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Timestamp: 2017-01-23 17:39:18
Document Index: 146062891

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 543', '§ 543', '§ 544', 'Art. 103', '§ 97']

BGH, 03.09.2012 - IV ZR 85/11 - Erfüllung der Anforderungen des Transparenzgebotes bei einer vertraglichen Fristenregelung | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 03.09.2012 - IV ZR 85/11 - Erfüllung der Anforderungen des Transparenzgebotes bei einer vertraglichen Fristenregelung
BundesgerichtshofBeschl. v. 03.09.2012, Az.: IV ZR 85/11Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 03.09.2012Referenz: JurionRS 2012, 22535Aktenzeichen: IV ZR 85/11 Verfahrensgang:vorgehend:LG Hildesheim - 17.08.2010 - AZ: 3 O 151/10OLG Celle - 10.03.2011 - AZ: 8 U 172/10Rechtsgrundlage:§ 543 Abs. 2 S. 1 ZPODer IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. September 2012 durch die Vorsitzende Richterin Mayen, die Richter Wendt, Felsch, Lehmann und die Richterin Dr. Brockmöller beschlossen: Tenor:Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 10. März 2011 wird zurückgewiesen. Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung, nachdem die Frage, ob eine Fristenregelung, wie sie in Nr. 2.1.1 der dem Vertragsverhältnis zugrundeliegenden AUB der Beklagten enthalten ist, den Anforderungen des Transparenzgebotes genügt, durch das Senatsurteil vom 20. Juni 2012 (IV ZR 39/11) entschieden worden ist. Ferner erfordert weder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen. Der Senat hat die Gehörsrüge (Art. 103 Abs. 1 GG) geprüft und für nicht durchgreifend erachtet. Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 50.000 € Mayen Wendt Felsch Lehmann Dr. Brockmöller Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.