Source: http://www.smartterms.de/projekt_glossare.html
Timestamp: 2020-01-23 08:41:18
Document Index: 276045156

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 3']

SmartTerms - Glossare
Im Rahmen des Projekts wurde nur eine Auswahl von Glossaren unter Berücksichtigung folgender Aspekte betrachtet:
Normativität. Es wurden nur Glossare berücksichtigt, die in einem normativen Kontext entstehen, zum Beispiel aus Gesetzestexten, Lastenheften, Normen und Richtlinien.
Systemübersicht. Es wurden Glossare aus unterschiedlichen Themenbereichen wie Energiewirtschaft, Hausautomation, E-Mobility, Energiewirtschaftsrecht, technische Sicherheit, Informatik und Messung berücksichtigt.
Entsprechend diesen Aspekten wurde eine auf sieben Glossare beschränkte Auswahl getroffen. Diese Glossare wurden aus Online-Publikationen der entsprechenden Gremien entnommen bzw. den Projektbeteiligten in Form von CSV-Listen zur Verfügung gestellt:
E-Energy-Glossar (DKE/ GAK 111.0.5)
Glossar des VDE, FNN, MessSystem 2020 (Designregeln für Softwareapplikationen)
Glossar für Elektromobilität (DKE Normungsroadmaps)
Glossar der Gesetzgebung (EnWG, EEG)
Glossar der DIN EN 61508-4 (GK 914)
Glossar des Open Metering System (OMS-Group)
Smart-Home-Glossar (DKE SmartHome & Building)
Insgesamt enthalten die Glossare ca. 1200 definierte Termini und Termkandidaten.
Im Projekt werden die Schnittstellen der Glossare unter Berücksichtigung existierender Quellen wie DIN-TERMinologieportal, IEV-Wörterbuch und Online Browsing Platform der ISO analysiert. Hierbei wurden die einzelnen Glossare in einem Terminologiemanagementsystem zusammengeführt und zunächst deskriptiv modelliert. Im nächsten Schritt wird die Identifikation von Homonymen und Synonymen erfolgen, sodass gemeinsame Begriffe herausgestellt werden können.
Dieses Glossar entsteht im Rahmen des Gemeinschaftsarbeitskreises „Begriffe zum intelligenten Energiesystem“ (DKE GAK 111.0.5) in der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (DKE). Die Fertigstellung des E-Energy-Glossars soll in Form einer Öffentlich Verfügbaren Spezifikation (en. Publicly Available Specification (PAS)) erfolgen, deren Inhalte gleichzeitig in das „Internationale Elektronische Wörterbuch“ der International Electrotechnical Commission (IEC) eingepflegt werden.
Die Besonderheit dieses Glossars besteht in seiner Öffentlichkeit bereits während seiner Erarbeitung. Das Glossar ist als Liste von Termini, Definitionen und Übersetzungen unter https://teamwork.dke.de/specials/7/Wiki-Seiten/Homepage.aspx aufrufbar und kommentierbar. Mit dem Tool iglos – das intelligente Glossar (www.iglos.de/app) werden darüber hinaus die Beziehungen der Begriffe in eine Systematik gebracht.
Mit dem Fertigstellen des E-Energy-Glossars wird eine verbindlich ausspezifizierten Terminologie für das intelligente Energiesystem entwickelt, die dieses ausgehend von seinem zentralen und allgemeinsten Terminus System bis hin zu seinen Komponenten terminologisch abdeckt. Die Bestandteile dieses Systems werden dabei wiederum als Energiesysteme betrachtet, die ihrerseits weitere Komponenten enthalten. Zum weiteren Bestandteil dieses Systems gehören Schnittstellen, deren stoffliche, energetische und informatorische Eingangs- und Ausgangsattribute mit der Systemumgebung ausgetauscht werden. Inbegriffen in die terminologische Darstellung des Energiesystems ist ebenso seine Systemumgebung in Form der Umwelt mit den für sie charakteristischen natürlichen und kulturellen Gegebenheiten.
Zurzeit beläuft sich die Anzahl der Termini im E-Energy-Glossar auf 852, von denen ein Teil erstmalig festgelegt und definiert wird. Viele Termini werden jedoch aus themenverwandten Quellen entnommen, wie zum Beispiel dem Arbeitsbereich der Expert Group 3 der Task Force Smart Grid der Europäischen Kommission, dem IEV-Wörterbuch und den ISO-Normen sowie DIN-Normen gehören.
Das Glossar Designregeln wird von einer Arbeitsgruppe im Forum zur Weiterentwicklung von Netztechnik und Netzbetrieb des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. verwaltet. Hier soll es im Bereich Zähl- und Messwesen im Projekt MessSystem 2020 für die Erstellung von Lastenheften zum Smart-Meter-Gateway verwendet und den jeweiligen Dokumenten als Begriffssektion vorangestellt werden. Terminologisch werden dabei folgende Themenbereiche fokussiert:
Datenverwaltung und Datenaustausch, Protokolle,
Abrechnung und Tarifierung,
Systeme und Systemkomponenten,
Akteure und Rollen,
Messung, Messgrößen,
Zeitpunkte und Zeiträume,
Zustände, Eigenschaften und Funktionen.
Das Spektrum der in diesem Rahmen zur erstellenden Dokumente bzw. der bereits veröffentlichten Dokumente sind in der Online-Veröffentlichung „FNN-Projekt „MessSystem 2020“ unter folgender Internetadresse einsehbar: http://www.vde.com/de/fnn/arbeitsgebiete/messwesen/ms2020/Seiten/ms2020.aspx
Dieses Glossar gliedert sich in die deutsche und englische Versionen der Deutschen Normungs-Roadmap Elektromobilität ein. Diese Roadmaps wurden im Auftrag der Arbeitsgruppe 4 der Normung, Standardisierung und Zertifizierung der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE AG 4) erstellt und richten sich an die Fachöffentlichkeit wie Fahrzeughersteller, Elektroindustrie, Energielieferanten, Netzbetreiber, Informationsnetzprovider, Verbände und Politiker. Sie haben einen eher informativen Charakter, indem sie eine gute Übersicht über aktuelle Aktivitäten im Bereich der Elektromobilität in Deutschland liefern und die Themen und Konzepte präsentieren, die für die Integration dieser neuen Technologie von Bedeutung sind. Ihre Themenschwerpunkte bilden
die Übersicht über politische Handlungen, die die Verbreitung der Elektromobilität unterstützen,
die Übersicht über bestehende Normen und Spezifikationen im Bereich Elektromobilität,
die Klärung des bestehenden Bedarfs an neuen technischen Normen und Spezifikationen,
das Anstreben internationaler Zusammenarbeit (Schaffen internationaler Normen und Spezifikationen im Bereich Elektromobilität),
das Schaffen weltweiter Interoperabilität bzw. einheitlicher Elektromobilitätsinfrastruktur für einfache und komfortable Nutzung durch Anwender.
Das Hauptziel dieser Zusammenfassung ist die Vorbeugung der Vielfalt von parallel und separat ablaufenden Aktivitäten im Bereich Elektromobilität in unterschiedlichen Normungs- und Standardisierungsgremien sowie in unterschiedlichen Industriezweigen.
Terminologisch umfasst das Glossar die Benennungen und Definitionen von wichtigsten Systemansätzen der Elektromobilität wie
beteiligte Technologie (Elektrofahrzeug, Fahrzeugklasse, Ladebetriebsart, Ladestation und Ladestecker),
(inter)nationale Normungs- und Standardisierungsorganisationen, deren Aktivitäten für die Einführung und Ausbreitung der Elektromobilität von Bedeutung sind (DIN, DKE, VDE, ANSI, CEN, CENELEC, IEC, ISO),
Organisationen, die rechtliche Bedingungen für Elektromobilität schaffen (W3C, BSI, BMWi)
Organisationen, die Interessen der Elektro- und Automobilindustrie national und international vertreten (VDA, ACEA und SAE),
wichtigste elektromobilitätsrelevante normative, rechtliche Dokumente sowie Kooperationsdokumente (IS, ITA NP, TR, EnWG, BDSG).
Dieses Glossar stammt aus dem § 3 Begriffsbestimmungen des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) und erläutert „im Sinne dieses Gesetzes“ (§ 3 Satz 1), die wichtigsten Termini aus dem Bereich der Energiewirtschaft, die im Rahmen des Geltungsbereiches dieses Gesetzes stehen: erneuerbare Energiequellen, Energiegewinnung, Energiespeicherung, Energieübertragung sowie Energievertrieb.
Das EEG verfolgt das Ziel der nachhaltigen Entwicklung der Energieversorgung, der Förderung zur Weiterentwicklung von Technologie zur Erzeugung des Stroms aus erneuerbaren Energien sowie der Verringerung volkswirtschaftlicher Kosten der Energieversorgung durch Einbeziehung langfristiger externer Effekte (§ 1 Abs. 1). Sein Anwendungsbereich erstreckt sich auf die Regelung der Integration der Stromerzeugungsanlagen für erneuerbare Energien an das Netz allgemeiner Energieversorgung im Bundesgebiet und auf die Regelung der vorrangigen, durch Fördergelder unterstützten Abnahme, Übertragung und Verteilung dieser Energie durch die Netzbetreiber (§ 2 Abs. 1 und 2).
Dieses Glossar stammt aus dem § 3 Begriffsbestimmungen des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG). Dieses Gesetz enthält die grundlegenden Regelungen zur „Umsetzung und Durchführung […] der leitungsgebundenen Energieversorgung“ (§ 1 Abs. 3) zwecks des Schaffens einer sicheren, preisgünstigen, verbraucherfreundlichen, effizienten und umweltverträglichen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas und Elektrizität, die auf erneuerbaren Energie beruht (§ 1 Abs. 1). Im Glossar des § 3 des EnWGs sind alle wichtigsten Termini aus dem Bereich der Energiewirtschaft inbegriffen, die im Rahmen des Geltungsbereiches dieses Gesetzes stehen: Energiequellen, Energiegewinnung und -speicherung, Energieverteilung- und -transport, Energielieferung und -nutzung sowie Energievertrieb.
Dieses Glossar ist der internationalen Reihe der Sicherheitsgrundnormen für funktionale Sicherheit IEC 61508 (deutsche Übernahme als DIN EN 61508 (VDE 0803)), Teil 4 – Begriffe und Normen, (IEC 61508-4:2010); Deutsche Fassung EN 61508-4:2010 entnommen. Diese Norm wurde erstmals 1998 veröffentlicht, wovon einige Teile im Jahr 2000 in einer überarbeiteten Fassung neu veröffentlicht wurden. Seit 2010 liegt eine neue Fassung vor, die seit Februar 2011 auch in der deutschen Übersetzung vorhanden ist. Vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) wurde diese Norm im Jahr 2001 inhaltsgleich als EN 61508 übernommen. Vorausgegangene Norm-Entwürfe sind die E DIN EN 61508-4 (VDE 0803-4):2009-06 und E DIN IEC 61508-4 (VDE 0803-4):2006-07.
Für diese Norm ist in Deutschland das nationale Arbeitsgremium GK 914 „Funktionale Sicherheit elektrischer, elektronischer und programmierbarer elektronischer Systeme (E, E, PES) zum Schutz von Personen und Umwelt“ der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (www.dke.de) zuständig.
Das analysierte Glossar trägt den Namen „Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/ elektronischer/ programmierbarer elektronischer Systeme – Teil 4: Begriffe und Abkürzungen“. Es beinhaltet die Definitionen und Beschreibungen der Begriffe, die in den Teilen 1 bis 7 der Normenreihe IEC 61508 verwendet werden. Thematisch inbegriffen wird dabei folgendes:
sicherheitsbezogene Einrichtungen und Geräte,
Systeme – allgemeine Aspekte,
Systeme – sicherheitsbezogene Aspekte,
Sicherheitsfunktionen und Sicherheitsintegrität,
Fehler, Ausfall und Abweichung,
Lebenszyklustätigkeiten,
Bestätigung von Sicherheitsmaßnahmen.
Dieses Glossar stammt aus der Open-Metering-System-Spezifikation, die das Arbeitsergebnis der Open-Metering-System-Group (OMS-Group) im Bereich der Standardisierung für das Smart Metering bildet. Die Open-Metering-System-Group ist eine Interessengemeinschaft von Herstellern im Bereich abrechnungsrelevanter Messungen bezüglich folgender Produktgruppen und Tätigkeitsbereiche:
Zähler, Abschalteinrichtungen, Leistungsbegrenzer,
Kommunikations- und Systemlösungen in Smart Metering,
Unterstützung von Kundenschnittstellen durch Datenbereitstellung,
Verbindung von Smart Home und Smart Grids.
Ihre Träger dieser Organisation sind Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach e.V., Köln (FIGAWA), KNX Association im Diegem, Belgien, und Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., Frankfurt am Main.
OMS-Group ist keine Standardisierungsorganisation, sondern ein Verband, der durch ihre Tätigkeit (inter-)nationale Normungsorganisationen (DKE, DIN, CEN, CENELEC, ISO, IEC, VDE usw.) in ihrer Normungsarbeit unterstützt. Überdies ist OMS-Group der zentrale Interessenvertreter gegenüber der Politik, Regierung, Netzagenturen, Physikalisch-Technischen Bundesanstalt sowie der zentrale Ansprechpartner für alle Interessengruppen im Bereich Smart Metering.
Mit der Erarbeitung der OMS-Spezifikation soll die OMS-Group einen herstellerübergreifenden Standard für interoperable Kommunikation zwischen den Zählern und Schnittstellen schaffen, der alle Systemmedien wie Strom, Gas, Wärme und Wasser einbezieht. Interoperable Kommunikation heißt, bei der Datenübertragung sollen alle Zählerprodukte die gleiche Sprache sprechen und einander verstehen, unabhängig vom Hersteller und von der Art der Verbrauchsmessung. Zu ihren thematischen Schwerpunkten gehört die Terminologie aus den Bereichen Open Metering System, Kommunikation zwischen Zählern und Gateways (Primärkommunikation), Kommunikation zwischen Gateways und Netzwerken (Tertiärkommunikation).
Dieses Glossar stammt aus dem Bereich Smart Home + Building der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE. Das Smart Home und das Smart Building sprechen die Thematik des Endnutzers als Verbraucher sowie als Produzent von Energie an. Das Smart Home wird somit zu einer wichtigsten Komponente des Smart Grid, die z.B. über Smart-Meter-Technologien integriert werden müssen. Dies erfordert jedoch, dass der Automatisierungsgrad von Gebäuden steigen muss.
Smart Home lässt sich in folgende Themenabschnitte aufteilen, die sich im Inhalt des Glossars widerspiegeln:
Home (Communication)
Energy + Metering
Energy + Operation
eHealth (Communication)
Smart Grid Application Server