Source: http://www.jurablogs.com/2011/01/18/bgh-fiktive-schadensberechnung-bedeutung-sachverstaendigengutachtens-reparaturkosten
Timestamp: 2017-03-25 04:41:33
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BlogsJuraexamen.infoJanuar 2011BGH: Fiktive Schadensberechnung und Bedeutung des Sachverständigengutachtens für die ReparaturkostenWir freuen uns heute mal wieder einen Gastbeitrag von Nico veröffentlichen zu dürfen.Fiktive Schadensberechnung und Bedeutung des SachverständigengutachtensDer BGH hat sich wieder einmal mit der Ersatzpflicht des Schädigers hinsichtlich der Reparaturkosten bei einem Verkehrsunfall befasst (BGH VI ZR 231/09 vom 14. Dezember 2010 ). Im konkreten Fall ging es um die Frage, ob der Geschädigte Anspruch auf die Reparaturkosten hat, wenn es ihm gelungen ist, die Reparatur besonders günstig mittels Einbau von Gebrauchtteilen durchführen zu lassen, obwohl die Reparaturkosten laut Gutachten über der “130%-Grenze” angesetzt waren. Im gleichen Zuge äußert sich der BGH zudem zu der Art und Weise der sog. fiktiven Schadensberechnung. (vgl. weitere Artikel zum Thema: hier und hier)Sachverhalt:Das Sachverständigengutachten hatte ergeben, dass die Reparatur des beschädigten Fahrzeugs über der vom BGH aufgestellten 130%-Grenze (BGH VI ZR 70/04) bei über 3000 Euro liegen würde. Der Restwert des Pkw belief sich auf 800 Euro, der Wiederbeschaffungswert auf 2200 Euro. Die Geschädigte hatte daraufhin das Fahrzeug mittels Gebrauchtteilen fachgerecht reparieren lassen, wobei die Reparaturkosten 2.139,70 Euro nicht überstiegen. Neben Nutzungsersatz und Nebenkosten, zahlte der Schädiger auch die tatsächlich entstandenen Reparaturkosten.Die Geschädigte verlangt zusätzlich die Differenz der fiktiven Reparaturkosten bis zur 130%-Grenze in Höhe von 720,30 Euro.Die Vorinstanz bejahte den Anspruch der GeschädigtenDas LG Hannover hat den Anspruch der Geschädigten gemäß der gängigen Praxis zur fiktiven Schadensberechnung bejaht ...Zum vollständigen Artikel47 LeserSchadenfixblog:Unfallreparatur mit Gebrauchtteilen ist erstattungsfähig173 LeserVerkehrsrecht Blog:LG Köln: Wenn Reparaturkosten laut Gutachten in der 130%-Grenze bleiben, darf man sich ...19 LeserSchadenfixblog:Anspruch auf Ersatz höherer Reparaturkosten nach Verkehrsunfall75 LeserSchadenfixblog:BGH zu fiktiven Reparaturkosten bei Eigenreparatur und Weiterverkauf158 LeserAnwaltskanzl - Feldmann, Klug & Partner, Frankf...:Schneller Schadensersatz bei wirtschaftlichen Totalschaden92 LeserRechtsanwalt Daniel Nowack:Begriffe des Verkehrsrechts, Teil 1: Die 130 % – Grenze59 LeserSchadenfixblog:Bundesgerichtshof zur Frage des Ersatzes der Umsatzsteuer nach Verkehrsunfall250 LeserSchadenfixblog:Stundenverrechnungssätze Markenwerkstatt oder Freie Werkstatt10 verwandte ArtikelDoch kein wirtschaftlicher TotalschadenVI. Zivilsenat des BGH entscheidet erneut über die nach einem Verkehrsunfall zu ersetzenden Reparaturkosten, die nach dem Sachverständigengutachten über dem Wiederbeschaffungswert des unfallbeschädigten Kraftfahrzeuges lagen, mit Urteil vom 2.6.2015 – VI ZR 387/14 -.Wirtschaftlicher TotalschadenRepaturkosten > WiederbeschaffungswertBGH: Keine teilweise Reparatur, um 130%-Grenze einzuhaltenReparaturkostenersatz bei Unterschreiten der 130 %-Grenze wegen RabattgewährungBGH: Erstattung konkreter Reparaturkosten bei Reparatur mit Gebrauchtteilen im Falle vom Sachverständigen geschätzter Reparaturkosten über
der 130%-GrenzeNeue Leitsatzentscheidung des BGH zum Thema Reparaturaufwand bis zu 30% über dem WiederbeschaffungswertWas ist eigentlich ein Totalschaden?Gebraucht geht auchÜber den ArtikelVeröffentlicht January 18, 2011 5:41pm im Blog Juraexamen.info.KategorienZivilrechtThemenZivilrecht, Bgh, Hannover, Schuldrecht, Fahrzeug, Christoph, Fiktive Schadensberechnung, SchadensberechnungTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresReichsbürger-Geschwurbel gefährdet Fahrerlaubnisvon Stephan Weinberger / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenRechnet PoliScan Speed falsch? Gutachter zieht 11 km/h vom Messergebnis ab.von Rechtsanwältin Monika Zimmer-Gratz (Bous)KG Berlin: Das Versenden einer Kundenzufriedenheitsanfrage (Feedbackanfrage) per E-Mail ist grds. unzulässig!von IT-Recht KanzleiKrank gefeiert und doch nicht fristlos kündbarvon Olaf Rossow / datenschutz-notizen.deAbgehakt und abgelegtvon Udo Vetter / LawBlogAls nächstes lesen - bislang 70 Leser:AG Haßfurt: Akteneinsicht in VKS-Videosequenz, aber nicht in Referenzvideo