Source: https://lesen.lexisnexis.at/_/zum-verhaeltnis-des-verwendungsanspruchs-1041-abgb-zum-aufwander/artikel/zak/2019/9/Zak_2019_09_301.html
Timestamp: 2019-10-19 21:52:40
Document Index: 133169403

Matched Legal Cases: ['§ 1041', '§ 1042', '§ 1041', '§ 1042', '§ 1395', '§ 1041', '§ 1042', '§ 902', '§ 859']

Zak 2019/301 – Zum Verhältnis des Verwendungsanspruchs (§ 1041 ABGB) zum Aufwandersatzanspruch (§ 1042 ABGB) – LexisNexis Zeitschriften
Zum Verhältnis des Verwendungsanspruchs (§ 1041 ABGB) zum Aufwandersatzanspruch (§ 1042 ABGB)
Bei Zahlung an einen Scheingläubiger hängen die Rechtsfolgen ua davon ab, ob der Schuldner durch diese Zahlung befreit wird. Ist dies der Fall (zB § 1395 S 2 ABGB), hat der wahre Gläubiger gegen den Scheingläubiger einen Verwendungsanspruch (§ 1041 ABGB). Ist der Schuldner nicht befreit worden, möchte ein Teil der Lehre dem wahren Gläubiger - unter Hinweis auf § 1042 ABGB - dennoch einen Bereicherungsanspruch geben.
Zak 2019/301
em. o. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Reischauer war an der Johannes-Kepler-Universität Linz Senatsvorsitzender, Dekan der juridischen Fakultät, Institutsvorstand des Instituts für Zivilrecht und Leiter der Abteilung für Wirtschaftsprivatrecht.
Die Entwicklung des Leistungsstörungsrechts im 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart, in Fischer-Czermak/Hopf/Kathrein/Schauer (Hrsg), Festschrift 200 Jahre ABGB (2011) 577; Gewährleistungsrückgriff mittels Anweisung, Zak 2012, 107; Entwicklungstendenzen bei den Haftungsstrukturen, JBl 2012, 545; Zum Verhältnis von Reugeld und eingeschränktem Werklohnanspruch, Zak 2013/158 Kommentierung der §§ 902-907a, 908-913 in Rummel/Lukas, ABGB, Teilband §§ 859-916, 4. Auflage (2014).