Source: https://www.muaythai-in-rlp.de/satzung/
Timestamp: 2019-11-12 09:15:07
Document Index: 384576302

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 7', '§10', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11']

Satzung - Muay Thai in RLP / Fachverband
Satzung des Landesverbandes RLP des MTBD e.V.
Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 23. Januar 2015 in Oppenheim.
1. Satzungsänderung am 13. August 2017 in Marnheim.
Der Landesverband RLP beschließt folgende Satzung:
1. Der Verein führt den Namen "Muay Thai Verband Rheinland-Pfalz e.V.". Abgekürzt auch „MVRP e.V.“.
2. Er hat seinen Sitz in Mainz und ist im Vereinsregister eingetragen.
1. Ziel des Vereins ist es, die Kampfsportkunst „Muaythai“ in Rheinland-Pfalz zu fördern und
als Dachverband in den LSB Rheinland-Pfalz aufgenommen zu werden.
a. Förderung und Ausbildung von Jugendlichen und Erwachsenen in der Kampfsportkunst Muaythai gemäß Regelwerk IFMA & MTBD e.V.
b. Information der Öffentlichkeit über Muaythai, z.B. Pflege einer Webseite/Facebook
c. Durchführung von MTBD e.V. anerkannten Wettkämpfen (wie zum Beispiel Landesmeisterschaften) und Showveranstaltungen
d. Engagement von Sozialprojekte, z.B. „Muaythai Against Drugs“.
2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Landesverband Rheinland-Pfalz gehört zum Dachverband des Muay Thai Bundes Deutschland.
1. Mitglieder sind gemeinnützige und eingetragene Vereine
Sportclubs, die innerhalb eines Kalenderjahres nach Aufnahme in den Landesverband MVRP einen gemeinnützigen und eingetragenen Verein in der Kampfsportkunst Muaythai gründen.
Ansonsten endet Ihre Mitgliedschaft auf Probe nach Fristablauf. (zur Erklärung: dann keine Teilnahme an, durch den Landesverband organisierte, Landesmeisterschaften möglich . Konform zum Leistungssportförderungsgesetzt )
Bis zur Gründung des gemeinnützigen und eingetragenen Vereins bleiben diese Sportclubs Mitglieder auf Probe (passives Mitglied), können nicht im Vorstand aktiv werden und bei Vollversammlungen besitzt der Sportclubvertreter kein Stimmrecht.
In Ausnahmefällen, zum Beispiel bei zu wenig vorhandenen gemeinnützigen Vereinsvertretern, darf die Mitgliederversammlung auch passive Mitglieder kommissarisch in die Vorstandsämter wählen. Diese kommissarischen geführten Ämter enden durch Neuwahlen oder durch Beendigung der Mitgliedschaft auf Probe. Analog verhält sich das Stimmrecht.
Keineswegs dürfen Vereinsgelder an nicht gemeinnützige Vereine ausbezahlt werden.
Die Mitglieder und die Mitglieder auf Probe müssen die Ziele des Vereins unterstützen.
Ferner besitzen beide das Recht zur sportlichen Teilnahme an den Landesmeisterschaften.
2. Die Mitgliedschaft/Mitgliedschaft auf Probe wird erworben durch einen Aufnahmebeschluss durch den Vorstand nach schriftlichem Antrag.
- das Mitglied trotz wiederholter Mahnung länger als zwei Monate mit seiner fälligen Beitragszahlung im Rückstand ist,
- eine schriftliche Erklärung des Mitglieds gegenüber dem Vorstand vorliegt, dass eine weitere Beitragszahlung grundsätzlich abgelehnt wird,
- das Mitglied seine Mitgliedschaft missbraucht, seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt, das Ansehen und die Interessen des Vereins schädigt, die Sportdisziplin gröblich verletzt und gegen die Anordnung des Vorstandes und Beschlüsse der Mitgliederversammlung verstößt,
- das Mitglied sich unehrenhafte Handlungen innerhalb oder außerhalb des Vereins zuschulden kommen lässt,
- Das Mitglied muss vor der Beschlussfassung über seinen Ausschluss Gelegenheit erhalten, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Der Ausgeschlossene kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Beschlusses gegen seinen Ausschluss Einspruch erheben. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung endgültig.
Die Mitgliederversammlung erlässt eine Beitragsordnung, die die Höhe der jährlich zu zahlenden Beiträge und eventuell anfallenden Umlagen für die Vereine / Sportclubs regelt.
Umlagen dienen der Deckung außerordentlicher, von den laufenden Kosten des Landesverbandes, unabhängiger Aufwendungen.
Nach Aufnahme des Landesverbandes in den LSB Rheinland-Pfalz sind die Mitgliedsbeiträge (Vereinsbeitrag und Personenbeitrag) für den Bundesfachverband (MTBD e.V.) entsprechend einzuholen und zu übermitteln.
4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der Mit­glieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.
5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder an­wesend ist. Ihre Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Abstimmung erfolgt über Handzeichen.
Bei Beschlussunfähigkeit lädt der Vorstand umgehend zu einer zweiten Mitglieder­ver­sammlung mit gleicher Tagesordnung ein. Diese ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Auf diesen Umstand ist mit der Einladung hinzuweisen.
Vor der ordentlichen Mitgliederversammlung werden jeweils 2 Kassenprüfer gewählt.
Die beiden Kassenprüfer haben jeweils vor der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eine Prüfung der Kasse und Buchführung des Vereins vorzunehmen. Kassenwart und Vorstand haben rechtzeitig alle für diese Prüfung erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen, sowie die nötigen Auskünfte zu erteilen.
4a. Der Vorstand soll in der Regel monatlich tagen.
4b. Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem Vorstandsvorsitzenden zu unter­zeichnen.
5. Nach Aufnahme in den LSB RLP wird der Vorstand Verbindungspersonen/Ansprechpartner für die einzelnen Sportbünde in Rheinland-Pfalz (Pfalz, Rheinhessen, Rheinland) stellen, um dort zielgerichtete Präsenz zu zeigen.
2. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung bezüglich Forderungen von der zuständigen Registerbehörde, vom Finanzamt oder vom LSB Rheinland-Pfalz (Aufnahmebedingungen), werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.
3. Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuer­begünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen an den Landessportbund Rheinland-Pfalz, und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden.
Die 1. Satzungsänderung wurde am 13. August 2017 in Marnheim beschlossen.
Die Jugend inkl. Jugendrat des MVRP e.V. bilden die Landesjugend des MVRP e.V.. Im MVRP e.V. sind männliche und weibliche Personen gleichberechtigt.
Aus Gründen der Lesbarkeit wird in der Jugendordnung die weibliche Sprachform nicht durchgehend aufgeführt. Alle Funktionen sind jedoch
in gleicher Weise für weibliche und männliche Personen anzuwenden.
Die Landesjugend des MVRP e.V. strebt an:
2.1 jungen Menschen durch die Jugendarbeit zeitgemäßen und gemeinschaftlichen Sport zu ermöglichen.
2.2 zur Persönlichkeitsbildung beizutragen, Sozialkompetenz zu fördern, das gesellschaftliche Engagement sporttreibender Jugendlicher anzuregen
und in ihnen durch Begegnung und Wettkämpfe, mit ausländischen Gruppen, Bereitschaft zu internationaler Verständigung zu wecken.
2.3 in Zusammenarbeit mit Sportverbänden und Institutionen die Formen sportlicher Jugendarbeit weiter zu entwickeln, die gemeinschaftlichen
Interessen der Sportjugend zu sportlichen und allgemeinen Jugendfragen zu vertreten und gesellschaftspolitisch zu wirken.
3.1 Die Landesjugend des MVRP e.V. führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung des MVRP e.V. selbständig. Ferner bestimmt die Landesjugend selbst über ihre zur Verfügung gestellten Mittel (finanzieller Art), die vom Vorstand freigegeben werden.
3.2 Sie bekennt sich zur freiheitlich, demokratischen Grundordnung und tritt für Mitbestimmung und Mitverantwortung der Jugend ein.
3.3 Sie ist parteipolitisch neutral. Sie tritt für religiöse und weltanschauliche Toleranz ein.
b) der Jugendrat:
- 1 Jugendleiter (ab 18 Jahre)
- 1 Stellv. Jugendleiter (ab 18 Jahre)
- 2 Jugendvertreter/Jugendsprecher (unter 18 Jahre, ab 10 Jahre)
5.1 Es gibt die ordentliche und außerordentliche Jugendversammlung.
Die ordentliche Jugendversammlung findet jährlich vor der Jahreshauptversammlung des MVRP e.V. statt. Die außerordentliche Jugendversammlung findet nach Bedarf statt. Die Einberufung muss erfolgen, wenn mindestens 25 % der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung verlangen. Dem Antrag
auf Einberufung der außerordentlichen Jugendversammlung sind die Anträge schriftlich beizufügen. Zur Jugendversammlung wird schriftlich, mindestens vier Wochen vor Versammlungsbeginn, zur jährlichen Jugendversammlung eingeladen. Die Einladung erfolgt mit der Einladung des MVRP e.V. zur jährlichen
Hauptversammlung. Eine gesonderte Tagesordnung für die Jugendversammlung ist dieser Einladung hinzuzufügen.
5.2 Die Jugendversammlung ist das oberste Organ der Landesjugend des MVRP e.V.
5.3 Die Jugendversammlung setzt sich aus dem Jugendrat und den Jugendlichen/Kindern des MVRP e.V., die das 18. Lebensalter noch nicht erreicht haben, zusammen.
5.4 Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 20 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so ist innerhalb von 8 Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, welche dann unter allen Umständen beschlussfähig ist.
5.5 Jeder Jugendliche/jedes Kind hat eine Stimme.
5.6 Stimmübertragungen auf andere Jugendliche/andere Kinder sind nicht zulässig.
5.7 Bei Abstimmungen und Wahlen genügt die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Wahlen werden nach der Satzung des MVRP e.V.
5.8 Anträge zur Jugendversammlung müssen mindestens 4 Wochen vor der Jugendversammlung schriftlich an den Vorstand gestellt werden. Diese
werden dem Jugendrat unverzüglich übermittelt. Dringlichkeitsanträge können nur behandelt werden, wenn die Jugendversammlung mit
einfacher Mehrheit die Dringlichkeit anerkennt. Anträge auf Änderung der Jugendordnung können nicht als Dringlichkeitsanträge eingebracht
6.1 Die Aufgaben der Jugendversammlung sind insbesondere
a) die Erarbeitung von Richtlinien für die Jugendarbeit
b) Beratung grundsätzlicher Angelegenheiten
c) Entgegennahme der Berichte des Jugendrates
e) Wahl der Jugendvertreter/Jugendsprecher Diese sollten ein männlicher und ein weiblicher Vertreter/Sprecher sein. Ist aber nicht dringend gefordert.
a) Ansprechpartner für alle Jugendlichen Mitglieder sein
b) Konstruktiv im Jugendrat und bei den Versammlungen des Vorstandes mitzuwirken.
f) Änderungsanträge für die Jugendordnung auszuarbeiten
6.2 Das passive Wahlrecht für den Jugendvertreter/Jugendsprecher gilt ab dem 10. Lebensjahr
§ 7 Jugendrat
7.1 Der Jugendrat des MVRP e.V. setzt sich wie folgt zusammen:
- 2 Jugendvertreter/Jugendsprecher (unter 18 Jahre, ab 10 Jahre) Beide Jugendleiter (ab 18 Jahre) werden jeweils in der Jahreshauptversammlung auf 3 Jahre gewählt (analog zur Satzung MVRP e.V. bzw. analog zur Vorstandswahlen/Vorstandsneuwahlen, §10).
7.2 Der Jugendrat ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des MVRP e.V..
7.3 Der Jugendleiter und sein Stellvertreter vertreten die Interessen der Landesjugend nach innen und außen.
7.4 Der Jugendrat erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Satzung und der Jugendordnung des MVRP e.V., sowie der Beschlüsse der Jugendversammlung und des Jugendrates.
7.6 Sitzungen des Jugendrates finden nach Bedarf statt, mindestens aber einmal im Quartal.
7.7 Der Jugendrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner stimmen berechtigten Mitglieder anwesend sind. § 8 ad-hoc-Ausschüsse Jugendrat kann zur Erledigung zeitlich begrenzter Aufgaben ad-hoc-Ausschüsse einberufen. Deren Tätigkeit endet mit der Erledigung des jeweiligen Auftrages.
§ 9 Verwaltung Die Aufgaben der Verwaltung werden vom Vorstand des MVRP e.V. übernommen.
§ 10 Jugendordnungsänderung Änderungen zur Jugendordnung können nur von der ordentlichen oder außerordentlichen Jugendversammlung beschlossen werden. Änderungen bedürfen der Zustimmung von mindestens 3/4 der anwesenden Stimmberechtigten und der Bestätigung des MVRP e.V.
§ 11 Inkrafttreten der Jugendordnung Diese Jugendordnung wurde am 25.11.2018 in der Jahreshauptversammlung des MVRP e.V. in Marnheim als Bestandteil der Satzung aufgenommen, als verbindlich anerkannt und tritt mit dem selbigen Datum in Kraft.