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Timestamp: 2016-10-22 19:49:03
Document Index: 38156330

Matched Legal Cases: ['Art. 269', 'Art. 273', 'Art. 6', 'Art. 277', 'Art. 152', 'Art. 31', 'Art. 31']

6S.81/2000 (04.02.2000)
6S.81/2000/bue
Schneider, Kolly und Gerichtsschreiberin Burkart.
F.M.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher X.________, Bern,
B.C.________, Beschwerdegegner, vertreten durch F�rsprecher Marcel Chr. Grass, Effingerstrasse 16, Bern, S.C.________, Beschwerdegegner, vertreten durch F�rsprecher Daniel Wyssmann, Laupenstrasse 19, Bern, Generalprokurator des Kantons Bern,
versuchte N�tigung und Beschimpfung, (Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 7. September 1999),
1.- Mit der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde kann nur die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 269 BStP). Was in der Beschwerde vorgebracht wird, ersch�pft sich in Vorbringen betreffend die Beweisw�rdigung, welche in diesem Verfahren nicht zul�ssig sind (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der gesetzliche Nachweis der Schuld des Beschwerdef�hrers sei nicht in rechtsgen�glicher Weise erbracht worden (Art. 6 II EMRK); die Vorinstanzen h�tten die Beweise "irrt�mlich falsch gewertet", wobei es sich um "offensichtliche Irrt�mer" handle (Beschwerde S. 5 und 11). Offensichtlich auf Versehen beruhende Feststellungen im Sinne von Art. 277bis Abs. 1 BStP sind indessen keine ersichtlich. Auf die Beschwerde ist demzufolge nicht einzutreten.
2.- Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann (unabh�ngig von den finanziellen Verh�ltnissen) nicht bewilligt werden, weil die Beschwerde (wegen unzul�ssiger Vorbringen) von vornherein aussichtslos war (Art. 152 Abs. 1 OG).
3.- Der Anwalt des Beschwerdef�hrers, der wissen musste, das er eine offensichtlich unzul�ssige Beschwerde eingereicht hat, wird verwarnt (Art. 31 OG).
4.- F�rsprecher Stefan Koller wird ein Verweis nach Art. 31 OG erteilt.
5.- Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht (2. Strafkammer) des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
--------- Lausanne, 4. Februar 2000