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Timestamp: 2016-10-24 18:30:15
Document Index: 90180696

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 342', 'Art. 9', 'Art. 3', 'Art. 9', 'Art. 3', 'Art. 391', 'Art. 80', 'Art. 400', 'in dubio', 'Art. 9', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 105', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 128', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'Art. 47', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_1048/2013 (23.06.2014)
6B_1048/2013 � � Urteil vom 23. Juni 2014
Vors�tzliche T�tung, Schwangerschaftsabbruch, Vergewaltigung; Strafzumessung; Willk�r, rechtliches Geh�r,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 14. M�rz 2013.
Die Staatsanwaltschaft wirft X.________ vor, er habe seine schwangere Freundin am 26. August 2009 nach einer verbalen und t�tlichen Auseinandersetzung auf dem Boden liegend im Schwitzkasten gehalten und seitlichen Druck gegen ihren Hals bzw. Kopf ausge�bt. Dabei habe sie unter anderem einen Bruch des zweiten Halswirbelk�rpers mit Frakturausl�ufern in den Wirbelbogen sowie eine Halsmarkquetschung erlitten, und sei zufolge der Unterbrechung zentraler Nervenleitungen verstorben, wobei auch der Embryo gestorben sei.
�Ferner habe X.________ im Februar/M�rz 2007 mit B.________ den Geschlechtsverkehr vollzogen, obwohl er gewusst habe, dass sie damit nicht einverstanden sei, da sie ihm das gesagt und sich gewehrt habe, worauf er sie mit einer Hand am Hals gew�rgt habe, bis sie ihren Widerstand aufgegeben habe.
Das Obergericht des Kantons Z�rich verurteilte X.________ zweitinstanzlich wegen vors�tzlicher T�tung, strafbaren Schwangerschaftsabbruchs und Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren.
X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen im Hauptpunkt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben, und er sei freizusprechen. Eventualiter sei er wegen Unterlassung der Nothilfe schuldig zu sprechen. Der Beschwerdef�hrer ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.
Nicht zu h�ren ist der Beschwerdef�hrer mit seiner Eingabe vom 10. Februar 2014. Der vorinstanzliche Entscheid ging seinem Verteidiger am 2. Oktober 2013 zu. Die 30-t�gige Frist zur Einreichung der Beschwerde endete am 1. November 2013 (vgl. Art. 100 Abs. 1 BGG). Die erg�nzende Eingabe des Beschwerdef�hrers ist versp�tet.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Abweisung seines Antrags auf ein Tatinterlokut gem�ss Art. 342 Abs. 1 lit. b StPO. Die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r, das Willk�rverbot und das Fairnessgebot (Art. 9 und 29 Abs. 2 BV sowie Art. 3 Abs. 2 lit. a-c StPO).
�Die Vorinstanz weist die Antr�ge auf Zweiteilung der Berufungsverhandlung im Sinne eines Tatinterlokuts (Antrag des Beschwerdef�hrers) oder Schuldinterlokuts (Antrag der Staatsanwaltschaft) mit hinreichender Begr�ndung ab (Urteil S. 13 ff.). Dies ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdef�hrer geht fehl, wenn er vorbringt, die Vorinstanz nehme ihm damit die M�glichkeit, mit einem fach�rztlichen Obergutachten zu belegen, dass der Kopf bzw. Hals seiner Freundin nicht seitlich abgeknickt, sondern �berdehnt worden sei. Einerseits handelt es sich dabei um eine Sachverhaltsfrage, die im ersten Teil des Tatinterlokuts zu beurteilen gewesen w�re. Andererseits beantragte er bereits vor Vorinstanz, es sei ein Obergutachten einzuholen, was diese ablehnt (Urteil S. 12 f., 26; siehe E. 5.4.2). Die R�ge des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer wendet ein, die Vorinstanz verletze das Willk�rverbot, das Fairnessgebot und das Verbot der "reformatio in peius" (Art. 9 BV, Art. 3 Abs. 2 lit. a-c sowie Art. 391 Abs. 2 StPO), indem sie auf die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft eintrete. Die R�ge ist unbegr�ndet, soweit darauf mangels Aussch�pfung des kantonalen Instanzenzugs �berhaupt einzutreten ist (Art. 80 Abs. 1 BGG). Die Staatsanwaltschaft hat nach Erhalt der Berufungserkl�rung fristgerecht Anschlussberufung erkl�rt (Urteil S. 8). Dass auf ihre versp�tete, selbstst�ndige Berufung nicht eingetreten wurde, �ndert nichts daran, dass sie zur Anschlussberufung nach Art. 400 Abs. 3 lit. b StPO legitimiert ist.
Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz in verschiedener Hinsicht eine willk�rliche Beweisw�rdigung und die Verletzung des Fairnessgebots, des Anspruchs auf rechtliches Geh�r sowie des Grundsatzes "in dubio pro reo" vor (Art. 9 und 29 Abs. 2 BV, Art. 3 Abs. 2 lit. a-c sowie Art. 10 Abs. 3 StPO).
4.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 49 E. 7.1; je mit Hinweisen) oder wenn sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Eine entsprechende R�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 225 E. 3.2 mit Hinweisen).
�Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in seiner Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbstst�ndige Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82 mit Hinweisen).
4.2.�Eventualvorsatz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 Satz 2 StGB liegt vor, wenn der T�ter die Tatbestandsverwirklichung f�r m�glich h�lt, aber dennoch handelt, weil er den Erfolg f�r den Fall seines Eintritts in Kauf nimmt, mag er ihm auch unerw�nscht sein. Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sog. innere Tatsachen und ist somit Tatfrage. Rechtsfrage ist hingegen, ob im Lichte der festgestellten Tatsachen der Schluss auf Eventualvorsatz begr�ndet ist. Das Gericht darf vom Wissen des T�ters auf den Willen schliessen, wenn sich dem T�ter der Eintritt des Erfolgs als so wahrscheinlich aufdr�ngte, dass die Bereitschaft, ihn als Folge hinzunehmen, vern�nftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolgs ausgelegt werden kann (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis; siehe auch BGE 134 IV 26 E. 3.2.2 mit Hinweisen).
4.3.�Ob ein Gericht die in einem Gutachten enthaltenen Er�rterungen f�r �berzeugend h�lt oder nicht und ob es dementsprechend den Schlussfolgerungen der Experten folgen soll, ist eine Frage der Beweisw�rdigung, die mit Beschwerde an das Bundesgericht wegen Verletzung des Willk�rverbots aufgeworfen werden kann. Dasselbe gilt f�r die Frage, ob ein Gutachten in sich schl�ssig ist. Das Gericht darf in Fachfragen nicht ohne triftige Gr�nde von Gutachten abweichen und muss Abweichungen begr�nden. Erscheint dem Gericht die Schl�ssigkeit eines Gutachtens in wesentlichen Punkten zweifelhaft, hat es n�tigenfalls erg�nzende Beweise zur Kl�rung dieser Zweifel zu erheben (vgl. BGE 138 III 193 E. 4.3.1; 136 II 539 E. 3.2; 133 II 384 E. 4.2.3; je mit Hinweisen). Parteigutachten ist nicht die Qualit�t von Beweismitteln, sondern von blossen Parteibehauptungen beizumessen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1; 132 III 83 E. 3.4; je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer kritisiert die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung hinsichtlich der Vorw�rfe der vors�tzlichen T�tung sowie des strafbaren Schwangerschaftsabbruchs.
5.1.�Die Vorinstanz erachtet mit der ersten Instanz gest�tzt auf die tatnahen Aussagen des Beschwerdef�hrers und das Obduktionsgutachten von Dr. med. C.________ als erstellt, dass der Beschwerdef�hrer das Opfer auf dem Boden liegend mit dem linken Arm im Schwitzkasten hielt sowie mit der rechten Hand seitlich gegen dessen Kopfbereich erheblichen Druck aus�bte, worauf das Opfer einen Bruch des zweiten Halswirbels erlitt und aufgrund der Halsmarkquetschung verstarb. In subjektiver Hinsicht geht sie davon aus, dass der Beschwerdef�hrer um die M�glichkeit eines Genickbruchs mit t�dlichen Folgen wusste und den Tod des Opfers in Kauf nahm. Da er von dessen Schwangerschaft Kenntnis hatte, nahm er auch den Tod des ungeborenen Kindes in Kauf (Urteil S. 19-37; erstinstanzliches Urteil S. 17-54).
5.2.�Der Beschwerdef�hrer legt die erg�nzende Stellungnahme von Prof. Dr. med. D.________ ins Recht. Da die Stellungnahme erst nach dem angefochtenen Entscheid verfasst wurde, ist sie als echtes Novum unzul�ssig (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdef�hrer bei der Begr�ndung seiner R�gen und Antr�ge auf sie abstellt, ist darauf nicht einzugehen.
5.3.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, sie stelle willk�rlich auf das Protokoll seiner Hafteinvernahme ab und ignoriere seine Berichtigungen. Sie beachte nicht, dass er an dieser Einvernahme nicht demonstriert habe, wie er das Opfer in den Schwitzkasten genommen habe, sondern gezeigt habe, was er allgemein unter einem Schwitzkasten verstehe. Im �brigen sei seine Verfassung im Zeitpunkt der Einvernahme nicht ber�cksichtigt worden.
5.3.1.�Die Vorinstanz erw�gt, der Einwand des Beschwerdef�hrers �berzeuge nicht, er habe bei der Hafteinvernahme gezeigt, was er allgemein unter einem Schwitzkasten verstehe. Bei der Einvernahme sei es konstant um die tats�chlichen Abl�ufe am Tatabend gegangen. Es sei nicht einzusehen, weshalb der Beschwerdef�hrer pl�tzlich einen bloss theoretischen Schwitzkasten h�tte vorf�hren sollen. Auch aus dem Gesamtkontext ergehe zweifelsfrei, dass er auf entsprechende Aufforderung hin demonstriert habe, wie er das Opfer am fraglichen Abend um den Hals bzw. Kopf herum gehalten habe. Nachdem er gefragt worden sei, was er unter einem Schwitzkasten verstehe, sei in einer Protokollnotiz festgehalten worden: "Der Angeschuldigte zeigt wie er den Arm von vorne um den Hals gelegt hatte." Daraufhin habe der Beschwerdef�hrer gesagt: "Die andere Hand hatte ich vorne." Da er geschildert habe, wo er seine Hand gehabt habe, m�sse er die konkrete Situation beschrieben haben. In einer zweiten Protokollnotiz sei beschrieben worden: "Der Angeschuldigte zeigt am Sachbearbeiter, wie er den Schwitzkasten gemacht hatte. Er steht hinter dem Sachbearbeiter und legt von hinten den linken Arm vorne um den Hals auf die Schulter. Den rechten Arm dr�ckt er seitlich an den Kopf." Gem�ss Protokoll habe der Beschwerdef�hrer hinzugef�gt: "So fielen wir um." Mit diesem Satz habe er angegeben, wie sich die demonstrierte Situation fortgesetzt habe. Er habe die Niederschrift seiner Einvernahme selbst durchgelesen und unterschriftlich best�tigt (Urteil S. 26-28).
�Anl�sslich der Tatrekonstruktion habe der Beschwerdef�hrer den Schwitzkasten anders dargestellt als in der Hafteinvernahme. Er habe neu angegeben, das Opfer mit dem rechten Arm hinter sich gehalten zu haben, nicht wie bis anhin mit dem linken Arm vor sich. Im weiteren Verlauf des Verfahrens habe er diese Version wiederum mehrfach abge�ndert und mit neuen Vorbringen erg�nzt. Diesbez�glich verweist die Vorinstanz auf die ausf�hrliche Aussagenw�rdigung der ersten Instanz (Urteil S. 26, auch S. 19 f.; erstinstanzliches Urteil S. 36 ff., ebenfalls S. 20 ff.). Sie gelangt zum Schluss, dass auf die vom Beschwerdef�hrer bei der Hafteinvernahme geschilderte erste Version der fraglichen Ereignisse abzustellen sei (Urteil S. 34).
5.3.2.�Mit seinen Vorbringen gelingt es dem Beschwerdef�hrer nicht, die vorinstanzliche W�rdigung willk�rlich erscheinen zu lassen. Die Vorinstanz begr�ndet nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdef�hrer bei der Hafteinvernahme einvernahmef�hig war (siehe Urteil S. 22 f.). Es ist nicht zu beanstanden, dass sie entgegen dessen Vorbringen, er sei im Zeitpunkt der Einvernahme �berm�det gewesen, auf die Beurteilung des Facharztes f�r Rechtsmedizin abstellt, wonach der Beschwerdef�hrer nicht beeintr�chtigt gewirkt habe.
�Die Vorinstanz verf�llt nicht in Willk�r, wenn sie den Beschwerdef�hrer darauf behaftet, dass er mit seiner Unterschrift unter dem Vermerk "selbst gelesen und best�tigt" die Richtigkeit der im Protokoll verurkundeten Vorg�nge bekr�ftigte. Entgegen der Beschwerde bestehen keinerlei Anhaltspunkte, dass in mehrfacher Hinsicht falsch protokolliert worden ist. Das Vorbringen, dass in der Protokollnotiz zur Demonstration des Schwitzkastens f�lschlicherweise "Arm" anstatt "Hand" geschrieben worden sei, ist nicht geeignet, die Korrektheit des gesamten Protokolls in Zweifel zu ziehen.
�An der Sache vorbei geht der Einwand, die Vorinstanz verkenne, dass die erste Instanz festgestellt habe, er habe nie angegeben, Druck gegen den Kopf des Opfers ausgef�hrt zu haben. Die Vorinstanz f�hrt aus, er habe die Erw�gungen der ersten Instanz fehlinterpretiert. Diese habe seine widerspr�chlichen Aussagen aufgezeigt und festgehalten, dass er im Gegensatz zu seinen anf�nglichen Schilderungen sp�ter nicht mehr angegeben habe, Druck auf den Kopf des Opfers ausge�bt zu haben (Urteil S. 29 f.). Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit den willk�rfreien Ausf�hrungen der Vorinstanz nicht auseinander. Auf seine R�ge ist nicht weiter einzugehen.
�Hinsichtlich des Vorbringens, er habe bei der Hafteinvernahme dargestellt, was er allgemein unter einem Schwitzkasten verstehe, begn�gt sich der Beschwerdef�hrer gr�sstenteils damit, seine Ausf�hrungen anl�sslich der Berufungsverhandlung w�rtlich zu wiederholen. Er setzt sich nicht mit den ausf�hrlichen und �berzeugenden vorinstanzlichen Erw�gungen auseinander (Beschwerde S. 10 f.; Pl�doyernotizen, kantonale Akten, act. 220, S. 23 f.; Urteil S. 27). Seine Einwendungen sind nicht geeignet, die vorinstanzliche W�rdigung schlechterdings unhaltbar erscheinen zu lassen. Es ist nicht einzusehen, weshalb er nach der Demonstration eines allgemeinen Schwitzkastens mit den Aussagen "Die andere Hand hatte ich vorne." und "So fielen wir um." eine Verbindung zum konkreten Schwitzkasten herstellen sollte. Naheliegender ist, dass er zeigte, wie er das Opfer hielt.
�Mit seinem generellen Hinweis, die Vorinstanz stelle einseitig und willk�rlich auf seine Aussagen bei der Hafteinvernahme ab, ohne seine sp�teren Angaben zu ber�cksichtigen, gen�gt der Beschwerdef�hrer den qualifizierten Begr�ndungsanforderungen nicht. Die Vorinstanz legt ausf�hrlich, nachvollziehbar und �berzeugend dar, weshalb sie die ersten, tatnahen Angaben des Beschwerdef�hrers im Gegensatz zu seinen Aussagen bei der Tatrekonstruktion sowie im weiteren Verlauf des Verfahrens als glaubhaft erachtet. In ihrer W�rdigung ist keine Willk�r erkennbar.
5.4.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz verfalle in Willk�r, wenn sie das Obduktionsgutachten und die Aussagen von Dr. med. C.________ als schl�ssig bezeichne sowie gest�tzt darauf von einem seitlichen Abknicken des zweiten Halswirbels ausgehe. Sie ber�cksichtige die signifikante Unsicherheit des Gutachters anl�sslich seiner Einvernahme nicht. Ebenso ignoriere sie das Privatgutachten von Prof. Dr. med. D.________, wonach der Tod des Opfers niemals durch ein seitliches Abknicken des zweiten Halswirbels habe eintreten k�nnen. Vielmehr k�nne die klar erkennbare Bruchlinie einzig von einem Abknicken nach vorne oder hinten stammen. Ein seitliches Abknicken sei aus physikalischen Gr�nden absolut unm�glich. Sinngem�ss macht der Beschwerdef�hrer weiter geltend, die Vorinstanz weise seinen Antrag auf Einholung eines Obergutachtens willk�rlich und in Verletzung seines rechtlichen Geh�rs sowie des Fairnessgebots ab.
5.4.1.�Die Vorinstanz erw�gt, der Sachverst�ndige habe einen klassischen Genickbruch festgestellt. Es habe jedoch nicht ein Bruch des Zahnfortsatzes bestanden, sondern ein eigentlicher Wirbelbogen- und ein tiefer Wirbelk�rperbruch. Derartige Br�che entst�nden typischerweise bei einem seitlichen Abknicken der Halswirbels�ule. Der Bruchverlauf im Bogenbereich sei durch die schw�chste Stelle des Bogens gegangen, was einem typischen Verlauf entspreche. Auszuschliessen sei ein Abknicken des Kopfes durch einen Aufprall auf einen harten Gegenstand aufgrund eines Sturzes. Anl�sslich seiner Einvernahme vor der ersten Instanz habe der Gutachter ausgef�hrt, er gehe davon aus, dass es zu einem seitlichen Abknicken der Wirbels�ule habe kommen m�ssen, was Zug auf einen der Wirbelb�gen bewirkt habe, worauf diese Knochenstruktur quasi gerissen sei und sich der Riss �ber den unteren Anteil des Wirbelk�rpers in den gegen�berliegenden Wirbelbogen habe fortsetzen k�nnen. Der Frakturverlauf spreche f�r ein Abknicken und nicht f�r eine �berstreckung. Bei Letzterer komme es eher zu einem Abbruch des Zahnfortsatzes. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Ausf�hrungen des Sachverst�ndigen seien schl�ssig, weshalb darauf abgestellt werden k�nne. Insbesondere aufgrund der Fotos, auf welchen der Bruch des Halswirbelk�rpers sehr gut zu erkennen sei, seien die gutachterlichen Befunde auch f�r einen medizinischen Laien nachvollziehbar. Es sei einleuchtend, dass das vom Beschwerdef�hrer in der Hafteinvernahme geschilderte Vorgehen geeignet sei, bei starkem Druck zu einem Genickbruch zu f�hren (Urteil S. 24 f.).
�Die Vorinstanz befasst sich in der Folge mit den Feststellungen des Privatgutachters Prof. Dr. med. D.________. Dieser halte fest, biomechanische Ursache f�r die Halswirbelfraktur sei eine erzwungene Abknickung der Halswirbels�ule, wobei ein seitliches Abknicken daf�r infrage komme. Sie stellt fest, dies stehe im Einklag mit den Erkenntnissen des rechtsmedizinischen Gutachtens. Dem Privatgutachten sei weiter zu entnehmen, dass im Schwitzkasten f�r das Opfer eine relative Zwangshaltung von Kopf und Hals gegen�ber seines beweglichen Rumpfs bestanden habe. In dieser Situation m�sse der den Hals umschlingende Arm des Beschwerdef�hrers das Abknicken der Halswirbels�ule mit Frakturfolge durch Hebelung bewirkt haben. Die Vorinstanz erw�gt, es sei unklar, von welchem Schwitzkasten der Privatgutachter ausgegangen sei. Ebenso wenig sei bekannt, welches Sturzgeschehen, mithin welche Dynamik und biomechanischen Kr�fte er der Begutachtung zugrunde gelegt habe. Wenn der Privatgutachter ausf�hre, es liege nahe, dass die Fraktur vor dem Ankommen auf dem Boden entstanden sei, erweise sich dies als in hohem Masse spekulativ und widerspreche den glaubhaften ersten Aussagen des Beschwerdef�hrers, wonach er das Knacksen erst am Boden geh�rt habe, als er das Opfer weiterhin im Schwitzkasten gehalten habe (Urteil S. 31 f.).
5.4.2.�Der Beschwerdef�hrer beschr�kt sich wiederum in weiten Teilen darauf, sein vor Vorinstanz Vorgetragenes zu wiederholen, ohne auf ihre diesbez�glichen Ausf�hrungen einzugehen (Beschwerde S. 17-19, 20-26; Pl�doyernotizen, a.a.O., S. 21, 25, 27-30, 34; Urteil S. 30 ff.). Insofern ersch�pfen sich seine Einw�nde weitgehend in unzul�ssiger appellatorischer Kritik. Soweit seine R�gen den Begr�ndungsanforderungen gen�gen, sind sie nicht geeignet, die vorinstanzliche W�rdigung willk�rlich erscheinen zu lassen.
�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, ein seitliches Abknicken der Halswirbels�ule mit der Hand sei aufgrund der engen r�umlichen Verh�ltnisse in der K�che nicht m�glich. Dabei verkennt er, dass sich der Vorfall gem�ss Anklage - wie auch den vorinstanzlichen Feststellungen - im Wohn-/Schlafzimmer abspielte. Da ihm nicht vorgeworfen wird, er habe das Opfer direktvors�tzlich get�tet, er�brigen sich Ausf�hrungen dazu, ob es "weltfremd und eine ideelle Fehlkonstruktion" sei, anzunehmen, jemand w�rde einen Menschen wissentlich und willentlich im Schwitzkasten t�ten.
�Unbegr�ndet ist auch sein Vorbringen, die Vorinstanz setze sich nicht mit dem Privatgutachten auseinander. Sie ber�cksichtigt bei ihrer Beweisw�rdigung sowohl die Ausf�hrungen des gerichtlichen Sachverst�ndigen als auch jene des Privatgutachters. Sie kommt mit �berzeugenden Argumenten zum Schluss, das Obduktionsgutachten sowie die Aussagen des Sachverst�ndigen seien schl�ssig, wohingegen die Schlussfolgerungen des Privatgutachters nur begrenzt aussagekr�ftig seien und das Obduktionsgutachten nicht in Zweifel zu ziehen verm�chten. Ebenso wenig verf�llt die Vorinstanz in Willk�r oder verletzt das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers, wenn sie seinen Antrag auf Einholung eines Obergutachtens abweist (siehe Urteil S. 26, 31 f.).
�Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers folgert der Gutachter nicht aus seinen Aussagen, die Halswirbels�ule sei seitlich abgeknickt, und unterstellt ihm, er habe erheblichen Druck ausge�bt. Mit dem Satz, die von ihm diagnostizierten "Halswirbelverletzungen k�nnen aus einem seitlichen Abknicken der Halswirbels�ule, beispielsweise durch erheblichen, seitlich gegen den Kopf oder den Halsbereich ausge�bten Druck resultieren" (Obduktionsgutachten, kantonale Akten, act. 18/9, S. 9), legt er lediglich dar, welches Vorgehen aus seiner Sicht die Verletzungen des Opfers verursacht haben k�nnte. Dass der Beschwerdef�hrer tats�chlich mit seiner rechten Hand bzw. dem Arm erheblichen Druck auf den Kopf des Opfers aus�bte, haben erst die kantonalen Gerichte im Rahmen ihrer Beweisw�rdigung festgestellt. Der Gutachter hat einzig aus wissenschaftlicher Sicht festgehalten, dass vorliegend f�r das seitliche Abknicken ein erheblicher Kraftaufwand notwendig gewesen sei (Einvernahme des Sachverst�ndigen, kantonale Akten, act. 18/10, S. 6 f.). Zudem wies er mehrfach daraufhin, dass aus seiner Sicht beide vom Beschwerdef�hrer geschilderten Versionen des Schwitzkastens - jene der Hafteinvernahme und der Tatrekonstruktion - zu den diagnostizierten Verletzungen gef�hrt haben k�nnen (Obduktionsgutachten, a.a.O., S. 9; Einvernahme des Sachverst�ndigen, a.a.O., S. 6).
�Ferner ergibt sich weder aus dem Obduktionsgutachten noch aus seiner Einvernahme, dass der Sachverst�ndige unsicher war. Er beschrieb den Verlauf der Fraktur und wie es seines Erachtens zu dieser gekommen ist. Er legte �berzeugend dar, dass er dem Beschwerdef�hrer nicht unterstelle, den Kopf des Opfers nach links gedr�ckt zu haben. Vielmehr kam er aufgrund der Obduktion zum Schluss, dass "der Kopf seitlich und in dieser Position am ehesten nach links abgeknickt werden musste [...]." (Einvernahme des Sachverst�ndigen, a.a.O., S. 11). Insgesamt bringt der Beschwerdef�hrer nichts vor, was die Erkenntnisse des Sachverst�ndigen als widerspr�chlich und nicht schl�ssig erscheinen liesse. Hieran vermag auch das Privatgutachten nichts zu �ndern. Die Vorinstanz verf�llt nicht in Willk�r, wenn sie erw�gt, der Privatgutachter sei von der zweiten Schwitzkastenversion des Beschwerdef�hrers ausgegangen und habe nicht �ber alle Unterlagen verf�gt. Dass der Privatgutachter verschiedene Varianten f�r m�glich h�lt, ist irrelevant. Entscheidend ist, dass aus seiner Sicht neben der �berstreckung des Kopfes auch ein mehr seitliches Abknicken infrage kommt (Privatgutachten, kantonale Akten, act. 122/1, S. 2). Die Vorinstanz durfte willk�rfrei auf das Obduktionsgutachten abstellen und von einem seitlichen Abknicken des Kopfes des Opfers ausgehen.
5.5.�Ferner bestreitet der Beschwerdef�hrer, eventualvors�tzlich gehandelt zu haben. Aufgrund der Dynamik des Handlungsablaufs sei es weltfremd anzunehmen, er habe die Todesgefahr erkannt und den Tod des Opfers in Kauf genommen.
�Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe eine rund 40 Zentimeter kleinere sowie ca. 40 Kilogramm leichtere Person in den Schwitzkasten genommen und zus�tzlich mit der anderen Hand mit erheblichem Kraftaufwand seitlich gegen deren Kopf gedr�ckt. Wer dies tue, m�sse um die M�glichkeit wissen, dass das Aus�ben eines solchen Druckes bei der anderen Person einen Genickbruch mit t�dlichen Folgen verursachen kann. Wer es dennoch tue, nehme den Tod in Kauf. Zu ber�cksichtigen sei, dass der Beschwerdef�hrer Physiotherapeut sei und �berdurchschnittliche Kenntnisse der menschlichen Anatomie habe und sich mit Druckaus�bung auskenne. Er habe den Tod des Opfers und des ungeborenen Kindes in Kauf genommen (Urteil S. 35 f.).
�Soweit seine Ausf�hrungen den Begr�ndungsanforderungen gen�gen, zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung willk�rlich ist, er habe die Folgen seines Handelns vorausgesehen. Dabei musste er nicht konkret und detailliert erkennen, dass auf den Halswirbelbruch die t�dliche Halsmarkquetschung folgen werde. Es reicht aus, wenn er sich der m�glichen t�dlichen Folgen seines Handelns bewusst war. Die Vorinstanz begr�ndet nachvollziehbar, weshalb sie von Eventualvorsatz ausgeht. Die R�ge ist unbegr�ndet.
5.6.�Zusammengefasst verletzt die Vorinstanz weder das Willk�rverbot noch die Unschuldsvermutung, das Fairnessgebot oder den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf rechtliches Geh�r, wenn sie den angeklagten Sachverhalt als erstellt erachtet sowie den Antrag auf Einholung eines Obergutachtens ablehnt.
Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die Beweisw�rdigung hinsichtlich des Vorwurfs der Vergewaltigung zum Nachteil von B.________ wendet, beschr�nkt er sich wiederum weitestgehend darauf, w�rtlich seine Ausf�hrungen anl�sslich der Berufungsverhandlung zu wiederholen (Beschwerde S. 31-49; Pl�doyernotizen, a.a.O., S. 4-16). Selbst wenn man mit ihm davon ausginge, aufgrund der relativ kurzen vorinstanzlichen Begr�ndung sei die Wiederholung seiner Vorbringen angezeigt, gen�gten sie den qualifizierten Begr�ndungsanforderungen nicht. Er verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die in rechtlicher und tats�chlicher Hinsicht eine freie Pr�fung vornimmt. Soweit er zum Beweisergebnis frei pl�diert und der ausf�hrlichen erstinstanzlichen Beweisw�rdigung, auf welche die Vorinstanz in weiten Teilen verweist (vgl. Art. 82 Abs. 4 StPO; Urteil S. 37; erstinstanzliches Urteil S. 57-67), lediglich seine Sicht der Dinge gegen�berstellt, ohne sich damit detailliert auseinanderzusetzen, ersch�pfen sich seine Ausf�hrungen in einer appellatorischen Kritik. Darauf ist nicht einzutreten. So begr�ndet er ausf�hrlich, das Opfer sei nicht glaubw�rdig, und dessen Aussagen seien nicht glaubhaft. Ferner argumentiert er, das Opfer habe ihn aus Rache falsch beschuldigt, die Nachbarin des Opfers habe keine Spuren einer Vergewaltigung bemerkt und er habe nicht erkennen k�nnen, dass es den Geschlechtsverkehr nicht wolle.
�An der Sache vorbei geht das Vorbringen, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, der Beschwerdef�hrer habe �ber die Angabe von Ort, Zeit und Personen hinaus best�tigt, das Opfer und sein damaliger Freund h�tten wahrheitsgem�sse Aussagen gemacht. Gleiches gilt f�r den Einwand, die Vorinstanz unterstelle ihm, das Opfer bereits vor dem angeklagten Vorfall einmal vergewaltigt zu haben. Davon geht die Vorinstanz nicht aus, sondern erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe den �usseren Sachverhalt betreffend Ort, ungef�hren Zeitpunkt sowie anwesende Personen anerkannt und damit die Aussagen des Opfers sowie dessen ehemaligen Freunds best�tigt. Ferner ergebe sich aus den Aussagen des Beschwerdef�hrers, dass das Opfer die Vergewaltigung bereits fr�her thematisiert und den Vorwurf nicht erst viel sp�ter aus Rache erhoben habe (Urteil S. 38).
�Soweit die Vorbringen des Beschwerdef�hrers �berhaupt den qualifizierten Begr�ndungsanforderungen gen�gen, sind sie nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweisw�rdigung willk�rlich erscheinen zu lassen. Er zeigt lediglich auf, dass man auch zu einem anderen Beweisergebnis h�tte gelangen k�nnen. Dies reicht nicht, um Willk�r darzutun.
Seinen Eventualantrag, er sei wegen Unterlassung der Nothilfe nach Art. 128 Abs. 1 StGB zu verurteilen, begr�ndet der Beschwerdef�hrer einzig mit dem verlangten Freispruch vom Vorwurf der vors�tzlichen T�tung. Darauf ist nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer kritisiert subeventualiter die Strafzumessung. Die hypothetische Einsatzstrafe f�r die eventualvors�tzliche T�tung sei um mindestens drei Jahre zu reduzieren. Insgesamt sei eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als neun Jahren auszusprechen.
�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. mit Hinweisen). Entsprechendes gilt f�r die Bildung der Einsatzstrafe und der Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB in Anwendung des Asperationsprinzips (BGE 127 IV 101 E. 2b S. 104; Urteil 6B_460/2010 vom 4. Februar 2011 E. 3.3.4, nicht publ. in: BGE 137 IV 57; je mit Hinweis). Darauf kann verwiesen werden.
�Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigt s�mtliche Zumessungsgr�nde zutreffend. Sie begr�ndet die Festsetzung der Einsatzstrafe von 13 Jahren f�r die eventualvors�tzliche T�tung nachvollziehbar, erh�ht diese aufgrund des strafbaren Schwangerschaftsabbruchs und der Vergewaltigung um drei Jahre und ber�cksichtigt die T�terkomponenten weder straferh�hend noch strafmindernd. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zu der objektiven Tatschwere hinsichtlich der eventualvors�tzlichen T�tung erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe eine grosse kriminelle Energie aufgewendet und sein Vorgehen zeuge von r�cksichtsloser Brutalit�t und einer Geringsch�tzung menschlichen Lebens (Urteil S. 47 ff.).
�Eine ermessensverletzende Gewichtung der Faktoren respektive eine Verletzung von Bundesrecht (Art. 47 ff. StGB) zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf und ist nicht ersichtlich. Soweit er seine Einw�nde mit den beantragten Freispr�chen begr�ndet, ist darauf nicht einzugehen. Die Freiheitsstrafe von 16 Jahren h�lt sich auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens und ist nicht zu beanstanden.
�Mit dem Entscheid im Hauptpunkt werden die �brigen Antr�ge (Zivilanspr�che, vorinstanzliche Verfahrenskosten und Entsch�digung sowie Genugtuung) gegenstandslos.
�Der Beschwerdef�hrer hat die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Seine finanzielle Situation ist bei der Festsetzung der Gerichtskosten zu ber�cksichtigen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, sowie B.________ schriftlich mitgeteilt.