Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=08.11.2017&Aktenzeichen=XII%20ZR%20108%2F16
Timestamp: 2019-03-22 07:13:23
Document Index: 53211841

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 543', 'Art. 111', '§ 1376', '§ 202', '§ 1379', '§ 1377', '§ 1384', '§ 201', '§ 1375', '§ 1376', '§ 1375', '§ 1376', '§ 1375', '§ 1376', 'BGH', 'BGH']

BGH, 08.11.2017 - XII ZR 108/16 - dejure.org
§ 543 Abs. 2 Satz 2 ZPO, Art. 111 Abs. 1 FGG-RG, § 1376 Abs. 2 BGB, § 202 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 lit. d BewG, § 1379 BGB, § 1377 Abs. 2 Satz 3 BGB, § 1384 BGB, § 201 Abs. 2 Satz 2 BewG
§ 1375 BGB, § 1376 Abs 2 BGB
Anwendung des Ertragswertverfahrens bei der Unternehmensbewertung im Zugewinnausgleich; Bemessung des im Rahmen der modifizierten Ertragswertmethode von den Erträgen abzusetzenden Unternehmerlohns; Berücksichtigung einer nicht unternehmensleitenden Tätigkeit für das Unternehmen durch den Unternehmer; Sekundäre Darlegungslast des Ausgleichsschuldners für in die Wertermittlung einzubeziehende Umstände
Urteil vom 8.11.2017 - XII ZR 108/16
BGB § 1375; BGB § 1376
BGB § 1375 ; BGB § 1376
Zur Unternehmensbewertung anhand des Ertragswertverfahrens (hier: im Zugewinnausgleich)
Familienrecht - Ertragswertverfahren bei der Unternehmensbewertung im Zugewinnausgleich
Kurznachricht zu "Bewertung eines Unternehmens im Zugewinnausgleich - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 08.11.2017" von Dr. Christof Münch, original erschienen in: NJW 2018, 61 - 64.
AG Berlin-Tempelhof/Kreuzberg, 12.03.2014 - 164 F 11971/05
KG, 23.09.2016 - 13 UF 135/14
NJW 2018, 61
ZIP 2018, 422
MDR 2018, 94
DNotZ 2018, 693
FamRZ 2018, 172
FamRZ 2018, 93
NZG 2018, 397
Seine Entscheidung kann vom Revisionsgericht nur daraufhin überprüft werden, ob sie gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt oder sonst auf rechtsfehlerhaften Erwägungen beruht (Senatsurteil vom 8. November 2017 - XII ZR 108/16 - FamRZ 2018, 93 Rn. 15 mwN und Senatsbeschluss vom 6. November 2013 - XII ZB 434/12 - FamRZ 2014, 98 Rn. 34 mwN).
Nach dem Stichtag eintretende Entwicklungen sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Stichtag schon angelegt waren (vgl. Senatsurteil vom 8. November 2017 - XII ZR 108/16 - FamRZ 2018, 93 Rn. 37 und BGHZ 207, 114 = NJW-RR 2016, 231 Rn. 40).
Eine Zwischenbilanz zum Stichtag ist grundsätzlich nicht erforderlich (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 8. November 2017, XII ZR 108/16, zur Veröffentlichung bestimmt).
Der Senat hat es ausdrücklich gebilligt, dass der Bewertung in der Regel die letzten drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt werden (vgl. Senatsurteil vom 8. November 2017 - XII ZR 108/16 - Rn. 17 mwN - zur Veröffentlichung bestimmt).