Source: https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/witwenrente-renteninformation.html
Timestamp: 2018-10-21 13:29:15
Document Index: 168882453

Matched Legal Cases: ['§ 242', '§ 243', '§ 243', '§ 245', '§ 303', '§ 256', '§ 67', '§ 255', '§ 255']

Witwenrente, Renteninformation | Ihre Vorsorge
Witwenrente, Renteninformation
ich habe dieser Tage meine Renteninformation erhalten.
Ist es richtig, dass die große Witwenrente auf Basis der vollen Erwerbsgemindertenrente des Mannes zu 55 % berechnet wird ?
Kann es sein, dass das geändert wurde und früher auf Basis der Altersrente die Witwenrente gab ?
ich bin jetzt etwas irritiert. Sie haben eine Renteninfo mit Berechnungen zur Witwenrente?? Eine solche habe ich persönlich noch nicht gesehen... Auch gibt es bei der Berechnung von Erwerbsminderungsrente und Altersrente prinzipiell keine Unterschiede. Als einzige Besonderheit der Erwerbsminderungsrente wäre zu erwähnen, dass hier ggf. eine Zurechnungszeit berücksichtigt wird, die bei einem Leitungsfall vor dem 60. Lebensjahr des Versicherten diesen so stellen soll, als ob er bis zum 60. Lebensjahr gearbeitet hätte. Eine solche Zurechnungszeit wird dann auch bei einem Tod des Versicherten vor dem 60. Lebensjahr in der Hinterbliebenenrente berücksichtigt. Dabei beträgt der Rentenartfaktor für Witwenrenten nach aktuellem Recht 0,55.
Ja, ich habe so eine Renteninformation erhalten.
Sehr ausführlich und mehrere Seiten stark.
Da wird geschrieben, dass die 55% Witwenrente von der vollen Erwerbsgemindertenrente als Grundlage und nicht von der Altersrente her berechnet wird.
Das hat mich gewundert, weil doch die volle Erwerbsgemindertenrente idR. immer niedriger ist als die Altersrente, wenn man bis zum 66 Lebnsjahrjahr und 8 Monate in meinem Fall arbeitet.
Ich habe diese sehr ausführliche Renteninformation daher erhalten, weil ich der DRV schrieb dass ich aufgrund meiner Schwerbehinderung wissen wollte, wann bei mir genau die 35 Jahre voll sind.
Ich habe mal hier rumgestöbert und folgendes gefunden:
Für die Höhe der Rente spielt auch das Lebensalter des verstorbenen Versicherten bei seinem Tod eine Rolle. Ohne Abschläge wird die Hinterbliebenenrente künftig dann gezahlt, wenn der Versicherte nach dem 65. Lebensjahr verstirbt. Von 2012 bis 2024 erhöht sich dieses Lebensalter stufenweise von derzeit 63 auf 65 Jahre.
http://www.ihre-vorsorge.de/Rente-mit-67-fuer-Erwerbsgeminderte.html
Ich weiß nicht von wann der Bericht ist, kann jedoch nicht so alt sein, da es um die Rente mit 67 geht.
Da liegt in dem Satz die Betonung auf &#34;künftig dann gezahlt&#34;,
Ich denke das ist ein Zeichen dafür dass sich da etwas gegenüber früher verändert hat.
Eine Bekannte von mir, deren Mann vor Jahren, vor dem Erhalt der eigenen Rente verstorben ist, bekommt nämlich die Witwenrente bezogen auf die Altersrente des verstorbenen.
Das ist faktisch eine Witwenrentenkürzung bei der jüngeren Generation, von der die Allgemeinheit gar nichts erfahren hat........
Ich vermute mal, die DRV hat deshalb die volle Erwerbsgemindertenrente als Berechnungsgrundlage aufgezeigt, weil ich erst 47 bin.
&#62; Ja, ich habe so eine Renteninformation erhalten.
DAS ist eine RentenAUSKUNFT ...nur diese beinhaltet auch Informationen über Leistungen für Hinterbliebene. RentenINFORMATION klingt ähnlich, ist aber nur 2 Seiten schmal und beleuchtet ausschließlich die eigenen gegenwärtigen Rentenansprüche.
&#62; Eine Bekannte von mir, deren Mann vor Jahren, vor dem Erhalt der eigenen Rente verstorben ist, bekommt nämlich die Witwenrente bezogen auf die Altersrente des verstorbenen.
Falsch ...eine Witwenrente wird zz. VOR Erreichen des 60. Lbj. immer nach einer EM-Rente bis 60 errechnet. Sollte bei Ihrer Bekannten der Todesfall des Mannes zwischen 60 und 63 eingetreten sein, könnte man es faktisch als Berechnung nach Altersrente ansehen - der Abschlag bei Todesfall nach 60 wird kleiner als 10,8 % sein.
In Ihrer Rentenauskunft ist auf den aktuellen Berechnungszeitpunkt der Hinterbliebenenrente abgestellt - es kommt auch auf den Todeszeitpunkt/Beginn der Witwenrente an ...bis Ende 2011 ändert sich nichts, die Abschläge bleiben in der Berechnungsphase 60 - 63. Erst bei Sterbefall ab 2012 gibt es Änderungen, das Alter des Verstorbenen ist dabei ohne Bedeutung. Die 10,8 % Abschlag wandern von bisher 60 stufenweise in Richtung 62, die volle abschlagsfreie Rente gibt es dann erst mit Sterbefall 65, statt bisher 63.
&#62; Das ist faktisch eine Witwenrentenkürzung bei der jüngeren Generation, von der die Allgemeinheit gar nichts erfahren hat........
Die &#34;Allgemeinheit&#34; hat es im gleichem Zuge erfahren, wie sie sich um die Anhebung der Altersgrenzen nachfragend gekümmert hat ;-)
Die DRV kann Ihnen nicht mehr mitteilen, als der aktuelle (gesetzliche!) Stand der AR/EM/HR heute ist.
Auch zum SGB VI werden ab und zu Gesetze erlassen, die Auswirkungen auf die Rentenansprüche haben. Mehr oder weniger wird darüber in den Massenmedien berichtet.
Es gibt aber einen juristischen Grundsatz:
"Nach dem Grundsatz der formellen
Publizität bei der Verkündung von Gesetzen gelten diese mit
ihrer Verkündung im Bundesgesetzblatt allen Normadressaten als
zugestellt, ohne Rücksicht darauf, ob und wann diese tatsächlich Kenntnis erlangt haben."
Das heisst, mit der Verkündung im Gesetzblatt wird unterstellt, dass die Allgemeinheit Kenntnis hat. Und übers Internet kann man jedes Gesetzblatt lesen.
Übrigens, das was Sie als Renteninformation bezeichnet haben, ist eine Rentenauskunft. Deshalb hat sich auch der Experte gewundert, wie so etwas in einer Renteninformation, die ja nur ein Blatt umfasst, stehen kann und wohl durch die Blume zum Ausdruck bringen wollte, man solle die Dinge beim richtigem Namen nennen.
Nochwas zur Witwenrente: Grundsätzlich wird jede Witwenrente wie auch jede Versichertenrente auf der Grundlage des bis zum Leistungsfall erworbenen Versicherungsverlaufes berechnet. Bezog der Verstorbene bereits eine Rente, werden die persönlichen Entgeltpunkte aus dieser Rente als Besitzschutz in die Witwenrente übernommen.
Der &#34;Experte&#34; irrt: Der sogenannte Rentenartfaktor bei großen Witwen- bzw. Witwerrenten beträgt bis zum Ende des dritten Kalendermonats nach dem Todesmonat 1,0, anschließend 0,6 oder 0,55 (0,55 für ab dem 1. Januar 2002 geschlossene Ehen,0,60 u.a. dann wenn die Ehe vor dem 1.1.2002 geschlossesn wurde und mindestens ein Ehegatte vor dem 2. Januar 1962 geboren ist) !
Ist schon recht eigenartig, wieviele Fehler von &#34;Experten&#34; der DRV man hier findet ! Da muß man nicht lange suchen.....
bitte korrekt kritisieren, auch die HR an eingetragene überlebende Lebenspartnern sollte bei Verweis auf die Zugangsfaktoren nicht vergessen werden, nicht als profimäßiger Wasauchimmer.
Bemühen Sie sich doch einfach, eigene &#39;Fehler&#39; in Grenzen zu halten - oder, geben Sie auch kostenfreie (eigene!) Broschüren an Ihren Kundenkreis zur Selbstinformation heraus, geschweige denn WEB-Info, WEB-Forum ? ...statt auf anderen Plattformen nöhlend mitzutanzen ? Nun kommen wir Ihrer Brotfressionalität nahe - bin gespannt ;)
es war mir schon klar, dass nun wieder die platzhirsche über mich herfallen ! absolut unsachlich, den hier ging es um eine witwe und sonst garnichts....
Hallo Rentenprofit,
ich rollte mal eben die Beiträge zurück, konnte aber keinen sachdienlichen Hinweis aus Ihrer Sicht entdecken ...da platzt der Hirsch *möööööp, und sonst bleibt gar nichts übrig ?
Sachlich: versuchen Sie sich dem Thema anzunähern und eine Antwort auf die Frage zu geben - dann werden Sie aus dem selbstgewählt gefallenen Status auch wieder auf Augenhöhe gehoben.
Oh nein, Rentenprofi, hier ging es nicht um eine Witwe, denn der Ehemann möchte wissen, ob seine Frau später im Falle eines Falles gut versorgt ist (so habe ich die Anfragen von Maxime und Maxim verstanden).
Und die gestellte Frage kann auch nur konkret beantwortet werden, wenn die notwendigen Daten vorliegen, wie Geburtstag der Ehepartner, Tag der Hochzeit, vorgesehes Datum des Ablebens (kleiner Scherz).
Es ist wohl nicht Sinn des Forums, bei jeder Frage seitenlang das Rentenrecht hinzuschreiben und alle möglichen Varianten hinzuschreiben.
Ausserdem gibt es für viele Fragen bereits viele Antworten. Über das Internet-Startportal der Deutschen Rentenversicherung besteht Zugriff auf viele Rechtsfragen, Informationsbroschüren und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Und viele konkrete Antworten können nur von den Mitarbeitern der Auskunfts- und Beratungsstellen gegeben werden, die Zugriff auf das Versicherungskonto haben oder die Sachbearbeitung anhand der Akte bei einem laufendem Vorgang.
Hier im anonymen Forum kann natürlich nicht auf diese Daten zurückgegriffen werden. Da sich viele Fragesteller ungenau ausdrücken oder falsche Begriffe verwenden, bei denen nur ein erfahrener Praktiker erraten kann, was gemeint ist, kann hier auch keine abschliessende Antwort gegeben werden.
Ich empfehle den Experten, in Zukunft als Antwort nur noch die Gesetzestexte einzustellen, möge der Fragesteller selbst damit klarkommen. Dann werden auch Rentenprofis und professionelle Rentenberater zufrieden und befriedigt sein.
(Sonderregelungen: § 242a § 243, § 243a, § 245a, § 303)
Zugangsfaktor1)
(Sonderregelungen: §§ 256d, 264c)
§ 67 SGB VI - Rentenartfaktor (Auszug)
(Sonderregelung: §§ 255)
§ 255 SGB VI
Rentenartfaktor1)
So, jetzt ist Maxime/Maxim voll im Bilde.
ich sage ja: beleidigend.....Ihre Äußerung spricht für sich