Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/3/83270000024.htm
Timestamp: 2018-11-12 23:19:07
Document Index: 167253221

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 64', '§ 2', '§ 22', '§ 58', '§ 64', '§ 5']

3.27.024 Feldmarkung östlich von Kolbingen
Verordnung des Landratsamtes Tuttlingen über das Landschaftsschutzgebiet "Feldmarkung östlich von Kolbingen" vom 25. März 1988 (Amtsblatt der Gemeinde Kolbingen vom 14.04.1988), VO 11.10.1993 (Ergänzung).
Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21.10.1975 (Gesetzblatt S. 654), geändert durch das Gesetz zur Bereinigung des baden-württembergischen Ordnungswidrigkeitenrechts vom 06. Juni 1983 (GBl. S. 199), wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Freiburg verordnet:
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Kolbingen wird zum Land­schaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Feldmarkung östlich von Kolbingen".
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 350 ha.
(2) Das Schutzgebiet umfaßt folgende Landschaftsteile: Ottental, Lugtenbühl, Totmilden, Reute, Bärensteige, Nördliche Wasenhalde, Böses Ried.
(3) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Karte im Maßstab 1 : 25 000 und in einer Karte im Maßstab 1 : 10 000 grün eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verord­nung mit Karten wird beim Landratsamt Tuttlingen als untere Naturschutzbehörde in Tuttlingen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt. Eine weitere Ferti­gung liegt beim Bürgermeisteramt der Gemeinde Kolbingen auf.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung der typischen, durch Schafweiden, Heckenriegel und ‑raine geprägten Hochalblandschaft als einen Raum von besonderer Eigenheit, Vielfalt und Seltenheit sowie mit bedeutender Erholungsfunktion für einen regionalen und überregionalen Einzugsbereich.
15. Anlage einer Schmuck- und Zierreisigkultur.
3. für die ordnungsmäßige Unterhaltung der Straßen, Wege, Energieversorgungsanlagen, Plätze und Gewässer;
6. für die ordnungsgemäße Unterhaltung, Erneuerung oder Änderung öffentlicher Abwasseran­lagen.
2. zur Errichtung oder wesentlichen Änderung von Gebäuden;
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung zum Schutze der Landschaftsteile und Landschaftsbestand­teile im Kreis Tuttlingen vom 11. Januar 1944, soweit sie sich auf den Geltungsbereich dieser Ver­ordnung bezieht, außer Kraft.
Tuttlingen, den 25. März 1988
Verordnung des Landratsamtes Tuttlingen über das Landschaftsschutzgebiet "Feldmarkung östlich von Kolblingen" vom 11. Oktober 1993 (Gemeindemitteilungsblatt Kolblingen vom 28.10.1993).
Aufgrund von § 22, § 58 Abs. 3 und 4 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (Gesetzblatt S. 654), zuletzt geändert durch das Biotopschutzgesetz vom 19. November 1991 (Gesetzblatt S. 701), wird die Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet "Feldmarkung östlich von Kolblingen" vom 25. März 1988, veröffentlicht im Gemeindemitteilungsblatt der Gemeinde Kolblingen, "Donnerstags", Ausgabe Nr. 15 vom 14. April 1988, geändert:
Die Verordnung vom 25. März 1988 wird in § 5 Abs. 2 ergänzt:
"15. Anlage einer Schmuck- und Zierreisigkultur."
Tuttlingen, den 11. Oktober 1993