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Timestamp: 2020-01-25 15:38:37
Document Index: 87080702

Matched Legal Cases: ['§ 126', '§ 118', '§ 100', '§ 5', '§ 40', '§ 45', '§ 48']

03.05.2012 · IWW-Abrufnummer 121389
Bundesfinanzhof: Urteil vom 09.08.2011 – VII R 46/10
Der Kläger und Revisionskläger (Kläger) ist Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer. Er möchte auch als Steuerberater zugelassen werden. Auf seine frühere Bestellung als Steuerberater hat er im Jahr 2000 verzichtet, so dass diese erloschen ist. Ein zu dieser Zeit gegen ihn anhängiges berufsrechtliches Verfahren, in dem das Hauptverfahren eröffnet worden und ihm zur Last gelegt worden war, gegen seine Pflicht zur gewissenhaften Berufsausübung verstoßen zu haben, hatte das Landgericht aufgrund des Erlöschens der Bestellung eingestellt.
Die Revision des Klägers ist mit dem Ergebnis der Aufhebung des angefochtenen Urteils und der Zurückverweisung der Sache an das FG zur erneuten Verhandlung und Entscheidung begründet (§ 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung --FGO--). Das Urteil des FG verletzt Bundesrecht (§ 118 Abs. 1 FGO).
VorschriftenFGO § 100 Abs. 3, AO § 5, StBerG § 40, StBerG § 45 Abs. 1 Nr. 2, StBerG § 48