Source: http://www.strafrechtsblogger.de/category/revision/
Timestamp: 2016-05-02 08:16:12
Document Index: 22522370

Matched Legal Cases: ['§ 242', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 241']

Kategorie Archive: Revision
27. April 2016	April 25th, 2016	Hinterlassen Sie einen Kommentar	Allgemeiner Teil StGB Diebstahl, § 242 StGB Gefährliche Körperverletzung Revision Rücktritt Urteil- und Entscheidungsbesprechung Versuch
Aufgeben Freiwilligkeit Milderung Rücktritt vom Versuch Schlag Strafbefreiung Strafe	Der Rücktritt als Grund der Strafbefreiung
TweetMehrE-MailDruckenAuf Tumblr teilenPocket	Gimmlitztal-Mord wird erneut verhandelt
8. April 2016	April 7th, 2016	Hinterlassen Sie einen Kommentar	Mord / Totschlag Revision
BGH Dresden Gimmlitztal-Mord Kannibale Leipzig Rechtsfolgenlösung Revision Urteil	Der sogenannte Gimmlitztal-Mord muss ein zweites Mal vor dem Landgericht Dresden verhandelt werden. Ein ehemaliger Beamter des sächsischen LKA hatte nach den Feststellungen des Landgerichts im Gimmlitztal einen anderen Mann auf dessen Wunsch hin getötet und zerstückelt. Der Getötete habe den ernsthaften Wunsch geäußert, geschlachtet und verspeist zu werden. Der LKA-Beamte versprach sich von der Tötung sexuellen Lustgewinn und wurde deshalb wegen Mordes verurteilt. Jedoch verhängte das LG unter Anwendung der sogenannten „Rechtsfolgenlösung“ statt einer lebenslangen Freiheitsstrafe lediglich eine Freiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten. Sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft hatten Revision gegen das Urteil eingelegt.
TweetMehrE-MailDruckenAuf Tumblr teilenPocket	Floskelhafte Ablehnung eines Beweisantrags führt zur Aufhebung des Urteils
4. März 2016	März 3rd, 2016	Hinterlassen Sie einen Kommentar	Revision Richter Sexuelle Nötigung Strafprozessrecht Urteil- und Entscheidungsbesprechung Vergewaltigung
Ablehnung Bedeutungslosigkeit Beweisantrag Gericht Tatsachen Vergewaltigung	Im Strafprozess sind Beweisanträge der Verteidigung nicht für jedermann erfreulich. Während ein guter Beweisantrag für den Angeklagten die Wende im Prozess bringen kann, handelt er dem Gericht Mehrarbeit ein, die vor allem bei langen Verfahren mit vielen Beteiligten zu einer echten Belastung werden kann. Dennoch ist es die Aufgabe des Gerichts, jeden einzelnen Beweisantrag, egal wie absurd er auf den ersten Blick klingen mag, sorgfältig zu prüfen und eine Ablehnung ausreichend zu begründen. Inhaltsleere Aussagen, mit denen Beweisanträge abgeschmettert werden, können zur Aufhebung eines Urteils führen, wie ein aktueller Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 10. November 2015 – 3 StR 322/15 zeigt.
TweetMehrE-MailDruckenAuf Tumblr teilenPocket	Abgebrochene und fortwirkende Kausalität im „Scheunenmord-Fall“
17. Februar 2016	Februar 15th, 2016	Hinterlassen Sie einen Kommentar	Allgemeiner Teil StGB Gefährliche Körperverletzung Mord / Totschlag Revision Urteil- und Entscheidungsbesprechung
abgebrochene Kausalität Abweichung vom Kausalverlauf AT Kausalität Scheunenmord-Fall überholende Kausalität	Die Aufhebung des Urteils im „Scheunenmord-Fall“ durch den Bundesgerichtshof (BGH) war vielfach Gegenstand der Berichterstattung. Das mag an dem durchaus grausigen Geschehen liegen, das sich im Außenbereich von Büren nach Feststellungen des Landgerichts Paderborn wie folgt zugetragen hat: Der zur Tatzeit 19-jährige Angeklagte schlug seinen zwei Jahre jüngeren Freund unvermittelt mehrfach von hinten mit einer Metallstange auf den Kopf, wodurch dieser derart verletzt wurde, dass er aufgrund der Schläge alsbald verstorben wäre. Der Angeklagte, der bereits davon ausging, seinen Freund getötet zu haben, verließ zunächst den Tatort. In der Absicht, die Polizei anzurufen und dieser vorzutäuschen, seinen Freund gerade tot aufgefunden zu haben, kehrte er an den Tatort zurück. Als er jedoch feststellen musste, dass sein Freund noch lebte, trennte er diesem mit einem Messer die Kehle durch, woraufhin das Opfer verstarb.
TweetMehrE-MailDruckenAuf Tumblr teilenPocket	„Gimmlitztal-Mord“ kommt vor den BGH
16. Februar 2016	Februar 16th, 2016	Ein Kommentar bisher	Allgemein Mord / Totschlag Revision Sanktionen
BGH Gimmlitztal-Mord Kannibale LG Dresden LKA Revision Sachsen	Der Bundesgerichtshof hat am 15.02.2016 mitgeteilt, dass der sogenannte „Gimmlitztal-Mord“-Fall im April 2016 vor dem 5. Strafsenat verhandelt wird. In erster Instanz hatte das Landgericht Dresden in seinem Urteil festgestellt, dass der Angeklagte, ein sächsischer LKA-Beamter, einen anderen Mann im ostsächsischen Gimmlitztal getötet und anschließend zerstückelt hat. Nach den Feststellungen des Landgerichts was es der Wunsch des Tatopfers, „geschlachtet und verspeist“ zu werden. Aus diesem Grund ging der „Gimmlitztal-Mord“ seinerzeit auch als „Kannibalen-Fall“ durch die Medien.
Eine im Zustand momentaner Erregung ausgesprochene Drohung wie „Ich schlag' Dich tot!“ genügt nicht unbedingt für die Verwirklichung des Bedrohungstatbestandes des § 241 Abs. 1 StGB	Was passiert, wenn der Angeklagte nicht zur Verhandlung erscheint - Teil 1	Der Begriff des befriedeten Besitztums im Rahmen eines Hausfriedensbruchs	Muss der Angeklagte zur Verhandlung erscheinen, wenn er sich im Urlaub befindet?	Der Begriff der exhibitionistischen Handlung	Kategorien	Allgemein (309)