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Timestamp: 2016-10-24 12:32:47
Document Index: 286193946

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 70', 'Art. 78', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'EGMR', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 37', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 113', 'e contrario', 'Art. 57', 'Art. 57', 'Art. 109']

9C_503/2011 (10.11.2011)
9C_503/2011
vom 29. April 2011.
dass B.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sowie subsidi�re Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 29. April 2011 betreffend die Beitragspflicht als Selbstst�ndigerwerbender erhoben hat,
dass mit Verf�gung vom 25. Juli 2011 das Gesuch des B.________ um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerden abgewiesen worden ist,
dass B.________ ein Ausstandsbegehren gegen mehrere Bundesrichter und eine Bundesgerichtsschreiberin stellt, welches ausschliesslich auf deren Mitwirkung an der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege beruht, weshalb darauf nicht einzutreten ist, wobei die abgelehnten Gerichtspersonen an diesem Entscheid mitwirken d�rfen (Urteile 9C_509/2008 vom 29. Dezember 2008 E. 3; 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 2.1; 2C_253/2007 vom 26. Juni 2007 E. 2; je mit Hinweisen),
dass das Bundesgericht B.________ antragsgem�ss Gelegenheit zur Akteneinsicht gegeben und er davon keinen Gebrauch gemacht hat,
dass dem Begehren des Beschwerdef�hrers um Anerkennung als Selbstst�ndigerwerbender mit Einspracheentscheid vom 22. Februar 2011 in Verbindung mit den Verf�gungen vom 21. Februar 2011 stattgegeben wurde (vgl. BGE 131 V 407 E. 2.2.1 S. 413), weiter Feststellungsbegehren sowohl auf Verwaltungsstufe als auch vor Rechtsmittelinstanzen unzul�ssig sind, wenn wie hier ein Antrag auf Leistung gestellt werden k�nnte (Art. 70 Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 78 ATSG; Urteile 9C_553/2009 vom 18. September 2009 E. 3.3; I 614/02 vom 24. Januar 2003 E. 2.3.1) und ausserdem in Bezug auf die Einsprachen vom 23. Februar 2009 und 25. Januar 2010 resp. den diese behandelnden Einspracheentscheid vom 22. Februar 2011 weder formelle Rechtsverweigerung (BGE 135 I 6 E. 2.1 S. 9; 134 I 229 E. 2.3 S. 232) noch Rechtsverz�gerung (SVR 2001 IV Nr. 24 S. 73, I 436/00 E. 3b mit Hinweisen) ersichtlich ist,
dass die Vorinstanz nicht verpflichtet war, vor Erlass des Entscheids die Zusammensetzung des Spruchk�rpers mitzuteilen (Urteil 2C_8/2010 vom 4. Oktober 2010 E. 2.2), eine �ffentliche Verhandlung durchzuf�hren (BGE 136 I 279 E. 1 mit Hinweisen; Urteil 8C_119/2010 vom 2. Dezember 2010 E. 3.2), dem im Hinblick darauf gestellten Akteneinsichtsgesuch stattzugeben (Urteil 8C_480/2011 vom 28. Oktober 2011 E. 3.4), Beweiserg�nzungen vorzunehmen (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 122 V 157 E. 1d S. 162), das Urteil auf andere als die nach kantonalen Bestimmungen vorgesehene Art (vgl. z�rcherische Verordnung der obersten kantonalen Gerichte vom 16. M�rz 2001 �ber die Information �ber Gerichtsverfahren und die Akteneinsicht bei Gerichten durch Dritte [ZH-Lex 211.15]) �ffentlich zu verk�nden (Urteil EGMR Bacchini gegen Schweiz vom 21. Juni 2005, in: VPB 69 [2005] Nr. 133, Ziff. 1; vgl. auch Urteil 8C_140/2008 vom 25. Februar 2008 E. 12) oder angesichts der Prozessaussichten einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu bestellen (Art. 61 lit. f ATSG; BGE 129 I 129 E. 2.2.2 S. 135),
dass im �brigen, selbst wenn die Vorinstanz durch das implizite Nichteintreten auf den Feststellungsantrag und die Verweigerung der Akteneinsicht den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) verletzt h�tte, die Heilung des Mangels anzunehmen w�re, weil in Anbetracht der rechtlichen Erw�gungen und des prozessualen Verhaltens des Beschwerdef�hrers im letztinstanzlichen Verfahren eine R�ckweisung nur zu einem formalistischen Leerlauf f�hren w�rde (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis),
dass die unentgeltliche Rechtspflege resp. Parteientsch�digung f�r das Einspracheverfahren (Art. 37 Abs. 4 und Art. 52 Abs. 3 ATSG; BGE 130 V 570 E. 2.2 S. 572 f.) mangels R�ge (vgl. Art. 61 lit. b ATSG) nicht Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bildete, weshalb darauf nicht einzugehen ist (BGE 125 V 413 E. 1 S. 414 f.),
dass die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid vom 29. April 2011 zul�ssig und daher auf die gleichzeitig erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist (Art. 113 BGG e contrario),
dass keine Veranlassung f�r die beantragte Durchf�hrung einer �ffentlichen Parteiverhandlung und Beratung besteht (Art. 57 f. BGG; Urteil 8C_480/2011 vom 28. Oktober 2011 E. 3.4; STEFAN HEIMGARTNER/HANS WIPR�CHTIGER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 9 ff. zu Art. 57 BGG) und die Beschwerden im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt werden,
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
Luzern, 10. November 2011