Source: https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/9752.1
Timestamp: 2020-01-29 18:04:10
Document Index: 120845031

Matched Legal Cases: ['§ 391', '§ 410', '§ 1', '§ 68', '§ 1', '§ 246', '§ 36', '§ 254', '§ 36', '§ 257', '§ 36', '§ 266', '§ 24', '§ 37', '§ 2', '§ 74', '§ 36']

Historische Fassung war gültig vom 01.01.2008 bis 30.06.2008
§ 391 Abs. 2 Satz 1 der Abgabenordnung (AO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 2002 (BGBl. I S. 3866, 2003 I S. 61), die zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 10. Oktober 2007 (BGBl. I S. 2332, 2334) geändert worden ist, auch in Verbindung mit § 410 Abs. 1 Nr. 2 AO, jeweils in Verbindung mit § 1 Nr. 1 der Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Übertragung von Zuständigkeiten zum Erlass von Rechtsverordnungen im Bereich der Rechtspflege auf das Sächsische Staatsministerium der Justiz (Zuständigkeitsübertragungsverordnung Justiz – ZustÜVOJu ) vom 7. November 2007 (SächsGVBl. S. 501);
§ 68 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ( OWiG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 7. August 2007 (BGBl. I S. 1786, 1787) geändert worden ist, in Verbindung mit § 1 Nr. 34 ZustÜVOJu;
Führung des Handels-, Partnerschafts- und Genossenschaftsregisters
(1) Für den Amtsgerichtsbezirk Döbeln besteht eine auswärtige Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Leipzig in Döbeln.
das Amtsgericht Zwickau für die Bezirke der Amtsgerichte Aue und Zwickau.
Für die Führung des Handels-, des Partnerschafts- und des Genossenschaftsregisters sind zuständig:
die Anfechtung eines Hauptversammlungsbeschlusses (§ 246 Abs. 1 des Aktiengesetzes und § 36 Satz 1 VAG);
die Anfechtung des Beschlusses über die Verwendung des Bilanzgewinns (§ 254 Abs. 1 des Aktiengesetzes und § 36 Abs. 1 VAG);
die Anfechtung der Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung oder oberste Vertretung (§ 257 Abs. 1 des Aktiengesetzes und § 36 Satz 1 VAG) und
im vorbereitenden Verfahren nach den Bestimmungen der Strafprozessordnung der zuständige Richter oder der Richter des nächsten Amtsgerichts oder der Richter des Amtsgerichts, in dessen Bezirk der Beschuldigte vorläufig festgenommen wurde, über die Anordnung, den Vollzug oder die Aufhebung der Untersuchungshaft zu entscheiden hat,
nach den Bestimmungen des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Juni 1994 (BGBl. I S. 1537), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3175) das Amtsgericht die Haftentscheidung trifft.
(3) Für Strafsachen nach § 266a StGB, die von den Regelungen in Absatz 1 und 2 nicht erfasst werden, findet Nummer 10 der Anlage 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über gerichtliche Zuständigkeiten und Zuständigkeiten in Justizverwaltungssachen (Justizzuständigkeitsverordnung – JuZustVO ) vom 6. Mai 1999 (SächsGVBl. S. 281), die zuletzt durch Verordnung vom 16. April 2004 (SächsGVBl. S. 136) geändert worden ist, weiterhin Anwendung.
(1) In den Landkreisen Kamenz, Löbau-Zittau, Torgau-Oschatz und Vogtlandkreis entscheidet bei einem Einspruch gegen den Bußgeldbescheid das Amtsgericht, in dessen Bezirk die Ordnungswidrigkeit oder eine der Ordnungswidrigkeiten begangen worden ist (Begehungsort).
(2) Bei einem Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid des Regierungspräsidiums Chemnitz aufgrund der §§ 24 und 24a des Straßenverkehrsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. März 2003 (BGBl. I S. 310, 919), das zuletzt durch Artikel 26 des Gesetzes vom 7. September 2007 (BGBl. I S. 2246, 2260) geändert worden ist, ist, soweit die Ordnungswidrigkeit oder eine der Ordnungswidrigkeiten auf Bundesautobahnen begangen wurde, das Amtsgericht zuständig, in dessen Bezirk der Begehungsort liegt oder der Betroffene im Zeitpunkt des Einspruchs seinen Wohnsitz hat, sofern der für die Zuständigkeit maßgebliche Ort im Freistaat Sachsen liegt. § 37 Abs. 3 OWiG gilt entsprechend.
(3) Lässt sich nach Absatz 1 die örtliche Zuständigkeit nicht bestimmen, ist das Amtsgericht zuständig, in dessen Bezirk die Verwaltungsbehörde ihren Sitz hat. Kann die örtliche Zuständigkeit nach Absatz 2 nicht bestimmt werden, ist das Amtsgericht Chemnitz zuständig.
die §§ 2 bis 9 und Anlage 2 sowie die Nummern 1 bis 9, 11 und 14 der Anlage 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über gerichtliche Zuständigkeiten und Zuständigkeiten in Justizverwaltungssachen (Justizzuständigkeitsverordnung – JuZustVO ) vom 6. Mai 1999 (SächsGVBl. S. 281), die zuletzt durch Verordnung vom 16. April 2004 (SächsGVBl. S. 136) geändert worden ist;
Nummer 10 der Anlage 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über gerichtliche Zuständigkeiten und Zuständigkeiten in Justizverwaltungssachen (Justizzuständigkeitsverordnung – JuZustVO ) vom 6. Mai 1999 (SächsGVBl. S. 281), die zuletzt durch Verordnung vom 16. April 2004 (SächsGVBl. S. 136) geändert worden ist, soweit Wirtschaftsstrafsachen nach § 74 c Abs. 1 Nr. 1 bis 3, 5, 5a und 6 GVG und den Steuerstraftaten gleichgestellte Taten und Ordnungswidrigkeiten, für die die Finanzbehörde nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 OWiG die sachlich zuständige Verwaltungsbehörde ist, betroffen sind;
Quelle: REVOSax http://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/9752.1 Stand vom 29.01.2020