Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20E%2081/09
Timestamp: 2019-11-12 10:26:50
Document Index: 69411826

Matched Legal Cases: ['§ 67', '§ 66', '§ 52', '§ 52', '§ 67', '§ 66', '§ 57', '§ 14', '§ 4', '§ 11', '§ 33', '§ 66', '§ 67', '§ 4', '§ 66']

OVG Sachsen, 07.10.2009 - 3 E 81/09 - dejure.org
https://dejure.org/2009,8625
OVG Sachsen, 07.10.2009 - 3 E 81/09 (https://dejure.org/2009,8625)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 07.10.2009 - 3 E 81/09 (https://dejure.org/2009,8625)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 07. Januar 2009 - 3 E 81/09 (https://dejure.org/2009,8625)
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VwGO § 67 Abs. 4; GKG § 66 Abs. 5 S. 1, § 52 Abs. 2
VwGO § 52 Abs. 2; VwGO § 67 Abs. 4 S. 2
VG Dresden, 27.03.2009 - 6 K 1956/08
NVwZ-RR 2010, 1000
Zu diesem Zweck hat er in § 66 Abs. 5 Satz 1 GKG (und § 57 Abs. 4 Satz 1 FamGKG, § 14 Abs. 6 Satz 1 KostO, § 4 Abs. 6 Satz 1 JVEG sowie § 11 Abs. 6 Satz 1 und § 33 Abs. 7 Satz 1 RVG) ausdrücklich geregelt, dass alle Anträge und Erklärungen - damit auch der Rechtsbehelf betreffend die Wertfestsetzung oder den Kostenansatz selbst - nach ihrer oder seiner Wahl sowohl durch die oder den Beteiligten selbst als auch durch einen von ihr oder ihm bestellten Bevollmächtigten (§ 66 Abs. 5 Satz 2 GKG) schriftlich eingereicht oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden können, selbst wenn in der Hauptsache nach den Regelungen der jeweiligen Prozessordnung - hier nach § 67 Abs. 4 Satz 1 VwGO - ein Vertretungszwang besteht (vgl. BT-Drucks. 16/11385, S. 56; siehe auch OVG Hamburg, Beschl. v. 24.6.2010, 4 So 146/09, für § 4 Abs. 6 JVEG, und Beschl. v. 15.4.2009, IÖD 2009, 259 f. zu § 66 Abs. 5 GKG in der bis zum 4.8.2009 geltenden Fassung; ebenso - kein Anwalts- oder Vertretungszwang in Streitwert- bzw. Kostenbeschwerden - nunmehr VGH München, Beschl. v. 27.4.2010, 15 C 10.383, und Beschl. v. 21.12.2009, 7 C 09.2985, jeweils juris; OVG Koblenz, Beschl. v. 26.3.2010, 8 E 10417/, juris; OVG Münster, Beschl. v. 12.1.2010, 12 E 1378/09, juris; OVG Bautzen, Beschl. v. 7.10.2009, NVwZ-RR 2010, 1000; OVG Lüneburg, Beschl. v. 14.9.2009, NordÖR 2009, 261).
Die Untersagungsverfügung zur Benutzung fahrerlaubnisfreier Fahrzeuge bemisst die Kammer in Anlehnung an Ziffer 46.9 des Streitwertkatalogs für die Verwaltungsgerichtsbarkeit mit dem halben Auffangwert (vgl. sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschl. v. 07. Oktober 2009 - 3 E 81.09 -, NVwZ-RR 2010, 1000).
Auch unter Berücksichtigung der Systematik des Streitwertkatalogs zum Verkehrsrecht (abgedruckt in NVwZ 2004, 1327, 1331f., Nr. 46 mit den dortigen Unterteilungen) ergibt sich entgegen der Auffassung des Klägers kein Anlass für eine Halbierung des Auffangwertes (so aber: VG Cottbus, Beschluss vom 15.03.2011 - 1 L 20/11 -, juris; BayVGH, Beschluss vom 10.01.2011 - 11 CS 10.25404 -, juris; Sächs. OVG, Beschluss vom 07.10.2009 - 3 E 81/09 -, NVwZ-RR 2010, 1000).