Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BauR%201990,%20239
Timestamp: 2019-12-11 16:07:33
Document Index: 331326466

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 134', '§ 4', '§ 4', '§ 134', 'BGH', '§ 4', '§ 134', 'BGH', '§ 134', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 631', '§ 4']

Rechtsprechung: BauR 1990, 239 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 09.11.1989
https://dejure.org/1989,1105
BGH, 09.11.1989 - VII ZR 252/88 (https://dejure.org/1989,1105)
BGH, Entscheidung vom 09.11.1989 - VII ZR 252/88 (https://dejure.org/1989,1105)
BGH, Entscheidung vom 09. November 1989 - VII ZR 252/88 (https://dejure.org/1989,1105)
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Unwirksamkeit der schriftlich getroffenen Vereinbarung eines Pauschalhonorars gem. § 4 Abs. 3 Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) bei Übersteigung der festgelegten Höchstsätze
BGB §§ 134, 632; HOAI § 4 Abs. 3
Pauschalhonorar: Überschreitung der Höchstsätze
§ 4 Abs. 3 HOAI, § 134 BGB
Welche Rechtsfolge hat die Überschreitung der Höchstsätze? (IBR 1990, 198)
NJW 1990, 1365 (Ls.)
NJW-RR 1990, 276
MDR 1990, 535
WM 1990, 689
BauR 1990, 239
ZfBR 1990, 72
Sie ist insoweit aufrechtzuerhalten, als die nach der HOAI zulässige Höchstvergütung nicht überschritten wird (in Anschluss an BGH, Urteil vom 9. November 1989 - VII ZR 252/88, BauR 1990, 239 = ZfBR 1990, 72).
Das Landgericht hat unter Bezugnahme auf das Senatsurteil vom 9. November 1989 (VII ZR 252/88, BauR 1990, 239 = ZfBR 1990, 72) die Auffassung vertreten, bei einer Honorarvereinbarung, deren Unwirksamkeit auf der Festlegung der unzutreffenden Honorarzone beruhe, sei das Architektenhonorar unter Zugrundelegung des Höchstsatzes der angemessenen Honorarzone abzurechnen.
Dementsprechend hat der Senat mit Urteil vom 9. November 1989 (VII ZR 252/88, BauR 1990, 239 = ZfBR 1990, 72) entschieden, dass die schriftliche Vereinbarung eines Pauschalhonorars, das die in der HOAI festgelegten Höchstsätze überschreitet, ohne dass die besonderen Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 HOAI vorliegen, nicht insgesamt gemäß § 134 BGB nichtig ist, sondern sich das zu beanspruchende Honorar lediglich auf das nach den Höchstsätzen berechnete Honorar reduziert.
Dementsprechend hat der BGH mit Urteil vom 9. November 1989 (VII ZR 252/88, BauR 1990, 239 = ZfBR 1990, 72) entschieden, dass die schriftliche Vereinbarung eines Pauschalhonorars, das die in der HOAI festgelegten Höchstsätze überschreitet, nicht insgesamt gemäß § 134 BGB nichtig ist, sondern sich das zu beanspruchende Honorar lediglich auf das nach den Höchstsätzen berechnete Honorar reduziert.
In solch einem Fall kann dem Bauingenieur grundsätzlich das vereinbarte Pauschalhonorar zugesprochen werden (vgl. OLG Hamm - 03.11.1993 - 12 U 34/93 - NJW-RR 1193, 1433), es sei denn, dass sich aus dem unstreitigen Vortrag der Parteien konkrete Anhaltspunkte für eine unzulässige Überschreitung der Höchstsätze ergeben (vgl. dazu BGH - Urteil vom 01.11.1989 - VII ZR 252/88 - NJW-RR 1990, 276).
https://dejure.org/1989,5358
BGH, 09.11.1989 - VII ZR 152/88 (https://dejure.org/1989,5358)
BGH, Entscheidung vom 09.11.1989 - VII ZR 152/88 (https://dejure.org/1989,5358)
BGH, Entscheidung vom 09. November 1989 - VII ZR 152/88 (https://dejure.org/1989,5358)
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HOAI - Honorarordnung - Überschreitung des Höchstsatzes - Architektenhonorar - Pauschalhonorar
BGB § 631; HOAI § 4 Abs. 3