Source: https://bvdh-hundepsychologen.de/der-berufsverband/satzung
Timestamp: 2017-11-22 14:56:52
Document Index: 149215442

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 14']

Berufsverband der Hundepsychologen - Satzung
Seminar Ankündigungen
Seminar 17.11.2013
„Berufsverband der Hundepsychologen“
(2) Er hat seinen Sitz in Anröchte.
1. Gemeinsame Qualitätsstandards für die Arbeit der Hundepsychologen im deutschsprachigen Raum.
2. Gemeinsame Qualitätsstandards im Bereich der Ausbildung zum Hundepsychologen.
3. Gewaltfreiheit bei der Arbeit mit Hunden.
4. Respektvoller Umgang der Hundepsychologen während ihrer Arbeit mit Hund und Mensch.
5. Respektvolle Zusammenarbeit mit anderen Berufsverbänden, Unternehmungen und Menschen, die im Hundebereich arbeiten und ebenfalls für Gewaltfreiheit einstehen.
6. Unterstützung von Forschungsprojekten, die das Verständnis für Hunde vergrößern oder vergrößern können. Tierversuche sind hier grundsätzlich auszuklammern.
§ 4 Verhaltenskodex bei der Arbeit mit Hunden
1. Die Mitglieder des Vereines verpflichten sich grundsätzlich bei der Arbeit mit Hunden auf Methoden und Erziehungshilfen zu verzichten, die Schmerzen und Leiden bei Hunden verursachen.
2. Die Verwendung von Stachelhalsbändern, Zughalsbändern ohne Stopp und Erziehungsgeschirren mit Zugwirkung unter den Achseln sowie Reizstromgeräten ist den Mitgliedern verboten.
Wer sich um die ordentliche Mitgliedschaft bewirbt, muss eine vom BVdH anerkannte Ausbildung zum Hundepsychologen oder Hundetrainer absolviert haben und versichern, als Hundepsychologe oder Hundeverhaltensberater neben- oder hauptberuflich zu arbeiten.
Ordentliches Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person (juristische Personen haben nur eine Stimme bei Verbandsabstimmungen) werden, die
· sich zu den in § 3 genannten Zielen des Vereins bekennt,
· sich haupt- oder nebenberuflich in der Hundepsychologie oder in der Verhaltenstherapie von Hunden betätigt,
· sich zur Einhaltung der in § 4 aufgeführten Grundsätze verpflichtet.
· der Antragsteller in der Vergangenheit ein Verhalten bezeigt hat, das als vereinsschädigend einzustufen wäre,
· zu besorgen ist, dass der Antragsteller die in § 4 genannte Grundsätze nicht einhalten wird.
§ 6 Der Hundepsychologe
Ordentlichen Mitgliedern, die die vom Verein festgelegten Qualifikationen nachweisen oder einen vom Verein anerkannten Ausbildungs- und Fortbildungslehrgang erfolgreich abgeschlossen haben, wird auf schriftlichen Antrag durch den Vorstand gestattet, die Bezeichnung
„Hundepsychologe BVdH“
zu führen. Die Berechtigung kann vom Verein entzogen werden. Sie endet in jedem Fall mit dem Ende der Mitgliedschaft im Verein.
§ 7 Anerkannte Ausbildungen
· Vom BVdH wird die Ausbildung zum „Hundepsychologen nach Thomas Riepe®“, als Zugangsvoraussetzung zum Verein anerkannt. Bewerber mit anderen Ausbildungen werden im Einzelfall vom Vorstand geprüft.
· Es ist möglich, dass sich Ausbildungsträger um die Anerkennung vom BVdH bewerben. Dies muss schriftlich geschehen. Die Anerkennung wird nach genauer Prüfung durch den Vorstand vorgenommen und in ergänzendem Protokoll der Satzung beigefügt. Die Bewerbung von Ausbildungsträgern ist Kostenpflichtig.
§ 8 Beendigung, Verlust und Ruhen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft ist höchstpersönlich und nicht übertragbar. Sie endet durch den Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
Der Austritt kann zum 31.12. eines jeden Kalenderjahres erklärt werden. Er muss dem Vorstand gegenüber schriftlich bis zum 31.10. des jeweiligen Kalenderjahres vorliegen.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es sich vereinsschädigend verhalten, das heißt schuldhaft und gröblich die Interessen des Vereins verletzt hat. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied die Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen.
Ein Mitglied kann auch durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Umlagen oder Beiträgen ganz oder teilweise im Rückstand ist. Der Ausschluss darf frühestens einen Monat nach Zugang der zweiten Mahnung, in der dem Mitglied der Ausschluss angedroht worden sein muss, erfolgen. Eine Anrufung der Mitgliederversammlung gegen den Ausschluss findet in diesem Fall nicht statt.
(1) Ordentliche Mitglieder haben das volle Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht.
(2) Ordentliche Mitglieder haben die Pflicht, die vom Verband erhobenen Mitgliedsbeiträge und Umlagen zu entrichten.
§ 10 Mitgliedsbeiträge und Umlagen
(1) Von den ordentlichen Mitgliedern werden Jahresbeiträge in Höhe von 45,- € erhoben. Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge können nur in der Mitgliedsversammlung beschlossen werden. Mitgliedsbeiträge sind jährlich im Voraus bis spätestens zum 15.02. zu zahlen. Neumitglieder zahlen innerhalb von sechs Wochen.
(2) Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereines können Umlagen erhoben werden, deren Höhe ebenfalls von der Mitgliederversammlung festgelegt werden.
(3) Außerordentliche Mitglieder und Mitglieder, deren Mitgliedschaft ruht, sind von der Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
a) dem/der Vorsitzenden und Kassenwart/in in einer Person
(2) Der Verein wird gerichtlich wie außergerichtlich durch den/die Vorsitzende/n vertreten.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung einzeln in freier und geheimer Wahl mit einfacher Mehrheit für die Dauer von vier Jahren gewählt. Vor der Wahl bestimmt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen aus ein bis zwei Personen bestehenden Wahlausschuss.
§ 14 Aufgaben und Organisation des Vorstandes
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse einstimmig.
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige ordentliche Mitglied Stimmrecht.
(2) Die Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von 6 Wochen unter vollständiger Angabe der Tagesordnungspunkte mindestens einmal im Jahr vom Vorstand einzuberufen. Die Einberufung hat schriftlich zu erfolgen.
(3) Die Mitgliederversammlung ist mit den anwesenden Mitgliedern beschlussfähig.
(4) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom/von der Schriftführer/in und der/dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
(5) Anträge an die Mitgliederversammlung müssen spätestens 14 Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen.
(6) Über die Behandlung später eingehender Anträge entscheidet die Mitgliederversammlung durch Handzeichen. Solche Anträge sind zu behandeln, wenn dies von mindestens 1/4 der anwesenden Mitglieder verlangt wird.
a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes
d) Benennung eines oder mehrerer Kassenprüfer/innen
i) Beschlussfassung über die Haushaltsplanung
Der Vorstand hat binnen 4 Wochen eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn dies von mindestens 49 % der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und Grundes schriftlich gefordert wird.
(1) Der Verein kann mit der Mehrheit von 75 % aller stimmberechtigten Mitglieder aufgelöst werden.
(2) Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des Zwecks fällt das gesamte Vermögen einer gemeinnützigen Tierschutzorganisation zu.
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