Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=KG&Datum=26.03.2003&Aktenzeichen=24%20W%20177/02
Timestamp: 2020-03-30 05:25:38
Document Index: 65352409

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 28', '§ 146', '§ 161', 'BGH', '§ 16']

KG, 26.03.2003 - 24 W 177/02 - dejure.org
KG, 26.03.2003 - 24 W 177/02
https://dejure.org/2003,7095
KG, 26.03.2003 - 24 W 177/02 (https://dejure.org/2003,7095)
KG, Entscheidung vom 26.03.2003 - 24 W 177/02 (https://dejure.org/2003,7095)
KG, Entscheidung vom 26. März 2003 - 24 W 177/02 (https://dejure.org/2003,7095)
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§ 23 Abs 4 WoEigG, § 28 Abs 5 WoEigG, § 146 Abs 1 HGB, § 161 Abs 2 HGB
Beschlussanfechtungsverfahren in Wohnungseigentumssachen: Wahlbefugnis der Wohnungseigentümergemeinschaft zwischen der Festlegung einer Sonderumlage oder der Wohngelderhöhung im Hinblick auf die Zahlungsunfähigkeit des Mehrheitseigentümers; ersatzweise gerichtliche ...
Wahlrecht bei Sonderumlage zur Herstellung der Liquidität
Mietrecht - Insolventer Mehrheitseigentümer und Sonderumlage
Anfechtung eines Eigentümerbschlusses; Genehmigung der Einlegung des Rechtsmittels durch den Geschäftsführer ; Notwendige Erhaltungsmaßnahme ; Erhebung einer gesellschaftsrechtlichen Anfechtungsklage; Notgeschäftsführung zur Beseitigung rechtswidriger ...
AG Berlin-Wedding, 30.04.2001 - 70 II 201/00
LG Berlin, 13.11.2001 - 85 T 174/01
NJW-RR 2003, 1020
NZM 2003, 484
ZMR 2003, 603
NZG 2003, 723
Da die Wohnungseigentümer bei der Beschlussfassung über Wirtschaftspläne, Jahres­ abrechnungen und Sonderumlagen in der Einzelabrechnung den zahlungsunfähigen Wohnungseigentümer, bevor dessen endgültiger finanzieller Ausfall feststeht, einbe­ ziehen müssen (BGHZ 108, 44, 47), widerspricht e s grundsätzlich nicht den Regeln ordnungsgemäßer Verwaltung, den wiederum zu erwartenden Ausfall der Zahlungen der Eigentümer bei der Festlegung der Höhe der Sonderumlagen zu berücksichtigen (KG NZM 2003, 484;… Bärmann -Pick, WEG, 9. Aufl., § 16 Rdnr45).
In der Rechtsprechung früher entschiedene Fälle betreffen Konstellationen, in denen der einzelne Wohnungseigentümer in einem geringen Umfang (bis zum 2 - fachen Betrag der persönlichen Kostentragungsquote) (Vgl. K NZM 2003, 484) die Beträge G der anderen übernehmen muss, um die dauerhafte Liquidität und damit auch Nutz­ barkeit der Anlage zu sichern.