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Timestamp: 2018-12-17 15:02:35
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Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 1', '§ 5', '§ 5']

DirektZahlVerpflV Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung
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Geltung ab 01.01.2005; FNA: 7847-27-1 Sonstige Marktordnungsvorschriften, EWG-Durchführungsbestimmungen
Anlage 1 (zu § 2 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 und 3) Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wasser
Anlage 2 (zu § 2 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 4) Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wind
Anlage 3 (zu § 3 Absatz 1 Satz 2 und 3) Humusbilanz und Bodenhumusuntersuchung
Text in der Fassung des Artikels 1 Vierte Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung V. v. 20. April 2010 eBAnz AT44 2010 V1 m.W.v. 22. April 2010
(1) 1Die Landesregierungen haben die Einteilung nach § 2 Abs. 1 Satz 2 des Direktzahlungen-Verpflichtungengesetzes durch Rechtsverordnung bis zum 30. Juni 2010 vorzunehmen. 2Der Einteilung nach Satz 1 sind
zugrunde zu legen. 3In der Rechtsverordnung sind die Gebiete, die den Erosionsgefährdungsklassen zugehören, zu bezeichnen.
(2) 1Der Betriebsinhaber darf eine Ackerfläche, die der Wassererosionsgefährdungsklasse CCWasser1 im Sinne der Anlage 1 zugehört und die nicht in eine besondere Fördermaßnahme zum Erosionsschutz einbezogen ist, vom 1. Dezember bis zum Ablauf des 15. Februar nicht pflügen. 2Das Pflügen nach der Ernte der Vorfrucht ist nur bei einer Aussaat vor dem 1. Dezember zulässig. 3Im Falle einer Bewirtschaftung quer zum Hang sind die Sätze 1 und 2 nicht anzuwenden.
(3) 1Der Betriebsinhaber darf eine Ackerfläche, die der Wassererosionsgefährdungsklasse CCWasser2 im Sinne der Anlage 1 zugehört und die nicht in eine besondere Fördermaßnahme zum Erosionsschutz einbezogen ist, vom 1. Dezember bis zum Ablauf des 15. Februar nicht pflügen. 2Das Pflügen zwischen dem 16. Februar und dem Ablauf des 30. November ist nur bei einer unmittelbar folgenden Aussaat zulässig. 3Vor der Aussaat von Kulturen mit einem Reihenabstand von 45 Zentimetern und mehr (Reihenkultur) ist das Pflügen verboten.
(4) 1Der Betriebsinhaber darf eine Ackerfläche, die der Winderosionsgefährdungsklasse CCWind im Sinne der Anlage 2 zugehört und die nicht in eine besondere Fördermaßnahme zum Erosionsschutz einbezogen ist, nur bei Aussaat vor dem 1. März pflügen. 2Abweichend von Satz 1 ist das Pflügen, außer bei Reihenkulturen, ab dem 1. März nur bei einer unmittelbar folgenden Aussaat zulässig. 3Das Verbot des Pflügens bei Reihenkulturen gilt nicht, soweit
Text in der Fassung des Artikels 3 Verordnung zur Änderung der Betriebsprämiendurchführungsverordnung, der InVeKoS-Verordnung und der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung sowie zur Aufhebung und Fortgeltung produktbezogener Verordnungen V. v. 15. Dezember 2011 eBAnz AT144 2011 V1 m.W.v. 1. Januar 2012
(1) 1Der Betriebsinhaber hat seine Ackerflächen so zu bewirtschaften, dass die organische Substanz im Boden erhalten bleibt. 2Dies hat er nachzuweisen durch
3Der Nachweis ist erbracht, wenn die in der Anlage 3 jeweils genannten Grenzwerte nicht unterschritten werden. 4Wird bei der Humusbilanz der Grenzwert in einem Jahr unterschritten, so ist die Verpflichtung dennoch erfüllt, soweit dieser bei einer Mittelwertbildung dieses Jahres mit dem vorangegangenen oder mit den beiden vorangegangenen Jahren eingehalten wird. 5Die Ergebnisse der Humusbilanz sind mindestens vier Jahre, diejenigen der Bodenhumusuntersuchung mindestens sieben Jahre ab dem Zeitpunkt der jeweiligen Erstellung der Unterlagen aufzubewahren. 6Baut ein Betriebsinhaber auf seinen Ackerflächen in einem Jahr ausschließlich Kulturen nach den Anforderungen der Anlage 4 an, so gilt der Nachweis nach Satz 2 Nummer 1 als erbracht.
(2) 1Die Anforderung des Absatzes 1 Satz 1 gilt auch als erfüllt, soweit auf betrieblicher Ebene das anbaujährliche Anbauverhältnis auf Ackerflächen aus mindestens drei Kulturen besteht. 2Dabei gelten stillgelegte und nicht bewirtschaftete Ackerflächen als eine Kultur. 3Jede Kultur muss einen Anteil von mindestens 15 vom Hundert der Ackerfläche ausmachen. 4Weist ein Betrieb mehr als drei Kulturen auf, kann auch durch Zusammenfassung mehrerer Kulturen der Mindestflächenanteil von 15 vom Hundert erreicht werden. 5Dabei können die Kulturen mit einem Flächenanteil von jeweils weniger als 15 vom Hundert auf andere Kulturen aufgeteilt werden.
(4) 1Das Abbrennen von Stoppelfeldern ist verboten. 2Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann abweichend von Satz 1 das Abbrennen von Stoppelfeldern genehmigen, sofern Gründe des Pflanzenschutzes im Sinne des § 1 Nummer 1 und 2 des Pflanzenschutzgesetzes dies erfordern und schädliche Auswirkungen auf den Naturhaushalt nicht zu besorgen sind.
Text in der Fassung des Artikels 1 Zweite Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung und der InVeKoS-Verordnung V. v. 15. April 2011 eBAnz AT49 2011 V1 m.W.v. 21. April 2011
Text in der Fassung des Artikels 1 Erste Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung und der InVeKoS-Verordnung V. v. 20. Dezember 2010 eBAnz AT134 2010 V1 m.W.v. 1. Januar 2011
Fels- und Steinriegel sowie naturversteinte Flächen mit einer Größe von höchstens 2.000 Quadratmetern.
§ 5b hat 1 frühere Fassung und wird in 2 Vorschriften zitiert
§ 5c hat 1 frühere Fassung und wird in 2 Vorschriften zitiert
Text in der Fassung des Artikels 1 Fünfte Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung V. v. 3. Januar 2014 BAnz AT 06.01.2014 V1 m.W.v. 7. Januar 2014
gefährdungsklasse Bezeichnung K * S 1) K * S * R 2) K * S * R * L 3)
CCWasser1 Erosionsgefährdung 0,3 - < 0,55 15 - < 27,5 30 - < 55
CCWasser2 hohe Erosions-
gefährdung ≥ 0,55 ≥ 27,5 ≥ 55
Bestimmung der potenziellen (standortbedingten) Erosionsgefährdung durch Wasser in Anlehnung an DIN 19708 (Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wasser mit Hilfe der ABAG, DIN - Deutsches Institut für Normung e. V., Februar 2005). Die DIN-Methode ist zu beziehen beim Beuth Verlag Berlin.
Text in der Fassung des Artikels 1 Zweite Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung V. v. 19. Februar 2009 BGBl. I S. 395 m.W.v. 28. Februar 2009
Schema zur Vorgehensweise bei der Ermittlung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wind
Winderosionsgefährdungsklasse Bezeichnung Stufe nach DIN 19706 *)
Bestimmung der potenziellen (standortbedingten) Erosionsgefährdung durch Wind nach Tabelle 3 bzw. Tabelle 8 der DIN 19706 (Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wind, DIN - Deutsches Institut für Normung e. V., Mai 2004). Die DIN-Methode ist zu beziehen beim Beuth Verlag Berlin.
Ton ≤ 13 %: Humusgehalt > 1 %
Ton > 13 %: Humusgehalt > 1,5 %
Kennzahlen zur fruchtartspezifischen Veränderung des Humusvorrates (Humusbedarf) des Bodens in Humusäquivalenten (kg Humuskohlenstoff) pro ha und Jahr
Kartoffeln und 1. Gruppe Gemüse/Gewürz- und Heilpflanzen*) - 760
Silomais, Körnermais und 2. Gruppe Gemüse/Gewürz/
Heilpflanzen*) - 560
Getreide einschließlich Öl- und Faserpflanzen, Sonnenblumen und Erdbeeren
sowie 3. Gruppe Gemüse/Gewürz- und Heilpflanzen*) - 280
Bedarfsfaktoren für Zucker- und Futterrüben, Getreide einschließlich Körnermais und Ölfrüchten ohne Koppel-
produkte; bei den restlichen Fruchtarten ist die Humusersatzleistung der Koppelprodukte im Humusbedarf
Ackergras, Leguminosen, Leguminosen-Gras-Gemenge,
Vermehrung und 4. Gruppe Gemüse/Gewürz/Heilpflanzen*)
- je Hauptnutzungsjahr 600
- im Ansaatjahr
als Frühjahrsblanksaat 400
bei Gründeckfrucht 300
als Untersaat 200
als Sommerblanksaat 100
- ab Herbst 180
- ab Frühjahr des Brachejahres 80
- ab Sommer der Brachlegung inkl. dem folgenden Brachejahr**) 700
- ab Frühjahr des Brachejahres 400
**) gilt auch für nachfolgende Jahre.
Kennzahlen zur Humus-Reproduktion organischer Materialien in Humusäquivalenten (Kilogramm (kg) Humuskohlenstoff (Humus-C) je Tonne (t) Substrat *)
frisch 28 20
Schwein 4 4
nicht verrottet 30 20
ausgefault, unbehandelt 8 10
flüssig 6 4
Rindenkompost 60 30
(Korn:Stroh-Verhältnis bzw. Wurzel:Laub-Verhältnis)*)
Beispiel: 10t Weizenkorn liefern gleichzeitig 8t Stroh
Fruchtfolge ha Humuswirkung
(kg Humus-C pro ha) Gesamtbetriebsfläche (kg Humus-C)
(ha multipliziert mit Humuswirkung)
Kartoffel 10 - 760 - 7.600
Winterweizen 30 - 280 - 8.400
(Selbstbegrünung ab Herbst) 4 + 180 + 720
Summe Humusbedarf 44 - 15.280
die auf dem Feld
bleiben Hauptfrucht-
t pro ha Hauptfrucht-
Nebenprodukt-
(Tabelle 3) Ertrag
Rübenblatt/Stroh
(t pro ha) Umrechnungs-
(Tabelle 2
Spalte 2) kg Humus-C
(Multiplikation
Spalte 4 mit
Spalte 5) Gesamtbetriebs-
fläche in kg
(Spalte 6 multip.
mit Anbaufläche)
Kartoffel 40 - - - - 0
Winterweizen 8,5 0,8 6,8 100 680 + 13.600
(Strohverkauf
von 10 ha, des-
halb verbleiben
nur 20 ha für
Humusrepro-
duktion + 13.600
Summe Humusbedarf - 15.280
Summe Humusreproduktion + 13.600
Gesamtbilanz - 1.680
Humusbilanz in kg Humus-C pro Hektar und Jahr
(Gesamtbilanz durch Anzahl ha der Betriebsfläche) - 38
3. Mais ausschließlich zur Kolben- oder Körnernutzung
Text in der Fassung des Artikels 1 Dritte Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung V. v. 8. Februar 2010 BGBl. I S. 66 m.W.v. 18. Februar 2010
Stoffe, die im oder durch Wasser krebserregende, mutagene oder teratogene Wirkung haben*
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