Source: https://www.haufe.de/thema/rechnungslegung/pc/?page=27
Timestamp: 2019-11-20 20:12:14
Document Index: 385695522

Matched Legal Cases: ['§ 289', '§ 264', '§ 28', '§ 28', '§ 43', '§ 888', '§ 43', '§ 264', '§ 297', '§ 290', '§ 11', '§ 297', '§ 297', 'Art. 44', '§ 12']

Lagebericht / Zusammenfassung
Begriff Der Lagebericht ist ein nach HGB vorgeschriebener eigenständiger Bestandteil der Rechnungslegung, der parallel zum Jahresabschluss aufzustellen ist. Er dient dem Ziel einer umfassenden Gesamtdarstellung des Unternehmens, indem sowohl auf Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft als auch auf Zukunftsaussichten in Form von Prognosen einschließlich ...mehr
Der Lagebericht ist Bestandteil der jährlichen Rechnungslegung von Unternehmen, jedoch nicht als Teil des Jahresabschlusses, sondern als ein zusätzliches Berichtsinstrument, das den Jahresabschluss ergänzt. Gesetzliche Grundlagen für den Lagebericht von Einzelunternehmen bildet hinsichtlich des Inhalts § 289 HGB und bezüglich der Aufstellungspflichten § 264 HGB. Für den Konz...mehr
Übernahme neue Gemeinschaft / 3.3 Rechnungslegung
Unabhängig davon, ob der Verwalterwechsel im laufenden Jahr oder aber am Ende eines Wirtschaftsjahres erfolgt, ist der ausscheidende Verwalter jedenfalls zur Rechnungslegung verpflichtet. Als nachwirkende vertragliche Nebenpflicht besteht eine derartige Verpflichtung unabhängig einer Beschlussfassung seitens der Eigentümergemeinschaft gemäß § 28 Abs. 4 WEG. Das BayObLG hat in...mehr
Zusammenfassung Begriff Das Wohnungseigentumsgesetz kennt neben der Jahresabrechnung den Begriff der "Rechnungslegung". Während die Jahresabrechnung eine automatisch eintretende jährliche Verpflichtung des Verwalters bedeutet, ist die Rechnungslegung besonderen Anlässen vorbehalten. Wesentlicher inhaltlicher Unterschied zur Jahresabrechnung ist der Verzicht auf die Ausfertigu...mehr
Rechnungslegung / 2.2 Verwalterwechsel: Anspruch auf Rechnungslegung
Im Fall eines Verwalterwechsels ist der ehemalige Verwalter zur Rechnungslegung verpflichtet. Die Verpflichtung zur Rechnungslegung ergibt sich einerseits aus der Organstellung des Verwalters und damit aus § 28 Abs. 4 WEG und andererseits aufgrund des der Verwalterstellung zugrunde liegenden Vertragsverhältnisses, dem Verwaltervertrag als entgeltlichem Geschäftsbesorgungsver...mehr
Rechnungslegung / 2.3 Vereinbarungen zur regelmäßigen Rechnungslegung
In der Verwaltungspraxis hat es sich bewährt, insbesondere bei Großwohnanlagen außerhalb der Jahresabrechnung mehrmals jährlich (z. B. quartalsweise) eine vereinfachte Rechnungslegung gegenüber dem Verwaltungsbeirat durchzuführen. Als Verpflichtung des Verwalters sollte sie im Verwaltervertrag vereinbart werden. Unbenommen ist dem Verwalter, als vertrauensbildende Maßnahme u...mehr
Rechnungslegung / 2.1 Rechnungslegung nach Mehrheitsbeschluss
Verlangen die Eigentümer durch einen Mehrheitsbeschluss eine Rechnungslegung vom Verwalter, ist dies regelmäßig Ausdruck einer Vertrauenskrise. Anlass können z. B. im buchhalterischen Bereich auftretende Unstimmigkeiten in der vorgelegten Jahresabrechnung sein. Praxis-Beispiel Unstimmigkeiten Die Zahlen der Gesamt- und Einzelabrechnung lassen sich nicht über die Entwicklung de...mehr
Rechnungslegung / 2.2.2 Inhalt der Rechnungslegung
Die Rechnungslegung ist in Bezug auf Inhalt und Form mit der Gesamtabrechnung identisch. Grundsätzlich muss die Jahresabrechnung eine geordnete und übersichtliche inhaltlich zutreffende Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben in dem betreffenden Kalenderjahr enthalten. Sie ist eine schlichte Einnahmen- und Ausgabenberechnung, welche die tatsächlich angefallenen Beträge im Abr...mehr
Rechnungslegung / 2 Anlässe der Rechnungslegung
Der im Wohnungseigentumsgesetz normierte Fall betrifft die Rechnungslegung aufgrund eines durch Mehrheitsbeschluss ausgedrückten Verlangens der Eigentümer. In der Praxis sind daneben andere Fälle gängig. 2.1 Rechnungslegung nach Mehrheitsbeschluss Verlangen die Eigentümer durch einen Mehrheitsbeschluss eine Rechnungslegung vom Verwalter, ist dies regelmäßig Ausdruck einer Vert...mehr
Rechnungslegung / 2.2.3.1 Verfahrensgrundsätze
Klage auf Rechnungslegung Bei Weigerung des Verwalters zur Rechnungslegung kann die Eigentümergemeinschaft Klage im Verfahren des § 43 Nr. 3 WEG vor dem sachlich ausschließlich zuständigen Amtsgericht des Belegenheitsorts der Wohnanlage erheben. Dies kann jedoch nur aufgrund entsprechenden Mehrheitsbeschlusses der Eigentümerversammlung erfolgen, ein einzelner Wohnungseigentüm...mehr
Rechnungslegung / 2.2.3.2 Zwangsvollstreckung
Ist der ausgeschiedene Verwalter dann durch das Gericht verpflichtet worden, seiner Rechnungslegungspflicht nachzukommen und weigert er sich auch aufgrund des rechtskräftigen Urteils, seiner Pflicht nachzukommen, ist der Titel als eine nicht vertretbare Handlung nach § 888 Abs. 1 Satz 1 ZPO zu vollstrecken.mehr
Rechnungslegung / 2.2.3 Weigerung des Verwalters
2.2.3.1 Verfahrensgrundsätze Klage auf Rechnungslegung Bei Weigerung des Verwalters zur Rechnungslegung kann die Eigentümergemeinschaft Klage im Verfahren des § 43 Nr. 3 WEG vor dem sachlich ausschließlich zuständigen Amtsgericht des Belegenheitsorts der Wohnanlage erheben. Dies kann jedoch nur aufgrund entsprechenden Mehrheitsbeschlusses der Eigentümerversammlung erfolgen, ei...mehr
Konzernabschluss nach HGB / 3.3 Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernrechnungslegung (GoK)
Rz. 66 Auch wenn der Konzernabschluss nicht direkt aus einer Konzernbuchführung, sondern über die Konsolidierung von Abschlüssen erstellt wird, sind bei seiner Erstellung neben den kodifizierten Normen die Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernrechnungslegung (GoK) zu beachten. Sowohl der für den Einzelabschluss gültige § 264 Abs. 2 HGB als auch § 297 Abs. 2 HGB, der die analoge...mehr
Konzernabschluss nach HGB / 2.2 Befreiungsmöglichkeiten von der Pflicht zur Konzernrechnungslegung
Rz. 43 Die grundsätzliche Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichtes nach den vorstehend beschriebenen Kriterien würde dazu führen, dass unabhängig von der jeweiligen Unternehmensgröße bei Erfüllung des § 290 HGB oder des § 11 Abs. 1 PublG eine Konzernrechnungslegungspflicht bestünde. Im Fall mehrstufiger Mutter-Tochter-Verhältnisse wären zudem...mehr
Konzernabschluss nach HGB / 3.4 Bestandteile des HGB-Konzernabschlusses
Rz. 70 Nach § 297 Abs. 1 HGB, auf den auch das PublG verweist, sind die Bestandteile des Konzernabschlusses die Konzernbilanz, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernanhang, die Kapitalflussrechnung sowie die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, die durch eine Konzernsegmentberichterstattung ergänzt werden können. Somit besteht bezüglich der Hauptbestandteile des ...mehr
Konzernabschluss nach HGB / 3.2 Aufgabe des HGB-Konzernabschlusses
Rz. 60 Dem Konzernabschluss kommt daher die Aufgabe zu, Mängel in den Einzelabschlüssen konzernverbundener Unternehmen zu kompensieren, indem die einzelnen Geschäftsvorfälle einer Periode bei der Zusammenfassung der Einzelabschlüsse zum Konzernabschluss aus der Sicht der wirtschaftlichen Einheit Konzern neu beurteilt werden. Gem. § 297 Abs. 2 Satz 2 HGB ist dabei unter Beach...mehr
Betriebsstätte / 1 Umsatzsteuerlicher Begriff der Betriebsstätte
Anstatt des Begriffs der "festen Niederlassung" des Art. 44 MwStSystRL verwendet das deutsche UStG den Begriff "Betriebsstätte". Eine Betriebsstätte i. S. d. Umsatzsteuerrechts ist jede feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit eines Unternehmens dient (gleiche Definition wie in § 12 AO). Eine solche Einrichtung oder Anlage kann aber nur dann als Betriebsstätt...mehr