Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_25_SaechsPolG_Betreten_und_Durchsuchung_von_Wohnun-d171302,26.html
Timestamp: 2016-10-28 00:42:47
Document Index: 343733452

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 25', '§ 1', '§ 3', '§ 18', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 84', '§ 25', '§ 25', '§ 24', '§ 26']

§ 25 SächsPolG, Betreten und Durchsuchung von Wohnungen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 25 SächsPolG, Betreten und Durchsuchung von Wohnungen Suche
Bundesrecht und LandesrechtSachsenSächsPolG,SN - Sächsisches Polizeigesetz§§ 1 - 58, Teil 1 - Das Recht der Polizei§§ 3 - 34a, Abschnitt 2 - Befugnisse der Polizei§§ 18 - 29, Unterabschnitt 3 - Einzelmaßnahmen
Polizeigesetz des Freistaates Sachsen (SächsPolG) Landesrecht Sachsen…§ 25 SächsPolG, Betreten und Durchsuchung von Wohnungen§ 26 SächsPolG, Sicherstellung§ 27 SächsPolG, Beschlagnahme§ 28 SächsPolG, Einziehung§ 29 SächsPolG, Verwahrung und Notveräußerung sichergestellter und beschlagnahmt...§ 30 SächsPolG, Allgemeines, Zuständigkeit§ 31 SächsPolG, Begriff und Mittel des unmittelbaren Zwangs§ 32 SächsPolG, Voraussetzungen und Durchführung des unmittelbaren Zwangs§ 33 SächsPolG, Voraussetzungen des Schusswaffengebrauchs§ 34 SächsPolG, Schusswaffengebrauch gegenüber Personen§ 34a SächsPolG, Zurückbehaltungsbefugnis§ 35 SächsPolG, Anwendungsbereich und Begriffsbestimmungen§ 36 SächsPolG, Grundregeln der Erhebung von Daten§ 37 SächsPolG, Erhebung von Daten bei öffentlichen Veranstaltungen, Ansammlunge...§ 38 SächsPolG, Längerfristige Observation, Bild- und Tonaufnahmen und -aufzeich...§ 39 SächsPolG, Besondere Bestimmungen über den Einsatz Verdeckter Ermittler§ 40 SächsPolG, Besondere Bestimmungen zur polizeilichen Beobachtung§ 41 SächsPolG, Einsatz technischer Mittel zur Datenerhebung in oder aus Wohnung...§ 42 SächsPolG, Erhebung von Telekommunikationsdaten§ 43 SächsPolG, Speicherung, Veränderung und Nutzung von Daten§ 44 SächsPolG, Datenübermittlung zum Zwecke einer Zuverlässigkeitsüberprüfung…§ 84 SächsPolG, Inkrafttreten
§ 25 SächsPolG, Betreten und Durchsuchung von Wohnungen
§ 25 SächsPolGPolizeigesetz des Freistaates Sachsen (SächsPolG)Landesrecht SachsenTitel: Polizeigesetz des Freistaates Sachsen (SächsPolG)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsPolGReferenz: 22-1Abschnitt: Abschnitt 2 – Befugnisse der Polizei → Unterabschnitt 3 – Einzelmaßnahmen (1) Die Polizei kann eine Wohnung ohne Einwilligung des Inhabers betreten, wenn dies zum Schutz eines Einzelnen oder des Gemeinwesens gegen dringende Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung erforderlich ist. Während der Nachtzeit ist das Betreten zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr oder schweren Gesundheitsgefahr für einzelne Personen zulässig. Betriebs- und Geschäftsräume dürfen zur Erfüllung einer polizeilichen Aufgabe während der Betriebs- und Geschäftszeit, im Übrigen nach Maßgabe der Sätze 1 und 2 betreten werden. (2) Die Polizei kann eine Wohnung durchsuchen, 1.wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sich eine Person in der Wohnung befindet, die a)in Gewahrsam genommen werden darf,b)widerrechtlich festgehalten wird oderc)infolge Hilflosigkeit an Leib oder Leben gefährdet ist,2.um eine mutmaßlich widerrechtlich festgehaltene Person aufzufinden, wenn ein Wohnungsinhaber wegen einer Straftat gegen das Leben, die Freiheit oder die sexuelle Selbstbestimmung verurteilt wurde, soweit wegen der Straftat noch eine Eintragung im Bundeszentralregister vorhanden ist, und Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass ein über die räumliche Nähe zum Wohnort hinausgehender Bezug zwischen der Verurteilung des Wohnungsinhabers und dem Verschwinden der betreffenden Person besteht; das Gleiche gilt, wenn der Wohnungsinhaber wegen einer solchen Straftat nur deshalb nicht verurteilt worden ist, weil seine Schuldunfähigkeit erwiesen oder nicht auszuschließen war, oder3.wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sich eine Sache in der Wohnung befindet, die sichergestellt oder beschlagnahmt werden darf.(3) Ist eine Person entführt worden und rechtfertigen Tatsachen die Annahme, dass sie in einem Gebäude oder einer Gebäudegruppe festgehalten wird, so kann die Polizei Wohnungen in diesem Gebäude oder dieser Gebäudegruppe durchsuchen, wenn die Durchsuchungen das einzige Mittel sind, um eine Lebensgefahr oder Gesundheitsgefahr von der entführten Person oder von einem Dritten abzuwehren. Durchsuchungen während der Nachtzeit sind nur zulässig, wenn sie zur Abwehr der in Satz 1 genannten Gefahren unumgänglich notwendig sind. (4) Die Nachtzeit umfasst in dem Zeitraum vom 1. April bis 30. September die Stunden von 21.00 Uhr bis 4.00 Uhr und in dem Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. März die Stunden von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr.(5) Außer bei Gefahr im Verzug darf die Durchsuchung einer Wohnung nur durch das Amtsgericht angeordnet werden, in dessen Bezirk die Durchsuchung vorgenommen werden soll. Für das Verfahren gelten die Vorschriften des Buches 1 FamFG entsprechend. Die Entscheidung des Gerichts kann ohne vorherige Anhörung des Betroffenen ergehen und bedarf zu ihrer Wirksamkeit nicht der Bekanntmachung an ihn. Gegen die Entscheidung des Gerichts findet die Beschwerde statt. Die Beschwerde ist binnen einer Frist von zwei Wochen einzulegen; die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.(6) Der Wohnungsinhaber hat das Recht, bei der Durchsuchung anwesend zu sein. Ist er abwesend, so ist, soweit möglich und soweit hierdurch keine schutzwürdigen Belange des Wohnungsinhabers verletzt werden, ein Vertreter oder ein Zeuge beizuziehen. Dem Wohnungsinhaber oder seinem Vertreter sind der Grund der Durchsuchung und die zulässigen Rechtsbehelfe unverzüglich bekannt zu geben.(7) Über die Durchsuchung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie muss die verantwortliche Dienststelle, Grund, Zeit, Ort und Ergebnis der Durchsuchung enthalten. Die Niederschrift ist von dem die Durchsuchung leitenden Bediensteten und dem Wohnungsinhaber oder der zugezogenen Person zu unterzeichnen. Wird die Unterschrift verweigert, so ist hierüber ein Vermerk aufzunehmen. Dem Wohnungsinhaber oder seinem Vertreter ist auf Verlangen eine Abschrift der Niederschrift auszuhändigen. Ist die Anfertigung der Niederschrift oder die Aushändigung einer Abschrift nach den besonderen Umständen des Falles nicht möglich oder würde sie den Zweck der Durchsuchung gefährden, so sind dem Betroffenen lediglich die Durchsuchung unter Angabe der verantwortlichen Dienststelle sowie Zeit und Ort der Durchsuchung schriftlich zu bestätigen. § 24 SächsPolG, Durchsuchung von Sachen§ 26 SächsPolG, Sicherstellung