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Timestamp: 2016-10-24 23:40:03
Document Index: 50625623

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 18', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 511/06 (30.08.2007)
U 511/06
K.________, 1955, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Sch�tzengasse 7, 8001 Z�rich,
Der 1955 geborene, im Rahmen seiner Anstellung als Lastwagen-Chauffeur der H.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versicherte K.________, hatte sich, als er am 9. Juli 2004 r�ckw�rts von der Ladebr�cke st�rzte, eine Unterschenkelfraktur links mit drohendem Compartement-Syndrom sowie eine stabile LWK1- und BWK11-Impressionsfraktur zugezogen. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Vom 1. M�rz bis 12. April 2005 hielt sich der Versicherte in der Klinik X.________ auf, in deren Rahmen auch ein psychosomatisches Konsilium durchgef�hrt wurde (Austrittsbericht vom 22. April 2005). Am 4. August 2005 erfolgte die kreis�rztliche Abschlussuntersuchung durch Dr. med. W.________. Mit Verf�gung vom 15. September 2005 sprach die SUVA dem Versicherten eine Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 19 % sowie eine Entsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von 10 % zu. Daran hielt sie nach zus�tzlichen medizinischen Abkl�rungen, insbesondere durch Dr. med. T.________, Facharzt f�r Rheumatologie, Innere Medizin, Manuelle Medizin, der Klinik Y.________ (Bericht vom 17. Oktober 2005) mit Einspracheentscheid vom 31. Januar 2006 fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde, mit welcher eine Stellungnahme des Dr. med. M.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie (vom 10. Oktober 2005) und zwei Berichte des Medizinischen Zentrums B.________ (vom 28. M�rz und 12. April 2006) eingereicht wurden, wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 30. August 2006).
Der Versicherte l�sst unter Beilage eines Berichts des Dr.med. H.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, Wirbels�ulenleiden, Schleudertrauma und orthop�dische Traumatologie (vom 25. August 2006) Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides sei die SUVA zu verpflichten, ihm eine Unfallrente von 50 % und eine Integrit�tsentsch�digung vom 25 % auszurichten.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Am 19. Januar 2007 l�sst der Versicherte ein zus�tzliches Schreiben des Dr. med. H.________ (vom 8. Januar 2007) nachreichen.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurde das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und das Bundesgericht in Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 10 Rz 75) und es wurde die Organisation und das Verfahren des obersten Gerichts umfassend neu geregelt. Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Gerichtsentscheid am 30. August 2006 und somit vor dem 1. Januar 2007 erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
Im kantonalen Gerichtsentscheid werden die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 8 ATSG), den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 UVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei Erwerbst�tigen (Art. 16 ATSG), insbesondere die Verwendung der verwaltungsinternen Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) bei der Ermittlung der Vergleichseinkommen (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat das Gericht auch die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers nebst dem nat�rlichen Kausalzusammenhang (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) vorausgesetzten ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden wie Krankheit, Invalidit�t, Tod (BGE 125 V 456 E. 5a S. 461 mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133), sowie zum im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen). Gleiches gilt f�r die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG und Art. 36 Abs. 1 UVV), deren Abstufung nach der Schwere des Integrit�tsschadens (Art. 25 Abs. 1 UVG; Art. 36 Abs. 2 UVV in Verbindung mit Anhang 3 zur UVV) und die Bedeutung der von der medizinischen Abteilung der SUVA erarbeiteten weiteren Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster; BGE 124 V 29 E. 1c S. 32) sowie die Rechtsprechung betreffend die Integrit�tsentsch�digung bei psychogenen Unfallfolgen (BGE 124 V 29). Darauf wird verwiesen.
3.1 Nach sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz zutreffend dargelegt, dass dem Versicherten aufgrund der verbliebenen organischen Unfallfolgen, insbesondere der Restbeschwerden im linken Unterschenkel und der Beschwerden bez�glich der LWS noch eine k�rperlich leichte Arbeit ganztags, sitzend, gehend und stehend zumutbar ist. Sie st�tzte sich dabei zu Recht auf den �berzeugenden Abschlussbericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 4. August 2005 (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.), dessen Beurteilung hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit �berdies vom Rheumatologen Dr. med. T.________ in seinem Bericht vom 17. Oktober 2005 best�tigt wurde. Die von beschwerdef�hrerischer Seite angef�hrten Stellungnahmen des Dr. med. H.________ vom 25. August 2006 und vom 8. Januar 2007 verm�gen, soweit beachtlich (BGE 127 V 353), zu keiner anderen Betrachtungsweise zu f�hren. Dieser r�umte darin selbst ein, nicht �ber die erforderlichen Akten zu verf�gen, um eine umfassende Beurteilung hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit abgeben zu k�nnen.
Was die psychische Gesundheitsst�rung anbelangt, hat das kantonale Gericht ebenfalls �berzeugend aufgezeigt, dass der f�r eine Leistungspflicht des Unfallversicherers rechtsprechungsgem�ss (BGE 115 V 133) vorausgesetzte ad�quate Kausalzusammenhang zum als mittelschwer eingestuften Unfall zu verneinen ist, weshalb die Auswirkungen der psychischen Beeintr�chtigung auf die Arbeitsf�higkeit nicht n�her gepr�ft werden m�ssen. Diesen einl�sslichen Erw�gungen kann vollumf�nglich beigepflichtet werden.
3.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren. Insbesondere l�sst sich aus den Berichten des Psychiaters Dr. med. M.________ (vom 10. Oktober 2005) und des Medizinischen Zentrums B.________ (vom 28. M�rz und 12. April 2006) nichts Gegenteiliges ableiten. Die darin erw�hnten, ausgewiesenen psychischen Leiden werden im angefochtenen Entscheid nicht in Abrede gestellt, vielmehr wird die rechtsprechungsgem�ss erforderliche Ad�quanz (als haftungsbegrenzender Faktor, BGE 125 V 456 E. 5c S. 462) verneint. Die Vorinstanz hat das Unfallereignis nach sorgf�ltiger W�rdigung der gesamten Umst�nde zu Recht dem mittleren Bereich zugeordnet. Inwiefern es sich um ein Ereignis im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen handeln sollte, wie geltend gemacht wird, ist nicht ersichtlich. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesslich die Unbefangenheit der SUVA-�rzte (Klinik X.________) angezweifelt wird, ist darauf hinzuweisen, dass sich allein aus dem Umstand eines Anstellungsverh�ltnisses zum Versicherungstr�ger nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und Befangenheit schliessen l�sst (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f. mit Hinweis). Die Einsch�tzungen dieser �rzte sind schl�ssig, nachvollziehbar begr�ndet und in sich widerspruchsfrei. Es bestehen keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit, weshalb ohne weiteres darauf abgestellt werden kann. Zu Recht erhebt der Beschwerdef�hrer keine Einw�nde gegen die Invalidit�tsbemessung. Den in allen Teilen zutreffenden Ausf�hrungen des kantonalen Gerichts ist nichts beizuf�gen. Weshalb die Integrit�tsentsch�digung h�her zu bemessen w�re, wird im �brigen nicht n�her dargetan, und es ergeben sich auch aus den Akten keine Anhaltspunkte daf�r.