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Timestamp: 2018-08-20 08:38:51
Document Index: 151955647

Matched Legal Cases: ['§ 267', '§ 268', '§ 267', '§ 266', '§ 275', '§ 264', '§ 326', '§ 264', '§ 325', '§ 326', '§ 266', '§ 268', '§ 268']

Jahresabschluss-Checkliste 2017, Kapitalgesellschaften, Handelsbilanz | Finance Office Professional | Finance | Haufe
In dieser Checkliste sind die Arbeitsschritte abgebildet, die beim Erstellen des Jahresabschlusses speziell bei Kapitalgesellschaften in der Handelsbilanz beachtet werden müssen. Sie hilft dem verantwortlichen Jahresabschlussbearbeiter, den Stand der Arbeiten zu dokumentieren und einzelne Bereiche auf Mitarbeiter zu delegieren.
Diese Jahresabschluss-Checkliste auf neuestem Rechtsstand bietet dem Praktiker einen aktuellen Überblick über alle bei der Jahresabschlusserstellung der Handelsbilanz speziell von Kapitalgesellschaften zu beachtenden Regelungen. Sie hilft
die eigenen Arbeitsabläufe zu beschleunigen,
das Bearbeiten einzelner Aufgabenbereiche auf verschiedene Mitarbeiter zu delegieren, ohne einen Qualitätsverlust befürchten zu müssen.
Praxisorientierte Fragestellungen gewährleisten ein effektives, sicheres und zeitsparendes Arbeiten.
Hartmut Dicke, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Dipl.-Wirt.-Ing.
Thorsten Dicke, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
Praxis-Checkliste: GmbH/AG/Allgemein
1. Wurde vor Ende des Geschäftsjahres geprüft, ob die Größenklassen des § 267 HGB für kleine Kapitalgesellschaften (Bilanzsumme 6 Mio. EUR, Umsatzerlöse 12 Mio. EUR, Mitarbeiterzahl 50)[1], nicht bereits das 2. Mal in Folge überschritten werden und somit Prüfungspflicht besteht (bei Neugründungen sind die Verhältnisse am ersten Abschlussstichtag nach der Neugründung ausschlaggebend)? Wurde geprüft, ob durch die Tilgung von Verbindlichkeiten oder bilanzpolitische Maßnahmen eine Verringerung der Bilanzsumme möglich ist (z. B. Absetzung erhaltener Anzahlungen vom Vorratsvermögen nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB)?
2. Wurden die in § 267a HGB benannten Größenkriterien für Kleinstkapitalgesellschaften überprüft?[2] Wenn es sich um ein Kleinstunternehmen handelt, wurde geklärt, ob bzw. inwieweit die sich daraus ergebenden Erleichterungen hinsichtlich der Bilanzgliederung (§ 266 Abs. 1 S. 4 HGB), der GuV-Staffelung (§ 275 Abs. 5 HGB) sowie der Aufstellung des Anhangs (§ 264 Abs. 1 S. 5 HGB) Anwendung finden sollen und wurde dies auch mit dem Gesellschaftsvertrag/der Satzung abgestimmt? Wurde geklärt, ob die Offenlegungserleichterung des § 326 Abs. 2 HGB (Hinterlegung statt Offenlegung) in Anspruch genommen werden soll?[3]
3. Wurde für kleine Kapitalgesellschaften geprüft, ob es sinnvoll oder aufgrund gesellschaftsrechtlicher Vorgaben geboten ist, einen Lagebericht zu erstellen (z. B. für Banken) oder ob von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht werden soll?
4. Wurde eine Bilanz/ein Anhang für Offenlegungszwecke nach § 325 HGB erstellt und dabei ggf. von den Erleichterungen des § 326 HGB Gebrauch gemacht?
5. Wurde geprüft, ob die Bilanz und die GuV hinsichtlich Gliederung, Postenbezeichnung und Reihenfolge den Vorschriften der §§ 266, 275 HGB entsprechen? Wurde die Form der Darstellung (insbesondere die Gliederung) entsprechend den Vorjahren beibehalten? Wurden die Bilanz und GuV aus bilanzpolitischen Gründen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungsvorschriften erstellt, um die Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses zu erhöhen?
6. Wurde beachtet, dass seit Inkrafttreten des BilMoG auch selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte bilanziert werden können, insoweit aber die gesetzlichen Vorschriften der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB berücksichtigt wurden?[4]Konzessionen dürfen nur dann bilanziert werden, wenn sie entgeltlich erworben wurden.
7. Wurde beachtet, dass das BilRUG eine redaktionelle Änderung des § 268 Abs. 7 HGB durch eine zusätzliche Angabepflicht für (nicht passivierte) Altersversorgungsverpflichtungen vorgi...