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Timestamp: 2018-04-22 05:04:15
Document Index: 18118474

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 31', '§ 14', '§ 11', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 16']

Entscheidungen der Landessozialgerichte zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II )
LSG NRW , Beschluss v. 02.09.2016 - L 19 AS 1085/16/B
2. Hinsichtlich der Ausführungen des Jobcenters in dem Eingliederungsverwaltungsakt zur genehmigten Ortsabwesenheit nach § 7 Abs. 4a SGB II ist darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei nicht um hoheitliche Regelungen der Behörde mit Aussenwirkung im Einzelfall (§ 31 SGB X handelt, sondern lediglich um Erläuterungen zur Rechtslage (Vgl. BSG Urteil vom 15.06.2016 - - B 4 AS 45/15 R).
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1. 2 LSG Halle, Urteil v. 26.02.2016 - L 4 AS 159/12 - Revision anhängig beim BSG unter dem Az. B 14 AS 15/16 R
1. Bei dem Bruttolohnbestandteil Kfz-Gestellung handelt es sich nicht um eine Einnahme in Geldeswert (ebenso LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 23. Februar 2016 – L 9 AS 2108/13).
2. Bei Einnahmen in Geldeswert handelt es sich um Waren und Dienstleistungen, die einen Marktwert haben und sich daher in Geld tauschen lassen. Der Klägerin steht ein Fahrzeug zur Verfügung, das sie kostenfrei auch privat nutzen kann. Sie erspart dadurch eigene Aufwendungen für die Anschaffung und den Unterhalt eines Kraftfahrzeugs. Diese Einnahme ist eine Gegenleistung für die geleistete Arbeit und daher materieller Bestandteil des Arbeitsentgelts nach § 14 Sozialgesetzbuch Viertes Buch – Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung (SGB IV). Gleichwohl handelt es sich nicht um eine den Bedarf mindernde Einnahme nach § 11 Abs. 1 Satz 1 SGB II.
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1. 3 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil v. 23.06.2016 - L 5 AS 20/15 - rechtskräftig
1. 4 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss v. 19.04.2016 - L 2 AS 412/15 NZB - rechtskräftig
1. 5 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss v. 22.07.2016 - L 4 AS 381/16 B - rechtskräftig
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1. 6 LSG München, Beschluss v. 09.08.2016 – L 16 AS 366/16 B ER
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1. 7 LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 17. August 2016 (Az.: L 6 AS 113/16 B ER):
1. 8 Sächsisches Landessozialgericht, Urteil v. 11.08.2016 - L 3 AS 10/12
Die Ernährung mit einer sogenannten "Vollkost" bei Diabetes mellitus Typ I und II ist, wie das Bundessozialgericht bereits im Urteil vom 10. Mai 2011 entschieden hat, keine kostenaufwändige Ernährung im Sinne von § 21 Abs. 5 SGB II a. F ... Denn es handelt sich nicht um eine Krankenkost, auf die die Vorschrift abzielt, sondern um eine Ernährungsweise, die auf das Leitbild des gesunden Menschen Bezug nimmt (vgl. BSG, Urteil vom 10. Mai 2011 – B 4 AS 100/10 R ). Deshalb ist die Vollkost aus der Regelleistung zu bestreiten.
1. Dass bei Diabetes Mellitus, wenn keine Besonderheiten vorliegen, kein Anspruch auf Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger Ernährung nach § 21 Abs. 5 SGB II besteht, wird seit langem in der obergerichtlichen Rechtsprechung vertreten (vgl. z. B. Sächs. LSG, Beschluss vom 27. August 2010 – L 3 AS 245/08 – juris Rdnr. 23 ff.; Sächs. LSG, Beschluss vom 15. Februar 2010 – L 3 AS 780/09 NZB – juris Rdnr. 26; Sächs. LSG, Beschluss vom 26. Februar 2009 – L 2 AS 152/07 – juris Rdnr. 33 ff.; Bay. LSG, Urteil vom 23. April 2009 – L 11 AS 124/08 – juris Rdnr. 30; Bay. LSG, Urteil vom 6. Juni 2011 – L 8 AS 770/10 – juris Rdnr. 22; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 23. Oktober 2009 – L 12 AS 4179/08– juris Rdnr. 22 ff.; LSG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30. Juni 2011 – L 19 AS 1023/11 B ER – FEVS 63, 371 ff. = juris Rdnr. 31; LSG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 23. Januar 2012 – L 19 AS 1747/11 B – juris Rdnr. 4; LSG Hamburg, Urteil vom 18. Juli 2011 – L 5 AS 83/11 – juris Rdnr. 25; LSG Hamburg, Urteil vom 19. März 2015 – L 4 AS 333/12 – juris Rdnr. 38; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 16. März 2016 – L 6 AS 403/14 – juris).
2. Eine von § 21 Abs. 5 SGB II abweichende Bestandsschutzregelung des Inhalts, dass ein einmal bewilligter Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger Ernährung bei unveränderter gesundheitlicher Beeinträchtigung unabhängig vom aktuellen – gegebenenfalls gegenüber einem früheren veränderten – wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu gewähren wäre, gibt es nicht. Ein Anspruch auf Bestandsschutz besteht auch nicht auf Grund verfassungsrechtlicher Vorgaben, insbesondere denen aus Artikel 1 Abs. 1 des GG in Verbindung mit Artikel 20 Abs. 1 GG. Denn das Grundgesetz enthält nur ein Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums.
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2. 1 Sozialgericht Braunschweig, Beschluss vom 5. September 2016 (Az.: S 44 AS 322/16 ER):
1. Die Eilbedürftigkeit einer Sozialrechtssache resultiert daraus, wenn ein über 25jähriger erwerbsfähiger Antragsteller von seinen Eltern aufgenommen und verköstigt wird, über keinerlei eigenes Einkommen verfügt, um seinen notwendigen Lebensunterhalt decken zu können, elterlicherseits nur kleinere Barbeträge auf sein Girokonto erhält sowie – mangels Leistungsbezugs – der Leistungsanspruch des Antragstellers gegenüber seiner gesetzlichen Krankenkasse aufgrund aufgelaufener Beitragsrückstände ruht (§ 16a Abs. 3a SGB V).
2. 2 Sozialgericht Bayreuth, Gerichtsbescheid vom 16. August 2016 (Az.: S 13 AS 941/15):
2. 3 Sozialgericht Bayreuth, Gerichtsbescheid vom 18. Februar 2016 (Az.: S 17 AS 808/14):
2. 4 Sozialgericht Kiel, Beschluss vom 9. August 2016 (Az.: S 33 AS 193/16 ER):
3. Bei einem entsprechenden Zusammenleben von einem Kindsvater mit seinem minderjährigen Sohn ist allerdings – in ausdrücklicher Abweichung von der für einen Zwei-Personen-Haushalt prinzipiell bestehenden Wohnflächenbegrenzung von 60 qm lediglich eine Wohnfläche von 55 qm als angemessen einzuschätzen.
3. 1 Sozialgericht Freiburg, Beschluss v. 29.07.2016 - S 7 SO 2727/16 ER - rechtskräftig
Keine vorläufige Gewährung existenzsichernder Leistungen nach dem SGB XII für serbische Staaatsangehörige.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=187466&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
4. 1 Sozialgericht Landshut, Beschluss vom 17. August 2016 (Az.: S 11 AY 65/16 ER):
5. 1 OVG Sachsen, Beschluss vom 26. Januar 2016 (Az.: 3 B 358/15):
5. 2 Voraussetzungen der Gewährung von PKH
Quelle: https://www.jurion.de/de/news/345955/Keine-PKH-Bewilligung-bei-unvollstaendigen-Angaben-zum-Einkommen
5. 3 BMAS-Verordnung schafft "Zwangsverrentung" ab
Quelle: https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA160901967&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
S. a. : Stefan Sell
„Rente mit 63“ – die einen wollen, die anderen müssen, aber auch nicht alle. Die „halbierte“ Zwangsverrentung von Hartz IV- Empfängern als Beispiel für eine verirrte Sozialpolitik
Quelle: http://stefan-sell.com/Sozialpolitik2016-20.pdf
5. 4 SG Gießen, Urteil v. 14.06.2016 - S 17 R 391/15
5. 5 SG Gießen: Keine Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr bei einer Untätigkeitsklage
http://rsw.beck.de/aktuell/meldung/UrteilsanmerkungFDRVG201619
5. 6 Rechtsänderungen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) - von Astrid Radüge, Ri'inLSG bei juris
http://www.juris.de/jportal/portal/t/n77/page/homerl.psml?nid=jpr-NLSRADG001016&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
5. 7 BRAK, Nachrichten aus Berlin v. 14.09.2016 Ausgabe 18/2016 v. 14.09.2016 - Änderung der Leistungen für Asylbewerber
http://www.brak.de/zur-rechtspolitik/newsletter/nachrichten-aus-berlin/2016/ausgabe-18-2016-v-14092016.news.html#hl72025
5. 8 Leitfaden zum Asylrecht
5. 9 Radiobeitrag im @DLF zu fragwürdigen "Maßnahmen" für HartzIV-Bezieher
Von Axel Schröder: http://www.deutschlandfunk.de/hartz-iv-falle-leben-mit-schikanen.1773.de.html?dram:article_id=365059
http://www.migrationsrecht.net/nachrichten-auslaenderrecht-politik-gesetzgebung/verfassungswidrige-rueckwirkung-der-neuen-wohnsitzauflage-nach-12-a-aufenthg-als-ergebnis-eines-uebereilter-gesetzesvorhaben.html
S. a. : Arbeitshilfe "Die neuen Wohnsitzauflagen und ihre sozialrechtlichen Auswirkungen"
http://tacheles-sozialhilfe.de/fa/redakteur/Aktuelles/Wohnsitzauflage_Frings_Steffen_0509016.pdf
5. 10 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil v. 23.06.2016 - L 5 KG 1/15 - rechtskräftig
Quelle:https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=187041&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5. 11 Einen Schritt vor, zwei zurück [1] – oder wie das Bundesverfassungsgericht Hartz IV-Familien zerstört und das Willkürverbot ad absurdum führt, ein Beitrag von Herbert Masslau
Quelle: http://www.herbertmasslau.de/bedarfsgemeinschaft.html