Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=12%20U%202/07
Timestamp: 2020-07-14 04:47:49
Document Index: 109937045

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 17', '§ 7', '§ 3', '§ 7', '§ 7']

Rechtsprechung: 12 U 2/07 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: KG, 01.06.2007
OLG Brandenburg, 21.06.2007 - 12 U 2/07
https://dejure.org/2007,11098
OLG Brandenburg, 21.06.2007 - 12 U 2/07 (https://dejure.org/2007,11098)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 21.06.2007 - 12 U 2/07 (https://dejure.org/2007,11098)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 21. Juni 2007 - 12 U 2/07 (https://dejure.org/2007,11098)
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§ 7 Abs 1 StVG, § 7 Abs 2aF StVG, § 17 StVG, § 7 Abs 5 StVO, § 3 PflVG
Schadensersatz aus Verkehrsunfall: Haftungsverteilung bei einem durch einen Fahrstreifenwechsel ausgelösten Verkehrsunfall
Anscheinsbeweis bezüglich des Verschuldens eines Fahrstreifenwechslers bei einem Unfall im örtlichen und zeitlichen unmittelbaren Zusammenhang mit einem Fahrstreifenwechsel; Voraussetzungen an die Einhaltung der äußersten Sorgfalt
Verkehrsrecht - Fahrstreifenwechsel und Unfall
Fahrstreifenwechsler ist erstmal der Schuldige
LG Neuruppin, 24.11.2006 - 1 O 440/04
Die Einhaltung der äußersten Sorgfalt nach § 7 Abs. 5 StVO setzt insofern voraus, dass der Kraftfahrer vor dem Fahrstreifenwechsel in den Innen- und Außenspiegel blickt, sich nach der entsprechenden Seite umsieht und rechtzeitig den Fahrtrichtungsanzeiger betätigt (OLG Brandenburg, Urteil vom 21.06.2007, Az.: 12 U 2/07, u.a. in: "juris").
Diese setzt voraus, dass der Kraftfahrer vor dem Fahrstreifenwechsel nach links in den Innen- und Außenspiegel blickt und sich nach links umsieht (OLG Brandenburg, Urteil vom 21. Juni 2007 - 12 U 2/07, Juris-Tz. 3;… König in Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 40. Auflage, § 7 StVO, Rn. 17).