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Timestamp: 2020-07-04 06:34:29
Document Index: 375259930

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 2', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 20', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 11', '§ 50', '§ 50', '§ 20', '§ 14', '§ 15', '§ 64', '§ 7', '§ 8', '§ 16', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 28', '§ 15', '§ 29', '§ 16', '§ 12', '§ 8', '§ 17', '§ 14', '§ 29', '§ 14', '§ 21', '§ 29', '§ 21', '§ 28', '§ 29', '§ 22', '§ 8', '§ 21', '§ 8', '§ 23', '§ 9', '§ 9', '§ 24', '§ 10', '§ 21', '§ 10', '§ 25', '§ 11', '§ 21', '§ 27', '§ 8', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 17', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 3', '§ 3', '§ 8', '§3', '§11', '§ 8', '§ 15', '§ 14', '§ 21', '§ 29', '§ 29', '§ 66', '§ 48', '§ 33', '§ 32', '§ 29']

Master of Education - Bielefeld University
Prüfungs- und Studienordnung für das Master of Education Studium
Prüfungsordnung für den Master of Education vom 01.09.2015
Änderung vom 15.08.2016 der Prüfungsordnung für den Master of Education
Erläuterung zur Prüfungsordnung
(MPO Ed. - Studienmodell 2011)
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 22 Abs. 1 Nr. 3, 64 Abs. 1 des Gesetzes über Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz – HG) vom 16. September 2014 (GV. NRW. S. 547) hat die Universität Bielefeld folgende Prüfungs- und Studienordnung für das Master of Education Studium erlassen:
Im Folgenden finden Sie die für das Internet aufbereitete Version mit der Änderung vom 15.08.2016.
Im rechten Seitenmenü erhalten Sie auch das amtliche Dokument als PDF.
(1) Diese Prüfungs- und Studienordnung gilt für die Master of Education Studiengänge an der Universität Bielefeld mit dem Berufsziel eines Lehramts. Sie regelt grundlegende Strukturen des Masterstudiums. Aus den Anlagen (Fächerspezifische Bestimmungen) ergeben sich die wählbaren Fächer sowie die Regelungen zum Praxissemester (Bestimmungen zum Praxissemester). Die Fächerspezifischen Bestimmungen und Bestimmungen zum Praxissemester konkretisieren diese Ordnung, soweit dies in dieser Ordnung vorgesehen ist, und regeln die einzelnen Inhalte und Anforderungen.
(2) Ergänzende Regelungen enthalten die Modulhandbücher (§ 6 Abs. 3). Die Modulhandbücher beinhalten einzelne Modulbeschreibungen. Eine Übersicht einzelner, für den Studienverlauf maßgeblicher Modulbeschreibungen wird auch als "Modullsite (Studieninhalte)" bezeichnet.
(3) Lehramtsspezifische Regelungen erfolgen auf der Grundlage des Gesetzes über die Ausbildung für Lehrämter an öffentlichen Schulen (Lehrerausbildungsgesetz - LABG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Mai 2009 (GV. NW. S. 308) und der Verordnung über den Zugang zum nordrhein-westfälischen Vorbereitungsdienst und Voraussetzung bundesweiter Mobilität (Lehramtszugangsverordnung – LZV) vom 18. Juni 2009 (GV. NW. S. 344).
§ 2 Ziele und Leitlinien des Masterstudiums
(4) Es bestehen wechselseitige Erwartungen von Lehrenden und Studierenden. Studierende sollen Interesse für ein wissenschaftliches Studium und die von ihnen gewählten Fächer mitbringen, unabhängig davon, ob sie ihr Studium mit Blick auf ein konkretes Berufsziel oder aus Interesse an der Wissenschaft um ihrer selbst willen beginnen. Erwartet wird das Interesse an einem spezifisch universitären Studium, das von den Studierenden selbst aktiv betrieben wird. Die Lehrenden unterstützen Studierende hierbei. Sie unterbreiten fachlich anspruchsvolle Studienangebote und unterstützen studentische Lernprozesse – auch im Bereich des Selbststudiums. Erwartet werden Bereitschaft zur kritischen Reflexion über die eigene Leistung in der Lehre und zur Weiterentwicklung der eigenen Lehrkompetenzen sowie die Bereitschaft zur Betreuung der Studierenden in angemessener Weise und in angemessenem Umfang. Es wird wiederum von Studierenden erwartet, aktiv am Lehrgeschehen teilzunehmen. Eine kontinuierliche Anwesenheit und Engagement vor allem in Form der Vor- und Nachbereitung ist für das Studium selbst und für den Studienerfolg zwingend erforderlich. Interaktiv und diskursiv angelegte Lehrformen erfordern ebenfalls eine kontinuierliche aktive Anwesenheit der Studierenden.
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wird der akademische Grad eines "Master of Education“ (M.Ed.) verliehen.
(2) Ein erster Abschluss für einen Typ von Masterstudiengang mit dem Berufsziel eines Lehramtes an Grundschulen (§ 8), an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (§ 9) oder an Gymnasien und Gesamtschulen (§ 10),
1. ist qualifiziert, der auf Grundlage der Prüfungs- und Studienordnung für das Bachelorstudium (BPO - Studienmodell 2011) der Universität Bielefeld mit einer entsprechenden Ausrichtung (Berufsziel des entsprechenden Lehramtes mit entsprechender Fächerwahl) absolviert wurde
und ist mit Einschränkungen qualifiziert,
2. der auf Grundlage der Prüfungs- und Studienordnung für das Bachelorstudium (BPO - Studienmodell 2011) der Universität Bielefeld mit einer anderen Ausrichtung (Berufsziel eines anderen Lehramtes, andere Fächerwahl oder mit fachwissenschaftlicher Ausrichtung) absolviert wurde, sofern weitergehende Leistungen nachgewiesen werden, mit der die inhaltlichen Abweichungen zu den passenden Abschlüssen im Sinne von Nr. 1 kompensiert werden oder
3. mit dem jeweils für das angestrebte Lehramt Leistungen nachgewiesen werden, die denen eines Studiengangs nach Nr. 1 im Wesentlichen entsprechen.
(3) Für den Masterstudiengang "Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ (§ 11) werden die Anforderungen an den ersten qualifizierten Abschluss, die weiteren Zugangsvoraussetzungen sowie die Zulassungsvoraussetzungen in den Fächerspezifischen Bestimmungen geregelt.
das Übereinkommen über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region
vom 11. April 1997 (BGBl. 2007 II S. 712, 713 – sog. Lissabon-Konvention) sowie die hierzu ergangenen Ausführungsbestimmungen,
Bilaterale Erklärungen der Kultusministerkonferenz/ Hochschulrektorenkonferenz
(7) Bewerberinnen und Bewerber müssen sich fristgerecht im Studierendensekretariat mit folgenden Bewerbungsunterlagen bewerben:
a) Das Abschlusszeugnis eines vorangegangenen Abschlusses und die dazugehörigen Dokumente (Transcript, Transcript of Records, Diploma supplement o.ä.), die Auskunft geben über den individuellen Studienverlauf, die absolvierten Module, die während des Studienganges erbrachten Leistungen und deren Bewertungen und über das individuelle fachliche Profil des absolvierten Studienganges. Falls die Hochschule oder Berufsakademie, an der die Bewerberin oder der Bewerber den vorangegangenen Abschluss erworben hat, für diesen keine solche Dokumente ausfertigt, müssen entsprechend aussagekräftige Unterlagen eingereicht werden (z.B. Leistungsnachweise).
b) Liegt noch kein Abschlusszeugnis eines vorangegangenen Abschlusses vor, werden ein vorläufiges Abschlussdokument und/oder ein aktuelles Transcript of Records bzw. entsprechend aussagekräftige Unterlagen im Sinne von a) vorgelegt.
c) In den Fällen von Absatz 2 Nr. 2 und 3: Zusätzliche Auflistung der absolvierten Studienzeiten und in diesem Zusammenhang bestandenen, nicht-bestandenen oder erbrachten Leistungen, die für die Beurteilung der Qualifizierung des ersten Abschlusses relevant sind sowie die ggf. für den Master of Education angerechnet werden sollen.
Das Studierendensekretariat entscheidet über den Zugang von Bewerberinnen und Bewerbern mit einem Abschluss nach Absatz 2 Nr. 1 und regelt zudem die weiteren Einzelheiten dieses Verfahrens einschließlich der Festlegung der Bewerbungsfristen.
Bewerberinnen und Bewerber mit einem Abschluss nach Absatz 2 Nr. 2 und 3 sowie Absatz 4 nehmen an einem Bewerbungsverfahren teil, in dem durch Auswertung der Bewerbungsunterlagen festgestellt wird, wer Zugang erhält.
Die Bewerbungsunterlagen werden daraufhin überprüft, ob die beschriebenen Voraussetzungen für den Zugang vorliegen und ob Auflagen erteilt werden (Absatz 6). Zugleich wird ggf. eine Anrechnung von Leistungen veranlasst (§ 20). Bewerberinnen und Bewerber werden über das Ergebnis des Zugangsverfahrens mit einem Bescheid informiert, der auch in elektronischer Form ergehen kann.
Über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen von Bewerberinnen und Bewerbern mit einem Abschluss nach Absatz 2 Nr. 2 und 3 sowie Absatz 4 entscheidet die Direktorin oder der Direktor der Bielefeld School of Education (BiSEd), die oder der auch weitere Einzelheiten des Verfahrens regelt, die Bewerbungsfristen festlegt, die Beteiligung der Fakultäten sicherstellt sowie alle im Zusammenhang mit dem Zugangsverfahren stehende Entscheidungen trifft.
(8) Zulassungsbeschränkungen (Festsetzung von Höchstzahlen von Studienplätzen) bleiben unberührt. Übersteigt die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die nach Abs. 1 - 2, 4 - 7 Zugang erhalten, die Zahl der verfügbaren Plätze, erfolgt die Vergabe der Studienplätze durch das Studierendensekretariat bei einer Zulassungsbeschränkung für eine Studiengangsvariante
1. zu 80 % nach dem Grad der Qualifikation in Form der erzielten Gesamtnote für die entsprechende Bachelor-Studiengangsvariante,
2. zu 20 % nach Wartezeit, wobei die Wartezeit ab dem Erwerb des für das Masterstudium qualifizierenden Hochschulabschlusses gerechnet wird.
(9) Für die Ermittlung des Grades der Qualifikation ist ein Punktwert maßgeblich. Der Punktwert wird in folgenden Schritten ermittelt:
a) Ausgangspunkt für die Ermittlung des Punktwertes ist die Abschlussnote des vorangegangenen qualifizierten Abschlusses. Liegt noch keine Abschlussnote des qualifizierten Abschlusses vor, so wird an dessen Stelle eine mitgeteilte vorläufige Abschlussnote akzeptiert. Erfolgt keine Mitteilung, wird als vorläufige Abschlussnote das arithmetische Mittel der Einzelnoten verwendet.
(Vorläufige) Abschlussnote 1,0-1,2 10
(Vorläufige) Abschlussnote 1,3-1,5 9
(Vorläufige) Abschlussnote 1,6-1,8 8
(Vorläufige) Abschlussnote 1,9-2,1 7
(Vorläufige) Abschlussnote 2,2-2,4 6
(Vorläufige) Abschlussnote 2,5-2,7 5
(Vorläufige) Abschlussnote 2,8-3,0 4
(Vorläufige) Abschlussnote 3,1-3,3 3
(Vorläufige) Abschlussnote 3,4-3,6 2
(Vorläufige) Abschlussnote 3,7-4,0 1
b) die Punktzahl nach Buchstabe a) wird wie folgt gewichtet
- für Bewerberinnen und Bewerber nach § 4 Abs. 2 Nr. 1 mit dem Faktor 1,5
- für Bewerberinnen und Bewerber nach § 4 Abs. 2 Nr. 2 mit dem Faktor 1
- für Bewerberinnen und Bewerber nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 mit dem Faktor 1
Die Zulassung erfolgt in der Reihenfolge der erlangten Punktzahl, wobei jeweils zunächst die Bewerberinnen und Bewerber mit der höchsten Punktzahl zugelassen werden. Bei Ranggleichheit gibt die (vorläufige) Note des qualifizierten Hochschulabschlusses den Ausschlag. Ist auch dann keine eindeutige Reihung vorzunehmen, entscheidet das Los über die endgültige Rangfolge.
(10) Die Wartezeit wird ab dem Erwerb des für das Masterstudium qualifizierenden Hochschulabschlusses gerechnet. Bei Ranggleichheit gibt der Punktwert nach Absatz 9 den Ausschlag. Ist auch dann keine eindeutige Reihung vorzunehmen, entscheidet das Los über die endgültige Rangfolge.
(11) Nach Maßgabe verfügbarer Kapazitäten können Bachelorstudierende der Universität Bielefeld, die sich in Abschlussnähe befinden (in der Regel Erwerb von 150 LP) und voraussichtlich die Zugangsvoraussetzungen erfüllen werden, bereits vor Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums für die Dauer von höchstens einem Jahr das Masterstudium aufnehmen und maximal 30 Leistungspunkte (LP) erwerben. Die Module zur Vorbereitung und Reflexion des Praxissemesters, das Praxissemester, die Masterarbeit sowie die Module, die ausschließlich für den Masterstudiengang "Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung" (§ 11) vorgesehen sind, dürfen nicht vorstudiert werden. Studierende haben keinen Anspruch darauf, zu einem späteren Zeitpunkt Zugang zum entsprechenden Masterstudiengang zu erhalten oder zugelassen zu werden; sie nehmen regulär am Bewerbungsverfahren teil.
(12) Einschreibehindernisse ergeben sich aus § 50 HG. Die Einschreibung wird versagt, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber in dem gewählten Studiengang eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden hat (§ 50 Absatz 1 Nr. 2 HG); dies gilt entsprechend für einen Studiengang, der eine erhebliche inhaltliche Nähe aufweist. Eine erheblich inhaltliche Nähe besteht bei einem Studiengang
a) mit Fächern und Lernbereichen, die für das gleiche Lehramt qualifizieren, sowie dann,
b) wenn das Modul, in welchem die Prüfung endgültig nicht bestanden wurde, in dieser oder einer anerkennbaren Form im Sinne von § 20 ebenfalls Bestandteil des Studiengangs ist, für den die Einschreibung begehrt wird.
Die Fächerspezifischen Bestimmungen können weitere Regelungen enthalten.
(1) Das Studium kann zum Winter- und Sommersemester aufgenommen werden.
(2) Die Regelstudienzeit bis zum Abschluss des Studiums beträgt zwei Studienjahre. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern.
(3) Für einen erfolgreichen Abschluss des Studiums sind 120 Leistungspunkte (LP) nach Maßgabe dieser Ordnung sowie den Regelungen der jeweiligen Fächerspezifischen Bestimmungen und den Bestimmungen zum Praxissemester zu erwerben.
(2) Der Umfang eines Moduls beträgt in der Regel mindestens 5 LP. Ein Modul soll in einem Semester oder zwei Semestern abgeschlossen werden können.
(3) Weitere Regelungen zu den Modulen enthalten die Fächerspezifischen Bestimmungen, die Bestimmungen zum Praxissemester sowie die Modulbeschreibungen. Die Modulbeschreibungen beschreiben die Kompetenzen, auf die hin das Modul qualifiziert, und enthalten Regelungen zu den Lehrinhalten, den konkreten Anforderungen an Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen (§ 14) und Studienleistungen (§ 15).
(4) Die Modulbeschreibungen werden von der jeweils zuständigen Fakultätskonferenz oder der BiSEd-Konferenz beschlossen, die Regelungen zur Beteiligung des Studienbeirates sind zu berücksichtigen (§ 64 Abs. 1 HG NRW). Fakultätskonferenz bzw. BiSEd-Konferenz und der Studienbeirat können gemeinsam beschließen, die Entscheidung über unwesentliche Änderungen an Modulbeschreibungen auf einen Abteilungsausschuss, eine Kommission für Studium und Lehre, den Studienbeirat, die Dekanin oder den Dekan, die Studiendekanin oder den Studiendekan oder auf die Direktorin oder den Direktor der BiSEd zu delegieren. Die Bekanntmachung der Modulbeschreibungen erfolgt durch das Rektorat in geeigneter Form.
§ 7 Strukturierung des Masterstudiums
(2) Das Masterstudium umfasst mehrere Teilstudiengänge (Kombi-Master) oder einen Studiengang ("Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung“). Gemeinsam werden Studiengänge und Teilstudiengänge jeweils als Studiengangsvariante bezeichnet. Module können polyvalent in den verschiedenen Studiengangsvarianten verwendet werden.
§ 8 Typen von Masterstudiengängen mit dem Berufsziel Lehramt an Grundschulen (G)
a. Kombi-Master Lehramt Grundschule mit den Studiengangsvarianten:
aa. Ein Fach als Schwerpunktfach (G, vertieftes Unterrichtsfach oder vertiefter Lernbereich, 20 LP),
bb. zwei weitere Fächer (G, Unterrichtsfächer oder Lernbereiche, jeweils 15 LP) und
cc. Bildungswissenschaften (G, 24 LP)
jeweils als Fortsetzung des einschlägigen Bachelorstudiums, wobei in einer der vier Studiengangsvarianten die Masterarbeit (15 LP) zu erbringen ist, sowie
dd. Praxissemester (25 LP),
ee. Deutsch als Zweitsprache (6 LP).
b. Kombi-Master Lehramt Grundschule, Integrierte Sonderpädagogik mit den Studiengangsvarianten:
aa. Bildungswissenschaften - Integrierte Sonderpädagogik als Schwerpunktfach (G, Vertiefung BiWi – ISP, 29 LP),
bb. drei weitere Fächer (G, Unterrichtsfächer oder Lernbereiche, jeweils 15 LP)
jeweils als Fortsetzung des einschlägigen Bachelorstudiums wobei in einer der vier Studiengangsvarianten die Masterarbeit (15 LP) zu erbringen ist, sowie
cc. Praxissemester (25 LP),
dd. Deutsch als Zweitsprache (6 LP).
(3) Die weitere Ausgestaltung des Praxissemesters ergibt sich aus § 16 sowie den Bestimmungen zum Praxissemester.
§ 9 Typen von Masterstudiengängen mit dem Berufsziel Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (HRSGe)
a. Kombi-Master Lehramt Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen mit den Studiengangsvarianten:
aa. zwei Fächer (HRSGe, Unterrichtsfächer jeweils 20 LP),
bb. Bildungswissenschaften (HRSGe, 24 LP)
jeweils als Fortsetzung des einschlägigen Bachelorstudiums, wobei
- in einer der drei Studiengangsvarianten die Masterarbeit (15 LP) zu erbringen ist und
- in der Studiengangsvariante, in der im Bachelorstudium die Bachelorarbeit erbracht wurde, weitere 10 LP zu erbringen sind sowie
b. Kombi-Master Lehramt Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen, Integrierte Sonderpädagogik mit den Studiengangsvarianten:
bb. Bildungswissenschaften - Integrierte Sonderpädagogik (HRGe-ISP, 24 LP)
§ 10 Typ von Masterstudiengang mit dem Berufsziel Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe)
(1) Das Studium (Kombi-Master) umfasst folgende Studiengangsvarianten:
a. ein Kernfach (GymGe, 1. Unterrichtsfach, 20 LP),
b. ein Nebenfach (GymGe, 2. Unterrichtsfach, 40 LP) und
c. Bildungswissenschaften (GymGe, 14 LP).
jeweils als Fortsetzung des einschlägigen Bachelorstudiums, wobei in einer der drei Studiengangsvarianten die Masterarbeit (15 LP) zu erbringen ist, sowie
d. Praxissemester (25 LP),
e. Deutsch als Zweitsprache (6 LP).
§ 11 Masterstudiengang Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung
Der Masterstudiengang umfasst ein Studium von Modulen im Gesamtumfang von 105 LP sowie der Masterarbeit im Umfang von 15 LP.
(7) Sind in einem Masterstudiengang einzelne Module oder Modulelemente in den jeweiligen Curricula mehrfach vorgesehen, werden diese jeweils nur einmal absolviert. Bei der jeweiligen Notenberechnung wird die erzielte Note mehrfach verwendet. Es sind ersetzende Module oder Modulelemente im erforderlichen Umfang (LP) nach Wahl der oder des Studierenden aus den studierten Studiengangsvarianten zu absolvieren.
(4) Module oder Modulelemente in deutschsprachigen Masterstudiengängen können nach Ankündigung in den Modulbeschreibungen oder im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis auch in einer anderen Sprache als Deutsch abgehalten oder erbracht werden.
(1) Modulabschlussprüfungen nach § 11 Abs. 4 S. 1 LABG werden als Modulprüfung bezeichnet. Diese Bezeichnung wird im Diploma Supplement mit Transcript (§ 28) entsprechend erläutert. Modulprüfungen und Studienleistungen (§ 15) dienen dazu, die in einem Modul erworbenen Kompetenzen abzuprüfen. Modulprüfungen können ausnahmsweise aus mehreren Modulteilprüfungen bestehen. In diesem Fall werden die in einem Modul erworbenen Kompetenzen durch die Summe der Modulteilprüfungen abgeprüft.
(2) Die Fächerspezifischen Bestimmungen und Bestimmungen zum Praxissemester können Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen vorsehen, die bei der Berechnung der Modul-, Fach- und Gesamtnote berücksichtigt werden (benotet), und solche, die bei dieser Notenberechnung außer Betracht bleiben (unbenotet).
(3) Als Prüfungsform für eine Modulprüfung oder Modulteilprüfung kommt insbesondere in Betracht: Bericht, Essay, Fallstudie, Gruppenarbeit, Hausarbeit, Klausur, Moderation, Moderation und Protokoll, Mündliche Prüfung, Portfolio, Portfolio mit Abschlussprüfung, Präsentation, Projket mit Ausarbeitung, Protokoll, Referat, Referat mit Ausarbeitung, Sportpraxisprüfung, Sprachpraxisprüfung, Übungen. Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen dienen auch dem Nachweis von Medien- und Vermittlungskompetenz. Das Nähere regeln die Fächerspezifischen Bestimmungen und die Bestimmungen zum Praxissemester.
(4) Der Gegenstand der Modulprüfung oder Modulteilprüfung, die Prüfungsform sowie weitere Einzelheiten zum Verfahren einschließlich der Sicherstellung der individuellen Urheberschaft werden von der nach den Regelungen des Hochschulgesetzes prüfungsberechtigten Person, die die Modulprüfung oder Modulteilprüfung abnimmt, unter Beachtung der Vorgaben dieser Ordnung, der Fächerspezifischen Bestimmungen, der Bestimmungen zum Praxissemester und der Modulbeschreibungen festgelegt und zu Beginn des Moduls oder Modulelements, spätestens jedoch vier Wochen vor dem Termin, zu dem die Modulprüfung oder Modulteilprüfung zu erbringen ist, in geeigneter Form bekannt gegeben. In den Fächerspezifischen Bestimmungen und Bestimmungen zum Praxissemester kann ein früherer Zeitpunkt festgelegt werden. Wird eine Modulprüfung oder Modulteilprüfung im Antwortwahlverfahren erbracht, sind die Regelungen der Anlage zu dieser Ordnung maßgeblich. Im Übrigen sind die Lehrenden bei der Abnahme von Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen unabhängig von Weisungen.
(5) Ist eine Modulprüfung oder Modulteilprüfung einem anderen Modulelement zugeordnet, nimmt in der Regel die oder der Lehrende dieses Modulelements die Modulprüfung ab. Andere Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen werden in der Regel von der oder dem Modulverantwortlichen abgenommen. Abweichungen von Satz 1 und 2 sind nach Maßgabe der Fächerspezifischen Bestimmungen, der Bestimmungen zum Praxissemester oder der Modulbeschreibungen oder mit Zustimmung der nach § 29 zuständigen Stelle zulässig. Es gelten jeweils die Regelungen zur Prüfungsberechtigung des Hochschulgesetzes.
(7) Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen müssen individuell zuzuordnen sein. Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen können auch in Form von Gruppenarbeiten erbracht werden, wenn der als Modulprüfung oder Modulteilprüfung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen Studierenden auf Grund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die in den Fächerspezifischen Bestimmungen oder in den Bestimmungen zum Praxissemester geregelten Anforderungen erfüllt.
- an Gruppenarbeiten/Gruppenprojekten mitarbeiten;
- Diskussionen leiten/moderieren;
- etwas vorstellen/präsentieren;
(3) Studienaktivitäten können in den Fächerspezifischen Bestimmungen oder den Bestimmungen zum Praxissemester als verpflichtende Studienleistungen ausgewiesen werden. Eine Studienleistung ist insbesondere dann zulässig, wenn diese zur Überprüfung des Kompetenzerwerbs im Modul neben einer Modulprüfung erforderlich erscheint.
(4) Eine Studienleistung unterscheidet sich von der Modulprüfung oder Modulteilprüfung dadurch, dass sie erbracht, aber nicht bestanden werden muss. Der Umfang richtet sich nach dem für die Studienleistung vorgesehenen Arbeitsaufwand. Eine Studienleistung muss individuell zuzuordnen sein, Gruppenarbeiten sind zulässig. Allgemeine Anforderungen werden in der Modulbeschreibung geregelt. Eine weitergehende Konkretisierung dieser Anforderungen wird zu Beginn des jeweiligen Moduls oder zu Beginn des jeweiligen Modulelements, in dessen Rahmen die Studienleistung zu erbringen ist, in geeigneter Weise öffentlich bekannt gegeben. Das Erbringen einer Studienleistung und deren Überprüfung können je nach Ausgestaltung dazu führen, dass faktisch eine Anwesenheit erforderlich ist.
§ 16 Ausgestaltung des Praxissemesters
(1) Das Praxissemester wird entsprechend den Vorgaben in § 12 Abs. 3 LABG, § 8 LZV durchgeführt.
(2) Das Praxissemester wird organisatorisch von der BiSEd verantwortet. Ihr obliegt zudem die Federführung bei der konzeptionellen Entwicklung, und sie schafft den Rahmen, in dem die Fächer die jeweilige Ausgestaltung ihres Anteils am Praxissemester entwickeln und umsetzen. Sie stellt durch die Etablierung von Fachgruppen sicher, dass die fachliche Verantwortung für die Lehre im Rahmen der Vorgaben (LABG, LZV, Rahmenkonzeption NRW, Leitkonzept und Kooperationsvertrag mit den ZfsL) und unter Beachtung des kooperativen Rahmens bei den Fachvertreterinnen und
-vertretern verbleibt, die die Fächer für die Arbeit in den Fachgruppen nominiert haben.
(3) Die dem Praxissemester vorgeschalteten Module werden inhaltlich von den Fakultäten unter der Maßgabe verantwortet, dass die Vorbereitung der Studierenden auf das Praxissemester zu gewährleisten ist. Organisatorisch ist von der BiSEd und den Fakultäten soweit irgend möglich sicherzustellen, dass die Studierenden alle unmittelbar und zwingend der Vorbereitung des Praxissemesters dienenden Lehrveranstaltungen im dem Praxissemester vorangehenden Semester besuchen können und eine Kontinuität der Betreuung über die Vorbereitung, Begleitung und Reflexion des Praxissemesters hinweg gegeben ist.
(4) Die weitere Ausgestaltung ergibt sich aus den Bestimmungen zum Praxissemester, die von der BiSEd-Konferenz beschlossen werden.
§ 17 Masterarbeit
(1) Eine Masterarbeit im Umfang von 15 LP wird in der Regel im letzten Studienjahr in einem abschlussrelevanten Fach oder in Bildungswissenschaften angefertigt. Die Bearbeitungszeit ist mit der Maßgabe festzulegen, dass der Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit und die ordnungsgemäße Studierbarkeit des gesamten Masterstudiums gewährleistet sind. Für die Masterarbeit gelten die Regelungen für Modulprüfungen und Modulteilprüfungen (§ 14) im Übrigen entsprechend.
(2) Die Masterarbeit wird von einer Person ausgegeben und betreut und von dieser und einer weiteren Person bewertet. Die Personen müssen nach den Regelungen des Hochschulgesetzes prüfungsberechtigt sein. Das weitere Verfahren einschließlich der Frage, welche prüfungsberechtigte Personen die Masterarbeit betreuen und bewerten, legt vorbehaltlich der Regelungen in den Fächerspezifischen Bestimmungen die nach § 29 zuständige Stelle fest. Den Studierenden soll Gelegenheit gegeben werden, für das Thema und die betreuende Person einen Vorschlag abzugeben. Die Masterarbeit ist zumindest unter Angabe der betreuenden prüfungsberechtigten Personen im für die jeweilige Studiengangsvariante zuständigen Prüfungsamt anzumelden.
(3) Sofern die Fächerspezifischen Bestimmungen nichts anderes vorsehen, kann die Masterarbeit auch in Form einer Gruppenarbeit (mit bis zu drei Studierenden) erstellt werden; § 14 Abs. 7 gilt entsprechend.
(4) Der Masterarbeit ist eine Versicherung der Studierenden beizufügen, dass sie die Arbeit - bei einer Gruppenarbeit den entsprechend gekennzeichneten Anteil an der Arbeit - selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt haben. Die Versicherung selbständiger Erstellung ist auch für gelieferte Datensätze, Zeichnungen, Skizzen oder grafische Darstellungen abzugeben. Die Masterarbeit ist, soweit in den Fächerspezifischen Bestimmungen nichts anderes bestimmt ist, in zweifacher gebundener Ausfertigung beim zuständigen Prüfungsamt einzureichen. Darüber hinaus kann von einer der beiden prüfungsberechtigten Personen (Absatz 2 Satz 1) verlangt werden, dass die Masterarbeit in elektronischer Form einzureichen ist, um im begründeten Einzelfall eine Überprüfung der eigenen Urheberschaft der Arbeit der Studierenden zu ermöglichen. Die Studierenden sind darauf hinzuweisen, dass die elektronische Version anonymisiert abgegeben werden kann.
(5) Die Note (Zahlenwert) der Masterarbeit wird aus dem arithmetischen Mittel der Bewertung der beiden prüfungsberechtigten Personen gebildet, sofern die Differenz nicht mehr als 2,0 beträgt. Hierbei werden alle Dezimalstellen außer den ersten beiden ohne Rundung gestrichen. Die gemittelte Note muss nicht den Notenschritten gemäß § 21 Abs. 1 entsprechen. Beträgt die Differenz mehr als 2,0 oder wird die Arbeit von nur einer der beiden prüfungsberechtigten Personen mit "mangelhaft" (5,0) bewertet, wird von der nach § 29 zuständigen Stelle eine dritte prüfungsberechtigte Person zur Bewertung der Masterarbeit bestimmt; in diesem Fall wird die Note der Masterarbeit aus dem arithmetischen Mittel der beiden besseren Noten gebildet; die Masterarbeit kann jedoch nur dann als "ausreichend" oder besser bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten "ausreichend" oder besser sind.
(6) Die Ausgabe der Masterarbeit kann von bestimmten Voraussetzungen, z. B. vom Nachweis bestimmter Module, abhängig gemacht werden.
(1) Eine bereits begonnene Modulprüfung oder Modulteilprüfung gilt bei benoteten Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen als mit „mangelhaft“ (5,0) und bei unbenoteten Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen als mit "nicht bestanden" bewertet, wenn diese ohne genügende Entschuldigung (wichtiger Grund) nicht oder nicht fristgerecht abgegeben oder abgebrochen wird.
(3) Ein wichtiger Grund muss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden (Rücktrittserklärung). Für den Nachweis der krankheitsbedingten Prüfungsunfähigkeit kann die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über das Bestehen der Prüfungsunfähigkeit, gegebenefalls unter Angabe der voraussichtlichen Dauer der Erkrankung, verlangt werden.
(1) Studienzeiten und bestandene, nicht bestandene oder erbrachte Leistungen (Studien- und Prüfungsleistungen), die in einem Hochschulprogramm erbracht wurden, werden anerkannt, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen besteht, die ersetzt werden; alle vorgenannten Leistungen werden im Transcript dokumentiert. Als Studienzeit ist jeder Bestandteil eines Hochschulprogramms anzusehen, der beurteilt und für den ein Nachweis ausgestellt wurde und der, obwohl er allein kein vollständiges Studienprogramm darstellt, einen erheblichen Erwerb von Kenntnissen oder Fähigkeiten mit sich bringt.
Im Übrigen finden Anwendung:
(4) Werden Leistungen, Kenntnisse oder Qualifikationen anerkannt, sind ggfs. die Noten – soweit sie vorhanden und die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die jeweilige Notenberechnung einzubeziehen. Ist keine Note vorhanden oder sind die Notensysteme nicht vergleichbar, bestehen aber Anhaltspunkte für eine erzielte Note, wird unter Zugrundelegung der Bewertungsstufen nach § 21 Abs. 1 eine Note festgesetzt und nach Satz 1 verfahren. Bestehen keine Anhaltspunkte, wird - soweit zutreffend - der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Die Anrechnung wird jeweils im Transcript (§ 28) dokumentiert.
(5) Die Anerkennung von Studienzeiten und Leistungen nach den vorstehenden Absätzen kann nur in Höhe von maximal 90 LP erfolgen. Diese Beschränkung soll nicht gelten, wenn Studierende mindestens 60 LP anzuerkennende Leistungen an der Universität Bielefeld erbracht haben und sie den Abschluss in dem Studiengang, in dem die anzuerkennenden Leistungen erbracht wurden, nicht mehr erwerben können, weil er eingestellt wird. Die Entscheidung im Einzelfall obliegt der nach § 29 zuständigen Stelle. Eine Masterarbeit kann im Regelfall nur dann anerkannt werden, wenn das Prüfungsverfahren an der Universität Bielefeld durchgeführt wurde; dies ist auch dann der Fall, wenn externe prüfungsberechtigte Personen bestellt wurden.
5 = mangelhaft = eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.
(4) Wird ein Modul mit einer benoteten Modulprüfung oder Modulteilprüfung abgeschlossen, ist diese Note dann zugleich die Modulnote. Bei mehreren benoteten Modulteilprüfungen errechnet sich die Modulnote entsprechend den Gewichtungsfaktoren nach Maßgabe der Fächerspezifischen Bestimmungen und des Modulhandbuches. Dabei werden alle Dezimalstellen außer den ersten beiden ohne Rundung gestrichen. Die Modulnote lautet bei einem Wert
bis einschließlich 1,59 = sehr gut;
von 1,60 bis 2,59 = gut;
von 2,60 bis 3,59 = befriedigend;
von 3,6 bis 4,00 = ausreichend;
über 4,00 = mangelhaft.
§ 22 Ermittlung der Gesamtnote für die Typen von Masterstudiengängen mit dem Berufsziel Lehramt an Grundschulen (§ 8)
(1) Die Gesamtnote der Studiengangsvarianten errechnet sich jeweils als das nach Leistungspunkten gewichtete arithmetische Mittel aus den Noten (Zahlenwert) aller nach Maßgabe der Fächerspezifischen Bestimmungen und den Bestimmungen zum Praxissemester zugehörigen benoteten Module gemäß § 21 Abs. 1, 4 sowie ggf. der Masterarbeit. Alle Dezimalstellen außer den ersten beiden werden ohne Rundung gestrichen.
(2) Die Gesamtnote der Masterprüfung errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der Gesamtnoten der Studiengangsvarianten nach Absatz 1, die nach den jeweils zu Grunde liegenden Leistungspunkten (§ 8) gewichtet sind. Alle Dezimalstellen außer den ersten beiden werden ohne Rundung gestrichen. Die Gesamtnote lautet bei einem Wert
von 3,60 bis 4,00 = ausreichend;
§ 23 Ermittlung der Gesamtnote für die Typen von Masterstudiengängen mit dem Berufsziel Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (§ 9)
(2) Die Gesamtnote der Masterprüfung errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der Gesamtnoten der Studiengangsvarianten nach Absatz 1, die nach den jeweils zu Grunde liegenden Leistungspunkten (§ 9) gewichtet sind. Alle Dezimalstellen außer den ersten beiden werden ohne Rundung gestrichen. Die Gesamtnote lautet bei einem Wert
§ 24 Ermittlung der Gesamtnote für den Typ Masterstudiengang mit dem Berufsziel Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (§ 10)
(1) Die Gesamtnote der jeweiligen Studiengangsvarianten errechnet sich jeweils als das nach Leistungspunkten gewichtete arithmetische Mittel aus den Noten (Zahlenwert) aller nach Maßgabe der Fächerspezifischen Bestimmungen und den Bestimmungen zum Praxissemester zugehörigen benoteten Module gemäß § 21 Abs. 1, 4 sowie ggf. der Masterarbeit. Alle Dezimalstellen außer den ersten beiden werden ohne Rundung gestrichen.
(2) Die Gesamtnote der Masterprüfung errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der Gesamtnoten der Studiengangsvarianten nach Absatz 1, die nach den jeweils zu Grunde liegenden Leistungspunkten (§ 10) gewichtet sind. Alle Dezimalstellen außer den ersten beiden werden ohne Rundung gestrichen. Die Gesamtnote lautet bei einem Wert
§ 25 Ermittlung der Gesamtnote für den Masterstudiengang "Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ (§ 11)
Die Gesamtnote der Masterprüfung errechnet sich als das nach Leistungspunkten gewichtete arithmetische Mittel aus den Noten (Zahlenwert) aller nach Maßgabe der Fächerspezifischen Bestimmungen zugehörigen benoteten Module gemäß § 21 Abs. 1, 4 sowie der Masterarbeit. Alle Dezimalstellen außer den ersten beiden werden ohne Rundung gestrichen. Die Gesamtnote lautet bei einem Wert
(1) Das Masterstudium hat erfolgreich abgeschlossen, wer die Anforderungen dieser Ordnung erfüllt sowie alle nach Maßgabe der Fächerspezifischen Bestimmungen und den Bestimmungen für das Praxissemester für den jeweiligen Masterstudiengang erforderlichen Module und die Masterarbeit erfolgreich abgeschlossen und 120 LP erworben hat. Insgesamt müssen mindestens 30 Leistungspunkte im Rahmen einer Einschreibung an der Universität Bielefeld in den jeweils gewählten Studiengangsvarianten (Kombi-Master) oder im Masterstudiengang "Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ erbracht worden sein.
(2) Hat eine Studentin oder ein Student das Masterstudium nicht erfolgreich abgeschlossen, wird ihr oder ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise und der Exmatrikulationsbescheinigung ein Leistungszeugnis ausgestellt, das die erbrachten Leistungen und gegebenenfalls die Noten enthält. Das Zeugnis wird von der Dekanin oder dem Dekan, die bei erfolgreichem Studium den Grad verliehen hätte, unterzeichnet und mit dem Siegel der Fakultät versehen.
§ 27 Masterzeugnis und Masterurkunde
(1) Hat die oder der Studierende das Masterstudium erfolgreich abgeschlossen, erhält sie oder er auf Antrag über die Ergebnisse ein Zeugnis. In das Zeugnis wird aufgenommen:
a. das Berufsziel des Masterstudiengangs (§§ 8-11),
b. ggf. die gewählten Studiengangsvarianten,
c. ggf. die jeweilige Gesamtnote der gewählten Studiengangsvarianten (§ 22 Abs. 1; § 23 Abs. 1; § 24 Abs. 1),
d. die Note und das Thema der Masterarbeit (§ 17)
e. ggf. Modulnoten von fachpraktischen Prüfungen
f. die Gesamtnote der Masterprüfung (§ 22 Abs. 2; § 23 Abs. 2; § 24 Abs. 2; § 25).
(2) Das Zeugnis trägt das Datum des Tages der letzten Prüfungsleistung. Der Antrag kann zeitgleich mit Erbringung der letzten Modulprüfung, Modulteilprüfung oder Studienleistung gestellt werden.
(3) Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird der oder dem Studierenden eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades gemäß § 3 beurkundet.
(5) Die BiSEd vergibt den Mastergrad (§ 3) und stellt das Masterzeugnis sowie die Masterurkunde für die Studiengänge nach §§ 8 - 10 aus. Das Masterzeugnis und die Masterurkunde werden von der Direktorin oder dem Direktor der BiSEd unterzeichnet und mit einem Siegel versehen. Die Fakultät für Erziehungswissenschaft vergibt den Mastergrad (§3) und stellt das Masterzeugnis sowie die Masterurkunde für den Studiengang nach §11 aus. Das Masterzeugnis und die Masterurkunde werden von der Dekanin oder dem Dekan der Fakultät für Erziehungswissenschaft unterzeichnet und mit dem Siegel der Fakultät versehen.
(1) Mit dem Zeugnis über den Abschluss des Masterstudiums wird der Absolventin oder dem Absolventen ein Diploma Supplement mit Transcript ausgehändigt.
(2) Das Diploma Supplement enthält Angaben zum Typ des Masterstudiengangs (§§ 8-11), zu den einzelnen Studiengangsvarianten, zu seinen Voraussetzungen und Inhalten, zum Benotungssystem und zur Art des Abschlusses und wird durch Informationen über die Hochschule und das deutsche Studiensystem ergänzt.
(3) Das Transcript informiert über den individuellen Studienverlauf, ggf. das gewählte fachliche Profil, alle im Modul vorgesehenen oder besuchten Elemente insbesondere alle erbrachten Studienleistungen (§ 15) sowie alle während des Masterstudiums bestandenen und nicht bestandenen Modulprüfungen und Modulteilprüfungen (§ 14) einschließlich deren Bewertungen. Insbesondere enthält es auch die einzelnen Modulnoten (§ 21 Abs. 4).
(1) Für die Eignungsfeststellung, Organisation des Studiums, der Studienberatung und der Leistungskontrolle einschließlich der Abnahme der Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen und der Vergabe der Leistungspunkte einschließlich ihrer Dokumentation und Leistungsbescheinigungen sowie für alle in diesem Zusammenhang zu treffenden Entscheidungen ist grundsätzlich die Dekanin oder der Dekan der Fakultät, welche die Studiengangsvariante anbietet oder aber mit der organisatorischen Verantwortung betraut ist oder die Direktorin oder der Direktor der BiSEd soweit das Praxissemester oder übergreifende Fragen des Masterstudiums betroffen sind, zuständig.
(2) Die Dekanin oder der Dekan kann die Studiendekanin oder den Studiendekan der Fakultät oder einen aus Mitgliedern der Fakultät bestehenden Ausschuss, dem mehrheitlich Mitglieder der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer angehören, oder ein Mitglied der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mit der Wahrnehmung einzelner oder aller Aufgaben nach Absatz 1 beauftragen. Bei der Auswahl hat sie oder er sicherzustellen, dass die beauftragten Personen sowohl über die notwendige Sachkunde als auch über die erforderlichen persönlichen Eigenschaften verfügen. Darüber hinaus trifft die Dekanin oder den Dekan eine Überwachungspflicht der beauftragten Personen; Art und Ausmaß der Überwachung richten sich nach den Umständen des Einzelfalls. Die Direktorin oder der Direktor der BiSEd kann die geschäftsführende Leitung der BiSEd, ein Mitglied der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer oder einen Ausschuss entsprechend Satz 1 beauftragen, Satz 2 und 3 gelten entsprechend.
(3) Abweichend von Absatz 1 und 2 ist für die Entscheidung über Einwendungen ein aus Mitgliedern der Fakultät oder der BiSEd bestehender Ausschuss zuständig, der nach den Regelungen des Hochschulgesetzes von der Fakultätskonferenz oder der BiSEd-Konferenz gewählt wird. Wird eine Studiengangsvariante von mehreren Fakultäten gemeinsam angeboten, wird vorbehaltlich abweichender Regelungen in den Fächerspezifischen Bestimmungen ein gemeinsamer Ausschuss gebildet, der von den jeweiligen Fakultätskonferenzen einvernehmlich nach den Regelungen des Hochschulgesetzes gewählt wird.
(7) Die Fächerspezifischen Bestimmungen oder Bestimmungen zum Praxissemester können abweichende Regelungen von Absatz 4 und 5 vorsehen.
(8) Die Dekanin oder der Dekan, die Direktorin oder der Direktor der BiSEd sowie der Ausschuss nach Absatz 3 sind Behörden im Sinne des Verwaltungsverfahrens- und des Verwaltungsprozessrechts.
(1) Den Studierenden wird nach Abschluss jeder Modulprüfung oder Modulteilprüfung Einsicht in ihre oder seine Arbeiten, die Bemerkungen der Lehrenden, die die Modulprüfung oder Modulteilprüfung abgenommen haben, und in die entsprechenden Protokolle (Prüfungsprodukte) gewährt. Die Einsichtnahme erfolgt auf Antrag der oder des Studierenden, der schriftlich bei der nach § 29 zuständigen Stelle zu stellen ist, die auch Ort und Zeit der Einsichtnahme bestimmt. Das Recht auf Einsichtnahme erlischt ein Jahr nach Ausstellung des Masterzeugnisses. Abweichend von Satz 2 kann die nach § 29 zuständige Stelle ein anderes Verfahren der Einsichtnahme festlegen.
(1) Versuchen Studierende das Ergebnis einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung oder Studienleistung durch Täuschung, zum Beispiel Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel, zu beeinflussen, kann - je nach Schwere des Täuschungsversuchs - die betreffende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als mit "nicht bestanden" (unbenotet) bzw. "mangelhaft" (5,0) (benotet) und die Studienleistung als "nicht erbracht" bewertet werden. Wer die Abnahme der Modulprüfung oder Modulteilprüfung stört, kann von den jeweiligen Lehrenden oder Aufsichtführenden in der Regel nach Abmahnung von der Fortsetzung der Erbringung der Modulprüfung oder Modulteilprüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als mit "nicht bestanden" bzw. "mangelhaft" (5,0) bewertet. Die Gründe für den Ausschluss sind aktenkundig zu machen.
(4) Eine Entscheidung nach Absatz 1 Satz 2, Absatz 2 und Absatz 3 ist nur innerhalb von fünf Jahren im Sinne von § 66 Abs. 4 HG möglich. Im Übringen gilt § 48 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 VwVfG NRW.
§ 33 Aberkennung des Mastergrades
Die Aberkennung des Mastergrades kann erfolgen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben wurde oder wenn wesentliche Voraussetzungen für die Verleihung irrtümlich als gegeben angesehen worden sind. § 32 gilt entsprechend. Zuständig für die Entscheidung ist die nach § 29 zuständige Stelle.
Diese Prüfungs- und Studienordnung tritt zum 01. Oktober 2015 in Kraft. Sie gilt für alle Studierenden, die sich ab dem Wintersemester 2014/15 für den Master of Education im Studienmodell 2011 an der Universität Bielefeld einschreiben.
Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Senats der Universität Bielefeld vom 08. Juli 2015.
Anlage zur Masterprüfungsordnung - Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen im Antwortwahlverfahren
(2) Enthält die Modulprüfung oder Modulteilprüfung außer dem Teil mit Aufgaben im Antwortwahlverfahren noch weitere Teile mit anderen Erbringungsformen, so gelten die Bestimmungen dieser Anlage für die gesamte Modulprüfung oder Modulteilprüfung, sofern die Bewertungspunkte einschließlich etwaiger Gewichtsfaktoren nach Absatz 10, die für den Anteil von Aufgaben im Antwortwahlverfahren vergeben werden, mehr als 40 % betragen und/oder in dem Teil im Antwortwahlverfahren eine bestimmte Anzahl von Bewertungspunkten erreicht werden muss. Finden die Bestimmungen dieser Anlage gemäß Satz 1 Anwendung, sind für alle Teile vor Durchführung der Modulprüfung oder Modulteilprüfung die jeweils erzielbaren Punkte und die Gesamtpunktesumme festzulegen. Sofern in einzelnen Teilen eine bestimmte Anzahl von Bewertungspunkten erreicht werden muss, um die gesamte Modulprüfung oder Modulteilprüfung zu bestehen, ist diese festzulegen. Ferner ist für die gesamte Modulprüfung oder Modulteilprüfung die für das Bestehen erforderliche Mindestpunktzahl festzulegen. Diese Angaben sind mit der Aufgabenstellung auszuweisen. Für die gesamte Modulprüfung oder Modulteilprüfung sind die Festlegungen gemäß den Absätzen 7 und 11 zu treffen.
(6) Bei den Aufgaben ist von der prüfungsberechtigten Personen vorab festzulegen, welche Antworten als zutreffend anerkannt werden. Vor Durchführung der Modulprüfung oder Modulteilprüfung sind die Aufgaben und die festgelegten Antworten von einer zweiten prüfungsberechtigten Person darauf zu überprüfen, ob sie den Anforderungen des Absatzes 5 genügen. Eine der beiden prüfungsberechtigten Personen muss der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer angehören.
Weitere Prüfungsordnungen für das Master of Education Studium
Prüfungs- und Studienordnung für das Master of Education Studium (MPO Ed. - Studienmodell 2011) an der Universität Bielefeld vom 02. Mai 2014
Prüfungs- und Studienordnung für das Master of Education Studium (MPO Ed.) (Studienmodell 2002) an der Universität Bielefeld vom 31. März 2009 (inkl. der bisher erfolgten Änderungen/Berichtigungen)