Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=10%20AZR%2069/18
Timestamp: 2019-05-24 15:59:12
Document Index: 46144880

Matched Legal Cases: ['§ 561', '§ 894', '§ 308', '§ 322', '§ 241', 'Art. 5', '§ 46', '§ 31', '§ 112', '§ 46', '§ 112', '§ 13', '§ 46', '§ 112', '§ 43', '§ 46', '§ 46', '§ 242', '§ 2', '§ 105', '§ 313', '§ 97', '§ 253']

BAG, 24.10.2018 - 10 AZR 69/18 - dejure.org
https://dejure.org/2018,34271
BAG, 24.10.2018 - 10 AZR 69/18 (https://dejure.org/2018,34271)
BAG, Entscheidung vom 24.10.2018 - 10 AZR 69/18 (https://dejure.org/2018,34271)
BAG, Entscheidung vom 24. Januar 2018 - 10 AZR 69/18 (https://dejure.org/2018,34271)
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§ 561 ZPO, § ... 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 894 Satz 1 ZPO, § 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 322 Abs. 1 ZPO, § 241 Abs. 2 BGB, Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, § 46a Abs. 2 Satz 4 BRAO, § 31a BRAO, § 112a Abs. 1, Abs. 2 BRAO, § 46a Abs. 2 Satz 3 BRAO, § 112c BRAO, § 13 Abs. 2 Satz 2 VwVfG, § 46a Abs. 2 Satz 1 BRAO, § 112a BRAO, §§ 43 ff. BRAO, § 46c Abs. 3 BRAO, § 46 Abs. 3 BRAO, § 242 BGB, § 2 Abs. 3, Abs. 4 NachwG, § 105 Satz 1 GewO, § 313 BGB, § 97 Abs. 1 ZPO
Rücksichtnahmepflicht im Arbeitsverhältnis - Klage auf Abgabe von Wissens- und Willenserklärungen; Rücksichtnahmepflicht; Vertragsergänzung
Reichweite und Bedeutung der gesetzlichen Rücksichtnahmepflicht beider Vertragspartner im Arbeitsvertragsverhältnis
Kein Anspruch des Arbeitnehmers auf Falschauskunft des Arbeitgebers
Klage auf Abgabe von Wissens- und Willenserklärungen - Rücksichtnahmepflicht - Vertragsergänzung
ArbG Hamburg, 21.12.2016 - 15 Ca 260/16
Die Revision des dortigen Klägers gegen dieses Urteil hatte keinen Erfolg (BAG, NZA 2019, 161).
Dazu gehört es, die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis stehenden Vermögensinteressen des anderen Teils so zu wahren, wie dies unter Berücksichtigung der Interessen und Belange beider Vertragsparteien nach Treu und Glauben verlangt werden kann (vgl. BAG 24. Oktober 2018 - 10 AZR 69/18 - Rn. 24; 6. November 1997 - 2 AZR 801/96 - zu II 3 a der Gründe) .
Geschäftsgrundlage sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und des Bundesgerichtshofs die bei Abschluss des Vertrages zu Tage getretenen, dem anderen Teil erkennbar gewordenen und von ihm nicht beanstandeten Vorstellungen einer Partei oder die gemeinsamen Vorstellungen beider Parteien vom Vorhandensein oder dem künftigen Eintritt gewisser Umstände, sofern der Geschäftswille der Parteien hierauf aufbaut (vgl. BAG 24.10.2018 - 10 AZR 69/18 - Rn. 53 mwN).
Der Streitgegenstand und der Umfang der gerichtlichen Prüfungs- und Entscheidungsbefugnis müssen klar umrissen sein (BAG 24.10.2018 - 10 AZR 69/18 - 19.02.2008 - 9 AZR 70/07, BAGE 126, 26).
Die verwandte Begrifflichkeit führte daher nicht zu einer endgültigen Erledigung der Streitigkeiten der Parteien (vgl. BAG 24.10.2018 - 10 AZR 69/18 - 18.05.2011 - 5 AZR 181/10, AP Nr. 57 zu § 253 ZPO mwN.).