Source: https://www.lecturio.de/jura/anweisungsfall.vortrag
Timestamp: 2019-03-18 14:06:28
Document Index: 167734129

Matched Legal Cases: ['§ 812', '§ 812', '§ 812', '§ 812', '§ 783', '§ 812', '§ 812']

Vertiefung Bereicherungsrecht 6: Anweisungsfall
Vertiefung Bereicherungsrecht 6: Anweisungsfall von Prof. Dr. John Montag
Der Vortrag „Vertiefung Bereicherungsrecht 6: Anweisungsfall“ von Prof. Dr. John Montag ist Bestandteil des Kurses „Schuldrecht Besonderer Teil“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
2. Der Anweisungsfall
2.1 Angewiesener A gegen Anweisungsempfänger C
2.1.1 § 812 I 1,1 Rückzahlung
2.1.1.1 Leistung des A : Sicht des objektiven Dritten bei C
2.1.2 § 812 I 1,2 Grundsatz der Subsidiarität
2.2 Angewiesener A gegen Anweisenden B § 812 I 1,1
2.2.1 Etwas erlangt: B Kondiktionsanspruch gegen C
2.2.2 Leistung des A: Sicht des objektiven Dritten bei B
2.2.3 Ergebnis: A - B Abtretung des Anspruchs B - C
2.3 „Abwicklung im Dreieck“
2.4 Doppeltes Insolvenzrisiko
2.4.1 A - B: Objektiver Wert des Anspruchs § 812 I 1,1
2.5 Problem Durchgriff A – C
Was setzt ein Anweisungsfall § 783 BGB voraus?
Eine Anweisungserklärung.
Ein Deckungsverhältnis.
Ein Valutaverhältnis.
Ein Zweipersonenverhältnis.
Welche Zuordnung bezogen auf einen Anweisungsfall ist falsch?
Der Angewiesene ist Schuldner.
Der Anweisungsempfänger ist Gläubiger.
Zwischen Anweisenden und Anweisungsempfänger liegt ein sogenanntes Valutaverhältnis vor.
Zwischen Anweisenden und Angewiesenen liegt ein sogenanntes Deckungsverhältnis vor.
Welche Bankverträge können „spezielle Geschäftsbesorgungsverträge“ sein?
Der Scheck- und Depotvertrag.
Der Überweisungsvertrag.
Der Girovertrag.
Der Kreditkartenvertrag.
Der Bürgschaftsvertrag.
Was kann der Anweisende grundsätzlich erlangt haben, wenn der Angewiesene an den Anweisungsempfänger leistet?
Einen Anspruch nach § 812 I 1, Alt 1 BGB.
Einen Anspruch nach § 812 I 1, Alt 2 BGB.
Warum kann der Angewiesene nicht direkt vom Anweisungsempfänger kondizieren?
Weil zwischen ihnen keine Leistungsbeziehung besteht.
Weil eine Nichtleistungskondiktion hinter den möglichen Leistungskondiktionen zurücktreten muss.
Weil innerhalb der vorhandenen Leistungsbeziehungen kondiziert werden muss.
Weil der Angewiesene sonst benachteiligt würde, da er ein doppeltes Insolvenzrisiko trüge.
Dozent des Vortrages Vertiefung Bereicherungsrecht 6: Anweisungsfall