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Timestamp: 2016-10-27 18:42:50
Document Index: 81441070

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 6', 'Art. 18', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

L.________, geboren 1965, war seit Oktober 1991 als Verkaufsmitarbeiter im Aussendienst f�r die X.________ AG t�tig und in dieser Eigenschaft bei der "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (heute: AXA Versicherungen AG; nachfolgend: AXA oder Beschwerdef�hrerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Als er am 20. M�rz 1997 infolge eines Anrufes auf sein Mobiltelefon den von ihm gelenkten Chrysler Voyager auf dem Pannenstreifen der Autobahn kurz vor der Autobahnausfahrt angehalten hatte, geriet ein nachfolgender Fahrer bei einer Geschwindigkeit von ca. 120 km/h mit seinem Saab 9000 vom Normalstreifen nach rechts auf den Pannenstreifen, wo dieses Fahrzeug ungebremst in das Heck des still stehenden Chrysler prallte. Durch den Aufprall wurde der Chrysler nach rechts abgedreht und in die B�schung gestossen, wo er auf die linke Seite umgekippt zum Stillstand kam. Der Saab geriet in Brand, welcher dank dem Einsatz von Unfallhelfern und der beigezogenen St�tzpunkt-Feuerwehr kontrolliert und gel�scht werden konnte. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, beide Lenker mussten mit dem Rettungswagen ins Spital Y.________ eingeliefert werden. Beim Versicherten wurden eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS), eine Rissquetschwunde (RQW) �ber der rechten Augenbraue sowie verschiedene Zahnfrakturen diagnostiziert. Am 22. M�rz 1997 wurde der Versicherte aus der station�ren Spitalpflege entlassen. Die AXA �bernahm die Heilbehandlung und erbrachte ein Taggeld. Nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs vom 10. M�rz 2006 stellte die AXA s�mtliche Leistungen per 31. M�rz 2006 ein, sprach dem Versicherten f�r die ihm dauerhaft verbleibende unfallbedingte Beeintr�chtigung der gesundheitlichen Unversehrtheit eine Integrit�tsentsch�digung auf der Basis einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu und schloss den Fall im �brigen folgenlos ab (Verf�gung vom 4. April 2006). Daran hielt die AXA auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 20. Februar 2008).
Dagegen beantragte L.________ beschwerdeweise, die AXA habe ihm ab 1. April 2006 eine Invalidenrente auf der Basis einer unfallbedingten Erwerbseinbusse von 30 % auszurichten, die weiteren Heil- und Pflegekosten zu �bernehmen sowie die Integrit�tsentsch�digung auf Grund einer Integrit�tseinbusse von 15 % festzusetzen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 15. M�rz 2010 teilweise gut und hob den Einspracheentscheid vom 20. Februar 2008 insoweit auf (Dispositiv-Ziffer 1), als es die AXA verpflichtete, dem Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 15 % sowie - mit Wirkung ab 1. April 2006 - bei einem Invalidit�tsgrad von 20 % eine entsprechende Invalidenrente auszurichten.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten stellt die AXA das Rechtsbegehren, der kantonale Gerichtsentscheid sei aufzuheben, eventualiter sei die Sache unter Aufhebung der Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades und der Integrit�tseinbusse an die AXA zur�ckzuweisen; zudem beantragt sie in prozessualer Hinsicht, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
W�hrend L.________ - ohne Opposition gegen das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung - auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
Mit Verf�gung vom 23. Juni 2010 hat der Instruktionsrichter der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
2.1 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG) und auf eine Invalidenrente im Besonderen (Art. 18 Abs. 1 UVG) sowie die Bemessung des Invalidit�tsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG), die Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen; BGE 129 V 222 E. 4.3 S. 224) und des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen; BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 und E. 4.2.3 S. 481) richtig wiedergegeben. Gleiches gilt f�r die Ausf�hrungen �ber den f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125, 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), die erforderliche Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 129 V 177 E. 4.1 S. 183, 115 V 133) sowie Folgen eines Unfalls mit HWS-Schleudertrauma (BGE 122 V 415, 119 V 335, 117 V 359) oder einer diesem �quivalenten Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 395 S. 316, U 160/98) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle. Korrekt sind auch die Hinweise zum Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 UVG und Art. 36 Abs. 1 UVV, jeweils in der ab dem 1. Januar 2004 geltenden Fassung), deren Abstufung nach der Schwere des Integrit�tsschadens (Art. 25 Abs. 1 UVG; Art. 36 Abs. 2 UVV und Anhang 3 zur UVV in der ab dem 1. Januar 2004 geltenden Fassung; BGE 124 V 29 E. 1b S. 32 mit Hinweisen), zur Bedeutung der von der medizinischen Abteilung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erarbeiteten weiteren Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster; vgl. dazu BGE 124 V 29 E. 1c S. 32; RKUV 2004 Nr. U 514 S. 415, U 134/03 E. 5.1) sowie zum erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 mit Hinweisen) und zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 8C_152/2007 vom 26. Mai 2008, E. 5.1, 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2007 UV Nr. 33 S. 111 E. 4.2, U 571/06). Darauf wird verwiesen.
2.2.1 Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), welches hinsichtlich der vorliegend f�r die Zeit ab 1. April 2006 streitigen Leistungspflicht der AXA zur Anwendung gelangt (BGE 130 V 445 ff.), nicht zu einer inhaltlichen �nderung der f�r die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze gef�hrt hat (BGE 134 V 109 E. 2.2 S. 112).
2.2.2 In BGE 134 V 109 hat das Bundesgericht die Praxis zur Kausalit�tspr�fung bei Unfall mit Schleudertrauma, �quivalenter Verletzung der HWS oder Sch�del-Hirntrauma ohne organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden (Schleudertrauma-Praxis) in mehrfacher Hinsicht pr�zisiert. Gem�ss diesem Urteil ist am Erfordernis einer besonderen Ad�quanzpr�fung bei Unf�llen mit solchen Verletzungen festzuhalten (E. 7-9 des erw�hnten Urteils). Auch besteht keine Veranlassung, die bew�hrten Grunds�tze �ber die bei dieser Pr�fung vorzunehmende Einteilung der Unf�lle nach deren Schweregrad und den abh�ngig von der Unfallschwere gegebenenfalls erforderlichen Einbezug weiterer Kriterien in die Ad�quanzbeurteilung zu �ndern (E. 10.1). Das Bundesgericht hat aber die Anforderungen an den Nachweis einer nat�rlich unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigt, erh�ht (E. 9) und die ad�quanzrelevanten Kriterien teilweise modifiziert (E. 10).
Prof. Dr. med. W.________ und Prof. Dr. med. M.________, Spezial�rzte FMH f�r Neurologie, gehen �bereinstimmend von der Diagnose eines "Status nach Sch�delkontusion rechts mit Rissquetschwunde und L�sion des Nervus supraorbitalis rechts sowie Stauchungsverletzung der HWS mit verz�gert aufgetretener hartn�ckiger immer rechtsseitiger Schmerzsymptomatik" aus. Gest�tzt auf die laut Bericht des Prof. Dr. med. W.________ vom 6. Oktober 2000 "zum Teil intensiven und teilweise invalidisierenden", t�glich auftretenden Kopfschmerzen des Versicherten hat die AXA unter Mitber�cksichtigung der Beurteilung des Prof. Dr. med. M.________ vom 25. Januar 2005 mit durch Einspracheentscheid vom 20. Februar 2008 best�tigter Verf�gung vom 4. April 2006 auf Grund der dem Beschwerdegegner dauerhaft verbleibenden unfallbedingten Beeintr�chtigung der gesundheitlichen Unversehrtheit einen Integrit�tsschaden basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 10 % anerkannt.
Strittig ist einzig, ob das kantonale Gericht dem Versicherten dar�ber hinaus zu Recht mit Wirkung ab 1. April 2006 eine Invalidenrente auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 20 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung bei einer um 5 % erh�hten - gesamthaft auf 15 % festgesetzten - Integrit�tseinbusse zugesprochen hat.
Vorweg zu pr�fen ist die Unfallad�quanz einer allf�lligen Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit durch die �ber den 31. M�rz 2006 hinaus geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden, was hier unstrittig nach der mit BGE 134 V 109 pr�zisierten sog. Schleudertrauma-Praxis zu beurteilen ist.
5.1 Entgegen der von der Beschwerdef�hrerin vertretenen Auffassung hat das kantonale Gericht den Unfall vom 20. M�rz 1997 zu Recht bei den mittelschweren Ereignissen im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen eingestuft. Soweit die AXA zun�chst die Aufprallgeschwindigkeit des Saab von "angeblich" 120 km/h auf den still stehenden Chrysler in Zweifel zu ziehen versucht, ergeben sich aus den Unfallakten keinerlei Anhaltspunkte daf�r, dass die Geschwindigkeit weniger als - laut Zeugenaussagen - "ca. 120 km/h" betrug oder der Fahrer des Saab vor dem Aufprall noch ein Bremsman�ver eingeleitet h�tte. Massgebend f�r die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenf�llige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumst�nde, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden k�nnen (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2, 3 und 4/07 E. 5.2 und 5.3.1; Urteil 8C_536/2007 vom 11. Juni 2008 E. 6.1). Auch aus dem Urteil 8C_860/2008 vom 19. Dezember 2008 vermag die Beschwerdef�hrerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Die Vorinstanz hat das Ereignis mit Blick auf die einschl�gige Kasuistik (RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322, U 458/04 E. 3.4.1 mit Hinweisen; Urteil 8C_633/2007 vom 7. Mai 2008 E. 6.2.2) unter Mitber�cksichtigung der fotografisch dokumentierten Sch�den an den beiden Unfallfahrzeugen angesichts der erheblichen Krafteinwirkung mit in allen Teilen zutreffender Begr�ndung als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen qualifiziert. Damit gen�gt die Erf�llung eines einzigen der in BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130 genannten Kriterien, ohne dass dieses notwendigerweise in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt zu sein braucht (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2, 3 und 4/07 E. 5.3.3; Urteil 8C_484/2007 vom 3. September 2008 E. 6.3).
5.1.1 Das kantonale Gericht legte �berzeugend dar, weshalb das Kriterium der erheblichen Beschwerden zumindest in einfacher Weise erf�llt ist (BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128). Was die Beschwerdef�hrerin hiegegen vorbringt, ist unbegr�ndet.
5.1.2 Soweit die AXA geltend macht, "die Ad�quanz w�re richtigerweise schon im Jahr 2001 zu pr�fen gewesen", kann ihr nicht gefolgt werden. Sie beruft sich mithin auf ihren - gegebenenfalls selbst verschuldeten - angeblichen Fehler, die Kurzfristleistungen �ber diesen Zeitpunkt hinaus zu lange bis Ende M�rz 2006 erbracht zu haben. Wie es sich damit verh�lt, braucht nicht weiter gepr�ft zu werden, nachdem die Beschwerdef�hrerin mit der den Anfechtungsgegenstand bestimmenden (BGE 131 V 164 E. 2.1 mit Hinweisen) Verf�gung vom 4. April 2006 weder ihre eigene Leistungspflicht bis zum 31. M�rz 2006 r�ckwirkend in Frage stellte noch bezweifelte, dass der Versicherte �ber diesen Zeitpunkt hinaus an anhaltenden unfallbedingten Restbeschwerden leidet, welche bei einer Integrit�tseinbusse von 10 % Anspruch auf eine entsprechende Integrit�tsentsch�digung begr�nden.
5.1.3 Bei einer immer wieder auftretenden, schubweise verlaufenden Schmerzsymptomatik (Bericht des Neurologen Dr. med. S.________ vom 4. Februar 2000) bzw. einem anhaltend wechselhaften Gesundheitsverlauf gem�ss Bericht der behandelnden Physiotherapeutin A.________ vom 1. Dezember 2004 erkannte Prof. Dr. med. M.________ im neurologischen Gutachten vom 25. Januar 2005 seit dem Unfall l�ckenlos dokumentierte Br�ckensymptome und sch�tzte den Integrit�tsschaden angesichts der persistierenden Kopf- und Nackenschmerzen - f�r den Fall, dass weitere Behandlungsmassnahmen nicht zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes f�hrten - auf insgesamt 15 %. Die daraufhin im Mai 2005 durchgef�hrten Facettengelenkinfiltrationen C3-C6 zeigten keine nachhaltige Besserung der Schmerzsituation. In Anbetracht dieser t�glichen, auch nach Einsch�tzung des Prof. Dr. med. W.________ teilweise invalidisierenden Kopfschmerzen, hat das kantonale Gericht das Ad�quanzkriterium der erheblichen Beschwerden zu Recht bejaht (vgl. Urteil 8C_402/2007 vom 23. April 2008 E. 5.2.5). Demzufolge hat es zutreffend erkannt, dass die �ber den 31. M�rz 2006 hinaus geklagten Beschwerden des Versicherten in einem ad�quat kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 20. M�rz 1997 stehen.
5.2 F�r den Fall der Bejahung der Ad�quanz beantragt die AXA eine R�ckweisung der Sache an sie selber, damit sie die H�he des Invalidit�tsgrades und der Integrit�tsentsch�digung ermitteln k�nne. Die Vorinstanz habe "die H�he und den Umfang der Leistungspflicht betreffend Rente und Integrit�tsentsch�digung direkt und ohne Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs bzw. ohne zweiten Schriftenwechsel in Abweichung zum Streitgegenstand" festgelegt.
5.2.1 Demgegen�ber hat die Beschwerdef�hrerin laut eigenen Angaben gem�ss Verf�gung vom 4. April 2006 "gest�tzt auf die konkreten Einkommensverh�ltnisse" eine unfallbedingte Erwerbseinbusse und somit den Anspruch auf eine Invalidenrente ausdr�cklich gepr�ft und verneint. Zudem hat der Beschwerdegegner bereits mit Einsprache vom 13. April 2006 - wie auch im vorinstanzlichen Verfahren - ab 1. April 2006 Anspruch auf eine Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 30 % erhoben. Unter diesen Umst�nden kann von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r keine Rede sein. Vielmehr war das kantonale Gericht nicht nur berechtigt, sondern dazu verpflichtet, �ber den offensichtlich zum Streitgegenstand geh�renden Rentenanspruch materiell zu entscheiden, sofern die Voraussetzungen dies zuliessen.
5.2.2 In Bezug auf die ausf�hrlich und nachvollziehbar dargelegte Invalidit�tsgradermittlung des kantonalen Gerichts, welche f�r den massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns am 1. April 2006 (vgl. BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224) eine unfallbedingte Erwerbseinbusse von 20 % ergab, beanstandet die AXA zun�chst, die Vorinstanz habe "die aktuellen tats�chlichen Einkommensverh�ltnisse des Beschwerdegegners bei der Ermittlung der Rente" nicht ber�cksichtigt. Auf diesen von der Beschwerdef�hrerin in keiner Weise substantiierten Einwand ist nicht weiter einzugehen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis). Insbesondere ist nicht ersichtlich, inwiefern die laut angefochtenem Entscheid ber�cksichtigten Vergleichseinkommen nicht den in zeitlicher Hinsicht massgebenden Verh�ltnissen entsprechen w�rden.
5.2.3 Soweit die AXA kritisiert, das kantonale Gericht habe die "rechtlichen Vorgaben gem�ss Art. 7 Abs. 2 ATSG (in der ab 1. Januar 2008 g�ltigen Fassung) [...] ungepr�ft gelassen", ist zun�chst festzuhalten, dass die Vorinstanz die nach den Grunds�tzen des intertemporalen Rechts (BGE 132 V 113 E. 3.1 S. 115 mit Hinweisen) im massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns geltenden Bestimmungen korrekt angewendet hat. Sodann finden sich keine Anhaltspunkte daf�r und macht die Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht geltend, dass die vom neurologischen Gutachter Prof. Dr. med. M.________ im Auftrag der AXA beurteilte, als Folge der dauerhaften Unfallrestbeschwerden verbleibende Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit konkret durch eine zumutbare Willensanstrengung �berwindbar w�re. Die Vorinstanz ist nach dem Gesagten mit in allen Teilen zutreffender Begr�ndung von einer anhaltenden unfallbedingten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von 20 % sowohl in der angestammten T�tigkeit als Aussendienstmitarbeiter wie auch in Verweisungst�tigkeiten ausgegangen. Aus dem basierend darauf - nach Massgabe der anwendbaren Rechtsgrunds�tze - vorgenommenen Einkommensvergleich resultiert eine unfallbedingte Erwerbseinbusse von 20 %, weshalb der entsprechende, mit angefochtenem Entscheid festgestellte Rentenanspruch nicht zu beanstanden ist.
Auch hinsichtlich der Sch�tzung des Integrit�tsschadens hat das kantonale Gericht auf die Beurteilung des Prof. Dr. med. M.________ vom 25. Januar 2005 abgestellt und gest�tzt darauf die von der Beschwerdef�hrerin bereits mit Verf�gung vom 4. April 2006 anerkannte Integrit�tsentsch�digung basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 10 % um 5 % auf insgesamt 15 % erh�ht. Dabei w�rdigte es, dass Prof. Dr. med. W.________ die dauerhaft verbleibende unfallbedingte Beeintr�chtigung der gesundheitlichen Unversehrtheit auf Grund der t�glich auftretenden, teilweise invalidisierenden Kopfschmerzen nach der SUVA-Tabelle 7.2 auf 5 % sch�tzte und die AXA ausdr�cklich in Erg�nzung zu dieser Sch�tzung die auf derselben Tabelle beruhende, um 5 % h�here Bewertung der Kopfschmerzen des Prof. Dr. med. M.________ vom 25. Januar 2005 mitber�cksichtigte und die gesamthafte Integrit�tseinbusse auf 10 % bezifferte. In Abweichung zur Auffassung der Beschwerdef�hrerin zog die Vorinstanz zudem die von Prof. Dr. med. M.________ auf 5 % veranschlagten Nackenbeschwerden zus�tzlich in Betracht und gelangte daher zu einer Integrit�tseinbusse von insgesamt 15 %. Dies ist mit Blick auf die Praxis (vgl. Urteil U 518/06 vom 13. Dezember 2007) nicht zu beanstanden, zumal unter anderem die Professoren Dres. med. W.________ und M.________ sowie die Dres. med. N.________ und L.________ nicht nur von einzig isoliert geklagten Kopfschmerzen berichteten, sondern im Wesentlichen �bereinstimmend zus�tzlich beschrieben, dass die stets rechtsseitig auftretenden Kopfschmerzen auch in die rechtsseitige Schulter-Nacken-Muskulatur ausstrahlen. Was die AXA hiegegen vorbringt, ist unbegr�ndet. Insbesondere trifft nach dem Gesagten nicht zu, dass hinsichtlich der HWS keine Nackenbeschwerden geklagt w�rden. Dass das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt worden w�re, wird zu Recht nicht vorgebracht (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 in fine S. 399; SVR 2008 IV Nr. 49 S. 163, 9C_404/2007 E. 1.3; insbesondere f�r die Belange der Unfallversicherung: 8C_701/2008 vom 12. Juni 2009 E. 4.2.2 und 8C_664/2007 vom 14. April 2008 E. 8.1; je mit Hinweisen). Unter diesen Umst�nden ist auch die mit angefochtenem Entscheid auf gesamthaft 15 % erh�hte Integrit�tsentsch�digung rechtens.
Dem Prozessausgang entsprechend hat die AXA die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG) zu tragen und dem Beschwerdegegner eine Parteientsch�digung zu entrichten (Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen).