Source: http://gesetze.berlin.de/jportal/?quelle=jlink&query=FSchulHeilP%C3%A4dV+BE&psml=bsbeprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2020-03-28 21:17:51
Document Index: 103718225

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 50', '§ 51', '§ 51', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 12', '§ 15', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 51', '§ 48', '§ 1', '§ 1', '§ 5', '§ 5', '§ 25', '§ 30', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§ 28', '§ 6', '§ 12', '§ 5', '§ 5', '§ 4', '§ 6', '§ 12', '§ 30', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 26', '§ 15', '§ 16', '§ 50', '§ 2', '§ 13', '§ 27', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 23', '§ 11', '§ 6', '§ 28', '§ 48', '§ 12', '§ 20', '§ 32', '§ 43', '§ 44', '§ 40', '§ 12', '§ 2', '§ 14', '§ 26', '§ 17', '§ 19', '§ 48', '§ 20']

VIS BE HeilpädVO | Landesnorm Berlin | Gesamtausgabe | Verordnung über die Studiengänge an den staatlichen Fachschulen für Heilpädagogik im Land Berlin (Heilpädagogikverordnung - HeilpädVO) vom 2. Februar 2015 | gültig ab: 08.02.2015
§ 1 - § 50 Teil 1 - Studiengänge
§ 51 - § 51 Teil 3 - Schlussbestimmungen
Anlage 1 - Stundentafeln Anlage 1.1 - Anlage 1.2
Anlage 2 - Lernerfolgskontrollen Anlage 2.1 - Anlage 2.2
Anlage 4 - Berechnung der Endnote eines Faches
Amtliche Abkürzung: HeilpädVO
Ausfertigungsdatum: 02.02.2015
Fundstelle: GVBl. 2015, 11, 39
Gliederungs-Nr: 2230-1-55
Verordnung über die Studiengänge an den staatlichen
Fachschulen für Heilpädagogik im Land Berlin
(Heilpädagogikverordnung - HeilpädVO)
Vom 2. Februar 2015 *
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Artikel 14 der Verordnung vom 28.09.2016 (GVBl. S. 803, 805)
Verkündet als Artikel I der Verordnung über die Neuregelung der Studiengänge an den staatlichen Fachschulen für Heilpädagogik und zur Änderung der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung an den staatlichen Fachschulen für Sozialpädagogik im Land Berlin vom 2. Februar 2015 (GVBl. S. 11)
Verordnung über die Studiengänge an den staatlichen Fachschulen für Heilpädagogik im Land Berlin (Heilpädagogikverordnung - HeilpädVO) vom 2. Februar 2015 08.02.2015
Inhaltsverzeichnis 08.02.2015
Teil 1 - Studiengänge 08.02.2015
Kapitel 1 - Allgemeines 08.02.2015
§ 1 - Geltungsbereich 08.02.2015
Kapitel 2 - Ziel, Dauer und Gliederung der Studiengänge 08.02.2015
§ 2 - Ziel der Studiengänge 08.02.2015
§ 3 - Gliederung und Dauer der Studiengänge 08.02.2015
§ 4 - Anrechenbare Zeiten 08.02.2015
Kapitel 3 - Zulassung, Aufnahmeverfahren, Probezeit 08.02.2015
§ 5 - Zulassung zum Vollzeitstudium 08.02.2015
§ 6 - Zulassung zum Teilzeitstudium 08.02.2015
§ 7 - Eignung und Widerruf 08.02.2015
§ 8 - Aufnahmeverfahren 08.02.2015
§ 9 - Auswahlverfahren bei Übernachfrage 08.02.2015
§ 10 - Probezeit 08.02.2015
Kapitel 4 - Aufrücken, Wiederholung, Unterbrechen und Verlassen des Studiengangs 08.02.2015
§ 11 - Aufrücken und Wiederholung 08.02.2015
§ 12 - Unterbrechen des Studiengangs 08.02.2015
§ 13 - Verlassen des Studiengangs 08.02.2015
Kapitel 5 - Gliederung und Formen des Unterrichts 08.02.2015
§ 14 - Unterricht und Stundentafeln 08.02.2015
§ 15 - Wahlpflichtunterricht 08.02.2015
§ 16 - Gesamtstudienplan 08.02.2015
Kapitel 6 - Lernerfolgskontrollen, Nachteilsausgleich, Bewertung, Zeugnisse 08.02.2015
§ 17 - Lernerfolgskontrollen 08.02.2015
§ 19 - Leistungsbewertung 08.02.2015
§ 20 - Semesternoten und Zeugnisse 08.02.2015
Kapitel 7 - Fachpraktische Ausbildung, fachpraktische Tätigkeiten 08.02.2015
Abschnitt 1 - Vollzeitstudium 08.02.2015
§ 21 - Allgemeine Bestimmungen 08.02.2015
§ 22 - Pflichten in der fachpraktischen Ausbildung 08.02.2015
§ 23 - Inhalte der fachpraktischen Ausbildung 08.02.2015
§ 24 - Beratung und Anleitung 08.02.2015
§ 25 - Integriertes fachpraktisches Projekt 08.02.2015
§ 26 - Praxis- und projektbegleitendes Seminar 08.02.2015
§ 27 - Bewertung der fachpraktischen Ausbildung 08.02.2015
Abschnitt 2 - Teilzeitstudium 08.02.2015
§ 28 - Fachpraktische Tätigkeiten 08.02.2015
Teil 2 - Abschlussprüfung 08.02.2015
Kapitel 1 - Allgemeine Bestimmungen 08.02.2015
§ 29 - Zweck der Abschlussprüfung 08.02.2015
§ 30 - Zeitpunkt der Abschlussprüfung und Zulassung 08.02.2015
§ 31 - Teile und Termine der Abschlussprüfung 08.02.2015
§ 32 - Ausschüsse 08.02.2015
§ 33 - Protokolle 08.02.2015
§ 34 - Zuhörerinnen und Zuhörer 08.02.2015
§ 35 - Teilnahmepflicht, vorzeitiges Nichtbestehen 08.02.2015
§ 36 - Prüfungsfähigkeit 08.02.2015
§ 37 - Nachteilsausgleich im Prüfungsverfahren 08.02.2015
§ 38 - Unregelmäßigkeiten 08.02.2015
§ 39 - Einsichtnahme in Prüfungsunterlagen 08.02.2015
Kapitel 2 - Schriftliche Prüfungen 08.02.2015
§ 40 - Aufgaben der schriftlichen Prüfungen 08.02.2015
§ 41 - Dauer und Durchführung 08.02.2015
§ 42 - Bewertung 08.02.2015
Kapitel 3 - Mündliche Prüfungen 08.02.2015
§ 43 - Wahl von Prüfungsfächern 08.02.2015
§ 44 - Vorkonferenz 08.02.2015
§ 45 - Aufgaben der mündlichen Prüfungen 08.02.2015
§ 46 - Durchführung und Bewertung 08.02.2015
Kapitel 4 - Kolloquium 08.02.2015
§ 47 - Teilnahme, Durchführung und Bewertung 08.02.2015
Kapitel 5 - Ergebnis der Abschlussprüfung, Wiederholung, Abschlusszeugnis 08.02.2015
§ 48 - Ergebnis der Abschlussprüfung 08.02.2015
§ 49 - Wiederholung 08.02.2015
§ 50 - Abschlusszeugnis 08.02.2015
Teil 3 - Schlussbestimmungen 08.02.2015
§ 51 - Übergangsregelungen 08.02.2015
Anlage 1 - Stundentafeln 08.02.2015
Anlage 1.1 - Stundentafel - Vollzeitstudium (3 Semester) 08.02.2015
Anlage 1.2 - Stundentafel - Teilzeitstudium (4 Semester) 08.02.2015
Anlage 2 - Lernerfolgskontrollen 08.02.2015
Anlage 2.1 - Lernerfolgskontrollen - Vollzeitstudium 08.02.2015
Anlage 2.2 - Lernerfolgskontrollen - Teilzeitstudium 08.02.2015
Anlage 3 - Bewertungsschlüssel 08.02.2015
Anlage 4 - Berechnung der Endnote eines Faches 08.02.2015
§ 12 Unterbrechen des Studiengangs
§ 15 Wahlpflichtunterricht
§ 25 Integriertes fachpraktisches Projekt
§ 26 Praxis- und projektbegleitendes Seminar
§ 27 Bewertung der fachpraktischen Ausbildung
§ 28 Fachpraktische Tätigkeiten
Ergebnis der Abschlussprüfung,
Wiederholung, Abschlusszeugnis
§ 51 Übergangsregelungen
Anlage 4 (zu § 48 Absatz 1) Berechnung der Endnote eines Faches
Diese Verordnung gilt für die Voll- und Teilzeitstudiengänge mit der Fachrichtung Heilpädagogik des Fachbereichs Sozialwesen an den Fachschulen im Land Berlin.
(1) Die Fachschule für Heilpädagogik bildet zur staatlich geprüften Heilpädagogin oder zum staatlich geprüften Heilpädagogen aus. Sie befähigt die Studierenden, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen heilpädagogisch zu fördern und sie in ihrer sozialen und personalen Integration zu unterstützen. Das Studium vermittelt den Studierenden die erforderlichen Kompetenzen für ihren Einsatz als Fachkräfte in integrativen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in heilpädagogischen, sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Einrichtungen, in Schulen mit integrativen oder sonderpädagogischen Schwerpunkten, in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, in Integrationsbetrieben, in der unterstützten Beschäftigung und in anderen Einrichtungen der Integration und Rehabilitation sowie im Bereich des Wohnens. Das Studium befähigt zudem, Leitungs- und Verwaltungsaufgaben zu übernehmen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Tätigkeiten im Berufsfeld stehen.
(2) Die Studiengänge enden mit einer Abschlussprüfung. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums berechtigt zum Führen des Zusatzes „Staatlich geprüfte“ oder „Staatlich geprüfter“ vor der Berufsbezeichnung, zudem wird die Qualifikation zur Facherzieherin oder zum Facherzieher für Integration erworben.
Die Studiengänge gliedern sich in Semester und können zu Beginn eines Schulhalbjahres eingerichtet werden. Das Vollzeitstudium dauert drei, das berufsbegleitende Teilzeitstudium vier Semester. Im Vollzeitstudium ergänzen sich fachtheoretischer Unterricht und fachpraktische Ausbildung. Das Teilzeitstudium wird berufsbegleitend durchgeführt.
Bei einem Wechsel vom Studium an einer Fachhochschule für Sozialarbeit/Sozialpädagogik in ein Studium an der Fachschule für Heilpädagogik können Zeiten des Fachhochschulstudiums in einem Umfang von einem Semester auf das Vollzeitstudium sowie im Umfang von bis zu zwei Semestern auf das Teilzeitstudium angerechnet werden, wenn die Anrechnung fachlich gerechtfertigt ist. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter im Einzelfall.
die staatliche Anerkennung besitzt als
Heilerziehungspflegerin oder Heilerziehungspfleger oder
Familienpflegerin oder Familienpfleger
eine von der gemäß § 1 Absatz 3 des Sozialberufe-Anerkennungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Oktober 2004 (GVBl. S. 443), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 7. Februar 2014 (GVBl. S. 39) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung jeweils zuständigen Senatsverwaltung oder einer der jeweiligen Senatsverwaltung nachgeordneten Behörde staatlich anerkannte andere geeignete Qualifikation besitzt,
einschlägige berufliche Tätigkeiten nachweist, die nach Umfang und Dauer insgesamt mindestens einer einjährigen Vollzeitbeschäftigung entsprechen,
Berufliche Tätigkeiten sind im Sinne von Satz 1 Nummer 3 einschlägig, wenn es sich um erzieherische, heilpädagogische oder heilerziehungspflegerische Berufstätigkeiten in einer von der gemäß § 1 Absatz 3 des Sozialberufe-Anerkennungsgesetzes jeweils zuständigen Stelle anerkannten Einrichtung oder um familienpflegerische Berufstätigkeiten handelt. Zur Feststellung der nach Satz 1 Nummer 5 geforderten Sprachkenntnisse können schriftliche und mündliche Eignungstests durchgeführt werden.
(2) Bewerberinnen und Bewerber, die an einer Fachschule für Heilpädagogik schon einmal
die Abschlussprüfung nicht bestanden haben oder
die Antragstellerin oder der Antragsteller in den letzten zwei Jahren einschlägige berufliche Tätigkeiten im Sinne des Absatz 1 Satz 2 ausgeübt hat, die nach Umfang und Dauer insgesamt mindestens einer einjährigen Vollzeitbeschäftigung entsprechen, und
mindestens 12 Stunden pro Woche einschlägige berufliche Tätigkeiten im Sinne des § 5 Absatz 1 Satz 2 ausübt und
(1) Die persönliche Eignung für die Aufnahme in den Studiengang setzt voraus, dass keine Tatsachen vorliegen, aus denen sich gemäß § 5 Absatz 1 Nummer 1 des Sozialberufe-Anerkennungsgesetzes die Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufes ergibt. Über die persönliche Eignung verfügt insbesondere nicht, wer zu den Personen gehört, die in § 25 Absatz 1 und 2 des Jugendarbeitsschutzgesetzes vom 12. April 1976 (BGBl. I S. 965), das zuletzt durch Artikel 3 Absatz 7 des Gesetzes vom 20. April 2013 (BGBl. I S. 868) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung genannt sind.
(2) Die gesundheitliche Eignung für die Aufnahme in den Studiengang besitzt, wer physisch und psychisch in der Lage ist, die Aufgaben einer Heilpädagogin oder eines Heilpädagogen dauerhaft ohne Gefährdung der eigenen Gesundheit oder der Gesundheit der zu betreuenden Personen zu bewältigen.
zur Feststellung der persönlichen Eignung ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis nach § 30a des Bundeszentralregistergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1984 (BGBl. I S. 1229, 1985 I S. 195), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. November 2014 (BGBl. I S. 1802) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung und
vorlegen. Für die Zulassung zum Teilzeitstudium gilt die persönliche und gesundheitliche Eignung in der Regel durch die Ausübung der gemäß § 6 Nummer 2 geforderten Berufstätigkeit als erbracht. Bei Bewerberinnen und Bewerbern für das Vollzeitstudium bedarf es der Vorlage der in Satz 1 Nummer 1 und 2 genannten Unterlagen nicht, wenn diese das Studium unmittelbar im Anschluss an eine erzieherische, heilerziehungspflegerische oder familienpflegerische Berufstätigkeit, die in einer von der nach § 1 Absatz 3 des Sozialberufe-Anerkennungsgesetzes jeweils zuständigen Stelle anerkannten Einrichtung ausgeübt wurde, aufnehmen möchten und das Beschäftigungsverhältnis nicht verhaltensbedingt oder wegen gesundheitlicher Gründe gekündigt oder aufgelöst wurde. Als unmittelbar im Sinne des Satz 3 gilt der Anschluss an die Berufstätigkeit, wenn zwischen der Beendigung der Berufstätigkeit und dem Beginn der Bewerbungsfrist für das Studium nicht mehr als zwei Monate liegen.
die gesundheitliche Ungeeignetheit für die Ausübung des Berufs der Heilpädagogin oder des Heilpädagogen eintritt oder
im Verlauf des Teilzeitstudiums die nach § 6 Nummer 2 geforderte Berufstätigkeit bis zum Beginn der Abschlussprüfung wegen der aus selbst zu vertretenden Gründen erfolgten Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses für eine Dauer von mehr als vier Wochen nicht ausgeübt wird.
Endet das Beschäftigungsverhältnis im Verlaufe des Teilzeitstudiums, haben die Studierenden die Fachschule hierüber unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Die Fachschule kann zu Beginn eines jeden Semesters einen Nachweis über das Fortbestehen des Beschäftigungsverhältnisses verlangen. Die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses ist für das Weiterbestehen des Schulverhältnisses unschädlich, wenn ein neues Beschäftigungsverhältnis aufgenommen wird, das die Anforderungen nach § 6 Nummer 2 erfüllt, und zwischen dem Ende des bisherigen und der Aufnahme des neuen Beschäftigungsverhältnisses nicht mehr als vier Wochen liegen. In begründeten Einzelfällen kann die Schulleiterin oder der Schulleiter auf Antrag Ausnahmen von der in Satz 4 genannten Frist zulassen. Wer in den Fällen des Satz 4 das Beschäftigungsverhältnis wechselt, kann das Studium zudem nur fortsetzen, wenn er der Fachschule das Einverständnis des neuen Arbeitgebers zur Weiterführung des Studiums vorlegt.
(5) Über den Widerruf entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter. Mit dem Widerruf der Zulassung endet das Schulverhältnis. Vom Widerruf der Zulassung in den Fällen des Absatz 4 Satz 1 Nummer 3 ist abzusehen, wenn die oder der Betroffene
den gemäß § 28 Satz 2 geforderten Nachweis der fachpraktischen Tätigkeiten bereits erbracht hat oder
(6) Studierende, die aus von ihnen nicht zu vertretenden Gründen die nach § 6 Nummer 2 abzuleistende Berufstätigkeit ununterbrochen länger als sechs Wochen nicht ausüben, müssen das Studium bis zur Wiederaufnahme der Berufstätigkeit unterbrechen oder können gemäß Absatz 7 in das Vollzeitstudium wechseln; Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 Buchstabe b bleibt unberührt. Die Fachschule hat den Betroffenen die Unterbrechung unter Angabe der maßgeblichen Gründe schriftlich bekannt zu geben. Für die Wiederaufnahme und das Enden des Schulverhältnisses gilt § 12 Absatz 2 entsprechend.
(7) Der Wechsel vom Vollzeit- in das Teilzeitstudium oder umgekehrt ist jeweils zum Beginn eines Semesters möglich. Der Antrag ist spätestens vier Wochen vor dem Ende des vorangegangenen Semesters bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter einzureichen. Ausnahmen von der Frist nach Satz 2 sind zuzulassen, wenn die oder der Studierende die Gründe für die verspätete Abgabe des Antrages nicht zu vertreten hat. Vor dem Wechsel erlässt die Fachschule einen die Zulassung ändernden Bescheid, der zugleich die Entscheidung über die Anrechnung der in der bisherigen Studienform erbrachten Leistungen und Studienzeiten auf das Studium in der anderen Studienform enthält. Der Wechsel ist im Verlauf des Studiums zweimal möglich.
(1) Die Bewerbung um einen Studienplatz ist bei der Fachschule innerhalb einer von der Schulleiterin oder dem Schulleiter festzusetzenden Bewerbungsfrist schriftlich einzureichen. Ihr sind beizufügen:
das Abschlusszeugnis und die Urkunde über die staatliche Anerkennung der nach § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 geforderten Berufsausbildung oder anderen geeigneten Qualifikation,
ein Nachweis über die gemäß § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 geforderte berufliche Vorbildung sowie
gegebenenfalls ein Nachweis über die nach § 4 anrechenbaren Studienzeiten
eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wann und wo bereits ein Studiengang an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Fachschule für Heilpädagogik besucht und gegebenenfalls aus welchen Gründen der Studiengang nicht erfolgreich abgeschlossen wurde,
für das Teilzeitstudium die Einverständniserklärung des Arbeitgebers zur Aufnahme des berufsbegleitenden Studiums nach § 6 Nummer 3 .
das Unterbrechen des Studiengangs ( § 12 ),
die Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung ( § 30 Absatz 2 bis 4 ).
(2) Bis zu zehn Prozent der freien Plätze sind vorrangig an diejenigen Bewerberinnen und Bewerber zu vergeben, für die eine Ablehnung eine besondere Härte darstellen würde. Eine besondere Härte liegt vor, wenn familiäre oder soziale Umstände die unverzügliche Aufnahme des Studiums gebieten oder von der Bewerberin oder dem Bewerber nicht zu vertretende Gründe die Aufnahme des Studiums erheblich verzögert haben. Eine anerkannte Behinderung nach § 2 Absatz 2 oder 3 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - (Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Juni 2001, BGBl. I S. 1046, 1047), das zuletzt durch Artikel 1a des Gesetzes vom 7. Januar 2015 (BGBl. 2015 II S. 15) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung gilt als Härtefall im Sinne von Satz 2.
Dauer und Umfang einschlägiger Berufstätigkeiten, die über das in § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 geforderte Maß hinausgehen, und
die auf dem Abschlusszeugnis der nach § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 geforderten Berufsausbildungen nachgewiesenen Leistungen
besonders zu berücksichtigen. Bei der Leistungsfeststellung nach Satz 4 Nummer 2 ist eine Beschränkung auf die Fächer oder eine höhere Gewichtung der Fächer möglich, die für die Fachrichtung Heilpädagogik einschlägig oder förderlich sind.
in den Unterrichtfächern „Allgemeine und spezielle Heilpädagogik einschließlich Diagnostik, Didaktik und Methodik“ und „Psychologie“ mindestens ausreichende Leistungen erzielt hat,
bei ansonsten mindestens „ausreichend“ lautenden Semesternoten in höchstens einem Fach die Endnote „mangelhaft“ erhalten hat und
bei erteiltem Unterricht in höchstens einem Fach keine Semesternote erhalten hat.
Abweichend von Satz 1 Nummer 4 muss in den in Satz 1 Nummer 2 genannten Fächern sowie in Fächern, die im Verlauf des Studiums nur im Probesemester unterrichtet werden, für das Bestehen der Probezeit eine Semesternote nachgewiesen werden.
(2) Studierende, die den Studiengang verlassen möchten, teilen dies der Schule unter Angabe der Gründe schriftlich mit. Darüber hinaus ist von einem Verlassen des Studiengangs auszugehen, wenn die oder der Studierende ununterbrochen an mehr als fünf Unterrichtstagen dem Unterricht oder dem Praktikum fernbleibt, ohne die Schule über das Fernbleiben und dessen Gründe zu informieren. In den in Satz 2 genannten Fällen hat die Schulleiterin oder der Schulleiter das Verlassen des Studiengangs unter Angabe der zugrunde liegenden Tatsachen festzustellen und den Betroffenen schriftlich bekannt zu geben.
(1) Das Studium erfolgt gemäß den in Anlage 1 (Anlagen 1.1 und 1.2) aufgeführten Stundentafeln. Der Unterricht gliedert sich in Lernbereiche, denen Fächer zugeordnet sind. Darüber hinaus gelten als Pflichtunterricht im Vollzeitstudium das praxis- und projektbegleitende Seminar ( § 26 ) sowie im Vollzeit- und Teilzeitstudium der Wahlpflichtunterricht ( § 15 ). Im Teilzeitstudium werden zusätzlich durch Lehrkräfte betreute und durch sie vor- und nachbereitete andere Lernformen eingesetzt. Die Lernformen sowie die zeitliche Zuordnung zu den Fächern reicht die Fachschule vor der Erstellung des Gesamtstudienplans ( § 16 ) zur Genehmigung bei der Schulaufsichtsbehörde ein.
(3) Unterricht in geteilten Gruppen ist nach Maßgabe der Stundentafeln möglich.
Der Wahlpflichtunterricht ergänzt den fachrichtungsbezogenen und fachrichtungsübergreifenden Unterricht durch zusätzliche Unterrichtsangebote, aus denen jede Studierende und jeder Studierende ein Unterrichtsgebiet auszuwählen hat.
Vor Beginn eines jeden Studiengangs stellt die Fachschule auf der Grundlage der Stundentafel einen Gesamtstudienplan auf. Für das Vollzeitstudium enthält dieser auch die Zeiten der fachpraktischen Ausbildung und die Verteilung des praxis- und projektbegleitenden Seminars. Für das Teilzeitstudium ist auch die Aufteilung der Stunden der anderen Lernformen auf die Fächer auszuweisen. Darüber hinaus werden die in den einzelnen Semestern durchzuführenden Lernerfolgskontrollen aufgeführt.
Die Mindestanzahl und Form der in einem Studiengang durchzuführenden Lernerfolgskontrollen ist für das Vollzeitstudium in der Anlage 2.1 und für das Teilzeitstudium in der Anlage 2.2 festgesetzt.
(2) Kann die oder der Studierende eine geforderte Leistung aus nicht selbst zu vertretenden Gründen nicht erbringen, ist anstelle einer Note der Vermerk „o.B.“ (ohne Bewertung) auszuweisen.
(1) Am Ende eines Semesters ist für jedes Fach der Notendurchschnitt zu ermitteln und eine Semesternote zu bilden. Das Gewicht des Durchschnitts der Noten der in den Anlagen 2.1 und 2.2 aufgeführten Lernerfolgskontrollen am Notendurchschnitt beträgt 50 Prozent. Die Semesternote ist der auf eine ganze Zahl gerundete Notendurchschnitt. Lautet die erste Nachkommastelle des zu rundenden Wertes „5“, so gibt beim Runden die Leistungsentwicklung der oder des Studierenden in dem betreffenden Fach den Ausschlag. Genügt in einem Fach die Anzahl der bewerteten Leistungen nicht, um eine Semesternote zu bilden, so ist anstelle der Semesternote der Vermerk „o.B.“ (ohne Bewertung) auszuweisen. Die Semesternoten sind auf dem Semesterzeugnis auszuweisen.
(2) Am Ende des Prüfungssemesters wird über den erfolgreichen Abschluss des Fachschulstudiums ein Abschlusszeugnis nach § 50 erteilt. Wer die Fachschule ohne Abschluss verlässt und den Studiengang mindestens sechs Wochen besucht hat, erhält ein Abgangszeugnis, das die Dauer des Schulbesuchs und die bis zum Verlassen des Studiengangs erzielten Leistungen ausweist. Studierende, die den Studiengang früher verlassen, erhalten eine Abgangsbescheinigung, die den Zeitraum des Fachschulbesuchs ausweist.
(3) Die Zeugnismuster gibt die Schulaufsichtsbehörde vor.
(1) Die fachpraktische Ausbildung findet im zweiten Semester statt. In ihr lernen die Studierenden in Einrichtungen nach § 2 Absatz 1 Satz 3 (Praxisstellen) im Rahmen eines Praktikums die dortigen Arbeitsbedingungen umfassend kennen und gestalten die pädagogische Arbeit aktiv und dem Ausbildungsstand entsprechend mit. Während des Praktikums wird ein Projekt durchgeführt (integriertes fachpraktisches Projekt), das der Anwendung, Vertiefung und Erweiterung der im fachtheoretischen Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten dient.
(2) In der Regel sind Praxisstellen im Land Berlin zu wählen. In begründeten Einzelfällen kann die Fachschule den Besuch geeigneter Praxisstellen außerhalb Berlins zulassen. Die Studierenden haben sich rechtzeitig um einen Praktikumsplatz zu bewerben. Die Fachschule berät bei der Auswahl geeigneter Praxisstellen und benennt den Termin für die Vorlage der Praktikumsvereinbarung. Die Vereinbarung muss die Zusage der Praxisstelle enthalten, das Praktikum nach den Bestimmungen dieser Verordnung durchzuführen.
(1) Alle Teile der fachpraktischen Ausbildung sind schulische Veranstaltungen. Studierende, die an der Teilnahme gehindert sind, haben die Fachschule und sofern Praktikumstage betroffen sind auch die Praxisstelle unverzüglich zu informieren und der Fachschule die Gründe für das Fernbleiben unverzüglich nachzuweisen. Im Erkrankungsfall ist als Nachweis eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, wenn das krankheitsbedingte Fehlen einen Zeitraum von drei Kalendertagen überschreitet. Fehlen Studierende in der fachpraktischen Ausbildung aus von ihnen zu vertretenden Gründen an insgesamt mehr als fünf Tagen, so hat die Fachschule den nicht erfolgreichen Abschluss der fachpraktischen Ausbildung festzustellen und den Betroffenen unter Angabe der zugrunde liegenden Tatsachen schriftlich bekannt zu geben. § 13 Absatz 2 Satz 2 bleibt unberührt. Im Übrigen müssen versäumte Zeiten bis zum Ende des Semesters nachgeholt werden, soweit dies
für die Erfüllung der in § 27 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 genannten Voraussetzung und
für das Erreichen der im Projektplan aufgeführten Ziele ( § 23 Absatz 3 )
erforderlich ist. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Rücksprache mit der Praxisberaterin oder dem Praxisberater ( § 24 Absatz 1 Satz 1 ) sowie der Praxisanleiterin oder dem Praxisanleiter ( § 24 Absatz 1 Satz 2 ).
(2) Die Studierenden haben auch nach Abschluss der fachpraktischen Ausbildung über Angelegenheiten der Praxisstelle Verschwiegenheit zu bewahren. Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen.
(1) Die fachpraktische Ausbildung beinhaltet
die Erarbeitung der Projektthemen im Unterricht,
die Projektplanung der Studierenden in Abstimmung mit der Fachschule und der Praxisstelle,
ein neunwöchiges Praktikum mit jeweils sieben Stunden praktischer Tätigkeit und einer Stunde Vor- und Nachbereitungszeit an vier Tagen pro Woche,
das praxis- und projektbegleitende Seminar,
die Erstellung der Projektarbeit in Form einer Facharbeit während der Dauer des Praktikums (integriertes fachpraktisches Projekt) und
die Präsentation, Erörterung und Bewertung der Projektarbeiten sowie die Evaluation aller Ergebnisse (abschließende Präsentationswoche).
Soweit die Dienstgestaltung einer Praxisstelle es erfordert, sind unter Beibehaltung der jeweiligen Gesamtstundenzahlen Abweichungen von Satz 1 Nummer 3 zulässig.
(2) Vor Beginn der fachpraktischen Ausbildung haben die Studierenden zwei Hospitationen in ihrer künftigen Praxisstelle durchzuführen. Sie dienen dem Kennenlernen der Arbeitsaufgaben, Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingen in der Praxisstelle. Die Hospitationen finden in der Regel bereits im ersten Semester statt.
(3) In den nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 zu fertigenden Projektplänen sind die Inhalte und der Ablauf der fachpraktischen Ausbildung mit Aufgaben und Zielen zu untersetzen. Die Praxisberaterinnen und Praxisberater unterstützen die Studierenden bei der Erstellung der Projektpläne und achten darauf, dass die Projektpläne sowohl die fachbezogenen Ziele der Fachschule als auch die spezifischen Schwerpunkte der jeweiligen Praxisstelle enthalten, und dass die Aufgaben und Ziele dem Erfahrungs- und Kenntnisstand der Studierenden entsprechen. Die Fachschule und die Praxisstelle erhalten je ein Exemplar des Projektplanes.
(2) Im Verlauf der fachpraktischen Ausbildung hat die mit der Praxisberatung betraute Lehrkraft mindestens ein gemeinsames Gespräch mit der Praxisanleiterin oder dem Praxisanleiter und der oder dem Studierenden zu führen. In dem Gespräch ist der bisherige Verlauf des Praktikums zu erörtern und sind die Leistungen der oder des Studierenden einzuschätzen. Der oder dem Studierenden ist im Gespräch ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Integriertes fachpraktisches Projekt
(1) Das integrierte fachpraktische Projekt wird von der Praxisberaterin oder dem Praxisberater fachlich betreut. Ihr oder ihm obliegt zudem die Bewertung der Projektarbeit und der Präsentation. Im Verhinderungsfall oder im Fall einer erforderlichen Zweitbewertung der Projektarbeit beauftragt die Schulleiterin oder der Schulleiter eine weitere fachlich geeignete Lehrkraft mit der Durchführung der Bewertung. Die Zweitbewertung einer Projektarbeit ist erforderlich, wenn die Note der Projektarbeit „ungenügend“ lautet. Nach Abschluss der Zweitbewertung legt die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Rücksprache mit den Lehrkräften, die bewertet haben, die abschließende Note fest.
(2) Wird eine Projektarbeit aus von der oder dem Studierenden zu vertretenden Gründen nicht zu dem von der Fachschule benannten Termin eingereicht, gilt die Leistung als nicht erbracht. In diesem Fall ist die Note „ungenügend“ zu erteilen. Kann die oder der Studierende den Abgabetermin aus nicht selbst zu vertretenden Gründen nicht einhalten, darf die Arbeit nachgereicht werden, sofern die oder der Studierende die Gründe unverzüglich nachweist. Den neuen Abgabetermin und gegebenenfalls den Termin der späteren Präsentation legt die Schulleiterin oder der Schulleiter in Absprache mit der Praxisberaterin oder dem Praxisberater fest. Die Studierenden sind bei Rückgabe der Projektarbeit darauf hinzuweisen, dass diese zum Zwecke der Vorlage im Rahmen des Verfahrens zur staatlichen Anerkennung des Studienabschlusses aufzubewahren ist.
(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann die ihr oder ihm obliegenden, in Absatz 1 Satz 3 und 5 sowie Absatz 2 Satz 4 genannten Aufgaben auf die Abteilungsleiterin oder den Abteilungsleiter übertragen.
Praxis- und projektbegleitendes Seminar
In den ersten neun Wochen der fachpraktischen Ausbildung sind die Studierenden vorbehaltlich des § 23 Absatz 1 Satz 2 an vier Wochentagen in der Praxisstelle tätig. An einem Tag in jeder Praktikumswoche wird ein sechs Unterrichtsstunden umfassendes praxis- und projektbegleitendes Seminar an der Fachschule durchgeführt. In ihm sind die im Praktikum gewonnenen Erfahrungen auszuwerten und fachlich aufzuarbeiten. Dabei sind die Themen der von den Studierenden gewählten Projekte in geeigneter Weise einzubeziehen.
(1) Zum Ende des Praktikums fertigt die Praxisstelle eine schriftliche Beurteilung, die mit einem Votum über die Leistungen der oder des Studierenden während des Praktikums endet. Die Beurteilung ist der oder dem Studierenden spätestens am letzten Praktikumstag in der Praxisstelle zu eröffnen und auszuhändigen. Unmittelbar danach hat die oder der Studierende die Beurteilung der Praxisberaterin oder dem Praxisberater vorzulegen.
(2) Die Praxisberaterin oder der Praxisberater setzt unter Zugrundelegung der Projektplanung aufgrund
der Leistungen im praxis- und projektbegleitenden Seminar,
der Bewertung der Projektarbeit und
der Bewertung der Präsentation
die Gesamtnote für die fachpraktische Ausbildung fest. Dabei gehen die Einzelbewertungen zu Satz 1 Nummer 1 bis 4 zu gleichen Teilen in die Gesamtnote ein. In Zweifelsfällen gibt die Bewertung der Projektarbeit den Ausschlag für die Gesamtnote.
(3) Die fachpraktische Ausbildung schließt erfolgreich ab, wer
eine mindestens „ausreichend“ lautende Gesamtnote erzielt
hat. In begründeten Einzelfällen kann die Schulleiterin oder der Schulleiter Ausnahmen von Satz 1 Nummer 1 zulassen, wenn
die im Projektplan festgelegten fachpraktischen Ziele erreicht wurden.
Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter unter Hinzuziehung der Beurteilung der Praxisstelle und nach Rücksprache mit der Praxisberaterin oder dem Praxisberater. Wer die fachpraktische Ausbildung nicht erfolgreich abschließt, hat gemäß § 11 Absatz 1 Satz 2 das gesamte Semester zu wiederholen oder muss den Studiengang verlassen.
(4) Das Thema des Projektes und die Gesamtnote der fachpraktischen Ausbildung werden auf dem Semesterzeugnis ausgewiesen.
Fachpraktische Tätigkeiten
Studierende im Teilzeitstudium erbringen ihre fachpraktischen Tätigkeiten im Rahmen der nach § 6 Nummer 2 geforderten Berufstätigkeit in ihrer Beschäftigungsstelle. Sie haben den Nachweis hierüber spätestens zwei Wochen vor Beginn der Abschlussprüfung durch Vorlage einer Beurteilung ihrer Beschäftigungsstelle zu erbringen. Das Ende des Beurteilungszeitraumes darf frühestens zwölf Wochen vor dem Ende des Prüfungssemesters liegen. Studierende, die im Verlaufe des Studiums die Beschäftigungsstelle wechseln, haben auch die Beurteilung der vorhergehenden Beschäftigungsstelle vorzulegen.
im Vollzeitstudium die fachpraktische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat,
in jedem Fach, das in weniger als drei Semestern unterrichtet wurde, in jedem Semester eine Semesternote erhalten hat,
in jedem Fach, das in mindestens drei Semestern unterrichtet wurde, in nicht mehr als einem Semester keine Semesternote erhalten hat und
(3) Für die Zulassung zur Abschlussprüfung im Teilzeitstudium ist darüber hinaus der Nachweis der fachpraktischen Tätigkeiten durch die Beurteilung der Beschäftigungsstelle gemäß § 28 Satz 2 zu erbringen. Kann die Beurteilung aus Gründen, die von der oder dem Studierenden nicht zu vertreten sind, nicht rechtzeitig vorgelegt werden, erfolgt die Zulassung zur Abschlussprüfung unter dem Vorbehalt des Widerrufs. Die Zulassung zur Abschlussprüfung ist zu widerrufen, wenn
die Beurteilung nicht spätestens am letzten Unterrichtstag vor der Durchführung der Schlusskonferenz ( § 48 Absatz 1 ) nachgereicht oder
(4) Erfüllt die oder der Studierende nur die Voraussetzung des Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 nicht, so entscheidet abweichend von Absatz 2 Satz 1 der Prüfungsausschuss darüber, ob aufgrund des Leistungsvermögens, der Leistungsbereitschaft und der im Studium erbrachten Leistungsnachweise erwartet werden kann, dass die oder der Studierende trotz der Unterrichtsversäumnisse die Prüfung erfolgreich abschließen wird und deshalb zur Prüfung zugelassen werden kann. Die Entscheidungsgründe sind zu protokollieren.
(6) In begründeten Einzelfällen, insbesondere bei längeren Unterrichtsversäumnissen im letzten Semester, die die oder der Studierende nicht zu vertreten hat, kann die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag einmal eine Zurückstellung von der Abschlussprüfung gestatten. Der Antrag bedarf der Schriftform und Begründung. Wer von der Abschlussprüfung zurückgestellt wurde, hat das letzte Semester zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu wiederholen; § 12 bleibt unberührt. Im Wiederholungssemester sind alle Leistungen neu zu erbringen.
(1) Die Abschlussprüfung wird am Ende des letzten Semesters durchgeführt. Die Schulleiterin oder der Schulleiter legt die Termine der einzelnen Prüfungen fest und gibt sie den Studierenden spätestens sieben Wochen vor Beginn der ersten Prüfung bekannt. Die Prüfungen finden in der Reihenfolge gemäß Absatz 2 statt.
(2) Teile der Abschlussprüfung sind
(3) Die schriftlichen Prüfungen sind frühestens acht Unterrichtswochen vor dem Ende des Semesters an unterschiedlichen Tagen durchzuführen. Schriftliche Prüfungen werden
nach Festlegung der Fachschule im Fach „Allgemeine und spezielle Heilpädagogik einschließlich Diagnostik, Methodik und Didaktik“ oder im Fach „Psychologie“ sowie
in einem weiteren von der oder dem Studierenden zu wählenden Fach
durchgeführt. Als Wahlfächer legt die Fachschule drei Fächer fest, die im letzten Semester unterrichtet wurden. Die Studierenden wählen ihr Prüfungsfach bis spätestens fünf Wochen vor Beginn der schriftlichen Prüfungen aus.
(4) Mündliche Prüfungen können in allen Fächern durchgeführt werden. Die Termine für die mündlichen Prüfungen und das Kolloquium legt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses im Benehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter fest und gibt sie den Studierenden rechtzeitig bekannt.
(2) Für die Durchführung der mündlichen Prüfungen und des Kolloquiums sind für jedes Prüfungsfach Fachausschüsse zu bilden. Einem Fachausschuss gehören an:
bei den mündlichen Prüfungen diejenige Lehrkraft, die die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer zuletzt in dem betreffenden Fach unterrichtet hat,
beim Kolloquium diejenige Lehrkraft, die die Projektarbeit begleitet hat,
(3) Bestehen Zweifel, ob ein Ausschussmitglied gemäß § 20 Absatz 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung von der Mitwirkung ausgeschlossen ist, oder hält sich ein Ausschussmitglied für ausgeschlossen oder besteht gegenüber einem Ausschussmitglied die Besorgnis der Befangenheit, so berät und entscheidet der Prüfungsausschuss ohne Mitwirkung des betroffenen Ausschussmitgliedes und in dessen Abwesenheit über den Ausschluss.
bei den mündlichen Prüfungen und dem Kolloquium die wesentlichen Inhalte des Prüfungsgesprächs.
Die in Satz 1 Nummer 1 und 2 genannten Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses auch bei den Beratungen des Prüfungsausschusses und der Fachausschüsse anwesend sein. Am Kolloquium kann zudem eine Vertreterin oder ein Vertreter der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung mit beratender Stimme teilnehmen.
(2) Die schriftlichen und die mündlichen Prüfungen beginnen jeweils mit der Bekanntgabe der Prüfungsaufgaben. Bei begründetem Verdacht einer Unregelmäßigkeit während einer Prüfung, ist die Prüfung für die Betroffene oder den Betroffenen bis zur Entscheidung des Prüfungsausschusses zu unterbrechen. Die Unterbrechung ordnet bei einer schriftlichen Prüfung die aufsichtführende Lehrkraft, bei einer mündlichen Prüfung und einer Prüfung im Rahmen des Kolloquiums die oder der Vorsitzende des jeweiligen Fachausschusses an. Bei begründetem Verdacht einer Unregelmäßigkeit im Vorfeld einer Prüfung, wird das Prüfungsverfahren für die oder den Betroffenen durch die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bis zur Entscheidung des Prüfungsausschusses unterbrochen. Vor der Entscheidung ist die Prüfungsteilnehmerin oder der Prüfungsteilnehmer anzuhören.
Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer können innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Abschlussprüfung auf Antrag Einsicht in ihre Prüfungsarbeiten einschließlich der Aufgabenstellungen und Bewertungshorizonte sowie in die Protokolle über ihre mündlichen Prüfungen und über das Kolloquium nehmen. Einer Vertreterin oder einem Vertreter wird die Einsicht bei Vorlage einer schriftlichen Vollmacht gewährt. Die Einsichtnehmenden haben sich vorher auszuweisen. Die Einsichtnahme erfolgt unter Aufsicht zu einem von der Fachschule festgelegten Termin und schließt das Recht ein, Auszüge oder Kopien zu fertigen. Die Einsichtnahme ist in den Prüfungsakten zu vermerken.
(1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter reicht der Schulaufsichtsbehörde spätestens vier Wochen vor Beginn der schriftlichen Prüfungen für jedes Prüfungsfach zwei Aufgabenvorschläge ein. Die Vorschläge sind in der Regel von den Lehrkräften zu erarbeiten, die die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer zuletzt in den Prüfungsfächern unterrichtet haben. Die Aufgaben sind durch einen Erwartungs- und Bewertungshorizont zu ergänzen. Erläuternde Bemerkungen, die mit den Aufgaben ausgegeben werden sollen, sowie die vorgesehenen Hilfsmittel sind anzugeben. Die Schulaufsichtsbehörde wählt für jedes Prüfungsfach einen Vorschlag aus. Sie kann in Abstimmung mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter die Aufgaben abändern, durch neue ersetzen oder zur Abgabe neuer Aufgabenvorschläge auffordern. Nicht gewählte Vorschläge können als Aufgaben für Nachprüfungen verwendet werden. Die Schulaufsichtsbehörde kann die Durchführung zentraler Prüfungen anordnen; in diesem Fall gibt sie das Verfahren zur Erstellung von einheitlichen Prüfungsaufgaben vor.
(1) Die Dauer jeder schriftlichen Prüfung beträgt drei Zeitstunden.
(1) Die Prüfungsarbeiten sind unter Hinzuziehung der Entwürfe in der Regel innerhalb von zwei Wochen zu bewerten. Die Bewertung wird von der Lehrkraft durchgeführt, die die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer in dem betreffenden Fach zuletzt unterrichtet hat. Im Verhinderungsfall oder in Fällen einer erforderlichen Zweitbewertung nach Absatz 2 beauftragt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine weitere fachlich geeignete Lehrkraft mit der Durchführung der Bewertung.
(3) Die Noten der schriftlichen Prüfung und der nach Anlage 4 zu ermittelnde Gesamtleistungsdurchschnitt aller Fächer sind den Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern spätestens vier Unterrichtstage vor dem Tag der Vorkonferenz bekannt zu geben.
Jede Prüfungsteilnehmerin und jeder Prüfungsteilnehmer kann der Schulleiterin oder dem Schulleiter spätestens zwei Unterrichtstage vor dem Tag der Vorkonferenz schriftlich bis zu zwei Fächer benennen, in denen sie oder er mündlich geprüft werden möchte.
(1) Nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen legt der Prüfungsausschuss in der Vorkonferenz zu den mündlichen Prüfungen für jede Prüfungsteilnehmerin und jeden Prüfungsteilnehmer die Fächer der mündlichen Prüfungen fest. Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 führt die Schulleiterin oder der Schulleiter den Vorsitz der Vorkonferenz. Es dürfen für jede Prüfungsteilnehmerin und jeden Prüfungsteilnehmer höchstens drei mündliche Prüfungen angesetzt werden. Eine mündliche Prüfung ist durchzuführen, wenn
Von mündlichen Prüfungen nach Satz 4 Nummer 2 ist abzusehen, wenn das Fach bereits schriftlich geprüft wurde. Prüfungswünschen nach § 43 kann nicht entsprochen werden, wenn aufgrund vorrangiger Prüfungen nach Satz 4 Nummer 1 und 2 die Höchstzahl von drei mündlichen Prüfungen bereits erreicht ist.
Die Aufgaben für die mündlichen Prüfungen werden von den jeweils zuständigen Fachprüferinnen und Fachprüfern erarbeitet. Es sind für jede Prüfung mindestens zwei Aufgaben aus unterschiedlichen Sachgebieten zu stellen, wobei eine Aufgabe Inhalte des letzten Unterrichtssemesters umfassen muss. In den nach § 44 Absatz 1 Satz 4 Nummer 2 durchzuführenden Prüfungen muss der Anteil des geprüften Stoffes mindestens zur Hälfte aus dem Semester stammen, in dem die oder der zu Prüfende keine Semesternote erhalten hat. Der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses und den Mitgliedern des zuständigen Fachausschusses müssen die Prüfungsaufgaben und Erwartungshorizonte in der Regel einen Tag vor der mündlichen Prüfung schriftlich vorgelegt werden. § 40 Absatz 2 gilt entsprechend.
(2) Das Kolloquium findet vor dem zuständigen Fachausschuss als Einzel- oder Gruppengespräch statt. An einem Gruppengespräch nehmen bis zu vier Prüfungsteilnehmerinnen oder Prüfungsteilnehmer teil. Die Dauer der Gespräche beträgt je Teilnehmerin und Teilnehmer mindestens 20 Minuten.
(3) Im Kolloquium ist festzustellen, ob die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer in der Lage sind, die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praxisbezogen anzuwenden. Hierzu sind die Erfahrungen der zu Prüfenden aus der fachpraktischen Ausbildung (Vollzeitstudium) oder aus der beruflichen Tätigkeit (Teilzeitstudium) einzubeziehen. Den thematischen Schwerpunkt des Kolloquiums wählen die zu Prüfenden bis spätestens zwei Wochen vor dessen Beginn in Absprache mit der Fachschule. Ein Gruppengespräch ist so zu führen, dass die Einzelleistungen jeder Prüfungsteilnehmerin und jedes Prüfungsteilnehmers erkennbar sind.
(4) Unmittelbar nach Abschluss jedes Einzel- oder Gruppengesprächs bewertet der Fachausschuss die Leistung jeder Prüfungsteilnehmerin und jedes Prüfungsteilnehmers. Das Ergebnis lautet „bestanden“ oder „nicht bestanden“.
(1) Der Prüfungsausschuss beschließt in der Schlusskonferenz die Endnoten aller Unterrichtsfächer gemäß Anlage 4 und stellt das Bestehen oder Nichtbestehen der Abschlussprüfung fest.
(2) Die Abschlussprüfung besteht, wer
in den Unterrichtfächern „Allgemeine und spezielle Heilpädagogik einschließlich Diagnostik, Didaktik und Methodik“ sowie „Psychologie“ jeweils mindestens die Endnote „ausreichend“ erzielt,
bei ansonsten mindestens „ausreichend“ lautenden Semesternoten in höchstens einem Fach die Endnote „mangelhaft“ erhält und
das Kolloquium besteht.
(1) Studierende, die die Abschlussprüfung nicht bestanden haben, können sie einmal wiederholen. In begründeten Ausnahmefällen kann die Schulaufsichtsbehörde eine zweite Wiederholung zulassen. In Fällen, in denen Betroffene aus selbst zu vertretenden Gründen nicht an der Wiederholungsprüfung teilgenommen haben, gilt die Abschlussprüfung als endgültig nicht bestanden.
die Abschlussprüfung allein wegen des Nichtstehens des Kolloquiums nicht bestanden haben,
können die Abschlussprüfung durch die Wiederholung des Kolloquiums wiederholen; die im Übrigen erzielten Endnoten werden übernommen. Die Betroffenen müssen zuvor dem Fachausschuss nachweisen, dass sie sich um den Ausgleich der Defizite bemüht haben, die zum Nichtbestehen des Kolloquiums geführt haben. Hierfür erteilt der Fachausschuss innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Abschlussprüfung entsprechende Auflagen. Über die Zulassung zur Wiederholungsprüfung entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses aufgrund des Votums des Fachausschusses. Das Kolloquium ist innerhalb von acht Wochen nach Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse zu wiederholen. Den Termin für die Wiederholung des Kolloquiums legt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses in Absprache mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter fest.
(3) Wer die nichtbestandene Abschlussprüfung wiederholen möchte und die Voraussetzungen für eine Wiederholung nach Absatz 2 nicht erfüllt, hat das letzte Semester zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu wiederholen; § 12 bleibt unberührt. Alle Semester- und Prüfungsleistungen sind neu zu erbringen.
Wer die Prüfung besteht, erhält ein Abschlusszeugnis, auf dem die Vor-, Prüfungs- und Endnoten aller Fächer und die Themen des Wahlpflichtunterrichts sowie im Vollzeitstudium die Note der fachpraktischen Ausbildung auszuweisen sind. Darüber hinaus ist der Erwerb der in § 2 Absatz 2 Satz 2 genannten Zusatzqualifikation zu vermerken.
(1) Studierende, die das Fachschulstudium der Heilpädagogik vor dem 1. August 2015 begonnen haben und zum Ende des Schuljahres 2014/2015 oder später abschließen, beenden das Studium nach den Ausführungsvorschriften über die Ausbildung in der Staatlichen Fachschule für Heilpädagogik Berlin - Ausbildungsordnung Heilpädagogik - vom 31. Juli 1991 (ABl. S. 1688, 1966), die zuletzt durch Verwaltungsvorschriften vom 28. Juni 1996 (ABl. S. 2572) geändert worden sind, und nach der Verordnung über die Abschlußprüfung der Staatlichen Fachschule für Heilpädagogik Berlin vom 31. Juli 1992 (GVBl. S. 246), die zuletzt durch Artikel XIV der Verordnung vom 12. Oktober 2006 (GVBl. S. 1018) geändert worden ist.
(2) Abweichend von Absatz 1 können die dort genannten Studierenden auf Antrag das Studium nach den Bestimmungen dieser Verordnung fortführen und abschließen, wobei jedoch anstelle der Anlage 1.2 die nach den in Absatz 1 genannten Verwaltungsvorschriften maßgeblichen Stundenumfänge anzuwenden sind.
(zu § 14 Absatz 1 Satz 1 )
A - Lernbereiche und Fächer 2)
Lernbereich I - Allgemeine und spezielle Grundlagen der Heilpädagogik
Allgemeine und spezielle Heilpädagogik einschließlich Diagnostik, Methodik und Didaktik
Lernbereich II - Heilpädagogische Konzepte
Beziehungsgestaltung, Zusammenarbeit mit Familien und Institutionen
Lebenswelten von Menschen mit Beeinträchtigungen (Bildung, Arbeit, Freizeit, Wohnen)
Lernbereich III - Handlungsformen und Methoden in der heilpädagogischen Praxis
Kreatives Gestalten und Werken
Bewegungserziehung, Psychomotorik und Sport
Lernbereich IV - Organisation und Qualitätsmanagement in der heilpädagogischen Arbeit
Anleitung und Organisation
B - Wahlpflichtunterricht mit Teilnahmebestätigung/ Zertifizierung
(nach Angebot der Schule, z. B. Pflege, Basale Stimulation, Gebärdensprache (DGS), Anleitung von Praktikanten etc.)
C - Fachpraktische Ausbildung 3)
Die Ausbildung entspricht der Rahmenvereinbarung über Fachschulen (KMK-Beschluss Nummer 430).
In den Unterrichtswochen dürfen pro Semestergruppe wöchentlich insgesamt bis zu zwölf Teilungsstunden angesetzt werden.
Während der fachpraktischen Ausbildung wird praxisbegleitender Unterricht in einem Umfang von sechs Unterrichtsstunden pro Woche erteilt ( § 26 ). In dieser Zeit dürfen pro Semestergruppe wöchentlich bis zu vier Teilungsstunden angesetzt werden.
Lernbereich I - Allgemeine und spezielle Grundlagen der Heilpädagogik:
B - Wahlpflichtunterricht mit Teilnahmebestätigung/Zertifizierung
C - Unterricht in anderen Lernformen
Das Studium entspricht der Rahmenvereinbarung über Fachschulen (KMK-Beschluss Nummer 430).
(zu § 17 Absatz 1 Satz 3 )
Lernerfolgskontrollen - Vollzeitstudium
Allgemeine und spezielle Grundlagen der Heilpädagogik
Form A 2)
Form B 3)
Handlungsformen und Methoden in der heilpädagogischen Praxis
Organisation und Qualitätsmanagement in der heilpädagogischen Arbeit
mit Teilnahmebestätigung/Zertifizierung (nach Angebot der Schule, zum Beispiel Pflege, Basale Stimulation, Gebärdensprache (DGS), Anleitung von Praktikanten)
Form A: Lernerfolgskontrollen, die als Klassenarbeiten unter Klausurbedingungen zu erbringen sind
Form B: Frei, auch als Kombination schriftlicher, mündlicher, praktischer und sonstiger geeigneter Leistungen wie Planung, Durchführung und Präsentation von Projekten
Lernerfolgskontrollen - Teilzeitstudium
Form B: Frei, auch als Kombination schriftlicher, mündlicher, praktischer und sonstiger geeigneter Leistungen wie Planung, Durchführung und Präsentation von Projekten,
(zu § 19 Absatz 1 Satz 2 )
(zu § 48 Absatz 1 )
Index für das Semester (n = 1, 2, ... , 4)
Notendurchschnitt des n-ten Semesters ( § 20 Absatz 1 )
LG = (N 1 + N 2 + N 3 ) : 3
LG = (N 1 + N 2 + N 3 + N 4 ) : 4
Wird ein Fach nur schriftlich geprüft, ist die Endnote das auf eine ganze Zahl gerundete arithmetische Mittel aus dem Gesamtleistungsdurchschnitt und der Note der schriftlichen Prüfung:
Wird ein Fach schriftlich und mündlich geprüft, ist zuerst der Prüfungsnotendurchschnitt zu ermitteln. Der Prüfungsnotendurchschnitt ist das arithmetische Mittel aus der Note der schriftlichen Prüfung und der Note der mündlichen Prüfung, wobei die Note der schriftlichen Prüfung mit doppeltem Gewicht in die Berechnung eingeht: