Source: http://tc-sidestep.de/satzung.html
Timestamp: 2020-01-18 23:41:56
Document Index: 246972795

Matched Legal Cases: ['§8', '§3', '§6', '§ 7', '§ 7', '§13', '§2', '§2']

Satzung - Taekwondo-Club Sidestep e.V. - Berlin-Schöneweide
1. Der am 12.05.1999 gegründete Verein führt den Namen Taekwondo Club Sidestep und hat seinen Sitz in Berlin. Er wird in das Vereinsregister eingetragen und erhält nach der Eintragung den Zusatz "e.V.".
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports. Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung und Ausübung der Sportart Taekwondo.
Der Verein fördert den Kinder-, Jugend-, Erwachsenen-, Breiten- und Wettkampfsport.
3. Die Organe des Vereins (§8) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
5. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.
Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung selbständige / unselbständige Abteilung gegründet werden.
3. Es gilt eine Probezeit von 12 Monaten. Während dieser Zeit besitzt das Mitglied auf Probe kein Stimmrecht und darf auch keine Funktionen bekleiden. Ausgenommen davon sind die Gründungsmitglieder. Nach Ablauf der Probezeit entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als ordentliches Mitglied (entspr. §3).
5. Der Austritt muss dem Verein schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Jahresende.
§6 Recht und Pflichten
3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen für den Verein verpflichtet. Die Höhe der Beiträge und Umlagen beschließt die Mitgliederversammlung.
a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen bzw. des Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse
b) wegen Zahlungsrückständen mit Beiträgen von mehr als einem Monatsbeitrag, trotz Mahnung
c) wegen vereinsschädigen Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
3, In den Fällen § 7.1 a,c,d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 14 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der Absendung. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Post zuzusenden. Gegen Die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen. Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung bleibt unberührt.
c) Beirat (Aktivensprecher)
1. Obersterstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:
a) Entgegennahme der Berichtes des Vorstandes
i) Verhandlung der Berufung gegen Maßregelung (§ 7.3)
2. Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt
4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
6. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von wenigsten fünf Stimmen der stimmberechtigten anwesenden beantragt wird.
8. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 20 v.H. der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
1. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht
4. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, (passive Mitglieder) können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden zusammen mit einem weiteres Vorstandsmitglied vertreten.
2. Der Vorstand führt seine Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei des Abwesenheit seines Stellvertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
3. Die Mitglieder des Vorstandes werden für vier Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
4. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder einen durch ihn Beauftragten geleitet. Von den Mitgliederversammlungen und den Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die vom Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und vom Schriftführer unterzeichnet werden.
Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder werden bis zum Widerruf durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit ernannt. Sie besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung der Beiträge befreit.
§13 Beschwerdeausschuss, Beirat (Aktivensprecher)
Der Beschwerdeausschussbeirat besteht aus einem bis drei erwachsenen Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird für jeweils ein Jahr gewählt.
1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren 2 Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand oder einem Ausschuss angehören dürfen.
2. Die Kassenprüfer haben die Kasse / Konten des Vereins einschließlich der Becher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr Sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.
1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür eigens einzuberufende Mitgliederversammlung mit ¾-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.
2. Bei Auflösung des Vereins oder Verfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß §2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt dem Landessportbund Berlin e.V. zu, der es unmittelbar und ausschließlich für die in §2 dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat.
Die Satzung ist in der vorliegende >Form am 12.05.1999 von der Mitgliederversammlung des Vereins Taekwondoclub Sidestep beschlossen worden und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
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