Source: https://data.lereto.at/gesetz/28_MaschinenschutzvorrichtungsV_Maschinen-Schutzvorrichtungsverordnung
Timestamp: 2020-06-07 03:45:01
Document Index: 197723368

Matched Legal Cases: ['§ 28', '§ 98', '§\n61', '§ 28', '§ 3', '§ 3']

§ 28 MaschinenschutzvorrichtungsV (Maschinen-Schutzvorrichtungsverordnung) | LeReTo
Maschinen-Schutzvorrichtungsverordnung
BGBl. Nr. 43/1961 aufgehoben durch BGBl. Nr. 306/1994
Zum Bezugszeitraum vgl. § 98 Abs. 3 Z 2, BGBl. I Nr. 70/1999 und §
61 Z 3, BGBl. II Nr. 164/2000.
§ 28. (1) Tafel- und Schlagscheren ohne Niederhalter müssen eine Schutzleiste haben, die so angebracht sein muß, daß die Schnittstelle übersehen werden kann.
(2) Niederhalter müssen so gestaltet oder gesichert sein, daß die Schnittstelle beobachtet, aber mit den Fingern nicht bis zum Messer vorgegriffen werden kann. Der Hub der Niederhalter muß so klein als möglich gehalten werden können; er darf bei Materialstärken bis einschließlich 3 mm höchstens 8 mm betragen. Bei einem Hub des Niederhalters von mehr als 8 mm müssen besondere Maßnahmen zur Vermeidung von Handverletzungen getroffen sein.
(3) Kraftbetriebene Tafelscheren müssen eine Sicherung gegen einen unbeabsichtigten zweiten Niedergang des Messerbalkens bei längerer Betätigung der Einrückvorrichtung haben (Nachschlagsicherung).
(4) Gegengewichte müssen bei Scheren so schwer und so angeordnet sein, daß das Messer nicht von selbst niedergehen kann. Bei Scheren ohne Kraftantrieb ist eine Umwehrung oder Verdeckung der Bewegungsbahn des Gegengewichtes gemäß § 3 Abs. 9 (Anm.: § 3 aufgehoben durch BG BGBl. Nr. 219/1983) nicht erforderlich.
(5) Bei Handhebelscheren muß eine Sicherung gegen das Herabfallen des Hebels vorhanden sein.
(6) An Kreisscheren müssen die Einlaufstellen der Messer gesichert sein. Die Sicherung muß so angebracht sein, daß die Schnittstelle überblickt werden kann. Der nicht benützte Teil der Kreismesser muß nach Möglichkeit verdeckt sein.
(7) Die Bestimmungen der Abs. 1 bis 6 gelten nicht für Schrottscheren.