Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6%20B%2055/00
Timestamp: 2019-06-25 02:48:12
Document Index: 220647289

Matched Legal Cases: ['§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 78', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 78', '§ 78', '§ 16', '§ 16']

Rechtsprechung: 6 B 55/00 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LSG Thüringen, 01.03.2001
BVerwG, 07.05.2001 - 6 B 55.00
https://dejure.org/2001,1744
BVerwG, 07.05.2001 - 6 B 55.00 (https://dejure.org/2001,1744)
BVerwG, Entscheidung vom 07.05.2001 - 6 B 55.00 (https://dejure.org/2001,1744)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Mai 2001 - 6 B 55.00 (https://dejure.org/2001,1744)
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Bau einer Telekommunikationslinie; unentgeltliches Nutzungsrecht von Verkehrswegen; kein Rückgriff auf Sondernutzungsrechte; Landesstraßenrecht.
Umfang der gerichtlichen Untersuchungs- und Begründungspflicht im Berufungsverfahren - Zulassung einer Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache unter dem Gesichtspunkt fehlender Gesetzgebungskompetenz - Gesetzgebungskompetenz des Bundes zur Regelung der Benutzung der Verkehrswege zugunsten von Telekommunikationslinien - Auslegung des Begriffs "Benutzung der Verkehrswege" in § 50 Abs. 1 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) - Verhältnis von Telekommunikationsrecht und Straßenrecht nach normativer Zielsetzung und Regelungsgegenstand - Zulässigkeit der Umdeutung einer Verfahrensrüge in eine Grundsatzrede bei Entscheidung über die Zulässigkeit einer Revision
TKG § 50
Telekommunikation: Nutzung von Verkehrswegen kostenlos?
Unentgeltliches Nutzungsrecht von Verkehrswegen nach dem Telekommunikationsgesetz auch während des Baus öffentlichen Zwecken dienenden Telekommunikationslinien
VG München, 07.10.1999 - M 10 K 98.1582
NVwZ 2001, 1170
DVBl 2001, 1373
K&R 2002, 211
Soweit sich die Nutzungsberechtigung und damit auch die Unentgeltlichkeit auf die Verlegung von Telekommunikationslinien bezieht, umfasst sie neben der Einbringung der Telekommunikationslinie in den Straßenkörper auch dessen damit verbundene weitergehende Inanspruchnahme, wie etwa zur Lagerung von Erdaushub, Baumaterial oder Baugerät (vgl. Beschluss vom 7. Mai 2001 - BVerwG 6 B 55.00 - Buchholz 442.066 § 50 TKG Nr. 1 S. 2).
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 2. November 1995 - 9 B 710/94 -, NVwZ-RR 1996, 359 und vom 7. Mai 2001 - 6 B 55.00 -, NVwZ 2001, 1170; OVG NRW, Beschlüsse vom 27. Juli 2004 - 13 A 2943/04.A , vom 17. Juni 2004 - 13 A 2336/04.A -, vom 5. Januar 2004 - 13 A 4690/03.A -, und vom 22. Mai 2003 - 13 A 2028/03.A - GK-AsylVfG, Stand: Oktober 2003, § 78 Rdn. 72 ff.
vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Mai 2001 - 6 B 55.00 -, Buchholz 442.066 § 50 TKG Nr. 1 = juris, Rn. 12, m. w. N. (zu den inhaltsgleichen Regelungen in § 50 Abs. 1 und 2 TKG a. F.).
Ständige Rechtsprechung des BVerwG, Urteil vom 09.03.2005 aaO., Beschluss vom 30.05.2002 - 6 B 3/02 -, zitiert nach JURIS, und Beschluss vom 07.05.2001 - 6 B 55/00 -, NVwZ 2001, 1170, jeweils zu § 50 TKG a.F.
OVG Rheinland-Pfalz, 10.12.2002 - 6 A 11416/02
Freilegen von Telekommunikationskabeln im Zusammenhang mit Straßenbau - Kosten - …
Im Beschluss vom 7. Mai 2001 (NVwZ 2001, 1170 f.) hat es bekräftigt, dass dieses öffentlich-rechtliche Benutzungsverhältnis einen Rückgriff auf die allgemeinen Regelungen des Straßenrechts ausschließt.
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 2. November 1995 - 9 B 710/94 -, NVwZ-RR 1996, 359 und vom 7. Mai 2001 - 6 B 55.00 , NVwZ 2001, 1170; OVG NRW, Beschlüsse vom 4. September 2001 - 13 A 3685/00.A -, vom 4. Mai 2001 - 13 A 1604/01.A - und vom 29. Januar 2001 - 13 A 5076/00.A - GK- AsylVfG, Stand: März 2001, § 78 Rn. 72 ff.
7. Mai 2001 - 6 B 55.00 -, NVwZ 2001, 1170;.
Dies trifft nur für das Verlegen von Telekommunikationslinien zu, da die Zielsetzung des Gesetzgebers, die Verlegung neuer Telekommunikationslinien in jeder Hinsicht sicherzustellen, gefährdet wäre, wenn für den einheitlichen Vorgang des Verlegens nach landesrechtlichem Wegerecht ermessensbezogene Sondernutzungsgenehmigungen erforderlich wären (vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Mai 2001 - BVerwG 6 B 55/00 - NVwZ 2001, 1170, 1171).
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 2. November 1995 - 9 B 710/94 -, NVwZ-RR 1996, 359 und vom 7. Mai 2001 - 6 B 55.00 , NVwZ 2001, 1170; OVG NRW, Beschlüsse vom 8. Mai 2002 - 13 A 1850/02.A -, vom 4. April 2002 - 13 A 426/02.A -, vom 28. Januar 2002 - 13 A 261/02.A -, vom 8. Januar 2002 - 13 A 4839/01.A -, und vom 4. September 2001 - 13 A 3685/00.A - GK-AsylVfG, Stand: Februar 2002, § 78 Rn. 72 ff.
LSG Thüringen, 01.03.2001 - L 6 B 55/00 SF
https://dejure.org/2001,55353
LSG Thüringen, 01.03.2001 - L 6 B 55/00 SF (https://dejure.org/2001,55353)
LSG Thüringen, Entscheidung vom 01.03.2001 - L 6 B 55/00 SF (https://dejure.org/2001,55353)
LSG Thüringen, Entscheidung vom 01. März 2001 - L 6 B 55/00 SF (https://dejure.org/2001,55353)
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LSG Thüringen, 21.12.2006 - L 6 B 22/06
Höhe der Sachverständigenvergütung für eine ERGOS-Arbeitssimulation
Keine Bedeutung hat es, dass die einzelnen Ansätze in der Kostenrechnung die möglichen Ansätze teilweise unterschreiten; eine Bindung an die Höhe der einzelnen Berechnungselemente der Kostenrechnung besteht nicht (vgl. u.a. Senatsbeschlüsse vom 17. Februar 2004 - Az.: L 7 SF 757/03, 14. November 2002 - Az.: L 6 SF 83/02 und 1. März 2001 - Az.: L 6 B 55/00 SF).
LSG Thüringen, 17.02.2004 - L 6 SF 757/03
Höhe des Honorars für ein gerichtliches orthopädisch-traumatologisches …
LSG Thüringen, 04.04.2005 - L 6 SF 83/05
Höhe der Vergütung für die Erstellung eines Gutachtens ; Notwendigkeit eines …
Eine Bindung an die Höhe der einzelnen Berechnungselemente der Kostenrechnung besteht nicht (vgl. u.a. Senatsbeschlüsse vom 17. Februar 2004 - Az.: L 7 SF 757/03, 14. November 2002 - Az.: L 6 SF 83/02 und 1. März 2001 - Az.: L 6 B 55/00 SF).
Gebunden ist der Senats an die Höhe der einzelnen Berechnungselemente seiner Kostenrechnung aber nicht (vgl. Senatsbeschlüsse vom 17. Februar 2004, a.a.O., 14. November 2002 - Az.: L 6 SF 83/02 und 1. März 2001 - Az.: L 6 B 55/00 SF;… Meyer/Höver/Bach, a.a.O., § 16 Rdnr. 9.2).
LSG Thüringen, 10.01.2005 - L 6 SF 979/04
Festsetzung der Entschädigung für ein mittelschwieriges Gutachten; Bemessung des …
Eine Bindung des Senats an diesen kommt nicht in Betracht; er ist an die Höhe der einzelnen Berechnungselemente der Kostenrechnung grundsätzlich nicht gebunden (vgl. Senatsbeschlüsse vom 17. Februar 2004, a.a.O., 14. November 2002 - Az.: L 6 SF 83/02 und 1. März 2001 - Az.: L 6 B 55/00 SF;… Meyer/Höver/Bach, a.a.O., § 16 Rdnr. 9.2).
Wie der Senat bereits entschieden hat (vgl. Beschluss vom 1. März 2001 - Az.: L 6 B 55/00 SF), begründet die Existenz von - in sozialgerichtlichen Verfahren in der Regel vorhandenen - Vorgutachten allein keinen höheren Zeitansatz.