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Timestamp: 2016-10-25 15:48:07
Document Index: 252496845

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 89', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66']

1C_789/2013 (21.02.2014)
1C_789/2013 � � Urteil vom 21. Februar 2014
handelnd durch den Stadtrat von Z�rich,
und dieser vertreten durch die Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements der Stadt Z�rich,
Beschwerde gegen das Urteil vom 22. August 2013 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer.
�Am 11. Januar 2012 beschloss der Gemeinderat der Stadt Z�rich, die n�rdliche Baulinie der Hohlstrasse zwischen Hardplatz und Seebahnstrasse gem�ss Vorlage des Stadtrates, Plan-Nr. 2010-41, abzu�ndern, zu l�schen bzw. neu festzusetzen. Die bestehende n�rdliche Baulinie der Hohlstrasse wird um 4 m in n�rdliche Richtung verschoben, um den Baulinienabstand von bisher 24 m auf 28 m zu erweitern. Dadurch werden die auf den Grundst�cken AU6529, AU1643, AU5383, AU1641, AU1640 und AU6485 stehenden Geb�ude angeschnitten.
�X.________, Eigent�mer des Grundst�cks Kat.-Nr. AU1640, und weitere Betroffene erhoben dagegen Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Z�rich. Dieses wies die Rekurse am 26. Oktober 2012 ab.
�Dagegen gelangte X.________ mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht.
�Die Volkswirtschaftsdirektion genehmigte am 21. Februar 2013 den Beschluss des Gemeinderats der Stadt Z�rich vom 11. Januar 2012 betreffend Revision der genannten Baulinien.
�Am 22. August 2013 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut. Es hob den Rekursentscheid sowie Disp.-Ziff. 1 des Gemeinderatsbeschlusses vom 11. Januar 2012 auf und wies die Sache im Sinn der Erw�gungen an den Gemeinderat zur�ck, um die Situation erneut umfassend zu pr�fen und gest�tzt darauf eine differenzierte Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung bez�glich milderer Massnahmen vorzunehmen. Dazu k�nne eine gesamthaft schlankere Version des Projekts geh�ren; pr�fenswert erscheine auch eine in l�ngere Abschnitte unterteilte unterschiedliche Baulinienfestsetzung; schliesslich sei auch denkbar, an den bisher geplanten Baulinien festzuhalten, soweit sich deren Verbreiterung aufgrund der gesamten Verh�ltnisse, insbesondere aufgrund von gen�gend konkretisierten Abbiegespuren und Fussg�nger�berg�ngen, als erforderlich erweisen sollte.
�Dagegen erhob der Gemeinderat Z�rich am 10. Oktober 2013 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht. Er beantragt, der angefochten Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und der Beschluss des Gemeinderats vom 11. Januar 2012 zu best�tigen.
�Der Beschwerdegegner schliesst auf Nichteintreten; eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen. Das Verwaltungsgericht beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
�In seiner Replik h�lt der Gemeinderat an seinem Antrag fest.
�Anfochten ist ein Entscheid des Verwaltungsgerichts, der die Sache zur umfassenden Neupr�fung an den Gemeinderat Z�rich zur�ckweist, ohne bereits ein bestimmtes Ergebnis vorzugeben. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid, der nur unter den besonderen Voraussetzungen gem�ss Art. 93 Abs. 1 BGG selbstst�ndig vor Bundesgericht angefochten werden kann.
1.1.�Der Gemeinderat beruft sich auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG: Mit der Gutheissung der Beschwerde k�nnte das Baulinienverfahren abgeschlossen, d.h. ein Endentscheid herbeigef�hrt werden. Bei einer R�ckweisung m�ssten - auf der Grundlage von fiktiven Annahmen insbesondere zur Notwendigkeit von Abbiegespuren - Varianten zur Baulinienvorlage ausgearbeitet und in einem langwierigen politischen Prozess beschlossen und genehmigt werden, was einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten zur Folge h�tte.
Der Beschwerdef�hrer macht dagegen geltend, dass ein schwerer Eingriff in sein Grundeigentum in Frage stehe und der Gemeinderat daher ohnehin verpflichtet gewesen sei, Varianten zu pr�fen.
Dem h�lt der Gemeinderat entgegen, dass urspr�nglich die Sicherung des Raums f�r einen 36 m breiten Boulevard diskutiert worden sei; diese Variante sei verworfen und der Baulinienabstand auf 28 m reduziert worden. Varianten mit einem noch geringeren Baulinienabstand w�ren von der kantonalen Genehmigungsbeh�rde nicht genehmigt worden.
1.2.�Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass die Ausbaupl�ne f�r die Hohlstrasse, insbesondere f�r m�gliche Abbiegespuren und Fussg�nger�berg�nge westlich der Tramhaltestelle "G�terbahnhof", nicht gen�gend konkretisiert seien; es verlangte u.a. die Pr�fung einer gesamthaft schlankeren Variante des Projekts, z.B. mit schmaleren Rad-/Gehwegen bzw. ohne Allee; ansonsten m�sse aufgrund von gen�gend konkretisierten Abbiegespuren und Fussg�nger�berg�ngen der Nachweis erbracht werden, dass die Verbreiterung der Baulinien erforderlich sei. Dies hat zur Folge, dass die Stadt Varianten f�r den Endausbau der Hohlstrasse zwischen Seebahnstrasse und Hardplatz ausarbeiten m�sste, mit Hinweisen zur Lage k�nftiger Abbiegespuren, Fussg�ngerspuren, der Breite von Rad- und Gehwegen, der Beibehaltung oder dem Verzicht auf L�ngsparkpl�tze, etc. Dies bedingt umfangreiche Abkl�rungen und politische Diskussionen im Dialog mit dem Kanton, da es sich im fraglichen Abschnitt um eine Staatsstrasse handelt und der Baulinienplan von der Volkswirtschaftsdirektion genehmigt werden muss. Unter diesen Umst�nden ist mit der Gemeinde davon auszugehen, dass bei einer Gutheissung der Beschwerde ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten erspart werden k�nnte.
1.3.�Der Gemeinderat Z�rich als zur Festsetzung von Baulinien in der Stadt Z�rich zust�ndige Beh�rde kann sich auf die Verletzung der Gemeindeautonomie berufen und ist insofern zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG).
�Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die Beschwerde einzutreten.
�Der Gemeinderat r�gt zun�chst eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (Art. 105 und 97 Abs. 1 BGG). Das Verwaltungsgericht habe ausgef�hrt, dass zwischen den beiden bestehenden Tramhaltestellen (am G�terbahnhof und am Hardplatz) keine Fussg�nger�berg�nge lokalisierbar seien, f�r die zus�tzlicher Raum erforderlich sei. Dies sei aktenwidrig: Bei der Einm�ndung der Zypressenstrasse in die Hohlstrasse bestehe schon heute ein Fussg�nger�bergang �ber die Hohlstrasse, der mit einer rund 1 m breiten Schutzinsel versehen sei.
�Dies trifft zu: Auf der in den Akten liegenden Baulinienvorlage Hohlstrasse (Plan Nr. 2010-41) ist im Einm�ndungsbereich der Zypressenstrasse eine Trenninsel und auf dem davor liegenden Bereich der Hohlstrasse eine Fussg�ngerschutzinsel eingezeichnet. Der Gemeinderat durfte diesen Fussg�nger�bergang daher als bekannt voraussetzen, d.h. es ist ihm keine Verletzung seiner Mitwirkungspflicht vorzuwerfen.
�Dieser Sachverhaltsmangel kann f�r den Ausgang des Verfahrens bedeutsam sein, ging doch das Verwaltungsgericht von einem Strassenquerschnitt von 24 m aus (je 4.5 m f�r die Rad-/Gehwege, 6 m f�r das Tramtrassee und 9 m f�r die drei Fahrspuren), der sich innerhalb der bestehenden Baulinien realisieren lasse. Bereits unter Ber�cksichtigung der bestehenden Fussg�ngerschutzinsel w�ren jedoch 25 m und damit eine Verbreiterung des Baulinienabstands erforderlich.
�Weiter r�gt die Beschwerdef�hrerin, das Verwaltungsgericht habe im Rahmen der Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung die der Vorlage zugrunde liegenden �ffentlichen Interessen ungen�gend gewichtet und �bertriebene Anforderungen an deren Konkretisierungsgrad gestellt.
3.1.�Sie beruft sich auf � 98 des Z�rcher Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG), wonach Baulinien so festzusetzen sind, dass sie den Bed�rfnissen beim voraussichtlichen Endausbau der betreffenden Anlage gen�gen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gen�gten konkrete Vorstellungen �ber den k�nftigen Strassenverlauf im Sinn eines generellen Projekts; nicht erforderlich sei, dass bereits ein Strassenbauprojekt vorliege.
�Vorliegend best�nden verschiedene Richtplaneintr�ge, die �ber kurz oder lang einen Ausbau der Hohlstrasse notwendig machten: Diese sei im betroffenen Abschnitt als Staatsstrasse im kantonalen Verkehrsrichtplan eingetragen; der regionale Richtplan sehe eine neue Tramlinie (Tramlinie 1 vom Hauptbahnhof �ber die Hohlstrasse zum Bahnhof Altstetten) vor und gem�ss kommunalem Verkehrsplan der Stadt Z�rich sei eine regionale Fahrradroute eingetragen. Schliesslich sehe das st�dtische Alleenkonzept eine Baumreihe beidseits der Strasse vor.
�Im Endausbau m�sse die bestehende Anlage, die heute eine Breite von 24 m aufweise, somit um je eine Radroute beidseits der Strasse (Raumbedarf 2 x 1.5 m) sowie eine Baumallee (Raumbedarf: 2 - 3 m) erg�nzt werden. Zudem m�ssten zus�tzliche Fussg�ngerinseln errichtet und die bestehenden ausgebaut werden; diese sollten gem�ss VSS-Norm SN 640241 "Fussg�ngerverkehr, Fussg�ngerstreifen" eine Breite von 2 m, mindestens jedoch von 1.5 m bzw. (gem�ss der Richtlinie "Behindertengerechte Fusswegnetze: Strasse - Wege - Pl�tze") 8 m aufweisen. Schliesslich seien die Fahrbahnen mit 3 m knapp berechnet; aufgrund des LKW-Verkehrs in der Hohlstrasse sei mit einem Ausbau auf 3.5 m Breite auf offener Strecke zu rechnen.
�Die vom Verwaltungsgericht zitierte Karte "Parkplatzreduktionsgebiete 2010" beziehe sich lediglich auf Abstellpl�tze auf Privatgrund und nicht auf �ffentliche Parkpl�tze; es sei derzeit noch offen und werde im Rahmen des konkreten Strassenbauprojekts zu beurteilen sein, ob an den bestehenden Parkpl�tzen l�ngs der Hohlstrasse festgehalten werde oder nicht.
�Aufgrund der Entwicklung des Quartiers (Abbruch des alten G�terbahnhofs, Bau des Polizei- und Justizzentrums, neue Tramlinie) sei mit weiteren baulichen T�tigkeiten zu rechnen, die u.a. weitere Abbiegespuren erforderlich machen k�nnten. Auch wenn deren Notwendigkeit und Lage im heutigen Zeitpunkt noch nicht feststehe, m�sse bereits der notwendige Raum gesichert werden, da sich dies sp�ter nicht mehr nachholen lasse: Zurzeit seien Neubauten auf den Liegenschaften Hofstrasse 176 - 188 geplant; es m�sse daf�r gesorgt werden, dass sich diese an den neuen Baulinien orientieren, um den sp�teren Ausbau der Hohlstrasse nicht zu verunm�glichen.
�Die Stadt h�lt zwar einen unterschiedlichen Baulinienverlauf im Bereich der Haltestelle G�terbahnhof und der einm�ndenden Seebahnstrasse f�r m�glich; dagegen m�sse die Baulinie zumindest im restlichen, streitbetroffenen Abschnitt der Hohlstrasse einen geraden Verlauf aufweisen; eine weitergehende Unterteilung sei aus st�dtebaulich-�sthetischer Sicht abzulehnen.
3.2.�Der Beschwerdegegner betont, dass es sich bei der streitigen Baulinienvorlage um einen schweren Eingriff in sein Eigentum handle. Die Verschiebung der Baulinie um 4 m habe zur Folge, dass sein Grundst�ck nur noch auf einer Fl�che von 102 m� bebaubar bleibe. Unter diesen Umst�nden seien hohe Anforderungen an den Nachweis des �ffentlichen Interesses zu stellen (BGE 118 Ia 372 E. 4c und d S. 376 f.; Urteil 1C_50/2008 vom 10. Juni 2008 E 4.5.1) und m�sse eine differenzierte Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung vorgenommen werden, unter sorgf�ltiger Pr�fung von milderen Massnahmen. Dies setze eine Variantenpr�fung voraus.
�Er weist darauf hin, dass es sich beim "Alleenkonzept" lediglich um eine stadtinterne Absichtserkl�rung bzw. ein Arbeitspapier handle, das von vornherein nicht geeignet sei, Eigentumsbeschr�nkungen zu rechtfertigen.
�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Baulinien nicht erst zu ziehen, wenn die Strasse erstellt werden muss; vielmehr ist das aktuelle Bed�rfnis f�r die Landsicherung schon dann gegeben, wenn ersichtlich ist, dass die Erstellung �ber kurz oder lang notwendig sein wird, da andernfalls die Gefahr besteht, dass Bauvorhaben die sp�tere Bauausf�hrung erschweren und verteuern (BGE 118 Ia 372 E. 4b S. 375 f.). Mit R�cksicht auf die Eigentumsbeschr�nkungen, zu denen die Linienfestsetzung f�hrt, wird jedoch verlangt, dass konkrete Vorstellungen f�r den k�nftigen Strassenbau jedenfalls im Sinn eines generellen Projekts vorliegen (BGE 129 II 276 E. 3.4 S. 280; 118 Ia 372 E. 4a S. 375 mit Hinweis; Urteil 1A.194/2003 / 1P.530/2003 vom 4. Mai 2004 E. 2.3). Im Rahmen der Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung muss untersucht werden, ob es Varianten gibt, die zu weniger schwerwiegenden Eingriffen f�hren w�rden (BGE 118 Ia 372 E. 4c S. 376). Allerdings kann - anders als im Strassenplanverfahren - keine detaillierte Pr�fung s�mtlicher Ausf�hrungsvarianten verlangt werden; es gen�gt vielmehr, wenn prima facie keine wesentlich vorteilhafteren Varianten ersichtlich sind (BGE 129 II 276 E. 3.4 und 3.5 S. 281).
4.1.�Die Hohlstrasse ist eine Hauptverkehrsstrasse, die seit der Er�ffnung der Westumfahrung sogar ein erh�htes Verkehrsaufkommen zu bew�ltigen hat. Es ist davon auszugehen, dass sie �ber kurz oder lang ausgebaut werden muss, insbesondere f�r die im Richtplan vorgesehene Erstellung eines regionalen Radwegs. Streitig ist, ob hierf�r im Bereich der Parzelle des Beschwerdegegners eine Baulinienbreite von 28 m (statt heute 24 m) erforderlich ist.
�Das Verwaltungsgericht hielt fest, dass mindestens Raum f�r zwei Rad- und Gehwege, drei Fahrspuren (zwei stadtausw�rts und eine stadteinw�rts) und f�r das Tramtrassee freizuhalten seien. Es berechnete, dass dies innerhalb der jetzigen Baulinienbreite von 24 m m�glich w�re. Der Strassenquerschnitt w�rde sich dann wie folgt zusammensetzen:
Rad-/Gehweg 4.5 m 2 Fahrspuren stadtausw�rts 6.0 m 1 Fahrspur stadteinw�rts 3.0 m Rad-/Gehweg 4.5 m 24 m Diese Berechnung ber�cksichtigt jedoch weder die bestehenden Parkpl�tze l�ngs der Hohlstrasse noch die bestehende Fussg�ngerinsel in der Einm�ndung der Zypressenstrasse (vgl. oben E. 2).
4.2.�Mit dem Gemeinderat ist davon auszugehen, dass im Endausbau der Hohlstrasse zus�tzliche und breitere Schutzinseln f�r Fussg�nger erforderlich sein werden, um ein sicheres Kreuzen der stark befahrenen und mehrspurigen Strasse zu erm�glichen, und zwar auch im streitigen Bereich der Hohlstrasse, zwischen den beiden Tramstationen. Schon daraus ergibt sich ein zus�tzlicher Platzbedarf von 1.5 bis 2 m (selbst bei Aufhebung der bestehenden L�ngsparkpl�tze mit einer Breite von je 2 m).
4.3.�Aufgrund der zu erwartenden Baut�tigkeit im n�rdlichen Geviert (nach Abriss des G�terbahnhofs) erscheint es zudem sinnvoll, eine Platzreserve f�r zus�tzliche Abbiegespuren zu schaffen. Allerdings steht deren Lage und Ausgestaltung heute noch nicht fest. Die vom Verwaltungsgericht verlangte Konkretisierung der Planung ist zurzeit nicht m�glich und w�rde - wie der Gemeinderat zu Recht geltend macht - auf eine fiktive Strassenplanung hinauslaufen, deren Umsetzung v�llig ungewiss w�re. Aufgrund der geplanten Baut�tigkeit (insbesondere Abriss und Neubau auf den Liegenschaften Hohlstrasse 176 - 188) besteht jedoch ein Bed�rfnis, die Baulinien schon heute verbindlich festzulegen.
4.4.�Sollte sich ergeben, dass auf Abbiegespuren verzichtet werden kann, h�tte die Stadt die M�glichkeit, die �ffentlichen Parkpl�tze l�ngs der Hohlstrasse (ganz oder teilweise) beizubehalten, ihr Alleenkonzept (ganz oder teilweise) zu realisieren bzw. die Fahrspuren zu erweitern.
�Zwar ist das Alleenkonzept nicht in einem Richtplan verankert; dennoch handelt es sich um ein vom Stadtrat genehmigtes Konzept zur Erg�nzung bestehender und zur Erstellung neuer Alleen, das etappenweise umgesetzt wird und damit das Planungsermessen der Stadt konkretisiert. Die Verwirklichung dieses Konzepts liegt im �ffentlichen Interesse, wie die Vorinstanzen zutreffend festgehalten haben.
�Die Stadt r�umt selbst ein, dass es unverh�ltnism�ssig w�re, f�r die Pflanzung einer Baumreihe den Abriss der bestehenden Bauten zu verlangen. M�ssten diese aber ohnehin f�r den - aus anderen Gr�nden n�tigen - Ausbau der Hohlstrasse weichen, so kann auch das Interesse an der Realisierung einer Allee mitber�cksichtigt werden. Dies wird im Rahmen eines konkreten Strassenplans zu pr�fen sein.
4.5.�Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die geplante Baulinienerweiterung von 24 auf 28 m bescheiden dimensioniert ist. Der Gemeinderat hat auf den urspr�nglich vorgesehenen, sehr viel weitergehenden Eingriff in das Eigentum der Anrainer (Baulinienabstand von 36 m f�r einen Boulevard) verzichtet. Dies hat zur Folge, dass sich nicht alle planerischen Vorstellungen (Radwege, Fussg�ngerinseln, Allee, Abbiegespuren, evtl. Fahrspurerweiterung, Beibehaltung der L�ngsparkpl�tze) verwirklichen lassen werden, sondern nur ein Teil davon. Der hierf�r angenommene Raumbedarf von 28 m erscheint unter Ber�cksichtigung der Verkehrsfunktion der Hohlstrasse (Hauptverkehrsstrasse mit Tramlinie) und der zu erwartenden Baut�tigkeit im Quartier realistisch und jedenfalls nicht �berrissen. Dies best�tigt der Genehmigungsentscheid der Volkswirtschaftsdirektion vom 21. Februar 2013, wonach das Baulinienband von 28 m den Anforderungen an die Sicherung des Strassenraums im streitigen Bereich (ausserhalb der Haltestellenbereiche auf freier Strecke) nur knapp gen�ge. Die Baulinienerweiterung ist damit als erforderlich zu betrachten.
�Verkehrsbaulinien dienen nicht nur der Sicherung bestehender und geplanter Strassen, sondern haben auch eine st�dtebaulich-�sthetische Funktion, insbesondere zur Gestaltung einheitlicher H�userfluchten in st�dtischen Quartieren (Urteil 1C_120/2011 vom 1. Juni 2011 E. 3.3.2 mit Hinweisen). In Gestaltungsfragen steht der Gemeinde als Planungsbeh�rde ein erhebliches Planungsermessen zu. Es ist grunds�tzlich nicht zu beanstanden, dass die Stadt im Abschnitt zwischen der Tramhaltestelle "G�terbahnhof" und dem Hardplatz aus st�dtebaulicher Sicht auf einen geraden Baulinienverlauf, ohne Ein- bzw. Ausbuchtungen, beharrt.
�Die Baulinienverbreiterung h�tte somit zur Folge, dass die bestehende, an der Grundst�cksgrenze stehende Baute des Beschwerdegegners um 4 m angeschnitten w�rde. N�her zu pr�fen sind die damit verbundenen Rechtswirkungen und deren Verh�ltnism�ssigkeit im Lichte der Eigentumsgarantie.
6.1.�Im Baulinienbereich d�rfen grunds�tzlich nur Bauten und Anlagen erstellt werden, die dem Zweck der Baulinie nicht widersprechen (vgl. � 99 Abs. 1 PBG mit gewissen Ausnahmen gem�ss � 100 PBG). Ein Neubau m�sste daher 4 m weiter von der Strasse zur�ckversetzt werden, was die (ohnehin nicht grosse) �berbaubare Fl�che des Beschwerdegegners (152 m�) erheblich verringern w�rde. Immerhin ist mit dem Baurekursgericht davon auszugehen, dass das Grundst�ck �berbaubar bliebe.
�Allerdings ist das Grundst�ck bereits vollst�ndig �berbaut. Die bestehende Baute (die Teil einer U-f�rmigen Hofrandbebauung ist) geniesst Bestandesschutz. Sie darf weiterhin ihrem bisherigen Verwendungszweck entsprechend unterhalten und modernisiert werden (� 101 Abs. 1 PBG). Insofern bewirkt die Baulinienerweiterung keinen wesentlichen Nachteil und erscheint f�r den Beschwerdegegner zumutbar und verh�ltnism�ssig.
6.2.�Gem�ss � 110 PBG steht dem Werktr�ger mit Rechtskraft der Baulinien im Rahmen ihrer Zweckbestimmung das Enteignungsrecht zu. Dieses kann aber erst ausge�bt werden, wenn ein konkretes Ausf�hrungsprojekt vorliegt, weil erst zu diesem Zeitpunkt feststeht, ob die Enteignung zur Erreichung des Zweckes erforderlich ist (BGE 118 Ia 372 E. 4a S. 375; Urteil 1C_50/2008 vom 10. Juni 2008 E. 3.3 und 4.5.1). Die Verh�ltnism�ssigkeit eines Abrisses der bestehenden Baute kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden und ist erst zu pr�fen, wenn ein konkretes Projekt f�r den Ausbau der Hohlstrasse unter Inanspruchnahme des Grundst�cks des Beschwerdegegners vorliegt.
�Mit diesem Vorbehalt ist die Verh�ltnism�ssigkeit der Baulinienerweiterung zu bejahen.
�Nach dem Gesagten erweist sich die streitige Baulinienfestsetzung als mit der Eigentumsgarantie vereinbar. Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts hat die Planung der Stadt daher zu Unrecht aufgehoben und die Gemeindeautonomie verletzt. Die Beschwerde ist somit gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und der Rekursentscheid vom 26. Oktober 2012 wieder herzustellen. Damit wird der Beschluss des Gemeinderats vom 11. Januar 2012 best�tigt.
�Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt der Beschwerdegegner. Er tr�gt die Kosten des bundesgerichtlichen und verwaltungsgerichtlichen Verfahrens und hat keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 66, 67 und 68 BGG). F�r das Verfahren vor Baurekursgericht bleibt es bei der Kostenregelung des Rekursentscheids.
�Die Beschwerde wird gutgeheissen, der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, vom 22. August 2013 aufgehoben und der Rekursentscheid des Baurekursgerichts vom 26. Oktober 2012 wieder hergestellt.
�Die Gerichtskosten von Fr. 3'140.-- f�r das verwaltungsgerichtliche Verfahren und von Fr. 3'000.-- f�r das bundesgerichtliche Verfahren werden dem Beschwerdegegner auferlegt.
�Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.