Source: https://www.elo-forum.org/schulden/183749-eos-did-inkasso-fordert-auftrag-afa-angebliche-zahlungen-10-jahren-zurueck.html
Timestamp: 2018-09-19 02:34:04
Document Index: 354010478

Matched Legal Cases: ['§ 174', '§ 11', '§ 52', '§ 50', '§ 52', '§ 50']

EOS DID Inkasso fordert im Auftrag der AfA angebliche Zahlungen von vor 10 Jahren zurück - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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14.05.2017, 20:52 #1
EOS DID Inkasso fordert im Auftrag der AfA angebliche Zahlungen von vor 10 Jahren zurück
EOS DID Inkasso
Bei mir flatterte ein Brief der EOS DID herein.
Ich soll Forderungen der Agentur für Arbeit (AfA) begleichen welche ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Daraufhin sandte ich ein Einschreiben mit Rückschein an die EOS DID aus Hamburg.
Folgender Inhalt Brief and die EOS DID
mir eine ordnungsgemäße Vollmacht (§ 174 BGB) aus der mir Ihre Bevollmächtigung ersichtlich wird, vorzulegen.
Desweiteren, zu den in der Forderungsaufstellung benannten Punkten,
mir Kopien der dazugehörigen Forderungsbescheide samt Zustellnachweis vorzulegen und verweise dazu auch auf § 11a RDG.
Es kam dann eine Antwort ohne Zustellnachweise,
mit dem selbem Blatt wo die angeblichen Rückstände drauf stehen,
es war dort auch nirgends meine Kundennummer der AfA ersichtlich oder erwähnt.
Bin mir keiner Rückstände bewusst, habe auch keine Möglichkeit Sachen aus dem jahr 2000 zu überprüfen.
Seit "Jahren" kam zu diesem angeblichen Rückstand nicht ein einziger Brief.
Wie soll ich mich verhalten, bitte helft mir.
LG, Morika
Quelle eines ähnlichen Falles, mit dem selbem Datum des Schreibens der EOS DID.
https://www.elo-forum.org/schulden/1...10-jahren.html
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14.05.2017, 22:19 #2
AW: EOS DID Inkasso fordert im Auftrag der AfA angebliche Zahlungen von vor 10 Jahren zu
Als erstes erstmal versuchen ruhig zu bleiben und desweiteren und ich sage es jetzt mal auf den Punkt, derzeit gar nix weiter machen und alles abheften.
Du hast die Dir unbekannte Forderung nachweislich zurück gewiesen und Nachweise betreffend dieser verlangt, damit Du diese ggfls. auch nachvollziehen könntest, diese wurden Dir nicht vorgelegt und somit ist von deiner Seite erstmal nicht mehr zu reagieren auf den Inkasso Wisch.
Abheften und erstmal abwarten und ggfls. wieder hier melden, wenn weitere Inkassoschreiben folgen sollten oder anderes passiert, betreffend der Dir absolut unbekannten Forderung.
Zu reagieren haettest Du spätestens und aufjedenfall auf eine Vollstreckungsankuendigung, so denn überhaupt eine kommen sollte, diese kann aber Meinung nach, bei einer Forderung eines öffentlichen Glaeubigers, nicht von einen seid neusten von der BA beauftragten und auf Erfolgsbasis arbeitenden externen Inkassobuero kommen.
Ich möchte fragen, warst Du denn zum damaligen Zeitpunkt ueberhaupt Kunde bei der Afa??
So denn Du dir absolut sicher bist, das da nix gewesen sein könnte und das Treiben und belästigen ohne das für dich ersichtliche Fakten auf den Tisch kommen geht munter weiter, dann sollte man den ganzen mit einer negativen Feststellungsklage entgegen treten und spaetestens dann muesste die Gegenseite zeigen, was sie tatsächlich gegen dich in der Hand haben.
Geändert von axellino (15.05.2017 um 05:23 Uhr) Grund: Nachtrag
15.05.2017, 22:41 #3
es könnte sein das im Jahre 2000 ich irgendwelche Ausbildungszuschussgelder bekommen hatte. Kann ich leider nicht mehr nachsehen.
Aber in der Zwischenzeit war ich bei der Afa mal angemeldet, da hätte man mir doch sagen müssen sie haben hier noch offene Posten. Ich hatte nach dem ersten Schreiben direkt bei der Afa angerufen und gefragt, was an offenen Posten da wäre, die Antwort war, das da 2,61€ offen sind aber ich dieses nicht begleichen müsste, da sich der Aufwand nicht lohnt. Dann fragte ich nach dem Brief von EOS und die Dame von der Afa meinte das hätten sie an dritte gegeben und sie hat keine Ansicht mehr drauf.
16.05.2017, 09:47 #4
Ich hatte nach dem ersten Schreiben direkt bei der Afa angerufen und gefragt, was an offenen Posten da wäre,
Das mit den telefonieren, ob nun mit der Afa oder sogar ggfls. mit den Inkasso, solltest Du zukünftig unterlassen, bringt ja auch nix, hast ja gesehen mit der Afa.
Beim Inkasso würde man Dir sicher auch das blaue vom Himmel erzählen, alles berechtigt und nix verjährt und es würde sicher auch von teils geschulten Personal in Gesprächen daraufhin hingewirkt werden, das Du ggfls. ein Anerkenntnis auf die Dir unbekannte Forderung abgibst, in form einer Unterschrift oder leisten einer Zahlung darauf
Die wollen nach so vielen Jahren Geld von Dir, dann muss es dazu ja in irgendeiner form einen bestandskräftigen Verwaltungsakt geben, der der Verjährung des § 52 Abs. 2 SGB X unterliegen müsste, damit man jetzt nach so vielen Jahren überhaupt noch etwas fordern könnte und so denn man auch selbst keine Kenntnis über diesen hat und ihn auch nicht zu Gesicht bekommt, würde ich das Portmane brav in der Hosentasche belassen.
Nun gut, wie geschrieben, ich würde erstmal derzeit gar nix mehr machen und abwarten und vorallendingen Ruhe bewahren.
16.05.2017, 22:02 #5
Hallo, heute kam wieder eine Antwort von der EOS Holding GmbH mit ihrem Nachweis. Ich hab das jetzt komplett als Datei hochgeladen.
17.05.2017, 09:00 #6
nun, so denn Du die Forderung weiterhin nicht nachvollziehen kannst und Dir unbekannt ist und bleibt, dann ist natürlich das vom Inkasso mitgeschickte Schreibsel, nicht von Dir auszufüllen und zu unterschreiben, denn damit würdest Du die Dir unbekannte Forderung anerkennen, siehe dort am Ende
Die Forderung der Bundesagentur für Arbeit erkenne ich dem Grunde und der Höhe nach an.............
Betreffend der ersten zwei Forderungen in der Aufstellung, kann ich die zeitlichen Abstände nicht so richtig nachvollziehen oder ebend klingt für mich rätselhaft, betreffend Leistungsbezug 2000, Anspruch festgestellt 2006 und Fälligkeit 2009.
Dann fragte ich nach dem Brief von EOS und die Dame von der Afa meinte das hätten sie an dritte gegeben und sie hat keine Ansicht mehr drauf.
Und betreffend diesen und zumindest was die Forderung aus 2009 betrifft, müsste doch eigentlich noch was ersichtlich und gespeichert sein, denn bei bestehenden Erstattungsansprüchen sollten diese Daten 10 Jahre vorhanden sein (4.1.2 ABestB-HKR; Fristbeginn: 1. des Folgejahres nach Leistungsende)
Wie auch immer, im Schreiben ist die Rede von einen Aufhebungs- und Erstattungsbescheid der der Rückforderung zugrunde liegen soll, den Du nicht erhalten hast und somit nicht kennst, laut deinen bisherigen Darlegungen.
Desweiteren, die Auffassung des Inkassos, das bei bestandskräftigen Rückforderungen aus dem SGB III automatisch die 30 j. Verjährungsfrist gelten würde, zweifel ich als Laie mal an.
Die Rückforderung fällt in das Gebiet des Sozialrechts und anwendbar wäre somit § 50 SGB X, der die Erstattung zu Unrecht erbrachter Leistungen regelt.
Und das ein bestandskräftiger Aufhebungs- und Erstattungsbescheid immer auch automatisch der Verjährung nach § 52 Abs. 2 SGB X unterliegt, mag ggfls. die Auffassung der BA und deren Geschäftsanweisung zu § 50 SGB X sein, ich teile hierzu aber die Auffassung der Rentenversicherung, dazu hier in Beitrag 4,
In der Forderungsaufstellung werden Mahngebühren von der RD-NRW geltend gemacht, gab es in 10/2009 Post von dort, kannst dazu was sagen ??
Nun gut, nun ist die Frage, ob man nochmals auf das Inkassoschreiben reagieren sollte oder ebend abwartet.
Vielleicht schreibst Du denen zurück,
Sehr geehrtes EO......
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 09.05.2017.
Ich weise hiermit nochmals die mir unbekannte Forderung vollumfänglich zurück. Desweiteren würde die geltend gemachte Forderung auch verjährt sein und aus diesen Grund erhebe ich vorsorglich darauf, die Einrede der Verjährung.
In Ihren Schreiben ist die Rede von einen rechtskräftigen Aufhebungs- und Erstattungsbescheid der der Forderung zugrunde liegen soll, belegen Sie mir, was und in welchem Zeitraum mir zugestellt wurde.
wäre jetzt erstmal ein Vorschlag von mir und dann ebend abwarten, wie geht das Konzert hier weiter
Geändert von axellino (17.05.2017 um 12:13 Uhr) Grund: Nachtrag
17.05.2017, 20:56 #7
Werde das genauso verfassen. Allerdings hab ich eine Befürchtung: Der Brief kam am 14.05.2017 bei mir an. Und die geben mir eine Frist bis zum 19.05.2017 zu bezahlen. Wenn der Brief morgen rausgeht, wird dieser die nicht rechtzeitig erreichen.
Soll ich dann wieder ein Einschreiben mit Rückschein versenden, oder reicht da nen stinknormaler Brief ?
Bzw. das ist ja deren Frist, solange ich den Wisch nicht unterschreibe, die Forderung somit nicht anerkenne, kann mir diese Frist doch erst mal egal sein oder ?
Ich weiss ich stell viele Fragen, aber das ist absolutes Neuland für mich.
Was mich noch wundert, EOS benutzt meinen Mädchen Namen in dem Schreiben
18.05.2017, 06:44 #8
Allerdings hab ich eine Befürchtung: Der Brief kam am 14.05.2017 bei mir an. Und die geben mir eine Frist bis zum 19.05.2017 zu bezahlen. Wenn der Brief morgen rausgeht, wird dieser die nicht rechtzeitig erreichen.
Na und, ändert doch weiterhin sowieso nix daran, das Dir die Forderung weiterhin unbekannt ist und Du deren Rechtmässigkeit nicht überprüfen kannst. Das setzen von einer sehr kurzen Zahlungfrist und somit auch Druck aufbauen, ist in der Inkassobranche absolut üblich.
Brief reicht, hast dann hier auch erstmal genug Kohle verballert.
Die Brieffreundschaft mit denen sollte dann auch ein Ende haben, es seihe denn, es würde endlich mal was für dich Aussagekräftiges auf den Tisch kommen, ansonsten sind deren Droh und Bettelbriefe abzuheften und gut ist. Reagieren solltest Du aufjedenfall, wenn sich der angebliche Forderungsinhaber oder ggfls. deren Vollstreckungsgehilfe bei Dir melden sollten, dazu kannst Du dich ggfls. auch gerne hier wieder melden.
Nicht wundern, sondern heut nochmals das schöne Wetter geniessen
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