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Timestamp: 2019-10-14 11:45:17
Document Index: 312739538

Matched Legal Cases: ['Art. 40', 'Art. 40', 'Art. 49', 'Art. 9', 'Art. 43', 'Art. 54', 'Art. 34', 'Art. 57', 'Art. 32']

1896 / 91 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger)
1896 / 91 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
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[3935] Bul nrdernas, Nr. 7556. Karl Wilhelm- Meinzer, geboren am S: i 1856 in Teutschneureuth, welcher Bn im Fa re 1878 von jouem damaligen Aufenthalt
euts<neureuth angebli nah Amerika enternt hat, wird biermit au Loro, von seinem jeßigen Auf- enthalt hierher Kenntniß zu geben, widrigenfalls er nach Jahresfrist für vershollen erklärt und sein mea den nä<hsten Erbberechtigten in fürsorg- lichen Besi übergeben würde. Zugleich werden alle diejenigen, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Vermißten zu ertheilen vermögen, aufgefordert, hiervon binnen Jahreéfrist dem Amtsgericht Anzeige zu erstatten.
Karlsruhe, den 11. April 1896.
Gr. Amtsgeriht. 1V. (ges.) von Re>. i Dies veröffentliht: Napp, Gerichtsschreiber.
[3976]}
Der Rechtsanwalt Baron hierselbst, Kloster- ftraße 92 11, als Nachlaßpfleger, hat das Aufgebot der Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer der zu Berlin, Bernauerstr. 112, wohnhaft gewesenen, am 21. Dezember 1895 todt aufgefundenen, foviel er- mittelt, am 2. Oktober 1817 in Fahlenwerder, Kreis Soldin, geborenen unverehelihten Henriette Graß beantragt. Sämmtlihe Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer der Verstorbenen werden demnach aufgefordert, bei dem unterzeichneten Ge- rihte und zwar spätestens in dem auf den 2. Juli 1896, Vormittags 107 Uhr, an SBerichtöstelle, zur Zeit Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., part., Saal 32, anberaumten Auf- ebotstermin ihre Ansprüche anzumelden, widrigen- falls sie dieselben gegen die Benefizialerben nur no< in so weit geltend machen können, als der Nachlaß, mit Aus\{<luß aller seit dem Tode der Erblafserin aufgekommenen Nußungen, durch O ng der angemeldeten Gläubiger niht ers<öpft wird. Das Nachlaßverzeihniß kann in der Gerichtsschreiberei, ebenda, Zimmer 212, 11, eingesehen werden.
Berlin, den 4. April 1896.
[3939] Aufforderung.
Juliane, geb. Löshhorn, Wittroe des am 31. August 1881 zu Paris verstorbenen Wilhelm Ruhl aus Ruppertéburg, welhe zu Paris mit Johannes Müller aus Wetterfeld zur zweiten Ebe geschritten sein soll, eventuell deren Re<htsnahfolger, sowie die Kinder des Wilhelm Ruhl, nämlih Heinrih Ruhl, Georg Ruhl und Marie Ruhl — alle Genannten mit unbekanntem Aufenthalt abwesend — werden aufgefordert, binueu zwci Monaten si<h zu melden, als sonst in Betreff des in der Gemarkung RNuppertéburg belegenen Grundvermögens nach den Age des als Kurator verpflihteten Heinrich 2 teinba< von Ruppertsburg verfahren werden würde.
Laubach, den 13. April 1896.
Großherzoglihes Amtsgericht. Dr. Weiß.
[3974] Aufgebot.
Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Fehbling in Lübe>k als verwaltenden Testamentsvokllstre>ers des im Jahre 1876 zu Lübe> verstorbenen Justiz-Raths Frioris Albre<t Wilhelm Roggeunbau werden ierdur<
1) alle Tenge, welhe Erbansprüche auf den Nachlaß des Genannten haben, insbesondere etwaige unverheirathet gebliebene Schwester- tôchter des Erblassers;
2) alle diejenigen, welche sonstige Ansprüche auf Befriedigung aus dem Nachlaß des genannten Erblassers haben,
aufgefordert, thre Erbansprüche bezw. sonstigen An- sprüche spätestens im Aufgebotstermin anzumelden. Die bis dahin ni<ht angemeldeten Erbansprüche werden bei der Regelung des Nachlasses nit berüd>- sichtigt werden ; die bis dahin niht angemeldeten onstigen Ansprüche an den Nachlaß können später nur no< in so weit geltend gemaht werden, als der Nachlaß, mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen, dur<h Be- friedigung der angemeldeten oder bekannten Ansprüche nicht ershöôpft ist.
Der Ausgebotstermin findet statt am 27. Juni
1896, Vormittags 11 Uhr.
Lübec>, den 8. April 1896.
Das Amtsgericht. Abtheilung TV.
[3936] Bekanutmachung.
In Sachen betreffend das Aufgebot der Pfarrer Robert Matternu’schen Erben is der im Aufgebot vom 30. März 1896 11 F. 6/96 auf den 9. Fe- bruar 1897 angene Termin Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 19, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumt.
Gleiwitz, den 11. April 1896. Königliches Amtsgericht.
[3997] Bekavutmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeihneten Gerichts von heute find die unbekannten Erben des am 17. Dezember 1894 im Stadt - Kranfenhause in Dresden verstorbenen ledigen Arbeiters Ernft Arthur Günther mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß desselben nah Maßgabe der $8 494—499 Theil 1 Titel 9 Allgemeinen Landrehts ausgeschlossen und der No dem landesherrlichen Fiskus zugesprochen worden.
Bunzlau, den 9. April 1896.
[3996] Im Namen des Königs!
In Sachen, betreffend das Aufgebot der Erb- berehtigten zu dem Nachlasse der Wittwe Hartmann, Auguste, geb. Jacobs, erkennt Köntglihes Amtsgericht zu Göttingen durch den Gerichts- Assessor Dr. Gunkel ür Recht:
! Die Erbschaft der Wittwe Auguste Hartmaun, eb. Jacobs, von hier, wird für erbloses Gut erklärt. [le von jeßt an fih etwa meldenden Erbberechtigten
sollen \huldig sein, alle bis dahin über die Eelaan
erlassenen Verfügungen anzuerkennen. Sie follen weder Re<nungsablage no< Ersay der erhobenen
Nugungen zu fordern berechtigt sein und thr Anspruch soll L auf das beschränken, was alsdann no< von der Erbschaft vorhanden sein mag.
[3993] Besaputwacheng,
Der Versicherungs\{hein Nr.-87 993 der Lebens- Pensions- und Leibrenten - Versicherungsgesell schaft „Iduna“ zu Halle a. S., ausgefertigt am 16. De- zember 1867 resp. 20. Dezember 1872 auf das Leben der Frau Caroline Wilhelmine Viehayn, geb. Winig, verwittwet gewesene Pfeffer, in Luckau, ist für fraftlos erklärt.
Halle a. S., den 13. April 1896. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 8.
[3991] Bekanntmachung.
Durch Urtheil vom heutigen Tage is das Hypo- thekeninstrument über no< 500 Thaler Darlehn, eingetragen für Geschwister Kindler, Vornamens Heinrich Karl Hugo, Johannes und Auguste Pauline Hulda in Markwerben im Grundbuche Lauchstedt Fol. 40 bez. 17 Abtheilung 111 Nr. 12 bez. 11 aus der Schuldurkunde vom 10. Oktober 1856 für kraftlos erklärt worden.
Lauchstedt, den 8. April 1896.
Königliches Amtsgericht. [3988] :
Durch Ausf{lußurtheil vom 31. März 1896 ift auf Antrag des eingetragenen Gläubigers Ritterguts- bele üt Florian Majewski zu Zbietka der Hypotheken- brief über die auf dem nunmehrigen Ansiedelungsgut Kobylec Grundbuchblatt 1 Abtheilung 111 unter Nr. 43 eingetragene Post von 16 000 4 mit 59/6 verzinsliches Restkaufgeld aus dem Kaufvertrag vom 21. Juni 1893 für kraftlos erklärt worden.
Königliches Amtsgeriht zu Wongrowitz. [3987]
Durh Aus\{lußurtheil vom 31. März 1836 ist das über die Augusle Amalie Sandkohl’sche Post von 44 Thlr. 27 Sgr. 7 Pf. Muttererbtheil aus dem Rezesse vom 18. September 1840, eingetragen auf dem Distriktskommissarius Kußmann’shen Grund- e, Grundbuchblatt 138 — jeßt 112 — Scho>en n Abtheilung 111 Nr. 1, gebildete Hypothekendoku- ment für fraftlos erflärt.
Königliches Amtsgeriht zu Wongrowit.
[3998] Verkündet am 31. März 1896. Fenselau, als Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag der Wittwe Johanna Maria Friederike Kohl, geb. Graf, in Kellinghusen erkennt das Königliche Amtsgericht zu Bramstedt dur< den Amtsrichter Wollmann für Recht:
Die Obligation vom 10. April 1878, aus welcher im Grundbu von Hißhusen Band 1 Blatt 34 in Abtheilung T11 unter Nr. 1 auf dem Grundbesiy des Käthners Johann Paap in Hißhusen für den Landmann Anton Kobl in Hitzhusen eine mit 44 9% verzinslihe Darlehnshypothek von refstlih 2500 M eingetragen steht, wird zwe>s Originalisierung einer Abschrift des Dokuments für kraftlos erklärt. Die Antragstellerin hat die Kosten des Verfahrens zu
tragen. Von Rechts Wegen. Wollmann.
[3990] Bekauntmachung.
Das Hypothekendokument über die in der dritten Abtgzeilung unter Nr. 3 des Grundbuchs von Langen Band II1 Blatt Nr. 47 verzeichnete, auf dem in Langen belegenen Grundstü> des Antragstellers haftende Hypothek des Bauernsohnes Johann Heise in Langen von fünfzig Thalern = 150 , beftehend aus der Schuldurkunde vom 2. April 1859 und dem Vermerk aus dem Hypothekenbuhe vom 6. April 1859, is dur< Ausschlußurtheil, verkündet am 10. April 1896, für kraftlos erklärt worden, was gemäß $ 848 Abs. 2 der Deutschen Zivilprozeß- ordnung bekannt gema@#t wird.
Neu-Ruppin, den 10. April 1896.
[3992] __ Vekauntmachung.
Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage find die Hypothekenurkunden über
a. 100 Thlr., eingetragen in Abtheilung I1T Nr. 1 bezw. 1 der Grundstü>ke Kanal-Kolonie B. Nr. 11 und Grünberg Nr. 56 für den Altsiter Erdmann Bo> und dessen Ebefrau Wilhelmine, geb. Milbradt, in Kanal- Kolonie B.,
b. 13 Thlr. 26 Sgr. nebst Zinsen, eingetragen für die Gerichtskasse des ehema gen Kreisgerihts in Bromberg in Abtheilung 111 Nr. 1 des Grundstü>s Schöndorf Nr. 41,
Bromberg, den 10. April 1896.
Durch Auss{lußurtheil vom 9. April d. J. ift die Urkunde, welche über die im alten Hypotheken- bu< von Freuésburg Nr. 67 unterm 22. Oktober 1862 zu Gunsten der evangelishen Pfarrei Freus- burg und zu Lasten der Eheleute Wilhelm Stracke und Catharine, geb. Strunk, auf den in der Katastergemeinde Freusburg belegenen Grundstücken Fl. 3 Nr. 181/182, Fl. 1 Nr. 10, 30, 50, 120, 164, 184, 196, 213, 235 eingetragenen Hypothek von 360 Thlr. „Dreihundert und se<hszig Thaler“ nebst 5 9/0 Zinsen seit 1. November 1862 gebildet it, für kraftlos erklärt worden.
Kirchen, den 9. April 1896.
4019]
l Durh Aus\<lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu Altenkirhen vom 1. April 1896 sind fol- gende Hypothekeninstrumente:
1) a. über 45,25 4, eingetragen im Hypothekenbuch er die Schultheißerei Almersbah Band 11 Fol. 12 tr, 26, übernommen in das Grundbuch von Almers- bah Band T Art. 40 Abth. 111 Nr. 3,
b. über } von 60,45 Æ, abzüglih gezahlter 11,62 Æ, eingetragen im Grundbu<h von Almersbach Band 1 Art. 40 Abth. 111 Nr. 5,
2) über 100 Æ, eingetragen im Hypothekenbu< für die Schultheißerei Mehren Band 1 Fol. 319 Nr. 596, jeßt im Grundbuh von Neuenhof Band I1 Art. 49 b. Abth. 111 Nr. 1,
3) über 105 Thaler 28 Sgr. 6 Pf., eingetragen
K. Gunkel, Dr,
im Hypothekenbu<h des S<höô i a von Hor- hausen Band V Blatt 83 Nr. 91, übernommen in
das Grundbuch von Peterslahr Band I Art. 9, 22, Band 11 Art. 43, 45, Band II1 Art. 54 a., 86;
4) über 48 Thaler 19 Sar. 9 Pf., Autragen im Hypothekenbuch für die Schultheißerei Birnbah Band 1 Fol. 194 Nr. 291, jeßt im Grundbuch von ien Band 11 Art. 34 b. Abth. 11 Nr. 2 und 7,
Altenkirchen, den 8. April 1896.
Königliches Amtsgericht. [1912]
In der Aufgebotssache der Maria Katharina Askamp, genannt Wolberg, aus Erle, zur Zeit in Gemen wohnhaft, vertreten dur den Nechtsanwalt Melchers zu Dorsten, hat das Königl. Amtsgericht zu Dorsten durch den Gerichts-Assessor Dr. Fuchs für Recht erkannt :
Die unbekannten Berechtigten des Band 1 Blatt 285 des Grundbu<hs von Erle in Abth. II[ unter Nr. 1 für die 3 Kinder erster Ehe des Hermann Wolberg nämlih: Franziéka, Johann Hermann D hann Heinrih aus der Regulierung vem 20. Juni ; ;
9, Oktober 1834 eingetragenen Antheils von 52 —
zwei und fünfzig - Thaler 25 Sgr. und 104 Pfg.
Berliner Kurant werden mit ihren Ansprüchen auf
diese Forderung ausgeschlossen. Die Kosten des
Verfahrens werden der Antragstellerin auferlegt. Königliches Amtsgericht.
[3994] __ Bekanntmachung. A
Durch Auss<{lußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 11. April 1896 sind die Inhaber der im Grundbuch von Plettenberg Bd. IT Art. 57 in Abth. IIT unter Nr. 1c. und im Grundbuch von Dankelmert Bd. I1 Art. 32 in Abth. IIT unter Nr. 1c. für den Justiz-Kommissar und Notar Wilhelm Rauschenbush zu Altena vermöge Obli- gation vom 25. Juli 1848 eingetragenen Mandatarien- ebühren und Vorschüsse von 75 Thalern mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen.
Plettenberg, den 11. April 1896.
Königliches Amtsgericht. [3989] :
Durch Auss<{lußurtheil vom 9. April 1896 find die unbekannten Inhaber der Grundbuchblatt 6 Zelice Dorf Abtheilung 111 Nr. 8 und 9 für den Handelsmann Philipp Stahlmann zu Rogasen ein- getragenen Hypothekenposten von 91 4A Wechsel- forderung nebst 6/9 Zinsen seit dem 1. Dezember 1878 und 30 A Kostenpaus<quantum beziehentlich von 109 A Wechselforderung nebst 60/6 Zinsen seit 1. August 1879 und 30 & Kostenpauschquantum mit ihren Ansprüchen an die Posten ausgeschlossen worten.
Königliches Amtsgericht zu Wougrowitz.
[3918] Oeffentliche Zuftellung.
In Sachen der Ghefrau Anna Marie Gehrke, geb. Sebastian, in Berlin, Bergstraße 7, Klägerin, gegen ihren Ehemann, den Tagelöhner Heinrih August Wilhelm Gehrke, zuleßt in Hannover, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, ist, nahdem das Urtheil vom 30. September 1895 die Rechtskraft beschritten, Termin zur Leistung des der Klägerin durch vorbezeichnetes Urtheil auferlegten Eides und zur Fortseßung der Verhandlung auf den S. Juni d. J., Morgens 10 Uhr, angeseßt. Zun Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt ge- macht.
Hanuover, den 13. April 1896. Gerichts\hreiberei 1Y. Zivilkammer Königl. Land- gerihts.
[3921] Oeffentliche Zustellung. i
Die Ehefrau des Seefahrers Eibe Jacobs, Tettke Helera Ciken, geb. Ncemann, zu Nesse, vertreten dur<h den Nechtsanwalt Weinberg hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Seefahrer Eibe Jacobs, früher zu Nesse, jcßt unbekannten Aufenthalts, auf Chescheidung wegen böswilliger Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der unter den Parteien be- stehenden Ebe und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Theil, und ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Aurih auf den G. Juli 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der sffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. :
Aurich, den 13. April 1896.
[3920] Oeffentliche Zustellung.
Die Eh-frau Arbeiter Samuel Papke, Justine, geb. Sieg, zu Oespel, Prozeßbevollmächtigter Nechts- anwalt Kramberg zu Dortmund, klagt gegen ihren Chemoann, den Arbeiter Samuel Papke zu Oespel, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, das zwishen den Parteien be- stehende Band der Ebe zu trennen, den Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu erklären und demsclben die Kosten des Nechtsöftreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund auf den 17. September 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Amvalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 10. April 1896.
Dannert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[3919] Oeffentliche Zustellung.
Der Kommis Mar Bareiter zu Frankfurt a. M.- Bockenheim, vertreten dur<h Rechtsanwalt Dr. Krebs hier, klagt gegen seine Ehefrau Emma Bareiter, geb. Bastian, zuleßt in Frankfurt a. M., jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen böslihen Verlassens mit dem Antrage auf Trennung der am 7. Dezember 1890 zu New- York geschlossenen Ehe der Streittheile, Schuldigerklärung der Beklagten und A ENolae, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. M. auf den 14, Juli 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Änwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der
öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Fraukfurt a. M., den 11. April 1896. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Die Arbeiterfrau Caroline Schulß, geb. Muswies, in Wolgast, vertreten durh den Rehtsanwalt Droysen zu Greifswald, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Rudolf Schult, früher zu Anklam, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlaffung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien dem Bande na< zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IT. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Greifswald auf den S. Juli 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. gun Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Greifswald, den 13. April 1896.
Engel, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[3917} Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Henr. Friedr. Marie Peters, geb. Schoenemann, zu Hamburg, vertreten dur<h Nechts- anwalt Dr. Sthamer, welhe gegen ihren Ehemann Dav. Frdr. Aug. Wilhelm Veters, unbekannten Auf- enthalts, wegen bösliher Verlassung klagt, ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechts\treits vor die Fünste Zivilkammer des Land- gerihts zu Hamburg (Nathhaus) auf den 29. Mai 1896, Vormittags 93 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 13. April 1896. :
Kuers, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[3922] Oeffentliche Zustellung. ;
Die Ehefrau des Arbeiters Groseni>, Emilie Wilhelmine Friederike, geb. Grap, verwittwete L zu Ue>kermünde, vertreten dur<h den Justiz- Rath Furba< in Stettin, klagt gegen ihren CGhe- mann, den Arbeiter Adolph Heinrih Groseni>, früher zu Ue>ermünde, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: das Band der zwischen den Parteien bestehenden Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die Fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin, Zimmer Nr. 18, auf den 16, September 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwelke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stettin, den 8. April 1896.
0, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[3916] Oeffentliche Zustellung.
Die Fleischerfrau Auguste Wißtoff , geborene Boehnke, zu Tilsit, Lindenstraße Nr. 12, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Bus<h in Tilsit, klagt gegen ihren Ehemann, den Fleischermeister Leopold Julius Nichard Wißtoff, früher zu Laugszargen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie im Juli 1892 böswillig verlassen, mit dem Antrage auf Eheschei- tung, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Vie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die 111. Zivilkammer des König- lihen Landgerichts zu Tilsit auf den 11. Juli 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelafsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Tilsit, den 6. April 1896.
Böhm, Gerichtéschreiber des Königlichen Landgerichts.
[2964] Oeffentliche Zustellung.
Die Eheleute Anton Knibiehly und Magdalena Stoll in Kaysersberg, vertreten dur< Rechtsanroalt Dr. Behr in Colmar, klagen gegen den Karl Leonhart, Bäcker, früher zu Kaysersberg, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, mit dem An- trage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 342,80 4 nebst 59/6 Zinsen vom Klagetag an und zu den Kosten des Rechtsstreits, einschließli< derjenigen des Arrestverfahrens, und laden den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. Els. auf den 19, Juni 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweke der En Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
[3931] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Gebrüder Bernhardt Ferdinandstraße — Prozeßbevollmähtigte: Rechts- anwalte Dr. Baumeyer u. Schubart das. — klagt im Wechselprozesse gegen Charles Voilin, früher in Kattowitz, später in Dreôden, jezt unbek. Aufenkt- halts, aus dem Wechsel d. d. Dresden, den 22. Ok- tober 1895 über 200 Æ, zahlbar am 15. Februar 1896, ausgestellt von der Klägerin, angenommen von dem Beklagten, mit dem Antrage auf Verurtheilung desfelben zur Zahlung von 200 A nebft Zinsen zu 6 v. H. seit dem Terminstag, und ladet den Ve- klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Drebden, Lothringerstr. 111, Z. 155, auf, den 29, Jun 1896, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage
nebst Ladung bekannt gemacht. Dresden, den 13. A 1896. _ Akt. Destreich, Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.
743 M. nebst 5 0/6
Berlin, Donnerstag, den 16. April |
89G,
1. üntersuhungs-Sachen.
2. Aufgebote, Zuftelungen u. dergl.
3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. d, Berkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2. 5, Berloosung 2c. von Werthpapieren.
Oeffentlicher Anzeiger. | (e Ble
E etre auf Aftien u. Aktien-Gesells>,
«Genoffenschaften.
[4027] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 7027. Der Anselin Braun flagt gegen den Gärtner Heinri Nothweiler, ¿. Zt. an unbekannten Orten, aus Wohnungsmiethe vom. 1.-Sanüür d. J, bis 1. April d. J. Und füx 9 fehlende Schlüssel, mit dem Antrage auf koften- fällige Verurtheilung des DELOR zur Zahlung von 41 4 80 &$ und das Urtheil für vorläufig vollstretbar zu ecflären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor das
Großberzogliche Amtsscricht zu Baden auf Donuers- |
tag, den L, Juni 1896, Vormittags 9 Uhr. e Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Baden, den 14. April 1896. Zil
Gerihtss<reiber des Großherzoalihen Amtsgerichts.
[39301 Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Gebrüder Bernharvt in Dresden, Fer- dinandstraße — Prozeßbevollmächhtigte: Rechtsanwalte Dr. Baumeyer u. Schubart das. — klagt im Wechfel- prozesse gegen Charles Voilin, früher in Kattowiy, später in Dresden, jet unbek. Aufenthalts, aus dem Wechsel d. d. Dresdea, den 22. Oktober 1895, über 200 M, zahlbar am 1. April 1896, ausgestellt von der Klägerin, angenommen vom Beklagten, mit dem Antrage auf Verurtheilung desselben zur Zahlung von 200 46 nebst Zinsen zu 6 v. H. seit dem Tage der Klagzust-ÜUung, und ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Nechtsftreits vor das König- lihe Amtzgeriht zu Dresden, Lothringerstr. 1 11, 3. 159, auf den 29. Juni 1896, Vormittags 9 Uhr. wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dresden, den 13. April 1896.
Att. Oestreich,
Gerichtöschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
In Zivilprozeß-Sachen des Bä>kermeisters Wil- helm Kriemer in Hemelingen, Passenstraße Nr. 405, Klägers, Anwalt: Justiz-Rath Mohrmann in Verden, gegen den Georg Friedri<h Vlate, bisher wohnhaft in Bretnen, Heinrichstraße 11 a., jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen An- fe<htung cines Kaufkontraktes und Rückauflaffung evtl. wegen Erfüllung beantragt der Kläger, den Kaufkontrakt für erloschen und aufgehoben zu erklären und den Beklagten zu verurtheilen, dem Kläger das in Hemelingen an der Pafsenfstraße belegene, in der Hâuferliste von Hemelingen unter Nr. 405 eingetragene Grundstü> mit Zubehör zu Eigenthum aufzulassen, evil. dem Kläger 3000 46 nebst 59/6 Zinsen feit dem 3. März dieses Jahres zu zahlen und die Eintragung einer Hypothek über 2600 4 nebst 49/, Zinsen seit dem 3. März dieses Jahres zu Lasten des erwähnten Grundstü>s und ¿u Gunsten des Klägers zu willigen und nah $ 6 des Kausvertrages das Urtheil für fo- fort vollsire>bar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgeriht Achim zu dem auf Dienstag, deu 16, Juni 1896, Vormittags 10 Uhr, statt- findenden Termin gelaven. Zum Zwe>e der durch Gerichtsbes{luß vom 10. April 1896 bewilligten öffentlihen Zustellung wicd dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Achim, den 14. April 1896.
Der Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts :
ÄÜlbrecht.
[39232] Oeffentliche Zustellung.
Die Handlung Bachstein & Trimelt zu Berlin, Brüd>ens\traße 13 a., vertreten dur den Rechtsanwalt S. Neumann I., hier, Königstraße 4, klagt gegen
1) den Kaufmann A. F. Maas, früher in Berlin, Badstraße 58, wohnhaft,
2) die Wittwe Amalie Varbs, geb. Schumann, früher ia Berlin, Badstraße 58, wohnhaft,
3) die unverehelizte Amalie Barbs, früher in Berlin, Badftraße 58, wohnhaft,
jeßt sämmtli) unbelannten Aufenthalts, und zwar gegen die Beklagten zu 1 bis 3
a. wegen eines Anspruchs von 743 für Waaren bezw. aus der Bürgschaftsurkunde vom 5. No- vember 1894,
b. Einwilligung auf Auszahlung einer Hinter- legungssumme ven 400 M,
ferner gegen vie Beklagte zu 2 wegen einer Resft- forderung von 217,50 44 aus den beiden Wechseln vom 25. Februar 1895 und 6. Juni 1895 über 100 und 175 Æ, mit dem Antrage,
1) die drei Beklagien zu verurtheilen,
a. darin zu willigen, daß an die Klägerin die von derselben zur Sahe Bachstein & Trimolt wider Maas und Genossen sub 1 B. 2612/96 am 9, Dftober 1895 hinteclegten 400 6 nebst den auf- gelaufenen Depositalzinsen zurü>gezahlt werden,
b, solidarish an die Klägerin den Betrag von
nsen vom Tage des Urtheils zu zahlen und die Kosten, eins<ließli< der Kosten des Arrestverfahrens, in den Akten des Königlichen Land- gerihts 1 hier, Q. 18. 9% H. K. 1, zu zahlen
2) die Beklagte zu 2 zu verurtheilen, an Klägerin 217 Æ 50 S nebst 6% Zinsen seit dem $8. Juni 1895 zu zahlen,
2 das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu er-
und ladet die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtéstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin, Jüden- straße 59, eine Trepye, Zimmer 88, auf den 10, Juli 1896, Vormittags 10 Uhr, mit
Zum Zroelke der öffentlichen Zustellung |
| der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte | zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der } Sffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage | bekannt gemaht. — O. 127/96. 83.-K. 1. Berlin, den 1. April 1896. (Unterschrift), Gerichtsschreiber | des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer I.
i [3629] Oeffentliche Zustellung.
Die Stadtgemeinde Markcanstädt, vertreten dur | Bürgermeister Keil daselbst, im Prozesse vertreten j dur Rechtsanwalt Dr. Georgi in Leipzig, klagt | gegen den Handarbeiter Heimann Emil Matthiä,
; früher in Leubsch, jezt unbekannten Aufenthalts. und | Genossen, aus Darlehns- und Pfandpvertrag, sowie i bur) Erbgangsreht erfolgte Schult übernahme auf : Zahlung von 1000 „6 Darlehn sammt Zinfen, mit | dem Antrage, die Beklagten zu verurtheilen, der Klägerin aus den Nußungen und der Substanz ihres auf Fol. 22 des Grundbuchs für Leuß‘< eingetrage- nen Grundfstüks 1000 4 sammt Zinsen zu 4} vom Hundert seit 1. Juli 1895 zu bezahlen und die Kosten des Rechtsftrei1s zu tragen, auch das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstre>bar zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die VII. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 30. Juni 1896, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
des Königlichen Landgerichts Leipzig, den 11. April 1896. Bachmann, Sekr.
[3932] Oeffeutliche Zustellung.
Der Auszügler Lorenz Basan in Ellguth-Woisch- nik, Prozefibevollmächtigter: Rechtsanwalt Ziemann in Lubliniy, klagt gegen den Arbeiter Michael pielka, früher zu Ellguth-Woischnik, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß | derselbe den ihm zustehenden Antheil von 13 Thaler 19 Silbergroschen 9 Pfennigen nebst Zinsen an der auf dem Grundstü>ke Blatt 78 Ellguth-Woischnik Abth. T1 Nr. 1 für Michael, Theresia und Philipp, Geschwister Opielkla, eingetragenen Hypothek im Jahre 1880 gezahlt erhalten habe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, in die Löschung des ihm an der Post Abth. 111 Nr. 1 per 40 Thlr. 29 Sgr. 3 Pf. und Zinsen zustehenden Antheils mit 13 Thaler 19 Sgr. 9 Pf. und Zinsen, haftend auf dem Gruntstü> Nr. 78 Ellguth-Woisch- nit, zu willigen, sowie das Urtheil für vorläufig vollstre®bar zu erklären. Der Kläger ladet den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Lubliniß auf den 15, Juni 1896, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klaçe bekannt gemacht.
Lublinitz, den 11. April 1896.
2 TUNTe, Getttar
[3927] Oeffentliche Zustellung.
Der Königlih Preußische Justizfisfus3, vertreten durch den Königlichen Ober-Staatëeanwalt in Celle, klagt gegen den früheren Gerihts-Assistenten Holst, zulegt in Lüneburg, jeßt unbekannt wo, wegen Er- stattung zu viel erhaltenen Gehalts und Wohnungs- geldzushusses, mit dem Antrage auf Verurtheilung des x. Holst zur Zahlung von 232 4 50 „Z nebst 59/9 Zinsen seit Klagzustelluna und Tragung der Prozeßkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Lüneburg auf Donnerstag, ben 18, Juni 1896, Bormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
[3929] Oeffentliche Zustellung.
Der Philipp Seibert, Lederbändler zu Ghrenbreit- stein, Prozeßbevollmächtigter Rehtanwalt Graeff II. hier, klagt gegen den Jacob Reuter, früher Voll- ziehungébeamter zu Koblenz, jeßt ohne bekannten Wohn- und R E unter der Behauptung, daß Beklagter thm auf Grund eines Schuldscheins vom 1. Mai 1894 für erhaltenes Darlehen 200 M nebst Zinsen zu 59% vom 1. Mai 1895 ab verschulde, mit dem Antrage auf kostenfällige Ver- urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 200 nebst 5% Zinsen vom 1. Mai 1895. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des NRechtsftreits vor das Königliche Amtégericht zu Koblenz auf den 29, Mai 1896, Vorniittags 160 Uhr. um Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Koblenz, den 10. April 1896.
Horn, Gerichtöfchreiber des Königlichen Amtsgerichts. 11.
[3924] Oeffentliche Zuftellung. y
Der Nicolas Tusch, Kaufinann und Bâä>ker, in Perron wohnhaft, vertreten dur Rechtsanwalt Sngelhora, flagt gegen den Viktor Stephanus, Bäcker, zuleßt in Rohrba< wohnhaft, jeßt ohne be- kannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Nicht- erfüllung eines Miethvertrages mit dem Antrage: Es wolle Kaiserlichem T gefallen, den Be- klagten zu verurtheilen, an Kläger als Entschädigung einen Betrag von 5000 #4 mit Zinsen vom Klage- tage ab und Kosten zu zahlen, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlun dos Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts
zu Saargemünd auf den 29, Juni 1896, Vor-
mittags 16 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zufiellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Saargemünd, den 11. April 1896. Der Ober-Sekretär: Erren, Kanzlei-Rath.
[3928] Oeffentliche Zuftellung.
Der Getreidehändler W. Garmshausen in Broistedt, vertreten dur<h den Rechtsanwalt Sander in Hildes- heim, klagt gegen den Handlungsgehilfen Carl Haars aus Lamspringe, zuleßt in Broistedt, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen im März 1895 seitens des Be- klagten im angeblichen Auftrage des Klägers von verschiedenen Einwohnern hiesigen Gerichtsbezirks für fäuflidz erhaltene Waaren eingezogener und nicht abgelieferter Gelder in Höhe von 1277 A 80 \ eventuell dem Kläger von den betreffenden Käufern gemachten Zessionen mit dem Antrage auf Verur- theilung des Beklagten zur Zahlung eines Theil- betrages von 300 M nebft 59/5 Zinsen seit 13. März 1896, und ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amts- geri<ht zu Salder auf Freitag, den 29. Mai 1896, Vormittags A0 Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Salder, den 11. April 1896.
i Albrecht, Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts.
[3925] Oecffeuniliche Zustelluug.
Die großjährige unverchel:<hte Anna Tschoerner zu Mertshüg, vertreten dur<h den Rechtsanwalt Weil in Goldberg i. Schk., klagt gegen 1) bis 4) 2c., 5) den Fleisher Hermann Hilse, unbekannten Auf- enthalts, als Miterben der Wittwe Jokanne Hilfe, geb. Stoppe, aus Georgenthal, wegen der rüd>stän- digen Zinsen zu 59/9 bis zum 1. April 1896 von den auf dem Grundftü>k Nr. 103 Georgenthal, dessen eingetragene Eigenthümerin Johanne Hilfe ift, Ab- theilung III Nr. 24 für die Klägerin eingetragenen 2689,15 M, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung der Beklagten zu 1 bis 5, sowohl als perfönlihe Schuldner, wie au< zur Vermeidung der Zwangsvoll\tre>ung in das Grundslü> Nr. 103 Georgenthal an die Klägerin 195 6 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten Hermann Hilse zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- lie Aml{3geriht zu Goldberg i. Sl. auf den 23, Juni 1896, Vormittags 9 Uhr, Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt geinacht.
Gyoidberg, den 13. April 1896.
: Wicke, Gerichts\{hreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[3933] Oeffentliche Zustellung.
Der Eigenthümer August Schulz in Birkenborst, vertreten dur den Besorger fremder Ned)tsangelegen- heiten Nichter in Tirschtiegel, klagt gegen den Brauer Gotthilf Stürmer, unbekannten Aufenthalts, wegen Löschungsbewilligung mit dem Antrage,
1) den Beklagten zu verurtheilen, in die Löschung der für Gottfried Stürmer auf Birkenhorst Blatt Nr. 199 Abtheilung Il1 Nr. 3 eingetragenen 300 A als Erbe nah dem genannten Gottfried Stürmer zu willigen,
des Nechtóstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Tirschtiegel auf den 2. Juni 1896, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Tirschtiegel, den 13. April 1896. Zantopf, Aktuar, f. d. Gerichtsschreiber des Königlichen Anitsgerichts.
(3896]
Die Ehefrau des Bä>kers Paul Císer, Maria, geb. Matheisen, zu Düsseldorf, Prozeßbevollmäch- tigter : Rehts8anwalt Justiz-Rath Stapper in Düssel- dorf, klagt gegen ihren Chemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ift besiimmt auf den 10. Juni 1896, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlihen Landgerihte, 1. Zivilkammer, hierselbft. i
Düsseldorf, den 10. April 1896.
Bart <, Gerichts\hreiber des Königl. Landgerichts.
[3899] E ah ; Die Ehefrau des Schreiners Heinrich Carl Figge, | Chriftine, geb. Benner, in Elberfeld, Prozeßbevoll-
2) das Urtheil für vorläufig volstre>bar zu er- j
und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung |
Die Ebefrau des Segelmachers Bernhard Müller, Anna, geb. Siegen, zu Köln-Ebrenfeld, Prozeßbevoll- mächtigter Ke<tsanwalt Dr. Meller in Köln, klagt gegen ihren Ghemann auf Gütertrennung. Termin zur Verhandlung ift bestimmt auf den 11. Juni 1896, Vormittags 9 Uhr, vor dem König- lien Landgeriht zu Köln, 111. Zivilkammer.
Köln, den 13. April 1896.
Der Gerichtsschreiber: Koehler.
[3898] Durch re{tskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerichts, 1. Zivilkammer, zu Düsseldorf vom 19. Fe- bruar 1896 ift zwishen den Eheleuten Bauunter- nehmer Friedri Hake und Wilhelmine, geb. Braarz, zu E die Gütertrennung ausgesprochen. Bart <, Gerichtsshreiber des Königl. Landgerichts.
[3895] 8
Durch rehtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerihts, 1. Zivilkammer, zu Düffeldorf vom 17. März 189 ift zwishen den Eheleuten Kommis Paul Helf und Bertha, geb. Weber, zu Düsseldorf dic Gütertrennung ausgesprochen. Bart \<, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerihts, 1. Zivilkammer , zu Düfseldorf vom 14 März 1896 ift zwischen den Eheleuten Schreiner- meister Johann Przygode zu Düsseldorf die Güter- trennung ausgefprochen.
Bart, Gerichts|<reiber des Königl. Landgerichts.
3) Unfall- und Juvaliditäts- 2c, Versicherung.
[4024] Domäucn-Verpachtung.
Die im Kreise Oscheréleben belegene Königliche Domäne Wegeleben, enthaltend ein Gesammtareal von 566,2296 ha, worunter 491,3852 ha Aer und 41,0323 ha Wiesen, soll mit Wohn- und Wirth- schaïtégebäuden von Johannis 1897 ab auf 18 Jahre, also bis Iokannis 1915, anderweitig öffentli meift- bietend verpahtet werden.
Zu diefem Behufe haben wir einen Termin vor unferem Departements-Nath, Geheimen Regierunas- Nath Bübling auf S
Dicuêtag, den 19. Mai d. J.,
j Vormittags 1A Uhr, in unserem Sigzungéfaale, Domplatz Nr. 3 hierselbit anberaumt, zu welhem wir Pachtlustige mit dem Bemerken einladen, daß der jepige Pachtzins 90 500 é und der Grundsteuer - Reinertrag rund 26 880 A beträgt.
Die Bewerber um diese Pachtung haben den Besitz eines eigenen, verfügbaren Vermögens von 240 000 fowie ihre landwirthschaftlihe Befähigung dem ge- nannten Departements-Rath rechtzeitig vor, spätestens aber in dem Termine felbst na<zuweisen.
Die Verpachtungs- und Bietungsbedingungen, das Vermessungsregister und die Flurkarte können fcwohl in unserer Registratur während der Dienststunden als au< auf der Domäne eingesehen werden.
Abschrift der Verpahtungtbedingungen 2. kann gegen Erstattung der Schreibgebühren von 1,35 M und Dru>koften von 0,30 (6 von unserer Registratur bezogen werden.
Magdeburg, den 1. April 1896.
Königliche Regierung. Abtheilnng für direkte Steuern, Domänen und Forsten. X.
Bühling.
Die im Kreise Znin, Provinz Posen, belegene, unter vnserer Verwaltung stehende Neuzeller Stiftödomäne Swiontkowo, welche an Fläche 1027,0333 ha, darunter 908,9493 ha A>er und 63,1110 ha Wiefen enthält, foll auf 18 Jahre von Jobannis 1896 bis dahin
mächtigter: Rechtsanwalt König 1. in Elberfeld, klagt gegen ihren Chemann auf Gütertrennung. ! Termin zur mündlihen Verhandlung ist bestimmt auf den S. Juni 1896, Vormittags 9 Uhr, ; vor dem Königlichen Landgerichte, 111. Zivilkammer, hierselbst. : Elberfeld, den 11. April 1896.
Schäfer, als Gerihts\{reiber des Königlichen Landgerichts.
3900] Ade 45 i Die Ehefrau des Meßgers Bernhard van Gels, / Juno, eb. Molitor, in Solingen, Prozeßbevollmäch- ; gter : gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Term zur mündlihen Verhandlung is bestimmt auf den S. Juni 1896, Vormittags 9 Uhr, vor Din ‘ CEEE Landgericht, L111. Zivilkammer, ! erselbft. Elberfeld, den 11. April 1896.
| Shäfer, | als Gerihtssreiber des Königlichen Landgerichts. |
e<tsanwalt Lindenschmidt in Elberfeld, Sas D n
1914 im Wege des éfentlihen Meistgebots ander- weit verpachtet werden.
Hierzu ist ein Termin auf Montag, den 18. Mai 1896, Vorm, 11 Vhr, im Negie- rungsgebäude, Regierun gsftraße Nr. 24/26 bierselbst, vor dem Regierungs-Assessor Dr. Richter anberaumt.
Zur Uebernahme der Pachtung ist ein flüfsiges Ver- möôgen von 210 000 4 erforderli. Die Pact- bewerber haben sich vor dem Termine über ihre land- wirthshaftlihe Befähigung, fowie dur Zeugniß des Kreis-Landraths, in welhem zugleih die Höhe der von ihnen zu zahlenden Staatssteuern angegeben fein muß, oder in fonst glaubhafter Weise über den eigenthümlihen Besiß des zur Uebernahme erforder- lichen Vermögens auszuweisen. h ,
Die Verpachtungsbedingungen, von denen wir auf Verlangen gegen Schreib ebühren Abschrift ertheilen, önnen in unserer Negistratur- und bei dem E Miles Herrn Ober-Amtmann Christiani einge}ehcn werden.
Die Besichtigung der Domäne na< vorheriger Meldung bei demselben ift gestattet.
Frankfurt a. O., den 10. April 1896.
Abtheilung für Kirchen: und
v. Schrötter.
ultvesen.