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Timestamp: 2019-02-16 10:34:45
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Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH']

BGH, 09.03.1995 - IX ZR 134/94 - dejure.org
Erfüllung des Anspruchs des Bürgen auf Abtretung einer nicht akzessorischen Sicherheit am Sitz des Gläubigers
BGB §§ 269, 774
Abhängigkeit der Bürgenleistung von der Vorlage bestimmter Dokumente; Leistungsort für die Verpflichtung, dem Bürgen nichtakzessorische Sicherheiten zu übertragen
NJW 1995, 1546
NJW-RR 1995, 655 (Ls.)
ZIP 1995, 639
MDR 1995, 592
WM 1995, 833
BB 1995, 898
DB 1995, 1270
Auch der Bundesgerichtshof hat den Aussagegehalt dieser Vorschrift wiederholt in diesem Sinne gesehen und angewendet (vgl. z.B. Beschl. v. 30.3.1988 - I ARZ 192/88, NJW 1988, 1914; Urt. v. 9.3.1995 - IX ZR 134/94, NJW 1995, 1546;… Urt. v. 2.10.2002 - VII ZR 163/01, MDR 2003, 402;… Urt. v. 16.7.2003 - VIII ZR 302/02, ZIP 2003, 2080, 2081).
Zwar ist auch bei gegenseitigen Verträgen der Leistungsort für jede Verpflichtung gesondert zu bestimmen und nicht notwendig einheitlich (RGZ 140, 67, 69; BGH, Beschluß vom 5. Dezember 1985 - I ARZ 737/85, NJW 1986, 935 unter II; BGH, Urteil vom 9. März 1995 - IX ZR 134/94, NJW 1995, 1546 unter II 1 b).
Auch bei gegenseitigen Verträgen richtet er sich für die wechselseitigen Leistungen jeweils nach den unterschiedlichen Wohnsitzen der Vertragsparteien; er ist daher nicht notwendig einheitlich (BGH Urteil vom 9. März 1995 - IX ZR 134/94 - NJW 1995, 1546; Beschluss vom 5. Dezember 1985 - I ARZ 737/85 - NJW 1986, 935; RGZ 140, 67, 69).
Richtig ist die Auffassung des Berufungsgerichts, dass bei einem gegenseitigen Vertrag nicht notwendig ein einheitlicher Leistungsort besteht, sondern dass dieser grundsätzlich für jede Verpflichtung gesondert bestimmt werden muss (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Dezember 1985 - I ARZ 737/85, NJW 1986, 935; Urteile vom 9. März 1995 - IX ZR 134/94, NJW 1995, 1546; vom 4. März 2004 - IX ZR 101/03, NJW-RR 2004, 932).
Denn die Zahlungspflicht eines Bürgen, der sich - wie hier - als Privatmann, nicht im Rahmen eines geschäftlichen Unternehmens, verbürgt hat, ist am Wohnsitz des Bürgen zu erfüllen (BGH, Urt. v. 9. März 1995 - IX ZR 134/94, NJW 1995, 1546, 1547).
Auch der BGH hat in seiner Entscheidung vom 09.03.1995 - IX ZR 134/94 folgendes festgestellt: " Durch die Zugum-Zug-Vereinbarung haben die Parteien für die Verpflichtung zur Zahlung der Bürgschaftssumme und diejenige zur Abtretung der Grundschuld ein solches Gegenseitigkeitsverhältnis geschaffen.
Bei gegenseitigen Verträgen besteht danach im allgemeinen kein einheitlicher Leistungsort; dieser muß grundsätzlich für jede Verpflichtung gesondert bestimmt werden (BGH, Urt. v. 9. März 1995 - IX ZR 134/94, WM 1995, 833, 834).
Auch bei gegenseitigen Verträgen richtet sich der Leistungsort für die wechselseitigen Leistungen jeweils nach den Wohnsitzen der Vertragsparteien; er ist daher nicht notwendig einheitlich (BGH, Beschluss vom 05.12.85 - I ARZ 737/85, NJW 86, 935; Urteil vom 09.03.95 - IX ZR 134/94, NJW 95, 1546).
Auch bei gegenseitigen Verträgen muss grundsätzlich der Leistungsort für jede Verpflichtung gesondert bestimmt werden; er ist daher nicht notwendig einheitlich (BGH NJW 1995, 1546).
Es fehlt an einer prägenden, an einem bestimmten Ort zu erbringenden Dienstleistung (vgl. BGH NJW 1995, 1546, 1547).
Nach den demzufolge anzuwendenden allgemeinen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über den Leistungsort (§§ 269, 270 BGB ) ist der Leistungsort für die Zahlungen des Beklagten sein Wohnort zur Zeit der Entstehung des Schuldverhältnisses (vgl. BGH NJW 1995, 1546 ).
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