Source: http://immoschaden.de/presse-2011.shtm
Timestamp: 2017-12-18 22:20:30
Document Index: 260727943

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Immoschaden.de, Presse Berichte von 01.2011 bis 12.2011
Presseberichte von 01.2011 bis 12.2011
11.01.2011 Spiegel Badenia-Verfahren müssen neu aufgerollt werden
11.01.2011 Handelsblatt Badenia täuschte Wohnungskäufer
Die Badenia Bausparkasse hat im Streit um verschwiegene Vermittlerprovisionen beim Verkauf sogenannter Schrottimmobilien eine Niederlage vor dem Bundesgerichtshof (BGH) kassiert. Es sei eine arglistige Täuschung der Kunden, wenn wesentlich höhere Provisionen an die Vermittler geflossen seien als in den Verträgen angegeben, erklärte der BGH am Dienstag. Die Verträge seien deshalb wohl ungültig.
01.03.2011 N-TV Schrottimmobilien:
Badenia muss voll entschädigen
Erst im Januar hatte die Badenia eine Schlappe vorm OLG Karlsruhe kassiert.
Die Bausparkasse Badenia hat im Streit um sogenannte Schrottimmobilien erneut eine Niederlage erlitten. Der Bundesgerichtshofs (BGH) hat jetzt entschieden, dass sie die Steuervorteile, die geprellte Anleger durch den Kauf der überteuerten Objekte eventuell hatten, nicht auf Schadensersatzzahlungen anrechnen darf.
01.03.2011 Handelsblatt Badenia verliert wieder vor Gericht
05.03.2011 Stiftung Warentest BGH-Urteil zu Badenia:
Bausparkasse muss vollen Schadenersatz zahlen
16.03.2011 T-Online Warentest: Milliardenschäden durch dubiose Finanzprodukte
Geldanleger verlieren nach Einschätzung der Stiftung Warentest jährlich 30 Milliarden Euro durch dubiose Kapitalanlagen. Diese würden nicht nur von windigen Vermittlern, sondern auch von Kreditinstituten angeboten. Sie nutzten die Unwissenheit der Verbraucher aus, um sie mit unseriösen Finanzprodukten abzuzocken. Die Stiftung Warentest beobachtet deshalb seit Jahren den grauen Kapitalmarkt und warnt vor schwarzen Schafen. Zum Weltverbrauchertag stellt die Stiftung nun ihre Warnliste für eine Woche kostenlos zur Verfügung. Die Liste ist sonst kostenpflichtig.
Warnregister mit auffälligen Anbietern
Die Stiftung betreibt außerdem ein Warnregister mit Anbietern, die in den vergangenen zwei Jahren mit negativ bewerteten Geldanlagen aufgefallen sind, von Gerichten wegen irreführender Werbung oder Angebote verurteilt wurden oder in anderer Weise eine negative Rolle im Zusammenhang mit diesen Angeboten spielten.
Auf der Liste finden sich neben vielen weitgehend unbekannten Anbietern und Vermittlern auch große Namen wie AWD, Postbank, TÜV, Badenia, DKB oder HypoVereinsbank.
12.04.2011 T-Online Badenia verdient wegen gestiegener Risikovorsorge weniger
Die Deutsche Bausparkasse Badenia hat im vergangenen Jahr wegen gestiegener Risikovorsorge für faule Kredite einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit verringerte sich von 33,9 Millionen auf 20,0 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss des Unternehmens, das sich seit Jahren mit geprellten Wohnungskäufern wegen des Verkaufs sogenannter Schrottimmobilien streitet, sank von 16,2 Millionen auf 10,2 Millionen Euro, wie die Badenia am Dienstag in Karlsruhe berichtete.
12.04.2011 Handelsblatt
Financial Informer Badenia verdient wegen gestiegener Risikovorsorge weniger
25.07.2011 Haufe BGH verurteilt Hypovereinsbank im "Schrottimmobilienfall"
Der BGH hat eine neu Entscheidung zu Gunsten der großen Gruppe der Schrottimmobilienerwerber gefällt. Er hat die Hypovereinsbank wegen arglistiger Täuschung in einem entsprechenden Fall zur Schadensersatzleistung verurteilt und damit weiteren Betroffenen Hoffnung gemacht.
Mittlerweile hat der BGH in Sachen Schrottimmobilien ganz schön aufgeräumt.
Marode Anlagegeschäfte
Der Begriff Schrottimmobilien steht für marode Anlagegeschäfte. Die Käufer fielen auf falsche Zusagen bezüglich Bausubstanz und / oder erzielbare Miete herein und haben die Käufe in solchen Fällen bald verflucht. Sie sind daher nicht Willens, die Darlehen bei den eingebundenen und möglicherweise an der Täuschung beteiligten Kreditinstituten zu tilgen. Unter bestimmten Voraussetzungen lässt der BGH die zappelnden Kreditnehmer von der rostigen Angel.
Mit ihrer Geldanlage in Schrottimmobilien gescheiterten Anleger sehen sich als Geschädigte und forderten medienwirksam die Befreiung von der Darlehensschuld, weil die Schere zwischen Ertrag und Kreditkosten weit auseinanderklaffte.
Es handelte sich um ein Massenphänomen: manche Quelle spricht von 300 000 Geschädigten und einem Kreditvolumen in zweistelliger Milliardenhöhe. Zwar wurden in den Medien hauptsächlich die HypoVereinsbank AG und die Bausparkasse Badenia an den Pranger gestellt, aber auf den Strukturvertrieb stiegen zuhauf auch andere Privatbanken sowie Sparkassen, Volksbanken und Niederlassungen ausländischer Banken auf. Die Fälle sind fast unübersehbar geworden.