Source: http://bravo-ev.de/?page_id=1766
Timestamp: 2020-04-05 03:57:31
Document Index: 203873815

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 52', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 34', '§ 52', '§ 52']

Satzung – BraVo e.V.
Aktueller in das Vereinsregister eingetragener Text (Stand 12 / 2016)
Verein zur Förderung des Brauchtums des Vogelschießens
in Oldenburg in Holstein e.V.
Seit Jahrhunderten wird in Oldenburg ein großes Schützenfest von der St. Johannis Toten- und Schützengilde abgehalten und ein Kindervogelschießen der Schulen durchgeführt. Sie sind in Ihrer Ausprägung und Ihrem Umfang ebenso einmalig wie mit ihren weit zurückliegenden geschichtlichen Wurzeln. Die alten Dokumente und Gerätschaften der Gilde werden in einem dafür eingerichteten Museum aufbewahrt. Auf dem Schützenfest ist die Heimatsprache Plattdeutsch bei den Regularien und den historisch überlieferten Abläufen vorherrschend. Die Feste haben eine große Integrationswirkung und Identifikationswirkung mit der Oldenburger Heimat. Dieses Brauchtum soll durch einen Verein nachhaltig gefördert und abgesichert werden.
„Verein zur Förderung des Brauchtums des Vogelschießens in Oldenburg in Holstein e.V. “.
Der Sitz des Vereins ist Oldenburg in Holstein
1. Die Förderung des Brauchtums (§ 52 Abs.2 Nr. 23 AO).
2. Die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde (§ 52 Abs.2 Nr. 22 AO).
Die Zwecke des Vereins werden insbesondere verwirklicht durch
Der Zweck wird verwirklicht durch die Betreuung und Entwicklung des Gildemuseums in Oldenburg in Holstein sowie Erwerb, Lagerung, Instandsetzung, Pflege und Verwaltung der für die Traditionspflege benötigten Utensilien wie Fahnen, Trachten, traditionellen Waffen, Zielfiguren, Orden, Schützenkönigsinsignien, Musikinstrumente und Gerätschaften zur Ausstellung im Museum und zur Anschauung lebendiger Tradition.
a) Die Pflege, Ergänzung, Archivierung des historischen Gildebesitzes in der Stadt Oldenburg in Holstein, dessen heimatkundliche Auswertung und Dokumentation sowie öffentliche Zugänglichmachung.
b) Die Dokumentation des Brauchtums der Schützengilde und des Kindervogelschiessens, ihrer Geschichte sowie die heimatkundliche Erforschung Ihrer Aktivitäten in Oldenburg in Holstein seit den ersten Aufzeichnungen.
c) Förderung der plattdeutschen Sprache durch Lehrgänge und andere plattdeutsche Aktivitäten.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erlangen durch Ihre Mitgliedschaft keine Vorteile.
Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes im Sinne des § 26 BGB der St. Johannis Toten- und Schützengilde v. 1192 dürfen nicht stimmberechtigtes Mitglied des Vorstandes des Fördervereins sein.
Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem / der Bewerber / in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung. Die Beiträge werden per Lastschrift eingezogen.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.
Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden der/dem 2. Vorsitzenden, die/der gleichzeitig Vertreter/in der/des 1. Vorsitzenden ist und dem/der Kassierer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.
Dem Vorstand gehören auch an, jedoch ohne Vertretungsrecht gemäß § 26 BGB: 1 Schriftführer/In und 3 Beisitzer/In
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei
– beruft Sitzungen und Versammlungen ein
– stellt die Tagesordnung auf
– ist Vorsitzender bei Sitzungen und Versammlungen
– legt der Mitgliederversammlung den Geschäftsbericht vor
– unterrichtet den Vorstand über die laufenden Geschäfte
– vertritt den Verein gegenüber der Presse und anderen Medien
Der Vorstand kann weitere Gremien aus den Mitgliedern berufen und zusammenstellen. Diese Gremien haben beratende Funktion.
Der jeweilige 1. Ältermann der St. Johannis Toten- und Schützengilde ist beratendes, nicht stimmberechtigtes Mitglied des Vorstandes, sofern er Mitglied des Vereins ist. Er kann sich durch den 2. Ältermann vertreten lassen, sofern dieser Mitglied des Vereins ist.
1. Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben, beispielsweise im Rahmen der Mitgliederverwaltung. Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Mitgliederdaten: Name und Anschrift, Bankverbindung, Telefonnummern (Festnetz und Mobil) sowie E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, und Funktion(en) im Verein.
2. Im Zusammenhang mit Aktivitäten sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen veröffentlicht der Verein personenbezogene Daten und Fotos seiner Mitglieder auf seiner Homepage und übermittelt Daten und Fotos zur Veröffentlichung an Print- und Telemedien sowie elektronische Medien. Die Veröffentlichung der Daten beschränkt sich auf Namen und Funktionen im Verein.
3. Jedes Mitglied ohne Funktion im Vorstand kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung/Übermittlung von Einzelfotos sowie seiner personenbezogenen Daten allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen. Wird der Widerspruch fristgemäß ausgeübt, unterbleibt die Veröffentlichung/Übermittlung. Anderenfalls entfernt der Verein Daten und Einzelfotos des widersprechenden Mitglieds von seiner Homepage und verzichtet auf künftige Veröffentlichungen/Übermittlungen.
4. Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an Vorstandsmitglieder, sonstige Funktionäre und Mitglieder herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung im Verein die Kenntnisnahme erfordern.
5. Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in dem vorgenannten Ausmaß und Umfang zu. Eine anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinausgehende Datenverwendung ist dem Verein nur erlaubt, sofern er aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Eine Datenweitergabe ist nicht statthaft.
6. Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (insbesondere §§ 34, 35) das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den Zweck der Speicherung sowie auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Daten.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Oldenburg in Holstein, die es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke der der Heimatpflege und Heimatkunde (§ 52 Abs. 2 Nr. 22 AO) sowie der Pflege des traditionellen Brauchtums (§ 52 Abs. 2 Nr. 23 AO) zu verwenden hat.
Peter Jacobsen Bernd Walther