Source: https://kirchenrecht-westfalen.de/document/6195
Timestamp: 2017-05-25 16:06:34
Document Index: 351021532

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13']

3860 Satzung Hermann-Vollmer-Stiftung Lippinghausen (SaStLipph) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
3860 Satzung Hermann-Vollmer-Stiftung Lippinghausen (SaStLipph)
§ 2 Gemeinnütziger, kirchlicher, diakonischer Zweck
.Satzung der Hermann-Vollmer-Stiftungkirchliche Gemeinschaftsstiftung für dieEv.-Luth. Kirchengemeinde LippinghausenVom 19. Januar/2. April 2007(KABl. 2007 S. 221)Inhaltsübersicht1#§ 1Name, Rechtsform, Sitz der Stiftung§ 2Gemeinnütziger, kirchlicher, diakonischer Zweck§ 3Stiftungsvermögen§ 4Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen§ 5Zuwendungen§ 6Rechtsstellung der Begünstigten§ 7Stiftungsrat§ 8Rechte und Pflichten des Stiftungsrates§ 9Rechtsstellung des Presbyteriums§ 10Anpassung an veränderte Verhältnisse§ 11Auflösung der Stiftung§ 12Vermögensanfall der Stiftung§ 13Inkrafttreten 1 Das Presbyterium der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen hat durch Beschluss vom 19. Januar 2007 die Hermann-Vollmer-Stiftung errichtet und ihr diese Satzung gegeben. Zweck der Stiftung ist die Förderung der kirchlichen und diakonischen Arbeit auf dem Gebiet der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen. 2 Als finanziellen Grundstock hat die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen ein Stiftungskapital in Höhe von 200.000 € zur Verfügung gestellt. 3 Über ihre eigene fördernde Tätigkeit hinaus hat sich die Stiftung das Ziel gesetzt, die Bereitschaft von Gemeindegliedern und Gruppen zur ehrenamtlichen Mitarbeit an dieser Aufgabe zu wecken und weiteres privates Engagement auf diesem Gebiet anzuregen. 4 Alle Personen, welche die kirchliche und diakonische Arbeit in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen fördern wollen, sind herzlich eingeladen, durch Zustiftungen, Zuwendungen, Vermächtnisse und Spenden dieses Werk zu unterstützen.####§ 1Name, Rechtsform, Sitz der Stiftung
1 Die Stiftung trägt den Namen Hermann-Vollmer-Stiftung. 2 Sie ist eine kirchliche Gemeinschaftsstiftung für die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen.
Sie ist eine unselbstständige, kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hiddenhausen/Lippinghausen.#§ 2Gemeinnütziger, kirchlicher, diakonischer Zweck
Zweck der Stiftung ist die materielle und ideelle Unterstützung der kirchlichen und diakonischen Arbeit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen.
Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch z. B.die Unterstützung der Männer-, Frauen- und Jugendarbeit,die Unterstützung des Kindergartens,die Förderung kirchlich-kultureller Angebote,die Förderung der Kirchenmusik,die Unterstützung der Unterhaltung kirchengemeindlicher Gebäude.
1 Das Stiftungsvermögen beträgt zunächst 200.000 Euro. 2 Es wird als Sondervermögen der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen verwaltet.
1 Bei Zustiftungen von 5.000 € und mehr kann die Stifterin oder der Stifter ein konkretes satzungskonformes Projekt benennen, das aus den Erträgen ihrer oder seiner Zustiftung gefördert werden soll. 2 Ist diese Förderung nicht mehr möglich, sind die Erträge für satzungsgemäße Fördermaßnahmen zu verwenden.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.#§ 5Zuwendungen
1 Der Stiftungsrat besteht aus sieben Mitgliedern, die vom Presbyterium gewählt werden. 2 Sie sollen die Befähigung zum Amt einer Presbyterin oder eines Presbyters haben. 3 Mindestens ein Mitglied muss, höchstens vier Mitglieder sollen dem Presbyterium angehören.
Für die Einladung und die Durchführung der Sitzungen gelten die Bestimmungen der Kirchenordnung für Presbyterien2# sinngemäß.
Der Stiftungsrat tritt mindestens einmal jährlich zusammen.#§ 8Rechte und Pflichten des Stiftungsrates 1 Der Stiftungsrat hat im Rahmen dieser Satzung den Willen der Stifter so wirksam wie möglich zu erfüllen. 2 Seine Aufgaben sind insbesonderedie Verwaltung des Stiftungsvermögens einschließlich der Führung von Büchern und der Aufstellung der Jahresabrechnung, soweit dies nicht dem Kreiskirchenamt des Kirchenreises Herford übertragen ist;die Beschlussfassung über die Verwendung der Erträgnisse des Stiftungsvermögens;die Fertigung eines ausführlichen Jahresberichtes einschließlich des Nachweises der Mittelverwendung zur Vorlage an das Presbyterium.#§ 9Rechtsstellung des Presbyteriums
Presbyterium und Stiftungsrat sollen sich um einvernehmliches Handeln bemühen.#§ 10Anpassung an veränderte Verhältnisse 1 Verändern sich die Verhältnisse derart, dass die Erfüllung des Stiftungszweckes vom Stiftungsrat nicht mehr für sinnvoll gehalten wird, so kann er einen neuen Stiftungszweck beschließen. 2 Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von fünf Mitgliedern des Stiftungsrates. 3 Der neue Stiftungszweck hat gemeinnützig und evangelisch-kirchlich zu sein und muss der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen zugute kommen.#§ 11Auflösung der StiftungDer Stiftungsrat kann dem Presbyterium die Auflösung der Stiftung mit einer Mehrheit von 5 Stimmen seiner Mitglieder vorschlagen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen.#§ 12Vermögensanfall bei AuflösungBei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung fällt das Vermögen an die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen, die es unmittelbar und ausschließlich für Aufgaben im Bereich der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lippinghausen zu verwenden hat.#§ 13InkrafttretenDiese Satzung tritt nach Erteilung der kirchenaufsichtlichen Genehmigung durch das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen, die auch für Satzungsänderungen erforderlich ist, mit der Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft.#1 ↑ Die Inhaltsübersicht ist nicht Bestandteil dieser Satzung#2 ↑ Nr. 1