Source: https://digital.zlb.de/viewer/image/15527367/1/
Timestamp: 2020-02-20 14:28:49
Document Index: 7912300

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 3', '§ 15', '§ 15', '§ 6', '§ 34', '§ 3']

urn:nbn:de:kobv:109-opus-157687
Schul- und Leistungssportzentrum Berlin	 Berlin Lichtenberg
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb für Architekten in Zusammenarbeit oder Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten Schul- und Leistungssportzentrum Berlin Berlin-Lichtenberg Ausschreibung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsausschreibung Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Achim Nelke Digitale Bearbeitung Achim Nelke Titelbild Achim Nelke Druck sprint out, Berlin
Teil 1 Verfahren ........................................................................................ 9
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 4.1 4.2 4.3 Auslober, Bauherr, Nutzer ...........................................................9
Art des Verfahrens ...................................................................... 9
Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe.............................. 9
Wettbewerbsteilnehmer ............................................................10
Preise und Ankäufe ...................................................................17
Weitere Bearbeitung .................................................................17
Eigentum und Urheberrecht ......................................................18
Verfassererklärung ....................................................................18
Haftung und Rückgabe .............................................................19
Historische Entwicklung Hohenschönhausens .........................24
Erschließung und Verkehr.........................................................31
Planungsrecht ...........................................................................32
Das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin ..........................32
Planungsumfang .......................................................................35
Städtebaulich-architektonische Zielsetzung..............................35
Funktionale Anforderungen .......................................................36
Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung.....38
Raumprogramm, Funktionsdiagramme.....................................41
Fotodokumentation ..................................................................47
Quellenangaben........................................................................51
Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Anlass und Ziel
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Umbau und die Erweiterung des bestehenden Schulstandortes der Werner-Seelbinder-Schule in BerlinLichtenberg. An diesem Standort sollen zwei bestehende Eliteschulen des Sports, die Werner-Seelenbinder-Schule und das Coubertin-Gymnasium zum Schul- und Leistungssportzentrum Berlin zusammengeführt werden. Neben Umbauten im Bestand sind Neubaumaßnahmen für Schul- und Verwaltungsflächen sowie für zwei Sporthallen (zweifach und dreifach) vorgesehen. Des weiteren soll der Außenbereich neu gestaltet werden. Das zu planende Raumprogramm umfasst eine Nutzfläche (NF) von 7.565 m² für Unterrichts-, Schul- und Verwaltungszwecke sowie 3.006 m² für die Sporthallen. Es sind Freiflächen und Sportaußenanlagen von ca. 14.735 m² zu planen. Für das Bauvorhaben sind Gesamtbaukosten nach DIN 276 in Höhe von ca. 34.000.000,- Euro vorgegeben.
Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Teil 1 Verfahren
Auslober, Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Hochbau Referat V P Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Herrmann-Josef Pohlmann, V P Tel.: +49 (0)30 9012 6700 Fax: +49 (0)30 9012 5998 Bedarfsträger Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Abteilung Berufliche und zentral verwaltete Schulen, Weiterbildung Referat II A Beuthstraße 6-8 10117 Berlin Bernd Puhlemann II A 30 Tel.: +49 (0)30 9026 6257 Fax: +49 (0)30 9026 6011 Wettbewerbsdurchführung, Ausschreibung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Tel.: +49 (0)30 9025 2039 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.berlin.de
Die Auslobung erfolgt als begrenzt offener einstufiger Realisierungswettbewerb für Architekten in Zusammenarbeit bzw. Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Bei der Vorbereitung der Ausschreibung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der GRW beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B2008-11 geführt. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der GRW 1995 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, - II D -, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 15.04.2008 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß GRW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 30 Teams von Architekten und Landschaftsarchitekten ausgewählt.
Carola Schäfers Architektin, Berlin Ivan Reimann Architekt, Berlin Marianne Mommsen Landschaftsarchitektin, Berlin
Bettina Zalenga Architektin, Berlin Jens Henningsen Landschaftsarchitekt, Berlin
Regula Lüscher Senatsbaudirektorin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Ludger Pieper Abteilungsleiter Berufliche und zentral verwaltete Schulen; Weiterbildung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin Konrad Zander Abteilungsleiter Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Manfred Kühne Abteilungsleiter Städtebau und Projekte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Bernd Puhlemann Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin N. N. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Dr. Thomas Poller Leiter Koordination des Schulsports in Berlin, Eliteschulen des Sports Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin Margitta Fuchs Abteilung Sport, Sportanlagen und Infrastruktur Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin Dr. Gerd Neumes Schulleiter Schul- und Leistungssportzentrum Berlin Klaus Endesfelder stellvertretender Schulleiter Schul- und Leistungssportzentrum Berlin Roland Brauer Fachleiter Sport Schul- und Leistungssportzentrum Berlin
Christina Kowolik Betreuung von zentral verwalteten Schulen Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin Tamara Czech Amt für Planen und Vermessen Bezirk Lichtenberg von Berlin Ellen Jaenisch Leiterin Amt für Umwelt und Natur Bezirk Lichtenberg von Berlin Stephan Strauss Stadt- und Freiraumplanung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Marianne Bohn-Decker Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens, Oberste Bauaufsicht Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Uwe Dechène / Monika Büchler Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens, Projektvorbereitung und Prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Ingeborg Stude Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens, Koordinierungsstelle für barrierefreies Bauen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Birgitt Kalthöner Referatsleiterin Objektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Hermann-Josef Pohlmann Referatsleiter Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Reinhard Zeppa Abteilung Hochbau, Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Peter Ostendorff / Inge Schmidt-Rathert Auswahlverfahren und Wettbewerbe Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Vorprüfung	 Ulrike Lickert, Architektin, Berlin Norbert Giebels, Architekt, Berlin Petr Barth, Architekt, Berlin Rose Fisch, Landschaftsarchitektin, Berlin Bernd Reimers, Architekt, Berlin Architektenkammer Berlin Mitglieder der BVV Lichtenberg
Kostenprüfung	 Gäste
Die Wettbewerbsunterlagen werden den Teilnehmern am 18. Juli 2008 per Post zugesandt.
Die Arbeiten sind am 19. September 2008 von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 abzugeben oder am selben Tag oder davor liegend per Post- oder Kurierdienst einzureichen. Bei der Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebelegs in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst mit der Kennziffer versehen an o. a. Adresse nachzusenden. Das Modell (s. 1.10) ist am 26. September 2008 von 14.00 bis 17.00 Uhr an gleicher Stelle oder am selben Tag oder davor liegend per Kurierdienst einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wiederverwendbarer Verpackung abzuliefern. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Schul- und Leistungssportzentrum Berlin“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Bei Einlieferung durch Post- oder Kurierdienst (porto- und zustellungsfrei für den Empfänger) gilt die Einlieferungsfrist als erfüllt, wenn der Aufgabestempel das Datum des 19.9.2008 oder eines davor liegenden Tages trägt. Für die Einlieferung des Modells gilt entsprechend das Datum des 26.9.2008. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 3. Werktag nach Abgabedatum vorliegen. Der Verfasser selbst ist für die Lesbarkeit des Aufgabestempels auf der Sendung verantwortlich. Verspätet eingegangene Arbeiten, deren Aufgabestempel/Aufgabebeleg fehlt, unleserlich oder unvollständig ist oder dessen Richtigkeit angezweifelt wird, werden vorbehaltlich des späteren Nachweises fristgemäßer Einlieferung, den der Teilnehmer zu erbringen hat, mitbeurteilt. Bei Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebeleges in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst, mit der Kennziffer versehen, an den Auslober nachzusenden. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt
und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.
Ortsbesichtigung Die Ortsbesichtigung mit den Teilnehmern findet am 23.7.2008 um 10:00 Uhr statt. Der Treffpunkt ist der Haupteingang, Fritz-Lesch-Straße 35. Rückfragen Rückfragen (GRW 5.3) zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 25. Juli 2008 bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschreibung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Ein Rückfragenkolloquium findet nicht statt. Die Beantwortung der Rückfragen erfolgt in Abstimmung mit dem Preisgericht in einem Preisrichterkolloquium. Die Zusammenstellung aller eingereichten Fragen und deren Beantwortung wird den Beteiligten zugesandt und ist Bestandteil der Ausschreibung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: die vorliegende Ausschreibung die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten Modell-Einsatzplatte M 1:500 CD-ROM mit digitalen Daten (siehe Teil 4), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente:
Übersichts- und Arbeitsplan, u.a. als .dwg-Datei
Zeichnungen der Bestandsgebäude (Grundrisse, Ansichten,
Schnitte, Details) als .pdf-Dateien
Luftbilder als .tif-Dateien
Raum- und Funktions- und Freiflächenprogramm als .pdf-Datei
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Geforderte Leistungen in Papierform 1.	 Städtebauliches Konzept M 1:500 mit Darstellung der Gesamsituation, Baukörper, Freiflächenkonzeption, Erschließung, Stellplätze für Mobilitätsbehinderte sowie Fahrradabstellplätze 2.	 EG-Grundriss mit Darstellung der angrenzenden Freiflächen einschließlich der äußeren Erschließung sowie alle weiteren Grundrisse im M 1:200 3.	 Ansichten und zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte M 1:200 4.	 Fassaden- bzw. Systemschnitt im M 1:20 mit Teilansicht – der Informationsgehalt dieses Schnittes soll annähernd dem eines Schnittes im Maßstab 1:50 entsprechen, beispielhaft zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten 5.	 Prüfpläne (gefaltet) ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung der Raumbezeichnungen (entsprechend der Formblätter) der für die Berechnung notwendigen Maße der Raumgrößen der Änderungen im Altbau in Anlehnung an § 3 (4) der Verordnung über Bauvorlagen im bauaufsichtlichen Verfahren- Rot-Gelb-Kennzeichnung (Bauvorlagenverordnung BauVorlVO) 6.	 Berechnungen auf Formblättern ( s. 4.1.8 Formblätter) Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen. Überbaute Fläche GRZ GFZ Brutto-Grundfläche BGF a Brutto-Rauminhalt BRI a (V) Nutzfläche Verhältnis Brutto-Grundfläche a / Nutzfläche (BGF a / Nutzfläche)
DAF Dachflächen
HTF Horizontale Trennflächen
BAF Basisflächen
AWF Außenwandflächen
IWF Innenwandflächen
BAU Baugrube
Gebäudehüllfläche A
7.	 Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 4 DIN A 4 Seiten) zu den Hochbaumaßnahmen: Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts Aussagen zu Konstruktion und Materialien (Neubau) Erläuterung der Umbaumaßnahmen (Altbau) Aussagen zur Wirtschaftlichkeit Aussagen zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Angaben zum barrierefreien Bauen Freianlagen: Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts Aussagen zur Material- und Pflanzenverwendung und zum baulichen Aufwand Angaben zum barrierefreien Bauen 8.	 Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (1993) zu KG 300, 400 und 500 9.	 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 10.	 Fragebogen zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz 11.	 Verfassererklärung (s. 4.1.8 Formblätter) 12.	 Modell M 1:500 unter Verwendung der vorgegebenen Modellplatte
Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß GRW 5.5 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi (ggf. LZW-komprimiert) -	 die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi. die geforderten Leistungen nach Nr. 5 (Prüfpläne) als CAD-Datei im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer) oder .pln (ArchiCAD, Version 7 oder tiefer) -	 die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 6 und Nr. 10 (siehe 4.1.8 Digitale Anlagen/Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel) Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: Lageplan: Grundrisszeichnung Erdgeschoss: Ansichten:
Prüfpläne:
123456_pruefplan_eg.dwg
Die Wettbewerbssumme (GRW 4.1) ist auf der Basis des § 15 HOAI in Verbindung mit der GRW 1995 ermittelt. Für Preise und Ankäufe stehen insgesamt 102.000,00 € zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 4. Preis 5. Preis 4 Ankäufe 25.000,00 € 20.500,00 € 15.500,00 € 12.500,00 € 9.000,00 € à 5.000,00 €
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Der Bauherr wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem oder mehreren Preisträgern die weitere Bearbeitung der Aufgabe
mindestens mit den Leistungsphasen 2 - 5 nach § 15 HOAI übertragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe realisiert werden soll (GRW 7.1), unter der Voraussetzung, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder Ankaufs nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (GRW 7.2). Landschaftsarchitekten und Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, werden gemäß § 6 Bau- und Architektenkammergesetz verpflichtet, sich bei Auftragserteilung im Verzeichnis auswärtiger Architekten der Architektenkammer Berlin eintragen zu lassen. Bei Bedarf wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros empfohlen. Kunst am Bau Gemäß den Ausführungen in der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau) ist beabsichtigt, für diese Baumaßnahme Mittel für „Kunst am Bau“Maßnahmen bereitzustellen.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fachund termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt im Ordner „4.1.8_ Formblätter“ auf beiliegender CD-ROM.
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder Ankauf ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben (GRW 6.1) sowie unter www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/ angekündigt. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Ankäufen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (GRW 6.3).
18. Juli 2008 23. Juli 2008 25. Juli 2008 29. Juli 2008 19. September 2008 26. September 2008 16. Oktober 2008 November 2008
Versand der Ausschreibungsunterlagen Ortsbesichtigung Rückfragen bis Versand des Rückfragenprotokolls Abgabe der Arbeiten Abgabe des Modells Preisgerichtssitzung Ausstellung
Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Der Standort des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin liegt im Südwesten Hohenschönhausens. Hohenschönhausen ist ein Ortsteil des Berliner Bezirk Lichtenberg. Der Schulstandort ist Teil des großflächigen Sportforums, das zur Indira-Gandhi-Straße orientiert ist, der ersten große Ringstraße außerhalb des S-Bahn-Rings. Im Sportforum Hohenschönhausen befinden sich der Olympiastützpunkt Berlin (OSB) und zahlreiche Trainingsanlagen sowie organisatorische und medzinische Folgeeinrichtungen. Das Grundstück des Schul- und Leistungssportzentrums bildet den nördlichen Rand des Sportforums. Der Versatz der Fritz-Lesch-Straße nach der Sport- und Werferhalle verursacht allerdings eine eingeschränkte Lesbarkeit dieses räumlichen Zusammenhangs. Eine städtebauliche Verknüpfung des Wettbewerbsstandorts mit den anderen Umgebungsbauten und deren Nutzungen (Friedhof, Kleingartengebiete, Wohnbauten in Plattenbauweise, Stadtvillen) ist kaum gegeben.
Baustruktur der weiteren Umgebung Die weitere Umgebung des Wettbewerbgrundstücks ist durch eine heterogene Baustruktur geprägt. So befindet sich im westlichen und nördlichen Bereich eine Kleingartenanlage, an die das Friedhofsgelände der St. Marcus- und St. Andreas-Gemeinde und das Gelände des St. Joseph Krankenhauses anschließen. Der Bereich südlich des Grundstücks wird durch die Gebäude des Werksgeländes der Berliner-Kindl-SchultheissBrauerei GmbH, den BVG-Busbahnhof und durch das Gelände des Sportforums Hohenschönhausen mit seinen Hallenbauten und Außensportanlagen bestimmt. Östlich wird das Wettbewerbsgrundstück durch das Gelände mehrerer Kleingartenanlagen, Friedhofsanlagen, Betriebs- und Gewerbebauten eingerahmt, an die sich Flächen mit Wohnbebauung und weitere Kleingartenanlagen um den Oranke- und Obersee anschließen. Das Nebeneinander von Bauten verschiedener städtebaulicher und architektonischer Prägung setzt sich in der weiteren Umgebung fort. Während sich westlich nach den Grünflächen der Friedhofsanlagen die gründerzeitlichen Blockstrukturen südlich der Berliner Allee in Weißensee anschließen, herrschen südlich der Indira-Gandhi-Str. Grünanlagen und Wohnbebauung in Plattenbauweise aus der DDR-Zeit vor. Nach Osten schließt sich die Villenstruktur um den Orankesee und Obersee aus dem Ende des 19. Jahrhunderts an. Im Norden, wie zum Beispiel an der Buschallee, ist die städtische Struktur durch Wohnbebauung in Plattenbauweise aus der DDR-Zeit geprägt.
Historische Entwicklung Hohenschönhausens
Der heutige Ortsteil Hohenschönhausen (Bezirk Lichtenberg) entstand aus dem Dorf Hohenschönhausen, das 1356 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Mit der Frühindustrialisierung kam es zum ersten größeren Wachstum dieses vorher unbedeutenden Dorfs. Dabei fand die Entwicklung entlang der nach Berlin führenden Straßen statt. Das starke Wachstum Berlins in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Nähe zum Zentralvieh- und Schlachthof südlich der Landsberger Allee und die sich ab den 1870erJahren in Bau befindliche städtische Kanalisation beeinflusste die Entwicklung Hohenschönhausens positiv. Nach dem Verkauf des Guts Hohenschönhausen wurde das ca. 400 ha große Areal parzelliert. Dort entstand ab 1893 das Villenviertel am Orankesee. 10 Jahre später folgten die Villen am Obersee, nachdem das Land von der Löwen-Brauerei abgekauft wurde. Bis 1900 entstanden die mit dem Wasserwerk verbundene Kanalisation, die weitgehende Pflasterung der Straßen und die Elektrifizierung. Für den Anschluss nach Berlin sorgte ab 1893 eine Pferdeomnibuslinie, die 1899 durch die elektrische Straßenbahn ersetzt wurde. 1911 erfolgte die Zusammenlegung von Gutsbezirk und Landgemeinde zur neuen Landgemeinde Berlin-Hohenschönhausen.
Eingemeindung nach Berlin Mit dem Groß-Berlin-Gesetz vom 01.10.1920 wurde Hohenschönhausen als Bestandteil Berlins dem Bezirk Weißensee zugeordnet. In den Zwanziger Jahren erlebte das damals landschaftlich reizvolle Hohenschönhausen einen Aufschwung im Fürsorge- und Erholungsbereich. Es entstanden infolge der wirtschaftlichen Krisen mehrere Schulspeisungsstellen, eine Warmwasserbadeanstalt, ein Kinderhort sowie eine Volksbücherei. Am Orankesee entstanden ein Freibad und mehrere Sportanlagen, vor allem für Fußball. Entwicklung nach 1945 Nach dem 2. Weltkrieg war Hohenschönhausen weiterhin stark von der Landwirtschaft geprägt. Ab den 1950er-Jahren wurden zudem die ehemaligen Rieselfelder für den Ackerbau benutzt. 1954 wurden das Sportforum Hohenschönhausen und die Wohnkomplexe an der Hansastraße und an der Große-Leege-Straße gebaut. 1971 beschloss die SED auf dem VIII. Parteitag das sozialistische Wohnungsbauprogramm, welches auf dem IX. Parteitag von 1976 konkretisiert wurde. Dieses Bauprogramm hatte die Aufgabe, die im Ostteil Berlins herrschende Wohnungsnot bis 1990 zu beheben. Die ersten, in Plattenbauweise errichteten Gebäude, entstanden 1972 bis 1975 zwischen der Wartenberger und Gehrenseestraße, um 1978 entstand das Neubaugebiet nördlich der Landsberger Allee, bis 1984 folgten die Komplexe „Hohenschönhausen I“ und „Hohenschönhausen II“ an der Rhin- und Degnerstraße, sowie an der Hauptstraße. Dabei entstanden rund 8.000 Wohnungen mit Platz für ca. 25.000 Menschen.
Denkmalbereiche und Baudenkmale Auf dem Wettbewerbsgebiet selbst befinden sich keine geschützten Denkmale. In der unmittelbaren Umgebung des Gebiets sind hingegen einige Denkmalbereiche und Baudenkmale kartiert. Direkt angrenzend an das Wettbewerbsgebiet ist der Friedhof der St. Marcus- und St. AndreasGemeinde. Errichtet wurde er unter der Leitung von Gustav Knoblauch zwischen 1885 bis 1896. Der letzte von drei Umbauten der Friedhofsanlage erfolgte 1956.
Abb. 4: Denkmalbereiche und Baudenkmale
Grundstück/Größe Das Grundstück Fritz-Lesch-Straße 35 in 13053 Berlin-Lichtenberg hat eine Gesamtfläche von 60.968 m². Es setzt sich aus zwei Flurstücken in verschiedenen Fluren zusammen. Das Wettbewerbsgebiet umfasst das Schulgrundstück mit Ausnahme der Häuser 1, 2, 3, 4 und der Sporthalle sowie deren Außenanlagen und Parkplätze und ist ca. 45.298 m² groß (siehe Auflistung).
Grundstücksgröße Haus 1 einschließlich Außenanlage Haus 2 einschließlich Außenanlage Haus 3 einschließlich Außenanlage Haus 4 einschließlich Außenanlage Sporthalle einschließlich Parkplätze Größe des Wettbewerbgrundstücks
60.968 m² ca. - 2.960 m² ca. - 1.950 m² ca. - 2.800 m² ca. - 1.860 m² ca. - 6.100 m² ca. 45.298 m²
Eigentum Sämtliche Flurstücke befinden sich im Eigentum des Landes Berlin und sind dem Fachvermögen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zugeordnet. Topographie Das Schulgrundstück weist Höhenunterschiede von bis zu 2,00 m auf. Die Höhenordinaten der Freiflächen zwischen den Gebäuden der bisherigen Werner-Seelenbinder-Schule am Orankeweg und der südlichen Gebäude an der Fritz-Lesch-Str. liegen im wesentlichen zwischen 51,53 und 53,56 mNHN. Die jeweilige exakte Höhenlage eines Geländepunkts ist dem auf der CD unter 4.1.2_Informationspläne>Vermesser>Lageplan zu findenden Lageplan zu entnehmen. Baugrund Das Wettbewerbsgrundstück liegt auf der pleistozänen Barnim-Hochfläche, deren oberflächennaher Schichtenaufbau im mittleren und nördlichen Grundstücksbereich vorwiegend aus mehreren Metern mächtigen Sanden (Hochflächensanden) besteht. Zwischenlagen von bindigen Sedimenten (Geschiebemergel/Schluff) können auftreten. Im südlichen Grundstücksbereich besteht der oberflächennahe Schichtenaufbau der Barnim-Hochfläche im Allgemeinen aus mehreren Metern mächtigem Geschiebemergel mit Einlagerungen von Sanden in unterschiedlicher Mächtigkeit und Ausdehnung. In den obersten Metern unter der Geländeoberfläche kann der Geschiebemergel durch Verwitterung entkalkt und zu Geschiebelehm umgewandelt sein. Als Anhaltspunkt über die Schichtenfolge des Untergrundes finden sich im Anhang Schichtenverzeichnisse verschiedener Bohrungen im Bereich des Schulgrundstückes. Grundwasser Der Grundwasserstand des bedeckten Grundwasserleiters steht im Bereich des Grundstücks im gespannten Zustand an. Das Grundwasser kann daher nicht so hoch ansteigen, wie es seinem hydrostatischen Druck entspricht, da die überlagernden bindigen Sedimente (Geschiebemergel) dies verhindern. Die Ermittlung der Grundwasserstände beruht auf der flächenhaften Interpolation von Grundwasserwerten, die an den Messstellen in der weiteren Umgebung des Grundstücks seit dem Jahr 1994 festgestellt wurden. Der aus den beobachteten Werten für das Grundstück interpolierte höchste Grundwasserstand (HGW) trat im Jahr 2003 auf und betrug ca.
NHN + 40,6 m. Im Januar 2008 lag der aktuelle Grundwasserstand im Grundstücksbereich zwischen NHN +40,2 m im Nordosten und NHN +39,4 m im Süden (siehe Anhang 4.3.3 Lageplan Schichtenverzeichnis). Hinsichtlich der Grundwasserverhältnisse wird auf die besondere Stellung der Sande hingewiesen, die über dem Gechiebemergel der Grundmoräne lagern bzw. in Linsen eingeschaltet sind und beim Bauvorhaben berücksichtigt werden sollten: In mit Sanden gefüllten Senken oberhalb oder in sandigen Linsen innerhalb des Geschiebemergels kann sich in Abhängigkeit von den Niederschlägen oberflächennahes Grundwasser ausbilden, dass unabhängig vom Haupt-grundwasserleiter ist und häufig als so genanntes Schichtenwasser bezeichnet wird. Messwerte über dieses oberflächennahe Grundwasser liegen nicht vor. Altlasten Zurzeit ist das Schulgrundstück nicht im Bodenbelastungskataster registriert und nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise auf schädliche Bodenverunreinigungen und Altlasten. Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln. Es ist deshalb nicht erforderlich, Maßnahmen der Kampfmittelräumung durchzuführen. Freiflächen Die Freiflächen des Wettbewerbsstandorts weisen unterschiedliche Qualitäten auf. Der westliche Innenhof des Haupttrakts, die westliche Kantineneingrünung und der Haupteingangsbereich sind gepflegt, aber gestalterisch unbefriedigend. Der Zustand der übrigen Freiflächen lässt die bestehenden landschaftsarchitektonischen Gliederungen erst auf den zweiten Blick erkennen. Die wichtigsten Gliederungselemente sind der von Osten nach Westen verlaufende Gehölzzug nördlich des Haupttraktes, der die offene Innenfläche umfasst sowie die neu gepflanzte einseitige Baumreihe entlang des Wegs vom Osteingang zur Kantine. Baumbestand Das Schulgrundstück weist einen umfangreichen gemischten Baumbestand unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Art auf. Insbesondere der Grünstreifen entlang der Fritz-Lesch-Str. und dem Orankeweg ist dicht mit Bäumen bestanden. Ebenso finden sich unmittelbar an der westlichen Grundstücksgrenze Bäume.
Das Schulgrundstück ist gegenwärtig mit dem Hauptgebäude, den Häusern 1, 2, 3 und 4, einer Sporthalle und einem weiteren Schulgebäude bebaut. Die Häuser 1 bis 3 und das Hauptgebäude wurden in den letzten Jahren umfassend saniert und weisen eine einheitliche Fassadengestaltung auf.
Das Schulgebäude am nördlichen Rands des Wettbewerbsgrundstücks wurde 1976 fertiggestellt und dem entspricht dem standardisierten Schulbautyp SK Berlin in Skelettbauweise. Die Häuser 1 bis 4 und die Sporthalle sind nicht Teil des Wettbewerbsgebiets. Hauptgebäude Das Hauptgebäude besteht aus mehreren Teilen. Von Osten kommend
dient das Hauptgebäude als Haupteingangsbereich in das Schulgelände.
Von diesem Eingangsbereich zweigt nach Norden die Schulkantine, nach
Süden das Haus 2 und nach Westen zwei mehrgeschossige Schultrakte
mit Unterrichtsräumen ab. Diese Schultrakte haben wiederum Ausgänge
in den Hofbereich. Zwischen den beiden parallen Schultrakten liegen
Verbindungsgänge. Diese bilden drei unterschiedlich gestaltete Innenhöfe.
An den östlichsten Innenhof ist ein eigener Aufenthalts- und Essensraum
für die Olympiakader angelagert.
Häuser 1 & 3 (nicht im Wettbewerbsgebiet)
Beide Häuser gehören zum „Haus der Athleten“. „Haus der AthIethen“ ist
ein Sammelbegriff für die von Kadersportlern genutzten Wohnheime des
Olympiastützpunkts. In den Häusern 1 & 3 können entsprechend auch
Schüler des Sport- und Leistungssportzentrum wohnen, sofern sie einem
Sportkader angehören.
Haus 2 (nicht im Wettbewerbsgebiet)
Haus 2 ist zur Zeit durch die Schulverwaltung belegt, soll aber zu einem
Internat umgebaut und dem „Haus der Athleten“ zugeordnet werden.
Haus 4 (nicht im Wettbewerbsgebiet)
Haus 4 wird vor allem durch Internatsschüler bewohnt. Es ist noch nicht in
größerem Umfang saniert worden.
Sporthalle (nicht im Wettbewerbsgebiet)
Die Sporthalle gehört organisatorisch zum Sportforum und dient dem
SK-Typenbau Bei diesem Gebäude handelt es sich um einen Schultypenbau vom Typ SK Berlin, der in der DDR entwickelt wurde. Er ist in Stahlskelettbauweise konstruiert und wurde als Typenbau ab den 1970er Jahren an zahlreichen Standorten im Ostteil von Berlin realisiert. Während seiner 30-jährigen Nutzungszeit wurden keine wesentlichen Instandsetzungsmaßnahmen am Gebäude durchgeführt. Aufgrund der deswegen vorhandenen Mängel und wegen der nur eingeschränkten Nutzung durch die Schule soll dieser Bau abgerissen werden. Zur Zeit wird das Gebäude noch durch die Schule genutzt. Bauablauf Alle Baumaßnahmen müssen bei laufendem Schulbetrieb erfolgen.
LH 331 LH 313 (abgehaengt) LH 331 (abgehaengt) LH 320 (abgehaengt)
LH 259 Aufzug
LH 388 (abgehaengt)
LH 306 (abgehaengt)
52.70 52.60 LH 302 Raum H 26 LH 275 (abgehaengt) Raum H 25 LH 276 (abgehaengt) Raum H 24 LH 297 Raum H 23 LH 295 Raum H 22 LH 295 Raum Olympiazimmer LH 272 (abgehaengt)
Raum H 27 LH 277 (abgehaengt)
LH 272 (abgehaengt)
Raum E 13 LH 304
Raum E 12 LH 301
Raum E 11 LH 302
Raum E 10 LH 303
Raum E 9 LH 302
Sanitaerraum 2 LH 303
LH 273 (abgehaengt)
LH 300 Sanitaerraum 1 LH 302 54.26 Raum H 28 LH 275 (abgehaengt) nicht messbar E-Verteilung nicht messbar E-Verteilung Wandschrank verschlossen
LH 269 (abgehaengt)
Raum H 44 LH 294 Raum H 46 LH 301
Raum Schulleitung LH 295 Raum Post LH 297
Sanitaerraum 5 LH 268 Sanitaerraum 5 LH 263 LH 299
Sanitaerraum 3 LH 257 LH 310 Sanitaerraum 4 LH 272
Sanitaerraum 3 LH 259
Raum Sekretariat LH 295
Sanitaerraum 4 LH 266
Sanitaerraum 2 LH 258
Sanitaerraum 2 LH 261 Raum Schulleitung LH 298 LH 303
Sanitaerraum 1 LH 261
Sanitaerraum 1 LH 262
LH 304 LH 291 LH 296 54.29 Wandschrank verschlossen Wandschrank verschlossen 54.29 LH 295 LH 311
52.95 54.25 Sanitaerraum 2 LH 247 Raum H 3 LH 294 Raum H 1 LH 292 Sanitaerraum 1 LH 247
Planen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Raum H 13 LH 293
Raum H 5-2 LH 296
Raum H 12 LH 290
Raum H 11 LH 291
Raum H 10 LH 288
Raum H 9 LH 290
Raum H 8 LH 292
Raum H 7 LH 293
Raum H 6 LH 295 Raum H 5-1 LH 296
52.93 Raum S 16 LH 247
Raum S 1 LH 246
Raum S 2 LH 245
Raum S 15 LH 249
Arbeitsplan Erdgeschoss
Raum S 14 LH 246 Raum S 13 LH 248
Raum S 3 LH 245
Raum S 4 LH 245
Schul- und Leistungssportzentrum Hohenschš nhausen
Begrenzt offener Realisierungwettbewerb
Abbildung 5: Grundriss EG Hauptgebäude
Raum S 5 LH 246
Raum S 12 LH 249
Raum S 6 LH 246
Raum S 7 LH 249
Raum S 11-3 LH 250
Raum S 8 LH 248
Raum S 11-2 LH 247
Raum S 9 LH 248
Raum S 11-1 LH 248
LH 249 Raum S 10A LH 251
Raum S 10C LH 248
Raum S 10 LH 248
Raum S 10B LH 250
Senatsverwaltung fŸr Stadtentwicklung Abteilung StŠdtebau und Projekte Referat II D Juli 2008
Dieser Plan wurde auf Basis des Vermesserplanes des BŸros Bartels, Burneleit, van Kemenade sowie auf Grundlage weiterer Planunterlagen erstellt. Dieser Plan kann Abweichungen zum Bestand enthalten.
Elektrizität Von Süden kommend verläuft die Stromversorgung ausschließlich innerhalb des Schulgrundstücks. Die einzelnen Gebäude werden dabei durch Stiche, die von einer Hauptleitung abgehen, versorgt. Stellenweise sind die Gebäude zusätzlich noch miteinander verbunden. Über die Stromversorgung des SK-Typenbaus lassen sich zur Zeit keine genauen Angaben treffen. Erdgas Parallel zur Fritz-Lesch-Straße verläuft auf der nördlichen Seite der Straße eine Hochdruckleitung. Gegenwärtig wird der Haupttrakt an der Ostseite über eine Niederdruckleitung erschlossen. Der SK-Typenbau ist an seiner Westseite an eine Leitung im Orankeweg angeschlossen. Fernwärme Im Bereich der Fritz-Lesch-Straße liegt eine Fernwärmeleitung an. Über diese werden die Häuser 1, 2, 3 und 4 direkt versogt. Das Hauptgebäude ist zusätzlich über einen Fernwärmekanal vom Süden her angeschlossen und über 2 weitere mit den Häusern 3 und 4 verbunden. Von dort wird die Turnhalle erschlossen, die wiederum mit dem SK-Typenbau verbunden ist. Der Verlauf der Leitungen (s. Leitungsplan unter Punkt 4.1.2) im Wettbewerbsbereich ist bei der Planung zu beachten. Trinkwasserversorgung Leitungen für die Trinkwasserversorgung verlaufen in den Straßen rund um das Schulgrundstück. Im Orankeweg liegt eine 1.000er Spannbeton-, in der Fritz-Lesch-Straße eine 150er Stahlleitung. Ebenso verlaufen parallel zu den Wegen auf dem nördlichen Grundstücksteil und dem Weg entlang der westlichen Grundstücksgrenze Trinkwasserleitungen. Gegenwärtig wird das Hauptgebäude ostseitig von einer Leitung an der Fritz-Lesch-Straße erschlossen. Der SK-Typenbau wird von Osten her über die auf dem Wettbewerbsgrundstück laufenden Trinkwasserleitungen erschlossen.
Abwasser Leitungen für das Abwasser verlaufen im Orankeweg (400 DN) und in der Fritz-Lesch-Str. (200 DN). Auf dem Grundstück selber sind die einzelnen Gebäude mit einem Abwasserrohrsystem (200 DN) untereinander verbunden, welches über die Fritz-Lesch-Straße an das städtische Abwassersystem angebunden ist. Regenwasser Das Regenwasser wird über diverse Sammelleitungen in die Regenwasserableitung der Fritz-Lesch-Straße geführt. Das Niederschlagwasser auf dem Orankeweg wird in einer südlich an den Weg angrenzenden Mulde versickert. Telekommunikation Die Versorgung des Standorts erfolgt über eine von Westen kommende Fernmeldeleitung. Außerdem liegt im Orankeweg ein weiteres Fernmeldekabel, das nach derzeitigem Kenntnisstand nicht der Versorgung des Wettbewerbsgebiets dient.
Übergeordnete Erschließung Das Wettbewerbsgrundstück liegt zwischen den vom Alexanderplatz ausgehenden Radialen Greifswalder Straße/ Berliner Allee und Landsberger Allee. Die Entfernung zwischen dem östlichen Stadtzentrum am Alexanderplatz und dem Wettbewerbsgrundstück beträgt 7 km. In Verlängerung der Landsberger Allee und der Berliner Allee gelangt man auf die Bundesautobahn A10 (Berliner Ring). In südlicher Richtung kann über die Indira-Gandhi-Straße die Frankfurter Allee (B 1/5) erreicht werden, die zu den wichtigsten Verbindungen zwischen dem östlichem Stadtzentrum und den Berliner Ostbezirken gehört. Die nördlich liegende Ostseestraße, die über die Berliner Allee erreicht wird, verbindet Hohenschönhausen mit den westlich gelegenen Stadtteilen. Erschließung des Schulgrundstückes Das Schulgrundstück der Werner-Seelenbinder-Schule ist im nördlichen, östlichen und südlichen Bereich von Straßen begrenzt. Im Norden verläuft der Orankeweg, Süden und Osten schließen an die Fritz-Lesch-Straße an. Die Erschließung differiert je nach Verkehrsträger: PKW und LKW Es gibt zur Zeit drei Zufahrten zum Schulgelände, die alle an der FritzLesch-Straße liegen. Da die Einmündung der Fritz-Lesch-Straße in den Orankeweg für motorisierten Verkehr gesperrt ist, erfolgt die Zufahrt zum Schulgrundstück ausschließlich von Süden. Von dort kommend befindet sich die erste Zufahrt südwestlich von Haus 1. Die nächste Zufahrt befindet sich zwischen den Häusern 3 und 4. Diese Zufahrt wird vom Lieferverkehr der Kantine, deren Lieferzone sich an ihrer Nordseite befindet, genutzt. Die dritte Zufahrt liegt zwischen Haus 4 und der Turnhalle. Außerhalb des Schulgeländes befindet sich nach dem Versatz der FritzLesch-Straße ein großer PKW-Parkplatz.
Fahrrad Die meisten Fahrräder werden vor dem Haupteingang (zwischen Haus 2 und 3) abgestellt, hier befinden sich auch Fahrradständer. Die Zufahrt für Fahrräder zur Fritz-Lesch-Straße ist im Gegensatz zum motorisierten Verkehr auch über den Orankeweg möglich. Fußgänger Fußläufig kann das Gelände neben den bereits genannten Zugängen über einen Zugang am Orankeweg, an der Turnhalle und Zuwege am Haus 4 und Haus 2 betreten werden. ÖPNV Nächstgelegener Haltepunkt des ÖPNVs ist die Bushaltestelle Hansastraße der Buslinie 259 (Taktung: 20 min.). In fußläufiger Entfernung zum Wettbewerbsgebiet liegen außerdem die Haltestellen Sportforum und Gounodstraße der Tramlinie M13 (Taktung: 10 min.). Sowohl die Bus- als auch die Tramlinie fahren keinen der Berliner Hauptverkehrsknotenpunkte direkt an.
Flächennutzungsplan Der FNP 94 (Neubekanntmachung vom Januar 2004) stellt das Gebiet, auf dem sich das Wettbewerbsgrundstück befindet, als Gemeinbedarfsfläche mit hohem Grünanteil mit der Zweckbestimmung Schule dar. Planungsrecht Die Zulässigkeit von Vorhaben wird nach § 34 BauGB entschieden. Für das Gebiet existiert kein Bebauungsplan. Bauordnungsrecht Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt im Baugenehmigungsverfahren bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Geschichte Das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin ist ein Zusammenschluss zweier Sport-Elite-Schulen: Der Werner-Seelenbinder-Schule und des Courbertin-Gynasiums (ehemals Kinder- und Jugendsportschule (KJS) Heinz Grube). Dieses neue Zentrum soll am Schulstandort an der FritzLesch-Straße angesiedelt werden, an dem bisher die Werner-Seelenbinder-Schule beheimatet war. 1968 wurde die 1952 gegründete KJS Werner-Seelenbinder auf dem Gelände angesiedelt. Im Zuge dessen wurden das Hauptgebäude, sowie die Häuser 1 bis 4 neu errichtet und das Grundstück erstmals bebaut. 1975 wird zusätzlich die KJS Heinrich-Rau auf dem Schulgelände errichtet. Dabei entstand auch der nord-westlich gelegene SK-Typenbau (s. 2.5 „SK-Typenbau“). In Verbindung mit den Trainingsmöglichkeiten im Sportforum (s. 2.2 „Sportforum Berlin“) und der Zusammenarbeit mit DDRSportclubs waren die Bedingungen optimal, um die Schüler auf die Erfül-
lung des DDR-Staatsziels Olympische Medaillengewinne vorzubereiten. Zahlreiche ehemalige Schüler errangen Siege und Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Nach der Wiedervereinigung wurde das rein leistungssportliche Profil aufgelockert; die KJS Werner-Seelenbinder und die KJS Heinrich Rau wurden zur Werner-Seelbinder-Schule als allgemeinbildende Schule mit speziellem sportlichen Profil vereinigt. Im Zuge des Zusammenschlusses der Werner-Seelenbinder-Schule mit dem Coubertin-Gynasium wird sich das Angebot des neu entstehenden Schul- und Leistungssportzentrums Berlin wieder ausschließlich an Schüler richten, die eine sportliche Begabung besitzen. Schulprofil Das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin läuft als Schulversuch bis Ende 2011. Als Schulversuch entspricht es keiner bereits definierten Schulart, sondern ist eine spezifische, auf die Bedürfnisse leistungssportlich trainierender Schüler ausgerichtete, weiter zu entwickelnde Fördereinrichtung. Im kooperativen Verbund von Leistungssport, Schule und Wohnen schafft sie Voraussetzungen, um den talentierten Nachwuchs auf künftige Spitzenleistungen im Sport bei Wahrung der schulischen Bildungschancen vorzubereiten. Entsprechend ist sie vom Deutschen Olympischen Sportbund als eine von bundesweit 38 „Eliteschulen des Sports“ (Stand Juli 2007) klassifiziert. Das Zentrum umfasst die Grundstufe (Jahrgangsstufen 1-6), Sekundarstufe I (Jahrgangsstufen 7-10) und die gymnasiale Oberstufe. Die bundesweite Aufnahme erfolgt abhängig von der Sportart. An der Schule können alle Abschlüsse der Berliner Schulen erworben werden. Die schulischen Anforderungen des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin gewährleisten, dass ausscheidende Schüler sofort eine Regelklasse der Schulart besuchen können, die ihrem jeweiligen Status entspricht. Das Schul- und Leistungszentrum Berlin ist eine Ganztagsschule in gebundener Form von 8 bis 18 Uhr. Der Ganztagsbetrieb umfasst Unterricht, außerunterrichtliche Förderung, Trainings-, Erholungs- und Betreuungsphasen. Während der Schulzeit werden die Schüler zusätzlich zum normalen Sportunterricht von sog. Lehrertrainern in ihrer Sportart trainiert. Diese besitzen eine pädagogische und eine sportliche Ausbildung. Nach Schulende erfolgt das Training dann durch die jeweiligen Sportverbände und deren Trainer. Die Internatsschüler essen nach dem Verbandstraining in der Schulkantine zu Abend. Maßgeblich für die Zusammensetzung der Klassen ist die Trainingsgruppe der jeweiligen Sportart. Daraus folgt, dass vorrangig Schüler, die dieselbe Sportart betreiben oder eine Sportart, deren Trainingsprozess ähnlich verläuft, in einer Klasse zusammengefasst werden. Die durchschnittliche Klassengröße liegt bei 20 Schülern. Der Unterricht berücksichtigt dabei die unterschiedlichen kognitiven Fähigkeiten der Schüler durch differenzierte Angebote und intensive Förderkonzepte. Die Profilsportarten des Schul- und Leistungssportzentrums, die im Sportforum Hohenschönhausen trainiert werden sind Turnen (männlich), Eiskunstlauf, Bogenschießen, Eisschnelllauf, Judo, Leichtathletik und
Radsport. Außerdem sind im Schul- und Leistungssportzentrum noch Schüler, deren Trainingsstätten am Falkplatz (Max-Schmeling-Halle) und an der Paul-Heyse-Straße (Perrault-Hallen) liegen. Dort werden Schwimmen, Wasserspringen, Basketball (männlich), Radsport und Volleyball/ Beachvolleyball trainiert. Exkurs: Sportforum Berlin Das Sportforum Hohenschönhausen wurde 1954 erbautund ist Deutschlands größtes Sport- und Trainingszentrum. Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble des Dynamo-Sportforum und die Sportanlagen umfassen eine Fläche von 55 Hektar. Es ist Olympia- und Bundesstützpunkt für diverse Einzel- und Mannschaftssportarten (z.B. Schwimmen, Turnen, Leichtathletik, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Judo, Radsport). Bis zur Wiedervereinigung war das Forum dem Sportclub Dynamo mit seinen Leistungssportlern zugeordnet. Nach 1990 wurde es vom Berliner Senat übernommen und dient seitdem gleichermaßen als Trainingsstätte für Breiten- und Spitzensport. Es ist Trainingsstätte für Berliner Kadersportler und darüber hinaus offen für Spitzenathleten aus dem gesamten Bundesgebietes. Insgesamt ist der Olympiastützpunkt Berlin (OSB), der vorwiegenden Anlagen des Sportforums nutzt, der größte Stützpunkt seiner Art in Deutschland. Gestalterisch ist innerhalb des Sportforums und in seinem Umfeld keine gemeinsame architektonische Sprache zu entdecken. Grund hierfür sind die zahlreichen Sonderbauten, deren Größe je nach Sportart bzw. sonstiger Nutzung differiert, und an den großen Außensportanlagen. Außerdem hat sich im Laufe der Bebauung keine gemeinsame Architektursprache formuliert. Materialien, Dachausbildungen, Traufhöhen etc. wechseln ohne erkennbares Muster. Einzig der großflächige Maßstab der Gesamtanlage sorgt für einen gewissen Wiedererkennungswert.
Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Zur Errichtung des neuen Schul- und Leistungssportzentrums Berlin soll der bisherige Schulstandort der Werner-Seelenbinder-Schule an der FritzLesch-Straße 35 in Teilbereichen umgebaut und mit einer Neubebauung erweitert werden. Das zukünftige Schulzentrum werden 1140 Schülerinnen und Schüler besuchen. Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Neubau/Umbau Hauptgebäude Das bestehende Hauptgebäude soll entsprechend den Vorgaben des Raumprogramms der Nutzung angepasst und durch einen Anbau bzw. Neubau ergänzt werden. Umbauten des Bestandsgebäudes sollen nur bei entwurfsbedingten Nutzungsänderungen (in den Übergangsbereichen Bestand/Neubau) erfolgen. Dabei ist die Einpassungsplanung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zu berücksichtigen. Der Haupteingang an der Fritz-Lesch-Straße soll entsprechend den Anforderungen eines Schul- und Leistungssportzentrums mit zukünftig 1140 Schülern umgestaltet werden. Das gesamte Raumprogramm (Bestandsgebäude und Neubau) umfasst eine Nutzfläche von ca. 7.565 m² für Unterrichts-, Schul- und Verwaltungszwecke aus. Der SK-Typenbau im Norden des Schulgrundstücks (zur Zeit noch genutzt) soll abgerissen werden. Neubau Sporthallen Für den Schulbedarf werden zwei neue Sporthallen (zweifach u. dreifach) mit insgesamt 3.006 m² Fläche benötigt. Freiflächen / Sportaußenanlagen Es sind insgesamt 14.735 m² Außenanlagen für Schul- und Sportnutzungen zu realisieren.
Ziel des Wettbewerbs ist der Entwurf einer gestalterisch anspruchsvollen Gesamtanlage. Das gelungene Verbinden des Neuen mit dem Bestand ist bei der Entwurfsaufgabe von besonderer Bedeutung. Mit der Neubebauung soll die Gesamtanlage städtebaulich neu arrondiert und somit eine sinnvolle und funktionale Zuordnung der einzelnen Bereiche zueinander geschaffen werden. Durch die städtebaulich–architektonische Neuordnung soll die Identität der Schule gestärkt werden. Aufgabe wird es sein, durch die Konzentration der Funktionen im Bereich des Hauptgebäudes und des Erweiterungsbaus eine neue architektonische Mitte für den gesamten Gebäudekomplex einschließlich der Häuser 1 bis 4 zu gestalten. Ihrer Bedeutung als Ausbildungsstätte künftiger Spitzenathleten ist durch einen angemessenen Gestaltungsanspruch Rechnung zu tragen. Dabei
gilt es sich mit den Bestandsbauten, die sich durch reduzierte Formsprache und zurückhaltender Farbwirkung auszeichnen, auseinander zu setzen. Das neue Schulzentrum soll sich als öffentliches Gebäude darstellen. Der Ausbildung des Haupteingangs kommt besondere Bedeutung zu. Er soll nach außen gut auffindbar sein und eine angemessene Funktionalität für eine Schule mit 1140 Schülern aufweisen. Im Inneren des Gebäudekomplexes soll durch geeignete Maßnahmen die Aufenthaltsqualität außerhalb der Unterrichtsräume verbessert werden. Diese Qualität ist dabei abhängig von den Anforderung des jeweiligen Programms zu entwickeln. Von besonderer Bedeutung ist der Essensbereich als ein zentraler Treffpunkt der Schüler und wichtiger Erholungsbereich im fordernden Schulalltag. Dieser Bereich soll an Aufenthaltsqualität gewinnen.
Abbildung 6: Haupteingangsbereich
Unterrichtsräume Die Klassenräume für den allgemeinen Unterricht (AU) sollten i. d. Regel nicht länger als 9,60 m sein. Die lichte Raumhöhe sollte in allen Aufenthaltsräumen generell mindestens 3,00 m betragen. Eine Überschreitung der maximalen Raumtiefe von 8,40 m ist nur in funktionsbedingten Ausnahmen (Sporthallen, Krafttrainingsraum mit einer lichten Höhe v. mind. 3,50 m) zulässig. Natürliche Belichtung und Belüftung Alle Klassenräume sollen natürlich belichtet und belüftet sein. Eine natürliche Belichtung und Belüftung ist gewährleistet, wenn die Räume nicht tiefer als 8,40 m sind und eine öffenbare Fensterfläche von 0,3 m² je 10 m³ Rauminhalt nachgewiesen wird. Dabei ist die GUV-VS1 zu beachten., wonach die Fenster bis 2 m Höhe nicht in den Raum schlagen dürfen. Des weiteren sind die Vorgaben des Funktionsprogramms im Anhang, 4.1.4 Funktionale Anforderungen, Raumprogramm, zu beachten.
Abbildung 7: Freiraum
Es ist ein Gesamtkonzept für die Außenanlagen zu entwickeln. In den Außenanlagen sind folgende Flächen zu realisieren: Pausenfreifläche Schülerarbeitsgarten Spielfeld 52 m x 79 m alternativ: Spielfeld 42 m x 64 m Spielfeld 27 m x 45 m Gymnastikwiese Hochsprung Weitsprung Kugelstoßen 100 m Laufbahn 7 PKW-Stellplätze f. Behinderte 114 Motorrad-/ Fahrradstellplätze Insgesamt 5.700 m² 1.900 m² 4.760 m² 2.700 m² 1.420 m² 400 m² insgesamt 610 m² 962 m² 175 m² 228 m² 14.735 m²
Von den insgesamt 5.700 m² Pausenfläche sind ca. 500 m² für die 100
Schüler der Klassenstufe 1 bis 4 vorgesehen. Diese Pausenfläche sollte
den Klassenräumen für die Grundschüler direkt zugeordnet und von der
übrigen Pausenfläche abgetrennt werden.
Die Freiflächen sollen entsprechend der Nutzung als Aufenthaltsraum /
Unterrichtsort und Erholungsfläche angemessen gestaltet werden, wobei
pflegeintensive Gestaltungen nicht gewünscht sind. Die in den Freianlagen
befindlich Plastiken sollen erhalten und in das Gestaltungskonzept inte-
Bei der Anlage der Freiflächen ist darauf zu achten, dass die Versiegelung
der Flächen auf ein Minimum beschränkt wird. Befestigte Flächen sollen
möglichst direkt in die anliegenden unbefestigten Flächen entwässern.
Die Einfriedung des Schulgrundstücks soll erhalten bleiben.
Generell ist bei der Planung der Außenanlagen § 3 (3) Kinderspielplatzgesetz
zu beachten (s. Teil 4.1.7).
Übergeordnete Grünverbindung Fritz-Lesch-Straße Die Fritz-Lesch-Straße wird in Zukunft Bestandteil einer übergeordneten Grünverbindung sein. Bei der Planung der Außenanlagen sollten deshalb Sichtbeziehungen zum Straßenraum berücksichtigt werden.
Der Haupteingang des zukünftigen Schul- und Leistungssportzentrums in der Fritz-Lesch-Straße soll im Rahmen der Um- und Neubauplanung neu gestaltet werden. Er soll als zentraler Eingang eine sinnvolle und funktionale Erschließung der einzelnen Bereiche gewährleisten. Die interne Erschließung der Gebäude soll einen effizienten und bedarfsgerechten Schulbetrieb gewährleisten. Die Anlage von insgesamt 114 Fahrrad- und Motorradstellplätzen ist erforderlich. Auf dem Grundstück müssen 7 PKW-Stellplätze für Mobilitätsbehinderte nachgewiesen werden.
Die Gebäude sind besonders unter dem Aspekt der Energieeffizienz als Niedrigenergiegebäude zu planen, die die Anforderungen der EnEV 2007 um mindestens 30% unterschreiten (entspricht somit voraussichtlich dem Standard der EnEV 2009). Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik)
sehr gute akustische Raumeigenschaften und
Langfristige und flexible Nutzungsqualität
Bedarfsgerechte natürliche Lüftung
Reduktion von Immissionen und Emissionen
Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der
Nutzungsbereiche Hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle Bedarfsgerechte hocheffiziente Lüftungsanlagen (wo erforderlich) Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien zur optimalen Betriebs Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, Heizungsunterstützung, Strom) Prüfung der Regen- und Grauwassernutzung
Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, s. Teil 4.1.6). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen.
– Baukosten – Instandhaltungskosten – Kosten
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten, s. Anhang). Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß natürliche Belichtung der Räume natürliche Belüftung der Räume Verzicht auf aufwendige Konstruktionen Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche
Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit,
Alterungsfähigkeit des Materials
Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter diesen Gesichtspunkten zu ermöglichen, werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet. Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Skizzen und Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276, Kostengruppen 300, 400 und 500, s. 1.10 Geforderte Leistungen) gefordert. Dabei soll auch die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption beschrieben und dargestellt werden. Hierzu sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: - Konstruktion, Tragsystem, Ausbaustruktur) - Gebäudehülle (Fassade, Dach) - Technische Gebäudeausrüstung (Heizen u. Lüften, Wärmerückgewinnung, Tageslichtnutzung, Beleuchtung)
Für die Baumaßnahme einschließlich der Außenanlagen liegt ein geprüftes Bedarfsprogramm vor. Für die Umsetzung ist ein maximaler Gesamtkostenrahmen ca. 34.060.000 Euro vorgesehen. Dieser Kostenrahmen ist im weiteren Verfahren zwingend einzuhalten. Aufstellung der Gesamtbaukosten nach DIN 276 KG 200 KG 300 KG 400 KG 500 KG 600 KG 700 Herrichten und Erschließen Bauwerk – Baukonstruktion Bauwerk – Technische Anlagen Außenanlagen Ausstattung und Kunstwerke Baunebenkosten 1.675.000,– Euro insgesamt 18.400.000,– Euro 4.820.000,– Euro 3.000.000,– Euro 6.165.000,– Euro 34.060.000,- Euro
Gesamtbaukosten (o. Ansatz für Unvorhergesehenes UV) Kostengruppen 300 und 400 Ersatzneubau Umbau Hauptgebäude Instandsetzung Essensbereich Sporthalle (2fach, Neubau) Sporthalle (3fach, Neubau m. Tribüne) Zusätzl. Räume Maßnahmen Energieeffizienz KG 300 u. KG 400 (o. UV)
8.115.000,- Euro 4.120.000,- Euro 65.000,- Euro 2.400.000,- Euro 2.860.000,- Euro 440.000,- Euro 400.000,- Euro 18.400.000,- Euro
Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ www.senstadt.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch im Wettbewerb umzusetzen. Dabei sollen die unterschiedlichen Nutzeranforderungen hinsichtlich motorischer, sensorischer oder kognitiver Art Berücksichtigung finden. Den Funktionsbereichen - Erschließung
- Gastronomieräume
ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auch auf dem Grundstück sind die Prinzipien des barrierefreien Bauens konsequent anzuwenden.
Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen: - Bauordnung Berlin (BauOBln) und ergänzende Vorschriften - Musterrichtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen Des weiteren sind die im Anhang aufgeführten Richtlinien zu beachten.
Das Raumprogramm sowie die Funktionsdiagramme befinden sich als digitaler Anhang auf der Ausschreibung beiliegenden CD-Rom.
Architektonische Gestaltung - Städtebau / stadträumliche Gestaltung
- Baukörper, Gestaltung, Ablesbarkeit
- Räumliche / architektonische Qualität des Innenraums
- Freiflächen: Gesamtkonzept, Bepflanzung, Funktionalität,
Pflegeaufwand Funktionen - Erschließung (außen u. innen)
- Räumliche Qualität
- Außenraumnutzung, Orientierung
Realisierbarkeit - Programmerfüllung
Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Teil 4 Anhang
ausschreibung_ssz.pdf
01_uebers_lage_ssz 02_arb_lage_ssz.pdf 03_arb_gr_kg_ssz.pdf 04_arb_gr_eg_ssz.pdf 05_arb_gr_1.og_ssz.pdf 06_arb_gr_2.og_ssz.pdf 07_arb_ansichten_ssz.pdf 08_arb_schnitte_ssz.pdf (M 1:2000) (M 1:500) (M 1:200) (M 1:200) (M 1:200) (M 1:200) (M 1:200) (M 1:200)
01_arb_lage_ssz.dwg/dxf 02_arb_gr_kg_ssz.dwg/dxf 03_arb_gr_eg_ssz.dwg/dxf 04_arb_gr_1.og_ssz.dwg/dxf 05_arb_gr_2og_ssz.dwg/dxf 06_arb_ansicht_1_ssz.dwg/dxf 07_arb_ansicht_2_ssz.dwg/dxf 08_arb_ansicht_3_ssz.dwg/dxf 09_arb_ansicht_4_ssz.dwg/dxf 10_arb_ansicht_5_ssz.dwg/dxf 11_arb_schnitt_1_ssz.dwg/dxf 12_arb_schnitt_2_ssz.dwg/dxf 13_arb_schnitt_3_ssz.dwg/dxf 14_arb_schnitt_4_ssz.dwg/dxf 15_arb_schnitt_5_ssz.dwg/dxf 16_arb_schnitt_6_ssz.dwg/dxf (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000)
4.1.2 Informationspläne - Technische Unterlagen zum Wettbewerbsgelände
ltg_00_leitungsplan.pdf
ltg_01_Fernwärme_BTB.pdf
Vermesserpläne des Vermesserbüros Bartels, Burneleit, van Kemenade
Ordner Vermesser>Lageplan LP_genordet (verfügbare Dateiformate: *.pdf, *.dwg, *.dxf)
Ordner Vermesser>Grundrisse
(verfügbare Dateiformate: *.pdf, *.dwg, *.dxf)
Ordner Vermesser>Ansichten
Ansicht_Nord1
Ansicht_Nord2
Ansicht_Ost1
Ansicht_Ost2
Ansicht_Süd1
Ansicht_Süd2
Ansicht_West1
Ansicht_West2_Ost3
Ansicht_West2_Ost4
Ansicht_ West4
Ordner Vermesser>Schnitte
01_Raumprogramm_Neubau_SenBildWiss
02_Raumliste_Alt_und_Neubau_SenBildWiss.pdf
03_Altbaueinpassung_SenBild_Wiss..pdf
htt p://www.st a d te n t w i c kl u n g . b e rl i n . d e /u mw e l t/n a t u r s ch u t z/d o w n l o a d s/
Gesetz über öffentliche Kinderspielplätze (Kinderspielplatzgesetz) v. 15. Januar 1979 i. d. F. vom 20. Juni 1995, geändert durch Art. XI des Gesetzes vom 17. Dezember 2003
Ökologische Kriterien für Bauwettbewerbe,
Arbeitspapier SenStadt 2007
4.1.7 Richtlinien im Internet - Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und –prüfung Bereich Hochbau, Richtwerte und Standards
4.1.8 Formblätter -	 Verfassererklärung (s. Teil 1 Pkt 1.15) (pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und danach ausgedruckt werden. Das pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader aber nicht gespeichert werden)
000000_verfassererklaerung_ssz.pdf -
000000_A_formbl_flaechenermittlung_neubau_ssz.xls 000000_B_formbl_flaechenermittlung_bestand_ssz.xls 000000_C_formbl_kosten_massen_ssz.xls
-	 Fragebogen zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit nach Teil 1 Pkt 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_fragen_energie_nachhalt_ssz.pdf
-	 Verschiedene zeitgenössische Fotodokumente Luftbild
01_Luftbild_SSZ_5000.TIF
(diese und weitere Fotos finden sich auf der beigelegten CD)
Blickpunkte im Wettbewerbsgebiet
F 16 Orankeweg
F 14 F4 F5
F 12 F6 F7
F1 F 10 F9 F3
Abbildung 8: Kartierung der Blickpunkte
Ausszüge aus der digitalen Fotodokumentation
Haus der Athleten (Haus 3), der Zaun markiert die Wettbewerbsgrenze
Schultrakt, links das sich im Umbau zum Internat befindende Haus 1
Haupteingang und Mensa
Essensausgabebereich der Kantine
Südlicher Nebenausgang aus dem Südflügel des Hauptgebäudes
Klassenzimmer im EG des Südflügels
Flur im Erdgeschoss des Südflügels
Eingangsbereich des Hauptgebäudes, im Hintergrund der Speisesaal mit Bühne
Eingangsbereich des Hauptgebäudes mit Blick über den Hof auf den Raum der Olympiateilnehmer
Blick aus dem Hauptgebäude auf das Schulgelände
Fassadenansicht Hof I, Nordfassade neben dem Hauptreppenhaus.
Torbogen der Durchfahrt zum Hof I, profiliertes Gewände aus Backsteinen.
Belieferung der Kantine und Nordflügel des Hauptgebäudes
Weg entlang der Sporthalle
SK-Typenbau vom Orankeweg aus gesehen
Eigene Begehungen Examensarbeit: „Der Ausbau der Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) der DDR unter besonderer Betrachtung des Konflikts um einen „humaneren Kinderhochleistungssport“ zwischen dem Ministerium für Volksbildung und dem DTSB“, verfasst von Nils Hoffman am Fachbereich Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Referenten: Prof. Dr. Norbert Müller, Prof. Dr. Dr. Manfred Messing, Abgabe am 20.3.2003 Experteninterview mit Herrn Wulf Dahlhöfer (Sportkoordinator der Werner-Seelenbinder-Schule) am 23.4.2008 FIS-Broker (GIS) der Senatsverwaltung für Stadtenwicklung Unterausschuss Sport des Ausschusses für Jugend, Familie, Schule und Sport (JugFamSchulSport, UA Sport 15 / 32): TOP 2: Eliteschulen des Sports in Berlin, Wortprotokoll der Sitzung vom 2. Februar 2005 Zeitungsartikel:
„Eliteschmieden des Sports fusionieren“,
Berliner Morgenpost vom 3.12.2004,
Autorin: Christiane Freiwald-Jerusalem
Abbildungsnachweis Titelbild: Abbildungen Fotodokumentation:
Achim Nelke Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Achim Nelke