Source: http://www.publictenders.net/node/3727029
Timestamp: 2017-10-23 23:04:22
Document Index: 226532094

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 57', '§ 57', '§ 56', '§ 56']

Germany - Bayreuth: Refuse and waste related services | www.publictenders.net
Germany - Bayreuth: Refuse and waste related services
Bayreuth, Kreisfreie Stadt (DE242)
90511400 Paper collecting services
2017/S 055-101800
Contact person: Herr Sellheim
Telephone: +49 921251810
Fax: +49 921251815
Main address: http://www.bayreuth.de
The procurement documents are available for unrestricted and full direct access, free of charge, at: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YHJYMZY%22
Contact person: Am Bauhof 5, 95445 Bayreuth, Sekretariat, Zimmer 2
Einsammlung, Beförderung und Verwertung von Altpapier in der Stadt Bayreuth.
Reference number: BF 636-15c
Einsammlung und Beförderung von Altpapier
Stadtgebiet Bayreuth.
Der Auftrag umfasst die Einsammlung und Beförderung von Altpapier im Stadtgebiet Bayreuth. Die Einsammlung erfolgt an Wertstoffsammelplätzen und Sonderanfallstellen. Vom Auftragnehmer sind geeignete Behälter / Container zu stellen.
Der Vertrag verlängert sich einmalig um weitere 2 Jahre, wenn er nicht durch den Auftraggeber gekündigt wird.
Der Auftrag umfasst die Übernahme, den Transport, ggf. die Sortierung sowie die Verwertung/Vermarktung von Altpapier aus dem Stadtgebiet Bayreuth. Durch den Auftragnehmer ist eine Übernahmestelle vorzuhalten und zu betreiben. Der Standort der Übernahmestelle ist im Angebot verbindlich anzugeben.
Der Vertrag verlängert sich einmalig um 2 weitere Jahre, wenn er nicht durch den Auftraggeber gekündigt wird.
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB;
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB;
Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen nachzureichen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft, die polizeilichen Führungszeugnisse aller Geschäftsführer (falls kein Geschäftsführer bestellt, aller Inhaber) für das Unternehmen sowie den Auszug aus dem Gewerbezetralregister, die Gewerbeanmeldung sowie die Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handwerkskammer.
Die Vergabestelle fordert mit dem Angebot, jedoch spätestens nach entsprechender Aufforderung innerhalb einer gesetzten Frist die Beibringung eines Handelsregisterauszuges (bei GmbH & Co. KG auch von der GmbH (Komplementär)).
Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise durch alle Mitglieder zu erbringen. Für den Fall, dass der Bieter sich Unterauftragnehmer bedient, muss der Bieter in der Lage sein, sämtliche Nachweise während der Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist beizubringen. Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, in dem er beispielsweise eine entsprechende Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt.
Das Ausstellungsdatum der Dokumente zum Nachweis der persönlichen Lage/Berufs- oder Handelsregister soll nicht vor dem 1.6.2016 liegen. Ein früheres Ausstellungsdatum ist unschädlich, wenn sich dem jeweiligen Nachweis entnehmen lässt, dass dieser noch bis zum Termin der Angebotsabgabe gültig ist. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Bieter verpflichtet, die genannten Nachweise in aktueller Fassung nachzureichen. Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bieter auf Verlangen der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf Anforderung die berechtigten Gründe zu benennen. Sollte ein Bieter der Nachforderung von Nachweisen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, wird das Angebot gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV von der Wertung ausgeschlossen.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird von der Vergabestelle akzeptiert.
— Eigenerklärung über Umsatzangaben, (zusätzlich von anderen Unternehmen möglich, wenn deren Mittel für die Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen). Gesamtumsatz und Umsatz der ausgeschriebenen Leistung, getrennt nach Eigen- und Fremdleistung für die Jahre 2014, 2015 und 2016 (ggf. vorläufig).
Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist der jüngste bestätigte Jahresabschlussbericht und die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2014, 2015 und 2016 (ggf. vorläufig) einzureichen. Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise durch alle Mitglieder zu erbringen. Der Bieter muss darüber hinaus in der Lage sein, sämtliche Nachweise für die vorgesehenen Unterauftragnehmer während der Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist beizubringen. Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, in dem er beispielsweise eine entsprechende Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt. Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bieter auf Verlangen der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf Anforderung die berechtigten Gründe zu benennen.
Sollte ein Bieter der Nachforderung von Nachweisen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, wird das Angebot gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV von der Wertung ausgeschlossen.
— Eigenerklärung zu Referenzen (auch von anderen Unternehmen möglich, wenn deren Mittel für die Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen) aus den letzten 36 Monaten vor Angebotsabgabe mit Benennung Auftraggeber, Auftragnehmer, vertraglicher Bindung, Leistungszeitraum/-inhalt/-umfang, -ort, Auftragswert netto pro Jahr:
1 Referenz für Einsammlung und Beförderung von Altpapier (Los 1),
1 Referenz für das Verwerten von Altpapier (Los 2)
— Eigenerklärung zum Vorliegen des Zertifikates Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz für die Abfallarten Verpackungen aus Papier und Pappe (AVV 150101) sowie Papier und Pappe (AVV 200101) sowie für die Tätigkeiten:
— Einsammeln und Befördern (Los 1),
— Verwerten und/oder Behandeln und/oder Lagern von Papier und Pappe für die vorgesehene Übernahmestelle (Los 2),
— Verwerten und/oder Behandeln und/oder Lagern für die vorgesehene(n) Sortieranlage(n) – falls Sortierung geplant ist (Los 2).
Sofern der Standort der Sortieranlage(n) bzw. der Übernahmestelle nicht als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist, gilt eine Genehmigung/Genehmigungsantrag (dem keine offensichtlichen, nicht behebbaren Mängel für die Erteilung einer Genehmigung anhaften).
Die Voraussetzungen für die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb ergeben sich aus den Bestimmungender Richtlinie des Rates 75/442/EW vom 15.7.1975 über Abfälle (ABl. EG Nr. L 194, S. 47) in der durch die Änderungsrichtlinie 91/156/EWG des Rates vom 18.3.1991 (Abl. EG Nr. L 78 S. 32)geänderten Fassung, die durch die §§ 56, 57 KrWG und der Verordnung über Entsorgungsfachbetriebe(Entsorgungsfachbetriebsverordnung – EfbV) umgesetzt wurde.
Auf Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb einer gesetzten Frist vom Auftraggeber der Referenzleistung eine ausgestellte oder bestätigte Erklärung bzw. Verpflichtungserklärung(en) anderer Unternehmen (Referenzgeber), aus denen sich ergibt, dass diese erforderlichenfalls die zur Auftragserfüllung notwendigen Mittel zur Verfügung stellen, nachzureichen.
Auf Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb einer gesetzten Frist das Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb bzw. die Genehmigung/ der Genehmigungsantrag nachzureichen.
Bei Bietergemeinschaften müssen sich die Nachweise auf die Leistungsbereiche beziehen, die vom jeweiligen Mitglied der Bietergemeinschaft erbracht werden sollen.
Für den Fall, dass der Bieter sich Unterauftragnehmer bedient, sind die Nachweise für den jeweiligen Leistungsbereich, der vom jeweiligen Unterauftragnehmer erbracht werden soll, durch den Unterauftragnehmer beizubringen. Der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit des Bieters ist für diesen Leistungsbereich dann nicht erforderlich.
Bei Bietergemeinschaften und Unterbeauftragung werden die Nachweise jeweils in Summe bewertet.
Der Bieter muss darüber hinaus in der Lage sein, die Nachweise für die vorgesehenen Unterauftragnehmer während der Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist zu erbringen.
Beabsichtigt der Bieter, sich der Fähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen, so hat er auf Verlangen der Vergabestelle nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur Verfügung stehen, in dem er beispielsweise eine entsprechende Erklärung des Unterauftragnehmers vorlegt.
Die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb bzw. Genehmigung muss zum Termin der Angebotsabgabe gültig sein. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Bieter verpflichtet, die genannten Nachweise in aktueller Fassung nachzureichen.
Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bieter auf Verlangen der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf Anforderung die berechtigten Gründe zu benennen.
Der Abschluss einer Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung mit Deckungssummen pro Schadensfall in jeweils mindestens folgender Höhe: Vermögensschäden: 1 000 000 EUR; Personen- und Sachschäden: 2 500 000 EUR ist erforderlich und dem Auftraggeber nachzuweisen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHJYMZY.
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung Mittelfranken