Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201989,%201820
Timestamp: 2019-10-18 12:45:19
Document Index: 115020453

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 233', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 233', '§ 518', '§ 233', '§ 130', '§ 129', '§ 233', 'BGH', 'BGH', '§ 130', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 233', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 233', '§ 234', '§ 69', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 11.10.1989 - IVa ZB 7/89 - dejure.org
BGH, 11.10.1989 - IVa ZB 7/89
https://dejure.org/1989,152
BGH, 11.10.1989 - IVa ZB 7/89 (https://dejure.org/1989,152)
BGH, Entscheidung vom 11.10.1989 - IVa ZB 7/89 (https://dejure.org/1989,152)
BGH, Entscheidung vom 11. Januar 1989 - IVa ZB 7/89 (https://dejure.org/1989,152)
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ZPO § 518 Abs. 1, § 233
Berufung und Revision können durch Telefax eingelegt und begründet werden. Erforderlich ist in diesem Fall, daß die Kopiervorlage von einem postulationsfähigen Anwalt unterzeichnet ist
Rechtsmitteleinlegung mit Telefax durch Rechtsanwalt
Postulationsfähiger Rechtsanwalt - Telefax
NJW 1990, 188
MDR 1990, 226
VersR 1990, 326
WM 1989, 1820
BB 1989, 2357
DB 1990, 374
Dieser Schutzzweck verbietet eine Übertragung der Rechtsprechung zur Wahrung von Rechtsmittel- und Rechtsmittelbegründungsfristen durch Einsatz fernmeldetechnischer Übertragungsmittel - unter anderem Telekopien (vgl. BGH, Beschl. v. 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89, WM 1989, 1820 m.w.N.; auch BVerfGE 74, 228, 235) [BVerfG 11.02.1987 - 1 BvR 475/85] - auf die Bürgschaft.
Mangels technischer Notwendigkeit hat der Bundesgerichtshof es daher seit jeher abgelehnt, in einem solchen Fall auf das Unterschriftserfordernis zu verzichten (BGH, Beschluss vom 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89, WM 1989, 1820, 1821) oder das bloße Einscannen der Unterschrift genügen zu lassen (BGH, Beschluss vom 6. Juli 2006 - V ZR 260/05, Umdruck S. 2).
dd) Wird die Klage --wie im Streitfall-- per Telefax erhoben, muss sie allerdings grundsätzlich eigenhändig unterschrieben sein (BFH-Urteile vom 28. November 1995 VII R 63/95, BFHE 179, 5, BStBl II 1996, 105;… vom 16. Februar 2005 VI R 66/00, BFH/NV 2005, 1120; BFH-Beschlüsse vom 26. März 1991 VIII B 83/90, BFHE 163, 510, BStBl II 1991, 463;… vom 12. April 1996 V S 6/96, BFH/NV 1996, 824;… vom 19. Mai 2000 VIII B 13/00, BFH/NV 2000, 1358;… in BFH/NV 2002, 1597; BGH-Beschluss vom 11. Oktober 1989 IVa ZB 7/89, Wertpapier-Mitteilungen 1989, 1820).
Es entspricht der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung, daß bestimmende Schriftsätze wie die Rechtsmitteleinlegung und -begründung grundsätzlich auch im Telefax-Verkehr dem zuständigen Gericht übermittelt werden können (BGH, Beschl. v. 6. Oktober 1988 - VII ZB 17/88, NJW 1989, 589; Beschl. v. 28. September 1989 - VII ZB 9/89, LM § 233 (Fd) ZPO Nr. 46; Beschl. v. 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89, LM § 518 Abs. 1 ZPO Nr. 25;… Urt. v. 2. Oktober 1991 - IV ZR 68/91, LM § 233 (Gd) ZPO Nr. 11;… ferner Zöller/Greger, 18. Aufl. § 130 Rdn. 9;… Thomas/Putzo, 18. Aufl. § 129 Rdn. 13 und § 233 Rdn. 51; Ebnet NJW 1992, 2985 [BGH 17.10.1991 - 4 StR 465/91]).
Erforderlich ist dabei, daß die Vorlage des per Telefax dem Gericht ohne Einschaltung eines privaten Zwischenempfängers übermittelten Schriftstücks von einem postulationsfähigen Rechtsanwalt unterschrieben worden ist und dessen Unterschrift auf der bei dem Gericht eingehenden Kopie wiedergegeben wird (BGH, Beschl. v. 11. Oktober 1989 aaO m.w.N.;… Zöller/Greger aaO § 130 Rdn. 9).
Erforderlich ist in einem solchen Falle aber, daß die Kopiervorlage unterschrieben ist und daß diese Unterschrift auf der Fernkopie wiedergegeben wird (BGH, Beschluß vom 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89 - NJW 1990, 188 m.N.; BSG, Beschluß vom 28. Juni 1985 - 7 BAr 36/85 - und BAG, Beschluß vom 14. Januar 1986 - 1 ABR 86/83 - beide NJW 1986, 1778 L).
BGH, 07.06.1990 - III ZR 142/89
Wahrung der Klagefrist durch einen nicht postulationsfähigen Rechtsanwalt; …
In der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist anerkannt, daß die Einlegung und Begründung von Rechtsmitteln durch Benutzung der modernen Textübermittlungssysteme wie Telebrief, Telekopie und Telefax zulässig sind, sofern die Kopiervorlage von einem postulationsfähigen Anwalt unterzeichnet ist und das Schriftstück dem Gericht auf postalischem Wege übermittelt wird (…BGHZ 87, 63, 64 f sowie BGH Beschlüsse vom 6. Oktober 1988 - VII ZB 17/88 - NJW 1989, 589, vom 28. September 1989 - VII ZB 9/89 - BGHR ZPO § 233 Rechtsmitteleinlegung 3 = NJW 1990, 187 [BGH 28.09.1989 - VII ZB 9/89] und vom 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89 - BGHR ZPO § 518 Abs. 1 Berufungseinreichung 1 = WM 1989, 1820, jeweils m.w.Nachw.; BVerwG NVwZ 1989, 673 m.w.Nachw.; BAGE 43, 46, 48 ff [BAG 01.06.1983 - 5 AZR 468/80]; BAG MDR 1985, 1053; BFHE 138, 403; vgl. auch BVerfGE 74, 228, 234 ff) [BVerfG 11.02.1987 - 1 BvR 475/85].
BGH, 06.05.2015 - VII ZB 19/14
Wiedereinsetzung bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Verlust des …
Da glaubhaft gemacht worden ist, dass die Berufungsbegründung rechtzeitig auf den Postweg gebracht wurde, war die Prozessbevollmächtigte des Nebenintervenienten nicht verpflichtet, sich darüber zu vergewissern, ob sie innerhalb der Frist beim Berufungsgericht eingegangen war (BGH, Beschluss vom 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89, NJW 1990, 188, 189; Beschluss vom 8. April 1992 - XII ZB 34/92, NJW-RR 1992, 1020, 1021).
Es kommt deshalb nicht darauf an, ob die in diesem Zusammenhang erfolgten Fehler und damit die Fristversäumnis durch andere organisatorische Maßnahmen noch hätten vermieden werden können (BGH, Beschluss vom 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89, NJW 1990, 188, 189; Beschluss vom 8. April 1992 - XII ZB 34/92, NJW-RR 1992, 1020, 1021).
BGH, 19.07.2007 - I ZB 100/06
Verschulden an einer Fristversäumnis bei Überschreitung der von der Post …
Brachte der Versuch, eine Bestätigung des Eingangs der Berufungsbegründung zu erhalten, keine Klärung, kann dies dem Kläger nicht zum Nachteil gereichen (vgl. BGH, Beschl. v. 11.10.1989 - IVa ZB 7/89, NJW 1990, 188, 189).
Andernfalls fehlt es an einem Wiedereinsetzungsgrund (vgl. Senatsurteil vom 9. Dezember 1975 - VI ZR 198/74, NJW 1976, 626, 627 zu § 233 Abs. 2 ZPO a.F.; BGH, Beschlüsse vom 4. Februar 1987 - IVb ZB 162/86, FamRZ 1987, 925 f. und vom 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89, NJW 1990, 188;… Zöller/Greger, ZPO, 29. Aufl., § 233 Rn. 9;… MünchKommZPO/Gehrlein, 4. Aufl., § 234 Rn. 7;… Rosenberg/Schwab/Gottwald, Zivilprozessrecht, 17. Aufl., § 69 Rn. 34).
BGH, 08.04.1992 - XII ZB 34/92
BGH, 24.03.1993 - XII ZB 12/93
BGH, 12.07.2005 - VI ZB 4/05
Pflichten des Rechtsanwalts bei Übermittlung der Berufungsschrift mit der …
BGH, 19.01.2000 - XII ZB 22/99
BGH, 28.01.2003 - X ZB 7/02
Versäumung der Berufungsbegründungsfrist wegen unrichtiger Adressierung
BGH, 18.10.1993 - II ZB 7/93
Wiedereinsetzung bei "abgehakter" Berufungsfrist
BGH, 08.10.1997 - XII ZB 124/97
Anforderungen an die Schriftform einer Berufungsbegründung; Übermittlung einer …
OLG Nürnberg, 07.05.1992 - 12 U 3817/91
Darlegungspflicht beim Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen …
BGH, 18.12.1991 - VIII ZB 37/91
Pflicht eines Prozessbevollmächtigten zur Sicherstellung des rechtzeitigen …
BGH, 26.11.1997 - XII ZB 150/97
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Verhinderung des …
BGH, 01.07.1992 - XII ZB 59/92
Berufungsbegründung in Gestalt eines Antrags auf Gewährungs von …
BVerfG, 08.04.1992 - 2 BvR 1865/91
Verfassungswidrige Versagung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
LG Freiburg, 07.07.2005 - 1 O 114/05
OLG Naumburg, 07.04.2000 - 14 UF 35/00
LAG Hamm, 12.03.1997 - 2 Sa 2187/96
Abführung der gepfändeten Lohnansprüche für den geschiedenen Ehepartner; …
OLG Hamm, 10.03.1992 - 7 U 136/91
BSG, 20.12.1990 - 4 REg 41/89
BGH, 19.09.1995 - VI ZB 10/95
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Berufungsbegründungsfrist
OLG Bamberg, 08.11.1990 - 1 U 17/90
Gesteigerte Sorgfaltspflicht des Prozessbevollmächtigten bei fristwahrenden …
AG Sömmerda, 02.02.2000 - 2 C 765/99
Kein Mieterhöhungsverlangen per Fax