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Timestamp: 2016-10-26 07:47:18
Document Index: 321568917

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 113', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 3', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 26', 'Art. 26']

5A_164/2013 (18.04.2013)
Kindesentf�hrung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 14. Februar 2013.
X.________ (1966) und Z.________ (1970) haben die gemeinsamen Kinder S.________ (2005) und T.________ (2007). Mit Urteil des Gerichtshofes der pers�nlichen F�lle der Nicht-Muslime in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate, VAE) vom 11. Januar 2010 wurde die Ehe zwischen den Parteien geschieden. S.________ h�lt sich bei der Mutter in Z�rich auf, T.________ beim Vater in Dubai bzw. Abu Dhabi.
Am 4. Januar 2013 stellte der Vater ein Gesuch um R�ckf�hrung der Tochter S.________ nach Griechenland, innert f�nf Tagen ab Rechtskraft des Entscheides und unter Androhung der Ungehorsamsstrafe. Ferner verlangte er, der Mutter f�r die Dauer des Verfahrens zu verbieten, das Kind ausser Landes zu bringen, und es seien die Parteien zu verpflichten, im Rahmen einer Mediation die freiwillige R�ckkehr des Kindes oder eine g�tliche Regelung zu bewirken.
Mit Entscheid vom 14. Februar 2013 trat das Obergericht des Kantons Z�rich auf das Gesuch nicht ein mit der Begr�ndung, der gew�hnliche Aufenthalt von S.________ in Griechenland vor der behaupteten Entf�hrung in die Schweiz sei nicht (gen�gend) nachgewiesen und die VAE, wo die Parteien vorher gelebt h�tten und der gesuchstellende Vater sein Domizil verzeige, seien nicht Vertragsstaat des Haager R�ckf�hrungs�bereinkommens.
Gegen diesen Entscheid hat der Vater am 28. Februar 2013 eine Beschwerde in Zivilsachen und eine subsidi�re Verfassungsbeschwerde eingereicht mit den Begehren, die Parteien seien zu verpflichten, im Rahmen einer Mediation eine freiwillige R�ckf�hrung des Kindes zu erreichen oder eine g�tliche Regelung der Angelegenheit herbeizuf�hren, eventualiter sei auf das R�ckf�hrungsgesuch einzutreten und die Sache zur materiellen Beurteilung an das Obergericht zur�ckzuweisen, subeventualiter sei das Verfahren zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Mit Vernehmlassung vom 11. M�rz 2013 hat die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde geschlossen, soweit darauf einzutreten sei. Sie hat ferner ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt. Am 17. April 2013 hat der Beschwerdef�hrer privat eine E-Mail mit Beilagen gesandt.
Das Bundesgericht hat das Urteil am 18. April 2013 �ffentlich beraten.
Bei R�ckf�hrungsentscheiden nach dem Haager �bereinkommen �ber die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentf�hrung (HK�, SR 0.211.230.02) geht es um die Regelung der Rechtshilfe zwischen den Vertragsstaaten (BGE 120 II 222 E. 2b S. 224), die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Respektierung und Durchsetzung ausl�ndischen Zivilrechts steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 1 BGG; BGE 133 III 584). Gegen den Entscheid des Obergerichtes des Kantons Z�rich, welches als einzige kantonale Instanz entschieden hat (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber internationale Kindesentf�hrung und die Haager �bereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen, BG-KKE, SR 211.222.32), steht deshalb die Beschwerde in Zivilsachen grunds�tzlich offen. Wo die Beschwerde in Zivilsachen offen steht, ist die subsidi�re Verfassungsbeschwerde - wie es schon ihr Name sagt - ausgeschlossen (vgl. Art. 113 BGG).
Was die beiden mit E-Mail vom 17. April 2013 zugesandten Dokumente anbelangt, so sind elektronische Eingaben grunds�tzlich nur zul�ssig, wenn die daf�r vorgesehene Plattform verwendet wurde, was vorliegend nicht der Fall ist. Das eine Dokument ist ein (undatiertes) Zeugnis der A.________ School, welches ohnehin erst nach Ablauf der Beschwerdefrist, mithin versp�tet eingereicht wurde und dar�ber hinaus ein unzul�ssiges Novum im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG w�re. Das zweite Dokument ist eine Stellungnahme des griechischen Anwaltes des Beschwerdef�hrers, in welchem der Sachverhalt aus dessen Sicht geschildert wird. Soweit das Schreiben dem Beschwerdef�hrer zugerechnet wird, k�nnte es als Aus�bung des Replikrechts angesehen werden. Inhaltlich enth�lt es freilich keine neuen Gesichtspunkte.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, dass im kantonalen Verfahren keine pers�nliche Anh�rung stattgefunden hat.
2.1 Der Vorwurf an das Obergericht, ihn nicht pers�nlich angeh�rt zu haben, erscheint insofern etwas befremdend, als der Beschwerdef�hrer im parallelen Ab�nderungsverfahren gegen�ber dem Bezirksgericht vorgebracht hat, er k�nne die von ihm betreute T.________ nicht tagelang allein in den Emiraten zur�cklassen, weshalb er die Dispensation von der anberaumten Verhandlung verlange. Es l�sst sich aber nicht gerade von Rechtsmissbrauch bzw. treuwidrigem prozessualem Verhalten sprechen, wenn der Beschwerdef�hrer im vorliegenden R�ckf�hrungsverfahren eine unterbliebene pers�nliche Anh�rung moniert.
2.2 Konkret macht der Beschwerdef�hrer geltend, er habe die Parteibefragung als Beweismittel angeboten und es sei willk�rlich, wenn das Obergericht dieses nicht abgenommen, sondern aufgrund der Akten entschieden habe.
Soweit ein Gericht zum Schluss kommt, dass weitere Beweisvorkehren an der W�rdigung der bereits abgenommenen Beweise voraussichtlich nichts mehr �ndern w�rden, darf es in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung auf weitere Abkl�rungen verzichten (BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 429). Der Beschwerdef�hrer zeigt entgegen den Substanziierungsanforderungen an Willk�rr�gen (dazu BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246) nicht auf, inwiefern seine Einvernahme neue Erkenntnisse h�tte erwarten lassen und die vorinstanzliche Beweisw�rdigung im Zusammenhang mit dem gew�hnlichen Aufenthalt von S.________ (dazu E. 3) entscheidend h�tte beeinflussen oder gar �ndern k�nnen.
Eine Verletzung des Willk�rverbotes im Zusammenhang mit der pers�nlichen Anh�rung ist nach dem Gesagten nicht dargetan.
2.3 Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) macht der Beschwerdef�hrer im vorliegenden Kontext nicht geltend. Ohnehin g�be der verfassungsm�ssige Anspruch gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV kein Recht auf m�ndliche Anh�rung (BGE 125 I 209 E. 9b S. 219; 134 I 140 E. 5.3 S. 148) und w�re �berdies von vornherein keine Geh�rsverletzung gegeben, wo ein Gericht in willk�rfreier antizipierter Beweisw�rdigung auf eine m�ndliche Anh�rung verzichtet hat (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157).
2.4 Sodann wird auch keine Gesetzesnorm als verletzt angerufen. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Indes ist es nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese nicht oder nicht mehr vorgetragen werden (134 III 102 E. 1.1 S. 105; 135 III 397 E. 1.4 S. 400). Art. 42 Abs. 2 BGG verlangt vielmehr, dass in der Beschwerdebegr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Es ist deshalb unerl�sslich, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt (Urteile 4A_744/2011 vom 12. Juli 2012 E. 2.1; 4A_709/2011 vom 31. Mai 2012 E. 1.3).
Vorliegend stellt sich die Frage des Anwendungsbereiches des HK� und damit zusammenh�ngend die Frage, ob das Kind S.________ unmittelbar vor dem Verbringen in die Schweiz am 9. Januar 2012 in Griechenland seinen gew�hnlichen Aufenthalt hatte (vgl. Art. 3 Abs. 1 lit. a und Art. 4 HK�).
Der Begriff des gew�hnlichen Aufenthaltes im Sinne des HK� ist vertragsautonom auszulegen und entspricht dem Ankn�pfungsbegriff, wie er im Minderj�hrigenschutzabkommen (MSA; SR 0.211.231.01) und in anderen Haager �bereinkommen verwendet wird (Urteil 5P.367/2005 vom 15. November 2005 E. 5.1). Allgemein wird er bestimmt durch den tats�chlichen Mittelpunkt der Lebensf�hrung des Kindes (vgl. BGE 110 II 119 E. 3 S. 122; 117 II 334 E. 4a S. 337), wobei auf die nach aussen erkennbaren Umst�nde abzustellen ist und es auf subjektive Momente nicht ankommt (BGE 117 II 334 E. 4a S. 337; 129 III 288 E. 4.1 S. 292). Vorausgesetzt ist eine gewisse tats�chliche Dauer des Aufenthaltes sowie eine damit zusammenh�ngende gewisse Integration im famili�ren und sozialen Umfeld, wobei auch andere Faktoren wie Nationalit�t, Sprachkenntnisse und Einschulung eine Rolle spielen k�nnen (Urteil 5A_889/2011 vom 23. April 2012 E. 4.1). In der Regel f�llt der gew�hnliche Aufenthalt mit dem Lebensmittelpunkt mindestens eines Elternteils zusammen (dazu BGE 129 III 288 E. 4.1 S. 292).
Bei der Feststellung des Aufenthaltsortes des Kindes kann in der Regel kein klarer Beweis gef�hrt werden, sondern ist aufgrund von Indizien eine Gewichtung der vorgenannten relevanten Umst�nde vorzunehmen. Die gerichtliche W�rdigung dieser Indizien und die sich daraus ergebenden tats�chlichen Schlussfolgerungen sind Tatfragen. Daher ist die auf eine W�rdigung konkreter Umst�nde gest�tzte Beurteilung des Aufenthaltsortes des Kindes im Zeitpunkt der behaupteten Entf�hrung f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG), ausser wenn sie "offensichtlich unrichtig" im Sinn von Art. 97 Abs. 1 BGG ist, wobei dieser Begriff mit "willk�rlich" gleichzusetzen ist (Botschaft, BBl 2001 IV 4338; BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252; 133 III 393 E. 7.1 S. 398). Hierf�r gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Gem�ss Version der Beschwerdegegnerin weilte das Kind S.________ lediglich wenige Tage ferienhalber in Griechenland, bevor sie mit ihm am 9. Januar 2012 in die Schweiz reiste. Demgegen�ber behauptet der Beschwerdef�hrer, die Familie habe im Sommer 2011 definitiv in Pir�us Wohnsitz genommen, wo sie bereits seit zwei Jahren angemeldet gewesen sei, und S.________ habe dort die Schule besucht. Das Obergericht ist aufgrund einer detaillierten Beweisw�rdigung zum Schluss gekommen, der Nachweis, wonach S.________ unmittelbar vor dem Verbringen in die Schweiz ihren gew�hnlichen Aufenthalt in Griechenland gehabt h�tte, sei nicht erbracht worden. Diese Beweisw�rdigung (dazu E. 3.1) wird in verschiedener Hinsicht als willk�rlich kritisiert (dazu E. 3.2 - 3.4).
3.1 Gem�ss den im angefochtenen Entscheid festgehaltenen Aussagen geht die Darstellung des Beschwerdef�hrers dahin, dass die Familie im Sommer 2011 gemeinsam Wohnsitz in Pir�us genommen habe; dies sei der �bereinstimmende Wille der Parteien gewesen. S.________ sei am 27. August 2011 in Griechenland eingereist und habe vom 1. September bis 28. Dezember 2011 in Pir�us einen Englischkurs absolviert. Die Darstellung der Beschwerdegegnerin geht demgegen�ber dahin, dass sie von Abu Dhabi in die Schweiz zur�ckkehren wollte, was der Beschwerdef�hrer zu verhindern gewusst habe. Sie sei gegen ihren Willen dort geblieben und er habe eine R�ckkehr in die Schweiz in den Sommerferien abgelehnt. Am 1. August 2011 seien sie nach Griechenland in die Ferien gefahren. Seit September 2011 besuche T.________ in Abu Dhabi einen englisch-franz�sischen Kindergarten. S.________ sei in Abu Dhabi bis zum 28. Dezember 2011 zur Schule gegangen. An diesem Tag sei sie mit S.________ nach Griechenland geflogen, um dort die Nach-Weihnachtstage zu verbringen. Der Beschwerdef�hrer sei am 6. Januar 2012 mit T.________ nach Abu Dhabi zur�ckgekehrt, um die Arbeit aufzunehmen. Sie sei indessen am 9. Januar 2012 mit S.________ in die Schweiz geflogen, weil sie es in Abu Dhabi nicht mehr ausgehalten habe.
Das Obergericht hat sodann die vom Beschwerdef�hrer f�r den gew�hnlichen Aufenthalt von S.________ in Griechenland angerufenen Beweismittel auf ihre Plausibilit�t hin �berpr�ft bzw. gew�rdigt. Es hat dabei befunden, dass die (ohnehin ganz allgemein gehaltene) Behauptung einer gemeinsamen Wohnsitznahme in Griechenland im Sommer 2011 angesichts der per Januar 2010 erfolgten Scheidung auff�llig sei und in diametralem Widerspruch zur Schilderung der Beschwerdegegnerin anl�sslich ihrer Befragung im Zusammenhang mit dem von ihr vor dem Bezirksgericht Z�rich eingeleiteten Ab�nderungsverfahren stehe. Die vom Beschwerdef�hrer eingereichte Bescheinigung des B�rgermeisters von Pir�us vom 22. M�rz 2010 k�nne schon deshalb kein Beleg f�r den geltend gemachten Aufenthalt sein, weil sie lange vor dem Zeitpunkt ausgestellt worden sei, ab welchem S.________ angeblich in Griechenland gewohnt haben soll. Der Beschwerdef�hrer gebe denn auch selber an, diese Best�tigung sei im Hinblick auf eine vorgesehene Wohnsitznahme erfolgt. Aus den gleichen Gr�nden belege auch die Best�tigung vom 2. M�rz 2012 der "Municipality of Piraeus", wonach der Beschwerdef�hrer seit zwei oder mehr Jahren an der fraglichen Adresse in Pir�us wohne, keinen Wohnsitz des Kindes, zumal die Kinder in der Bescheinigung nicht aufgef�hrt seien; im �brigen figuriere die Beschwerdegegnerin als "Ehefrau", obwohl die Parteien seit Januar 2010 geschieden seien. Kein Wohnsitz des Kindes in Griechenland lasse sich sodann aus der am 27. November 2010 ausgestellten steuerlichen Registrierung in Pir�us ableiten, da sie sich auf einen fr�heren Zeitpunkt und allein auf den Beschwerdef�hrer beziehe.
Das Obergericht hat weiter befunden und erwogen, gem�ss Behauptung des Beschwerdef�hrers in der erg�nzenden Eingabe vom 4. Februar 2013 sei S.________ am 27. August 2011 in Griechenland eingereist. Der Reisepass von S.________ belege aber gerade umgekehrt die Einreise am 27. August 2011 in die VAE. Ob der Beschwerdef�hrer mit dem Kind sodann am 11. September 2011 gem�ss elektronischem Flugticket tats�chlich von Dubai nach Athen und am 21. Dezember 2011 von Athen nach Dubai geflogen sei, k�nne nicht nachvollzogen werden, da keine Boardingkarten eingereicht worden seien. Nachweislich sei aber die Beschwerdegegnerin mit S.________ am 28. Dezember 2011 von Abu Dhabi nach Athen geflogen, lege sie doch hierf�r die Boardingkarten vor und enthalte der Reisepass von Ilion auch einen entsprechenden Eintrag. Wie auch immer es sich im Einzelnen verhalte, k�nne jedenfalls die Best�tigung der "B.________ Schools", gem�ss welcher S.________ vom 1. September bis 28. Dezember 2011 Englischklassen besucht und diese in der genannten Zeitspanne erfolgreich absolviert haben soll, nicht zutreffen. Sodann falle auf, dass es sich um eine Sprachschule und nicht um eine Grundschule handle; der Besuch einer Sprachschule sei aber in aller Regel zeitlich limitiert und begr�nde keinen Wohnsitz. Im �brigen habe S.________ von September 2010 bis Januar 2011 in Z�rich den Kindergarten besucht und sei sie im Jahre 2011 gem�ss Darstellung der Beschwerdegegnerin vom Beschwerdef�hrer in Abu Dhabi eingeschult worden, so dass es auch unverst�ndlich w�re, wieso das Kind in Griechenland bei einer tats�chlich erfolgten Wohnsitznahme nicht in den Kindergarten geschickt oder aber eingeschult worden w�re.
Vor dem Hintergrund der vorstehenden Ungereimtheiten und Widerspr�che erachtete das Obergericht die weiteren seitens des Beschwerdef�hrers produzierten Unterlagen als nicht entscheidend. Es befand, die von einer/einem U.________ am 12. Februar 2012 f�r V.________ ausgestellte Best�tigung, dass der Beschwerdef�hrer als Finanzintermedi�r und wegen seines kulturellen Hintergrundes zu 70 - 80 % in Griechenland t�tig sei, belege keinen gew�hnlichen Aufenthalt des Kindes zu Beginn des Jahres 2012. Nichts anderes ergebe sich aus der Best�tigung von W.________, Human Ressource Dept der R.________-Invest in Dubai, vom 2. Juli 2012. Der Beschwerdef�hrer verzeichne darin eine Adresse in Z�rich; dass er in dieser Firma, f�r welche er seit September 2011 t�tig sein soll, mit Aufgaben in Griechenland betraut (gewesen) sei, belege keinen dortigen gew�hnlichen Aufenthalt des Kindes, ebenso wenig wie der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer zwischen 17. September und 10. Dezember 2011 in Griechenland ein Fahrzeug gemietet habe. Wenig glaubhaft seien angesichts der Widerspr�che zum vorstehend geschilderten Ablauf sodann die eidesstattliche Erkl�rung der Mutter des Beschwerdef�hrers, wonach sich dieser mit der Familie im fr�hen September 2011 in Pir�us fest niedergelassen habe und die ganze Familie ununterbrochen dort gewohnt haben soll, mit Ausnahme einer Woche in den VAE ungef�hr Mitte Dezember 2011, wobei sie selbst t�glich mit der Betreuung und Verpflegung der Grosskinder betraut gewesen sei und S.________ von September 2011 bis zum Tag der Entf�hrung Englisch in einem Englischkurs studiert habe. Gleiches gelte f�r die Best�tigungen von weiteren vier Personen aus dem Umfeld des Beschwerdef�hrers. Drei Schreiben seien praktisch identisch, wobei zwei Schreiben offenkundig aus der gleichen Feder stammten; sodann falle auf, dass H.________ und I.________ zwar behaupteten, sie w�rden gegen�ber der Wohnung des Beschwerdef�hrers leben, sie aber eine ganz andere Adresse angeben w�rden. Im �brigen seien alle Best�tigungen �beraus allgemein gehalten resp. inhaltlich sehr d�rftig. Insgesamt fehle es ihnen an �berzeugungskraft.
Schliesslich hat das Obergericht darauf hingewiesen, dass der Beschwerdef�hrer im R�ckf�hrungsgesuch zwar formell die Anschrift in Pir�us angegeben, in der Begr�ndung aber angef�hrt habe, sich mit der j�ngeren Tochter T.________ seit Januar 2012 in Abu Dhabi aufzuhalten; auch in der Stellungnahme vom 4. Februar 2013 habe er angegeben, sich beruflich in den Emiraten aufzuhalten, und im Ab�nderungsverfahren, welches er am 27. M�rz 2012 vor dem Gerichtshof f�r pers�nliche Angelegenheiten der Nicht-Muslime in Dubai eingeleitet habe, sei eine dortige Adresse verzeigt. In seiner Eingabe vom 14. Juni 2012 an das Bezirksgericht Z�rich habe er ausgef�hrt, in den VAE die Sorge �ber sein zweites Kind auszu�ben und dieses nicht tagelang allein in den Emiraten lassen zu k�nnen, weshalb er um Dispensation von der anberaumten Verhandlung ersuche. Obwohl sich all diese Umst�nde erst ab Beginn des Jahres 2012 zugetragen h�tten, seien sie doch gewichtige Hinweise daf�r, dass der Beschwerdef�hrer seinen Wohnsitz immer in den VAE beibehalten habe, auch wenn er dazwischen m�glicherweise f�r k�rzere oder l�ngere Zeit nach Griechenland gefahren sei. Die Behauptung, er bzw. die ganze Familie h�tten sich im Sommer 2011 zu einer gemeinsamen Wohnsitznahme in Griechenland entschlossen, erscheine unglaubhaft und wirke konstruiert. Aufgrund einer E-Mail und einer Aktennotiz erhelle, dass der Beschwerdef�hrer im M�rz 2012 bei der Zentralbeh�rde f�r Kindesentf�hrung in Bern vorstellig geworden sei, wobei offenbar der Wohnsitz und damit die Eintretensfrage unklar gewesen sei, was ihm die Zentralstelle unmissverst�ndlich mitgeteilt habe. Dem Beschwerdef�hrer sei somit klar geworden, dass der gew�hnliche Aufenthalt von S.________ vor Anfang 2012 entscheidend sein w�rde, um eine R�ckf�hrung zu erreichen. Danach habe er Ende August 2012 �ber die griechische Zentralbeh�rde ein R�ckf�hrungsbegehren gestellt und dabei die Adresse in Pir�us angegeben.
3.2 Der Beschwerdef�hrer macht eine offensichtlich unrichtige bzw. willk�rliche Sachverhaltsfeststellung geltend und bringt diesbez�glich vor, das Obergericht habe eine ganze Reihe von eingereichten Beilagen nicht ausdr�cklich gew�rdigt. Dies mag zutreffen, h�ngt aber mit deren Irrelevanz zusammen, denn es ist nicht ersichtlich, inwiefern die betreffenden Dokumente einen gew�hnlichen Aufenthalt von S.________ in Griechenland unmittelbar vor dem Verbringen in die Schweiz belegen k�nnten, weshalb jedenfalls im Ergebnis keine Willk�r gegeben ist, wie sie f�r eine Gutheissung der Beschwerde erforderlich w�re (vgl. BGE 133 I 149 E. 3.1 S. 153; 134 I 140 E. 5.4 S. 148).
Dies gilt f�r die Foto, die Schimmelbefall in einem Bad zeigt (gem�ss Beschwerdef�hrer musste die Wohnung mit Blick auf die dortige Wohnsitznahme renoviert werden; gem�ss Beschwerdegegnerin handelt es sich um das Badezimmer in der Wohnung der Grossmutter), ebenso wie f�r die Foto zu einer freien Mietwohnung (welche die Beschwerdegegnerin nicht zu kennen behauptet) und die Fotos, auf denen ein Zimmer bzw. M�bel mit Kindersachen ersichtlich sind (gem�ss Beschwerdegegnerin handelt es sich um die Wohnung, in der gelegentlich Ferien verbracht wurden). Keine Aussagen �ber den gew�hnlichen Aufenthalt von S.________ ergeben sich sodann aus der Nebenkostenabrechnung bzw. Stromrechnung der Wohnung in Pir�us (gem�ss Beschwerdef�hrer die Wohnung, in der die Familie zur fraglichen Zeit angeblich gewohnt hat), zumal Stromkosten auch bei einer leer stehenden, vermieteten oder zu Ferienzwecken benutzen Wohnung entstehen k�nnen. Gleiches gilt f�r den Kopfteil eines Schreibens des Bev�lkerungsamtes der Stadt Z�rich an den Beschwerdef�hrer mit Adresse in Pir�us. Der Inhalt dieses Schreibens ist offensichtlich abgedeckt und es ist auch kein Datum ersichtlich; abgesehen davon fehlt jeglicher Hinweis auf die Kinder oder die Familie.
Sodann verweist der Beschwerdef�hrer auf eine eidesstattliche Erkl�rung von J.________ auf dem philippinischen Konsulat, wonach sie zweimal w�chentlich in der Wohnung des Beschwerdef�hrers in Yas Island gewesen sei und bis Dezember 2011 die Familie nie gesehen habe. Die Beschwerdegegnerin h�lt demgegen�ber fest, diese Person sei ihr v�llig unbekannt und im �brigen h�tten sie nicht auf Yas Island, sondern an der bekannten Adresse von C.________, Abu Dhabi, gewohnt. Wie es sich damit im Einzelnen verh�lt, kann offen bleiben, weil auch dieses Affidavit keine Aussage �ber den gew�hnlichen Aufenthalt von S.________ per Anfang 2012 macht.
Der Beschwerdef�hrer verweist weiter auf seinen UAE-Gate-Pass und behauptet, mit diesem sei er zur Ein- und Ausreise ohne Pass und Stempel berechtigt, wobei er ohne Formalit�ten auch Kinder mitf�hren d�rfe (was die Beschwerdegegnerin bestreitet). So sei z.B. eine Reise von Griechenland nach Abu Dhabi ohne Pass und Stempel im August 2011 erfolgt, um alles f�r den Umzug nach Griechenland zu packen. In diesem Zusammenhang zeigt der Beschwerdef�hrer aber nicht auf, dass und inwiefern er bereits im kantonalen Verfahren behauptet h�tte, er d�rfe mit diesem Gate-Pass auch Kinder ohne Pass bzw. Passeintrag mitnehmen; es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichtes in den Akten nach entsprechenden Vorbringen zu forschen (BGE 133 IV 286 E. 6.2 S. 288). Die Behauptung muss deshalb als neu und damit unzul�ssig gelten (Art. 99 Abs. 1 BGG). Ohnehin w�rde sie sich schlecht mit der Tatsache vertragen, dass im Reisepass von S.________ tats�chlich gestempelte Eintr�ge ersichtlich sind, einfach nicht f�r die vom Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren behaupteten Daten. Eine willk�rliche (unterlassene) Beweisw�rdigung durch das Obergericht ist jedenfalls nicht mit der gen�genden Substanziierung dargetan (zu den Anforderungen an die Begr�ndung von Willk�rr�gen vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
3.3 Was der Beschwerdef�hrer sodann zu den Beweismitteln anf�hrt, welche das Obergericht einer tats�chlichen W�rdigung unterzogen hat, besteht weitestgehend in einer Schilderung der Dinge aus eigener Sicht; solche appellatorischen Ausf�hrungen sind aber zur Begr�ndung von Willk�rr�gen ungeeignet (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399; 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Willk�r bei der Beweisw�rdigung liegt im �brigen nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung oder W�rdigung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re (BGE 136 I 316 E. 2.2.2 S. 319). Vielmehr setzt sie spezifisch voraus, dass das Sachgericht den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich nicht erkannt, ohne vern�nftigen Grund ein entscheidendes Beweismittel ausser Acht gelassen oder aus den vorhandenen Beweismitteln einen unhaltbaren Schluss gezogen hat (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9).
Appellatorisch sind insbesondere die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers zum angeblichen Willen der Parteien, auch nach der Scheidung einen gemeinsamen Wohnsitz zu haben, was in der Schweiz wegen seiner beruflichen T�tigkeit nicht m�glich und wozu die Beschwerdegegnerin in Abu Dhabi nicht mehr gewillt gewesen sei, weshalb er ihr eben angeboten habe, nach Griechenland zu �bersiedeln, sowie die Behauptung, infolgedessen k�nne die Familie in der zweiten Jahresh�lfte 2011 offensichtlich weder in Abu Dhabi noch in der Schweiz, sondern einzig in Griechenland gelebt haben. Keine Willk�r ist sodann darzutun mit der Behauptung, die Bescheinigung des B�rgermeisters von Pir�us und die Best�tigung der "Municipality of Piraeus" w�rden gerade zeigen, dass die Familie dort habe Wohnsitz nehmen wollen. Nachzuweisen war keine allf�llige famili�re Absicht, sondern nach der in E. 2 erw�hnten Definition und den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz vielmehr der tats�chliche Aufenthalt des Kindes von einer bestimmten Dauer; in diesem Zusammenhang ist keine willk�rliche Beweisw�rdigung (offensichtliches Verkennen der Tragweite eines Beweismittels; offensichtlich unhaltbare Schlussfolgerung aus einem Beweismittel) ersichtlich. Aus dem gleichen Grund ist mit der Kritik an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung mit Bezug auf die Arbeitsbest�tigungen (V.________ und R.________-Invest) keine Willk�r darzutun, zumal der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang lediglich von einer geplanten Wohnsitznahme in Griechenland spricht, wobei die Finanzkrise in Griechenland und die Auswirkungen des Arabischen Fr�hlings seine Arbeitgeber immer wieder zu kurzfristigen �nderungen der internationalen Anstellungsbedingungen veranlasst h�tten. Auch mit der Anschlussbehauptung, es habe f�r die Familie auf der Hand gelegen, den Lebensmittelpunkt dort zu w�hlen, wo bereits eine Wohnung bestanden habe, ist keine Willk�r darzutun mit Bezug auf die vorinstanzliche Kernerw�gung, der gew�hnliche Aufenthalt von S.________ in Griechenland sei nicht nachgewiesen. Soweit eine Beweisw�rdigung willk�rfrei ist, liegt in ihr keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157), weshalb die im Zusammenhang mit den beiden vorerw�hnten Arbeitsbest�tigungen erhobene Geh�rsr�ge unbegr�ndet ist.
Im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen W�rdigung der Best�tigung der "B.________ Schools", wonach S.________ vom 1. September bis 28. Dezember 2011 einen Englischkurs besucht haben soll, was nicht mit den Eintr�gen im Reisepass �bereinstimmt, ist keine Willk�r darzutun mit dem Vorbringen, Schulbest�tigungen seien erfahrungsgem�ss nicht tagesgenau und w�rden auch Ferienabwesenheiten nicht umfassen; die Best�tigung wirft offensichtlich Fragezeichen auf und dies durfte das Obergericht in die Gesamtw�rdigung einbeziehen. Ferner ist nicht ersichtlich, inwiefern die obergerichtliche Erw�gung, es sei wenig nachvollziehbar, wieso S.________, die in der Schweiz schon in den Kindergarten und in Abu Dhabi zur Schule gegangen sei, in Griechenland nicht eingeschult, sondern in einen Englischkurs geschickt worden sei, "absolut aktenwidrig" sein soll, zumal der Beschwerdef�hrer selbst darauf hinweist, dass S.________ gem�ss Best�tigung des B�rgermeisters von Pir�us die �ffentliche Schule h�tte besuchen k�nnen (Beschwerde S. 10). Einzig mit dem Verweis auf das Alter des Kindes ist jedenfalls keine Willk�r mit Bezug auf die Zweifel des Obergerichtes an der Best�tigung betreffend Englischkurse dargetan.
Nichts zu �ndern vermag die Best�tigung der Grossmutter; das Obergericht hat die Best�tigung keineswegs �bersehen, sondern im Gesamtkontext gew�rdigt und ber�cksichtigt, dass es sich um die Mutter des Beschwerdef�hrers handelt. Willk�r ist in diesem Zusammenhang nicht ersichtlich. Gleiches gilt f�r die Kreditkartenabrechnungen (die Beschwerdegegnerin behauptet, die American Express-Karte sei abgelaufen, was sich aus der vorinstanzlich eingereichten Kopie mit dem Enddatum 09/10 ergebe, und die Karte bei der Millennium Bank habe sie in den letzten drei Jahren selbst nie mehr benutzt), aus welchen sich nach den Feststellungen des Obergerichts mehrere Eink�ufe der Beschwerdegegnerin in Griechenland ergeben, welche prim�r in den letzten August- und den ersten Septembertagen 2011 stattfanden. Die Erw�gung des Obergerichtes, dies decke sich mit der Aussage der Beschwerdegegnerin, w�hrend der betreffenden Zeit Urlaub in Griechenland verbracht zu haben, erscheint nicht willk�rlich. Jedenfalls ergibt sich angesichts der auf eine kurze Zeitspanne konzentrierten Belastungen nicht, dass die Familie in der ganzen zweiten Jahresh�lfte 2011 in Griechenland gelebt h�tte, wie der Beschwerdef�hrer behauptet. Ebenfalls keine Willk�r ergibt sich aus dem Umstand, dass das Obergericht keinen gew�hnlichen Aufenthalt aus der Best�tigung abgeleitet hat, wonach S.________ am 18. und 25. November sowie am 9. und 16. Dezember 2011 eine Snowboardschule besucht haben soll (was die Beschwerdegegnerin bestreitet). Was schliesslich die allgemeinen Best�tigungen von vier weiteren Personen anbelangt, setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht mit der obergerichtlichen Erw�gung auseinander, wonach drei Schreiben praktisch identisch seien bzw. zwei Schreiben offenkundig aus der gleichen Feder stammten und wonach zwei Personen behauptet h�tten, in einer gegen�berliegenden Wohnung zu leben, sie aber eine ganz andere Adresse angegeben h�tten. Die Willk�rr�ge bleibt deshalb unsubstanziiert.
3.4 Insgesamt ergibt sich, dass der Beschwerdef�hrer keine Willk�r mit Bezug auf die vorinstanzliche Beweisw�rdigung, ein gew�hnlicher Aufenthalt von S.________ in Griechenland vor dem Verbringen in die Schweiz sei nicht nachgewiesen, darzutun vermag. Erg�nzend sei festgehalten, dass er zwar eine Vielzahl von gem�ss vorinstanzlicher W�rdigung h�chst zweifelhaften und teilweise tatsachenwidrigen Best�tigungen vorgelegt hat, aber gerade keine Aufenthaltsbest�tigung f�r das Kind selbst, obwohl es bei tats�chlicher Niederlassung in Griechenland nach allgemeiner Lebenserfahrung eine solche geben m�sste. Ferner sei erg�nzend zur vorinstanzlichen Beweisw�rdigung festgehalten, dass es bei effektiver Niederlassung der Familie in Griechenland im Sommer 2011, wie der Beschwerdef�hrer dies behauptet, wenig einsichtig w�re, wieso er am 6. Januar 2012 (also drei Tage vor dem Flug von Beschwerdegegnerin und S.________ in die Schweiz) mit der j�ngeren Tochter nach Abu Dhabi zur�ckgereist w�re, um dort wiederum seine Arbeit aufzunehmen. In diesem Zusammenhang durfte das Obergericht schliesslich in die Gesamtw�rdigung betreffend die Glaubhaftigkeit der Darstellung durch den Beschwerdef�hrer miteinbeziehen, dass sich dieser mit der j�ngeren Tochter auch seither in den VAE aufh�lt. Das Vorbringen, ohne Beschwerdegegnerin und S.________ sei es ihm nicht m�glich gewesen, den urspr�nglichen Plan einer Wohnsitznahme in Griechenland weiterzuverfolgen, ist nicht schl�ssig und jedenfalls nicht zur Begr�ndung einer Willk�rr�ge geeignet, weil sich die Beschwerdegegnerin und S.________ ja auch nicht in Abu Dhabi aufhalten und deshalb so oder anders kein gemeinsames Familienleben stattfindet. Wie es sich mit all diesen Elementen im Einzelnen verh�lt, ist aber nicht ausschlaggebend, denn Willk�r liegt nach dem Gesagten nicht schon vor, wenn eine andere M�glichkeit ebenfalls gegeben oder sogar wahrscheinlicher sein k�nnte (vgl. E. 2.2). Nichts hilft vorliegend dar�ber hinweg, dass eine Kette von Ungereimtheiten besteht und kein Beleg vorhanden ist, welcher direkt auf einen gew�hnlichen Aufenthalt von S.________ anfangs 2012 in Griechenland schliessen lassen m�sste. Das Obergericht durfte deshalb willk�rfrei feststellen, dem Beschwerdef�hrer sei der entsprechende Nachweis misslungen.
Das HK� kann nur zur Anwendung gelangen, wenn das Kind seinen Aufenthalt in einem Vertragsstaat hatte, unmittelbar bevor es in einen anderen Vertragsstaat verbracht und dadurch ein Sorgerecht widerrechtlich verletzt worden ist (Art. 1 lit. a, Art. 3 Abs. 1 lit. a und Art. 4 HK�). Beim HK� handelt es sich folglich nicht um ein sog. allseitiges �bereinkommen, das erga omnes-Wirkung entfaltet. Ist der gew�hnliche Aufenthalt des Kindes in einem Vertragsstaat nicht nachgewiesen, kommt das HK� mithin nicht zur Anwendung. Dies ist angesichts des willk�rfreien oberinstanzlichen Beweisergebnisses der Fall und folglich ist das Obergericht auf das R�ckf�hrungsgesuch zu Recht nicht eingetreten.
Fehlt es am Anwendungsbereich des �bereinkommens, so f�llt auch eine auf Art. 8 BG-KKE gest�tzte Mediation zwischen den Eltern ausser Betracht, ist doch dieses Gesetz gem�ss Ingress in Ausf�hrung u.a. des Haager R�ckf�hrungs�bereinkommens ergangen und bezieht sich Art. 8 BG-KKE offensichtlich auf das betreffende gerichtliche Verfahren. Das Obergericht hat deshalb ebenfalls zu Recht befunden, dass die �brigen Antr�ge bei fehlender Anwendbarkeit des �bereinkommens hinf�llig seien.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde in Zivilsachen abzuweisen ist, soweit auf sie eingetreten werden kann. In R�ckf�hrungsverfahren werden gest�tzt auf Art. 26 Abs. 2 HK� keine Gerichtskosten erhoben und den Parteien - abgesehen von der Ausnahme bei einer R�ckf�hrungsverpflichtung (vgl. Art. 26 Abs. 4 HK�) -keine gegenseitigen Parteikosten auferlegt, was sinngem�ss auch f�r ein Putativ-R�ckf�hrungsverfahren gelten muss. Infolge Entsch�digung durch die Gerichtskasse ist das Gesuch der Beschwerdegegnerin um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.
Rechtsanw�ltin Annegret Lautenbach-Koch und Rechtsanw�ltin Heidi Frick-Moccetti werden aus der Gerichtskasse mit je Fr. 2'000.-- entsch�digt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, sowie der Zentralbeh�rde f�r Kindesentf�hrung schriftlich mitgeteilt.