Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_4_BGG_NRW_Barrierefreiheit_Agentur_Barrierefrei_No-d279087,5.html
Timestamp: 2016-12-05 04:30:44
Document Index: 188322832

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 5']

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Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen zur Gleichstellung von Menschen mit Behind...…§ 4 BGG NRW, Barrierefreiheit, Agentur Barrierefrei Nordrhein-Westfalen§ 5 BGG NRW, Zielvereinbarungen§ 6 BGG NRW, Mitwirkung von Verbänden, Verbandsklage§ 7 BGG NRW, Barrierefreiheit in den Bereichen Anlagen und Verkehr§ 8 BGG NRW, Barrierefreie Kommunikation, Gebärdensprache§ 9 BGG NRW, Gestaltung von Bescheiden, amtlichen Informationen und Vordrucken§ 10 BGG NRW, Barrierefreie Informationstechnik§ 11 BGG NRW, Aufgabenübertragung, Rechtsstellung§ 12 BGG NRW, Aufgaben§ 13 BGG NRW, Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderungen auf örtlicher E...§ 14 BGG NRW, Berichte
§ 4 BGG NRW, Barrierefreiheit, Agentur Barrierefrei Nordrhein-Westfalen
§ 4 BGG NRWGesetz des Landes Nordrhein-Westfalen zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen - BGG NRW)Landesrecht Nordrhein-WestfalenAbschnitt 1 – Allgemeine BestimmungenTitel: Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen - BGG NRW)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: BGG NRWGliederungs-Nr.: 201Normtyp: Gesetz(1) Die Erreichung von Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen ist ein zentrales Ziel dieses Gesetzes, das von den Trägern öffentlicher Belange im Rahmen ihrer Zuständigkeit zu verwirklichen ist. Barrierefreiheit im Sinne dieses Gesetzes ist die Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gestalteten Lebensbereiche für alle Menschen. Die Auffindbarkeit, der Zugang und die Nutzung müssen für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe möglich sein. Hierbei ist die Nutzung persönlicher Hilfsmittel zulässig. (2) Zu den gestalteten Lebensbereichen gehören insbesondere bauliche und sonstige Anlagen, die Verkehrsinfrastruktur, Beförderungsmittel im Personennahverkehr, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen sowie Kommunikationseinrichtungen. Zur Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit gehört auch die Gewährleistung der Verständlichkeit von Informationen. (3) Die Landesregierung unterstützt durch die Sicherstellung von Beratungsangeboten die Träger öffentlicher Belange bei der Entwicklung von Konzepten und der Umsetzung von konkreten Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit.(4) Das Land unterhält eine Agentur, die vor allem die Verbände und Organisationen der Menschen mit Behinderungen sowie die Träger öffentlicher Belange in Fragen der Barrierefreiheit informiert und berät (Agentur Barrierefrei NRW) sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Herstellung von Barrierefreiheit unterstützt. Ein Steuerungskreis, dem Vertreterinnen und Vertreter der Verbände der Menschen mit Behinderungen, des Landesbehindertenrates NRW, des für den Bereich der Politik für und mit Menschen mit Behinderungen zuständigen Ministeriums und der Agentur Barrierefrei NRW angehören, legt die Arbeitsinhalte der Agentur fest. Zu den Arbeitsinhalten gehören insbesondere die Erstberatung, die Bereitstellung, die Bündelung und die Weiterentwicklung von unterstützenden Informationen zur Herstellung von Barrierefreiheit, zu universellem Design und assistiver Technologie sowie Bewusstseinsbildung durch Öffentlichkeitsarbeit wie auch Konzeptentwicklung und Forschung im Bereich technologiegestützter Barrierefreiheit. (5) Das für Inklusion federführend zuständige Ministerium berichtet dem zuständigen Ausschluss des nordrhein-westfälischen Landtags beginnend ab dem Jahr 2017 einmal jährlich über die Tätigkeiten der Agentur nach Absatz 4.Zu § 4: Neugefasst durch G vom 14. 6. 2016 (GV NRW. S. 442).
§ 3 BGG NRW, Angemessene Vorkehrungen§ 5 BGG NRW, Zielvereinbarungen