Source: http://www.mietminderung.org/mietminderung-unsichere-wohnungstuer-oder-haustuer/
Timestamp: 2019-07-18 06:48:01
Document Index: 10990989

Matched Legal Cases: ['§555', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536']

Mietminderung: Unsichere Wohnungstür oder Haustür (Einbruchsgefahr)
Mietminderung: Unsichere Wohnungstür oder Haustür
Vorab ein bisschen Theorie: Nach dem Gesetz ist eine Wohnung mangelhaft, wenn sie einen Fehler aufweist, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch beeinträchtigt. Grundlage der Beurteilung des vertragsgemäßen Gebrauchs sind der Mietvertrag und der Zustand der Wohnung bei der Übernahme.
Der vertragsgemäße Gebrauch beinhaltet das Recht und die Möglichkeit des Mieters, die Wohnung so zu nutzen, dass es sich sicher fühlt. Eine unsichere Wohnungstür oder eine Haustür kann die Gebrauchstauglichkeit der Wohnung in objektiver Hinsicht wegen der potentiellen Einbruchsgefahr gefährden, aber auch in subjektiver Hinsicht ein Unsicherheitsgefühl auf Seiten des Mieters oder seiner Familienangehörigen schaffen.
Allerdings schuldet der Vermieter nicht den neuesten technischen Standard. Der Mieter kann nicht verlangen, dass er eine Haustür oder Wohnungstür einbaut, die alle möglichen technischen Finessen ausnutzt oder den Stand der Technik beinhaltet.
Maßgebend ist, dass der Mieter die Wohnung in Verbindung mit einer bestimmten Haustür oder Wohnungstür gemietet hat. Dann hat er Anspruch darauf, dass diese Türen in dem Zustand erhalten bleiben, in dem er sie vorgefunden hat. Beschädigungen muss der Vermieter umgehend beseitigen und die Türen in dem Zustand erhalten, dass sie ihre vorgesehene Aufgabe erfüllen. Insoweit hat der Mieter nur einen Anspruch auf Instandhaltung, nicht aber auf Modernisierung.
Es zählt nur die objektive Situation
Maßgebend ist, wie ein verständiger Mensch die Situation beurteilt. Subjektive Überempfindlichkeiten des Mieters, die keine objektive Grundlage haben, bleiben außer Betracht.
Haustür bildet die erste Barriere
Die Situation ist unterschiedlich zu beurteilen, je nachdem ob die Haustür, die das ganze Gebäude nach außen hin abschließt, beanstandet wird oder ob die Wohnungstür zur Wohnung des Mieters Anlass für Beanstandungen gibt.
Auch bei einer Hauseingangstür darf der Mieter erwarten, dass sie abschließbar ist. Mindestens während der Nachtzeiten sollte dies der Fall sein. Sie bildet die erste Barriere, um den Zutritt fremder Personen zu unterbinden.
Dies gilt erst recht für eine reine Wohnungstür. Nur dann kann sie ihre bestimmungsgemäße Aufgabe erfüllen, nämlich den ungehinderten Zutritt fremder Personen zur Wohnung zu verhindern und dem Mieter die Möglichkeit geben, seine Privatsphäre zu wahren.
Erfolgte Einbrüche indizieren die Unsicherheitslage
Soweit durch die unsichere Wohnungstür oder Haustür eine Einbruchsgefahr begründet wird, steigert sich der Beseitigungsanspruch des Mieters und das damit verbundene Minderungsrecht, je wahrscheinlicher die Einbruchsgefahr ist. Haben sich bereits Einbrüche ereignet, kann dies ein Indiz dafür sein, dass die Türsituation unzureichend ist und sich aus der damit verbundenen Gebrauchsbeeinträchtigung der Wohnung eine Verpflichtung des Vermieters ergibt, für Abhilfe zu sorgen.
Die Gerichte gestehen nicht immer ein Minderungsrecht zu. Maßgebend sind immer die Umstände des Einzelfalls, so dass die nachstehenden Entscheidungen nur als Orientierungshilfe dienen können.
Defekte Haustür: 3 % Mietminderung (AG Berlin-Neukölln MM 1988, 151);
Wohnung nicht abschließbar, fehlende Trennwand zum Hausflur: 25 % (LG Düsseldorf WuM 1973, 187);
Vermieter händigt Schlüssel zur Wohnungseingangstür nicht aus: 100 % (OLG Düseldorf ZMR 2005, 710);
Nicht abschließbare Haustür: 5 % Mietminderung (AG Köln WM 1978, 126);
Undichte Haustür: Zugluft und Feuchtigkeit infolge undichter Haustür und Fenster 10% Mietminderung (AG München Az. 25 C 9566/84);
Bordellbetrieb im Wohnhaus: Nutzen Prostituierte und Freier den Hauseingang, ist darin eine unzumutbare Beeinträchtigung der Mieter zu sehen, da die Hauseingangstür für die Besucher nachts offen gehalten wurde und sich sozial auffällige Personen im Haus aufhielten. Dadurch kam es zwangsläufig zu Begegnungen von Mietern mit Freiern, die als Störung des sittlichen Empfindens wahrgenommen wurden. Mietminderung 10 % (LG Berlin GE 2008, 671; OLG Stuttgart GE 2007, 220);
Einfache Türbeschläge an Stelle von Sicherheitsbeschlägen: keine Mietminderung (LG Freiburg WM 1988, 263).
Forderung nach Einbau eines Spangenschlosses ist Modernisierung, keine Instandhaltung: Kein Minderungsanspruch (AG Berlin-Mitte, Urt.v. 06.09.2012, 27 C 30/12);
Klemmendes Türschloss: keine Mietminderung, wenn das Haustürschloss dazu neige, unter bestimmten Umständen zu verklemmen. Die bloße Möglichkeit genüge nicht. Die Mieter hatten nicht vorgetragen, wann und wie oft das Türschloss tatsächlich verklemmt war. Ihnen sei die Eigenart des Türschlosses bekannt gewesen. Sie hätten sich darauf eingestellt, indem sie nur den Türschnapper benutzten (LG Berlin, Urt.v. 15.03.2002, 63 S 54/00).
Mietminderung: Defekte Haustür bzw. Hauseingangstür
Mietminderung: Schlechte, mangelhafte oder fehlende Isolierung
75 Antworten auf "Mietminderung: Unsichere Wohnungstür oder Haustür"
11. Oktober 2013 - 11:28 Antworten
Unsere Haustür in einem Reihenhaus ist doppelt verglast. Im Sommer ist das Glas innen gesprungen, bei unserer nachbarin bereits letztes Jahr im Winter.
Jetzt im Herbst beschlägen die Fenster innen uns es knackt.
Dem Vermieter haben wir bescheid gesagt, aber es passiert nichts. Kann ich die Miete mindern, weil die Tür jetzt quasi nur noch einfach verglast ist? Wir haben schon so unserer Bedenken, dass das mal richtig knackt und dann kaputt ist und man einfach in unser Haus kommt. Es ist frei zugänglich, auf das Grundstück kann jeder.
13. Oktober 2013 - 13:13 Antworten
wenn ein Mangel vorliegt, dann muss der Vermieter diesen Mangel abstellen. anders kann es aussehen, wenn Sie als Mieterin den Schaden selbst verursacht haben.
Ansonsten kann ich Sie nur auf die Urteile in dem Artikel verweisen.
28. Oktober 2013 - 16:48 Antworten
seit über einem Jahr ist das Schloss der Haustür des Altbau-Mietshauses in dem ich wohne defekt.
Anstatt die Tür zu reparieren fordert der Vermieter die Mieter per Zettel an der Haustürinnenseite dazu auf die Tür stets abzuschließen.
Für mich bedeutet das, dass ich jedes Mal wenn ich Besuch bekomme oder Pakete entgegenehme vom 3ten OG ins EG laufen muss um die Tür auf und wieder abzuschließen da natürlich auch der Türsummer nicht funktioniert.
Zudem stelle ich mir die Frage ob mein Vermieter dadurch nicht meinen primären Fluchtweg versperrt und die permanente Verschließung der Hauseingangstür nicht Brandschutztechnisch unzulässig ist.
Rechtfertigt dieser Mangel eine Mietminderung von 5%? Kann ich diese rückwirkend einbehalten da der Vermieter seit über einem Jahr verspricht (nur mündlich) das Problem zu beheben?
9. November 2013 - 13:11 Antworten
ich kann Sie leider nur auf die Urteile in dem Artikel oder auf unsere Mietminderungstabelle verweisen.
Hier noch ein Artikel-Tipp für Sie: Mietminderung rückwirkend möglich?
16. Dezember 2013 - 16:13 Antworten
folgende Situatuion: Seit ca. 2 Wochen ist das Rolltor zur Tiefgarage defekt und steht permanent offen. Der Verwalter muss informiert sein, weil die betreuende Elektrofirma vor Ort war, um das Tor außer Betrieb zu setzen und diese kommt nur mit Auftrag des Verwalters. Wie sehe es da mit einer Rückwirkenden Mietminderung aus?
Weiterhin ist aufgrund des defekten Tores der ungehinderte Zugang zu den Wohnhäusern durch die Tiefgarage möglich, da sich Zwischentüren nicht absperren lassen. In welcher Höhe könnte man eine Mietminderung deutlich machen, da der Aspekt der Sicherheit ja nur noch bedingt gewährleistet ist.
17. Dezember 2013 - 08:33 Antworten
leider kann ich Ihnen hier zur Höhe nichts schreiben. Ich würde vielleicht sogar von einer Mietminderung absehen, da sich der Verwalter und die Handwerker ja offensichtlich kümmern. Sie müssen einschätzen, in wie weit Sie durch das offene Tor beeinträchtigt werden.
Hier finden Sie einen Artikel zur rückwirkenden Mietminderung.
13. Januar 2014 - 18:23 Antworten
seit ca. einem halben Jahr steht oft die Haustür offen und zwar auch nach 22.00 Uhr wenn mal mal später nach Hause kommt. Letztes Jahr war das auch schon der Fall und der Hausmeister hat den Türschliesser stärker eingestellt, was dann im Sommer dazu führte, dass die Haustür zuknallte so dass man fast aus dem Bett fiel. Ich habe also meinen Vermieter angerufen, da daraufhin nichts geschah auch Mitte Dezember angeschrieben und im den Mangel mitgeteilt und eine Frist bis Februar 2014 gesetzt den Mangel zu beheben und ansonsten eine 5% tige Mietminderung angekündigt. Nun bekam ich Post von ihm in der er mir eine Modernisierungsmaßnahme nach §555 BGB ankündigt welche die Erneuerung der Haustüranlage vorsieht. Darin sind die geplanten Kosten dargestellt und die Ankündigung einer Mieterhöhung, da er berechtigt wäre 11% der Kosten auf die Mieter umzulegen. Für mich ist das aber nur teilweise eine Modernisierung und beinhaltet doch auch eine Art von Instandsetzung, da die alte Haustür ja so durch Alter und Witterung verbraucht ist, dass sie unbrauchbar wurde. Muss ich wirklich die komplette Höhe der Summe akzeptieren?
19. Januar 2014 - 13:20 Antworten
ich würde auch sagen, das Sie hier genau aufpassen sollten, dass es sich nicht um eine Instandhaltung handelt (die natürlich keine Mieterhöhung nach sich zieht).
Lassen Sie die Mieterhöhung im Zweifel von einem Anwalt prüfen.
Nadja Steinke
2. Februar 2014 - 19:57 Antworten
Ich habe in meiner Wohnungstür ein Teil Glas was mich nie gestört hat und was mit einer Gardine gut verdeckt war. Nun wurde bei meiner Nachbarin eingebrochen und ich fühle mich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr sicher, weil man ja mit einem Faustschlag in der Wohnung ist. Ist mein Vermieter dafür verantwortlich eine neue Tür einsetzen zu lassen oder muss ich dies zahlen?
6. Februar 2014 - 20:13 Antworten
hier ein Link für Sie: Mietminderung: § 536b BGB – Mangelkenntnis bei Mietvertragsabschluss
2. April 2014 - 10:27 Antworten
mein Mann und ich leben seit 2 Jahren in einer Altbauwohnung. Das Haus war früher ein Gebäude unseres stättischen Finanzamt und wurde ca. Anfang der 90er Jahre zu einem Mehrfamilienmietshaus mit 8 Mietparteien und einer Apotheke umgebaut. Alle Wohnungen und die Apotheke wurden vor ca. 3 Jahren modernisiert und in 7 der 8 Wohnungen wurde auch ein entsprechend neues Türschloss eingebaut. Nur in unserer Wohnung befindet sich nich ein altes Türschloss, welches sich beim Schließen von außen fast aus dem Holz löst. Der Vermieter hat schon mehrfach versprochen, dies instandsetzen zu lassen, aber bisher ist noch nichts geschehen. Hinzu kommt, dass die Haustür unten im EG auch in einem eher desolaten Zustand ist. Der Vermieter „vertröstet“ uns immer mit der Ausrede, dass das Haus unter Denkmalschutz stehe und daher das Schloss erhalten bleiben müsse. Mittlerweile ist auch Nachwuchs unterwegs und wirklich sicher fühlen wir uns nicht mehr, da die Tür schon mit etwas mehr Aufwand leicht aufgebrochen werden kann, was uns auch ein befreundeter Polizeibeamter bestätigt hat.
Wie kann man hier verfahren, wenn der Vermieter weiterhin keine Taten folgen lässt?
Babak Rohani
25. April 2014 - 23:49 Antworten
Meine Wohnungstür lässt sich nur durch das abschliessen zuziehen. Ansonsten reicht ein leichter Windstoß und sie geht auf.
Kann hier eine Mietminderung eingefordert werden?
Vergisst man einmal ausversehen die Wohnungstür abzuriegeln, so hat sofort jeder die Möglichkeit direkt in die Wohnung einzutreten.
28. April 2014 - 15:10 Antworten
leider kann ich Sie hier nur auf den Inhalt des Artikels verweisen.
12. August 2014 - 16:30 Antworten
in dem Keller des Hauses, in dem wir wohnen wurde nun bereits zum 3. Mal eingebrochen und jeweils teure Fahrräder geklaut.
Der Zugang zu dem Hausflus ist durch ein noch funktionierende, aber in die Jahre gekommene Haustüre abgesichtert, die aber – wie es scheint – kein Hindernis darstellte.
Der Zugang zum Keller ist lediglich durch eine normales Zimmertürenschloss (Bartschloss) verriegelt, welches relativ leicht durch einen Dietrich o.ä. geöffnet werden kann.
So kam es dazu, dass in der vergangenen Nacht unser Fahrrad aus unserem Kellerverschlag – abgesichert durch ein Schloss – entwendet wurde.
Unserem Nachbarn wurde vor ca. 4 Wochen zuletzt ein Fahrrad geklaut. Der Vermieter wollte tätig werden, allerdings nur durch Verbauen der Sicht in den Kellerverschlag.
Können wir auf dieser Basis die Miete mindern (und wenn ja wieviel?) und eventuell auch den Einbau eines „anständigen“ und sicheren Schlosses zum Keller fordern? Zumal die Polizei bei Aufnahme des Diebstahls die Sicherheit beanstandet hat.
Über eine Unterstützung oder einen Rat würde ich mich sehr freuen.
14. August 2014 - 10:53 Antworten
das ist sehr ärgerlich. Ich persönlich kann aber nicht wirklich einen Mangel erkennen. Wenn Sie ernsthaft an eine Mietminderung denken, sollten Sie sich vorab rechtlich beraten lassen.
Noch ein Tipp, lesen Sie diesen Artikel hier: Mietminderung: § 536b BGB – Mangelkenntnis bei Mietvertragsabschluss
2. September 2014 - 12:41 Antworten
ich wohne in einem Altbaumehrfamilienhaus. Was mir beim Einzug nicht aufgefallen ist, dass die Haustür nicht abschließbar ist und auch keinen Schließzylinder hat.
Weiterhin ist meine Wohnungstür eine Art Zimmertür mit einfach schließendem Schloß.
Kann ich vom Vermieter erwarten, dass er dafür sorgt, dass die Haustür abschließbar ist und ich eine einigermaßen sichere Haustür bekomme?
Müssen dann die Mieter des Hauses mit für die Kosten der Haustür aufkommen?
5. September 2014 - 16:08 Antworten
der Austausch von Türen wäre eine klassische Vermieteraufgabe, dieser muss dann auch die Kosten tragen.
Aber: Mietminderung: § 536b BGB – Mangelkenntnis bei Mietvertragsabschluss
Lassen Sie sich bei Betrag am besten rechtlich beraten.
16. September 2014 - 15:04 Antworten
im Juni 2014 hat mein Freund seine Wohnung bezogen. Seit dem ist uns mehrmals aufgefallen, wie hellhörig es ist wenn sich jemand im Hausflur befindet und dort lediglich langläuft. (Schlafzimmer befindet sich direkt am Wohnungflur und der Haustür) . Im Spaß sagte ich mal das es mir vorkomme, als wäre das gar keine richtige Haustür, sondern eine einfache Zimmertüre. Da es zusätzlich noch unten durchzieht und der Winter vor der Tür steht, hat er sich nun mit der Vermietung in Verbindung gesetzt um einen Termin mit dem Hausmeister auszumachen.
Dieser war nun vor einigen Tagen vor Ort und sagte, dass es sich tatsächlich nur um eine einfache Zimmertür handelt und es deswegen auch so hellhörig ist!!
Ist das zulässig?? Man fühlt sich dadurch schon recht stark in seiner Sicherheit und Privatsphäre beschränkt. Zum zeitpunkt der Besichtigung war dieser Mangel nicht offensichtlich.
Welche Möglichkeiten hat er, ist eine Mietminderung zulässig, oder die Vermietung zum Ersatz in eine Haustür verpflichtet?
19. September 2014 - 11:42 Antworten
Hallo N. B.,
ich kann Sie leider nur auf die Aufführungen im Artikel verweisen. Vielleicht hilft Ihnen auch dieser Artikel hier weiter: https://www.mietminderung.org/mietminderung-536b-bgb/
20. Oktober 2014 - 19:02 Antworten
seit 3 Monaten ist bei uns im Haus (6 Familien-Mietshaus) der Schließmechanismus oben an der Tür kaputt. Ich habe meinen Vermieter des öfteren schon darauf hingewiesen. Jedesmal wenn die Tür geöffnet oder geschlossen wird haut der Bügel an der Tür und macht ein Wahnsinnskrach. Die Mieter im Haus laufen Tag und Nacht ein und aus, so dass man wenig Schlaf bekommt.
Inzwischen ist jetzt auch schon der Schnapper kaputt, dass die Tür nur noch geknallt wird, damit sie mal einrastet, es ist der Horror.
Kann ich hier eine Mietminderung erwarten und wenn wie viel Prozent??
21. Oktober 2014 - 12:48 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Ich kann Sie leider nur auf den Artikel oben verweisen. Ihr Fall ist sehr speziell, ich bin nicht sicher, ob Sie überhaupt Rechtsprechung finden, welche über ein ähnliches Problem entschieden haben. Ich würde an Ihrer Stelle nach passenden Urteilen recherchieren.
8. November 2014 - 05:31 Antworten
Ich habe heute einen Zettel an die Haustür angebrachte mit dem Hinweis, die Tür bitte zuzuziehen, da diese oft nicht von alleine schließt. Als ich nachhause kam stand darunter, dass dies ohnehin nichts bringen würde, da der entsprechende Z-Sprechanlagen Schlüssel freiverkäuflich im Handel angeboten wird. Das des nachts immer wieder mal Werbung vor den Haustüren liegt oder an den Türklinken hängt, gab mir sowieso schon zu denken.
Nun meine Frage: Wenn es solche o.ä. Schlüssel tatsächlich gibt, bedeutet dies aus meiner Sicht ein schwerwiegendes Risiko und eine starke Einschränkung meines Sicherheitsbedürfnisses; das letztes Jahr schon ein Mal ein Einbruchversuch in unserem Haus unternommen wurde macht das nicht unbedingt besser.
Ist mein Vermieter in irgendeiner Weise dazu verpflichtet, die vermeindliche Sicherheitslücke zu schließen?
10. November 2014 - 06:06 Antworten
nicht jedes Haus in Deutschland hat eine Schließanlage, bei der keine Schlüssel ohne Sicherheitskarte nachzumachen sind. Der Postbote hat z.B. in aller Regel auch einen Schlüssel. Auch viele Wohnungsschlüssel können „einfach so“ nachgemacht werden. 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Ich würde dem Vermieter Bescheid geben, die Haustür so zu gangbar zu machen, dass diese automatisch schließt.
28. November 2014 - 22:36 Antworten
Hallo, bei unserem Einzug war unsere Wohnungseingangstür nur eine normale Zimmertür mit altem Bundschloss. Da mein Mann Schreiner ist und er günstig an Türen kommt, hat er die Tür mit Einverständnis der Vermieterin auf unsere Kosten ausgetauscht. Da wir jetzt umziehen und das Verhältnis mit der Vermieterin etwas angespannt ist, möchten wir die Tür wieder ausbauen. Geht das so einfach?
29. November 2014 - 12:12 Antworten
das kommt darauf an, was Sie mit dem Vermieter vereinbart haben.
18. Februar 2015 - 10:53 Antworten
hätte da mal eine Frage.Wir wohnen in einem Altbau und haben als Wohnungseingangstür noch ein älteres Model,wäre ja soweit auch nicht weiter schlimm,wenn diese aber noch dicht genug wäre.Unser Wohnungsflur ist ständig kalt.Auch wenn wir im Gemeinschaftsflur stehen,dann kann man genau hören über was sich gerade unterhalten wird.Unsere Privatsphäre ist dadurch mächtig eingeschränkt.
Was kann man dagegen tun,kann man bei sowas die Miete mindern?
2. März 2015 - 16:51 Antworten
ein aufklärender Artikel für Sie: Mietminderung: § 536b BGB – Mangelkenntnis bei Mietvertragsabschluss
20. März 2015 - 19:23 Antworten
bei meinem Freund und mir wurde am 16.01.2015 durch das Fenster im Schlafzimmer eingebrochen.
Das Fenster weist deutlich eine Bruchstelle am Schließmechanismuss auf. Die Vermieterin weiß vom ersten Tag an bescheid und hat vor fast zwei Monaten gesagt das neue Schlösser bestellt wurden seitdem gab es keinerlei Rückmeldung oder gar Fortschritte.
Natürlich Leben wir jetzt in ständiger Angst das erneut Eingebrochen wird und haben deshalb überall dauernd die Rolläden unten
Kann man dadurch eine Mietminderung durchsetzen?
21. März 2015 - 09:29 Antworten
hier ein Artikel für Sie: Mietminderung nach Einbruch (Tür, Fenster, Balkontür aufgebrochen)
3. April 2015 - 13:09 Antworten
Wir sind im August 2014 in eine Mietwohnung eingezogen. Die Wohnungstür war damals schon in einem miserablen Zustand. Sie ist undicht, das Glas der Tür ist gebrochen und das Holz des Türrahmens ist vermodert. Sprich: Man könnte die Tür problemlos eintreten. Die Vermieter haben uns beim Einzug versprochen, dass sie spätestens diesen Sommer die Tür erneuern. Problem ist nun, dass sich die Vermietern weigern eine neue Tür bzw Türrahmen einzubauen, da sie die finanziellen Mittel nicht haben.
Kann ich die Miete mindern und wenn ja, wie viel Prozent könnten das sein ?
9. April 2015 - 08:23 Antworten
es wäre besser gewesen, wenn Sie im Mietvertrag vereinbart hätten, dass die Tür erneuert wird.
13. April 2015 - 07:40 Antworten
der Fall bei mir ist folgender: Die Eingangstüren wurden vor kurzer Zeit geprüft und neu eingestellt, da die Tür im Nachbarhaus richtig laut zu ging und dadurch die Anwohner gestört wurden. Jetzt ist der Fall so die Eingangstür in dem Haus wo ich wohne teilweise nicht mehr richtig ins Schloss fällt. Sprich sie steht auf.
Oder schlägt so laut zu das man die Uhr nach stellen kann wann jemand kommt und geht ( 8 Parteien wohnen hier). Dem Vermieter wurde schon einige male Bescheid gegeben , wo die Tür auch Instant gesetzt wurde. Das ging dann 2 Wochen gut , dann war das Problem das Gleiche. Seit 4 Wochen reagiert der Vermieter gar nicht mehr auf Anrufe, Emails.
Welche Schritte könnte man nun gehen? Durch einen Anwalt die Sache regeln lassen? Den Vermieter nochmal schreiben?
20. April 2015 - 13:04 Antworten
Hallo Stepfanie,
ich würde mich an den Hausmeister wenden oder selbst ab und an einen Tropfen Öl an den „Schließer“ der Tür bringen, dann duscht die Tür besser ins Schloss.
24. Juli 2015 - 16:04 Antworten
ich habe letzte Woche eine Erdgeschoss-Wohnung bezogen. Bei der Marklerin habe ich mehrfach nachgefragt, ob es Probleme mit Einbrüchen gibt, was sie klar verneint hat. Beim Saubermachen der Balkontür sind mir aber dann Einbruchsspuren aufgefallen, diese also bereits aufgebrochen wurde. Daher ist die Einbruchsgefahr erheblich größer, als bei Vertragsabschluss angegeben.
Kann ich jetzt eine Nachbesserung des offensichtilich nicht ausreichenden Einbeuchsschutz verlangen? Kann ich den Mietvertrag außerorentlich kündigen (freiwilliger Kündigungsverziecht für beide Seiten für 1 Jahr im Mietvertrag unterschrieben)?
27. Juli 2015 - 21:04 Antworten
wenn ich Sie richtig verstehe, waren Sie Schäden an der Tür bereits bei Ihrer Besichtigung vorhanden? Dann am besten mal hier lesen: Mietminderung: § 536b BGB – Mangelkenntnis bei Mietvertragsabschluss
Weder im 1. OG, noch im EG wird Ihnen jemand garantieren können, dass es nicht zu einem Einbuch kommen kann. Und falls die Einbruchsspuren schlecht zu sehen waren, kannte auch die Maklerin diese wohlmöglich nicht.
8. September 2015 - 16:19 Antworten
der Beschlag unserer Wohnungseingangstür ist total veraltet. Das Schließblech ist von außen abschraubbar und der Zylinder steht ca. 0,5 cm hervor. In letzter Zeit wird im Ort vermehrt eingebrochen, und wir fühlen uns sehr unsicher, zumal wir auch noch im Erdgeschoss wohnen. Habe ich ein Recht darauf, dass zumindest das Schließblech ausgetauscht wird?
9. September 2015 - 14:51 Antworten
hier ein interessanter Artikel für Sie: https://www.mietminderung.org/mietminderung-536b-bgb/
24. November 2015 - 12:27 Antworten
Betreff: Wohnungstür
Wir sind vor 8 Jahren in unsere Wohnung eingezogen. Mängel haben wir damals nicht beanstandet. Vor etwa 3 Jahren wurde uns im Rahmen eines Eigentümerwechsels mitgeteilt, daß unsere Wohnungstür die Anforderungen an eine solche nicht erfüllt. Mit anderen Worten: Wenn bei uns eingebrochen wird, würde die Versicherung aller Voraussicht nach nichts bezahlen. Daraufhin wurden vom neuen Vermieter bzw. der beauftragten Wohnungsagentur mehrere Begutachtungen durch Firmen veranlaßt, bei denen uns (mündlich) bestätigt wurde, daß unsere Tür nicht als Wohnungstür geeignet sei. Wie gesagt, beim Einzug hatten wir das nicht bemängelt, da wir diesbezüglich keine Sachkenntnisse haben.
Der Vermieter weigert sich die Tür zu modernisieren und verweist darauf, daß keine Pflicht dazu bestünde. Wenn bei uns wirklich eingebrochen würde, zahlt aber aller Voraussicht nach auch die Versicherung nichts.
Frage: Besteht vom Vermieter aus wirklich keine Pflicht, für die Sicherheit der Wohnung zu sorgen, wenn dies beim Einzug nicht bemängelt wurde? Wenn nicht, welche Möglichkeiten bestehen denn überhaupt, da es sich ja nicht um unsere Wohnung handelt? Vielen Dank im Voraus!
25. November 2015 - 09:33 Antworten
dieser Link hier könnte helfen: Mietminderung: § 536b BGB – Mangelkenntnis bei Mietvertragsabschluss
25. November 2015 - 17:04 Antworten
Erst mal ganz lieben Dank für die rasche Antwort. Den Artikel hatte ich mir bereits durchgelesen, konnte aber keinen richtigen Bezug zu unserem Problem herstellen. Positive Kenntnis des Mangels bestand bei Vertragsabschluß nicht. Ich würde sagen, daß auch keine grobe Fahrlässigkeit unsererseits vorliegt. Das springt einem nichts direkt ins Auge. Die Tür sieht ja erst mal aus wie eine Tür und erst bei den verschiedenen Gutachten (Besitzerwechsel und dann später durch zwei Firmen) wurden wir über die Nichteignung als Wohnungstür informiert. Wie gesagt, wir sind auch nicht vom Fach. Auch dem Vermieter selbst würde ich keine Arglist oder ähnliches unterstellen wollen (dem neuen Vermieter sowieso nicht, da er ja das Haus so gekauft hat). Es ist halt einfach so, daß was festgestellt wurde, was vorher noch keiner wußte und nun ergeben sich daraus versicherungsrechtliche Konsequenzen, wenn nichts getan wird. Das ist wahrscheinlich etwas schwieriger, als wenn jemand bewußt gehandelt bzw. nicht gehandelt hätte.
Was mich eher irritiert ist, daß der Vermieter ja die beiden Gutachten in Auftrag gegeben hat, er dementsprechend also durchaus eine Notwendigkeit dafür erkannt hat. Als dann das Ergebnis feststand folgte aber daraufhin keine Reaktion. Wenn überhaupt könnte ich mir vorstellen, an dieser Stelle einzuhaken. Sicher bin ich mir aber nicht.
Stephanie Albicker
19. Februar 2016 - 23:18 Antworten
meine Mutter hat eine alte Tür als Haustür. Ich persönlich würde diese als Küchentür nutzen. Einen Holzrahmen und dann gewelltes Glas in der Mitte. Der Schlüssel dazu sieht auch nicht unbedingt nach Wohnungschlüssel aus. Er ist recht lang. Das zur Tür. Nun zum eigentlichen Problem. Es hat den Anschein, als ob ein früherer Mieter den Schlüssel nicht zurück gegeben hat. Sie hat mir jetzt schon 4! Mal erzählt, es wäre jemand in der Wohnung gewesen während sie arbeiten war. 2018 will der Vermieter eine Grundsanierung durchführen und wohl auch die Tür austauschen. Meine Mutter fühlt sich verständlicherweise nicht mehr wohl. Was kann sie tun, außer ausziehen?
22. Februar 2016 - 04:14 Antworten
das naheliegendste wäre, das Schloss auszutauschen.
15. März 2016 - 11:04 Antworten
unser Vermieter hat kürzlich das Schloss der Hauseingangstür (8-Parteien-Haus) ausgewechselt. Dieses Schloss ist mit jedem beliebigen Schlüssel zu öffnen. Entspricht das noch dem Grundsatz, dass der Zutrittsbereich abgesichert sei sollte? Falls es zu einem Wohnungseinbruch kommen sollte und die Einbrecher haben sich die leicht zu öffnende Haustür zunutze gemacht, haftet dann der Vermieter mit?
Besten Dank & viele Grüße!
5. April 2016 - 17:19 Antworten
Bei uns geht die Wohnungstür nach Ausen auf, eine richtige Sicherung ist somit nicht möglich. Ist eine Stahlzarge Bänder Aussen. Die Haustüre ist 1m davor und das Glas könnte mit der Hand raus gedrückt werden? Was kann ich dagegen tun?
11. Mai 2016 - 08:12 Antworten
ich hätte gern konkrete Fragen konkret beantwortet, werde allerdings immer nur auf Artikel verwiesen, welche dann entsprechend verlinkt sind.
11. Mai 2016 - 19:46 Antworten
leider kann ich hier niemanden zu Einzelfällen beraten. Das ist Anwälten vorbehalten. Ich kann meinen Lesern aber mit weiteren Artikeln und Quellen helfen, daher verweise ich gerne auf andere Beiträge, auf die meine Lese kostenfreien Zugriff haben.
Ich denke die Arbeit hier auf Mietminderung.org hilft vielen Menschen sich kostenlos erste Informationen zu einer möglichen Mietminderung zu beschaffen.
Trotzdem danke für Ihren Kommentar.
13. Mai 2016 - 14:25 Antworten
Unsere Hauseingangstüre eines Mehrfamilienhauses besteht zu einem Teil aus Glas – von innen. Nun war der Vermieter so klug und hat hinter der Tür eine riesen Glasvase gestellt. Es war nur eine Frage der Zeit bis jemand die Glastür gegen die Vase haut – so ist es auch geschehen. Die Hauseingangstür ist nun von innen kaputt und hat ein riesen Loch. Anstatt es zu reparieren, hat der Vermieter das Loch mit Tesa geklebt. Sieht optisch natürlich nicht sonderlich schön aus und dieser Zustand ist nun schon seit mehreren Monaten so. Offensichtlich hat der Vermieter nicht vor die Tür zu reparieren, da er auch auf höffliches bitten nicht reagiert.
Die Tür schließt & ist dicht. Das Glas ist nur von innen kaputt. Also es beeinträchtigt die Sicherheit nicht – sieht nur unschön aus.
19. Mai 2016 - 12:18 Antworten
meine Tochter ist vor 3 Wochen aus einer Mietwohnung ausgezogen. Die Vermieterin verlangt nun von ihr einen Betrag X, weil sich die Eingangstür zur Wohnung gesetzt hatte. Diese wurde während der Mietzeit meiner Tochter angeblich „gehoben“ und nun soll meine Tochter für diese Instandhaltung aufkommen.
Eine Firma war bei meiner Tochter, wegen dieser Tür, hatte aber kein Spezialwerkzeug dabei und fuhr unverrichteter Dinge wieder weg und kam nie wieder. Daüber hat meine Tochter Ihre Vermieterin unterrichtet.
Muss meine Tochter dies zahlen?
11. Juli 2016 - 18:28 Antworten
Wir wohnen in einer quadratischen Wohnanlage mit Gewerbe (Ärzte etc) die durch eine tunnelartige Zufahrt begehbar ist. Es ist ein massives Tor vorhanden das tagsüber offen steht und ab 21h manchmal geschlossen wird. Die Wohnanlage ist für jeden begehbar, auch die Türen zu den vier Wohnhäusern sind nicht verschlossen und auch frei begehbar. Kürzlich klingelte es Abend um 22h an unserer Wohnung. Der Unbekannte trat und schlug gegen die Wohnungstür. Meine verschreckte Frau frage wer dort sei, der Unbekannte antwortete nicht schlug weiter gegen die Tür,und ging nach wenigen Sekunden. Türspion ist nicht vorhanden! Unnahbaren wir eine mächtige Diskussion mit der Hausverwaltung die sagt es sei alles sicher. Es ginge mit dem Tor nicht anders,auf Grund des Gewerbes. Was tun?
12. Oktober 2016 - 14:09 Antworten
Hallo, ich habe ein Büro gemietet. Der abschließbare Fahrstuhl hält direkt im Büro. Das Büro besteht aus 5 einzelnen Räumen die alle mit einen sehr sicheren Schloss versehen sind. Leider hat der Vermieter dazu keine Schlüssel ausgehändigt und möchte die Kosten die entstehen würden beim Schlössertausch nicht übernehmen. Somit kann keiner meiner Kollegen sein Büro abschließen. Ich denke, dass hier dem Datenschutz nicht genüge getan wird. Des weiteren gibt es das Problem wenn der Fahrstuhl mitten zu unseren Bürozeiten irgendwo hängen bleibt und erst nach unserem Feierabend repariert ist, kann unsere Etage nicht abgeschlossen werden und jeder der wolle könnte in alle Büros.
Muss der Vermieter den Austausch der Schlösser bezahlen?
20. Oktober 2016 - 17:10 Antworten
es werden ja ständig Wohnungen ohne die Zimmertürschlüssel vermietet – weil diese abhanden gekommen sind. Wenn Ihr Bürobetrieb einen besonderen Datenschutz erfordern, dann sehe ich durchaus auch den Mieter in der Pflicht die Schlösser zu tauschen. Bitte lassen Sie sich im Zweifel individuell beraten.
Marius Wüstner
18. Dezember 2016 - 12:10 Antworten
vielen Dank für Ihre sehr interessante Seite. Wir wohnen in einem Altbau-Mehrfamilienhaus in Berlin mit drei Aufgängen und einer Hofeinfahrt (Gebäude geht um die Ecke, ca. 30 Mietparteien). Keiner der Aufgänge hat eine Türschließanlage oder Klingelschilder sondert steht tagsüber den ganzen Tag offen. Die Hofeinfahrt ist nicht mal verschließbar. Die Vermieterin ist sehr resistent und verweigert den Einbau von Türschließanlagen, Klingelanlagen, etc. und argumentiert, dass es lediglich notwendig ist, dass die Haustür „verschließbar“ ist und fordert die Mieter (und insbesondere den Hauswart, der im 1.OG wohnt) dazu auf einfach abends die Haustür abzuschließen.
Die ganze Mietergemeinschaft ist mit der Situation äußerst unzufrieden, da Nicht-Bewohner einfach ins Haus laufen können und erst vor den jeweiligen Wohnungstüren klingeln angebracht sind. Die Vermieterin hat sich bereits beim Einzug der meisten Mietparteien störrisch gezeigt und gesagt, dass es eine Klingelanlage nicht geben werde. Daher unsere Frage, ob das so rechtmäßig ist? Zwar war die Klingelanlage bereits bei Übergabe der Mietsache nicht vorhanden, allerdings empfinden wir sowohl die Tatsache, dass jeder reingehen kann und vor unseren Wohnungstüren steht, als auch dass man umgekehrt, wenn die Haustür abgeschlossen ist bei evtl. Gefahren wie Brand etc., nicht aus dem Haus kommt als nicht akzektabel. Wir würden uns überaus freuen, wenn Sie uns mitteilen könnten, ob man hier mindern darf, um den Druck auf die Vermieterin zu erhöhen?
19. Dezember 2016 - 20:01 Antworten
ich kann Ihnen hier leider nur mit diesem Grundsatzartikel helfen: Mietminderung: § 536b BGB – Mangelkenntnis bei Mietvertragsabschluss
In der Tat ist die abgeschlossene Haustür der Hauptpunkt, mit dem sich Ihre Vermieterin in meinen Augen angreifbar macht.
25. Februar 2017 - 23:58 Antworten
Meine Freundin ist vor Kurzem in ihre neue Wohnung eingezogen. Wir wussten bereits vorher, dass die Wohnungstür aus Holz schon einige Risse im Bereich des Schlosses hat und wohl schon geleimt ist. Bei der Übergabe sprachen wir die Vermieterin darauf an, dass das ja eigentlich so nicht bleiben kann. Sie meinte nur, dass die wohl doch noch halten würde, weil das schon mehrere Jahre so sei. Ist in dem Fall eine Mietminderung möglich, obwohl der Schaden ja schon bei Wohnungsübergabe vorhanden was? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten, die wir nutzen könnten?
28. Februar 2017 - 19:26 Antworten
hier ein Link: https://www.mietminderung.org/mietminderung-536b-bgb/
24. März 2017 - 07:06 Antworten
unsere Haustür ist über 30 Jahre alt. Unten der Tür von Verzug hat sich ein Spalt gebildet, dass man einen Bleistift durchschieben kann und es zieht verständlich. Wir haben eine Bürste dran gemacht- hilft nur halbwegs. Auf Druck auf Vermieter unserseits, hat er seinen Techniker rausgeschickt, welcher nach Besichtigung bescheinigte dass die Tür funktionsfähig wäre, Bürste (unsere) erfühlt ihr Zweck und Tschüss… Auf Appell die Tür auszutauschen, weil wir kleine Kinder haben und es zieht, wurde gesagt, dass wir die Heizung höher stellen sollen. Aus der Sicht des Vermieters ist die Sache erledigt. Könnte man da noch was machen?
17. Mai 2017 - 20:52 Antworten
ehrlich verstehe ich nicht ganz nach welchen Kriterien hier beantwortet wird….
wenn ich so durchlese, so ist das offensichtlich, dass manche Beiträge am nächsten Tag beantwortet sind, manche überhaupt nicht.
z.B der letzte Schreiber hat fast das selbe Problem wie wir, nur das unsere Eingangstür nicht so alt ist und wir haben noch keinen Techniker zur Begutachtung gehabt. Wir wohnen zur Miete von großer Gesellschaft und das ist ein Reihenhaus. Wir hätten gerne eine Antwort.
Doreen Melchin
18. Oktober 2017 - 10:06 Antworten
meine Familie und ich wohnen mit 5 weiteren Familien in einer tollen Hausgemeinschaft privat zur Miete, nahe einer psychiatrischen Klinik. Wir haben uns alle bis jetzt immer recht sicher gefühlt.
Unsere Haustür wurde vor 3 Monaten bereits auf einer Seite gestrichen,3 defekte Scheiben wurden entfernt und seit dem ist Baustopp. Bis jetzt wurden weder die Scheiben erneuert,noch die Tür fertig gestrichen,noch der Knauf von außen befestigt,sowie die automatische Schließung über der Tür am Rahmen befestigt. Es handelt sich hierbei um ein Denkmalgeschütztes Haus,somit haben wir die original Türen aus Holz. Sicher sind diese allerdings nicht,da diese Doppeltüren sind und man sie ohne Krach und mit wenig Kraftaufwand aufbekommt-das mussten wir selbst feststellen,als wir uns bereits ausgesperrt haben.
Wir haben 3 Kinder,von innen zur eigenen Sicherheit eine Kettean der Wohnungstür befestigt.
Am Wochenende hatten wir ungewollten Besuch eines Fremden aus der Klinik in unserer Wohnung.
Dieser könnte ohne Probleme zur Haustür hereinkommen und hat sich unseres Schlüssels bedient,welcher an der Wohnungstür steckte,da mein Mann gerade mit dem Hund im Garten war. Nun stande dieser fremde Mann in meiner Wohnung und meinte wir hätten ihn eingeladen. Vorher hat er bei beiden Nachbarn über uns bereits geklopft,wurde von diesen aber des Hauses verwiesen.
Da es sich seit 3 Monaten um eine unfertige Haustür handelt,wir unseren Vermieter mehrfach schriftlich darum gebeten haben,die Haustür fertigzustellen,dürfen wir mit einer Mietminderung „drohen“ oder muss ich wirklich erst zu einem Anwalt gehen?
Schließlich geht es um unsere eigene Sicherheit und wenn mir im Hausflur,da jederzeit Zutritt für jeden gegen ist.
30. Oktober 2017 - 11:24 Antworten
Vor unserer Wohnungstür war beim Einzug ein Abtreter verleimt.
Nun, nach 4 Jahren löste sich dieser und wir entdeckten darunter weitere Lagen Teppich. Diese haben wir auch entfernt.
Nach all der Arbeit stellten wir fest, dass die Teppiche wohl zweckgebunden waren. Denn nun ist ein 2 CM breiter Spalt zwischen Wohnungstür und Türschwelle sichtbar. Der Vermieter hatte einen Schreiner geschickt, möchte aber keine neue Tür einbauen lassen.
Können wir dem Vermieter eine Frist setzten um diesen Mangel abzustellen? Zumal es unserem Sicherheitsempfinden dienen würde.
30. Oktober 2017 - 12:52 Antworten
ich würde die Sachlage entweder einvernehmlich mit dem Vermieter klären und wenn das nicht geht im Zweifel selbst Abhilfe schaffen oder rechtlichen Rat einholen. Sie haben den Mangel in dem Fall ja selbst verursacht, zumindest teilweise.
22. Januar 2018 - 21:51 Antworten
ich bin im Juni 2017 in meine erste eigene Wohnung zur Miete gezogen. Dementsprechend hat mir auch die Erfahrung gefehlt auf die Wohnungstür zu achten. Folgendes: Meine Wohnungstür hat ein einfaches Schloß, dieses auch funktioniert, aber sie ist auch zum Teil verglast (6kleine Fenster) die ganz einfach sind, nicht doppelt verglast. Mit einem einfachen Schlag wären die Scheiben kaputt.
Ich habe heute neue Nachbarn bekommen, bei denen ich große Angst habe. Kann ich die Wohnungstür bei den Vermietern beanstanden da ich mich in keiner Weise mehr sicher fühle.
23. Januar 2018 - 10:18 Antworten
Sie beschreiben eine klassische Altbautür. Einfache Glaseinsätze sind keine Seltenheit.
13. Februar 2018 - 17:41 Antworten
ich habe auch eine Frage. In unserem Haus sind inzwischen zwei Versionen von Türen vorhanden, einerseits Altbautüren mit Glaseinsatz und neue Massivholztüren. Neumieter bekommen diese Massivholztüren, Altmieter sollen entweder die alten Türen behalten oder auf Eigenkosten neue Türen einbauen (die dann in Besitz des Vermieters übergehen nach ca. 10 Jahren)
Nun haben wir erfahren das in Wohnungen der Nachbarstraße die Haustüren erneut ausgetauscht werden sollen. Der Vermieter der Wohnungen dort ist der gleiche wie bei uns. Die Massivholztüren die dort schon eingebaut sind sind noch nicht so alt oder kaputt wie unsere zugigen Altbautüren.
Ist es die Pflicht des Vermieters uns diesen Wunsch nach neuen Türen zu erfüllen? Wenn ja gibt es dazu irgendwelche Urteile? Die Türen von uns sind zugig und durch das Glas sehr unsicher.
Beim Vermieter handelt es sich um einen Baugenossenschaftlichen Vermieter.
11. April 2018 - 09:03 Antworten
Hallo, ich habe eine Wohnung vermietet. Nach einem Monat Mietzeit kamen die Mieter auf mich zu und wollten ein neues Schloss an der Wohnungstür angebracht haben, da Ihre Versicherung so nicht für Schäden aufkommen würde.
Verbaut ist momentan ein nicht bündiges Zylinderschloss mit von außen abschraubbarem Sicherheitsbeschlag.
Kann der Mieter von mit verlangen ein bündiges Zylinderschloss mit von außen nicht abschraubbarem Sicherheitsbeschlag nachzubessern?
11. April 2018 - 13:37 Antworten
das sollte in Ihrem Interesse sein. So machen auch Sie sich frei für die (Mit)Haftung bei einem möglichen Einbruch.
29. Mai 2018 - 15:09 Antworten
gibt es eine gesetzliche Regelung oder DIN Vorschrift für ein Haustür- oder Wohnungstürschloss, welche der Vermieter mindestens gewähren muss?
Bei einer Wohnungsbesichtigung einer Kellerwohnung ist mir vor kurzem aufgefallen, dass sowohl Haus- als auch Wohnungstür nur über ein Buntbartschloss bzw. Imitationsschloss verfügt haben. Die Sicherheit beider Schlösser ist nicht der Rede Wert und hat eher ästhetischen Wert, passend zum Alter des Hauses.
Wäre dieser Zustand dann ein Grund zur Mietminderung?
31. Mai 2018 - 15:02 Antworten
Hallo M. N.,
als Mieter würde ich im eigenen Interesse das Schloss austauschen. Eine Mietminderung löst ja nicht Ihr Problem. Zudem haben Sie die Schwierigkeit der Mangelkenntnis: https://www.mietminderung.org/mietminderung-536b-bgb/)
20. Oktober 2018 - 08:14 Antworten
Unsere Wohnungstür besitzt ein Schloss wie jede Zimmertüre und schließt dadurch nicht automatisch. Dass das automatische absperren nicht funktioniert, war bei Vertragsabschluss nicht ersichtlich bzw wurde verschwiegen.
Wie stehen da die Chancen auf eine Änderung, in Folge von Mietminderung oder Handlung durch den Vermieter?
Da es sich ums Erdgeschoss handelt, ist dieser Umstand unbefriedigend.
4. April 2019 - 12:41 Antworten
bei uns im Haus ist die Hauseingangstür defekt. Die Tür lässt sich ganz leicht durch Gegendrücken öffnen. Dritte haben somit Zugang zum Hausflur, Wohnungen und könnten auch in die Kellerräume gelangen. Wegen Brandschutzbestimmungen ist die Tür so eingebaut, dass sie nicht abgeschlossen werden kann.
Es handelt sich bei dem Haus ausschließlich um Eigentumswohnungen. Es gibt also keinen allgemeinen Ansprechpartner. Ich selbst wohne zur Miete. Dieses Problem besteht jetzt seit mehreren Monaten und ich habe den Vermieter darüber informiert, aber es passiert nichts. Ich wollte jetzt alle Mieter/Eigentümer schriftlich darum bitten, ihre jeweiligen Vermieter zu informieren und notfalls auch mit Mietminderung zu drohen.
Wenn die Tür repariert werden muss, oder sogar erneuert werden muss, braucht es dazu ein Einverständnis aller Eigentümer oder wie ist das dann?
16. April 2019 - 11:02 Antworten
je nach Kostennote, kann die Reparatur von der Hausverwaltung beauftragt werden. Ab einem gewissen Volumen, braucht es ggf. eine einfache Mehrheit der Eigentümer. Das ändert nicht daran, dass Ihnen ggf. das Recht zur Mietminderung gegenüber Ihrem Vermieter zusteht.
Deborah Powils
10. Mai 2019 - 23:34 Antworten
wir sind gerade frisch in eine Erdgeschosswohnung in einem zwei Familienhaus eingezogen. Nach Abschluss des Mietvertrages und der Übergabe ist uns aufgefallen, dass unsere Wohnungseingangstür lediglich eine Zimmertüre mit Glaseinsatz ist.
Durch diese Türe zieht sehr viel kalte Luft in unsere Wohnung und außerdem fühlen wir uns mit dieser Tür nicht richtig vor Einbrechern geschützt.
Ist der Vermieter verpflichtet uns eine neue Eingangstüre einzubauen, wenn diese keiner klassischen, sicheren Wohnungseingangstüre entspricht?
22. Mai 2019 - 08:22 Antworten
wir haben 2 Wohnungseingangstüren (zusammengelegte Wohnungen). Bei beiden fehlt die Türschwelle so das wir ca 5mm bis 1cm fehlende Tür haben. Man sieht von innen sowie von aussen das Licht auf der anderen Seite, sowie ziehts wie Hechsuppe durch beide Schlitze. Das ist nicht nur bei uns so, sondern bei den anderen Mietern im Haus auch. Die haben sich aber so beholfen, indem sie dicke Fussmatten vor die Wohnungseingangstür legten. Ich bzw wir wollen das so nicht hinnehmen. Der Vermieter sagt wir können ja selbst Schwellen einbauen.
Ebenso wurde bei Wohnungsübergabe gesagt das jemand kommt und das Küchenfenster repariert. Da fehlt der Fenstergriff, somit ist das Fenster nicht abschließbar. Es ist ein Dachfenster… Ein weiteres Dachfenster ist zwar schliessbar, aber bei starkregen läufts Wasser durch. (Kinderzimmer). Der Vermieter vertröstet uns ständig. Sollen aber Kaution wie vereinbart in Raten abzahlen sowie die Vollständige Miete. Was ja eigendlich auch normal ist! Durch andere Mieter haben wir erfahren das die Vermieter immer nur reden, aber nichts machen. Seid einzug am 29.4.2019 (heute ist der 22.5.19) geht unten die Hauseingangstür nicht zu. Um sie zu schließen das kein fremder das Haus betreten kann, muss man generell abschliessen. Die Vermieter wissen bescheid, unternehmen aber nichts dagegen.
Zum Dachfenster hiess es das wir uns ja eins besorgen können und einbauen können.
Hilfe, tipps… Mietminderung?
Vielen Dank fürs lesen und eventuelle Ratschläge.
22. Mai 2019 - 12:37 Antworten
ich kann hier leider nur allgemein auf das Vorgehen bei einer Mietminderung verweisen. Gleichzeitig ist dieser Artikel wertvoll für Sie: https://www.mietminderung.org/mietminderung-536b-bgb/
16. Juli 2019 - 11:32 Antworten
wir haben eine Erdgeschosswohnung. Die Eingangstür zum Flur ist ordentlich eine ordentliche Haustür.
Unsere Tür zur Wohnung wurde jedoch, bei Bezug, provisorisch durch eine normale Zimmertür ersetzt.
Hier sollte laut Vermieter eine ordentliche Wohnungstür kommen. Wir wohnen nun seit 5 Monaten in der Wohnung und unser Vermieter hatte uns mitgeteilt, dass ende März die Wohnungstür eingebaut seien soll.
Das Problem an der aktuellen Wohnungstür ist, dass Sie von innen und außen eine Klinke hat. Das bedeutet, sobald wir nicht abschließen kann jeder in die Wohnung kommen. Ebenso schließt die Tür natürlich nicht dicht ab. Hier zieht es sobald die Haustür offen ist oder schlägt im Schloss hin und her, sobald der Nachbar seine Wohnungstür öffnet oder die Haustür geöffnet wird.
Haben wir hier rechte?
16. Juli 2019 - 13:39 Antworten
drängen Sie auf den zugesagten Austausch? Haben Sie die Zusage des Vermieter schriftlich? Das würde auch eine mögliche Mietminderung vereinfachen.
⇐ Checkliste: Mietminderung (20 Punkteplan)
Vermieter: Gegen Mietminderung vorgehen ⇒