Source: http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/151089
Timestamp: 2017-08-19 11:22:35
Document Index: 157578343

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 34', '§ 51', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 107', '§ 114', '§ 101', '§ 107', '§ 51', '§ 34']

Ergebnis: Tragwerksplanung für die bauliche und fun...competitionline
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(ID 3-151089)
Entscheidung 27.03.2014
Berufsgruppen Tragwerksplaner
Gegenstand des ausgeschriebenen Vertrages sind Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI (Leistungsphasen 3-6) für das Bauvorhaben Attraktivierung und Erweiterung des Wasserparks (Hallen- und Freibad) und Erstellung eines Parkdecks in Starnberg. Dabei soll das bestehende Hallenbad nach Westen erweitert werden; hier entsteht ein neues Foyer als Zugang für Hallenbad und Freibad und eine Sauna im Erdgeschoss sowie ein Gatronomiebereich im 1. OG und ein Fitnessbereich im 2. OG. Im Süden zum See hin werden drei Saunahütten mit Ruheräumen errichtet. Im Bestandsgebäude werden anstelle der bisherigen Sauna Gruppenumkleiden eingebaut. Im OG wird die Ebene der Schwimmhalle in zwei Bauabschnitten saniert. Darüber hinaus wird die Südfassade geringigfügig nach Süden versetzt, um attraktive Aufenthaltsflächen zu gewinnen. Über den vorhandenen Parkplatz wird ein Parkdeck errichtet. Die Vorplanung nach § 34 HOAI steht vor dem Abschluss.
Leistungen der Leistungsphasen 3-6 nach § 51 HOAI sowie Besondere Leistungen nach § 3 Abs. 3 HOAI nach Bedarf.
Bauamt der Stadt Starnberg
Zu Händen von: Frau Christina Frei
MTVeY21kbm9kaVwpYW1gZDtub1xtaV1gbWIpX2A=
+49 8151772158
Tragwerksplanung für die bauliche und funktionale Ertüchtigung des Wasserparks (Hallen- und Freibad) und Erstellung eines Parkdecks in Starnberg.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Starnberg.
NUTS-Code DE21L
Beschreibung der Optionen: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen. Ein Anspruch auf eine Folgebeauftragung besteht jeweils nicht. Nach Bedarf können auch Besondere Leistungen der einzelnen Leistungsphasen beauftragt werden. Der AG darf ferner Änderungen oder zusätzliche Leistungen, die zur zweckentsprechenden Umsetzung der Projektvorgaben und/oder der Realisierung der Gesamtmaßnahme erforderlich und/oder zweckdienlich sind, anordnen.
Es gelten insoweit keine Einschränkungen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (A) Name, Anschrift und Rechtsform des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder).
(B) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen Unternehmen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF); Bewerbergemeinschaften haben einen verantwortlichen Ansprechpartner des vertretungsberechtigten Mitglieds zu benennen; die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären; es ist ferner anzugeben, welches Mitglied welche Teilleistung übernimmt; Angabe, ob und in welchem Umfang beabsichtigt ist, Unteraufträge zu vergeben.
(C) Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied).
(D) Für die o. g. Erklärungen ist der beim Auftraggeber anzufordernde Bewerbungsbogen zu verwenden (näheres siehe Ziffer VI.3).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (A) Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils 1 Mio. EUR für Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden (bei Bewerbergemeinschaften vom vertretungsberechtigten
Mitglied). Alternativ genügt eine Bestätigung eines Versicherers über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall.
(B) Erklärung über den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Tragwerksplanung bei Hallenbadprojekten) in den letzten 3 Geschäftsjahren (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied jeweils bezogen auf den eigenen Leistungsteil).
(C) Für die Umsatzangaben sind die beim Auftraggeber anzufordernden Formblätter zu verwenden (näheres siehe Ziffer VI.3).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu (A): Der Nachweis einer entsprechenden Versicherung bzw. Versicherbarkeit ist Mindestbedingung für die Teilnahme.
(A) Benennung der für die Leistungserbringung hauptverantwortlichen Person unter Angabe:
(1) der beruflichen Qualifikation/Berufszulassung,
(2) der Betriebszugehörigkeit,
(3) der persönlichen Referenzprojekte in den Jahren 2002 – 2012, die den Neubau, den Umbau, die Erweiterung oder die Sanierung von Hallenbädern zum Gegenstand hatten; zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben zu machen:
a) Ort und Name des Projektes,
b) Neubau, Umbau, Erweiterung oder Sanierung,
c) Realisierungsdauer (Planungsbeginn bis Fertigstellung),
d) Baukosten (KGr. 100 – 700 netto),
e) Leistungsgegenstand (Leistungphasen),
f) persönliche Zuständigkeit,
g) Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer.
(B) Verbindliche Erklärung, dass die nach A benannte Person bereit und in der Lage ist, die Planungssleistungen ab 11.2013 persönlich zu erbringen.
(C) Benennung des Stellverterters/zuständigen weiteren Mitarbeiters unter Angabe:
(3) der persönlichen Referenzprojekte aus den Jahren 2002 – 2012, soweit es sich um Referenzprojekte handelt, die den Neubau, Umbau, Erweiterung oder Sanierung von Hallenbädern zum Gegenstand hatten; (zu den Refernzangaben s. o.)
(D) Verbindliche Erklärung, dass die nach C benannte Person bereit und in der Lage ist, die Leistungen ab 11.2013 zu erbringen.
(E) Für die o. g. Erklärungen ist der beim Auftraggeber anzufordernde Bewerbungsbogen zu verwenden (näheres siehe Ziffer VI.3).
Zu (A): Die als hauptverantwortlicher Leistungserbringer benannte Person muss mindestens 1 Referenzprojekt vorweisen können, das den Neubau, die Erweiterung oder den Umbau eines Hallenbades zum Gegenstand hatte.
Mindestanforderungen zu (B), (D): die Abgabe dieser Erklärungen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Unter denjenigen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nach den Angaben unter Ziffer III.2 grundsätzlich geeignet sind, erfolgt die Auswahl der 3 Bewerber nach folgenden Kriterien:
1. Qualifikation der für die Leistungserbringung hauptverantwortlichen Person (20 %),
2. Hallenbadreferenzen der für die Leistungserbringung hauptverantwortlichen Person (55 %),
3. Qualifikation des Stellverterters/weiteren Mitarbeiters (10 %),
4. Hallenbadreferenzen des Stellverterters/weiteren Mitarbeiters (15 %).
(Bei jedem Kriterium können 0-5 Punkte (5 = sehr gut, 0 = ungenügend) erreicht werden.
Die jeweils erreichte Punktzahl wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert.
Die für den Teilnahmeantrag zwingend zu verwendenden Bewerbungsbögen können unter Angabe der Kontaktdaten unter der E-Mail Adresse „MjE3Ul5dYmNQXWlUHWFUWFxUYS9iY1BhXVFUYVYdU1Q=“ angefordert werden. Die Bewerbungsbögen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung: „Teilnahmeantrag Tragwerksplanung Wasserpark“ bei der unter Ziffer I.1 benannten Anschrift per Post oder persönlich einzureichen. Das Einreichen von Teilnahmeanträgen per Fax und/oder E-Mail ist nicht zugelassen. Fragen oder Hinweise der Bewerber können nur in deutscher Sprache und ausschließlich per E-Mail oder per Fax an die unter Ziffer I.1 genannte Kontaktstelle gerichtet werden. Soweit relevant, werden Antworten auf Fragen oder Hinweise der Bewerber per E-Mail auch an alle anderen Bewerber versandt. Die Versendung erfolgt an die bei Abruf des Bewerbungsbogens angegebenen E-Mail-Adresse. Damit sichergestellt ist, dass erbetene zusätzliche Informationen auch die anderen Bewerber noch rechtzeitig erreichen, müssen die Rückfragen oder Hinweise bis spätestens 7 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingehen. Spätere Fragen oder Hinweise können im Sinne des Wettbewerbs und der Gleichbehandlung nicht mehr beantwortet/bearbeitet werden.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1–3 GWB).
Gegenstand des ausgeschriebenen Vertrages sind Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI (Leistungsphasen 3-6) für das Bauvorhaben Attraktivierung und Erweiterung des Wasserparks (Hallen- und Freibad) und Erstellung eines Parkdecks in Starnberg. Dabei soll das bestehende Hallenbad nach Westen erweitert werden; hier entsteht ein neues Foyer als Zugang für Hallenbad und Freibad und eine Sauna im Erdgeschoss sowie ein Gatronomiebereich im 1. OG und ein Fitnessbereich im 2. OG. Im Süden zum See hin werden 3 Saunahütten mit Ruheräumen errichtet. Im Bestandsgebäude werden anstelle der bisherigen Sauna Gruppenumkleiden eingebaut. Im OG wird die Ebene der Schwimmhalle in zwei Bauabschnitten saniert. Darüber hinaus wird die Südfassade geringfügig nach Süden versetzt, um attraktive Aufenthaltsflächen zu gewinnen. Über den vorhandenen Parkplatz wird ein Parkdeck errichtet. Die Vorplanung nach § 34 HOAI steht vor dem Abschluss.
1. Herangehensweise an die Aufgabenstellung. Gewichtung 30
2. Konzept Bewirtschaftungs- und Unterhaltskosten. Gewichtung 10
3. Projektorganisation. Gewichtung 30
4. Honorar. Gewichtung 30
AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 193-332905 vom 4.10.2013
Ergebnis veröffentlicht 31.07.2014
Zuletzt aktualisiert 31.07.2014
Wettbewerbs-ID 3-151089