Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4019.htm
Timestamp: 2018-11-18 09:00:59
Document Index: 71001620

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 7', '§ 36', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 42', '§ 3', '§ 4', '§ 15', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 10', '§ 2', '§ 21', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 21', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

4.019 Federsee
Verordnung des Kultministers als höherer Naturschutzbehörde über das “Naturschutzgebiet Federsee” in den Gemarkungen Buchau, Kappel, Oggelshausen, Tiefenbach, Seekirch, Alleshausen und Moosburg, Kreis Saulgau (Reg.-Anz. f. Württ. v. 22.06.1939)
Auf Grund der §§ 4, 12 Abs. 2, 13 Abs. 2, 15 und 16 Abs. 2 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26.Juni 1935 (RGBl. I S. 821) sowie des § 7 Abs. 1 und 5 der Durchführungsverordnung vom 31. Oktober 1935 ‚(RGBl. I S.1275) wird mit Zustimmung der obersten Naturschutzbehörde sowie mit Ermächtigung des Reichsjähgermeisters auf Grund des § 36 Abs. 6 der Ausführungsverordnung vom 27.März 1935 (RGBl. I S. 431) zum Reichsjagdgesetz - in der Fassung vom 5. Februar 1937 (RGBl. I S. 179) folgendes verordnet:
Der nordostwärts von Buchau in den Gemarkungen Buchau, Kappel, Oggelshausen, Tiefenbach, Seekirch, Alleshausen und Moosburg, Kreis Saulgau, liegende “Federsee” wird mit seiner Umgebung in dem im § 2 Abs. 1 näher bezeichneten Umfange mit dem Tage der Bekanntgabe dieser Verordnung in das Reichsnaturschutzbuch eingetragen und damit unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von rund 1410 ha- einschließlich des “Banngebiet Staudacher” von 50 ha -. Es umfaßt:
· a) in der Gemarkung Buchau eine Fläche von 632 ha (einschließlich der “Seeherrschaft” von 239 ha),
· b) in der Gemarkung Kappel eine Fläche von 71 ha,
· c) in der Gemarkung Oggelshausen eine Fläche von 181 ha,
· d) in der Gemarkung Tiefenbach eine Fläche von 123 ha,
· e) in der Gemarkung Seekirch eine Fläche von 85 ha,
· f) in der Gemarkung Alleshausen eine Fläche von 294 ha. und
· g) in der Gemarkung Moosburg eine Fläche von 24 ha.
(2) Die genauen Grenzen des Schutzgebiets sind in eine Karte 1:25000 rot eingetragen, die bei der obersten Naturschutzbehörde in Berlin niedergelegt ist; das “Banngebiet Staudacher” ist hierin gelb angelegt, der “Anwuchs” blau umrandet (im Gelände verpflockt) und die kultivierbare Fläche grün angelegt. Weitere Ausfertigungen dieser Karte befinden sich bei der Reichsstelle für Naturschutz in Berlin, bei der höheren Naturschutzbehörde in Stuttgart, der unteren Naturschutzbehörde in Saulgau und den Bürgermeistern in Buchau, Kappel, Oggelshausen, Tiefenbach, Seekirch, Alleshausen und Moosburg.
· a) Pflanzen - einschließlich aller Holzgewächse (Ausnahme s. § 4 Abs. 1 Buchstabe a) - zu beschädigen, auszureißen, auszugraben oder Teile davon abzupflücken, abzuschneiden oder abzureißen, sowie Bäume aufzuasten;
· b) freilebenden Tieren nachzustellen, sie mutwillig zu beunruhigen, zu ihrem Fang geeignete Vorrichtungen anzubringen, sie zu fangen oder zu töten oder Puppen, Larven, Eier oder Nester und sonstige Brut- oder Wohnstätten solcher Tiere fortzunehmen oder zu beschädigen, unbeschadet der berechtigten Abwehrmaßnahmen gegen Kulturschädlinge und sonst lästige oder blutsaugende Insekten;
· c) Pflanzen oder Tiere einzubringen;
· d) die Wege zu verlassen, die Schilfbestände zu betreten oder zu befahren, zu lärmen, Feuer anzumachen, an anderen als den durch Schilder von der unteren Naturschutzbehörde hierfür freigegebenen Stellen zu baden, Abfälle wegzuwerfen oder das Gelände auf andere Weise zu beeinträchtigen;
· e) Bodenbestandteile abzubauen, Sprengungen oder Grabungen vorzunehmen, Schutt oder Bodenbestandteile einzubringen oder die Bodengestalt einschließlich der Wasserläufe oder Wasserflächen auf andere Weise zu verändern oder zu beschädigen;
· f) Bild- oder Schrifttafeln anzubringen, soweit sie nicht auf den Schutz des Gebietes hinweisen;
· g) Bauten jeder Art ohne meine schriftliche Genehmigung zu errichten;
· h) ohne schriftliche Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde, die nur nach Benehmen mit der Stadt Buchau und dem Landesbeauftragten für Naturschutz erteilt wird, Wasserfahrzeuge aller Art auf dem See zu halten und zu benutzen;
· i) den Wasserspiegel des Federsees unter 578,3 Meter ü. N.N. künstlich abzusenken;
· k) die Jagd auszuüben - Ausnahme s. § 4 Abs. 1 Buchstabe b -.
· a) die ordnungsgemäße Holznutzung durch die Berechtigten;
· b) die rechtmäßige Ausübung der Jagd auf Fuchs, Iltis, Dachs und Birkhahn nach der vom Landesjägermeister genehmigten Anordnung; Ermächtigungen zur Bekämpfung fischereischädlicher Tiere auf Grund des § 42 Abs. 2 der Ausführungsverordnung zum Reichsjagdgesetz kann der Kreisjägermeister nur mit Genehmigung des Landesjägermeisters erteilen;
· c) die rechtmäßige Ausübung der Fischerei - nach Genehmigung des Pachtvertrages durch die untere Naturschutzbehörde -, jedoch mit der Auflage, daß Störungen des Brutgeschäfts der Vögel unterbleiben;
· d) die landwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Weise, die Streunutzung auf den einzelnen Gemeindeparzellen, aber nur in der Zeit vom 1. Juli bis 15. März;
· e) die zur Bodenverbesserung von Äckern, Wiesen und Streuwiesen erforderlichen Maßnahmen sowie - nur in der Richtung zum Federsee hin - das Räumen, Vertiefen oder Neuausheben der Abzugsgräben;
· f) die Gewinnung von sogenannten “Küfer-Knospen”, in der Zeit vom 1. Oktober bis 15. März sowie im Rahmen der Genehmigung durch die untere Naturschutzbehörde die ordnungsmäßige Schilf- und Rohrnutzung im “Anwuchs” (auf der Karte blau umrandet).
(2) Nach dem Einbau einer Sohlenschwelle in den Kanzachkanal beim Knie des Federseesteges (Oberkante 578,2 Meter) durch die höhere Naturschutzbehörde darf der Kanzachkanal von dieser Schwelle abwärts vertieft und die auf der Karte grün angelegt Fläche entwässert werden.
(3) In besonderen Fällen können Ausnahmen von den Vorschriften dieser Verordnung von mir - beii jagdbaren Tieren durch den Landesjägermeister - genehmigt werden. Daneben kann die untere Naturschutzbehörde - jedoch nicht für das “Banngebiet Staudacher” (§ 3 Abs. 2) - Ausnahmen zulassen für Zwecke der Wissenschaft, des Unterrichts, der Volksbildung oder für die künstliche Vogelhege, für das Angeln in der Kanzach und für die Streugewinnung vor dem 1. Juli.
Diese Verordnung tritt mit ihrer Bekanntgabe im “Regierungs-Anzeiger für Württemberg” in Kraft.
Stuttgart, den 15. Juni 1939
gez. Mergenthaler.
Änderungsverordnung
Verordnung des Landesjägermeisters für das Land Württemberg - Hohenzollern vom 15. März 1942.
Auf Grund von § 4 Abs. 3 Satz 1 der Verordnung des Württ. Kultministers als höhere Naturschutzbehörde über das "Naturschutzgebiet Federsee" vom 15. Juni 1939 bestimme ich mit Zustimmung der höheren Naturschutzbehörde mit Wirkung ab 1. April 1942 folgendes:
Das gesamte "Naturschutzgebiet Federsee" wird zu einem einheitlichen Jagdgebiet zusammengefaßt, dessen Kernstück die innerhalb des Naturschutzgebiets liegende Fläche des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Buchau darstellt, an das die ebenfalls innerhalb des Naturschutzgebiets liegenden Teile der Federsee-Randgemeinden angegliedert werden. Die Jagd innerhalb des Naturschutzgebiets erhält die Bezeichnung "Seejagd Buchau". Der übrige außerhalb des Naturschutzgebiets liegende Teil des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Buchau erhält die Bezeichnung "Feldjagd Buchau". Beide Jagdreviere sind voneinander unabhängig.
Innerhalb der "Seejagd Buchau" ist die Ausübung der Jagd ausschließlich zulässig auf Rehwild, Hase, Birkhahn, Wildgans, Wildente, Fasan, Fuchs, Dachs, Edelmarder, Steinmarder und Iltis. Andere jagdbare Tiere dürfen innerhalb der "Seejagd Buchau" nicht erlegt werden.
Der Fasan ist innerhalb der "Seejagd Buchau" unerwünscht, da er nicht zur heimischen Vogelwelt gehört und daher mit Nachdruck zu bejagen.
Der oder die Pächter der "Seejagd Buchau" sind verpflichtet, Wiesel und Krähen mit besonderem Nachdruck zu bekämpfen.
Die Jagdausübung innerhalb des "Banngebiets Staudacher" ist in vollem Umfange verboten.
In der Zeit zwischen dem 1. Februar und dem 15. Juli darf auf der Seefläche samt Anwuchs nicht geschossen werden.
Der Jagdpächter der "Seejagd Buchau" oder ein Mitpächter, der für die Jagdausübung die Verantwortung trägt, muß Amtswalter der Deutschen Jägerschaft sein.
Die Jagd auf Rehwild, Hase, Birkhahn, Wildgans und Wildente darf nur auf Grund eines beim Kreisjägermeister für den Jagdkreis Saulgau einzureichenden und von diesem zu genehmigenden Abschlußplanes erfolgen.
Ich behalte mir vor, die vorstehenden Bestimmungen im Bedarfsfalle zu ändern oder zu ergänzen.
gez. Dr. Pfannenschwarz
Verordnung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern als höherer Naturschutzbehörde zur Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet "Federsee" vom 11. Februar 1954 (GBl. v. 15.03.1954, S. 34).
Auf Grund des § 15 Abs. 1 Satz 2 des Reichsnaturschutzgesetzes vorn 26.Juni 1935 (RGBl. 1 S. 821) wird mit Zustimmung der obersten Naturschutzbehörde verordnet:
Die Verordnung des Württ. Kultministers als höherer Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet "Federsee" in den Gemarkungen Buchau, Kappel, Oggelshausen, Tiefenbach, Seekirch, Alleshausen und Moosburg, Kreis Saulgau, vom 15.Juni 1939 (Reg.Bl. S. 98) wird wie folgt geändert:
1. In § 3 Abs. 1 Buchstabe k werden die Worte: "Ausnahme s. § 4 Abs. 1 Buchstabe b" gestrichen;
2. § 4 Abs. 1 Buchstabe b wird gestrichen.
Diese Verordnung tritt am 1. April 1954 in Kraft.
Tübingen, den 11.Febriiar 1954
Dr. Walser
Verordnung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern über das Naturschutzgebiet "Federsee" vorn 14. Februar 1961 (GBl. v. 15.03.1961, S. 46).
Auf Grund von § 10 Abs. 3 des Landesgesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 8. Juni 1959 (Ges.Bl. S. 53) wird mit Zustimmung der obersten Naturschutzbehörde verordnet:
Die Flurstücke der Gemarkung Buchau, Parz. Nr. 62, 63, 65, 66, 2291, 2293, 2294, 2295, 2296, 2300, 2301, 2302, 2303, 2275, 2276, 2277, 2278, 2279, 2282, 2283/2, Feldweg 44, 45/1 und 45, Bach Nr. 1/2, ferner Gebäude Nr. 20, Turnhalle mit Geräteraum, Hofraum (Spiel-, Festplatz) werden aus dem Naturschutzgebiet "Federsee" ausgeschieden.
Die Verordnung des Württ. Kultministers als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet "Federsee" in den Gemarkungen Buchau, Kappel, Oggelshausen, Tiefenbach, Seekirch, AllIeshausen und Moosburg, Kreis Saulgau, vom 15.Juni 1939 (Reg.Bl. S. 98) wird wie folgt geändert:
In § 2 Abs. 1 wird in Stelle von "1410 ha" "1400,5 ha" und an Stelle von "632 ha" "622,5 ha" gesetzt.
Diese Verordnung tritt am 1. April 1961 in Kraft.
Tübingen, den 14. Februar 1961
Dritte Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen zur Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet »Federsee« vom 7. März 1994 (GBl. v. 29.04.1994, S. 211).
Auf Grund von §§ 21 und 58 Abs. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz ‑ NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), zuletzt geändert durch das Biotopschutzgesetz vom 19. November 1991 (GBl. S. 701) wird verordnet:
(1) Im Bereich der Ortslage Bad Buchau wird die südliche Grenze des Schutzgebiets nach Maßgabe der Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 5. August 1993 im Maßstab 1:5000, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, neu festgelegt. Die neuen Grenzen des Schutzgebietes sind in der Flurkarte 1:5000 rot, die aufgehobenen Grenzen gelb angelegt.
(2) Die in Absatz 1 genannte Karte ist Bestandteil der Verordnung.
Die Verordnung des Württ. Kultministers als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet «Federsee» vom 15. Juni 1939 (Reg.Bl. S. 98), geändert durch die Verordnung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern vom 11. Februar 1954 (GBI. S. 34) und vom 14. Februar 1961 (GBl. S. 46), wird wie folgt geändert:
1. § 2 wird folgender Absatz 3 an angefügt:
»(3) Für den Bereich der Ortslage Bad Buchau sind die Grenzen des Schutzgebiets in der Karte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 5. August 1993 eingetragen und rot angelegt.«.
2. In § 2 Abs.1 Satz 1 wird die Zahl »1400,5« durch die Zahl »1388,9« ersetzt.
3. In § 2 Abs. 1 Satz 2 Buchst. a wird die Zahl »622,5« durch die Zahl »610,9« ersetzt.
Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen in Tübingen und beim Landratsamt Biberach in Biberach/Riß auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am ach n Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
Die Verordnung mit Karte ist nach Ablauf der Auslegungsfrist bei den vorstehend bezeichneten Stellen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.
TÜBINGEN, den 7. März 1994
Vierte Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen zur Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet »Federsee« vom 7. März 1994 (GBl. v. 29.04.1994, S. 212).
(1) Im Bereich der Ortslagen Oggelshausen und Tiefenbach wird die östliche Grenze des Schutzgebiets nach Maßgabe der Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 5. Oktober 1993 im Maßstab 1:5000, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, neu festgelegt. Die neuen Grenzen des Schutzgebiets sind in der Flurkarte 1:5000 rot, die aufgehobenen Grenzen gelb angelegt.
(3) Die neue Schutzgebietsgrenze wird ergänzend zur Kartendarstellung wie folgt beschrieben:
· a) auf Gemarkung Oggelshausen
im Bereich des Gewanns »Gewand gegen Tiefenbach« ab der nördlichen Grenze des Flurstücks Nr. 2708/2 (Weg) bis zur nördlichen Grenze des Flurstücks Nr. 2739 im Abstand von 35 m, und von da bis zur nördlichen Grenze des Flurstücks Nr. 2743 im Abstand von 30 m zur östlichen Grenze der dazwischen liegenden Flurstücke;
· b) auf Gemarkung Tiefenbach
im Bereich des Gewanns »Im Etter« von einem Punkt auf der nördlichen Grenze des Flurstücks Nr. 1687 (Weg) mit einem Abstand von 60 m zum Schnitt dieser Grenze mit der westlichen Grenze des Flurstücks Nr. 1518 (Weg ‑ »Am See«) bis zum ersten Meßpunkt südlich des Betriebsgebäudes des Regenüberlaufbeckens auf Flurstück Nr. 1695, von da entlang der westlichen und nördlichen Grenze des Betriebsgeländes dieser Anlage bis zu einem Punkt auf der nördlichen Grenze des Flurstücks Nr. 1695 mit einem Abstand von 15 m zum Schnitt dieser Grenze mit der westlichen Grenze des Flurstücks Nr. 1518 (Weg ‑»Am See«), sowie von diesem Punkt bis zu einem Punkt auf der nördlichen Grenze des Flurstücks Nr. 1696 mit einem Abstand von 25 m zum Schnitt dieser Grenze mit der westlichen Grenze des Flurstücks Nr. 1518 (Weg ‑ »Am See«).
Bei einer Abweichung oder des Widerspruchs zwischen der textlichen Beschreibung und der Kartendarstellung gelten die in der Karte getroffenen Festlegungen.
Die Verordnung des Württ, Kultministers als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet »Federsee« vom 15.Juni 1939 (Reg.Bl. S. 98), geändert durch die Verordnung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern vom 11. Februar 1954 (GBI. S.34) und vom 14.Februar 1961 (GBI. S. 46) sowie durch die Dritte Änderungsverordnung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 7.März 1994 (GBI. S. 211), wird wie folgt geändert:
1. § 2 wird folgender Absatz 4 angefügt:
»(4)Für den Bereich der Ortslagen Oggelshausen und Tiefenbach sind die Grenzen des Schutzgebiets in der Karte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 5. Oktober 1993 eingetragen und rot angelegt.«.
2. In § 2 Abs. 1 Satz 1 wird die Zahl »1388,9 « durch die Zahl »1384,3« ersetzt.
3. In § 2 Abs. 1 Satz 2 Buchst. c wird die Zahl »181« durch die Zahl »177« ersetzt.
4. In § 2 Abs. 1 Satz 2 Buchst. d wird die Zahl »123« durch die Zahl »122,5« ersetzt.
Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen in Tübingen und beim Landratsamt Biberach in Biberach/Riß auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am achten Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
5. Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen zur Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet »Federee« vom 6. Mai 2003 (GBl. v. 05.06.2003, S. 280).
Auf Grund der §§ 21 und 58 Abs.2 des Naturschutzgesetzes in der Fassung vom 29. März 1995 (GBl. S. 385), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 19.November 2002 (GBl. S. 424) und Artikel 4 des Gesetzes vom 19. November 2002 (GBl. 5.428), wird verordnet:
(1) Im Bereich der Ortslage Alleshausen wird die Grenze des Naturschutzgebiets »Federsee« nach Maßgabe der Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 16. Dezember 2002 im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, neu festgelegt. Die neuen Grenzen des Schutzgebiets sind in der Flurkarte 1:2500 rot, die aufgehobenen Grenzen gelb gestrichelt angelegt.
(3) Die neue Schutzgebietsgrenze wird ergänzend zur Kartendarstellung wie folgt grob beschrieben:
Auf Gemarkung Alleshausen im Bereich des Gewannes »Brühl« beginnend am nordöstlichen Eckpunkt des Flurstücks 104/2, an der südöstlichen Grenze der Flurstücke 104/2 und 103/9 folgend bis zu einem Eckpunkt auf Flurstück 103/10, von da entlang der nordöstlichen Grenze des Flurstücks bis zum südlichen Eckpunkt des Flurstücks, von diesem Punkt der südöstlichen Grenze des Flurstücks 103/10 folgend und die Flurstücke 101, 100/2,99,84,97 im Gewann »Wasen« querend auf den Eckpunkt des Flurstücks 96/2 stoßend; entlang der Flurstücksgrenze des Pumpwerkes bis an den Eckpunkt des Flurstücks irn Südwesten, von da die Flurstücke 96, 95, 94, 93, 92 im Gewann »Zollwiesen«
querend auf einen Eckpunkt 60 m südlich eines Eckpunktes auf Flurstück 66/1; von dort der Grenze des Flurstücks 66/I nach Norden und der südlichen und westlichen Grenze des Flurstücks 1760/2 bis zum Eckpunkt zwischen Gemeindestraße 1760 und Flurstück 1760/2 f.
Bei einer Abweichung oder einem Widerspruch zwischen der textlichen Beschreibung und der Kartendarstellung gelten die in der Karte getroffenen Festlegungen.
Die Verordnung des württembergischen Kultministers als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutz gebiet »Federsee« vom 15.Juni 1939 (Reg. BI. S.98), geändert durch die Verordnung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern vom 11. Februar 1954 (GBI. S. 34) und vom 14. Februar 1961 (GBl. S. 46) sowie durch die dritte und vierte Änderungsverordnung des Regierungspräsidiums Tübingen, jeweils vom 7.März 1994 (GB1. S.211 und 212), wird wie folgt geändert:
1. § 2 wird folgender Absatz 5 angefügt:
»(5) für den Bereich der Ortslage Alleshausen sind die Grenzen des Schutzgebiets in der Karte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 16. Dezember 2002 eingetragen und rot angelegt.«
2. In § 2 Abs. 1 Satz 1 wird die Zahl »1384,3« durch die Zahl »1381,3« ersetzt.
3. In § 2 Abs.l Satz 2 Buchst. f wird die Zahl »294« durch die Zahl »291« ersetzt.
(1) Diese Verordnung mit Teilausschnittskarte wird beim Regierungspräsidium Tübingen in Tübingen, Konrad Adenauer-Str.20, und beim Landratsamt Biberach -untere Naturschutzbehörde -Rollinstr.9, in Biberach auf die Dauer von 2 Wochen, beginnend am Tag nach der Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
(2) Die Verordnung mit Karte ist nach Ablauf der Auslegungsfrist bei den vorstehend bezeichneten Stellen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten niedergelegt.
TÜBINGEN, den 6. Mai 2003 WICKER