Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202005,%2074
Timestamp: 2019-06-25 16:54:48
Document Index: 159054694

Matched Legal Cases: ['§ 278', '§ 823', '§ 823', '§ 831', '§ 847', 'BGH']

OLG Zweibrücken, 19.10.2004 - 5 U 6/04 - dejure.org
https://dejure.org/2004,3357
OLG Zweibrücken, 19.10.2004 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2004,3357)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 19.10.2004 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2004,3357)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 19. Januar 2004 - 5 U 6/04 (https://dejure.org/2004,3357)
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§ 278 BGB, § 823 Abs 1 BGB, § 823 Abs 2 BGB, § 831 BGB, § 847 BGB vom 14.03.1990
Arzthaftung: Aufklärung des Blutspenders über das Risiko eines direkten Nerventraumas durch die eingeführte Nadel
Zum Umfang der Aufklärungspflicht bei einem Blutspender über die damit verbundenen Risiken - Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung, Fehlerhafte Aufklärung, Allgemeinmedizin
Anforderungen an eine ausreichende Selbstbestimmungsaufklärung über Risiken im Rahmen einer Blutspende; Schadensersatz für die Folgen einer Nervenschädigung infolge des Einführens einer Punktionskanüle
Armnerv bei Blutspende verletzt - "Fragebogen für Blutspender" genügt als Risikoaufklärung der Spender nicht
Blutspender verdienen besonderen Schutz - Zum Umfang und zur Form der Aufklärung bei Blutspenden
NJW 2005, 74
NJW 2006, 2144 (Ls.)
In Rechtsprechung und Literatur (…Geigel/Wellner, Haftpflichtprozess, 26. Aufl. 2011, 14. Kap., Rn. 262) ist anerkannt, dass Behandlungsmaßnahmen wie Blutentnahmen (OLG Zweibrücken, NJW 2005, 74) oder intravenöse Injektionen (OLG Dresden MedR 2009, 410) beispielsweise auch auf hinreichend qualifiziertes nicht ärztliches Fachpersonal delegiert werden können.
Ein Blutspender habe Anspruch auf hinreichende Aufklärung über die mit einer Blutspende verbundenen Risiken - gerade im Hinblick auf mögliche Nervenschädigungen - (BGH NJW 2006, 2108; vorgehend OLG Zweibrücken NJW 2005, 74).