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Timestamp: 2016-10-27 20:47:00
Document Index: 173466012

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 113', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 9', 'Art. 115', 'BGE', 'Art. 116', 'BGE', 'Art. 118', 'Art. 118', 'Art. 116', 'Art. 117', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 27', 'Art. 94', 'Art. 29', 'Art 1', 'Art. 13', 'Art. 118', 'Art. 118', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 68']

2C_346/2013 � � Urteil vom 20. Januar 2014
Vergabeentscheid bez�glich CT-Ersatz Radiologie,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden, 1. Kammer, vom 5. M�rz 2013.
Die Stiftung B.________ schrieb im kantonalen Amtsblatt vom 5. Juli 2012 die Ersatzbeschaffung eines Computertomographen f�r die Radiologie im offenen Vergabeverfahren aus. Innert der verl�ngerten Ausschreibungsfrist gingen vier Angebote ein, von denen zwei wegen Nichteinhaltung der Vorgaben ausgeschlossen wurden. Von den zwei verbleibenden Angeboten erzielten dasjenige der C._______ AG 282.5 Punkte, dasjenige der A.________ AG 176.25 Punkte. Dementsprechend erfolgte die Vergabe an die C.________ AG.
Die A.________ AG erhob dagegen Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 5. M�rz 2013, mitgeteilt am 18. M�rz 2013, ab.
C.a.�Die A.________ AG erhob am 18. April 2013 beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, eventuell subsidi�re Verfassungsbeschwerde, mit dem Antrag, der Zuschlag an die C.________ AG sei aufzuheben; deren Angebot sei aufzuheben und der Zuschlag an sie - die A.________ AG - zu erteilen. Eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Zudem beantragte sie Erteilung der aufschiebenden Wirkung.
C.b.�Die Stiftung B.________ teilte am 10. Mai 2013 dem Bundesgericht mit, der Vertrag mit der Zuschlagsempf�ngerin sei am 20. M�rz 2013 abgeschlossen worden. In der Folge wurde mit Verf�gung des Pr�sidenten der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 30. Mai 2013 das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen.
C.c.�Die A._______ AG h�lt mit Eingabe vom 27. Mai 2013 an ihren Antr�gen fest, erg�nzt um einen Antrag auf Feststellung der Ung�ltigkeit bzw. Aufhebung des Vertrags, subsidi�r auf Schadenersatz in der H�he des Erf�llungsinteresses. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, die C.________ AG und die Stiftung B.________ beantragen Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
Die A.________ AG h�lt mit Eingabe vom 2. September 2013 an ihren Begehren fest. Die C.________ AG dupliziert, die A.________ AG tripliziert.
1.1.�Gegen den Endentscheid des kantonalen Verwaltungsgerichts ist grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Art. 83 lit. f BGG schliesst die Beschwerde gegen Entscheide auf dem Gebiet der �ffentlichen Beschaffungen indes aus, wenn der gesch�tzte Wert des zu vergebenden Auftrages den massgebenden Schwellenwert des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen (B�B; SR 172.056.1) oder des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europ�ischen Gemeinschaft �ber bestimmte Aspekte des �ffentlichen Beschaffungswesens (SR 0.172.052.68) nicht erreicht sowie wenn sich keine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stellt (BGE 133 II 396 E. 2.1 S. 398).
1.2.�Gem�ss Art. 6 Abs. 1 B�B in Verbindung mit Art. 1 der Verordnung des EVD vom 23. November 2011 �ber die Anpassung der Schwellenwerte im �ffentlichen Beschaffungswesen f�r die Jahre 2012 und 2013 (AS 2011 5581) betr�gt der massgebliche Schwellenwert f�r Lieferungen und Dienstleistungen Fr. 230'000.--. Vorliegend geht es um einen Zuschlagspreis (inkl. Servicekosten) von Fr. 1'848'000.--. Damit ist die erste Voraussetzung hier - unbestritten - erf�llt.
1.3.1.�Bei der Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung muss es sich um eine Rechtsfrage aus dem Gebiet des �ffentlichen Beschaffungsrechts handeln (BGE 137 II 313 E. 1.1.1 S. 316; 134 II 192 E. 1.3 S. 195), und der Beschwerdef�hrer hat die Erf�llung dieser Voraussetzung darzutun (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 396 E. 2.2 S. 399). Die Voraussetzung des Vorliegens einer "Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung" ist restriktiv zu handhaben, zumal bei Unzul�ssigkeit des ordentlichen Rechtsmittels der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten bei kantonalen Submissionen immer noch die subsidi�re Verfassungsbeschwerde zur Verf�gung steht. Der blosse Umstand, dass die aufgeworfene Rechtsfrage noch nie entschieden wurde, gen�gt nicht. Es muss sich um eine Rechtsfrage handeln, deren Entscheid f�r die Praxis wegleitend sein kann und von ihrem Gewicht her nach einer h�chstrichterlichen Kl�rung ruft (BGE 138 I 143 E. 1.1.2 S. 147).
1.3.2.�Die Beschwerdef�hrerin will zwei Fragen als Rechtsfragen grunds�tzlicher Bedeutung verstanden wissen: Erstens, ob eine Vergabestelle die Einhaltung der verbindlichen Ausschreibungsanforderungen allein anhand der Selbstdeklaration des Anbieters und ohne eigene �berpr�fung bejahen darf, und zweitens, ob sich die gerichtliche Rechtsmittelinstanz bei der Beurteilung, ob diese Anforderungen erf�llt sind, auf eine Willk�rpr�fung beschr�nken darf.
1.3.3.�Die erste Frage kann in dieser Allgemeinheit nicht beantwortet werden: Einerseits ist unbestritten, dass die Vergabestelle die Angebote pr�fen muss und dazu auch Sachverst�ndige beiziehen kann (vgl. � 28 Abs. 1 der Vergaberichtlinien des Interkantonalen Organs f�r das �ffentliche Beschaffungswesen zur IV�B [VR�B]). Dazu muss die Vergabestelle die Angebote zumindest einer Plausibilit�ts�berpr�fung unterziehen. Andererseits kann aber vern�nftigerweise nicht verlangt werden, dass die Selbstdeklarationen in den Offerten in jedem Detailpunkt durch aussenstehende Experten verifiziert werden, insbesondere dann nicht, wenn es sich um Deklarationen handelt, die sich auf die Eigenschaften des Produkts selber beziehen. Denn es ist zu beachten, dass ein Angebot immerhin eine verbindliche Vertragsofferte darstellt, und sich der Anbieter damit - sofern der Vertrag zustande kommt - verpflichtet, die verlangte Leistung zu erbringen. Sollte sich erweisen, dass die Leistung nicht dem Angebotenen bzw. vertraglich Vereinbarten entspricht, stehen der Vergabestelle die kauf- oder werkvertraglichen Rechtsbehelfe zur Verf�gung. Die Vergabestelle darf sich deshalb bis zu einem gewissen Grad darauf verlassen, dass der Anbieter seinen Vertragspflichten nachkommt, solange keine konkreten Hinweise darauf bestehen, dass dies nicht der Fall ist.
Vorliegend hat die Vergabestelle immerhin zwei der vier eingereichten Offerten ausgeschlossen und damit bewiesen, dass sie die Angebote nicht unbesehen akzeptiert hat. Die Beschwerdef�hrerin macht vier Aspekte geltend, bez�glich welcher das Angebot der Konkurrentin die zwingenden Anforderungen in der Ausschreibung nicht erf�lle. Wie sich aus dem Folgenden (E. 3-6) ergibt, steht dabei aber weniger die Frage im Vordergrund, ob die Selbstdeklaration der Beschwerdegegnerin 2 zutreffend ist, sondern wie die Formulierungen der Anforderungen in der Ausschreibung auszulegen sind. Dabei geht es nicht um eine Grundsatzfrage, sondern um eine Beurteilung des konkreten Einzelfalls.
1.3.4.�In Bezug auf die zweite Frage ist klar, dass die Rechtsmittelinstanz eine Rechts- und Sachverhaltspr�fung vornehmen muss (Art. 16 Abs. 1 IV�B) und sich nicht auf eine Willk�rkognition beschr�nken darf. Die Angemessenheit darf sie hingegen nicht �berpr�fen (Art. 16 Abs. 2 IV�B). Nach st�ndiger bundesgerichtlicher Praxis ist nicht zu beanstanden bzw. erscheint es gar als geboten, dass die kantonalen Gerichte ihre Pr�fung zur�ckhaltend vornehmen, soweit der Vergabebeh�rde ein Beurteilungsspielraum zur Verf�gung steht (Urteil 2D_49/2011 vom 25. September 2012 E. 4.2, m.w.H.). Ob sich die Vorinstanz an diese Grunds�tze gehalten hat, ist nicht eine Frage von grunds�tzlicher Bedeutung, sondern der Beurteilung des konkreten Falls.
1.3.5.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich damit als unzul�ssig.
1.4.�Die Eingabe vom 18. April 2013 ist demnach grunds�tzlich als Verfassungsbeschwerde zul�ssig und an die Hand zu nehmen (Art. 113 BGG).
1.4.1.�Nachdem der Vertrag mit der Zuschlagsempf�ngerin inzwischen geschlossen wurde, ist der Beschwerdeantrag auf Aufhebung des Zuschlags nicht mehr zul�ssig und insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten (BGE 137 II 313 E. 1.2.2 S. 317; Urteil 2D_2/2013 vom 18. Juni 2013 E. 1.2). Hingegen kann die Beschwerdef�hrerin, die mit einer Offerte an der Ausschreibung teilgenommen hat und als Zweitklassierte (und neben der Zuschlagsempf�ngerin einzige verbliebene Anbieterin) nicht ber�cksichtigt worden ist, die Feststellung der Rechtswidrigkeit des Zuschlags beantragen (Art. 18 Abs. 2 IV�B; Art. 9 Abs. 3 BGBM; Art. 115 BGG; Urteil 2D_74/2010 vom 31. Mai 2011 E. 1.2; vgl. BGE 137 II 313 E. 1.2.2 S. 317; 132 I 86 E. 3 S. 88 f.).
1.4.2.�Die Beschwerdegegner sind der Auffassung, dass die Beschwerdef�hrerin gar kein Feststellungsbegehren gestellt habe, weshalb - nach Abschluss des Vertrags - die Beschwerde gegenstandslos und darauf nicht einzutreten sei. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann indessen ein Rechtsbegehren auf Aufhebung des Zuschlags nach Abschluss des Vertrags in ein Feststellungsbegehren umgedeutet werden, auch wenn ein solches nicht ausdr�cklich gestellt wurde (Urteil 2C_85/2007 vom 1. Oktober 2007 E. 3.2). In diesem Sinne kann auf die Beschwerde eingetreten werden.
1.4.3.�Mit der Verfassungsbeschwerde kann die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 116 BGG). Dazu geh�rt auch die willk�rliche Anwendung der massgebenden Submissionsgesetzgebung, da im �ffentlichen Beschaffungsrecht die Anbieter ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Einhaltung der entsprechenden Gesetzgebung haben (BGE 125 II 86 E. 4 S. 95). Auch die von der Beschwerdef�hrerin angerufene IV�B kann nur auf Willk�r hin �berpr�ft werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 118 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz berichtigen oder erg�nzen, wenn sie auf einer Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten beruhen (Art. 118 Abs. 2 i.V.m. Art. 116 BGG), namentlich auch wenn sie willk�rlich sind. Dabei gilt das R�geprinzip (Art. 117 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG) : Der Beschwerdef�hrer muss in seiner Eingabe dartun, welche verfassungsm�ssigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik tritt es nicht ein (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399). Wird ein Verstoss gegen das Willk�rverbot geltend gemacht, muss der Beschwerdef�hrer dartun, dass und inwieweit der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 133 II 396 E. 3.2 S. 400 mit Hinweis). Das Bundesgericht hebt sodann einen Entscheid nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen).
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, das Angebot der Beschwerdegegnerin 2 habe in vier Punkten die Anforderungen gem�ss Ausschreibung nicht erf�llt und h�tte daher ausgeschlossen werden m�ssen. Indem die Beschwerdegegnerin 1 das Angebot nicht ausgeschlossen und die Vorinstanz dies gesch�tzt habe, seien das Willk�rverbot (Art. 9 BV), die Gleichbehandlung der Konkurrenten (Art. 27 i.V.m. Art. 94 Abs. 1 und 4 BV), der Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie die Grunds�tze des Submissionsrechts (Art 1 Abs. 1 und 3 sowie Art. 13 IV�B) verletzt worden.
Sodann macht die Beschwerdef�hrerin geltend, die Beschwerdegegnerin 1 habe zu Unrecht gar nicht �berpr�ft, ob die Offerte der Beschwerdegegnerin 2 bez�glich der beanstandeten Punkte die Anforderungen erf�lle. Die Vorinstanz ihrerseits sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen Ermessensentscheid handle und habe sich deshalb zu Unrecht auf eine Willk�rpr�fung beschr�nkt.
2.2.�Der Beschwerdef�hrerin ist zuzustimmen, dass Produkteanforderungen als Eignungskriterien absolute Kriterien sind, deren Nichterf�llung zum Ausschluss eines Angebots f�hren muss (vgl. Urteil 2C_91/2013 vom 23. Juli 2013 E. 2.2.4, zur Publikation vorgesehen). Ebenso trifft zu, dass die Frage, ob diese Anforderungen erf�llt sind, nicht eine Ermessensfrage, sondern eine Tat- und Rechtsfrage ist. Das schliesst allerdings nicht aus, dass ein Beurteilungsspielraum vorliegt, in welchem eine gerichtliche Instanz die Beurteilung durch die fachkundigen Stellen nur mit Zur�ckhaltung �berpr�ft (Urteil 2D_48/2012 vom 22. Februar 2013 E. 4.1, m.w.H.; 2P.230/2006 vom 5. M�rz 2007 E. 3.2; 2P.260/2005 vom 8. M�rz 2006 E. 2.3, RtiD 2006 II S. 81). In der von der Beschwerdef�hrerin zitierten E. 3 des angefochtenen Urteils hat die Vorinstanz in allgemeiner Weise ihre Kognition dargelegt. Daraus ergibt sich nicht, dass sie in gesetzwidriger Weise ihre Kognition auch bez�glich der relevanten Tat- und Rechtsfragen auf eine Willk�rpr�fung beschr�nkt h�tte. Entscheidend und im Folgenden bei den einzelnen Aspekten jeweils zu pr�fen ist, ob sie bei den einzelnen rechtserheblichen Aspekten eine gesetzm�ssige �berpr�fung vorgenommen hat. Ebenso ist die vorinstanzliche Beurteilung in der Sache zu pr�fen, wobei sich hier die bundesgerichtliche Pr�fung sowohl bez�glich der Sachverhaltsfeststellung als auch der Rechtsanwendung auf Willk�r beschr�nkt (vorne E. 1.4.3). Die von der Beschwerdef�hrerin angerufene Wirtschaftsfreiheit gew�hrt in Bezug auf die Vergabe keine weitergehenden Anspr�che (Urteil 2C_634/2008 vom 11. M�rz 2009 E. 3.3).
3.1.�Die Beschwerdef�hrerin hatte vor der Vorinstanz geltend gemacht, bei dem von der Beschwerdegegnerin 2 angebotenen Ger�t habe im Zeitpunkt des Eingabetermins (30. August 2012) die in der Ausschreibung verlangte Zulassung der US-amerikanischen "Food and Drug Administration (FDA) " f�r die Software gefehlt. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegnerin 2 habe eine Zulassung vom 13. September 2012 eingereicht, die ein Update einer Basis-Zulassung aus dem Jahre 2008 sei. Mit dieser �lteren Zulassung habe das Ger�t der Beschwerdegegnerin 2 die geforderten Ausschreibungskriterien erf�llt. Schliesslich m�ssten die Anforderungen nicht zwingend schon vor der Angebotseinreichung erf�llt sein, sondern der Nachweis k�nne auch noch bis zum Zeitpunkt der Vergabe erbracht werden.
3.2.�Mit diesen �berlegungen hat sich die Vorinstanz nicht auf eine Willk�rpr�fung beschr�nkt, sondern sie hat eine gesetzeskonforme Sachverhalts- und Rechtskontrolle durchgef�hrt.
3.3.�Die vorinstanzliche Beurteilung ist in der Sache auch nicht willk�rlich: Die Beschwerdef�hrerin bestreitet nicht, dass mit der erg�nzenden Zulassung vom 13. September 2012 die Anforderungen erf�llt sind; sie bringt nur vor, der Nachweis m�sse bereits im Zeitpunkt der Offerteinreichung vorliegen. Sie legt jedoch nicht dar, dass und inwiefern die Auffassung der Vorinstanz eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt. Der Hinweis auf ein Urteil des aargauischen Verwaltungsgerichts l�sst diesen Schluss noch nicht zu. Auch wenn grunds�tzlich die Anforderungen bei Offerteinreichung erf�llt sein m�ssen, kann es nicht als unhaltbar betrachtet werden, wenn erg�nzende Nachweise �ber technische Einzelheiten bis zum Vergabezeitpunkt nachgereicht werden k�nnen (Urteil 2D_34/2010 vom 23. Februar 2011 E. 2.4). Dabei ist auch zu beachten, dass ein Ausschluss eines Angebots unverh�ltnism�ssig oder �berspitzt formalistisch w�re, wenn die Abweichung von den Anforderungen geringf�gig oder im Ergebnis unbedeutend ist (vgl. Urteile 2D_49/2011 vom 25. September 2012 E. 5.8; 2D_34/2010 vom 23. Februar 2011 E. 2.3; 2C_197/2010 vom 30. April 2010 E. 6.4; 2P.176/2005 vom 13. Dezember 2005 E. 2.4); umso mehr kann die Vergabestelle willk�rfrei eine nachtr�gliche Einreichung von Detailnachweisen zulassen (vgl. Hinweise auf die Praxis bei GALLI/MOSER/LANG/STEINER, Praxis des �ffentlichen Beschaffungsrechts, 3. A. 2013, S. 198 ff.).
4.1.�Weiter hatte die Beschwerdef�hrerin vor der Vorinstanz geltend gemacht, das von der Beschwerdegegnerin 2 offerierte Ger�t k�nne die in der Ausschreibung verlangte minimal gescannte Schichtdicke von 0.6 mm nicht erreichen. Die Vorinstanz hat sich ausf�hrlich mit dieser Kritik auseinandergesetzt und erwogen, in den Ausschreibungsunterlagen, die eine Schichtdicke von�
<�0,6 mm verlangt h�tten (Pos. 10.4), sei offen gelassen worden, auf welche Weise dieser Wert erreicht werden m�sse. Die Beschwerdegegnerin 2 habe plausibel dokumentiert, dass das von ihr offerierte Ger�t mit Rotation und Bewegung bzw. mit angepasster Tischgeschwindigkeit, Pitch und Schichtauswahl Werte von bis zu 0.52 mm erreichen k�nne. Wenn die Beschwerdef�hrerin aus dem Passus "gescannte Schichtdicke" nur eine Messweise ohne Rotation oder sonstige Bewegung herauslese, so sei das nicht zwingend und der Entscheid der Vergabebeh�rde nicht unhaltbar oder gar willk�rlich; in Anbetracht des vorhandenen Fachwissens der Vergabebeh�rde sei es f�r diese offensichtlich klar gewesen, dass es f�r die Schichtdicke im Wesentlichen auf die zur Verf�gung stehenden Linsen�ffnungen ankam. Die Vergabebeh�rde habe zul�ssigerweise von einem erf�llten Kriterium ausgehen d�rfen. Hinzu komme, dass aus Gr�nden der Verh�ltnism�ssigkeit von einem Ausschluss abgesehen werden sollte, wenn der Mangel relativ geringf�gig sei und der Zweck der Vergabe dadurch nicht ernsthaft beeintr�chtigt werde. Es sei nicht willk�rlich, wegen der geringf�gigen Differenz von 0.025 mm keinen Ausschluss vorzunehmen, zumal das Kriterium der Mindest-Schichtdicke aufgrund der mehreren darin hineinspielenden Faktoren ohnehin mit einer gewissen Unsch�rfe behaftet sei.
4.2.�Die Vorinstanz hat in diesen Erw�gungen zwar auch ausgef�hrt der Entscheid der Vergabebeh�rde erscheine "sicherlich nicht unhaltbar oder gar willk�rlich". Aus den ausf�hrlichen Erw�gungen geht aber doch hervor, dass sich das Verwaltungsgericht nicht in gesetzwidriger Weise auf eine Willk�rpr�fung beschr�nkt, sondern eine umfassende Sachverhalts- und Rechtskontrolle vorgenommen hat.
4.3.�In der Sache bringt die Beschwerdef�hrerin unter diesem Aspekt nur vor, 0.625 mm sei nicht dasselbe wie 0.6 mm. Sie r�gt aber nicht die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellungen, wonach unter gewissen Umst�nden mit dem Ger�t der Beschwerdegegnerin 2 auch Schichtdicken von 0.52 mm erreichbar seien und die Schichtdicke ohnehin mit Unsch�rfe behaftet sei. Diese Feststellungen sind daher f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 118 BGG). Bei dieser Sachlage ist es jedenfalls unter Willk�raspekten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz erwogen hat, ein Ausschluss der Offerte der Beschwerdegegnerin 2 dr�nge sich nicht auf. Selbst wenn von der nominalen Schichtdicke von 0,625 mm auszugehen w�re, ist es aus Verh�ltnism�ssigkeits�berlegungen zumindest vertretbar, auf einen Ausschluss zu verzichten, zumal die Ausschreibung nicht etwa von 0.600 mm, sondern bloss von 0.6 mm sprach; 0.625 darf willk�rfrei auf 0.6 abgerundet werden.
5.1.�Als dritten Aspekt hatte die Beschwerdef�hrerin vor der Vorinstanz geltend gemacht, das Ger�t der Beschwerdegegnerin 2 erf�lle die Vorgabe in der Ausschreibung betreffend Bildrekonstruktion von mehr als 50 "frames per second (FPS) " nicht. Die Vorinstanz erwog, das Ger�t der Beschwerdegegnerin 2 rekonstruiere gem�ss deren Angaben auf drei Ebenen parallel je 35 FPS, insgesamt also 105 FPS. In ihrer Selbstdeklaration habe die Beschwerdegegnerin 2 bereits offen auf diese Zusammenrechnung der drei Achsen hingewiesen. Die Beschwerdegegnerin 1 habe in der Ausschreibung das Kriterium der > 50 FPS nicht eingeschr�nkt oder pr�zisiert. Es sei deshalb haltbar, die tats�chlich offerierten 3 x 35 FPS als ausschreibungskonform anzusehen.
5.2.�Auch mit diesen Erw�gungen hat sich die Vorinstanz nicht gesetzwidrig auf eine Willk�rkognition zur�ckgezogen; sie hat die Ausschreibungsunterlagen interpretiert und hat dabei zul�ssigerweise einen technischen Beurteilungsspielraum der Vergabebeh�rde anerkannt.
5.3.�Die Beschwerdef�hrerin bringt in der Sache - unter diesem dritten Aspekt - vor, bei der Bildrekonstruktionsrate handle es sich um die Rechengeschwindigkeit des CT-Ger�tes; diese sei unabh�ngig von der Anzahl ber�cksichtigter Achsen stets dieselbe; eine Addition der rekonstruierbaren Bilder pro Sekunde in verschiedenen Raumrichtungen mache keinen Sinn. Mit diesen Vorbringen wird nicht dargelegt, dass die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz, wonach das ber�cksichtigte Ger�t 3 x 35 FPS rekonstruiere, verfassungswidrig w�re; darauf ist somit abzustellen (Art. 118 BGG). Ebenso wenig erscheint es als unhaltbar, wenn die Vorinstanz erw�gt, die Ausschreibung habe das Kriterium der > 50 FPS nicht eingeschr�nkt oder pr�zisiert. Unbehelflich ist namentlich der Hinweis der Beschwerdef�hrerin, bei der Betrachtungsweise der Vorinstanz w�re die Vorgabe bereits mit 3 x 17 FPS erf�llt, was aber nicht dem von der Beschwerdegegnerin 1 geforderten neusten Stand der Technik entspreche, weshalb mit der Ausschreibung nicht eine Addition mehrerer Achsen gemeint sein k�nne: Eine generelle Vorgabe, wonach die Anlage dem neusten Stand der Technik entsprechen m�sse, kann nicht Vorrang haben vor den detaillierten Einzelvorgaben, w�rden diese doch sonst �berfl�ssig. Es ist der Vergabestelle im �brigen auch nicht verwehrt, sich mit einem weniger leistungsf�higen Ger�t zufrieden zu geben, selbst wenn auf dem Markt leistungsf�higere erh�ltlich w�ren.
6.1.�Als vierten Aspekt hatte die Beschwerdef�hrerin vor der Vorinstanz geltend gemacht, die Ger�tefunktion der Bild- und Nadelf�hrung sei beim Ger�t der Beschwerdegegnerin 2 mangelhaft. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegnerin 2 weise auf die in ihrem Ger�t eingebaute "SmatView"-Funktion hin, welche eine kontinuierliche Echtzeit CT-Fluoroskopie bei 24 Bildern pro Sekunde zulasse. So werde auf verschiedenen Bildern sichtbar, wo der Fokus f�r die Nadelf�hrung genau liegen m�sse. Die Anzeige der Bilder werde sowohl auf dem Bildschirm des Operators als auch auf dem Monitor im Behandlungsraum erscheinen, was faktisch im Ergebnis die Erf�llung der geforderten Bild- und Nadelf�hrung "near on-line" gem�ss Ausschreibungsanforderungen bedeute. Diese Angaben und Funktionsm�glichkeiten stimmten aktenkundig sowohl mit dem eingereichten Angebot als auch mit der Offerte bzw. dem Produkt "Data Sheet" �berein. Die Interpretation der Vergabebeh�rde sei daher nachvollziehbar und sachlich gerechtfertigt.
6.2.�Auch mit diesen Erw�gungen hat sich die Vorinstanz nicht in unzul�ssiger Weise auf eine Willk�rkognition beschr�nkt, sondern zul�ssigerweise ein technisches Ermessen der Vergabestelle respektiert.
6.3.�In der Sache bringt die Beschwerdef�hrerin hierzu unter Hinweis auf ihre vor der Vorinstanz eingereichten Stellungnahmen vor, die Beschwerdegegnerin 2 verm�ge nicht darzulegen, dass sie die entsprechenden Voraussetzungen erf�lle, und die Beschwerdegegnerin 1 habe diesbez�glich keine �berpr�fung vorgenommen. Damit wird jedoch nicht dargetan, dass und inwiefern die Erw�gungen und Feststellungen der Vorinstanz verfassungswidrig sein sollen. Bei den hier in Frage stehenden technischen Angaben handelt es sich um solche, bei denen sich die Vergabebeh�rde mangels konkreter entgegenstehender Verdachtsmomente auf die Zusicherungen der Anbieterin verlassen darf (vorne E. 1.3.3). Der blosse Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin im vorinstanzlichen Verfahren die Erf�llung der entsprechenden Anforderungen bestritt, verpflichtete die Vergabebeh�rde oder die Vorinstanz nicht dazu, diese Erf�llung beweism�ssig - z.B. durch Expertisen - zu �berpr�fen.
Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist. Die Beschwerdef�hrerin tr�gt die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG) und hat der Beschwerdegegnerin 2 f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die als Vergabestelle handelnde Beschwerdegegnerin 1 hat keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin hat der C.________ AG f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 6'000.-- zu bezahlen.