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Timestamp: 2016-10-28 18:08:35
Document Index: 353372322

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 88', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 88', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 67']

9C_635/2012 (15.04.2013)
9C_635/2012
Der am 3. Juli 1950 geborene S.________ arbeitete seit April 1975 als Hilfsmechaniker und Sandstrahler bei der Firma Q.________ AG. Am 14. September 2005 musste er sich einem Stenting bei koronarer Herzkrankheit sowie am 2. November 2005 einer Oberlappenresektion der linken Lunge wegen eines Plattenepithelkarzinoms unterziehen. Am 31. M�rz 2006 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht und durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle des Kantons Z�rich S.________ mit Verf�gung vom 27. Juni 2007 eine Viertelsrente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 46 % mit Wirkung ab 1. April 2006 zu. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 9. Januar 2008 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verf�gung aufhob und zu weiteren Abkl�rungen an die IV-Stelle zur�ckwies, nachdem diese in ihrer Vernehmlassung selbst die R�ckweisung beantragt hatte. Daraufhin veranlasste die IV-Stelle weitere Abkl�rungen, insbesondere ein Gutachten der medizinischen Akademie X.________, Spital Z.________, vom 17. Juli 2009 und stellte S.________ mit Vorbescheid vom 8. Oktober 2009 erneut die Ausrichtung einer Viertelsrente in Aussicht, diesmal mit Wirkung ab September 2006. Auf den Einwand von S.________ vom 11. November 2009 unter Beilage eines Arztberichtes des Dr. med. H.________ vom 30. Oktober 2009 holte die IV-Stelle eine erg�nzende Stellungnahme des medizinischen Akademie X.________ vom 10. Februar 2010 ein, worauf die IV-Stelle weitere Abkl�rungen t�tigte. Am 21. Januar 2011 reichte S.________ ein Privatgutachten der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ vom 13. September 2010 ein, worauf die IV-Stelle eine erneute Stellungnahme des medizinischen Akademie X.________ vom 21. Februar 2011 sowie weitere Stellungnahmen des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) einholte und mit Verf�gung vom 4. Juli 2011 am Anspruch auf eine Viertelsrente ab 1. September 2006 festhielt.
Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf Ausrichtung einer ganzen Rente und dem Eventualantrag auf weitere Abkl�rungen wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 23. Mai 2012 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst S.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von mindestens 70 % zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen zwecks Einholung eines neuen polydisziplin�ren Gutachtens. Zudem sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuf�hren.
Das kantonale Sozialversicherungsgericht, die Ausgleichskasse und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.1 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG).
1.2 Die vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand d.h. zur Befunderhebung, zur gest�tzt darauf gestellten Diagnose, zur �rztlichen Stellungnahme zum noch vorhandenen Leistungsverm�gen oder (bei psychischen Gesundheitssch�den) zur Verf�gbarkeit von Ressourcen der versicherten Person sowie zur aufgrund der medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellten Arbeits(un)f�higkeit sind grunds�tzlich Entscheidungen �ber eine Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.), die das Bundesgericht seiner Urteilsfindung zugrunde zu legen hat (Art. 105 Abs. 1 BGG) und welche sich nach der dargelegten Regelung der Kognition einer �berpr�fung durch das Bundesgericht weitgehend entziehen. Ebenfalls Tatfrage ist die konkrete Beweisw�rdigung. Dagegen sind die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweisw�rdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG Rechtsfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 und 4 S. 397 ff.); es ist also vom Bundesgericht frei zu �berpr�fen, ob das kantonale Gericht eine inhaltsbezogene, umfassende, sorgf�ltige und objektive Beweisw�rdigung vorgenommen hat (Art. 95 lit. a BGG; BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400; Urteil 9C_566/2008 vom 6. Oktober 2008 E. 4.1) und bei der Sachverhaltsermittlung vom Beweismass der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgegangen ist (Urteil 9C_752/2008 vom 9. April 2009 E. 2.3.1 und 2.3.2). Gleiches gilt mit Bezug auf die Beachtung der bundesrechtlichen Anforderungen an den Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (Urteil 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 E. 2.2; zu den Anforderungen vgl. BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.).
Der Verzicht der Vorinstanz auf weitere Abkl�rungen oder R�ckweisung der Sache an die IV-Stelle zu diesem Zwecke (antizipierte Beweisw�rdigung; Urteil 9C_561/2007 vom 11. M�rz 2008 E. 5.2.1) im Besonderen verletzt etwa dann Bundesrecht, wenn der festgestellte Sachverhalt unaufl�sbare Widerspr�che enth�lt oder wenn eine entscheidwesentliche Tatfrage, wie namentlich Gesundheitszustand und Arbeitsf�higkeit einer versicherten Person, auf unvollst�ndiger Beweisgrundlage beantwortet wird (Urteil 9C_617/2010 vom 10. Februar 2010 E. 3.1 mit Hinweisen).
2.1 Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze zum Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 2 IVG) und die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348; 128 V 29 E. 1 S. 30; 104 V 135 E. 2a und b S. 136) sowie zur Aufgabe von �rztinnen und �rzten im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) und zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.2 Beizuf�gen ist, dass die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin f�r die Zukunft entsprechend erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben wird (Art. 17 Abs. 1 ATSG; Art. 88a IVV), wenn sich der Invalidit�tsgrad eines Rentenbez�gers erheblich �ndert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen �nderung des Gesundheitszustandes oder der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes revidierbar (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132). Nach der Rechtsprechung sind diese Revisionsbestimmungen bei der r�ckwirkenden Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Rente analog anwendbar, weil noch vor Erlass der ersten Rentenverf�gung eine anspruchsbeeinflussende �nderung eingetreten ist mit der Folge, dass dann gleichzeitig die �nderung mitber�cksichtigt wird. Wird r�ckwirkend eine abgestufte oder befristete Rente zugesprochen, sind einerseits der Zeitpunkt des Rentenbeginns und anderseits der in Anwendung der Dreimonatsfrist von Art. 88a IVV festzusetzende Zeitpunkt der Anspruchs�nderung die massgebenden Vergleichszeitpunkte (vgl. Urteil 8C_724/2011 vom 24. Juli 2012 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).
Zu pr�fen ist, ob der Versicherte Anspruch auf eine h�here als die ab September 2006 zugesprochene Viertelsrente hat. Dabei ist streitig, ob zur Beurteilung der Arbeitsf�higkeit auf eines der beiden vorhandenen polydisziplin�ren Gutachten, das Gutachten der medizinischen Akademie X.________ vom 17. Juli 2009 oder das Gutachten der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ vom 13. September 2010, abgestellt werden kann oder ob der Sachverhalt nach wie vor ungen�gend abgekl�rt und eine neuerliche polydisziplin�re Begutachtung des Versicherten erforderlich ist.
3.1 Die Vorinstanz erwog, das Gutachten der medizinischen Akademie X.________ vom 17. Juli 2009 sei f�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit voll beweistauglich. Darin wurden folgende Diagnosen gestellt: Mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit: 1. NCSLC (nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom) Stadium IB (ICD10: C34.9) ED 11/05 bei Status nach Lobektomie Oberlappen links mit mediastinaler Lymphadenektomie am 2. November 2005, Status nach 4 adjuvanten Chemotherapiezyklen sowie Postthorakotomiesyndrom; 2. COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) Stadium II mit asthmoider Komponente (ICD10: J44.99); 3. Koronare 3-Gef�sserkrankung (ICD10: I 25.9) bei Status nach PTCA (Perkutane Transluminale Coronare Angioplastie) mit Stent-Implantation am 14. September 2005 sowie komplettem metabolischem Syndrom, positiver Familienanamnese, 60 py (Nikotinstopp 2004); 4. Diabetes mellitus Typ II (ED 04/2005) (ICD10: E11); 5.Chronisches Lumbovertebralsyndrom (ICD10: M54.5) mit/bei intermittierendem spondylogenem Reizsyndrom beidseits und mehrsegmentalen degenerativen LWS-Ver�nderungen; 6. Periarthropathia humeroscapularis rechts unklarer �tiologie (M75.9). Als weitere Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit genannt wurden 1. Arterielle Hypertonie; 2. Hypercholesterin�mie; 3. Status nach mehrfachen Nasenoperationen, zuletzt 2005 bei rez. Epistaxis; 4. Status nach Appendektomie ca. 1996; 5. Ausgepr�gte Benetzungsst�rung beidseits bei chronischer Blepharitis posterior bei sehr engen unteren Tr�nenp�nktchen und kantaler Lidlaxizit�t.
Die Vorinstanz stellte fest, gest�tzt auf das Gutachten der medizinischen Akademie X.________ sei der Beschwerdef�hrer zwar in der angestammten T�tigkeit als Sandstrahler seit September 2005 nicht mehr, jedoch f�r alle k�rperlich einfachen Verweisungst�tigkeiten, ohne repetitives Heben von Lasten �ber 10 kg, ohne Arbeiten in Zwangshaltungen, ohne repetitive Rumpfrotationen, ohne T�tigkeiten �ber Brusth�he, ohne Nachtschichtarbeit und ohne Exposition von karzinogenen Substanzen voll arbeitsf�hig. Sie erwog, weder die unterlassenen kardiologischen Untersuchungen noch das fehlende pneumologische Teilgutachten oder die formellen Einw�nde des Beschwerdef�hrers gegen das Gutachten verm�chten dessen Beweiswert zu schm�lern. Demgegen�ber �berzeuge das Gutachten der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ vom 13. September 2010 mit der Einsch�tzung einer Restarbeitsf�higkeit von lediglich 33 % in einer Verweisungst�tigkeit nicht. Es erscheine nicht nachvollziehbar, weshalb auch bei einer k�rperlich leichten Arbeit eine Atemproblematik vorliege und bei einer entsprechenden K�rperhaltung und einer wechselbelastenden T�tigkeit �berm�ssige R�ckenschmerzen auftreten sollten.
3.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine fehlerhafte Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz sowie eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, weil die Vorinstanz den rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig festgestellt habe. Es f�nden sich eine ganze Reihe von Beschwerden, welche klinisch fassbar und bei der Beurteilung der Restarbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit durch die Gutachter der medizinischen Akademie X.________ nicht ber�cksichtigt worden seien. Dass die Untersuchung durch die medizinische Akademie X.________ nicht umfassend sei und nicht alle geklagten Beschwerden ber�cksichtige, habe sich in der Folge durch weitere medizinische Untersuchungen in Disziplinen, welche das Gutachten der medizinischen Akademie X.________ nicht in Betracht zog, gezeigt. Die Einschr�nkung bei leidensbedingter T�tigkeit h�tte auch in kardiologischer Hinsicht abgekl�rt werden m�ssen: Das Spital A.________ habe am 9. Januar 2009 und 17. M�rz 2010 Untersuchungen durchgef�hrt; die Vorinstanz k�nne also nicht ohne Willk�r feststellen, kardiologisch sei der Beschwerdef�hrer durch die medizinische Akademie X.________ vollst�ndig abgekl�rt worden. Auch sei das Gutachten in materieller Hinsicht nicht schl�ssig und nachvollziehbar: Die Gutachter g�ben selber zu, dass sie keine zus�tzlichen R�ntgenbilder angefertigt h�tten; dies wiege umso schwerer, da sie selber ausf�hrten, leider l�gen keine Bilder vor. Die Vorinstanz unterlasse es in willk�rlicher Weise, die Aussage der Gutachter in der Stellungnahme vom 10. Februar 2010, wonach R�ntgenbilder medizinisch nicht indiziert gewesen seien, zu hinterfragen. Das MRT der rechten Schulter der Klinik B.________ vom 19. November 2008 sei auch nicht ber�cksichtigt worden. Beim Gutachten der medizinischen Akademie X.________ fehle eine pneumologische, kardiologische sowie ophthalmologische Begutachtung. Das Gutachten der medizinischen Gutachtenstelle Y.________, bestehend aus einem pneumologischen und einem orthop�dischen Teilgutachten mit interdisziplin�rer Beurteilung, kn�pfe zu Recht an den fehlenden Untersuchungen der medizinischen Akademie X.________ an. Es sei nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz dieses Gutachten nicht als schl�ssig erachte. Sie k�nne keine Argumente vorbringen, weshalb die von den Gutachtern der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ gestellten Diagnosen nicht zutreffend sein sollten und kritisiere im Rahmen der Beweisw�rdigung denn auch lediglich die von den Gutachtern der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ getroffenen Einsch�tzungen betreffend die Arbeitsunf�higkeit. Es h�tte dem kantonalen Gericht klar sein m�ssen, dass bei solch widerspr�chlichen Einsch�tzungen betreffend die Restarbeitsf�higkeit eine polydisziplin�re Neubegutachtung h�tte durchgef�hrt werden m�ssen, zumal das Gutachten der medizinischen Akademie X.________ alleine nicht Beweiskraft erlangen k�nne zur Beurteilung der Restarbeitsf�higkeit.
4.1 Die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachte Kritik, die sich gegen das vorinstanzliche Abst�tzen auf das Gutachten der medizinischen Akademie X.________ richtet, vermag die Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen lassen. Offensichtliche Unrichtigkeit liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht f�llt, selbst wenn diese als die plausiblere erscheint (vgl. statt vieler Urteil 9C_849/2012 vom 18. M�rz 2013 E. 3.3.1). Wohl wendet der Beschwerdef�hrer zutreffend ein, dass den Gutachtern der medizinischen Akademie X.________ keine R�ntgenbilder betreffend die lumbale Situation zur Verf�gung standen. Demgegen�ber lagen von den MRT/MRI-Untersuchungen vom 24. Juni 2005 und 11. April 2008 die schriftlichen Befunde vor. Die sp�ter aufgrund einer R�ntgenaufnahme festgestellte leichte Anterolisthese L4/5 wurde im Nachgang vom fallf�hrenden Arzt der medizinischen Akademie X.________ miteinbezogen. Ebenso erstaunt, dass der Abbruch der pneumologischen Untersuchung wegen eines drohenden Herzinfarktes erst mit der Stellungnahme der medizinischen Akademie X.________ vom 21. Februar 2011 zum Gutachten der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ aufgrund eines Einwandes des Beschwerdef�hrers thematisiert wurde und im Gutachten der medizinischen Akademie X.________ selber nicht erw�hnt ist. Indes liegen dem Gutachten s�mtliche Originalwerte der Lungenfunktion und Spiroergometrie bei; aus Letzteren ergibt sich eine leicht eingeschr�nkte Leistungsf�higkeit. Nachdem verschiedene Untersuchungen eine normale Pumpfunktion des Herzmuskels aufgezeigt haben und ein Fortschreiten der koronaren Herzerkrankung - wie im �brigen auch ein Rezidiv des Plattenepithelkarzinoms - ausgeschlossen werden konnte, er�brigten sich weitere kardiologische Abkl�rungen. Insoweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, es sei eine ganze Reihe von Beschwerden nicht ber�cksichtigt worden, fehlt es an einer Substanziierung des Einwandes. Zudem l�sst er in formellrechtlicher Hinsicht ausser Acht, dass die Rechtsprechung gem�ss BGE 137 V 210 auf Gutachten, die noch nach altem Standard in Auftrag gegeben wurden, keine Anwendung findet (vgl. statt vieler 9C_977/2012 vom 28. M�rz 2013 E. 3.1). Schliesslich gen�gt es nicht, bereits vor Vorinstanz Vorgebrachtes zu wiederholen, ohne auf die diesbez�glichen Erw�gungen des kantonalen Gerichts hinreichend einzugehen (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG).
4.2 Das Gutachten der medizinischen Akademie X.________ und das Gutachten der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ stimmen darin �berein, dass beim Beschwerdef�hrer eine ausgepr�gte Dekonditionierung vorliegt, die noch einer vielf�ltigen, intensiven Betreuung und Behandlung bedarf: So wurden im rheumatologischen Fachgutachten des Spitals D.________ vom 29. Mai 2009 diverse medizinische Massnahmen empfohlen, um der bestehenden Dekonditionierung entgegenzuwirken. Es sollte nochmals eine intensive Physiotherapie durchgef�hrt werden, dies vor allem mit aktiven Massnahmen zur segmentalen und generellen Rumpfstabilisierung und auch ein langsam steigerndes, initial niederschwelliges Ausdauertraining. Im orthop�dischen Teilgutachten vom 10. September 2010 als Bestandteil der Begutachtung der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ wird davon ausgegangen, dass der Versicherte nach f�nf Jahren Unt�tigkeit seine stabilisierende lumbale Muskulatur praktisch vollst�ndig verloren habe, die f�r ihn notwendig war, seine 30-j�hrige Fabrikarbeit vom R�cken her �berhaupt zu ertragen. Durch die kardiale Situation und die dadurch erzwungene Arbeitsunf�higkeit seien die Beschwerden an der Lendenwirbels�ule erst richtig manifest geworden, denn erst die Unt�tigkeit habe den Versicherten in die heutige Schmerzsituation getrieben. Therapeutisch werde eine stabilisierende kr�ftigende Therapie der lumbalen Wirbels�ulen- und Bauchmuskulatur empfohlen, womit im besten Fall ein Halten des Status quo und eine mehr oder weniger ertr�gliche Schmerzsituation herbeigef�hrt werden k�nnte.
4.3 F�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs im hier fraglichen Zeitraum vom 1. September 2006 (Ablauf Wartejahr) bis zum Erlass der angefochtenen und vorinstanzlich best�tigten Verf�gung vom 4. Juli 2011 ist bis zum Begutachtungszeitpunkt vom 13. November 2008 im Spital D.________ von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit in einer k�rperlich einfachen Verweisungst�tigkeit, ohne repetitives Heben von Lasten �ber 10 kg, ohne Arbeiten in Zwangshaltungen, ohne repetitive Rumpfrotationen, ohne T�tigkeiten �ber Brusth�he, ohne Nachtschichtarbeit und ohne Exposition von karzinogenen Substanzen auszugehen. Weil diese Einsch�tzung auf der Annahme basiert, dass der (erstmals) im Spital D.________ festgestellten Dekonditionierung erfolgreich entgegen gewirkt wird, entsprechende medizinisch-rehabilitative Massnahmen jedoch bis heute nicht eingeleitet bzw. durchgef�hrt wurden - jedenfalls l�sst sich den Akten nichts anderes entnehmen -, kann indessen nicht bez�glich des gesamten zu beurteilenden Zeitraums auf die im Gutachten der medizinischen Akademie X.________ gesch�tzte Einschr�nkung abgestellt werden. Die Einsch�tzung im Gutachten der medizinischen Gutachtenstelle Y.________, auch in einer leichten, angepassten T�tigkeit bestehe nur noch eine Arbeitsf�higkeit von 33 %, beruht dagegen auf dem Status quo der vorhandenen Dekonditionierung. Es rechtfertigt sich somit, die Leistungseinschr�nkung des Beschwerdef�hrers ab Feststellung der die Arbeitsf�higkeit (zus�tzlich) beeinflussenden - und bisher nicht weiter angegangenen - Dekonditionierung (Begutachtung im Spital D._________ vom 13. November 2008) gest�tzt auf das Gutachten der medizinischen Gutachtenstelle Y.________ festzulegen. Rentenwirksam wird dieser Umstand gem�ss Art. 88a Abs. 2 IVV nach Ablauf von drei Monaten (vgl. E. 2.2), mithin am 1. M�rz 2009.
4.4 Beim Einkommensvergleich ergibt sich daraus unter Ber�cksichtigung eines Invalideneinkommens f�r eine leichte, behinderungsangepasste T�tigkeit von Fr. 20'413.- (ausgehend vom Bruttolohn gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik, BFS, herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung, LSE, f�r das Jahr 2008, Tabelle TA1, f�r M�nner im Anforderungsniveau 4 [einfache und repetitive T�tigkeiten] bei 40 Wochenstunden monatlich Fr. 4'806.-, indexiert [Nominallohnentwicklung 2009: 2.1 %; vgl. BFS, Nominallohnindex 1993-2010, Tabelle T1.93-V, Total] und umgerechnet auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit "Total" von 41.6 Stunden im Jahre 2009 [vgl. Staatssekretariat f�r Wirtschaft, Die Volkswirtschaft, 12-2012, S. 90 Tabelle B9.2] auf Fr. 5'103.- und j�hrlich Fr. 61'238.-, davon ein Drittel) sowie eines Valideneinkommens von Fr. 82'293.- (ausgehend vom von der Vorinstanz angenommenen Valideneinkommen von Fr. 80'600.-, aufgerechnet auf die Nominallohnentwicklung 2009 von 2.1 %) ein Invalidit�tsgrad von 75 %, ohne dass �berhaupt ein leidensbedingter Abzug vorgenommen w�rde, und damit ein Anspruch auf eine ganze Rente ab 1. M�rz 2009.
Der Beschwerdef�hrer ist bei diesem Ergebnis als teilweise obsiegend zu betrachten. Die Gerichtskosten sind daher anteilsm�ssig zu verlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin hat ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine reduzierte Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 BGG). Entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses wird das kantonale Gericht �ber die Kosten- und Entsch�digungsfolgen im vorangegangenen Verfahren neu befinden (Art. 67 BGG).
Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 23. Mai 2012 und die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 4. Juli 2011 werden insoweit aufgehoben, als damit dem Beschwerdef�hrer auch nach dem 1. September 2009 nur eine Viertelsrente zuerkannt wird. Es wird festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer ab 1. M�rz 2009 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden je zur H�lfte dem Beschwerdef�hrer und der IV-Stelle des Kantons Z�rich auferlegt.
Die IV-Stelle des Kantons Z�rich hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'400.- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Ausgleichskasse Swissmem, Z�rich, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.