Source: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bger/190211_5F_25-2018.html
Timestamp: 2020-02-25 13:53:35
Document Index: 276626438

Matched Legal Cases: ['BGer', 'BGer', 'Art. 121', 'Art. 50', 'Art. 121', 'Art. 66', 'Art. 64']

DFR - BGer 5F_25/2018 vom 11.02.2019
BGer 5F_25/2018 vom 11.02.2019
2. Die Eingabe des Gesuchstellers ist als Revisionsgesuch (Art. 121 ff. BGG) und nicht als Wiederherstellungsgesuch im Sinne von Art. 50 BGG entgegenzunehmen.
3. Der Gesuchsteller beruft sich - zumindest sinngemäss - auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG. Er macht geltend, dem Bundesgericht seien im Verfahren 5A_483/2018 nicht alle Akten zugestellt worden, weshalb das Urteil nicht unter Berücksichtigung aller notwendigen Informationen zustande gekommen sei. Offenbar auf diesen Zusammenhang bezieht sich sein Vorbringen, seine Begehren um unentgeltliche Rechtspflege seien (vom Regional- oder vom Obergericht) gar nicht wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen worden oder dieser Grund sei vorgeschoben gewesen. Der Gesuchsteller übersieht, dass das Bundesgericht insoweit bloss die Erwägungen des Obergerichts wiedergegeben hat. Wenn er diese für unzutreffend gehalten hätte, hätte er sie mit seiner Beschwerde anfechten müssen. Weshalb das Bundesgericht die Akten aus anderen Verfahren als dem Rechtsöffnungsverfahren (namentlich aus dem Betreibungs- bzw. dem entsprechenden Beschwerdeverfahren oder dem Aberkennungsverfahren) hätte beiziehen müssen, erschliesst sich nicht.
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Gesuchsteller die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, war sein Revisionsgesuch von Anfang an aussichtslos. Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG).