Source: http://www.buzer.de/gesetz/1989/a28483.htm
Timestamp: 2020-07-11 23:53:48
Document Index: 258231727

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 10', '§ 25', '§ 45', '§ 2', '§ 60', '§ 25', '§ 30', '§ 5', '§ 1']

Anlage I SeeSchStrO Schiffahrtszeichen Seeschiffahrtsstraßen-Ordnung
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Anlage I - Seeschiffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO)
Neunter Abschnitt Bußgeld- und Schlußvorschriften
Anlage I wird in 7 Vorschriften zitiert
1. Sichtzeichen
(1) Tafelzeichen, die ein Gebot oder ein Verbot aussagen, gelten entweder im Bereich des Standortes der Tafel oder in der Strecke, die durch Zusatzzeichen nach Buchstabe c für Entfernungs- oder Streckenangaben oder durch das Tafelzeichen A.15 begrenzt wird. Sie gelten im allgemeinen über die ganze Breite der Seeschifffahrtsstraße. Die Tafeln können auf besonderen Vorrichtungen oder an einem anderen Zwecken dienenden Bauwerk angebracht sein. Die Tafel kann im Einzelfall dadurch ersetzt sein, daß das Schiffahrtszeichen auf einem beliebigen Untergrund aufgetragen ist.
(2) Die Tafelzeichen sind entsprechend ihrer Aussage Gebotszeichen, Verbotszeichen, Warnzeichen und Hinweiszeichen, die mit wenigen Ausnahmen wie folgt dargestellt sind:
rechteckige weiße Tafel unter dem zu ergänzenden Schiffahrtszeichen mit den erforderlichen Ergänzungen oder Hinweisen;
Körperzeichen sind
- Festfeuer (F./F.)
- Unterbrochenes Feuer
mit Einzelunterbrechung (Oc/Ubr.)
mit Gruppen von 2 Unterbrechungen
(Oc [2]/Ubr. [2])
mit Gruppen von 3 Unterbrechungen
(Oc [3]/Ubr. [3])
- Gleichtaktfeuer (Iso/Glt.)
- Blitzfeuer
mit Einzelblitzen (Fl./Blz.)
mit Gruppen von 2 Blitzen (Fl. [2]/Blz. [2])
mit Gruppen von 2 + 1 Blitzen
(Fl. [2 + 1]/Blz. [2 + 1])
mit Gruppen von 5 Blitzen (Fl. [5]/Blz. [5])
- Funkelfeuer
mit dauerndem Funkel (Q/Fkl.)
mit Gruppen von 3 Funkeln (Q [3]/Fkl. [3])
mit Gruppen von 9 Funkeln (Q [9]/Fkl. [9])
mit Gruppen von 6 Funkeln und 1 Blink
(Q [6] + LFl/Fkl. [6] + Blk.)
mit Unterbrechungen (IQ/Fkl. unt.)
- Schnelles Funkelfeuer
mit dauerndem schnellen Funkel (VQ/SFkl.)
mit Gruppen von 3 schnellen Funkeln
(VQ [3]/SFkl. [3])
mit Gruppen von 9 schnellen Funkeln
(VQ [9]/SFkl. [9])
mit Gruppen von 6 schnellen Funkeln
und 1 Blink (VQ [6] + LFl/SFkl. [6] + Blk.)
mit Unterbrechungen (IVQ/SFkl. unt.)
(1) Lichtsignale, die zur Regelung des Verkehrs von Signallichtanlagen ausgestrahlt werden, werden bei Nacht und mit gleichem Signalbild auch am Tage gezeigt. Liegen mehrere Durch- oder Einfahrten nebeneinander, so werden die Lichtsignale an einer gemeinsamen Signalanlage jeweils auf der der Durch- oder Einfahrt entsprechenden Seite oder an getrennten Signalanlagen gezeigt. Die Lichtsignale haben entsprechend ihrer Anzahl, Anordnung und Farbe folgende Bedeutung:
ein rotes Licht oder zwei rote Lichter neben- oder übereinander, die nach Anzahl und Anordnung für verschiedene Fahrzeugarten eine unterschiedliche Aussage darstellen können;
(2) Kennung der Signallichter am Tage bei Nacht
Gleichtaktlicht in der angegebenen Farbe mit gleich langen Lichterscheinun-
gen und Pausen,
unterbrochenes Licht in der angegebenen Farbe mit kurzen Unterbrechungen
zwischen langen Scheinen.
2. Schallsignale
Die Schallsignale werden, bis auf das Gebotssignal „Anhalten", nur bei verminderter Sicht zur Ergänzung der von Signallichtanlagen gegebenen Lichtsignale zur Regelung des Verkehrs ausgesendet. Sie sind Gebotssignale, Verbotssignale, Hinweissignale.
Die Dauer eines langen Tones beträgt 4 bis 6 Sekunden, soweit sich aus dieser Anlage nicht etwas anderes ergibt. Darstellung der Schallsignale
1 langer Ton,
1 kurzer Ton,
Rasches Läuten der Glocke.
a) für alle Fahrzeuge
rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und zwei
senkrechten schwarzen Pfeilen - Spitzen nach oben.
b) für Schleppverbände
senkrechten schwarzen Doppelpfeilen - Spitzen nach oben.
Engstellen, in denen das Begegnen verboten und die Vorfahrt nach § 25 Abs. 5 zu
rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und zwei senkrech-
ten schwarzen Pfeilen - Spitzen entgegengesetzt.
Verbot, die angegebene Geschwindigkeit in der nachfolgenden Strecke zu über-
quadratische weiße Tafel mit rotem Rand und schwarzer Zahl, die die zulässige
Höchstgeschwindigkeit durch das Wasser, auf dem Nord-Ostsee-Kanal über
Grund, in Kilometern pro Stunde angibt (Beispiel: 12 km/h).
A.4 Geschwindigkeitsbeschränkung wegen Gefährdung
durch Sog oder Wellenschlag
Verbot, in der nachfolgenden Strecke oder an der Stelle so schnell zu fahren, daß
Gefährdungen durch Sog oder Wellenschlag eintreten:
eine quadratische weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und zwei
waagerechten schwarzen Wellenlinien oder
Verbot, vor Stellen mit erkennbarem Badebetrieb außerhalb des Fahrwassers in
einem Abstand von weniger als 500 m von der jeweiligen Wasserlinie des Ufers
mit einer Geschwindigkeit von mehr als 8 km (4,3 sm) in der Stunde (Fahrt durch
das Wasser) zu fahren:
Gebot, in der nachfolgenden Strecke einen Mindestabstand von dem Aufstellungs-
ort des Zeichens einzuhalten:
rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand, deren eine Hälfte auf schwarzem Grund,
der dreieckig in die andere Hälfte, auf der die Passierseite liegt, weist, eine weiße
Zahl zeigt, die den zu haltenden Abstand in Metern angibt (Beispiel: 40 m von der
in Fahrtrichtung rechten Seite).
Gebot, vor beweglichen Brücken, Sperrwerken und Schleusen vor der Tafel anzu-
halten, solange die Durchfahrt nicht freigegeben ist:
quadratische weiße Tafel mit rotem Rand und einem waagerechten schwarzen
Verbot, in einem Abstand von weniger als 300 m beiderseits der Linie, die die
Tafeln verbindet oder die die Verlängerung der Verbindungslinie von Oberbake
und Unterbake der Tafel an einem Ufer bildet, zu ankern und Anker, Trossen oder
Ketten schleifen zu lassen (bei Entfernungs- und Streckenangaben nach Nr. 1c
der Vorbemerkung gelten diese Angaben anstelle des beiderseitigen Abstandes
von 300 m):
rechteckige weiße Tafeln mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und umgekehrtem
schwarzen Anker an beiden Ufern oder
an einem Ufer eine rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich
und umgekehrtem schwarzen Anker und darüber eine weiße dreieckige Tafel mit
rotem Rand - Spitze oben - als Unterbake sowie dahinter eine Stange mit einer
weißen dreieckigen Tafel mit rotem Rand - Spitze unten - als Oberbake.
Verbot, in der nachfolgenden Strecke an dem Ufer festzumachen, an dem die
Tafel aufgestellt ist:
quadratische weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und schwarzem
Poller, um den eine Trosse gelegt ist.
Verbot, in der nachfolgenden Strecke auf der Seite der Seeschiffahrtsstraße liegen
zu bleiben (ankern oder festmachen), auf der das Zeichen steht:
quadratische weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und einem
schwarzen P.
rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand und waagerechtem schwarzem Pfeil.
Gebot, an dieser Stelle das in der zusätzlichen Tafel angegebene Schallsignal zu
Gebot, vor den Tafeln an den Schleusenmauern anzuhalten, solange die Ausfahrt
aus der Schleuse nicht freigegeben ist:
senkrechter gelber Streifen an den Schleusenmauern vor den Schleusentoren
vom Wasserspiegel bis zur Schleusenplattform, der auf der Schleusenplattform in
einer Länge von 1 m weitergeführt ist.
Verbot, die Brückenöffnung außerhalb des durch die
beiden Tafeln begrenzten Raumes zu durchfahren
(das Verbot gilt nicht für kleine Fahrzeuge im Sinne
des § 10):
zwei quadratische, auf der Spitze stehende rot-weiße
rechteckige blaue Tafel mit weißem Diagonalstreifen von links oben nach rechts
der als Lichtzeichen gegebene Buchstabe „L" oder
die Flagge „L" des Internationalen Signalbuches.
a) Fahrverbot für Maschinenfahrzeuge, Wassermotorräder
und Surffahrzeuge
Verbot für Maschinenfahrzeuge, Wassermotorräder
und Surffahrzeuge, die wegen Badebetriebs
gesperrten Wasserflächen zu befahren.
weiß mit einem - von oben gesehen - rechtwinkligen gelben
Toppzeichen: Für Maschinenfahrzeuge und Wassermotorräder geöffnete
Durchfahrtsschneisen können durch zusätzliche weiße Flaggen
als Toppzeichen gekennzeichnet werden.
b) Sperrgebiete
Verbot, die gesperrte Wasserfläche zu befahren - mit Ausnahme der berechtig-
ten Fahrzeuge.
Farbe: bei Faßtonne und Leuchttonne
gelb mit einem - von oben gesehen - rechtwinkligen roten
Beschriftung: Nur auf Faßtonne und Leuchttonne mit schwarzen Buch-
staben „Sperrgebiet" oder „Sperr-G."
gelbes liegendes Kreuz. Spierentonnen und Stangen sind
immer mit Toppzeichen versehen.
Kennung: Fl/Blz., Oc(2)/Ubr.(2) oder Oc(3)/Ubr.(3).
A.18 Sperrung der gesamten Seeschiffahrtsstraße oder einer Teilstrecke
Gebot, wegen Sperrung der Seeschiffahrtsstraße oder einer Teilstrecke vor dem
Sichtzeichen anzuhalten:
a) Dauernde Sperrung
drei Körperzeichen übereinander, oben ein schwarzer Ball, in der Mitte ein
schwarzer Kegel - Spitze unten -, unten ein schwarzer Kegel - Spitze oben
drei feste Lichter übereinander, das obere rot, das mittlere grün, das untere
Bei Sperrung einer Teilstrecke der Seeschiffahrtsstraße eine rechteckige
rote Tafel mit waagerechtem weißen Streifen.
b) Vorübergehende Sperrung
A.19 Durchfahren beweglicher Brücken und Sperrwerke
sowie Einfahren in Schleusen und Ausfahren
sowie der Zufahrten zu ihnen
a) Durchfahren/Einfahren verboten
(Die Herrenbrücke über die Trave darf von Fahrzeugen durchfahren werden, für
die die Durchfahrthöhe mit Sicherheit ausreicht.)
die Anlage (Brücke/Sperrwerk/Schleuse) kann unter Beachtung der Vorfahrt
des Gegenverkehrs nach § 25 Abs. 5 von Fahrzeugen durchfahren werden, für
die die Durchfahrthöhe mit Sicherheit ausreicht:
die Hubbrücke steht in der ersten Hubstufe und kann von Fahrzeugen durch-
fahren werden, für die die Durchfahrthöhe mit Sicherheit ausreicht:
b) Durchfahren/Einfahren
(Brücke/Sperrwerk/Schleuse geöffnet. Hubbrücken dürfen jedoch nur von
Fahrzeugen durchfahren werden, für die die Durchfahrthöhe der letzten Hub-
stufe mit Sicherheit ausreicht.)
c) Ausfahren aus Schleusen
d) Die Anlage ist für die Schiffahrt gesperrt:
Nachstehende Regeln gelten nicht für Fahrzeuge der Strom- und Schiffahrts-
polizei, Lotsenversetzfahrzeuge und zugelassene Schlepper im Sinne des § 45
Satz 2 Nr. 4
a) Einfahren verboten
ein unterbrochenes weißes Licht über einem unterbrochenen roten Licht.
ein unterbrochenes grünes Licht;
ein unterbrochenes weißes Licht über einem unterbrochenen grünen Licht;
ein unterbrochenes weißes Licht.
A.21 Einfahren in die Schleusenvorhäfen und in die Schleusen des
Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau
Satz 2 Nr. 4 für den Verkehr in den Vorhäfen. Die Lichter werden auf der Seite des
Signalmastes gezeigt, auf der die Schleusenkammer liegt, für die die Einfahrt
b) Einfahren für Fahrzeuge mit Seelotsen
ein unterbrochenes weißes Licht neben einem unterbrochenen grünen Licht.
c) Einfahren für Freifahrer
je ein unterbrochenes weißes Licht neben und über einem unterbrochenen
(Das weiße Licht neben dem grünen Licht wird auf der Seite gezeigt, auf der
die Seitenmauer liegt.)
d) Einfahren für Sportfahrzeuge:
a) Einfahren in das Weichengebiet
ein rotes Funkellicht.
mit Durchfahrtverbot für eine oder mehrere Verkehrsgruppen muß gerechnet
b) Ausfahren aus den Weichengebieten
(Die Lichter werden an den Weichenausfahrtsignalmasten gezeigt; die Lichter
für Fahrzeuge der Verkehrsgruppen 1 und 2 unter 15 km/h und die Lichter für
die Freigabe einer oder mehrerer Verkehrsgruppen werden allein oder zusätz-
lich seitlich neben den übrigen Lichtern gezeigt.)
zwei weiße Gleichtaktlichter übereinander;
drei unterbrochene Lichter übereinander, das obere und das untere rot, das
mittlere weiß;
zwei unterbrochene rote Lichter übereinander;
drei unterbrochene Lichter übereinander, die beiden oberen rot, das untere
ein unterbrochenes rotes Licht über einem unterbrochenen weißen Licht;
drei unterbrochene rote Lichter übereinander;
ein weißes Gleichtaktlicht.
ein unterbrochenes grünes Licht.
a) Ausfahren aus dem Wendebecken vor dem Ölhafen in den Nord-Ostsee-Kanal
Fahrzeuge ohne Schlepperhilfe dürfen unter Beachtung der Vorfahrt des Ver-
kehrs auf dem Nord-Ostsee-Kanal ausfahren:
zwei feste rote Lichter nebeneinander und ein festes weißes Licht über dem
linken roten Licht.
zwei feste grüne Lichter nebeneinander.
b) Verkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal beim Wendebecken
zwei feste rote Lichter nebeneinander.
zwei feste grüne Lichter nebeneinander und ein festes weißes Licht über dem
linken grünen Licht.
A.24 Ein- und Ausfahren Gieselaukanal und Toter Travearm
a) Ein- und Ausfahren verboten:
ein festes rotes Licht.
b) Ein- und Ausfahren gestattet:
ein rotes schnelles Funkellicht.
B. Warnzeichen und Hinweiszeichen
a) für freifahrende Fähren
b) für nicht freifahrende Fähren
eine rechteckige blaue Tafel mit weißem Symbol eines Fährschiffes über
einem waagerechten weißen Band.
a) in beiden Richtungen befahrbar
eine quadratische, auf der Spitze stehende
gelbe Tafel;
b) in einer Richtung befahrbar (Gegenverkehr gesperrt)
zwei quadratische, auf der Spitze stehende
gelbe Tafeln nebeneinander.
(Der Westteil der Weiche Audorf-Rade wird im Norden durch die Tonne 2/Ober-
reider 1 begrenzt.)
rechteckige blaue Tafel mit dem weißem Symbol eines Wasserskiläufers.
B.6 Außergewöhnliche Schiffahrtsbehinderung
zwei schwarze Bälle übereinander und darunter ein schwarzer Kegel - Spitze
Wasserflächen im Fahrwasser, auf denen das Fahren mit Wassermotorrädern
Wasserflächen im Fahrwasser, auf denen das
Fahren mit Segelsurfbrettern erlaubt ist:
rechteckige blaue Tafel mit dem weißen Symbol
eines Segelsurfers. ohne amtliche Abbildung, die Änderung lautete nur:
"Rechts neben den Wörtern „Symbol eines Segelsurfers."
wird die Darstellung einer rechteckigen
blauen Tafel mit dem weißen Symbol eines Segelsurfers
eingefügt." (BGBl. I 1999 S. 1939)
B.10 Kennzeichnung der Zufahrt zu Fahrwassern und der Mitte von
Schiffahrtswegen
Kennzeichnung der Zufahrt zu Fahrwassern von See aus sowie der
Mitte von Schiffahrtswegen, sofern sie nicht durch Feuerschiffe,
Großtonnen, Baken, Molen usw. erkennbar sind:
Farbe: rote und weiße senkrechte Streifen.
Form: Kugeltonne, Leuchttonne, Spierentonne oder Stange
(ggf. ohne Farbe).
Beschriftung: fortlaufende Beschriftung und/oder Nummern, ggf. mit
dem (auch abgekürzten) Namen des Fahrwassers.
Toppzeichen (wenn vorhanden): roter Ball; Spierentonnen und Stangen
sind immer mit Toppzeichen versehen.
Kennung: Iso/Glt. oder Oc/Ubr.
a) Steuerbordseite des Fahrwassers:
Form: Spitztonne, Leuchttonne oder Stange (ggf. ohne
fortlaufende ungerade Nummern - von See begin-
nend oder nach festgelegter Richtung - ggf. mit
einem angehängten kleinen Buchstaben, ggf. in Ver-
bindung mit dem (auch abgekürzten) Namen des
Fahrwassers.
grüner Kegel, Spitze oben, oder Besen abwärts;
Kennung: Fl/Blz., Fl(2)/Blz.(2), Oc(2)/Ubr.(2), Oc(3)/Ubr.(3), Q/Fkl., IQ/Fkl. unt. oder
Iso/Glt.
b) Backbordseite des Fahrwassers:
Form: Stumpftonne, Leuchttonne, Spierentonne, Stange
(ggf. ohne Farbe) oder Pricke (ohne Farbe).
fortlaufende gerade Nummern - von See begin-
nend oder nach festgelegter Richtung -, ggf. mit
einem angehängten kleinen Buchstaben, ggf. in
Verbindung mit dem (auch abgekürzten) Namen
des Fahrwassers.
Kennung: Fl/Blz., Fl(2)/Blz.(2), Oc(2)/Ubr.(2), Oc(3)/Ubr.(3),
Q/Fkl., IQ/Fkl. unt. oder
B.12 (aufgehoben)
a) Steuerbordseite des durchgehenden Fahrwassers/Backbordseite
des abzweigenden oder einmündenden Fahrwassers:
Farbe: grün mit einem waagerechten roten Band.
Form: Spitztonne, Leuchttonne oder Stange.
Unter der fortlaufenden ungeraden Nummer der
Lateralbezeichnung des durchgehenden Fahr-
wassers, durch waagerechten Strich getrennt, der
Name - ggf. abgekürzt - und die erste Nummer
des abzweigenden oder die letzte Nummer des
einmündenden Fahrwassers.
Toppzeichen: grüner Kegel, Spitze oben oder Besen abwärts.
Kennung: Fl(2+1)/Blz.(2+1).
b) Backbordseite des durchgehenden Fahrwassers/Steuerbordseite
Farbe: rot mit einem waagerechten grünen Band.
Form: Stumpftonne, Leuchttonne, Spierentonne oder
Unter der fortlaufenden geraden Nummer der
Toppzeichen: roter Zylinder oder Besen aufwärts.
Die Positionen Steuerbordseite des durchgehenden Fahrwassers/
Steuerbordseite des abzweigenden oder einmündenden Fahr-
wassers und Backbordseite des durchgehenden Fahrwassers/
Backbordseite des abzweigenden oder einmündenden Fahr-
wassers können mit lateralen Zeichen (Zeichen B.11) bezeichnet
werden. Sie erhalten dann eine Beschriftung wie vorstehend
beschrieben, sowie ein Toppzeichen.
Außerdem können abzweigende oder einmündende Fahrwasser
mit kardinalen Zeichen (Zeichen B.15) und der vorstehenden
Beschriftung bezeichnet werden.
a) Kennzeichnung allgemeiner Reeden:
Form: Faßtonne oder Leuchttonne.
Beschriftung: mit schwarzen Buchstaben ausgeschriebener oder
abgekürzter Name der Reede und ggf. Nummer.
Kennung: Fl/Blz., Oc(2)/Ubr. (2) oder Oc(3)/Ubr.(3).
Grenzt die Reede an die Steuerbord- oder Backbordseite eines
Fahrwassers, so ist diese Seite der Reede mit der entsprechen-
den Fahrwasserseitenbezeichnung gekennzeichnet (Zeichen B.11),
die unter einem waagerechten Strich zusätzlich den ausgeschrie-
benen oder abgekürzten Namen der Reede und ggf. eine Nummer
b) Kennzeichnung von Reeden für Fahrzeuge, die bestimmte gefähr-
liche Güter befördern:
Form: Faßtonne.
Beschriftung: großes schwarzes „P", ggf. mit Nummer.
c) Kennzeichnung von Reeden für unter Quarantäne stehende Fahr-
Beschriftung: großes schwarzes „Q", ggf. mit Nummer.
Allgemeine Gefahrenstellen (z.B. Untiefen, Wracks, Buhnen und
sonstige Schiffahrtshindernisse).
Eine allgemeine Gefahrenstelle ist in der Regel mit einem oder
mehreren kardinalen Zeichen bezeichnet, die für die verschiedenen
Quadranten den Bezug zur Lage der Gefahrenstelle angeben.
a) Nord-Kardinal-Zeichen:
Farbe: schwarz über gelb.
Form: Leuchttonne, Bakentonne, Spierentonne oder
Angabe des Bezugs, ggf. abgekürzt, und/oder
Kompaßrichtung.
Toppzeichen: zwei schwarze Kegel übereinander, Spitzen oben.
Kennung: VQ/SFkl. oder Q/Fkl.
b) Ost-Kardinal-Zeichen:
Farbe: schwarz mit einem breiten waagerechten gelben
Angabe des Bezuges, ggf. abgekürzt, und/oder
Toppzeichen: zwei schwarze Kegel übereinander, Spitzen
Kennung: VQ(3)/SFkl.(3) oder Q(3)/Fkl.(3).
c) Süd-Kardinal-Zeichen:
Farbe: gelb über schwarz.
Kennung: VQ(6)+LFl/SFkl.(6)+Blk. oder
VQ(6)+LFl/Fkl.(6)+Blk.
d) West-Kardinal-Zeichen:
Farbe: gelb mit einem breiten waagerechten schwarzen Band.
Kennung: VQ(9)/SFkl.(9) oder Q(9)/Fkl.(9).
e) Einzelgefahrenstelle
Farbe: schwarz mit einem breiten waagerechten roten
Toppzeichen: zwei schwarze Bälle übereinander.
Kennung: Fl(2)/Blz.(2).
f) Neue Gefahrenstellen
Bezeichnung wie allgemeine Gefahrenstellen oder Einzelgefahren-
stellen, jedoch wegen besonderer Umstände mindestens ein
Sichtzeichen doppelt und ggf. mit einer Radarantwortbake mit
der Kennung „D" versehen.
Die Bedeutung ist den Seekarten oder anderen nautischen Veröffent-
lichungen zu entnehmen und ggf. auch aus der Beschriftung des
Zeichens zu erkennen.
Form: beliebig, vorzugsweise Faßtonne, Leuchttonne, Spieren-
tonne oder Stange.
Kennung: Fl/Blz., Oc(2)/Ubr.(2) oder Oc(3)/Ubr.(3), bei dem Bei-
spiel g) nur Fl(5)/Blz.(5).
a) Warngebiet
Grenze eines Gebietes, vor dessen Befahren, z.B. wegen militäri-
scher Übungen oder wegen Forschungs- und Vermessungsarbei-
ten, hydrographischer Untersuchungen und ähnlicher Arbeiten
Beschriftung: „Warngebiet" oder „Warn.-G".
Wenn das Warngebiet durch das Zeigen auf Grund besonderer
Rechtsvorschriften eingeführter Sichtzeichen vorübergehend zum
Sperrgebiet werden kann, tragen die Faßtonnen, Leuchttonnen,
Spierentonnen oder Stangen ein
Toppzeichen: gelbes liegendes Kreuz.
b) Warnstelle
Stelle (z.B. für militärische Zwecke und für Forschungs- und Ver-
messungsarbeiten, hydrographische und ozeanographische
Untersuchungen und ähnliche Arbeiten sowie die dazugehörigen
Geräte), vor deren Annäherung oder Überfahren gewarnt wird.
Beschriftung: „Warnstelle" oder „Warn-St.".
c) Fischereigründe
Begrenzung von Fischereigründen, Schongebieten und Muschel-
kulturen sowie ggf. der Zufahrten zu ihnen.
Beschriftung: „Fischerei" oder „Fisch".
Toppzeichen: gelber Körper in Form eines Fisches.
d) Baggerschüttstelle
Beschriftung: „Schüttstelle" oder „Schütt-St.".
e) Kabel und Rohrleitungen
Beschriftung: „Kabel", „K", „Pipeline" oder „Pipe".
f) Gemessene Meile
Beschriftung: „Meile".
g) Ozeanographische Meßstationen (ODAS)
Kennzeichnung schwimmender Einrichtungen, mit denen ozeano-
graphische Daten gemessen werden;
Beschriftung: „ODAS".
Kennzeichnung: Fl(5)/Blz.(5).
Form: Faßtonne, Zylindertonne oder Tonne in beliebiger Form.
Beschriftung: mit schwarzen Buchstaben „Festmachen" oder „Festm.".
ein kurzer Ton, ein langer Ton, zwei kurze Töne.
vier kurze Töne.
(Brücke/Sperrwerk/Schleuse geöffnet, Hubbrücken dürfen jedoch nur von
Fahrzeugen durchfahren werden, für die die Durchfahrtshöhe der letzten
Hubstufe mit Sicherheit ausreicht.)
a) für seewärts fahrende Fahrzeuge
zwei lange Töne, ein kurzer Ton, ein langer Ton.
b) für binnenwärts fahrende Fahrzeuge
zwei lange Töne, zwei kurze Töne, ein langer Ton.
C.4 Sperrung der Seeschiffahrtsstraße
zwei Gruppen von drei langen Tönen.
C.5 Einfahren in die Zufahrten und Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals
a) Brunsbüttel (Neue Schleuse):
ein nach jeweils 7 Sekunden wiederkehrender Ton von 3 Sekunden
b) Kiel-Holtenau (Neue Schleuse)
eine nach jeweils 5 Sekunden wiederkehrende Gruppe von zwei Tönen
von je zwei Sekunden Dauer mit einer Unterbrechung von 1 Sekunde.
a) Brunsbüttel (Neue Schleuse)
dauernde Einzelschläge der Glocke.
Doppelschläge der Glocke in Zwischenräumen von 4 Sekunden.
Einzelschläge der Glocke alle 3 Sekunden.
Doppelschläge der Glocke alle 3 Sekunden.
Zitierungen von Anlage I SeeSchStrO
Sie sehen die Vorschriften, die auf Anlage I SeeSchStrO verweisen. Die Liste ist unterteilt nach Zitaten in SeeSchStrO selbst, Ermächtigungsgrundlagen, anderen geltenden Titeln, Änderungsvorschriften und in aufgehobenen Titeln.
... seewärts der Basislinie, 2. die durchgehend durch Sichtzeichen B.11 der Anlage I begrenzten Wasserflächen der seewärtigen Teile der Fahrwasser im Küstenmeer. ...
§ 2 SeeSchStrO Begriffsbestimmungen (vom 07.10.2018)
... die Teile der Wasserflächen, die durch die Sichtzeichen B.11 und B.13 der Anlage I begrenzt oder gekennzeichnet sind oder die, soweit dies nicht der Fall ist, auf den ... Fahrwasser maßgebend; 3. Reeden durch Sichtzeichen B.14 der Anlage I gekennzeichnete, nach § 60 Abs. 1 bekanntgemachte oder in den Seekarten eingetragene ...
§ 25 SeeSchStrO Vorfahrt der Schiffahrt im Fahrwasser
... die gleichzeitige Durchfahrt gewährt, oder einer durch das Sichtzeichen A.2 der Anlage I gekennzeichneten Stelle des Fahrwassers von beiden Seiten, so hat Vorfahrt 1. ...
§ 30 SeeSchStrO Fahrbeschränkungen und Fahrverbote (vom 28.05.2011)
... Tabelle in Kapitel 17 des Codes haben, oder c) flüssige Güter nach Anlage I des Internationalen Übereinkommens von 1973 zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch ...
... Anlage I enthält die Schiffahrtszeichen im Sinne des § 5 Abs. 1 ...
Anlage II SeeSchStrO Sichtzeichen und Schallsignale der Fahrzeuge
... 11.4 Fahrzeuge, die an einer Festmachetonne B.17 der Anlage I liegen Diese Fahrzeuge haben das Sichtzeichen für Ankerlieger nach Regel 30 ... an schwimmende Geräte und an Stellen, die durch ein Sichtzeichen A.4 (Anlage I ) gekennzeichnet sind, sowie beim Ablegen von der Bunkerstation Pro- jensdorf, wenn das ... Fahrzeuge mit Ausnahme der Fähren an Stellen, die durch Sichtzeichen B.1 (Anlage I ) gekennzeichnet sind, das Schallsignal zu geben: ...
§ 1 NOKWeichBefV
... Abweichend von Anlage I Abschnitt I Nummer A.22 Buchstabe b der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung ist für ein Fahrzeug der Verkehrsgruppe 6 im Sinne der Nummer 5.8 der Bekanntmachung zur ...
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