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Timestamp: 2018-02-18 08:18:29
Document Index: 218148870

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 43', '§ 43', '§ 42', '§ 328', '§ 48', '§ 50']

Frage zur Rückerstattung und Anrechnung von Heizkosten - Kosten der Unterkunft - Elo-Forum
Frage zur Rückerstattung und Anrechnung von Heizkosten
Wie genau wird eine Rückerstattung der Heizkosten angerechnet, wenn die rückerstattung für die Heizkosten höher ist als der Regelsatz + die Kosten der KDU?
Wird es dann auch noch in den nächsten Monat angerechnet?
Oder nur an den Monat an dem der Geldeingang kommt?
11. September 2013, 09:51
Hallo @Königswasser,
ich habe gewartet, bis der Vermieter die Rückzahlung auf mein Konto erstattete und dann die Unterlagen beim JC eingereicht.
Bei mir war es auch so, dass mir das vom JC nicht mit dem Regelsatz aufgerechnet wurde, sondern ich musste eine separate Überweisung für die Rückzahlung ans JC tätigen.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ghansafan“ ( 11. September 2013, 10:08 )
Hallo Königswasser,
nach § 22 SGB II Abs.3 gilt prinzipiell: "(3) Rückzahlungen und Guthaben, die dem Bedarf für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift;...."
aber man könnte hier ev. mit dem SB reden, das gem. §§ 43,43a SGB II eine Aufrechnung bis zu 30 % lt. FH zu §§ 43,43a Seite 2
"(2) Die Höhe der Aufrechnung beträgt bei Erstattungsansprüchen, die auf den §§ 42 und 43 des Ersten Buches, § 328 Absatz 3 Satz 2 des Dritten Buches oder § 48 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 in Verbindung mit § 50 des Zehnten Buches beruhen, 10 Prozent des für den Leistungsberechtigten maßgebenden Regelbedarfs, in den übrigen Fällen 30 Prozent. Die Höhe der monatlichen Aufrechnung ist auf insgesamt 30 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs begrenzt. Soweit die Erklärung einer späteren Aufrechnung zu einem höheren monatlichen Aufrechnungsbetrag als 30 Prozent führen würde, erledigen sich die vorherigen Aufrechnungserklärungen."
erfolgen könnte und ob man diese Anrechnung der Rückerstattung auf insgesamt ca. 3 Mon. verteilen könnte.
Dessenungeachtet sind weitere Massnahmen einzuleiten und zwar eine Kürzung der Vorauszahlung an den Vermieter auf die tatsächliche Höhe (inc. 10% Kosterhöhungsfaktor)
Also, wenn man 12 x 40,- HKVZ an den Vermieter zahlt wäre das 480,- .
Nach der nächsten turnusmässigen Abrechnung stellt sich heraus, dass 200,- ausgereicht hätten, ist die Vorauszahlung entsprechend zu kürzen, bspw. auf 12 x 20,- (=240,-)
Dies sollte an das JC und den Vermieter kommuniziert werden.
Das JC deshalb, damit die Bewilligungsbescheide angepasst werden können hinsichtlich der Minderung der HK-Vorauszahlung, an den Vermieter damit er keinen Kredit zum Nulltarif erhält.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kaiserqualle“ ( 11. September 2013, 10:11 )
Hallo Ghansafan, :wave:
@Königswasser
Bei mir wurde das auch 2 x per Rückforderungsbescheid erledigt, aber diesesmal wurde das aufgerechnet. (gleicher SB)
Die separte Rückzahlung per Rückforderungsbescheid wäre der einfachere Weg für den SB, wenn der SB sich aber zusätzlich arbeit machen möchte ... bitte. Was ich damit sagen will, es hängt vom SB ab wie er lustig ist.
Rückzahlung Heizkosten