Source: https://scoring-verbraucherinfo.de/ota-anlagenbau-richter-ug-insolvenzeroeffnung/
Timestamp: 2019-09-17 20:39:21
Document Index: 151033909

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 174', '§ 8', '§ 100', '§ 149', '§ 160', 'Art. 3', '§ 3', '§ 34', '§ 6', '§ 4', '§ 569', '§ 8', 'Art. 3', 'Art. 5']

OTA-Anlagenbau-Richter UG – Insolvenzeröffnung – scoring-verbraucherinfo.de
HRB 28329 P
wurde auf den Insolvenzantrag vom 29.01.2019 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung heute am 18. April 2019, um 14:00 Uhr das Insolvenzverfahren als Hauptinsolvenzverfahren im Sinne des Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 2015 über Insolvenzverfahren eröffnet.
Herr Rechtsanwalt Prof. Rolf Rattunde, Kurfürstendamm 26 a, 10719 Berlin.
Forderungen der Insolvenzgläubiger sind bis zum 12.06.2019 unter Beachtung
des § 174 InsO bei dem Insolvenzverwalter anzumelden.
Wer Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin hat, wird aufgefordert, nicht mehr an diesen zu leisten, sondern nur noch an den Insolvenzverwalter.
Dem Insolvenzverwalter werden gemäß § 8 Abs. 3 InsO die Zustellungen übertragen.
Termin zur Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird und Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen ist am Mittwoch, 10.07.2019, 09:30 Uhr im Gebäude des Justizzentrums Potsdam, Jägerallee 10 – 12, 14469 Potsdam, Saal 25.
– den Gläubigerausschuss
– gegebenenfalls die Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§§ 100,
101 InsO) und die in §§ 149, 159 bis 163 Abs. 2, 271 und 272 InsO
bezeichneten Gegenstände, mit dem Hinweis, dass die Zustimmung zur
Vornahme von Rechtshandlungen nach § 160 InsO als erteilt gilt, wenn die
Gläubigerversammlung beschlussunfähig ist.
Die im elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgten Veröffentlichungen von Daten aus diesem Insolvenzverfahren einschließlich des Eröffnungsverfahrens werden spätestens sechs Monate nach der Aufhebung oder Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht. Sonstige Veröffentlichungen nach der Insolvenzordnung werden einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht.
Die internationale und örtliche Zuständigkeit des Amtsgerichts – Insolvenzgerichts – Potsdam ergibt sich daraus, dass sowohl der Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen (COMI) im Sinne des Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 2015 über Insolvenzverfahrens als auch der Mittelpunkt der selbständigen wirtschaftlichen Tätigkeit im Sinne des § 3 Abs. 1 der InsO bzw. der allgemeine Gerichtsstand im hiesigen Bezirk liegen.
Gegen diesen Beschluss ist gem. § 34 Abs. 2, § 6 Abs. 1 Satz 1 InsO die sofortige Beschwerde gem. § 4 InsO, § 569 ZPO binnen einer Notfrist von 2 Wochen zulässig. Die Notfrist entweder beginnt 2 Tage nach der unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgten öffentlichen Bekanntmachung oder 3 Tage nachdem der Eröffnungsbeschluss durch das Insolvenzgericht zur Post gegeben wurde, § 8 Abs. 1 Satz 3 InsO. Der jeweils frühere Zeitpunkt ist maßgebend für den Beginn der Beschwerdefrist. Die Beschwerde ist bei dem hiesigen Gericht, Amtsgericht Potsdam, Hegelallee 8, 14467 Potsdam schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
Unbeschadet der oben stehenden Regelung steht der Schuldnerin/dem Schuldner und jedem Gläubiger gegen die Entscheidung nach der Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 die sofortige Beschwerde zu, wenn nach der Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung eines Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll.
Amtsgericht Potsdam, 6 IN 40/19
247 Js 109793/19 wurde mit Entscheidung des Amtsgerichts München vom 25.02.2019 die Einziehungsbetroffene Frau Dr. Constanze Charlotte Schumann-Caroli zur Zahlung von Wertersatz iHv. 900,00 € rechtskräftig verurteilt.