Source: https://dgdr6.webnode.com/en/vorstand/satzung/
Timestamp: 2020-05-26 19:19:36
Document Index: 306873058

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', '§ 27', '§ 6', '§ 26', '§ 8', '§ 10', '§ 11']

Statutes :: DGDR
Satzung der "Deutschen Gesellschaft für DNA-Reparaturforschung e.V."
gegründet am 4. März 1998 in Mainz
als "DNA Reparatur Netzwerk eV·.
Der Verein führt den Namen "Deutsche Gesellschaft für DNA-Reparaturforschung e.V". Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Mainz und ist im Vereinsregister in Mainz eingetragen.
1. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der DNA-Reparatur. Die Gesellschaft dient der Verbreitung und Vertiefung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der DNAReparaturforschung sowie der Anwendungsorientierten Umsetzung der Erkenntnisse. Sie schließt die in diesem Bereich tätigen und an seiner wissenschaftlichen Fortentwicklung interessierten Personen zusammen und vertritt sie nach außen. Sie setzt sich dafür ein, Möglichkeiten der fachlichen Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu schaffen und zu erweitern. Die Gesellschaft fördert in ihrem Bereich die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen.
2. Der Satzungszweck wird im Wesentlichen verwirklicht durch
a) Ausrichtung wissenschaftlicher Veranstaltungen,
b) Förderung wissenschaftlicher Kooperationen,
c) Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
d) Fachliche Information der Mitglieder,
e) Vertretung der DNA-Reparaturforschung in Angelegenheiten
der Forschungsförderung,
f) Mitwirkung bei fachlich zugehörigen nationalen und internationalen Organisationen.
3. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar wissenschaftliche und damit gemeinnützige Zwecke
im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
4. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile aus den Mitteln des Vereins erhalten. Sie haben bei Beendigung ihrer Mitgliedschaft oder bei Auflösung des Vereins keine Ansprüche an das Vereinsvermögen.
5. Die Gesellschaft darf keine Personen durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
1. Der Gesellschaft können natürliche oder juristische Personen als Mitglieder angehören. Die Mitglieder sollen durch wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der DNA Reparaturforschung und angrenzenden Gebieten
ausgewiesen sein oder sich um diese besondere Verdienste erworben haben.
2. Anträge auf Aufnahme sind schriftlich dem Vorstand zuzusenden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Zahlung des ersten Jahresbeitrages.
3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung, die 3 Monate vor Ende des Geschäftsjahres beim Schatzmeister der Gesellschaft eingegangen sein muß.
4. Die Mitgliedschaft endet ferner durch Ausschluß, der bei vereinsschädigendem Verhalten vom Vorstand ausgesprochen werden kann und über den auf Einspruch des betroffenen Mitglieds die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
§ 4 Finanzierung der Zwecke der Gesellschaft:
Das Vermögen der Gesellschaft wird durch jährliche Beiträge der Mitglieder und durch Spenden gebildet. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung jeweils für das kommende Jahr durch einfache Stimmenmehrheit festgesetzt. Das Vermögen der Gesellschaft verwaltet der Schatzmeister unter der Aufsicht des Vorstandes und in Verantwortung gegenüber der Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung hat im Abstand von zwei Jahren über die Entlastung des Schatzmeisters Beschluss zu fassen.
1. In jedem zweiten Kalenderjahr sollte eine Mitgliederversammlung stattfinden.
2. Die Mitgliederversammlung besorgt die Angelegenheiten des Vereins, soweit die Besorgung nicht dem (Vorstand zugewiesen ist. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Entgegennahme der Tätigkeitsberichte und des Kassenberichtes,
b) Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes, speziell des Schatzmeisters,
c) Wahl des Kassenprüfers,
e) Feststellung und Beschlußfassung über einen jährlichen Geschäftsplan,
f) Festsetzung des jährlichen Mitgliedsbeitrages,
h) Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern nach Maßgabe des § 3, Nr. 2 und 4.
3. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden der Gesellschaft einberufen und geleitet. Die Einberufung hat durch schriftliche Einladung der Mitglieder unter Mitteilung der Tagungsordnung mit einer Frist von vier Wochen zu erfolgen. Die Mitglieder sind berechtigt, in Schriftform und mit angemessener Begründung dem Vorstand Vorschläge für bestimmte Tagesordnungspunkte und für bestimmte Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu unterbreiten, solche Vorschläge müssen dem Vorsitzenden spätestens acht Wochen vor der Mitgliederversammlung erreichen. Anfragen an den Vorstand und Ergänzungsanträge zur TO sind spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden einzureichen.
4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von drei Wochen einzuberufen, sobald es derVorstand für erforderlich hält oder es 20% der Mitglieder schriftlich verlangen.
5. Die Mitgliederversammlung, in der jedes Mitglied stimmberechtigt ist, faßt ihre Beschlüsse mit einfacher
Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der Stimmen der Anwesenden. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung kann durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen Vertreter ausgeübt werden. Das derart vertretene Mitglied gilt als anwesend, wenn die schriftliche Vollmacht zu Beginn der Versammlung dem Vorsitzenden vorliegt.
1. Der Vorstand der Gesellschaft setzt sich aus dem 1. Vorsitzenden, dem 1. Stellvertreter, dem 2. Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Schatzmeister zusammen. Der Vorstand hat die Möglichkeit, Beisitzer zu bestellen.
2. Die Mitglieder des Vorstandes werden in direkter geheimer Wahl von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig; der 1. Vorsitzende kann nur einmal in Folge wiedergewählt werden . Die Wahlen werden einzeln und nacheinander vorgenommen. Die Rechte der Mitgliederversammlung zur Abberufung und Neuwahl des Vorstandes nach § 27 ABs. 2 BGB bleiben unberührt.
3. Der Vorsitzende soll alle Vorstandsmitglieder regelmäßig - möglichst schriftlich - unter Angabe der Tagesordnung zu Sitzungen einladen. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende. Beisitzer sind nicht stimmberechtigt.
4. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er bereitet die Mitgliederversammlung vor und legt ihr die Berichte entsprechend § 6, Abschnitt 3 vor. Der Vorstand ist ermächtigt, die Satzung insoweit zu ändern oder zu ergänzen, als dies durch behördliche Auflagen erforderlich ist. Er hat derartige Änderungen oder Ergänzungen der nächsten Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen. Im Falle vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes ergänzt sich der Vorstand durch eigene Zuwahl bis zur nächsten
Mitgliederversammlung, in der die Nachwahl zu erfolgen hat.
5. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden oder durch einen der beiden Stellvertreter vertreten. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Vorstand kann einzelne Vorstandsmitglieder zur Vertretung des Vereins in bestimmten Geschäften oder bestimmten Geschäftsarten ermächtigen.
6. Ein Vorstandsmitglied oder mehrere Vorstandsmitglieder können im Rahmen ihrer Vertretungsmacht weitere Personen zur Vertretung des Vereins schriftlich bevollmächtigen.
7. Erklärungen, durch die der Verein verpflichtet werden soll, bedürfen der Schriftform.
§ 8 Niederschriften: Bei allen Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sind die Ergebnisse in einer Niederschrift
festzuhalten, die vom 1. Vorsitzenden oder einem seiner Vertreter sowie vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr; das erste Geschäftsjahr läuft vom Gründungstag bis zum Ende des nächfolgenden vollen Jahres.
§ 10 Kassenbericht:
1. Der Schatzmeister hat für jedes Geschäftsjahr einen Kassenbericht anzufertigen, der von zwei Mitgliedern
des Vereins vor der Mitgliederversammlung zu prüfen ist. Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören.
2. Auf Beschluß der Mitgliederversammlung kann die Prüfung des Kassenberichtes auch einer sachverständigen Person übertragen werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.
§ 11 Verbindlichkeiten:
Für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet den Gläubigern ausschließlich das Vereinsvermögen. Soweit
in der Satzung besondere Bestimmungen nicht getroffen worden sind, finden die Bestimmungen des BGB Anwendung.
1. Die Auflösung der Gesellschaft bedarf einer Mehrheit von vier Fünftel der in einer ordentlichen Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder.
2. Das bei der Auflösung vorhandene Reinvermögen fällt an eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes oder an eine als steuerbegünstigt besonders anerkannte Körperschaft. Die Entscheidung darüber trifft der Vorstand, nachdem er die Zustimmung des zuständigen Finanzamtes eingeholt hat.
Diese Satzung wurde in der Gründungsversammlung am 4. März 1998 in Mainz beschlossen.