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Timestamp: 2018-09-18 13:12:18
Document Index: 192445670

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 26', '§ 12', '§ 5', '§ 10', '§ 18', '§ 4', 'Art. 12', '§ 14', '§ 21', '§ 4', '§ 16', '§ 14']

Vor- und frühgeschichtliche Archäologie NF, Bachelor (ab WS 2011/12) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Vor- und frühgeschichtliche archäologie nf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Vor- und frühgeschichtliche Archäologie NF
Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 6. Juli 2011 in der Fassung vom 13. Juli 2013
§ 10 Akademische Leitung des Bachelorstudienganges Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Modulkoordination
V. Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
§ 26 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
VFG-BA-NF-M 1 „Einführung in die vor- und frühgeschichtliche Archäologie“
VFG-BA-NF-M 2 „Archäobotanik I“
Von den Wahlpflichtmodulen VFG-BA-NF-M 3-5 müssen zwei ausgewählt werden:
VFG-BA-NF-M 3 „Vorgeschichte Afrikas“
VFG-BA-NF-M 4 „Vorgeschichte Europas und Eurasiens“
VFG-BA-NF-M 5 „Frühgeschichte Europas“
VFG-BA-NF-M 6 „Regionaler / chronologischer / methodischer Schwerpunkt“
Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie im Nebenfach.
(1) Die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie erforscht die archäologischer Methodik zugänglichen Kulturäußerungen der schriftlosen Epochen (Ur- bzw. Vorgeschichte) sowie der nur partiell durch Schriftquellen erhellten Perioden (Frühgeschichte) der Menschheitsgeschichte. Während das technische sowie das theoretisch-methodische Instrumentarium des Faches prinzipiell weltweit anwendbar sind, vermittelt die Abteilung für Vor- und Frühgeschichte der Johann Wolfgang Goethe-Universität Kenntnisse in europäischer und afrikanischer Vor- und Frühgeschichte und Archäobotanik. Für die – regional zu sehr unterschiedlichen Zeiten beginnenden – frühgeschichtlichen Abschnitte der menschlichen Vergangenheit bestehen breite inhaltliche Überschneidungen mit den historischen Disziplinen.
Quellenmaterial der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie sind die dinglichen Überreste der Vergangenheit: Bodendenkmäler, Funde und Befunde. Auf der Grundlage einer detaillierten zeitlich-räumlichen und inhaltlich-kulturellen Gliederung der aus den verschiedenen Epochen zur Verfügung stehenden materiellen Hinterlassenschaften sucht die Fachforschung historische Ereignisse, Strukturen und Prozesse vor dem Hintergrund der jeweiligen naturräumlichen Gegebenheiten zu rekonstruieren und zu erklären, materielle und immaterielle Kultur, Lebensumstände, Struktur und Entwicklungstendenzen vor- und frühgeschichtlicher Gesellschaften zu erkennen und die Bedingungen und Konsequenzen ihrer je spezifischen Auseinandersetzung mit der Umwelt zu beleuchten. Die hierbei zentrale Rolle des Analogieschlusses von rezent beobachtbaren oder hinreichend dokumentierten vergangenen Zuständen und Prozessen auf vor- und frühgeschichtliche Verhältnisse stellt enge Verknüpfungen zu den übrigen historischen und kulturwissenschaftlichen sowie unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Disziplinen her.
Daneben gehört die Kenntnis der archäologischen Methodik, die das Quellenmaterial für die genannten inhaltlichen Fragestellungen erschließt, zu den wesentlichen Zielen des Fachstudiums. Zur Bewältigung der umfangreichen Datenmaterialien bedient sich die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie in erheblichem und steigendem Maße statistischer, häufig computergestützter Methoden.
Aufgrund ihrer spezifischen Quellen steht die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie den anderen archäologischen Fächern (z.B. Klassische Archäologie, Geschichte und Kultur der römischen Provinzen, Vorderasiatische Archäologie) sehr nahe. Daneben leisten insbesondere Alte und Mittlere Geschichte, Ethnologie, Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Kunstgeschichte, Botanik, Zoologie, Physische Anthropologie, Geologie, Physische und Kulturgeographie, Bodenkunde, Chemie, Physik und Statistik wichtige Beiträge zur Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie.
Das Studium der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie soll die Studierenden in die Lage versetzen, selbständig wissenschaftliche Problemstellungen zu formulieren, sie durch selbstbestimmte, kritische Analyse unter Zuhilfenahme geeigneter Techniken, Methoden und Theorien forschend zu bearbeiten und die Ergebnisse in wissenschaftlich begründeter und angemessener Form schriftlich und mündlich darzustellen.
• eine hinreichende Vertrautheit mit der Geschichte und dem aktuellen Erkenntnisstand der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie;
• eine möglichst breite und hinreichend tiefe, sachlich, zeitlich und regional differenzierte Quellenkenntnis der großen vor- und frühgeschichtlichen Epochen Europas (Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, Frühgeschichte);
• die Kenntnis von Grundzügen der außereuropäischen Vor- und Frühgeschichte;
• die Beherrschung der für das Fach bedeutsamen Konzepte und Begriffe sowie der wichtigsten einschlägigen kultur- und naturwissenschaftlichen Methoden;
• die Fähigkeit zur Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie
Das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ergänzt das jeweilige Bachelorhauptfach in sinnvoller Weise durch fachübergreifende Schlüsselkompetenzen und Kenntnisse in einem angemessen weiten Wissensgebiet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Befähigung zu selbständiger und kritischer wissenschaftlicher Forschung.
Dies unterstützt die Erschließung eines breiten Spektrums möglicher Berufsfelder.
(2) Das Studium des Nebenfaches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und des gewählten Hauptfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(3) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die Zusammenhänge des Faches Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse des Faches selbstständig anzuwenden.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie im Nebenfach beträgt nach Maßgabe des gewählten Hauptfaches einschließlich sämtlicher Prüfungen sechs oder acht Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften bzw. der für das Hauptfach jeweils zuständige Fachbereich stellen durch das Lehrangebot und die Gestaltung der Prüfungsverfahrens sicher, dass das Bachelorstudium im Nebenfach einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(4) Wird das Bachelorstudium gemäß den Regelungen der Hessischen Immatrikulationsverordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung ganz oder teilweise als Teilzeitstudium durchgeführt, verändert sich die Regelstudienzeit entsprechend. In diesem Fall wird ein Semester im Teilzeitstudium als halbes Fachsemester gezählt. Das Teilzeitstudium begründet keinen Anspruch auf Bereitstellung eines gesonderten Lehr- und Prüfungsangebots.
(1) Voraussetzung für das Studium im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist die Zulassung zu einem Bachelorstudiengang im Hauptfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(3) Für das Studium im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sind Englischkenntnisse sowie Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache erforderlich, die bei der Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach nachzuweisen sind (§ 12). Ausreichende Französischkenntnisse werden dringend empfohlen, die Bereitschaft zum Umgang mit fremdsprachlichen Texten wird generell vorausgesetzt.
(4) Das Studium im Fach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie kann sowohl zum Winter- wie zum Sommersemester aufgenommen werden. Der Beginn zum Wintersemester wird empfohlen.
(5) Das Studium im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die nach Maßgabe des Anhangs 1 in der Regel mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie sind die Pflichtmodule VFG-BA-NF-M 1-2 und M 6 sowie zwei der Wahlpflichtmodule VFG-BA-HF-M 3-5 zu absolvieren. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 1.
– Vorlesungen: dienen der Vermittlung von Grundkenntnissen, orientieren über Forschungsstand und zentrale Problemstellungen
– Übungen: vermitteln den korrekten Umgang mit dem archäologischen Quellenmaterial anhand begrenzter Themenbereiche; Übungen haben einen ausgeprägt praxisbezogenen Charakter
– Proseminare: vermitteln Grundkenntnisse und führen in die wichtigsten Arbeitsmethoden ein
– Seminare: dienen der Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder der Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch in der Regel von Studierenden vorbereitete Beiträge, sowie dem Erlernen und Einüben bzw. Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken
– Praktika: angeleitete Durchführung praktischer Aufgaben im Bereich der archäologischen Feldarbeit und bei der Dokumentation archäologischer Funde sowie in den für die Archäologie relevanten digitalen und naturwissenschaftlichen Methoden; sonstige praktische Tätigkeiten in archäologierelevanten Bereichen
– Tutorien: dienen der Vertiefung und Einübung der in anderen Veranstaltungen vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten
(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang 1). Die Überprüfung der Zugangsberechtigung zu den Modulen obliegt den Lehrenden.
(2) Ist zu erwarten, dass die Zahl der teilnahmewilligen Studierenden zu einer Lehrveranstaltung die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, kann die Lehrveranstaltungsleitung ein Anmeldeverfahren durchführen. Das Anmeldeerfordernis und die Anmeldefrist werden auf der Netzseite des Instituts oder eine andere geeignete Weise bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung, prüft das Dekanat zunächst, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der angemeldeten Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch die Veranstaltungsleitung nach den Richtlinien des Fachbereichs ein geeignetes Auswahlverfahren durchzuführen. Bei der Durchführung des Auswahlverfahrens ist sicherzustellen, dass diejenigen Studierenden bei der Aufnahme in die Lehrveranstaltung Priorität genießen, für die die Lehrveranstaltung verpflichtend ist und die ein besonderes Interesse an der Aufnahme haben. Dieses ist gegeben, wenn der/die Studierende nach dem Studienverlaufsplan bereits im vorangegangenen Semester bzw. Akademischen Jahr einen Anspruch auf einen Platz hatte und trotz Anmeldung keinen Platz erhielt. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(2) Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises ist die Leitung der Lehrveranstaltung. Die für die Vergabe von CP gemäß § 5 sowie Anhang 1 erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise sollten vor Ablauf des Semesters ausgestellt werden, in dem die betreffende Lehrveranstaltung stattgefunden hat.
(3) Studienleistungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises und die Zuerkennung von veranstaltungsbezogenen CP werden veranstaltungsbegleitend erbracht und gehen nicht in die Modulprüfungsnote ein.
(4) Voraussetzung für die Vergabe eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung; Voraussetzung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises ist die regelmäßige und ggf. aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung.
(5) Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Die regelmäßige Teilnahme soll noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20% der Veranstaltungszeit versäumt hat. Im Übrigen kann die oder der Lehrende die Erteilung des Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Pflichten abhängig machen. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder genannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, den Teilnahmenachweis durch Erfüllung von Pflichten zu erwerben. Die aktive Teilnahme beinhaltet die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Teilnahmenachweise werden am Ende der Veranstaltungszeit durch die Lehrende oder den Lehrenden ausgestellt.
(2) Die Studienfachberatung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung zu Beginn des Studiums wird dringend empfohlen und sollte darüber hinaus insbesondere in Anspruch genommen werden:
(3) Zu Beginn der Vorlesungszeit des Semesters findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der die Studienanfängerinnen und -anfänger durch Aushang und Bekanntmachung im Internet eingeladen werden. In dieser wird über semesterspezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die Studienorganisation betreffende Fragen zu klären.
– drei Studierende, von denen mindestens einer oder eine in einem Bachelorstudiengang des Fachbereichs immatrikuliert ist.
(7) Der Prüfungsausschuss ist für die Organisation der Modulprüfungen in den Bachelor-studiengängen des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften zuständig. Entsprechendes gilt, soweit Fächer des Fachbereiches Sprach- und Kulturwissenschaften im Rahmen von Bachelorstudiengängen anderer Fachbereiche als Nebenfach absolviert werden. Er achtet auf die Einhaltung der hierfür erlassenen Ordnungen. Der Prüfungsausschuss entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
(11) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben dem oder der Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen diese Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses und der oder die betroffene zu Prüfende ein Einspruchsrecht. Über den Einspruch entscheidet der Prüfungsausschuss mit der Mehrheit seiner Mitglieder.
(12) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann Aufgaben der Prüfungsorganisation an die akademische Leitung des Bachelorstudienganges (§ 10) und an das Prüfungsamt zur selbständigen Erfüllung delegieren.
(13) Fachspezifische Entscheidungen, insbesondere Entscheidungen nach Abs. 8 Ziff. 3, bedürfen der Zustimmung der akademischen Leitung für den betreffenden Bachelorstudiengang.
(16) Der Prüfungsausschuss kann Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und andere Entscheidungen, die nach Maßgabe der jeweiligen Bachelorprüfungsordnung zu treffen sind, unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen mit rechtlich verbindlicher Wirkung durch Aushang am Prüfungsamt oder andere geeignete Maßnahmen bekannt machen. Ablehnende Entscheidungen des Prüfungsausschusses oder seines oder seiner Vorsitzenden sind dem oder der Studierenden schriftlich mit Begründung unter Angabe der Rechtsgrundlage mitzuteilen. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Das Direktorium des Instituts für Archäologische Wissenschaften bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die das Fach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder Leiterin des Bachelorstudienganges. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt. Aufgaben der akademischen Leitung sind insbesondere:
(2) Für jedes Modul des Bachelorstudienganges Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls einen Modulkoordinator oder eine Modulkoordinatorin. Dieser oder diese muss Professor oder Professorin oder ein dauerhaft beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied des Instituts sein. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig. Hierzu gehören insbesondere Vorschläge für die Ernennung der Prüfer und Prüferinnen der Modulprüfungen. Ist kein Modulkoordinator oder keine Modulkoordinatorin ernannt oder ist dieser oder diese längerfristig verhindert, ist für diese Aufgaben die akademische Leitung des Studiengangs zuständig bzw. vertritt diese den Modulkoordinator oder die Modulkoordinatorin.
(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen sind befugt: Mitglieder der Professorengruppe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, die mit der selbständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen (§ 18 Abs. 2 HHG). Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen oder Professoren, entpflichtete und in Ruhestand getretene Professorinnen oder Professoren, die in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, können mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden.
(2) In der Regel wird die zu einem Modul gehörende Prüfung von den aktuell in dem Modul Lehrenden ohne besondere Bestellung durch den Prüfungsausschuss abgenommen. Der Modulkoodinator oder die Modulkoordinatorin trägt Sorge für die Prüfungsorganisation; die akademische Leitung koordiniert und kommuniziert Fristen, Termine und Prüfer bzw. Prüferinnen. Sollte eine Lehrende oder ein Lehrender aus zwingenden Gründen eine Prüfung nicht abnehmen können, benennt die akademische Leitung eine/n andere/n Prüfer/in.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
1. im Bachelorstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist;
2. die nach § 4 (3) erforderlichen Sprachkenntnisse nachweist
1. Die Nachweise über die geforderten Sprachkenntnisse; diese erfolgen durch:
b) entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4)“ bzw. 5 Punkte sein darf; bzw. Schulzeugnisse, in denen die 1. Sprache (Englisch) über mindestens 5 Jahre und die 2. Sprache über mindestens 3 Jahre nachgewiesen wird – die Benotung muss mindestens „ausreichend (4)“ sein;
e) VHS Zertifikate, d.h. ein Zertifikat über einen mit staatlicher Abschlussprüfung abschließenden Lehrgang an einer Volkshochschule (in Hessen: gem. Erlaß des Hessischen Kultusministers vom 1.11.1977) oder
f) einen anderen vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannten Nachweis. Erfolgt der Nachweis auf einem der unter c), d), e) oder f) genannten Wege, so müssen die Sprachkenntnisse mindestens dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) entsprechen.
2. Eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung in Vor- und Frühgeschichtlicher Archäologie oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung in Vor- und Frühgeschichtlicher Archäologie endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen oder inhaltlich eng verwandten Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet.
3. Die Nennung des Hauptfaches.
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie oder in einem eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(2) Die modulabschliessenden Klausuren und mündlichen Prüfungen sollen innerhalb der vom Prüfungsausschuss festzulegenden Prüfungszeiträume durchgeführt werden. Die exakten Termine, inklusive Wiederholungstermine und Rücktrittsfristen, Orte und Prüfer bzw. Prüferinnen werden im Einvernehmen mit den Prüfern bzw. Prüferinnen und der akademischen Leitung des Studiengangs festgelegt und frühzeitig, spätestens 4 Wochen vor den Prüfungen, in geeigneter Weise bekanntgegeben. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit den Prüfern und Prüferinnen möglich.
(4) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist, zur Bachelorprüfung zugelassen ist, die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat und sofern sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht hat. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie die Modulprüfung bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der für den Studiengang zuständige Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(6) Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, zum regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 14 Abs. 2 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt. Die Prüfungszeiträume werden vom Prüfungsausschuss jährlich festgelegt.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 21 (6) abgegeben worden ist. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirken und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Handys zu werten.
(3) Hat ein Studierender oder eine Studierende durch schuldhaftes Verhalten die Teilnahme an einer Prüfung zu Unrecht herbeigeführt, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden („nicht ausreichend“ (5,0)).
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie setzt sich zusammen aus den Modulprüfungen zu den in § 4 (5) genannten Pflicht- und Wahlpflichtmodulen.
(2) Die Wählbarkeit einzelner Wahlpflichtmodule kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig bekannt gegeben.
(2) Die zugelassenen Formen der Modulprüfungen gehen aus den Modulbeschreibungen im Anhang 1 hervor. Die Entscheidung über die für die jeweilige Lehrveranstaltung verbindliche Prüfungsform trifft der oder die für die Modulprüfung verantwortliche Prüfende in Absprache mit der oder dem Modulbeauftragten. Die Prüfungsform ist den Studierenden spätestens zu Beginn der Lehrveranstaltung verbindlich mitzuteilen.
(1) Im Prüfungsverfahren ist auf Art und Schwere einer Behinderung oder chronischen Erkrankung Rücksicht zu nehmen. Art und Schwere einer Behinderung oder Beeinträchtigung sind durch ein ärztliches Attest nachzuweisen; in Zweifelsfällen kann ein amtsärztliches Attest verlangt werden. Macht ein Studierender oder eine Studierende durch ein ärztliches Attest glaubhaft, dass sie oder er wegen lang andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung nicht in der Lage ist, die Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so ist dieser Nachteil durch entsprechende Maßnahmen, wie z.B. eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahrens, auszugleichen. Entsprechendes gilt für Studienleistungen. Der Nachteilausgleich ist schriftlich zu beantragen. Der Antrag soll spätestens mit der Meldung zur Prüfung gestellt werden.
(2) Entscheidungen nach Abs. 1 trifft der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit der/dem Prüfenden, in Zweifelsfällen mit der oder dem Modulbeauftragten.
(6) Mündliche Prüfungen können in gegenseitigem Einvernehmen aller an der Prüfung Beteiligten in einer Fremdsprache abgenommen werden.
(2) Multiple-Choice-Fragen in der Klausurarbeit sind zugelassen und dürfen mehr als 25 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen, wenn dadurch der notwendige Wissenstransfer in ausreichendem Maße ermöglicht wird. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen eingehalten werden:
– Erweisen sich die Aufgaben in diesem Sinne als ungeeignet, müssen sie von der Bewertung ausgenommen werden. Entsprechen Antworten nicht dem vorgegebenen Lösungsmuster, sind aber dennoch vertretbar, werden sie zu Gunsten der oder des Studierenden anerkannt.
– Der Fragen- und Antwortkatalog ist von mindestens zwei Prüfungsberechtigten zu entwerfen, wobei eine oder einer der Gruppe der Professoren angehören muss.
– Die Klausur ist bestanden, wenn die oder der Studierende mindestens 50 % (Bestehensgrenze) der gestellten Prüfungsfragen zutreffend beantwortet hat. Liegt der Gesamtdurchschnitt der in einer Klausur zutreffend beantworteten Fragen unter 50 %, so ist die Klausur auch bestanden, wenn die Zahl der von der Studierenden oder dem Studierenden zutreffend beantworteten Fragen die durchschnittliche Prüfungsleistung aller Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer um nicht mehr als 22 % unterschreitet, die erstmals an der Prüfung teilgenommen haben.
(3) Die Bearbeitungszeit einer Klausurarbeit orientiert sich am Umfang des zu prüfenden Moduls und ist im Anhang 1 festgelegt.
(4) Die Klausurarbeiten werden in der Regel von einem oder einer Prüfenden bewertet. Im Falle der letzten Wiederholung sind sie von einem zweiten Prüfer oder einer zweiten Prüferin zu bewerten. Die Bewertung ist schriftlich zu begründen. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der Noten. Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll in der Regel vier Wochen nicht überschreiten.
(3) Der Bearbeitungszeitraum für eine Hausarbeit wird vom Lehrenden festgelegt.
(1) Bei einem Wechsel von einem modularisierten Studiengang einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland werden abgeschlossene Module in der Regel angerechnet. Module werden nicht angerechnet, wenn sie nicht weitgehend dieselben Lern- und Qualifikationsziele vermitteln. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung von Inhalt, Umfang und Anforderungen vorzunehmen. Die Beweislast für die fehlende Gleichwertigkeit trägt der Prüfungsausschuss. Kann der Prüfungsausschuss den wesentlichen Unterschied nicht nachweisen, sind die Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen anzurechnen. Studienleistungen und Prüfungsleistungen aus nicht modularisierten Studiengängen an deutschen Hochschulen werden als Module des Studiengangs angerechnet, wenn eine Gleichwertigkeit zu diesen gegeben ist.
(3) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums ein Semester an einer Universität des Auslands zu studieren. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(10) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Die Anrechnung der CP erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag der oder des Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt in der Regel ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
Paragraphenteil - V. Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
Abschnitt V: Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
(4) Ist die Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie bestanden, wird eine Gesamtnote für das Nebenfach gebildet. Die Gesamtnote ist der Mittelwert der nach CP der Module gewichteten Modulnoten in den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen. Das Ergebnis der bestandenen Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist unverzüglich dem für das Hauptfach zuständigen Prüfungsamt mitzuteilen.
(3) Die Bachelor-Prüfung im Nebenfach ist bestanden, wenn sämtliche vorgeschriebenen Module bestanden sind.
(4) Die Ergebnisse mündlicher Prüfungen werden unverzüglich, die Ergebnisse schriftlicher Prüfungen nach Ablauf der Korrekturfrist bekannt gegeben. Unter Wahrung schutzwürdiger Interessen der Betroffenen und allgemeiner datenschutzrechtlicher Regelungen können die Noten der Modulprüfungen durch Aushang bekanntgegeben werden.
(4) Der Wechsel eines Wahlpflichtmoduls ist möglich, wenn in ihm noch keine Prüfungsleistung abgelegt wurde oder Bedingungen nach § 16 (2) seine Fortführung verhindern.
(6) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden. § 14 (2) bleibt unberührt. Werden die Gründe für die Fristüberschreitung anerkannt, wird der oder dem Studierenden aufgegeben, sich zum nächsten Prüfungstermin zu melden. Die Wiederholungsprüfungen sind nicht später als innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses der vorangegangenen nicht bestandenen Prüfung abzulegen.
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie ist endgültig nicht bestanden, wenn: a) eine Modulprüfung im Nebenfach Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt; b) der Prüfungsanspruch wegen Überschreitens der Wiederholungsfristen erloschen ist.
Nach jeder Modulprüfung und nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens wird der oder dem Studierenden auf Antrag Einsicht in ihre/seine schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten und in die Prüfungsprotokolle gewährt.
(1) Der Magisterstudiengang „Vor- und Frühgeschichte“ im Hauptfach und Nebenfach wird zum Wintersemester 2011/12 eingestellt. Mit der Einstellung treten die in der Ordnung für die modularisierten Magisterstudiengänge der Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften und Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 12.07.2006 (UniReport vom 11.09.2006) für den Magisterstudiengang „Vor- und Frühgeschichte“ Haupt- und Nebenfach enthaltenen fachspezifischen Bestimmungen außer Kraft.
(2) Studierende, die den Magisterstudiengang „Vor- und Frühgeschichte“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vor dessen Einstellung aufgenommen haben, können das Magisterstudium nach den bisherigen Bestimmungen fortsetzen. Sie müssen die Magisterprüfung bis spätestens zum 30.09.2018 abgelegt haben. Für Teilzeitstudierende gilt Entsprechendes.
(3) Ein Wechsel vom Magisterstudiengang „Vor- und Frühgeschichte“ in den Bachelorstudiengang „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ ist nur dann möglich, wenn die Immatrikulation in den Magisterstudiengang maximal 2 Semester zurückliegt.
Die Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013 tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Satzungen und Ordnungen mit Wirkung zum Wintersemester 2014/15 in Kraft.
Neben chronologischen Grundlagen werden die Geschichte, die Ziele, Methoden, Theorien und Quellen der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie vermittelt. Es wird dringend empfohlen, im Rahmen dieses Moduls einen Zeichenkurs zu besuchen.
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, insbesondere Einübung von Präsentationstechniken wissenschaftlicher Inhalte sowie des Umgangs mit der archäologischen Fachliteratur, Einblick in die archäologische Fundaufnahme, Kennenlernen möglicher Berufsfelder sowie der dafür erforderlichen Fähigkeiten.
Teile des Moduls werden jedes Semester angeboten
Studienfachberatung zu Beginn des Studiums (empfohlen)
Aktive und regelmäßige Teilnahme in allen zugehörigen Lehrveranstaltungen. Im PS sowie der Ü zu den Arbeitsmethoden sind jeweils Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
Modulprüfung im PS im Umfang von 2 CP, wobei sich die Prüfung auf die Qualifikationsziele und Kompetenzen des gesamten Moduls bezieht.
Prüfungsform: Klausur von 90 Minuten oder mündliche Prüfung von 20 Minuten oder Hausarbeit. Die Prüfungsform wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben. Besteht die Modulprüfung in einer Klausur, können die ggf. notwendigen Wiederholungsprüfungen in Form von mündlichen Prüfungen abgehalten werden. In der Klausur sind Multiple-Choice-Fragen zugelassen. Diese dürfen mehr als 25 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen. Die Bearbeitungsdauer der Hausarbeit wird von der oder dem Prüfenden festgelegt.
Studiennachweise sowie im PS zusätzlich der Prüfungsnachweis
entspricht dem Modul VFG-BA-HF-M 2 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Hauptfach
Proseminar „Einführung in die vor- und frühgeschichtliche Archäologie“ PS 2 6
Tutorium zum Proseminar T 2 2
Praktikum zu den Arbeitsmethoden in der vor- und frühgeschichtlichen Archäologie PR 2 2
Übung zu den Arbeitsmethoden in der vor- und frühgeschichtlichen Archäologie Ü 2 4
Das Proseminar gibt eine Einführung in Ziele, Methoden und Quellen der Archäobotanik. Im/In der S/Ü werden Schlüsselthemen der Archäobotanik behandelt (Paläoökonomie, Paläoökologie, Landwirtschaftsgeschichte, Kulturpflanzenentstehung).
Studienfachberatung zu Beginn des Studiums (empfohlen); der erfolgreiche Abschluss des PS ist Voraussetzung für die Teilnahme an dem/der S/Ü.
Aktive und regelmäßige Teilnahme in beiden zugehörigen Lehrveranstaltungen. Im PS sowie dem/der S/Ü sind jeweils Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben
Prüfungsform: Klausur von 90 Minuten. Die ggf. notwendigen Wiederholungsprüfungen können in Form von mündlichen Prüfungen abgehalten werden. In der Klausur sind Multiple-Choice-Fragen zugelassen. Diese dürfen mehr als 25 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen.
entspricht dem Modul VFG-BA-HF-M 6 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Hauptfach
Proseminar „Einführung in die Archäobotanik“ PS 2 6
Seminar oder Übung zur Archäobotanik S/Ü 2 4
Das Modul führt in die Vorgeschichte Afrikas ein, indem es einen chronologischen Überblick vermittelt und die speziellen Ziele, Methoden, Theorien und Quellen der afrikanischen Archäologie behandelt. Schwerpunkt bilden Themen institutseigener Forschungen.
Regelmäßige und aktive Teilnahme an S und Ü. In S und Ü sind außerdem jeweils Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
In den Modulen VFG-BA-NF-M 3-5 hat die Modulprüfung einen Umfang von 2 CP und erfolgt wahlweise entweder im S oder in der Ü, wobei sie sich auf die Qualifikationsziele und Kompetenzen des gesamten Moduls bezieht. Insgesamt muss die Modulprüfung jedoch mindestens einmal im Seminar erfolgen.
Prüfungsform: Hausarbeit oder mündliche Prüfung von 20 Minuten oder Klausur von 90 Minuten oder eine sonstige schriftliche Arbeit wie z.B. Projektarbeit, Bericht, Protokoll. Die Prüfungsform wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben. Besteht die Modulprüfung in einer Klausur, können die ggf. notwendigen Wiederholungsprüfungen in Form von mündlichen Prüfungen abgehalten werden. In der Klausur sind Multiple-Choice-Fragen zugelassen. Diese dürfen mehr als 25 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen. Die Bearbeitungsdauer der Hausarbeit sowie der sonstigen schriftlichen Arbeiten wird von der oder dem Prüfenden festgelegt.
Studiennachweise sowie im S bzw. der Ü zusätzlich der Prüfungsnachweis
entspricht dem Modul VFG-BA-HF-M 3 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Hauptfach
Vorlesung zur Vorgeschichte Afrikas V 2 2
Seminar zur Vorgeschichte Afrikas S 2 4 (+2)
Übung zur Vorgeschichte Afrikas Ü 2 4 (+2)
In den Veranstaltungen zur Vorgeschichte Europas und Eurasiens wird ein Überblick über die Epochen von der Steinzeit über die Bronzezeit bis zur Eisenzeit angeboten. Laufende Forschungsarbeiten werden in das Lehrangebot integriert.
entspricht dem Modul VFG-BA-HF-M 4 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Hauptfach
Vorlesung zur Vorgeschichte Europas und/oder Eurasiens V 2 2
Seminar zur Vorgeschichte Europas und/oder Eurasiens S 2 4 (+2)
Übung zur Vorgeschichte Europas und/oder Eurasiens Ü 2 4 (+2)
entspricht dem Modul VFG-BA-HF-M 5 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Hauptfach
Vorlesung zur Frühgeschichte Europas V 2 2
Seminar zur Frühgeschichte Europas S 2 4 (+2)
Übung zur Frühgeschichte Europas Ü 2 4 (+2)
Das Modul ermöglicht den Studierenden, ihre Kenntnisse in einem frei zu wählenden Forschungsbereich zu vertiefen, in dem die Frankfurter Vor- und Frühgeschichte schwerpunktmäßig vertreten ist. Es besteht jedoch kein Zwang zur Schwerpunktbildung, sondern es dürfen je nach Interessenlage auch verschiedene Forschungsbereiche ausgewählt werden
Aufbau eines eigenen Forschungsschwerpunkts und Konkretisierung der beruflichen Vorstellungen bzw. des weiteren wissenschaftlichen Werdegangs. Erarbeitung und Präsentation komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte; Beurteilung divergierender wissenschaftlicher Vorgehensweisen und Standpunkte.
Studienfachberatung zu Beginn des Studiums (empfohlen); sofern archäobotanische Lehrveranstaltungen belegt werden, muss das PS „Einführung in die Archäobotanik“ (M 2) erfolgreich abgeschlossen sein.
Aktive und regelmäßige Teilnahme im S sowie der/dem Ü/PR. Im S sowie der/dem Ü/PR sind jeweils Studienleistungen im Umfang von 2 CP zu erbringen. Ihre Art wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
Modulprüfung im Umfang von 2 CP wahlweise entweder im S oder in der Ü, wobei sich die Prüfung auf die Qualifikationsziele und Kompetenzen des gesamten Moduls bezieht.
entspricht den Modulen VFG-BA-HF-M 8 und VFG-BA-HF-M 9 des Bachelorstudiengangs „Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie“ im Hauptfach
Vorlesung in einem frei zu wählenden Forschungsbereich V 2 2
Seminar in einem frei zu wählenden Forschungsbereich S 2 4 (+2)
Übung oder Praktikum in einem frei zu wählenden Forschungsbereich Ü/PR 2 4 (+2)
Vor- und frühgeschichtliche Archäologie (NF), Bachelor (ab WS 2011/12)*