Source: http://www.mgz-bergschloesschen.org/faq/
Timestamp: 2017-08-17 15:27:34
Document Index: 286637127

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

Rechtliches & FAQ | Stiftung SPI I MGZ Bergschlösschen Spremberg
Hier finden Sie alle für unsere Angebote und Webseiten relevanten rechtlichen Hinweise und Informationen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Ferienreisen (Pauschalreisen)
für pädagogische Einzel- und Gruppenreiseangebote der Stiftung SPI / Niederlassung Brandenburg Süd-Ost – MGZ Bergschlösschen
Die nachfolgenden Reisebedingungen / Allgemeinen Geschäftsbedingungengelten für unsere Reiseangebote in Ergänzung zu §§ 651a ff. BGB. Sie werden, soweit nach den gesetzlichen Bestimmungen wirksam vereinbart, Bestandteil des zwischen Ihnen – nachfolgend “GAST” genannt – und uns als Reiseveranstalter Stiftung SPI / Niederlassung Brandenburg Süd-Ost – MGZ Bergschlösschen – nachfolgend “Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen” genannt – im Buchungsfalle nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 651a bis 651m BGB zustande kommenden Reisevertrages. Bitte lesen Sie diese Bestimmungen daher sorgfältig durch.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit zur unverbindlichen und kostenlosen Information über die Reiseangebote der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen auf den Internetseiten der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen.
Abschluss des Reisevertrages durch schriftliches, textförmlichen, mündliches oder telefonisches Angebot (= Vertragsangebot der Tourismusstelle) an den GAST und Annahmeerklärung des GASTes (= Vertragsannahme).
Seinen Buchungswunsch kann der GAST mündlich, schriftlich bzw. in Textform, per Telefax, E-Mail oder Internet an die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen übermitteln. Dieser Buchungswunsch ist für den GAST noch unverbindlich und stellt noch kein bindendes Vertragsangebot des GASTes dar.
Entsprechend dem Buchungswunsch des GASTes übermittelt die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen dem GAST im Regelfall schriftlich, per Telefax oder E-Mail (bei kurzfristigen Anfragen telefonisch) ein konkretes Angebot mit Leistungen, Preisen und Termin und bietet dem GAST den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung im Angebot verbindlich an.
Der Reisevertrag kommt mit Zugang der schriftlichen bzw. in Textform, per Telefax oder E-Mail (bei kurzfristigen Angeboten mündlich übermittelten) Annahmeerklärung des GASTes bei der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen zustande. Mit Zugang dieser Annahmeerklärung bei der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen ist der Reisevertrag rechtsverbindlich abgeschlossen. Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen übermittelt dem GAST unverzüglich eine Bestätigung des Eingangs seiner Annahmeerklärung mit Angaben der Preise und Leistungen und, soweit die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen der Pflicht zur Kundengeldabsicherung unterliegt, den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsschein. Eine solche Bestätigung ist nicht erforderlich, wenn die Annahmeerklärung bei der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn eingeht.
Weicht die Annahmeerklärung des GASTes vom Buchungsangebot der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen ab, so ist ein rechtsverbindlicher Vertrag nicht geschlossen. Es liegt ein neues Angebot des GASTes vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots erst zustande, wenn die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen dieses geänderte Angebot innerhalb der Frist, schriftlich bzw. in Textform durch eine die Änderungen ausdrücklich bestätigende Buchungsbestätigung annimmt. Geht die abweichende Annahmeerklärung des GASTes bei der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschenweniger als 7 Werktage vor Reisebeginn ein, kann die Buchungsbestätigung der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen auch mündlich oder telefonisch erfolgen.
Ein Sicherungsschein gemäß § 651k BGB ist muss nicht ausgehändigt werden, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75,- Euro nicht übersteigt, wenn die Reiseleistungen keine Beförderung von und zum Reiseort beinhalten und nach den mit dem GAST im Reisevertrag getroffenen Zahlungsvereinbarungen der gesamte Reisepreis erst mit Reiseende zahlungsfällig ist.
Mit Vertragsschluss (Zugang der Buchungsbestätigung nebst Reisesicherungsschein der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen beim GAST) ist eine Anzahlung in Höhe von 20% zu leisen, die auf den Reisepreis angerechnet wird.
Die Restzahlung ist ca. 28 Tage (4 Wochen) vor Reisebeginn zu leisten. Stornogebühren sind immer sofort fällig.
Die Anzahlung muss in jedem Fall so rechtzeitig unter Angabe der Rechnungsnummer auf das angegebene Bankkonto überwiesen werden, dass sie innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum, die Restzahlung 21 Tage vor dem Reisetermin bei uns eingeht.
Die akzeptierten Zahlungsmöglichkeiten sind Überweisung, Barzahlung an unserem Geschäftssitz, Paypal, Kreditkarte und werden im Buchungsportal und Kundenmenü entsprechend ausgewiesen.
Soweit Vorauszahlungen vor Reisebeginn vereinbart sind, der Sicherungsschein übergeben ist und die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch auf die Inanspruchnahme der vertraglichen Leistungen. Das Recht des GASTes zur Zurückbehaltung einer strittigen, von der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen nach Vertragsschluss geforderten Preiserhöhung bleibt hiervon unberührt.
Leistet der GAST die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend der vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den GAST mit den vereinbarten Rücktrittskosten zu belasten.
Die Leistungsverpflichtung der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung sowie der darin in Bezug genommenen Leistungsbeschreibung, dem auf unserer Internetwebseite gemachten Beschreibungen und aus mit dem GAST in Textform rechtsverbindlich getroffenen Vereinbarungen.
Leistungsträger (Beherbergungs- und Verpflegungsbetriebe, Sportanbieter, Skiliftbetreiber, Beförderungsunternehmen) sind von der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen, deren Angebot oder Buchungsbestätigung hinausgeben oder im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.
Orts-, Unterkunfts- und/oder Programmflyer, die nicht von der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen herausgegeben werden, sind für diese unverbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem GAST zum Gegenstand der vertraglichen Leistungen der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen gemacht wurden.
Änderungen und Abweichungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind, nicht zu einer wesentlichen Änderung der Reiseleistung führen und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen ist verpflichtet, den GAST über Leistungsänderungen und Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen dem GAST eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
Der GAST kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen. Dem GAST wird empfohlen, den Rücktritt in Textform schriftlich oder elektronisch (SMS, Email, Kontaktformular auf unserer Webseite etc.) zu erklären.
Tritt der GAST vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für ihre Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen.
Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen kann ihren Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalisieren.
bis zum 31.Tag vor Reiseantritt 25%
Dem GAST ist es unbenommen den Nachweis zu führen, dass im Zusammenhang mit dem Reiserücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder wesentlich niedrigere Kosten entstanden sind, als die von Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen in der Pauschale dargestellten Kosten. In diesem Fall ist der GAST zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet.
Anstatt einer pauschalen Entschädigung kann die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen ihre konkret entstandenen Kosten entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen als Schaden geltend machen. Sie ist in diesem Fall verpflichtet, dem GAST ihre Aufwendungen im Einzelnen zu beziffern und zu belegen.
Werden auf Wunsch des GASTES nach Vertragsschluss für einen Termin, der innerhalb des zeitlichen Geltungsbereiches der Reiseausschreibung liegt, Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft oder der Verpflegungsart oder gebuchte Zusatzleistungen (z. B. Kuranwendungen, Fahrradmiete, Skipass, Konzert- und/oder Theaterkarten) vorgenommen (Umbuchung), kann die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen bei Pauschalen mit Unterbringung in Hotels, GASThöfen und Pensionen bis 31 Tag vor Reiseantritt, bei Pauschalen mit Unterbringung in Ferienwohnungen oder Privatquartieren bis 45 Tage vor Reiseantritt ein Umbuchungsentgelt in Höhe von 5 Euro pro Änderungsvorgang erheben. Umbuchungswünsche des GASTes, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt noch möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Nummer 5.3 und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
Nimmt der GAST einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
7. Rücktritt und Kündigung durch Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen
Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen kann nach Antritt der Reise den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der GAST die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen oder ihrer Beauftragten nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen, so behält sie den Anspruch auf den Reisepreis; sie muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihr von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.Evtl. Mehrkosten für die ggf. außerplanmäßige Rückbeförderung trägt der GAST bzw. bei Minderjährigen dessen gesetzlicher Vormund selbst.
Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen kann bei Nichterreichen einer in der Reiseausschreibung und Buchungsbestätigung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten:
Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen ist verpflichtet, dem GAST gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
Ein Rücktritt der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen später als 4 Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig.
Der GAST kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den GAST aus ihrem Angebot anzubieten. Der GAST hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen geltend zu machen.
Bezüglich der Kündigung des Reisevertrages in Fällen höherer Gewalt regelt § 651j BGB. Dieser hat folgenden Wortlaut:
„(1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der GAST den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.
(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so findet die Vorschrift des § 651e Abs. 3 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem GAST zur Last.“
9. Beschränkung der Haftung der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen
Die vertragliche Haftung der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des GASTes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen für einen dem GAST entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
10. Gewährleistung, Kündigung durch den GAST, Anzeigepflicht
Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der GAST Abhilfe verlangen. Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.
Der GAST ist verpflichtet, seine Beanstandung unverzüglich der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen oder der dem GAST hierfür benannten Stelle anzuzeigen. Unterlässt es der GAST schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.
Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der GAST im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag – in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung – kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem GAST die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des GAST gerechtfertigt wird. Der GAST schuldet der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.
Der GAST kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen nicht zu vertreten hat.
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der GAST innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der GAST Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.
Ansprüche des GASTes nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum. Schweben zwischen der Tourimusstelle und dem GAST Verhandlungen über geltend gemachte Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der GAST oder die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die vorbezeichnete Verjährungsfrist von einem Jahr endet frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung.
Gemäß EU-VO 2111/2005 ist Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen verpflichtet, den GAST bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft im Fall der im Zusammenhang mit der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen zu informieren.
Steht eine ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, kann Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen zunächst die wahrscheinliche Fluggesellschaft benennen und den GAST informieren, sobald die tatsächlich ausführende Fluggesellschaft feststeht. Bei einem Wechsel der ausführenden Fluggesellschaft hat Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen den GAST unverzüglich hierüber zu informieren. Die Informationen über die ausführende Fluggesellschaft im Sinne der EU-VO 2111/2005 begründen keinen vertraglichen Anspruch und stellen keine Zusicherung über diese Fluggesellschaft dar, es sei denn, eine entsprechende Zusicherung ergibt sich aus dem Reisevertrag. Soweit es in zulässiger Weise vertraglich vereinbart ist, bleibt dem Veranstalter ein Wechsel der Fluggesellschaft ausdrücklich vorbehalten. Die von der EU auf der Basis der EU-VO 2111/2005 veröffentlichte ‘gemeinschaftliche Liste’ unsicherer Fluggesellschaften ist unter http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/search_de abrufbar.
Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen steht dafür ein den GAST sofern er Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland ist über notwendige Bestimmungen der Pass-, Visa-, und Gesundheitsvorschriften das Reiseziel betreffend, sowie deren eventuelle Änderung rechtzeitig vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat des Reiseziellandes entsprechende Auskunft. Die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der GAST die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen die Verzögerung zu vertreten hat. Der GAST ist für die Einhaltung aller zur Durchführung der Reise relevanten Vorschriften eigenverantwortlich. Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Missachtung jener Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen bedingt sind.
Im Rahmen der Buchungserklärung/Anmeldung werden durch den GAST personenbezogenen Daten übertragen und gespeichert. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung dieser Daten erfolgt im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften und beschränkt sich auf die Vorbereitung, Durchführung und Abrechnung der Reise einschließlich der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungszeiten von Geschäftsunterlagen. Die Internetwebseiten der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen bieten eine frei zugängliche Datenschutzerklärung.
15. Rechtswahl und Gerichtsstand, Streitschlichtung
Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen und Gästen, die keinen allgemeinen Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland haben, findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
Der GAST kann die Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen nur an deren Sitz verklagen.
Für Klagen der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen gegen den GAST ist der Wohnsitz des GASTes maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesem Fällen ist der Sitz der Stiftung SPI – MGZ Bergschlösschen maßgebend.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen online mit uns geschlossene Verträge zu widerrufen.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Stiftung SPI / Nl. Brandenburg Süd-Ost – MGZ Bergschlösschen, Bergstr. 11, 03130 Spremberg, spremberg@stiftung-spi.de, Telefon: +49(0)3563-2395, Fax: +49(0)3563-602844) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)– An Stiftung SPI / Nl. Brandenburg Süd-Ost – MGZ Bergschlösschen, Bergstr. 11, 03130 Spremberg, spremberg@stiftung-spi.de, Fax: +49(0)3563-602844
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