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Timestamp: 2016-10-24 07:07:40
Document Index: 40043384

Matched Legal Cases: ['Art. 37', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 90', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 64', 'BGE']

9C_416/2014 (14.07.2014)
9C_416/2014 � � Urteil vom 14. Juli 2014
dass offenbleiben kann, ob der vorinstanzliche Entscheid, soweit angefochten (Nichtbewilligung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes nach Art. 37 Abs. 4 ATSG [in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG und Art. 2 ATSG] f�r die Zeit vor Einreichung des Gesuchs am 23. Oktober 2013) ein Endentscheid ist (Art. 90 BGG) oder ein Zwischenentscheid, der einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann��� (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; vgl. Urteil 8C_328/2013 vom 4. Februar 2014 E. 3.1, in: SVR 2014 IV Nr. 9 S. 36), wozu sich der Beschwerdef�hrer nicht �ussert (Urteil 2C_1001/2013 vom 4. Februar 2014 E. 1.2),
dass der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege auf die Zukunft gerichtet ist, vor Einreichung des Gesuchs entstandene Vertretungskosten somit grunds�tzlich nicht unter diesem Rechtstitel geltend gemacht werden k�nnen (BGE 122 I 203 E. 2f S. 208; Urteile 8F_7/2013 vom 30. Juli 2013 E. 3.1, 5D_87/2012 vom 17. August 2012 E. 4 und 5A_843/2009 vom 23. Februar 2010 E. 4.2),
dass entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers jedenfalls das Bundesrecht den kantonalen Versicherungsgerichten nicht vorbeh�lt, im Einzelfall aus Gr�nden der Billigkeit ein Gesuch auch r�ckwirkend zu bewilligen,
dass sich solches insbesondere nicht aus BGE 122 I 203 E. 2e S. 207 und aus dem Urteil 5A_843/2009 vom 23. Februar 2010 E. 4.2 herauslesen l�sst,
dass der Beschwerdef�hrer im �brigen keine Norm des kantonalen Rechts nennt, die mit Bezug auf eine r�ckwirkende Bewilligung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes im Verwaltungsverfahren der Invalidenversicherung einen Entscheid nach Recht und Billigkeit zuliesse,
dass die Erwartung bzw. das Vertrauen darauf, aufgrund des multiplen Krankheitsbildes innert vern�nftiger Zeit eine Rente zugesprochen zu erhalten, den Versicherten und seine Rechtsvertreterin nicht davon abhalten konnte, fr�hzeitig unentgeltliche Verbeist�ndung zu beantragen,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren gegenstandslos ist, soweit es um die Befreiung von der Bezahlung von Gerichtskosten geht (Art. 66 Abs. 1 BGG; Urteil 8C_48/2007 vom 19. Juli 2007 E. 3, in: SVR 2009 IV Nr. 5 S. 9), im �brigen wegen Aussichtslosigkeit der Prozessbegehren abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG; BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135, 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236 mit Hinweis),
Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung f�r das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.