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Timestamp: 2016-10-25 06:55:41
Document Index: 264315353

Matched Legal Cases: ['Art. 21', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 21', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 36', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 21', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_467/2010 (23.11.2010)
8C_467/2010
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 15. April 2010.
Der 1970 geborene Y.________ war seit Juli 1994 als Lagerist bei der Firma E.________ AG t�tig und in dieser Eigenschaft obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Nichtberufsunf�llen versichert. Am 6. Juni 2004 st�rzte er mit seinem Motorrad und erlitt dabei nebst dislozierten Rippenfrakturen 3 - 6 links eine vollst�ndige Luxation des linken AC-Gelenkes. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Nach eingehenden medizinischen Behandlungs- und Abkl�rungsmassnahmen wurde eine multidisziplin�re Expertisierung im Institut B._______ in die Wege geleitet. Gest�tzt auf das in der Folge verfasste Gutachten vom 11. Januar 2008 verf�gte die SUVA am 14. Mai 2008, nachdem sie die vor�bergehenden Leistungen per Ende April 2008 eingestellt hatte (Schreiben vom 26. M�rz 2008), f�r die verbliebenen Unfallfolgen in Form der verminderten Belastbarkeit der linken Schulter die Ausrichtung einer Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 26 % auf den 1. Mai 2008. Die dagegen erhobene Einsprache hiess der Unfallversicherer - nach Beizug einer Stellungnahme des Dr. med. M.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie FMH, SUVA-Versicherungsmedizin, vom 3. September 2008 - teilweise gut und sprach dem Versicherten mit Einspracheentscheid vom 10. September 2008 zus�tzlich eine Integrit�tsentsch�digung entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 5 % zu; im �brigen wurde die Rechtsvorkehr abgewiesen.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug ab (Entscheid vom 15. April 2010).
Y.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Sache an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, damit dieses zur Kl�rung der Leistungsf�higkeit, der Behandlungsbed�rftigkeit und des Integrit�tsschadens ein medizinisches Gutachten veranlasse und die Leistungspflicht der SUVA hernach erneut beurteile; eventualiter sei die SUVA zu verpflichten, ihm eine h�here Rente, eine h�here Integrit�tsentsch�digung und die zur Aufrechterhaltung seines Gesundheitszustandes erforderlichen Therapien zu gew�hren.
W�hrend Vorinstanz und SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliessen, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
2.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer auf Grund der durch den Unfall vom 6. Juni 2004 erlittenen Gesundheitssch�digungen h�here als die ihm zugesprochenen (Invalidenrente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 26 %, Integrit�tsentsch�digung entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 5 %) bzw. weitere Versicherungsleistungen (Heilbehandlung nach Festsetzung der Rente gem�ss Art. 21 UVG) beanspruchen kann.
2.2 Letztinstanzlich nach Lage der Akten zu Recht unbestritten geblieben - und f�r das Bundesgericht daher verbindlich (vgl. E. 1.1 hievor) - sind die Feststellungen des kantonalen Gerichts, wonach die Beschwerdegegnerin die tempor�ren Versicherungsleistungen (Heilbehandlung, Taggeld) korrektermassen auf Ende April 2008 eingestellt hat und zur Berentung �bergegangen ist. Ebenfalls zu keinen Beanstandungen gef�hrt haben sodann die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid zur Verneinung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen allf�lligen noch vorhandenen psychischen Beeintr�chtigungen und dem versicherten Unfallereignis (nach Massgabe der in BGE 115 V 133 [E. 6 S. 138 ff.] festgehaltenen rechtlichen Leitplanken). Auch darauf ist mithin abzustellen. Gleiches hat schliesslich f�r die Ermittlung der im Rahmen der Invalidit�tsbemessung heranzuziehenden Vergleichseinkommen zu gelten, welchen in der Beschwerde - vorbeh�ltlich der dem Einkommen, das der Versicherte trotz Unfallfolgen zumutbarerweise noch erzielen k�nnte (Invalideneinkommen), zugrunde zu legenden Arbeitsf�higkeit - nicht opponiert wird.
Die Rechtsgrundlagen f�r die Beurteilung der Streitsache wurden im vorinstanzlichen Entscheid korrekt dargelegt. Hervorzuheben sind die Bestimmungen und Rechtsprechung �ber den Anspruch auf Versicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung (Art. 10 UVG [w�hrend der Genesungsphase] und Art. 21 UVG [nach Festsetzung der Rente]), Taggeldern (Art. 16 UVG), Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) und Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1, Art. 25 Abs. 1 und 2 UVG, Art. 36 UVV und Anhang 3 zur UVV), die Bemessung der Invalidit�t nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.4.2 S. 349 mit Hinweisen), den im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 335 E. 1 S. 338 mit Hinweis; siehe ferner BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie die bei der beweism�ssigen Auswertung medizinischer Berichte und Gutachten zu beachtenden Grunds�tze (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis; zudem BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
4.1 Uneinigkeit besteht zwischen den Verfahrensbeteiligten zun�chst bez�glich der auf Grund der Unfallfolgen verbliebenen Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers. Vorinstanz und Unfallversicherer gehen insbesondere gest�tzt auf die im Gutachten des Instituts B.________ vom 11. Januar 2008 (samt Erg�nzung vom 14. Januar 2009) enthaltenen Schlussfolgerungen, best�tigt durch die Stellungnahme des Dr. med. M.________ vom 3. September 2008, davon aus, dass die angestammte T�tigkeit als Lagerist zwar nicht mehr zumutbar sei, der Versicherte aber leidensadaptierte Verrichtungen (k�rperlich leichte, ausschliesslich vor der K�rperebene und unterhalb einer Abduktion und Flexion der linken Schulter von 70� durchzuf�hrende Arbeiten mit einer Hebe- und Traglimite von zehn Kilogramm) bei ganzt�giger Pr�senz mit einer - bei der Bemessung der die unfallkausalen Sch�digungen abgeltenden Versicherungsleistungen indes ausser Acht zu lassenden (vgl. E. 2.2 hievor) - psychisch bedingten 20%igen Leistungsreduktion aus�ben k�nne. Demgegen�ber stuft der Beschwerdef�hrer die vorhandenen medizinischen Akten im Hinblick auf die Frage der Restarbeitsf�higkeit als widerspr�chlich und namentlich vor dem Hintergrund der Ergebnisse des durch die IV-Stelle Zug in der Werkst�tte C.________, veranlassten, im Bericht vom 17. November 2008 wiedergegebenen Arbeitstrainings f�r nicht aussagekr�ftig ein.
4.2 Das kantonale Gericht hat in einl�sslicher Auseinandersetzung mit den im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten R�gen zutreffend erkannt, dass die auf orthop�dischen, internistischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende Expertise des Instituts B.________ vom 11. Januar 2008 f�r die zu beurteilenden Belange eine in allen Teilen beweistaugliche medizinische Entscheidgrundlage darstellt. Es sind keine Umst�nde ersichtlich, welche den Aussagegehalt der betreffenden Ausf�hrungen in Zweifel zu ziehen verm�chten. So wurde entgegen dem seitens des Versicherten erhobenen Vorwurf zur Frage der Verwertbarkeit und Schl�ssigkeit des Gutachtens des Instituts B.________ vertieft Stellung genommen und ausf�hrlich auf s�mtliche, vor Bundesgericht erneut geltend gemachten Einw�nde eingegangen. Unter Bezugnahme auf die Berichterstattung des Versicherungsmediziners Dr. med. M.________ vom 3. September 2008 hat die Vorinstanz insbesondere erwogen, dass weder die nicht vorhandene Analyse s�mtlicher bildgebender Befunde noch das Fehlen einer Dokumentation bez�glich Umfangmasse und Beweglichkeit im Bereich der oberen Extremit�ten die Beweiskraft der vorgenommenen Begutachtung schm�lern. Ebenso wenig wurde, wie vom Beschwerdef�hrer behauptet, allf�lligen neurologischen Restfolgen im Sinne einer Sch�digung peripherer Nervenstrukturen nicht Rechnung getragen. Vielmehr hat das kantonalen Gericht sich eingehend sowohl mit dem Verdacht auf eine L�sion des Nervus thoracicus longus bzw. axillaris wie auch mit dem Vorhandensein von scapulathorakalen Dyskinesien befasst und eine entscheidwesentliche neurologische Problematik im Lichte der �rztlichen Unterlagen, namentlich der Berichte betreffend einer neurologischen Untersuchung im Rahmen der interdisziplin�ren Schmerzsprechstunde am Spital X.__________ vom 15. M�rz 2007 und des Dr. med. R.__________, Spezialarzt f�r Neurologie FMH, vom 8. Oktober 2008 sowie der anl�sslich der Begutachtung des Instituts B.________ vorgenommenen neurologischen Abkl�rungen, ausschliessen k�nnen. Aus der Nichterw�hnung des lumbospondylogenen Schmerzsyndroms in der gutachtlichen Diagnoseauflistung kann der Versicherte sodann ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten, l�sst sich aus den m�ssiggradigen degenerativen, seit Jahrzehnten bestehenden Ver�nderungen doch mit der Vorinstanz jedenfalls keine �ber die durch das Institut B.________ ermittelte Arbeitsunf�higkeit hinausgehende Einschr�nkung begr�nden. Des Weitern verkennt das kantonale Gericht mit seiner Beurteilung auch die unbestrittenermassen vorhandene - und die bisherige T�tigkeit als Lagerist verunm�glichende - Organizit�t der Schulterbeschwerden nicht, erachtet es einen ganzt�gigen, leistungsm�ssig aus psychischen Gr�nden um 20 % reduzierten Arbeitseinsatz doch lediglich im Rahmen entsprechend adaptierter T�tigkeiten f�r zumutbar. Soweit der Beschwerdef�hrer sich schliesslich auf die mit den �rztlichen Einsch�tzungen divergierenden Resultate der beruflichen Abkl�rungsmassnahmen (und damit das Urteil 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 E. 3.3.2) beruft, ist ihm entgegenzuhalten, dass im Rahmen der Erhebungen in der Beruflichen Abkl�rungsstelle [BEFAS] (vgl. Bericht vom 22. Dezember 2006) und des in der Werkst�tte C.________ durchgef�hrten Arbeitstrainings (Bericht vom 17. November 2008) deutliche selbstlimitierende Verhaltensweisen bzw. invalidit�tsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren konstatiert wurden, welche zuverl�ssige Angaben zur objektiv noch realisierbaren Leistung verunm�glichten. Die darauf basierenden Wertungen verm�gen daher keine ernsthaften Zweifel an der Aussagekraft der vorhandenen medizinischen Akten zu erwecken. Von weiteren spezial�rztlichen Erhebungen sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschl�sse zu erwarten, weshalb keine Notwendigkeit f�r die vom Beschwerdef�hrer beantragten zus�tzlichen gutachtlichen Abkl�rungen besteht (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).
Da die erwerblichen Auswirkungen der Unfallrestfolgen im �brigen unbestritten geblieben sind (vgl. E. 2.2 hievor), hat es somit bei der auf 1. Mai 2008 zugesprochenen, auf einer Erwerbsunf�higkeit von 26 % beruhenden Invalidenrente sein Bewenden.
Was die Beurteilung der durch das vorinstanzliche Gericht verneinten Voraussetzungen eines weiteren Behandlungsbedarfs nach Berentung (gem�ss Art. 21 Abs. 1 lit. c und d UVG) anbelangt, sind ebenfalls keine Anhaltspunkte ersichtlich, welche gegen ein Abstellen auf die bestehenden medizinischen Grundlagen sprechen w�rden bzw. diese als unvollst�ndig erscheinen liessen. Aus den hievor aufgef�hrten Argumenten erweist sich insbesondere das Gutachten des Instituts B.________ (vom 11. Januar 2008) hinsichtlich auch dieser Leistungsart als vollumf�nglich beweiskr�ftig, sodass es bei den entsprechenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid bleibt.
Bez�glich der auf der Grundlage einer Integrit�tseinbusse von 5 % festgelegten Integrit�tsentsch�digung entsprechen die Erw�gungen im vorinstanzlichen Entscheid, die insbesondere auf der Einsch�tzung des Dr. med. M.________ gem�ss dessen Bericht vom 3. September 2008 basieren, dem Gesetz, der Verordnung und den anwendbaren Richtlinien. Der Beschwerdef�hrer macht keine triftigen Gr�nde geltend, weshalb an den betreffenden Angaben des Versicherungsmediziners zu zweifeln sein sollte oder diese einer �rztlichen Erg�nzung bed�rften, zumal er sich im Wesentlichen auf eine Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen und entkr�fteten Einw�nde beschr�nkt.
Dem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG).