Source: https://www.juraforum.de/lexikon/teleshopping
Timestamp: 2018-03-19 00:50:00
Document Index: 108968321

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 10', '§ 5', '§ 55', '§ 6', '§ 10']

ᐅ Teleshopping: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Teleshopping
Was ist Teleshopping?
Teleshopping (engl. auch Homeshopping genannt, was soviel wie von zuhause einkaufen bedeutet) bezeichnet eine Verkaufsform, bei der Endverbraucher Produkte über das Fernsehen präsentiert bekommen, die sie dann telefonisch bestellen können.
Teleshopping fällt dabei unter das so genannte DRTV, das bedeutet Direktes-Reaktions-Fernsehen, da die Verkäufe über eine so genannte Impulsanregung (Spontankauf) des Verbrauchers funktionieren. Der Verbraucher entscheidet sich hierbei in der Regel spontan für den Kauf eines Produktes, das über einen Teleshoppingssender angepriesen wird. Grundlage ist hierbei, dass für den Kauf bestimmte Emotionen oder Instinkte des Verbrauchers geweckt werden. Hierbei ist auch zu beobachten, dass bei Teleshoppingssendern die Anzahl der sich noch im Lager befindlichen Produkte ausgewiesen wird.
Mit jedem Verkauf zählt die Anzahl der noch verfügbaren Produkte im Fernsehen live herunter. Diese dargestellte künstliche Angebotsverknappung führt zu Spontankäufen Teleshopping-Teilnehmer, da sie auch noch eins der verfügbaren Produkte erstehen möchten.
Rechtslage beim Teleshopping:
Rechtlich gesehen besteht beim Teleshopping grds. ein Widerrufsrecht von zwei Wochen.
Die erhaltenen Waren können demzufolge ohne Angabe von Gründen nach Erhalt der Belehrung über das Widerrufsrecht in Textform innerhalb von zwei Wochen wieder zurückgesandt werden. Die Belehrung erhält man daher in der Regel als Schreiben mit der Ware. Enthält der Artikel beziehungsweise das Schreiben keinerlei Hinweis auf das Widerrufsrecht, verlängert sich die Rückgabefrist sogar auf sechs Monate. Hierbei sollte vor allem Acht gegeben werden, wenn es sich um Ware handelt, die versiegelt ist. Beispielsweise kann hierbei eine Musik-CD oder Videos eingeführt werden.
Bei der Beschädigung der Siegel kann es sein, dass der Besteller für die Beschädigung dem Teleshoppingssender haftet.
Sehr teuere Kundenhotline - rechtswidrig? Osnabrueckerin schrieb am 07.04.2011, 16:29 Uhr:
Hallo, ich bitte einmal um eure Einschätzung:Auf einer Telefonrechnung ist ein Posten in Höhe von fast 50 € aufgeführt, der von einem speziellen Unternehmen (das für "Abzocke" bekannt ist) verlangt wird. Es handelt sich dabei um eine Kundenhotline mit einem Minutenpreis von 1,99 €. Dort wurde angerufen, weil es (angeblich) keine... » weiter lesen
Impressum neu geregelt - keine Impressumspflicht bei privaten oder familiären Zwecken Sebastian schrieb am 18.03.2007, 17:24 Uhr:
Die gesetzlichen Regelungen zu den Informationspflichten und der Anbieterkennzeichnung im Internet finden sich nunmehr nicht mehr in § 6 Teledienstegesetz (TDG) und § 10 Mediendienste-Staatsvertrag (MDStV), sondern in § 5 Telemediengesetz (TMG) und § 55 Rundfunkstaatsvertrag (RStV). Diese Regelungen sollen vor allem für den... » weiter lesen
Impressum und Nutzungsbedingungen johnmccalvey schrieb am 02.09.2005, 18:34 Uhr:
Hallo und guten Tag, keine Ahnung ob ich hier richtig bin - ich habe eine neue sehr umfangreiche Internetseite für Versicherugen zusammen getragen. Jetzt wollte ich mal nachfragen, was genau in ein Impressum, bzw. wwas in die Nutzungsbedingungen kommen soll. Wer kann mir da helfen ?? Herzlichen Dank John » weiter lesen
Impressumspflicht halimeh schrieb am 22.05.2005, 13:47 Uhr:
Moinsen ! Im MDStV steht, daß Diensteanbieter für Mediendienste den Namen, Anschrift usw. des Verantwortlichen verfügbar machen müssen. Im TDG steht, daß Diensteanbieter für geschäftsmäßige Teledienste die o.a. Infos angeben müssen. Was fällt unter den Begriff 'Diensteanbieter' ? Oder besser noch: wann muß man ein Impressum auf... » weiter lesen
Das Impressum auf der Webseite Juraforum schrieb am 30.11.2004, 10:41 Uhr:
Gesetzliche Regelungen zu den Informationspflichten und der Anbieterkennzeichnung im Internet finden sich insbesondere in § 6 Teledienstegesetz (TDG) und § 10 Mediendienste-Staatsvertrag (MDStV). Diese Regelungen sollen vor allem für den Internetnutzer bzw. Surfer ein Mindestmaß an Transparenz und Information über die natürliche oder... » weiter lesen
Teleshopping Urteile und Entscheidungen
Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg 1. Die Richtlinie 89/552 zur Koordinierung bestimmter Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Ausübung der Fernsehtätigkeit ist dahin auszulegen, daß sie für die Kabelweiterverbreitung gilt. 2. Die Richtlinie 89/552 zur Koordinierung...
» EUGH, 10.09.1996, C-11/95
Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg 1. Artikel 63 Absatz 3 der Verordnung Nr. 40/94 über die Gemeinschaftsmarke sieht zwar vor, dass das Gericht die Entscheidung einer Beschwerdekammer des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) abändern kann. Diese Möglichkeit ist aber...
» EUG, 02.07.2002, T-323/00
1. Zur Interessenabwägung in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes wegen der Aufteilung eines Fernsehkabelkanals zur Weiterverbreitung von Programmen konkurrierender Veranstalter.
» VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 24.07.1997, 10 S 1159/97
Sicherheitsfrage 73 - D.re i =