Source: https://www.trans-lex.org/119400/_/birk-rolf-die-umrechnungsbefugnis-bei-fremdwhrungsforderungen-im-internationalen-privatrecht-19-awd-1973-at-425-et-seq/
Timestamp: 2016-12-07 18:17:21
Document Index: 245247090

Matched Legal Cases: ['§ 244', 'Art. 1277', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 361', '§ 244', '§ 244', '§ 661', '§ 661', '§ 661', '§ 244', 'Art. 84', 'Art. 8', 'Art. 1278', 'Art. 291', 'Art. 947', '§ 1', '§ 2', '§ 300', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 84', 'BGE', '§ 244', '§ 244', '§ 244', 'Art. 84', 'Art. 39', 'Art. 1278', '§ 423', 'OGH', 'OGH', 'BGH', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', 'Art. 1278', '§ 364', '§ 332', 'BGH', 'BGE', '§ 244', '§ 244', '§ 244', 'OGH', '§ 244', '§ 244', '§ 361', '§ 361', 'BGH', '§ 361', '§ 244', '§ 11', '§ 7', '§ 244', '§ 244', '§ 244', 'BGH', 'BGE', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', 'BGH', 'OGH', 'Art. 7', '§ 244', 'Art. 84', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', 'Art. 1278', '§ 244', 'Art. 59']

Birk, Rolf, Die Umrechnungsbefugnis bei Fremdwährungsforderungen im Internationalen Privatrecht, 19 AWD 1973, at 425 et seq.Document-Id: 119400, Please cite as: "https://www.trans-lex.org/119400"TitleBirk, Rolf, Die Umrechnungsbefugnis bei Fremdwährungsforderungen im Internationalen Privatrecht, 19 AWD 1973, at 425 et seq.Content425 Die Umrechnungsbefugnis bei Fremdwährungsforderungen im Internationalen Privatrecht
428 c) Rechtsordnungen ohne allgemeine gesetzliche Umrechnungsbestimmungen
438 3. Analoge Anwendung des § 244 BGB bei ausländischem Zahlungsort
440 (1. Die Zahlung hat am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Gläubigers zu erfolgen, den er zum Zeitpunkt der Zahlung besitzt.
1 Zur Frage der Zulässigkeit von Valutaschulden vgl. Seetzen, Zur innerstaatlichen und internationalen Zulässigkeit von Fremdwährungsschulden und -klauseln, AWD 1969 S. 253 ff.2 Beide Fragen werden oft nicht genügend auseinandergehalten. Dies beruht meist darauf, daß man sich von dem Begriff des "Währungsstatuts" blenden läßt. Verweisungen auf das "Währungsstatut" sind im eigentlichen Sinne nicht kollisionsrechtlicher Natur, weil die Frage nach dem Schuldgegenstand eine materiellrechtliche Frage ist (Ausdruck und wertmäßige Festlegung der Schuld in einer bestimmten Währung). Nach W. Mayer, Die Valutaschuld nach deutschem Recht, 1934, S. 43 ff. (zit.: W. Mayer) handelt es sich um eine "institutionelle" Verweisung auf das fremde Währungsrecht.3 Die tatsächliche Umrechnung findet vielfach erst später statt.4 Diese Momente werden bei der Diskussion allzu sehr vernachlässigt.5 Der Begriff der Geldschuld ist vieldeutig. Über die verschiedenen Arten von Geldschulden: Nussbaum, Das Geld in Theorie und Praxis des deutschen und ausländischen Rechts, 1925, S. 64 ff. (zit.: Das Geld).6 Über die Typen von Valutaschulden vgl. M. Wolff, Das Geld, in: Ehrenbergs Handbuch des gesamten Handelsrechts, Bd. IV/1, 1917, S. 640 ff.; Nussbaum, Das Geld, S. 187 ff.; ders., Money in the Law - National and International, Brooklyn 1950, S. 340 ff. (zit.: Money); W. Mayer, S. 10 ff.; F. A. Mann, Das Recht des Geldes, 1960, S. 138 ff. (zit.: Mann); Fögen, Geld- und Währungsrecht, 1969, S. 122 f.; Ascarelli, Obbligazioni pecuniarie Art. 1277 - 1284, in Scialoja-Branca, Commentario del codice civile, Bologna - Roma 1959, S. 39 ff.; Staudinger/ Weber, BGB, 11. Aufl., 1967, § 244 Anm. 5 ff. Im folgenden wird hier unter Valutaschuld die echte Valutawertschuld verstanden.7 Beispiel aus der Rechtsprechung: LG Köln, 21.4.1967, FamRZ 1968 S. 479 (Vollstreckung eines auf ausländische Währung lautenden Unterhaltstitels).8 Vgl. etwa OLG Frankfurt a. M., 3.6.1970, AWD 1971 S. 409 (Zur maßgeblichen Währung bei Einlösung von Fremdwährungsschecks).9 Diese Fragen bleiben gesonderter Behandlung vorbehalten.10 Zur näheren Orientierung sei verwiesen auf Koeppel. Die deutsche Devisengesetzgebung im internationalen Privatrecht, 1938; Neumann, Devisennotrecht und Internationales Privatrecht, 1938/41; Nussbaum, Money, S. 446 ff.; Mann, S. 338 ff.; Kägi, Der Einfluß des Devisenrechts auf internationale schuldrechtliche Verträge, Diss. Zürich 1961; Böse, Der Einfluß des zwingenden Rechts auf internationale Anleihen, 1963, S. 67 ff.; van Hecke, Problèmes juridiques des emprunts internationaux, Leiden 1955, S. 200 ff.; Hjerner, Främmande valutalag och internationell privaträtt, Uppsala 1956; Bonet Correa, El control de cambios y las obligaciones monetarias, Roma - Madrid 1967; Treves, Il controllo dei cambi nel diritto internazionale privato, Padova 1967, sowie Rodriguez Sastre, Las obligaciones en moneda extranjera, Madrid 1968, S. 43 ff.11 Näheres unter II.12 Auch die einschlägigen Lehrbücher des Schuldrechts führen ihn nicht auf.13 Für die Überweisung ist aber die Frage von Bedeutung, ob das Datum der Zahlungshandlung oder das des Empfangs der Zahlung der Kursberechnung zugrunde zu legen ist. Die Antwort hierauf hängt davon ab, ob der Gläubiger- oder Schuldnerwohnsitz Erfüllungsort der betreffenden Schuld ist. Ist der Schuldnerwohnsitz Erfüllungsort, ist der Kurs zum Zeitpunkt der Zahlungshandlung maßgebend (so auch Soergel/Schmidt, BGB, 10. Aufl., § 244 Anm. 7); wenn am Wohnsitz (Geschäftsniederlassung) des Gläubigers zu erfüllen ist, kommt es auf den Kurs des Zeitpunkts an, zu dem der Gläubiger in der Lage ist, über den geschuldeten Betrag zu verfügen. Hinsichtlich der letzten Alternative ebenso Schwarzhaupt, Fremdwährungsklauseln nach deutschem Schuldrecht, Diss. Frankfurt 1935, S. 33. Siehe auch unten I 3 d.14 Diese Terminologie (Normal-, Ersatz-, Kurz-, Notabwicklung) ist Esser, Schuldrecht, 2. Aufl. 1960, S. 297 ff., entnommen.15 Vgl. dazu Birk, Aufrechnung von Fremdwährungsforderungen und internationales Privatrecht, AWD 1969 S. 12 ff.16 Gleichbedeutende Begriffe sind: facultas alternativa, Ersetzungsbefugnis, Umrechnungsbefugnis, Abfindungsbefugnis; Neumeyer, Internationales Verwaltungsrecht, Bd. III/2, 1930, S. 194 ff. (zit.: Neumeyer) verwendet unglücklicherweise den unzutreffenden Ausdruck "Umwandlungsbefugnis", weshalb dann W. Mayer, S. 78 ff., gegen diese Auffassung nur äußerlich zu Recht polemisiert, weil Neumeyer sachlich gar nicht behauptet, daß eine Schuldumwandlung erfolge. Auch Mann, S. 265 ff., spricht von "Umwandlung". Diese Ungenauigkeit dürfte aber an der unzutreffenden Übersetzung des Begriffs "conversion" liegen, der im englischen Original "The legal aspect of money", 2. Aufl., Oxford 1953, S. 275 ff., verwendet wird (im folgenden wird neben der deutschen Ausgabe die 3. Aufl., Oxford 1971, zitiert, da die deutsche Übersetzung nach der 2. Auflage erfolgte).17 Schuldrecht, Bd. I, 3. Aufl. 1968, S. 122. Unklar ist die Auffassung von W. Mayer, S. 79 ("ordentlicher Leistungsgegenstand").18 Nussbaum, Das Geld, S. 209 ff.; W. Mayer, S. 77 ff.; Bamberger, Die Valutaschuld und ihre rechtliche Behandlung unter dem Einfluß der Geldentwertung, Diss. Heidelberg 1924 (Masch.), S. 11 ff.; ferner durchweg die Kommentare zum BGB (z. B. Soergel/Schmidt, BGB, § 244 Anm. 6) und HGB (bei § 361 HGB). Aus der Rechtsprechung: RGZ 101 S. 313.19 Siehe vorige Fußnote.20 S. 121 f.21 Zu deren Begriff vgl. Nussbaum, Das Geld, S. 203 ff.22 Die Erfüllung, Erster Teil, 1906, S. 136.23 In der gleichen Richtung liegt auch Reichel, Rückwirkung der Aufrechnung gegen Fremdgeldforderungen, AcP 126 (1926) S. 313, 328 f.24 S. 194 ff.25 Gernsheim, Die Ersetzungsbefugnis (facultas alternativa) im deutschen bürgerlichen Recht, 1906, S. 12.26 Näheres bei Birk, AWD 1969 S. 16.27 Dies wird von den Befürwortern der Anwendbarkeit des § 244 BGB übersehen.28 Rechtsvergleichende Übersichten geben Nussbaum, Das Geld, S. 210 f.; ders., Vertraglicher Schutz gegen Schwankungen des Geldwertes, 1928, S.60; Neumeyer, S. 196 ff.; Mann, S. 265 ff. = Legal Aspect, S. 313 ff.; Ascarelli, Studi giuridici sulla moneta, Milano 1952, S. 175 ff. (auch historisch) sowie Dach, Conversion of foreign money - A comparative study of changing rules, American Journal of Comparative Law 3 (1954) S. 155 ff.29 Eine modifizierte Anwendung von § 244 BGB schreibt § 661 HGB vor; vgl. hierzu Schaps/Abraham, Das deutsche Seerecht, Bd. II, Berlin 1962, § 661 Anm. 1; Schlegelberger/Liesecke, Seehandelsrecht, 2. Aufl., § 661 Anm. 2.30 § 244 BGB: Ist eine in inländischer Währung ausgedrückte Geldschuld im Inlande zu zahlen, so kann die Zahlung in Reichswährung erfolgen, es sei denn, daß Zahlung in ausländischer Währung ausdrücklich bedungen ist. Die Umrechnung erfolgt nach dem Kurswerte, der zur Zeit der Zahlung für den Zahlungsort maßgebend ist. Art. 84 OR: Geldschulden sind in Landesmünze zu zahlen. Ist in dem Vertrage eine Münzsorte bestimmt, die am Zahlungsorte keinen gesetzlichen Kurs hat, so kann die geschuldete Summe nach ihrem Werte zur Verfallszeit dennoch in der Landesmünze bezahlt werden, sofern nicht durch den Gebrauch des Wortes "effektiv" oder eines ähnlichen Zusatzes die wortgetreue Erfüllung des Vertrages ausbedungen ist. Art. 8 Nr. 8 der VO vom 24.12.1938: Ist eine in ausländischer Währung ausgedrückte Geldschuld im Inland zu zahlen, so kann die Zahlung in Schillingwährung erfolgen, es sei denn, daß die Zahlung in ausländischer Währung ausdrücklich bedungen ist. Die Umrechnung erfolgt nach dem Kurswert, der zur Zeit der Zahlung für den Zahlungsort maßgebend ist. Art. 1278 Codice civile: Se la somma dovuta è determinata in una moneta non avente corso legale nello Stato, il debitore ha facoltà di pagare, in moneta legale, al corso del cambio nel giorno della scadenza e nel luogo stabilito per il pagamento. Art. 291 griechisches ZGB: Bei einer Geldschuld in ausländischer Währung, welche im Inland zu zahlen ist, ist der Schuldner berechtigt, wenn nicht das Gegenteil vereinbart wurde, in inländischer Währung nach dem Kurswert der ausländischen Währung in der Zeit und an dem Ort der Zahlung zu leisten. Art. 947 brasilianisches ZGB: Eine Zahlung in Geld ist, falls die Münzsorte nicht bestimmt wurde, in der am Erfüllungsort der Verbindlichkeit in Umlauf befindlichen Münze zu entrichten. § 1 - den Parteien steht jedoch frei zu vereinbaren, daß sie in einer bestimmt bezeichneten inländischen oder ausländischen Münzsorte zu erfolgen habe. § 2 - Im Falle des vorhergehenden Paragraphen kann der Schuldner wählen zwischen Zahlung in der im Schuldtitel bezeichneten Münzsorte und deren Gegenwert in der am Erfüllungsort in Umlauf befindlichen Münze zum Kurse des Fälligkeitstages. Mangels einer Notierung an diesem Tage gilt die unmittelbar vorhergehende.31 Siehe dazu Mater, Traité juridique de la monnaie et du change, Paris 1925, S. 258 ff.; Béquignon, La dette de monnaie étrangère, Paris 1925, S. 119.32 Text in: Sveriges Rikes Lag, 18. Aufl., Stockholm 1958, S. 631.33 Zur Umrechnungsproblematik in den skandinavischen Ländern vgl. Kôersner, Valutafragor i rättslig belysning. Det s.k. omräkningsproblemet, Svensk Juristtidning 11 (1926) S. 26 ff.; Ussing, Forpligtelser i fremmed Mynt og deres Indfrielse med indenlandsk Mynt, ebenda S. 177 ff.; ders., Forpligtelser i fremmed Mynt under den nyeste Tids Forhold, Ugeskrift for Retsvaesen 1941 B 127 ff.; Einar Hansen, Noen bemerkninger angaende omregning til innenlandsk mynt av forpliktelser uttrykt i utenlandsk mynt, Tidsskrift for Rettvitenskap 54 (1941) S. 569 ff.34 Abgedruckt bei Mann, S. 273.35 Eine ähnliche Bestimmung sieht der Entwurf des Bundesarbeitsministeriums zum 2. Arbeitsrechtsbereinigungsgesetz vor (RdA 1971 S. 355, 356): Lohnzahlung - Abs. 1, Satz 1: "Das in Geld zu leistende Arbeitsentgelt ist in gültiger Inlandswährung entsprechend den für das Arbeitsverhältnis bestehenden Vereinbarungen bar oder durch Überweisung auf ein vom Arbeitnehmer bestimmtes Konto bei einem Geldinstitut zu zahlen."36 Vgl. Béquignon (Fußnote 31), S. 102 ff.; Rozis, L'exécution des obligations et les variations de valeur de la monnaie (La monnaie de paiement), Paris 1925, S. 43 ff., 109 ff., 145 ff., 155 ff.; Schkaff, La dépréciation monétaire, 2. Aufl., Paris 1926, S. 139 ff.; Aubry/Rau/Bartin, Cours de droit civil français, 6. Aufl., t. IV., § 300 (S. 68 ff.); Planiol/ Ripert/Radouant, Traité pratique de droit civil français, 2. Aufl., Paris 1954, t. VII; Obligations - 2me partie, Nr. 1193 (S. 598 f.), allerdings ist dabei bestritten, ob es sich um eine zwingende oder dispositive Regel handelt; vgl. Degand, in: Lapradelle-Niboyet (éd.), Répertoire de droit international, vol. III, Paris 1929, v. Change, cours forcé, monnaie de paiement, valorisation Nr.67 (S.248); Loussouarn, Note, Revue critique de d.i.p. 1953 S. 387; ders., Note, ebenda 1960 S. 72; Anselme Rabinovitch, Note ebenda 1957 S. 47; E. Mezger, Note, ebenda 1960 S. 61; Blach, Influence de la dépréciation monétaire sur les rapports de droit international privé, in: Influence de la dépréciation monétaire sur la vie juridique privée-études de droit privé, Paris 1961, S. 311 (328 Anm. 40); Eck, in: Francescakis (éd.), Repertoire de droit international, vol. II, Paris 1969, v. Payement Nr.56 ff. (S.572); Batiffol/Lagarde, Droit international privé, 5. Aufl., vol. II, Paris 1971, Nr. 613 (S. 268 ff.). - Nach der Entscheidung der Cour de cassation, 17.2.1937, Sirey 1938.1.140, muß sogar jede in Frankreich vorzunehmende Zahlung in französischer Währung erfolgen; absolute "Geltung" kommt diesem Urteil aber nicht zu, wie sich vor allem aus der späteren Rechtsprechung ergibt.37 Vgl. van Hecke (Fußnote 10), S. 160 f.38 Asser/Rutten, Handleiding tot de beoefening van het Nederlands Burgerlijk recht, Deerde deel - Verbintenissenrecht, Eerste stuk - De verbintenis, 2. Aufl., Zwolle 1958, S. 356 ff.; Okma, De "tegenwaarde in Ned. Ct." en de "Wet op de goudclausules 1936", Nederlandsch Juristenblad 1937 S. 172, 175; Royer, Verbintenissenrechtlijke aspecten van de geldontwaarding, Broederschap der Notarissen in Nederland, Prae-Adviez 1967, S. 20 f.; van Eck, Juridische aspecten van geld - Valutaproblemen bij dekolonisatie, Deventer 1970, S. 202 ff., 231 ff., 236 ff. Die Rb. Amsterdam, 11.5.1928, Weekblad van het recht (W.) Nr. 11861; 15.6.1926, W. 12155; Rb. Haarlem, 29.5.1951, Nederlandse Jurisprudentie (N.J.) 1952 Nr. 300, wollen dies mit dem "Zwangskurs" rechtfertigen; dagegen aber Rb. Groningen, 9.5.1930, N.J. 1930, 1458. - Ein ähnlicher Gedanke wie bei der Rb. Amsterdam findet sich beim BFH; 26.3.1954, IPRspr. 1954-55 Nr. 21.39 Vgl. hierzu Eck, Place actuelle de la théorie du paiement international dans le droit monétaire français, Revue critique de d.i.p. 1964 S. 441 ff.40 S. 273-275 = Legal Aspect, S. 322-324; wohl auch Kahn-Freund, Foreign money debts - conversion into Sterling, Modern Law Review 3 (1939) S. 228, 230. R.H.G. (Graveson), A further comment, International and Comparative Law Quarterly 9 (1960) S. 704, 706 f., hält eine Kursvereinbarung der Parteien für zulässig.41 Nussbaum, Money, S. 373; Dach (Fußnote 28), S. 156.42 Vgl. Dach, passim. Gegen den von Dach dargestellten Rechtszustand lassen sich freilich bisweilen Erinnerungen erheben (siehe Ascarelli, Obbligazioni pecuniarie, S. 386 Anm. 3).43 Art. 3 des Annexes des Europäischen Abkommens über Fremdwährungsschulden (Näheres unter V) sieht als maßgeblichen Umrechnungszeitpunkt denjenigen der tatsächlichen Zahlung an, aber es ist gem. Art. 4 ein zwischen Fälligkeit und tatsächlicher Zahlung eintretender Währungsschaden zu ersetzen.44 Vgl. die Ausführungen bei Mann, S. 307 ff. = Legal Aspect, S. 363 ff.45 Gemeint ist sowohl das Recht der Einzelstaaten als auch Bundesrecht. Vgl. im übrigen Note, Conversion Date of Foreign Money Obligations, Columbia Law Review 65 (1965) S. 490 ff.46 Diese Regel ist ursprünglich auf Richter Holmes im Fall Deutsche Bank, Filiale Nürnberg v. Humphrey 272 U.S. 517 (1926) zurückgeführt worden, da er in der Entscheidung ausgeführt hatte, daß die Umrechnung zu dem Zeitpunkt vorzunehmen sei, "at the moment when the suit is brought". In der Folgezeit wurde dann die Stelle so verstanden, daß es sich in Wahrheit um den Zeitpunkt des Urteils handle (so Note, Fluctuating rates of exchange and the conflict of laws, Harvard law Review 40 (1926-27) S.619 (625); Nussbaum, Money, S. 367; Note, Dollar damage awards to foreign plaintiffs: conversion and revaluation of foreign currencies, Yale Law Journal 61 (1952) S. 758, 759, Anm. 9 auf S. 760; Dach (Fußnote 28), S. 158 Anm. 11. Auf Grund des Briefwechsels von Holmes mit Pollock (auszugsweise abgedruckt bei Galleski, United States: conversion of foreign money obligations, American Journal of Comparative Law 6 (1957) S. 113 Anm. 3) ist aber anzunehmen, daß Holmes' Auffassung wörtlich zu nehmen war. Es ist daher Holmes' Ansicht von Viscount Simonds in re United Railways of the Havana and Regla Warehouses, Ltd. (1960) 2 All E.R. 332 (343) richtig interpretiert worden.47 S. auch Dach (Fußnote 28), S. 181, und Ascarelli, Obbligazioni pecuniarie, S. 387.48 Das Schweizerische Bundesgericht hat mehrfach bzgl. Art. 84 OR ausgesprochen, daß es hierbei nur um das "comment" der Bezahlung gehe (BGE 44 II S.218; 54 II S. 266; 57 II S. 72), nicht um das "combien".49 In RGZ 96 S. 123, 264 wurde noch der Zeitpunkt der Fälligkeit als entscheidend angesehen.50 Vgl. statt vieler Staudinger/Weber, BGB, § 244 Anm. 73; Soergel/Schmidt, BGB, § 244 Anm. 6; Erman/Sirp, BGB, 5. Aufl., § 244 Anm. 21.51 Vgl. zum österreichischen Recht insbesondere von Ohmeyer, Zahlung von Geldschulden, die auf fremde Währung lauten, mit inländischem Gelde, Allg. österr. Gerichtszeitung 69 (1918) S. 273 ff., 296 ff., sowie H. Rosenberg, Die Valutafrage, Wien 1918, S. 21, 25, 26.52 Van Hecke (Fußnote 10), S. 160 f.53 Van Praag, Koers der omrekening van vreemd in Nederlandsch geld, Weekblad voor Privaatrecht, Notarisambt en Registratie 1924 Nr. 2842 (S. 313) und Asser/Rutten (Fußnote 38), S. 357 mit Nachweisen.54 Vgl. Planiol/Ripert/Radouant (Fußnote 36), Nr. 1193 (S. 599, 600 Anm. 1) sowie Eck, Répertoire de droit international, vol. II, v. Payement Nr. 56 (S. 572). Cass., 3.5.1946, Sirey 1951. 1. 33 mit Anmerkung von R. Plaisant, die eine Darstellung des Sach- und Streitstandes enthält; 24. 1. 1956, Dalloz 1956 S. 317 mit Anmerkung von Lenoan; Trib. com. Marseille, 6.12.1955, Revue critique de d.i.p. 1957 S. 714; Cour d'appel de Paris, 6. 11. 1956, Revue critique de d.i.p. 1958 S. 768. Vor allem im Interesse der Rechtssicherheit dürfte die Ansicht von Mann, S. 269 = Legal Aspect, S. 317, der die französische Lösung als nahezu "ideal" bezeichnet, angreifbar sein.55 Zur Problematik dieser Bestimmung H. Meyer, Bestimmung des Umrechnungskurses bei Bezahlung von Markschulden in Frankenwährung, SchwJZ 13 (1916/17) S. 8 ff.; Picot, Le cours du change et le droit, ZSR 40 (1921) S. 293, 308 f.; Reichel, Schulden in Auslandswährung, SchwJZ 17 (1920/21) S. 213 ff.; ders., Frankenforderungen gegen österreichische Schuldner, SchwJZ 30 (1933/34) S. 80; von Tuhr, Umrechnung von Markschulden in Frankenwährung, SchwJZ (1922/23) S. 17 ff.; H. Müller, Die Einwirkung der Währung auf die privatrechtlichen Verhältnisse, ZSR 43 (1924) S. 95a, 171a ff.; Pictet, L'option de change, ZSR 54 (1935) S. 310 ff.; Thormann, Die Geldschuld im schweizerischen Privatrecht, ZSR 56 (1937) S. 10, 54; Henggeler, Die Abwertung des Schweizerfrankens und ihr Einfluß auf die zivilrechtlichen Verhältnisse, ZSR 56 (1937) S. 157 a, 219 a; ebenda Guisan, S. 287 a; Wyler, Der Wert von Schulden in Auslandswährung, SchwJZ 37 (1940/41) S. 193 ff.; Bodenheimer, Nochmals: Der Wert von Schulden in Auslandswährung, SchwJZ 37 (1940/41) S. 360 ff.; Braun, Zur Problematik von Art. 84 OR, SchwJZ 39 (1942/43) S. 17 ff.56 Vgl. im einzelnen Ascarelli, Obbligazioni pecuniarie, S. 385 ff., ferner noch Scaduto, I debiti precuniarie e il deprezzamento monetario, Milano 1924, S. 105 ff. Bei letzterem ist die Rechtslage noch nach Art. 39 Codice di commercio, dem Vorgänger von Art. 1278 Codice civile, dargestellt.57 Der Ruf von Mann, The rate of exchange; an urgent appeal for a minor reform of the Law, Modern Law Review 15 (1952) S.369, 371, nach einem Abgehen von der breach-day-rule blieb also unerhört.58 Note, Yale Law Journal 61 (1952) S. 759; Dach (Fußnote 28), S. 158; Note, Columbia Law Review 65 (1965) S. 490 ff. Siehe auch §§ 423, 424 Restatement of the Law of conflict of laws.59 Ausführlich dazu Weitnauer, Das Urteil des Schiedsgerichtshofs für das Abkommen über deutsche Auslandsschulden vom 3. 7. 1958 und die Frage des Zahlungsortes, WM 1960 S. 1286 ff., sowie insbesondere Küng, Zahlung und Zahlungsort im internationalen Privatrecht, Freiburg/Schweiz 1970, passim. Siehe weiter auch bei V.60 OGH, 1. 2.1933, RabelsZ 9 (1935) S. 739.61 OGH, 16 2. 1933, ZBl. 1933 S. 311.62 Hierzu Mann, Problems of the rate of exchange, Modern Law Review 8 (1945) S. 177 ff.; ders., Das Recht des Geldes, S. 377 ff. = Legal Aspect, S. 456 ff., unter teilweiser Abweichung von der zuerst genannten Abhandlung.63 Für das deutsche Recht: Nussbaum, Das Geld, S. 223; England: Mann, S. 309 = Legal Aspect, S. 365; Italien: Ascarelli, Studi giuridici sulla moneta, S. 192. Beispiel aus der deutschen Rechtsprechung: BGH, 29.4.1965, WM 1965 S. 843.64 Das Geld, S. 60 f., 221 f.65 Zum Begriff der Auszahlung vgl. Rosenthal, Die Auszahlung - Ein Beitrag zum Recht des internationalen Zahlungsverkehrs, 1927.66 S. 385 = Legal Aspect, S. 464.67 Bei Währungen von Mitgliedstaaten des Internationalen Währungsfonds, die sich also auf den Pariwert stützen, sind ohnehin keine wesentlichen Abweichungen möglich.68 S. 385 = Legal Aspect, S. 464.69 Vgl. Nussbaum, Das Geld, S. 222.70 Nach Palandt/Heinrichs, BGB, 32. Aufl., §§ 244, 245, Anm. 4 b, ist dies der Briefkurs. Siehe auch noch Fögen, Geld- und Währungsrecht, S. 127, für den Fall des Fehlens eines "amtlichen" Kurses.71 Nach Mann, S. 279 = Legal Aspect, S. 329, ist zwar die Umrechnungsbefugnis als Erfüllungsmodalität anzusehen, der anwendbare Kurs ist aber dem Schuldstatut zu entnehmen. Über diese Ansicht unten II 3 b.72 Ausführlich darüber de Nova, L'estinzione delle obbligazioni convenzionali nel diritto internazionale privato, in: Studi nelle scienze giuridiche e sociali pubblicati dall'Istituto di esercitazioni presso la Facoltà di Giurisprudenza, vol. XVI, Pavia 1931, S. 77 ff., 151 ff.; Zannini, Efficacia della lex loci executionis nel regolamento internazionalprivatistico delle obbligazioni contrattuali, Annali di diritto internazionale 1949, S. 79 ff.; Broggini, Le modalità d'esecuzione dei contratti in diritto internazionale privato, Freiburg/Schweiz 1951; Conforti, L'esecuzione delle obbligazioni nel diritto internazionale privato, Napoli 1962.73 L'acte juridique en droit privé international, Thèse Paris 1904, S. 372 f.74 Broggini (Fußnote 72), S. 98, will keine scharfe Abgrenzung, sondern eine Abstufung der einzelnen Erfüllungshandlungen nach ihrer Bedeutung für die Parteiinteressen vornehmen.75 Vgl. Nussbaum, Deutsches Internationales Privatrecht, 1932, S. 240 f., 259.76 So insbesondere Melchior, Die Grundlagen des deutschen internationalen Privatrechts, 1932, S. 285 ff.; Neumeyer (Fußnote 16) S. 320, und wohl auch Nussbaum, Das Geld, S. 216, während er später die Anwendung des § 244 BGB nur mit der Regel von der Maßgeblichkeit der lex loci solutionis für die Erfüllungsmodalitäten begründet. Unter währungsrechtlichen Aspekten hat anscheinend auch M. Wolff, (Fußnote 6), S. 640 ff., den § 244 BGB betrachtet, später aber seine Meinung revidiert (vgl. Das internationale Privatrecht Deutschlands, 3. Aufl. 1954, S. 156 f.). Aus welchem Grunde Wieland, Buchbespr., ZHR 83 (1920) S. 307, die Sonderanknüpfung des § 244 BGB rechtfertigt, ist unklar. Auch nach Kegel, Internationales Privatrecht, 3. Aufl. 1972, S. 458, stellt § 244 BGB eine währungsrechtliche Norm dar; anders jedoch Treves, Il controllo dei cambi nel diritto internazionale privato, S. 67.77 Dies dürfte in gewisser Weise die Sicht von M. Wolff in seinem IPR sein.78 Von den in den Fußnoten 72/73 Genannten lehnt Dreyfus (Fußnote 73), S. 371 mit Fußnote 2 die besondere kollisionsrechtliche Behandlung der Erfüllungsmodalitäten ganz ab, während Zannini ihren Anwendungsbereich ziemlich einschränken will. Skeptisch ist auch Haudek, Die Bedeutung des Parteiwillens im internationalen Privatrecht, 1931, S. 27, 70 (bzgl. der Zahlungspflicht sagt er zur Rechtsprechung des Reichsgerichts: "Die Scheidung zwischen der Substanz der Obligation und dem Inhalt der Leistungspflicht ist durchaus nichtssagend, da nicht zu ersehen ist, welche Substanz dem Schuldverhältnis noch verbliebe, wenn man erst die Leistungspflicht wegdenkt." Riemann, Die Schuldverträge im internationalen Privatrecht, Diss. Leipzig 1939, S. 52 Fußnote 21, meint sogar, es handle sich nur um eine materiellrechtliche Verweisung der lex contractus auf die Vorschriften der lex loci solutionis, nicht aber um eine kollisionsrechtliche Verweisung der lex fori; ähnlich Niederer, Kollisionsrechtliche Probleme bei internationalen Anleihen, in: Festgabe f. E. Großmann, Zürich 1949, S. 274, 289. Scharfe Ablehnung einer Sonderanknüpfung des Erfüllungsgeschäfts auch durch Ch. Behrend, Die Wirkung der Aufhebung der Goldklauseln, Diss. Berlin 1936, S. 34 - 37.79 Für die Sonderanknüpfung der Erfüllungsmodalitäten treten in mehr oder weniger großem Umfang ein (einschl. Zahlungsmodalitäten): D e u t s c h l a n d : von Bar, Theorie und Praxis des internationalen Privatrechts, 2. Aufl., Bd. II, Hannover 1889, S. 87 f.; vgl. auch Ficker, Internationales Privatrecht/Obligationenrecht, RvgIHWb, Bd. 4, 1933, S. 385; Treumann, Die Parteiautonomie im Deutschen Internationalen Privatrecht, Diss. Halle 1933, S. 40 f.; Rabel, The conflict of laws, A comparative study, vol. III, Ann Arbor - Chicago 1950, S. 42 Fußnote 96. Leonhard, Erfüllungsort und Schuldort, 1907, S. 93, 167 (anders in: Allg. Schuldrecht, S. 113 bzgl. § 244 BGB); -S c h w e i z : Sauser/Hall, Gutachten - abgedruckt bei Plesch, Die Goldklausel, Wien 1936, S. 78; Gutzwiller, Der Geltungsbereich der Währungsvorschriften, Freiburg/ Schweiz 1940, S. 104; ders., La commission, le courtage et le mandat commercial en droit international privé (Rapport), Annuaire de L'Institut de Droit International, vol. 43 II (1950) S. 75, 100 ff.; ders. in Gützwiller-Niederer, Beiträge zum Haager Internationalprivatrecht 1951, Freiburg/Schweiz 1951, S. 28 - 30, 54 - 63; Schönenberger/ Jäggi, Kommentar zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch, Bd. V 1a, 1. Lieferung: Internationales Privatrecht, Zürich 1961, Rdnr. 359, 360; Vischer, Internationales Vertragsrecht, Bern 1962, S. 161 ff.; ders., Internationales Privatrecht, in: Schweizerisches Privatrecht Bd. I, Basel und Stuttgart 1969, S. 703 f.; F r a n k r e i c h : Olive, Etude sur la théorie de l'autonomie en droit international privé, Thèse Paris 1899, S. 128 f.; Valéry, Manuel de droit international privé, Paris 1914, Nr. 686, 689 (S. 989 ff.); Arminjon, Précis de droit international privé, vol. II, 3. Aufl., Paris 1958, Nr. 128 (S. 350 f.); Batiffol, Traité Nr. 627 (S. 677 ff.); Sitz, Le payement en France des obligations en monnaie dirigée et controlée, Clunet 66 (1939) S. 545, 576; Hubert, Sirey 1928. 1. 161 (163, 1. Sp.); wohl auch Niboyet, Des conflits de lois relatifs aux paiements Revue de droit international privé XX (1925) S. 161 (148 Anm. 1, 179 Anm. 1 u. 2); Loussouarn, Revue critique de d. i. p. 1953 S. 384, 386 f.; - I t a l i e n : Diena, Trattato di diritto commerciale internazionale, vol. I, Firenze 1900, S. 389, 423 mit Fußnote 2; ders., Prinzipi di diritto internazionale,vol. II: Diritto internazionale privato, 2. Aufl., Napoli 1917, S. 253, 261; Cereti, Le obbligazioni nel diritto internazionale privato, Torino 1925, S. 113 f.; Fedozzi, Il diritto internazionale privato, Padova 1935, S. 713; Cavaglieri, Il diritto internazionale commerciale, Padova 1936, S. 322; Cansacchi, Scelta e adattamento delle norme straniere richiamate, Torino 1939, S. 251 Anm. 1; Balladore Pallieri, Diritto internazionale privato, 2. Aufl., Milano 1950, S. 226; Conforti (Fußnote 72), S. 283 f. (bzgl. Art. 1278 Codice civile); Monaco, L'efficacia della legge nello spazio, 2. Aufl., Torino 1964, S. 288 f.; - E n g l a n d : Mann, Proper law and illegality in private international law British Year Book of International Law, vol. XVIII (1937) S. 97, 107 f.; Kahn-Freund, Recent currency cases, Modern Law Review 2 (1938) S. 69ff.; Wolff, Private international law, 2. Aufl., Oxford 1950, S. 454; Kahn-Freund, in Dicey-Morris, Conflict of Laws, B. Aufl., London 1967, S. 721, 776, 885 f.; Cheshire, Private International Law, 7. Aufl., Oxford 1965, S. 230 f.; Graveson, The Conflict of Laws, 6. Aufl., London 1969, S. 452 - 454. - U S A : § 364 Restatement of the Law of the conflict of laws; Note, Conflict of laws and the discharge of contracts: an approach, Columbia Law Review 57 (1957) S. 700, 703 ff.; Ehrenzweig, A treatise on the Conflict of laws, St. Paul/Minn. 1962, S. 493; - f e r n e r : Testa, De inhoud der overeenkomsten in het internationaal privaatrecht, Diss.. Amsterdam 1886, S. 127 ff.; Nial, Internationell förmögenhetsrätt, 2. Aufl., Stockholm 1953, S. 48 f.; Borum, Lovkonflikter, 8. Aufl., Kobenhavn 1970, S. 153 ff. Siehe auch Evan, The ILA Draft Convention on payment of foreign money obligations, Clunet 85 (1958) S. 406, 438 ff.80 Am klarsten wird die Problematik in englischen Entscheidungen behandelt. Was zur 'mode of performance', gehört, beurteilt sich nach der lex loci solutionis: Auckland City Council v. Alliance Co., Ltd. (1937) 1 All E.R. 645, 655 (Privy Council) = British Yearbook of International Law (BYBIL) XIX (1938), 257; Mount Albert Borough Council v. Australasian Temperance and General Mutual Life Assurance Society, Ltd. (1937) 4 All E.R. 206, 215 (Privy Council); siehe ferner St. Pierre and others v. South American Stores, (1937) 3 All E.R. 349, 352 (C. A.). - Vgl. auch noch zur Abgrenzung substance/performance Anselme Rabinovitch, Note, Revue critique de d.i.p. 1959, S. 113, 116. - Zum Anwendungsbereich der lex loci solutionis wird die Zahlungsbefugnis des Schuldners u.a. von folgenden Entscheidungen gerechnet: Broken Hill Proprietary Co., Ltd. v. Latham, (1933) Ch. 373 (C. A.) = BYBIL XV (1934), 187; Adelaide Electric Supply Co., Ltd. v. Prudential Assurance Company, (1933) A. C. 122 (H. L.) = BYBIL XV (1934), 190; British & French Trust Corp. v. New Brunswick Railway Co., (1937) 4 All E.R. 516, 526 (C. A.); Re Parana Plantations, Ltd., (1946) 2 All E.R. 214, 218 (C. A.). Die älteste diesbezügliche Entscheidung ist Willshalge v. Davidge, (1586) zit. in Heisler v. Anglo-Dal, Ltd., (1954) 2 All E.R. 770, 773.81 Ficker (Fußnote 79), S. 385.82 §§ 332, 358.83 Eine solche versucht noch Messner, Vertragsschulden im Grenzrecht, Diss. Marburg 1928, unter Verwendung des Leonhardschen Begriffs des Schuldorts aufrechtzuerhalten.84 In neuerer Zeit hat Venturini, Diritto internazionale privato - Diritti reali ed obbligazioni, Padova 1956, S. 164, 166, auch die Erfüllungsmodalitäten dem Schuldstatut unterstellt.85 Vgl. auch Ch. Behrend (Fußnote 78), S. 34.86 Vgl. Vischer (Fußnote 79), S. 54 f.87 St. Pierre and others v. South American Stores, Ltd., (1937) 3 All E.R. 349, 352 per Greer, L.J. (C.A.).88 Weil die Gerichte die Frage ausdrücklich nicht anschneiden, fehlen in der Regel klare Erörterungen. Im einzelnen sind folgende Entscheidungen zu erwähnen: D e u t s c h l a n d : OLG Hamburg, 22. 10. 1953, IPRspr. 1952-53 Nr. 275 (S. 549); LG Berlin, 12. 7. 1952, NJW 1952 S. 1380 mit Anmerkung von Beitzke; LG Stuttgart, 14. 3. 1957, IPRspr. 1956-57 Nr. 29 (S. 118) ausdrückliche Erörterung des Problems; AG Hamm, 4. 7. 1957, IPRspr. 1956-57 Nr. 130a (S. 416); OLG Köln, 5. 2. 1971, AWD 1971 S. 485; vgl. auch noch BGH, 30. 9. 1968, WM 1969 S. 26, 27. S c h w e i z BGE 44 II 213 (27.6.1918); BG, 26.10.1920, Praxis d. Bundesgerichts IX (1920) Nr. 141 (S. 313); I t a l i e n : App. Trieste, 7.1.1937, Giur. it. 1937 I 2, 66; Cass., 26.8.1946, Giur. it. 1947 I 1, 143; 24.1.1951, Giur. it. 1951 I 1, 258; 2. 7. 1953, Giur. it. 1954 I 1, 46; 7. 11. 1956, Giur. it. 1957 I 1, 993. - In den N i e d e r l a n d e n "umgehen" die Gerichte das Problem meist dadurch, indem sie lediglich bei Schulden, die in ausländischer Währung ausgedrückt sind, keine echte, sondern eine unechte Valutaschuld annehmen, z. B. Hof's Hertogenbosch, 11. 1. 1938, Nederlandse Jurisprudentie (N.J.) 1938 N. 759; Rb. Zutphen, 11. 4. 1940, N.J. 1940 Nr. 853; Rb. 's Gravenhage, 6.4.1955, N.J. 1956 Nr. 165; Hof Arnhem, 27.12.1960, N.J. 1961 Nr. 291; Hoge Raad, 18.1.1957, N.J. 1959 Nr, 110; 15.5.1964, N.J. 1964 Nr. 414.89 30.4.1953, SZ XXVI (1953) Nr. 117. Vgl. auch OLG Hamburg, 15.5.1929, HansRGZ 1929 B Nr. 227 = IPRspr. 1929 Nr. 51, das § 244 BGB als materiellrechtliche Bestimmung auffaßt und daher nur bei deutschem Schuldstatut anwendet. In dieser Richtung ist wohl auch RGZ 167 S. 62, zu verstehen, wo es heißt: " . . . Damit waren die Voraussetzungen des § 244 Abs. 1 BGB gegeben. Etwas anderes müßte freilich dann gelten, wenn davon auszugehen wäre, daß die gesamten Geschäftsbeziehungen der Parteien nach ausländischem Rechte zu beurteilen seien."90 A.a.O. (Fußnote 16), S. 320 f.91 A.a.O. (Fußnote 76), S. 285 ff. Ablehnend Treves, Il controllo dei cambi, S. 67.92 A.a.O. (Fußnote 76), S. 286 f. Kegel, Internationales Privatrecht, 2. Aufl., S. 458, bezieht sich gleichfalls auf Melchior und die Materialien, läßt aber im Ergebnis offen, ob er in § 244 BGB eine öffentlichrechtliche Norm sieht.93 Motive, Bd. II, S. 13; Protokolle, Bd. I, S. 289 f.94 Diese Formulierung hat bereits G. Hartmann, Internationale Geldschulden, AcP 65 (1882) S. 147, 162, vor dem Inkrafttreten des BGB kritisiert.95 A.a.O. (Fußnote 16), S. 138, 320.96 Im Ergebnis ebenso österr. OGH, 16.2.1933, ZBl. 1933, 311.97 Vgl. dazu den vom LG Köln, 21. 4. 1967, FamRZ 1968 S. 479, entschiedenen Fall.98 A.a.O. (Fußnote 16), S. 195.99 A.a.O. (Fußnote 16), S. 195 Fußnote 49, S. 204.100 Vgl. Rb. Rotterdam, 17.12.1928, N.J. 1938 Nr. 469; Cass., 1. 12.1954, Revue critique de d.i.p. 1957 S. 43.101 Das Geld, S. 216.102 Über das sog. Währungsstatut vgl. auch Fröhlicher, Das Währungsstatut im internationalen Privatrecht, Bern 1941.103 Vgl. insbesondere Wengler, Studie zum internationalen Obligationenrecht, Sonderdruck aus Bd. II (nicht mehr erschienen) Mélanges Streit, Athen 1941, S. 535-568 (zugänglicher unter dem Titel: Die Anknüpfung des zwingenden Schuldrechts im internationalen Privatrecht, ZverglRW 54 (1941), S. 168 ff.); Zweigert, Nichterfüllung auf Grund ausländischer Leistungsverbote, RabelsZ 14 (1942) S. 283 ff.; Neumeyer, Die Notgesetzgebung des Wirtschaftsrechts im internationalen Privatrecht, in: Berichte der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht, Heft 2, 1958, S. 35 ff. = Autonomie de la volonté et dispositions impératives, Revue critique de droit international privé, 1958 S. 59 ff.104 Zu dieser Bestimmung Neumeyer (Fußnote 16), S. 324.105 Siehe aber die widersprüchliche Ansicht von Böse (Fußnote 10), der in der Kapitelüberschrift (S. 67) von "zwingenden Vorschriften des privaten Rechts, die nicht Bestandteil des Vertragsstatuts sind", spricht, auf S. 69 ff. aber die Erfüllungsmodalitäten, zu denen er auch die Umrechnungsbefugnis nach § 244 BGB zählt, in diesem Kapitel behandelt. Es ist aber ein Irrtum, Erfüllungsmodalitäten als Ausfluß des zwingenden Privatrechts anzusehen. Die Sonderanknüpfung der Erfüllungsmodalitäten beruht nicht auf den Gründen, die für die Anknüpfung des zwingenden Schuldrechts maßgebend sind, nämlich auf einer Spezialisierung der "positiven Funktion des ordre public" (hierzu vgl. Neumeyer, Zur positiven Funktion des ordre public der kollisionsrechtlichen Vorbehaltsklausel, in: Vom deutschen zum europäischen Recht, Festschr. f. H. Dölle, Bd. II, 1963, S. 179 ff.). Grund ihrer Sonderanknüpfung ist die angebliche Praktikabilität.106 Das internationale Privatrecht Deutschlands, S. 156 f.107 A.a.O. (Fußnote 6), S. 156.108 Die Meinungen von Neumeyer (Fußnote 16), Melchior (Fußnote 76) und Nussbaum (Das Geld, S. 216) beruhen daher auf einer allzu zeitbedingten Interpretation des § 244 BGB. In den zwanziger und dreißiger Jahren drängte sich diese Sicht natürlich eher auf als heute.109 Ausführlich hierüber G. Hartmann (Fußnote 94), passim; Bekker, über die Couponsprozesse der österreichischen Eisenbahngesellschaften und über die internationalen Schuldverschreibungen, Weimar 1881, und Wacker, Internationales Privatrecht; 5. Aufl., Wien 1934, S. 465 ff.110 Vgl. Quadri, L'interpretazione dei negozi giuridici nel diritto internazionale privato, in: Studi critici di diritto internazionale - Diritto internazionale privato, vol. I, 1, Milano 1958, S. 241, 255 ff, sowie Neumeyer, Internationales Verwaltungsrecht, Bd. III/2, S. 311; Bd. IV: Allgemeiner Teil, Zürich-Leipzig 1936, S. 53 Anm. 3.111 Diese Lösung ist angedeutet in der Entscheidung des LG Berlin, 7.4.1959, IPRspr. 1958-59 Nr. 167 (S. 546 f.). Ausdrücklich Wahle, Beiträge zum Devisenrecht, Wien 1933, S. 26; a.A. Krispis, Money in Private International Law, Recueil de Cours 1967 I 195 (269).112 So Neumeyer (Fußnote 16), S. 93; Godin in RGR-Komm. z. HGB, 2. Aufl., Bd. III, § 361 Anm. 1 u. 2; Schlegelberger/Hefermehl, HGB, 4. Aufl., § 361 Anm. 4.113 So aber Böse (Fußnote 10). S. 70 und Küng (Fußnote 59), S. 40.114 Ein von Pillet (vgl. etwa Traité pratique de droit international privé, vol. II, Paris-Grenoble 1924, Nr. 524, S. 249) geprägter, bekannter Ausdruck.115 Dies wird von Krispis (Fußnote 111), S. 269 nicht genügend beachtet.116 Vgl. z. B.: RGZ 107 S. 111; BGH, 17.12. 1953, IPRspr. 1952-53 Nr. 20 (S. 55).117 Ebenso für das d e u t s c h e Recht: Zitelmann, Internationales Privatrecht, Bd. II, 1912, S. 396; Nussbaum, Juristische Valutafragen, JW 1920 S. 14; Reichel (Fußnote 23), S. 321 Fußnote 5, 322; ders., Frankenforderungen gegen Österreichische Schuldner, SchwJZ 30 (1933/34) S. 80; Ulmer, Die Aufrechnung von Heimwährungs- und Fremdwährungsforderungen, Diss. Tübingen 1931, S. 65; W. Mayer, S. 101-103; wohl auch Dölle, Die Kompensation im internationalen Privatrecht, RheinZ 13 (1924) S. 32, 47 Fußnote 55; Rausch, Die Aufrechnung im französischen, englischen und deutschen Recht, insbesondere im deutschen internationalen Privatrecht, Diss. Bonn 1937, S. 84; Ratz, in: RGR-Komm. z. HGB, § 361 Anm.8; Benkard, JW 1927 S. 2291; Leonhard, Allgemeines Schuldrecht, 1929, S. 113; Staudinger/Weber, BGB, § 244 Anm. 50; Enneccerus/Lehmann, Schuldrecht, 15. Aufl., § 11 II 2 (S. 46, nicht ganz eindeutig); Birk, Schadensersatz und sonstige Restitutionsformen im internationalen Privatrecht, 1969, S. 135. S c h w e i z : H. Meyer, SchwJZ 13 (1916/17) S. 8 (nur mittelbar); Thormann, ZSR 56 (1937) S. 54 (implizit); Wyler, SchwJZ 37 (1940/41) S. 193 (mittelbar); ausdrücklich Niederer (Fußnote 78), S. 288. Ö s t e r r e i c h : Plesch/Domke, Die Österreichische Völkerbundanleihe, Zürich 1936, S. 41; Köhler, Internationales Privatrecht, 3. Aufl., Wien 1966, S. 158; Wahle, Beiträge zum Devisenrecht, S. 26; vgl. auch Bachofner, Aus der Rechtsprechung zu Fragen der Währungstrennung, öJZ 1955 S. 241. B e l g i e n : van Hecke (Fußnote 10), S. 164. F r a n k r e i c h : Dreyfus (Fußnote 73) S. 371, Fußnote 2 auf S. 372; unklar Mater (Fußnote 31) S. 255 ff. I t a l i e n : Diena, Trattato, vol. II, S. 76; Scaduto (Fußnote 56), S. 88 Fußnote 62; Zannini (Fußnote 72) S. 92 f.; Venturini (Fußnote 84) S. 164; Ascarelli, Obbligazioni pecuniarie, S. 192 Anm. 1, 367 Anm. 1, 370 (anders in la moneta, Padova 1928, S. 271); referierend: Treves, Problemi internazionalprivatistici delle obbligazioni pecuniarié nella giurisprudenza italiana, Rivista di diritto internazionale privato e processuale 1965, S. 246, 273, 276, bejahend aber in: Il controllo dei cambi, S. 198. E n g l a n d : Wolff, Privat International Law, S. 461; Kahn-Freund, Modern Law Review 2 (1938) S. 70. S c h w e d e n : Michaeli, Internationales Privatrecht, Stockholm 1948, S. 324 mit Fußnote 40 ; a. A. bzgl. des § 7 Skuldebrevslagen Nial (Fußnote 79), S. 48, 152. D ä n e m a r k : Madsen/Mygdal, Ordre public og Territorialitet, Bd. I, Kobenhavn 1946, S. 157.118 A.A. aber z. B. Soergel/Schmidt, BGB, § 244 Anm. 6; Ermann/Sirp, BGB, § 244 Anm. 20; Palandt/Heinrichs, BGB, §§ 244, 245 Anm. 4b.119 D e u t s c h l a n d : auf die kollisionsrechtliche Problematik unmittelbar eingehend RGZ 96 S. 272; RG, JW 1922, S. 1324 RGZ 126 S. 207; OLG Hamburg, 15.3.1922, JW 1922 S. 1143; LG Frankfurt, 3.5.1955, IPRspr. 1954-55 Nr. 198 (S. 591); LG Berlin, 7.4.1959, IPRspr. 1958-59 Nr. 167 (S. 546 f.); Oberstes Gericht der DDR, 7.11.1951, IPRspr. 1950-51 Nr. 101 (S. 226), Mittelbar: RGZ 96 S. 123, 263; 106 S. 100; 107 S. 117; 109 S. 62, 89; 111 S. 316; 120 S. 78 ff.; 141 S. 213, 216; 149 S. 3 f.; OLG Hamburg, 14. 2. 1924, OLGE 45 S. 120; BGH, 17.12.1953, IPRspr. 1952-53 Nr. 20 (S. 53 f.); 22.5.1958, IPRspr. 1958-59 Nr. 100 (S. 334); KG Berlin, 19. 10. 1956, IPRspr. 1956-57 Nr. 81a (S. 261); OLG Hamburg, 5. 8. 1958, IPRspr. 1958-59 Nr. 164 (S. 540 f.). OLG Köln, 5.2.1971, AWD 1971 S. 485. Unklar: RGZ 112 S. 61; 117 S. 127; LG Bremen, 24.4.1952, IPRspr. 1954-55 Nr. 178 (S. 501); LG Offenburg, 19.5.1953, IPRspr. 1952-53 Nr. 273 (S. 546) = MDR 1953 S. 482. S c h w e i z : Aus folgenden schweizerischen Urteilen läßt sich mittelbar unser Grundsatz entnehmen: BGE 51 II 308; 57 II 368; Handelsgericht Zürich, 5.10.1937, BLZR XXXVII (1938) Nr. 180. (Ö s t e r r e i c h : ganz klar OHG, 30. 4. 1953, SZ XXVI (1953) Nr. 117. I t a l i e n : App. Firenze, 8. 2. 1950 und Trib. Milano, 13. 7. 1961 (beide zit. nach Treves, Riv. dis. int. priv. e proc. 1965, 274).120 Nimmt man an, daß z. B. Deliktsschulden immer nicht effektive Valutaschulden sind, dann bleibt die Umrechnungsbefugnis dem Schuldner natürlich erhalten. Wann eventuell Deliktsschulden als effektive Valutaschulden angesprochen werden können, kann hier nicht dargelegt werden (vgl. dazu Neumeyer, S. 167, 203 Fußnote 86, 204, der die Frage kurz streift).121 S. 279 = Legal Aspect, S. 329; ferner Kahn-Freund in: Dicey/Moris, S. 885, 887 sowie Graupner, Rechtliche Folgen der britischen Abwertung für den deutsch-britischen Wirtschaftsverkehr, AWD 1968 S. 99, 100, 101, 103.122 Sie wird ebenfalls von Nial (Fußnote 79) S. 48 f. vertreten. Im Ergebnis teilt sie wohl auch Vischer (Fußnote 79) S. 225, der nur von dem Fall des Verzuges spricht.123 So auch Raape, Internationales Privatrecht, 5. Aufl. 1961, S. 471; Vischer (Fußnote 79) S. 59, will dies immer tun.124 Hierbei kommt es dann weniger darauf an, ob es sich um eine zwingende Norm des öffentlichen Rechts oder des Privatrechts handelt.125 A.a.O. (Fußnote 2), S. 80 ff.126 Eine ähnliche Auffassung findet sich bei Gutzwiller, Der Geltungsbereich der Währungsvorschriften, S. 111 (siehe auch S. 102 Fußnote 20) und Rutz, Die Schuldwährung der Ansprüche aus Immaterialgüterrechtsverletzungen, Freiburg/Schweiz 1962, S. 17 f.; siehe ferner RGZ S. 109, 62. A.A. insbesondere Neumeyer, S. 156, 158.127 Diese Formel ist völlig unklar und nichtssagend. 128 W. Mayer (Fußnote 2) S. 82.129 Freilich ist dies nicht zwingend zu belegen. Letztlich kommt es nicht entscheidend darauf an, da § 244 BGB mindestens analog anzuwenden ist.130 Zu welchem Zeitpunkt ist allerdings streitig. Nach Rutz (Fußnote 126), S. 17, soll der Zeitpunkt des Urteilserlasses maßgebend sein.131 Zu dieser Problematik eingehend Küng (Fußnote 59) S. 31 ff., 66 ff., 89 ff.132 Zum deutschen Recht insbesondere Weitnauer, WM 1960 S. 1286, 1291 ff. und Küng (Fußnote 59), S. 66, 68, 89 ff. 96 ff.; vgl. auch noch W. Lewald, Ausländischer Zahlungsort nach dem Londoner Schuldenabkommen, NJW 1959 S. 1017 ff.133 Rechtsvergleichende und historische Bemerkungen zur Frage des Erfüllungsorts bei Meijers, De plaats van Levering van naar de soort bepaalde zaken, Rechtsgeleerd Magazijn Themis 1952 S. 645 ff.134 So Staudinger/Weber, BGB, § 244 Anm. 72.135 Herrschende Meinung (vgl. etwa Erman/Sirp, BGB, § 244 Anm. 20-22; Palandt/Heinrichs, BGB, §§ 244, 245 Anm. 4). Aus der Rechtsprechung: RGZ 96 S. 263, 272; 120 S. 78 ff.; RG, JW 1922 S. 1324; BGH, 11. 7. 1957, IPRspr. 1956-57 Nr. 81 (S. 269); OLG Dresden, 11.10.1917, JW 1918 S. 275; OLG Hamburg, 14. 2. 1924, OLGE 45 S. 121; 22.10.1953, IPRspr. 1952-53 Nr. 275 (S. 549); LG Frankfurt, 3.5.1955, IPRspr. 1954-55 Nr. 198 (S. 591); LG Stuttgart, 14.3.1957, IPRspr. 1956-57 Nr.29 (S. 118); österr. OGH, 21. 9. 1927, RabelsZ 4 (1930) S. 97.136 "Zahlung" bedeutet in diesem Zusammenhang nicht der Zahlungserfolg sondern die Zahlungshandlung (in gleichem Sinne Weitnauer, WM 1960 S. 1293 unter III 5).137 Ebenso Weitnauer, WM 1960 S. 1293 f.138 Das Geld, S. 215. Wie hier auch Wahle, Beiträge zum Devisenrecht, S. 24.139 S. 321.140 Das Geld, S. 216.141 Eine andere - von Küng (Fußnote 59), S. 94 verneinte -Frage ist es, ob man die dargelegte deutsche Lösung als Vorbild für ein internationales Abkommen über den Zahlungsort empfehlen sollte. Zum Europäischen Abkommen über den Zahlungsort siehe unten V.142 Wolff, IPR, S. 156.143 Zu dieser Problematik auch Küng (Fußnote 59), S. 31 f., 75-78.144 So auch Geiser, Das Internationalprivatrecht der Verrechnungsabkommen, Freiburg/Schweiz 1958, S. 71; wohl auch Perroud, La détermination de la monnaie de paiement, la clause "paiement or" et le problème du change, Clunet 1924 S. 628, 635; a. A. Raape, IPR, S. 532. - Allgemein für die Erfüllungsmodalitäten meint Broggini (Fußnote 72) S. 131: ". . . notiamo, che la nostra norma di collegamento si riferisce a qualsiasi luogo d'esecuzione materiale, dove l'attività del debitore si manifesta e non al luogo che alla lex fori piacerà designare come luogo d'esecuzione: momento di collegamento eventuale della legge propria del contratto."145 Vgl. zur Lehre von der Qualifikation nach der lex causae Kegel in Soergel/Siebert, Kommentar zum BGB, Band, 7, Einführungsgesetz, Randnr. 37 vor Art. 7 EGBGB, mit weiteren Hinweisen.146 Nussbaum, DIPR, S. 259, nennt das eine "inländische Sachnorm mit ausländischem Tatbestandsmerkmal."147 Nach Palandt/Heinrichs, BGB, §§ 244, 245 Anm. 4 a, liegt im Zweifel hier eine echte Valutaschuld vor; für Art. 84 OR hat das Trib. cant. Vaud, 8.4.1937 - SchwJZ 34 (1937/38) S. 312, dessen Anwendbarkeit bei einem ausländischen Zahlungsort abgelehnt.148 Wolff, IPR, S. 156; entgegengesetzter Meinung Raape, IPR, S. 532, weil er in § 244 BGB eine Norm sieht, die die deutsche Währung begünstigen soll (ebenso Erman/Sirp, BGB, § 244 Anm. 20). Dies ist aber gerade nicht der Fall (vgl. W. Mayer [Fußnote 2], S. 102).149 Offengelassen wurde die Frage durch RGZ 96 S. 272. Das LAG Stuttgart, 31.3.1955, IPRspr. 1954-55 Nr. 19 (S. 61), hat unzutreffend § 244 BGB direkt bei einem in Italien zu erfüllenden und auch italienischem Recht unterliegenden Dienstverhältnis angewandt.150 Das ist auch der Grund für die unterschiedlichen Auffassungen.151 Aus der Praxis zu dieser Bestimmung: OLG Frankfurt a. M., 3. 6. 1970, AWD 1971 S. 409.152 Vgl. W. Mayer (Fußnote 2), S. 102. Von einem Schutz der Inlandswährung kann also bei § 244 BGB nicht gesprochen werden. Wahl, Beiträge zum Devisenrecht, S. 26, nennt die Regelung des § 244 BGB kleinlich und chauvinistisch. - Zu Art. 1278 Cc und dessen Anwendung bei ausländischem Zahlungsort Treves, Il controllo dei cambi, S. 63 ff., 198 f.153 Siehe Wengler (Fußnote 103), S. 550. Ein Verstoß gegen den ordre public der lex fori dürfte in der Anwendung der ausländischen Norm nicht liegen, da sie keine gravierende Benachteiligung, die gegen elementare Gerechtigkeitsvorstellungen verstößt, mit sich bringt. Zu weit geht daher wohl die Auffassung von Neumeyer (Fußnote 16), S. 321 ("Eine aktive Förderung ausländischer Staatseinrichtungen kann nach den gegenwärtig geltenden Anschauungen nicht gefordert werden, . . . ."). Im Ergebnis wie hier Nussbaum, Das Geld, S. 216.154 Über die analoge Anwendung des § 244 BGB in der Zwangsvollstreckung; LG Köln, 21.4.1967, FamRZ 1968 S. 479.155 HansRGZ 1929 B Nr. 227 = IPRspr. 1929 Nr. 51.156 RG, HRR 1930 Nr. 1448 = IPRspr. 1930 Nr. 50.157 Dazu Neumeyer (Fußnote 16), S. 185 ff.158 Wird der Rechtsstreit in England ausgetragen, findet daher eine doppelte Umrechnung statt.159 Vgl. Mann (Fußnote 6), S. 306 = Legal Aspect, S. 362 und Kahn-Freund, Modern Law Review 3 (1939) S. 228, 229.160 Allgemein Schröder, Die Anpassung von Kollisions- und Sachnormen, Berlin 1961.161 Vgl. Kahn-Freund, Modern Law Review 3 (1939) S. 228, 230; Mann (Fußnote 6), S. 275 = Legal Aspect, S. 323 f.; siehe auch Wolff, Private international law, S. 461 Anm. 5 und Kahn-Freund, in: Dicey-Morris, Conflict of laws, S. 885 sowie Graupner AWD 1968 S. 99, 100 f.162 Dies ist der Fall, wenn die lex fori die Umrechnungsbefugnis der lex causae, das englische Recht sie aber der lex loci solutionis unterstellt und die Rückverweisung von der lex fori auf dem Gebiet des Schuldrechts anerkannt wird. Vgl. in diesem Sinne auch Krispis, Money in Private International Law, S. 267.163 Série des Traités européens Nr. 60, Strasbourg 1967; dazu die Erläuterungen: Rapport explicatif sur la Convention européenne relative aux obligations en monnaie étrangère, Strasbourg 1968. Ausführlich darüber Küng (Fußnote 59), S. 7-22.164 Série des Traités européens Nr. 75, Strasbourg 1972; Rapport explicatif sur la Convention européenne relative au lieu de paiement des obligations monétaires , Strasbourg 1972. Vgl. auch Mezger, L'unification du lieu de paiement des obligations monétaires, Clunet 94 (1967) S. 584 ff.165 Über die Bemühungen der ILA vgl. Report of the 47th Conference (1956), S. 287 ff., Report of the 52nd Conference (1966), S. 541 ff. sowie Evan, Clunet 85 (1958) S. 406 ff.166 So z. B. Mann, Legal Aspect, S. 314 Fußnote 2; ders., RabelsZ 35 (1971) S. 349, 350.167 Deutsche Übersetzung durch den Verfasser.168 Vgl. in diesem Zusammenhang auch Art. 59 des Haager Kaufrechtsabkommens: 1. L'acheteur doit payer le prix au vendeur à son établissement ou, à défaut, à sa résidence habituelle; lorsque le paiement doit être fait contre remise de la Chose ou des documents, il doit être effectué au lieu de cette remise. 2. Lorsque, par suite d'un changement d'établissement ou de résidence habituelle du vendeur après la conclusion du contrat, les frais de paiement sont augmentés, le vendeur doit supporter cette augmentation.Referring PrinciplesTrans-Lex Principle: V.2.1 - Payment in currency of place of payment How to search - Contact - Team - Trustees - Disclaimer / Legal information / Privacy - Twitter - FacebookA project of CENTRAL, University of Cologne.