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Timestamp: 2016-10-26 04:09:39
Document Index: 206885133

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 109', 'Art. 66']

9C_235/2014 (16.07.2014)
9C_235/2014 {T�0/2} � � Urteil vom 16. Juli 2014
vom 11. Februar 2014.
Der 1972 geborene A._________ bezog f�r die Zeit vom 1. Dezember 1999 bis 31. M�rz 2011 eine ganze Invalidenrente (Verf�gungen vom 5. Juli 2001 und 16. Februar 2011). Im September 2012 meldete er sich erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rungen und Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verf�gung vom 31. Mai 2013 einen Rentenanspruch.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 11. Februar 2014 ab.
A._________ l�sst mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen, der Entscheid vom 11. Februar 2014 und die Verf�gung vom 31. Mai 2013 seien aufzuheben und die Sache sei zur weiteren medizinischen Abkl�rung sowie zur Neuberechnung des Rentenanspruchs an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Die Vorinstanz hat festgestellt, in somatischer Hinsicht sei im Vergleich zum Sachverhalt, wie er bei Erlass der Verf�gung vom 16. Februar 2011 bestand, keine gesundheitliche Verschlechterung ersichtlich. Indessen sei der Versicherte im Zusammenhang mit der Rentenaufhebung zunehmend psychisch beeintr�chtigt worden. Diesen Umstand hat sie in invalidenversicherungsrechtlicher Hinsicht f�r irrelevant gehalten. Der Versicherte leide an einem �tiologisch-pathogenetisch unerkl�rlichen syndromalen Schmerzzustand. Mit Blick auf die Rechtsprechung von BGE 130 V 352 E. 2.2.2 und 2.2.3 S. 353 f. hat sie festgestellt, eine erhebliche psychische Komorbidit�t sei nicht ausgewiesen, ein sozialer R�ckzug in allen Belangen des Lebens liege nicht vor, eine relevante k�rperliche Begleiterkrankung mit mehrj�hrigem Krankheitsverlauf bestehe nicht, unbefriedigende Behandlungsergebnisse l�gen zwar vor, jedoch erschienen Motivation und Eigenanstrengung des Versicherten dabei fraglich, und schliesslich seien keine Anhaltspunkte f�r einen prim�ren Krankheitsgewinn vorhanden. Trotz Ver�nderung der psychischen Symptomatik sei der Versicherte unter invalidenversicherungsrechtlicher Betrachtung nach wie vor zu 100 % erwerbsf�hig. Folglich hat das kantonale Gericht die anspruchsverneinende Verf�gung vom 31. Mai 2013 best�tigt.
3.1.�Inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar resp. willk�rlich (vgl. BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_735/2013 vom 17. April 2014 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen) oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht substanziiert (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) dargelegt.
3.2.�Das kantonale Gericht hat sich in Bezug auf den aktuellen Gesundheitszustand - d.h. bei Erlass der Verf�gung vom 31. Mai 2013 - nicht auf das MEDAS-Gutachten "vom 18. Mai 2011" (recte: 2009) abgest�tzt, sondern auf die Berichte des Hausarztes vom 21. November 2011, der psychiatrischen Klinik C.________ vom 12. April 2011 und 3. Februar 2012 sowie des ambulant behandelnden Psychiaters vom 8. Mai und 15. Oktober 2012. Soweit der Beschwerdef�hrer die Beweiskraft der Berichte der psychiatrischen Klinik C.________ in Abrede stellt, kann er nichts f�r sich ableiten: Einerseits bildeten diese nicht die alleinige Entscheidgrundlage; anderseits bezieht sich die angerufene Rechtsprechung von BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470 auf Berichte versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen und nicht auf jene aussenstehender �rzte. Unbesehen, mit welcher Diagnose die anerkannte depressive Beeintr�chtigung genau zu erfassen ist, findet sich in den Unterlagen - namentlich auch in den Berichten des ambulant behandelnden Psychiaters - kein konkreter Anhaltspunkt daf�r, dass es sich dabei um ein eigenst�ndiges, vom Schmerzleiden losgel�stes Leiden (vgl. BGE 130 V 352 E. 3.3.1 S. 358; Urteile 8C_839/2011 vom 11. Januar 2012 E. 6.2; 9C_185/2010 vom 16. August 2010 E. 4.6.2) handeln k�nnte. Daher hat die Vorinstanz in antizipierender Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94) auf zus�tzliche Abkl�rungen verzichtet, was keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) darstellt.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG).
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der Pensionskasse B.________, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.