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Timestamp: 2016-10-25 17:22:12
Document Index: 115487296

Matched Legal Cases: ['Art. 60', 'BGE', 'Art. 82', 'BGE', 'Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 96', 'Art. 96', 'Art. 20', 'Art. 96', 'Art. 81', 'Art. 29', 'Art. 22', 'Art. 9', 'Art. 96', 'Art. 22', 'Art. 38', 'BGE', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 86', 'Art. 22', 'Art. 82', 'BGE', 'in fine', 'Art. 38', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 82', 'Art. 38', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 82', 'BGE', 'Art. 38', 'Art. 82', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 38', 'Art. 38', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE']

W.________, 1949, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Dr. Fredi H�nni, Spitalgasse 26, 3001 Bern,
Mit Verf�gung vom 20. Dezember 2001 sprach die IV-Stelle Bern der 1949 geborenen W.________ bei einem Invalidit�tsgrad von 50 % r�ckwirkend f�r die Zeit ab 1. Dezember 2000 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Ein am 18. Juni 2002 gestelltes, sinngem�ss mit einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes begr�ndetes Gesuch um revisionsweise Erh�hung der Rente lehnte sie ab (Verf�gung vom 3. Februar 2004). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 20. Juli 2004 fest.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst W.________ beantragen, es sei ihr "r�ckwirkend seit wann rechtens, zuz�glich Zins zu 5 % ab wann rechtens" eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur weiteren Abkl�rung an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Das kantonale Gericht l�sst sich zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde vernehmen, ohne Antrag zu stellen. Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung des Rechtsmittels, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Stellungnahme verzichtet.
W.________ l�sst in ihrer freiwilligen Stellungnahme zur Eingabe des kantonalen Gerichts an ihrem Standpunkt festhalten.
Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat zur Frage, ob die dem kantonalen Gericht eingereichte Beschwerde der W.________ vom 31. August 2004 gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 20. Juli 2004 rechtzeitig erhoben worden ist, einen zweiten Schriftenwechsel durchgef�hrt. W.________ hat in ihrer Eingabe vom 10. November 2005 beantragen lassen, es sei in prozessualer Hinsicht festzustellen, dass die Beschwerde vom 31. August 2005 (recte: 2004) rechtzeitig eingereicht worden sei. Am 7. Dezember 2005 hat sie ausserdem den Ausdruck einer Internetseite zur Praxis des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern bez�glich der Anwendbarkeit der Bestimmungen �ber den Fristenstillstand gem�ss Art. 60 Abs. 2 ATSG vom 23. September 2003 zu den Akten gegeben. Die IV-Stelle hat in ihrer Stellungnahme vom 28. November 2005 darauf geschlossen, das kantonale Gericht sei zu Unrecht auf die vorinstanzliche Beschwerde eingetreten. Das kantonale Gericht ist mit Eingabe vom 8. Dezember 2005 von der Rechzeitigkeit der am 31. August 2004 der Post aufgegebenen Beschwerde ausgegangen.
Nach st�ndiger Rechtsprechung pr�ft das Eidgen�ssische Versicherungsgericht von Amtes wegen die formellen G�ltigkeitserfordernisse des Verfahrens, insbesondere auch die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde oder Klage eingetreten ist. Hat die Vorinstanz �bersehen, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlte, und hat sie materiell entschieden, ist dies im Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu ber�cksichtigen mit der Folge, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben wird (BGE 128 V 89 Erw. 2a, 125 V 347 Erw. 1a, 122 V 322 Erw. 1).
Vorweg zu kl�ren ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf die am 31. August 2004 erhobene Beschwerde gegen den am 22. Juli 2004 zugestellten Einspracheentscheid der IV-Stelle (vom 20. Juli 2004) eingetreten ist.
2.1 Die IV-Stelle f�hrt an, das Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern vom 23. Mai 1989 (VRPG; BSG [Bernische Systematische Gesetzessammlung] 155.21) sehe keinen Fristenstillstand vor und die Bestimmungen des auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) zum Fristenstillstand seien vorliegend nicht anwendbar. Die Beschwerdefrist von 30 Tagen habe am 23. August 2004 geendet, nachdem der 21. August 2004 auf einen Samstag gefallen sei. Die der Post am 31. August 2004 �bergebene Beschwerde sei somit versp�tet. Demgegen�ber gehen die Beschwerdef�hrerin und die Vorinstanz davon aus, die Beschwerde sei rechtzeitig erhoben worden, weil die Fristenstillstandsregelung des ATSG direkt anwendbar und im �brigen dem Einspracheentscheid vom 20. Juli 2004 eine Rechtsmittelbelehrung beigef�gt sei, welche ausdr�cklich auf den Fristenstillstand verweise.
2.2 Auch nach Inkrafttreten des ATSG bleibt in Bezug auf die kantonale Sozialversicherungsrechtspflege �ber die f�nfj�hrige �bergangsfrist im Sinne von Art. 82 Abs. 2 ATSG hinaus in erster Linie das ATSG-konforme kantonale Verfahrensrecht massgebend (BGE 130 V 324 Erw. 2.1; RKUV 2006 Nr. U 573 S. 94 Erw. 5.4 [Urteil D. vom 20. Oktober 2005, U 127/04]). Die hier einschl�gige kantonale Gesetzesgrundlage - das VRPG - kennt keine Regelung des Fristenstillstandes.
2.2.1 Nach der bis Ende 2002 - vor dem Inkrafttreten des ATSG am 1. Januar 2003 - geltenden Rechtsordnung erkl�rte Art. 81 IVG (in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung; nachfolgend: alt Art. 81 IVG) in Verbindung mit Art. 96 AHVG (in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung; nachfolgend: alt Art. 96 AHVG) die Art. 20 bis 24 VwVG f�r anwendbar. Diese Bestimmungen des VwVG galten im kantonalen Rechtspflegeverfahren kraft des bundesrechtlichen Verweises nicht nur auf dem Gebiet der AHV/IV (alt Art. 96 AHVG und alt Art. 81 IVG), sondern auch der Erwerbsersatzordnung (alt Art. 29 EOG), der Familienzulagen in der Landwirtschaft (alt Art. 22 Abs. 3 FLG; vgl. ZAK 1992 S. 154) und seit Inkrafttreten des alt Art. 9a ELG am 1. Januar 1998 auch im Bereich der Erg�nzungsleistungen (alle hier genannten Bestimmungen in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung). Demnach bestand unter anderem im Bereich der AHV/IV nach alt Art. 96 AHVG in Verbindung mit Art. 22a VwVG auch auf kantonaler Ebene - nur, aber immerhin in Bezug auf die nach Tagen bestimmten Fristen - eine im �brigen verglichen mit Art. 38 Abs. 4 ATSG identische Fristenstillstandsordnung, so dass insoweit das Bundessozialversicherungsrecht keinen Raum liess f�r eine abweichende kantonalrechtliche Regelung (SVR 2004 EL Nr. 2 S. 6 Erw. 2.3 [Urteil M. vom 4. September 2003, P 23/03]; noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil F. vom 8. M�rz 2006, I 941/05, Erw. 3.1). Der Nichterlass einer entsprechenden Norm des kantonalen Rechts zum Fristenstillstand stellt in diesen Rechtsgebieten keine negative Regelung im Sinne der Rechtsprechung (BGE 131 V 322 ff. Erw. 5 und 326 ff. Erw. 4) dar.
2.2.2 Anders verh�lt es sich im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung (vgl. dazu BGE 131 V 326 Erw. 4.1), der Milit�rversicherung (Art. 104 bis 106 MVG in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung), der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Art. 86 f. KVG) und der Arbeitslosenversicherung (zu den letzten beiden Gebieten: noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil F. vom 8. M�rz 2006, I 941/05, Erw. 3.2.1). Hier fehlte vor Inkrafttreten des ATSG eine bundesrechtliche Verweisungsnorm, wonach die Bestimmungen �ber die Fristen gem�ss VwVG auch im kantonalen Beschwerdeverfahren anwendbar seien. In diesen Bereichen konnten die Kantone folglich bis zum Inkrafttreten des ATSG eine von Art. 22a VwVG abweichende Fristenstillstandsregelung treffen. Weil sie nach Art. 82 Abs. 2 ATSG f�nf Jahre Zeit haben, ihre Rechtspflegebestimmungen dem ATSG anzupassen, und das Verfahrensrecht auch unter der Geltung des ATSG grunds�tzlich Sache der Kantone ist (BGE 130 V 325 Erw. 2.1 in fine; RKUV 2006 Nr. U 573 S. 94 Erw. 5.4 [Urteil D. vom 20. Oktober 2005, U 127/04]; Urteil S. vom 27. M�rz 2006, U 176/05, Erw. 3.3.4), bleibt in den eingangs dieser Erw�gung genannten Sozialversicherungszweigen das gegebenenfalls von Art. 38 Abs. 4 ATSG abweichende kantonale Recht bis zum Ablauf der �bergangsfrist oder bis zur vorzeitigen Anpassung anwendbar (zur Praxis in Bezug auf negative kantonale Regelungen: BGE 131 V 322 ff. Erw. 5).
2.2.3 Mit Inkrafttreten des ATSG wurden die in Erw�gung 2.2.1 hiervor genannten bundesrechtlichen Verweisungsnormen ersatzlos aufgehoben oder in dem Sinne revidiert (vgl. dazu Anmerkung zu dem in BGE 131 V 305 teilweise publizierten Urteil S. vom 26. August 2005, I 723/04, in: HAVE 2005 S. 353), dass der Verweis auf die Art. 20 bis 24 VwVG entfiel. Blieb in diesen Bereichen des Bundessozialversicherungsrechts schon vor Inkrafttreten des ATSG bis Ende 2002 kein Raum zur Anwendung einer kantonalen Vorschrift, welche den Stillstand f�r nach Tagen bestimmte gesetzliche oder beh�rdliche Fristen vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August und vom 18. Dezember bis und mit dem 1. Januar ausschloss, so �ndert das Inkrafttreten des ATSG zum 1. Januar 2003 in dem Sinne nichts an der bisherigen Situation, als die zur Anpassung der kantonalen Rechtspflegeordnung an das ATSG vorgesehene �bergangsbestimmung nach Art. 82 Abs. 2 ATSG hier keine eigenst�ndige Rechtswirkung entfaltet (noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil F. vom 8. M�rz 2006, I 941/05, Erw. 3.2.2; vgl. auch SVR 2004 EL Nr. 2 S. 6 Erw. 2.3 [Urteil M. vom 4. September 2003, P 23/03]). Denn angesichts der Kontinuit�t des mit Art. 38 Abs. 4 ATSG im Wesentlichen von Art. 22a VwVG �bernommenen Fristenstillstandes entspricht es nicht der Absicht des Gesetzgebers, mit Einf�hrung des ATSG und der damit verbundenen Aufhebung der verschiedenen bundesrechtlichen Verweisungsnormen auf Art. 22a VwVG neu ab 1. Januar 2003 w�hrend der �bergangsfrist im Sinne von Art. 82 Abs. 2 ATSG kantonal unterschiedliche Fristenstillstandsregelungen zur Anwendung bringen zu lassen (Anmerkung zu dem in BGE 131 V 305 teilweise publizierten Urteil S. vom 26. August 2005, I 723/04, in: HAVE 2005 S. 353). In den Bereichen der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, der Erg�nzungsleistungen, der Erwerbsersatzordnung sowie der Familienzulagen in der Landwirtschaft ist daher Art. 38 Abs. 4 ATSG ab 1. Januar 2003 ungeachtet der �bergangsfrist im Sinne von Art. 82 Abs. 2 ATSG direkt anwendbar, wie es vor diesem Zeitpunkt Art. 22a VwVG war (noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil F. vom 8. M�rz 2006, I 941/05, Erw. 3.2.2), soweit nicht das kantonale Recht eine der bundesrechtlichen Fristenstillstandsregelung entsprechende L�sung vorsieht (vgl. BGE 130 V 325 Erw. 2.1 i.f.).
2.3 Nach dem Gesagten war in Bezug auf die vorinstanzliche Beschwerdeerhebung gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle Art. 38 Abs. 4 ATSG ab 1. Januar 2003 direkt anwendbar. Gem�ss Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG stehen gesetzliche oder beh�rdliche Fristen, die nach Tagen oder Monaten bestimmt sind, namentlich vom 15. Juli bis und mit dem 15. August still. Es ist der Versicherten beizupflichten, dass das kantonale Gericht unter den gegebenen Umst�nden nach zutreffender Ber�cksichtigung des Fristenstillstandes zu Recht auf die fristgem�ss erhobene Beschwerde eingetreten ist.
Letztinstanzlich wiederholt die Beschwerdef�hrerin die R�ge, vor und nach der Erstellung des polydisziplin�ren Gutachtens der Medizinischen Abkl�rungsstation X.________ (nachfolgend: MEDAS-Gutachten) vom 17. Dezember 2003 habe sie keine Gelegenheit gehabt, ihre Parteirechte auszu�ben (Stellungnahme zu den Gutachterfragen, Vernehmlassung zum Gutachten vor Erlass der Verf�gung vom 3. Februar 2004). Mit Blick darauf, dass das MEDAS-Gutachten alle rechtsprechungsgem�ssen Anforderungen f�r beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlagen erf�llt (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) - es ist nicht ersichtlich, welche Fragen die begutachtenden Fachpersonen noch zus�tzlich h�tten beantworten m�ssen - und auf den Umstand, dass die Versicherte w�hrend des nachfolgenden Rechtsmittelverfahrens wiederholt die M�glichkeit hatte, sich vor Instanzen zu �ussern, welche �ber volle Kognition verf�gen, kann eine in diesem Zusammenhang allenfalls erfolgte Geh�rsverletzung jedoch in jedem Fall als geheilt gelten (Urteil S. vom 12. September 2005, I 435/05, auszugsweise publiziert in: HAVE 2005 S. 354).
In der Sache ist streitig, ob die Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.
4.1 Da der Einspracheentscheid der IV-Stelle am 20. Juli 2004 ergangen ist, finden bei der Beurteilung des geltend gemachten Leistungsanspruches grunds�tzlich sowohl die Bestimmungen des ATSG und der dazugeh�renden Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV) - einschliesslich der damit verbundenen �nderungen des IVG und der IVV - als auch die mit der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 neu eingef�hrten oder ge�nderten Normen Anwendung (BGE 131 V 11 Erw. 1 mit Hinweisen).
4.2 Im angefochtenen Gerichtsentscheid werden die Voraussetzungen f�r einen Rentenanspruch und dessen Umfang (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG; BGE 130 V 348 Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b) sowie die Bestimmungen �ber die Rentenrevision (Art. 17 ATSG) einschliesslich der dazu - noch unter der Herrschaft des bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen altArt. 41 IVG - ergangenen, weiterhin massgebenden (BGE 130 V 352 Erw. 3.5.4) Rechtsprechung (BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5; vgl. auch BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Dasselbe gilt hinsichtlich der Bedeutung �rztlicher Arbeitsf�higkeitssch�tzungen f�r die Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) und der nach der Praxis bei der beweism�ssigen Auswertung medizinischer Berichte zu beachtenden Grunds�tze (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3, 122 V 160 Erw. 1c, je mit Hinweisen).
4.3 Das kantonale Gericht gelangt gest�tzt auf das schl�ssige MEDAS-Gutachten vom 17. Dezember 2003, welchem voller Beweiswert zukommt, zum �berzeugenden Schluss, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdef�hrerin im massgeblichen Zeitraum nicht in anspruchsrelevanter Weise ver�ndert hat. Die Versicherte ist infolge der bestehenden Fibromyalgie (einzige Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit; differentialdiagnostisch: chronic fatigue syndrom) in ihrer angestammten T�tigkeit als Beraterin, welche ihrem Gesundheitszustand angepasst ist, nach wie vor zu 50 % arbeitsf�hig. Es kann auf die Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen werden, welchen das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nichts beizuf�gen hat. Daran verm�gen die Einwendungen der Beschwerdef�hrerin, namentlich bez�glich der - teils �usserst knapp, teils �berhaupt nicht begr�ndeten - abweichenden Einsch�tzungen der behandelnden �rzte, nichts zu �ndern. Zudem ist bei der Beurteilung dieser Angaben der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde �rzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc; Urteil F. vom 9. Februar 2006, I 736/05, Erw. 4).
In Bezug auf die erwerblichen Verh�ltnisse hat sich demgegen�ber insofern eine Ver�nderung ergeben, als der bisherige Arbeitgeber das Arbeitsverh�ltnis mit der Versicherten als Beraterin auf den 31. Dezember 2001 aufgel�st hat. Deswegen hat die Vorinstanz einen Einkommensvergleich durchgef�hrt. Dabei ist sie von einem zu Recht unbestritten gebliebenen Valideneinkommen von Fr. 80'134.45 f�r das Jahr 2002 ausgegangen. Zur Berechnung des Invalideneinkommens hat sie nunmehr auf Grund der neuen Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin keiner ihr an sich zumutbaren Teilzeitbesch�ftigung mehr nachgeht, auf die Tabellenl�hne gem�ss den vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt. Ausgehend von Tabelle A1 der LSE 2002, Zentralwert f�r Frauen im Gesundheits- und Sozialwesen, Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), errechnete sie bei einem 50%igen Arbeitspensum einen Jahreslohn von Fr. 33'039.- und ber�cksichtigte insbesondere im Hinblick auf das fortgeschrittene Alter der Versicherten einen zus�tzlichen Abzug von 10 %, womit ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 29'735.- resultierte. Im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 80'134.45 ergab sich ein Invalidit�tsgrad von 63 % (zur Rundung: BGE 130 V 121). Demzufolge wurde der Versicherten mit Wirkung ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zugesprochen. Wird in Abweichung von den vorinstanzlichen Vorgaben (durchschnittliche w�chentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden) ber�cksichtigt, dass im Jahr 2002 im Gesundheits- und Sozialwesen eine w�chentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden betriebs�blich war (Die Volkswirtschaft 2005, Heft 12, S. 94, Tabelle B9.2), so ermittelt man ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 29'663.70, was unver�ndert zu einem 63%igen Invalidit�tsgrad f�hrt. Entgegen der Auffassung der Versicherten l�sst sich nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht gest�tzt auf die Angaben der MEDAS von einer 50%igen Arbeitsf�higkeit im angestammten T�tigkeitsbereich ausgeht, allerdings nicht mehr gest�tzt auf das Anforderungsniveau 2 (Verrichtung selbstst�ndiger und qualifizierter Arbeiten), sondern - mit Blick auf die gesundheitsbedingt eingeschr�nkte Stresstoleranz - nunmehr unter Ber�cksichtigung der Lohnangaben f�r Besch�ftigungen des Anforderungsniveaus 3. Denn nach den �berzeugenden Angaben der MEDAS-�rzte k�nnte die Versicherte ihre angestammte T�tigkeit im Umfang von sechs bis sieben Stunden t�glich aus�ben, wobei die Leistungsf�higkeit auf Grund der verminderten physischen und psychischen Belastbarkeit um 20 bis 30 % eingeschr�nkt w�re. Bei der von den Gutachtern attestierten 50%igen Arbeitsf�higkeit ist dieser Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit demzufolge bereits Rechnung getragen worden und kann weder eine zus�tzliche Herabsetzung der Arbeitsf�higkeit bewirken, noch als leidensbedingter Abzug (doppelte) Ber�cksichtigung finden. Schliesslich erweist sich auch die aus Altersgr�nden vom kantonalen Gericht als lohnmindernd veranschlagte 10%ige Reduktion des hypothetischen Invalideneinkommens als den konkreten Verh�ltnissen angemessen (Art. 132 lit. a OG).
Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat im k�rzlich ergangenen, noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichten Urteil S. vom 8. Februar 2006, I 336/04, festgehalten, dass die Fibromyalgie und die anhaltende somatoforme Schmerzst�rung Gemeinsamkeiten hinsichtlich ihrer klinischen Manifestation und der unklaren Pathogenese aufweisen. Bei beiden Beschwerdebildern ist es in gleichem Masse schwierig, das Ausmass der Arbeitsunf�higkeit zu eruieren, weil sich eine allf�llige Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit nicht bereits aus der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung oder einer Fibromyalgie ableiten l�sst. Insbesondere erlaubt die Befunderhebung allein keinerlei R�ckschl�sse auf die Intensit�t der Schmerzen, deren Entwicklung oder die Prognose im konkreten Fall. Mit Blick auf diese gemeinsamen Charakteristiken sind - aus rechtlicher Sicht und angesichts des gegenw�rtigen Standes der medizinischen Wissenschaft - die Prinzipien, welche die Rechtsprechung im Rahmen der somatoformen Schmerzst�rungen entwickelt hat, in F�llen, in welchen die Frage zu kl�ren ist, ob die diagnostizierte Fibromyalgie invalidisierende Auswirkungen hat, analog anzuwenden (erw�hntes Urteil S. vom 8. Februar 2006, I 336/04, Erw. 4.1).
Auch bei einer Fibromyalgie besteht damit die Vermutung, dass diese Erkrankung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung �berwindbar sind (BGE 131 V 50 Erw. 1.2). Auf Grund der Umst�nde im vorliegenden Fall erscheint es durchaus zweifelhaft, ob die Versicherte damit �berhaupt Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Mit Blick darauf, dass sich der Gesundheitszustand in der massgeblichen Zeit nicht ver�ndert hat und die urspr�ngliche Rentenzusprechung nicht als zweifellos unrichtig gelten d�rfte, besteht aber kein Anlass, den Anspruch auf eine Invalidenrente in grunds�tzlicher Weise zu �berpr�fen (Urteil G. vom 31. M�rz 2006, I 561/05).