Source: https://www.vermieter-forum.com/threads/ausserordentliche-eigentuemerversammlung.1889/
Timestamp: 2016-12-09 01:50:51
Document Index: 144419857

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24']

Dieses Thema im Forum "Eigentümerversammlung" wurde erstellt von oulxg63, 24.12.2006.
oulxg63,
oulxg63
Ich habe eine Frage; wie zwingend ist es für einen Hausverwalter eine --Außerordentliche Eigentümerversammlung-- einzuberufen, wenn 25% der Eigentümer das verlangen!
Original von oulxg63
Ich habe eine Frage; wie zwingend ist es für einen Hausverwalter eine --Außerordentliche Eigentümerversammlung-- einzuberufen, wenn 25% der Eigentümer das verlangen!Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
zwingend genug es durchzuführen...! wo willst du mit deiner Frage hin? bzw worum geht es genau?
grober Überblick;
Mehrfamilienhaus mit 4 WE(alle Eigentumswohnungen mit unterschiedlichen Besitzern)
Ich besitze das gesamte Dachgeschoß mit etwas über 25% Eigentumsanteilen
Bauträger gepfuscht: mittlerweile bewiesenermaßen!
Hauptsächlich im Dachbereich; Dampfsperre – Dachanschluss – Dachflächenfenster
Die restlichen Eigentümer waren der Meinung, das Dach gehöre mir und wollten sich anfänglich nicht an der Beseitigung dieser beteiligen!
Das 1.Sachverstänigengutachten wurde von mir im Alleingang in die Wege geleitet. In Absprache zwischen mir und dem Bauträger.
Reparaturversuch fand im Okt. 2004 statt , mit mäßigem Erfolg.
In der ordentlichen Eigentümerversammlung, vom 03/2005 wurde beschlossen, dass eine außerordentliche Eigentümerversammlung einberufen werden soll, sobald eine weitere Sachverständigenbegehung erforderlich ist. Die Hausverwaltung, auch als Immobilienmakler für besagten Bauträger tätig, wurde in oben genannter Versammlung aufgefordert, den Bauträger eine letzte Frist für die Beseitigung der Mängel zu setzen. Sollte der Bauträger sich weigern, wird eine AV einberufen und im Vorfeld ein Sachverständigengutachten erstellt.
Nach dem ein Sachverständiger den damaligen Zustand des Gebäudes aufgenommen und dokumentiert hatte, tat sich über die Hausverwaltung nichts.
Meine Frau und ich haben die Hausverwaltung mehrmals schriftlich und persönlich aufgefordert endlich die Versammlung einzuberufen, ohne Erfolg.
Unter anderem auch per Email mit Bildmaterial, da inzwischen Nässe im Mauerwerk hochstieg! Wir waren gezwungen einen Anwalt zu beauftragen diesen mussten wir wegen Untätigkeit wechseln. Unser neuer Anwalt ist dann spontan zu der diesjährigen ordentlichen Eigentümervers. zugestoßen und hat den anderen Eigentümern die Augen geöffnet. So konnte nun endlich ein Beweissicherungsverfahren eingeleitet werden.
Ich möchte nun meine Auslagen bis zu dem Beweissicherungsverfahren von der Hausverwaltung erstattet haben.
Du bist ja schon in rechtlicher Betreuung Hier sollest Du die Angelegenheit deinem Anwalt überlassen. Was ich - verzeih- köstlich finde, dass Miteigentümer einer WE Gemeinschaft meinen, dass Dach würde nur Dir gehören Zeigt wieder einmal, wie unwissend Leute sich in Gemeinschaften einkaufen.
In Deiner Angelegenheit würde ich nichts mehr ohne den Anwalt schreiben und unternehmen. Hier kannst Du Fehler machen, die Du dann teuer bezahlen musst.
Auch Dein Gutachten muss nicht unbedingt vom Bauträger bzw. Verwaltung anerkannt werden, wenn nicht vorher mit deren Einverständnis und Anerkennung des Ergebnisses sprich der Mängel diese dann anerkannt werden- siehe Parteigutachten- musst mal gooogeln! Also versuche ruhig zu bleiben und wenn es möglich ist, auch von Deinem Anwalt möglichst alles schriftlich geben lassen.
Hier sollest Du die Angelegenheit deinem Anwalt überlassen. Gruß IrmiKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
genau das wollte ich auch sagen :zwinker
mach das, das ist das sicherste
das mit der Beseitigung der Mängel läuft jetzt ganz offiziell über eine neue Kanzlei – von der Gemeinschaft beauftragt.
Mir geht es jetzt hauptsächlich um meine Anwaltskosten, von ca 2800,--€. Entstanden, durch die Untätigkeit der Verwaltung, da diese einfach nicht in die Gänge kam.
Mein Anwalt ist der Meinung, wegen dem Betrag lohnt es sich nicht zu klagen!????
Folgendes steht im § 24
1. Einladung der Wohnungseigentümer zur Eigentümerversammlung
Die Einladung der Wohnungseigentümer zur Eigentümerversammlung ist grundsätzlich vom Wohnungseigentumsverwalter (nachfolgend Verwalter genannt) zu besorgen. Gemäß § 24 WEG hat er die Eigentümerversammlung - mindestens einmal im Jahr (§ 24 Abs. 1 WEG), - wenn mehr als ein Viertel aller Wohnungseigentümer unter Angabe von Gründen es verlangen (§ 24 Abs. 2 WEG – so genanntes Minderheitenprivileg), - für die Fälle, die in der Gemeinschaftsordnung vorgesehen sind (§ 24 Abs. 2 WEG) Noch mal, wir sind 4 Wohneinheiten – ich somit 25%
Außerdem wurde beschlossen!
Folgender Beschluss wurde in der ordentlichen Versammlung 2005 gefasst.
Die Eigentümergemeinschaft beschließt, dass die Hausverwaltung mit dem Bauträger ein letztes Gespräch bezüglich der Mängel am Dach führen soll. Sollte dieses Gespräch nichts nutzen, wird dem Bauträger eine letzte Frist zur Beseitigung gesetzt. Sollte kein Einigung erzielt werden können, wird die Hausverwaltung zu einer außerordentlichen Eigentümerversammlung einladen. Zu dieser Versammlung wird im Vorfeld eine Begehung mit einem Sachverständigen durchgeführt, damit der aktuelle Sachstand der Mängel feststeht.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich habe außerdem 5-mal persönlich im Büro der Hausverwaltung, per Email und Fax unter angaben von Gründen, wie nasse Mauer, fehlende Dämmung usw. eine Eigentümerversammlung gefordert, immer ohne Erfolg!!!
Die Sache ist für mich eindeutige, oder wie seht ihr das????
Mein Anwalt ist der Meinung, wegen dem Betrag lohnt es sich nicht zu klagen!????Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
wegen den 2800 EUR??? das kann ich mir nicht vorstellen, denn das ist eine menge geld, wenn es sich um 5 Mark 55 handelt ist klar aber 2800,- .... weswegen wurde der RA nun eingeschaltet? denn davon hängt ab, ob du die KLage gegen die gemeinschaft oder gegen die verwaltung führst... auf jedenfall macht sich die verwaltung schadensersatzpflichtig, wenn sie nicht handelt sofern euch ein weiterer schaden dadurch entstanden ist...
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