Source: http://www.voris.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsvorisprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=1h&eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&showdoccase=1&doc.hl=0&doc.id=jlr-Gl%C3%BCStVtrND2012pAnhang&doc.part=G&toc.poskey=
Timestamp: 2019-08-24 15:26:46
Document Index: 393456924

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 22', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 26', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 35']

VORIS GlüStV | Landesnorm Niedersachsen | Anhang - Anhang „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht“ | Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland (Glücksspielstaatsvertrag - GlüStV) vom 15. Dezember 2011 | gültig ab: 01.07.2012 gültig bis: 30.06.2021
22.960
Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland (Glücksspielstaatsvertrag...
§ 1 - § 8 Erster Abschnitt - Allgemeine Vorschriften
§ 9 - § 11 Zweiter Abschnitt - Aufgaben des Staates
§ 12 - § 18 Dritter Abschnitt - Lotterien mit geringerem...
§ 19 - § 19 Vierter Abschnitt - Gewerbliche Spielvermittlung
§ 20 - § 22 Fünfter Abschnitt: - Besondere Vorschriften
§ 23 - § 23 Sechster Abschnitt - Datenschutz
§ 24 - § 26 Siebter Abschnitt - Spielhallen
§ 27 - § 27 Achter Abschnitt: - Pferdewetten
§ 28 - § 35 Neunter Abschnitt - Übergangs- und Schlussbestimmungen
Anhang - Anhang „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung...
Amtliche Abkürzung: GlüStV
Fassung vom: 15.12.2011
Gültig ab: 01.07.2012
Gültig bis: 30.06.2021
Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland
(Glücksspielstaatsvertrag - GlüStV)
Vom 15. Dezember 2011*
Anhang „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung
von Glücksspielsucht“
Zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht gelten die folgenden Richtlinien:
benennen Beauftragte für die Entwicklung von Sozialkonzepten,
erheben Daten über die Auswirkungen der von ihnen angebotenen Glücksspiele auf die Entstehung von Glücksspielsucht und berichten hierüber sowie über den Erfolg der von ihnen zum Spielerschutz getroffenen Maßnahmen alle zwei Jahre den Glücksspielaufsichtsbehörden,
schulen das für die Veranstaltung, Durchführung und gewerbliche Vermittlung öffentlichen Glücksspiels eingesetzte Personal in der Früherkennung problematischen Spielverhaltens, zum Beispiel dem plötzlichen Anstieg des Entgelts oder der Spielfrequenz,
schließen das in den Annahmestellen beschäftigte Personal vom dort angebotenen Glücksspiel aus,
ermöglichen es den Spielern, ihre Gefährdung einzuschätzen, und
richten eine Telefonberatung mit einer bundesweit einheitlichen Telefonnummer ein.
Eine Information über Höchstgewinne ist mit der Aufklärung über die Wahrscheinlichkeit von Gewinn und Verlust zu verbinden.
Die Vergütung der leitenden Angestellten von Glücksspielveranstaltern darf nicht abhängig vom Umsatz berechnet werden.
Für das Land Baden-Württemberg
Berlin, den 15.12.2011
Für den Freistaat Bayern
Für das Land Berlin
Für das Land Brandenburg
Potsdam, den 15.12.2011
Für die Freie Hansestadt Bremen
Für die Freie und Hansestadt Hamburg
Für das Land Mecklenburg-Vorpommern
Für das Land Niedersachsen
Für das Land Nordrhein-Westfalen
Für das Land Rheinland-Pfalz
Für das Saarland
Für den Freistaat Sachsen
Für das Land Sachsen-Anhalt
Dr. Reiner Haseloff
Für das Land Schleswig-Holstein
Für den Freistaat Thüringen
Verkündet als Artikel 1 des Ersten Staatsvertrages zur Änderung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland vom 15. Dezember 2011 (Nds. GVBl. S. 190, 196)
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