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Timestamp: 2020-02-25 08:36:25
Document Index: 368671855

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 25', '§ 25', '§ 626', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Ver­ab­re­dung zu einem Ver­bre­chen – und das Ver­spre­chen einer Bei­hil­fe | Rechtslupe
Verabredung zu einem Verbrechen - und das Versprechen einer Beihilfe
10. Februar 2017 Rechtslupe
Ver­ab­re­dung zu einem Ver­bre­chen – und das Ver­spre­chen einer Bei­hil­fe
Die Straf­bar­keit wegen Ver­ab­re­dung zu einem Ver­bre­chen nach § 30 Abs. 2 StGB setzt die vom ernst­li­chen Wil­len getra­ge­ne Eini­gung meh­re­rer Per­so­nen vor­aus, ein in Aus­sicht genom­me­nes Ver­bre­chen ent­we­der selbst gemein­schaft­lich aus­füh­ren oder einen ande­ren zu sei­ner Aus­füh­rung anstif­ten zu wol­len.
Das Ver­spre­chen einer Bei­hil­fe zu der geplan­ten Tat genügt des­halb nicht 1.
Dies gilt auch dann, wenn es sich bei der in Aus­sicht genom­me­nen Tat um ein Ban­den­de­likt han­delt. Denn der Zusam­men­schluss als Ban­de hat nicht zur Fol­ge, dass jede von einem Ban­den­mit­glied began­ge­ne Tat einem ande­ren Ban­den­mit­glied ohne Wei­te­res als gemein­schaft­lich began­ge­ne Tat im Sin­ne des § 25 Abs. 2 StGB zuge­rech­net wer­den kann.
Die Fra­ge, ob die Betei­li­gung an einem Ban­den­han­del mit Betäu­bungs­mit­teln als Mit­tä­ter­schaft oder Bei­hil­fe zu wer­ten ist, beur­teilt sich viel­mehr nach den all­ge­mei­nen Grund­sät­zen 2. Danach ist Mit­tä­ter im Sin­ne von § 25 Abs. 2 StGB, wer einen eige­nen Tat­bei­trag leis­tet und die­sen so in die Tat ein­fügt, dass er als Teil der Hand­lung eines ande­ren Betei­lig­ten und umge­kehrt des­sen Han­deln als Ergän­zung des eige­nen Tat­an­teils erscheint.
Zwar kann für die Ein­ord­nung als Mit­tä­ter­schaft ein die Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung för­dern­der Bei­trag aus­rei­chen, der sich auf eine Vor­be­rei­tungs- oder Unter­stüt­zungs­hand­lung beschränkt. Stets muss sich die objek­tiv aus einem wesent­li­chen Tat­bei­trag bestehen­de Mit­wir­kung aber nach der Wil­lens­rich­tung des sich Betei­li­gen­den als Teil der Tätig­keit aller dar­stel­len 3.
Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 20. Okto­ber 2016 – 3 StR 321/​16
Frist­lo­se Kün­di­gung – oder: wenn die Putz­frau Pfand­fla­schen… Nach § 626 Abs. 1 BGB kann das Arbeits­ver­hält­nis aus wich­ti­gem Grund ohne Ein­hal­tung einer Kün­di­gungs­frist gekün­digt wer­den, wenn Tat­sa­chen vor­lie­gen, auf­grund derer dem Kün­di­gen­den…
Die Siche­rungs­hy­po­thek der Steu­er­fahn­dung Ersucht die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­de (hier: Finanz­amt für Steu­er­straf­sa­chen und Steu­er­fahn­dung) das Grund­buch­amt um die Ein­tra­gung einer Siche­rungs­hy­po­thek zum Voll­zug einer nach den Vor­schrif­ten der Straf­pro­zess­ord­nung erlas­se­nen…
Net­to­lohn­ab­re­den – und die Berech­nung der nicht abge­führ­te… Das Gericht darf bei der Hoch­rech­nung der Net­to- auf Brut­to­löh­ne nicht stets pau­schal von der Lohn­steu­er­klas­se VI aus­ge­hen. Zwar ist nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs…
vgl. BGH, Urtei­le vom 27.01.1982 – 3 StR 437/​81, NStZ 1982, 244; vom 04.02.2009 – 2 StR 165/​08, BGHSt 53, 174, 176 mwN[↩]
BGH, Beschluss vom 19.01.2012 – 2 StR 590/​11, NStZ 2012, 517[↩]
BGH, Beschluss vom 14.07.2016 – 3 StR 129/​16, Stra­Fo 2016, 392; st. Rspr.[↩]
BeihilfeVerabredung
Cha­rak­te­ris­ti­sches Nazi-Voka­bu­lar