Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/beschwerdebegruendung/page/2
Timestamp: 2019-10-23 12:50:25
Document Index: 180881751

Matched Legal Cases: ['§ 87', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 89', '§ 520', '§ 32', '§ 32', '§ 23', '§ 92', '§ 90', '§ 94', '§ 72', '§ 551', '§ 173', '§ 557', '§ 146', '§ 133']

Beschwerdebegründung 2 | Rechtslupe
Das Rechts­mit­tel der Beschwer­de nach § 87 Abs. 1 ArbGG setzt vor­aus, dass eine in der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung lie­gen­de Beschwer besei­tigt wer­den soll. Wer­den im Rah­men der Beschwer­de­instanz infol­ge einer Antrags­än­de­rung aus­schließ­lich neue pro­zes­sua­le Ansprü­che gel­tend gemacht und die Besei­ti­gung der erst­in­stanz­li­chen Beschwer nicht wei­­ter-ver­­­folgt, ist die Beschwer­de unzu­läs­sig. Das Rechts­mit­tel
Ein Ver­fah­rens­man­gel ist aus­rei­chend dar­ge­legt, wenn inner­halb der Frist des § 116 Abs. 3 Satz 1 FGO die Tat­sa­chen genau ange­ge­ben wer­den, die den Man­gel erge­ben, oder wenn die zu sei­ner Begrün­dung vor­ge­tra­ge­nen Tat­sa­chen ‑ihre Rich­tig­keit unter­stellt- einen Ver­fah­rens­man­gel erge­ben kön­nen . Wie es nicht geht, zeig­te sich im vor­lie­gen­den Fall: Dem
Soweit sich eine Beschwer­de gegen die Nicht­zu­las­sung der Revi­si­on nicht nur auf eine mate­ri­el­le Schuld, son­dern dane­ben auf eine Voll­stre­ckungs­maß­nah­me bezieht, muss die Beschwer­de­be­grün­dung sich dar­auf erstre­cken. Im Übri­gen ist die Pfän­­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung ein selb­stän­di­ger Ver­wal­tungs­akt mit eige­nen Recht­mä­ßig­keits­vor­aus­set­zun­gen, der nicht etwa gewis­ser­ma­ßen im Wege der Fol­gen­be­sei­ti­gung von selbst
Vor dem Bun­des­fi­nanz­hof muss sich ‑wie auch aus der Rechts­mit­tel­be­leh­rung in dem ange­foch­te­nen Urteil her­­vor­­geht- jeder Betei­lig­te, sofern es sich nicht um eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder um eine Behör­de han­delt, durch einen Rechts­an­walt, Steu­er­be­ra­ter, Steu­er­be­voll­mäch­tig­ten, Wirt­schafts­prü­fer oder ver­ei­dig­ten Buch­prü­fer als Bevoll­mäch­tig­ten ver­tre­ten las­sen; zur Ver­tre­tung berech­tigt sind
Gemäß § 116 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 FGO ist die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de inner­halb von zwei Mona­ten nach der Zustel­lung des voll­stän­di­gen Urteils zu begrün­den und die Begrün­dung beim Bun­des­fi­nanz­hof ein­zu­rei­chen. Die Begrün­dungs­frist kann gemäß § 116 Abs. 3 Satz 4 FGO von dem Vor­sit­zen­den auf einen vor ihrem Ablauf gestell­ten Antrag um einen
Bei Ent­schei­dungs­rei­fe eines Ver­fah­rens ist die Ver­bin­dung mit einem wei­te­ren Ver­fah­ren nicht mehr mög­lich. Die Ver­bin­dung meh­re­rer anhän­gi­ger Kla­ge­ver­fah­ren steht im Ermes­sen des Gerichts. Sie dient der Pro­zess­öko­no­mie, indem Dop­pel­ar­beit und sich wider­spre­chen­de Ent­schei­dun­gen ver­mie­den wer­den sol­len. Die­ser Zweck kann nicht mehr erreicht wer­den, wenn ein Ver­fah­ren bereits ent­schei­dungs­reif ist.
Beschluss­ver­fah­ren – und die Anfor­de­run­gen an eine ord­nungs­ge­mä­ße Beschwer­de­be­grün­dung
Nach § 89 Abs. 2 Satz 2 ArbGG iVm. § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO ist Vor­aus­set­zung einer ord­nungs­ge­mä­ßen Beschwer­de­be­grün­dung die Bezeich­nung der Umstän­de, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung und deren Erheb­lich­keit für die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung ergibt. Die Begrün­dung muss sich mit den recht­li­chen oder tat­säch­li­chen Argu­men­ten des ange­foch­te­nen Beschlus­ses befas­sen. All­ge­mei­ne,
Wird von einem Ange­hö­ri­gen eines rechts- oder steu­er­be­ra­ten­den Berufs nach Ein­le­gung einer Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de mit­ge­teilt, dass eine Begrün­dung der Beschwer­de nicht mehr erfol­ge, kann die­ses Vor­brin­gen nicht als Rück­nah­me gewer­tet wer­den. Denn es bezieht sich nur auf die Begrün­dung des Rechts­mit­tels, nicht aber auf das Rechts­mit­tel selbst, bringt also die Rück­nah­me­ab­sicht
Ein Antrag nach § 32 Abs. 1 BVerfGG ist nur zuläs­sig, wenn die Vor­­aus-set­­zu­n­­gen für den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung sub­stan­ti­iert dar­ge­legt sind . Die Anfor­de­run­gen an die Begrün­dung eines iso­lier­ten Antrags auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung rich­ten sich nach den spe­zi­fi­schen Vor­aus­set­zun­gen für den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung (§ 32
Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die Sub­stan­ti­ie­rungs­an­for­de­run­gen
Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de ist unzu­läs­sig, wenn sie nicht den Anfor­de­run­gen aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG ent­spre­chend sub­stan­ti­iert und schlüs­sig die Mög­lich­keit einer Ver­let­zung spe­zi­fi­schen Ver­fas­sungs­rechts auf­zeigt. Nach die­sen Vor­schrif­ten ist eine Beschwer­de­füh­re­rin gehal­ten, den Sach­ver­halt, aus dem sich die Grund­rechts­ver­let­zung erge­ben soll, sub­stan­ti­iert und schlüs­sig dar­zu­le­gen. Fer­ner
Die for­mu­lar­mä­ßig erho­be­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen eine gesetz­li­che Neu­re­ge­lung
Die unmit­tel­bar gegen ein Gesetz gerich­te­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die im Wesent­li­chen auf einer im Inter­net ver­brei­te­ten "Vor­la­ge" beruht, ist unzu­läs­sig . Nach dem Grund­satz der Sub­si­dia­ri­tät (§ 90 Abs. 2 BVerfGG) müs­sen vor Ein­le­gung einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de alle zur Ver­fü­gung ste­hen­den pro­zes­sua­len Mög­lich­kei­ten ergrif­fen wer­den, um eine Kor­rek­tur einer gel­tend gemach­ten Ver­fas­sungs­ver­let­zung zu
Nach § 94 Abs. 2 Satz 2 ArbGG muss die Rechts­be­schwer­de­be­grün­dung ange­ben, inwie­weit die Abän­de­rung des ange­foch­te­nen Beschlus­ses bean­tragt wird, wel­che Bestim­mun­gen ver­letzt sein sol­len und wor­in die Ver­let­zung bestehen soll. Dazu hat die Rechts­be­schwer­de – wie die Revi­si­on im Urteils­ver­fah­ren gemäß § 72 Abs. 5 ArbGG iVm. § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr.
Anfor­de­run­gen an eine (Rechts-)Beschwerdebegründung
Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de – und die Dar­le­gungs­an­for­de­run­gen an die Grund­satz­rü­ge
Den Dar­le­gungs­an­for­de­run­gen für eine Grund­satz­rü­ge wird nicht dadurch genügt, dass die Kri­tik an der vom Beru­fungs­ge­richt vor­ge­nom­me­nen Wür­di­gung des Ein­zel­falls in all­ge­mei­ne Fra­ge­form geklei­det wird. Eine sol­che Beschwer­de­be­grün­dung ist nicht geeig­net, eine klä­rungs­be­dürf­ti­ge Fra­ge des revi­si­blen Rechts von all­ge­mei­ner, über den Ein­zel­fall hin­aus­rei­chen­der Bedeu­tung dazu­le­gen . Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 25.
Die Ableh­nung eines Antrags wegen Besorg­nis der Befan­gen­heit unter­liegt nicht der revi­si­ons­ge­richt­li­chen Nach­prü­fung, weil es sich um eine unan­fecht­ba­re Vor­ent­schei­dung han­delt (§ 173 Satz 1 VwGO, § 557 Abs. 2 ZPO, § 146 Abs. 2 VwGO). Daher begrün­det sie nur dann einen Ver­fah­rens­man­gel, wenn sie zu einer nicht vor­schrifts­mä­ßi­gen Beset­zung des Gerichts i.S.v.
Gehörs­rü­ge per "pas­te & copy"
Ein Gehörs­ver­stoß ist nicht in der erfor­der­li­chen Wei­se dar­ge­legt (§ 133 Abs. 3 Satz 1 und 3 VwGO), wenn im Rah­men einer umfang­rei­chen Beschwer­de­be­grün­dung (hier: 97 Sei­ten) Schrift­sät­ze aus dem Beru­fungs­ver­fah­ren (hier: im Umfang von ins­ge­samt 74 Sei­ten) mit­tels eines EDV-Schrei­b­­pro­gramms in den Schrift­satz der Beschwer­de­be­grün­dung hin­ein­ko­piert und mit dem blo­ßen Hin­weis
23:50 – und die übli­che Tele­fax­ver­sen­dungs­zeit
Beach­tet eine Beschwer­de­füh­re­rin (oder ihr Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ter) bei der Ver­sen­dung eines frist­ge­bun­de­nen Schrift­sat­zes kurz vor Mit­ter­nacht nicht die übli­che Ver­sen­dungs­zeit für ein Tele­fax, liegt hier­in ein die Wie­der­ein­set­zung aus­schlie­ßen­des schuld­haf­tes Frist­ver­säum­nis. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ist die Frist zur Begrün­dung der Beschwer­de am 13.11.2014 abge­lau­fen. Die­se Frist hat
Eine Beschwer­de in einem Ver­fah­ren über die Rück­füh­rung eines Kin­des nach dem Haa­ger Über­ein­kom­men über die zivil­recht­li­chen Aspek­te inter­na­tio­na­ler Kin­des­ent­füh­rung (HKÜ) ist nicht des­halb unzu­läs­sig, weil sie nicht inner­halb von zwei Wochen nach Zustel­lung der amts­ge­richt­li­chen Ent­schei­dung begrün­det wur­de. Die Beschwer­de ist inner­halb der Frist von zwei Wochen gemäß §