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Timestamp: 2017-09-22 06:03:39
Document Index: 360430048

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 10', '§ 75', '§ 249', '§ 254', '§ 421', '§ 10', '§75', '§249', '§254', '§421', '§10', '§ 54', '§2', '§54', '§ 54', '§ 77', '§54', '§77', '§ 54', '§ 77', '§54', '§77', '§ 77', '§ 54', '§77', '§54', '§ 13', '§ 13', '§ 60', '§13', '§60', '§54', '§13', '§10', '§ 85', '§ 11', '§85', '§11', '§ 1', 'Art.4', '§33', '§1', '§2', '§38', '§ 42', '§ 19', '§ 19', '§ 42', '§19', '§42']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 22.09.2017 08:03h
Dienstrecht - Dienstvergehen
1 L 51/12
1. Zur Inregressnahme eines Bundesbeamten nach § 75 BBG aufgrund grob fahrlässiger Verletzung der Dienstpflichten, das Eigentum und das Vermögen des Dienstherrn nicht zu schädigen und sorgsam wie pfleglich mit den ihm dienstlich anvertrauten Sachgütern umzugehen und bei einer Dienstfahrt § 10 Satz 1 StVO zu beachten.
2. Zur Annahme grob fahrlässigen Verhaltens (hier bejaht) sowie eines Augenblicksversagens und eines Mitverschuldens Dritter (hier beides verneint).
3. Zur Feststellung der - adäquat verursachten - Schadenshöhe nach Beweiserhebung mittels eines Sachverständigengutachtens und Zeugenbeweises.
4. Zur Annahme der Verletzung der Schadensminderungspflicht und eines wirtschaftlichen Totalschadens (hier beides verneint).
5. Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn ist bei der Bemessung der geltend gemachten Schadensersatzforderung zu berücksichtigen.
BBG § 75
BGB § 249, § 254, § 421
StVO § 10 Abs 1
Aktenzeichen: 1L51/12 Paragraphen: BBG§75 BGB§249 BGB§254 BGB§421 StVO§10 Datum: 2014-02-20
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3 AD 7/07
Blutzuckermessung, Dienstvergehen, Objektiver Maßstab, Sozialadäquanz
Kein Dienstvergehen eines an Diabetes leidenden schwerbehinderten Beamten durch eine unauffällige Blutzuckermessung während eines Personalgesprächs
BBG § 54
Aktenzeichen: 3AD7/07 Paragraphen: AMG§2 BBG§54 Datum: 2008-02-19
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Dienstrecht - Dienstvergehen Polizeidienst
11 L 1/07
Disziplinarverfügung (Verweis
Außerdienstliches Fehlverhalten eines Polizeibeamten als Dienstvergehen (widerrechtliche Benutzung einer behördlichen Ausnahmegenehmigung).
BBG § 54 S 3
BBG § 77 Abs 1 S 2
Aktenzeichen: 11L1/07 Paragraphen: BBG§54 BBG§77 Datum: 2007-03-21
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10 L 2/06
Falschangaben bei Ersatzansprüchen als Dienstvergehen
Falsche Angaben eines Polizeibeamten bei der Geltendmachung einer Billigkeitsentschädigung wegen beschädigter Kleidung stellen eine Dienstpflichtverletzung dar, die die Vertrauensbasis zu seinem Dienstherrn erheblich beeinträchtigen kann.
BG SA § 54 Abs 2
BG SA § 77 Abs 1 S 1
Aktenzeichen: 10L2/06 Paragraphen: BGSA§54 BGSA§77 Datum: 2006-09-12
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Dienstrecht - Polizeidienst Dienstvergehen Sonstiges
10 L 4/06
Außerdienstliche Pflichtverletzungen von Polizeibeamten
Der von einem Polizeibeamten begangene sexuelle Missbrauch eines Schutzbefohlenen ist geeignet, das Vertrauen der Öffentlich in die Integrität des Polizeidienstes infrage zu stellen; betrügerisches Verhalten eines - hochverschuldeten - Polizeibeamten in Zusammenhang mit der Eingehung von Darlehensverpflichtungen ist geeignet, die Integrität des Polizeidienstes infrage zu stellen.
BG SA § 77 Abs 1 S 2
BG SA § 54 S 3
Aktenzeichen: 10L4/06 Paragraphen: BGSA§77 BGSA§54 Datum: 2006-09-12
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Dienstrecht - Dienstvergehen Beamte
BDG § 13 Abs 1
BDG § 13 Abs 2 S 1
BDG § 60 Abs 2 S 1 Nr 1
Aktenzeichen: 7R2/06 Paragraphen: BDG§13 BDG§60 Datum: 2006-05-17
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Dienstrecht - Disziplinarrecht Dienstvergehen
11 A 11702/05.OVG
Disziplinarrecht, Bundesdisziplinarrecht, Deutsche Telekom AG, T-Punkt, Telekommunikation, anvertraut, dienstlich anvertraut, Zugriff, Zugriffsdelikt, Entwendung, Handy, Upgrade, Falschbuchung, Kernpflicht, Kernpflichtverletzung, Kernbereich, Kernbereichsverletzung, Vertrauensverlust, endgültiger Vertrauensverlust, Bemessungskriterien, anerkannter Milderungsgrund, Ausnahmesituation, unverschuldete finanzielle Notlage, existentielle Notlage, psychische Ausnahmesituation, Unterhaltsbeitrag, Regeltypik, unbillige Härte
1. Der unberechtigte Zugriff auf dienstlich anvertraute Güter (hier: Entwendung von Handys aus T-Punkt) stellt eine Verletzung im Kernbereich der Dienstpflichten dar.
2. Die für eine Entfernung aus dem Beamtenverhältnis erforderliche Feststellung eines endgültigen Vertrauensverlustes setzt neben der Schwere des Dienstvergehens auch bei einem sog. Zugriffsdelikt die umfassende Würdigung des Persönlichkeitsbildes des Beamten voraus (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 20.10.2005 - BVerwG 2 C 12.04 - NVwZ 2006, 469).
Aktenzeichen: 11A11702/05 Paragraphen: BBG§54 BDG§13 BDG§10 Datum: 2006-05-10
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Dienstrecht - Dienstvergehen Polizeidienst Sonstiges
4.04.2005 1 NDH L 3/04
Bestechlichkeit, Tätigkeit für eine Detektei, Entfernung aus dem Dienst, Polizeibeamter
NBG § 85 I 1
NDO § 11
Aktenzeichen: 1NDHL3/04 Paragraphen: NBG§85 NDO§11 Datum: 2005-04-04
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Dienstrecht - Lehrer Dienstvergehen Versetzung
25.02.2005 2 B 12250/04.OVG
Ansehen, Ansehensverlust, Beamtenrecht, Erziehungsauftrag, Erziehungsrecht der Eltern, Fürsorgepflicht, Glaubensgemeinschaft, Mobbing, Rektor, Schulleiter, Schulrecht, Sekte, Spannungsverhältnis, Verein, Versetzung, Vertrauensverhältnis, Weltanschauung, Zentrum des Lichts, Zusammenwirken, dienstliches Bedürfnis, elterliches Erziehungsrecht, Erziehungsrecht, esoterischer Verein, gegen den Willen, staatlicher Erziehungsauftrag
Die Leiterin einer Schule kann wegen dienstlichen Bedürfnisses versetzt werden, wenn ihre Mitgliedschaft in einer Vereinigung, deren Gedankengut mit dem staatlichen Erziehungsauftrag unvereinbar ist, zu einer tiefgreifenden Störung des Vertrauens bei Eltern und Lehrerschaft geführt hat (hier: "Zentrum des Lichts").
SchulG §§ 1, 2 Abs. 3, 38
Aktenzeichen: 2B12250/04 Paragraphen: GGArt.4 LBG§33 SchulG§1 SchulG§2 SchulG§38 Datum: 2005-02-25
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02.02.2005 1 R 2/04
1. Erstmalige Anschuldigung eines Dienstvergehens im Widerspruchsbescheid; Bemessung der Disziplinarmaßnahme bei mehreren nicht schwerwiegenden Dienstpflichtverletzungen eines Postbeamten
2. Die Einbeziehung eines in der Disziplinarverfügung nicht angeschuldigten disziplinaren Vorwurfs in die Widerspruchsentscheidung verstößt gegen die Vorschrift des § 42 Abs. 2 Satz 1 BDG, die es der Widerspruchsbehörde im Zusammenwirken mit § 19 Abs. 1 Satz 1 BDG verbietet, den in der Disziplinarvefügung vorgeworfenen Sachverhalt auf weitere disziplinarrechtlich erhebliche Verhaltensweisen auszudehnen; dies gilt wegen der Maßgeblichkeit der Disziplinarverfügung und ihrer Begründung auch für den Fall, dass die in Rede stehende - in der Disziplinarverfügung nicht angeschuldigte - Verhaltensweise Gegenstand der Einleitungsverfügung war.
BDG § 19 Abs. 1 Satz 1
BDG § 42 Abs. 2 Satz 1
Aktenzeichen: 1R2/04 Paragraphen: BDG§19 BDG§42 Datum: 2005-02-02
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