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Timestamp: 2016-10-22 07:04:06
Document Index: 234267910

Matched Legal Cases: ['Art. 10', 'Art. 16', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 10']

U 140/98 (04.07.2000)
S.________, 1954, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecherin Daniela Mathys, Schwarztorstrasse 7, Bern,
A.- Der 1954 geborene S.________ bezieht f�r die Restfolgen eines am 10. August 1981 bei der Aus�bung seines Zimmermannberufes erlittenen Unfalles von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) seit 1. Januar 1990 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 20 %. Am 16. Januar 1992 wurde er in eine Auffahrkollision verwickelt, bei welcher die HWS traumatisiert wurde. Die Winterthur Versicherungen (Winterthur), bei der er seit dem auf Mai 1989 erfolgtem Wechsel in den Aussendienst der Firma X.________ obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert ist, erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Mit Verf�gung vom 25. Juli 1996 stellte die Winterthur ihre Taggeld-, Heil- und Pflegeleistungen ein, sprach S.________ eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 5 % zu und lehnte es mangels Erwerbsunf�higkeit ab, ihm eine Invalidenrente auszurichten. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 14. Mai 1997 fest.
C.- S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Winterthur zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Versicherungsleistungen, insbesondere eine Rente von mindestens 50 % und eine h�here Integrit�tsentsch�digung zu erbringen; eventuell sei die Sache zur Vornahme weiterer Abkl�rungen an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen.
Die Winterthur schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen l�sst.
1.- Das kantonale Gericht hat die vorliegend massgebenden gesetzlichen Bestimmungen �ber den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 UVG), Taggeld (Art. 16 UVG) und Invalidenrente (Art. 18 UVG) sowie die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) und ad�quaten (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a mit Hinweisen) Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem in der Folge eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
2.- In einl�sslicher und sorgf�ltiger W�rdigung der umfangreichen medizinischen Akten hat die Vorinstanz dargelegt, dass der Beschwerdef�hrer zwar noch an Gesundheitsbeschwerden leidet, er hingegen seine jetzige T�tigkeit als Aussendienstmitarbeiter uneingeschr�nkt aus�ben kann. Was der Versicherte dagegen einwenden l�sst, ist unbehelflich.
a) In �bereinstimmung mit der im Austrittsbericht des Spitals Y.________ vom 14. Dezember 1994 festgehaltenen 100 %-igen Arbeitsf�higkeit f�hrte Kreisarzt Dr. med. K.________ am 2. April 1996 aus, aufgrund seiner Untersuchung k�nne er auch unter Einschluss der Halswirbel- und Schulterbeschwerden nicht erkennen, weshalb der Versicherte nur halbtags zu arbeiten in der Lage sein soll, dies in einer rein beratenden T�tigkeit im Aussendienst. H�here Gewichtsbelastungen sollten kaum vorkommen, mit entsprechenden kurzzeitigen Pausen, welche sich durch die Besprechungen ohnehin ergeben, sei der Beschwerdef�hrer auch abends in der Lage, Auto zu fahren. Inwiefern die im genannten Austrittsbericht enthaltene Stellungnahme zur Arbeitsf�higkeit auf einem Verschrieb beruhen soll, ist nicht ersichtlich. Im Unfallschein UVG wurde von den �rzten des Spitals Y.________ eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit lediglich begrenzt auf die Dauer des station�ren Aufenthaltes (23. bis 29. November 1994) eingetragen. Frau Dr. med. L.________, Spezial�rztin FMH f�r Neurochirurgie, hat in ihrem Bericht vom 24. August 1996 zuhanden der IV-Stelle dem Versicherten zwar eine uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit f�r k�rperlich leichte Arbeiten attestiert, h�lt ihn aber in seinem jetzigen Beruf als nur zu 50 % arbeitsf�hig. Wie die Vorinstanz indessen richtig erkannt hat, fallen dabei entgegen der Annahme der �rztin keine k�rperlich belastenden T�tigkeiten an. Einzig der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. R.________, Chefarzt Chirurgie am Bezirksspital W.________, h�lt den Beschwerdef�hrer nur zur H�lfte als arbeitsf�hig. Abgesehen davon, dass in Bezug auf Berichte von Haus�rzten der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen darf und soll, dass Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3 b/cc), ist zu bemerken, dass die erheblich abweichende Stellungnahme des Hausarztes zur zumutbaren Arbeitsf�higkeit nicht hinreichend begr�ndet und daher nicht geeignet ist, Zweifel an den �berzeugenden und im Wesentlichen �bereinstimmenden Zumutbarkeitsbeurteilungen der �brigen �rzte aufkommen zu lassen. Soweit der Beschwerdef�hrer weitere medizinischen Abkl�rungen beantragt, ist darauf zu verzichten, da solche am feststehenden Ergebnis nichts mehr �ndern k�nnten (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis).
b) Steht nach dem Gesagten fest, dass dem Versicherten die Aus�bung der bisherigen T�tigkeit zu 100 % zumutbar w�re, er�brigt sich aufgrund der konkreten Gegebenheiten des vorliegenden Falles die Pr�fung der Frage, ob - wie der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen geltend macht - alle zu Beschwerden f�hrenden Gesundheitssch�digungen in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 16. Januar 1992 stehen. Zu beachten ist namentlich, dass der Versicherte unter Ber�cksichtigung s�mtlicher - auch der nur m�glicherweise auf den Unfall zur�ckzuf�hrenden - Gesundheitssch�digungen uneingeschr�nkt als Aussendienstmitarbeiter arbeitsf�hig ist. Selbst wenn der nat�rliche und ad�quate Kausalzusammenhang der umstrittenen Beschwerden zu bejahen w�re, w�rde sich demnach nichts daran �ndern, dass der Gesundheitsschaden keine Arbeitsunf�higkeit nach sich zieht. Da indessen sowohl Taggeld- als auch Rentenleistungen eine Arbeits- oder Erwerbsunf�higkeit voraussetzen, entf�llt ein Anspruch auf diese Versicherungsleistungen in jedem Fall.
c) Dass eine Leistungen nach Art. 10 UVG ausl�sende unfallbedingte Behandlungsbed�rftigkeit besteht, geht weder aus den Akten hervor, noch wird dies vom Beschwerdef�hrer geltend gemacht.
3.- Schliesslich beanstandet der Beschwerdef�hrer die H�he der Integrit�tsentsch�digung. Die Vorinstanz hat indessen eingehend und zutreffend dargelegt, dass die vom Kreisarzt vorgenommene Sch�tzung des Integrit�tsschadens mit dem Gesetz, der Verordnung und den anwendbaren Richtlinien �bereinstimmt. Dem hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nichts beizuf�gen.