Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE%20153,%2011
Timestamp: 2020-07-10 22:29:44
Document Index: 127608883

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 9', '§ 1983', '§ 3', '§ 9', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 1']

BFH, 28.01.1988 - IV R 186/85 - dejure.org
https://dejure.org/1988,1725
BFH, 28.01.1988 - IV R 186/85 (https://dejure.org/1988,1725)
BFH, Entscheidung vom 28.01.1988 - IV R 186/85 (https://dejure.org/1988,1725)
BFH, Entscheidung vom 28. Januar 1988 - IV R 186/85 (https://dejure.org/1988,1725)
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EStG 1983 § 3 Nr. 12, § 9 Abs. 1
Werbungskosten - Verpflegungsmehraufwand - Arbeitnehmer - Aufwandsentschädigung - Steuerbefreiung - Zehrkosten - Pauschale Entschädigung
EStG § 1983 § 3 Nr. 12, § 9 Abs. 1
Werbungskostenpauschbeträge für Verpflegungsmehraufwand sind um nach § 3 Nr. 12 EStG steuerfreie Zehrgeldpauschalen zu kürzen
BFHE 153, 11
BB 1988, 1318
BB 1988, 1650
DB 1988, 1359
BStBl II 1988, 635
Dies folgt aus dem Grundgedanken des § 3c EStG, wonach bei steuerfreien Einnahmen kein doppelter steuerlicher Vorteil durch Abzug der damit unmittelbar zusammenhängenden Ausgaben erzielt werden soll (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 28. Januar 1988 IV R 186/85, BFHE 153, 11, BStBl II 1988, 635).
Der Senat ist bisher davon ausgegangen, daß im Zeitpunkt der vorgezogenen Abfindung bereits die Person des künftigen Hoferben oder Hofübernehmers feststehen müsse, wobei auch die rechtlich noch nicht verbindlichen Absichten des bisherigen Hofeigentümers berücksichtigt werden könnten (Urteile in BFHE 143, 461, BStBl II 1985, 614; BFHE 153, 11, BStBl II 1988, 608).
Dies folgt aus dem Grundgedanken des § 3c EStG, wonach bei steuerfreien Einnahmen kein doppelter steuerlicher Vorteil durch Abzug der damit unmittelbar zusammenhängenden Ausgaben erzielt werden soll (BFH-Urteil vom 28. Januar 1988 IV R 186/85, BFHE 153, 11, BStBl II 1988, 635).
Es kann hierbei offen bleiben, ob den Erwägungen des Siebten Senats im Urteil vom 13. Juni 1986 (BAGE 52, 210 [BAG 13.06.1986 - 7 AZR 623/84] = AP Nr. 13 zu § 1 KSchG 1969 Soziale Auswahl) gefolgt werden kann (vgl. die Kritik von Berkowski, DB 1990, 834 [BAG 17.10.1989 - 1 ABR 75/88]; Preis, DB 1988, 1359).
Hierüber geschlossene Verträge können deshalb steuerlich keine Anerkennung beanspruchen (vgl. BFH-Urteil vom 17. März 1988 IV R 188/85, BStBl II 1988, 635).
Erhält ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber einen Ausgleich für diese Belastung, so handelt es sich dabei grundsätzlich um zusätzlichen Arbeitslohn, dem bei der Veranlagung zur Einkommensteuer die erwähnten Werbungskosten gegenüberstehen (vgl. bzgl. der Aufwandsentschädigung im Falle von Dienstgängen BFH, Urteil vom 28. Januar 1988 IV 186/85, BStBl. II 1988, 635).