Source: http://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(ngd331uyuqzsrh432bi1poqb))/Content/Document/BayVoGEV06-3?AspxAutoDetectCookieSupport=1
Timestamp: 2019-03-26 10:53:23
Document Index: 262612015

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 4']

BayNat2000V: § 3 Erhaltungsziele - Bürgerservice
Bereich reduzierenBayerische Verordnung über die Natura 2 000-Gebiete (Bayerische Natura 2 000-Verordnung – BayNat2000V) Vom 12. Juli 2006 (GVBl. S. 524) BayRS 791-8-1-U (§§ 1–5)
§ 1 Natura 2 000-Gebiete
§ 2 Gebietsbegrenzungen
§ 3 Erhaltungsziele
§ 4 Managementplanung
Anlage 1 Liste der FFH-Gebiete mit den jeweils gebietsspezifischen Lebensraumtypen nach Anhang I (sortiert nach EU-Code) bzw. Arten nach Anhang II der Richtlinie 92/43/EWG (alphabetisch sortiert)
Anlage 1a Erhaltungsziele für die in Anlage 1 gelisteten Lebensraumtypen (sortiert nach EU-Code) und Arten (alphabetisch sortiert)
Anlagen 1.1–1.674
Anlage 2 Liste der Vogelschutzgebiete mit den jeweils gebietsspezifischen Vogelarten
Anlage 2a Erhaltungsziele für die in Anlage 2 gelisteten Vogelarten (alphabetisch sortiert)
Anlagen 2.1–2.84
BayNat2000V
Fassung: 12.07.2006
(1) Hinsichtlich der zu erhaltenden Arten und natürlichen Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse werden in der Anlage 1a für die FFH-Gebiete und in der Anlage 2a für die Vogelschutzgebiete jeweils die zugehörigen Erhaltungsziele nach § 7 Abs. 1 Nr. 9 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) festgelegt.
(2) 1Der Erhaltungszustand eines natürlichen Lebensraums umfasst die Gesamtheit der Einwirkungen, die den betreffenden Lebensraum und die darin vorkommenden charakteristischen Arten beeinflussen und die sich langfristig auf seine natürliche Verbreitung, seine Struktur und seine Funktionen sowie das Überleben seiner charakteristischen Arten auswirken können.2Er wird als günstig erachtet, wenn
sein natürliches Verbreitungsgebiet sowie die von ihm eingenommenen Flächen beständig sind oder sich ausdehnen,
der Erhaltungszustand der für ihn charakteristischen Arten im Sinne des Abs. 3 Satz 2 günstig ist.
(3) 1Der Erhaltungszustand einer Art umfasst die Gesamtheit der Einflüsse, die sich langfristig auf die Verbreitung und die Größe der Populationen der betreffenden Arten auswirken können.2Er wird als günstig betrachtet, wenn
auf Grund der Daten über die Populationsdynamik der Art anzunehmen ist, dass sie ein lebensfähiges Element ihres natürlichen Lebensraums bildet und langfristig weiterhin bilden wird,
(4) 1Die oberste Naturschutzbehörde kann durch Vollzugshinweise im Einvernehmen mit den Staatsministerien des Innern, für Bau und Verkehr und für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Erhaltungsziele nach Abs. 1 gebietsbezogen näher konkretisieren.2Die Vollzugshinweise dienen als Arbeitshilfe für die Erstellung von Managementplänen gemäß § 4.3Die Ergebnisse der Managementplanung werden im Rahmen der regelmäßigen Aktualisierung der Vollzugshinweise berücksichtigt.