Source: https://holix.at/portfolio/datenschutz/
Timestamp: 2019-12-06 20:36:01
Document Index: 192316832

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art.30', 'Art. 32', 'Art. 12', 'Art. 28', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 46', 'Art. 33', 'Art. 35', 'Art.37', 'Art 9', 'Art 9']

Datenschutz - Unterstützung bei Umsetzung der DSGVO in Ihrem Unternehmen - holix.at
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Im Sinne EU-Datenschutz-Grundverordnung
Die EU Datenschutz-Grundverordnung gilt alle für privaten Unternehmen und öffentliche Stellen mit dem Ziel, die Wahrung des Datenschutzes personenbezogener Daten EU-weit zu vereinheitlichen.
Bei Vergehen drohen sehr hohe Bußgelder: nach Artikel 83 Absatz (5) auf bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
Daher ist es als Unternehmen unumgänglich sich mit dem Thema Datenschutz zu befassen und Maßnahmen und Richtlinien zu deren Umsetzung zu definieren.
Im nächsten Abschnitt finden Sie einen Auszung der wichtigsten Themen, mit denen Sie sich als Unternehmen befassen müssen.
Definition technischer und organisatorischer Maßnahmen zur Datensicherheit
Rechte der Betroffenen beachten und wahren
Auskunfts- und Löschprozess einführen
Auftragsverarbeiter identifizieren und vertraglich vereinbaren
Datenübermittlung (EU & international)
Im Sinne der DSGVO sind Sie verpflichtet ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten zu erstellen. Im ersten Schritt sind hierzu alle Verarbeitungstätigkeiten. D.h. alle Tätigkeiten in denen Sie personenbezogene Daten verarbeiten zu identifizieren.
Nach EU-DSGVO Art. 6 ist einen Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich
Verarbeitung ist für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt
In der Praxis ist hier daher dein Einführung eines Einwilligungsprozesses in der Regel erforderlich.
Nach EU-DSGVO Art.30 ist jeder Verantwortliche zur Führung eines Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten verpflichtet.
In diesem Verzeichnis sind folgenden Informationen zu hinterlegen:
Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, einschließlich Empfänger in Drittländern
Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation, einschließlich der Angabe des betreffenden Drittlands
vorgesehenen Fristen für die Löschung der verschiedenen Datenkategorien
Nach EU-DSGVO Art. 32 muss die Sicherheit der Verarbeitung durch technischen und organisatorischen Maßnahmen sichergestellt werden.
Hierbei ist jeweils folgende zu Berücksichtigung
Stands der Technik
Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung
sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen
In der Praxis hat sich abhängig von der Größe des Unternehmens die Verwendung verschiedener Standards für IT Security bewährt:
it-safe.at – Hilfestellung der WKO zum Thema IT Sicherheit für EPUs und klein Unternehmen
Hier wird auch einen gute Grundschutz Checkliste angeboten
IT-Grundschutz-Kataloge des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Viele Checklisten und auch Maßnahmen Vorschläge
Einführung eines Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) wie ISO/IEC 27001:2013
Eher für große Unternehmen zu empfehlen
Betroffene Personen, d.h. Personen von denen Sie Daten verarbeiten haben laut EU-DSGVO folgenden Rechte:
Details siehe auch Betroffenenrechte im Überblick unter wko.at
Um die Betroffenenrechte zu wahre, sollten Sie in Ihrem Unternehmen einen Prozess einführen der Sicherstellt, dass alle Ihre Mitarbeiter die Betroffenenrechte kennen und wahren.
Wenn eine betroffene Person von ihrem Auskunftsrecht Gebrauch macht, sind ihr die zu erteilenden Informationen gemäß Art. 12 Abs. 3 DSGVO unverzüglich, in jedem Fall aber innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags zur Verfügung zu stellen, daher sollte vorab in Ihrem Unternehmen klar sein wer was zu tun hat und wie das Auskunftsbegehren zu dokumentieren ist.
Verarbeitet ein Dritter in Ihrem Aufrag personenbezogene Daten, so handelt es sich laut DSGVO Art. 28 um einen Auftragsverarbeiter.
Clouddienste-Anbieter
Mit jedem Auftragsverarbeiter ist einen schriftliche Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung abzuschließen (siehe Mustervertrag für die Auftragsverarbeitung der WKO).
Die Datenübermittlung in ein Drittland ist nur zulässig, wenn der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter bestimmte Bedienungen einhält:
Datenübermittlung auf der Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses: wenn die Kommission beschlossen hat, dass das betreffende Drittland angemessenes Schutzniveau bietet. (DSGVO Art. 45)
Datenübermittlung vorbehaltlich geeigneter Garantien (DSGVO Art. 46)
Verbindliche interne Datenschutzvorschriften (DSGVO Art. 46)
Jedes Unternehmen sollte ein Konzept entwickeln, wie Mitarbeiter zu den Datenschutz Anforderungen und internen Richtlinien (technischen und organisatorischen Maßnahmen) informiert und laufend geschult werden.
Im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten muss der Verantwortliche unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden, nachdem ihm die Verletzung bekannt wurde, diese der zuständigen Aufsichtsbehörde melden (DSGVO Art. 33).
Um die Meldung binnen 72 Stunden durchführen zu können, sollte vorab eine Prozess eingeführt werden, damit im Bedarfsfall klar ist, wer was zu tun hat um die Verletzung zu melden und diese in geeigneter Weise zu dokumentieren.
In der Folgeabschätzung enthält zumindest folgende Informationen (Details siehe DSGVO Art. 35):
zur Bewältigung der Risiken geplanten Abhilfemaßnahmen
Standpunkt der betroffenen Personen
Nach EU-DSGVO Art.37 sind Sie als Verantwortlicher verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, wenn
Dipl. Ing. Fachrichtung Informatik
DI Markus Günther unterstützt Sie als (durch Austrian Standards) „Zertifizierter Datenschutzbeauftragter“ (gemäß ISO 17024) bei der Umsetzung der DSGVO in Ihrem Unternehmen.
Externer Datenschutzbeauftragter (Small Business)
€ 149je Monat
0 -10 Mitarbeiter
Unterstützung bei der initiale Bestandsaufnahme der Verarbeitungstätigkeiten
Gemeinsame Festlegung eines Maßnahmen Katalogs
Monatliches Review des Maßnahmen Katalogs
Jährliche Erstellung eines Datenschutzbericht
Unterstützung bei diversen Datenschutz Themen im Umfang von 60 Minuten je Quartal (darüber hinaus zu 100 EUR je Stunde)
KEINE Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten (nach Art 9 EU-DSGVO)
Externer Datenschutzbeauftragter (Medium Business)
€ 245je Monat
Unterstützung bei diversen Datenschutz Themen im Umfang von 90 Minuten je Quartal (darüber hinaus zu 100 EUR je Stunde)
Kostenfreie Nutzung einer Datenschutz-Managementsoftware (inkl. Checklisten, Aufgabenmanagement, Mustervorlagen, Verfahrensverzeichnisse, Informationspflichten) für 2 Nutzer je Unternehmen
Kostenfreie Teilnahme an einer Online Schulung zum Thema DSGVO je Mitarbeiter und Jahr
Externer Datenschutzbeauftragter (Large Business)
€ 495je Monat
21 zu 35 Mitarbeiter
Unterstützung bei diversen Datenschutz Themen im Umfang von 180 Minuten je Quartal (darüber hinaus zu 100 EUR je Stunde)
Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten (nach Art 9 EU-DSGVO)
Sämtlich oben angeführten Tätigkeiten werden in Online-Meetings durchgeführt. Eine persönliche Beratung bzw. Betreuung vor Ort ist gesetzlich nicht vorgesehen. Bei Bedarf bieten wir jedoch eine entsprechende Vor-Ort Beratung bzgl. DSGVO gegen eine zusätzliche Gebühr von 1200 EUR je Tag innerhalb von Österreich an.
Das Angebot ist ausschließlich an Unternehmen gerichtet.
Preise verstehen sich netto, exkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer und sonstiger Abgaben bei einer Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren.