Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=06.05.1960&Aktenzeichen=4%20StR%2076/60
Timestamp: 2020-01-26 08:04:53
Document Index: 367442917

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.05.1960 - 4 StR 76/60 - dejure.org
https://dejure.org/1960,1216
BGH, 06.05.1960 - 4 StR 76/60 (https://dejure.org/1960,1216)
BGH, Entscheidung vom 06.05.1960 - 4 StR 76/60 (https://dejure.org/1960,1216)
BGH, Entscheidung vom 06. Mai 1960 - 4 StR 76/60 (https://dejure.org/1960,1216)
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Alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit und deren Ursächlichkeit für den Unfall bei Blutalkoholkonzentration von 0,85 Promille - Mitverschulden des Verletzten als zu berücksichtigender Faktor der Strafzumessung - Aussetzung der Strafvollstreckung zur Bewährung bei Verursachung ...
BGH, 19.07.1968 - 4 StR 4/68
Bewährung für den Duchschnittsfall
Das steht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung, die annimmt, daß der ungewöhnliche Fahrfehler eines langjährig geübten Fahrers als Indiz im Rahmen des Nachweises der relativen Fahruntüchtigkeit geeignet ist (BGH, VRS 19, 29 ).
BGH, 03.05.1972 - 3 StR 59/72
Verlesung von ärztlichen Attesten über Körperverletzungen - Begrenzung der …
So könnte sich, wie der Bundesgerichtshof schon mehrfach ausgesprochen hat, aus einem Strafverfahren, in dem ein Angeklagter freigesprochen worden ist, für ihn ein deutlicher Hinweis auf die Strafwürdigkeit seines Tuns in der nun festgestellten Art ergeben haben, der ihn davon abhalten hätte können und müssen, die strafbare Handlung zu begehen, so daß es zulässig ist, diesen Umstand strafschärfend zu berücksichtigen (BGH 2 StR 595/53 vom 5. Januar 1954, bei Dallinger MDR 1954, 151; BGH VRS 19, 29, 31).
Wenn sich die Verteidigung demgegenüber vor allem auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 12. Mai 1955 (NJW 1955, 996) beruft, so übersieht sie zwar, daß der Senat die dort entwickelten Grundsätze nicht mehr voll aufrechterhält (vgl. BGH in VRS 13, 24; 18, 347; 19, 29); im Ergebnis ist ihr aber zuzustimmen, soweit sie ein Eingehen auf die Täterpersönlichkeit vermißt.