Source: http://www.stiwl.de/index.php?id=31&id_seminar=13560
Timestamp: 2018-10-16 03:59:18
Document Index: 299811077

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 15', '§ 14', '§ 12', '§ 31', '§ 15']

O10917
Zulässigkeit von Vorhaben in Bebauungplänen nach §§ 30, 31, 33, BauGB und § 15 BauNVO
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den kommunalen Bau- und Planungsämtern
Die Festsetzungen des Bebauungsplans werden eingehalten und dennoch wird die planungsrechtliche Zulässigkeit eines Vorhabens infrage gestellt. Warum ist das so und wie kann hier dem Bauherrn im Rahmen der Bauberatung geholfen werden?
Auf diese und andere Fragen gibt dieses Seminar eine Antwort. Der Referent erläutert Ihnen, welche Voraussetzungen für die Anwendung von Satzungen zur planungsrechtlichen Beurteilung notwendig sind und welche Rechtsfolgen entstehen, sofern die Voraussetzungen nicht vorliegen.
Er geht auch auf die Frage ein, wie sich die planungsrechtlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen bezüglich der Art der baulichen Nutzung beurteilen lassen, insbesondere vor dem Hintergrund nachbarrechtlicher Abwehransprüche und auch im Hinblick auf das Gebot der Rücksichtnahme. Die Verfahrensweise bei Abweichungen von Festsetzungen im Bebauungsplan, die Prüfungsabfolge und die Auslegung von unbestimmten Rechtsbegriffen werden ebenfalls thematisiert.
Anhand von Beispielen aus der Praxis und Rechtsprechung erfahren Sie alles, was Sie für Ihre Arbeit wissen müssen!
Die Voraussetzungen zur Anwendbarkeit von Satzungen
Art der baulichen Nutzung in den einzelnen Baugebieten
Maß der baulichen Nutzung und überbaubaren Grundstücksfläche
Nebenanlagen i. S. von § 14 BauNVO und Anlagen i. S. von § 12 BauNVO
Qualifizierter und einfacher B-Plan, Anwendungsfolgen
Voraussetzungen bei Ausnahmen und Befreiungen, § 31 BauGB
Die inhaltlichen Bestimmungen zur Erteilung von Ausnahmen und Befreiungen
Grundzüge der Planung und nachbarliche Belange
Unzulässigkeit von Vorhaben in Bebauungsplänen und faktischen Baugebieten im Einzelfall, § 15 BauNVO, Feinsteuerung, Gebot der Rücksichtnahme
Planungsrechtliche Erleichterungen zur Unterbringung von Flüchtlingen im überplanten Bereich (B-Plan)
BauGB, BauNVO, BauO NRW
Sie können bis zwei Wochen vor dem Seminar gerne Praxisfälle und Fragen an das Studieninstitut schicken, die dann im Seminar behandelt werden. Anerkannt von der Architektenkammer NRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW
Münster-Coerde Günter Zuschlag
Günter Zuschlag
Kreisbaudirektor a.D., Leiter des Fachdienstes Planen und Bauen beim Kreis Pinneberg
30jährige Berufserfahrung im Bauplanung- und Bauordnungsrecht im öffentlichen Dienst
20jährige Tätigkeit im Bereich der Fortbildung für das Kompetenzzentrum für Verwaltungs-Management in Bordesholm und Kiel
10jährige Tätigkeit im Bereich der Fortbildung und zweijährige Arbeit im Rahmen der Ausbildung für das Studieninstitut in Greifswald
10jährige Tätigkeit im Bereich der Fortbildung für die Architekten- und Ingenieurkammer in Schleswig-Holstein