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Timestamp: 2016-10-20 19:47:29
Document Index: 255129082

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 109', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_865/2013 {T�0/2} � � Urteil vom 13. M�rz 2014
(Unfallbegriff, unfall�hnliche K�rpersch�digung),
Der 1978 geborene F.________ meldete der Sympany Versicherungen AG (nachfolgend: Sympany), bei welcher er gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert war, dass er sich am 13. Mai 2012 beim Tennisspielen das linke Knie verletzt habe. Dr. med. G.________, Arzt in der Klinik X.________, stellte am 16. Mai 2012 nach einer Magnetresonanz-Untersuchung (MRI) die Diagnosen eines posttraumatischen Reizknies links bei erheblichem Knorpelschaden femoropatell�r und im medialen femorotibialen Kompartiment bei einem Zustand nach Teilmenis-kektomie medial und synovialen Hypertrophien. Nach weiteren Abkl�rungen lehnte die Sympany ihre Leistungspflicht mit Verf�gung vom 4. September 2012 und Einspracheentscheid vom 14. Dezember 2012 mit der Begr�ndung ab, das Ereignis vom 13. Mai 2012 sei weder als Unfall im Rechtssinne noch als unfall�hnliche K�rpersch�digung zu qualifizieren.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies die Verwaltungsrechtliche Abteilung des Obergerichts des Kantons Uri mit Entscheid vom������ 25. Oktober 2013 ab.
F.________ f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen, eventualiter sei die Sache zu weiteren Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer auf Grund der Sch�digung seines linken Knies Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen zum Unfallbegriff (Art. 4 ATSG) sowie zur Leistungspflicht der Unfallversicherung bei Unf�llen (Art. 6 Abs. 1 UVG) und bei unfall�hnlichen K�rpersch�digungen (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9���Abs. 2 UVV) und die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 129 V 466) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Nach eingehender W�rdigung der medizinischen Unterlagen und der Angaben des Beschwerdef�hrers �ber den Hergang des Ereignisses vom 13. Mai 2012 ist die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dieses sei nicht als Unfall im Rechtssinne zu qualifizieren. Des Weiteren ging sie gest�tzt auf den Operationsbericht vom 15. Juni 2012 und die Stellungnahme des Vertrauensarztes der Beschwerdegegnerin,������ Dr. med. H.________, vom 31. Januar 2013 davon aus, es liege keine unfall�hnliche K�rpersch�digung vor.
4.1.�Die Argumentation in der Beschwerdeschrift zielt vorerst dahin, beim Ereignis vom 13. Mai 2012 habe es sich um einen Unfall gehandelt. Umstritten ist dabei, ob ein ungew�hnlicher �usserer Faktor als Begriffsmerkmal des Unfalls im Rechtssinne vorgelegen hat.
4.1.1.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist das Merkmal der Ungew�hnlichkeit ohne besonderes Vorkommnis auch bei einer Sportverletzung zu verneinen (BGE 130 V 117 E. 2.2 S. 118; in BGE 130 V 380 nicht publ. E. 3.2 des Urteils U 199/03 vom 10. Mai 2004; Urteil 8C_189/2010 vom 9. Juli 2010 E. 3.3). Der �ussere Faktor ist nur dann ungew�hnlich, wenn er - nach einem objektiven Massstab - nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was f�r den jeweiligen Lebensbereich allt�glich und �blich ist, nicht aber, wenn ein Geschehen in die gew�hnliche Bandbreite der Bewegungsmuster des betreffenden Sports f�llt (vgl. in BGE 130 V 380 nicht publ. E. 4.2 des Urteils��������� U 199/03 vom 10. Mai 2004; Urteil 8C_186/2011 vom 26. Juli 2011��� E. 5.).
4.1.2.�Weder in der Unfallmeldung vom 23. Mai 2012 noch im Bericht �ber die medizinische Erstbehandlung vom 16. Mai 2012 wird �ber einen ungew�hnlichen �usseren Faktor berichtet, der den in der Folge diagnostizierten Gesundheitsschaden h�tte verursacht haben k�nnen. Der Vorfall wird �bereinstimmend so geschildert: Hochabnahme beim Tennisspielen, wobei das ganze Gewicht auf das gestreckte linke Bein verlagert und unmittelbar ein stechender Schmerz in der Kniekehle versp�rt wurde. Dr. med. R.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie FMH, berichtet �ber ein axiales Stauchungstrauma beim Tennisspielen (Operationsbericht vom 15. Juni 2012). Auch auf ausdr�ckliche Befragung nach dem Hergang des Ereignisses hin h�lt der Beschwerdef�hrer fest, es habe sich nichts Besonderes, wie ein Sturz, Anschlagen oder �hnliches, ereignet. Erst in der Einsprache vom������8. Oktober 2012 berichtet der Versicherte erstmals, er sei beim Tennisspielen auf das linke gestreckte Bein gest�rzt, wobei er sich verletzt habe.
Wie bereits die Vorinstanz ausf�hrlich begr�ndete, ist bei sich widersprechenden Angaben auf die Beweismaxime abzustellen, wonach die "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel zuverl�ssiger sind als sp�tere Angaben, die erst auf eine negative Verf�gung hin erfolgen. Entgegen den Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift wird in keinem Arztbericht ein Sturz erw�hnt. Es wird auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG).
4.1.3.�Mit dem kantonalen Gericht gilt es sodann festzuhalten, dass im Umstand, dass der Beschwerdef�hrer nach der Hochabnahme eines Balles beim Tennisspielen nicht auf dem leicht gebeugten, sondern auf dem gestreckten linken Bein auf den Boden aufgekommen ist, nichts derart Programmwidriges oder Aussergew�hnliches zu betrachten ist, dass von einem ungew�hnlichen �usseren Faktor gesprochen werden kann. Ohne ein besonderes Vorkommnis ist bei einer Sportverletzung das Merkmal der Ungew�hnlichkeit und damit das Vorliegen eines Unfalls zu verneinen (BGE 130 V 117 E. 2.2 S. 118). Ein solches behauptet der Beschwerdef�hrer aber selbst nicht und auch in den Akten findet sich kein entsprechender Anhaltspunkt. Damit hat das kantonale Gericht das Ereignis vom 13. Mai 2012 zu Recht nicht als Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG qualifiziert.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt sodann vor, wenn ein Unfallereignis verneint w�rde, liege eine unfall�hnliche K�rpersch�digung gem�ss Art. 9 Abs. 2 UVV vor, weshalb die Sympany Leistungen zu erbringen habe. Umstritten ist dabei insbesondere, ob es sich bei der erlittenen Verletzung um eine der in Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV abschliessend aufgef�hrten K�rpersch�digungen handelt.
Das MRI vom 14. Mai 2012 zeigt einen erheblichen Knorpelschaden zentral im femoropatell�ren Gleitlager sowie m�ssig medial retropatell�r und im medialen femorotibialen Kompartiment. Beim Knorpelschaden handelt es sich nicht um eine der in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgez�hlten Sch�digungen. Wie das kantonale Gericht ausf�hrlich begr�ndete - worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG) - handelt es sich auch bei der w�hrend der Operation vom 15. Juni 2012 gefundenen "Ausfransung am lateralen Meniskus-Vorderhorn" nicht um einen eigentlichen Meniskusriss, welcher - die weiteren Leistungsmerkmale vorausgesetzt - als unfall�hnliche K�rpersch�digung qualifiziert werden k�nnte. Was der Beschwerdef�hrer in weitgehend w�rtlicher Wiederholung des bereits erstinstanzlich Vorgebrachten dagegen anf�hrt, vermag nicht zu �berzeugen.
5.1.�Die Beschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a), mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3) ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) erledigt wird.
5.2.�Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ein Anspruch auf eine Parteientsch�digung steht dem unterliegenden und ohnehin nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer nicht zu (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).