Source: https://independentliving.de/il-jnw-fkts/angebote
Timestamp: 2019-03-19 07:41:42
Document Index: 2285822

Matched Legal Cases: ['§27', '§41', '§ 27', '§ 41', '§ 27', '§ 34', '§ 27', '§ 34', '§ 27', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 34', '§ 34', '§30', '§ 30', '§ 35', '§ 41', '§ 27']

Ansprechpartner Friedrichshain & Treptow
E-Mail: erik.theuerkauf@independentliving.de
Ansprechpartner/-in Hohenschönhausen
E-Mail: felix.creutzburg@independentliving.de
Mobil: (0178) 825 31 05
E-Mail: nina.noack@independentliving.de
Mobil: (0159) 04 04 94 79
Ansprechpartner Schöneweide
E-Mail: stefan.vielmuth@independentliving.de
Ansprechpartner Tempelhof
E-Mail: frank.kieschke@independentliving.de
§§27 und 34 i.V.m. §41 SGB VIII
Junge Menschen ab 15 Jahren, die bei der Verselbständigung unterstützt werden möchten. Dabei orientieren wir uns an deren individuellen Fähigkeiten und Zielen.
Vermittlung durch das Jugendamt.
Zusammenarbeit mit den Beraterinnen und Beratern und Einhaltung der Regeln.
Bereitschaft, einer schulischen/beruflichen Tätigkeit nachzugehen.
Keine Abhängigkeit von Drogen und keine schweren psychischen Erkrankungen.
Trägerwohnungen in Berlin Tempelhof, Friedrichshain und Treptow;
Treffpunkträume im Stadtbezirk;
je zwei Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen (m/w) als Berater/-innen;
Vernetzung mit allen Beteiligten und innerhalb des Sozialraums.
Erarbeitung und Umsetzung von realistischen Zielen und Perspektiven;
Erlernen von eigenständigem Wohnen und Selbstversorgung;
Planung und Verwaltung der Finanzen;
Behördenangelegenheiten;
Aufbau und Erhalt von sozialen Kontakten;
Tagesstruktur und Beschäftigung;
Umgang mit Krisen;
Freizeitgestaltung (Gruppenangebote, Sommerreise).
Jugendwohngemeinschaft Friedrichshain
§§ 27 und 34 i.V.m. § 41 SGB VIII
Flyer Jugendwohngemeinschaft Friedrichshain
Sozialpädagogisch Betreute Jugendwohngemeinschaft in Berlin Friedrichshain
Die sozialpädagogisch betreute Jugendwohngemeinschaft hat sechs Plätze. Zentrales Element des Angebots ist das gemeinsame Wohnen in der Gruppe. Im Rahmen von Gruppentreffen regeln die Jugendlichen partizipatorisch ihr Zusammenleben und organisieren gemeinsame Unternehmungen und Kochabende.
Ziel des Angebots ist es, die Jugendlichen auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten und ihnen die Möglichkeit zu bieten, soziale Kompetenz im Umgang mit der Gruppe zu trainieren. Die pädagogische Begleitung erfolgt durch feste Präsenzzeiten in der sozialpädagogisch betreuten Jugendwohngemeinschaft und persönlichen Terminen von Jugendlichen mit Beraterinnen und Beratern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Jugendliche z. B. durch Wecken intensiver zu unterstützen. Wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist eine ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit den Eltern, der Schule/Ausbildung und dem Jugendamt.
Der Sozialpädagogisch Betreuten Jugendwohngemeinschaft sind darüber hinaus drei BEW-Plätze angegliedert.
Jugendwohngemeinschaft Hohenschönhausen
Flyer Jugendwohngemeinschaft Hohenschönhausen
Sozialpädagogisch Betreute Jugendwohngemeinschaft WG21 in Berlin Hohenschönhausen
Unser Angebot einer sozialpädagogisch betreuten Jugendwohngemeinschaft nach § 27 i. V. m. § 34 SGB VIII richtet sich an Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren und ist eine Wohnform mit betreuungsfreien Zeiten.
Die Sozialpädagogisch Betreute Jugendwohngemeinschaft WG21 hat sechs Plätze. Zentrales Element des Angebots ist das gemeinsame Wohnen in der Gruppe. Im Rahmen von Gruppentreffen regeln die Jugendlichen partizipatorisch ihr Zusammenleben, organisieren gemeinsame Unternehmungen und Kochabende.
Ziel des Angebots ist es, die Jugendlichen auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten und ihnen die Möglichkeit zu bieten, soziale Kompetenz im Umgang mit der Gruppe zu trainieren. Die pädagogische Begleitung erfolgt durch feste Präsenzzeiten in der sozialpädagogisch betreuten Jugendwohngemeinschaft und persönliche Termine von Jugendlichen mit Beraterinnen und Beratern. Zusätzlich ist es möglich, Jugendliche z. B. durch Wecken intensiver zu unterstützen. Wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist eine ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit den Eltern, der Schule/Ausbildungsstätte und dem Jugendamt.
Ein weiterer Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit liegt im Bereich der Suchtprävention. Es besteht die Möglichkeit, für zwei Plätze zusätzlich unser Suchtpräventionsmodul zu buchen. Diese Jugendlichen werden wöchentlich durch einer Suchttherapeutin oder Suchttherapeuten in Einzelgesprächen begleitet. Einmal monatlich findet ein Gruppengespräch unter Leitung der Suchttherapeutin oder Suchttherapeuten statt. Ziel des Angebots ist es eine Suchterkrankung frühzeitig zu verhindern.
Jugendwohngemeinschaft Schöneweide
§ 27 i.V.m. § 34 SGB VIII und 35 a SGB VII
Sozialpädagogisch Betreute Jugendwohngemeinschaft in Berlin Schöneweide
Jugendwohngemeinschaft „Mathildenstraße“ – 5 Plätze
Jugendwohngemeinschaft „Adlergestell“ – 6 Plätze
Betreutes 2er BEW – 4 Plätze
Betreutes Einzelwohnen – 1 Platz
Unser Angebot der sozialpädagogisch betreuten Jugendwohngemeinschaften nach § 27 i. V. m. § 34 und § 35a SGB VIII richtet sich an Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren. Es handelt sich hierum eine integrative Wohnform mit betreuungsfreien Zeiten.
Zentrales Element des Angebots ist das gemeinsame Wohnen in der Gruppe. In regelmäßigen Gruppentreffen, organisieren die Jugendlichen partizipatorisch ihr Zusammenleben, gemeinsame Unternehmungen und Kochabende.
Ziel des Angebots ist es, die jungen Menschen auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten und ihnen durch das Zusammenleben in einer Gruppe viele Möglichkeit zu bieten, soziale Kompetenzen zu trainieren. Die pädagogische Begleitung erfolgt durch feste Präsenzzeiten in der sozialpädagogisch betreuten Jugendwohngemeinschaft und persönliche Termine der Jugendlichen mit Beraterinnen und Beratern. Bei Bedarf bieten wir einen morgendlichen Weckdienst an. Wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist die ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit den Eltern, der Schule/Ausbildungsstätte und dem Jugendamt.
Ein weiterer Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist die gezielte systemisch-therapeutischen Unterstützung. Insbesondere besteht die Möglichkeit, die Wohngruppe integrativ nach § 35a SGB VIII zu belegen. Dieses Wohnangebot richtet sich an Jugendliche, die einen gewissen Stand der Verselbständigung erreicht haben, deren diagnostizierte psychische Störungen jedoch einen zusätzlichen therapeutischen Anteil im Hilfeangebot erforderlich machen.
Die jungen Menschen werden hierbei sowohl durch wöchentliche Einzelgespräche als auch monatliche Gruppengespräche mit einer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin begleitet.
E-Mail: dirk.hust@independentliving.de
§ 34 KHJG
Kinderwohngruppe Berlin Köpenick
Ideal gelegen, zwischen der „Alten Försterei“ und der Köpenicker Altstadt, befindet sich unsere neue Wohngruppe. Die Dachgeschosswohnung, in einem Neubau, hat 11 geräumige Zimmer und eine Dachterrasse mit Blick auf die Dahme.
Die Gruppe wird am 06.08.2018 eröffnet und bietet 8 Plätze für die Unterbringung von Klientinnen und Klienten im Alter ab 6 Jahren, nach § 34 KHJG. Jedes Kind wird in einem eigenen Zimmer wohnen, zusätzlich gibt es einen großen Gruppenraum.
Unser Ziel ist es, die Eltern-Kind-Bindung beizubehalten und soweit zu stärken, dass eine zeitnahe Rückkehr in die Familie möglich wird. Ein notwendiger Schritt zur prozesshaften Begleitung der Rückführung, ist die aktive Mitwirkung der Kindeseltern, sowohl im Rahmen von Gesprächen und Trainings, als auch durch eine individuelle abgestimmte Einbindung in den Alltag ihrer Kinder und die Teilnahme an freizeitpädagogischen Angeboten.
In dieser Zeit liegt uns daran die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, in einem sicheren und strukturbietenden Rahmen, zu fördern. Die Mädchen und Jungen werden in die Raum- und Alltagsgestaltung einbezogen und können sich so einen eigenen „Wohlfühlraum“ schaffen. Zudem richten wir einen besonderen Fokus auf die enge kooperative Arbeit mit den Schulen und eine erfüllende Freizeitgestaltung. Auch alltägliche Rituale wie z. B. gemeinsames Essen und wöchentliche Gruppenabende sollen dazu beitragen, dass die Kinder ein sicheres und positives „zu Hause“ auf Zeit haben.
Ansprechpartner Friedrichshain, Lichtenberg & Treptow-Köpenick
Ansprechpartnerin Tempelhof
§§30,31 und 35 SGB VIII
die Beratung von Familien bei der Gestaltung eines Zusammenlebens, in welchem alle Familienmitglieder gern zu Hause sind,
die Beratung von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen oder mit individuellen Beeinträchtigungen und
das Coaching junger Menschen bei ihrer Verselbständigung.
Achtung vor der Autonomie unserer Klientinnen und Klienten
Wertschätzung und eine ermutigende Grundhaltung
Ausrichtung unserer Arbeit an den Zielen der Familien und Jugendlichen
§ 30 SGB VIII - Erziehungsbeistand/Betreuungshelfer
New Beginning Classic – Krisen-Cleaning
§ 35 (ambulant oder stationär) i.V.m. § 41 SGB VIII
Jugendliche ab 15 Jahren in Krisensituationen
Flyer New Beginning
ist ein Krisenprojekt für Jugendliche ab 15 Jahren, welche sich im elterlichen Haushalt einer unlösbaren Konfliktsituation ausgesetzt fühlen und hier keinen Ausweg mehr wissen. Sollte eine vorübergehende Herausnahme des Jugendlichen aus dem elterlichen Haushalt, zum Schutz oder zur Abwendung einer Zuspitzung im elterlichen Haushalt notwendig werden, können wir das, in speziell für dieses Projekt vorgehaltenen, Einzimmerwohnungen des Trägers (mit betreuungsfreien Zeiten und Notfallrufbereitschaft) anbieten. Der Klärungsprozess dauert maximal drei Monate und orientiert sich am Bedarf des Jugendlichen und dem Auftrag im Hilfeplan, welcher gemeinsam mit dem Jugendlichen, seinen Eltern, den Fachkräften und dem Jugendamt bei der ersten Hilfekonferenz erstellt wird.
Wohlwollen, Wertschätzung und Achtung gegenüber dem Jugendlichen und seiner Herkunftsfamilie bilden die Grundlage unseres pädagogischen Handelns.
Ein sehr wesentlicher Aspekt unserer Arbeit ist die Überprüfung, ob eine Rückführung des Jugendlichen in seine Herkunftsfamilie möglich ist. Wenn dies nicht denkbar ist, dann wird der Jugendliche unter Berücksichtigung seiner momentanen Lebensverhältnisse und seiner Selbständigkeit in eine andere Hilfeform (Jugendwohngemeinschaft, Betreutes Einzelwohnen oder Therapeutisches Wohnen) vermittelt. Mit dem Jugendlichen und seiner Familie arbeiten wir immer im Co-Berater-System (Vier-Augen-Prinzip) und möglichst mit einem Mann und einer Frau. Der Einsatz der Fachkräfte erfolgt in dieser Hilfe unmittelbar (innerhalb weniger Stunden) nach Anfrage des Jugendamtes und die Hilfe orientiert sich nach den Vorgaben des Hilfeplanes und wird in diesem Rahmen flexibel ausgestaltet.
New Beginning Family – Krisen-Cleaning
§§ 27, 31 SGB VIII
ist ein Projekt für Familien in unmittelbaren Krisensituationen, welches an der Entschärfung einer Konfliktsituation innerhalb der Familie arbeitet, eine rasche Klärung herbeiführen soll und nach Lösungen für eine möglichst konfliktarme Zukunft für die Familie sucht. Wertschätzung und Achtung gegenüber der jeweiligen Familienstruktur gilt für uns als Grundlage unserer Arbeit in den Familien. Wichtigster Aspekt unserer Arbeit mit Familien, ist die Abklärung/Abwendung einer vermuteten Kindeswohlgefährdung innerhalb kürzester Zeit (ein Monat). Der Klärungsprozess ist auf drei Monate begrenzt und richtet sich am Bedarf der Familie, sowie am im Jugendamt erstellten ersten Hilfeplan. Wenn der Hilfeplan Aufträge bzw. Auflagen für die Familie enthält, so werden diese auf ihre Einhaltung hin kontrolliert. Wir kooperieren sehr eng mit dem Jugendamt und vernetzen unsere Arbeit mit allen Beteiligten und anderen Spezialisten.
Wir arbeiten in den Familien prinzipiell im Co-Beratersystem (Vier-Augen-Prinzip) und möglichst mit einem Mann und einer Frau, um so geschlechtsspezifischen Anforderungen gerecht zu werden.
Der Einsatz der Fachkräfte erfolgt unmittelbar (bei Bedarf innerhalb von zwei Stunden) nach der Anfrage durch das Jugendamt und die Hilfe ist in ihrer Ausgestaltung sehr flexibel. Wir legen bei der Auswahl der Fachkräfte großen Wert auf Genauigkeit/Gründlichkeit in Bezug der Situation in der Familie und den Auftrag vom Jugendamt.
Web: www.wohnfuehrerschein.de
Du bist fit für deine erste Wohnung.
Wann haben Sie Ihre erste eigene Wohnung bezogen? Welche Herausforderungen mussten Sie meistern? Wie haben Sie Ihre erste Wohnung gefunden?
Die Independent Living – Jugendnetzwerk Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg gGmbH begleitet als freier Träger der Jugendhilfe im sozialpädagogischen Kontext junge Menschen in Berlin. Diese jungen Menschen leben im Rahmen des Betreuten Jugendwohnens in unseren Projekten in einzelnen Wohnungen (BEW) oder Wohngemeinschaften (JWG). Eine gelungene sozialpädagogische Hilfe endet häufig mit der Überleitung in einen eigenen Wohnraum.
Wohnraum in Berlin zu finden, wird für die jungen Menschen unserer Projekte immer schwieriger. Die jungen Frauen und Männer sind durch die Notwendigkeit meist bereits ab Volljährigkeit in einer eigenen Wohnung leben zu müssen, in der Regel auf Sozialleistungen angewiesen. Diese materielle Absicherung ist notwendig, begünstigt aber den Erfolg bei der Wohnungssuche nicht. Jugendhilfe und ALG II Bezug sind häufig mit Stigmatisierungen verbunden, die das Finden von Wohnraum erheblich erschweren. Äußere Bedingungen können von uns nicht verändert werden. Die „persönliche Attraktivität“ der jungen Menschen für den Wohnungsmarkt zu steigern ist jedoch möglich. Und genau hier setzt die Idee des Wohnführerscheins an! Vermieter/-innen und Hausverwaltungen möchten Mieter, die verbindlich sind, pünktlich die Miete zahlen, den Mietvertrag einhalten, die Mietsache ordentlich behandeln und einen nachbarschaftlichen Umgang pflegen.
Die teilnehmenden jungen Menschen werden als zukünftige Mieter angesprochen. Der Wohnführerschein behandelt in unterschiedlichen Modulen verschiedenste Themen des selbständigen Wohnens. Dabei erwerben die jungen Menschen theoretische und praktische Kompetenzen und erfüllen damit wesentliche Anforderungen der Wohnungs- und Hausverwaltungen. Durch den Kurs kommen sie in direkten Kontakt zu kooperierenden großen Berliner Wohnungsbaugesellschaften (HOWOGE, degewo, allod…) und absolvieren dort auch ein Wohnungsbewerbungstraining.
Der Kurs endet mit der Verleihung des Zertifikats. Das Zertifikat wird bei zukünftigen Wohnungsbewerbungen durch die teilnehmende Wohnungsbaugesellschaft anerkannt und erhöht die Chance, eine Wohnung dort anmieten zu können.
Das Konzept des „Wohnführerschein Jugendhilfe“ wurde von JaKuS gGmbH in Kooperation mit den Hausverwaltungen allod Immobilien- und Vermögensverwaltungsges. mbH & Co. KG und degewo AG entwickelt und erprobt. Auf der Grundlage dieser Initiative beteiligt sich unser Träger seit 2014 an diesem Projekt und führt selbst Wohnführerscheinkurse durch.
Die sechs Module werden von zwei qualifizierten Multiplikatorinnen oder Multiplikatoren unseres Trägers im Co-Team durchgeführt. Die Mitarbeiter/-innen haben ein abgeschlossenes Sozialpädagogikstudium und Kenntnisse über die Ausbildungsstandards und Richtlinien gemäß dem „Wohnführerschein- Jugendhilfe“ erworben.
Die jungen Menschen werden in Gruppen über einen Zeitraum von circa drei Monaten in acht Einzelterminen (à 180 Minuten) geschult.
Der Kurs endet mit der Verleihung eines Wohnführerschein-Zertifikats durch die Wohnungsbaugesellschaft und der Übergabe eines Ordners mit der Materialsammlung zum Wohnführerschein.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.wohnfuehrerschein.de
Das Rendsburger Elterntraining (RET)
Das Rendsburger Elterntraining ist ein Elterntrainingsprogramm in Kursform zur Veränderung des Erziehungsstils und der Erziehungseinstellung. Es integriert Elemente aus der Gesprächstherapie, der Lerntheorie, der Kommunikationstheorie und der Konfliktlösung und legt den Schwerpunkt auf praktische Übungen und Rollenspiele.
Mit dem Kurs werden Eltern für Erziehungsfragen sensibilisiert und setzen sich mit Erziehungsfragen und Erziehungsprozessen auseinander.
Die Mütter und Väter erhalten Informationen über Erziehung und psychologische Zusammenhänge der kindlichen Entwicklung.
Sie üben alternative Verhaltensweisen im Umgang mit ihren Kindern.
Die Eltern verändern ihre Erziehungseinstellungen und Erziehungsstile in Richtung liebevoll-einfühlendes, aber auch konsequentes Handeln.
Die erzieherischen Potentiale der Eltern und ihre Problemlösungskompetenz werden weiterentwickelt.
Die Interaktion zwischen Eltern und Kindern wird verbessert.
Der Kurs umfasst 23 Module zu je zwei Stunden.
Die Module finden einmal wöchentlich statt.
Es findet eine Wochenendfahrt (eine Übernachtung) der Kursteilnehmer/-innen mit ihren Kindern statt.
Die Teilnehmerzahl sollte zehn Eltern(paare) nicht überschreiten.
Der Familienrat ist ein Verfahren, das auf die Stärkung der Familieneigenen Kräfte zur Alltags- und Lebensbewältigung zielt. Wir wissen, dass in jeder Familie hin und wieder Probleme auftauchen können. Probleme, die so groß sein können, dass eine Familie alleine an ihre Grenzen kommt.
Die Durchführung eines Familienrates bietet die Chance diese Probleme zusammen mit Verwandten, Freunden und anderen wichtigen Menschen zu besprechen und Ideen für die Lösung der Probleme zu entwickeln. Familie, Verwandte, Freunde oder Bekannte wissen am besten, was sie gut können und was bei ihnen gut funktioniert. Erstmals sind die Betroffenen selbst diejenigen, die Antworten auf Sorgen und Zweifel des Jugendamtes geben.
Im Vorfeld auf den Familienrat wird der Familie ein/-e Koordinator/-in an die Seite gestellt. Die Aufgabe dieser speziell für die Koordination für Familienräte ausgebildeten Fachkraft besteht in der optimalen Vorbereitung und Organisation des Familienrates. Abgesehen von einer allgemeinen Rahmenstruktur ist jeder Familienrat in seiner Durchführung einzigartig, weil er maßgeschneidert die Werte und Rituale der jeweiligen Verwandtengruppe berücksichtigt.
Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Villa Holz
Web: www.villa-holz.de
Flyer Villa Holz
Die Villa Holz ist ein Kooperationsprojekt des Jugendamtes Tempelhof-Schönenberg mit der Independent Living JNW gGmbH. Dieses wunderbare, freistehende Haus mit Garten wird sowohl für die offene Kinder- und Jugendarbeit als auch für Beratungsangebote des Betreuten Jugendwohnens und der Kriseninterventionsteams genutzt.
Das Haus ist vor allem für die offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis 14 Jahren vorbehalten. Dafür stehen zwei große Räume im unteren Bereich, die Küche und ein weiterer großer Raum sowie der Garten zur Verfügung. Hier können die Kinder gemeinsam mit den zwei Mitarbeiter/-innen nach Herzenslust malen, basteln, spielen oder kochen.
Regelmäßige Turniere (Fußball, Kicker etc.) gehören ebenso zum Programm wie die Unterstützung bei der Lösung von Hausaufgaben. Zusätzliche Aktivitäten wie spezielle Workshops (z. B. Comic-Workshop) werden durch Honorarmitarbeiter/-innen und Praktikantinnen und Praktikanten angeboten. Die Kinder werden bei der Planung der Angebote eng mit einbezogen.
Für jüngere Kinder (sechs bis sieben Jahre) gibt es einen „Schnuppertag", an dem sie die Einrichtung und ihre Angebote kennenlernen können. Für interessierte Eltern findet regelmäßig das „Elterncafé" statt. Eine enge Vernetzung mit den Eltern, den benachbarten Kitas und Schulen sowie den anderen Jugendfreizeiteinrichtungen der Region gehören zum selbstverständlichen Alltag der Arbeit in der Einrichtung.
Die verschiedenen Qualifikationen der Mitarbeiter/-innen (Erzieher/-innen, Musiker/-innen) machen die Villa Holz mit ihren Angeboten vielseitig und interessant. Und nicht zuletzt zu einem Ort, an dem man eine Menge Spaß haben kann.
Die Räume in der oberen Etage werden darüber hinaus für die Beratung von Jugendlichen ab 15 Jahren und Familien aus den Projekten des BEW und des Clearings genutzt.