Source: https://www.landkreis-fulda.de/buergerservice/arbeit-und-soziales/asyl/leistungsanspruch
Timestamp: 2020-07-05 23:48:15
Document Index: 178480231

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 60', '§ 3', '§ 3', '§ 2']

Nach ihrer Ankunft im Landkreis Fulda stellen Asylsuchende mit Unterstützung der Leistungssachbearbeiter des Fachdienstes Zuwanderung den Antrag auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).
Grundleistungen zur Deckung des täglichen Lebensunterhaltes und des notwendigen Bedarfs an Unterbringung und Heizung nach § 3 i. V. m. § 3a AsylbLG,
Aufenthaltsgestattung nach dem Asylgesetz,
Duldung nach § 60a Aufenthaltsgesetz
Sofern ein Asylbewerber freiwillig in sein Heimatland zurückkehren möchte, besteht zudem die Möglichkeit der Beratung und Antragstellung im Hinblick auf mögliche finanzielle Hilfen sowie Reintegrationshilfen vor Ort.
Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG erhalten Leistungen gemäß § 3 i. V. m. § 3a AsylbLG. Die Regelbedarfe werden in der Regel jährlich zum 01.01. angepasst. Sofern sich Leistungsberechtigte seit 15 Monaten (bis 20.08.2019) bzw. seit 18 Monaten (ab 21.08.2019) in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten und die Dauer des Aufenthaltes nicht rechtsmissbräuchlich selbst beeinflusst haben, erhalten sie Leisungen nach § 2 AsylbLG (entsprechend dem SGB XII). Die Berechtigung wird von Amts wegen durch den Fachdienst Zuwanderung geprüft.
Aus der tabellarischen Aufstellung (Stand: Januar 2020) sind die derzeitigen Regelbedarfe ersichtlich.
Der Auszahlungsbetrag variiert aufgrund diverser Abzugsbeträge bzw. Gewährung zusätzlicher Bedarfe, die durch unterschiedliche Wohnformen bedingt sind. Neben den regelmäßigen monatlichen Leistungen besteht die Möglichkeit, Anträge auf einmalige Beihilfen (bei Geburt, Wohnungserstausstattung, etc.) zu stellen.