Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20100114_OGH0002_0060OB00268_09V0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-02-17 16:41:39
Document Index: 334344152

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 870', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 870', '§ 870', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 870', '§ 870', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 502', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 6Ob268/09v - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 3Ob199/60 2Ob66/63 8Ob2...
3Ob199/60; 2Ob66/63; 8Ob278/67; 6Ob83/68; 4Ob543/70; 8Ob69/71; 7Ob154/71; 8Ob154/72; 5Ob93/74; 1Ob158/74; 7Ob8/75; 3Ob205/74; 4Ob592/75; 5Ob201/75; 6Ob156/75; 5Ob631/76; 5Ob731/78; 5Ob748/79; 5Ob512/80; 1Ob772/80; 3Ob584/81; 1Ob778/81; 8Ob202/83; 4Ob510/93; 1Ob1538/95; 1Ob617/95; 6Ob635/95; 2Ob382/97h; 2Ob313/99i; 8ObA58/01i; 8Ob302/01x; 6Ob7/06g; 8Ob62/09i; 6Ob268/09v; 6Ob42/11m; 7Ob70/12p; 9ObA51/15p; 7Ob54/16s
List im Sinne der §§ 870, 1487 ABGB bedeutet, dass der andere den Irrenden bewusst in Irrtum führt oder den ihm bekannten Irrtum ausnützt, dass er also positive Kenntnis davon hat, dass der andere Teil irrt und dass der Irrtum einen Einfluss auf seinen Willensentschluss ausübt (E.v. 14.03.1958, EvBl 1958/237).
3 Ob 199/60
Entscheidungstext OGH 22.06.1960 3 Ob 199/60
2 Ob 66/63
Entscheidungstext OGH 21.03.1963 2 Ob 66/63
8 Ob 278/67
Entscheidungstext OGH 24.10.1967 8 Ob 278/67
6 Ob 83/68
Entscheidungstext OGH 20.03.1968 6 Ob 83/68
Veröff: SZ 41/33 = EvBl 1968/395 S 628 = JBl 1969,147
4 Ob 543/70
Entscheidungstext OGH 26.05.1970 4 Ob 543/70
8 Ob 154/72
Entscheidungstext OGH 05.09.1972 8 Ob 154/72
Veröff: VersR 1976,202 = SZ 47/104
Veröff: JBl 1976,145
3 Ob 205/74
Entscheidungstext OGH 04.03.1975 3 Ob 205/74
5 Ob 201/75
Entscheidungstext OGH 18.11.1975 5 Ob 201/75
5 Ob 631/76
Entscheidungstext OGH 13.07.1976 5 Ob 631/76
1 Ob 772/80
Entscheidungstext OGH 18.02.1981 1 Ob 772/80
Veröff: JBl 1982,36
Veröff: GesRZ 1982,251
nur: List bedeutet, dass er also positive Kenntnis davon hat, dass der andere Teil irrt und dass der Irrtum einen Einfluss auf seinen Willensentschluss ausübt. (T1)
Beisatz: List setzt eine rechtswidrige, vorsätzliche Täuschung voraus. (T2)
2 Ob 313/99i
Entscheidungstext OGH 18.11.1999 2 Ob 313/99i
6 Ob 7/06g
Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 7/06g
Vgl auch; Beisatz: List im Sinne des § 870 ABGB ist rechtswidrige, vorsätzliche Täuschung (Betrug). Der Vertragschließende wird durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen in Irrtum geführt oder durch Unterdrückung wahrer Tatsachen in seinem Irrtum belassen oder bestärkt und dadurch zum Vertragsabschluss bestimmt. Täuschung durch Verschweigen erfordert zudem, dass eine Aufklärungspflicht verletzt wurde, was nach den Anschauungen des redlichen Verkehrs zu beurteilen ist. Dabei kommt es maßgeblich auf die Umstände des Einzelfalls an. (T3)
Veröff: SZ 2006/22
Vgl; Beisatz: Bei der Beurteilung der Frage, ob die Voraussetzungen des § 870 ABGB erfüllt sind, kommt es maßgeblich auf die Umstände des jeweiligen Einzelfalls an. (T4)
7 Ob 70/12p
Entscheidungstext OGH 30.05.2012 7 Ob 70/12p
7 Ob 54/16s
Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 54/16s
ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0014829
JJR_19600622_OGH0002_0030OB00199_6000000_001
Rechtssatz für 5Ob49/64 5Ob164/67 5Ob2...
5Ob49/64; 5Ob164/67; 5Ob223/67; 6Ob26/73; 5Ob125/74; 1Ob532/93; 1Ob617/95; 10Ob2066/96p; 10Ob74/05p; 6Ob7/06g; 3Ob75/06k; 7Ob18/08k; 6Ob268/09v; 1Ob85/11y; 4Ob11/13s; 2Ob161/17s; 4Ob114/19x
Arglist setzt nach bürgerlichem Recht keine Schädigungsabsicht, wohl aber die Absicht oder das Bewusstsein der Täuschung des anderen Vertragspartners voraus.
5 Ob 223/67
Entscheidungstext OGH 21.02.1968 5 Ob 223/67
nur: Arglist setzt nach bürgerlichem Recht keine Schädigungsabsicht voraus. (T1)
6 Ob 26/73
Entscheidungstext OGH 08.02.1973 6 Ob 26/73
5 Ob 125/74
Entscheidungstext OGH 12.06.1974 5 Ob 125/74
Auch; Beisatz: Der Getäuschte muss absichtlich oder bewusst durch unrichtige Vorstellungen zur Einwilligung gebracht werden. (T2)
Auch; Beisatz: List ist rechtswidrige, vorsätzliche Täuschung. (T3)
Vgl auch; Beisatz: List im Sinne des § 870 ABGB ist rechtswidrige, vorsätzliche Täuschung (Betrug). Der Vertragschließende wird durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen in Irrtum geführt oder durch Unterdrückung wahrer Tatsachen in seinem Irrtum belassen oder bestärkt und dadurch zum Vertragsabschluss bestimmt. Täuschung durch Verschweigen erfordert zudem, dass eine Aufklärungspflicht verletzt wurde, was nach den Anschauungen des redlichen Verkehrs zu beurteilen ist. Dabei kommt es maßgeblich auf die Umstände des Einzelfalls an. (T4); Veröff: SZ 2006/22
Beis wie T4 nur: List im Sinne des § 870 ABGB ist rechtswidrige, vorsätzliche Täuschung (Betrug). Der Vertragschließende wird durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen in Irrtum geführt oder durch Unterdrückung wahrer Tatsachen in seinem Irrtum belassen oder bestärkt und dadurch zum Vertragsabschluss bestimmt. Täuschung durch Verschweigen erfordert zudem, dass eine Aufklärungspflicht verletzt wurde, was nach den Anschauungen des redlichen Verkehrs zu beurteilen ist. (T5); Beisatz: „List" bedeutet soviel wie Betrug, wenn auch nicht im strafrechtlichen Sinn und kann auch in einer Verschweigung liegen, wenn dadurch eine Aufklärungspflicht verletzt wird. (T6)
7 Ob 18/08k
Entscheidungstext OGH 07.02.2008 7 Ob 18/08k
Auch; Beis wie T4 nur: Täuschung durch Verschweigen erfordert zudem, dass eine Aufklärungspflicht verletzt wurde, was nach den Anschauungen des redlichen Verkehrs zu beurteilen ist. Dabei kommt es maßgeblich auf die Umstände des Einzelfalls an. (T7)
2 Ob 161/17s
Entscheidungstext OGH 24.10.2017 2 Ob 161/17s
4 Ob 114/19x
Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 114/19x
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0014833
JJR_19640402_OGH0002_0050OB00049_6400000_001
Rechtssatz für 1Ob227/98h 2Ob313/99i 1...
RS0111165
1Ob227/98h; 2Ob313/99i; 10Ob346/99a; 1Ob336/99i; 1Ob183/00v; 2Ob104/01k; 8Ob4/01y; 1Ob168/02s; 1Ob49/03t; 9Ob29/03k; 7Ob184/02p; 7Ob37/04y; 7Ob277/06w; 10Ob65/07t; 7Ob169/07i; 1Ob44/07p; 6Ob273/07a; 2Ob90/07k; 1Ob37/08k; 6Ob224/08x; 2Ob189/08w; 2Ob259/08i; 2Ob76/09d; 4Ob167/09a; 6Ob268/09v; 5Ob247/09y; 7Ob84/10v; 6Ob146/10d; 3Ob205/10h; 10Ob8/11s; 10Ob12/11d; 4Ob20/11m; 10Ob30/11a; 2Ob77/12f; 4Ob216/12m; 10Ob53/12k; 4Ob39/13h; 9Ob38/13y; 10Ob23/13z; 6Ob86/14m; 9Ob40/14v; 6Ob229/14s; 7Ob94/14w; 4Ob254/14b; 4Ob65/16m; 4Ob34/16b; 3Ob115/16g; 1Ob56/17t; 1Ob156/17y; 4Ob129/17z; 4Ob39/18s; 8Ob73/18w; 8Ob1/19h
Wann die Aufklärungspflicht des Vertragspartners nach der Übung des redlichen Verkehrs besteht, ergibt sich jeweils aus dem Umständen des Einzelfalls.
1 Ob 227/98h
Entscheidungstext OGH 21.10.1998 1 Ob 227/98h
10 Ob 346/99a
Entscheidungstext OGH 11.01.2000 10 Ob 346/99a
nur: Wann die Aufklärungspflicht des Vertragspartners besteht, ergibt sich jeweils aus dem Umständen des Einzelfalls. (T1)
Auch; Beisatz: Der Umfang der Aufklärungspflicht wird durch die Grundsätze des redlichen Geschäftsverkehrs begrenzt. (T2)
Beisatz: Der Umfang der Aufklärungspflichten einer Bank ist grundsätzlich eine Frage des Einzelfalles. (T3)
8 Ob 4/01y
Entscheidungstext OGH 30.08.2001 8 Ob 4/01y
1 Ob 49/03t
Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 49/03t
9 Ob 29/03k
Entscheidungstext OGH 02.04.2003 9 Ob 29/03k
7 Ob 184/02p
Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 184/02p
7 Ob 37/04y
Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 37/04y
7 Ob 277/06w
Entscheidungstext OGH 08.03.2007 7 Ob 277/06w
10 Ob 65/07t
Entscheidungstext OGH 26.06.2007 10 Ob 65/07t
7 Ob 169/07i
Entscheidungstext OGH 29.08.2007 7 Ob 169/07i
Beis wie T3; Beisatz: Hier: Zur Beratungspflicht und Warnpflicht einer Bank im Rahmen einer Scheckeinlösung. (T4)
Auch; Beisatz: Hier: Bankgarantie - Schutz- und Sorgfaltspflichten aus dem Verhältnis zwischen Garanten und Begünstigten. (T5)
6 Ob 273/07a
Entscheidungstext OGH 12.12.2007 6 Ob 273/07a
Beis wie T3; Beisatz: Hier: Aufklärung über behindertengerechte Ausstattung des Hotels am Urlaubsort. (T6)
1 Ob 37/08k
Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 37/08k
6 Ob 224/08x
Entscheidungstext OGH 06.11.2008 6 Ob 224/08x
Beis wie T3; Beisatz: Das Bestehen und der Umfang der Beratungs- und Aufklärungspflichten der Banken stellt jeweils eine Frage des Einzelfalls dar, der in der Regel keine Rechtsfrage der in § 502 Abs 1 ZPO geforderten Bedeutung zukommt. (T7)
2 Ob 76/09d
Entscheidungstext OGH 03.09.2009 2 Ob 76/09d
4 Ob 167/09a
Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 167/09a
5 Ob 247/09y
Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 247/09y
Vgl auch; Beisatz: Für das Bestehen einer Aufklärungspflicht ist im Einzelfall immer entscheidend, ob ein Schutzbedürfnis des Vertragspartners vorliegt. (T8)
3 Ob 205/10h
Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 205/10h
10 Ob 8/11s
Entscheidungstext OGH 01.03.2011 10 Ob 8/11s
10 Ob 12/11d
Entscheidungstext OGH 01.03.2011 10 Ob 12/11d
Vgl auch; Beis wie T8; Veröff: SZ 2011/68
2 Ob 77/12f
Entscheidungstext OGH 15.05.2012 2 Ob 77/12f
Beisatz: Aufklärungspflicht im Zusammenhang mit der Funktionsweise eines Dieselpartikelfilters bei einem sehr schweren und sehr leistungsstarken Geländewagen mit Allradantrieb. (T9)
4 Ob 216/12m
Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 216/12m
4 Ob 39/13h
Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 39/13h
Auch; Beisatz: Hier: Aufklärung in Bezug auf Versicherungsdeckung bei Pachtvertrag. (T10)
9 Ob 38/13y
Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 Ob 38/13y
Vgl auch; Beisatz: Hier: Aufklärungspflichten eines Schilehrers. (T11)
10 Ob 23/13z
Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 Ob 23/13z
9 Ob 40/14v
Entscheidungstext OGH 22.07.2014 9 Ob 40/14v
Entscheidungstext OGH 18.02.2105 7 Ob 94/14w
4 Ob 34/16b
Entscheidungstext OGH 15.06.2016 4 Ob 34/16b
Beisatz: Verletzung beim „Blobbing“. (T12)
3 Ob 115/16g
Entscheidungstext OGH 13.07.2016 3 Ob 115/16g
nur T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: In der Regel ist ein umso strengerer Maßstab anzulegen, je größer die potenziellen Schadensfolgen aus einem bestimmten Risiko sind (so schon 1 Ob 141/10g). (T13)
Beisatz: Hier: Werkvertrag. Aufklärungspflicht zur Hintanhaltung von Schäden an der Bausubstanz. (T14)
Auch; Beisatz: Die Aufklärungspflichten bei einem tierärztlichen Behandlungsvertrag können jedenfalls nicht weiter reichen als in der Humanmedizin. (T15)
8 Ob 73/18w
Entscheidungstext OGH 25.06.2018 8 Ob 73/18w
Auch; Beisatz: Hier: Verletzung bei einer von der Beklagten betriebenen Jumpbag-Schanzenkonstruktion. (T16)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111165
JJR_19981021_OGH0002_0010OB00227_98H0000_001