Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_01_09_2010_5_StR_262_10_Bewertung_und_Behandlung_eines_W-d4135559.html
Timestamp: 2016-12-06 01:26:13
Document Index: 292793170

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 260', '§ 349', '§ 349', 'BGH', 'BGH']

BGH, 01.09.2010 - 5 StR 262/10 - Bewertung und Behandlung eines Widerspruchs zwischen einer im Urteilstenor angeordneten Gesamtfreiheitsstrafe und einer davon abweichenden Gesamtfreiheitsstrafe in den Urteilsgründen; Aufhebung eines Urteils auf eine Sachrüge im Strafausspruch | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 01.09.2010 - 5 StR 262/10 - Bewertung und Behandlung eines Widerspruchs zwischen einer im Urteilstenor angeordneten Gesamtfreiheitsstrafe und einer davon abweichenden Gesamtfreiheitsstrafe in den Urteilsgründen; Aufhebung eines Urteils auf eine Sachrüge im Strafausspruch
BundesgerichtshofBeschl. v. 01.09.2010, Az.: 5 StR 262/10Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 01.09.2010Referenz: JurionRS 2010, 23560Aktenzeichen: 5 StR 262/10 Verfahrensgang:vorgehend:LG Itzehoe - 20.01.2010Rechtsgrundlage:§ 260 Abs. 1 StPOFundstelle:NStZ-RR 2013, 195Verfahrensgegenstand:Schwerer RaubRedaktioneller Leitsatz:Stehen Urteilstenor und Urteilsgründe in einem Widerspruch, der durch die Annahme eines offensichtlichen Schreibversehens nicht aufgelöst werden kann, ist das Urteil auf die Sachrüge grundsätzlich im Strafausspruch aufzuheben.Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 1. September 2010 beschlossen:Tenor:1.Auf die Revision des Angeklagten G. wird das Urteil des Landgerichts Itzehoe vom 20. Januar 2010, soweit es ihn betrifft, im Strafausspruch dahin geändert, dass die Gesamtfreiheitsstrafe auf zwei Jahre und sechs Monate festgesetzt wird (§ 349 Abs. 4 StPO). 2.Die weitergehende Revision des Angeklagten G. und die Revision des Angeklagten K. werden als unbegründet verworfen (§ 349 Abs. 2 StPO). 3.Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels, der Angeklagte K. auch die dadurch der Nebenklägerin entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen. BGH, 01.09.2010BGH, 01.09.2010