Source: https://www.umwelt-online.de/cgi-bin/parser/Drucksachen/drucknews.cgi?texte=0094_2D07
Timestamp: 2020-05-28 14:39:43
Document Index: 158175682

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 83', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 156', '§ 5', '§ 10', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 10', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 54', '§ 121', '§ 121', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 341', '§ 341', '§ 67', '§ 67', '§ 66', '§ 341', '§ 341', '§ 66', '§ 12', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 5', '§ 119', '§ 105', '§ 110', '§ 121', '§ 111', '§ 121', '§ 5', '§ 119', '§ 83', '§ 83', '§ 83', '§ 306', '§ 89', '§ 89', '§ 1', '§ 83', '§ 104', '§ 1', '§ 58', '§ 81', '§ 5', '§ 7', '§ 81', '§ 81', '§ 88', '§ 104', '§ 104', '§ 121', '§ 58', '§ 81', '§ 104', '§ 121', '§ 121', '§ 104', '§ 105', '§ 105', '§ 121', '§ 104', '§ 121', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 53', '§ 121', '§ 104', '§ 104', '§ 81', '§ 81', '§ 83', '§ 111', '§ 81', '§ 81', '§ 111', '§ 81', '§ 81', '§ 5', '§ 119', '§ 113', '§ 11', '§ 1', '§ 8', '§ 116', '§ 112', '§ 115', '§ 118', '§ 13', '§ 118', '§ 118', '§ 117', '§ 13', '§ 118', '§ 5', '§ 2', '§ 7', '§ 7', '§ 54', '§ 55', '§ 81', '§ 81', '§ 89', '§ 111', '§ 111', '§ 53', '§ 83', '§ 81', '§ 81', '§ 121', '§ 15', '§ 39', '§ 40', '§ 42', '§ 87', '§ 111', '§ 81', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 81', '§ 121', '§ 81', '§ 12', '§ 121', '§ 12', '§ 12', '§ 121', '§ 31', '§ 415', '§ 105', '§ 121', '§ 2', '§ 13', '§ 83', '§ 120', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 105', '§ 31', '§ 415', '§ 119', '§ 121', '§ 14', '§ 14', '§ 108', '§ 121', '§ 121', '§ 140', '§ 110', '§ 119', '§ 121', '§ 141', '§ 113', '§ 121', '§ 106', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 55', '§ 121', '§ 83', '§ 110', '§ 83', '§ 121', '§ 83', '§ 121', '§ 131', '§ 144', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 146', '§ 1', '§ 121', '§ 159', '§ 54', '§ 15', '§ 81', '§ 83', '§ 83', '§ 1', '§ 113', '§ 121', '§ 128', '§ 2', '§ 22', '§ 10', '§ 22', '§ 10', '§ 121', '§ 121', '§ 5', '§ 7', '§ 156', '§ 4', '§ 1', '§ 4', '§ 118', '§ 1', '§ 1', '§ 118', '§ 5']

umwelt-online: Bundesrat 094/07: Achtes Gesetz zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes sowie zur Änderung des Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetzes und anderer Vorschriften
| Info | Jahr 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 | Inhalt Vorgang | | 094/07 (PDF) vom 16.02.07
831. Sitzung des Bundesrates am 09.03.07:
Der Deutsche Bundestag hat in seiner 79. Sitzung am 1. Februar 2007 aufgrund der Beschlussempfehlung und des Berichts des Finanzausschusses - Drucksache 016/4191 - den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Achten Gesetzes zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes sowie zur Änderung des Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetzes und anderer Vorschriften - Drucksachen 016/1937, 016/2210 in beigefügter Fassung angenommen.
Fristablauf: 09.03.07
Erster Durchgang: Drucksache. 299/06 (PDF)
Das Versicherungsaufsichtsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Dezember 1992 (BGBl. 1993 1 S. 2), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 4 des Gesetzes vom 22. September 2005 (BGBl. 1 S. 2802), wird wie folgt geändert:
" § 81f Einschreiten gegen unerlaubte Versicherungsgeschäfte".
" § 83b Verfolgung unerlaubter Versicherungsgeschäfte".
c) Die Überschrift zu Kapitel Vb wird wie folgt gefasst:
"Vb. Zusätzliche Beaufsichtigung von Erst-und Rückversicherungsunternehmen in einer Erst- oder Rückversicherungsgruppe"
d) Die Überschrift zu Kapitel Vlb wird wie folgt gefasst:
"VIb. Meldungen an die Kommission der Europäischen Gemeinschaften und die zuständigen Behörden der anderen Mitgliedstaaten".
" § 121e Finanzrückversicherung".
" § 121f Bestandsübertragung § 121g Versicherungs-Zweckgesellschaften § 121h Geschäftstätigkeit durch eine Niederlassung oder im Dienstleistungsverkehr § 121i Unternehmen mit Sitz in einem Drittstaat § 121j Bestandsschutz".
c) In Absatz 4 Satz 1 wird die Angabe "Nr. 23 und 24" durch die Angabe "Nr. 22 bis 24" ersetzt.
3. In § la Abs. 2 Satz 3 erster Halbsatz werden die Wörter "mit Ausnahme des § 156a" gestrichen.
"Unternehmen, die nachweislich keine Leitungsfunktion ausüben, gelten nicht als Versicherungs-Holdinggesellschaft im Sinne dieser Vorschrift."
cc) In Satz 3 wird nach dem Wort "gelten" die Angabe "neben Absatz 3" eingefügt.
6. § 5a Abs. 1 Satz 1 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 werden nach dem Wort "Aktiengesellschaften" die Wörter "einschließlich der Europäischen Gesellschaft (SE)" eingefügt.
(3) Die Vermittlungstätigkeiten, die nach Artikel 2 Nr. 3 und 4 der Richtlinie 2002/92/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Dezember 2002 über Versicherungsvermittlung nicht als Versicherungs- und Rückversicherungsvermittlung gelten, gehören zum Geschäftsbetrieb eines Erst- oder Rückversicherungsunternehmens."
7a. In § 10a wird nach Absatz 2 folgender Absatz eingefügt:
(2a) Ein Versicherungsunternehmen, das unterschiedliche Prämien oder Leistungen für Frauen und Männer vorsieht, hat die versicherungsmathematischen und statistischen Daten zu veröffentlichen, aus denen die Berücksichtigung des Geschlechts als Faktor der Risikobewertung abgeleitet wird; diese Daten sind regelmäßig zu aktualisieren: Bei Daten, die bereits von anderen Stellen veröffentlicht worden sind, genügt ein Hinweis auf diese Veröffentlichung."
8. § Il a wird wie folgt geändert:
(2b) Der Verantwortliche Aktuar hat an der Sitzung des Aufsichtsrats über die Feststellung des Jahresabschlusses teilzunehmen und über die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung zu berichten. Der Aufsichtsrat hat in seinem Bericht an die Hauptversammlung zu dem Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars Stellung zu nehmen."
"Wenn Tatsachen vorliegen, aus denen sich ergibt, dass der in Aussicht genommene Treuhänder die Anforderungen nach Absatz 3 nicht erfüllt, kann die Aufsichtsbehörde verlangen, dass eine andere Person benannt wird."
9a. In § 12c Abs. 1 Satz 1 wird in Nummer 4 der Punkt durch ein Komma ersetzt und folgende Angabe angefügt:
"5. festzulegen, dass die Versicherungsunternehmen auch berechtigt sind, bis zum 1. Januar 2008 für bestehende Verträge die technischen " Berechnungsgrundlagen insoweit zu ändern, dass die Leistungen für Schwangerschaft und Mutterschaft geschlechtsunabhängig umgelegt werden, und die Prämien daran anzupassen; § 12b Abs. 1 findet Anwendung."
9b. In § 13d wird der Punkt durch ein Komma ersetzt und folgende Angabe angefügt:
"10. die Verwendung von Tarifen, bei denen Prämien oder Leistungen für Männer und Frauen unterschiedlich sind; die gemäß § 10a Abs. 2a zu veröffentlichenden Daten sind beizufügen."
aa) Im einleitenden Satzteil werden die Wörter
"von Richtlinien des Rates" durch die Wörter "oder Umsetzung von Rechtsakten" ersetzt.
"seine Berechnung sowie damit zusammenhängende Genehmigungsbefugnisse einschließlich des Verfahrens,".
c) Absatz 3e Satz 1 wird wie folgt geändert:
aa) Die Angabe " § 104k Nr. 2 zweiter Halbsatz" wird durch die Angabe " § 104k Nr. 2 Buchstabe a" ersetzt.
bb) Nach der Angabe " § 104a Abs. 2 Nr. 3" werden die Wörter ", Rückversicherungsunternehmen eines Drittstaates im Sinne des § 104a Abs. 2 Nr. 7" eingefügt.
11. § 54 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 3 wird die Angabe " , die der Zustimmung des Bundesrates bedarf," gestrichen.
"Bilanzwerte sind die Bruttobeträge für das gesamte Versicherungsgeschäft abzüglich der darauf entfallenden Teile für das in Rückdeckung gegebene und für das an zum Geschäftsbetrieb zugelassene Zweckgesellschaften im Sinne des Artikels 46 der Richtlinie 2005/68/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. November 2005 über die Rückversicherung und zur Änderung der Richtlinien 73/239/EWG, 92/49/EWG sowie der Richtlinien 98/78/EG und 2002/83/EG (ABI. EU (Nr. ) L 323 S. 1) abgegebene Versicherungsgeschäft."
bb) Nach Satz 2 wird folgender Satz neu eingefügt:
"Forderungen an Versicherungs-Zweckgesellschaften mit Sitz in einem Drittstaat dürfen nur dann bei den Bilanzwerten abgezogen werden, wenn die Versicherungs-Zweckgesellschaft im Sitzland zum Geschäftsbetrieb staatlich zugelassen ist und beaufsichtigt wird, über eine mit den Anforderungen des § 121g vergleichbare Ausstattung mit Kapitalanlagen verfügt."
(6a) Die Anteile der Rückversicherer sowie die Anteile der zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Zweckgesellschaften im Sinne des Artikels 46 der Richtlinie 2005/68/EG an den versicherungstechnischen Brutto-Rückstellungen des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes gehören auch ohne Eintragung in das Vermögensverzeichnis zum Sicherungsvermögen. Für Forderungen an Versicherungs-Zweckgesellschaften mit Sitz in einem Drittstaat gilt dies nur dann, wenn die Versicherungs-Zweckgesellschaft im Sitzland zum Geschäftsbetrieb staatlich zugelassen ist und beaufsichtigt wird, über eine mit den Anforderungen des § 121g vergleichbare Ausstattung mit Kapitalanlagen verfügt. Die Sätze 1 und 2 gelten für die Lebensversicherung, die Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr nach § 11d, die Krankenversicherung der in § 12 genannten Art und die private Pflegepflichtversicherung nach § 12f nur für die Beitragsüberträge nach § 341e Abs. 2 Nr. 1 des Handelsgesetzbuchs und die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle nach § 341g des Handelsgesetzbuchs."
13. § 67 wird wie folgt gefasst: § 67 Sicherungsvermögen bei Rückversicherung In den in § 66 Abs. 6a Satz 3 genannten Versicherungszweigen hat das Unternehmen mit Ausnahme der Beitragsüberträge nach § 341e Abs. 2 Nr. 1 des Handelsgesetzbuchs und der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle nach § 341g des Handelsgesetzbuchs die anteiligen Werte des Sicherungsvermögens nach § 66 auch für den in Rückdeckung gegebenen Anteil selbst aufzubewahren und zu verwalten."
cc) Folgender Satz wird angefügt: " § 12l e findet Anwendung."
16. Nach § 81e wird folgender § 81f eingefügt: " § 81f Einschreiten gegen unerlaubte Versicherungsgeschäfte
(1) Werden ohne die nach § 5 oder § 119 erforderliche Erlaubnis Versicherungsgeschäfte betrieben, die Geschäftstätigkeit entgegen § 105 Abs. 2, § 110a Abs. 2 oder § 121i Abs. 2 Satz 1 aufgenommen oder entgegen § 111b Abs. 1 Satz 2 oder 3 oder § 121h Abs. 3 Satz 2 oder 3 fortgeführt (unerlaubte Versicherungsgeschäfte), kann die Aufsichtsbehörde die sofortige Einstellung des Geschäftsbetriebs und die unverzügliche Abwicklung dieser Geschäfte gegenüber dem Unternehmen anordnen. Sie kann für die Abwicklung Weisungen erlassen und eine geeignete Person als Abwickler bestellen. Sie kann ihre Maßnahmen nach den Sätzen 1 und 2 veröffentlichen, sofern diese unanfechtbar oder sofort vollziehbar sind; personenbezogene Daten dürfen nur veröffentlicht werden, soweit dies zur Gefahrenabwehr erforderlich ist. Die Sätze 1 bis 3 gelten entsprechend für Maßnahmen gegenüber den Mitgliedern der Organe und den Gesellschaftern des Unternehmens. Die Befugnisse der Aufsichtsbehörde nach den Sätzen 1 bis 4 bestehen auch gegenüber dem Unternehmen oder den in Satz 4 genannten Personen, bei denen feststeht oder Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass es in die . Anbahnung, den Abschluss oder die Abwicklung dieser Geschäfte einbezogen ist; dies gilt insbesondere gegenüber
aaa) Nach dem Wort "Versicherungsnehmern" werden die Wörter "oder den abgebenden Versicherungsunternehmen (Vorversicherer)" eingefügt.
bbb) Nach der Angabe " § 5 Abs. 3 Nr. 3 und 4" wird die Angabe " § 119 Abs. 2 Nr. 5 und 6" eingefügt.
bb) In Nummer la und Nummer 1b wird das Wort "Erstversicherungsunternehmen" jeweils durch das Wort "Versicherungsunternehmen" ersetzt.
18. Nach § 83a wird folgender § 83b eingefügt: " § 83b Verfolgung unerlaubter Versicherungsgeschäfte
(2) Soweit dies zur Feststellung der Art oder des Umfangs der Geschäfte oder Tätigkeiten erforderlich ist, darf die Aufsichtsbehörde Prüfungen in den Räumen des Unternehmens sowie in den Räumen der nach Absatz 1 auskunfts- und vorlegungspflichtigen Personen . und Unternehmen vornehmen. Die Bediensteten der Aufsichtsbehörde dürfen hierzu diese Räume innerhalb der üblichen Betriebs- und Geschäftszeiten betreten und besichtigen. Zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung dürfen sie diese Räume auch außerhalb der üblichen Betriebs- und Geschäftszeiten sowie Räume, die auch als Wohnung dienen, betreten und besichtigen; das Grundrecht des Artikels 13 des Grundgesetzes wird insoweit eingeschränkt.
2. von Räumen, die zugleich als Wohnung dienen, sind durch den Richter anzuordnen. Zuständig ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk sich die Räume befinden. Gegen die richterliche Entscheidung ist die Beschwerde zulässig; die §§ 306 bis 310 und 311a der Strafprozessordnung gelten entsprechend. Über die Durchsuchung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie muss die verantwortliche Dienststelle, Grund, Zeit und Ort der Durchsuchung und ihr Ergebnis sowie, falls keine richterliche Anordnung ergangen ist, auch die Tatsachen, welche die Annahme einer Gefahr im Verzuge begründet haben, enthalten.
1. feststeht oder Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass Unternehmen oder Personen in die Anbahnung, den Abschluss oder die Abwicklung von Versicherungsgeschäften einbezogen sind, die in einem anderen Mitglied- oder Vertragsstaat oder in einem Drittstaat entgegen einem entsprechenden Verbot in diesem Staat erbracht werden und
19. § 89a wird wie folgt gefasst: " § 89a Keine aufschiebende Wirkung Widerspruch und Anfechtungsklage gegen Maßnahmen nach § 1b Abs. 2 erster Halbsatz in Verbindung mit § 83 oder § 104 Abs. la und 2, § 1b Abs. 4 Satz 1 und Abs. 5, den §§ 58, 66 Abs. 3, § 81 Abs. 2 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 oder § 7 Abs. 2, § 81b Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2, Abs. 2a Satz 5, Abs. 2b, 2c und 4, den §§ 81f, 83, 83a, 83b, 87 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 und 6, den §§ 88, 89, 104 Abs. la Satz 1, Abs. 2 Satz 1 bis 3 und Abs. 4, § 104r Abs. 4 Satz 5, §§ 104t, 104u Abs. 1, § 121a Abs. 1 in Verbindung mit §§ 58, 81b Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2, Abs. 2a Satz 5, Abs. 2b, 2c und 4, den §§ 81f, 83, 83a, 83b, 88 Abs. 1 und 2 bis 5 oder § 104 Abs. la und 2, § 121a Abs. 5, § 121c Abs. 2 Nr. 2 und 3, Abs. 4 und 5 haben keine aufschiebende Wirkung."
a) In Absatz 1 Satz 1, Absatz la Satz 1 Nr. 2 und 3, Absatz 2 Satz 1, Absatz 3 Satz. 1 und Absatz 4 Satz 1 wird das Wort "Erstversicherungsunternehmen" jeweils durch das Wort "Versicherungsunternehmen" ersetzt.
c) In Absatz 2a wird aa) in den Nummern 1 und 3 sowie im abschließenden Satzteil das Wort "Erstversicherungsunternehmen" jeweils durch die Wörter "Erst- oder Rückversicherungsunternehmen" und bb) in Nummer 2 das Wort "Erstversicherungsunternehmens" durch die Wörter "Erst- oder Rückversicherungsunternehmens"
22. Die Überschrift zu Kapitel Vb wird wie folgt gefasst:
"Vb. Zusätzliche Beaufsichtigung von Erst-und Rückversicherungsunternehmen in einer Erst- oder Rückversicherungsgruppe".
"3. Rückversicherungsunternehmen: Unternehmen, die eine Zulassung nach Artikel 3 der Richtlinie 2005/68/EG besitzen;".
"4. Versicherungs-Holdinggesellschaften: Mutterunternehmen, die keine gemischte Finanzholding-Gesellschaft im Sinne des § 104k Nr. 3 sind, deren Haupttätigkeit der Erwerb und das Halten von Beteiligungen an Tochterunternehmen ist, wobei diese Tochterunternehmen ausschließlich oder hauptsächlich Erstversicherungsunternehmen, Rückversicherungsunternehmen oder Versicherungsunternehmen eines Drittstaates im Sinne des § 105 Abs. 1 Satz 2 und 3 sind und mindestens eines dieser Tochterunternehmen ein Erst-oder Rückversicherungsunternehmen ist;".
"5. Gemischte Versicherungs-Holdinggesellschaften: Mutterunternehmen, die weder Erstversicherungsunternehmen noch Versicherungsunternehmen eines Drittlandes im Sinne des § 105 Abs. 1 Satz 2 und 3 noch Rückversicherungsunternehmen noch Rückversicherungsunternehmen eines Drittstaates im Sinne des § 121i Abs. 1 noch Versicherungs-Holdinggesellschaften noch gemischte Finanzholding-Gesellschaften im Sinne des § 104k Nr. 3 sind, und zu deren Tochterunternehmen mindestens ein Erst- oder Rückversicherungsunternehmen zählt;".
"7. Rückversicherungsunternehmen eines Drittstaates: Rückversicherungsunternehmen nach § 121i Abs. 1."
"Die Aufsichtsbehörde kann mit der zuständigen Behörde eines Mitglied- und Vertragsstaates in den Fällen des Artikels 4 Abs. 2 der Richtlinie 98/78/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 1998 über die zusätzliche Beaufsichtigung von Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen in einer Versicherungs- oder Rückversicherungsgruppe (ABI. EG (Nr. ) L 330 S. 1) mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen vereinbaren, dass die zusätzliche Beaufsichtigung für ein Erst- oder Rückversicherungsunternehmen von dieser Behörde durchgeführt wird."
bb) In Satz 2 werden nach dem Wort "Versicherten" die Wörter "oder der berechtigten Interessen der Vorversicherer" eingefügt.
"5. Rückversicherungs- und Retrozessionsgeschäfte und".
26. § 104g wird wie folgt gefasst: " § 104g Ermächtigungsgrundlage (1) Für Erst- und Rückversicherungsunternehmen, die gemäß § 104a Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 2 einer zusätzlichen Aufsicht unterliegen, wird zusätzlich zur Berechnung der Solvabilitätsspanne nach den gemäß § 53c Abs. 2 und § 121d erlassenen Verordnungen eine bereinigte Solvabilität berechnet. (2) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, zur Umsetzung der Richtlinie 98/78/EG durch Rechtsverordnung die Grundsätze und die in Anhang 1 und II der Richtlinie genannten Methoden für -die Berechnung der bereinigten Solvabilität von Erst-und Rückversicherungsunternehmen näher zu bestimmen, sowie der Aufsichtsbehörde insbesondere die in Anhang. 1 Nr. 1 und 2 der Richtlinie genannten Befugnisse ganz oder teilweise zu übertragen und das jeweilige Verwaltungsverfahren zu regeln. Die Ermächtigung nach Satz 1 kann durch Rechtsverordnung auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht übertragen werden. Diese erlässt die Verordnung nach Anhörung des Versicherungsbeirates im Benehmen mit den Aufsichtsbehörden der Länder."
27a. In § 104q Abs. 1 Satz 2 und § 104r Abs. 2 Satz 1 wird die Angabe " , die der Zustimmung des Bundesrates bedarf," gestrichen.
"Soweit es zur Ausübung der Finanzaufsicht erforderlich ist, ist die Aufsichtsbehörde des Herkunftsmitgliedstaates in Begleitung der mit der Aufsicht beauftragten Bediensteten der Bundesanstalt befugt, in den Geschäftsräumen der Niederlassung durch eigenes Personal oder durch Beauftragte Prüfungen des Geschäftsbetriebs vorzunehmen;".
"a) § 81 Abs. 1 Satz 2, 3 und 4, die §§ 81f, 83 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 4, Satz 2, Abs. 4 und 5 Nr. 1 und 2, Abs. 6, die §§ 83b, 89a,".
29. In § 111b Abs. 1 Satz 1 wird nach den Wörtern "Anordnungen der Bundesanstalt nach § 81 Abs. 2" die Angabe ", §§ 81f oder 83b" eingefügt. ,
30. In § 111c Abs. 2a wird die Angabe " §§ 81, 83, 84 und 93" durch die Angabe " §§ 81, 83 und 84" ersetzt.
"Ist ein Versicherungsunternehmen mit Sitz im Inland mit einem Versicherungsunternehmen, einem Kreditinstitut im Sinne der RichtIinie 2000/12/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. März 2000 über die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit der Kreditinstitute (ABI. EG (Nr. ) L 126 S. 1) öder einer Wertpapierfirma im Sinne der Richtlinie 93/22/EWG des Rates vom 10. Mai 1993 über Wertpapierdienstleistungen (ABI. EG (Nr. ) L 141 S. 27) in einem anderen Mitglied- oder Vertragsstaat unmittelbar oder mittelbar verbunden oder hat es mit einem solchen Unternehmen ein gemeinsames beteiligtes Unternehmen, teilt die Aufsichtsbehörde der Aufsichtsbehörde des anderen Mitglied- oder Vertragsstaates alle Informationen mit, die ihm für diese Behörde wesentlich erscheinen."
32. Die Überschrift zu Kapitel Vlb wird wie folgt gefasst:
aa) In Nummer 1 wird nach der Angabe " § 5 Abs. 1" die Angabe "oder § 119 Abs. 1" eingefügt.
cc) In Nummer 5 wird das Wort "Versicherungsunternehmen" durch die Wörter "Erst- oder Rückversicherungsunternehmen" und das Wort "Versicherungsgeschäften" durch die Wörter "Erst- oder Rückversicherungsgeschäften" ersetzt.
dd) In Nummer 9 werden der Punkt am Ende durch ein Semikolon ersetzt und die folgenden Nummern 10 bis 13 angefügt:
13. eine Liste aller "Rückversicherungsunternehmen, die den Abschluss neuer Rückversicherungsverträge bis zum 10. Dezember 2007 eingestellt haben und ausschließlich ihr Portfolio mit dem Ziel verwalten, ihre Tätigkeit einzustellen."
34. § 113 Abs. 2 wird folgt geändert:
a) In Nummer 3 werden nach dem Wort "Aktiengesellschaften" die Wörter "einschließlich der Europäischen Gesellschaft (SE)" eingefügt.
b) In Nummer 4b wird die Angabe " § 11b Satz 4" durch die Angabe " § 1l b Satz 3" ersetzt.
c) In Nummer 5 werden die Wörter "aus den Gründen des § 8 Abs. 1 widerspricht, oder" gestrichen.
a) In Nummer 2 wird das Wort "und" durch die Wörter ,;seine Berechnung sowie damit zusammenhängende Genehmigungsbefugnisse einschließlich des Verfahrens," ersetzt.
"4. darüber, dass der Aufsichtsbehörde über die Solvabilitätsspanne und die Eigenmittel zu berichten ist, sowie über Form und Inhalt dieses Berichts."
35a. In § 116 Abs. 1 wird nach Satz 1 folgender Satz eingefügt:
"In der Verordnung nach Satz 1 kann der Bundesanstalt die Befugnis übertragen werden, bei bestimmten, nicht auf Euro lautenden Versicherungsverträgen den Höchstzinssatz sowie Näheres hierzu nach pflichtgemäßem Ermessen festzusetzen."
"Auf dieses Geschäft sind § 112 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 bis 4, Satz 2, Abs. la und § 115 Abs. 2 Satz 3 nicht anzuwenden."
36a. In § 118a wird in Nummer 2 das Komma durch ein Semikolon ersetzt und folgender Halbsatz angefügt:
"soweit das Erwerbseinkommen teilweise wegfällt, können die allgemeinen Versicherungsbedingungen anteilige Leistungen vorsehen,"
a) In Absatz 3 Satz 4 wird die Angabe " § 13a Abs. 1 Satz 3," gestrichen.
"Für separate Abrechnungsverbände nach § la Abs. 2 gilt Satz 1 entsprechend."
39. § 118c wird wie folgt gefasst: " § 118c Grenzüberschreitende Tätigkeit von Pensionskassen Für die grenzüberschreitende Tätigkeit von Pensionskassen gilt § 117 mit Ausnahme des Absatzes 1 Satz 2 entsprechend; die §§ 13a bis 13c sind nicht anzuwenden. Auf die Geschäfte im Ausland ist § 118a Nr. 2 und 3 nicht anzuwenden."
" § 5a gilt entsprechend."
"insbesondere eine Darstellung, in welchen Mitglied- oder Vertragsstaaten das Rückversicherungsgeschäft über Niederlassungen betrieben werden soll,".
(1) Für Rückversicherungsunternehmen gelten neben den Vorschriften dieses Kapitels nur die §§ 2 bis 4, § 7 Abs. 3, die §§ 7a, 13d Nr. 1, 2, 4, 4a und 5, § 54d Satz 1, die §§ 55 bis 59, § 81 Abs. 1 Satz 3, die §§ 81f, 83, 83b, 84, 86, 88 Abs. 1 und 2 bis 5, die §§ 89a, 103, 104 bis 104h, § 111f sowie § 111g Abs. 1 Nr. 1, 2, 5, 10 bis 13 und Abs. 3. § 53c Abs. 1 und 3 bis 4 sowie § 83a "gelten entsprechend. § 81b gilt mit folgenden Maßgaben entsprechend:
1. In Absatz 1 Satz 2 und Absatz 2 Satz 2 tritt an die Stelle der Bezugnahme auf § 81 Abs. 2 die. Bezugnahme auf § 121a Abs. 4.
b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 2 eingefügt: (2) Für Unternehmen, die die Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit haben und ausschließlich die Rückversicherung betreiben, gelten ferner die §§ 15 bis 38, § 39 Abs. 1, 2 und 4, § 40 Abs. 1 Satz 1 und 3, Abs. 2 und 3, die §§ 42, 43, 45 bis 52 und § 87 Abs. 5."
"Im Rahmen der Finanzaufsicht hat die Bundesanstalt für die gesamte Geschäftstätigkeit insbesondere auf die Solvabilität des Rückversicherungsunternehmens, die Bildung ausreichender versicherungstechnischer Rückstellungen, die Anlage in entsprechenden geeigneten Vermögenswerten -und die Einhaltung der kaufmännischen Grundsätze einschließlich einer ordnungsgemäßen Verwaltung, Buchhaltung und angemessener interner Kontrollverfahren und die Einhaltung der übrigen finanziellen Grundlagen des Geschäftsbetriebs zu achten."
(5) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber weiterhin geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen. Insbesondere kann sie Zahlungen des Unternehmens zeitweilig verbieten und die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen einer bestimmten Frist eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungs- sowie Wertpapierliefer- und -abrechnungssystemen" sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten finden entsprechend Anwendung.
(6) Die Aufsicht erstreckt sich über das Inland hinaus auf die in anderen Mitglied- und Vertragsstaaten über Niederlassungen oder im Dienstleistungsverkehr ausgeübte Geschäftstätigkeit. Dabei hat die Aufsichtsbehörde bei der über die Finanzaufsicht hinausgehenden Aufsicht mit der Aufsichtsbehörde des anderen Mitglied-oder Vertragsstaates zusammenzuarbeiten. § 111c gilt mit der Maßgabe entsprechend, dass an die Stelle der Verweisungen auf die §§ 81, 87 und 87 Abs. 4 die Verweisung auf § 121a Abs. 4, § 121c und § 121c Abs. 4 tritt. Hat die Aufsichtsbehörde nach § 121a Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit § 81b Abs. 2a einen finanziellen Sanierungsplan von dem Unternehmen gefordert, steht dies einer Bescheinigung darüber entgegen, dass das Unternehmen über Eigenmittel in Höhe der Solvabilitätsspanne oder des erforderlichen Mindestbetrages des Garantiefonds verfügt, falls dieser höher ist. Trifft die Aufsichtsbehörde Maßnahmen nach § 121a Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit § 81b Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2 oder Abs. 4, unterrichtet sie hierüber die Behörden derjenigen Mitgliedstaaten, in deren Hoheitsgebiet das Rückversicherungsunternehmen seine Tätigkeit ausübt. Sie ersucht erforderlichenfalls die Behörden der anderen Mitgliedstaaten in Bezug auf bestimmte genau zu bezeichnende Vermögenswerte die gleichen Maßnahmen zu ergreifen."
43. § 12l b wird wie folgt gefasst:
(2) Zu den Vermögensbeständen im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 gehören Vermögenswerte in Höhe der versicherungstechnischen Rückstellungen sowie der aus Rückversicherungsverhältnissen entstandenen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten. Bei der Ermittlung der sicherzustellenden Verpflichtungen sind solche Verbindlichkeiten nicht zu berücksichtigen, bei denen die Sicherstellung durch beim Vorversicherer gestellte Bardepots erfolgt. Die Anteile, die auf Retrozessionare und auf zum Geschäftsbetrieb zugelassene Zweckgesellschaften im Sinne des Artikels 46 der Richtlinie 2005/68/EG entfallen, bleiben außer Betracht. Anteile, die auf Zweckgesellschaften mit Sitz in einem Drittstaat entfallen, bleiben nur dann außer Betracht, wenn die Versicherungs-Zweckgesellschaft im Sitzland zum Geschäftsbetrieb staatlich zugelassen ist und beaufsichtigt wird, über eine mit den Anforderungen des § 121g vergleichbare Ausstattung mit Kapitalanlagen verfügt. Gehören Rückversicherungsverhältnisse zu einem selbstständigen Bestand eines Rückversicherungsunternehmens in einem Drittstaat, so gelten die Absätze 1 und 2 auch für die aus diesen Rückversicherungsverhältnissen entstandenen Vermögensbestände, soweit das ausländische Recht nichts Abweichendes vorschreibt."
46. § 12l e wird wie folgt gefasst:
(1) Finanzrückversicherung ist eine Rückversicherung, bei der das übernommene wirtschaftliche Gesamtrisiko, das sich aus der Übernahme sowohl eines erheblichen versicherungstechnischen Risikos als auch des Risikos hinsichtlich der Abwicklungsdauer ergibt, die Prämiensumme über die Gesamtlaufzeit des Versicherungsvertrags um einen begrenzten, aber erheblichen Betrag übersteigt (hinreichender Risikotransfer), und dabei zumindest
Vorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes, die an das Bestehen einer Rückversicherung anknüpfen, finden nur auf Verträge mit hinreichendem Risikotransfer Anwendung; Verträge ohne hinreichenden Risikotransfer gehören vorbehaltlich der Vorschriften über versicherungsfremde Geschäfte zum Geschäftsbetrieb. Über Finanzrückversicherungsverträge und die im Rahmen des Geschäftsbetriebes abgeschlossenen Verträge ohne hinreichenden Risikotransfer ist der Bundesanstalt gesondert zu berichten.
5. welchen Inhalt und Umfang die Berichtspflichten nach Absatz 1 Satz 3 haben."
47. Nach § 12l e werden folgende §§ 121f bis 121j eingefügt:
(1) Jeder Vertrag, durch den ein Versicherungsbestand eines inländischen Rückversicherungsunternehmens ganz oder teilweise auf ein anderes Versicherungsunternehmen mit Sitz in einem Mitglied- oder Vertragsstaat übertragen werden soll, bedarf der Genehmigung der Bundesanstalt. Der Bestandsübertragungsvertrag bedarf der Schriftform; § 31l b Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist nicht anzuwenden. Die Genehmigung wird erteilt, wenn durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Mitglied- oder Vertragsstaates nachgewiesen ist, dass das übernehmende Unternehmen unter Berücksichtigung der Übertragung über Eigenmittel in Höhe der geforderten Solvabilitätsspanne verfügt. Die Rechte und Pflichten des übertragenden Unternehmens aus den Rückversicherungsverträgen gehen mit der Bestandsübertragung auch im Verhältnis zu den Vorversicherern auf das übernehmende Unternehmen über; § 415 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist nicht anzuwenden. Die Genehmigung der Bestandsübertragung ist im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.
(2) Die vollständige oder teilweise Übertragung eines Versicherungsbestandes durch ein inländisches Rückversicherungsunternehmen auf eine Niederlassung eines Erstversicherungsunternehmens eines Drittstaates im Sinne des § 105 Abs. 1 Satz 1 oder eines Rückversicherungsunternehmens im Sinne des § 121i Abs. 2 bedarf der Genehmigung durch die Bundesanstalt. Diese darf nur erteilt werden, wenn die übernehmende Drittstaatenniederlassung nachweist, dass sie nach der Übertragung über Eigenmittel in Höhe der Solvabilitätsspanne besitzt. Wird die Kapitalausstattung der Drittstaatenniederlassung von der Aufsichtsbehörde eines anderen Mitglied- oder Vertragsstaates überwacht, hat der Nachweis durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des anderen Mitglied- oder Vertragsstaates zu erfolgen. Absatz 1 Satz 2, 4 und 5 gilt entsprechend.
(1) Eine Versicherungs-Zweckgesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft oder eine Personengesellschaft mit Sitz oder Hauptverwaltung im Inland, das kein bestehendes Erst-oder Rückversicherungsunternehmen ist und Risiken von Erst- oder Rückversicherungsunternehmen übernimmt, wobei sie die Schadensrisiken vollständig über die Emission von Schuldtiteln oder einen anderen Finanzierungsmechanismus absichert, bei dem die Rückzahlungsansprüche der Darlehensgeber oder des Finanzierungsmechanismus den Rückversicherungsverpflichtungen der Gesellschaft nachgeordnet sind. Versicherungs-Zweckgesellschaften im Sinne des Satzes 1 bedürfen zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs der Erlaubnis der Aufsichtsbehörde.
(2) Für Versicherungs-Zweckgesellschaften gelten die §§ 2, 7a Abs. 1 und 2, § 13d Nr. 1 und 2, die §§ 83, 83a, 84, 86, 89a, 119 Abs, 2 Satz 2 Nr. 1 bis 3, 5, 6, 8 und 9, § 120 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2, die §§ 121, 121a Abs. 4 und § 121c entsprechend. Die Vermögensbestände, die zur Bedeckung versicherungstechnischer Risiken dienen, sind in ausreichend sichere und liquide Vermögenswerte anzulegen. Die Vorschriften der Kapitel IX bis XI bleiben unberührt.
(3) Um die dauernde Erfüllbarkeit aus Rückversicherungsverträgen mit dem Erst-oder Rückversicherungsunternehmen stets sicherzustellen, muss der Zeitwert der Kapitalanlagen der Versicherungs-Zweckgesellschaft zu jeder Zeit die Schadensrisiken aus dem Rückversicherungsvertrag übersteigen. Dies kann auch durch geeignete Sicherungsinstrumente gewährleistet sein. Die Aufsichtsbehörde entscheidet darüber, ob ein Sicherungsinstrument als geeignet anzusehen ist. Davon unberührt müssen ausreichende finanzielle Mittel für den laufenden Geschäftsbetrieb einschließlich der Kosten für etwaige Sicherungsinstrumente zur Verfügung stehen. Die Versicherungs-Zweckgesellschaft muss ferner jederzeit in der Lage sein, die Verpflichtungen aus den Schuldtiteln oder dem anderen Finanzierungsmechanismus, soweit diese nicht nachgeordnet sind, zu erfüllen; Satz 1 bleibt unberührt. Sind die Mittel nicht ausreichend oder drohen sie nicht ausreichend zu werden, hat die Versicherungs-Zweckgesellschaft auf Verlangen der Aufsichtsbehörde dieser einen Plan zur Wiederherstellung gesunder Finanzverhältnisse zur Genehmigung vorzulegen. § 121c Abs. 2 Nr. 4 gilt insoweit entsprechend.
2. In Absatz 4 tritt an die Stelle der Bezugnahmen auf Artikel 20 Abs. 1, Abs. 2 Unterabs. 2 oder Abs. 3 Unterabs. 2 der Richtlinie 73/239/EWG und Artikel 37 Abs. 1, Abs. 2 Unterabs. 2 oder Abs. 3 Unterabsatz 2 der Richtlinie 2002/83/EG die Bezugnahme auf Artikel 42 Abs. 1, Abs. 2 Unterabs. 2 oder Abs. 3 Unterabs. 2 der Richtlinie 2005/68/EG.
(1) Rückversicherungsunternehmen eines Drittstaates sind Unternehmen, die ihren Sitz in einem Drittstaat. haben und eine behördliche Zulassung gemäß Artikel 3 der Richtlinie 2005/68/EG benötigen würden, wenn sie ihren Sitz in einem Staat innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums hätten. § 105 Abs. 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend. Diese Unternehmen dürfen im Inland sowohl Zweigniederlassungen errichten als auch von ihrem Sitz aus im Inland die Rückversicherung betreiben, wenn sie befugt sind, in ihrem Sitzland Rückversicherungsgeschäfte zu betreiben, dort ihre Hauptverwaltung haben, dort nach international anerkannten Grundsätzen beaufsichtigt werden und eine befriedigende Zusammenarbeit der zuständigen Behörden des Sitzlandes mit der Bundesanstalt gewährleistet ist.
2. das übernehmende Unternehmen seinen Sitz in einem anderen Mitglied- oder Vertragsstaat hat. "
Die Bestandsübertragung bedarf der Schriftform; § 31l b Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist nicht anzuwenden. Die Rechte und Pflichten des übertragenden Unternehmens aus den Rückversicherungsverträgen gehen mit der Bestandsübertragung auch im Verhältnis zu den Vorversicherern auf das übernehmende Unternehmen über; § 415 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist nicht anzuwenden. Die Genehmigung der Bestandsübertragung ist im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.
a) Nach den Wörtern "Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb" werden ein Komma und die Wörter "die Erlaubnis zur Erweiterung des Geschäftsbetriebs(§ 119 Abs. 1 Satz 1, § 121i Abs. 2 Satz 1)" eingefügt.
b) Die Angabe "(§§ 14, 108)" wird durch die Angabe"(§ 14 Abs. 1 Satz 1, Abs. la Satz 1 oder 3, § 108 Abs. 2 Satz 1, § 121f Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1, § 121i Abs. 4 Satz 1)" ersetzt.
51. In § 140 Abs. 1 Nr. 1 wird nach der Angabe " § 110d Abs. 1 Satz 1" ein Komma gesetzt, das nachfolgende Wort "oder" gestrichen, nach der Angabe " § 119 Abs. 1" die Angabe "Satz 1 oder § 121i Abs. 2 Satz 1" und nach dem Wort "betreibt" die Wörter "oder den Geschäftsbetrieb einer Niederlassung errichtet oder erweitert" eingefügt.
52. In § 141 Abs. 1 wird nach der Angabe " § 113 Abs. 1" die Angabe "oder § 121a Abs. 1 Satz 1" eingefügt.
a) In Absatz 1 Satz 1 Nr. 5 wird nach der Angabe" § 106 Abs. 2 Satz 4" die Angabe "oder § 121a Abs. 1 Satz 1" eingefügt.
b) Absatz 1 a Satz 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 2 wird die Angabe " § 121a Abs. 2" durch die Angabe " § 121a Abs. 3, auch in Verbindung mit § 121i Abs. 2 Satz 4" ersetzt.
"2a. einer vollziehbaren Anordnung nach § 55b Satz 1, auch in Verbindung mit § 121a Abs. 1 Satz 1, zuwiderhandelt,".
cc) In Nummer 5 wird nach der Angabe " § 83 Abs. 1 Satz 1 Nr. la" die Angabe "oder Abs. 2 Satz 1" gestrichen.
dd) In Nummer 8 wird nach der Angabe " § 110a Abs. 4 Nr. 3 Buchstabe a," die Angabe "oder § 83b Abs. , 5 Satz 1, auch in Verbindung mit § 121a Abs. 1 Satz 1," eingefügt.
"8a. entgegen § 83b Abs. 1, auch in Verbindung mit § 121a Abs. 1 Satz 1, oder § 131 Abs. 1 eine Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt oder eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorlegt,".
54. In § 144a Abs. 1 Nr. 3 wird die. Angabe " § 81 Abs. 2 Satz 3, 4 oder 5, jeweils" durch die Angabe " § 81 Abs. 2 Satz 3 oder 4 öder § 81f Abs. 1 Satz 5 Nr. 1, " ersetzt.
55. In § 146 Abs. 1 Nr. 2 werden nach der Angabe " § 1 b" die Wörter "die Versicherungs-Zweckgesellschaften im Sinne des § 121g" eingefügt.
57. In § 159 Abs. 1 Satz 2 wird die Angabe " § 54 Abs. 2 Satz 1 Buchstabe a und Satz 2," gestrichen.
Das Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz vom 22. April 2002 (BGBl. 1 S. 1310), zuletzt geändert durch Artikel 4b des Gesetzes vom 22. September 2005 (BGBl. 1 S. 2809), wird wie folgt geändert:
1. § 15 Abs. 1 Nr. 4 wird wie folgt geändert:
a) Die Wörter "durch eine auf Grund werden durch die Wörter "durch die Bestellung eines Abwicklers nach § 81f Abs. 1 Satz 2, durch eine auf Grund des § 83b Abs. 2 auch in Verbindung mit Maßnahmen nach § 83b Abs. 3 oder" ersetzt.
b) Die Angabe " § 1 Abs. 2 Satz 1, § la Abs. 1 Satz 2" wird durch die Angabe " § la Abs. 1" ersetzt.
c) Nach der Angabe " § 113 Abs. 1" wird ein Komma gesetzt und die Angabe " § 121a Abs. 1 Satz 1, § 128 Satz 3" eingefügt.
(3) Einnahmen aus rechtskräftig festgesetzten Zwangsgeldern, aus Erstattungen für Aufwendungen in Zusammenhang mit Geldstrafen, Geldbußen und Gerichtskosten, aus Veröffentlichungen, vermischte Einnahmen sowie Zinsen aus der Anlage überschüssiger Liquidität, die bei der Umlageerhebung für die Jahre 2002 und 2003 nicht .berücksichtigt wurden, sind von den Kosten des Umlagejahres 2007 abzuziehen."
§ 2 Abs. 1 des Investmentsteuergesetzes vom 15. Dezember 2003, zuletzt geändert durch Artikel 13 des Jahressteuergesetzes 2007 vom 13. Dezember 2006 (BGBl. 1 S. 2878) wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 wird nach dem Wort "Anlegers" folgende Angabe eingefügt: Leistungen nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa des Einkommensteuergesetzes in Verbindung mit § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b des Einkommensteuergesetzes".
b) In Satz 2 wird hinter dem Wort "Fällen" folgende Angabe eingefügt:
"des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa des Einkommensteuergesetzes in Verbindung mit § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b des Einkommensteuergesetzes oder".
Die Kapitalausstattungs-Verordnung vom 13. Dezember 1983 (BGBl. 1 S. 1451), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 10. Dezember 2003 (BGBl. 1 S. 2478) wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 2 wird die Angabe "50 Millionen" durch die Angabe "53,1 Millionen" ersetzt.
"Bei der Ermittlung der Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung dürfen auf Antrag des Versicherungsunternehmens und mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde auch Beträge als Rückversicherungsanteil berücksichtigt werden, die von zum Geschäftsbetrieb staatlich zugelassenen Versicherungs-Zweckgesellschaften im Sinne des Artikels 46 der Richtlinie 2005/68/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. November 2005 über die Rückversicherung und zur Änderung der Richtlinien 73/239/EWG, 92/49/EWG sowie der Richtlinien 98/78/EG und 2002/83/EG (ABI. EU (Nr. ) L 323 S. 1) eingefordert werden können. Forderungen an Versicherungs-Zweckgesellschaften mit Sitz in einem Drittstaat dürfen nur dann berücksichtigt werden, wenn die Versicherungs-Zweckgesellschaft im Sitzland zum Geschäftsbetrieb staatlich zugelassen ist und beaufsichtigt wird, über eine ,mit den Anforderungen des § 121g des Versicherungsaufsichtsgesetzes vergleichbare Ausstattung mit Kapitalanlagen verfügt."
aa) Die Angabe "35 Millionen" wird durch die Angabe "37,2 Millionen" ersetzt.
a) In Absatz 1 wird die Angabe ,;2 Millionen" durch die Angabe "2,2 Millionen" ersetzt.
b) In Absatz 2 wird die Angabe "3 Millionen" durch die Angabe "3,2 Millionen" ersetzt.
(2a) Betreibt das Versicherungsunternehmen auch das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft, beträgt der Garantiefonds für das gesamte Versicherungsgeschäft mindestens 3,2 Millionen Euro, wenn
3. die sich aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft ergebenden versicherungstechnischen Rückstellungen zehn vom Hundert der gesamten versicherungstechnischen Rückstellungen " des Unternehmens übersteigen."
"Im Rahmen der Berechnungen nach Satz 1 Buchstabe a und b dürfen auf Antrag des Versicherungsunternehmens mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde auch solche Beträge als Rückversicherungsanteil berücksichtigt werden, die von zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Zweckgesellschaften im Sinne des Artikels 46 der Richtlinie 2005/68/ EG eingefordert werden können. Forderungen an Versicherungs-Zweckgesellschaften mit Sitz in einem Drittstaat dürfen nur dann berücksichtigt werden, wenn die Versicherungs-Zweckgesellschaft im Sitzland zum Geschäftsbetrieb staatlich zugelassen ist und beaufsichtigt wird, über eine mit den Anforderungen des § 121g des Versicherungsaufsichtsgesetzes vergleichbare Ausstattung mit Kapitalanlagen verfügt."
4a. In § 5 wird die Angabe "3 Millionen" durch die Angabe "3,2 Millionen" ersetzt.
5. In § 7 Satz 1 wird die Angabe " § 156a Abs. 1 Buchstabe b des Gesetzes" durch die Angabe 156a Abs. 1 Nr. 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes" ersetzt.
(4) Für Pensionskassen, deren jährliche Beiträge in den letzten drei Geschäftsjahren 500 000 Euro nicht überschritten haben und die am 23. September 2005 die Vomhundertsätze des § 4 Abs. 1 und des § 1 Abs:" 2 in Verbindung mit § 4 Abs. 3 noch nicht erfüllt haben, gilt Absatz 2 bis die Vomhundertsätze erfüllt sind, längstens jedoch bis zum 23. September 2010 entsprechend. Sofern Pensionskassen grenzüberschreitende Tätigkeiten im Sinne von § 118c des Versicherungsaufsichtsgesetzes betreiben, gilt Satz 1 nicht."
Die Rückversicherungs-Kapitalausstattungs-Verordnung vom 12. Oktober 2005 (BGBl.1 S..3018) wird wie folgt geändert:
Für die Berechnung und Höhe der Solvabilitätsspanne findet § 1 der Verordnung über die Kapitalausstattung von Versicherungsunternehmen vom 13. Dezember" 1983(BGBl. 1 S. 1451) in der jeweils geltenden Fassung entsprechende Anwendung."
Die Pensionsfonds-Kapitalausstattungsverordnung vom 20. Dezember 2001 (BGBl. 1 S. 4180) wird wie folgt geändert:
§ 1 Berechnung und Höhe der geforderten Solvabilitätsspanne
"Die sich durch Zukauf von Versicherungsschutz ergebende Verminderung der Solvabilitätsspanne ist in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 und 2 auf 15 Prozent und im Falle des Absatzes 1 Nr. 4 auf 50 Prozent der ohne Berücksichtigung des Zukaufs von Versicherungsschutz geforderten Solvabilitätsspanne, bezogen auf das gesamte übernommene Risiko, begrenzt."
b) bei Pensionsfondsvereinen auf Gegenseitigkeit der eingezahlte Gründungsstock;".
cc) In dem neuen Satz 3 wird
aaa) im einleitenden Satzteil das Wort "Beiträge" durch das Wort "Beträge" ersetzt und
bbb) werden dem Wort "Verlustvortrag" die Wörter "um die auszuschüttende Dividende erhöhte" vorangestellt.
Sofern eine Pensionskasse gemäß § 118b Abs. 3 Satz 3 oder Absatz 4 Satz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes reguliert ist, kann die Pensionskasse bei der Bundesanstalt die Genehmigung der vor der Regulierung verwendeten Allgemeinen Versicherungsbedingungen nebst den dazugehörigen fachlichen Geschäftsunterlagen (§ 5 Abs. 3 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz), denen keine Genehmigung zugrunde liegt, mit Wirkung für bestehende Versicherungsverhältnisse beantragen. Der Antrag kann nur bis zum 31. Dezember 2008 gestellt werden.
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