Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_180_GO_LSA_Ausfuehrung_des_Gesetzes_Kameralistik-d148552,199.html
Timestamp: 2016-10-28 04:55:27
Document Index: 164252296

Matched Legal Cases: ['§ 180', '§ 180', '§ 155', '§ 180', '§ 180', '§ 180', '§ 156', '§ 179']

§ 180 GO LSA, Ausführung des Gesetzes - Kameralistik | Gesetze auf anwalt24.de
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Bundesrecht und LandesrechtSachsen-AnhaltGO LSA 2009,ST - Gemeindeordnung§§ 155 - 180, Sechster Teil - Übergangsvorschriften zur kameralistischen Haushaltsführung
Gemeindeordnung für das Land Sachsen-Anhalt (Gemeindeordnung - GO LSA) Landesrec...…§ 180 GO LSA, Ausführung des Gesetzes - Kameralistik
§ 180 GO LSA, Ausführung des Gesetzes - Kameralistik
§ 180 GO LSAGemeindeordnung für das Land Sachsen-Anhalt (Gemeindeordnung - GO LSA)Landesrecht Sachsen-AnhaltTitel: Gemeindeordnung für das Land Sachsen-Anhalt (Gemeindeordnung - GO LSA)Normgeber: Sachsen-AnhaltAmtliche Abkürzung: GO LSAReferenz: 2020.10Abschnitt: Sechster Teil – Übergangsvorschriften zur kameralistischen Haushaltsführung (1) Red. Anm.:Außer Kraft am 1. Juli 2014 durch Artikel 23 Absatz 5 Nummer 1 des Gesetzes vom 17. Juni 2014 (GVBl. LSA S. 288). Zur weiteren Anwendung s. Artikel 1 § 156 Absatz 2 des Gesetzes vom 17. Juni 2014 (GVBl. LSA S. 288).(1) Das Ministerium des Innern wird ermächtigt, durch Verordnung allgemeine Vorschriften zu erlassen über1.Inhalt und Gestaltung des Haushaltsplanes, des Finanzplanes und des Investitionsprogramms sowie über die Haushaltsführung und die Haushaltsüberwachung; dabei kann es bestimmen, dass Einnahmen und Ausgaben, für die ein Dritter Kostenträger ist oder die von einer zentralen Stelle angenommen oder ausgezahlt werden, nicht im Haushalt der Gemeinden abgewickelt werden und dass für Sanierungs-, Entwicklungs- und Umlegungsmaßnahmen Sonderrechnungen zu führen sind,2.die Veranschlagung von Einnahmen, Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen für einen vom Haushaltsjahr abweichenden Wirtschaftszeitraum,3.die Bildung, vorübergehende Inanspruchnahme und Verwendung von Rücklagen sowie deren Mindesthöhe,4.die Erfassung, den Nachweis, die Bewertung und die Abschreibung der Vermögensgegenstände und der Schulden; dabei kann es bestimmen, dass die Vermögensrechnung auf Einrichtungen beschränkt werden darf, die in der Regel und überwiegend aus Entgelten finanziert werden,5.die Geldanlagen und ihre Sicherung,6.die Ausschreibung von Lieferungen und Leistungen sowie die Vergabe von Aufträgen,7.die Stundung, die Niederschlagung und den Erlass von Ansprüchen sowie die Behandlung von Kleinbeträgen,8.Inhalt und Gestaltung der Jahresrechnung sowie die Abdeckung von Fehlbeträgen; dabei kann bestimmt werden, dass vom Nachweis des Sachvermögens in der Jahresrechnung abgesehen werden kann,9.die Aufgaben und die Organisation der Gemeindekasse mit den Sonderkassen, deren Beaufsichtigung und Prüfung sowie die Abwicklung des Zahlungsverkehrs und die Buchführung; dabei kann auch die Einrichtung von Zahlstellen bei einzelnen Dienststellen der Gemeinden sowie die Gewährung von Handvorschüssen geregelt werden,10.die Anwendung der Vorschriften zur Durchführung des Gemeindewirtschaftsrechts auf das Sondervermögen und das Treuhandvermögen,11.die Zuständigkeit bei der Prüfung, wenn mehrere Gemeinden oder Landkreise Gesellschafter sind, die Befreiung von der Prüfungspflicht, wenn der geringe Umfang des Unternehmens oder des Versorgungsgebietes dies rechtfertigt, die Grundsätze des Prüfungsverfahrens sowie die Bestätigung des Prüfungsergebnisses.(2) Die Gemeinden sind verpflichtet, Muster zu verwenden, die das Ministerium des Innern aus Gründen der Vergleichbarkeit der Haushalte für verbindlich erklärt hat, insbesondere für1.die Haushaltssatzung und die Nachtragshaushaltssatzung,2.die Gliederung und Gruppierung des Haushaltsplanes und des Finanzplanes,3.die Form des Haushaltsplanes und seiner Anlagen, des Finanzplanes und des Investitionsprogramms,4.die Gliederung, Gruppierung und Form der Vermögensnachweise,5.die Zahlungsanordnungen, die Durchführung sowie die Jahresrechnung und ihre Anlagen.
§ 179 GO LSA, Weiterentwicklung der kommunalen Selbstverwaltung