Source: https://www.lohnsteuer-kompakt.de/gesetze/638/baustoffprausbv_2005
Timestamp: 2019-09-20 22:16:14
Document Index: 218003565

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 9', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Der Ausbildungsberuf Baustoffprüfer/Baustoffprüferin wird staatlich anerkannt.
Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen bezogen auf Arbeits- und Geschäftsprozesse vermittelt werden. Sie sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren sowie das Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang einschließt. Die in Satz 2 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 9 und 10 nachzuweisen.
in den ersten 18 Monaten der Berufsausbildung während drei Wochen Fertigkeiten und Kenntnisse aus Abschnitt I laufende Nummer 8, 11 und 12 sowie
in den zweiten 18 Monaten der Berufsausbildung während fünf Wochen Fertigkeiten und Kenntnisse aus Abschnitt I laufende Nummer 12 und 14.
Anwenden von Arbeitsstoffen, Baurohstoffen, Bindemitteln, Mischungen und Recyclingmaterialien,
Durchführen von Probenahmen und Herstellen von Proben,
Anwenden von Regelwerken,
Anwenden von Labortechnik,
Durchführen von Messungen und Prüfungen,
Verarbeiten, Auswerten, Aufbereiten und Dokumentieren von Daten,
Betriebswirtschaft, Kundenorientierung,
Die in § 5 genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen unter Berücksichtigung der Schwerpunkte Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik sowie Asphalttechnik nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für die ersten 18 Monate aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in insgesamt höchstens fünf Stunden drei Arbeitsaufgaben durchführen. Für die Arbeitsaufgaben kommen insbesondere in Betracht:
Durchführen einer Probenahme einschließlich Herstellen einer Probe,
Bestimmen physikalischer Kenngrößen einer Probe,
Bestimmen chemischer Kenngrößen einer Probe,
Messen und Skizzieren eines Probekörpers oder
Auswerten von Messergebnissen und Erstellen eines Ergebnisprotokolls.
Herstellung, Eigenschaften und Verwendung von Arbeits-, Bauroh- und Baustoffen sowie Mischungen,
Probenahmen und Probenherstellung,
Anwendung von Labortechnik, technischen Unterlagen und Regelwerken,
chemische und physikalische Grundlagen, Prüfungen und Berechnungen.
(5) In der Prüfung soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsschritte und Arbeitsmittel festlegen, technische Unterlagen nutzen sowie Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und zur Qualitätssicherung berücksichtigen kann.
(2) Der Prüfling soll im Teil A der Prüfung in insgesamt höchstens sieben Stunden drei Arbeitsaufgaben durchführen und innerhalb dieser Zeit in insgesamt höchstens 15 Minuten hierüber ein Fachgespräch führen, das aus mehreren Gesprächsphasen bestehen kann. Für die Arbeitsaufgaben kommen insbesondere in Betracht:
Durchführen physikalischer Prüfungen an einer Probe einschließlich der Bewertung der Prüfergebnisse,
Durchführen chemischer Prüfungen an einer Probe einschließlich der Bewertung der Prüfergebnisse,
Durchführen einer Probenahme sowie Vorbereiten und Herstellen einer Probe einschließlich Verfahrensanalyse,
rechnergestütztes Auswerten, Aufbereiten und Darstellen von Untersuchungsergebnissen einer Probe oder
Durchführen einer Rezepturberechnung und Herstellen einer Mischung.
Bei der Aufgabenerstellung ist der Schwerpunkt der Ausbildung zu berücksichtigen. Bei der Durchführung soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben selbstständig planen, Arbeitszusammenhänge erkennen, Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren sowie Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz sowie zur Qualitätssicherung ergreifen kann. Durch das Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er fachbezogene Probleme und deren Lösungen darstellen, die für die Arbeitsaufgabe relevanten fachlichen Hintergründe aufzeigen sowie die Vorgehensweise bei der Ausführung der Arbeitsaufgabe begründen kann.
(3) Der Prüfling soll im Teil B der Prüfung in den Prüfungsbereichen Baustofftechnologie, Prüftechnik und Labortechnologie sowie Wirtschafts- und Sozialkunde schriftlich geprüft werden. In den Prüfungsbereichen Baustofftechnologie sowie Prüftechnik und Labortechnologie sind insbesondere praxisbezogene Aufgaben mit verknüpften informationstechnischen, technologischen und mathematischen Sachverhalten zu analysieren, zu bewerten und zu lösen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitssicherheits-, Gesundheitsschutz- und Umweltschutzbestimmungen berücksichtigen, die Anwendung von Arbeits- und Baurohstoffen, Bauprodukten, Bindemitteln, Mischungen und Recyclingmaterialien planen sowie der Labortechnik zuordnen, Regelwerke und Herstellerangaben beachten sowie qualitätssichernde Maßnahmen einbeziehen kann. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:
für den Prüfungsbereich Baustofftechnologie:
Herstellung, Eigenschaften, Einflussfaktoren, Anforderungen und Verwendung von Arbeits-, Bauroh- und Baustoffen, Bauprodukten und Mischungen,
chemische und physikalische Eigenschaften und Kenngrößen;
für den Prüfungsbereich Prüftechnik und Labortechnologie:
Labortechnik, technische Unterlagen und Regelwerke,
Prüfmethoden und Prüfgeräte,
Vorbereiten, Durchführen, Berechnen und Bewerten von Messungen und Prüfungen,
fachspezifische und wirtschaftliche Berechnungen;
1. im Prüfungsbereich Baustofftechnologie 90 Minuten,
2. im Prüfungsbereich Prüftechnik und Labortechnologie 150 Minuten,
(5) Teil B der Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung der Ergebnisse für die mündlich geprüften Prüfungsbereiche sind die jeweiligen bisherigen Ergebnisse und die entsprechenden Ergebnisse der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.
(6) Innerhalb des Teils B der Prüfung sind die Prüfungsbereiche wie folgt zu gewichten:
1. Prüfungsbereich Baustofftechnologie 35 Prozent,
2. Prüfungsbereich Prüftechnik und Labortechnologie 45 Prozent,
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Baustoffprüfer/zur Baustoffprüferin
(Fundstelle: BGBl. I 2005, 974 - 982)
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbstständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind Zeitliche Richtwerte in Wochen im
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Angebot, Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklären
5 Anwenden von Informationssystemen und Kommunikationstechniken
Datensysteme nutzen, Vorschriften des Datenschutzes beachten
Präsentation vorbereiten und durchführen
6 Planen, Vorbereiten und Steuern von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Team
Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung ergonomischer, ökologischer, wirtschaftlicher und sicherheitstechnischer Gesichtspunkte planen, Arbeitsmittel festlegen; Leistungsverzeichnisse berücksichtigen
im Team arbeiten, Arbeitsaufgaben inhaltlich und zeitlich strukturieren und abstimmen
Abfallstoffe trennen, lagern und deren Entsorgung veranlassen
Vorschriften für den Umgang mit Gefahrstoffen anwenden
persönliche Arbeitsschutz- und Arbeitshygienemaßnahmen anwenden
Arbeitsabläufe und Arbeitszusammenhänge erkennen, Möglichkeiten zur Verbesserung vorschlagen und nutzen
Abstimmungen mit den am Bau Beteiligten treffen; Störungen im Arbeitsablauf erkennen und Maßnahmen ergreifen
7 Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen
technische Unterlagen, insbesondere Skizzen, Zeichnungen, Normblätter, Stücklisten, Tabellen und Bedienungsanleitungen, lesen und anwenden
Probekörper skizzieren und Lageplanskizzen anfertigen, Messpunkte eintragen
genormte Maßeinheiten, Koordinatensysteme und Maßstäbe anwenden
Karten und Pläne lesen, Untersuchungsflächen und -punkte im Feld und an Bauwerken bestimmen
Handskizzen und maßstabsgerechte Zeichnungen mit normgerechten Bemaßungen und Schraffuren anfertigen
8 Anwenden von Arbeitsstoffen, Baurohstoffen, Bindemitteln, Mischungen und Recyclingmaterialien
(§ 5 Nr. 8) Arbeitsstoffe
Arbeitsstoffe kennzeichnen und lagern, Vorschriften beachten
homogene und heterogene Stoffe, insbesondere Laugen, Säuren und Lösemittel, unterscheiden und einsetzen
Indikatoren nach Verwendungszweck einsetzen
Energieträger, insbesondere elektrische Energie, Gas und Wasser, nach technischen Voraussetzungen einsetzen, Gefahren beachten
Baurohstoffe Regelwerken zuordnen, Anforderungen ermitteln
Baurohstoffe nach Arten, Herkunft und Verwendungszweck, insbesondere Gesteinskörnungen, Wasser und Zusätze, unterscheiden
Bindemittel Regelwerken zuordnen, Anforderungen ermitteln
Bindemittel nach Arten, Herkunft und Verwendungszweck unterscheiden
Rezepturangaben zur Erstellung von Labormischungen umrechnen
Labormischungen nach Regelwerken herstellen
Einfluss von Rohstoffeigenschaften auf die Produktqualität beachten
Prüfverfahren bei der Eingangskontrolle von Baurohstoffen anwenden
Zusatzmittel und -stoffe anhand ihrer Kennzeichnung unterscheiden und unter Berücksichtigung ihrer Wirkung anwenden
Recyclingstoffe unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen
Einfluss der Bindemitteleigenschaften auf die Produktqualität beachten
9 Durchführen von Probenahmen und Herstellen von Proben
Probenahmepläne erstellen
Probenahmen von Flüssigkeiten und Feststoffen durchführen
Proben einengen, Mischproben herstellen, Proben homogenisieren
Proben kennzeichnen, Probenahmeprotokolle erstellen
Proben verpacken, lagern und für den Transport vorbereiten
Geräte zur Entnahme von Proben auswählen, handhaben, warten und in Stand halten
Probekörper, insbesondere durch Sägen, Schleifen und Abgleichen, vorbereiten
10 Anwenden von Regelwerken
Regelwerke für Bauprodukte, Baurohstoffe, Böden, Altlasten und Recyclingmaterialien zuordnen und anwenden
Prüfnormen, -anweisungen und -vorschriften zuordnen und anwenden
Messtoleranzen ermitteln und festlegen
Regeln im Umgang mit Maßeinheiten und Rundungen anwenden
Regelwerke für Arbeitsschutzmaßnahmen bei Felduntersuchungsarbeiten auf Altlastenverdachtsflächen und Altlasten anwenden
Regelwerke für den Umgang mit Gefahrstoffen bei der Probeentnahme, -verpackung und -vorbereitung anwenden
Normkonformität prüfen und bestimmen
11 Anwenden von Labortechnik
Prüfgeräte zur manuellen und automatischen Erfassung von physikalischen und chemischen Kenngrößen auswählen und einsetzen
Laborgeräte und -einrichtungen, insbesondere Mischer und Verdichtungsgeräte, für die Anwendung vorbereiten, bedienen und in Stand halten
Arbeitsschutzeinrichtungen, insbesondere Be- und Entlüftung, bei Laborarbeiten berücksichtigen
Störungen an Geräten und Einrichtungen erkennen und Maßnahmen zur Behebung ergreifen
Laborgeräte kalibrieren und justieren
12 Durchführen von Messungen und Prüfungen
(§ 5 Nr. 12) Physikalische Methoden
Messzeuge zum Messen und Prüfen von Längen, Winkeln, Flächen und Körpern nach geforderter Messgenauigkeit auswählen und handhaben
Korngrößenverteilung bestimmen
Dichten von Feststoffen und Flüssigkeiten bestimmen
Abmaße und Ebenheiten von Bauprodukten messen
elektrische Messgeräte bedienen
Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchte messen
Feuchtigkeitsgehalt von Stoffen bestimmen
Indikatoren nach Verwendungszweck unterscheiden und einsetzen
Massenanteile, Massen- und Stoffmengenkonzentrationen berechnen
Festigkeits- und Verformungskennwerte bestimmen
Farben prüfen
Feststoffgehalte von Lösungen und Suspensionen bestimmen
Härte von Stoffen prüfen
äußere Beschaffenheit, insbesondere durch Sichtprüfung, beurteilen
Witterungsbeständigkeit prüfen
Materialverhalten gegenüber Wasser und Gasen prüfen
Durchlässigkeitsprüfung durchführen
Aschegehalt und Glühverlust bestimmen
gravimetrische und volumetrische Bestimmungen durchführen; Reaktionen darstellen
13 Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen
Prüf- und Produktionsstreuung feststellen und dokumentieren, Zusammenhänge berücksichtigen
Zusammenhänge verschiedener Kenngrößen darstellen
Mittelwerte, Standardabweichungen und Variationskoeffizienten berechnen, Messreihen statistisch auswerten
Prüfergebnisse nach Vorgaben aus Regelwerken bewerten, bei Abweichungen Maßnahmen ergreifen und einleiten
Sicherheitskonzepte unterscheiden
14 Verarbeiten, Auswerten, Aufbereiten und Dokumentieren von Daten
Prüfberichte und Ergebnisprotokolle erstellen
rechnergestützte Verfahren zum Erstellen von Untersuchungsergebnissen, Tabellen, Datenbanken und Grafiken anwenden
Aufbewahrungsfristen für Daten aus Laboruntersuchungen und Produktionskontrollen beachten
Prüfdaten grafisch aufbereiten
fachspezifische Software anwenden
fotografische Abbildungen zur Dokumentation herstellen und bearbeiten
15 Betriebswirtschaft, Kundenorientierung
Leistungsverzeichnisse unter Berücksichtigung von betriebswirtschaftlichen Abläufen und der Kostenplanung umsetzen
Prüfverfahren und Ergebnisse den Kunden erläutern
Reklamationen entgegennehmen und weiterleiten
Leistungen erfassen und berechnen
16 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Vorgaben für die Produktionskontrolle und Aufgabenabwicklung anwenden
Produktions-, Transport-, Verarbeitungs- und Lagerungskontrollen durchführen
Einhalten von Messtoleranzen kontrollieren
Ergebnisse auf Plausibilität kontrollieren
Aufgaben und Ziele von qualitätssichernden Maßnahmen anhand betrieblicher Beispiele erläutern und zur Verbesserung der Arbeit im eigenen Arbeitsbereich beitragen
Wartungsintervalle an Geräten einhalten und Kontrollmessungen durchführen
Sind im Zusammenhang mit anderen im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Ausbildungsinhalten zu vermitteln.
A. Geotechnik
1 Anwenden von Arbeitsstoffen, Baurohstoffen, Bindemitteln, Mischungen und Recyclingmaterialien
Böden und Recyclingmaterialien für Erd- und Wasserbauwerke auf Verwendbarkeit prüfen
Belastbarkeit von Böden und Fels prüfen
Einflüsse von Wasser auf die Verwendbarkeit von Böden berücksichtigen
Methoden und Wirkungsweisen von Bodenverbesserungen und -verfestigung unterscheiden
Einbau- und Verdichtungsmethoden von Böden auswählen
2 Anwenden von Regelwerken
normgerechte Kurzzeichen für Böden und Felsgestein sowie Kennzeichnung von Nebenbestandteilen anwenden
Bodengruppen und -klassen nach Normen bestimmen
Fels nach Regelwerken bestimmen
3 Durchführen von Messungen und Prüfungen
(§ 5 Nr. 12) Felduntersuchungen
Bohrungen und Sondierungen durchführen, Schichtenverzeichnisse und Sondierungsprotokolle führen
Bohrproben von Aufschlussbohrungen beurteilen und Ausbau von Grundwassermessstellen festlegen
Gase messen
Besonderheiten an Geländeoberflächen aufnehmen und kartieren
Verfahren zur Verdichtungskontrolle auswählen und durchführen
Auffüll-, Versickerungs- und Pumpversuche durchführen
Felsaufschlüsse aufnehmen und Trennflächengefüge einmessen
Materialien und Böden auf Schadstoffe sensorisch überprüfen
Konsistenzgrenzen bestimmen
Korndichte-, Dichte- und Hohlraumbestimmungen durchführen
Proctorversuche durchführen
lockerste und dichteste Lagerung von nichtbindigen Böden bestimmen
Druckversuche durchführen
Scherfestigkeiten bestimmen
Quellversuche durchführen
Längen- und Höhenmessungen, insbesondere Einfluchten einer Geraden, Staffel- und Winkelmessung, durchführen
Vermessungsgeräte, insbesondere zur Lage- und Höhenmessung, kalibrieren, einrichten, bedienen und in Stand halten
B. Mörtel- und Betontechnik
Estriche, Putze, Mörtel und Betone nach Arten und Verwendungszweck unterscheiden
Rezepturen nach Regelwerken erstellen und auf Normkonformität prüfen
2 Durchführen von Probenahmen und Herstellen von Proben
Messstellen für Prüfungen an Bauwerken oder -produkten vorbereiten
Materialproben, insbesondere Bohrkerne, an Bauwerken oder -produkten entnehmen
Bohrkerne vermessen, skizzieren und beschreiben
Regelwerke für die Probenahme von Betonen, Putzen, Estrichen, Mörtel und deren Ausgangsstoffe anwenden
Wasser- und Restwasser entnehmen und veränderliche Parameter prüfen
Probekörper aus Frischmörtel und -betonen herstellen
3 Anwenden von Regelwerken
Produktion von Bauprodukten nach Regelwerken kontrollieren
Prüfumfang und Grenzwerte aus Vorgaben der Produktionskontrolle bestimmen
Produktionskontrollen protokollieren
Betonsorten zu einer Betonfamilie zusammenstellen und deren Normkonformität ermitteln
Betone in Abhängigkeit von den Umweltbedingungen den Expositionsklassen zuordnen
4 Durchführen von Messungen und Prüfungen
Biegezug-, Spaltzug-, Haftzug- und Druckfestigkeit von Betonen, Mörtel und Bauprodukten bestimmen
Konsistenz, Luftporengehalt und Rohdichte von Betonen und Mörtel bestimmen
Bindemittel-, Wassergehalt und Kornzusammensetzung von Betonen oder Mörtel bestimmen
Gehalt an schädlichen Bestandteilen im Gestein und in Wasserproben bestimmen
chemische Zusammensetzungen von Bindemitteln bestimmen
Verformungsverhalten von Betonen, Mörtel und Bauprodukten messen
Abbindeverhalten von Betonen, Mörtel und Bindemitteln messen
Kornzusammensetzungen, Roh-, Schütt- und Reindichte von Gesteinskörnungen prüfen
Feinheiten und Kornverteilungen von Bindemitteln und Füllern bestimmen
Frost- und Tausalzbeständigkeit von Bauprodukten prüfen
Wasseranspruch von Bindemitteln, Füllern und Gesteinskörnungen bestimmen
Schäden an Bauwerken und Bauprodukten erfassen
optimalen Wassergehalt für die Verdichtung von erdfeuchten Betonen bestimmen
Betondeckung und Bewehrungsabstände prüfen
Wasserrückhaltevermögen von Betonen und Mörtel prüfen
C. Asphalttechnik
Ausbauasphalte und Ausbaustoffe mit teer- und pechhaltigen Bestandteilen nach Umweltverträglichkeit unterscheiden, Wiederverwertbarkeit ermitteln
Zusätze nach Eigenschaften unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen
bitumenhaltige Bindemittel nach Sorten und Verarbeitbarkeit unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen
Zusammensetzung von Probemischungen für Prüfungszwecke berechnen
Probenahmen bei der Herstellung von Asphalt in Mischanlagen durchführen
Probenahmen beim Einbau von Asphalten durchführen
Probenahmen an Asphaltbefestigungen, insbesondere Bohrkernentnahmen, durchführen
Probenahmeverfahren für bitumenhaltige Bindemittel auswählen
Messproben für Prüfungen an Asphalt herstellen
Asphaltschichten, insbesondere durch Sägen, trennen
Systematik der Qualitätssicherung in der Asphalttechnik anwenden
Aufbau des Asphaltoberbaus unterscheiden, Vorschriften anwenden
Asphaltarten und -sorten unterscheiden, Vorschriften anwenden
Bindemittelgehalt von Asphalten durch Extraktion bestimmen, Bindemittel durch Vakuumdestillation im Rotationsverdampfer rückgewinnen
Raumdichte von Asphaltprobekörpern, insbesondere durch hydrostatische Verfahren und durch Ausmessen des Volumens, bestimmen
volumetrische Charakteristiken und Verdichtungsgrad von Asphalten bestimmen
Widerstand gegen mechanische Beanspruchungen prüfen, insbesondere Marshall-Prüfung und Eindringversuch durchführen
Prüfverfahren zum Gebrauchsverhalten von Asphalten bestimmen
Wirksamkeit von Zusätzen prüfen
Schichtdicken messen, Schichtenverbund prüfen
Oberflächeneigenschaften von Asphaltflächen prüfen
Kornform und Bruchflächigkeit von Gesteinskörnungen bestimmen
Nadelpenetration, Erweichungs-, Brechpunkt und elastische Rückstellung von bitumenhaltigen Bindemitteln prüfen
Gebrauchseigenschaften von bitumenhaltigen Bindemitteln unterscheiden, Prüfverfahren zuordnen
Verwitterungsbeständigkeit von Gesteinskörnungen, insbesondere Wasseraufnahme, Frost- und Frost-Tausalz-Widerstand, prüfen
Prüfverfahren für Zertrümmerungs- und Polierwiderstand von Gesteinskörnungen anwenden