Source: http://www.anwalt24.de/urteile/bgh/2015-07-22/1-str-433_14
Timestamp: 2017-02-24 09:38:15
Document Index: 102425191

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 349', '§ 349', '§ 349', 'EGMR', 'BGH', '§ 465', 'BGH']

BGH, 22.07.2015 - 1 StR 433/14 - Rechtmäßigkeit der Ausgestaltung der Beratungspraxis der Strafsenate des Bundesgerichtshofs im Hinblick auf die Geltendmachung einer Anhörungsrüge | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 22.07.2015 - 1 StR 433/14 - Rechtmäßigkeit der Ausgestaltung der Beratungspraxis der Strafsenate des Bundesgerichtshofs im Hinblick auf die Geltendmachung einer Anhörungsrüge
BundesgerichtshofBeschl. v. 22.07.2015, Az.: 1 StR 433/14Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 22.07.2015Referenz: JurionRS 2015, 21812Aktenzeichen: 1 StR 433/14 Rechtsgrundlage:§ 349 Abs. 2 StPOVerfahrensgegenstand:Bestechung u.a.hier: AnhörungsrügeDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 22. Juli 2015 beschlossen:Tenor:Die Anhörungsrüge des Verurteilten H. gegen den Beschluss des Senats vom 23. Juni 2015 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.Gründe1Der Senat hat durch den beanstandeten Beschluss die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Dresden vom 19. Dezember 2013 mit Beschluss vom 23. Juni 2015 gemäß § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Hiergegen hat der Verurteilte die bezeichnete Anhörungsrüge erhoben.2Eine Verletzung rechtlichen Gehörs liegt nicht vor. Der Senat hat weder zum Nachteil des Verurteilten Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet, zu denen dieser nicht gehört worden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes entscheidungserhebliches Vorbringen des Verurteilten übergangen oder in sonstiger Weise dessen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.3Aus dem Umstand, dass der Senat die Verwerfung der Revision nicht ausführlich begründet hat, kann nicht auf einen Verstoß gegen den Grundsatz rechtlichen Gehörs geschlossen werden. § 349 Abs. 2 StPO sieht keine Begründung des die Revision verwerfenden Beschlusses vor (vgl. dazu BVerfG, NJW 2014, 2563, 2564, NJW 2006, 136 und StraFo 2007, 463 [BVerfG 17.07.2007 - 2 BvR 496/07]; vgl. auch EGMR, JR 2015, 95, 102 m. Anm. Allgayer JR 2015, 64).4Der Senat hat in gesetzmäßiger Weise über die Revision des Verurteilten beraten und entschieden. Ein Anspruch auf ein Verfahren nach dem sog. "Zehn-Augen-Prinzip" besteht nicht. Vielmehr entspricht die bisherige Ausgestaltung der Beratungspraxis der Strafsenate des Bundesgerichtshofs dem Gesetz (vgl. BVerfG, NJW 1987, 2219, 2220 und NJW 2012, 2334, 2336 [BVerfG 23.05.2012 - 2 BvR 610/12; 2 BvR 625/12]; BGH, Beschlüsse vom 15. Februar 1994 - 5 StR 15/92, NStZ 1994, 353, 354; vom 14. März 2013 - 2 StR 534/12, NStZ-RR 2013, 214; vom 26. März 2014 - 5 StR 628/13 und vom 10. Februar 2015 - 1 StR 640/14; Mosbacher NJW 2014, 124 ff. mwN).5Im Übrigen ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach nur der Vorsitzende zugleich als Berichterstatter von den Akten Kenntnis gehabt habe (Beschwerdebegründung S. 2), unzutreffend.6Die Kostenentscheidung folgt aus einer entsprechenden Anwendung des § 465 Abs. 1 StPO (vgl. u.a. BGH, Beschluss vom 5. Juni 2013 - 1 StR 81/13).Graf Jäger CirenerRadtke MosbacherHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.