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Timestamp: 2016-10-24 16:10:08
Document Index: 210456283

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 89', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_1020/2011 (16.11.2012)
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch den Gemeinderat, dieser vertreten durch Dr. Manfred Bayerd�rfer, Advokat,
Die Eheleute X.________ und Y.________ liessen im Jahr 2001 auf ihrem Grundst�ck GB S.________ Nr. yyy ein Wohnhaus erstellen. Mit Verf�gung vom 30. Juni 2003 verpflichtete die Einwohnergemeinde S.________ sie u.a. zur Bezahlung eines Kanalisationsanschlussbeitrages in H�he von Fr. 64'514.90.
Die genannte Verf�gung fochten die Eheleute mit Erfolg beim Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft an: Dieses erachtete in seinem Urteil vom 17. Februar 2006 insbesondere das Kostendeckungsprinzip und das �quivalenzprinzip als verletzt, wies die Angelegenheit an die Einwohnergemeinde zur�ck und verpflichtete diese, den Satz f�r die Kanalisationsanschlussbeitr�ge zu senken.
Hiergegen beschwerte sich die Einwohnergemeinde S.________ beim Kantonsgericht Basel-Landschaft: Dieses ging ebenfalls von einer Verletzung des Kostendeckungsprinzips aus und wies die Beschwerde deshalb mit Urteil vom 27. Mai 2009 ab. Die Frage, ob durch die Verf�gung der Einwohnergemeinde S.________ vom 30. Juni 2003 (auch) das �quivalenzprinzip verletzt wurde, liess das Kantonsgericht offen.
Mit Urteil 2C_644/2009 vom 16. August 2010 hiess das Bundesgericht eine Beschwerde der Einwohnergemeinde S.________ gut, soweit es darauf eintrat. Es erachtete die vom Kantonsgericht angestellten Berechnungen als fehlerhaft und wies die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ck.
Mit Urteil vom 17. August 2011 entschied das Kantonsgericht Basel-Landschaft erneut �ber die bei ihm eingereichte Beschwerde der Einwohnergemeinde S.________ gegen das Urteil des Steuer- und Enteignungsgerichtes vom 17. Februar 2006. Abermals erachtete das Kantonsgericht das Kostendeckungsprinzip als verletzt, weswegen es die Beschwerde der Einwohnergemeinde S.________ ein zweites Mal abwies.
Mit Eingabe vom 12. Dezember 2011 f�hrt die Einwohnergemeinde S.________ erneut Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht und beantragt im Wesentlichen die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und gegebenenfalls die R�ckweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz.
Die Eheleute X.________ und Y.________ schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Das Kantonsgericht verzichtet in der von ihm eingereichten Vernehmlassung auf einen Antrag.
Im vorliegenden Fall best�tigte das Kantonsgericht (zum zweiten Mal) einen Entscheid des Steuer- und Enteignungsgerichts, mit welchem Letzteres die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Einwohnergemeinde S.________ zur�ckwies und ihr dabei einen eigenen Entscheidungsspielraum beliess. Sowohl beim R�ckweisungsentscheid des Steuer- und Enteignungsgerichts als auch beim hier angefochtenen Urteil des Kantonsgerichts handelt es sich demnach um selbstst�ndig er�ffnete Zwischenentscheide (Art. 93 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127). Diese h�tten f�r die Einwohnergemeinde S.________ zur Folge, dass sie die von den Beschwerdegegnern urspr�nglich angefochtene Beitragsverf�gung in Abweichung von der eigenen Rechtsauffassung anpassen und neu er�ffnen muss. Praxisgem�ss begr�ndet diese Situation f�r die Gemeinde einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil (BGE 133 V 477 E. 5.2.2 S. 483 f.; 129 I 313 E. 3.3 S. 317 f.; 128 I 3 E. 1b S. 7; jeweils mit Hinweisen), weshalb hier eine separate Anfechtung des Zwischenentscheids des Kantonsgerichts m�glich ist (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; Urteil 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 1.3). Als Gemeinde ist die Beschwerdef�hrerin ohne Weiteres gest�tzt auf die besondere Beschwerdebefugnis nach Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert, zumal sie sich auf ihre Autonomie beruft und die Verletzung von Garantien r�gt, welche ihr die Kantons- und die Bundesverfassung gew�hren (Art. 50 Abs. 1 BV, � 45 Abs. 1 und Abs. 2 der Verfassung des Kantons Basel-Landschaft vom 17. Mai 1984 [KV/BL]; Urteil 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 1.4 mit Hinweisen). Auf die im �brigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde kann daher eingetreten werden.
Erstellt und nicht bestritten ist, dass die Erhebung von Vorteilsbeitr�gen f�r den Anschluss an die Abwasserbeseitigungsanlagen in den kommunalen Autonomiebereich der Einwohnergemeinde S.________ f�llt (Urteil 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 2). Diese r�gt im vorliegenden Fall, das Kantonsgericht sei zu Unrecht zum Schluss gelangt, dass die Beitragsverf�gung vom 30. Juni 2003 das Kostendeckungsprinzip verletzt habe. Das Kostendeckungsprinzip besagt, dass der Geb�hrenertrag die gesamten Kosten des betreffenden Verwaltungszweigs nicht oder nur geringf�gig �bersteigen soll (vgl. BGE 126 I 180 E. 3a/aa S. 188 mit Hinweisen). Es kann als Grundsatz des Bundes(verfassungs)rechts i.S.v. Art. 95 lit. a BGG mittels einer Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten direkt und unabh�ngig von einem Grundrecht angerufen werden (vgl. BGE 134 I 153 E. 4.1 S. 156 f.; Urteil 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 3).
3.1 In seinem urspr�nglichen Urteil vom 27. Mai 2009 pr�fte das Kantonsgericht die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips bez�glich des im Streit stehenden Kanalisationsanschlussbeitrages anhand einer Gegen�berstellung von Erstellungskosten und Beitragseinnahmen. In diesem Zusammenhang f�hrte die Vorinstanz aus, dass hierf�r nicht eine Momentaufnahme massgeblich sei, sondern vielmehr eine Betrachtung �ber einen l�ngeren Zeitraum erfolgen m�sse, welcher sowohl die Vergangenheit als auch eine gewisse zuk�nftige Zeitspanne einbeziehe. Konkret erachtete das Kantonsgericht sowohl f�r die Vergangenheit als auch f�r die Zukunft einen Horizont von jeweils 20 Jahren (d.h. einen Zeitabschnitt von insgesamt 40 Jahren) als angemessen und ging deshalb davon aus, dass die w�hrend den letzten 20 Jahren realisierten bzw. angefallenen Ertr�ge und Ausgaben sowie die in den n�chsten 20 Jahren zu erwartenden Kosten und Beitragseinnahmen zu ber�cksichtigen seien.
Basierend auf diesen Parametern errechnete die Vorinstanz im urspr�nglichen Urteil vom 27. Mai 2009 f�r den massgebenden Zeitraum ein Ausgaben-Total in H�he von Fr. 18'970'000.-- welches sich wie folgt zusammensetzt:
R�ckstellungen inkl. Bauteuerung (20 x Fr. 640'000.--)
Auf Seite der Einnahmen ber�cksichtigte das Kantonsgericht ein Total von Fr. 29'593'000.--, welches sich aus den folgenden Positionen ergibt:
(zuk�nftige) Beitragseinnahmen
(zuk�nftige) Verzinsung Eigenkapital
Aufgrund dieser Aufstellung gelangte das Kantonsgericht in seinem Urteil vom 27. Mai 2009 zum Schluss, dass die zu erwartenden Einnahmen bei Weitem die zu erwartenden relevanten Ausgaben �bersteigen w�rden und das Kostendeckungsprinzip daher verletzt sei.
3.2 Im Zusammenhang mit den Berechnungen des Kantonsgerichts hielt das Bundesgericht im Urteil 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 5.3 fest, es sei grunds�tzlich nachvollziehbar und sachgerecht, dass das Kantonsgericht die Einhaltung des Kostendeckungsprinzips nicht nur anhand der zuk�nftig zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben beurteilte, sondern hierf�r auf einen Zeitraum abstellte, welcher auch die Vergangenheit miteinbezieht. Diese Methode m�sse jedoch konsequent angewendet werden: Der vom Kantonsgericht vorgenommenen Gegen�berstellung der Ausgaben und Einnahmen k�nne demgegen�ber entnommen werden, dass dieses auf der Kostenseite von einem Finanzbedarf f�r die Wiederbeschaffung in H�he von Fr. 12'800'000.-- ausgegangen sei. Dies entspreche lediglich dem Refinanzierungsaufwand der k�nftigen 20 Jahre (20 x Fr. 640'000.--) und decke damit nur die H�lfte des zuvor vom Kantonsgericht festgelegten Beurteilungszeitraums von 40 Jahren ab, wogegen auf der Einnahmenseite auch die in der Vergangenheit angesparten bisherigen Beitragseinnahmen ber�cksichtigt worden seien.
Zwar sei es sinnvoll, den Finanzbedarf f�r die Wiederbeschaffung linear auf die gesamte Lebensdauer der Anlagen zu verteilen, zumal die Kosten f�r den Bau und die Amortisation von Leitungen und Anlagen in der Regel �ber eine l�ngere Zeit und oftmals ungleichm�ssig anfielen. Indes h�tte das Kantonsgericht den durchschnittlichen j�hrlichen R�ckstellungsbedarf f�r den gesamten Beurteilungszeitraum mit in seine Berechnungen einbeziehen m�ssen, unabh�ngig davon, ob tats�chlich Kosten in entsprechender H�he entstanden seien. Der durchschnittliche j�hrliche R�ckstellungsbedarf wirke insofern als rechnerisches Korrektiv zu den ge�ufneten Reserven in Form des Eigenkapitals. Aus diesen Gr�nden m�sse der durchschnittliche j�hrliche Finanzbedarf f�r die Wiederbeschaffung bzw. die Erstellung der Abwasseranlagen in H�he von Fr. 640'000.-- nicht nur f�r die zuk�nftigen, sondern auch f�r die vergangenen 20 Jahre ber�cksichtigt werden. Auf der Ausgabenseite erh�he sich deshalb die Position "R�ckstellung" von Fr. 12'800'000.-- (20 x Fr. 640'000.--) auf Fr. 25'600'000.-- (40 x Fr. 640'000.--). Ausgehend von den Berechnungen der Vorinstanz habe diese Ver�nderung zur Folge, dass statt einem Einnahmen�berschuss von Fr. 10'623'000.-- nun ein Ausgaben�berschuss von Fr. 2'177'000.-- resultiere.
Das Bundesgericht stellte aufgrund dieser �berlegungen fest, dass der vorinstanzliche Entscheid der �berarbeitung durch das Kantonsgericht bed�rfe, wobei dieses auch weitere Punkte pr�fen m�sse: Namentlich werde etwa von der Einwohnergemeinde S.________ in Abrede gestellt, dass das vom Kantonsgericht in die Berechnung miteinbezogene Eigenkapital ausschliesslich in den letzten 20 Jahren angespart wurde; in diesem Zusammenhang stelle sich mithin ebenfalls die Frage, ob die Berechnungen des Kantonsgericht mit dem von ihm als massgeblich erachteten Zeithorizont in Einklang stehen. Eine weitere Korrektur werde von den Beschwerdegegnern verlangt, welche auch die in der Vergangenheit erfolgte Verzinsung des Eigenkapitals miteinbeziehen wollten, selbst wenn diese der laufenden Rechnung gutgeschrieben worden sei. Sodann habe das Kantonsgericht gegebenenfalls �ber die im vorinstanzlichen Verfahren ebenso streitig gewesene Frage der Einhaltung des �quivalenzprinzips zu befinden.
3.3 Im vorliegend angefochtenen Urteil vom 17. August 2011 f�hrte das Kantonsgericht aus, es habe die Wiederbeschaffungskosten der vergangenen 20 Jahre sehr wohl ber�cksichtigt; diese seien im Saldo des Eigenkapitals enthalten, zumal dieses im Wesentlichen das Ergebnis der in den vergangenen 20 Jahren effektiv angefallenen Investitionskosten und der in der selben Zeit effektiv erzielten Einnahmen (zuz�glich des vor 20 Jahren bereits vorhandenen Eigenkapitals) darstelle. Aus diesem Grund sei es "nicht angezeigt", f�r die Vergangenheit zus�tzliche j�hrliche Wiederbeschaffungskosten von pauschal Fr. 640'000.-- bzw. insgesamt Fr. 12'800'000.-- zu ber�cksichtigen.
Im �brigen gelte es zu bedenken, dass die Ausgaben und die Einnahmen f�r die Vergangenheit bekannt seien, weshalb es nahe liege, die Berechnungen f�r die Vergangenheit anhand der konkreten Zahlen vorzunehmen. Der Pauschalbetrag von Fr. 640'000.-- / Jahr sei ferner nur f�r die zuk�nftigen 20 Jahre festgelegt worden, weshalb er sich an den aktuellen und zuk�nftigen Parametern orientiere; wolle man auch f�r die Vergangenheit einen pauschalisierten Betrag festlegen, so m�sse dieser tiefer ausfallen: Ausgehend vom Laufmeterpreis gem�ss Preisstand 2000 (statt 2007) resultiere ein j�hrlicher Betrag von Fr. 559'073.-- bzw. insgesamt rund Fr. 11'180'000.--. Wenn man aber nichtsdestotrotz einen Pauschalbetrag von Fr. 640'000.--/Jahr bzw. von insgesamt Fr. 12'800'000.-- einsetze, so d�rften jedenfalls die im Eigenkapital enthaltenen tats�chlichen Aufwendungen f�r die vergangenen 20 Jahre (d.h. die effektiven Wiederbeschaffungskosten) in der H�he von Fr. 6'699'000.-- nicht auch noch zus�tzlich als Ausgaben ber�cksichtigt werden; vielmehr m�sse diesfalls die Einnahmenseite um mindestens den Betrag der effektiven Investitionskosten erh�ht werden.
Weiter bekr�ftigte das Kantonsgericht im angefochtenen Entscheid seine Auffassung, dass auf der Einnahmenseite auch jenes Eigenkapital samt Verzinsung zu ber�cksichtigen sei, welches bei Beginn des Beurteilungszeitraums bereits vorhanden war: Dieses Eigenkapital stelle den �berschuss von Beitragseinnahmen aus fr�heren Zeiten dar und sei vorhanden, wovon der Beitragspflichtige heute profitieren d�rfe.
Schliesslich wies die Vorinstanz darauf hin, dass es nunmehr auf aktualisierte Zahlen abstelle: W�hrend es dem ersten Urteil vom 27. Mai 2009 die Zahlen der Jahre 1988 (1. Januar 1988) bis und mit 2007 (1. Januar 2008) zugrunde gelegt habe, wende es nun die Zahlen der Jahre 1990 (1. Januar 1990) bis und mit 2009 (1. Januar 2010) an.
Basierend auf diesen Grundlagen berechnete die Vorinstanz im angefochtenen Urteil vom 17. August 2011 f�r den massgebenden Zeitraum ein Ausgaben-Total in H�he von Fr. 31'770'000.-- welches sich wie folgt zusammensetzt:
Auf Seite der Einnahmen ber�cksichtigte das Kantonsgericht ein Total von Fr. 37'911'000.--, welches sich aus den folgenden Positionen ergibt:
(zuk�nftige) Beitragseinnahmen (20 x Fr. 500'000.--)
Mithin bestehe ein Einnahmen�berschuss von Fr. 6'141'000.--.
Wolle man bei den Wiederbeschaffungskosten f�r die Vergangenheit vom Preisstand im Jahr 2000 und nicht von demjenigen im Jahr 2007 ausgehen, so reduziere sich der entsprechende Posten von Fr. 12'800'000.-- auf Fr. 11'180'000.--, womit sogar ein Einnahmen�berschuss von Fr. 7'761'000.-- resultiere.
Sodann stellte das Kantonsgericht eine "Kontrollrechnung" an: Demgem�ss gelange man zu keinem wesentlich anderen Ergebnis, wenn statt auf das ausgewiesene Eigenkapital (als Einnahmen�berschuss der Vergangenheit) auf die einzelnen Einnahmen- und Ausgabenpositionen des Beurteilungszeitraums abgestellt werde. Diesbez�glich pr�sentiere sich die Berechnung wie folgt:
K�nftige Beitragseinnahmen (20 x Fr. 500'000.--)
K�nftige Verzinsung Eigenkapital
Bei dieser Kontrollrechnung betrage der Einnahmen�berschuss Fr. 7'786'000.--.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt vorweg, die Vorinstanz habe sich �ber die verbindlichen Erw�gungen des bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheides vom 16. August 2010 hinweggesetzt: Das Bundesgericht habe festgehalten, dass der durchschnittliche j�hrliche R�ckstellungsbedarf unabh�ngig von den tats�chlich entstandenen Kosten als Ausgabenposten veranschlagt werden m�sse. Um diesen Anforderungen wenigstens formal Gen�ge zu tun, habe das Kantonsgericht in seiner Hauptberechnung zwar sowohl f�r die Zukunft als auch f�r die Vergangenheit pauschale Wiederbeschaffungskosten von jeweils Fr. 12'800'000.-- ber�cksichtigt. Indessen erachte die Vorinstanz nach wie vor die effektiv get�tigten Investitionen von insgesamt Fr. 6'699'000.-- als massgeblich, weshalb dieser Wert als Korrekturposten auf der Einnahmenseite wieder auftauche. Im Ergebnis w�rden also die pauschalen R�ckstellungen f�r die vergangenen 20 Jahre um den Betrag der effektiven Investitionsausgaben gek�rzt. Dies sei mit den bundesgerichtlichen Vorgaben im R�ckweisungsentscheid nicht vereinbar und stelle daher eine Rechtsverweigerung dar, was f�r sich alleine schon zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids f�hren m�sse. Selbst wenn man jedoch annehmen wolle, die Abweichung von den bundesgerichtlichen Vorgaben sei der Vorinstanz nicht grunds�tzlich verwehrt gewesen, so h�tte das Kantonsgericht den Parteien eine solche Absicht jedenfalls ank�ndigen und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme einr�umen m�ssen. Da es dies jedoch nicht getan habe, sei der Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf rechtliches Geh�r verletzt worden.
4.2 Rechtsprechungsgem�ss werden die Erw�gungen eines letztinstanzlichen R�ckweisungsurteils f�r die Beh�rde, an welche die Sache geht, und - im Hinblick auf ein zweites Urteil - auch f�r das Bundesgericht selber verbindlich. Weder das kantonale Gericht noch das Bundesgericht d�rfen sich deshalb in ihrem neuen Entscheid auf Erw�gungen st�tzen, welche das Bundesgericht im R�ckweisungsurteil ausdr�cklich oder sinngem�ss verworfen hat. Hingegen darf der neuerliche Gerichtsentscheid mit Erw�gungen begr�ndet werden, welche im letztinstanzlichen R�ckweisungsurteil noch nicht angef�hrt wurden oder zu denen sich das Bundesgericht noch nicht ge�ussert hat (Urteil 2C_163/2012 vom 12. November 2012 E. 1.4 mit Hinweisen; BGE 131 III 91 E. 5.2 S. 94; 112 Ia 353 E. 3c/bb S. 354).
4.3 Es trifft zu, dass die Aufrechnung der effektiv get�tigten Investitionen auf der Einnahmenseite die vom Bundesgericht angeordnete Korrektur auf der Ausgabenseite rechnerisch teilweise aufgehoben hat. Indessen hat das Bundesgericht in seinem Urteil vom 16. August 2010 keine umfassende eigene Gegen�berstellung der massgeblichen Ausgaben und Einnahmen vorgenommen. Wie bereits ausgef�hrt (E. 3.2 hiervor), hat es vielmehr festgestellt, dass sich die verlangte Modifikation ausgehend von den Berechnungen der Vorinstanz auf den Ausgang des Verfahrens auswirken k�nne, weshalb der vorinstanzliche Entscheid und die darin angestellten Berechnungen der �berarbeitung durch das Kantonsgericht bed�rfen. Ebenso hat das Bundesgericht festgehalten, dass das Kantonsgericht bei dieser �berarbeitung auch noch auf weitere von den Parteien vorgebrachte Beanstandungen einzugehen habe. Somit erhellt, dass das Bundesgericht dem Kantonsgericht bei der angeordneten Neuberechnung einen gewissen Entscheidungsspielraum belassen wollte. Hiervon hat die Vorinstanz nun insoweit Gebrauch gemacht, als sie neben der verlangten Korrektur auch noch weitere Modifikationen bei der Gegen�berstellung der massgeblichen Kosten und Ertr�ge vorgenommen hat, welche sich - nach Ansicht des Kantonsgerichts - als Folge der vom Bundesgericht angeordneten �nderung ergeben h�tten. Die Richtigkeit dieser weiteren Modifikationen wird von der Beschwerdef�hrerin bestritten, was im Nachfolgenden zu pr�fen bleibt. Eine Missachtung der Bindungswirkung des bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheids ist dagegen im vorliegenden Zusammenhang nicht ersichtlich.
Nicht mit den Ausf�hrungen des bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheides vom 16. August 2010 zu vereinbaren w�re dagegen die vom Kantonsgericht im angefochtenen Urteil angestellte Kontrollrechnung; sie entspricht der Vorgabe nicht, dass der durchschnittliche j�hrliche R�ckstellungsbedarf f�r den gesamten Beurteilungszeitraum miteinzubeziehen ist, unabh�ngig davon, ob tats�chlich Kosten in entsprechender H�he angefallen sind (E. 3.2 hiervor; Urteil 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 5.3). Indessen diente die Kontrollrechnung der Vorinstanz nicht als eigenst�ndige Begr�ndung ihrer Entscheidung sondern lediglich zur Plausibilisierung ihrer Hauptberechnung.
Da sich die Vorinstanz bei der Neubeurteilung des Falles somit jedenfalls betreffend ihrer prinzipiellen Berechnung innerhalb des vom Bundesgericht vorgegebenen Rahmens bewegte, geht auch die von der Beschwerdef�hrerin vorgebrachte R�ge der Geh�rsverletzung ins Leere: Aufgrund des bundesgerichtlichen Urteils vom 16. August 2010 musste die Beschwerdef�hrerin mit der M�glichkeit rechnen, dass das Kantonsgericht eine ausf�hrlichere Neuberechnung vornehmen wird, welche nicht ausschliesslich die vom Bundesgericht verlangten �nderungen beinhaltet. Dass die Beschwerdef�hrerin Gelegenheit zur vorg�ngigen Stellungnahme erhielt, stellt sie nicht in Abrede, sondern f�hrt - im Gegenteil - selbst aus, dass sie mit Verf�gung des Kantonsgerichts vom 9. September 2010 eingeladen worden sei, sich zur Erw�gung 5.3 des Urteils des Bundesgerichts vom 16. August 2010 zu �ussern und dass sie dies mit Eingabe vom 15. Oktober 2010 auch getan habe.
5.1 In der Hauptsache r�gt die Beschwerdef�hrerin, das Kantonsgericht sei in seinem Urteil vom 17. August 2011 erneut zu Unrecht zum Schluss gelangt, die Beitragsverf�gung vom 30. Juni 2003 habe das Kostendeckungsprinzip verletzt. Die von der Vorinstanz angestellten neuen Berechnungen seien abermals fehlerhaft.
Unzutreffend sei es insbesondere, wenn das Kantonsgericht die in den vergangenen 20 Jahren effektiv angefallenen Investitionsausgaben von Fr. 6'699'000.-- generell und ungepr�ft als Wiederbeschaffungskosten bezeichne und diese nicht zus�tzlich zu den pauschalen Wiederbeschaffungskosten von Fr. 12'800'000.-- ber�cksichtigen wolle. Diese Argumentation der Vorinstanz sei schon vom gedanklichen Ansatz her falsch und beruhe zudem auf falschen Sachverhaltsannahmen: Die pauschalen j�hrlichen R�ckstellungen seien bekanntlich so dimensioniert, dass nach Ablauf der Lebensdauer gen�gend Kapital f�r die Wiederbeschaffung aller ausgedienten Anlagen vorhanden sei. W�rden nun einzelne Teilst�cke des Kanalnetzes ersetzt, so unterl�gen auch diese "neuen" Teilst�cke ab dem ersten Tag ihres Gebrauchs der kontinuierlichen Abnutzung. Der j�hrliche R�ckstellungsbedarf bemesse sich deshalb unabh�ngig vom Alter der einzelnen Teilst�cke stets am aktuellen Wiederbeschaffungswert des gesamten Kanalnetzes. Dieser Wiederbeschaffungswert werde nicht kleiner, wenn erneuerungsbed�rftige Teile ersetzt werden. Der durchschnittliche j�hrliche R�ckstellungsbedarf stelle somit eine konstante Gr�sse dar, die von der H�he der tats�chlichen Ersatzinvestitionen nicht beeinflusst werde. Daher spiele es grunds�tzlich auch keine Rolle, in welchem Umfang die Investitionen der vergangenen 20 Jahre tats�chlich als eigentliche Wiederbeschaffungen und nicht vielmehr als Erweiterung bzw. Verbesserung des Kanalnetzes zu bezeichnen seien. Sollte das Bundesgericht dieser Auffassung nicht folgen, so sei zu ber�cksichtigen, dass 90 % des gemeindeeigenen Abwasser-Kanalisationsnetzes nach 1950 erstellt worden seien und die Lebensdauer dieser Anlagen rund 80 Jahre betrage, weshalb eigentliche Wiederbeschaffungen im grossen Stil erst ab ca. 2030 f�llig w�rden. Im hier interessierenden Zeitraum ab 1990 seien zudem mehrere Anlagen-Neubauten erstellt worden; mindestens die hierf�r aufgewendeten Mittel, insgesamt Fr. 2'115'900.--, stellten nachweislich keinen Wiederbeschaffungsaufwand dar.
Unrichtig sei es weiter, dass die Vorinstanz bei der Gegen�berstellung von Einnahmen und Ausgaben auch das Eigenkapital ber�cksichtige, welches zu Beginn des Beurteilungszeitraums per 1. Januar 1990 bereits vorhanden war: Die konsequente Umsetzung der von der Vorinstanz angewandten Methode gebiete es vielmehr, ausschliesslich die im 40-j�hrigen Beurteilungszeitraum anfallenden Einnahmen und Ausgaben zu veranschlagen. Der zu Beginn des Beurteilungszeitraums bereits vorhandene Kapitalbestand sei dagegen aus Einnahmen fr�herer Jahre gebildet worden und m�sse deshalb aus der Berechnung ausgeklammert werden; andernfalls w�rde der R�ckstellungsbedarf f�r 40 Jahre mit der Summe von Einnahme�bersch�ssen verglichen, die �ber einen erheblich l�ngeren Zeitraum hinweg angespart wurden.
Korrigiere man diese Fehler, so f�hre dies zum Schluss, dass das Kostendeckungsprinzip eingehalten worden sei.
5.2 Die Einwendungen der Beschwerdef�hrerin erweisen sich als begr�ndet:
Zwar leuchtet es ohne Weiteres ein, dass das Kantonsgericht die Wiederbeschaffungskosten f�r den massgeblichen Zeitraum nicht doppelt ber�cksichtigen kann. Wenn es diesbez�glich eine Pauschale f�r die vergangenen 20 Jahre in die Berechnung miteinbezieht, ist es folgerichtig, die effektiv angefallenen Kosten auszuklammern, indem auf der Einnahmenseite das Eigenkapital entsprechend erh�ht wird. Eine auszugleichende Doppelber�cksichtigung liegt indes nur insoweit vor, als es sich bei den effektiv angefallenen Kosten tats�chlich um Wiederbeschaffungsaufwand handelt und nicht etwa um Kosten f�r einen Netzausbau. Die von der Beschwerdef�hrerin ins Feld gef�hrten Neubauprojekte werden durch die von ihr eingereichten Investitionsrechnungen 1990-2009 sowie durch die von ihr ebenfalls eingereichte Gesamt�bersicht �ber die Investitionsausgaben hinreichend dokumentiert. Die Einreichung dieser neuen Beweismittel erscheint als zul�ssig, zumal dies erst in Folge der vom Kantonsgericht vorgenommenen Aufrechnung der effektiven Kosten auf der Einnahmenseite erforderlich wurde und mithin erst der angefochtene Entscheid hierzu Anlass gegeben hat (Art. 99 Abs. 1 BGG). Den genannten Unterlagen kann entnommen werden, dass im hier massgeblichen Zeitraum rund Fr. 2'115'900.-- f�r Neubauprojekte ausgegeben wurden. Dieser Betrag ist nach dem Ausgef�hrten nicht auszugleichen und die vom Kantonsgericht auf der Einnahmenseite ber�cksichtigten "wiedereingebrachten" effektiven Wiederbeschaffungskosten von Fr. 6'699'000.-- sind entsprechend auf Fr. 4'583'100.-- zu reduzieren.
Zuzustimmen ist der Beschwerdef�hrerin auch insoweit, dass das Eigenkapital, welches zu Beginn des Beurteilungszeitraums per 1. Januar 1990 bereits vorhanden war, nicht in die Gegen�berstellung von Ausgaben und Einnahmen der massgeblichen Periode miteinbezogen werden darf. Eine Ber�cksichtigung von fr�her angespartem Kapital w�rde eine Abkehr vom definierten Zeitrahmen darstellen und somit eine Verf�lschung der durchgef�hrten Berechnungen bewirken. Nicht �berzeugend ist das in diesem Zusammenhang vorgebrachte Argument des Kantonsgerichts, die Ber�cksichtigung des vorg�ngig angesparten Kapitals stelle gewissermassen ein Korrektiv zur Ber�cksichtigung der GEP-Kosten dar, welche bloss "zuf�lligerweise" in den massgeblichen Beurteilungszeitraum fielen. Es entspricht vielmehr der Natur der Sache, dass der Zeitpunkt, zu welchem bestimmte Kosten anfallen, oft nicht pr�zise vorhergesagt werden kann und insofern eine gewisse Zuf�lligkeit besteht. Aus genau diesem Grund ist der Beurteilungszeitraum entsprechend grossz�gig zu bemessen, sodass eine langfristige Betrachtung erm�glicht und die aleatorische Komponente der Berechnung m�glichst reduziert werden kann. Hat man indes einmal einen Zeitrahmen definiert, so ist dieser konsequent zu beachten. F�r die Ber�cksichtigung eines Korrektivs zu den in den Beurteilungszeitraum fallenden Umsetzungskosten des generellen Entw�sserungsplans besteht nach dem Ausgef�hrten weder Raum noch Notwendigkeit. Das per 1. Januar 1990 bereits vorhandene Eigenkapital in H�he von Fr. 4'323'000.-- ist somit nicht in die Gegen�berstellung von Ausgaben und Einnahmen miteinzubeziehen und der vom Kantonsgericht eingesetzte Betrag von Fr. 15'612'000.-- ist um Fr. 4'323'000.-- auf Fr. 11'289'000.-- zu reduzieren.
5.3 Die obenstehenden Korrekturen ber�cksichtigend, ergibt sich basierend auf den Berechnungen der Vorinstanz die folgende Aufstellung:
Somit resultiert ein Ausgaben�berschuss von Fr. 297'900.-- bzw. von knapp 1 %. Von einer Verletzung des Kostendeckungsprinzips kann bei dieser Sachlage keine Rede sein.
5.4 Dem Einwand der Vorinstanz, dass f�r die vergangenen 20 Jahre ein etwas geringerer j�hrlicher Betrag f�r den Wiederbeschaffungsaufwand einzusetzen sei, welcher dem Preisstand von 2000 statt jenem von 2007 entspreche, kann nicht gefolgt werden. Im Urteil 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 5.3 hat das Bundesgericht betreffend den hier zu beurteilenden Fall festgestellt, dass der durchschnittliche j�hrliche Finanzbedarf f�r die Wiederbeschaffung in H�he von Fr. 640'000.-- nicht nur f�r die zuk�nftigen, sondern auch f�r die vergangenen 20 Jahre ber�cksichtigt werden m�sse, weshalb sich die Position "R�ckstellung" von Fr. 12'800'000.-- (20 x Fr. 640'000.--) auf Fr. 25'600'000.-- (40 x Fr. 640'000.--) erh�he. Diese konkrete Bezifferung des f�r die Vergangenheit zu ber�cksichtigenden j�hrlichen R�ckstellungsbedarfs bindet sowohl das Kantonsgericht als auch das Bundesgericht (vgl. E. 4.2 hiervor).
5.5 Die Beschwerdegegner machen schliesslich sinngem�ss geltend, dass die von der Beschwerdef�hrerin dokumentierten Neubauprojekte zumindest teilweise bereits im GEP ber�cksichtigt seien und die damit verbundenen Aufwendungen deshalb nicht von der Aufrechnung der "wiedereingebrachten" effektiven Wiederbeschaffungskosten ausgenommen werden d�rften. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit diesem Vorbringen er�brigt sich indes, da sich an der Schlussfolgerung, dass das Kostendeckungsprinzip eingehalten wurde, in jedem Fall nichts �ndern w�rde: Selbst wenn man davon ausginge, dass s�mtliche Neubauprojekte vom GEP erfasst w�rden und die entsprechenden Ausgaben aus diesem Grund ebenfalls aufzurechnen w�ren, resultierte ein Einnahmentotal von lediglich Fr. 33'588'000.-- (Aufrechnung von Fr. 6'699'000.-- statt Fr. 4'583'100.--). Bei gleichbleibenden Ausgaben von Fr. 31'770'000.-- w�rde dies zu einem Einnahmen�berschuss von Fr. 1'818'000.-- bzw. von rund 5.7 % f�hren, was angesichts der bei so langen Betrachtungszeitr�umen inh�renten Ungewissheiten als geringf�gig zu bezeichnen und mit dem Kostendeckungsprinzip zu vereinbaren w�re (vgl. BGE 126 I 180 E. 3.a/aa S. 188).
Nach dem Ausgef�hrten ist die Beschwerde gutzuheissen. Die Angelegenheit ist in Aufhebung des angefochtenen Entscheids zur Pr�fung des �quivalenzprinzips sowie zur Neuverlegung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen der vorinstanzlichen Verfahren an das Kantonsgericht Basel-Landschaft zur�ckzuweisen.
Eine direkte, reformatorische Beurteilung dieser Fragen durch das Bundesgericht erscheint nicht als sinnvoll: Einerseits hat sich das Kantonsgericht bisher noch nicht zur Einhaltung des �quivalenzprinzips ge�ussert und insbesondere auch keine diesbez�glichen Sachverhaltsfeststellungen getroffen. Andererseits hatte das Steuer- und Enteignungsgericht Basel-Landschaft in seinem Urteil vom 17. Februar 2006 auch entschieden, die Einwohnergemeinde S.________ habe den im Streit liegenden Anschlussbeitrag um die nach Steuerrecht anerkannten Positionen f�r Energiesparmassnahmen zu reduzieren (E. 9 des genannten Urteils). In ihrer Beschwerdebegr�ndung vom 30. Juni 2006 zuhanden des Kantonsgerichts hat die Einwohnergemeinde diesen Teil des Urteils des Enteignungsgerichts ausdr�cklich akzeptiert (S. 4 der genannten Eingabe). Dies hat zur Folge, dass die Beschwerdef�hrerin selbst dann eine Neuberechnung der von den Beschwerdegegnern geschuldeten Abgabe vornehmen m�sste, wenn das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren auch das �quivalenzprinzip als eingehalten betrachten w�rde.
Dem Ausgang des Verfahrens folgend, sind die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdegegnern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG). Die Beschwerdef�hrerin stellte ausdr�cklich keinen Antrag auf eine ausnahmsweise Zusprechung einer Parteientsch�digung (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Das angefochtene Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom 17. August 2011 wird aufgehoben, und die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Gerichtskosten in H�he von Fr. 3'000.-- werden den Beschwerdegegnern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.