Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/564724_Objektplanungsleistungen_Lph_1_bis_9_-_stufenweise_fuer_den_Neubau_des_Feuerwehrhauses_in_2019_Piding
Timestamp: 2020-01-19 04:20:07
Document Index: 373081876

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 51', '§ 51', '§ 56', '§ 53', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 123', '§ 123', '§ 30', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 124', '§ 46', '§ 73', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Objektplanungsleistungen (Lph. 1 bis 9 - stufenweise) für den Neubau des Feuerwehrhauses in Piding (Gebäudeplanung Verkehrsplanung/ Außenanlagen/Ingenieurbauwerke im Außenbereich) Referenznummer der Bekanntmachung: Gemeinde Piding_01/2019 2019-07-31
Ausschreibungen Piding
Objektplanungsleistungen (Lph. 1 bis 9 - stufenweise) für den Neubau des Feuerwehrhauses in ...
Objektplanungsleistungen (Lph. 1 bis 9 - stufenweise) für den Neubau des Feuerwehrhauses in Piding (Gebäudeplanung Verkehrsplanung/ Außenanlagen/Ingenieurbauwerke im Außenbereich) Referenznummer der Bekanntmachung: Gemeinde Piding_01/2019
Fax: +49 8651-7659-24
Hauptadresse: https://www.gemeinde-piding.de/startseite
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PDYHE/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PDYHE
Objektplanungsleistungen (Lph. 1 bis 9 - stufenweise) für den Neubau des Feuerwehrhauses in Piding (Gebäudeplanung Verkehrsplanung/ Außenanlagen/Ingenieurbauwerke im Außenbereich)
Referenznummer der Bekanntmachung: Gemeinde Piding_01/2019
Objektplanungsleistungen (Lph. 1 bis 9 - stufenweise) für den Neubau des Feuerwehrhauses in Piding (Gebäudeplanung/ Verkehrsplanung/ Außenanlagen/ Ingenieurbauwerke im Außenbereich).
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Objektplanungsleistungen nach den Leistungsphasen (Lph.) 1 bis 9 (im Sinne des § 3 HOAI) für den Neubau des Feuerwehrhauses Piding (Gebäudeplanung Verkehrsplanung/ Außenanlagen/ Ingenieurbauwerke im Außenbereich):
Leistungsbild - Gebäude HOAI Vereinbart:
- Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung 2 % 1,3 %,
- Leistungsphase 2 Vorplanung 7 % 3,5 %,
- Leistungsphase 3 Entwurfsplanung 15 % 15 %,
- Leistungsphase 4 Genehmigungsplanung 3 % 3 %,
- Leistungsphase 5 Ausführungsplanung 25 % 25 %,
- Leistungsphase 6 Vorbereitung der Vergabe 10 % 10 %,
- Leistungsphase 7 Mitwirkung bei der Vergabe 4 % 4 %,
- Leistungsphase 8 Objektüberwachung und Dokumentation 32 % 32 %,
- Leistungsphase 9 Objektbetreuung 2 % 2 %,
- Summe 100 % 95,8 %.
Leistungsbild - Freianlagen HOAI Vereinbart:
- Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung 3 % 1,5 %,
- Leistungsphase 2 Vorplanung 10 % 5,0 %,
- Leistungsphase 3 Entwurfsplanung 16 % 16 %,
- Leistungsphase 4 Genehmigungsplanung 4 % 4 %,
- Leistungsphase 6 Vorbereitung der Vergabe 7 % 7 %,
- Leistungsphase 7 Mitwirkung bei der Vergabe 3 % 3 %,
- Leistungsphase 8 Objektüberwachung und Dokumentation 30 % 30 %,
- Summe 100 % 93,5 %.
Die Gemeinde Piding musste im Rahmen einer Voruntersuchung feststellen, ob ein Grundstück, das sehr komplizierte Parameter hat, für den Bau des Feuerwehrhauses geeignet war. Die komplizierten Parameter bestanden nicht nur aufgrund der Tatsache, dass es im Bereich eines Überschwemmungsgebietes an einer Kreuzung liegt, dass eine Autobahn vorbeiführt, die erweitert werden soll und an den Grundstücksenden Bebauungsplanvorgaben zu berücksichtigen waren.
Es wurde deshalb ein Teilvorentwurf (Gebäude - EG- und Außenanlagen) für den Bau eines Feuerwehrhauses auf dem ins Auge gefassten Grundstück erstellt. Das Ergebnis der Voruntersuchung hat ergeben, dass der Bau eines Feuerwehrhauses auf dem Grundstück mit den entsprechenden Außenanlagen, auch unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrsanbindung, möglich ist.
Die entsprechenden Unterlagen sind der Ausschreibung beigefügt, die Reduzierungen in den
- Leistungsphasen 1 und 2 um 50 % im Bereich der Außenanlagen und
- um 30 % für die Grundlagenermittlung als auch um 50 % für den Vorentwurf Gebäude
Die Objektplanungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
Dem Auftraggeber ist es besonders wichtig, dass während der Ausführung der Baumaßnahme die Lärmbelästigung möglichst geringgehalten wird.
Der Auftragnehmer hat über ein elektronisches Postfach (Share Point), den aktuellen Stand der Dokumente in einer angemessenen Struktur gegenüber dem Auftraggeber sowie weiteren Planungsbeteiligten während der Vertragslaufzeit zur Verfügung zu stellen.
Die Maßnahme sieht Folgendes vor:
1) Baufeldfreimachung im 2. Halbjahr 2020.
2) Neubau des Feuerwehrhauses bis spätestens zum 31.12.2022 (Abnahme).
Bei dem Feuerhaus handelt es sich um ein Standardfeuerwehrhaus nach DIN 14092ff zur Sicherung des örtlichen Brandschutzes einschließlich der feuerwehrtechnischen Ausrüstung und den Außen- und Verkehrsanlagen sowie die Feuerwehrübungsflächen.
Es wurde bereits ein Konzeptplan in der Anlage OPV4 und ein Lageplan in der Anlage OPV5 erstellt.
Beginn: 11/10/2019
Zu der Angebots- und Verhandlungsphase werden mindestens drei (3) Bewerber zugelassen, die auf Basis der Vergabeunterlagen zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden (vgl. § 51 VgV).
Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Mindestzahl von drei (3) liegt, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren fortführen, indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen (§ 51 Abs. 3 Satz 2 VgV).
Gibt es mehr als 3 Bewerber, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und die einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht haben, behält sich der Auftraggeber vor, mehr als drei Bewerber zu der Angebots- und Verhandlungsphase zuzulassen.
Die Auswahl erfolgt anhand des Auftragswerts der Referenzprojekte wie folgt:
Auftragswert (netto) des Planerhonorars Punkte:
- >= 400 000 EUR 6 Punkte,
- >= 250 000 EUR < 400 000 EUR 4 Punkte,
- >= 100 000 EUR < 250 000 EUR 2 Punkte,
- < 100 000 EUR 0 Punkte.
Insgesamt können also für die fünf (5) Referenzprojekte bis zu maximal 30 Punkte (5 x 6 = 30) erzielt werden.
Die Bewerber (für sich als Einzelbewerber; jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft und den eignungsverleihenden Unterauftragnehmer) haben das Formblatt "Referenzprojekte" (Anlage TW6) für die insgesamt mindestens zwei (2) bis maximal fünf (5) Referenzprojekte auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.
Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (maximal eine (1) einseitig bedruckte DIN-A4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten oder ähnliches), werden diese nicht berücksichtigt.
Der Auftraggeber prüft die vorliegenden Teilnahmeanträge zunächst auf die Einhaltung der in diesen Vergabeunterlagen festgelegten formalen und inhaltlichen Anforderungen gemäß § 56 Abs. 1 VgV. Dabei überprüft er die Vollständigkeit und Richtigkeit des jeweiligen Teilnahmeantrags und wird diesen gegebenenfalls gemäß § 53, § 57 Abs. 1 und 3 VgV ausschließen. Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und alle geforderten Unterschriften, Angaben und Erklärungen enthalten.
Im Rahmen der formalen Prüfung werden gemäß § 57 VgV Teilnahmeanträge ausgeschlossen, die nicht den Erfordernissen des 53 VgV genügen, insbesondere:
- Teilnahmeanträge, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 1 VgV),
- Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten oder nachgeforderten Unterlagen enthalten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 2 VgV),
- Teilnahmeanträge, in denen Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen nicht zweifelsfrei sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 3 VgV),
- Teilnahmeanträge, bei denen Änderungen oder Ergänzungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen worden sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 4 VgV).
Ferner werden Teilnahmeanträge ausgeschlossen:
- die nicht in deutscher Sprache verfasst sind.
Der Auftraggeber kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb einer festzulegenden angemessenen Frist vorzulegen.
Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung von Unterlagen besteht nicht. Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten bzw. bei Ausübung der vorgenannten Möglichkeit nicht die nachgeforderten Unterlagen enthalten, werden ausgeschlossen.
Zwingende Ausschlussgründe des § 123 Abs. 1-3 GWB
Eigenerklärung (gem. § 123 Abs. 1-3 GWB), dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt, oder gegen das Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist, jeweils wegen einer Straftat nachdem Katalog des § 123 GWB.
1.5.3) Zahlung von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung:
Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung nachgekommen ist (§ 123 Abs. 4 GWB).
Fakultative Ausschlussgründe des § 124 GWB:
Eigenerklärung (gemäß § 124 GWB), dass:
- weder das Unternehmen des Bewerbers noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat,
- das Unternehmen des Bewerbers nicht zahlungsunfähig ist/ sind, über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, und sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,
- weder das Unternehmen noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird,
- weder das Unternehmen noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, eine Vereinbarung mit anderen Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
- das Unternehmen nicht eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitig
Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers
a) mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für sonstige Schäden,
b) wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss,
Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als vorstehend unter a)-b) genannt, ist eine Bestätigung des Versicherungsunternehmens (in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen) einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehenden Anforderungen unter a)-b) angepasst werden wird.
Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Die vorstehenden Anforderungen unter a)-b) sind Mindestanforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung.
Die Bewerber haben daher das Formblatt "Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung" (Anlage TW4) auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.
Bei einem in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens
Technische Fachkräfte:
Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016-2018) ersichtlich sind.
Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte (w/m) und Führungskräfte (w/m) anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Bauingenieur oder zum staatlich geprüften Bautechniker verfügen.
Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens zwei (2) Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018), die jeweils über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt, Ingenieur oder staatlich geprüfter Bautechniker verfügen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2016-2018) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung.
Die Bewerber haben daher das Formblatt "Technische Fachkräfte" (Anlage TW5) auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.
Geeignete, mindestens zwei (2) bis maximal fünf (5) Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge (Objektplanungsleistungen - Gebäude- und Außenanlagen - Leistungsphasen 1 bis 9), die mit der angefragten Leistung vergleichbar sind, in Form einer Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des:
- Auftragswerts (des Planerhonorars),
- Erbringungszeitpunkts sowie
- öffentlichen oder privaten Empfängers,
- Name des Referenznehmers,
- Projektbezeichnung und
- Rolle des Referenznehmers in dem Referenzprojekt.
Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf hingewiesen, dass auch einschlägige Dienstleistungen berücksichtigt werden, die mehr als 3 Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 Hs.2 VgV).
Die Referenzprojekte sind allerdings - was die Prüfung des Erbringungszeitpunkts anbelangt - nur dann geeignet, wenn mit der Leistungsphase 1 nicht älter als zum 1.1.2010 begonnen worden ist und die Leistungsphase 8 spätestens zum Ablauf der Teilnahmefrist in dem hier gegenständlichen Vergabeverfahren abgeschlossen worden ist.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllenden Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch Bewerbergemeinschaften dürfen maximal fünf (5) Referenzen einreichen.
Mindestanforderung an die Technischen Fachkräfte:
Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens zwei (2) Beschäftigten/ Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018), die jeweils über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt, Ingenieur oder staatlich geprüfter Bautechniker verfügen.
Mindestanforderung an die Referenzprojekte:
Geeignete, mindestens zwei (2) bis maximal fünf (5) Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge (Objektplanungsleistungen - Gebäude- und Außenanlagen - Leistungsphasen 1 bis 9), die mit der angefragten Leistung vergleichbar sind, in Form einer Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des
Eigenerklärung, dass der Bewerber unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen im Sinne des § 73 Abs. 3 VgV handeln wird.
Die Bewerber haben das Formblatt "Unabhängigkeitserklärung" (Anlage TW7) auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die datenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten und diese Einhaltung dem jeweiligen Stand der Technik entsprechend durch technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) sicherzustellen. Der Auftragnehmer wird dafür eine Datenschutzvereinbarung mit der Gemeinde Piding abschließen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9PDYHE
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.