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Timestamp: 2016-10-24 12:35:37
Document Index: 154576960

Matched Legal Cases: ['Art. 30', 'Art. 44', 'Art. 30', 'Art. 45', 'Art. 30', 'Art. 44', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 30', 'Art. 132']

C 287/00 (20.04.2001)
G.________, 1969, Beschwerdef�hrerin,
A.- Die 1969 geborene G.________ bewarb sich am 29. Oktober 1998 schriftlich beim Anwaltsb�ro S.________ um eine Stelle als Anwaltssekret�rin. Am 9. Dezember 1998 teilte das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) dem Amt f�r Wirtschaft und Arbeit des Kantons Z�rich (AWA) mit, dass G.________ dem Vorstellungsgespr�ch unentschuldigt ferngeblieben sei und auch auf den Brief der Rechtsanw�lte vom 12. November 1998 nicht reagiert habe. Gem�ss Schreiben des Anwaltsb�ros vom 19. November 1998 h�tte G.________ die Stelle als Anwaltssekret�rin auf den 1. Dezember 1998 antreten k�nnen. Am 14. Januar 1999 wurde sie vom AWA verf�gungsweise wegen ungen�gender pers�nlicher Arbeitsbem�hungen f�r 15 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt.
B.- Die von G.________ hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 26. Juni 2000 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt G.________, der kantonale Entscheid und die Verf�gung des AWA seien aufzuheben. Das AWA und das Staatssekretariat f�r Wirtschaft verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.- Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen �ber die zu verf�gende Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen ungen�gender pers�nlicher Arbeitsbem�hungen (Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG), worunter auch die unbegr�ndete Ablehnung einer nicht amtlich zugewiesenen zumutbaren Stelle f�llt (Art. 44 Abs. 2 AVIV), und die nach dem Grad des Verschuldens zu bemessende Einstellungsdauer (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 und 3 AVIV) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
2.- Es steht fest, dass die Beschwerdef�hrerin den Vorstellungstermin nicht wahrgenommen hat, obwohl sie sich selber um diese Stelle beworben hat. Auch den darauf folgenden Brief des Anwaltsb�ros hat sie nicht beantwortet und damit eine Anstellung als Anwaltssekret�rin vereitelt.
Verwaltung und Vorinstanz haben zu Recht festgehalten, dass die Beschwerdef�hrerin mit diesem Verhalten den Einstellungstatbestand des Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 2 AVIV erf�llt hat. Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat, darf eine Versicherte mit der Annahme einer zumutbaren Arbeit, die ihr von einem privaten Arbeitgeber oder einem privaten Stellenvermittlungsb�ro angeboten wird, nicht so lange zuwarten, bis sie eine in jeder Hinsicht genehme Besch�ftigung findet (ARV 1982 Nr. 5 S. 43 Erw. 3a mit Hinweisen). Weiter zeigt eine arbeitslose versicherte Person, die einen Vorstellungstermin verschuldeterweise vers�umt, kein Interesse an der betreffenden Stelle, womit sie die Schadenminderungspflicht verletzt (Art. 17 Abs. 1 AVIG; BGE 124 V 227 Erw. 2b).
Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen zu keinen anderen Ergebnis zu f�hren. Der erst im Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht vorgebrachte Einwand der Beschwerdef�hrerin, die vorherige T�tigkeit in einer anderen Anwaltskanzlei h�tte zu einer Krankheit gef�hrt, vermag nicht zu �berzeugen. W�re die Versicherte ernsthaft in ihrer Gesundheit gef�hrdet gewesen, h�tte sie dieses Argument zweifellos bereits gegen�ber der Verwaltung oder sp�testens im vorinstanzlichen Verfahren als Rechtfertigungsgrund vorgebracht und sich nicht - ohne Zuweisung durch das RAV - bei einer weiteren Anwaltskanzlei beworben. In ihrer Stellungnahme gegen�ber der RAV-Personalberaterin vom 25. November 1998 f�hrt sie lediglich aus, dass eine Anstellung in einem Anwaltsb�ro nicht h�chste Priorit�t habe, dieses Gebiet nicht ihre Welt sei und sie einen inneren Widerstand gesp�rt habe, was sie im vorinstanzlichen Verfahren wiederholte. Zusammenfassend kann daher festgehalten werden, dass die Versicherte die Unzumutbarkeit der Stelle aus gesundheitlichen Gr�nden nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit darlegen konnte und auch keine anderen Gr�nde nennt, welche die T�tigkeit in der Anwaltskanzlei S.________ f�r sie unzumutbar erscheinen liessen, so dass die Einstellung in der Anspruchsberechtigung gest�tzt auf Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG zu Recht erfolgte.
3.- Die verf�gte Einstellungsdauer von 15 Tagen unter Annahme eines leichten Verschuldens tr�gt den gesamten Umst�nden Rechnung und l�sst sich auch im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 OG) nicht beanstanden.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau und Industrie GBI, Horgen, und