Source: https://www.lecturio.de/jura/immobiliarsachenrecht-vormerkung-grundlagen-und-ersterwerb.vortrag
Timestamp: 2018-01-18 09:23:44
Document Index: 67131397

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 888', '§ 883', '§ 925', '§ 888', '§ 433', '§ 894', '§ 883']

Immobiliarsachenrecht – Grundlagen und Ersterwerb
Immobiliarsachenrecht 1: Vormerkung - Grundlagen und Ersterwerb
Immobiliarsachenrecht 1: Vormerkung - Grundlagen und Ersterwerb von Prof. Dr. John Montag
Der Vortrag „Immobiliarsachenrecht 1: Vormerkung - Grundlagen und Ersterwerb“ von Prof. Dr. John Montag ist Bestandteil des Kurses „Sachenrecht Vertiefung“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
1. Grundlagen Immobiliarsachenrecht
1.1 Examensanalyse
1.2 Parallelen Mobiliar- Immobiliarsachenrecht
2. Das Grundbuch
2.1 Grundbucheintragung: §§ 13, 19, 29 und 39 GBO
2.1 Formelles Konsensprinzip
3. Die Vormerkung
3.1 Ersterwerb (Entstehung) der Vormerkung
3.2 Relevanz der Vormerkung
3.3 Anspruch: Vormerkungsberechtiger – Dritter § 888 I!
3.4 Aufbau Normalfall
3.4.1 Bestellung der Vormerkung
3.4.2 Akzessorietät der Vormerkung
3.4.3 Anspruch, Bewilligung, Berechtigung, Eintragung
3.5 Der Eigentumserwerb des Dritten
3.6 Die relative Unwirksamkeit § 883 II!
4. Zusammenfassung: Dogmatik der Vormerkung
Unter welchen Voraussetzungen wird der Grundbuchbeamte den Erwerber eines Grundstücks als Eigentümer in das Grundbuch eintragen?
Wenn der Verfügende im Grundbuch voreingetragen ist.
Wenn ein Antrag vom Antragsberechtigten auf Eintragung gestellt wurde.
Wenn ein wirksamer Verpflichtungsvertrag vorliegt, zum Beispiel ein Kaufvertrag.
Wenn die Eintragung bewilligt wurde.
Wenn die notwendigen Erklärungen durch öffentliche Urkunden nachgewiesen werden.
Was ist erforderlich, um das Eigentum an einem Grundstück zu übertragen?
Eine Einigung nach § 925 BGB.
Der Veräußerer muss Berechtigter sein.
Eine Eintragung im Grundbuch.
Ein wirksamer Kaufvertrag.
Was versteht man unter dem Begriff der Auflassung?
Die Einigung über den Übergang des Eigentums an einem Grundstück.
Die Eintragung des Übergangs des Eigentums an einem Grundstück.
Die Einigung und die Eintragung des Übergangs des Eigentums an einem Grundstück.
Den Abschluss eines Kaufvertrages bezüglich eines Grundstücks.
Was kann der Käufer und Vormerkungsberechtigte von wem verlangen?
Er kann vom neuen Eigentümer Zustimmung zur Eintragung nach § 888 I BGB verlangen.
Er kann vom Verkäufer des Grundstücks Erfüllung des Kaufvertrages nach § 433 I BGB verlangen.
Er kann vom Verkäufer des Grundstücks grundsätzlich Schadensersatz verlangen.
Er kann vom neuen Eigentümer Grundbuchberichtigung nach § 894 BGB verlangen.
E lässt sein Grundstück an K auf. K wird noch nicht als Eigentümer eingetragen. Für ihn wird aber eine Vormerkung bestellt. Später lässt E sein Grundstück an D auf. Dieser wird auch als Eigentümer eingetragen. Worin besteht das Problem des K?
E kann die Bewilligung zur Eintragung nicht mehr abgeben.
E hat das Eigentum am Grundstück verloren, dashalb ist bezüglich des Kaufvertrages Unmöglichkeit eingetreten.
K muss den Kaufpreis nun an D bezahlen.
Das Grundbuch ist nun falsch.
Was setzt die Entstehung einer Vormerkung §§ 883,885 für Merkmale voraus?
In welchem Zeitpunkt muss der Bewilligende berechtigt sein, damit eine Vormerkung entsteht?
Im Zeitpunkt der Bestellung der Vormerkung.
Im Zeitpunkt des Kaufvertragsschlusses.
In dem Zeitpunkt, in dem sich die Parteien darüber einigen, dass das Eigentum am Grundstück übergehen soll.
In dem Zeitpunkt, in dem der Vormerkungsberechtigte seine Rechte aus der Vormerkung geltend machen will.
Welche Sicherungsmittel sind akzessorisch?
Dozent des Vortrages Immobiliarsachenrecht 1: Vormerkung - Grundlagen und Ersterwerb