Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-12-2013-8C_791-2013
Timestamp: 2016-10-22 17:59:30
Document Index: 36622547

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 99', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 88', 'Art. 44', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_791/2013 (19.12.2013)
8C_791/2013 � � Urteil vom 19. Dezember 2013
Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 17. September 2013.
Mit Verf�gung vom 17. Februar 2012 sprach die IV-Stelle des Kantons Z�rich D.________ (Jg. 1980) aufgrund der erwerblichen Auswirkungen eines am 13. M�rz 2010 erlittenen Snowboardunfalles f�r die Zeit ab 1. M�rz bis 30. Oktober 2011 eine Dreiviertelsrente zu.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 17. September 2013 ab.
D.________ l�sst Beschwerde f�hren mit den Begehren, ihm unter Aufhebung des kantonalen Entscheids auch �ber den 30. Oktober 2011 hinaus eine mindestens 50%ige Invalidenrente zu gew�hren, eventuell die Sache zur erg�nzenden chirurgischen Begutachtung an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann eine - f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidende (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) - Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
1.2.�Laut Art. 99 Abs. 1 BGG d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Die letztinstanzlich als zus�tzliche Beweismittel eingereichten Atteste des Dr. med. C.________ vom 20. Februar und 3. Mai 2013 m�ssen daher unbeachtet bleiben.
Die f�r die Beurteilung des streitigen Rentenanspruches massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und die hiezu von der Rechtsprechung weiter konkretisierten Grunds�tze sind im angefochtenen Entscheid, soweit hier von Belang, richtig dargelegt worden, worauf verwiesen wird. Es betrifft dies nebst den Begriffen der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG) und der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 Abs. 1 und 2 ATSG) namentlich die Anspruchsvoraussetzungen f�r eine Rente und deren Ausmass (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) sowie die r�ckwirkende Zusprache zeitlich befristeter und/oder abgestufter Renten und die dabei gegebenenfalls zu beachtenden revisionsrechtlichen Normen (Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 88a und 88bis IVV; BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 und 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff., je mit Hinweisen). Richtig sind auch die Ausf�hrungen �ber die Bedeutung �rztlicher Angaben f�r die Invalidit�tsbemessung (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f. mit Hinweisen), deren Beweiswert und die bei deren W�rdigung zu beachtenden Regeln (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis).
In eingehender und sorgf�ltiger W�rdigung der vorhandenen medizinischen Unterlagen ist das kantonale Gericht zum Schluss gelangt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers so weit verbessert hat, dass er in einer leidensangepassten Erwerbst�tigkeit ab Juli 2011 zumutbarerweise wieder ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen erzielen k�nnte. Seine Rente wurde daher aufgrund des Ergebnisses eines korrekt durchgef�hrten Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG gest�tzt auf Art. 88a Abs. 1 IVV per 1. November 2011 aufgehoben.
Entgegen der Argumentation des Beschwerdef�hrers besteht kein Anlass, die Beweistauglichkeit des Austrittsberichts der Klinik X.________ vom 18. Juli 2011 ernsthaft in Frage zu stellen, gen�gt dieser doch den rechtsprechungsgem�ss verlangten Anforderung an medizinische Beurteilungsgrundlagen. Er schildert den Verlauf des dortigen Rehabilitationaufenthaltes und vermittelt zusammen mit der �brigen medizinischen Aktenlage - darunter mehrere Berichte der Klinik f�r Unfallchirurgie am Spital Y.________ - ein umfassendes Gesamtbild der gesundheitlichen Situation des Beschwerdef�hrers. Dieses bildet eine hinreichende Grundlage, um namentlich den Dres. med. H.________ und O.________ vom zust�ndigen Regionalen �rztlichen Dienst (RAD) eine zuverl�ssige Einsch�tzung des wieder erlangten Leistungsverm�gens zu erlauben. Zus�tzlicher Abkl�rungen, namentlich des beantragten spezial�rztlichen Gutachtens chirurgischer Art bedarf es nicht. Dass sich die Verwaltung im Rahmen ihres Einkommensvergleichs von den Stellungnahmen der RAD-�rzte vom 8. M�rz 2011 (Dr. med. H.________) sowie vom 21. September 2011 und 20. Januar 2012 (Dr. med. O.________) hat leiten lassen, l�sst sich - als einer bundesgerichtlichen �berpr�fung grunds�tzlich nicht zug�ngliche Beweisw�rdigung (E. 1.1 hievor) - nicht beanstanden, woran nichts �ndert, dass Dr. med. O.________ seine Beurteilung massgeblich auf den Bericht der Klinik X.________ vom 18. Juli 2011 st�tzte. Wie das kantonale Gericht mit Recht festgehalten hat, handelt es sich dabei lediglich um einen ausf�hrlicheren Verlaufsbericht der behandelnden �rzte, nicht aber um ein Gutachten im Sinne von Art. 44 ATSG, weshalb sich der Beschwerdef�hrer nicht auf die in dieser Bestimmung vorgesehenen Mitwirkungsrechte berufen kann. Im �brigen war ihm gem�ss seinen eigenen Ausf�hrungen in der der Vorinstanz eingereichten Beschwerdeschrift die in der Klinik X.________ beabsichtigte Pr�fung auch seiner Arbeitsf�higkeit durchaus bekannt gewesen, ohne dass er sich seinerzeit dagegen zur Wehr gesetzt h�tte. Die Atteste des Hausarztes Dr. med. C.________ schliesslich �ndern an diesem Ergebnis nichts, zumal dessen abweichende Einsch�tzungen des zumutbaren Leistungsprofils kaum begr�ndet werden.
4.1.�Die Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a) mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3) ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) erledigt.
4.2.�Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Luzern, 19. Dezember 2013