Source: http://www.internet-strafrecht.com/thema/betrug/
Timestamp: 2017-02-23 00:16:49
Document Index: 392148741

Matched Legal Cases: ['BGH', '§263', 'BGH', '§263', '§263', '§263', '§263', 'BGH', '§202', '§263']

IT-Strafrecht: Rechtsanwalt Ferner zum Betrug im Internet und IT-Strafrecht
Schlagwort: BetrugIT-Strafrecht: Rechtsanwalt Ferner zum Betrug im Internet und IT-Strafrecht (beachten Sie dazu unsere Beiträge zur Beleidigung auf der Kanzleiseite)
Computerbetrug: Nicht wenn durch Callcenter vermeintliche Gewinnspielprodukte verkauft wurden	Die Entscheidung des BGH (3 StR 45/15) ist ein Lehrstück zum Thema Computerbetrug bei Bankeinzug: Es ging um Angeklagte, die über ein gemeinsames Callcenter den Vertrieb eines Gewinnspieleintragungsprodukts planten. Dies lief so ab, dass gegen eine monatliche Gebühr die angerufenen und geworbenen Kunden bei einer Vielzahl von Gewinnspielen automatisiert eingetragen werden sollten, was gegenüber den Angerufenen auch behauptet wurde. Die Angeklagten hatten erklärt, ursprünglich beabsichtigt zu haben, die Eintragungen auch wirklichvornehmen zu lassen, waren aber zu keinem Zeitpunkt vertragliche Beziehungen zu einem Drittunternehmen eingegangen, das dies hätte leisten können – abgebucht wurde über einen Zahlungsdiensteanbieter aber tatsächlich. Das Landgericht sah sich nicht dazu in der Lage, einen Betrug zu erkennen und wollte dann (krampfhaft) über den Tatbestand des Computerbetruges eine Strafbarkeit erreichen. Beides war falsch.
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Autor Rechtsanwalt Jens FernerVeröffentlicht am 8. Oktober 20158. Oktober 2015Kategorien UrteilTags Betrug, Computerbetrug - §263a StGB	Computerbetrug: Zu den Konkurrenzen beim Abheben mit fremder Geldkarte	Wenn jemand eine fremde Geldkarte betrügerisch nutzt um Geld abzuheben (etwa indem er PIN und Geldkarte dem rechtmäßiger Inhaber ohne dessen Wissen entwendet hat), liegt mit ständiger Rechtsprechung des BGH ein Computerbetrug vor. Regelmäßig schwer tun sich die Gerichte weniger bei der Feststellung dieses Tatbestandes, als vielmehr bei der richtigen Feststellung, wie viele Taten vorliegen. Es ist hier nämlich üblich, dass eben nicht nur einmal abgehoben wird, sondern dass mehrmals Geld abgehoben wird – wobei Gerichte dann gerne jedes einzelne Abheben als eigene Tat werten, somit entsprechend hohe Gesamtstrafen bilden. Dies ist aber falsch.
Autor Rechtsanwalt Jens FernerVeröffentlicht am 8. Oktober 20158. Oktober 2015Kategorien UrteilTags Betrug, Computerbetrug - §263a StGB, Geldautomat, Geldkarte	Urteil im Internetbetrugsfall: 4 Jahre Haft	Beim Landgericht Bauzen (1 KLs 330 Js 7106/08) wurde über einen Internetbetrugsfall verhandelt, der insgesamt eine etwas grössere Dimension erhalten hat. Es ging u.a. um die “Kaufs’ein GmbH” (dazu hier eine Dikussion von Käufern). Im Ergebnis finde ich, bei einem abgegeben vollumfänglichen Geständnis, die Gesamtstrafe von 4 Jahren durchaus beachtenswert, weswegen ich hier die Pressemitteilung des Gerichts zitieren möchte:
Autor Rechtsanwalt Jens FernerVeröffentlicht am 19. März 2011Kategorien UrteilTags Betrug, Computerbetrug - §263a StGB, ebay	Vorsicht: Leere Verpackungen bei eBay verkaufen?	Der Verkauf von (leeren) Originalverpackungen (OVP) bei eBay erfreut sich einiger Beliebtheit. Und das nicht ohne Grund: Es gibt auf dem Markt durchaus Nachfrage nach solchen Verpackungen, speziell weil ein gebrauchtes Gerät, das man mit (gut erhaltener) OVP verkauft spürbar mehr Gebote erhält, als eines ohne. Aber: Bei dem Verkauf einer solchen Verpackung sollte man mit Bedacht vorgehen, ein kleiner Fehler kann schon fatale Konsequenzen haben, wie ein Angeklagter vor dem Amtsgericht Aachen nun erfahren musste.
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Autor Rechtsanwalt Jens FernerVeröffentlicht am 3. November 2010Kategorien AllgemeinesTags Betrug, Computerbetrug - §263a StGB, ebay	OLG Zweibrücken zum Phishing	Das OLG Zweibrücken (4 U 133/08) hat sich bereits im Januar 2010 mit dem Phishing beschäftigt und ist zu folgenden Ergebnissen gekommen:
Autor Rechtsanwalt Jens FernerVeröffentlicht am 7. Oktober 20108. Oktober 2015Kategorien UrteilTags Betrug, Computerbetrug - §263a StGB, geldwäsche, Phishing1 Kommentar zu OLG Zweibrücken zum Phishing	Aktuelles zum Skimming	Das Skimming bei EC-Karten erfreut sich weiter hoher Beliebtheit – ein guter Grund, auf die aktuellen Entwicklungen zum Thema zu blicken. Noch im März 2010 hatte sich der 4. BGH-Strafsenat zu Wort gemeldet und verkündet, dass beim Auslesen von Daten, die in einem Magnetstreifen gespeichert sind, nicht automatisch der §202a StGB gegeben sein muss – ich hatte hier berichtet und kommentiert.
Autor Rechtsanwalt Jens FernerVeröffentlicht am 7. Oktober 201012. Juni 2016Kategorien Allgemeines, UrteilTags Betrug, Computerbetrug - §263a StGB, Geldautomat, Skimming2 Kommentare zu Aktuelles zum Skimming	About	Diese Seite ist eine Informationsseite zum "Cybercrime & IT-Strafrecht", zur Verfügung gestellt von Fachanwalt für IT-Recht und Strafverteidiger Jens Ferner