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Timestamp: 2016-10-25 17:25:11
Document Index: 61348301

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 42', 'Art. 107', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 108']

4A_9/2011 (17.02.2011)
4A_9/2011 / 4A_13/2011
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans J�rg Zinsli,
Beschwerde gegen die Verf�gungen des Kantonsgerichts von Graub�nden, II. Zivilkammer, vom 7. Dezember 2010.
dass A.________ (Beschwerdef�hrer) am 26. April 2008 mit der X.________ AG, (Beschwerdegegnerin) einen Arbeitsvertrag abschloss, gest�tzt auf den er am 27. Mai 2008 die Stelle des Personalchefs antrat;
dass der Beschwerdef�hrer mit Schreiben vom 5. November 2008 das unbefristet eingegangene Arbeitsverh�ltnis per 30. April 2009 k�ndigte;
dass der Beschwerdef�hrer seine K�ndigung sp�ter wieder zur�ckzog, die Beschwerdegegnerin diesen R�ckzug jedoch nicht als Angebot zur Fortsetzung des gek�ndigten Arbeitsverh�ltnisses aufgefasst bzw. angenommen hat;
dass der Beschwerdef�hrer nach dem Arztzeugnis vom 27. M�rz 2009 nur vom 25. - 27. M�rz 2009 arbeitsunf�hig gewesen ist und er anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung zugestand, dass ihm der gesamte Lohn f�r die Monate M�rz und April 2009 ausbezahlt worden sei;
dass der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit seinem Arbeitsverh�ltnis erstmals am 2. April 2009 beim Vermittleramt des Kreises Oberengadin eine arbeitsrechtliche Klage gegen die Beschwerdegegnerin anh�ngig machte;
dass der Bezirksgerichtspr�sident Maloja dieses Verfahren mit Verf�gung vom 7. Juli 2009 infolge Fristvers�umnis (Nichteinhaltung der zwanzigt�gigen Frist zur Einreichung des Leitscheins und der Prozesseingabe nach Art. 83 aZPO/GR) abschrieb;
dass der Beschwerdef�hrer am 15. Juli 2009 beim Vermittleramt des Kreises Oberengadin eine zweite arbeitsrechtliche Klage anh�ngig machte;
dass der Beschwerdef�hrer nach erfolglos gebliebener S�hneverhandlung am 2. Dezember 2009 den Leitschein bezog, den er zusammen mit seiner Prozesseingabe am 9. Dezember 2009 beim Bezirksgericht Maloja einreichte mit den folgenden Rechtsbegehren:
"1) Die Lohnfortzahlungspflicht im Krankheitsfall ab 01.04.2009 bis heute und folgende Monate bis zur entsprechenden vollen Arbeitsaufnahme durch entsprechendes Zeugnis durch den Arzt. Erst dann kann eine K�ndigung ausgesprochen werden.
2) Korrigierte Abrechnung der Ferien- und Ferientageguthaben nach def. Austritt aus dem Unternehmen.
4) Auszahlung der �berzeitstunden gem�ss Aufstellung.
5) Entsch�digung von sFr. 50'000.- f�r: pers�nliches Betrag sFr 1'997.25 in der Personalkasse. sFr. 480.- Privatgeld in der Abrechnung, befindend in der Unterschriftenmappe. Entwendung der Departementsunterlagen und deren Entwendung von Beweismittel. Grundlage der daf�r erarbeitenden Unterlagen sFr. 1722.75. Nicht Gew�hrung der Lohnerh�hung vom 01.09.2009 bis M�rz 09 sFr. 5000.- gerechnet f�r 5 Mte. Desavouierung und Beleidigung der eigenen Pers�nlichkeit gegen�ber Mitarbeiter und Kader vom X.________ Hotel Daraus resultierend die unkorrekten Verbreitung von nicht korrekten Aeusserungen von erw�hnten Personen an Drittpersonen. Somit wird mir verunm�glicht, im Engadin eine weitere Anstellung nach der Genesung zu finden. Basierend auf der erweiterten Stellensuche von 6 Monaten. Grundlage von einem Monatssal�r von sFr. 6800.- total sFr. 40800.-.
6) Eine zus�tzliche Entsch�digung infolge Verz�gerung, Abfindungs- respektive Genugtuung der Pers�nlichkeit, basierend auf einer Monatslohnbasis von sFr. 6800.- f�r 5 Monate, sFr. 30.600.-. Letzgenannte Forderung von sFr. 50'000.- und sFr. 30600.- k�nnen in einem Vergleich abge�ndert werden."
dass das Bezirksgericht Maloja die Klage mit Urteil vom 9. Juni 2010 abwies und die Verfahrenskosten dem Beschwerdef�hrer auferlegte;
dass das Kantonsgericht von Graub�nden eine vom Beschwerdef�hrer gegen das Urteil des Bezirksgerichts Maloja vom 9. Juni 2010 erhobene Berufung mit Verf�gung vom 7. Dezember 2010 abwies, soweit es darauf eintrat;
dass das Kantonsgericht insbesondere erwog, die Berufungsbegr�ndung des Beschwerdef�hrers gen�ge den gesetzlichen Anforderungen in keiner Weise, weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei;
dass das Kantonsgericht weiter erwog, dass die in der Prozesseingabe gestellten Rechtsbegehren von den anl�sslich der Vermittlungsverhandlung eingebrachten Antr�gen wesentlich abwichen, weshalb auf die Klage gar nicht einzutreten gewesen w�re und somit auch die Berufung nicht gutgeheissen werden k�nne;
dass das Kantonsgericht von Graub�nden schliesslich befand, dass die Berufung angesichts der zutreffenden Erw�gungen des Bezirksgerichts Maloja vom 9. Juni 2010, auf die verwiesen werden k�nne, selbst dann offensichtlich unbegr�ndet w�re, wenn die fehlende Berufungsbegr�ndung, die Missachtung des Vermittlungsobligatoriums und die ungen�gende Bezifferung des Rechtsbegehrens ausser Acht blieben;
dass das Kantonsgericht von Graub�nden das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege ebenfalls mit Verf�gung vom 7. Dezember 2010 wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit der Berufung abwies;
dass der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht mit Eingaben vom 5. Januar 2011 erkl�rte, die beiden Verf�gungen des Kantonsgerichts von Graub�nden vom 7. Dezember 2010 mit Beschwerde anfechten zu wollen und er im �brigen um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte;
dass bei Rechtsmitteln an das Bundesgericht die Beschwerdeschrift ein Rechtsbegehren zu enthalten hat (Art. 42 Abs. 1 BGG) und sich der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken darf, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern einen Antrag in der Sache stellen und angeben muss, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Ab�nderungen beantragt werden (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 235 E. 2 S. 236 f., 379 E. 1.3 S. 383 f.; 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.);
dass die Eingabe des Beschwerdef�hrers, die sich gegen den Endentscheid des Kantonsgerichts �ber seine Berufung richtet, diese Anforderung nicht erf�llt;
dass sich der Beschwerdef�hrer nicht mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt, sondern dem Bundesgericht mit verschiedenen Behauptungen einen Sachverhalt unterbreitet, der �ber den vorinstanzlich verbindlich festgestellten hinausgeht, ohne rechtsgen�gend zu begr�nden, inwiefern dies nach Art. 105 Abs. 2 BGG zul�ssig sein soll;
dass die beiden Eingaben des Beschwerdef�hrers vom 5. Januar 2011 die erw�hnten Begr�ndungsanforderungen offensichtlich nicht erf�llen;
dass aus den genannten Gr�nden auf die Beschwerden vom 5. Dezember 2011 in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht eingetreten werden kann;