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Timestamp: 2016-10-25 12:12:53
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U 424/99 (27.12.2000)
�AZA 7�
U 424/99 Ge
Pr�sident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; Gerichtsschreiberin Hofer
Urteil vom 27. Dezember 2000
H.________, Beschwerdef�hrer,
A.- Der 1956 geborene H.________ war seit 1. Januar 1992 als Maschinenoperateur in der Maschinenfabrik OMA AG, Aarau, t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 6. Januar 1996 zog er sich bei einem Sturz infolge Glatteises eine Kontusion der Lendenwirbels�ule sowie des rechten Armes und der rechten Schulter zu, ohne dass auf dem R�ntgenbild Anhaltspunkte f�r oss�re L�sionen festgestellt werden konnten (Arztzeugnis UVG des Dr. med. S.________ vom 17. Januar 1996). Die SUVA erbrachte w�hrend der vom 8. bis 29. Januar 1996 dauernden 100%igen Arbeitsunf�higkeit die gesetzlichen Leistungen.
Am 22. Juni 1998 meldete die Arbeitgeberin einen R�ckfall zum Unfall von 1983 (Sturz vom Lastwagen auf den R�cken). Die SUVA zog das Zeugnis des Dr. med. S.________,
vom 7. August 1998, bei, in welchem der behandelnde Arzt ein panvertebrales Syndrom und eine Diskushernie diagnostizierte. Eingereicht wurden zudem die Berichte des Dr. med. F.________ vom Spital X.________, vom 19. November 1997 und der Klinik f�r Rheumatologie und Rehabilitation des Spitals Y.________, vom 22. Januar 1998, 17. M�rz und 7. April 1998. Des Weitern nahm die SUVA den Untersuchungsbericht des Neurologen Dr. med. M.________ vom 5. Mai 1998 zu den Akten und befragte den Versicherten (SUVA-Rapport vom 20. August 1998). Am 24. August 1998 erliess sie eine Verf�gung, mit welcher sie im Wesentlichen gest�tzt auf die kreis�rztliche Untersuchung des Dr. med. C.________ vom 20. August 1998 den Anspruch auf Leistungen verneinte mit der Begr�ndung, im Zeitpunkt des Unfalles von 1983 sei H.________ nicht bei ihr versichert gewesen und bez�glich des Unfalles vom 6. Januar 1996 k�nne ein Zusammenhang nicht mit der mindestens erforderlichen �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden. Die dagegen eingereichte Einsprache, welcher ein Bericht des Neurochirurgen PD Dr. med. Z.________ vom 12. Juni 1998 beilag, wies die SUVA mit Entscheid vom 27. Oktober 1998 ab.
B.- Beschwerdeweise beantragte H.________ die Ausrichtung von Versicherungsleistungen und eine weitere medizinische Abkl�rung. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die Beschwerde mit Entscheid vom 22. Oktober 1999 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuert H.________ das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren.
W�hrend die SUVA unter Hinweis auf den vorinstanzlichen Entscheid auf eine Vernehmlassung verzichtet, hat sich
das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen lassen.
1.- Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers - auch bei einem R�ckfall (BGE 118 V 296 Erw. 2c) - vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) und zur Leistungspflicht des Unfallversicherers bei einem krankhaften Vorzustand (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1992 Nr. U 142 S. 75 f. Erw. 4b mit Hinweisen; siehe auch RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. Erw. 3b) zutreffend wiedergegeben, worauf verwiesen wird. Entsprechendes gilt f�r die Ausf�hrungen zur Ad�quanzbeurteilung bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 135 ff. Erw. 4-7). Ebenfalls beigepflichtet werden kann den Darlegungen zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 Erw. 2, 121 V 47 Erw. 2a, 208 Erw. 6b mit Hinweis) sowie zum Beweiswert �rztlicher Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen; siehe auch BGE 125 V 352 ff. Erw. 3).
2.- a) Nach den Feststellungen der Vorinstanz war der Beschwerdef�hrer, welcher im Jahre 1983 in der Landwirtschaft arbeitete, f�r den damals erlittenen Unfall nicht bei der SUVA versichert. Dies schliesst die Leistungspflicht der Anstalt f�r Sp�tfolgen und R�ckf�lle von Ereignissen aus dieser Zeit zum Vornherein aus.
b) Des Weitern hat das kantonale Gericht in einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Akten dargetan, dass der Sturz vom 6. Januar 1996 keine unmittelbaren gravierenden Verletzungen bewirkt hat. Auf Grund der Abkl�rungen stehe fest, dass der Beschwerdef�hrer ab Ende 1997 an lumbalen Beschwerden leide, welchen ein zu enger Spinalkanal bei L3/4 sowie ein Vorfall der Bandscheibe bei L5/S1 zu Grunde l�gen, wobei die �rzte hinsichtlich des Bandscheibenvorfalls teilweise auf eine leichte mediale Diskushernie und teilweise nur auf eine Protrusion geschlossen h�tten. Keiner der beteiligten Mediziner hat die Bandscheibenerkrankung oder den zu engen Spinalkanal indessen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 6. Januar 1996 zur�ckgef�hrt. W�hrend PD Dr. med. Z.________ und Dr. med. C.________ degenerative Ver�nderungen der Wirbels�ule als urs�chlich bezeichneten, hat Dr. med. M.________ eine Gewichtsreduktion empfohlen und von einem lumbovertebralen Schmerzsyndrom gesprochen, welches nach dem Sturz in Gang gekommen sei. Dr. med. S.________ schliesslich h�lt eine Kausalit�t zum Unfall vom 6. Januar 1996 lediglich f�r m�glich. Wenn die Vorinstanz gest�tzt auf die fach�rztlichen Ausk�nfte zum Schluss gelangte, eine vorbestehende Veranlagung bei zu engem Spinalkanal und zunehmendem Bandscheibenvorfall habe zu den als R�ckfall geltend gemachten R�ckenbeschwerden gef�hrt, wobei das Beschwerdebild auch ohne das erw�hnte Ereignis eingetreten w�re, l�sst sich dies nicht beanstanden. Eindeutig als unfallfremd bezeichnet haben die �rzte das Zervikalsyndrom, die Adipositas und die Hypertonie.
Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde stehen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit
krankhafte somatische Ver�nderungen im Vordergrund, deren Auswirkungen allenfalls unfallbedingt - vor�bergehend - verst�rkt wurden. Damit ist aber eine mindestens teilweise unfallbedingte Arbeitsunf�higkeit, welche eine Invalidit�t im Sinne des UVG zu begr�nden verm�chte, nicht ausgewiesen. Auf die Einholung des letztinstanzlich beantragten Gutachtens ist zu verzichten, da der Sachverhalt nach der Aktenlage hinreichend abgekl�rt ist und diesbez�glich keiner Erg�nzung bedarf (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis).
c) Ob es sich bei den psychischen Beschwerden um eine nat�rliche Folge des versicherten Unfallereignisses handelt, kann gest�tzt auf die zur Verf�gung stehenden medizinischen Akten nicht abschliessend beantwortet werden. Selbst wenn jedoch auf Grund zus�tzlicher Abkl�rungen der nat�rliche Kausalzusammenhang zu bejahen w�re, fehlt es - wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat - an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs. Beim Unfallereignis vom 6. Januar 1996 handelt es sich um einen gew�hnlichen Sturz auf der Treppe, der im Sinne der Rechtsprechung zum ad�quaten Kausalzusammenhang den leichten Unf�llen zuzuordnen ist (BGE 115 V 139 Erw. 6a). Ihm kommt f�r die Entstehung einer psychisch bedingten Erwerbsunf�higkeit keine massgebende Bedeutung zu. Auf die zutreffenden Ausf�hrungen des kantonalen Gerichts, denen das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nichts beizuf�gen hat, kann verwiesen werden.
S�mtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen nichts daran zu �ndern, dass der vorinstanzliche Entscheid zu Recht besteht.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche-
rungsgericht des Kantons Z�rich und dem Bundesamt f�r
Luzern, 27. Dezember 2000