Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII%20ZR%20189/09
Timestamp: 2017-02-19 18:37:43
Document Index: 125766026

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 7', '§ 536', '§ 536', '§ 581', '§ 7', '§ 536', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 13.07.2011 - XII ZR 189/09 Volltextveröffentlichungen (12)
§ 7 Abs 1 NRauchSchG RP, § 536 Abs 1 S 1 BGB, § 536a Abs 1 BGB, § 581 Abs 2 BGBGewerberaummiete: Rauchverbot als Mangel einer verpachteten Gaststätte und Pflicht des Verpächters zur Einrichtung eines Raucherbereichs durch Baumaßnahmen
NRauchSchG RP § 7 Abs. 1; BGB §§ 536 Abs. 1 Satz 1, 536 a Abs. 1, 581 Abs. 2; BGB §§ 536 Abs. 1 Satz 1, 536 a Abs. 1, 581 Abs. 2
Sachmangel: Begründet das gesetzliche Rauchverbot einen Mangel der Gaststätte?
Schadensersatzanspruch des Pächters einer Gaststätte
Wird zitiert von ... (7) BGH, 25.11.2015 - XII ZR 114/14 Mietvertrag über eine Zahnarztpraxis: Schriftformerfordernis bei Vereinbarung …Wie es zutreffend ausführt, liegt das Verwendungsrisiko für die Mieträume bei den Klägern als den Mietern (st. Rspr. des Senats, vgl. etwa Senatsurteile vom 13. Juli 2011 - XII ZR 189/09 - NJW 2011, 3153 Rn. 9 mwN …und vom 17. März 2010 - XII ZR 108/08 - NZM 2010, 364 Rn. 17 mwN).
BGH, 20.11.2013 - XII ZR 77/12 Gewerberaummietvertrag: Außerordentliche Kündigung wegen behördlicher Ankündigung …aa) Unter einem Mangel im Sinne von § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB ist die für den Mieter nachteilige Abweichung des tatsächlichen Zustandes der Mietsache von dem vertraglich Geschuldeten zu verstehen, wobei sowohl tatsächliche Umstände als auch rechtliche Verhältnisse in Bezug auf die Mietsache in Betracht kommen (vgl. Senatsurteil vom 13. Juli 2011 - XII ZR 189/09 - NJW 2011, 3151 Rn. 8 zur Pacht).Letztere stellen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allerdings nur dann einen Mangel dar, wenn sie auf der konkreten Beschaffenheit der Mietsache beruhen und nicht in persönlichen oder betrieblichen Umständen des Mieters ihre Ursache haben (vgl. Senatsurteil vom 13. Juli 2011 - XII ZR 189/09 - NJW 2011, 3151 Rn. 8 zur Pacht).
BGH, 28.01.2016 - I ZR 60/14 Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Kranunternehmers: Wirksamkeit einer …In der Stellung der Klausel kann ein Überraschungseffekt vielmehr dann liegen, wenn diese in einem systematischen Zusammenhang steht, in dem der Vertragspartner sie nicht zu erwarten braucht (BGH…, Urteil vom 9. Dezember 2009 - XII ZR 109/08, BGHZ 183, 299 Rn. 16 f.; Urteil vom 21. Juli 2010 - XII ZR 189/09, NJW 2010, 3152 Rn. 27).
OLG Koblenz, 18.11.2009 - 1 U 579/09 Auslegung eines Pachtvertrages hinsichtlich der Nutzung einer Gaststätte für …OLG Koblenz, Urteil vom 18.11.2009 - 1 U 579/09 (nicht rechtskräftig; Az: XII ZR 189/09).
LG Hamburg, 26.02.2015 - 316 O 151/14 Gewerberaumiete in Hamburg: Auslegung des Mietvertrags zur Erteilung einer …Wird der vertragsgemäße Gebrauch durch gesetzgeberische Maßnahmen beeinträchtigt, kann ein nachträglicher Mangel i.S.d. § 536 Abs. 1 BGB gegeben sein, wenn "die durch die gesetzgeberische Maßnahme bewirkte Gebrauchsbeschränkung unmittelbar mit der konkreten Beschaffenheit, dem Zustand oder der Lage des Pachtobjekts in Zusammenhang steht" (BGH, Urteil vom 13. Juli 2011- XII ZR 189/09, Rz 9).Soweit die Klägerin meint, die oben zitierte Entscheidung des BGH vom 13.07.2011 zum Aktenzeichen XII ZR 189/09 sei hier nicht einschlägig, da dort nicht ausdrücklich eine Überlassung der Räume auch als Raucherlokal vereinbart gewesen sei, greift dieses Argument nicht.
LG Potsdam, 27.02.2015 - 13 S 46/14 Keine Genehmigung für Nutzung als Wohnraum beantragt: Vermieter haftet!Hierbei kommen sowohl tatsächliche Umstände als auch rechtliche Verhältnisse in Bezug auf die Mietsache in Betracht (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 2011 - XII ZR 189/09 - NJW 2011, 3151 Rn. 8 zur Pacht).
AG Leipzig, 18.12.2014 - 110 C 3274/14 Die losgelöst von den Umständen des Einzelfalls erfolgte Begrenzung des Honorars im Hinblick auf die Nebenkosten bei Routinefällen auf 100, 00 Euro ohne konkrete Begründung entbehrt einer hinreichenden tragfähigen Grundlage (BGH NJW 2011, S. 3151 ff).