Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Frankfurt&Datum=2010-02-17&Aktenzeichen=17%20U%20207%2F09
Timestamp: 2017-03-25 15:37:16
Document Index: 304255172

Matched Legal Cases: ['§ 280', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 37', '§ 448']

Rechtsprechung OLG Frankfurt, 17.02.2010 - 17 U 207/09 Volltextveröffentlichungen (10)
Sparkasse haftet für Empfehlung von “Lehman-Zertifikaten”
BGB § 280; WpHG § 31 Abs. 2 Nr. 2Aufklärungspflichten der Bank bei der Empfehlung von Zertifikaten ("Lehman Brothers")
Wird zitiert von ... (32) OLG Dresden, 11.05.2010 - 5 U 1178/09 Lehman-Zertifikat, Kick-backDiesen Überlegungen schließt sich der Senat an (ebenso OLG Frankfurt/M., Urteil vom 17.02.2010, 17 U 207/09, ZIP 2010, 567).
OLG Karlsruhe, 17.07.2012 - 17 U 148/11 Anlageberatung durch eine Bank: Umfang der Aufklärungspflicht bei einem …Auch war nicht zu erwarten, dass eine solche Großbank bei Liquiditätsproblemen nicht gestützt werden würde (OLG Frankfurt…, Urteil vom 29.02.2012 - 19 U 92/11, bei juris Rn. 69; WM 2010, 613, Rn. 64 ff.).
OLG Frankfurt, 14.07.2010 - 17 U 11/10 Schadensersatzpflicht der Bank wegen der Verletzung von Beratungspflichten aus …Unter Berufung auf das Urteil des Senats 17 U 207/09 vom 17.02.2010 (u. a. abgedruckt in WM 2010, Seite 613 ff.) zu einem "Twin-Win-Zertifikat" der gleichen Emittentin führt die Klägerin aus, es handele sich um ein sehr komplexes Produkt, bei dem die eingegangenen Risiken wenig transparent seien und dass deswegen kaum in objektgerechter Weise telefonisch ohne schriftliches Informationsmaterial erläutert werden konnte.Aufgrund des zwischen den Parteien geschlossenen Anlageberatungsvertrags, dessen Voraussetzung das Landgericht mit zutreffender Begründung, die mit der Berufung auch nicht angegriffen worden ist, festgestellt hat, war die Beklagte zu richtiger und vollständiger Information über diejenigen tatsächlichen Umstände des Anlageobjekts verpflichtet, die für den Anlageentschluss der Klägerin von besonderer Bedeutung sind, weil ein Anleger ohne diese Angaben nicht zuverlässig beurteilen kann, ob er sich engagieren soll und keine sachgerechte Entscheidung treffen kann (…vgl. BGHZ 178, S. 149; Ort Nr. 10 ff. und OLG Frankfurt am Main ZIP 1998, S. 1713, 1714 sowie BB 2010, 853-856).So ist es auch in der Urteilsanmerkung von Bausch in Betriebsberater 2010, Seite 856 zur Entscheidung des Senats vom 17.02.2010, Geschäftszeichen 17 U 207/09 festgehalten worden, das jährliche Kündigungsrecht der Emittentin diene ersichtlich dem Zweck, den von der Emittentin geschuldeten Rückzahlungsbetrag zu reduzieren.
OLG Düsseldorf, 22.07.2011 - 17 U 117/10 Aufklärungspflichten der anlageberatenden Bank beim Verkauf von …Rz. 30; OLG Schleswig, U. vom 28.02.2011, 5 U 112/10, Rz. 14; OLG Frankfurt , 17 U 207/09, ZIP 2010, 567 = WM 2010, 613;OLG Frankfurt/M., 19. Zivilsenat, U. vom 29.12.2010, 19 U 94/10, Rz. 36ff.; OLG Düsseldorf, 9. Zivilsenat, U. vom 30.07.2010, I-9 U 236/09, WM 2010, 1943ff., Rz. 17; OLG Dresden, U. vom 11.05.2010, 5 U 1178/09, ZIP 2010, 1230ff = WM 2010, 1403; Hanseatisches OLG Hamburg, U. vom 23.04.2010, 13 U 117/09, ZIP 2010, 973ff., Rz. 41ff.; OLG Celle, B. vom 04.03.2010, 3 U 9/10, ZIP 2010, 876ff., Rz. 20ff.).
OLG Frankfurt, 29.06.2011 - 17 U 12/11 Anlageberatung: Schadensersatzanspruch wegen Verletzung der Aufklärungspflicht …Aufgrund des Anlageberatungsvertrags war die Beklagte zu richtiger und vollständiger Information über alle diejenigen tatsächlichen Umstände des Anlageobjekts verpflichtet, die für den Anlageentschluss des Kunden von besonderer Bedeutung sind, weil er ohne diese Angaben nicht zuverlässig beurteilen kann, ob er sich engagieren soll, und keine sachgerechte Anlageentscheidung treffen kann (Senat, Urteil vom 17.2.2010 - 17 U 207/09 - juris; BGH, Urteil vom 6.7.1993 - XI ZR 12/93 - juris).
OLG Frankfurt, 12.01.2011 - 17 U 130/10 Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflichtverletzung bei …Damit wird im Einklang mit der Annahme des Landgerichts mit dem einseitig der Emittentin zugewiesenen Kündigungsrecht nämlich nicht nur die Laufzeit der Ersatzzertifikate, sondern auch maßgeblich die Wertentwicklung dieser Anlage beeinflusst (OLG Frankfurt, Urteil vom 17.02.2010 - 17 U 207/09, BB 2010, 853 ff.).Entgegen dem mit dem Hinweis auf die Endloszertifikate erweckten Eindruck, der könne mögliche Kursverluste aussitzen und die Zertifikate zu einem ihm genehmen Zeitpunkt veräußern (OLG Frankfurt, Urteil vom 17.02.2010, 17 U 207/09), kommt hinzu, dass allgemein die Twin- win Zertifikate zwar in gewissen Grenzen frei handelbar sein mögen, jedoch im Hinblick auf das vorstehend bestehende Risiko allenfalls mit erheblichen Abschlägen veräußert werden können.Wie der Senat (Urteil vom 17.02.2010 - 17 U 207/09) bereits ausgeführt hat, kann auch der Umstand, dass letztlich für den nahezu eingetretenen Totalverlust der Anlage die Insolvenz der Emittentin und damit nicht der von der Aufklärungspflichtverletzung betroffene Gesichtspunkt verantwortlich war, nicht dazu führen, die Kausalität des Erwerbs der streitgegenständlichen Zertifikate für den eingetretenen Schaden zu verneinen.
OLG Frankfurt, 18.01.2012 - 17 U 120/11 Schadensersatz wegen Verletzung von Pflichten aus konkludent geschlossenen …Aufgrund des Anlageberatungsvertrages war die Beklagte auch zu richtiger und vollständiger Information über alle diejenigen tatsächlichen Umstände des Anlageobjektes verpflichtet, die für den Anlageentschluss der Klägerin von besonderer Bedeutung waren, weil diese ohne diese Angaben nicht zuverlässig beurteilen konnte, ob sie sich engagieren sollte oder nicht (OLG Frankfurt, Urteil vom 17.02.2010 - 17 U 207/09, zitiert nach Juris).Bezogen auf die weiteren Angriffe gegen das angefochtene Urteil hat das Landgericht im Übrigen auch zutreffend berücksichtigt, dass eine Bank bei einer Anlageberatung betreffend den Kauf von Zertifikaten neben der notwendigen Erklärung der Funktionsweise und Risiken der Zertifikate grundsätzlich auf das allgemeine Emittentenrisiko - also die Gefahr, dass der Emittent im Falle der Zahlungsunfähigkeit seinen Verpflichtungen aus dem Zertifikat nicht mehr nachkommen kann - hinweisen muss (… OLG Frankfurt, Urt. v. 21.09.2010, 9 U 151/09, Rn. 55, 57; Urt. v. 17.02.2010, 17 U 207/09, Rn. 70 ff.;… OLG Dresden, Urt. v. 11.09.2010, 5 U 1178/09, Rn. 32, juris).
OLG Frankfurt, 29.06.2011 - 19 U 130/10 Umfang der Aufklärungs- und Beratungspflichten beim Verkauf von …Eine derartige Aufklärungspflicht besteht nur dann, wenn im Anlagezeitpunkt konkrete Hinweise und Anhaltspunkte für eine mögliche Insolvenz der Emittentin (bzw. Garantiegeberin) vorliegen (…Senat, Urt. v. 29.12.2010, 19 U 94/10; Senatsbeschl. v. 25.10.2010, 19 U 127/10, juris; OLG Frankfurt ZIP 2010, 567; OLG Dresden, ZIP 2010, 1230;… OLG Bamberg, Urt. v. 07.06.2010, 4 U 241/09, Rn. 53, juris).Allerdings muss eine Bank bei einer Anlageberatung betreffend den Kauf von Zertifikaten grundsätzlich auf das allgemeine Emittentenrisiko - also die Gefahr, dass der Emittent im Falle der Zahlungsunfähigkeit seinen Verpflichtungen aus dem Zertifikat nicht mehr nachkommen kann - hinweisen (…OLG Frankfurt, Urt. v. 21.09.2010, 9 U 151/09, Rn. 55, 57; Urt. v. 17.02.2010, 17 U 207/09, Rn. 70 ff.;… OLG Dresden, Urt. v. 11.09.2010, 5 U 1178/09, Rn. 32, juris).
OLG Frankfurt, 29.06.2011 - 17 U 213/10 Anlageberatung durch Banken beim Vertrieb von eigenemittierten ZertifikatenAufgrund des Anlageberatungsvertrags war die Beklagte zu richtiger und vollständiger Information über alle diejenigen tatsächlichen Umstände des Anlageobjekts verpflichtet, die für den Anlageentschluss der Klägerin von besonderer Bedeutung waren, weil die Klägerin ohne diese Angaben nicht zuverlässig beurteilen konnte, ob sie sich engagieren solle, und keine sachgerechte Anlageentscheidung treffen konnte (Senat, Urteil vom 17.2.2010 - 17 U 207/09 - juris, Rn. 60).
OLG Frankfurt, 18.05.2011 - 17 U 253/10 Anlageberatung: Schadensersatzanspruch wegen Verletzung der Aufklärungspflicht …Aufgrund des Anlageberatungsvertrags war die Beklagte zu richtiger und vollständiger Information über alle diejenigen tatsächlichen Umstände des Anlageobjekts verpflichtet, die für den Anlageentschluss des Kunden von besonderer Bedeutung sind, weil er ohne diese Angaben nicht zuverlässig beurteilen kann, ob er sich engagieren soll, und keine sachgerechte Anlageentscheidung treffen kann (Senat, Urteil vom 17.2.2010 - 17 U 207/09- juris; BGH, Urteil vom 6.7.1993 - XI ZR 12/93 - juris).
OLG Frankfurt, 04.05.2011 - 17 U 207/10 Zur Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus fehlerhafter Anlageberatung nach …
OLG Frankfurt, 21.09.2010 - 9 U 151/09 Schadensersatz für die Anlage in Lehmann-Zertifikate
LG Wiesbaden, 25.05.2012 - 9 O 383/11 OLG Frankfurt, 18.05.2011 - 17 U 253/11 Anlageberatung: Schadensersatzanspruch wegen Verletzung der Aufklärungspflicht …
OLG Düsseldorf, 16.12.2010 - 6 U 200/09 Beratungspflichten der Bank bei Kapitalanlagen in Indexzertifikaten der …
OLG Düsseldorf, 16.12.2010 - 6 U 191/09 Pflichten des Anlageberaters bei Vermittlung einer Anlage in Zertifikaten auf …
OLG Frankfurt, 15.04.2011 - 19 U 213/10 Anlageberatung: Verjährung von Schadensersatzansprüchen nach § 37 a WpHG
OLG Hamm, 14.03.2011 - 31 U 162/10 OLG Frankfurt, 16.12.2011 - 19 U 124/11 Anlageberatung: Notwendigkeit der Aufklärung über Emittentenrisiko bei Anlage in …
OLG Frankfurt, 03.11.2010 - 17 U 111/10 Anlageberatung: Für die Annahme einer offenbarungspflichtigen Rückvergütung kann …
OLG Frankfurt, 30.12.2011 - 19 U 1/11 Anlageberatung: Vernehmung der zeugenlosen Partei nach § 448 ZPO bei …
LG Limburg, 14.10.2010 - 4 O 480/09 OLG Düsseldorf, 18.02.2011 - 17 U 64/10 Keine Aufklärungspflicht der Banken i.R.d. Verkaufs von …