Source: http://www.juraforum.de/urteile/begriffe/tiefbau
Timestamp: 2013-12-06 11:42:04
Document Index: 283260815

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 1', '§ 16', 'BGH', '§ 302', 'BGH', '§ 96']

Tiefbau - Urteile - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > T > Tiefbau TiefbauEntscheidungen der GerichteOLG-FRANKFURT-AM-MAIN – Urteil, 1 U 55/10 vom 14.03.20111. Der Tiefbauunternehmer, der es vertraglich übernimmt, eine Baugrube so tief auszuheben, wie sich dies aus dem Anschluss an einen gemeindlichen Schmutzwasserkanal und einem bezifferten Gefälle der Hausanschlussleitung ergibt, kann ein Mitverschulden des Bauherrn nicht daraus herleiten, dass dieser keinen Vermessungsingenieur konsultiert und die Tiefe der Baugrubensohle nicht in Metern über Normal-Null vorgegeben hat.
2. Eine Verletzung der Prüfungs- und Hinweispflicht des Nachfolgeunternehmers (hier: Rohbau) gegenüber dem Bauherrn ist diesem grundsätzlich nicht als Mitverschulden gegenüber dem Vorunternehmer (hier: Tiefbau, Erdaushub) anzurechnen.BAYERISCHES-LSG – Urteil, L 2 U 494/09 vom 13.03.2013- Zu den medizinischen Voraussetzungen einer Berufskrankheit nach Nrn. 2108 bis 2110 der Anlage zur BKV bei monosegmentalen Bandscheibenschaden.- Bei Übergangsleistungen handelt es sich nicht um einen Leistungsfall der BK, sondern um einen Versicherungsfall.- Zur Anwendung der Konsensempfehlungen
OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil, OVG 6 B 34.12 vom 27.02.2013Eine Verwaltungspraxis, der zufolge eine Zuwendung wegen Vergabeverstößen abgelehnt wird, ist jedenfalls dann nicht ermessensfehlerhaft, wenn die Verstöße geeignet sind, sich auf die Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Verwendung der Zuwendung auszuwirken; ein konkreter Nachweis hierfür ist nicht erforderlich.BGH – Beschluss, VII ZR 47/11 vom 24.01.2013a) Das Bauforderungssicherungsgesetz in der ab 1. Januar 2009 geltenden Fassung ist anwendbar, wenn die pflichtwidrige Tathandlung nach dem 31. Dezember 2008 erfolgt.
b) Der Begriff der Herstellung oder des Umbaus eines Baues im Sinne von § 1 BauFordSiG ist nicht auf Geba?ude beschränkt, sondern mit der Herstellung oder dem Umbau eines Bauwerks gleichbedeutend.BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 22 ZB 12.2359 vom 16.01.2013Erweiterte Gewerbeuntersagung gegen die gewerbetreibende Gesellschaft und gegen den Vertretungsberechtigten;Kein Anspruch auf eine bestimmte Dauer des Untersagungsverfahrens zwecks Senkungen der Verbindlichkeiten vor Bescheidserlass Verletzung steuerlicher Erklärungs- und Zahlungspflichten; Zahlungsrückstände gegenüber Sozialversicherungsträgern; Anforderungen an den Nachweis eines tragfähigen SanierungskonzeptsBAG – Urteil, 3 AZR 638/10 vom 15.01.2013Der Versorgungsschuldner ist zur Anpassung der laufenden Leistungen der betrieblichen Altersversorgung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG nicht verpflichtet, wenn seine wirtschaftliche Lage der Anpassung entgegensteht. Die Einbindung des Versorgungsschuldners in einen Konzern kann uU dazu führen, dass sich der Versorgungsschuldner die günstige wirtschaftliche Lage eines anderen konzernangehörigen Unternehmens zurechnen lassen muss (sog. Berechnungsdurchgriff). Dazu genügt es nicht, dass eine andere Konzerngesellschaft die Geschäfte des Versorgungsschuldners tatsächlich dauernd und umfassend geführt hat und sich dabei konzerntypische Gefahren verwirklicht haben. Die gegenteilige bisherige Rechtsprechung gibt der Senat auf. Ein Berechnungsdurchgriff, gestützt auf die Rechtsprechung des BGH zur Haftung im qualifiziert faktischen Konzern nach den §§ 302, 303 AktG analog, kommt, nachdem der BGH diese Rechtsprechung aufgegeben hat, nicht mehr in Betracht.LSG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, L 8 U 1970/10 vom 31.08.20121. Der nach einer neuen Gefahrtarifsatzung erlassene Veranlagungsbescheid des Unfallversicherungsträgers wird nicht gem. § 96 SGG Gegenstand des Berufungsverfahrens der Anfechtungsklage des Unternehmers gegen einen Veranlagungsbescheid für eine vorhergegangene Gefahrtarifperiode einer abgelaufenen Gefahrtarifsatzu