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Timestamp: 2016-10-27 20:57:41
Document Index: 76561535

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art.\n4', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 66']

8C_635/2013 (09.04.2014)
8C_635/2013 � � Urteil vom 9. April 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Ehrenzeller,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Juli 2013.
A.a.�Der 1976 geborene I.________ war als Angestellter der R.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert, als er am 24. November 2000 bei einem Auffahrunfall eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) erlitt. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Ab August 2002 bestand wieder eine volle Arbeitsf�higkeit.
I.________ war �ber eine andere Arbeitgeberin weiterhin bei der SUVA unfallversichert, als er am 14. Februar 2007 mit seinem Personenwagen r�ckw�rts aus einem Parkplatz auf die Strasse fuhr und ein Auto rechts mit dem Heck seines Wagens kollidierte. Dabei zog er sich abermals eine Distorsion der HWS zu. Auch f�r dieses Ereignis anerkannte die SUVA ihre Leistungspflicht. Mit Verf�gung vom 28. Juli 2008, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 6. Oktober 2008, stellte sie die Leistungen alsdann per 31. Juli 2008 mangels Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ein.
A.b.�Am 30. August 2010 war I.________ als Mitarbeiter der E.________ AG ebenfalls bei der SUVA unfallversichert, als ein Milit�rfahrzeug an einer Kreuzung von hinten auf das von ihm gelenkte Auto auffuhr. Es wurde abermals eine HWS-Distorsion diagnostiziert. Nach diversen medizinischen Behandlungen und Abkl�rungen stellte die SUVA mit Verf�gung vom 15. Februar 2012 die Versicherungsleistungen per 29. Februar 2012 ein und verneinte einen Anspruch auf weitergehende Leistungen, da die �ber dieses Datum hinaus geklagten Beschwerden organisch nicht hinreichend nachweisbar seien und die Ad�quanz zu verneinen sei. Auf Einsprache hin hielt sie an diesem Standpunkt fest (Einspracheentscheid vom 8. Mai 2012).
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 2. Juli 2013 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst der Versicherte unter Beilage eines Berichts der Klinik X.________ vom 29. Mai 2013 beantragen, in Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides seien die gesetzlichen Leistungen �ber den 29. Februar 2012 hinaus auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Anordnung einer umfassenden Begutachtung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Pflicht zur Begr�ndung der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
1.2.�Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
1.3.�Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG sind Noven im letztinstanzlichen Verfahren grunds�tzlich unzul�ssig (vgl. zur Geltung dieses Grundsatzes im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung: BGE 135 V 194 E. 3.4 S. 199 f.). Die Voraussetzungen, unter denen der vom Beschwerdef�hrer neu eingereichte Bericht der Klinik X.________ vom 29. Mai 2013 ausnahmsweise zul�ssig w�re, sind vorliegend nicht erf�llt, so dass dieser unbeachtet bleiben muss.
Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung setzt grunds�tzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). Der Unfallversicherer haftet jedoch f�r einen Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser nicht nur in einem nat�rlichen, sondern auch in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht (BGE 129 V 177 E. 3 S. 181). Dabei spielt die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt (BGE 134 V 109 E. 2 S. 111 f.; 127 V 102 E. 5b/bb S. 103). Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabh�ngig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (Urteil 8C_806/2007 vom 7. August 2008, E. 8.2 mit zahlreichen Hinweisen). Sind die geklagten Beschwerden nat�rlich unfallkausal, nicht aber in diesem Sinne objektiv ausgewiesen, so ist bei der Beurteilung der Ad�quanz vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind gegebenenfalls weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.). Hat die versicherte Person einen Unfall erlitten, welcher die Anwendung der Schleudertrauma-Rechtsprechung rechtfertigt, so sind hierbei die durch BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff. pr�zisierten Kriterien massgebend.
Streitig und zu pr�fen ist die Leistungspflicht der SUVA f�r die �ber den 29. Februar 2012 hinaus geklagten Beschwerden des Versicherten.
4.1.1.�Nach zutreffender Wiedergabe und umfassender W�rdigung der medizinischen Aktenlage gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass keine organisch-strukturellen Verletzungen als Folge des Unfalls vom 30. August 2010 ausgewiesen sind. Zudem h�tten auch die Unf�lle der Jahre 2000 und 2007 keine somatisch-organischen Befunde ergeben. Aufgrund der Aktenlage k�nne vom Auftreten des typischen Beschwerdebildes nach einem Schleudertrauma der HWS ausgegangen werden. Dies ist nicht zu beanstanden.
4.1.2.�Die Einwendungen des Beschwerdef�hrers sind nicht geeignet zu einem andern Ergebnis zu f�hren. Insbesondere sind, wie die Vorinstanz zu Recht erkannte, aus dem ausf�hrlichen Bericht der Klinik Y.________ (interdisziplin�re Schmerzsprechstunde) vom 31. Mai 2011 keine organisch-strukturellen Verletzungen ersichtlich. Vielmehr zeigten sich nebst segmentalen Funktionsst�rungen (segmentale Dysfunktionen im Bereich der HWS und der oberen BWS) diverse muskul�re Probleme, wie der Kreisarzt Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 4. Juli 2011 best�tigte. Strukturelle L�sionen wurden ausgeschlossen. Die medizinischen Abkl�rungen umfassten dabei auch ein CT der HWS vom 7. September 2010, ein MRI der HWS vom 25. November 2011 und eine neurologische Untersuchung vom 6. Dezember 2010, wie sich u.a. auch aus der zusammenfassenden Stellungnahme des Kreisarztes vom 23. M�rz 2011 ergibt. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers sind die geklagten Beschwerden damit nicht auf einen im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 2 hievor) organisch hinreichend nachweisbaren Gesundheitsschaden zur�ckzuf�hren. Indem die Vorinstanz aufgrund der bestehenden Aktenlage in antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94) von erg�nzenden medizinischen Abkl�rungen, insbesondere der beantragten zus�tzlichen Begutachtung, absah, kann ihr keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vorgeworfen werden. Auch letztinstanzlich besteht kein zus�tzlicher Abkl�rungsbedarf, weshalb der entsprechende Antrag abzuweisen ist.
4.2.�Die Vorinstanz hat nach Fallabschluss per 29. Februar 2012 die Ad�quanzpr�fung gem�ss der Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109) vorgenommen. Ausgangspunkt der Ad�quanzpr�fung bildet das (objektiv erfassbare) Unfallereignis. Abh�ngig von der Unfallschwere sind je nachdem weitere Kriterien in die Beurteilung einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126). Massgebend f�r die Unfallschwere ist der augenf�llige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften (SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 9.1; 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1). Praxisgem�ss wird eine einfache Auffahrkollision auf ein haltendes Fahrzeug in der Regel als mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen betrachtet (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236, U 380/04 E. 5.1.2). Die Vorinstanz hat den Unfall vom 30. August 2010 u.a. angesichts der Sachsch�den am Fahrzeug des Beschwerdef�hrers und der gem�ss der biomechanischen Kurzbeurteilung der Abkl�rungsstelle Z.________ vom 26. Januar 2011 kollisionsbedingten Geschwindigkeits�nderung (Delta-v) von unterhalb oder knapp innerhalb eines Bereichs von 10-15 km/h den mittelschweren Ereignissen im Grenzbereich zu den leichten zugeordnet. Dies ist nicht zu beanstanden. Wenn der Beschwerdef�hrer von einer Einstufung des Ereignisses als mittelschwer an der Grenze zu den schweren ausgeht, kann ihm nicht gefolgt werden. Seine Einwendungen verm�gen keine Zweifel an der biomechanischen Beurteilung zu begr�nden. Wie es sich sodann mit der ger�gten Qualifikation des Unfallereignisses vom 14. Februar 2007 verh�lt, das ebenfalls als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen eingestuft wurde, braucht vorliegend nicht weiter gepr�ft zu werden, wurde dar�ber doch mit Einspracheentscheid vom 6. Oktober 2008 rechtskr�ftig entschieden.
4.3.�Bei der gezeigten Unfallschwere m�ssten von den zus�tzlich zu beachtenden Kriterien (gem�ss BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130: besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlung; erhebliche Beschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen) mindestens vier in der einfachen Form oder aber eines in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein, damit der ad�quate Kausalzusammenhang bejaht werden k�nnte (SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5 mit Hinweisen).
W�hrend das kantonale Gericht einzig die Kriterien der besonderen Art der Verletzung und des schwierigen Heilungsverlaufs bzw. der erheblichen Komplikationen - wenn auch nicht in besonders ausgepr�gter Weise - als gegeben erachtete, sieht der Beschwerdef�hrer mit Ausnahme der besonders dramatischen Begleitumst�nde und der �rztlichen Fehlbehandlung alle hiervor zitierten Kriterien in einer mindest einfachen Form als erf�llt an, bei der besondern Art der Verletzung gar in ausgepr�gter Art.
4.4.1.�Der Beschwerdef�hrer macht zu Recht nicht geltend, das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder der besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalles sei erf�llt.
4.4.2.�Mit Bezug auf das Kriterium der schweren oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen hielt die Vorinstanz fest, es k�nne nicht von einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden ausgegangen werden. Sodann h�tten weder von den beiden Vorereignissen somatisch-strukturelle Sch�digungen noch eine eingeschr�nkte Arbeits- und Erwerbsf�higkeit vorgelegen, sodass grunds�tzlich nicht von einer Verletzung besonderer Art ausgegangen werden k�nne. Dennoch bejahte sie die besondere Art der Verletzung - im Sinne einer wiederholten Betroffenheit desselben K�rperteils - in geringem Umfang, insoweit als im Zeitpunkt des Ereignisses vom 30. August 2010 noch Restbeschwerden des Ereignisses von 2007 vorgelegen haben (was aufgrund der Akten nicht ganz eindeutig sei). Diese mit Blick auf die Vorsch�digung (vgl. Urteil 8C_629/2012 vom 20. Februar 2013 E. 3.5) eher zu Gunsten des Versicherten ergangene Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Entgegen dem Beschwerdef�hrer l�sst sich aus dem Urteil 8C_150/2011 vom 14. Februar 2012 E. 9.2.3 nichts Zus�tzliches ableiten; so wurde darin das Kriterium ebenfalls lediglich als in einfacher Weise erf�llt bewertet.
4.4.3.�Was das Kriterium der fortgesetzten spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung betrifft, ist der Vorinstanz beizupflichten, dass sich die durchgef�hrten Behandlungen (�rztlich/physiotherapeutische und medikament�se Behandlung sowie medizinische Trainingstherapie, sowie ein station�rer Aufenthalt in der Rehaklinik im November/ Dezember 2010) in einem nach HWS-Distorsionen �blichen Umfang bewegten, zumal reine Abkl�rungsmassnahmen ausser Betracht zu bleiben haben. Auch die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Behandlungen wie Massage, Heimgymnastik, Atlastherapie, Kraniosakraltherapie, Neuraltherapie sowie Kortisoninfiltration k�nnen nicht als �berdurchschnittlich belastend im Sinne der Rechtsprechung bezeichnet werden; praxisgem�ss werden an dieses Kriterium deutlich h�here Anforderungen gestellt (vgl. Urteil 8C_910/2009 vom 13. Januar 2010 E.4.4 mit Hinweisen). Der Einwand, dass er immer wieder aus eigener Initiative Aufenthalte in der Klinik X.________ anstrebte und anstrebt, �ndert daran ebenfalls nichts. Dieses Kriterium ist zu Recht verneint worden.
4.4.4.�Eine �rztliche Fehlbehandlung wird nach Lage der Akten richtigerweise nicht geltend gemacht.
4.4.5.�Beim Kriterium der Arbeitsunf�higkeit ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass bei leichten bis mittelschweren Schleudertraumata der HWS ein l�ngerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen Standpunkt aus als eher ungew�hnlich erscheint. Nicht die Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist daher massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunf�higkeit als solche, welche die versicherte Person trotz ernsthaften Anstrengungen nicht zu �berwinden vermag. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG in erheblichem Masse arbeitsunf�hig ist und solche Anstrengungen auszuweisen vermag, kann das Kriterium erf�llen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f). Die Vorinstanz hat das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen, ohne auf Art und Umfang der Wiedereingliederungsbem�hungen einzugehen, verneint, da sich angesichts der Arbeitsf�higkeitsentwicklung eine erhebliche rein unfallbedingte Arbeitsunf�higkeit nicht bejahen lasse. Auch dies ist nicht zu beanstanden, nachdem selbst der Hausarzt Dr. med. H.________, wie von Seiten des Beschwerdef�hrers best�tigt wird, ab 1. November 2011 eine 50%ige und ab M�rz 2011 eine 100%ige Arbeitsf�higkeit bescheinigt hat. Auf die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten erheblichen Anstrengungen, sich wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern, ist mithin nicht weiter einzugehen.
4.4.6.�Was letztlich die beiden Kriterien der erheblichen Beschwerden sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen betrifft, gilt festzustellen, dass selbst wenn diese bejaht werden k�nnten, sie jedenfalls nicht in ausgepr�gter Weise gegeben w�ren.
4.5.�Da mithin keines der massgeblichen Kriterien besonders ausgepr�gt vorliegt und selbst dann, wenn man zugunsten des Versicherten die drei Kriterien der besonderen Art der erlittenen Verletzung, der erheblichen Beschwerden sowie des schwierigen Heilungsverlaufs als erf�llt erachten w�rde, die Kriterien nicht in geh�ufter Weise gegeben sind, ist die Ad�quanz eines Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis vom 30. August 2010 und den geklagten, im Sinne der Rechtsprechung organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden zu verneinen. Vorinstanz und Beschwerdegegnerin haben eine Leistungspflicht somit zu Recht verneint; die Beschwerde ist abzuweisen.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt f�r Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 9. April 2014