Source: https://sterz.stmk.gv.at/at.gv.stmk.capp/cms/cbuergerlavi/process.do?app=CLAVI_Teilleistungsbeschreibung&embed=frame&output=1&ip01=NN&ip01def=LF-FS-RO-FA&ip02=NN&ip02def=B&ip03=NN&ip03def=60000&ip04=NN&ip04def=at&ip05=NN&ip06=NN&ip07=NN&ip07def=de&showBackButton=true&backUrl=app%3DCLAVI_Leistungen%26embed%3Diframe%26output%3D1%26ip01%3DNJ%26ip02%3DNJ%26ip03%3DNJ%26ip04%3DNJ%26ip05%3DNJ%26ip06%3DNJ%26ip07%3DNJ%26ip08%3DNJ%26ip09%3DNJ%26ip10%3DNJ%26ip11%3DNJ%26ip12%3DNJ%26ip13%3DNJ%26ip14%3DNJ%26ip14def%3D60000%26ip15%3DNJ%26ip15def%3DJ%26ip16%3DNJ%26ip16def%3DN%26ip17%3DNJ%26ip18%3DNJ
Timestamp: 2020-02-18 13:50:54
Document Index: 275458786

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 13', '§ 16', '§ 85', '§ 91', '§ 86', '§ 88', '§ 85', '§ 86', '§ 86', '§ 14']

Rodungen und Fällungen von Waldflächen - Fällungen - Antrag / Anzeige
Ziel des Forstgesetzes ist die Erhaltung des Waldes und des Waldbodens, die Sicherstellung einer Waldbehandlung sowie die Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Damit wird gewährleistet, dass die Produktionskraft des Bodens erhalten und seine Wirkungen im Sinne des § 6 Abs 2 nachhaltig gesichert bleiben.
Die Sicherstellung der Nachhaltigkeit erfolgt bei Fäl-lungen insbesondere durch die Verpflichtung zur nachfolgenden, rechtzeitigen Wiederbewaldung (§ 13 ForstG), dem Verbot der Waldverwüstung (§ 16 ForstG) und dem VI. Abschnitt des ForstG (Vorschrif-ten über die Nutzungen der Wälder, §§ 85-97 ForstG).
Wenn die Behörde bei einer bewilligungspflichtigen Fällung über den eingelangten Antrag nicht innerhalb von sechs Wochen entscheidet, gilt die Fällung als bewilligt (§ 91 ForstG).
Freie Fällungen sind ab einer Fläche von 0,5 ha eine Woche vor Beginn der Arbeiten der Behörde zu melden (§ 86 Abs 2 ForstG).
Zur Umsetzung einer bewilligungspflichtigen Fällung bedarf es einer behördlichen Bewilligung (§ 88 ForstG).
Bewilligungspflichtige Fällungen (§ 85 ForstG) sind Kahlhiebe ab einer zusammenhängenden Fläche von 0,5 ha (5.000m²); ebenfalls bewilligungspflichtig sind Einzelstammentnahmen ab 0,5 ha, nach denen eine Überschirmung von weniger als 50% verbleibt oder behördlich überwachte Wälder. Im Schutzwald sind laut Schutzwaldverordnung Kahlhiebe ab 0,2 ha und Einzelstammentnahmen ab 0,2 ha (nach denen eine Überschirmung von weniger als 80% verbleibt), bewilligungspflichtig.
Freie Fällungen (§ 86 ForstG) umfassen all jene Fällungen, welche nicht den bewilligungspflichtigen Fällungen zuzuordnen sind. Dies umfasst kleinflächige Fällungen, Fällungen nach denen eine flächig gesicherte Verjüngung zurückbleibt, Fällungen infolge höherer Gewalt sowie Fällungen infolge besonderer Bringungsberechtigungen (§ 86 Abs 1 lit d ForstG).
Die/der WaldeigentümerIn hat Fällungen entlang seiner Eigentumsgrenzen in einer Entfernung von weniger als 40 Metern zu fremden Waldeigentum zu unterlassen, wenn durch die Fällung nachbarlicher Wald einer offenbaren Windgefährdung ausgesetzt würde (Deckungsschutz, § 14 ForstG). Keines Deckungsschutzes bedürfen nachbarliche Altholzbestände (30 Jahre älter als die Obergrenze der Hiebsunreife), wenn das Fällungsvorhaben der/dem EigentümerIn des nachbarlichen Waldes nachweislich mindestens sechs Monate vor der Durchführung mitgeteilt wurde. Eines Deckungsschutzes bedarf es weiters nicht bei behördlich angeordneten Zwangsfällungen aufgrund von Schädlingsgefahr und Fällungen für energiewirtschaftliche Leitungsanlagen.
Hiebsort (Grundstück und KG)
Hiebsfläche (Fällungsfläche in Hektar - ha)
Zeitraum der Fällung
Hiebsart (Kahlhieb, Einzelstammentnahme)
angrenzende, nicht gesicherte Hiebsflächen
Eigenschaft als Wirtschafts- oder Schutzwald