Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201993,%20269
Timestamp: 2019-10-18 18:05:30
Document Index: 390520737

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 826', 'BGH', 'BGH', '§ 522', 'BGH', '§ 516', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1993, 269 - dejure.org
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BGH, 29.09.1992 - VI ZR 234/91 (https://dejure.org/1992,1192)
BGH, Entscheidung vom 29.09.1992 - VI ZR 234/91 (https://dejure.org/1992,1192)
BGH, Entscheidung vom 29. September 1992 - VI ZR 234/91 (https://dejure.org/1992,1192)
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Mündliche Antragsstellung - Anschlußberufung - Anschließungsschrift - Aufklärungspflicht des Tatrichters - Widersprüche des Gutachters
NJW 1993, 269
VersR 1993, 245
BB 1992, 2464
Für die Anschlussberufung gilt dasselbe (BGH, Urteil vom 29. September 1992 - VI ZR 234/91, NJW 1993, 269).
Etwaigen Widersprüchen und Diskrepanzen, die sich aus mehreren gutachterlichen Äußerungen ein und desselben Sachverständigen ergeben, hat der Tatrichter von Amts wegen nachzugehen (BGH, Urt. v. 29. September 1992 - VI ZR 234/91 = NJW 1993, 269 unter II 2).
Die danach zulässige Erweiterung der Anschlußberufung konnte in der mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht zu Protokoll erklärt werden (vgl. BGH, Urt. v. 29. September 1992 - VI ZR 234/91 - NJW 1993, 269, 270).
Deshalb hätte das Berufungsgericht zu diesem Punkt entweder den Sachverständigen ergänzend schriftlich oder mündlich befragen oder das Gutachten eines anderen Sachverständigen einholen müssen (vgl. dazu Senatsurteile vom 9. Mai 1989 - VI ZR 268/88 - VersR 1989, 758, 759; vom 10. Dezember 1991 - VI ZR 234/90 - VersR 1992, 722 f und vom 29. September 1992 - VI ZR 234/91 - VersR 1993, 245, 246 f).
Eine solche Erweiterung des Anschlussberufungsan-trages kann jedoch bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung über die Berufung vorgenommen werden, sofern die in der Anschließungsschrift vorgetragenen Gründe die Antragserweiterung inhaltlich decken (vgl. BGH, NJW 1984, 2951, 2952; BGH NJW 1993, 269, 270;… Reichold in Thomas/Putzo, ZPO, 25. Aufl. § 520 Rn. 19).
Soweit es für möglich erachtet worden ist, eine Anschlußberufung in der mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht wirksam durch Einreichung einer Anschlußschrift ohne Beifügung einer schriftlichen Begründung (…BGH, Urt. v. 3. Februar 1954 - VI ZR 40/53, LM Nr. 2 zu § 826 (Ge) BGB) oder durch mündliche Antragstellung zu Protokoll (BGH, Urt. v. 29. September 1992 - VI ZR 234/91, BGHR ZPO § 522 a Abs. 1 - Erweiterungsantrag 1) zu erheben, bezog sich die Anschlußberufung auf einen den Parteien nach Umfang und Bedeutung bereits bekannten und erörterten Punkt.
Die Höhe der Invaliditätsentschädigung ist, wie die Zivilkammer zutreffend angenommen hat, im Streitfall nicht unter Zugrundelegung einer Versicherungssumme von EUR 220.000,00 zu bestimmen; dies gilt unabhängig davon, dass gemäß der höchstrichterlichen Judikatur, die dem Senat nach Verkündung des Beschlusses vom 20.06.2018 (GA II 527 ff.) bekannt geworden ist und der er - aus Gründen der Einheitlichkeit der Rechtsprechung - beitritt, die Rücknahme der Berufung betreffend das erstinstanzlich abgewiesene (positive) Feststellungsbegehren noch nicht zum Eintritt von Teilrechtskraft und der damit verbundenen (negativen) Feststellungswirkung zulasten der Klägerin geführt hat (vgl. dazu RGZ 56, 31, 34;… BGH, Urt. v. 08.06.1994 - VIII ZR 178/93, Rdn. 22, juris = BeckRS 9998, 95443; ferner Ball in Musielak/Voit, ZPO, 16. Aufl., § 516 Rdn. 27 und § 520 Rdn. 25; Schnauder, JuS 1993, 365, 366).
LAG Berlin, 30.08.1994 - 11 Sa 48/94
Vergütung; BAT; Eingruppierung ; Lehrkraft; Fachschulausbildung; …
https://dejure.org/1992,1455
BGH, 15.10.1992 - I ZB 8/92 (https://dejure.org/1992,1455)
BGH, Entscheidung vom 15.10.1992 - I ZB 8/92 (https://dejure.org/1992,1455)
BGH, Entscheidung vom 15. Januar 1992 - I ZB 8/92 (https://dejure.org/1992,1455)
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Berufungsschrift - Einheitliches Rechtsmittel - Fristverlängerung - Begründung
BB 1993, 170
Daher ist über ihr Rechtsmittel nach ständiger Rechtsprechung einheitlich zu entscheiden; entspricht die zunächst eingelegte Berufung den förmlichen Anforderungen des Gesetzes nicht, darf sie daher nicht gesondert als unzulässig verworfen werden (vgl. BGHZ 45, 380, 383; BGH, Beschl. v. 2. Oktober 1967 - III ZB 24/67, NJW 1968, 49, 50; v. 20. März 1978 - III ZB 18/77, VersR 1978, 720; v. 18. Mai 1978 - VII ZB 11/78, VersR 1978, 765; v. 15. Oktober 1992 - I ZB 8/92, NJW 1993, 269).
BFH, 27.07.2000 - VII R 113/98