Source: https://bimworx.net/tender/63237288/profile/
Timestamp: 2020-08-13 14:39:50
Document Index: 370974916

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 44', '§ 45', '§ 56', '§ 56', '§ 46']

Tender - Klärschlammentsorgung - BIMWORX
Klärschlammentsorgung Published by Tenders Electronic Daily
30.09.2020, 12:00 hour
Tel.: +49 81519088275
Fax: +49 081519088284
E-Mail: lehnberg@av-sta-see.de
Website: https://www.av-starnberger-see.de
Der AN ist verpflichtet, für die Dauer der Vertragslaufzeit den gesamten bei der Abwasserbehandlung in der Kläranlage des AG anfallenden Klärschlamm fachgerecht und rechtskonform mit LKW zu übernehmen, zu transportieren und zu entsorgen. Dabei ist es dem AN überlassen, ob er den Klärschlamm durch Verbrennung beseitigt oder durch Herstellung eines Klärschlammgemischs oder -komposts verwertet. Ein anderer Entsorgungsweg kann nicht gewählt werden. Die Entsorgungspflicht des AN besteht unabhängig von der Menge und Zusammensetzung des zu entsorgenden Klärschlamms. Voraussichtlich sind pro Kalenderjahr etwa 3 400 Tonnen ausgefaulter, entwässerter Klärschlamm mit einem Trockenrückstandgehalt von 23 % bis 26 %, derzeit im Mittel von ca. 24,5 %, zu entsorgen. Der AN ist verpflichtet, für die Dauer der Vertragslaufzeit den gesamten bei der Abwasserbehandlung in der Kläranlage des AG anfallenden Klärschlamm fachgerecht und rechtskonform mit LKW zu übernehmen, zu transportieren und zu entsorgen. Dabei ist es dem AN überlassen, ob er den Klärschlamm durch... Show more
Der AG betreibt zur Abwasserbeseitigung im Verbandsgebiet eine öffentliche Entwässerungseinrichtung, die überwiegend häusliches Abwasser aufnimmt. Zur öffentlichen Entwässerungseinrichtung gehört eine Kläranlage, die sich auf dem Betriebsgelände des Verbands, Am Schloßhölzl 25, 82319 Starnberg, befindet. Das in der Kläranlage anfallende Abwasser wird mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt. In der biologischen Stufe wird eine vorgeschaltete Denitrifikation betrieben. Der anfallende Klärschlamm wird anaerob ausgefault. Bei der Abwasserbehandlung fallen jährlich etwa 3 400 Tonnen entwässerter Klärschlamm mit einem Trockenrückstand-Gehalt von 23 % bis 26 %, derzeit im Mittel von ca. 24,5 %, an. Dieser Klärschlamm ist in Einklang mit den rechtlichen Vorgaben zu entsorgen. Der AN ist verpflichtet, für die Dauer der Vertragslaufzeit den gesamten bei der Abwasserbehandlung in der Kläranlage des AG anfallenden Klärschlamm fachgerecht und rechtskonform mit LKW zu übernehmen, zu transportieren und zu entsorgen. Dabei ist es dem AN überlassen, ob er den Klärschlamm durch Verbrennung beseitigt oder durch Herstellung eines Klärschlammgemischs oder -komposts verwertet. Ein anderer Entsorgungsweg kann nicht gewählt werden. Die Entsorgungspflicht des AN besteht unabhängig von der Menge und Zusammensetzung des zu entsorgenden Klärschlamms. Der AG betreibt zur Abwasserbeseitigung im Verbandsgebiet eine öffentliche Entwässerungseinrichtung, die überwiegend häusliches Abwasser aufnimmt. Zur öffentlichen Entwässerungseinrichtung gehört eine Kläranlage, die sich auf dem Betriebsgelände des Verbands, Am Schloßhölzl 25, 82319 Starnberg,... Show more
Deutschland-Starnberg: Schlammentsorgung
2020/S 144-354757
Kontaktstelle(n): Herr Dipl.-Ing. (FH) Dirk Lehnberg, Leiter Abteilung Kläranlage
Telefon: +49 81519088275
Hauptadresse: https://www.av-starnberger-see.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av11dd7e-eu
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av11dd7e-eu
Andere: Zweckverband, Körperschaft des öffentlichen Rechts
Referenznummer der Bekanntmachung: 80363-2018
Der AN ist verpflichtet, für die Dauer der Vertragslaufzeit den gesamten bei der Abwasserbehandlung in der Kläranlage des AG anfallenden Klärschlamm fachgerecht und rechtskonform mit LKW zu übernehmen, zu transportieren und zu entsorgen. Dabei ist es dem AN überlassen, ob er den Klärschlamm durch Verbrennung beseitigt oder durch Herstellung eines Klärschlammgemischs oder -komposts verwertet. Ein anderer Entsorgungsweg kann nicht gewählt werden. Die Entsorgungspflicht des AN besteht unabhängig von der Menge und Zusammensetzung des zu entsorgenden Klärschlamms. Voraussichtlich sind pro Kalenderjahr etwa 3 400 Tonnen ausgefaulter, entwässerter Klärschlamm mit einem Trockenrückstandgehalt von 23 % bis 26 %, derzeit im Mittel von ca. 24,5 %, zu entsorgen.
Der AG betreibt zur Abwasserbeseitigung im Verbandsgebiet eine öffentliche Entwässerungseinrichtung, die überwiegend häusliches Abwasser aufnimmt. Zur öffentlichen Entwässerungseinrichtung gehört eine Kläranlage, die sich auf dem Betriebsgelände des Verbands, Am Schloßhölzl 25, 82319 Starnberg, befindet. Das in der Kläranlage anfallende Abwasser wird mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt. In der biologischen Stufe wird eine vorgeschaltete Denitrifikation betrieben. Der anfallende Klärschlamm wird anaerob ausgefault. Bei der Abwasserbehandlung fallen jährlich etwa 3 400 Tonnen entwässerter Klärschlamm mit einem Trockenrückstand-Gehalt von 23 % bis 26 %, derzeit im Mittel von ca. 24,5 %, an. Dieser Klärschlamm ist in Einklang mit den rechtlichen Vorgaben zu entsorgen. Der AN ist verpflichtet, für die Dauer der Vertragslaufzeit den gesamten bei der Abwasserbehandlung in der Kläranlage des AG anfallenden Klärschlamm fachgerecht und rechtskonform mit LKW zu übernehmen, zu transportieren und zu entsorgen. Dabei ist es dem AN überlassen, ob er den Klärschlamm durch Verbrennung beseitigt oder durch Herstellung eines Klärschlammgemischs oder -komposts verwertet. Ein anderer Entsorgungsweg kann nicht gewählt werden. Die Entsorgungspflicht des AN besteht unabhängig von der Menge und Zusammensetzung des zu entsorgenden Klärschlamms.
Der Vertrag hat eine Laufzeit von mindestens 2 Jahren. Die maximale Laufzeit beträgt 3 bzw. 4 Jahre, wenn der Bieter eine entsprechende maximale Laufzeit in seinem Angebot anbietet. In diesem Fall verlängert sich der Vertrag nach Ablauf von 2 Jahren jeweils um ein weiteres Jahr bis zum Erreichen der maximalen Laufzeit, wenn er nicht vom AG 6 Monate vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird.
Der AN hat den Klärschlamm auf dem Betriebsgelände des AG, Am Schloßhölzl 25, 82319 Starnberg, zu übernehmen.
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen (Mindestkriterium);
— Nachweis – nicht älter als 6 Monate – über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder über eine sonstige Erlaubnis zur Berufsausübung, § 44 VgV (Mindestkriterium).
— Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 2 VgV. Der Bieter hat einen Nachweis (Kopie der Versicherungspolice) – nicht älter als 10 Monate – einer gültigen Berufs- oder Betriebshaftpflicht einschließlich Umwelthaftpflicht bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Haftpflichtversicherer vorzulegen. Deckungssummen: 2 Mio. EUR für Personenschäden sowie 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Vertragslaufzeit bestehen, z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen als Anlage beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt. Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssumme nicht ausreicht: Der Bieter hat eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, dass die Deckungssumme im Falle der Beauftragung auf die vorgegebenen Beträge erhöht wird (Mindestkriterium).
— Nachweis einer gültigen Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG für die Entsorgung von Klärschlamm bezogen auf den mit der Auftragsausführung vorgesehenen Standort im Sinne von § 56 Abs. 3 Satz 2 KrWG oder Nachweise über eine vergleichbare Zertifizierung. Vorlage einer Verpflichtungserklärung, wonach die vorgenannte Zertifizierung für die Dauer der Auftragsdurchführung aufrechterhalten wird (Mindestkriterium);
— Der Bieter hat mindestens 2 geeignete Unternehmensreferenzen über ab dem Jahr 2017 begonnene Aufträge mit Angabe des Leistungsgegenstandes, des Werts, des Erbringungszeitraums, des Leistungsempfängers mit Ansprechpartner und der pro Kalenderjahr entsorgten Klärschlammmenge anzugeben. Die Referenzen müssen sich auf Leistungen beziehen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen der Übernahme, des Transports und der Entsorgung von Klärschlamm vergleichbar sind. Solche Leistungen können nur dann als vergleichbar angesehen werden, wenn sie die Übernahme, den Transport und die Entsorgung von 3 000 Tonnen Klärschlamm oder mehr pro Kalenderjahr zum Gegenstand haben (Mindestkriterium);
— Angabe, welche Teile des Auftrags der Bieter als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV.