Source: https://www.greta-flensburg.de/satzung/
Timestamp: 2020-08-03 12:27:05
Document Index: 356220783

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 5', '§ 7', '§ 9', '§ 26', '§ 10', '§ 13', '§ 15']

Satzung des Förderverein Elbkutter GRETA e. V. vom 11.12.2015 – Elbkutter Greta im Flensburger Museumshafen
Satzung des Förderverein Elbkutter GRETA e. V. vom 11.12.2015
Der Verein führt den Namen Förderverein Elbkutter GRETA e.V.
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Flensburg eingetragen.
Der Verein, hat sich zum Ziel gesetzt, das Schiff GRETA zu betreuen und fahrfähig zu erhalten.
Erforschung, Veröffentlichung und Vermittlung der Öffentlichkeit der Historie kleiner Fischereifahrzeuge in der Region deutsche und skandinavische Ostseeregion und der Elbe.
Heranführen der Öffentlichkeit insbesondere von Jugendlichen, an Geschichte, Seemannschaft und Bootsbau – wie Erhaltung historischer Fischereifahrzeuge
Aufbau und Erhaltung eines Netzwerkes zu Personen und Institutionen (z.B. Museen, Vereinigungen,Behörden u.a.) im detsch-skandinavischen Ostseeraum und der Elbregion mit gleicher inhaltlicher Ausrichtung.
§ 3 – Mitgliedschaften, Beteiligung an anderen Körperschaften
Der Verein kann sich an Vereinen, Einrichtungen und weiteren Körperschaften (u.a. an einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung –gGmbH), die dieselben Satzungszwecke verfolgen bzw. deren Handeln der Erreichung der Vereinszwecke dienlich sind, als Mitglied oder Gesellschafter beteiligen.
Der Verein kann zur Verwirklichung seines satzungsgemäßen Zweckes eine eigenständige Jugendabteilung gründen. Eine Jugendabteilung ist zwingend zu gründen, wenn der Verein über 10 Mitglieder verfügt, die als jugendliche Mitglieder im Sinne des § 5 gelten. Die Jugendabteilung hat sich eine eigene Satzung zu geben, die in den wesentlichen Punkten dieser Satzung folgt. Die Satzung ist durch die Mitgliederversammlung des Vereins zu genehmigen.
Der Vorstand hat im Falle einer Mitgliedschaft oder Beteiligung im Sinnes des Abs. 1 einmal jährlich eine Aufstellung über die Gesellschaften, an denen der Verein eine Mitgliedschaft hält oder an der er beteiligt ist, vorzulegen und einen kurzen Bericht über die Aktivitäten der jeweiligen Gesellschaft oder der betreffenden Körperschaft abzulegen.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütung begünstigen oder benachteiligen.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag eines beitrittswilligen Antragstellers entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, die Gründe seiner Entscheidung dem/der Antragsteller/in mitzuteilen; ein Anspruch auf die Aufnahme besteht nicht.
Die Mitgliedschaft ist in drei Gruppen unterteilt:
Soweit der Verein personenbezogene Daten seiner Mitglieder erhebt, wird der Verein hierbei die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes beachten. Die Erhebung personenbezogener Daten dient ausschließlich der Verwaltung des Vereins. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch Kündigung oder durch Ausschluss aus dem Verein.
Die Kündigung ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Schluss eines Geschäftsjahres möglich. Die Kündigung hat gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich zu erfolgen. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist ein rechtzeitiger Zugang der Kündigung an ein Vorstandsmitglied erforderlich und ausreichend.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erfolgen. Ein solcher liegt insbesondere vor:
bei grobem, oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die satzungsgemäßen Interessen des Vereins;
wenn es dem Verein oder seinen Mitgliedern unzumutbar ist, mit dem betreffenden Mitglied die gemeinsame Mitgliedschaft weiterhin aufrecht zu erhalten oder durch die Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft mit dem betreffenden Mitglied die Vereinsziele gefährdet werden
wenn ein Mitglied die Grenzen einer zulässigen Kritik an dem Verhalten einzelner Vereinsmitglieder überschreitet. Das ist vor allem anzunehmen, wenn dadurch dem Verein erhebliche Schädigung des Ansehens entstanden ist;
wenn sich ein ordentliches Mitglied mit zwei fälligen Jahresbeiträgen in Zahlungsverzug befindet.
Über den Ausschluss, entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit im Rahmen einer gesonderten Sitzung, an der alle Vorstandsmitglieder anwesend sein müssen. Die Vorstandssitzung ist durch den Vorsitzenden einzuberufen. Ist der Vorstand nicht beschlussfähig, so soll eine erneute Sitzung einberufen werden, deren Termin nicht weniger als eine Woche nach der ersten Sitzung liegen muss; diese Sitzung ist beschlussfähig, wenn zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Vor Entscheidung des Vorstandes ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben. Gegen diesen Beschluss des Vorstandes ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss durch das betroffene Mitglied innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses gegenüber dem Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Nach Ablauf der Berufungsfrist ist der Ausschluss rechtskräftig.
§ 7 – Mitgliedsbeiträge und Mitgliedsbeitragsstaffelung
Die jeweilige Beitragshöhe und Beitragsstaffelung wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist insoweit Bestandteil dieser Satzung.
Der Beitrag ist jährlich im Voraus zu zahlen und soll nach Möglichkeit per Bankabruf erfolgen.
Der geschäftsführende Vorstand kann aus sozialen Gründen Beiträge ermäßigen oder erlassen.
Bei Vereinseintritt oder Austritt während des Geschäftsjahres ist der ganze Jahresbeitrag zu entrichten. Eine zeitanteilige Berechnung des Jahresbeitrages erfolgt weder im Falle des Eintritts oder Austritts.
§ 9 – Vertretung und Führung des Vereins
Die Vertretung und die Führung des Vereins, insbesondere die Verwaltung des Vereinsvermögens, obliegen ausschließlich dem Vorstand. Vorstand im Sinne des § 26 BGB setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Der Vorstand kann zwecks Beratung und Unterstützung Beisitzer berufen und entlassen:
die Beisitzerin oder den Beisitzer für Schiffssicherheit;
die Beisitzerin oder den Beisitzer für Schiffstechnik;
die Beisitzerin oder den Beisitzer Seemannschaft
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Amtsdauer von zwei Jahren gewählt und bleiben bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt. In den Jahren mit gerader Endziffer sind zu wählen:
die oder der Vorsitzende;
die Schatzmeisterin oder der Schatzmeister
§ 10 – Beschlussfähigkeit, Abstimmungsmodus bei Sitzungen
Der Vorstand ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Abweichungen können sich aus der Satzung ergeben. Die Einladung erfolgt schriftlich per Post oder per e-mail durch ein Vorstandsmitglied spätestens eine Woche vor der Sitzung.
Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich durch den Vorstand einzuberufen. Die Einladung geschieht per E-Mail/Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse.
Die Einladung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Maßgeblich für die Einhaltung der Frist ist die Absendung der Einladung. Anträge zur Tagesordnung müssen dem Vorstand spätestens eine Woche vor Beginn der Versammlung schriftlich eingereicht werden, damit sie auf die Tagesordnung genommen werden verspätete oder sogenannte „Dringlichkeitsanträge“ können in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn die Mehrheit der Mitgliederversammlung zustimmt.
Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn mindestens der 10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangen.
die Wahl der beiden Kassenprüfer. Sie werden jeweils überlappend für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Gewählt werden kann jedes Mitglied, das nicht Mitglied des Vorstandes ist. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse, die Buchführung und Belege jederzeit einzusehen und zu überprüfen. Über das Ergebnis der gesamten Buch- und Kassenprüfung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des geschäftsführenden Vorstandes, des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung.
Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen, ihr per Gesetz oder Satzung zugewiesenen Aufgaben.
§ 13 – Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung
Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung, ohne dass es der Anwesenheit einer bestimmten Anzahl Mitglieder bedarf.
Das einem Mitglied zustehende Stimmrecht kann nicht auf Dritte übertagen werden; gleiches gilt für die Ausübung sonstiger Mitgliedschaftsrechte.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den Schriftführer, bei dessen Verhinderung von dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse durch einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, es sei denn Gesetz oder Satzung schreiben andere Mehrheiten vor. Für die Wahl des Vorstandes, sowie die Wahl der Kassenprüfer ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit ist im zweiten Wahlgang gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinen kann. Zu einem Beschluss der Satzungsänderung ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegeben gültigen Stimmen erforderlich.
Die Beschlussfassung erfolgt in der Regel durch offene Abstimmung. Über den Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
Die Wahl des Vorstandes erfolgt immer geheim, wenn ein Mitglied dies beantragt, ohne dass es der Abstimmung durch die Mitgliederversammlung hierzu bedarf.
§ 15 – Protokollierung von Beschlüssen
Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung oder Versammlung und der/dem Protokollführer/in zu unterzeichnen. Der Schriftwart hat die Protokolle zu führen. Ist dieser an der Teilnahme an der jeweiligen Sitzung verhindert, hat die Mitgliederversammlung ein Mitglied zum Protokollführer zu wählen.
Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschriften einzusehen.
Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung der satzungsgemäßen Zwecke verwendet.
Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei 3/4 der Stimmen der erschienen Mitglieder erforderlich sind. Findet der Antrag der Vereinsauflösung bei ihrer ersten Abstimmung nicht die erforderliche Mehrheit in einer Mitgliederversammlung, so ist frühestens nach zwei Monaten eine weitere Versammlung einzuberufen, bei der zum Beschluss eine einfache Mehrheit genügt. Ein Hinweis darauf soll in der Einladung enthalten sein.
Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand; der Vorsitzende ist zum Liquidator zu bestimmen.
Der Auflösungsbeschluss kann, solange die Liquidation noch nicht beendet ist, rückgängig gemacht werden. Das erfordert einen Beschluss der Mitgliederversammlung, dass der aufgelöste Verein wieder in einen aktiven Verein zurückgewandelt wird. Für diesen Beschluss ist die 3/4- Mehrheit der gültigen Stimmen der erschienen Mitglieder erforderlich.
Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall seines Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins, soweit es den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an den Verein Museumshafen Flensburg e.V. , der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Sollte der Verein Museumshafen Flensburg e.V. die Voraussetzung einer Gemeinnützigkeit zum Zeitpunkt der Auflösung nicht erfüllen, kann das Vermögen einem anderen gemeinnützigen maritimen Zweck mit unmittelbarem Bezug zur Stadt Flensburg zugeführt werden.
Flensburg, den 11.Dezember 2015
Vorsitzender (Günther Wulf ) _____________________________
Vorsitzender (Jan Christian Rössler) ________________________________
Schatzmeisterin (Elisabeth Kose) ________________________________
Schriftführer (Maike Krüger) ________________________________