Source: https://ssv-hennstedt.de/satzung/
Timestamp: 2018-08-19 22:55:39
Document Index: 100353454

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 26', '§ 9', '§ 8', '§ 15', '§ 16', '§ 18', '§ 19', '§ 12', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 26', '§ 27', '§ 30', '§ 12', '§ 33']

Satzung – SSV Hennstedt e.V.
von Alte Internetseite am 23. Juni 2011
Die Satzung finden Sie als Druckversion im Downloadbereich.
§ 1 Name/Sitz/Vereinsregister/Geschäftsjahr/Vertretung/Vereinsfarben
1. Der am 02. April 1905 in Hennstedt/Dithmarschen gegründete „Männerturnverein „Bahn frei“
Hennstedt“ führt seit der Neugründung am 01.Dezember 1945 den Namen „Spiel- und
Sportvereinigung Hennstedt (Dithmarschen) e.V“.
2. Der Sitz des Vereins ist Hennstedt/Dithmarschen
3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Pinneberg (VR-Nr. 397-ME) eingetragen.
5. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden oder den 2.
Vorsitzenden vertreten (§ 26 BGB). Es besteht Einzelvertretungsbefugnis.
6. Die Vereinsfarben sind blau/gelb.
a) Der Verein bezweckt die Pflege der Leibesübungen und die Förderung des Sports als
Mittel zur Erhaltung der Gesundheit sowie als Möglichkeit für Menschen aller Altersklassen, ihr Leistungsvermögen zu erproben und zu verbessern;
b) der Verein fördert insbesondere den Freizeit-, Gesundheits- und Breitensport,
c) der Verein fördert die Durchführung von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen,
Versammlungen, Vorträgen, Lehrgängen und dergleichen,
d) der Verein unterstützt die sachgemäße Aus- und Weiterbildung sowie den Einsatz von
Übungsleitern/Trainern,
e) der Verein beteiligt sich an Wettkämpfen, Turnieren und Vorführungen,
f) der Verein beteiligt sich an Sport- und Spielgemeinschaften,
g) der Verein pflegt bzw. fördert die Beziehungen zu Vereinen und Verbänden mit ähnlicher
h) der Verein stellt einen angemessenen Versicherungsschutz für Vereinsmitglieder und
Besucher sicher,
i) der Verein führt die Abnahme, Prüfung und Verleihung des Sportabzeichens durch.
2. Der Vereinszweck wird erreicht durch die Errichtung, Instandhaltung und Betrieb von
Sportanlagen, die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen durch regelmäßige
Übungseinheiten und die damit verbundenen Wettkämpfe.
3. Der Verein ist frei von politischen, rassistischen und religiösen Bindungen.
4. Der Verein tritt für die Erhaltung, Wiederherstellung und den Schutz der natürlichen Umwelt
5. Zur Durchführung der dem Vereinszweck dienenden Aufgaben sind und werden
Sparten/Abteilungen gebildet, die allen Mitgliedern offenstehen.
1. Sie Spiel- und Sportvereinigung Hennstedt e.V. mit Sitz in Hennstedt verfolgt ausschließlich
und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte
Zwecke” der Abgabenordnung.
3. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder grundsätzlich keine Zuwendungen
aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des
Der Verein soll Mitglied in den übergeordneten Verbänden und in den für die einzelnen Sparten zuständigen überörtlich gebildeten Verbänden sein. Über die Notwendigkeit der Zugehörigkeit entscheidet der Vorstand.
3. Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen, ohne
Rücksicht auf das Lebensalter.
5. Auf Vorschlag des engeren Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich
um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern und
6. Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim engeren
Vorstand beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren Abwesenheiten (z. B.
beruflicher Art, Ableistung des Wehrdienstes, usw.) oder aufgrund besonderer persönlicher
oder familiärer Gründe (z.B. soziale Härtefälle).
Während des Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten des
Mitglieds ausgesetzt.
1. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftliches Aufnahmegesuch
an den engeren Vorstand zu richten.
2. Das Aufnahmegesuch eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen,
insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, ist von dem/den
gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen. Der gesetzliche Vertreter ist verpflichtet, für die
finanziellen Pflichten(z.B. Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen) zu haften.
3. Über die Aufnahme entscheidet der engere Vorstand durch Beschluss. Mit
Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Sofern der Antragsteller nicht binnen 4
Wochen nach Eingang seines Antrags eine schriftliche Ablehnung seines Antrags erhält,
gilt er als aufgenommen.
4. Ein Antragsteller kann abgelehnt werden, wenn er bereits in grober Weise gegen die
Interessen des Vereins sowie seiner Ziele gehandelt hat oder andere wichtige Gründe gegen
seine Aufnahme im Verein sprechen. Der engere Vorstand entscheidet über die Ablehnung
des Antrages.
1.Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen
und am Übungs- und Spielbetrieb in den Sparten/Abteilungen sowie allen Veranstaltungen
2. Die Mitglieder haben die Pflicht, die Bestimmungen der Satzung, der Geschäftsordnung und
anderer Ordnungen des Vereins und der Verbände, denen der Verein und seine
Abteilungen angehören, einzuhalten. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Beschlüsse der
Mitgliederversammlung zu akzeptieren. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Einrichtungen,
die sie benutzen, pfleglich und schonend zu behandeln. Alle Mitglieder sind zu
3. Die Mitgliedschaft ist beitragspflichtig. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Entrichtung der
Beiträge verpflichtet.
4. Alle Mitglieder haben dem Verein jeden Wohnungswechsel und jeden Wechsel der
Bankverbindung schriftlich anzuzeigen.
5. Eine Abmeldung aus dem Verein kann nur schriftlich zum Ende des Jahres erfolgen. Die
Kündigungsfrist beträgt drei (3) Monate zum Jahresende.
6. Mitglieder, die mit Ämtern betraut waren, haben bei ihrem Austritt dem Verein gegenüber
ordnungsgemäß Rechenschaft abzulegen und insbesondere überlassene Schlüssel und
Unterlagen sowie Material abzugeben.
engeren Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung
einer Kündigungsfrist von 3 Monaten erklärt werden. Bei beschränkt Geschäftsfähigen oder
Geschäftsunfähigen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, ist
der Austritt durch den/die gesetzlichen Vertreter(n) schriftlich zu erklären.
3. Ordentliche- und außerordentliche Mitglieder können durch Beschluss des engeren
Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn trotz schriftlicher Mahnung die
Zahlung von Beiträgen nicht erfolgt. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn
nach der Absendung der Mahnung ein Monat verstrichen ist und in dieser Mahnung
ausdrücklich die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des engeren Vorstandes über
4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche
aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem
§ 9 Ausschluss aus dem Verein/Ahndung von Fehlverhalten
1. Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied in grober Weise den Interessen des
ehrenrührige Handlung oder Schädigung des Ansehens des Vereins in der Öffentlichkeit).
2. Über den Ausschluss entscheidet der engere Vorstand auf Antrag. Zur Antragstellung ist
jedes Mitglied berechtigt. Der Ausschließungsantrag ist dem betreffenden Mitglied samt
Begründung mit der Aufforderung zuzuleiten, sich binnen einer Frist von zwei Wochen
schriftlich zu erklären. Nach Ablauf der Frist ist unter Berücksichtigung der etwa
eingegangenen Äußerung des Mitglieds zu entscheiden.
3. Der engere Vorstand entscheidet mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.
4. Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam.
6. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der
Beschwerde zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Mitteilung der
Entscheidung schriftlich an den engeren Vorstand zu richten. Sie ist zu begründen.
7. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Solange besteht die
Mitgliedschaft fort.
8. Sofern ein Mitglied nach § 8, Nr.3 von der Mitgliederliste gestrichen wurde, kann ein
Neuantrag erst nach Begleichung der offenen Beträge erfolgen.
9. Fehlverhalten des Vereinsmitglieds kann mit Strafen belegt werden. Dabei können die
Möglichkeiten des Fehlverhaltens und die Vereinsstrafen in einer besonderen
Vereinsordnung festgelegt werden.
1. Es sind ein Mitgliedsbeitrag und eine – soweit von der Mitgliederversammlung festgelegt –
Aufnahmegebühr zu leisten. Sofern Sonderumlagen notwendig sind, kann die
Mitgliederversammlung auch diese beschließen.
2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge sowie deren Zahlweise und Fälligkeit bestimmt die
Mitgliederversammlung durch Beschluss.
3. Der engere Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen und -pflichten
4. Darüber hinausgehende Sparten-/Abteilungsbeiträge werden durch die Sparten-/
Abteilungsversammlungen festgesetzt. Die Festsetzung bedarf zur Gültigkeit
der nachträglichen Genehmigung des Vorstandes.
5. Ehrenmitglieder sind grundsätzlich beitragsfrei. Für die außerordentliche Mitgliedschaft kann
eine Beitragsordnung besondere Beitragsregelungen festlegen.
6. Der engere Vorstand ist ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen und darin
Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereins zu regeln.
b) der engere Vorstand,
d) die ggf. eingesetzten Ausschüsse,
e) Abteilungsversammlungen
f) Abteilungsvorstände
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich im ersten Viertel
des Jahres als Jahreshauptversammlung statt. Die Einberufung erfolgt durch den engeren
Vorstand per Aushang im Vereinsheim und Bekanntmachung in der Dithmarscher
Landeszeitung. Zwischen dem Tag der Einberufung und der Mitgliederversammlung
muss mindestens eine Frist von zwei Wochen liegen. Die Tagesordnung, die der
engere Vorstand festlegt, ist der Einladung beizufügen.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des
Vereins erforderlich ist. Absatz 2 Satz 2,3 und 4 gelten entsprechend.
Das Minderheitenverlangen ist von mindestens 20 % der stimmberechtigten Vereins=
mitglieder schriftlich zu stellen. Gründe und Zweck sind anzugeben. Der engere Vorstand
kann per Beschluss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl
anderen Mitglied des engeren Vorstandes geleitet.
6. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf
geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung.
7. Jedes Mitglied kann bis spätestens drei Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim
engeren Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter
hat Ergänzungen der Tagesordnung, die von den Mitgliedern beantragt wurden, bekannt
zugeben. Die Versammlung beschließt die Aufnahme von Ergänzungen der Tagesordnung.
8. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom engeren bzw. erweiterten Vorstand und
von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung
dem engeren Vorstand schriftlich mit Begründung vorliegen.
9. Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung ist die
einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Als Dringlichkeitsanträge
sind nur solche Anträge zulässig, die ihrer Natur nach nicht fristgerecht eingereicht werden
Satzungsänderungen oder Auflösungsanträge sind von dieser Regelung grundsätzlich
10. Weitere Einzelheiten können vom engeren Vorstand in einer Geschäftsordnung geregelt
1. Entgegennahme der Jahresberichte des engeren und erweiterten Vorstandes;
2. Entlastung des engeren Vorstandes;
3. Genehmigung des vom engeren Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste
4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des engeren und Teilen des erweiterten Vorstandes;
7. Beschlussfassung über die Auflösung/Fusion des Vereins
8. Bekanntgabe von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen;
11. Verabschiedung von Vereinsordnungen, soweit diese nicht nach Satzung oder Beschluss
der Mitgliederversammlung in den Zuständigkeitsbereich des engeren Vorstandes fallen
12. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Sonderumlagen
13. Verabschiedung des Haushaltsplanes (sofern die Finanzordnung es fordert)
14. Bildung und Auflösung von Sparten/Abteilungen
Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung muss mindestens folgende Punkte enthalten:
2. Feststellen der Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung
4. Berichte der Spartenleiter,
5. Bericht des Kassenwarts,
9. Bestätigung der Sparten-/Abteilungsleiter
10. Genehmigung des Haushaltsvoranschlag (sofern die Finanzordnung es fordert)
§ 15 Zusammensetzung des engeren und erweiterten Vorstands
1. Der engere Vorstand des Vereins besteht aus:
a) dem 1. Vorsitzenden (Leitung des Vereins),
b) dem 2. Vorsitzenden (Vertretung des 1. Vorsitzenden),
c) dem Schatzmeister/Kassenwart/Kassierer (Buch- und Kassenführung),
d) dem stellvertretenden Schatzmeister/Kassenwart/Kassierer (Mitglieds- und
Beitragswesen),
e) dem Schriftführer (Protokollführung und Schriftverkehr),
f) dem 2. Schriftführer (Vertretung Protokollführer und Pressearbeit),
g) dem Vereinsjugendwart (Leitung der Jugendarbeit),
h) dem/den Ehrenvorsitzenden und
i) zwei Beisitzern.
Gemeint sind Frauen und Männer gleichermaßen.
j) die Sparten-/Abteilungsleiter der im Verein vertretenen Sparten,
k) Projektbeauftragte (weitere Beisitzer) – sofern eine Geschäftsordnung dies vorsieht.
2. Der engere Vorstand und Teile des erweiterten Vorstands werden durch die Mitglieder=
versammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der
engere Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer engerer
Vorstand gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur
Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
3. Scheidet ein Mitglied des engeren Vorstandes vorzeitig aus, so kann der engere Vorstand
für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen.
4. Die Mitglieder des engeren und erweiterten Vorstandes haben in den jeweiligen
Vorstandssitzungen je eine Stimme.
5. Sitzungen des engeren und erweiterten Vorstandes werden durch den 1. Vorsitzenden, bei
dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, einberufen. Vorstandssitzungen des engeren
und erweiterten Vorstandes finden nach Bedarf statt. Der engere Vorstand soll mindestens
viermal, der erweiterte Vorstand mindestens dreimal tagen.
6. Der engere und erweiterte Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
§ 16 Aufgaben und Zuständigkeiten des engeren Vorstands
1. Der engere Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht
2. Zusammenarbeit mit den Sparten/Abteilungen des Vereins.
3. Anmeldung des Vereins zur Eintragung in das Vereinsregister und Anmeldung jeder
Änderung des Vorstands.
4. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellen der
5. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
6. Buchführung, Erstellung des Jahresberichts und der Jahresrechnung
7. Zustimmung zur Aufnahme von Mitgliedern,
8. Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste,
9. Ausschluss von Mitgliedern.
10. Alle sonstigen Aufgaben, die sich aus dieser Satzung ergeben oder die das Gesetz
Der engere Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der engere Vorstand, soweit der engere Vorstand selbst betroffen ist der erweiterte Vorstand (ohne den engeren Vorstand). Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
Der engere Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein kann Vorstandsmitgliedern oder sonst für den Verein ehrenamtlich tätigen Personen eine Ehrenamtspauschale bis zu 500,00 Euro jährlich zahlen.
Soweit es die Vereinsaufgabe zur Durchführung des Vereinszwecks erfordert, können haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter beschäftigt werden.
Aufwendungen, die durch Tätigkeiten für den Verein entstanden sind, wie Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon und Kopier- und Druckkosten, können auf Antrag erstattet werden. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
Der engere Vorstand kann durch Beschluss im Rahmen steuerrechtlicher Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.
Die Erstattung erfolgt in dem Umfang und in der Höhe, wie sie durch die gesetzlichen Vorschriften als steuerfrei anerkannt sind.
Erstattungen werden grundsätzlich nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit prüfungsfähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.
§ 18 Sparten/Abteilungen
Für die im Verein betriebenen Sparten werden im Bedarfsfall Sparten oder Abteilungen durch Beschluss der Mitgliederversammlung gegründet. Die Sparte/Abteilung wird durch den Spartenleiteroder seinen Stellvertreter geleitet. In Abhängigkeit von der Größe der Sparte/Abteilung wird ein Abteilungsvorstand gebildet, der mindestens aus dem Sparten-/Abteilungsleiter und seinem Stellvertreter bestehen muss. Näheres bestimmt die Geschäftsordnung.
Die Führung der Geschäfte der einzelnen Sparten/Abteilungen obliegt dem Abteilungsvorstand,
Die Abteilungen verwalten die ihnen zugewiesenen oder selbst erwirtschafteten Mittel in eigener Verantwortung. Auf Verlangen des Vorstandes ist Auskunft und Rechnungslegung zu erteilen. Einzelheiten werden in der Finanzordnung geregelt.
§ 19 Sparten-/Abteilungsversammlung
Die Sparten-/Abteilungsversammlung ist das oberste Organ der einzelnen Sparten/ Abteilungen. Sinngemäß gelten die §§ 12,13,16, 22, 24 und 25 dieser Satzung. Sie tagt mindestens einmal jährlich vor der Jahreshauptversammlung. Eine Einladung zu diesem
Termin geht an den Vorstand. Sie beschließt insbesondere über Sonderbeiträge der Sparten/Abteilungen. Sie darf keine Beschlüsse fassen, die unmittelbar den Verein betreffen.
Die Sparten-/Abteilungsleiter sind Mitglieder des erweiterten Vorstands.
Zur Erleichterung bei der Durchführung der Aufgaben können für die einzelnen Sparten/Abteilungen besondere Ausschüsse gebildet werden. Vorsitzender dieser Ausschüsse ist der jeweilige Spartenleiter.
Die Mitglieder dieser Ausschüsse sind ebenfalls von den Sparten-/Abteilungsmitgliedern zu wählen.
Die Wahl der Sparten-/Abteilungsleiter ist alljährlich so rechtzeitig durchzuführen, dass die Sparten-/Abteilungsleiter von der Mitgliederversammlung bestätigt bzw. gewählt werden können.
§ 20 Sparten-/Abteilungsvorstände
Die Abteilungsvorstände sind zuständig für den gesamten Sportbetrieb der Sparte/Abteilung und alle Belange der Sparte/Abteilung, soweit in dieser Satzung nicht andere Zuständigkeiten gegeben sind. Für die Abteilungsvorstände gelten die Regelungen des Vorstandes sinngemäß.
§ 21 Ausschusssitzungen
An den Ausschusssitzungen nehmen alle gewählten Ausschussmitglieder teil. Auf Beschluss des jeweiligen Ausschusses kann auch anderen Vereinsmitgliedern die Teilnahme gestattet werden. Die Mitglieder des engeren Vorstandes sind berechtigt an den Sitzungen und Abstimmungen teilzunehmen
Der engere Vorstand ist außerdem berechtigt, Beschlüsse der Ausschüsse, soweit sie das Interesse des Gesamtvereins oder einer anderen Sparte verletzen, außer Kraft zu setzen.
Beschlüsse, die finanzielle Verpflichtungen nach sich ziehen, sind nichtig, sofern sie nicht mit Zustimmung des engeren Vorstandes gefasst wurden oder nachträglich genehmigt werden.
§ 22 Stimmrecht / Abstimmungsverfahren/Beschlussfassung
Stimmrecht auf allen Versammlungen haben nur Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit diese Satzung keine anderen Regelungen vorsieht.Stimmenthaltungen und ungültige Stimmenwerden nicht berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit im Vorstand entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. dessen Vertreters. Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.
Die Abstimmung geschieht durch Handerheben, es sei denn, dass die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Versammlung geheime Abstimmung fordert.
Anträge zur Beratung auf der Jahreshauptversammlung sind spätestens 3 Tage vor der Versammlung dem 1. Vorsitzenden schriftlich einzureichen. Über Anträge, die nicht in dieser Frist eingehen, kann Beschluss gefasst werden, sofern zwei Drittel der in der Jahreshauptversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sie für dringend erklären.
Auf der Jahreshauptversammlung sind die Mitglieder des engeren Vorstandes neu zu wählen. Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
der 1. Beisitzer und weitere Beisitzer (sofern vorgesehen).
der 2. Beisitzer und weitere Beisitzer (sofern vorgesehen).
Ein Vorstandsmitglied ist gewählt, wenn es die Wahl annimmt.
Abwesende Mitglieder können gewählt werden, sofern sie ihre Zustimmung zur Wahl vorher gegeben haben.
Die Spartenleiter der einzelnen Sparten werden im Vorwege durch die Sparten gewählt und auf der Jahreshauptversammlung lediglich bestätigt. Die Spartenleiter, in denen Kinder und Jugendliche Sport ausüben, werden durch die Sparten vorgeschlagen und auf der Jahreshauptversammlung gewählt.
In der Jahreshauptversammlung sind 2 Kassenprüfer zu wählen, die die Buch- und Kassenführung der Vereinskasse(n) mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen des Vereins prüfen und der Jahreshauptversammlung hierüber Bericht zu erstatten haben. Der Prüfbericht ist dem Vorstand in schriftlicher Form auszuhändigen. Dieser muss das Ergebnis ihrer Feststellungen und einen Vorschlag für die Entlastung oder Nichtentlastung enthalten.
Alljährlich scheidet ein Kassenprüfer aus und ist durch Nachwahl zu ersetzen. Wiederwahl ist nicht zulässig. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des engeren bzw. erweiterten Vorstandes sein.
§ 26 Protokollierung
Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen. Die Niederschrift muss mindestens Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
§ 27 Ehrungen/Auszeichnungen
Verdiente Mitglieder des Vereins und andere verdiente Nichtmitglieder können durch den Vorstand ausgezeichnet, geehrt und vorgeschlagen werden.
Die Verleihung richtet sich nach den vom Vorstand aufgestellten Richtlinien.
1. Die Satzung kann grundsätzlich nur in einer Jahreshauptversammlung oder in einer eigens
zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung geändert werden. Hierzu ist eine
Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
2. Anträge auf Satzungsänderungen müssen spätestens zum 31. Dezember jeden Jahres beim
1. Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden, es sei denn, die Gründe für eine
Satzungsänderung ergeben sich erst später.
1. Der engere Vorstand ist ermächtigt u. a. folgende Vereinsordnungen bei Bedarf zu erlassen:
d) Rechtsordnung,
e) Geschäftsordnung,
f) Jugendordnung,
g) Sparten-/Abteilungsordnung
g) Ordnungen für die Benutzung der Sportstätten.
§ 30 Auflösung, Aufhebung, Zweckänderung, Fusion des Vereins
1. Die Auflösung, Zweckänderung und Fusion des Vereins kann nur auf einer eigens hierfür
einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der
stimmberechtigten Mitglieder anwesend sei. Ist die gemäß § 12 ordnungsgemäß
einberufene Versammlung nicht beschlussfähig, so muss eine neue Versammlung frist=
gemäß (frühestens nach 14 Tagen) einberufen werden. Diese kann dann die Auflösung des
Vereins mit einer Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
beschließen. Dieselbe Mehrheit ist erforderlich, wenn ein Zusammenschluss mit einem
anderen Verein oder eine Änderung des Namens des Vereins erfolgen soll.
2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der
1. und 2. Vorsitzende als die Liquidatoren des Vereins bestellt.
3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt
das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Hennstedt, die es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Sports zu verwenden hat.
Der Verein – insbesondere die ehrenamtlich Tätigen und Vorstandsmitglieder – haftet gegenüber seinen Mitgliedern, gleich aus welchen Rechtsgrund, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Unberührt bleiben Ansprüche, soweit der Verein Versicherungsschutz genießt.
gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene
Daten der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.
• Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind
• Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern
weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt
• Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war
3. Den Organen des Vereins und allen Mitarbeitern des Vereins oder sonst für den Verein
Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur
jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten
§ 33 Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen
1. Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 15.03.2011 beschlossen.
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