Source: http://www.budo-club-arolsen.de/der-verein/die-satzung/
Timestamp: 2018-05-22 13:21:14
Document Index: 356093405

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 26', '§ 16', '§ 18']

Die Satzung: Budo-Club Bad Arolsen 1975 e.V.
Der am 13. Januar 1975 gegründete Verein führt den Namen Budo - Club Bad Arolsen 1975 e.V. und hat seinen Sitz in Bad Arolsen. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.
Der Budo-Club Bad Arolsen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung in der gültigen Form und dient der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder durch Leibesübungen.
Er hat den Zweck, das Budo- und Sportwesen zu fördern, den Geist und Körper zu pflegen.
Alle parteipolitischen Bestrebungen sind ausgeschlossen.
Einschränkungen auf bestimmte Personenkreise aus rassistischen, religiösen oder politischen Gründen sind nicht statthaft.
Der Verein erkennt mit dem Erwerb der Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen e. V. (LsbH) für sich und seine Vereinsmitglieder vorbehaltlos die Satzung des LsbH und die Satzungen der für ihn zuständigen Fachverbände an.
Der Verein arbeitet gemeinnützig. Seine Mitglieder haben nicht Anteil an seinem Vermögen. Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich. Das Vermögen dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken des Sportes.
Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes nur solche Personen ernannt werden, die sich im Verein besondere Verdienste erworben haben und mindestens 10 Jahre Mitglied des Vereins sind.
Die Aufnahme von Jugendlichen in den Verein kann nur mit Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten erfolgen.
Passive Mitglieder unterstützen den Verein finanziell und ideell. Sie können an allen Veranstaltungen teilnehmen mit Ausnahme des regulären Trainingsbetriebes.
Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen abgelehnt werden.
Der Vorstand ist berechtigt, die Aufnahme von der Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses, dass keine Bedenken gegen die sportliche Betätigung bestehen, abhängig machen.
Bei der Aufnahme ist eine einmalige Aufnahmegebühr zu entrichten.
a) durch Austritt, der nur schriftlich für den Schluss eines Kalenderhalbjahres zulässig und spätestens sechs Wochen zuvor zu erklären ist
c) drei Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz schriftlich erfolgter Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt oder
d) sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht erfüllt hat oder
e) durch Ausschluß (siehe § 11, Ziffer 2).
Ordentliche und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und an Abstimmungen und an Wahlen durch Ausübung des Stimmrechts mitzuwirken. Nach Erreichung der Volljährigkeit sind sie auch wählbar.
Jedem Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines Vorstandsmitgliedes, eines vom Vorstand bestellten Organes, eines Abteilungsleiters oder Spielführers in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht zu, beim Vorstand Beschwerde einzulegen.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Aufnahmebeiträge werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung (Generalversammlung) festgesetzt.
Die Mitgliedsbeiträge sind bargeldlos zu entrichten.
Geldbußen bis zu 25,- Euro
b) bei unehrenhaftem Betragen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens oder bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte
c) in leichtere Fällen kann zeitlicher Ausschluß erfolgen
d) Bei Ausschluß muß das Mitglied alle in seiner Verwahrung befindlichen Gegenstände, Urkunden usw. unverzüglich an den Vorstand zurückgeben.
a) die Mitgliederversammlung (§ 14 der Vereinssatzung)
b) der Vorstand (§ 15 der Vereinssatzung)
Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einberufene Versammlung aller ordentlichen und Ehrenmitglieder.
Die ordentlich Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet alljährlich statt und soll im 1. Quartal einberufen werden. Die Einberufung muß spätestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich erfolgen und zwar unter Angabe der Tagesordnung, die folgende Punkte enthalten muss:
c) Beschlussfassung über die Voranschläge und Rechnungslegung für die einzelnen Geschäftsjahre
e) alle zwei Jahre Neuwahlen (Vorstand, Kassenprüfer)
f) Beschlußfassung über Antrage des Vorstandes und Anträge der Mitglieder, die beim 1. Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden müssen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durch den Vorstand einberufen werden, wenn diese im Interesse des Vereins liegen oder schriftlich durch begründeten Antrag unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes verlangt werden. Sie ist dann spätestens 3 Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen.
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Beschlüsse über Satzungänderungen bedürfen der Zustimmung 2/3 der anwesenden Mitglieder. Wahlen erfolgen durch Handaufheben, wenn nur ein Kandidat zur Wahl steht. Schriftliche Abstimmung muss erfolgen, wenn zwei oder mehrere Mitglieder kandidieren und zwar durch Stimmzettel. Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuß, bestehend aus 3 Mitgliedern zu bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchzuführen und ihr Ergebnis bekanntzugeben. Über alle Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu führen, das von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.
Vorstand im Sinne des BGB § 26 sind der 1. und 2. Vorsitzende und der Kassierer. Jeweils zwei sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
Die Ämter des Vorstandes werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt. Die Wahl des 1. Vorsitzenden, des Kassierers und eines Beisitzer findet in den Jahren mit geraden Endzahlen statt. In den Jahren mit ungeraden Endzahlen werden der 2. Vorsitzende und der Schriftführer gewählt. Wiederwahlen sind zulässig. Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser Eigenschaft nicht durch andere Personen vertreten lassen.
Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des Sportes zu erfolgen. Alle Ausgeben müssen vor ihrer Tätigung dem Grunde und der Höhe nach genehmigt werden. Ausgaben, die vorher nicht der Höhe nach festgestellt werden können, müssen zumindest dem Grunde nach genehmigt sein. Die ordentlichen Einnahmen sind grundsätzlich für ordentliche Zwecke, die außerordentlichen Einnamen für außerordentliche Zwecke zu verwenden.
Der Vorstand muss mindestens einmal im Quartal zusammenkommen und ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag. Über die Sitzungen ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind. Die Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich.
Für die Erledigung bestimmter Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden. (vergleiche § 16 )
Den Kassenprüfern, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden, obliegt die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes, sowie die Prüfung des Jahresabschlusses. Prüfungen können in kürzeren Zeitabständen durchgeführt werden, mindestens einmal im Jahr.
Es sind mindestens zwei Kassenprüfer zu wählen.
Ihre Amtszeit beträgt zwei Jahre.
Die Wiederwahl ist zweimal möglich.
Die Kassenprüfer müssen versetzt gewählt werden.
Der Vorstand kann für bestimmt Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen, die nach seinen Weisungen, die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben. Vorsitzender der Ausschüsse ist der 1. Vorsitzende, der den Vorsitz in einem Ausschuß auf ein anderes Vorstandsmitglied übertragen kann.
§ 18 Sportabteilungen
Dem Abteilungsleiter obliegt die sportliche und technische Leitung der Abteilung. Er kann andere Mitglieder zur Mitarbeit heranziehen.
Die aktiven Mitglieder werden nach den einzelnen Sportarten in Abteilungen zusammengefaßt. Jede Abteilung wird von einem Abteilungsleiter geleitet.
Für ordentliche Verdienste um den Verein kann ein ordentliches Mitglied durch eine Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied der Vereins ernannt werden. Für den Beschluß ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Die Entziehung der Ehrenmitgliedschaft kann nur durch eine ordentliche Mitgliederversammlung ausgesprochen werden.
Ordentliche Mitglieder und andere Personen, die sich besondere Verdienste um den Sport oder um den Verein erworben haben, können durch den Vorstand mit der Ehrennadel ausgezeichnet werden. Der Vorstand kann durch Beschluß Ehrennadeln wieder aberkennen, wenn ihre Besitzer rechtswirksam aus dem Verein , dem LsbH, einem Fachverband oder einer anderen Sportorganisation ausgeschlossen worden sind.
Über die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Vereinszweckes kann nur beschlossen werden, wenn der Vorstand oder 1/3 der Mitglieder dies beantragt, und die Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der Stimmen der erschienen Mitglieder entsprechend beschließt und nach ordnungsgemäßer Einberufung der Mitgliederversammlung unter Angabe des Antrages und seiner Begründung und nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein zu diesem Zeitpunkt vorhandenes Vermögen an den Landessportbund Hessen e. V. (oder an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts), der (oder die) es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
Die Satzung ist in der geänderten Fassung auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung am 20.03.2015 beschlossen worden.