Source: https://grafing.de/rathaus-service/aktuelles/archiv/2019-1/vollzug-des-baugesetzbuches-baugb.html
Timestamp: 2020-08-13 02:12:13
Document Index: 81817677

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 10', '§ 13', '§ 10', '§ 214', '§ 13', '§ 214', '§ 44', '§ 39', '§ 39']

Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB) - 2019 - Archiv - Aktuelles - Rathaus & Service - Stadt Grafing
Änderung des Bebauungsplanes „Dobelklause" im Geltungsbereich des Änderungsbebauungsplanes „Georg-Baumann-Straße" zur Nachverdichtung (Dachgeschossausbau) der Grundstücke Fl.Nrn. 619/11-619/15, Gmkg. Grafing, Georg-Baumann-Str. 1, 3, 5, 7, 9;
Öffentliche Auslegung (§ 3 Abs. 2 BauGB);
Der zuständige Bau-, Werk- und Umweltausschuss der Stadt Grafing b. München hat in der Sitzung am 18.12.2018 den Änderungsbebauungsplan „Georg-Baumann-Straße" als Satzung beschlossen. Das Plangebiet erfasst die mit Mehrfamilienhäusern bebauten Grundstücke Fl.Nrn. 619/11 - 619/15 der Gemarkung Grafing (Georg-Baumann-Straße 1, 3, 5, 7, 9) südlich der Georg-Baumann-Straße.
Der Beschluss des Bebauungsplanes wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 Satz 1 BauGB ortsüblich bekannt gemacht.
Der Bebauungsplan wurde im beschleunigten Bebauungsplanverfahren gemäß § 13a BauGB als Bebauungsplan zur Innenentwicklung und ohne Durchführung einer Umweltprüfung aufgestellt.
Gemäß § 10a Abs. 2 BauGB wird der Bebauungsplan mit Begründung auch in das Internet eingestellt und - sobald verfügbar - über ein zentrales Internetprotal des Landes zugänglich gemacht.
eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplan und des Flächennutzungsplanes,
bei Bebauungsplänen zur Innenentwicklung nach § 13a BauGB auch die nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlichen Fehler,
werden unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Grafing b.M. unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht werden.
Gemäß § 44 Abs. 5 BauGB wird auf folgendes hingewiesen:
Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, daß er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
Grafing b. München, 11.03.2019