche Stellen haben die Möglichkeit, für mehrere Behörden oder Stellen unter Berücksichtigung ihrer Organisationsstruktur und ihrer Größe einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragten zu benennen (Art. 37 Absatz 3 DSGVO, vgl. Art. 32 Absatz 3 JI-RL).
In Bezug auf die Struktur und Größe der Organisation, muss der Verantwortliche sicherstellen, dass der gemeinsame Datenschutzbeauftragte in der Lage ist, den Aufgaben, die ihm übertragen wurden, Genüge zu leisten.
Bedeutung einer „umfangreichen“ Überwachung
Die DS-GVO stellt keine Definition des Begriffs "umfangreich" zur Verfügung. Folgende Faktoren können aus Erwägungsgrund 91 der DS-GVO für die Beurteilung, ob eine "umfangreiche" Überwachung bzw. Verarbeitung vorliegt, herangezogen werden:
- (große) Menge personenbezogener Daten (Volumen), - Verarbeitung auf regionaler, nationaler oder supranationaler Ebene (geografischer Aspekt), - Anzahl der betroffenen Personen (absolute Zahl oder in Prozent zur relevanten Bezugsgröße) - Dauer der Verarbeitung (zeitlicher Aspekt).
Sind mehrere Faktoren hoch, so spricht dies für eine "umfangreiche" Überwachung bzw. Verarbeitung.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt in der Regel dann nicht als umfangreich, wenn die Verarbeitung personenbezogene Daten von Patienten oder von Mandanten betrifft und durch einen einzelnen Arzt, sonstigen Angehörigen eines Gesundheitsberufes oder Rechtsanwalt erfolgt (Erwägungsgrund 91 der DS-GVO).
Wann liegt eine leichte Erreichbarkeit laut Art. 37 vor?
Nach dem Artikel 37 Absatz 2 DS-GVO wird von einer leichten Erreichbarkeit gesprochen, wenn die persönliche und die sprachliche Erreichbarkeit für Beschäftigte, Aufsichtsbehörde sowie Betroffene gewährleistet ist. Hierzu müssen im Unternehmen folgende Vorbereitungen getroffen werden:
Das Einrichten einer Hotline
Ein Kontaktformular auf der Homepage
Sprechstunden für Beschäftigte im Unternehmen
Wichtig ist, dass die Kontaktdaten intern im Unternehmen über das Intranet (Organigramm oder ähnliches) bekannt gegeben und die Kontaktdaten über die Webseite ersichtlich hinterlegt werden. (Art. 37 Abs. 7 DS-GVO, zusätzlich müssen die Kontaktdaten an die Aufsichtsbehörde mitgeteilt werden)
Welche Ressourcen müssen dem Datenschutzbeauftragten zur Verfügung gestellt werden?
1. Art. 38 Abs. 1 DS-GVO – Der Datenschutzbeauftragte muss ordnungsgemäß und zeitig in alle mit dem Schutz personenbezogene Daten zusammenhängenden Fragen eingebunden werden.
2. Art. 38 Abs. 2 DS-GVO sieht die Unterstützung des Datenschutzbeauftragen in der Erfüllung seiner Aufgaben vor. Das bedeutet das Bereitstellen der notwendigen Ressourcen (Arbeitszeit, Räume und Mitarbeiter). Zudem muss der Zugang zu personenbezogenen Daten und Verarbeitungsprozessen ermöglicht werden. Und die Fort- und Weiterbildung für das notwendige Fachwissen des Datenschutzbeauftragten.
3. Art. 38 Abs. 3 Satz 1 DS-GVO – Der Datenschutzbeauftragte ist weisungsunanbhängig.
Besonderheiten bei der Pflicht zur Benennung eines DSB bei Gesundheitsberufen
Für die Pflicht der Bestellung eines Datenschutzbeauftragten gelten seit Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung neue Regelungen. Dazu hat die Datenschutzkonferenz ihre Auffassung zur Anwendung der DSGVO bei Arztpraxen, Apotheken und sonstigen Gesundheitsberufen veröffentlicht.
Grundsätzlich wird bei Arztpraxen, Apotheken und sonstigen Angehörigen eines Gesundheitsberufs von keiner umfangreichen Datenverarbeitung ausgegangen, wenn weniger als zehn Personen mit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigt sind. Hier muss also kein Datenschutzbeauftragter nach Art. 9 DSGVO benannt werden, obwohl die Verarbeitung von sensiblen (besonderen) Daten stattfindet.