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Timestamp: 2017-08-24 02:53:39
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Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 99', '§ 75', '§ 72', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 19', '§ 10', '§ 265']

Beförderung: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Beförderung
Funktionswert einer Position für Beförderung ausschlaggebend
Rechtliches zur Beförderung
Beispiel zur Beförderung im Beamtenrecht
Beförderung meint die Heraufsetzung in einer Hierarche, insbesondere im öffentlichen Dienst und beim Militär. Dabei geht es um verschiedene Rangpositionen.
Im Personalwesen hinsichtlich Unternehmen und des öffentlichen Dienstes bezeichnet die Beförderung (engl. promotion) die Heraufsetzung eines Arbeitnehmers in der Rangordnung durch den Arbeitgeber. Die Beförderung beinhaltet als Personalmaßnahme in erster Linie Einstellung, Aus- und Fortbildung, betriebliche Weiterbildung, Mitarbeiterbewertung, Degradierung, Versetzung, Pensionierung und Entlassung.
Durch die höher stehenden Hierarchiestufen wird dem Personal ein Anreiz zum Aufstieg in der Rangordnung gegeben. Innerhalb der Organisationen existieren viele Positionen, welche diverse Leistungsanforderungen beinhalten. Diese werden häufig mit unterschiedlichen Arbeitsentgelten ausgeglichen. Dem Arbeitnehmer wird dadurch die Möglichkeit offengelegt, sich auch einkommensmäßig zu steigern.
Eine Beförderung beruht auf dem Funktionswert einer Position ab. Dieser wird von der Arbeitsleistung oder beispielsweise dem Rangvergleich festgestellt. Weiter hängt sie von der Arbeitsleistung, Arbeitsqualität und generelle Qualifizierung des Mitarbeiters ab. Ein höherer Rang bedeutet meist auch eine bessere Bezahlung, was für viele ein wesentlicher Aspekt der Arbeitszufriedenheit darstellt. Für Personalpolitik und -entwicklung sind Beförderungen ein signifikanter Punkt und sollten lediglich dann ausgeführt werden, wenn die Eignungen und Fähigkeiten des Mitarbeiters über seine vorige Tätigkeit hinausgehen.
Hierbei kommt es auf das Wissen, die Erfahrungen, Schlüsselqualifikationen und soziale Kompetenzen des Mitarbeiters an. Eine Beförderung wird vom Dienstvorgesetzten ausgesprochen und häufig durch den Fachvorgesetzten vorgeschlagen. In der Wirtschaft ist der Vorgang der Beförderung ein Gewohnheitsrecht, im öffentlichen Dienst für Beamte jedoch gem. § 10 I Nr. 3, Nr. 4 BBG vorgeschrieben.
Beförderungen können umfangreiche oder höherwertige Tätigkeiten oder mehr Verantwortung beinhalten. Eine höhere Amtsbezeichnung und ein höheres Entgelt liegen demnach nahe. In der Wirtschaft wird ein Handlungsbevollmächtigter beispielsweise somit zum Prokuristen.
Ist es eine funktionale Beförderung, kann es sich zwar um mehr Verantwortung und größere Aufgaben gehen, jedoch nicht um ein höheres Entgelt. Nichtsdestotrotz können Beförderungen die soziale Kompetenz und die Motivation steigern. Sie sind ein Statussymbol und können mit Vorzügen einhergehen, wie beispielsweise einem Dienstwagen, verbesserte Altersversorgung, Zugehörigkeit eines Führungskreises oder die Verbesserung von Reisekosten.
Die durch den Arbeitgeber ausgeteilte Beförderung ist eine Ermessenentscheidung, sodass ein grundsätzlicher Anspruch auf eine Beförderung nicht besteht. Anhand der besten Qualifikationen und Arbeitsleistung, die mittels Arbeitszeugnis oder dienstlicher Beurteilung festgestellt werden können, wird ein Mitarbeiter ausgewählt. Dabei ist auch das Diskriminierungsverbot zu berücksichtigen.
Weiterhin ist das Beförderungsschreiben schriftlich zu halten und entfaltet dadurch eine sogenannte deklaratorische Rechtswirkung, da erst die Erwähnung des Beförderten in der jeweiligen Organisation als Beförderung gilt. Das Schreiben als solches ist in der Personalakte zu übernehmen. Die Beförderung gehört zu den Personalangelegenheiten des Betriebsrats nach § 99 I BVG oder des Personalrats nach § 75 I Nr. 2 BPersVG, § 72 I LPVG NRW. Bei einer zusätzlichen Erwerbung eines Titels, ist die Eintragung ins Handelsregister vorgesehen.
Gem. § 8 I Nr. 3 BeamtStG liegt beim Beamten- und Richterrecht sowohl eine Verleihung eines anderen Amtes als auch ein höheres Entgelt vor. Eine andere Amtsbezeichnung ist gem. § 8 I Nr. 4 BeamtStG ebenfalls gegeben. Die Ernennungen sind gem. § 9 BeamtStG nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung zu treffen. Dabei werden nach dem Diskriminierungsverbot Geschlecht, Abstammung, Rasse, ethische Herkunft, Behinderung, Religion oder Weltanschauung, politische Anschauungen, Herkunft, Beziehungen oder sexuelle Identität außer Acht gelassen. Zwischen zwei Beförderungen muss es eine Wartezeit geben; diese beträgt etwa ein Jahr nach der vorherigen Beförderung. In den Landesbeamtengesetzen nach § 19 I LBG NRW ist die Beförderung wie folgt festgehalten:
(1)Beförderungen sind die
​Lesen Sie mehr dazu in unserem ausführlichen Artikel: Beförderung eines Beamten
Erstellt von JuraforumWiki-Redaktion, 28.04.2017 06:40
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 28.04.2017 06:40
Entscheidungen zum Begriff Beförderung
VG-FRANKFURT-AM-MAIN, 29.12.2010, 9 L 3444/10.F
Beförderung; Anforderungsprofil; Qualifikationsfeststellung; Bestenauslese
VG-FRANKFURT-AM-MAIN, 27.12.2010, 9 L 1975/10.F
Beförderung; Qualifikationsfeststellung; dienstliche Beurteilung; Anforderungsprofil
VG-GELSENKIRCHEN, 17.01.2013, 12 L 1680/12
Zur Beförderung eines einer externen Einrichtung der Telekom zugewiesenen Beamten.
NIEDERSAECHSISCHES-OVG, 18.10.2006, 5 ME 232/06
VG-GELSENKIRCHEN, 18.01.2013, 12 L 1630/12
Zur Beförderung eines freigestellten Betriebsratsmitgliedes (Vivento) bei der Telekom
VG-KASSEL, 30.04.2009, 1 K 1612/07.KS
Kein Anspruch auf Beförderung gegen früheren Dienstherren nach Dienstherrenwechsel
OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN, 28.01.2013, 6 A 2202/12
Erfolgloser Zulassungsantrag eines Akademischen Oberrats, der seine Beförderung bzw. Schadensersatz wegen unterbliebener Beförderung begehrt Gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 LVO NRW ist innerhalb von zwei Jahren vor Eintritt in den Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze eine Beförderung zulässig.
BAYERISCHER-VGH, 11.02.2014, 6 ZB 13.720
Zum Anspruch auf Beförderung bei Wahrnehmung eines höherwertigen Dienstpostens (Arbeitspostens) und nachfolgender nicht amtsangemessener Beschäftigung Bundesbeamtenrecht; Postnachfolgeunternehmen; Schadensersatz wegen unterbliebener Beförderung
finanzieller Schadensersatz für verspätete Beförderung? (16.04.2011, 21:23)
Mal angenommen, Herr A ist Beamter und ist vom Dienstherrn für eine Beförderung vorgesehen. Ein Kollege, Herr B, gleichen Dienstranges, welcher zum Beförderungstermin zur Beförderung nicht vorgesehen war, klagt seinerseits auf eine Anhebung seiner Beurteilungsnote und hofft mit jener, selbst befördert zu werden. Aufgrund dessen wird...
versuchte Beförderungserschleichung? (24.02.2013, 13:20)
Es soll zur Diskussion gestellt werden, ob und ab wann in folgendem Fall bereits der Versuch einer Beförderungserschleichung, welcher nach § 265a Abs.2 StGB strafbar ist, vorliegt.Person A möchte mit der U-Bahn von Station X nach Station Y fahren. Auf dem Bürgersteig 10 Meter vor dem Treppenabgang zur U-Bahn an der Station X findet sie...
Folgender Sachverhalt: Gegen A wurde ein Strafbefehl wegen Betruges erlassen (160 Tagessätze zu 25 Euro). A war nicht vorbestraft. A hat diesem Strafbefehl widersprochen. Bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht konnte A einen Vergleich mit der Geschädigten erzielen. Allerdings hatte A laut Aussage seines Anwalts keine andere...
Beförderung und dann doch nicht? (16.08.2010, 12:56)
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Betrug?? (25.12.2009, 03:27)
Hallo und ein frohes Weihnachtsfest erstmal! Ich hätte da eine Frage zu folgendem Sachverhalt. Mal angenommen A kauft wird auf der Straße von B angesprochen eine Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel zu kaufen. B gibt an, umzuziehen und daher würde für ihn die Fahrkarte wertlos werden. A kauft einen Fahrschein im Wert von...
Sicherheitsfrage 90 - Sie;be,n =
Beförderung – Weitere Begriffe im Umkreis
Ein Vertrag zwischen Firmen, bei dem ein Unternehmen Waren und Güter mittels Paket- oder Briefsendungen versendet, welche von einem anderen Transportunternehmen zum Zielort befördert werden,...