Source: https://www.kluterthoehle.de/datenschutzerklaerung
Timestamp: 2020-03-31 10:35:19
Document Index: 166269593

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 15', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 77']

Datenschutzerklärung- Platsch
Nach Art. 13 DS-GVO unterliegen wir besonderen Informationspflichten, wenn personenbezogene Daten erhoben werden. Durch diese Information erfüllen wir diese Verpflichtung. Diese Information wird bei Bedarf aktualisiert, um sie an rechtliche Veränderungen anzupassen.
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Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist die Abwicklung sämtlicher Vorgänge, die der Verantwortliche auf Grund vertraglicher, gesetzlicher oder sonstiger Verpflichtungen abzuwickeln hat. Art. 6 I lit. a DS-GVO dient als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einzuholen ist. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO.
Letztlich können Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DSGVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Ein berechtigtes Interesse liegt zum Beispiel vor, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist.
Jeder Betroffene hat ein Auskunftsrecht über die ihn betreffenden personenbezogenen Daten. Das Auskunftsrecht erstreckt sich auf alle verarbeiteten Daten. Das Recht kann problemlos und in angemessenen Abständen wahrgenommen werden, damit sich alle Betroffenen der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten stets bewusst sind und deren Rechtmäßigkeit überprüfen können (Erwägungsgrund 63 DS-GVO).
Dieses Recht ergibt sich aus Art. 15 DS-GVO.
Beruht eine Verarbeitung personenbezogener Daten auf Art. 6 I lit. a DS-GVO, was bedeutet, dass die betroffene Person eine Einwilligung zu einer Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke erteilt hat, gewährt Art. 7 III Satz 1 DS-GVO das Recht, diese Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
Das Beschwerderecht wird in Art. 77 I DSGVO geregelt. Nach dieser Vorschrift hat jede betroffene Person unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die Datenschutz-Grundverordnung verstößt. Das Beschwerderecht wurde durch den Gesetzgeber ausschließlich dahingehend beschränkt, dass es nur gegenüber einer einzigen Aufsichtsbehörde ausgeübt werden kann (Erwägungsgrund 141 Satz 1 DS-GVO).