Source: https://gesetze-in-app.de/HGB/119
Timestamp: 2019-03-23 02:37:10
Document Index: 366198310

Matched Legal Cases: ['§ 119', 'BGH', '§119', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 119', 'BGH', '§ 119', 'BGH', '§119', 'BGH', 'BGH']

§ 119 HGB:
BGH, URTEIL vom 2.9.2011, Az. II ZR 242/09 Vielmehr sind sowohl der Beschluss über die Auflösung als auch der Beschluss über die Feststellung der Liquidationseröffnungsbilanz, soweit im Gesellschaftsvertrag das Einstimmigkeitsprinzip (§119 HGB) abbedungen ist, einer Mehrheitsentscheidung zugänglich (vgl. BGH, Urteil vom 24. November 2008 - II ZR 116/08, BGHZ 179, 13 Rn. 14 ff.
BGH, URTEIL vom 1.9.1972, Az. II ZR 33/70 Gesellschaftsvertragliche Bestimmungen, die für die Abänderung des Gesellschaftsvertrages, insbesondere für Änderungen der Gesellschafterrechte und -pflichten, entgegen § 119 Abs. 1 HGB einen Mehrheitsbeschluß ausreichen lassen, müssen zwar insofern eindeutig sein, als eine nur globale Aufhebung des Einstimmigkeitsprinzips nicht genügt, sondern für .jeden einzelnen Beschlußgegenstand, für den der Grundsatz der Einstimmigkeit nicht gelten soll, ein dahingehender Parteiwille zweifelsfrei feststellbar sein muß (vgl. BGHZ 8, 41/42 sowie Fischer aaO § 119 An. 12).
BGH, URTEIL vom 2.9.2011, Az. II ZR 248/09 Vielmehr sind sowohl der Beschluss über die Auflösung als auch der Beschluss über die Feststellung der Liquidationseröffnungsbilanz, soweit im Gesellschaftsvertrag das Einstimmigkeitsprinzip (§119 HGB) abbedungen ist, einer Mehrheitsentscheidung zugänglich (vgl. BGH, Urteil vom 24. November 2008 - II ZR 116/08, BGHZ 179, 13 Rn. 14 ff.