Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=12.07.2017&Aktenzeichen=XII%20ZR%2026/16
Timestamp: 2019-05-21 06:01:22
Document Index: 259699787

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 566', '§ 985', '§ 986', '§ 566', '§ 550', '§ 578', '§ 566', '§ 812', '§ 536', '§ 536', '§ 535', '§ 571', '§ 566', '§ 567', '§ 1056', '§ 2135', '§ 1056', '§ 37', '§ 11', '§ 57', '§ 578', '§ 986', '§ 566', '§ 535', '§ 986', '§ 546', '§ 566', '§ 578', '§ 566', '§ 566', '§ 566', '§ 578', '§ 566', '§ 566', '§ 578', '§ 566', 'BGH', 'BGH', '§ 566', '§ 566', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 12.07.2017 - XII ZR 26/16 - dejure.org
https://dejure.org/2017,30719
BGH, 12.07.2017 - XII ZR 26/16 (https://dejure.org/2017,30719)
BGH, Entscheidung vom 12.07.2017 - XII ZR 26/16 (https://dejure.org/2017,30719)
BGH, Entscheidung vom 12. Juli 2017 - XII ZR 26/16 (https://dejure.org/2017,30719)
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BGB §§ 566 Abs. 1, 578 Abs. 2 Satz 1
§ 985 BGB, §§ ... 566 Abs. 1, 578 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 986 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 566 Abs. 1 BGB, § 550 Satz 1 BGB, § 578 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 566 BGB, § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB, § 536 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 536 a Abs. 1 BGB, § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 571 BGB, §§ 566 ff. BGB, § 567 Satz 1 BGB, §§ 1056 Abs. 1, 1059 d BGB, § 2135 BGB, § 1056 BGB, § 37 WEG, § 11 ErbbauRG, § 57 ZVG, § 578 Abs. 1 BGB, § 986 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 BGB, § 566 Abs. 2 BGB, § 535 Abs. 1 Satz 1 BGB, 578 Abs. 1 BGB, § 986 Abs. 1 BGB, § 546 Abs. 1 BGB
§ 566 Abs 1 BGB, § 578 Abs 2 S 1 BGB
Gewerberaummiete: Fehlende Identität zwischen Vermieter und Veräußerer bei Veräußerung des Grundstücks
BGB §§ 566 Abs. 1, 578 Abs. 2 S. 1, 985, 986 Abs. 1 S. 1
Unmittelbare Anwendbarkeit des § 566 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) bei Personenidentität zwischen Vermieter und Veräußerer; Entsprechende Anwendung bei Vermietung des veräußerten Grundstücks mit Zustimmung und im alleinigen wirtschaftlichen Interesse des Eigentümers; Vornahme eines Wechsels des Vermieters in Form einer Vereinbarung zwischen dem bisherigen Mieter und dem Grundstückseigentümer als neuem Vermieter; Mitwirkung oder Zustimmung des bisherigen Vermieters
BGB § 566 Abs. 1, § 578 Abs. 2 Satz 1
Anwendungsfall des § 566 Abs. 1 BGB analog bei fehlender Identität von Vermieter und Veräußerer
BGB § 566 Abs. 1; BGB § 578 Abs. 2 S. 1
Unmittelbare Anwendbarkeit des § 566 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch ( BGB ) bei Personenidentität zwischen Vermieter und Veräußerer; Entsprechende Anwendung bei Vermietung des veräußerten Grundstücks mit Zustimmung und im alleinigen wirtschaftlichen Interesse des Eigentümers; Vornahme eines Wechsels des Vermieters in Form einer Vereinbarung zwischen dem bisherigen Mieter und dem Grundstückseigentümer als neuem Vermieter; Mitwirkung oder Zustimmung des bisherigen Vermieters
Vermieter ist nicht Eigentümer: Tritt Erwerber in das Mietverhältnis ein?
Mietrecht - "Kauf bricht nicht Miete" - auch wenn Vermieter nicht Eigentümer ist?
Rechtsnachfolge: Tritt auch bei fehlender Identität von Veräußerer und Vermieter ein
Von Kauf bricht nicht Miete zu Kauf macht Miete
Kauf bricht nicht Miete - Auch, wenn der Vermieter nicht Eigentümer ist
Rechtsnachfolge tritt auch bei fehlender Identität von Veräußerer und Vermieter ein (IMR 2017, 401)
LG Berlin, 04.09.2015 - 12 O 538/13
KG, 01.02.2016 - 8 U 202/15
BGHZ 215, 236
MDR 2017, 1234
NZM 2017, 847
ZMR 2017, 968
BGH, 09.01.2019 - VIII ZB 26/17
Analoge Anwendbarkeit von § 566 Abs. 1 BGB auf den Fall des Erwerbs eines …
Sinn und Zweck des § 566 BGB ist der Schutz des Mieters vor einem Verlust des Besitzes an der Wohnung gegenüber einem neuem Erwerber im Falle der Veräußerung der Mietsache (BGH, Urteil vom 12. Juli 2017 - XII ZR 26/16, NZM 2017, 847 Rn. 29 mwN).
Die Vertragsübernahme kann grundsätzlich als dreiseitiger Vertrag oder durch Vertrag zwischen zwei Beteiligten geschlossen werden, der durch den dritten Beteiligten genehmigt wird (BGH, Urteil vom 12. Juli 2017 - XII ZR 26/16 -, Rn. 19, juris; BGH…, Urteil vom 30. Januar 2013 - XII ZR 38/12 -, Rn. 19, juris).
(1) Die für eine Analogie erforderliche Vergleichbarkeit der Sachverhalte liegt vor, wenn der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (Senatsurteil vom 12. Juli 2017 - XII ZR 26/16 - MDR 2017, 1234 Rn. 34 mwN).
KG, 08.10.2018 - 8 U 111/18
Rechtsfolgen der Übertragung des Eigentumsanteils (hier: an einer Garage) auf den …
Es fehle vorliegend an einer Verschiedenheit von Grundstückseigentümer und Vermieter im Zeitpunkt der Vermietung wie beim Urteil des BGH vom 12.7.2017 - XII ZR 26/16.
Der Gesetzgeber hat die Frage, ob ein Miteigentümer durch Übertragung des restlichen Miteigentumsanteils alleiniger Vermieter wird, offenbar nicht bedacht und nicht abschließend regeln wollen (s. a. BGH, Urteil vom 12.7.2017 - XII ZR 26/16 - MDR 2017, 1234 zum Fall fehlender Identität zwischen Eigentümer, Veräußerer und Vermieter).
Die Voraussetzungen für eine solche Analogie, nämlich dass die Vermietung mit Zustimmung und im alleinigen wirtschaftliche Interesse des Eigentümers erfolgt ist und der Eigentümer kein eigenes Interesse am Fortbestand des Mietverhältnisses hat (s. BGH, Urteil vom 12.7.2017 a. a. O. Tz. 26), liegen aber bei der Übertragung des Miteigentumsanteils eines Mitvermieters regelmäßig vor.