Source: https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/pruettinggehrlein-zpo-kommentar-zpo-239-unterbrech-i-partei_idesk_PI17574_HI13248357.html
Timestamp: 2019-11-20 20:27:32
Document Index: 70499275

Matched Legal Cases: ['§ 239', '§ 239', '§ 239', '§ 50', '§ 66', '§ 239', '§ 62', '§ 239', '§ 61', '§ 69', '§ 239', 'BGH', 'BGH', '§ 173', '§ 239', '§ 240']

Prütting/Gehrlein, ZPO Kommentar, ZPO § 239 – Unterbrech ... / I. Partei | Deutsches Anwalt Office Premium | Recht | Haufe
Prütting/Gehrlein, ZPO Kommentar, ZPO § 239 – Unterbrech ... / I. Partei
Parteien eines Zivilprozesses sind diejenigen, von denen und gegen die die staatlichen Rechtsschutzhandlungen begehrt werden (MüKoZPO/Gehrlein § 239 Rz 9; vgl auch § 50 Rn 2 ff). Als Partei gilt nicht der einfache Nebenintervenient/Streithelfer (§§ 66, 67); sein Tod unterbricht das Verfahren nicht (ThoPu/Hüßtege § 239 Rz 2). Der Tod eines notwendigen Streitgenossen (§ 62) unterbricht das Verfahren nach § 239, während bei einfacher Streitgenossenschaft (§ 61) nur das Prozessrechtsverhältnis zu dem Verstorbenen und seinem Prozessgegner betroffen ist; dieselbe Unterscheidung ergibt sich für den streitgenössischen Streithelfer (§ 69), der notwendig oder einfach sein kann (MüKoZPO/Gehrlein § 239 Rz 10; zur Möglichkeit eines Teilurteils im Falle des Todes eines einfachen Streitgenossen vgl BGH NJW 07, 156 [BGH 07.11.2006 - X ZR 149/04]). Der Tod des notwendig Beigeladenen führt nicht zu einer Unterbrechung nach § 173 VwGO, § 239, wenn mit dem Tod das rechtliche Interesse an der Entscheidung entfallen ist (Hess VGH NVwZ 18, 287; s.u. § 240 Rn 3).