Source: https://fbkberlinblog.wordpress.com/die-satzung/
Timestamp: 2019-04-26 00:45:01
Document Index: 311409013

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 26', '§ 26', '§ 11', '§ 12']

Satzung des Vereins Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Berlin e.V. – Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Berlin e.V.
Satzung des Vereins Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Berlin e.V.
§ 1 – Name, Sitz, Einbindung
1. Der Verein trägt den Namen Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Berlin e.V. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
2. Der Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Berlin e.V. hat seinen Sitz in Berlin.
3. Der Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Berlin e.V. ist ein selbstständiger Landesverband des Bundesverbandes der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V.
§ 2 – Zweck, Aufgaben, Status
1. Der Verein hat die Aufgabe, Aktivitäten im Bereich der Leseförderung und der Literatur zu initiieren, zu unterstützen und durchzuführen. Insbesondere zielt er auf die Förderung des Lesens und Vermittlung von Literatur an Kinder und Jugendliche ab. Den Zweck kultureller Bildung erfüllt er durch Projekte, die Autorenlesungen, Schreib- und Illustrationswerkstätten, Literaturfeste und -wettbewerbe beinhalten, sowie durch Beteiligung an Projekten des Bundesverbandes der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V. wie „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“, „Lyrix“ und weitere Leseförderprojekte mit unterschiedlichen Projektpartnern. Diese Veranstaltungen werden in enger Zusammenarbeit mit Schulen, Bibliotheken und außerschulischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit realisiert.
3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
4. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist ausgeschlossen. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Werden Mitglieder zur Erfüllung des Vereinszweckes mit Aufgaben betraut, die sie nicht in ihrer Eigenschaft als Mitglied wahrnehmen, so können sie eine geschäftsübliche Vergütung erhalten. Bei Vergabe solcher Aufträge dürfen Mitglieder weder bevorzugt noch begünstigt werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 3 – Finanzen, Geschäftsjahr
1. Die Mittel zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins sollen aufgebracht werden durch
c) Sachspenden, letztwillige Verfügungen und dergleichen
d) Zuwendungen aus Stiftungen
e) öffentliche Mittel.
§ 4 – Mitgliedschaft, Beitrag
1. Mitglied werden können:
b) juristische Personen wie Vereine und Verbände
c) Körperschaften des öffentlichen Rechts,
die den Verein, seine Ziele und Zwecke fördern und an Arbeiten teilzunehmen bereit sind.
2. Der Beitritt wird schriftlich beantragt. Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung muss nicht begründet werden.
3. Gründungsmitglieder sind Mitglieder des Vereins.
4. Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Entrichtung des Mitgliedsbeitrags und berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sowie zur Ausübung des Stimmrechts. Bei Verhinderung einer Teilnahme an der Mitgliederversammlung kann eine schriftliche Stimmenübertragung erfolgen. Jedes erschienene Mitglied darf nur eine Stimme übertragen bekommen.
5. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.
6. Zum Ehrenmitglied können Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um den Verein oder die Vereinsziele verdient gemacht haben. Hierüber entscheidet der Vorstand.
2. Der Austritt ist mit vierteljährlicher Frist zum Jahresende schriftlich dem Vorstand zu erklären.
3. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand bei Verstößen gegen Ziele, Interessen und Ansehen des Vereins. Der Beschluss ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen. Mit Zugang des Beschlusses wird der Ausschluss sofort wirksam. Der Rechtsweg bleibt offen.
§ 6 – Organe und Einrichtungen
2. Einrichtungen des Vereins sind:
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich mit Angabe der Tagesordnung vier Wochen vor dem festgelegten Termin. Anträge von Mitgliedern zur Ergänzung der Tagesordnung sind bis zu zwei Wochen vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich vorzulegen, der die ergänzte Tagesordnung den Mitgliedern umgehend schriftlich zuzustellen hat.
– Beschluss über die endgültige Tagesordnung
– Wahl des Vorstandes für zwei Jahre
– Entgegennahme des Tätigkeits- und des Finanzberichts
– Entgegennahme des Berichts der Revisoren / Revisorinnen
– Bestimmung der Richtlinien für die Arbeit des Vorstandes
– Beschlussfassungen über die Höhe der Mitgliedsbeiträge
– Änderungen in der Satzung
3. Den Vorsitz in der Versammlung führt der / dieVorsitzende des Vereins. Ist diese/r verhindert, leitet der Stellvertreter / die Stellvertreterin die Versammlung. Steht auch diese/r nicht zur Verfügung, so wählt die Mitgliederversammlung ein anderes Mitglied des Vorstandes zur Versammlungsleitung.
4. Jede Mitgliederversammlung, die ordnungsgemäß einberufen wurde, ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
5. Vorschläge zu Änderungen in der Satzung werden dem Einladungsschreiben in vollem Wortlaut beigefügt. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Zwei-Drittel-Mehrheit der Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann Beschlüsse der Mitglieder durch schriftliche Abstimmung herbeiführen.
6. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Revisoren / Revisorinnen, die ihr über ihre Prüfung Bericht erstatten. Die Revisoren / Revisorinnen dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein. Die Revisoren / Revisorinnen müssen nicht Mitglieder des Vereins sein.
7. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das der Versammlungsleiter / die Versammlungsleiterin und der Protokollführer / die Protokollführerin zu unterzeichnen haben.
1. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand nach Bedarf einberufen; außerdem, wenn ein Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angaben des Zwecks und der Gründe verlangt.
1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt und bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig.
– dem Stellvertreter / der Stellvertreterin
und bis einem Beisitzer / einer Beisitzerin.
3. Dem Vorstand obliegen die Geschäftsleitung des Vereins und die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er stellt den jährlichen Haushaltsplan auf und legt der Mitgliederversammlung den Tätigkeits- und Finanzbericht zur Beschlussfassung vor.
4. Beschlüsse des Vorstandes bedürfen der Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des / der Vorsitzenden.
5. Der / die Vorsitzende des Dachverbands, des Bundesverbandes der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V., Magdeburg oder ein von ihm / ihr zu benennender Vertreter hat das Recht, auf Verlangen an den Sitzungen des Vorstandes und den Mitgliederversammlungen des Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Berlin e.V. teilzunehmen.
6. Der Vorstand des Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Berlin e.V. hat das Recht, einen Beauftragten / eine Beauftragte zu den Vorstandssitzungen oder den Mitgliederversammlungen des Dachverbands, des Bundesverbandes der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V., Magdeburg zu entsenden.
7. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der / die Vorsitzende, der Stellvertreter / die Stellvertreterin und der Kassenwart / die Kassenwartin. Jeweils zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB gemeinsam und sind nur gemeinsam zeichnungsberechtigt.
1. Der Vorstand ist berechtigt, einen Beirat zu berufen, dem für die Erfüllung der Vereinszwecke wichtige tätige Mitglieder angehören können. Der Beirat kann aus bis zu fünf Mitgliedern bestehen.
2. Die Mitglieder des Beirates nehmen an Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.
§ 11 – Revision
Die gewählten Revisoren / Revisorinnen haben mindestens einmal jährlich die Kassen- und Wirtschaftsführung des Vereins zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
§ 12 – Die Geschäftsführung
1. Der Vorstand kann zur Wahrnehmung der Geschäfte einen Geschäftsführer / eine Geschäftsführerin berufen.
2. Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
3. Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin nimmt an Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil.
1. Über die Auflösung des Vereins kann nur eine allein für diesen Zweck einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung beschließen. Hierzu müssen zwei Drittel der Mitglieder erschienen sein. Für die Auflösung müssen zwei Drittel der erschienenen Mitglieder stimmen.
2. Bei Beschlussunfähigkeit ist vom Vorstand unverzüglich eine neue Versammlung einzuberufen, die mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder beschließt.
3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seiner bisherigen steuerbegünstigten Zwecke fällt sein Vermögen an den Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V., der es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Lesens und der Vermittlung von Literatur an Kinder und Jugendliche im Land Berlin zu verwenden hat.
Fassung vom 20.04.2017