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Timestamp: 2017-10-17 16:59:16
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BGH: Erstattung konkreter Reparaturkosten bei Reparatur mit Gebrauchtteilen im Falle vom Sachverständigen geschätzter Reparaturkosten über der 130%-Grenze » Schadenfixblog stets aktuelle Rechtstipps und Diskussionen zum Verkehrsrecht
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BGH: Erstattung konkreter Reparaturkosten bei Reparatur mit Gebrauchtteilen im Falle vom Sachverständigen geschätzter Reparaturkosten über der 130%-Grenze
Ruppert, Schlemm & Steidl
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gelesen: 32491 , heute: 18 , zuletzt: 17. Oktober 2017
Der BGH hatte am 14. Dezember 2010 (veröffentlicht am 13. Januar 2011) über einen Fall entschieden, bei welchem nach einem Verkehrsunfall vom Sachverständigen ein Totalschaden ermittelt wurde. Die vom Sachverständigen bezifferten Reparaturkosten in Höhe von 3746,73 € brutto lagen bei einem Wiederbeschaffungswert von 2200 € und einem Restwert von 800 € über der 130 % Grenze.
Die Geschädigte hat das Fahrzeug zwar nach Vorgaben des Sachverständigengutachtens, jedoch unter Verwendung von Gebrauchtteilen für konkret angefallene 2139,70 € brutto reparieren lassen.
Der BGH vertrat die Auffassung, dass
in einem Fall, bei welchem die geschätzten Reparaturkosten über der 130 % Grenze liegen und es dem Geschädigten gelungen ist, eine den Vorgaben des Sachverständigengutachtens genügende Reparatur durchzuführen, deren Kosten den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigt, dem Geschädigten eine Abrechnung der konkret angefallenen Reparaturkosten nicht verwehrt werden kann.
Quelle: Entscheidungsdatenbank des BGH im Internet; BGH, Urteil vom 14. Dezember 2010 – VI ZR 231/09
Hier gehts zum Volltext der Entscheidung
Schlagworte: 130 % Grenze, autounfall was tun, fiktive Regulierung, Schadensersatz, Verkehrsunfall, Werkstatt/Reparatur
Dieser Beitrag wurde vor am Donnerstag, 13. Januar 2011 um 10:57 Uhr veröffentlicht und unter schadenfix.de Rechtstipps gespeichert.	Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.
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