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Timestamp: 2016-10-28 08:44:48
Document Index: 105020688

Matched Legal Cases: ['Art. 684', 'Art. 82', 'BGE', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 21', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 21', 'Art. 6', 'Art. 21', 'Art. 6', 'Art. 21', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 46', 'Art. 21', 'Art. 6', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 5', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 12']

1C_906/2013 (20.11.2014)
1C_906/2013 � � Urteil vom 20. November 2014
A.________ und 79 weitere Personen,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Urs Hofstetter-Arnet,
Politische Gemeinde Rapperswil-Jona,
handelnd durch die Bau- und Umweltkommission,
Baubewilligung (Mobilfunkanlage, Grundst�ck Nr. 711J, Gubelfeldstrasse),
Beschwerde gegen das Urteil vom 8. November 2013 des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen.
�Die B.________AG reichte im Dezember 2005 bei der damaligen Gemeinde Jona (heute: Gemeinde Rapperswil-Jona) das Gesuch ein, in Kempraten auf dem Grundst�ck Nr. 711J den Neubau einer Mobilfunkanlage zu bewilligen. Diese sollte wenige Meter vom Perron der SBB-Haltestelle Kempraten entfernt in einer relativ steilen B�schung errichtet werden und ab der Oberkante des Bahngeleises eine H�he von 20,14 m erreichen. Die schmale im Wesentlichen mit Geleisen und Fahrleitungen �berbaute Bauparzelle steht im Eigentum der SBB und ist im kommunalen Nutzungsplan keiner Nutzungszone zugeteilt. Gegen das Bauprojekt gingen zahlreiche Einsprachen ein. Mit Entscheid vom 4. September 2006 erteilte der Gemeinderat die Baubewilligung und wies die �ffentlich-rechtlichen Einsprachen sowie die Einsprachen nach Art. 684 ZGB ab. Die �brigen privatrechtlichen Einsprachen verwies der Gemeinderat auf den Zivilrechtsweg.
�Gegen diesen Beschluss rekurrierten die Katholische Kirchgemeinde Rapperswil und 148 Personen an das Baudepartement des Kantons St. Gallen (nachstehend: Baudepartement). Dieses lud die Eidgen�ssische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) ein, zu den denkmalpflegerischen Auswirkungen des Bauvorhabens Stellung zu nehmen. In ihrem Gutachten vom 13. November 2007 kam die ENHK zum Schluss, das Ortsbild der Stadt Rapperswil und die umliegenden kommunalen Schutzgegenst�nde w�rden durch die Mobilfunkanlage nur geringf�gig beeintr�chtigt. Mit Entscheid vom 15. August 2008 wies das Baudepartement den Rekurs ab, soweit es darauf eintrat.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen wies eine dagegen namentlich von rund 100 Anwohnern erhobene Beschwerde mit Urteil vom 11. Mai/22. September 2009 ab und erg�nzte die Baubewilligung mit der Auflage, dass der Gemeinderat Rapperswil-Jona die Strahlenbelastung des benachbarten Grundst�cks Nr. 4572J im Fall einer �berbauung �berpr�fen m�sse. Das Bundesgericht hiess mit Urteil 1C_484/2009 vom 21. Mai 2010 eine dagegen erhobene Beschwerde gut, weil es verlangte, dass die Strahlenbelastung auf dem Grundst�ck Nr. 4572J bereits vor seiner �berbauung �berpr�ft wird. Im gleichen Entscheid kam das Bundesgericht zum Ergebnis, das Verwaltungsgericht habe eine erhebliche Beeintr�chtigung des Landschafts- und Ortschaftsbilds in verfassungs- und bundesrechtskonformer Weise verneint.
�Am 27. September 2010 reichte die B.________ AG bez�glich des Baus einer gleich dimensionierten Mobilfunkanlage am selben Ort ein neues Baugesuch ein, das die beim ersten Gesuch fehlende Berechnung der Strahlenbelastung f�r die Parzelle Nr. 4572J (OMEN Nr. 10) aufwies. Gegen dieses Baugesuch erhob die Katholische Kirchgemeinde Rapperswil-Jona (nachstehend: Kirchgemeinde) zusammen mit �ber 100 Personen Einsprache.
�Die Bau- und Umweltkommission (BUK) der neuen Politischen Gemeinde Rapperswil-Jona ging davon aus, die geplante Antenne beeintr�chtige die Sicht auf vier n�rdlich und �stlich der geplanten Mobilfunkanlage gelegene Schutzobjekte und st�re den landschaftlich empfindlichen Hang westlich der gesch�tzten Liegenschaft "Rebhaus" und verweigerte mit Beschluss vom 30. Januar 2012 die Baubewilligung.
�Diesen Beschluss hob das Baudepartement des Kantons St. Gallen in in Gutheissung eines dagegen gerichteten Rekurses der B.________ AG am 15. Oktober auf und wies die Streitsache zur unverz�glichen Erteilung der Baubewilligung an die BUK zur�ck, da es gest�tzt auf den Bericht des Amts f�r Kultur vom 11. Juni 2012 und den Augenschein vom 12. Juli 2012 zum Ergebnis kam, die geplante Mobilfunkantenne sei mit den Interessen des Heimat- und Denkmalschutzes vereinbar.
�Das Verwaltungsgericht wies eine dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 8. November 2013 ab, soweit sie nicht zufolge R�ckzugs gegenstandslos geworden war.
�Am 16. Dezember 2013 erhoben A.________ und 95 weitere Personen beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Antr�gen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 8. November 2013 sei aufzuheben.
�Mit Schreiben vom 17. Januar 2014 teilte der Rechtsanwalt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht mit, 16 der in der Beschwerde angef�hrten Personen h�tten nachtr�glich erkl�rt, sie wollten sich nicht am Verfahren vor dem Bundesgericht beteiligen.
�Mit Pr�sidialverf�gung vom 29. Januar 2014 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
�Das Baudepartement des Kantons St. Gallen und das Verwaltungsgericht schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Die B.________ AG beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Umwelt verweist in seiner Stellungnahme auf den Bundesgerichtsentscheid betreffend das erste Baugesuch und verzichtet auf weitere Ausf�hrungen. Das Bundesamt f�r Kultur erkl�rt, die Antenne k�nne als geringf�gige Beeintr�chtigung des Ortsbildes in Kauf genommen werden. Die BUK liess sich nicht vernehmen.
�Die Beschwerdef�hrer halten in ihrer Replik an ihren Beschwerdeantr�gen fest. Die B.________ AG reichte eine Duplik ein, zu der die Beschwerdef�hrer Stellung nahmen.
1.1.�Gegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid der Vorinstanz steht die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 ff. BGG). Die Beschwerdef�hrer besitzen Grundeigentum oder wohnen innerhalb des Einspracheperimeters (vgl. BGE 128 II 168 E. 2.3 und 2.4 S. 171 f.). Sie haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sind grunds�tzlich zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG).
1.2.�Der bloss kassatorische Antrag der Beschwerdef�hrer auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids ist im Rahmen der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grunds�tzlich zul�ssig (BGE 133 II 409 E. 1.4 S. 414 f. mit Hinweisen). Zudem ergibt sich aus der Begr�ndung der Beschwerde, dass die Beschwerdef�hrer die Verweigerung der Baubewilligung anstreben, weshalb insoweit ein Antrag in der Sache vorliegt.
�Der angefochtene Entscheid best�tigt die vom Baudepartement zur Erteilung der Baubewilligung angeordnete R�ckweisung der Sache an die BUK. Dieser R�ckweisungsentscheid r�umt der BUK keinen Entscheidungsspielraum ein und ist daher als Endentscheid zu qualifizieren (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127 mit Hinweisen). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde grunds�tzlich einzutreten.
1.3.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann die Verletzung von Bundesrecht, V�lkerrecht und kantonalen verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 95 lit. a, b und c BGG). Die Verletzung des �brigen kantonalen Rechts kann abgesehen von hier nicht relevanten Ausnahmen gem�ss Art. 95 lit. c und d BGG vor Bundesgericht nicht ger�gt werden; zul�ssig ist jedoch die R�ge, die Anwendung dieses Rechts f�hre zu einer Verletzung von Bundesrecht, namentlich des verfassungsm�ssigen Willk�rverbots (BGE 138 I 143 E. 2 S. 149 f.). Nach der Praxis des Bundesgerichts verst�sst ein Entscheid gegen dieses Verbot, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, weil er zum Beispiel eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5; 138 I 49 E. 7.1; je mit Hinweisen).
1.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung ist offensichtlich unrichtig, wenn sie willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 mit Hinweisen).
1.5.�Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Verletzung von Grundrechten pr�ft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130). Wird eine Verletzung des Willk�rverbots gem�ss Art. 9 BV geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
2.1.�Keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und es in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen darf, seine �berzeugung k�nne durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert werden (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
2.2.�Das Verwaltungsgericht f�hrte aus, nachdem es im ersten Bewilligungsverfahren hinsichtlich der gleich dimensionierten Antennenanlage bereits einen Augenschein vorgenommen habe, sei ein nochmaliger Augenschein nicht n�tig.Daran �ndere nichts, dass die Gemeinde das kommunale Baureglement ge�ndert, eine neue Natur- und Denkmalverordnung erlassen und darin neue Schutzgegenst�nde aufgenommen habe, da sich gem�ss dem Bericht des Amtes f�r Kultur vom 11. Juni 2012 trotz dieser �nderungen in Bezug auf die im Umfeld der geplanten Antenne liegenden und allenfalls betroffenen Schutzobjekte keine entscheidend neue Situation ergeben habe.
2.3.�Die Beschwerdef�hrer r�gen, der vorinstanzliche Verzicht auf die Durchf�hrung eines Augenscheins bez�glich des zweiten Bauprojekts beruhe auf einer falschen antizipierten Beweisw�rdigung, da die Auswirkungen des Bauvorhabens im vorliegenden Verfahren gem�ss den neu in Kraft getretenen Beschr�nkungen von Mobilfunkanlagen in der Natur- und Denkmalschutzverordnung der Gemeinde Rapperswil-Jona und Art. 21 des neuen Baureglements zu pr�fen seien. Die Beschwerdef�hrer gehen jedoch auf die Erw�gungen, mit denen die Vorinstanz einl�sslich begr�ndete, weshalb die ge�nderten rechtlichen Grundlagen keinen neuen Augenschein erforderten, nicht ein und zeigen nicht auf, inwiefern diese Erw�gungen unzutreffend sein sollen. Dies ist auch nicht ersichtlich, weshalb sich die R�ge der willk�rlichen antizipierten Beweisw�rdigung als unbegr�ndet erweist, soweit �berhaupt darauf eingetreten werden kann.
3.1.�Gem�ss Art. 21 Abs. 1 lit. a des Baureglements der Gemeinde Rapperswil-Jona vom 9. M�rz 2011 (BauR) ist die Erstellung von Mobilfunkanlagen innerhalb sowie im unmittelbaren Sichtfeld auf das landschaftlich empfindliche Siedlungsgebiet nicht gestattet.
�Die am 16. Juli 2010 in Kraft getretene Natur- und Denkmalschutzverordnung der Gemeinde Rapperswil-Jona (NDV) enth�lt folgende Bestimmungen:
�Art. 5
�In der unmittelbaren Umgebung der von dieser Verordnung erfassten Schutzgegenst�nde sind alle Massnahmen, welche die Schutzgegenst�nde beeintr�chtigen, untersagt.
�Art. 6
�1 Innerhalb sowie im unmittelbaren Sichtfeld auf Schutzgebiete und Schutzobjekte ist die Erstellung von Mobilfunkanlagen nicht gestattet.
3.2.�Das Verwaltungsgericht erwog, der Standort der geplanten Antenne befinde sich mitten im Siedlungsraum ausserhalb der ausgeschiedenen Schutzgebiete. Die Antenne solle im Einschnitt des Bahntrassees platziert werden und werde somit nur verh�ltnism�ssig niedrig in Erscheinung treten. Das Gebiet um den Standort der geplanten Mobilfunkantenne sei von sehr heterogenen �berbauungen mit unterschiedlicher Qualit�t gepr�gt. In diesem uneinheitlichen neuzeitlichen Umfeld werde allein dadurch, dass von zahlreichen Standorten aus nebst der geplanten Antenne auch verschiedene, nicht unmittelbar angrenzende landschaftlich empfindliche Siedlungsgebiete gesehen werden k�nnten, Art. 21 Abs. 1 lit. a BauR und Art. 6 Abs. 1 NDV nicht verletzt. Der Schutz dieser Gebiete greife bloss innerhalb und in ihrem unmittelbaren Bereich, zumal auch der Umgebungsschutz gem�ss Art. 5 NDV bloss die unmittelbare Umgebung eines Schutzgegenstandes erfasse. Eine extensivere Auslegung von Art. 21 Abs. 1 lit. a BauR und Art. 6 NDV w�rde Bundesrecht widersprechen, weil in Kempraten dann selbst zwischen den gesch�tzten Gebieten keine Mobilfunkantennen mehr errichtet werden d�rften, weil diese wegen ihrer technisch notwendigen H�he immer im Sichtfeld auf eines der zahlreichen Schutzgebiete zu stehen k�men.
3.3.�Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die vorinstanzliche Annahme, die geplante Antenne befinde sich nicht im unmittelbaren Sichtfeld auf landschaftlich empfindliche Siedlungsgebiete im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. b BauR und Art. 6 Abs. 1 NDV, sei willk�rlich. Die Beschwerdef�hrer �ben in diesem Zusammenhang an der Anwendung kommunalen Rechts jedoch bloss appellatorische Kritik, auf die nicht einzutreten ist (vgl. E. 1.5 hiervor).
4.1.�Die Eidgen�ssische Kommission f�r Denkmalpflege (EKD) stellte in ihrem Grundsatzpapier vom 23. Juli 2002 in der revidierten Fassung vom 12. M�rz 2008 betreffend Mobilfunkantennen an Baudenkm�lern namentlich den Grundsatz auf, dass in der massgeblichen Umgebung von Baudenkm�lern Mobilfunkantennen nur errichtet werden d�rfen, wenn sie die relevanten Blickrichtungen vom Denkmal aus und die relevanten Blickrichtungen vom �ffentlichen Raum auf das Denkmal nicht st�ren. Sodann empfiehlt die EKD, bei der Beurteilung der Frage, ob eine Antenne diesen Anforderungen gen�ge, fr�hzeitig die kantonalen bzw. kommunalen Denkmalpflege-Fachstellen beizuziehen.
4.2.�Das Verwaltungsgericht f�hrte aus, den Grunds�tzen der EKD sei mit der Beurteilung durch den kantonalen Denkmalpfleger Rechnung getragen worden. An dessen Schlussfolgerung, dass die Antenne insbesondere die "Villa Seetal" als neues Schutzobjekt nicht unzul�ssig beeintr�chtige, �ndere nichts, dass es weniger als 100 m entfernt stehe, zumal die Entfernung beachtlich sei und die Antenne und das weit unten liegende Schutzobjekt nicht auf der gleichen Ebene l�gen und die Antenne den Blick auf das Schutzobjekt nur in einem eingeschr�nkten Bereich unmittelbar st�re. Weiter liege die Antenne in einem grossr�umigen Siedlungsgebiet, das bereits heute neuzeitlich und heterogen �berbaut sei. Der Standort der Antenne liege klar ausserhalb jener Umgrenzung, welche die Umgebung der "Villa Seetal" markiere. Nicht entscheidend sei, ob die Sicht aus dieser Villa n�rdlich durch die Antenne beeintr�chtigt w�rde. Eine Beeintr�chtigung der Aussensicht auf die Villa liege auf Grund der Topografie und des heterogenen Siedlungsraums nicht vor. Zusammenfassend ergebe sich, dass die geplante Anlage zwar das Landschaftsbild in einem gewissen Umfang beeintr�chtige, aber weder den zus�tzlich aufgenommenen Schutzgegenstand "Villa Seetal" samt Kutscherhaus in relevantem Ausmass st�re noch mit dem Schutz der �brigen Schutzobjekte unvereinbar sei. Das Baudepartement habe damit sein Ermessen nicht �berschritten, wenn es mit dem Amtsbericht der kantonalen Denkmalpflege eine Verletzung von Art. 21 Abs. 1 lit. a BauR und Art. 6 Abs. 1 NDV verneint habe.
4.3.�Die Beschwerdef�hrer r�gen, das Verwaltungsgericht habe Art. 5 und 6 Abs. 1 NDV entgegen dem klaren und eindeutigen Wortlaut und damit willk�rlich angewandt. Nach dem Wortlaut von Art. 6 Abs. 1 NDV sei im "unmittelbaren Sichtfeld" und somit in einer massgeblichen Sichtbeziehung von Schutzgebieten und Schutzobjekten die Erstellung von Mobilfunkanlagen nicht gestattet. Mit dieser Regelung sei im Sinne einer Negativplanung bezweckt worden, den Bau von Mobilfunkanlegen, in diesen Gebieten nicht mehr zuzulassen. Nach der Feststellung der ENHK werde das gesch�tzte Wohnhaus "Walder" mit Scheune an der Z�rcherstrasse 130 (Schutzobjekt 8) durch die Antenne beeintr�chtigt. Diese Beeintr�chtigung gelte gem�ss der Annahme des Verwaltungsgerichts auch f�r die neu unter Schutz gestellte "Villa Seetal". So werde der Blick auf diese Villa gem�ss der vorinstanzlichen Feststellung durch die Antenne in einem eingeschr�nkten Bereich unmittelbar gest�rt. Obwohl Art. 5 NDV Massnahmen untersage, die Schutzgegenst�nde beeintr�chtigen, und solche Beeintr�chtigungen durch die ENHK festgestellt und durch das Verwaltungsgericht selbst best�tigt worden seien, verneine dieses eine Verletzung von Art. 5 und 6 NDV, weil es die Beeintr�chtigungen als nicht "�berm�ssig" bezeichne. Damit w�rden diese Bestimmungen krass verletzt.
4.4.�Gem�ss seinem Wortlaut untersagt Art. 5 NDV nur Massnahmen, die erfasste Schutzgegenst�nde in deren "unmittelbaren" Umgebung beeintr�chtigen. Unter dieser Umgebung wird nach dem allgemeinen Sprachgebrauch die distanzm�ssig sehr nahe Umgebung verstanden (vgl. Urteil 1B_28/2013 vom 28. Mai 2013 E. 2.2.2). Die "n�here" Umgebung umfasst bereits gr�ssere Gebiete (vgl. BGE 136 I 395 E. 4.3.4 S. 402). Art. 6 Abs. 1 NDV verbietet die Erstellung von Mobilfunkanlagen nur im unmittelbaren Sichtfeld auf Schutzobjekte. Es ist durchaus vertretbar, die damit verlangte Unmittelbarkeit des Sichtfeldes so zu verstehen, dass die Distanz zwischen der Mobilfunkanlage und dem Schutzobjekt gering bzw. der optische Zusammenhang erheblich sein muss. So hat das Bundesgericht angenommen, der Umstand, dass aus gewissen Perspektiven ein gesch�tztes Objekt zusammen mit einer Antenne wahrgenommen werde, bedeute noch nicht, dass diese das Schutzobjekt massgeblich beeintr�chtige (Urteil 1C_492/2009 vom 20. Juli 2010 E. 5.5). Diese Annahme steht nicht im Widerspruch zu den von der EKD formulierten Grunds�tzen, zumal diese die Beeintr�chtigung von Baudenkm�lern nur in deren "massgeblichen" Umgebung ausschliessen m�chten. Diese Umgebung beschr�nkt sich zwar nicht zwingend auf die unmittelbar angrenzenden Fl�chen, sie kann jedoch weiter entfernte Gebiete nur umfassen, wenn diese f�r die Fernwirkung des Denkmals besonders wichtig sind (vgl. Urteil 1A.30/2007 vom 9. Oktober 2007 E. 4.5 mit Hinweis). Demnach hat das Verwaltungsgericht Art. 5 und 6 NDV nicht willk�rlich angewendet, wenn es nicht jede Sichtbeziehung der geplanten Mobilfunkanlage zu Schutzobjekten und jede damit verbundene geringf�gige Beeintr�chtigung der Wahrnehmung von Schutzobjekten als unzul�ssig qualifizierte, sondern es diesbez�glich distanzm�ssig und bez�glich des optischen Zusammenhangs erh�hte Anforderungen stellte.
4.5.�Weiter bringen die Beschwerdef�hrer vor, die vorinstanzliche Annahme, die Sicht vom Schutzgegenstand auf die Umgebung werde durch Art. 6 NDV nicht gesch�tzt, verm�ge nicht zu �berzeugen. Sie �ben dabei unzul�ssige appellatorische Kritik an der Anwendung kommunalen Rechts (Vgl. E. 1.5 hiervor). Im �brigen ist entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrer ein Widerspruch zum Gutachten der ENHK vom 13. November 2007 nicht erkennbar, da diese die Beeintr�chtigung der s�dlich der geplanten Antenne gelegenen Schutzobjekte von der Z�rcherstrasse her gesehen beurteilte und zum Ergebnis kam, die Auswirkungen auf die lokalen Schutzobjekte seien insgesamt gering.
5.1.�In einer Eventualerw�gung f�hrte das Verwaltungsgericht aus, das Baudepartement habe - gleich wie das Bundesgericht im Urteil 1C_484/2009 vom 21. Mai 2009 in E. 3.6 - bei der Beurteilung der Auswirkung der geplanten Antenne auf die Umgebung die k�nftige bauliche Entwicklung mitber�cksichtigen d�rfen.
5.2.�Da das Verwaltungsgericht davon ausging, die geplante Antenne w�rde bereits heute die umliegenden Schutzobjekte nicht in unzul�ssiger Weise st�ren, kommt dieser Eventualerw�gung keine entscheiderhebliche Bedeutung zu. Auf die dagegen gerichtete Kritik der Beschwerdef�hrer ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.
6.1.�Schliesslich machen die Beschwerdef�hrer geltend, den kommunalen Baubeh�rden komme in Fragen der �sthetik und des Ortsbildschutzes ein erheblicher Beurteilungsspielraum und damit Autonomie zu. Das Baudepartement habe als Rekursinstanz in diesen Spielraum nur eingreifen d�rfen, wenn die �sthetische W�rdigung der kommunalen Baubeh�rde nicht mehr vertretbar gewesen w�re. Das Baudepartement habe sich nicht zum Ermessen ge�ussert. Das Verwaltungsgericht begn�ge sich mit dem Hinweis, das Baudepartement habe sein Ermessen nicht �berschritten. Dies h�tte jedoch nur zutreffen k�nnen, wenn die W�rdigung der kommunalen Beh�rde sachlich nicht mehr vertretbar gewesen w�re, was nicht zutreffe.
6.2.�Mit diesen Ausf�hrungen machen die Beschwerdef�hrer eine Verletzung der Gemeindeautonomie geltend. Dazu sind sie befugt, da eine solche Verletzung eine Auswirkung auf ihre rechtliche oder tats�chliche Stellung haben k�nnte (Urteil 1C_53/2013 vom 7. Mai 2013 E. 1.1).
6.3.�Das Baudepartement hatte bei der �berpr�fung des Entscheids der BUK volle Kognition und konnte namentlich die Unangemessenheit des Inhaltes �berpr�fen (Art. 46 Abs. 1 des St. Galler Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 16. Mai 1965). Gem�ss der Rechtsprechung des Bundesgerichts steht den kommunalen Baubeh�rden bei der Anwendung kantonaler �sthetikvorschriften ein von der Gemeindeautonomie gesch�tzter besonderer Ermessensspielraum zu, der im Rechtsmittelverfahren zu beachten ist. Bei der �berpr�fung solcher Entscheide haben sich die kantonalen Instanzen deshalb trotz ihrer grunds�tzlich umfassenden Kognition Zur�ckhaltung aufzuerlegen. Ist der Einordnungsentscheid einer kommunalen Baubeh�rde nachvollziehbar, das heisst, beruht er auf einer vertretbaren W�rdigung der massgebenden Sachumst�nde, so haben die kantonalen Instanzen diesen zu respektieren und d�rfen das Ermessen der kommunalen Beh�rde nicht durch ihr eigenes ersetzen (Urteile 1C_728/2013 vom 30. Januar 2014 E. 3.3; 1C_434/2012 vom 28. M�rz 2013 E. 3.3, in: ZBl 2014 S. 443 f.; je mit Hinweisen).
6.4.�Bei der Anwendung des unbestimmten Rechtsbegriffs des "unmittelbaren Sichtfeldes" im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. a BauR und Art. 6 Abs. 1 NDV kommt der BUK als kommunalen Baubeh�rde ein gewisser Beurteilungsspielraum und damit Autonomie zu. Das Verwaltungsgericht f�hrte zusammenfassend aus, das Baudepartement habe sein Ermessen nicht �berschritten, indem es keine Verletzung dieser Regelungen festgestellt habe. Diese Formulierung k�nnte darauf schliessen lassen, das Verwaltungsgericht habe die Rechtsanwendung des Baudepartements nur eingeschr�nkt gepr�ft und damit den Beurteilungsspielraum bzw. die Autonomie der BUK missachtet. Die materiellen Erw�gungen des Verwaltungsgerichts zeigen jedoch, dass dies nicht zutrifft. So legte es einl�sslich dar, weshalb es die Annahme der BUK, die Mobilfunkanlage k�me im unmittelbaren Sichtfeld auf landschaftlich empfindliche Siedlungsgebiete im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. a BauR zu stehen, als unzutreffend und bundesrechtswidrig erachtete (vgl. E. 3.2 hiervor). Damit brachte das Verwaltungsgericht zum Ausdruck, dass die BUK den ihr bei der Anwendung von Art. 21 Abs. 1 lit. a BauR zustehenden Beurteilungsspielraum �berschritten hatte. Inwiefern diese vorinstanzliche Annahme unzutreffend sein soll ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdef�hrer auch nicht dargelegt. Sie machen in diesem Zusammenhang bloss unsubstanziiert geltend, die Auslegung der BUK sei nachvollziehbar.
�Die BUK begr�ndete die Verweigerung der Baubewilligung in ihrem Beschluss vom 30. Januar 2012 und anl�sslich des Augenscheins vom 12. Juli 2012 (Protokoll, S. 6 f.) weiter damit, dass die vier n�rdlich und �stlich der geplanten Mobilfunkanlage gelegenen Schutzobjekte Weinhalde, Rebhaus, Altes Siechenhaus und Leder- und Riemenfabrik durch die Mobilfunkanlage deutlich beeintr�chtigt w�rden. Dies verneinte das Baudepartement in seinem Entscheid vom 15. Oktober 2012. Zur Begr�ndung verwies es auf das Gutachten der ENHK und machte geltend, die Antenne liege von diesen Objekten mindestens 80 m entfernt. Die Beschwerdef�hrer wendeten in ihrer Beschwerde an das Verwaltungsgericht ein, die Distanzen von den Schutzobjekten zur Antenne betrage teilweise weniger als 100 m, weshalb sie innerhalb eines "Respektabstandes" l�gen, der eine R�cksichtnahme von gesch�tzten Objekten auf deren Umgebung zwingend verlange. Das Verwaltungsgericht hielt dieser Argumentation entgegen, neben der Distanz zum Schutzgegenstand sei bez�glich deren Wahrnehmung der Charakter der angrenzenden Umgebung samt den dort befindlichen Bauten und Anlagen und die Topografie des umliegenden Gel�ndes zu ber�cksichtigen. Die Beschwerdef�hrer w�rden weder vorbringen und noch sei ersichtlich, inwiefern die Schutzgegenst�nde verletzt w�rden, indem das Baudepartement die von der BUK ohne Begr�ndung angenommenen "Respektabst�nde" nicht �bernommen habe. Diese vorinstanzliche Erw�gung, die von einer �berschreitung des Beurteilungsspielraums der BUK ausgeht, wird von den Beschwerdef�hrern nicht widerlegt. Sie machen bloss geltend, die Liegenschaften Leder- und Riemenfabrik, Altes Siechenhaus und Rebhaus l�gen auf der gleichen Ebenen und in n�herer Distanz als die Liegenschaft "Walder". Damit legen die Beschwerdef�hrer nicht dar, inwiefern diese Liegenschaften trotz ihrer heterogen �berbauten Umgebung und der erheblichen Distanz zur geplante Mobilfunkanlage durch diese beeintr�chtigt werden sollen. Demnach hat das Verwaltungsgericht hinsichtlich der Beeintr�chtigung dieser Schutzobjekte die Gemeindeautonomie nicht verletzt. Die BUK verzichtete auf eine Stellungnahme zum Rekurs der B.________ AG an das Baudepartement und machte weder in ihrem Beschluss vom 30. Januar 2012 noch am Rekursaugenschein vom 12. Juli 2012 eine Beeintr�chtigung der s�dlich des Antennenstandorts gelegenen Schutzobjekte geltend. Bez�glich dieser Objekte vertrat die BUK somit im vorliegenden Verfahren keine eigene Auslegung von Art. 5 und 6 Abs. 1 NDV, sondern �berliess deren Anwendung den kantonalen Rechtsmittelinstanzen. Die Gemeindeautonomie kommt daher insoweit nicht zum Tragen (Urteile 1C_567/2012 vom 16. August 2013 E. 2; 1C_53/2013 vom 7. Mai 2013 E. 5.4).Nach dem Gesagten erweist sich die R�ge der Verletzung der Gemeindeautonomie als unbegr�ndet.
�Gem�ss den vorstehenden Erw�gungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtskosten sind den unterliegenden Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Diese haben die obsiegende, anwaltlich vertretene private Beschwerdegegnerin unter solidarischer Haftbarkeit zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1, 2 und 4 BGG). Die Entsch�digung wird als Gesamtbetrag festgesetzt, in dem auch die Mehrwertsteuer enthalten ist (Art. 12 des Parteientsch�digungsreglements vom 31. M�rz 2006, SR 173.110.210.3).
�Die Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt.
�Die Beschwerdef�hrer haben die private Beschwerdegegnerin unter solidarischer Haftbarkeit f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.
�Dieses Urteil wird den Parteien, der Politischen Gemeinde Rapperswil-Jona, dem Baudepartement des Kantons St. Gallen, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, dem Bundesamt f�r Umwelt und dem Bundesamt f�r Kultur schriftlich mitgeteilt.