Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%201989,%201449
Timestamp: 2019-01-20 20:27:50
Document Index: 115174598

Matched Legal Cases: ['§ 631', 'Art. 6', '§ 10', '§ 31', 'Art. 6', '§ 2', 'Art. 6', '§ 7', '§ 16', '§ 59', '§ 14', '§ 7', '§ 65', '§ 65', '§ 4', '§ 8', '§ 7']

BGBl. I 1989 S. 1449 - Neufassung des Gesetzes über das Postwesen - dejure.org
BGBl. I 1989 S. 1449
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1989 Teil I Nr. 37, ausgegeben am 21.07.1989, Seite 1449
a) Die Klägerin kann ihren Anspruch auf Schadensersatz aus Werkvertrag (§ 631 BGB) in Verbindung mit den Vorschriften des Gesetzes über das Postwesen in der Neufassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 (BGBl. I, 1449) mit den hierzu ergangenen Änderungen gemäß Art. 6 des Postneuordnungsgesetzes vom 14. September 1994 (BGBl. I, 2325, 2368) (im folgenden: PostG a.F.) herleiten.
Weigert sich der Absender, diese Gebühr zu zahlen, kann die Postverwaltung über die Sendungen nach ihren Inlandsvorschriften verfügen, also sie etwa vernichten (vgl. § 10 Abs. 2 Satz 1 des nach seinem § 31 am 31. Dezember 1997 außer Kraft getretenen Postgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989, BGBl. I S. 1449, mit den dazu ergangenen Änderungen durch Art. 6 des Postneuordnungsgesetzes vom 14. September 1994, BGBl. I S. 2325, 2368, im folgenden: PostG a.F.).
§ 2 des Gesetzes über das Postwesen in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 (BGBl I S. 1449) ist als Vorgängervorschrift gleichermaßen verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.
Zutreffend hat das Berufungsgericht der rechtlichen Beurteilung allerdings das PostG in der Neufassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 (BGBl I S. 1449) und den hierzu ergangenen Änderungen gem. Art. 6 des Postneuordnungsgesetzes vom 14. September 1994 (BGBl I S. 2325, 2368 ff.) zugrundegelegt.
Zweitens wurde am 8. Juli 1989 das Gesetz über das Postwesen (BGBl. 1989 I S. 1449) erlassen.
Nach § 7 Satz 1 PostG i.d.F. der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 (BGBl I S. 1449) sind die durch die Inanspruchnahme der Einrichtungen des Postwesens mit Ausnahme der hoheitlichen Tätigkeit der Deutschen Bundespost POSTDIENST im Rahmen des § 16 PostG - entstehenden Rechtsbeziehungen privatrechtlicher Natur, so daß die bisherige Rechtswegzuweisung überflüssig geworden ist.
1.) Die Vorschrift des § 59 Abs. 2 Nr. 1 PostO ist eine auf § 14 PostVwG vom 24.7.1953 in Verb. m. § 7 PostG vom 28.7.1969 (PostG 1969) gegründete Norm, die auch nach dem Inkrafttreten des Postverfassungsgesetzes vom 8.6.1989 und des geänderten Postgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 3.7.1989 (BGBl. I, S. 1449 -- PostG 1989 --) gem. § 65 Abs. 1 PostVfG für eine Übergangszeit von bis zu zwei Jahren fortgilt (vgl. dazu Stollberg, Erläuterungen zum Gesetz über die Unternehmensverfassung der Deutschen Bundespost, in: Das Deutsche Bundesrecht, Loseblatt-Samml., Std. 623. Lfg, Dezember 1989 VI H 9 zu § 65 PostVfG).
Im übrigen hat der Antragsteller im Beschwerdeverfahren Gelegenheit gehabt, zu der vom Verwaltungsgericht Hamburg vertretenen Rechtsansicht zur Tragweite von § 4 Abs. 1 des Gesetzes über die Unternehmensverfassung der Deutschen Bundespost (Postverfassungsgesetz - PostVerfG - vom 8.6.1989, BGBl. I S. 1026) und § 8 des Gesetzes über das Postwesen (- PostG - in der Fassung der Bekanntmachung vom 3.7.1989, BGBl. I S. 1449) Stellung zu nehmen.
Die durch die Inanspruchnahme der Einrichtungen der TELEKOM entstehenden Rechtsbeziehungen sind nunmehr privatrechtlicher Natur (§ 7 PostG in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 BGBl. I S. 1449).
OLG Hamm, 30.08.1999 - 18 U 28/99