Source: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/TO/20140717_Rat_P
Timestamp: 2020-02-16 19:19:40
Document Index: 303110420

Matched Legal Cases: ['§ 111', '§ 13', '§ 13', '§ 138', '§ 67', '§ 21', '§ 111', '§ 111', '§ 13', '§ 13']

Sitzung Ratsversammlung am 17.07.2014
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Einladung (erschienen am 11.07.2014)
Protokoll (erschienen am 23.10.2014)
Landeshauptstadt Hannover - 18.60 -	Datum 22.09.2014
34. Sitzung der Ratsversammlung am Donnerstag, 17. Juli 2014,
Ende	18.21 Uhr
Ratsfrau Bruns	(FDP)
Ratsfrau de Buhr	(SPD)	15.00 - 16.20 Uhr
Ratsherr Hofmann	(SPD)	15.00 - 18.00 Uhr
Ratsfrau Pohler-Franke	(SPD)
(Stadtrat Walter)
2.	Genehmigung der Protokolle über die Sitzungen am 20. März und 22. Mai 2014
3.1.	der CDU-Fraktion zur Sicherheit von Rechnern der Stadtverwaltung und hannoverschen Schulen
(Drucks. Nr. 1623/2014)
3.2.	Anfrage der Fraktion Die Hannoveraner zur zweckgebundenen Verwendung von Fördermitteln für energetische Sanierung
(Drucks. Nr. 1655/2014 mit 1 Anlage)
4.1.	Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Hannover in Haupt- und Gesellschafterversammlungen wirtschaftlicher Unternehmen sowie in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover (aha)
(Drucks. Nr. 1457/2014)
4.2.	Umbesetzungen in verschiedenen Gremien nach Mandatsverzicht
(Drucks. Nr. 1699/2014)
4.3.	Besetzung der Kommission "Stadtentwicklung Hannover 2030"
(Drucks. Nr. 1712/2014)
4.3.1.	dazu Änderungsantrag der FDP-Fraktion
(Drucks. Nr. 1718/2014)
5.	Änderung der Geschäftsordnung des Rates
(Drucks. Nr. 0502/2014 N2 mit 2 Anlagen)
5.1.	Änderungsantrag von Ratsherrn Dirk Hillbrecht
(Drucks. Nr. 1722/2014)
6.	Entscheidung über die Annahme von Zuwendungen
gemäß § 111 Abs. 7 NKomVG
(Drucks. Nr. 1660/2014 mit 2 Anlagen)
7.	Jahresabschluss der Städtischen Häfen Hannover
(Drucks. Nr. 1370/2014)
8.	Jahresabschluss des Hannover Congress Centrum
(Drucks. Nr. 1261/2014 mit 4 Anlagen)
9.	Mayors Adapt – die Initiative des Konvents der Bürgermeister zur Anpassung an den Klimawandel
(Drucks. Nr. 1468/2014 mit 2 Anlagen)
10.	Neuordnung der Sportflächen von Hannover 96, dem Hockey-Club Hannover und dem LSV Alexandria
(Drucks. Nr. 0987/2014 N1 mit 14 Anlagen)
10.1.	dazu 1. Ergänzung, Änderungsanträge des Stadtbezirksrates Mitte
(Drucks. Nr. 0987/2014 N1 E1 mit 2 Anlagen)
10.2.	sowie Änderungsantrag der FDP-Fraktion
(Drucks. Nr. 1241/2014)
10.3.	und Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
(Drucks. Nr. 1614/2014)
11.	Vertragsverlängerung Kindertheaterhaus
12.	Änderung der Beteiligungsverhältnisse an der AöR Hannoversche Informationstechnologien (HannIT)
(Drucks. Nr. 1262/2014 mit 3 Anlagen)
13.	Handlungsprogramm Gebäudereinigung
(Informationsdrucks. Nr. 1266/2014)
14.	Sprengel Museum Hannover, 3. BA, Erhöhung der Budgetreserve und überplanmäßige Verpflichtungsermächtigung
(Drucks. Nr. 1301/2014)
14.1.	dazu Zusatzantrag der FDP-Fraktion
(Drucks. Nr. 1404/2014)
15.	Herrenhäuser Gärten - Sanierung der Wasserkunst Bauabschnitt 1
(Drucks. Nr. 1337/2014 mit 4 (5 Dateien) Anlagen)
16.	Schulsozialarbeit: personelle und finanzielle Änderungen zum Schuljahr 2014/2015
(Drucks. Nr. 1382/2014)
17.	Zuschuss zur Mittagessenversorgung an Ganztagsschulen
(Drucks. Nr. 1423/2014)
18.	Entwicklung des Gewerbegebietes Lister Damm / Am Listholze
(Drucks. Nr. 1092/2014 mit 3 Anlagen)
18.1.	dazu 1. Ergänzung, Änderungsantrag des Stadtbezirksrates Vahrenwald-List
(Drucks. Nr. 1092/2014 E1 mit 1 Anlage)
19.	Finanzielle Beteiligung der Landeshauptstadt an der De Haën-Sanierung in der List
(Drucks. Nr. 1103/2014)
20.	Umsetzung der HSK-Maßnahme „Ausweitung bewirtschafteter Parkzonen I und II“ aus der Forderung an den Fachbereich 66, nach Vorgabe der Beschlussdrucksache Nr. 2351/2011 zum Haushaltssicherungskonzept 2012 bis 2014 (HSK VIII)
(Drucks. Nr. 0885/2014 N1 mit 1 Anlage)
21.	Durchführung einer wöchentlichen Nassreinigung in der Innenstadt Hannovers im Sommerhalbjahr
(Drucks. Nr. 1649/2014 mit 1 Anlage)
21.1.	dazu Änderungsantrag der CDU-Fraktion
(Drucks. Nr. 1713/2014)
22.	Bauleitpläne Wohnbauflächeninitiative
22.1.	Anträge zu Flächennutzungsplanangelegenheiten
22.1.1.	211. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover Bereich: Ahlem / "ehemaliges Schulzentrum Ahlem" Entwurfs- und Auslegungsbeschluss
(Drucks. Nr. 1110/2014 mit 3 Anlagen)
22.1.2.	225. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover Bereich: Bothfeld / "Bothfelder Kirchweg" Entwurfs- und Auslegungsbeschluss,
(Drucks. Nr. 1245/2014 mit 4 Anlagen)
22.2.	Anträge zu Bebauungsplanangelegenheiten
22.2.1.	Bebauungsplan Nr. 1799 - Auf dem Empelder Rahe, teilweise Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses, Auslegungsbeschluss
(Drucks. Nr. 1145/2014 mit 4 Anlagen)
22.2.1.1.	dazu Zusatzantrag der CDU-Fraktion
(Drucks. Nr. 1637/2014)
22.2.2.	Bebauungsplan Nr. 1727 - Spittastraße Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13 a BauGB Auslegungsbeschluss
(Drucks. Nr. 1220/2014 mit 3 Anlagen)
22.2.3.	Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 1766 - Hainhölzer Markt Nord Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB Satzungsbeschluss
(Drucks. Nr. 1566/2014 mit 3 Anlagen)
23.	Weitere Anträge zu Bebauungsplanangelegenheiten
23.1.	Bebauungsplan Nr. 1748 - Bodestraße Nord -
23.2.	Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 1793, Esperantostraße,
(Drucks. Nr. 1596/2014 mit 3 Anlagen)
24.	Antrag der CDU-Fraktion zur grundsätzlichen Formulierung zu zusätzlichem Personalbedarf in Drucksachen des Rates der Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 0235/2014)
24.1.	dazu Änderungsantrag der CDU-Fraktion
(Drucks. Nr. 1622/2014)
25.	Antrag der Fraktion DIE LINKE. zu einem Wirtschaftlichkeitsgutachten zur dauerhaften Ertüchtigung des Schulzentrums Ahlem
(Drucks. Nr. 1107/2014)
26.	Antrag der CDU-Fraktion zu einer Resolution zur Einführung der dritten Betreuungskraft in allen Krippengruppen in Hannover
(Drucks. Nr. 1028/2014)
27.	A N T R Ä G E
27.1.	der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Stadtentwicklung Wasserstadt Limmer
27.2.	der CDU-Fraktion
27.2.1.	zu Pfandbehältern
27.2.2.	zur Übertragung der Ratssitzung via Livestream ins Internet
(Drucks. Nr. 1638/2014)
28.	Entscheidung über die Annahme von Zuwendungen
(Drucks. Nr. 1661/2014 mit 2 Anlagen)
29.	Berufung von zwei Prüferinnen und Abberufung eines Prüfers des Rechnungsprüfungsamtes
(Drucks. Nr. 1509/2014)
30.	Vergabe von Dienstleistungskonzessionen für die Mittagessenverpflegung der städtischen Ganztagsschulen in der Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 1424/2014 mit 1 Anlage)
31.	Anmietung von Büroflächen in der Hamburger Allee 25a und der Rundestraße 6 für den Bereich Informations- und Kommunikationssysteme
(Drucks. Nr. 1570/2014 mit 1 Anlage)
32.	Erneute Ausschreibung eines Mietvertrages für den
(Drucks. Nr. 1581/2014 mit 1 Anlage)
32.1.	dazu Änderungsantrag der CDU-Fraktion
(Drucks. Nr. 1711/2014)
32.2.	und 1. Ergänzung
(Drucks. Nr. 1581/2014 E1)
33.	Betreibervertrag
33.1.	für das Aussiedler- und Flüchtlingswohnheim Janusz-Korczak-Allee 16
(Drucks. Nr. 1147/2014 mit 1 Anlage)
33.2.	für die Obdachlosenunterkunft Burgweg 5 (ehem. Paul-Dohrmann-Schule)
(Drucks. Nr. 1166/2014 mit 1 Anlage)
34.	Grundstücksangelegenheiten
34.1.	Verkauf eines Gewerbegrundstücks an der Mailänder Straße/Ecke Weltausstellungsallee
(Drucks. Nr. 0706/2014 mit 2 Anlagen)
34.2.	Verkauf des städtischen Grundstückes "An der Christuskirche 12"
(Drucks. Nr. 1088/2014 mit 2 Anlagen)
34.3.	Verkauf eines Gewerbegrundstücks an der Ahrensburger Straße
(Drucks. Nr. 1265/2014 mit 2 Anlagen)
34.4.	Grundstücksverkauf in Bemerode
(Drucks. Nr. 1285/2014 mit 2 Anlagen)
Ratsvorsitzender Hermann (SPD) informierte darüber, dass die SPD-Fraktion Ratsherrn Martin Hanske mit Datum vom 24. Juni 2014 zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt habe.
Ferner verwies Ratsvorsitzender Hermann (SPD) auf die in der Geschäftsordnungskommission verabredete Pausenregelung.
Der Rat beschloss, die Punkte 28. bis 34.4. der Tagesordnung im nicht öffentlichen Teil der Sitzung zu behandeln und erhob gegen die Tagesordnung im Übrigen keine Bedenken.
Genehmigung der Protokolle über die Sitzungen am 20. März und 22. Mai 2014
Mit einer Enthaltung genehmigte der Rat die Protokolle über seine Sitzungen vom 20. März und 22. Mai 2014 in der jeweils vorliegenden Fassung.
der CDU-Fraktion zur Sicherheit von Rechnern der Stadtverwaltung und hannoverschen Schulen
Stadtrat Härke beantwortete die Fragen von Ratsherrn Oppelt (CDU) aus Drucks. Nr. 1623/2014 im Sinne der Ausarbeitung.
Mit welchen Maßnahmen und seit wann hat die Verwaltung auf das Auslaufen der Sicherheitsupdates bei XP-Rechnern reagiert?
Am 20.07.2010 wurde ein Projekt zur Umstellung von Windows XP auf Windows 7 gestartet. Im Rahmen dieses Projektes wurden alle Fachbereiche einbezogen und informiert. Dabei wurde der 30.06.2013 als Endtermin für die Umstellungsarbeiten vorgegeben. Dieser Termin wurde für 95 % aller Rechner im städtischen Verwaltungsnetz (ca. 6.000 Rechner) eingehalten. Für erforderliche Anpassungen von Fachanwendungen durch die Softwarehersteller gab es für die restlichen 5 % (ca. 300 Rechner) bereichsspezifische Nachfristen bis maximal zum 31.03.2014.
Gab es in der Stadtverwaltung zum Stichtag 8. April 2014 noch mit Windows XP ausgerüstete Rechner und wenn ja, wie viele? Gibt es hier aktuell noch mit Windows XP ausgestattete Rechner und wenn ja, wie viele?
Zum 08.04.2014 gab es noch ca. 40 Windows XP Spezialsysteme für besondere Einsatzzwecke, die aufgrund der installierten Anwendungsprogramme nicht umgestellt werden konnten, da keine Windows 7 – Versionen der Anwendungsprogramme verfügbar waren. Für diese Maschinen wurde der Zugriff auf das Internet und die Nutzung von Wechseldatenträgern gesperrt, so dass sie nur intern für die Fachanwendungen genutzt werden konnten. Durch diese Maßnahmen wurden die zu erwartenden Einfallswege für Schadsoftware blockiert.
Zum jetzigen Zeitpunkt werden noch ca. 20 Rechner mit Windows XP eingesetzt, die aber nicht an das städtische Datennetz angeschlossen sind. Diese Maschinen sind im Einsatz beispielsweise für die Steuerung der Druck- und Postbearbeitung oder als Kassensysteme in den städtischen Bädern.
Wie viele Rechner sind an hannoverschen Schulen zum Stichtag 8. April 2014 noch mit Windows XP ausgerüstet gewesen? Gibt es aktuell an hannoverschen Schulen noch mit Windows XP ausgestattet Rechner und wenn ja, wie viele?
Die Schulverwaltung hat den Bedarf eines Austauschs in den hannoverschen Schulen ermittelt. Zum Abfragezeitpunkt gab es 4.008 Endgeräte, die mit Windows XP betrieben wurden. Der Austausch wurde nachfolgend ausgeschrieben und soll planmäßig ab dem 15.08.2014 erfolgen. Für den Zeitraum April bis August wurde den Schulen empfohlen, wenn möglich diese Rechner vom Internet zu trennen und ggf. über Schulserver zu betreiben.
Ratsherr Hillbrecht fragte, ob und auf welche Weise den vom internen Netzwerk und dem Internet abgetrennten Rechnern Daten zugeführt und entnommen würden.
Stadtrat Härke erklärte, dass die Antwort zu Protokoll nachgereicht werde.
Protokollantwort der Verwaltung:
Die noch mit dem Betriebssystem Mircosoft Windows XP betriebenen Schulrechner sollten aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Internet (world-wide-web) betrieben werden. Die Nutzung eines abgesicherten Schulnetzes ist davon grundsätzlich nicht betroffen. Daten können über mobile Speichermedien (z.B. verschlüsselte USB-Sticks) oder auch, wenn in der Schule vorhanden, über die Schulserver auf die Endgeräte übertragen werden.
Ratsherr Oppelt (CDU) fragte, mit welchen Maßnahmen die Stadtverwaltung die Datensicherheit von mehreren Tausend Rechnern in Hinblick auf persönliche Inhalte von SchülerInnen und LehrerInnen sowie vertraulichen Daten der Schulverwaltung vor einem Zugriff von außen und damit verbundenem Missbrauch schützen wolle.
Stadtrat Härke antwortete, dass die ca. 4.000 Rechner zum Stichtag 08. April 2014 vom Netz getrennt worden wären, so dass ein Eindringen von außen und der Missbrauch ausgeschlossen worden sei.
Ratsherr Hillbrecht fragte, ob die Verwaltung der Ansicht sei, dass durch den Auslauf des XP-Supports notwendig gewordenen Umstieg eine recht starke Abhängigkeit von einem Hersteller ausgehe und ob die Verwaltung im Vorfeld der Umstellung auch gänzlich andere Systemplattformen evaluiert habe, bei denen eine derartige Herstellerabhängigkeit nicht gegeben wäre.
Stadtrat Härke antwortete, dass die Stadtverwaltung in der Vergangenheit andere Möglichkeiten geprüft habe und dass man diese in Zusammenhang von Aufwand und Wirtschaftlichkeit für die Stadtverwaltung verworfen habe.
Beigeordneter Klie (SPD) fragte, ob es zutreffend sei, dass ein Computerarbeitsplatz mit mehreren zusätzlichen Schutzmaßnahmen, wie Firewalls, Virenschutzprogrammen, etc. und somit unabhängig vom Hersteller-Support geschützt würde.
Stadtrat Härke bejahte, und ergänzte, dass ein zusätzlich installierter Sicherheits-Manager bei Gefahren keinerlei Aktionen zulassen würde.
Ratsherr Oppelt (CDU) fragte, ob zurzeit tatsächlich über 4.000 Computer aus dem Bereich Schule vom Netz genommen worden wären.
Stadtrat Härke antwortete wiederholt, dass die Verwaltung für den Zeitraum von April bis August 2014 den Schulen empfohlen habe, die Rechner vom Netz zu trennen und diese über den Schulserver zu betreiben. Stadtrat Härke erklärte, dass die Verwaltung am 15. August 2014 beginne 4.008 Endgeräte in den Schulen auszutauschen, die mit Windows XP betrieben würden, um einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb und eine entsprechende Nutzung zu gewährleisten.
Ratsherr Oppelt (CDU) fragte, wie es dazu kommen konnte, dass die Schulen anders bzw. schlechter in Bezug auf den Austausch der Endgeräte behandelt worden wären als die übrigen Fachverwaltungen.
Stadtrat Härke erläuterte, dass es eine gesonderte Ausschreibung für den Schulbereich gegeben habe, die vom Volumen her über den üblichen Rahmenvertrag der Stadtverwaltung nicht hätte abgedeckt werden können. Der Vorgang sei zeitnah in das Verfahren gegeben worden, das Verfahren sei abgeschlossen, die Computer wären beschafft worden und würden nun in den Schulen dahin gehend eingesetzt, dass keine Schlechterstellung zur übrigen Verwaltung vorhanden sei. Die Umstellung werde in den Ferien vorgenommen, damit weder die SchülerInnen noch die LehrerInnen vom Prozess der Umstellung beeinträchtigt würden.
Ratsherr Hillbrecht fragte, zu welchem Zeitpunkt die Stadtverwaltung eine Evaluation in Hinblick auf andere Systemumgebungen (Linux) durchgeführt habe, ob eine Anwendung für die Rechner der Stadtverwaltung wiederholt und in welchem Zeitfenster dies geschehen würde.
Stadtrat Härke antwortete, dass der Systemvergleich vor ca. vier Jahren durchgeführt worden wäre und dass eine Wiederholung schon allein in Hinblick auf die begleiteten Entwicklungsprozesse absehbar sei. Stadtrat Härke stellte eine detaillierte Beantwortung der Frage in Aussicht.
Nach der Entscheidung der Stadt München für den Einsatz von Linux auf Arbeitsplatzrechnern vor über 10 Jahren war das Thema ‚Open Source‘ mehrfach Gegenstand von Anfragen und Diskussionen. Die Verwaltung hat in diesem Zeitraum zweimal schwerpunktmäßige Untersuchungen zu dem Thema durchgeführt:
In 2007/2008 wurde eine Voruntersuchung durchgeführt, die den Einsatz der städtischen Fachanwendungen in einer Open Source-Umgebung erkunden sollte. In 2011 wurde ein Workshop mit sechs externen Fachreferenten (pro und kontra Open Source) durchgeführt, bei dem auch die Stadt München vertreten war.
Das Ergebnis dieser Untersuchungen war gleichbleibend:
- Es gibt keine belastbaren Angaben zu einem möglichen Einsparpotenzial aus anderen Großstädten. Open Source-Projekte sind nicht als Beitrag zur Haushaltskonsolidierung geeignet.
- Umstellungen auf Open Source erfordern eine umfassende Projektplanung und lange Projektlaufzeiten.
- Ein Mischbetrieb von Windows und Open Source ist möglich, erfordert aber das Wissen beider Welten.
Auf Grund der dargestellten Perspektiven wird das Thema Open Source als generelles Thema zur Ablösung der bestehenden Windows-Infrastruktur derzeit nicht weitergehend untersucht. Unabhängig davon wird Open Source weiter beobachtet und in Einzelfällen auf Einsetzbarkeit geprüft.
Aktuell sind auf Open Source-Basis 2 Fachanwendungen (Bilddatenbank EasyDB und Veranstaltungskoordination Evenkoo) und ca. 30 Systemprodukte wie Datenbanken, WEB-Server und sonstige Tools im Einsatz. Das bedeutet in Bezug auf die Anzahl der insgesamt eingesetzten Softwareprodukte einen Anteil von ca. 7% bei der Stadt Hannover.
Ratsfrau Ranke-Heck (SPD) fragte, ob der Verwaltung bekannt sei, dass eine Vielzahl der Computer in den Grundschulen zur Anwendung von Lernprogrammen und ohne die Anbindung an das Internet genutzt würden.
Stadtrat Härke erörterte, dass die Verwaltung in der Beantwortung keine Differenzierung in Bezug auf die Schulform vorgenommen habe und dass es in der heutigen Zeit eventuell fraglich sein könnte, dass die Computer in den Grundschulen nicht für die Anwendung im Internet eingebunden wären.
Ratsherr Oppelt (CDU) fragte, zu welchem Zeitpunkt die Verwaltung plane die Sicherheit der Rechner an den Schulen wieder herzustellen.
Stadtrat Härke antwortete, dass der Austausch nach den Sommerferien nahezu vollständig abgeschlossen sein werde.
Anfrage der Fraktion Die Hannoveraner zur zweckgebundenen Verwendung von Fördermitteln für energetische Sanierung
Erste Stadträtin Tegtmeyer-Dette beantwortete die Fragen von Ratsherrn Böning (DIE HANNOVERANER) aus Drucks. Nr. 1655/2014 mit 1 Anlage im Sinne der Ausarbeitung.
Wie viele Projekte in der Stadt Hannover erhielten im Jahr 2013 und bis 30.6.2014 eine Förderung vom enercity-Fonds proKlima, und wie hoch war der insgesamt von proKlima vergebene Förderbetrag?
2013 hat proKlima in ihren Breitenförderprogrammen 1.759 Fördermaßnahmen mit einem Fördervolumen in Höhe von 2,73 Mio. Euro bewilligt. Zusätzlich wurden 10 Einzelförderanträge mit einem Fördervolumen in Höhe von 544 TEUR bewilligt. Detailliert sind diese Zahlen auch im proKlima-Jahresbericht dargestellt, der im Internet verfügbar ist.
Im Zeitraum vom 1.1.14 bis 30.6.14 sind 1.069 Förderanträge für das gesamte proKlima-Fördergebiet eingegangen. Die Anträge sind noch nicht final geprüft. Das Fördervolumen dieser Anträge wird auf 1,54 Mio. Euro geschätzt. Im Rahmen von Einzelförderanträgen wurden bislang zwei Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von 61 TEUR bewilligt.
Frage 2: Wie genau wurde und wird die Kontrolle gehandhabt? Auf welche Weise und wie oft wird z. B. durch unabhängige Gutachter oder auch durch andere zuverlässige Stellen kontrolliert, ob beim Bau / bei der Sanierung auch wirklich so verfahren wurde wie im Antrag auf Förderung angegeben?
Die proKlima-Förderpalette umfasst sowohl Zuschüsse für Beratungen und Qualitätssicherung als auch für Energiesparmaßnahmen, Passivhäuser, Kraft-Wärme-Kopplung sowie erneuerbare Energien. proKlima hat das Ziel, hocheffiziente und langlebige Energiesparmaßnahmen zu fördern. Die Qualitätssicherung ist grundsätzlich Fördervoraussetzung für die investive Förderung. Im Rahmen der Qualitätssicherung wird durch unabhängige Qualitätssicherer die Planungs- und Umsetzungsqualität vor Ort geprüft. Die Eignung der Qualitätssicherer wird vorab durch proKlima geprüft. Zugelassene Qualitätssicherer sind bei proKlima gelistet.
Falls solche Kontrollen „vor Ort“ nicht oder nur unzureichend stattfinden: Warum ist das der Fall, und wie wollen Stadt und Stadtwerke sonst sicherstellen, dass die finanziellen Fördermittel von proKlima auch wirklich zweckentsprechend eingesetzt werden?
Da Qualitätssicherung im Grundsatz eine Fördervoraussetzung ist, stellen sich diese Fragen nicht.
Ratsvorsitzender Hermann (SPD) erläuterte, dass gemäß § 138 Nds. Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) die Vertreterinnen und Vertreter in Gesellschafterversammlungen, an denen die Gemeinde beteiligt sei, vom Rat gewählt würden. Wenn, wie im Antrag zu Drucks. Nr. 1457/2014 unter Buchstabe a, b und c, nur jeweils ein Vertreter in die Gesellschafterversammlung entsandt werde, sei dieser nach § 67 NKomVG und § 21 Geschäftsordnung des Rates zu wählen. Gewählt werde schriftlich; werde nur ein Wahlvorschlag – wie in diesem Fall – gemacht, werde, wenn niemand widerspricht – durch Zuruf (Handaufheben) gewählt.
Einstimmig wählte der Rat die Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Hannover in Haupt- und Gesellschafterversammlungen wirtschaftlicher Unternehmen sowie in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1457/2014.
Umbesetzungen in verschiedenen Gremien nach Mandatsverzicht
Einstimmig beschloss der Rat die Umbesetzung in verschiedenen Gremien nach Mandatsverzicht nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1699/2014.
Besetzung der Kommission "Stadtentwicklung Hannover 2030"
dazu Änderungsantrag der FDP-Fraktion
Ratsherr Engelke (FDP) verlas den Änderungsantrag der FDP-Fraktion und führte weiter aus, dass es sich die Stadt in den kommenden drei Jahren mehr als 1,6 Mio. € kosten lasse die BürgerInnen in den Prozess einzubeziehen. Dies sei grundsätzlich einmal positiv, allerdings sollte es sich bei einem derart hohen Mitteleinsatz dann auch um einen echten Dialog handeln. Ratsherr Engelke erläuterte, dass sich die Vorstellungen des Oberbürgermeisters im Einklang mit den Fraktionen der SPD und der Bündnis 90/Die Grünen dahin gehend entwickeln würden, dass ein hoher finanzieller Aufwand dafür betrieben werde, dem BürgerInnen zu suggerieren, dass dem Rat und der Verwaltung die Meinung der BürgerInnen tatsächlich interessieren würden. Ratsherr Engelke unterstellte dazu, dass die Mehrheitsfraktionen im Rat letztendlich wieder ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen würden, die diese zuvor in einer nicht öffentlichen Sitzung - Kommission "Stadtentwicklung Hannover 2030" – vorbereitet hätten. Ferner würden wiederholt die kleinen Fraktionen, die bei der letzten Kommunalwahl immerhin 10 % der Wählerstimmen erhalten hätten, in der Kommission zu Statisten degradiert werden. Ratsherr Engelke erörterte, dass das Stadtentwicklungskonzept Hannover 2030 ein Programm sei, welches das Leben in Hannover auf Jahrzehnte hin prägen und verändern werde. Es sei ein wichtiges Mittel der Stadtplanung, da langfristig Perspektiven eröffnet und Leitbilder formuliert würden. Ratsherr Engelke betonte, dass man für ein derart wichtiges Programm die notwendigen Bemühungen aufbringen sollte, um nach Möglichkeit einstimmige oder zumindest einvernehmliche Entscheidungen treffen zu können. Die FDP-Fraktion unterstütze das Programm und befürworte ebenso den Bürgerdialog. Allerdings würde man in Hinblick auf die Haushaltslage einen finanziell geringeren Mitteleinsatz bevorzugen. Ratsherr Engelke bekräftigte, dass mit dem Einsetzen einer Kommission die nicht stimmberechtigten Fraktionen hinter verschlossenen Türen ausgebremst würden. Das sei aus Sicht der FDP-Fraktion keine echte Bürgerbeteiligung. Denn die Ratsmehrheit habe Vorbehalte gegen eine wirkliche BürgerInnenbeteiligung, da diese eventuell ungewollte Ergebnisse hervorbringen könnte. Das könne nicht zum Wohl der Stadt beitragen und sei nicht im Sinne der BürgerInnen.
Beigeordnete Kastning (SPD) erläuterte zum Dialogprozess 2030, dass dieser, wie auch in der Drucksache dargestellt, von der SPD-Fraktion als sehr offener, transparenter Prozess empfunden werde. Ferner sei in diesem von Anfang an transparent dargelegten Prozess klargestellt worden, dass es diverse öffentliche Veranstaltungen, mit direkten BürgerInnenbeteiligungen sowie verschiedene Formen von IT-unterstützten Dialogen geben werde. Es sei von Anfang an klar, dass am Ende – Ende 2015 – die Ergebnisse zu einem Entwurf für ein Konzept zusammengeführt würden, welcher dann in den Ratsgremien, unter Beteiligung aller im Rat befindlichen Fraktionen, nach Fraktionsstärke, zur Diskussion gestellt würde. Zudem werde es eine öffentliche Diskussion zum Entwurf für das Konzept „Stadtentwicklung Hannover 2030“ geben. Beigeordnete Kastning unterstrich, dass es nicht der Wahrheit entsprechen würde, dass kein politischer Diskurs mit den im Rat befindlichen Parteien geführt würde. Beigeordnete Kastning erklärte, dass man ab dem Ende des Jahres 2015 mindestens ein dreiviertel Jahr Zeit habe, um in den Ratsgremien, intern und in der Öffentlichkeit über das Konzept zu diskutieren und dieses dann abschließend dem Rat zur Entscheidungsfindung vorlegen könne. Beigeordnete Kastning wies darauf hin, dass die Kommission, unter Beteiligung von Mitgliedern des Rates und falls beabsichtigt von Mitgliedern der Stadtbezirksräte, eingerichtet werden solle, um den Prozess zu begleiten und um einzelne Prozessabschnitte vor- und nachzubereiten. Es sei wichtig diese Arbeit interfraktionell durchzuführen, um dokumentieren zu können, dass ein Interesse zu einem breiten Diskurs und einer gemeinsam getragenen Begleitung des Prozesses unmissverständlich gewollt sei. Beigeordnete Kastning merkte an, dass man sich in der Geschäftsordnungskommission darauf verständigt habe, dass die Kommission in Ausschussstärke der Ratsgremien besetzt werden sollte, dass die Mitglieder im Verhältnis ihrer Fraktionsstärke im Rat zu besetzen seien und dass somit das Ergebnis aus der vergangenen Kommunalwahl berücksichtigt werde. Beigeordnete Kastning hob hervor, dass es bedauerlich wäre, wenn Ratsmitglieder aufgrund des fehlenden Stimmrechts nicht an den Diskussionen und der demokratisch geführten Arbeit in der Kommission teilnehmen würden.
Ratsherr Hillbrecht erläuterte, dass man den Ausführungen des Oberbürgermeisters habe entnehmen können, dass der Prozess zum Konzept „Stadtentwicklung Hannover 2030“ von der gesamten Stadtgesellschaft mitbestimmt werden könne. Damit würde der Anschein geweckt, dass ein öffentlich, politischer Diskurs beabsichtigt sei. Ratsherr Hillbrecht gab zu bedenken, dass die Einrichtung einer nicht öffentlichen Kommission an einer wichtigen Schaltstelle des Prozesses Argwohn auslösen könnte. Zudem sei nicht einmal im Antragstext vermerkt, dass die Kommission ihre Arbeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchführen solle. Ratsherr Hillbrecht konstatierte, dass die Einrichtung eines „Stoppers“ an einer derart strategisch wichtigen Stelle, an der die Vorschläge aus der Öffentlichkeit sondiert würden, dazu verwendet werden könnte, unliebsame Vorschläge unbeobachtet aussortieren zu können.
Ratsherr Hillbrecht stellte klar, dass man sich eine derartige Institution, auch wenn man im Anschluss daran wieder in die Öffentlichkeit trete, an der Stelle nicht leisten könne und man weiterhin glaubwürdig bleiben wolle. Ratsherr Hillbrecht mahnte an, dass nicht die aktuelle Behandlung der Thematik ein Problem darstellen würde, sondern ein Problem dadurch entstehen könnte, wenn im Rahmen des Prozesses nicht nachzuvollziehende Schritte in Zusammenhang mit der Arbeit in der Kommission bemängelt würden. Ratsherr Hillbrecht erklärte zum Abschluss, dass er dem Änderungsantrag der Fraktion der FDP zustimmen werde.
Ratsherr Wruck (DIE HANNOVERANER) führte aus, dass der „Zielhorizont 2030“ für die Konzeption Stadtentwicklung Hannover 2030 in der heute schnelllebigen Zeit, mit seinen rasanten Entwicklungen in Hinblick auf Technik und Urbanität zu weit gefasst sei. Ratsherr Wruck fragte, wie man beispielsweise aktuell ergründen sollte, wie viele Flüchtlinge nach Hannover kämen, um dem entsprechend viele Flüchtlingsunterkünfte errichten zu können. Ferner könne niemand vor dem Hintergrund der ständig wachsenden Zuwanderung heute schon vorhersagen, wem die Geschicke der Landeshauptstadt im Jahr 2030 obliegen würden. Ratsherr Wruck erläuterte, dass die Fraktion DIE HANNOVERANER dennoch bereit sei sich an den Überlegungen und Gedankenspielen für eine zukünftige Stadtentwicklung teilzunehmen. Allerdings stimme man der FDP-Fraktion in Bezug auf eine lediglich verbale Beteiligung ohne Stimmrecht der kleineren Fraktionen in der Kommission zu. Diese würden nur als nützliches Beiwerk eingebunden, um nach außen hin die gesamte Bandbreite des Rates dokumentieren zu können. Ratsherr Wruck bemerkte, dass die Mehrheitsverhältnisse im Rat von der Fraktion DIE HANNOVERANER zwar akzeptiert, sich diese jedoch nicht mit allen politischen Vorstellungen der EinwohnerInnen decken würden. Deshalb sei es ein überaus vertretbares Ansinnen, eine breit angelegte BürgerInnenbeteiligung nach den Punkten im FDP-Änderungsantrag zu unterstützen. Ratsherr Wruck wies darauf hin, dass die Entscheidung zur Installation einer Kommission als „Filter“ unbequemer Meinungen nicht als besonders glücklich einzuschätzen sei. Ratsherr Wruck erklärte abschließend, dass die Fraktion DIE HANNOVERANER trotz alle dem der Kommission nicht fernbleiben werde, sondern man werde im Rahmen der Möglichkeiten versuchen mitzugestalten. Zudem werde man dem Änderungsantrag der Fraktion der FDP zustimmen.
Ratsherr Engelke (FDP) unterstrich, dass die Fraktion der FDP vermeiden wolle, dass hinter verschlossenen Türen darüber diskutiert und abgestimmt werde, Was BürgerInnen der Politik in öffentlichen Veranstaltungen mit auf den Weg gegeben hätten. Ratsherr Engelke führte weiter aus, dass nach Aussagen des Oberbürgermeisters die gesamte Stadtgesellschaft beteiligt werden solle und dass vor diesem Hintergrund die Einsetzung eines Filterorgans in hohem Maße unverständlich sei. Ein Wiedereintreten in den öffentlichen Prozess könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Offerten der BürgerInnen zuvor hinter verschlossenen Türen sondiert worden wären. Ratsherr Engelke kündigte an, dass er sich auch ohne Stimmrecht an der Arbeit in der Kommission Stadtentwicklung Hannover 2030 beteiligen werde.
Ratsfrau Wagemann (Bündnis 90/Die Grünen) machte deutlich, dass man die bisherige Arbeit in verschiedenen Kommissionen mit den Fraktionen der FDP und auch der CDU dahin gehend beurteilt habe, dass man die Dinge in den Kommissionen sehr kollegial, fachlich und sehr inhaltlich diskutiert hätte und dass man die abschließenden Entscheidungen natürlich nicht in den Kommissionen getroffen habe, sondern diese den öffentlichen Gremien der Stadt zur Entscheidungsfindung zugeleitet habe. Ratsfrau Wagemann bemerkte, dass die Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen keine Veranlassung dafür erkennen könne, warum die Kommission Stadtentwicklung Hannover 2030 in einer anderen Form tätig werden sollte. Ratsfrau Wagemann erläuterte, dass die einzelnen Positionen des integrierten Stadtentwicklungsprozesses nicht in den unterschiedlichen Fachausschüssen behandelt werden sollten, da man ansonsten der übergeordneten Arbeit im Rahmen des Prozesses nicht gerecht werden könnte und die zu behandelnden Punkte nur als einer unter vielen und nicht im Zusammenhang betrachtet würden. Ratsfrau Wagemann hob hervor, dass es besonders wichtig sei, dass man zusätzlich zu den öffentlichen Dialogen und Prozessen, der Stadt eine Kommission unter Beteiligung von Kommunalpolitik und Verwaltung als Begleit- bzw. Steuerungsorgan zur Seite stellen würde. Ratsfrau Wagemann betonte, dass die Kommission durch die Beteiligung aller im Rat vertretenen Fraktionen und Gruppen entsprechend viel Öffentlichkeit erhalten werde, wie diese benötigen würde.
Ratsfrau Nowak (DIE LINKE.) erläuterte, dass die Fraktion DIE LINKE. die Einrichtung der Kommission dahin gehend interpretiere, dass dort eine Vorstrukturierung der bisherigen Bürgerdialoge vorgenommen werde. Zudem würde die Kommission keinen Fachausschuss oder den Rat ersetzen können, da den Ratsmitgliedern auch in Hinblick auf die Kommission Stadtentwicklung Hannover 2030 die Instrumentarien der Anfrage, der Aktuellen Stunde und der Antragstellung zur Verfügung stehen würden.
Ratsherr Engelke (FDP) stimmte zu, dass man in der „Kleinen Kommission zur Kompetenzerweiterung der Stadtbezirksräte“ eine gute Arbeit mit einem gemeinsam abgestimmten Ergebnis abgeliefert habe. Allerdings wären die Vorzeichen für die Kommission Stadtentwicklung Hannover 2030 vollkommen anders angelegt. Ratsherr Engelke führte weiter aus, dass im vorliegenden Fall die BürgerInnen in vielen kleinen Veranstaltungen ihre eigenen Meinungen einbringen würden und dass man damit rechnen müsse, dass darunter auch Vorschläge sein könnten, die bei den Fraktionen der Bündnis 90/Die Grünen und der SPD keine uneingeschränkte Begeisterung auslösen würden. Ratsherr Engelke sinnierte, dass es in diesem Zusammenhang sicherlich Themen geben werde, bei denen die Zielvorstellungen der verschiedenen Fraktionen auseinandergehen werden. Ratsherr Engelke bekräftigte, dass die Fraktion der FDP ein vollkommen transparentes Verfahren, ohne regulierenden Filter in Form einer nicht öffentlichen Kommission wolle.
Ratsherr Hillbrecht zitierte aus dem Informationsschreiben zur Kommission, dass die Kommission den Diskurs beratend begleiten solle und dass auf ihren beratenden Beschluss hin, sich die Verwaltung mit Fragestellungen aus dem politischen Bereich befassen werde und ihrerseits verwaltungsseitige Anregungen für den Diskurs und die Meinungsbildung in die politischen Gremien geben werde. Ratsherr Hillbrecht konstatierte, dass daraus zu entnehmen sei, dass die Kommission tatsächlich an der entscheidenden Schaltstelle zwischen Politik und Verwaltung eingesetzt sei. Abschließend fragte Ratsherr Hillbrecht, warum ausgerechnet diese Kommission unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten solle.
Beigeordnete Kastning (SPD) antwortete auf die Frage ihres Vorredners, dass die nicht öffentlichen Beratungen der Kommission darin ihre Berechtigung finden würden, dass diese als eine Art Lenkungs- und Arbeitsgruppe fungieren und organisatorisch den Prozess begleiten solle. Beigeordnete Kastning führte weiter aus, dass die Demokratie überall dort aufrecht erhalten bleibe, wenn im Rat Anfragen oder Anträge zur Sache eingebracht werden könnten und dazu entsprechende Maßnahmen eingeleitet würden. Beigeordnete Kastning erläuterte, dass es insgesamt darum gehen würde, dass mittel- und langfristige Zielstellungen durch einen Dialog gefunden und formuliert würden. Dies allein könne nur mit einer großen Offenheit zu einer breit angelegten Palette von Themen gewährleistet werden. Ferner sei aus der Drucksache zu erkennen, welche Querschnittbereiche angesprochen werden könnten. Beigeordnete Kastning wies darauf hin, dass es für die Fraktion der SPD eine Selbstverständlichkeit sei, sich in der Breite mit vielen verschiedenen Themen zu beschäftigen. Zudem habe man sich nicht vor einer Diskussion zur D-Linie verwahrt, sondern man habe eine Position gefunden, die auf der Regionsebene entwickelt worden wäre. Beigeordnete Kastning unterstrich, dass die SPD-Fraktion die Vorstellung habe, mit den anderen Fraktionen des Rates in einen offenen Austausch treten zu können. Es sei vielmehr bedauerlich, dass der SPD-Fraktion unterstellt würde den Prozess nicht interfraktionell begleiten zu wollen. Der Entwurf des Konzeptes werde in den Ratsgremien diskutiert, anschließend eine öffentliche Diskursschleife haben und dem Rat der Stadt abschließend zur Meinungsbildung und Beschlussfassung vorgelegt. Beigeordnete Kastning erklärte für sich persönlich zum Abschluss, dass es wenig konstruktive wäre mit vielen, nur im Detail unterschiedlichen operativen Maßnahmen einen erneuten Diskurs zu führen, ohne zusammenhängend erkennen zu können, welche wichtigen Ziele aus den Diskussionen insgesamt zu entwickeln seien.
Ratsherr Hillbrecht machte wiederholt deutlich, dass sich die Kommission an einer zentralen Stelle des Prozesses befände und man dort natürlich Teile des Prozesses ausbremsen, aufhalten oder verschwinden lassen könnte. Dies könne zudem mit deutlich weniger Aufmerksamkeit geschehen, als das in einer öffentlichen Sitzung der Fall wäre.
Ratsherr Drenske (Bündnis 90/Die Grünen) erläuterte, dass die Vorgaben des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes die Entscheidungsprozesse in Kommunen regeln würden. Daraus gehe hervor, dass nach den Beratungen von Anträgen in Ausschüssen am Ende der Rat entscheide. Ratsherr Drenske wies darauf hin, dass genau jenes mit den Entscheidungen, die im Rahmen des BürgerInnenbeteiligungsdialoges fallen würden, geschehen werde. Allerdings setze die Verwaltung diesem Entscheidungsprozess einen öffentlichen Bürgerbeteiligungsprozess voran, indem über einen langen Zeitraum hinweg alle Menschen in Hannover teilhaben könnten an der Entscheidungsfindung. Ratsherr Drenske erläuterte weiter, dass die benannte Kommission keinen Entscheidungscharakter, sondern lediglich eine beratende Funktion für Formalien in Hinblick auf den Ablauf des Verfahrens habe. Ratsherr Drenske bekräftigte, dass der BürgerInnenbeteiligungsdialog ein Mehr an Demokratie bedeute. Die gewählten VertreterInnen des Rates würden gemeinsam mit der breiten Öffentlichkeit eine Vorlage erarbeiten, die dann in aller Öffentlichkeit im Rat der Stadt beschlossen werde.
Oberbürgermeister Schostok erörterte, dass die Funktion der Kommission von denen der Fachausschüsse abweiche. Man habe im Rahmen der Kommission den unschätzbaren Vorteil, dass die Verwaltung und die Ratsfraktionen zu einer guten Zusammenarbeit angehalten würden. Die Kommission sei ein Ausdruck dafür, dass die Verwaltung und die Ratsfraktionen sich gegenseitig im Rahmen des prozessionalen Charakters dieses Dialoges mit der Stadtöffentlichkeit abstimmen könnten. Ferner könne man durch das Rückspiegeln in der Kommission, die Bevölkerung der Stadtgesellschaft so an dem Prozess partizipieren lassen, wie dies von der Verwaltung vorgesehen sei. Oberbürgermeister Schostok machte deutlich, dass eine Stärkung der Identität mit der Landeshauptstadt Hannover eine der Zielsetzungen der Stadtentwicklungsdiskussion sei. Man habe sich ferner zum Ziel gesetzt Leitlinien für die Stadtentwicklung zu erarbeiten. Diese Ziele könne man am besten innerhalb einer Kommissionsarbeit, über einen Zeitraum von etwa 1 ½ Jahren, unter Beteiligung der Ratsfraktionen und der Verwaltung, in regelmäßigen Sitzungen erreicht werden. Oberbürgermeister Schostok betonte, dass die Kommission eine absolut sinnvolle Einrichtung in Hinblick auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Ratsfraktionen und der Verwaltung sei. Die Arbeit der Kommission mache den Prozess praktikabel, indem neue Ideen aus der Arbeit heraus direkt als Impuls für die Verwaltung formuliert werden könnten. Abschließend begrüßte Oberbürgermeister Schostok den Umstand, dass verschiedene Fraktionen des Rates den Wunsch äußern würden, dass sich ein oppositionell arbeitendes Mitglied des Rates an der Kommission beteiligen möge.
Ratsherr Hillbrecht fragte, ob die Kommission Stadtentwicklung Hannover 2030, wie auch die Fachausschüsse und der Verwaltungsausschuss, ratsoffen tagen werde.
Oberbürgermeister Schostok antwortete, dass Mitglieder des Rates den Sitzungen der Kommission beiwohnen könnten. Man sollte versuchen den Eindruck zu vermeiden, dass es sich bei der Kommission um ein geheimes Gremium handeln würde, aus der die Arbeit vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werde. Oberbürgermeister Schostok unterstrich, dass es zur transparenten Arbeitsweise der Landeshauptstadt Hannover gehören würde, dass der von der Verwaltung in die Kommission eingebrachte Stand des Prozesses auch veröffentlichungsfähig sei.
Ratsherr Engelke (FDP) erläuterte, dass es keine vertrauensfördernde Maßnahme sei, eine Kommission unter Ausschluss der Öffentlichkeit arbeiten zu lassen.
Mit 53 Stimmen gegen 5 Stimmen lehnte der Rat den Änderungsantrag der FDP-Fraktion nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1718/2014 ab.
Mit 53 Stimmen und bei 6 Enthaltungen beschloss der Rat die Besetzung der Kommission "Stadtentwicklung Hannover 2030" nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1712/2014.
Ratsherr Hillbrecht trug den Text des Änderungsantrages vor und begründete, dass man einer Zuordnung der Anträge zum Kleinen Fest im Großen Garten an die entsprechenden Fachausschüsse grundsätzlich zustimmen könne. Allerdings sollten diejenigen Anträge, die keinem Fachausschuss zugeordnet werden könnten, auch weiterhin im Sportausschuss und nicht im Verwaltungsausschuss behandelt werden. Ratsherr Hillbrecht verwies darauf, dass der Verwaltungsausschuss ausschließlich in nicht öffentlichen Sitzungen tage und dass somit die transparente Behandlung von Anträgen für die BürgerInnen weiter eingeschränkt würde. Ratsherr Hillbrecht schlussfolgerte, dass die BürgerInnen der Existenz von Anträgen nicht einmal gewahr würden, wenn diese exklusiv zur Behandlung im Verwaltungsausschuss vorgesehen wären.
Mit 48 Stimmen gegen 7 Stimmen lehnte der Rat den Änderungsantrag von Ratsherrn Dirk Hillbrecht zur Änderung der Geschäftsordnung des Rates nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1722/2014 ab.
Mit 51 Stimmen gegen 2 Stimmen und bei 2 Enthaltungen beschloss der Rat die Änderung der Geschäftsordnung des Rates nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 0502/2014 N2 mit 2 Anlagen.
Entscheidung über die Annahme von Zuwendungen gemäß § 111 Abs. 7 NKomVG
Ratsherr Engelke (FDP) merkte an, dass unter den Zuwendungen an die Stadt unter anderen Positionen aus dem Jahr 2012 wären und fragte, warum die Stadtverwaltung die Vorlage zur Beschlussfassung an den Rat über einen derart langen Zeitraum hinauszögern würde.
Stadtrat Härke erläuterte, dass in der Geschäftsordnungskommission entschieden worden wäre, dass eine jährliche Vorlage zur Beschlussfassung über eine Auflistung mit Positionen aus den zwei zurückliegenden Jahren vorgenommen werde und dass dieses Verfahren zugleich mit der Kommunalaufsicht abgestimmt worden wäre.
Beigeordnete Kastning fragte, ob eine temporär verkürzte Vorlage Ratsherrn Engelke zu einer veränderten Beschlussfassung veranlassen könnte.
Ratsherr Engelke (FDP) entgegnete, dass die Verwaltung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion zu dem Thema bereits schriftlich geantwortet habe und dass er seine Frage im Rat nur deshalb wiederhole, weil er nicht habe einschätzen können, ob die Antwort an alle Fraktionsgeschäftsstellen versandt worden wäre. Ratsherr Engelke formulierte aus der Antwort der Verwaltung, dass denjenigen Spendern, die explizit darum bitten würden, vorab eine Spendenbescheinigung ausgestellt würde. Die Problematik zu diesem Verfahren ergäbe sich daraus, dass die Finanzbehörde diese Spendenbescheinigung zurückweisen und auf eine Anerkennung zum Termin nach der Beschlussfassung durch den Rat verweisen könnte.
Einstimmig beschloss der Rat die Annahme von Zuwendungen gemäß § 111 Abs. 7 NKomVG nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1660/2014 mit 2 Anlagen.
Bei 1 Enthaltung beschloss der Rat den Jahresabschluss der Städtischen Häfen Hannover für das Geschäftsjahr 2013 nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1370/2014.
Bei 1 Enthaltung beschloss der Rat den Jahresabschluss des Hannover Congress Centrum für das Geschäftsjahr 2013 nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1261/2014 mit 4 Anlagen.
Ratsherr Mineur (SPD) führte aus, dass der Beitritt der Landeshauptstadt Hannover zum Mayor Adapt – der Initiative des Konvents der Bürgermeister zur Anpassung an den Klimawandel – ein weiterer Schritt sei, um die Folgen des Klimawandels abmildern zu können. Die Stadt Hannover habe bereits mit dem Masterplan „100 % für den Klimaschutz“ dargelegt, wie man CO² einsparen und mit den Folgen der Klimaerwärmung umzugehen beabsichtige. Der Beitritt zum Mayor Adapt würde die Möglichkeit bieten, sich europaweit zu vernetzen, Ansätze aus anderen Kommunen zu übernehmen und eigene Erfahrungen weitergeben zu können. Ratsherr Mineur erläuterte weiter, dass Fachleute ein Szenario aufzeigen würden, wonach es im Sommer eine deutliche Zunahme von Trockenperioden, Hitzetagen mit Temperaturen von über 30°C und Tropennächten mit über 20°C geben werde. Weitere zu erwartende Folgen seien Starkregenereignisse mit erhöhter Gefahr von Sturzfluten. Ratsherr Mineur wies darauf hin, dass frühzeitig umgesetzte Anpassungs-
maßnahmen dafür sorgen würden, dass man die gewohnte, urbane Lebensqualität halten könne. Diese könnten allerdings auch eine nachhaltige, städtische Entwicklung vorantreiben und Innovation und Investitionen fördern. Ratsherr Mineur wies im Besonderen auf die Anlage 2 der Verwaltungsvorlage hin, in der die Klimaleitstelle der Stadt Hannover auf 17 Seiten in hervorragender Art und Weise die Anpassungsstrategie zum Klimawandel zusammengefasst habe. Der Anlass, die möglichen Folgen, die Beteiligten der Verwaltung, die Ziele und die Maßnahmen und Aktionen wären dort aufgelistet. Bei den Maßnahmen und Aktionen seien die Schwerpunkte, Klima angepasste Stadtplanung, Klima angepasstes Bauen, Freiräume und Stadtstrukturen. Ratsherr Mineur empfahl all denjenigen, die noch Zweifel an den Folgen des Klimawandels hätten, sich ausführlich mit der vorliegenden Drucksache zu beschäftigen. Alle anderen würden darin eine gute Zusammenfassung zum Thema finden.
Ratsherr Wruck (DIE HANNOVERANER) merkte an, dass die Begründung zum Antrag nach Ansicht der Fraktion DIE HANNOVERANER mit vielen unbewiesenen Behauptungen behaftet sei. Zum ersten würde der Beitritt zum Mayor Adapt durch die freiwilligen Selbstverpflichtungen erhebliche Kosten aufwerfen. Ratsherr Wruck führte weiter aus, dass es keineswegs bewiesen sei, dass es einen dauerhaften Klimawandel in Zusammenhang mit einem Temperaturanstieg geben werde. Ferner wäre bei einem tatsächlichen Klimawandel nicht klar, in welcher Größenordnung sich dieser bewegen könnte und ob dieser bis zum Ende des Jahrhunderts anhalten würde. Zudem würde eine tatsächliche Existenz die Frage aufwerfen, warum die Häuser der Stadt in einem immer größer werdenden Umfang in Styropor eingepackt würden. Ratsherr Wruck erläuterte zu Modellrechnungen für Hannover, dass bei Rechenbeispielen immer darauf geachtet werden müsse, wer, auf welcher Grundlage welche Angaben in den Computer eingeben würde. Es würde einen deutlichen Unterschied machen, ob ein „Klimaveränderungsgläubiger“ oder ein unvoreingenommener Wissenschaftler Berechnungen vornehmen würden. Ratsherr Wruck stellte in Frage, dass es bis zum Ende des Säkulum einen Anstieg der Trockenperioden geben werde, da man im Gegensatz dazu immer länger werdende Nassperioden in Hannover erlebe. Unglaubwürdig sei ferner die Annahme, dass die Anzahl der Tropennächte bis zum Ende des Jahrhundert sich versiebenfachen würde, da zurzeit niemand in der Lage sei das Wetter der kommenden drei Wochen verbindlich vorauszusagen. Ratsherr Wruck erörterte weiter, dass in dem Absatz über die Teilhabe der Interessensträger und einer Vielzahl von Interessengruppen, deren Investitionen und Innovationen förderungswürdig seien, endlich einmal etwas Wahres aus dem Text zu entnehmen wäre. Denn gemeint seien damit die Nutznießer der gigantischen Umverteilung des Volksvermögens von unten nach oben, die sich in Folge der sogenannten Klimaschutzbemühungen ergeben würden, indem Immobilien- bzw. Hausbesitzer massiv in ihren Klimaschutzbemühungen mit öffentlichen Geldern unterstützt würden. Ratsherr Wruck sagte abschließend, dass in dem gesamten Papier nicht einmal die Bezeichnung Klimaschutz vorkommen würde, sondern immer von der Begleitung eines Klimawandels berichtet würde und erklärte, dass die Fraktion DIE HANNOVERANER derart vielen unbewiesenen Behauptungen nicht folgen und damit den Beitritt zum Mayor Adapt nicht zustimmen könne.
Gegen 3 Stimmen beschloss der Rat die Mayors Adapt – die Initiative des Konvents der Bürgermeister zur Anpassung an den Klimawandel, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1468/2014 mit 2 Anlagen.
dazu 1. Ergänzung, Änderungsanträge des Stadtbezirksrates Mitte
sowie Änderungsantrag der FDP-Fraktion
und Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ratsfrau Keller (SPD) erläuterte, dass Hannover ein modernes Zentrum für die Nachwuchsförderung am Eilenriedestadion erhalten werde. Zudem habe man gute Voraussetzungen für den Breitensport in der Stammestraße zu erwarten. Ratsfrau Keller erklärte, dass das Vorhaben ein gutes, nach außen gerichtetes Signal auf dem Weg zur Sportstadt Nummer ein sei und bat um Zustimmung.
Ratsherr Bindert (Bündnis 90/Die Grünen) bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung sowie den Vereinsverantwortlichen für die guten Investitionen in Hannovers Spitzen- und Freizeitsport.
Ratsfrau Nowak (DIE LINKE.) bat um eine getrennte Abstimmung des Punkt 1 des Antrages. Ratsfrau Nowak erklärte dazu, dass die Fraktion DIE LINKE. der Ansicht sei, dass der Erbbaurechtsvertrag, der mit der Kommanditgesellschaft auf Aktien geschlossen werde nichts mit Hannover e.V., der unter anderen für die Mitgliederentwicklung und die Nachwuchsförderung verantwortlich sei, zu tun habe. Die Kommanditgesellschaft auf Aktien sei ein reines Wirtschaftsunternehmen und sollte somit nicht unter die Förderrichtlinien der Stadt fallen. Hannover 96 habe aufgrund seiner Mitgliederzahlen und seiner wirtschaftlichen Stärke praktisch eine Monopolstellung in Hannover und deshalb halte die Fraktion DIE LINKE. den vereinbarten Erbrechtszinssatz für nicht gerechtfertigt.
Ratsherr Engelke (FDP) entgegnete, dass der Erbrechtszinssatz schon allein dadurch eine Berechtigung fände, da mit dem Vorhaben eine Investition in die Nachwuchsförderung getätigt würde. Ratsherr Engelke erläuterte weiter, dass die FDP-Fraktion mit ihrem Antrag die Errichtung einer Kindertagesstätte auf der Erweiterungsfläche in das Verfahren gegeben habe. Ratsherr Engelke erörterte, dass nach Berichten aus der Tagespresse noch immer Kinderbetreuungsplätze in Hannover gebraucht würden und dass im Besonderen die BewohnerInnen des Zooviertels davon betroffen seien. Diese seien zum Teil gezwungen quer durch die ganze Stadt fahren zu müssen, um ihre Kinder in einer Kindertagesstätte unterbringen zu können. Ratsherr Engelke lobte die Verwaltung für die gute Arbeit in Bezug auf die schwierigen Verhandlungen mit den vielen Beteiligten und für die Erstellung der Verwaltungsvorlage insgesamt.
Ratsherr Nagel (SPD) führte aus, dass die Länge des SPD-Zusatzantrages keine Rückschlüsse zur Missbilligung der Verwaltungsvorlage ausdrücken solle, sondern dass vielmehr beabsichtigt werde, etwas Gutes für Hannover noch besser zu machen. Ratsherr Nagel machte deutlich, dass man heute bereits Schwierigkeiten mit der Parkplatzsituation im Zooviertel habe. Dazu habe das Hannover Congress Centrum signalisiert, nach verbesserten Zuwegungen zum Parkhaus zu suchen. Ferner bitte man die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit Hannover 96 darum neue Verkehrskonzepte für das Zooviertel und die Stammestraße zu erarbeiten. Zudem sei die SPD-Fraktion der Ansicht, dass man aus Kostengründen nicht mindestens fünf, sondern nur mindestens drei Architekturbüros beauftragen sollte. Ratsherr Nagel stimmte den Ausführungen der Fraktion der FDP zu, wonach eine Kindertagesstätte mehr für Hannover immer erstrebenswert sei. Allerdings sei über den Standort noch einmal intensiv zu diskutieren. Die deklarierte Fläche könne aufgrund der bisher getroffenen Vereinbarungen und Kompromisse nicht Gegenstand von Verhandlungen seien.
Ratsherr Klapproth (CDU) erklärte, dass die CDU-Fraktion der Ursprungsdrucksache, aufgrund der guten Verhandlungsergebnisse und auch dem Zusatzantrag der SPD-Fraktion, aufgrund der hohen Qualität insgesamt und der Evaluation von Verkehrsentwicklungs-
konzepten zustimmen werde. Ratsherr Klapproth erklärte ferner, dass man den Antrag der Fraktion der FDP ablehnen werde, da in Hannover inzwischen ausreichend viele Kindertagesstättenplätze verfügbar wären. Die Fraktion der CDU stimme den Anträgen zu, da man ebenfalls beabsichtige Hannover auf dem Weg zur Sportstadt Nummer eins zu begleiten.
Ratsherr Pohl (CDU) wies die Behauptung zurück, wonach die CDU-Fraktion gegen die Errichtung von Kindertagesstätten wäre. Man teile ferner die Kenntnis, dass Betreuungsplätze im Zooviertel benötigt würden. Allerdings sei es völlig irrational eine Kindertagesstätte auf der Entwicklungsfläche errichten zu wollen, um diese bei einer notwendigen Erweiterung der Sportflächen nach vielleicht höchstens fünf Jahren wieder abreißen zu müssen.
Ratsherr Blaschzyk (CDU) erinnerte daran, dass die Fraktionen der SPD und der Bündnis 90/Die Grünen die Parkplatzprobleme im Zooviertel mit der Schließung des HCC-Parkplatzes und der anschließenden Errichtung der Parkpalette erst verursacht hätten. Ratsherr Blaschzyk unterstellte, dass man die BewohnerInnen damals mit ihren Problemen allein gelassen habe und nun versuche sich mit der Inaussichtstellung von Verkehrsentwicklungskonzepten profilieren zu können.
Beigeordnete Kastning (SPD) stellte klar, das es bei der Errichtung des Parkhauses unter anderen auch um die Verbesserung von Qualitäten für das Hannover Congress Centrum und die AnwohnerInnen gegangen sei. Zudem gäbe es Überlegungen von Seiten des HCC und auch der SPD-Fraktion in Hinblick auf die Kenntlichmachung und die Zuwegung des Parkhauses. Beigeordnete Kastning betonte, dass sich die Fraktion der SPD unvoreingenommen allen Problemen stellen würde und dass dies nun auch im Zooviertel geschehen werde.
Ratsherr Engelke (FDP) stellte fest, dass seinerzeit mit Zustimmung der FDP-Fraktion zunächst das Parkhaus errichtet worden wäre, bevor mit der Bebauung des ehemaligen HCC-Parkplatzes begonnen wurde. Ratsherr Engelke machte deutlich, dass die Parkplatzprobleme nicht der Fraktionen der Bündnis 90/Die Grünen und der SPD zuzurechnen seien. Denn das Parkhaus im Zooviertel sei das günstigste in ganz Hannover und dass selbst bei einer kostenlosen Unterstellung eines Personenkraftwagens, sich dieses trotzdem nur zu einem Viertel füllen würde. Es sei deshalb dringend notwendig, dass die Ausschilderung und Beschilderung des Parkhauses in Verbindung mit einem Verkehrskonzept vorgenommen werden müsse.
Ratsherr Wruck (DIE HANNOVERANER) erklärte, dass die Fraktion DIE HANNOVERANER die Verwaltungsvorlage ausdrücklich begrüße und dieser zustimmen werde. Ratsherr Wruck bemerkte, dass lediglich die Höhe des Erbrechtzinses zu kritisieren sei, da Hannover 96 nicht die Gemeinnützigkeit besitze und somit als Wirtschaftsunternehmen zu behandeln sei. Ratsherr Wruck informierte darüber, dass nach Aussagen aus dem Betriebsausschuss Hannover Congress Centrum eine Nichterrichtung des Parkhauses nicht hätte passieren dürfen. Vielmehr sei eine verbesserte Beschilderung und Ausschilderung in Verbindung mit eventuellen Nulltarifmodellen für das Parkhaus dringend notwendig.
Bei 3 Enthaltungen beschloss der Rat die 1. Ergänzung, Änderungsanträge des Stadtbezirksrates Mitte, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 0987/2014 N1 E1 mit 2 Anlagen.
Gegen 2 Stimmen und bei 2 Enthaltungen lehnte der Rat den Änderungsantrag der FDP-Fraktion nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1241/2014 ab.
Bei 2 Enthaltungen beschloss der Rat den Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1614/2014.
Gegen 5 Stimmen beschloss der Rat die Ziffer 1 des Antrages, in Verbindung mit dem Zusatzantrag (1614/2014), zur Neuordnung der Sportflächen von Hannover 96, dem Hockey-Club Hannover und dem LSV Alexandria, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 0987/2014 N1 mit 14 Anlagen.
Bei 1 Enthaltungen beschloss der Rat die Ziffern 2 bis 5 des Antrages, in Verbindung mit dem Zusatzantrag (1614/2014), zur Neuordnung der Sportflächen von Hannover 96, dem Hockey-Club Hannover und dem LSV Alexandria, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 0987/2014 N1 mit 14 Anlagen.
Einstimmig beschloss der Rat die Vertragsverlängerung für das Kindertheaterhaus nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 0675/2014 mit 1 Anlage.
Änderung der Beteiligungsverhältnisse an der AöR Hannoversche Informationstechnologien (HannIT)
Einstimmig beschloss der Rat die Änderung der Beteiligungsverhältnisse an der AöR Hannoversche Informationstechnologien (HannIT) nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1262/2014 mit 3 Anlagen.
(Informationsdrucksache Nr. 1266/2014)
Ratsfrau Dr. Matz (CDU) führte aus, dass viele Beschwerden von SchülerInnen und LehrerInnen die CDU-Ratsfraktion dazu veranlasst habe, eine Umfrage zur Reinigungssituation an den hannoverschen Schulen durchzuführen. Ferner habe man nach den katastrophalen Ergebnissen den Aktionsplan „Saubere Schulen“ vorgeschlagen sowie verschiedene Anträge und Haushaltsanträge eingebracht, die leider allesamt keine Mehrheit gefunden hätten. Ratsfrau Dr. Matz zeigte sich erfreut darüber, dass sich viele der CDU-Vorschläge im Handlungskonzept Gebäudereinigung wiederfinden würden. Allerdings würden noch viele offene Fragen und die Ungewissheit zur Zielführung des Handlungs-
konzeptes bleiben und dass das Kernstück einer Verbesserung letztendlich die Verbesserung des Leistungsverzeichnisses sei. Ratsfrau Dr. Matz bemängelte, dass das Handlungskonzept genau an dieser Stelle wenig Aussagefähigkeit besitze. Man erfahre keine Details zum Handlungskonzept und zum Zweiten würden sich die Aussagen zum Umsetzungstermin widersprechen. An einer Stelle stünde, dass die Test- und Korrekturphase in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen wäre. An einer anderen Stelle fände man, dass die Anwendung in der zweiten Jahreshälfte 2014 zur Anwendung kommen solle. Ratsfrau Dr. Matz bemerkte, dass diese Aussagen für Verunsicherung sorgen würden und dass die Fraktion der CDU den Prozess aufmerksam verfolgen werde.
Beigeordneter Klie (SPD) erörterte, dass man über den Sachverhalt einer von der CDU-Fraktion rechtlich nicht einwandfrei durchgeführten Umfrage an Hannovers Schulen auf das Thema Gebäudereinigung, im Besonderen an Schulen aufmerksam geworden wäre. Ferner sei es richtig, dass sich alle Fraktionen und Gruppen im Rat gründlich mit dem Thema auseinandergesetzt und dass diese Überlegungen zur Einbringung verschiedener Anträge sowie Haushaltsanträge aus allen Reihen geführt hätten. Beigeordneter Klie führte weiter aus, dass die vorliegende Informationsdrucksache die Antwort der Verwaltung auf einen sehr detaillierten Haushaltsantrag der Fraktionen der Bündnis 90/Die Grünen und der SPD sei. Dieser sei nicht nur in Hinblick auf die inzwischen offenkundigen Darstellungen, sondern auch in Bezug zu den verschiedenen Gebäude, ausstattungsrelevanten Gegebenheiten, den unterschiedlichen Materialien und Oberflächen und somit auch verschiedener Reinigungsmitteln formuliert worden. Zudem habe man darauf verwiesen, dass der Anteil von Fremd- zu Eigenreinigung noch einmal einer Untersuchung zugeführt würde.
Beigeordneter Klie gestand ein, dass diese Überprüfung eine besondere Herausforderung darstellen würde, da diese immer auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit zu betrachten sei. Beigeordneter Klie wies darauf hin, dass in Hinblick auf eine Eigenreinigung oder der Veränderung der Leistungsverzeichnisse der Auslauf der bestehenden Verträge abzuwarten sei. Ferner sei die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für alle 109 Schulen in Hannover nicht möglich. Abschließend erklärte Beigeordneter Klie, dass die Fraktion der SPD die Entwicklung der Leistungsverzeichnisse genau beobachten, die Entwicklungsergebnisse begleiten und dazu die entsprechenden Kontakte nutzen würde.
Ratsherr Oppelt (CDU) stellte fest, dass die CDU-Fraktion das Recht besitzen würde zu verkünden, die Debatte zu den Reinigungszuständen in den Schulen im Sinne und zum Nutzen der SchülerInnen angestoßen zu haben. Ratsherr Oppelt unterstellte ferner, dass die Fraktion der CDU im vergangenen Sommer vom damaligen Ersten Stadtrat verlacht und die Problematiken zu dem Thema lediglich als wahltaktisches Instrument eingeordnet worden wären.
Ratsherr Engelke (FDP) merkte zum Wortbeitrag der SPD-Fraktion an, dass man die Gegebenheiten zur Positionierung von Seifenspendern und Papierhaltern in die kompetenten Hände der Fachverwaltung und der autorisierten Handwerksbetriebe legen sollte.
Ratsherr Wruck (DIE HANNOVERANER) erklärte, dass die Fraktion DIE HANNOVERANER das Handlungskonzept Gebäudereinigung mit der Einschränkung begrüße, dass an der einen oder anderen Stelle eine größere Detailnähe Beachtung finden sollte. Zudem habe sich die CDU-Fraktion mit der Einbringung des Themas große Verdienste erworben. Ratsherr Wruck führte weiter aus, dass die Reinigungssituation immer auch von zwei Seiten her angegangen werden müsse. Zum einen müsse die Reinigung und zum anderen die Verunreinigung an den Schulen betrachtet werden. In Bezug auf die Verunreinigung an den Schulen seien diejenigen Menschen stärker einzubeziehen, welche die SchülerInnen zu betreuen, zu belehren und in Hinblick auf ein bestimmtes soziales Verhalten zu unterweisen hätten. Man sollte diese Bemühungen verstärken, um die Reinigungskräfte entlasten zu können. Ratsherr Wruck betonte, dass man den SchülerInnen in Hinblick auf einen pfleglichen Umgang mit „ihrer Schule“ und damit verbunden die Vermeidung von Verunreinigungen näher bringen müsse.
Ratsfrau Klingenburg-Pülm (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte, dass die Haushaltsanträge der Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen dazu beigetragen hätten, dass die Verwaltung ein Handlungskonzept Gebäudereinigung vorzulegen. Besonders erfreulich sei, dass die SchülerInnen in Form von Projekten und Beteiligungsmodellen mit einbezogen werden sollten. Es sei nun an der Zeit alle Beteiligten mit der Arbeit beginnen zu lassen, um Verbesserungen möglichst zeitnah erreichen zu können.
Ratsfrau Dr. Matz (CDU) fragte, ob es ein Leistungsverzeichnis für die Reinigung an Schulen gäbe, ob dieses zum 01. Januar 2013 verändert worden wäre, ob zurzeit ein drittes (modifiziertes) Leistungsverzeichnis in der Testphase sei und wann dieses zum Einsatz käme.
Stadtrat Härke antwortete, dass die Verwaltung in Bezug auf die zeitlichen Angaben Herbst 2014 und zweites Halbjahr 2014 keinen Widerspruch erkennen könne. Stadtrat Härke erklärte, dass es ein Leistungsverzeichnis für die Schulreinigung gäbe und dass sich dieses derzeit in der Fortschreibung befände. Stadtrat Härke erörterte, dass die Fraktionsgeschäftsstelle der CDU am heutigen, frühen Vormittag das Leistungsverzeichnis angefordert habe und dass man dieses natürlich auch zur Verfügung stellen werde.
Ratsfrau Nowak (DIE LINKE.) hob lobend hervor, dass es gelungen sei einen Prozess in Gang zu bringen, der eine verbesserte Abstimmung von operativen und steuernden Elementen herbeiführe. Das sei vor dem Hintergrund einer verstärkten Kontrolle im Außendienst, in Verbindung mit der Verbesserung im Beschwerdemanagement und einer nicht anfallenden finanziellen Auswirkung ein Verfahren, dass auch auf andere Verwaltungsbereiche übertragen werden sollte. Zudem werde in enger Zusammenarbeit von Verwaltung und Gebäudemanagement versucht, räumliche Standards in Bezug auf Reinigung und Sanierung abzustimmen.
Beigeordneter Schlieckau (Bündnis 90/Die Grünen) stimmte zu, dass der ehemalige Erste Stadtrat zuweilen auch mit einer gewissen Schärfe in den Diskussionen agiert habe. Beigeordneter Schlieckau gab zu Protokoll, dass es nicht der Wahrheit entspräche, dass der ehemalige Erste Stadtrat, in Vertretung des Oberbürgermeisters, in der benannten Sitzung des Rates die Fraktion der CDU ausgelacht habe.
dazu Zusatzantrag der FDP-Fraktion
Ratsherr Engelke (FDP) erläuterte, dass die Fraktion der FDP mit ihrem Zusatzantrag zur Vermeidung von weiteren Kostenerhöhungen auch ein klares Signal an die Bauwirtschaft senden wolle. Man sollte zukünftig verfahren wie private Hausbesitzer und zum einen eine Streichliste bedienen oder zum anderen nicht zwingend notwendige Details auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Ratsherr Engelke betonte, dass die FDP-Fraktion die Fertigstellung des Sprengel-Anbaus befürworte, auch wenn man der Ursprungsdrucksache nicht zustimmen könne, falls der Zusatzantrag der FDP-Fraktion keine Mehrheit erhalten würde.
Beigeordnete Kastning (SPD) stellte klar, dass sich niemand im Rat über eine Kostenerhöhung freuen würde und dass in den unterschiedlichen Diskussionen dargestellt worden wäre, dass bei vielen Projekten in der Stadt der Rahmen eingehalten bzw. die Kosten niedriger ausgefallen seien. Ferner seien von der Verwaltung die Ursachen der Kostenerhöhung erläutert worden und dass zudem die rechtlichen und verhandlungs-
technischen Schritte gesucht würden, um eine Kostenbegrenzung zu erreichen. Beigeordnete Kastning betonte, dass die Fertigstellung des Anbaus bereits sehr weit fortgeschritten sei, dass es sich bei dem Anbau um ein sehr spezielles Gebäude handele und dass die Hinterlassenschaft einer Bauruine an die Stadtgesellschaft keine Option für den Rat der Stadt sei.
Gegen 2 Stimmen und bei 2 Enthaltungen lehnte der Rat den Zusatzantrag der FDP-Fraktion nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1404/2014 ab.
Mit 36 Stimmen gegen 19 Stimmen und bei 2 Enthaltungen beschloss der Rat für das Sprengel Museum Hannover, 3. Bauabschnitt, Erhöhung der Budgetreserve und überplanmäßige Verpflichtungsermächtigung nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1301/2014.
Einstimmig beschloss der Rat die Sanierung der Wasserkunst - Bauabschnitt 1, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1337/2014 mit 4 (5 Dateien) Anlagen.
Einstimmig beschloss der Rat die Schulsozialarbeit - personelle und finanzielle Änderungen zum Schuljahr 2014/2015 nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1382/2014.
Zuschuss zur Mittagessenversorgung an Ganztagsschulen
Beigeordneter Klie (SPD) machte deutlich, dass es im Sinne und dem Nutzen der SchülerInnen gelungen sei an Ganztagsschulen ein derart qualitativ hochwertiges, preislich reduziertes, in einer hohen Vielfalt und den Wünschen der SchülerInnen angemessenes Mittagessen realisieren zu können. Die Fraktion der SPD hoffe, dass die SchülerInnen von dem zur Verfügung gestellten Angebot reichlich Gebrauch machen werden und bat um Zustimmung.
Ratsfrau Dr. Matz (CDU) erörterte, dass es ungerecht sei, dass diejenigen Schulen, die sich nicht dem von den Fraktionen der SPD und der Bündnis 90/Die Grünen erarbeiteten Konzept anschließen würden, auch keine Zuschüsse erhalten könnten. Das seien neuen Schulen in der Stadt, die ein eigenes Konzept aufgestellt hätten und zufrieden mit ihrer Mittagessenversorgung seien. Das werte die Fraktion der CDU als Missachtung der zumeist ehrenamtlichen Anstrengungen von SchülerInnen- oder Elternvereinen und deshalb dem Konzept nicht zustimmen werde.
Ratsfrau Klingenburg-Pülm (Bündnis 90/Die Grünen) hob hervor, dass in der Drucksache nicht ausgeführt worden wäre, dass die Hannoverschen Werkstätten derart häufig als Caterer ausgewählt worden seien, dass diese nicht mehr in der Lage gewesen wären die Vielzahl der Anfragen zu bewältigen. Ratsfrau Klingenburg-Pülm betonte, dass dies ein guter Tag für die Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen in Hannover und der Art wie diese in die Arbeit für das Gemeinwesen mit einbezogen würden wäre.
Mit 37 Stimmen gegen 18 Stimmen und bei 4 Enthaltungen beschloss der Rat den Zuschuss zur Mittagessenversorgung an Ganztagsschulen nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1423/2014.
dazu 1. Ergänzung, Änderungsantrag des Stadtbezirksrates Vahrenwald-List
Einstimmig beschloss der Rat die 1. Ergänzung, Änderungsantrag des Stadtbezirksrates Vahrenwald-List nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1092/2014 E1 mit 1 Anlage.
Einstimmig beschloss der Rat, in Verbindung mit der 1. Ergänzung (Drucks. Nr. 1092/2014 E1 mit 1 Anlage), die Entwicklung des Gewerbegebietes Lister Damm / Am Listholze nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1092/2014 mit 3 Anlagen.
Finanzielle Beteiligung der Landeshauptstadt an der De Haën-Sanierung in der List
Bei 1 Enthaltung beschloss der Rat die finanzielle Beteiligung der Landeshauptstadt an der De Haën-Sanierung in der List nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1103/2014.
Umsetzung der HSK-Maßnahme „Ausweitung bewirtschafteter Parkzonen I und II“ aus der Forderung an den FB 66, nach Vorgabe der Beschlussdrucksache Nr. 2351/2011 zum Haushaltssicherungskonzept 2012 bis 2014 (HSK VIII)
Mit 36 Stimmen beschloss der Rat mehrheitlich die Umsetzung der HSK-Maßnahme - „Ausweitung bewirtschafteter Parkzonen I und II“ aus der Forderung an den Fachbereich 66, nach Vorgabe der Beschlussdrucksache Nr. 2351/2011 zum Haushaltssicherungskonzept 2012 bis 2014 (HSK VIII), nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 0885/2014 N1 mit 1 Anlage.
Durchführung einer wöchentlichen Nassreinigung in der Innenstadt Hannovers im Sommerhalbjahr
Ratsherr Hellmann (CDU) führte aus, dass die Fraktionen der SPD und der Bündnis 90/Die Grünen die Hinweise der CDU-Fraktion bezüglich der Pflastersteine in Hinblick auf Verschmutzung und Rutschfestigkeit nicht angenommen habe. Die Folge sei nun eine im Antrag beschriebene Gebührenerhöhung. Ratsherr Hellmann bemerkte, dass nach Presseberichten inzwischen auch die Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen und Teile der SPD-Fraktion den benannten Pflastersteinen mit vorsichtiger Skepsis begegnen würden. Ratsherr Hellmann erläuterte, dass der CDU-Antrag die geschaffenen Fakten nicht rückgängig machen könne, sondern diese nur abmildern sowie einen Impuls zur Gebührenstabilität initiieren könnte. Ratsherr Hellmann formulierte im Weiteren den gesamten Änderungsantrag der Fraktion der CDU. Ratsherr Hellmann erörterte, dass die „zweite Miete“ insbesondere den einkommensschwachen Mietern immer ernstere Probleme bereite. Aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft für Bauen und Wohnen in Hannover mbH (GBH mbH) sei berichtet worden, dass die Nebenkosten zum Teil bis zu einem Drittel der Gesamtmiete ausmachen könnten. Deshalb verlange die CDU-Fraktion von der Auftrag gebenden Verwaltung und „aha“ die kritische Überprüfung der Reinigungsstandards und entsprechende Einsparpotentiale. Denn auch die Landeshauptstadt wäre von der Gebührenerhöhung betroffen, so dass diese das sich abzeichnende Haushaltsdefizit weiter befördern würde.
Ratsherr Drenske (Bündnis 90/Die Grünen) erörterte, dass einhellig festgestellt worden sei, dass die Gehwege am Kröpcke erheblich verschmutzt seien und dass daher eine wöchentliche Nassreinigung vorgesehen sei. Ratsherr Drenske wies darauf hin, dass die CDU-Fraktion erklärt habe, dass diese Maßnahme zu teuer sei und eine Veränderung des Intervalls auf eine 14—tägige Nassreinigung vorschlage. Ratsherr Drenske bemerkte, dass je Beitragszahler pro Monat ca. 5 Eurocent für diese Maßnahme zu leisten wären. Die CDU-Fraktion beabsichtige mit ihrem Antrag die zusätzliche Gebühr auf etwa 2,5 Eurocent zu vermindern.
Ratsherr Engelke (FDP) machte deutlich, dass die benannten Platten ein wenig kritisch zu betrachten seien. Allerdings sei man bestrebt ein einheitliches Bild in Bezug auf die Gehwege in der Innenstadt zu vermitteln, um die Exklusivität der Einkaufsstadt Hannover als Standort weiter zu verbessern. Ferner wären in den betreffenden Anträgen der gemeinsam beschlossenen Bauvorhaben die benannten Platten aufgeführt gewesen, so dass man die Folgemaßnahmen dazu auch mittragen sollte. Zudem habe sich der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft Hannover e.V. ebenfalls positiv zu dieser Maßnahme geäußert. Ratsherr Engelke bat um eine getrennte Abstimmung nach Punkten zum CDU-Antrag. Ratsherr Engelke hob zum Antrag der Fraktion der CDU hervor, dass man einem Auftragnehmer nicht die Überarbeitung seiner Preise vordiktieren und gleichzeitig einen beratenden Beobachter für ein besseres Gelingen entsenden könne.
Ratsherr Mineur (SPD) gab zu bedenken, dass auch bei einer Veränderung des Reinigungsintervalls eine Maschine angeschafft und Mitarbeiter zur Bedienung derselben zur Verfügung gestellt werden müssten, so dass eine Reduzierung der Gebühren vor diesem Hintergrund eher fraglich sei. Ferner habe Ratsherr Mineur der Demonstration einer mit Hochdruck und Warmwasser arbeitenden Maschine beiwohnen dürfen und zeigte sich von dem Ergebnis äußerst zufrieden. Ratsherr Mineur betonte, dass man die Investition und in deren Folge eine Gebührenerhöhung in Kauf nehmen sollte, um auch weiterhin das Bild einer sauberen Innenstadt von Hannover präsentieren zu können.
Ratsherr Wruck (DIE HANNOVERANER) erklärte, dass die Fraktion DIE HANNOVERANER der Verwaltungsvorlage zustimmen werde, da das Bild einer sauberen Innenstadt die Maßnahme in vollem Umfang rechtfertigen würde. Es sei vielmehr eine unschöne Vorstellung, dass laut dem CDU-Antrag Nahrungs- und Genussmittelrückstände 14 Tage lang auf dem Pflaster in der City kleben bleiben sollten.
Ratsherr Hellmann (CDU) stellte klar, dass sich die Erhöhung um 5 Eurocent nicht auf den Haushalt, sondern auf den laufenden Meter beziehen würden. Zudem sei es verständlich, dass der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft Hannover e.V. mit einer möglichst kurz frequentierten Nassreinigung im Besonderen dann zufrieden sei, wenn diese auf die Allgemeinheit der Gebührenzahler und nicht auf die ortsansässigen Immobilienbesitzer und Geschäftsinhaber umgelegt würde. Ratsherr Hellmann unterstrich, dass man als größter Auftraggeber von „aha“ auch einmal auf eine Kostendämpfung und Einsparpotentiale drängen sollte.
Mit 40 Stimmen gegen 16 Stimmen und bei 2 Enthaltungen lehnte der Rat die Ziffern 1. und 4. des Änderungsantrages der CDU-Fraktion nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1713/2014 ab.
Mit 37 Stimmen gegen 20 Stimmen und bei 1 Enthaltung lehnte der Rat die Ziffern 2. und 3. des Änderungsantrages der CDU-Fraktion nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1713/2014 ab.
Mit 40 Stimmen gegen 17 Stimmen und bei 2 Enthaltungen beschloss der Rat die Durchführung einer wöchentlichen Nassreinigung in der Innenstadt Hannovers im Sommerhalbjahr nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1649/2014 mit 1 Anlage.
Bauleitpläne Wohnbauflächeninitiative
TOP 22.1.
Anträge zu Flächennutzungsplanangelegenheiten
TOP 22.1.1.
211. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover Bereich: Ahlem / "ehemaliges Schulzentrum Ahlem" Entwurfs- und Auslegungsbeschluss
Einstimmig beschloss der Rat das 211. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover, Bereich: Ahlem / "ehemaliges Schulzentrum Ahlem", nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1110/2014 mit 3 Anlagen.
TOP 22.1.2.
225. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover Bereich: Bothfeld / "Bothfelder Kirchweg" Entwurfs- und Auslegungsbeschluss,
Einstimmig beschloss der Rat das 225. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover, Bereich: Bothfeld / "Bothfelder Kirchweg", nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1245/2014 mit 4 Anlagen.
TOP 22.2.
TOP 22.2.1.
Bebauungsplan Nr. 1799 - Auf dem Empelder Rahe, teilweise Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses, Auslegungsbeschluss
TOP 22.2.1.1.
dazu Zusatzantrag der CDU-Fraktion
Mit 37 Stimmen gegen 19 Stimmen und bei 1 Enthaltung lehnte der Rat den Zusatzantrag der CDU-Fraktion nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1637/2014 ab.
Mit 38 Stimmen gegen 17 Stimmen und bei 3 Enthaltungen beschloss der Rat den Bebauungsplan Nr. 1799 - Auf dem Empelder Rahe, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1145/2014 mit 4 Anlagen.
TOP 22.2.2.
Bebauungsplan Nr. 1727 - Spittastraße Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13 a BauGB Auslegungsbeschluss
Bei 1 Enthaltung beschloss der Rat den Bebauungsplan Nr. 1727 – Spittastraße, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1220/2014 mit 3 Anlagen.
TOP 22.2.3.
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 1766 - Hainhölzer Markt Nord Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB Satzungsbeschluss
Einstimmig beschloss der Rat den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 1766 - Hainhölzer Markt Nord, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1566/2014 mit 3 Anlagen.
Weitere Anträge zu Bebauungsplanangelegenheiten
Einstimmig beschloss der Rat den Bebauungsplan Nr. 1748 - Bodestraße Nord, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1411/2014 mit 3 Anlagen.
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 1793, Esperantostraße
Bei 1 Enthaltung beschloss der Rat den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 1793 – Esperantostraße, nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1596/2014 mit 3 Anlagen.
Antrag der CDU-Fraktion zur grundsätzlichen Formulierung zu zusätzlichem Personalbedarf in Drucksachen des Rates der Landeshauptstadt Hannover
TOP 24.1.
Mit 36 Stimmen gegen 20 Stimmen und bei 1 Enthaltung lehnte der Rat den Änderungsantrag der CDU-Fraktion nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1622/2014 ab.
Mit 36 Stimmen gegen 19 Stimmen und bei 2 Enthaltungen lehnte der Rat den Antrag der CDU-Fraktion zur grundsätzlichen Formulierung zu zusätzlichem Personalbedarf in Drucksachen des Rates der Landeshauptstadt Hannover nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 0235/2014 ab.
Antrag der Fraktion DIE LINKE. zu einem Wirtschaftlichkeitsgutachten zur dauerhaften Ertüchtigung des Schulzentrums Ahlem
Ratsfrau Pollok-Jabbi (DIE LINKE.) verlas den Antragstext und begründete, dass aufgrund der Aussetzung der Bebauung von fünf Jahren eine Überprüfung der Schulentwicklungsplanung für weiterführende Schulen vorgenommen werden könnte. Ferner sei es nicht im Sinne einer Nachhaltigkeit, wenn das Gebäude nur für die Übergangszeit von fünf Jahren bis zum Abriss wieder hergerichtet würde.
Ratsfrau Nolte-Vogt (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte, dass man dem Antrag der Fraktion DIE LINKE. nicht folgen werde, da man den Neubau einer fünfzügigen, weiterführenden Schule im Westen Hannovers plane. Der Standort der ehemaligen Integrierten Gesamtschule Ahlem sei direkt an der Stadtgrenze und etwa zehn Minuten Fußweg von der Stadtbahnlinie entfernt gelegen. Ratsfrau Nolte-Vogt unterstrich, dass ein zentralerer, leichter zu erreichender Standort gefunden werden müsse, da das Einzugsgebiet von Ahlem nicht die Fünfzügigkeit einer weiterführenden Schule bedienen könne.
Ratsfrau Pollok-Jabbi (DIE LINKE.) entgegnete, dass das Schulgebäude in Ahlem ertüchtigt und diesbezüglich verschiedene Investitionen getätigt werden sollten, da das Gebäude bis um Abriss für die Übergangszeit von fünf Jahren als Gymnasium genutzt werden solle.
Ratsfrau Nolte-Vogt (Bündnis 90/Die Grünen) antwortete, dass die Idee, dass Schulzentrum Ahlem übergangsweise als Gymnasium zu nutzen, aus einem Zeitungsartikel stamme. Ratsfrau Nolte-Vogt machte deutlich, dass es keinerlei Beschlüsse gäbe, wonach das Schulzentrum Ahlem für eine Übergangszeit ertüchtigt werden solle.
Mit 33 gegen 22 Stimmen lehnte der Rat den Antrag der Fraktion DIE LINKE. zu einem Wirtschaftlichkeitsgutachten zur dauerhaften Ertüchtigung des Schulzentrums Ahlem nach dem Wortlaut des Antrages aus Drucks. Nr. 1107/2014 ab.
Antrag der CDU-Fraktion zu einer Resolution zur Einführung der dritten Betreuungskraft in allen Krippengruppen in Hannover
Mit 35 Stimmen gegen 20 Stimmen lehnte der Rat den Antrag der CDU-Fraktion zu einer Resolution zur Einführung der dritten Betreuungskraft in allen Krippengruppen in Hannover
Drucks. Nr. 1028/2014 ab.
TOP 27.1.
der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Stadtentwicklung Wasserstadt Limmer
In den Sportausschuss!
In den Ausschuss für Umweltschutz und Grünflächen!
TOP 27.2.
TOP 27.2.1.
zu Pfandbehältern
TOP 27.2.2.