Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=04.06.2019&Aktenzeichen=VI%20ZR%20440/18
Timestamp: 2020-08-14 05:29:15
Document Index: 328931441

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', 'Art. 2', 'Art. 1', '§ 249', '§ 1004', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 04.06.2019 - VI ZR 440/18 - dejure.org
https://dejure.org/2019,28601
BGH, 04.06.2019 - VI ZR 440/18 (https://dejure.org/2019,28601)
BGH, Entscheidung vom 04.06.2019 - VI ZR 440/18 (https://dejure.org/2019,28601)
BGH, Entscheidung vom 04. Juni 2019 - VI ZR 440/18 (https://dejure.org/2019,28601)
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§ 823 Abs. 1 BGB, Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG, § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB
Erstattung von Rechtsanwaltskosten für eine Abmahnung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung; Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Presseberichterstattung auf Grund redaktionellen Versehens; Entkräftung der Vermutung der Wiederholungsgefahr durch die gegenüber einem ...
Erstattungsfähigkeit einer Abmahnung nach unterzeichneter Unterwerfungserklärung
AG Berlin-Tempelhof/Kreuzberg, 01.06.2017 - 18 C 216/16
LG Berlin, 02.10.2018 - 27 S 13/17
MDR 2019, 1211
MDR 2019, 1315
GRUR 2019, 1211
VersR 2019, 1375
MMR 2019, 816
K&R 2019, 731
ZUM 2019, 867
afp 2019, 517
Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden (vgl. Senat, Urteile vom 4. Juni 2019 - VI ZR 440/18, VersR 2019, 1375 Rn. 12;… vom 16. Januar 2018 - VI ZR 498/16, VersR 2018, 492 Rn. 20;… vom 10. Januar 2017 - VI ZR 562/15, NJW 2017, 1617 Rn. 13; BGH…, Urteil vom 26. Januar 2017 - I ZR 217/15, GRUR 2017, 918 Rn. 41; jeweils mwN).
Fernliegende Deutungen sind auszuschließen (vgl. Senat, Urteile vom 4. Juni 2019 - VI ZR 440/18, VersR 2019, 1375 Rn. 12;… vom 16. Januar 2018 - VI ZR 498/16, VersR 2018, 492 Rn. 20; BVerfGE 114, 339, 348; 93, 266, 296).
OLG Hamburg, 12.11.2019 - 7 U 175/16
Dabei sind, wie der Bundesgerichtshof auch in einer weiteren Entscheidung vom 4. Juni 2019 (VI ZR 440/18) zu Recht betont hat, strenge Maßstäbe anzulegen.
Wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 4. Juni 2019 (VI ZR 440/18, juris-Rn. 34) zutreffend ausgeführt hat, ist ein derartiges Verhalten bei einer Drittunterwerfung regelmäßig der Fall und genügt nicht den hier anzulegenden strengen Maßstäben.
Es liegt auch kein Fall vor, in dem wegen der Interessenlage des Verletzers bereits die (Ausgangs-) Gefahr einer Wiederholung des Verstoßes sehr niedrig ist und deshalb ein vergleichsweise geringer Sanktionsdruck ausreichen kann, um die Wiederholungsgefahr auszuräumen (vgl. dazu BGH, Urt. v. 4. Juni 2019 - VI ZR 440/18 -, Rn. 37, juris).
LG Köln, 12.02.2020 - 10 O 265/19
Insofern liegt auch nicht - wie in BGH, GRUR 2019, 1211 - Hochzeitsfoto - ein "Versehen" vor, sondern die Beklagte trägt ja gerade vor, dass der Beitrag scheinbar Hassrede enthielt und sie deshalb befugt gewesen sei, ihn zu löschen und den Account der Klägerin zu sperren.