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Timestamp: 2016-10-23 12:01:41
Document Index: 362136927

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 9', 'Art. 20', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 20', 'Art. 98', 'Art. 20', 'Art. 594', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 9', 'Art. 17', 'Art. 9', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 20', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20', 'BGE', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 20', 'Art. 1', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 2', 'Art. 98', 'Art. 98', 'Art. 106', 'Art. 4', 'Art. 66']

9C_765/2014 � � Urteil vom 23. M�rz 2015
A.________ wohnte bis September 2005 in der Schweiz und war seit 2002 bei der Ausgleichskasse des Kantons Z�rich als Selbstst�ndigerwerbender erfasst. Am 11. Juli 2008 meldete das Steueramt des Kantons Z�rich der Ausgleichskasse Einkommen von Fr. 4'058'958.- f�r das Jahr 2003, von Fr. 5'284'051.- f�r das Jahr 2004 und von Fr. 3'923'623.- f�r das Jahr 2005. Mit (Nachtrags-) Verf�gungen vom 22. Juni 2012 setzte die Ausgleichskasse die Beitr�ge des A.________ f�r Selbstst�ndigerwerbende sowie dessen Beitr�ge f�r Arbeitnehmende ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber aus unselbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit f�r diese drei Jahre fest. Die hiegegen erhobenen Einsprachen hiess die Ausgleichskasse teilweise gut und ermittelte die folgenden Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit (Einspracheentscheid vom 19. Juni 2013) :
�������f�r 2003:�������Fr.���748'000.--
�������f�r 2004:�������Fr.���756'000.--
�������f�r 2005:�������Fr. 1'600'000.--.
Die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde des A.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. August 2014 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, das kantonale Urteil sei aufzuheben, und es sei das beitragspflichtige Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit f�r die Jahre 2003, 2004 und 2005 jeweils mit Null festzusetzen; eventualiter sei die Sache zu neuer Entscheidung im Sinne der bundesgerichtlichen Erw�gungen an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich zur�ckzuweisen.
Vorinstanz und Ausgleichskasse verzichten auf eine Vernehmlassung, ebenso das Bundesamt f�r Sozialversicherungen.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen; 133 III 545 E. 2.2 S. 550; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Im Streit liegt, ob die Eink�nfte des Beschwerdef�hrers, welche er in den Jahren 2003 bis 2005 gem�ss seinen eigenen Angaben als Gewinnanteile aus Beteiligungen an verschiedenen ausl�ndischen Personengesellschaften (Limited Partnerships, im Folgenden: LP) erhalten hat, AHV-rechtlich als Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVG und Art. 20 Abs. 3 AHVV (SR 831.101) zu qualifizieren sind. Nicht strittig ist die H�he der Eink�nfte und die Anwendbarkeit schweizerischen Rechts.
Ob es sich bei den fraglichen Einnahmen um beitragspflichtiges Erwerbseinkommen oder um beitragsfreien Kapitalertrag handelt, ist eine Rechtsfrage, die das Bundesgericht mit voller Kognition pr�ft (Art. 95 BGG), wobei die dieser Frage zugrunde liegenden Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz als Tatfragen nur einer eingeschr�nkten �berpr�fung zug�nglich sind (Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 2 BGG; E. 1 hievor).
3.1.�Das kantonale Gericht erwog unter Bezugnahme auf sein fr�heres rechtskr�ftiges Urteil vom 7. Dezember 2010 (betreffend die Beitragspflicht des Beschwerdef�hrers f�r das Jahr 2002; Prozess-Nr. AB.2009.00043), auch in den Jahren 2003 bis 2005 st�tze sich die Beitragspflicht f�r die Eink�nfte aus Beteiligungen an LPs auf Art. 20 Abs. 3 AHVV. Die Abgabepflicht auf Einkommen aus auf einen Erwerbszweck gerichteten Personengesamtheiten ohne juristische Pers�nlichkeit bestehe grunds�tzlich unabh�ngig von einer eigenen Arbeitsleistung. Eine Beteiligung durch Kapitalinvestition gen�ge und entspreche einer gesetzlich fingierten Aus�bung einer Erwerbst�tigkeit. Die Kapitalinvestition sei - gleichsam im Sinne einer fiktiv-logischen Handlung - als die massgebliche Aus�bung der Erwerbst�tigkeit zu fassen. Nicht einleuchtend sei die unbelegt gebliebene �hnlichkeit zwischen einer Kommanditgesellschaft f�r kollektive Kapitalanlagen (KGK) - gem�ss dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bundesgesetz �ber die kollektiven Kapitalanlagen (KAG; SR 951.31) - und einer LP, zumal der Beschwerdef�hrer weder behauptet noch belegt habe, dass die Gesellschaften, an denen er beteiligt (gewesen) sei, die qualifizierten Anforderungen des Art. 98 Abs. 2 KAG erf�llt h�tten.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer macht im Wesentlichen geltend, das kantonale Gericht habe Art. 20 Abs. 3 AHVV verletzt und sich nicht mit seinen Argumenten auseinandergesetzt, wonach es sich bei den LPs nicht um klassische, auf einen Erwerbszweck gerichtete Personengesamtheiten handle, sondern um ein der KGK vergleichbares Investitionsvehikel f�r Risikokapital. Bei seinen Investitionen in LPs handle es sich ausschliesslich um private Verm�gensverwaltung, nicht um Erwerbseinkommen. Die Erhebung von AHV-Beitr�gen auf diesen Eink�nften verletze den fundamentalen Grundsatz des AHVG, wonach Beitr�ge nur auf Erwerbseinkommen, nicht aber auf Verm�gensertrag geschuldet seien. Auch die einschl�gige Rechtsprechung beziehe sich ausschliesslich auf operativ t�tige Personengesellschaften wie etwa die GmbH und Co. KG nach deutschem Recht und k�nne nicht unbesehen auf s�mtliche Personengesellschaften �bertragen werden. Gerade im Bereich der nicht operativen, einzig zu Investitionszwecken errichteten LPs seien die Unterschiede zur deutschen GmbH und Co. KG frappant. Bei den (angels�chsisch gepr�gten) LPs handle es sich um typische Anlagevehikel f�r Private Equity Fonds, die im Rahmen des KAG nunmehr in Form der KGK auch in der schweizerischen Gesetzgebung ihren Niederschlag gefunden h�tten und diesen �hnlicher seien als der herk�mmlichen Kommanditgesellschaft nach Art. 594 ff. OR.
4.1.�Die Versicherten sind beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbst�tigkeit aus�ben (Art. 3 Abs. 1 AHVG). Gem�ss Art. 4 Abs. 1 AHVG werden die Beitr�ge der erwerbst�tigen Versicherten in Prozenten des Einkommens aus unselbstst�ndiger und selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit festgesetzt. Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt f�r in unselbstst�ndiger Stellung geleistete Arbeit darstellt (Art. 9 Abs. 1 AHVG). Darunter fallen "alle in selbstst�ndiger Stellung erzielten Eink�nfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf, sowie aus jeder anderen selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit, einschliesslich der Kapital- und �berf�hrungsgewinne nach Artikel 18 Absatz 2 DBG (SR 642.11) und der Gewinne aus der Ver�usserung von land- und forstwirtschaftlichen Grundst�cken nach Artikel 18 Absatz 4 DBG, mit Ausnahme der Eink�nfte aus zu Gesch�ftsverm�gen erkl�rten Beteiligungen nach Artikel 18 Absatz 2 DBG" (Art. 17 AHVV).
4.2.�Nicht unter den Begriff der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 AHVG und Art. 17 AHVV f�llt die blosse Verwaltung des eigenen Verm�gens. Der daraus resultierende reine Kapitalertrag unterliegt folglich nicht der Beitragspflicht. Gleiches gilt f�r Gewinne aus privatem Verm�gen, welche in Ausn�tzung einer zuf�llig sich bietenden Gelegenheit erzielt worden sind. Dagegen sind Kapitalgewinne aus der Ver�usserung oder Verwertung von Gegenst�nden des Privatverm�gens, wie Wertschriften oder Liegenschaften, auch bei nicht buchf�hrungspflichtigen (Einzel-) Betrieben, Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit, wenn und soweit sie auf gewerbsm�ssigem Handel beruhen (BGE 134 V 250 E. 3.1 S. 253; 125 V 383 E. 2a S. 385 mit Hinweisen; Urteil 9C_551/2008 vom 16. Januar 2009 E. 2.1).
4.3.1.�W�hrend gem�ss Art. 20 Abs. 3 AHVV in der bis Ende 1975 g�ltig gewesenen Fassung lediglich Eink�nfte der unbeschr�nkt haftenden Teilhaber von Kommanditgesellschaften AHV-beitragspflichtig waren und Eink�nfte der Kommandit�re grunds�tzlich als Kapitalertr�ge betrachtet wurden (BGE 100 V 140 E. 1 S. 142), besteht seit 1. Januar 1976 eine generelle Beitragspflicht der Teilhaber von Kollektiv- und Kommanditgesellschaften. Mit der am 1. Januar 1996 in Kraft getretenen, bis heute g�ltigen Fassung von Art. 20 Abs. 3 AHVV dehnte der Verordnungsgeber die Beitragspflicht auf Teilhaber an "anderen auf einen Erwerbszweck gerichteten Personengesamtheiten ohne juristische Pers�nlichkeit" aus und bestimmte, die Beitr�ge seien vom Anteil am Einkommen der Personengesamtheit zu entrichten. Grundgedanke dieser Beitragspflicht war und ist, dass Kommandit�re - anders als blosse Kapitalgeber - direkt, �hnlich den Komplement�ren, am Gesellschaftsgewinn teilnehmen (BGE 136 V 258 E. 4.4 S. 266). Die Gesetzm�ssigkeit dieser Bestimmung hat das Bundesgericht in konstanter Rechtsprechung bejaht (BGE 136 V 258 E. 4.8, S. 267, 121 V 80 E. 2a S. 81 f.; 114 V 72 [E. 3 publiziert in ZAK 1988 S. 455]; 105 V 4; ZAK 1986 S. 460 E. 4a [H 68/85 vom 25. April 1986], 1985 S. 316 [H 147/84 vom 15. M�rz 1985], 1981 S. 519 [H 60/80 vom 27. November 1980, E. 2a], 1980 S. 223 [H 72/79 vom 8. November 1979 E. 1]; Urteil 9C_455/2008 vom 5. November 2008 E. 5). F�r eine abweichende Beurteilung besteht weiterhin kein Anlass.
4.3.2.�Wie die Vorinstanz insoweit zutreffend erwog, gelten die Gesellschaftern einer auf einen Erwerbszweck ausgerichteten Personengesamtheit zufliessenden Gewinnanteile gest�tzt auf Art. 20 Abs. 3 AHVV - unabh�ngig von einer pers�nlichen Arbeitsleistung - als Einkommen aus selbstst�ndiger T�tigkeit. Vorbehalten bleiben F�lle von Rechtsmissbrauch (etwa wenn der AHV im Rahmen der Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft die Funktion eines reinen Finanzanlageobjekts zugedacht wird; BGE 131 V 97). Als auf einen Erwerbszweck gerichtete Gesellschaft gilt nicht nur die Kollektiv- und die Kommanditgesellschaft, sondern auch die deutsche GmbH & Co. KG (vgl. � 161 Abs. 1 des deutschen Handelsgesetzbuches [HGB]; BGE 136 V 258 E. 5 S. 267 f.). Die gesetzliche Vermutung f�r das Vorliegen eines Gewerbebetriebes - und damit die Qualifikation als selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit - findet indes nicht automatisch auf alle anderen Personengesellschaften Anwendung (vgl. genanntes Urteil 9C_455/2008 E. 5 betreffend eine einfache Gesellschaft und Urteil 9C_1057/2010 vom 24. M�rz 2011 E. 3.3 betreffend Beteiligung an einem Baukonsortium).
5.1.�Limited Partnerships sind, wie der Beschwerdef�hrer zutreffend darlegt, ein vor allem im angels�chsischen Raum entstandenes typisches Anlagevehikel f�r Private Equity Investitionen. LPs - wie auch die seit 1. Januar 2007 zur Verf�gung stehende schweizerische Adaptation in Form der KGK - sind definitionsgem�ss keine operativen Gesellschaften, die eine unternehmerische T�tigkeit aus�ben, sondern ausschliesslich kollektive Anlagevehikel, welche die Erzielung von Ertr�gen oder Kapitalgewinnen bezwecken (vgl. Art. 2 KAG; Botschaft des Bundesrates vom 23. September 2005 zum Bundesgesetz �ber die kollektiven Kapitalanlagen [Kollektivanlagengesetz], BBl 2005 6395 ff., 6423; Bloch/von der Crone, Operative Gesellschaft oder kollektive Kapitalanlage?, SZS 2011 S. 214, 219). Wie die Kommanditgesellschaft des kontinentaleurop�ischen Rechts umfasst die LP zwei Arten von Gesellschaftern: Auf der einen Seite den General Partner (Komplement�r), welcher mit seinem ganzen Verm�gen unbeschr�nkt haftet und zur F�hrung der Gesellschaft befugt ist. Andererseits Limited Partners (Kommandit�re), die nur mit ihrer Einlage haften, aber an der Gesch�ftsf�hrung nicht teilnehmen d�rfen. Das Innenverh�ltnis der Gesellschafter wird �blicherweise in einem schriftlichen Limited Partnership Agreement geregelt. Ein als LP ausgestalteter Private Equity Fund kann darin die Grundz�ge seiner Anlagepolitik frei definieren. Die Limited Partners (Investoren) verpflichten sich zur Einlage einer bestimmten Kapitalsumme (Committed Capital), welche w�hrend einer definierten Frist (Commitment Period) nach Bedarf durch den General Partner (Fund Manager) abgerufen (Take Down) und in ausgew�hlte Portfoliogesellschaften investiert wird. Typischerweise wird die LP nach einer festgelegten Maximaldauer von rund 10 Jahren aufgel�st und das vorhandene Kapital an die Investoren verteilt (Christian B�hler, Anlagevehikel f�r Private Equity; Einf�hrung der Limited Partnership im schweizerischen Recht, Der Schweizer Treuh�nder 2006, S. 506 ff.). Im Private Equity Gesch�ft �bernimmt somit - zusammengefasst - ein Investor die kurz- bis mittelfristige Risikokapitalfinanzierung eines nicht b�rsenkotierten Unternehmens (vgl. auch 4C.214/2003 vom 21. November 2003 E. 3.2 mit Literaturhinweisen).
5.2.1.�Auch wenn die in den Jahren 2003 bis 2005 erzielten Ertr�ge aus Beteiligungen an ausl�ndischen Personengesamtheiten stammen und das KAG erst seit 1. Januar 2007 in Kraft steht, ist zu pr�fen, ob sich der Entstehungsgeschichte des Gesetzes Hinweise entnehmen lassen, die der Kl�rung der hier strittigen sozialversicherungsrechtlichen Beitragspflicht dienen. Denn der Gesetzgeber schuf mit der KGK ein in Bezug auf Anlegerkreis, Anlagen und zeitliche Dauer der angels�chsischen LP vergleichbares Instrument (vgl. Thomas Jutzi, Der Einfluss des EU-Rechts auf das schweizerische Recht der kollektiven Kapitalanlagen, AJP 1/2015 S. 14), weshalb es naheliegt, auch die sozialversicherungsrechtliche Behandlung zumindest insoweit analog zu handhaben, wie die ausl�ndischen Vehikel und die schweizerische KGK vergleichbar ausgestaltet sind. Die vom Eidgen�ssischen Finanzdepartement eingesetzte Expertenkommission zur Totalrevision des Bundesgesetzes �ber die Anlagefonds vom 18. M�rz 1994 schlug in ihrem Erl�uterungsbericht samt Gesetzesentwurf vom November 2003 (abrufbar unter www.svig.org) in der Tat eine Erg�nzung von Art. 20 Abs. 3 AHVV vor, wonach die Anleger von Kommanditgesellschaften f�r kollektive Kapitalanlagen f�r ihren Anteil von einer AHV-Beitragspflicht befreit sein sollen.
5.2.2.�In der bundesr�tlichen Botschaft finden sich insbesondere Ausf�hrungen zu Steuerfragen. Betreffend die AHV-Beitragspflicht f�hrte der Bundesrat Folgendes aus (Botschaft, a.a.O., 6429 f.) :
"Auf der Stufe der Kommanditgesellschaft f�r kollektive Kapitalanlagen bedeutet das namentlich, dass die Gesellschaft als solche steuerfrei ist, auf den ausgesch�tteten Verm�gensertr�gen, nicht aber auf den erzielten Kapitalgewinnen, die Verrechnungssteuer erhoben wird und die von der Gesellschaft erwirtschafteten Gewinne nicht AHV-pflichtig sind. Auf der Stufe der Anlegerinnen und Anleger unterliegen die ausgesch�tteten Verm�gensertr�ge der Einkommens- bzw. der Gewinnsteuer, w�hrend Kapitalgewinne (im Privatverm�gen) steuerfrei sind. (...).
Wer als in der Schweiz steuerpflichtige Privatperson heute Anteile an vertraglichen Anlagefonds kauft oder verkauft, wird nach der Praxis der Steuerbeh�rden und gem�ss zweier obiter dicta des Bundesgerichts [ASA 66 S. 381] aufgrund dieses Umstandes alleine nicht Gefahr laufen, als (Quasi) -Wertschriftenh�ndler qualifiziert zu werden und in der Folge s�mtliche Eink�nfte aus selbstst�ndiger (Neben-) Erwerbst�tigkeit versteuern zu m�ssen. Zu begr�nden ist dieser Umstand u.a. damit, dass die Fondsleitung das Fondsverm�gen selbstst�ndig und in eigenem Namen verwaltet und die Anlegerinnen und Anleger ihr gegen�ber keinerlei Weisungsrechte haben. Die Handlungen der Fondsleitung k�nnen den Anlegerinnen und Anlegern deshalb steuerlich nicht zugerechnet werden. Da bei den neuen kollektiven Kapitalanlagen gesetzlich sichergestellt ist, dass die rechtliche und faktische Distanz zwischen den Anlegerinnen und Anlegern und der Verwalterin oder dem Verwalter der kollektiven Kapitalanlage gegeben ist, sind jene auch bei den neuen Formen in �bereinstimmung mit der heutigen Praxis nicht als gewerbsm�ssige Wertschriftenh�ndler zu qualifizieren."
5.2.3.�Der parlamentarischen Debatte zum Kollektivanlagengesetz (Gesch�ft Nr. 05.072; AB 2006 N 49 ff., 59 ff., 76 ff., 838 ff., 859 ff., und 992 ff.; AB 2006 S 340 ff., 449 ff. und 536 ff.) ist kein Hinweis auf die Beitragsbefreiung der Anleger-Kommandit�re zu entnehmen (vgl. hiezu auch Urs Behnisch/Andrea Opel, Steuerfragen bei Umstrukturierungen; Gedanken zur Attraktivit�tssteigerung der Kommanditgesellschaft nach OR und KAG, in: Dogmatik und Praxis im Steuerrecht, Festschrift f�r Markus Reich, 2014, S. 247). Die bereits in der bundesr�tlichen Botschaft nicht (mehr) erw�hnte, von der Expertenkommission vorgeschlagene Erg�nzung des Artikels 20 Abs. 3 AHVV (vorangehende E. 5.2.1) blieb unber�cksichtigt.
5.3.1.�In der Literatur wird gest�tzt auf die in E. 5.2.2 hievor zitierte kurze Passage in der Botschaft - meist ohne weitere Begr�ndung - die Auffassung vertreten, Einlagen in LPs und gleichermassen in Kommanditgesellschaften f�r kollektive Kapitalanlagen seien "nicht AHV-pflichtig" (z.B. Stefan Oesterhelt, in: Basler Kommentar zum Kollektivanlagengesetz, 2009, N. 202 vor Art. 1 KAG; Du Pasquier/Oberson, La soci�t� en commandite de placements collectifs, Aspects juridiques et fiscaux, SZW 2007 S. 207 f., 217; Beilstein/ Scagnet, Unter dem Joch der Schweizerischen Sozialversicherung, Vollumf�ngliche AHV-Beitragspflicht f�r die neue KGK und die deutsche GmbH & Co. KG, Der Schweizer Treuh�nder 2008 S. 750 ff., 753 f.; Alexander Vogel, KAG - Bundesgesetz �ber die kollektiven Kapitalanlagen, 2008, S. XIX; Hess/Scherrer, Die Besteuerung der kollektiven Kapitalanlagen gem�ss Kollektivanlagengesetz und deren Anleger, ASA 77 [2008] S. 361 ff., 412). Eingehender befasst sich Stephanie Purtschert Hess mit den Auswirkungen von Art. 20 Abs. 3 AHVV auf die neugeschaffenen Investitionsvehikel (Die EU-Verordnungen 883/04 und 987/09 und daraus resultierende Problemfelder, SZS 2013 S. 375 ff.). Nach Meinung dieser Autorin fallen Personengesamtheiten ohne juristische Pers�nlichkeit wie Trusts, Kommanditgesellschaften f�r kollektive Kapitalanlagen oder einfache Gesellschaften allesamt mangels eines Erwerbszwecks nicht in den Anwendungsbereich von Art. 20 Abs. 3 AHVV. Die Verwaltung von Verm�genswerten stelle f�r die Teilhaber nur dann eine Erwerbst�tigkeit dar, wenn sie als gewerbsm�ssiger Wertschriftenhandel und damit als selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit qualifiziert werden m�sste. Dies sei gem�ss Kreisschreiben der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung (ESTV) Nr. 25 vom 5. M�rz 2009 Ziff. 3.3.1 (abrufbar unter www.estv.admin.ch) nicht der Fall, was auch im Sozialversicherungsrecht �bernommen werden k�nne (a.a.O., S. 378).
5.3.2.�Bei genauer Betrachtung ist der bundesr�tlichen Botschaft zum KAG - entgegen zahlreicher Hinweise in der Literatur (vorangehende E. 5.3.1) - nichts Eindeutiges zur AHV-Beitragspflicht des einzelnen Anlegers zu entnehmen. Es steht zwar fest, dass mit der Zulassung neuer Anlagevehikel im schweizerischen Recht eine Steigerung der Wettbewerbsf�higkeit und Attraktivit�t des hiesigen Verm�gensverwaltungsplatzes bezweckt wurde (Botschaft, a.a.O., 6422). Dazu sollte namentlich die Steuerfreiheit der Gesellschaften als solcher beitragen, auf deren Gewinne auch keine AHV-Beitr�ge erhoben werden (Botschaft, a.a.O., 6429 Ziff. 1.3.11). Die grunds�tzliche (zu Einzelheiten vgl. Behnisch/Opel, a.a.O., S. 248 f.) Steuerpflicht auf ausgesch�tteten Verm�gensertr�gen auf Stufe der Anlegerinnen und Anleger (Art. 20 Abs. 1 lit. e DBG) spr�che hingegen unter dem Aspekt der weitgehenden Parallelit�t zwischen Steuer- und AHV-Recht (vgl. BGE 140 V 241 E. 4.2 S. 245) f�r eine entsprechende AHV-Beitragspflicht.
5.4.�Es kann davon ausgegangen werden, dass der Verordnungsgeber bei der letzten Anpassung von Art. 20 Abs. 3 AHVV (in der seit 1. Januar 1996 geltenden Fassung) die damals noch wenig verbreiteten Investitionsvehikel im Private Equity Bereich nicht im Fokus hatte, zumal solche Anlageformen erst per 1. Januar 2007 gesetzlich geregelt wurden und die LP in Form der KGK eine Adaptation im schweizerischen Recht fand. Nachdem im Gesetzgebungsverfahren eine Anpassung des AHV-Beitragsrechts nicht thematisiert wurde, obwohl mit dem Vorschlag der Expertenkommission eine einschl�gige Vorlage bestanden h�tte, und somit Hinweise auf einen klaren gesetzgeberischen Willen fehlen, wie im Zuge des KAG die AHV-Beitragspflicht der Teilhaber von Personengesamtheiten, die ausschliesslich der kollektiven Kapitalanlage dienen, gehandhabt werden sollte, besteht (vorerst) kein Grund, von der st�ndigen Praxis abzuweichen, wonach f�r eine Beitragspflicht gest�tzt auf - den unver�ndert belassenen - Art. 20 Abs. 3 AHVV der erwerbliche Charakter einer Personengesellschaft entscheidend ist (E. 4.3.1 hievor). Vielmehr ist daran festzuhalten, dass unter dem Titel von Art. 20 Abs. 3 AHVV Ertr�ge aus kollektiven Kapitalanlagen grunds�tzlich (vgl. aber E. 6.3.3 hienach) nicht AHV-beitragspflichtig sind. Dies trifft namentlich zu auf die KGK, der eine unternehmerische T�tigkeit von Gesetzes wegen (Art. 2 Abs. 2 lit. d KAG) verwehrt ist. Gleiches muss gelten f�r ausl�ndische LPs, soweit sie (in den wesentlichen Z�gen; vgl. Art. 98 KAG) der KGK entsprechen. Wenn auch mit jeder Investition in eine kollektive Kapitalanlage eine Gewinnerwartung verbunden ist, unterscheidet sich die Einzahlung in einen Anlagefonds demnach klar von der Investition in eine prim�r auf Erwerb ausgerichtete Gesellschaft. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die AHV-rechtliche Beitragspflicht weiter zu fassen als der Gesetz- und Verordnungsgeber.
6.1.�Die Vorinstanz stellte fest, es best�nden keine Anhaltspunkte, wonach die LPs, an denen der Beschwerdef�hrer beteiligt (gewesen) sei, die qualifizierten Anforderungen von Art. 98 Abs. 2 KAG erf�llten. Wie es sich damit verh�lt, kann indes aus nachfolgend dargelegten Gr�nden offenbleiben.
6.2.�Ob das kantonale Gericht zu Recht eine Beitragspflicht des Beschwerdef�hrers bejahte, ist letztinstanzlich unter allen Rechtstiteln zu pr�fen (Rechtsanwendung von Amtes wegen; Art. 106 Abs. 1 BGG). Dabei stellt sich insbesondere die Frage, ob mit Blick auf die Art und Weise, wie der Beschwerdef�hrer mit seinen Verm�genswerten umging, d.h. wie er sie nutzte, mit ihnen disponierte etc., auf eine Erwerbsabsicht im Sinne des Gesetzes (Art. 4 Abs. 1 AHVG) zu schliessen ist.
In gefestigter Rechtsprechung ber�cksichtigt das Bundesgericht bei der entsprechenden Pr�fung die folgenden Beurteilungskriterien (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts H 185/03 vom 24. M�rz 2004 E. 7) :
-�������systematisches oder planm�ssiges Vorgehen, insbesondere das Bem�hen,����������die Entwicklung des Marktes zur Gewinnerzielung auszunutzen;
-�������H�ufigkeit der Transaktionen;
-�������eine kurze Besitzdauer;
-�������ein enger Zusammenhang mit der beruflichen T�tigkeit;
-�������der Einsatz spezieller Fachkenntnisse;
-�������erhebliche Fremdmittel zur Finanzierung der Gesch�fte;
-�������Wiederanlage des erzielten Gewinns in gleichartigen Verm�gensgegenst�nden.
Nicht erforderlich f�r die Annahme einer (selbstst�ndigen) Erwerbst�tigkeit ist dagegen die nach aussen sichtbare Teilnahme am Wirtschaftsverkehr.
6.3.1.�Gem�ss den in den Akten liegenden Steuermeldungen, den Steuererkl�rungen, den vom Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit seiner Erfassung als Selbstst�ndigerwerbender gemachten Angaben und seiner eigenen Darstellung in den Rechtsschriften, �bte er bis zur �bersiedelung nach Asien per 1. Oktober 2005 immer auch eine unselbstst�ndige Erwerbst�tigkeit aus. F�r das Jahr 2003 anerkannte er seine Beitragspflicht als Arbeitnehmer ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber bei der Firma B.________, ab 2004 war er ausschliesslich in Grossbritannien t�tig. Die T�tigkeiten erfolgten weiterhin unter dem Dach des Investment-Unternehmens B.________.
6.3.2.�Wie aus der Bezeichnung der Verm�genswerte mit Steuerwert per 31. Dezember 2004 und 31. Dezember 2005 hervorgeht, investierte der Beschwerdef�hrer zu einem wesentlichen Teil in LPs, welche von der Firma B.________ gehalten wurden. Bei einer solchen organischen Beziehung zwischen (unselbstst�ndiger) Erwerbst�tigkeit einerseits und Verm�gensanlage anderseits nimmt das Bundesgericht in st�ndiger Rechtsprechung (namentlich betreffend Wertschriften- und Liegenschaftenh�ndler; z.B. Urteile des Eidg. Versicherungsgerichts H 72/01 vom 2. Mai 2002 E. 4.2; H 251/93 vom 6. Juni 1994 E. 3b mit Hinweisen) auch f�r die Investitionst�tigkeit einen erwerblichen Charakter an (statt vieler: Urteil 9C_33/2013 vom 12. November 2013 E. 4 mit Hinweisen). F�r eine abweichende Betrachtungsweise besteht im konkreten Fall kein Anlass.
6.3.3.�Zun�chst vermag am inneren Zusammenhang von erwerblicher und Anlaget�tigkeit nichts zu �ndern, dass die unselbstst�ndige Erwerbst�tigkeit nur zeitweilig in der Schweiz ausge�bt wurde. Sodann darf ein enger Konnex ohne weiteres auch bez�glich der in den Steuerwertverzeichnissen aufgef�hrten LPs angenommen werden, die wirtschaftlich oder rechtlich nicht mit dem damaligen Arbeitgeber zusammenhingen. Ein relevanter kausaler Zusammenhang zwischen der unselbstst�ndigen Erwerbs- und der Investitionst�tigkeit ist vielmehr bereits deshalb offensichtlich, weil der Beschwerdef�hrer notorisch haupt- wie nebenberuflich gewerbsm�ssig als Investor t�tig war (vgl. auch genantes Urteil 9C_33/2013 E. 4). Es kann keine Rede davon sein, er habe lediglich zuf�llig sich bietende Gelegenheiten ausgen�tzt, um Gewinn auf privatem Verm�gen zu erzielen (was er im �brigen zu Recht auch nicht geltend macht). Die von ihm get�tigten Investitionen in den Jahren 2003 bis 2005 sprengten den Rahmen dessen deutlich, was f�r die Anlage eines grossen privaten Verm�gens �blich und verbreitet ist. Selbst wenn die Wertschriftentransaktionen der einzelnen kollektiven Kapitalanlagen den Anlegern nicht als gewerbsm�ssiger Wertschriftenhandel zugeordnet werden k�nnen, weil die Fondsleitung oder die Organe selbstst�ndig handeln, den Anlegern ihnen gegen�ber kein Weisungsrecht zukommt (Kreisschreiben Nr. 25 der ESTV, a.a.O.) und demzufolge Investitionen in kollektive Kapitalanlagen ohne Erwerbszweck, soweit sie in �blichem Mass erfolgen, nicht ohne weiteres eine AHV-Beitragspflicht ausl�sen (E. 5.4 hievor), verm�chte der Beschwerdef�hrer daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Er t�tigte als gewerbsm�ssiger Investor unter Einsatz erheblicher Mittel eine Vielzahl kollektiver Risikokapitalanlagen, die �berdies zumindest teilweise einen engen Bezug zur Arbeitgeberfirma aufwiesen. Der erwerbliche Charakter der Investitionen ist offensichtlich. Damit besteht eine integrale AHV-Beitragspflicht des Beschwerdef�hrers, was zur Abweisung der Beschwerde f�hrt.
Entsprechend dem Verfahrensausgang werden die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 8'000.- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Luzern, 23. M�rz 2015