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Timestamp: 2019-07-23 02:33:22
Document Index: 242412063

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 670', '§ 1565', '§ 4', '§ 21', '§ 24', '§ 2353', '§ 24', '§ 24', '§ 2369', '§ 13', '§ 2206', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 15', '§ 130', '§ 557', '§ 557', '§ 9', 'BGH', '§ 9', 'BGH', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 535', '§ 8', '§ 22', '§ 7']

Immobilienmakler | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Immobilienmakler
§ 3 Nebengüterrecht / II. Voraussetzungen
Rz. 797 Voraussetzungen eines Befreiungsanspruchs gem. §§ 670, 257 BGB sind, dass die Ehe gescheitert ist, die Kreditmittel im Innenverhältnis ausschließlich im Interesse einesEhegatten begründet wurden und Treu und Glauben der Geltendmachung des Befreiungsanspruchs nicht entgegenstehen. Rz. 798 Die Ehe ist gem. § 1565 Abs. 1 S. 2 BGB gescheitert, wenn die Lebensgemeinschaft ...mehr
Verwalter: Wann ist er geeignet
Leitsatz Ein Kandidat für das Amt eines Verwalters ist nicht allein deshalb ungeeignet, weil er keine Ausbildung in der Immobilienverwaltung hat und noch nie selbstständige Erfahrungen als WEG-Verwalter gesammelt hat. Die Bestellung eines Kandidaten zum Verwalter kann auch dann ordnungsmäßiger Verwaltung entsprechen, wenn der Kandidat weder über eine betriebswirtschaftliche n...mehr
Vertretung / Selbständige Vertreter des Kaufmanns
Hilfeleistung in Steuersachen / 3.2 Vermögensverwalter und Treuhänder
Die diesem Personenkreis nach § 4 Nr. 4 StBerG zustehende Beratungsbefugnis geht nicht soweit, dass sie einem als Hausverwalter tätigen Immobilienmakler die Erstellung der Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung sowie der Umsatzsteuererklärung für die Wohnungseigentümer erlaubt; allerdings soll der Hausverwalter dazu befugt sein, über Abschreibungsmöglichkei...mehr
Verwalterbestellung: Alternative Angebote einholen
Leitsatz Die Bestellung einer Person zum Verwalter der Wohnungseigentumsanlage entspricht nicht ordnungsmäßiger Verwaltung, wenn die Wohnungseigentümer von anderen Personen keine alternativen Angebote eingeholt haben. Normenkette §§ 21 Abs. 4, 26 Abs. 1 Satz 1 WEG Das Problem In einer Wohnungseigentumsanlage gibt es keinen Verwalter und auch keinen Verwaltungsbeirat. Zu einer ...mehr
§ 24 Internationales Erbrecht / b) Muster: Antrag auf Erteilung eines Eigenrechtserbscheins (§ 2353 BGB) bei französischem Erblasser
Rz. 148 Sachverhalt: Französischer Erblasser mit letztem Wohnsitz in Traunstein stirbt unter Hinterlassung seiner Ehefrau und drei gemeinsamen Kindern. Er besaß bewegliches und unbewegliches Vermögen in Deutschland. Sowohl hinsichtlich der Immobilien als auch hinsichtlich der beweglichen Sachen wird er nach deutschem Recht beerbt. Eine letztwillige Verfügung lag nicht vor. R...mehr
§ 24 Internationales Erbrecht / bb) Muster: Antrag auf Erteilung eines gemischten Erbscheins bei französischem Erblasser (teilweise Eigenrechtserbschein, teilweise gegenständlich beschränkter Erbschein)
Rz. 162 Muster 541 An das Amtsgericht Traunstein – Nachlassgericht – Herzog-Otto-Str. 1 83278 Traunstein Erbscheinsantrag Namens und im Auftrag meines Mandanten, _________________________, beantrage ich, folgenden Erbschein zu erteilen: Es wird bezeugt, dass der am 14.9.2013 in Metz verstorbene Immobilienmakler Jean Leblanc, geb. 12.2.1933 in Paris, zuletzt wohnhaft Rue St. Denis 2...mehr
§ 24 Internationales Erbrecht / e) Muster: Antrag auf Erteilung eines gegenständlich beschränkten Erbscheins (österreichisches Erbrecht)
Rz. 155 Sachverhalt: Österreicher mit letztem Wohnsitz in Deutschland verstirbt unter Hinterlassung von beweglichem Nachlass in Deutschland. Der Antrag auf Erteilung eines Erbscheins wurde auf die im Inland befindlichen Gegenstände beschränkt, § 2369 Abs. 1 BGB. Rz. 156 Muster 540 An das Amtsgericht Traunstein – Nachlassgericht – Herzog-Otto-Str. 1 83278 Traunstein Erbscheinsant...mehr
§ 13 Testamentsvollstreckung / d) Muster: Klage des Testamentsvollstreckers gegen Erben auf Einwilligung zur Eingehung einer Verbindlichkeit (§ 2206 Abs. 2 BGB)
Rz. 120 Muster 341 An das Landgericht – Zivilkammer – _________________________ Klage des _________________________, in seiner Eigenschaft als Testamentsvollstrecker für den Nachlass nach _________________________ – Klägers – gegen _________________________ – Beklagten – auf Abgabe einer Willenserklärung. Vorläufiger Gegenstandswert: _________________________ In meiner Eigenschaft als ...mehr
Mängel: Was ist ein "Mansardenzimmer"?
Begriff Der Fall betrifft zwar einen Kaufvertrag über Wohnungseigentum, hat aber mietrechtliche Bedeutung: Der Kläger erwarb unter Gewährleistungsausschluss vom Beklagten für 112.000 EUR Wohnungseigentum. In der Verkaufsofferte des Immobilienmaklers war beschrieben: "Separate Mansarde im Dachboden" und "Separates 9 qm Mansardenzimmer im Dachboden". Bloße Nutzung als Bodenrau...mehr
FF 10/2013, Dinglicher Arrest beim Zugewinn / 1 Gründe:
I. Der Antragsteller begehrt wegen einer Zugewinnausgleichsforderung aus abgetretenem Recht die Anordnung eines dinglichen Arrestes in das gesamte Vermögen des Antragsgegners. Die Ehe des Antragsgegners mit seiner früheren Ehefrau ist durch Beschluss des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg vom 28.9.2011 – 131 F 5658/11 – seit dem 15.11.2011 rechtskräftig geschieden worden. Zu di...mehr
Die Praxis der Zwangsverwaltung, § 1 Das Zwangsverwaltun ... / I. Zuständigkeit
Rz. 40 Der Antrag richtet sich an das Vollstreckungsgericht, in dessen Bezirk das Grundstück belegen ist (§ 1 ZVG), bei "Zentralisierung" (§ 1 Abs. 2 ZVG) an das Zentralgericht. Sonderfälle: § 2 ZVG. Rz. 41 Der Antrag (§§ 15, 16, 146 Abs. 1 ZVG) ist schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form (§ 130a ZPO) einzureichen. Es besteht kein Anwalts...mehr
Unternehmereigenschaft. Selbständiger Gerichtsvollzieher, weitere Tätigkeiten außerhalb des Gerichtsvollzugs
Sachverhalt Bei dem bulgarischen Verfahren ging es um die Unternehmereigenschaft eines privaten Gerichtsvollziehers, soweit er weitere Leistungen erbringt, die nicht in den Tätigkeitsbereich eines Gerichtsvollziehers fallen. Der Kläger hatte vom bulgarischen Justizminister die Befugnisse eines privaten Gerichtsvollziehers im Gebiet der Stadt Sofia erhalten und war wegen dies...mehr
Kinne/Schach/Bieber, BGB § 557 Mieterhöhungen nach Verei ... / 4 Wirksame Vereinbarungen
Rz. 16 Vereinbarungen, die zum Vorteil des Wohnraummieters von den Vorschriften der §§ 557–560 abweichen, sind wirksam, wie z. B. eine Vereinbarung, dass die Miete einen bestimmten Betrag unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete nicht übersteigen darf. Ebenso kann – wie bereits ausgeführt (vgl. oben Rn. 11) – die Kappungsgrenze zugunsten des Mieters niedriger vereinbart we...mehr
Nicht immer muss Vertragspartner ausdrücklich benannt sein - Neue Entscheidung zum Nachweismakeln
Leitsatz Die Namhaftmachung des Verkäufers / Vermieters ist entbehrlich, wenn bei der Mitteilung der Angaben über das Objekt keine weiteren Nachforschungen zur Feststellung des Verkäufers oder Vermieters erforderlich sind, etwa weil die Anschrift des Verkäufers mit der örtlichen Bezeichnung des Grundstücks übereinstimmt. Fakten: Der gewerbliche Mietinteressent wandte sich an ...mehr
Leitsatz 1. Vergütungen, die ein Vermittler von Beteiligungen an Personengesellschaften (Publikums-KG) von einem Dritten (Emissionshaus) für die Zeichnung eigener Beteiligungen an diesen Gesellschaften erhält ("Eigenprovisionen"), sind regelmäßig Betriebseinnahmen im Rahmen seiner gewerblichen Vermittlungstätigkeit. Sie sind nicht in der Gewinnermittlung der KG (als Sonderbe...mehr
FoVo 09/2011, Keine Vertretung des Gläubigers durch Immobilienmakler
Leitsatz Immobilienmakler sind nicht befugt, einen Gläubiger als Beteiligten im Sinne von § 9 ZVG in einem gerichtlichen Zwangsversteigerungsverfahren zu vertreten. Die Befugnis, Bieter zu vertreten, bleibt davon unberührt. BGH, 20.1.2011 – I ZR 122/09 1 Der Praxistipp Sicherheiten werden immer wichtiger Sicherheiten werden im modernen Forderungsmanagement immer wichtiger. Bei Kr...mehr
FoVo 09/2011, Keine Vertretung des Gläubigers durch Immo ... / 1 Der Praxistipp
Sicherheiten werden immer wichtiger Sicherheiten werden im modernen Forderungsmanagement immer wichtiger. Bei Kreditinstituten sind sie schon lange Standard. Nun versuchen auch andere Gläubiger, zunehmend in allen Phasen des Forderungsmanagements Vereinbarungen mit dem Schuldner über Stundungen, Moratorien oder Teil- oder Ratenzahlungsvereinbarungen zu treffen und dabei mögli...mehr
FoVo 09/2011, Keine Vertretung des Gläubigers durch Immo ... / Leitsatz
Immobilienmakler sind nicht befugt, einen Gläubiger als Beteiligten im Sinne von § 9 ZVG in einem gerichtlichen Zwangsversteigerungsverfahren zu vertreten. Die Befugnis, Bieter zu vertreten, bleibt davon unberührt. BGH, 20.1.2011 – I ZR 122/09mehr
Keine Befugnis von Immobilienmaklern zur Vertretung von Gläubigern im Versteigerungsverfahren
Rechtsanwälte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit für Gläubiger gerichtliche Zwangsversteigerungstermine wahrnehmen, klagten gegen eine Immobilienmaklerin, die ihren Kunden diese Dienstleistung ebenfalls anbietet, auf Unterlassung. Dabei hatten die klagenden Rechtsanwälte ausdrücklich klargestellt, dass es ihnen nicht darum geht, ob die Beklagte berechtigt ist, als Ve...mehr
Vorsteuerabzug aus Vermittlung von Berufsfußballspieler
Leitsatz Ein Profisportverein kann aus Rechnungen von Spielervermittlern den Vorsteuerabzug vornehmen. Sachverhalt Ein im Vereinsregister eingetragener Fußballverein unterhielt eine Profimannschaft. Aus Rechnungen von Spielervermittlern, die in die Vertragsverhandlungen über neu abzuschließende Verträge oder Vertragsverlängerungen einbezogen waren, machte der Verein den Vorst...mehr
"Mietvertrag kostenfrei" - Ausfüllhilfe bei Formularmietvertrag keine unzulässige Rechtsberatung
Leitsatz Wirbt ein Immobilienmakler, der für seine Kundschaft ein Wohnungsmietobjekt sucht, in einer Anzeige mit der Formulierung "Mietvertrag kostenfrei", entnehmen die angesprochenen Verkehrskreise dieser Werbung lediglich, dass der Makler potenziellen Vermietern anbietet, ihnen ein Mietvertragsformular kostenlos zu überlassen und erforderlichenfalls beim Ausfüllen des For...mehr
Google Street View: So handeln Sie als Hausverwalter / 3.2 Bei Wohnungseigentümergemeinschaften
Nachdem diese Interessenlage auch bei Wohnungseigentümergemeinschaften besteht, dürfte hier nichts anderes gelten, d. h. dass jeder Wohnungseigentümer einzeln eine Unkenntlichmachung des Gebäudes verlangen kann. Ein Verwalter sollte ohne ausdrücklichen Auftrag der Wohnungseigentümergemeinschaft nach hier vertretener Auffassung nicht tätig werden. Google wirbt beispielsweise a...mehr
Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-Inf ... / 5 Nur auf Anfrage zur Verfügung zu stellende Informationen
Auch hinsichtlich der lediglich auf Anfrage zur Verfügung zu stellenden Informationen nach § 3 Abs. 1 DL-InfoV hat der Dienstleistungserbringer das bereits geschilderte Wahlrecht nach § 2 Abs. 2 DL-InfoV. Jedenfalls müssen sie aber immer in allen ausführlichen Informationsunterlagen (also z. B. Geschäftsbroschüren, Katalogen) über die Dienstleistung enthalten sein (§ 3 Abs. ...mehr
Verluste aus 10-jähriger Renovierung des Mietobjekts sind nicht abziehbar
Leitsatz Wer sein leerstehendes Mietobjekt 10 Jahre lang in Eigenregie renoviert, kann seine Aufwendungen mangels Einkunftserzielungsabsicht nicht als Werbungskosten abziehen. Das Niedersächsische FG vermisst in diesem Fall die notwendige Zielstrebigkeit des Vermieters. Sachverhalt Ein Ehepaar erwarb ein baufälliges Gebäude und renovierte es über einen Zeitraum von 10 Jahren ...mehr
Kündigung eines Mietverhältnisses wegen teilgewerblicher Nutzung
BGB §§ 535, 573 Abs. 2 Nr. 1 Geschäftliche Aktivitäten des Mieters in der Wohnung, die nach außen in Erscheinung treten, muss der Vermieter grundsätzlich nicht ohne entsprechende Vereinbarung dulden. Er kann jedoch nach Treu und Glauben verpflichtet sein, die Erlaubnis zur teilgewerblichen Nutzung zu erteilen, wenn es sich um eine Tätigkeit ohne Mitarbeiter und ohne ins Gewi...mehr
Gewerbliche Mitnutzung von Wohnräumen - Der Vermieter kann verpflichtet sein, Maklertätigkeit auch in Wohnräumen zu dulden
Leitsatz Geschäftliche Aktivitäten des Mieters in der Wohnung, die nach außen in Erscheinung treten, muss der Vermieter grundsätzlich nicht ohne entsprechende Vereinbarung dulden. Er kann jedoch nach Treu und Glauben verpflichtet sein, die Erlaubnis zur teilgewerblichen Nutzung zu erteilen, wenn es sich um eine Tätigkeit ohne Mitarbeiter und ohne ins Gewicht fallenden Kunden...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel bei Veräußerung vor Fertigstellung des Objekts
Leitsatz 1. Die entgeltliche Übertragung eines Objekts auf eine vom Steuerpflichtigen beherrschte GmbH vor Fertigstellung des Objekts ist als Anhaltspunkt für das Vorliegen einer unbedingten Veräußerungsabsicht heranzuziehen (Anschluss an Beschluss des Großen Senats des BFH vom 10.12.2001, GrS 1/98, BFH/NV 2002, 587, BFH/PR 2002, 171). 2. Bei Einbringung eines Grundstückshand...mehr
Das häusliche Arbeitszimmer in der eigenen Eigentumswohnung / 7 Arbeitszimmer als Betriebsvermögen
Rz. 483 Bei einem Gewerbetreibenden oder Freiberufler kann ein häusliches Arbeitszimmer auch steuerliche Nachteile haben. Beträgt der anteilige Wert des Arbeitsraums mehr als 20 % der Eigentumswohnung bzw. des ganzen Grundstücks oder mehr als 20.500 EUR, so ist dieser Teil notwendiges Betriebsvermögen (§ 8 EStDV). Das bedeutet, dass bei einer Veräußerung des betreffenden Gru...mehr
Provisionsanspruch - Maklertätigkeit muss immer mitursächlich sein
Leitsatz Auch wenn die Parteien eines Maklervertrags eine Provisionsvereinbarung individualvertraglich für den Fall abgeschlossen haben, dass der Immobilienmakler eine Provision auch dann erhält, wenn der Eigentumserwerb im Rahmen der Zwangsversteigerung erfolgt, muss die Tätigkeit des Maklers (mit)ursächlich sein. Entscheidung Der Provisionsanspruch entsteht immer nur in dem...mehr
Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarkts als Teil einer gewerblichen Maklertätigkeit
Leitsatz Die Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarkts kann einem Maklerbetrieb zugeordnet werden, wenn der Erwerb des Grundstücks und die Errichtung des Einkaufsmarkts nicht zuletzt mit Hilfe der Kenntnisse aus der Maklertätigkeit abgewickelt werden und wenn die Errichtung und Veräußerung von Objekten in den folgenden Jahren im Rahmen einer Bauträger-GmbH fortgesetzt ...mehr
Zuordnung der Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarkts zum Maklerbetrieb
Leitsatz Die Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarktes kann einem Maklerbetrieb zugeordnet werden, wenn der Erwerb des Grundstücks und die Errichtung des Einkaufsmarktes nicht zuletzt mit Hilfe der Kenntnisse aus der Maklertätigkeit abgewickelt werden und wenn die Errichtung und Veräußerung von Immobilienobjekten in den folgenden Jahren im Rahmen einer Bauträger-GmbH ...mehr
Ordnungsgemäßes Fahrtenbuch: Excel-Datei ist nicht zulässig
Leitsatz Wird ein Fahrtenbuch als Excel-Dokument erstellt, darf es keine steuerliche Anerkennung finden. Die Aufzeichnungen sind nicht ordnungsgemäß, da die Daten jederzeit abänderbar sind und die Veränderungen nicht nachvollzogen werden können. Sachverhalt Den Anteil der privaten Pkw-Nutzung kann der Unternehmer durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachweisen. Im Urteilsfall...mehr
MAKLERPROVISION - 12 Prozent Courtage sind sittenwidrig
Leitsatz Vereinbaren die Parteien eines Maklervertrags eine Provision, die ein Mehrfaches über der marktüblichen Provision liegt, ist von einem auffälligen Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung auszugehen, die zur Nichtigkeit des Vertrags und zum Provisionsverlust führt. Fakten: Die Eigentümerin eines frei stehenden Hauses beauftragte einen Makler, die Gelegenhei...mehr
Leitsatz Wer seine Mieteinnahmen dazu verwendet, um Optionsgeschäfte durchzuführen, kann daraus entstehende Verluste auch dann nicht als Werbungskosen bei seinen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen, wenn er beabsichtigte, die angelegten Beträge wiederum für Zwecke der Vermietung zu verwenden Sachverhalt Ein Immobilienmakler vermietete über vierzig Objekte...mehr
Verluste aus Optionsgeschäften nicht wegen Finanzierung aus Mieteinnahmen den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zuzurechnen
Leitsatz 1. Wer seine Mieteinnahmen dazu verwendet, um Optionsgeschäfte durchzuführen, kann daraus entstehende Verluste auch dann nicht als Werbungskosten bei seinen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen, wenn er beabsichtigte, die angelegten Beträge wiederum für Zwecke der Vermietung zu verwenden. 2. Die Verlustausgleichsbeschränkung des § 22 Nr. 3 Satz 3 ...mehr
Sorgfaltspflichten eines Maklers bei der Erstellung eines Exposees
Leitsatz Bei der Erstellung eines Exposees treffen einen Immobilienmakler bestimmte Sorgfaltspflichten gegenüber dem Käufer. In der Regel darf ein Makler jedoch auf die Angaben vertrauen, die ihm der Verkäufer zur Verfügung gestellt hat. Sachverhalt Der Kläger hatte von einem Dritten eine Wohnung erworben. Dieser Erwerb wurde von dem beklagten Makler vermittelt. Der Kläger ve...mehr
KAUSALITÄT - Nach über einem Jahr keine Vermutung mehr
Leitsatz Sind zwischen dem Nachweis und dem Abschluss des Hauptvertrags ein Jahr (oder mehr) vergangen, streitet nicht mehr ein sich von selbst ergebender Schluss auf den Ursachenzusammenhang für den Makler. Fakten: Der Makler wurde im vorliegenden Fall mit dem Nachweis von Gewerbemietflächen beauftragt, ein entsprechender Nachweismaklervertrag wurde von den Parteien geschlos...mehr
MAKLERTÄTIGKEIT - Keine Provision bei "indirektem" Nachweis
Leitsatz Weist ein Immobilienmakler seinen Kunden für den Erwerb eines bestimmten Objekts - nur - auf einen zweiten Makler hin, der anschließend dem Kunden - provisionspflichtig - die Gelegenheit zum Kauf der Immobilie nachweist, so hat der erste Makler nur einen so genannten indirekten Nachweis erbracht. Für den indirekten Nachweis erhält der erste Makler keine Provision. F...mehr
Kein Provisionsanspruch bei bloß "indirektem" Nachweis
Leitsatz Weist ein Immobilienmakler seinen Kunden für den Erwerb eines bestimmten Objekts lediglich auf einen zweiten Makler hin, der anschließend dem Kunden – provisionspflichtig – die Gelegenheit zum Erwerb der Immobilie nachweist, hat der erste Makler nur einen so genannten indirekten Nachweis erbracht; hierfür kann er keine Provision verlangen. Sachverhalt Der Kläger soll...mehr
AUFKLÄRUNGSPFLICHTEN - Eigenschaft als „Fertighaus” ist nicht unbedingt zu offenbaren
Leitsatz Den Immobilienmakler trifft nicht ohne Weiteres die Verpflichtung zur Aufklärung seines Auftraggebers dahingehend, dass es sich bei dem auf dem zu erwerbenden Grundstück errichteten Wohnhaus um ein Fertighaus handelt. Fakten: Die Maklerin hatte vorliegend ein Hausgrundstück erfolgreich vermittelt. Die Erwerberin begehrt jedoch gerichtlich die Rückzahlung der bereits ...mehr
PROVISIONSVERWIRKUNG - Eigenschaft als Vermittlungsmakler für beide Seiten muss offen gelegt werden
Leitsatz Erteilt ein Kaufinteressent dem Immobilienmakler den Auftrag, mit der Verkäuferseite Preisverhandlungen zu führen, hat der Makler in der Regel nicht die Stellung eines "neutralen Dritten" zwischen den Parteien des Kaufvertrags. Er hat vielmehr regelmäßig in seiner Rolle als Vermittlungsmakler des Käufers einseitig dessen Interessen an einem möglichst niedrigen Kaufp...mehr
ZWANGSVERSTEIGERUNG - Keine Erstattung der Maklergebühren
Leitsatz Beauftragt eine die Zwangsversteigerung eines Grundstücks betreibende Bank einen Immobilienmakler mit dem Ziel, Bietinteressenten für den Versteigerungstermin vermittelt zu bekommen, kann sie ihr hierdurch entstehende Kosten nicht dem Grundstückseigentümer in Rechnung stellen. Fakten: Nachdem im ersten Versteigerungstermin kein Gebot abgegeben wurde, beauftragte das ...mehr
Persönlich haftender Strohmann regelmäßig (Mit-)Unternehmer
Leitsatz 1. Wer in eigenem Namen, aber für Rechnung eines anderen ein Einzelunternehmen führt oder persönlich haftender Gesellschafter einer Personengesellschaft ist, wird, sofern das Treuhandverhältnis den Geschäftspartnern gegenüber nicht offen gelegt wird, regelmäßig allein wegen seiner unbeschränkten Haftung zum (Mit-)Unternehmer. Dies gilt auch dann, wenn er den Weisung...mehr
Bei Gewinnabsaugung sind auch branchenübliche Umsatztantiemen eine verdeckte Gewinnausschüttung
Leitsatz Ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsleiter gewährt - auch bei Branchenüblichkeit - keine Umsatztantieme an einen Gesellschafter-Geschäftsführer einer Immobilienmakler-Gesellschaft, wenn der Gewinn der Gesellschaft dadurch abgesaugt wird. Es spielt dabei keine Rolle, dass Vertriebsmitarbeiter in Maklerbüros in der Regel derartige Tantiemen erhalten, da die G...mehr
Ansparabschreibung: Nachweis der Investitionsabsicht
Leitsatz Für die künftige Anschaffung oder Herstellung eines beweglichen Wirtschaftsguts eine den Gewinn mindernde Rücklage gebildet bzw. bei Einnahmeüberschussrechnung eine entsprechende Betriebsausgabe angesetzt werden (§ 7 g EStG). Diese Ansparabschreibung ist zeitlich auf zwei Jahre nach dem Ende des Jahres, in dem die Rücklage gebildet wurde, begrenzt. Die voraussichtli...mehr
Ein Makler ist kein Inkassobüro
Leitsatz Wird ein Immobilienmakler zur Suche eines Nachfolgemieters eingeschaltet und klärt er den Auftraggeber nicht nur über die nach seiner Auffassung überhöhte Miete auf, sondern entwirft er zusätzlich ein Schreiben an den Vermieter, mit welchem Rückzahlungsansprüche wegen angeblich zu viel gezahltem Mietzins verlangt werden, nimmt er in unzulässiger Weise fremde Rechtsa...mehr