Source: http://openjur.de/g/zpo/321a.html
Timestamp: 2013-05-25 09:56:04
Document Index: 224424005

Matched Legal Cases: ['§ 321', '§ 313', '§ 313', '§ 314', '§ 315', '§ 316', '§ 317', '§ 318', '§ 319', '§ 320', '§ 321', '§ 321', '§ 322', '§ 323', '§ 323', '§ 324', '§ 325', '§ 325', '§ 326', '§ 327', '§ 328', '§ 329', '§ 321', '§ 321', '§ 343', '§ 321', '§ 321', '§ 321', '§ 321', '§ 311', '§ 321', 'Art. 1']

§ 321a ZPO - Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör - openJur
§ 313a Weglassen von Tatbestand und Entscheidungsgründen§ 313b Versäumnis-, Anerkenntnis- und Verzichtsurteil§ 314 Beweiskraft des Tatbestandes§ 315 Unterschrift der Richter§ 316 § 317 Urteilszustellung und -ausfertigung§ 318 Bindung des Gerichts§ 319 Berichtigung des Urteils§ 320 Berichtigung des Tatbestandes§ 321 Ergänzung des Urteils§ 321a Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör§ 322 Materielle Rechtskraft§ 323 Abänderung von Urteilen§ 323a Abänderung von Vergleichen und Urkunden§ 324 Nachforderungsklage zur Sicherheitsleistung§ 325 Subjektive Rechtskraftwirkung§ 325a Feststellungswirkung des Musterentscheids *)§ 326 Rechtskraft bei Nacherbfolge§ 327 Rechtskraft bei Testamentsvollstreckung§ 328 Anerkennung ausländischer Urteile§ 329 Beschlüsse und Verfügungen
Zivilprozessordnung§ 321a ZPO
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(1) Auf die Rüge der durch die Entscheidung beschwerten Partei ist das Verfahren fortzuführen, wenn 1.ein Rechtsmittel oder ein anderer Rechtsbehelf gegen die Entscheidung nicht gegeben ist und2.das Gericht den Anspruch dieser Partei auf rechtliches Gehör in entscheidungserheblicher Weise verletzt hat.Gegen eine der Endentscheidung vorausgehende Entscheidung findet die Rüge nicht statt.(2) Die Rüge ist innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen nach Kenntnis von der Verletzung des rechtlichen Gehörs zu erheben; der Zeitpunkt der Kenntniserlangung ist glaubhaft zu machen. Nach Ablauf eines Jahres seit Bekanntgabe der angegriffenen Entscheidung kann die Rüge nicht mehr erhoben werden. Formlos mitgeteilte Entscheidungen gelten mit dem dritten Tage nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. Die Rüge ist schriftlich bei dem Gericht zu erheben, dessen Entscheidung angegriffen wird. Die Rüge muss die angegriffene Entscheidung bezeichnen und das Vorliegen der in Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 genannten Voraussetzungen darlegen.(3) Dem Gegner ist, soweit erforderlich, Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.(4) Das Gericht hat von Amts wegen zu prüfen, ob die Rüge an sich statthaft und ob sie in der gesetzlichen Form und Frist erhoben ist. Mangelt es an einem dieser Erfordernisse, so ist die Rüge als unzulässig zu verwerfen. Ist die Rüge unbegründet, weist das Gericht sie zurück. Die Entscheidung ergeht durch unanfechtbaren Beschluss. Der Beschluss soll kurz begründet werden.(5) Ist die Rüge begründet, so hilft ihr das Gericht ab, indem es das Verfahren fortführt, soweit dies auf Grund der Rüge geboten ist. Das Verfahren wird in die Lage zurückversetzt, in der es sich vor dem Schluss der mündlichen Verhandlung befand. § 343 gilt entsprechend. In schriftlichen Verfahren tritt an die Stelle des Schlusses der mündlichen Verhandlung der Zeitpunkt, bis zu dem Schriftsätze eingereicht werden können.
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Beschluss vom 12. Juli 2011 · Az. 1 C 542/11
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