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Timestamp: 2020-07-15 04:24:25
Document Index: 312362069

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 1', '§ 1', '§ 8', '§ 123', '§ 21', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 21', '§ 1', '§57', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Bauleistung - 531234-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 531234-2019
Deutschland-Berlin: Bauarbeiten für Flugzeugabstellflächen
2019/S 216-531234
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16dde45f1f3-24f3ef285d29bf84
Bauleistungen zur Erweiterung des Vorfelds A
Referenznummer der Bekanntmachung: EB-2019-0286
Bauleistungen zur Erweiterung des Vorfelds A.
45235300 Bauarbeiten für Flugzeug-Rollfelder
45231200 Bauarbeiten für Öl-Pipelines und Gasfernleitungen
34997200 Flughafenbeleuchtung
Die Erweiterung des Vorfeldes A, besteht aus 7 Abstellpositionen für LFZ CL C, welche in Betonbauweise errichtet und an das Rollbahnsystem angeschlossen werden. Auf allen Positionen sollen Betankungs- und Enteisungsvorgänge stattfinden. Alle Positionen werden markiert und mit Einrolllinien befeuert. Weiterhin wird jede Position mit einem Andockführungssystem sowie mit dezentralen 400 Hz Bodenstromversorgungsanlagen ausgestattet. Des Weiteren werden BVD-Flächen in Betonbauweise sowie Betriebsstraßen in Asphaltbauweise errichtet. Die Primärentwässerung der Vorfeldfläche und den Nebenanlagen wird durch eine Fortführung der Entwässerungssysteme des vorhandenen Vorfeldes A gewährleistet.
Die Umverlegung, Erweiterung und Errichtung von Versorgungsmedien umfasst den Tiefbau und die Ausrüstung der Medien Elektrotechnik, Trinkwasser und Regenwasser im Bereich der zu errichtenden Flugbetriebsflächen.
Der Großteil des Baubereichs wird während der Bauzeit aus dem Luftsicherheitsbereich nach § 8 LuftSIG ausgegrenzt. Teilleistungen werden im Luftsicherheitsbereich ausgeführt (u. a. Rückbau von bauzeitlichen Umfahrungen, Anbindung ZKS Fracht an das Vorfeld A).
Voraussichtlicher Leistungsumfang (alle Mengen- bzw. Massenangaben sind ca. -Werte):
Ca. 24 000 m2 Neubau Flugbetriebsflächen in Betonbauweise
Ca. 6 200 m2 Neubau Flugbetriebsflächen & Straßen in Asphaltbauweise
Ca. 32 000 m3 Abtrag und Abfuhr Mineralboden
Ca. 6 000 m3 Liefern und einbauen geeigneter Mineralboden
Ca. 2 000 m3 Abtrag, ggf. lagern und Wiedereinbau Oberboden
Ca. 6 500 m2 Rasenansaat
Ca. 120 m Schlitzrinne
Ca. 240 m Drainagen
Ca. 420 m Neubau Entwässerungsleitungen bis DN 400
Ca. 10 St. Neubau Schachtbauwerke bis DN 1500
Ca. 135 m Neubau Entwässerungsleitungen DN 2000
Ca. 1 St. Neubau Schachtbauwerk > DN 1500
Ca. 200 m3 Erdaushub für Muldenrigole
Ca. 450 m2 Filtervlies für Mulderigole
Ca. 150 m3 Liefern/Einbau von Filterkiesmaterial für Mudenrigole
Ca. 80 m Trinkwasserleitung bis DN 200
Kabelleitungstiefbau / Tiefbau für flughafenspezifische Anlagen
Ca. 16 St. Kabelschachtbauwerke
Ca. 14 500 m Neubau Kabelschutzrohre/-trassen (DN100 / DN 150)
Ca. 1 250 m Neubau Kabelschutzrohre/-trassen (Multirohr 4x40)
Ca. 150 m Neubau Kabelleerrohrschlitz (DN 100 / DN 150)
Ca. 1 500 m Neubau Sekundärverrohrung
Ca. 600 m Leitung für Schachtentwässerung DN 150
Ca. 5 St. Neubau Schachtbauwerke bis DN 1500
Ca. 1 St. Neubau Übergabeschacht mit Rückstauklappe
Ca. 3 St. Rollbahnrandfeuer
Ca. 56 St. Einrollleitlinienfeuer
Ca. 1 St. Beschilderung
Ca. 8 000 m NS-Kabel
Ca. 5 000 m Befeuerungskabel
Ca. 6 000 m FM- und LWL-Kabel
Ca. 7 St. 400 Hz-Pit
Ca. 7 St. 400 Hz-Umformer
Ca. 7 St. DGS-Mast
Ca. 7 St. Vorfeldbeleuchtungsmast 30 m hoch
Ca. 7 St. Niederspannungsverteiler Außenaufstellung
Ca. 300 m Flughafensicherheitszaun
Ca. 2 St. Kameramaste für Videoüberwachung
Ca. 8 400 m2 Verkehrsflächen in Asphaltbauweise
Ca. 560 m Kabelschutzrohre
Ca. 11 St. Kabelschachtbauwerke
Ca. 1 St. Rollwegweiser mit Fundament
Ca. 3 St. Provisorische Vorfeldbeleuchtung inkl. Schaltanlagen
Ca. 6 St. Rollbahnrandfeuer
Ca. 910 m Einrollleitlinie (gelb)
Ca. 7 St. Bodenmarkierung Standplatzwegweiser Typ 1
Ca. 7 St. Bodenmarkierung Luftfahrzeugstandplatz
Ca. 42 St. Bodenmarkierung Haltebalken
Ca. 42 St. Bodenmarkierung Haltebalkennummer
Ca. 42 St. Bodenmarkierung Luftfahrzeugkennung
Ca. 360 m Rollkorridorbegrenzungslinie (rot)
Ca. 350 m Bereitstellungsfläche (rot/weiß)
Ca. 1 000 m Straßenmittellinien (weiß)
Ca. 900 m Straßenbegrenzunglinie auf Rollbahnen (weiß)
Ca. 1 100 m Straßenbegrenzungslinie (weiß)
Alle Bewerber, die die Mindeststandards erfüllen und gegen die keine anderen Ausschlussgründe vorliegen, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Option: Ändern sich während der vertraglich vereinbarten Laufzeit gesetzliche oder sonstige Vorschriften oder werden neue Vorschriften eingeführt, die für die Errichtung, den Betrieb oder die Instandhaltung der beauftragten baulichen und technischen Anlagen gelten und wirkt sich dies auf den Leistungsumfang des Vertrages aus, ist der AN auf Verlangen des AG verpflichtet, seine Leistung entsprechend anzupassen, außer wenn sein Betrieb auf derartige Leistungen nicht eingerichtet ist (§§ 1 Abs. 3, Abs. 4 Nr. 1 Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B)).
Der AG kann Anordnungen i. S. d. (§§ 1 Abs. 3, Abs. 4 S. 1 Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B) zu Art und Umfang der vertraglichen Leistungen, soweit geboten, auch hinsichtlich der Bau-/Planungstermine und -zeiten (Beschleunigungsanordnungen etc.) treffen, wenn der Betrieb des AN auf die dafür erforderlichen Leistungen eingerichtet ist und sie unter Abwägung der beiderseitigen Interessen nicht unzumutbar sind. Die Vergütung für etwaige vorbenannte Anordnungen des AG berechnet sich gemäß den in den nachfolgend getroffenen Festlegungen.
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung und zum Teil während der Baumaßnahme innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden. Die Vergabeunterlagen werden aus Sicherheitsgründen nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerben bzw. Bietern zur Verfügung gestellt, die eine Vertraulichkeitserklärung verbindlich abgeben.
Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern (der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften (BewGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BewGe sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden hat der Bewerber auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen.
1) Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift.
2) Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie — soweit anwendbar — § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. und § 21 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung.
3) Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgt, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe ausgefüllte Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Ziff. III.1.8) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt. BewGe dürfen nur einen Teilnahmeantrag einreichen.
BewGe haben eine Erklärung folgenden Inhalts abzugeben: Sämtliche Mitglieder der BewGe bzw. der Vertreter der BewGe haben/hat zu erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe bzw. dem Vertreter dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben.
Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung. Es kann auf Anlagen verwiesen werden.
4) Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter / Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe).
Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.1) dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht.
Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung.
5) Mit dem Teilnahmeantrag ist die zur Verfügung gestellte Vertraulichkeitsvereinbarung einzureichen.
Werden die o. g. Erklärungen nicht eingereicht, kann ein Ausschluss des Teilnahmeantrages wegen fehlender Eignung erfolgen.
1) Erklärung über den Gesamtumsatz in Euro (netto) des Unternehmens in den 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2016, 2017, 2018 abgeschlossen wurden.
Die vorstehend genannten Nachweise sind sowohl von den Bewerbern als auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu führen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Umsatz der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu addieren und in der Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) einzureichen.
Als „Mindestanforderung" für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) von 6 000 000,- EUR des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018).
Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, und die Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2010 erbracht worden sind und die nachfolgend benannten Leistungen im Punkt. 1.1 bis 1.4 zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d. h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein.
Der Nachweis der Erbringung der vorbenannt geforderten vergleichbaren Leistungen nach Art kann auch durch die Vorlage von mehreren Referenzen erbracht werden, da die Bewerber nicht alle geforderten vergleichbaren Leistungen in einer Referenz oder einem Auftrag gleichzeitig erbracht haben müssen.
Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft sollen eine(n) Gesamtprojektleiter/in für den Einsatz zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistung benennen:
Für die geforderten Referenzangaben sowie die Angaben zum Gesamtprojektleiter/in gemäß Ziffer III.1.3), Punkt 1.1 bis 1.4 und 2 stellt der Auftraggeber Formulare sowie weitere Informationen zu deren Darstellung auf seiner Internetseite zur Verfügung. Die Formulare sollen von den Bewerbern genutzt werden.
Als „Mindestanforderung“ der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gelten die nachfolgenden Anforderungen.
1.1 Eine Referenz aus dem unter 1. genannten Leistungszeitraum;
Leistungsart: bauliche Errichtung von Flugbetriebsflächen in Zementbeton-Bauweise;
Leistungsumfang: ≥ 8 000 m2 und einer Schichtdicke ≥ 36 cm pro Einzelauftrag
1.2 Eine Referenz aus dem unter 1. genannten Leistungszeitraum;
Leistungsart: Bauliche Errichtung von Flugbetriebsflächen inkl. Nebenanlagen wie Betriebsstraßen, Schneedeponien und BVD-Flächen in Asphaltbauweise.
Leistungsumfang: ≥ 2 000 m2 Verkehrsflächen in Asphaltbauweise pro Einzelauftrag.
1.3 Eine Referenz aus dem unter 1. genannten Leistungszeitraum;
Leistungsart: Herstellung von Befeuerungsanlagen für Flugbetriebsflächen (Überflur- und/ oder Unterflurfeuer);
Leistungsumfang: ≥ 20 Stück Feuer pro Einzelauftrag.
1.4 Eine Referenz aus dem unter 1. genannten Leistungszeitraum;
Leistungsart: bauliche Errichtung von Kanalbauwerken von Entwässerungsanlagen;
Leistungsumfang: ≥ DN1000 und ≥ 150 m pro Einzelauftrag.
Die Bewerber/ Bewerbergemeinschaft sollen eine(n) Gesamtprojektleiter/in für den Einsatz zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistung wie folgt benennen:
Gesamtprojektleiter/in:
Dipl.-Ing. oder Master oder vergleichbar (≥ Bologna Level 6), ≥ 7 Jahre Berufserfahrung, davon ≥ 3 Jahre in der Funktion eines Gesamtprojektleiters;
Eine Referenz als Gesamtprojektleiter/in, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den Anforderungen gemäß Ziffer III.1.3), Punkt 1.1 der Auftragsbekanntmachung vergleichbar und aus dem unter 1. genannten Zeitraum sind.
Der AG wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen prüfen. Teilnahmeanträge, die verspätet sind oder nicht wie gefordert elektronisch verschlossen oder signiert sind, werden ausgeschlossen.
Alle Bewerber, die die Mindeststandards erfüllen und gegen die keine anderen Ausschlussgründe vorliegen, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Angaben und Erklärungen, die zwingend vorzulegen sind, sind als „Mindeststandard“ gekennzeichnet. Andere Defizite der vorgelegten Nachweise führen nicht zwingend zum Ausschluss, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung berücksichtigt. Der AG behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzufordern.
Das Recht zur vorzeitigen Einstellung analog §57 SektVO bleibt unberührt. Der AG behält sich vor, einen Zuschlag auf ein wertbares Erstangebot zu erteilen, ohne in Verhandlungen zu treten.
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme und Mängelbürgschaft in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland.
Eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern muss im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein. Künftige Bietergemeinschaften müssen den „Teilnahmeantrag“ als Bewerbergemeinschaft einreichen. Im Teilnahmeantrag müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das Mitglied benennen, das sie gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Die Vertragsgestaltung erfolgt als Einheitspreisvertrag bestehend aus Einheitspreisen (ggf. Teilpauschalen) auf der Basis eines Leistungsverzeichnisses ohne Preisgleitklausel für Stoffe und Lohn.
Vor dem Einbau von Rohrleitungen, Schacht- und Betonbauwerken ist der Nachweis für die Bauteile hinsichtlich AKR-Beständigkeit (betonschädigende Alkali-Kieselsäure-Reaktion) nach dem aktuellen Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau (ARS des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) durch eine Performance-Prüfung zu erbringen und der Bauleitung des AG zu übergeben.
Im Zuge der Erweiterung des Vorfeldes A wird zeitweise parallel eine Unterflurbetankungsleitung (UFB) inkl. der zugehörigen Anlagen durch Dritte im selben Baufeld errichtet. Während der parallel laufenden Arbeiten sind fortlaufend enge Abstimmungen zur Gewährleistung des jeweiligen Bauablaufs mit der Baufirma, welche die UFB realisieren wird, zu führen.
1) Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben — *Kein Angebot*. Erst eine erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung durch den AG und die Abgabe einer rechtsverbindlichen Vertraulichkeitsvereinbarung führt zur Versendung der Vergabeunterlagen.
2) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3) unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) u. des Aktenzeichens EB-2019-0286 zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 29.11.2019, 11:00 Uhr, an die unter Ziffer I.1) bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) eingegangen sind. Mündliche o. verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp. Der AG empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u. Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend.
3) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BWG der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu.
4) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
1. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem AG gerügt werden.
2. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werdeen.
3. Gemäß § 160 Abs. 3 NR. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden.
4. Hilft der AG der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Verabekammer des Landes Brandenburg un ter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen des § 160 Abs. 3 GWB vorliegen.
5. Der AG weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.