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Timestamp: 2018-05-21 19:22:21
Document Index: 95874353

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 640', '§ 22', '§ 45', '§ 46', '§ 121', '§ 138', '§ 291', '§ 670', '§ 121']

Prekäre Vermittlungsvorschläge - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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24.07.2012, 16:56 #26
AW: Prekäre Vermittlungsvorschläge
Es ist doch deine Entscheidung, wo du Arbeit suchst. Warum hast du überhaupt Umzugsbereitschaft angegeben, wenn du das nicht möchtest?
Lediglich zumutbare Pendelzeiten musst du in Kauf nehmen.
24.07.2012, 17:33 #27
Das Jobcenter darf niemanden zum Umzug ZWINGEN.
Es darf aber verlangen, dass man sich Bundesweit bewirbt und eine Arbeitsstelle in einem anderen Bundesland annimmt (natürlich gibts auch hier Ausnahmen...)!
Selbstverständlich darf jeder seine 500 KM entfernte Wohnung behalten, wenn er möchte
24.07.2012, 17:40 #28
Damals wusste ich noch nicht, dass SB auf die Idee kommen könnte Zeitarbeitsstellen in 500 Km Entfernung und Halbtagsstellen in 600 Km Entfernung vorzuschlagen.
24.07.2012, 18:08 #29
Da es am anderen Ende der Republik bekannterweise keine Arbeitslosen gibt, schickt dein Jobcenter halt ein paar rüber
24.07.2012, 18:33 #30
Schreib denen doch, dass du dich gerne bei ihnen hiermit bewirbst.
Sollten Sie Interesse an meiner Person und Arbeitskraft haben und mich in Folge zu einem Vorstellungsgespräch einladen wollen, so wäre ich ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir vorab das Geld für eine Bahnfahrkarte und gegebenenfalls für eine Hotelübernachtung zusenden könnten, da mir derzeit leider nur ein Existenzminimum nach dem SGB II durch mein zuständiges Jobcenter in Unterschlagungsdorf zur Verfügung gestellt wird. Gemäß diesem sind nach § 5 BGBl. I S. 454 leider keine finanziellen Aufwendungen für Bewerbungen und schon gar nicht in dem hier notwendigen Umfange vorgesehen. Zudem verweise ich zwecks der Kostenübernahme für Bewerbungsgespräche auch auf § 640 BGB.
Meine Gehaltsvorstellungen liegen in dem Bangladesh üblichen Kinder-Lohnbereich bei nur 18 Stunden täglich.
Auch wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie für mich nach einer sehr, sehr günstigen Wohnung Ausschau halten könnten, welche nach den Angemessenheitsrichtlinien gemäß § 22 SGB II vor Ort als angemessen zu betrachten wäre.
Ich freue mich jetzt schon sehr auf ein Vorstellungsgespräch mit Ihnen; zumal man immer wieder hört, dass die Arbeit bei einem deutschen Zeitarbeitsunternehmen auch auf jeden Fall ein ideales Sprungbrett zum erfolgreichen Millionär sein soll!
Mit außerordentlichen sehr freundlichen Grüßen
Ihr hoffentlich zukünftiger Sklave!
24.07.2012, 21:00 #31
also ich weiß ja nicht, ob ihr es wusstet, aber ich bin nebenberuflich magier.
PiratXD: sind die VV wirklich angekommen?
warte kurz, ich spreche einen zauber, und schwupps.. bist du GANZ sicher, dass die VV angekommen sind?
denn wenn sie nicht angekommen sind, dann kannst du dich leider nicht bewerben, weil du keine kenntnis davon hattest, und da geht dir wertvolle zeit flöten, wo sich andere leidgenossen schon drauf bewerben und eingeladen werden..
ansonsten hast du für gewöhnlich 3 volle tage zeit, eine wunderbare schriftliche bewerbung auszufertigen. nutze diese drei tage, um am dritten tag diese dann loszuschicken (und keinen tag früher, denn sie soll ja so "super" werden!)
wie du die formulieren musst, dazu gibt es hier ja genügend tipps. schriftlich deshalb, weil die post ja auch was zu tun haben soll (und es ja nicht deine schuld ist, wenn du diese legitime, aber leider zeitraubende möglichkeit der übersendung von bewerbungsmaterial nutzt).
wenn der potentielle arbeitgeber dir antwortet (was gar nicht mal so wahrscheinlich ist, denn es kostet nochmal zeit für den postweg + mehr aufwand (im vergleich zu emails) und geld (für porto und briefmaterial)), dann denk an mich, wie ich frage: ist die antwort wirklich angekommen? abra kadabra!
irgendwo gab es doch diesen link.. naja, hier z.b.
steht sogar in den nachrichten.
ist die antwort doch angekommen? na, dann werden gleich mal kostenerstattungen beantragt. denn als mittelloser hartzer hat man leider nicht viel kohle parat. da der potentielle arbeitgeber für gewöhnlich nie die kosten übernimmt, darf das jobcenter in den vermittlungsbudget-topf greifen. wie, der topf ist schon so leer und der BA-chef meckert auch schon? nicht mein problem!
kosten wurden erstattet und der termin zum vorstellungsgespräch steht? super klasse! doch warte.. was ist das? ein regentropfen? oh nein, er kommt direkt auf dich zu! oh je, du hast ihn abbekommen, und nun bist du leider erkältet. was ein pech du aber auch hast! na ja, krank kannst du leider nicht zum vorstellungsgespräch erscheinen.. hoffentlich greift dir während der genesung kein anderer den super tollen job ab!
ich gebe zu, meine magie kann schon bitterböse sein. aber frau von der leyharbeit wollte es ja so!
wenn ihr mich nun entschuldigt, ich helfe der bundesregierung bei deutschlands entschuldung, indem ich versuche, wulff in die mitte des mercedes-sterns zu kriegen ;)
03.08.2012, 12:03 #32
Jetzt hat es eine ZAF tatsächlich gewagt mich einzuladen.
Ich soll mich dort in den nächsten 14 Tagen vorstellen.
Ist das überhaupt zulässig ohne konkretten Termin?
03.08.2012, 16:18 #33
Na das muss ja eine ganz tolle Stelle (und vor allem eine ganz bestimmte, nicht etwa der berühmte Bewerberpool mit mehr Adressen als Facebook Mitglieder hat) sein.
Die beeilen sich ja richtig, dich noch in diesem Jahr einzuladen *kicher*
03.08.2012, 17:54 #34
Eine Begrenzung pro Bewerbung gibt es für Bewerbungskosten nicht. § 45 SGB III Gerne behaupten dies die JC, 5 EUR Pro Bewerbung und ähnliches. § 46 SGB III
Naja, ich glaube kaum dass mir das Flensburger JC ständig Bewerbungskosten in Oberammergau genehmigt, sollte ich mich dort bewerben.
Das wären mit der Bahn locker mal 300€ hin und zurück für ein Vorstellungsgespräch.
04.08.2012, 02:09 #35
Wenn Du einen VV für Oberammergau oder Hintertupfingen bekommst und im Rickelsbüller Koog, Norddeich 1 wohnst, werden die es wohl müssen, es sei denn sie akzeptieren sanktionslos, dass du nicht hinfährst.
04.08.2012, 02:40 #36
Bei denen muss wohl die Post vom Gericht angekommen sein.
Ich sehe gerade sehr viele dubiose Vermittlungsvorschläge.
z.B. Arbeitsstelle 600Km entfernt. Teilzeit 20h/Woche Flexibel.
- Zeitarbeit in 400Km entfernung
- in 100Km entfernung auf 3 Monate befristet
- Zeitarbeit in 500Km entfernung. 15 offene von 15 Stellen
Wie soll ich darauf reagieren? Datenschutzbewerbung ZAF? Inwiefern ist es zumutbar sowas wie die oben genannten Stellen anzunehmen?
Zumutbarkeitsparagraf 121 SGB III schließt Jobs jenseits der 2 1/2 Std-Entfernung von der Wohnung grundsätzlich aus. Die Entfernung ist also ausdrücklich zeitabhängig und nicht entfernungsabhängig, weil es am AN liegt, welche Verkehrsmittel er nutzen kann, um den AG pendelnd zu erreichen. Jedes Verkehrsmittel erreicht andere Geschwindigkeiten.
Der nächste Ausschluß dürfte sein, wenn die Arbeitsagentur, ARGE, Jobcenter nicht für die Pendel- oder Umzugskosten aufkommen will.
Man will offiziell dauerhafte, sv-pflichtversicherte Vollerwerbsarbeit fördern und keine windigen befristeten und/oder Teilzeitjobs.
Die Verdiensthöhe, wenn sie gemäß § 121 SGB diese dort beschriebenen Einkunftsgrenzen oder noch besser § 138 BGB bzw. § 291 StGB die Lohnwucherbedingungen 66 2/3 vom ortsüblichen oder Tarifbrutto unterschreitet.
Ansonsten sind Jobs nicht zumutbar, wenn
der AG keine postalische Zustelladresse bekanntgibt,
nur über Telefon/ Mobilfunk oder E-Mail erreichbar ist,
nicht in Handelsregistern, Handwerksregistern oder Gewerberollen eingetragen ist
in Zeitungsanzeigen nur über Chiffre-Nummern oder postalisch über Postfächer erreichbar ist
schon mehrfach mit den Strafverfolgungsbehörden oder mit Insolvenzgerichten Bekanntschaften schloß, nichts vom Arbeitsrecht oder Arbeitsschutzrecht hält bzw. seine Geschäfte rechtswidrigen Charakter tragen und man selbst so zum Straftäter wird, wenn man seine Arbeitsanweisungen befolgt.
Vorstellungsgespräche nicht in Geschäftsräumen an Firmensitzen, sondern in der Lobby bzw. im Vestibül von Hotels stattfinden oder
der AG auf der schwarzen Liste der Verbraucherzentralen wegen dubioser Nebenjobs steht
Verbraucherzentrale Hamburg | - Nebenverdienst? Sie zahlen drauf!
http://www.vzhh.de/recht/31499/Neben...te%20Liste.pdf
schwarze Liste von Praktikumsbetrieben von fairwork e.V.
Erfahrungsberichte | fairwork e.V.
Ich sehe grade, man hat am SGB III rumgebastelt und die mir bekannten Stellen der Zumutbarkeit geändert. Also bitte das ganze SGB III nach der neuen Position der Zumutbarkeit durchgrasen.
04.08.2012, 02:58 #37
Das ist einfach nur eine Stellenausschreibung wo 15 Sklaven gesucht werden. Nicht 15 verschiedene Stellenausschreibungen.
Gibs da nicht irgendeine begrenzung wie 130€ pro Hin und Rückfahrt?
Die Budgetgrenzen sind von Arbeitsagentur, Arge, Jobcenter zu Arbeitsagentur, ... individuell verschieden.
An meinem Wohnort werden z.B.
60 Euro einmalige Kosten zu Vorstellungsfahrten im Nahbereich und
130 Euro einmalig für den Fernbereich im Quartal erstattet.
Alles was drüberliegt, soll man selbst aus dem Regelsatz von ALG II bezahlen.
Das Amt hat was an der Waffel!!!
04.08.2012, 03:04 #38
Und was mache ich, wenn SB nur 130€ genehmigen will und die Fahrtkosten höher sind.
Und wenn SB nicht im voraus zahlt?
Dann ist der Job für dich nicht zumutbar. Aus die Maus!!!
Du bist nicht verpflichtet die Fahrtkosten aus dem Alg-II-Regelsatz zu bezahlen. Alg-II ist zur notdürftigen Finanzierung des Lebensunterhalts vorgesehen und nicht zur Finanzierung der Jobsuche oder Bewerbung.
04.08.2012, 03:10 #39
Zitat von Smiley32
... Achja...Grundsätzlich muß die Firma die Kosten für das Vorstellungsgespräch zahlen, wenn die Firma diese nicht VOR Gespräch ablehnen! ...
Rechtsgrundlage § 670 BGB
Begleitschreiben der Arbeitsagentur, Arge oder Jobcenter zum Vorstellungsgespräch mitnehmen. Der Personaler trägt dort ein, warum er die Erstattung der Fahrt- und Vorstellungskosten ablehnt und evtl. schon, warum man die Stelle nicht bekommt.
Der Wisch geht zurück zum Amt.
04.08.2012, 03:20 #40
... NUR BEWERBER AUS EINEM UMKREIS <50 KM ...
20 ... 50 km Entfernung - Ist gängige Eingrenzung auf den Jobausschreibungen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeitslosenverwahrlosung - rechtswidrig im Sinne § 121 SGB III, weil man je nach benutzbaren Verkehrsmittel innerhalb der zumutbaren 2 1/2 Std.-Entfernung liegen kann. Da dürften 50 km mit PKW kein überwindbares Hindernis für pendelnde AN darstellen.
Ist eine rechtswidrige, entgegenkommende Dienstleistung gegenüber der AG von Sachbearbeitern der Arbeitslosenverwahrlosungsagentur, damit der AG sofort auf Abruf die eierlegende Wollmilchsau anfordern kann. Der AG will nicht warten, sondern sofort seine Arbeitskräfte zum Billigsttarif schinden.
Arbeitslosenverwahrlosungsagentur erfüllt nicht die Wünsche des Kunden Arbeitslosen, sondern ist Büttel und Erfüllungsgehilfe der AG.
06.08.2012, 20:46 #41
Wie die einfach so die Kohle für die Fahrtkosten im voraus rausgerückt haben
Und ich muss einen Tag opfern um quer durch Deutschland zu diesem Sinnlosgespräch zu fahren.
11.08.2012, 15:09 #42
Mal wieder einen VV erhalten. Ich soll meine Bewerbung richten an:
Herr nicht Bekannt
Straße XY
prekäre, vermittlungsvorschläge
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