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Timestamp: 2016-09-27 05:14:04
Document Index: 273912717

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 18', '§ 19', '§ 291', '§ 19', '§ 291', '§ 299', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

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Und zwar so [ungefähr 3.230 Ergebnisse (0,14 Sekunden)]: "Zum Jahresende verlieren die seit 1995 von den Krankenkassen ausgegebenen Krankenversichertenkarten ihre Gültigkeit - unabhängig vom Ablaufdatum, sagen (...) die Krankenkassen." (spon) "Wer sie noch nicht hat, sollte sich nach einer Empfehlung der Krankenkassen rasch um die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) kümmern. Denn zum Jahresende verlieren die seit 1995 von ihnen ausgegebenen Krankenversichertenkarten ihre Gültigkeit - unabhängig vom Ablaufdatum." (Stuttgarter Nachrichten) "Ab 2014 gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte: Die bisherige Krankenversichertenkarte verliert zum 31. Dezember 2013 ihre Gültigkeit, und zwar unabhängig vom aufgedruckten Ablaufdatum. Darauf haben sich der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verständigt, wie die GKV in Berlin mitteilte." (Die Welt) Das haben tatsächlich alle so kritiklos und falsch von der Seite des SpiBu abgeschrieben. Im Bundesmantelvertrag Ärzte (pdf) steht allerdings etwas anderes (incl. Fipptehler): § 13.1: Anspruchsberechtigt nach diesem Vertrag sind alle Versicherten, die ihre Anspruchsberechtigung
anderen gültigen Anspruchsnachweises belegen. und § 18.8: Der Vertragsarzt darf von einem Versicherten eine Vergütung nur fordern,
1. wenn die elektronische Gesundheitskarte vor der ersten Inanspruchnahme im
Quartal nicht vorgelegt worden ist bzw. ein anderer gültiger Anspruchsnachweis
nicht vorliegt (...). aber auch § 19.1: Zum Nachweis der Anspruchsberechtigung ist der Versicherte verpflichtet, eine
elektronische Gesundheitskarte gem. § 291 Abs. 2a SGB V vorzulegen. Dann, und nur dann, wenn er eine hat. Hat er, aus welchen Gründen auch immer, keine, dann folgt § 19.2: Solange die elektronische Gesundheitskarte noch nicht an den Versicherten ausgegeben
worden ist, ist der Versicherte verpflichtet, (...) die Krankenversichertenkarte gem. § 291 Abs. 2 SGB V vorzulegen. Dieser Vertrag ist heute inkraft getreten und gilt ein Jahr, also über den 1.1.2014 hinaus. Wenn Sie also eine alte Versichertenkarte haben, die bis 2020 gültig ist, dann können Sie die auch nächstes Jahr noch verwenden. Das, was die Krankenkassen verbreiten, und was diverse Nachrichtenagenturen unrecherchiert nachplappern, können Sie getrost ignorieren - keine Panik also. Edit 22.10.2013: In einer Meldung des Hippokranet heisst es wörtlich: In Sachen Gültigkeit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) herrscht Informationswirrwarr. Ab 2014 gilt nur noch die eGK, sagt der GKV-Spitzenverband. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingegen betont: Patienten können so lange die alte Krankenversicherten-Karte (KVK) benutzen, bis das Gültigkeitsdatum abgelaufen ist. (...) In einem kürzlich verschickten Rundschreiben an alle KV-Vorstände erklärt KBV-Vorsitzender Dr. Andreas Köhler noch einmal explizit: „Die KVK kann (...) sowohl nach dem 1. Januar 2014 als auch nach dem 1. Oktober 2014 bis zum Ablauf der aufgedruckten Gültigkeitsdauer weiter in Arztpraxen verwendet werden.“ Geschrieben von frontier psychiatrist
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Tags für diesen Artikel: aerztepranger, medienpfusch, planwirtschaft
Fountoulakis K: The media and intellectuals' response to medical publications: the antidepressants' case. Annals of General Psychiatry 2013, 12:11 doi:10.1186/1744-859X-12-11 Abstract
During the last decade, there was a debate concerning the true efficacy of antidepressants. Several papers were published in scientific journals, but many articles were also published in the lay press and the internet both by medical scientists and academics from other disciplines or representatives of societies or initiatives. The current paper analyzes the articles authored by three representative opinion makers: one academic in medicine, one academic in philosophical studies, and a representative of an activists' group against the use of antidepressants. All three articles share similar gaps in knowledge and understanding of the scientific data and also are driven by an ‘existential-like’ ideology. In our opinion, these articles have misinterpreted the scientific data, and they as such may misinform or mislead the general public and policy makers, which could have a potential impact upon public health. It seems that this line of thought represents another aspect of the stigma attached to people suffering from mental illness.
Stellungnahme der DGPPN zur ARD-Reportage „Gefährliche Glückspillen – Milliardenprofite mit Antidepressiva“: Die Sendung hat in Deutschland ein großes Medienecho ausgelöst und viele Patientinnen und Patienten, die mit Antidepressiva behandelt werden, erheblich verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nimmt dies zum Anlass, um über die Chancen und Risiken der Behandlung von Depressionen mit SSRI aufzuklären.
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DepressionsLiga weist auf irreführende Formulierungen im „Barmer GEK Arzneimittelreport 2012“ hin
„Antidepressiva haben – im Gegensatz zu vielen Beruhigungsmitteln – kein Suchtpotential. Eine gleichzeitige Nennung dieser beiden Arzneimittelgruppen in Zusammenhang mit Abhängigkeit ist falsch und irreführend, denn sie kann an Depressionen erkrankte Menschen davon abhalten, die für sie geeigneten Medikamente zu nehmen. Außerdem werden weitere Vorurteile gegenüber der oft hilfreichen oder sogar lebensrettenden Medikation bei psychischen Krankheiten geschürt.
Absetzphänomene, die bei Antidepressiva - und hier besondere bei der Gruppe der sogenannten Selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) - auftreten können, sind nicht zu verwechseln mit Entzugserscheinungen. Besonders beim plötzlichen oder vorzeitigen Absetzen können sich körperliche Missempfindungen entwickeln. Ebenso werden ab und an Phänomene wie Wahrnehmungsstörungen und Reizbarkeit beobachtet, auch kann es zu einem Krankheitsrückfall erfolgen.
Die Hintergründe, weshalb Frauen mehr Psychopharmaka erhalten als Männer, werden nicht ausreichend aufgeführt. So ist festzustellen, dass Frauen eher über psychische Probleme sprechen als Männer, die Diagnose einer psychischen Erkrankung wird dadurch erleichtert. Zudem haben Männer oft andere „Ventile“ bei psychischen Problemen, beispielsweise ist ein höherer Alkoholmissbrauch zu bemerken als bei Frauen. Und letztlich gilt auch, dass Männer in anderen Bereichen mehr Medikamente als Frauen benötigen, unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Der Report der Barmer GEK legt außerdem die Vermutung nahe, dass es Rollenstereotype beim Verordnungsverhalten der Ärzte gibt. Zitat: ‚Frauen werden eher mit psychisch bedingten Krankheiten und Belastungen assoziiert, Männer mit somatisch bedingten Erkrankungen‘.
http://www.zeit.de/news/2012-06/26/gesundheit-report-medikamentensucht-per-rezept-bei-vielen-frauen-26134202
Deutsche DepressionsLiga , Thomas Müller-Rörich, 1. Vorsitzender
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"Psychopillen machen Frauen süchtig" vollständig lesen »
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Ich bin weder Amtsträger, noch Beauftragter der Krankenkassen
Und das ist gut so, denn als von Krankenkassen beauftragter Amtsträger könnte ich mit meinen Patienten nicht mehr frei arbeiten. Der Bundesgerichtshof hat gestern entschieden:
Der niedergelassene, für die vertragsärztliche Versorgung zugelassene Arzt handelt (...) weder als Amtsträger (...) noch als Beauftragter der gesetzlichen Krankenkassen im Sinne des § 299 StGB. (...) Es kommt hinzu, dass die Krankenkasse den vom Versicherten frei gewählten Arzt akzeptieren muss. Dieser wird vom Versicherten als "sein" Arzt wahrgenommen, den er beauftragt hat und dem er sein Vertrauen schenkt.
Und was macht die Presse daraus?
BGH: Pharmamarketing ist keine Bestechung
Korruption in der Praxis: BGH: Ärzte nicht strafbar
BGH-Urteil zu Pharma-Geschenken Keine Strafe für bestechliche Ärzte
Bestechung in der Praxis: BGH: Ärzte-Korruption nicht strafbar
Anti-Korruptionsgesetz für Ärzte gefordert
(Quelle: Papier und Internet)
Klingt ziemlich tendenziös, oder?
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Ich kündige jetzt mein Abo. Dann kommen sie wieder angekrochen und bieten mir Geld dafür, dass ich die WZ wieder abonniere. Und ich, korrupt wie ich nun mal bin, werde es dankend annehmen. Da brauche ich gar keine Pharmaindustrie mehr Geschrieben von frontier psychiatrist
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"Wenn wir zum Beispiel an die Einführung der Gesundheitskarte in Deutschland denken, dann bedeutet sie sozusagen eine kulturelle Revolution im System des Gesundheitswesens."Angela Merkel (CDU) 23.1.2008
"Darüber, dass Rammstein keine qualitativ hochwertigen Texte liefert, braucht man nicht weiter zu diskutieren. Wäre dies allerdings ein relevantes Kriterium, dann gehörte das Programm von RTL und SAT 1 nahezu komplett auf den Index."Internet-Law 7.11.2009
"The private providers of healthcare are like the private providers of computing for Connecting for Health. These greedy people just focussed on milking the NHS cash cow for what they could get while delivering as little as they could get away with - which turns out to have been almost nothing. Why don't governments learn from their mistakes?"Dr Grumble 28.12.2009
"Can rational people ever be comfortable with government control of healthcare through a “single payer” system, knowing that the legislative system of representation is characterized by – and we mean this in the kindest possible way – ignorance, manipulation, short-term thinking, political tribalism and the urge to act in the absence of the facts? Especially when we know that the laws passed will then be administered by unaccountable bureaucracies?"Dr. Doug Perednia, 11.7.2011
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