Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=eff185d6-c707-4c3d-b66f-38793dca3cf1
Timestamp: 2020-08-04 00:10:59
Document Index: 258616234

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 121', '§ 3', '§ 121', '§ 19', '§ 12', '§ 23']

Da die Beteiligungsverhältnisse entsprechend den Verkehrswerten 75% : 25% betragen müssten, liegt im Ausmaß von 25% eine Schenkung von Gesellschaftsanteilen vom Vater an den Sohn vor. Der Sohn wird von seinem Vater um 1.000 bereichert. Liegt zusätzlich zur objektiven Unentgeltlichkeit dieser Übertragung auch ein subjektiver Bereicherungswille im Sinne des § 3 Abs. 1 Z 2 ErbStG 1955 vor (der bei Vermögensübertragungen innerhalb der Familie vermutet werden kann), wird der Tatbestand der freigebigen Zuwendung im Sinne deslöst eine solche Äquivalenzverletzung grundsätzlich die Meldepflicht gemäß § 121a BAO § 3 Absaus (gilt für Äquivalenzverletzungen ab dem 1.8.2008). 1 Z 2 ErbStG 1955 verwirklicht. Für die ErmittlungAllerdings sind Erwerbe zwischen Angehörigen von der Bemessungsgrundlage ist dasAnzeigepflicht gemäß § 121a BAO Gesellschaftsvermögen nachbefreit, wenn der in § 19 b ErbStG 1955 festgelegten Weise zu bewerten (dhgemeine Wert unter 50.000 Euro liegt. es ist bspw. für inländische Liegenschaften der dreifache Einheitswert, für Betriebsvermögen der Teilwert maßgeblich).
Hält der Übertragende eineein bis zum Zusammenschluss unternehmerisch genutzte Liegenschafts Grundstück im Zuge des Zusammenschlusses im Sonderbetriebsvermögen zurück, muss er mit der Liegenschaftdem Grundstück eine umsatzsteuerbare Leistung erbringen (zB diese Liegenschafts Grundstück an die Mitunternehmerschaft vermieten), wenn er die Rechtsfolgen des Entnahmeeigenverbrauchs der Liegenschaftdes Grundstücks (verbunden unter Umständen mit einer Vorsteuerberichtigung gemäß § 12 Abs. 10 UStG 1994) vermeiden will. Rechnungen zum Zwecke des Vorsteuerabzuges sind in der Folge auf den Gesellschafter auszustellen. Siehe auch Rz 1441 ff.
Ob ein Zusammenschluss nach § 23 UmgrStG vorliegt und ob es sich beim übertragenen Vermögen um begünstigtes Vermögen handelt, ist nach ertragsteuerlichen Grundsätzen zu beurteilen. Hinsichtlich des Bestehens von behördlichen Zweifeln am Vorliegen der Anwendungsvoraussetzungen für ArtArt. IV UmgrStG. IV UmgrStG siehe Rz 1290.
Findok-Nr: 19961.6, aufgenommen am: 01.12.2014 13:06:45, Dokument-ID: d4256ed9-efc7-4398-b3c9-276a422dbf4e, Segment-ID: eff185d6-c707-4c3d-b66f-38793dca3cf1