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Timestamp: 2016-10-24 07:02:42
Document Index: 133228988

Matched Legal Cases: ['Art. 620', 'Art. 620', 'Art. 90', 'Art. 74', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 93', 'Art. 135', 'Art. 68', 'Art. 53', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 152', 'Art. 718', 'Art. 718', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 152', 'Art. 9', 'Art. 17', 'Art. 3', 'Art. 21', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 17', 'Art. 3', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 17', 'Art. 21', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 720', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 152', 'Art. 3', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 9', 'Art. 17', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 394', 'Art. 8', 'Art. 152', 'Art. 8', 'Art. 152']

4A_617/2013 (30.06.2014)
4A_617/2013 � � Urteil vom 30. Juni 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Sven L�scher,
Kantons Z�rich vom 1. November 2013.
Die A.________ SA (Kl�gerin; Beschwerdef�hrerin) ist eine Aktiengesellschaft nach Art. 620 ff. OR mit Sitz in U.________. Sie bezweckt unter anderem die Beteiligung an Unternehmen im Pflege- und Gesundheitsbereich.
Die B.________ AG (Beklagte; Beschwerdegegnerin) ist ebenfalls eine Aktiengesellschaft nach Art. 620 ff. OR mit Sitz in V.________. Sie bezweckt die �bernahme und Durchf�hrung von Pr�fungs-, Beratungs- und Treuhandmandaten sowie alle damit direkt oder indirekt zusammenh�ngenden Aufgaben und T�tigkeiten.
An der Generalversammlung der A.________ SA vom 9. Juni 2010 wurden C.________, D.________ sowie E.________ als Verwaltungsr�te nicht wiedergew�hlt, und angestrebte Neuwahlen von Verwaltungsratsmitgliedern kamen nicht zustande. Nach dem R�cktritt von F.________ aus dem Verwaltungsrat anl�sslich der Sitzung vom 15. Juni 2010 setzte sich dieser nur noch aus den kollektivzeichnungsberechtigten Verwaltungsr�ten G.________ und H.________ zusammen.
Am 16. Juni 2010 unterzeichneten die verbliebenen zwei Verwaltungsr�te G.________ und H.________ einen Mandatsvertrag ("Letter of Engagement") mit der Beklagten, in dem diese beauftragt wurde, bestimmte Zahlungen und Ausgaben der Gesellschaft in den Jahren 2007 bis 2010 n�her zu �berpr�fen.
Am 3. September 2010 unterzeichneten G.________ und H.________ eine Schuldanerkennung zugunsten der Beklagten im Umfang von Fr. 600'000.-- exklusiv Mehrwertsteuern.
Mit Klage vom 9. August 2011 bzw. Replik beantragte die Kl�gerin dem Handelsgericht des Kantons Z�rich, es sei festzustellen, dass die von der Beklagten gegen�ber der Kl�gerin geltend gemachten Forderungen in H�he von Fr. 645'600.-- nebst Zins zu 5 % seit 3. November 2010, f�r die der Beklagten mit Entscheid des Juge de paix du district de Nyon vom 14. Juli 2011 im Verfahren KC11.016911 provisorische Rechts�ffnung erteilt wurde, nicht bestehen.
Zur Begr�ndung ihrer Klage machte sie geltend, das Mandat mit der Beklagten sei nicht rechtsg�ltig zustande gekommen. Auch die Schuldanerkennung sei ung�ltig, da der Verwaltungsrat im Zeitpunkt der Unterzeichnung derselben nicht ordnungsgem�ss zusammengesetzt gewesen sei und die Schuldanerkennung auch vom neu und statutenkonform bestellten Verwaltungsrat im Nachhinein nie genehmigt worden sei. Sodann seien die von der Beklagten geltend gemachten und in Rechnung gestellten Leistungen nicht ausgewiesen. Im �brigen habe die Beklagte das Mandat schlecht erf�llt, weil sie die Pr�fungen nicht objektiv vorgenommen habe.
Mit Urteil vom 1. November 2013 wies das Handelsgericht die Klage ab. Zudem hielt es fest, die mit Verf�gung des Juge de paix du district de Nyon vom 14. Juli 2011 in der Betreibung Nr. xxx des Office des poursuites du district de Nyon (Zahlungsbefehl vom 29. Oktober 2010) erteilte provisorische Rechts�ffnung f�r Fr. 600'000.--, zuz�glich Mehrwertsteuer von 7.6 %, total Fr. 645'000.-- (recte wohl Fr. 645' 600.--), zuz�glich Zins zu 5 % auf Fr. 600'000.-- seit 3. November 2010, sei damit definitiv.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Handelsgerichts vom 1. November 2013 aufzuheben und die Aberkennungsklage vom 9. August 2011 gutzuheissen. Eventualiter sei die Sache zur Erg�nzung des Sachverhalts, Durchf�hrung eines ordentlichen Beweisverfahrens und Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, und das angefochtene Urteil zu best�tigen. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Die Beschwerdef�hrerin reichte eine Replik ein. Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf weitere Bemerkungen.
Am 6. Mai 2014 nahm das Handelsgericht aufforderungsgem�ss zu Vorbringen in der Beschwerdeschrift betreffend die Befangenheit von Handelsrichter Alexander Pfeifer Stellung. Dazu reichte die Beschwerdef�hrerin eine Antwort ein, wozu sich die Beschwerdegegnerin und das Handelsgericht �usserten.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 28. Februar 2014 wurde das Gesuch, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen, abgewiesen.
Der angefochtene Entscheid des Handelsgerichts ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 90 BGG). Gegen Entscheide der als einzige kantonale Instanzen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG urteilenden Handelsgerichte (Art. 6 ZPO) ist die Beschwerde an das Bundesgericht streitwertunabh�ngig gegeben (BGE 139 III 67 E. 1.2). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinl�nglichen Begr�ndung (Erw�gung 2) - auf die Beschwerde einzutreten.
Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.1/2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 444). Macht die beschwerdef�hrende Partei eine Verletzung des Willk�rverbots von Art. 9 BV geltend, gen�gt es nicht, wenn sie einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich. Sie hat vielmehr anhand der Erw�gungen des angefochtenen Urteils im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern dieses offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 134 II 349 E. 3 S. 352). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8; 134 V 138 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.1. S. 399).
2.2.�Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen (Art. 42 Abs. 1 BGG). Kommt es zu einem zweiten Schriftenwechsel, darf die beschwerdef�hrende Partei die Replik nicht dazu verwenden, ihre Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4). Die Replik ist nur zu Darlegungen zu verwenden, zu denen die Ausf�hrungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2).
Soweit die Beschwerdef�hrerin in ihrer Replik dar�ber hinausgeht, k�nnen ihre Ausf�hrungen nicht ber�cksichtigt werden.
2.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18 mit Hinweisen). Wenn sie den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90; Urteile 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 140 III 16 E. 1.3.1).
Die Beschwerdef�hrerin kann demnach nicht geh�rt werden, soweit sie ihre Argumentation auf einen Sachverhalt st�tzt, der von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz abweicht, ohne im Einzelnen hinreichend begr�ndete Sachverhaltsr�gen gem�ss den dargelegten Grunds�tzen zu erheben.
Die Beschwerdef�hrerin erhebt zwei formelle R�gen (Geh�rsverletzung und Verletzung der Ausstandsvorschriften). Diese sind vorab zu beurteilen.
3.1.�Sie moniert eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch Ausschluss der Beschwerdef�hrerin von der pers�nlichen Teilnahme an der Hauptverhandlung. Die Beschwerdef�hrerin habe die Durchf�hrung einer Hauptverhandlung verlangt. Von ihrer Seite habe Herr Rechtsanwalt E.________, Mitglied des Verwaltungsrats und Pr�sident des Audit Komitees der Beschwerdef�hrerin, an der Hauptverhandlung teilnehmen wollen, da er f�r die interne Bearbeitung der Streitsache ausschliesslich zust�ndig sei und als Einziger �ber detaillierte Kenntnis �ber das Verfahren und die Umst�nde, die zum Verfahren gef�hrt h�tten, verf�ge. Ausserdem spreche er perfekt Deutsch und sei daher in der Lage, einer Gerichtsverhandlung in deutscher Sprache zu folgen. Herr E.________ sei jedoch am 1. November 2013 wegen einer seit langem geplanten gesch�ftlichen Japanreise verhindert gewesen. Dies habe der Rechtsvertreter der Vorinstanz fr�hzeitig, bereits bei der telefonischen Terminanfrage, mitgeteilt. Trotzdem habe die Vorinstanz den Termin der Hauptverhandlung auf den 1. November 2013 festgesetzt. Ein Verschiebungsgesuch sei mit Pr�sidialverf�gung vom 21. Oktober 2013 abgelehnt worden. Somit sei die Hauptverhandlung unter Ausschluss des f�r die Sache zust�ndigen Organs der Beschwerdef�hrerin durchgef�hrt worden, was deren Parteirechte, insbesondere Art. 53 Abs. 1 ZPO, verletze. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache zur Wiederholung der Hauptverhandlung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
3.2.�Mit diesem Vorbringen wendet sich die Beschwerdef�hrerin im Grunde gegen die Pr�sidialverf�gung vom 21. Oktober 2013, mit der ihr Verschiebungsgesuch abgelehnt worden war. Sie ficht dieselbe jedoch formell mit der Beschwerde gegen den Endentscheid nicht mit an und unterl�sst daher auch die gesetzlich geforderten Ausf�hrungen dazu, inwiefern sich diese Verf�gung auf den Inhalt des Endentscheids ausgewirkt habe (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). Es ist daher fraglich, ob sie mit dieser R�ge zuzulassen ist. Diese erweist sich ohnehin als unbegr�ndet:
3.3.�Das Gericht kann einen Erscheinungstermin aus zureichenden Gr�nden verschieben (Art. 135 ZPO). Die Vorinstanz begr�ndete in der Verf�gung vom 21. Oktober 2013 die Ablehnung der nachgesuchten Verschiebung damit, dass die Unp�sslichkeit eines von einem halben Dutzend Mitgliedern des Verwaltungsrats einer mit 63 Millionen Aktienkapital dotierten bedeutenden Aktiengesellschaft schon an sich, aber konkret hier auch deshalb keinen Verschiebungsgrund darstellen k�nne, weil neben E.________ auch zwei weitere (vorherige und wieder jetzige) Verwaltungsr�te (C.________ und D.________) zur Zeit der strittigen Vorg�nge um und nach der Generalversammlung vom 9. Juni 2010 Mitwirkende gewesen seien (und seien). Neben E.________ seien folgerichtig auch C.________ sowie dar�ber hinaus die Direktoren I.________ und J.________ wiederholt zu den strittigen Sachverhalten als Zeugen angerufen worden. Die Behauptung, E.________ allein sei kl�gerseits mit der Prozessmaterie vertraut, �berzeuge deshalb nicht. Zudem stehe es immer offen, bei unerwarteten, zul�ssigen neuen Vorbringen Antrag auf Gelegenheit zur Einholung neuer Instruktionen zu stellen. Sodann sei es nicht Sinn einer Hauptverhandlung und auch nicht Ausfluss des rechtlichen Geh�rs, dass sich ein bestimmter, zeitlich unp�sslicher Parteivertreter "pers�nlich ein Bild vom Gang des Verfahrens machen k�nne, um anschliessend den andern Verwaltungsr�ten und dem Audit Komitee im Detail berichten zu k�nnen", was ohne weiteres der Rechtsvertreter selbst und ein anderes Verwaltungsratsmitglied �bernehmen k�nne, umso mehr, als es nur noch um die Information �ber die erfolgten (beschr�nkten) m�ndlichen Parteivortr�ge gehe.
3.4.�Mit dieser sachlich motivierten Ablehnung der Verschiebung hat die Vorinstanz ihr Ermessen bei der Verfahrensleitung (s. dazu Urteil 4A_29/2014 vom 7. Mai 2014 E. 4.2, zur Publikation vorgesehen) nicht missbraucht. Ein pers�nliches Erscheinen an der Hauptverhandlung war nicht angeordnet (vgl. Art. 68 Abs. 4 ZPO). Die Beschwerdef�hrerin konnte somit einzig durch ihren Rechtsvertreter vertreten sein. Andererseits wurde es ihr aber seitens der Vorinstanz nicht verwehrt, sich als juristische Person zus�tzlich durch ein Organ vertreten zu lassen. Die Beschwerdef�hrerin wurde mithin nicht von der pers�nlichen Teilnahme an der Hauptverhandlung "ausgeschlossen", wie sie moniert. Die Vorinstanz hielt daf�r, sie k�nne sich auch durch ein anderes, am anberaumten Termin nicht verhindertes Organ repr�sentieren lassen. Die Beschwerdef�hrerin vermochte die (mit dem Hinweis auf die Anrufung weiterer Organe als Zeugen) begr�ndete Annahme der Vorinstanz nicht zu widerlegen, dass die Behauptung, E.________ allein sei kl�gerseits mit der Prozessmaterie vertraut, nicht �berzeuge. Dass die Vorinstanz unter diesen Umst�nden die Unp�sslichkeit von E.________ nicht als zureichenden Grund f�r eine Verschiebung anerkannte, bedeutet keinen Ermessensmissbrauch, zumal an der Hauptverhandlung ohnehin kein Beweisverfahren und insbesondere keine Parteibefragung vorgesehen war. Wenn die Beschwerdef�hrerin in der Replik schreibt, Herr E.________ h�tte sich vor Gericht selbst �ussern wollen, so �bergeht sie, dass der Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 53 ZPO den Parteien im vorliegenden Verfahren keinen Anspruch einr�umte, sich vor Gericht auch noch pers�nlich bzw. durch ein bestimmtes Organ m�ndlich zu �ussern, nachdem die Parteien ihren Standpunkt bereits im Schriftenwechsel und anl�sslich der Parteivortr�ge darlegen konnten (vgl. BGE 130 II 425 E. 2.1; 127 V 491 E. 1b S. 494; 125 I 209 E. 9b S. 219). Eine Verletzung von Art. 53 ZPO ist nicht dargetan.
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, Handelsrichter Alexander Pfeifer h�tte in den Ausstand treten m�ssen. Er habe in unzul�ssiger Weise am angefochtenen Entscheid mitgewirkt und dadurch die Ausstandsvorschrift von Art. 47 Abs. 1 lit. f ZPO verletzt. Sie macht geltend, Handelsrichter Pfeifer kenne laut eigenem Bekunden zwei Partner der Anwaltskanzlei K.________ AG. Mit Herrn Dr. L.________ sei er seit Jahren pers�nlich befreundet und mit Herrn Prof. Dr. M.________ pflege er gesch�ftliche Beziehungen. Dies habe Handelsrichter Pfeifer mit E-Mail vom 19. November 2013 Oberrichter Peter Helm mitgeteilt und sei vor diesem Hintergrund im Parallelverfahren, das die Beschwerdef�hrerin gegen die K.________ AG f�hre, in den Ausstand getreten. Im Parallelverfahren gegen die K.________ AG gehe es �ber weite Strecken um denselben Grundsachverhalt und die gleichen Rechtsfragen. Der Ausgang des vorliegenden Verfahrens habe daher auch einen Einfluss auf die Haltung des Gerichts im Fall der K.________ AG. Im vorliegenden Verfahren sei dargelegt worden, welche zentrale Rolle die Anwaltskanzlei K.________ AG (insbesondere ihre Mitarbeiterin und heutige Partnerin N.________ als Mitglied des "Kleinen Komitees", aber auch Prof. Dr. M.________ als mandatsf�hrender Partner) im Rahmen des Machtkampfes eingenommen habe und welche (umstrittenen) Honorarrechnungen sie daf�r gestellt habe. Die K.________ AG habe zudem ein direktes wirtschaftliches Interesse am Ausgang des vorliegenden Verfahrens, wolle sie doch nicht, dass die von ihrem Klienten G.________ und unter Mitwirkung von Rechtsanw�ltin N.________ mandatierte Beschwerdegegnerin zu Verlust komme bzw. irgendwelche Forderungen gegen�ber G.________ und/oder N.________ geltend mache.
4.2.�Nach Art. 47 Abs. 1 lit. f ZPO tritt eine Gerichtsperson in den Ausstand, wenn sie aus anderen Gr�nden (als den in Art. 47 Abs. 1 lit. a-e ZPO genannten), insbesondere wegen Freundschaft oder Feindschaft mit einer Partei oder ihrer Vertretung, befangen sein k�nnte.
Die Generalklausel der Befangenheit aus anderen Gr�nden wird bereits verletzt, wenn bei objektiver Betrachtung Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit zu begr�nden verm�gen. Voreingenommenheit und Befangenheit in diesem Sinne werden nach der Rechtsprechung angenommen, wenn im Einzelfall anhand aller tats�chlichen und verfahrensrechtlichen Umst�nde Gegebenheiten aufscheinen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit des Richters zu erwecken. Dabei ist nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abzustellen. Das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise begr�ndet erscheinen. Es gen�gt, wenn Umst�nde vorliegen, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit hervorrufen. F�r die Ablehnung wird nicht verlangt, dass der Richter tats�chlich befangen ist (BGE 139 III 120 E. 3.2.1 S. 124, 433 E. 2.1.2 S. 436; 139 I 121 E. 5.1 S. 125 je mit Hinweisen). Ein Anschein von Befangenheit kann sich aus dem Umstand ergeben, dass ein Richter zu einer Prozesspartei in einer besonderen Beziehung - namentlich einer solchen beruflicher Natur - steht oder stand (BGE 139 I 121 E. 4.1 S. 124; 139 III 433 E. 2.1.3 S. 436).
4.3.�Vorliegend steht oder stand Handelsrichter Pfeifer nicht zu einer�
Prozesspartei�des�
aktuellen�Verfahrens in einer besonderen Beziehung. Er pflegt jedoch zur Gegenpartei (K.________ AG) der Beschwerdef�hrerin in einem�
anderen�Verfahren insofern eine besondere Beziehung, als er mit einem Partner der K.________ AG freundschaftliche und zu einem anderen Partner berufliche Beziehungen pflegt. Diese Beziehungen veranlassten Handelsrichter Pfeifer, im anderen Verfahren, in dem die K.________ AG Prozesspartei ist, in den Ausstand zu treten. Klarzustellen ist, dass es sich bei diesen Beziehungen nicht um die Konstellation handelt, dass ein als Richter amtierender Anwalt ein Mandatsverh�ltnis zur Gegenpartei in einem anderen Verfahren hat oder hatte (dazu BGE 138 I 406).
Es fragt sich, ob die hier vorliegenden Beziehungen von Handelsrichter Pfeifer zu Partnern der Gegenpartei der Beschwerdef�hrerin in einem�
anderen�Verfahren auch im vorliegenden Verfahren objektiv den Anschein seiner Befangenheit zu begr�nden verm�gen. Dazu m�sste konkret dargetan sein, dass der Ausgang des vorliegenden Verfahrens direkten Einfluss auf den Ausgang des anderen Verfahrens gegen die befreundete Gegenpartei h�tte und/oder dass die K.________ AG im vorliegenden Verfahren zwar nicht Prozesspartei ist, aber doch im zu beurteilenden Sachverhalt eine entscheidende Rolle gespielt hatte, aufgrund derer sie je nach Ausgang des vorliegenden Verfahrens pers�nliche Konsequenzen zu gew�rtigen h�tte. Erforderlich ist zus�tzlich, dass Handelsrichter Pfeifer von den genannten Implikationen bzw. vom anderen Verfahren gegen die K.________ AG Kenntnis hatte, als er am vorliegenden Verfahren mitwirkte. Nur bei Vorhandensein solcher Kenntnis kann allenfalls der Anschein nicht ausgeschlossen werden, dass er aufgrund seiner Freundschaft bzw. gesch�ftlicher Beziehung zu zwei Partnern der K.________ AG auch im vorliegenden Verfahren befangen gewesen sein k�nnte.
4.3.1.�Was zun�chst die behauptete zentrale Rolle der K.________ AG bzw. von Rechtsanw�ltin N.________ beim angeblichen Machtkampf um die Besetzung des Verwaltungsrats der Beschwerdef�hrerin bzw. die angebliche Mitwirkung bei der Mandatierung der Beschwerdegegnerin anbelangt, so finden diese Vorbringen im angefochtenen Urteil keine St�tze. Auch die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin namentlich in ihrer Replik an die Vorinstanz (act. 19) zu den "Aktionen" des Kleinen Komitees und insbesondere von Rechtsanw�ltin N.________, auf die sie in ihrer Beschwerde verweist, belegen nicht, dass die mitwirkenden Richter annehmen mussten, die Anwaltskanzlei K.________ AG sei an der Mandatierung der Beschwerdegegnerin in massgebender Weise beteiligt gewesen und dass die Beschwerdegegnerin bei Unterliegen im vorliegenden Verfahren gegen die K.________ AG vorgehen w�rde, weshalb diese am Ausgang des vorliegenden Verfahrens ein direktes wirtschaftliches Interesse habe. Die �berlegungen der Beschwerdef�hrerin sind zu weit hergeholt, als dass daraus objektiv auf eine Befangenheit oder auch nur den Anschein einer solchen von Handelsrichter Pfeifer im vorliegenden Verfahren zu schliessen w�re. Es kann nicht gen�gen, dass eine Anw�ltin der K.________ AG im Umfeld des vorliegend zu beurteilenden Sachverhalts eine Rolle spielte, ohne dass dargetan ist, dass deswegen je nach Beurteilung des vorliegenden Falles die K.________ AG mit direkten (wirtschaftlichen) Konsequenzen zu rechnen h�tte. Solches tut die Beschwerdef�hrerin jedoch nicht dar, sondern �ussert blosse Vermutungen, die durch nichts untermauert sind. Das ist nicht hinreichend, um einen Anschein der Befangenheit zu begr�nden.
4.3.2.�Im Verfahren der Beschwerdef�hrerin gegen die K.________ AG teilte der Handelsgerichtspr�sident den Parteien mit Verf�gung vom 29. Oktober 2013 den Termin der Hauptverhandlung und die am Verfahren mitwirkenden Richter mit. Mit E-Mail vom 19. November 2013 an Oberrichter Peter Helm bedankte sich Handelsrichter Pfeifer f�r die Anfrage, in diesem Prozess mitzuwirken. Da er jedoch zwei Partner der K.________ AG kenne, k�nnte der Anschein der Befangenheit entstehen. Mit Herrn Dr. L.________ sei er seit Jahren pers�nlich befreundet und mit Herrn Prof. Dr. M.________ pflege er gesch�ftliche Beziehungen. Vor diesem Hintergrund mache es wahrscheinlich Sinn, wenn er nicht in diesem Prozess mitwirke. Mit Pr�sidialverf�gung vom 19. November 2013 wurde die Abstandserkl�rung von Handelsrichter Pfeifer und die Mitwirkung von Handelsrichter Huber an seiner Stelle den Parteien dieses Verfahrens mitgeteilt.
Daraus leitet die Beschwerdef�hrerin ab, dass Handelsrichter Pfeifer von der Existenz des Verfahrens gegen die K.________ AG bereits gewusst habe, als er an der Hauptverhandlung und Urteilsberatung vom 1. November 2013 im vorliegenden Verfahren mitwirkte. Da sich in beiden Prozessen gleichgelagerte Fragen stellten, sei Handelsrichter Pfeifer auch im vorliegenden Prozess befangen gewesen.
Die Behauptung, dass Handelsrichter Pfeifer vom Verfahren gegen die K.________ AG Kenntnis hatte, als er im vorliegenden Verfahren mitwirkte, trifft jedoch nicht zu, wie die Nachfrage des Bundesgerichts beim Handelsgericht ergeben hat: Handelsrichter Pfeifer teilte diesem mit E-Mail vom 22. April 2014 mit, dass er am 1. November 2013, dem Tag der F�llung des hier angefochtenen Urteils, mit Sicherheit noch keine Kenntnis vom Prozess der Beschwerdef�hrerin gegen die K.________ AG gehabt habe. Von diesem Prozess habe er erstmals erfahren, als er wenige Arbeitstage vor dem 19. November 2013 von der Kanzlei wegen desselben telefonisch kontaktiert worden sei. Inhaltlich habe er von diesem Prozess keinerlei Kenntnis, da er direkt nach der telefonischen Mitteilung der Parteien den Ausstand erkl�rt habe. Das Handelsgericht legt in seiner Stellungnahme vom 6. Mai 2014 dar, dass Handelsrichter Pfeifer vom �blichen gerichtsinternen Ablauf her vor dem 11. November 2013, als er von der Handelsgerichtskanzlei angerufen wurde, keine Kenntnis vom Verfahren gegen die K.________ AG gehabt haben konnte und ihm namentlich die Verf�gung vom 29. Oktober 2013 nicht mitgeteilt wurde, wie auch aus deren Mitteilungssatz hervorgehe.
Auf diese Stellungnahmen des Handelsgerichts und von Handelsrichter Pfeifer ist abzustellen. Sie werden zwar von der Beschwerdef�hrerin in ihrer Antwort vom 26. Mai 2014 bestritten, jedoch ohne �berzeugende Begr�ndung. So folgt aus dem Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin in ihren kantonalen Rechtsschriften des vorliegenden Prozesses die Rolle der K.________ AG und die Tatsache, dass auch zugunsten der K.________ AG eine Schuldanerkennung ausgestellt worden sei, thematisiert haben will, nicht auch, dass Handelsrichter Pfeifer aufgrund der Lekt�re dieser kantonalen Rechtsschriften von einem h�ngigen Prozess zwischen der Beschwerdef�hrerin und der K.________ AG Kenntnis haben musste. Sodann ist es eine blosse Vermutung der Beschwerdef�hrerin, dass bei der Urteilsberatung am 1. November 2013 die parallel laufenden Verfahren in Sachen der Beschwerdef�hrerin diskutiert worden seien. Das Handelsgericht versichert in seiner Stellungnahme vom 5. Juni 2014, dass dies nicht der Fall war.
Hatte Handelsrichter Pfeifer aber w�hrend seiner Mitwirkung im vorliegenden Verfahren, insbesondere zur Zeit der Urteilsberatung vom 1. November 2013, keine Kenntnis vom Verfahren der Beschwerdef�hrerin gegen die K.________ AG, sind die in beiden Prozessen �hnlich gelagerten Fragestellungen nicht geeignet, den Anschein der Befangenheit von Handelsrichter Pfeifer zu begr�nden. Denn wenn er keine Kenntnis davon hatte, dass gegen die K.________ AG ein paralleles Verfahren eingeleitet worden war, musste er auch nicht von einer hierf�r pr�judiziellen Wirkung des Entscheids im vorliegenden Verfahren ausgehen. Ein Anschein der Befangenheit scheidet somit auch unter diesem Aspekt aus.
4.4.�Die R�ge der Verletzung von Ausstandsvorschriften erweist sich demnach als unbegr�ndet.
In materieller Hinsicht macht die Beschwerdef�hrerin geltend, dass keine g�ltige Beauftragung der Beschwerdegegnerin vorliege. Die Mandatierung sei allein im Interesse von G.________ und H.________ erfolgt und habe deshalb die Beschwerdef�hrerin nicht verpflichtet (dazu Erw�gung 5.1). �berdies sei die Mandatserteilung ung�ltig, weil der Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin nach dem R�cktritt von F.________ nicht mehr statutenkonform zusammengesetzt und somit nicht beschlussf�hig gewesen sei (dazu Erw�gung 5.2). Die Vorinstanz verwarf beide Vorbringen, was die Beschwerdef�hrerin als Verletzung von Art. 718 und Art. 718a OR r�gt. Ausserdem wirft sie ihr im Zusammenhang mit der Frage der Gutgl�ubigkeit der Beschwerdegegnerin eine falsche Anwendung von Art. 3 Abs. 2 ZGB vor sowie durch das Auslassen eines Beweisverfahrens eine Verletzung von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO.
5.1.�Der Verwaltungsrat vertritt die Gesellschaft nach aussen (Art. 718 Abs. 1 Satz 1 OR). Nach Art. 718a Abs. 1 OR k�nnen die zur Vertretung befugten Personen im Namen der Gesellschaft alle Rechtshandlungen vornehmen, die der Zweck der Gesellschaft mit sich bringen kann. Diese Vorschrift wird zum Schutz gutgl�ubiger Dritter weit ausgelegt. Unter Rechtshandlungen, die der Gesellschaftszweck mit sich bringen kann, sind nicht bloss solche zu verstehen, die der Gesellschaft n�tzlich sind oder in ihrem Betrieb gew�hnlich vorkommen; erfasst sind vielmehr ebenfalls ungew�hnliche Gesch�fte, sofern sie auch nur m�glicherweise im Gesellschaftszweck begr�ndet sind, d.h. durch diesen zumindest nicht geradezu ausgeschlossen werden (BGE 116 II 320 E. 3a S. 323; 111 II 284 E. 3b; 126 III 361 E. 3a S. 364; Urteile 4A_357/2007 vom 8. April 2008 E. 4.2; 4C.77/2000 vom 3. Juli 2000 E. 2a, nicht publ. in: BGE 126 III 361, je mit Hinweisen). Nur in Extremf�llen sind Vertretungshandlungen wegen Zweckwidrigkeit und damit �berschreitung der Vertretungsmacht als von Anfang an f�r die Gesellschaft unverbindlich und ung�ltig anzusehen (Peter B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, S. 1742 f. Rz. 497 mit Beispielen). Der Umfang der Vertretungsmacht des Verwaltungsrats im Aussenverh�ltnis erfasst demnach alle Rechtsgesch�fte, die vom objektiv verstandenen Gesellschaftszweck nicht geradezu ausgeschlossen sind.
Bei einem Konflikt zwischen den Interessen der juristischen Person und jenen des handelnden Organs ist grunds�tzlich davon auszugehen, dass die Vertretungsbefugnis nach dem mutmasslichen Willen der juristischen Person stillschweigend jene Gesch�fte ausschliesst, welche sich als interessen- bzw. pflichtwidriges Vertreterhandeln erweisen. Eine stillschweigende Beschr�nkung der Vertretungsbefugnis kann aber dem gutgl�ubigen Dritten nicht entgegengehalten werden. Der Interessenkonflikt vermag die Vertretungsmacht nur zu begrenzen, wenn er f�r den Dritten erkennbar war oder dieser ihn wenigstens bei geb�hrender Sorgfalt h�tte erkennen m�ssen (BGE 126 III 361 E. 3a S. 363). Ist kein Interessenkonflikt in diesem Sinn erkennbar, kann sich der Vertragspartner auf die Vertretungsbefugnis gem�ss Handelsregistereintrag verlassen (Urteil 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.2.1).
5.1.1.�Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdegegnerin sei mandatiert worden, um eine "Compliance Review" vorzunehmen. Der Auftrag habe insbesondere die Analyse der Ausgaben der Beschwerdef�hrerin, eine Dokumentenanalyse mit dem Fokus auf Vertr�ge mit Drittparteien sowie Management Fees, Mitarbeiterinterviews sowie die �berpr�fung der Strategie und des Budgets beinhaltet. Besagte T�tigkeiten seien durch den Gesellschaftszweck der Beschwerdef�hrerin nicht geradezu ausgeschlossen gewesen bzw. h�tten dem Gesellschaftszweck nicht diametral entgegengestanden und diesen auch nicht vereitelt. Eine Compliance Review, die eine Gesellschaft auf ihre Schwachstellen hinweisen und geeignete Strategien zwecks Optimierung unternehmensinterner Prozesse aufzeigen solle, sei vom Zweck einer jeden Aktiengesellschaft gedeckt und liege somit nicht jenseits der Grenze, die der Zweck der Gesellschaft mit sich bringen k�nne. G.________ und H.________ h�tten mithin innerhalb ihrer Vertretungsmacht gehandelt, weshalb die Beschwerdef�hrerin durch den Abschluss des Engagement Letters rechtsg�ltig verpflichtet worden sei.
Diesen Erw�gungen ist ohne weiteres beizupflichten. Die Beschwerdef�hrerin bringt nichts vor, was eine andere Beurteilung erheischen w�rde. Vielmehr ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass die Verwaltungsr�te G.________ und H.________ durch die Beauftragung der Beschwerdegegnerin mit einer Compliance Review ein Rechtsgesch�ft abschlossen, das vom Zweck der Gesellschaft gedeckt war. Die Beschwerdef�hrerin wurde mithin rechtsg�ltig verpflichtet.
5.1.2.�Die Beschwerdef�hrerin machte geltend, die Verwaltungsr�te G.________ und H.________ h�tten sich im Zeitpunkt der Mandatierung der Beschwerdegegnerin in einem Interessenkonflikt befunden, der f�r die Beschwerdegegnerin erkennbar gewesen sei oder den sie h�tte erkennen m�ssen. Mit dem behaupteten Interessenkonflikt meint sie den Machtkampf zwischen den beteiligten Aktion�rsgruppen um die Kontrolle der Beschwerdef�hrerin.
Die Vorinstanz erwog zum behaupteten Interessenkonflikt, dass ein Machtkampf zwischen verschiedenen Aktion�rsgruppen um die Besetzung des Verwaltungsrats noch nicht belege, dass nicht (auch) im (allenfalls vermeintlichen) Interesse der Gesellschaft gehandelt worden sei. Grunds�tzlich d�rfe angenommen werden, dass Aktion�re als Teilhaber einer Gesellschaft neben ihren pers�nlichen Interessen auch die Interessen der Gesellschaft wahren wollten, wobei vorliegend offensichtlich unterschiedliche Ansichten dar�ber bestanden h�tten, wie bzw. mit welcher Zusammensetzung des Verwaltungsrats dies zu erreichen gewesen w�re. Wenn sich bereits die einzelnen Mitglieder des Verwaltungsrats uneins seien, was im Interesse der Gesellschaft liege und was nicht, k�nne dieses Wissen erst recht nicht Aussenstehenden zugemutet werden. Der behauptete Interessenkonflikt zwischen den Organen der Beschwerdef�hrerin und der Beschwerdef�hrerin sei mithin von der Beschwerdegegnerin auch bei Wahrung ihrer Sorgfaltspflichten nicht erkennbar gewesen.
Die Vorinstanz nahm demnach an, dass die Interessen von G.________ und H.________ als Aktion�re der Beschwerdef�hrerin denjenigen der Gesellschaft nicht zuwider liefen, sondern dass die beiden auch die Interessen der Gesellschaft wahren wollten. Der Konflikt bestand zwischen den sich konkurrierenden Aktion�rsgruppen, wobei f�r die Beschwerdegegnerin als Dritte nicht erkennbar war oder erkennbar sein konnte und musste, welche Zusammensetzung des Verwaltungsrats den Interessen der Gesellschaft am besten dienen w�rde. Die Vorinstanz vermochte somit bereits aufgrund der Parteivorbringen den behaupteten Interessenkonflikt zwischen den Verwaltungsr�ten H.________ und G.________ einerseits und der Beschwerdef�hrerin andererseits nicht auszumachen. Da die Vorinstanz bereits zur Erkenntnis gelangt war, dass kein solcher Interessenkonflikt bestand, dass mithin die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, wonach die Verwaltungsr�te G.________ und H.________ bei der Beauftragung der Beschwerdegegnerin (lediglich) im pers�nlichen Interesse gehandelt h�tten, nicht zutraf, brauchte sie zur behaupteten B�sgl�ubigkeit kein Beweisverfahren durchzuf�hren. Denn die Frage, ob die Beschwerdegegnerin gutgl�ubig war, stellt sich nur, wenn �berhaupt von einem Mangel bzw. einem Interessenkonflikt auszugehen w�re.
Demnach ist weder eine Verletzung von Art. 3 Abs. 2 ZGB noch eine solche von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO dargetan. Soweit die Beschwerdef�hrerin wegen willk�rlicher Sachverhaltsfeststellung auch Art. 9 BV missachtet sieht, dies aber nicht weiter begr�ndet, kann darauf mangels hinl�nglicher Substantiierung nicht eingetreten werden.
5.2.�Die Beschwerdef�hrerin erachtet die Mandatserteilung an die Beschwerdegegnerin als ung�ltig, weil der Verwaltungsrat nach dem R�cktritt von F.________ am 15. Juni 2010 nicht mehr statutenkonform zusammengesetzt und daher nicht beschlussf�hig gewesen sei, da er entgegen Art. 17 Ziff. 1 der Statuten und Art. 3 Abs. 2 des Organisationsreglements nur aus zwei statt mindestens drei Mitgliedern bestanden habe. Die Auftragserteilung sei demnach mangels Beschlussf�higkeit nicht g�ltig erfolgt.
Die Vorinstanz verwarf dieses Argument mit der Begr�ndung, dass die nicht geh�rige Zusammensetzung des Verwaltungsrats keinen Einfluss auf die Vertretungsmacht einzelner Verwaltungsr�te habe, und die interne Willensbildung von der externen Willenskundgabe zu unterscheiden sei. Ohnehin gehe aus Art. 21 der Statuten hervor, dass die M�glichkeit zur Beschlussfassung selbst dann bestehe, wenn der Verwaltungsrat nur aus einem Mitglied bestehe. Aufgrund der sich aus dem Handelsregister ergebenden Kollektivzeichnungsberechtigung der damals einzigen Verwaltungsr�te G.________ und H.________ sei es diesen demnach m�glich gewesen, die Beschwerdef�hrerin f�r den Zeitraum, in dem die Beschwerdegegnerin Dienstleistungen f�r die Beschwerdef�hrerin erbracht habe, gemeinsam zu berechtigen und zu verpflichten (sowie intern Beschl�sse zu fassen).
Die Beschwerdef�hrerin erblickt darin eine Verletzung von Art. 718 und Art. 718a OR. Sie meint, die statutenwidrige Besetzung des Verwaltungsrats sei auch f�r die Bindungswirkung der externen Willenskundgabe der Gesellschaft von Bedeutung. Art. 718a Abs. 1 OR spreche von den "zur Vertretung befugten Personen" und verweise damit auf Art. 718 Abs. 1 OR. Letztere Bestimmung verweise ausdr�cklich auf die "Statuten oder das Organisationsreglement" der Gesellschaft; damit habe der Gesetzgeber zum Ausdruck gebracht, dass auch die externe Vertretung letztlich auf einer geh�rigen internen Bestellung der Organe beruhen m�sse, was vorliegend nicht der Fall gewesen sei. Art. 17 Ziff. 1 der Statuten und Art. 3 Abs. 2 des Organisationsreglements w�rden zudem als "konkrete Bestimmungen" dem von der Vorinstanz erw�hnten Art. 21 der Statuten vorgehen.
Letzterer Einwand ist nicht weiter substantiiert und vermag den von der Vorinstanz ermittelten Gehalt von Art. 21 der Statuten nicht hinl�nglich zu widerlegen. Letztlich kann aber offen bleiben, ob Art. 21 der Statuten eine Beschlussfassung auch erm�glicht, wenn der Verwaltungsrat entgegen Art. 17 Ziff. 1 der Statuten aus nur einem Mitglied (oder zwei) besteht, wie die Vorinstanz angenommen hat. Denn es geht hier nicht um die Frage einer g�ltigen internen Beschlussfassung im Verwaltungsrat, eine Frage die - wie die Vorinstanz richtig erkannt hat - in Art. 21 der Statuten geregelt ist. Vielmehr ist zu entscheiden, ob die beiden Verwaltungsr�te die Beschwerdef�hrerin g�ltig nach aussen verpflichten konnten, somit eine Frage der Vertretungsmacht.
In der Aktiengesellschaft vertritt der Verwaltungsrat die Gesellschaft nach aussen. Bestimmen die Statuten oder das Organisationsreglement nichts anderes, so steht die Vertretungsbefugnis jedem Mitglied einzeln zu (Art. 718 Abs. 1 OR). Gem�ss Art. 718 Abs. 2 OR kann der Verwaltungsrat die Vertretung einem oder mehreren Mitgliedern oder Dritten �bertragen. Die zur Vertretung der Gesellschaft befugten Personen sind ins Handelsregister einzutragen (Art. 720 OR). Durch die Publikation im Handelsregister gibt die Gesellschaft gegen aussen kund, wer sie vertreten kann; damit sind Handlungen der gem�ss Handelsregistereintrag zur Vertretung erm�chtigten Personen der Gesellschaft zuzurechnen und zwar unabh�ngig davon, ob die entsprechenden Organe die gesellschaftsinternen Kompetenz- und Handlungsrichtlinien beachtet haben (Urteil 4A_357/2007 vom 8. April 2008 E. 4.2; 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.1.3).
Die damals einzigen Verwaltungsr�te G.________ und H.________ waren im Handelsregister ordnungsgem�ss als Kollektivzeichnungsberechtigte eingetragen. Sie konnten die Beschwerdef�hrerin demnach gemeinsam verpflichten. Daran �ndert der Hinweis der Beschwerdef�hrerin auf "die zur Vertretung befugten Personen" in Art. 718a Abs. 1 OR bzw. auf "die Statuten oder das Organisationsreglement" in Art. 718 Abs. 1 OR nichts. Denn der in Art. 718 Abs. 1 OR enthaltene Vorbehalt abweichender Bestimmungen in den Statuten oder dem Organisationsreglement bezieht sich einzig auf die gesetzliche Vermutung der Einzelzeichnungsberechtigung jedes Verwaltungsratsmitglieds, nicht aber auf irgendwelche Statutenbestimmungen zur Zusammensetzung des Verwaltungsrats oder zur Art, wie dieser intern Beschl�sse zu fassen hat (vgl. Watter, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 4. Aufl. 2012, N. 11 zu Art. 718 OR). Die nicht statutengem�sse Zusammensetzung des Verwaltungsrats hatte demnach keinen Einfluss auf die gegen aussen wirkende Vertretungsmacht der Verwaltungsr�te G.________ und H.________.
Die Vorinstanz hat mithin Art. 718 und Art. 718a OR nicht verletzt und zu Recht eine g�ltige Beauftragung der Beschwerdegegnerin bejaht.
Die Beschwerdef�hrerin bek�mpft mit den gleichen Argumenten, mit denen sie die G�ltigkeit der Auftragserteilung bestritt, auch die G�ltigkeit der von den Verwaltungsr�ten G.________ und H.________ zugunsten der Beschwerdegegnerin unterzeichneten Schuldanerkennung vom 3. September 2010. Wie dort kann ihnen auch hier kein Erfolg beschieden sein:
6.1.�Gem�ss Vorinstanz machte die Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der Schuldanerkennung geltend, dass der Verwaltungsrat im Zeitpunkt der Unterzeichnung nicht ordentlich konstituiert gewesen sei, weshalb die Unterzeichnung ung�ltig sei. Das Argument der mangelnden internen Beschlussf�higkeit sticht aus den gleichen Gr�nden wie bei der Auftragserteilung, auf die verwiesen werden kann (Erw�gung 5.2), auch bei der Schuldanerkennung nicht.
6.2.�Vor Bundesgericht bringt die Beschwerdef�hrerin zudem vor, die Verwaltungsr�te G.________ und H.________ h�tten auch bei Unterzeichnung der Schuldanerkennung f�r die Beschwerdegegnerin erkennbar in eigenem Interesse und nicht im Interesse der Gesellschaft gehandelt. Aus dem vorinstanzlich festgestellten Prozesssachverhalt, der f�r das Bundesgericht ebenfalls verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.), geht nicht hervor, dass die Beschwerdef�hrerin vor Vorinstanz im Zusammenhang mit der Schuldanerkennung eine entsprechende Behauptung aufgestellt hat und die Beschwerdef�hrerin zeigt Entsprechendes in ihrer Beschwerde nicht klar auf. Die Beschwerdegegnerin will deshalb die Behauptung als neu zur�ckgewiesen haben. Die Beschwerdef�hrerin verweist in ihrer Replik an das Bundesgericht auf ihre Ausf�hrungen in der vorinstanzlichen Replik, Rz. 89 ff. und Rz. 191. Als einschl�gig kann h�chstens allenfalls Rz. 191 betrachtet werden, wo ausgef�hrt wird, G.________ und H.________ h�tten verschiedene Schuldanerkennungen ausgestellt, um den von ihnen beauftragten Personen und Gesellschaften eine bessere Ausgangslage f�r das Inkasso zu verschaffen. Dabei h�tten sie offensichtlich nicht im Interesse der Kl�gerin, sondern einzig im Interesse der Beklagten und der �brigen mandatierten Personen und Gesellschaften gehandelt. Ob dieser erst in der Replik erfolgte konkrete und mit dem Prozesssachverhalt in Verbindung gebrachte Aktenhinweis f�r eine Erg�nzung des Prozesssachverhalts ausreicht, erscheint fraglich. Ohnehin hat die Beschwerdef�hrerin jedoch f�r die Behauptung, dass die Unterzeichnung der Schuldanerkennung f�r die Beschwerdegegnerin erkennbar nicht im Interesse der Beschwerdef�hrerin erfolgt sein soll, im kantonalen Verfahren keine Beweisantr�ge gestellt. Die Beschwerdef�hrerin tut solches jedenfalls nicht dar. Die von ihr angebotenen Beweise bezogen sich auf andere Behauptungen. Ihre R�ge, die Vorinstanz habe Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO verletzt, weil sie diese Beweise nicht abgenommen habe, zielt daher ins Leere. Sodann entbehrt die auch im Zusammenhang mit der Schuldanerkennung ger�gte Verletzung von Art. 3 Abs. 2 ZGB und von Art. 718 und Art. 718a OR bereits der tats�chlichen Grundlage, indem nicht von einem festgestellten und erkennbaren Interessenkonflikt auszugehen ist. Schliesslich kann auf den Vorwurf, die Vorinstanz habe durch willk�rliche Sachverhaltsfeststellung Art. 9 BV verletzt, mangels n�herer Begr�ndung nicht eingetreten werden.
6.3.�Die Vorinstanz erkannte, dass es sich bei der am 3. September 2010 von den Verwaltungsr�ten G.________ und H.________ unterzeichneten Schuldanerkennung, die den Schuldgrund nannte, n�mlich erbrachte Dienstleistungen aufgrund eines Mandates, um ein kausales Schuldbekenntnis handle. Sodann legte sie im Einzelnen dar, welches die rechtlichen Wirkungen desselben seien. Sie hielt fest, dass die Schuldanerkennung zu einer vom urspr�nglichen Verpflichtungsgrund losgel�sten selbst�ndigen Verpflichtung, mithin zu einer neuen Anspruchsgrundlage f�hre, weshalb die Beschwerdegegnerin die Schuldanerkennung als Klagegrund benutzen k�nne. Die Schuldanerkennung bewirke eine Umkehr der Beweislast.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe damit Art. 17 OR und Art. 8 ZGB verletzt, und behauptet, die Schuldanerkennung sei rein deklaratorischer Natur. Sie setzt sich dabei indessen mit den ausf�hrlichen Erw�gungen der Vorinstanz nicht auseinander und begr�ndet ihre R�ge nicht hinreichend. Darauf ist nicht einzutreten. Unabh�ngig davon kann festgehalten werden, dass die Vorinstanz zutreffend erkannte, die Schuldanerkennung f�hre zu einer Umkehr der Beweislast (s. BGE 131 III 268 E. 3.2 S. 273; ferner etwa die Urteile 4C.53/2001 vom 17. August 2001 E. 2b; 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.3).
6.4.�Die Vorinstanz ging demnach zu Recht davon aus, dass es aufgrund der im Recht liegenden Schuldanerkennung der Beschwerdef�hrerin obliege, den Nichtbestand der von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Leistungen im Umfang von Fr. 600'000.-- (exkl. Mehrwertsteuer) zu behaupten und zu beweisen. Dabei reichten, so die Vorinstanz, die von der Beschwerdef�hrerin vorgebrachten blossen Zweifel an der Richtigkeit der in Rechnung gestellten Leistungen (im Sinne eines Gegenbeweises) nicht aus. Die Beschwerdef�hrerin habe sodann in der Triplik keinerlei Beweise zu den von ihr vollumf�nglich bestrittenen und von der Beschwerdegegnerin rechtsgen�glich behaupteten Leistungen angeboten. Mangels Beweisofferten sei auf die von der Beschwerdegegnerin behaupteten und in Rechnung gestellten Leistungen abzustellen.
Die Beschwerdef�hrerin verweist auf ihre Bestreitungen in der Triplik bzw. ihrer Stellungnahme zu Noven in der Duplik (act. 29) und wirft der Vorinstanz Willk�r (Art. 9 BV) und eine Geh�rsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) vor, weil sie sich mit diesen Vorbringen nicht auseinandergesetzt habe. Der Vorwurf ist unbegr�ndet, soweit angesichts der allzu knappen Begr�ndung (vgl. Erw�gung 2.1) �berhaupt auf diese Verfassungsr�gen eingetreten werden kann. Denn sie �bergeht, dass die Vorinstanz die Vorbringen in der Triplik durchaus beachtet hat, ihnen aber mangels Beweisofferten der beweisbelasteten Beschwerdef�hrerin kein Geh�r schenken konnte. Dass die Beschwerdegegnerin zur Stellungnahme zu Noven in der Duplik nicht mehr Stellung nahm, schadet nicht, durfte die Vorinstanz vor dem Hintergrund der aus der Schuldanerkennung fliessenden Umkehr der Beweislast doch fordern, dass die Beschwerdef�hrerin die von der Beschwerdegegnerin rechtsgen�glich behaupteten Leistungen nicht bloss bezweifelte, sondern f�r ihre Bestreitungen Beweise anerbot. Die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht rechtsgen�glich auf, inwiefern es gegen die genannten Verfassungsbestimmungen verstossen soll, dass die Vorinstanz schloss, der Beweis f�r die angebliche Nichterbringung der geltend gemachten Leistungen bzw. den Nichtbestand der geltend gemachten Honorarforderung sei nicht erbracht. Damit scheidet auch die von der Beschwerdef�hrerin ger�gte Verletzung von Art. 394 Abs. 3 OR ohne weiteres aus. Eine solche ist weder dargetan noch ersichtlich.
6.5.�Die Beschwerdef�hrerin machte bei der Vorinstanz eine Honorarminderung wegen Schlechterf�llung des Auftrags geltend. Die Schlechterf�llung soll darin bestanden haben, dass die Beschwerdegegnerin ihre Untersuchungen nicht objektiv vorgenommen, sondern gezielt gegen C.________ gerichtet habe. Sie habe bei der Vertragserf�llung nicht im Interesse der Beschwerdef�hrerin gehandelt.
Die Vorinstanz hielt auch im vorliegenden Zusammenhang fest, die Mandatierung der Beschwerdegegnerin mit der Analyse der Gesch�ftsvorg�nge habe nicht ausserhalb der Interessen der Gesellschaft gelegen, dies namentlich aus der Sicht der Beschwerdegegnerin. Es k�nne ihr daher nicht als Schlechterf�llung angelastet werden, wenn sie anl�sslich ihrer Untersuchungen nach Verfehlungen fr�herer Exponenten der Beschwerdef�hrerin gesucht habe, habe der Auftrag doch explizit beinhaltet, die Gesch�ftsf�hrung vergangener Jahre auf Fehlleistungen zu analysieren. Eine solche Untersuchung liege regelm�ssig im Interesse eines Unternehmens, weshalb unter diesem Titel keine Schlechterf�llung vorliege. Das von der Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der von ihr monierten Interessenlage beantragte gerichtliche Gutachten er�brige sich demnach, weil damit keine Honorark�rzung begr�ndet werden k�nne.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO, weil die Vorinstanz die angebotenen Beweismittel, namentlich die beantragte Expertise nicht eingeholt habe. Zu Unrecht. Nachdem die Vorinstanz bereits zur �berzeugung gelangt war, dass die Auftragserteilung und -ausf�hrung, insbesondere die Suche nach Verfehlungen fr�herer Exponenten, nicht ausserhalb der Interessen der Beschwerdef�hrerin gelegen habe und damit keine Schlechterf�llung begr�ndet werden k�nne, er�brigte es sich, zur Frage der Objektivit�t der Arbeiten der Beschwerdegegnerin Beweise abzunehmen und eine Expertise einzuholen.
Die Beschwerdef�hrerin hatte in ihrer Replik an die Vorinstanz auch die Einholung eines Gutachtens betreffend Angemessenheit der in Rechnung gestellten Honorare beantragt. Die Vorinstanz lehnte dies ab mit der Begr�ndung, die Beschwerdef�hrerin habe besagte Beweisofferte einzig im Zusammenhang mit der Tatsachenbehauptung gestellt, dass die entstandenen Kosten in einem Missverh�ltnis zur finanziellen Situation der Beschwerdef�hrerin stehen w�rden und der Auftrag nicht dem Interesse der Beschwerdef�hrerin entsprochen habe. Nachdem die Beschwerdegegnerin eine detaillierte Aufstellung der von ihr erbrachten Leistungen ins Recht gelegt habe, habe die Beschwerdef�hrerin den besagten Beweisantrag in der Triplik nicht mehr gestellt. Mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4, wonach ein Beweismittel nur dann als formgerecht angeboten zu betrachten ist, wenn sich die Beweisofferte eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen l�sst, erachtete die Vorinstanz das beantragte Gutachten zur Angemessenheit des beklagtischen Honorars nicht als formgerecht angeboten. Denn das Gutachten sei nicht in Bezug auf die von der Beschwerdegegnerin vorgebrachten einzelnen Leistungsposten als Beweis offeriert worden.
Die Beschwerdef�hrerin l�sst auch dies nicht gelten. Sie ist der Ansicht, sie habe in der Replik diesen Beweisantrag korrekt gestellt, indem sie in Rz. 95 der Replik konkret behauptet habe, dass die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachten Leistungen in keinem angemessenen Verh�ltnis zu der erbrachten Leistung st�nden und zu diesem Punkt ein Gutachten verlangt habe. In dieser Meinung kann ihr nicht gefolgt werden. In Rz. 95 der vorinstanzlichen Replik monierte sie, dass die Beschwerdegegnerin keine (substantiierten) Leistungsaufstellungen eingereicht habe. Ihr dabei gestellter Antrag auf Einholung einer Expertise kann nicht auf die von der Beschwerdegegnerin erst sp�ter, im Anschluss an die Replik, vorgebrachten einzelnen Leistungsposten bezogen werden. Die Vorinstanz vermisste zu Recht, dass die Beschwerdef�hrerin in der Triplik zu diesen nunmehr spezifizierten Leistungsaufstellungen der Beschwerdegegnerin keinen Antrag auf Begutachtung der Angemessenheit stellte. Mithin vermag die Beschwerdef�hrerin auch diesbez�glich keine Verletzung von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO aufzuzeigen. Auf den nicht n�her begr�ndeten Willk�rvorwurf ist nicht einzutreten.