Source: https://www.nbank.de/Privatpersonen/Wohnraum/Energetische-Modernisierung-von-Mietwohnungen/index.jsp
Timestamp: 2018-08-19 04:16:23
Document Index: 65612699

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 5', '§ 3', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 5']

Energetische Modernisierung von Mietwohnungen | NBank
Eigentum für Menschen mit Behinderung
Wenn Sie durch eine Modernisierung Ihrer Mietwohnungen Energie sparen wollen, unterstützt Sie diese Förderung. Ziele der Maßnahmen sind die CO2-Minderung, Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien.
Maßnahmen an bestehenden Gebäuden mit dem Ziel der CO2-Minderung, Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien, wie
nachträgliche Wärmedämmung der Gebäudewände, des Daches, der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume,
Fenster- und Außentürenerneuerung,
Erneuerung von Heizungstechnik auf Basis fossiler Brennstoffe,
Förderfähig im Zusammenhang mit der Durchführung der energetischen Modernisierung sind auch weitere Modernisierungsmaßnahmen wie die Verbesserung
des Zuschnitts der Wohnung und der Funktionsabläufe innerhalb der Wohnung,
der Beheizung, Belichtung und Belüftung,
der Energieversorgung, der Wasserversorgung und Entwässerung,
der Sicherung vor Diebstahl und Gewalt.
Bis zu 65 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten; absolut aber maximal die Kosten eines vergleichbaren Neubaus.
Die Zusammensetzung der Gesamtkosten ergibt sich aus Kosten für
… energetische Modernisierung (CO2-Minderung und Energieeinsparung),
… Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien,
… weitere Modernisierungsmaßnahmen.
Tilgungsnachlass von 15 % des Darlehensursprungsbetrages nach Ablauf des 20. Jahres nach Abschluss der Modernisierung bei Förderungen für Berechtigte nach § 3 Abs. 2 NWoFG.
Zulässige Miete: Nicht preisgebundener Wohnraum
Nach der Modernisierung wird für die geförderten Wohnungen eine Nettokaltmiete festgelegt. Sie ist für die Dauer von drei Jahren bindend und darf 5,60 Euro je m2 Wohnflaäche/Monat nicht überschreiten.
Im Übrigen gelten für bisher nicht preisgebundene Wohnungen die weiteren Bestimmungen der Nr. 13 Wohnraumförderbestimmungen (WFB).
Zulässige Miete: Preisgebundener Wohnraum
Die Miete richtet sich nach den preisrechtlichen Vorschriften des Wohnungsbindungsgesetzes (WoBindG), der Zweiten Berechnungsverordnung (II. BV) und der Neubaumietenverordnung 1970 (NMV 1970).
... § 3 Abs. 2 NWoFG (mit Tilgungsnachlass): Jahr 1-30: 0 %
... § 3 Abs. 2 NWoFG (ohneTilgungsnachlass) und § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG: Jahr 1-20: 0 %; ab Jahr 21: marktüblich
... § 3 Abs. 2 NWoFG (mit Tilgungsnachlass): Jahr 1-20: 2 %; ab Jahr 21: 4,5 %
... § 3 Abs. 2 NWoFG (ohne Tilgungsnachlass) und § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG ab Jahr 1: 1 % (eine höhere Tilgung bis zu 5 % kann vereinbart werden)
… Alleinstehende bis zu 50 m²,
… zwei Haushaltsmitglieder bis zu 60 m²,
… drei Haushaltsmitglieder bis zu 75 m²,
… vier Haushaltsmitglieder bis zu 85 m²,
… jedes weitere Haushaltsmitglied bis zu 10 m² zusätzlich.
Das Gesamteinkommen der Wohnungssuchenden (Einkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen) darf die Einkommensgrenzen nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG nicht übersteigen.
Die zu fördernden Wohnungen sollen grundsätzlich keinen Bindungen unterliegen.
Die Eigenleistungen sollen 25 % der Gesamtkosten (z. B. Bargeld, Guthaben, Sach- und Arbeitsleistungen) betragen, in begründeten Einzelfällen jedoch mindestens 15 %. Zuwendungen von Gemeinden, Gemeindeverbänden oder sonstigen Dritten können hierauf angerechnet werden.
Mit den Modernisierungsarbeiten darf nicht vor Mittelreservierung begonnen werden.
Der Abschluss der energetischen Maßnahme(n) wird durch eine Bestätigung des Energieberaters (Architekt oder Ingenieur) nachgewiesen. Falls KfW-Mittel zur Mitfinanzierung in Anspruch genommen werden, reicht eine Kopie der Bescheinigung, die von der KfW verlangt wird.
Die geförderten Wohnungen dürfen nur an Haushalte neu vermietet werden, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenzen § 3 Abs. 2 NoFG bzw. § 5 Absatz 2 Nr. 1 DVO- NWoFG nicht übersteigen.
Zeitlich flexible Vornutzung als Wohnraum für Flüchtlinge. Die Mietwohnungen können zunächst für die Dauer von bis zu 10 Jahren nach Bezugsfertigkeit an die für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständige kommunale Gebietskörperschaft vermietet werden. Anschließend soll die Nutzung aus sozialer Mietwohnraum erfolgen.
...für Berechtigte nach § 3 Abs. 2 NWoFG (mit Tilgungsnachlass): 30 Jahre
...für Berechtigte nach § 3 Abs. 2 NWoFG (ohne Tilgungsnachlass) und nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG: 20 Jahre
sie beginnt, wenn die Modernisierungen abgeschlossen sind. Bei der Vornutzung von Mietwohnungen als Wohnraum für Flüchtlinge beginnen die Bindungen mit Beendigung der Vornutzung.
Produktinformation Energetische Modernisierung von Mietwohnungen
Den Antrag auf ein Darlehen für energetische Modernisierung Ihrer Mietwohnungen zur CO2-Minderung, Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien stellen Sie bitte bei der für den Bauort zuständigen Wohnraumförderstelle (Landkreis, Stadt, Gemeinde). Dort erhalten Sie auch alle Antragsformulare und weitere Informationen.
Programminformation Formulare vor Antragstellung Formulare zur Antragstellung Formulare Mittelanforderung Formulare Verwendungsnachweis Arbeitshilfen & Merkblätter Rechtliche Grundlagen
Energetische Modernisierung von Mietwohnungen (02.05.2017)
Baubeginnanzeige Vordr. 4001