Source: http://www.jurablogs.com/2011/12/01/bescheinigung-zeiten-ausbildungsuche
Timestamp: 2017-05-01 04:29:34
Document Index: 139097481

Matched Legal Cases: ['§ 58', '§ 418', '§ 418', '§ 58', '§ 32', '§ 62', '§ 63', '§ 32', '§ 32']

Bescheinigung über Zeiten der Ausbildungsuche
BlogsRechtslupeDezember 2011Bescheinigung über Zeiten der AusbildungsucheEiner von der Agentur für Arbeit für den Rentenversicherungsträger erstellten Bescheinigung über Anrechnungszeiten der Ausbildungsuche i.S. des § 58 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3a SGB VI kommt als öffentlicher Urkunde (§ 418 ZPO) hinsichtlich des darin vermerkten Tages der Anmeldung des Ausbildungsuchenden bei der Berufsberatung ein besonderer Beweiswert zu, der ggf. aber widerlegt werden kann (§ 418 Abs. 2 ZPO).Werden dem Rentenversicherungsträger mit der Meldung nach § 58 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3a SGB VI Zeiten der Ausbildungsuche pauschal bis zum 30. September eines Berichtsjahres bescheinigt, dient die Meldung im Bereich des § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c EStG grundsätzlich nur für drei Monate ab dem Tag der Anmeldung bei der Berufsberatung als Nachweis für das ernsthafte Bemühen des Kindes um einen Ausbildungsplatz.Nach § 62 Abs. 1, § 63 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c EStG besteht für ein über 18 Jahre altes Kind, das das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, Anspruch auf Kindergeld, wenn es eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann. Der Bundesfinanzhof hat bereits in seinem Urteil vom 19. Juni 2008 dargelegt, wie diese Voraussetzungen nachzuweisen oder glaubhaft zu machen sind.Nach ständiger Rechtsprechung erfordert die Berücksichtigung eines Kindes gemäß § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c EStG, dass sich dieses ernsthaft um einen Ausbildungsplatz bemüht.Das Bemühen um einen Ausbildungsplatz ist glaubhaft zu machen. Pauschale Angaben, das Kind sei im fraglichen Zeitraum ausbildungsbereit gewesen, es habe sich ständig um einen Ausbildungsplatz bemüht oder sei stets bei der Agentur für Arbeit als ausbildungsuchend gemeldet gewesen, reichen nicht aus. Um einer missbräuchlichen Inanspruchnahme des Kindergeldes entgegen zu wirken, muss sich die Ausbildungsbereitschaft des Kindes durch belegbare Bemühungen um einen Ausbildungsplatz objektiviert haben ...Zum vollständigen Artikel10 verwandte ArtikelKindergeldanspruch für volljähriges ausbildungsuchendes KindKindergeld für das volljährige Kind – und das ernsthafte Bemühen um einen AusbildungsplatzKindergeld für das volljährige Kind – und die Anforderungen an die Suche einer AusbildungsstelleKindergeld für das nicht arbeitssuchende, ausländische KindDer nicht angenommene Studienplatz – und das KindergeldBFH zum Kindergeld: Meldung des Kindes bei der Agentur für Arbeit als Nachweis für die Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz muss
alle drei Monate erneuert werdenDer Zivildienstleistende als Ausbildungsplatz suchendes KindKindergeld und die Untersuchungshaft des KindesKindergeld für ein Kind, das sein eigenes Kind betreutDer Kindergeldanspruch und die Arbeitssuchendmeldung des KindesÜber den ArtikelVeröffentlicht December 1, 2011 5:48am im Blog Rechtslupe.ThemenEstg, Einkommensteuer (Privat), Kindergeld, Zpo, Sgb, UrkundeTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresÖffentlichkeitsarbeit: So bitte nicht!von Carsten R. Hoenig / kanzlei-hoenig.deMüssen Partner von SGB II-Empfängern ihre Gehaltsabrechnung beim Jobcenter vorlegen?von Dominik Bleckmann / datenschutz-notizen.deDie 5 besten Online-Tools für Anwälte …. und alle 5 sind kostenlos, Beitrag von Dr. Petra Arends-Paltzervon KanzleiforumLoveparade-Tragödie: „Eine Verurteilung erscheint nach allem, was bislang vorliegt, nahezu ausgeschlossen.“von Römermann BlogDas muss man den Leuten doch sagen!von RAin Hildebrand-BlumeAls nächstes lesen - bislang 86 Leser:Rechtsmissbräuchlich erwirkte Verfügung ist aufzuheben