Source: https://www.vardea.de/adsp-allgemeine-deutsche-speditionsbedingungen-2003/
Timestamp: 2017-03-30 22:35:18
Document Index: 68640276

Matched Legal Cases: ['§ 453', '§454', '§455', '§456', '§457', '§458', '§459', '§460', '§461', '§462', '§463', '§464', '§465']

ADSp Allgemeine Deutsche Speditionsbedingungen - deutsch
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ADSp – Allgemeine Deutsche Speditionsbedingungen
Die ADSp haben ausschließlich Ihre Gültigkeit bei nationalen Transporten. Das sind Transporte die in Deutschland beginnen, in Deutschland andauern und in Deutschland enden. Hier weiter zu den CMR, den Transportbedingungen für internationale Transporte, die mindestens eine Landesgrenze überschreiten.
Inhaltsverzeichnis1 Interessenwahrungs- und Sorgfaltspflicht2 Anwendungsbereich3 Auftrag, Übermittlungsfehler, Inhalt, besondere Güterarten4 Verpackung, Gestellung von Ladehilfs- und Packmitteln, Verwiegung und Untersuchung des Gutes5 Zollamtliche Abwicklung6 Verpackungs- und Kennzeichnungspflichten des Auftraggebers7 Kontrollpflichten des Spediteurs8 Quittung9 Weisung10 Frachtüberweisung, Nachnahme11 Fristen12 Hindernisse13 Ablieferung14 Auskunfts- und Herausgabepflicht des Spediteurs15 Lagerung16 Angebote und Vergütung17 Aufwendungen des Spediteurs, Freistellungsanspruch18 Rechnungen, fremde Währungen19 Aufrechnung, Zurückbehaltung20 Pfand- und Zurückbehaltungsrecht21 Versicherung des Gutes22 Haftung des Spediteurs, Abtretung von Ersatzansprüchen23 Haftungsbegrenzungen24 Haftungsbegrenzungen bei verfügter Lagerung25 Beweislast26 Außervertragliche Ansprüche27 Qualifiziertes Verschulden28 Schadenanzeige29 Haftungsversicherung des Spediteurs30 Erfüllungsort, Gerichtsstand, anzuwendendes Recht
2.2 Bei speditionsvertraglichen Tätigkeiten im Sinne der §§ 453 bis 466 HGB (§454, §455, §456, §457, §458, §459, §460, §461, §462, §463, §464, §465 HGB) schuldet der Spediteur nur den Abschluß der zur Erbringung dieser Leistungen erforderlichen Verträge, soweit zwingende oder AGB-feste Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmen.
2.5 Weichen Handelsbräuche oder gesetzliche Bestimmungen von den ADSp ab, so gehen die ADSp vor, es sei denn, daß die gesetzlichen Bestimmungen zwingend oder AGB-fest sind. Bei Verkehrsverträgen über Luft-, See-, Binnenschiffs- oder multimodale Transporte
können abweichende Vereinbarungen nach den dafür etwa aufgestellten besonderen Beförderungsbedingungen getroffen werden.
3.5 Bei gefährlichem Gut hat der Auftraggeber bei Auftragserteilung dem Spediteur schriftlich die genaue Art der Gefahr und – soweit erforderlich – die zu ergreifenden Vorsichtsmaßnahmen mitzuteilen. Handelt es sich um Gefahrgut im Sinne des Gesetzes über die Beförderung gefährlicher Güter oder um sonstige Güter, für deren Beförderung oder Lagerung besondere gefahrgut-, umgangs- oder abfallrechtliche Vorschriften bestehen, so hat der Auftraggeber alle für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags erforderlichen Angaben, insbesondere die Klassifizierung nach dem einschlägigen Gefahrgutrecht, mitzuteilen.
3.6 Der Auftraggeber hat den Spediteur bei besonders wertvollen oder diebstahlsgefährdeten Gütern (z.B. Geld, Edelmetalle, Schmuck, Uhren, Edelsteine, Kunstgegenstände, Antiquitäten, Scheck-, Kreditkarten, gültige Telefonkarten oder andere Zahlungsmittel, Wertpapiere, Valoren, Dokumente, Spirituosen, Tabakwaren, Unterhaltungselektronik, Telekommunikationsgeräte, EDV-Geräte und – Zubehör) sowie bei Gütern mit einem tatsächlichen Wert von 50 Euro/kg und mehr so rechtzeitig vor Übernahme durch den Spediteur schriftlich zu informieren, daß der Spediteur die Möglichkeit hat, über die Annahme des Gutes zu entscheiden und Maßnahmen für eine sichere und schadenfreie Abwicklung des Auftrags zu treffen.
bereits übernommenes Gut zurückzugeben bzw. zur Abholung bereitzuhalten,
3.9 Der Spediteur ist nicht verpflichtet, die Echtheit der Unterschriften auf irgendwelchen das Gut betreffenden Mitteilungen oder sonstigen Schriftstücken oder die
Befugnis der Unterzeichner zu prüfen, es sei denn, daß an der Echtheit oder der Befugnis begründete Zweifel bestehen.
22.4.2 – vereinbarter oder der Übung entsprechender Aufbewahrung im Freien;
22.4.4 – höherer Gewalt, Witterungseinflüssen, Schadhaftwerden von Geräten oder Leitungen, Einwirkung anderer Güter, Beschädigung durch Tiere, natürlicher Veränderung des Gutes nur insoweit, als ihm eine schuldhafte Verursachung des Schadens nachgewiesen wird. Konnte ein Schaden aus einem der vorstehend aufgeführten Umständen entstehen, so wird vermutet, daß er aus diesem entstanden ist.
ADSp – Allgemeine Deutsche Speditionsbedingungen- Neuste Fassung