Source: http://rc-sauerlach.de/satzung.html
Timestamp: 2018-05-25 16:10:08
Document Index: 68013110

Matched Legal Cases: ['§2', '§6', '§5', '§920', '§ 921', '§6', '§11', '§12', '§14', '§15', '§5', '§3']

2016 Geländeritt Training
1.Mai Vereinsmeisterschaft 2016
Geländespringen 2015
Geländespringen 2013
Turnier August 2013
Geländespringen 2012
Turnier Sept 2012
1.Mai Vereinsmeisterschaft
+49 171 7000 910
Vielseitigkeits Training
Fassung vom 11. Januar 2008
RC Sauerlach e.V. Reitclub
Der Verein führt den Namen RC Sauerlach e.V. Reitclub. Er hat seinen Sitz in Sauerlach. Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen. Der Verein ist auf unbestimmte Zeit gegründet. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§2 Reit- und Fahrverband
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V., München, sowie des Verbandes der Reit- und Fahrvereine Oberbayern e. V., München, und erkennt deren Satzungen und Ordnungen jeweils an.
1. Der RV bezweckt die Förderung des Reitsports.
2. Die Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung aller Personen, insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege durch Reiten, Fahren und Voltigieren;
3. die Ausbildung von Reiter, Voltigierer, Fahrer und Pferd in allen Disziplinen;
4. Hilfe und Unterstützung bei der mit dem Sport verbundenen Pferdehaltung als Maßnahme zur Förderung des Sports und des Tierschutzes;
5. Die Vertretung seiner Mitglieder gegenüber den Behörden und Organisationen auf der Ebene der Gemeinde und im Kreisreiterverband;
6. Die Förderung des Reitens in der freien Landschaft zur Erholung im Rahmen des Breitensports und die Unterstützung aller Bemühungen zur Pflege der Landschaft und zur Verhütung von Schäden;
7. die Förderung des therapeutischen Reitens;
8. die Mitwirkung bei der Koordination aller Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur für Pferdesport und Pferdehaltung im Gemeindegebiet.
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977(AO 1977). Eine Änderung im Statut der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V., den Fachverbänden seiner Abteilungen und dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaften an. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung, über deren Annahme der Vorstand durch Beschluss entscheidet, sowie durch eine einmalige Aufnahmegebühr in der Höhe von einem einfachen Jahresbeitrag entsprechend der jeweiligen Beitragskategorie.
Die Aufnahmegebühr gilt jedoch nur für Bewerber gemäß §6 Abs. a). Für das laufende Geschäftsjahr (bis 31.12.2003) wird die Aufnahmegebühr ausgesetzt. Für den Fall der Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand brauchen Ablehnungsgründe nicht angegeben werden. Im Falle einer Ablehnung durch den Vorstand hat die betreffende Person ein Einspruchsrecht. Über diesen Einspruch und die Aufnahme entscheidet dann endgültig die Mitgliederversammlung.
Kündigung des Mitglieds, welche schriftlich durch eingeschriebenen Brief zu Händen des Vorstandes, unter Einbehaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist, auf den Schluss eines Geschäftsjahres zu erklären ist und durch Ausschluss eines Mitglieds.
§5 Mitgliedsrechte – Mitgliedspflichten
zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung.
zur Ausübung des Stimmrechtes in der Mitgliederversammlung sind nur aktive Mitglieder über 18 Jahren berechtigt.
Zur Teilnahme an allen Vergünstigungen, die der Verein kraft seines Vereinszwecks und der von ihm selbst gesetzten Aufgaben bietet.
Pflicht aller Mitglieder ist es, die Richtlinien des Vereins (z. B. zur Benutzung des Pferdematerials u. der Reitanlagen) zu befolgen und die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen.
Pflichten der Mitglieder –LPO und Verstöße gegen den Tierschutz-Gesetz
Die Mitglieder unterwerfen sich der Leistungsprüfungsordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) einschließlich ihrer Rechtsordnung.
Verstöße gegen die dort aufgeführten Verhaltensregeln (§920 LPO) können gemäß § 921 LPO mit Verwarnung, Geldbußen und / oder Sperren für Reiter und / oder Pferd geahndet werden. Außerdem können dem Mitglied die Kosten des Verfahrens auferlegt werden.
§6 Arten von Mitgliedern
Aktive Mitglieder (Erwachsene – Jugendliche bis 18 Jahre)
fördernde Mitglieder (natürliche und juristische Personen)
Ehrenmitglied kann werden, wer sich um den Verein oder den Reitsport besondere Verdienste erworben hat. Über die Aufnahme eines Ehrenmitgliedes beschließt der Vorstand mit einer ¾ Mehrheit.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch Beschluss des Vorstandes mit 4/5 Mehrheit ausgesprochen werden, wenn das Mitglied das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt, wenn es seiner Beitragspflicht über den Schluss eines Geschäftsjahres hinaus, trotz wiederholter Aufforderungen, nicht nachkommt oder aus einem anderen wichtigen Grund (z. B. ehrloses Verhalten, unreiterliches Verhalten usw.).
Der Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes kann von jedem Mitglied gestellt werden. Vor der Beschlussfassung über den Antrag auf Ausschluss ist dem Mitglied rechtliches Gehör zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluss ist binnen einer Frist von einem Monat die Berufung an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung zulässig.
Der von der Mitgliederversammlung beschlossene Beitrag (Jahresbeitrag) ist mit Beginn des Geschäftsjahres zur Zahlung fällig. Der Vorstand ist berechtigt, auf Antrag eines Mitgliedes den Beitrag ganz zu erlassen oder zu ermäßigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt (z. B. wirtschaftliche Bedürftigkeit, kein eigenes Einkommen, besonders fleißige und aktive Tätigkeiten für den Verein, z. B. im Rahmen des Arbeitsdienstes.).
§11 Vorstand und Beirat
dem Technischem Leiter.
Dem Vorstand zur Seite steht ein Beirat, welcher vom Vorstand ernannt wird. Der Beirat nimmt an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil, d.h. er ist nicht stimmberechtigt.
dem Turnierwart,
dem Wart für Freizeitreiter,
dem Hinderniswart,
dem Werbe- und Pressewart und
Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Vorstands- und Beiratsmitglied des Vereins kann nur werden, wer volljährig ist.
§12 Vertretung und Geschäftsführung
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich, wobei es genügt, wenn der Verein durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten wird, darunter der 1. oder 2. Vorsitzende.
Der Vorstand leitet den Verein und führt die laufenden Geschäfte. Ihm obliegt auch die Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel. Seine Tätigkeit ist ehrenamtlich. Entstehende Aufwendungen werden auf Antrag erstattet.
Die Haftung des Vorstandes ist beschränkt auf das Handeln in grober Fahrlässigkeit.
Die Aufgaben des Beirates sind lediglich beratender Art. Auch hier ist die Haftung beschränkt auf grobe Fahrlässigkeit.
Über die Einnahmen und Ausgaben führt der Schatzmeister Buch. Jedes Mitglied ist berechtigt, jederzeit die Geschäftsbücher des Vereins einzusehen.
die Wahl des Vorstandes für die Dauer von 2 Jahren,
die Entgegennahme des Rechenschafts- und Kassenberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung,
§14 Einberufung der Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung wird möglichst im ersten Viertel des Geschäftsjahres durch den Vorstand einberufen. Die Mitglieder sind hierbei unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem Tag der Einberufung schriftlich zu laden. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn ein Fünftel der Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Falle sind die Mitglieder mindestens eine Woche vor dem Tag der außerordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich zu laden.
§15 Leitung und Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung
Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt in jedem Fall ein Mitglied des Vorstandes.
In der Versammlung stimmberechtigt sind Mitglieder laut §5b. Die Vertretung eines Mitgliedes in jeglicher Mitgliederversammlung ist zulässig, jedoch nur durch ein mit schriftlicher Vollmacht versehendes wahlberechtigtes Mitglied des Vereins.
Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung unterliegen die in der Tagesordnung bekannt gegebenen Gegenstände. Mitglieder können weitere Diskussionspunkte schriftlich bis 14 Tage vor der Mitgliederversammlung an den Vorstand richten. Spätere Vorschläge brauchen nicht berücksichtigt werden.
Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit nach Gesetz und Satzung nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des die Mitgliederversammlung leitenden Vorsitzenden. Stimmenthaltungen zählen nicht mit. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vorsitzenden der Versammlung, sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen und den Mitgliedern schriftlich bekannt zugeben ist.
Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Stimmenmehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erforderlich. Beschlüsse über Satzungsänderungen, welche den in §3 genannten gemeinnützigen Zweck betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes. Die Einladung des Vorstandes zu der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung beschließen soll, muss 4 Wochen vor der Sitzung schriftlich erfolgen. Der Nachweis der erfolgten Einladung gilt als geführt, wenn der Schriftführer in der Mitgliederversammlung versichert, dass er eine schriftliche Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung den Mitgliedern zugesandt habe.
Die Mitgliederversammlung, welche über die Auflösung des Vereins zu beschließen hat, ist beschlussfähig, wenn mindestens ¼ der Mitglieder anwesend ist. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so hat innerhalb von 4 Wochen mit mindestens einwöchiger Frist die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen. Diese kann die Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschließen. Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von ¾ der abgegebenen Stimmen.
Die Mitgliederversammlung beschließt im Falle der Auflösung über das Vereinsvermögen und hat zur Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren zu ernennen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Deutsche Kuratorium für Therapeutischen Reiten e. V. , das es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung vom 28.01.2004 beschlossen und durch die Mitgliederversammlung vom 3.12.2004 geändert. Sie tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Eintragung in das Vereinsregister. Soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
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