Source: https://ojeu.com/view-notice.php?id=348846&about2expire=true
Timestamp: 2020-01-25 06:21:08
Document Index: 282224491

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 21', '§ 19', '§ 21', '§ 98', '§ 23', '§ 21', '§ 21', '§ 124', '§ 123']

OJ/S 586744-2019 | Germany-Munich: Computer facilities managemen..
Germany-Munich: Computer facilities management services
Tile Germany-Munich: Computer facilities management services
OJEU (High Value) 586744-2019
Official name: Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz
Postal address: Prielmayerstraße 7
Contact person: Hespeler, Michael
Main address (URL): https://www.justiz.bayern.de/
(URL):https://www.eprocurement.bayern.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=dczpBpSENrc%253d
Betrieb bajTECH (Domäne, Infrastruktur, Clients, Support, Unified Communications, Medientechnik)
Reference number: 2019000205
Betrieb bajTECH (Domäne, Infrastruktur, Clients, Support, Unified Communications, Medientechnik sowie Projekt- und Beratungsleistungen) der bayerischen Gerichte und Staatsanwaltschaften sowie in Teilbereichen (Unified Communications, Mail) auch für den Justizvollzug. Beschaffung von Betriebs- und Betreuungsdienstleistungen sowie Lieferleistungen mit flächendeckenden logistischen Anforderungen für ca. 16 600 Arbeitsplätze. Bereitstellung zentraler IT-Services und Überführung (Transition und Transformation) des Betriebs von den bisherigen Dienstleistern auf den zukünftigen Auftragnehmer.
Betrieb bajTECH (Domäne, Infrastruktur, Clients, Unified Communications, Medientechnik, UHD und Beratungsleistungen) der bayerischen Gerichte und Staatsanwaltschaften sowie in Teilbereichen (Unified Communications) auch für den Justizvollzug. Beschaffung von Betriebs- und Betreuungsdienstleistungen sowie Lieferleistungen mit flächendeckenden logistischen Anforderungen für ca. 14 700 Arbeitsplätze. Bereitstellung zentraler IT-Services und Medientechnik für Multimediasitzungssäle sowie Überführung (Transition bzw. Transformation) des Betriebs vom bisherigen Dienstleister auf den zukünftigen Auftragnehmer.
II.2.7) End 2026-06-30
Im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs werden bis zu 4 als geeignet festgestellte Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Es müssen vom Bewerber zunächst alle A-Kriterien mit „Ja" beantwortet werden. Sollten im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs mehr als 4 geeignete Bewerber ermittelt werden, so werden die Bewerber mit der höchsten Punktzahl bei den B-Kriterien (siehe Eignungskriterien) ausgewählt. Hierzu wird eine Rangfolge der Bewerber nach den erreichten Bewertungspunkten gebildet.
— Beratungsleistungen; der Abruf der Leistungen erfolgt nach Bedarf. Als Leistungsumfang wird eine Obergrenze von 20 000 Personentagen vereinbart,
— Migration Exchange in Cloudumgebung,
— Migration von Diensten an ein staatliches Rechenzentrum,
— Übertragung des IT-Betriebs nach Ablauf des Vertrages an einen neuen Dienstleister,
— Aufbau und Überführung in den Betrieb eines Security Operation Center.
Einzelne Leistungsteile sind in der Leistungsbeschreibung und bei Produkt/Leistungen (Preisblatt) als Bedarfsposition oder als Option gekennzeichnet (im Sinne der zugrunde liegenden Rahmenvereinbarung).
Alle Kriterien sind zu beantworten; Formulare müssen unverändert verwendet werden.
— Kriterien mit [A] müssen erfüllt / beantwortet werden,
— Kriterien mit [B] sind zu beantworten und werden einer Bewertung unterzogen,
— Kriterien mit [I] dienen zur Information und werden nicht bewertet; sie sind zwecks Vollständigkeit aber zu beantworten.
1. Eigenerklärungen:
K1.1: [A] Die Eigenerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und bestätige ihren Inhalt.
— es ist keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen einer der in § 123 Abs. 1 GWB genannten Straftaten oder vergleichbarer Vorschriften anderer Staaten verurteilt worden,
— das Unternehmen hat seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt,
— das Unternehmen hat bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen,
— das Unternehmen ist nicht zahlungsunfähig, es ist über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet oder mangels Masse abgelehnt worden, und es befindet sich auch nicht in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt,
— das Unternehmen hat keine schweren Verfehlungen begangen, die seine Integrität als Auftragnehmer für öffentliche Aufträge in Frage stellen. Dies gilt auch für Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist,
— das Unternehmen hat im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen abgegeben, keine irreführenden Informationen übermittelt und mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
— es liegt kein Ausschlussgrund nach § 21 AentG, § 19 MiloG, § 21 SchwarzArbG und § 98c AufenthG vor. Insbesondere wurde gegen das Unternehmen keine Geldbuße von mindestens 2 500 EUR wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG oder § 21 MiloG verhängt. Auch wurde gegen das Unternehmen oder einen Vertretungsberechtigten keine Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten und keine Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder Geldbuße von mindestens 2 500 EUR wegen Verstoßes gegen eine in § 21 SchwarzArbG aufgeführte Vorschrift verhängt.
K1.2: [I]: Sollten für Sie bzw. Ihr Unternehmen fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, schildern Sie bitte, warum diese nicht zu einem Ausschluss vom Verfahren führen sollen. Der Auftraggeber entscheidet im Rahmen der Angebotsprüfung über den Ausschluss. Sie können ausführlichere Angaben zum Sachverhalt auch im Arbeitsschritt Eigene Anlagen als Dokument hochladen.
2. Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
2.1: [I] Ein Eintrag zu den folgenden Punkten erfolgt erst bei der Angebotsprüfung durch den Auftraggeber, es ist kein Eintrag durch den Bieter zulässig.
3. Projektbezogene Eignungskriterien:
K3.1: [A] — Der durchschnittliche Netto-Jahresumsatz des Unternehmens (im Tätigkeitsbereich IT-Betrieb im Outsourcing inkl. Lieferleistungen) der letzten 3 Geschäftsjahre beträgt mindestens 20 000 000,00 EUR.
K3.2: [B] 100 Punkte — Durchschnittlicher Netto-Jahresumsatz des Unternehmens (im Tätigkeitsbereich IT-Betrieb im Outsourcing inkl. Lieferleistungen) der letzten 3 Geschäftsjahre:
< 25 00 000,00 EUR — 1 Punkt
>= 35 00 000,00 EUR — 2 Punkte
>= 45 000 000,00 EUR — 3 Punkte
>= 55 000 000,00 EUR — 4 Punkte
>= 65 000 000,00 EUR — 5 Punkte
K3.3: [I] — Darstellung des Unternehmens mit Leistungsspektrum und Kerngeschäft mit Darstellung des für die Leistungserbringung einschlägigen/spezifischen Geschäftsbereichs (IT-Outsourcing), Unternehmensorganisation mit Struktur und Aufbau, Standorte, Darstellung von besonders qualifizierten (z. B. oberste Stufe im Partnerprogramm „Gold" etc.) Partnerschaften mit zur Leistungserbringung relevanten Herstellern.
Der durchschnittliche Netto-Jahresumsatz des Unternehmens (im Tätigkeitsbereich IT-Betrieb im Outsourcing inkl. Lieferleistungen) der letzten 3 Geschäftsjahre beträgt mindestens 20 000 000,00 EUR.
K3.4: [A] — Beifügung von Formblättern: Mindestens 2 vergleichbare Projekte in den letzten 7 Jahren zu Betriebsdienstleistungen (IT-Betrieb im Outsourcing):
— jeweils mindestens 5 000 Nutzer,
— jeweils SLA-basierter Betrieb,
— mind. 1 Projekt mit Unterhaltung eines Service-/Rechenzentrums,
— mind. 1 Projekt mit IT Service Management Prozesse (z. B. ITIL),
— mind. 1 Projekt mit „IMAC/D"-Leistungen (Install, Move, Add, Change, Dispose),
— mind. 1 Projekt mit Vorhaltung und Management eines Warenkorb/Servicekatalog,
— mind. 1 Projekt mit TK-Betrieb auf Basis von VoIP von mind. 2 500 VoIP-Ports,
— mind. 1 Projekt mit eingesetzter/betreuter Virtualisierung (z. B. Hyper-V und VMware),
— mind. 1 Projekt mit eingesetzter/betreuter Client-Server-Umgebung auf MS Windows Basis,
— mind. 1 Projekt mit Erbringung von User-Help-Desk-Leistungen.
K3.5: [B] 425 Punkte — Benennen Sie 2 der vorgelegten Projekte, die bewertet werden sollen. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Auswahl, dass die im vorherigen Kriterium enthaltenen Mindestvoraussetzungen und zusätzlich möglichst viele der im vorhergehenden Kriterium enthaltenen Tätigkeitgebiete abgedeckt sind. Die Vergabestelle behält sich vor, insbesondere die Aussagen zur Vergleichbarkeit beim Ansprechpartner des Referenzkunden zu verifizieren. Die Referenz muss nachprüfbar sein. Das Formblatt ist zu verwenden.
K3.6: [B] 225 Punkte — Beschreiben Sie, wie Ihr Unternehmen erhebliche Innovationen im Rahmen eines Betriebsprojekts durch den Einsatz welcher modernen Technologien bereits bei Kunden eingeführt hat. Gehen Sie hierbei insbesondere auf den Vorgang der Migration ein.
K3.7: [B] 125 Punkte — Beschreiben Sie ein Referenzprojekt aus den letzten 6 Jahren, in dem Ihr Unternehmen den bestehenden Betrieb von einem Auftraggeber oder einen als Vorgänger tätigen Outsourcing-Dienstleister übernommen hat. Berücksichtigen Sie hierbei insbesondere Folgendes:
— Planung, Durchführung,
— Unternehmensstruktur (Standorte, Anzahl der Nutzer).
K3.8: [A] — Ist Ihr Unternehmen bereits im Programm „Geheimschutz in der Wirtschaft" und damit in der Betreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), bzw. erklären Sie sich bereit sich in die Betreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu begeben und die hierfür erforderlichen Anforderungen zu erfüllen?
K3.9: [A] — Verfügt der für das Angebot und die Leistungserbringung verantwortliche Unternehmensbereich über eine aktuelle Zertifizierung nach ISO/IEC 27001, BSI Grundschutz oder vergleichbar und/oder sind Sie bereit, eine entsprechende Zertifizierung für den zu erbringenden Betrieb zu erwerben.
K3.10: [A] — Verfügt der für das Angebot und die Leistungserbringung verantwortliche Unternehmensbereich über eine aktuelle Zertifizierung im Bereich IT Service Management (ISO 20000 oder gleichwertig) oder sind Sie bereit, eine entsprechende Zertifizierung zu erwerben?
K3.11: [B] 125 Punkte — Beschreiben Sie Ihre Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Hinblick auf den Einsatz von Unterauftragnehmern und Zulieferern, um sicherzustellen, dass eine einheitliche, reibungslose sowie qualitativ hochwertige Leistungserbringung erfolgt. Gehen Sie insbesondere auf die Steuerung und Überwachung von Unterauftragnehmern und Zulieferern ein.
1 Punkte — Darstellung keiner oder keine nachvollziehbare/wirksame Maßnahmen
2 Punkte — Darstellung wenige bzw. nur bedingt nachvollziehbare Maßnahmen
3 Punkte — Darstellung von nachvollziehbaren Maßnahmen
4 Punkte — Darstellung von überwiegend nachvollziehbaren/wirksamen Maßnahmen
5 Punkte — Darstellung von sehr gut nachvollziehbaren/wirksamen Maßnahmen bzw. kein Einsatz von Unterauftragnehmern
K3.12: [A] — Das Unternehmen verfügt über ein einschlägiges Zertifikat zum Qualitätsmanagement (z. B. ISO 9001 oder gleichwertig) oder ist bereit, eine entsprechende Zertifizierung zu erwerben.
Weiter zu Eignungskriterium K3.13 bei „Zusätzliche Angaben".
Der Outsourcingauftrag enthält Betriebs- und Betreuungsdienstleistungen sowie Lieferleistungen mit logistischen Anforderungen, die flächendeckend in allen bayerischen Justizstandorten anfallen. Unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsaspekten können diese Betriebsdienstleistungen nur ausgerichtet auf einen längeren Zeitraum vergeben werden.
IV.02.01) Notice number in the OJ S 2012/S 195-321330
K3.13: [A] — Der Bewerber sichert zu, dass er für die Ausführung des Auftrags nur Personal einsetzen wird, das ihm einen aktuellen (nicht älter als 3 Monate), eintragungsfreien Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis), ECRIS oder einer vergleichbaren ausländischen Behörde/Register inkl. Übersetzung vorgelegt hat.
0. zusätzliche statistische Angaben:
K0.1: Bitte beachten Sie zu den folgenden Positionen das Formular „Informationen zu statistischen Angaben“.
K0.2: [I] Erfüllt Ihr Unternehmen die Eigenschaft als Kleinst-, kleines oder mittleres Unternehmen (KMU)?
K0.3: [I] Bitte geben Sie hier den NUTS-Code an, der dem Sitz Ihres Unternehmens entspricht.
— der Bieter hat von ihm erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
— falls der Auftraggeber mitteilt, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, hat der Bieter die Möglichkeit, die Vergabekammer anzurufen, solange nicht eine Frist (gerechnet nach dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers) von mehr als 15 Kalendertagen vergangen ist.
72514000; 30230000; 72220000; 72250000; 72253000; Computer facilities management services; Computer-related equipment; Systems and technical consultancy services; System and support services; Helpdesk and support services;