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Timestamp: 2016-05-24 08:03:04
Document Index: 27603097

Matched Legal Cases: ['Art. 5', 'Art. 12', 'Art. 13', '§ 823', '§ 826', '§ 1004', '§ 1', '§ 19', '§ 19', '§ 20']

OLG-HAMBURG - 12.06.2003, 5 U 67/02 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Hanseatisches Oberlandesgericht > Urteil vom 12.06.2003, Aktenzeichen: 5 U 67/02 OLG-HAMBURG – Aktenzeichen: 5 U 67/02Urteil vom 12.06.2003
Leitsatz:Ein privater Hörfunksender hat gegen die Veranstalterin der Bundesliga-Spiele und die jeweiligen Bundesligavereine keinen Rechtsanspruch auf kostenlose Kurzberichterstattung aus den Fußballstadien.Rechtsgebiete:GG, BGB, UWG, GWBVorschriften:§ GG Art. 5 Abs. 1 S. 2, § GG Art. 12 Abs. 1 S. 2, § GG Art. 13 Abs. 1, § 823 Abs. 1 BGB, § 826 BGB, § 1004 BGB, § 1 UWG, § 19 Abs. 4 Nr. 2 GWB, § 19 Abs. 4 Nr. 4 GWB, § 20 Abs. 1 GWBVerfahrensgang:LG Hamburg 308 0 415/01 vom 26.04.2002
VolltextUm den Volltext vom OLG-HAMBURG – Urteil vom 12.06.2003, Aktenzeichen: 5 U 67/02 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OLG-HAMBURGOLG-HAMBURG – Urteil, 5 U 67/02 vom 12.06.2003Ein privater Hörfunksender hat gegen die Veranstalterin der Bundesliga-Spiele und die jeweiligen Bundesligavereine keinen Rechtsanspruch auf kostenlose Kurzberichterstattung aus den Fußballstadien.OLG-HAMBURG – Urteil, 3 U 38/00 vom 12.06.20031. Zum Umfang der Bindungswirkung der rechtskräftigen Feststellung der Schadensersatzpflicht wegen Markenverletzung im anschließenden Betragsverfahren (Zahlungsklage).
2. Der Schadensersatz für die Markenverletzung (hier: Parallelimport von Arzneimitteln ohne Vorabinformation) kann im Wege der Lizenzanalogie bestimmt werden, und zwar im Einzelfall unter Berücksichtigung aller maßgeblichen Umstände, zu diesen gehört die Bedeutung der Marke bzw. des Arzneimittels. Beruht die Markenverletzung nur auf der fehlenden Vorabinformation, so geht es der Sache nach nur um eine Art Ergänzungslizenz für eine Verletzung von eher geringerem Gewicht (vorliegend 1 % des Umsatzes).OLG-HAMBURG – Urteil, 3 U 171/02 vom 05.06.2003Gibt der Unterlassungsschuldner die vom Gläubiger in der Abmahnung geforderte, die konkrete Verletzungsform erfassende, strafbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärung ab (hier: Parallelimport von TRELOC/TRILOC-Arzneimitteln ohne Vorabinformation) und wird diese Erklärung vom Unterlassungsgläubiger vorbehaltlos angenommen, so entfällt insoweit die Wiederholungsgefahr. Dieser Umstand steht zugleich der Geltendmachung eines noch weiter gehenden Unterlassungsanspruchs aus demselben Verletzungsfall entgegen.
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