Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_3_HSG_Aufgaben_aller_Hochschulen-d2899800,4.html
Timestamp: 2017-01-17 13:17:37
Document Index: 261481936

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 96', '§ 3', '§ 3', '§ 65', '§ 2', '§ 4']

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Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Hoc...…§ 3 HSG, Aufgaben aller Hochschulen§ 4 HSG, Freiheit von Wissenschaft und Kunst, Forschung, Lehre und Studium§ 5 HSG, Qualitätssicherung§ 6 HSG, Selbstverwaltungsangelegenheiten und Landesaufgaben§ 7 HSG, Verfassung§ 8 HSG, Staatliche Finanzierung, Haushaltswesen und Körperschaftsvermögen§ 9 HSG, Bauangelegenheiten§ 10 HSG§ 11 HSG, Ziel- und Leistungsvereinbarungen, Berichte§ 12 HSG, Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschulen§ 13 HSG, Mitglieder der Hochschule§ 14 HSG, Rechte und Pflichten der Mitglieder§ 15 HSG, Beschlüsse§ 16 HSG, Öffentlichkeit der Sitzungen§ 17 HSG, Wahlen§ 18 HSG, Organe und Organisationsstruktur§ 19 HSG, Hochschulrat§ 20 HSG, Besondere Aufgaben für die Hochschulräte der Christian-Albrechts-Unive...§ 20 a HSG, Erweiterter Senat§ 21 HSG, Senat§ 22 HSG, Präsidium…§ 96 HSG, Studienkolleg an der Fachhochschule Kiel
§ 3 HSG, Aufgaben aller Hochschulen
§ 3 HSGGesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Hochschulgesetz - HSG)Landesrecht Schleswig-HolsteinAbschnitt 1 – GrundlagenTitel: Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Hochschulgesetz - HSG)Normgeber: Schleswig-HolsteinAmtliche Abkürzung: HSGGliederungs-Nr.: 221-24Normtyp: Gesetz(1) Die Hochschulen dienen entsprechend ihrer Aufgabenstellung der Pflege und der Entwicklung der Wissenschaften und der Künste durch Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Sie bereiten auf berufliche Tätigkeiten und Aufgaben im In- und Ausland vor, bei denen die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden oder die Fähigkeit zu künstlerischer Gestaltung erforderlich oder nützlich ist, und vermitteln die dementsprechenden Kompetenzen.(2) Zu den Aufgaben der Hochschulen zählt der Wissens- und Technologietransfer. Im Rahmen ihrer Aufgaben können sie mit Zustimmung des Ministeriums nicht rechtsfähige Anstalten gründen, sich an Unternehmen beteiligen oder eigene Unternehmen gründen. Auf privatrechtliche Beteiligungen der Hochschulen finden die §§ 65 bis 69 der Landeshaushaltsordnung Anwendung.(3) Die Hochschulen wirken bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben untereinander und mit anderen Forschungs- und Bildungseinrichtungen zusammen. Sie fördern die internationale Zusammenarbeit im Hochschulbereich und den Austausch zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen.(4) Die Hochschulen fördern die Gleichstellung von Frauen und Männern. Sie ergreifen Maßnahmen zur Beseitigung bestehender Nachteile für ihre weiblichen Mitglieder und wirken insbesondere auf die Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft hin. Bei der Besetzung von Hochschulorganen und Hochschulgremien wirken sie darauf hin, dass Frauen und Männer zu gleichen Anteilen vertreten sind. Bei allen Vorschlägen und Entscheidungen sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu beachten. Das Nähere regeln die Hochschulen jeweils in ihrer Verfassung.(5) Die Hochschulen wirken an der sozialen Förderung der Studierenden mit. Sie berücksichtigen die Vielfalt ihrer Mitglieder und Angehörigen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und tragen insbesondere dafür Sorge, dass alle Mitglieder und Angehörigen unabhängig von der Herkunft und der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, des Alters, der sexuellen Identität, einer Behinderung oder der Religion und Weltanschauung gleichberechtigt an der Forschung, der Lehre, dem Studium und der Weiterbildung im Rahmen ihrer Aufgaben, Rechte und Pflichten innerhalb der Hochschule teilhaben können. Hierzu berücksichtigen sie insbesondere die besonderen Bedürfnisse von1.Studierenden und Promovierenden mit Behinderung, einer psychischen Erkrankung oder einer chronischen Krankheit; dabei wirken sie darauf hin, die Zugänglichkeit ihrer Angebote für Menschen mit Behinderung herzustellen und zu sichern,2.Studierenden und Promovierenden mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen,3.ausländischen Studierenden und4.beruflich qualifizierten Studierenden ohne schulische Hochschulzugangsberechtigungbei den Studienangeboten, der Studienorganisation und den Prüfungen.(6) Die Hochschulen tragen den berechtigten Interessen ihres Personals auf gute Beschäftigungsbedingungen angemessen Rechnung. Dazu erlassen sie Regelungen in einem Verhaltenskodex, die insbesondere Rahmenvorgaben für den Abschluss unbefristeter und befristeter Beschäftigungsverhältnisse, für Vergütungen und Laufzeiten für Lehraufträge, für Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zum Gesundheitsmanagement enthalten. Sie fördern die Weiterbildung ihres Personals und stellen die angemessene wissenschaftliche Betreuung ihres wissenschaftlichen Nachwuchses sicher.(7) Die Hochschulen halten Verbindung zu ihren Absolventinnen und Absolventen und fördern die Vereinigung Ehemaliger.(8) Die Hochschulen fördern den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und beachten die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung. Außerdem fördern sie in ihrem Bereich den Sport und die Kultur.(9) Die Hochschulen können in ihrer Verfassung eine freiwillige Selbstverpflichtung festschreiben, die ein Streben der Hochschule auf eine friedliche und zivile Entwicklung der Gesellschaft verankert.(10) Die Hochschulen unterrichten die Öffentlichkeit über die Erfüllung ihrer Aufgaben.
§ 2 HSG, Rechtsstellung der Hochschulen§ 4 HSG, Freiheit von Wissenschaft und Kunst, Forschung, Lehre und Studium