Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20180717_OGH0002_0010OB00091_18S0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-10 19:43:37
Document Index: 53442105

Matched Legal Cases: ['OGH', '§482', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 496', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 502', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 502', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 502', 'OGH', '§ 6', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 213', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 1Ob91/18s - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 5Ob95/62 2Ob190/72 (2Ob1...
RS0042014
5Ob95/62; 2Ob190/72 (2Ob191/72); 8Ob529/82; 1Ob734/82; 3Ob621/85; 7Ob504/87; 2Ob522/88 (2Ob523/88); 7Ob586/89; 5Ob652/89; 7Ob25/92; 1Ob609/92; 1Ob547/93 (1Ob548/93); 10ObS14/94; 3Ob1612/95; 4Ob1007/96; 4Ob329/97d; 8Ob359/97w; 4Ob194/98b; 7Ob300/98p; 4Ob233/00v; 1Ob228/00m; 9Ob47/02f; 3Ob259/05t; 2Ob221/06y; 1Ob41/08y; 1Ob25/11z; 5Ob216/10s; 6Ob136/11k; 4Ob14/12f; 1Ob173/12s; 4Ob63/13p; 8Ob38/14t; 3Ob85/15v; 1Ob33/17k; 1Ob110/17h; 1Ob65/18t; 1Ob91/18s; 1Ob175/18v; 3Ob69/19x
ZPO §482 B1
Kein Neuerungsverbot im fortgesetzten Verfahren hinsichtlich noch nicht abschließend entschiedener Fragen (so auch SZ 28/96).
5 Ob 95/62
Entscheidungstext OGH 07.06.1962 5 Ob 95/62
2 Ob 190/72
Entscheidungstext OGH 08.02.1973 2 Ob 190/72
Veröff: SZ 46/16
1 Ob 734/82
Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 734/82
Veröff: SZ 55/164 = JBl 1983,441 = RZ 1984/1 S 15
3 Ob 621/85
Entscheidungstext OGH 19.02.1986 3 Ob 621/85
Vgl auch; Beisatz: Abschließend erledigte Streitpunkte können nicht wieder neu aufgerollt und die Beantwortung diesbezüglicher Fragen darf auch auf Grund neuer Tatsachen nicht mehr in Zweifel gezogen werden. (T1)
7 Ob 504/87
Entscheidungstext OGH 26.03.1987 7 Ob 504/87
2 Ob 522/88
Entscheidungstext OGH 15.03.1988 2 Ob 522/88
Veröff: WBl 1990,55 = ÖBA 1990,466 (Jabornegg)
5 Ob 652/89
Entscheidungstext OGH 19.12.1989 5 Ob 652/89
7 Ob 25/92
Entscheidungstext OGH 20.01.1993 7 Ob 25/92
1 Ob 609/92
Entscheidungstext OGH 11.05.1993 1 Ob 609/92
Vgl auch; Beisatz: Im Falle einer Urteilsaufhebung gemäß § 496 Abs 1 Z 3 ZPO dürfen (im Aufhebungsbeschluss) abschließend entschiedene Streitpunkte im fortgesetzten Verfahren nicht wieder durch neue Behauptungen und Beweise aufgerollt oder in Zweifel gezogen werden können, wenn sich die neuen Tatsachen bereits vor dem Schluss der mündlichen Verhandlung im ersten Rechtsgang zugetragen haben. (T2)
Entscheidungstext OGH 29.11.1995 3 Ob 1612/95
Auch; Beisatz: Abschließend erledigte Streitpunkte können nicht wieder aufgerollt werden. (T3)
8 Ob 359/97w
Entscheidungstext OGH 27.11.1997 8 Ob 359/97w
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: In einem Aufhebungsbeschluss des Gerichtes zweiter Instanz kann eine Frage grundsätzlich nur für dieses Gericht abschließend erledigt werden, weil die dem Aufhebungsbeschluss zugrundeliegende Rechtsansicht auch noch im zweiten Rechtsgang bekämpft werden könnte. (T4)
4 Ob 233/00v
Entscheidungstext OGH 24.10.2000 4 Ob 233/00v
Auch; Veröff: SZ 73/163
1 Ob 228/00m
Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 228/00m
Beisatz: Zu einem noch nicht erledigten Sachantrag kann die Einrede der Verjährung, die im ersten Rechtsgang unterlassen wurde, auch noch im fortgesetzten Verfahren erhoben werden. (T5)
Auch; Beisatz: Lediglich neue Sachanträge sind ebenso ausgeschlossen wie Prozessanträge zu bereits aus dem Bereich der Neuverhandlung ausgeschiedenen Verfahrensergebnissen und Verfahrensabschnitten. (T6)
Vgl auch; Beis wie T4; Beisatz: In einem solchen Fall (Beisatz T4) ist die Partei im zweiten Rechtsgang auch zur Erstattung ergänzenden Vorbringens befugt. (T7)
Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T2
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Veröff: SZ 2016/30
Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch im Verfahren außer Streitsachen. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0042014
JJR_19620607_OGH0002_0050OB00095_6200000_003
Rechtssatz für 3Ob625/83 3Ob4/84 (3Ob5/...
RS0042405
3Ob625/83; 3Ob4/84 (3Ob5/84); 8Ob217/83; 8Ob527/84; 2Ob215/83; 8Ob13/84; 8Ob40/84; 8Ob29/84; 8Ob559/84; 8Ob62/84 (8Ob63/84); 3Ob115/84; 7Ob512/85; 2Ob12/85; 8Ob41/85; 8Ob517/85; 7Ob658/85; 8Ob79/85; 8Ob23/86; 3Ob20/86; 7Ob37/86; 7Ob701/86; 7Ob683/86; 5Ob1509/87; 6Ob563/87; 3Ob657/86 (3Ob658/86); 7Ob30/87; 3Ob1517/87; 7Ob734/87; 7Ob18/88; 2Ob65/88; 2Ob510/88; 2Ob77/88; 1Ob664/88; 8Ob1531/88; 7Ob28/88; 2Ob121/88; 8Ob521/89; 7Ob1002/89; 7Ob509/89; 7Ob552/89; 2Ob57/89; 2Ob85/89; 7Ob632/89; 7Ob693/89; 8Ob1558/89; 1Ob504/90; 4Ob174/89 (4Ob175/89); 7Ob560/90; 2Ob162/89; 2Ob167/89; 1Ob650/90; 1Ob677/90; 4Ob553/90; 6Ob514/91; 1Ob524/91; 3Ob584/90; 8Ob1547/91; 2Ob533/91; 8Ob1653/91; 3Ob1504/92; 8Ob647/92; 3Ob1075/92; 7Ob1526/93; 3Ob1622/92; 7Ob623/94; 7Ob644/94; 2Ob15/95; 4Ob1557/95; 3Ob1572/95; 9ObA1026/95; 1Ob574/95; 1Ob633/95; 5Ob508/96; 10Ob2048/96s; 10ObS2365/96h; 1Ob2354/96z; 1Ob58/97d; 1Ob194/97d; 2Ob2/96; 7Ob328/97d; 1Ob142/97g; 4Ob124/98h; 1Ob85/98a; 2Ob209/98v; 1Ob21/99s; 4Ob98/99m; 1Ob313/98f; 2OB179/99h; 7Ob53/99s; 4Ob190/99s; 2Ob277/99w; 7Ob255/99x; 4Ob262/99d; 7Ob262/99a; 2Ob327/99y; 7Ob89/00i; 1Ob31/00s; 1Ob167/00s; 7Ob210/00h; 9ObA340/00s; 7Ob120/01z; 10Ob182/01i; 8ObA271/01p; 1Ob24/02i; 10Ob215/02v; 7Ob247/02b; 3Ob246/02a; 2Ob175/03d; 4Ob53/04d; 3Ob194/04g; 8ObA75/05w; 7Ob52/06g; 9Ob3/06s; 7Ob157/06y; 2Ob35/06w; 9ObA60/07z; 2Ob260/06h; 2Ob228/07d; 9Ob15/08h; 6Ob104/08z; 7Ob111/08m; 2Ob31/09m; 2Ob9/09a; 5Ob89/09p; 5Ob88/09s; 9ObA15/09k; 8Ob67/09z; 8Ob100/09b; 2Ob196/09a; 2Ob122/09v; 2Ob163/09y; 8ObA48/10g; 5Ob239/10y; 7Ob46/11g; 8Ob108/11g; 4Ob191/11h; 7Ob221/11t; 7Ob228/11x; 1Ob153/12z; 10Ob37/13h; 10Ob9/13s; 2Ob130/14b; 1Ob190/14v; 5Ob80/15y; 1Ob180/15z; 10ObS140/15h; 1Ob153/16f; 9ObA25/17t; 4Ob99/17p; 2Ob39/18a; 7Ob59/18d; 5Ob11/18f; 9Ob44/18p; 1Ob91/18s; 8Ob76/19p
Die für die Revisionszulässigkeit maßgebende Erheblichkeit der Rechtsfragen bestimmt sich nach objektiven Umständen. Hat das Berufungsgericht im Sinn einer einheitlichen und von der Lehre anerkannten Rechtsprechung entschieden, dann kann die Zulässigkeit der Revision nur mit neuen bedeutsamen Argumenten begründet werden. Der OGH sollte, von grundsätzlichen Fragen abgesehen, unter anderem auch nicht Entscheidungen über die Art der Verschuldensteilung und die Schwere eines Verschuldens zu treffen haben. Der Rechtsmittelwerber wird daher immer zu überlegen haben, ob sein Rechtsproblem potentiell auch andere Personen und vergleichbare Fälle berührt. Die Kasuistik des Einzelfalls schließt in der Regel eine beispielgebende Entscheidung aus.
3 Ob 625/83
Entscheidungstext OGH 11.01.1984 3 Ob 625/83
8 Ob 217/83
Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 217/83
nur: Die Kasuistik des Einzelfalls schließt in der Regel eine beispielgebende Entscheidung aus. (T1)
2 Ob 215/83
Entscheidungstext OGH 05.06.1984 2 Ob 215/83
nur: Die für die Revisionszulässigkeit maßgebende Erheblichkeit der Rechtsfragen bestimmt sich nach objektiven Umständen. Der Rechtsmittelwerber wird daher immer zu überlegen haben, ob sein Rechtsproblem potentiell auch andere Personen und vergleichbare Fälle berührt. Die Kasuistik des Einzelfalls schließt in der Regel eine beispielgebende Entscheidung aus. (T2)
8 Ob 40/84
Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 40/84
8 Ob 29/84
Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 29/84
3 Ob 115/84
Entscheidungstext OGH 30.01.1985 3 Ob 115/84
Vgl auch; Beisatz: Dem OGH ist im Grundsatzrevisionsbereich verwehrt, nur für den Einzelfall entscheidende Fragen zu prüfen. (T3)
nur T2; nur: Hat das Berufungsgericht im Sinn einer einheitlichen und von der Lehre anerkannten Rechtsprechung entschieden, dann kann die Zulässigkeit der Revision nur mit neuen bedeutsamen Argumenten begründet werden. (T4)
2 Ob 12/85
Entscheidungstext OGH 16.04.1985 2 Ob 12/85
nur: Der OGH sollte, von grundsätzlichen Fragen abgesehen, unter anderem auch nicht Entscheidungen über die Art der Verschuldensteilung und die Schwere eines Verschuldens zu treffen haben. (T5)
8 Ob 41/85
Entscheidungstext OGH 11.07.1985 8 Ob 41/85
nur T5; Veröff: ZVR 1986/11 S 62
8 Ob 517/85
Entscheidungstext OGH 18.09.1985 8 Ob 517/85
Vgl auch; Beisatz: Der Frage, ob die besonderen Umstände des Einzelfalles auch eine andere Entscheidung als jene der Vorinstanzen gerechtfertigt hätten, kommt keine zur Wahrung der Rechtseinheit, Rechtssicherheit oder Rechtsentwicklung erhebliche Bedeutung zu. (T6)
8 Ob 79/85
Entscheidungstext OGH 18.12.1985 8 Ob 79/85
8 Ob 23/86
Entscheidungstext OGH 07.05.1986 8 Ob 23/86
3 Ob 20/86
Entscheidungstext OGH 02.07.1986 3 Ob 20/86
7 Ob 37/86
Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 37/86
7 Ob 683/86
Entscheidungstext OGH 11.12.1986 7 Ob 683/86
Veröff: HS XVI/XVII/17
5 Ob 1509/87
Entscheidungstext OGH 31.03.1987 5 Ob 1509/87
Vgl auch; nur T4; nur T1
6 Ob 563/87
Entscheidungstext OGH 11.06.1987 6 Ob 563/87
Auch; nur T4; Veröff: VersRdSch 1988,99
3 Ob 1517/87
Entscheidungstext OGH 02.12.1987 3 Ob 1517/87
7 Ob 18/88
Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 18/88
2 Ob 65/88
Entscheidungstext OGH 28.06.1988 2 Ob 65/88
nur T4; nur T1; Veröff: ZVR 1989/131 S 223
1 Ob 664/88
Entscheidungstext OGH 09.11.1988 1 Ob 664/88
8 Ob 1531/88
Entscheidungstext OGH 10.11.1988 8 Ob 1531/88
7 Ob 28/88
Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 28/88
Ähnlich; nur T1; nur T4; Veröff: VersRdSch 1989,188
7 Ob 1002/89
Entscheidungstext OGH 09.03.1989 7 Ob 1002/89
7 Ob 509/89
Entscheidungstext OGH 02.02.1989 7 Ob 509/89
7 Ob 552/89
Entscheidungstext OGH 18.05.1989 7 Ob 552/89
nur T1; Beisatz: Hier: Die Frage der Schätzwertermittlung im nachehelichen Aufteilungsverfahren zur Ermittlung des Wertes einer Liegenschaft bildet keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 Z 4 ZPO. (T7)
2 Ob 85/89
Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 85/89
7 Ob 632/89
Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 632/89
8 Ob 1558/89
Entscheidungstext OGH 18.01.1990 8 Ob 1558/89
1 Ob 504/90
Entscheidungstext OGH 17.01.1990 1 Ob 504/90
4 Ob 174/89
Entscheidungstext OGH 20.01.1990 4 Ob 174/89
7 Ob 560/90
Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 560/90
1 Ob 650/90
Entscheidungstext OGH 28.11.1990 1 Ob 650/90
1 Ob 677/90
Entscheidungstext OGH 28.11.1990 1 Ob 677/90
nur T2; Veröff: ImmZ 1991,143
4 Ob 553/90
Entscheidungstext OGH 04.12.1990 4 Ob 553/90
6 Ob 514/91
Entscheidungstext OGH 28.02.1991 6 Ob 514/91
1 Ob 524/91
Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 524/91
nur T4; nur T1
3 Ob 584/90
Entscheidungstext OGH 20.03.1991 3 Ob 584/90
8 Ob 1547/91
Entscheidungstext OGH 08.05.1991 8 Ob 1547/91
2 Ob 533/91
Entscheidungstext OGH 15.05.1991 2 Ob 533/91
8 Ob 1653/91
Entscheidungstext OGH 28.11.1991 8 Ob 1653/91
3 Ob 1504/92
Entscheidungstext OGH 25.03.1992 3 Ob 1504/92
nur T5; Beisatz: Dies gilt jedoch dann nicht, wenn die von der Rechtsprechung gezogenen Grenzen bei der Beurteilung des Einzelfalles überschritten werden. (T8)
3 Ob 1075/92
Entscheidungstext OGH 21.10.1992 3 Ob 1075/92
7 Ob 1526/93
Entscheidungstext OGH 31.03.1993 7 Ob 1526/93
7 Ob 644/94
Entscheidungstext OGH 22.02.1995 7 Ob 644/94
2 Ob 15/95
Entscheidungstext OGH 09.03.1995 2 Ob 15/95
nur T5; Beisatz: Haben die Vorinstanzen den ihnen zustehenden Beurteilungsspielraum aber verlassen, ist das vom Obersten Gerichtshof wahrzunehmen. (T9)
4 Ob 1557/95
Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 1557/95
9 ObA 1026/95
Entscheidungstext OGH 11.10.1995 9 ObA 1026/95
Auch; nur T1; nur T5
1 Ob 633/95
Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 633/95
Vgl auch; nur T1; Beisatz: Besonderheiten der Fallgestaltung schließen eine richtungsweisende, die Rechtsentwicklung vorantreibende und für zukünftige Entscheidungen nutzbringende Judikatur des Obersten Gerichtshofes sogar eher aus; darum erlauben Entscheidungen des Berufungsgerichtes, von denen nicht anzunehmen ist, dass ein vergleichbarer Sachverhalt neuerlich die Gerichte beschäftigen wird, die Anrufung des Obersten Gerichtshofes nur dann, wenn die Rechtssicherheit eine Korrektur des Ergebnisses erfordert. (T10)
10 ObS 2365/96h
Entscheidungstext OGH 22.10.1996 10 ObS 2365/96h
1 Ob 2354/96z
Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2354/96z
1 Ob 194/97d
Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 194/97d
2 Ob 2/96
Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2/96
7 Ob 328/97d
Entscheidungstext OGH 27.01.1998 7 Ob 328/97d
Vgl auch; Beisatz: Die Frage, ob die beklagte Liftbetreibergesellschaft aufgrund des vorliegenden besonderen Sachverhaltes ein Mitverschulden am Unfall des Klägers trifft, stellt keine über diesen besonderen Einzelfall hinausgehende Frage von grundsätzlicher Bedeutung dar. (T11)
Auch; nur T1; Beisatz: Etwas anderes würde im Interesse der Rechtssicherheit nur gelten, wenn dem Gericht zweiter Instanz eine auffallende Fehlbeurteilung unterlaufen wäre. (T12)
Beisatz: Hier: Konkludente Annahme eines Anbots. (T13)
Vgl auch; nur T5; Beisatz: Grundsätzlich kommt Ermessensentscheidungen - außer bei auffallender Fehlbeurteilung - keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. (T14)
2 Ob 179/99h
Entscheidungstext OGH 01.07.1999 2 Ob 179/99h
Vgl auch; Beisatz: Ob eine bestimmte Verschuldensteilung (durch die Vorinstanzen) angemessen ist, ist eine bloße Ermessensentscheidung, bei welcher im allgemeinen - von einer krassen Verkennung der Rechtslage abgesehen - eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO nicht zu lösen ist. (T15)
7 Ob 53/99s
Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 53/99s
4 Ob 190/99s
Entscheidungstext OGH 13.07.1999 4 Ob 190/99s
2 Ob 277/99w
Entscheidungstext OGH 05.10.1999 2 Ob 277/99w
Vgl auch; Beisatz: Maßgebend für das Maß der Aufsichtspflicht der Eltern sind immer die besonderen Verhältnisse des Einzelfalles. (T16)
4 Ob 262/99d
Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 262/99d
Vgl; Beisatz: Im Fall von Ermessensentscheidungen kommt der Lösung einer Rechtsfrage, deren Bedeutung über den Anlassfall nicht hinausgeht, aber nur so lange keine erhebliche Bedeutung für die Rechtsentwicklung zu (§ 502 Abs 1 ZPO), als dem Berufungsgericht kein an die Grenzen des Missbrauchs gehender Fehler unterlief oder der Ermessensspielraum eklatant überschritten wurde. (T17)
7 Ob 262/99a
Entscheidungstext OGH 23.11.1999 7 Ob 262/99a
Vgl auch; Beisatz: Hier: Täuschungsvorsatz im Sinne des § 6 Abs 3 VersVG. (T18)
2 Ob 327/99y
Entscheidungstext OGH 18.11.1999 2 Ob 327/99y
Vgl auch; Beisatz: Ob ein bestimmtes Verhalten bereits als grobes Verschulden eines Wegehalters anzusehen ist, lässt sich nur auf Grund der konkreten Umstände des Einzelfalles beurteilen. (T19)
7 Ob 89/00i
Entscheidungstext OGH 11.05.2000 7 Ob 89/00i
1 Ob 167/00s
Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 167/00s
Beisatz: Nichts anderes gilt für die Ausmessung der zuerkannten Konventionalstrafe auf Grundlage eines schweren Verschuldens an der Nichterfüllung seiner vertraglichen Räumungspflicht. (T20)
9 ObA 340/00s
Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 ObA 340/00s
Auch; Beisatz: Hier: Wenn auch der geschädigte Kläger grundsätzlich darauf vertrauen durfte, dass die Gesetze korrekt vollzogen werden, darf doch nicht übersehen werden, dass er die fehlerhafte Vorgangsweise der Behörde hätte erkennen müssen und dennoch lange Zeit untätig blieb, obwohl ein Durchschnittsmensch zur ordnungsgemäßen Wahrung seines Eigentums ehestens danach getrachtet hätte, dieses wieder an sich zu bringen. Diese Untätigkeit rechtfertigt die Schadensteilung im Verhältnis 1 : 1. (T21)
10 Ob 215/02v
Entscheidungstext OGH 17.09.2002 10 Ob 215/02v
3 Ob 246/02a
Entscheidungstext OGH 26.02.2003 3 Ob 246/02a
2 Ob 175/03d
Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 175/03d
3 Ob 194/04g
Entscheidungstext OGH 24.11.2004 3 Ob 194/04g
8 ObA 75/05w
Entscheidungstext OGH 26.01.2006 8 ObA 75/05w
nur T1; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T17
Vgl; Beis ähnlich wie T15; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof soll von grundsätzlichen Fragen abgesehen nur dann befasst werden, wenn das behandelte Rechtsproblem potenziell auch andere Personen und vergleichbare Fälle berührt, also über den konkreten Einzelfall hinaus eine beispielhafte Bedeutung hat. (T22)
Auch; nur T5; Beis wie T15
2 Ob 228/07d
Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 228/07d
Vgl auch; Beisatz: Eine erhebliche Rechtsfrage liegt nur bei krasser Verkennung der Rechtslage vor. (T23)
7 Ob 111/08m
Entscheidungstext OGH 11.09.2008 7 Ob 111/08m
Auch; Beisatz: Hier: Sorgfaltspflicht bei der Abwicklung einer mehrseitigen Treuhand. (T24)
2 Ob 31/09m
Entscheidungstext OGH 05.03.2009 2 Ob 31/09m
2 Ob 9/09a
Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 9/09a
5 Ob 89/09p
Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 89/09p
Auch; Beisatz: Das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage bestimmt sich nach objektiven Umständen. (T25)
Beisatz: Allein die fehlende Begründung des Zulässigkeitsausspruchs des Rekursgerichts macht den Revisionsrekurs nicht zulässig. (T26)
5 Ob 88/09s
Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 88/09s
Auch; Beis ähnlich wie T25; Beis ähnlich wie T26
8 Ob 100/09b
Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 100/09b
Vgl auch; Beisatz: Hier: Billigkeitsentscheidung nach § 213 Abs 2 KO ist Einzelfallentscheidung. (T27)
2 Ob 196/09a
Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 196/09a
2 Ob 122/09v
Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 122/09v
Vgl; Beis ähnlich wie T12; Beis ähnlich wie T23
8 Ob 108/11g
Entscheidungstext OGH 22.11.2011 8 Ob 108/11g
nur T5; Beis wie T14; Beis wie T15; Beis wie T17
Beis wie T10; Beisatz: Ob Teile eines einheitlichen Anspruchs eingeklagt sind oder Teile eines Gesamtschadens geltend gemacht werden, bei dem einzelne Schadenspositionen mit unterschiedlichem rechtlichen Schicksal unterschieden werden können und eine Aufschlüsselung zumutbar ist, hängt von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab. (T28)
Vgl auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T22; Beis wie T23; Beis wie T28
Beisatz: Hier: Erfüllungsgehilfenkette (T29)
5 Ob 80/15y
Entscheidungstext OGH 28.04.2015 5 Ob 80/15y
Vgl; nur T1; Beis wie T10
10 ObS 140/15h
Entscheidungstext OGH 19.01.2016 10 ObS 140/15h
9 ObA 25/17t
Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 ObA 25/17t
4 Ob 99/17p
Entscheidungstext OGH 13.06.2017 4 Ob 99/17p
2 Ob 39/18a
Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 39/18a
9 Ob 44/18p
Entscheidungstext OGH 28.06.2018 9 Ob 44/18p
8 Ob 76/19p
Entscheidungstext OGH 29.08.2019 8 Ob 76/19p
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0042405
JJR_19840111_OGH0002_0030OB00625_8300000_001