Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFH/NV%201990,%20273
Timestamp: 2019-06-25 14:52:32
Document Index: 33822438

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 12', '§ 355', '§ 193', '§ 193', '§ 193', '§ 193', '§ 193', '§ 193', '§ 193', '§ 4', '§ 193', '§ 193', '§ 193', '§ 102', '§ 193']

Rechtsprechung: BFH/NV 1990, 273 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 30.06.1989
https://dejure.org/1989,1156
BFH, 24.05.1989 - I R 85/85 (https://dejure.org/1989,1156)
BFH, Entscheidung vom 24.05.1989 - I R 85/85 (https://dejure.org/1989,1156)
BFH, Entscheidung vom 24. Mai 1989 - I R 85/85 (https://dejure.org/1989,1156)
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GewStG § 8 Nr. 1, § 12 Abs. 2 Nr. 1; HGB § 355
Dauerschulden - Längerfristige Darlehnsschuld - Kontokorrentkonto
Gewerbesteuer; keine Saldierung von Dauerschulden mit kurzfristigen Forderungen gegen den Gläubiger
BFHE 158, 79
BB 1990, 120
DB 1989, 2258
Selbst wenn eine Schlussbesprechung unterblieben wäre, läge zwar ein Verfahrensfehler vor, der jedoch nicht zur Rechtswidrigkeit des auf den Feststellungen der Lohnsteueraußenprüfung beruhenden Nachforderungsbescheides führe (BFH-Urteil vom 12. Mai 1989 I R 85/85, BStBl II 1989, 900).
Grundsätzlich ist nämlich jede Schuldaufnahme im Rahmen des Gewerbebetriebs eine Verstärkung des Betriebskapitals (vgl. BFH-Urteil vom 24. Mai 1989 I R 85/85, BFHE 158, 79, BStBl II 1989, 900, m.w.N.).
Diese Grundsätze sind nicht auf den Bankenbereich beschränkt, sondern gelten allgemein, und zwar auch dann, wenn sich eine kurzfristige Forderung und eine längerfristige Verbindlichkeit gegenüberstehen (Urteil in BFHE 158, 79, BStBl II 1989, 900).
Der BFH hat mit Urteil vom 24. Mai 1989 I R 85/85 (BFH/NV 1990, 273;… zustimmend BFH-Beschluß vom 26. Juni 1997 XI B 174/96, BFH/NV 1998, 17) entschieden, daß das Unterlassen einer Schlußbesprechung "nicht ohne weiteres" zur Fehlerhaftigkeit der aufgrund der Außenprüfung erlassenen Steuerbescheide führt.
Hierbei geht der Senat, wie in der Rechtsprechung bereits mehrfach ausgesprochen, davon aus, daß grundsätzlich jede Schuldaufnahme im Rahmen des Gewerbebetriebs eine Verstärkung des Betriebskapitals ist (BFH-Urteil vom 24. Mai 1989 I R 85/85, BFHE 158, 79, BStBl II 1989, 900 m.w.N.; vgl. dazu auch Zitzelsberger, Grundlagen der Gewerbesteuer, Köln 1990, 258 f.; Herden, Betriebs-Berater, Beilage 9/1983, 5 f.).
Kein mit der Nichtzulassungsbeschwerde anfechtbarer gerichtlicher Verfahrensfehler sind die vom Kläger gerügten "Ermittlungsfehler der Betriebsprüfung" und der Umstand, dass nach der durchgeführten Außenprüfung eine Schlussbesprechung nicht stattgefunden hat (vgl. BFH-Beschlüsse vom 24. Mai 1989 I R 85/85, BFH/NV 1990, 273;… vom 26. Juli 1997 XI B 174/96, BFH/NV 1998, 17).
Erst recht führt die Nichtabhaltung der Schlussbesprechung - unabhängig von einem Verzicht - zu keinem Verwertungsverbot für die Prüfungsergebnisse (…ständ. Rspr.: BFH-Beschlüsse vom 24. August 1998 III S 3/98, BFH/NV 1999, 436 ;… vom 26. Juni 1997 XI B 174/96, BFH/NV 1998, 17 ; vom 24. Mai 1989 I R 85/85, insoweit BFH/NV 1990, 273).
Wie das FG zutreffend dargelegt hat, kann ein Verwertungsverbot nicht daraus hergeleitet werden, daß keine Schlußbesprechung stattgefunden hat (BFH-Urteil vom 24. Mai 1989 I R 85/85, BFH/NV 1990, 273;… BFH-Beschluß vom 26. Juni 1997 XI B 174/96, BFH/NV 1998, 17).
https://dejure.org/1989,971
BFH, 30.06.1989 - III R 8/88 (https://dejure.org/1989,971)
BFH, Entscheidung vom 30.06.1989 - III R 8/88 (https://dejure.org/1989,971)
BFH, Entscheidung vom 30. Juni 1989 - III R 8/88 (https://dejure.org/1989,971)
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Einschränkungen ergeben sich weder aus den §§ 193 ff. AO 1977 noch aus anderen abgabenrechtlichen Vorschriften (BFH-Urteile vom 13. März 1987 III R 236/83, BFHE 149, 399, BStBl II 1987, 664; vom 2. September 1988 III R 280/84, BFHE 154, 425, BStBl II 1989, 4; vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274; vom 10. April 1990 VIII R 415/83, BFHE 160, 409, BStBl II 1990, 721).
Wenn sich § 193 Abs. 1 AO 1977 bei der Rechtsfolgebestimmung gleichwohl auf die Aussage beschränkt, in den dort genannten Fällen sei eine Außenprüfung "zulässig" (vgl. auch die Gesetzesüberschrift), so ist den Finanzbehörden damit zwar ein (Auswahl-) Ermessen eingeräumt (BFH in BFHE 154, 425, 426, BStBl II 1989, 4, 5; BFH-Urteil vom 16. November 1989 IV R 29/89, BFHE 159, 28, 30, BStBl II 1990, 272; BFH in BFH/NV 1990, 273, 274;… Schick, a. a. O., Rz. 195 ff.;… Tipke/Kruse, a. a. O., § 193 AO 1977, Rz. 8, jew. m. w. N.).
Wörtlich heißt es zur Begründung dieser Regelung (…BTDrucks, a. a. O., S. 161): "Da es von der Arbeitsbelastung der Verwaltung her unmöglich ist, alle Steuerpflichtigen, die der Außenprüfung unterliegen, auch tatsächlich zu prüfen, bleibt nur die Lösung, daß die Verwaltung nach pflichtgemäßem Ermessen über die Vornahme einer Prüfung entscheidet" (vgl. auch BFH in BFHE 159, 28, BStBl II 1990, 272, und in BFH/NV 1990, 273, 274).
g) Der BFH hat wiederholt hervorgehoben, das FA sei weder nach dem Gesetz noch nach den Vorschriften, die sich die Verwaltung zur Ausübung ihres Auswahlermessens in der BpO (St) selbst gesetzt hat, im Einzelfall an einen bestimmten Prüfungsturnus oder Prüfungsrhythmus gebunden (vgl. vor allem die BFH-Urteile in BFHE 154, 425, 426, BStBl II 1989, 4, und in BFH/NV 1990, 273, 274).
Eine auf zeitliche Vorhersehbarkeit von Außenprüfungen zielende Selbstbindung der Verwaltung würde auch dem mit der Außenprüfung verfolgten Ziel widersprechen, durch ihre präventive Wirkung zur richtigen Steuererhebung beizutragen (BFH in BFHE 154, 425, 428 f., BStBl II 1989, 4, 6, m. w. N.; vgl. auch BFH in BFH/NV 1990, 273, 274).
b) Im Einklang mit diesem Gesetzesverständnis läßt der BFH bei der Anordnung von sog. "Routineprüfungen" den Hinweis auf die gesetzliche Grundlage des § 193 Abs. 1 AO 1977 regelmäßig als Begründung genügen (vgl. die Urteile vom 10. Februar 1983 IV R 104/79, BFHE 137, 404, BStBl II 1983, 286; vom 28. April 1983 IV R 255/82, BFHE 138, 407, BStBl II 1983, 621; vom 23. Januar 1985 I R 53/81, BFHE 143, 16, BStBl II 1985, 566; vom 7. November 1985 IV R 6/85, BFHE 145, 23, BStBl II 1986, 435; vom 3. Dezember 1985 VII R 17/84, BFHE 145, 492, BStBl II 1986, 439; in BFHE 149, 399, BStBl II 1987, 664; in BFHE 154, 425, BStBl II 1989, 4; vom 20. Oktober 1988 IV R 104/86, BFHE 155, 4, BStBl II 1989, 180; vom 25. Januar 1989 X R 158/87, BFHE 156, 18, BStBl II 1989, 483, unter II. 2. c; in BFH/NV 1990, 273; anderer Meinung: Groh, Deutsches Steuerrecht - DStR - 1985, 679, 681).
c) Bei der Verwendung des Begriffs "Routineprüfung" ist ferner offen, welche Bedeutung dem für eine bestimmte Betriebsgröße üblichen "Prüfungsrhythmus" oder "Prüfungsturnus" zukommt (…vgl. einerseits Wilcke, a. a. O.; BFH-Urteile vom 24. Januar 1985 IV R 232/82, BFHE 143, 210, BStBl II 1985, 568, sowie vom 16. Dezember 1987 I R 238/83, BFHE 152, 32, BStBl II 1988, 233, und andererseits BFH in BFHE 154, 425, BStBl II 1989, 4, und in BFH/NV 1990, 273) und was unter einer "Anlaßprüfung" zu verstehen ist, deren Anordnung ebenfalls eine weitergehende Begründungspflicht auslösen soll (vgl. z. B. BFH in BFHE 138, 407, BStBl II 1983, 621; in BFHE 143, 210, BStBl II 1985, 568, und in BFHE 159, 28, BStBl II 1990, 272; zur Kritik Kuhlmann, Die steuerliche Betriebsprüfung - StBp - 1991, 125).
a) Die Regelung in § 193 Abs. 1 AO 1977 geht davon aus, daß die Heranziehung der dort genannten Steuerpflichtigen zu einer routinemäßigen Außenprüfung in aller Regel ermessensgerecht ist, es sei denn, es lägen Anhaltspunkte für ein unverhältnismäßiges, sachwidriges oder willkürliches Verhalten der Finanzbehörde vor (Urteile vom 1. Oktober 1992 IV R 60/91, BFHE 169, 294, BStBl II 1993, 82, 84, m. w. N.; vom 25. Juli 1991 V R 89/88, BFHE 165, 163, BStBl II 1992, 3;… vom 28. Oktober 1988 III R 52/86, BFH/NV 1990, 4, 5; vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273).
Sie müssen deshalb unter den zu prüfenden Betrieben eine Auswahl treffen (…Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 29. Oktober 1992 IV R 47/91, BFH/NV 1993, 149; in BFHE 154, 425, BStBl II 1989, 4, 5, zum Anspruch auf fehlerfreie Ermessensausübung; Urteile in BFH/NV 1990, 273; vom 23. Juli 1985 VIII R 197/84, BFHE 144, 9, BStBl II 1986, 36; vom 20. Juni 1984 I R 111/80, BFHE 142, 1, BStBl II 1984, 815; vom 5. November 1981 IV R 179/79, BFHE 134, 395, BStBl II 1982, 208; vom 24. Oktober 1972 VIII R 8/69, BFHE 108, 143, BStBl II 1973, 275).
Dabei ist die Heranziehung zu einer routinemäßigen Außenprüfung in der Regel als ermessensgerecht anzusehen (BFH-Entscheidungen vom 2. September 1988 III R 280/84, BFHE 154, 425, BStBl II 1989, 4; vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273; vom 25. Juli 1991 V R 89/88, BFHE 165, 163, BStBl II 1992, 3).
Einschränkungen ergeben sich weder aus den §§ 193 ff. AO noch aus anderen abgabenrechtlichen Vorschriften (BFH vom 13. März 1987 - III R 236/83, BFHE 149, 399, BStBl II 1987, 664; BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425 , BStBl II 1989, 4; BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274; BFH vom 10. April 1990 - VIII R 415/83, BFHE 160, 409 , BStBl II 1990, 721).
Wenn sich § 193 Abs. 1 AO bei der Rechtsfolgebestimmung gleichwohl auf die Aussage beschränkt, in den dort genannten Fällen sei eine Außenprüfung "zulässig" (vgl. auch die Gesetzesüberschrift), so ist den Finanzbehörden damit zwar ein (Auswahl) Ermessen eingeräumt (BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425, 426, BStBl II 1989, 4, 5; BFH vom 16. November 1989 - IV R 29/89, BFHE 159, 28, 30, BStBl II 1990, 272; BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).
Wörtlich heißt es zur Begründung dieser Regelung (…BTDrucks, a.a.O., S. 161): "Da es von der Arbeitsbelastung der Verwaltung her unmöglich ist, alle Steuerpflichtigen, die der Außenprüfung unterliegen, auch tatsächlich zu prüfen, bleibt nur die Lösung, dass die Verwaltung nach pflichtgemäßem Ermessen über die Vornahme einer Prüfung entscheidet" (vgl. auch BFH vom 16. November 1989 - IV R 29/89, BFHE 159, 28, BStBl II 1990, 272, und vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).
Eine auf zeitliche Vorhersehbarkeit von Außenprüfungen zielende Selbstbindung der Verwaltung würde auch dem mit der Außenprüfung verfolgten Ziel widersprechen, durch ihre präventive Wirkung zur richtigen Steuererhebung beizutragen (BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425, 428 f., BStBl II 1989, 4, 6, m.w.N.; vgl. auch BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).
Jedoch hat der BFH in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass sich aus § 4 BpO (St) 1987 keinerlei Selbstbindung der Verwaltung ergibt, die eine Außenprüfung in kürzeren Abständen als dem statistisch ermittelten durchschnittlichen Turnus ausschließt (vgl. BFH-Urteile vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273; in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.;… vom 8. April 1992 I R 85/89, BFH/NV 1993, 73;… BFH-Beschlüsse vom 20. Oktober 2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311;… vom 30. Juni 2005 IV B 131/03, BFH/NV 2005, 1966;… vom 14. März 2006 IV B 14/05, BFH/NV 2006, 1253).
Einschränkungen ergeben sich weder aus den §§ 193 ff. AO noch aus anderen abgabenrechtlichen Vorschriften (BFH vom 13. März 1987 - III R 236/83, BFHE 149, 399, BStBl II 1987, 664; BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425, BStBl II 1989, 4; BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274; BFH vom 10. April 1990 - VIII R 415/83, BFHE 160, 409, BStBl II 1990, 721).
Wörtlich heißt es zur Begründung dieser Regelung (…BTDrucks, a.a.O., S.161): "Da es von der Arbeitsbelastung der Verwaltung her unmöglich ist, alle Steuerpflichtigen, die der Außenprüfung unterliegen, auch tatsächlich zu prüfen, bleibt nur die Lösung, dass die Verwaltung nach pflichtgemäßem Ermessen über die Vornahme einer Prüfung entscheidet" (vgl. auch BFH vom 16. November 1989 - IV R 29/89, BFHE 159, 28, BStBl II 1990, 272, und vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).
Sie müssen deshalb unter den zu prüfenden Betrieben eine Auswahl treffen (…BFH-Urteile vom 29. Oktober 1992 IV R 47/91, BFH/NV 1993, 149; BFHE 154, 425, BStBl II 1989, 4, 5, zum Anspruch auf fehlerfreie Ermessensausübung; vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273; vom 23. Juli 1985 VIII R 197/84, BFHE 144, 9, BStBl II 1986, 36).
Da die Finanzbehörden aufgrund ihrer begrenzten Prüfungskapazitäten nicht sämtliche gemäß § 193 Abs. 1 AO 1977 der Außenprüfung unterliegenden Steuerpflichtigen für alle Besteuerungszeiträume prüfen können, müssen sie unter den zu prüfenden Betrieben und hinsichtlich des Prüfungsumfangs eine Auswahl treffen (…s. BFH-Urteile vom 29. Oktober 1992 IV R 47/91, BFH/NV 1993, 149; vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273; vom 23. Juli 1985 VIII R 197/84, BFHE 144, 9, BStBl II 1986, 36).
Nach ständiger Rechtsprechung des beschließenden Senats genügt zur Begründung der Anordnung einer auf § 193 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO 1977) gestützten Prüfung regelmäßig der Hinweis auf die gesetzliche Vorschrift (…s. nur Senatsurteil vom 29. Oktober 1992 IV R 47/91, BFH/NV 1993, 149, mit zahlreichen weiteren Nachweisen; s. auch Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, mit Nachweisen zur Rechtsprechung anderer Senate).
Ist aber nach der zitierten Rechtsprechung eine weitere, über die Angabe der Rechtsgrundlage hinausgehende Begründung nicht erforderlich, dann bedarf es weder ergänzender, nach § 102 Satz 2 FGO aber zulässiger Erwägungen, noch könnte ein Nachschieben von Gründen von Bedeutung sein, so lange die Prüfungsanordnung auf die angegebene Rechtsgrundlage des § 193 Abs. 1 AO 1977 gestützt bleibt und so lange keine Anhaltspunkte für ein sachwidriges oder willkürliches Verhalten der Finanzbehörden vorliegen (BFH-Urteil in BFH/NV 1990, 273, zu 2.a der Entscheidungsgründe).