Source: http://immoschaden.de/presse-2005.shtm
Timestamp: 2019-05-26 05:42:03
Document Index: 102375731

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Immoschaden.de, Presse Berichte von 01.2005 bis 12.2005
Presseberichte von 01.2005 bis 12.2005
06.01.2005 swr.de Badenia erwirkt einstweilige Verfügung
Im Streit um angeblichen Immobilienbetrug hat die Bausparkasse Badenia gegen die Zeitschrift "Euro am Sonntag" "wegen unzutreffender Berichterstattung" eine einstweilige Verfügung erwirkt. Hintergrund sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim gegen ehemalige Badenia-Mitarbeiter wegen Betrugsverdachts.
06.01.2005 Anwalt.tv Badenia erwirkt einstweilige Verfügung gegen "Euro am Sonntag"
Im Streit um angeblichen Immobilienbetrug hat die Bausparkasse Badenia gegen die Zeitschrift "Euro am Sonntag" "wegen unzutreffender Berichterstattung" einstweilige Verfügungen erwirkt.
Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe hatte dem einstigen Finanzvorstand in einem im Dezember veröffentlichten Urteil erstmals eine direkte Verantwortung vorgeworfen.
10.01.2005 Stiftung Warentest Oberlandesgericht urteilt über Badenia
Beteiligung am Betrug
Das Urteil hat es in sich: Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat die Bausparkasse Badenia dazu verurteilt, einer Anlegerin alle Schäden aus dem Kauf einer so genannten Schrottimmobilie zu ersetzen. Bereits im November verkündeten die Richter ihr Urteil. Jetzt liegt die 113 Seiten starke Urteilsbegründung vor. Tenor: Badenia-Verantwortliche haben bewusst dazu beigetragen, Geldanleger systematisch über den Tisch zu ziehen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Wann der Bundesgerichtshof entscheidet, ist noch nicht absehbar. Unterdessen ermittelt die Staatsanwaltschaft Mannheim gegen Ex-Badenia-Finanzvorstand Elmar Agostini. In vielen anderen Fällen sind geschädigte Anleger bislang vor Gericht gescheitert. Sie haben jetzt doch noch gute Chancen, ohne Verlust aus dem Geschäft herauszukommen.
11.02.2005 DFI Report 06/2005 ERWERBERMODELLE:
Das mittlerweile schriftlich vorliegende Urteil des Oberlandesgericht Karlsruhe zum Komplex Badenia/Erwerbermodelle (Az.: 115 U 4/01, siehe Nr. 49/04) ist in mehr als einer Hinsicht bemerkenswert: Ein Urteilstext von deutlich mehr als hundert Seiten Umfang hat Seltenheitswert, ein Urteil mit einem vierseitigen Inhaltsverzeichnis dürfte noch rarer sein. Allein diese quantitativen Faktoren zeigen: Hier wird eine wahre Materialschlacht geschlagen und die könnte sehr leicht böse enden für die Bausparer der Karlsruher Bausparkasse Badenia, die vor allem im Verbund mit ihrer Konzernschwester Allwo AG reichlich Erwerbermodelle bei Kleinverdienern abgesetzt hat, die durch den mit der Badenia auf das engste verbandelten Dortmunder Vertrieb Heinen & Biege unters Volk gebracht wurden.
17.02.2005 Welt.de Badenia-Chef will klammen Kunden schneller helfen
Der Chef der Bausparkasse Badenia, Dietrich Schroeder, versicherte in einem Interview mit dem Magazin "Stern", sei Unternehmen wolle sich mit zahlungsunfähigen Käufern von sogenannten Schrott-Immobilien schneller vergleichen als bisher. Hilfe könnten aber nur die Zahlungsunfähigen erwarten, nicht die Zahlungsunwilligen.
24.02.2005 Hamburger Morgenpost MISTER X ENTHÜLLT
So wurden wir ums Geld gebracht
Die Affäre mit den »Schrott-Immobilien« / Zwei Hamburger erzählen, wie sie ihre Ersparnisse verloren
24.02.2005 Stern Magazin Bausparkasse "Schnelle Lösung"
Dietrich Schroeder ist seit 2002 Badenia-Chef Dietrich Schroeder, Chef der Bausparkasse Badenia, lenkt ein: Er will zahlungsunfähige Käufer von Schrott-Immobilien entschädigen.
Herr Schroeder, stimmen Sie uns zu, dass es jenseits des geltenden Rechts weitere Kriterien gibt für das Handeln eines Vorstandschefs?
Natürlich muss das Handeln des Vorstandsvorsitzenden auch bestimmt werden von Ethik und Moral im Geschäftsverkehr. Ich halte sehr viel davon.
Das erkennt Verbraucherschutzministerin Renate Künast bei Ihnen aber nicht. Im stern hat sie das Geschäftsgebaren der Badenia den Kunden gegenüber als "BSE-Fall im Bankenbereich" bezeichnet.
Der Vorwurf hat mich fassungslos gemacht. Der Vergleich ist schlichtweg ein Skandal, eine Ungeheuerlichkeit einer deutschen Ministerin.
27.02.2005 HAZ Online, Hildesheimer Allgemeine Zeitung Vom Wohnungskauf in den Schuldensumpf
Auf dem Esszimmertisch in dem Fredener Reihenhaus stapeln sich die Aktenordner: Unzählige Briefe, Zeitungsartikel und Gerichtsunterlagen sortiert und fein säuberlich abgeheftet zwischen Klarsichthüllen und grauen Pappdeckeln. Mit einem gequälten Lächeln nimmt
28.02.2005 Mein Geld Magazin Badenia Skandal
Mehr als 8.000 Kunden der Bausparkasse fielen offenbar auf Schrottimmobilien und ein zweifelhaftes
Finanzierungskonzept herein. Aus Verzweiflung nahm sich Anja Schüller das Leben
18.03.2005 WAZ.DE Kraftfahrer sieht sich als Badenia-Opfer
Der Skandal um so genannte Schrott-Immobilien füllt seit Jahren die Schlagzeilen. Hunderte Käufer fühlen sich von der Bausparkasse Badenia und deren Partnern geprellt. Peter Hildebrand gehört dazu - und hat jetzt vor einem Gericht Recht bekommen.
23.03.2005 Welt.de Allwo muß "Schrottimmobilie" zurücknehmen
Die hannoversche Wohnungsbaugesellschaft Allwo ist vom Oberlandesgericht Celle erneut zur Rücknahme einer von ihr verkauften Wohnung verurteilt worden und muß rund 50 000 Euro an den Käufer zurückzahlen. Die Allwo hatte in den 90er Jahren Wohnungen aus Altbeständen der Neuen Heimat verkauft, die über die Badenia finanziert wurden.
23.03.2005 Sueddeutsche.de 'SZ': Ermittler bei AMB Generali - Durchsuchung im Zuge der Badenia-Affäre
Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen in Mannheim hat im März laut der "Süddeutschen Zeitung" Geschäftsräume einer Immobilientochter der AMB Generali in Köln durchsucht. Das habe ein Sprecher der Behörde bestätigt, meldete das Blatt (Mittwochausgabe).
Die AMB Generali ist einer der größten Versicherungskonzerne in Deutschland und Muttergesellschaft der Bausparkasse Badenia. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Ex-Finanzvorstand der Badenia wegen des Verdachts auf Betrug und wirft der Bausparkasse vor
07.04.2005 M€X das marktmagazin Tausende Immobilienbesitzer fühlen sich von der Badenia Bausparkassen AG übers Ohr gehauen. Viele trudeln ihrer privaten Insolvenz entgegen.
Eine Schwesterfirma der Badenia, die Allwo, hat zu Beginn der 90er-Jahre tausende Immobilien der in Konkurs gegangenen "Neuen Heimat" aufgekauft. In Form von Eigentumswohnungen wurden diese an "kleine Leute" verkauft. Aus vielen dieser Pakete aus Bausparverträgen und Darlehen zur Sofortfinanzierung wurden echte Kopfschmerzenbereiter.
01.06.2005 Aachener Zeitung Badenia-Affäre holt Mutter AMB ein
Aachen. Die Schrottimmobilien-Affäre der Bausparkasse Badenia AG, Karlsruhe, holt die Mutter, AMB Generali AG, Aachen, ein.
Auf der Hauptversammlung des drittgrößten deutsche Erstversicherers forderte der Vater der Würzburger Krankenschwester Anja Schüller (28), die aus Verzweiflung über Badenia-Zwangsvollstreckungsbescheide am 17. September 2004 Selbstmord begangen hatte, dass «den Geschädigten geholfen» werde.
02.06.2005 WAZ.DE Wohnungskauf wird rückgängig gemacht
Freude in Castrop über Entscheidung in Oldenburg
Der Skandal um so genannte Schrott-Immobilien
füllt sei Jahren die Schlagzeilen. Hunderte
Kunden fühlen sich von der Bausparkasse
Badenia und deren Partnern geprellt. Peter
Hildebrand gehört dazu - und hat vor dem
Oberlandesgericht Oldenburg endgültig Recht
25.10.2005 openpr.de Zahlt jetzt auch der Steuerzahler für den "Schrottimmobilienskandal"?
(openPR) - Die langerwarteten Urteile des Europäischen Gerichtshofes zum im Volksmund so bezeichneten „Schrottimmobilienskandal“ sind gefällt (Urteile des Gerichtshofes in den Rechtssachen C-350/03 und C-229/04 Elisabeth Schulte und Wolfgang Schulte / Deutsche Bausparkasse Badenia AG Crailsheimer Volksbank eG / Klaus Conrads, Frank Schulzke und Petra Schulzke-Lösche sowie Joachim Nitschke).
25.10.2005 de.today.reuters.com EuGH schließt Bankhaftung für Schrottimmobilie nicht aus
Brüssel (Reuters) - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat eine Entschädigung für Käufer so genannter Schrottimmobilien nicht ausgeschlossen. Verbraucherschützern zufolge können nun hunderttausende Betroffene entweder den Staat oder die Banken in Regress nehmen.
Das Urteil betrifft direkt nur die Badenia Bausparkasse und die Crailsheimer Volksbank, hat aber grundsätzliche Bedeutung für die Haftung anderer Banken bei Tausenden solcher Verträge, darunter auch Großbanken. In den 1990er Jahren hatten sich viele Verbraucher von Vermittlern bei sich zu Hause zum Kauf überteuerter Wohnungen bewegen lassen, für die sie hohe Kreditverträge abschlossen. Diese Steuersparmodelle rentierten sich später oft nicht, weil die erwarteten Einnahmen ausblieben
25.10.2005 www.capital.de "Schrottimmobilien": EU-Gericht stärkt Verbraucher-Rechte
Im Streit um "Schrottimmobilien" in Deutschland hat das höchste EU-Gericht Verbrauchern und geprellten Anlegern den Rücken gestärkt, einen generellen Schutz für Immobilienkäufer bei Haustürgeschäften aber abgelehnt.
Die Klagen in Deutschland richteten sich gegen die Deutsche Bausparkasse Badenia AG und die Crailsheimer Volksbank. Das Landgericht Bochum und das Hanseatische Oberlandesgericht in Bremen hatten dem EuGH in diesen Fällen mehrere Fragen zur Auslegung des EU-Gesetz für Haustürgeschäfte vorgelegt.
25.10.2005 Financial Times EuGH entscheidet bei Schrottimmobilien zugunsten der Banken
Der Europäische Gerichtshof sieht eine Haftung von Banken für die Verluste von Käufern so genannter Schrottimmobilien nur teilweise gegeben. Das Urteil hat grundsätzliche Bedeutung für die Haftung von Banken bei Tausenden solcher Verträge.
Unrentable Steuersparmodelle
Das Urteil betrifft direkt die Badenia Bausparkasse und die Crailsheimer Volksbank, hat aber grundsätzliche Bedeutung. In den 90er Jahren hatten sich viele Verbraucher von Vermittlern bei sich zu Hause zum Kauf überteuerter Wohnungen bewegen lassen, für die sie hohe Kreditverträge abschlossen. Diese Steuersparmodelle rentierten sich später oft nicht, weil die erwarteten Einnahmen ausblieben.
25.10.2005 www.manager-magazin.de Europarichter klären die Fronten
Käufer von so genannten Schrottimmobilien können den Darlehensvertrag kündigen, wenn sie von der Bank nicht ausreichend über ihr Widerrufsrecht informiert worden sind. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Auf ihrer überteuerten Wohnung bleiben die geprellten Anleger allerdings dennoch sitzen.
Das Urteil betrifft direkt die Badenia Bausparkasse und die Crailsheimer Volksbank, hat aber auch grundsätzliche Bedeutung für die Haftung von Banken bei Tausenden solcher Verträge.
26.10.2005 Boersen Zeitung Haftung offen bei Schrottimmobilien
Die Käufer so genannter Schrottimmobilien haben beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) einen Teilerfolg errungen.
Das EuGH-Urteil betrifft unmittelbar nur die Badenia Bausparkasse und die Crailsheimer Volksbank, hat aber grundsätzliche Bedeutung für die Haftung von Banken bei Tausenden solcher Verträge. Die mit den zugrunde liegenden Verfahren befassten Gerichte müssten nun prüfen, ob Banken wegen ausgebliebener Widerspruchsbelehrung oder der Staat wegen fehlerhafter Umsetzung der EU-Richtlinie für Haustürgeschäfte haften müsse, hieß es in Juristenkreisen.
26.10.2005 Hamburger Abendblatt Gericht stärkt Rechte der Verbraucher Schrottimmobilien.
Banken müssen das Risiko tragen, wenn sie über Widerrufsrecht nicht informiert haben. Tausende von Hamburgern geschädigt.
Zwar betrifft das EuGH-Urteil direkt nur je einen Kunden der Badenia Bausparkasse und der Crailsheimer Volksbank, es hat aber grundsätzliche Bedeutung für die Haftung bei entsprechenden Geschäften. Nach Schätzungen der Verbraucherschützer erreicht der Gesamtwert der Kredite einen zweistelliger Milliardenbetrag. Die Zahl der Betroffenen in Hamburg gehe in die Tausende, vermutet Hjördis Christiansen.
"Dabei waren die Vermittler auch in den zurückliegenden fünf Jahren noch aktiv", sagte Thomas W. Kerscher, Leiter des Privat-Instituts der Bankmediation in Mering bei Augsburg, der die Interessen von 20 Geschädigten aus Hamburg vertritt. "Gerade Menschen aus mittleren bis untersten Einkommensschichten sind die überteuerten Immobilien regelrecht angedreht worden."
26.10.2005 Handelsblatt Banken drohen Milliardenrisiken durch Schrottimmobilien
Im Streit über den kreditfinanzierten Kauf so genannter Schrottimmobilien hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) den geprellten Anlegern den Rücken gestärkt. Das Luxemburger EU-Gericht entschied, dass die beteiligten Banken die finanziellen Verluste aus den Immobiliengeschäften tragen müssen, falls ein Kunde bei Vergabe des Darlehens nicht über sein Widerrufsrecht informiert wurde.
Nach Einschätzung des Bundesverbands Verbraucherzentrale sind rund 300 000 Anleger von den Immobiliengeschäften betroffen. Unklar ist, wie viele Anleger über ihr Widerrufsrecht nicht belehrt wurden und damit nach dem Urteil des EuGH von dem Geschäft zurücktreten können. Die deutsche Rechtslage sah damals – die meisten Fälle datieren aus den 90er-Jahren – nicht zwingend eine Belehrung vor. Im Visier der Verbraucherschützer stehen insbesondere die Hypo-Vereinsbank mit über 100 000 Fällen, die Badenia Bausparkasse, die Commerzbank, aber auch Sparkassen.
26.10.2005 www.tagesschau.de EuGH-Urteil zu Schrottimmobilien
Banken müssen Risiken für Haustürkredite tragen
Im Milliarden-Streit um so genannte Schrottimmobilien hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) sein mit Spannung erwartetes Urteil verkündet: Einerseits lehnten die Richter einen generellen Schutz für Immobilienkäufer an der Haustür ab. Andererseits schlossen sie eine Haftung der Banken nicht völlig aus.
Das Urteil hat grundsätzliche Bedeutung für die Haftung von Banken bei tausenden solcher Verträge, betrifft direkt aber die Badenia Bausparkasse und die Crailsheimer Volksbank. Vertreter beider Geldinstitute hatten es dem Gericht zufolge versäumt, die Kunden über das Widerrufsrecht bei Kreditverträgen zu belehren. Wie das Risiko nun von den Banken zu tragen ist, müssten nationale Gerichte und Gesetzgeber klären, hieß es aus Luxemburg.
26.10.2005 www.boerse-online.de Schrottimmobilien-Urteil lässt Fragen offen
Die Eigentümer so genannter Schrottimmobilien können auf Ausgleich ihrer finanziellen Verluste hoffen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilte, die Mitgliedsstaaten müssten dafür sorgen, dass Kreditinstitute in bestimmten Fällen die mit den betreffenden Kapitalanlagen verbundenen Risiken tragen.
Wert und Mieteinnahmen der Wohnungen lagen allerdings deutlich unter den Erwartungen der Käufer. Verbraucherschützer argumentieren, in vielen Fällen seien die Anleger überrumpelt worden. In den beiden konkreten Fällen streiten die Bausparkasse Badenia sowie die Crailsheimer Volksbank mit Anlegern (AZ: C-350/03 und C-229/04).
26.10.2005 www.faz.net Rückhalt für Käufer von Schrottimmobilien
25. Oktober 2005 Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Verbrauchern bei Verlusten im Zusammenhang mit dem Kauf von „Schrottimmobilien” zumindest teilweise gestärkt. Dabei stellten die Richter zwar fest, daß Bankkunden, die ihren Darlehensvertrag zur Finanzierung des Immobilienerwerbs widerrufen, den Kredit sofort vollständig zurückzahlen müßten - zuzüglich der marktüblichen Zinsen.
Die der Entscheidung zugrunde liegenden Fälle, die auf Vorlagefragen des Oberlandesgerichts Bremen und des Landgerichts Bochum basieren, betreffen unmittelbar die Deutsche Bausparkasse Badenia AG und die Crailsheimer Volksbank eG. Sie hat darüber hinaus jedoch Auswirkungen auf Hunderttausende andere Anleger, die ihr Geld im Rahmen von Haustürgeschäften in solche Immobilien investiert haben.
02.11.2005 www.aerztezeitung.de Gerichtsurteil gibt Eigentümern von Schrottimmobilien Hoffnung
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein Grundsatzurteil zugunsten vieler geschädigter Eigentümer sogenannter "Schrottimmobilien" gefällt. Außer den Kreditinstituten nimmt das höchste EU-Gericht auch den Staat in die Pflicht.
Rund 300 000 Immobilienanleger kauften in der 90er Jahren überteuerte Wohnungen und Häuser von Finanzdienstleistern. Viele Anleger haben geklagt.
Banken wie die Bausparkasse Badenia ließen über die Anlageberater gleich passende Finanzierungen vertreiben. Die Belastungen aus Zins und Tilgung, also die Amortisation, sollten allein durch die Mieteinnahmen getragen werden. Doch die real erzielbaren Mieten lagen weit unter den prognostizierten Beträgen.