Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20StR%20606/06
Timestamp: 2019-10-23 14:24:04
Document Index: 239258643

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', '§ 46', '§ 354', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 14.03.2007 - 2 StR 606/06 - dejure.org
https://dejure.org/2007,7680
BGH, 14.03.2007 - 2 StR 606/06 (https://dejure.org/2007,7680)
BGH, Entscheidung vom 14.03.2007 - 2 StR 606/06 (https://dejure.org/2007,7680)
BGH, Entscheidung vom 14. März 2007 - 2 StR 606/06 (https://dejure.org/2007,7680)
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§ 250 StGB; § 46 StGB; § 354 Abs. 1a StPO
Schwerer Raub (minder schwerer Fall; geringes Alter des Täters); Strafzumessung (erlittene Untersuchungshaft); Angemessenheit der Rechtsfolge
Knebelung einer Person mit Klebeband und Positionierung dessen Körpers mit dem Gesicht nach unten auf den Boden als üble unangemessene Behandlung im Sinne einer Körperverletzung; Begehung weiterer Straftaten nach einer abzuurteilenden Tat als berücksichtigungsfähiger ...
Fesselung und Knebelung als Körperverletzung
LG Frankfurt/Main, 08.05.2006 - 8 KLs 3660 Js 206713/04
NStZ 2007, 404
Dies stellt eine üble, vom Willen des Angeklagten und seines Mittäters getragene unangemessene Behandlung dar, welche das körperliche Wohlbefinden nicht nur unerheblich beeinträchtigt und erfüllt damit den Tatbestand einer körperlichen Misshandlung (vgl. BGH, Urteil vom 15. September 2010 - 2 StR 400/10, NStZ-RR 2010, 374 (Ls); Urteil vom 14. März 2007 - 2 StR 606/06, NStZ 2007, 404).
d) Nach den Feststellungen hat der Angeklagte im Laufe des Geschehens mehrere Körperverletzungen begangen, die nicht sämtlich von der erfolgten Verurteilung wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung erfasst sein können: die durch das Messer verursachte Schnittwunde an der rechten Halsseite (UA S. 9), die Fesselung und Knebelung des Tatopfers mit in das Fleisch schneidenden Kabelbindern bzw. Klebeband (UA S. 9, 10; vgl. BGH NStZ 2007, 404), mehrfache Schläge auf den Kopf (UA S. 10, 12), die mit dem Messer zugeführten Schnittwunden am linken Handgelenk und am rechten Innenarm (UA S. 10) sowie die durch Aufregung und Todesangst hervorgerufenen Magenkrämpfe (vgl. BGHSt 48, 34, 36 f.).
a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 14. März 2007 - 2 StR 606/06 -,.