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Timestamp: 2018-03-18 22:10:39
Document Index: 212275750

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 20', '§ 88', '§ 16', '§ 45', '§ 10', '§ 10', '§ 31', '§ 10', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 31', '§ 31']

Mein neuer Arbeitsvermittler hat mich getäuscht, damit ich unterschreibe?! - Seite 4 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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24.07.2015, 11:59 #76
AW: Mein neuer Arbeitsvermittler hat mich getäuscht, damit ich unterschreibe?!
Habe den Änderungsbescheid durchgelesen.
https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1927430
An der Aufhebung des Leistungsbescheides hat das JC gedacht. Des Weiteren wurde auch das Datum des Erlasses des Leistungsbescheides benannt, der Zeitraum der Absenkung und der Betrag um den die Leistungen gekürzt werden. Oftmals vergessen die JC den Leistungsbescheid für den Zeitraum der Sanktion aufzuheben oder machen andere Fehler. Somit fällt dieses als Angriffspunkt weg.
Auf Seite 2 des Änderungsbescheides habe ich das gefunden, was ich finden wollte:
Sie haben den Vermittlungsvertrag mit dem Bildungsträger nicht unterschrieben und somit eine Teilnahme an der Maßnahme zur Eingliederung abgelehnt.
Eine Verpflichtung privat-rechtliche Verträge mit einem Maßnahmeträger einzugehen ist dem Gesetz (SGB II) nicht zu entnehmen. Des Weiteren gehe ich davon aus, das eine derartige Verpflichtung weder inhaltlich noch der Rechtsfolgenbelehrung Deiner EGV zu entnehmen ist.
...Plichten aus der Eingliederungsvereinbarung verstoßen, insbesondere haben Sie nicht wie vereinbart die Maßnahme … beim Bildungsträger angetreten.
Das ist so nicht richtig. Nichtantritt bedeutet, dass die Maßnahme nicht zu dem vorgesehenen Termin aufgenommen wird. Da Du den Termin beim MT wahrgenommen hast und Dir auch der MT-Vertrag ausgehändigt wurde, hast Du die Maßnahme angetreten. Somit kann das Argument des Nichtantritts auch nicht gelten.
Das Bundessozialgericht hat am 28.10.2014 (Az. B 14 AS 39/13 R) entschieden, dass wer eine Überprüfung eines Bescheides begehrt, angeben muss, um welchen Bescheid mit Datum es sich handelt und was zu überprüfen ist.
Den Überprüfungsantrag dem JC nachweissicher zukommen lassen.
Vorschlag Überprüfungsantrag geg. SanktionsVA.doc (12,0 KB, 45x aufgerufen)
27.07.2015, 12:06 #77
Danke dir (wenn ich dich nicht hätte wär ich wohl ziemlich aufgeschmissen).
Mehr muss da nicht rein?! Irgendeine Fristsetzung oder so bis wann man Antwort erwartet?
Mehr Beiträge von claudia83 finden
27.07.2015, 13:40 #78
claudia83:
Im Überprüfungsantrag wird das JC darauf hingewiesen, dass das Recht unrichtig angewandt wurde (§ 44 Abs. 1 SGB X). Des Weiteren wird dem JC verdeutlicht, dass auch die für den Beteiligten günstigen Gesichtspunkte zu berücksichtigen gewesen wären (§ 20 Abs. 2 SGB X).
Das JC kann sich für die Bearbeitung des Antrags 6 Monate Zeit lassen. Beginnend ab Zeitpunkt des Zugangs beim JC. Beim Widerspruch sind es 3 Monate. Vergleiche § 88 SGG.
28.07.2015, 08:00 #79
Aha. Alles klar. Da werde ich dem JC mal das Schreiben zukommen lassen. Die wollen ja bestimmt mal wieder was zu tun haben
09.08.2015, 10:20 #80
So Am Freitag kam der Bescheid von meinem Überprüfungsantrag. Die hauen da einiges an Jahreszahlen durcheinander, schon im Betreff und dann wo die Sanktion war (september 2015 bis November 2015). Schlimm wenn man nicht weiß in welchem Jahr wir leben. Mir ist auch aufgefallen das es ein anderer Mensch bearbeitet hat, nicht wie sonst die Tante die mein Zeug bearbeitet.
Jetzt also Widerspruch einlegen? Wieder mit der Begründung das ich die Maßnahme NICHT abgelehnt habe, nur die Unterschrift?!
12.08.2015, 14:16 #81
Widerspruch dem JC nachweissicher zukommen lassen. Weitere Ausführung im Widerspruch erspare ich mir, da das JC sowieso nicht darauf eingehen wird.
Widerspruch Überprüfungsbescheid
hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch gegen den Überprüfungsbescheid vom 04.08.2015 ein.
Ein wichtiger Grund ist sehr wohl erkennbar. Wie Ihnen im Überprüfungsantrag vom 31.07.2015 mitgeteilt wurde, ist im SGB II eine Verpflichtung einen privat-rechtlichen Vertrag eines Maßnahmeträgers zu unterschreiben nicht zu entnehmen. Im Überprüfungsverfahren haben Sie dieses schon wieder nicht berücksichtigt. Ich verweise Sie darauf, dass es auch eine Abschlussfreiheit gibt.
15.08.2015, 10:25 #82
Ja so sind die leider. Aber machen muss man es ja, dass es weiter gehen kann. Vielleicht hat ja jemand einen guten Tag beim JC und ich kriege das nur mit dem Widerspruch durch.
Nee, dran glauben tu ich nicht.
28.10.2015, 14:01 #83
So. Heute habe ich endlich den Bescheid auf meinen Widerspruch: natürlich wie erwartet zurückgewiesen.
Bin für jede Hilfe dankbar wie jetzt weiter und ob überhaupt?!
Hab dann noch ein Brief vom Amtsgericht wegen dem Beratungsgutschein den ich nicht bekommen habe, weil ich ja voriges Jahr schonmal in der Sache einen bekommen hatte. Aber was wollen die jetzt von mir???
30.10.2015, 11:08 #84
ich habe die Klage für das SG fertiggestellt. Sie basiert überwiegend auf eine Klage die makale für einen Elo erstellt hat, der ebenfalls beim MT den Vertrag nicht unterschrieben hatte.
Bitte nachprüfen, ob der Geldbetrag in der Klage stimmt (3 x 117,30 €). Die Klage und Kopie des Widerspruchsbescheides, vom 26.10.2015, dem SG in doppelter Ausführung nachweissicher zukommen lassen.
Nun heißt es abwarten. Die Antwort vom JC wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.
Voraussetzung für eine Sanktion ist eine nicht nichtige EGV, bzw. rechtmäßiger EVA oder "Zuweisung". Wenn ich mir den Textausschnitt aus Deiner EGV und "Zuweisung" durchlese, kommen hieran große Zweifel. Vergleiche SG Berlin, Beschluss v. 25.09.2015 - S 61 AS 19243/15 ER, den with attitude eingestellt hat.
https://www.elo-forum.org/einglieder...ml#post1964539
Textausschnitt EGV und "Zuweisung":
https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1672760
Vorschlag Klage geg. WiderspruchsVA v. 26.10.2015.doc (18,0 KB, 47x aufgerufen)
31.10.2015, 21:45 #85
Ich habe gerade nur das
der ebenfalls beim MT den Vertrag nicht unterschrieben hatte.
gelesen und mich daran erinnert, dass ich dazu einige Urteile notiert habe.
https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1881093 #93
MT-Vertrag: kein Unterschriftenzwang
Inhalt, zeitlicher Umfang der Maßnahme ist nicht geregelt
https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1919393 #9
Stellungnahme des SG
https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1930117 #26
https://www.elo-forum.org/einglieder...ml#post1961023 #88
a) Bei der angebotenen Maßnahme handelt es sich um eine „Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung in Arbeit“. Rechtsgrundlage für eine solche Maßnahme ist § 16 Abs. 1 SGB II in Verbindung mit § 45 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) [sic!]. Nach dieser Vorschrift kann der Antragsgegner den Arbeitslosen bzw. den Hilfebedürftigen durch Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung fördern. Ausweislich des Wortlautes handelt es sich um eine Ermessensentscheidung, der Antragsgegner muss also das Ermessen entsprechend dem Zweck der Vorschrift, die Eingliederung in Arbeit zu fördern, ausüben. Hierbei muss er u.a. die Zumutbarkeitskriterien des § 10 Abs. 1 und 2 SGB II beachten, die nach § 10 Abs. 3 SGB II für die Teilnahme an Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit entsprechend gelten. Weder der Zuweisungsbescheid noch die erwähnte Eingliederungsvereinbarung lassen jedoch erkennen, ob der Antragsgegner überhaupt sein Ermessen ausgeübt hat und falls ja, anhand welcher Kriterien. Es ist insofern von einem Ermessensnichtgebrauch auszugehen, der alleine schon zur Rechtswidrigkeit des Verwaltungsaktes führt.
b) Zudem folgt die Rechtswidrigkeit auch schon daraus, dass das Angebot hinsichtlich der Maßnahme nicht hinreichend bestimmt war. [...]
Als Argumentationshilfe für dich möchte ich noch auf vier Urteile verweisen, allerdings aus der Zeit vor "Hartz IV" und mit explizitem Bezug auf das Arbeitslosengeld I. Diese Urteile werden zitiert im "Leitfaden für Arbeitslose - Der Rechtsratgeber zum SGB III", Fachhochschulverlag 2013, S. 168-169. Sie sind wie gesagt nicht unmittelbar auf das SGB II übertragbar(!), sie zu kennen und ggfs. im Widerspruch auf sie zu verweisen kann indes hilfreich sein, da sich daraus doch ein bestimmter Grundtenor ableiten lässt.
Dieser Tenor kann durchaus auch im SGB II insofern wirken, also es im SGB II ebenso wie im SGB III gewisse Grenzen der Zumutbarkeit gibt. In diesem Kontext ist zu bedenken, dass es im § 31 SGB II ganz klar heißt, dass eine Kürzung der Leistung bei Nichtantritt oder Abbruch einer Maßnahme dann nicht eintritt, wenn der erwerbsfähige Leistungsberechtigte einen wichtigen Grund für sein Verhalten darlegt und nachweist. Eben darum geht es: Du musst den wichtigen Grund belegen. Und offenkundige Nicht-Sinnhaftigkeit einer Maßnahme im Sinne von "Da kann ich gar nichts neues lernen" kann durchaus ein wichtiger Grund sein.
Quelle: https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1578370 #40
Zitat von 1) LSG Hessen Az. L 6 AL 166/00 v. ?
HessLSG L 6 AL 166/00 / Tenor: Die Maßnahme muss nicht absolviert werden, wenn sie offensichtlich nichts bringt. Zitat aus dem Urteil:
https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1578370 #40
Zitat von 2) LSG Hessen Az. L 6 AL 520/02 v. ?
HessLSG - L 6 AL 520/02 / Tenor: Trainingsmaßnahme ist unzumutbar, wenn sie die Qualifikation nicht verbessert. Zitat aus dem Urteil:
Zitat von 3) LSG Hessen Az. L 6 AL 216/04 v. ?
HessLSG L 6 AL 216/04 / Tenor: Zuweisung zu einer Maßnahme ohne Berücksichtigung der Qualifikation ist unzumutbar. Zitat aus dem Urteil:
Zitat von 4) LSG Hessen Az. L 6 AL 1404/01 v. ?
Hess LSG L 6 AL 1404/01 / Tenor: Eine Maßnahme, die den Arbeitslosen krass unterfordert, ist unzumutbar. Zitat:
Zitat von LSG Berlin-Brandenburg Az. L 14 B 568/08 AS ER v. 15.07.2008
Bei den Eingliederungsmaßnahmen steht die Überforderung der Aufnahme oder Fortsetzung entgegen, aber auch die Unterforderung.
Die Maßnahme muss für die Betroffenen geeignet sein, damit sie eine Maßnahmein Arbeit ist. Der langjährig qualifiziert Beschäftigte muss keine Eingliederungsmaßnahme besuchen, die ihm Grundbegriffe des Erwerbslebens beibringt (HessLSG vom 23.4.2003 – L 6/10 AL 1404/01,info also 2004, S. 160; vom 13.10.2004 – L 6 AL 520/02, info also 2005, S. 109 und vom 7.3.2005 – L 6 AL 216/04).
Unzumutbarkeit wegen eines wichtigen Grundes (Abs. 1 Nr. 5) liegt aber vor, wenn ein Arbeitsloser von einer Trainingsmaßnahme krass unterfordert wird, z.B. überwiegend Anfängerstoff für Fachmann (LSG HE 23.4.2003 - 26/10 A2 1404/01 -info also 2004, 160) Quelle: LPK-SGB II, 4 Aufl., § 10, Rz 47
Quelle ELO-Forum: https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1959833 #12
01.11.2015, 13:17 #86
Ich stelle hier nochmal die komplette EGV von damals und die Zuweisung zu der Maßnahme ein. Hatte damals ja nur den Abschnitt aus der EGV eingestellt.
16.11.2015, 11:58 #87
Habe inzwischen ein Brieflein vom SG bekommen. Nach den zwei Seiten waren dann noch zwei Blätter "Informationen für Klägerinnen und Kläger am Sozialgericht".
Was ist das jetzt mit den Kosten für Kopien???
Und die wollen jetzt abschriften vom Bescheid 31.7.2015 und 4.8.2015. Also vom 4.8.2015 ist klar. Das ist der wo mein Antrag auf Überprüfung zurückgewiesen wurde. Aber vom 31.7.2015 hab ich kein Bescheid. Da hab ich den Überprüfungsantrag geschrieben. Meinen die etwa 31.07.2014???
Muss nochmal fragen wegen dem Brief vom Amtsgericht, den ich weiter oben schonmal eingestellt habe...muss ich da noch irgendwas machen???
16.11.2015, 13:57 #88
Mit den aufgeführten Kosten für Kopien ist gemeint, dass, wenn man seine Schriftsätze und Anlagen nur in einfacher Ausfertigung einreicht und das Gericht die dann für die Gegenseite kopieren muss, man die Kopierkosten des Gerichts zu tragen hat und zwar in der genannten Höhe. Also immer alles mind. zweifach einreichen.
Welchen Ursprungsbescheid hast du denn zur Überprüfung gestellt? Ist das der von 2014? Ansonsten schickst du hin, was du hast und fragst nochmal nach, was die meinen.
16.11.2015, 17:26 #89
Und die wollen jetzt abschriften vom Bescheid 31.7.2015 und 4.8.2015. Also vom 4.8.2015 ist klar. Das ist der wo mein Antrag auf Überprüfung zurückgewiesen wurde.
Das SG will sicherlich deinen Überpüfungsantrag mit der zugehörigen Ablehnung haben.
bzgl. deiner Frage wg. des Ablehnungsschreibens zur Beratungshilfe des Amtsgerichtes:
Es steht eigentlich alles da was du machen muss, wenn du es willst.
Dein Antrag auf Beratungshilfe (nicht PKH?) wurde abgelehnt. Gegen diese Entscheidung kannst du, wenn du es begründen kannst eine "Erinnerung" (= Widerspruch) einlegen innerhalb der Frist, musst aber nicht, dann verbleibt das ganze in deinen zugehörigen Unterlagen (nicht wegwerfen) und hast es zur Kenntnis genommen.
Erinnerungsgrund könnte sein:
- komplexes Thema - RA besser geeignet dich zu vertreten.
- Rechtwahrnehmungsgleichheit gegenüber Rechtsabteilung JC siehe BVerfG 1 BvR 1517/08 v. 11.05.2009
"Ablehnung Beratungshilfe verletzt die Beschwerdeführerin in ihrem Grundrecht aus Artikel 3 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 20 Absatz 1 und Artikel 20 Absatz 3 des Grundgesetzes." sowie RN, 20-22 des o.a. Urteiles
schau dir aber auch unbedingt den § 1 BerHG deines Bundeslandes an, bevor du etwas unternimmst.
Die wollen warscheinlich auf § 1 Abs.1 Punk 2 "2. nicht andere Möglichkeiten für eine Hilfe zur Verfügung stehen, deren Inanspruchnahme dem Rechtsuchenden zuzumuten ist," hinaus.
Du hast vorher keinen formalen Widerspruch an das JC geschrieben?
Die unentgeltliche wöchentliche Rechtsberatung des Amtsgerichtes/Caritas/ örtliche Elo.ini in Anspruch genommen?
Was steht in der Zwischenverfügung v. 13.07.2015?
BVerfG.1 BvR 1517_08.v.11.05.2009.zur Versagung Beratungshilfe.pdf (79,8 KB, 28x aufgerufen)
Warum Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger Beratungshilfe ablehnen.Kanzlei Milazzo.pdf (925,2 KB, 36x aufgerufen)
16.11.2015, 19:24 #90
Zitat von pk53
Ich gehe davon aus, dass Du die Klage verlieren wirst. [...]
Wi-der-stand ist zweck-los. Er-ge-ben Sie sich und kom-men Sie mit er-ho-be-nen Hän-den her-aus!
[...]Das SGB II enthält zwar keine ausdrückliche Verpflichtung einen Vertrag beim Bildungsträger abzuschließen. Dennoch bist Du verpflichtet alles zu unternehmen um Deine Hilfebedürftigkeit zu verringern oder zu beseitigen. [...]
Mit allem wird sicherlich auch Prostitution gemeint sein. Gibt bestimmt ein bayerisches Urteil dazu.
[...]Enthält der Vertrag unklare Punkte, so hättest Du einen Versuch unternehmen müssen, diese mit dem zuständigen Mitarbeiter abzuklären.
Es macht nur leider keinen Sinn.
Schließlich hat der MT schon sein Interesse für den Vertrag in seiner Form schon durch die Vorlage dokumentiert, und für die eigenen - und damit anderen - Interessen sollte man sich lieber der Expertise einer Person eigenen Vertrauens bedienen.
Davon ab: Verträge können immer geprüft werden. Genau wie im Fernsehen.
16.11.2015, 19:36 #91
Wenn nicht, ist es auch egal. Dann verlinkt er einfach irgendein Urteil. *g*
16.11.2015, 20:04 #92
Wir dürfen nicht vergessen, dass seine Aufgabe weder im Verstehen real existierender Erwerbslosenrechte noch in einem Eintritt in einen Diskurs der reinen Vernunft zu suchen ist.
FUD bedarf dieser Dinge auch nicht. Im Gegenteil.
16.11.2015, 21:15 #93
Gewinnst du die Klage, kannst Du beim Jobcenter eine Erstattung beantragen.
Ich gehe davon aus, dass Du die Klage verlieren wirst. Das SGB II enthält zwar keine ausdrückliche Verpflichtung einen Vertrag beim Bildungsträger abzuschließen. Dennoch bist Du verpflichtet alles zu unternehmen um Deine Hilfebedürftigkeit zu verringern oder zu beseitigen. Enthält der Vertrag unklare Punkte, so hättest Du einen Versuch unternehmen müssen, diese mit dem zuständigen Mitarbeiter abzuklären. Wäre dieser Versuch gescheitert hättest Du sofort das Jobcenter informieren müssen. Das hast Du nicht gemacht und das wird auch das Gericht erkennen. Ob es Dir zumutbar war, den Vertrag zu unterzeichnen, sei mal dahingestellt.
Mein Gott, in jedem Thread schreibst du den selben Sche*ß. Copy and paste, mehr könnt ihr SB's nicht.
Die nicht existente Verpflichtung, einen Vertrag mit einem Bildungsträger zu schließen in selbem Atemzug mit § 2 SGB II zu nennen, ist absurd und vollkommen hirnrissig. Inwieweit hilft der Vertrag mit einem Bildungsträger jemanden, seine Hilfebedürftigkeit zu verringern oder gar zu beseitigen? Welcher Elo hat denn dank schwachsinniger Maßnahmen jemals einen Arbeitsplatz gefunden, den er ohne MT nicht gefunden hätte? Entweder bist du wirklich zu dumm, dies zu erkennen oder du verbreitest diese Falschinformationen bewusst und absichtlich, um andere User zu verunsichern.
Hör doch endlich mal auf, wahllos Threads anderer User zu shreddern. In anderen Foren wärst du dafür schon längst gesperrt worden. Unverständlich, warum die Admins dich hier so lange gewähren lassen.
Ich kenne einen Ort, wo du dich wohler fühlen dürftest: Forums - Forum zu Hartz IV, ALG 2, BAföG, Unterhalt, Arbeitsrecht! Also tue uns bitte den Gefallen und troll dich dahin, wo sich deinesgleichen bevorzugt aufhalten. Verschone uns hier bitte mit deiner weiteren Anwesenheit.
Achja, und bevor ich es vergesse: Auch wenn du Horst wahrscheinlich eh beratungsresistent bist, so möchte ich es dennoch nicht versäumen, dich auf Ozymandias Ausführungen unter https://www.elo-forum.org/euro-job-m...ml#post1963510 aufmerksam zu machen.
Lies dir die aufgeführten Urteile mal aufmerksam durch und dann vergleiche diese mit deinen o. g. schwachsinnigen Ausführungen. Na, klingelt es bei dir? Wahrscheinlich nicht.
17.11.2015, 11:12 #94
Den vom 31.7.2014. Also schicke ich mal den mit hin und besser auch mein Überprüfungsantrag. Ich denk mal die haben bestimmt 2014 gemeint.
Jetzt hab ich das kapiert mit den Kopien. Also ich schicke ja sowieso alles in zweifacher Ausführung hin. Da dürften ja also keine extra Kosten anfallen?!
17.11.2015, 14:09 #95
Ja, wobei ich das bei der Übersendung der Bescheide für Blödsinn halte, da dein Gegner, also das JC, diese Bescheide ja erlassen hat und demzufolge über dieselben verfügt.
Im Normalfall sollte da die einfache Übersendung mit dem Hinweis, dass man von der Übersendung von Kopien abgesehen hat, da die Bescheide dem Beklagten bereits vorlägen, da sie durch diesen erlassen wurden, reichen.
Aber sicher ist sicher. Wenn das Gericht schon so nett auf die Kosten hinweist...
17.11.2015, 17:28 #96
Eigentlich sollte das Gericht die Bescheide haben Die fordern doch vom JC die Akte an und das JC hat doch die Bescheide erlassen.
Überprüfungsbescheid, vom 4.8.2015
https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post1935726
Änderungsbescheid, vom 31.7.2014
17.11.2015, 18:04 #97
Das kann aber dauern, die Behörde muss ja noch eine Behelfsakte anlegen. Zwar sieht das SGG eine Frist von einem Monat zur Übersendung der Akte an das SG vor, jedoch kann ich behaupten, dass die selten eingehalten wird.
Insoweit ist es schon erforderlich, damit sich das Gericht einen ersten Eindruck machen kann, zumindest die betreffenden Bescheide/Unterlagen etc. mitzusenden.
17.11.2015, 20:20 #98
Jura Student->Emailproblem
bist du Sozialwissenschaftler oder sowas in die Richtung? Auch wenn eure Eissenschaft akademisch umstritten sein möge, sei bitte zu lieb und führe deine Ausführungen weiter aus.
Um deiner Argumentation zu folgen,füge ich hinzu, dass der Gesetzgeber hinsichtlich der Maßnahmenproblematik den § 31 SGB II erweiterte.
Schau dur hierzu mal den § 31 I Nr 3 SGB II an- vorrangig gilt es jedoch Satz 1 zu prüfen
Der Grund für den Abbruch der Maßnahme kann im übrigen durch verschiedene Faktoren erfolgt sein. Denkbar ist hier ein Nichtamtritt, oder ein.verhaltensbedingter Anlass sein. Auch ein konkludentes Handeln kann zum Abbruch einer Maßnahme führen
http://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/sauer-sgbii-31-pflichtverletzungen-243-massnahmen-zur-eingliederung-in-arbeit_idesk_PI13994_HI2675052.html
Die Frage ist hierbei primär, wie die TE ihre Verweigerung der Unterschrift verkauft. Hier gilt es: Umso kurioser diexVertragskonditionen, umso einfacher ist es für den Widerspruchführer.
Mehr Beiträge von Jura Student finden
18.11.2015, 10:27 #99
Oh, pk53 gibt nicht auf.
Normale Menschen merken irgendwann, wenn sie unerwünscht sind. Trollfleisch ist zäh.
28.12.2015, 10:10 #100
Lange hat es gedauert, jetzt hab ich was bekommen zur Kenntnissnahme und Stellungnahme. Ist schon eine Frechheit das die behaupten ich wäre nach der Infoveranstaltung nicht mehr dort aufgetaucht. Die versuchen sich alles wieder so zurecht zu legen wie sie es brauchen.
arbeitsvermittler, getäuscht, neuer, unterschreibe
Darf mein Arbeitsvermittler das? Baumhaus Allgemeine Fragen 10 23.03.2017 18:53
Mein Arbeitsvermittler hat Fragen zum Lebenslauf quantum Informationen für ausländische Mitbürger 21 02.06.2012 09:12