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Timestamp: 2016-10-25 17:19:54
Document Index: 167088072

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 380/06 (03.09.2007)
G.________, 1949, Beschwerdef�hrerin,
Die 1949 geborene G.________ zog sich im Zeitraum von 1995 bis 2004 bei mehreren St�rzen (am 30. Juni 1995, 26. Mai 2000, 26. Januar und 4. Februar 2004) Verletzungen (Prellungen, Kontusionen) zu, welche jeweils eine Arbeitsunf�higkeit zur Folge hatten. Am 4. M�rz 1997 stiess ein von hinten herannahendes Fahrzeug in das Heck des von ihr gelenkten Personenwagens. Der am 7. M�rz 1997 konsultierte Dr. med. Z.________ stellte druckdolente Dornforts�tze sowie einen paravertebralen Hartspann ohne kn�cherne L�sion fest und diagnostizierte eine whiplash-injury (Peitschenhiebsyndrom; Bericht vom 10. April 1997). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher G.________ obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen sowohl in der Eigenschaft als Arbeitnehmerin wie auch als Arbeitslose versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Mit Verf�gung vom 23. M�rz 2004 stellte die SUVA die Leistungen per 1. April 2004 ein, weil der Gesundheitszustand, wie er vor den Unf�llen vom 4. M�rz 1997 und 26. Mai 2000 bestanden habe, gem�ss medizinischer Beurteilung erreicht sei. Die Versicherte focht diese Verf�gung nicht an. Mit einer weiteren Verf�gung vom 27. September 2004 hielt die SUVA fest, hinsichtlich der Folgen des Unfalles vom 4. Februar 2004 sei gem�ss kreis�rztlichen Ausk�nften der status quo ante sp�testens am 15. Oktober 2004 erreicht. Eine Einsprache wies sie ab (Einspracheentscheid vom 31. Januar 2005).
Hiegegen liess G.________ Beschwerde einreichen und beantragen, "in Koordination mit der IV (seien) weitere medizinische Abkl�rungen im Sinne eines interdisziplin�ren Gutachtens vorzunehmen" und es sei hernach "�ber die Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung zu entscheiden". Weiter wurde ein Bericht der Frau Dr. med. V.________, Fach�rztin FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Mai 2005 aufgelegt. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich holte, auch im Hinblick auf ein parallel laufendes Verfahren mit der Invalidenversicherung, das Gutachten der Psychiatrie X.________, med. pract. K.________, Leitender Arzt f�r Psychiatrische Begutachtung, vom 20. M�rz 2006 ein und wies die Beschwerde ab (Entscheid vom 6. Juni 2006).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst G.________ das Rechtsbegehren stellen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei "die Sache ... zur Durchf�hrung eines neurologischen Gutachtens und zur Festetzung der Invalidenrente und der Integrit�tsentsch�digung an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen". Weiter wird ein Bericht der Frau Dr. med. W.________, Neurologie FMH, vom 1. Juni 2006 eingereicht.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das kantonale Gericht und das Bundesamt f�r Gesundheit verzichten auf Vernehmlassung.
Die SUVA pr�fte im Einspracheverfahren, in welchem formellrechtlich einzig die Verf�gung vom 27. September 2004 Anfechtungsobjekt sein konnte, materiell auch die Verf�gung vom 23. M�rz 2004 (vgl. Einspracheentscheid vom 31. Januar 2005), worauf sie in der vorinstanzlichen Beschwerdeantwort vom 24. Juni 2006 ausdr�cklich hinwies. Streitgegenstand des angefochtenen Entscheids bildeten denn auch s�mtliche der SUVA im Zeitraum von 1995 bis 2004 gemeldeten Unf�lle und deren Folgen. Prozessthema bildet demnach die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin �ber den 1. April oder 15. Oktober 2004 hinaus Anspruch auf gesetzliche Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld, Invalidenrente, Integrit�tsentsch�digung) der obligatorischen Unfallversicherung hat. Die allf�lligen Folgen des am 20. Oktober 2004 gemeldeten Unfalles vom 5. Oktober 2004 sind dabei, da nicht Gegenstand des Einspracheentscheids vom 31. Januar 2005, ausser Acht zu lassen.
3.1 Nach den Grunds�tzen zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang hat sich mit Inkrafttreten des ATSG auf den 1. Januar 2003 nichts ge�ndert (RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322, U 458/04). Keine materiellrechtliche �nderung beinhaltet auch der redaktionell neu gefasste Unfallbegriff des Art. 4 ATSG (RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576, U 123/04).
3.2 Das kantonale Gericht hat die Rechtsgrundlagen zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) sowie bei psychischen Unfallfolgen im Besonderen (BGE 115 V 133 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.3 Bez�glich der f�r die Ad�quanzbeurteilung notwendigen Abgrenzung der Anwendung von BGE 117 V 359 ("Schleudertrauma-Praxis") und BGE 115 V 133 ("Praxis zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unf�llen") ist Folgendes festzuhalten: Die typische Symptomatik nach Schleudertrauma (und �quivalenten Verletzungen) weist organische und psychische Komponenten auf wie Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, neurologische Defizite (Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen), �belkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderung (BGE 117 V 359 E. 4b S. 360). Daher erfolgt die Ad�quanzbeurteilung nach Distorsionen der Halswirbels�ule (ohne nachweisbare organische Unfallfolgesch�den) grunds�tzlich nach der Rechtsprechung gem�ss BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 und 369 E. 4b S. 382 mit ihrer fehlenden Unterscheidung zwischen k�rperlichen und psychischen Beschwerden. Kann hingegen nicht von einem vielschichtigen somatisch-psychischen Beschwerdebild - d.h. von einem komplexen Gesamtbild unfallbedingter psychischer Beschwerden und ebenfalls unfallkausaler organischer St�rungen - gesprochen werden, hat die Pr�fung der ad�quaten Kausalit�t praxisgem�ss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall gem�ss BGE 115 V 133 ff. zu erfolgen. Dies gilt unter anderem dann, wenn die im Anschluss an den Unfall auftretenden psychischen St�rungen nicht zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Traumas geh�ren. Erforderlichenfalls ist vorg�ngig der Ad�quanzbeurteilung zu pr�fen, ob es sich bei den im Anschluss an den Unfall geklagten psychischen Beeintr�chtigungen um blosse Symptome des erlittenen Traumas oder aber um eine selbstst�ndige (sekund�re) Gesundheitssch�digung handelt, wobei f�r die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeitablauf von Bedeutung sind (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80, U 96/00).
3.4.1 Die Vorinstanz erwog, es liege kein unfallbedingtes, organisch nachweisbares Korrelat vor, welches die geklagten Beschwerden zu erkl�ren verm�chte. Von erg�nzenden Abkl�rungen seien keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Aufgrund der Akten stehe nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass die Versicherte als Folge des Unfalles vom 4. M�rz 1997 an f�r ein Schleudertrauma der HWS typischen Beschwerden leide. Die angegebenen, �ber den 15. Oktober 2004 hinaus anhaltenden Beschwerden seien nicht mehr nat�rlich kausale Unfallfolgen. Wie es sich diesbez�glich mit den psychischen Gesundheitsst�rungen verhalte, k�nne offen bleiben, da es jedenfalls an der erforderlichen Ad�quanz fehle. Insgesamt sei die Leistungseinstellung der SUVA nicht zu beanstanden.
3.4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird einger�umt, dass die der SUVA gemeldeten St�rze "eher" keine bleibenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen zur Folge hatten. Hingegen macht die Beschwerdef�hrerin geltend, sie habe beim Unfall vom 4. M�rz 1997 ein Schleudertrauma mit dem daf�r typischen Beschwerdebild erlitten. Gem�ss Bericht der Frau Dr. med. W.________ seien erg�nzende Abkl�rungen notwendig, weshalb die Sache an die SUVA zur�ckzuweisen sei.
4.1 F�r die Annahme eines Schleudertraumas ist nicht erforderlich, dass die meisten der dem bunten Beschwerdebild nach Schleudertrauma zugerechneten Symptome bereits innert der massgebenden Latenzzeit von 24 bis h�chstens 72 Stunden auftreten. Es gen�gt, wenn sich in diesem Zeitraum Beschwerden in der Halsregion oder an der HWS manifestieren (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 E. 5e). In BGE 119 V 335 wird dargelegt, dass auch bei Schleudermechanismen der HWS zuallererst die medizinischen Fakten, wie die fach�rztlichen Erhebungen �ber Anamnese, objektiven Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. die massgeblichen Grundlagen f�r die Kausalit�tsbeurteilung durch Verwaltung und Gerichtsinstanzen bilden. Das Vorliegen eines Schleudertraumas wie seine Folgen m�ssen durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29, U 264/97).
4.2.1 Der am 7. M�rz 1997 konsultierte Dr. med. Z.________ stellte druckdolente Dornforts�tze und einen paravertebralen Hartspann mit Ausstrahlung bis in die Schultern, ohne kn�cherne L�sion, fest und diagnostzierte eine whiplash-injury (Peitschenhiebsyndrom; Bericht vom 10. April 1997). Anl�sslich einer kreis�rztlichen Untersuchung vom 20. Mai 1997 fand Dr. med. F.________ Zeichen eines cervicovertebralen Syndromes ohne nennenswerte Funktionseinschr�nkungen. Im Bereich des rechten Schultergelenks war der funktionelle Befund einwandfrei. Radikul�re Ausf�lle fehlten vollst�ndig. Der Verlauf war m�glicherweise etwas protrahiert wegen der radiologisch dokumentierten Osteochondrose C5/6 und auch wegen der Verunsicherung der Patientin, die als Ursache der Kopfschmerzen einen Hirntumor nicht ausschloss. Ein in der Klinik Y.________ am 30. Mai 1997 durchgef�hrtes MRI (magnetic resonance imaging) ergab keine pathologischen Befunde. Ab 16. Juni 1997 war die Versicherte wieder h�lftig und ab 1. September 1997 vollst�ndig arbeitsf�hig (vgl. Verf�gung der Arbeitslosenkasse vom 31. Oktober 1997).
4.2.2 Am 2. M�rz 2001 berichtete Dr. med. Z.________, die Versicherte leide nach Belastung (vgl. auch Bericht dieses Arztes vom 25. Mai 2001) immer wieder an Beschwerden bei traumatisch "eher geschw�chter" Halswirbels�ule und ersuchte um Kostengutsprache f�r einen Rehabilitationsaufenthalt in der Klinik T.________, welcher vom 13. Mai bis 3. Juni 2001 stattfand (vgl. Rechnung vom 3. Juni 2001). Danach kam es zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden - auch im lumbalen Bereich - mit vollst�ndiger Arbeitsf�higkeit (Berichte des Dr. med. Z.________ vom 23. August und 6. Dezember 2001). Am 27. Februar 2002 schloss Dr. med. Z.________ die Behandlung ab.
4.2.3 Am 3. Oktober 2003 meldete Dr. med. Z.________, es seien erneut cervicale und lumbale Verspannungen, vor allem muskul�rer Genese, aufgetreten. Gem�ss Angaben der Versicherten war die erneute Schmerzverst�rkung ausgel�st worden, als sie einen Koffer trug (vgl. Rapport der Kundenbetreuerin der SUVA vom 27. November 2003). Anl�sslich einer kreis�rztlichen Untersuchung vom 2. Februar 2004 stellte Dr. med. E.________ fest, es best�nden im Bereich der HWS unterschiedliche Druckdolenzen an den Dornforts�tzen ohne lokale Zuordnung; die aktive HWS-Funktion sei nicht eingeschr�nkt; die aktuellen R�ntgenbilder vom 20. Januar 2004 zeigten keine Hinweise f�r eine posttraumatische L�sion; auch die Schulterbeweglichkeit sei funktionell nicht eingeschr�nkt. In einem Nachtrag dazu vom 22. M�rz 2004 erg�nzte Dr. med. E.________, die aktuellen Bilder des thorakolumbalen �berganges dokumentierten degenerative Ver�nderungen mit Spondylophytenbildung; eine posttraumatische L�sion sei nicht feststellbar.
4.2.4 Anl�sslich einer weiteren kreis�rztlichen Untersuchung vom 21. Juli 2004 bemerkte Dr. med. E.________, die Versicherte klage wie �blich �ber Schmerzen im Nackenbereich. Nach wie vor bestehe eine diffuse Druckdolenz �ber s�mtlichen Dornforts�tzen, wobei auch heute die HWS-Beweglichkeit aktiv nicht eingeschr�nkt sei. In Pr�zisierung des Berichts vom 2. Februar 2004 sei festzuhalten, dass die noch vorhandenen Beschwerden auf die degenerativen Ver�nderungen zur�ckzuf�hren seien. In einem Nachtrag vom 15. September 2004 gab Dr. med. E.________ an, die am 10. August 2004 angefertigte Becken�bersicht zeige keine Hinweise f�r eine oss�re Verletzung. Sowohl klinisch wie radiologisch best�nden keine Unfallfolgen mehr.
4.2.5 Im letztinstanzlich eingereichten Bericht der Frau Dr. med. W.________ vom 1. Juni 2006, von welchem die Vorinstanz keine Kenntnis hatte, wird unter dem Titel "Synopsis" als Hauptdiagnose ein "Generalisiertes Schmerzsyndrom" angegeben, welches "sich nicht mehr allein auf das Unfallereignis 03/1997 zur�ckf�hren" lasse. Auf die aktuell angegebenen multiplen Beschwerden d�rften zus�tzlich die neuroradiologisch beschriebenen degenerativen Wirbels�ulenver�nderungen und auch eine Anpassungsst�rung bei erheblichen psychosozialen Belastungsfaktoren Einfluss nehmen. Klinisch-neurologisch liessen sich diffuse, nicht dermatombezogene Kribbelpar�sthesien im Bereich des gesamten linken Armes nachweisen. Der sonstige Neurostatus ergebe jedoch keine fokal-neurologischen Ausf�lle und damit auch keinen Anhalt f�r eine L�sion des peripheren oder zentralen Nervensystems, so dass die beschriebene Symptomatik am ehesten myofaszial zu beurteilen sei. Die angegebenen kognitiven Einschr�nkungen liessen sich hinreichend durch Schmerzinterferenzen und psychoreaktive Faktoren erkl�ren. Hinsichtlich der jeweils mit Manipulationen an der HWS assoziierten Schwindelbeschwerden und Sehst�rungen ergebe die neuroangiologische Untersuchung unauff�llige Befunde.
4.3 Aufgrund dieser Unterlagen l�sst sich die vorinstanzliche Schlussfolgerung, es fehle an einem somatisch feststellbaren Korrelat f�r die geklagten Beschwerden, nicht beanstanden. Wie das kantonale Gericht zudem richtig erwog, ist das f�r die Annahme eines HWS-Schleudertraumas erforderliche typische Beschwerdebild nicht mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Die �rzte konnten im Bereich der HWS lediglich diffuse Druckdolenzen ohne Einschr�nkung der aktiven Beweglichkeit feststellen. Es handelt sich mithin um Befunde, die aufgrund ihrer Geringf�gigkeit wie auch aufgrund der Tatsache, dass solche Beschwerden auch ohne Distorsion der HWS h�ufig anzutreffen sind, f�r sich allein noch nicht die Diagnose eines Schleudertraumas rechtfertigen. Es bestanden denn auch auf H�he der Halswirbel C5/6 degenerative Ver�nderungen. Zudem litt die Beschwerdef�hrerin schon vor dem Unfall vom 4. M�rz 1997 an einem Cervicalsyndrom (vgl. Verordnung zur Physiotherapie des Dr. med. Z.________ vom 14. Juli 1995) und an einer PHS (Periathropathia humeroscapularis [schmerzhafte Bewegungseinschr�nkung am Schultergelenk; vgl. Pschyrembel, Klinisches W�rterbuch, Berlin/New York 2002, S. 1275]; vgl. Bericht des Dr. med. Z.________ vom 14. September 1995). Kopfschmerzen wurden erstmals im Bericht des Dr. med. F.________ vom 20. Mai 1997, Schlafst�rungen und Drehschwindel erstmals im Gerichtsgutachten der Psychiatrie X.________ vom 20. M�rz 2006 erw�hnt. Auch die depressive Symptomatik trat offenbar mit grosser Latenz auf, fand doch erst ab 19. Oktober 2004 eine psychiatrische Behandlung statt (vgl. Bericht der Frau Dr. med. V.________ vom 17. Mai 2005). Ausserdem ist eher zweifelhaft, ob �berhaupt jemals eine Depression vorlag. Es wurde keine medikament�se Behandlung mittels Antidepressiva durchgef�hrt (vgl. Ausk�nfte der Frau Dr. med. V.________, wiedergegeben im Gerichtsgutachten der Psychiatrie X.________ vom 20. M�rz 2006) und der vorinstanzliche Gerichtsgutachter konnte keine Befunde erheben, welche eine Depression oder eine vergleichbare Symptomatik best�tigten. Vielmehr diagnostizierte er eine schwerwiegende, nicht n�her bezeichnete Pers�nlichkeitsst�rung nach ICD-10: F60.9, welche sich vor allem in einer eindr�cklichen St�rung der Kommunikationsf�higkeit und des Gespr�chsverhaltens �usserte. Ein solches Krankheitsbild geh�rt nicht zum typischen Beschwerdebild nach einer HWS-Distorsion, worauf auch der Gerichtsgutachter hinwies. Schliesslich ist festzuhalten, dass hinsichtlich des fehlenden Nachweises des f�r ein Schleudertrauma typischen Beschwerdebildes von den beantragten zus�tzlichen neurologischen Untersuchungen keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Frau Dr. med. W.________ empfiehlt im Bericht vom 1. Juni 2006 allein im Hinblick auf die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit, nicht aber zum neurologischen Gesundheitszustand und auch nicht zur Frage der Unfallkausalit�t eine polydisziplin�re medizinische Abkl�rung. F�r die Beurteilung der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs der gem�ss Gerichtsgutachten der Psychiatrie X.________ vom 20. M�rz 2006 vollst�ndig invalidisierenden Pers�nlichkeitsst�rung mit dem Unfall vom 4. M�rz 1997 und dessen gesundheitlichen Folgen ist daher mit der Vorinstanz nach den Kriterien gem�ss BGE 115 V 133 vorzugehen.
F�r die Ad�quanzbeurteilung ist an das (objektiv erfassbare) Unfallereignis anzukn�pfen (BGE 115 V 133 E. 6 Ingress S. 139). Das kantonale Gericht hat, was zu Recht unbestritten ist, die gemeldeten St�rze als banale Unf�lle qualifiziert, weshalb der ad�quate Kausalzusammenhang mit den psychischen Gesundheitsst�rungen ohne weiteres zu verneinen ist. Die Kollision vom 4. M�rz 1997 hat die Vorinstanz als mittelschwer an der Grenze zu den leichten Unf�llen eingeordnet. Diese Beurteilung ist aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs (auch in Ber�cksichtigung des geltend gemachten Umstands, dass die Versicherte im Zeitpunkt der Kollision den Kopf etwas nach rechts gedreht hielt) richtig und steht in Einklang mit der Kasuistik zu vergleichbaren Ereignissen (vgl. Urteil U 193/01 vom 24. Juni 2003 E. 4.2, publ. in RKUV 2003 Nr. U 489 S. 360). Von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umst�nden, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtw�rdigung einzubeziehen sind (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140), m�ssten demnach f�r eine Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelnes in besonders ausgepr�gter Weise oder aber mehrere in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 133 E. 6c/bb S. 140). Dies trifft nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz, auf welche verwiesen wird, nicht zu. Der angefochtene Entscheid ist somit nicht zu beanstanden.