Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20180410_OGH0002_0050OB00034_18P0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-06 18:21:59
Document Index: 270387827

Matched Legal Cases: ['OGH', '§1326', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1326', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1325', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 5Ob34/18p - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
12Os121/80; 1Ob658/82; 13Os10/83; 1Ob627/83; 13Os152/84; 3Ob531/88; 12Os80/90; 2Ob45/93; 1Ob91/99k; 9Ob78/99g; 9Ob36/00k; 9Ob147/00h; 2Ob79/00g; 8Ob127/02p; 2Ob120/02i; 2Ob111/03t; 2Ob186/03x; 2Ob7/05a; 1Ob88/07h; 6Ob248/09b; 4Ob8/11x; 9ObA132/10t; 5Ob176/11k; 4Ob200/11g; 4Ob48/16m; 5Ob34/18p; 1Ob170/18h; 7Ob103/19a
Rechtssatz für 8Ob211/81 4Ob31/82 8Ob2...
RS0031075
8Ob211/81; 4Ob31/82; 8Ob245/82; 2Ob28/83; 2Ob164/83; 8Ob194/83; 2Ob22/85; 8Ob68/85; 8Ob69/85; 8Ob9/86; 8Ob20/86; 8Ob46/86; 8Ob47/86; 2Ob59/86; 2Ob39/87; 2Ob51/88; 2Ob87/88; 2Ob115/88; 2Ob132/88; 2Ob117/88; 2Ob161/88; 2Ob123/88; 2Ob58/89; 2Ob63/89; 6Ob640/89; 2Ob116/89; 2Ob122/89; 2Ob119/89; 2Ob18/90; 2Ob40/90; 2Ob7/91; 2Ob55/91; 2Ob18/92; 2Ob66/92; 2Ob57/93; 2Ob295/01y; 2Ob237/01v; 2Ob61/02p; 2Ob314/02v; 7Ob281/02b; 2Ob221/02t; 7Ob36/03z; 3Ob297/03b; 6Ob94/05z; 7Ob29/05y; 7Ob228/05p; 9Ob3/06s; 2Ob147/06s; 2Ob194/06b; 1Ob60/07s; 2Ob166/07m; 2Ob135/07b; 2Ob99/08k; 2Ob55/08i; 2Ob4/08i; 2Ob23/08h; 2Ob285/08p; 1Ob5/09f; 3Ob283/08a; 7Ob43/09p; 2Ob39/09p; 8Ob103/09v; 2Ob105/09v; 6Ob248/09b; 2Ob242/09s; 9Ob97/09v; 2Ob113/09w; 7Ob61/10m; 8Ob79/10s; 5Ob44/11y; 3Ob128/11m; 4Ob200/11g; 6Ob12/12a; 8Ob35/13z; 4Ob178/13z; 2Ob83/14s; 2Ob175/14w; 7Ob232/14i; 2Ob214/14f; 2Ob108/15v; 1Ob22/16s; 2Ob217/16z; 5Ob34/18p; 2Ob143/18w
ABGB §1326
Bei der Bemessung des Schmerzengelds ist einerseits auf die Umstände des Einzelfalles abzustellen, andererseits zur Vermeidung einer völligen Ungleichmäßigkeit der Rechtsprechung ein objektiver Maßstab anzulegen. Es darf der von der Judikatur ganz allgemein gezogene Rahmen für die Bemessung im Einzelfall nicht gesprengt werden.
Veröff: ZVR 1982/392 S 339
4 Ob 31/82
Entscheidungstext OGH 20.04.1982 4 Ob 31/82
8 Ob 245/82
Entscheidungstext OGH 16.12.1982 8 Ob 245/82
2 Ob 28/83
Entscheidungstext OGH 22.03.1983 2 Ob 28/83
8 Ob 194/83
Entscheidungstext OGH 16.02.1984 8 Ob 194/83
Veröff: ZVR 1987/39 S 120
8 Ob 9/86
Entscheidungstext OGH 27.02.1986 8 Ob 9/86
8 Ob 46/86
Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 46/86
8 Ob 47/86
Entscheidungstext OGH 04.12.1986 8 Ob 47/86
Veröff: ZVR 1987/125 S 368
2 Ob 59/86
Entscheidungstext OGH 10.02.1987 2 Ob 59/86
2 Ob 51/88
Entscheidungstext OGH 17.05.1988 2 Ob 51/88
Veröff: ZVR 1989/135 S 228
2 Ob 87/88
Entscheidungstext OGH 13.09.1988 2 Ob 87/88
2 Ob 115/88
Entscheidungstext OGH 27.09.1988 2 Ob 115/88
2 Ob 132/88
Entscheidungstext OGH 06.12.1988 2 Ob 132/88
2 Ob 117/88
Entscheidungstext OGH 25.10.1988 2 Ob 117/88
2 Ob 161/88
Entscheidungstext OGH 24.01.1989 2 Ob 161/88
Veröff: ZVR 1989/121 S 208
2 Ob 58/89
Entscheidungstext OGH 10.05.1989 2 Ob 58/89
2 Ob 63/89
Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 63/89
nur: Bei der Bemessung des Schmerzengelds ist einerseits auf die Umstände des Einzelfalles abzustellen, andererseits zur Vermeidung einer völligen Ungleichmäßigkeiten der Rechtsprechung ein objektiver Maßstab anzulegen. (T1)
2 Ob 122/89
Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 122/89
Veröff: ZVR 1990/118 S 309
2 Ob 18/90
Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 18/90
2 Ob 40/90
Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 40/90
2 Ob 55/91
Entscheidungstext OGH 27.11.1991 2 Ob 55/91
Veröff: ZVR 1992/98 S 217
2 Ob 18/92
Entscheidungstext OGH 29.04.1992 2 Ob 18/92
2 Ob 66/92
Entscheidungstext OGH 14.01.1993 2 Ob 66/92
2 Ob 57/93
Entscheidungstext OGH 09.02.1995 2 Ob 57/93
2 Ob 295/01y
Entscheidungstext OGH 06.12.2001 2 Ob 295/01y
2 Ob 237/01v
Entscheidungstext OGH 18.04.2002 2 Ob 237/01v
Vgl auch; Beisatz: Erhöhung der Schmerzengeldsätze bei Schwerstverletzten. (T2)
Veröff: SZ 2002/50
2 Ob 314/02v
Entscheidungstext OGH 30.01.2003 2 Ob 314/02v
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Berücksichtigung des Todes des Verletzten vor Schluss der Verhandlung erster Instanz. (T3)
Auch; Beisatz: Tendenziell erscheint es dabei geboten, das Schmerzengeld nicht zu knapp zu bemessen. (T4)
2 Ob 221/02t
Entscheidungstext OGH 13.03.2003 2 Ob 221/02t
7 Ob 36/03z
Entscheidungstext OGH 07.05.2003 7 Ob 36/03z
Auch; nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Verunstaltungsentschädigung nach § 1326 ABGB. (T5)
6 Ob 94/05z
Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 94/05z
1 Ob 60/07s
Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 60/07s
Beisatz: Hier: Sexueller Missbrauch. (T6)
3 Ob 283/08a
Entscheidungstext OGH 19.05.2009 3 Ob 283/08a
Beisatz: Lediglich im Falle einer eklatanten Fehlbemessung, die völlig aus dem Rahmen der ständigen oberstgerichtlichen Rechtsprechung fällt, wäre zur Vermeidung gravierender Ungleichbehandlungen durch die Rechtsprechung und damit letztlich aus Gründen der Einzelfallgerechtigkeit eine Revision ausnahmsweise zulässig. (T7)
Vgl; Vgl Beis wie T4
Vgl; Bem: Hier: Todesangst. (T8)
Vgl; Veröff: SZ 2010/11
Auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier war nicht nur der Funktionsverlust eines Auges, sondern lebenslang ständig wiederkehrende unfallskausale Schmerzen und Missempfindungen als medizinisch gesicherte Prognose in die Entscheidung einzubeziehen. (T9)
Beis wie T4; Beis wie T7; Beisatz: Die Zuerkennung höherer Beträge im Vergleich zu früheren Schmerzengeldzusprüchen ist einerseits aufgrund der inflationsbedingten Geldentwertung und andererseits aufgrund der oben zitierten Rechtsprechung, wonach das Schmerzengeld tendenziell nicht zu knapp zu bemessen ist, gerechtfertigt. (T10)
2 Ob 214/14f
Entscheidungstext OGH 09.04.2015 2 Ob 214/14f
Auch; Beisatz: Hier: Zehenamputation: überhöhter, im Wesentlichen und offensichtlich auf einer Verwechslung der Währungseinheiten in der als maßgeblich zitierten Vergleichsentscheidung beruhender Zuspruch. (T11)
2 Ob 143/18w
Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 143/18w
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0031075
JJR_19810910_OGH0002_0080OB00211_8100000_002
Rechtssatz für 10Ob2350/96b 5Ob54/01d...
RS0106535
10Ob2350/96b; 5Ob54/01d; 1Ob175/01v; 2Ob111/03t; 2Ob78/07w; 5Ob34/18p; 2Ob115/18b; 2Ob221/18s
Die Behauptungslast und Beweislast für die Voraussetzungen der überholenden Kausalität trägt der Schädiger. Sollte sich der frühere Schadenseintritt nur innerhalb eines größeren Zeitraumes feststellen lassen ("von ... bis"), so würde mit Rücksicht auf die genannte Beweislast die für den Geschädigten günstigere Variante gelten. Nur dann, wenn sich überhaupt nicht feststellen ließe, wann der Schaden (hier: Querschnittslähmung) auch ohne schädigendes Ereignis (hier: Operation) eingetreten wäre, könnte sich der Schädiger nicht auf die überholende Kausalität berufen.
nur: Die Behauptungslast und Beweislast für die Voraussetzungen der überholenden Kausalität trägt der Schädiger. (T1); Beisatz: Den Beweis, dass der Schaden irgendwann in der Zukunft eingetreten wäre, reicht nicht aus. (T2)
nur T1; Veröff: SZ 2003/67
2 Ob 115/18b
Entscheidungstext OGH 26.06.2018 2 Ob 115/18b
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106535
JJR_19960903_OGH0002_0100OB02350_96B0000_002
2Ob255/01s; 2Ob127/05y; 2Ob150/06g; 2Ob259/06m; 2Ob242/09s; 2Ob240/10y; 2Ob70/11z; 2Ob83/14s; 2Ob59/17s; 5Ob120/17h; 5Ob34/18p; 1Ob214/18d; 2Ob216/18f
Rechtssatz für 1Ob200/03y 2Ob135/07b 6...
RS0118172
1Ob200/03y; 2Ob135/07b; 6Ob248/09b; 9ObA132/10t; 5Ob34/18p
ABGB §1325 E4
Eine allgemeine Aussage, welcher Intensität körperlicher Schmerzen das durch eine Handlung bewirkte psychische Ungemach gleichzusetzen sei, lässt sich nicht treffen. Der Ausmittlung des zur Abgeltung psychischer Schäden zuzuerkennenden Schmerzengeldes können aber bedenkenlos "Schmerzperioden" zugrundegelegt werden.
Vgl aber; nur: Der Ausmittlung des zur Abgeltung psychischer Schäden zuzuerkennenden Schmerzengeldes können aber bedenkenlos "Schmerzperioden" zugrundegelegt werden. (T1); Beisatz: Ein Abgehen vom Grundsatz der Globalbemessung bei psychischen Schäden lässt sich der im zweiten Satz dieses Rechtssatzes (missverständlich) dokumentierten Aussage nicht entnehmen. (T2); Bem: Vergleiche nunmehr RS0122794). (T3)
nur: Eine allgemeine Aussage, welcher Intensität körperlicher Schmerzen das durch eine Handlung bewirkte psychische Ungemach gleichzusetzen sei, lässt sich nicht treffen. (T4); Beisatz: Auch bei Fällen, in denen Todesangst erlebt wird, kommt es sehr konkret auf die Umstände des Einzelfalls an, sodass generell gültige Richtwerte vom Obersten Gerichtshof nicht festgelegt werden können. (T5)
ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118172
JJR_20031014_OGH0002_0010OB00200_03Y0000_001
Rechtssatz für 2Ob135/07b 9Ob79/07v 2O...
RS0122794
2Ob135/07b; 9Ob79/07v; 2Ob99/08k; 7Ob43/09p; 6Ob248/09b; 9ObA132/10t; 8Ob15/15m; 2Ob108/15v; 1Ob22/16s; 5Ob34/18p; 1Ob130/18a
Auch im Fall von seelischen Schmerzen sind die einzelnen Bemessungskriterien als „bewegliches System" zu verstehen, innerhalb dessen Grenzen ein weiter Spielraum für die den Erfordernissen des Einzelfalls jeweils gerecht werdende Ermessensausübung besteht. Schmerzperioden dienen nur als Berechnungshilfe. Somit ist auch im Fall von seelischen Schmerzen die Bemessung des Schmerzengeldes global vorzunehmen.
Bem: Richtigstellung des zweiten Satzes von RS0118172. (T1)
nur: Auch im Fall von seelischen Schmerzen sind die einzelnen Bemessungskriterien als „bewegliches System" zu verstehen, innerhalb dessen Grenzen ein weiter Spielraum für die den Erfordernissen des Einzelfalls jeweils gerecht werdende Ermessensausübung besteht. (T2)
Beisatz: Auch bei Fällen, in denen Todesangst erlebt wird, kommt es sehr konkret auf die Umstände des Einzelfalls an, sodass generell gültige Richtwerte vom Obersten Gerichtshof nicht festgelegt werden können. (T3)
Vgl; nur: Schmerzperioden dienen nur als Berechnungshilfe. (T4)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122794
JJR_20070927_OGH0002_0020OB00135_07B0000_001
Rechtssatz für 2Ob94/09a 8Ob35/13z 7Ob...
RS0125618
2Ob94/09a; 8Ob35/13z; 7Ob232/14i; 10Ob39/17h; 5Ob34/18p; 1Ob130/18a
Die Bemessung des Schmerzengelds hat nicht nach starren Regeln zu erfolgen, sodass es auch nicht nach Art eines Tarifs für einzelne Tage oder sonstige Zeiteinheiten aufgrund festgestellter Schmerzperioden berechnet werden kann. Vielmehr ist jede Verletzung in ihrer Gesamtauswirkung nach den besonderen Umständen des jeweiligen Einzelfalls zu betrachten und auf dieser Basis eine Bemessung vorzunehmen.
2 Ob 94/09a
Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 94/09a
nur: Bei der Bemessung des Schmerzengeldes ist jede Verletzung in ihrer Gesamtauswirkung nach den besonderen Umständen des jeweiligen Einzelfalls zu betrachten und auf dieser Basis eine Bemessung vorzunehmen. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125618
JJR_20091015_OGH0002_0020OB00094_09A0000_001