Source: https://www.cpb-software.com/banking/enterprise-software-solutions/abgeltungsteuer-end-to-end/%C2%A723-reporting/
Timestamp: 2019-04-23 22:25:06
Document Index: 347186818

Matched Legal Cases: ['§23', '§23', '§23', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§23', '§23', '§23']

§23 Reporting - CPB SOFTWARE AG
SECTRAS - §23 Reporting
Besteuerung und Ausweis von Fremdwährungs- und Devisentermingeschäften sowie Kryptowährungen
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Mit dem „Kroatien-Steueranpassungsgesetz“ vom 25.07.2014 wurde die FiFo-Methode wieder als zwingende Verbrauchsfolge für die Veräußerung von Fremdwährungsbeträgen gesetzlich verankert (§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 S. 3 EStG). Im Rahmen der Einführung der Abgeltungsteuer in 2009 hatte der Gesetzgeber diese Verbrauchsfolge aus dem Gesetz gestrichen.
Berücksichtigung der Jahresfrist bei Fremdwährungsgeschäften
Bei der Veräußerung von Fremdwährungsbeträgen innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung kann es sich um ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft im Sinne des § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG handeln. Die Jahresfrist gilt ebenfalls für verzinsliche Fremdwährungsguthaben. Gewinne und Verluste außerhalb der Jahresfrist sind steuerlich nicht zu berücksichtigen.
Steuerliche Berücksichtigung von Wertpapiertransaktionen über Fremdwährungskonten
Als steuerrelevante Veräußerung einer Fremdwährung gilt neben dem direkten Währungstausch auch der Kauf von Wertpapieren, der mit Fremdwährungsguthaben bezahlt wird. Belastungen sonstiger Gebühren und Überweisungen ohne Währungswechsel gelten nicht als Veräußerung.
Berücksichtigung von Veräußerungsgewinnen/-verlusten
Zur Ermittlung des Veräußerungsergebnisses aus einem Verkauf einer Fremdwährungsposition ist der Fremdwährungsbetrag jeweils zum Anschaffungs- und Veräußerungszeitpunkt zum jeweiligen Tageskurs in Euro umzurechnen. Ein möglicher Gewinn bzw. Verlust fällt dabei unter die steuerpflichtigen „Sonstigen Einkünfte“ und ist entsprechend in der Anlage SO zur Einkommensteuererklärung zu deklarieren. Die erzielten Gewinne unterliegen dabei, im Gegensatz zu den Kapitaleinkünften des Privatanlegers, dem persönlichen Einkommensteuersatz, sofern sie die Freigrenze von 600 Euro übersteigen. Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften bleiben jedoch steuerfrei, wenn sie für das Kalenderjahr die Freigrenze von 600 Euro nicht erreichen.
Grundregeln gelten auch für Kryptowährungen
Kryptowährungen wie BITCOIN erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Nun wurde auch final geklärt, dass Kursgewinne innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist als privates Veräußerungsgeschäft versteuert werden müssen. Der Rücktausch von Bitcoins in Euro, innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung, gilt somit als privates Veräußerungsgeschäft (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Spekulationsgeschäfte, bei denen zwischen Kauf und Verkauf der Bitcoins mehr als ein Jahr liegen, bleiben hingegen komplett steuerfrei.
Einführung der FiFo-Methode
Berücksichtigung der 1 Jahres-Spekulationsfrist
Gewinne und Verluste unterliegen dem individuellen Steuertarif
i.d.R keine Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen durch Banken, da kein Kapitalertragsteuerabzug
§23-Reporting as a service
Verschaffen Sie sich und Ihren Kunden einen Vorteil in Form eines §23-Reporting
Derzeit ist davon auszugehen, dass Anleger mit Fremdwährungskonten zur Abwicklung ihrer Wertpapiertransaktionen häufig unbewusst unvollständige Steuererklärungen abgeben. Nutzen Sie SECTRAS für die steuerrechtliche Abwicklung von Fremdwährungs- und Devisentermingeschäften sowie Transaktionen in Kryptowährungen wie BITCOIN, ETHER & Co. SECTRAS verwaltet den FiFO-Stock und erzeugt für Ihre Kunden ein transparentes und detailliertes §23-Steuerreporting.
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