Source: http://www.jahreis-kollegen.de/fachinformationen/giaktuell/
Timestamp: 2020-08-06 09:30:49
Document Index: 334096043

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 627', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§61', '§ 61', 'BGH']

GI Aktuell / Service Archive - Jahreis & Kollegen
Fachinformationen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte
GI Aktuell / Service (ca. 9 x im Jahr)
HDI Berater (ca. 4 x im Jahr)
ING Letter / Service (ca. 8 x im Jahr)
GI Aktuell März 2020
Der BGH befasste sich damit, ob einen allein zivilrechtlich mandatierten Rechtsanwalt Hinweispflichten zu etwaigen Steuerrisiken seiner Beratung treffen.
GI Aktuell Dezember 2019
Der BGH hat zur Fristenkontrolle im Anwaltsbüro noch einmal betont, dass das Empfangsbekenntnis für eine Urteilszustellung vom Anwalt erst unterzeichnet werden darf, wenn in der Handakte die Rechtsmittelfrist festgehalten und im Fristenkalender notiert ist.
GI Aktuell Oktober 2019
Ein Anwalt überwies die vom Prozessgegner auf einen Kostenfestsetzungsbeschluss hin erstatteten Kosten irrtümlich an den Mandanten statt an dessen Rechtsschutzversicherung.
GI Aktuell August 2019
Der BGH entschied, unter welchen Voraussetzungen ein Mandat, das die Finanz- und Lohnbuchhaltung umfasst, fristlos nach § 627 BGB gekündigt werden kann.
GI Aktuell Juni 2019
Wenn Mandanten den Rechtsanwalt oder Steuerberater über eine sog. Rechtstatsache informieren – z.B. den Zugang einer Kündigung oder eines Urteils –, ist große Vorsicht beim Berater geboten. Der BGH verlangt hier, durch Nachfragen klarzustellen, wann das Schriftstück tatsächlich im Briefkasten war.
GI Aktuell April 2019
Ein Steuerberater handelt – so der BGH – pflichtwidrig, wenn er seinen Mandanten zu einem Vertragsschluss mit einem Dritten veranlasst, ohne zu offenbaren, dass für ihn selbst wirtschaftliche Vorteile hiermit verbunden sind.
GI Aktuell Februar 2019
Der BGH befasst sich nochmals grundlegend mit dem Beginn der Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen Steuerberater/ Rechtsanwälte und der Frage, wann die Kenntnis der den Anspruch begründenden Umstände beim Mandanten gegeben ist.
GI Aktuell Dezember 2018
Ein Notar hatte im Rahmen der Beurkundung eines Grundstückskaufvertrages nicht zeitnah Einsicht in das Grundbuch genommen und den Käufer nicht darauf hingewiesen, dass in der Vergangenheit einmal ein – zwischenzeitlich aber wieder gelöschter – Zwangsversteigerungsvermerk für das Grundstück eingetragen war. Der Käufer warf ihm vor, ein Hinweis wäre für ihn ein Warnsignal für die finanziellen Schwierigkeiten des Grundstückseigentümers gewesen.
GI Aktuell Oktober 2018
Bei einem Rechtsanwalt – ebenso wie einem Steuerberater – kann eine ungefragte Belehrungspflicht außerhalb des Mandats nur entstehen, wenn er die tatsächlichen und rechtlichen Umstände kennt, aus denen ein Schaden des Mandanten entstehen kann.
GI Aktuell August 2018
Zu einer ordnungsgemäßen Büroorganisation gehört die klare Anweisung, dass stets und unter allen Umständen zuerst die Frist im Kalender einzutragen ist, bevor ein entsprechender Vermerk in der Akte eingetragen wird. Wird dies im Verfahren der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht dargelegt, können sich hieraus weitere Haftungsgefahren ergeben.
GI Aktuell Juni 2018
Der Anwalt, der einen Geschädigten in einem Haftungsprozess wegen eines Millionenschadens vertritt, kann die Prämie für eine zusätzlich abgeschlossene höhere Berufshaftpflichtversicherung als Kostenerstattung weder vom Gegner noch vom Mandanten verlangen. Prämien für Haftpflichtversicherungen bis zur Deckungssumme von 30 Mio. EUR gehören zu den allgemeinen Geschäftskosten. Der BGH stellt fest, dass der Anwalt bei Mandatsannahme eine Vergütungsvereinbarung hätte treffen müssen. Der BGH zeigt Haftungsgefahren des Steuerberaters/Anwalts nach dessen Auftragserledigung auf.
GI Aktuell April 2018
Das erste Urteil in diesem Heft befasst sich mit der Haftung eines Insolvenzverwalters. Dieser hatte für die Insolvenzschuldnerin einen Vertrag geschlossen. Nachdem es aber zu einem Streit über den Vertragsinhalt gekommen war, erfüllte er ihn nicht mehr. Der BGH lehnte die Haftung des Insolvenzverwalters nach §61InsO für den geltend gemachten Schadenersatz wegen Nichterfüllung ab: § 61 InsO greife nicht, wenn sich ein von der Insolvenz unabhängiges, dem normalen Geschäftsabschlussanhaftendes Risiko verwirklicht, das genauso bestanden hätte, wenn der Vertragspartner der Insolvenzschuldnerin den Vertrag mit einem wirtschaftlich gesunden Partner abgeschlossen hätte.
GI Service 3/2017
GI Aktuell Februar 2018
Das OLG Köln zeigt, dass die Übernahme von Treuhandaufträgen für Steuerberater versicherungsrechtlich existenzgefährdende wirtschaftliche Risiken beinhalten kann. Es wird übersehen, dass geschäftsführende Treuhandtätigkeiten nicht vom Versicherungsschutz umfasst sind. Die beklagte Treuhandkommanditistin kam bei der Anbahnung eines Gesellschaftsverhältnisses nicht ihren Aufklärungspflichten nach. Das OLG Köln sah hier eine nicht versicherte unternehmerische Tätigkeit. Es hielt dem Steuerberater auch eine wissentliche Pflichtverletzung vor, weil er über ihm bekannte Abweichungen vom Prospekt nicht aufgeklärt hatte.
GI aktuell Dezember 2017
Ein Insolvenzverwalter hatte im eröffneten Insolvenzverfahren schwere Pflichtverletzungen begangen. Diese stehen seinem Vergütungsanspruch aus dem vorangegangenen Eröffnungsverfahren aber nicht entgegen. Denn nur Pflichtverletzungen bei der Ausübung des konkreten Amtes, für das eine Vergütung beansprucht wird, können – so der BGH – zu einer Verwirkung des Vergütungsanspruches führen.