Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=05.07.1977&Aktenzeichen=VI%20ZR%20268/75
Timestamp: 2013-05-25 21:52:22
Document Index: 262304978

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Rechtsprechung BGH, 05.07.1977 - VI ZR 268/75 Volltextver�ffentlichungen
BGH, 20.06.1978 - VI ZR 268/75
VersR 1978, 59
Wird zitiert von ... (13) BGH, 10.12.2002 - X ARZ 208/02 Verfahrensrecht - Pr�fungsumfang des zust�ndigen GerichtsDie dieser Auffassung zu Grunde liegende Auslegung von � 32 ZPO, die zur Folge hat, da� dasselbe Begehren im allgemeinen Gerichtsstand des Beklagten unter Berufung auf nicht deliktsrechtliche Anspruchsgrundlagen erneut geltend gemacht werden kann (BGH, Urt. v. 5.7.1977 - VI ZR 268/75, VersR 1978, 59), ist in Anbetracht von � 17 Abs. 2 GVG in der seit dem 1. Januar 1991 geltenden Fassung nicht mehr sachgerecht.
BGH, 06.06.1994 - II ZR 292/91 Haftung des Gesch�ftsf�hrers bei versp�teter Konkursanmeldung gegen�ber …(1) Der Bundesgerichtshof hat in diesem Zusammenhang ein die Haftung begr�ndendes Eigeninteresse zun�chst bereits in F�llen angenommen, in denen ein GmbH-Gesch�ftsf�hrer ma�geblich, vor allem als Allein- oder Mehrheitsgesellschafter, an der GmbH, in deren Namen er die Vertragsverhandlungen f�hrte, beteiligt war (BGHZ 87, 27, 33 f.;… Urt. v. 27. Oktober 1982 - VIII ZR 187/81, WM 1982, 1322, 1323; anders aber Urt. v. 5. Juli 1977 - VI ZR 268/75, VersR 1978, 59, 60;… vgl. auch Urt. v. 3. November 1976 - I ZR 156/74, WM 1977, 73, 76 f�r den Treugeber eines Gesellschafter-Gesch�ftsf�hrers).
BGH, 25.10.2012 - IX ZR 207/11 Rechtsanw�lte - Prozess wegen Anwaltsfehler verloren: Trotzdem keine Haftung?Findet das Klagebegehren nach dem ihm zugrunde liegenden Sachverhalt eine Rechtsgrundlage sowohl in Delikt als auch in Verschulden bei Vertragsschluss, ist folgerichtig derselbe Streitgegenstand betroffen (BGH, Urteil vom 5. Juli 1977 - VI ZR 268/75, VersR 1978, 59, 60; die dort wegen � 32 ZPO angenommene Pr�fungsbeschr�nkung auf deliktische Anspr�che ist �berholt: BGH, Beschluss vom 10. Dezember 2002 - X ARZ 208/02, BGHZ 153, 173, 176 ff).
BGH, 12.12.2006 - VI ZR 4/06 Unfallhaftpflichtprozess - Klage + Widerklage: Haftungsquoten k�nnen variierenEinzelne Urteilselemente, tats�chliche Feststellungen und rechtliche Folgerungen, auf denen die getroffene Entscheidung aufbaut, werden dagegen von der Rechtskraft nicht erfasst (Senatsurteil vom 5. Juli 1977 - VI ZR 268/75 - VersR 1978, 59 f.; BGH, Urteile vom 12. Dezember 1975 - IV ZR 101/74 - NJW 1976, 1095 und vom 17. Februar 1983 - III ZR 184/81 - NJW 1983, 2032).
BGH, 28.06.1985 - V ZR 43/84 Wirkung eines klageabweisenden Urteils gegen einen Miteigent�merUnter Anspruch ist hier das prozessuale Begehren des Kl�gers zu verstehen, d.h. die Rechtskraft eines Urteils geht grunds�tzlich nur so weit, als �ber die Antr�ge des Kl�gers entschieden worden ist (� 322 Abs. 1 ZPO ; BGH Urt. v. 5. Juli 1977, VI ZR 268/75, VersR 1978, 59 m.w.N.).
BGH, 10.05.1984 - I ZR 52/82 Anspr�che des Einlagerers gegen den Lagerhalter wegen des Verlustes oder der …Kann der Kl�ger, wie in F�llen der vorliegenden Art, sein Begehren nur auf einen bestimmten rechtlichen Gesichtspunkt st�tzen, erfa�t auch die Rechtskraft einer insoweit ergangenen Entscheidung nur den geltend gemachten Klagegrund (RGZ 27, 385, 389; BGH, Urt. v. 5. Juli 1977 - VI ZR 268/75, VersR 1978, 59, 60;… Stein-Jonas-Schumann-Leipold, ZPO , 19. Aufl., � 322 Anm. VI 5 c;… Wieczorek, ZPO , 2. Aufl., � 253 G IV b; � 322 E IV b 4, F I d 1;… Z�ller, ZPO , 13. Aufl., vor � 322 Anm. V 3 c).
BGH, 23.10.1985 - VIII ZR 210/84 Eigenhaftung des Vertreters f�r Verschulden bei Vertragsverhandlungen; …b) Sowohl der erkennende Senat (Urteile vom 19. Dezember 1962 - VIII ZR 216/61 = WM 1963, 160, 161; vom 27. Oktober 1982 - VIII ZR 187/81 = WM 1982, 1322 f. und BGHZ 87, 27, 32 f.; f�r die KG vgl. Urteil vom 25. Januar 1984 - VIII ZR 227/82 = WM 1984, 475, 477) als auch andere Senate den Bundesgerichtshofs (Urteile vom 3. November 1976 - I ZR 156/74 = WM 1977, 73, 75 f.; vom 5. Juli 1977 - VI ZR 268/75 = VersR 1978, 59, 60; vom 4. Mai 1981 - II ZR 193/80 = WM 1981, 1021, 1022; vgl. auch BAG, AP GmbHG � 13 Nr. 1) haben diesen Grundsatz - je nach Sachlage mit unterschiedlichem Ergebnis - auch in F�llen angewendet, in denen es um die Vertreterhaftung von (Allein-) Gesellschaftern und/oder (Allein-) Gesch�ftsf�hrern einer GmbH ging.
BGH, 04.02.1986 - VI ZR 220/84 Pr�fung der �rtlichen Zust�ndigkeit im BerufungsverfahrenEr h�tte daher nach st�ndiger Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs �ber vertragliche oder vertrags�hnliche Anspr�che des Kl�gers nicht sachlich befinden d�rfen (RGZ 27, 385, 386 f.; Senatsurteile vom 8. Dezember 1970 - VI ZR 174/68 - LM � 276 ZPO Nr. 26 = NJW 1971, 564 ; vom 6. November 1973 - VI ZR 199/71 - LM � 269 BGB Nr. 3 = NJW 1974, 410, 411 = VersR, 197 und vom 5. Juli 1977 - VI ZR 268/75 - VersR 1978, 59, 60).
BGH, 01.03.1993 - II ZR 292/91 Haftung des GmbH-Gesch�ftsf�hrersKontextvorschau leider nicht verf�gbar
OLG Karlsruhe, 09.06.2000 - 9 W 34/00 Bauvertrag - Ist die Verwendung einer Verschnittmengenklausel in AGB zul�ssig?Findet das Klagebegehren nach dem ihm zugrunde liegenden Sachverhalt eine Rechtsgrundlage sowohl in Delikt als auch in Verschulden bei Vertragsschluss, ist folgerichtig derselbe Streitgegenstand betroffen (BGH, Urteil vom 5. Juli 1977 - VI ZR 268/75, VersR 1978, 59, 60; die dort wegen � 32 ZPO angenommene Pr�fungsbeschr�nkung auf deliktische Anspr�che ist �berholt: BGH, Beschluss vom 10. Dezember 2002 - X ARZ 208/02, BGHZ 153, 173, 176 ff).
BGH, 21.01.1980 - II ZR 153/79 BGH, 06.05.1982 - III ZR 18/81 BGH, 10.07.1985 - VIII ZR 188/84 Was ist dejure.org?