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Timestamp: 2016-10-24 18:22:00
Document Index: 345876305

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

M.________, 1951, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, Z�rich,
A.- Der 1951 geborene, angelernte Automechaniker M.________ meldete sich am 13. August 1996 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gem�ss �rztlicher Diagnose leidet er infolge eines Verhebetraumas an einem chronischen, lumboradicul�ren Syndrom S1 links bei medialer bis mediolateraler Diskushernie L5/S1 sowie an einem ankylosierten Iliosakralgelenk (Bericht des Dr. med. O.________ vom 1. Oktober 1996 und Austrittsberichte der Frau Dr. med. U.________ sowie des Dr. med V.________, Rheumaklinik am Spital X.________, vom 22. M�rz 1996 und vom 29. Juli 1996). Die IV-Stelle des Kantons Z�rich �bernahm die Umschulung von M.________ zum Bauteilemonteur, die er am 19. Januar 1999 abschloss. Gest�tzt auf die Angaben im Schlussbericht der Abkl�rungs- und Ausbildungsst�tte Y.________ vom 27. Januar 1999, wonach M.________ f�r T�tigkeiten im Bereich Montage zwischen 80-90 % arbeitsf�hig sei, teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1. M�rz 1999 mit, er sei nunmehr in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Unter Verweis auf das Arztzeugnis des Dr. med. K.________, Facharzt Innere Medizin FMH, vom 29. April 1999 liess M.________ hiegegen vorbringen, er sei zu 100 % arbeitsunf�hig und es sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Mit Verf�gung vom 15. Juni 1999 lehnte die IV-Stelle bei einem Invalidit�tsgrad von 32 % den Anspruch auf eine Invalidenrente ab.
B.- In der hiegegen erhobenen Beschwerde liess M.________ beantragen, es sei ihm in Aufhebung der Verwaltungsverf�gung eine ganze Rente zuzusprechen. Zur Begr�ndung reichte er nachtr�glich einen Bericht der Frau Dr. med. S.________, Spezial�rztin f�r Radiologie FMH, vom 8. September 1999 �ber die Ergebnisse einer computertomographischen Untersuchung sowie einen "Kurzaustrittsbericht" der Frau Dr. med. E.________ und des Dr. med. L.________, Spital Z.________, vom 17. September 1999 ein. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ermittelte einen rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von 37 % und wies die Beschwerde ab (Entscheid vom 6. September 2000).
C.- M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, der vorinstanzliche Entscheid sowie die Verwaltungsverf�gung seien aufzuheben und es sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
1.- a) Nach Art. 28 Abs. 1 IVG hat der Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn er mindestens zu 66 2/3 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist; in H�rtef�llen hat der Versicherte nach Art. 28 Abs. 1bis IVG bereits bei einem Invalidit�tsgrad von 40 % Anspruch auf eine halbe Rente. Bei erwerbst�tigen Versicherten ist der Invalidit�tsgrad aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig m�glichst genau ermittelt und einander gegen�ber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidit�tsgrad bestimmen l�sst (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b).
b) Um den Invalidit�tsgrad bemessen zu k�nnen, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die �rztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verf�gung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der �rztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bez�glich welcher T�tigkeiten die versicherte Person arbeitsunf�hig ist. Im Weiteren sind die �rztlichen Ausk�nfte eine wichtige Grundlage f�r die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden k�nnen (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen). In Bezug auf Berichte von Haus�rzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass solche �rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen).
W�hrend der Arzt sagt, inwiefern ein Versicherter in seinen k�rperlichen bzw. geistigen Funktionen durch sein Leiden eingeschr�nkt ist, wobei es als selbstverst�ndlich gilt, dass sich der Arzt vor allem zu jenen Funktionen �ussert, welche f�r die nach seiner Lebenserfahrung im Vordergrund stehenden Arbeitsm�glichkeiten des Versicherten wesentlich sind, ist Aufgabe der IV-Stelle die Berufsberatung. Der Berufsberater sagt, welche konkreten beruflichen T�tigkeiten aufgrund der �rztlichen Angaben und unter Ber�cksichtigung der �brigen F�higkeiten des Versicherten in Frage kommen, wobei unter Umst�nden R�ckfragen beim Arzt erforderlich sind (BGE 107 V 20 Erw. b).
a) Es steht nicht in Frage, dass der Beschwerdef�hrer in seinem angestammten Beruf zu mindestens 50 % arbeitsunf�hig und auch nach der gesundheitsbedingten Umschulung zum Bauteilemonteur in seiner Leistungsf�higkeit beeintr�chtigt ist. Vorinstanz und Verwaltung sind bei der Pr�fung des Rentenanspruchs von einer Restarbeitsf�higkeit von 85 % im Bereich Bauteilmontage ausgegangen. Sie st�tzen ihren Entscheid im Wesentlichen auf den Schlussbericht der Abkl�rungs- und Ausbildungsst�tte Y.________ vom 27. Januar 1999 zuhanden der IV-Berufsberatung, in welchem dem Beschwerdef�hrer bei gleichbleibendem Gesundheitszustand eine Arbeitsf�higkeit zwischen 80-90 % f�r T�tigkeiten im Montagebereich attestiert wird. Gem�ss Vorinstanz best�tigen die Angaben im Schlussbericht die medizinischen Einsch�tzungen der Arbeitsf�higkeit aus der Zeit vor Durchf�hrung der Umschulungsmassnahmen (Bericht des Dr. med. O.________ vom 1. Oktober 1996 und Austrittsbericht der Frau Dr. med. U.________ sowie des Dr. med. V.________ vom 29. Juli 1996), ja in diesen Berichten sei gar von einer Arbeitsf�higkeit von 100 % bei leichten k�rperlichen T�tigkeiten ohne Heben von Lasten ausgegangen worden. Das kantonale Gericht verweist im �brigen auf einen �rztlichen Zwischenbericht des Dr. med. O.________ vom 30. Januar 1998, der den Beschwerdef�hrer bei k�rperlich leichter T�tigkeit als 100 % arbeitsf�hig eingestuft hat. In W�rdigung dieser Akten ist nach Auffassung der Vorinstanz mit der Verwaltung von einer Arbeitsf�higkeit von 85 % bei leidensangepasster T�tigkeit auszugehen. Das vom Beschwerdef�hrer ins Recht gelegte Arztzeugnis des Dr. med. K.________ vom 29. April 1999, das eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % bescheinigt, verm�ge daran nichts zu �ndern, da es den h�chstrichterlichen Anforderungen an einen medizinischen Bericht nicht gen�ge. Dasselbe gelte f�r die nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichten �rztlichen Befunde der Frau Dr. med. S.________ vom 8. September 1999 sowie der Frau Dr. med. E.________ und des Dr. med. L.________ vom 17. September 1999, die im �brigen die Zeit nach Erlass der angefochtenen Verf�gung beschlagen w�rden.
Demgegen�ber macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht nicht auf das Arztzeugnis des Dr. med. K.________ vom 29. April 1999 abgestellt; ebenso h�tte das kantonale Gericht bei der Beurteilung der Restarbeitsf�higkeit die nachtr�glich eingereichten �rztlichen Berichte vom 8. und 17. September 1999 nicht unber�cksichtigt lassen d�rfen.
b) Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers trifft es nicht zu, dass die Vorinstanz den Bericht der Frau Dr. med. S.________ vom 8. September 1999 �ber die Ergebnisse einer computertomographischen Untersuchung des Versicherten desselben Datums in ihrer Beweisw�rdigung �berhaupt nicht ber�cksichtigt hat. Das kantonale Gericht hat jedoch zutreffend festgestellt, dass die dortigen Angaben keinen Aufschluss �ber Art und Umfang einer f�r den Beschwerdef�hrer zumutbaren Erwerbst�tigkeit geben, was aber im vorliegenden Zusammenhang gerade entscheidend w�re. Dasselbe gilt f�r den "Kurzaustrittsbericht" der Frau Dr. med. E.________ und des Dr. med. L.________ vom 17. September 1999, weshalb das kantonale Gericht von einer eingehenderen W�rdigung dieses Beweismittels absehen durfte. Insoweit dieser Bericht aktuell eine klinische Nachkontrolle und Neubeurteilung der Arbeitsf�higkeit "im Verlauf" f�r angezeigt h�lt, ergibt sich hieraus nichts Entscheidendes f�r das tats�chliche Ausmass der Arbeitsunf�higkeit zum massgebenden Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (BGE 121 V 366 Erw. 1b).
Hingegen h�tte die Vorinstanz dem Arztzeugnis des Dr. med. K.________ vom 29. April 1999, welches den Beschwerdef�hrer als 100 % arbeitsunf�hig einstufte, nicht von vornherein die Beweistauglichkeit absprechen d�rfen. Selbst wenn man ber�cksichtigt, dass dem �usserst knapp gehaltenen, nicht n�her begr�ndeten Arztzeugnis nur beschr�nkte Aussagekraft zugebilligt werden kann (vgl. Erw. 1b hievor), durfte das Gericht diesen unmittelbar vor Verf�gungserlass erhobenen medizinischen Befund eines Facharztes nicht ausser Acht lassen. Dies gilt umso mehr, als das Arztzeugnis mit Bezug auf die Arbeitsf�higkeit immerhin n�her ausf�hrt, dass diese bei k�rperlich "sehr, sehr leichte(n) T�tigkeiten" (Tragen von Lasten bis zu 5 kg) allenfalls 25 % betrage. Dass das Arztzeugnis damit fr�heren �rztlichen Einsch�tzungen aus dem Jahre 1996 (Bericht des Dr. med. O.________ vom 1. Oktober 1996 sowie Berichte der Frau Dr. med. U.________ und des Dr. med. V.________ vom 22. M�rz 1996 und vom 29. Juli 1996) und 1998 (Bericht des Dr. med. O.________ vom 30. Januar 1998) widerspricht, gibt keinen Anlass zu grunds�tzlichen Zweifeln an der Glaubw�rdigkeit dieser Aussagen. Zu beachten ist, dass die Arztberichte von 1996 den Zeitraum vor Durchf�hrung der Umschulungsmassnahmen beschlagen und daher in besonderem Masse hypothetischen Aussagewert haben. Namentlich die Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer ein erstes Abkl�rungsprogramm im November 1997 gesundheitsbedingt fr�hzeitig abbrechen musste, deutet darauf hin, dass sie auf eher optimistischen Sch�tzungen beruhen. Sodann bezieht sich der Bericht vom 30. Januar 1998 ausdr�cklich nur auf die Leistungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers im Hinblick auf einen erneuten Einsatz in der Eingliederungswerkst�tte Y.________.
Die Angaben zur Arbeitsf�higkeit im Schlussbericht der Abkl�rungs- und Ausbildungsst�tte Appisberg vom 27. Januar 1999, auf welche Verwaltung und Vorinstanz sich haupts�chlich st�tzen, beruhen auf den Einsch�tzungen der f�r die Durchf�hrung der beruflichen Massnahmen zust�ndigen Leiterinnen und Leiter; ein Arzt wurde f�r die Berichterstattung hingegen nicht beigezogen. Nach dem unter Erw. 1b hievor Gesagten ist es indessen nicht Aufgabe von Berufsberaterinnen und -beratern oder von Ausbildungspersonen, zur Arbeitsf�higkeit des Versicherten in medizinischer Hinsicht Stellung zu nehmen; vielmehr sind sie diesbez�glich auf �rztliche Angaben angewiesen. Nachdem im Schlussbericht festgestellt wurde, dass der Versicherte h�ufig unter grossen Schmerzen gearbeitet habe und eine Leistungsf�higkeit von 80-90 % nur angenommen werden k�nne, wenn sich sein Gesundheitszustand nicht "noch mehr verschlechtere", w�ren weitere medizinische Abkl�rungen seitens der Verwaltung angezeigt gewesen, dies sp�testens dann, als Dr. med. K.________ im Arztzeugnis vom 29. April 1999 eine volle Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdef�hrers bescheinigte.
c) Nach dem Gesagten kann der Auffassung der Vorinstanz nicht beigepflichtet werden, dass der medizinische Sachverhalt gen�gend abgekl�rt ist. Aufgrund der verf�gbaren �rztlichen Unterlagen ist nicht hinreichend erstellt, dass der Beschwerdef�hrer bei Verf�gungserlass tats�chlich in der Lage war, die T�tigkeit als umgeschulter Bauteilemonteur in dem ihm zugemuteten Arbeitspensum von 85 % auszu�ben, weshalb die Vorinstanz bei der Bemessung des Invalidit�tsgrades nicht darauf abstellen durfte. Bez�glich der Restarbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers bei leidensangepasster k�rperlicher T�tigkeit bedarf es zus�tzlicher medizinischer Abkl�rungen.
rungsgerichts des Kantons Z�rich vom 6. September 2000
und die Verwaltungsverf�gung vom 15. Juni 1999 aufge-
tons Z�rich zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach er-
folgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den
Anspruch auf eine Invalidenrente neu verf�ge.
III. Die IV-Stelle hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfah-
Parteientsch�digung von Fr. 500.- (einschliesslich
�ber eine Parteientsch�digung f�r das Verfahren ent-