Source: https://bepefo.wordpress.com/tag/kundigungsschutzgesetz/
Timestamp: 2018-08-16 00:43:21
Document Index: 244056466

Matched Legal Cases: ['§ 84', '§ 1', '§ 1', '§ 84', '§ 241', '§ 1', '§ 1', '§ 241']

Kündigungsschutzgesetz | Arbeitsrecht, Beratung, Seminare und Fortbildung
Nr. 8/2015 – Versäumtes betriebliches Eingliederungsmanagement führt nicht zu einer krankheitsbedingten Kündigung
Hat der Arbeitgeber ein betriebliches Eingliederungsmanagement vor Ausspruch einer krankheitsbedingten Kündigung nicht durchgeführt, da eine Einwilligung des Arbeitnehmers nicht vorlag, bleibt es dennoch bei der erhöhten Darlegungslast des Arbeitgebers, wenn er das BEM nicht entsprechend der Hinweispflicht nach § 84 Abs. 2 Satz 3 SGB IX eingeleitet hatte.
Quelle: Landesarbeitsgericht Nürnberg (LAG) vom 28.01.2015 – Aktenzeichen: 2 Sa 519/14
Aktenzeichen: 2 Sa 519/14
Rechtsvorschriften: §§ 1 Abs. 2 KSchG, 84 Abs. 2 SGB IX
Filed under: Aktuell, Arbeitsgesetze, Arbeitsrecht, Rechtsprechung Arbeitrecht, Rechtsprechung Sozialrecht, Sozialgesetze, Sozialrecht | Tagged: Aktenzeichen: 2 Sa 519/14, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsrecht, § 1 Abs. 2 KSchG, § 84 Abs. 2 Satz 3 SGB IX, BEM, betriebliches Eingliederungsmanagement, erhöhte Darlegungslast, Hinweispflicht, Kündigung, Kündigungsrecht, Kündigungsschutzgesetz, Kündigungsschutzklage, krankheitsbedingte Kündigung, LAG, Landesarbeitsgericht Nürnberg, Landesarbeitsgericht Nürnberg vom 28.01.2015, Landesarbeitsgericht Nürnberg vom 28.01.2015 - Aktenzeichen: 2 Sa 519/14, SGB, SGB IX, Sozialgesetzbuch IX |	Leave a comment »
Nr. 7/15 – Verhaltensbedingte Kündigung wegen privater Nutzung der Firmenkreditkarte ohne Erlaubnis
Überlässt der Arbeitgeber dem im Ausland tätigen Arbeitnehmer eine Firmenkreditkarte, damit der Arbeitnehmer anfallende Kosten/Aufwand begleichen kann, ist es dem Arbeitnehmer ohne eine entsprechende Vereinbarung nicht erlaubt, die Karte für private Zwecke einzusetzen. Nutzt der Arbeitnehmer die Karte für private Zwecke, stellt dies einen Verstoß gegen § 241 Absatz 2 BGB dar, der, idR nach einer Abmahnung, eine verhaltensbedingte Kündigung begründen kann. Eine Abmahnung ist entbehrlich, wenn der Arbeitnehmer weder anzeigt, die Firmenkreditkarte privat benutzt zu haben, noch dem Arbeitgeber die von ihm unfreiwillig verauslagten Gelder erstattet.
Quelle: Landesarbeitsgericht Nürnberg (LAG) vom 03.02.2015 – Aktenzeichen: 7 Sa 394/14
Aktenzeichen: 7 Sa 394/14
Rechtsvorschriften: § 1 KSchG
Filed under: Aktuell, Arbeitsgesetze, Arbeitsrecht, Rechtsprechung Arbeitrecht, Sozialrecht | Tagged: Abmahnung, Aktenzeichen: 7 Sa 394/14, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsrecht, § 1 KSchG, § 241 Absatz 2 BGB, Firmenkreditkarte, Kündigungsschutzgesetz, LAG, Landesarbeitsgericht Nürnberg, Landesarbeitsgericht Nürnberg vom 03.02.2015, Landesarbeitsgericht Nürnberg vom 03.02.2015 - Aktenzeichen: 7 Sa 394/14, ohne Erlaubnis, private Nutzung, private Zwecke, Vereinbarung, verhaltensbedingte Kündigung |	Leave a comment »