Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/371
Timestamp: 2018-10-18 20:36:41
Document Index: 54526121

Matched Legal Cases: ['§ 371', '§ 371', '§ 370', '§ 372', 'BGH', '§ 371', 'BGH', 'BGH', '§371', '§ 794', 'BGH', 'BGH', '§371', 'BGH', '§ 371', '§ 767', '§ 775', '§ 371', 'BGH', 'BGH', '§ 371', '§ 794', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§371', 'BGH', '§ 371', 'BGH', 'BGH', '§ 371']

§ 371 BGB: Rückgabe des Schuldscheins
§ 371 BGB
Rückgabe des Schuldscheins
Ist über die Forderung ein Schuldschein ausgestellt worden, so kann der Schuldner neben der Quittung Rückgabe des Schuldscheins verlangen. Behauptet der Gläubiger, zur Rückgabe außerstande zu sein, so kann der Schuldner das öffentlich beglaubigte Anerkenntnis verlangen, dass die Schuld erloschen sei.
§ 370 BGB
§ 372 BGB
BGH, URTEIL vom 5.9.2014, Az. V ZR 183/86 37	3.	Soweit darüber hinaus die Herausgabe der vollstreckbaren Ausferti- gung des Titels analog § 371 BGB verlangt, hängt der Erfolg dieses Antrags im Wesentlichen vom Schicksal der Vollstreckungsabwehrklage ab (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juli 2008 - II ZR 132/07, NJW-RR 2008, 1512, 1513).
BGH, URTEIL vom 3.9.2013, Az. XII ZR 59/12 19	Eine auf §371 BGB analog gestützte Klage auf Herausgabe der vollstreckbaren Ausfertigung eines unter § 794 ZPO fallenden Titels ist nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zulässig, wenn über eine Vollstreckungsabwehrklage rechtskräftig zu Gunsten des Herausgabeklägers entschieden worden ist und die Erfüllung der dem Titel zu Grunde liegenden Forderung zwischen den Parteien unstreitig ist oder vom Titelschuldner zur Überzeugung des Gerichts bewiesen wird (BGH Urteil vom 5. März 2009 - IX ZR 141/07 - NJW 2009, 1671 Rn. 16 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.6.2013, Az. VII ZR 241/12 Dementsprechend ist die von der Beklagten auf Grundlage dieser Kostenfestsetzungsbeschlüsse betriebene Zwangsvollstreckung unzulässig und sind die vollstreckbaren Ausfertigungen in entsprechender Anwendung des §371 BGB an den Kläger herauszugeben (vgl. BGH, Urteil vom 14. Juli 2008 - II ZR 132/07, NJW-RR 2008, 1512).
LAG Köln, Beschluss vom 2.2.2011, Az. 12 TaBV 74/10 Denn die Anwendung des § 371 BGB geht über die Wirkung des § 767 ZPO hinaus, weil sie dem Gläubiger jede Möglichkeit nimmt, die Zwangsvollstreckung zu betreiben, während das der Vollstreckungsgegenklage stattgebende Urteil nur zur Einstellung der Zwangsvollstreckung führt (§ 775 Abs. 1 ZPO) (OLG Karlsruhe v. 21.02.2007- 1 U 169/06- Rn. 18 nach Juris).
LAG Köln, Beschluss vom 2.2.2011, Az. 12 TaBV 74/10 Deshalb ist die Analogie zu § 371 BGB nur gerechtfertigt, wenn die Schuld mit Sicherheit erloschen ist oder von Anfang an nicht bestanden hat (BGH v. 14.07.2008- II ZR 132/07- Rdnr. 18 nach juris).
BGH, URTEIL vom 4.2.2009, Az. IX ZR 141/07 Eine auf § 371 BGB analog gestützte Klage auf Herausgabe der vollstreckbaren Ausfertigung eines unter § 794 ZPO fallenden Titels ist nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dann zulässig, wenn über eine Vollstreckungsgegenklage rechtskräftig zugunsten des Herausgabeklägers entschieden worden ist und die Erfüllung der dem Titel zugrunde liegenden Forderung zwischen den Parteien unstreitig ist oder vom Titelschuldner zur Überzeugung des Gerichts bewiesen wird (BGHZ 127, 146, 148 ff; BGH, Urt. v. 21. Januar 1994 - VZR 238/92, WM 1994, 650, 651 f; OLG München WM 2008, 580; vgl. auch BGH, Urt. v. 14. Juli 2008 - II ZR 132/07, WM 2008, 1806, 1807 Rn. 9, wonach es ausreicht, dass die genannten Voraussetzungen alternativ vorliegen).
BGH, URTEIL vom 3.10.2008, Az. XII ZR 157/06 8. Da die Leibrentenverpflichtung nichtig ist, kann der Kläger in entsprechender Anwendung von §371 BGB die Herausgabe des Vollstreckungstitels verlangen (vgl. BGH Urteile vom 21. Januar 1994 - VZR 238/92 - NJW 1994, 1161, 1162 und vom 22. September 1994 - IX ZR 165/93 - NJW 1994, 3225).
LG Köln, Urteil vom 4.11.2006, Az. 27 O 376/06 20Die Klägerin hat gegen die Beklagte keinen Anspruch auf Herausgabe der der Beklagten erteilten vollstreckbaren Ausfertigung der notariellen Urkunde vom 05.09.1990 aus § 371 BGB analog (vgl. BGH, NJW 1994, 3225 m.w.N.; 1161, 1162), weil nicht feststeht, dass die Schuld mit Sicherheit erloschen ist oder von Anfang an nicht bestanden hat .
BGH, URTEIL vom 3.6.2004, Az. XII ZR 352/00 Denn bei Wegfall des Sicherungszwecks steht, wenn sich nicht aus den jeweiligen vertraglichen Beziehungen etwas anderes ergibt, der Anspruch auf Rückgabe der Bürgschaftsurkunde entsprechend § 371 BGB dem Bürgen und nicht dem Pächter zu (vgl. OLG Celle ZMR 2002, 812; OLG Düsseldorf NJW-RR 2003, 668).