Source: https://www.juraforum.de/lexikon/bundesurlaubsgesetz
Timestamp: 2018-03-19 18:32:52
Document Index: 179429459

Matched Legal Cases: ['§13', '§13', '§ 1', 'EuG', 'Art. 7', '§ 15', '§ 7']

ᐅ Bundesurlaubsgesetz: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Bundesurlaubsgesetz
Das Bundesurlaubsgesetz regelt dabei lediglich, in welchem Umfang der Anspruchsinhaber mindestens bezahlten Erholungsurlaub zu gewähren ist. Dabei ist wichtig, dass eine Mindestdauer von 24 Werktagen nicht unterschritten werden darf. Dieser Anspruch wird fällig, sobald der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin mindestens 6 Monate ununterbrochen in einem Arbeitsverhältnis steht. Dieser Mindesturlaub darf auch nicht ausbezahlt werden oder ähnliches, sondern muss als Freizeit genommen werden.
Doch nicht nur der Mindesturlaub ist dort geregelt. Das Bundesurlaubsgesetz regelt weiter das Urlaubsentgelt. Dies bemisst sich nach den durchschnittlichen Arbeitsverdienst, den der Arbeitnehmer in den letzen 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes erhalten hat.
Darüber hinaus dient das Urlaubsgesetz häufig als Grundlage für Tarifverträge, in denen nicht selten zusätzliche entgeltliche Erholungstage gewährt werden. Dementsprechend richtet sich dann der Urlaubsanspruch und das Urlaubsentgelt nicht nach dem Bundesurlaubsgesetz sondern nach den einschlägigen Tarifverträgen. Dabei muss lediglich sichergestellt werden, dass der Mindesturlaub im Bundesurlaubsgesetz erreicht wird.
Auch wenn der Mindesturlaub nicht genutzt wird, gibt es entsprechende Regelungen. Wurde der Mindesturlaub allerdings nicht in Anspruch genommen, so verfällt dieser nicht automatisch. Vielmehr besteht die Möglichkeit den Urlaub noch bis zum 31. März des Folgejahres zu nehmen. Urlaubstage, die danach genommen werden, verfallen.
Bundesurlaubsgesetz §13 - Bitte erklären Laytom schrieb am 19.01.2016, 18:10 Uhr:
Hallo,im Bundesurlaubsgesetz im §13 steht:(1) Von den vorstehenden Vorschriften mit Ausnahme der §§ 1, 2 und 3 Abs. 1 kann in Tarifverträgen abgewichen werden. Die abweichenden Bestimmungen haben zwischen nichttarifgebundenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern Geltung, wenn zwischen diesen die Anwendung der einschlägigen tariflichen... » weiter lesen
Urlaubsanspruch Gala13 schrieb am 02.09.2015, 19:07 Uhr:
A bekam die Kündigung Mitte Aug. und hatte noch Urlaubsanspruch, der sich aus dem Urlaub für dieses und noch Resttagen vom letzten Jahr zusammen gesetzt hat. Bis Ende des Jahres wurde dieser größten Teils verplant, der geplante Urlaub wurde auch genehmigt und als gebucht dokumentiert. Nach der Kündigung erkrankte A, sodass der... » weiter lesen
Urlaub im Arbeitsvertrag fenjathorben schrieb am 15.10.2013, 20:11 Uhr:
Hallo, Im AV stehen jährlich 24 Werktage Erholungsurlaub. Wochenarbeitszeit von Montag bis Freitag, nach Absprache auch Samstag. Frage: Der jährliche Urlaub im AV ist das auch der tatsächliche den man auch wirklich bekommt bzw. in Anspruch nehmen kann? Trotz einer 5 Tage Woche. Vielen Dank » weiter lesen
AN-Kündigung: Urlaub nach Tarifvertrag oder Bundesurlaubsgesetz? Makea schrieb am 26.06.2012, 10:33 Uhr:
Hallo! Mal angenommen: Angestellte A arbeitet im Büro eines Friseurbetriebes. Eigentlich ist sie befristet für ein Jahr eingestellt worden (Ab dem 01.08.11 bis zum 31.07.12). Allerdings wurde nie ein Arbeitsvertrag schriftlich vereinbart, weshalb die Befristung ansich schon mal nichtig ist. Bei öfterem Nachfragen wurde A mündlich vom... » weiter lesen
Übertragbarkeit von Urlaub im Krankheitsfall Mon Cherie schrieb am 20.07.2010, 10:20 Uhr:
Hallo, mit Urteil vom 20.1.2009 (Rechtssachen C-350/06 und C-520/06) hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass es mit Art. 7 Abs. 2 der Richtlinie zur Arbeitzeitgestaltung (2003/88/EG) nicht vereinbar ist, dass Arbeitnehmer ihren Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub verlieren, wenn sie ihn wegen Krankheit nicht nehmen... » weiter lesen
Urlaubsanspruch als studentische Hilfskraft (Bundesurlaubsgesetz) paulbommel schrieb am 08.05.2009, 12:38 Uhr:
Sehr geehrte Forums-Mitglieder, ich habe eine Frage zum Bundesurlaubsgesetz. Angenommen es gibt einen Arbeitsvertrag für eine studentische Hilfskraft (Universität), der auf 80 Stunden Arbeitszeit im Monat datiert ist (Dauer 6 Monate) und der einen Paragraph zu Erholungsurlaub enthält. Wenn während der Dauer des Vertrages kein Urlaub... » weiter lesen
Bundesurlaubsgesetz Michelle L. schrieb am 07.05.2009, 10:41 Uhr:
Gegebenenfalls ein Arbeitnehmer hätte bei seinem Arbeitgeber gekündigt und von seinen lt. Vertrag geregelten 30 Urlaubstagen bereits 21 genommen, könnte sich der Arbeitgeber dann auf das Bundesurlaubsgesetz berufen, nachdem 24 Tage Mindesurlaub vorgeschrieben sind und seinem Arbeitnehmer nur noch die restlichen 3 Tage anstatt der lt.... » weiter lesen
Urlaubstage. Was ist das? Achim_Mano schrieb am 03.12.2007, 03:03 Uhr:
Wenn in einem Arbeitsvertrag die Dauer des Urlaubs als z.B. 28 Urlaubstage definiert ist, was ist damit dann genau gemeint: - 28 Werktage oder - 28 Arbeitstage? Oder ist das eine Formulierung, bei der im Zweifelsfall die gesetzliche Regelung greift? » weiter lesen
Was bedeutet werktags im Straßenverkehr?
Wer mit seinem Auto oder Motorrad unterwegs ist, kennt sicher die Zusatzbeschilderung bei Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Parkverboten mit dem Wörtchen „werktags“. Doch was bedeutet dies genau? Befragt man hierzu Auto- und Motorradfahrer/-innen, werden viele die Antwort geben: „Montag bis Freitag, also wenn ich arbeiten muss.“ Leider ein möglicherweise folgenschwerer Irrtum. Denn der Samstag gilt ebenfalls als Werktag im... » weiter lesen
In welchem Umfang haben Arbeitnehmer bei ihrem Arbeitgeber Anspruch auf Urlaub? Was müssen sie dabei beachten? Das erfahren Sie im folgenden Ratgeber. Wichtig ist zunächst einmal, dass jeder Arbeitnehmer in Deutschland einen Anspruch auf einen Mindesturlaub hat. Das gilt unabhängig davon, ob der Arbeitgeber mit ihm einen unbefristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen hat oder er nur befristet tätig ist. Darüber hinaus steht auch Minijobbern... » weiter lesen
15.05.2015 | Arbeitsrecht
Erfurt (jur). Der Mindestlohn gilt grundsätzlich auch für Krankheitszeiten und für ausgefallene Arbeit an Feiertagen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt am Mittwoch, 13. Mai 2015, zum tariflichen Mindestlohn für pädagogische Mitarbeiter der Aus- und Weiterbildungsbranche entschieden (Az.: 10 AZR 191/14). Von dem Urteil profitieren direkt bundesweit Tausende Beschäftigte, die bei Aus- und Weiterbildungsträgern ihre Arbeit... » weiter lesen
Arbeitgeberwechsel darf nicht zu weniger Urlaub führen
22.12.2014 | Arbeitsrecht
Erfurt (jur). Bei einem Arbeitgeberwechsel können Arbeitnehmer von ihrem neuen Chef grundsätzlich den noch verbliebenen Urlaub aus der vorhergehenden Tätigkeit einfordern. Der Arbeitnehmer muss allerdings mit der Urlaubsbescheinigung seines alten Arbeitgebers nachweisen, wie viele Urlaubstage er bereits in Anspruch genommen hat, urteilte am Dienstag, 16. Dezember 2014 das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (Az.: 9 AZR 295/13).Geklagt hatte... » weiter lesen
27.03.2009 | Arbeitsrecht
Beitrag Nr. 157768 vom 26.03.2009 Urlaubsabgeltung bei (Langzeit-)Erkrankung: BAG gibt bisherige Rechtsprechung auf Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat seine bisherige Rechtsprechung zum Thema Urlaubsabgeltung bei (langfristiger) Arbeitsunfähigkeit verworfen. Wie aus einem aktuellen Urteil des Neunten Senates hervorgeht, erlöschen Ansprüche auf Abgeltung des gesetzlichen Teil- oder Vollurlaubs nicht, "wenn der Arbeitnehmer bis zum... » weiter lesen
Bundesurlaubsgesetz Urteile und Entscheidungen
Der Urlaubsabgeltungsanspruch nach dem Bundesurlaubsgesetz unterliegt tarifvertraglichen Ausschlussfristen.
» HESSISCHES-LAG, 14.07.2011, 5 Sa 67/11
1) Die Bewilligung einer Rente wegen voller Erwerbsminderung bewirkt das Ruhen eines Arbeitsverhältnisses jedenfalls nicht rückwirkend. 2) § 15 Manteltarifvertrag für den Einzelhandel NRW enthält kein eigenes vom Bundesurlaubsgesetz abweichendes Fristenregime
» LAG-HAMM, 17.11.2011, 16 Sa 318/11
Sofern kein Übertragungsgrund nach § 7 Abs. 3 Bundesurlaubsgesetz gegeben ist und der am Jahresende noch nicht genommene und nicht gewährte Urlaub deshalb auf das erste Quartal des Folgejahres nicht übergeht, erlischt der am Ende des Urlaubsjahres nicht genommene Urlaub. Für das Vorliegen der Voraussetzungen für die Übertragung ist der...
» LAG-MECKLENBURG-VORPOMMERN, 01.04.2009, 2 Sa 238/08
Sicherheitsfrage 34 - Si eben =
sibbi321 (24.04.2017 18:29 Uhr):
Sehr guter Text die wichtigsten information zusammengefasst hat mir geholfen!
susi27 (15.01.2016 17:11 Uhr):
Mein chef will meinen Urlaub nicht bewilligen weil er Schulkinder hat und somit in der Zeit Urlaub machen will wie ich,. Kann er das machen ?
Bundesurlaubsgesetz – Weitere Begriffe im Umkreis
Der Urlaubsanspruch, der Anspruch auf Gewährung des gesetzlichen Erholungsurlaubes eines Arbeitnehmers, ist gesetzlich geregelt im Bundesurlaubsgesetz. Dieser Urlaubsanspruch ist ein Freistellungsanspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber,...