Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/1/1035.htm
Timestamp: 2018-11-20 22:35:51
Document Index: 50034531

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 10', '§ 2', '§ 16', '§ 21', '§ 1']

1.035 Oeffinger Scillawald
Verordnung des Regierungspräsidiums Nordwürttemberg als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet »Oeffinger Scillawald« auf der Gemarkung Oeffingen, Landkreis Waiblingen vom 24. Juni 1972 (GBl. v. 15.09.1972, S. 455).
Auf Grund der §§ 4, 15 Abs.1 und 2 sowie 16 Abs.2 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGBI. I S.821), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung Und Bereinigung von Straf- und Bußgeldvorschriften des Landes Baden - Württemberg vom 6. April 1970 (Ges.BI. S.111), und des § 10 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 8.Juni 1959 (Ges. Bl. S.53), zuletzt geändert durch das Gesetz Über die Beseitigung von Abfällen (Abfallgesetz) vom 21.12. 1971 (Ges. Bl.1972 S.1), wird mit Zustimmung des Kultusministeriums folgendes verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Grundstücke auf der Gemarkung Oeffingen, Landkreis Waiblingen werden mit dem Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung in das Naturschutzbuch des Regierungspräsidiums Nordwürttemberg eingetragen und als Naturschutzgebiet »Oeffinger Scillawald« unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von 11,8511 ha und umfaßt das Grundstück Parz. Nr.3458/ 2.
(2) Die Grenzen des Schutzgebiets sind in einer Flurkarte im Maßstab 1:2500 rot eingetragen, die beim Regierungspräsidium Nordwürttemberg in Stuttgart aufbewahrt wird. Ausfertigungen der Karten befinden sich beim Landratsamt als untere Naturschutzbehörde in Waiblingen.
3. Bodenbestandteile einzubringen oder abzubauen, Sprengungen, Grabungen oder Bohrungen vorzunehmen, Schutt, MüII oder Unrat abzulagern oder die Bodengestalt auf andere Weise zu verändern;
7. Pflanzen oder Tiere einzubringen;
Zum Schutz und zur Erhaltung des Schutzgebiets ist weiter verboten
2. die forstwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang unter Beibehaltung der Holzarten, der Zusammensetzung und des Kronenschlusses;
(1) Wer in dem Schutzgebiet entgegen § 16 Abs.2 des Reichsnaturschutzgesetzes vorsätzliche Veränderungen vornimmt, wird nach § 21 Nr. 1 des Reichsnaturschutzgesetzes bestraft.
(2)Wer in dem Schutzgebiet
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung des Landratsamts Waiblingen zum Schutze von Landschaftsteilen im Kreis Waiblingen vom 4.November 1968 insoweit außer Kraft, als sie das in § 1 genannte Gebiet betrifft.
Stuttgart, den 24.Juni 1972