Source: https://gesetze-in-app.de/StPO/358
Timestamp: 2019-03-26 09:54:34
Document Index: 202968336

Matched Legal Cases: ['§ 358', 'BGH', '§ 358', '§ 185', 'BGH', 'BGH', '§ 358', 'BGH', '§ 358', 'BGH', '§ 358', 'BGH']

§ 358 StPO: Bindung des Tatgerichts; Verbot der Schlechterstellung
Bindung des Tatgerichts; Verbot der Schlechterstellung
BGH, Urteil vom 2.4.1954, Az. 6 StR 240/54 Diese Voraussetzungen sind an sich gegeben, denn gemäss § 358 Abs 2 StPO darf gegen den Angeklagten auch dann keine höhere Strafe verhängt werden, wenn die zu Unrecht unterbliebene Verurteilung aus § 185 StGB (vgl BGHSt 6, 159) nachgeholt würde.
BGH, Urteil vom 3.10.1965, Az. Das Verbot der reformatio in peius (§ 358 Abs. 2 Satz 1 StPO) steht dem nicht entgegen (BGHSt 5, 52).
LG Wuppertal, Urteil vom 5.9.2009, Az. 835 Js 19/01 252Zum anderen bezieht sich die Anordnung oder Nichtanordnung einer Gesamtschuldnerschaft zwischen zwei Wertersatzverfallsschuldnern nach Meinung der Kammer schon per se nicht auf 'Art und Höhe der Rechtsfolgen der Tat' im Sinne von § 358 Abs. 2 StPO, sondern betrifft lediglich eine das Innenverhältnis der Schuldner berührende zivilrechtliche (Folge-) Frage (vgl. auch BGH, Az. 3 StR 426/00, Beschluss vom 18.10.2000, zitiert nach Juris).
OLG Bamberg, Beschluss vom 2.9.2013, Az. 3 Ss 96/13 Revision eingelegt hat, hindert die Nachholung der Unterbringungsanordnung nicht (§ 358 II 3 StPO; vgl. BGHSt 37, 5).