Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.07.2009&Aktenzeichen=3%20StR%20204/09
Timestamp: 2019-05-21 09:54:33
Document Index: 255561478

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 211', '§ 13', '§ 211', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.07.2009 - 3 StR 204/09 - dejure.org
https://dejure.org/2009,2545
BGH, 07.07.2009 - 3 StR 204/09 (https://dejure.org/2009,2545)
BGH, Entscheidung vom 07.07.2009 - 3 StR 204/09 (https://dejure.org/2009,2545)
BGH, Entscheidung vom 07. Juli 2009 - 3 StR 204/09 (https://dejure.org/2009,2545)
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§ 211 StGB; § 13 StGB
Möglichkeit einer mit gemeingefährlichen Mitteln begangenen Tötung durch Unterlassen sowie Anwendbarkeit des Mordmerkmals Heimtücke bei Bewusstsein einer Explosionsgefahr
Kein gemeingefährliches Mittel bei einem Mord an Lebensgefährtin durch Gasexplosion
Tötung mit gemeingefährlichen Mitteln durch Unterlassen
e110.de (Pressemeldung, 06.08.2009)
Lebenslängliches Urteil wegen Explosion in Wohnhaus aufgehoben
Kein gemeingefährliches Mittel i.S.d. § 211 Abs. 2 Gruppe 2 StGB bei einer Tötung durch Gasexplosion
Mord, gemeingefährliche Mittel, Unterlassen, Entsprechungsklausel
Kein Mord mit gemeingefährlichen Mitteln durch Unterlassen
Zur Begehung eines Mordes durch Unterlassen aufgrund der Mordmerkmale "mit gemeingefährlichen Mitteln" und "Heimtücke" (Dr. Lars C. Berster; ZIS 2011, 255)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 07.07.2009, Az.: 3 StR 204/09 (Tötung mit gemeingefährlichen Mitteln durch Unterlassen)" von Wiss. Mit. Dipl.-Jur. Mario Bachmann und stud. Hilfskraft Ferdinand Goeck, original erschienen in: NStZ 2010, 510 - 511.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 07.07.2009; Az.: 3 StR 204/09 (Spiel mit dem Feuer - gemeingefährliche Tatbegehung durch Unterlassen?)" von Prof. Dr. Hans Kudlich, original erschienen in: JA 2009, 901 - 903.
NStZ 2010, 510 (Ls.)
NStZ 2010, 87
StV 2011, 92
Auf die Revision des Angeklagten hatte der Senat das Urteil durch Beschluss vom 7. Juli 2009 mit den Feststellungen aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen; denn durch die Feststellungen des Landgerichts, das von einer Unterlassungstat ausgegangen war, war die auf die Verwirklichung allein des Mordmerkmals "mit gemeingefährlichen Mitteln" gestützte Verurteilung des Angeklagten wegen Mordes zum Nachteil von dessen Nachbarn nicht belegt gewesen (BGH NStZ 2010, 87).