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Timestamp: 2016-10-22 08:57:35
Document Index: 50052187

Matched Legal Cases: ['Art. 112', 'Art. 146', 'Art. 6', 'Art. 19', 'Art. 22', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 21', 'Art. 18', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 21', 'Art. 530', 'Art. 114', 'Art. 21', 'Art. 18', 'Art. 11', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 22', 'Art. 27', 'Art. 957', 'Art. 125', 'Art. 27', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 24', 'Art. 19', 'Art. 44', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 52', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 11', 'Art. 6', 'Art. 156', 'Art. 36', 'Art. 153', 'Art. 153', 'Art. 156', 'Art. 159']

2A.328/2002 (17.04.2003)
2A.328/2002 /bie
C. und A. B.________, England, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Ernst & Young AG, 8022 Z�rich,
Kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer Schwyz, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 6431 Schwyz,
Veranlagungen f�r die direkte Bundessteuer, Steuerperioden 1993/94 und 1995/96 (Einkommenssteuer),
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer II, vom 18. April 2002.
Der britische Staatsangeh�rige C.B.________ hatte seinen Wohnsitz vom 11. Januar 1990 bis zum 29. Februar 1996 im Kanton Schwyz. Er ging einer unselbst�ndigen Erwerbst�tigkeit nach, als leitender Direktor der X.________ AG, W.________. Im Jahre 1994 heiratete er die schweizerische Staatsangeh�rige A.B.________, mit der er seither in ungetrennter Ehe lebt. Das Ehepaar zog am 29. Februar 1996 ins Ausland.
Mit Veranlagungsverf�gung vom 10. April 2001 wurde C.B.________ f�r die direkte Bundessteuer der Periode 1993/1994 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 835'200.-- eingesch�tzt. Dabei wurden abweichend von der Selbstdeklaration Verluste von Fr. 157'417.-- (1991) und Fr. 804'293.-- (1992) aus seiner Mitgliedschaft als "underwriting member" "und member" (sog. "name") beim Versicherungsmarkt Lloyd's of London nicht zum Abzug zugelassen.
F�r die direkte Bundessteuer der Periode 1995/96 (Bezugszeit vom 1. Januar 1995 bis 29. Februar 1996) wurden die Eheleute B.________ mit Verf�gung vom gleichen Tag mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 1'621'800.-- (satzbestimmend Fr. 1'701'800.--) veranlagt. Dabei wurden die Verluste aus dem Engagement bei Lloyd's in der H�he von Fr. 941'453.-- (1993) und Fr. 529'410.-- (1994) wiederum nicht zum Abzug zugelassen.
Mit Entscheid vom 10. Oktober 2001 wies die Kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer Schwyz die von den Steuerpflichtigen gegen diese Veranlagungen erhobenen Einsprachen ab. Gegen diesen Entscheid beschwerten sich die Steuerpflichtigen beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Mit Entscheid vom 18. April 2002 wies dieses die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 27. Juni 2002 beantragen C. und A. B.________ dem Bundesgericht, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und ihr steuerbares Einkommen f�r die direkte Bundessteuer sei f�r die Steuerperiode 1993/94 satzbestimmend mit Fr. 355'333.-- und steuerbar im Kanton Schwyz bzw. in der Schweiz mit Fr. 260'115.-- und f�r die Steuerperiode 1995/96 satzbestimmend mit Fr. 967'418.-- und steuerbar im Kanton Schwyz bzw. in der Schweiz mit Fr. 887'481.-- zu veranlagen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, die Kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer Schwyz und die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beantragen in ihren Vernehmlassungen die Abweisung der Beschwerde.
1.1 F�r die Steuerperiode 1993/94 sind materiellrechtlich die Bestimmungen des Bundesratsbeschlusses vom 9. M�rz 1940 �ber die Erhebung einer direkten Bundessteuer (BdBSt) massgebend, w�hrend die Veranlagung der Periode 1995/96 dem Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer (DBG, SR 642.11) unterliegt. Nach beiden Gesetzen k�nnen die Beschwerdeentscheide der kantonalen Rekurskommission, hier des Verwaltungsgerichts, durch Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (Art. 112 Abs. 1 BdBSt, Art. 146 DBG). Die Beschwerdef�hrer sind als Steuerpflichtige zu deren Erhebung legitimiert.
1.2 Das Verwaltungsgericht f�hrt in seiner Vernehmlassung aus, die Beschwerdef�hrer h�tten vor Bundesgericht umfangreiche Beschwerdebeilagen eingereicht, wobei es sich zum Teil um Dokumente in englischer Sprache handle. Die Einreichung neuer Akten und das Vorbringen von Noven seien im Verfahren vor dem Bundesgericht unzul�ssig. Im �brigen geh�re Englisch nicht zu den Amtssprachen der Schweiz. Die Beschwerdef�hrer seien daher anzuhalten, �bersetzungen dieser Beilagen nachzureichen.
Indessen finden sich die erw�hnten Aktenst�cke zum gr�ssten Teil bereits in den kantonalen Akten. Das gilt namentlich f�r die vom Verwaltungsgericht besonders erw�hnten Beilagen Nr. 8-10 (Lloyd's Act 1982, Lloyd's Byelaw, Agency Agreement zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Firma R.________ Ltd.). Das Verwaltungsgericht hat daran keinen Anstoss genommen und weder die Entfernung noch die �bersetzung der betreffenden Dokumente angeordnet. Es hat im angefochtenen Entscheid sogar daraus zitiert und setzt sich in der Vernehmlassung eingehend damit auseinander. Unter diesen Umst�nden besteht f�r das Bundesgericht kein Anlass, diesbez�glich irgendwelche Massnahmen zu ergreifen.
Die Beschwerdef�hrer machen geltend, ihr Einkommen aus Grundeigentum in Grossbritannien sei in der Periode 1993/94 zu Unrecht nicht Grossbritannien zur Besteuerung zugeschieden worden. Diese R�ge hatten die Beschwerdef�hrer weder in der Einsprache noch in der Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben, das sich im angefochtenen Entscheid denn auch ausschliesslich mit der Frage der Abzugsf�higkeit der Verluste des Beschwerdef�hrers aus dem Engagement bei Lloyd's befasste. Das Verwaltungsgericht ist daher der Auffassung, die Frage der Steuerausscheidung betreffend das Grundeigentum k�nne nicht erst in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufgeworfen werden und neu Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bilden.
Gegenstand des kantonalen Verfahrens (Veranlagungs-, Einsprache- und Beschwerdeverfahren) waren die Veranlagungen per 1993/94 und 1995/96, und vom Verfahren erfasst waren s�mtliche diesbez�glich eingebrachten Unterlagen. Dies betrifft insbesondere die Eink�nfte aus dem in Grossbritannien gelegenen Grundeigentum, welche von den Beschwerdef�hrern deklariert wurden. Bei der Frage, ob f�r diesen Einkommensbestandteil die schweizerische Steuerhoheit gegeben ist, handelt es sich um eine grunds�tzlich von Amtes wegen zu ber�cksichtigende Rechtsfrage. F�r die Veranlagung 1995/96, welche am gleichen Tag er�ffnet wurde wie die Veranlagung 1993/94, haben die kantonalen Beh�rden die entsprechende Ausscheidung zugunsten von Grossbritannien �brigens vorgenommen.
Die R�ge betreffend die fraglichen Eink�nfte kann mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen werden. Sie erweist sich als begr�ndet, und zwar unabh�ngig davon, wie Art. 6 des Abkommens vom 8. Dezember 1977 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Vereinigten K�nigreich von Grossbritannien und Nordirland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen (DBA-GB; SR 0.672.936.712) auszulegen ist. Es ergibt sich schon aus dem Landesrecht, f�r die fragliche Periode aus Art. 19 BdBSt, dass Einkommen aus im Ausland gelegenen Grundst�cken der direkten Bundessteuer nicht unterliegt.
Im angefochtenen Entscheid wird der Charakter des Engagements des Beschwerdef�hrers bei Lloyd's folgendermassen umschrieben:
Bei Lloyd's of London handelt es sich um einen Versicherungsmarkt, der in vier haupts�chliche Marktsegemente aufgeteilt ist. Lloyd's stellt eine Infrastruktur zur Verf�gung, in welcher sich Versicherer und Versicherungsnehmer zwecks Abschluss von Versicherungsvertr�gen treffen. Die Versicherungsnehmer verhandeln mit einem - bei Lloyd's registrierten - Versicherungsbroker, welcher in ihrem Auftrag bei einem sogenannten Syndikat Versicherungsschutz zu erkaufen versucht.
Ein Syndikat ist der Zusammenschluss von verschiedenen Underwriting Members ("names"). Diese werden durch einen professionellen Managing Agent vertreten, welcher das Syndikat verwaltet und im Namen des ganzen Syndikats (aller am entsprechenden Syndikat teilnehmenden Underwriting Members) einzelne Risiken versichert. Es gibt zahlreiche verschiedene Syndikate, die mit je eigenen Risikoprofilen in den verschiedenen Marktsegmenten t�tig sind. Weder kennen sich die einzelnen in einem Syndikat zusammengeschlossenen "names" noch besteht eine Solidar- oder sonstige Haftung zwischen ihnen. Jedes Underwriting Member ist verpflichtet, einen Agenten (Member's Agent), der nicht identisch mit dem Managing Agent ist, zu engagieren, welcher im Namen und auf Rechnung des einzelnen Underwriting Members die Gesch�fte wahrnimmt. Jedes Underwriting Member partizipiert in der Regel an verschiedenen Syndikaten und kann daher sein pers�nliches Risikoprofil gestalten. Die Mitgliedschaft bei Lloyd's ist pers�nlich und nicht �bertragbar.
Aufgabe und Funktion eines Underwriting Members ist es sicherzustellen, dass die jeweiligen Syndikate, an denen es beteiligt ist, bei allf�lligem Risikoeintritt den Versicherungsnehmer entsch�digen k�nnen. Es haftet pers�nlich und unbeschr�nkt f�r seine Quoten an den durch die Syndikate versicherten Risiken; seine Leistung besteht darin, Haftungssubstrat zur Verf�gung zu stellen. Ein Underwriting Member muss im Hinblick darauf jederzeit nachweisen k�nnen, dass es �ber Mittel von mindestens GBP 250'000.-- verf�gt, f�r welche gewisse Anlagerestriktionen bestehen. Bei diesem Betrag handelt es sich aber nicht um eine Haftungsbeschr�nkung in besagter H�he, sondern um eine Art von Depot als Nachweis des eigenen Verm�gens. Die Ertr�ge der Underwriting Members ergeben sich aus den Versicherungspr�mien, wobei die kumulierten Pr�mien aus den verschiedenen Syndikaten mittels einer Pr�mienlimite, die je individuell mit dem Agenten (Member's Agent) vereinbart wird, begrenzt sind.
Den Underwriting Members steht es frei, R�ckversicherungen, sogenannte "stop loss reinsurances", bez�glich der von ihnen eingegangenen Risiken abzuschliessen. Mittels solcher R�ckversicherungen wird erreicht, dass bei Eintritt von Versicherungsf�llen, welche das Underwriting Member zu tragen hat, aus dem R�ckversicherungsvertrag eine Versicherungssumme f�llig wird. Diesen R�ckversicherungsvertrag schliesst das Underwriting Member mit einem anderen Versicherer bzw. Syndikat ab. Dadurch k�nnen die Underwriting Members die finanziellen Risiken ihrer unbeschr�nkten Haftung begrenzen, was sich aber auch auf die Einnahmen auswirkt, da f�r die R�ckversicherungen ebenfalls Pr�mien geschuldet werden.
Im Weiteren sehen die Lloyd's-Bestimmungen vor, dass der Gesch�ftsabschluss f�r ein Kalenderjahr n wegen der Langwierigkeit von manchen Schadensregulierungen erst nach Ablauf des Kalenderjahrs n+2 fertiggestellt wird. Daher haben sich die massiven Verluste, die Lloyd's wegen sich stark h�ufenden Risikoeintritten ab dem Jahre 1988 erzielt hatte, erst ab 1991 in den Gesch�ftsb�chern ausgewirkt und vielen Underwriting Members grosse Verluste gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt war Lloyd's �ber 20 Jahre hinweg sehr rentabel gewesen, und die Underwriting Members hatten viel Geld verdient.
Diese Umschreibung ist im Wesentlichen unbestritten. Auf Einzelheiten wird zur�ckzukommen sein.
4.1 Nach Art. 22 Abs. 1 lit. c BdBSt k�nnen vom rohen Einkommen namentlich die eingetretenen und verbuchten Gesch�ftsverluste abgezogen werden; nach Art. 27 Abs. 1 DBG werden bei selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit die gesch�fts- oder berufsm�ssig begr�ndeten Kosten abgezogen, wozu nach Abs. 2 lit. b dieser Bestimmung insbesondere die eingetretenen und verbuchten Verluste auf Gesch�ftsverm�gen geh�ren. Sowohl nach altem wie nach neuem Recht k�nnen somit nur gesch�ftliche, verbuchte Verluste abgezogen werden, w�hrend Verluste auf Privatverm�gen steuerrechtlich irrelevant sind (Peter Locher, Kommentar zum DBG, Therwil/Basel 2001, N. 49, 51 ff. zu Art. 27). Voraussetzung f�r die Abziehbarkeit von Verlusten ist demgem�ss, dass der Steuerpflichtige selbst�ndig erwerbst�tig ist und die bei dieser T�tigkeit erzielten Gewinne gem�ss Art. 21 Abs. 1 lit. a BdBSt bzw. Art. 18 DBG steuerbar sind; nur in diesem Fall kann von Gesch�ftsverlusten bzw. Verlusten auf Gesch�ftsverm�gen gesprochen werden.
4.2 Die Vorinstanz hat die Frage nach dem Vorliegen einer selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit aufgrund der Kriterien beurteilt, die das Bundesgericht im Bereich des Liegenschaften- und Wertschriftenhandels entwickelt hat, um steuerfreie private Kapitalgewinne von steuerbaren Eink�nften aus diesen T�tigkeiten abzugrenzen. Danach sind steuerfreie Kapitalgewinne auf Privatverm�gen jene Gewinne, die bei der blossen Verm�gensverwaltung entstehen, also ohne besondere, auf Erwerb gerichtete Aktivit�t der steuerpflichtigen Person, oder aufgrund einer sich zuf�llig bietenden Gelegenheit. Demgegen�ber wird steuerbares Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit erzielt, wenn An- und Verk�ufe von Verm�gensgegenst�nden in einer Art get�tigt werden, die �ber die schlichte Verwaltung von Privatverm�gen (Art. 16 Abs. 3 DBG) hinausgeht. Erforderlich ist eine T�tigkeit, die in ihrem gesamten Erscheinungsbild bzw. in ihrer Gesamtheit auf Erwerb ausgerichtet ist bzw. dass solche Gesch�fte systematisch mit der Absicht der Gewinnerzielung betrieben werden. Nicht verlangt f�r eine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit wird nach der Praxis, dass die steuerpflichtige Person nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt oder die T�tigkeit in einem eigentlichen, organisierten Unternehmen aus�bt. Zu beurteilen ist immer die Gesamtheit der Umst�nde im Einzelfall (BGE 125 II 113 E. 5 d und e S. 122 f. und E. 6a S. 124; 122 II 446 E. 3b S. 450 und E. 5a S. 452 f.; Urteil 2A.4/1998 in ASA 69 788, E. 2a, je mit Hinweisen).
4.3 Die zum Liegenschafts- und Wertschriftenhandel entwickelten Kriterien lassen sich entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht unbesehen auf die Qualifizierung des Engagements des Beschwerdef�hrers bei Lloyd's �bertragen. Dieser hat weder mit Verm�gensgegenst�nden gehandelt noch hat er einen Kapitalverlust erlitten. Als Kapitalgewinn bzw. -verlust gilt die Differenz zwischen dem Erwerbspreis eines Verm�gensgegenstandes bzw. den Anlagekosten und dem Entgelt, das bei dessen Ausscheiden aus dem Verm�gen der bisher berechtigten Person erzielt wird (Peter Locher, a.a.O., N. 71 zu Art. 16 DBG; Markus Reich, in: Martin Zweifel/Peter Athanas (Hsg.), Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer, N. 50 f. zu Art. 16 DBG; Ernst K�nzig, Die eidgen�ssische Wehrsteuer, 2. Aufl., I. Teil, Basel 1982, N. 147 zu Art. 21 Abs. 1 lit. d BdBSt). Um einen solchen Differenzbetrag geht es hier nicht. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz hat der Beschwerdef�hrer bei Lloyd's auch kein Geld angelegt, wie dies bei einer Investition in Wertpapieren der Fall ist. Auch handelt es sich beim Betrag von GBP 250'000.--, der bei Lloyd's zu hinterlegen ist, nicht um eine Kapitaleinlage, sondern um eine Art Depositum, das als Verm�gensnachweis und als Sicherstellung der Verpflichtungen des Underwriting Members dient; der Beschwerdef�hrer behauptet denn auch nicht, dass er auf diesem Verm�gen einen Verlust erlitten habe. Es ist daher missverst�ndlich, wenn die Vorinstanz darlegt, Aufgabe und Funktion der Underwriting Members sei das "Einbringen von Kapital in die jeweiligen Syndikate", soweit damit gemeint sein soll, sie w�rden Aktiven, insbesondere Geld einbringen, w�hrend sich ihr Apport in Wirklichkeit darauf beschr�nkt, den Syndikaten Haftungssubstrat zur Verf�gung zu stellen. Unter diesen Umst�nden geht es aber auch nicht an, das Engagement des Beschwerdef�hrers bei Lloyd's unter den Begriff der Verm�gensverwaltung zu subsumieren. Es liegt denn auch auf der Hand, dass die typischen Kriterien zur Unterscheidung zwischen privater Verm�gensverwaltung und selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit beim Liegenschaften- und Wertschriftenhandel (z.B. Besitzdauer, H�ufigkeit der Transaktionen, Fremdfinanzierung) nicht geeignet sind, um den Besonderheiten dieses Engagements gerecht zu werden.
4.4 Wirtschaftlich gesehen ist der Beschwerdef�hrer stiller Teilhaber an mehreren Syndikaten, die in London das Versicherungsgesch�ft betreiben. Sein Beitrag besteht darin, dass er im Rahmen der auf ihn entfallenden Zeichnungsquote pers�nlich und unbeschr�nkt f�r die Verluste haftet, welche die Syndikate aus den abgeschlossenen Versicherungsvertr�gen erleiden; anderseits partizipiert er im gleichen Verh�ltnis an einem allf�lligen Gewinn. Damit gleicht sein Engagement dem eines Gesellschafters im Gesellschaftsverh�ltnis: Die Syndikatsmitglieder sind zur Erreichung eines gemeinsamen Zweckes (dem Betrieb des Versicherungsgesch�fts) mit gemeinsamen Kr�ften und Mitteln (der �bernahme der Haftung, was als Apport gen�gt; vgl. das Urteil 4C.18/1995 vom 13. Juni 1995, publiziert in SJ 1995 724) miteinander verbunden (vgl. Art. 530 und 531 Abs. 1 OR). Eine Gesellschaft im rechtlichen Sinn liegt nur deswegen nicht vor, weil die Syndikatsmitglieder unter sich keine vertragliche Verpflichtung eingegangen sind, ihr Zusammenschluss vielmehr auf der besonderen Organisationsstruktur von Lloyd's beruht. Das �ndert aber nichts daran, dass die Mitglieder unter sich im Ergebnis in gleicher Weise miteinander verbunden sind und Gewinn und Verlust in gleicher Weise teilen wie die Teilhaber einer Personengesellschaft. Es rechtfertigt sich daher, sie steuerlich wie solche zu behandeln. Dem steht nicht entgegen, dass die Beschwerdef�hrer und die kantonalen Beh�rden �bereinstimmend davon ausgehen, dass es sich beim Engagement des Beschwerdef�hrers in Grossbritannien nicht um eine Beteiligung an einer einfachen Gesellschaft handle (vgl. Art. 114 Abs. 1 OG).
4.5 Dass der Betrieb des Versicherungsgesch�fts selbst�ndige Erwerbst�tigkeit im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. a BdBSt bzw. Art. 18 Abs. 1 DBG darstellt, bedarf keiner weiteren Begr�ndung. Wird das Versicherungsgesch�ft aber von einer Personengesellschaft bzw. von einer gesellschafts�hnlichen Einrichtung betrieben, wie es bei den Syndikaten von Lloyd's der Fall ist (in der Schweiz aber grunds�tzlich nicht m�glich w�re; vgl. Art. 11 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 1978 betreffend die Aufsicht �ber die privaten Versicherungseinrichtungen, SR 961.01), haben auch die Gesellschafter mit Einschluss der stillen Teilhaber als Selbst�ndigerwerbende zu gelten (Peter Locher, a.a.O. N. 19 zu Art. 18 DBG; Markus Reich, a.a.O., N. 13 zu Art. 18 DBG). Dass sie die Versicherungsvertr�ge nicht selber abschliessen, sondern den Betrieb des Gesch�fts einem Agenten �berlassen, ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung. Die Syndikatsmitglieder k�nnen daher die von den betreffenden Syndikaten erlittenen und ihnen angerechneten Verluste abziehen, dies aber nur, falls die �brigen Voraussetzungen hief�r erf�llt sind.
Nach Art. 22 Abs. 1 lit. c BdBSt k�nnen nur die "verbuchten", Gesch�ftsverluste abgezogen werden. Desgleichen l�sst Art. 27 Abs. 2 lit. b DBG nur die "verbuchten" Verluste auf Gesch�ftsverm�gen zum Abzug zu. Der Beschwerdef�hrer behauptet nicht, er habe eine Buchhaltung im Sinne von Art. 957 OR gef�hrt; dazu war er auch nicht verpflichtet. Dies schliesst nicht aus, dass die erlittenen Verluste abgezogen werden k�nnen. Sie m�ssen aber durch Vorlegung von Aufzeichnungen im Sinne von Art. 125 Abs. 2 DBG bzw. 89 Abs. 3 BdBSt nachgewiesen werden (Markus Reich/Marina Z�ger, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, op. cit., N. 43 zu Art. 27 DBG; vgl. auch das Urteil 2A.58/1988 vom 21. Dezember 1988, in ASA 58 666 E. 2 S. 669). Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdef�hrer den Steuerbeh�rden die von seinem Agenten erstellten Abrechnungen �ber die Beteiligungen an den einzelnen Syndikaten sowie entsprechende Best�tigungen der britischen Steuerbeh�rden (Inland Revenue) vorgelegt. Das gen�gt unter den gegebenen Umst�nden f�r den Nachweis der erlittenen Verluste, zumal deren H�he von niemandem bestritten wird.
6.1 Nach dem f�r die Steuerperiode 1993/94 zur Anwendung kommenden Art. 19 BdBSt unterliegt Einkommen aus im Ausland gelegenen Grundst�cken sowie aus eigenen ausl�ndischen gesch�ftlichen Betrieben oder Betriebsst�tten der Steuer nicht. Als ausl�ndische gesch�ftliche Betriebe gelten namentlich im Ausland domizilierte Personengesellschaften, an denen der Steuerpflichtige beteiligt ist (Ernst K�nzig, a.a.O., N. 3 zu Art. 19 BdBSt). Da der Beschwerdef�hrer nach dem Gesagten steuerrechtlich wie ein Teilhaber von in Grossbritannien niedergelassenen Personengesellschaften zu behandeln ist, ist der Anteil des Beschwerdef�hrers am Gewinn dieser Gesellschaften, d.h. der Versicherungssyndikate, im Prinzip in der Schweiz nicht steuerbar. Umgekehrt ber�hren die im Ausland erlittenen Gesellschaftsverluste das in der Schweiz erzielte Einkommen nicht und k�nnen deshalb in der Schweiz nicht abgezogen werden (Urteil A.177/1979 vom 2. September 1982, in ASA 52 228 E. 3c S. 231 f.; best�tigt im nicht publizierten Urteil 2A.253/1998 vom 15. November 1999 E. 3b; z.T. a.M. Ernst K�nzig, a.a.O., N. 3 zu Art. 24 BdBSt). Sie sind aber satzbestimmend zu ber�cksichtigen (Art. 19 Satz 2 in Verbindung mit Art. 44 BdBSt). Das Doppelbesteuerungs-Abkommen mit Grossbritannien steht diesem Ergebnis nicht entgegen, da es keine Bestimmungen betreffend die Verlegung von Gesch�ftsverlusten enth�lt.
Die Beschwerde erweist sich demnach insoweit als begr�ndet. Es wird Sache der Kantonalen Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer sein, das steuerbare Einkommen des Beschwerdef�hrers und den von ihm geschuldeten Steuerbetrag f�r die Periode 1993/94 neu zu berechnen, wobei die auf das Grundeigentum in Grossbritannien zur�ckzuf�hrenden Eink�nfte abzuziehen (vorne E. 2) sowie die geltend gemachten Verluste aus dem Engagement bei Lloyd's satzbestimmend zu ber�cksichtigen sein werden.
6.2 Gem�ss Art. 6 Abs. 1 DBG, welcher f�r die Steuerperiode 1995/96 zur Anwendung kommt, ist die Steuerpflicht bei pers�nlicher Zugeh�rigkeit unbeschr�nkt; sie erstreckt sich aber nicht auf Gesch�ftsbetriebe, Betriebsst�tten und Grundst�cke im Ausland. Die Abgrenzung der Steuerpflicht f�r Gesch�ftsbetriebe, Betriebsst�tten und Grundst�cke erfolgt im Verh�ltnis zum Ausland nach Abs. 3 dieser Bestimmung gem�ss den Grunds�tzen des Bundesrechts �ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung (Satz 1). Wenn ein schweizerisches Unternehmen Verluste aus einer ausl�ndischen Betriebsst�tte mit inl�ndischen Gewinnen verrechnet hat, innert der folgenden sieben Jahre aber aus dieser Betriebsst�tte Gewinne verzeichnet, so ist im Ausmass der im Betriebsst�ttestaat verrechenbaren Gewinne eine Revision der urspr�nglichen Veranlagung vorzunehmen; die Verluste aus dieser Betriebsst�tte werden in diesem Fall in der Schweiz nachtr�glich nur satzbestimmend ber�cksichtigt (Satz 2). In allen �brigen F�llen sind Auslandsverluste ausschliesslich satzbestimmend zu ber�cksichtigen (Satz 3). Vorbehalten bleiben die in Doppelbesteuerungsabkommen enthaltenen Regelungen (Satz 4).
Wie vorstehend (E. 4.4) dargelegt, ist der Beschwerdef�hrer steuerrechtlich als Teilhaber einer Personengesellschaft zu behandeln. Der Beschwerdef�hrer (gleich wie seine Ehefrau) f�hrt in der Schweiz keine Unternehmung oder sonst eine wirtschaftliche Einrichtung, von welcher sich sagen liesse, die ausl�ndischen Versicherungssyndikate w�rden von dort aus betrieben, bzw. als deren Betriebsst�tten diese Syndikate betrachtet werden k�nnten. Auch hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers besteht kein unmittelbarer Bezug zu seiner Gesellschaftsbeteiligung. Angesichts der besonderen Organisationsstruktur und Funktionsweise der Syndikate, an denen der Beschwerdef�hrer als Gesellschafter beteiligt ist (vorne E. 3), werden denn auch s�mtliche massgeblichen Aktivit�ten in Grossbritannien abgewickelt, und letztlich wird (ausschliesslich) dort ein Gesch�ftsbetrieb gef�hrt. Unter diesen Voraussetzungen ist einerseits nicht ersichtlich, unter welchem Titel Einnahmen, die dem Beschwerdef�hrer aus der Beteiligung an diesen Syndikaten zufliessen sollten, als in der Schweiz steuerbare Eink�nfte betrachtet werden k�nnten. Andererseits ist es fraglich, ob aus Gesellschaftsbeteiligung im Ausland herr�hrende Verluste im Sinne von Art. 6 Abs. 3 Satz 2 DBG (provisorisch, d.h. bis zum Vorliegen sp�terer Gewinne) vom in der Schweiz steuerbaren Einkommen abgezogen werden d�rfen (Peter Agner/Beat Jung/Gotthard Steinmann, Kommentar zum Gesetz �ber die direkte Bundessteuer, Z�rich 1995, N. 11-14 zu Art. 52 DBG; Peter Athanas/Stefan Widmer, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a, op. cit., N. 61 zu Art. 6 DBG). Es wird allerdings auch die Meinung vertreten (Peter Locher, a.a.O., N. 34 ff. zu Art. 6 DBG, N. 7 ff. zu Art. 11 DBG), f�r die Anrechenbarkeit ausl�ndischer Verluste im Sinne dieser Bestimmung gen�ge es, wenn ein Teilhaber an einer ausl�ndischen Personengesellschaft in der Schweiz ans�ssig sei, selbst wenn das Unternehmen nicht von der Schweiz aus geleitet werde. Dies scheint aber mit dem Wortlaut des Gesetzes ("schweizerisches Unternehmen") nur schwer vereinbar; Voraussetzung w�re jedenfalls grunds�tzlich, dass das "Unternehmen" in der Schweiz steuerpflichtig ist (vgl. auch Urteil 2A.253/1998 vom 15. November 1999 E. 3b). Eine derart weite Anwendung von Art. 6 Abs. 3 Satz 2 DBG kann zumindest angesichts der besonderen Ausgestaltung des Gesellschaftsverh�ltnisses im vorliegenden Fall kaum in Betracht fallen.
Die Frage ist aber unter den gegebenen Umst�nden nicht abschliessend vom Bundesgericht zu beantworten, welches auch nicht definitiv das steuerbare Einkommen festsetzt. Die kantonalen Beh�rden sind bei der Veranlagung f�lschlicherweise davon ausgegangen, dass die Beteiligung des Beschwerdef�hrers an den Lloyd's-Syndikaten steuerrechtlich als private Verm�gensverwaltung zu betrachten sei, und sie haben nicht gepr�ft, welche Auswirkungen die Qualifikation dieses Engagements als Gesellschaftsbeteiligung allenfalls auf die Steuerfaktoren insgesamt (z.B. Steuersatz) haben k�nnte. Die Sache ist daher auch hinsichtlich der Steuerperiode 1995/96 an die Kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer Schwyz zur�ckzuweisen, damit sie ihre Veranlagung, unter Ber�cksichtigung der Verluste des Beschwerdef�hrers aus dem Lloyd's-Engagement, insgesamt �berpr�ft.
Die Beschwerde ist somit gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Die Sache ist zu neuer Veranlagung und Neuberechnung der Steuer im Sinne der Erw�gungen an die Kantonale Steuerverwaltung f�r die direkte Bundessteuer Schwyz zur�ckzuweisen.
Die Kosten werden in der Regel der vor Bundesgericht unterliegenden Partei auferlegt; hat keine Partei vollst�ndig obsiegt, so k�nnen die Kosten verh�ltnism�ssig verlegt werden (Art. 156 Abs. 1 und 3 OG).
Die Beschwerdef�hrer obsiegen hinsichtlich der Frage der Eink�nfte aus Grundeigentum in Grossbritannien (Steuerperiode 1993/94) vollst�ndig. Im �brigen ist ihnen insofern Recht zu geben, als den Verlusten des Beschwerdef�hrers aus dem Lloyd's-Engagement Rechnung zu tragen ist, was zumindest f�r die Steuerperiode 1993/94 zu einer (zus�tzlichen) Herabsetzung des Steuerbetrags f�hrt (f�r die Steuerperiode 1995/96 d�rfte sich der Steuerbetrag, sollten die Verluste bloss satzbestimmend zu ber�cksichtigen sein, kaum massgeblich ver�ndern, vgl. Art. 36 Abs. 2 DBG). Andererseits kann den ziffernm�ssigen Antr�gen der Beschwerdef�hrer f�r beide Steuerperioden nicht entsprochen werden. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, die Gerichtsgeb�hr (Art. 153 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153a OG) den Beschwerdef�hrern - unter solidarischer Haftbarkeit (Art. 156 Abs. 7 OG) - und dem Kanton Schwyz je zur H�lfte aufzuerlegen. Zudem schuldet der Kanton Schwyz den Beschwerdef�hrern f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine - reduzierte - Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 und 3 OG).
�ber die Kosten des kantonalen Verfahrens wird die Vorinstanz zu befinden haben.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird gutgeheissen, der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 18. April 2002 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erw�gungen an die Kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer Schwyz zur�ckgewiesen.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 8'000.-- wird zur H�lfte den Beschwerdef�hrern (Fr. 4'000.--, unter Solidarhaft) und dem Kanton Schwyz (Fr. 4'000.--) auferlegt.
Der Kanton Schwyz hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.
�ber die allf�llige Neuverlegung der Kosten und Entsch�digungen des kantonalen Verfahrens hat das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz zu befinden.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Kantonalen Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer Schwyz und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer II, sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.