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Timestamp: 2016-10-23 18:14:11
Document Index: 168670760

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 36', 'Art. 108', 'BGE', 'Art. 153', 'Art. 159']

2A.493/2002 (04.10.2002)
Der Migrationsdienst des Kantons Bern wies am 31. Januar 2002 den aus Nigeria stammenden X.________ (geb. 1978) gest�tzt auf Art. 13e des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung (ANAG; SR 142.20) an, das Gebiet der Gemeinde Thun - ausgenommen f�r Vorsprachen nach beh�rdlicher Vorladung - nicht mehr zu betreten. Die hiegegen von X.________ erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern am 14. Mai 2002 ab. Am 15. Juni 2002 hat X.________ ein mit "Beschwerde" �bertiteltes und an das Verwaltungsgericht adressiertes Schreiben vom 11. Juni 2002 zur Post aufgegeben. Das Verwaltungsgericht hat X.________ darauf zweimal eine Frist zur Verbesserung seiner Eingabe gew�hrt. Dieser wiederholte seine Angaben ohne weitere Pr�zisierungen mit Schreiben vom 2. Juli 2002, worauf das Verwaltungsgericht die Angelegenheit mit Beschluss vom 19. September 2002 an das Bundesgericht weiterleitete.
Die Eingabe des Beschwerdef�hrers erweist sich als offensichtlich unzul�ssig, weshalb sie im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 36a OG mit summarischer Begr�ndung und ohne Einholung von Stellungnahmen der betroffenen Beh�rden zu behandeln ist.
2.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat unter anderem die Begehren und deren Begr�ndung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten (Art. 108 Abs. 2 OG). Sie muss sich sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinander setzen (vgl. BGE 118 Ib 134 E. 2 S. 135 f.). Auch wenn das Bundesgericht bei Laienbeschwerden keine hohen Anforderungen stellt, gen�gt diesen vorliegend weder die Eingabe vom 11. Juni 2002 noch diejenige vom 2. Juli 2002. Daher kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.
2.2 Bei diesem Verfahrensausgang w�rde der Beschwerdef�hrer an sich kostenpflichtig; insbesondere mit Blick auf dessen finanzielle Verh�ltnisse rechtfertigt es sich aber, von der Erhebung von Gerichtsgeb�hren abzusehen (vgl. Art. 153 und 154 OG). Parteientsch�digungen werden nicht geschuldet (Art. 159 OG).
Es ist durch den Migrationsdienst des Kantons Bern sicherzustellen, dass dem Beschwerdef�hrer das Urteil er�ffnet und verst�ndlich gemacht wird.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Migrationsdienst und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, sowie dem Bundesamt f�r Ausl�nderfragen schriftlich mitgeteilt.