Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=11.12.2013&Aktenzeichen=XI%20R%2021/11
Timestamp: 2020-07-10 23:42:00
Document Index: 152657681

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', 'Art 199', 'Art 199', '§ 13', '§ 13', '§ 48']

https://dejure.org/2013,45082
BFH, 11.12.2013 - XI R 21/11 (https://dejure.org/2013,45082)
BFH, Entscheidung vom 11.12.2013 - XI R 21/11 (https://dejure.org/2013,45082)
BFH, Entscheidung vom 11. Dezember 2013 - XI R 21/11 (https://dejure.org/2013,45082)
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UStG § 13b Abs 1 S 1 Nr 4, UStG § 13b Abs 2 S 2, EGRL 112/2006 Art 199 Abs 1 Buchst a, EGRL 112/2006 Art 199 Abs 2, UStG VZ 2007
Erforderlich ist, dass der Leistungsempfänger die bezogenen Bauleistungen seinerseits wieder für eine derartige Leistung verwendet (BFH-Urteil in BStBl II 2011, 842 für das Umsatzsteuergesetz in der Fassung des Jahres 2005; BFH-Urteil vom 11. Dezember 2013 XI R 21/11, BStBl II 2014, 425 für das Umsatzsteuergesetz in der Fassung des Jahres 2007; Urteil des Finanzgerichts - FG - Münster vom 31. Januar 2017 15 K 3998/15 U, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2017, 527; FG Düsseldorf vom 28. April 2017 1 K 2634/15 U, EFG 2017, 1217, Rev. XI R 21/17).
Dieser Ansicht schloss sich der XI. Senat des Bundesfinanzhofs mit Urteil vom 11. Dezember 2013 für die Rechtslage im Jahr 2007 an (BFH, Urteil vom 11. Dezember 2013 - XI R 21/11, BFHE 244, 115 , BStBl II 2014, 425 ).
Der BFH habe in seiner Entscheidung vom 22.08.2013 und der ihr folgenden Entscheidung des XI. Senats vom 11.12.2013 (XI R 21/11) festgestellt, dass bei den jeweils im Streitfall vorliegenden Bauleistungen keine Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers gemäß § 13b UStG vorliege.
Der BFH hat zudem in seinem Urteil vom 11.12.2013 XI R 21/11, BStBl II 2014, 425) ausgesprochen, für die Frage der Anwendbarkeit von § 13 Abs. 2 Satz 2 UStG sei nicht entscheidungserheblich, ob sich die Beteiligten über die Handhabung der Steuerschuldnerschaft ursprünglich einig gewesen seien und ob möglicherweise der Leistungsempfänger dem Leistenden eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz -EStG- vorgelegt habe.