Source: https://germania-inkasso.de/dsgvo-datenuebermittlung-an-inkassodienste/
Timestamp: 2019-05-19 20:23:01
Document Index: 7092499

Matched Legal Cases: ['§ 2', 'Art. 12', 'Art. 16', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 8']

DSGVO – Datenübermittlung an Inkassodienste – Inkassounternehmen Germania Inkasso-Dienst
Zum 25. Mai 2018 tritt das neue Bundesdatenschutzgesetz, kurz BDSG, gemeinsam mit der Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, in Kraft. Viele verschiedene Branchen sind davon betroffen und müssen sich anpassen. Was das neue Gesetz und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die Arbeit des Germania Inkasso-Dienstes bedeutet und ob sich daraus Änderungen bezüglich der Datenübermittlung ergeben, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.
Als Inkassounternehmen erbringen wir nach § 2 Abs. 2 des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) eine „Inkassodienstleistung“. Unsere Aufgabe ist der Forderungseinzug, welcher ein vorgerichtliches Inkasso sowie das gerichtliche Mahnverfahren und die Zwangsvollstreckung umfasst. Bezogen auf den Datenschutz bedeutet dies, dass unsere Interessen als Inkassounternehmen und die Interessen des Gläubigers – nämlich als Unternehmen wirtschaftlich bleiben zu können, den Interessen des Schuldners gegenüberstehen. Die rechtliche Grundlage dieser Interessen bildet zum einen das deutsche Grundgesetz und zum anderen die EU-Grundrechtecharta. Wir als Inkassodienstleister haben nach Art. 12 Abs. 1 GG und Art. 16 EU-Grundrechtecharta das Recht auf freie Unternehmensausübung, während der Schuldner sich auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 8 EU-Grundrechtecharta) berufen kann. Auf Basis der Gesetzeslage müssen nun die beiden Positionen abgewogen werden und die DSGVO angemessen angewendet und ausgelegt werden.
Neuer Kooperationspartner ist die ILAFA e.G. Radolfzell Einmeldung Schufa – Gerichtsurteil