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Timestamp: 2016-09-28 18:48:02
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Auskunftsklage – und die Beschwer | Rechtslupe
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Auskunftsklage – und die Beschwer	7. April 2016 | ZivilrechtGeschätzte Lesezeit: 2 Minuten	Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bemisst sich der Wert der Beschwer bei der Verurteilung zur Auskunftserteilung nicht nach dem Wert des mit der Klage geltend gemachten Auskunftsanspruchs sondern nach dem Interesse der verurteilten Partei, die Auskunft nicht erteilen zu müssen.
Dabei ist – von dem hier nicht in Rede stehenden Fall eines besonderen Geheimhaltungsinteresses abgesehen – im Wesentlichen auf den Aufwand an Zeit und Kosten abzustellen, den die Erteilung der hiernach geschuldeten Auskunft erfordert1.
Dabei kann die Bewertung des Beschwerdegerichts nur daraufhin überprüft werden, ob die Grenzen des ihm eröffneten Ermessens (§§ 2, 3 ZPO) überschritten worden sind oder ob das Ermessen fehlerhaft ausgeübt worden ist2.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 28. Januar 2016 – III ZB 96/15
s. etwa BGH, Urteil vom 10.02.2011 – III ZR 338/09, NJW 2011, 926, 927 Rn. 9; BGH, Beschlüsse vom 09.02.2012 – III ZB 55/11, BeckRS 2012, 04655 Rn. 7; vom 22.02.2012 – III ZB 301/11, NJW-RR 2012, 888, 889 Rn. 5; vom 07.03.2013 – III ZB 57/12, BeckRS 2013, 05592 Rn. 6; vom 14.05.2013 – III ZR 392/12, BeckRS 2013, 09522 Rn. 5; und vom 13.08.2015 – III ZR 76/14, BeckRS 2015, 14970 Rn. 4; BGH, Urteil vom 27.02.2013 – IV ZR 42/11, NJW-RR 2013, 1033 Rn. 14; BGH, Beschlüsse vom 15.06.2011 – II ZB 20/10, NJW 2011, 2974, 2975 Rn. 3; vom 26.10.2011 – XII ZB 561/10, NJW-RR 2012, 126, 127 Rn. 8; vom 24.09.2013 – II ZB 6/12, NZG 2013, 1258 Rn. 9; vom 04.06.2014 – IV ZB 2/14, NJW-RR 2014, 1102 Rn. 8; und vom 17.11.2014 – I ZB 31/14, NJW-RR 2015, 1017, 1018 Rn. 10 jeweils mwN↩
s. etwa BGH, Beschlüsse vom 09.02.2012 aaO Rn. 8; und vom 07.03.2013 aaO; vgl. auch BGH, Urteil vom 27.02.2013 aaO Rn. 12 sowie Beschlüsse vom 15.06.2011 aaO Rn. 4; vom 24.09.2013 aaO Rn. 10; und vom 17.11.2014 aaO Rn. 11 jeweils mwN↩
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