Source: https://www.bvdva.de/bundesverband/satzung
Timestamp: 2020-02-22 22:39:14
Document Index: 355604318

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 11', '§ 9', '§ 13', '§ 12', '§ 12']

Satzung - Bundesverband Deutscher Versandapotheken | Starker Partner jeder Online-Apotheke
1. Der Verein ist ein nichtrechtsfähiger Verein und trägt den Namen "Bundesverband Deutscher Versandapotheken" (BVDVA).
2. Der Sitz des Verbandes ist in Berlin.
1. Der Verein hat den Zweck, die Interessen der Versandapotheken zu vertreten.
2. Der Verein verwirklicht seine Ziele insbesondere auf folgende Weise:
a) Etablierung des Arzneimittelversandhandels als komplementäre Versorgungsform in Deutschland.
b) Wahrnehmung der Interessenvertretung Deutscher Versandapotheken auf nationaler und internationaler Ebene.
c) Bereitstellung von Informationen über Versandapotheken.
e) Förderung der Entwicklung von Qualitätsmerkmalen für den durch Pharmazeuten organisierten Arzneimittelversandhandel.
f) Optimierung der Arzneimittelversorgung.
g) Gewährleistung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Arzneimittelsicherheit im Arzneimittelversandhandel.
h) Verbesserung der pharmazeutischen Betreuung im Arzneimittelversandhandel.
i) Unterstützung der Mitglieder bei der Durchsetzung ihrer rechtlichen Interessen im Rahmen des Vereinszwecks.
j) Darstellung des Vereins als kompetenter Partner gegenüber den Verbrauchern, der Politik, den Krankenkassen, den Ärzten und der interessierten Öffentlichkeit im Bereich des Arzneimittelversandhandels.
3. Der Vorstand erlässt Richtlinien für die Vereinsmitglieder, um die Qualität des Arzneimittelversandhandels ständig zugunsten der Kunden zu verbessern.
Diese Richtlinien werden sich insbesondere auf folgende Bereiche aufteilen:
a) Festlegung von Qualitätsmerkmalen für den Versand von Apothekenwaren, insbesondere Arzneimittel.
b) Kundeninformation (Pharmazeutische Beratung).
c) Mitarbeiterschulung.
a) Ordentliche Mitglieder des Vereins können Inhaber einer Erlaubnis von Apotheken nach § 2 ApoG und § 11 a ApoG sowie bei diesen angestellte und beauftragte Personen werden.
b) Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen sowie Personenvereinigungen im Inland und Ausland werden, die den Zweck und die Ziele des Vereins aktiv fördern wollen. Der Verein informiert sie über die allgemeine Entwicklung der Arbeit.
2. Die ordentliche Mitgliedschaft ist schriftlich bei dem Vorstand zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand. Die Fördermitgliedschaft wird durch eine schriftliche Antrag des fördernden Mitglieds und schriftliche Aufnahme durch den Gesamtvorstand begründet.
Gegen eine Ablehnung der Aufnahme, die nicht begründet werden muss, kann innerhalb eines Monats schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Wird gegen die Ablehnung der Aufnahme Widerspruch eingelegt, so entscheidet die nächste Mitgliederversammlung abschließend über die Aufnahme in den Verein.
3. Die ordentlichen Vereinsmitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern und das Vereinseigentum fürsorglich zu behandeln. Die Fördermitglieder bekennen sich aktiv zu den Zielen des Vereins und unterstützen diese durch ihren finanziellen Beitrag. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein passives Wahlrecht. Beschlüsse des Vereins sind für ordentliche und fördernde Mitglieder verbindlich.
4. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme als ordentliches oder förderndes Mitglied besteht nicht.
1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Eröffnung eines Verfahrens nach der Insolvenzverordnung oder Ablehnung eines solchen Verfahrens mangels Masse, weiter durch Austritt, Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss.
a) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung des austrittswilligen Mitglieds gegenüber dem Vorstand, und kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten erfolgen. Die aus der Mitgliedschaft sich ergebenen Rechte erlöschen mit Beendigung der Mitgliedschaft. Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von der Erfüllung noch bei Beendigung bestehender Verpflichtungen.
b) Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt insbesondere, wenn ein Mitglied trotz Mahnung die Interessen des Vereins grob verletzt. Auf eine Mahnung kann verzichtet werden. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Mitgliedes. Der Beschluss ist zu begründen und dem Mitglied mitzuteilen. Gegen den Beschluss ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlicher Widerspruch möglich, der keine aufschiebende Wirkung hat. Die Bekanntgabe erfolgt mündlich oder schriftlich. Eine schriftliche Bekanntgabe erfolgt durch Zustellung mittels Einschreiben per Post oder auf einem hinsichtlich des Zugangsnachweises vergleichbaren Weg. Über einen Widerspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
c) Das ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch auf anteilige Rückzahlung der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages.
d) Ein Mitglied kann von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung fälliger Beiträge trotz Mahnung mehr als drei Monate in Verzug ist.
1. Mitglieder sind verpflichtet, einen Beitrag und eine Aufnahmegebühr zu leisten.
2. Die Höhe von Aufnahmegebühr und Beitrag werden in der Beitragsordnung festgesetzt, die die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von (3/4) der abgegebenen gültigen Stimmen beschließt.
3. Auf Antrag können die Aufnahmegebühr und der Jahresbeitrag erlassen werden. Hierüber entscheidet der Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit. Ein Rechtsanspruch auf Erlass besteht nicht.
3. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre, vom Tage der Wahl an gerechnet. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich.
4. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur ordentliche Vereinsmitglieder oder Vertreter von ordentlichen Vereinsmitgliedern.
5. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtszeit aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen; Absatz 4 Satz 2 gilt entsprechend.
1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder das Gesetz zwingend einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Vorrangig hat er folgende Aufgaben:
a) Die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen
d) Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr; Buchführung; Erstellung eines Jahresberichts
e) Abschluss und Kündigung von Arbeitsverhältnissen
f) Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern bzw. deren Streichung von der Mitgliederliste.
1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch (Email) einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche ist einzuhalten, es sei denn, die Dringlichkeit der Beschlussfassung macht dies unmöglich. Dann gilt eine Mindestladungsfrist von drei Tagen. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.
3. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken durch den Schriftführer zu protokollieren und von diesem zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
4. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege im Umlaufverfahren gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder mit einer Beschlussfassung im schriftlichen verfahren einverstanden sind. Im Übrigen gilt für die Beschlussmehrheit § 9 Ziffer 2 Satz 2 und 3 dieser Satzung. Vorstehende Regelung gilt entsprechend für Beschlüsse in Telefonkonferenzen. In diesem Fall sind Teilnehmer und Beschlussfassung vom Vorsitzenden zu protokollieren.
Der Vorstand kann für Organisation und Leitung der Vereinsarbeit einen Geschäftsführer bestellen. Weisungsberechtigt gegenüber dem Geschäftsführer sind die Mitglieder des Vorstands.
Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsscheiben folgenden Tages. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig wenn mindestens ein Drittel sämtlicher stimmberechtigter Vereinsmitglieder anwesend oder vertreten ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
6. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder zur Zweckänderung kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
7. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.
8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, welches vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:
f) Die Art der Abstimmung
g) Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut der gefassten Beschlüsse angegeben werden.
§ 13 Nachträgliche Änderungen zur Tagesordnung
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können nicht Satzungsänderungen, Zweckänderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 12, 13 und 15 entsprechend.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Mit der Beschlussfassung über die Auflösung ist auch über die Verteilung des Vereinsvermögens zu beschließen. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der Stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird.
Der Bundesverband Deutscher VersandapothekerInnen ist gegründet durch die Gründungsversammlung am 21. April 2005 in Köln.
Die vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 21. April 2005 beschlossen und am 21.12.07 um den Punkt 4 Fördermitgliedschaft ergänzt. Laut Beschluss der Mitgliederversammlung am 25.05.2011 wurde die Satzung um den Punkt 10 Geschäftsführer ergänzt.
Der Vorstand wird bevollmächtigt, redaktionelle Änderungen, soweit sie den Sinn der Satzung nicht verändern, sowie solche Änderungen, die behördlicherseits angeordnet werden, vorzunehmen.