Source: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Hauptschule/FAQ-A--Z/Gesellschaftslehre/index.html
Timestamp: 2019-09-20 07:33:22
Document Index: 159721232

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 1', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 25']

Nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse in Klasse 4 können Schülerinnen und Schüler an der Hauptschule angemeldet werden. Zur Anmeldung kommen die Schülerinnen und Schüler mit den Eltern und bringen das letzte Zeugnis und die Empfehlung der Grundschule sowie den Anmeldeschein mit. Der Zeitraum des Anmeldeverfahrens wird durch den Schulträger bekannt gegeben.
- Hauswirtschaft - Technik - Wirtschaftslehre
Soziale Kompetenzen gehören heute neben fachbezogenen Kompetenzen zu den Grundvoraussetzungen für das erfolgreiche Durchlaufen des Bildungs- und Berufswegs. Nach Entscheidung der Versetzungskonferenz können Aussagen zum Arbeitsverhalten in das Zeugnis aufgenommen werden.
- Sozialverhalten - Wirtschaftslehre
Das Ministerium regelt die Bildungsgänge der einzelnen Schulstufen und Schulformen in Ausbildungs- und Prüfungsordnungen (§ 52 SchulG). Die Bestimmungen für die Hauptschule finden sich in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO-S I).
Überdurchschnittliche Leistungen beim Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) führen zur Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (am Gymnasium, an der Gesamtschule und an beruflichen Gymnasien). Sie wird vergeben, wenn die Leistungen am Ende der Klasse 10 Typ B in allen Fächern mindestens befriedigend sind. Eine ausreichende Leistung in einem Hauptfach (Deutsch, Mathematik, Englisch) kann durch eine gute Leistung in einem anderen Hauptfach ausgeglichen werden. Maximal drei ausreichende Leistungen in einem anderen Fach oder zwei ausreichende und eine mangelhafte Leistung können durch eine gleiche Anzahl guter Leistungen in den anderen Fächern ausgeglichen werden. Jedes Fach darf nur einmal zum Ausgleich herangezogen werden.
In der Hauptschule erwerben ca. 30% der Schülerinnen und Schüler den mittleren Schulabschluss, davon erreicht die Hälfte die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.
- Unterricht in der Herkunftssprache
- Chemie - Physik
- Biologie - Physik
Der Deutschunterricht in der Hauptschule hat die Aufgabe, die sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, d. h. ihre Verstehens-, Ausdrucks- und Verständigungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Er baut auf den in der Grundschule erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und bereitet auf den Übergang in weitere Ausbildungszusammenhänge vor.
Die Schülerinnen und Schüler sollen am Ende der Sekundarstufe I in der Lage sein, ihre Sprache schriftlich und mündlich bewusst und differenziert zu gebrauchen. Sie sollen sach-, situations- und adressatengerecht sprechen und schreiben und die Wirkung der Sprache einschätzen können.
Der Deutschunterricht stellt das methodische Instrumentarium, die erforderlichen Kenntnisse, Strategien und Arbeitstechniken zur Verfügung, um Texte zu analysieren und Literatur zu verstehen.
Dem Deutschunterricht kommt für das sprachliche Lernen in allen Fächern orientierende Funktion zu, indem Elemente sprachlichen Lernens und Sprachfragen aus anderen Fächern aufgegriffen und genutzt werden können.
Im Fach Deutsch werden Klassenarbeiten geschrieben, in Klasse 8 findet eine Lernstandserhebung statt, am Ende der Klasse 10 steht eine zentrale Prüfung.
Eine standardorientierte Potenzialanalyse ist die Grundlage individueller Förderkonzepte für jede Schülerin und jeden Schüler. In Portfolios werden Entwicklungen dokumentiert und Fortschritte festgehalten. Über neue, kreative und fächerübergreifende Ansätze des Lernens werden Defizite aufgearbeitet und Stärken der Kinder entdeckt und gefördert.
In altersangemessener Form und auf Basis schulischer Praktikumskonzepte, die die örtlichen Bedingungen der Schule berücksichtigen, machen die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen im beruflichen Alltag in möglichst verschiedenen Berufsfeldern. Dabei sind die Praktikumsphasen immer mit einem an fachlichen Standards orientierten Lernfortschritt unterrichtlich verbunden.
In den Fächern der zentralen Abschlussprüfungen wird der Unterricht in der Regel durch äußere Differenzierung in Erweiterungskursen und Grundkursen auf unterschiedlichem, dem jeweils angestrebten Schulabschluss entsprechenden Anspruchsniveau, angeboten. Dabei ist es möglich, dass auch Jugendliche, die den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 anstreben, am Unterricht eines Erweiterungskurses teilnehmen und diesem Fach die Prüfung auf dem höheren Niveau ablegen. Diese Prüfungsleistung wird auf dem Abschlusszeugnis entsprechend vermerkt. Sollte z. B. aufgrund der Schülerzahlen keine äußere Differenzierung in dieser Doppeljahrgangsstufe möglich sein, können die Schülerinnen und Schüler auch im Rahmen der inneren Differenzierung auf unterschiedlichem Anspruchsniveau unterrichtet und gefördert werden und die verschiedenen Abschlüsse erreichen.
- Wechsel der Schulform
- Broschüre "Einfach mitwirken - Elternmitwirkung in der Schule"
Englisch ist die Weltverkehrssprache. Dies macht es erforderlich, dass alle jungen Menschen in Deutschland über gute Englischkenntnisse im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben verfügen. Der Englischunterricht in der Hauptschule baut auf den in der Grundschule erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und entwickelt sie fort.
Der Aufbau der kommunikativen Kompetenzen ist dabei immer auf konkrete Verwendungssituationen im Alltag, in der Aus- und Weiterbildung und auf Situationen der berufsorientierten Kommunikation bezogen.
Der Englischunterricht entwickelt systematisch interkulturelle Kompetenzen, es werden Lerngelegenheiten bereit gestellt, damit die Schülerinnen und Schüler Verständnis für andere kulturspezifische Denk- und Lebensweisen, Werte, Normen und Lebensbedingungen entwickeln. Sie vergleichen eigene Sichtweisen und Wertvorstellungen tolerant und kritisch mit denen englischsprachiger Kulturen.
Im Fach Englisch werden Klassenarbeiten geschrieben, in Klasse 8 findet eine Lernstandserhebung statt, am Ende der Klasse 10 steht eine zentrale Abschlussprüfung.
Englisch wird in Klasse 7 bis 9 in Grund- und Erweiterungskurse differenziert unterrichtet. In Klasse 10 wird in 10A- und 10B-Lerngruppen differenziert. Kleine Hauptschulen können auch gemeinsamen Unterricht mit Binnendifferenzierung anbieten.
- Zentrale Prüfungen - Binnendifferenzierung - Fremdsprachen - Grundkurs - Erweiterungskurs - Lernstandserhebungen
- Gesellschaftslehre - Geschichte/Politik
- Grundkurs - Binnendifferenzierung
Der evangelische Religionsunterricht ist ordentliches Lehrfach. Die Note ist versetzungsrelevant. Eine Teilnahmepflicht besteht für alle Schülerinnen und Schüler, die der Evangelischen Kirche angehören. Eine Abmeldung vom Religionsunterricht ist möglich. Der evangelische Religionsunterricht wird in Übereinstimmung mit der Lehre und den Grundsätzen der Evangelischen Kirche erteilt. Er hat die Aufgabe, die eigene Religion – aber auch andere Religionen – kennen und verstehen zu lernen. Er bietet die Möglichkeit, die Botschaft des christlichen Glaubens und die Lebenswirklichkeit sowie die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler aufeinander zu beziehen und in Einklang zu bringen. Ihnen wird die Möglichkeit eröffnet, das eigene Leben und die Welt mit dem Zuspruch und dem Anspruch des christlichen Glaubens zu verstehen und zu gestalten.
Förderung (individuelle)
Die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler ist zentrale Leitidee des Schulgesetzes. In der Hauptschule wird die individuelle Förderung in innerer Differenzierung - Schülerinnen und Schüler erhalten unterschiedliche Projekte und Aufgaben mit einem individuellen Zeitkonto - oder in äußerer Differenzierung z. B. Erweiterungskurse, Grundkurse, Förderstunden oder Lernbegleitung und Beratung umgesetzt. Wichtiges Merkmal der individuellen Förderung in der Hauptschule ist die an den Stärken anknüpfende, ermutigende Förderung der Schülerinnen und Schüler.
Alle Hauptschülerinnen und Hauptschüler lernen Englisch.
- Gesellschaftslehre - Erdkunde
Zum Lernbereich Gesellschaftslehre gehören die Fächer Geschichte/Politik und Erdkunde.
Der Unterricht im Lernbereich der Gesellschaftslehre erzieht Schülerinnen und Schüler zu politisch mündigen und handlungsfähigen Bürgerinnen und Bürger einer demokratisch verfassten Gesellschaft. Er orientiert sich am Wertesystem der gegenwärtigen Gesellschaft und an ihren Erwartungen an die Zukunft. Er leistet einen Beitrag zur Lösung von Problemen und zur Bewältigung von Aufgaben, die die Grundlagen des menschlichen Lebens und des gesellschaftlichen Zusammenlebens betreffen.
- Geschichte/Politik - Erdkunde
- Erweiterungskurs - Binnendifferenzierung
- Klasse 10 Typ A - Klasse 10 Typ B
Am Ende der Klasse 10 Typ A gibt es ein zentrales Prüfungsverfahren. Dazu gehören Abschlussprüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Hinzugezogen werden die Vornoten in den Prüfungsfächern und die Noten der anderen Unterrichtsfächer. Der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 berechtigt zur Aufnahme einer Ausbildung oder zum Besuch des Berufskollegs, um dort einen höherwertigen Schulabschluss (mittlerer Schulabschluss/Fachoberschulreife) zu erwerben.
Hausaufgaben festigen das im Unterricht Gelernte und dienen der Übung und der Vorbereitung auf den nächsten Unterricht. Hausaufgaben sollen in Klasse 5 und 6 einen Zeitumfang von 60 Minuten am Tag und in Klasse 7 bis 10 75 Minuten am Tag nicht überschreiten. Auch in Ganztagsschulen sind in geringem Maße Hausaufgaben erforderlich, z. B. für das Lernen von Vokabeln.
- Wahlpflichtunterricht
Klasse Deutsch Englisch Mathematik
Anzahl Dauer Anzahl Dauer Anzahl Dauer
5 6 1 3* bis zu 1 6 bis zu 1
6 6 1 6 bis zu 1 6 bis zu 1
7 6 1-2 6 bis zu 1 6 bis zu 1
8 5 1-2 5 1-2 5 1-2
9 4-5 2-3 4-5 1-2 4-5 1-2
10 4-5 2-3 4-5 1-2 4-5 1-2
*beginnend mit dem 2. Schulhalbjahr
- Berufskolleg
- Musik - Textilgestaltung
- LRS-Erlass
Der Mathematikunterricht baut auf den Kenntnissen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule auf und entwickelt sie fort.
Die Hauptschule vermittelt eine mathematische Grundbildung. Sie umfasst die Fähigkeit im Alltagsleben mathematisches Wissen situationsangemessen einzusetzen und mathematische Probleme zu lösen. Die an der Hauptschule erworbene mathematische Grundbildung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern am Ende der Schulzeit die Aufnahme einer Ausbildung.
Im Fach Mathematik werden Klassenarbeiten geschrieben, in Klasse 8 findet eine Lernstandserhebung statt, am Ende der Klasse 10 steht eine zentrale Abschlussprüfung.
Mathematik wird in Klasse 7 bis 9 in Grund- und Erweiterungskurse differenziert unterrichtet. In Klasse 10 wird in 10A- und 10B-Lerngruppen differenziert. Kleine Hauptschulen können auch gemeinsamen Unterricht mit Binnendifferenzierung anbieten.
- Zentrale Prüfungen - Binnendifferenzierung - Grundkurs - Erweiterungskurs - Lernstandserhebung
- Kunst - Textilgestaltung
- Biologie - Chemie
Jede Schule hat gemäß § 1 des Schulgesetzes den Auftrag, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern - unabhängig vonden möglichen Lernschwierigkeiten, die ein Kind zeigt. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche mit Rechenstörungen.
- Adressen Bezirksregierungen - Adressen Schulämter
- http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulrecht/Schulgesetz/index.html
- Klassenpflegschaft - Schulkonferenz
Die Schulpflicht in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I (Vollzeitschulpflicht) dauert zehn Jahre. Sie ist mit dem Besuch der Grundschule und der Hauptschule bis zum Hauptschulabschluss Klasse 10 erfüllt. Die Regeldauer der Ausbildung in der Hauptschule beträgt sechs Jahre und kann um zwei Jahre überschritten werden. Die Eltern sind verantwortlich dafür, dass ihr Kind am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule regelmäßig teilnimmt.
Ist ein Schüler oder Schülerin durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit (Entschuldigung).
Über die Arbeit der Schulschiedsstellen und die Orte, in denen sie eingerichtet sind, informiert die Broschüre "Schulschiedsstellen - Schülerinnen und Schüler setzen Grenzen" (PDF).
Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf können in allgemeinen Schulen - dazu zählt auch die Hauptschule - oder in Förderschulen unterrichtet werden (§ 20 Abs. 1 SchulG). Bei den meisten Schülerinnen und Schülern ist der sonderpädagogische Förderbedarf bereits vor dem Wechsel zur weiterführenden Schule festgestellt worden. In Einzelfällen kann aber auch in den Klassen 5 und 6 durch die Schule oder durch die Eltern ein Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs eingeleitet werden.
- http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/APOen/AO_SF.pdf
- http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Erlasse/Integrative_Lerngruppen.pdf
Soziale Kompetenzen gehören heute neben den fachbezogenen Kompetenzen zu den Grundvoraussetzungen für das erfolgreiche Durchlaufen des Bildungs- und Berufswegs. Nach Entscheidung der Versetzungskonferenz können Aussagen zum Sozialverhalten in das Zeugnis aufgenommen werden.
- Arbeitsverhalten - Zeugnisse
Syrisch-orthodoxer Religionsunterricht
Der syrisch-orthodoxe Religionsunterricht hat die Aufgabe die eigene Religion – aber auch andere Religionen – kennen und verstehen zu lernen. Er bietet die Möglichkeit, die Botschaft des christlichen Glaubens und die Lebenswirklichkeit sowie die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler aufeinander zu beziehen und miteinander in Einklang zu bringen. Ihnen wird die Möglichkeit eröffnet, das eigene Leben und ihre Lebenswelt auf der Grundlage des christlichen Glaubens zu verstehen und zu gestalten.
Das Fach Technik gehört zusammen mit den Fächern Wirtschaftslehre und Hauswirtschaft zum Lernbereich Arbeitslehre. Ziel des Fachs Technik ist, dass die Schülerinnen und Schüler technische Berufe und ihre Arbeitsfelder kennenlernen und Auswirkungen und Einfluss von Technik auf das tägliche Leben erkennen. Technik hat einen hohen praktischen Anteil, dadurch erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Erfahrungen im Umgang mit Werkstoffen und Werkzeugen.
- Arbeitslehre - Hauswirtschaft - Wirtschaftslehre
- Musik - Kunst
- Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
In der Erprobungsstufe gibt es keine Versetzung, alle Schülerinnen und Schüler gehen in Klasse 6 über. Ab Klasse 6 gibt es eine Versetzung. Versetzt wird, wer in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen erbringt. Genaueres regeln § 21, § 22 und § 25 der APO-SI.
Durch besondere individuelle Förderung und Programme wie "Komm mit" arbeiten die Schulen an der Reduzierung der Zahl der "Sitzenbleiber" um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern eine Fortsetzung der Schullaufbahn in der vertrauten Lerngruppe zu ermöglichen. Dies ist auch ein wichtiger Bestandteil der Qualitätsoffensive Hauptschule.
Zur aktuellen Fassung der APO S I
- Kunst - Musik - Textilgestaltung
- Arbeitslehre - Kunst - Musik
Wechsel der Schulform
In den Klassen 5 und 6 wird in jedem Halbjahr, in den Klassen 7 und 8 wird am Schuljahresende darüber beraten, ob eine Schülerin oder ein Schüler auf die Realschule oder auf das Gymnasium wechseln kann. Insbesondere wenn eine Schülerin oder ein Schüler in den Fächern mit Klassenarbeiten einen Notendurchschnitt von 2,0 erreicht hat, berät die Schule die Eltern im Hinblick auf einen Wechsel. Auch am Ende der Klasse 10 gibt es zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Neben einer Berufsausbildung können sich die verschiedenen Bildungsgänge des Berufskollegs oder z.B. nach einem guten mittleren Schulabschluss der Besuch der gymnasialen Oberstufe anbieten.
- Hauswirtschaft - Technik
Zentrale Prüfungen werden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch am Ende der Klasse 10 durchgeführt. Die Prüfungsaufgaben werden vom Ministerium entwickelt. In der Klasse 10 Typ A entsprechen die Anforderungen der Prüfungen dem Niveau des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10, in der Klasse 10 Typ B liegen die Anforderungen auf dem Niveau des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife). Die zentralen Prüfungen sind nur ein Teil des Schulabschlusses. Sie werden ergänzt durch die Vornoten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch und durch die Noten in den anderen Unterrichtsfächern.
Die Zeugnisse enthalten Noten für die Fächer. Nach Entscheidung der Versetzungskonferenz können Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten in das Zeugnis aufgenommen werden (gilt nicht für Abgangs- und Abschlusszeugnisse). Die Schulkonferenz stellt Grundsätze zu einer einheitlichen Handhabung der Aussagen auf. Auf den Zeugnissen ist vermerkt, auf welchem Kursniveau die Leistungen in Englisch und Mathematik in den Klassen 7 bis 9 erbracht wurden. Die Zeugnisse am Schuljahresende enthalten ab Klasse 6 einen Vermerk über die Versetzung oder die Nichtversetzung.
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