Source: https://tender-search.com/tender-details/bewachungsdienste-195/
Timestamp: 2020-04-06 12:25:37
Document Index: 196453702

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 34', '§ 34', '§ 5', '§ 5', '§ 1', '§ 47', '§ 9', '§ 34', '§ 30', '§ 34', '§ 5', '§ 5', '§ 34', '§ 34', '§ 123', '§ 34', '§ 150']

Deutschland : Berlin - Bewachungsdienste | Vergabemaßnahme – Sicherheitsdienstleistungen für Flüchtlingsunterkünfte | Deutschland, Berlin | Das Landesamt für Flüchtlingsangeleg...
Deutschland : Berlin - Bewachungsdienste
Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten beabsichtigt, Sicherheitsdienstleistungen für Flüchtlingsunterkünfte zu vergeben. Die Leistungen stellen soziale und andere besondere Dienstleistungen im Sinne des Abschnitts 3 der VgV dar. Der Sicherheitsdienstleister ist hierbei u. a. für die Sicherung und den Schutz der Flüchtlingsunterkunft verantwortlich, indem er die Zu- und Ausgänge der Unterkunft kontrolliert, das Gebäude und das umliegende Gelände bestreift, den Brandschutz gewährleistet und sämtliche Alarm- und Kontrollsysteme überwacht und auswertet. Detaillierte Informationen können der Leistungs- und Qualitätsbeschreibung der Vertragsunterlagen entnommen werden (Anlage 1 der Vertragsunterlagen).
— Der Leistungszeitraum eines jeden Referenzprojektes muss mindestens 12 Monate betragen haben. Nicht abgeschlossene Referenzprojekte werden nur zugelassen, wenn Leistungen hieraus seit mindestens einem Jahr (gerechnet ab dem Veröffentlichungstag der EU-Bekanntmachung) erbracht werden,
— Das Leistungsende darf nicht vor dem Jahr 2015 liegen.
— Gegenüber der zuständigen Behörde nach § 9 Abs. 2 BewachV gemeldeter und von der zuständigen Behörde gemäß § 34a Abs. 1a S. 3 ff. GewO erfolgreich zuverlässigkeitsüberprüfter Mitarbeiter,
— Keine Einträge im erweiterten Führungszeugnis,
— Abgeschlossene Sachkundeprüfung nach § 34a Ge-wO oder anerkannter Abschluss gemäß § 5d i. V. m § 5 Nr. 1 bis 3 BewachV,
— Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im Wachschutzgewerbe in leitender Funktion bei der Bewachung von bewohnten Objekten bzw. Objekten mit hoher Publikumsfluktuation (exklusive Aus- und Fortbildungs- sowie Praktikumszeiträume),
— Qualifikation als Brandschutzhelfer,
— Abgeschlossener Erste-Hilfe-Kurs,
— Deutschkenntnisse mindestens C 1.
Siehe Vergabeunterlagen. Die Bieter haben insbesondere Eigenerklärungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz sowie nach § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung abzugeben und im Auftragsfall die Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung einzuhalten. Der Auftraggeber macht hierüber hinaus – soweit relevant – von der
Möglichkeit des § 47 Abs. 3 VgV Gebrauch. Im Falle der Inanspruchnahme der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit müssen der Bieter und der Eignungsverleiher daher im Umfang der Eignungsleihe gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Der Auftraggeber wird vor Zuschlagserteilung gegebenenfalls eine entsprechende Haftungszusage von den Eignungsverleihern des für den Zuschlag vorgesehenen Bietersverlangen.
1. Geeignete Referenzen aus den letzten 3 Jahren betreffend Wach- und Sicherheitsdienstleistungen für vergleichbare Einrichtungen/Objekte
Leistungszeitraum (MM.JJ.-MM.JJ),
— Beschreibung der erbrachten Leistungen, insbesondere zur Vergleichbarkeit in Bezug auf Leistungsspektrum (Pförtnerdienste, Bestreifung, Bewachung etc.); Art, Größe (Brutto-Grundfläche) und Nutzung der bewachten Einrichtung/des Objektes; Anzahl des eingesetzten Personals; bei Arge oder Nachunternehmerschaft: Angabe des Eigenleistungsanteils (vgl. Vordruck 6).
2. Namentliche Benennung der Mitarbeiter/innen, welche im Auftragsfall als Wach- und Sicherheitskraft mit leitender Funktion verantwortlich sind (einschließlich der Stellvertretung) mit Angaben zur abgeschlossenen Berufsausbildung, Berufserfahrungen im Wachschutzgewerbe in in leitender Funktion bei der Bewachung von bewohnten Objekten bzw. Objekten mit hoher Publikumsfluktuation in Jahren, Angaben zu absolvierten Fortbildungen (z. B. Erste-Hilfe-Kurs, Kurs zum Verhalten im Brandfall, Deeskalationstraining, Konfliktmanagement etc.) mit Angaben zum Zeitpunkt und Inhalt der Fortbildung in den letzten 6 Monaten und Deutschkenntnissen, sowie Nachweis
— der Meldung des Mitarbeiters gegenüber der zuständigen Behörde nach § 9 Abs. 2 BewachV und erfolgreichen Zuverlässigkeitsüberprüfung der zuständigen Behörde gemäß § 34a Abs. 1a S. 3 ff. GewO in Kopie,
— des aktuellen erweiterten Führungszeugnisses nach § 30a BZRG in Kopie (nicht älter als 12 Monate – gerechnet ab Veröffentlichungstag der EU-Bekanntmachung),
— der Sachkundeprüfung nach § 34a Abs. 1a Ge-wO oder eines anerkannten Nachweises gemäß § 5d i.V.m § 5 Nr. 1 bis 3 BewachV in Kopie,
— über die Ausbildung zum Brandschutzhelfer in Kopie,und,
— über den Abschluss eines Erste-Hilfe-Kurses in Kopie, jeweils für jeden dieser Mitarbeiter (vgl. Vordruck 6).
3. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenanzahl des Unternehmens in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (Angaben getrennt pro Jahr) mit Angaben zu:
— Anzahl der Mitarbeiter im Bereich Wach- und Sicherheitsdienst,
— Anzahl der weiblichen Mitarbeiter im Wach- und Sicherheitsdienst,
— Anzahl der Mitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a Abs. 1a GewO ohne Sachkundeprüfung,
— Anzahl der Mitarbeiter mit Sachkundeprüfung nach § 34a Abs. 1a GewO,
— Anzahl der Mitarbeiter mit Qualifikation zum Brandschutzhelfer (vgl. Vordruck 6).
4. Beschreibung der Maßnahmen im Unternehmen zur Qualitätssicherung, insbesondere Zertifizierungen o.Ä. (vgl. Vordruck 6);
5. Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen (vgl.Vordruck 3)
1. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen oder dass bei Vorliegen eines oder mehrerer Ausschlussgründe eine Selbstreinigung nachweislich durchgeführt wurde (vgl. Vordruck 6);
2. Eigenerklärung zur Firma mit Angaben zu Firmenname, Rechtsform, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Name des Geschäftsführer, Geburtsort und -datum des Geschäftsführers, Telefon, Telefax, E-Mail, Internet, Gegenstand des Unternehmens, Mitgliedschaft in Berufsverbänden, Organigramm zur Unternehmensstruktur mit Darstellung der Beteiligungsverhältnisse (vgl. Vordruck 6);
3. Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Herkunftsstaates, soweit eintragungspflichtig, durch Vorlage einer Kopie des Auszugs (nicht älter als 6 Monate – gerechnet ab Veröffentlichungstag der EU-Bekanntmachung) oder alternativer Nachweis zur erlaubten Berufsausübung (vgl.Vordruck 6);
4. Nachweis einer aktuell gültigen Gewerbeerlaubnis nach § 34a GewO durch Vorlage einer Kopie der Erlaubnis (vgl. Vordruck 6);
5. Eigenerklärung, dass für das Unternehmen aktuell keine Einträge in dem Gewerbezentralregister vorliegen (vgl. Vordruck 6). Der Auftraggeber wird für die Bieter der engeren Wahl Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 S. 1 Nr. 4 GewO einholen.
1. Nachweis über das Bestehen bzw. über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungshöhe je Schadensereignis von:
— Personenschäden: 5 000 000,00 EUR,
— Sach- und Vermögensschäden: 2 500 000,00 EUR,
— Schlüsselschäden: 500 000,00 EUR.
Der Nachweis erfolgt entweder durch Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung zu den oben genannten Bedingungen oder alternativ durch Eigenerklärung über den geplanten Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung zu den oben genannten Bedingungen im Auftragsfall (vgl. Vordruck 6).
Eine Kopie des Versicherungsscheins ist nach Auftragserteilung innerhalb von 2 Wochen vorzulegen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz sowie über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Euro netto (Angabe getrennt pro Jahr), (vgl. Vordruck 6).
https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer
1. Es gelten die Vorgaben in den Vergabeunterlagen, insbesondere die Bewerbungsbedingungen des Auftraggebers;
2. Die Zeiträume für die Anforderung von Nachweisen (bspw. Berufs- oder Handelsregisterauszüge, erweiterte Führungszeugnisse, Gewerbezentralregisterauszüge etc.) sind bei der Bemessung der Angebotsfrist bereits berücksichtigt worden. Insbesondere beträgt die durchschnittliche Bearbeitungszeit für die Zustellung von erweiterten Führungszeugnissen etwa 2 Wochen (siehe https://service.berlin.de/dienstleistung/120926/). Die Bieter haben die geforderten Nachweise rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist zu beantragen. Die Bieter tragen das Risiko einer nicht rechtzeitigen Beantragung der Nachweise.
Vergabemaßnahme – Sicherheitsdienstleistungen für Flüchtlingsunterkünfte
Sicherheit-April
Hohenschönhauser Straße 76, 10369 Berlin
Seehausener Straße 33-39, 13057 Berlin
Maxie-Wander-Straße 78, 12619 Berlin
Kiefholzstraße 71, 71 A-C, 12435 Berlin
Lindenberger Weg 25, 25 A – F, 13125 Berlin
Senftenberger Ring 37-39, 13435 Berlin
Bernauer Straße 138A, 13507 Berlin
Bäkestraße 4 - 6, 12207 Berlin
Leonorenstraße 33 B - H, 33 K -L, 12247 Berlin
Chris-Gueffroy-Allee 47 - 65 ungr., 12437 Berlin
Großbeerenstraße 34 - 40, 12107 Berlin
Niedstraße 1 -2, 12159 Berlin
Die Laufzeit dieses Vertrages kann durch das Land Berlin bis zum 31.12.2019 und abschließend bis zum 7.5.2020 verlängert werden. Die Nutzung der Verlängerungsoptionen werden bis spätestens 3 Monate vor Ablauf des Vertrages vom Land Berlin angezeigt.
Der voraussichtliche Leistungsbeginn ist der 1.9.2018, dies kann jedoch abweichen. Mit der Durchführung der vertraglichen Leistungen hat der Sicherheitsdienstleister unverzüglich nach Zugang einer dahingehenden schriftlichen Aufforderung des Landes Berlin, spätestens jedoch 2 Monate nach Zuschlagserteilung zu beginnen.
Der voraussichtliche Leistungsbeginn ist der 15.8.2018, dies kann jedoch abweichen. Mit der Durchführung der vertraglichen Leistungen hat der Sicherheitsdienstleister unverzüglich nach Zugang einer dahingehenden schriftlichen Aufforderung des Landes Berlin, spätestens jedoch 2 Monate nach Zuschlagserteilung zu beginnen.
Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten beabsichtigt, Sicherheitsdienstleistungen für Flüchtlingsunterkünfte zu vergeben. Die Leistungen stellen soziale und andere besondere Dienstleistungen im Sinne des Abschnitts 3 der VgV dar. Der Sicherheitsdienstleister ist hierbei u.a. für die Sicherung und den Schutz der Flüchtlingsunterkunft verantwortlich, indem er die Zu- und Ausgänge der Unterkunft kontrolliert, das Gebäude und das umliegende Gelände bestreift, den Brandschutz gewährleistet und sämtliche Alarm- und Kontrollsysteme überwacht und auswertet. Detaillierte Informationen können der Leistungs- und Qualitätsbeschreibung der Vertragsunterlagen entnommen werden (Anlage 1 der Vertragsunterlagen).
Der voraussichtliche Leistungsbeginn ist der 1.8.2018, dies kann jedoch abweichen. Mit der Durchführung der vertraglichen Leistungen hat der Sicherheitsdienstleister unverzüglich nach Zugang einer dahingehenden schriftlichen Aufforderung des Landes Berlin, spätestens jedoch 2 Monate nach Zuschlagserteilung zu beginnen.
Der voraussichtliche Leistungsbeginn ist der 15.7.2018, dies kann jedoch abweichen. Mit der Durchführung der vertraglichen Leistungen hat der Sicherheitsdienstleister unverzüglich nach Zugang einer dahingehenden schriftlichen Aufforderung des Landes Berlin, spätestens jedoch 2 Monate nach Zuschlagserteilung zu beginnen.