Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_51_ThuerNRG_Anspruch_auf_Beseitigung_oder_Zuruecks-d171789,52.html
Timestamp: 2017-01-19 07:15:14
Document Index: 221476913

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 51', '§ 51', '§ 44', '§ 50', '§ 52']

§ 51 ThürNRG, Anspruch auf Beseitigung oder Zurückschneiden | Gesetze auf anwalt24.de
§ 51 ThürNRG, Anspruch auf Beseitigung oder Zurückschneiden Suche
Thüringer Nachbarrechtsgesetz (ThürNRG) Landesrecht Thüringen…§ 51 ThürNRG, Anspruch auf Beseitigung oder Zurückschneiden§ 52 ThürNRG, Nachträgliche Grenzänderungen§ 53 ThürNRG, Verjährung§ 54 ThürNRG, Übergangsbestimmungen§ 55 ThürNRG, Gleichstellungsbestimmung§ 56 ThürNRG, Außer-Kraft-Treten von Bestimmungen§ 57 ThürNRG, Inkrafttreten
§ 51 ThürNRG, Anspruch auf Beseitigung oder Zurückschneiden
§ 51 ThürNRGThüringer Nachbarrechtsgesetz (ThürNRG)Landesrecht ThüringenElfter Abschnitt – Grenzabstände für PflanzenTitel: Thüringer Nachbarrechtsgesetz (ThürNRG)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürNRGGliederungs-Nr.: 403-1Normtyp: Gesetz(1) Einzelne Bäume, Sträucher, Rebstöcke sowie Spaliervorrichtungen und Pergolen, die den vorgeschriebenen Grenzabstand nicht einhalten, sind auf Verlangen des Nachbarn zu beseitigen. Das gilt auch für Hecken mit einem geringeren Grenzabstand als 0,25 m.(2) Hecken, die die aufgrund ihres Abstandes zum Nachbargrundstück zulässige Höhe überschreiten, sind auf Verlangen des Nachbarn zurückzuschneiden. Die Verpflichtung zum Zurückschneiden muss nur in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 28. Februar erfüllt werden.(3) Der Anspruch nach Absatz 1 ist ausgeschlossen, wenn der Nachbar nicht bis zum Ablauf des fünften auf das Anpflanzen oder die Errichtung folgenden Kalenderjahres Klage auf Beseitigung erhoben hat. Bei Bäumen, Sträuchern und Rebstöcken, die zunächst als Heckenbestandteil gezogen wurden, beginnt die Frist nach Satz 1 nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Anpflanzung das Erscheinungsbild einer Hecke verloren hat.(4) Absatz 3 gilt nicht für Anpflanzungen und Anlagen an der Grenze eines Wirtschaftsweges.(5) Werden die in den Absätzen 1 und 2 genannten Anpflanzungen und Anlagen ersetzt, so gelten die §§ 44 bis 50.
§ 50 ThürNRG, Abstände von Spaliervorrichtungen und Pergolen§ 52 ThürNRG, Nachträgliche Grenzänderungen