Source: https://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(lwlxtbus00izgql4bu54f1q1))/Content/Document/BayAGPStG-2?AspxAutoDetectCookieSupport=1
Timestamp: 2019-12-09 19:20:57
Document Index: 150144253

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', '§ 67', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 4']

AGPStG: Art. 2 Übertragung der Aufgaben des Standesamts - Bürgerservice
Bereich reduzierenGesetz zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (AGPStG) Vom 8. Juli 2008 (GVBl. S. 344) BayRS 211-1-I (Art. 1–11)
Art. 1 Standesämter
Art. 2 Übertragung der Aufgaben des Standesamts
Art. 3 Standesamtsbezirke, Verordnungsermächtigung
Art. 4 Standesamtsaufsicht
Art. 5 Zuständige Verwaltungsbehörden
Art. 6 Notfallbestellung
Art. 7 Einrichtung eines zentralen elektronischen Personenstandsregisters im Sinn des § 67 PStG
Art. 7a Allgemeine Anforderungen an den Betrieb, Aufsicht
Art. 7b Gegenseitige Benutzung der Personenstandsregister nach Art. 7 Abs. 1 Satz 1
Art. 7c Führung der elektronischen Personenstandsregister und Sicherungsregister nach Art. 7 Abs. 2
Art. 8 Kosten
Art. 10 Verordnungsermächtigungen
AGPStG
Fassung: 08.07.2008
Übertragung der Aufgaben des Standesamts
(1) 1Kreisangehörige Gemeinden können die Aufgaben des Standesamts dem Landkreis mit dessen Zustimmung übertragen. 2Hierzu bedarf es jeweils eines Beschlusses einer Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Gemeinderats und des Kreistags.
(2) 1Kreisangehörige Gemeinden können die Aufgaben des Standesamts einer anderen Gemeinde mit deren Zustimmung übertragen. 2Hierzu bedarf es jeweils eines Beschlusses einer Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Gemeinderats der übertragenden und der aufnehmenden Gemeinde.
(3) Die Befugnis des zum Standesbeamten bestellten Bürgermeisters der übertragenden Gemeinde zur Vornahme von Eheschließungen und Begründungen von Lebenspartnerschaften bleibt von der Übertragung nach Abs. 1 oder 2 unberührt; für seine Bestellung zum Standesbeamten bleibt die Gemeinde zuständig, die die Aufgaben übertragen hat.
(4) 1Die Übertragung kann jederzeit mit Beschlüssen einer Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder der Gemeinderäte der beteiligten Gemeinden aufgehoben werden; die Aufhebung der Übertragung auf den Landkreis bedarf auch eines Beschlusses der Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Kreistags. 2Gegen den Willen der oder einer der beteiligten kommunalen Gebietskörperschaften kann eine Übertragung aufgehoben werden, wenn dringende Gründe des öffentlichen Wohls vorliegen. 3Die Aufhebungsentscheidung trifft in diesem Fall die für die aufnehmende kommunale Gebietskörperschaft zuständige untere Aufsichtsbehörde im Sinn des Art. 4 Abs. 1 Nr. 1.
(5) Übertragung und Aufhebung der Übertragung bedürfen der Zustimmung der jeweiligen unteren Aufsichtsbehörde.