Source: http://trennungsfaq.com/ehe.html
Timestamp: 2017-11-20 20:44:31
Document Index: 326550079

Matched Legal Cases: ['BGH', '§1626', 'BGH', 'BGH', '§ 1579', '§ 1603', 'BGH', 'BGH']

Welche Folgen können Vaterschaft, Beziehung, Heirat haben?
Wann entfällt ein Anspruch des Ehegatten auf Unterhalt?
Meine Ex-Partnerin betrügt mich (z.B. Einkommenshöhe/lebt mit einem neuen Mann zusammen). Wie kann ich das nachweisen und den Unterhalt vermindern?
Mit Abstand die weitreichendsten Folgen hat eine Vaterschaft. Daran knüpfen sich unumgängliche Verpflichtungen über Jahrzehnte hinweg, die vom Bestehen einer Ehe schon lange losgelöst sind. Höhe und Ausmass der durch das Unterhaltsrecht erzwungenen Folgen werden generell unterschätzt oder in einer Art Aufrechnung mit schönen Bildern lachender Kinder übertüncht. Ausgeblendet wird unter anderem, dass Unterhalt gnadenlos mit Hilfe der gesamten Staatsmacht durchgesetzt wird, die Nähe zu den eigenen lachenden Kindern aber für Väter de facto jederzeit ausgeknipst und verboten werden kann.
Erst dahinter stehen die Folgen einer Heirat. Lange Ehen können sehr lange Unterhaltspflichten begründen, wenn die Partner unterschiedlich verdient haben. "Nach unten" zu heiraten wird also bestraft. Kinderlose Ehen sind teilweise über Verträge steuerbar. Die Folgen einer einzigen Kurzzeitbegegnung zwischen Unbekannten, die eine Vaterschaft begründet ändern dagegen lebenslang Grundlegendes, eine Scheidung vom Kind gibt es nicht. Beziehungen ohne Kinder haben momentan noch keine relevanten Rechtsfolgen, begründen jedoch mindestens bei gemeinsamer Wohnung eine Bedarfsgemeinschaft. In Ländern wie Kanada oder Neuseeland hat jedoch auch eine automatische Verrechtlichung nichtehelicher Beziehungen begonnen, eine Art Zwangsehe wenn man eine gewisse Zeit lang zusammenlebt.
Wer beim Vater werden Restzweifel hat, muss selbst zuverlässig verhüten und darf sich nicht auf Zusicherungen verlassen. Leider sind nicht nur die reproduktiven Rechte für Männer äusserst ungünstig gewichtet, sondern auch die Möglichkeiten zu verhüten. Möglich sind Kondome und Vasektomie. Für Kurzzeitbegegnungen sollten Kondome schon wegen Ansteckungsrisiken Standard sein, ansonsten ist das Mittel der Wahl eine Vasektomie. Wer später die Möglichkeit behalten will, Vater zu werden, kann Sperma kryokonservieren lassen, wie es seit vielen Jahren angeboten wird. Das wird angesichts stark sinkender Fruchtbarkeit aufgrund Umweltgiften sogar für Männer ohne Vasektomie empfohlen. Viele Einrichtungen bieten diesen Service an, z.B. die Cryobank München. Wer auf blosse Abenteuer aus ist, sollte über eine Vasektomie nicht sprechen, auch nicht vor Freunden. Allerdings ist die offene Ansage "ich verhüte" ein guter Prüfstein für die wahren Absichten der Freundin. Witzig wird es, wenn sie nichts davon weiss und "plötzlich" schwanger wird.
Vaterschaft ist schon seit einiger Zeit für die meisten Männer eine Pokerpartie, an deren Ende sie möglicherweise unter der Brücke wohnen, weil wieder eine Ex-Partnerin sich nur genommen hat, was ihr zusteht – nicht zuletzt deshalb gehen immer weniger Männer dieses Risiko ein. In keinem anderen Lebensbereich werden so riesige und grundlegende Risiken gedankenlos hingenommen wie sie mit Vaterschaft eingegangen werden müssen. Männer in mittleren Gesellschaftsschichten befinden sich trotzdem fast schon im Zeugungsstreik. Sie weisen die geringste Nachwuchsrate auf. Wer dagegen von vornherein nichts mehr zu verlieren hat, entscheidet sich häufiger für Vaterschaft und auch wer in sehr guten Verhältnissen lebt.
Väter im Unglück: Männer ohne Kinder fühlen sich ganz klar glücklicher als die mit Kind, das belegt eine neue Studie aus den Niederlanden des demographischen Instituts NIDI sowie eine amerikanische Studie. Für Frauen sind Kinder jedoch ein grosser Glücksfaktor im Leben.
Keine Kinder, kein Schmerz. Positive Aspekte von Vaterschaft können auf der emotionalen Seite liegen. Aber gerade diese Seite wird Vätern bei Trennungen besonders schnell in Scherben geschlagen. Die neue Vaterrolle besteht in der überwiegenden Zahl der Fälle aus einem Dasein als Wochenendonkel, Zahlvater oder einem gänzlich von seinen Kindern ferngehaltenen Ex-Vater. Vaterschaft findet dann in Form von grossen Zahlen auf Kontoauszügen und Post von Anwälten und Gerichten statt, begleitet von deren fetten Rechnungen. Welche Nachtrennungsrolle übrig bleibt, hängt in diesem Land weitgehend vom Wohl- oder Übelwollen der Mutter ab. Da Trennungen selten harmonisch ablaufen (ein Paar in Harmonie trennt sich selten), blüht Vätern und Kindern häufig ein Desaster, emotionale Katastrophen mit lebenslang unheilbaren offenen Wunden.
Trennungsväter in neuer Beziehung geraten angesichts ihrer bereits gemachten Erfahrungen mit dem deutschen Familienrecht sehr oft in Panik, wenn neue Partnerinnen einen Kinderwunsch äussern. Als Unterhaltszahler fallen ihre finanziellen Beiträge für das Zweitfamilieneinkommen zwangsläufig ganz oder grösstenteils aus. Leider auch ihr zeitlicher Einsatz: Eltern- oder Teilzeit zugunsten ihrer weiteren Kinder dürfen sie nicht nehmen, weil ihnen ausdrücklich alles verwehrt ist, was ihr Einkommen reduziert – denn der volle Unterhalt ist unter allen Umständen weiterzubezahlen.
Nein, bestenfalls das Risiko verringern. Auf jeden Fall abzulehnen ist Vaterschaft, wenn die potentielle Mutter bestimmte charakterliche oder psychische Muster aufweist. Häufig sind Frauen schon zu guten Beziehungszeiten als Familienterroristinnen zu enttarnen. Die Quote ist hoch: 30% aller Frauen werden spätestens nach Beziehungsende zu äusserst schwierigen Gegenübern, denen nur noch die Vernichtung des Vaters wichtig ist, auch auf Kosten der Kinderseele, und die keine gemeinsame Elternschaft mehr zulassen können. Besser identifizierbar werden diese Personen, indem man ihr soziales Umfeld und ihre Position darin betrachtet.
Wie geht sie mit ihren Expartnern um? Werden sie total ausgemerzt, nur negativ gesehen? Macht sie sich über sie lustig? Kann sie eigene Schuldanteile bei gescheiterten Beziehungen eingestehen? Wenn sie schon Kinder hat: Wie gut ist der Vater-Kind-Kontakt? Alarmzeichen sind, wenn sie schlimme Geschichten über ihren Expartner erzählt und kein Kontakt besteht.
Wie ist das Verhältnis zu Geschwistern, Freunden, Eltern (vor allem zur eigenen Mutter!), ehemaligen Schulkameraden, Nachbarn? Sieht sie bei bestimmten Menschen nur positives, tendiert sie zur Schwarzweissmalerei? Wie verhalten sich ihre Eltern? Abwertendes Verhalten ihrer Mutter gegen ihren Vater sind ein starker Risikofaktor, auch dann wenn sie ihre Eltern deswegen kritisiert.
Ist sie rationalen Argumenten zugänglich? Was sagt sie, wie sie sich bei einer Trennung verhalten würde? Persönlichkeit und Charakterbildung sind bei Erwachsenen abgeschlossen, durch diskutieren ist nichts mehr zu ändern. Man sollte seiner Partnerin schon zu Beginn ohne rosarote Brille genau zuhören und rechtzeitig die Konsequenzen ziehen.
wie sieht ihre Biografie aus? Hat sie biographische Brüche erlebt, frühes Verlassen der Herkunftsfamilie, der frühe Versuch eine eigene Familie zu gründen, um eine heile Familie nachholen? Dies kann nicht gelingen, weil das Vorbild dafür fehlt.
Hat sie irgendwelche psychische Probleme? Starke Eifersucht, Nähe nicht zulassen können, frühere Selbstverletzungen, Geschichten über Missbrauch, "hat viel Schlimmes erlebt"? Männer denken dabei oft "zusammen meistern wir das", "ich gebe ihr Halt und unterstütze sie" oder "es ist besser bei ihr geworden". Erfahrungsgemäss auf Dauer trotzdem meistens ein Ticket für die Katastrophe!
Auch Väter können den Verlauf ihrer Vaterschaft ein kleines Stück weit günstig beeinflussen. Die besten Voraussetzungen für Vaterschaft, die nicht in die Destruktion führt, haben realistische Männer, denen von vornherein klar ist, wie schnell das Vaterglück zu Ende sein kann und sich trotzdem eine individuelle Vaterrolle erarbeiten, statt Mythen und Medienbilder nachzuleben. Emanzipierte Männer lassen sich keine Lebensentwürfe überstülpen, wie sie gern von Frauen und Medien gefordert werden: Er soll die Bedürfnisse der Frau befriedigen, die mal das Wechseln der Windeln, mal den völligen Verzicht auf Umgang mit dem Kind, mal einen Versorger fordert. Stattdessen sollten Männer auch die positiven Seiten von Elternschaft geniessen, solange sie eben dauert, eine gleichwertige Position als Elternteil beim Kind einnehmen, sich die Elternzeit mit der Mutter teilen, unbedingt auch gegen ihren Widerstand und den Widerstand eines Arbeitgebers. Väter meinen oft, "Verantwortung" übernehmen zu müssen und verbinden damit die Rolle, das Geld für die Familie zu erwirtschaften. Wenn sie akzeptieren, dass die Mutter ihre eigenen Erwerbspflichten vernachlässigt, laufen sie in eine Falle, die bei einer Trennung hart bestraft wird. Väterlicher Einsatz für die Kinder muss generell Vorrang vor Einsatz im Beruf haben – letzteres führt im Trennungsfall unweigerlich zu hohen Unterhaltszahlungen, steilem Absturz und Verlust der Kinder. Vätern wird ausser verlogenen Sonntagsreden nichts angeboten, sie müssen es sich mit Nachdruck und gegebenenfalls Tricks nehmen. Je besser sie im Alltag ihrer Kinder integriert sind, desto besser sind ihre Chancen, nach einer Trennung weiterhin für die Kinder da sein zu können. Kaum ein deutsches Gericht wird einem beruflich engagierten Trennungsvater das Aufenthaltsbestimmungsrecht für seine Kinder zusprechen. Wer sich die genannten Voraussetzungen nicht zutraut, sollte Vaterschaft ablehnen und dafür sorgen, dass sie nicht ungewollt eintreten kann.
Sinnvoll ist auch eine schriftliche Vereinbarung für den Trennungsfall. Enthalten sein könnten gegenseitige Verpflichtungen auf Elternebene, Verbleib der Kinder (gemeinsame Betreuung!), Unterhaltsfragen. Juristisch zwar wertlos, aber moralisch wirkt so etwas manchmal trotzdem konfliktbremsend. Meistens heisst es allerdings Ich würde niemals fremdes Geld nehmen und nach der Trennung Das steht mir zu! Man sollte als Vater trotzdem jedes kleine Prozent zusätzliche Chancen nutzen, die Ausgangssituation nach einer eventuellen Trennung zu verbessern. Ausserdem wird damit bereits während guter Partnerschaftszeiten über Themen gesprochen, die eminent wichtig sind, die man aber regelmässig beiderseits ausblendet.
Auch Baby-Erstausstattung muss bezahlt werden, Käufe müssen aber explizit nachgewiesen werden und nicht alles muss teure Neuware sein. Im Gegensatz zum Ehegattenunterhalt hängt die Höhe der Zahlungen allein von ihrer Lebensstellung vor der Geburt des Kindes ab, nicht von den Einkommensverhältnissen des Vaters. Betreuungsunterhalt entspricht also einer Schadensersatzzahlung. War sie berufstätig, so richtet sich die Höhe ihres Unterhaltsbedarfs nach ihrem früheren Einkommen, entspricht somit einer Lohnfortzahlung in Höhe von 100% zuzüglich Kindesunterhalt und weiterer Ansprüche (Mehrbedarfe, Sonderbedarfe, Weiteres). Für fast alle Väter ist das unbezahlbar. Ihr Anspruch darf dabei nur den Betrag nicht übersteigen, den sie als geschiedene Mutter bekommen hätte: OLG Frankfurt vom 01.08.2001 – 1 WF 52/01 Der Senat folgt der Auffassung des OLG Schleswig, wonach kein Anlass besteht, die nichteheliche Mutter bei der Unterhaltsberechnung besser zu stellen, als die getrennt lebende oder geschiedene Mutter. Mindestens hat der Vater aber 880 Euro zu zahlen, auch wenn sie vorher nicht erwerbstätig war. Ist sie trotz des Kindes erwerbstätig, erhöht sich ihr Bedarf. Stand der Zahlenangaben 1.1.2017.
Der Selbstbehalt des Vaters gegenüber der nichtehelichen Mutter beträgt 1200 EUR, ein BGH-Urteil senkte den alten Selbstbehalt kräftig ab.
Die zeitliche Länge der Ansprüche wurde permanent ausgeweitet. Gab es bis 1970 überhaupt keine Unterhaltsansprüche (wie es heute in den meisten Ländern der Fall ist), wurde der Anspruch zunächst von einem Jahr 1995 auf bis zu drei Jahren erweitert (Europarekord). 1997 wurde er auf mindestens drei Jahre erweitert, 2008 schliesslich die Schwelle zu Verlängerungsmöglichkeiten deutlich abgesenkt, wodurch keine konkrete Grenze mehr existiert - dies ist einsamer Weltrekord. Das BVerfG urteilte am 28.2.2007 in 1 BvL 9/04, es dürfe aus Gleichbehandlungsgründen in Zukunft überhaupt keinen Unterschied mehr zu verheirateten Müttern geben - das selbe BVerfG, das eine Gleichbehandlung der Väter kategorisch rundweg ablehnte, als es um das Sorgerecht für Kinder ging. Damit werden nichteheliche Väter mindestens so schlecht gestellt wie Scheidungsväter, ohne freilich die wenigen Rechte wie beispielsweise das automatisch gewährte gemeinsame Sorgerecht für die Kinder oder begrenztes Realsplitting zu erhalten. Bei diesen wichtigen Punkten weisen fast alle Politikerinnen und Richterinnen in Deutschland die Anwendung des Gleichheitsgrundsatzes entrüstet von sich.
Unterhaltsleitlinien und Unterhaltstabellen: http://www.famrb.de/materialien.html
In einer Ehe gibt es nicht zwei, sondern viele Vertragspartner. Man heiratet nicht nur einen Partner, sondern mehrere. Der wichtigste Vertragspartner ist der Staat, der über seine Vertragsklauseln (etwa 1000 sich oft ändernde Paragrafen des BGB und anderer Vorschriften über Ehe und deren Ende sowie etwa 15000 Gerichtsurteile für alle möglichen Ehe/Trennungsdetails) ebenfalls in ein ganz neues Verhältnis zu den Ehepartnern tritt. Andere Partner sind die Schwiegereltern, deren neue Schwiegerkinder in einigen Konstellationen ihnen gegenüber unterhaltspflichtig werden. Die meisten Ehen zerbrechen leider wieder, was inkompatibel zur juristischen Behandlung der Ehe als manchmal lebenslange Kette ist – eine Sicht, die im 19. Jahrhundert noch gültig war, heute durch die hohen Scheidungszahlen längst widerlegt ist. Finanziell gesehen gibt es in Deutschland keine Scheidung, nicht einmal eine Trennung, wenn Kinder vorhanden sind. Auch nach dem Ende einer Beziehung bestehen Unterhaltspflichten fort, sogar über den Tod des Pflichtigen hinaus – die Erben haben bis zu Höhe des Pflichtteils weiter Unterhalt an die Exfrau zu bezahlen, bei nichtehelichen Partnerschaften sogar komplett aus dem vollen Erbe. Ein nachehelicher Vertrag über Unterhalt wird Bestandteil der Erbschaft.
Die heute geschlossene Ehe eines Bürgers einer grösseren Stadt scheitert mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent, auf dem Land ist Rate (noch) niedriger. Der Romantik wird die Maske heruntergerissen, es folgen Katzenjammer und unbezahlbar hohe Rechnungen der Anwälte, Gerichte und übrigen Scheidungsindustrie. Insbesondere Väter finden sich anschliessend mit schöner Regelmässigkeit als ausgepresste Zahlesel wieder, verlieren ihre Kinder, bezahlen die Schulden. Für Ehen unter zwei Jahren gibt es den Rechtsbegriff kurze Ehedauer, der die nachfolgenden Unterhaltszahlungen etwas begrenzt. Ein sicherer Trennungswunsch sollte deshalb seitens eines potentiellen Unterhaltsverpflichteten nie auf die lange Bank geschoben werden.
Viele Nachteile nichtehelicher Lebensgemeinschaften lassen sich ausgleichen. Sollte ein Partner beispielsweise ins Krankenhaus müssen, sorgt man mit einer gegenseitigen Vollmacht oder Patientenverfügung vor, die von einem Notar beglaubigt wird. Vorlagen für Partnerschaftsverträge gibt es viele. Vor einem Immobilienkauf ist es ratsam, eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts zu gründen. Im Gesellschaftsvertrag kann dann detailliert geregelt werden, wie mit dem ungleichen finanziellen Engagement im Fall der Trennung verfahren werden soll. Entsteht ein Kind, sollte unter allen Umständen vor der Geburt das gemeinsame Sorgerecht beurkundet werden. Das geht sogar schon vor der Zeugung, wenn per Notarvertrag festgelegt wird, dass die Mutter später mit gemeinsamer Sorge einverstanden ist. Darüber sollte man mit der Partnerin schon lange vor Planung eines Kindes sprechen, denn allein an ihr liegt es, dem gemeinsamen Sorgerecht zustimmen (§1626a BGB). Bereits geringe Zweifel am gemeinsamen Sorgerecht bedeuten völlig inakzeptable Geringschätzung der Vaterrolle und roter Alarm auf allen Ebenen. Wer mit so einer Frau ein Kind zeugt, handelt wissentlich unverantwortlich. Sätze wie es wird schon werden sind in diesem Punkt völlig unangebracht, eine Diskussion darüber ist überflüssig. Angebracht wäre etwas wie Du bist nicht annähernd geeignet für eine Elternschaft. Leb wohl.
Viele Männer werten eine Heirat mittlerweile prinzipiell als ein Zeichen ausgesprochen grosser Dummheit. Immer mehr Menschen handeln entsprechend: Die Zahl der Eheschliessungen sinkt kontinuierlich.
In engen Grenzen. Leider werden selbst diese Möglichkeiten von den wenigsten Männern berücksichtigt. Zusammengefasst bestehen die wenigen Schutzmassnahmen aus:
Am Wichtigsten: Eine modifizierte Zugewinngemeinschaft und den Ausschluss des Versorgungsausgleichs per Ehevertrag festlegen. Eine Zugewinngemeinschaft vereinbaren und die Klausel aufnehmen, dass Gütertrennung gilt, falls die Ehe nicht durch Tod endet, sondern geschieden wird. Je weniger in der Scheidung drin ist, desto billiger. Mindestens aber den Ausschluss des Versorgungsausgleichs vereinbaren, sofern man während der Ehe voraussichtlich mehr verdient. Um den Ausschluss wirksam zu machen, sind weitere Voraussetzungen nötig, dargelegt in Urteilen des BGH vom 11.2.2004, Az XII ZR 265/02 sowie vom 6.10.2004, Az: XII ZB 57/03.
Wer sich dem Versorgungs- und Zugewinnausgleich bei Eheende unterwerfen will, muss sein Anfangsvermögen später nachweisen können, ansonsten wird es auf Null gesetzt und der Zugewinnausgleich erfasst auch Eigentum, das man schon vor der Ehe besessen hat. Entweder einen notariellen Vertrag machen oder Originalbelege im Bankschliessfach (nicht zu Hause) aufbewahren.
Eheverträge mit Unterhaltsvereinbarungen sind rechtlich meistens nur begrenzt hilfreich, sie versagen gerade in den wichtigsten Punkten. Mit den Jahren reduzierten die hohen Gerichte ihre zulässigen Inhalte auf ein immer weniger interessantes Minimum. Seit einer BGH-Entscheidung 2003 können Eheverträge für komplett sittenwidrig erklärt werden, falls sie das staatlich gewünschte Mass an Alimentierung der Exfrau verhindern. Sogar erst im Nachhinein, trotz notarieller Prüfung beim Abschluss! Ein Ehevertrag ist niemals eine Alternative zur Nichtheirat. Eine Lebensgemeinschaft mit Partnerschaftsvertrag ist besser als eine Ehe mit Ehevertrag. Helfen können sie nur, wenn ein Ehepartner Firmen aus einer Ehe und Scheidung heraushalten will. Der Wert eines Ehevertrages liegt vor allem auf psychologischer Ebene: Man fühlt sich vielleicht daran gebunden, ausserdem wird für die Abfassung eines Ehevertrages zwischen den Partnern über Themen gesprochen, die leider unter Verliebten grundsätzlich unter den Tisch fallen. Wenn sich schon beim Ehevertrag eine problematische Einstellung der Partnerin offenbart, ist grosse Vorsicht geboten!
Adäquate Erwerbspflichten der Ehepartner, sich niemals in die Rolle des Brotverdieners schieben lassen. Wer sich selbst auf die Sonnenseiten der Ehe setzt, eheprägend wenig verdient sowie während der Ehe den Job aufgibt, baut kräftig zivilrechtliche Ansprüche auf. Bei Heiratskandidatinnen, die auf einer eigenen Hausfrau- und Mutterrolle bestehen, müssen den Männern alle roten Warnlichter aufleuchten. Darauf bestehen, dass die Ehepartnerin ihre Erwerbspflichten gleichwertig erfüllt. Vor allem, wenn Kinder kommen! Als Vater Erziehungszeiten unbedingt wahrnehmen. Nach einer Trennung hilft das freilich nichts, wenn es um den Verbleib der Kinder geht, die unabhängig vom vorigen Einsatz des Vaters fast immer automatisch der Mutter zugesprochen werden. Gleichwertige eheprägende Erwerbstätigkeit wirkt sich aber deutlich auf die Ehegattenunterhaltsfragen aus.
Vorsicht vor einem Leben als reiner Hausmann. Erfahrungen aus englischsprachigen Ländern zufolge kommen die Männer damit zwar gut zurecht, Frauen beenden solche Beziehungen aber trotz anfänglicher grosser Zustimmung zur Rolle ihres Mannes erschreckend häufiger, nehmen dabei nach alter Sitte die Kinder mit und kommen damit durch. Eine Hausmannrolle für Väter können sich verdienende Frauen zwar häufig gut vorstellen, in der Realität verlieren die Männer dann aber aus der Sicht ihrer Frau recht schnell Maskulinität, Anziehung und Respekt ("Househusband backlash", 10.7.2007, Mail online femail).
Keine Vollmachten über das Gehaltskonto ausstellen. Ein drittes gemeinsames Konto einrichten, auf das beide für gemeinschaftliche Ausgaben einzahlen. Ein eigenes Konto mit Alleinzugangsmöglichkeit erhalten. Auszüge nirgendwo herumliegen lassen. Informationen grundsätzlich verschleiern. Alle bekannten Informationen können im Trennungsfall von der Gegenseite als Startrampe für Tiefschläge benutzt werden.
Eigene Sicherheitsreserven schaffen, von denen niemand (auch der Staat nicht!) etwas weiss.
Erbschaften sauer machen. Mit Nacherben beschweren, für Immobilien Wohnrechte vergeben, Testamentsvollstrecker einsetzen, der bei frühzeitigem Dahinscheiden das Erbe des noch nicht volljährigen Kindes anstatt der Mutter verwaltet.
Auswandern und woanders heiraten. Bereits in Österreich sieht es ein wenig heller aus. Schweden (Ehegattenunterhalt: Null) oder Frankreich (modernes Familienrecht statt hemmungslosem Mutterkult) wären Alternativen.
Eigenständigkeit bewahren, nicht alles zusammenwerfen, nicht alles offenbaren. Eigene Freundschaften pflegen. Wenn es einmal nicht so gut läuft, sind das hilfreiche Rückzugsareale.
Manche Männer hoffen darauf, mit Frauen aus Ländern glücklicher zu werden, in denen angeblich alles ganz anders ist, auch die Frauen. Es gibt jedoch keinen Beweis, dass binationale Partnerschaften mit Frauen aus diesen Ländern stabiler sind. Wenn sie jedoch enden, dann tendenziell mit noch schlimmeren Folgen für den deutschen Ehepartner. Nach kurzer Zeit lernen auch diese Damen „ihre Rechte“ kennen und nutzen sie oder sie sind ihnen aus dem Internet bzw. Landsleuten schon lange bekannt. Ausserdem tendieren Männer dazu, solche Frauen völlig zu unterschätzen. Hinzu kommen noch andere Faktoren:
Die Helferindustrie schlägt Purzelbäume, wenn die "arme" getrennte Ehefrau aus dem Ausland dort auftaucht. Der Vater steht grundsätzlich als Einkäufer einer Auslandsbraut da, die er als Sexproviant mitgenommen hat und jetzt billig auf Kosten der Allgemeinheit loswerden will, nachdem sie ihm langweilig geworden ist. Wenn auch noch ein deutlicher Alters- oder Gewichtsunterschied besteht, gibt es keine Hemmungen mehr. Noch mehr Härte und Einseitigkeit seitens Richtern und Jugendämtern sind die Folge.
Zusätzlich zu den üblichen Gründen für eine Verbindung kommt bei Frauen aus gewissen Ländern der Wunsch nach einer Eintrittskarte für eine neue Staatsbürgerschaft hinzu. Das führt nicht gerade zu stabileren Ehen, denn nach Erhalt der Eintrittskarte benötigt man den Kartenbeschaffer nicht mehr und kann das Pferd wechseln. Häufig ist nach dem Erhalt der Staatsbürgerschaft das neue Pferd ein früherer Landsmann, der seinerseits kräftig dafür bezahlt, dass er damit ein Bleiberecht erhält. Nüchtern betrachtet entpuppt sich die Ehe als ein simpler Schleusungstrick, ein Schlangenkopf hinter dem Andere nachgezogen werden.
Die Frauen muss man schliesslich wirklich heiraten, damit sie in Deutschland bleiben können. Ohne Trauschein kein Aufenthalt. Der Trauschein sorgt für die bekannten üblen unterhaltsrechtlichen Konsequenzen. Wer an die grosse Liebe glaubt, sollte sich mit seiner Dame ausgezogen neben einen grossen Spiegel stellen und sich fragen, was sie wohl an diesem Mann finden mag? Warum wohl will sie heiraten trotz Alters- und Attraktivitätsunterschieden?
Wer ohne Heirat mit einer wirtschaftlich nicht leistungsfähigen Frau ohne Daueraufenthalt ein Kind zeugt, kann noch grössere Probleme bekommen. Ihr Aufenthaltstitel ist an das entstandene deutsche Kind gebunden, verliert sie das Kind, so muss sie zurück. Entsprechend radikale Mittel setzt sie ein, das Kind an sich zu binden. Die Praxis zeigt, dass diese Frauen zum Schaden der Kinder damit auch durchkommen.
Wenn die Mutter unter Mitnahme der Kinder einfach fortgeht, kann sie mit den Kindern sehr leicht komplett untertauchen. Das Risiko eines nicht zu verhindernden Auslandsumzuges mit Kind steigt steil an, wenn sie beschliesst, zu ihrer Verwandtschaft zurückzukehren, diese Möglichkeit hat sie jederzeit. Die Ketten auf allen Ebenen, die durch gemeinsame Kinder entstehen werden von Männern vor der tatsächlichen Kinderankunft grundsätzlich unterschätzt.
Unbewusste oder bewusste Vorurteile behindern, Exotik nutzt sich ab. Zu glauben, man hätte wegen der Religion / Herkunft / Sozialisation / Haltung der Partnerin bessere Chancen auf eine stabile Beziehung, lenkt von den tatsächlich wichtigen Dingen ab, macht blind, ersetzt Realismus durch Wünsche und Vorstellungen, führt zu falschen oder viel zu späten Reaktionen bei einer Trennung und dadurch zu Katastrophen.
Schon zu Ehezeiten werden solche Frauen sehr teuer, häufig wird Geld beiseite geschafft oder ganz offen gefordert, um es an die Verwandtschaft im Heimatland zu schicken, je nach Situation mit unterschiedlichen Märchen verbrämt wie der angeblichen Ausbildung der Schwester oder einer kranken Verwandten. Viele Kulturen sehen Ehen grundsätzlich als Geschäftsunternehmen, aus denen mit den jeweils richtigen Geschichten Erträge herauszuholen sind - Liebesheiraten bleiben eine europäische Sitte. Das wird freilich erst im Verlauf einer Beziehung offensichtlich, gut verborgen und später Stufe für Stufe gesteigert, um zu sehen wie weit sie gehen kann.
Vielleicht der wichtigste Punkt: Aufgrund Sprach- und Ausbildungsunterschieden werden diese Frauen mit höherer Wahrscheinlichkeit keine grossen Einkommen erzielen. Sie enden häufiger als Hausfrau oder teilzeitbeschäftigte Geringverdienerinnen. Nach einer Trennung bedeutet das endlosen Unterhalt und einen dicken Versorgungsausgleich, bis über das eigene Grab hinaus. Vermögens- und erwerbsschwache Frauen zu heiraten bedeutet grundsätzlich finanziellen Selbstmord im Trennungsfall.
Der Wunsch nach einer von deutsch-feministischen Irrungen unberührten Venus, deren Güte das deutsche Familien- und Unterhaltsunrecht heilt, ist höchst naiv und hochgradig blind, viel häufiger machen sich diese Männer zu übertölpelten "Liebeskaspern". Die Väterforen sind übervoll von hilfesuchenden Vätern, die äusserst schlechte Erfahrungen gemacht haben, insbesondere mit Ehefrauen aus Südostasien, Brasilien und Afrika, China oder auch nur Liebschaften mit legal oder illegal Eingereisten. Wer kein Kind will (wozu sehr zu raten ist), sollte Verhütung sehr ernst nehmen, wie Fälle von manipulierten und Kondomen auf Abwegen zeigen, deren Inhalt bedeutet immerhin 200000 EUR Unterhalt und eine dauerhafte Aufenthaltsberechtigung. Bei nicht wenigen dieser Frauen wird in Väterforen von mafiaähnlichen Unterstützungsstrukturen, Mord- und Gewaltdrohungen gegen den Vater und handfesten Versuchen, ihn mundtot zu machen berichtet, sobald die Dinge nicht mehr ganz nach ihrem Willen laufen. Schon zu Ehezeiten scheint Unterschlagung und Betrug üblich zu sein. Die Frauen finden schnell in die grossen Auslandsgemeinden ihrer Landsmänner und -Frauen, dort erfahren sie schnell und mühelos alle Tips und Tricks wie vorzugehen ist. Krasse Fälle sind keine Ausnahme, manchmal bleibt dem Vater selbst nur die Auswanderung. Das deutsche Familienrecht verursacht damit den Verlust eines Leistungsträgers, bekommt eine Sozialleistungsbezieherin und ein Kind, das geschädigt weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. Das Thema hat mittlerweile auch die Medien erreicht, Artikel wie "Ausländerin sucht Arbeitssklave" beschreiben die Problematik, ohne dass mehr Vorsicht von Männern zu beobachten ist.
Bei vertauschten Geschlechterrollen gilt ähnliches: http://www.1001geschichte.de/
Man darf bei Frauen gleich welcher Herkunft und gleich welcher Religion nicht darauf hoffen, dass sie ihre Machtfülle nicht wahrnehmen, die ihnen das Recht in die Hand gibt. Grundsätzlich sollte man sich nur mit gut ausgebildeten, selbst ihren Lebensunterhalt bestreitenden Frauen einlassen, was ebenso für Deutsche gilt. Eine andere Möglichkeit wäre es, selber ins Land der Frau auszuwandern, nicht ohne genaue Kenntnis des Landes und der Sozialstrukturen eine Verbindung einzugehen, und auch ganz dort zu bleiben. In vielen Fällen kracht es erst nach der Rückkehr nach Deutschland, dann zahlt sich die Trennung für die Frau in Form von viel Geld aus. Für die meisten Männer dürfte der Wechsel in eine andere Kultur eine hohe Hürde darstellen (obwohl sie mit unbewusster Arroganz nicht selten von der Frau wie selbstverständlich verlangen, sie solle in eine andere Kultur wechseln), deswegen bleibt es häufiger eine Phantasie, die zwar gerne geäussert, aber mehr von der Hoffnung als von tatsächlicher Realisierbarkeit lebt.
Zur Verwirkung siehe § 1579 BGB. Darunter fallen insbesondere folgende Fälle:
In vielen Fällen fliesst es auf indirektem Weg in die Berechnung der Unterhaltshöhe mit ein und in einigen Fällen fliesst es auch direkt ein. Indirekt, weil der Selbstbehalt durch das Zusammenleben mit einem neuen Partner um 10-30% verkleinert wird und sich damit dem Sozialgeldsatz annähert. Ähnliches gilt auch für Unterhaltsverpflichtete in neuer Partnerschaft ohne Trauschein! Gerade finanziell geknechtete Mangelfälle werden dadurch noch weiter unter Druck gesetzt. Selbstbehaltverringerungen werden mit Mietersparnis und gemeinsamer Haushaltsführung begründet, wenn mit der neuen Partnerin zusammengewohnt wird. Der Unterhaltspflichtige fällt damit für die Erbringung von Familieneinkommen der neuen Familie weitgehend aus. Nur das OLG Frankfurt entschied in Az 2 UF 13/05 am 13.07.2005 einmal anders, indem es eine pauschale Selbstbehaltsreduktion ablehnte. Eine Zweitfamilie mit einem Unterhaltspflichtigen kann meistens überhaupt nur bestehen, wenn die neue Partnerin gut verdient. Der Luxus eines Erziehungsurlaubes für einen Elternteil ist in diesen Familien nicht mehr oder nur noch unter grössten Anstrengungen möglich. Eine Mutter aus der früheren Beziehung ist dagegen mindestens 3 oder 8 Jahre von allen Erwerbspflichten freigestellt und kann sich alimentieren lassen.
Die steuerlichen Vorteile aus dem Ehegattensplitting der zweiten Ehe müssen voll für den Unterhalt von Kindern aus erster Ehe herangezogen werden (OLG München 19.04.2004 4 WF 137/04 gem. §§ 1603 BGB, 26a EStG). Auch hier sorgt die Existenz der neuen Frau für höhere Unterhaltspflichten an die Kinder der Erstfrau, mit denen sie eigentlich nichts zu tun hat. Die Zweitfamilie muss ausserdem ihre Steuerklassenwahl unterhaltsgünstigst gestalten und alle möglichen Freibeträge ausschöpfen.
Wenn die Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen durch irgendeinen Umstand Richtung Null geht, muss er aus dem Taschengeld, das sich aus dem Einkommen der neuen Partnerin errechnet, Unterhalt leisten. Er leistet dann Unterhalt direkt von ihrem Geld. Das finanzielle Risiko aus Arbeitslosigkeit wird allein auf der neuen Partnerin abgeladen, die Unterhaltsempfängerin wird von allen Risiken freigehalten. Ob Gütertrennung in der neuen Ehe vereinbart wurde, ist irrelevant. Unter einigen weiteren Konstellationen zählt grundsätzlich das Familieneinkommen der neuen Ehe, d.h. der neue Ehepartner wird voll in die Unterhaltspflicht mit einbezogen: Gemäss Urteil des BGH vom 12.11.2003 – XII ZR 111/01 muss der neue Partner den Lebensbedarf des Unterhaltspflichtigen decken, damit dieser Unterhalt bezahlen kann, was einem Selbstbehalt von Null für den Pflichtigen entspricht. In BGH vom 20.10.2003 – XII ZR 115/01 verurteilt das Gericht den Unterhaltspflichtigen aufgrund seines Familienunterhaltsanspruch gegenüber dem neuen Ehepartner auf Unterhaltszahlungen. Es besteht in diesem Fall ein Anspruch auf das hälftige Familieneinkommen in der neuen Ehe. Daraus ist Unterhalt zu bezahlen. Kritisch wird es besonders dann, wenn der Unterhaltspflichtige Mangelfall ist; dies ist aufgrund der ständig steigenden Unterhaltssätze (und sinkenden Reallöhnen) immer öfter der Fall. Ganz anders verhält es sich bei der Kindesunterhalt kassierenden Mutter: Heiratet sie einen Millionär, verringert das ihre Ansprüche um keinen Cent.
Weitere Gefahren entstehen durch ungünstige Erbfolge. Eigentum und Immobilien (z.B. ein selbst bewohntes Haus) der neuen Partnerin können beim Tod des Unterhaltspflichtigen an die Exfrau oder deren Kinder fallen, zu denen die neue Partnerin in keiner rechtlichen oder verwandtschaftlichen Beziehung steht, weil im Todesfall weiterhin Anspruch auf Unterhalt an die Exfrau in Höhe des Pflichtteiles besteht und auch seine Kinder aus erster Ehe erben würden. Um das zu verhindern, sollte (!) man zum Notar zu gehen und die Erbfolge klären. Es gibt einige Möglichkeiten zu verhindern, dass die Ex-Partnerin nicht über die Kinder erben kann. Man kann zum Beispiel die Kinder mit Nacherbe beschweren, bis sie eigene Kinder haben und diese erben. Oder das Haus läuft weiter auf den Namen der Partnerin und nur ihre Kinder erben, jedoch mit lebenslangem Wohnrecht für den Vater, das nur bei Scheidung aufgehoben wird. Wenn das Haus im Grundbuch auf beide Partner laufen soll, sollte notariell festgelegt werden, dass die Kinder erst über das Erbe verfügen können, wenn sie 21 Jahre alt sind. Bis dahin wird ein finanzieller Vormund bestimmt – das ist dann der jeweils überlebende Partner. Damit wird ausgeschlossen, dass beim Tod von einem der Besitzer der/die dazugehörige Ex-Partnerin die Vermögenssorge für das erbende Kind bekommt. Sollten beide zugleich sterben, müssen sich die beiden anderen Elternteile der minderjährigen Kinder miteinander einigen, ab 21 Jahre Alter die Kinder selbst.
Aus obengenannten Gründen ist davon abzuraten, erneut zu heiraten. Finanziell die beste Lösung ist es, unverheiratet zu bleiben und getrennt zu wohnen, sei es auch nur offiziell. Fragen nach einer neuen Partnerschaft sollte man negativ beantworten und wenn nötig mit wir haben uns getrennt abweisen. Unterhaltspflichtige und ihre neuen Partnerinnen können finanziell empfindlich bestraft werden, wenn sie zusammenleben.