Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-09-2004-U_25-2004
Timestamp: 2016-10-25 19:22:30
Document Index: 275306993

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

R.________, 1971, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard, Werdstrasse 36, 8004 Z�rich,
R.________ (geboren 1971) war seit 16. Juni 1997 Mitarbeiterin der S.________ AG und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes im Juni 2001 nahm sie im Oktober 2001 die Arbeit zu einem vollen Pensum wieder auf. Am 26. Oktober 2001 geriet sie bei der Reinigung von Maschinenteilen in einem speziellen, mit einem automatischen Schliessmechanismus versehenen Waschtrog mit dem Kopf zwischen den sich schliessenden Deckel und den Trogrand. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach Einholung verschiedener fach�rztlicher Gutachten stellte die SUVA ihre Leistungen mit Verf�gung vom 2. September 2002 per 4. September 2002 ein, woran sie mit Einspracheentscheid vom 22. Mai 2003 festhielt. Sie begr�ndete dies damit, dass keine behandlungsbed�rftigen Unfallfolgen mehr vorliegen w�rden; die noch geklagten Beschwerden seien nicht somatischer, sondern psychischer Natur, denen jedoch der ad�quate Kausalzusammenhang fehle.
R.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Begehren, es seien der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und die SUVA zu verpflichten, ihr weitere Leistungen auszurichten. Vorinstanz und SUVA schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG), Abteilung Kranken- und Unfallversicherung, verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die zeitliche Anwendung des auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen), den Unfallbegriff (Art. 6 Abs. 1 UVG sowie Art. 9 Abs. 1 UVV in der bis 31. Dezember 2002 geltenden Fassung), den nat�rlichen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) sowie den ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 129 V 181 Erw. 3.2 und 3.3, 115 V 133, je mit Hinweisen), insbesondere auch zum Nachweis des dahingefallenen ad�quaten Kausalzusammenhangs (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2, 1994 U 206 S. 328 Erw. 3b, je mit Hinweisen), zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt f�r den Beweiswert �rztlicher Berichte (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
Streitig ist, ob die SUVA f�r die geklagten Beschwerden als Folgen des Unfalles vom 26. Oktober 2001 noch leistungspflichtig ist. Die Versicherte r�gt insbesondere eine ungen�gende Sachverhaltsermittlung, sowohl bez�glich des Unfallhergangs als auch in medizinischer Hinsicht, sowie die Beurteilung der Ad�quanz im Rahmen der Rechtsprechung zu den psychischen Fehlentwicklungen nach Unf�llen.
Die SUVA st�tzt ihre Sachverhaltsabkl�rung einerseits auf den vom Personalchef der Arbeitgeberin nur drei Tage nach dem Unfall erstellten Bericht, welcher u.a. auch Aussagen des Sicherheitsbeauftragten sowie jener Mitarbeiter, welche der Versicherten zu Hilfe kamen, enth�lt. Andererseits f�hrte die SUVA am 15. Juli 2002 in Anwesenheit der Versicherten, einer �bersetzerin, dem Sicherheitsbeauftragten und dem Personalchef einen Augenschein durch. Dabei hat sie Fotos des Waschtrogs mit dem Schliessmechanismus in verschiedenen Stellungen (geschlossen; offen; Deckel in jener Position, in welcher dieser sich verlangsamt schliesst; Verhalten des Deckels bei Stossen auf ein Hindernis) gemacht. Auch liess sie sich den Unfallhergang, die �bliche T�tigkeit am Waschtrog sowie den Schliessmechanismus nochmals genau erl�utern. Schliesslich wurden die zwei Mitarbeiter, welche die Versicherte aus der Fabrikhalle trugen und sie mit dem Auto ins Spital brachten, angeh�rt.
Entgegen der Ansicht der Versicherten ist die SUVA ihrer Pflicht zur Abkl�rung des Unfallhergangs in ausreichender Weise nachgekommen. Weitere Abkl�rungen dr�ngten sich weder auf noch sind von ihnen neue Erkenntnisse zu erwarten, die den Unfall in einem anderen Licht erscheinen lassen w�rden. Mit der Vorinstanz ist deshalb von der Anordnung weiterer Abkl�rungen zum Unfallhergang abzusehen.
4.1 Die Klinik Chirurgie, Spital Y.________, in welcher die Versicherte von 26. Oktober bis 2. November 2001 hospitalisiert war, diagnostizierte eine Commotio cerebri sowie eine Kontusion C3 und hielt am 7. November 2001 fest, dass sich die Patientin an den Unfall nicht mehr erinnern k�nne; sie sei nach dem Unfall weder bewusstlos gewesen, noch habe sie erbrochen oder �belkeit versp�rt. Die Computertomographie der Halswirbels�ule sowie des Sch�dels vom 26. Oktober 2001 fiel altersentsprechend und ohne Hinweise auf Frakturen aus. Da die Versicherte psychisch auff�llig im Sinne von Distanziertheit und Verlangsamung erschien, sei am 1. November 2001 ein MRI der Halswirbels�ule und des Sch�dels durchgef�hrt worden, das jedoch keine Pathologien gezeigt habe. Am 2. November 2001 sei die Patientin mit klinisch deutlich regredienter Schmerzsymptomatik nach Hause entlassen worden.
Frau Dr. med. M.________, Fach�rztin f�r Allgemeine Medizin, ersuchte die SUVA am 9. November 2001 um eine kreis�rztliche Untersuchung. Trotz der nicht schwerwiegenden Verletzung sei mit ausserordentlichen Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung zu rechnen, auch weil die Arbeitgeberin Kurzarbeit eingef�hrt habe.
Dem Kreisarzt, Dr. med. W.________, gegen�ber klagte die Versicherte am 13. November 2001 �ber Schmerzen im Kopf und Hals, welche auch bei Ruhe best�nden und sich bei Bewegung intensivieren w�rden; sie h�re ein Ger�usch im ganzen Kopf. Der Kreisarzt schloss bei der auf ihn apathisch wirkenden Versicherten oss�re oder intercraniale L�sionen aus. Bez�glich Sensibilit�t und Motorik konnte er keine neurologischen Ausf�lle feststellen. Er empfahl einen station�ren Rehabilitationsaufenthalt.
Die Klinik V.________, wo die Versicherte von 11. Dezember 2001 bis 5. Januar 2002 weilte, hielt im Austrittsbericht vom 22. Januar 2002 ein zervikozephales Schmerzsyndrom nach Unfall am 26. Oktober 2001 mit Status nach Commotio cerebri, anamnestischer Kontusion C3 sowie einer Schmerzverarbeitungsst�rung fest. Die Versicherte habe am 26. Oktober 2001 ein leichtes Sch�delhirntrauma und eine Kontusion des Halswirbelk�rpers 3 erlitten. Bei ihrer Aufnahme in die Klinik habe sie verlangsamt und etwas apathisch gewirkt. Im Vordergrund seien starke Schmerzen in Kopf und Hals gestanden. Die Teilnahme am multimodalen Therapieprogramm habe sich als sehr schwierig gestaltet. Die Versicherte habe alle �bungen abgebrochen und sei w�hrend der �brigen Zeit praktisch nur im Bett gelegen. Auch verschiedene medizinische Therapieversuche h�tten nichts an der Situation ge�ndert. Mehrmals habe es den Anschein gemacht, dass die Schmerzen in bestimmten Situationen weniger einschr�nkend gewesen seien. Es werde eine rasche Wiedereingliederung empfohlen bei einer Arbeitsf�higkeit von 50 % ab 7. Januar 2002, welche ab 25. Januar 2002 gesteigert werden k�nne.
Am 7. Januar 2002 ersuchte Frau Dr. med. M.________ erneut um eine kreis�rztliche Untersuchung der Beschwerdef�hrerin, nachdem diese sich nach einer Arbeitsaufnahme von lediglich einer halben Stunde in der Praxis gemeldet und angegeben habe, sie k�nne wegen den vorhandenen Beschwerden nicht arbeiten.
Im Rahmen der kreis�rztlichen Untersuchung vom 16. Januar 2002 gab die Versicherte gegen�ber Dr. med. F.________ an, die Kopfschmerzen w�rden kommen und gehen; es gebe keine bestimmten Situationen, die einen Schmerzschub ausl�sen w�rden. Dazu k�men Schwindelgef�hle im Sinne eines Drehschwindels begleitet von Schwarzwerden vor den Augen. Das Ger�usch im Kopf h�re sie st�ndig und in beiden Ohren. Einzig die Nackenschmerzen seien etwas besser geworden, best�nden aber nach wie vor und ohne Unterbrechungen wie beim Kopfschmerz. Der Kreisarzt hielt in seinem Bericht vom 18. Januar 2002 fest, eine korrekte klinische Untersuchung der Halswirbels�ule sei kooperationsbedingt nicht m�glich gewesen. Das ganze Beschwerdebild imponiere prima vista als nicht organisch verursacht. Obwohl die Untersuchung f�r den Kreisarzt keine neuen diagnostischen Gesichtspunkte ergeben hatte, ordnete er vollst�ndigkeitshalber ein Verlaufs-MRI sowie eine neurootologische Untersuchung an.
Das Sch�del-MRI im R�ntgeninstitut N.________ ergab normale Befunde (Bericht vom 6. M�rz 2002).
Am 18. April 2002 f�hrte Dr. med. A.________, Facharzt f�r Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, f�r Hals- und Gesichtschirurgie sowie f�r Arbeitsmedizin, eine neurootologische Untersuchung durch. Er hielt in seinem Bericht vom 19. April 2002 einen tiefdepressiven, fast stupor�sen Zustand sowie eine extrem schlechte Kooperation fest und kam zum Schluss, trotz der eher mangelhaften Resultate k�nne eine recht zuverl�ssige Aussage in dem Sinne gemacht werden, als dass keine Hinweise auf eine wesentliche St�rung des Gleichgewichtsfunktionssystems erhoben werden konnten.
Anl�sslich der erneuten kreis�rztlichen Untersuchung durch Dr. med. F.________ am 24. Mai 2002 stellte dieser fest, dass wiederum die psychische Verfassung mit eindrucksm�ssig erheblicher depressiver Verstimmung ganz im Vordergrund stehe. Ein organischer Kern der Beschwerden habe nicht festgestellt werden k�nnen und die Patientin sei allen auf das Somatische ausgerichteten Therapieversuchen nicht zug�nglich gewesen. Er empfahl eine psychiatrische Abkl�rung und Behandlung. Damit nichts verpasst werde, sei eine neurologische Untersuchung zu veranlassen, um einen organischen Kern der Beschwerden ausschliessen zu k�nnen.
Dr. med. T.________, Facharzt f�r Neurologie und Neuroangiologie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 5. Juli 2002 einen Status nach Commotio cerebri mit Halswirbels�ulenkontusion (H�he C3), ein apathisch-katatones Zustandsbild sowie eine Schwangerschaft im 4. Monat. Gem�ss den Angaben des Ehemannes freue sich die Versicherte nicht �ber die erneute Schwangerschaft, f�r einen Abbruch sei es jetzt aber zu sp�t. Klinisch fand Dr. med. T.________ ausser einer allseits leicht schmerzhaft eingeschr�nkten Beweglichkeit der Halswirbels�ule normale Befunde. Nach seiner Ansicht belaste die Schwangerschaft die Versicherte psychisch zus�tzlich und er stimmte in seiner Beurteilung mit dem Kreisarzt �berein, wonach ein schweres psychisches Problem mit Schmerzverarbeitungsst�rung vorliege. Abschliessend empfahl Dr. med. T.________ eine psychiatrische Behandlung im Sozialpsychiatrischen Dienst.
In der Aktennotiz vom 2. September 2002 lehnte Dr. med. F.________ eine weitere kreis�rztliche Untersuchung ab, da auf Grund der medizinischen Abkl�rungen eine organische Ursache der Leiden unwahrscheinlich sei; die Frage, ob allenfalls f�r die psychischen Beschwerden ein ad�quater Kausalzusammenhang und damit die weitere Leistungspflicht der SUVA gegeben sei, sei eine rechtliche und nicht eine medizinische Frage, weshalb er sich dazu nicht �ussern k�nne.
In seinem Bericht vom 16. Oktober 2002 diagnostizierte Dr. med. E.________, Chefarzt Sozialpsychiatrischer Dienst B.________, ein stupor�ses Zustandsbild im Rahmen einer depressiven Reaktion; dieses Zustandsbild sei differentialdiagnostisch organisch bedingt. Im Vordergrund st�nden typische nach einem Hirntrauma ge�usserte Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel und Asthenie sowie das stupor�se Zustandsbild. Er zweifle daran, dass die Beschwerden nicht ad�quat kausal zum Unfallereignis sein sollen; denn die depressive Verstimmung sei nicht derart auff�llig, als dass sie die stupor�se Symptomatik erkl�ren k�nne, und die Symptomatik sei seit dem Unfall in unver�ndertem Ausmass vorhanden. Dies spreche f�r die M�glichkeit einer organischen, am ehesten wohl frontotemporalen Mitverursachung oder sogar Dominanz. Eine neuropsychologische Abkl�rung sowie ein EEG k�nnten Klarheit bringen.
Am 19. November 2002 f�hrte die Neurologische Klinik und Poliklinik des Spitals X.________ ein EEG durch, welches normale Befunde ohne Anhaltspunkte f�r neurologische Defizite ergab, und diagnostizierte bei der apathisch wirkenden, neuropsychologisch soweit beurteilbar unauff�lligen Patientin ein chronisches cervicocephales Schmerzsyndrom mit starker depressiver Reaktion (Bericht vom 22. November 2002).
Frau lic. phil. G.________, Fachpsychologin f�r Psychotherapie und Neuropsychologin, f�hrte mit der Versicherten eine neuropsychologische Abkl�rung durch. Die Absolvierung der Tests sei schwierig und zeitintensiv gewesen. Das deutlich unterdurchschnittliche Leistungsprofil k�nne nicht dem pr�morbiden Zustand entsprechen, da die Patientin eine gute Sch�lerin und als Erwachsene voll arbeitsf�hig gewesen sei. M�glich seien Hirnfunktionsst�rungen im Bereich der visuell-r�umlichen Wahrnehmung; auch scheine die Raumorientierung gest�rt. Diese organisch feststellbaren Befunde seien zum Teil psychisch �berlagert (Bericht vom 21. M�rz 2003).
4.2 Wie die oben erw�hnten Berichte zeigen, hat die SUVA den medizinischen Sachverhalt umfassend abkl�ren lassen. So wurden s�mtliche geklagten Leiden fach�rztlich untersucht, doch es fanden sich weder in bildgebender noch anderer Hinsicht Anhaltspunkte, die die geklagten somatischen Beschwerden objektiviert h�tten. Auch die mangelnde Kooperation der Versicherten sowie ihr psychisch auff�lliges Verhalten sind fast ausnahmslos in allen Berichten so oder anders umschrieben. Das kantonale Gericht hat somit zu Recht keine weiteren medizinischen Abkl�rungen angeordnet.
Zu pr�fen bleibt der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden der Versicherten und dem Unfall vom 26. Oktober 2001.
5.1 Die Versicherte m�chte die Beurteilung der Ad�quanz nach den f�r Schleudertrauma der Halswirbels�ule (recte wohl Sch�delhirntrauma) geltenden Kriterien beurteilt wissen. Mit der Vorinstanz ist jedoch die Beantwortung dieser Frage gem�ss der Rechtsprechung f�r psychische Fehlentwicklungen nach Unf�llen (BGE 115 V 133) vorzunehmen. Denn einerseits hat sich die Beschwerdef�hrerin lediglich ein leichtes Sch�delhirntrauma und keine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen und f�r die geklagten Leiden konnte in der Folge kein organischer Kern mehr objektiviert werden. Vor allem aber zeigte die Versicherte bereits w�hrend der Hospitalisation in den ersten Tagen nach dem Unfall psychische Auff�lligkeiten. In der Folge hielten s�mtliche �rztlichen Berichte und Gutachten einen apathischen, katatonieartigen oder gar stupor�sen Eindruck fest. Die psychische St�rung setzte somit bereits kurz nach dem Unfall ein und stand im Vergleich zum somatischen Gesundheitsschaden schon zu diesem Zeitpunkt im Vordergrund, sodass nicht die zu Sch�delhirntraumata entwickelte Rechtsprechung gem�ss BGE 117 V 369, sondern jene zu den psychischen Fehlentwicklungen nach Unf�llen (BGE 115 V 133) zur Anwendung gelangt (in RKUV 2004 Nr. U 503 S. 186 nicht publizierte Erw. 2.3 des Urteils M. vom 21. Oktober 2003, U 282/00, mit Hinweisen).
5.2.1 Nach der Rechtsprechung wurde etwa ein schwerer Unfall bejaht bei einem Arbeiter, der auf Grund einer Kollision mit einem mit 50 km/h vorbeifahrenden Lastwagen am Kopf erfasst und weggeschleudert wurde (vgl. RKUV 1995 Nr. U 215 S. 91 Erw. 3b). Hingegen wurde der Sturz eines Mannes, welcher in der Badewanne ausrutschte und mit dem Nacken und R�cken am Badewannenrand aufschlug und sich eine Hirnersch�tterung, eine Kontusion der Halswirbels�ule sowie des Hinterkopfes zuzog (nicht ver�ffentlichtes Urteil S. vom 31. Dezember 1991, U 7/89, in Rumo-Jungo, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, 3. Aufl., Z�rich 2003, S. 61 sowie in ZbJV 1992 S. 710 erw�hnt), als auch das Ereignis, bei welchem ein Bauarbeiter (ohne Schutzhelm) von einer aus rund 5 m H�he fallenden und 15.6 kg schweren Betonschaltafel am Kopf getroffen wurde und dadurch etwa 1.5 m weit auf einen Betonboden hinunterst�rzte (oben erw�hntes Urteil M. vom 21. Oktober 2003, U 282/00), sowie der Vorfall, bei welchem ein Rohrst�ck, das zum Ausblasen von Stahlrohren unter Luftdruck verwendet wurde, den metallenen Auffangbeh�lter durchbrach und einen Arbeiter am Hinterkopf traf (nicht ver�ffentlichtes Urteil K. vom 7. Februar 1995, U 183/94), den Unf�llen im mittleren Bereich zugeordnet.
Vorliegend beugte sich die Versicherte �ber einen Waschtrog, welcher mit einem Deckel und Schliessmechanismus versehen war, der sich nach zehn Minuten automatisch schliesst; dabei �bersah die Beschwerdef�hrerin den Zeitablauf und wurde vom sich langsam schliessenden Deckel am Hinterkopf getroffen und eingeklemmt. Auf Grund dieses Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen ist der Unfall weder als leicht noch als schwer und auch nicht als mittel an der Grenze zu den schweren F�llen (vgl. etwa Urteil M. vom 23. Oktober 2003, U 282/00), sondern mit der Vorinstanz im mittleren Bereich einzuordnen. Demnach muss entweder eines der von der Rechtsprechung formulierten Kriterien in ausgepr�gter Weise oder aber es m�ssen mehrere davon erf�llt sein.
5.2.2 Der Vorfall vom 26. Oktober 2001 hat sich nicht unter besonders eindr�cklichen oder dramatischen Umst�nden ereignet. Die Versicherte erlitt dabei keine besonders schweren Verletzungen oder solche, die normalerweise geeignet w�ren, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen. Auch liegt keine ungew�hnlich lange �rztliche Behandlung vor, da die verschiedenen Abkl�rungen nicht der Behandlung, sondern vielmehr der Beurteilung der Frage der Leistungspflicht der SUVA dienten. Die chronischen, unterschiedlich starken Kopfschmerzen wirken sich zweifellos erschwerend auf eine Arbeitst�tigkeit aus und weisen auch eine bestimmte Intensit�t auf, ohne jedoch das Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen in besonders ausgepr�gter Weise zu erf�llen. Eine �rztliche Fehlbehandlung ist unbestrittenermassen nicht erfolgt. Im Rahmen der Behandlung der somatischen Beschwerden sind weder ein schwieriger Heilungsverlauf noch erhebliche Komplikationen festzustellen. Mit gut zweimonatiger vollst�ndiger Arbeitsunf�higkeit (26. Oktober 2001 bis 6. Januar 2002) und hernach h�lftiger, weiter steigerbarer Arbeitsf�higkeit ist keine langandauernde Arbeitsunf�higkeit aus physischen Gr�nden gegeben. Da somit keines der Merkmale in ausgepr�gter Form oder mehrere von ihnen erf�llt sind, fehlt es am ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem psychischen Leiden und dem Ereignis vom 26. Oktober 2001. Verwaltung und Vorinstanz haben demnach zu Recht die Einstellung der Leistungen verf�gt.