Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=19.07.2004&Aktenzeichen=II%20ZR%20218/03
Timestamp: 2013-05-25 19:55:28
Document Index: 36341162

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 19.07.2004 - II ZR 218/03; II ZR 217/03; II ZR 402/02 Volltextver�ffentlichungen (15)
BGB � 823 Abs. 2, � 826; AktG � 400 Abs. 1 Nr. 1; WpHG � 15 a. F.; B�rsG � 88 Abs. 1 Nr. 1 a. F.; StGB � 263, � 264a
Haftung von Vorstandsmitgliedern wegen falscher Ad-hoc-Mitteilungen I. Keine Schadensersatzpflicht nach den Grunds�tzen der Prospekthaftung - Keine Haftung aus � 823 Abs. 2 BGB unter dem Gesichtspunkt der Verletzung von Schutzgesetzen - Kein Anscheinsbeweis und keine Beweislastumkehr im Rahmen des � 826 BGB - Keine Voraussetzungen f�r Beweiserleichterungen
Deutsches Notarinstitut BGB �� 823 Abs. 2 Bf, 826 E, Gb, H; AktG � 400 Abs. 1 Nr. 1; WpHG � 15 a.F.; B�rsG � 88 Abs. 1 Nr. 1 a.F.; StGB �� 263, 264 aPers�nliche Haftung der AG-Vorstandsmitglieder f�r falsche Ad-hoc-Mitteilungen
Zur pers�nlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft f�r fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen
Infomatec - Haftung von AG-Vorst�nden f�r falsche Ad-hoc-Mitteilungen verneint
Pers�nliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer AG f�r fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen
Pers�nliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft f�r fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen
Gesellschaftsrecht - Pers�nliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer AG
Kein Anscheinsbeweis f�r Kausalzusammenhang zwischen fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilung und Kaufentschluss der Anleger ("Infomatec")
II. Zivilsenat zur Frage der pers�nlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft f�r fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen
BGB �� 826, 823 Abs. 2; AktG � 400 Abs. 1 Nr. 1; WpHG a. F. � 15; B�rsG a. F. � 88 Abs. 1 Nr. 1; StGB �� 263, 264aKein Anscheinsbeweis f�r Kausalzusammenhang zwischen fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilung und Kaufentschluss der Anleger ("Infomatec")
Haftung von AG-Vorstandsmitgliedern f�r falsche Ad-hoc-Mitteilungen
Haftung - Vorstand - Ad-hoc-Mitteilung
Pers�nliche Haftung von Vorst�nden f�r fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen
Pers�nliche Haftung f�r fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen
uni-augsburg.de (Entscheidungsbesprechung)
Der Weg zu einer Haftung f�r Kapitalmarktinformationen (Prof. Dr. Thomas M�llers; JZ 2005, 75)
Vorstandshaftung f�r Falschinformation des Kapitalmarkts (RA Dr. Olaf M�ller-Michaels, Dr. Johannes Wecker; ZCG 2007, 207)
Zusammenfassung von "Die Haftung f�r unrichtige Kapitalmarktinformationen - Zugleich eine Besprechung der BGH-Entscheidungen vom 19.7.2004 "Infomatec"" von Dr. Olaf Gerber, original erschienen in: DStR 2004, 1793 - 1798.
Zusammenfassung von "Die Haftung von Vorstandsmitgliedern f�r falsche Ad-hoc-Mitteilungen" von Prof. Dr. Michael Kort, original erschienen in: AG 2005, 21 - 26.
Zusammenfassung von "Haftung f�r fehlerhafte Kapitalmarktinformationen - Aktuelle Bestandsaufnahme drei Jahre nach "Infomatec"" von RA Dr. Ferdinand Unzicker, original erschienen in: WM 2007, 1596 - 1603.
Zusammenfassung von "Infomatec und die Haftung von Vorstandsmitgliedern f�r falsche ad hoc-Mitteilungen" von PD Dr. Marita K�rner, original erschienen in: NJW 2004, 3386 - 3388.
Zusammenfassung von "Vorstandshaftung f�r falsche Ad-hoc-Mitteilungen - ein h�chstrichterlicher Beitrag zur St�rkung des Finanzplatzes Deutschland" von Wiss. Ass. Dr. Franz Clemens Leisch, original erschienen in: ZIP 2004, 1573 - 1580.
Zusammenfassung von "Zum Kausalit�tserfordernis des � 826 BGB bei unrichtigen Ad-hoc-Mitteilungen" von WissAss. Lars Leuschner, original erschienen in: ZIP 2008, 1050 - 1059.
Zusammenfassung von "Zur deliktsrechtlichen Haftung der Vorstandsmitglieder f�r falsche Ad-hoc-Mitteilungen" von Prof. Dr. Holger Fleischer, original erschienen in: DB 2004, 2031 - 2036.
Wird zitiert von ... (98) OLG Stuttgart, 19.12.2008 - 20 U 17/06 Kapitalanlageverlust beim Aktienkauf: Schadensersatz wegen einer vors�tzlich grob …Zwar kann ein Anleger, der aufgrund einer vors�tzlich grob unrichtig Tatsachenver�ffentlichung Aktien erwirbt, Schadensersatz aus � 826 BGB verlangen (…vgl. BGH NJW 2004, 2668 [juris Rn. 34 ff.] "Infomatec I"; BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 33 ff.] "Infomatec II";… BGHZ 160, 149 [juris Rn. 33 ff.] "Infomatec III";… BGH NJW 2005, 2450 [juris Rn. 12 ff.] "EM.TV" [Zivil];… Sprau in Palandt, BGB, 68. Aufl., � 826 Rn. 35a; Buck-Heeb/Dieckmann, AG 2008, 681, 683; M�ller-Michaels/Wecker, ZCG 2007, 207, 208; Longino, DStR 2008, 2068, 2072; Kort, AG 2005, 21, 25; Unzicker, WM 2007, 1596, 1597).Er hat dazu aber einen konkreten Kausalzusammenhang zwischen der Ver�ffentlichung der unrichtigen Tatsache und seinem Kaufentschluss darzulegen und zu beweisen; eine etwaige Beweisnot des Anlegers f�hrt nicht dazu, dass an seine Behauptungen nur ein geminderter Wahrscheinlichkeitsma�stab anzulegen w�re (so ausdr�cklich BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 48] "Infomatec II").Die von der Rechtsprechung im Bereich der Prospekthaftung entwickelte Rechtsfigur der "positiven Anlagestimmung" l�sst sich grunds�tzlich nicht auf die Deliktshaftung wegen fehlerhafter Einzelmitteilungen �bertragen (…BGH NJW 2004, 2668 [juris Rn. 54] "Infomatec I"; BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 44] "Infomatec II").Auf eine "positive Anlagestimmung" kann sich der Anleger allenfalls berufen, wenn er zur �berzeugung des Gerichts konkrete Ankn�pfungstatsachen vortr�gt, aus denen sich ergibt, dass eine bestimmte Einzelmeldung eine Anlagestimmung auf dem Kapitalmarkt erzeugt hat, auf die er seine Anlageentscheidung gest�tzt hat, und dass sich im Einzelfall - je nach Tragweite der Information - aus positiven Signalen einer einzelnen Information eine regelrechte Anlagestimmung f�r den Erwerb von Aktien entwickelt hat; dazu lassen sich aber keine - f�r einen Anscheinsbeweis erforderlichen - verallgemeinerungsf�higen Erfahrungss�tze aufstellen (vgl. BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 44] "Infomatec II";… BGH NZG 2007, 708 [juris Rn. 15] "ComROAD IV"; Logino, DStR 2008, 2068, 2073; Buck-Heeb/Dieckmann, AG 2008, 681, 684).Dies gilt nach der Rechtsprechung ausdr�cklich auch im Bereich der Informationsdeliktshaftung (BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 46] "Infomatec II"; BGH NZG 2007, 711 [juris RN. 25] "ComROAD V";… BGH NZG 2008, 382 [juris Rn. 24] "ComROAD VI";… BGH NZG 2008, 385 [juris Rn. 24] "ComROAD VII";… BGH BZG 29008, 386 [juris Rn. 27] "ComROAD VIII").Auch auf � 823 Abs. 2 BGB i.V.m. dem schon vor dem 01.07.2002 geltenden � 15 Abs. 1 Satz 1 WpHG kann sich der Kl�ger nicht berufen, weil � 15 WpHG in seiner bis zum 30.06.2002 geltenden Fassung kein Schutzgesetz i.S.v. � 823 Abs. 2 BGB war; � 15 Abs. 6 Satz 1 WpHG hatte ausdr�cklich klargestellt, dass Verst��e gegen � 15 Abs. 1 Satz 1 WpHG keine Schadensersatzpflicht des Emittenten ausl�sen (…vgl. BGH NJW 2004, 2668 [juris Rn. 19] "Infomatec I"; BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 18] "Infomatec II";… BGH NJW 2004, 2971 [juris Rn. 19] "Infomatec III").aa) Die von der Rechtsprechung im Bereich der Prospekthaftung entwickelte Rechtsfigur der "positiven Anlagestimmung" l�sst sich grunds�tzlich nicht auf die Deliktshaftung wegen fehlerhafter Einzelmeldungen �bertragen (…BGH NJW 2004, 2668 [juris Rn. 54] "Infomatec I"; BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 44] "Infomatec II").Auf eine "positive Anlagestimmung" kann sich der Anleger allenfalls berufen, wenn er zur �berzeugung des Gerichts konkrete Ankn�pfungstatsachen vortr�gt, aus denen sich ergibt, dass eine bestimmte Information eine Anlagestimmung auf dem Kapitalmarkt erzeugt hat, auf die er seine Anlageentscheidung gest�tzt hat, und dass sich im Einzelfall - je nach Tragweite der Information - aus positiven Signalen einer einzelnen Information eine regelrechte Anlagestimmung f�r den Erwerb von Aktien entwickelt hat; dazu lassen sich aber keine - f�r einen Anscheinsbeweis erforderlichen - verallgemeinerungsf�higen Erfahrungss�tze aufstellen (vgl. BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 44] "Infomatec II";… BGH NZG 2007, 708 [juris Rn. 15] "ComROAD IV"; Logino, DStR 2008, 2068, 2073; Buck-Heeb/Dieckmann, AG 2008, 681, 684).In jedem Fall ist zu bedenken, dass eine Anlagestimmung nicht zeitlich unbegrenzt ist und jedenfalls dann endet, wenn im Laufe der Zeit andere Faktoren f�r die Einsch�tzung des Wertpapiers bestimmend werden, etwa eine wesentliche �nderung des B�rsenindex, der Konjunktureinsch�tzung oder aber neue Unternehmensdaten, wie zum Beispiel ein neuer Jahresabschluss, ein Halbjahres- oder Quartalsbericht oder eine neue Ad-hoc-Mitteilung (…BGH NJW 2004, 2668 [juris Rn. 54] "Infomatec I"; BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 44] "Infomatec II").Unabh�ngig davon, ob sich aus einzelnen Mitteilungen - auch in gro�er Zahl - eine "positive Anlagestimmung" ergeben kann (dazu oben II. 1 b)) endet diese jedenfalls, wenn im Laufe der Zeit andere Faktoren f�r die Einsch�tzung des Wertpapiers bestimmend werden, etwa eine wesentliche �nderung des B�rsenindex, der Konjunktureinsch�tzung oder aber neue Unternehmensdaten, wie zum Beispiel ein neuer Jahresabschluss, ein Halbjahres- oder Quartalsbericht oder eine neue Ad-hoc-Mitteilung (…BGH NJW 2004, 2668 [juris Rn. 54] "Infomatec I"; BGH NJW 2004, 2664 [juris Rn. 44] "Infomatec II").
BGH, 04.06.2007 - II ZR 147/05 "ComROAD IV"Im Ansatz geht das Berufungsgericht allerdings noch zutreffend davon aus, dass die direkt vors�tzliche unlautere Beeinflussung des Sekund�rmarktpublikums durch grob unrichtige Ad-hoc-Mitteilungen - wie sie auch im vorliegenden Fall unzweifelhaft vorliegt - gegen die Mindestanforderungen des lauteren Rechtsverkehrs auf dem Kapitalmarkt verst��t und im Falle der Urs�chlichkeit f�r den Kaufentschluss des potentiellen Aktienerwerbers diesem gegen�ber eine grunds�tzlich auf Naturalrestitution gerichtete Schadensersatzhaftung nach � 826 BGB begr�ndet (st. Sen.Rspr. seit BGHZ 160, 134 - Infomatec I; 160, 149 - Infomatec II).a) Das Berufungsgericht referiert zwar im Ansatz noch zutreffend die Senatsrechtsprechung zu den Anforderungen an den Kausalit�tsnachweis dahingehend, dass die Anlageentscheidung eines potentiellen Aktienerwerbers einen durch vielf�ltige rationale und irrationale Faktoren, insbesondere teils durch spekulative Elemente beeinflussten, sinnlich nicht wahrnehmbaren individuellen Willensentschluss darstellt, so dass es bei derartigen individuell gepr�gten Willensentschl�ssen grunds�tzlich keinen Anscheinsbeweis f�r sicher bestimmbare Verhaltensweisen von Menschen in bestimmten Lebenslagen gibt (BGHZ 160, 134, 144 ff. m.w.Nachw. - Infomatec I).Zwar ist denkbar, dass sich im Einzelfall - je nach Tragweite der Information - aus positiven Signalen einer Ad-hoc-Mitteilung auch eine regelrechte Anlagestimmung f�r den Erwerb von Aktien entwickeln kann; jedoch verbietet sich selbst dann bei der Beurteilung ihrer Art und Dauer jede schematische, an einen bestimmten, festen Zeitraum angelehnte Betrachtungsweise (BGHZ 160, 134, 146 f.).Das gilt insbesondere f�r die fern liegende Annahme des Berufungsgerichts, eine etwaige Anlagestimmung habe ununterbrochen von der B�rseneinf�hrung der Aktie bis zur Aufdeckung der Manipulationen, d.h. �ber mindestens zwei Jahre trotz der extremen Volatilit�t der Aktie mit Kurseinbr�chen bereits kurz nach dem erstmaligen Erreichen des H�chststandes im Februar 2000, angedauert (vgl. zur Vielf�ltigkeit kursbeeinflussender Faktoren des Kapitalmarkts bereits BGHZ 160, 134, 146 m.Nachw.).Diesem Denkansatz, der zu einer uferlosen Ausweitung des ohnehin offenen Haftungstatbestandes der sittenwidrigen vors�tzlichen Sch�digung auf diesem Gebiet f�hren w�rde, ist der Senat in seiner bisherigen kapitalmarktrechtlichen Rechtsprechung zu den fehlerhaften Ad-hoc-Mitteilungen in Bezug auf die haftungsbegr�ndende Kausalit�t nicht gefolgt (vgl. BGHZ 160, 134 - Infomatec I;… Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02, ZIP 2005, 1270, 1274 - EM.TV;… Sen.Beschl. v. 28. November 2005 - II ZR 80/04 aaO S. 682 Tz. 11 - ComROAD I; v. 28. November 2005 - II ZR 246/04, ZIP 2007, 680 Tz. 8 - ComROAD II;… v. 26. Juni 2006 - II ZR 153/05 aaO S. 326 Tz. 5 - ComROAD III); hieran h�lt er weiterhin fest.In dem neu er�ffneten Berufungsverfahren wird das Berufungsgericht daher den - ggf. erg�nzten - konkreten Sachvortrag des Kl�gers zum Kausalzusammenhang erneut auf seine Schl�ssigkeit auch unter dem Blickwinkel der erforderlichen Anfangswahrscheinlichkeit im Hinblick auf die Frage des (weiteren) Vorliegens der Voraussetzungen f�r dessen Vernehmung als Partei nach � 448 ZPO gem�� den von der h�chstrichterlichen Rechtsprechung aufgestellten Grunds�tzen (vgl. dazu Senat, BGHZ 160, 134, 147 m.w.Nachw.;… Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02 aaO S. 1274) zu pr�fen haben.
BGH, 16.07.2007 - II ZR 3/04 "TRIHOTEL"i) Hinsichtlich der Darlegungs- und Beweislast gilt im Rahmen von � 826 BGB grunds�tzlich, dass die Gesellschaft als Gl�ubigerin die Darlegungs- und Beweislast f�r alle objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale des Delikts tr�gt (st.Rspr.: vgl. nur BGHZ 30, 226; 160, 134, 145;… h.M.: vgl. nur Z�ller/Greger, ZPO 26. Aufl. vor � 284 Rdn. 20 m.w.Nachw.), mithin insbesondere in diesem Rahmen auch den vollen Kausalit�tsnachweis zu erbringen hat.
BGH, 09.05.2005 - II ZR 287/02 Gesellschaftsrecht - Pers�nlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer AGa) Auf der Grundlage der - f�r das Revisionsverfahren ma�geblichen - Wahrunterstellung k�nnen die Kl�ger, die durch die verschiedenen bewu�t unwahren, kursrelevanten Ad-hoc-Mitteilungen der beklagten Vorstandsmitglieder �ber die Gesch�ftsentwicklung der Beklagten zu 1 zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft vors�tzlich veranla�t wurden, nach � 826 BGB nicht etwa nur den Differenzschaden in H�he des Unterschiedsbetrags zwischen dem tats�chlichen Transaktionspreis und dem Preis, der sich bei pflichtgem��em Publizit�tsverhalten gebildet h�tte, verlangen; die Anleger k�nnen vielmehr - wie der Senat nach dem Erla� des angefochtenen Urteils bereits f�r einen vergleichbaren Fall entschieden hat - Naturalrestitution in Form der Erstattung des gezahlten Kaufpreises gegen �bertragung der erworbenen Aktien oder - sofern diese wegen zwischenzeitlicher Ver�u�erung nicht mehr vorhanden sind - gegen Anrechnung des an ihre Stelle getretenen Ver�u�erungspreises beanspruchen (Sen.Urteile v. 19. Juli 2004 - II ZR 402/02, WM 2004, 1721, 1724 = ZIP 2004, 1593, 1597 - z.V.b. in BGHZ 160, 149; II ZR 217/03, WM 2004, 1726, 1729; - Infomatec).Da es sich bei den Anlageentscheidungen der zahlreichen Kl�ger um individuell gepr�gte Willensentschl�sse handelt, die im Regelfall nicht durch typisierende Betrachtungsweise erfa�t werden k�nnen (vgl. zur grunds�tzlichen Nichtanwendbarkeit des Anscheinsbeweises: Sen.Urt. v. 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, WM 2004, 1731, 1734 f. = ZIP 2004, 1599, 1602 ff., z.V.b. in BGHZ 160, 134; II ZR 217/03 aaO S. 1731 - Infomatec), eignen sich die Klagen der einzelnen Kl�ger, auch wenn sie hier im Wege der Klageh�ufung - wenig zweckm��ig - zu einem Proze� verbunden sind, grunds�tzlich nicht f�r eine pauschalierende Behandlung wie in einem Massenverfahren.Im �brigen wird f�r das weitere Verfahren auf die bereits erw�hnten, zu vergleichbaren Fallkonstellationen ergangenen drei Grundsatzentscheidungen des Senats vom 19. Juli 2004 (aaO - Infomatec) hingewiesen.
OLG Stuttgart, 08.02.2006 - 20 U 24/04 Kapitalanlage: Schadensersatzanspr�che eines Altanlegers wegen unrichtiger …In der bis dahin geltenden Fassung des Gesetzes vom 09.09.1998 hatte der Gesetzgeber in � 15 Abs. 6 S. 1 WpHG noch eine besondere Schadensersatzhaftung des Emittenten f�r die Verletzung der ihm gem. � 15 Abs. 1, 2 und 3 WpHG a.F. auferlegten Ad-hoc-Publizit�t ausdr�cklich ausgeschlossen und damit zugleich klargestellt, dass die Norm kein Schutzgesetz im Sinn des � 823 Abs. 2 BGB ist (vgl. BVerfG ZIP 2002, 1986, 1988; BGH NJW 2004, 2664, 2665 - Infomatec - jeweils auch zum fehlenden Schutzgesetzcharakter des � 88 B�rsG a.F.;… Kort AG 2005, S. 21, 23).Die Vorschrift dient dem Schutz des Vertrauens potentieller Anleger und gegenw�rtiger Aktion�re der Gesellschaft in die Richtigkeit und Vollst�ndigkeit bestimmter Angaben �ber die Gesellschaftsverh�ltnisse (vgl. dazu ausf�hrlich BGH NJW 2004, 2664, 2665 - Infomatec - BGH NJW 2001, 3622; OLG Stuttgart OLGR 1998, 143, 144; OLG M�nchen NJW 2003, 144;… Otto in: Gro�kommentar zum Aktiengesetz, 4. Auflage 1997, � 400 Rdn. 2; Kort AG 2005, 21, 24).Die deliktische Haftung f�r eine fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilung erfordert nach der gefestigten h�chstrichterlichen Rechtsprechung und herrschenden Literatur im haftungsbegr�ndenden Tatbestand die Kausalit�t zwischen der Pflichtverletzung und der Anlageentscheidung (vgl. dazu nur BGH NJW 2004, 2664, 2667 - Infomatec - BGH NJW 2005, 2450, 2453 - EM.TV - OLG Frankfurt NZG 2005, 516, 517 - Comroad - Hutter/St�rwald NJW 2005 S. 2428, 2430;… Kort AG 2005, S. 21, 25 f.;… Veil ZHR 167, S. 139, 182).Dabei kann letztlich dahingestellt bleiben, ob den Ausf�hrungen des II. Zivilsenats des BGH in den Infomatec-Entscheidungen (NJW 2004, 2664, 2666 f.) zu entnehmen ist, dass die h�chstrichterliche Rechtsprechung zum Anscheinsbeweis bei der Prospekthaftung nach der fr�heren Fassung des B�rsG auf Ad-hoc-Mitteilungen nach dem WpHG ausnahmsweise �bertragbar ist, wenn die Mitteilung ein Gesamtbild des Unternehmens darstellt (so Fleischer ZIP 2005, 1805, 1807; Edelmann BB 2004, 2031, 2033), oder ob eine �bertragung stets ausgeschlossen ist (so OLG Frankfurt NZG 2005, 516, 517 - Comroad - Kort AG 2005, 21, 25 f.).Vielmehr erfordert die deliktische Haftung f�r eine fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilung nach der gefestigten h�chstrichterlichen Rechtsprechung und herrschenden Literatur im haftungsbegr�ndenden Tatbestand die Kausalit�t zwischen der Pflichtverletzung und der Anlageentscheidung (vgl. dazu nur BGH NJW 2004, 2664, 2667 - Infomatec - BGH NJW 2005, 2450, 2453 - EM.TV - OLG Frankfurt NZG 2005, 516, 517 - Comroad - Hutter/St�rwald NJW 2005 S. 2428, 2430; Kort AG 2005, 21, 25 f.;… Veil ZHR 167, S. 139, 182).Eine Haftung aus � 823 Abs. 1 BGB neben der Haftung nach diesen Sondertatbest�nden und � 826 BGB wird von der h�chstrichterlichen Rechtsprechung des II. Zivilsenats des BGH in den einschl�gigen Entscheidungen zur Haftung wegen fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilungen (- Infomatec - NJW 2004, 2664 ff.; - EM.TV - NJW 2005, 2450 ff.) nicht erwogen.Die ma�geblichen Rechtsfragen sind durch die gefestigte h�chstrichterliche Rechtsprechung zur Haftung f�r fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen (vor allem in: BGH NJW 2004, 2664 ff. - Infomatec - BGH NJW 2005, 2450 ff. - EM.TV -) gekl�rt.
BGH, 13.12.2011 - XI ZR 51/10 Kapitalanlage - � 20a WpHG kein Schutzgesetz im Sinne des � 823 II …Jener kam indes nach �bereinstimmender Ansicht des Bundesverfassungsgerichts (Beschluss vom 24. September 2002 - 2 BvR 742/02, WM 2002, 2207, 2209) und des Bundesgerichtshofes (Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, BGHZ 160, 134, 139 f.) keine Schutzgesetzeigenschaft zu.Obwohl dem Gesetzgeber bekannt war (vgl. BT-Drucks. 13/8933 S. 76, 80), dass der dem Anleger obliegende Beweis der Urs�chlichkeit unrichtiger Publizit�t f�r die von ihm getroffene Anlageentscheidung nahezu unm�glich ist (vgl. BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, BGHZ 160, 134, 144), hat er keine der mannigfaltigen �nderungen des WpHG zum Anlass genommen, die �� 37b, 37c WpHG insofern an � 45 Abs. 2 Nr. 1 B�rsG anzugleichen.cc) Die von der Rechtsprechung zur Prospekthaftung nach dem B�rsengesetz alter Fassung entwickelten Grunds�tze des Anscheinsbeweises bei Vorliegen einer "Anlagestimmung" sind auf den vorliegenden Fall einer Haftung aus � 37b WpHG nicht zu �bertragen (vgl. zu � 826 BGB schon BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, BGHZ 160, 134, 144 ff.).Da es hier um einen Schadensersatzanspruch wegen unterbliebener Ad-hoc-Mitteilung geht, fehlt es schon an positiven Signalen, die ggfs. von einer (falschen) Ad-hoc-Mitteilung ausgehen, und damit an einem Ankn�pfungspunkt f�r eine einzelfallbezogene konkrete Anlagestimmung (dazu BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, BGHZ 160, 134, 146 f.;… Beschluss vom 28. November 2005 - II ZR 80/04, WM 2007, 683 Rn. 9 f.).Dabei wird das Berufungsgericht die zeitliche N�he der Kaufentscheidung des Zedenten zur Ver�ffentlichung der die Lage der Beklagten besch�nigenden Pressemitteilung vom 20. Juli 2007 zu ber�cksichtigen haben (zu diesem Kriterium bereits BGH, Urteile vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, BGHZ 160, 134, 146 und vom 9. Mai 2005 - II ZR 287/02, WM 2005, 1358, 1361).
BGH, 04.06.2007 - II ZR 173/05 "ComROAD V"Im Ansatz geht das Berufungsgericht allerdings noch zutreffend davon aus, dass die direkt vors�tzliche unlautere Beeinflussung des Sekund�rmarktpublikums durch grob unrichtige Ad-hoc-Mitteilungen - wie sie auch im vorliegenden Fall unzweifelhaft vorliegt - gegen die Mindestanforderungen des lauteren Rechtsverkehrs auf dem Kapitalmarkt verst��t und im Falle der Urs�chlichkeit f�r den Kaufentschluss des potentiellen Aktienerwerbers diesem gegen�ber eine grunds�tzlich auf Naturalrestitution gerichtete Schadensersatzhaftung nach � 826 BGB begr�ndet (st. Sen.Rspr. seit BGHZ 160, 134 - Infomatec I; 160, 149 - Infomatec II).a) Nach der Senatsrechtsprechung - die das Berufungsgericht noch im Ansatz zutreffend referiert - stellt die Anlageentscheidung des potentiellen Aktienerwerbers einen durch vielf�ltige rationale und irrationale Faktoren, insbesondere teils durch spekulative Elemente beeinflussten, sinnlich nicht wahrnehmbaren individuellen Willensentschluss dar, f�r den es grunds�tzlich keinen Anscheinsbeweis f�r sicher bestimmbare Verhaltensweisen von Menschen in bestimmten Lebenslagen gibt (BGHZ 160, 134, 144 ff. m.w.Nachw. - Infomatec I).Zwar ist denkbar, dass sich im Einzelfall - je nach Tragweite der Information - aus positiven Signalen einer Ad-hoc-Mitteilung auch eine regelrechte Anlagestimmung f�r den Erwerb von Aktien entwickeln kann; jedoch verbietet sich selbst dann bei der Beurteilung ihrer Art und Dauer jede schematische, an einen bestimmten, festen Zeitraum angelehnte Betrachtungsweise (BGHZ 160, 134, 146 f.).Das gilt insbesondere f�r die fern liegende Annahme des Berufungsgerichts, eine etwaige Anlagestimmung habe ununterbrochen von der B�rseneinf�hrung der Aktie bis zur Aufdeckung der Manipulationen, d.h. �ber mindestens zwei Jahre trotz der extremen Volatilit�t der Aktie mit Kurseinbr�chen bereits kurz nach dem erstmaligen Erreichen des H�chststandes im Februar 2000, angedauert (vgl. zur Vielf�ltigkeit kursbeeinflussender Faktoren des Kapitalmarkts bereits BGHZ 160, 134, 146 m.Nachw.).Diesem Denkansatz, der zu einer uferlosen Ausweitung des ohnehin offenen Haftungstatbestandes der sittenwidrigen vors�tzlichen Sch�digung auf diesem Gebiet f�hren w�rde, ist der Senat in seiner bisherigen kapitalmarktrechtlichen Rechtsprechung zu den fehlerhaften Ad-hoc-Mitteilungen in Bezug auf die haftungsbegr�ndende Kausalit�t nicht gefolgt (vgl. BGHZ 160, 134 - Infomatec I;… Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02, ZIP 2005, 1270, 1274 - EM.TV;… Sen.Beschl. v. 28. November 2005 - II ZR 80/04 aaO S. 682 Tz. 11 - ComROAD I; v. 28. November 2005 - II ZR 246/04, ZIP 2007, 680 Tz. 8 - ComROAD II;… v. 26. Juni 2006 - II ZR 153/05 aaO S. 326 Tz. 5 - ComROAD III); hieran h�lt er weiterhin fest.In dem neu er�ffneten Berufungsverfahren wird das Berufungsgericht daher den - ggf. erg�nzten - konkreten Sachvortrag des Kl�gers zum Kausalzusammenhang erneut auf seine Schl�ssigkeit auch unter dem Blickwinkel der erforderlichen Anfangswahrscheinlichkeit im Hinblick auf die Frage des (weiteren) Vorliegens der Voraussetzungen f�r dessen Vernehmung als Partei nach � 448 ZPO gem�� den von der h�chstrichterlichen Rechtsprechung aufgestellten Grunds�tzen (vgl. dazu Senat, BGHZ 160, 134, 147 m.w.Nachw.;… Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02 aaO S. 1274) zu pr�fen haben.
BGH, 09.02.2006 - III ZR 20/05 Darlegungs- und Beweislast f�r die Kausalit�t der ungen�genden Offenlegung von …(1) Das Berufungsgericht nimmt mit seiner Bemerkung Bezug auf zwei Urteile des Bundesgerichtshofs vom 19. Juli 2004 zur Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft f�r fehlerhafte Ad hoc-Mitteilungen (II ZR 217/03 - NJW 2004, 2668, 2671; vgl. auch BGHZ 160, 134, 144 ff, 147).Diese Stimmung kann der Erwerber f�r sich in Anspruch nehmen (BGHZ 139, 225, 233; vgl. auch BGHZ 160, 134, 144 f und BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 217/03 - NJW 2004, 2668, 2671).
OLG Frankfurt, 10.05.2005 - 5 U 133/03 Kapitalanlage: Schadensersatzanspr�che eines Aktion�rs wegen unrichtiger …� 826 BGB wird durch � 400 Abs. 1 Nr. 1 AktG, der Schutzgesetz im Sinne von � 823 Abs. 2 ZPO ist (BGH, Urt. v. 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, NJW 2004, 2664, 2665 unter II 4 a;… BGH, Urt. v. 17. September 2001 - II ZR 178/99, BGHZ 149, 10, 20 = NJW 2001, 3622, 3624 unter I 4), tatbestandlich nicht ausgeschlossen.Der Bundesgerichtshof hat ausgef�hrt, Presseberichte und Analystenempfehlungen als solche seien nicht im Sinne einer Verantwortlichkeit nach � 826 BGB zuzurechnen, dies gelte jedenfalls dann, wenn nicht einmal konkret die ausdr�ckliche Erw�hnung der Mitteilung in solchen bewertenden Berichten oder Empfehlungen dargetan sei (BGH NJW 2004, 2664, 2668).Das entspricht auch der h�chstrichterlichen Rechtsprechung (BGH, Urt. v. 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, NJW 2004, 2664, 2665 = WM 2004, 1731, 1733; Urt. v. 19. Juli 2004 - II ZR 217/03, WM 2004, 1726, 1727;… Urt. v. 19. Juli 2004 - II ZR 402/02, WM 2004, 1721, 1722 - "Infomatec").Der Straftatbestand des � 400 Abs. 1 Nr. 1 AktG, nach dem bestraft wird, wer als Mitglied des Vorstands die Verh�ltnisse der Gesellschaft einschlie�lich ihrer Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in Darstellungen oder �bersichten �ber den Verm�gensstand, in Vortr�gen oder Ausk�nften in der Hauptversammlung unrichtig wiedergibt oder verschleiert, ist zwar Schutzgesetz im Sinne von � 823 Abs. 2 BGB (BGH NJW 2001, 3622; BGH NJW 2004, 2664, 2665).Als "Darstellungen �ber den Verm�gensstand" gelten nur solche Berichte, die den Verm�gensstand des Unternehmens so umfassend wiedergeben, dass sie ein Gesamtbild �ber die wirtschaftliche Lage der Aktiengesellschaft erm�glichen und den Eindruck der Vollst�ndigkeit erwecken (BGH NJW 2004, 2664, 2665).Eine Beg�nstigung der Beklagten durch einen in Folge falscher Mitteilungen steigenden Aktienkurs reicht daf�r nicht aus, weil dieser Vorteil nur ein mittelbarer ist (BGH NJW 2004, 2664, 2666).Unzutreffende Ad-hoc-Mitteilungen k�nnen zwar grunds�tzlich eine Haftung nach � 826 BGB ausl�sen (BGH NJW 2004, 2664, 2666; NJW 2004, 2668, 2669; WM 2004, 1721, 1723 ff.).
OLG Stuttgart, 29.09.2009 - 12 U 147/05 Haftung des Abschlusspr�fers: Haftungsbegr�ndende Kausalit�t zwischen Testaten …Eine Schadensersatzpflicht der Beklagten kann nur angenommen werden, wenn der Kl�ger den Nachweis der konkreten haftungsbegr�ndenden Kausalit�t f�r seine Kaufentscheidungen gef�hrt hat (BGH NJW-RR 2008, 1004 Tz. 13 - C. VIII; BGH NJW 2004, 2664, 2666 - I.).Bei derartigen individuell gepr�gten Willensentschl�ssen gibt es grunds�tzlich keinen Anscheinsbeweis f�r sicher bestimmbare Verhaltensweisen von Menschen in bestimmen Lebenslagen (st�ndige Rechtsprechung, vgl. etwa BGH NJW 2004, 2664, 2666 - I.).bb) Die Annahme eines Anscheinsbeweises ist daher im Falle einer falschen Kapitalmarktinformation nur denkbar, wenn diese zu einer regelrechten positiven Anlagestimmung gef�hrt hat (BGH NJW 2008, 76 Tz. 14 - C. IV; vgl. auch BGH NJW 2004, 2664, 2667 - I.).Auch ist die Dauer nicht unbegrenzt (BGH NJW 2008, 76 Tz. 14 ff. - C. IV; BGH NJW 2004, 2664, 2667 - I.).Sie endet, wenn im Laufe der Zeit andere Faktoren f�r die Einsch�tzung des Wertpapiers bestimmend werden, etwa eine wesentliche �nderung des B�rsenindex, der Konjunktureinsch�tzung oder aber neue Unternehmensdaten wie z. B. ein neuer Jahresabschluss, ein Halbjahres- oder Quartalsbericht oder aber eine neue ad-hoc-Mitteilung (so f�r ad-hoc-Mitteilungen BGH NJW 2004, 2664, 2667 - I.).Vielmehr muss der Kl�ger im Rahmen von � 286 ZPO darlegen und beweisen, dass er von den Testaten Kenntnis genommen und zumindest auch hierauf seine Entscheidung gest�tzt hat (BGH NJW-RR 2008, 1004 Tz. 20 - C. VIII; BGH NZG 2008, 385, Tz. 23 - C. VII; zu den Anforderungen an die �berzeugung vgl. auch BGH NJW 2004, 2664, 2666 - I.).cc) Eine Parteivernehmung nach � 448 ZPO zur Frage der Kausalit�t kam nicht in Betracht, nachdem es aus den genannten Gr�nden an der erforderlichen Anfangswahrscheinlichkeit fehlt (vgl. BGH NJW 2004, 2664, 2667 - I.).
BGH, 19.07.2004 - II ZR 217/03 Gesellschaftsrecht - Pers�nliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer AG
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BGH, 07.01.2008 - II ZR 68/06 ComROAD VII
BGH, 28.11.2005 - II ZR 246/04 Deliktsrecht - Fehlerhafte Ad-hoc-Publizit�t und Anlageentscheidung
BGH, 28.11.2005 - II ZR 80/04 Sonstiges Zivilrecht
BAG, 13.02.2007 - 9 AZR 207/06 Altersteilzeit - Insolvenz - Wertguthaben - Betrug
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BGH, 07.01.2008 - II ZR 314/05 Gesellschaftsrecht - Planm��iger Entzug von Gesellschaftsverm�gen: Sch�digung?
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BVerfG, 27.04.2006 - 2 BvR 131/05 OLG M�nchen, 09.10.2008 - 19 U 5176/07 Kapitalanlageverlust beim Aktienkauf: Pers�nliche Haftung von …
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