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Timestamp: 2016-10-23 18:06:27
Document Index: 302515163

Matched Legal Cases: ['Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 393/05 (27.04.2006)
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Sch�n und Fr�sard; Gerichtsschreiber Jancar
S.________, 1957, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Guy Reich, M�nchhaldenstrasse 24, 8008 Z�rich,
Die 1957 geborene S.________ war seit 1. Oktober 1999 kaufm�nnische Angestellte bei der Firma B.________ AG in X.________ und damit bei der Z�rich Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Z�rich) unfallversichert. Am 7. M�rz 2000 st�rzte sie beim Skifahren. Am 8. M�rz 2000 suchte sie Frau Dr. med. H.________, Kinder�rztin FMH, auf, die eine Prellung des linken Arms und der Schulter diagnostizierte (Bericht vom 24. M�rz 2000). Seit 20. M�rz 2000 war sie bei Dr. med. W.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin, in Behandlung, der ein traumatisches Cervicalsyndrom, wahrscheinlich eine Commotio cerebri, ein Supraspinatussehnensyndrom links, eine Contusio des linken Ellbogens und eine HWS-Distorsion diagnostizierte (Berichte vom 3. und 25. April 2000). Die Z�rich erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Sie holte diverse Arztberichte sowie Gutachten der Neurologischen Klinik und Poliklinik, Universit�tsspital Y.________, vom 2. April 2002 und des Dr. med. J.________, FMH Innere Medizin spez. Rheumatologie, vom 12. Juni 2003 ein. Mit Verf�gung vom 18. Juli 2003 f�hrte sie aus, laut Expertise des Dr. med. J.________ lasse sich eine Kausalit�t zwischen dem Unfall und den jetzigen Beschwerden nur bedingt begr�nden. Gem�ss seinem Vorschlag �bernehme sie die Kosten f�r eine 3-monatige Trigger-Punkt Therapie und werde danach keine Leistungen mehr erbringen. Dagegen erhoben am 22. Juli 2003 die SWICA als Krankenversicherer und am 10. September 2003 die Versicherte Einsprache. Erstere zog sie am 2. September 2003 zur�ck. Die Z�rich holte ein Gutachten des Prof. Dr. med. M.________, Klinikdirektor, Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin, Universit�tsspital Y.________, vom 22. M�rz 2004 ein. Mit Entscheid vom 15. April 2004 hiess sie die Einsprache der Versicherten im Sinne der Erw�gungen teilweise gut; sie stellte die Leistungen per Ende September 2003 ein und bejahte den Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung von 10 % (Fr. 10'680.-).
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 29. August 2005 ab.
1.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen �ber den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG) und auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3.2 mit Hinweis) und bei Folgen eines Unfalls mit Halswirbels�ulen(HWS)-Schleudertrauma oder einer diesem �quivalenten Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 122 V 415, 117 V 359 ff. und 369 ff.; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04]; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2). Darauf wird verwiesen.
1.2.1 Zu erg�nzen ist, dass die versicherte Person nach Art. 24 UVG Anspruch auf eine angemessene Integrit�tsentsch�digung hat, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Sch�digung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Integrit�t erleidet (Abs. 1). Die Entsch�digung wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der �rztlichen Behandlung gew�hrt (Abs. 2).
1.2.2 Die Normen des ATSG bringen gegen�ber der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Rechtslage keine substanziellen �nderungen. Insbesondere die im ATSG enthaltenen Definitionen der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG), der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 8 ATSG) entsprechen den bisherigen, in der Unfallversicherung von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen und Grunds�tzen. Keine materiellrechtliche �nderung beinhaltet auch der redaktionell neu gefasste Unfallbegriff des Art. 4 ATSG (BGE 130 V 343 ff.; RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576 [Urteil F. vom 5. Juli 2004, U 123/04], Nr. U 529 S. 572 [Urteil G. vom 22. Juni 2004, U 192/03]; Urteil J. vom 24. Mai 2005 Erw. 2.2, U 332/04).
1.2.3 Ist die Unfallkausalit�t einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, entf�llt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die nat�rliche und ad�quate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsm�ssigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegr�ndende nat�rliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 153 Erw. 2.1 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse M�glichkeit nunmehr g�nzlich fehlender urs�chlicher Auswirkungen des Unfalls gen�gt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegr�ndender nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Diese Beweisgrunds�tze gelten sowohl im Grundfall als auch bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b mit Hinweisen) und sind f�r s�mtliche Leistungsarten massgebend (Urteil O. vom 31. August 2001 Erw. 4b, U 285/00). Der Unfallversicherer hat nicht den Beweis f�r unfallfremde Ursachen zu erbringen. Welche Ursachen ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist an sich unerheblich. Entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil M. vom 28. September 2005 Erw. 1.2, U 248/05, mit Hinweisen).
1.2.4 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 345 Erw. 5.1 [Urteil B. vom 5. Juni 2003, U 38/01]).
2.1 Im Neurologischen Gutachten des Universit�tsspitals Y.________ vom 2. April 2002 wurde ausgef�hrt, es bestehe ein Status nach HWS-Distorsion und m�glicher leichter Commotio cerebri am 7. M�rz 2000. Weiter k�nne eine Migr�ne mit Verdacht auf Aura sowie ein episodisches Spannungstyp-Kopfweh diagnostiziert werden. Zus�tzlich bestehe ein leichtes Schulter-Arm-Syndrom rechts. Da die Versicherte anamnestisch vor dem Unfall nie an Kopfschmerzen gelitten habe und die aktuellen Kopfschmerzen unmittelbar danach aufgetreten seien, seien sie gem�ss allgemein gebr�uchlicher Einteilung als posttraumatische Kopfschmerzen zu interpretieren. Eine Schlussbeurteilung sei noch nicht m�glich, da die Versicherte bei weitem noch nicht voll austherapiert sei und eine deutliche Abnahme der Kopfschmerzfrequenz und -intensit�t erwartet werden k�nne. Aus neurologischer Sicht sei sie zu 100 % arbeitsf�hig. Es bestehe kein Integrit�tsschaden. Empfohlen werde Medikamenten- mit unterst�tzender Kraniosakraltherapie.
2.2 Am 10. September 2002 wurde im Regionalen MR-Zentrum eine triplanare vertebro-spinale MRT cervico-thoracal (C0 bis Th7) durchgef�hrt. Im Bericht vom 10. September 2002 wurde dargelegt, es l�gen diskrete uncarthrotische Degenerationen im Segment C3/C4 und C4/C5 rechts vor. Im �brigen bestehe ein normales vertebro-spinales MRT im dargestellten Bereich und kein Nachweis einer ostephyt�r-discalen Wurzelalteration, allf�lliger fokaler Myelonl�sionen bzw. einer fassbaren Pathologie im Bereich der dargestellten paravertebralen Weichteile oder der Lungenspitzen.
2.3 Der Rheumatologe Dr. med. K.________, Leitender Arzt, Klinik Z.________, diagnostizierte am 2. Februar 2003 ein chronifiziertes Cervico-Brachialsyndrom links bei Status nach Kopfkontusion (Februar 2000), myofaszialer Problematik, Fehlhaltung der Wirbels�ule (Kyphose) und Subluxation des linken AC-Gelenks. Anamnestisch habe die Versicherte nach dem Skiunfall an Nacken- und Schulterbeschwerden links gelitten. Initial sei sie mit Akupressur behandelt worden, unterst�tzt durch Chiropraktik (beides mindestens zu Beginn hilfreich). Sp�ter sei eine Kraniosacralbehandlung erfolgt, worauf wieder mehr Kopfschmerzen aufgetreten seien. Infiltrationen im Schulterbereich und AC-Gelenk h�tten die Beschwerden eher verst�rkt. Aktuell best�nden Schmerzen im Nacken links mit Ausstrahlung in den Schulterbereich. Ein lokaler Druck unterhalb der linken Clavicula l�se Schmerzen im Scapulabereich links aus. Es bestehe kein sicherer Tagesrhythmus, die Beschwerden tr�ten h�ufig schon morgens auf. Der linke Arm k�nne nicht schmerzfrei eleviert werden. Bei Kopfrotation nach links trete gelegentlich leichtes Knicken auf. Der Schlaf sei selten gest�rt. Es bestehe eine diskrete Degeneration der Segmente C3-C5. Das R�ntgenbild des AC-Gelenks links zeige eine minimale Dehiszens. Verbindliche Hinweise f�r eine cervicale Instabilit�t habe er nicht finden k�nnen. Es seien vor allem myofasziale objektivierbar mit Verk�rzungen (z.B. Scaleni, Trapezius, Levator scapulae, Suboccipital-Muskulatur) sowie vereinzelten Triggerpunkten. Zudem bestehe ein falsches Bewegungsmuster vor allem bei Abduktion/Elevation des linken Arms. Erschwerend wirke eine ung�nstige Kyphosierung der Brustwirbels�ule (BWS) mit kompensatorischer Lordose cervical, wahrscheinlich verst�rkt bei der PC-Arbeit. Eine radikul�re Kompression habe bei der Bildgebung ausgeschlossen werden k�nnen. Empfohlen werde konsequent durchgef�hrte Physiotherapie zur Verbesserung der Weichteilsituation. Unterst�tzend und begleitend sollte die BWS mobilisiert und aufgerichtet sowie muskul�r stabilisiert werden. Eventuell w�re der Einsatz einer analgetischen Akupunktur-Behandlung sinnvoll und erfolgversprechend. Auf eine ausreichende Schmerzbehandlung sei zu achten. Abgesehen von der vorgeschlagenen gezielten Facettengelenks-Infiltration, die vor allem aus differentialdiagnostischen �berlegungen sinnvoll sei, bestehe im Moment keine Veranlassung zu weiteren diagnostischen Massnahmen.
2.4 Der Rheumatologe Dr. med. J.________ diagnostizierte im Gutachten vom 12. Juni 2003 eine chronifizierte myofasziale, zum Teil generalisierende Schmerzsymptomatik links paracervikal, Schulterg�rtelbereich, ausdehnend bis in den unteren BWS-Bereich parathorakal links mit vereinzelten Triggerpunkten im M. trapezius, Pars descendens und geringer auch M. levator scapulae links; Fehlen von signifikanten degenerativen Ver�nderungen bei normaler HWS-Konfiguration und fehlenden klinischen Hinweisen f�r Instabilit�t; zur Zeit nur partieller Bewegungseinschr�nkung im Segment C2/3, reversibel; keinen Hinweisen f�r eine AC-Gelenks- respektive gleonohumerale respektive Rotatorenmanschetten-Symptomatik links; partieller Dislokation im AC-Gelenk von 2-3 mm; Status nach operativer Versorgung einer Claviculafraktur links 1980 mit wahrscheinlich postoperativer Knochenapposition subacromial. Die klinisch reproduzierbar fassbaren Ver�nderungen entspr�chen einer myofaszialen chronifizierten Triggerpunkt-Symptomatik im Bereich paracervikal und Schulterg�rtel links. Radiologisch fehlten Hinweise f�r degenerative oder posttraumatische strukturelle Ver�nderungen, so dass auf Grund des eher moderaten Traumas eine richtunggebende Verschlimmerung nicht gefunden werden k�nne. Dass Beschwerden beim Unfall entstanden seien, lasse nicht automatisch darauf schliessen, dass sie nach 3 Jahren noch unfallkausal seien. Die posttraumatische Migr�ne scheine gem�ss Angaben der Versicherten seit l�ngerem und auch aktuell nicht mehr relevant zu sein; sie leide noch an Verspannungen im Nacken-Schulterg�rtelbereich, aber nicht mehr an den migr�neartigen Beschwerden. Rheumatologisch k�nne er die Kausalit�t zwischen Unfall und jetzigen myofaszialen Beschwerden nur bedingt begr�nden. Es bestehe eine erhebliche muskul�re Insuffizienz mit diffusen Dysbalancen bei monotoner, zum Teil repetitiv belastender T�tigkeit mit Blick auf diese Region. Eine Chronifizierung werde auch durch die letztgenannten Faktoren mitbeeinflusst. Die bisherige absolute Therapieresistenz lasse darauf schliessen, dass die gew�hlten Therapieoptionen nicht gen�gend oder ad�quat gewesen seien. Es sei eine intensive Triggerpunkt-Behandlung mit Verbesserung der Kraftausdauer unter physiotherapeutischer Kontrolle notwendig. Eine Facettengelenks-Infiltration w�rde er im Moment noch nicht empfehlen, sondern diese Therapieoption mit einer Dauer von 2-3 Monaten im Verlauf beurteilen. F�r diese Zeit w�rde er der Z�rich in dieser nicht ganz klaren Situation der Unfallkausalit�t die Kosten�bernahme empfehlen. Grunds�tzlich sollte bei Fehlen von strukturellen Ver�nderungen im Bereich des Achsenskeletts das Ergebnis gut respektive die Situation viel besser kontrollierbar sein. Im Rahmen einer muskul�ren Insuffizienz und chronischer Belastung am Arbeitsplatz k�nnten solche Beschwerden chronifizieren und w�ren als unfallfremd zu qualifizieren. B�rot�tigkeiten seien unter Umst�nden schmerzverst�rkend, da diese Muskelregion beansprucht werde; bei besser konditionierter Muskulatur sei aber die jetzige T�tigkeit grunds�tzlich g�nstig und zumutbar. Der Endzustand sei nicht erreicht. Nach einer dreimonatigen Therapiedauer k�nne er die Unfallkausalit�t h�chstens als m�glich betrachten.
2.5 Prof. Dr. med. M.________ stellte im Gutachten vom 22. M�rz 2004 folgende Diagnosen: chronisches, stark schwankendes zervikospondylogenes Syndrom links bei Status nach Skiunfall am 7. M�rz 2000, mit linksseitigen bis globalen Kopfschmerzen, Schulter-/Armschmerzen links, acromioclavicul�rer und sterno-clavicul�rer Insuffizienz links sowie Par�sthesien/Hyp�sthesie der radialen Finger (leichtes Carpaltunnelsyndrom m�glich); rezidivierendes lumbovertebrales Syndrom (belastungsabh�ngig); Morbus Crohn, Status nach partieller D�nndarmresektion wegen D�nndarmverschluss 1992; Status nach Claviculafraktur links mit operativer Versorgung 1980; Status nach Hysterektomie wegen Myom 1995. Die Versicherte leide seit dem Unfall vom 7. M�rz 2000 an chronischen, linksseitig betonten Kopfschmerzen sowie Schmerzen im Bereich des Nackens mit Ausstrahlung in den linken Arm sowie in die linke Schulterregion. Die Schmerzen seien einerseits stark belastungsabh�ngig (�berkopfarbeiten mit dem Arm, Hebearbeiten); anderseits k�nnten sie auch ohne Belastung auftreten (insbesondere Kopfschmerzen). Die Beschwerden seien �berwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 7. M�rz 2000 zur�ckzuf�hren. 1980 sei ein Status nach Claviculafraktur mit operativer Versorgung bekannt. Danach h�tten aber w�hrend 20 Jahren keine Beschwerden bestanden, weshalb dieses Ereignis als ausgeheilt betrachtet werden m�sse. Der Unfall selbst sei geeignet gewesen, die gegenw�rtigen Beschwerden auszul�sen, insbesondere auch die Insuffizienz des acromioclavicul�ren und sterno-clavicul�ren �bergangs. Eine weitere Behandlung der Unfallfolgen d�rfte nicht zu einer namhaften Verbesserung des Gesundheitszustandes f�hren. Erfahrungsgem�ss lasse sich eine Insuffizienz des acromioclavicul�ren sowie sterno-clavicul�ren �bergangs nicht durch weitere Massnahmen verbessern. Es sei deshalb von einem station�ren Verlauf auszugehen. Intermittierend st�rkere Beschwerdeexazerbationen, insbesondere wenn verbunden mit HWS-Blockaden und/oder muskul�ren Myogelosen und gr�sseren Muskelverh�rtungen, bed�rften jeweils einer lokalen Therapie (Physiotherapie bzw. Mobilisation). Die Beschwerden seien etwa station�r seit Ende 2002, weshalb der Endzustand seit damals erreicht sein d�rfte. Im Beruf als kaufm�nnische Angestellte bestehe keine Arbeitsunf�higkeit. Es m�sse nur eine leichte Umstellung in Kauf genommen werden: So k�nne z.B. ein Ordner nicht mehr mit der (dominanten) linken Hand aus dem Gestell genommen werden, sondern m�sse mit der rechten Hand gehoben werden; l�ngere sitzende T�tigkeit m�sse gelegentlich durch Aufrichte�bungen bzw. kurzes Herumgehen unterbrochen werden. Es m�sse aber intermittierend mit einem kurzfristigen Arbeitsausfall gerechnet werden, n�mlich dann, wenn die Schmerzen (insbesondere Kopfschmerzen) sich stark steigerten und damit eine berufliche T�tigkeit w�hrend dieser Zeit nicht m�glich sei. Beeintr�chtigungen tr�ten vor allem bei schwererer Haushaltt�tigkeit auf, daneben bei den fr�her sehr umfangreichen sportlichen T�tigkeiten, von denen einige nicht mehr ausge�bt werden k�nnten. �berkopf- und �berschulterarbeiten, Heben von Gewichten sowie T�tigkeiten mit regelm�ssiger Kopfrotation seien nicht mehr zumutbar. Auch das Krafttraining k�nne f�r die oberen Extremit�ten nur noch eingeschr�nkt durchgef�hrt werden. Den Integrit�tsschaden sch�tze er auf 10 %; dies st�tze sich auf die Einschr�nkung der Lebensqualit�t insgesamt, die strukturellen Ver�nderungen im acromioclavicul�ren Gelenk, im clavio-sternalen �bergang und die eingeschr�nkte HWS-Rotation bei ausgepr�gtem zerviko-cephalen Syndrom (Kopfschmerzen linksseitig). Diese Beschwerden d�rften auch bei weiterer optimaler Therapie nicht bessern. Eine allf�llig leichte Verschlechterung im Bereich der Gelenksverbindungen acromio- und sterno-clavicul�r sei in dieser Sch�tzung nicht mitber�cksichtigt.
3.1 Die Z�rich legte im Einspracheentscheid vom 15. April 2004 dar, bez�glich der Schulterproblematik sei bildgebend eine leichte Dehiszenz des acromioclavicul�ren Gelenks dokumentiert. Es handle sich um einen objektivierbaren Befund, so dass sich die nat�rliche und ad�quate Kausalit�t deckten und zu bejahen seien. Hinsichtlich der HWS-Problematik sei die Ad�quanz nach der Schleudertrauma-Praxis zu verneinen, da von den erforderlichen sieben Kriterien lediglich zwei (ungew�hnlich lange Behandlungsdauer und Dauerschmerzen) erf�llt seien. Gem�ss Prof. Dr. med. M.________ sei der Endzustand Ende 2002 erreicht worden. Unter Ber�cksichtigung der Verf�gung vom 18. Juli 2003 werde er auf Ende September 2003 festgelegt. Mangels Erwerbseinbusse sei die Versicherte nicht invalid, weshalb keine Leistungen mehr zu erbringen seien. Die Integrit�tsentsch�digung betrage laut Prof. Dr. med. M.________ 10 %.
3.2 Die Vorinstanz hat erwogen, der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den andauernden Beschwerden sei gegeben. Diese seien indessen bildgebend nicht darzustellen. Eine eingeschr�nkte Kopfrotation und ein muskul�rer Hartspann seien keine objektivierbare Grundlage f�r die geklagten Beschwerden. Die Ad�quanzbeurteilung habe demnach nach den f�r HWS-Schleudertraumen massgebenden Regeln zu erfolgen. Von den sieben relevanten Kriterien sei nur eines gegeben (lange Behandlungsdauer); zwei seien teilweise erf�llt (Dauerbeschwerden, schwieriger Heilungsverlauf). Da ein mittelschwerer Unfall im unteren Bereich vorliege, sei die ad�quate Kausalit�t zu verneinen. Daran �ndere die Zusprechung der Integrit�tsentsch�digung nichts.
3.3 Die Versicherte macht geltend, die Z�rich habe die Ad�quanz bez�glich der Schulterproblematik anerkannt, da diese strukturell nachweisbar sei. Diese sei mit der Integrit�tsentsch�digung abgegolten worden. Im Vordergrund st�nden jedoch die HWS-Beschwerden, die gem�ss Prof. Dr. med. M.________ auch k�nftig eine Arbeitsunf�higkeit und Behandlungsbed�rftigkeit mit sich bringen k�nnten. Der Unfall sei mittelschwer und mit einer gewissen Dramatik verbunden gewesen. Erf�llt seien die Kriterien der langen Behandlungsdauer, der Dauerbeschwerden, des schwierigen Heilungsverlaufs und des Grades sowie der Dauer der Arbeitsunf�higkeit. Die Ad�quanz sei demnach zu bejahen. Es gehe nicht an, die Kopfschmerzen im Rahmen der Integrit�tsentsch�digung, hingegen nicht bei der Ad�quanz zu ber�cksichtigen.
4.1.1 Gem�ss den Berichten des Dr. med. W.________ vom 3. und 25. April 2000, des Chiropraktors Dr. A.________ vom 3. Juli 2000 und der Expertise der Neurologischen Klinik des Universit�tsspitals Y.________ vom 2. April 2002 erlitt die Versicherte beim Unfall vom 7. M�rz 2000 eine HWS-Distorsion. Dr. med. W.________ f�hrte am 25. April 2000 aus, seit dem zweiten Unfalltag beklage die Versicherte �belkeit, Erbrechen sowie gelegentlich Schlafst�rungen und Depressionen. Sie leide an leichtem Schwindel, Spontanschmerzen im Kopf (frontal/okzipital) und Nacken links mit Ausstrahlung in die linke Schulter sowie an einer HWS-Bewegungseinschr�nkung. Der psychische Zustand sei beeintr�chtigt. Das Universit�tsspital Y.________ legte am 2. April 2002 anamnestisch dar, nach ihren Angaben habe die Versicherte unmittelbar nach dem Unfall (nicht sehr starke) Kopfschmerzen gehabt. Am Abend des Unfalltages habe sie zunehmende Schmerzen im Nacken-/Kopfbereich sowie in Schulter und Arm links gehabt. Sp�ter seien auch Nausea und Erbrechen aufgetreten, weshalb sie am n�chsten Tag zum Arzt gegangen sei. Es trat mithin innerhalb der von der Rechtsprechung anerkannten Latenzzeit (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29; Urteil A. vom 24. Oktober 2005 Erw. 4.2.1, U 90/05) das f�r eine HWS-Distorsion typische Beschwerdebild mit einer H�ufung von Beschwerden auf. Damit ist mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdef�hrerin eine HWS-Distorsion erlitten hat. Dies ist denn auch unbestritten.
Zudem zog sie sich die Versicherte eine Verletzung der Schulter und des Arms/Ellbogens links zu (Berichte der Frau Dr. med. H.________ vom 24. M�rz 2000, des Dr. med. W.________ vom 3. und 25. April 2000 sowie der Klinik Z.________ vom 2. Februar 2003; Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 22. M�rz 2004).
Soweit das Universit�tsspital Y.________ am 2. April 2002 ausf�hrte, es bestehe auf Grund des Unfalls vom 7. M�rz 2000 ein leichtes Schulter-Arm-Syndrom rechts (Erw. 2.1 hievor), ist dies offensichtlich aktenwidrig. Anamnestisch wurde in diesem Gutachten denn auch richtigerweise von einer Verletzung des linken Ams und der linken Schulter ausgegangen.
4.1.2 Dr. med. W.________ verneinte am 25. April 2000 eine Benommenheit oder Bewusstlosigkeit der Versicherten beim Unfall vom 7. M�rz 2000, erachtete aber eine leichte Commotio cerebri als wahrscheinlich. Das Universit�tsspital Y.________ erachtete am 2. April 2002 eine leichte Commotio cerebri bloss als m�glich. Dr. med. J.________ verneinte einen Bewusstseinsverlust beim Unfall und das Vorliegen einer Commotio cerebri (Gutachten vom 12. Juni 2003). Auch Prof. Dr. med. M.________ ging in der Expertise vom 22. M�rz 2004 davon aus, dass kein Bewusstseinsverlust vorlag; eine Commotio cerebri diagnostizierte er nicht. Ob eine solche vorlag, kann indessen offen bleiben (vgl. Erw. 7.3 und 8.2.1 hienach).
4.2 Die Z�rich und die Vorinstanz haben den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 7. M�rz 2000 und den im Zeitpunkt des Einspracheentscheides (15. April 2004) weiterhin bestehenden Beschwerden (chronische, linksseitig betonte Kopfschmerzen sowie Schmerzen im Bereich des Nackens mit Ausstrahlung in den linken Arm sowie in die linke Schulterregion; Erw. 2.5 hievor) bejaht. Dies ist nicht zu beanstanden.
Streitig und zu pr�fen ist, ob auch der ad�quate Kausalzusammenhang gegeben ist.
5.1 Gem�ss der Expertise des Prof. Dr. med. M.________ waren aktuell keine therapeutischen Leistungen n�tig. Er legte jedoch dar, die zu erwartenden st�rkeren Beschwerdeexazerbationen bed�rften jeweils einer lokalen Therapie (Physiotherapie bzw. Mobilisation; Erw. 2.5 hievor).
Die Versicherte beantragt denn auch keine konkreten aktuellen Leistungen, sondern verlangt im Rahmen der Beschwerdebegr�ndung die Bejahung der Ad�quanz im Hinblick auf die absehbaren k�nftigen Arbeitsunf�higkeiten und medizinische Behandlungen.
5.2 Diesbez�glich ist das schutzw�rdige Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung des angefochtenen Entscheides (Art. 103 lit. a OG) zu bejahen, weil die rechtskr�ftige Verneinung der ad�quaten Kausalit�t (vorbeh�ltlich der prozessualen Revision) zur Ablehnung s�mtlicher aktueller und k�nftiger Leistungsbegehren auf Grund des Unfalls vom 7. M�rz 2000 und seiner beurteilten Folgen f�hren w�rde, egal ob es um Heilbehandlung, Taggelder, Invalidenrenten oder die Integrit�tsentsch�digung geht (BGE 127 V 102; Urteile H. vom 10. Januar 2005 Erw. 1.1, U 269/04, und H. vom 22. Oktober 2003 Erw. 3.4.2, U 210/00).
Gem�ss Prof. Dr. med. M.________ sind die Beschwerden seit 2002 station�r, weshalb der Endzustand seit damals erreicht sein d�rfte. Eine weitere Behandlung d�rfte nicht zu einer namhaften Verbesserung des Gesundheitszustandes f�hren, weshalb von einem station�ren Verlauf auszugehen sei (Erw. 2.5 hievor). Unter diesen Umst�nden ist der unfallbedingt erforderliche Heilungsprozess abgeschlossen. Hieran �ndert nichts, dass bei st�rkeren Beschwerdeexazerbationen auch k�nftig mit einer vor�bergehenden Therapiebed�rftigkeit zu rechnen ist (Erw. 5.1 hievor). Denn dies dient nur der Erhaltung des bestehenden Gesundheitszustandes. Demnach erweist sich die Ad�quanzbeurteilung nicht als verfr�ht (in HAVE 2004 S. 119 zusammengefasstes Urteil K. vom 11. Februar 2004, U 246/03, Urteil H. vom 10. Januar 2005 Erw. 1.3, U 269/04, je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil P. vom 15. Oktober 2003 Erw. 3.3, U 154/03).
7.1 Die Vorinstanz hat hinsichtlich s�mtlicher Beschwerden ausgef�hrt, sie seien durch bildgebende Untersuchungen nicht nachweisbar, weshalb die Ad�quanz nach der Schleudertrauma-Praxis zu pr�fen sei.
Dem kann nicht gefolgt werden. Die Z�rich hat richtig erkannt, dass im linken Schultergelenk bildgebend eine leichte Dehiszens von 2-3 mm dokumentiert ist. Diesbez�glich liegt mithin ein organisches Substrat vor, weshalb die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers keine Rolle spielt (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen).
7.2 Gem�ss Bericht des Regionalen MR-Zentrums vom 10. September 2002 bestehen im Weiteren diskrete uncarthrotische Degenerationen der HWS-Segmente C3-C5 rechts.
Nach unfallmedizinischer Erfahrungstatsache kann eine richtunggebende, mithin dauernde, unfallbedingte Verschlimmerung einer vorbestandenen, degenerativen Erkrankung der Wirbels�ule nur als nachgewiesen gelten, wenn ein pl�tzliches Zusammensinken der Wirbel sowie das Auftreten und Verschlimmern von Verletzungen nach einem Trauma radioskopisch erstellt sind (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 f. Erw. 3a, Urteil M. vom 28. September 2005 Erw. 2.1, U 248/05, je mit Hinweisen). Auf Grund der Aktenlage trifft dies im Falle der Beschwerdef�hrerin nicht zu.
7.3 Nach dem Gesagten ist der Z�rich beizupflichten, dass mit Ausnahme der Schulter-/Armproblematik links s�mtliche Beschwerden (Erw. 4.2 hievor) organisch nicht (hinreichend) nachweisbar sind. Abgesehen von den Ersteren richtet sich die Ad�quanzbeurteilung mithin nach den in BGE 117 V 366 ff. Erw. 6 festgelegten Kriterien, was unbestritten ist.
8.1 Nach ihren Angaben befuhr die Versicherte am 7. M�rz 2000 im Gebiet G.________ eine ehemalige Frauenabfahrtspiste in relativ steilem Terrain. Wegen eines sie �berholenden Skifahrers sei sie erschrocken, worauf sich ihre Skis verkantet h�tten und sie auf hartem Schnee �ber mehrere Meter Kopf voran in eine Eiswand gest�rzt sei. An dieser sei sie mit dem Kopf und der linken Schulter aufgeschlagen. Sie habe sich danach leicht schwindlig gef�hlt, aber noch wenig Schmerzen versp�rt und bis zur Talstation fahren k�nnen. Am gleichen Abend h�tten die Schmerzen zugenommen und sie habe erbrechen m�ssen, weshalb sie am n�chsten Tag eine �rztin aufgesucht habe.
Die Vorinstanz hat diesen Unfall zu Recht als mittelschweres, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegendes Ereignis qualifiziert. Weiter hat sie auf Grund der medizinischen Unterlagen mit zutreffender Begr�ndung, auf die verwiesen wird, dargelegt, dass die ad�quate Kausalit�t zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden (mit Ausnahme der Schulter-/Armproblematik links, vgl. Erw. 7.1 und 7.3 hievor) ab 1. Oktober 2003 zu verneinen ist.
8.2 Hieran verm�gen die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu �ndern.
8.2.1 Unbestritten ist, dass die beiden Kriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen sowie der �rztlichen Fehlbehandlung nicht erf�llt sind.
Die Diagnose einer HWS-Distorsion vermag f�r sich allein die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung nicht zu begr�nden (Urteil J. vom 20. Mai 2005 Erw. 3.3.3, U 279/04). Die zus�tzlich von der Versicherten erlittenen Verletzungen verm�gen zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren, selbst dann nicht, wenn auch von einer leichten Commotio cerebri auszugehen w�re (Erw. 4.1 hievor; vgl. auch Urteil S. vom 13. Juni 2005 Erw. 2.3, U 276/04).
8.2.2 Im Weiteren kann bez�glich des Unfalls vom 7. M�rz 2000 nicht von einer besonderen Eindr�cklichkeit oder besonders dramatischen Begleitumst�nden gesprochen werden.
8.2.3 Unbestritten ist, dass die Versicherte drei Wochen nach dem Unfall wieder zu 50 % an die Arbeit zur�ckkehrte. Nach f�nf Wochen war sie wieder voll arbeitsf�hig. Danach war sie pro Jahr insgesamt jeweils w�hrend etwa 3 bis 4 Wochen teilweise oder vollst�ndig arbeitsunf�hig. Das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist damit nicht gegeben. Zu keinem anderen Ergebnis f�hrt das Vorbringen der Versicherten, es sei auch k�nftig mit Arbeitsausf�llen von j�hrlich 3 bis 4 Wochen zu rechnen (vgl. auch RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 [Urteil L. vom 30. August 2001, U 56/00]).
8.2.4 Praxisgem�ss wird eine Behandlungsbed�rftigkeit w�hrend zwei bis drei Jahren nach einer HWS-Distorsion noch als �blich betrachtet (Urteil J. vom 20. Mai 2005 Erw. 3.3.4, U 279/04). Die Vorinstanz hat das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung zu Recht bejaht. In besonders ausgepr�gter Weise ist es indessen nicht erf�llt. An diesem Ergebnis �ndert nichts, dass auch k�nftig bei st�rkeren Beschwerdeexazerbationen mit einer vor�bergehenden lokalen Therapiebed�rftigkeit (Physiotherapie bzw. Mobilisation) zu rechnen ist (Erw. 2.5 und 5.1 hievor). Anzuf�gen bleibt, dass den verschiedenen Abkl�rungsmassnahmen und den blossen Kontrollen beim Hausarzt nicht die Qualit�t einer regelm�ssigen, zielgerichteten Behandlung zukommt (Urteil K. vom 25. Oktober 2004 Erw. 4.4.5, U 61/03).
8.2.5 Gem�ss der Expertise des Prof. Dr. med. M.________ sind die Schmerzen der Versicherten einerseits stark belastungsabh�ngig (�berkopfarbeiten mit dem Arm, Hebearbeiten); anderseits k�nnten sie auch ohne Belastung auftreten (insbesondere Kopfschmerzen). Sie gebe Einschr�nkungen vor allem im Haushalt (Nacken- und Armschmerzen bei schwereren Arbeiten), bei der Hobbyaus�bung (Aufgabe oder Einschr�nkung fr�herer Sportbet�tigungen) sowie beim Autofahren (Kopfdrehen auf die Seite in Phasen st�rkerer Schmerzen stark eingeschr�nkt) an. Im Beruf sei sie nicht wesentlich eingeschr�nkt; die Einschr�nkung beziehe sich vorwiegend auf nur gelegentliche Hebearbeiten (z.B. k�nne ein Ordner nicht links aus dem Gestell gezogen werden).
Unter diesen Umst�nden ist das Kriterium der Dauerbeschwerden nur teilweise und jedenfalls nicht in ausgepr�gter Weise erf�llt.
8.2.6 Die Vorinstanz hat das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs als teilweise erf�llt angesehen, wobei von erheblichen Komplikationen nicht gesprochen werden k�nne.
F�r die Bejahung dieses Kriteriums bedarf es besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben (Urteil H. vom 21. September 2005 Erw. 5.3.6, U 141/05, mit Hinweis). Solche Gr�nde sind hier entgegen der Vorinstanz nicht ersichtlich.
8.2.7 Nach dem Gesagten sind h�chstens zwei Kriterien (ungew�hnlich lange Behandlungsdauer und Dauerbeschwerden) zu bejahen. Da sie nicht in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sind, reicht es nicht aus, um die Ad�quanz zu bejahen (BGE 117 V 367 f. Erw. 6b).
8.3.1 Die Versicherte macht geltend, es gehe nicht an, die Ad�quanz hinsichtlich der Kopfschmerzen zu verneinen, sie aber bei der Integrit�tsentsch�digung zu ber�cksichtigen.
8.3.2 Prof. Dr. med. M.________ ber�cksichtigte im gesch�tzten Integrit�tsschaden von total 10 % neben der Einschr�nkung der Lebensqualit�t insgesamt sowie der Schulterproblematik links auch die eingeschr�nkte HWS-Rotation bei ausgepr�gtem zerviko-cephalen Syndrom (linksseitige Kopfschmerzen; Erw. 2.5 hievor).
Indem die Z�rich und die Vorinstanz diesen Integrit�tsschaden �bernahmen, bejahten sie implizit auch die ad�quate Kausalit�t zwischen dem Unfall und den HWS-Beschwerden (inkl. linksseitige Kopfschmerzen). Dies ist nach dem in Erw�gung 7.3 und 8.1 f. hievor Gesagten nicht korrekt, zumal es nicht zul�ssig ist, im Rahmen der Ad�quanzpr�fung einen je nach der konkret zur Diskussion stehenden Leistung unterschiedlichen Massstab anzulegen (Erw. 5.2 hievor; BGE 127 V 102).
Die Integrit�tsentsch�digung von 10 % (Fr. 10'680.-) ist daher grossz�gig. Da sie jedoch von keiner Seite in Frage gestellt wird, hat es dabei sein Bewenden.