Source: https://www.kirchheimer-kreis.de/satzung/
Timestamp: 2019-06-17 04:39:57
Document Index: 306174771

Matched Legal Cases: ['§5', '§ 7', '§ 26', '§ 15', '§ 17', '§ 14', '§ 47']

Satzung | Kirchheimer Kreis
Die Satzung des Kirchheimer Kreis e.V.
Die nachfolgende aktualisierte Textfassung der Vereinssatzung ist nicht rechtsverbindlich, sondern dient lediglich der Information. Die jeweils aktuelle Fassung ist über den Verein zu beziehen.
Der Verein führt den Namen „Kirchheimer Kreis, Verein der nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten EDV-Sachverständigen“, nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister, die alsbald erwirkt werden soll, mit dem Zusatz „eingetragener Verein“ („e.V.“). Vereinsjahr ist das Kalenderjahr. Der Sitz des Vereins ist Nürnberg.
(1) Der Verein verfolgt den Zweck der gegenseitigen Information, Unterstützung und der Weiterbildung zur Sicherung und Verbesserung der Qualität im EDV-Sachverständigenwesen.
i. Vollmitglied
ii. Zertifizierter Sachverständiger im Kirchheimer Kreis
iii. Experte im Kirchheimer Kreis
b) passive Mitglieder und
(2) Aktive Mitglieder sind aktiv in der Vereinsführung tätig; passive Mitglieder fördern die Aufgaben des Vereins; Personen, die den Zweck des Vereins in besonderem Maße gefördert haben, können durch Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Vollmitglieder können nur nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierte EDV-Sachverständige werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag ist unter Angabe des Namens, Berufsstandes, Alters und der Wohnung schriftlich einzureichen. Einzelheiten sind im Anmeldebogen des Vereins geregelt.
(2) Voraussetzung für die Aufnahme als „Zertifizierter Sachverständiger im Kirchheimer Kreis“ ist das Bestehen der Prüfung des Kirchheimer Kreises. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft als „Zertifizierter Sachverständiger im Kirchheimer Kreis“ berechtigt zum Führen des Sachverständigenstempels des Kirchheimer Kreises.
(3) Voraussetzung für die Aufnahme als „Experte im Kirchheimer Kreis“ ist hervorragendes Fachwissen in den Tätigkeitsbereichen des Kirchheimer Kreises. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(4) Über Ausnahmen von den Punkten (1) bis (3) entscheidet der Vorstand.
(5) Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme; er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe bekannt zu geben.
(6) Der Vorstand des Vereins entscheidet mit einfacher Mehrheit über den Aufnahmeantrag.
(1) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.
(2) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Alle Vollmitglieder haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig.
(3) Mitglieder nach §5 (2) und (3)
a) können an allen öffentlichen Sitzungen und Schulungsmaßnahmen des Kirchheimer Kreises teilzunehmen
b) können als Referenten bei durch den Verein organisierten Schulungsmaßnahmen auftreten
c) werden in den Informationsfluß des Vereins eingebunden
d) können in den Arbeitsgruppen des Vereins mitwirken
e) erhalten das Angebot zu reduzierten Kosten an den Prüfungen des Kirchheimer Kreis teilzunehmen
f) sind bei offiziellen Vereinsangelegenheiten nicht stimmberechtigt.
(1) Der Beitrag ist im Voraus zu entrichten; er kann jährlich oder vierteljährlich gezahlt werden. Neu aufgenommene Mitglieder zahlen mit dem ersten Beitrag eine Aufnahmegebühr. Die Höhe von Beitrag und Aufnahmegebühr setzt die Mitgliederversammlung fest. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Beitrages befreit.
(3) Es gilt die von der Mitgliederversammlung beschlossene Mitgliedsbeitragsliste.
(2) Der freiwillige Austritt kann nur aufs Jahresende erfolgen und muss schriftlich bis 30. September gemeldet sein.
(3) Mitglieder, die ihren Beitrag über den Schluss des Vereinsjahres nicht entrichtet haben, können auf Beschluss des Vorstandes unter den Voraussetzungen des § 7 Abs. 2 Sätze 1 und 2 aus der Mitgliederliste gestrichen werden.
(4) Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschließungsgründe sind insbesondere
a) grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane.
c) Vereinsorgane
b) die ordentliche Mitgliederversammlung
c) dem 1. Schriftführer,
d) dem 2. Schriftführer als dessen Stellvertreter,
e) dem 1. Rechnungsführer
f) dem 2. Rechnungsführer als dessen Stellvertreter.
g) 1.Ausbildungsbeauftragter
h) 2.Ausbildungsbeauftragter
i) 1. Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit
j) 2. Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit
(2) Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt.
(3) Der 1. und 2. Vorsitzende werden auf die Dauer von 1 Jahr gewählt, die übrigen Vorstandsmitglieder für je 1 Jahr. Der Vorstand bleibt auch nach dem Ende der Amtszeit im Amt bis zur Neuwahl des Vorstandes.
(1) Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden. Der 1, und der 2. Vorsitzende sind zur Vertretung des Vereins berechtigt; jeder von Ihnen ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt. Es wird bestimmt, dass im Innenverhältnis der 2. Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden den Verein vertreten darf. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden sowie dem Rechnungsführer und dem Schriftführer.
(2) Die Vertretungsmacht des geschäftsführenden Vorstandes wird insofern beschränkt, als diejenigen Rechtshandlungen und Urkunden, welche den Verein vermögensrechtlich zu Leistungen von mehr als 1000 EUR für den Einzelfall verpflichten, unter dem Namen des Vereins nicht nur von den geschäftsführenden Vorsitzenden, sondern auch von dem 1. Schriftführer und dem 1. Rechnungsführer, bei deren Verhinderung von dem 2. Schriftführer und dem 2. Rechnungsführer, zu unterzeichnen sind.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen sind und mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des die Sitzung leitenden Vorsitzenden den Ausschlag.
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Viertel des Jahres statt. Sie wird durch Briefform einberufen. Die Einberufung muss mindestens vier Wochen vor dem Termin der Versammlung erfolgen und die vom Vorstand festzusetzende Tagesordnung enthalten.
(2) Die Mitgliederversammlung wickelt sich ab nach der Geschäftsordnung, die der Satzung als Anhang beigefügt ist.
e) die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge,
f) Anträge des Vorstandes und der Mitglieder (§ 15),
(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der aktiven Mitglieder erschienen sind. Bei der Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von drei Vierteln der aktiven Mitglieder erforderlich. Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Bei der Einberufung der neuen Mitgliederversammlung ist darauf hinzuweisen, dass die nächste Versammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig sein wird.
(3) Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet im Falle einer Wahl das Los, in anderen Fällen die Stimme des geschäftsführenden Vorsitzenden. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
(4) Über die Verhandlungen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden und dem 1. Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Anträge an die Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mindestens 5 Tage vor dem Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen. In besonderen Fällen ist der Vorstand berechtigt, mit Zweidrittelmehrheit zu beschließen, dass über einen Antrag nur die aktiven Mitglieder abstimmen können.
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Auf schriftliches Verlangen von mindestens zwei Zehntel aller Mitglieder muss der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
§ 17 Haftpflicht
Für die aus dem Vereinsbetrieb entstehenden Schäden und Sachverluste haftet der Verein den Mitgliedern gegenüber nicht.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer satzungsgemäß berufenen Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Regeln des § 14 beschlossen werden.
(2) Für den Fall der Auflösung des Vereins werden der 1. Vorsitzende, der 1. Schriftführer und der 1. Rechnungsführer bzw. deren Stellvertreter zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Liquidation (§§ 47 ff. BGB).
Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 26.01.2008 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Nürnberg eingetragen ist.
Colmberg, den 26.01.2008