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Timestamp: 2016-10-27 03:12:52
Document Index: 350369109

Matched Legal Cases: ['Art. 310', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 29', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 97', 'in fine', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 66']

5A_365/2015 (08.05.2015)
5A_365/2015 � � Urteil vom 8. Mai 2015
Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde Biel/Bienne.
Umplatzierung eines Kindes,
des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 27. April 2015.
Mit Entscheid vom 15. April 2015 platzierte die Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde Biel/Bienne die Tochter von A.________, B.________, geb. 2013, gest�tzt auf Art. 310 Abs. 1 ZGB per 13. April 2015 vom Kinderhaus C.________, in eine der KESB Biel/Bienne bekannte sozial-p�dagogische Grossfamilie. Ferner traf sie verschiedene andere Massnahmen. Die Mutter beschwerte sich dagegen beim Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht. Mit Entscheid vom 27. April 2015 trat die angerufene Beschwerdeinstanz auf die Beschwerde nicht ein. Die Mutter hat am 6. Mai 2015 (Postaufgabe) beim Bundesgericht gegen den Entscheid des Obergerichts Beschwerde erhoben, mit der sie sinngem�ss die Aufhebung s�mtlicher Massnahmen verlangt.
2.1.�Das Obergericht hat erwogen, die Beschwerde habe sich inhaltlich mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen und darzulegen, inwiefern der angerufene Entscheid Bundesrecht verletze. Die Beschwerdef�hrerin beschwere sich insbesondere ganz allgemein �ber die Arbeit der Vorinstanz und der Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rden schweizweit, nehme aber keinen Bezug zu den Erw�gungen der Vorinstanz betreffend die angefochtene Umplatzierung. Es gen�ge nicht, wie die Beschwerdef�hrerin, einfach den Sachverhalt aus eigener Sicht der Dinge zu schildern, die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids pauschal zu bestreiten, zahlreichen Mitgliedern der kantonalen Beh�rden Entgegennahme von Bestechungsgeldern, Unf�higkeit, Unqualifiziertheit, Psychoterror, Verleumdung sowie Menschenhandel vorzuwerfen und sich selbst als diplomierte "Elite-Psychologin" zu bezeichnen. Auf die Beschwerde sei daher wegen "offensichtlicher Unbegr�ndetheit" nicht einzutreten.
2.2.�In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdef�hrenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allf�llige Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen gepr�ft wird, sondern nur dann, wenn solche R�gen in der Beschwerdeschrift ausdr�cklich erhoben und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310; 135 III 232 E. 1.2 S. 234). Wird eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet, muss in der Beschwerdeschrift dargelegt werden, inwiefern diese Feststellung willk�rlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) zustande gekommen ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3 S. 255) und inwiefern die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in fine BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Auf rein appellatorische Kritik am Sachverhalt tritt das Bundesgericht nicht ein.
2.3.�Die Beschwerdef�hrerin beschr�nkt sich auch vor Bundesgericht darauf, ihre eigene Sicht der Dinge zu schildern und Beh�rden zu verunglimpfen, ohne aber auf die Erw�gungen des obergerichtlichen Entscheids einzugehen und aufzuzeigen, inwiefern das Obergericht mit dem Nichteintretensentscheid Bundesrecht verletzt hat. Auf die ungen�gend begr�ndete und damit offensichtlich unzul�ssige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) durch den Pr�sidenten der Abteilung unter Kostenfolge f�r die Beschwerdef�hrerin (Art. 66 Abs. 1 BGG) nicht einzutreten.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde Biel/Bienne und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.