Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%202002,%20S.%204
Timestamp: 2020-02-19 04:02:10
Document Index: 99712773

Matched Legal Cases: ['§ 242', '§ 649', '§ 636', '§ 636', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 203', 'BGH', '§ 28', '§ 28', '§ 166', '§ 166', 'BGH', '§ 166', '§ 29', '§ 166', '§ 28', '§ 28', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 28', '§ 28', '§ 547', '§ 581', '§ 683', 'BGH']

Rechtsprechung: OLG-Report 2002, 4 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Frankfurt, 08.08.2001 | OLG Karlsruhe, 12.06.2001 | OLG Köln, 27.06.2001 | OLG Zweibrücken, 15.03.1999
https://dejure.org/2001,2754
OLG Oldenburg, 29.08.2001 - 2 U 122/01 (https://dejure.org/2001,2754)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 29.08.2001 - 2 U 122/01 (https://dejure.org/2001,2754)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 29. August 2001 - 2 U 122/01 (https://dejure.org/2001,2754)
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Architektenvertrag: Anforderungen an die Prüfbarkeit einer Architektenschlußrechnung; Beiziehung der Bauakten von Amts wegen
Architekt; Bauvorhaben; Schlussrechnung; Prüfbarkeit; Baugenehmigung; Bauamt; Bauakten; Beiziehung
BGB § 242 § 649 S. 2 § 636
Bauprozeß - Prüfung der Architektenschlußrechnung - Informations- und Kontrollinteressen des Auftraggebers - Beiziehung der Bauakten gegen den Willen einer Partei
Vertragsrecht - Genehmigungsplanung nicht zu sehr verschleppen
LG Oldenburg, 04.04.2001 - 5 O 2229/99
NZBau 2003, 40
BauR 2002, 502
OLG Oldenburg, 06.09.2012 - 8 U 96/12
Kündigung aus wichtigem Grund erst nach Abmahnung!
Im Einzelnen geht es darum, dass der Umbau nicht recht vorangekommen sein soll (zu einem solchen Sachverhalt vgl. Senat, NZBau 2003, 40), dass nicht der Kläger, sondern eine überforderte Mitarbeiterin tätig war und dass, was aber bisher keine hinreichende tatsächliche Substanz hat, die Baukosten immer mehr gestiegen seien.
Da zudem aus einer bestimmten Wortwahl nicht ohne weiteres geschlossen werden kann, dass der Erklärende eine ihm möglicherweise ungünstigere Rechtsfolge abschließend habe wählen wollen, ist die Auslegung einer "Kündigung" des Werkvertrags als Erklärung eines Rücktritts nach § 636 BGB durchaus möglich (BGH NJW 2001, 2024, 2025; vgl. auch OLG Oldenburg BauR 2002, 502).
OLG Frankfurt, 08.08.2001 - 7 U 74/00
https://dejure.org/2001,2989
OLG Frankfurt, 08.08.2001 - 7 U 74/00 (https://dejure.org/2001,2989)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 08.08.2001 - 7 U 74/00 (https://dejure.org/2001,2989)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 08. August 2001 - 7 U 74/00 (https://dejure.org/2001,2989)
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Versäumung der Klagefrist; Leistungsfreiheit; Teilkaskoversicherung; Fahrzeugversicherung; Wertersatz
LG Wiesbaden, 05.04.2000 - 10 O 56/99
MDR 2002, 394
VersR 2002, 599
Nach anderer Auffassung kommt es darauf an, bis wann eine Partei, die "alles ihr Zumutbare" für eine alsbaldige Zustellung tut, die Einzahlung bewirkt hätte (…so BGH, Urt. v. 29.6.1993, a.a.O., NJW 1993, S. 1812;… Urt. v. 27.5.1999, a.a.O., NJW 1999, S. 3125; OLG Frankfurt, Urt. v. 8.8.2001 - 7 U 74/00 - VersR 2002, S. 599).
Die Einschaltung eines Rechtsschutzversicherers berührt grundsätzlich nicht die an einen Kläger zu stellenden Anforderungen hinsichtlich der Förderung einer alsbaldigen Zustellung (…vgl. schon BGH, Urt. v. 4.7.1968 - III ZR 17/68, VersR 1968, 1062;… OLG Hamm, Urt. v. 3.12.2003 - 20 U 147/03, OLGReport Hamm 2004, 186 = NJOZ 2004, 333;… ferner OLG München, Urt. v. 11.1.2000 - 25 U 4113/99, OLGReport München 2000, 75 = VersR 2000, 1530; OLG Frankfurt, Urt. v. 8.8.2001 - 7 U 74/00, MDR 2002, 394 = OLGReport Frankfurt 2002, 4 = VersR 2002, 599).
https://dejure.org/2001,7213
OLG Karlsruhe, 12.06.2001 - 7 W 17/01 (https://dejure.org/2001,7213)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 12.06.2001 - 7 W 17/01 (https://dejure.org/2001,7213)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 12. Juni 2001 - 7 W 17/01 (https://dejure.org/2001,7213)
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Schadensersatz ; Verjährungshemmung; Psychischer Ausnahmezustand; Höhere Gewalt; Vergewaltigung
LG Mosbach, 17.04.2001 - 1 O 40/01
OLG Karlsruhe, 26.06.2001 - 7 W 17/01
Insoweit bestehen auch Ähnlichkeiten mit Fällen, in denen der Verletzte behauptet, er sei infolge der an ihm verübten Taten psychisch außerstande gewesen, die eigenen Rechte zu verfolgen, so dass die Verjährung gemäß § 203 BGB aF gehemmt gewesen sei (vgl. dazu OLG Karlsruhe, Beschluss vom 12. Juni 2001 - 7 W 17/01, OLGR 2002, 4, zitiert nach juris, Rn. 3 m.w.N.).
LG Essen, 10.07.2014 - 4 O 343/11
Verjährung eines Anspruchs auf Zahlung von Schmerzensgeld und Schadensersatz auf …
Nur wenn festgestellt werden kann, dass ein solcher Ausnahmezustand infolge psychischer Not- bzw. Zwangslage vorlag, tritt eine Hemmung der Verjährung für die Dauer dieses Zustandes ein (OLG Karlsruhe, Beschl. vom 12.6.2001, Az.: 7 W 17/01 m.w.N.).
OLG Köln, 27.06.2001 - 16 Wx 87/01
https://dejure.org/2001,3771
OLG Köln, 27.06.2001 - 16 Wx 87/01 (https://dejure.org/2001,3771)
OLG Köln, Entscheidung vom 27.06.2001 - 16 Wx 87/01 (https://dejure.org/2001,3771)
OLG Köln, Entscheidung vom 27. Juni 2001 - 16 Wx 87/01 (https://dejure.org/2001,3771)
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Sofortige weitere Beschwerde; Wohnungseigentum; Verwaltervertrag; Hilfskräfte; Miteigentümer
Entlastung des WEG -Verwalters
AG Köln - 202 II 92/00
LG Köln, 12.03.2001 - 29 T 227/00
NZM 2001, 862
ZMR 2001, 913
Die Entlastung bezieht sich nicht nur auf die konkrete Jahresabrechnung selbst, sondern auch auf das den einzelnen Zahlungsvorgängen zugrunde liegende Verwaltungshandeln (Senatsbeschluss vom 27.06.2001 - 16 Wx 87/01 - OLGR Köln 2002, 4; OLG Düsseldorf NZM 2001, 537).
Für eine etwaige Kenntnis oder das Kennenmüssen von Vorgängen im Zusammenhang mit der Verwaltung der Wohnungseigentumsanlage kommt es grundsätzlich auf den Kenntnisstand aller Wohnungseigentümer an (Senatsbeschluss vom 27.06.2001 - 16 Wx 87/01 - OLGR Köln 2002, 4; BayObLG NZM 2001, 388).
OLG Düsseldorf, 09.11.2001 - 3 Wx 13/01
Abrechnungsgenehmigung als Entlastung des Verwalters?
Die Entlastung des Verwalters hat die Wirkung eines negativen Schuldanerkenntnisses der Wohnungseigentümer gegenüber dem Verwalter, das im Umfang der Entlastung Schadensersatzansprüche und konkurrierende Ansprüche wegen solcher Vorgänge ausschließt, die bei der Beschlussfassung den Wohnungseigentümern bekannt oder für sie bei Anwendung zumutbarer Sorgfalt erkennbar waren (BGH ZMR 1997, 308; BayObLG ZMR 2001, 567; OLG Köln ZMR 2001, 913;… Staudinger-Bub WEG § 28 Rdz. 438;… Bärmann/Pick/Merle WEG 8. Auflage 2000 § 28 Rdz. 112).
Das Landgericht hat dazu ausgeführt, dass eine frühere Kenntnis des Verwaltungsbeirates der Eigentümerversammlung hier bereits deshalb nicht zuzurechnen sei, weil ein Vertreterhandeln seitens des Verwaltungsbeirats nicht vorliege und auch die Wohnungseigentümergemeinschaft keinen Beschluss gefasst habe, bei dem sie sich die Kenntnis des Verwaltungsbeirats analog § 166 Abs. 1 BGB zurechnen lassen müsse, wie es bei der Entscheidung des OLG Düsseldorf (ZWE 2002, 82 ff., vgl. auch OLG Köln, Beschluss v. 27.06.2001, Az.: 16 Wx 87/01, dokumentiert bei Juris) der Fall gewesen sei.
Aus § 166 BGB folgt aber ein allgemeiner Rechtsgrundsatz, dass sich derjenige, der einen anderen mit der eigenverantwortlichen Erledigung bestimmter Aufgaben betraut, dessen Kenntnis oder Kennen müssen als Wissensvertreter zurechnen lassen muss (vgl. etwa OLG Düsseldorf NZM 2001, 537 u. OLG Köln NZM 2001, 862 f z Entlastung des Verwalters; vgl. a BGHZ 83, 293, 296 117, 106).
Dieses Wissen ist der Beklagten nicht zuzurechnen, weil ein Vertreterhandeln seitens des Verwaltungsbeirats nicht vorliegt und auch nichts dafür ersichtlich ist, dass die Wohnungseigentümergemeinschaft einen Beschluss gefasst habe, bei dem sie sich die Kenntnis des Verwaltungsbeirats analog § 166 Abs. 1 BGB zurechnen lassen müsste, (vgl. OLG Düsseldorf ZWE 2002, 82 ff., vgl. auch OLG Köln, Beschluss v. 27.06.2001, Az.: 16 Wx 87/01).
Diskutiert werden vergleichbare Fragen allerdings zum Beirat einer Wohnungseigentümergemeinschaft (§ 29 WEG): Dort soll nach h.M. entsprechend § 166 BGB eine Wissenszurechnung stattfinden und die Kenntnis bzw. das Kennenmüssen der Beiratsmitglieder gerade Bedeutung bei der Bemessung der Reichweite einer Verwalterentlastung haben, wenn (wie etwa bei der Rechnungslegung) im konkreten Fall nur ein zu den gesetzlichen und/oder aus der Gemeinschaftsordnung abzuleitenden Aufgaben des Beirats gehörender Bereich der Tätigkeit des Verwalters betroffen ist (OLG Düsseldorf v. 09.11.2001 - 3 Wx 13/01, NZM 2002, 264; v. 30.10.2000 - 3 Wx 92/00, NJW-RR 2001, 949; OLG Köln v. 27.06.2001 - 16 Wx 87/01, NZM 2001, 862 = ZMR 2001, 914; einschränkend KG v. 31.03.2009 - 24 W 183/07, WuM 2010, 79 (Zurechnung erst nach einer Überlegungsfrist für Beirat) und als Vorinstanz LG Berlin v. 31.8.2007 - 85 T 327/06, Grundeigentum 2008, 611 (613); den zuerst genannten Judikaten uneingeschränkt folgend etwa BeckOGK-WEG/ Herrmann , Stand: 01.07.2016, § 28 Rn. 211; Bärmann/ Becker , WEG, 13. Aufl. 2015, § 28 Rn. 198; Geiben in: jurisPK-BGB, 7. Aufl. 2014, § 26 WEG Rn. 68; Drasdo , Der Verwaltungsbeirat nach dem WEG, 4. Aufl. 2012, Rn. 319 ff.; Spielbauer/Then , WEG, 2. Aufl. 2012, § 26 Rn. 47; Staudinger/ Bub , WEG, 2005, § 26 Rn. 399; MüKo-BGB/ Engelhardt , 6. Aufl. 2013, § 28 WEG Rn. 60; Jennißen/Schmidt , Der WEG-Verwalter, 2. Aufl. A 813, B 10 f.; einschränkend BeckOK-WEG/ Bartholome , Ed. 28, § 28 Rn. 137 nur bei pos.
61 Für eine etwaige Kenntnis und ein etwaiges Kennenmüssen von Vorgängen kommt es grundsätzlich auf den Kenntnisstand aller Eigentümer an (vgl. OLG Köln in NZM 2001, 862 f.; OLG Frankfurt in NJW 1988, 1169 f.).
https://dejure.org/1999,9928
OLG Zweibrücken, 15.03.1999 - 7 U 170/98 (https://dejure.org/1999,9928)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 15.03.1999 - 7 U 170/98 (https://dejure.org/1999,9928)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 15. März 1999 - 7 U 170/98 (https://dejure.org/1999,9928)
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Baumaßnahme zur Herstellung des vertragsgemäßen Zustands der Pachtsache; "Notwendige Verwendungen"; "Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA)"; Vorzeitige Vertragsbeendigung; Verwendungsersatzansprüche; Ergänzende Vertragsauslegung
BGB § 547 Abs. 2 § 581 Abs. 2 § 683
Ersatzes für Umbaumaßnahmen nach Auflösung eines Pachtvertrages
LG Kaiserslautern, 13.07.1998 - 4 O 784/96
Dazu zählen hingegen nicht solche Aufwendungen des Mieters, mit denen durch eine von dem Pächter im Einvernehmen mit dem Verpächter durchgeführte Baumaßnahme der vertragsgemäße Zustand der Mietsache überhaupt erstmals hergestellt wird (OLG Zweibrücken, Urteil vom 15. März 1999, Az. 7 U 170/98, JURIS, Rdnr. 22; BGH WuM 1994, 201, OLG Rostock…, Beschluss vom 24. Februar 2005, Az. 3 U 187/04, JURIS Rdnr. 10 = NZM 2005, 666; LG Mannheim…, Urteil vom 20. Dezember 1995, Az. 4 F 145/95, JURIS Rdnr. 5 = NJW-RR 1996, 1357).