Source: https://www.tc-niederursel.de/%C3%BCber-uns/satzung/
Timestamp: 2020-02-21 11:27:03
Document Index: 350576475

Matched Legal Cases: ['§3', '§6', '§9', '§12', '§14', '§15', '§ 26', '§16']

TC Niederursel e.V. - Satzung
Satzung TC Niederursel Frankfurt am Main e.V.
Der Verein führt den Namen TC Niederursel Frankfurt am Main e.V.
Der Verein ist im Vereinsregister des AG Frankfurt eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Tennissports und hierbei besonders der Jugend.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Unterhaltung und Bereitstellung von Sportanlagen und die Durchführung des Trainings- und Spielbetriebs verwirklicht.
Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.
Bei Bedarf können Vereinsämter, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr.26a EStG ausgeübt werden.
Die Entscheidung hierüber trifft die Mitgliederversammlung. Zu Inhalten, Laufzeiten und Beendigung entscheidet der Vorstand.
Aktive Mitglieder sind alle Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen, ohne Berücksichtigung des Lebensalters.
Inaktive Mitglieder sind die passiven und fördernden Mitglieder des Vereins. Inaktive Mitglieder haben keine Spielberechtigung, aber Wahlrecht.
Für Mitglieder, die Ihren Wohnsitz aus beruflichen oder Gründen der Ausbildung vorübergehend verlegen, kann der Vorstand auf Antrag das Ruhen der Mitgliedschaft für die Dauer von bis zu zwei Jahren beschließen. In besonderen Fällen kann das Ruhen der Mitgliedschaft für einen längeren Zeitraum zugelassen werden.
Ein beabsichtigter Wechsel von der aktiven zur inaktiven Mitgliedschaft ist dem Vorstand bis zum Ende des Jahres mitzuteilen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand auch im laufenden Jahr einem Wechsel zustimmen.
Ein Wechsel von der inaktiven zur aktiven Mitgliedschaft ist jederzeit möglich. In diesem Fall ist der Beitrag für aktive Mitglieder zu entrichten. Im Hinblick auf den Zeitpunkt des Wechsels kann der Vorstand für das betreffende Geschäftsjahr einen ermäßigten Beitrag festlegen.
Die Mitglieder anerkennen und beachten Anordnungen und Maßnahmen der durch diese Satzung befugten Organe, Ausschüsse und Personen.
Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein Aufnahmeantrag an den Vorstand zu richten. Das Aufnahmegesuch von Minderjährigen ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Mit der Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine Aufnahmebestätigung.
§6 Jugendliche Mitglieder
Jugendliche Mitglieder, die das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, sind stimmberechtigt. Sie können Aufgaben in den Gremien des Vereins übernehmen.
Jugendliche Mitglieder, die das sechzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, dürfen an Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins mit Rederecht teilnehmen.
Der Austritt (Kündigung) erfolgt durch eine Erklärung in Textform gegenüber dem Vorstand des Vereins. Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten erklärt werden.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied
mit der Zahlung fälliger Beiträge trotz mehrerer Mahnungen länger als ein Jahr in Rückstand ist und der Ausschluss angekündigt worden ist,
wiederholt in grober Weise gegen Vorschriften der Satzung und vom Vorstand erlassener Ordnungen oder gegen Anordnungen zuständiger Vorstandsmitglieder verstößt oder
mit seinem Verhalten in grober Weise das Ansehen des Vereins schädigt.
Vor dem Ausschluss ist das Mitglied vom Vorstand anzuhören.
Der Ausschluss ist dem Mitglied unter Angabe der wesentlichen Gründe schriftlich mitzuteilen.
Alle Mitglieder haben im Rahmen der Satzung und der Vereinsordnungen das Recht, am Vereinsleben teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
Die ordentlichen Mitglieder haben mit Vollendung des 16. Lebensjahres volles Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
Jedem Mitglied, das sich durch Anordnung eines Organs, eines Abteilungsleiters oder Spielführers in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der Beschwerde an den Vorstand zu.
§9 Beitragsleistungen und Beitragspflichten
Der Vorstand ist ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen und darin die Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereins zu regeln. Sie ist Bestandteil der Vereinssatzung. Über die Höhe der Beiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Beitragsordnung regelt die mitgliedschaftlichen Pflichten: Höhe der Mitgliedsbeiträge, mögliche Aufnahmegebühren, die Erhebung von Umlagen sowie Sachleistungen und die Leistung von Diensten (Arbeitseinsätze). Diese können nach Mitgliedergruppen unterschiedlich festgesetzt werden. Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein.
Für besondere Vorhaben des Vereins können Sonderbeiträge erhoben werden.
Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Leistungen und Pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Für inaktive Mitglieder können besondere Regelungen festgelegt werden.
Der Jahresbeitrag wird grundsätzlich durch Bankeinzug erhoben. Wird keine Einzugsermächtigung erteilt, wird eine Bearbeitungsgebühr erhoben, deren Höhe vom Vorstand festgelegt wird.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich innerhalb der ersten vier Monate eines Geschäftsjahres statt. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden durch schriftliche Einladung oder in elektronischer Form bzw. der Veröffentlichung auf der Internetseite des Vereins unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von 14 Tagen einberufen. Der Einladung sollen die Einnahme- und Ausgaberechnung des Vorjahres, die Haushaltsplanung für das laufende Geschäftsjahr und eventuelle Anträge beigefügt werden.
Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand, Geschäftsführenden Vorstand und von Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen dem Vorstand mindestens eine Woche vor der Versammlung in Textform mit einer Begründung vorliegen.
In dringenden Fällen ist der Vorstand befugt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn ein Sechstel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1.Vorsitzenden geleitet. Bei seiner Verhinderung wird die Versammlung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet. Unabhängig hiervon kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit einen Versammlungsleiter wählen.
Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Einen Antrag auf geheime Wahl entscheidet die Versammlung wenn 10% der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder dafür stimmen.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.
Satzungsänderungen und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Der Vorstand kann das Protokoll an die Mitglieder zeitnah per E-Mail versenden.
§12 Zuständigkeiten und Aufgaben der Mitgliederversammlung
Entgegennehmen des Jahresberichtes des Vorstands
Genehmigung der Haushaltsplanung für das nächste Geschäftsjahr
Genehmigung zur Änderung der Beiträge
Genehmigung zur Erhebung einer Vereinsumlage
Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung/Fusion des Vereins
Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen
Verabschiedung von Vereinsordnungen soweit diese nicht nach Satzung oder Beschluss der Mitgliederversammlung in die Zuständigkeit des Vorstands fallen.
der Vorstand Finanzen (2. Vorsitzender)
der Vorstand Jugendarbeit
Der Vorstand ist handlungs- und beschlussfähig, wenn die Funktionen des Geschäftsführenden Vorstands (1. Vorsitzender, Vorstand Finanzen, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit) besetzt sind. Der Geschäftsführende Vorstand übernimmt dann die Aufgaben Sport und Jugendarbeit.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen.
Die Mitglieder des Vorstands haben in der Sitzung je eine Stimme.
Die Sitzungen des Vorstands werden durch den 1.Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2.Vorsitzenden, einberufen und geleitet.
§14 Zuständigkeiten und Aufgaben des Vorstands
Der Vorstand leitet den Verein und führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.
Der Vorstand erlässt allgemeine Richtlinien, die für ein geordnetes Vereinsleben, zur Durchführung eines geordneten Spielbetriebs und zur Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit und herausragender sportlicher Leistungen notwendig sind. Dazu gehören beispielsweise
- eine Spiel- und Platzordnung,
- Regelungen über die Durchführung von Turnieren und Freundschaftsspielen,
- das Training von Mannschaftsspielern, Jugendlichen und Anfängern
Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Ordnungen oder Beschlüsse des Vorstandes kann der Vorstand nach pflichtgemäßem Ermessen mit geeigneten Mitteln ahnden. Er kann Verwarnungen und Verweise aussprechen, sportliche Betätigung untersagen und Mitglieder von den Anlagen des Vereins verweisen.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder sowie die Vorbereitung und Durchführung von Vorstandssitzungen geregelt werden.
Rechenschaftsbericht, Erstellung des Jahresberichts und der Jahresrechnung sowie der Haushaltsplanung
§15 Geschäftsführender Vorstand gemäß § 26 BGB
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1.Vorsitzenden, den Vorstand Finanzen und den Vorstand Öffentlichkeitsarbeit vertreten.
Je zwei von ihnen, gemeinsam handelnd, vertreten den Verein.
§16 Beschlüsse und Protokolle
Der Vorstand ist ermächtigt folgende Vereinsordnungen zu erlassen:
Die Kassenprüfer überprüfen einmal jährlich die gesamte Kassenführung des Vereins mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen. Sie erstatten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht.
Soll über das Ergebnis einer Kassenprüfung im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung berichtet werden, ist ein entsprechender Antrag an den Vorstand zu stellen.
- Zuname, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Nationalität
- Anschrift, Bankverbindung, Telefon/-faxnummer, E-Mail-Anschrift
- Vereinsfunktion, Vereinsnummer, ID-Nummer, Leistungsklasse, Spielergebnisse
Der Verein ist berechtigt, die regionale/überregionale Presse und andere Medien über Sportergebnisse und Ereignisse inkl. Bilder und Photos zu informieren. Diese Informationen können auch auf der Homepage des Vereins und über andere Kanäle veröffentlicht werden. Das Mitglied kann einer Veröffentlichung widersprechen. In diesem Fall unterlässt der Verein jede Veröffentlichung.
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Hessischen Tennis-Verband e.V., Auf der Rosenhöhe 68, 63069 Offenbach, der es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung der Jugend zu verwenden hat.
Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 16.04.2018 in Frankfurt am Main beschlossen.
Die Satzung tritt mit Wirkung der Eintragung an die Stelle der bisherigen Satzung.