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Timestamp: 2016-10-22 19:51:39
Document Index: 332838599

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 16', 'Art. 36']

C 377/00 (07.02.2001)
C 377/00 Ca
B.________, 1969, Beschwerdef�hrer,
Amt f�r Wirtschaft und Arbeit, Arbeitslosenversicherung, Z�rich, Beschwerdegegner,
Mit Verf�gung vom 18. April 2000 verneinte das Amt f�r Wirtschaft und Arbeit des Kantons Z�rich (AWA) die Anspruchsberechtigung des 1969 geborenen B.________ ab
1. November 1999 wegen fehlender Vermittlungsf�higkeit.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies eine dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 19. Oktober 2000 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt B.________ die Aufhebung des kantonalen Entscheides, die Feststellung seiner Vermittlungsf�higkeit f�r die Periode vom 1. November 1999 bis zum 30. Juni 2000 und die Zusprechung von Leistungen der Arbeitslosenversicherung.
Das AWA und die Vorinstanz verzichten auf eine Stellungnahme.
Das Staatssekretariat f�r Wirtschaft l�sst sich nicht vernehmen.
1.- Die Vorinstanz hat die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen �ber die Anspruchsberechtigung in der Arbeitslosenversicherung, namentlich die Vermittlungsf�higkeit, und die hiezu ergangene Rechtsprechung zutreffend dargestellt.
2.- Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer ab 1. November 1999 vermittlungsf�hig ist und so insbesondere einen Anspruch auf Kompensationszahlungen hat.
a) Zur Vermittlungsf�higkeit geh�rt namentlich auch die Bereitschaft, die Arbeitskraft entsprechend den pers�nlichen Verh�ltnissen w�hrend der �blichen Arbeitszeit einzusetzen (BGE 123 V 216 Erw. 3a, 120 V 388 Erw. 3a, 394 Erw. 1, je mit Hinweisen; ARV 1996/1997 Nr. 19 S. 1000 mit Hinweisen). Der Wille, eine neue Arbeit anzunehmen, l�sst sich u.a. an den diesbez�glichen pers�nlichen Bem�hungen absch�tzen. Bei der Beurteilung der Frage, ob sich ein Versicherter gen�gend um zumutbare Arbeit bem�ht hat, ist indessen nicht nur die Quantit�t, sondern auch die Qualit�t der Bewerbungen von Bedeutung (BGE 112 V 217 Erw. 1b). So k�nnen fortdauernd ungen�gende Arbeitsbem�hungen oder eine wiederholte Ablehnung zumutbarer Arbeit zur Annahme von Vermittlungsunf�higkeit f�hren, was einen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ausschliesst (BGE 112 V 218 Erw. 1b mit Hinweisen).
b) Der Beschwerdef�hrer absolvierte eine Lehre als Carosseriespengler.
W�hrend etwa zwei Jahren �bte er diesen erlernten Beruf aus. Vom 1. Juli 1994 bis zum 30. Juni 1997 spielte er als Fussballer f�r den Fussballclub X.________.
Ab Juli 1997 trat er f�r eine feste Vertragsdauer bis zum 30. Juni 1998 zum Fussballclub Y.________ �ber. Die vereinbarte Besoldung setzte sich zusammen aus einem Grundlohn von Fr. 4500.- im Monat sowie verschiedenen Pr�mien (Jahresverdienst etwa Fr. 122 000.-). Als die Arbeitgeberin den Vertrag nicht verl�ngerte und B.________ kein neues Engagement finden konnte, meldete er sich am 25. Juni 1998 zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung an, wobei er angab, eine Vollzeitstelle als bezahlter Fussballer zu suchen.
c) Seit 1. Januar 1999 arbeitet der Beschwerdef�hrer als technischer Zeichner an einer Vollzeitstelle (40 Wochenstunden) bei der C.________ AG. Mit dieser T�tigkeit erzielt er ein Einkommen von anf�nglich brutto Fr. 4500.-/ Monat, ab 1. Juli 1999 Fr. 4700.-. Daneben bet�tigt er sich als Spieler beim Fussballclub Q.________. Daf�r erh�lt er ab Januar 2000 eine gewisse Entsch�digung.
3.- a) Am 18. Januar 2000 �berwies das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) das Dossier dem AWA zur Abkl�rung der Vermittlungsf�higkeit, welche seit der Aufnahme des Zwischenverdienstes fraglich sei. In einem Schreiben vom 14. Januar 2000 habe der Versicherte darauf hingewiesen, dass er auf "sinnlose Bem�hungen einer Stellensuche" verzichte. Seit Aufnahme der Zwischenverdienstt�tigkeit habe er nie die Absicht ge�ussert, diese wieder aufzugeben.
Die letzte nachgewiesene Arbeitsbem�hung datiere vom 5. Oktober 1999.
Nachdem das AWA den Versicherten am 2. M�rz 2000 befragt hatte, verneinte es die Vermittlungsf�higkeit ab
1. November 1999 (Verf�gung vom 18. April 2000). Ab diesem Zeitpunkt habe er keine Arbeitsbem�hungen mehr unternommen, da unter Ber�cksichtigung der Ausbildung und des beruflichen Werdeganges die Aussichten, eine besser bezahlte Stelle zu finden, sehr gering seien.
b) Das kantonale Gericht wies die dagegen gef�hrte Beschwerde mit Entscheid vom 19. Oktober 2000 ab im Wesentlichen mit der zutreffenden Begr�ndung, angesichts des durch Wort und Tat des Beschwerdef�hrers belegten Unwillens, tats�chlich eine Stelle ausserhalb des Arrangements mit der C.________ AG und dem Fussballclub Q.________ zu suchen bzw. zu finden, fehle die subjektive Vermittlungsf�higkeit (Erw. 2). Daran vermag die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu �ndern.
c) Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob der Beschwerdef�hrer mit dem Stellenantritt bei der C.________ AG �berhaupt noch arbeitslos war. Der dort erzielte Verdienst ist zwar tiefer als 70 % des versicherten Verdienstes, weshalb die Arbeit als unzumutbar gilt (Art. 16 Abs. 2 lit. i AVIG) und die Arbeitslosigkeit deshalb nicht beenden kann.
Diese Gesetzesbestimmung sieht vor, dass das RAV mit Zustimmung der tripartiten Kommission in Ausnahmef�llen auch eine Arbeit - ohne dass Kompensationszahlungen zu leisten w�ren - f�r zumutbar erkl�ren kann, deren Entl�hnung geringer ausf�llt. �berdies liegt gem�ss Art. 17 lit. c AVIV (in der Fassung vom 11. Dezember 1995, in Kraft seit 1. Januar 1996 [AS 1996 S. 313]) ein Ausnahmefall nach Art. 16 Abs. 2 lit. i AVIG insbesondere dann vor, wenn der versicherte Verdienst aus einer T�tigkeit stammt, "die hochbezahlt war, und wenn anzunehmen ist, dass der Versicherte keine vergleichbare T�tigkeit mit entsprechendem Einkommen mehr aus�ben kann". Diese Bestimmung d�rfte namentlich auf gut bezahlte Spitzensportler anzuwenden sein (vgl. Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Band Soziale Sicherheit, Rz 250).
4.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie nach Art. 36a OG erledigt.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI, Z�rich, und dem