Source: https://www.naturschutzfonds.de/datenschutz/verarbeitung-von-bewerberdaten/
Timestamp: 2020-02-23 23:50:14
Document Index: 47291161

Matched Legal Cases: ['§ 26', 'Art. 6', 'Art. 15', '§ 34', 'Art. 17', '§ 34']

Verarbeitung von Bewerberdaten - Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg
DatenschutzVerarbeitung von Bewerberdaten
Vielen Dank Ihr Interesse an eine Mitarbeit in der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. Auf dieser Seite möchten wir Sie informieren, welche Daten im Rahmen eines Bewerbungverfahrens erfasst werden, warum dies geschieht und wie diese Daten verarbeitet werden. Auch auf Ihre Rechte im Zusammenhang mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten möchten wir Sie hinweisen.
Die Stiftung verarbeitet die personenbezogenen Daten, die Sie uns im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung zugesendet haben. Das sind zum Beispiel
Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mailadresse, Telefonnummer ...)
Bewerbungsdaten wie Foto und Lebenslauf, Zeugnisse, Empfehlungsschreiben etc.
evtl. Informationen zu Staatsangehörigkeit, Arbeitserlaubnis
evtl. Daten über die gesundheitliche Eignung
Bewerberinnen und Bewerber sind nicht verpflichtet, personenbezogene Daten zur Verfügung zu stellen. Allerdings können wir die Eignung für die jeweils ausgeschriebene Stelle nur dann bewerten, wenn Informationen vor allem zu Ausbildung, Berufserfahrungen und Kenntnissen vorliegen.
Wir verarbeiten die genannten personenbezogenen Daten, um die Eignung der Bewerberin oder des Bewerbers für eine ausgeschriebene Stelle zu prüfen und ein Bewerbungsverfahren durchzuführen. Die rechtliche Grundlage ist Artikel 88 DSGVO in Verbindung mit § 26 Bundesdatenschutzgesetz (neu).
Auch nach Abschluss eines Bewerbungsverfahrens kann eine weitere Verarbeitung der genannten Daten notwendig sein, zum Beispiel zur Abwehr von Ansprüchen. Grundlage ist in diesem Fall Artikel 6 DSGVO, insbesondere zur Wahrnehmung von berechtigten Interessen nach Art. 6 (I) f) DSGVO. Die Interessen der Stiftung liegen in diesem Fall in Abwehr oder auch Geltendmachen von Ansprüchen.
Die Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter der Personalabteilung sichten die eingehende Bewerbungen und leiten diese intern an die jeweiligen Teamleiterinnen und Teamleiter weiter, die eine offene Stelle zu vergeben haben. Im Rahmen eines Bewerbungsgespräches erhalten auch beteiligte Vertreter des Personalrats und ggf. der Geschäftsführer der Stiftung bzw. Leiter der Naturwacht Kenntnis der Daten.
Die Verarbeitung der Daten erfolgt also nur zweckgebunden und ist auf wenige, an der Stellenvergabe beteiligte Personen beschränkt. Alle Beteiligten sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Eine Weitergabe darüberhinaus bedarf eine informierten und nachvollziehbaren Einwilligung seitens der Bewerberin oder des Bewerbers.
Nach Abschluss eines Bewerbungsverfahrens werden die Daten derjenigen, die nicht eingestellt wurden, für sechs Monate gespeichert und anschließend gelöscht. Bei Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses werden die Bewerbungsdaten in die Personalakte übernommen.
Grundsätzliche Rechte der Betroffenen
Sofern vertragliche und gesetzliche Pflichten dem nicht entgegenstehen, stehen Ihnen als Betroffene oder Betroffener vom Grundsatz her folgende weiteren Rechte zu:
Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO) mit den Einschränkungen nach §§ 34, 35 BDSG (neu)
Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO) mit den Einschränkungen nach §§ 34, 35 BDSG (neu)