Source: https://kirchenrecht-ekhn.de/document/26369
Timestamp: 2019-12-15 17:44:37
Document Index: 281355177

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 3', '§ 31', '§ 5', '§ 31', '§ 27', '§ 31', '§ 31', '§ 34']

414-2008 Eingeschränkte Dienstaufträge und Stellenteilung - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
414-2008 Eingeschränkte Dienstaufträge und Stellenteilung
§ 11 Mitgliedschaft im Kirchenverstand und in der Dekanatsynode, Vorsitz im Kirchenvorstand
Verwaltungsverordnung zur Regelung des pfarramtlichen Dienstes bei eingeschränkten Dienstaufträgen
und bei Stellenteilung
(ABl. 1987 S. 222), zuletzt geändert am 19. April 2007 (ABl. 2008 S. 118)
Aufgrund von Artikel 48 Abs. 2 Buchstabe n der Kirchenordnung hat die Kirchenleitung folgende Verwaltungsverordnung beschlossen:
die Errichtung und Versehung von Pfarr- und Pfarrvikarstellen mit eingeschränktem Dienstauftrag (Teilstellen),
die gemeinsame Versehung einer vollen Pfarr- oder Pfarrvikarstelle durch zwei Personen (Stellenteilung).
die teilweise Versehung einer vollen Pfarr- oder Pfarrvikarstelle.
( 1 ) Bei der Bemessung von gemeindlichen Pfarr- und Pfarrvikarstellen mit eingeschränktem Dienstauftrag (Teilstellen) ist anteilig von der Zahl der Gemeindeglieder und anderen Bemessungsfaktoren einer vollen Pfarr- oder Pfarrvikarstelle (§ 3 Abs. 1 Pfarrstellengesetz) auszugehen.
( 2 ) 1 Gemeindliche Teilstellen sollen in der Regel nur bei einer Kirchengemeinde errichtet werden, bei der bereits eine volle Pfarr- oder Pfarrvikarstelle besteht. 2 Sind bestehende Pfarrstellen für eine volle Besetzung zu klein, so können sie zu Pfarrstellen mit eingeschränktem Dienstauftrag erklärt werden.
( 3 ) 1 Bei Pfarr- und Pfarrvikarstellen für Krankenhaus- und Altenheimseelsorge ist für einen eingeschränkten Dienstauftrag die anteilige Bettenzahl einer vollen Stelle zugrunde zu legen. 2 Bei Pfarrern und Pfarrerinnen im Schuldienst bemisst sich ein eingeschränkter Dienst nach der anteiligen Wochenstundenzahl.
( 1 ) 1 Soll bei der Versehung einer Pfarr- oder Pfarrvikarstelle eine Stellenteilung erfolgen oder ermöglicht werden (§ 31b Abs. 1 Pfarrstellengesetz), so ist eine Absprache mit dem Kirchenvorstand erforderlich. 2 Bei übergemeindlichen Stellen bedarf es der Absprache mit den sonst nach dem Pfarrstellengesetz beteiligten Organen.
( 2 ) 1 Der Seelsorgebezirk der Pfarr- oder Pfarrvikarstelle kann in zwei Teilbereiche aufgeteilt werden. 2 Näheres regelt die Teildienstordnung nach § 5 Abs. 1.
( 2 ) 1 Ist eine volle Pfarrstelle zu besetzen, so kann die Kirchenverwaltung die Ausschreibung und Wiederbesetzung zugunsten einer Stellenteilung im Benehmen mit dem Kirchenvorstand und dem Dekanatssynodalvorstand aussetzen (§ 31 b Abs. 2 Pfarrstellengesetz). 2 In diesem Fall wird die beabsichtigte Stellenteilung im Amtsblatt bekannt gegeben. 3 Für die Erteilung des Dienstauftrages gelten die §§ 27 und 28 Abs. 3 Pfarrstellengesetz entsprechend.
( 3 ) Ein Pfarrer und eine Pfarrerin können sich als Ehepaar gemeinsam um eine ausgeschriebene volle Pfarrstelle bewerben und zu gemeinsamen Inhabern der Stelle mit jeweils der Hälfte des vollen Dienstes ernannt werden (§ 31 c Abs. 2 Pfarrstellengesetz).
( 4 ) Volle Stellen, bei denen eine Mitversehung mit einem halben Dienstauftrag erforderlich ist (§ 31 b Abs. 3 Pfarrstellengesetz), werden mit einem Hinweis auf die Dauer des Dienstauftrages im Amtsblatt bekannt gegeben.
Anwesenheitspflicht und Abwesenheit vom Dienstort
Mitgliedschaft im Kirchenverstand und in der Dekanatsynode, Vorsitz im Kirchenvorstand
( 2 ) Für den Vorsitz im Kirchenvorstand bei Stellenteilung gilt § 34 Kirchengemeindeordnung.