Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:242816-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Printing+and+Publishing&WT.rss_a=242816-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-07-14 00:55:02
Document Index: 42842200

Matched Legal Cases: ['§ 41', '§ 47', '§ 15', '§ 45', '§ 15', '§ 41', '§ 13']

Dienstleistungen - 242816-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 242816-2020
25/05/2020 S100 Dienstleistungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Nicht offenes Verfahren
2020/S 100-242816
Die Abellio GmbH (nachfolgend auch als „Vergabestelle“ bezeichnet) und ihre Tochtergesellschaften („Abellio Deutschland“) sind in den 4 letzten Jahren stark und sehr schnell gewachsen. Abellio Deutschland wird ab Mitte 2020 Verkehrsleistungen aus neun Verkehrsverträge erbringen und eine Verkehrsleistung von mehr als 45 Millionen Zugkilometer pro Jahr erbringen. Ausgeschrieben wurde der Dienstleistungsvertrag zur Erbingung von Beratungsleistungen zur (organisatorischen) Optimierung der bestehenden Prozesse bei Abellio Deutschland.
Die Abellio GmbH schrieb einen Dienstleistungsvertrag zur Erbringung von Beratungsleistungen aus. Der Zuschlag wurde auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Die Teilleistungsphase 1 konnte optional vergeben werden. Jedes Angebot musste jedoch auch die optionale Teilleistungsphase 1 umfassen. Die Teilleistungsphase 1 wurde vergeben.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 009-018220
(1) Die Auftragsvergabe erfolgte nach den Bestimmungen der Sektorenverordnung (SektVO).
(2) Die Verfahrenssprache war deutsch.
(3) Für den Teilnahmeantrag waren die hierfür zur Verfügung gestellten Vordrucke zwingend zu verwenden. Diese standen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei unter www.subreport.de/E97685871 zur Verfügung. Zum Schutz der Vertraulichkeit von Informationen, insbesondere Geschäftsgeheimnissen, nach § 41 Abs. 4 SektVO wurden die weiteren Vergabeunterlagen nach erfolgreicher Qualifikation im Teilnahmewettbewerb im Rahmen des Angebotswettbewerb bereitgestellt. Bewerber / Mitglieder von Bewerbergemeinschaften hatten die Teilnahmeantrag vorgegebene Vertraulichkeitsvereinbarung formlos zu unterzeichnen und mit Abgabe des Teilnahmeantrags abzugeben.
(4) Der Teilnahmeantrag konnte lediglich elektronisch — über das Vergabeportal subreport ELViS eingereicht werden. Eine schriftliche Einreichung per Post, Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher Form war unzulässig.
(5) Der Bewerber trug die Darlegungs- und Beweislast für den frist- und formgerechten Zugang sowie die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags.
(6) Für den Fall, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft Teile der Leistung nicht selbst erbringt, war die Teilleistungen, für die der Nachunternehmereinsatz erfolgen sollte, zu bezeichnen. Dazu war mit dem Angebot ein entsprechendes Nachunternehmerverzeichnis einzureichen.
(7) Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die sich zum Nachweis ihrer Eignung gem. § 47 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer, konzernverbundene Unternehmen) stützen, mussten diese Drittunternehmen bereits im Teilnahmeantrag verbindlich benennen und durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens mit Angebotsabgabe nachweisen, dass ihnen die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind.
(8) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen durch die Vergabestelle für die Erstellung und Einreichung eines Teilnahmeantrages sowie die Beteiligung an diesem Vergabeverfahren im Übrigen fand nicht statt.
(9) Soweit Auskünfte erforderlich wurden, sind Fragen vorzugsweise über das Portal subreport ELViS zugestellt worden. Bewerber konnten sich dazu einen Account anlegen über den auch das Einreichen des elektronischen Teilnahmeantrags möglich ist. Im Ausnahmefall konnten Fragen auch per E-Mail an die unter Abschnitt I.1 (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse gerichtet werden. Telefonische Auskünfte wurden nicht gegeben. Der Auftraggeber behielt sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen oder die nicht sachdienlich waren, nicht zu beantworten.
(10) Auftraggeberwechsel/Rechtsnachfolge: Mit Abgabe des Angebots erklärte der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Der Auftraggeber wies darauf hin, dass es im Laufe der Vertragslaufzeit zu einer Umfirmierung des Auftraggebers kommen kann. Werden Geschäftstätigkeiten des Auftraggebers durch dessen Rechtsnachfolger fortgeführt, können alle Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf diese Gesellschaften übertragen werden.
(11) Auf Grund besonderer Dringlichkeit verkürzte die Abellio GmbH die Teilnahmefrist entsprechend § 15 Abs. 2 S.2 SektVO auf 15 Tage.
(12) Die Vergabestelle begrenzte die Anzahl an Bewerbern/Bewerbergemeinschaften, die zur Aufforderung eines Angebotes aufgefordert wurden, gem. § 45 Abs. 3 SektVO auf eine Mindestanzahl in Höhe von mindestens drei Bewerbern/Bewerbergemeinschaften, sofern geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.
(13) Die Angebotsfrist betrug gemäß § 15 Abs. 3 S. 3 SektVO i. V. m. § 41 Abs. 4 SektVO 15 Tage gerechnet ab dem Tag nach der Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
(14) Die Vergabestelle behielt sich bei der Wiederholung gleichartiger Dienstleistungen vor, von der Möglichkeit des § 13 Abs. 2 Nr. 6 SektVO Gebrauch zu machen und einen wiederholten Bedarf an Dienstleistungen, die dem hiesig ausgeschriebenen Grundprojekt entsprechen, im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb zu beschaffen.