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Timestamp: 2016-10-23 01:20:04
Document Index: 179380567

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 9', 'Art. 42', 'Art. 37', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 87', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'in casu', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_204/2014 (09.09.2014)
8C_204/2014 � � Urteil vom 9. September 2014
Rechtsanwalt und Notar Claude Wyssmann, Beschwerdef�hrer,
Weststrasse 50, 8003 Z�rich.
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 24. Januar 2014.
Der 1960 geborene A.________ bezog gest�tzt auf die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 3. August 1999 ab 1. August 1998 eine ganze Rente der Invalidenversicherung und, basierend auf dem Verwaltungsakt der IV-Stelle vom 22. Februar 2002, ab 1. Mai 1999 eine Hilflosenentsch�digung f�r Hilflosigkeit leichten Grades. Im weiteren Verlauf best�tigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (Mitteilungen vom 19. Januar 2001 und 14. M�rz 2007) und eine Hilflosenentsch�digung f�r Hilflosigkeit leichten Grades (Mitteilung vom 10. Oktober 2006). Im Rahmen eines im Jahr 2008 eingeleiteten Revisionsverfahrens liess sie A.________ observieren. In der Folge sistierte sie sowohl die Hilflosenentsch�digung als auch die Rente vorsorglich per sofort (Verf�gungen vom 22. und 25. Februar 2011); auf die dagegen erhobenen Beschwerden trat das Versicherungsgericht des Kantons Aargau am 7. Februar 2012 nicht ein. Die IV-Stelle holte unter anderem ein polydisziplin�res Gutachten des Instituts B.________ vom 11. Juni 2012 ein. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens hob sie die Rente und die Hilflosenentsch�digung mit Verf�gungen vom 27. August und 16. November 2012 r�ckwirkend ab dem Tag der Sistierung auf.
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau vereinigte die Verfahren bez�glich Rente und Hilflosenentsch�digung und wies die gegen beide Verf�gungen vom 27. August und 16. November 2012 erhobenen Rechtsmittel mit Entscheid vom 24. Januar 2014 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, es seien ihm r�ckwirkend ab Rentensistierung vom 22. Februar 2011 die ihm zustehenden Rentenleistungen - ganze Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % - und r�ckwirkend ab Einstellung der Hilflosenentsch�digung vom 22. Februar 2011 die ihm zustehende Hilflosenentsch�digung (f�r Hilflosigkeit) leichten Grades, zuz�glich eines Verzugszinses von 5 % ab wann rechtens, auszurichten; eventualiter sei die Angelegenheit zur Einholung eines medizinischen Gutachtens nach Massgabe der rechtsstaatlichen Vorgaben in BGE 137 V 210, namentlich unter Einbezug der internistischen, rheumatologischen, neurologischen, psychiatrischen sowie neuropsychologischen Fachdisziplinen, und zu beruflich-erwerblichen Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das kantonale Gericht, die Stiftung Auffangeinrichtung BVG und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Stellungnahme.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Es wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 134 I 65 E. 1.3 S. 67 f.; 134 V 250 E. 1.2 S. 252, je mit Hinweisen).
Die f�r die Beurteilung relevanten gesetzlichen Grundlagen sowie die entscheidwesentliche Rechtsprechung wurden vom kantonalen Gericht zutreffend wiedergegeben. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Grunds�tze zur Invalidit�t im Allgemeinen (Art. 4 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG) und bei psychischen Gesundheitssch�den im Besonderen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 280, 131 V 49 E. 1.2. S. 50, 130 V 352 E. 2.1.1 S. 353), zum Rentenanspruch (Art. 28 IVG), zum Begriff der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG), zum Anspruch auf Hilflosenentsch�digung und die f�r deren H�he wesentliche Unterscheidung dreier Hilflosigkeitsgrade (Art. 42 Abs. 1 und 2 IVG; Art. 37 IVV), zur Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 f. mit Hinweisen; 130 V 343 E. 3.5 S. 349; 117 V 198 E. 3b S. 199), zu den Voraussetzungen einer r�ckwirkenden Aufhebung von Rente und Hilflosenentsch�digung (Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV), zum sowohl im Verwaltungsverfahren wie auch im kantonalen Sozialversicherungsprozess geltenden Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG), zum Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221) sowie zu den Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Berichte und Gutachten (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Darauf wird verwiesen.
3.1.1.�Anlass zur Revision einer Invalidenrente gibt jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 mit Hinweisen; vgl. Art. 87 Abs. 1 und 2 IVV). Die abweichende medizinische oder rechtliche Einsch�tzung von im Wesentlichen unver�nderten tats�chlichen Verh�ltnissen f�hrt nicht zu einer materiellen Revision (BGE 115 V 308 E. 4a/bb S. 313 f.; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 574/02 vom 25. M�rz 2003 E. 2 und 3.3.3, in: SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13). Bloss auf einer anderen Wertung beruhende, revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind daher von revisionsbegr�ndenden tats�chlichen Ver�nderungen abzugrenzen ( URS M�LLER, Die materiellen Voraussetzungen der Rentenrevision in der Invalidenversicherung, 2003, Rz. 490). Eine �rztliche Schlussfolgerung, die von der fr�heren abweicht, obwohl sich der beurteilte Gesundheitszustand effektiv nicht ver�ndert hat, ist meist auf eine unterschiedliche Aus�bung des medizinischen Ermessens zur�ckzuf�hren (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253 f.; Urteil 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.1, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
3.1.2.�Die Feststellung einer revisionsbegr�ndenden Ver�nderung erfolgt durch die Gegen�berstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustands. Gegenstand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer entscheidungserheblichen Differenz in den den medizinischen Unterlagen zu entnehmenden Tatsachen. Die Feststellung des aktuellen gesundheitlichen Befunds und seiner funktionellen Auswirkungen ist zwar Ausgangspunkt der Beurteilung; sie erfolgt aber nicht unabh�ngig, sondern wird nur entscheidungserheblich, soweit sie tats�chlich einen Unterschied zum fr�heren Zustand wiedergibt. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens h�ngt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema - erhebliche �nderung (en) des Sachverhalts - bezieht. Einer f�r sich allein betrachtet vollst�ndigen, nachvollziehbaren und schl�ssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend w�re, mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer fr�heren abweichende) �rztliche Einsch�tzung nicht hinreichend dar�ber ausspricht, inwiefern eine effektive Ver�nderung des Gesundheitszustands stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verh�ltnisse sich ver�ndert haben (Urteile 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 6.1.2, in: SVR 2013 IV Nr. 44 S. 134, und 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.2, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
3.2.1.�Die Frage, ob eine erhebliche, d.h. mit Bezug auf den Invalidit�tsgrad rentenwirksame �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse eingetreten ist, ist durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskr�ftigen Verf�gung, die auf einer materiellen Pr�fung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabkl�rung, Beweisw�rdigung und Invalidit�tsbemessung beruht (hier: Rentenverf�gung vom 3. August 1999), mit demjenigen anl�sslich der streitigen Revisionsverf�gung (hier: vom 21. M�rz 2012) zu beurteilen (BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.).
3.2.2.�Die auf der W�rdigung der �rztlichen Befunde beruhende vorinstanzliche Feststellung, dass und inwiefern seit der urspr�nglichen Rentenzusprechung eine Ver�nderung in den gesundheitlichen Verh�ltnissen sowie im funktionellen Leistungsverm�gen (vgl. Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 692/06 vom 19. Dezember 2006 E. 3.1) eingetreten ist, bindet das Bundesgericht (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Insoweit hat die Frage, ob im Einzelfall eine substanzielle Ver�nderung der Faktenlage oder aber eine abweichende Beurteilung vorliegt, tats�chlichen Charakter. Rechtlicher Natur ist hingegen, welchen Anforderungen der (gutachtliche) Beweis einer solchen Feststellung gerecht werden muss. Dementsprechend ist letztinstanzlich frei �berpr�fbar, ob die vorinstanzliche Beweisw�rdigung diese beweisrechtlichen Vorgaben beachtet (Urteil 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 5.1, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
3.3.�Betreffend des Anspruchs auf Hilflosenentsch�digung ist in derselben Weise (E. 3.2 hiervor) der Sachverhalt im Zeitpunkt der Verf�gung vom 22. Februar 2002 mit demjenigen anl�sslich der Revisionsverf�gung vom 16. November 2012 zu vergleichen.
Fallbezogen ist zu pr�fen, ob die Auffassung der Vorinstanz, die Akten wiesen eine zur - wegen Falschangaben des Versicherten r�ckwirkenden - Einstellung der Dauerleistungen (Rente und Hilflosenentsch�digung) f�hrende Ver�nderung des Gesundheitszustands aus, vor Bundesrecht standh�lt.
4.1.�Das kantonale Gericht st�tzt sich auf das Gutachten des Instituts B.________ vom 11. Juni 2012. Darin werden mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit ein Panvertebralsyndrom, eine progrediente manifeste Osteoporose und eine prim�r generalisierte Epilepsie (anfallsfrei seit 1989) diagnostiziert. Als weiterer Befund ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit wird neben einem psychogenen Tremor, einem chronischen generalisierten Schmerzsyndrom und einem Verdacht auf eine arterielle Hypertonie ein dringender Verdacht auf Simulation festgehalten. Eine objektivierbare Verschlechterung des Gesundheitszustandes habe sich wegen des chronischen lumbospondylogenen Syndroms mit Operation im Jahr 2003 infolge Bandscheibenvorfalls und Verschlechterung des Wirbels�ulenzustandes bei Osteoporose ergeben. In psychischer Hinsicht sei denkbar, dass der Versicherte im Jahr 1999 ein agitiert-depressives Zustandsbild gezeigt habe. Zum heutigen Zeitpunkt lasse sich die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung in psychosozialer Belastungssituation mit agitiert-depressivem Zustandsbild und die daraus abgeleitete 100%ige Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit nicht best�tigen. F�r k�rperlich leichte Arbeiten bestehe aus gesamtmedizinischer Sicht eine 100%ige Arbeitsf�higkeit. Den Experten lagen unter anderem die Ergebnisse der vom 7. bis 10. Dezember 2010, am 21. Dezember 2010 und am 21. Januar 2011 von der IV-Stelle durchgef�hrten Observationen des Versicherten zugrunde. Im angefochtenen Entscheid wird dem Gutachten Beweiswert zuerkannt und daraus geschlossen, bei der Invalidit�tsbemessung sei lediglich der somatisch ausgewiesene Gesundheitsschaden zu ber�cksichtigen, da eine Aggravation oder ein �hnlicher Sachverhalt kein Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinn darstelle. Die Gegen�berstellung von Validen- und Invalideneinkommen ergebe einen Invalidit�tsgrad von 0 %, weshalb sich die Aufhebung der Rente per 22. Februar 2011 als korrekt erweise. Ebenso sei eine Hilflosigkeit sp�testens seit Beginn der Observation, somit ab 7. Dezember 2010 nicht mehr gegeben, womit auch die Aufhebung der Hilflosenentsch�digung per 22. Februar 2011 rechtens sei.
4.1.1.�Der Rentenverf�gung vom 3. August 1999 lag die psychiatrische Expertise des Externen Psychiatrischen Dienstes C.________ (nachfolgend: EPD), vom 1. Februar 1999 zugrunde. Der EPD ging damals von einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung in psychosozialer Belastungssituation, von einem agitiert depressiven Zustandsbild sowie von einer prim�r generalisierten Epilepsie seit 1990 aus und attestierte eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit.
4.1.2.�Die Experten des Instituts B.________ konnten demgegen�ber keine psychiatrische Diagnose mit Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit mehr erheben und f�hrten aus, die Einsch�tzung des EPD vom 1. Februar 1999 m�ge damals richtig gewesen sein, zum aktuellen Zeitpunkt, liessen sich diese Befunden und die daraus abgeleitete Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit nicht best�tigen. Mit Blick auf diese Schlussfolgerung geht das kantonale Gericht davon aus, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes mit voller Erwerbsf�higkeit und Wegfall der Hilflosigkeit eingetreten sei, welche zur Einstellung der Rentenleistungen und der Hilflosenentsch�digung, r�ckwirkend per 22. Februar 2011, f�hren m�sse.
4.2.1.�Der Versicherte bem�ngelt, das kantonale Gericht habe der Expertise des Instituts B.________ volle Beweiskraft zuerkannt, obwohl diese nach Erlass des BGE 137 V 210 (vom 28. Juni 2011) in Auftrag gegeben worden sei und die IV-Stelle unter Verletzung der Verfahrensfairness nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 29 f. BV die mit diesem Urteil verbundenen Mitwirkungs- und Verfahrensrechte nicht beachtet habe. So sei umgehend mit der Ausf�llung von BGE 137 V 210 namentlich die Direktvergabe von polydisziplin�ren Gutachten nicht mehr zul�ssig gewesen.
Es ist dem Beschwerdef�hrer beizupflichten, dass die in BGE 137 V 210 definierten Anforderungen an die Einholung von MEDAS-Gutachten grunds�tzlich auch in laufenden Verfahren gelten. Das Institut B.________ wurde vorliegend am 17. November 2011, somit nach dem Grundsatzurteil des Bundesgerichts, als Gutachterstelle eingesetzt. Im Hinblick auf die Verwertbarkeit eines Gutachtens macht es allerdings einen wesentlichen Unterschied aus, ob bei der Auftragsvergabe nicht umgesetzte Korrektive nach BGE 137 V 210 zu diesem Zeitpunkt erst Appellcharakter hatten oder ob es sich um durchsetzbare Beteiligungsrechte handelte (z.B. das Recht, sich vorg�ngig zu den Gutachterfragen �ussern zu k�nnen [BGE 137 V 210 E. 3.4.2.9 S. 258]). Vor Implementierung von SuisseMED@P stellte die zufallsgeleitete Auftragsvergabe erst einmal eine bundesgerichtliche Appellanforderung dar, deren Umsetzung prim�r dem Verordnungsgeber und der Aufsichtsbeh�rde �berlassen war (BGE 137 V 210 E. 3.1.2 S. 243 und E. 5 S. 266; Urteil 9C_454/2014 vom 31. Juli 2014 E. 2.3; vgl. im �brigen den am 1. M�rz 2012 in Kraft getretenen Art. 72bis IVV; Kreisschreiben des BSV �ber das Verfahren in der Invalidenversicherung [KSVI], Anhang V). Aus dem Umstand, dass das polydisziplin�re Gutachten in casu am 17. November 2011 nicht nach dem Zufallsprinzip vergeben wurde, kann der Versicherte, welcher zudem durch seine damalige Rechtsvertretung weder gegen die Direktvergabe noch gegen die Auftragserteilung an das Institut B.________ Einwendungen hatte erheben lassen, demzufolge nichts zu seinen Gunsten ableiten.
4.2.2.�F�r den Fall, dass bez�glich des Gutachtens des Instituts B.________ nicht von einem Beweisverwertungsverbot auszugehen sei, bringt der Beschwerdef�hrer vor, der Umstand, dass die Vorgaben von BGE 137 V 210 nicht eingehalten worden seien, h�tte zumindest zur Annahme "relativ geringer Zweifel" an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der gutachtlichen Feststellungen im Sinne der Rechtsprechung und folglich zur Anordnung einer neuen Begutachtung f�hren m�ssen.
Es trifft zu, dass nach der bundesgerichtlichen Praxis allenfalls bei der Beweisw�rdigung zu ber�cksichtigen ist, dass ein nach altem Standard in Auftrag gegebenes Gutachten die massgebende Entscheidungsgrundlage bildet; �hnlich wie bei versicherungsinternen medizinischen Entscheidungsgrundlagen gen�gen dann schon relativ geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der (verwaltungsexternen) �rztlichen Feststellungen, um eine neue Begutachtung anzuordnen (BGE 139 V 99 E. 2.3.2 S. 103; 137 V 210 E. 6 S. 266; Urteil 8C_767/2013 vom 20. Februar 2014 E. 5.2; SVR 2013 IV Nr. 6 S. 13, 9C_148/2012 E. 1.3; Pl�doyer 2012/6 S. 67, 9C_495/2012 E. 2.3). In casu konnten die Verfahrenskorrektive gem�ss BGE 137 V 210 - wie gesagt (vgl. E. 4.2.1 hiervor) - noch nicht vollst�ndig umgesetzt werden. Dieser Umstand f�hrt indes nicht zu einer neuen Begutachtung. Der Beschwerdef�hrer weist zwar zu Recht darauf hin, dass die weiteren Institutionen, die sich in der damaligen Zeit mit ihm befasst hatten, auch im Jahr 2012 noch eine psychische Erkrankung feststellten. Im angefochtenen Gerichtsentscheid wird allerdings dargelegt, dass diesen namentlich das Bildmaterial aus der Observation nicht bekannt gewesen sei, woraus sich die massiven Diskrepanzen (zwischen dem Verhalten bei medizinischen Untersuchungen und Behandlungen mit Gangunsicherheit, Tremor sowie Hilfsbed�rftigkeit in vielen allt�glichen Verrichtungen und der gezeigten Agilit�t in vermeintlich unbeobachteten Alltagssituationen w�hrend der Observation ohne jegliche Einschr�nkungen beim Autofahren, Einkaufen, Laufen, Kaffeetrinken etc.) mit aller Deutlichkeit erschliessen w�rden. Soweit die Vorinstanz daraus folgert, die weiteren Arztberichte seien nicht geeignet, Zweifel an der Expertise des Instituts B.________ zu wecken, kann ihr keine Willk�r vorgeworfen werden. Schliesst sie demnach klar jegliche Zweifel an der Aussagekraft des Gutachtens aus, so kann entgegen der Behauptung des Versicherten nicht von ihr verlangt werden, sie h�tte auch noch explizit Feststellungen zur Frage treffen m�ssen, ob allenfalls geringe Zweifel bestehen k�nnten. Daran vermag die von der Rechtsvertretung des Versicherten eingeholte Stellungnahme des Dr. med. E.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. Dezember 2012 zum Gutachten des Instituts B.________ nichts zu �ndern. Es trifft zwar offensichtlich und entgegen den vorinstanzlichen Erw�gungen zu, dass sie sich auch auf die gesundheitliche Entwicklung vor den Einstellungsverf�gungen bezieht. Ebenso klar geht daraus allerdings hervor, dass der behandelnde Psychiater bei seiner Beurteilung undifferenziert auf die Angaben seines Patienten abstellt. In Nachachtung ihrer Pflicht zu umfassender, sorgf�ltiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweisw�rdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) hat die Vorinstanz somit letztlich willk�rfrei dargelegt, weshalb das Gutachten des Instituts B.________ als voll beweiskr�ftig einzustufen ist. Auf dieser Grundlage konnte sie demnach, ohne Bundesrecht zu verletzen, davon ausgehen, dass der Beschwerdef�hrer nunmehr keine gesundheitlichen Probleme mehr hat, welche zu einer Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit in einer Erwerbst�tigkeit oder zu einer Hilflosigkeit f�hren. Damit ist gleichzeitig auch die revisionsrechtlich erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zur Situation, wie sie der EPD am 1. Februar 1999 (100%ige Arbeitsunf�higkeit infolge einer rezidivierenden depressiven St�rung, aktuell mittelgradig, mit somatischem Syndrom) festgestellt hatte, evident (vgl. E. 3.1.2 in fine hiervor). Unter diesen Umst�nden konnte das kantonale Gericht im Zusammenhang mit der Aussage des psychiatrischen Experten des Instituts B.________, wonach er nicht zuverl�ssig beurteilen k�nne, ob seit dem Jahr 1998 eine psychische St�rung vorgelegen habe, auf Weiterungen verzichten.
4.2.3.�Auch die �brigen in der Beschwerde erhobenen Einwendungen verm�gen keine willk�rliche, Bundesrecht verletzende vorinstanzliche Beweisw�rdigung zu begr�nden. Durch das Abstellen auf die Beurteilung des Instituts B.________ und den Verzicht auf erg�nzende medizinische Abkl�rungen verletzt das kantonale Gericht die Beweisw�rdigungsregeln nicht. Von einer R�ckweisung der Sache zur erg�nzenden medizinischen Abkl�rung ist somit abzusehen.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 4 lit. a BGG). Die Gerichtskosten werden dem unterliegenden Beschwerdef�hrer auferlegt (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.