Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-grimma-auftragsbekanntmachung-2/
Timestamp: 2020-05-29 10:28:15
Document Index: 141356143

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 51', '§ 53', '§ 53', '§ 49', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 21', '§ 6', '§ 46', '§ 46', '§ 75', '§ 75', '§ 47']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Grimma: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland, Grimma: Auftragsbekanntmachung
2020/S 098-234308
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-1721245c9c6-7b0a4c364e90a810
Sanierung ehem. Turnhalle Nerchau und Errichtung Sanitärbau – Vergabe von Fachplanungsleistungen in 3 Losen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020-13-0025
Vergabe von Fachplanungsleistungen für Los 1 Heizung-Lüftung-Sanitär-Planung nach § 53 HOAI technische Gebäudeausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3 & 8; Los 2 Elektrotechnikplanung nach § 53 HOAI technische Gebäudeausrüstung für die Anlagengruppe 4 & 5 und Los 3 Tragwerksplanung nach § 51 HOAI.
Heizung-Lüftung-Sanitär Planung
Zu erbringen sind vom Auftragnehmer die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, LPH 1-9, §§ 53-56 sowie Anlage 15.1 und 15.2, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8.
— LPH 2 Untersuchung alternativer Lösungsansätze.
Zu erbringen sind vom Auftragnehmer die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, LPH 1-9, §§ 53-56 sowie Anlage 15.1 und 15.2, Anlagengruppen 4 und 5.
Zu erbringen sind vom Auftragnehmer die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, LPH 1-9, §§ 49-52 sowie Anlage 14.
a) Nachweis der Eignung des vorgesehnen Bearbeiters. (Anlage 1),
b) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne der § 123 und § 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) bzw. im Falle des Vorliegens von Ausschlussgründen Eigenerklärung, ob und welche Maßnahmen des Bewerbers zur Selbstreinigung nach § 125 GWB getroffen wurden (Anlage 2),
c) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 des AEntG, § 98c des AufenthG, § 19 des MiLoG und § 21 des SchwarzarbG vorliegen (Anlage 3),
D Eigenerklärung, dass kein Interessenkonflikt gem. § 6 Abs. 3 VgV besteht. (Anlage 1).
a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, sofern der Bieter bereits seit dieser Zeit besteht; andernfalls Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters bezüglich der entsprechenden Dienstleistungen seit dessen Bestehen.(Anlage 1)
b) Berufshaftpflichtversicherung: Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungshöhe von je 2 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden durch Vorlage des Versicherungsscheins in Kopie. Sollte momentan eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme bestehen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung eine Eigenerklärung des Bieters beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckungssumme wie gefordert, erhöht wird. Bei Bildung einer Bietergemeinschaft muss jedes Mitglied das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung nachweisen und die Gemeinschaft bei geringerer Deckungssumme die Erklärung zur Erhöhung im Auftragsfall beifügen.
a) Jeder Bieter muss geeignete Referenzen im Sinne von § 46 Absatz 3 Nummer 1 VgV nachweisen. Hierfür sind Referenzobjekte zu benennen, deren Planungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungsleistung vergleichbar sind. Es können Referenzen aus den letzten fünf Jahren benannt werden in denen müssen die Leistungsphasen 1 bis 8 nach dem 01.03.2015 erbracht worden sein.
b) Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl für die beschäftigten Ingenieure in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (Anlage 4).
a) Jeder Bieter muss geeignete Referenzen im Sinne von § 46 Absatz 3 Nummer 1 VgV nachweisen. Hierfür sind Referenzobjekte zu benennen, deren Planungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungsleistung vergleichbar sind. Es können Referenzen aus den letzten fünf Jahren benannt werden, wobei es genügt, dass wenigstens die Leistungsphasen 1 bis 6 nach dem 1.3.2015 erbracht worden sind.
Mindestanforderung: Jeder Bieter muss wenigstens eine Referenz für die Erbringung von Leistungen der technischen Gebäudeplanung (LP 1 bis 8) bei der Sanierung eines Gebäudes der gleichen oder mit vergleichbarer Nutzungsart vorweisen können. Als vergleichbar gelten neben Sportstätten auch sonstige Versammlungsstätten, Kulturzentren, Mehrzweckhallen oder Bildungsbauten für Kinder (Schule / KiTa). Mit Blick auf § 75 Abs. 5 S. 3 VgV verweist der Auftraggeber vorsorglich auf die Entscheidung VK Sachsen, Beschluss vom 5.2.2019 – 1/SVK/038-18, wonach diese Vorschrift kein generelles Verbot enthält, bei der Bestimmung der Referenzanforderung auf die gleiche Nutzungsart abzustellen. Das Referenzprojekt muss zudem für einen öffentlichen Auftraggeber (Ausschreibung der Bauleistungen gem. VOB/A) erbracht worden sein.
Mindestanforderung: Jeder Bieter muss wenigstens eine Referenz für die Erbringung von Leistungen der Tragwerksplanung (LP 1 bis 6) bei der Errichtung oder Sanierung eines Gebäudes der gleichen oder mit vergleichbarer Nutzungsart vorweisen können. Als vergleichbar gelten neben Sportstätten auch sonstige Versammlungsstätten, Kulturzentren, Mehrzweckhallen oder Bildungsbauten für Kinder (Schule / KiTa). Mit Blick auf § 75 Abs. 5 S. 3 VgV verweist der Auftraggeber vorsorglich auf die Entscheidung VK Sachsen, Beschluss vom 5.2.2019 – 1/SVK/038-18, wonach diese Vorschrift kein generelles Verbot enthält, bei der Bestimmung der Referenzanforderung auf die gleiche Nutzungsart abzustellen. Das Referenzprojekt muss zudem für einen öffentlichen Auftraggeber (Ausschreibung der Bauleistungen gem. VOB/A) erbracht worden sein.
Eignungsleihe: Ein Bieter (auch einzelne Mitglieder von Bietergemeinschaften) kann gem. § 47 VgV im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen. Hierfür muss er nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.
Soll eine Eignungsleihe erfolgen, sind die diesbezüglich bereitgestellten Formulare vollständig auszufüllen und vorzulegen. (Anlage 5a und Anlage 5b)