Source: https://gesetze-in-app.de/ZVG/91
Timestamp: 2019-05-26 05:12:34
Document Index: 159270347

Matched Legal Cases: ['§ 91', 'BGH', '§ 91', 'BGH', '§ 91', 'BGH', '§ 91', 'BGH', 'BGH', '§ 91', '§ 9', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 52', '§ 9', 'BGH', '§ 91', '§ 91', 'BGH', '§ 91', '§ 883', '§ 888', 'BGH', 'BGH', '§ 91', 'BGH', '§ 91', '§ 91', 'BGH', '§ 91', 'BGH', '§ 91', 'BGH', 'BGH', '§ 91', 'BGH', '§91', 'BGH', 'BGH', '§ 91', '§ 92', 'BGH', 'BGH', '§ 52', '§ 91', 'BGH', 'BGH', '§ 91', 'BGH']

§ 91 ZVG:
BGH, URTEIL vom 3.10.1978, Az. IV ZR 100/77 Mit der Aufnahme der Hypotheken in das geringste Gebot wurden zugleich die unter dieser Bezeichnung sich verbergenden Eigentümergrundschuld en vor dem Erlöschen durch den Zuschlag nach § 91 Abs. 1 ZVG bewahrt (BGH LM ZVG § 91 Nr. 2).
BGH, URTEIL vom 5.10.2015, Az. V ZR 165/14 30	(a) Zutreffend ist allerdings, dass - sofern der Grundstückseigentümer dem Grundpfandrechtsgläubiger den Vorrang vor seiner Erbbauzinsreallast einräumt - die Reallast den Rechten des betreibenden Gläubigers nachgeht und daher nicht in das geringste Gebot fällt, sondern nach § 91 ZVG erlischt (vgl. hierzu Senat, Urteil vom 25. September 1981 -V ZR 244/80, BGHZ 81, 358, 361).
BGH, URTEIL vom 5.8.1981, Az. y ZR 244/80 Mangels abweichender gesetzlicher Bestimmungen wird die Reallast wie jedes andere dingliche Recht behandelt und erlischt daher gemäß § 91 ZVG, wenn sie nicht in das geringste Gebot fällt (ganz h.M.: OLG Nürnberg, MDR 1980, 401; OLG Hamburg, MDR 1975, 853; LG Braunschweig, Rpfleger 1976, 310; MünchKomm/ von Oefele, ErbbauVO § 9 Rdn. 17; Soergel/Baur, BGB 11. Aufl. ErbbauVO § 24 Rdn. 2; Erman/Ronke, BGB 7. Aufl. ErbbauVO § 24 Rdn. 1; Palandt/Bassenge, BGB 40. Aufl. ErbbauVO § 24 An. 1; Zeller, ZVG 10. Aufl. § 52 Rdn. 2 (5b); Ingenstau, Kommentar zu dem Erbbaurecht 4. Aufl. § 9 Rdn. 42; Glaser, Das Erbbaurecht in der Praxis, 2. Aufl. S. 29).
BGH, URTEIL vom 5.0.1974, Az. V ZR 13/72 In Rechtsprechung und Schrifttum wird allerdings die Ansicht vertreten, daß durch die Vereinbarung des Bestehenbleibens eines Rechts im Sinne des § 91 Abs. 2 ZVG der Anspruch auf eine VorfalligkeitsentSchädigung deshalb entfalle, weil durch diese Vereinbarung das Recht nicht als fällig geworden gelte (OLG Düsseldorf KTS 1968, 251; Zeller aaO § 91 An. 5 S. 865).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. IX ZR 11/05 Nur wenn die Rechtsbedingung für den Löschungsanspruch zu diesem Zeitpunkt bereits eingetreten ist, kann der Gläubiger nach § 91 Abs.4 ZVG, § 883 Abs. 2 Satz 1, § 888 Abs. 1 BGB sein Recht im Rahmen der Erlösverteilung weiterverfolgen, soweit er aus dem Grundstück nicht befriedigt wird (BGHZ 99, 363, 366 f; 108, 237, 244 f; 160, 168, 170 f).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2016, Az. XI ZR 46/14 Bis zur Verteilung des Erlöses setzt sich ein dingliches Recht an dem versteigerten Grundstück, das nach § 91 Abs. 1 ZVG durch den Zuschlag erloschen ist, an dem Erlös als Recht auf Befriedigung aus dem Versteigerungserlös fort (vgl. BGH, Urteil vom 19. September 1991 - IX ZR 69/90, WM 1991, 2117, 2118; Böttcher, ZVG, 6. Aufl., § 91 Rn. 2, 4; Stumpe in Kindl/ Meller-Hannich/Wolf, Gesamtes Recht der Zwangsvollstreckung, 3. Aufl., § 91 ZVG Rn. 2, 6).
BGH, , Az. Für den Fall des Erlöschens einer nichtvalutierten Grundschuld nach § 91 Abs. 1 ZVG hätte sich der gepfändete Anteil am Rückgewähranspruch durch den Zuschlag kraft Surrogation in einen Anteil am Anspruch auf den Versteigerung erlös verwandelt (vgl. BGH, Urt.v. März 1961 - V ZR 171/59 = LM ZVG § 91 Nr. 1; v. 11. Oktober 1984 - IX ZR 111/82, ZIP 1984, 1536 = WM 1984, 1577).
BGH, URTEIL vom 4.9.1984, Az. IX ZR 111/82 13 - Sicherheit braucht der Gläubiger nicht zurückzugewähren (BGH, Urt. v. 8. Dezember 1978 - V ZR 221/77 = WM 1979, 275)* Daran ändert die Vereinbarung nach § 91 Abs. 2 ZVG nichts.
BGH, URTEIL vom 3.10.1980, Az. V ZR 153/79 Es ermäßigt sich dann der durch Zahlung zu berichtigende Teil des Meistgebots um den Betrag, den der Berechtigte aus der Teilungsmasse erhalten würde (§91 Abs.3 Satz 1 ZVG; vgl. auch BGHZ 53» 327 ff).
BGH, URTEIL vom 4.11.1998, Az. IX ZR 196/97 Erlischt die Grundschuld dagegen durch den Zuschlag im Versteigerungsverfahren (§ 91 Abs. 1 ZVG), so begründet sie im Wege der dinglichen Surrogation ein gleichrangiges, in den Teilungsplan aufzunehmendes Recht auf Befriedigung aus dem Erlös (§§ 92 Abs.1, 105 ff, 114 ZVG; vgl. BGHZ 133, 51, 56).
BGH, URTEIL vom 5.1.1973, Az. V ZR 145/73 § 52 Abs. 1 Nr. 3 a)	§ 91 Abs. 2 ZVG ist auch anzuwenden, wenn der Ersteher und der Berechtigte eine Person sind (vgl. BGH Urt. vom 5. November 1975 - V ZR 145/73 = NJW 1976, 805)
BGH, URTEIL vom 3.10.1975, Az. V ZR 145/73 § 91 Abs. 2 ZVG bringt die Kontinuität des Rechts zu dem Ausdruck (BGHZ 53, 327, 331).