Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/deutsche-schule-15109
Timestamp: 2019-01-20 21:12:28
Document Index: 137462439

Matched Legal Cases: ['§3', '§ 4', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 34', '§ 39', '§ 8', '§ 17', '§ 107']

Ergebnis: Deutsche Schule
Deutsche Schule	, Bilbao/ Deutschland
wa-2013343
Deutschland 1/8 Strukturplanung, Flächennutzungsplanung, Landschaftsplanung 1 Städtebau 3/0 Schulen Allgemein 3 Schulen 8/1 Sporthallen, Turnhallen, Mehrzweckhallen 8 Freizeit, Sport, Erholung Nicht offener Wettbewerb
3. Preis: léonwohlhage Ges. von Architekten mbH, Berlin
TOPOTEK 1 Ges. von Landschaftsarch. mbH, Berlin
Jens Rossa · Sonja Banthien
Nicht offener interdisziplinärer zweiphasiger anonymer Wettbewerb
Ziel des Wettbewerbs ist es, geeignete Landschaftsarchitekten und Architekten und einen Masterplanentwurf sowie ein Vorentwurfskonzept für einen ersten Realisierungsteil zu ermitteln. Der Masterplan sollte Aussagen zum mittel- und langfristigen Umgang mit dem Gebäudebestand und den Außenanlagen treffen. Es sollte ein nachhaltiges Konzept erarbeitet werden, das vor dem Hintergrund des umfassenden Sanierungs- und zusätzlichen Raumbedarfs von ca. 2.400 m2 Nutzfläche, Neubau- bzw. Erweiterungspotentiale als verträgliche Baumassen in einer starken freiraumplanerischen Struktur positioniert, die äußere Erschließung ein- schließlich des Zufahrtsbereiches sinnvoll ordnet und alle funktionalen Anforderungen erfüllt.
Ziel des Realisierungsteils ist es einen Vorentwurf für eine Sporthalle (Raumbedarf ca. 1.400 m2) sowie einen Sportplatz zu erhalten.
Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungStraße des 17. Juni 112Kontaktstelle(n): Referat A 2Zu Händen von: Angela L. Kauls10623 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 30184017201E-Mail: bilbao.wettbewerb@bbr.bund.deFax: +49 3018104017209Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.bbr.bund.deElektronischer Zugang zu Informationen:www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/PlanungsWettbewerbe/wettbewerbe_node.htmlWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellen
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: jaAuswärtiges AmtWerderscher Markt 110117 BerlinDEUTSCHLAND
Das ca. 33.000 qm große Hanggrundstück der Deutschen Schule Bilbao wurde1961 nach einem Wettbewerbserfolg der Architekten Graf Praschma und ErichMorgenroth mit der für die Zeit typischen Pavillonarchitektur bebaut. Dieerrichteten Gebäude sind in einer Staffelung hangaufwärts harmonisch undsinnig zueinander angeordnet worden und durch eine geschwungene Straßesowie große Freitreppen miteinander verbunden. Heute unterrichtet dieSchule insgesamt 652 Kinder. Ziel ist es Kapazitäten für zukünftiginsgesamt 860 Kinder zu schaffen, die nach zeitgemäßen Lernformenunterrichtet werden sollen. Das fast vollständig erhaltene Schulensemblemit seinen weitläufigen Grünflächen wurde in den vergangenen gut 50 Jahrennur punktuell instandgehalten, so dass für Gebäude und Außenanlagen eineKomplettsanierung, unter Berücksichtigung heutiger Anforderungen anBrandschutz und Barrierefreiheit, erforderlich ist.Ziel des Wettbewerbs ist es, geeignete Landschaftsarchitekten undArchitekten und einen Masterplanentwurf sowie ein Vorentwurfskonzept füreinen ersten Realisierungsteil zu ermitteln. Der Masterplan soll Aussagenzum mittel- und langfristigen Umgang mit dem Gebäudebestand und denAußenanlagen treffen. Es soll ein nachhaltiges Konzept erarbeitet werden,das vor dem Hintergrund des umfassenden Sanierungs- und zusätzlichenRaumbedarfs von ca. 2.400 m² Nutzfläche, Neubau- bzw.Erweiterungspotentiale als verträgliche Baumassen in einer starkenfreiraumplanerischen Struktur positioniert, die äußere Erschließungeinschließlich des Zufahrtsbereiches sinnvoll ordnet und alle funktionalenAnforderungen erfüllt. Ziel des Realisierungsteils ist es einen Vorentwurffür eine Sporthalle (Raumbedarf ca. 1.400 m²) sowie einen Sportplatz zuerhalten. Um auch eine außerschulische Nutzung der Sporthalle zu erlauben,soll eine unabhängige Zugänglichkeit außerhalb des Schulgeländesgeschaffen werden. Aspekte der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen.Das Verfahren wird als Nichtoffener interdisziplinärer zweiphasigeranonymer Wettbewerb für Landschaftsarchitekten und Architekten nach RPW2013, §3 (Abs. 3 und 4) und den übergeordneten Regelungen der VOFdurchgeführt. Auswahl von 18-22 Bewerbern/-gemeinschaften in einemvorgeschalteten offenen Bewerberverfahren nach VOF zur Teilnahme in der 1.Phase. Im Rahmen der Preisgerichtssitzung der 1. Phase Auswahl von 12-14Teilnehmern zur weiteren Bearbeitung in der 2. Phase. DieWettbewerbssprache ist Deutsch.Ziel des Vergabeverfahrens ist es einen geeigneten Architekten undLandschaftsarchitekten zu ermitteln sowie einen Masterplan und einenVorentwurf für eine Sporthalle und einen Sportplatz zu erhalten.Die Kostenobergrenze zur Realisierung eines 1. Bauabschnitts für dieKostengruppen 200-500 liegt bei 4,1 Mio. EUR inkl. 19 % MwSt.
Die Erfüllung der nachfolgend definierten Teilnahmekriterien für dieLeistungsbereiche örtlicher Partner/ Kontaktarchitekt und für dieSprachkenntnisse (A. 7 und 8) werden erst zum Abschluss des Wettbewerbsauf gesonderte Aufforderung des Auslobers binnen einer zu benennendenFrist von 6-8 Wochen nach Preisverleihung von den Preisträgerndarzustellen und nachzuweisen sein. Sollten diese Kriterien von einemPreisträger nicht erfüllt werden können, wird der Preis aberkannt und aneinen Nachrücker vergeben, sofern das Preisgericht solche festgelegt hat.Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet im Anschluss an dievollständige Prüfung der Teilnahmekriterien statt.A. Ausschlusskriterien/ vorzulegende Unterlagen/ Mindestanforderungen:Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Erfahrung nachgewiesendurch frist- und formgerechtes Vorliegen der folgenden Unterlagen:1. vollständig ausgefüllter und vom Bewerber, dem federführendenArchitekten, (Büroinhaber, Geschäftsführer oder bevollmächtigter Vertreterder Bewerbergemeinschaft) unterschriebener Bewerbungsbogen . DerBewerbungsbogen ist für die Bewerbergemeinschaft als Ganzes vorzulegen –es ist nur eine Bewerbung zugelassen. (Download unter www.bbr.bund.de)2. bei Bewerbergemeinschaften: Bevollmächtigung des Unterzeichnenden(federführender Architekt) durch jeden Partner der Bewerbergemeinschaftggf. inkl. Nachweis der Unterschriftsbefugnis des jeweiligenVollmachtgebers (durch die Vorlage eines Handelsregisterauszuges, oderVollmacht der Büropartner); hierfür kann die Anlage 2 zum Bewerbungsbogenverwandt werden.3. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung Architekt und„Landschaftsarchitekt“ durch Kopie der Eintragungsurkunde einerArchitektenkammer oder durch Eintragung der entsprechenden Angaben imBewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern vergleichbarer Nachweisentsprechend der Richtlinien 2005/36/EG und 2001/19/EG.4. rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärungen nach VOF § 4(Formular Anlage 1a/1b zum Bewerbungsbogen, Download unterwww.bbr.bund.de). Diese Anlage ist ggf. von jedem Mitglied derBewerbergemeinschaft vorzulegen.5. Mindestanforderungen an den Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft imLeistungsbereich Gebäudeplanung (Architektur):Innerhalb der letzten 7 Jahre (seit 2007) wurde ein Projekt unter eigenemNamen realisiert (realisiert bedeutet funktionsfähig, bis auf unerheblicheRestarbeiten, im genannten Zeitraum fertig gestellt) mit mind. EUR 1,5Mio. Baukosten in den KG 200-500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mind.Leistungsphasen 2-8 (Vorplanung bis Objektüberwachung), mindestensHonorarzone III nach §§ 34/35 HOAI (oder vergleichbar). Das realisierteProjekt (P1) muss gleichzeitig als Referenzprojekt (siehe B.Auswahlkriterien) vorgelegt werden.6. Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft imLeistungsbereich LandschaftsarchitekturInnerhalb der letzten 7 Jahre (seit 2007) wurde ein Projekt unter eigenemNamen realisiert (realisiert bedeutet funktionsfähig, bis auf unerheblicheRestarbeiten im genannten Zeitraum fertig gestellt) und an den Nutzerübergeben mit mind. 150.000,- EUR Baukosten in der KG 500 nach DIN 276(oder vergleichbar) mit Leistungsumfang mind. Leistungsphasen 2-8(Vorplanung bis Ausführungsplanung), mindestens Honorarzone III nach HOAI§§ 39/40 (oder vergleichbar). Das realisierte Projekt (P3) mussgleichzeitig als Referenzprojekt (siehe B. Auswahlkriterien) vorgelegtwerden.Nachfolgende Mindestanforderungen für den örtlichenPartner/Kontaktarchitekt und für die Sprachkenntnisse sind erst nachPreisverleihung von den Preisträgern darzustellen und nachzuweisen:7. Mindestanforderungen an den örtlichen Partner des Bewerbers/derBewerbergemeinschaft (Kontaktarchitekt):a. örtliche Bauvorlageberechtigungb. Innerhalb der letzten 5 Jahre wurde ein Projekt unter eigenem Namen inSpanien fertiggestellt und an den Nutzer übergeben mit mind. 0,5 Mio. EURBaukosten in den KG 200-500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mitLeistungsumfang mind. Leistungsphasen 2-8 (Vorplanung bisObjektüberwachung, Übergabe an den Nutzer), mindestens Honorarzone IIInach §§ 34/35 HOAI (oder vergleichbar).c. Sprachkenntnisse (Verhandlungssicher): Spanisch, zusätzlich Deutschbzw. Englisch, sofern Englisch die Geschäftssprache innerhalb desBewerberteams mit dem örtlichen Partner sein würde.8. Mindestanforderung an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft:verhandlungssichere Sprachkenntnisse in Deutsch.B. AuswahlkriterienEs sind jeweils zwei unter eigenem Namen gefertigte Projekte vomArchitekten und Landschaftsarchitekten vorzulegen. Bewertet werden:9. P1 und P2 Architekt_in: zwei Referenzprojekte, von denen mindestenseines seit 2007 realisiert und an den Nutzer übergeben sein muss (P1).Beim zweiten Projekt muss mindestens die Leistungsphase 3(Entwurfsplanung) abgeschlossen sein. Bewertet wird die Qualität desGestaltungskonzepts - stadt-, innenräumliche Durcharbeitung, Konstruktion,Material, Detail, Farbkonzept mit je max. 25 Punkten. Darüber hinaus wirddie Vorlage eines Referenzschreibens für das realisierte Projekt (P1) nachdessen Fertigstellung mit max. 5 Punkten bewertet - positive Referenzhinsichtlich Kosten- und Termintreue, Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit,unter Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer.10. P3 und P4 Landschaftsarchitekt_in: zwei Referenzprojekte, von denenmindestens eines seit 2007 realisiert und an den Nutzer übergeben seinmuss (P3). Beim zweiten Projekt muss mindestens die Leistungsphase 3(Entwurfsplanung) abgeschlossen sein. Bewertet wird die Qualität desstädtebaulichen Konzeptes / Korrespondenz mit der Architektur und dieQualität des Gestaltungskonzepts – Stadt- und freiräumliche Durcharbeitungsowie Material-, Detail-, Farbkonzept - mit je max. 25 Punkten.Darüber hinaus wird die Vorlage eines Referenzschreibens für dasrealisierte Projekt (P3) nach dessen Fertigstellung mit max. 5 Punktenbewertet - positive Referenz hinsichtlich Kosten- und Termintreue,Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit, unter Nennung eines Ansprechpartnersmit Telefonnummer.Die Darstellung pro Referenzprojekt, ist auf jeweils ein DIN A 3 großesBlatt, einseitig bedruckt, zu beschränken.Mehrfachbewerbungen, auch einzelner Mitglieder von Bewerbergemeinschaften,sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenenBewerbungen.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaZur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren sind berechtigt: Teams bzw.Bewerbergemeinschaften aus Architekten (federführend) undLandschaftsarchitekten:1. natürliche Personen, die am Tag der Auslobung gemäß denRechtsvorschriften ihres Herkunftslandes berechtigt sind, dieBerufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt zu führen.2. juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die demProjekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, sofern zumindest einGesellschafter oder bevollmächtigter Vertreter und der verantwortlicheVerfasser der Entwurfsarbeit die an natürliche Personen gestelltenAnforderungen erfüllen.3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen,bei denen jedes Mitglied die jeweiligen, vorgenannten Anforderungenerfüllt.
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 18. /Höchstzahl 22
Die im Wettbewerb eingereichten Projekte werden nach folgenden Kriterienbewertet: Entwurfsidee, Qualität des städtebaulichen Konzeptes, Qualitätdes landschaftsarchitektonischen respektive architektonischen Konzeptes,räumliche Qualität, Erschließung, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit,Nachhaltigkeit. Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Die Nennungder Unterkriterien erfolgt im Auslobungstext.
BewerberTag: 14.4.2014
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme beträgt86.000 EUR (brutto, 19 % MwSt). Davon werden 44.000 EUR in Form von dreiPreisen und zwei Anerkennungen vergeben.
Die restliche Summe i.H.v. 42.000 EUR (brutto) verteilt sich auf alle fürdie 2. Phase ausgewählten Bewerbergemeinschaften, die eine zur Beurteilungdurch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, alsanteiliges Bearbeitungshonorar zu gleichen Teilen.Jede Bewerbergemeinschaft, die nachweislich am Rückfragenkolloquium inBilbao teilnimmt, deren Bürositz mehr als 500 km von Bilbao entfernt istund die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelasseneWettbewerbsarbeit einreicht, erhält für einen pauschalenReisekostenzuschuss in Höhe von 1.000 EUR (brutto).
1. Prof. Irene Lohaus Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin2. Prof. Regine Keller, Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin3. Prof. Dr. Susanne Hofmann, Architektin4. Alfred Nieuwenhuizen, Architekt5. Verteter_in der Deutsche Schule Bilbao6. Vertreter_in des Auswärtigen Amtes7. Vertreter_in des BMUB/BBR
Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb:Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung desWettbewerbsentwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung derEmpfehlung des Preisgerichts die Fertigstellung des Masterplanvorentwurfssowie - vorbehaltlich der finanziellen Mittel - die Planungsleistungen biseinschließlich Ausführungsplanung (LP 5 nach HOAI) für die dieGebäudeplanung (Sporthalle) nach HOAI §§ 34/ 35 (Honorarzone III) und dieFreiraumplanung (Sportplatz/ Außenanlagen im Sporthallenumfeld) nach HOAI§§ 39/ 40 (Honorarzone IV) an einen der Preisträger gemäß den Vorgaben derVOF vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht(RPW 2013, § 8 Abs.2, § 17 Abs. 2 VOF). Der Auslober behält sich einestufenweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasenvor.Der Auslober wird ein Verhandlungsverfahren nach VOF unter allenPreisträgern durchführen, da es sich um ein Bauvorhaben mit komplexenAnforderungen im Ausland und besonderer Wirtschaftlichkeitsbetrachtunghandelt.Nach dem Wettbewerb prüft der Auslober, ob die Preisträger eineeinwandfreie Ausführung der Planungsleistung auch unter den besonderenRandbedingungen des Projektes vor Ort gewährleisten kann. Durch dieZusammensetzung des Teams muss sichergestellt sein, dass in der weiterenPlanung entsprechend den Möglichkeiten vor Ort Bauteile, Baustoffe undtechnische Anlagen sowie lokale Bauunternehmungen mit einbezogen werden,um die einwandfreie Umsetzung des Projektes sowie anschließend den Betriebund die Wartung vor Ort fachlich und wirtschaftlich sicherstellen zukönnen.Anhand einer festzulegenden Punktematrix werden in den VOF-Verhandlungenfolgende Kriterien bewertet werden:I. Ergebnis des Planungswettbewerbs:1. Preis = 200 Punkte; 2. Preis = 140 Punkte; 3. Preis = 100 PunkteII. Honorarangebot max. 80 PunkteIII. Verhandlungsgespräch max. 120 PunkteDie auszufüllenden Bewerbungsformulare sind unter folgendem Linkerhältlich: www.bbr.bund.de (BBR mit Baubereich - Wettbewerbe -Planungswettbewerbe)Alternativ können sie elektronisch über die Anschriftbilbao.wettbewerb@bbr.bund.de unter Angabe der E-Mail-Adresse angefordertwerden.Für die Bewerber besteht kein Anspruch auf Rücksendung ihrerBewerbungsunterlagen und auch kein Anspruch auf Kostenerstattung undAufwandsentschädigung jeglicher Art.Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen,sowie die Darstellung der Referenzprojekte muss zusammen mit dengeforderten Nachweisen innerhalb der unter IV.4.3 genannten Fristeingegangen sein bei folgender Adresse:Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungKennwort: „Auswahlverfahren Deutsche Schule Bilbao“Hinweis: „Bewerbungsunterlagen – bitte nicht öffnen“Referat A 2Straße des 17. Juni 112D 10623 BerlinEine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb dero.g. Frist (Punkt IV.4.3) im Referat A2 erfolgen.Soweit der Bewerbung die geforderten Erklärungen, Unterlagen und Nachweise(Punkt III.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb dervon der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden dienachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führtdies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.Versand Auslobungunterlagen 1. Phase an Wettbewerbsteilnehmer: 28.4.2014.Rückfragenkolloquium in Bilbao: 12.5.2014Abgabe 1. Phase voraussichtlich 4.8.2014Abgabe 2. Phase voraussichtlich 24.11.2014Die Berliner Architektenkammer ist bei der Vorbereitung und Durchführungdes Wettbewerbs beratend tätig. Das Verfahren ist hier unter der NummerAKB-2014-01 registriert.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die unter VI.3.1genannte Stelle. Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegenVergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 7Kalendertagen bei dem Vergabereferat des Bundesamtes für Bauwesen undRaumordnung, Referat A 4, Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn, gerügt werden.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesemBekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Frist zur Einreichungder Bewerbungsunterlagen gerügt werden. Hilft das BBR der Rüge nicht ab,kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g.Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung desBBR, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
erteiltBundesamt für Bauwesen und Raumordnung - Referat A4Deichmanns Aue 31-3753179 BonnDEUTSCHLANDTelefon: +49 228994010Internet-Adresse: bbr.bund.deFax: +49 228994011270