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Timestamp: 2016-09-29 01:37:11
Document Index: 276275700

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_275/2016 (05.04.2016)
2C_275/2016 � � Urteil vom 5. April 2016
Der 1977 geborene libysche Staatsangeh�rige A.________ reiste am 4. Februar 2004 in die Schweiz ein und ersuchte unter falscher Identit�t - erfolglos - um Asyl. Der rechtskr�ftigen asylrechtlichen Wegweisung leistete er keine Folge, wof�r er 2007 unter anderem mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagess�tzen bestraft wurde. Am 3. September 2007 heiratete er eine Schweizer B�rgerin, worauf er eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Am 7. Dezember 2007 wurde gegen ihn eine bedingt vollziehbare Freiheitsstrafe von 19 Monaten unter anderem wegen Diebstahls und Raubs ausgesprochen. Im Dezember 2013 trennten sich die Ehegatten definitiv. Das Migrationsamt des Kantons Z�rich lehnte am 6. November 2014 eine weitere Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab; der gegen diese Verf�gung erhobene Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb erfolglos (Entscheid vom 30. Oktober 2015). Mit Urteil vom 17. Februar 2016 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Mit vom 28. M�rz 2016 datierter, am 30. M�rz 2016 zur Post gegebener Eingabe beantragt A.________ dem Bundesgericht sinngem�ss, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und ihm die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
Die kantonalen Akten sind eingeholt, weitere Instruktionsmassnahmen nicht angeordnet worden.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde f�hrende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen).
2.2.�Streitig ist, ob der Beschwerdef�hrer die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG beanspruchen kann. Dazu ist erforderlich, dass die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat, was vorliegend der Fall ist, und eine erfolgreiche Integration besteht, was die kantonalen Beh�rden verneinen.
Das Verwaltungsgericht stellt zun�chst fest, dass die Ausf�hrungen in der ihm vorgelegten Beschwerdeschrift zu einem massgeblichen Teil �bereinstimmten mit denjenigen in der Rekursschrift an die Sicherheitsdirektion; damit w�rden "die nachvollziehbaren Erw�gungen im �ber elf Seiten umfassenden Entscheid der Vorinstanz hinsichtlich der beruflichen Integration, der Straff�lligkeit und der Interessenabw�gung... nicht ernsthaft in Frage gestellt. Von einem im Kanton Z�rich im Anwaltsregister eingetragenen Rechtsanwalt ist zu erwarten, dass er die Begr�ndungsanforderungen an eine Beschwerde im Verwaltungsrecht kennt, und es ist daher auch keine Nachfrist zur Behebung der M�ngel anzusetzen... - Folglich ist auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten, als die Beschwerdeschrift lediglich eine Kopie der vor Vornstanz eingereichten Rechtsschrift darstellt." Zu diesem verfahrensrechtlichen Aspekt l�sst sich der Eingabe an das Bundesgericht nichts entnehmen; eine diesbez�gliche Begr�ndung fehlt g�nzlich.
Dennoch befasst sich das Verwaltungsgericht in E. 3 n�her mit der Frage der Integration; nach Darstellung der hief�r massgeblichen Grunds�tze pr�ft es die Integrationsleistungen des Beschwerdef�hrers in verschiedener Hinsicht und erkennt, dass dieser keine Integration in die hiesige Gesellschaft darzulegen verm�ge (E. 3.4). Sodann pr�ft und bejaht es auf diesem Hintergrund die Verh�ltnism�ssigkeit der Bewilligungsverweigerung (E. 4). Was der Beschwerdef�hrer dazu schreibt, gen�gt, zus�tzlich angesichts der schon vor Verwaltungsgericht ungen�genden Auseinandersetzung mit den vorvorinstanzlichen Erw�gungen, den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht.
2.3.�Die Beschwerde entbehrt in jeder Hinsicht einer (hinreichenden) Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspr�sidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.4.�Der Beschwerdef�hrer ersucht sinngem�ss um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung. Da angesichts der Erw�gungen im angefochtenen Urteil nicht ersichtlich ist, inwiefern sich dieses (mit tauglichen R�gen) erfolgversprechend anfechten liesse, erscheint die Beschwerde als aussichtslos und kann dem Gesuch nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Beschwerdef�hrer als unterliegende Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteilligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, und dem Staatssekretariat f�r Migration schriftlich mitgeteilt.