Source: http://www.buzer.de/gesetz/3415/al3768-0.htm
Timestamp: 2019-03-18 15:39:25
Document Index: 105231655

Matched Legal Cases: ['§ 94', '§ 94', '§ 94', '§ 94', '§ 13', '§ 22', '§ 23', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 35', '§ 41', '§ 42', '§ 77', '§ 80', '§ 82', '§ 88', '§ 92', '§ 93', '§ 98', '§ 102', '§ 105', '§ 114', '§ 121', '§ 122', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 129', '§ 133', '§ 19', '§ 93', '§ 105', '§ 53', '§ 61']

Fassung § 94 SGB XII a.F. bis 07.12.2006 (geändert durch Artikel 1 G. v. 02.12.2006 BGBl. I S. 2670)
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Änderung § 94 SGB XII vom 07.12.2006
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(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 13 Leistungen für Einrichtungen, Vorrang anderer Leistungen§ 22 Sonderregelungen für Auszubildende§ 23 Sozialhilfe für Ausländerinnen und Ausländer§ 28 Regelbedarf, Inhalt der Regelsätze§ 29 Unterkunft und Heizung§ 30 Mehrbedarf§ 35 Notwendiger Lebensunterhalt in Einrichtungen§ 41 Leistungsberechtigte§ 42 Umfang der Leistungen§ 77 Abschluss von Vereinbarungen§ 80 Schiedsstelle§ 82 Begriff des Einkommens§ 88 Einsatz des Einkommens unter der Einkommensgrenze§ 92a (neu) § 93 Übergang von Ansprüchen§ 98 Örtliche Zuständigkeit§ 102 Kostenersatz durch Erben§ 105 Kostenersatz bei Doppelleistungen, nicht erstattungsfähige Unterkunftskosten§ 114 Ersatzansprüche der Träger der Sozialhilfe nach sonstigen Vorschriften§ 121 Bundesstatistik§ 122 Erhebungsmerkmale§ 123 Hilfsmerkmale§ 124 Periodizität, Berichtszeitraum§ 125 Auskunftspflicht§ 129 Verordnungsermächtigung§ 133b (neu)
(1) 1 Hat die leistungsberechtigte Person für die Zeit, für die Leistungen erbracht werden, nach bürgerlichem Recht einen Unterhaltsanspruch, geht dieser bis zur Höhe der geleisteten Aufwendungen zusammen mit dem unterhaltsrechtlichen Auskunftsanspruch auf den Träger der Sozialhilfe über. 2 Der Übergang des Anspruchs ist ausgeschlossen, soweit der Unterhaltsanspruch durch laufende Zahlung erfüllt wird. 3 Der Übergang des Anspruchs ist auch ausgeschlossen, wenn die unterhaltspflichtige Person zum Personenkreis des § 19 gehört oder die unterhaltspflichtige Person mit der leistungsberechtigten Person vom zweiten Grad an verwandt ist; der Übergang des Anspruchs des Leistungsberechtigten nach dem Vierten Kapitel gegenüber Eltern und Kindern ist ausgeschlossen. 4 Gleiches gilt für Unterhaltsansprüche gegen Verwandte ersten Grades einer Person, die schwanger ist oder ihr leibliches Kind bis zur Vollendung seines sechsten Lebensjahres betreut. 5 § 93 Abs. 4 gilt entsprechend. 6 Für Leistungsempfänger nach dem Dritten und Vierten Kapitel gilt für den Übergang des Anspruchs § 105 Abs. 2 entsprechend.
(2) 1 Der Anspruch einer volljährigen unterhaltsberechtigten Person, die behindert im Sinne von § 53 oder pflegebedürftig im Sinne von § 61 ist, gegenüber ihren Eltern wegen Leistungen nach dem Sechsten und Siebten Kapitel geht nur in Höhe von bis zu 26 Euro, wegen Leistungen nach dem Dritten Kapitel nur in Höhe von bis zu 20 Euro monatlich über. 2 Es wird vermutet, dass der Anspruch in Höhe der genannten Beträge übergeht und mehrere Unterhaltspflichtige zu gleichen Teilen haften; die Vermutung kann widerlegt werden. 3 Die in Satz 1 genannten Beträge verändern sich zum gleichen Zeitpunkt und um denselben Vomhundertsatz, um den sich das Kindergeld verändert.
(3) 1 Ansprüche nach Absatz 1 und 2 gehen nicht über, soweit
2 Der Träger der Sozialhilfe hat die Einschränkung des Übergangs nach Satz 1 zu berücksichtigen, wenn er von ihren Voraussetzungen durch vorgelegte Nachweise oder auf andere Weise Kenntnis hat.
(4) 1 Für die Vergangenheit kann der Träger der Sozialhilfe den übergegangenen Unterhalt außer unter den Voraussetzungen des bürgerlichen Rechts nur von der Zeit an fordern, zu welcher er dem Unterhaltspflichtigen die Erbringung der Leistung schriftlich mitgeteilt hat. 2 Wenn die Leistung voraussichtlich auf längere Zeit erbracht werden muss, kann der Träger der Sozialhilfe bis zur Höhe der bisherigen monatlichen Aufwendungen auch auf künftige Leistungen klagen.
(5) 1 Der Träger der Sozialhilfe kann den auf ihn übergegangenen Unterhaltsanspruch im Einvernehmen mit der leistungsberechtigten Person auf diesen zur gerichtlichen Geltendmachung rückübertragen und sich den geltend gemachten Unterhaltsanspruch abtreten lassen. 2 Kosten, mit denen die leistungsberechtigte Person dadurch selbst belastet wird, sind zu übernehmen. 3 Über die Ansprüche nach den Absätzen 1 bis 4 ist im Zivilrechtsweg zu entscheiden.
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