Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/161196
Timestamp: 2018-09-18 21:36:28
Document Index: 300545084

Matched Legal Cases: ['§34', '§55', '§ 26', '§34', '§34', '§55', '§55', '§34', '§55', '§34', '§55', '§34', '§55', '§34', '§55', '§34', '§55', '§ 4', '§4', '§ 3', '§34', '§ 5', '§55', '§5', '§34', '§55', '§55', '§34', '§55', '§34', '§55', '§55', '§19', '§34', '§55', '§55', '§34', '§55', '§10', '§ 34', '§ 55', '§ 26', '§ 34', '§ 55', '§34', '§55', '§ 160', '§ 160']

Ergebnis: Sanierung, Zubau und Neubau der Julius-Leb...competitionline
(ID 3-161196)
Sanierung, Zubau und Neubau der Julius-Leber-Schule, Halstenbeker Straße 41 - Objektplanung gem. §34 HOAI und Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI
emutec GmbH, Norderstedt (DE)
Entscheidung 11.05.2015
Änderung am Apr 9, 2014
Baukosten 7.405.170	EUR	inkl. USt.
Auslober/Bauherr Freie und Hansestadt Hamburg | Finanzbehörde, Hamburg (DE)
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (SBH) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg beauftragt, Bestandssanierungen und Neubauten in der Julius-Leber-Schule (JLS) Halstenbeker Straße 41 durchzuführen.
1968 erbaut, ist die JLS eine traditionsreiche Schule im Stadtteil Schnelsen, gelegen an der Halstenbeker Straße inmitten eines größeren Wohngebietes. Seit dem Schuljahr 2010/11 fungiert sie offiziell als Stadtteilschule, an der Haupt-, Realschul- und Abiturabschlüsse möglich sind. Aktuell besuchen etwa 1600 Schüler die JLS mit etwa 165 Lehrern. „Wir unterrichten nicht Fächer, sondern Schüler.“ Mit diesem Leitprinzip betont die JLS die individuelle Entwicklung eines jeden Menschen. In der JLS besteht eine engagierte Schulgemeinschaft aus Schülern, Lehrern, Eltern und Mitarbeitern, so ist sie z.B. in 2013 zum fünften Mal in Folge als Umweltschule ausgezeichnet worden.
Die Schulleitung nimmt in beratender Funktion an der Auswahl der Bewerber und den Angebotsverhandlungen teil.
Die Wahrnehmung der Projektsteuerungsleistungen erfolgt zur Zeit durch Herrn Dr.-Ing.des. Architekt Jan Bech des Büros Assmann Beraten + Planen GmbH.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF- Verfahrens durch büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme ist ein Budget von ca. 7.405.170 EUR (brutto) gem. DIN 276 Kostengruppen 200–700 vorgesehen.
Die genannten Maßnahmen sind unter Einhaltung des Budgets sowie unter der Prämisse der standortspezifischen Anforderungen im Rahmen eines Gesamtkonzepts zu entwickeln.
1. Sanierung der Geschosse 1 und 2 im Fachtrakt Gebäude 9: Sanierung des Fachgebäudes 9 mit dem Ziel dieses, gemäß des internen Standards, von Gebäudeklasse 4 auf 2 anzuheben.
2. Umbau von 8 Fachklassen im Fachtrakt Gebäude 9: Zum Ausgleich des bestehenden Flächendefizits von 5 Klassenräumen im Bereich des Allgemeinen Unterrichts, sollen im Fachtrakt im 1.OG durch Umbau von bisher nicht sanierten Fachräumen insgesamt 8 multifunktional zu nutzende Unterrichtsräume entstehen. 4 Räume sollen als normale Klassenräume hergerichtet und 4 Räume mit „Elektrowürfel“ ausgestattet werden.
3. Zubau am kleinen H-Gebäude (Geb.6) für zwei Schulklassen: Zum Ausgleich des bestehenden Flächendefizits im Allgemeinen Unterrichtsbereich und in der durchgängigen Jahrgangsorganisation wird ein Erweiterungsbau am kleinen H-Gebäude (Gebäude 6) an der Nordseite benötigt. Es sollen durch Auffüllen des Gebäudes neue Flächen für Differenzierung und Teambereiche entstehen. Die Fläche der Räume wird sich an den baulichen Gegebenheiten orientieren und pro Etage ca. 70-80 m² betragen. Die Maßnahmen soll bis zum Schuljahresbeginn 2015/2016 fertiggestellt sein.
4. Ergänzung von zwei Aufzügen in Gebäude 7 und 9 und Einbau eines behindertengerechten WCs: Die Schule benötigt ab dem Schuljahr 2014/ 2015 Räumlichkeiten, welche die weitere Integration der Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen ermöglichen. Hierfür soll jeweils ein Personenaufzug im Fachgebäude 9 sowie im Großen Haus errichtet werden (zur Sicherstellung der Erreichbarkeit vom EG bis zum 2.OG). Des Weiteren soll ein behindertengerechtes WC im Großen Haus eingebaut werden, da das einzig vorhandene behindertengerechte WC zu weit vom Unterstufenhaus entfernt liegt. Die Maßnahme soll bis zum Schuljahresbeginn 2014/ 2015 fertiggestellt sein.
Es werden planerische Vorschläge erwartet, die ein optimales Verhältnis zwischen nachhaltigen Materialien, hoher Energieeffizienz, niedrigen Betriebskosten, anspruchsvoller Gestaltung und wirtschaftlicher Erstellung vorweisen.
Die Maßnahme soll unverzüglich durchgeführt werden. Der Termin der Übergabe und somit der Nutzung ist in Teilen für Juli 2015, final für Juli 2016 vorgesehen. Die Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Schulbetrieb. Dies erfordert eine gut abgestimmte Baustellenlogistik, die Rücksicht auf die besonderen Anforderungen des Schulbetriebes nimmt.
— Lph 2-3 Objektplanung gem. §34 HOAI,
— Lph 4-9 Objektplanung gem. §34 HOAI als Option, stufenweise durch Bestimmungen des AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Lph 2-3 Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI,
— Lph 4-9 Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI als Option, stufenweise durch Bestimmungen des AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf
— ca. 519 000 EUR (netto) inklusive Nebenkosten für Los 1 (Objektplanung) und
— ca. 260 000 (netto) inklusive Nebenkosten für Los 2 (Technische Ausrüstung) geschätzt.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 779 000 EUR
2014/S 070-120634
Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg, U 40 Einkauf/Vergabe, An der Stadthausbrücke 1, Zu Händen von: Kirsten Spann, Hamburg20355, DEUTSCHLAND. Telefon: +49 40428236268. Fax: +49 40427310143. E-Mail: MjE4ZFNgVU9QU2FiU1paU2FQVi5hUFYcVFAcVk9bUGNgVRxSUw==
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 11.2.2014, 2014/S 29-046888)
CPV:71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.2) Angaben zu Optionen:
— Lph 3-9 Objektplanung gem. §34 HOAI als Option, stufenweise durch Bestimmungen des AG (ggf. in nochvon der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Lph 3-9 Objektplanung gem. §55 HOAI als Option, stufenweise durch Bestimmungen des AG (ggf. in nochvon der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Lph 4-9 Objektplanung gem. §34 HOAI als Option, stufenweise durch Bestimmungen des AG (ggf. in nochvon der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Lph 4-9 Objektplanung gem. §55 HOAI als Option, stufenweise durch Bestimmungen des AG (ggf. in nochvon der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
2014/S 040-066256
Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg, U 40 Einkauf/Vergabe, An der Stadthausbrücke 1, 20355 Hamburg, Zu Händen von: Kirsten Spann, Hamburg20355, DEUTSCHLAND. Telefon: +49 40428236268. Fax: +49 40427310143. E-Mail: MjE4ZFNgVU9QU2FiU1paU2FQVi5hUFYcVFAcVk9bUGNgVRxSUw==
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens.
MjE2ZlViV1FSVWNkVVxcVWNSWDBjUlgeVlIeWFFdUmViVx5UVQ==
Sanierung, Zubau und Neubau der Julius-Leber-Schule, Halstenbeker Straße 41 - Objektplanung gem. §34 HOAI und Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI.
Beschreibung der Optionen: Los 1:
— Lph 3-9 Objektplanung gem. §34 HOAI als Option, stufenweise durch Bestimmungen des AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Lph 3-9 Objektplanung gem. §55 HOAI als Option, stufenweise durch Bestimmungen des AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
Bezeichnung: Objektplanung gem. §34 HOAI
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 519 000 EUR (netto) inklusive Nebenkosten für Los 1 (Objektplanung) geschätzt.
Die Bewerbung ist für ein oder 2 Lose möglich. Die Nachweise und Erklärungen sind für jedes Los separat einzureichen.
Bezeichnung: Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 260 000 (netto) inklusive Nebenkosten für Los 2 (Technische Ausrüstung) geschätzt.
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist pro Los der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Der jeweilige Auftragnehmer pro Los sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für den Teilnahmeantrag ist pro LOS ein Bewerbungsbogen inkl. sämtlicher Vordrucke auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der E-Mail MTdvXmtgWltebG1eZWVebFthOWxbYSdfWydhWmZbbmtgJ11e anzufordern. Es wird bei der Anforderung der Unterlagen darum gebeten, die Losnummer anzugeben für deren Leistung die Bewerbungsunterlagen benötigt werden. Die Bewerbung ist für ein oder 2 Lose möglich. Die Nachweise und Erklärungen sind für jedes Los separat einzureichen.
Die Bildung einer Bietergemeinschaft ist möglich, die Bieter müssen bereit sein, bei Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die geforderten Angaben, Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind pro LOS folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
— vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular inkl. folgender Erklärungen und Nachweise:
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie),
— Anlage 1B: Erklärung darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie §4 Abs. 9 a) bis e) BVOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck),
— Anlage 1C: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck),
— Anlage 1D: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck),
— Anlage 1E: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1F: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1G: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck),
— Anlage 1I: Eigenerklärung über geleistete Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck), die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert,
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1 genannten Deckungssummen (in Kopie) und die schriftliche Erklärung der Bereitschaft einer etwaigen Anhebung gemäß Ziffer III.1.1. Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1,
— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung aller Büroinhaber und der für die Leistung vorgesehenen Personen (Anlage: 3A-1) (in Kopie),
— Anlage 3B: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für Los 1 und Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für Los 2 (siehe III.2.3 sowie IV.1.2).
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben), d.h. nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
Da die Amtssprache für dieses Verfahren Deutsch ist, sind alle fremdsprachige Urkunden oder Nachweise zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend. Etwaige Übersetzungskosten trägt der Bewerber selbst.
Das Format der Unterlagen soll DIN A4 nicht überschreiten. Lediglich die Illustrationen der Referenzen sollen im Format DIN A3 erfolgen. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsformular vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Seiten werden bitte durchgehend nummeriert.
Die Bewerbung ist für ein oder 2 Lose möglich. Die Nachweise und Erklärungen sind für jedes Los separat einzureichen. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Pro Los ein aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 0,5 Mio. EURO für sonstige Schäden) vgl. III.1.1,
b) Für Los 1: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. §34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2010, 2011, 2012) (§ 5 Abs. 4 c VOF).
Geforderter Mindeststandard: Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 500 000 EUR (netto) erreichen.
Für Los 2: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. §55 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2010, 2011, 2012).
Geforderter Mindeststandard: Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 250 000 EUR (netto) erreichen.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht §5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z.B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z.B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o.ä.).
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier für Los 1:
— Architekt/in für die Leistung Objektplanung gem. §34 HOAI
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier für
— Ingenieur/in für die Leistung Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI (HLS, Anlagengruppen 1-3),
— Ingenieur/in für die Leistung Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI (ELT, Anlagengruppen 4+5),
(B) Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für LOS 1 und zwei Projekte für Los 2.
Für Los 1 sind zwei Projekte für den Leistungsbereich gem. §34 HOAI nachzuweisen.
Für Los 2 sind zwei Projekte für den Leistungsbereich gem. §55 HOAI (HLS/ELT) nachzuweisen.
Die Projekte für Los 1 und Los 2 müssen innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 1.1.2007) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 300 und 400 gem. DIN 276 bei Los 1; KG 400 gem. DIN 276 bei Los 2), Angabe der bearbeiteten Bruttogeschossfläche (BGFa gem. DIN 277), der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ ARGE-Partner, der Nennung des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung (siehe III.2.1 sowie IV.1.2) des Bauherrn einzureichen.
Die 2 vergleichbaren Referenzprojekte für Los 1 und Los 2 sind jeweils pro Referenz auf maximal einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Mit den Referenzen für Los 1 ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern, mit Sanierungsmaßnahmen sowie Projekten, die bei laufendem Betrieb umgesetzt wurden nachzuweisen.
Mit den Referenzen für Los 2 ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern, mit Sanierungsmaßnahmen sowie Projekten, die bei laufendem Betrieb umgesetzt wurden nachzuweisen.
(C) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (2011, 2012, 2013).
Hiervon sind für Los 1 im Bereich Objektplanung gem. §34 HOAI mind. 6 Ingenieure/innen, für Los 2 sind im Bereich Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI (HLS, Anlagegruppen 1-3) mind. 3 Ingenieure/innen, im Bereich Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI (ELT, Anlagengruppen 4+5) mind. 3 Ingenieure/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (je Jahr; 2011, 2012, 2013) nachzuweisen.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Geforderte Berufsqualifikation gem. §19 VOF.
Als Berufsqualifikation werden für Los 1 der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. §34 HOAI, für Los 2 der Beruf Ingenieur/in für die Leistungen gem. §55 HLS und §55 ELT gefordert.
Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die geplanten Mindest- und Höchstzahlen gelten jeweils für Los 1 und Los 2. Die Bewerbung ist für ein oder 2 Lose möglich. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Auswahl für ein oder 2 Lose zu treffen, sofern eine Bewerbung für mehrere Lose unterbreitet wird. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl für Los 1 erfolgt für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §34 HOAI anhand von zwei eingereichten Referenzprojekten in den Kriterien: - vergleichbare Größe (0-2 Punkt) - vergleichbare Bauaufgabe (0-3 Punkte) - vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkt) - vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte) - unterschriebenes Referenzschreiben/ Referenzbestätigung (0-1 Punkt) Insgesamt können somit für Los 1 maximal 22 Punkte erreicht werden. Die Auswahl für Los 2 erfolgt anhand von 2 eingereichten Referenzprojektenfür den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI in den KriterienHLS und ELT- vergleichbare Größe (0-2 Punkt) - vergleichbare Bauaufgabe (0-1 Punkte) - vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) - vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte) - unterschriebenes Referenzschreiben/ Referenzbestätigung (0-1 Punkt) Insgesamt können somit für Los 2 maximal 18 Punkte erreicht werden. Der dabei je Los verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen für das jeweilige Los versandt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. §10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
3. Ästhetik. Gewichtung 15
5. Ausführungszeitraum. Gewichtung 5
SBH VOF 006/2014
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 7.3.2014 - 14:00
10.3.2014 - 14:00
http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/Vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versand Angebotsaufforderung 13. KW 2014
Submissionstermin der Honorarangebote 17. KW 2014
Verhandlungsgespräche 19. KW 2014.
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2017/S 209-434146
E-Mail: MTZwX2xhW1xfbW5fZmZfbVxiOm1cYihgXChiW2dcb2xhKF5f
SBH VOF 006/2014 – Sanierung, Zubau und Neubau der Julius-Leber-Schule, Halstenbeker Straße 41 – Objektplanung gem. § 34 HOAI und Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
Referenznummer der Bekanntmachung: SBH VOF 006/2014
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung denLandesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (SBH) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg beauftragt, Bestandssanierungen und Neubauten in der Julius-Leber-Schule (JLS) Halstenbeker Straße 41 durchzuführen.
Wert ohne MwSt.: 779 000.00 EUR
Objektplanung gem. § 34 HOAI
Qualitätskriterium - Name: Ästhetik / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 5
Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2014/S 029-046888
Objektplanung gem. §34 HOAI
HKP Haslob Kruse und Partner Architekten BDA
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 519 000.00 EUR
Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antragist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen desNachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggebergerügt werden,
E-Mail: MjEyallmW1VWWWdoWWBgWWdWXDRnVlwiWlYiXFVhVmlmWyJYWQ==
Ausschreibung veröffentlicht 11.02.2014
Ergebnis veröffentlicht 09.11.2017
Wettbewerbs-ID 3-161196