Source: http://www.dhb-kiel.de/internalPages/trainees.html
Timestamp: 2019-02-20 06:16:44
Document Index: 218879092

Matched Legal Cases: ['§ 102', '§ 66', '§ 42', '§ 117', '§ 66', '§ 42', '§ 66', '§ 42']

accessibilityVoraussetzungen
Gerne vereinbaren wir mit Ihnen ein Schnupperpraktikum Wann ist unsere Ausbildung für Sie interessant?
Wenn Sie zur Zeit
eine BVB/AVJ oder eine Förderschule besuchen
eine durch die Agentur für Arbeit anerkannte Lernbehinderung/ psychische Behinderung vorliegt
Die Zuweisung und Finanzierung erfolgt durch die Reha-Abteilung der Bundesagentur für Arbeit.
feedbackLeitbild & Ziele
Wir haben einen langen Namen. Wir heißen Hauswirtschaftliche Berufsausbildung im Deutschen Hausfrauen-Bund Ortsverband Kiel e.V. Wir möchten mit unserer Arbeit bestimmte Ziele erreichen. Hier in unserem Leitbild steht, was wir für unsere Arbeit wichtig finden und warum wir das wichtig finden.
Wir bilden schon sehr lange (seit 1984) in der Hauswirtschaft aus.
Seit 2001 bilden wir nur junge Menschen mit Lern- und Sinnesbehinderungen aus. Sie lernen 3 Jahre lang den Beruf in unserer Ausbildungsstätte. Sie gehen jede Woche in die Berufsschule und machen regelmäßig ein Praktikum in anderen Betrieben.
Am Ende der Ausbildung machen sie eine Abschlussprüfung. Dafür ist die Industrie- und Handelskammer zuständig. Sie lädt zur Prüfung ein und darf bescheinigen, dass man einen Beruf gelernt hat. Sind alle Zeugnisnoten in der Berufsschule ausreichend (Note 4) oder besser, ist das Zeugnis wie ein Hauptschulabschluss.
Bisher hieß der Beruf Hauswirtschaftshelfer oder Hauswirtschaftshelferin (§ 102 SGB III, Abs. 1, Nr. 1b, § 66 BBiG, § 42m HwO). Seit September 2012 hat sich der Name geändert. Der Beruf heißt jetzt Fachpraktiker Hauswirtschaft oder Fachpraktikerin Hauswirtschaft (§ 117 SGB III, § 66 BBiG und § 42 HwO).
Für die Betriebe sind die Menschen, die bei ihnen arbeiten sehr wichtig. Alle Menschen sind verschieden, z. B. können und wissen sie unterschiedliche Dinge.
Wir finden, dass jeder Mensch wichtig und wertvoll ist, gerade weil er etwas anderes kann oder weiß als die anderen. Gemeinsam kann oder weiß man also mehr. Deshalb geht bei uns jede oder jeder mit dem Anderen oder der Anderen achtsam, freundlich und ehrlich um. Denn wenn wir so miteinander und mit Anderen sprechen, können wir unsere Ziele erreichen.
Hauswirtschaftliche Tätigkeiten sind sehr wichtig für das menschliche Zusammenleben. Nicht nur zu Hause, sondern auch in vielen Betrieben sind diese Tätigkeiten wichtig. Zum Beispiel in Hotels, Kantinen, Kindergärten, Pflegeheimen, Wäschereien und anderen. Einen hauswirtschaftlichen Beruf zu lernen ermöglicht es, in der Zukunft eine Arbeit zu finden.
Eine Ausbildung zu machen und danach Arbeit zu finden, halten wir besonders für junge Menschen mit erhöhtem Förderbedarf wichtig. Auch lern- und sinnesbehinderte junge Frauen und Männer sind für Betriebe wertvolle Arbeitskräfte, denn sie können dort viel leisten. Und sie brauchen eine Arbeit, von der sie leben können. Damit sie die gleichen Chancen bekommen wie andere, bieten wir für sie eine hauswirtschaftliche Ausbildung an. Den Auftrag, eine solche Ausbildung anzubieten, bekommen wir von der Agentur für Arbeit (viele sagen Arbeitsamt).
Wir wollen unsere Arbeit gut machen und wissen, ob wir etwas vielleicht noch besser machen können. Deshalb fragen wir regelmäßig bei allen, die für unsere Arbeit wichtig sind nach. Wir befragen die Agentur für Arbeit (Arbeitsamt), die Auszubildenden, alle des Ausbildungsteams, alle, die mit uns zusammenarbeiten und alle diejenigen, die uns in unserer Arbeit unterstützen. Wir wollen wissen, wie zufrieden sie mit unserer Arbeit sind und ob sie Wünsche haben.
Wir arbeiten mit allen, die für deine Ausbildung wichtig sind, eng zusammen.
Wir wissen, was du nach der Ausbildung brauchst, um Arbeit zu finden.
Wir bilden dich so aus, wie du es für das Arbeiten in einem Betrieb brauchst.
Wir wollen dich in deiner persönlichen Entwicklung begleiten und unterstützen.
Das Ausbildungsteam hat verschiedene Berufe gelernt. Gibt es Schwierigkeiten mit oder bei der Ausbildung, kann einer meistens helfen oder weiß, wo es Hilfe gibt.
Wir lernen selbst ständig Neues dazu.
Wir arbeiten mit anderen, die uns helfen können, zusammen.
Wir wollen uns stets verbessern und aus unseren Fehlern lernen. Wir bitten alle uns dabei zu helfen.
buildFachpraktiker/in Hauswirtschaft
Fachpraktiker/in Hauswirtschaft § 66 BBiG/ § 42m HwO
1,5 Berufsschultage in der Woche
betriebliche Phasen in Kooperationsbetrieben
Übergang in kooperative oder betriebliche Ausbildung ist ggf. jederzeit möglich
nach Absprache ist die Ausbildung auch in Teilzeit möglich
Bei bestandener Abschlussprüfung wird ein ausreichender Berufsschulabschluss dem Hauptschulabschluss gleichgestellt.
Die Ausbildung im DHB ist in verschiedene Bereiche gegliedert. Zur fachpraktischen Ausbildung gehören folgende Unterweisungs-bereiche:
Wäschepflege/ Nähen
Ergänzend zur Berufsschule findet Stütz- und Förderunterricht, ggf. Einzelunterricht statt.
Während der gesamten Ausbildungszeit werden Sie durch eine sozialpädagogische Begleitung individuell unterstützt.
4 tägige Kennlernfahrt zu Beginn des 1. Ausbildungsjahres
Betriebsausflüge/ Betriebsbesichtigungen
Auf Wunsch der Teilnehmer Freizeitgruppe wie z.B. gemeinsames Bowling
Planen von Festen und Veranstaltungen