Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NVwZ%202004,%20108
Timestamp: 2019-07-23 19:19:24
Document Index: 349581461

Matched Legal Cases: ['§ 99', '§ 99', '§ 99', '§ 99', '§ 99', '§ 99', '§ 99', 'Art. 6', '§ 130', '§ 34', 'Art. 6', '§ 130', '§ 34', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 16', '§ 6', 'Art. 72', 'Art. 74', '§ 25', '§ 25', '§ 27', '§ 1', '§ 4', 'Art. 72', 'Art. 74', '§ 64', '§ 66', '§ 4']

Rechtsprechung: NVwZ 2004, 108 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 25.09.2003 | BVerwG, 15.08.2003 | BVerwG, 14.11.2002
https://dejure.org/2003,1304
BVerwG, 14.08.2003 - 20 F 1.03 (https://dejure.org/2003,1304)
BVerwG, Entscheidung vom 14.08.2003 - 20 F 1.03 (https://dejure.org/2003,1304)
BVerwG, Entscheidung vom 14. August 2003 - 20 F 1.03 (https://dejure.org/2003,1304)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2003,1304) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
In-camera"-Verfahren; Reichweite des § 99 Abs. 2 VwGO; Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen im Verwaltungsprozess.
"in-camera"-Verfahren; Reichweite des § 99 Abs. 2 VwGO; Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen im Verwaltungsprozess.
"In-camera"-Verfahren; Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen im Verwaltungsprozess; Aktenvorlagepflicht der Behörde; Abwägung zwischen dem Interesse an der Offenlegung und der Wahrung des Geschäftsgeheimnisses
"in-camera"-Verfahren; Reichweite des § 99 Abs. 2 VwGO; Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen im Verwaltungsprozess
Zusammenfassung von "RegTP muss Akten zu TAL-Entgelten vollständig vorlegen" von RA Dr. Philipp Steinwärder, original erschienen in: MMR 2003, 732 - 733.
BVerwGE 118, 350
K&R 2004, 99
DÖV 2004, 77
a) den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. August 2003 - BVerwG 20 F 1.03 -,.
Das Bundesverwaltungsgericht wies die dagegen gerichteten Beschwerden der Beschwerdeführerin zurück (BVerwGE 118, 350;… BVerwG, NVwZ 2004, S. 105).
Nach § 99 Abs. 2 VwGO kann die gerichtliche Feststellung der Rechtswidrigkeit der Offenlegungsentscheidung beantragt werden (Beschluss des Fachsenats beim Bundesverwaltungsgericht für Entscheidungen nach § 99 Abs. 2 VwGO vom 14. August 2003 - BVerwG 20 F 1.03 - BVerwGE 118, 350).
Die allein gegen die Entscheidung zum Hauptantrag erhobene Beschwerde hat das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 14. August 2003 BVerwG 20 F 1.03 (BVerwGE 118, 350) zurückgewiesen.
vgl. BVerwG, Beschluss vom 14. August 2003 - 20 F 1.03 -, BVerwGE 118, 350 = juris Rn. 3 f.; OVG Lüneburg, Beschluss vom 26. Oktober 2009 - 14 PS 4/09 -, NVwZ 2010, 199 = juris Rn. 2; vgl. hierzu auch Schenke, NVwZ 2008, 938 (940), und Schroeter, NVwZ 2011, 457 (459 f.).
Der Fachsenat des Verwaltungsgerichtshofs ist zutreffend davon ausgegangen, dass mit einem Antrag nach § 99 Abs. 2 Satz 1 VwGO nicht nur die Rechtmäßigkeit einer Sperrerklärung der obersten Aufsichtsbehörde zur Überprüfung gestellt werden kann, sondern ebenso die behördliche Entscheidung, einem Aktenvorlageersuchen des Verwaltungsgerichts zu entsprechen, sei es, weil schon Geheimhaltungsgründe nach § 99 Abs. 1 Satz 2 VwGO verneint werden, sei es, weil im Rahmen der Ermessensentscheidung die Abwägung zugunsten einer Vorlage ausfällt (Beschlüsse vom 14. August 2003 - BVerwG 20 F 1.03 - BVerwGE 118, 350 ff.; vom 12. Januar 2006 - BVerwG 20 F 12.04 - BVerwGE 125, 40 …und vom 22. März 2007 - BVerwG 20 F 3.06 - juris Rn. 3 bis 6).
https://dejure.org/2003,1720
BVerwG, 25.09.2003 - 4 B 68.03 (https://dejure.org/2003,1720)
BVerwG, Entscheidung vom 25.09.2003 - 4 B 68.03 (https://dejure.org/2003,1720)
BVerwG, Entscheidung vom 25. September 2003 - 4 B 68.03 (https://dejure.org/2003,1720)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2003,1720) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
EMRK Art. 6 Abs. 1; VwGO § 130 a; BauGB § 34
Mündliche Verhandlung; Berufungsinstanz; Berufungsverfahren; begründete Berufung
Bauvorhaben verstößt gegen das Gebot der Rücksichtnahme; Prüfung einer Brandwand im Baugenehmigungsverfahren
EMRK Art. 6 Abs. 1; VwGO § 130a; BauGB § 34
Nachbarklage gg. Baugenehmigung - Mündliche Verhandlung?
VG Regensburg, 26.06.2002 - RO 2 K 01.1820
VGH Bayern, 29.04.2003 - 20 B 02.1904
NJW 2004, 1058 (Ls.)
NVwZ 2004, 108
ZfBR 2004, 390 (Ls.)
Das Revisionsgericht kann die Entscheidung für die Durchführung des vereinfachten Berufungsverfahrens nur darauf überprüfen, ob das Oberverwaltungsgericht von seinem Ermessen fehlerfrei Gebrauch gemacht hat (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 12. März 1999 - 4 B 112.98 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 35 S. 5 m.w.N. und vom 25. September 2003 - 4 B 68.03 - NVwZ 2004, 108 ).
Das Revisionsgericht kann die Entscheidung für die Durchführung des vereinfachten Berufungsverfahrens nur darauf überprüfen, ob das Oberverwaltungsgericht von seinem Ermessen fehlerfrei Gebrauch gemacht hat (vgl. Beschlüsse vom 12. März 1999 - BVerwG 4 B 112.98 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 35 S. 5 m.w.N. und vom 25. September 2003 - BVerwG 4 B 68.03 - NVwZ 2004, 108 ).
Das Revisionsgericht kann die Entscheidung für die Durchführung des vereinfachten Berufungsverfahrens nur darauf überprüfen, ob das Oberverwaltungsgericht von seinem Ermessen fehlerfrei Gebrauch gemacht hat (vgl. Beschluss vom 12. März 1999 - BVerwG 4 B 112.98 - Buchholz 310 § 130 a VwGO Nr. 35 S. 5 m.w.N.; Beschluss vom 25. September 2003 - BVerwG 4 B 68.03 - NVwZ 2004, 108 ; Beschluss vom 11. Dezember 2003 - BVerwG 6 B 60.03 - Umdruck S. 10).
BVerwG, 16.04.2019 - 1 B 22.19
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision wegen Verfahrensmängeln; …
BVerwG, 15.04.2019 - 1 B 34.19
Berücksichtigen des Vortrags eines Asylsuchenden zu einer individuellen …
BVerwG, 10.06.2008 - 3 B 107.07
Auslegung; Ermessen; mündliche Verhandlung; Rechtsfrage; Rechtsmaterie; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2010 - 13 A 1211/10
Anspruch eines in den Niederlanden ansässigen Unternehmens auf Erteilung einer …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2010 - 13 A 1215/10
Auslegung des § 16g Abs. 2 S. 2 Pflanzenschutzgesetz ( PflSchG ); Vereinbarkeit …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2010 - 13 A 1212/10
OVG Nordrhein-Westfalen, 04.08.2008 - 13 A 2146/06
Voraussetzungen der Anerkennung einer Ausbildungsstätte nach § 6 …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2010 - 13 A 1214/10
Vereinbarkeit einer Sperrfrist wegen Missbrauchs für die Neuerteilung einer …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2010 - 13 A 1216/10
Aufhebung eines Bescheids des Bundesamtes für Verbraucherschutz und …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2010 - 13 A 1213/10
Sperrfrist für die Erteilung der Verkehrsfähigkeitsbescheinigung für ein …
https://dejure.org/2002,2678
BVerwG, 14.11.2002 - 5 C 37.01 (https://dejure.org/2002,2678)
BVerwG, Entscheidung vom 14.11.2002 - 5 C 37.01 (https://dejure.org/2002,2678)
BVerwG, Entscheidung vom 14. November 2002 - 5 C 37.01 (https://dejure.org/2002,2678)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2002,2678) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
GG Art. 72 (F. 1. Januar 1964), Art. 74 (F. 23. August 1976); BVG § ... 25 Abs. 1, 2, § 25a Abs. 1, § 25b Abs. 1, § 27d Abs. 1 Nr. 8 (F. 1982 bzw. Nr. 7 F. 1990), Abs. 3 Satz 1; Hess. Landesblindengeldgesetz § 1 Abs. 1 Satz 1, § 4 Abs. 1
Anrechnung von Leistungen der Kriegsopferfürsorge (Blindenhilfe) auf Landesblindengeld; Blindenhilfe als Leistung der Kriegsopferfürsorge und Landesblindengeld; Landesblindengeld, keine Anrechnung von auf Leistungen der Blindenhilfe im Rahmen der Kriegsopferfürsorge.
Anrechnung von Leistungen der Kriegsopferfürsorge (Blindenhilfe) auf Landesblindengeld; Blindenhilfe als Leistung der Kriegsopferfürsorge und Landesblindengeld; Landesblindengeld, keine Anrechnung von - auf Leistungen der Blindenhilfe im Rahmen der Kriegsopferfürsorge.
Konkurrierende Leistungen der Blindenhilfe nach Entschädigungsrecht einerseits und Landesrecht andererseits
Leistung von Blindenhilfe auf der Grundlage des Bundesversorgungsgesetzes - Erstattungsansprüche bei landesrechtlicher Gewährung von ergänzendem Blindengeld (Hessisches Landesblindengeldgesetz) - Verpflichtung der Länder zur Erbringung freiwilliger sozialer Leistungen unter Anrechnung auf die Kriegsopferfürsorge - Freistellung des Bundes von Kriegsfolgelasten durch Leistungen der Länder
Kriegsopferfürsorge - Anrechnung von Leistungen der Kriegsopferfürsorge [Blindenhilfe] auf Landesblindengeld; Blindenhilfe als Leistung der Kriegsopferfürsorge und Landesblindengeld; Landesblindengeld, keine Anrechnung von - auf Leistungen der Blindenhilfe im Rahmen der Kriegsopferfürsorge
Hinsichtlich des Landesblindengelds besteht eine eigenständige Gesetzgebungskompetenz der Länder nach Art. 72 Abs. 1 GG, weil die Landesblindengeldgesetze nicht in die Gesetzgebungszuständigkeit des Bundes nach Art. 74 eingreifen (vgl BVerwG Urteil vom 14.11.2002 - 5 C 37/01 - BVerwGE 117, 172, 175 f; OVG Rheinland-Pfalz Urteil vom 27.4.2016 - 7 A 10006/16 - Juris RdNr 26) .
Mit "gleichartigen Leistungen nach anderen Rechtsvorschriften" im Sinne der vorgenannten Bestimmungen können mithin nach der dargestellten Rechtsentwicklung nur Leistungen aufgrund von Vorschriften außerhalb des Sozialhilferechts des SGB XII (früher BSHG) gemeint sein (vgl. zum Verhältnis der Kriegsopferfürsorge nach dem BVG und landesrechtlichen Leistungen allerdings BVerwGE 117, 172 ff.).
Darin fügt sich auch das LBlindG ein, welches für seinen Geltungsbereich dieses bundesrechtliche Leistungssystem nicht durchbrechen will (vgl. hierzu auch BVerwGE 117, 172, 176 ; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 6. April 2000 - 7 S 1967/98 - FEVS 52, 159).
In das sozialhilferechtliche Leistungssystem passt sich auch das LBlindG ein, welches dieses System seiner Intention nach unangetastet lässt (vgl. nochmals BVerwGE 117, 172, 176; ferner VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 6. April 2000 a.a.O.), sodass das Pflegegeld (§ 64 SGB XII) nicht nur mit Bezug auf die Bundesblindenhilfe, sondern auch hinsichtlich der Landesblindenhilfe im Umfang der pauschalen Anrechnungsregelung des § 66 Abs. 1 Satz 2 SGB XII nachrangig ist.
Ebenso für das hessische Landesblindenrecht: BVerwG, Urteil vom 14.11.2002 - 5 C 37.01 -, BVerwGE 117, 172 = NVwZ-RR 2003, 506; vgl. auch LSG Bad.-Württ., Urteil vom 21.9.2006 - L 7 SO 5514/05 -, FEVS 58, 389 = ZFSH/SGB 2007, 103.
zum kompetenzrechtlichen Ansatz nunmehr auch BVerwG, Urteil vom 14.11.2002 - 5 C 37.01 -, a.a.O.
vgl. BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 5 C 37.01 -, BVerwGE 117, 172, juris, (zum Hessischen Landesblindengesetz).
Es trifft Regelungen - wie die Anrechnungsbestimmung des § 4 Abs. 1 LBlindenGG zum Ausdruck bringt - auf der als bestehend vorausgesetzten Grundlage der Leistungssysteme des Bundes und bietet - wie oben ausgeführt - zum Ausgleich blindheitsbedingter Nachteile in Ergänzung der bestehenden bundesrechtlichen Fürsorgeleistungen landesrechtliche Leistungen an (vgl. hierzu zum hessischen Blindengeld BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 5 C 37.01-, BVerwGE 117, 172 = juris, Rn. 15).