Source: https://pure-bw.de/de/co2-minderungsprogramm
Timestamp: 2019-02-21 09:58:41
Document Index: 215372835

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§ 4', '§ 111', '§ 21', '§ 3', '§ 52']

CO2- Minderungsprogramm | Pure BW Portal
CO2- Minderungsprogramm
Im Rahmen des Förderprogramms Klimaschutz-Plus werden Investitionen in bauliche und technische Maßnahmen, die der Minderung von CO2-Emissionen dienen gefördert.
Gefördert werden Einzelmaßnahmen und Maßnahmenkombinationen zur energetischen Sanierung in Nichtwohngebäuden gemäß Ziffer 1.3.1 und 1.3.2 der Verwaltungsvorschrift.
Unter den Bereich der Energetischen Sanierung fallen folgende Maßnahmen:
Erneuerung von Heizungsanlagen durch:
Ersatz von Elektroheizungen durch Warmwasserheizsysteme auf der Basis von erneuerbaren Energien,
Nutzung von Abwärme, die innerhalb des Gebäudes beziehungsweise der Liegenschaft anfällt.
Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes:
An allen Hüllflächen (Bauteilanforderung/en für Einzelmaßnahmen im KfW-Programm Energieeffizienz Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude).
Sanierung von Beleuchtungsanlagen unter Einsatz von Leuchtdioden (LED)
Sanierung von Lüftungsanlagen
Maßnahmen zum Einsatz regenerativer Energien zur Wärmeversorgung bestehender Nichtwohngebäude durch Installation von Holzpelletheizungen, Holzhackschnitzelheizungen, Wärmepumpen-Anlagen oder Solarthermische Anlagen sind nur in Kombination mit Erneuerung von Heizungsanlagen oder/und Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes möglich.
Eigenbauanlagen, Prototypen (weniger als vier erstellte Anlagen) und gebrauchte Anlagen sind nicht förderfähig.
Antragsberechtigt sind folgende Eigentümer oder rechtmäßige Besitzer in Baden-Württemberg gelegener Nichtwohngebäude:
Kommunen (Städte, Gemeinden, Stadt- und Landkreise) und Zweckverbände,
Selbstständige, rechtsfähige kommunale Stiftungen des öffentlichen Rechts nach § 101 der Gemeindeordnung,
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU),
Mehrheitlich kommunale Unternehmen, auch wenn sie die Kriterien für KMU nur wegen des kommunalen Anteils von mehr als 25 Prozent nicht erfüllen,
Träger von Krankenhäusern nach § 4 des Landeskrankenhausgesetzes Baden-Württemberg, Rehabilitationseinrichtungen mit Versorgungsvertrag nach § 111, 111c SGB V oder § 21 SGB IX, stationären Einrichtungen nach § 3 WTPG sowie Studentenwohnheimen, auch wenn sie die KMU-Kriterien nicht erfüllen,
Aufgrund eines Landesgesetzes eingerichtete Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen des öffentlichen Rechts,
Kirchengemeinden, Seelsorgeeinrichtungen und kirchliche Einrichtungen, eingetragene, gemeinnützige Vereine im Sinne der §§ 52 bis 55 der Abgabenordnung,
Natürliche Personen.
Werden Maßnahmen im Rahmen von Contracting-Verhältnissen durchgeführt, ist der Partner antragsberechtigt, der die zuwendungsfähigen Investitionen überwiegend unmittelbar aufwendet, sofern er in der vorangehenden Auflistung aufgeführt ist. Er muss nicht Eigentümer oder rechtmäßiger Besitzer des Gebäudes sein.
Die L-Bank ist vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mit der Abwicklung der Förderung beauftragt. Fragen zur Antragstellung richten Sie bitte an die L-Bank:
klimaschutz-plus@l-bank.de
Telefon 0721 150-1600
Für die Antragstellung sind ausschließlich die im Programmjahr zur Verfügung gestellten Antragsformulare zu verwenden. Informationen zum Förderprogramm „Klimaschutz-Plus Baden-Württemberg“ sowie Anträge und Förderbedingungen finden Sie hier.
Der Zuschuss bemisst sich nach der über die anrechenbare Lebensdauer der Maßnahme rechnerisch nachzuweisenden Einsparung der CO2-Emissionen.
Er beträgt 50 Euro pro vermiedener Tonne CO2-Äquivalent. Dabei ist der Zuschuss auf 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt. Bei Maßnahmenkombinationen wird dieser Fördersatz auf jede Maßnahme angewendet.
Der maximale Zuschuss beträgt 200.000 Euro. Gewährt werden Förderungen ab 3000 Euro.
Elisabeth Dückert
+49 711 252841-25
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