Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-12-2011-2C_970-2011
Timestamp: 2016-10-28 18:09:23
Document Index: 171090216

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 50', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_970/2011 (01.12.2011)
gerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 21. Oktober 2011.
X.________ (geb. 1979) stammt aus Marokko und h�lt sich seit Ende Dezember 2000 (teils legal, teils illegal) in der Schweiz auf. Vom 3. Juni 2005 bis in den August 2009 lebte er mit seiner Schweizer Gattin zusammen. Am 29. September 2010 lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich es ab, die Aufenthaltsbewilligung von X.________ zu verl�ngern, wogegen dieser erfolglos an die Sicherheitsdirektion (Entscheid vom 15. Juni 2011) bzw. an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (Urteil vom 21. Oktober 2011) gelangte. X.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
Die Eingabe erweist sich, soweit sie den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG gen�gt (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3), als offensichtlich unbegr�ndet; sie kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt werden:
2.1 Verfahrensgegenstand bildet ausschliesslich die Anwendung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG (SR 142.20). Danach gilt der Anspruch des Ehegatten eines Schweizer Staatsb�rgers auf Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung (vgl. Art. 42 Abs. 1 AuG) fort, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und eine erfolgreiche Integration dargetan ist. Das Verwaltungsgericht hat eine solche vorliegend zu Recht verneint: Zwar ist der Beschwerdef�hrer in der Schweiz erwerbst�tig und nicht von der Sozialhilfe abh�ngig, �berdies spricht er offenbar auch Deutsch, doch ist er hier wiederholt straff�llig geworden (f�nf Verurteilungen zu Geldstrafen sowie zu bedingten und unbedingten Gef�ngnisstrafen von 30 Tagen bis drei Monaten). Er musste unter anderem wegen (wiederholten) Diebstahls und Hehlerei verurteilt werden. Auch wenn die einzelnen Taten nicht besonders schwer wiegen, ist wegen deren H�ufigkeit doch darauf zu schliessen, dass er erhebliche M�he hat, sich in die hiesige Rechtsordnung einzuf�gen. Der Beschwerdef�hrer liess sich weder durch die bereits erfolgten Verurteilungen, die laufenden Probezeiten oder die fremdenpolizeilichen Verwarnungen davon abhalten, jeweils erneut zu delinquieren. Mit der Vorinstanz kann deshalb nicht gesagt werden, dass er die hiesige rechtsstaatliche Ordnung respektiert; seine Unbelehrbarkeit spricht gegen eine erfolgreiche Integration, auch wenn er hier seit Jahren einer Arbeit nachgeht und geltend macht, sich k�nftig an die schweizerischen Regeln halten zu wollen. Der Bewilligungsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG setzt eine bisherige erfolgreiche Integration voraus, nicht eine versprochene zuk�nftige Besserung. Der angefochtene Entscheid verletzt deshalb kein Bundesrecht. Es kann zur Begr�ndung f�r alles Weitere auf die zutreffenden Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
2.2 Mit dem vorliegenden Urteil in der Sache selber wird das mit der Beschwerde verbundene Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. Der unterliegende Beschwerdef�hrer hat die Kosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG).