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Timestamp: 2016-10-24 14:11:21
Document Index: 392481530

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 121', 'Art. 42', 'Art. 121', 'Art. 123', 'Art. 123', 'Art. 127', 'e contrario', 'Art. 65', 'Art. 66']

2F_15/2014 � � Urteil vom 12. August 2014
Amt f�r Migration und Integration des Kantons Aargau, Rechtsdienst, Bahnhofplatz 3C, 5001 Aarau 1 F�cher,
�Mit Verf�gung vom 27. Mai 2011 widerrief das Amt f�r Migration und Integration des Kantons Aargau die Niederlassungsbewilligung des 1981 geborenen marokkanischen Staatsangeh�rigen A.________. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos; zuletzt wies das Bundesgericht die gegen das diesbez�gliche Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 22. Oktober 2013 erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 2C_1113/2013 vom 23. Juni 2014).
�Mit Rechtsschrift vom 29. Juli (Postaufgabe 30. Juli) 2014 ersucht A.________ das Bundesgericht um "r�examination du dossier".
2.1.�Gem�ss Art. 61 BGG erwachsen Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausf�llung in Rechtskraft; sie k�nnen nicht in Wiedererw�gung gezogen werden. Das Gericht kann indessen auf ein eigenes Urteil zur�ckkommen, wenn einer der vom Gesetz (Art. 121-123 BGG) abschliessend aufgez�hlten Revisionsgr�nde vorliegt. Der Revisionsgrund ist frist- und formgerecht geltend zu machen; aus Art. 42 Abs. 2 BGG ergibt sich, dass es dem Gesuchsteller obliegt, aufzuzeigen, welcher Revisionsgrund inwiefern vorliegen soll.
�Vorliegend kann die Eingabe vom 29./30. Juli 2014 einzig als Revisionsgesuch formell entgegengenommen werden.
2.2.�Der Gesuchsteller verlangt ein Zur�ckkommen auf das Urteil vom 23. Juni 2014 aus gesundheitlichen Gr�nden. Als Motiv f�r das Gesuch wird erw�hnt: "Nouveaux �l�ments." Beigelegt ist einerseits die vom 31. M�rz 2014 datierte �rztliche Best�tigung, dass der Gesuchsteller seit Jahren in Behandlung ist, andererseits ein Schreiben der Mutter des Gesuchstellers vom 29. Juli 2014.
�Das Bundesgericht hat im nach Auffassung des Gesuchstellers zu revidierenden Urteil Kenntnis von seinen medizinischen Problemen genommen und diese in der Interessenabw�gung gew�rdigt (E. 2.4.2). Weder zeigt der Gesuchsteller auf, welche in den Akten liegenden erheblichen Tatsachen das Gericht aus Versehen nicht ber�cksichtigt h�tte (Art. 121 lit. d BGG), noch bringt er neue Tatsachen oder entscheidende Beweismittel vor, die f�r den Ausgang des urspr�nglichen Verfahrens erheblich gewesen w�ren und die er dort nicht beibringen konnte (Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG). Das Schreiben der Mutter vom 29. Juli 2014 w�re zudem schon darum nicht zu ber�cksichtigen, weil es erst nach dem bundesgerichtlichen Urteil vom 23. Juni 2014 entstanden ist (s. letzter Teilsatz von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG).
�Mangels Geltendmachung eines tauglichen Revisionsgrundes ist auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten, ohne dass ein Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen erforderlich w�ren (Art. 127 BGG e contrario).
2.3.�Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).