Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201986,%20S.%20333
Timestamp: 2013-05-22 13:56:35
Document Index: 121161711

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 1986, 333
Rechtsprechung BGH, 12.11.1985 - VI ZR 223/84 Volltextver�ffentlichungen (2)
VVG � 67 Abs. 2�bergang von Anspr�chen gegen einen in h�uslicher Gemeinschaft lebenden Familienangeh�rigen auf den Versicherer
Wird zitiert von ... (7) BVerfG, 12.10.2010 - 1 BvL 14/09 Zur Haftungsprivilegierung des nicht mit dem Kind in einem Haushalt lebenden …Von diesen zwei Zwecksetzungen der Vermeidung mittelbarer wirtschaftlicher Beeintr�chtigung des Gesch�digten einerseits und des Schutzes des h�uslichen Familienfriedens andererseits l�sst sich auch die Rechtsprechung bei Auslegung des Familienprivilegs leiten (vgl. zu � 67 Abs. 2 VVG a. F.: BGHZ 41, 79 [83]; 180, 272 [275]; BGH…, Urteil vom 9. Mai 1972 - VI ZR 40/71 -, NJW 1972, S. 1372;… Urteil vom 29. Januar 1985 - VI ZR 88/83 -, NJW 1985, S. 1958 f.; Urteil vom 12. November 1985 - VI ZR 223/84 -, VersR 1986, S. 333 [334]; und zu � 116 Abs. 6 SGB X: BGHZ 102, 257 [259 f.]; 106, 284 [288]).Eine Einheit in s�mtlichen Wirtschaftsangelegenheiten sei nicht erforderlich (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1985 - VI ZR 223/84 -, VersR 1986, S. 333 ff.).
BGH, 28.06.2011 - VI ZR 194/10 Sozialrecht - Familienprivileg des � 116 Abs. 6 SGB XZugleich soll im Interesse der Erhaltung des h�uslichen Familienfriedens verhindert werden, dass Streitigkeiten �ber die Verantwortung von Schadenszuf�gungen gegen Familienangeh�rige ausgetragen werden (vgl. Senatsurteile, vom 11. Februar 1964 - VI ZR 271/62, BGHZ 41, 79, 83; vom 12. November 1985 - VI ZR 223/84, VersR 1986, 333, 334; vom 1. Dezember 1987 - VI ZR 50/87, BGHZ 102, 257, 259 f.; BGH, Urteile vom 30. April 1959 - II ZR 126/57, BGHZ 30, 40, 45 unter Hinweis auf die amtl.
OLG Dresden, 08.09.1999 - 8 U 2048/99 Gesetzlicher Forderungs�bergang bei Entgeltfortzahlung und TierhalterhaftungDies ist im Rahmen der anzustellenden Gesamtw�rdigung (BGH, VersR 1980, 644 unter II 2 b a.E.) das meist ausschlaggebende Kriterium zur Beantwortung der Frage, ob Sch�diger und Gesch�digter in h�uslicher Lebensgemeinschaft verbunden sind (vgl. BGH, VersR 1986, 333, 334 f.).Denn in der Regel kommen nur dann beide Zweckbestimmungen des � 67 Abs. 2 VVG zum Tragen, n�mlich einerseits im ideellen Interesse des versicherten Gesch�digten an der Erhaltung des Familienfriedens zu verhindern, dass Streitigkeiten �ber die Verantwortung f�r nicht vors�tzliche Schadenszuf�gungen gegen Familienangeh�rige ausgetragen werden, andererseits und vor allem aber zugleich zu vermeiden, dass der Gesch�digte den R�ckgriff des Versicherers beim Sch�diger als Belastung der gemeinsamen "Familienkasse" selbst zu sp�ren bekommt, er also letztlich das, was er mit der einen Hand empfangen hat, mit der anderen wieder herausgeben muss (vgl. BGHZ 30, 40, 45; 41, 79, 83; 43, 72, 78; 66, 104, 108 f.; BGH, VersR 1971, 901, 902; 1972, 764, 765; 1976, 289; 1979, 256, 257; 1985, 471; 1986, 333, 334; 1994, 85).
BGH, 01.12.1987 - VI ZR 50/87 Anwendung des Familienprivilegs auf den Partner einer nichtehelichen …Familienangeh�rige, die in h�uslicher Gemeinschaft zusammenleben, bilden meist eine wirtschaftliche Einheit, so da� bei Durchf�hrung des R�ckgriffs der Gesch�digte im praktischen Ergebnis das, was er mit der einen Hand erhalten hat, mit der anderen wieder herausgeben m��te (vgl. BGHZ 41, 79, 83; 54, 256, 263; 66, 104, 105; Senatsurteile vom 9. Mai 1972 - VI ZR 40/71 - VersR 1972, 764, 765; vom 5. Dezember 1978 - VI ZR 233/77 - VersR 1979, 256, 257; vom 12. November 1985 - VI ZR 223/84 - VersR 1986, 333, 334).
OLG Koblenz, 23.12.2002 - 12 U 1404/01 Anwendung des sog. Familienprivilegs auf Partner einer nichtehelichen …Dann solle dies auch dem Versicherer vorenthalten bleiben (vgl. z. B. BGH NJW-RR 1986, 385, 386; BGH NJW 1988, 1091, 1092).
BGH, 12.03.2008 - IV ZR 348/07 Geltendmachung einer �bergegangenen Forderung durch den HausratversichererDer Geh�rsversto� ist entscheidungserheblich, weil die Voraussetzungen des Familienprivilegs nach � 67 Abs. 2 VVG a.F. (vgl. dazu BGH, Urteil vom 12. November 1985 - VI ZR 223/84 - VersR 1986, 333) nicht festgestellt sind.
OLG Bamberg, 20.04.1993 - 5 U 141/92 SGB X � 116 Abs. 6Kontextvorschau leider nicht verf�gbar