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Timestamp: 2016-10-21 13:05:38
Document Index: 296355649

Matched Legal Cases: ['Art. 50', 'Art. 108', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 64', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_764/2014 (08.09.2014)
2C_764/2014 � � Urteil vom 8. September 2014
A.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Advokat Marco Albrecht,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom 30. April 2014.
1.1.�A.________ stammt aus Kamerun und heiratete am 19. August 2011 einen Schweizer Staatsb�rger, worauf ihr im Familiennachzug die Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Kurze Zeit sp�ter kam es zu massiven Meinungsverschiedenheiten. Der Gatte ersuchte am 5. Juli 2012 um Eheschutzmassnahmen. Am 17. Oktober 2012 wurde die Ehe gerichtlich getrennt.
1.2.�Das Amt f�r Migration des Kantons Basel-Landschaft lehnte es am 3. Mai 2013 ab, die Aufenthaltsbewilligung von A.________ zu verl�ngern. Die kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft ging in seinem Urteil vom 30. April 2014 davon aus, dass die Ehe als definitiv gescheitert gelten m�sse und die Voraussetzungen von Art. 50 AuG (SR 142.20) nicht gegeben sind. Die Gatten h�tten unterschiedliche Vorstellungen �ber die Ehe gehabt; die behauptete (psychische) eheliche Gewalt sei nicht erstellt.
1.3.�A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts "mit Ausnahme des gutheissenden Teils (Kostenfrage) " aufzuheben und das Amt f�r Migration anzuweisen, ihre Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern. Das Verfahren sei bis zum Entscheid des Amts f�r Migration um Wiedererw�gung zu sistieren; es sei ihr schliesslich im Zusammenhang mit der vorliegenden Eingabe die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren. A.________ macht geltend, das Zusammenleben mit ihrem Gatten am 1. September 2014 wieder aufgenommen zu haben.
2.1.�Die Eingabe erweist sich als offensichtlich unzul�ssig und kann ohne Weiterungen durch den Pr�sidenten als Einzelrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG erledigt werden: Die Rechtsschriften an das Bundesgericht haben die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG). Die Begr�ndung muss sachbezogen sein, d.h. den Gegenstand des angefochtenen Entscheids betreffen. Es ist dabei in gezielter Form auf die f�r das Ergebnis massgeblichen Ausf�hrungen der Vorinstanz einzugehen und darzulegen, inwiefern diese gegen Bundesrecht verstossen (BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3). Es gen�gt nicht, lediglich auf die Ausf�hrungen und die Akten im kantonalen Verfahren zu verweisen; erforderlich sind�
2.2.�Die Beschwerdef�hrerin beschr�nkt sich darauf, bloss die bereits vor der Vorinstanz erhobenen und von dieser verworfenen Einw�nde zu wiederholen. Mit den Ausf�hrungen des Kantonsgerichts setzt sie sich nicht sachbezogen auseinander. Die Beschwerdef�hrerin begr�ndet nicht, inwiefern der angefochtene Entscheid mangelhaft w�re, sondern verweist einzig darauf, dass die Ehegatten seit dem 1. September 2014 wieder zusammenleben w�rden. Hierbei handelt es sich um ein unzul�ssiges echtes Novum, das vom Bundesgericht nicht ber�cksichtigt werden kann (Art. 99 BGG). Mit dem vorliegenden Urteil wird das Gesuch um Sistierung des Verfahrens gegenstandslos.
2.3.�Da die Eingabe zum Vornherein als aussichtslos zu gelten hatte (Art. 64 BGG), ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abzuweisen. Die Beschwerdef�hrerin hat die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).