Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202009,%20331
Timestamp: 2017-12-18 14:50:31
Document Index: 143010976

Matched Legal Cases: ['§ 130', '§ 126', 'BGH', 'BGH', '§ 130', '§ 130', 'BGH', '§ 130', 'BGH', 'BGH']

ZPO § 130; BGB §§ 126, 126a
Vom Formerfordernis einer qualifizierten elektronischen Signatur kann auch nicht ausnahmsweise abgesehen werden, selbst wenn sich aus einer E-mail oder begleitenden Umständen die Urheberschaft und der Wille, das elektronische Dokument in den Verkehr zu bringen, hinreichend sicher ergibt (zur Nichtübertragbarkeit der Computerfax-Rechtsprechung: OVG Koblenz…, Beschluss vom 21. April 2006 - 10 A 11741/05 - AS RP-SL 33, 182; BFH, Beschluss vom 26. Juli 2011 - VII R 30/10 - BFHE 234, 118 ; BGH, Beschlüsse vom 14. Januar 2010 - VII ZB 112/08 - BGHZ 184, 75 und vom 4. Dezember 2008 - IX ZB 41/08 - NJW-RR 2009, 357 ; für das Verwaltungsverfahren: BVerwG, Beschluss vom 17. Juni 2011 - BVerwG 7 B 79.10 - juris).
Sie fällt deshalb nicht unter § 130 ZPO, sondern unter § 130 a ZPO (BGH, NJW-RR 2009, 357).
Gemäß § 130 a Abs. 2 ZPO ist die Einreichung eines Schriftsatzes als elektronisches Dokument nur zulässig, wenn die Landesregierung durch Rechtsverordnung den Zeitpunkt, von dem an elektronische Dokumente bei den Gerichten eingereicht werden können, und die für die Bearbeitung der Dokumente geeignete Form bestimmt hat (BGH, BGH, NJW 2008, 2649 Tz. 7; NJW-RR 2009, 357 Tz. 6 und 7).