Source: https://airedale.de.tl/Hundeverordnung.htm
Timestamp: 2019-07-16 15:20:56
Document Index: 338689642

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 4']

Hundefreunde - Hundeverordnung
§ 2 - Allgemeine Anforderungen an das Halten
(3) Einem einzeln gehaltenen Hund ist täglich mehrmals die Möglichkeit zum längerer dauernden Umgang mit Betreuungspersonen zu gewähren, um das Gemeinschaftsbedürfnis des Hundes zu befriedigen.
Hunde brauchen ausreichend Auslauf im Freien und intensiven Kontakt mit dem "Rudel"!
§ 3 - Anforderungen an die Betreuung bei gewerbsmäßigem Züchtern
§ 4 - Anforderungen an das Halten im Freien
2. außerhalb der Schutzhütte ein witterungsgeschützter, schattiger Liegeplatz mit wärmegedämmtem Boden zur Verfügung stehen. Während der Tätigkeiten, für die ein Hund ausgebildet wurde oder wird, hat die Betreuungsperson dafür zu sorgen, dass dem Hund während der Ruhezeiten ein witterungsgeschützter und wärmegedämmter Liegeplatz zur Verfügungsteht.
§ 5 - Anforderungen an das Halten in Räumen
(1) Ein Hund darf nur in Räumen gehalten werden, bei denen der Einfall von natürlichem Tageslicht sichergestellt ist. Die Fläche der Öffnungen für das Tageslicht muss bei der Haltung in Räumen, die nach ihrer Zweckbestimmung nicht dem Aufenthalt von Menschen dienen, grundsätzlich mindestens ein Achtel der Bodenfläche betragen. Satz 2 gilt nicht, wenn dem Hund ständig ein Auslauf ins Freie zur Verfügung steht. Bei geringem Tageslichteinfall sind die Räume entsprechend dem natürlichen TagNacht-Rhythmus zusätzlich zu beleuchten. In den Räumen muss eine ausreichende Frischluftversorgung sichergestellt sein.
Hunden, die im Freien gehalten werden, müssen eine Schutzhütte und ein witterungsgeschützter Liegeplatz zur Verfügung stehen.
§ 6 - Anforderungen an die Zwingerhaltung
(1) Ein Hund darf in einem Zwinger nur gehalten werden, der den Anforderungen nach den
Absätzen 2 bis 4 entspricht.(2) In einem Zwinger muss1. dem Hund entsprechend seiner Widerristhöhe folgende uneingeschränkt benutzbare Bodenfläche zur Verfügung stehen, wobei die Länge jeder Seite mindestens der doppelten Körperlänge des Hundes entsprechen muss und keine Seite kürzer als zwei Meter sein darf:2. für jeden weiteren in demselben Zwinger gehaltenen Hund sowie für jede Hündin mit Welpen zusätzlich die Hälfte der für einen Hund nach Nummer 1 vorgeschriebenen Bodenfläche zur Verfügung stehen,3. die Höhe der Einfriedung so bemessen sein, dass der aufgerichtete Hund mit den Vorderpfoten die obere Begrenzung nicht erreicht.
(3) Die Einfriedung des Zwingers muss aus gesundheitsunschädlichem Material bestehen und so beschaffen sein, dass der Hund sie nicht überwinden und sich nicht daran verletzen kann. Der Boden muss trittsicher und so beschaffen sein, dass er keine Verletzungen oder Schmerzen verursacht und leicht sauber und trocken zu halten ist. Trennvor richtungen müssen so beschaffen sein, dass sich die Hunde nicht gegenseitig beißen können. Mindestens eine Seite des Zwingers muss dem Hund freie Sicht nach außen ermöglichen. Befindet sich der Zwinger in einem Gebäude, muss für den Hund der freie Blick aus dem Gebäude heraus gewährleistet sein.
(5) Werden mehrere Hunde auf einem Grundstück einzeln in Zwingern gehalten, so sollen die Zwingerso angeordnet sein, dass die Hunde Sichtkontakt zu anderen Hunden haben.
§ 7 - Anforderungen an die Anbindehaltung
3. so angebracht sein, dass der Hund ungehindertseine Schutzhütte aufsuchen, liegen und sich umdrehen kann.
§ 8 - Fütterung und Pflege
§ 9 - Ausnahmen für das vorübergehende Halten
§ 10 - Ausstellungsverbot
Das routinemäßge Kupieren der Hunderute und Hundeohren ist dem Tierschutzgesetz zufolge verboten.
Hunde mit unkupierter Rute und unkupierten Ohren können ihre Gefühlsregungen besser ausdrücken.
§ 11 - Aggressionssteigerung nach § 11 b Abs. 2 des Tierschutzgesetzes
3. entgegen § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 oder Satz 2 nicht dafür sorgt, dass dem Hund eine Schutz hütte oder ein Liegeplatz zur Verfügung steht,
(2) Wer einen Hund am 14. Mai 2001 in einem Raum hält, der nicht der Anforderung des § 5 Abs. 1 Satz 1 Deutschlands Ärzte bestätigen es: Ein Hund hält gesund. Denn das zügige Gehen mit dem Vierbeiner stärkt den Kreislauf und leistet so einen wichtigen Beitrag zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden.
Satz 1 entspricht, muss das Einhalten dieser Anforderung spätestens bis zum 1. September 2004 sicherstellen.
(3) Abweichend von § 6 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 oder 3 Satz 5, sowie Absatz 5 dürfen Hunde noch bis zum 31. August 2004 in Zwingern gehalten werden, die am 31. August 2001 bereits in Benutzung genommen worden sind und die die Anforderungen des § 4 Abs. 2 der Verordnung über das Halten von Hunden im Freien vom 6. Juni 1974 (BGBI. 1 S. 1265), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. August 1986 (BGBI. 1 S. 1309) erfüllen.
Jeder, der einen Hund hält, muss sich im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein Lebewesen trägt.
Diese Verordnung tritt am 1. September 2001 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über das Halten von Hunden im Freien vom 6. Juni 1974 (BGBI. 1 S. 1265), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. August 1986 (BGBI. 1 5.1309), außer Kraft.
Bonn, den 2. Mai 2001,
Die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaftschaft.
Jeder der einen Hund hält, muß sich im Klaren sein, daß er Verantwortung für ein Lebewesen trägt!