Source: http://few.berlin-airport.de/fuer-einspeiser-und-speicherbetreiber/eeg-anlagen/
Timestamp: 2017-08-19 01:49:58
Document Index: 303312424

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 34', '§ 53', '§51', '§ 34']

EEG-Anlagen - Flughafen Energie und Wasser GmbH
Anlagen nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG)
EEG-Anlage in Betrieb setzen
EEG-Einspeisungen direkt vermarkten
EEG-Vergütungen erhalten
Hier finden Sie wichtige Informationen und Dokumente zum Anschluss, zur Errichtung und zum Betrieb von Erzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG). Wir bezeichnen diese Anlagen der Einfachheit halber kurz als EEG-Anlagen.
Für den Anschluss Ihrer EEG-Anlage benötigen wir einige Unterlagen. Dies resultiert einerseits aus der Umkehr der Stromrichtung, da Sie über Ihren Anschluss nun nicht mehr nur Strom verbrauchen, andererseits auch aus den hohen Anforderungen hinsichtlich der Qualität des eingespeisten Stroms und der damit verbundenen Netzsicherheit. Für eine Anschlussanfrage wenden Sie sich bitte an uns. Bedenken Sie auch, dass für Bauten auf dem Flughafengelände weitere Genehmigungen (z.B. Flugsicherheit) notwendig sind.
Nach dem Eingang Ihrer Anfrage mit den vollständigen Unterlagen prüfen wir, wo ein geeigneter Anschlusspunkt für Ihre EEG-Anlage ist. Bei Photovoltaik-Anlagen ist dies meist der schon bestehende Netz-/ Hausanschluss. Bei größeren Anlagen und Anlagen, die außerhalb der örtlichen Infrastruktur gebaut werden, ist die Bestimmung des geeigneten Anschlusspunktes aufwendiger. In Abhängigkeit von der Leistung der Anlage ist auch die entsprechende Spannungsebene zu wählen. Nach unserer Prüfung erhalten Sie die entsprechenden Unterlagen zum Netzanschlusspunkt.
Eine ordnungsgemäße Installation ist Voraussetzung für den Betrieb einer solchen Anlage. Nach der endgültigen Fertigstellung der EEG-Anlage füllen Sie bzw. Ihr Installateur eine Fertigstellungsanzeige aus und senden diese an uns. Die Inbetriebsetzung der EEG-Anlage kann erst nach Eingang der Fertigstellungsanzeige erfolgen.
Nachdem Ihre EEG-Anlage fertig gestellt ist, wird diese mit der Montage des Zählers endgültig in Betrieb gesetzt und die Einspeisung kann beginnen. Hierbei werden neben dem Einbau des Zählers noch Prüfungen hinsichtlich der Sicherheit der EEG-Anlage bzw. ihrer einzelnen Bauteile durchgeführt.
Gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 1 Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) müssen Betreiber von Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 kW bis 100 kW ihre Anlagen mit einer technischen Einrichtung ausstatten, so dass der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann.
Betreiber von Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 30 kW haben gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 2 Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) die Pflicht, ihre Anlagen mit einer technischen Einrichtung auszustatten, so dass der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung ferngesteuert reduzieren kann oder die maximale Wirkleistungseinspeisung am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz auf 70% der installierten Leistung zu begrenzen.
Sie haben die Wahl, sich Ihren erzeugten und eingespeisten Strom mit der Einspeisevergütung bezahlen zu lassen oder diesen Strom direkt zu vermarkten und somit die Integration der Erneuerbaren Energien in den Strommarkt voranzutreiben. Für die Direktvermarktung gibt es folgende Möglichkeiten:
Im Zuge des Marktprämienmodells (§ 34 Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG)) suchen Sie sich einen Abnehmer (z.B. Lieferant, Bilanzkreisverantwortlicher), der ihren erzeugten Strom abnimmt. Sie erhalten diesen von ihm vergütet und zusätzlich eine Marktprämie, welche den Differenzpreis zwischen EEG-Einspeisevergütung und Referenzbörsenpreis darstellt. Zusätzlich ist die Zahlung einer Managementprämie als Entschädigung für den Mehraufwand vorgesehen.
Wenn Sie Strom aus Biogas erzeugen, können Sie die Flexibilitätsprämie gemäß § 53 Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) beantragen. Dies erfolgt mit folgendem Formular bei der Bundesnetzagentur.
Sie vermarkten in diesem Fall Ihren erzeugten Strom an einen Abnehmer Ihrer Wahl, ohne dass die Einspeisevergütung gezahlt wird.
Bitte zeigen Sie uns in jedem Fall an, inwieweit Ihre Anlage keine Einspeisevergütung erhält und Sie einen eigenen Weg zur Vermarktung gewählt haben bzw. wenn Ihre Anlage wieder unter die EEG-Einspeisevergütung fallen soll.
Wenn alle Voraussetzungen für eine Einspeisung von Strom nach dem Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) vorliegen, werden wir die Einspeisung wie dort festgelegt vergüten.
An die Bundesnetzagentur sind Photovoltaik-Anlagen zu melden, wenn für Sie eine Vergütung nach §51 Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) gezahlt bzw. deren Einspeisung nach § 34 Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) direkt vermarktet werden soll.
Meldeportal für Photovoltaik-Anlagen der Bundesnetzagentur
Ihre Fragen zur Nutzung des Meldeportals der Bundesnetzagentur können Sie an folgende E-Mail-Adresse richten.
kontakt-solaranlagen(at)bnetza.de
T +49-30-6091 87232
+49-30-6091 87232