Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F31-08-2015-5A_702-2014
Timestamp: 2016-10-27 05:17:44
Document Index: 269405633

Matched Legal Cases: ['Art. 108', 'Art. 72', 'Art. 75', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 96', 'e contrario', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 20', 'Art. 108', 'Art. 275', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 106', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 150', 'Art. 155', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 20', 'Art. 38', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 106', 'Art. 884', 'Art. 884', 'Art. 891', 'Art. 899', 'Art. 818', 'BGE', 'Art. 891', 'Art. 888', 'Art. 891', 'Art. 314', 'Art. 884', 'BGE', 'BGE', 'Art. 884', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 126', 'Art. 126', 'Art. 53', 'Art. 66']

5A_702/2014 (31.08.2015)
5A_702/2014 � � Urteil vom 31. August 2015
vertreten durch Advokaten Jan Bangert und/oder Dr. Daniel H�ring,
vertreten durch Advokaten Dr. Thomas Weibel
und/oder Claudia Walz,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 12. Juli 2014 (ZB.2013.12).
A.a.�Am 7. Juni 2008 er�ffnete die C.________, Gesellschaft mit beschr�nkter Haftung (LLC) saudi-arabischen Rechts mit Sitz in Riad/Saudi-Arabien, bei der Bank B.________, mit Sitz in Basel bzw. ihrer Rechtsvorg�ngerin, ein Gesellschaftskonto (Nr. vvv; seit 2010 Konto Nr. www; nachfolgend:�
Gesellschaftskonto�).
A.b.�Auf das Gesellschaftskonto wurde das Darlehen �berwiesen, welches die Bank Bank A.________, mit Sitz in Paris, der C.________ LLC mit Darlehensvertrag ("Facility Agreement") vom 10. Juli 2008 f�r USD 157,5 Mio. gew�hrte.
A.c.�Am 16. Juli 2008 er�ffnete D.________, der Direktor der C.________ LLC, bei der Bank B.________ das auf seinen Namen lautende Konto Nr. xxx (nachfolgend:�
Sicherheitskonto�), und zwar im Zusammenhang mit dem erw�hnten Darlehen der Bank A.________ an die C.________ LLC. D.________ hatte sich gegen�ber der Darlehensgeberin verpflichtet, ab dem 10. Juli 2008 bis zur vollst�ndigen Erf�llung aller Verpflichtungen der C.________ LLC Wertschriften im Wert von mindestens USD 40 Mio. auf diesem Sicherheitskonto bei der Bank B.________ zu halten.
A.d.�D.________ hatte bereits im Dezember 2000 bei der Bank B.________ ein auf seinen Namen lautendes Konto Nr. yyy er�ffnet, welches er vorwiegend als Kreditkonto verwendete (seit 2010 Konto Nr. zzz; nachfolgend:�
Kreditkonto�); hierzu hatte er am 7. Dezember 2000 ein "Lombard Facility/General Agreement" abgeschlossen. Gest�tzt darauf gew�hrte ihm die Bank B.________ am 11. Dezember 2008 einen Kredit von USD 35 Mio. zu Lasten des Kreditkontos. Zur Sicherung dieses Kredits sowie f�r alle weiteren bestehenden und k�nftigen Forderungen r�umte D.________, in seiner Funktion als Direktor der C.________ LLC, der Bank B.________ mit "General Pledge and Assignment" vom 8. Dezember 2008 ein Pfandrecht am Gesellschaftskonto ein.
A.e.�Am 3. August 2009 erwirkte die Bank A.________ beim Arrestgericht (Cour de Justice) in Genf gegen�ber der C.________ LLC f�r eine Forderung auf Darlehensr�ckzahlung im Umfang von Fr. 50 Mio. einen Arrestbefehl, mit welchem das Gesellschaftskonto bei der Bank B.________ - als Drittschuldnerin - mit entsprechendem Arrest belegt wurde. Mit Urteil vom 4. M�rz 2010 best�tigte das Arrestgericht (auf Einsprache hin) den Arrest. Das Gesellschaftskonto wies ein Guthaben von insgesamt USD 38'281'641.86 auf.
A.f.�Am 3. Mai 2010 machte die Bank B.________ beim Betreibungsamt Genf einen vorrangigen Drittanspruch in Form eines Pfandrechts am Gesellschaftskonto geltend.
Am 3. Juni 2010 erhob die Bank A.________ (nach Fristansetzung durch das Betreibungsamt Genf) beim Zivilgericht Basel-Stadt Widerspruchsklage gegen die Bank B.________. Sie beantragte, es sei die Pf�ndung und Verwertung der mit Arrestbeschlag belegten Guthaben der C.________ LLC bei der Bank B.________ ohne R�cksicht auf das von ihr geltend gemachte Pfandrecht durchzuf�hren. Mit Urteil vom 18. Oktober 2012 wies das Zivilgericht die Klage ab. Auf Berufung der Bank A.________ hin best�tigte das Appellationsgericht Basel-Stadt am 12. Juli 2014 das erstinstanzliche Urteil.
Die Bank A.________ ist am 15. September 2014 mit Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht gelangt. Die Beschwerdef�hrerin beantragt, es sei das Urteil des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 12. Juli 2014 aufzuheben; die Widerspruchsklage sei gutzuheissen und (entsprechend) das von der Bank B.________ bei Arrestvollzug geltend gemachte Pfandrecht am Guthaben der C.________ LLC abzuerkennen.
�Weiter verlangt die Beschwerdef�hrerin aufschiebende Wirkung.
�Mit Pr�sidialverf�gung von 17. Oktober 2014 ist der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuerkannt worden.
�Es sind die kantonalen Akten, hingegen in der Sache keine Beschwerdeantworten eingeholt worden.
1.1.�Der angefochtene Entscheid des Appellationsgerichts erging im Widerspruchsverfahren gem�ss Art. 108 SchKG und unterliegt der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG; Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG). Geht es im Widerspruchsverfahren - als verm�gensrechtlicher Streitigkeit - um das von einem Dritten beanspruchte Eigentum bzw. Pfandrecht, so ist das Streitinteresse gleich dem Wert der Sache, sofern die in Betreibung gesetzte Forderung nicht geringer ist (BGE 89 II 192 E. 1b S. 197). Der hier massgebende Umfang der Verm�genswerte erreicht die gesetzliche Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist grunds�tzlich zul�ssig.
1.2.�Der angefochtene Entscheid kann wegen Verletzung von Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG) und von ausl�ndischem Recht im Rahmen von Art. 96 BGG ger�gt werden. Die Anwendung von ausl�ndischem Recht kann vorliegend nur unter dem Blickwinkel der Willk�r �berpr�ft werden (Art. 96 lit. b BGG
e contrario; BGE 133 III 446 E. 3.1 S. 447). Willk�r in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist; dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 131 I 217 E. 2.1 S. 219).
1.3.�In der Beschwerdebegr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); blosse Verweise auf die Akten und andere Rechtsschriften sind unzul�ssig (vgl. BGE 126 III 198 E. 1d). Die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ist in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG), wobei das R�geprinzip gilt (BGE 133 III 589 E. 2 S. 591).
1.4.�Das Bundesgericht ist an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Zul�ssig ist einzig die R�ge, dass eine Tatsachenfeststellung auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhe oder eine Tatsache offensichtlich unrichtig festgestellt worden sei (Art. 97 Abs. 1 BGG), wobei "offensichtlich unrichtig" mit "willk�rlich" gleichzusetzen ist (BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398 mit Hinweisen).
1.5.�Bei der Pr�fung, ob ausl�ndisches Recht willk�rlich angewendet wurde, kann ein nach Erlass des angefochtenen Urteils erstelltes Rechtsgutachten nur ber�cksichtigt werden, soweit damit die im kantonalen Verfahren verfochtene Auffassung unterst�tzt werden soll (vgl. Urteil 5P.422/1999 vom 13. M�rz 2000 E. 2a; zuletzt best�tigt in BGE 135 III 608, nicht publ. E. 1.3, publ. in: SJ 2010 I 247). Das Gutachten vom 14. September 2014, welches die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht neu einreicht, soll nicht das Rechtsgutachten unterst�tzen, welches sie bereits im kantonalen Verfahren eingereicht hat, sondern zeigen, dass "vielleicht beide der Vorinstanz (von ihr selber und der Gegenpartei) vorgelegten Gutachten unzutreffend" seien. Soweit die Beschwerdef�hrerin mit dem neuen Gutachten ihre Vorbringen im kantonalen Verfahren in Frage stellen sollen, kann es nicht ber�cksichtigt werden. Ob die Vorinstanz den hinreichenden Nachweis ausl�ndischen Rechts (Art. 16 Abs. 1 IPRG) aufgrund der Parteivorbringen annehmen durfte, ist als R�ge an entsprechender Stelle zu behandeln.
2.1.�Das Appellationsgericht hat zun�chst gepr�ft, ob D.________ befugt gewesen sei, zu Lasten der C.________ LLC einen Pfandvertrag (mit Verpf�ndung des Gesellschaftskontos) abzuschliessen. Nach beiden Parteigutachten und dem Erg�nzungsgutachten der Beschwerdef�hrerin zum saudi-arabischen Recht habe D.________ als Direktor einer LLC gem�ss Statuten mit bindender Wirkung f�r die Gesellschaft tun k�nnen und d�rfen, was er als in deren Interesse erachtete. Da die Verpf�ndung des Gesellschaftskontos f�r Gesellschaftszwecke und private Zwecke innerhalb des Rahmens der Direktionsbefugnisse von D.________ liege, habe er ein wirksames Pfandrecht am Gesellschaftskonto der C.________ LLC bestellt.
2.2.�Weiter hat das Appellationsgericht den Vorwurf der Beschwerdef�hrerin gepr�ft, wonach der Abschluss des Pfandvertrages ("General Pledge and Assignment") vom 8. Dezember 2008 durch die Beschwerdegegnerin sittenwidrig und daher nichtig (Art. 20 Abs. 1 OR) sei. Der Einwand wurde ebenso verneint wie jener des Rechtsmissbrauchs, weil die Beschwerdegegnerin auf den Saldobest�tigungen des Gesellschaftskontos keinen Vermerk �ber die Verpf�ndung angef�gt habe. Das Appellationsgericht hat keine Anhaltspunkte f�r Rechtsmissbrauch erblickt und darauf hingewiesen, dass bei der Verpf�ndung einer Forderung (anders als bei der Verpf�ndung eines Grundst�cks) keine Publizit�t herrsche.
2.3.�Schliesslich hat das Appellationsgericht verneint, dass der Geltendmachung des Pfandrechts am Gesellschaftskonto (als Drittpfand) dasjenige am Kreditkonto von D.________ (als Eigenpfand) entgegenstehe. Mit Bezug auf den Umfang der Pfandsicherung wurde entschieden, dass die Beschwerdegegnerin im Pfandvertrag ("General Pledge and Assignment") vom 8. Dezember 2008 auch f�r die k�nftigen Zinsforderungen ein Pfandrecht am Gesellschaftskonto wirksam begr�ndet habe. Das Pfandrecht der Beschwerdegegnerin f�r die Darlehensforderung im Umfang von insgesamt USD 36'736'099.48 einschliesslich Zinsen (per Datum des erstinstanzlichen Urteils) sei nachgewiesen.
Anlass zur Beschwerde gibt das von der Beschwerdegegnerin beanspruchte Pfandrecht an einer verarrestierten Forderung, welches die Beschwerdef�hrerin mit Widerspruchsklage aberkennen lassen will (Art. 108 i.V.m. Art. 275 SchKG). Zu Recht haben die kantonalen Instanzen die Abkl�rung eines Pfandrechts (vgl. Art. 37 Abs. 2 SchKG) an einer verarrestierten Forderung im Widerspruchsverfahren vorgenommen (BGE 29 I 262 E. 6 S. 265/266; DALL�VES, Widerspruchsverfahren, SJK Nr. 985, 1989, Lit. II.C.1.a, S. 8; A. STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 6 zu Art. 106; ROHNER, in: Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 106).
3.1.�Es steht nicht in Frage, dass der umstrittene Pfandvertrag ("General Pledge and Assignment") sowie die Bestellung des Pfandrechts an der Forderung (Gesellschaftskonto) zufolge Rechtswahl dem schweizerischen Recht untersteht (vgl. Art. 105 Abs. 1 IPRG). Unbestritten ist weiter, dass Pfandgl�ubigerin und (Dritt-) Schuldnerin (hier: Beschwerdegegnerin) der verpf�ndeten Forderung identisch sein k�nnen, was gerade im Bankverkehr h�ufig anzutreffen ist (BGE 105 III 117 E. 2a S. 120). Streitpunkte sind im Wesentlichen die organschaftliche Vertretungsmacht von D.________ als Direktor der Pfandschuldnerin (C.________ LLC als Arrestschuldnerin) sowie die Frage betreffend Rechtsmissbrauch der Vertretungsmacht und Sittenwidrigkeit des Pfandvertrages sowie der Umfang der pfandgesicherten Forderung.
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin stellt zun�chst die Wirksamkeit des Pfandvertrages zwischen der Beschwerdegegnerin und der C.________ LLC mit dem Argument in Frage, dass die C.________ LLC von D.________ gar nicht rechtswirksam zur Verpf�ndung des Gesellschaftskontos verpflichtet worden sei.
3.2.1.�Zu Recht ist unstrittig, dass auf die C.________ als LLC (limited liability company) mit Sitz in Riad das Recht von Saudi Arabien anwendbar ist und das saudi-arabische Recht grunds�tzlich auch f�r die Vertretung der aufgrund ihrer Organisation handelnden Personen gilt (Art. 150 Abs. 1, Art. 155 lit. i IPRG).
3.2.2.�Das Appellationsgericht hat sich auf die je von den Parteien eingereichten Gutachten zum saudi-arabischen Recht gest�tzt:
"The Company shall be managed by the partner D.________, who shall represent it before all ministries, public and private departments in all works and matters related thereto, he has the necessary powers and authority to manage and represent the Company, to sign on its behalf, taking whatever actions he deems appropriate in its interest, (...) establish other companies (...), to request bank facilities (...), to mortgage (...) to represent the company before all types and classes of judicial authorities, courts (...) etc."�
[Gutachten der Beschwerdef�hrerin]
(...) and take whatever action he deems appopriate in its interests (...) "�
[Passage im Gutachten der Beschwerdegegnerin]
Nach vorinstanzlicher Auffassung l�sst sich beiden Gutachten entnehmen, dass D.________ gem�ss inhaltlich gleich �bersetzten Statuten der C.________ LLC berechtigt ist, jede Handlung vorzunehmen, die er im Gesellschaftsinteresse als angemessen erachtete. Das Appellationsgericht hat geschlossen, dass der Direktor der C.________ LLC, was er auch aus seiner Sicht im Interesse der C.________ LLC erachtete, mit bindender Wirkung tun durfte und konnte. Nach beiden Gutachten (und unter Ber�cksichtigung des Erg�nzungsgutachtens der Beschwerdef�hrerin) werde die Bindungswirkung von Handlungen bejaht, die der LLC-Direktor im Rahmen seiner Befugnisse vornehme. Im konkreten Fall liege die Verpf�ndung des Gesellschaftskontos f�r Gesellschaftszwecke und f�r private Zwecke des Direktors innerhalb des Rahmens seiner Befugnisse.
3.2.3.�Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz vor, sie habe einen Widerspruch in den Nachweisen des ausl�ndischen Rechts �bergangen und dieses sei unzureichend nachgewiesen. Die Vorbringen gehen fehl. Dass den Parteien der Nachweis (bei verm�gensrechtlichen Anspr�chen) �berbunden werden kann, stellt die Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht in Frage (vgl. Art. 16 Abs. 1 Satz 3 IPRG), ebenso wenig, dass sie und die Beschwerdegegnerin die Informationen �ber das ausl�ndische Recht beschafft haben. Die Beschwerdef�hrerin macht im Zusammenhang mit der organschaftlichen Vertretungsmacht indes geltend, dass es diesbez�glich auf die Statutenbestimmung nicht ankomme; das saudi-arabische Recht sei unvollst�ndig festgestellt worden, "vielleicht" trotz der von ihr selbst und von der Beschwerdegegnerin eingereichten Gutachten. Die Vorbringen sind unbehelflich. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz von der Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit und Vollst�ndigkeit der ihr - im kantonalen Verfahren - unterbreiteten Nachweise nicht h�tte �berzeugt sein sollen (vgl. Keller/Girsberger, in: Z�rcher Kommentar zum IPRG, 2. Aufl. 2004, N. 44 ff. zu Art. 16). Was die Beschwerdef�hrerin r�gt, l�uft vielmehr auf die Kritik der Anwendung saudi-arabischen Rechts durch die Vorinstanz hinaus.
3.2.4.�Von Willk�r in der Anwendung ausl�ndischen Rechts kann nicht gesprochen werden. Die Beschwerdef�hrerin erblickt im Wesentlichen einen "Widerspruch" darin, dass "der Gutachter der Beschwerdegegnerin das unbeschr�nkte Ermessen des Direktors bei der Bestimmung des Gesellschaftsinteresses betont, w�hrend f�r�
ihren�Gutachter dem Ermessen des Direktors objektive Grenzen gesetzt sind". Damit wendet sie sich dagegen, wie die Vorinstanz die organschaftliche Vertretungsmacht im Rahmen der LLC im Wesentlichen verstanden hat. Nach dem Verst�ndnis des Appellationsgerichts ist indes die Vertretungsmacht - subjektiv - umfassend ("taking whatever actions he deems appropriate in its interest"), jedoch - objektiv - auf die in den Statuten angegebenen Gegenst�nde der Gesellschaft beschr�nkt. Im konkreten Fall sind keine statutarischen Beschr�nkungen enthalten, sondern ist die Verpf�ndung ausdr�cklich erw�hnt (u.a. "to mortgage"). Unzutreffend ist, wenn die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang vorbringt, die Vorinstanz habe sich "diskussionslos" der Auffassung des von der Gegenseite vorgelegten Gutachtens angeschlossen. Das Appellationsgericht hat betreffend Vertretungsmacht des Direktors f�r die in den Statuten genannten Befugnisse ausdr�cklich auf das (Erg�nzungs-) Gutachten der Beschwerdef�hrerin Bezug genommen. Wenn die Vorinstanz daher mit Blick auf die Statuten festgehalten hat, im konkreten Fall liege die Verpf�ndung des Gesellschaftskontos f�r Gesellschaftszwecke und f�r private Zwecke des Direktors innerhalb des Rahmens seiner umfassenden Befugnisse, und sie daher die Bindungswirkung f�r die C.________ LLC bejaht hat, kann von Willk�r in der Anwendung ausl�ndischen Rechts nicht gesprochen werden.
3.3.�Weiter stellt die Beschwerdef�hrerin die Wirksamkeit des Pfandvertrages zwischen der Beschwerdegegnerin und der C.________ LLC mit dem Argument in Frage, dass sich die Beschwerdegegnerin von D.________ durch Missbrauch der Vertretungsmacht ein Pfandrecht am Gesellschaftskonto habe einr�umen lassen.
3.3.1.�Wenn schweizerische Rechtsvorschriften im Sinne von Art. 18 IPRG anzuwenden sind, ist von der Anwendung ausl�ndischen Rechts abzusehen. Das Rechtsmissbrauchsverbot (Art. 2 Abs. 2 ZGB) geh�rt zu den Bestimmungen des schweizerischen Rechts, die wegen ihres besonderen Zweckes, unabh�ngig von dem gem�ss IPRG bezeichneten Recht, zwingend anzuwenden sind (BGE 128 III 201 E. 1c S. 206 ff.; KREN KOSTKIEWICZ, Grundriss des schweizerischen Internationalen Privatrechts, 2012, � 8 Rz. 964). Zu pr�fen ist, ob auf die organschaftliche Vertretungsmacht nicht das saudi-arabische Recht, sondern die Bestimmung �ber den Rechtsmissbrauch gem�ss schweizerischem Recht anzuwenden ist. Ein nach Art. 2 Abs. 2 ZGB zu beurteilender Vollmachtsmissbrauch liegt vor, wenn das Handeln des Vertreters formal von der Vertretungsmacht gedeckt ist, aber den Interessen des Vertretenen in treuwidriger Weise zuwiderl�uft und der Vertragspartner dies weiss oder erkennen muss (vgl. HONSELL, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 5. Aufl. 2014, N. 53 zu Art. 2; allgemein WERRO, in: Commentaire romand, Code Civil I, 2010, N. 14 zu Art. 2).
3.3.2.�Das Appellationsgericht hat in diesem Zusammenhang den E-Mail-Verkehr (vom 18. Juli 2008) zwischen der Beschwerdef�hrerin und -gegnerin gew�rdigt. Es hat weiter aus dem Umstand, dass die Tranchen des von der Beschwerdef�hrerin (an die C.________ LLC) gew�hrten Darlehens auf dem Gesellschaftskonto eingingen, gefolgert, es lasse sich keine strenge Zweckbindung des Gesellschaftskontos beweisen. Die Beschwerdegegnerin habe nicht von einer Zweckbindung der Gelder auf dem Gesellschaftskonto ausgehen m�ssen; erst recht habe sie nicht annehmen m�ssen, dass ein Verbot bestanden habe, sich ein Pfandrecht am Gesellschaftskonto einr�umen zu lassen. Ein Verbot (bzw. Verzicht), dass sich die Beschwerdegegnerin ein Pfandrecht einr�umen lasse, sei nicht vereinbart gewesen. Sodann habe die Beschwerdegegnerin aus dem Umstand, dass D.________ (als Organ der C.________ LLC) Kontoausz�ge verlangt habe, nicht auf Missbrauch schliessen m�ssen; ebenso wenig habe sie auf dem Kontoauszug einen Verpf�ndungsvermerk anbringen m�ssen; abgesehen davon sei zur G�ltigkeit des Pfandrechts ein Pfandrechtsvermerk auf der Saldobest�tigung ohnehin nicht erforderlich.
3.3.3.�Dass die Vorinstanz willk�rfrei schliessen durfte, das Handeln von D.________ sei formal von dessen Vertretungsmacht gedeckt, steht bereits fest (E. 3.2). Soweit die Beschwerdef�hrerin behauptet, die Beschwerdegegnerin habe von einer Zweckbindung des Gesellschaftskontos - und von allf�lligem treuwidrigem Handeln des Vertreters - gewusst, wendet sie sich gegen die Beweisw�rdigung des kantonalen Gerichts. Sie legt indes nicht dar, inwiefern das Appellationsgericht den E-Mail-Verkehr vom 18. Mai 2008 in willk�rlicher Weise gew�rdigt habe, wenn sie ein Wissen der Beschwerdegegnerin betreffend eine strikte Zweckbestimmung des Gesellschaftskontos verneint hat. Ebenso wenig setzt die Beschwerdef�hrerin auseinander, inwiefern die Vorinstanz in unhaltbarer Weise angenommen habe, die Beschwerdegegnerin habe nicht merken m�ssen, wof�r D.________ Kontoausz�ge verlangt habe, und sie deshalb keinen Pf�ndungsvermerk auf dem Auszug des Gesellschaftskontos habe anbringen m�ssen. Die Beschwerdef�hrerin betont in ihren Ausf�hrungen lediglich, dass nach ihrer Auffassung das Vorgehen (dennoch) den Interessen der C.________ LLC in treuwidriger Weise zuwiderlaufe. Dass die Beschwerdegegnerin dies wissen oder erkennen musste, damit ein Vertretungsmissbrauch im Sinne von Art. 2 Abs. 2 ZGB vorliegt, wird �bergangen; jedenfalls legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, inwiefern die tats�chlichen Grundlagen im angefochtenen Urteil, welche die Vorinstanz zum negativen Schluss f�hrten, in unhaltbarer Weise festgestellt worden seien.
3.4.�Ferner macht die Beschwerdef�hrerin geltend, der (gem�ss E. 3.1 schweizerischem Recht unterstehende) Pfandvertrag zwischen der Beschwerdegegnerin und der C.________ LLC sei zufolge Kollusion und zufolge Sittenwidrigkeit unwirksam.
3.4.1.�Wirken Vertreter und Dritter einverst�ndlich zusammen, um den Vertretenen durch Abschluss eines Gesch�ftes absichtlich zu sch�digen (Kollusion), ist das Gesch�ft sittenwidrig und nichtig gem�ss Art. 20 OR ( HONSELL, a.a.O.; Z�CH, in: Berner Kommentar, 1990, N. 18 zu Art. 38). Die Sitten- (oder Rechts) widrigkeit von Vereinbarungen, welche mit fremden Forderungsrechten kollidieren, wird nur bei Vorliegen von qualifizierten Voraussetzungen bejaht ( HUGUENIN, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Aufl. 2011, N. 41 zu Art. 19/20); selbst in der Verleitung zum Vertragsbruch und in der Ausbeutung einer Vertragsverletzung kann nur in Ausnahmef�llen ein sittenwidriges Verhalten erblickt werden (BGE 114 II 91 E. 4b S. 101, mit Hinw. auf "besondere Umst�nde").
3.4.2.�Das Appellationsgericht ist nach W�rdigung der konkreten Umst�nde (insbesondere des Schreibens von D.________ vom 17. Juli 2008 und der aus der Regelung der Geldw�schereibek�mpfung erhaltenen Informationen, des E-Mail-Verkehrs vom 18. Juli 2008 sowie der Auszahlung der Darlehenstranchen) zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdegegnerin keine Kenntnis von den Vertragspflichten der C.________ LLC und von D.________ gegen�ber der Beschwerdef�hrerin sowie von einer Zweckgebundenheit der Gelder auf dem Gesellschaftskonto hatte. Damit fehle es bereits in tats�chlicher Hinsicht an einer m�glichen Sittenwidrigkeit. Erst recht fehle es am Nachweis der Absicht der Beschwerdegegnerin, die Beschwerdef�hrerin zu sch�digen. Selbst im Fall, dass die Beschwerdegegnerin um eine Zweckgebundenheit der Mittel auf dem Gesellschaftskonto gewusst h�tte, w�re die Annahme der Sittenwidrigkeit des Pfandvertrags - und damit eine Ausdehnung der Haftung der Beschwerdegegnerin - nicht gerechtfertigt.
3.4.3.�Soweit die Beschwerdef�hrerin dem Appellationsgericht (unter verschiedenen Titeln) vorwirft, Kollusion und damit Nichtigkeit (Art. 20 OR) des Pfandvertrags zufolge Sittenwidrigkeit verkannt zu haben, ist dies unbehelflich. Im Wesentlichen wendet sie sich gegen die vorinstanzliche W�rdigung der erw�hnten konkreten Umst�nde. Wenn sie ausf�hrt, dass daraus ein sch�digendes sittenwidriges Zusammenwirken von D.________ und der Beschwerdegegnerin belegt sei, ersch�pfen sich ihre Vorbringen in der Darstellung ihrer Sicht der Dinge bzw. in appellatorischer Kritik; es stellt indes keine Willk�r dar, nur weil die Vorinstanz aus den konkreten Umst�nden andere tats�chliche Schl�sse gezogen hat. Damit bleibt es beim Sachverhalt im angefochtenen Urteil, woraus sich nicht entnehmen l�sst, dass die Beschwerdegegnerin die Pflicht zur �berwachung f�r eine bestimmte Verwendung des auf den Namen der C.________ LLC lautenden Gesellschaftskontos hatte.
3.4.4.�Nach Darstellung der Beschwerdef�hrerin hat sich die Beschwerdegegnerin lediglich verpflichtet, sich das Sicherheitskonto nicht verpf�nden zu lassen. Sie h�lt indes selber fest, dass der Beschwerdegegnerin vertraglich nicht untersagt war, sich ein Pfandrecht am Gesellschaftskonto einzur�umen. Wenn sich - hier im Ergebnis - die Beschwerdegegnerin das Konto verpf�nden lassen durfte, auf welches das Geld geflossen ist, das die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf ein Darlehen ausbezahlt hat, kann von besonders anst�ssigem Verhalten nicht gesprochen werden. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das Appellationsgericht die Sittenwidrigkeit des Gesch�fts verkannt und Art. 20 OR verletzt haben soll, wenn es zum Ergebnis gelangt ist, dass die Verpf�ndung des Gesellschaftskontos wirksam sei.
3.5.�Die Beschwerdef�hrerin beruft sich f�r den (wie dargelegt zutreffenden) Fall, dass die Verpf�ndung des Gesellschaftskontos zu Gunsten der Beschwerdegegnerin g�ltig ist, auf den "Vorrang der Eigenpfand- vor der Fremdpfandverwertung". Die Beschwerdegegnerin m�sse sich f�r ihr Darlehen an D.________ zuerst an die Verpf�ndung von dessen Kreditkonto (als Eigenpfand) halten, und k�nne nicht direkt das Drittpfand - das Guthaben der C.________ LLC - in Anspruch nehmen.
3.5.1.�Das Appellationsgericht hat nach Auseinandersetzung mit der Lehre festgehalten, dass im Fall, in welchem mehrere Sicherheiten f�r dieselbe Forderung bestellt worden sind, der Gl�ubiger im Grundsatz ausw�hlen kann, ob er zuerst Eigenpf�nder oder Drittpf�nder verwerten will. Es hat gefolgert, dass die Beschwerdegegnerin f�r ihre Darlehensforderung gegen�ber D.________ zwei Sicherheiten bestellt hat (Kreditkonto als Eigenpfand, Gesellschaftskonto als Drittpfand); die Beschwerdef�hrerin habe keinen gesetzlichen Anspruch darauf, dass die Beschwerdegegnerin ihr Pfandrecht am Gesellschaftskonto nicht in Anspruch nehme.
3.5.2.�Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Appellationsgericht demgegen�ber vor, es h�tte nicht annehmen d�rfen, dass die Beschwerdegegnerin von Gesetzes wegen berechtigt gewesen sei, das Drittpfand (Gesellschaftskonto) vor dem Eigenpfand (Kreditkonto) zu beanspruchen. Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin (sowie der Vorinstanz) haben die Frage zum Gegenstand, ob eine (und gegebenenfalls welche) Reihenfolge der Verwertung besteht, wenn mehrere Sicherheiten f�r dieselbe Forderung besteht.
3.5.3.�Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist nicht die Verwertung von Pf�ndern der Beschwerdegegnerin f�r deren Darlehensforderung. Im Widerspruchsverfahren geht es nicht um die Verwertung des Pfandrechts der Beschwerdegegnerin, sondern um die Frage, ob ein Pfandrecht der Beschwerdegegnerin an der von der Zwangsvollstreckung erfassten Forderung (das Gesellschaftskonto) besteht, d.h. dieses Pfandrecht in der Spezialexekution nach den bekannten Prinzipien zu gew�hrleisten ist (vgl. BRUNNER/REUTTER, Kollokations- und Widerspruchsklagen nach SchKG, 2. Aufl. 2002, S. 123/124; Dall�ves, a.a.O., Lit. II.C.1.b, S. 8). Wie dargelegt steht fest, dass ein Pfandrecht der Beschwerdegegnerin an der betreffenden Forderung (Gesellschaftskonto) besteht. Da dieses Pfandrecht im massgebenden Zeitpunkt ( ROHNER, in: Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014, N. 10 zu Art. 106), d.h. im Zeitpunkt der Arrestlegung (3. August 2009) bestanden hat, ist es folglich in der Zwangsvollstreckung, welche die Forderung (Gesellschaftskonto) beschl�gt, zu ber�cksichtigen. Insoweit ist das Ergebnis der Vorinstanz nicht zu beanstanden.
3.6.�Schliesslich war Streitpunkt vor dem Appellationsgericht, ob die Zinsen auf der pfandgesicherten Forderung im Widerspruchsverfahren zu ber�cksichtigen sind. Die Beschwerdef�hrerin r�gt als Rechtsverletzung, dass die Beschwerdegegnerin nach dem angefochtenen Urteil eine Pfandsicherung f�r die Zinsen geltend machen kann, welche erst nach Arrestvollzug entstanden sind.
3.6.1.�Es steht fest und ist unbestritten, dass im Pfandvertrag ("General Pledge and Assignment") mit der Beschwerdegegnerin vom 8. Dezember 2008 vereinbart wurde, dass das Gesellschaftskonto nicht nur f�r die ausstehende Darlehensforderung der Beschwerdegegnerin von USD 35 Mio., sondern auch f�r zuk�nftige Forderungen, einschliesslich Zinsen und Kommissionen haften soll. Das Appellationsgericht hat festgehalten, dass die Beschwerdegegnerin eine Darlehensforderung unter Ber�cksichtigung der Vertragszinsen nachgewiesen habe, welche per 18. Oktober 2012 (Datum des erstinstanzlichen Urteils) im Umfang von USD 36'736'099.48 betragen habe. Die von der Beschwerdegegnerin gegen�ber der E.________ AG erkl�rte Garantie von Fr. 100'000.-- sei nicht mehr zu ber�cksichtigen.
3.6.2.�Nach der vorinstanzlichen Erw�gung k�nnen "k�nftige Forderungen" nach anerkannter Auffassung pfandrechtlich gesichert werden, weshalb diese Forderungen konsequenterweise auch bei der Pf�ndung (bzw. Verarrestierung) des Pfandobjekts zu ber�cksichtigen seien. Die Vorinstanz hat auf ZOBL/THURNHERR hingewiesen, welche diesen Schluss f�r die zuk�nftigen Forderungen "im engeren Sinn" ziehen, d.h. f�r Forderungen die erst nach der Pf�ndung entstehen ( Berner Kommentar, Systematischer Teil und Art. 884-887 ZGB, 3. Aufl. 2010, N. 705 und 708 zu Syst. Teil). Vorliegend geht es indessen einzig um Zinsen - und damit nach der Terminologie der Kommentatoren (auf welche sie in N. 705 zu Syst. Teil selber hinweisen) - um zuk�nftige Forderungen "im weiteren Sinn" (Zobl/Thurnherr, a.a.O., N. 233 zu Art. 884). Eine weitere Er�rterung der Literaturstelle (und der Kritik der Beschwerdef�hrerin) ist - wie sich aus dem Folgenden ergibt - nicht notwendig.
3.6.3.�Gem�ss Art. 891 Abs. 2 (i.V.m. Art. 899 Abs. 2) ZGB bietet das Pfandrecht Sicherheit f�r die Forderung "mit Einschluss der Vertragszinsen, der Betreibungskosten und der Verzugszinsen". Zinsen geh�ren demnach kraft Gesetz zum Umfang der pfandgesicherten Forderung. Beim Fahrnispfandrecht ist (anders als beim Grundpfand: Art. 818 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB) eine Beschr�nkung der gesicherten Forderung auf wenige Jahre zudem nicht vorgesehen; das Fahrnispfand haftet f�r s�mtliche Vertragszinsen (BGE 102 III 89 E. 3b S. 93 f.; BAUER, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 4. Aufl. 2011, N. 42 zu Art. 891; Steinauer, Les droits r�els, Bd. III, 4. Aufl. 2012, Rz. 3174, 3174a; ZOBL, Berner Kommentar, Art. 888-906 ZGB, 1996, N. 66, 70 zu Art. 891). Zu Recht best�tigt die Beschwerdef�hrerin selber, dass nebst der Forderung auch die Zinsen pfandgesichert sein k�nnen; zudem wurde diese Pfandsicherung vertraglich (im "General Pledge and Assignment") vorgesehen. Das Darlehen, welches die Beschwerdegegnerin am 11. Dezember 2008 an D.________ (gest�tzt auf das "Lombard Facility/General Agreement") als Lombardkredit gew�hrte, ist verzinslich; unbestritten ist auch, dass die Zinsen nach den Regeln des Vertrags bestimmbar sind (vgl. ferner Art. 314 Abs. 1 OR). Sodann steht fest, dass die Beschwerdegegnerin als Pfandgl�ubigerin im Widerspruchsverfahren die pfandgesicherte Forderung einschliesslich der Zinsen beziffert hat (vgl. BRUNNER/REUTTER, a.a.O., S. 124). Selbst mit Blick auf die von der Beschwerdef�hrerin angef�hrte Literatur ist nicht dargelegt, inwieweit die geltend gemachte H�he des Lombardzinssatzes ausserhalb dessen sein soll, womit die Parteien des Pfandvertrages rechneten (vgl. Bauer, a.a.O., N. 55 zu Art. 884). Die Beschwerdef�hrerin stellt sich jedoch auf den Standpunkt, dass alle nach dem Stichtag des Arrestvollzugs entstandenen Zinsen keine Pfandsicherung beanspruchen k�nnten bzw. die pfandgesicherte Forderung mit dem Arrestvollzug "eingefroren" werde. Dieser Einwand geht - wie sich aus dem Folgenden ergibt - fehl.
3.6.4.�Die Verarrestierung des Pfandobjekts sichert die sp�tere Vollstreckung zu Gunsten des Betreibungsgl�ubigers (BGE 130 III 661 E. 1.3 S. 664). Dritte k�nnen ihre eigenen Rechte hingegen im Widerspruchsverfahren verteidigen (BGE 119 III 22 E. 4 S. 25; AMONN/ WALTHER, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, � 22 Rz. 73, � 24 Rz. 7; � 51 Rz. 78; vgl. bereits E. 3.5.3). Die Beschwerdef�hrerin �bergeht, dass die Beschwerdegegnerin als Pfandgl�ubigerin - wie dargelegt - ein dingliches (Pfand-) Recht am Verwertungsgegenstand (Gesellschaftskonto) hat und ihr nicht nur ein durch die Zwangsvollstreckungsordnung geschaffenes Recht zusteht, das einzig zur Heranziehung bzw. Verteidigung von Vollstreckungssubstrat dient (vgl. BAUER, a.a.O., N. 27 vor Art. 884-894). Bietet das Pfandrecht Sicherheit f�r die Forderung mit Einschluss der Vertragszinsen, dient gerade das Widerspruchsverfahren dazu, die Rechte des Pfandgl�ubigers in der Zwangsvollstreckung des davon erfassten Verm�gensobjektes im weiteren Verlauf des Vollstreckungsverfahrens zu ber�cksichtigen (Art. 106 Abs. 1 SchKG; vgl. BGE 71 III 119 S. 120/121; u.a. TSCHUMY, in: Commentaire romand, Poursuite et dettes, 2005, N. 8 Intro. Art. 106-109). Das geschieht u.a. mit dem Deckungsprinzip (vgl. BGE 71 III 119 S. 120/121; u.a. GILL�RON, Commentaire de la loi f�d�rale sur la poursuite pour dettes et la faillite, Bd. II, 2000, N. 20 zu Art. 126; ROHNER, a.a.O., N. 11 zu Art. 126); nichts anderes kommt im Fall, dass das Pfandobjekt ein Grundst�ck ist, in Art. 53 Abs. 1 VZG zum Ausdruck, wo u.a. die Zinsen f�r die vorgehende pfandgesicherte Forderung ausdr�cklich erw�hnt sind.
3.6.5.�Entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin kann daher aus dem Zeitpunkt der Verarrestierung des Pfandobjekts keine Begrenzung der Pfandsicherung f�r die Vertragszinsen erblickt werden. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das Pfandrecht entsprechend bejaht hat.
3.7.�Nach dem Dargelegten verst�sst nicht gegen Bundesrecht, wenn das Appellationsgericht den Entscheid des Zivilgerichts best�tigt hat, welches die Widerspruchsklage gegen das von der Beschwerdegegnerin geltend gemachte Pfandrecht am verarrestierten Guthaben der C.________ LLC abgewiesen hat.
Der Beschwerde in Zivilsachen ist kein Erfolg beschieden. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung an die Beschwerdegegnerin ist nicht zu leisten.
Die Gerichtskosten von Fr. 60'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Es ist keine Parteientsch�digung zu leisten.