Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202003,%20756
Timestamp: 2019-07-17 19:55:49
Document Index: 82648099

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 91', '§ 91', 'BGH', '§ 91', 'BGH', 'BGH', '§ 91', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 19', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', '§ 565', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 2003, 756 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 27.11.2002
https://dejure.org/2002,201
BGH, 17.12.2002 - X ZB 9/02 (https://dejure.org/2002,201)
BGH, Entscheidung vom 17.12.2002 - X ZB 9/02 (https://dejure.org/2002,201)
BGH, Entscheidung vom 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02 (https://dejure.org/2002,201)
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Kostenfestsetzung bei Einlegung der Berufung nur zur Fristwahrung und Zurücknahme vor Ablauf der Berufungsbegründungsfrist - Erstattung der Kosten eines bereits beauftragten zweitinstanzlichen Prozessbevollmächtigten des Berufungsbeklagten - Korrektur von Beschlüssen durch das erlassende Gericht auf Grund einer Gegenvorstellung trotz grundsätzlich eingetretener Bindungswirkung - Verletzung des rechtlichen Gehörs - Notwendige Kosten der Rechtsverfolgung i. S. d. § 91 Abs. 1 ZPO - Vorsorglich eingelegtes Rechtsmittel
Berufung, Kosten der - zur Fristwahrung
Verfahrensrecht -Kosten eines zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten
§ 91 Abs. 1 u. 2 ZPO
Berufungsrücknahme/Kosten des zweitinstanzlichen Prozessbevollmächtigten
Prozesspraxis - Die Berufung der mittellosen Partei
Kostenerstattung - Erstattungsfähigkeit der Berufungsgebühr in Zivil- und Strafsachen
Zusammenfassung von "Erstattungsfähigkeit der Berufungsgebühr in Zivil- und Strafsachen" von Dipl.-Rechtspfleger Joachim Volpert, original erschienen in: RVG professionell 2003, 150 - 152.
NJW 2003, 756
MDR 2003, 530
NJ 2003, 263 (Ls.)
FamRZ 2003, 522
VersR 2003, 877
AnwBl 2003, 242
Rpfleger 2003, 217
Bestand hiernach im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren zwischen den Parteien ein Prozessrechtsverhältnis, war der Beklagte befugt, einen Anwalt zu beauftragen und sich von ihm über das weitere Vorgehen beraten zu lassen (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02 - NJW 2003, 756, 757).
Denn dass eine Partei, gegen die ein Rechtsmittel geführt wird, anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen darf, folgt gerade aus § 91 Abs. 2 Satz 1 ZPO (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02 - NJW 2003, 756 f).
BGH, 03.06.2003 - VIII ZB 19/03
Allerdings ist die Streitfrage durch den nach Erlaß der angefochtenen Entscheidung ergangenen Beschluß des Bundesgerichtshofes vom 17. Dezember 2002 (X ZB 9/02, NJW 2003, 756) insoweit geklärt, als es grundsätzlich um die Erstattungsfähigkeit von Kosten des Berufungsbeklagten geht, der einen zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten beauftragt hat.
Die mit einem Rechtsmittel überzogene Partei darf bereits vor dessen Begründung einen Rechtsanwalt beauftragen und die entstandenen Kosten im Falle ihres Obsiegens nach § 91 Abs. 1 ZPO vom Gegner erstattet verlangen (vgl. BGH Beschluss vom 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02 - FamRZ 2003, 522).
Das entspricht der Rechtsprechung des Senats (Beschl. v. 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02, zur Veröffentlichung vorgesehen).
c) Zweifelhaft kann sein, unter welchen Voraussetzungen der zweitinstanzliche Prozessbevollmächtigte eine Vergütung erhält, wenn er seinem Mandanten - etwa in Form eines zusammenfassenden Prozessberichts oder auch in einer Besprechung - seine Ansicht über die Richtigkeit der ergangenen Entscheidung und über die Aussichten eines Rechtsmittels mitteilt (vgl. BGH…, Urteil vom 21. März 1991 - IX ZR 186/90, aaO mwN; BGH, Beschluss vom 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02, NJW 2003, 756, 757;… Müller-Rabe, aaO, § 19 RVG Rn. 89).
Das ist dann der Fall, wenn sie als Rechtsmittelgegner anwaltlichen Rat in einer als risikobehaftet empfundenen Situation für erforderlich halten darf (BGH 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02 - NJW 2003, 756, zu II 3 c der Gründe).
Im Normalfall bedeutet dies, dass der Rechtsmittelgegner einen Prozessbevollmächtigten bereits dann einschalten darf, wenn ein Rechtsmittel eingelegt ist (BAG 16. Juli 2003 - 2 AZB 50/02 - NZA 2003, 1293, zu II 2 b der Gründe; BGH 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02 - aaO).
Das stellt aber keinen Widerspruch dar, denn den Entscheidungen zur Prozesskostenhilfe liegen spezifisch prozesskostenhilferechtliche Erwägungen zugrunde, die dann, wenn es um die Kostenerstattung zwischen den Parteien geht, keine Rolle spielen (vgl. BGH Beschluss vom 17. Dezember 2002 - X ZB 9/02 - FamRZ 2003, 522, 523).
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Unzulässige Erinnerung eines Patentinhabers gegen einen …
BGH, 27.11.2002 - XII ZR 205/02
https://dejure.org/2002,1535
BGH, 27.11.2002 - XII ZR 205/02 (https://dejure.org/2002,1535)
BGH, Entscheidung vom 27.11.2002 - XII ZR 205/02 (https://dejure.org/2002,1535)
BGH, Entscheidung vom 27. November 2002 - XII ZR 205/02 (https://dejure.org/2002,1535)
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ZPO §§ 565, 516 Abs. 3
Zurücknahme der Nichtzulassungsbeschwerde - Ausspruch über den Verlust des Rechtsmittels und die Kostenfolge von Amts wegen
Nichtzulassungsbeschwerde, Zurücknahme der - und Kostenentscheidung
ZPO §§ 565 516 Abs. 3
Verfahrensrecht - Rücknahme der Nichtzulassungsbeschwerde
NJW 2003, 756 (Ls.)
AnwBl 2003, 247
Der Beklagte zu 1 ist, nachdem er seine Nichtzulassungsbeschwerde zurückgenommen hat, dieses Rechtsmittels gemäß §§ 565, 516 Abs. 3 ZPO für verlustig zu erklären (vgl. BGH, Beschluß vom 27. November 2002 - XII ZR 205/02, MDR 2003, 347).
Soweit die Kläger die Nichtzulassungsbeschwerde zurückgenommen haben, ergibt sich der Ausspruch über den Verlust des Rechtsbehelfs und die Kostenfolge aus §§ 565, 516 Abs. 3 ZPO (BGH, Urteil vom 27. November 2002 - XII ZR 205/02, MDR 2003, 347).
Die Vorschriften über die Rücknahme der Revision (§§ 565 i.V.m. 516 Abs. 3 ZPO sind auf die Rücknahme der Nichtzulassungsbeschwerde entsprechend anzuwenden (BGH, Beschl. v. 27. November 2002, XII ZR 205/02, MDR 2003, 347).
BGH, 16.06.2005 - IX ZR 12/04
Ausspruch über den Verlust des Rechtsbehelfs und Kostenfolge
Der Ausspruch über den Verlust des Rechtsbehelfs und die Kostenfolge ergibt sich aus §§ 565, 516 Abs. 3 ZPO (BGH, Beschl. v. 27. November 2002 - XII ZR 205/02, BGH-Report 2003, 200).