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Timestamp: 2016-10-28 08:23:28
Document Index: 211397962

Matched Legal Cases: ['Art. 26', 'Art. 29', 'Art. 13', 'Art. 62', 'Art. 21', 'Art. 13', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'in fine', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 62', 'Art. 66']

AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur, c/o AXA Leben AG, Legal & Compliance, Paulstrasse 9, 8400 Winterthur, vertreten durch Rechtsanw�ltin Marta Mozar,
Die am 7. Januar 1943 geborene R.________ arbeitete seit August 1999 bis zum 1. Februar 2007 bei der Genossenschaft X.________, ab November 2003 gesundheitlich bedingt bei einem Besch�ftigungsgrad von 40 % und ab Juni 2004 von 20 %. Im Rahmen dieser Anstellung war sie bei der Winterthur-Columna Stiftung f�r die berufliche Vorsorge, Winterthur berufsvorsorgeversichert. Ab 1. November 2003 bezog R.________ eine halbe, ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertels- und vom 1. M�rz 2005 bis 31. Januar 2007 eine ganze Rente der Invalidenversicherung. Die Winterthur-Columna Stiftung f�r die berufliche Vorsorge, Winterthur gew�hrte nach einer Wartezeit von drei Monaten seit Beginn der Arbeitsunf�higkeit ab 10. Februar 2004 die reglementarisch vorgesehene Pr�mienbefreiung, lehnte hingegen die Ausrichtung von Invalidenleistungen ab, da die 24-monatige Wartefrist bei Erreichen des reglementarischen Pensionsalters 62 am 7. Januar 2005 noch nicht abgelaufen war. F�r die Zeit ab 1. Februar 2005 errechnete sie eine j�hrliche Altersleistung von Fr. 7'643.- (= Fr. 2'907.- [obligatorischer Teil; Umwandlungssatz 6,665 % resp. 7,15 %] + Fr. 4'736.- [�berobligatorischer Teil; Umwandlungssatz 5,356 %]; Schreiben vom 15. September 2006 sowie Leistungsabrechnung berufliche Vorsorge vom 27. M�rz 2007).
Am 23. Oktober 2008 liess R.________ beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich Klage gegen die Winterthur-Columna Stiftung f�r die berufliche Vorsorge einreichen mit den Rechtsbegehren:
"1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin ab dem 10. November 2003 bis zur ordentlichen Pensionierung per 1. Februar 2007 Invalidenleistungen (Rente, Altersgutschriften) zuzusprechen, unter Ber�cksichtigung der reglementarischen Wartefrist von 24 Monaten f�r eine Invalidenrente von j�hrlich CHF 21'424.-; zuz�glich Verzugszins von 5 % ab Klageeinleitung.
2. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin ab dem 1. Februar 2007 Altersleistungen gest�tzt auf das bis dahin weiter ge�ufnete und verzinste, von der Beklagten zu berechnende gesamte Alterskapital zuzusprechen, nach Massgabe der f�r die ordentliche Pensionierung von Frauen mit Jahrgang 1943 geltenden gesetzlichen resp. reglementarischen Umwandlungss�tze (7,15 % resp. 5,574 %); zuz�glich Verzugszins von 5 % ab Klageeinleitung.
3. Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, der Kl�gerin ab dem 10. November 2003 wie folgt Leistungen zuzusprechen:
3.1 Im obligatorischen Bereich nach Ablauf der Wartefrist eine Invalidenrente basierend auf einem Umwandlungssatz von 7,15 % des von der Beklagten zu berechnenden massgeblichen Alterskapitals bis zum Erreichen des ordentlichen Pensionsalters per 1. Februar 2007 mit anschliessender Umwandlung in eine Altersrente in mindestens gleicher H�he; zuz�glich Verzugszins von 5 % ab Klageeinleitung.
3.2 Im �berobligatorischen Bereich ab dem 1. Februar 2005, also ab Alter 62, eine Altersrente gest�tzt auf den gem�ss anwendbarem Reglement dannzumal geltenden �berobligatorischen Umwandlungssatz f�r das ordentliche Pensionierungsalter (7,081 %, j�hrlich also CHF 6'262.-), eventuell gest�tzt auf den gem�ss Kollektivversicherungstarif 2005 geltenden Umwandlungssatz f�r die ordentliche Pensionierung von Frauen (5,574 %, j�hrlich also CHF 4'929.-); zuz�glich Verzugszins von 5 % ab Klageeinleitung.
4. Subeventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, bei einer allf�lligen ordentlichen Pensionierung (obligatorisch und �berobligatorisch) im Alter 62 der Kl�gerin eine Altersrente basierend auf einem Umwandlungssatz von 7,081 % f�r das gesamte Alterskapital, j�hrlich also CHF 9'140.-, auszurichten; zuz�glich Verzugszins von 5 % ab Klageeinleitung.
Die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur als Rechtsnachfolgerin der Winterthur-Columna Stiftung f�r die berufliche Vorsorge beantragte in ihrer Antwort die Abweisung der Klage. In Replik und Duplik hielten die Parteien an ihren Antr�gen fest.
Mit Entscheid vom 18. Oktober 2010 hiess das kantonale Sozialversicherungsgericht die Klage teilweise gut. Es verpflichtete die Beklagte, der Kl�gerin ab Erf�llung des 62. Altersjahres Altersleistungen auszurichten, denen das Altersguthaben im Alter 64 und die f�r das Alter 64 ab dem 1. Januar 2005 geltenden Umwandlungss�tze zu Grunde zu legen seien, zuz�glich Verzugszins von 5 % auf den f�lligen Nachzahlungsbetr�gen ab dem Zeitpunkt der Klageeinleitung beziehungsweise ab dem jeweiligen F�lligkeitstermin. Im �brigen wies es die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 1). Weiter verpflichtete es die Beklagte, der Kl�gerin eine Prozessentsch�digung von Fr. 3000.- zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 3).
Die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Winterthur f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Rechtsbegehren, der Entscheid vom 18. Oktober 2010 sei aufzuheben und festzustellen, dass sie eine Altersrente von Fr. 7'643.- seit 1. Februar 2005 schulde, wobei die bereits ausgerichteten Altersleistungen anzurechnen seien, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen.
R.________ l�sst die Abweisung der Beschwerde beantragen. Das kantonale Gericht und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Nach Art. 26 BVG gelten f�r den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngem�ss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 �ber die Invalidenversicherung (Art. 29 IVG; Abs. 1). Die Vorsorgeeinrichtung kann in ihren reglementarischen Bestimmungen vorsehen, dass der Anspruch aufgeschoben wird, solange der Versicherte den vollen Lohn erh�lt (Abs. 2). Der Anspruch erlischt mit dem Tod des Anspruchsberechtigten oder mit dem Wegfall der Invalidit�t (Abs. 3 Satz 1).
1.2 Frauen, die das 64. Altersjahr (bis 31. Dezember 2004: 62. Altersjahr), zur�ckgelegt haben, haben Anspruch auf Altersleistungen (Art. 13 Abs. 1 lit. b BVG und lit. e der �bergangsbestimmungen der �nderung vom 3. Oktober 2003 [1. BVG-Revision] in Verbindung mit Art. 62a Abs. 1 BVV 2 sowie Art. 21 Abs. 1 lit. b AHVG in Verbindung mit lit. d Abs. 1 der Schlussbestimmungen der �nderung vom 7. Oktober 1994 [10. AHV-Revision]). Die reglementarischen Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung k�nnen abweichend davon vorsehen, dass der Anspruch auf Altersleistungen mit der Beendigung der Erwerbst�tigkeit entsteht (Art. 13 Abs. 2 Satz 1 BVG).
1.3 Vorsorgeeinrichtungen ist es in den Mindestvorschriften erlaubt, das Rentenalter in den Reglementen abweichend von der gesetzlichen L�sung festzulegen, sofern die Mindestanspr�che der Versicherten gewahrt bleiben (BGE 133 V 575 E. 5 S. 577). Dies gilt sowohl f�r den Vorbezug wie auch f�r den Aufschub von Altersleistungen �ber das ordentliche Schlussalter im obligatorischen Bereich (SVR 2010 BVG Nr. 32 S. 120, 9C_808/2009 E. 4.2 mit Hinweis). Die Vorsorgeeinrichtungen sind auch frei, im gesetzlichen Rahmen eine Invalidenrente bei Erreichen des reglementarischen R�cktrittsalters in eine Altersrente von mindestens gleicher H�he zu �berf�hren (vgl. BGE 130 V 369; Urteil 9C_770/2007 vom 14. M�rz 2008 E. 3.1).
2.1 Nach Ziff. 3.4.6 lit. b des Reglements der Rechtsvorg�ngerin der Beschwerde f�hrenden Vorsorgeeinrichtung in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Fassung (Reglement 03) war der Vorsorgefall Invalidit�t im November 2003 eingetreten. Gem�ss Ziff. 56.2 des Vorsorgereglements f�r die BVG-Basisvorsorge, Ausgabe vom 1. Januar 2005 (Reglement 05) werden Leistungen f�r Vorsorgef�lle, die vor dem Inkrafttreten des neuen Reglements eingetreten sind, nach dem bisherigen Reglement abgewickelt. Dies entspricht den allgemeinen �bergangsrechtlichen Grunds�tzen, wie die Vorinstanz unter Hinweis auf Urteil 9C_502/2007 vom 22. April 2008 E. 2 richtig erkannt hat (vgl. auch BGE 127 V 309 E. 3b S. 314). Der Anspruch auf Leistungen sowie deren H�he und Dauer im Zusammenhang mit der im November 2003 eingetretenen Invalidit�t beurteilen sich somit nach dem Reglement 03.
Gem�ss Ziff. 2.3.1, 3.3.1, 3.3.4 und 3.4.1 Reglement 03 wird die Invalidenrente erst nach einer Wartefrist von 24 Monaten und l�ngstens bis zum ordentlichen Pensionsalter, welches Frauen am Monatsersten nach der Vollendung des 62. Altersjahres erreichen, ausgerichtet. Danach besteht Anspruch auf eine Altersrente, welche mindestens so hoch ist wie die der Teuerung angepasste gesetzliche Invalidenrente. Das Vorsorgereglement f�r die BVG-Basisvorsorge, Ausgabe vom 1. Januar 2004, hat insoweit keine f�r den vorliegenden Fall bedeutsame �nderungen gebracht.
2.2 Die am 7. Januar 1943 geborene Beschwerdegegnerin erreichte das ordentliche reglementarische Pensionsalter 62 am 1. Februar 2005 vor Ablauf der zweij�hrigen Wartefrist nach Ziff. 3.4.1 Reglement 03, weshalb keine Invalidenrente zur Ausrichtung gelangte. Da Invalidenleistungen an sich auf Lebenszeit auszurichten sind (E. 1.1; BGE 135 V 33 E. 4.3 S.35), wird auch die sie abl�sende Altersrente von Ziff. 56.2 Reglement 05 erfasst, jedenfalls im obligatorischen Teil (BGE 130 V 369 E. 2.1 S. 370; 118 V 100; Urteil 9C_115/2008 vom 23. Juli 2008 E. 7.1). In Bezug auf den �berobligatorischen Bereich hingegen stellt das Erreichen des reglementarischen Pensionsalters grunds�tzlich einen neuen Versicherungsfall dar (Urteile des Eidg. Versicherungsgerichts B 85/03 vom 19. August 2004 E. 1.3 und B 2/00 vom 23. M�rz 2001 E. 1b), was gegen eine Abwicklung der Leistungen f�r den Vorsorgefall Alter nach dem Reglement 03 bei der am 7. Januar 2005 62 Jahre alt gewordenen Beschwerdegegnerin gest�tzt auf Ziff. 56.2 Reglement 05 spricht.
3.1 Ausgehend von der in E. 2 hievor dargelegten Rechtslage hat die Vorinstanz erwogen, nach dem Reglement 05 gelte die Pensionierung von Frauen im Alter 62 als vorzeitiger Altersr�cktritt und sei mit einer entsprechenden Reduktion des Umwandlungssatzes verbunden. Es verstosse indessen gegen das auch im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge zu beachtende Gebot der Rechtsgleichheit und gegen das Willk�rverbot, den Zeitpunkt des Wegfalls des Anspruchs auf eine Invalidenrente auf das im Reglement 03 bei Alter 62 angesetzte ordentliche Pensionsalter, bei der Berechnung der diese abl�senden Altersrente aber auf das Alterskapital und die Umwandlungss�tze, die bei einer vorzeitigen Pensionierung im Alter 62 gem�ss Reglement 05 zur Anwendung k�men, abzustellen. Im Unterschied zu gleichaltrigen versicherten Frauen, die nicht invalid geworden seien, sei es der Kl�gerin auf Grund ihrer Invalidit�t verwehrt gewesen, nach der zum 1. Januar 2005 erfolgten Gesetzes- und Reglements�nderung bis zum Erreichen des nunmehrigen Rentenalters 64 weiterzuarbeiten. Trotzdem werde ihr Anspruch auf Altersleistungen von vornherein auf die ihr nach dem neuen Reglement bei einer vorzeitigen Pensionierung zustehenden Altersleistungen beschr�nkt, ohne dass sie von der M�glichkeit eines vorzeitigen Altersr�cktritts Gebrauch habe machen k�nnen und ohne dass zuvor Invalidenleistungen ausgerichtet worden w�ren, welche die verminderten Altersleistungen allenfalls h�tten aufwiegen k�nnen. Das von der Beklagten im Zusammenhang mit der beantragten (Weiter-)Ausrichtung der Invalidenrente angerufene �quivalenzprinzip, wonach das versicherungstechnische Gleichgewicht von Einnahmen und Ausgaben gewahrt werden m�sse, verm�ge diese willk�rliche und rechtsungleiche Behandlung nicht zu rechtfertigen. Die Kl�gerin sei daher gleich zu behandeln wie Frauen ihres Jahrgangs, die bis zum Alter 64 h�tten weiterarbeiten k�nnen. Der Altersrente ab 1. Februar 2005 seien daher das Altersguthaben im Alter 64 sowie die f�r dieses Alter geltenden Umwandlungss�tze zugrunde zu legen.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, nach dem insoweit anwendbaren Reglement 03 entfalle die Invalidit�t bzw. eine allf�llige Invalidenrente u.a. mit dem Erreichen des Pensionsalters von damals 62 f�r Frauen. Ziff. 21.2 Reglement 05 widerspreche dem nicht. Aus Ziff. 7.2 Reglement 05, analog angewendet, ergebe sich, dass ab dem Wegfall der Invalidit�t die Altersrente einsetzen m�sse. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei indessen das Abstellen auf die gem�ss Reglement 05 f�r das vorzeitige Pensionsalter 62 geltenden Umwandlungss�tze (obligatorischer Teil: 6,665 % resp. 7,15 % [Art. 62b Abs. 3 und Art. 62c BVV 2], �berobligatorischer Teil: 5,356 % [vom Bundesamt f�r Privatversicherungen (BPV) genehmigter Kollektivtarif KT-WL 2005]) und auf das bis zu diesem Zeitpunkt effektiv ge�ufnete Altersguthaben weder willk�rlich noch werde das Gleichbehandlungsgebot verletzt. Es sei korrekt und sachlich begr�ndet, den Umwandlungssatz dem Pensionsalter entsprechend abzustufen. Je fr�her der Altersr�cktritt erfolge, desto l�nger m�sse die Altersrente aus dem vorhandenen Altersguthaben gezahlt werden. Die Beschwerdegegnerin werde somit gleich behandelt wie andere gleichaltrige weibliche (aktive) Versicherte, die ihre Erwerbst�tigkeit aus welchen Gr�nden auch immer im Jahr 2005 mit 62 Jahren aufgegeben h�tten. Es sei nicht einzusehen, dass sie besser gestellt werde, (nur) weil sie vor der Pensionierung invalid gewesen sei. Es treffe zwar zu, dass es Invaliden, anders als den aktiven Versicherten, nicht m�glich sei, die Pensionierung durch eine Fortsetzung des Arbeitsverh�ltnisses hinauszuschieben und so den Umwandlungssatz zu erh�hen oder aber vorzeitig die Erwerbst�tigkeit aufzugeben und sich mit einer gek�rzten Rente zu begn�gen. Dies liege indessen in der Natur der Sache und lasse sich nicht vermeiden. Ein Gebot, die Gruppe der invaliden und der aktiven Versicherten um jeden Preis gleich zu behandeln, bestehe nicht. Durch die Anordnung der Vorinstanz w�rden im �brigen das Gebot der Planm�ssigkeit und das �quivalenzprinzip verletzt.
3.3 Die Beschwerdegegnerin �ussert sich u.a. in dem Sinne, es sei widerspr�chlich, die Invalidit�t mit Erreichen des ordentlichen Pensionsalters enden zu lassen, bei der Bemessung der die Invalidenrente abl�senden Altersrente jedoch von einer vorzeitigen Pensionierung auszugehen. Gelte f�r die Beschwerdef�hrerin das ordentliche Pensionsalter 62, bedeute Gleichbehandlung, sie auch hinsichtlich des Umwandlungssatzes gleich zu stellen, wie andere weibliche Versicherte, die nach dem Reglement 03 in diesem Alter ordentlich pensioniert worden seien. Es verletze u.a. das Diskriminierungsverbot nach Art. 8 Abs. 2 BV, wenn invalide weibliche Versicherte mit Jahrgang 1943 gezwungen w�ren, infolge ihrer Invalidit�t eine vorzeitige Pensionierung mit gek�rzten Leistungen hinzunehmen. Die Tatsache, dass die Erh�hung des Rentenalters der Frauen ab Jahrgang 1942 von 63 auf 64 Jahre bei bereits bestehender Invalidit�t zu einer l�ngeren Verpflichtung zur Zahlung von Invalidenleistungen f�hre (ohne dass entsprechende Beitr�ge kalkuliert worden seien), sei vom Gesetzgeber ausdr�cklich gewollt und nach Rz. 515 der Mitteilungen Nr. 89 des BSV vom 22. Dezember 2005 von den Vorsorgeeinrichtungen in Kauf zu nehmen.
4.1 Reglemente privater Vorsorgeeinrichtungen sind, wo sich in Bezug auf die zur Streitigkeit Anlass gebenden Vorschriften kein �bereinstimmender wirklicher Parteiwille feststellen l�sst, nach dem Vertrauensprinzip auszulegen. Danach sind Willenserkl�rungen so zu deuten, wie sie vom Empf�nger in guten Treuen verstanden werden durften und mussten. Dabei ist nicht auf den inneren Willen des Erkl�renden abzustellen, sondern auf den objektiven Sinn seines Erkl�rungsverhaltens. Der Erkl�rende hat gegen sich gelten zu lassen, was ein vern�nftiger und korrekter Mensch unter der Erkl�rung verstehen durfte. Ausgehend vom Wortlaut und unter Ber�cksichtigung des Zusammenhanges, in dem die streitige Bestimmung innerhalb der Statuten oder des Reglements als Ganzes steht, ist der objektive Vertragswillen zu ermitteln, den die Parteien mutmasslich gehabt haben. Dabei ist zu ber�cksichtigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass sie eine unvern�nftige L�sung gewollt haben. Unklare, mehrdeutige oder ungew�hnliche Wendungen sind im Zweifel zu Lasten ihres Verfassers auszulegen (BGE 134 V 369 E. 6.2 S. 375 mit Hinweisen; Urteil 9C_177/2010 vom 25. Mai 2010 E. 2.2.1).
Bei der Auslegung und Anwendung von statutarischen und reglementarischen Bestimmungen im weitergehenden Vorsorgebereich ist zudem zu ber�cksichtigen, dass die Vorsorgeeinrichtungen in der Ausgestaltung der Leistungen und deren Finanzierung grunds�tzlich autonom sind (Art. 49 BVG). Dabei haben sie jedoch das Gebot der Rechtsgleichheit, das Willk�rverbot und das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip zu beachten (BGE 134 V 223 E. 3.1 S. 228).
Das Bundesgericht pr�ft die Auslegung nach dem Vertrauensprinzip als Rechtsfrage frei, wobei es lediglich an die Feststellungen der Vorinstanz �ber die �usseren Umst�nde im Rahmen von Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG gebunden ist (vgl. BGE 129 III 702 E. 2.4 S. 707; Urteil 5A_122/2008 vom 30. Juli 2008 E. 3.3; Urteil 9C_177/2010 vom 25. Mai 2010 E. 2.3).
4.2 Nach Ziff. 2.3.1 Abs. 1 und 3.4.6 lit. b Abs. 1 Reglement 03 gilt die Invalidit�t u.a. als beendet, sobald die versicherte Person das Pensionsalter (65 bei M�nnern, 62 bei Frauen) erreicht. Gem�ss Ziff. 21.2 Reglement 05 f�llt der Invalidenrentenanspruch u.a. weg, wenn die versicherte Person das bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit im Vorsorgeplan definierte Pensionsalter erreicht. Bei der Beschwerdegegnerin trat die Arbeitsunf�higkeit im November 2003 ein. Nach der damals geltenden Regelung betrug das ordentliche Pensionsalter 62, welches sie am 1. Februar 2005 erreichte. Auch nach Ziff. 21.2 Reglement 05 war somit die Invalidit�t und damit der Invalidenrentenanspruch Ende Januar 2005 weggefallen, wie die Beschwerdef�hrerin insoweit richtig festh�lt (E. 2.2 und 3.2). Hingegen besteht eine Unklarheit in Bezug auf den Beginn der Altersrente: Nach Ziff. 2 und 3.1 Reglement 05 wird f�r jeden angeschlossenen Arbeitgeber ein Vorsorgewerk gef�hrt. F�r jedes Vorsorgewerk werden Art und H�he der Vorsorgeleistungen sowie deren Finanzierung durch einen Vorsorgeplan geregelt. Dieser bildet Bestandteil des Vorsorgereglements. Nach Ziff. 7.1 und 18.1 Reglement 05 entsteht der Anspruch auf die Altersrente, wenn die versicherte Person das im Vorsorgeplan festgelegte Pensionsalter erreicht. Gem�ss Ziff. 1.3 des ab 1. Januar 2005 f�r den damaligen Arbeitgeber der Beschwerdegegnerin g�ltigen Vorsorgeplans f�r die BVG-Basisvorsorge wird das Pensionsalter am Monatsersten nach Vollendung des 65. Altersjahres bei M�nnern oder des 64. Altersjahres bei Frauen erreicht. Dies war f�r im Januar 1943 geborene Frauen wie die Beschwerdegegnerin am 1. Februar 2007 der Fall. F�r invalide Versicherte, bei welchen die Arbeitsunf�higkeit vor dem 1. Januar 2005 eingetreten war, enth�lt der Vorsorgeplan keine spezielle Regelung. Da Ziff. 21.2 Reglement 05 nur das Ende der Invalidi�t resp. des Invalidenrentenanspruchs f�r solche Tatbest�nde regelt, kann nicht ohne weiteres gesagt werden, die Altersrente setze sofort danach ein.
4.3 Nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin ergibt sich die Antwort auf die Frage nach dem Beginn der Altersrente aus Ziff. 7.2 Reglement 05 (E. 3.2). Danach ist ein vorzeitiger Bezug der Altersleistungen nach Vollendung des 55. Altersjahres m�glich. Dies setzt die Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses voraus (Satz 1 und 2). Analoges m�sse auch im vorliegenden Fall gelten. Die Invalidit�t habe im Alter 62 geendet. Zu diesem Zeitpunkt sei die Pensionierung m�glich gewesen und h�tte somit ab dann zwangsl�ufig die Altersrente eingesetzt. Es sind indessen keine Gr�nde ersichtlich und es werden solche auch nicht genannt, welche f�r eine analoge Behandlung von Tatbest�nden der (freiwilligen) Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses vor Erreichen des ordentlichen Pensionsalters und des vom Vorsorgereglement selber diktierten vorzeitigen Wegfalls des Invalidenrentenanspruchs spr�chen. Im Gegenteil macht die Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der Frage des Willk�rverbots resp. Gleichbehandlungsgebots selber geltend, auf eine Invalidenrente anspruchsberechtigte (nach Ablauf der Wartefrist Leistungen beziehende) Personen seien von der Natur der Sache her nicht vergleichbar mit aktiven Versicherten (E. 3.2). Es kommt dazu, dass es nach dem Vertrauensprinzip als widerspr�chlich erscheint, in Bezug auf den Wegfall der Invalidit�t resp. des Invalidenrentenanspruchs das ordentliche Pensionsalter 62 als massgebend zu erachten, hinsichtlich der abl�senden Altersrente dagegen von einer vorzeitigen Pensionierung auszugehen, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht einwendet (E. 3.3). Daran �ndert nichts, dass das Erreichen des Pensionsalters durch eine im Sinne beider - bez�glich �bergangsrechtlicher Fragen als Einheit zu betrachtende - Reglemente invalide Person im �berobligatorischen Bereich als neuer Versicherungsfall aufgefasst werden kann, und zwar umso weniger, als Ziff. 56.2 Reglement 05 nicht nach obligatorischem und �berobligatorischem Leistungsteil differenziert (E. 2.1 und 2.2).
4.4.1 Wie die Beschwerdef�hrerin selber festh�lt, stellte ein Wegfall des Invalidenrentenanspruchs bei Vollendung des Alters 62 und Beginn der Altersrente bei vollendetem 64. Altersjahr eine ungew�hnliche, "ja sogar absonderliche" Regelung dar, wof�r sich keine Hinweise im Reglement f�nden. Dasselbe ist aber auch in Bezug auf die vorinstanzliche L�sung zu sagen, welche den Invalidenrentenanspruch im ordentlichen Pensionsalter 62 wegfallen l�sst, bei der Bemessung der einsetzenden Altersrente jedoch von einem ordentlichen Pensionsalter 64 ausgeht (E. 3.1 in fine). Eine solche Regelung erscheint widerspr�chlich und kann nicht als dem mutmasslichen objektiven Vertragswillen der Parteien entsprechend gelten. Im �brigen wurde auch kein zus�tzliches Altersguthaben ge�ufnet, weder im obligatorischen Bereich (Art. 14 BVV 2; BGE 127 V 309 E. 1c S. 312) noch aufgrund des Reglements 03 im �berobligatorischen Bereich. Schliesslich f�llt sowohl die Ausrichtung einer Invalidenrente nach Ablauf der Wartefrist im November 2005 bis zum Erreichen des Alters 64 im Januar 2007 als auch die Ausrichtung einer Altersrente ab 1. Februar 2007 ausser Betracht. Die Reglemente 03 und 05 sind insoweit klar und belassen keinen Interpretationsspielraum, dass die Invalidit�t bzw. der Invalidenrentenanspruch bei Erreichen von Alter 62 am 1. Februar 2005 wegfiel (E. 4.2).
4.4.2 In Betracht kommt somit einzig die Ausrichtung einer Altersrente ab 1. Februar 2005, bemessen nach dem in diesem Zeitpunkt vorhandenen Altersguthaben und den geltenden Umwandlungss�tzen, wobei vom Tatbestand einer ordentlichen Pensionierung auszugehen ist. Massstab bildet dabei im obligatorischen Bereich die H�he der der Teuerung angepassten Invalidenrente (E. 2.1 Abs. 2). Mit Bezug auf den �berobligatorischen Teil ist zu beachten, dass seit 2005 das Alter 64 f�r Frauen als ordentliches Pensionsalter galt, weshalb der darauf beruhende Kollektivtarif KT-WL 2005 (vgl. E. 3.2) nicht anwendbar ist. Es ist daher f�r diesen Teil des Altersguthabens der 2004 f�r das ordentliche Pensionsalter 62 g�ltig gewesene Umwandlungssatz heranzuziehen.
An diesem Ergebnis �ndert nichts, dass die Beschwerdegegnerin �ber das Alter 62 hinaus bis Ende Januar 2007 bei einem Pensum von 20 % arbeitete. Die Vorinstanz hat dargelegt, dass Ziff. 2.3.1 Abs. 2 Reglement 03, wonach bei Weiterf�hrung der Erwerbst�tigkeit �ber das Alter 62 hinaus das ordentliche Rentenalter der AHV (63 f�r Frauen) als Pensionsalter gilt, nicht anwendbar sei. Die Beschwerdegegnerin scheint dies bestreiten zu wollen, ohne allerdings auch nur ansatzweise darzutun, inwiefern die vorinstanzliche Auffassung Bundesrecht verletzt. Schliesslich geben auch das Gebot der Planm�ssigkeit (Art. 1 Abs. 3 BVG und Art. 1g BVV 2) und das �quivalenzprinzip (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts B 37/93 vom 5. April 1994 E. 5b/bb), soweit bei einer Reglementsauslegung nach dem Vertrauensprinzip von Bedeutung, zu keiner anderen Betrachtungsweise Anlass. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass bereits seit Oktober 1994 bekannt war, dass das Rentenalter der Frauen auf den 1.Januar 2001 auf 63 und auf den 1. Januar 2005 auf 64 erh�ht w�rde. In der Folge wurden vom Gesetzgeber f�r den Bereich der beruflichen Vorsorge Massnahmen getroffen, um die unbefriedigende Situation der Frauen zu mildern, deren Vorsorgeeinrichtungen das reglementarische ordentliche Pensionsalter nicht entsprechend erh�hten und bei 62 beliessen (vgl. Erika Schnyder, Rentenalter der Frauen in der 2. und 3. S�ule - Anpassung an die 1. S�ule, in: Soziale Sicherheit CHSS 2/2001 S. 86 f. sowie Mitteilungen �ber die berufliche Vorsorge Nr. 57 des BSV vom 29. Juni 2001). Im Rahmen der 1. BVG-Revision (Bundesgesetz vom 3. Oktober 2003; AS 2003 1677 ff.) wurde das Rentenalter 64 f�r Frauen auch im Bereich der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge festgeschrieben (vorne E. 1.2).
4.5 Nach dem Gesagten gilt im obligatorischen Bereich ein Umwandlungssatz von mindestens 7,15 % (Art. 62c BVV 2). Der Umwandlungssatz f�r den �berobligatorischen Teil des Altersguthabens betr�gt gem�ss den von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Unterlagen 5,356 %, ist somit gleich hoch wie der 2005 bei einer vorzeitigen Pensionierung mit 62 vor Erreichen des ordentlichen Pensionsalters 64 geltende. Das Altersguthaben per 1. Februar 2005 ist unbestritten Fr.129'084.-. Daraus ergeben sich (ab 1. Februar 2005) j�hrliche Altersleistungen von Fr.7'643.- (= 0,0715 x Fr. 40'657.- + 0,05356 x Fr. 88'427.-; vgl. E.3.2), was im Ergebnis dem Hauptantrag der Beschwerdef�hrerin entspricht .
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdegegnerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BVG). Die obsiegende Beschwerdef�hrerin hat praxisgem�ss keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Urteil 9C_772/2009 vom 12. Januar 2010 E. 5 mit Hinweis).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 18. Oktober 2010 wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin ab 1.Februar 2005 Anspruch auf Altersleistungen der beruflichen Vorsorge von j�hrlich Fr. 7'643.- hat.