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Timestamp: 2016-10-24 20:15:17
Document Index: 352117954

Matched Legal Cases: ['Art. 67', 'Art. 80', 'Art. 1', 'BGE', 'BGE', 'Art. 80', 'BGE', 'Art. 80', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 64', 'Art. 63', 'Art. 26', 'Art. 28', 'Art. 22', 'Art. 4', 'Art. 105', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 76', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 67', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8']

1A.105/2001 (08.08.2001)
F�raud, Bundesrichter Catenazzi und Gerichtsschreiber Bopp.
X.________ Ltd. , Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Beat Badertscher und Dr. Beat Eisner, M�hlebachstrasse 32, Postfach 769, Z�rich,
A.- Gest�tzt auf eine Verdachtsmeldung der Z�rcher Filiale der Bank A.________ (heute Bank A.________) bez�glich des bei ihr gef�hrten Kontos Nr. yyy, lautend auf die Firma B.________ Inc. mit Sitz in Nassau (Bahamas) er�ffnete die Bezirksanwaltschaft IV f�r den Kanton Z�rich eine Strafuntersuchung gegen den an diesem Konto wirtschaftlich Berechtigten, Vladimiro Montesinos Torres, wegen Geldw�scherei.
Zus�tzliche Bankermittlungen ergaben unter anderem, dass am 23. Februar 2000 aus der Saldierung eines Montesinos zuzurechnenden Kontos der genannten Firma rund 2,8 Mio.
US-Dollar auf (bzw. �ber) ein bei der Bank D.________ (Schweiz) in Z�rich gef�hrtes, auf die Firma X.________ Ltd.
Dieses letztgenannte Konto wurde mit Verf�gung vom 16. Oktober 2000 gesperrt.
Nach weiteren Bankermittlungen im Rahmen der betreffenden Strafuntersuchung informierte die Bezirksanwaltschaft die peruanischen Beh�rden am 30. Oktober 2000 im Sinne von Art. 67a IRSG dar�ber, dass Montesinos, der ehemals Berater des fr�heren peruanischen Pr�sidenten Fujimori und f�r den peruanischen Geheimdienst t�tig war sowie laut Zeitungsberichten der Korruption und des Mitwirkens am Drogenhandel verd�chtigt wird, gem�ss Untersuchungen in der Schweiz vier Bankkonten mit Verm�genswerten von rund 50 Mio.
Am 11. und 15. Januar sowie am 5. Februar 2001 �bermittelte das Bundesamt f�r Justiz (BJ) der Bezirksanwaltschaft drei Rechtshilfebegehren der peruanischen Beh�rden:
- Am 6. (resp. 25.) November 2000 ersuchte die Fiscalia de la nacion um Rechtshilfe bei ihrer Strafuntersuchung gegen Montesinos wegen ungerechtfertigter Bereicherung als Beamter im Amt. Montesinos sei in den vergangenen zehn Jahren als Berater des nationalen Geheimdienstes t�tig gewesen. Sein aus dieser T�tigkeit erworbenes Einkommen stehe in keinem Verh�ltnis zu seinen gem�ss Unterlagen der Bank E.________ in Peru ausgewiesenen Eink�nften von 2,5 Mio.
US-Dollar, geschweige denn zu den aus der Schweiz gemeldeten, ihm zuzurechnenden Verm�genswerten von ann�hernd 48 Mio. US-Dollar. Es gebe denn auch die Aussagen eines Drogenh�ndlers namens F.________, der vor Gericht erkl�rt habe, er habe Montesinos monatlich 50'000 US-Dollar bezahlen m�ssen, um im Gebiet von Campanilla unbehelligt mit Drogen handeln zu k�nnen. Sodann existiere eine Videoaufnahme, welche dokumentiere, wie Montesinos dem Kongressmitglied G.________ 15'000 US-Dollar �bergeben habe; die Geldzahlung habe bezweckt, dass G.________ zugunsten der Regierungspartei stimme.
- Die von der 3. Fiscalia Provincial Especializada en Trafico Ilicito de Drogas gegen Montesinos gef�hrten Ermittlungen gehen in die selbe Richtung, wie sie die Bezirksanwaltschaft am 7. November 2000 wissen liess. Diese peruanische Beh�rde untersucht zus�tzlich wegen des Verdachtes, dass Montesinos von Drogenh�ndlern erh�ltlich gemachtes Geld gewaschen und verheimlicht habe.
- Schliesslich ermittelt die 41. Fiscalia Provincial Especializada bzw. das 41. Gericht f�r Strafsachen gem�ss Ersuchen vom 16. November 2000 wegen passiver Bestechung, "sachlicher Beg�nstigung" und "Falschaussage im Verwaltungsverfahren".
Mit Verf�gung vom 24. Januar 2001 setzte die Bezirksanwaltschaft der X.________ Ltd. Frist an, um zu erkl�ren, ob sie mit der Herausgabe der sie betreffenden Dokumente �ber ihr Konto Nr. zzz bei der Bank D.________ (Schweiz) in Z�rich im vereinfachten Verfahren nach Art. 80c IRSG einverstanden sei oder nicht. Da kein Einverst�ndnis zur vereinfachten �bermittlung der erhobenen Bankunterlagen erteilt wurde, erliess die Bezirksanwaltschaft am 28. Februar 2001 die Schlussverf�gung, worin den Rechtshilfeersuchen im Sinne der Erw�gungen entsprochen, die Herausgabe der in der Verf�gung genauer spezifizierten Unterlagen und Ausk�nfte (u.a.) �ber das Konto Nr. zzz der X.________ Ltd. bei der Bank D.________ angeordnet und das genannte Konto zudem auch im Rahmen des Rechtshilfeverfahrens gesperrt wurde.
Einen von der X.________ Ltd. gegen die Schlussverf�gung erhobenen Rekurs wies die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich mit Beschluss vom 25. April 2001 ab, soweit darauf eingetreten wurde.
B.- Mit Eingabe vom 7. Juni 2001 f�hrt die X.________ Ltd. Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht mit folgenden Antr�gen:
Kantons Z�rich vom 25. April 2001 und die Schlussverf�gung
Z�rich vom 28. Februar 2001 betreffend X.________
2a. Es seien der ersuchenden Beh�rde folgende Dokumente
2b. Eventualiter: Es seien der ersuchenden Beh�rde
2c. Subeventualiter: Es seien der ersuchenden Beh�rde
gutgeschriebenen Betr�ge �ber insgesamt
X.________ Ltd. lautendes Konto zu �bertragen.
Verm�genswerte nachweislich Vladimiro
4. Alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zulasten
Die Bezirksanwaltschaft, die Staatsanwaltschaft, das Obergericht sowie das Bundesamt f�r Justiz haben auf eine Stellungnahme zur Beschwerde verzichtet, wobei das Bundesamt auf den vorinstanzlichen Entscheid verwiesen hat, dem es sich vollumf�nglich anschliessen k�nne.
1.- a) F�r die hier streitige Rechtshilfe zwischen der Republik Peru und der Schweiz sind in erster Linie die Bestimmungen des zwischen den beiden Staaten am 21. April 1997 abgeschlossenen Vertrages �ber die Rechtshilfe in Strafsachen massgebend; dieses �bereinkommen ist am 2. Dezember 1998 in Kraft getreten (SR 0.351. 964.1). Soweit der Staatsvertrag bestimmte Fragen nicht abschliessend regelt, gelangt das schweizerische Landesrecht, namentlich das Bundesgesetz vom 20. M�rz 1981 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG, SR 351. 1) und die dazugeh�rende Verordnung (IRSV, SR 351. 11) zur Anwendung (vgl. Art. 1 Abs. 1 IRSG), auch wenn es eine weitergehende Rechtshilfe zul�sst (BGE 123 II 134 E. 1a S. 136 mit Hinweisen). In jedem Fall bleibt jedoch der Schutz der v�lkerrechtlich gew�hrleisteten Menschenrechte vorbehalten (vgl. BGE 123 II 595 E. 7c S. 617).
b) Beim angefochtenen, am 25. April 2001 ergangenen Beschluss des Obergerichtes handelt es sich um die Verf�gung einer letztinstanzlichen kantonalen Beh�rde, welche das Rechtshilfeverfahren abschliesst. Diese Verf�gung unterliegt zusammen mit den vorangehenden Zwischenverf�gungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 80f Abs. 1 IRSG). Falls der obergerichtliche Entscheid ganz oder teilweise im Sinne der von der Beschwerdef�hrerin gestellten Begehren aufzuheben und in entsprechendem Umfang die verlangte Rechtshilfeleistung zu verweigern w�re, w�rde dadurch auch die von der Beschwerdef�hrerin zus�tzlich angefochtene bezirksanwaltschaftliche Schlussverf�gung vom 28. Februar 2001 insoweit hinf�llig. Deswegen und mangels Letztinstanzlichkeit dieser Anordnung ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, soweit mit ihr ausdr�cklich auch die Aufhebung dieser Anordnung verlangt wird (vgl. BGE 113 Ib 265, 104 Ib 270).
c) Als Inhaberin des betroffenen Kontos zzz ist die Beschwerdef�hrerin pers�nlich und direkt von den streitigen Rechtshilfemassnahmen ber�hrt. Sie hat daher ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung. Entsprechend ist ihre Beschwerdebefugnis insoweit zu bejahen (Art. 80h IRSG).
Soweit sich die Beschwerdef�hrerin indes gegen die Herausgabe von Namen und Kontoangaben der in den erhobenen Bankdokumenten angef�hrten Drittpersonen wendet oder soweit sie sonstwie Interessen Dritter wahrnehmen will, ist sie als nicht pers�nlich bzw. als nicht direkt Betroffene nicht legitimiert.
d) Zul�ssige Beschwerdegr�nde sind die Verletzung von Bundesrecht (damit auch Verfassungs- und Staatsvertragsrecht), einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens. Die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes durch das Obergericht kann nur auf die Frage der offensichtlichen Unrichtigkeit oder Unvollst�ndigkeit bzw. auf Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen hin gepr�ft werden (Art. 104 lit. b in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG und Art. 25 Abs. 1 IRSG). Ganz allgemein ist aber in Rechtshilfesachen vom Sachverhalt auszugehen, wie er im Rechtshilfebegehren und in dessen allf�lligen Erg�nzungen und Beilagen geschildert wird, es sei denn, diese Darstellung sei offenkundig mangelhaft (BGE 125 II 250 ff., 123 II 134 E. 6d/dd, 122 II 422 E. 3c, 118 Ib 111 E. 5b, 117 Ib 64 E. 5c, 115 Ib 68 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen).
e) Das Bundesgericht pr�ft die bei ihm erhobenen R�gen grunds�tzlich mit freier Kognition (BGE 123 II 134 E. 1d, 122 II 373 E. 1c, 121 II 39 E. 2, mit Hinweisen); es ist aber nicht verpflichtet, nach weiteren der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gr�nden zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 122 II 367 E. 2).
2.- a) Die Beschwerdef�hrerin macht wie im vorinstanzlichen Verfahren geltend, die peruanischen Rechtshilfebegehren richteten sich nicht gegen sie, sondern ausschliesslich gegen Vladimiro Montesinos Torres. Entsprechend verlangten die peruanischen Beh�rden einzig Rechtshilfe in Bezug auf Konten, die Montesinos geh�rten. Die ersuchenden Beh�rden seien offenbar der Ansicht, dass die Verm�genswerte auf dem auf sie, die Beschwerdef�hrerin, lautenden Konto zzz bei der Bank D.________ ebenfalls Montesinos zuzurechnen seien, dies wie diejenigen auf den drei andern Konten, lautend auf die B.________ Inc. und die H.________ Inc. , auf die bezogen Rechtshilfe gew�hrt werde. W�hrend diese drei letztgenannten Konten tats�chlich von Montesinos beherrscht w�rden, seien am genannten Konto zzz die Herren I.________ und J.________ zeichnungs- und wirtschaftlich berechtigt.
Sie, die Beschwerdef�hrerin, habe das fragliche Konto anfangs Juli 1998 zwecks Entgegennahme und Weiterleitung von Kommissionszahlungen im Zusammenhang mit der Abwicklung verschiedener Liefervertr�ge zwischen der staatlichen russischen Gesellschaft K.________ und einer Unternehmung in Peru (L.________) er�ffnet. Einer der �ber das Konto von der Weiterleitung von Kommissionen Beg�nstigter sei auch Montesinos gewesen, weshalb die Unterlagen des Kontos ZZZ �berweisungen auf die erw�hnten, unbestrittenermassen Montesinos zuzurechnenden Konten aufzeigten. Daneben seien auf diesem Konto - was urspr�nglich nicht so geplant gewesen sei - verschiedene �berweisungen von und Gutschriften an Montesinos bzw. dessen Gesellschaften B.________ Inc. und H.________ Inc. zu verzeichnen. Die ihr bzw. dem Konto zzz in diesem Rahmen gutgeschriebenen Gelder seien stets kurze Zeit nach der Gutschrift auf die Konten der beiden genannten, Montesinos geh�renden Gesellschaften weitergeleitet worden.
Der Ende September 2000 auf dem Konto befindliche Saldo von rund 670'000 US-Dollar geh�re damit ausschliesslich ihr, der Beschwerdef�hrerin, bzw. den wirtschaftlich Berechtigten (I.________ und J.________), wohingegen die am 10. und 11. Oktober 2000 auf dem Konto gutgeschriebenen 8'570'786. 70 und 5'895'267. 09 US-Dollar nicht ihr zuzurechnen seien. Sie habe denn die Bank D.________ am 5. und erneut am 24. November 2000 um Stornierung dieser beiden Gutschriften gebeten, nachdem diese in keinem Zusammenhang mit ihr zuzuschreibenden Transaktionen gestanden h�tten. Die Stornierung habe zufolge der zwischenzeitlich von der Bezirksanwaltschaft angeordneten Kontensperre nicht mehr erfolgen k�nnen. Anfangs Februar 2001 habe die Bezirksanwaltschaft ihr, der Beschwerdef�hrerin, mitgeteilt, dass diese zwei Gutschriften auf dem Konto aufgrund eines von Montesinos im September 2000 erteilten Auftrages erfolgt seien.
Mithin sei das Konto zzz ihr, der Beschwerdef�hrerin, und nicht Montesinos zuzurechnen, weshalb die verlangte Rechtshilfe nicht zu erteilen oder - im Sinne der gestellten Eventual- bzw. Subeventualantr�ge - zu beschr�nken.
b) Gest�tzt darauf bringt die Beschwerdef�hrerin im Wesentlichen dieselben R�gen wie vor Obergericht vor, n�mlich im Einzelnen was folgt:
- Gem�ss den peruanischen Rechtshilfebegehren sei einzig Montesinos angeschuldigt. Sie selber werde in der den Begehren zugrunde liegenden Sachverhaltsdarstellung nicht genannt, und entsprechend w�rden ihr denn auch keine strafbaren Handlungen zur Last gelegt, so dass durch die Bewilligung der verlangten Rechtshilfe in Bezug auf das fragliche, auf sie lautende Konto ZZZ Art. 28 Abs. 3 lit. a IRSG verletzt werde.
- Ein gen�gender Tatverdacht in Bezug auf eine der in den Rechtshilfebegehren aufgef�hrten Straftaten sei unerl�ssliche Voraussetzung f�r die Anordnung von Zwangsmassnahmen.
Indes werde auf sie, die Beschwerdef�hrerin, bezogen nichts dargelegt, was irgendwie die Merkmale eines Straftatbestandes erf�llen k�nnte. Entsprechend seien die von den Z�rcher Beh�rden angeordneten Zwangsmassnahmen auch im Lichte von Art. 64 IRSG widerrechtlich.
- Unter den gegebenen Umst�nden bezweckten die von den peruanischen Beh�rden gestellten Rechtshilfebegehren eine unzul�ssige Beweisausforschung, da durch die �bermittlung der sie, die Beschwerdef�hrerin, betreffenden Bankunterlagen ein auf sie bezogener Tatverdacht erst begr�ndet werden soll.
- Durch die Gew�hrung der Rechtshilfe auf sie, die Beschwerdef�hrerin, bezogen werde daher auch das Verh�ltnis-m�ssigkeitsprinzip und damit die Bestimmung gem�ss Art. 63 Abs. 1 IRSG verletzt, und entsprechend bewirkten die getroffenen Zwangsmassnahmen einen ungerechtfertigten Eingriff in die Eigentumsgarantie (Art. 26 Abs. 1 BV).
c) Das Obergericht hat diese Vorbringen einl�sslich er�rtert und im Lichte der massgebenden Rechtsprechung zutreffend gew�rdigt. Es hat ausf�hrlich erwogen, aus welchen Gr�nden die Voraussetzungen zur Leistung der von den peruanischen Beh�rden verlangten und von der Bezirksanwaltschaft angeordneten Rechtshilfe - Auskunftserteilung bzw. Herausgabe der erhobenen Unterlagen in Bezug auf das in den untersuchten Sachverhalt verwickelte Konto der Beschwerdef�hrerin sowie Sperre dieses Kontos - erf�llt sind. Dabei hat es sich richtigerweise von den Ausf�hrungen in den peruanischen Ersuchen leiten lassen, welche den staatsvertraglichen Erfordernissen ohne weiteres zu gen�gen verm�gen (massgebend ist insoweit entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin nicht Art. 28 IRSG, sondern in erster Linie namentlich die Regelung gem�ss Art. 22 des zwischen der Schweiz und der Republik Peru abgeschlossenen Rechtshilfe�bereinkommens, die allerdings im Wesentlichen mit derjenigen des IRSG �bereinstimmt); ein Verweigerungsgrund (s. Art. 4 des �bereinkommens) liegt nicht vor. Inwiefern das vorliegende Rechtshilfebegehren offensichtlich mangelhaft im Sinne der Rechtsprechung bzw. weshalb der dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegende Sachverhalt fehlerhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG festgestellt worden sein soll, wird nicht dargetan und ist auch sonstwie nicht ersichtlich. Davon, die Vorinstanz habe den Zweck des Begehrens falsch wiedergegeben oder sonstwie verkannt, kann nicht die Rede sein. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin ist dabei unerheblich, dass in der peruanischen Strafuntersuchung nur Montesinos und nicht auch der Beschwerdef�hrerin bzw. ihren Vertretern Straftaten zur Last gelegt werden. Entscheidend ist insoweit nur, dass gem�ss der plausiblen Darstellung in den Ersuchen das fragliche Konto in den untersuchten, Montesinos vorgeworfenen Sachverhalt verwickelt ist und dass auf diesen bezogen beidseitige Strafbarkeit als Voraussetzung f�r Zwangsmassnahmen zu bejahen ist (s. Art. 6 des �bereinkommens).
Soweit die Beschwerdef�hrerin die Sachverhaltsfeststellungen der peruanischen Beh�rden aus ihrer Sicht erg�nzt, vermag sie die nach dem Gesagten f�r die schweizerischen Vollzugsbeh�rden verbindliche Darstellung in den Rechtshilfeersuchen nicht zu entkr�ften; die ersuchten Beh�rden haben weder Tat- noch Schuldfragen zu pr�fen und auch keine Beweisw�rdigung vorzunehmen (s. etwa BGE 123 II 279 E. 2b).
Sodann ist das Obergericht im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung richtigerweise zum Ergebnis gelangt, dass die angeordnete Auskunftserteilung hinsichtlich des fraglichen Kontos und auch dessen vorl�ufige Sperre den Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz nicht verletzen. Denn offensichtlich, selbst nach den Angaben der Beschwerdef�hrerin, ist das fragliche Konto auch vom Angeschuldigten Montesinos benutzt worden, so dass die darauf bezogenen Rechtshilfemassnahmen, wie sie von der Bezirksanwaltschaft getroffen und vom Obergericht best�tigt worden sind, f�r die weiteren Abkl�rungen im peruanischen Strafverfahren gegen Montesinos dienlich sein k�nnen, sei es zu dessen Belastung oder gegebenenfalls zu dessen Entlastung (vgl. Art. 63 Abs. 5 IRSG).
Von einem Fall unzul�ssiger Beweisausforschung (vgl. in diesem Zusammenhang BGE 125 II 65 E. 6b S. 73 mit Hinweisen) kann unter den gegebenen Umst�nden nicht die Rede sein. Nach dem Gesagten ist auch nicht ersichtlich, inwiefern durch die im Rechtshilfeverfahren angeordneten Zwangsmassnahmen die Eigentumsrechte der Beschwerdef�hrerin verletzt worden sein sollen, wie diese behauptet.
Den dem angefochtenen Entscheid (S. 8 - 15) zugrunde liegenden zutreffenden Erw�gungen ist insoweit nichts weiter beizuf�gen; es kann im �brigen darauf verwiesen werden.
d) Zus�tzlich bringt die Beschwerdef�hrerin vor, es fehle die gem�ss Art. 76 lit. c IRSG erforderliche Best�tigung, dass die fraglichen Zwangsmassnahmen im ersuchenden Staat zul�ssig seien, so dass die Rechtshilfe auch aus diesem Grund nicht gew�hrt werden d�rfe.
Eine solche Best�tigung ist indes in dem zwischen der Schweiz und Peru abgeschlossenen, hier in erster Linie massgebenden Rechtshilfe�bereinkommen (oben E. 1a), das von der Beschwerdef�hrerin offenbar �bersehen worden ist (zumal sie ihre R�gen ausschliesslich auf das IRSG abgest�tzt und das �bereinkommen in der Beschwerde nirgends erw�hnt hat), nicht vorgesehen (s. dessen Art. 22). Verh�lt es sich so, so darf die Rechtshilfeleistung in einem Fall wie dem vorliegenden nicht von der Vorlage einer derartigen Best�tigung abh�ngig gemacht werden (s. oben E. 1a und etwa BGE 117 Ib 53 E. 1a mit Hinweisen, sodann BGE 120 Ib 120 betreffend das Auslieferungsverfahren, zudem auch nicht publ. BGE vom 18. April 1996 i.S. X.).
Abgesehen davon wird eine Best�tigung der genannten Art in der Praxis nur dann verlangt, wenn ernsthafte Zweifel �ber die Zul�ssigkeit der anbegehrten Massnahmen bestehen (BGE 123 II 161 E. 3b S. 166). Solche Zweifel fehlen indes im vorliegenden Fall, zumal Zwangsmassnahmen der in Frage stehenden Art gem�ss dem hier massgebenden Rechtshilfe�bereinkommen ausdr�cklich vorgesehen sind.
Demgem�ss erweist sich die Beschwerde auch insoweit als unbegr�ndet.
e) Schliesslich macht die Beschwerdef�hrerin - wie auch schon im vorinstanzlichen Verfahren - eine Verletzung des Spezialit�tsprinzips geltend. Dieses ist in Art. 8 des �bereinkommens geregelt. Danach haben sich die Vertragsstaaten verpflichtet, dass die durch Rechtshilfe erhaltenen Ausk�nfte im ersuchenden Staat in Verfahren wegen Taten, derentwegen Rechtshilfe nicht zul�ssig ist, weder f�r Ermittlungen ben�tzt noch als Beweismittel verwendet werden d�rfen; jede weitere Verwendung von Ausk�nften bedarf der vorg�ngigen Zustimmung der Zentralbeh�rde des ersuchten Staates (insoweit �bereinstimmend die Regelung nach Art. 67 IRSG, die f�r die bloss nach diesem Gesetz abzuwickelnde Rechtshilfe massgebend ist; s. dazu BGE 125 II 258 ff.). Die Beschwerdef�hrerin kritisiert zu Recht nicht die durch die Bezirksanwaltschaft vorgenommene Formulierung des Spezialit�tsvorbehaltes.
Doch h�lt sie daf�r, im Zusammenhang mit der von Seiten der Schweiz bereits erfolgten Weiterleitung von Informationen sei das Spezialit�tsprinzip dadurch missachtet worden, dass die peruanischen Beh�rden diese Informationen aus dem Geheimbereich von in die Strafuntersuchung involvierten Personen nicht bloss bestimmungsgem�ss im Rahmen der Strafuntersuchung gegen Montesinos verwendet, sondern grossenteils an die Presse weitergeleitet h�tten; das Obergericht habe diesen Einwand nicht geb�hrend ber�cksichtigt.
Die Bezirksanwaltschaft hat ihrer Schlussverf�gung vom 28. Februar 2001 den in F�llen der vorliegenden Art �blichen Spezialit�tsvorbehalt beigef�gt. Die Einhaltung des Spezialit�tsgrundsatzes durch Staaten, die - wie die Republik Peru - mit der Schweiz durch einen Rechtshilfevertrag verbunden sind, wird nach dem v�lkerrechtlichen Vertrauensprinzip als selbstverst�ndlich vorausgesetzt, ohne dass die Einholung einer ausdr�cklichen Zusicherung notwendig w�re (s. etwa BGE 117 Ib 64 E. 5f S. 92, 110 Ib 392 E. 5c S. 395, 107 Ib 264 E. 4b S. 271 f.). Inwiefern der ersuchende Staat im vorliegenden Fall gegen�ber der Beschwerdef�hrerin das Spezialit�tsprinzip im Sinne von Art. 8 des �bereinkommens verletzt haben bzw. eine solche Verletzung beabsichtigen soll, dies namentlich durch die erm�glichte, in der Beschwerde erw�hnte Presseberichterstattung, ist durch nichts erstellt; jedenfalls bei der derzeitigen Aktenlage weist nichts darauf hin, dass die peruanischen Beh�rden die fraglichen Ausk�nfte in durch die Schlussverf�gung bzw. den beigef�gten Spezialit�tsvorbehalt nicht abgedeckten Verfahren in Bezug auf die Beschwerdef�hrerin f�r Ermittlungen ben�tzen oder als Beweismittel verwenden w�rde. Ebenso wenig ist belegt, ob bzw. dass allenfalls Dritten gegen�ber eine derartige Verletzung des Spezialit�tsvorbehaltes erfolgt sein oder drohen soll. Allerdings ist die Beschwerdef�hrerin - wie erw�hnt - schon gar nicht legitimiert, im vorliegenden Verfahren Interessen Dritter wahrzunehmen (oben E. 1c).
Auch die diesbez�glichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin sind somit nicht stichhaltig, wie ebenfalls schon die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat. Sollten peruanische Amtspersonen dem Amtsgeheimnis unterstehende Informationen an die Presse geliefert haben, ist es Sache der davon Betroffenen, sich bei den zust�ndigen peruanischen Instanzen dagegen zur Wehr zu setzen.
S�mtliche Einw�nde gegen die Zul�ssigkeit der von den Z�rcher Vollzugsbeh�rden in Bezug auf das fragliche Konto der Beschwerdef�hrerin angeordneten Rechtshilfemassnahmen erweisen sich somit als unbegr�ndet. Unter den gegebenen Umst�nden und im Lichte der soeben zitierten Rechtsprechung besteht kein Anlass, die Rechtshilfeleistung von einer ausdr�cklichen Zusicherung des ersuchenden Staates abh�ngig zu machen, die staatsvertraglichen Verpflichtungen zu respektieren.
3.- Nach dem Gesagten ist die Beschwerde sowohl im Haupt- als auch in den Eventualstandpunkten offensichtlich unbegr�ndet und abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.
3.- Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Bezirksanwaltschaft IV, B�ro 7, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Z�rich, III. Strafkammer, sowie dem Bundesamt f�r Justiz, Abteilung internationale Rechtshilfe, schriftlich mitgeteilt.