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Timestamp: 2017-10-22 02:29:14
Document Index: 396862252

Matched Legal Cases: ['§ 252', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 52', '§ 4']

Ertrag – Steuerlex im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Ertrag
Der Erfolg eines Unternehmens ergibt sich regelmäßig aus der Differenz zwischen Aufwand und Ertrag. Als Ertrag bezeichnet man dabei die in Geld bewertete Menge an Gütern oder Dienstleistungen, die das Unternehmen in einer bestimmten Zeitperiode produziert hat. Erträge führen regelmäßig zu einer Erhöhung des Geld- bzw. Sachvermögens.
Erträge sind in der Finanzbuchführung der in Geld bewertete Wertzugang einer Zeitperiode (Geschäftsjahr). Sie sind betriebswirtschaftliche Geschäftsvorgänge, die das Netto- oder Reinvermögen eines Unternehmens erhöhen.
In der kurzfristigen Erfolgsrechnung (interne Berechnungen) des Unternehmens sind grundsätzlich nur der Betriebsertrag zu übernehmen, alle anderen Erträge sind als neutrale Erträge zu behandeln und auszusondern.
Nach dem Realisierungsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) dürfen in der Buchführung des Unternehmens und bei der Bilanzierung die Erträge erst dann erfasst werden, wenn diese auch tatsächlich realisiert sind.
Eine Forderung mit Ertragsausweis wird erst dann bilanziert, wenn der Lieferant bzw. Leistende das für die Erfüllung des zugrundeliegenden Vertrages Erforderliche getan hat und die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware auf den empfangenden Vertragspartner übergegangen ist.
Zu beachten ist aber, dass nach dem Realisationsprinzip Erträge aus so genannten schwebenden Geschäften nicht ausgewiesen werden dürfen.
eigentliche betriebliche Erträge
Die Verbuchung selbst macht in der täglichen betrieblichen Praxis keinerlei Schwierigkeiten. Wichtig ist aber, wie bei den neutralen Aufwendungen, dass die einzelnen Erträge den richtigen Konten zugeordnet werden. Dabei sollten jede Buchung mit ausreichend erläuternden Text versehen und die zu Grunde liegende Buchungsbelege genau bezeichnet werden. Nur so ist sichergestellt, dass die Tatbestände zu einem späteren Zeitpunkt (nicht zuletzt auch von Außenstehenden wie Buchprüfern oder Beratern) nachvollzogen werden können.
Um den Erfolg eines Unternehmens zu ermitteln, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung Aufwand und Ertrag einander gegenübergestellt. Als Aufwand bezeichnet man den Geldwert aller Güter und Leistungen, die im Unternehmen vor allem für die Produktion ge- bzw. verbraucht werden.
Damit die Stärken und Schwächen im Unternehmen erkannt werden, sollte im innerbetrieblichen Rechnungswesen - abhängig von der Betriebsgröße - eine weitgehendere Aufgliederung der Aufwands- und Ertragszahlen vorgenommen werden. Die laufende Verfolgung der Ertrags- und Aufwandsentwicklung ist eine wesentliche Informationsquelle für die Geschäftsleitung. Aus ihr ergeben sich auch wichtige Entscheidungsgrundlagen für die Preis- und Produktpolitik des Unternehmens.
Nachrichten zu Ertrag
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Wie Pflanzen ihre Abwehrkräfte stärken (12.06.2013, 11:10)
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Entscheidungen zum Begriff Ertrag
OLG-CELLE, 24.05.2007, 4 W 104/07
Einen Grundsatz, nach dem der Ertrag eines erfolgreich geführten Prozesses vorrangig zur Deckung der von der Staatskasse verauslagten Prozesskosten einzusetzen ist, gibt es nach derzeit geltendem Prozesskostenhilferecht nicht.
FG-MUENCHEN, 24.02.2011, 11 K 3859/07
Versorgungsleistungen als dauernde Last/Veräußerung des übergebenen Wirtschaftgutes/Anschaffung eines Reinvestitionsgutes/Surrogat/Verwendung des Erlöses zur anteiligen Finanzierung der Herstellungskosten des eigengenutzen Einfamilienhauses/ersparte Nettokaltmiete als Ertrag im Sinne des Rechts der Vermögensübergabe gegen...
BGH, 21.01.2004, VIII ZR 74/03
BFH, 03.05.2007, VI R 36/05
1. Räumt ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer Aktienoptionen als Ertrag der Arbeit ein, sind damit zusammenhängende Aufwendungen des Arbeitnehmers erst im Jahr der Verschaffung der verbilligten Aktien zu berücksichtigen (Fortführung der Rechtsprechung im Senatsurteil vom 20. Juni 2001 VI R 105/99, BFHE 195, 395, BStBl II 2001, 689). 2....
BGH, 27.10.2006, V ZR 2/06
Für die Beurteilung, ob von einem anderen Grundstück ausgehende Einwirkungen die ortsübliche Benutzung des davon betroffenen Grundstücks oder dessen Ertrag über das zumutbare Maß hinaus beeinträchtigen, gilt grundsätzlich derselbe Maßstab wie für die Beurteilung, ob diese Einwirkungen zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der...
BGH, 21.09.2006, IX ZB 305/05
a) Die Änderung eines Beschlusses über die Bewilligung von Prozesskostenhilfe setzt voraus, dass die früher bedürftige Partei aufgrund nachträglich eingetretener Umstände ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nach in der Lage ist, die Prozesskosten ganz, zum Teil oder in Raten aufzubringen. b) Es gibt keinen...
BFH, 28.07.1998, VIII R 23/95
BUNDESFINANZHOF Wird ein zum Gesellschaftsvermögen einer Personengesellschaft gehörendes Grundstück von einem ihrer Gesellschafter bebaut und nachfolgend erworben, bleibt der dadurch entstehende Ertrag nicht gemäß § 52 Abs. 15 Sätze 10 und 11 EStG als Entnahmegewinn steuerfrei. EStG §§ 4 Abs. 1, 5 Abs. 1, 52 Abs. 15 Sätze 10 und 11...
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 17.08.1994, 3 S 895/93
1. Die Voraussetzungen des Verbundzuschlags sind auch dann gegeben, wenn in einem zusammenhängenden Liniennetz mehrerer Verkehrsunternehmen neben Umsteigetarifen auch Binnentarife der einzelnen im Verbund tätigen Unternehmen zur Anwendung kommen. 2. Leistungen des Landkreises sind kein Ertrag aus der Beförderung von Personen und damit...
Sicherheitsfrage 54 - Ac;ht =
Ertrag – Weitere Begriffe im Umkreis