Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F06-01-2016-2C_1158-2015
Timestamp: 2016-10-01 20:38:06
Document Index: 373014289

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'Art. 138', 'Art. 138', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 66']

2C_1158/2015 (06.01.2016)
2C_1158/2015 � � Urteil vom 6. Januar 2016
Beschwerde gegen die Verf�gung des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, vom 29. Oktober 2015.
A.________ gelangte am 30. September 2015 mit Beschwerde gegen einen Entscheid der Gesundheitsdirektion des Kantons Z�rich vom 1. September 2015 betreffend Hundehaltung an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Seine Eingabe enthielt keine Originalunterschrift. Der Pr�sident der zust�ndigen Abteilung des Verwaltungsgerichts forderte ihn mit Verf�gung vom 5. Oktober 2015 auf, die bereits eingereichte Beschwerdeschrift innert zehn Tagen mit einer Originalunterschrift zu versehen und dem Verwaltungsgericht zur�ckzusenden, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten w�rde. Die Abholungseinladung f�r die Pr�sidialverf�gung wurde am 7. Oktober 2015 in den Briefkasten von A.________ gelegt, welcher die Verf�gung in der Folge nicht abholte.
Das Verwaltungsgericht trat mit Verf�gung des Einzelrichters vom 29. Oktober 2015 auf die Beschwerde nicht ein. Dagegen ist A.________ am 4. Dezember 2015 mit Beschwerde an das Bundesgericht gelangt. Er stellt den Antrag, das Verwaltungsgericht sei anzuweisen, auf seine dort erhobene Beschwerde einzutreten und ihm dadurch gerichtliches Geh�r zu verschaffen.
Am 4. Januar 2016 hat der Beschwerdef�hrer innert der ihm hierf�r angesetzten Frist die angefochtene Verf�gung nachgereicht.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde f�hrende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Ist ein Nichteintretensentscheid angefochten, hat sich die Beschwerdebegr�ndung auf die von der Vorinstanz angef�hrten Nichteintretensgr�nde zu beziehen und zu beschr�nken.
2.2.�Die Nichteintretensverf�gung beruht darauf, dass die Beschwerdeschrift mit einer Originalunterschrift zu versehen und bei deren Fehlen eine Nachfrist zur Behebung des Mangels unter Androhung des Nichteintretens anzusetzen ist. Das Verwaltungsgericht legt dar, dass die Aufforderung zur Nachreichung einer mit Unterschrift versehenen Rechtsschrift als rechtsg�ltig zugestellt zu gelten habe, weshalb die angedrohte S�umnisfolge des Nichteintretens Platz greife. Es erw�hnt dazu die einschl�gigen Normen (� 71 des Z�rcher Verwaltungsrechtspflegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG] in Verbindung mit Art. 138 ZPO, namentlich Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO) und die einschl�gige Judikatur und Literatur. Der Beschwerdef�hrer l�sst jegliche Auseinandersetzung mit diesen Erw�gungen vermissen. Er beschreibt seine pers�nliche famili�re Situation und erw�hnt, dass er eine Aufmerksamkeitsdefizit-St�rung AD (H) S habe, was es f�r ihn noch schwieriger mache, Termine einzuhalten. Damit und mit dem Hinweis auf das beigelegte �rztliche Zeugnis vom 18. November 2015, wo festgehalten wird, dass "gelegentlich eine phobische Angst (bestehe), den Briefkasten zu leeren, welcher oft nichts als Rechnungen enth�lt", l�sst sich nicht aufzeigen, dass bzw. inwiefern die angefochtene Verf�gung �berspitzt formalistisch (s. dazu etwa BGE 135 I 6 E. 2.1 S. 9 oder 134 II 244 E. 2.4.2 S. 247 f.) sein soll ("�bertriebener B�rolismus") oder sonst wie rechtsverletzend sei.
Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung Es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachen Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Umst�nde rechtfertigen es, ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, und dem Bundesamt f�r Lebensmittelsicherheit und Veterin�rwesen schriftlich mitgeteilt.