Source: http://forum.chemikalien.de/ist-kaliumnitrat-illegal-t12952-30.html
Timestamp: 2018-01-16 09:32:24
Document Index: 33709686

Matched Legal Cases: ['§1', '§1', '§4', '§2', '§3', '§ 2', '§ 8', '§ 27', '§ 1', '§1', '§ 328', '§8', '§2', '§1', '§4', 'Art. 5', 'Art. 5', '§1', '§8']

chemikalien.de - Thema anzeigen - Ist Kaliumnitrat illegal?
Ist Kaliumnitrat illegal?
Registriert: 11.01.2007, 08:44
Jetzt nochmals meine Interpretation:
Nach Anhang Zu Â§1, Nr. 20 Spalte 2 gilt: "dÃ¼rfen nicht an den privaten Endverbraucher abgegeben werden."
=> CMR Stoffe dÃ¼rfen nicht an Privatpersonen abgegeben werden.
Aber, Â§1 Abs. 2 nennt "wissenschaftlichen Lehr- und Ausbildungszwecken sowie Analysezwecken in den dafÃ¼r erforderlichen Mengen"
Da jedoch der Anhang bereits die Sachlage detailliert beschreibt (was nicht bei allen Stoffen so ist), entfÃ¤llt diese Freistellung. Zumal man als Privatperson kaum einen wissenschaftlichen Lehr- und Ausbildungszweck nachweisen kann. Der Analysezweck ist auch schwer nachzuweisen, denn dann mÃ¼sste man angeben, warum man eine Analyse durchfÃ¼hren muÃŸ, was einer Privatperson kaum gelingen wird. Auch relevant ist der Nachsatz "in den dafÃ¼r erforderlichen Mengen". Daraus Folgt, ein Vorrat ist nur zulÃ¤ssig, wenn weitere Analysen absehbar sind.
Jetzt noch zu DerMeister
.... aber wenn du mal Ã¼berlegst, was machen denn die Feinchemikalienhersteller um dem aus dem Weg zu gehen..... solche wie Merck verkaufen dann einfach nicht an Privatpersonen!
Schon mal Â§4 Abs. 2 ChemVerbV gelesen? Nach diesem Absatz ist der Versandhandel mit T und T+ Stoffen, sowie die Abgabe am Automaten, an Privatpersonen untersagt. Viele ChemikalienhÃ¤ndler weiten das noch etwas aus und verkaufen grundsÃ¤tzlich nichts an Privatpersonen. Aus gutem Grund, der Aufwand der Dokumentation und die Erfordernis der NachprÃ¼fung zugelassener Verwendung ist bei Privatpersonen groÃŸ und umfangreich und kostet den ChemikalienhÃ¤ndler mehr als es ihm einbringt. Zumal dann immer noch ein erhebliches haftungsrechtliches Risiko bestehen bleibt, welches von keiner Versicherung abgedeckt wird. Warum sollte sich dann eine Firma wie z.B. Merck mit Kleinkram fÃ¼r ein paar 100 Euro rumschlagen, bei der die Gewinnmarge durch den hÃ¶heren Verwaltungsaufwand aufgefressen wird?
PS: Ja, das Thema hatten wir schon, aber es ist doch auffallend, wie viele Gesuche und Gebote, auch von reglementierten Chemikalien, hier Ã¼ber das Forum (und dann per PM) laufen. Gleichzeitig wird aber Ã¼ber negative Presse berichtet und dann dargestellt, dass hier doch alle nur harmlose und zugelassene Dinge treiben. FÃ¼r mich ein Widerspruch. Ãœbrigens, so manches, was hier im Forum abgeht ist kein Bagatelldelikt mehr, sondern geht deutlich in Richtung Straftat und da hÃ¶rt bei mir der SpaÃŸ auf.
10.05.2007, 06:35
Laborratte1984
Registriert: 14.09.2005, 12:06
Ãœbrigens, so manches, was hier im Forum abgeht ist kein Bagatelldelikt mehr, sondern geht deutlich in Richtung Straftat und da hÃ¶rt bei mir der SpaÃŸ auf.
Dann werde doch mal konkret...
Fakt ist dass man auch als Privatperson, wenn man die richigen leutz kennt nahzu alles bekommt, dass kann ich nur immerwieder sagen, denn wenn ich 250 ml 1-Phenyl-propan-2-on (Kat. I od. II der Ã¼berwachungspflichtigen Substanzen) aus der Apo!!! bekomme, weil der Gewinn, den der Apo-Mensch macht relatv hoch ist (pro chemikalie 10-20 euro) und ich gerade einmal eine belehrung (Ausdruck) unterschreiben muss, dann nenne ich den bÃ¼rokratischen Aufwand werder kostenintensiv noch anstrengend fÃ¼r den ZwischenhÃ¤ndler..und die Chemikalien sind durchweg von merck, fluka od. aldrich...warum sollte das bei personen die sich sowohl durch Auftreten als auch Wissen geschickt anstellen nicht klappen.
Der Gestetzgeber lÃ¤sst diesen(e) Spielraum bzw. -lÃ¼cke und wenn dass ausgenutzt wird ist das vÃ¶llig legitim, da es legal!!! ist!
"Organic chemistry is for people who like to cook." Dr. Alexander Shulgin
10.05.2007, 13:09
Nach diesem Absatz ist der Versandhandel mit T und T+ Stoffen, sowie die Abgabe am Automaten, an Privatpersonen untersagt.
Das sollte bekannt sein!
Viele ChemikalienhÃ¤ndler weiten das noch etwas aus und verkaufen grundsÃ¤tzlich nichts an Privatpersonen. Aus gutem Grund, der Aufwand der Dokumentation und die Erfordernis der NachprÃ¼fung zugelassener Verwendung ist bei Privatpersonen groÃŸ und umfangreich und kostet den ChemikalienhÃ¤ndler mehr als es ihm einbringt.
Was aber nicht bei ALLEN deren angebotenen Chemikalien der Fall ist! Wenn ich jetzt da 100 g NaCl pa kaufen will, ist der Verwaltungsaufwand gleich Null! Verkaufen tun sie das trotzdem nicht! Aber vielleicht trifft das Beispiel mit Merck nicht so ganz die Sache, da die sich auch als GroÃŸhÃ¤ndler/erzeuger sehen! Da gibt das wohl so oder so wenige, die solcherlei Produkte an privat verkaufen! Nicht nur in dieser Branche!
Ja, das Thema hatten wir schon, aber es ist doch auffallend, wie viele Gesuche und Gebote, auch von reglementierten Chemikalien, hier Ã¼ber das Forum (und dann per PM) laufen.
Wenn du dir noch mal das hier durchliest:
Was sagt uns das wenn die Sachen schon in der Hand von privaten Endverbrauchern ist? Auf welchen Wegen auch immer.
Â§2 (1) Wer gewerbsmÃ¤ÃŸig oder selbstÃ¤ndig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung Stoffe oder Zubereitungen in den Verkehr bringt, die nach der Gefahrstoffverordnung mit den Gefahrensymbolen T (giftig) oder T+ (sehr giftig) zu kennzeichnen sind, bedarf der Erlaubnis der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde.
steht immer nur was von irgendwelchen gewerbsmÃ¤ÃŸigen in Verkehr bringen! Nichts steht davon, wenn Person XY irgendetwas von Substanz XY mit T oder T+ an Person YZ abgeben mÃ¶chte!
Das einzige wÃ¤re:
Â§3 b)als Endabnehmer diese Stoffe und Zubereitungen in erlaubter Weise verwenden will,
und keine Anhaltspunkte fÃ¼r eine unerlaubte WeiterverÃ¤uÃŸerung oder Verwendung bestehen,
Aber selbst das wÃ¼rde nur ziehen, wenn das einer das z.B. in der Apo fÃ¼r den und den Zweck gekauft hat! Aber was ist, wenn er die einfach so hat?!
Dann kÃ¶nnte halt nur noch das hier ziehen:
(2) 1Stoffe und Zubereitungen nach Â§ 2 Abs. 1 dÃ¼rfen im Versandhandel nur an WiederverkÃ¤ufer, berufsmÃ¤ÃŸige Verwender oder Ã¶ffentliche Forschungs-, Untersuchungs- oder Lehranstalten abgegeben werden. 2Satz 1 findet auch Anwendung, wenn die Abgabe nicht gewerbsmÃ¤ÃŸig oder selbstÃ¤ndig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung erfolgt.
Aber wenn du hierduch dann das hier bemÃ¤ngelst:
kannst du ja garnicht wissen, ob dieses tatsÃ¤chlich ein Versandhandel ist! Man kann sich ja schlieÃŸlich auch treffen.... daher wird auch alles weitere per PN geregelt, so kÃ¶nnen die beiden Parteien dementsprechend handeln!
06.05.2007 ------> 5 Jahre dabei!
11.05.2007, 01:20
Laborratte1984 hat geschrieben:
BitteschÃ¶n
ChemVerbV; "Â§ 8 Straftaten
Nach Â§ 27 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 bis 4 des Chemikaliengesetzes wird bestraft, wer vorsÃ¤tzlich oder fahrlÃ¤ssig1. entgegen Â§ 1 in Verbindung mit dem Anhang die dort aufgefÃ¼hrten Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse in den Verkehr bringt..."
Nach Â§1 ist z.B. die Abgabe von CMR Stoffen der Kategorie 1 und 2 an Privatpersonen untersagt. Somit ist jede Weitergabe dieser Stoffe, auch von Privatpersonen an andere Privatpersonen ebenfalls eine Straftat.
Noch ein Beispiel gefÃ¤llig?
Strafgesetzbuch Â§ 328 Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und anderen gefÃ¤hrlichen Stoffen und GÃ¼tern
...(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fÃ¼nf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unter grober Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten
...2. gefÃ¤hrliche GÃ¼ter befÃ¶rdert, versendet, verpackt oder auspackt, verlÃ¤dt oder entlÃ¤dt, entgegennimmt oder anderen Ã¼berlÃ¤ÃŸt
und dadurch die Gesundheit eine anderen, ihm nicht gehÃ¶rende Tiere oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefÃ¤hrdet.
(5) Handelt der TÃ¤ter fahrlÃ¤ssig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
Das ist z.B. der Fall, wenn jemand per Post Chemikalien versendet und die Sendung nicht ordnungsgemÃ¤ÃŸ als Gefahrgut deklariert.
Diverse Anleitungen fÃ¼r Explosivstoffmischeungen usw. fallen auch noch unter diverse StraftatbestÃ¤nde usw. usf.
11.05.2007, 06:36
Das sagt uns dann, dass der private Enverbraucher im Besitz eines Stoffes ist, der ihm vom EigentÃ¼mer unzulÃ¤ssigerweise abgegeben wurde. => Straftat nach Â§8 ChemVerbG, (die den Abgebenden trifft) => Der Stoff ist in den Besitz (die Sachherrschaft) der Privatperson Ã¼bergegangen, aber nicht in deren Eigentum, denn die zuvor begangene Straftat verhindert den EigentumsÃ¼bergang. Das kann man vergleichen mit Hehlerware, an welcher man auch kein Eigentum erwerben kann.
Findet jetzt z.B. die Polizei solche Ware bei einer Privatperson, so ist diese Besitzer , aber nicht EigentÃ¼mer der Sache. Der Stoff wird beschlagnahmt und entsorgt, die Kosten darf der Besitzer, als HandlungsstÃ¶rer, tragen, obwohl er nicht EigentÃ¼mer des Stoffes ist.
Â§2 (1) Wer gewerbsmÃ¤ÃŸig oder selbstÃ¤ndig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung Stoffe oder Zubereitungen in den Verkehr bringt, ....
Ich habe vom Â§1 geschrieben, und mich auf CMR Stoffe bezogen, welche einer allgemeinen AbgabebeschrÃ¤nkung an Privatpersonen unterliegen.
Â§4 ChemVerbV regelt dann noch den Versandhandel
Wetten, dass einiges per Post verschickt wird und nicht persÃ¶nlich Ã¼bergeben wird!
Komisch auch, dass immer wieder nach CMR Stoffen gesucht oder solche angeboten werden, obwohl selbige einem Abgabeverbot an Privatpersonen unterliegen.
11.05.2007, 06:57
Das sagt uns dann, dass der private Enverbraucher im Besitz eines Stoffes ist, der ihm vom EigentÃ¼mer unzulÃ¤ssigerweise abgegeben wurde.
Das stimmt so nicht! Kann es auch garnicht! Denn was ist z.B. mit BestÃ¤nden die weit vor diesen Gesetzen oder vor deren drastischer Einstufung im Privatbesitz war? Nehmen wir z.B. nur mal das gerne von dir zitierte Kaliumdichromat! Das war sogar lange Zeit in ChemiebaukÃ¤sten! Da kann wohl von einem unzulÃ¤ssigen abgeben nicht die Rede sein!!!
Der Stoff ist in den Besitz (die Sachherrschaft) der Privatperson Ã¼bergegangen, aber nicht in deren Eigentum, denn die zuvor begangene Straftat verhindert den EigentumsÃ¼bergang. Das kann man vergleichen mit Hehlerware, an welcher man auch kein Eigentum erwerben kann.
Damit ist auch das hier alles unwirksam!
Gerde auch bei Chemikalien ist dieses schwer nachvollziehbar!
Das klang hier aber noch ganz anders:
Aber mal ehrlich: Ist das unser Problem? Sicher nicht.... denn die handelnden Parteien sind dafÃ¼r verantwortlich!
Dazu habe ich dir auch schon oben was geschrieben!
AuÃŸerdem erinnere ich mich, daÃŸ ich dir ja schon mal bespiele gegeben habe, wo auch andere CMR-Stoffe ganz legal an Privatpersonen abgegeben werden..... denken wir nur mal wieder an Blei.......
11.05.2007, 13:56
dann geb mir beispiele fÃ¼r nicht legale explosivstoffrezepte im forum.
wikipedia liefert dir 100 mal mehr aleitungen, als das forum
11.05.2007, 14:01
[quote=ich sag einfach mal S******l und H*************r
PS: hoffentlich hab ich mich bei den sternchen net verzÃ¤hlt [/quote]
Wiso, ist doch kein Geheimniss, die Rezeptur von Schwarzpulver. Sie steht sogar in ziemlich genauer Zusammensetzung auf Wikipedia
06.08.2007, 14:06
Ich habe auch etlich Kaliumnitrat zu Hause... da werden etliche GummibÃ¤rchen drin verkokelt =D
06.08.2007, 15:19
Registriert: 29.12.2006, 10:44
mhh ich habe auch etliche nitrate (darunter auch kaliumnitrat zb. zur HNO3-destillation) -.- illegal ist es auf keinen fall, aber das wurde ja schong eklÃ¤rt
06.08.2007, 18:09
Registriert: 07.08.2005, 15:37
tiefflieger hat geschrieben:
Da jedoch der Anhang bereits die Sachlage detailliert beschreibt (was nicht bei allen Stoffen so ist), entfÃ¤llt diese Freistellung. Zumal man als Privatperson kaum einen wissenschaftlichen Lehr- und Ausbildungszweck nachweisen kann.
Nee. Der gilt allgemein, solange in Spalte 3 nicht steht, dass zum Inverkehrbringen z.B. eine Erlaubnis notwendig ist.
Und dass ein Erfinder evtl. etwas Blei, Dichromat usw. braucht, ist auch nicht so abwegig.
Der Analysezweck ist auch schwer nachzuweisen, denn dann mÃ¼sste man angeben, warum man eine Analyse durchfÃ¼hren muÃŸ, was einer Privatperson kaum gelingen wird.
Das kann sehr wohl notwendig sein. Mal angenommen, es
stellt jemand ein Produkt her, was er zum Patent anmelden will.
Dann muss er die Zusammensetzung evtl. untersuchen.
Und dazu kann ein CMR-Stoff notwendig sein.
PS: Ja, das Thema hatten wir schon, aber es ist doch auffallend, wie viele Gesuche und Gebote, auch von reglementierten Chemikalien, hier Ã¼ber das Forum (und dann per PM) laufen.
Diese Stoffe sind in Haushaltsreinigern usw. zum Verbraucherschutz reguliert. Nur das wollte die EU.
Ausserdem sind sie zum Arbeitsschutz reguliert, wenn jemand
jeden Tag 12 Stunden damit hantieren muss.
Wenn jemand in seiner Freizeit einmal damit einmal kurz experimentiert, um eine Erfindung zu entwickeln, dann ist das weniger bedenklich
und daran gar nichts Verwerfliches, hier nach so einer Chemikalie zu fragen.
Gleichzeitig wird aber Ã¼ber negative Presse berichtet und dann dargestellt, dass hier doch alle nur harmlose und zugelassene Dinge treiben. FÃ¼r mich ein Widerspruch.
Ganz und gar nicht. Wenn Dichromat etwa in einer Oxidationsschmelze
hergestellt wird oder sonst damit etwa im Rahmen der Weiterbildung
oder der Entwicklung von Erfindungen experimentiert wird, dann ist
das erlaubt. Lies mal Art. 5 III GG und Urteile des Bundesverfassungsgerichts dazu. Art. 5 GG ist auch ein Gesetz
und danach und nach den anderen Artikeln muss sich jedes andere Gesetz
richten! Die Regierunmg kann nicht einfach hergehen und sagen, mir passt
nicht, dass ein neuer Edison Dichromat kaufen kann also verbiete ich
es. Das hat sie deshalb auch nicht gemacht.
Das kannst Du offenbar nicht richtig beurteilen.
Zuletzt geändert von dbx am 08.08.2007, 01:27, insgesamt 1-mal geändert.
08.08.2007, 00:30
Auch an eine volljÃ¤hrige Privatperson darf Kaliumdichromat nicht abgegeben werden. Siehe ChemVerbV. (Anhang zu Â§1, Nr. 20) => Man kann in den Besitz der CMR Chemikalie gelangen (indem der Abgebende die entsprechende Verordnung missachtet), aber Eigentum kann man daran nicht erwerben (ja das sind jetzt juristische Spitzfindigkeiten).
Du bist offenbar einer dieser Strategen, die diese seltsamen Auffassungen vor geraumer Zeit vorgebracht haben.
Habt Ihr eigentlich auch daran gedacht, dass bei so einer
Chemikalien-Prohibition, wie Ihr sie wollt, Eure Pensionen in Gefahr
Mit der deutschen Grossindustrie geht es rapide bergab.
Wenn Ihr jetzt jeden Erfinder ohne jede Notwendigkeit
wegen solcher Dinge schikaniert, werden wir im
Wettbewerb mit China auf die Nase fallen, dass
Renten und Pensionen komplett in Gefahr geraten.
Denn dann gibt es keine neuen Unternehmen mehr,
die den Steuerausfall bei AEG und Co. ersetzen.
Es besteht meist kein Unterschied zwischen einem
nicht-gewerblichen Erfinder, der erste
Schritte zum eigenen Unternehmen macht, und einem
berufsmaessigem Verwender. Was soll also diese Hysterie?
Zuletzt geändert von dbx am 08.08.2007, 01:29, insgesamt 1-mal geändert.
08.08.2007, 00:41
Das sagt uns dann, dass der private Enverbraucher im Besitz eines Stoffes ist, der ihm vom EigentÃ¼mer unzulÃ¤ssigerweise abgegeben wurde. => Straftat nach Â§8 ChemVerbG, (die den Abgebenden trifft) => Der Stoff ist in den Besitz (die Sachherrschaft) der Privatperson Ã¼bergegangen, aber nicht in deren Eigentum, denn die zuvor begangene Straftat verhindert den EigentumsÃ¼bergang.
Erstens gilt das bei Dichromaten erst seit 1994. Hat jemand vor 1994
gekauft, gab es gar keine Regelung, die das verboten hat.
Zweitens liegt in der Regel keine Straftat vor.
Das kann man vergleichen mit Hehlerware, an welcher man auch kein Eigentum erwerben kann.
Das ist der Gipfel der Frechheit.
So argumentieren nichtmal die meisten an der obigen Aktion beteiligten
Stellen. Ich nehme an, Du bist scheinbar der oberste Verfechter
dieser "Chemikalien-Prohibition". Ist Euch eigentlich klar, dass diese
Stoffe jeden Tag im Alltag in Benzin, 1 und 2 Euros, in Medikamenten,
in Strassenteer, in Lebensmitteln (Benzo[a]pyren in Grillgut),
in Gewichten an Gardinen und an Autoreifen, in
Elektronik und am Arbeitsplatz vorkommen und dort oft eine ganz
andere Gefahr darstellen?
Du solltest eigentlich auch das Grundgesetz kennen und beachten.
Auch wenn es Dir wahrscheinlich nicht einleuchten wird, weil Du
nie damit zu tun hattest: Diese Stoffe werden gebraucht.
Wie soll jemand, der zum Beispiel etwas Nickel als Katalysator
zur Entwicklung einer neuen Biogas-Brennstoffzelle braucht,
das ausprobieren, wenn er kein Nickel bekommen kann?
08.08.2007, 01:01
lakerads
Registriert: 24.05.2009, 17:14
Re: Ist Kaliumnitrat illegal?
Der Kauf von Kaliumnitrat ist nicht illegal.
Doch wo kann man am besten Kaliumnitrat (Salpeter) online kaufen?