Source: http://pflegedat.de/pflegeunterstuetzungsgeld.php
Timestamp: 2020-08-14 04:12:23
Document Index: 154344338

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 44', '§ 2', '§ 45', '§ 2', '§ 45']

Pflegeunterstützungsgeld für kurzzeitige Pflegesituationen bis zu 10 Arbeitstage
Pflegeversicherung - Pflegeunterstützungsgeld für kurzzeitige Pflegesituationen bis zu 10 Arbeitstage
PflegeunterstÃ¼tzungsgeld fÃ¼r bis zu 10 Arbeitstage
Berechnen Sie hier die HÃ¶he des PflegeunterstÃ¼tzungsgeldes:
FÃ¼r wieviel Kalendertage ist die Freistellung erforderlich?
Bitte beachten Sie, dass der Anspruch auf PflegeunterstÃ¼tzungsgeld auf 10 Arbeitstage begrenzt ist. Insofern ist der maximale Zeitraum i.d.R. auf 14 Kalendertage (2 Wochen) begrenzt.
Ausgefallenes Bruttoentgelt
Hier ist der wÃ¤hrend der Freistellung ausgefallene laufende, dem Grunde nach beitragspflichtige Bruttolohn ohne Begrenzung auf eine Beitragsbemessungsgrenze einzutragen.
Ausgefallenes Nettoentgelt
Hier ist das wÃ¤hrend der Freistellung ausgefallene laufende Nettoarbeitsentgelt einzutragen.
Haben Sie in den letzten 12 Monaten Einmalzahlungen erhalten?
Es ist anzugeben, ob in den letzten 12 Kalendermonaten vor Beginn der Freistellung dem Grunde nach beitragspflichtige Einmalzahlungen (z.B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld) gewÃ¤hrt wurden.
Art Ihrer BerufstÃ¤tigkeit
Arbeitnehmer - gesetzlich krankenversichert Arbeitnehmer - privat krankenversichert Mini-Job / gesetzlich rentenversichert Mini-Job / keine Rentenversicherung
Art der BerufstÃ¤tigkeit
Je nach Art der BerufstÃ¤tigkeit ergeben siche Auswirkungen auf die vom PflegeunterstÃ¼tzungsgeld zu zahlenden BeitrÃ¤ge. Geben Sie daher hier bitte Ihre Art der BerufstÃ¤tigkeit an.
Diesen Web-Rechner kÃ¶nnen Sie gegen eine geringe GebÃ¼hr auch in Ihren Web-Auftritt einbauen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage
Â§ 44a SGB XI - Rechtsanspruch auf PflegeunterstÃ¼tzungsgeld
Nach dem geplanten neuen Â§ 44a Abs. 3 SGB XI haben pflegende AngehÃ¶rige in einem BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnis fÃ¼r kurzzeitige Arbeitsverhinderung nach Â§ 2 des Pflegezeitgesetzes Anspruch auf einen Ausgleich fÃ¼r entgangenes Arbeitsentgelt (PflegeunterstÃ¼tzungsgeld) fÃ¼r bis zu zehn Arbeitstage, wenn sie fÃ¼r diesen Zeitraum keine Entgeltfortzahlung von ihrem Arbeitgeber und kein Kranken- oder Verletztengeld bei Erkrankung oder Unfall eines Kindes nach beanspruche kÃ¶nnen. Auch Personen, die einen sogenannten "Minijob" - also eine BeschÃ¤ftigung mit einem Entgelt von bis zu 450 EUR im Monat - ausÃ¼ben, haben Anspruch auf das PflegeunterstÃ¼tzungsgeld. Der Anspruch ist auf 10 Arbeitstage je PflegebedÃ¼rftigem begrenzt, d.h. mehrere AngehÃ¶rige mÃ¼ssen sich diese 10 Tage ggf. aufteilen.
Das PflegeunterstÃ¼tzungsgeld wird auf Antrag, der unverzÃ¼glich zu stellen ist, unter Vorlage der Ã¤rztlichen Bescheinigung von der Pflegekasse oder dem Versicherungsunternehmen des pflegebedÃ¼rftigen nahen AngehÃ¶rigen gewÃ¤hrt. FÃ¼r die HÃ¶he des PflegeunterstÃ¼tzungsgeldes gilt Â§ 45 Absatz 2 Satz 3 bis 5 des FÃ¼nften Buches entsprechend, d.h. die Leistung wird in HÃ¶he der Leistung des Kinderkrankengeldes gewÃ¤hrt. Hierbei ist anzumerken, dass die Berechnung des Kinderkrankengeldes ab 2015 vÃ¶llig neu geregelt wird.
In welchen FÃ¤llen gibt es PflegeunterstÃ¼tzungsgeld?
BeschÃ¤ftigte haben das Recht, bis zu zehn Arbeitstage der Arbeit fernzubleiben, wenn dies erforderlich ist, um fÃ¼r einen pflegebedÃ¼rftigen nahen AngehÃ¶rigen in einer akut aufgetretenen Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren oder eine pflegerische Versorgung in dieser Zeit sicherzustellen. Sie sind verpflichtet, dem Arbeitgeber ihre Verhinderung an der Arbeitsleistung und deren voraussichtliche Dauer unverzÃ¼glich mitzuteilen. Dem Arbeitgeber ist auf Verlangen eine Ã¤rztliche Bescheinigung Ã¼ber die PflegebedÃ¼rftigkeit des nahen AngehÃ¶rigen vorzulegen (Â§ 2 Pflegezeitgesetz).
Der Arbeitgeber ist zur Fortzahlung der VergÃ¼tung in aller Regel aufgrund fehlender tarif- oder einzelvertraglicher Regelungen nicht verpflichtet. In diese FÃ¤llen greift dann das neue PflegeunterstÃ¼tzungsgeld.
Anspruchsberechtigte pflegende AngehÃ¶rige
die zu ihrer Berufsbildung BeschÃ¤ftigten,
Heimarbeiter und ihnen Gleichgestellte
geringfÃ¼gig BeschÃ¤ftigte und Rentner, die eine BeschÃ¤ftigung ausÃ¼ben, wenn sie wÃ¤hrend der Arbeitsverhinderung einen Verlust an Arbeitsentgelt haben
FÃ¼r SelbstÃ¤ndige, Beamte sowie Bezieher von Leistungen nach SGB II und SGB III, die keine BeschÃ¤ftigung gegen Arbeitsentgelt ausÃ¼ben, besteht hingegen kein Anspruch auf PflegeunterstÃ¼tzungsgeld.
Nahe und damit anspruchsberechtigte AngehÃ¶rige sind
GroÃŸeltern, Eltern, Schwiegereltern, Stiefeltern,
Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer eheÃ¤hnlichen oder lebenspartnerschaftsÃ¤hnlichen Gemeinschaft, Geschwister, SchwÃ¤gerinnen und SchwÃ¤ger,
HÃ¶he der Leistung
Basis fÃ¼r die Leistung ist das wÃ¤hrend der Freistellung ausgefallene Nettoarbeitsentgelt, welches aus dem ausgefallenen beitragspflichtigen Arbeitsentgelt ermittelt wurde.
Als Brutto-Leistung werden 90 Prozent â€“ bei Bezug von beitragspflichtigen Einmalzahlungen in den letzten 12 Kalendermonaten vor der Freistellung von der Arbeit unabhÃ¤ngig von deren HÃ¶he 100 Prozent â€“ des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts gezahlt.
Das kalendertÃ¤gliche PflegeunterstÃ¼tzungsgeld darf 70 Prozent der kalendertÃ¤glichen Beitragsbemessungsgrenze (2015 = 96,25 EUR) in der Krankenversicherung nicht Ã¼bersteigen.
Vom PflegeunterstÃ¼tzungsgeld werden BeitrÃ¤ge zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung gezahlt. Der Leistungsbezieher zahlt jeweils den halben Anteil, die Pflegekasse darÃ¼ber hinaus aus 80 % des tÃ¤glichen Bruttoentgelts.
BetrÃ¤gt das monatliche Arbeitsentgelt nicht mehr als 450 Euro, trÃ¤gt die zustÃ¤ndige Stelle (z.B. die Pflegekasse) die BeitrÃ¤ge allein.
Das PflegeunterstÃ¼tzungsgeld wird nur auf Antrag gewÃ¤hrt. Der Antrag ist unverzÃ¼glich bei der Pflegekasse oder dem Versicherungsunternehmen des PflegebedÃ¼rftigen zu stellen. Hierdurch wird sichergestellt, dass in FÃ¤llen, in denen der Arbeitgeber auf ein entsprechendes Ã¤rztliches Attest verzichtet hat, die Pflegekasse des PflegebedÃ¼rftigen zeitnah ein Ã¤rztliches Attest verlangen kann.
Der Pflegekasse ist das Ã¤rztliche Attest im Original oder, wenn dieses dem Arbeitgeber vorgelegt wurde, eine Kopie des Ã¤rztlichen Attests vorzulegen. Nur der Antrag ist unverzÃ¼glich zu stellen, erforderliche Angaben und Unterlagen, wie zum Beispiel das Attest des behandelnden Arztes oder die Gehaltsbescheinigung des Arbeitgebers, kÃ¶nnen nachgereicht werden.
Im Gegensatz zum Krankengeld bei Erkrankung des Kindes wird das PflegeunterstÃ¼tzungsgeld nicht aus der Versicherung des BeschÃ¤ftigten, sondern aus der Pflegeversicherung des PflegebedÃ¼rftigen gezahlt. Ein elektronischer Datenaustausch besteht daher in der Regel zwischen dem Arbeitgeber und der zustÃ¤ndigen Pflegekasse bisher nicht. Die Regelung wird daher als reines Antragsverfahren ausgestaltet.
Die Informationen mÃ¼ssen vom Leistungsbezieher selbst gegenÃ¼ber der zustÃ¤ndigen Pflegekasse oder dem privaten Pflegeversicherungsunternehmen im Rahmen der Antragstellung Ã¼bermittelt werden.
Da sich die HÃ¶he des PflegeunterstÃ¼tzungsgeldes nach den fÃ¼r die Berechnung des Kinderkrankengeldes geltenden Vorschriften (Â§ 45 Absatz 2 Satz 3 bis 5 SGB V) richtet, sind als Antragsunterlagen die Informationen einzureichen, die auch fÃ¼r die Zahlung des Kinderkrankengeldes erforderlich sind. Dies dÃ¼rften voraussichtlich folgende Informationen sein:
Angaben zum PflegebedÃ¼rftigen und zur pflegenden Person
fÃ¼r die BeitragsabfÃ¼hrung Angaben darÃ¼ber, ob und bei welchen TrÃ¤gern die pflegende Person kranken-, renten- und arbeitslosenversichert ist
fÃ¼r die Ermittlung eines ggf. von der Pflegekasse zu leistenden Beitragszuschusses zur privaten Krankenversicherung ist eine Angabe des PKV-Beitrages erforderlich
ausgefallenes Brutto-Arbeitsentgelt
ausgefallenes Nettoarbeitsentgelt
Zahl der ausgefallenen Arbeitstage zur BerÃ¼cksichtigung der HÃ¶chstanspruchsdauer
Information darÃ¼ber, ob in den letzten 12 Kalendermonaten vor der Freistellung beitragspflichtige Einmalzahlungen geleistet wurden
Diese Angaben reichen aus, um die Berechnung des PflegeunterstÃ¼tzungsgeldes nach den nachfolgend beschriebenen GrundsÃ¤tzen vorzunehmen.
... erhalten Sie stets in unserem Onlineportal PV-quick online. AusfÃ¼hrliche Excel-Pflegerechner (Pflegegeld, Verhinderungspflege, Betreuungsleistungen, Fristenrechner, Zuzahlungsrechner uvm.), Expertenforum fÃ¼r gewerblicher Nutzer, Gesetz, Rundschreiben, Richtlinien, Urteile etc. - einfach per Mausklick ab 5,- EUR zzgl. MWSt. im Monat inkl. aller Updates. Ein Testzugang steht Ihnen fÃ¼r 10 Tage kostenlos und ohne jede weitere Verpflichtung zur VerfÃ¼gung. Machen Sie sich selbst ein Bild unter www.pv-quick.de
© atacama KV Software GmbH & Co. KG — UniversitÃ¤tsallee 15— 28359 Bremen— mail@kv-media.de — Impressum