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Timestamp: 2016-10-28 19:44:27
Document Index: 1701477

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 46', 'Art. 63', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 126', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 43', 'Art. 129', 'Art. 129', 'Art. 8', 'Art. 55', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art 8', 'Art. 8', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 218', 'Art. 64', 'BGE', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 153', 'Art. 159', 'Art. 156']

5C.235/2001 (25.11.2002)
Kl�gerin, Berufungskl�gerin und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marc-Antoine K�mpfen, Gerechtigkeitsgasse 23, 8002 Z�rich,
Beklagten, Berufungsbeklagten und Berufungskl�ger, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas Maag, Pestalozzistrasse 24, Postfach 234, 8028 Z�rich.
Berufungen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 14. Juni 2001.
Mit Urteil vom 24. Mai 2000 schied das Bezirksgericht B�lach die Ehe von S.________ (Ehefrau) (geboren 1954) und T.________ (Ehemann) (geboren 1949). Es sprach S.________ einen indexierten Unterhaltsbeitrag von monatlich Fr. 3'230.-- vom 1. Juni 2000 bis 30. Juni 2003 sowie von monatlich Fr. 2'980.-- vom 1. Juli 2003 bis zum Erreichen ihres AHV-Alters zu und ordnete die h�lftige Teilung der Austrittsleistung aus der beruflichen Vorsorge von T.________ an. Es verpflichtete T.________ zudem, S.________ unter g�terrechtlichen Titeln Fr. 284'863.50 zu bezahlen, sprach ihr den Stockwerkeigentumsanteil Nr. aaa in X.________ zu Alleineigentum zu, unter �bernahme der darauf lastenden Hypothekarschuld von Fr. 190'000.--, und erkl�rte die Parteien g�terrechtlich per Saldo aller Anspr�che als auseinander gesetzt. Die Kosten wurden halbiert und Parteientsch�digungen keine zugesprochen.
Auf Berufung beider Parteien legte das Obergericht des Kantons Z�rich am 14. Juni 2001 den Unterhaltsbeitrag von S.________ auf Fr. 2'850.-- bis zum Erreichen ihres AHV-Alters fest, verpflichtete T.________ aus G�terrecht zur Zahlung von Fr. 189'548.-- an S.________, sprach ihr die Stockwerkeigentumsanteile Nr. aaa, Nr. bbb und Nr. ccc in X.________ zu, unter �bernahme der darauf lastenden Hypothekarschulden von Fr. 190'000.-- bzw. Fr. 32'000.--. Das erstinstanzliche Kostendispositiv wurde best�tigt und die Berufungskosten wurden zu 2/3 S.________ und zu 1/3 T.________ auferlegt. S.________ wurde zu einer reduzierten Parteientsch�digung an T.________ f�r das erst- und das zweitinstanzliche Verfahren verpflichtet.
Sie verlangt einen nachehelichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 5'000.-- bis zum Erreichen des AHV-Alters und aus G�terrecht den Betrag von Fr. 250'560.40. Zudem sei er zur Tragung der gesamten Kosten des kantonalen Verfahrens und zu einer angemessenen Parteientsch�digung zu verpflichten.
Er beantragt, ihren Unterhaltsanspruch f�r die Dauer von drei Jahren (1. Juni 2000 - 31. Mai 2003) auf Fr. 1'500.-- und anschliessend f�r die Dauer von acht Jahren (1. Juni 2003 - 31. Mai 2011) auf Fr. 1'000.-- sowie ihren Anspruch aus G�terrecht auf Fr. 116'866.-- festzusetzen, unter Einr�umung von angemessenen Zahlungsfristen. Die �bertragung des Stockwerkeigentumsanteils Nr. aaa habe zu einem Anrechnungswert von Fr. 265'000.-- zu erfolgen, Nr. bbb zu Fr. 28'000.-- und Nr. ccc zu Fr. 45'000.--. Die Sache sei zur neuen Festlegung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das Kassationsgericht des Kantons Z�rich hat die Nichtigkeitsbeschwerde von S.________ gegen das Obergerichtsurteil mit Beschluss vom 24. M�rz 2002 abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.
Beide Parteien fechten das gleiche Urteil an und und ihre Antr�ge beschlagen jeweils unterhalts- und g�terrechtliche Anspr�che der Kl�gerin, weshalb ihre Berufungen gemeinsam zu behandeln und die beiden Verfahren zu vereinigen sind (BGE 111 II 270 E. 1). Die gesetzliche Streitwertgrenze f�r diese Zivilrechtsstreitigkeiten ist in beiden F�llen offensichtlich erreicht (Art. 46 OG).
In der Berufungsschrift ist kurz darzulegen, welche Bundesrechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Das Bundesgericht ist an die tats�chlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, es w�re denn, dass sie unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen sind. Vorbehalten bleibt die Berichtigung offensichtlich auf Versehen beruhender Feststellungen von Amtes wegen (Art. 63 Abs. 2 OG). Ausf�hrungen gegen die tats�chlichen Feststellungen sind unzul�ssig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 126 III 59 E. 2a S. 65 mit Hinweisen). Nicht zu ber�cksichtigen sind insbesondere die Vorbringen der Kl�gerin, weshalb die Ehe geschieden wurde, wie sehr sie unter dem Verfahren gelitten hat und dass sie �ber l�ngere Zeit vom Beklagten keine Alimente erhalten und sich daher an die �ffentliche Hand wenden musste. Dies gilt auch f�r die Behauptung des Beklagten, die Kl�gerin verf�ge �ber ausgezeichnete PC-Kenntnisse.
Dass der Kl�gerin ein nachehelicher Unterhalt zusteht, wurde vom Beklagten bereits im kantonalen Verfahren nicht in Frage gestellt. Hingegen gehen die Meinungen �ber die massgeblichen Elemente, die Berechnungsweise, die H�he und Dauer nach wie vor auseinander. Die Kl�gerin strebt eine Heraufsetzung des nachehelichen Unterhaltsbeitrages an. Der Beklagte seinerseits wehrt sich gegen die Bemessung der von ihm zu zahlenden Rente und gegen die Unterhaltspflicht �ber seine Pensionierung hinaus.
Gem�ss Art. 125 Abs. 2 ZGB schuldet ein Ehegatte dem andern einen angemessenen Beitrag, wenn diesem nicht zuzumuten ist, f�r seinen geb�hrenden Unterhalt einschliesslich der Altersvorsorge selber aufzukommen. Damit wird einerseits festgehalten, dass nach der Scheidung jeder Ehegatte f�r seinen Lebensunterhalt m�glichst selber besorgt sein muss und die dazu notwendige Eigenst�ndigkeit anzustreben hat. Gleichzeitig wird der andere Ehegatte zur finanziellen Unterst�tzung verpflichtet, da diese Autonomie durch die Ehe allenfalls eingeschr�nkt war. Es ist von der w�hrend der Ehe gelebten Aufgabenteilung auszugehen. Die H�he des Beitrages h�ngt wesentlich davon ab, ob es dem berechtigten Ehegatten m�glich ist, einen Verdienst zu erzielen oder die w�hrend der Ehe aufgegebene Erwerbst�tigkeit aufzunehmen. Der Richter hat bei der Festsetzung des Beitrages von den nicht abschliessenden Kriterien des Art. 125 Abs. 2 ZGB auszugehen, wobei ihm im Einzelfall ein gewisses Ermessen zusteht. Bei den verf�gbaren Mitteln ist auf das tats�chliche und mit gutem Willen erzielbare Einkommen abzustellen (BGE 127 III 136 E. 2a und 3a mit Hinweisen; 127 III 289 E. 2a/aa).
3.1 Vorerst gilt es, die Einw�nde gegen das von der Vorinstanz als massgeblich erachtete Einkommen der Parteien zu beurteilen.
3.1.1 Im vorliegenden Fall stellte die Vorinstanz fest, dass die Kl�gerin seit anfangs 1995 mit dem Ende ihrer Ehe konfrontiert war und damit rechnen musste, nach der Scheidung zumindest teilweise f�r den eigenen Unterhalt aufzukommen. Angesichts ihrer guten Gesundheit und des Umstands, dass die beiden gemeinsamen Kinder U.________ (geboren 1975) und V.________ (geboren 1978) zwischenzeitlich erwachsen seien und wirtschaftlich auf eigenen F�ssen st�nden, sei ihr die Aufnahme einer Erwerbst�tigkeit nunmehr zuzumuten. Ihre Lehre als Apothekenhelferin habe sie seinerzeit im Hinblick auf die Geburt des ersten Kindes und die Heirat nicht abgeschlossen und dies auch sp�ter nie nachgeholt. W�hrend der Ehe habe sie im Jahr 1987 w�hrend eines halben Jahres sechs Stunden pro Woche in einer Boutique gearbeitet. Sie sei zwar literarisch t�tig, woraus sie aber kein Einkommen erziele. Angesichts der schon Jahre zur�ckliegenden und nicht abgeschlossenen Ausbildung sei der Einstieg ins Berufsleben nicht einfach. Immerhin erscheine ein Erwerbseinkommen von monatlich Fr. 2'500.-- m�glich. In den sechs Jahren des Scheidungsverfahrens habe sich die Kl�gerin auf diese neue Situation vorbereiten k�nnen, weshalb ihr keine �bergangszeit mehr einger�umt werde.
3.1.2 Die Kl�gerin betont demgegen�ber, beide Parteien seien von der Vorstellung ausgegangen, dass sie nach der Heirat keiner Berufst�tigkeit mehr nachgehen m�sse. Mit dieser Sichtweise �bersieht die Kl�gerin, dass ihr kein uneingeschr�nkter Anspruch auf Beibehaltung der bisherigen Lebensweise zusteht. Steht einmal fest, dass die Ehe nicht mehr zu retten ist, was f�r die Kl�gerin seit anfangs 1995 klar sein musste, haben beide Partner f�r ihr wirtschaftliches Auskommen grunds�tzlich selber zu sorgen. Dies gilt nach der neueren Praxis nicht erst im Falle der Scheidung, sondern gegebenenfalls bereits im Stadium des Eheschutzverfahrens (BGE 128 III 65 E. 4a). Auch wenn sich die Kl�gerin somit nicht einfach auf die bisherige Rollenverteilung berufen kann, wirkt sich diese f�r die Beantwortung der Frage aus, in welchem Mass dem haushaltsf�hrenden Ehegatten die Aufnahme oder Ausweitung der Erwerbst�tigkeit zumutbar sei. Einen eigentlichen Eheschaden im Sinne eines Ersatzes f�r den Verzicht auf eine eigene berufliche Laufbahn kennt die Praxis hingegen nicht (zu dieser Kontroverse: Heinz Hausheer/Thomas Geiser, Scheidungsunterhalt bei ausreichenden Mitteln, in: Festschrift f�r Jean Nicolas Druey zum 65. Geburtstag, Z�rich 2002, S. 157 Ziff. 1.4). Dies scheint die Kl�gerin auch nicht zu fordern, wenn sie zwar in allgemeiner Weise von ehebedingten Nachteilen spricht, die ihr die Wiederaufnahme einer Erwerbst�tigkeit unzumutbar machen, indes keinen konkreten Anspruch auf Abgeltung f�r die bei Eheschluss gew�hlte Lebensform stellt.
3.1.3 Die Vorinstanz hat denn auch zu Recht in Betracht gezogen, dass die Kl�gerin w�hrend rund 20 Jahren nur sehr begrenzt ausserh�uslich t�tig, sondern Hausfrau und Mutter war, und dass sie �ber keine abgeschlossene Berufsausbildung verf�gt. Entgegen der Behauptung der Kl�gerin geht der angefochtene Entscheid bei der Beurteilung ihrer wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit von deren aktuellen Alter (gut 46 Jahre) und nicht von demjenigen bei Einleitung der Klage aus. Gleichzeitig wird aber auch betont, dass sie keine Kinder mehr zu betreuen habe. W�hrend der erstinstanzliche Richter ihr in der Verkaufsbranche ein Einkommen in der Gr�ssenordnung von Fr. 3'000.-- bis Fr. 3'500.-- zumutete, befand die Vorinstanz dies als zu hoch und setzte es auf Fr. 2'500.-- herab. Mit diesem Ansatz wird sie den pers�nlichen Verh�ltnissen der Kl�gerin und der Lohnsituation ungelernter Arbeitskr�fte im Rahmen ihres Ermessens durchaus gerecht. Dabei handelt es sich - entgegen der Auffassung des Beklagten - um das Gehalt f�r eine vollzeitliche T�tigkeit, mit dem die Kl�gerin im Rahmen ihrer M�glichkeiten an den eigenen Unterhalt beizutragen hat.
3.1.4 Der Beklagte wirft der Vorinstanz vor, bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit der Kl�gerin die ihr im Anschluss an die g�terrechtliche Auseinandersetzung anfallenden Verm�gensertr�ge und die Mieteinnahmen aus der Mansarde sowie der Garage in X.________ ausser Acht gelassen zu haben. Gem�ss Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB sind bei der Festlegung des Unterhaltsbeitrages Verm�gen und Einkommen zu ber�cksichtigen. Darunter f�llt ohne weiteres auch der Verm�gensertrag in Gestalt von Zinsen und Mieten. Bei der Berechnung des Existenzbedarfs hat die Vorinstanz den Parteien jeweils Wohnkosten von Fr. 1'200.-- zugestanden. Seitens der Kl�gerin schliesst dieser Betrag auch eine Garage ein, die sie nicht ben�tigt, da sie keinen F�hrerschein besitzt. Damit wird ihr ein m�glicher Mietertrag von Fr. 100.-- aus der Garage zwar nicht als Einkommen angerechnet, sondern bildet Bestandteil ihrer Wohnkosten. Bei deren Bemessung steht dem Gericht immer ein gewisses Ermessen zu, um den Wohnungsmarkt und die Lebenshaltung des Betroffenen zu beurteilen. Angesichts der guten wirtschaftlichen Verh�ltnisse der Parteien und des geringen Betrages, der in Frage steht, kann hier von einer �berschreitung des Ermessens nicht ernsthaft die Rede sein. �ber den m�glichen Mietertrag (nach Abzug der Hypothekarzinsen) f�r die Mansarde schweigt sich der angefochtene Entscheid aus. Ebenso wenig finden sich daselbst Angaben �ber die Rendite auf dem Betrag, den die Kl�gerin aus der Vorschlagsteilung beziehen wird. Da der Beklagte sich zu diesen Einkommensbestandteilen im kantonalen Berufungsverfahren nicht ge�ussert hat, sind beide Vorbringen als neu und damit unzul�ssig zu erachten (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).
3.1.5 Dem angefochtenen Entscheid l�sst sich entnehmen, dass der Beklagte seit 1. November 1998 als Leiter der Bank B.________ in X.________ t�tig ist. Sein monatliches Einkommen bel�uft sich auf Fr. 10'040.45 netto. Im M�rz 2001 habe er gem�ss eigenen Angaben von seiner Arbeitgeberin einen einmaligen Bonus von Fr. 4'500.-- erhalten. Daraus leitet die Kl�gerin nun ein monatliches Zusatzeinkommen von Fr. 375.-- ab, da leitende Bankangestellte j�hrlich Boni erhalten w�rden. Weshalb der Beklagte gerade diesen Bonus erhalten hat, geht aus dem Urteil der Vorinstanz bzw. der Einvernahme des Beklagten anl�sslich der Berufungsverhandlung nicht hervor. Anhaltspunkte f�r wiederkehrende Zahlungen sind jedoch nicht auszumachen. Ob und inwieweit in (gehobenen) Bankkreisen das Kader regelm�ssige Boni erh�lt, mag dahingestellt bleiben. Im vorliegenden Fall gen�gt es nicht, eine (erstmalige) Behauptung aufzustellen und deren Inhalt als gerichtsnotorisch zu qualifizieren, um damit allf�llige Vers�umnisse im kantonalen Verfahren gutzumachen. Das Vorbringen der Kl�gerin stellt eine unzul�ssige Sachverhaltserg�nzung dar und ist damit nicht zu ber�cksichtigen.
3.2 Im Hinblick auf die Berechnung seines Existenzminimums macht der Beklagte ein offensichtliches Versehen geltend und verlangt die Berichtigung des angefochtenen Entscheides. Die Vorinstanz passte die von der ersten Instanz ber�cksichtigten Lebenshaltungskosten des Beklagten um Fr. 1'000.-- an, indem sie neu den Betrag von Fr. 500.-- f�r den beruflichen Gebrauch eines Personenwagens einsetzte und zudem die Steuerlast um Fr. 500.-- auf nunmehr Fr. 1'000.-- veranschlagte. Das Total von bisher Fr. 3'144.-- setzte sie dann aber nur auf Fr. 3'644.-- statt auf Fr. 4'144.-- fest. Die tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Entscheides sind damit antragsgem�ss zu korrigieren, so dass das Existenzminimum des Beklagten nunmehr Fr. 4'144.-- betr�gt.
3.3 Im Weitern verlangt der Beklagte bei der Aufteilung des Freibetrages die Ber�cksichtigung seiner Auslagen f�r das Ferienchalet 'N.________' auf der Riederalp. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass dem Beklagten aus dieser Liegenschaft angesichts der erheblichen Auslagen kein Verm�gensertrag anzurechnen sei, liess gleichzeitig aber offen, ob daraus nicht allenfalls Ertr�ge in Form von Mieteinnahmen zumindest im Umfang der regelm�ssigen Lasten anfallen w�rden. Sie lehnte es ab, die geltend gemachten Aufwendungen f�r das im Eigengut des Beklagten stehenden Chalets bei der Aufteilung des Freibetrages zu ber�cksichtigen. Diese (vereinfachte) Betrachtungsweise ist angesichts des dem Richter im Unterhaltsrecht zustehenden Ermessens im Ergebnis nicht zu beanstanden, ohne dass auf die vom Beklagten angef�hrte Rechtsprechung an dieser Stelle einzugehen ist (BGE 127 III 292).
3.4.1 Der Beklagte vergleicht den ihm f�r die Dauer des Scheidungsverfahrens auferlegten Unterhaltsbeitrag von Fr. 5'500.--, der die damaligen Wohnkosten der Kl�gerin von Fr. 2'170.-- ber�cksichtige, mit dem nachehelichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'850.--, der von k�nftigen Wohnkosten der Kl�gerin von Fr. 1'200.-- ausgeht. Der geb�hrende Aufwand der Kl�gerin sei deshalb im Umfang der gesunkenen Miete anzupassen und betrage daher nur mehr Fr. 4'530.--, wovon die Kl�gerin Fr. 3'000.-- selber beitragen k�nne. Eine monatliche Rente von Fr. 1'500.-- erweise sich damit als angemessen. Bei dieser Betrachtungsweise �bersieht der Beklagte, dass die Festsetzung des nachehelichen Unterhalts nicht einfach in der rechnerischen Anpassung eines Massnahmeentscheides an die aktuellen wirtschaftlichen Verh�ltnisse besteht, sondern das Ergebnis einer eigenst�ndigen und in die Zukunft gerichteten Beurteilung anhand der Kriterien von Art. 125 ZGB darstellt. Zudem blendet er mit seiner Argumentationsweise die Aufteilung des Freibetrages v�llig aus.
3.4.2 F�r die Kl�gerin ist der angefochtene Entscheid nicht nachvollziehbar und sie fordert, abgesehen von der ihrer Ansicht nach unzul�ssigen Anrechnung des Einkommens von Fr. 2'500.--, eine monatliche Rente von Fr. 3'000.--. Die Vorinstanz hat ausgehend vom Bedarf der Kl�gerin (Fr. 3'293.--) den Freibetrag h�lftig geteilt (Fr. 2'782.--) und daraufhin festgestellt, dass die Kl�gerin auf diese Weise mehr erhalten w�rde (Fr. 6'075.--), als sie selber als notwendig erachtet (Fr. 5'842.--). Mit Hinweis auf die Dispositionsmaxime hat sie schliesslich einen Unterhalt von Fr. 2'850.-- als angemessen erachtet. Damit steht der Kl�gerin unter Einbezug eines Einkommens von Fr. 2'500.-- nach Auffassung der Vorinstanz monatlich Fr. 5'350.-- zur Verf�gung. Diese Berechnung ist durchaus verst�ndlich.
3.4.3 Eine andere Frage ist, ob der Freibetrag bis zur H�he der von der Kl�gerin als angemessen erachteten Mitteln gleichm�ssig h�tte aufgeteilt werden m�ssen (Fr. 5'842.-- minus Fr. 2'500.--), was nach der Berechnungsweise des Obergerichts einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 3'342.-- statt Fr. 2'850.-- ausmachen w�rde. Unter Ber�cksichtigung des korrigierten Existenzminimums des Beklagten von Fr. 4'144.-- erg�be sich immerhin noch ein Unterhaltsbeitrag an die Kl�gerin von Fr. 3'325.-- (Fr. 5'825-- minus Fr. 2'500.--). Sie selber erachtet Fr. 3'000.-- nur im Rahmen der angefochtenen Berechnung als angebracht, bestreitet aber grunds�tzlich ein zumutbares Einkommen von Fr. 2'500.-- und fordert demnach einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 5'000.--. Die Differenz zwischen dem zugesprochenen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'850.-- und der soeben gemachten Berechnung von Fr. 3'325.--- betr�gt immerhin Fr. 475.--. Eine Begr�ndung f�r diesen Umstand ist dem angefochtenen Entscheid nicht zu entnehmen. Wenn auch dem Gericht bei der Festlegung des Unterhaltsbeitrages ein Ermessen zusteht, wovon bei der Bemessung des zumutbaren Einkommens und des Verm�gensertrages bereits die Rede war (E. 3.1.3, 3.1.4 und 3.3 hiervor), so scheint der Unterhaltsbeitrag vorliegend als zu knapp bemessen. Eine Anpassung auf gerundet Fr. 3'300.-- ist somit angebracht.
3.5 Strittig ist ebenfalls der Beginn der nachehelichen Unterhaltspflicht. Nach Ansicht des Beklagten soll die Scheidungsrente am 1. Juni 2000, allenfalls 1. November 2000 zu laufen beginnen. F�r die Vorinstanz ist hingegen die Rechtskraft des angefochtenen Entscheides massgebend. Gem�ss Art. 126 Abs. 1 ZGB bestimmt das Gericht den Beginn der nachehelichen Beitragspflicht. In der Regel soll dies der Eintritt der formellen Rechtskraft des Scheidungsurteils sein. Doch steht es im Ermessen des Sachrichters, einen anderen Zeitpunkt festzusetzen. Damit sollen die Modalit�ten des Unterhaltsbeitrages bestm�glich an den konkreten Fall angepasst werden. Das Bundesgericht greift in solchen Situationen nur ein, wenn sachfremde Kriterien ber�cksichtigt werden, von in Rechtsprechung und Lehre anerkannten Grunds�tzen abgewichen wird oder schliesslich, wenn sich das Ergebnis als stossend erweist (BGE 128 III 121 E. 3b). Die Vorinstanz ist bei der Beurteilung der Frage, in welchem Mass der Kl�gerin die Aufnahme einer Erwerbst�tigkeit zuzumuten sei und welches Einkommen sie daraus erzielen k�nnte, von ihrem Alter von gut 46 Jahren ausgegangen und hat ihr mit Hinweis auf den erstinstanzlichen Entscheid keine �bergangsfrist f�r die berufliche Integration mehr zugestanden. Diese beiden Elemente sprechen daf�r, die nacheheliche Unterhaltspflicht erst mit der Beurteilung der beiden vorliegenden Berufungen beginnen zu lassen. Der Vorinstanz kann in diesem Punkt zumindest kein Ermessensfehler vorgeworfen werden.
3.6 Der Beklagte m�chte schliesslich die nacheheliche Unterhaltspflicht auf den Eintritt seines Pensionsalters begrenzt haben. Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz ist der Beklagte der Pensionskasse der Bank B.________ angeschlossen. In dieser Eigenschaft werde er ordentlicherweise, aber nicht zwingend, mit 62 Jahren in den Ruhestand treten. Wie sich seine wirtschaftliche Leistungsf�higkeit alsdann darstelle, sei nicht abzusehen. Hinzu komme, dass durch die Aufteilung des Vorsorgeguthabens seine Altersrente auf jeden Fall geschm�lert werde. Der Kl�gerin werde aufgrund des Altersunterschiedes der Ehegatten erst sp�ter eine AHV-Rente und ein Anspruch auf eine Pension gegen�ber der Vorsorgekasse zustehen. Bei einer Befristung des nachehelichen Unterhaltes auf die zuvor eintretende Pensionierung des Beklagten k�nne die Kl�gerin mit ihrem Erwerbseinkommen den Notbedarf f�r die Zeit bis zu ihrer eigenen Pensionierung nicht mehr decken. Diese L�sung w�re aber nur dann zul�ssig, wenn der Beklagte seinerseits nicht ohne Eingriff in sein Existenzminimum weiterhin an deren Unterhalt beitragen k�nnte. Um dieser ganzen Situation Rechnung zu tragen, sei die Befristung der Unterhaltspflicht auf das Pensionsalter der Kl�gerin angebracht. Dem Beklagten stehe gegebenenfalls die M�glichkeit einer Ab�nderungsklage offen.
Angesichts dieser einl�sslichen Ausf�hrungen der Vorinstanz ist die Behauptung des Beklagten, sie begr�nde die seiner Ansicht nach �berm�ssige Rentendauer nicht, kaum nachvollziehbar. Soweit er im �brigen sein rechtliches Geh�r durch die Begr�ndungsdichte des angefochtenen Entscheides verletzt sieht, w�re ihm die staatsrechtliche Beschwerde offen gestanden (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG, Art. 43 Abs. 1 OG). In der Sache scheint die Vorinstanz den Gegebenheiten des vorliegenden Falles durchaus gerecht zu werden. Es gibt keine Anhaltspunkte, dass sich die Kl�gerin dereinst in einem Masse in das Erwerbsleben integriert haben wird, dass sie f�r die letzten Jahre vor der eigenen Pensionierung auf einen Unterhaltsbeitrag wird verzichten k�nnen. In Ber�cksichtigung dieses Umstandes sowie der langen Ehedauer und der fehlenden Berufsausbildung der Kl�gerin hat die Vorinstanz ihr zu Recht eine unbefristete Rente bis zu ihrer Pensionierung zugesprochen. Der Zeitpunkt und die Auswirkungen der Pensionierung des Beklagten k�nnen hingegen nicht abgesch�tzt und damit auch nicht im Rentenurteil ber�cksichtigt werden, was an sich w�nschbar w�re (Sutter/ Freiburghaus, Kommentar zum neuen Scheidungsrecht, N. 15 zu Art. 129 ZGB). Damit bleibt keine andere M�glichkeit, als den Unterhaltspflichtigen auf die M�glichkeit einer Ab�nderungsklage hinzuweisen (Art. 129 Abs. 1 ZGB).
Die g�terrechtliche Auseinandersetzung gibt beiden Parteien Anlass zur Kritik. Die Kl�gerin bestreitet die H�he einer Ersatzforderung des Beklagten gegen seine Errungenschaft und beanstandet die Reduktion des Vorschlages durch Verm�gensverzehr und Prozesskostenvorsch�sse. Der Beklagte richtet sich ebenfalls gegen die Berechnung des Vorschlags sowie gegen dessen Tilgung.
4.1 Der Beklagte machte im kantonalen Verfahren eine Ersatzforderung seines Eigengutes gegen�ber seiner Errungenschaft geltend, da er im Hinblick auf die Auszahlung seiner Geschwister f�r den Erwerb des Chalets 'N.________' auf der Riederalp sowie f�r die dringenden Renovationsarbeiten an dieser Liegenschaft ein Hypothekardarlehen in der H�he von Fr. 270'000.-- aufgenommen habe. Die Kl�gerin bestritt den Umfang der Ersatzforderung und machte geltend, den Beweis, dass der Betrag von Fr. 60'000.-- in seiner Errungenschaft geblieben sei, habe der Beklagte nicht erbracht. Vor Bundesgericht wirft sie diese Frage erneut auf und macht eine Verletzung von Art. 8 ZGB geltend. Ihrer Ansicht nach hat der Beklagte den Sachverhalt, der die Zusprechung einer Ersatzforderung rechtfertigen w�rde, nicht bewiesen. Sie weist in diesem Zusammenhang auf die Kontobewegungen im Verm�gen des Beklagten hin. Damit macht sie - wie der Beklagte in seiner Berufungsantwort zu Recht betont - in Tat und Wahrheit blosse Kritik an der Beweisw�rdigung der Vorinstanz geltend, was im Berufungsverfahren nicht zul�ssig ist (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Art. 8 ZGB gibt der beweispflichtigen Partei in allen Zivilrechtsstreitigkeiten einen bundesrechtlichen Anspruch, f�r rechtserhebliche Vorbringen zum Beweis zugelassen zu werden, wenn ihr Antrag den kantonalen Prozessvorschriften Gen�ge tut. Gelangt der Richter nach der Kl�rung der rechtserheblichen Umst�nde zur �berzeugung, eine Behauptung sei erwiesen oder widerlegt, so liegt Beweisw�rdigung vor, die bundesrechtlich nicht geregelt ist. Insbesondere schreibt Art. 8 ZGB dem Richter nicht vor, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzukl�ren und wie das Ergebnis zu w�rdigen ist (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223; 126 III 189 E. 2b, je mit Hinweisen). Dieses Vorbringen der Kl�gerin ist somit nicht zu ber�cksichtigen.
4.2 Die Kl�gerin ficht sodann die Reduktion des aufgrund der Errungenschaft des Beklagten errechneten Vorschlags an. Der Beklagte seinerseits m�chte, dass mehr Aufwendungen zu Lasten seines Vorschlags ber�cksichtigt werden.
4.2.1 Die Kl�gerin wehrt sich gegen die ihrer Ansicht nach nicht gerechtfertigte Reduktion des gegnerischen Vorschlags durch Unterhaltskosten und wirft der Vorinstanz erneut die Verletzung von Art 8 ZGB vor. Die Vorinstanz gestand dem Beklagten zu, die Unterhaltszahlungen an die Kl�gerin f�r die Zeit vom 1. Oktober 1997 bis 1. November 1998 (Fr. 71'500.--) abz�glich seiner Eink�nfte aus Verm�gen und Stempelgeldern (Fr. 24'434.30) sowie die Kosten seiner eigenen Lebenshaltung (Fr. 47'372.--) der Errungenschaft zu belasten und damit den Vorschlag zu reduzieren. Was die Kl�gerin dagegen vorbringt, ersch�pft sich im Wesentlichen in der Darstellung der Prozessgeschichte der verschiedenen Verfahren und in neuen Sachverhaltsschilderungen. Zudem kritisiert sie wiederum die W�rdigung von Beweisen, indem sie insbesondere behauptet, der Beklagte h�tte in der fraglichen Zeit ein Einkommen in der heutigen Gr�ssenordnung erzielen k�nnen, womit eine Verm�gensanzehr nicht notwendig sei. Eine Verletzung von Art. 8 ZGB ist auf diese Weise nicht auszumachen.
4.2.2 Der Beklagte seinerseits strebt eine h�here Reduktion seines Vorschlags an. Er stellt die Berechnung der Vorinstanz insoweit in Frage, als diese bei der Ber�cksichtigung seiner anrechenbaren Lebenshaltungskosten von einem zu tiefen Existenzminimum ausgegangen sei (Fr. 3'644.-- statt Fr. 4'144.--). Der angefochtene Entscheid basiert in dieser Frage auf dem k�nftigen Aufwand, obwohl es um den Zeitraum vom Oktober 1997 bis November 1998 geht. Dieses Vorgehen wird von der Kl�gerin zwar nicht grunds�tzlich bestritten. Hingegen betont sie in der Berufungsantwort zu Recht, dass die Steuerlast dannzumal noch Fr. 500.-- und nicht Fr. 1'000.-- betragen habe. Damit zeigt der Rechnungsfehler der Vorinstanz (vgl. E. 3.2 hiervor) an dieser Stelle keine Folgen. Im Weitern macht der Beklagte in diesem Zusammenhang erneut seine Aufwendungen f�r das Ferienchalet 'N.________' auf der Riederalp geltend, welche er in die Lebenshaltungskosten seiner erwerbslosen Zeit wie auch ab Antritt der neuen Stelle bis zum Scheidungsurteil der ersten Instanz aufnehmen will (vgl. E. 3.3 hiervor). Aus dem angefochtenen Entscheid gehen zwar Aufwendungen f�r diese Liegenschaft hervor, indes hat die Vorinstanz offen gelassen, inwieweit ihnen Ertr�ge gegen�ber stehen. Vor diesem tats�chlichen Hintergrund ist die Ber�cksichtigung der geltend gemachten Auslagen zu Lasten des Vorschlags nicht angezeigt.
4.2.3 Die Kl�gerin will ferner die ihr w�hrend des Scheidungsprozesses vom Beklagten geleisteten Vorsch�sse der Errungenschaft und nicht ihrem Vorschlagsanteil belasten. Wie der Beklagte in seiner Berufungsantwort zu Recht betont, setzt sich die Kl�gerin in diesem Punkt mit dem angefochtenen Entscheid �berhaupt nicht auseinander. Da eine Bundesrechtsverletzung nicht einmal ansatzweise begr�ndet wird, ist auf dieses Vorbringen der Kl�gerin nicht einzutreten (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 116 II 745 E. 3 S. 748/749). Beizuf�gen bleibt, dass die vom Beklagten im Anschluss an den angefochtenen Entscheid an die Kl�gerin geleisteten Prozesskostenvorsch�sse nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, sondern die Parteien dar�ber direkt abzurechnen haben.
4.3 Die Vorinstanz hat der Kl�gerin zus�tzlich zur 3-Zimmer-Wohnung in X.________ (STWE Nr. aaa) die dazu geh�rige Mansarde (STWE Nr. bbb) sowie die Garage (STWE Nr. ccc), die beide sp�ter aus Errungenschaftsmitteln dazu gekauft wurden, zu Alleineigentum zugesprochen, unter �bernahme der darauf lastenden Hypothekarschulden. Bei der g�terrechtlichen Qualifikation hat sie die genannten Objekte der Errungenschaft der Kl�gerin gutgeschrieben, ohne sich zur sachenrechtlichen Zuordnung zu �ussern. Der Beklagte wirft der Vorinstanz nun ein offensichtliches Versehen vor, da sie nicht ber�cksichtigt habe, dass die Wohnung im Gesamteigentum beider Parteien und die Mansarde samt Garage in seinem Alleineigentum stehe, wobei er letztere beiden w�hrend des Scheidungsverfahrens aus Mitteln seiner Errungenschaft erworben habe. Zwar ergeben sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht alle tats�chlichen Einzelheiten, die die g�terrechtliche Zuordnung des Grundeigentums in X.________ ohne weiteres und auf ersten Blick erlauben w�rden. Hingegen kann von einem offensichtlichen Versehen, das zu einer Korrektur des festgestellten Sachverhaltes f�hren muss, im vorliegenden Zusammenhang nicht die Rede sein. Der Beklagte stellt die Errungenschaft der Kl�gerin von Fr. 183'670.-- nicht in Frage, womit auch die g�terrechtliche Zuordnung der Wohnung, der Mansarde und der Garage, unabh�ngig der grundbuchrechtlichen Situation nicht zu �berpr�fen ist. Ohne die entsprechende Qualifikation k�me die Vorinstanz nicht zu diesem rechnerischen Ergebnis.
Der Beklagte wirft dem Obergericht weiter vor, die gegenseitigen Anspr�che der Parteien falsch berechnet zu haben. Er zielt darauf ab, den (unbestrittenen) Anspruch der Kl�gerin mit Bezug auf die �bertragung der Wohnung zur H�lfte und mit Bezug auf die Mansarde samt Garage zum vollen Wert zu tilgen. Statt - wie die Vorinstanz - seinen h�lftigen Vorschlag, abz�glich der Prozesskostenvorsch�sse, (Fr. 302'383.-- minus Fr. 21'000.-- = Fr. 281'383.--), mit demjenigen der Kl�gerin (Fr. 91'835.--) zu verrechnen, was einen Saldo zu Gunsten der Kl�gerin von Fr. 189'548.-- ergibt, bringt er von seinem errechneten Vorschlag, abz�glich der Prozesskostenvorsch�sse, den Nettowert der halben Wohnung (Fr. 37'500.--) und den Nettowert der ganzen Mansarde samt Garage (Fr. 47'000.--) in Abzug, womit der Kl�gerin nach Verrechnung mit ihrem Vorschlag (Fr. 61'670.--), ein Saldo von Fr. 166'048.-- zustehe. Diese Berechnungsweise �bergeht den Umstand, dass die Vorinstanz die Wohnung der Errungenschaft der Kl�gerin zuordnet, womit sich der Beklagte in Widerspruch zu seiner Anerkennung des g�terrechtlichen Anspruchs der Kl�gerin setzt. Immerhin w�rde sich die Zuordnung der Wohnung in die Errungenschaft des Beklagten beim Vergleich der beiden Berechnungen nicht auswirken, da auf keiner Seite ein R�ckschlag auszumachen ist. Hingegen kann es nicht angehen, die Mansarde und Garage zum ganzen Wert aus der Errungenschaft des einen oder des andern herauszunehmen und bei der Tilgung des g�terrechtlichen Anspruchs dem Beklagten in vollem Umfang gutzuschreiben. Im Ergebnis l�uft diese Betrachtungsweise auf eine Zuordnung ins Eigengut hinaus, wozu der angefochtene Entscheid keine sachverhaltliche St�tze bietet.
4.4 Angesichts seines aktuellen Verm�gensstandes sieht sich der Beklagte nicht in der Lage, Forderungen der Kl�gerin aus G�terrecht �ber den von ihm im kantonalen Berufungsverfahren beantragten Betrag von Fr. 71'479.-- hinaus zu begleichen, weshalb er um die Einr�umung von Zahlungsfristen ersucht. Das neue Recht sieht diese M�glichkeit unter anderem f�r die Beteiligungsforderung vor, sofern deren sofortige Bezahlung den Schuldner in ernsthafte Schwierigkeiten bringen w�rde (Art. 218 Abs. 1 ZGB). Ob diese Voraussetzungen vorliegend gegeben sind, kann anhand der tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht beurteilt werden. Sie hat sich zu diesem Begehren ohnehin nicht ge�ussert, obwohl es sich aus der kantonalen Berufung ergibt. Somit handelt es sich nicht um ein neues Vorbringen und ist daher grunds�tzlich zul�ssig. Indes macht der Beklagte nicht geltend, dass er seinen Antrag im kantonalen Verfahren gen�gend substantiiert, begr�ndet und die notwendigen Beweise angeboten hat, so dass die Vorinstanz sich dazu nicht h�tte �ussern k�nnen. Damit k�me, selbst bei entsprechendem Antrag, eine Erg�nzung des Sachverhalts gest�tzt auf Art. 64 Abs. 1 OG nicht in Frage (BGE 119 II 353 E. 5c/aa mit Hinweis).
4.5 Zu guter Letzt wirft der Beklagte der Vorinstanz vor, bei der Zuweisung des Grundeigentums keine Anrechnungswerte ins Dispositiv aufgenommen zu haben, welche in der gerichtlichen Anweisung an das Grundbuchamt zwingend festzulegen seien. Worin die Bundesrechtsverletzung liegen soll, wenn der (unbestrittene) Anrechnungswert nicht in die richterliche Anweisung aufgenommen wird und welcher Nachteil ihm daraus entstehen k�nnte, begr�ndet der Beklagte nicht. Damit kann auf dieses Vorbringen nicht eingetreten werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 116 II 745 E. 3 S. 748/749).
Nach dem Gesagten erweist sich die Berufung der Kl�gerin teilweise als erfolgreich. Die Gerichtskosten sind daher verh�ltnism�ssig aufzuteilen (Art. 153a, 156 Abs. 3 OG). Da die Kl�gerin bloss eine (teilweise) Erh�hung des Unterhaltsbeitrags, nicht jedoch ihres G�terrechtsanspruchs hat durchsetzen k�nnen, ist sie zu einer herabgesetzten Parteientsch�digung an den Beklagten zu verpflichten (Art. 159 Abs. 2 OG). Der Berufung des Beklagten ist insgesamt kein Erfolg beschieden. Er tr�gt die entsprechenden Kosten und wird zu einer Parteientsch�digung an die Kl�gerin verpflichtet (Art. 156 Abs. 1, 159 Abs. 2 OG).
Die Festlegung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens richtet sich nach kantonalem Recht und ist daher vorliegend nicht zu �berpr�fen. Im �brigen erweisen sich die entsprechenden Antr�ge im Umfang der Gutheissung der Berufung der Kl�gerin ohnehin als gegenstandslos, da die Sache zu diesem Zwecke an die Vorinstanz zur�ckzuweisen ist.
2.1 Die Berufung von S.________ wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 14. Juni 2001 Ziff. 1 "2. wird aufgehoben, und T.________ wird verpflichtet, S.________ ab heutigem Urteilsdatum einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 3'300.--, f�llig jeweils im Voraus auf den Ersten eines Monats zu leisten.
2.2 Im �brigen wird die Berufung von S.________ abgewiesen und das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 14. Juni 2001 best�tigt.
2.3 Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 5'000.-- wird zu 3/10 T.________ und zu 7/10 S.________ auferlegt.
2.4 S.________ hat T.________ f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
3.1 Die Berufung von T.________ wird vollumf�nglich abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 14. Juni 2001 wird best�tigt.
3.2 Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 5'000.-- wird T.________ auferlegt.
3.3 T.________ hat S.________ f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 5'000.-- zu entsch�digen.
Die Sache wird zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens an das Obergericht des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, zur�ckgewiesen.