Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/erbengemeinschaft
Timestamp: 2019-11-14 07:13:36
Document Index: 223489611

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 13', '§ 2040', '§ 2038', '§ 2354', '§ 1960', '§ 1', '§ 928', '§ 928', '§ 959']

Erbengemeinschaft - Rechtslupe
Die Erben­ge­mein­schaft – und die Grund­er­werb­steu­er
Hat eine noch nicht aus­ein­an­der­ge­setz­te Erben­ge­mein­schaft ein zum Nach­lass gehö­ren­des Grund­stück ver­kauft, ist sie selbst gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 13 Nr. 1 GrEStG Steu­er­schuld­ne­rin. Die Erben­ge­mein­schaft ist selb­stän­di­ger Rechts­trä­ger im Sin­ne des Grund­er­werb­steu­er­rechts . Sie kann ein Grund­stück aus dem Nach­lass ver­äu­ßern oder für den Nach­lass erwer­ben. Dem steht
Stellt sich die Kün­di­gung eines Dar­le­hens gegen­über einem Mit­er­ben als Maß­nah­me der ord­nungs­ge­mä­ßen Ver­wal­tung dar, bedarf es dafür nicht der Ein­stim­mig­keits­vor­aus­set­zung des § 2040 BGB. Sie kann viel­mehr nach den §§ 2038 Abs. 2, 745 BGB mit Stim­men­mehr­heit der Erben­ge­mein­schaft beschlos­sen wer­den. Zur Gel­tend­ma­chung eines der Erben­ge­mein­schaft zuste­hen­den Anspruchs ist
Miß­trau­en unter den Mit­er­ben – und die Bestel­lung eines Nach­lass­pfle­gers
Müs­sen noch ein­zel­ne Doku­men­te und Nach­wei­se beschafft wer­den, um die für die Ertei­lung eines Erb­scheins erfor­der­li­chen förm­li­chen Vor­aus­set­zun­gen nach den §§ 2354 Abs. 1 Nr. 2, 2356 Abs. 1 Satz 1 BGB zu erfül­len, ist der Erbe nicht ohne wei­te­res unbe­kannt i.S.d. § 1960 Abs. 1 S. 2 Alt. 1 BGB, sofern nicht im Ein­zel­fall das
Die Erben­ge­mein­schaft in der Grund­er­werb­steu­er
Nach § 1 Abs. 3 Nr.1 GrEStG unter­liegt der Grund­er­werb­steu­er, wenn — wie hier – zum Ver­mö­gen einer Gesell­schaft ein inlän­di­sches Grund­stück gehört, ein Rechts­ge­schäft, das den Anspruch auf Über­tra­gung eines oder meh­re­rer Antei­le der Gesell­schaft begrün­det, wenn durch die Über­tra­gung unmit­tel­bar oder mit­tel­bar min­des­tens 95% der Antei­le der Gesell­schaft in der Hand des
Die Rest­schuld­be­frei­ung und die Erb­schaft in der Wohl­ver­hal­tens­pe­ri­ode
Der Schuld­ner, der wäh­rend der Lauf­zeit der Abtre­tungs­er­klä­rung Ver­mö­gen von Todes wegen oder mit Rück­sicht auf ein spä­te­res Erbrecht erwirbt, hat sei­ne Oblie­gen­heit zur Her­aus­ga­be der Hälf­te des Wer­tes durch Zah­lung des ent­spre­chen­den Geld­be­tra­ges zu erfül­len. Die Oblie­gen­heit, die Hälf­te des Wer­tes des erwor­be­nen Ver­mö­gens an den Treu­hän­der her­aus­zu­ge­ben, kann
Es ent­spricht soweit ersicht­lich ein­hel­li­ger Auf­fas­sung, dass Gesamt­hand­s­ei­gen­tü­mer den Ver­zicht nach § 928 Abs. 1 BGB nur gemein­schaft­lich erklä­ren kön­nen, weil hin­sicht­lich des ein­zel­nen Anteils kein sachen­recht­lich fass­ba­rer Teil vor­han­den ist. Nach § 928 Abs. 1 BGB kann der Eigen­tü­mer eines Grund­stücks eben­so wie der einer beweg­li­chen Sache nach § 959 BGB