Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/43
Timestamp: 2020-01-17 19:27:59
Document Index: 370194036

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 43', 'BGH', 'BGH', '§ 43', 'BGH', 'BGH', '§ 43', '§ 295', 'BGH', 'BGH', '§ 43']

BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2016, Az. VIII ZB 47/15 Insbesondere ist es auch nicht Aufgabe des § 43 ZPO, jedwede Gefahr überflüssiger richterlicher Arbeit im Zusammenhang mit Ablehnungsgesuchen auszuschließen (vgl. auch BGH, Beschluss vom 16. Januar 2014 - XII ZB 377/12, NJW-RR 2014, 382, Rn. 21).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2014, Az. XII ZB 377/12 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist das Einlassen in eine Verhandlung im Sinne des § 43 ZPO jedes prozessuale, der Erledigung eines Streitpunktes dienende Handeln der Partei unter Mitwirkung des Richters, das der weiteren Sachbearbeitung und Streiterledigung dient (BGH Beschluss vom 5. Februar 2008 - VIII ZB 56/07 - FamRZ 2008, 981 Rn. 4 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2014, Az. XII ZB 377/12 Dementsprechend hat der Senat den Ausschluss des Ablehnungsrechts nach § 43 ZPO als einen - gegenüber § 295 ZPO spezielleren - Heilungstatbestand angesehen (Senatsurteil BGHZ 165, 223 = FamRZ 2006, 261, 262; vgl. Vossler MDR 2007, 992).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2006, Az. V ZB 193/05 Dem kann nicht mit Erfolg entgegengehalten werden, dass die Bestimmungen der Zivilprozessordnung generell - und somit auch die in § 43 ZPO - Regelungen für ein konkretes einzelnes Verfahren enthielten (so aber OLG Düsseldorf aaO; OLG Karlsruhe aaO).