Source: http://m.hensche.de/Urlaub_Doppelarbeitsverhaeltnis_keine_Anrechnung_von_Urlaub_aus_neuem_Arbeitsverhaeltnis_Urlaub_Saechsisches_LAG_7Sa442-09_u.html
Timestamp: 2017-10-17 20:34:53
Document Index: 335773198

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 286', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§ 11', '§ 615', '§ 97', '§ 72']

Schlag­worte: Urlaub, Urlaubsabgeltung, Urlaub: Neues Arbeitsverhältnis, Urlaub: Schadensersatz
Akten­zeichen: 7 Sa 442/09
Ent­scheid­ungs­datum: 26.01.2010
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Leipzig, Urteil vom 11.06.2009, 8 Ca 5517/08
Az.: 7 Sa 442/09
8 Ca 5517/08 ArbG Leip­zig
Verkündet am 26. Ja­nu­ar 2010
hat das Säch­si­sche Lan­des­ar­beits­ge­richt - Kam­mer 7 - durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt ... als Vor­sit­zen­den und die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Herrn ... und Herrn ... auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 22.12.2009
1. Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Leip­zig vom 11.06.2009 – 8 Ca 5517/08 – wird auf Kos­ten der Be­klag­ten
Die Par­tei­en strei­ten über Scha­den­er­satz für Er­satz­ur­laub für 2008.
Die Kläge­rin ist bei der Be­klag­ten als Fach­ex­per­tin für Fo­to­gram­me­trie beschäftigt mit ei­nem mo­nat­li­chen Brut­to­ar­beits­ent­gelt in Höhe von 2.350,00 €.
Nach der Zif­fer 5 des Ar­beits­ver­tra­ges vom 01.02.2006 hat die Kläge­rin ei­nen jähr­li­chen Ur­laubs­an­spruch von 29 Ar­beits­ta­gen.
Die Be­klag­te kündig­te der Kläge­rin mit Schrei­ben vom 25.01.2007 durch Ände­rungskündi­gung zum 31.03.2007. Das An­ge­bot der geänder­ten Ar­beits­ver­trags­be­din­gun­gen ab 01.04.2007 nahm die Kläge­rin nicht un­ter Vor­be­halt an. Zwi­schen-zeit­lich steht durch rechts­kräfti­ges Ur­teil des Säch­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts (6 Sa 736/08) die Un­wirk­sam­keit die­ser Kündi­gung fest.
Mit Schrei­ben vom 06.11.2008, wel­ches der Be­klag­ten am 07.11.2008 zu­ging, be­an­trag­te die Kläge­rin Ur­laub für die Zeit vom 14.11.2008 bis zum 30.12.2008. Die Be­klag­te gewähr­te der Kläge­rin den gel­tend ge­mach­ten Ur­laub je­doch nicht. Außer­dem kündig­te die Be­klag­te mit Schrei­ben vom 28.11.2008 das Ar­beits­verhält­nis er­neut zum Ab­lauf des 31.01.2009.
Die Kläge­rin er­hob Fest­stel­lungs­kla­ge im Hin­blick auf den Ur­laub für das Jahr 2008 beim Ar­beits­ge­richt am 19.12.2008.
Auf­grund der nicht wirk­sa­men Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses durch die Ände­rungskündi­gung vom 25.01.2007 ha­be das Ar­beits­verhält­nis auch im Jah­re 2008 fort­be­stan­den. Der Ur­laubs­an­spruch sei recht­zei­tig gel­tend ge­macht wor­den. Die Be­klag­te ha­be den Ur­laub nicht gewährt, so dass die Be­klag­te den Scha­den zu er­set­zen ha­be, der durch die während ih­res Ver­zugs in Fol­ge Zeit­ab­laufs ein­ge­tre­te­ne Unmöglich­keit der Erfüllung des Ur­laubs­an­spruchs ent­stan­den sei.
fest­zu­stel­len, dass die Kläge­rin aus dem Jahr 2008 ei­nen Er­satz­ur­laubs­an­spruch in Höhe von 29 Ar­beits­ta­gen hat.
Der Ur­laubs­an­spruch für 2008 setz­te ein wirk­sa­mes Ar­beits­verhält­nis vor­aus. Bei ei­nem Pro­zess­ar­beits­verhält­nis be­steht nach der Recht­spre­chung des BAG das al­te Ar­beits­verhält­nis nicht fort.
Das Ar­beits­ge­richt hat der Kla­ge statt­ge­ge­ben. Zur Be­gründung wird auf die Ent­schei­dungs­gründe (Bl. 110 bis 111 d. A.) Be­zug ge­nom­men.
Ge­gen das am 18.06.2009 zu­ge­stell­te En­dur­teil des Ar­beits­ge­richts Leip­zig vom 11.06.2009 hat die Be­klag­te am 15.07.2009 Be­ru­fung ein­ge­legt und das Rechts­mit­tel am 14.08.2009 wie folgt be­gründet:
Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Ar­beits­ge­richts lägen die Vor­aus­set­zun­gen für ei­nen Scha­dens­er­satz­an­spruch nicht vor. So sei zum Zeit­punkt der erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung das Ur­teil des Säch­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts hin­sicht­lich der Ände­rungskündi­gung noch nicht rechts­kräftig ge­we­sen. Da­zu sei ge­kom­men, dass die Be­klag­te mit Schrei­ben vom 28.11.2008 ei­ne wei­te­re Be­en­di­gungskündi­gung aus­ge­spro­chen ha­be. Da­mit ha­be sich die Kläge­rin vom 01.01.2008 bis zum 31.03.2009 durchgängig in ei­nem Wei­ter­beschäfti­gungs­verhält­nis und ge­ra­de nicht in ei­nem Ar­beits­verhält­nis be­fun­den.
Selbst wenn für das Jahr 2008 ein Er­satz­ur­laubs­an­spruch der Kläge­rin be­stan­den ha­ben soll­te, sei die­ser An­spruch bis auf sechs Ur­laubs­ta­ge durch Erfüllung er­lo­schen. Zwar ha­be die Kläge­rin bis­lang nur ei­ne Be­schei­ni­gung ih­res neu­en Ar­beit­ge­bers über die Gewährung von 21 Ur­laubs­ta­gen für das Jahr 2008 vor­ge­legt, es sei je­doch da­von aus­zu­ge­hen, dass die Kläge­rin bei der ... GmbH ih­ren ge­sam­ten Jah­res­ur­laub von 23 Ta­gen ge­nom­men ha­be.
das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Leip­zig vom 11.06.2009, Az. 8 Ca 5517/09, ab­zuändern und die Kla­ge ab­zu­wei­sen.
I. Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Leip­zig vom 11.06.2009 Az. 8 Ca 551/08 wird zu-rück­ge­wie­sen.
Die Kläge­rin hat un­ter Ver­tei­di­gung der erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung auf die Be­ru­fungs­be­gründung er­wi­dert, das Ur­teil des Sächs. LAG vom 23.04.2009 sei zwi­schen­zeit­lich rechts­kräftig. Da­mit ste­he fest, dass das Ar­beits­verhält­nis durch die Kündi­gung vom 25.01.2007 nicht be­en­det wur­de. Auf die von der Be­klag­ten am 28.11.2008 aus­ge­spro­che­ne Kündi­gung kom­me es nicht an, da sie erst mit Ab­lauf des 31.01.2009 wir­ken soll­te. Da­mit ste­he fest, dass der Fort­be­stand des Ar­beits­verhält­nis­ses im Jah­re 2008 nicht be­trof­fen war.
Für den An­spruch ent­schei­dend sei der recht­li­che Be­stand des Ar­beits­verhält­nis­ses, der hier vor­lie­ge.
Es stim­me nicht, dass ein Scha­dens­er­satz­an­spruch der Kläge­rin bis auf sechs Ur­laubs­ta­ge er­lo­schen sei. § 6 BUrlG re­ge­le le­dig­lich den Aus­schluss von Dop­pel­ansprüchen, so­weit dem Ar­beit­neh­mer für das lau­fen­de Ka­len­der­jahr von ei­nem frühe­ren Ar­beit­ge­ber Ur­laub gewährt wor­den ist. Die­se Vor­aus­set­zun­gen lägen hier aber nicht vor. Es ha­be im Aus­gangs­fall ein sog. Dop­pel­ar­beits­verhält­nis be­stan­den, für das die ge­setz­li­che Be­schränkung des § 6 BUrlG nicht gel­te.
Die Be­ru­fung ist zulässig. Ins­be­son­de­re ist sie ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Leip­zig statt­haft so­wie recht­zei­tig ein­ge­legt und be­gründet wor­den.
Das Rechts­mit­tel ist je­doch er­folg­los, denn die Kla­ge ist mit Recht statt­ge­ge­ben wor­den, denn die Kläge­rin hat An­spruch auf Er­satz des Ur­laubs für 2008 in Höhe von 29 Ar­beits­ta­gen.
1. Das Ar­beits­ge­richt hat sei­ne Ent­schei­dung da­mit be­gründet, dass nach der Recht­spre­chung des BAG ein An­spruch auf Er­satz­ur­laub als Scha­dens­er­satz nach den §§ 286 Abs. 1, 280 Abs. 1, 287 Satz 2, 249 Satz 1 BGB dann be­ste­he, wenn der Ar­beit­neh­mer den Ur­laubs­an­spruch er­folg­los gel­tend ge­macht ha­be. Der Ar­beit­ge­ber ha­be auch für den während sei­nes Ver­zugs ein­ge­tre­te­nen Un­ter­gangs des Ur­laubs­an­spru­ches ein­zu­ste­hen. So ge­ra­te der Ar­beit­ge­ber dann in Ver­zug, wenn er den vom Ar­beit­neh­mer an­ge­mahn­ten Ur­laub grund­los nicht gewähre.
Vor­aus­set­zung für den Ur­laubs­an­spruch sei je­doch das Be­ste­hen ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses. Auf­grund der Ent­schei­dung des Säch­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts am 23.04.2009 ste­he fest, dass die Ände­rungskündi­gung vom 25.01.2007 das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en auch in 2008 nicht be­en­det ha­be. Die wei­te­re Kündi­gung vom 28.11.2008 sei von der Be­klag­ten zum 31.01.2009 aus­ge­spro­chen wor­den. Zwar steht noch nicht rechts­kräftig fest, ob die Ände­rungskündi­gung vom 25.01.2008 un­wirk­sam sei, da die Be­klag­te noch die Möglich­keit der Ein­le­gung der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de ge­gen die LAG-Ent­schei­dung ha­be. Die Be­klag­te ha­be je­doch kei­ne aus­rei­chen­de Be­gründung im Ver­fah­ren vor­ge­tra­gen, die ei­ne an­de­re Ent­schei­dung zur Kündi­gung zu­las­se.
Die Auf­fas­sung der Be­klag­ten, dass das Ar­beits­verhält­nis bei Pro­zess­beschäfti­gung nicht wei­ter be­ste­he, sei un­be­acht­lich. Die Ent­schei­dun­gen des BAG vom 10.03.1987 und vom 17.01.1991 un­ter­schie­den sich vom vor­lie­gen­den Fall und sei­en des­halb nicht her­an­zu­zie­hen. Außer­dem hätten die Par­tei­en in 2008 kei­ne Ver­ein­ba­rung über ei­ne Beschäfti­gung im Kündi­gungs­schutz­pro­zess ge­trof­fen.
Durch das Schrei­ben der Kläge­rin vom 06.01.2008 lie­ge auch ein Ver­zug vor. Die Kläge­rin ha­be wirk­sam ih­ren Ur­laubs­an­spruch in Höhe von 29 Ar­beits­ta­gen in 2008 gel­tend ge­macht. Die Be­klag­te ha­be den Ur­laub nicht gewährt. Auf­grund des Ver­zugs ha­be die Be­klag­te an­stel­le des ursprüng­li­chen Ur­laubs­an­spruchs als Scha­den­er­satz 29 Ar­beits­ta­ge Er­satz­ur­laub der Kläge­rin zu gewähren.
2. Die Kam­mer folgt den zu­vor kurz zu­sam­men­ge­fass­ten Ausführun­gen des Ar­beits­ge­richts, so dass zur Ver­mei­dung von Wie­der­ho­lun­gen auf die dor­ti­gen Ent­schei­dungs­gründe Be­zug ge­nom­men wird. Die Be­ru­fungs­be­gründung recht­fer­tigt kei­ne Ent­schei­dung zu­guns­ten der Be­klag­ten.
a) Die Kläge­rin hat für das Jahr 2008 ei­nen Ur­laubs­an­spruch gemäß § 1 BurlG er­wor­ben. Dies steht fest auf­grund der rechts­kräfti­gen Ent­schei­dung des Säch­si­schen LAG vom 23.04.2009 (6 Sa 736/08). Unschädlich ist, dass die Kläge­rin im Jahr 2008 nicht ge­ar­bei­tet hat, denn der Ur­laubs­an­spruch setzt nur den recht­li­chen Be­stand des Ar­beits­verhält­nis­ses vor­aus. Die von der Be­klag­ten am 28.11.2008 aus­ge­spro­che­ne Kündi­gung zum 31.01.2009 berührt den Ur­laubs­an­spruch für das Ka­len­der­jahr 2008 nicht.
Die Kläge­rin hat ih­ren Ur­laubs­an­spruch für das Ka­len­der­jahr un­strei­tig recht­zei­tig, hier kon­kret am 07.11.2008, für den Zeit­raum vom 14.11.2008 bis zum 30.12.2008 gel­tend ge­macht. Die Be­klag­te hat den be­an­trag­ten Ur­laub nicht gewährt. Da der Ur­laub bis zum 31.03.2009 nicht mehr in na­tu­ra ein­ge­bracht wer­den kann, steht der Kläge­rin da­her ein Ur­laubs­ab­gel­tungs­an­spruch für 2008 in vol­ler Höhe von 29 Ar­beits­ta­gen in Form ei­nes Scha­dens­er­satz­an­spruchs zu. In­so­weit wird auf die erst­in­stanz­li­chen Ausführun­gen ver­wie­sen.
b) Ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Be­klag­ten, ist der An­spruch der Kläge­rin auch nicht auf nur sechs Ar­beits­ta­ge zu kürzen. Es ist unschädlich, dass die Kläge­rin im Jah­re 2008 ein an­de­res Ar­beits­verhält­nis ein­ge­gan­gen war und dort ei­nen Ur­laubs­an­spruch er­wor­ben und auch zu­min­dest teil­wei­se rea­li­siert hat. § 6 Abs. 1 BurlG fin­det kei­ne An­wen­dung.
Nach die­ser Be­stim­mung be­steht der An­spruch auf Ur­laub nicht, so­weit dem Ar­beit­neh­mer für das lau­fen­de Ka­len­der­jahr be­reits von ei­nem frühe­ren Ar­beit­ge­ber Ur­laub gewährt wor­den ist. Hier­durch wird nur der An­spruch im neu­en Ar­beits­verhält­nis dann ganz oder teil­wei­se aus­ge­schlos­sen, so­weit Ur­laubs­ansprüche des Ar­beit­neh­mers be­reits im frühe­ren Ar­beits­verhält­nis erfüllt wor­den sind und auch im neu­en Ar­beits­verhält­nis kein Ur­laubs­an­spruch auf ei­ne höhe­re Zahl von Ur­laubs­ta­gen als im frühe­ren Ar­beits­verhält­nis ent­steht. § 6 BUrlG schließt nur Ur­laubsan-
sprüche im neu­en Ar­beits­verhält­nis aus, enthält aber für den um­ge­kehr­ten Fall kei­ne Re­ge­lung (BAG vom 28.2.1991 – 8 AZR 196/90 –, NZA 1991, 944).
Ei­ne An­rech­nungs­be­fug­nis für die Be­klag­te folgt schließlich auch nicht un­ter Her­an­zie­hung der § 11 KSchG und § 615 Satz 2 BGB. Bei­de Re­ge­lun­gen ha­ben nur die An­rech­nung von Vergütungs­ansprüchen für Ar­beits­leis­tun­gen zum Ge­gen­stand, die ein Ar­beit­neh­mer in ei­nem an­de­ren Ar­beits­verhält­nis er­wor­ben hat oder hätte er­wer­ben können. Der Ur­laub ist nämlich kei­ne Vergütung. Der Ur­laubs­an­spruch ent­steht viel­mehr un­abhängig von er­brach­ten Ar­beits­leis­tun­gen und ist auf die Frei­stel­lung von Ar­beits­pflich­ten ge­rich­tet. Dar­an ändert nichts, dass nach Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses auf­grund der Um­wand­lung des Ur­laubs­an­spruchs in den Ur­laubs­ab­gel­tungs­an­spruch der Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet ist, an den Ar­beit­neh­mer ei­nen Geld­be­trag zu zah­len, der dem Ent­gelt ent­spricht, das an den Ar­beit­neh­mer während sei­nes Ur­laubs bei Fort­be­ste­hen des Ar­beits­verhält­nis­ses zu zah­len ge­we­sen wäre. Da­mit wird der Ur­laubs­ab­gel­tungs­an­spruch nicht zum Vergütungs­an­spruch (BAG a. a. O.). Glei­ches gilt für den Er­satz­an­spruch.
c) Im Er­geb­nis steht da­her fest, dass der Kläge­rin für 2008 ein Er­satz­ur­laubs­an­spruch für 29 Ar­beits­ta­ge zu­steht.
Die Be­ru­fung der Be­klag­ten war aus vor­ste­hen­den Gründen zurück­zu­wei­sen.
Kos­ten: § 97 Abs. 1 ZPO
Auf die Möglich­keit ei­ner Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de nach § 72 a ArbGG wird hin­ge­wie­sen.
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