Source: https://dejure.org/BGBl/1951/BGBl._I__S._352
Timestamp: 2020-02-17 00:44:13
Document Index: 322146319

Matched Legal Cases: ['Art. 89', '§ 1', 'Art. 97', '§ 1', '§ 1', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1', 'Art. 89', '§ 1', 'Art. 97', '§ 1', 'Art. 89', '§ 1', 'Art. 97', '§ 1', 'Art. 89', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGBl. I 1951 S. 352 - Gesetz über die vermögensrechtlichen Verhältnisse der Bundeswasserstraßen - dejure.org
BGBl. I 1951 S. 352
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BGBl. I 1951 S. 352 (https://dejure.org/1951,2256)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1951 Teil I Nr. 24, ausgegeben am 23.05.1951, Seite 352
Sie wurden eingefügt auf Antrag des Bundesrates; die von ihm dazu gegebene Begründung ergibt, daß damit nur eine zusätzliche Klarstellung der Eigentums- und Vermögensverhältnisse an den Bundeswasserstraßen beabsichtigt war (vgl. BT-Drucks. I/801 S. 9 ff.).
Das Berufungsgericht ist ohne Rechtsirrtum davon ausgegangen, daß die Klägerin nach Art. 89 Abs. 1 GG und § 1 des Gesetzes über die vermögensrechtlichen Verhältnisse der Bundeswasserstraßen vom 21. Mai 1951 (BGBl. I S. 352) - WaStrVermG - in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1, 171 Abs. 1 der Weimarer Reichsverfassung von 1919 - WRV - und § 1 des Gesetzes über den Staatsvertrag betr.
Das Grundgesetz hat das Eigentum an den bisherigen Reichswasserstraßen in gleicher Weise dem Bund zugesprochen (s. Begr. zu § 1 Abs. 1 WaStrVermG, BT-Drucks. I/801 S. 4).
Unter den im Sinne des § 1 Abs. 3 WaStrG im Eigentum des Bundes stehenden Seewasserstraßen sind im Grundsatz sämtliche Küstengewässer und nicht etwa nur die betonnten und gebaggerten Fahrrinnen zu verstehen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 30.11.1990 - 7 A 1.90 -, BVerwGE 87, 169;… OVG Greifswald, Beschl. v. 15.04.2005 - 1 M 51/05 -, juris Rn. 17;… BGH, Urt. v. 20.06.1996 - III ZR 116/94 -, NVwZ 1997, 99;… Urt. v. 22.06.1989 - III ZR 266/87 -, BGHZ 108, 110;… Urt. v. 01.06.1989 - III ZR 286/87 -, BGHZ 107, 342 - jeweils zitiert nach juris;… vgl. auch Friesecke, WaStrG, 6. Aufl., § 1 Rn. 12; vgl. Art. 89 Abs. 1 GG i. V. m. § 1 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über die vermögensrechtlichen Verhältnisse der Bundeswasserstraßen v. 21.05.1951 - BGBl. I S. 352).
Mit dem Berufungsgericht ist vielmehr davon auszugehen, daß die Schlei als Meeresarm und Teil der Ostsee Seewasserstraße ist und als solche nach Art. 97, 171 der Weimarer Reichsverfassung von 1919 - WRV - in Verbindung mit § 1 des Gesetzes über den Staatsvertrag, betreffend den Übergang der Wasserstraßen von den Ländern auf das Reich vom 29. Juli 1921 (RGBl 1961) - Staatsvertrag (StV) 1921 - auf das Deutsche Reich übergegangen und mit Inkrafttreten des Grundgesetzes nach Art. 89 GG und § 1 des Gesetzes über die vermögensrechtlichen Verhältnisse der Bundeswasserstraßen vom 21. Mai 1951 (BGBl I S. 352) - WaStrVermG - Eigentum des Bundes geworden ist.
Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß die Weser nach Art. 97, 171 der Weimarer Reichsverfassung von 1919 - WRV - und § 1 des Staatsvertrages 1921 am 1. April 1921 Eigentum des Deutschen Reichs geworden und nach Art. 89 Abs. 1 GG und § 1 des Gesetzes über die vermögensrechtlichen Verhältnisse der Bundeswasserstraßen vom 21. Mai 1951 (BGBl. I 352) - WaStrVermG - Eigentum der Klägerin ist (vgl. Senatsurteil BGHZ 67, 152, 153 f.).
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