Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/ko-kt
Timestamp: 2020-07-04 00:03:44
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Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 161', '§ 675', '§ 383', '§ 130', '§ 4', '§ 1', '§ 328', '§ 25', '§ 154', '§ 1', '§ 504', '§ 505', '§ 20', '§ 93', '§ 93', '§ 290', '§ 340', '§ 315', '§ 291', '§ 18', '§ 449', '§ 34', '§ 8', '§ 26', '§ 24', '§ 34', '§ 8', '§ 331', '§ 265', '§ 265', '§ 265', '§ 1', '§ 1', '§ 488']

Definitionen "ko-kt" im Gabler Banklexikon (1)
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist innerhalb ihres gesetzlichen Auftrags auch dem Schutz der kollektiven Verbraucherinteressen, also dem Schutz der Gesamtheit der Verbraucher, verpflichtet (§&nbsp;4 Ia FinDAG). Unbeschadet weiterer Befugnisse nach anderen Gesetzen kann... mehr >
Verhalten von zwei oder mehreren Personen im Zusammenwirken zum Nachteil anderer, "dritter" Personen, z.B. zwischen einem Vertreter und dessen Geschäftspartner zulasten des Vertretenen (Stellvertretung), wenn jener bei Anbahnung und Abschluss von Verträgen unübliche Zuwendungen akzeptiert... mehr >
Als kombinierte Kapitalpuffer-Anforderung wird nach § 10i KWG das gesamte harte Kernkapital eines Instituts i.S. des KWG bezeichnet, das erforderlich ist, um die Anforderungen der folgenden Kapitalpuffer einzuhalten: Kapitalerhaltungspuffer, antizyklischer Kapitalpuffer, Kapitalpuffer für... mehr >
Handelsstrategien mit Optionen, bei denen verschiedene Grundpositionen in Optionen miteinander kombiniert werden; bestehen aus mindestens zwei Optionspositionen. Als&nbsp;kombinierte Optionsstrategien können unterschieden werden: Spreads (Vertical Spreads, Horizontal Spreads [Time Spreads], Diagonal Spreads) sowie Volatilitätsstrategien (z.B. Straddle, Strangle, Butterfly, Condor). ... mehr >
Variante einer Step-up-Anleihe, die eine Mischung aus Zero Bond (Nullcoupon-Anleihe) und Hochzinsanleihe ist. Kombizinsanleihen zahlen wie Zero Bonds während der ersten Jahre keine Zinsen. Erst im Anschluss an die zinsfreien Jahre erfolgen mehrere Perioden mit relativ hohen Zinszahlungen. Bis zum... mehr >
Aktionär einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). ... mehr >
Kommanditanteil
Geschäftsanteil des Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft (KG). ... mehr >
1. Begriff: Personenhandelsgesellschaft (Personengesellschaft), die ebenso wie die offene Handelsgesellschaft (OHG) aus mindestens zwei Gesellschaftern besteht, welche unter einer gemeinsamen Firma ein Handelsgewerbe betreiben (vgl. § 161 I HGB). Von der OHG unterscheidet sie sich dadurch, dass an... mehr >
1. Begriff: Mischform von Kommanditgesellschaft (KG) und Aktiengesellschaft (AG), bei der gemäß §&nbsp;278 I AktG mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern (Gläubiger) gegenüber unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter) und die übrigen mit Einlagen an dem in... mehr >
Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG), der Gläubigern dieser Personengesellschaft nur bis zur Höhe seiner Einlage und nicht darüber hinaus haftet (Haftung), wenn er diese geleistet hat (§&nbsp;171 I HGB). Gegensatz: Komplementär. ... mehr >
trassiert-eigener Wechsel. ... mehr >
1. Charakterisierung: Nach §&nbsp;383 HGB eine Person, die es gewerbsmäßig übernimmt, Waren oder Wertpapiere für Rechnung eines anderen (des Kommittenten) im eigenen Namen zu kaufen oder zu verkaufen. §§&nbsp;383&nbsp;ff. HGB gelten ggf. auch, wenn ein Kaufmann, der nicht Kommissionär... mehr >
Geschäftsbesorgungsvertrag (vgl. § 675 BGB) über gewerbsmäßigen An- und Verkauf von Waren oder Wertpapieren, beim sog. uneigentlichen&nbsp;Kommissionsgeschäft (§&nbsp;406 BGB) auch von anderen Gegenständen, für Rechnung einer anderen Person, des Kommittenten, im Namen des Kommissionärs... mehr >
Auftraggeber eines Kommissionärs (vgl. § 383 HGB, Kommissionsgeschäft). ... mehr >
von Städten, Gemeinden oder Gemeindeverbänden emittierte Schuldverschreibung. ... mehr >
(frühere) Bezeichnung für ein Kreditinstitut, das Gemeinden durch eine umfassende kreditwirtschaftliche Betreuung bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben unterstützt. ... mehr >
Kommunalkredit. ... mehr >
kommunale Sonderfinanzierung
alternative Finanzierungsmethoden zum klassischen Kommunalkredit: a) Kommunales Leasing: Anlagen und Gebäude (z.B. Rathäuser, Kläranlagen) werden von Privaten oder privatrechtlichen Gesellschaften errichtet, finanziert und anschließend an Kommunen oder sonstige Gebietskörperschaften vermietet.... mehr >
als Anstalten des öffentlichen Rechts organisierte Sparkassen, deren Träger kommunale Gebietskörperschaften, wie Gemeinden/Städte bzw.&nbsp; Gemeindeverbände (Ämter, Kreise) oder von Kommunen gebildete Zweckverbände sind. ... mehr >
kommunales Factoring
kommunale Sonderfinanzierung. ... mehr >
Kommunaldarlehen, Körperschaftskredit. 1. Begriff: alle Forderungen an inländische Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts oder für die eine solche Körperschaft oder Anstalt die volle Gewährleistung übernommen hat, unabhängig davon, ob zur Deckung Schuldverschreibungen... mehr >
Kommunalkreditinstitut
Realkreditinstitut. ... mehr >
öffentlicher Pfandbrief. ... mehr >
1. Begriff: Die Kommunikationspolitik ist ein absatzpolitisches Instrument im Rahmen des Bankmarketing und umfasst alle Maßnahmen eines Kreditinstituts, die darauf abzielen, Informationen über die Bank und ihre Produkte nach außen (insb. an die Kunden) und nach innen (z.B. an die... mehr >
Die Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten ist nach §&nbsp;246&nbsp;II HGB grundsätzlich nicht zulässig. Das Verrechnungsverbot wird für Kreditinstitute indes durch das Kompensationsgebot in §&nbsp;10&nbsp;I RechKredV für bestimmte Forderungen und Verbindlichkeiten aufgehoben.... mehr >
Tauschgeschäft; Tausch inländischer gegen ausländische Waren, so dass sich Einfuhr und Ausfuhr sowohl in Bezug auf das Volumen als auch in Bezug auf Zahlungen ausgleichen. Neben Festlegung von Menge und Wert der ausgetauschten Waren sind ggf. Vereinbarungen über Kurs- (Wechselkurs) und Verlustausgleich sowie über die entstehenden Abwicklungskosten erforderlich. ... mehr >
Befugnis eines Stelleninhabers, Maßnahmen zur Erfüllung von Aufgaben zu ergreifen, für deren Bewältigung der Kompetenzinhaber (Kompetenzträger) die Verantwortung trägt. Die Kompetenz kann (mit)entscheidenden, beratenden oder ausführenden Charakter haben. Besonders bei der Vergabe von... mehr >
Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG) oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), der den Gläubigern der Gesellschaft unbeschränkt haftet (§§&nbsp;128 1, 161 II HGB; Haftung). Der&nbsp;Komplementär hat die gleichen Rechte und Pflichten wie der Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft (oHG). Gegensatz: Kommanditist. ... mehr >
Der Konditionsbeitrag ist eine spezifische periodische Kundengeschäftsprämie, die den (absoluten) Zinsvorteil eines Kredits oder einer Einlage gegenüber einem alternativ möglichen laufzeitkongruenten Geschäft am Geldmarkt oder Kapitalmarkt (GKM) anzeigt. Der Konditionsbeitrag eines... mehr >
Unter der Konditionsmarge versteht man den in Prozentpunkten ausgedrückten Konditionsbeitrag (Margenkalkulation). ... mehr >
1964 als ständiges, beratendes Organ der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) mit dem Ziel gegründet, das internationale Wirtschaftssystem im Hinblick auf die besonderen Interessen und Bedürfnisse von Entwicklungsländer fortzuentwickeln, zunächst in Konkurrenz zum GATT (Allgemeines... mehr >
Grund für nach § 130 InsO anfechtbare Rechtshandlung (Insolvenzanfechtung), die einem Insolvenzgläubiger eine Sicherung oder Befriedigung gewährt oder ermöglicht hat, wenn sie in bestimmtem Zeitraum vor dem Eröffnungsantrag vorgenommen worden ist und der Schuldner mit Kenntnis des Gläubigers... mehr >
Das Kongruenzprinzip ist ein Deckungsprinzip, demzufolge der Betrag der Sicherheit dem Betrag der Verpflichtungen entsprechen muss. Nach den Vorschriften des Pfandbriefgesetzes (PfandBG) gilt das Kongruenzprinzip für Hypothekenpfandbriefe, öffentliche Pfandbriefe,&nbsp;Schiffspfandbriefe und Flugzeugpfandbriefe (§ 4 i.V. mit § 1 III PfandBG) (Pfandbriefdeckung). ... mehr >
1. Begriff: a) Allgemein: Bezeichnung für Wechsellagen der wirtschaftlichen Entwicklung. Jahren mit zunehmender folgen Jahre mit abnehmender wirtschaftlicher Aktivität. b) In der Wirtschaftssprache steht der Begriff i.d.R. für den zyklischen Ablauf der Wirtschaftsentwicklung. Es wird daher auch... mehr >
gemäß §§&nbsp;5&nbsp;ff. StWG (Stabilitätsgesetz) von Bund und Ländern zur Dämpfung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage (aus Steuereinnahmen) zu bildende Rücklage, die in Zeiten wirtschaftlicher Abschwächung wieder aufgelöst werden soll. Die Konjunkturausgleichsrücklage wurde kaum... mehr >
Bereitstellung von Informationen über die jeweilige Wirtschaftslage durch statistische Erfassung von Größen, von denen angenommen wird, dass in ihren Veränderungen die jeweilige Konjunktur-Lage zum Ausdruck kommt (Konjunkturindikator). Um rechtzeitig unerwünschte konjunkturelle Entwicklungen... mehr >
1. Begriff: wirtschaftliche Größe, um Schwankungen der Konjunktur (Konjunkturzyklus) zu erkennen und zu messen. 2. Arten: a) Frühindikatoren: Größen, die der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit genügend großem zeitlichen Abstand vorauseilen und damit geeignet erscheinen, frühzeitig... mehr >
1. Begriff: Maßnahmen der Wirtschaftspolitik zur Verhinderung übermäßiger Schwankungen im Wirtschaftsablauf (Ablauf- oder Prozesspolitik).&nbsp;Konjunktur-Politik ist auf Verstetigung des Wirtschaftsablaufs und auf Stabilisierung gerichtet (Stabilisierungspolitik). 2. Ziele der... mehr >
bei der Bundesregierung nach §&nbsp;18 StWG gebildetes Gremium zwecks deren Beratung über zur Erreichung der Ziele des Stabilitätsgesetzes erforderliche konjunkturpolitische Maßnahmen (Konjunkturpolitik) und über Deckungsmöglichkeiten des Kreditbedarfs der öffentlichen Haushalte. ... mehr >
Das Grundmuster eines Konjunkturverlaufs (Konjunktur) lässt sich anhand eines Vierphasen-Schemas verdeutlichen, das die in der Realität zu beobachtenden, äußerst vielgestaltigen wirtschaftlichen Vorgänge auf ein überschaubares Abbild reduziert. Die Phasen lassen sich idealtypisch... mehr >
Vorläufer (und noch – statt Insolvenz – übliche Bezeichnung) des Insolvenzverfahrens, aus Perspektive der (vielen) Gläubiger, nicht (wie heute) des Schuldners (Gemeinschuldner). ... mehr >
engl. Bill of Lading (B/L); handelsrechtliches Wertpapier (Warenwertpapier) und Traditionspapier, das im Seefrachtgeschäft den Anspruch auf Auslieferung bestimmter zur Beförderung übernommener Güter verbrieft (§§&nbsp;642&nbsp;ff. HGB). Die Ausstellung erfolgt durch den Verfrachter (Reeder)... mehr >
Konnossement, Arten
1. Im Bordkonnossement (An-Bord-Konnossement, Shipped on Board B/L) bestätigt der Verfrachter, die bezeichneten Güter tatsächlich an Bord des namentlich genannten Seeschiffes genommen zu haben. 2. Im Übernahmekonnossement (Received for Shipment B/L) bestätigt der Verfrachter lediglich, dass... mehr >
Konnossementsanteilschein
Delivery Order, Konnossement, Anteilschein. ... mehr >
Konnossementsgarantie
Bill of Lading Guarantee; Bankgarantie&nbsp;im Schiffsverkehr, die den Verfrachter (Garantienehmer, i.d.R. die Reederei) vor Schadensersatzansprüchen Dritter (i.d.R. gegenüber dem Exporteur) schützen soll, wenn die Ware im Bestimmungshafen ohne Vorlage eines Originalkonnossements an den... mehr >
Konsignationsdepot
Depot, aus dem kommissionsweise (Kommissionär) verkauft wird. Kreditinstitute verkaufen Reiseschecks fremder Emittenten aus einem Konsignationsdepot. ... mehr >
konsolidierender Aufseher
Aufsichtskollegien. ... mehr >
eine in den von der Deutschen Bundesbank erstellten bankstatistischen Gesamtrechnungen im Euroraum enthaltene zusammengefasste Bilanz der monetären Finanzinstitute (MFIs), d.h. der Banken (einschließlich Bausparkassen), Geldmarktfonds sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) und der nationalen... mehr >
Wochenausweis der Europäischen Zentralbank. ... mehr >
1. Betriebswirtschaftslehre: Zusammenfassung von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen (GuV) in einem Konzern (konsolidierter Jahresabschluss). In der Regel erfolgen hierbei folgende Aufrechnungen (Konsolidierungen): a) Kapitalkonsolidierung: Aufrechnung der Beteiligungen der Muttergesellschaft... mehr >
Bankenaufsicht, Europäisches Bankenaufsichtsrecht. ... mehr >
Konzernabschluss. ... mehr >
an einem Emissionskonsortium federführend beteiligte Bank(en) (Lead Manager, Global Coordinator). ... mehr >
Zusammenschluss mehrerer Kreditinstitute (Konsortium) zur Durchführung einer Transaktion. Konsortialgeschäfte werden üblicherweise bei großvolumigen Geschäften durchgeführt, um eine Risikostreuung auf verschiedene Institute zu erreichen und spezifische Fähigkeiten der Mitglieder auszunutzen.... mehr >
prozentualer Anteil eines Konsortialmitglieds (Konsortium) an einer Wertpapieremission (Emission) oder einem Konsortialkredit. Die Konsortialquote erhöht sich üblicherweise mit der Position der Konsortialbanken im Konsortium (Emissionskonsortium). ... mehr >
Dokument, das wie die Zollfaktura der Verzollung im Einfuhrland dient, von dessen Konsulat ausgestellt wird und neben einer genauen Beschreibung der Ware die exakte Wertangabe und das Ursprungsland enthält. Die&nbsp;Konsulatsfaktura bestätigt die Übereinstimmung des Rechnungswertes mit dem Handelswert im Ausfuhrland. ... mehr >
Verbrauch von Gütern (Waren) und Dienstleistungen. Gesamtwirtschaftlicher Konsum: privater Konsum; staatlicher Konsum (Staatsverbrauch). ... mehr >
1. Begriff: Spezielle Form der Delkredereversicherung, die ihrerseits eine Form der&nbsp;Kreditversicherung darstellt. Die Konsumentenkreditversicherung bzw. Restschuldversicherung bietet insbesondere Kreditinstituten Versicherungsschutz gegen Forderungsausfall aus der Vergabe von... mehr >
Erklärung des Zusammenhangs zwischen gesamtwirtschaftlichem privatem Konsum und dessen Bestimmungsgrößen. In der Keynes'schen Theorie wird das verfügbare Einkommen als maßgeblicher Einflussfaktor angesehen. Je höher das verfügbare Einkommen (Yv), desto höher die Konsumgüternachfrage (C): C... mehr >
Quotient aus Konsum und Einkommen. Wegen der unterschiedlichen Abgrenzungen des Einkommensbegriffs in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung lassen sich unterschiedliche Konsumquoten ermitteln; die umfassendste ergibt sich aus dem Verhältnis von privaten Konsumausgaben und Bruttoinlandsprodukt... mehr >
Chipkarte, die den Kontakt zu einem Terminal über Funk berührungslos herstellt. Dazu ist die Karte statt mit einer Kontaktfläche mit einer integrierten Antenne ausgestattet. ... mehr >
Bezahlverfahren mit der Girocard oder Kreditkarte, bei dem die Karte am POS-Terminal kurz an das Lesegerät gehalten wird. Der Bezahlvorgang soll damit schneller erfolgen und die Wartezeit an der Ladenkasse verkürzt werden, weil das Einstecken der Girocard oder Kreditkarte in das Lesegerät nicht... mehr >
Konten-Sparvertrag nach dem Fünften VermBG
Sparvertrag nach §&nbsp;8 des 5. VermG (Fünftes Vermögensbildungsgesetz, Vertragsformen) zwischen einem Arbeitnehmer und einem Kreditinstitut, durch den der Arbeitnehmer im Regelfall verpflichtet wird, einmalig oder für die Dauer von sechs Jahren seit Vertragsabschluss laufend, mindestens aber... mehr >
1. Begriff: Systematische Aufstellung sämtlicher Konten eines Unternehmens, i.d.R. abgeleitet aus dem Kontenrahmen, der für die einzelnen Wirtschaftszweige ausgearbeitet wird. 2. Unterscheidung vom Kontenrahmen: Während der Kontenrahmen das allgemeine Ordnungsgerüst für die mögliche... mehr >
1.&nbsp;Begriff: Zusammenstellung aller in der Buchführung der Unternehmen möglicherweise vorkommenden, zweckmäßig gewählten und sinnvoll bezeichneten Konten&nbsp;(Sachkonten). 2. Zweck:&nbsp;Die systematisch angeordneten Konten sollen eine Übersicht gewährleisten und die Buchführung in... mehr >
in der Außenhandelspolitik verwendete Maßnahmen zur wert- oder mengenmäßigen Beschränkung der Einfuhr oder der Ausfuhr von Waren innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Importkontingente schirmen den Inlandsmarkt in stärkerem Maße vom Ausland ab als Zölle. Nach dem Allgemeinen Zoll- und... mehr >
kontinuierliche Verzinsung
stetige Zufallsgröße. Kann eine Zufallsgröße in einem Intervall überabzählbar unendlich viele Werte annehmen (z.B. alle reellen Zahlen zwischen minus und plus unendlich), dann bezeichnet man sie als&nbsp;kontinuierliche Zufallsgröße oder stetige stochastische Variable. Gegensatz: diskrete Zufallsgröße. ... mehr >
ital. conto, „Rechnung”. 1. Buchführung: zur Erfassung von Geschäftsvorfällen allgemein anerkannte zweiseitige Verrechnungsform. Jedes Konto hat eine Soll- und eine Habenseite. Es werden Personenkonten und Sachkonten voneinander unterschieden. Sachkonten werden üblicherweise in... mehr >
Bankwirtschaft (Kontoführung) , Bankwirtschaft (Rechnungswesen, allgemein)
CpD-Konto. ... mehr >
Konto zugunsten Dritter
Bankkonto, das auf der Grundlage eines Vertrags zugunsten Dritter (§§ 328 ff. BGB) errichtet wird. Der Dritte erwirbt durch den Vertrag zwischen der Bank oder Sparkasse (Versprechende) und dem Kunden (Versprechensempfänger) ein Forderungsrecht gegen das Kreditinstitut, entweder sofort oder erst... mehr >
Beim Konto-Screening handelt es sich um eine besondere organisatorische Pflicht eines Instituts i.S. des KWG, die durch das Gesetz zur weiteren Fortentwicklung des Finanzplatzes Deutschland (Viertes Finanzmarktförderungsgesetz) vom 21.6.2002 (BGBl. I S. 2010) neu in § 25a I 1 Nr. 4 KWG a.F.... mehr >
Abschrift oder Durchschrift der Umsätze auf den Kontokarten zur Unterrichtung des Kunden über die Kontenbewegungen. ... mehr >
1. Prüfungspflicht der Kreditinstitute: Die Prüfungspflichten des Kreditinstituts bei Kontoeröffnung umfassen a) Prüfung der Legitimation (Feststellung der Identität des Verfügungsberechtigten), um gemäß § 154 I AO dem Grundsatz der Kontowahrheit zu entsprechen (Legitimationsprüfung), b)... mehr >
Einrichtung eines oder mehrerer Bankkonten bei Kreditinstituten durch eine natürliche Person unter falscher Identität bzw. Vorlage falscher oder gefälschter Urkunden (z.B. Ausweispapiere) mit dem Ziel, die Bank zu Zahlungen zu veranlassen, die weder durch Guthaben noch durch einen entsprechenden... mehr >
Kontoinformationen, automatisierter Abruf
automatisierter Abruf von Kontoinformationen. ... mehr >
engl. Account Information Service Provider (AISP); nach § 1 XXXIV ZAG Online-Zahlungsdienste, welche konsolidierte Informationen über ein Zahlungskonto bzw. mehrere Zahlungskonten des Zahlungsdienstenutzers bei einem oder auch mehreren anderen Zahlungsdienstleistern zur Verfügung stellen. Durch... mehr >
Kontokalkulation
Profit-Center-Rechnung, bei der Erlöse und Kosten eines einzelnen Kundenkontos gegenübergestellt werden, um den Deckungsbeitrag des Kontos zum Ergebnis der Bank festzustellen. Die Kontokalkulation stellt somit ein Informationsinstrument dar, das sowohl dem Kundenbetreuer als auch der... mehr >
laufende Rechnung (ital. „conto corrente”) i.S.d. §§&nbsp;355 – 357 HGB (Kontokorrentkonto). Das&nbsp;Kontokorrent ist eine Form der Verrechnung in Bezug auf die beiderseitigen Ansprüche aus einer Geschäftsverbindung zwischen zwei Personen (wobei eine Partei Kaufmann i. S. d.... mehr >
laufendes Konto; 1. Charakterisierung: Bankkonto, das der Verrechnung gegenseitiger Ansprüche und Leistungen in regelmäßigen Zeitabschnitten dient. Von Kreditinstituten geführte Kontokorrentkonten&nbsp;dienen der Verrechnung beiderseitiger Ansprüche aus der Geschäftsverbindung; es sind... mehr >
Abrede (im Vertrag), wonach bei Sachsicherheiten die gegebene Sicherheit grundsätzlich nicht nur für eine ganz bestimmte Forderung des Gläubigers gegen den Schuldner, sondern ggf. für sämtliche, auch künftige Forderungen aus der laufenden Geschäftsverbindung gelten soll (erweiterter... mehr >
Zinsen aus Kontokorrentkrediten sind regelmäßig als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abzugsfähig, wenn die Darlehensaufnahme betrieblich veranlasst ist. Es existieren jedoch Sonderregelungen bei Überentnahmen. ... mehr >
vertragliche Vereinbarung zwischen Kreditinstitut und Gläubiger, Sichteinlagen oder Spareinlagen einer Sperrung zu unterwerfen, so dass Verfügungen über das Guthaben nur nach dem Inhalt des Sperrvermerkes zulässig sind. ... mehr >
Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredits ohne Vereinbarung oder über einen mit der Bank vereinbarten Rahmen hinaus. Im Rahmen der Kontoüberziehung unterscheidet man zwischen der eingeräumten Überziehungsmöglichkeit (§ 504 BGB) und der geduldeten Kontoüberziehung (§ 505 BGB). &nbsp;Bei der... mehr >
1. Begriff: Die Kontovollmacht ist eine vom Kontoinhaber einer dritten Person erteilte Vollmacht, über das Bankkonto des Kontoinhabers Verfügungen zu treffen (Verfügungsberechtigung über Bankkonten) und sonstige Handlungen vorzunehmen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem betreffenden... mehr >
Verfahren, durch welches dem Verbraucher der Wechsel seines Zahlungskontos von einem Zahlungsdienstleister zu einem anderen erleichtert werden soll. Hierfür werden Zahlungsdienstleister auf Wunsch des Verbrauchers zu Unterstützungshandlungen verpflichtet (§ 20 I ZKG). Grundlage der... mehr >
regelmäßig durch Gesetz auferlegte Pflicht, das Angebot einer anderen Person zum Abschluss eines Vertrages anzunehmen (insb. bei Monopolbetrieben; etwa bei Elektrizitäts-, Wasser-, Gasversorgung). Im öffentlichen Recht gibt es ggf. neben dem nur eine Vertragspartei... mehr >
kontrolliertes Floating
Floating. ... mehr >
allgemeine Mitteilungspflichten zur Sicherung der Besteuerung, die Behörden und anderen öffentlichen Stellen gegenüber der Finanzverwaltung obliegen (§ 93a I AO). Nach § 93a II AO sind Kreditinstitute von der verpflichtenden Anfertigung solcher Kontrollmitteilungen ausgenommen. Die... mehr >
vom Europäischen Rat festgelegte Bedingungen für die Einführung des Euro in EU-Mitgliedstaaten: Die durchschnittliche Inflationsrate eines Landes darf maximal 1,5 Prozentpunkte über derjenigen der drei preisstabilsten Länder liegen. Die Währung eines Mitgliedslandes muss mindestens zwei Jahre... mehr >
Konvertierung; im wertpapierrechtlichen Sinne die Umwandlung einer Anleihe (Schuldverschreibung) in eine andere mit geänderten Zins- und/oder Tilgungsbedingungen (Konversionsanleihe). ... mehr >
Anleihe (Schuldverschreibung), die durch Umwandlung (Konversion) der Schuldbedingungen (Zinssatz, Laufzeit, Tilgungsbedingungen) einer bestehenden Anleihe entstanden ist. Der Anleiheschuldner ist zu einer Konversion berechtigt, wenn ihm eine solche Befugnis ausdrücklich in den Anleihebedingungen... mehr >
Convexity. ... mehr >
1. Allgemein: Bezeichnung für eine Wirtschaftseinheit zwischen rechtlich selbstständigen Unternehmensträgern. 2. Konzernbegriff des Aktiengesetzes (AktG): Nach §&nbsp;18 I 1 AktG liegt ein&nbsp;Konzern vor, wenn ein herrschendes Unternehmen und ein oder mehrere abhängige Unternehmen gleich... mehr >
Konzernabschluss von Kreditinstituten, Konzernrechnungslegung der Kreditinstitute. ... mehr >
1. Begriff: Sofern ein Unternehmen über eines oder mehrere andere Unternehmen beherrschenden Einfluss gemäß § 290 II HGB ausübt, besteht ein sog. Mutter-Tochter-Verhältnis. In diesem Fall werden die rechtlich selbstständigen Einzelunternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit (Konzern)... mehr >
1. Begriff: Von Kreditinstituten aufgestellter Konzernabschluss. 2.&nbsp;Rechtliche Grundlagen:&nbsp;Beim Begriff des Konzerns handelt es sich um einen branchenunabhängigen Begriff. Vor diesem Hintergrund beinhaltet das deutsche Handelsrecht keine wesentlichen institutionsspezifischen... mehr >
Teil des Konzernabschlusses von Kreditinstituten, in dem diese nach §&nbsp;340i&nbsp;II HGB i.V.m. §§&nbsp;313, 314 HGB und nach §&nbsp;37 i.V.m. §§&nbsp;1–36 RechKredV insbes. Angaben zu machen haben über die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, über die... mehr >
Unter einer Konzernbank versteht man eine konzerneigene Bank (Bank eines Nichtbanken-Konzerns), der das gesamte Finanzmanagement für den Konzern und die einzelnen Konzernunternehmen obliegt. Zugleich tritt sie aber auch als Wettbewerber am Markt für Bankleistungen/Bankgeschäfte auf. Beispiele hierfür sind die VW-Bank oder die BMW-Bank. ... mehr >
Konzernbilanzrichtlinie
1. Begriff: Siebte (gesellschaftsrechtliche) EG-Richtlinie, welche grundsätzliche Regelungen zum Konzernabschluss beinhaltet. 2. Entwicklung: Die Konzernbilanzrichtlinie wurde im Juni 1983 verabschiedet und am 19. Dezember 1985 durch das Bilanzrichtlinien-Gesetzt (BiRiLiG) in deutsches Recht... mehr >
Konzernlagebericht von Kreditinstituten
Kreditinstitute haben nach § 340i I HGB grundsätzlich unabhängig von ihrer Größe einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Auch der Konzernlagebericht von Kreditinstituten ist wie der Konzernabschluss von Kreditinstituten nach der für alle Kapitalgesellschaften unabhängig von der Rechtsform geltenden Vorschrift des § 315 HGB aufzustellen. ... mehr >
1. Allgemein: Kreditinstitute i.S. des KWG müssen unabhängig von ihrer Rechtsform und ihrer Größe einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht nach den Vorschriften der §§&nbsp;290–315e HGB aufstellen (§&nbsp;340i HGB), wenn die in §&nbsp;290 HGB genannten Voraussetzungen erfüllt... mehr >
Teilgebiet des Gesellschaftsrechts, das überwiegend im Dritten Buch des Aktiengesetzes (AktG) (§§ 291-328 AktG) kodifiziert ist. Die Überschrift „Verbundene Unternehmen” deutet bereits an, dass das&nbsp;Konzernrecht nicht nur das Recht der Konzerne i.e.S. (§ 18 AktG), sondern auch der... mehr >
Bezeichnung für Unternehmen bzw. Gesellschaften, die einem Konzern angehören. ... mehr >
auf Forderungen dritter Personen, (insbesondere) verbundener Unternehmen des Vorbehaltseigentümers erstreckter Eigentumsvorbehalt, dergrundsätzlich unzulässig ist (§ 449 III BGB). ... mehr >
Konzession für Kreditinstitute
Erlaubniserteilung für Institute. ... mehr >
Regelwerk für die ab 2004 vorgesehene Aufnahme von Beitrittskandidaten vornehmlich aus Mittel- und Osteuropa (MOEL) in die Europäische Union (EU), vom Europäischen Rat 1993 in Kopenhagen beschlossen. Die Kriterien sehen u.a. institutionelle Stabilität als Garantie für eine demokratische und... mehr >
Koppelanleihe
Reverse Convertible, Indexanleihe. ... mehr >
vom Wechsel der Mitglieder unabhängige, i.d.R. auf eine große Zahl von Mitgliedern angelegte Personenvereinigung (Unternehmensrechtsformen); kennzeichnend sind ferner der einheitliche Name, unter dem die&nbsp;Körperschaft im Rechtsverkehr auftritt, ein durch Satzung vorgegebenes... mehr >
Körperschaft, d.h. mitgliedschaftlich organisierte juristische Person des öffentlichen Rechts, die öffentliche Aufgaben (meist) mit hoheitlichen Befugnissen (insbesondere durch Verwaltungsakt) unter staatlicher (Rechts-)Aufsicht wahrnimmt. Bei Gebietskörperschaften (z.B. Gemeinden, Landkreisen)... mehr >
1. Charakterisierung: Steuer auf das Einkommen v.a. von juristischen Personen, insbesondere Kapitalgesellschaften. 2. Steuersubjekte sind Kapitalgesellschaften, Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften (Genossenschaften), Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVaG), sonstige juristische... mehr >
Erzielt eine deutsche Körperschaft ausländische Einkünfte (i.S. von § 34d EStG i.V. mit § 8 I KStG), so ermöglicht § 26 KStG die Anrechnung der entsprechenden ausländischen Steuer auf die deutsche Körperschaftsteuer (KSt). In vielen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ist auch eine... mehr >
Ursprünglich zur Verwaltungsvereinfachung kleiner Körperschaftsteuersubjekte eingeführt, wird nach § 24 KStG vom Einkommen bestimmter steuerpflichtiger Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen ein Freibetrag von 5.000 Euro, höchstens jedoch in Höhe des Einkommens,... mehr >
Deutsche Körperschaften, die ausländische Einkünfte (i.S.v. § 34d EStG i.V.m. § 8 I KStG) beziehen, können nach nationalem deutschen Recht nur eine Anrechnung von bestimmten, im Ausland angefallenen Steuerbeträgen auf die inländische Körperschaftsteuer (KSt) verlangen (Körperschaftsteuer,... mehr >
1. Werden Anteile der ausschüttenden Körperschaft im Privatvermögen des Anteilseigners gehalten, so unterliegen diese Einnahmen bei Zufluss der Abgeltungsteuer. Sofern sie in die Veranlagung des Anteilseigners einzubeziehen sind, werden sie in dem Kalenderjahr versteuert, in dem sie ihm... mehr >
Korrekturhülle
Hülle, die nach dem Abkommen über den Einzug von Schecks (Scheckabkommen), für die Berichtigung von Codierungen und für die Weiterleitung sonst ungeeigneter Schecks im nichtautomatisierten Verfahren verwendet wurde. Jede Korrekturhülle durfte nur einen Originalbeleg enthalten. Durch die Einführung des ISE-Verfahrens zum 3. September 2007 sind Korrekturhüllen ersatzlos entfallen. ... mehr >
Begriff zur Umschreibung eines mehr oder weniger intensiven Zusammenhangs zweier quantitativer Merkmale bzw. Zufallsvariablen. Es liegt eine positive (negative) Korrelation vor, wenn ein hoher Wert des einen Merkmals tendenziell mit einem hohen (niedrigen) Wert des zweiten Merkmals einhergeht,... mehr >
1. Begriff und Einordnung: statistische Maßgröße zur Quantifizierung der Korrelation zweier Zufallsvariablen bzw. quantitativer Merkmale (Zusammenhangs-/Korrelationsmaß). In der modernen Portfolio-Theorie lässt sich damit über die Art des Zusammenhangs, nämlich eine gleichläufige (positive... mehr >
Verfahren zur Quantifizierung der Interdependenz zweier Merkmale (Korrelation), um Maßzahlen zur Kennzeichnung der Intensität dieses Zusammenhangs zu ermitteln. ... mehr >
derjenige, der von den Gesellschaftern einer Partenreederei durch Mehrheitsbeschluss (bei Bevollmächtigung eines Mitreeders) oder durch Einstimmigkeitsbeschluss (bei Bevollmächtigung eines externen Dritten) als Vertreter für die Übernahme des Reedereibetriebs bestimmt ist. Gegenüber Dritten... mehr >
Für geldpolitische Operationen des Eurosystems zugelassene Geschäftspartner haben die Möglichkeit, notenbankfähige Sicherheiten grenzüberschreitend zu nutzen. Zur Refinanzierung bei der Notenbank ihres Landes dienen den Geschäftspartnern hierbei die bei anderen Notenbanken des Eurosystems... mehr >
Kreditinstitut, mit dem eine Bank bzw. Sparkasse ständig in Geschäftsverbindung steht. Die Korrespondenzbanken dienen der Abwicklung des Auslandszahlungsverkehrs und des Dokumentengeschäftes. Inlandsbanken unterhalten i.d.R. bei Auslandsbanken Konten (Bankkonto) in deren Landeswährung oder in Euro, und Auslandsbanken unterhalten bei inländischen Kreditinstituten Konten in Euro. ... mehr >
1. Allgemein: "Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil" (so Transparency International). I.e.S. Oberbegriff für verschiedene Straftaten, vor allem Bestechung und Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung (§§ 331 ff. StGB). Durch Kriminalisierung von... mehr >
1. Allgemein: Grundlegende Rechengröße der Kostenrechnung; zur Herstellung einer (betrieblichen) Leistung benötigter, d.h. sachzielbezogener und bewerteter Faktorverbrauch (Kosten im Bankbetrieb, Kostenarten). 2. Bei Behörden oder Gerichten: Zusammenfassende Bezeichnung für Gebühren und... mehr >
1. Allgemein: Als Kosten bezeichnet man die Werteverzehre, die dem Bankbetrieb durch den Einsatz von Produktionsfaktoren bei der Erstellung von Bankleistungen entstehen. Zur Abgrenzung zwischen Aufwand und Kosten vgl. Abbildung "Kosten im Bankbetrieb". In der Kosten- und Erlösrechnung im... mehr >
Kosten- und Leistungsrechnung, Bankkostenrechnung, Bankkalkulation. 1. Begriff: Instrument des internen Rechnungswesens, das Informationen für die Steuerung und Kontrolle des Bankbetriebs liefert (Grundlage des Controllings). Die Kosten- und Erlösrechnung im Bankbetrieb&nbsp;umfasst Verfahren... mehr >
Kosten- und Erlösrechnung im Bankbetrieb. ... mehr >
Kosten (Kosten im Bankbetrieb) unterteilt nach der Art der zugrunde liegenden Güter und Leistungen. Beispiele sind: Arbeitsleistung, Betriebsmittel, Kapital, von Externen zur Verfügung gestellte Dienstleistungen und Rechte. Vgl. auch Kostenartenrechnung. ... mehr >
primäre Aufgabe ist die eindeutige, überschneidungsfreie, vollständige Erfassung und systematische Gliederung der gesamten Kosten einer Abrechnungsperiode. Teilrechnungssystem bzw. die erste von drei Stufen der Kosten- und Erlösrechnung (Kosten- und Erlösrechnung im Bankbetrieb), in dem bzw.... mehr >
eine der beiden idealtypischen Strategien der Marktbearbeitung. Bei ihr beruht der Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens auf einer gegenüber der Konkurrenz günstigeren Kostenstruktur. Diese wird entweder durch niedrigere Preise an die Kunden weitergegeben, um eine höhere Absatzmenge zu erzielen,... mehr >
1. Begriff: Analyse, Planung, Kontrolle (Kostenüberwachung) und Steuerung der im bankbetrieblichen Leistungserstellungsprozess anfallenden Betriebskosten mit dem Ziel der Optimierung der Kostenstruktur unter Berücksichtigung der Erlösseite. Entscheidend für die Nutzung von Kostensenkungs- und... mehr >
Teil des internen Rechnungswesens, in dem die Kosten für die betrieblichen Leistungen einer Rechnungsperiode ermittelt und verrechnet werden. 1. Im Fertigungsbetrieb wird zwischen Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung und Kostenträgerzeitrechnung unterschieden. 2. Im Bankbetrieb ist... mehr >
Kostenstellen sind abgegrenzte Verantwortungsbereiche der Kostenentstehung und Leistungserbringung mit dem Ziel, die angefallenen Kosten zu sammeln. Die Kosten werden nach dem Verursachungsprinzip zugeordnet. Kostenstellen sind einzelne Abteilungen, Betreuungsgruppen und Geschäftsstellen eines Kreditinstituts (organisatorische Teileinheiten des Betriebs, die bestimmte Funktionen ausüben). ... mehr >
1. Begriff: Teilrechnungssystem in der (traditionellen) Kosten- und Erlösrechnung im Bankbetrieb, das der Zuordnung von Kosten auf abgegrenzte Verantwortungsbereiche (Kostenstellen) nach dem Verursachungsprinzip dient. Bei verursachungsgerechter Zuordnung dient die Kostenstellenrechnung der... mehr >
Kostenträger sind i.d.R. Bankleistungen oder Gruppen von Bankleistungen, denen im Rahmen der Kalkulation Kosten zugerechnet werden. Kostenträger und damit Kalkulationsobjekte können aber auch Geschäftsarten sowie einzelne Kundenkonten und Kunden sein. ... mehr >
Kostenträgerzeitrechnung, Kostenträgerstückrechnung. ... mehr >
Unterform der Kostenträgerrechnung; Kalkulation, mit deren Hilfe die Selbstkosten eines einzelnen Kostenträgers errechnet werden. Gegensatz: Kostenträgerzeitrechnung. ... mehr >
Marktleistungsartenrechnung; Teilrechnungssystem in der (traditionellen) Kosten- und Erlösrechnung im Bankbetrieb, das die Ermittlung der Betriebskosten von Produkten oder Produktgruppen (Marktleistungen oder Marktleistungsarten) für einen bestimmten Zeitraum ermöglicht. Die... mehr >
Überprüfung der Kostenplanung durch Vergleich von Istwerten und Sollwerten (Kostenbudget). Die laufende Kontrolle der Kostenentwicklung in den einzelnen Bereichen dient der Aufrechterhaltung der Wirtschaftlichkeit (Budget-Management). Vgl. auch Kostenmanagement. ... mehr >
1.&nbsp;Begriff: Statisches Verfahren der Investitionsrechnung, welches die pro Periode anfallenden Kosten ins Zentrum der Betrachtung stellt und auch kalkulatorische Kosten (z.B. kalk. Abschreibungen und kalk. Zinsen) berücksichtigt, also auf Zahlungen als Rechnungselement verzichtet. Es wird in... mehr >
(franz. cote&nbsp;=&nbsp;Kurszettel); Zulassung eines Wertpapiers in den amtlichen (Börsen-)Handel und Aufnahme in das amtliche Kursblatt. Kotieren wird insbesondere in der Schweiz angewandt. ... mehr >
1. Begriff und Einordnung: statistische Maßgröße zur Quantifizierung der Korrelation zweier Zufallsvariablen bzw. quantitativer Merkmale (Zusammenhangs-/Korrelationsmaß). Hiermit können ausschließlich monotone, im Idealfall lineare Zusammenhänge erfasst werden. In der modernen... mehr >
Kontokorrentkredit. ... mehr >
Bankakzept. ... mehr >
Kreditofferte; Angebot eines Kreditinstituts auf Abschluss eines Kreditvertrags. Bei Annahme des Kreditangebots durch den in Aussicht genommenen Kreditnehmer wird ein schuldrechtlicher Kreditvertrag begründet. Formen: a) Kreditangebot unter Vorbehalt: Das endgültige Zustandekommen des... mehr >
1. Begriff/Charakterisierung: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurde 1948 als Anstalt des öffentlichen Rechts mit wirtschaftspolitischer Aufgabenstellung in Frankfurt am Main errichtet. Weitere Niederlassungen sind in Berlin, Bonn und Köln vorzufinden. Die KfW repräsentiert ein... mehr >
Kreditanzeigen nach KWG und CRR
1. Allgemeines: Anzeigen über&nbsp;Großkredite&nbsp;und&nbsp;Millionenkredite, die insbesondere von&nbsp;Instituten i.S. des KWG&nbsp; und von Instituten i.S. der CRR (Capital Requirements Regulation) abgegeben werden müssen.&nbsp;Organkredite&nbsp;sind seit der Sechsten KWG-Novelle durch den... mehr >
Kreditarten nach KWG und CRR
Kreditbegriff des KWG und der CRR. ... mehr >
1. bei Firmenkunden: Information über die Kreditwürdigkeit des Firmenkunden. Arten: a) Selbstauskunft des Kunden unter Vorlage aller wichtigen Unterlagen (Jahresabschlüsse, Planzahlen, Steuerbescheide, Vermögensaufstellungen etc.), b) Inanspruchnahme von Referenzen von anderen Banken, Kunden,... mehr >
1.&nbsp;Allgemeines: Von Anfang an wurde der Kreditbegriff im KWG durch Aufzählung einzelner Geschäftsarten sehr viel weiter gefasst als das&nbsp;Kreditgeschäft i.S. des KWG, um Umgehungen zu erschweren und eine möglichst umfassende Anknüpfung für Kreditanzeigen nach dem KWG zu schaffen. Seit... mehr >
Sofern nicht blanko vergeben, werden Kredite ganz oder teilweise durch Kreditsicherheiten unterlegt, um das Kreditrisiko für den Kreditgeber wirtschaftlich tragbar zu halten. Im Falle der Insolvenz des Kreditnehmers soll der wirtschaftliche Ausfall für das Kreditinstitut möglichst gering gehalten werden. ... mehr >
spezieller&nbsp;in § 265b StGB normierter Fall eines Betrugs. Wegen Kreditbetrugs macht sich jede strafmündige natürliche Person strafbar, die wissentlich und willentlich (Vorsatz) einem Betrieb bzw. Unternehmen (definiert in § 265b III Nr. 1 StGB) im Zusammenhang mit einem Antrag auf... mehr >
Kreditbewertungsagentur
Kreditstatus. ... mehr >
Anweisung an eine oder mehrere Banken, dem Begünstigten Beträge bis zu dem im Kreditbrief bezeichneten Höchstbetrag auszuzahlen (im Zusammenhang mit einem&nbsp;Akkreditiv). Wer aufgrund eines Kreditbriefs Zahlung verlangt, muss sich als sein rechtmäßiger Inhaber legitimieren. Der Reisekreditbrief ist eine Sonderform, die jedoch i.Allg. nicht mehr üblich ist. ... mehr >
Form einer Bürgschaft, die für einen aufgenommenen Kredit als zusätzliche Sicherheit eines Dritten vereinbart wird.&nbsp;Die Kreditbürgschaft kann auf einen bestimmten Höchstbetrag (Höchstbetragsbürgschaft) und auf einen bestimmten Zeitraum (Zeitbürgschaft) beschränkt sein. Einen... mehr >
Analytical Credit Datasets; 1.&nbsp;Allgemeines: eine im Rahmen der Bankenstatistik angeordnete Meldung zum Zwecke&nbsp;des Aufbaus einer analytischen granularen Mehrzweckdatenbank, welche harmonisierte Daten aus allen Mitgliedstaaten des Eurosystems auf Ebene des einzelnen Kredits und des... mehr >
Credit Event; Kreditderivate 2. ... mehr >
Krediterschleichung
"Vorfeld"-Tatbestand des Kreditbetrugs (§ 265b StGB), bei dem eine natürliche Person vorsätzlich einem Kreditinstitut oder anderen Dritten unwahre Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen (GuV), Vermögensübersichten oder wissentlich falsche Erklärungen über ihre wirtschaftliche Verhältnisse... mehr >
Kreditgarantiegemeinschaft
Spezialkreditinstitut (Spezialbank), das Ausfallbürgschaften für langfristige Investitionskredite übernimmt. Kreditgarantiegemeinschaften sind Kreditinstitute i.S. des KWG. ... mehr >
synonym für Giralgeld. ... mehr >
1. Begriff: Bei den Genossenschaftsbanken handelt es sich um Kreditinstitute, welche Gesellschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit repräsentieren und in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft firmieren. Diese gehören der genossenschaftlichen Bankengruppe an. Mit einer Genossenschaft... mehr >
Das Eigenkapital der Kreditgenossenschaften setzt sich aus den eingezahlten Geschäftsguthaben und den Rücklagen zusammen. Durch Zu- und Abgänge von Mitgliedern unterliegen die Geschäftsguthaben Schwankungen. Den Rücklagen kommt wegen der Kündbarkeit der Geschäftsguthaben eine besondere... mehr >
Das Leistungsangebot der Kreditgenossenschaft ist universalbanktypisch. Bei der Mittelbeschaffung nehmen aufgrund der Kundenstruktur (vorwiegend Mittelstand) und der großen Bankstellendichte die Spareinlagen und Sparbriefe eine herausragende Stellung ein. Im Rahmen der Mittelverwendung dominiert... mehr >
Als Kreditgeschäft gelten nach der engen Definition des Kreditwesengesetzes (KWG) (§ 1 I 2 Nr. 2 KWG) nur die Gewährung von Gelddarlehen und Akzeptkrediten (Kreditgeschäft i.S. des KWG), i.w.S. auch andere Bankgeschäfte (z.B. Diskontgeschäft), bei denen einer anderen Person ein Kredit eingeräumt wird (Kreditgeschäft, Einteilung). ... mehr >
Kreditgeschäft auf Termin
Forward Forward Deposit/Loan. ... mehr >
im sparkassenrechtlichen Sinne Kreditgeschäft, das die Sparkassen aufgrund ihrer Satzung durchführen dürfen und bei dem sie nach Art, Umfang und Besicherung der Kredite an die satzungsmäßigen Bestimmungen gebunden sind (Sparkassenkredit). ... mehr >
Das Kreditgeschäft i.S. des KWG ist ein Bankgeschäft i.S. des KWG (§ 1 I 2 Nr. 2 KWG), das „die Gewährung von Gelddarlehen und Akzeptkrediten“ umfasst. Der Begriff „Gelddarlehen“ knüpft nicht am wirtschaftlichen, sondern am rechtlichen Kreditbegriff (§ 488 BGB) an (Kredit). Factoring... mehr >
Kreditinstitut i.S. der KWG. ... mehr >
Ein Unternehmen, dessen Tätigkeit darin besteht, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder des Publikums entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren (Art.&nbsp;4 I Nr.&nbsp;1 CRR). ... mehr >
Ein Kreditinstitut i.S. des KWG ist ein Unternehmen, das Bankgeschäfte gewerbsmäßig oder in einem Umfang betreibt, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert (§&nbsp;1 I 1 KWG). Danach müssen für das Vorliegen eines Kreditinstituts i.S. des KWG drei Merkmale... mehr >
Kreditinstitute, die bestimmte im gesamtwirtschaftlichen Interesse liegende Aufgaben zu erfüllen haben, welche von den übrigen Bankengruppen wegen nicht ausreichender Kapitalkraft, mangelnder Rentabilität oder zu hohem Risiko nicht oder nicht in erforderlichem Umfang wahrgenommen werden. Sie... mehr >
1. Begriff: Im Gegensatz zur Debitkarte bietet die Kreditkarte bei Benutzung eine Kreditgewährung durch Zahlungsaufschub oder Möglichkeit der Ratenzahlung des Zahlungsbetrags. Sie dient dem bargeldlosen Zahlungsverkehr, unterscheidet sich aber von dessen Instrumenten, da sie zugleich eine... mehr >
1. Allgemein: Beim Drei-Parteien-System (vgl. Kreditkarte 3.) verkörpert die Kreditkarte die Erklärung des Kreditkartenherausgebers (bei American Express, Diners Club und JCB Erklärungen einer Kartenorganisation, bei Visa und Mastercard Erklärungen einer Bank), dass der namentlich genannte... mehr >
Durch die De-facto-Krediteinräumung (Zahlungsaufschub) wird die Kreditkarte als absatzpolitisches Instrument eingesetzt, das zur Verkaufsförderung dient. Bei Bankkreditkarten ergeben sich Erträge aus den Provisions- bzw. Disagio-Einnahmen vom Vertragsunternehmen. Bei Kreditkarten, die dem Kunden... mehr >
Unternehmen, das Kreditkarten emittiert. Eine Kreditkartengesellschaft kann, muss aber kein Kreditinstitut i.S. des KWG sein, weil hierbei kein Bankgeschäft i.S. des KWG vorliegt; sie steht aber regelmäßig in Kooperation mit einer Bank. ... mehr >
Eine Kreditklemme (Credit Crunch) liegt vor, wenn eine generelle und flächendeckende Einschränkung des Kreditangebots zu spüren ist, die über das normale zyklische volkswirtschaftliche Maß hinausgeht. In Bezug auf die Unternehmensfinanzierung&nbsp;durch Banken besteht bei einer gegebenen... mehr >
1. Kreditkontrolle vor Kreditvergabe: Kontrolle der Kreditsachbearbeitung vor Auszahlung des Darlehens und vor Bereitstellung des Kredits. 2. Kreditkontrolle nach Kreditvergabe: sich turnusmäßig wiederholende Prüfung des Kreditengagements (Kreditüberwachung). ... mehr >