Source: https://kinderdorf-online.de/satzung/
Timestamp: 2020-02-19 06:50:20
Document Index: 317850510

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 30', '§ 3', '§ 16', '§ 6', '§ 8', '§ 15']

Satzung | Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e.V.
SatzungMaria Grahl2020-01-07T11:56:05+01:00
Satzung des Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e.V. vom 13.11.2019
Satzung des Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e.V.
(in der Fassung vom 13.11.2019)
(1) Der Verein trägt den Namen “Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e. V.”
g) die Förderung einer qualifizierten Zusammenarbeit von unterschiedlichen Berufsgruppen und verschiedenen Institutionen im In- und Ausland zum Wohle junger Menschen,
a) die Satzung anerkennt,
sich zur Zahlung eines regelmäßigen Mitgliedsbeitrages verpflichtet und volljährig ist;
(3) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag, der den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers enthalten soll, der Mitglieder entscheidet der Vorstand.
(4) Im Falle einer Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand kann die betreffende Person binnen eines Monats Widerspruch beim Vorstand einlegen. In diesem Falle hat die nächste ordentliche Mitgliederversammlung über den Aufnahmeantrag zu entscheiden. Dem Betroffenen ist vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Anhörung zu geben. Wird vom Recht des Widerspruchs kein Gebrauch gemacht, so gilt der Ablehnungsbeschluss.
(6) Mitglied im Verein kann nicht sein, wer für den Verein oder Einrichtungen des Vereins mit Arbeitsvertrag beschäftigt ist.
(1) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein.
Ein Mitglied oder ein Ehrenmitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat oder wenn ein sonstiger wichtiger Grund der Person des Mitgliedes/Ehrenmitgliedes vorliegt, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied oder Ehrenmitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vorstand persönlich oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der mit Gründen versehene Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu geben. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied ein Einspruchsrecht an die Mitgliederversammlung zu. Der Einspruch ist innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich einzulegen. Der Vorstand hat dann innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über den Einspruch einzuberufen. Geschieht dies nicht, so gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht des Einspruchs gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt die Einspruchsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
(2) Die Streichung der Mitgliedschaft kann erfolgen, wenn das Mitglied seiner Beitragspflicht über den Schluss des Geschäftsjahres hinaus, trotz 2-maliger Aufforderung nicht nachkommt.
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.
(9) Über den Verlauf der Vorstandssitzungen wird jeweils ein Protokoll angefertigt, welches der Protokollant und der Vorstandsvorsitzende.
§ 11 Aufgaben des Vorstandes/der Geschäftsführung
c) die Überwachung der Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
d) die regelmäßige Unterrichtung der Vereinsmitglieder über die Vereinsarbeit
Der Vorstand ist befugt, eine Geschäftsführerin/einen Geschäftsführer als besonderen Vertreter i. S. d. § 30 BGB zu bestellen oder abzuberufen. Dem besonderen Vertreter obliegt im wesentlichen folgender Aufgabenkreis:
a) Fördermittelanträge
b) Mietverträge und Verträge im Zusammenhang mit Bauvorhaben.
c) Verträge bis zu einem Wertumfang von 25.000,-€, deren Inhalt zu seinem Aufgabengebiet zählt und die im Rahmen der vom Vorstand bestätigten Haushaltspläne und Finanzierungspläne liegen oder der Umsetzung von Vorstandsbeschlüssen dienen.
d) Praktikantenverträgen sowie Arbeitsverträgen für alle MitarbeiterInnen des Vereins und des Kinderdorfes im Rahmen der geplanten Personalkosten und Stellenpläne, mit Ausnahme der Stellen „Kinderdorfleitung“ bzw. „Bereichsleitung“.
e) Verträge mit Honorarkräften im Rahmen der vom Vorstand bestätigten Haushaltpläne bzw. zur Umsetzung von Vorstandsbeschlüssen.
f) Abschluss von Leistungs- und Entgeltvereinbarungen mit Jugendämtern.
g) Abwicklung von Erbschaftsangelegenheiten, Vermächtnissen und Nachlässen.
h) Einholung von Genehmigungen für den Verein, soweit sie sich in seinem Aufgabengebiet erforderlich machen.
i) An- und Abmeldungen von auf den Verein bzw. das Kinderdorf zugelassene Fahrzeuge bei Zulassungsstellen und Versicherungen.
j) Ausstellung von Spendenbescheinigungen
(3) Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Er bedarf der Entlastung durch die Mitgliederversammlung. Vergütungen und Aufwandserstattungen nach § 3 Absatz 5 dieser Satzung sind zulässig.
(4) Notwendige Aufwendungen der Vorstandsmitglieder werden nach Genehmigung durch mindestens zwei Vorstandsmitglieder erstattet.
(1) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Sie kann durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergänzt oder geändert werden; dies gilt nicht für Satzungsänderungen.
(2) Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter geleitet. Der Vorsitzende ist berechtigt, die Leitung der Versammlung einem Stellvertreter zu übertragen.
(3) Die Mitgliederversammlung beschließt in offenen Abstimmungen mit der Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
(4) Die Mitgliederversammlung ist, ausgenommen für den Fall des § 16, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(5) Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder, wenn mindestens 5% der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
e) die Wahl der Rechnungsprüfer (Revisoren) für die Dauer von zwei Jahren,
f) die Wahl des externen Wirtschaftsprüfers
h) die Entscheidung über Mitgliedsaufnahmen bzw. -ausschlüsse im Falle von Widerspruchsverfahren nach § 6 (4) und § 8 (3) dieser Satzung
§ 15 Rechnungsprüfung/Wirtschaftsprüfung
(1) Die Mitgliederversammlung kann bis zu 3 Revisoren auf die Dauer von 2 Jahren wählen.
(2) Die Revisoren dürfen nicht dem Vorstand angehören.
(3) Die Revisoren haben halbjährlich die Abrechnung sowie das gesamte finanzielle Gebaren des Vereins auf eine der Satzung und dem Jahresvoranschlag entsprechende Verwendung der Vereinsmittel und auf die Beachtung der entsprechenden Sparsamkeit zu prüfen. Sie können jederzeit eingehende Kontrollen der Buchführung und der Kasse vornehmen.
Über die Prüfung erstatten sie in der Mitgliederversammlung Bericht.
(4) Werden durch die Mitgliederversammlung keine Revisoren bestimmt, so ist sie verpflichtet, über einen unabhängigen externen Wirtschaftsprüfer zu beschließen, der die finanzielle Situation des Vereins jährlich einschätzt und einen entsprechenden Jahresabschluss erstellt.
(5) Über das Prüfergebnis des Wirtschaftsprüfers wird in der Mitgliederversammlung berichtet.
(6) Soweit der Verein auf Grund seiner Größe und des entsprechenden Umsatzes gesetzlich verpflichtet ist, einen Jahresabschluss durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer zu erstellen, greifen die Absätze 4 und 5 unabhängig davon, ob Revisoren gewählt wurden.
Diese Satzung tritt mit dem Tage der Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft und hebt die Satzung vom 04.11.2015 auf.
Dresden, den 13.11.2019