Source: http://die-auktionsprofis.de/forderungsrealisierung/gesetzliche-pfandrechte-gemae-bgb/index.php
Timestamp: 2018-08-16 00:22:14
Document Index: 358030852

Matched Legal Cases: ['§ 371', 'BGH', '§ 445', '§ 34', 'BGH', '§ 474', 'BGH', '§ 34']

Bei dem gesetzlichen Pfandrechts liegt der Vorteil für den Gläubiger im vereinfachten Verfahren:
Abgesehen von dem Fall des § 371 Abs. 3 HGB ist die Verwertung des Pfandes n i c h t davon abhängig, dass der Pfandgläubiger einen vollstreckbaren Titel gegen den Eigentümer hat. Bei Zahlungsverzug kann ohne gerichtliches Mahn- und Klageverfahren die Forderungsrealisierung und/oder Beräumung durch die Pfandrechtsverwertung sofort in die Wege geleitet werden.
SCHNELL + KURZFRISTIG LEGAL+ RECHTSSICHER + FAIR KOSTENGÜNSTIG BESTMÖGLICHE ERLÖSE VORTEILE
Das Wichtigste bei der Forderungsrealisierung und Forderungsabsicherung ist das sofortige Handeln.
Der Gesetzgeber läßt Ihnen keine Möglichkeit für Kulanz gegenüber säumigen Zahlern Aufschub zu gewähren ohne dass Sie ein unkalkulierbares Risiko eingehen.
1. Aufgrund des Verwertungsrechts des Insolvenzverwalters bei Absonderungen (Pfandrechte) durch den Insolvenzverwalter entstehen erhebliche zusätzliche Kosten.
2. Über die in den letzten Jahren immer stärker betriebene Insolvenzanfechtung können nach derzeitigen Rechtssprechungen bereits bezahlte Forderungen bis zu 10 Jahre vom Gläubiger zurück gefordert werden.
Damit es, in ein paar Jahren, zu keinen bösen Überraschungen kommt, sollten Sie unbedingt sofort aktiv werden.
Inkasso oder das gerichtliche Mahn- und Vollstreckungsverfahren sind in der Praxis zu langwierig, um die im Insolvenzverfahren kritischen Frist von drei Monaten hinter sich zu lassen.
Die Pfandrechtsverwertung ist der schnellste Weg, Forderungen, zu realisieren. Innerhalb von zwei Wochen können wir für Sie den Pfandverkauf durchführen. Wir sind verpflichet, jede Versteigerung bei IHK und dem Ordnungsamt mit Frist von 14 Tagen anzumelden. Bei verderblicher Ware oder bei Versteigerungen kann mit Ausnahmegenehmigung (HGB) die Verwertung schon nach einer Woche erfolgen.
Der Versteigerungserlös steht Ihnen kurzfristig zur Verfügung.
1. Wer bei leistungsgestörten Verträgen durch vertragliche oder gesetzliche Pfandrechte abgesichert ist, wird durch den Gesetzgeber privilegiert. Er muss seine Forderung nicht durch ein zeit- und kostenintensives gerichtliches Mahn- und Klageverfahren feststellen lassen und mit der Vollstreckung einen Gerichtsvollzieher beauftragen. Auch bei der Pfandverwertung genießt er in Bezug auf Haftung erhebliche Vorteile.
2. Der Versteigerer ist verpflichtet, die Bewertung und Verwertung unter Beachtung der Rechte aller Beteiligten zu angemessenen Kosten durchzuführen. Der Betrag orientiert sich nach der Art des Pfands und dem notwendigen Aufwand der betrieben werden muss um auch im Interesse des Schuldners, einen adäquaten Verwertungserlös zu erzielen. Als Entgelt für seine Aufwendungen und Tätigkeit erhält der Versteigerer vom Auftraggeber eine Aufwandspauschale und von den Käufern ein so genanntes Aufgeld auf den Zuschlagspreis. Das Aufgeld kann nach Vereinbarung zum Teil auf die Aufwandspauschale aufgerechnet werden. Um einen Verschleuderungsvorwurf zu vermeiden, sollte das Pfand in angemessener Form beworben werden. Je größer die Nachfrage nach dem Pfandgegenstand, desto geringer die Aufwandspauschale.
3. Für den Gläubiger ist der Zahlungsausfall immer eine außergewöhnliche Situation. Für uns ist die Realisierung von Forderungen das tägliche Geschäft. Unsere Strukturen ermöglichen einen rationellen und kostengünstigen Ablauf. Wir verfügen bereits über Kontakte zu tausenden von Kaufinteressenten. Das vom Gesetzgeber bei Pfandrechtsverwertungen zwingend vorgeschriebene Versteigerungsverfahren ermöglicht im Interesse von Gläubiger und Schuldner, den höchstbietenden Käufer zu ermitteln. Die legale Abwicklung erspart Zeit, Kosten und sonstige Belastungen eines eventuellen Rechtsstreits und vermeidet Schadensersatzforderungen.
4. Wichtig zu wissen: Der Schuldner trägt die Kosten des Verfahrens. Nicht realisierbare Kosten können vom Gläubiger als Aufwendungen steuerlich geltend gemacht werden.
Die Realisierung von leistungsgestörten Forderungen ist häufig emotional beeinflusst. Bei allen Meinungsverschiedenheiten: sowohl Gläubiger als auch Schuldner eint das gemeinsame Interesse, dass bei der Verwertung des Pfands der bestmögliche Verkaufspreis zeitnah erzielt werden soll. Insbesondere bei der Pfandverwertung bedeutet Zeit gleich Geld. Der Gläubiger wünscht eine seine Forderung deckenden Lösung; der Schuldner erwartet aus dem Verkauf des Pfands eine weitgehende Reduzierung seiner Verbindlichkeiten.
Für den Auftrageber fällt aufgrund des Surrogatsprinzips keine Umsatzsteuer an. Diese ist vom umsatzsteuerpflichtigen Schuldner zu tragen.
Keine Gewährleistungsansprüche Laut BGH Urteil vom 9. November 2005 können nur der beim Verkauf über den Weg der öffentlichen Versteigerung Gewährleistungs-ansprüche ausgeschlossen werden.
Vorteile für den Auftraggeber beim Verkauf durch öffentliche Versteigerung
§ 445 BGB Haftungsbegrenzung bei öffentlichen Versteigerungen
Laut aktueller Rechtssprechung kommt die öffentliche Bestellung und Vereidigung nur für besonders sachkundige Versteigerer in Betracht. Sie werden darauf vereidigt, ihre Aufgaben als öffentlich bestellte Versteigerer gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen (§ 34b Abs. 5 Gewerbeordnung). Mit der öffentlichen Bestellung nimmt der Versteigerer eine öffentliche Aufgabe wahr. Dem öffentlich bestellten Versteigerer wird durch das Gesetz eine besondere Vertrauensstellung begründet. Die Rechtsfolgen bei den von öffentlich bestellten Versteigerern durchgeführten Versteigerungen ergeben sich folgerichtig aus dieser Stellung und werden von der Rechtsprechung konsequent durchgehalten. So definiert der BGH auch mit Urteil vom 9. November 2005 den Begriff der öffentlichen Versteigerung in § 474 Abs. 1 Satz 2 BGB in gleicher Weise wie dies bereits im Jahre 1989 beim Hamburger Siegeltypar erfolgte. In der genannten Entscheidung geht es um die Möglichkeit des Gewährleistungsausschlusses beim Verkauf über eine Versteigerung. Der BGH entschied, nur noch dem öffentlich bestellten Versteigerer einen Gewährleistungsausschluss zu ermöglichen. Die Abweichung vom gesetzlichen Grundsatz, dass der Unternehmer beim Verkauf gebrauchter Sachen mindestens ein Jahr Gewähr zu leisten hat, sei in den Fällen hinzunehmen, in denen der Versteigerer aufgrund seiner Person eine gesteigerte Gewähr für die ordnungsgemäße Durchführung der Versteigerung bietet. Dieses sei im Hinblick auf § 34 b Abs. 5 Gewerbeordnung bei öffentlich bestellten Versteigerern anzunehmen.
+ Durch die Präsidenten und Direktoren von Amtsgerichten im Freistaat Bayern und in Hessen als allgemein öffentlich bestellter, vereidigter Versteigerer festgestellt