Source: http://berufsjaeger-bayern.de/wir-ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2018-08-18 14:35:49
Document Index: 62654812

Matched Legal Cases: ['§4', '§ 7', '§ 26', '§8', '§ 8', '§ 10', '§ 9', '§ 12']

Satzung | Bund Bayrischer Berufsjäger E.V.
SATZUNG DES BUND BAYRISCHER BERUFSJÄGER E.V.
„Bund Bayrischer Berufsjäger e. V. (im folgenden „Bund“ genannt).
Der Bund ist in das Vereinsregister eingetragen.
1. Der Zweck des Bundes ist die Fortbildung der Mitglieder, insbesondere deren Betreuung im beruflichen, sozialen, gesellschaftlichen, ideellen und allgemeinen Bereich und die Heranbildung des Berufsjägernachwuchses. Die Erhaltung eines gesunden und artenreichen Wildbestandes und dessen Lebensgrundlagen im Einklang mit der Natur, die Förderung der waidgerechten Jagd, des Tier- und Naturschutzes, die Wahrnehmung der Aufgaben der Naturschutzwacht, sowie die Förderung des Jagdwesens als Kulturgut.
a. sach- und fachgerechte Heranbildung eines charakterfesten, waidgerechten und naturverbundenen Berufsstandes, dessen Wissen und Können den zu stellenden Anforderungen in jeder Beziehung entsprechen soll.
b. kontinuierliche Fort- und Weiterbildung seiner Mitglieder.
c. Vertiefung und Festigung des Vertrauensverhältnisses zwischen Dienstherrn und Berufsjäger.
d. Zusammenarbeit mit den Jagdbehörden und den Verbänden, die der Erhaltung des Wildes, dessen Lebensgrundlagen und der Natur dienen.
e. Pflege des jagdlichen Schießens.
f. Schaffung sozialer Lebens- und Versorgungsgrundlagen seiner Mitglieder.
g. Die Förderung und Pflege des jagdlichen Brauchtums.
3. Der Bund erstrebt keinen Gewinn.
4. Der Bund ist korporatives Mitglied im Landesjagdverband Bayern e. V. mit dem er zur Erreichung seiner Ziele eng zusammenarbeitet.
5. Die Satzung und die Disziplinarordnung des Deutschen Jagdschutzverbandes e. V. sowie die Satzung des Landesjagdverbandes Bayern e. V. sind in ihrer jeweils geltenden Fassung für den Bund und seine Mitglieder verbindlich.
1. Der Bund hat ordentliche, außerordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder.
2. Ordentliche Mitglieder können nur alle volljährigen natürliche Personen werden, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Revierjäger/in“ befugt sind.
3. Außerordentliche Mitglieder können nur Auszubildende im Ausbildungsberuf „Revierjäger/in“ werden. Sie haben das Recht der Teilnahme und das Rederecht bei Mitgliederversammlungen.
4. Fördernde Mitglieder müssen sich durch besondere Verdienste um den Berufsstandes der Berufsjäger oder die Jagd auszeichnen. Sie können durch Leistung eines Förderbeitrags Mitglied werden. Fördernde Mitglieder erhalten ausschließlich das Förderungsabzeichen.
5. Zu Ehrenmitgliedern können durch Beschluss der Mitgliederversammlung nur solche Personen ernannt werden, die sich um den Bund, das Waidwerk oder den Naturschutz herausragende Verdienste erworben haben.
6. Die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitgliedern erfolgt aufgrund eines schriftlichen Antrages an den 1. Vorsitzenden. Der Vorstand entscheidet darüber. Außerordentliche Mitglieder können nach erfolgreich abgelegter Revierjägerprüfung auf Antrag die volle Mitgliedschaft erwerben.
7. Der Aufnahmeantrag kann vom Vorstand nur aus wichtigem Grund abgelehnt werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn Tatsachen bekannt sind, die zur Beendigung der Mitgliedschaft führen oder den Ausschluss aus dem Bund rechtfertigen würden. (§4)
8. Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages steht dem Antragsteller die schriftliche Beschwerde an die Mitgliederversammlung binnen vier Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung zu. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Beschwerde.
9. Mitglied kann nur werden, wer nachweislich seinen ersten Wohnsitz in Bayern hat.
10. Ein Stimmrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern zu.
c. Entziehung des Jagdscheines
2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von zwei Monaten.
a. gegen die Interessen des „Bundes“ grob oder wiederholt verstoßen hat,
b. gegen die Satzung grob oder wiederholt verstoßen hat,
c. oder aus sonstigen schwerwiegenden Gründen, insbesonders, wenn es seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger Mahnung nicht nachkommt.
4. Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Der Beschluss ist zu begründen und dem betreffenden Mitglied mittels übergabeschreiben bekanntzugeben.
5. Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Ausgeschlossenen binnen vier Wochen nach erhalt des Beschlusses die Beschwerde zur Mitgliederversammlung zu. Die Beschwerde ist zu begründen. Der Nachweis über die Einhaltung der Frist obliegt dem Mitglied. Dem Mitglied steht kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses zu, bevor die Mitgliederversammlung entschieden hat.
6. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliederverhältnis, unbeschadet der Ansprüche des „Bundes“ auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückzahlung von geleisteten Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden erfolgt nicht.
1. Die ordentlichen Mitglieder leisten Beiträge, deren Höhe durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Die Mitgliederversammlung kann einen Mindestbeitrag für Fördermitglieder festlegen.
2. Ehrenmitglieder und außerordentliche Mitglieder zahlen keine Beiträge.
1. die Belange des „Bundes“, insbesondere den Berufsjägernachwuchs zu fördern.
2. zur tierschutzgerechten Jagdausübung unter Einbeziehung ethisch – moralischer Grundsätze (Waidgerechtigkeit).
3. die Jagdbehörden bei der Durchsetzung dieser Grundsätze zu unterstützen.
4. zur aktiven Teilnahme an Fortbildungen und Veranstaltungen des Bundes.
5. die für sie festgesetzten Beiträge zu entrichten.
6. das Verbandsabzeichen nicht an Dritte weiterzugeben.
§ 7 Organe des Bundes
1. Der Vorstand (geschäftsführende Vorstand) besteht aus:
a. dem ersten Vorsitzenden und dem zweiten Vorsitzenden
b. dem Schatzmeister und seinem Stellvertreter
c. dem Schriftführer und seinem Stellvertreter
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB (Vertretungsorgan) sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Beide Vorsitzende sind jeder für sich alleine vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis kann der 2.Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden, die nicht nachgewiesen werden muss, handeln.
3. Soweit in dieser Satzung der Begriff Vorstand ohne Zusatz verwendet wird, ist der geschäftsführende Vorstand (§8 Abs. 1)angesprochen.
4. Dem Vorstand obliegt die Führung der Geschäfte des Bundes.
1. Die erweiterte Vorstandschaft besteht aus:
a. dem Vorstand (§ 8 Abs. 1)
b. den Gruppenobmännern
c. dem Ausbildungsberater
d. dem Rechtsberater, der die Befähigung zum Richteramt hat
e. dem Vertreter für die Pressearbeit
Zusätzlich können – müssen aber nicht – durch den Vorstand in den erweiterten Vorstand berufen werden:
f. ein Vertreter der fördernden Mitglieder, der von diesen vorgeschlagen wird
g. ein Vertreter der Ehrenmitglieder, der von diesen vorgeschlagen wird
h. ein Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes
i. ein Vertreter des Landesjagdverbandes Bayern
j. ein Vertreter der bayer. Obersten Naturschutzbehörde
2. Der erweiterte Vorstand berät und behandelt die Belange und Interessen des Bundes und erteilt dem Vorstand für dessen Entscheidung Empfehlungen.
§ 10 Gemeinsame Bestimmungen für Vorstand und erweiterten Vorstand
1. Die Amtsdauer beträgt drei Jahre.
2. Die Vorstandssitzungen sind vom 1. Vorsitzenden einzuberufen, wenn es das Interesse des Bundes erfordert oder wenn ein Drittel der Mitglieder des Vorstands die Einberufung unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangen. Vorstandssitzungen sind auch spätestens 14 Tage vor Abhaltung einer ordenlichen oder außerordenlichen Mitgliederversammlung abzuhalten.
3. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung einberufen werden.
4. Den Vorsitz, in den Vorstands- bzw. erweiterten Vorstandssitzungen führt der 1. oder 2. Vorsitzende, bei deren Verhinderung das älteste anwesende Vorstandsmitglied, oder ein von der Vorstandssitzung bestimmtes Mitglied.
5. Der Vorstand kann, soweit der 1. oder 2. Vorsitzende an der Ausübung dieser Funktion verhindert sind einen ständigen Vertreter des Bundes beim Landesjagdverband Bayern e. V. bestellen.
6. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Der erweiterte Vorstand soll zumindest einmal jährlich zusammentreten.
7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der jeweiligen Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Anwesenden gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Alle Beschlüsse sind in einer Niederschrift über die Versammlung, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen sind, festzuhalten.
1. Mindestens alle drei Jahre hat, möglichst zu Beginn eines Geschäftsjahres, eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden.
a. die Wahl des Vorstands und erweiterten Vorstandes, bei letzteren nur § 9 d und e.
b. die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes.
c. die Entlastung des Vorstands und erweiterten Vorstands.
d. ddie Festsetzung der Mitgliederbeiträge.
e. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen oder Auflösung des Bundes.
f. die Entscheidung über die Berufung von ausgeschlossenen Mitgliedern aus dem Bund durch den Vorstand.
g. die Entscheidung über Beschwerden gegen die Ablehnung eines Aufnahmegesuches durch den Vorstand.
h. die Beschlussfassung über sonstige Aufgaben und Anträge, soweit nicht der Vorstand oder der erweiterte Vorstand zuständig ist.
3. Anträge von Mitglieder, über die die Mitgliederversammlung beschließen soll, sind mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich mit Begründung beim Vorstand einzureichen. über Anträge, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, ist in der Mitgliederversammlung zunächst über deren Dringlichkeit zu entscheiden. Erst für den Fall, dass diese Anträge durch die Mitgliederversammlung für dringlich erklärt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung in der Sache.
4. Der Vorstand muss von sich aus eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Bundes die Einberufung verlangt, ferner wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
5. Alle Einladungen zu den Mitgliederversammlungen sind mindestens vier Wochen vor dem Zeitpunkt der Versammlung unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung durch persönliche, schriftliche Einladung bekanntzugeben.
6. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1.Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung das älteste anwesende Vorstandsmitglied.
7. Als Schriftführer fungiert der 1. Schriftführer, im Falle seiner Verhinderung der 2. Schriftführer, bei dessen Verhinderung ein anderes Vorstandsmitglied.
8. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Alle Beschlüsse werden, soweit Gesetz oder Satzung nichts anderes vorschreiben, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Zu einem Beschluss über die änderung der Satzung bedarf es einer Mehrheit von ?, über die Auflösung des Bundes einer Mehrheit von ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Stimmenthaltungen werden bei der Berechnung der Mehrheiten mitgezählt. Alle Beschlüsse sind in einer Niederschrift über die Versammlung, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen sind, festzuhalten.
9. Vollmachten sind zu Wahlen nicht zugelassen.
§ 12 Regionale Gliederung des Bundes
1. Der Bund erfasst alle ordentlichen, außerordentlichen, Ehren- und fördernden Mitglieder in Bayern.
2. Das Vereinsleben außerhalb der zentralen Veranstaltungen des Bundes wird in vier regionalen Gruppen organisiert, nämlich in:
a. Chiemgau/Süd Ost Bayern
b. Werdenfels
c. Allgäu
d. Nordbayern
3. Jedes Mitglied kann die Zugehörigkeit zu einer Gruppe frei wählen.
4. Jede Gruppe wird von einem 1. und 2. Gruppenobmann geleitet. Diese werden alle drei Jahre von den Mitgliedern der jeweiligen Gruppe gewählt .Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder und die Ehrenmitglieder.
5. Die Gruppenobmänner sind verpflichtet in den Jahren, in denen keine Mitgliederversammlung stattfindet jährlich eine Gruppenversammlung abzuhalten. Sie werden vom 1. oder 2. Gruppenobmann geleitet. Die Termine sind rechtzeitig im Jahresbericht zu veröffentlichen. Bei den Gruppenversammlungen wird von den jeweiligen Gruppenobmännern über die Arbeit in den Gruppen Bericht erstattet.
6. Die Gruppen verwirklichen in ihrer Gruppenarbeit Satzungsziel und Zweck des Bundes.
7. über den Verlauf der Gruppenversammlung muss ein Protokoll geführt werden, das von zwei Mitgliedern zu unterzeichnen ist.
1. Die Auflösung des Bundes Bayrischer Berufsjäger e. V. kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zweck mindestens vier Wochen vorher schriftlich einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
2. Sofern die Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden der erste und der zweite Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die Liquidatoren haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Inventar in Geld umzusetzen. Vor Fassung des Beschlusses, welcher gemeinnützigen jagdlichen Zwecke fördernder Körperschaft das Restvermögen zugeführt wird, ist eine rechtsverbindliche Erklärung des Finanzamtes München über die Steuerbegünstigung der zu bedenkenden Körperschaft einzuholen.
1. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Angelegenheiten ist der Sitz des Bundes.
2. Der Vorstand wird ermächtigt, nach Eintragung der Satzungsänderung im Vereinsregister die Neufassung der Satzung und den Zeitpunkt des Inkrafttretens mit Bekanntgabe des Eintragungsdatums zu veröffentlichen.