Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/schulg-7/138
Timestamp: 2017-02-27 11:55:47
Document Index: 80848394

Matched Legal Cases: ['§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 139', '§ 140', '§ 141', '§ 142', '§ 143', '§ 144', '§ 145', '§ 146', '§ 147', '§ 148', '§ 149', '§ 150', '§ 138', '§ 138', '§ 52', '§ 111', '§ 9', '§ 62', '§ 63', '§ 73', '§ 145', '§ 137', '§ 139']

§ 138 SchulG, Schulversuche, Erprobung anderer Mitwirkungsformen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 138 SchulG, Schulversuche, Erprobung anderer Mitwirkungsformen Inhaltsübersicht
Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (Schulgesetz - SchulG) Landesrecht Schleswi...…§ 138 SchulG, Schulversuche, Erprobung anderer Mitwirkungsformen§ 139 SchulG, Staatskirchenvertrag§ 140 SchulG, Externenprüfung, Anerkennung von Zeugnissen§ 141 SchulG, Widersprüche, Prozesskosten§ 142 SchulG, Abgrenzung zu anderen Bildungseinrichtungen§ 143 SchulG, Verkündung von Verordnungen§ 144 SchulG, Ordnungswidrigkeiten§ 145 SchulG, Einschränkung von Grundrechten§ 146 SchulG, Übergangsbestimmungen für zum Zeitpunkt des Inkrafttretens bestehe...§ 147 SchulG, Übergangsbestimmungen für im Schuljahr 2013/2014 bestehende Region...§ 148 SchulG, Sonstige Übergangsbestimmungen§ 149 SchulG (weggefallen)§ 150 SchulG, Übergangsbestimmungen für die Zuschüsse an Ersatzschulen
§ 138 SchulG, Schulversuche, Erprobung anderer Mitwirkungsformen
§ 138 SchulGSchleswig-Holsteinisches Schulgesetz (Schulgesetz - SchulG)Landesrecht Schleswig-HolsteinNeunter Teil – Übergangs- und SchlussbestimmungenTitel: Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (Schulgesetz - SchulG)Normgeber: Schleswig-HolsteinAmtliche Abkürzung: SchulGGliederungs-Nr.: 223-9Normtyp: Gesetz(1) Schulversuche dienen dazu, das Schulwesen weiterzuentwickeln. Im Rahmen von Schulversuchen können Abweichungen von den Bestimmungen dieses Gesetzes und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen erprobt werden. Schulversuche und Modellvorhaben können sich insbesondere beziehen auf1.schulische Organisationsformen, Unterschreitung der erforderlichen Mindestschülerzahlen gemäß Verordnung (§ 52) bei Grundschulen, Lehr- und Lernverfahren, Lernziele und -inhalte, Formen der Mitwirkung und der Leistungsbewertung sowie2.den Bildungsauftrag, die Bildungsgänge und die Abschlüsse, die Aufnahmevoraussetzungen und die Zahl der Jahrgangsstufen.Die im Rahmen eines Schulversuchs erreichbaren Abschlüsse und Berechtigungen müssen den Abschlüssen und Berechtigungen der allgemein bildenden oder berufsbildenden Schulen gleichwertig sein.(2) Schulversuche können durch das für den jeweiligen Bildungsbereich zuständige Ministerium in bestehenden Schulen und in einzelnen besonderen Versuchsschulen durchgeführt werden. Der Schulträger ist anzuhören. Die Durchführung eines Schulversuchs kann auch vom Schulträger oder der Schule beim zuständigen Ministerium beantragt werden. Schulversuche sind zeitlich zu begrenzen und in angemessener Zeit daraufhin auszuwerten, wieweit ihre Ergebnisse auf das Schulwesen übertragbar sind. Die Ergebnisse sind zu veröffentlichen.(3) Für Abweichungen von grundsätzlicher Art bedarf es der Einrichtung besonderer Versuchsschulen durch Verordnung des für den jeweiligen Bildungsbereich zuständigen Ministeriums. Der Besuch besonderer Versuchsschulen ist freiwillig. In der Verordnung kann das zuständige Ministerium den Schulträger und Schuleinzugsbereiche bestimmen, die Merkmale für die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern bei begrenzter Aufnahmemöglichkeit festlegen und die Anwendung der §§ 111 bis 113 ausschließen. Entspricht die Schule nicht einer der in diesem Gesetz vorgesehenen Schularten, beschließen der Schulelternbeirat und die Klassensprecherversammlung jeweils für eine Amtszeit, in welcher Schulart sie sich an der Bildung des Kreiselternbeirats oder der Kreis- oder Landesschülervertretung beteiligen.(4) Führen Schulversuche mit besonderen Versuchsschulen nach Abschluss des Versuchs nicht zu einer Änderung der Schularten nach diesem Gesetz, hat das zuständige Ministerium diese in Schulen der Schularten des § 9 umzuwandeln.(5) Das für Bildung zuständige Ministerium kann auf Antrag für eine Schule befristet und versuchsweise zulassen, dass abweichend von den §§ 62 bis 66, 70 bis 72, 77, 78, 81, 84, 86, 87 und 97 bis 99 andere Formen der Mitwirkung erprobt werden. Der Antrag bedarf der Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der Mitglieder der Schulkonferenz.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 63 SchulG, Aufgaben und Verfahren der Schulkonferenz§ 73 SchulG, Kreiselternbeirat§ 145 SchulG, Einschränkung von Grundrechten
§ 137 SchulG, Land als Schulträger§ 139 SchulG, Staatskirchenvertrag