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Timestamp: 2017-11-25 02:06:24
Document Index: 171501646

Matched Legal Cases: ['Art. 278', 'Art. 278', 'Art. 9', 'Art. 98', 'BGE', 'Art. 278', 'Art. 278', 'Art. 9', 'Art. 98', 'Art. 278', 'Art. 276', 'Art. 17', 'Art. 271', 'Art. 278', 'Art. 106', 'Art. 90', 'Art. 34', 'Art. 276']

Einsprache gegen den Arrestbefehl (Art. 278 Abs. 1 SchKG); Rechtsnatur des Entscheides über die Weiterziehung des Einspracheentscheides (Art. 278 Abs. 3 SchKG); Kognition des Bundesgerichts; Beginn der Einsprachefrist; Willkür in der Rechtsanwendung (Art. 9 BV).
Der Entscheid über die Weiterziehung des Einspracheentscheides ist - wie der Arrestentscheid - eine vorsorgliche Massnahme im Sinn von Art. 98 BGG; die Kognition des Bundesgerichts ist auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte beschränkt; Anforderungen an die Begründung der Beschwerdeschrift (E. 1.2).
Die kantonale Praxis, wonach die Frist für die Einsprache gegen den Arrestbefehl für den beim Arrestvollzug anwesenden oder vertretenen Schuldner mit dem Vollzug des Arrestes beginnt, ist willkürlich. Daran ändert nichts, dass dem anwesenden oder vertretenen Schuldner Einsicht in die Arrestakten, insbesondere in den Arrestbefehl, gewährt worden ist (E. 2).
BGE: 133 III 589, 130 I 258, 133 III 393, 107 III 7 mehr... , 112 II 318, 113 III 94, 115 II 201
Artikel: Art. 278 SchKG, Art. 278 Abs. 1 SchKG, Art. 9 BV, Art. 98 BGG mehr... , Art. 278 Abs. 3 SchKG, Art. 276 Abs. 2 SchKG, Art. 17 Abs. 2 SchKG, Art. 271 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG, Art. 278 Abs. 1 und 2 SchKG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, Art. 34 SchKG, Art. 276 Abs. 1 SchKG