Source: http://webdesign-richter.info/72
Timestamp: 2013-05-23 21:10:58
Document Index: 253956360

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 354', '§ 8', '§ 10', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 6']

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Allgemeine Vertragsbedingungen für Dienstleistungen der
Firma Frank Richter, nachfolgend „FR“
(1) Für sämtliche Leistungen und für vorvertragliche Schuldverhältnisse gelten im unternehmerischen Verkehr ausschließlich diese Allgemeinen Vertragsbedingungen, soweit nichts anderes vereinbart ist. Andere Vertragsbedingungen werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn FR ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
(2) Auch wenn beim Abschluss gleichartiger Verträge hierauf nicht nochmals hingewiesen wird, gelten ausschließlich die Allgemeinen Vertragsbedingungen der Firma FR in ihrer bei Abgabe der Erklärung des Bestellers in der hier abrufbaren Fassung, es sei denn, die Vertragspartner vereinbaren schriftlich etwas anderes.
(3) Für sämtliche Leistungen gelten ergänzend die gesetzlichen Regelungen.
Angebote der FR sind freibleibend und unverbindlich, es sei denn, das Angebot ist schriftlich als bindend bezeichnet. Eine rechtliche Bindung kommt nur durch beiderseits unterzeichneten Vertrag oder schriftliche Auftragsbestätigung der FR zustande, außerdem dadurch, dass FR mit der vertragsgemäßen Leistungserbringung beginnt.
(1) Die Leistungen der Firma FR beziehen sich auf die Vermittlung an Drittunternehmen (z.B. Provider). installieren und konfigurieren von von DSL- und anderen Anschlüssen, Betreuung von Computeranlagen und Netzwerken, Untersuchung auf Viren, Konfigurierung von Hardware, Erstellung von Webseiten, Einrichten von E-Mail Postfächern, Computerschulungen usw. Es werden ausschließlich Dienstleistungen erbracht. Ein Erfolg im werkvertraglichen Sinn wird nicht geschuldet. Für Leistungen anderer Art sind gesonderte Verträge zu schließen.
(2) Produktbeschreibungen und Darstellungen sind Leistungsbeschreibungen, jedoch keine Garantien. Eine Garantie bedarf der schriftlichen Erklärung durch FR.
(3) FR erbringt alle Lieferungen und Leistungen nach dem Stand der Technik.
§ 4 Rechte des Bestellers an den Leistungen
Der Besteller erhält seine Leistungen, um sie selbst im eigenen Betrieb für eigene Zwecke dauernd zu nutzen (einfaches Nutzungsrecht).
(1) Angaben zu Leistungszeitpunkten sind unverbindlich, es sei denn, sie sind seitens FR schriftlich als verbindlich zugesagt. FR kann Teilleistungen erbringen, soweit die Teilleistungen für den Besteller isoliert sinnvoll nutzbar sind.
(2) Liefer- und Leistungsfristen verlängern sich um den Zeitraum, in welchem sich der Besteller in Zahlungsverzug aus dem Vertrag befindet, und um den Zeitraum, in dem FR durch Umstände, die sie nicht zu vertreten hat, an der Leistung gehindert ist, und um eine angemessene Anlaufzeit nach Ende des Hinderungsgrundes. Zu diesen Umständen zählen auch höhere Gewalt, Arbeitskampf und die fehlende oder mangelhafte Mitwirkung des Bestellers.
(1) Die vereinbarte Vergütung ist nach Erbringung der Leistung (bei Schulungen nach Durchführung der Schulung) und Eingang der Rechnung beim Besteller ohne Abzug fällig und innerhalb von 14 Tagen zahlbar. Vorauszahlungsvereinbarungen und Teilzahlungsvereinbarungen können getroffen werden. Diese sind dann innerhalb von 7 Tagen nach Eingang der Rechnung fällig.
(2) Fahrtkosten, Spesen, Zubehör, Versandkosten und Telekommunikationskosten sind zusätzlich nach Aufwand zu vergüten. Zusätzliche vom Besteller verlangte Leistungen werden nach der jeweils aktuellen Preisliste von FR in Rechnung gestellt.
(3) Der Besteller kann nur mit von FR unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Außer im Bereich des § 354 a HGB kann der Besteller Ansprüche aus diesem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von FR an Dritte abtreten. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Besteller nur im Hinblick auf den jeweiligen Vertrag geltend machen.
(1) FR leistet Schadenersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund (z. B. aus rechtsgeschäftlichen und rechtsgeschäftsähnlichen Schuldverhältnissen, Pflichtverletzung und unerlaubter Handlung), nur in folgendem Umfang:
b) Bei grober Fahrlässigkeit haftet FR in Höhe des typischen und bei Vertragsabschluss vorhersehbaren Schadens.
c) Bei fahrlässiger Verletzung einer so wesentlichen Pflicht, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist (Kardinalpflicht), haftet FR in Höhe des bei Vertragsabschluss typischerweise vorhersehbaren Schadens, höchstens jedoch mit EUR 500,00 je Schadensfall und EUR 1.500,00 für alle Schadensfälle insgesamt.
(2) Der FR bleibt der Einwand des Mitverschuldens offen. Der Besteller hat insbesondere die Pflicht zur Datensicherung und zur Virenabwehr nach dem aktuellen Stand der Technik.
a) für Ansprüche auf Preisrückzahlung aus Rücktritt oder Minderung ein Jahr ab Erfüllung der Leistung, jedoch nicht weniger als drei Monate ab Abgabe der wirksamen Rücktritts- oder Minderungserklärung;
d)bei anderen Ansprüchen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen ein Jahr, beginnend ab dem Zeitpunkt, in dem der Besteller von den anspruchsbegründenden Umständen Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen musste.
(2) Bei Schadens- und Aufwendungsersatz aus Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Garantie, Arglist und in den in § 8 Abs. 3 genannten Fällen gelten jedoch stets die gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 10 Beginn und Ende der Rechte des Bestellers (1) Das Eigentum an gelieferten Leistungen und die Rechte nach § 4 gehen erst mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Preises auf den Besteller über. Zuvor hat er nur ein vorläufiges, nur schuldrechtliches und nach Abs. 2 widerrufbares Nutzungsrecht.
(2) FR kann die Rechte nach § 4 aus wichtigem Grund unter den Voraussetzungen des § 6 widerrufen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Besteller die Vergütung nicht zahlt oder trotz schriftlicher Abmahnung in erheblicher Weise gegen § 4 verstößt.
(3) Wenn das Nutzungsrecht nach § 4 nicht entsteht oder endet, kann FR vom Besteller die Rückgabe der überlassenen Leistung verlangen oder die schriftliche Versicherung, dass sie vernichtet sind, außerdem die Löschung oder Vernichtung aller Kopien und die schriftliche Versicherung, dass dies geschehen ist.
(3) FR speichert die zur Geschäftsabwicklung erforderlichen Daten des Kunden unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorschriften, wenn dies gesondert beauftragt und vergütet wird.
(1) Die Schulungen erfolgen nach Wahl von FR beim Besteller oder an einer in Absprache mit dem Besteller zu bestimmenden anderen Stelle. Bei einer Schulung beim Besteller stellt dieser nach Absprache mit FR entsprechende Räumlichkeiten und technische Ausrüstung zur Verfügung. Bei einer Schulung an anderer Stelle mietet der Besteller die Räumlichkeiten an und stellt die erforderliche Hardware und Software vor Ort bereit.
(2) FR kann einen Schulungstermin aus wichtigem Grund ausfallen lassen. FR wird dem Besteller die Absage eines Termins rechtzeitig mitteilen und Ersatztermine anbieten.
(3) Für den Fall einer berechtigten Unzufriedenheit des Bestellers hat FR die Möglichkeit zur Abhilfe. Im Übrigen gilt § 6.
(2) Der Besteller stimmt zu, dass FR im Rahmen der Geschäftstätigkeit Daten des Bestellers speichert und verarbeitet. FR beachtet die Vorgaben des Datenschutzrechtes.
(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist bei Verträgen mit Kaufleuten der Sitz der FR.