Source: https://www.architektenrecht.ch/architekturvertrag/vertragsanbahnung
Timestamp: 2020-03-31 22:49:40
Document Index: 248725688

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

Vertragsanbahnung › Architektenrecht
Die Verhandlungen zwischen Bauherr und Architekt beginnen meistens mit der Kontaktnahme des einen oder des anderen. Der weitere Verlauf gestaltet sich individuell und kann hier daher nicht weiter umschrieben werden.
Häufig werden Verhandlungen geführt, Vertragspunkte wie Art und Umfang der Architektenleistungen, das Architektenhonorar, Fristen und Termine sowie sonstige Abreden wie die Standardklauseln und das Urheberrecht.
Gelegentlich werden ein konkretes Angebot (Offerte) und eine Annahme (Akzept) ausgetauscht, manchmal auch nur durch Zustellung des Entwurfes für einen Architekturvertrag und durch Retournierung eines gegengezeichneten Vertragsexemplares.
Bei Übernahme Inhaltsanerkennung von
Objektiv-wesentliche Vertragspunkte
Subjekt-wesentliche Vertragspunkte
Vertragspunkte, die conditio sine qua non sind, d.h. ohne deren Akzept das Rechtsgeschäft nicht geschlossen würde
Entschädigungspunkt
OR-Auftrag
Massgeblichkeit des Leistungsthemas und der Rechtsnatur des Leistungsgegenstandes
Rechtsnatur-Gesamtvertrag
Anwendung von Auftragsrecht
Vergütung Honorar | auftrag.ch
Anwendung von Werkvertragsrecht
Werklohn Zahlung | werk-vertrag.ch
SIA-Auftrag
Übernahme von SIA-Ordnung 102 oder SIA-Ordnung 103
Anwendung von SIA-Ordnung 102 oder SIA-Ordnung 103
Anbahnung unter Submissionsrecht
Beachtung des Vergaberechts
Anwendung von Verwaltungsrecht oder Privatrecht über Planerverträge?
Anbahnung mittels Studienauftrag
Anbahnung mittels Architekturwettbewerb
STÖCKLI HUBERT, Abschluss und Beendigung von Planerverträgen, in: Stöckli Hubert / Siegenthaler Thomas (Hrsg.), Die Planerverträge, Zürich 2013, S. 60 ff.
Zur Entschädigungsfrage
BGE 119 II 43
BGE 4A_42/2010
BGE 4C.313/1992
BGE 4C.374/2004
BGE 4C.341/2003
Zur Frage des Submissionsrechts
BGE 125 I 212
BGE 134 II 304
BGE 116 Ib 370
BGE 101 IV 410