Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15689067/1/
Timestamp: 2020-02-17 00:49:33
Document Index: 274503855

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 3', '§ 15', '§ 15', '§ 60', '§ 2']

URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-200335
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-200335
Umbau der Mensa im Hauptgebäude der Humboldt-Universität Berlin Mitte
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb für Architekten Umbau der Mensa im Hauptgebäude der Humboldt-Universität Berlin Mitte Ausschreibung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsausschreibung Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Björn Steinhagen Digitale Bearbeitung Björn Steinhagen Druck A&W Digitaldruck Berlin
Anlass und Ziel ........................................................................................7 Teil 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 Teil 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 2.10 2.11 2.12 Teil 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.8 3.9 3.10 3.11 3.12 Verfahren....................................................................................9 Auslober, Bauherr .......................................................................9 Art des Verfahrens ......................................................................9 Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe..............................9 Wettbewerbsteilnehmer ............................................................10 Preisgericht und Vorprüfung......................................................10 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen .......................................12 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten.............................................12 Ortsbesichtigung, Rückfragen und Rückfragenkolloquium ......13 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen...................................14 Geforderte Leistungen ..............................................................14 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................16 Preise ........................................................................................16 Weitere Bearbeitung .................................................................17 Eigentum und Urheberrecht ......................................................17 Verfassererklärung ....................................................................17 Bekanntgabe des Ergebnisses/Ausstellung der Arbeiten .........18 Haftung und Rückgabe .............................................................18 Zusammenfassung der Termine................................................18 Situation und Planungsvorgaben..........................................19 Die Humboldt-Universität zu Berlin ...........................................19 Städtebauliche Rahmenbedingungen .......................................19 Das Hauptgebäude der Humboldt-Universität ..........................22 Historische Entwicklung des Standortes ...................................22 Bauliche Entwicklung des Hauptgebäudes der HumboldtUniversität .................................................................................24 Der Wettbewerbsbereich...........................................................27 Freiflächen ................................................................................29 Technische Infrastruktur ............................................................30 Erschließung und Verkehr.........................................................30 Erschließung des Universitätsgrundstückes und des Hauptgebäudes.........................................................................31 Bestand und bauliche Substanz im Westflügel .........................32 Planungsrecht ...........................................................................34 Wettbewerbsaufgabe ..............................................................37 Planungsumfang .......................................................................37 Architektonische Zielsetzung ....................................................38 Funktionale Anforderungen .......................................................38 Technische Gebäudeausrüstung/Bautechnische Maßnahmen.41 Außenanlagen/Erschließung/Stellplätze ...................................43 Baukosten/Wirtschaftlichkeit .....................................................43 Ökologische Zielsetzung ...........................................................44 Barrierefreies Bauen .................................................................44 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien .................45 Raumprogramm ........................................................................45 Beurteilungskriterien des Preisgerichts.....................................45
Teil 4 4.1 4.2 4.3 4.4
Anhang.....................................................................................47 Weiterführende Informationen...................................................47 Quellenangaben........................................................................48 Digitale Anlagen .......................................................................48 Fotodokumentation ...................................................................51
Umbau der Mensa im Hauptgebäude der Humboldt-Universität / Anlass und Ziel
Im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, soll die derzeitige Mensa von 250 auf 560 Plätze erweitert und umfassend denkmalgerecht saniert werden. Das Prinz-Heinrich-Palais, heute das Hauptgebäude der HumboldtUniversität, wurde ab 1748 errichtet. 1810 wurde das Palais der neu gegründeten Universität als Universitätsgebäude übereignet. Die ursprüngliche Drei-Flügel-Anlage ist 1913-1920 nach dem Entwurf des damaligen Stadtbaurates Ludwig Hoffmann erweitert worden. Das Universitätsgebäude erhielt dadurch seine prägnante H-Form. Der jetzige Mensabetrieb entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Neben Flächendefiziten sind neben erheblichen funktionalen und baulichen auch gestalterische Mängel vorhanden. Es ist beabsichtigt, die Baumaßnahme in zwei Bauabschnitten durchzuführen. Die Aufteilung der Maßnahme in sinnvolle Bauabschnitte und deren logistische Durchführung soll von den Wettbewerbsteilnehmern dargestellt werden. Der erste Bauabschnitt soll 2009 fertiggestellt sein. Die Gesamtbaukosten der Baumaßnahme einschließlich MwSt. und Nebenkosten betragen ca. 10.450.000,- Euro.
Umbau der Mensa im Hauptgebäude der Humboldt-Universität / Teil 1 Verfahren
Auslober, Bauherr Humboldt-Universität zu Berlin Technische Abteilung Unter den Linden 6 10099 Berlin Ewald-Joachim Schwalgin Tel.: +49 (30) 2093 1850 Fax: +49 (30) 2093 1852 Wettbewerbsdurchführung, Ausschreibung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Tel.: +49 (0)30 9025 2039 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.verwalt-berlin.de
Die Auslobung erfolgt als begrenzt offener einstufiger Realisierungswettbewerb. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Dem Wettbewerb liegen die Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens (GRW 1995 in der novellieren Fassung vom 22.12.2003) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Bei der Vorbereitung der Ausschreibung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der GRW beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B-2007-04 geführt. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der GRW 1995 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse dürfen nur über die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, - II D -, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß GRW) wurden durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 12 Teilnehmer ausgewählt. Vom Auslober wurden zur Teilnahme Volker Staab, Berlin, Peter Kulka, Köln/Dresden und AFF Architekten, Berlin eingeladen. Die Zusammenarbeit mit Ingenieuren der Fachrichtung Tragwerksplanung und Technische Gebäudeausrüstung wird empfohlen. Hierbei entsteht kein Rechtsanspruch auf eine weitere Beauftragung.
Prof. Hannelore Deubzer, Architektin, Berlin Prof. Rebecca Chestnutt Architektin, Berlin Prof. Roger Diener Architekt, Basel Winfried Brenne Architekt, Berlin
Prof. Renate Abelmann Architektin, Berlin Norbert Sachs Architekt, Berlin
Konrad Zander Abteilungsleiter Projektprüfung Senatverwaltung für Stadtentwicklung Petra Mai-Hartung Geschäftsführerin Studentenwerk Berlin Ewald-Joachim Schwalgin Leiter Technische Abteilung Humboldt-Universität zu Berlin
Ephraim Gothe Stadtrat für Stadtentwicklung Bezirksamt Mitte von Berlin Thomas Föll Studentenwerk Berlin Ute Richter-Sepke Technische Abteilung Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Frank Eveslage Vizepräsident der Humboldt-Universität zu Berlin Manfred Kühne Oberste Denkmalschutzbehörde Senatverwaltung für Stadtentwicklung Klaus Lingenauber Gartendenkmalpflege Landesdenkmalamt Nobert Heuler Landesdenkmalamt Berlin Eva-Maria Eichler Fachbereich Denkmalschutz Bezirksamt Mitte von Berlin Karl-Friedrich Metz Amt für Planen und Genehmigen Bezirksamt Mitte von Berlin Ingeborg Stude Ministerielle und Einzelangelegenheiten des barrierefreien Bauens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Karl van Suntum Technische Abteilung Humboldt-Universität zu Berlin
Michael Wilke Technische Abteilung Humboldt-Universität zu Berlin N.N. Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin Peter Ostendorff / Inge Schmidt-Rathert Wettbewerbsreferat Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Vorprüfung Norbert Giebels Architekt, Berlin Bernd Reimers Architekt, Berlin Peter Kever Architektenkammer Berlin Prof. Dr. Jochen Brüning Vorsitzender der Standortentwicklungskommission Humboldt-Universität zu Berlin Göran Freudenberg Studentische Vertretung Humboldt-Universität zu Berlin Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung Bezirksamt Mitte von Berlin
Die Wettbewerbsunterlagen werden den Teilnehmern am 7. Februar 2007 zugesandt.
Die Arbeiten sind am 24. April 2007 von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 10179 Berlin Raum 4.026 abzugeben oder am selben Tag oder davor liegend per Post- oder Kurierdienst einzureichen. Bei der Einreichung durch Post- oder
Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebelegs in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst mit der Kennziffer versehen an o. a. Adresse nachzusenden. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Realisierungswettbewerb Mensa Süd“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Bei Einlieferung durch Post- oder Kurierdienst (porto- und zustellungsfrei für den Empfänger) gilt die Einlieferungsfrist als erfüllt, wenn der Aufgabestempel das Datum des 24. April 2007 oder eines davor liegenden Tages trägt. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 6. Kalendertag nach Abgabedatum vorliegen. Der Verfasser selbst ist für die Lesbarkeit des Aufgabestempels auf der Sendung verantwortlich. Verspätet eingegangene Arbeiten, deren Aufgabestempel/Aufgabebeleg fehlt, unleserlich oder unvollständig ist oder dessen Richtigkeit angezweifelt wird, werden vorbehaltlich des späteren Nachweises fristgemäßer Einlieferung, den der Teilnehmer zu erbringen hat, mitbeurteilt. Bei Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebeleges in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst, mit der Kennziffer versehen, an den Auslober nachzusenden. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.
Ortsbesichtigung Die Ortsbesichtigung mit den Teilnehmern findet am 13. Februar 2007 um 14:30 Uhr statt. Der Treffpunkt ist die Eingangshalle des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin. Es wird dringend empfohlen an der Ortsbesichtigung teilzunehmen. Rückfragen Rückfragen (GRW 5.3) zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 22. Februar 2007 unter dem Stichwort „HU Mensa Süd“ bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: nanna.sellin-eysholdt@senstadt.verwalt-berlin.de
Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschreibung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Rückfragenkolloquium Ein Rückfragenkolloquium mit den Teilnehmern findet nicht statt. Das Preisgericht tritt voraussichtlich am 1. März 2007 zur Erörterung der eingereichten Rückfragen zusammen. Das Ergebnisprotokoll des Rückfragenkolloquiums mit der Zusammenstellung der Fragen wird anschließend allen am Verfahren Beteiligten zugesandt. Das Protokoll ist Bestandteil der Ausschreibung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: die vorliegende Ausschreibung die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten CD-ROM mit digitalen Daten (siehe Teil 4), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: - Übersichts- und Arbeitspläne, u.a. als .dwg-Dateien - Aufmaßpläne des Westflügels KG bis DG, u.a. .dwg-Dateien - Historische Grundrisse Zeichnungen des Hauptgebäudes (KG und EG) als .tif-Dateien - Luftbild als .tif-Datei - Raum- und Funktionsprogramm als .pdf-Datei
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Geforderte Leistungen in Papierform Bitte beachten: Der Informationsgehalt der geforderten Grundrisse, Schnitte und Ansichten im M 1:100 soll denen eines Planes im M 1:200 (Vorentwurf) entsprechen. Der geforderte Maßstab 1:100 im Papierausdruck dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit. 1. Lageplan M 1:500 mit Darstellung des gesamten Gebäudegrundrisses des EG und der Außenbezüge 2. EG-Grundriss mit Darstellung der angrenzenden Freiflächen einschließlich der äußeren Erschließung im M 1:100 3. KG-Grundriss im M 1:100 4. DG-Grundriss im M 1:100 mit Darstellung der Technikflächen 5. Ansichten und zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte im M 1:100
6. Freie Darstellung der gestalterischen und räumlichen Qualität des/der Innenraumes/Innenräume 7. Prüfpläne (gefaltet) ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung - der Raumbezeichnungen (entsprechend der Formblätter) - der für die Berechnung notwendigen Maße - der Raumgrößen - der Änderungen im Altbau in Anlehnung an § 3 (4) BauVerfVO (Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen - Bauverfahrensverordnung vom 19. Oktober 2006) 8. Berechnungen auf Formblättern (Formblatt A Raumprogramm u. Flächenermittlung, s. 4.3.6 Formblätter). Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen. 9. Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 2 DIN A 4 Seiten) mit - Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts - Beschreibung der Konstruktion und Materialien sowie Erläuterung der Umbaumaßnahmen - Aussagen zum denkmalgerechten Umgang - Aussagen zur Wirtschaftlichkeit - Angaben zum barrierefreien Bauen - Angaben zur Küchen- und Lüftungstechnik - Angaben zu Abdichtungs- und konstruktiven Maßnahmen 10.Kostenschätzung der Gesamtbaukosten nach DIN 276 (KG 200 bis 700, s. Kostenaufstellung im Anhang) 11. Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (neu) zu KG 300 und 400 12.Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 13.Verfassererklärung (s. 4.3.6 Formblätter) Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß GRW 5.5 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): - die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi (ggf. LZW-komprimiert) - die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi. - die geforderten Leistungen nach Nr. 7 (Prüfpläne) als CAD-Datei im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer) oder .pln (ArchiCAD, Version 7 oder tiefer) - die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 8 (siehe 4.4.7 Digitale Anlagen/ Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel)
Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456) und soll nicht mit Aufklebern versehen werden. Die einzelnen Dateien auf der CDROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: Grundrisszeichnung EG: Ansichten: Prüfpläne:
123456_grundriss_eg.pdf 123456_ansicht_01.pdf 123456_pruefplan_eg.dwg
In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Allgemeine Hinweise Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer max. drei 2 m hohe Rolltafeln (einseitig behängt) mit einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung.
Die Wettbewerbssumme (GRW 4.1) ist auf der Basis des § 15 HOAI in Verbindung mit der GRW 1995 ermittelt. Es ist beabsichtigt vier Preise mit einer Gesamtwettbewerbssumme von 60.000,- Euro zu vergeben. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 22.000,- Euro 2. Preis 17.000,- Euro 3. Preis 12.000,- Euro 4. Preis 9.000,- Euro
Über die Preise und Ankäufe hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und Ankäufe werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Der Bauherr wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem oder mehreren Preisträgern die weitere Bearbeitung der Aufgabe mindestens mit den Leistungsphasen 2 - 5 nach § 15 HOAI übertragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe realisiert werden soll (GRW 7.1), unter der Voraussetzung, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (GRW 7.2).
Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers (GRW 6.4). Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (GRW 7.3). Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung (siehe Anhang) versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fach- und termingerechten Durchführung in der Lage sind. Es wird darauf hingewiesen, dass die in der Verfassererklärung genannten Verfasser identisch mit den in der Bewerbung genannten Personen bzw. Arbeitsgemeinschaften sein müssen.
Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt in den digitalen Anlagen auf beiliegender CD-ROM.
Bekanntgabe des Ergebnisses/ Ausstellung der Arbeiten
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder Ankauf ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben (GRW 6.1) sowie unter www.stadtentwicklung.verwaltberlin.de/aktuell/ausstellungen angekündigt. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (GRW 6.3).
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens (GRW 6.5). Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D - abgeholt werden. Sind diese Arbeiten, trotz einer Erinnerung sechs Wochen nach dem genannten Termin nicht abgeholt worden, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren Arbeiten aufgegeben haben und wird dann mit diesen Arbeiten nach seinem Belieben verfahren. Im Übrigen erfolgt die Rücksendung der nicht prämierten Arbeiten von Teilnehmern, die nicht in Berlin ansässig sind, nur dann, wenn die Arbeiten in transportgerechter und wiederverwendbarer Verpackung (in „eckigen“ Rollen) eingereicht wurden.
7. Februar 2007 13. Februar 2007 2. März 2007 7. März 2007 24. April 2007 22. Mai 2007 voraussichtlich im Juni 2007
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen Ortsbesichtigung Rückfragenkolloquium (o. Teilnehmer) Versand des Rückfragenprotokolls Abgabe der Arbeiten Preisgerichtssitzung Ausstellung
Umbau der Mensa im Hauptgebäude der Humboldt-Universität / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Teil 2 Situation und Planungsvorgaben 2.1 Die Humboldt-Universität zu Berlin
Die Humboldt-Universität ist die älteste der vier Berliner Universitäten. Sie wurde 1809 im Zuge der Preußischen Reformen gegründet. Das Konzept des Gründungsvaters Wilhelm von Humboldt, das auch heute noch Bestand hat, sah eine „Universitas litterarum“ vor – es sollte die Einheit von Lehre und Forschung sowie eine allseitige humanistische Bildung der Studierenden ermöglicht werden. In den knapp 200 Jahren ihres Bestehens ist mit der Humboldt-Universität das wissenschaftliche Wirken von bedeutenden Persönlichkeiten wie Hermann von Helmholtz, Rudolf Virchow, Robert Koch, Albert Einstein oder Max Planck - um nur einige zu nennen - verbunden. Heute gliedert sich die Humboldt-Universität in elf Fakultäten sowie interdisziplinäre Zentren, Zentralinstitute und Graduate Schools mit mehr als 38.000 Studierenden (2005). Neben dem Campus in der Mitte Berlins und weiteren Standorten in Berlin ist seit 1998 der Campus Adlershof wichtiger Teil der Humboldt-Universität.
Lage im Stadtgebiet Das Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin bildet den nördlichen Abschluss des sogenannten „Forum fridericianum“, einem Platzund Gebäudeensemble, zu dem bedeutende Gebäude wie die heutige Staatsoper, die Hedwigskathedrale und die Neue Wache gehören. Das Gebäude liegt im Stadtzentrum Berlins am östlichen Ende der repräsentativen Achse „Unter den Linden“, die vom Brandenburger Tor bis zum Areal des ehemaligen Stadtschlosses auf der Spreeinsel verläuft.
Luftbild, August 2005
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Baustruktur der Umgebung Prägend für die Umgebung des Hauptgebäudes ist das streng rechtwinklige Raster der Dorotheen- und Friedrichstadt. In den Hauptstraßen wie Unter den Linden oder der Friedrichstraße dominieren repräsentative, öffentliche Gebäude und Geschäftsbauten. Durch die großen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg mussten historische Gebäude z.T. umfassend rekonstruiert werden, so auch das Hauptgebäude der Humboldt-Universität. Unmittelbar nördlich des Hauptgebäudes schließen Hegelplatz und das kleinteiliger bebaute sogenannte Bauhofviertel an. Östlich grenzt der Platz der Märzrevolution und das Kastanienwäldchen an. Am Platz der Märzrevolution liegen das Maxim-Gorki-Theater und das Palais am Festungsgraben.
Die Hauptfassade des Gebäudes liegt mit seinem Ehrenhof und dem Haupteingang an der Straße „Unter den Linden“. Das H-förmige Gebäude wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert errichtet. Der Erweiterungsbau stammt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und wurde in der architektonischen Gestaltung dem Ursprungsbau angepasst. Die Fassaden sind mit dem geböschten Sockelgeschoss, den Wandflächen in Putzquaderung und der teilweise figurengeschmückten Attika als oberem Abschluss nach dem Vorbild der Knobelsdorffschen Schule gegliedert. Die Fenster im Sockelgeschoss haben ein stehendes rechteckiges Format, die Wandflächen sind durch sehr hohe stehende Rundbogenfenster im Hauptgeschoss und quadratische Fenster im darüber liegenden Mezzaningeschoss gegliedert. Der Mittelbau - ehemals Corps de Logis wird betont durch einen fünfachsigen Mittelrisalit mit korinthischen Kolossalsäulen, die die beiden Obergeschosse verbinden. Über dem zentralen Eingangsportal befindet sich ein Balkon. Die Risalite der lindenseitigen Stirnbauten sowie die der nördlichen Seitenflügel und Stirnbauten sind durch Kollossalpilaster gegliedert. Der Mittelrisalit und die Attiken bestehen aus Cottaer und Postaer Sandstein. Der untere Teil des Sockelgeschosse wurde nach dem Krieg mit Postaer Sandstein erneuert.
Das Grundstück, auf dem sich das Hauptgebäude der Humboldt-Universität befindet, liegt in der Dorotheenstadt, die als eine der ersten Stadterweiterungen ab 1674 westlich des historischen Stadtkerns Berlin-Cölln und dem schon bestehenden Friedrichswerder angelegt wurde. Sie erstreckte sich nach Norden bis zur Spree, nach Westen bis zum späteren Brandenburger Tor und nach Süden bis zur heutigen Behrenstraße. Die später „Unter den Linden“ genannte Allee, wurde bereits 1647 als Reitweg befestigt und bepflanzt und Teil der Dorotheenstadt. Ab 1688 wurde südlich der Dorotheenstadt die Friedrichstadt angelegt. Die strenge rechtwinklige Blockstruktur der beiden Stadterweiterungen ist noch heute prägend für diesen Teil der Stadt.
1710 wurden die eigenständigen Stadterweiterungen mit Berlin und Cölln zur „Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin“ zusammengeschlossen, bis 1715 waren sie jedoch noch durch die Festungsmauern vom historischen Stadtkern getrennt. Der begradigte Festungsgraben bestand noch bis ins 19. Jahrhundert hinein. Um 1700 war das Universitätsgrundstück noch unbebaut und wurde bis 1730 vom königlichen Bauhof für die Zurichtung von Holz genutzt. Danach wurde an dieser Stelle das „Königliche Artillerie-, Wagen-, und Materialienhaus“ errichtet, ein eingeschossiger Bau mit einem großen Innenhof. Als erster repräsentativer Großbau an der Lindenachse entstand jenseits des Festungsgrabens, noch auf friedrichswerderscher Seite, 1695-1706 das Zeughaus, das jedoch erst 1733 endgültig fertiggestellt wurde. Mit dem Regierungsantritt König Friedrichs II. im Jahr 1740 wurden konkrete Planungen für das Forum Fridericianum aufgenommen. In der noch vorstädtisch geprägten Dorotheen- und Friedrichstadt sollte eine neue königliche Residenz nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff entstehen. 1740 bis 1743 entstand das Königliche Opernhaus (heute Staatsoper). Da das Interesse des Königs an einer neuen Residenz in Berlin jedoch erlosch, nahm der weitere Ausbau des Forums noch Jahrzehnte in Anspruch. In den 1770er Jahren wurde die bereits 1747 begonnene Hedwigskathedrale an der Südseite des Forums fertiggestellt, 1775 bis 1780 die Königliche Bibliothek („Kommode“ genannt - heute juristische Fakultät der HU) an der Westseite errichtet. Statt der Königsresidenz sollte auf der Nordseite des Forums das PrinzHeinrich-Palais entstehen. Prinz-Heinrich-Palais 1749 1749 begannen die Arbeiten am Prinz-Heinrich-Palais, dem heutigen Hauptgebäude der Humboldt-Universität. 1765 wurde es vom Prinzenpaar bezogen. Der Baumeister Johann Boumann d. Ä. entwarf das Palais als dreiflügelige, axialsymmetrische Anlage unter Einbeziehung früherer Entwürfe von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff und Ideenskizzen Friedrichs II. Fertiggestellt wurde es von C. L. Hildebrandt. Die Seitenflügel wurden zur Lindenallee abgewinkelt und erhielten mit den so entstehenden Kopfbauten eine breite Schaufassade. An der Nordseite des westlichen Kopfbaus (heute Universitätsstraße) wurde ein einfaches, zweigeschossiges Stallgebäude angebaut. Der nördliche Teil des heutigen Universitätsgrundstückes blieb unbebaut. Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgte über den sogenannten Ehrenhof in den Mittelbau, den Corps de Logis. Von dessen Vestibül aus gelangte man über eine doppelte Treppenanlage in das Obergeschoss. Zum Garten an der Nordseite lag der große Fest- und Audienzsaal, die spätere Aula der Universität. Der zweite Saal, die Große Galerie, nahm den Hauptteil des Obergeschosses im Westflügel in Anspruch. Das Palais zwischen 1802 und 1810 Prinz Heinrich starb im Jahre 1802. Bis 1808 wurde das Palais noch durch die preußische Krone genutzt. Nach dem Tilsiter Frieden von 1807 und den darauf folgenden Staats-
reformen in Preußen wurde 1809 die Berliner Universität gegründet. Am 15. Oktober 1810 wurde das Prinz-Heinrich- Palais der Universität als Hauptlehrgebäude offiziell übereignet. 1828 erhielt die Universität den Namen Friedrich-Wilhelms-Universität.
Bauliche Entwicklung des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität
Entwicklung nach 1810 In der Zeit nach der Gründung der Universität wurde das Gebäude bei knappen Mitteln laufend neuen Bedingungen und steigenden Studentenzahlen angepasst. Die Aula wurde renoviert, das übrige Gebäude konnte jedoch nur schlecht unterhalten werden, bis es 1836 bis 1846 umfassend saniert und nach den Bedürfnissen der Universität umgebaut wurde. Das obere Mezzaningeschoss erhielt eine größere Raumhöhe und ein neues Dach mit einer flacheren Neigung wurde errichtet. 1838 wurde der Pferdestall an der Westseite abgerissen, an seiner Stelle ein Beamtenhaus sowie weitere Nebengebäude auf dem Grundstück errichtet. Durch den wachsenden Universitätsbetrieb ergab sich in den Folgejahren bereits wieder akuter Raummangel. Zudem wies das Gebäude weiterhin starke Bauschäden auf. Das neue Dach z.B. war von Beginn an schadhaft und wurde bereits 1868 wieder erneuert und bekam dabei wieder eine steilere Neigung. Um 1870 wurde die Universität außerhalb des Hauptgebäudes durch Institutsneubauten erweitert, was den Mangel an großen Hörsälen jedoch nicht beseitigen konnte. Umbau 1889 bis 1892 Während der Umbaumaßnahmen von 1889 bis 1892 wurde unter anderem die Anzahl der Hörsäle vergrößert und die Erschließung durch breitere Flure und zusätzliche Treppenhäuser verbessert. Das Gebäude wurde mit einer zentralen Heizungsanlage und einer Lüftungsanlage ausgestattet. Zudem erhielt das Gebäude elektrische Beleuchtung und erstmalig in jedem Geschoss Toilettenanlagen. Erweiterungsbauten 1913-1920 Dem umfassenden Erweiterungsbau ging ein über zehnjähriger Planungsprozess voraus, in dem mehrere Varianten der Erweiterung bis hin zur kompletten Verlegung der Universität erörtert wurden. Kurz bevor der Neubau eines Institutsgebäudes im Universitätsgarten gebilligt wurde, wurde vom damaligen Stadtbaurat Ludwig Hoffman ein Gegenvorschlag vorgelegt. Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Erweiterungsflügeln, die zu der für das Universitätsgebäude charakteristischen H-förmigen Grundrissfigur führten, sollte an der Stelle des heutigen Hegelplatzes ein halbrunder Platz entstehen und von hier aus eine direkte Verbindung zum Pergamonmuseum geschaffen werden. Diese wurde jedoch nicht realisiert. Die neuen Seitenflügel waren breiter als die des Palais. Die Kopfbauten des Palais wurden zu rechteckigen Grundrissen erweitert, deren Räume um Lichthöfe gruppierten. 1917 war der Ostflügel fertiggestellt worden, von 1917 bis 1920 wurde nach und nach der Westflügel bezogen. Dessen erstes Obergeschoss
Erweiterung des Haupgebäudes 1913-1920 - Prinz-Heinrich-Palais (1) und Erweiterungsbauten (schwarz)
wurde durch das Institut für Altertumskunde und das Archäologische Seminar belegt, das zweites Obergeschoss nahm die Archäologischen Sammlungen auf. Im Erdgeschoss des Westflügels konnte man über eine Halle sowohl von der Universitätsstraße als auch vom Gartenhof in das Gebäude gelangen. Eine am nördlichen Ende gelegene kleinere Halle ermöglichte einen weiteren Zugang vom Gartenhof aus. Südlich der größeren Halle lagen zwei Hörsäle sowie ein Treppenhaus und kleinere Räume. Zwischen den Hallen lagen ein Lesesaal am Gartenhof sowie ein Erfrischungsraum zur Universitätsstraße. Im nördlichen Kopfbau waren eine Dienstwohnung und eine Werkstatt untergebracht. 1926/27 wurde die von den vergangenen Umbaumaßnahmen kaum betroffene Aula rekonstruiert, 1935/36 erfolgte eine umfassende Restaurierung der Palais-Fassaden. Zerstörungen im 2. Weltkrieg und Wiederaufbau Durch Luftangriffe ab Ende 1943 wurden große Teile des Gebäudes zerstört. Der Ostflügel brannte vollständig aus, vom Mittelteil blieben lediglich die Außenwände stehen, der Westflügel wurde schwer beschädigt. Unmittelbar nach Ende des Krieges wurde mit der Instandsetzung begonnen. Beginnend im Westflügel wurden notdürftig Räume hergerichtet. Am 29. Januar 1946 wurde die Institution als „Universität Berlin“ mit der Zielsetzung als „Volksuniversität“ wiedereröffnet. Ab 1947 wurden die Fassaden zum Ehrenhof wideraufgebaut. Im Jahr 1949 wurde durch eine Kommission der planmäßige Wiederaufbau organisiert. Im selben Jahr erhielt die Universität den Namen „HumboldtUniversität“.
Grundrisse nach der Erweiterung 1913-1920
Die Neukonzeption der Universität machte auch eine vielfältigere Raumnutzung notwendig. Während der Westflügel im wesentlichen in seinen alten Grundrissen wiederhergestellt wurde, erhielt der Mittelteil 1951/52 eine komplette Neuorganisation. So wurden die Treppenanlagen an die Gartenseite verlegt und schufen eine großzügigeren Eingangsbereich. Die Aula im, 1. OG lag nun als wesentlich größerer Senatssaal am Ehrenhof. Der Wiederaufbau des Ostflügels ruhte lange Zeit und wurde erst zur 150-Jahr-Feier der Universität wieder verstärkt betrieben. Hier entstand ein moderneres, größeres Auditorium maximum, im Erdgeschoss ein Kino-
saal und die kleine, sogenannte Säulenmensa. Die größere Mensa ist seit dem Wiederaufbau an ihrer heutigen Stelle im Westflügel untergebracht, im Keller wurde in den 1970er Jahren ein Studentenklub eingerichtet. Entwicklung nach der Wende Die strukturellen Änderungen des Universitätsbetriebes nach 1990 gaben neue Impulse in der baulichen Entwicklung des Gebäudes. In der Folgezeit wurden umfangreiche Renovierungen vorgenommen, so z.B. an straßenseitigen Fassaden, in Fluren, Treppenhäusern und Sanitärräumen. Die Eingangshalle wurde von Einbauten befreit und präsentiert sich großzügiger. Im Westflügel wurde 2003 in der bereits sanierten ehemaligen Professorenmensa das Restaurant „Cum Laude“ eingerichtet und der Empfangsraum des Präsidenten neugestaltet. 2002 wurden im ersten und zweiten Obergeschoss des Westflügels Räume des Archäologischen Instituts erneuert, die z.T. als Ausstellungsräume dienen.
Der Wettbewerbsbereich befindet sich innerhalb des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität. In einem Teilbereich des Westflügels sollen Flächen der bestehenden Mensa im Erdgeschoss und des ehemaligen Studentenklubs im Kellergeschoss für den Umbau und die Erweiterung genutzt werden. In den folgenden Abbildungen sind die Wettbewerbsbereiche im Keller- und Erdgeschoss markiert.
KG Abb. 6:
EG Wettbewerbsbereiche im Keller- und Erdgeschoss M 1:1.000
Größe der umzugestaltenden Bereiche Der Wettbewerbsbereich umfasst im Erdgeschoss ca. 1.440 m² BGF und im Kellergeschoss ca. 2.090 m² BGF, insgesamt ca. 3.530 m². Eigentum Das Grundstück unter den Linden sowie das darauf befindliche Gebäude sind Eigentum der Humboldt-Universität zu Berlin. Topographie Das Grundstück des Hauptgebäudes weist in sich nur geringe topographische Unterschiede auf. Die Geländeoberkanten liegen meist zwischen 34,40 mNHN und 34,60 mNHN. Eine Ausnahme bildet die abgesenkte zentrale Rasenfläche im Gartenhof, dessen Oberfläche auf einer Höhe von 33,96 mNHN liegt. Die im Freiflächenkonzept (siehe Anhang) geplanten Abgrabungen am Westflügel im Vorgarten sind mit einer Oberflächenhöhe von 32,80 mNHN vorgesehen, in der nordöstlichen Ecke des Vorgartens ein Treppenpodest mit einer Höhe von 31,78 mNHN. Baugrund Das Grundstück liegt im Talsandbereich des jungpleistozänen WarschauBerliner Urstromtals. Der oberflächennahe Schichtenaufbau besteht im Allgemeinen aus mehrere Meter mächtigen glazifluviativen Sanden. Es handelt sich hierbei meist um Fein- bis Mittelsande mit gelegentlichen grobsandigen bis kiesigen Einlagerungen. Im Umfeld des Grundstückes befinden sich mit holozänem Material (Torf, Mudde, organisch durchsetzte Sande) gefüllte Rinnen. Eine dieser Rinnen kreuzt die südöstliche Ecke des Grundstücks. Außerdem befindet sich das Grundstück im Verlauf des ehemaligen Stadtgrabens (Festungsgraben). Durch die Bautätigkeiten wurden die oberflächennahen Schichten stark gestört. Die dadurch abgelagerten anthropogenen Auffüllungen können mehrere Meter mächtig werden und ersetzen häufig die holozänen Ablagerungen. Erhöhte Auffüllungsmächtigkeiten sind insbesondere im Bereich der holozänen Rinne und des ehemaligen Stadtgrabens zu erwarten, können aber auch unabhängig davon auftreten. Grundwasser Das Grundwasser steht im Grundstücksbereich in ungespanntem Zustand an. Die Grundwasserdruckhöhe entspricht der Grundwasseroberfläche. Die Ermittlung der Grundwasserstände beruht auf der flächenhaften Interpolation von Grundwasserstandswerten, die an Messstellen in der näheren Umgebung des Grundstücks seit 1935 festgestellt wurden. Der aus diesen beobachteten Werten für das Grundstück interpolierte höchste Grundwasserstand (HGW) trat im Jahr 1947 auf und betrug ca. +31,5 mNHN. In einer Messstelle ca. 230 südwestlich des Grundstückes, liegen Messwerte seit 1870 vor. Der höchste dort gemessen Grundwasserstand trat im Jahr 1876 auf und betrug ca. 32,30 mNHN. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch im Grundstücksbereich in dieser Zeit ein etwa gleich hoher Grundwasserstand vorhanden war. Im Oktober 2006 lag der Grundwasserstand bei etwa +30,7 mNHN und kann somit wenig mehr als 3 m unter der Geländeoberfläche liegen.
In Teilbereichen des Kellergeschosses wird mit Hilfe von Tauchpumpen und Pumpensümpfen versucht, die gröbsten Auswirkungen durch aufsteigendes Grundwasser abzumildern. Zurzeit (Januar 2007) liegt der Grundwasserspiegel wenige Zentimeter unterhalb der Kellerfußbodens.
Die Freiflächen werden durch den H-förmigen Baukörper in vier Bereiche eingeteilt. Ehrenhof Am Haupteingang zur Allee unter den Linden liegt der als Gartendenkmal eingetragene Ehrenhof, der in dieser Gestaltung 1935/36 angelegt wurde. Zur Straße hin ist er durch einen schmiedeeisernen Gitterzaun abgegrenzt. Der Mittelteil des Ehrenhofes ist mit einem rötlichen Granitbelag gepflastert. Die übrige Fläche ist mit Rasen und Rosenbeeten angelegt. Zwei Kastanien, eine alte Platane sowie ein Gingko aus der Zeit um 1870 bilden den Baumbestand. Der Gehwegbereich Unter den Linden wurde 2005/2006 grundlegend umgestaltet und verbreitert. Gartenhof Der ebenfalls als Gartendenkmal eingetragene Gartenhof zur Nordseite des Grundstücks ist die größte zusammenhängende Freifläche des Grundstücks. Der hintere Gartenhof wurde nach seiner vollkommenen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1960-62 durch den Gartenarchitekten Georg Belà Pniower neu angelegt. Der zentrale vertiefte Rasenplatz, an drei Seiten von Wegen gefasst, wird in Anlehnung an ein bis 1914 hier bestehendes Kastanienwäldchen von Kastanien gerahmt. Die Flächen an den Gebäudefassaden sind mit Sträuchern bepflanzt, zwischen den Eingängen zum Westflügel befinden sich Fahrradstellplätze auf einer Kleinsteinpflasterfläche. Im Bereich des südlichen Eingangs in den Westflügel steht ein über 130 Jahre alter Ginko-Baum, der als Naturdenkmal geschützt ist. Vorgärten Die schmalen, durch niedrige Metallzäune eingefassten seitlichen, denkmalgeschützten Vorgärten liegen westlich und östlich der Seitenflügel zwischen deren Kopfbauten. Der östliche Vorgarten bildet mit dem Platz der Märzrevolution und dem Kastanienwäldchen eine großzügige räumliche Einheit. Der westliche Vorgarten ist gestaltet mit vier hohen Platanen und einen bodendeckenden Efeubewuchs. Zur Belichtung und äußeren Erschließung des Kellergeschosses befinden sich hier Lichtgräben. Gartendenkmalpflegerisches Freiraumkonzept Das Büro TOPOS Landschaftsplanung hat 1998 ein denkmalpflegerisches Freiraumkonzept für die Gartenanlagen erstellt (siehe Anhang), auf dessen Grundlage die bisher durchgeführten Gestaltungsmaßnahmen der Freiflächen vorgenommen wurden.
Fernwärme/Heizung Das Hauptgebäude der Humboldt-Universität wird mit Fernwärme versorgt. Eine Übergabe- und Verteiler-Station befindet sich im mittleren Flur des Kellergeschosses im Westflügel. Dampf-/Warmwasserbereitung Mensa Für die Mensa-Küche wird Warmwasser und Dampf (für Kochgeräte) unabhängig von der übrigen Haustechnik erzeugt. Der dafür benötigte Erdgas-Brenner und ein Warmwasserspeicher befinden sich zurzeit in einem Kellerraum unterhalb der Küche und belegen dort einen Teil der Fläche. Elektrizität Unterirdische Hochspannungsleitungen der Vattenfall AG liegen in den Gehwegbereichen in der Universitätsstraße. Weitere unterirdische Hochspannungsleitungen werden im unmittelbar an den Westflügel angrenzenden Bereich des Gartenhofes von der Dorotheenstraße bis zu einer Transformatoren-Übergabestation im südlichen Kellerbereich des Westflügels geführt. Erdgas Erdgas liegt im Kellergeschoss des Westflügels an. Eine Anschlussleitung verläuft von der Universitätsstraße durch den Vorgarten zum südlichen Bereich des Mittelrisalits des Westflügels. Trinkwasserversorgung In der Universitätsstraße verläuft eine Versorgungsleitung der Wasserbetriebe mit einer Dimension von DN 200. Abwasser Ein relevanter Mischwasserkanal mit einer Dimension von DN 500 befindet sich in der Universitätsstraße. Zwei Übergabeschächte befinden im mittleren und südlichen Bereich des Vorgartens an der Universitätsstraße. Sohlenhöhen liegen in einem Bereich von ca. +31,90 bis +32,00 mNN und somit etwa 1 m höher als die Oberkante des Kellerfußbodens. Technische Infrastruktur (Heizung/Dampftechnik, Trinkwasser/Abwasser, Gas, Elektro und Luftung) innerhalb des Westflügels ist für das Kellerund Erdgeschoss auf Leitungsplänen dargestellt, die im Anhang zu finden sind.
Übergeordnete Erschließung/Individualverkehr Die übergeordnete Erschließung des Universitätsgrundstückes erfolgt von Westen und Osten über die Straße „Unter den Linden“. Die Friedrichstraße ermöglicht eine Anbindung an die Stadtbereiche im Norden und im Süden. Die Dorotheenstraße übernimmt die rückwärtige Erschließung des Gebäudes. Der Lieferverkehr und die Entsorgung des Gebäudes wird über die Universitätsstraße und die Dorotheenstraße abgewickelt.
M 1:6.500
ÖPNV In unmittelbarer Nähe befinden sich nördlich in der Dorotheenstraße die Tram Stationen Universitätsstraße und Am Kupfergraben. Die Tram Linien 12 und M1 führen von hier aus über Mitte und Prenzlauer Berg in die nördlichen Bereiche Pankows bzw. nach Weissensee. Unter den Linden verkehren die Buslinien 100 und 200 zwischen Alexanderplatz bzw. Prenzlauer Berg und dem Zoologischen Garten sowie der Expressbus TXL zum Flughafen Tegel und die Nachtbuslinie 2. Die nächstgelegene Bushaltestelle ist Staatsoper. In fußläufiger Entfernung liegt nordwestlich des Hauptgebäudes der Bahnhof Friedrichstraße. Hier sind Regional-, S- und U-Bahnlinien zu erreichen. Mittelfristig ist der Ausbau der U-Bahn Linie 5 zwischen Alexanderplatz und Pariser Platz vorgesehen. Unter den Linden werden dann U-BahnStationen fußläufig vom Hauptgebäude aus erreichbar sein.
Erschließung des Universitätsgrundstückes und des Hauptgebäudes
Ehrenhof Das Hauptgebäude wird vom Ehrenhof über den zentralen Eingang im Mittelbau betreten. Zusätzlich gibt es je einen Nebeneingang in den Seitenflügeln. Gartenhof Der Gartenhof kann von (Liefer-) Fahrzeugen von der Dorotheenstraße befahren werden. Die Zufahrt wird von einem Pförtner über versenkbare Poller geregelt. Der Fahrweg im Gartenhof ist als Einbahnstraße ausgebildet und wird entgegen dem Uhrzeigesinn befahren. Vom Gartenhof
KG Vorgarten West KG
Vorgarten Ost
Gegenwärtige Erschließung des Hauptgebäudes Öffentlicher Eingang ins Gebäude (Erdgeschoss)
Nichtöffentlicher Eingang ins Gebäude (Kellergeschoss/Erdgeschoss)
aus können die Seitenflügel über je zwei Eingänge betreten werden. Das Kellergeschoss ist über eine Treppe am nördlichen Eingang des Westflügels und über Treppen in den südlichen Ecken des Gartenhofes zugänglich. Der Zugang zum Mittelbau erfolgt über kleine Türen in den beiden äußeren Achsen des Mittelrisalits. Westseite/Vorgarten Die Belieferung der Mensa erfolgt gegenwärtig von der Universitätsstraße über den westlichen Vorgarten. Der Anlieferbereich ist in einem Teil der ehemaligen Eingangshalle untergebracht worden. Ein öffentlicher Zugang in das Gebäude ist von hier aus derzeit nicht möglich. An der Universitätsstraße liegt der Eingang zum Restaurant „Cum Laude“ im nördlichen Kopfbau.
Bestand und bauliche Substanz im Westflügel
Das Gebäude wurde im Laufe der Jahrhunderte vielfach umgebaut. Verlässliche Bauzeichnungen aus der Entstehungszeit sind durch Verluste im Krieg kaum vorhanden. Daher können über die verwendeten Konstruktionen und die Dimensionen der Bauteile größtenteils nur Vermutungen angestellt werden.
Fundamente Die Art der Gründung ist sowohl im Bereich des Prinzenpalais als auch in den Seitenflügeln unbekannt. Ein Einschätzung über die möglichen Arten der Gründung findet sich im Anhang. Kellergeschoss – Böden Wenig unterhalb der Fußbodenoberkante stellt sich der Grundwasserspiegel ein. Insgesamt, nicht zuletzt aufgrund von Wasserschäden, befinden sich die Fußböden in einem schlechten Zustand. Ein Teil des Kellers (unter Eingangsbereich und Küche des Rastaurants „Cum Laude“) wurde bereits saniert. Hier wurden innenseitig WU-Betonwannen eingebaut, deren Wände bis in eine Höhe von etwa 1,80 m über Fußbodenoberkante reichen. Die Vermessung des Gebäudeteils ergab unterschiedliche Höhen der Fußbodenoberkanten. Im sanierten Kellerbereich betragen sie ca. -3,45 m, im Bereich des Studentenklubs ca. -3,52 m bis ca. -3,62 m. Im südlichen Teil liegen Teilbereiche auf ca. -3,78 m. Kellergeschoss – Decken Die Kellerdecken im Westflügel wurden vermutlich ursprünglich als preußische Kappendecken errichtet. Zum überwiegenden Teil sind sie durch Stahlsteindecken oder Betondecken ausgetauscht worden. In den meisten Bereichen sind die Decken abgehängt, im südlichen Teil vielfach durch Gipsputzdecken, im Bereich des ehemaligen Studentenklubs durch Holzverschalung, Gips-, Metall- oder Kunststoffakustikplatten. Die lichten Höhen betragen nahezu durchgehend über 3,00 m, teils weit darüber. Insbesondere in den Flurbereichen werden eine Vielzahl von Leitungen geführt. An den sichtbaren Stahlträgern sind Rostschäden zu erkennen. Kellergeschoss – Wände Die Kellerwände bestehen aus Ziegelmauerwerk, das größtenteils verputzt und gestrichen wurde. Insbesondere im südlichen Teil sind jedoch die Putzflächen in großen Bereichen schadhaft. Im Studentenklub finden sich auch Fliesen/Putzbeläge oder Holzvertäfelungen. An vielen Innen und Außenwänden des Kellers sind innenseitige Vorwandschalen aus Mauerwerk (Klinker, KS, Porenbeton) oder Gipskarton errichtet worden, so dass Zustand und Abmessungen des dahinter liegenden Mauerwerks nur vermutet werden können. Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall treten in nahezu allen Bereichen des Kellers auf. Gründe hierfür sind der hohe Grundwasserstand sowie wahrscheinlich über die Kellerlichtschächte eindringendes Wasser. Beim Bau während des Ersten Welkrieges wurde keine Horizontalsperre eingebaut. Der Bericht eines Sachverständigenbüros zu den Schadensuntersuchungen im Mauerwerk (s. Anhang) zeigt zum Teil extreme Salzund Feuchtegehalte auf. Erdgeschoss – Böden Die Fußbodenoberkanten im Erdgeschoss des nördlichen Teils des Westflügels liegen geringfügig über der Nullordinate. Die Eingangshallen sind stufenlos vom Außenbereich aus erreichbar. An der südlichen Eingangshalle befindet sich ein Höhenversprung. Südlich davon liegen die Fußbodenoberkanten etwa 0,20 m höher, was sich auch in den Deckenhöhen der darunterliegenden Räume im Kellergeschoss ab-
zeichnet. Als Bodenbeläge wurden in den südlichen Flurbereichen Betonwerksteine verwendet, in der nördlichen Eingangshalle ein Natursteinbelag. Erdgeschoss – Decken Die Konstruktion der Decken über dem Erdgeschoss ist unbekannt. Große Bereiche abgehängt worden, so z.B. im Speisesaal. Ähnlich wie in den Hörsälen ist mit Unterzügen zu rechnen. In Bereichen ohne abgehängte Decken/zwischen Unterzügen betragen die lichten Raumhöhen ca. 5,30 m. Erdgeschoss – Wände Wie im Kellergeschoss sind tragende Wände in Ziegelmauerwerk ausgeführt. Auch hier sind sie größtenteils verputzt und gestrichen. Einbauten finden sich insbesondere im Bereich der südlichen Eingangshalle. In den ehemals dreiachsigen Raum wurden an der Vorgartenseite Küchenräume, an der Gartenhofseite Personalräume eingebaut. Diese wurden durch das Einziehen einer Zwischenebene zweigeschossig ausgeführt. Die ehemals drei Fensterachsen breiten Eingangsbereiche im Westflügel sind im Norden und Süden auf je eine Fensterachse reduziert worden. Dachgeschoss Das Dachgeschoss besteht aus vier Räumen. Das Fußbodenniveau des Dachgeschosses verspringt zur westlichen Außenwand hin um 0,50 m nach oben. Hier und im Bereich über dem Flur des 2. OG finden sich massive Decken. Über den Räumen zum Gartenhof sind nur leichte Decken vorhanden. Diese Bereiche sind im Dachgeschoss nur über Stege zugänglich und nicht tragfähig. Die Dachkonstruktion besteht aus Stahl-Fachwerkträgern. Bis zu ihren Unterkanten ist eine lichte Höhe von ca. 2,90 m vorhanden (Bereich über Flur/östliche Räume 2. OG). Die lichte Höhe an der westlichen Traufkante beträgt ca. 2,05 m. Die Raumhöhe unter dem First beträgt etwa 6,65 m.
Baurecht Die Baumaßahme bedarf nach § 60 BauO Bln einer Baugenehmigung. Denkmalschutz Das Gebäude der Humboldt-Universität zu Berlin, ehemals Palais Prinz Heinrich, Unter den Linden 6 ist als Baudenkmal in die Denkmalliste des Landesdenkmalamtes Berlin eingetragen. Der Ehrenhof und der Gartenhof sind als Gartendenkmal eingetragen, die Vorgärten sind Bestandteil des Denkmalbereiches. Denkmalpflegeplan Das Gebiet Unter den Linden ist als Denkmalbereich gemäß § 2 Abs. 3 Denkmalschutzgesetz Berlin (DSchG Bln) eingetragen. Ein Denkmalbereich ist eine Mehrheit baulicher Anlagen oder Grünanlagen (Ensemble, Gesamtanlage) sowie Straßen-, Platz- und Ortsbilder sowie Siedlungen einschließlich der mit ihnen verbundenen Frei- und Wasserflächen, deren Erhaltung aus in Abs. 2 genannten Gründen im Interesse der
Allgemeinheit liegt, und zwar auch dann, wenn nicht jeder einzelne Teil des Denkmalbereiches ein Denkmal ist. 1997 wurde ein Denkmalpflegeplan sowohl für die Bau- und Kunstdenkmale wie auch für die Gartendenkmale erarbeitet.
Umbau der Mensa im Hauptgebäude der Humboldt-Universität / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Das Hauptgebäude der Humboldt-Universität Unter den Linden wurde durch den letzten Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen. Ab 1945/46 begann man mit dem Wiederaufbau. Anfang der 50er Jahre wurde im Erdgeschoss des Westflügels die Mensa neu eingerichtet. Der derzeitige Mensabetrieb weist neben hygienischen Mängeln auch bauliche Defizite auf. Der gesamte Mensabereich ist zudem in seiner räumlichen Gestaltung in Hinblick auf die bauhistorische Bedeutung des Gebäudes ungenügend. Im Zuge der Sanierung soll durch eine Umgestaltung des gesamten Mensabereichs unter Einbeziehung des Untergeschosses eine dem Gebäude angemessene Raumwirkung ereicht werden. Nachträgliche Einbauten und nicht benötigte Wände sollen zugunsten eines großzügigen Raumzusammenhanges entfernt werden. Die Säulenhalle soll entsprechend ihrer ursprünglichen Bedeutung wieder als Eingangshalle genutzt werden und die von Hoffmann geplante Durchwegung der Seitenflügel in diesem Bereich ermöglichen. Die Eingangshalle kann ggf. auch als Cafeteria genutzt werden. Im Rahmen der Sanierung und des Umbaus sollen die Arbeitsabläufe durch eine moderne Küchentechnik optimiert werden. Die Essensausgabe soll durch Selbstbedienungsbereiche den heutigen Essensgewohnheiten angepasst werden. Es ist beabsichtigt, durch Straffung der Funktionsabläufe die Kapazität der Mensa von zurzeit 250 Sitzplätzen auf ca. 470 Sitzplätze zu erhöhen. Im Cafeteria-Bereich sollen zusätzlich ca. 90 Sitzplätze entstehen, so dass insgesamt mindestens 560 Plätze gefordert sind. Für die Mensa sollen im Westflügel sowohl ein Bereich im Erdgeschoss wie auch Teile des Untergeschosses genutzt werden. Für den Mensabereich einschließlich Küchenbereich, Essensausgabe und Cafeteria stehen im Bestand insgesamt ca. 2.560 m² Nettogrundfläche (NGF) im Erdgeschoss und im Untergeschoss zur Verfügung. Der Umbau soll bei laufendem Betrieb erfolgen. Die Belieferung mit Essen wird während der Umbauphase durch das Studentenwerk übernommen. Von den Teilnehmern wird neben flächen- und ablaufoptimierter Planung ein Entwurf von hoher architektonischer Qualität erwartet. Die Aufteilung der Funktionen kann im Rahmen der zur Verfügung stehenden Bestandsflächen entwurfsabhängig gestaltet werden. Deshalb werden dazu vom Auslober keine Vorgaben gemacht. Die äußere Gebäudekontur und das Erscheinungsbild sind aus denkmalpflegerischer Sicht zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Ziel des Wettbewerbs ist es, unter möglichst maximalem Sitzplatzangebot die funktionalen Anforderungen einer Mensa mit dem Anspruch eines denkmalgeschützten Gebäudes in Einklang zu bringen. Der Erdgeschossfußboden liegt etwa auf dem Niveau der Geländeoberkante. Eine Belichtung der Räume im Untergeschoss ist nur über Lichtgräben bzw. Lichtschächte möglich. Die im Bestand vorhandenen
Lichtgräben können ggf. verlängert, im äußeren Erscheinungsbild vereinheitlicht, jedoch nicht tiefer in die Gartenbereiche hineingeführt werden. Die Lichtgräben sollen so beschaffen sein, dass sie als zweiter Rettungsweg genutzt werden können. Die Gestaltung der Lichtgräben muss sich in das Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Gartenbereiche einfügen. Sie sind ggf. mit lichtdurchlässigen Materialien bzw. Gittern abzudecken. Es ist beabsichtigt, die Umbau- und Sanierungsarbeiten in zwei Bauabschnitten durchzuführen. Von den Teilnehmern werden Vorschläge zur Aufteilung der Baumaßnahme in zwei in sich abgeschlossene und sinnvolle Abschnitte erwartet. Der jeweilige Kostenrahmen (s. Pkt 3.6) ist dabei einzuhalten. Der erste Bauabschnitt soll 2009 fertiggestellt werden.
Das Hauptgebäude Unter den Linden 6 ist wegen seiner bauhistorischen Bedeutung für das städtebauliche Bild der Straße Unter den Linden von besonderer Bedeutung. Es wird von den Teilnehmern ein sensibler Umgang mit dem Gebäude erwartet. Eine Umgestaltung des Mensatraktes kann nur unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes erfolgen und soll eine Integration in die Gesamtgestaltung des Gebäudes ermöglichen.
Allgemeine Planungsgrundlagen Für den Standort ist eine zentralisierte Versorgung von Mensa und Cafeteria vorgesehen. Die Mensa übernimmt die Versorgung der Essensteilnehmer wie auch die Bewirtschaftung der integrierten Cafeteria. Diese dient als Ergänzungs- und Zwischenversorgung tagsüber und am Nachmittag wie auch am Abend. Die Mensa wird als selbstständige Verpflegungseinrichtung betrieben (Produktionsmensa). Die Mensa ist mit mindestens 560 Plätzen (470 Plätze Mensa und 90 Plätze Cafeteria) zu konzipieren. Bei der Planung ist von 14 Vollzeitbeschäftigten (5 männliche und 9 weibliche Mitarbeiter) und 5 Halbtagskräften auszugehen. Ausstattung Die Ausstattung der Speisesäle und der Cafeteria ist zu erneuern. Die Küche wird mit einer modernen Gartechnik ausgerüstet. Vorteile der neuen Gartechnik ist der geringere Flächenbedarf (ca. 20-30 % weniger) und Einsparung bei Wasser- und Energiekosten. Funktionsprogramm Der Betriebsbereich umfasst entsprechend der Reihenfolge des Warendurchlaufes 6 Funktionsbereiche: - Anlieferung - Lager - Vorbereitung und Zubereitung - Ausgabe - Rücknahme und Spüle - Entsorgung
Der Gastbereich setzt sich aus den Teilbereichen zusammen, die von den Essensteilnehmern beim Besuch der Mensa durchlaufen werden müssen: - Eingangsbereich - Ausgabe und Bezahlung - Speisesaal - Rückgabe - Ausgang Die Bemessung des Gastbereiches ist abhängig von der Zahl der Sitzplätze im Speisesaal und der zusätzlichen Cafeteriaplätze. Die Funktionsbereiche Ausgabe mit Bezahlung und Rückgabe sind Schnittstellen zwischen Betriebs- und Gastbereich und aufgrund der wartenden Essensteilnehmer auch der Engpass im Gastbereich. Ausreichende Fläche und räumliche Gestaltung spielen hier eine große Rolle. Die Cafeteria wird als Coffeebar durch die Mensa betrieben. Innerhalb des Betriebsbereiches der Mensa wird eine ganztägige Cafeteria-Linie organisiert. In der Mittagszeit soll die Cafeteria als Ausweichfläche genutzt werden. Betriebsorganisation Betriebsbereich: - Bestellung, Anlieferung und Lagerung von Lebensmitteln, Frisch- und TK-Produkten - Ökologisch sinnvolle Leegut-, Abfall- und Müllentsorgung. Leergut und Abfälle können in einem Raum zusammengefasst werden, wenn im Abfallraum Nasskühlboxen aufgestellt werden. - Speisenvorbereitung – Gemüse- und Salatvorbereitung, Anlieferung geschälter Kartoffeln, Fleischvorbereitung – Anlieferung teilzubereitet. TK-Roh- und Halbfertiggereichte - Speisenzubereitung, Kochbereich/kalte Küche – Warmspeisen, Kaltspeisen, Getränke. Fisch, Wild/Geflügel – garfertig endzubereitet. - Töpfe sowie Zubereitungsutensilien über Band in die Topf-Spüle Ein Teil der Speisenzubereitung soll in den Gastbereich verlagert werden. Dazu sollen sogenannte Aktionsstände (Kochen vor dem Gast) betrieben werden. Gastbereich: - Zusammenstellung von Essen nach Wahl aus den angebotenen Essenskomponenten - Menüs und 1 Eintopf, frische Zusatzangebote am Grillstand - Salate, Vorspeisen, Desserts - Cafeteriaprodukte wie Brötchen, Baguette, Kuchen und Milchprodukte - Vor den Kassen Getränke, Obst, Speiseeis - Kassen (bargeldlos, 1 Kasse für Barzahlung) - Geschirr-Rückgabe über Abräumband bzw. mit geeigneter Fördertechnik zur Geschirr-Spüle Cafeteria: - Anbindung an den Betriebsbereich der Mensa mit Anlieferung, Lagerung, Vor- und Zubereitung - Abgabe von Imbissgerichten, Kaltspeisen u. ä.
Raumprogramm Die im Raumprogramm (siehe Teil 4 Anhang) genannten Flächenangaben sind Anhaltswerte und nicht bindend. Entscheidend ist die Aufteilung der Flächen in Verbindung mit der Funktionalität der räumlichen Zusammenhänge. Anlieferung Es ist eine Fläche für Warenannahme, Kalibrierung, Überprüfung und Zwischenlagerung vorzusehen. Warenlagerung Folgende Lagerflächen werden benötigt: - 8 gekühlte Lagerräume (Pluskühlung) als Vorrats- bzw. Tageslager zur hygienischen Warentrennung und Abfalllagerung. Die Warenlagerung sollte gemäß der Methode „first in – first out“ möglich sein. - 2 Tiefkühllager zur Lagerung von Tiefkühlkost - 1 Trockenlager zur Lagerung von Konserven, Nudeln etc. - 1 Non-Food-Lager zur Lagerung von Geschirr und sonstigen NonFood-Produkten - 1 Abfalllager zur Lagerung des nichtgekühlten Abfalls - 1 Leergutlager zur Lagerung von Leergut (Getränkekisten, Bäckerkisten etc.) Vorbereitung Vorbereitungsflächen (für Fleisch, Gemüse, Geflügel) sollten so ausgestattet sein, dass eine warenwirtschaftlich und hygienisch einwandfreie Vorbereitung der Speisen möglich ist. Die Gemüsevorbereitung sollte in einen unreinen und einen reinen Bereich aufgeteilt sein. Zum Vorbereitungsbereich gehört auch die kalte Küche zum Zubereiten von Salaten, Pudding etc. Zubereitung Anschließend an die Vorbereitungsflächen soll die „Warme Küche“ angeordnet werden. Hierin sind alle Zubereitungsgeräte wie Kessel, Pfannen, Heißluftdämpfer etc. anzuordnen. Spülbereich Der Spülbereich dient dem Spülen des verschmutzten Kochgeschirrs und des Geschirrs und der Tabletts aus dem Gasträumen und unterteilt sich in die Topfspüle und die Geschirrspüle. Eine Anbindung der Topfspüle an die „Warme Küche“ ist nicht unbedingt erforderlich. Die Geschirrspüle soll mindestens 15 m lang und mindestens 6 m breit sein. Personalbereich Es sind nach Geschlecht getrennte Umkleidebereiche gemäß Arbeitsstättenrichtlinie einschließlich entsprechender Dusch- und Waschräume und WCs zu planen. Es ist von 14 Vollzeitbeschäftigten (5 männliche und 9 weibliche Mitarbeiter) und 5 Halbtagskräften auszugehen. Für die Beschäftigten soll ein Pausenraum vorgesehen werden. Verwaltung Die Büros für den/die Küchenleiter/in und den/die Wirtschaftsleiter/in sollten eine direkte Anbindung an den Produktions- und Anlieferungsbereich haben. Sie sind natürlich zu belichten.
Technikflächen/Stuhllager Zur Unterbringung der erforderlichen haustechnischen Anlagen wie Lüftungsgeräte, Dampferzeugungsanlage, Heizung, Hebeanlage etc. sind entsprechende Flächen vorzusehen. Es wird zudem ein Stuhllager zur Lagerung von Stühlen und Tischen benötigt. Essensbereiche/Cafeteria/Speisenausgabe Die Anordnung der Sitzbereiche und der Speisenausgabe ist entwurfsbedingt und den Teilnehmern überlassen. Ausschlaggebend ist hier eine sinnvolle und funktionale Anbindung der einzelnen Bereiche. Es sind entsprechend der Kapazität der Mensa Toiletten einschließlich der erforderlichen barrrierefreien WCs einzuplanen. Besondere Anforderungen - Aufgrund der hygienischen Anforderungen sind reine und unreine Wege sowie Arbeitsgänge strikt zu trennen. - Raumlufttechnische Anforderungen gelten besonders im Küchenund Spülbereich, aber auch im Ausgabebereich bei offener Küche und den Aktionsständen. Lärm- und Temperaturemissionen sind zu vermeiden. In der Küche ist eine Teilklimatisierung (Lüftung mit Kühlung) vorzusehen. - Küchenabwässer müssen über Stärke- und Fettabscheider abgeleitet werden. - Bei der Entsorgung sind besondere Hygienevorschriften einzuhalten (Tierkörperbeseitigungsgesetz, Wasserhaushaltsgesetz u. ä.). - Es sind Methoden zur Energie- und Wassereinsparung anzuwenden (z. B. durch Hochdruckgartechnik, Wärmerückgewinnung) - Betriebstechnische Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sind so zu installieren, dass bei Störungen nicht die Hygienevorschriften verletzt werden. - Verkehrswege im Betriebsbereich sind schwellenlos zu planen - Der Gastbereich ist barrierefrei zu gestalten.
Technische Gebäudeausrüstung/ Bautechnische Maßnahmen
Gebäudetechnik Im Rahmen der Sanierung ist die Erneuerung der gesamten Küchen- und Raumlufttechnik beabsichtigt. Technikflächen können in geringem Umfang im Untergeschoss vorgesehen werden. Vorzugsweise sollten Technikräume im nicht ausgebauten Dachgeschoss des Westflügels untergebracht werden. Hierzu ist allerdings hinsichtlich vorgesehener Öffnungen in der Dachhaut der Denkmalschutz zu beachten. Die Fachplanung der Umbaumaßnahme erfolgt durch einen Küchenplaner/ Gebäudetechniker und ist nicht Bestandteil dieses Wettbewerbs. Die folgenden Hinweise zur technischen Gebäudeausrüstung dienen ausschließlich der Information: Thermische Küchengeräte Die thermischen Küchengeräte (Druckkochkessel, Kochkessel, Spülmaschinen) werden mit Dampf 1,5 bar/Ü beheizt. Bei der vorgesehenen, leistungsbezogenen Geräteausstattung beträgt der Dampfbedarf 1,5 bar/Ü = ca. 530 kW.
Elektroinstallation Die ergänzenden Geräte wie Heißluftdämpfer, Druckgarbraisieren, Bratpfannen, Friteusen, Speisetheken werden mit elektrische Beheizung ausgelegt. Bei der vorgesehenen, leistungsbezogenen Geräteausstattung beträgt der Bedarf 400 V, ca. 290 kW. Für die Elt-Versorgerung der Mensa ist eine separate Unterteilung mit Messeinrichtung vorzusehen. Wasser/Abwasser Der Wasserbedarf für die Speisenzubereitung und Reinigung beträgt ca. 10 m³/d = ca. 5.000 l/h, bei einem Mindestdruck von ca. 2,5 bar/Ü, der Zuleitungsquerschnitt beläuft sich auf ca. 2 1⁄2“. Das Abwasser der küchentechnischen Geräte ist über einen Fettabscheider zu leiten, sonstige Haus-Abwässer können direkt eingeleitet werden. Die Leistung des Fettabscheiders sollte bei ca. NG 20 liegen. Der Fettabscheider sollte für die Außenaufstellung vorgesehen werden. Lüftung Die Be- und Entlüftung der Küchen- und Funktionsräume ist als reine Außenluftanlage mit getrennt aufgestellten Lüftungsgeräten zu konzipieren. Für die Speiseräume ist eine separate Lüftungsanlagen mit ebenfalls getrennt angeordneten Zu- und Abluftgeräten vorzusehen. Für die Spülmaschinen ist jeweils eine separate Abluftleitung zu planen. Die Außenluftansaugung soll 3 m über dem Erdboden erfolgen. Die Luftmengen für die verschiedenen Funktionsbereiche der Küche belaufen sich auf ca. 30.000 m³/h. Die Speiseräume haben einen Luftmengenbedarf von ca. 20.000 m³/h. Heizung Die Versorgung der Mensa erfolgt durch Fernwärme. Für die Heizungsanlage im Mensabereich wird ein separater Wärmetauscher, ggf. mit Messanlage, in die Fernheizung integriert, so dass eine separate Verbrauchsmessung für den Mensabereich durchgeführt werden kann. Daten- und Fernmeldeanlagen Die Installation einer strukturierten Verkabelung Kategorie 6/7 ist zur Nutzung für Telekommunikations- und PC-Anschlüsse in Büro-, Lager- und Kassenbereichen erforderlich. Anschlüsse für Audio- und Videoinstallation sind vorzusehen. Sanierungsmaßnahmen am Bauwerk Durch den hohen Grundwasserspiegel, der sich kurz unter dem Kellerboden befindet, und unzureichende Abdichtung des Mauerwerks sind sowohl die Sohle wie auch die unteren Wandabschnitte durchfeuchtet (s. Schadensgutachten im Anhang). Im Zusammenhang mit der Sanierung sollen die Kellerwände gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesperrt und trockengelegt, der Kellerboden erneuert und das Kellergeschoss gegen drückendes Wasser abgedichtet werden. Dazu sind von den Wettbewerbsteilnehmern geeignete Maßnahmen und deren Durchführung smöglichkeiten aufzuzeigen.
Außenanlagen/Erschließung/Stellplätze
Die das Gebäude umgebenden Gartenanlagen stehen unter Denkmalschutz. Eine Neugestaltung dieser Bereiche ist nicht Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe. Es können jedoch aus Gründen der besseren Nutzbarkeit kleinere Eingriffe im Sinne des gartendenkmalpflegerischen Gesamtkonzepts (siehe Teil 4 Anhang) erfolgen. Die wieder hergestellte Halle sollte sowohl vom Gartenhof wie auch von der Universitätsstraße zugänglich sein, wobei dem Eingang vom Gartenhof aus mehr Bedeutung zukommt. Die Anlieferung der Waren und die Entsorgung des Mülls soll von der Universitätsstraße aus erfolgen. Die Mensa wird täglich von sechs bis zehn Lieferfahrzeugen angefahren. Im Vorgarten soll dafür eine befahrbare Fläche vorgesehen werden, die sich in unmittelbarer Nähe zur Anlieferung (s. Pkt 3.3) befinden sollte. Es ist beabsichtigt, zusätzlich dazu eine Lieferzone im Parkstreifen der Universitätsstraße einzurichten. Für das Aufstellen von Müllcontainern ist eine Fläche von ca. 40 m² auszuweisen, die in unmittelbarer Nähe zur Anlieferung unterirdisch bzw. im Gebäude angeordnet werden sollte. Es ist beabsichtigt, einen Teilbereich des Gartenhofes als Außenterrasse für die Mensa zu nutzen. Der zurzeit als Fahrradstellfläche genutzte Bereich unmittelbar vor der Mensa kann unter Wahrung des Gartengrundrisses dafür vorgesehen werden. Die Herstellung eines Bezuges von Innen und außen in diesem Bereich ist denkbar. Die Fahrradstellplätze müssen von den Teilnehmern nicht an anderer Stelle ersetzt werden. Die Anordnung der Fahrradstellplätze ist Bestandteil des gartendenkmalpflegerischen Gesamtplanes und nicht Aufgabe dieses Wettbewerbs. Ein Nachweis von Kfz-Stellplätzen für rollstuhlgebundene Personen auf dem Grundstück ist im Rahmen dieses Wettbewerbs nicht gefordert.
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten, siehe Anhang). Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter dem Gesichtspunkt des kostensparenden Bauens zu ermöglichen, sollen hierzu im Rahmen des Wettbewerbes konkrete Aussagen getroffen werden.
Dabei sind nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die künftigen Betriebs-, Wartungs- und Unterhaltungskosten zu berücksichtigen. Bei der Darstellung des Entwurfskonzepts wird es darum gehen, die Realisierbarkeit im vorgegebenen Kostenrahmen aufzuzeigen. Neben einer Kostenschätzung nach DIN 276 sind zu folgenden Themen konkrete Aussagen zu machen: Räumliches Konzept Entkernung/ Rekonstruktion unter dem Aspekt des Denkmalschutzes Konstruktive Lösungen zur Kellernutzung (Abdichtung/Trockenlegung Sohle und Wände) Aussagen zu Materialien Gebäudetechnik, Küchentechnik, Technische Anlagen Innere Organisationsabläufe
Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276, Kostengruppen 300 und 400, s. 1.10 Verfahren/ Geforderte Leistungen, Nr. 11) gefordert. Als Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme ist eine Summe von ca. 10.450.000,- Euro einschließlich MwSt. und Nebenkosten (KG 200 bis 700 nach DIN 276 einschließlich 15 % UV und Abrisskosten) vorgegeben. Davon sind 2.160.000,- Euro für die nutzungsspezifische Ausstattung kalkuliert. Für den ersten Bauabschnitt stehen 7.600.000,- Euro zur Verfügung. Die vorgegebenen Kostenrahmen sind im weiteren Planungsverfahren unbedingt einzuhalten.
Bei der Lösung der Entwurfsaufgabe sind die Grundprinzipien ökologischen Bauens zu beachten. Die Grundlage hierfür bilden die ökologischen Planungskriterien für Wettbewerbe (Stand Juli 2006, siehe http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/grundlagen/index.shtml). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen.
Die Planung soll die aktuellen Anforderungen des barrierefreien Bauens durchgängig berücksichtigen. Neben den konkreten Anforderungen, die an Gebäude und Außenraum gemäß Bauordnung Berlin und DIN 18024 Teil 1 und Teil 2 zu stellen sind, gilt es auch die betriebsorganisatorischen Abläufe im Gastbereich barrierefrei auszurichten (z.B. Möblierung, SB-Strecke, Automatenfunktion etc.). Besonderer Wert wird auch auf Gestaltungsprinzipien gelegt, die Orientierungs- und Leitfunktionen implizieren, um die funktionalen Abläufe nutzerorientiert zu vereinfachen. Ergänzende Hinweise dazu können abgerufen werden unter: http://www.senstadt.verwalt-berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/
Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen: Bauordnung für Berlin (BauO Bln) vom 29. September 2005 Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006 Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin (Denkmalschutzgesetz Berlin – DSchG Bln) vom 24. April 1995, zuletzt geändert am 14.12.2005 Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) vom 12. August 2004 DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen
Das Raumprogramm befindet sich als digitaler Anhang auf der Ausschreibung beiliegenden CD-Rom.
Architektonische Gestaltung - Räumliche/architektonische Qualität - Denkmalgerechter Umgang/Gestaltung - Materialwahl (Umgang mit Materialien) Funktionen - Funktionale Zuordnung - Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung - Technische Ausstattung - Erschließung/Warenanlieferung - Freiflächen/Aufstellflächen für Müllcontainer Realisierbarkeit - Programmerfüllung - Nachhaltigkeit - Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb - Sanierungsmaßnahmen - Einhaltung der Kostenrahmens - Genehmigungsfähigkeit
Umbau der Mensa im Hauptgebäude der Humboldt-Universität / Teil 4 Anhang
Internet – Rechtsvorschriften - Bauordnung für Berlin (BauO Bln) vom 29. September 2005
Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) vom 12. August 2004
Internet – weitere Informationen - Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Wettbewerbsgrundlagen - Ökologische Planungskriterien für Wettbewerbe - Verwendungsverbote und Verwendunsbeschränkungen von Baustoffen - Grundsätze für die Betriebswassernutzung
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Barrierefreies Bauen
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen
Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi), Planungshinweise für Gaststätten
http://www.berlin.de/lagetsi/themen/47321.html
Internetseiten der Humboldt-Universität zu Berlin
Internetseiten der Technischen Abteilung der Humboldt-Universität
http://www.ta.hu-berlin.de
Internetseiten der Staatsbiblothek zu Berlin
http://bauen.staatsbibliothek-berlin.de/de/unter_den_linden/index.html
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.): Auslobung „Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum“, Berlin März 2004
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/ergebnisse/2004/ grimm_zentrum/
Literatur 1. Schwenk, Herbert: Berliner Stadtentwicklung von A-Z, Edition Luisenstadt, Berlin 1998 2. Gandert, Klaus-Dietrich: Vom Prinzenpalais zur Humboldt-Universität, Henschel Verlag, Berlin 1992 Internet - Luisenstädtischer Bildungsverein e.V., Hans-Jürgen Mende (Hrsg.):
Abbildungsnachweis Titel: Björn Steinhagen Abb.1 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung II D Abb. 2-3 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abt. III/II D Abb. 4-5 Zentralbaltt der Bauverwaltung 1913, Nr. 42, S 410 Abb. 6 Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Abteilung Abb.7-8 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung II D F1-F21 Björn Steinhagen
Auf beiliegender CD-ROM 4.3.0 Ausschreibung - Vorliegende Ausschreibung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300 dpi Auflösung
00_ausschreibung_hu_mensaUdL.pdf
4.3.1 Arbeitspläne .pdf-Dateien - Übersichts/Lageplan, Arbeitspläne: Grundrisse (Aufmaßpläne hinterlegt), Ansichten, Schnitt
01_ueb_lage_hu_mensa_UdL.pdf 02_arb_gr_kg_hu_mensa_UdL.pdf 03_arb_gr_eg_hu_mensa_UdL.pdf 04_arb_gr_dg_hu_mensa_UdL.pdf 05_arb_ans_hu_mensa_UdL.pdf 06_arb_schn_hu_mensa_UdL.pdf (M 1:500) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100)
Grundrisse Aufmaßpläne EG bis DG
07_aufmass_gr_kg_hu_mensa_UdL.pdf 08_aufmass_gr_eg_hu_mensa_UdL.pdf 09_aufmass_gr_1og_hu_mensa_UdL.pdf 10_aufmass_gr_2og_hu_mensa_UdL.pdf 11_aufmass_gr_dg_hu_mensa_UdL.pdf (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100) (M 1:100)
CAD-Dateien - Übersichts-/Lageplan mit Darstellung des EG-Grundrisses des Hauptgebäudes (ohne Westflügel - dieser kann passgenau eingefügt werden) und Denkmalpflegerischem Freiraumkonzept, Formate .dwg und
.dxf, nullpunktreferenziert mit den übrigen CAD-Grundrissen
01_ueb_lage_hu_mensa_UdL.dwg | dxf (v AutoCAD 2000)
Arbeitspläne KG, EG und DG, reduziert, mit Darstellung der vermuteten Wandstärken und -positionen (soweit wie möglich basierend auf Ziegelmaß Reichsformat), mit rechten Winkeln und 0,5 cm Rastermaß, Formate .dwg und .dxf, KG/EG/DG nullpunktreferenziert mit den übrigen CAD-Grundrissen
02_arb_gr_kg_hu_mensa_UdL.dwg | dxf 03_arb_gr_eg_hu_mensa_UdL.dwg | dxf 04_arb_gr_dg_hu_mensa_UdL.dwg | dxf 06_arb_schn_hu_mensa_UdL.dwg | dxf (v AutoCAD 2000) (v AutoCAD 2000) (v AutoCAD 2000) (v AutoCAD 2000)
Grundrisse Aufmaßpläne des Westflügels KG-DG, Formate .dwg und .dxf, nullpunktreferenziert mit den übrigen CAD-Grundrissen
aufmass_01_gr_kg.dwg | .dxf aufmass_02_gr_eg.dwg | .dxf aufmass_03_gr_1og.dwg | .dxf aufmass_04_gr_2og.dwg | .dxf aufmass_05_gr_dg.dwg | .dxf (v AutoCAD 2000) (v AutoCAD 2000) (v AutoCAD 2000) (v AutoCAD 2000) (v AutoCAD 2000)
Ansichten, basierend auf photometrischer Aufnahme
aufmass_06_ans_ost.dwg | .dxf aufmass_07_ans_west.dwg | .dxf (v AutoCAD 2000) (v AutoCAD 2000)
4.3.2 Informationspläne - Bestandspläne der Leitungsverläufe innerhalb des Westflügels im KG und EG als .pdf-Dateien (Ingenieurbüro Seewöster)
info_inst_0.1_KG_Heizungstechnik.pdf info_inst_0.2_KG_Abwassertechnik.pdf info_inst_0.2_KG_Sanitaertechnik.pdf info_inst_0.3_KG_Elektrotechnik.pdf info_inst_0.4_KG_Lueftungstechnik.pdf info_inst_1.1_EG_Heizungstechnik.pdf info_inst_1.2_EG_Sanitaertechnik-inkl-Abwasser.pdf info_inst_1.3_EG_Elektrotechnik.pdf info_inst_1.4_EG_Lueftungstechnik.pdf
Grundrisszeichnungen des KG und EG aus der Entstehungszeit als .tif-Dateien
info_01_GR_KG_1917_ca.1-200@105dpi.tif info_02_GR_EG_1917_1-200@105dpi.tif (ca. M 1:200 bei 105 dpi) (M 1:200 bei 105 dpi)
Gartendenlmalpflegerisches Freiraumkonzept des Büros TOPOS als .pdf-Datei
info_03_freiflächenkonzept_TOPOS.pdf
lb01_hu_mensaUdL_08_2004_luftbild_5000_200pxcm.tif (M 1:5.000 bei 200 pxcm)
ltg01_bwb_abwasser.pdf ltg01_bwb_trinkwasser.pdf (M 1:500) (M 1:500)
ltg02_GASAG.pdf ltg03_vattenfall_strom.pdf ltg04_vattenfall_fernwaerme.pdf
(M 1:500) (M 1:500)
4.3.3 Weitere Planungsunterlagen - Bericht Schadensuntersuchungen Kellergeschoss der GWD mbH
01_schadensgutachten_mauerwerk.pdf
Einschätzung Fundamentarten EUCON Beratende Ingenieure GmbH
02_einschaetzung_fundamente.pdf
Boden-Schichtenverzeichnisse, Bereich des Universitätsgelände
03_schichtenverzeichnisse_hu_mensaUdL.pdf
4.3.4 Raumprogramm/Kosten - Raum- und Funktionsprogramm als .pdf-Datei. Die Flächenangaben sind lediglich Anhaltswerte und nicht bindend.
01_raum_funktionsprogramm_hu_mensaUdL.pdf
Kostenaufstellung nach Kostengruppen 200 bis 700
02_kostenaufstellung_hu_mensa_UdL.xls
4.3.5 Richtlinien - Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenBauWohn1/2002
01_WiSt_Rundschreiben.pdf 02_WiSt_Allgemein.pdf 03_WiSt_Hochbau.pdf 03b_WiSt_Hochbau_Matrix.pdf 04_WiSt_Techn_Geb_Ausr.pdf 05_WiSt_Literaturhinweise.pdf
4.3.6 Formblätter - Verfassererklärung (s. Teil 1.10) (pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und danach ausgedruckt werden. Das pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader aber nicht gespeichert werden)
verfassererklärung_hu_mensaUdL.pdf
Formblatt Flächenermittlung/Raumprogramm nach Teil 1.10 (sechsstellige Tarnnummer voranstellen)
000000_A_formbl_flaechenerm_raump_hu_mensaUdL.xls
4.3.7 Bilddokumentation - Bilddokumentation mit Panoramaaufnahmen als .jpg-Dateien
Universitätsgrundstück und Umgebung
F9 F12 F11 F10 F18 F16 F10 F7
Vorgarten Ost Platz der Märzrevolution
Vorgarten F3 WestF4
Unter den Linden M 1:1.000
Ansicht des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität von Unter den Linden, Blickrichtung Osten
Universitätsstraße, rechts Vorgarten und Westflügel der Humboldt-Universität. links Staatsbibliothek
Vorgarten West an der Universitätsstaße, Blickrichtung Süden
Abgrabung im westlichen Vorgarten an der Fassade zum Westflügel, Blickrichtung Norden
Dorotheenstraße, Blick in Richtung Westen auf den nördlichen Teil des Westflügels
Gartenhof, Blick in Richtung Westen auf den Westflügel
Gartenhof, Blick in Richtung Süden auf den Mitteltrakt
Westflügel, Blick vom Gartenhof in Richtung Norden
Westflügel, Blick vom Gartenhof in Richtung Süden
Westflügel, Abgrabungen im Gartenhof, Blickrichtung Süden
Westflügel EG, Treppe in der nördlichen Eingangshalle
Westflügel EG, nördliche Eingangshalle
Westflügel EG, nördliche Eingangshalle, Eingang zum Restaurant „Cum Laude“
Westflügel EG, Treppenhaus und Flure vor den Hörsälen an der südlichen Eingangshalle
Westtflügel EG, Flure vor den Hörsälen, Blick in Richtung südliche Eingangshalle
Westflügel EG, Speisesaal der Mensa, Blickrichtung Süden
Westflügel EG, Speisesaal der Mensa, Blickrichtung Norden
Westflügel EG, kleiner Speisesaal der Mensa am westlichen Vorgarten
Westflügel EG, Mensa-Küche, Blickrichtung Norden
Westflügel KG, Kellerraum mit Fensternische an Gartenhofseite
Westflügel DG, Dachgeschossraum, Blickrichtung Norden mit Stahl-Fachwerk-Dachkonstruktion, leichter Deckenkonstruktion über Räumen des 2.OG (rechts) und Höhenversprung des Fußbodenniveaus (links)