Source: http://www.anchor.eu/de/aktuelles/aktuelles.html
Timestamp: 2017-11-19 23:54:10
Document Index: 113696835

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 103', '§270', '§ 270', '§ 270']

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Im Bereich 'Aktuelles' stellen wir Ihnen Informationen zu aktuellen Verfahren und Veranstaltungen zur Verfügung. Sollten Sie weiteren Informationsbedarf haben, finden Sie unsere Ansprechpartner auf den Team-Seiten.
PM Investorengruppe unter Beteiligung von nobilia kauft pino Küchen
Pfullendorf. Aufatmen bei den Beschäftigten von pino Küchen in Coswig. Im Zuge einer übertragenden Sanierung hat Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann den Geschäftsbetrieb und die Markenrechte von pino rückwirkend zum 01.10.2017 an eine Investorengruppe unter der Beteiligung des Küchenmöbelherstellers nobilia verkauft. Der Insolvenzverwalter hat das Kaufangebot am 02.10.2017 angenommen. Über Vertragsdetails haben die Beteiligten Vertraulichkeit vereinbart. Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Sobald diese den Erwerb genehmigen, wird der Kaufvertrag wirksam.
„Ich freue mich sehr, dass wir einen starken und idealen Partner für pino gefunden haben und dabei alle Arbeitsplätze erhalten konnten. Damit bieten sich für die engagierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Perspektiven“, sagt Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann. Die Investorengruppe übernimmt rückwirkend zum 01.10.2017 alle 229 pino-Mitarbeiter sowie zusätzlich die am Standort Coswig tätigen Mitarbeiter der insolventen ALNO Logistik & Service GmbH. Bei pino in Coswig werden in Kürze die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Produktion getroffen.
Hörmann betonte, dass der Verkauf von pino ein erster erfolgreicher Schritt sei. Auch für die ALNO AG, die Gustav Wellmann GmbH & Co. KG und die ALNO Logistik & Service GmbH befinde sich der Investorenprozess in der entscheidenden Phase. Ziel sei es auch hier, kurzfristig zu einem Abschluss zu kommen, der Fortführungslösungen und den Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen gewährleiste.
Prof. Dr. Martin Hörmann bei ALNO-Unternehmen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt
Pfullendorf. Die Geschäftsleitung des Küchenherstellers ALNO AG und seiner Töchter, der Gustav Wellmann GmbH & Co. KG, der pino Küchen GmbH sowie der ALNO Logistik & Service GmbH hat die Anträge auf Eigenverwaltung aus eigener Entscheidung zurückgenommen. Damit geht die Eigenverwaltung in ein gewöhnliches Regelinsolvenzverfahren über. Der bisherige vorläufige Sachwalter, Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann, wird fortan im Auftrag des Amtsgerichts Hechingen als vorläufiger Insolvenzverwalter die Insolvenzverfahren der betroffenen Unternehmen führen und verantworten. Während der bisherige vorläufige Sachwalter als ‚verlängerter Arm des Gerichts’ die Eigenverwaltung begleitet und kontrolliert hat, wird er nunmehr die aktive Rolle als ‚starker Insolvenzverwalter’ wahrnehmen, damit die wesentlichen Schritte bei der Sanierung bestimmen und den bereits Mitte August gestarteten Verkaufsprozess der ALNO-Unternehmen im Interesse der Gläubiger vorantreiben.
Sanierung konsequent fortsetzen
In seiner neuen Funktion wird Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann den Geschäftsbetrieb der betroffenen insolventen ALNO-Unternehmen weiter stabilisieren und Sanierungschancen ausloten. Dabei wird er Restrukturierungsmaßnahmen konsequent umsetzen, möglichst viele Arbeitsplätze an den drei Standorten erhalten, Fortführungsperspektiven wahrnehmen und im Zuge eines Investorenprozesses vor allem die Gläubigerinteressen bestmöglich wahren. „Es handelt sich um ein sehr komplexes und ausgesprochen schwieriges Verfahren. Dennoch sehe ich durchaus Chancen für eine Sanierung und Fortführung von ALNO sowie seiner Töchter. Der Markt und die Nachfrage sind im In- und Ausland vorhanden und die Marke ALNO genießt hohes Ansehen bei Händlern, Großkunden und Endkunden“, sagt Prof. Dr. Martin Hörmann.
Durch die Rücknahme der Eigenverwaltung kommt das bisherige Management der ALNO AG und seiner insolventen Tochtergesellschaften dem Wunsch einiger Kunden entgegen, die Sanierung der ALNO Unternehmen einem unabhängigen vom Gericht bestellten Insolvenzverwalter anzuvertrauen. Dadurch wird der Weg frei für einen neuen neutralen und sanierungserfahrenen Experten. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat inzwischen in Abstimmung mit dem vorläufigen Gläubigerausschuss sowie der Geschäftsführung mit Herrn Rolf Rickmeyer einen sanierungserfahrenen Manager als CEO und Chief Restructuring Officer (CRO) im Rahmen der weiteren Betriebsfortführung federführend eingesetzt. Ebenso werden Rechtsanwalt Andreas Ziegenhagen und Rechtsanwalt Dirk Schoene von der Kanzlei Dentons, die bisher als Generalbevollmächtigte tätig waren, das Management-Team zunächst weiter beraten und unterstützen. Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann ist Partner bei der Kanzlei anchor Rechtsanwälte und wird in diesem komplexen Verfahren von seiner Kanzlei mit einem Team aus sechs weiteren Partnern und Rechtsanwälten unterstützt.
Aufarbeitung der Verantwortlichkeiten
Bei der Rücknahme der Anträge auf Eigenverwaltung hat ein weiterer Grund eine wichtige Rolle gespielt. Der vorläufige Sachwalter hatte in Abstimmung mit dem vorläufigen Gläubigerausschuss eine renommierte Wirtschaftsprüfungskanzlei sowie eine spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, die Zeiträume unmittelbar, aber auch deutlich vor den Insolvenzanträgen aufzuarbeiten. Hierbei ergaben erste vorläufige Ermittlungen, dass in diesem Verfahren erhebliche insolvenzrechtliche Sonderaktiva bestehen dürften, deren abschließende Ermittlung und Geltendmachung Jahre dauern werden und somit einen Insolvenzplan auf Grund der gebotenen Geschwindigkeit unmöglich machen. Damit konnte die Eigenverwaltung nicht mehr als richtige und passende Verfahrensart durchgeführt werden.
Der vorläufige Insolvenzverwalter betont, dass seit Antragstellung auf Eigenverwaltung die Geschäftsführung der insolventen Unternehmen sich stets kooperativ gegenüber den Generalbevollmächtigten verhalten und zu keinem Zeitpunkt erkennbar gegen das Interesse von Gläubigern gehandelt hat. Zudem war der Aufsichtsrat der ALNO AG seit dem Beschluss über das vorläufige Insolvenzverfahren nicht in die Unternehmensfortführung eingebunden.
Stabilität ins Verfahren bringen
Mit der Rücknahme der Eigenverwaltung und mit dem starken vorläufigen Insolvenzverwalter sowie dem Einsatz von Rolf Rickmeyer als CEO und unabhängigen Sanierungsexperten (CRO) soll nun im Interesse aller Beteiligten das Sanierungsverfahren in ruhige Bahnen gelenkt und neues Vertrauen in die Fortführung und Sanierung des Unternehmens geschaffen werden. Die Verunsicherung ist u. a. auf im Markt und in den Medien gestreute Vorwürfe zurückzuführen. Im Mittelpunkt stehen hierbei insbesondere die Wiederherstellung der guten Lieferfähigkeit und die zügige Nachsendung von Fehlteilen, damit die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten schnellstmöglich wiederhergestellt werden kann.
Diskriminierungsfreier Investorenprozess
Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann wird nun entschlossen die Restrukturierung der insolventen Unternehmen sowie den bereits angelaufenen M&A-Prozess vorantreiben. Angestrebt ist eine übertragende Sanierung der Vermögenswerte von ALNO und seiner Tochtergesellschaften an einen oder mehrere Investoren. Die Investorensuche findet im Zuge eines strukturierten Bieterprozesses statt, der transparent und diskriminierungsfrei durchgeführt wird. Jeder Interessent erhält die gleichen Chancen. Die künftige Auswahl der in Frage kommenden Investoren wird zügig und mit Augenmaß durchgeführt, um die Zukunft der ALNO-Unternehmen nachhaltig zu sichern. Das Ziel sei, so Prof. Hörmann, die Fortführung, der Erhalt der Arbeitsplätze sowie die bestmögliche Wahrung der Gläubigerinteressen.
Über anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB
Die auf Insolvenzrecht und Unternehmenssanierung spezialisierte Kanzlei anchor Rechtsanwälte ist mit mehr als 100 Mitarbeitern an den zehn Standorten Augsburg, Braunschweig, Düsseldorf, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Weilheim, Stuttgart und Ulm tätig. Prof. Dr. Martin Hörmann ist Partner der Sozietät und überwiegend als Insolvenzverwalter, Sachwalter und in der Eigenverwaltung tätig. Die Kanzlei hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Betriebe in der Insolvenz begleitet und saniert. Mehr Infos unter www.anchor.eu
Über den ALNO-Konzern
Der ALNO-Konzern zählt zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. An vier internationalen Produktionsstandorten mit insgesamt rund 1.900 Mitarbeitern produziert ALNO ein Küchenvollsortiment für den deutschen und internationalen Markt. Der ALNO-Konzern ist mit über 6.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern der Welt aktiv. Mehr Infos unter www.alno.de
Pietro Nuvoloni
nuvoloni@dictum-media.de
Eigenverwaltung der TVS Technische Versuchs- und Service GmbH & Co. KG
Wolfsburg/München. Das Amtsgericht Wolfsburg ordnete am 28.07.2017 die Eigenverwaltung für die TVS Technische Versuchs- und Service GmbH & Co. KG an. LECON RESTRUKTURIERUNG steuert mit seinem Expertenteam den Sanierungsprozess.
Den Antrag auf Sanierung in Eigenverwaltung hatten die Rechtsanwälte Thomas Klöckner und Michael George von der Kanzlei LECON RESTRUKTURIERUNG für die TVS Technische Versuchs- und Service GmbH & Co KG beim Amtsgericht Wolfsburg am 24.05.2017 eingereicht. Nach Umsetzung weichenstellender leistungswirtschaftlicher Maßnahmen während des Eröffnungsverfahrens wurde dem Antrag auf Eigenverwaltung durch das Gericht nun stattgegeben. Als Sachwalter wurde Herr Rechtsanwalt Silvio Höfer, Hannover, von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte bestellt.
Die TVS Technische Versuchs- und Service GmbH & Co KG hat sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem vorherige Sanierungsbemühungen gescheitert waren. Für die Zeit der Umsetzung des Sanierungsverfahrens wurden Herr Rechtsanwalt Thomas Klöckner und Herr Rechtsanwalt Michael George in die Geschäftsführung berufen. Beide fungieren dort als Chief Restructuring Officer (CRO). Die Sanierungsexperten von LECON RESTRUKTURIERUNG und das Management arbeiten nun gemeinsam an der Realisierung des Sanierungskonzepts. Mit Hilfe eines Insolvenzplans soll das Unternehmen erhalten und die Gläubiger befriedigt werden.
Anlass der Restrukturierung waren die anhaltenden Verluste an dem Standort Nord in Weyhausen. Konnte der Standort bis 2014 noch profitabel wirtschaften, rutschten die Ergebnisse in 2015 und 2016 in die Verlustzone. Die zurückgehende Auslastung durch den Hauptkunden bei gleichzeitigen vertraglichen Verpflichtungen zur Vorhaltung einer Mindestpersonalstärke ließ dem Unternehmen keinen ausreichenden Spielraum zu Anpassungsmaßnahmen. Diese können nun im Eigenverwaltungsverfahren umgesetzt werden. Das Sanierungskonzept sieht die Aufrechterhaltung des Standortes Süd in München und Leonberg vor; für den Standort Nord werden neben der vollständigen Betriebsschließung alternative Möglichkeiten ausgelotet.
LECON RESTRUKTURIERUNG unterstützt auch den Hersteller von Babyschalen, Kindersitzen und Kinderwagen Kiddy GmbH und das Interieurunternehmen Eurographics Digital GmbH bei ihren Restrukturierungen.
Die Durchführung eines Eigenverwaltungsverfahrens ist möglich, wenn für das Unternehmen eine nachhaltige Sanierung realisierbar ist, die Gläubiger und das Gericht die Eigenverwaltung mittragen und die Gläubigerinteressen in dem Sanierungskonzept eine zentrale Beachtung finden. Dies trifft nach Ansicht des Amtsgerichts Wolfsburg mit seinem aktuellen Eröffnungsbeschluss vom 28.07.2017 zu.
LUTZ Fleischwaren Unternehmensgruppe: Tönnies, Vion und Zur Mühlen übernehmen Produktionsstandorte
Landsberg am Lech / Augsburg. Mit Vertrag vom 25.07.2017 übernehmen die Tönnies Gruppe, die
Vion Food Group, sowie die Zur Mühlen Gruppe die Produktionsstandorte der insolventen LUTZ
Fleischwaren Unternehmensgruppe. Tönnies wird dabei den Produktionsstandort Badbergen übernehmen und die Zur Mühlen Gruppe die Produktionsstandorte in Landsberg, Weimar und Chemnitz. Die ebenfalls zu LUTZ gehörende Produktionsstätte in Germaringen (Otto Nocker) sowie die Fleischmärkte in Ingolstadt, Traunstein, Günzburg, Kulmbach, Blaichach und Hammelburg übernimmt Vion. Dadurch können alle Arbeitsplätze der betroffenen Unternehmen erhalten werden. Lediglich der Fleischmarkt München mit rund 20 Arbeitnehmern und die ehemalige Holding der Gruppe, die LUTZ Convenience Food GmbH, die zuletzt noch rund 40 Arbeitnehmer beschäftigte, werden geschlossen.
Am 01.07.2017 hatte das Amtsgericht Augsburg für sieben Gesellschaften der LUTZ Fleischwaren Unternehmensgruppe, einem der führenden deutschen Hersteller von Wurst- und Convenience-Produkten, die Insolvenzverfahren eröffnet. Die Geschäftsbetriebe an den fünf Produktionsstandorten und zehn Verkaufsstellen wurden seitdem in vollem Umfang weitergeführt.
Die Insolvenzverwalter von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte hatten bereits im Insolvenzantragsverfahren mit der Investorensuche im Rahmen eines strukturierten Verkaufsprozesses begonnen, den das Beratungsunternehmen Ebner Stolz im Auftrag der Insolvenzverwaltung leitete.
Mit Tönnies, Vion und Zur Mühlen erhalten nun Bieter den Zuschlag, die den übernommenen Betrieben
eine nachhaltige Zukunft sichern können. „Ich freue mich sehr, dass wir auch für alle Arbeitnehmer an
den produktiven Standorten eine Lösung gefunden haben. Der Erhalt der noch rund 700 Arbeitsplätze ist ein außergewöhnlicher Erfolg und wäre in anderer Konstellation nicht möglich gewesen“, teilt
Insolvenzverwalter Dr. Robert Hänel mit.
Die Verträge bedürfen noch der Zustimmung der jeweiligen Gläubigerausschüsse und der
Kartellbehörden.
Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel
Email: augsburg@anchor.eu
Telefon: 0821 252 720
Nedac Sorbo-Group steigt mit Hilfe von anchor bei Albert Horn GmbH & Co.KG ein
Hattersheim. Die Nedac Sorbo Fashion GmbH hat im Juli 2017 den Geschäftsbetrieb der insolventen Albert Horn GmbH & Co. KG übernommen. Im Rahmen der übertragenden Sanierung konnten dabei rund 390 Arbeitsplätze erhalten werden.
HORN ist ein traditionsreicher Anbieter von Grußkarten. Seit der Gründung 1948 hat sich die Gesellschaft zu einem der Marktführer und einer anerkannten Qualitätsmarke für das Produkt „Grußkarte“ entwickelt. Das Produktportfolio wird von einem umfangreichen Sortiment an Geschenkpapieren, Geschenkbändern und Geschenkverpackungen (Taschen und Tüten) ergänzt. Zu den Kunden von HORN zählen der Lebensmitteleinzelhandel, Kauf- und Warenhäuser sowie Großhändler in der DACH-Region.
HORN hatte im Februar einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, dem das Amtsgericht Wiesbaden zustimmte. Das Insolvenzverfahren wurde am 01.06.2017 eröffnet.
Die NEDAC-Sorbo-Group ist ein Distributions- und Handelsunternehmen aus dem niederländischen Duiven mit weiteren Niederlassungen in Großbritannien und Belgien. Als Spezialist in der Beschaffung, Entwicklung sowie Lieferung von Artikeln aus dem Nonfood-Bereich gehört NEDAC in den Niederlanden auch zu den führenden Unternehmen der Grußkarten-Branche. Wouter Meijerink, CEO von NEDAC: „Die starke Marke HORN stellt eine ideale synergetische Ergänzung zu unserer aktuellen Gruppenstruktur dar und stärkt den Auftritt von NEDAC im deutschen Lebensmitteleinzelhandel.“
NEDAC wurde bei der Akquisition durch ein Team von anchor Rechtsanwälte unter der Leitung der Partner Lars Hinkel und Dr. Christof Schiller umfassend beraten.
Beratung NEDAC: anchor Rechtsanwälte
Lars Hinkel (Partner, Düsseldorf, Insolvenzrecht, Insolvenzarbeitsrecht)
Dr. Christof Schiller (Partner, Mannheim, M&A, Gesellschaftsrecht)
Larissa Bechthold (Associate, Düsseldorf, Arbeitsrecht)
SHW Casting Technologies wird in Eigenverwaltung saniert
Aalen-Wasseralfingen. Die SHW Casting Technologies GmbH & Co. KG Werk Wasseralfingen und die SHW Casting Technologies GmbH & Co. KG Werk Königsbronn haben heute beim Amtsgericht Aalen Anträge auf ein Eigenverwaltungsverfahren gestellt. Unterstützt wird die Gruppe von der Restrukturierungsgesellschaft PLUTA. Marcus Katholing von der PLUTA Management GmbH wird Sanierungsgeschäftsführer bei SHW Casting Technologies.
Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Gericht Prof. Dr. Martin Hörmann von anchor Rechtsanwälte. Er begleitet und überwacht die Eigenverwaltung. Der Geschäftsbetrieb des Gießereiunternehmens läuft uneingeschränkt weiter. Grund für die Antragsstellung sind Liquiditätsengpässe.
Die SHW Casting Technologies entstand aus den Schwäbischen HüttenWerken, deren Ursprung bis ins Jahr 1365 zurückreicht. In den zwei Werken in Wasseralfingen und Königsbronn fertigt SHW Casting Technologies heute Motorengehäuse sowie Walzen und weitere Gussteile sowie Komponenten für die Energieerzeugung.
Zeitgleich stellten neben den beiden SHW Casting Technologies Gesellschaften auch die zur Gruppe gehörende Holding, die CT Beteiligung GmbH & Co. KG, sowie die Machining Technologies GmbH & Co. KG Werk Königsbronn Anträge auf Eigenverwaltung. Letztere bearbeitet die gefertigten Gussteile für die Weiterverarbeitung.
Insgesamt arbeiten mehr als 330 Mitarbeiter an den zwei Standorten für die Gruppe aus Baden-Württemberg. Der Geschäftsführer Markus Hüter hat die Mitarbeiter bereits informiert. Die Gehälter der Mitarbeiter sind durch die sogenannte Insolvenzgeldvorfinanzierung für drei Monate gesichert.
„In der Eigenverwaltung liegt die Chance, das traditionsreiche Unternehmen wieder zukunftsfähig aufzustellen. Die SHW Casting Technologies verfügt über gut gefüllte Auftragsbücher. Die Aussichten für eine Sanierung sind daher gut“, erläutert Geschäftsführer Markus Hüter. „Alle Aufträge werden wie geplant durchgeführt. Unsere Kunden und Geschäftspartner können weiterhin auf die gewohnt hohe Qualität unserer Produkte vertrauen.“
Das Gießereiunternehmen musste bereits 2013 Insolvenz anmelden. Geschäftsführer Markus Hüter erwarb daraufhin 2015 den Geschäftsbetrieb. Mit dem Eigenverwaltungsverfahren soll das operativ gut geführte Unternehmen so aufgestellt werden, dass es dauerhaft erfolgreich wirtschaften kann.
Im PLUTA-Sanierungsteam für die SHW Casting Technologies Gruppe arbeiten unter Leitung von Michael Pluta neben Marcus Katholing auch Dr. Matthias Lehr, Andreas Hummel und Simon Eickmann
Die SHW Casting Technologies entstand aus den Gießereiaktivitäten der Schwäbischen HüttenWerke. Die Wurzeln der Eisenerzeugung gehen zurück bis in das Jahr 1365, als Mönche in der Schwäbischen Alb mit der Eisengewinnung begannen. Heute besteht die Gruppe aus der CT Beteiligung GmbH & Co. KG sowie den drei operativ tätigen Gesellschaften SHW Casting Technologies GmbH & Co. KG Werk Wasseralfingen, SHW Casting Technologies GmbH & Co. KG Werk Königsbronn und Machining Technologies GmbH & Co. KG Werk Königsbronn. In den zwei Werken fertigt die Gruppe Motorengehäuse, Walzen und weitere Gussteile sowie Komponenten für die Energieerzeugung.
ALNO AG: Amtsgericht Hechingen gibt dem Antrag auf vorläufige Sanierung in Eigenverwaltung statt
Pfullendorf. Das Amtsgericht Hechingen hat heute dem Antrag der ALNO AG auf ein vorläufiges Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung zugestimmt. Zum vorläufigen Sachwalter hat das Gericht Prof. Dr. Martin Hörmann aus der Kanzlei ANCHOR Rechtsanwälte bestellt. Gleichzeitig wurde ein sechsköpfiger Gläubigerausschuss eingesetzt, durch den die Interessen der Gläubiger vertreten werden, insbesondere auch der Anleihegläubiger.
Bei der Sanierung in Eigenverwaltung wird das Unternehmen unterstützt von Andreas Ziegenhagen und Dirk Schoene aus der Kanzlei Dentons. Beide übernehmen die Funktion des Chief Restructuring Officers (CRO) und werden als Generalbevollmächtigte das Management der ALNO AG unterstützen. Darüber hinaus wird das Unternehmen bei der Sanierung von Stefan Denkhaus aus der Sozietät BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN begleitet.
Mit dem Eigenverwaltungsverfahren verfolgt der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat das Ziel, die 2012 mit dem sogenannten ESUG („Erleichterung der Sanierung von Unternehmen“) eingeführten Vorteile zu nutzen und das Unternehmen nachhaltig zu sanieren. Die bisherige starke Marktposition als einer der größten inländischen Küchenhersteller soll gesichert werden. Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt, die Mitarbeiter sind zunächst über Insolvenzgeld abgesichert.
Der ALNO-Konzern zählt zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. An vier internationalen Produktionsstandorten mit insgesamt rund 1.900 Mitarbeitern produziert ALNO ein Küchenvollsortiment für den deutschen und internationalen Markt. Der ALNO Konzern ist mit über 6.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern der Welt aktiv. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 522 Millionen Euro.
Telefon +49 - 7552 - 21 - 3316
Neustart der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA erreicht.
München. Nach intensiven Verhandlungen mit allen Beteiligten konnte eine Einigung mit den Gesellschaftern HAM International Limited und TSV München von 1860 e.V. und die Unterstützung durch die Sponsoren um den Hauptsponsor die Bayerische am Dienstag, 12. Juli 2017 erreicht und auf Grundlage einer positiven Fortbestehensprognose eine Insolvenzantragstellung vermieden werden.
Der anchor-Management-Partner Markus Fauser (39) war am 06 Juni 2017 zum Geschäftsführer der TSV 1860 München Geschäftsführungs-GmbH bestellt worden. Markus Fauser äußerte sich zu der erreichten Lösung: "Wir haben mit den Gesellschaftern, Sponsoren und Partnern eine Lösung gefunden, die für 1860 die Grundlage für eine erfolgreiche sportliche Zukunft legt." Die positive Fortführungsprognose wurde nach intensiven Verhandlungen mit allen Beteiligten von zwei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bestätigt, so Fauser.
Bestandteil der Sanierungslösung waren auch Stundungen durch die Gesellschafter und eine Einigung mit dem FC Bayern München zum Auszug aus der Allianz Arena.
Rechtsanwalt Dr. Christoph Herbst, muenchen@anchor.eu ,Telefon: 089 2878810
Prof. Dr. Martin Hörmann als Referent bei der NIVD-Jahrestagung
Stuttgart/Berlin. Prof. Dr. Martin Hörmann, Partner der anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB in Stuttgart, ist Referent bei der 10. Jahrestagung der Neue Insolvenzverwaltervereinigung Deutschlands e.V. am 07.09. und 08.09.2017 in Berlin.
Themen der Tagung:
Prof. Dr. Reinhard Bork, Geschäftsführender Direktor des Seminars für Zivilprozess- und Allgemeines Prozessrecht, Universität Hamburg
Das neue Anfechtungsrecht
RA Prof. Dr. Martin Hörmann anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, Stuttgart
Emotionale Kompetenz im Insolvenzverfahren
RiAG Dr. Peter Laroche, Amtsgericht Köln
Konzerninsolvenzrecht in der richterlichen Praxis unter Berücksichtigung der neuen EUInsVO 2017
RiBGH i.R. Gerhard Vill, München
Neue Rechtsprechung des BGH in Insolvenzsachen
DUAL TRACK „Verwalter MEETS Berater“
Dr. Florian Dausend, CFA, CORNELIUS TREUHAND HOLDING GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
RA FAStR FAInsR Prof. Dr. Jan Roth, Honorarprofessor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Jost Roth Collegen Rechtsanwälte, Frankfurt am Main
Wie sind denn eigentlich Sanierungs-Erlassentscheidungen überhaupt noch zu erwirken bzw. zu retten?
RA FABank-&KapitalmarktR Dr.Wolfgang Schirp, Schirp Neusel & Partner Rechtsanwälte mbB, Berlin
Gemeinsamer Vertreter – Fluch oder Segen?
Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe: Indikative Angebote liegen vor
Landsberg am Lech / Augsburg. Am 01.07.2017 hat das Amtsgericht Augsburg planmäßig für sieben Gesellschaften der Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe die Insolvenzverfahren eröffnet. Die Geschäftsbetriebe an den fünf Produktionsstandorten und zehn Verkaufsstellen werden auch weiterhin in vollem Umfang weitergeführt.
Die Insolvenzverwalter von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte hatten bereits im Insolvenzantragsverfahren mit der Investorensuche im Rahmen eines strukturierten Verkaufsprozesses begonnen. Den Prozess leitet das hiermit beauftragte Beratungsunternehmen Ebner Stolz. Inzwischen liegen für die Gesamtgruppe als auch für alle Einzel-Standorte indikative Angebote einer Vielzahl von nationalen und internationalen Interessenten vor. "Aufgrund der großen Resonanz sind wir sehr zuversichtlich, dass wir den vorgesehenen Zeitplan einhalten und die Gruppe bzw. die einzelnen Unternehmen bis Ende Juli verkaufen können", teilt Dr. Robert Hänel vom Team der Insolvenzverwalter mit. Die Interessenten befinden sich augenblicklich in der zweiten Phase des Verkaufsprozesses und prüfen die ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen, bevor sie verbindliche Angebote abgeben. Die erste Gläubigerversammlung in den Insolvenzverfahren findet am 28. September 2017 statt.
"Bis dahin werden wir gemeinsam mit den Gläubigerausschüssen eine Lösung herbeigeführt haben", ergänzt Hänel.
Über die Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe
Das 1891 gegründete Traditionsunternehmen Lutz ist mit über 800 Arbeitnehmern an mehreren deutschen Standorten einer der führenden deutschen Hersteller von Wurst- und Convenience-Produkten und beliefert alle großen deutschen Lebensmittelhandelsketten.
anchor Rechtsanwälte, Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel, Email: augsburg@anchor.eu, Telefon: 0821 252 720
Wolfsburg. Dem Insolvenzverwalter der TEG Technische Entwicklungsgesellschaft mbH ist es gelungen, das Unternehmen im Rahmen einer übertragenden Sanierung zum 30. Juni 2017 erfolgreich zu verkaufen. Rechtsanwalt Silvio Höfer von der bundesweit tätigen Insolvenzverwalterkanzlei anchor Rechtsanwälte konnte Punch Powertrain NV aus Belgien als Investor gewinnen.
anchor übernimmt Wolf-Patenschaft
Hannover, 23.06.2017 Die anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB hat eine Patenschaft für den Wolf Jack im Erlebnis-Zoo Hannover übernommen!
Patenurkunde Erlebnis-Zoo Hannover
Erfolgreiche Eigenverwaltung: Investor übernimmt Visual Marketing-Spezialist Barthelmess.
Fürth. Die Barthelmess Group, Europas führender Anbieter für visuelles Marketing, hat wieder eine Zukunft. Nur drei Monate nach dem Antrag auf Eigenverwaltung, die durch anchor Rechtsanwälte und anchor Management in der Geschäftsführung begleitet wurde, hat sich das Unternehmen mit einem Investor über eine Übernahme geeinigt. Der Standort und die Mehrheit der Arbeitsplätze bleiben erhalten.
Erwerber ist die Fordahl Capital S.A., eine auf die Neupositionierung mittelständischer Unternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft. „Wir freuen uns, dass wir so zügig einen Investor finden konnten, der hervorragend zu Barthelmess passt“, sagte Alexander Reus von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte, der das Team der Geschäftsführung für die Dauer der Sanierung unterstützt. „Mit seinem Restrukturierungs-Know-how, seiner Branchenerfahrung und frischem Kapital wird Fordahl das Unternehmen wieder stark am Markt positionieren.“ Der Betriebsübergang soll unmittelbar stattfinden. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Der Investor übernimmt das Barthelmess Projektgeschäft, die Kreativagentur BAR.CO.DE sowie die Barthelmess Produktion. Unter dem neuen Eigentümer will das Unternehmen seine europaweit führende Position im Projektgeschäft für Modemarken und Kaufhäuser ausbauen. Der Schwerpunkt wird dabei künftig weiterhin auf Konzeption, Entwicklung, Ausführung und Logistik von Visual Marketing-Konzepten liegen. In der Produktion will sich das Unternehmen allerdings künftig auf Musterbau beschränken und für die Serienproduktion stärker mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten.
Die vergleichsweise schwache Auslastung der Produktion in der Nebensaison hatte dem Unternehmen in der Vergangenheit immer wieder zu schaffen gemacht. Umsatzschwankungen im Saisongeschäft waren auch mit ein Grund für die Finanzierungslücke gewesen, die zur Insolvenzanmeldung geführt hatte. „Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben ist es zwingend notwendig, dass wir hier flexibler werden und die Fixkosten senken“, sagte Reus.
Vom Personalabbau sind 51 der insgesamt 110 Barthelmess-Mitarbeiter betroffen. Die übrigen 59 Mitarbeiter werden allesamt übernommen. Allerdings hat sich das Unternehmen mit dem Investor auf die Finanzierung einer Transfergesellschaft geeinigt, um den Stellenabbau abzufedern. Die betroffenen Mitarbeiter können für 6 Monate in die Transfergesellschaft wechseln, wo sie weiterhin ihr Gehalt bekommen und bei der Stellensuche und ggf. Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt werden.
Die Geschäftsführung dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. So war es während der vergangenen drei Monate gelungen, den Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen aufrecht zu erhalten. „Die Mitarbeiter haben in einer schwierigen Situation großen Einsatz gezeigt, Kunden und Partner sind uns praktisch geschlossen treu geblieben“, betonte Geschäftsführer Wolfgang Bastert. „Beides war ganz entscheidend für den schnellen Sanierungserfolg.“ Restrukturierungsexperte Reus ergänzte: „Auch die Zusammenarbeit mit dem Gericht und dem Sachwalter Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck & Partner war in jeder Hinsicht hochprofessionell, zielgerichtet und sehr angenehm.“ Das Gericht hatte zum 1. Juni das Verfahren in Eigenverwaltung eröffnet und Exner als Sachwalter bestätigt. Exner lobte die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. „Die Geschäftsführung hat den Antrag auf Eigenverwaltung gut vorbereitet und das Verfahren sehr professionell vorangetrieben.“
Der Visual Marketing-Spezialist Barthelmess Group konzipiert und gestaltet Schaufenster und Innenräume für große Modemarken und Kaufhäuser in ganz Europa. Zu den Kunden der Gruppe gehören namhafte Modelabels, Department Stores und Kaufhausketten. Die Muttergesellschaft Barthelmess Display & Decoration GmbH sowie deren Tochterunternehmen BDD Produktion GmbH und bar.co.de GmbH hatten im März infolge einer Finanzierungslücke Antrag auf Eigenverwaltung gestellt. Alle anderen Firmen der Gruppe, insbesondere die Gesellschaften Abama und Decorado sowie sämtliche Auslandstöchter sind nicht von der Eigenverwaltung betroffen.
Anchor Management-Partner wird Geschäftsführer beim TSV 1860 München.
Der anchor-Management-Partner Markus Fauser (39) wurde am 06.06.2017 zum Geschäftsführer der TSV 1860 München Geschäftsführungs-GmbH bestellt. Der Restrukturierungsexperte soll die TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA wieder handlungsfähig machen.
Dipl.-Ökonom Markus Fauser wurde von der Vereinsspitze des TSV 1860 München nach dem Pfingstwochenende zum Geschäftsführer ernannt, nachdem der bisherige Geschäftsführer Ian Ayre nach acht Wochen Amtszeit zurückgetreten ist.
Fauser ist als Restrukturierungsexperte regelmäßig als CRO (Chief Restructuring Officer) tätig. Er verfügt als Wirtschaftswissenschaftler über eine zusätzliche Magister-Spezialisierung im Bereich der Restrukturierung. Im anchor-Verbund ist Fauser einer der Geschäftsführer der anchor Management, die sich auf das Interim-Management in Sondersituationen spezialisiert hat.
„Es geht in erster Linie darum, die TSV 1860 München KGaA wieder handlungsfähig zu machen“, so Markus Fauser. „Eines der Ziele, die erreicht werden sollen, ist daher auch, am 13. Juli zum Saisonstart eine für die Regionalliga Bayern gut aufgestellte Mannschaft zu haben.“ Die Tätigkeit des anchor-Managers hat ihren Fokus daher im vorübergehenden Krisenmanagement – auch zur Insolvenzvermeidung.
Bei Sportvereinen in der Krise verfügt anchor über ausgewiesene Expertise. Neben dem Münchener Partner Dr. Christoph Herbst in der Sanierungsberatung haben insbesondere auch der Ulmer Partner Prof. Dr. Martin Hörmann und der Mannheimer Partner Tobias Wahl umfassende Erfahrungen mit den Insolvenzen der früheren Erst- und Zweitligisten SV Waldhof Mannheim und SSV Ulm 1846. Beide Fußballclubs wurden über einen Insolvenzplan gerettet.
Über anchor Management:
anchor Management ist spezialisiert auf das Interim Management in Sonder-, Krisen- und Insolvenzsituationen (CRO, CEO und CFO) und die erfolgreiche Umsetzung von strategischen, finanziellen und operativen Restrukturierungsmaßnahmen. Im Vordergrund steht die temporäre Erweiterung und Stärkung des Managements, um die bestehende Geschäftsführung und den Vorstand zu unterstützen sowie das Vertrauen im Markt zu erhöhen.
Über anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB:
Die auf Insolvenzrecht und Unternehmenssanierung spezialisierte Kanzlei anchor Rechtsanwälte (www.anchor.eu) ist mit mehr als 100 Mitarbeitern an den zehn Standorten Augsburg, Braunschweig, Düsseldorf, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm tätig. Die Kanzlei hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Betriebe in der Insolvenz begleitet und saniert.
Investorenprozess für die Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe startet
Landsberg am Lech / Augsburg. Am 26.04.2017 hatte das Amtsgericht Augsburg für sieben Gesellschaften der Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe auf deren eigenen Antrag vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Die Geschäftsbetriebe an den fünf Produktionsstandorten und zehn Verkaufsstellen wurden seitdem stabilisiert und in vollem Umfang weitergeführt.
Alle wesentlichen Entscheidungen trifft die Geschäftsleitung nun in Abstimmung mit den vom Gericht eingesetzten Gläubigerausschüssen und den vorläufigen Insolvenzverwaltern von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte. Sie alle beurteilen die Chancen gut, dass die Betriebe an neue Eigentümer verkauft und hierdurch erhalten werden können. Mit der Durchführung einer geordneten Investorensuche wurde die Unternehmensberatung Ebner Stolz aus Stuttgart beauftragt. „Schon kurz nach Verfahrensbeginn meldeten sich zahlreiche Interessenten sowohl für die Gruppe insgesamt, als auch für jeden einzelnen Betrieb“, teilte Dr. Robert Hänel vom Team der vorläufigen Insolvenzverwalter mit. In dem Verkaufsprozess, der diese Woche gestartet sei, erhalte nun jeder ernsthafte Interessent in einem koordinierten und fairen Verfahren Informationen über die Unternehmen und so die Möglichkeit zur Abgabe eines fundierten Angebots. Auf diesem Weg soll das beste Ergebnis für die Gläubiger und die Arbeitnehmer erzielt werden.
Eine dreistellige Zahl potentieller Investoren aus dem In- und Ausland wurde von Ebner Stolz bereits identifiziert und angesprochen. Bis Mitte Juli sollen die Interessenten verbindliche Angebote abgeben. „Wir wollen zur ersten Gläubigerversammlung eine Lösung präsentieren“, so Hänel. Eine Voraussetzung hierfür sei auch die für Anfang Juli geplante Eröffnung der Insolvenzverfahren, nach der die Gläubiger ihre Forderungen bei den Insolvenzverwaltern anmelden können.
Über die Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe:
Über Ebner Stolz:
Ebner Stolz (www.ebnerstolz.de) ist eine der führenden interdisziplinären Beratungsgesellschaften in Deutschland und seit über 30 Jahren etablierter Partner des Mittelstands. Rund 1.300 Mitarbeiter sind an 15 deutschen Standorten in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung sowie Management Consulting tätig. Die Ebner Stolz Mangement Consultants GmbH, Stuttgart, verfügt über eine weitreichende Expertise in der Ernährungsindustrie und ist u.a. auf die Beratung von Unternehmenstransaktionen in und außerhalb von Krisensituationen spezialisiert.
Anchor Rechtsanwälte wächst mit Wellensiek-Partner weiter.
München Der Wellensiek-Partner Dr. Michael Flitsch (46) verlässt nach 18 Jahren die Kanzlei Wellensiek und schließt sich ab 01. Juni 2017 als Partner anchor Rechtsanwälte an.
Dr. Michael Flitsch war zuletzt am Frankfurter Wellensiek-Standort als Partner im Bereich der insolvenzrechtlichen Beratung und Prozessführung tätig. Aktuell unterstützt er die Eigenverwaltung des CD-Herstellers Cinram, die von Wellensiek und Brinkmann & Partner gemeinsam begleitet wird. Flitsch wird bei anchor als verantwortlicher Partner die insolvenzrechtliche Prozessabteilung leiten und weiter ausbauen.
Bereits bei Wellensiek lag einer seiner Schwerpunkte im Bereich der insolvenzrechtlichen Prozessführung. Flitsch ist neben der Insolvenzanfechtung auf die Verteidigung von Vorständen und Geschäftsführern spezialisiert. Seit geraumer Zeit verteidigt er mit weiteren Wellensiek-Kollegen in einem Großprozess den ehemaligen Finanzvorstand eines insolventen börsennotierten Solarunternehmens gegen den Insolvenzverwalter. Auch nach seinem Wechsel zu anchor wird Flitsch dieses Mandat – nunmehr in einem gemischten Kanzlei-Team – fortsetzen.
Zu Beginn seiner Tätigkeit bei Wellensiek war Flitsch fast zehn Jahre in der Insolvenzverwaltung in Verfahren aller Größenordnungen tätig. So betreute er u. a. die Insolvenzverfahren der Hornitex-Werke, der m+s-Gruppe und der Kampa AG. Seit acht Jahren hat er sich auf die insolvenzrechtliche Beratung und Prozessführung spezialisiert. Er hatte in der Vergangenheit auch internationale Investoren beim Erwerb aus der Insolvenz beraten. Ein Beispiel hierfür war die Vertretung des indischen Hero-Konzerns als potentieller Investor in der Insolvenz der Mifa AG.
Mit einem großen Teil der anchor-Partner teilt Flitsch eine gemeinsame Vergangenheit. So komplettiert einmal mehr ein Vertrauter das eingespielte anchor-Team.
Zuletzt machte die Kanzlei anchor Rechtsanwälte durch das 1891 gegründete Traditionsunternehmen Lutz Fleischwaren Schlagzeilen. Das Insolvenzgericht Augsburg hatte am 26. April 2017 vorläufige Insolvenzverwaltungen angeordnet und die Rechtsanwälte und Partner Dr. Paul Abel, Dr. Robert Hänel und Prof. Dr. Martin Hörmann zu vorläufigen Insolvenzverwaltern bestellt. Die Lutz-Gruppe gilt mit über 800 Arbeitnehmern an mehreren deutschen Standorten als einer der führenden deutschen Hersteller von Wurst- und Convenience-Produkten und beliefert alle großen deutschen Lebensmittelhandelsketten.
Erfolgreiche Insolvenzplanlösung für ISOG
Weilheim Am 05.05.2017 hob das Amtsgericht – Insolvenzgericht – Weilheim das in Eigenverwaltung geführte Insolvenzverfahren über das Vermögen der ISOG Management GmbH auf. Die Sanierung des operativen Betriebs von ISOG mit Hilfe des Eigenverwaltungsverfahrens ist damit formell abgeschlossen.
Im Oktober 2016 hatten drei Gesellschaften der ISOG-Gruppe Insolvenzantrag gestellt, davon zwei mit Antrag auf Eigenverwaltung. Nach Konsolidierung zweier Gesellschaften im Antragsverfahren erfolgte am 01.01.2017 die Insolvenzeröffnung für die operative Gesellschaft. Im M&A-Prozess setzte sich das Konzept einer Sanierung über einen Insolvenzplan durch, der von den Gläubigern am 21.02.2017 einstimmig angenommen wurde.
Die ISOG-Gruppe wurde im Eigenverwaltungsverfahren insolvenzrechtlich durch die Kanzlei Schultze & Braun beraten. Die Geschäftsleitung führte während des Verfahrens weiter das operative Geschäft.
Zum Sachwalter bestellte das Insolvenzgericht Herrn Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel aus der Kanzlei anchor Rechtsanwälte.
Im Rahmen des Insolvenzplans übernahmen die Endurance Capital AG, eine auf Beteiligungen an Unternehmen in Sondersituationen spezialisierte Mittelstandsholding, und die Bayerische Beteiligungsgesellschaft GmbH (BayBG) als Investorenkonsortium eine Mehrheitsbeteiligung und statteten das Unternehmen mit frischem Kapital aus.
Den Beteiligten gelang es damit, innerhalb eines guten halben Jahres Sanierungsmaßnahmen umzusetzen, eine Lösung mit den beteiligten Gläubigern zu finden und das Insolvenzverfahren zu überwinden.
Vorläufige Insolvenzverfahren bei der Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe
Landsberg am Lech / Augsburg. Sieben Gesellschaften der Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe haben am 26.04.2017 beim Amtsgericht Augsburg Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht ordnete vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte die Rechtsanwälte Dr. Paul Abel, Dr. Robert Hänel und Prof. Dr. Martin Hörmann von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte zu vorläufigen Insolvenzverwaltern.
Das 1891 gegründete Traditionsunternehmen Lutz ist mit über 800 Arbeitnehmern an mehreren deutschen Standorten einer der führenden deutschen Hersteller von Wurst- und Convenience-Produkten und beliefert alle großen deutschen Lebensmittelhandelsketten. Seit 2014 befand sich die Unternehmensgruppe in einer Restrukturierung. Zuletzt wurde mit einer neuen Geschäftsleitung ein aussichtsreiches Sanierungskonzept erarbeitet. Ein nicht vorhergesehener Anstieg der Preise für Schweinefleisch führte dann aber zu einem Liquiditätsengpass, der kurzfristig nicht überwunden werden konnte und die Geschäftsführung zur Insolvenzantragstellung veranlasste.
„Das Insolvenzverfahren bietet die Möglichkeit, den Sanierungskurs fortzusetzen und das Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten.“ erklärt Werner Wolf, der Geschäftsführer von Lutz.
Auch die vorläufigen Insolvenzverwalter sind nach ersten Gesprächen mit der Geschäftsführung und Geschäftspartnern zuversichtlich, dass eine Sanierung möglich ist, zumal sich bereits potentielle Investoren für das Unternehmen gemeldet haben.
„In erster Linie gilt es nun, den Mitarbeitern und Geschäftspartnern die Sicherheit zu geben, dass der Geschäftsbetrieb weitergeführt wird“, sagt Robert Hänel vom Team der vorläufigen Insolvenzverwalter. Das erfordere einen hohen Kommunikationsaufwand, aber die Rahmenbedingungen seien gut, so Hänel.
Gründung des Forum 270 – Qualität und Verantwortung in der Eigenverwaltung
Frankfurt am Main Die anchor-Partner Alexander Reus und Silvio Höfer sind Gründungsmitglieder des 2017 gegründeten Forum 270 - Qualität und Verantwortung in der Eigenverwaltung e. V.
Das Forum 270 - Qualität und Verantwortung in der Eigenverwaltung e. V. hat sich gegründet, um zum nachhaltigen Erfolg der Eigenverwaltung beizutragen, indem es Thesen formuliert, die Diskussion mit allen Beteiligten anregt und der Eigenverwaltung damit eine Stimme gibt.
Am 26. April 2017 hatte der Verein zur großen Gründungsveranstaltung in Frankfurt/Main eingeladen, um sich und seine Ziele einer breiten Fachöffentlichkeit vorzustellen. Rund 150 Akteure aus der Insolvenz-, Restrukturierungs- und Sanierungsbranche waren an den Main gekommen, um diesen Anlass zu feiern und gleichzeitig über qualitative und verantwortungsbewusste Eigenverwaltung zu sprechen.
Zur Pressemitteilung des Forum 270 geht es hier.
Einen Bericht des INDAT-Report finden Sie hier.
Kulturküche ist gerettet! Übertragende Sanierung der Kulturküche gGmbH, Augsburg
Augsburg Geschäftsbetrieb wird vom Friedberger Gastronom Andreas Ufertinger, Brauereigasthof Sankt Afra im Felde, übernommen.
Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Kulturküche gGmbH, Rechtsanwalt Dr. Paul Abel, Partner der anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB in Augsburg, hat den Geschäftsbetrieb der Kulturküche veräußert. Käuferin ist die Kulturküche Augsburg GmbH. Die Übernahme des Geschäftsbetriebs erfolgt zum 01.Mai 2017. Die Belieferung von Augsburger Schulen und Kindergärten mit Mittagsverpflegung bleibt auch im neuen Schuljahr 2017/18 aufrecht erhalten. Die 30 Arbeitsplätze bei der Kulturküche sind gesichert.
„Der Verkauf der regional bekannten Kulturküche sichert dauerhaft die Verpflegung von Augsburger Schulen und Kindergärten mit Mittagsverpflegung. Ich freue mich, dass nach
9-monatiger Fortführung und Restrukturierung des Geschäftsbetriebs nunmehr eine gute Lösung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie die Kunden der Kulturküche gefunden wurde“, so der Insolvenzverwalter.
Hinter der Käuferin, Kulturküche Augsburg GmbH, steht der Gastronom Andres Ufertinger. Dieser versorgt bereits über seinen Brauereigasthof Sankt Afra im Felde in Friedberg zahlreiche Kindergärten mit Mittagsverpflegung.
Die Kulturküche gGmbH hatte am 18 Juli 2016 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Augsburg – Insolvenzgericht – gestellt. Rechtsanwalt Dr. Abel und Rechtsanwalt Dr. Alexander Zarzitzky führten den Geschäftsbetrieb seitdem fort. Am 01. September 2016 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.
Über die Kulturküche gGmbH:
Die Kulturküche versorgt im Raum Augsburg und Umgebung zahlreiche Einrichtungen (Schulen, Horte und Kindergärten) mit Mittagsverpflegung. Die Mittagsgerichte wurden vor Insolvenzantragstellung an sechs Standorten vornehmlich von Migranten und Asylbewerbern zubereitet. Diesem Personenkreis ermöglicht diese Beschäftigung einen Zugang zum Arbeitsmarkt.
Diese integrative Idee wurde seit dem Jahr 2007 von Herrn Bernd Beigl als Privatperson ins Leben gerufen. Die Kulturküche wuchs in den folgenden Jahren stetig und belieferte in kurzer Zeit eine Vielzahl von Schulen, Kindergärten und Horten. Für dieses Engagement erhielt das Team der Kulturküche zahlreiche Auszeichnungen, wie zum Beispiel den „Best-practice“ Frauenförderpreis Bayern 2008 und den Integrationspreis „Asyl Bayern 2014“.
Die Mitarbeiter der Kulturküche und die Insolvenzverwaltung arbeiteten seit Insolvenzantragstellung kooperativ und eng zusammen, für das gemeinsame Ziel den Geschäftsbetrieb dieser wichtigen sozialen Einrichtung dauerhaft aufrecht zu erhalten. Herr Bernd Beigl zog sich aus privaten Gründen Anfang des Jahres 2017 aus dem Geschäftsbetrieb zurück.
Mit Hilfe der Insolvenzordnung wurde in den vergangenen Monaten ein Sanierungskonzept umgesetzt, das eine Neuorganisation des Geschäftsbetriebs und eine langfristig kostendeckende Arbeitsweise ermöglichte. Seit Mitte September wird deshalb nur noch in einer Großküche gekocht, von der aus die Belegschaft besser organisiert und kostengünstiger arbeiten kann.
TEG aus Wolfsburg beantragt vorläufige Insolvenz
Die TEG Technische Entwicklungsgesellschaft mbH, Wolfsburg/Lehre, hat am 07.04.2017 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Das zuständige Insolvenzgericht Wolfsburg bestellte den Hannoverschen Rechtsanwalt Silvio Höfer, anchor Rechtsanwälte, zum vorläufigen Insolvenzverwalter.
„Leider war dieser Schritt nunmehr unausweichlich. Es gilt nun, den Blick nach vorn zu richten und die nächsten Monate zu nutzen, um den Betrieb wieder auf gesunde Füße zu stellen.“, so Romanski, der Geschäftsführer der TEG.
Der Geschäftsbetrieb wird mit den am Standort beschäftigten 80 Mitarbeitern vollständig fortgeführt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Silvio Höfer dazu: „In den ersten Tagen geht es fast naturgemäß darum, das Unternehmen mit der erforderlichen Liquidität für eine stabile Betriebsfortführung zu versorgen und die zeitnahe Auszahlung der Löhne und Gehälter zu sichern. Als sehr positives Signal werte ich zudem die Einsetzung eines vorläufigen Gläubigerausschusses. Dies zeigt, dass Kunden, Banken und auch die Belegschaft das Unternehmen in dieser schwierigen Phase unterstützen wollen.“
Die bereits vor dem Insolvenzantrag begonnenen Investorengespräche sollen zügig fortgesetzt und intensiviert werden.
Über die TEG Technische Entwicklungsgesellschaft mbH:
Die Technische Entwicklungsgesellschaft mbH ist mit ihren 80 Mitarbeitern am Standort Lehre ein innovativer Automotive - Dienstleister im Bereich Getriebeentwicklung und Hydraulik. Die Stärke liegt im flexiblen Zusammenspiel der einzelnen Abteilungen Konstruktion, Prototypenbau, Fertigung, Werkstatt und Erprobung. Ideen und Konzepte können nicht nur geplant und konstruiert werden, sondern auch auf kurzen Wegen in Hardware dargestellt und geprüft werden.
Porträt von Alexander Reus im INDat-Report
Die Ausgabe 02_2017 des INDat Report - Fachmagazin für Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz enthält ein Porträt von Rechtsanwalt Alexander Reus, Partner der Kanzlei anchor Rechtsanwälte in München.
Das vollständige Porträt finden Sie hier.
Silvio Höfer referiert beim BS INSO Tag 7.0
Rechtsanwalt Silvio Höfer, Partner der Kanzlei anchor Rechtsanwälte in Hannover, ist Referent bei der siebten Jahrestagung "BS InsO 7.0" am 16.06.2017 im Empire Riverside Hotel Hamburg.
Die Bundesvereinigung der Sachbearbeiter In Insolvenzsachen e.v., kurz ”BS InsO“ wurde 2009 gegründet, um das Berufsbild der Sachbearbeiter in Insolvenzverfahren sowie deren Interessen zu stärken und den Austausch untereinander zu fördern.
Tagungsprogramm und Referenten der Veranstaltung BS InsO 7.0 lauten:
RA Prof. Dr. Jens M. Schmittamnn (FOM Hochschule für Oekonomie und Management):
"Aktuelles Steuerrecht"
RiAG Frank Frind (Insolvenzgericht Hamburg):
"Ausgesuchte Probleme im Bereich der Erfüllungswahl gemäß § 103 InsO
RiAG Dr. Peter Laroche (Insolvenzgericht Köln):
"Abstrakte und konkrete Aufsicht des Insolvenzgerichts"
RA Silvio Höfer (Anchor Rechtsanwälte):
"Arbeitsrechtliche Themen für Sachbearbeiter im Insolvenzverfahren"
Zur Website des BS InsO und Veranstaltungsdetails geht es hier.
Barthelmess restrukturiert sich in Eigenverwaltung
Fürth Die Barthelmess Group, Europas führender Anbieter für visuelles Marketing, nutzt ein Eigenverwaltungsverfahren, um sich finanziell neu aufzustellen. Die Geschäftsführung hat beim Amtsgericht Fürth einen entsprechenden Antrag gestellt, dem das Gericht bereits stattgegeben hat. Der Geschäftsbetrieb wird während des gesamten Verfahrens in vollem Umfang fortgeführt. Die Restrukturierung soll noch zum Sommer abgeschlossen werden.
„Die Barthelmess Group ist ein im Kern gesundes und zukunftsfähiges Unternehmen mit einem tragfähigen Geschäftsmodell, einem erstklassigen Angebot und einem breiten und hochkarätigen Kundenstamm“, betonte der Restrukturierungsexperte Alexander Reus von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte, der ab sofort das Team der Geschäftsführung verstärkt. „Die Eigenverwaltung bietet uns einen rechtlichen Rahmen, um unsere Finanzierung zügig und in enger Abstimmung mit den Gläubigern neu zu ordnen und langfristig wieder auf eine solide Basis zu stellen.“
Antrag gestellt haben die Muttergesellschaft Barthelmess Display & Decoration GmbH sowie deren Tochterunternehmen BDD Produktion GmbH und bar.co.de GmbH. Alle anderen Firmen der Gruppe, insbesondere die Gesellschaften Abama und Decorado sowie sämtliche Auslandstöchter sind nicht von der Eigenverwaltung betroffen. Der Geschäftsbetrieb der betroffenen Gesellschaften geht ohne Einschränkungen weiter, die Löhne und Gehälter der rund 120 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld gesichert. In den kommenden Wochen soll ein strukturierter Prozess eingeleitet werden, um einen finanzstarken Partner für die Gruppe zu gewinnen.
Die Barthelmess Group konzipiert und gestaltet Schaufenster- und Innenräume für große Modemarken und Kaufhäuser in ganz Europa. Zu den Kunden der Gruppe gehören namhafte Modelabels, Department Stores und Kaufhausketten. Der derzeitige Liquiditätsengpass ist eine Nachwirkung des schwierigen Geschäftsjahrs 2016. Die Gruppe hat dies zwar bereits zum Teil durch durch eine Reihe von Akquise-Erfolgen in den letzten Monaten kompensieren können und verzeichnet für 2017 eine gute Auftragsauslasung. Dennoch bleibt auf Basis des Jahresergebnisses 2016 für den geplanten Projektumfang in der kommenden Saison eine Finanzierungslücke, die das Unternehmen nicht rechtzeitig schließen konnte. Dies soll nun mit Hilfe der Eigenverwaltung geschehen.
Bei der Eigenverwaltung bleibt die unternehmerische Verantwortung in den Händen der Geschäftsführung. Das Insolvenzrecht erlaubt dies in Fällen, in denen Unternehmen wirtschaftliche Probleme frühzeitig erkennen und genügend Handlungsspielraum für eine Lösung besteht. Die Geschäftsleitung wird dabei in der Regel von einem Restrukturierungsexperten unterstützt, in diesem Fall von dem erfahrenen Restrukturierer Alexander Reus. Gemeinsam mit Reus hatte die Geschäftsführung den Antrag intensiv vorbereitet, um einen nahtlosen Übergang für Kunden und Partner der Gruppe zu gewährleisten. „Wir haben sichergestellt, dass alle Leistungen weiter pünktlich und in gewohnter Qualität erbracht werden“, unterstrich Reus.
Die Interessen der Gläubiger werden in der Eigenverwaltung nicht von einem Insolvenzverwalter, sondern einem sog. Sachwalter vertreten. Dieser überwacht ähnlich wie ein Aufsichtsrat das Verfahren im Interesse der Gläubiger. Als vorläufiger Sachwalter für die drei betroffenen Unternehmen wurde Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck & Partner bestellt.
Wichtige Kunden und Partner haben dem Unternehmen bereits ihre Unterstützung signalisiert. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die Restrukturierung zügig, d.h. noch im Sommer abschließen können“, sagte Geschäftsführer Michael Scheithauer. „Unsere Akquiseerfolge der letzten Monate und das positive Feedback auf der wichtigsten Branchenmesse EuroShop vorige Woche zeigen, dass wir in Kreation und Umsetzung ganz vorne im Markt dabei sind. Diese starke Stellung im Wettbewerb wollen wir jetzt mit einer soliden Finanzierung unterlegen.“
Nähere Informationen über Barthelmess unter:
www.barthelmess.com
www.agentur-barcode.com
www.bdd-produktion.de
Telefon: +49 (0)221 80 10 87-80
Erfolgreiche Insolvenzplanlösung für
Lüchow/Hannover/Hamburg Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über das Vermögen der FKM Elemente GmbH, Lüchow, am Amtsgericht Uelzen – Insolvenzgericht – wurde mit Beschluss vom 28.02.2017 aufgehoben. Die FKM Elemente GmbH ist damit saniert aus dem Eigenverwaltungsverfahren hervorgegangen.
Der Sanierung vorangegangen war der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung im Dezember 2015. Die FKM Elemente GmbH wurde im Eigenverwaltungsverfahren insolvenzrechtlich durch die Hannoverschen Anwälte Florian Harig und Silvio Höfer, anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, beraten. Die Geschäftsführer, Stephan Fischer und Eckart Achauer (Agamon Consulting GmbH), führten während des Eigenverwaltungsverfahrens weiter das operative Geschäft. Zum Sachwalter bestellte das Insolvenzgericht Herrn Rechtsanwalt Viktor von Websky aus der Hamburger Kanzlei Reimer Rechtsanwälte.
Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde am 01.03.2016 eröffnet. anchor Rechtsanwälte legten nach umfangreichen Verhandlungen mit den wesentlichen Gläubigern im Laufe des Jahres 2016 in Abstimmung mit der Geschäftsführung und dem Sachwalter einen Insolvenzplan vor, der im Erörterungs- und Abstimmungstermin vor dem Insolvenzgericht am 08.12.2016 einstimmig angenommen wurde.
Den Beteiligten ist es somit gelungen, innerhalb eines Jahres Sanierungsmaßnahmen umzusetzen, eine Lösung mit den beteiligten Gläubigern zu finden und das Insolvenzverfahren zu überwinden.
Über die FKM Elemente GmbH:
FKM befasst sich seit nunmehr 20 Jahren mit der Fertigung und Herstellung von Präzisionsteilen für Konsum- und Investitionsgüter aus Leichtmetallen wie Aluminium, Knet- und Guss-Legierungen. Neben der Fertigung erbringt FKM umfangreiche Dienst- und Serviceleistungen für ihre Kunden. Hierzu zählen insbesondere die werkstoff- und verfahrensgerechte Beratung sowie die Konstruktionsberatung (Engineering). Ferner übernimmt FKM Muster- und Pilotfertigungen, Materialbeschaffung, Bevorratung sowie die vollständige Koordination technischer Projekte (Projektmanagement). Mit der Gesamtheit der Leistungen tritt FKM als Systemanbieter auf und übernimmt in dieser Rolle die Verantwortung für Produkte und Dienstleistungen ihrer Kunden (fkm-elemente.de).
Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann veräußert Standort
der Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG in Erlau
an die EDER Print Solutions GmbH
Monheim/Erlau Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG, Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann, Partner der anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB in Augsburg, hat den operativen Geschäftsbetrieb der Druckerei am Standort Erlau in Sachsen veräußert. Käuferin ist die EDER Print Solutions GmbH. Die Übernahme des Geschäftsbetriebs ist zum 01.Februar 2017 erfolgt. Der Verkauf der Assets wurde von einem Team der Wintergerst Societät für Unternehmer-Beratung begleitet. Die Steuerung des zeitlich anspruchsvollen Transaktionsprozesses erfolgte dabei in enger Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter und der Geschäftsleitung des Unternehmens.
„Der Verkauf des Standorts in Erlau bietet sowohl den Kunden, als auch den Arbeitnehmern des Betriebs Sicherheit. Ich freue mich, dass in der vergleichsweise schwierigen Druckbranche ein Investor gefunden werden konnte und der Standort mit sämtlichen dort beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch die Übertragung erhalten bleibt“, so der Insolvenzverwalter.
„Für die Standorte Monheim und Augsburg konnte trotz intensiver Bemühungen leider kein Investor gefunden werden.“
Die Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG hatte am 20. September 2016 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Nördlingen - Insolvenzgericht - gestellt. Rechtsanwalt Hörmann und sein Team führten den Geschäftsbetrieb seitdem fort. Am 28. November 2016 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.
Über die Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG:
Die Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit 30-jähriger Tradition. An drei Standorten in Deutschland mit über 70 Mitarbeitern wurden sowohl klassische Endlosformulare sowie individualisierte Druckprodukte hergestellt.
Über die EDER Print Solutions GmbH:
Die EDER Print Solutions GmbH wurde von Investor und Geschäftsführer Norbert Hettrich neu ausgerichtet und am Standort Erlau positioniert. Er ist ebenfalls Inhaber der Druckhaus Weppert Schweinfurt GmbH, einem Dienstleister der Druckindustrie mit 160 Mitarbeitern. Diese Verbindung stellt für beide Unternehmen eine strategisch sinnvolle Ergänzung des Produktportfolios dar und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten.
Schleifmaschinenbauer ISOG
Standort und 85 Jobs gerettet
WEILHEIM Im Insolvenzverfahren von ISOG, dem Schleifmaschinenbauer aus dem oberbayerischen Weilheim, ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft: Am Dienstag war am Amtsgericht Weilheim die Gläubigerversammlung. Dort entschied man sich einstimmig für den von ISOG vorgelegten Insolvenzplan. Damit befindet sich das Sanierungsverfahren nun auf der Zielgeraden. „Es sind noch einige letzte Schritte zu gehen, bevor das Insolvenzverfahren abgeschlossen werden kann“, sagt ISOG-Geschäftsführer Martin Sackmann.
Bei ISOG herrscht schon seit einigen Wochen Aufbruchsstimmung. Denn das Unternehmen hat kurz vor dem Jahreswechsel neue Investoren gefunden. Mit diesen Partnern kann ISOG am Standort Weilheim nach Abschluss des Insolvenzverfahrens erneut durchstarten: Es sind die Mittelstandsholding Endurance Capital AG sowie die Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH (BayBG). Beide kommen aus München.
Mit dem Unternehmen in Weilheim werden auch rund 85 Arbeitsplätze gerettet. Die Sanierer zeigten sich deshalb sehr zufrieden: „Innerhalb von vier Monaten haben wir hier den Neustart geschafft“, sagt Andreas Elsäßer von Schultze & Braun. Elsäßer ist seit Beginn des Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung am 14. Oktober 2016 als Generalbevollmächtigter bei ISOG an Bord. „Das ist ein großer Erfolg, an dem alle Beteiligten sehr konstruktiv und zielgerichtet mitgearbeitet haben. So haben wir das Unternehmen wieder aufs Gleis gesetzt. Gemeinsam mit den neuen Partnern kann ISOG nun konzentriert weiter an seiner Zukunft arbeiten.“
Der Insolvenzplan wurde gemeinsam entwickelt: von ISOG-Geschäftsführer Martin Sackmann, Volker Riedel, Partner der Münchner Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner, dem Generalbevollmächtigten Elsäßer sowie Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte. Hänel ist durch das Amtsgericht als Sachverwalter für ISOG bestellt. Am 16. Januar wurde der Insolvenzplan bei Gericht eingereicht.
Für die kommenden Wochen stehen noch einige Schritte an: Es wird dabei um letzte Planbedingungen gehen und um die abschließende Umsetzung des Plans. Anschließend kann das Amtsgericht Weilheim das Insolvenzverfahren aufheben. „Wir gehen davon aus, dass es schon bald auch formal soweit sein wird“, sagt Elsäßer. Zu den abschließenden Schritten gehört auch, dass ISOG noch einmal umfirmieren wird: Derzeit trägt das Unternehmen den Namen ISOG Management GmbH. Mittelfristig soll der Firmenname wieder ISOG Technology GmbH lauten.
Im Werk unweit des Weilheimer Bahnhofs wurde während des Insolvenzverfahrens uneingeschränkt weiter gearbeitet. Derzeit läuft der Vertrieb für das neu entwickelte Schleifzentrum ISOG 24 mit seinen neuartigen CNC-gesteuerten Kühlmitteldüsen auf Hochtouren. Kunden aus dem In- und Ausland kamen in den vergangenen Wochen nach Weilheim, um diese Maschine bei Vorführungen kennenzulernen.
Martin Sackmann, Telefon 0881 688-620, martin.sackmann@isog-technology.com
Rechtsanwalt Michael Verken wird Partner bei der anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB
Peißenberg Die Partnerschaft der Kanzlei anchor Rechtsanwälte freut sich bekannt zu geben, dass sie Herrn Rechtsanwalt Michael Verken mit Wirkung zum 1. Januar 2017 als Partner aufnimmt.
Michael Verken ist in der Insolvenzverwaltung an den Standorten München, Peißenberg und Augsburg tätig und begann seine Berufslaufbahn bei anchor. Herr Verken war bereits in mehreren überregionalen Sanierungsverfahren aktiv und hat seinen Schwerpunkt in der Fortführung und Sanierung insolventer Unternehmen.
Michael Verken wird den Geschäftsbereich Insolvenzverwaltung als Insolvenzverwalter und Sachwalter gemeinsam mit der Partnerschaft im süddeutschen Raum weiter ausbauen.
anchor geht in Düsseldorf vor Anker
Düsseldorf Die Kanzlei anchor Rechtsanwälte eröffnet zum 01. Februar 2017 einen neuen Standort in Düsseldorf. Gleichzeitig verstärkt anchor das Düsseldorfer Restrukturierungsteam mit Rechtsanwalt Lars Hinkel als Partner. Herr Hinkel war vor seinem Wechsel zu anchor bereits in Düsseldorf für die Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff tätig.
anchor ist am neuen Standort in Düsseldorf zudem durch die Beratungsgesellschaft anchor Management GmbH präsent, die Markus Fauser – vormals Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH – als Geschäftsführer und Partner leitet.
Lars Hinkel (41) wird als Insolvenzverwalter bestellt und berät in Restrukturierungsfällen. Aufgrund seiner insolvenz- und arbeitsrechtlichen Expertise wird er regelmäßig im Rahmen von Eigenverwaltungsverfahren für den Bereich Personalrestrukturierung mandatiert. Ferner berät er Mandanten beim Kauf aus der Insolvenz.
Vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der GKM Gesellschaft für Kunststoff- und Metallbau mbH
Aichach Die Geschäftsleitung der GKM Gesellschaft für Kunststoff- und Metallbau mbH stellte am 30.11.2016 beim Amtsgericht Augsburg einen Insolvenzantrag. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht am 01.12.2016 Herrn Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel aus der Kanzlei anchor Rechtsanwälte in Augsburg.
Dr. Hänel und sein Team stellen derzeit die Fortführung des Geschäftsbetriebs sicher und führen erste Investorengespräche zur Rettung des Betriebs und zur Sicherung von rund 30 Arbeitsplätzen.
Über die GKM Gesellschaft für Kunststoff- und Metallbau mbH
Das Unternehmen bietet seit mehr als 40 Jahren die Produktion und Montage von Fenstern, Türen sowie Balkon- und Fassadensystemen inklusive der Konzeption und Planung an und ist auf Sonderlösungen spezialisiert. Die Auftraggeber stammen dem öffentlichen, privaten und gewerblichen Bereich. Die Produktion der Aluminium- und Kunststoffelemente findet am Stammsitz des Unternehmens in Aichach mit insgesamt rund 30 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern statt.
Insolvenzantrag der Althammer GmbH & Co. KG
Heidenheim/Ulm Die Althammer GmbH u. Co. KG in Heidenheim hat am 08.11.2016 beim zuständigen Amtsgericht Aalen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Das Gericht hat die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und wie beantragt Herrn Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb wird unverändert weitergeführt.
Wesentliche Ursache der aktuellen Lage des Unternehmens sind kundenseitig bedingte kostenintensive Projektverzögerungen bei einem Auftrag im Ausland, die sich stark negativ auf die Liquidität der Firma auswirken.
In den vergangenen Jahren wurde Althammer strategisch und operativ neu ausgerichtet. Neue Märkte und Kunden wurden mit neuen Produkten und Leistungen erschlossen. Das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr 2015/16 hat Althammer mit einem positiven Betriebsergebnis abgeschlossen. „Mit dem Verfahren wollen wir den aktuellen Liquiditätsengpass beseitigen und das finanzielle Fundament der Althammer GmbH u. Co. KG stärken“ erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Helmut Althammer. Die Belegschaft wurde am Mittwoch ausführlich auch im Beisein des ersten Bevollmächtigten der IG Metall Heidenheim, Ralf Willeck, von der Geschäftsführung über den strategischen Schritt informiert.
Schon seit geraumer Zeit steht auch ein weiteres Thema auf der Agenda bei Althammer. „Ich möchte das Unternehmen rechtzeitig auf die fernere Zukunft vorbereiten und dies muss sorgfältig geplant und durchgeführt werden. Schon im Frühjahr habe ich die Suche nach einer geeigneten Nachfolgeregelung angestoßen, die wir nun angesichts der Liquiditätskrise noch nicht zu Ende führen konnten“. Die Gespräche mit möglichen Investoren sind aber sehr weit fortgeschritten und sollen nun schnellstmöglich abgeschlossen werden. Es liegen mehrere Angebote vor. „Die Investoren schätzen die strategische Aufstellung von Althammer im Markt, die guten Produkte und die hervorragende Kundenstruktur“ sagt Althammer.
Über die Althammer GmbH & Co. KG:
Die Althammer GmbH u. Co. KG ist spezialisiert auf die Herstellung von geschweißten Edelstahlrohren und verwirklicht Projekte im Rohrleitungs-, Behälter- und Apparatebau. Eine Spezialität von Althammer ist die Fabrikation sogenannter Tragkörbe für CASTOR Behälter, die für die Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente aus Kernkraftwerken eingesetzt werden. Das Unternehmen wurde 1948 gegründet, beschäftigt derzeit rund 180 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 45 Millionen Euro.
ISOG Technology GmbH & Co. KG will Unternehmenssanierung
mit Hilfe eines Eigenverwaltungsverfahrens abschließen
Weilheim Die ISOG Technology GmbH & Co. KG hat am 14.10.2016 beim Amtsgericht Weilheim ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Damit will der Hersteller von Werkzeugschleifmaschinen den schon vor Jahren eingeschlagenen Sanierungskurs noch einmal beschleunigen, erweitern und zu Ende führen. „Wir haben seit Jahren mit Altlasten aus der Zeit vor 2013 zu kämpfen, die unsere unternehmerische Entwicklung hemmen und unsere Liquidität belasten“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Martin Sackmann.
Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ist eine speziell für Unternehmenssanierungen vorgesehene Sonderform des Insolvenzverfahrens, bei dem die Geschäftsleitung voll handlungsfähig bleibt. Es gibt keinen Insolvenzverwalter, sondern lediglich einen sogenannten Sachwalter, der das Verfahren für die Gläubiger überwacht. Zum vorläufigen Sachwalter der ISOG Technology GmbH & Co. KG bestellte das Amtsgericht Weilheim den RechtsanwaltDr. Robert Hänel von Anchor, Peißenberg.
Zusätzlich wird der erfahrene Sanierungsfachmann Andreas Elsäßer von Schultze & Braun als Generalbevollmächtigter die Geschäftsführung während des gesamten Verfahrens unterstützen und begleiten. „Die ISOG Technology GmbH & Co. KG befindet sich seit mehreren Jahren in einem kontinuierlichen Restrukturierungsprozess. Vieles ist von der Geschäftsleitung und der Belegschaft gemeinsam angegangen und verbessert worden. Mit dem nun eingeleiteten Verfahren stehen dem Unternehmen weitere Instrumente zur Verfügung, Altlasten zu beseitigen und das Unternehmen auf eine dauerhaft tragfähige Basis zu stellen. Auch werden wir gezielt weiter nach Investoren suchen, wie ISOG das schon vor Beginn des Verfahrens begonnen hat“, sagt Elsäßer.
„Die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Sanierung sind hier sehr gut“, ergänzt der vorläufige Sachwalter Dr Robert Hänel. „Die ISOG Technology GmbH & Co. KG verfügt über einen guten Namen im Markt für Werkzeugschleifmaschinen und verzeichnet einen ordentlichen Auftragseingang. Mit der Maschine ISOG 24 steht sogar eine Neuheit kurz vor der Markteinführung, von der sich das Unternehmen ein reges Kundeninteresse erhofft.“
Die rund 120 Mitarbeiter in Weilheim sowie weitere 20 bei Tochtergesellschaften in Italien, der Türkei und in China wurden im Rahmen einer Belegschaftsversammlung über das Sanierungsverfahren informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind bis Ende des Jahres über das Insolvenzgeld abgesichert.
Die Wurzeln der ISOG Technology GmbH & Co. KG reichen zurück bis ins Gründungsjahr 1950. Seither ist das Unternehmen mit dem Firmensitz im oberbayerischen Weilheim bekannt für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von hochpräzisen und langlebigen Werkzeugschleifmaschinen. Von Weilheim aus werden zusammen mit Vertriebspartnern Kunden in aller Welt betreut.
Schultze & Braun ist ein führender Dienstleister für Insolvenzverwaltung und Beratung von Unternehmen in der Krise. Mit rund 650 Mitarbeitern an mehr als 40 Standorten in Deutschland und im europäischen Ausland vereint Schultze & Braun als einer der wenigen Anbieter juristischen und betriebswirtschaftlichen Sachverstand unter einem Dach. Schultze & Braun unterstützt Unternehmen regional, national und international in allen Sanierungs- und Restrukturierungsfragen, führt sie durch Krise und Insolvenz oder zeigt, wie sich Insolvenzen vermeiden lassen. Darüber hinaus berät und vertritt Schultze & Braun Mandanten in Fragen der klassischen Unternehmens-, Rechts- und Steuerberatung.
Über anchor Rechtsanwälte
Die auf Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen spezialisierte Kanzlei anchor Rechtsanwälte (www.anchor.eu) ist mit rund 100 Mitarbeitern an den neun Standorten Augsburg, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm tätig. Dr. Robert Hänel ist Partner der Sozietät und überwiegend als Insolvenzverwalter und Sachwalter tätig.
Mail: ISchorlemmer@schubra.de
Restrukturierung bei Allco Tiernahrung durch Nutzung des Eigenverwaltungsverfahrens
• Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum durch effizientere Strukturen und neu- gestaltetes Sortiment
• Operatives Geschäft läuft während des Verfahrens uneingeschränkt weiter
• Investorensuche gestartet
Thedinghausen/Verden Die Allco Heimtierbedarf GmbH & Co. KG, Anbieter von Tiernahrungsprodukten mit Hauptsitz in Thedinghausen, will die laufende Restrukturierung durch die Nutzung eines Eigenverwaltungs-verfahrens nach §270a der Insolvenzordnung beschleunigen und intensivieren.
Das Unternehmen hat am 13.10.2016 einen entsprechenden Antrag beim Amtsgericht in Verden gestellt. Die Geschäftsführung bleibt im Amt und führt die Restrukturierung in Eigenverwaltung durch. Dabei wird die Geschäftsführung des Unternehmens von Rechtsanwalt Silvio Höfer aus der auf Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen spezialisierten Kanzlei anchor begleitet.
Die betriebswirtschaftliche Begleitung des Unternehmens erfolgt in der Eigenverwaltung durch den sanierungserfahrenen Interimsmanager Jürgen Kullmann von der CRO Interimsmanagement GmbH."
Zum vorläufigen Sachwalter hat das Insolvenzgericht den Bremer Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Malte Köster aus der norddeutschen Insolvenzverwalterkanzlei WILLMERKÖSTER bestellt.
Das operative Geschäft bei Allco wird während des Verfahrens uneingeschränkt weiterlaufen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allco ist seit über 40 Jahren als Anbieter hochwertiger Tiernahrungsprodukte im Markt positioniert und hat bereits vor einigen Jahren die konsequente Weiterentwicklung seiner Markenkonzepte eingeleitet. Vor dem Hintergrund des gestiegenen Wettbewerbsdrucks in der Tierfutter-Branche zeigten die eingeleiteten Anpassungsmaßnahmen bei dem mittelständischen Familienunternehmen zu geringe Wirkung, um die Negativeffekte im Umfeld kompensieren zu können. Aufgrund dessen hat sich die Geschäftsleitung jetzt entschlossen, die laufende Restrukturierung mit dem Eigenverwaltungsverfahren zu intensivieren.
Ziel der Restrukturierung ist es, die Marktdurchdringung mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die von entsprechenden Marketingmaßnahmen gestützt werden, zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen. Parallel werden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der Organisation und im Sortiment vorangetrieben. Um die Weiterentwicklung des Unternehmens finanziell abzusichern, wurde zudem die Suche nach einem Co-Investor gestartet.
Jörg Lefers, Geschäftsführer: „Uns ist bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Mit dem Eigenverwaltungsverfahren können wir den nötigen Umbau bei Allco jetzt aber noch konsequenter vorantreiben. Wir haben mehrere praxiserfahrene Sanierungsexperten in unserem Team und sind sehr zuversichtlich, dass wir den Turnaround gemeinsam schaffen werden.“
Nähere Informationen zu Allco unter www.allco-online.de
Nähere Informationen zur Kanzlei WILLMERKÖSTER unter www.willmerkoester.de
Nähere Informationen zur CRO Interimsmanagement GmbH unter www.cro-interimsmanagement.de
anchor erweitert in der anchor Management GmbH das Leistungsangebot
Restrukturierungsexperte Markus Fauser - vormals Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - verstärkt als Partner ab Oktober 2016 die anchor Management GmbH, Standorte Stuttgart und Düsseldorf.
Die bislang schon im Bereich der Eigenverwaltung tätige anchor Management GmbH wird ab dem 01.10.2016 unter der Führung von Markus Fauser und Alexander Tekath Interim Management auch in Krisen- und Sondersituationen anbieten. Im Vordergrund stehen die temporäre Erweiterung und Stärkung des Top-Managements und die Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen. Die Restrukturierungsexperten werden den Bereich Interim Management sowie die operative Sanierungsberatung ausbauen.
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, in einem hoch spezialisierten Team aus Betriebswirten und Juristen, Unternehmen in schwierigen Situationen auch als Organ verantwortlich operativ begleiten und einen Mehrwert für alle Beteiligten liefern zu können“, so Markus Fauser, Partner in der anchor Management GmbH.
Die anchor Management GmbH hat in der Vergangenheit bereits regelmäßig insolvenzerfahrene Organe in Eigenverwaltungsverfahren gestellt. So haben die anchor Partner Alexander Reus (zuletzt Imtech Brandschutz GmbH und Schoeller Electronics GmbH), Vincenz von Braun (Fintech-Unternehmen Paymill GmbH) und Silvio Höfer (Blaupunkt Technology Gruppe) als in der Geschäftsführung verankerte „Insolvenzverwalter des Unternehmens“ Sanierungen in Eigenverwaltung erfolgreich umgesetzt.
Alexander Reus, Partner anchor Rechtsanwälte: „Unser Ziel ist es, mit der anchor Management GmbH und dem Team um Markus Fauser unsere Tätigkeit weiter ins Vorfeld von Krisen zu verlagern und insbesondere mittelständische Unternehmen bei Insolvenzvermeidung und Krisenüberwindung zu unterstützen. Wir können nun operativ den ganzen Werkzeugkasten der Sanierung anbieten“.
Markus Fauser (38) war nach seinen Tätigkeiten als CRO und CFO in Insolvenzen, Krisenunternehmen und Sondersituationen sowie im Bereich Corporate Finance, als Director und Projektleiter im Bereich Restructuring Services bei Deloitte tätig. Neben der Erstellung von Restrukturierungskonzepten und Businessplanungen sowie der operativen Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen unterstützte er mit einem krisen- und insolvenzerfahrenen Team auch Mandanten im Tagesgeschäft.
Alexander Tekath (35) war zuletzt ebenfalls im Bereich Restructuring Services bei Deloitte tätig. Herr Tekath ist spezialisiert auf Beratungsmandate für Unternehmen in Sondersituationen und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Erstellung von Restrukturierungskonzepten sowie dem Turnaround Management und der operativen Begleitung von Unternehmen in der Restrukturierung und Krise.
Alexander Reus (44) ist Gründungspartner bei anchor Rechtsanwälte und ein Geschäftsführer der anchor Management GmbH, mit Schwerpunkten in den Bereichen Eigenverwaltung und Restrukturierung.
Über anchor Management GmbH
anchor Management ist spezialisiert auf die interimistische Übernahme von Geschäftsführungsposition in Sonder-, Krisen- und Insolvenzsituationen und die Umsetzung von operativen Restrukturierungsmaßnahmen. Im Vordergrund steht die temporäre Erweiterung und Stärkung des Managements, um die bestehende Geschäftsführung und den Vorstand bei der Bewältigung der Sondersituation zu unterstützen sowie das Vertrauen im Markt zu erhöhen.
Die auf Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen spezialisierte Kanzlei anchor Rechtsanwälte (www.anchor.eu) ist mit mehr als 100 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm tätig.
anchor im dritten Jahr in Folge im TOP-Ranking des Magazins FOCUS
Die anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB gehört laut Umfrage des Magazins „Focus“ auch 2016 zu den Top-Wirtschaftskanzleien in Deutschland im Bereich „Insolvenz, Restrukturierung und Sanierung“.
Für das Focus-Spezial Top-Anwälte werden mehrere tausend Juristen befragt. anchor wurde wie in den Jahren 2014 und 2015 auch besonders häufig von Kollegen empfohlen und gehört somit zu Deutschlands Top-Wirtschaftskanzleien in diesem Fachgebiet.
Insolvenzantrag der Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG
Monheim Die Geschäftsleitung der Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG hat am 20.09.2016 beim zuständigen Amtsgericht Nördlingen den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Insolvenzgericht Herrn Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann aus der Kanzlei anchor Rechtsanwälte in Augsburg. Hörmann und sein Team stellen derzeit die Fortführung des Geschäftsbetriebs sicher und leiten erste Sanierungsmaßnahmen ein.
Der Geschäftsbetrieb wird im vorläufigen Insolvenzverfahren vollumfänglich fortgeführt. Vorhandene sowie neue Aufträge werden an den drei Standorten Monheim, Augsburg und Erlau (Sachsen) bearbeitet. Parallel wird ein Investor für eine übertragende Sanierung gesucht.
Die Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit fast 30-jähriger Tradition. Das Unternehmen produziert am Stammsitz Monheim und in den Zweigbetrieben Augsburg und Erlau (Sachsen) mit insgesamt 73 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hochwertige Produkte in den Bereichen Endlosformulare, Durchschreibesätze, Broschüren, Mailings und Geschäftsdrucke. Mit den zusätzlichen neuen Geschäftsfeldern „Lettershop“, „Kreatives Dialogmarketing“ und „Integrierte Kommunikationslösungen“ bietet die Eder Geschäftsdrucke GmbH & Co. KG ihren Kunden eine umfassende Leistungspalette.
Über den vorläufigen Insolvenzverwalter:
Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann LL.M. (M&A) ist Partner der auf Unternehmenssanierungen spezialisierten Kanzlei anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft und sanierte in der Vergangenheit bereits einige größere Unternehmen in der Insolvenz als Insolvenzverwalter und Sachwalter.
Die Kanzlei anchor Rechtsanwälte ist auf das Insolvenzrecht spezialisiert. Schwerpunkte sind die Bereiche Insolvenzverwaltung und insolvenzrechtliche Beratung. anchor Rechtsanwälte ist an den neun Standorten Augsburg, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern tätig.
Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann
T: 0821 2 52 72 50
F: 0821 2 52 72 51
E: augsburg@anchor.eu
Schießstättenstraße 15
Insolvenzverfahren über das Vermögen der Kulturküche gGmbH, Augsburg, eröffnet
- Suche nach neuem Geschäftsführer und Träger- Geschäftsbetrieb in neuer Großküche reorganisiert
- Belieferung von Augsburger Schulen und Kindergärten mit Mittagsverpflegung bleibt aufrecht erhalten
Das Amtsgericht Augsburg hat mit Beschluss vom 01.09.2016 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der gemeinnützigen Kulturküche gGmbH eröffnet und den Augsburger Rechtsanwalt Dr. Paul Abel aus der Kanzlei anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB zum Insolvenzverwalter bestellt.
Die Kulturküche versorgt im Raum Augsburg und Umgebung zahlreiche Einrichtungen (Schulen, Horte und Kindergärten) mit Mittagsverpflegung. Darüber hinaus bietet die Kulturküche Catering-Dienstleistungen an. Die Mittagsgerichte wurden bislang an sechs Standorten vornehmlich von Migranten und Asylbewerbern zubereitet, um ihnen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Die Mitarbeiter der Kulturküche und die Insolvenzverwaltung arbeiten kooperativ zusammen und haben das gemeinsame Ziel, den Geschäftsbetrieb dieser wichtigen sozialen Einrichtung dauerhaft, also auch im nunmehr gestarteten Schuljahr 2016/2017, aufrecht zu erhalten.
Mit Hilfe der Insolvenzordnung wird derzeit ein Sanierungskonzept umgesetzt, welches eine Neuorganisation des Geschäftsbetriebes und eine langfristig kostendeckende Arbeitsweise zum Ziel hat. Seit Mitte September wird deshalb nur noch in einer Großküche gekocht, von der aus die (etwas reduzierte) Belegschaft von nunmehr rd. 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besser organisiert und kostengünstiger arbeiten kann.
Herr Bernd Beigl sieht sich aus privaten Gründen auf längere Sicht nicht in der Lage, den Geschäftsbetrieb in der bisherigen Position als Geschäftsführer weiter zu begleiten. Aus diesem Grund wird derzeit nach einem neuen Geschäftsführer gesucht. Herr Beigl steht der Kulturküche bis zum Abschluss dieser Suche weiterhin mit vollem Einsatz zur Verfügung.
Zugleich hat der Insolvenzverwalter damit begonnen, einen neuen Träger für den Geschäftsbetrieb zu suchen. „Das Unternehmen und die damit verbundene integrative Idee dürfte insbesondere für soziale Einrichtungen interessant sein, die sich in der derzeitigen Flüchtlingssituation aktiv für das Thema Integration engagieren möchten“, so der Insolvenzverwalter. Parallel wird die Umsetzung eines Insolvenzplans zur Entschuldung der gemeinnützigen Gesellschaft geprüft.
Die bisherige Tätigkeit der Kulturküche findet weiterhin politische Beachtung. Die Geschäftsleitung der Kulturküche wurde am 02.09.2016 in Essen vom Bundespräsidenten für ihr vorbildliches Engagement gewürdigt. Zudem wurde der Geschäftsführer der Kulturküche am 14.09.2016 in das Bundeskanzleramt eingeladen. Beide Einladungen stehen im Zusammenhang mit der Integrations-Initiative „Wir zusammen“, der die Kulturküche angehört.
Zum Video-Beitrag von augsburg.tv geht es hier.
31. WM-Tagung zum Kreditsicherungsrecht
Dr. Christoph Herbst, Partner der anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB in München, ist Referent bei der 31. WM-Tagung zum Kreditsicherungsrecht am 07.11. und 08.11.2016 in Eschborn/Frankfurt.
Zu aktuellen Themen des Kreditsicherungsrechts ergeben sich zusammen mit der Weiterentwicklung der Rechtsprechung viele Fragen für das Tagesgeschäft. Genau hier setzt diese Tagung an, um Ihnen u.a. Fragen zu folgenden Themen des Kreditsicherungsrechts zu beantworten:
Aktuelle Rechtsprechung zu den Grundpfandrechten;
Aktuelle Rechtsprechung zu den Personalsicherheiten;
Der Anspruch auf Bestellung bzw. Verstärkung von Sicherheiten;
Gebühren im Rahmen der Sicherheitenbestellung;
Besicherung von Export-/ Importfinanzierungen;
Die Besicherung von Sanierungskrediten
Das ausführliche Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.
07.11.2016 bis 08.11.2016
7. November 2016 – 9.30 bis ca. 17.45 Uhr; 8. November 2016 – 9.30 bis ca. 17.30 Uhr
Helfmann-Park 6 (Gewerbegebiet Ost)
Interne Kommunikationsstrategien – Praxistipps und Handlungsformen für mehr Erfolg
Live-Webinar von Prof. Dr. Hörmann am 16.9.2016 (10.00-12.00 Uhr)
Prof. Dr. Martin Hörmann, Partner der anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB in Stuttgart, hält am Freitag, 16.09.2016, ein Webinar für die Plattform WebCounselor - Premium Legal Webinars zu Kommunikationsstrategien:
Kommunikation inner- und außerhalb des Unternehmens wird immer wichtiger. In der Unternehmenspraxis wird nach wie vor viel zu wenig systematisch vorgegangen. Im Webinar stellt Ihnen der Kommunikationsexperte und Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann wichtige Kommunikationsgrundlagen und Techniken für die Gesprächsführung und Verhandlung vor, um auch in schwierigen Situationen bestehen zu können.
Die Agenda setzt sich wie folgt zusammen:
Kommunikations–Basics
Fluch und Segen der digitalen Kommunikation
In drei Schritten zum Gesprächserfolg
„Win-Win-Verhandeln“ und seine Grenzen
Der menschliche Faktor: Richtiger Umgang mit Emotionen
Der Werkzeugkasten für schwierige Situationen
Selbstkontrolle bewahren, souverän bleiben und gelassen reagieren
Q&A-Session mit dem Referenten
Übersendung der Webinar-Unterlagen am Ende der Veranstaltung
Münchener Restrukturierungsforum: Schlussverkauf - Wo liegt die Zukunft des Einzelhandels
anchor Rechtsanwälte richten als Mitveranstalter am 26. Oktober 2016 das nächste Münchener Restrukturierungsforum aus.
Es wird eine Panel Diskussion geben, zum Thema: „Schlussverkauf - Wo liegt die Zukunft des Einzelhandels?“
Schoeller-Electronics GmbH an den amerikanischen Investor AIAC veräußert
- Schoeller-Electronics GmbH wird als Schoeller Electronic Systems GmbH unter Leitung ihres bisherigen Geschäftsführers fortgeführt.
- Mehr als 200 Arbeitsplätze erhalten.
- Die Eigenverwaltung wird bis zur Beendigung des Insolvenzverfahrens aufrechterhalten.
Die amerikanische AIAC Gruppe hat mit Vertrag vom 17.06.2016 den Geschäftsbetrieb der insolventen Schoeller-Electronics GmbH übernommen.
Der Geschäftsbetrieb wird unter Schoeller Electronic Systems GmbH fortgeführt und soll als Kern einer leistungsfähigen europäischen Gruppe in der Leiterplattenindustrie dienen.
Durch den Verkauf werden über 200 Arbeitsplätze am Standort in Wetter erhalten, dies entspricht ungefähr 90 % des Personalstands bei Insolvenzantragstellung.
Die Schoeller-Electronics GmbH hatte am 24.02.2016 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens unter dem Schutzschirm gestellt und eine dreimonatige Frist zur Erstellung eines Insolvenzplans beantragt. Seitdem hat die Geschäftsleitung des Unternehmens die Sanierung in Eigenverwaltung unter Federführung des Münchner Sanierungsexperten, Alexander Reus von Anchor Rechtsanwälte und mit weiteren Anwälten der Kanzlei, betrieben.
Ziel der Eigenverwaltung war es, entweder im Rahmen eines am 24.05.2016 vorgelegten Insolvenzplans oder eines parallel aufgesetzten Verkaufsprozess schnellstmöglich einen geeigneten Käufer für das Unternehmen zu finden (dual-track).
Zum vorläufigen Sachwalter hatte das Amtsgericht Marburg Herrn Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner von der renommierten Kanzlei Brinkmann & Partner Rechtsanwälte bestellt.
Im Verlauf des dual-track Verfahrens konnte einer der Kaufinteressenten für die Gläubiger und die Mitarbeiter des Unternehmens ein besseres Konzept als das von der Geschäftsleitung mit einem anderen Investor erarbeiteten vorlegen, woraufhin die Geschäftsleitung den Insolvenzplan noch vor der Gläubigerversammlung am 15.06.2016 zurücknahm.
In dieser Gläubigerversammlung wurde neben dem Verkauf des Unternehmens beschlossen, die Eigenverwaltung auch nach der Veräußerung des Unternehmens aufrecht zu erhalten.
„Die Eigenverwaltung der Schoeller-Electronics GmbH ist ein gutes Beispiel für eine professionelle und im Gläubigerinteresse geführte Eigenverwaltung. Der Geschäftsführer Michael Keuthen und die Anwälte von Anchor haben sowohl den Insolvenzplan, als auch den Unternehmensverkauf gleichwertig, schnell und konstruktiv vorangetrieben und die insolvenzrechtlichen Belange professionell abgewickelt“, sagte Sachwalter Dr. Jan Markus Plathner.
„Die Mitarbeiter von Schoeller-Electronics GmbH, der Betriebsrat und die Geschäftsleitung haben in den vergangenen Monaten großartige Arbeit geleistet. Die Bereitschaft, den Insolvenzplan und einen Verkaufsprozess parallel und unvoreingenommen voranzutreiben, haben mich stark beeindruckt“, ergänzt Alexander Reus von Anchor Rechtsanwälte.
„Der Investor AIAC und die Geschäftsleitung sind davon überzeugt, mit dem Erwerb der Schoeller-Electronics GmbH einen Kern gefunden zu haben, der es ermöglicht, im Rahmen von weiteren Akquisitionen eine leistungsfähige europäische Gruppe in der Leiterplattenindustrie aufzubauen. Ich freue mich sehr, dass unser jetziger Investor mit dem bestehenden Team, das während der Insolvenz erarbeitete Fortführungskonzept weiter umsetzt und keinen weiteren Personalabbau vorsieht.“ So Michael Keuthen, der alte und neue Geschäftsführer des Unternehmens.
Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung, die von beteiligten Anwälten als Formsache angesehen wird.
Zu anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB:
Der auf Insolvenzrecht und Unternehmenssanierung spezialisierte Kanzlei Anchor Rechtsanwälte ist mit mehr als 100 Mitarbeitern an den neun Standorten Augsburg, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm tätig. Rechtsanwalt Alexander Reus ist Partner der Sozietät und hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Betriebe in der Insolvenz begleitet und saniert.
Zu Brinkmann & Partner Partnerschaftsgesellschaft:
Brinkmann & Partner wurde 1980 in Hamburg gegründet und ist heute als Partnergesellschaft in 30 Niederlassungen mit 100 Rechtsanwälten sowie Steuerberatern (insgesamt ca. 300 Mitarbeiter) in allen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten. Dabei wird besonderer Wert auf die persönliche Betreuung der Mandanten vor Ort durch einen Partner und dessen Team gelegt. Brinkmann & Partner bietet kompetente Beratung in vier interdisziplinären Schwerpunktbereichen an: Corporate Recovery, Corporate, Real Estate, Tax/Financials. Durch ihren unternehmerischen Ansatz hat die Partnerschaftsgesellschaft einen führenden Ruf bei der Restrukturierung von Unternehmen erworben und ist mit über 20 Verwaltern eine der größten deutschen Insolvenzverwalterkanzleien.
Zu AIAC:
AIAC ist eine amerikanische Industrieholding im Privatbesitz mit weltweit mehr als 9.000 Mitarbeitern, mehr als 60 Produktionsstandorten und einem Jahresumsatz von ca. 1,2 Milliarden US-Dollar. Sie investiert strategisch in die verschiedensten Branchen und Technologieunternehmen.
Paymill GmbH an Schweizer Payment-Service-Provider Klik & Pay verkauft
Der Schweizer Payment Service Provider Klik & Pay hat am 01.07.2016 den Geschäftsbetrieb der Paymill GmbH übernommen. Bei der Paymill GmbH handelt es sich um ein Start-up-Unternehmen aus der FinTech Branche. Die Paymill GmbH wurde 2012 von Rocket Internet gegründet und in mehreren Runden unter anderem von Holtzbrinck Ventures finanziert.
Paymill hat mit Klik & Pay einen strategischen Investor für sich gewonnen und kann nun die in der Eigenverwaltung angestoßene Sanierung gemeinsam mit dem Partner abschließen. Am Ende eines mit Anordnung der Eigenverwaltung eingeleiteten Investorenprozesses setzte sich Klik & Pay gegenüber mehreren Wettbewerbern durch.
Der Hauptstandort der Paymill GmbH in München bleibt bestehen. Die Mehrzahl der Arbeitsverhältnisse wird erhalten. Die Übertragung des Geschäftsbetriebs erfolgte nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung durch Beschluss des Amtsgerichts München ‑ Insolvenzgericht ‑ vom 01.07.2016.
Am 26.04.2016 hatte das Amtsgericht München ‑ Insolvenzgericht ‑ dem Antrag der Geschäftsführung auf Eigenverwaltung entsprochen und RA Dr. Christian Gerloff, Gerloff Liebler Rechtsanwälte München, zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Um die notwendige Sanierungsexpertise der Geschäftsführung sicherzustellen, wurde Herr RA Vincenz von Braun, anchor Rechtsanwälte München, zum weiteren Geschäftsführer berufen. Sachwaltung und Geschäftsführung verständigten sich unmittelbar nach Anordnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung auf die Fortführung des Geschäftsbetriebs und leiteten gemeinsam mit dem M&A Team von Herrn Timo Klees, KPMG Frankfurt, einen Investorenprozess ein.
In den darauffolgenden beiden Monaten gelang es, den Geschäftsbetrieb der Paymill GmbH zu stabilisieren, bemerkenswert dabei ist, dass die Paymill GmbH im Mai 2016 eines der besten Geschäftsergebnisse der Firmengeschichte erzielen konnte.
Daniel P. Georges Gründer von Klik & Pay: „Mit Paymill haben wir ein innovatives Unternehmen an unserer Seite, das uns in der Erschließung neuer Märkte und Zielregionen helfen wird. Paymill bringt bereits viel Erfahrung mit und hat uns durch das hohe Engagement und die Leidenschaft für den Payment-Bereich überzeugt“.
Vincenz von Braun, Partner anchor Rechtsanwälte, München: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, trotz des ambitionierten Zeitplans Klik & Pay als Partner für Paymill zu gewinnen. Beide Unternehmen passen sehr gut zusammen und können voneinander profitieren. Schlüssel zum Erfolg des Vorhabens war das Engagement und die Motivation aller Mitarbeiter und Beteiligter sowie die hervorragende Zusammenarbeit mit der Sachwaltung.“
„Das Verfahren ist ein Beispiel für eine gute und zielführende Eigenverwaltung. Gemeinsam mit anchor Rechtsanwälten und den Führungskräften des Unternehmens konnten wir belegen, welche Chancen die Eigenverwaltung für die Sanierung von Unternehmen bieten kann“, bestätigt Sachwalter Dr. Christian Gerloff, Partner Gerloff & Liebler Rechtsanwälte, München.
Über Paymill:
Die im Mai 2012 gegründet Paymill GmbH ist als Fintech-Unternehmen und Online-Zahlungsdienstleister mit den Bezahlmethoden Kreditkarte, SEPA und PayPal tätig. Die von Paymill entwickelte Schnittstelle erlaubt es Online-Händlern und Dienstleistern, Zahlungen über die genannten Bezahlmethoden auf Webseiten sowie mobilen Anwendungen entgegen zu nehmen. Die technische Lösung der Paymill GmbH wird von Online Händlern aus ganz Europa genutzt und erfüllt höchste technische Sicherheitsstandards.
Über Klik & Pay:
Klik & Pay ist eine Marke der CYBERservices S.A. CYBERservices S.A. wurde 2000 in der Schweiz gegründet und bietet Online-Händlern auf der ganzen Welt eine sichere und einfache Methode zur Abwicklung von Online und Mobile Payments und bietet dabei alle relevanten Zahlmethoden an. Die Schweizer Firma arbeitet als E-Money Institution und unterhält zudem in Luxemburg eine Tochterfirma, die mit Lizenz der CSSF europaweit als PSP agiert.
Über anchor Rechtsanwälte Partnergesellschaft mbB:
Die auf Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen spezialisierte Kanzlei anchor Rechtsanwälte ist mit mehr als 100 Mitarbeitern an den neun Standorten Augsburg, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm tätig. Rechtsanwalt Vincenz von Braun ist Partner der Sozietät und hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Betriebe in der Insolvenz begleitet und saniert.
Über Gerloff & Liebler Rechtsanwälte:
Rechtsanwalt Dr. Christian Gerloff ist Partner der Kanzlei Gerloff Liebler Rechtsanwälte, München, die sich fast ausschließlich mit Reststrukturierung, Sanierung und Insolvenzsituationen befassen und gehört zu einer der führenden Insolvenzverwalter im Süddeutschen Raum. Besondere Erfahrungen weißt die Kanzlei in Konzerninsolvenzen, Anleiherestrukturierungen und grenzüberschreitenden Insolvenzfällen auf und ist mit 45 Mitarbeitern tätig.
Investor für die FireStixx Holz-Energie GmbH gefunden
Im Eigenverwaltungsverfahren der FireStixx Holz-Energie GmbH („FireStixx“) ist eine übertragende Sanierung zur Rettung des Geschäftsbetriebs zustande gekommen.
Die durch die Rechtsanwälte Ludwig Wöhren Schewtschenko („LWS“) begleitete Geschäftsführung von FireStixx hat Anfang Juni mit Zustimmung der Gläubigerversammlung einen Vertrag zur Veräußerung des Geschäftsbetriebs an einen strategischen Investor unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Vertrag steht noch unter einem Kartellrechtsvorbehalt.
FireStixx mit Sitz in Essenbach-Altheim war die hauptsächliche Vertriebsgesellschaft des German Pellet Konzerns. Dessen Schieflage veranlasste FireStixx, am 4. Februar 2016 beim Amtsgericht Landshut Insolvenz in Eigenverwaltung zu beantragen. Das Gericht setzte Herrn Dr. Robert Hänel (anchor Rechtsanwälte, Peissenberg) als Sachwalter ein. Der Sanierungsexperte Hanning Wöhren von LWS und weitere Rechtsanwälte der Kanzlei unterstützen die eigenverwaltende Geschäftsführung von FireStixx als Verfahrensbevollmächtigte.
Das Unternehmen wurde in der Eigenverwaltung erfolgreich fortgeführt. Der Geschäftsführung von FireStixx, Herrn Stefan Käß und Herrn Christian Franz, gelang es mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter den operativen Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und das Vertrauen der Lieferanten, Händler und Endkunden zu erhalten. Die Liefersicherheit war während des gesamten Verfahrens gewährleistet. Nahezu alle Arbeitsplätze konnten erhalten werden. Dadurch wurde die Grundlage für einen erfolgreichen Abschluss des Investorenprozesses gelegt.
Mit der Übernahme durch einen strategischen Investor wird FireStixx auf weiteren Wachstumskurs gehen. Alle wichtigen Lieferbeziehungen bleiben aufrecht erhalten.
Für diesen Erfolg spielten nach Einschätzung des Geschäftsführers Christian Franz vor allem die in der Branche anerkannte Verlässlichkeit der Arbeit des Unternehmens und die herausragende Qualität seiner Produkte eine große Rolle.
Der weitere Geschäftsführer Stefan Käß zeigt sich davon überzeugt, dass das Unternehmen und seine Mitarbeiter mit dem neuen Investor in eine gute Zukunft blicken können. Er dankt Herrn Hanning Wöhren von LWS für die vertrauensvolle Unterstützung im Verfahren.
Der Sachwalter Dr. Robert Hänel hebt die offene und transparente Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hervor, die mit dem nunmehr erfolgten Vertragsschluss eine weit überdurchschnittliche Befriedigung der Gläubiger erwarten lässt. Der M&A-Prozess wurde von der comes Unternehmensberatung GmbH & Co. KG, Hamburg, unter der Leitung von Herrn Michael Rabe betreut. Herr Dr. Hänel zeigt sich zufrieden, dass der wettbewerbsintensive Investorenprozess mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Interessenten in dem geplanten Zeitraum von rund 8 Wochen erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte.
Über FireStixx - eine starke Marke - eine starke Organisation
FireStixx gehört in Deutschland mit zu den Pionieren im Holzpelletmarkt. Erst zur Jahrtausendwende wurden die kleinen Heizstäbchen in Deutschland eingeführt. Seit 2001 vertreibt FireStixx Holzpellets. FireStixx hat von Beginn an Maßstäbe in der Pelletqualität gesetzt und u.a. das einzigartige Beschichtungsverfahren "pelprotec" entwickelt und im Markt durchgesetzt. Zu FireStixx gehört ein leistungsstarkes Netzwerk aus Pelletproduzenten und Pellethändlern.
Die Vorteile für den Kunden:
- FireStixx steht als Premium-Marke für gleichbleibende und verlässliche Qualität auf höchstem Niveau, zertifiziert nach ENplus A1.- Die Belieferung entweder direkt oder über einen zertifizierten regionalen Marken- Vertragshändler gewährleistet unmittelbaren Kundenkontakt und direkte, schnelle Wege.- Die optimierte Kostenstruktur im FireStixx Netzwerk sichert günstige Bezugspreise.- Die garantierte Qualität wird durch den FireStixx X-Code sichtbar und kontrollierbar.
Über Ludwig Wöhren Schewtschenko (LWS) Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
LWS Rechtsanwälte (www.lws-rechtsanwaelte.de) ist eine überregionale Kanzlei mit Standorten in Hamburg und München, die auf Sanierungs- und Insolvenzrecht, insbesondere auf die Beratung von Unternehmen im Eigenverwaltungsverfahren spezialisiert ist.
Über anchor Rechtsanwälte Partnergesellschaft mbB
Über die comes Unternehmensberatung GmbH & Co. KG
Die comes Unternehmensberatung berät seit 15 Jahren mittelständische Unternehmen in herausfordernden Situationen, besonders in der Phase von Restrukturierung und Sanierung. Dazu gehört auch die betriebswirtschaftliche Unterstützung von Sanierungen über ein Insolvenzverfahren, z.B. in Eigenverwaltung. comes hat als M&A-Berater aus problematischen Unternehmenssituationen mittlerweile über 30 Transaktionen herbeigeführt.
Münchener Restrukturierungsforum: Das vorinsolvenzliche Sanierungsverfahren
anchor Rechtsanwälte richten als Mitveranstalter am 12. Mai 2016 das Münchener Restrukturierungsforum zur Thematik „Das vorinsolvenzliche Sanierungsverfahren“ aus.
Impulsreferat: Prof. Dr. Stephan Madaus, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Moderation: Dr. Andreas F. Bauer, GSK Stockmann + Kollegen und Dr. Christoph Herbst, anchor Rechtsanwälte.
Panel Diskussion:Daniel Bauer, Vorstand, Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.,Arndt Geiwitz, Partner, SGP,Dr. Leo Plank, Partner, Kirkland & Ellis,Prof. Dr. Stephan Madaus
Anchor to Attend Workout & Restructuring Summit in Vienna
Anchor will be joining the Vienna-based Workout & Restructuring summit taking place on 19 – 20 May.
Our Partner, Dr. Christof Schiller is to participate in the block focusing on cross-border restructuring during the second day of the conference. He will address the EU plans for an out-of-court restructuring procedure. Feel free to get in touch with us at the event to arrange a meeting.
For more information or to register for the conference, please visit the Workout&Restructuring website.
Investorenprozess bei Wörlein erfolgreich abgeschlossen.
Dießen/Augsburg Die Suche nach einem Übernehmer für die Betriebe der insolventen Wörlein GmbH und der Einzelfirma Ludwig Wörlein Baumschulen ist abgeschlossen. Am Ende eines längeren Investorenprozesses konnte schließlich das Konzept von Heiko Wörlein überzeugen. Dem Sohn von Ludwig Wörlein, dem Inhaber der Einzelfirma, gelang es mit kaufmännischer Begleitung durch die Bayern Consult Unternehmensberatung, den Insolvenzverwaltern und Gläubigern ein Angebot zu unterbreiten, mit dem alle Betriebsteile weitergeführt und fast alle Arbeitsplätze erhalten werden können. Er konnte sich damit gegen ein Angebot der Fa. Dehner durchsetzen, die zuletzt noch mit im Rennen gewesen war. Die rechtliche Umsetzung der Betriebsübertragung soll so schnell wie möglich erfolgen. Das Gartencenter, in dem das alte Sortiment zuletzt abverkauft wurde, wird noch im Frühjahr 2016 als „Bellandris Wörlein Gartencenter“ neu an den Start gehen. Heiko Wörlein konnte hierfür als strategischen Partner Michael Kutter aus Memmingen gewinnen.
Das Amtsgericht Augsburg hatte am 1. November 2015 die Insolvenzverfahren eröffnet und die Rechtsanwälte Dr. Paul Abel und Dr. Robert Hänel von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte als Insolvenzverwalter der Wörlein GmbH und der Einzelfirma Ludwig Wörlein Baumschulen bestellt. Parallel zur Fortführung der vier Betriebsteile starteten die Insolvenzverwalter in Abstimmung mit der Sparkasse Landsberg-Dießen als Hauptgläubigerin einen Prozess zur Investorensuche und schalteten hierfür die darauf spezialisierte ACXIT Recovery Management GmbH ein. Von knapp 200 angesprochenen potentiellen Investoren verblieben nach drei Monaten umfangreicher Gespräche und Verhandlungen in der engeren Auswahl nur noch die beiden genannten Interessenten mit unterschiedlichen Konzepten für eine Übernahme. Für den Zuschlag an Heiko Wörlein sprachen letztlich mehrere Gründe, insbesondere die besseren Aussichten auf Erhalt aller Betriebsteile und damit einer größeren Zahl von Arbeitsplätzen. Die Betriebsteile der GmbH – Großhandel, Garten- und Landschaftsbau sowie das Gartencenter – werden umgehend übertragen; die Baumschule, deren Vertrieb damit gesichert ist, wird zunächst im Insolvenzverfahren weitergeführt und soll zu einem späteren Zeitpunkt übernommen werden.
Wörlein ist eine große Sortiments- und Handelsbaumschule von Gehölzen und Stauden für Garten, Stadt und Landschaftsbau aus Dießen am Ammersee. Das 1913 gegründete Traditionsunternehmen wurde von der Familie Wörlein bereits in der dritten und vierten Generation geführt. Am Hauptsitz in Dießen betreibt die Wörlein GmbH ein großes Gartenzentrum mit Groß- und Einzelhandel auf einer Verkaufsfläche von rund 9.000 m². Das Einzelunternehmen betreibt bei Landsberg eine Baumschule auf rund 85 ha Anbauflächen und ist regional führend im Anbau autochtoner Gehölze.
Über Kutter:
Die Firma Kutter betreibt in Memmingen und Kempten jeweils ein Bellandris-Gartencenter. Der Stammbetrieb, die Baumschule in Memmingen, wurde 1910 gegründet. Das Unternehmen wird von Michael Kutter in der dritten Generation geführt.
Über Bellandris:
Die Bellandris-Gruppe ist eine Kooperation führender Gartencenter in Deutschland mit derzeit 48 Standorten.
Über die Insolvenzverwalter:
Die Rechtsanwälte Dr. Paul Abel und Dr. Robert Hänel sind Partner der Sozietät anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft und haben schon zahlreiche größere Betriebe in der Insolvenz begleitet und saniert.
Die Kanzlei anchor Rechtsanwälte ist auf das Insolvenzrecht spezialisiert. Schwerpunkte sind die Bereiche Unternehmenssanierung, Insolvenzverwaltung und insolvenzrechtliche Beratung. anchor Rechtsanwälte ist bundesweit an den neun Standorten Augsburg, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern tätig. (www.anchor.eu)
Über ACXIT
ACXIT Capital Partners ist mit 16 Managing Partners und insgesamt über 60 Mitarbeitern eine der führenden unabhängigen Corporate Finance Beratungsgesellschaften für Mittelstandskunden und Unternehmer in Europa und international. Das Unternehmen mit Büros in Frankfurt, Berlin, München, Zürich, Wien und Hong Kong bietet ihren Kunden umfassende Corporate Finance-Beratungsleistungen, einschließlich Mergers & Acquisitions, Capital Markets, Restructuring und Strategieberatung an. (www.acxit.com)
Schoeller-Electronics saniert sich in Eigenverwaltung
Wetter (Hessen) – Um die Finanzierung der Gesellschaft neu zu strukturieren, setzt die Geschäftsleitung der Schoeller-Electronics GmbH aus Wetter auf die Möglichkeit, im Rahmen des Schutzschirmverfahrens eine Sanierung in Eigenverwaltung durchzuführen. Die Geschäftsführung der Schoeller-Electronics GmbH im hessischen Wetter hat am 24. Februar 2016 beim Amtsgericht Marburg den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gem. § 270b InsO gestellt. Dem hat das Gericht per Beschluss vom 24. Februar 2016 zugestimmt. Die geplante Sanierung in Eigenverwaltung ist ein weiterer zentraler Baustein zur Gesamtsanierung des Unternehmens.
„Es besteht neben den 2015 angestoßenen Maßnahmen in der Neuausrichtung & Internationalisierung des Vertriebs und dem Aufbau eines schlanken Produktionsmanagementsystems auch die dringende Notwendigkeit, die Finanzierungsseite des Unternehmens neu zu strukturieren und hierdurch Luft für zukunftsweisende Projekte und Investitionen zu schaffen.“, erklärt Michael Keuthen, der als Geschäftsführer seit März 2015 für das Unternehmen verantwortlich ist.
Zu einem weiteren Geschäftsführungsmitglied der Schoeller-Electronics GmbH wird der Insolvenzexperte Alexander Reus von der auf Sanierungen spezialisierten Kanzlei Anchor Rechtsanwälte berufen: „Schoeller-Electronics produziert und liefert uneingeschränkt weiter. Die Kunden, Lieferanten und die maßgeblichen Gläubiger haben uns ihre volle Unterstützung zugesagt. Wir sind zuversichtlich, dass es gemeinsam mit der Belegschaft und mit dem eingesetzten Gläubigerausschuss gelingt, die Sanierung im Schutzschirmverfahren umzusetzen.“
Zum vorläufigen Sachwalter der Schoeller-Electronics GmbH wurde Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner aus der Kanzlei Brinkmann & Partner, Frankfurt am Main, bestellt. SchoellerElectronics GmbH beschäftigt in Wetter rund 250 Mitarbeiter. Deren Löhne und Gehälter sind für zunächst drei Monate durch die Bundesagentur für Arbeit abgesichert.
HWF Autohandel GmbH - übertragene Sanierung genehmigt
Nördlingen/ Augsburg Die Gläubigerversammlung der HWF Autohandel GmbH hat am 17.02.2016 dem Verkauf des Betriebes in Wemding durch den Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann an einen Investor zugestimmt.
Gemeinsam mit der Geschäftsführung konnte der Geschäftsbetrieb in der vorläufigen Insolvenz aufrecht erhalten werden, so dass unmittelbar nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 27.11.2015 das Konzept einer übertragenden Sanierung umgesetzt werden konnte. Dieser Weg wurde heute durch die Gläubigerversammlung bestätigt. Damit kann der Autohandel und die zugehörige Werkstatt in Wemding mit acht Arbeitsplätzen erhalten werden
German Pellets-Tochter Firestixx stellt Insolvenzantrag
Landshut/Essenbach/Peißenberg Die zur German-Pellets-Gruppe gehörige FireStixx Holz-Energie GmbH hat am 04.02.2016 beim Amtsgericht Landshut Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gemäß § 270a InsO gestellt. Das Gericht stimmte dem Antrag zu und ordnete vorläufige Eigenverwaltung an. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Gericht Herrn Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel von der Kanzlei anchor Rechtsanwälte.
Die wirtschaftliche Krisensituation, die zur Stellung des Insolvenzantrages führte, sei auf die wirtschaftlichen Probleme der German-Pellets-Gruppe, insbesondere der German Pellets GmbH als Konzernmutter der FireStixx Holz-Energie GmbH zurückzuführen, erklärte das Unternehmen.
Infolge dieser Krise hätten sämtliche Kreditversicherungsgesellschaften auch die Kreditwürdigkeit der Tochtergesellschaften, somit auch der FireStixx Holz-Energie GmbH, herabgesetzt. Daraufhin seien Kreditversicherungslinien bei Lieferanten gekündigt und bis dahin bestehende Lieferantenkredite nicht mehr gewährt worden.
Umstellungen auf Sofortzahlungen bzw. Vorauskasse bei Bestellungen hätten negative Effekte auf die Liquidität gehabt, sodass trotz eines profitablen Geschäftsbetriebes ein Insolvenzantrag gestellt werden musste.
Die vom Amtsgericht Landshut angeordnete vorläufige Eigenverwaltung bewirkt, dass die bisherige Geschäftsführung im Amt bleibt und den Sanierungsprozess in Eigenregie umsetzen kann. Damit insolvenzrechtliche Anforderungen und Bestimmungen eingehalten werden, wird die Geschäftsführung umfassend von den Rechtsanwälten Ludwig Wöhren Schewtschenko (LWS) Partnerschaft mbB beraten. LWS ist eine auf das Insolvenzrecht und insbesondere auf Restrukturierung in Eigenverwaltungsverfahren spezialisierte, bundesweit tätige Kanzlei mit Niederlassungen in Hamburg und München.
Der Geschäftsbetrieb der FireStixx Holz-Energie GmbH werde vollumfänglich aufrecht erhalten. Die vollständige Lieferfähigkeit der FireStixx Holz-Energie GmbH sei sichergestellt.
Die Firma Firestixx gehört seit 2011 zur German-Pellets-Gruppe. Erst im Jahr 2013 hatte Firestixx seinen bisherigen Firmensitz von Vilsbiburg nach Essenbach verlegt. Damals war die Geschäftsführung für 2013 von einem Umsatz von 85 Millionen Euro ausgegangen. Mit einem Netzwerk aus Pelletherstellern und Partnerhändlern vertreibt das Unternehmen seine Pellets unter anderem in Deutschland, Österreich und Italien. Die Jahreskapazität lag 2013 bei rund 700 000 Tonnen Holzpellets. Derzeit sind rund 70 Mitarbeiter am Firmensitz in Essenbach und an einem weiteren Standort in Plattling (Kreis Deggendorf) beschäftigt.
Pressemitteilung Insolvenzverfahren Tempex GmbH
Stuttgart/Ulm Tempex gewinnt Investor mit umfassender Branchenerfahrung – Erfolgreicher Abschluss M&A Prozesses – Ausproduktion bei Tempex bis Ende März 2016.
Die insolvente Tempex GmbH Schutzausrüstungen aus Heidenheim hat einen Investor. HB Schutzbekleidung hat mit sofortiger Wirkung im Rahmen eines Asset Deals die Produktsegmente Kälteschutz, Hitzeschutz und Multifunktionsschutz der Firma Tempex übernommen. Das umfasst auch den Übergang der Markenrechte. Damit stärkt HB Schutzbekleidung nachdrücklich seine Marktposition.
Der insolventen Tempex ist es gelungen, mit HB Schutzbekleidung einen am Markt bestens bekannten Investor mit fundierter Branchenerfahrung zu gewinnen. HB Schutzbekleidung übernimmt Marke und Produktsegmente von Tempex, allerdings nicht die zuletzt noch beschäftigten 41 Arbeitnehmer am Standort Heidenheim. Bei Tempex wird bis Ende März 2016 eine Ausproduktion durchgeführt. Den Arbeitnehmern wird der Übertritt in eine Transfergesellschaft angeboten.
Tempex hatte am 25.06.2015 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, um eine Sanierung unter Insolvenzschutz (ESUG) durchzuführen. Das Insolvenzverfahren wurde beim Insolvenzgericht Aalen am 28.08.2015 eröffnet und die Eigenverwaltung angeordnet. Der bereits im Mai 2015 eingesetzte Sanierungsgeschäftsführer Walter Wiedenmann wurde von dem sanierungserfahrenen Rechtsanwalt Matthias Kühne aus der Offenburger Kanzlei Nickert vor allem bei der Erstellung und Umsetzung eines Insolvenzplanes unterstützt. Im engen Einvernehmen mit dem Gläubigerausschuss und dem bestellten Sachwalter Prof. Dr. Martin Hörmann aus der überregionalen Sozietät Anchor Rechtsanwälte, Ulm, wurde in intensiver Zusammenarbeit zwischen Nikolaus J. Röver, Managing Partner der auf Transaktionen spezialisierten ACXIT Recovery Management GmbH, München und dem Stuttgarter Experten für Insolvenz- und Arbeitsrecht, Dr. Andree Gossak, ein M&A Prozess durchgeführt.
„Wir wollten den Gläubigern mit der Durchführung eines strukturierten Investorenprozesses eine echte Entscheidungsalternative zu einem Insolvenzplan geben und größtmögliche Transparenz gegenüber dem Gläubigerausschuss herstellen. Wir haben deshalb von Anfang an beide Sanierungskonzepte gleichermaßen unterstützt“, sagt Prof. Dr. Hörmann. „Der Gläubigerausschuss hat sich am Ende für einen Verkauf der Markenrechte an HB Schutzbekleidung ausgesprochen, weil damit eine höhere Quote für die Insolvenzgläubiger erzielt werden kann“, ergänzt Dr. Gossak, der gemeinsam mit Nikolaus Röver die Verhandlungen mit HB Schutzbekleidung für Tempex geführt hat. „Als Ausgleich für den Verlust der Arbeitsplätze wurde aber noch vor den Weihnachtsfeiertagen eine Transfergesellschaft eingerichtet, damit die Mitarbeiter im Anschluss an die Ausproduktion schnellstmöglich neue Arbeitsplätze finden können.“ Aus Sicht des M&A Beraters Röver ist besonders bemerkenswert, dass sich aufgrund der gefundenen Lösungsqualität, selbst der Alteigentümer von Tempex, die Tempex Holding AG, Rüschlikon/Schweiz, für den Verkauf an HB Schutzbekleidungen ausgesprochen hatte. Die Tempex Holding AG war zum Zeitpunkt der Insolvenzverfahrenseröffnung Inhaberin der internationalen Tempex Marken und Schutzrechte. Die Tempex Holding AG hat die internationalen Marken und Schutzrechte an die Insolvenzschuldnerin übertragen und erst hierdurch den Asset Deal ermöglicht. Die Beraterin der Tempex Holding AG und des dahinterstehenden Mehrheitsaktionärs, Frau Dr. Jasmin Urlaub, Fachanwältin für Insolvenzrecht aus der Kanzlei Menold Bezler in Stuttgart, erklärt: „Der Gesellschafter hat die durch den Sachwalter und den Gläubigerausschuss gewählte zweigleisige Vorgehensweise unterstützt, weil diese maßgeblich zum Erhalt des Markenwertes und damit auch zur bestmöglichen Gläubigerbefriedigung beigetragen hat.“
Die Verhandlungen mit HB Schutzbekleidung wurden auf Investorenseite von dem auf Unternehmenstransaktionen spezialisierten Rechtsanwalt und Steuerberater Marc R. Dach, aus der Andernacher Kanzlei DACH + Partner, geführt. Für die Durchführung der Ausproduktion wurde Herr Christian Kunz, Partner der Wintergerst Societät für Unternehmer-Beratung GmbH, Stuttgart, eingesetzt. Damit steht dem bisherigen Geschäftsführer ein insolvenzrechtlich erfahrener Mitgeschäftsführer für die nächsten Monate zur Seite.
Über HB Schutzbekleidung
HB Schutzbekleidung entwickelt und fertigt seit 1952 hochwertige und zertifizierte PSA-Bekleidung mit Kernkompetenzen im Hitze-, Flamm- und Störlichtbogenschutz, im Warn- und Wetterschutz sowie im ESD-Produktschutz. Als einer der führenden Hersteller von Schutz- und ESD-Bekleidung setzt HB mit seinen Produkt-entwicklungen immer wieder neue Trends. Aus der Verbindung von hoher Normenkompetenz, bester Verarbeitung und über 60 Jahren Erfahrung entstehen Kollektionen, die Menschen an Arbeitsplätzen mit spezifischen Gefährdungsprofilen optimal schützen. HB verwendet dabei Hochleistungsmaterialien, die robust, sicher und bequem sind. Eine mehrstufige Qualitätssicherung mit 100% manueller Endkontrolle und TURTLE TESTED® Siegel in jedem einzelnen Fertigteil garantiert den Kunden, dass HB-Modelle höchsten Anforderungen standhalten. Dafür steht das Unternehmen mit seinem Markenversprechen: „be safe. we care.“
Über Tempex
Seit mehr als 60 Jahren entwickelt und produziert Tempex Arbeitsschutzkleidung, die maximalen Komfort mit hohen Schutzeigenschaften verbindet. In den Bereichen Multifunktions-, Hitze- und Kälteschutz setzt das Unternehmen Maßstäbe. Aus Erfahrung und Kundenorientierung entstehen Produkte, die optimal aufeinander abgestimmt sind und weit über den üblichen Standard hinausgehen: Für bestmöglichen Schutz von Kopf bis Fuß können Kunden die Artikel wie aus einem Baukasten individuell kombinieren und bekommen so für jeden Einsatzzweck das perfekte Schutzsystem. Schutz, Komfort und Design steigern dabei das Wohlbefinden des Trägers.
Über Anchor
Die auf Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen spezialisierte Kanzlei anchor Rechtsanwälte ist mit mehr als 100 Mitarbeitern an den neun Standorten Augsburg, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm tätig. Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Hörmann ist Partner der Sozietät und hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Betriebe in der Insolvenz begleitet und saniert. (www.anchor.eu).
Über ACXIT Recovery Management
ACXIT Recovery ist eine unabhängige – zu ACXIT Capital Partners gehörende – Beratungsgesellschaft für Distressed Mergers & Acquisitions. Für mittelständische Unternehmen und Insolvenzverwalter entwickelt und strukturiert ACXIT Recovery maßgeschneiderte Lösungen und Transaktionen. Die Managing Partner von ACXIT Recovery haben in den letzten acht Jahren insgesamt über 100 Transaktionen in Restrukturierungs- und Insolvenzsituationen erfolgreich verantwortet. ACXIT Capital Partners bietet ihren Kunden als mittelständische Investmentbank mit Büros in Frankfurt, Berlin, München, Zürich, Wien und Hong Kong umfassende Corporate Finance-Beratungsleistungen, einschließlich Mergers & Acquisitions, Capital Markets, Restructuring und Strategieberatung an. (www.acxit.com)
Über DACH + Partner
DACH + Partner ist eine mittelständische Kanzlei, die sich neben der steuerlichen Gestaltungs- und Durchsetzungsberatung als Begleiter zur langfristigen Entwicklung von Unternehmen insbesondere auf Umstrukturierungen von Firmen innerhalb und außerhalb von Unternehmensnachfolgen spezialisiert hat. Rechtsanwalt und Steuerberater Marc R. Dach ist Partner der Sozietät. (www.dach-partner.de)
Über Dr. Andree Gossak
Rechtsanwalt Dr. Andree Gossak ist Namensgeber der in Stuttgart ansässigen Anwaltsboutique GOSSAK Rechtsanwälte (www.gossak.de), die sich vor allem auf das Insolvenzarbeitsrecht spezialisiert hat. Zu den weiteren Kernkompetenzen der Kanzlei gehört die Sanierung von Unternehmen unter Eigenverwaltung oder eines Schutzschirmverfahrens (ESUG).
Über Menold Bezler
Menold Bezler gehört zu den führenden mittelständisch geprägten Wirtschaftskanzleien in Deutschland mit 90 Berufsträgern in Stuttgart und berät private Unternehmen sowie die öffentliche Hand und deren Unternehmen bei Umstrukturierungen, Finanzierungen und Transaktionen sowie Restrukturierung und Sanierung. Zudem betreut die Sozietät Unternehmer und Unternehmen kontinuierlich in allen Fragen des Gesellschafts-, Immobilien-, Arbeits- und Wettbewerbsrechts sowie der Nachfolgeplanung. Das Juve Handbuch Wirtschaftskanzleien des Juve Verlags für juristische Information in Köln zählt Menold Bezler zu den Top-50-Wirtschaftskanzleien in Deutschland. (www.menoldbezler.de).
Solarpark Blautal GmbH ist neuer Mehrheitsaktionär der centrotherm photovoltaics AG
Blautal Die Sol Futura Verwaltungsgesellschaft mbH hat heute im Rahmen des Vollzugs (Closing) des im Dezember abgeschlossenen Kaufvertrags 80 % der Aktien der centrotherm photovoltaics AG an die Solarpark Blautal GmbH, Blaubeuren, übertragen. Die Solarpark Blautal ist damit neue Mehrheitsaktionärin der centrotherm photovoltaics AG. Neben dem centrotherm-Firmenmitgründer Robert M. Hartung ist die Qatar Solar Technologies, Doha/Katar, wesentlich an der Solarpark Blautal beteiligt.
Dr. Khalid Al Hajri, Chairman und CEO der Qatar Solar Technologies, betont: „Photovoltaics is one of the most important and exciting industries in the world right now and is getting special impetus by the global agreement on reduction of climate change concluded in Paris. With our interest in centrotherm QSTec expands along the solar value chain. Our aim is to develop new solar solutions and other areas beyond PV that will positively affect the lives of millions of people across the world. We are on the right path to achieving this goal.”
Robert M. Hartung erklärt zum erfolgreichen Abschluss: “Mit Qatar Solar Technologies als Mitgesellschafter haben wir einen internationalen, strategischen Partner für centrotherm gewonnen. Gemeinsam wollen wir centrotherm in die Zukunft lenken.“
Tobias Wahl, Partner von anchor Rechtsanwälte, der als Geschäftsführer der Sol Futura die übertragenen Aktien verwaltete und auch den Vorsitz im Aufsichtsrat übernommen hatte, ergänzt: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, für die Gesellschaft einen finanzstarken Partner zu finden, der langfristige strategische Interessen hat und die Finanzierung der Gesellschaft sicherstellt“.
Abschluss einer Finanzierungsvereinbarung
Im Zuge der Beteiligungsveräußerung durch die bisherige Hauptaktionärin Sol Futura hat der Vorstand der centrotherm photovoltaics AG eine Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen, mit der die Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt wird.
Vor dem Hintergrund der plangemäßen Beteiligungsveräußerung im Rahmen der Restrukturierung sowie der damit einhergehenden Veränderung der Aktionärsstruktur ergeben sich auch personelle Veränderungen im Aufsichtsrat der centrotherm photovoltaics AG. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Tobias Wahl und die Aufsichts-ratsmitglieder Dr. Christoph Herbst und Wolfgang Schmid werden ihre Mandate in den nächsten Tagen niederlegen. Im Zuge dieser Veränderungen ist geplant, dass Herr Robert M. Hartung den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen wird.
Herr Florian von Gropper übernimmt seit 1.1.2016 zusätzlich zu seiner Funktion als CFO die Rolle des Sprechers des Vorstandes. Herr Boris Klebensberger verantwortet als COO insbesondere die Bereiche Vertrieb und Technologie.
centrotherm entwickelt und realisiert seit über 50 Jahren innovative thermische Lösungen. Als führender, global agierender Technologiekonzern bieten wir Produktionslösungen für die Photovoltaik-, Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie an. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer erfolgreichen Lösungen in thermischer Prozessierung und Beschichtung wie z.B. für die Herstellung kristalliner Solarzellen und Leistungshalbleitern bilden die Basis für erfolgreiche Partnerschaften mit Industrie, Forschung und Entwicklung. Unsere Kunden schätzen weltweit die Prozessstabilität, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit unserer Produktionsanlagen in der Massenproduktion. Darüber hinausgehend zeichnet unsere Arbeit aus, dass wir für unsere Kunden spezifische, auf ihre Anforderungen zugeschnittene, anspruchsvolle prozesstechnische Lösungen schaffen und im Anlagenbau herausragend sind. Gemeinsam stellen wir uns den täglichen Herausforderungen, neue Trends zu setzen, die Effizienz in der Herstellung z.B. von Solarzellen und Halbleitern zu maximieren und gepaart mit unseren langen Maschinenlaufzeiten, die Investitionen zu sichern. So generieren wir werthaltige Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden durch zielgerichtete Innovationen von Prozessen und Produktionslösungen. Weltweit setzen sich unsere rund 700 Mitarbeiter für eine Weiterentwicklung von hochtechnologischen Lösungen für Schlüsselmärkte ein.
About Qatar Solar Technologies (QSTec)
Qatar Solar Technologies (QSTec) is helping Qatar reach a sustainable future by manufacturing and supplying solar energy solutions for use locally regionally and internationally. QSTec has access to unrivalled resources with a philosophy that is built on quality, operational excellence and commercial integrity. QSTec is a joint venture between Qatar Foundation (70%), SolarWorld AG (29%) and the Qatar Development Bank (1%).
Die Kanzlei anchor Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB ist auf das Insolvenzrecht spezialisiert. Schwerpunkte sind die Bereiche Insolvenzverwaltung und insolvenzrechtliche Beratung. anchor Rechtsanwälte ist an den neun Standorten Augsburg, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Mannheim, München, Peißenberg, Stuttgart und Ulm mit insgesamt über 90 Mitarbeitern tätig.
Operatives Interim Management
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