Source: https://www.sg-aurach.de/index/rules/listcat/id/2
Timestamp: 2020-07-07 02:35:41
Document Index: 4347676

Matched Legal Cases: ['§21', '§4', '§5', '§5', '§ 8', '§26']

Schützengesellschaft Aurach e.V. - Satzung
Gesamt 307.926
Satzung - Der Schützengesellschaft Aurach e. V.
Infos rund um die Satzung Satzung in PDF
Die Gesellschaft führt den Namen „Schützengesellschaft Aurach e. V.“ und wurde im Jahre 1955 mit Sitz in Aurach gegründet.
Die Gesellschaft ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Sie ist Mitglied des Bayerischen Sportschützenbundes e. V. und erkennt dessen Satzung an.
Die Gesellschaft ist in das Vereinsregister eingetragen (§21 BGB).
Die Gesellschaft will ihre Mitglieder zu gemeinschaftlichen Schießübungen mit Sportwaffen vereinigen und das sportliche Schießen fördern und pflegen.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Pflege und Ausübung des Schießens auf sportlicher Grundlage, der Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art und Pflege der Kameradschaft, besonders im Bereich der Jugendarbeit.
1. Die Gesellschaft hat:
a) Jungschützen bis 16 Jahre
b) Juniorenschützen von 17 bis 20 Jahren
c) aktive Schützen über 20 Jahre
d) Altersklasse ab 46 Jahre
e) Seniorenklasse ab 61 Jahre
2. Zur Aufnahme ist schriftliche Anmeldung erforderlich. Mitglieder können alle Personen werden, die sich in geordneten
Verhältnissen befinden und über einen guten Leumund verfügen. Die Aufnahme von Jugendlichen ab 10 Jahren und deren Teilnahme an Schießen, gleich welcher Art, lassen Anleitung und aufsticht durch einen erfahrenen Schützen der Gesellschaft erforderlich erscheinen. Die Aufnahme von Jungschützen wird nur mit Genehmigung der Erziehungsberechtigten stattgegeben. Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Ausschuß.
3. Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält eine Mitgliedskarte sowie auf Wunsch eine Satzung zum Selbstkostenpreis.
4. Mitglieder, die sich um die Gesellschaft ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der
Die Mitglieder unter 27 Jahren bilden die Schützenjugend, die scheiden aus mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem sie ihr 27. Lebensjahr vollendet haben. Unberührt bleiben die Altersgrenzen für Beitragsfestsetzungen und Sportbestimmungen.
§4a Schützenjugend
Die Schützenjugend gibt sich eine Jugendordnung. Sie ist durch das Schützenmeisteramt zu bestätigen, wenn sie nicht gegen die Satzung oder den Sinn und Zweck verstößt.
Die Jugend führt und verwaltet sich selbstständig. Die Gesellschaft stellt ihr Mittel zur Verfügung, über die sie in Eigenständigkeit entscheidet. Das Schützenmeisteramt ist berechtigt, sich über die Geschäftsführung der Jugend zu unterrichten. Es kann Beschlüsse die gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstößt oder ihr widersprechen, beanstanden und zu erneuter Beratung zurückgeben. Werden sie nicht geändert, entscheidet der Ausschuß endgültig.
Den Mitgliedern wird geboten, vor allem an den schießsportlichen Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen und von den Einrichtungen der Gesellschaft Gebrauch zu machen, außerdem Wünsche und Anträge an den Vorstand zu richten, welche in der nächsten Generalsversammlung zur Beschlußfassung unterbreitet werden sollen. Weiterhin an allen Hauptversammlungen teilzunehmen.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Gesellschaft nach besten Kräften zu fördern, die festgesetzten Jahresbeiträge sofort zu Beginn des neuen Geschäftsjahres zu entrichten und die von der Geschäftsleitung zur Aufrechterhaltung des Schießbetriebes erlassenen Anordnungen zu respektieren. Mitglieder, die die Gesellschaftsinteressen schädigen und trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, können aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.
Das gleiche gilt, wenn die Jahresbeiträge nicht innerhalb der der ersten 2 Wochen des neuen Geschäftsjahres bezahlt werden.
c)	durch Ausschluß (§5).
Ein Gesellschaftsmitglied kann durch Beschluß des Ausschusses ausgeschlossen werden (§5). Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende. Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, in der nächsten Hauptversammlung Berufung einzulegen. Die Hauptversammlung entscheidet dann endgültig durch Beschluß.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft findet keine Rückzahlung von geleisteten Beiträgen, noch sonstigen Leistungen statt. Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an die Gesellschaft und ihre Einrichtungen. Sie haben die Mitgliedskarte abzugeben.
Die Gesellschaft erhebt von ihren Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgelegt wird.
§ 8 Verwendung der Einnahmen
Alle Einnahmen der Gesellschaft dienen zur Bestreitung des anfallenden Aufwandes der Gesellschaft. Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Organe der Gesellschaft üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
b)	der Ausschuß
Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Beide vertreten die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich gemäß §26 BGB je allein. Im Innenverhältnis gilt, daß der 2. Vorsitzende nur dann vertreten darf, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist. Der Vorstand ist für alle Geschäfte zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ ausdrücklich zugewiesen sind.
Der Ausschuß besteht aus dem 1. Und 2. Vorsitzenden, dem 1. Und 2. Schriftführer, dem Kassier, dem Schießleiter, dem Waffenwart und 5 Ausschußmitgliedern.
Der Ausschuß wird von der Hauptversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt und bleibt bis zu einer Neu- oder Wiederwahl im Amt. Er unterstützt den Vorstand in der Leitung des Vereins. Dem Ausschuß obliegt es, die Veranstaltungen der Gesellschaft festzulegen, sowie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheit en zu bestellen. Er entscheidet in allen in der Satzung vorgesehen Fällen.
Die Ausschußsitzungen werden geleitet vom 1. Vorsitzenden, im Falle der Verhinderung vom 2. Vorsitzenden. Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefaßten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.
Fällt ein Mitglied des Ausschusses vor der Hauptversammlung weg, sei es durch Tod, Rücktritt oder dergleichen, so ist der Ausschuß berechtigt, einen Ersatzmann zu wählen, der an die Stelle des Ausgeschiedenen bis zur nächsten Hauptversammlung tritt.
Der Ausschuß ist beschlußfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder anwesend sind.
Die Hauptversammlung wird geleitet vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden.
Die Einladung muß mindestens 1 Woche vorher durch öffentliche Bekanntgabe im Veröffentlichungsblatt der Gemeinde Aurach unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen.
a) Bericht des 1. Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter über das abgelaufene Geschäftsjahr.
c) etwa anfallende Wahlen des Ausschusses und der Kassenprüfer.
d) Vorbringen von Wünschen und Anträgen.
Anträge zur Hauptversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens 5 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich eingereicht werden (Vorstandschaft). Über die Zulassung von verspätet oder erst in der Versammlung gestellten Anträge entscheidet die Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nicht anders bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
Über die Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorstand und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung mit einer Frist von einer Woche einberufen.
Der Vorstand muß eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.
Zur Beschlußfassung über folgende Punkte ist eine Mehrheit von 3/4 der in der Hauptversammlung erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:
1.	Änderung der Satzung:
Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingeführt, oder aufgehoben, ist das Finanzamt vorher zu hören.
2.	Auflösung:
Die Auflösung der Gesellschaft wird vollzogen, wenn nicht mindestens 7 Mitglieder sich entschließen, sie weiterzuführen. In diesem Falle kann die Gesellschaft nicht aufgelöst werden. Die Auflösung der Gesellschaft kann nur auf einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlußfassung hierüber angekündigt ist.
Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von 4 Jahren zwei Kassenprüfer. Er hat vor dem Rechnungsabschluß eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.
Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der Gesellschaft an die Gemeinde Aurach, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Vorstehende Satzung wurde in der am 15.05.1999 stattgefundenen Mitgliederversammlung genehmigt und beschlossen.
Aurach, den 15.05.1999