Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/321a
Timestamp: 2019-09-19 10:22:15
Document Index: 30929368

Matched Legal Cases: ['§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'Art. 103', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', '§ 544', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'Art. 103', 'BGH', 'BGH', '§321', '§321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', '§544', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'Art. 103', '§ 90', 'BGH', '§321', 'BGH', '§ 78', '§ 321', 'BGH', '§ 321', '§ 321', '§ 544', 'BGH', 'BGH', '§321', 'BGH', '§321', '§321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 321', '§ 44', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', '§ 127', '§567', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', '§119', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 567', '§ 321', 'Art. 103', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 78', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'Art. 103', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'Art. 103', 'Art. 3', 'Art. 101', '§ 511', '§ 511', '§ 511', '§ 511', '§ 511', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 544', '§ 321', 'BGH', '§321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', '§ 320', 'BGH', 'BGH', '§321', '§ 128', '§321', '§321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'Art. 103', 'BGH', 'BGH', '§ 321', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', '§ 133', 'Art. 103', 'BGH', '§321', 'BGH', '§ 321', '§ 575', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH', '§321', 'BGH', '§ 321', 'BGH', '§ 321', '§ 321', 'Art. 3', 'BGH', '§321', 'BGH', 'BGH', '§ 321', 'BGH', 'BGH']

§ 321a ZPO: Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör
2.das Gericht den Anspruch dieser Partei auf rechtliches Gehör in entscheidungserheblicher Weise verletzt hat. Gegen eine der Endentscheidung vorausgehende Entscheidung findet die Rüge nicht statt.
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2016, Az. VII ZB 51/15 Das gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (vgl. BVerfG, NJW2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2016, Az. III ZR 329/15 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG, NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.2016, Az. VIII ZR 79/15 Andere Rechtsverletzungen können nach § 321a ZPO nicht gerügt werden, so dass auf eine Anhörungsrüge hin nur zu prüfen ist, ob das Gericht gegen Art. 103 Abs. 1 GG verstoßen hat, also seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (zuletzt BGH, Beschluss vom 14. April 2016 - IX ZR 197/15, ZinsO 2016, 1389 Rn. 13, 22 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2016, Az. IX ZB 92/15 Dies gilt auch, wenn das Beschwerdegericht - wie hier - seine bewusste Entscheidung, die Rechtsbeschwerde nicht zuzulassen, verfahrensfehlerhaft aufgrund einer Anhörungsrüge (§ 321a ZPO) oder einer Gegenvorstellung ändert (BGH, Urteil vom 4. März 2011, aaO; vom 16. September 2014, aaO; vom 14. April 2016 - IX ZR 197/15, zVb Rn. 8 ff).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2016, Az. IX ZB 92/15 8	aa) Allerdings hat der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen die auf eine Gegenvorstellung hin ausgesprochene Zulassung der Rechtsbeschwerde in analoger Anwendung von § 321a ZPO unter der Voraussetzung gebilligt, dass die Zulassung zuvor willkürlich unterblieben ist, und hat dies aus dem Anspruch des Beschwerdeführers auf den gesetzlichen Richter gemäß Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG hergeleitet (BGH, Urteil vom 4. März 2011, aaO Rn. 9; vom 1. Dezember 2011 -IX ZR 70/10, WM 2012, 325 Rn. 11; vom 16. September 2014 - VI ZR 55/14, NJW-RR 2014, 1470 Rn. 12; jeweils mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2016, Az. XI ZR 268/15 Von einer weiteren Begründung wird nach § 544 Abs.4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen, der im Anwendungsbereich des § 321a Abs.4 Satz 5 ZPO entsprechend gilt (BVerfGK 18, 301, 307; Senatsbeschlüsse vom 2. September 2015 - XI ZR 280/14, juris Rn. 5, vom 13. April 2015 - XI ZA 10/14, juris Rn. 3 und vom 18. Mai 2009 - XI ZR 178/08, juris; BGH, Beschlüsse vom 18. Mai 2015 - KZR 36/14, juris und vom 9. April 2013- IX ZR 100/11, juris Rn. 3).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2016, Az. VII ZR 47/15 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (vgl. BVerfG, NJW2011, 1497 Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. IX ZR 197/15 § 321a ZPO eröffnet keine Möglichkeit der Durchbrechung der Rechtskraft bei anderen Verfahrensverstößen (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 13. Dezember 2007 -1 ZR 47/06, NJW 2008, 2126).
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. IX ZR 197/15 Denn die Anhörungsrüge nach § 321a ZPO räumt dem Gericht keine umfassende Abhilfemöglichkeit ein, sondern dient allein dazu, Verstöße gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör zu beheben (BVerfG, NJW 2009, 3710 Rn. 17; BGH, Urteil vom 4. März 2011 aaO Rn. 6; vom 1. Dezember 2011 aaO Rn. 8; vom 16. September 2014 aaO Rn. 9).
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. IX ZR 197/15 22	aa) § 321a ZPO eröffnet ausschließlich die Möglichkeit, einen Verstoß gegen den in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgten Anspruch auf rechtliches Gehör geltend zu machen (BT-Drucks. 15/3706 S. 14; BGH, Beschluss vom 13. De-
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. IX ZR 197/15 -11 - zember 2007 -1 ZR 47/06, NJW 2008, 2126 Rn. 4 f; Urteil vom 16. September 2014 -VI ZR 55/14, VersR 2015, 82 Rn. 9; Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 22. Aufl. §321a Rn. 38); andere Rechtsverletzungen können nach §321a ZPO nicht gerügt werden (BGH, Beschluss vom 13. Dezember 2007 aaO Rn. 5; BVerfG, NJW 2009, 3710 Rn. 17; Wieczorek/Schütze/Rensen, ZPO, 4. Aufl., § 321a Rn. 56, 60).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2016, Az. I ZR 174/14 18	a) Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist entscheidungserheblich im Sinne des § 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Gericht ohne den Verstoß zu einer anderen, der betroffenen Partei günstigeren Entscheidung gekommen wäre (vgl. BVerfG, NJW 1988, 1963; BGH, Beschluss vom 19. August 2010 - VII ZB 2/09, NJW-RR 2011, 424 Rn. 17 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2015, Az. VII ZR 238/14 Weder aus § 321a Abs.4 Satz 5 ZPO, nach dem der Beschluss kurz begründet werden soll, noch unmittelbar aus dem Verfassungsrecht ergibt sich eine Verpflichtung zu einer weitergehenden Begründung der Entscheidung (vgl. BVerfG, NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2015, Az. VII ZR 238/14 Ansonsten hätte es eine Partei in der Hand, mittels einer Anhörungsrüge nach § 321a ZPO die Bestimmung des §544 Abs.4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO auszuhebeln (vgl. BGH, Beschluss vom 20. August 2015 - IX ZR 13/15, juris Rn. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 4.7.2015, Az. VII ZR 236/14 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (vgl. BVerfG, NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2015, Az. III ZR 289/14 Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2015, Az. I-ZB 3/14 33	Hat	die	beschwerte	Partei	es	versäumt,	die	Verletzung	ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör mit der Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO geltend zu machen, ist eine auf die Verletzung des grundrechtsgleichen Rechts aus Art. 103 Abs. 1 GG gestützte Verfassungsbeschwerde mangels Erschöpfung des Rechtswegs gemäß § 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG unzulässig (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 27. Juni 2007 - 1 BvR 1470/07, NJW 2007, 3054 f.; Kammerbeschluss vom 30. Mai 2008 - 1 BvR 27/08, juris Rn. 13 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2015, Az. I ZA 15/14 Dementsprechend kann in Verfahren ohne Rechtsanwaltszwang die Anhörungsrüge gemäß §321a ZPO auch von der Partei selbst erhoben werden (vgl. BGH, Beschluss vom 24. März 2011 - I ZA 1/11, NJW-RR 2011, 640 Rn. 3, zu § 78b ZPO; Beschluss vom 15. August 2013 -1 ZA 2/13, Juris; Zöller/Vollkommer, ZPO, 30. Aufl., § 321a Rn. 13).
BGH, BESCHLUSS vom 1.3.2015, Az. XI ZA 10/14 Weder aus § 321a Abs.4 Satz 5 ZPO, nach dem der Beschluss kurz begründet werden soll, noch unmittelbar aus dem Verfassungsrecht ergibt sich eine Verpflichtung zu einer weitergehenden Be- gründung der Entscheidung, weil sonst mittels einer Anhörungsrüge nach § 321a ZPO die entsprechend anzuwendende Bestimmung des § 544 Abs.4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO ausgehebelt werden könnte (vgl. zuletzt etwa BGH, Beschluss vom 8. Januar 2015 - IX ZA 9/13, juris Rn. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.2015, Az. XI ZR 17/14 Die Entscheidungserheblichkeit der geltend gemachten Gehörsverletzung hat die Partei in substantiierter Weise darzulegen, §321a Abs. 2 Satz 5 ZPO (BGH, Beschlüsse vom 21. Juli 2011 -1 ZR 204/09, juris Rn. 1 und vom 15. November 2012 -VZR 79/12, juris Rn. 3; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 73. Aufl., §321a Rn. 31; MünchKommZPO/Musielak, 4. Aufl., §321a Rn. 8f.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2015, Az. III ZR 250/14 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2014, Az. III ZR 83/13 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497).
BGH, URTEIL vom 2.8.2014, Az. VI ZR 55/14 Nichts anderes gilt, wenn das Berufungsgericht - wie hier - seine bewusste Entscheidung, die Revision nicht zuzulassen, verfahrensfehlerhaft aufgrund einer Anhörungsrüge gemäß §321a ZPO ändert (vgl. BGH, Urteil vom 4. März 2011 - V ZR 123/10, aaO; vom 1. Dezember 2011 - IX ZR 70/10, aaO).
BGH, URTEIL vom 2.8.2014, Az. VI ZR 55/14 12	a)	Allerdings	hat der Bundesgerichtshof die auf eine Gegenvorstellung hin ausgesprochene Zulassung der Rechtsbeschwerde in analoger Anwendung von § 321a ZPO unter der Voraussetzung für zulässig erachtet, dass die Zulassung zuvor willkürlich unterblieben ist, und hat dies aus dem Anspruch des Beschwerdeführers auf den gesetzlichen Richter gemäß Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG hergeleitet (BGH, Beschlüsse vom 19. Mai 2004 -IXaZB 182/03, NJW 2004, 2529 f.; vom 4. Juli 2007 -VII ZB 28/07, NJW-RR 2007, 1654 Rn. 3, 6; vom 11. Juli 2007 - IV ZB 38/06, VersR 2008, 274 Rn. 4; offengelassen - jeweils Urteile betreffend - von BGH, Urteile vom 4. März 2011 - VZR 123/10, aaO Rn. 9; vom 1. Dezember 2011 -IXZR 70/10, aaO Rn. 12 f.; Beschluss vom 19. Januar 2006 -1 ZR 151/02, NJW 2006, 1978 f.).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.7.2014, Az. 7 UF 1272/13 Deshalb ist auch dann eine Zulassung der Gehörsrüge nicht geboten, wenn originäre Gehörsverletzungen bei der Entscheidung über die Gehörsrüge geltend macht werden (BVerfG NJW 2007,2241; BGH FamRZ 2004,437; BayVerfG NJW-RR 2011,430; Thüringisches OLG MDR 2011,450; Zöller-Vollkommer, ZPO, 30. Aufl., § 321a ZPO Rn. 19; Keidel, FamFG, 17. Augl., § 44 Rn. 51; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 72. Aufl., § 321a, Rn. 60).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2014, Az. III ZR 334/13 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2014, Az. IX ZA 26/13 Ansonsten hätte es eine Partei in der Hand, mittels einer Anhörungsrüge nach § 321a ZPO die ergänzende Begründung einer Entscheidung zu erzwingen, die als unanfechtbare Entscheidung (§ 127 Abs. 2, §567 ZPO) keiner Begründung bedurfte (vgl. BVerfG NJW 1979, 1161; 1994, 574; 1998, 3484 f).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2014, Az. Ill ZR 27/13 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2014, Az. XI ZR 372/12 Für das Verfahren nach § 321a ZPO, mit dem die Abhilfe bei einer Verletzung des Anspruches auf rechtliches Gehör geltend gemacht werden kann, ist Prozesskostenhilfe gesondert zu beantragen (Zöller/Geimer, ZPO, 30. Aufl., §119 Rn. 18a; vgl. BGH, Beschluss vom 13. März 2012 -XZR 7/12, juris).
OLG München, Beschluss vom 2.0.2014, Az. 34 AR 277/13 Diese Rechtsprechung dürfte im Hinblick auf § 321a ZPO hinfällig sein (siehe nur BGH NJW-RR 2011, 640; Reichold in Thomas/Putzo ZPO 34. Aufl. § 567 Rn. 7-9 m. w. N.).
OLG München, Beschluss vom 3.9.2013, Az. 34 SchH 8/12 § 321a ZPO geht nicht über den verfassungsrechtlich gebotenen Mindestschutz hinaus und beschränkt sich auf Verstöße gegen Art. 103 Abs. 1 GG (vgl. BGH NJW 2008, 2126).
BGH, BESCHLUSS vom 4.7.2013, Az. I ZA 2/13 Dementsprechend kann in Verfahren ohne Rechtsanwaltszwang die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO auch von der Partei selbst erhoben werden (vgl. BGH, Beschluss vom 24. März 2011 -1 ZA 1/11, NJW-RR 2011, 640 Rn. 3, zu § 78b ZPO; ZöllerA/ollkommer, ZPO, 29.Aufl„ § 321a Rn. 13).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2013, Az. III ZB 59/12 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2013, Az. III ZR 202/12 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2013, Az. IX ZB 7/13 In dieser Weise verhält es sich, wenn eine Anhörungsrüge (§ 321a ZPO) von vornherein unzulässig ist (BGH, Beschluss vom 15. Juni 2010 -XI ZB 33/09, NJW-RR 2011, 427 Rn. 17 f) und
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2013, Az. IV ZR 149/12 Darin liegt schon deshalb keine den Anforderungen des § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO entsprechende Darlegung eines Gehörsverstoßes, weil Art. 103 Abs. 1 GG die Gerichte nicht dazu verpflichtet, der von der Partei vertretenen Rechtsansicht zu folgen (BVerfGE 64, 1, 12; 87, 1, 33).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2013, Az. IX ZR 254/12 Die weiter geltend gemachten Rügen sind im Rahmen des Verfahrens nach § 321a ZPO nicht zu prüfen (BGH, Beschluss vom 17. Juli 2008 - VZR 149/07, NJW-RR 144 Rn. 1, 2).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2013, Az. VII ZR 269/11 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG, NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2013, Az. VII ZR 186/11 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG, NJW2011; 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2012, Az. Ill ZR 245/11 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 5.9.2012, Az. IX ZR 76/10 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW2011, 1497, 1499).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2012, Az. IX ZB 252/11 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW2011, 1497, 1499).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2012, Az. III ZR 57/11 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497, Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2012, Az. III ZB 49/11 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW2011, 1497 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2012, Az. Ill ZB 63/10 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 4.4.2012, Az. IX ZR 143/11 14	Diese	Folge entspricht der Wirkungsweise einer Urteilsverfassungsbe- schwerde, als deren Vorverfahren bei Rüge einer Gehörsverletzung das Abhilfeverfahren des § 321a ZPO dient (vgl. zur Verfassungsbeschwerde BVerfG, NJW 1996, 1736).
BGH, BESCHLUSS vom 1.2.2012, Az. VI ZR 224/11 Mangels der Rüge einer 'neuen und eigenständigen' Gehörsverletzung im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren ist eine weitere gerichtliche Kontrolle durch den Senat gemäß § 321a Abs. 1 Satz 1 ZPO nicht veranlasst (vgl. BVerfG, NJW 2007, 3418, 3419; BVerfG vom 26. August 2008 - 2 BvR 1516/08, juris; Senat, Beschluss vom 20. November 2007 -VIZR 38/07, VersR 2008, 418; Beschluss vom 1. Februar 2010 -VI ZR 158/09, juris; BGH, Beschluss vom 23. Oktober 2009 - V ZR 105/09, juris).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2012, Az. III ZR 183/11 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497 Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 4.11.2011, Az. IX ZR 70/10 Die Anhörungsrüge kann deshalb nur dann zu einer wirksamen Zulassung der Revision führen, wenn das Verfahren aufgrund eines Gehörsverstoßes gemäß § 321a Abs. 5 ZPO fortgesetzt wird und sich erst aus dem anschließend gewährten rechtlichen Gehör ein Grund für die Zulassung der Revision ergibt (BGH, Urteil vom 4. März 2011, aaO Rn. 7).
BGH, URTEIL vom 4.11.2011, Az. IX ZR 70/10 Allerdings hat der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen die auf eine Gegenvorstellung hin ausgesprochene Zulassung der Rechtsbeschwerde in analoger Anwendung von § 321a ZPO unter der Voraussetzung gebilligt, dass die Zulassung zuvor willkürlich unterblieben ist, und hat dies aus dem Anspruch des Beschwerdeführers auf den gesetzlichen Richter gemäß Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG hergeleitet (BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 182/03, NJW 2004, 2529 f; vom 4. Juli 2007 - VII ZB 28/07, NJW-RR 2007, 1654; vom 11. Juli 2007 - IV ZB 38/06, NJW-RR 2007, 1653 Rn. 4; offen gelassen - jeweils Urteile betreffend - vom BGH, Beschluss vom 19. Januar 2006 -1 ZR 151/02, NJW 2006, 1978 Rn. 6; BVerfG, NJW-RR 2008, 75, 76).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2011, Az. III ZR 204/10 Dies gilt auch für die Entscheidung über die Anhörungsrüge gemäß §321a ZPO (BVerfG NJW 2011, 1497).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2011, Az. IX ZB 187/11 Darüber hinaus beschränkt sich der Anwendungsbereich der Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO auf die Verletzung des rechtlichen Gehörs im jeweils zu Grunde liegenden Verfahren (BGH, Beschluss vom 13. Dezember 2007 -1 ZR 47/06, NJW 2008, 2126 Rn. 6; vom 17. Juli 2008 - V ZR 149/07, NJW-RR 2009, 144), während der Beklagte mit der Anhörungsrüge die sachliche Richtigkeit des Beschlusses vom 29. Juni 2011 angreift.
LG Bonn, Urteil vom 2.4.2011, Az. 8 S 33/11 Eine nachträgliche Zulassung der Berufung analog § 321a ZPO ist jedoch möglich, wenn die Nichtzulassung auf der Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs aus Art. 103 Abs. 1 GG oder eines sonstigen Verfahrensgrundrechts beruht oder willkürlich entschieden und gegen Art. 3 Abs.1, Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG verstoßen worden ist (vgl. MünchKommZPO/Rimmelspacher, 3. Aufl. 2007, § 511 Rn. 87; ebenso Hk-ZPO/Wöstmann, 4. Aufl. 2011, § 511 Rn. 31; Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 31. Aufl. 2010, § 511 Rn. 22; Prütting/Gehrlein/Lemke, ZPO, 3. Aufl. 2011, § 511 Rn. 45; Zöller/Heßler, ZPO, 28. Aufl. 2010, § 511 Rn. 41; s. auch BGH, Beschl. v. 04.07.2007 – VII ZB 28/07, juris Rn. 3 für die Rechtsbeschwerde; aA Eichele, in: Eichele/Hirtz/Oberheim, Berufung im Zivilprozess, 2. Aufl. 2008, Kap. V Rn. 154).
BGH, URTEIL vom 5.2.2011, Az. V ZR 123/10 Allerdings hat der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen die auf eine Gegenvorstellung hin ausgesprochene Zulassung der Rechtsbeschwerde in analoger Anwendung von § 321a ZPO unter der Voraussetzung gebilligt, dass die Zulassung zuvor willkürlich unterblieben ist, und hat dies aus dem Anspruch des Beschwerdeführers auf den gesetzlichen Richter gemäß Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG hergeleitet (BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 182/03, NJW 2004, 2529 f.; Beschluss vom 4. Juli 2007 -VII ZB 28/07, NJW-RR 2007, 1654; Beschluss vom 11. Juli 2007 -IV ZB 38/06, NJW-RR 2007, 1653 Rn. 4; offen gelassen - jeweils Urteile betreffend - von BGH, Beschluss vom 19. Januar 2006 - I ZR 151/02, NJW 2006, 1978 f.; BVerfG, NJW-RR 2008, 75, 76).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2011, Az. IX ZR 110/09 einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt (vgl. BGH, Beschluss vom 18. Mai 2005 - VIII ZB 3/05, NJW 2005, 2017) sowie die Wahrung einer zweiwöchigen Frist (§ 321a Abs. 2 Satz 1 ZPO) voraussetzen.
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2010, Az. IV ZA 19/10 4	Die Anhörungsrüge nach § 321a ZPO gegenüber dem Senatsbeschluss vom 22. September 2010 ist unzulässig, da sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt wurde (vgl. BGH, Beschluss vom 18. Mai 2005 - VIII ZB 3/05, NJW 2005, 2017).
OLG Bamberg, Beschluss vom 2.2.2010, Az. 4 U 138/09 3. Lediglich ergänzend merkt der Senat an, dass die „Gehörsrüge/Gegenvorstellung“ auch in der Sache haltlos ist, so dass es schon nicht mehr darauf ankommt, dass die Beanstandungen teilweise auch nicht dem Anwendungsbereich des § 321a ZPO unterfallen (vgl. dazu etwa BGH NJW-RR 2009,144; NJW 2009,1609).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2010, Az. V ZB 159/09 Der Beschwerdeführer muss den Zulassungsgrund nicht nur benennen, sondern darüber hinaus zu den jeweiligen Voraussetzungen substantiiert vortragen (vgl. nur Senat, BGHZ 152, 182, 185; Zöller/Heßler, ZPO, 28. Aufl., § 544 Rdn. 10a; jeweils m.w.N.; vgl. auch Senat, Beschl. v. 5. Juni 2008, V ZR 187/07, juris; Beschl. v. 19. März 2009, V ZR 142/08, NJW 2009, 1609 zu § 321a ZPO m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 1.1.2010, Az. VI ZR 158/09 Mangels der Rüge einer 'neuen und eigenständigen' Gehörsverletzung im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren ist aber eine weitere gerichtliche Kontrolle durch den Senat gemäß §321a Abs. 1 Satz 1 ZPO nicht veranlasst (vgl. BVerfG, NJW 2007, 3418, 3419; BVerfG vom 26. August 2008 - 2 BvR 1516/08 - juris; Senat, Beschluss vom 20. November 2007 - VI ZR 38/07- VersR 2008, 418; BGH, Beschluss vom 23. Oktober 2009 -V ZR 105/09- juris).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2010, Az. IX ZR 6/08 Gründe: 1	Ob die Anhörungsrüge die behauptete Gehörsverletzung ausreichend dargelegt hat (§ 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO; vgl. dazu BGH, Beschl. v. 19. März 2009 - VZR 142/08, NJW2009, 1609), kann dahinstehen.
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2009, Az. VI ZR 344/08 Da die Anhörungsrüge nach § 321a ZPO gegen alle Instanz beendenden Entscheidungen in Betracht kommt, gegen die ein Rechtsmittel oder ein anderer Rechtsbehelf nicht gegeben ist, würde ein an § 320 Abs.4 Satz 2 ZPO orientiertes Verständnis über die Mitwirkung des bisher entscheidenden Richters die Anwendung dieser Rüge in einem ihrem Zweck nach nicht gerechtfertigten Umfang einschränken (vgl. BGH, Beschluss vom 28. Juli 2005 - III ZR 443/04 - NJW-RR 2006, 63).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2009, Az. I ZB 93/08 9.12.2004, BGBl. I S. 3220 - AnhRügG) am 1. Januar 2005 weiter fort; denn die mit diesem Gesetz vorgenommene Ausweitung des §321a ZPO sollte ungeachtet des dort in Absatz 1 Satz 2 bestimmten Ausschlusses der Rüge bei Zwischenentscheidungen zu keiner Verkürzung des Rechtsschutzes der Parteien führen (vgl. Begründung des Entwurfs des AnhRügG, BT-Drucks. 15/3706, S. 16; BVerfGE 119, 292, 298-301 gegen BAG NJW2007, 1379, 1380; Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 22. Aufl., vor § 128 Rdn. 102 und §321a Rdn. 17; Wieczorek/Schütze/Rensen, ZPO, 3. Aufl., §321a
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2009, Az. V ZB 140/08 Vielmehr hat der Einzelrichter der Kammer, der diesen Beschluss erlassen hat, auf eine Anhörungsrüge des Antragstellers das Verfahren nach § 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO fortgesetzt und die Sache, wie geboten (BGHZ 154, 200, 202 f.), auf die Kammer übertragen.
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2008, Az. IV ZB 24/07 Dazu bedarf es nach § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO einer Darlegung der in Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 der Norm genannten Voraussetzungen (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Juli 2008 - V ZR 149/07 - unter Tz. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2008, Az. III ZR 57/07 2	1.	Der	VI. Zivilsenat hat durch Beschluss vom 20. November 2007 (VI ZR 38/07 - veröffentlicht in juris und Beck RS 2008 00171) entschieden, dass der Rechtsbehelf des § 321a ZPO zur Verwirklichung des verfassungsrechtlich gebotenen Maßes an Rechtsschutz nur dann erforderlich ist, wenn sich die Anhörungsrüge gegen eine 'neue und eigenständige' Verletzung des Art. 103 Abs. 1 GG durch den Bundesgerichtshof selbst richtet (BGH aaO Rn. 5; vgl. BVerfG, NJW 2007, 3418, 3419 Rn. 17).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2007, Az. I ZR 94/04 3	Da	der	Senat	ordnungsgemäß	besetzt	war,	kommt es nicht darauf an, ob mit einer Anhörungsrüge nach § 321a ZPO überhaupt eine nicht vorschriftsmäßige Besetzung gerügt werden kann (bejahend: Baumbach/Lauterbach/Hart-mann, ZPO, 66. Aufl., § 321a Rdnr. 36; offengelassen: BGH, Beschl. v. 19.1.2006 -1 ZR 151/02, GRUR 2006, 346 Tz. 6 = WRP 2006, 467 - Jeans II).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2007, Az. I ZR 6/05 6	Da	der	Senat	ordnungsgemäß	besetzt	war,	kommt	es	nicht darauf an, ob mit der Anhörungsrüge nach § 321a ZPO überhaupt eine nicht vorschriftsmäßige Besetzung des Spruchkörpers gerügt werden kann (bejahend: Baum-bach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 66. Aufl., § 321a Rdnr. 36; offengelassen: BGH, Beschl. v. 19.1.2006 -1 ZR 151/02, GRUR 2006, 346 Tz. 6 = WRP 2006, 467 - Jeans II).
BVerfG, vom 2.9.2006, Az. 1 BvR 685/07 Das Gericht wäre von Verfassungs wegen gehalten, einen auf diese Weise eintretenden Gehörsverstoß auf die Anhörungsrüge gem. § 321a ZPO nachträglich, gegebenenfalls unter Durchbrechung der Rechtskraft einer bereits ergangenen Entscheidung, zu beheben (vgl. BVerfGE 107, 395).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2006, Az. III ZR 443/04 Nichts anderes gilt für den eine Gehörsrüge nach §321a ZPO zurückweisenden Beschluss (vgl. BGH, Beschl. v. 28. Juli 2005, III ZR 443/04, NJW-RR 2006, 63, 64).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2006, Az. IV ZB 57/04 Die Neuregelung ist zwar auch auf Entscheidungen vor ihrem Inkrafttreten anzuwenden, soweit die nach § 321a Abs. 2 ZPO einzuhaltenden Fristen noch nicht abgelaufen sind (BVerfG NJW 2005, 3059).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2006, Az. 1 ZR 151/02 Für eine analoge Anwendung des § 321a ZPO auf die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf den gesetzlichen Richter spricht die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, wonach Verstöße gegen Verfahrensgrundrechte durch Selbstkontrolle der Fachgerichte im Instanzenzug oder eine analoge Anwendung von Prozessrechtsnormen behoben werden sollen (vgl. Plenarbeschl. v. 30.4.2003 - 1 PBvLI 1/01, BVerfGE 107, 395, 397).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2005, Az. III ZR 109/05 Gegen den angefochtenen Senatsbeschluss über die Ablehnung von Prozesskostenhilfe ist entweder die Anhörungsrüge nach § 321a ZPO (vgl. BFH NJW 2005, 2639, 2640 zu § 133a FGO; OLG Köln OLG-Report 2005, 253; anders Hessisches LSG, Beschluss vom 21. Oktober 2005 - L 5/16 LW 5/04 ER, juris) oder die Gegenvorstellung - gegeben (abwSchuster, jurisPR - SteuerR 32/2005 An. 5 = Gegenvorstellung für andere Rügen als die Verletzung des Art. 103 Abs. 1 GG).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2005, Az. IX ZB 138/05 3	1.	Dessen Verschulden liegt darin, innerhalb der Rechtsbeschwerdeein- legungs- und -begründungsfrist lediglich eine - gemäß §321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO unzulässige (BT-Drucks. 15/3706 S. 15; Treber NJW 2005, 97, 99; so schon BGH, Urt. v. 5. November 2003 - VIII ZR 10/03, NJW 2004, 1598 f; v. 13. Dezember 2004 - II ZR 249/03, WM 2005, 343, 344 zu § 321a Abs. 1 Nr. 1 ZPO a.F.) - Gehörsrüge erhoben zu haben; die Fristen des § 575 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 ZPO ließ er ungenutzt verstreichen.
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2005, Az. IX ZB 138/05 Fristen die Zulässigkeit des Rechtsbehelfs, hier der Gehörsrüge gemäß § 321a ZPO, überprüft (BGH, Beschl. v. 15. Juni 2004, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2005, Az. IX ZA 17/04 Der Beschluss des Senats vom 22. September 2005 musste weder nach einfachem Recht noch aus verfassungsrechtlichen Gründen mit einer Rechtsmittelbelehrung hinsichtlich der Möglichkeit einer Gehörsrüge gemäß §321a ZPO versehen werden (vgl. BVerfGE 93, 99, 107).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2005, Az. IX ZR 267/02 Eine analoge Anwendung von § 321a ZPO auf die Nichtzulassungsbeschwerde ist daher ausgeschlossen (BGH, Beschl. v. 19. Januar 2004 - II ZR 108/02, NJW 2004, 1531; Musielak, ZPO 4. Aufl. § 321a Rn. 3).
BVerfG, Urteil vom 2.9.2004, Az. 2 BvR 2441/04 Ohne dass es auf subjektive Umstände oder ein Verschulden des Gerichts ankäme, stellen sowohl das Urteil als auch der Beschluss des Amtsgerichts gemäß § 321a ZPO Entscheidungen dar, die gegen das aus Art. 3 Abs. 1 GG abzuleitende Willkürverbot verstoßen (vgl. BVerfGE 57, 39 <42>; 58, 163 <167 f.>).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2003, Az. IV ZB 35/03 Die von Verfassungs wegen erforderliche Beseitigung von Verstößen gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör hat daher in Anwendung der Grundsätze des §321a ZPO (vgl. BGHZ aaO) durch den iudex a quo zu erfolgen.
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2003, Az. V ZR 250/01 Ob aus § 321a ZPO anderes folgt (vgl. insoweit für Beschlüsse, die keine materielle Rechtskraft herbeiführen, BGH, Beschl. v. 7. März 2002, IX ZB 11/02, NJW 2002, 1577, zur Veröffentlichung in BGHZ 150, 133 vorgesehen), bedarf im vorliegenden Fall keiner Entscheidung.