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Timestamp: 2020-08-08 07:03:37
Document Index: 105347526

Matched Legal Cases: ['§8', '§ 1', '§ 3', '§ 3', '§1', '§ 3']

1904 / 138 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger)
1904 / 138 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
aus Argentinien -
Rumänien . s den Niederlanden Bulgarien. «- - als doe Cl vi oa iee den Vereinigten Staaten von
Amerika - R Rugen E British-Indien .
Kartoffeln: aus Deutschland . Algier . ‘ Se a ae den Niederlanden Spanien ‘ Malta .
Ausgeführt wurden: Roggen: nah den Vereinigten Staaten von Amerika ; i;
nah Deutschland -. den Niederlanden
Schweden . Dänemark.
nach Deutschland den Niederlanden
Mais: nah Deutschland . den Niederlanden England Norwegen .
Kartoffeln: nah den Vereinigten Staaten von Amela
England. . .+ den Niederlanden tem Congo
Deutsche A nsiedelungen in Palästina. Umgebung von Haifa Fahr immer mehr zurück. Einerseits werden der Bewohner Galiläas nah
anderen Erdteilen dem Lande die Ar eitskräfte entzogen und anderer- ruchtbarkeit des Bodens
Die wirtschaftlichen Verhältnisse in der
gehen von Jahr zu dur die andauernde Auswanderun
seits befindet sih die Landwirtschaft troß der keineswegs in einem gedeihlichen Zustande. bilden die eucopäischen Niederlassungen, welche durch
haftung des Bodens nah modernen Methoden viel reihere Ernte-
Nor allem sind es die deutshen Kolonien in Palästina, welche
den Beweis geliefert haben, daß Acker- und Gartenbau in diesem Als vor etwa 34
in Haifa gegründet wurde, auf etnem ganz viel Felsen und wenig Boden, aber den
daß es ein gesunder Punkt war, da begegneten den Doch ihre Geduld und
die meisten von ihnen sind dur wofür {on das ein Beweis sein Familien keine wirk- deutshen Kolonisten sind bestrebt, sie erzeugen sie auf der Höhe des Berges Karmel von den feinen Trauben, die dort wachsen, hauptsäch- li rote Affenthaler und weiße Riesling, jeßt auch schon alkoholfreien Wein, welcher bei den Orientalen, mit Wasser vermengt, in der großen Sommerhigte als labende Erfrishung sehr gesucht ist. Dieses Fabrikat ist zuckterhaltiger als das aus den Trauben in Deutschland zubereitete. (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Vizekonsulats in Haifa.)
Lande noch eine große Zukunft haben. die deutsche Kolonie wilden Grundstück, das
Vorteil hatte, l i deutschen Kolonisten viele Schwierigkeiten.
Ausdauer wurde reihlich belohnt ; ibren Fleiß wohlhabend geworden, mag, daß unter einer Gemeindezahl von ca. 90 li unterstüßungsbedürftige sich befindet. Die können thre Erzeugnisse richtig yerwerten und immer mehr zu erhöhen. So z. B.
Hamburger Personenverkehr in nieder- und oberelbischer
Flußschiffahrt. Die Bedeutung der Niederelbe als burgs ist, wie die Angaben des Hamburger über den Flußverkehr des E fehr beträchtlih. Wenn au verkehrsreihsten Jahres 1901 nicht ganz erreien, gegen das Vorjahr 1902 in den meisten Richtungen liche Steigerung. Im Jahre 1903 gingen nach P und nach den deutshen Nordseeinseln auf Zahlen stellte Harburg mit 181 026 (133 392), Blankenese mit 176 225 (157 986).
gleichfalls stark beteiligt.
D TE I R BRGBT E 183 180 dz.
L LOLE 317 680 dz.
S NTSRRRTRRRBRRR R 45 400 dz.
30 370 dz.
roßer Verkehrs\traße Ham- andels\tatistischen Bureaus n Jahres wieder erkennen lassen, dauernd die Anschreibungen die P des bisher o zeigen sie doch
eine niht unerheb- | 7 läßen der Niederelbe 90 723 (1902 auf 20 216) Schiffsreisen 659 103 (587 245) Perfonen ‘von Hamburg. Die größten Teufelsbrüde und
Finkenwärder, Lühe mit Bruns- hausen, ferner Moorburg, Buxtehude mit Neuenfelde und Cranz sind Nah Curhaven gingen 34 224 (18 349),
nach Helgoland 13 881 (12 971) un
Reisende. Der De Hamburgs
der Landungs
sammen im lezten Jahre 207 000
2406 (2296) Dampfern.
Jahre 1898 mit 255 302 Passagieren.
82 710 dz 64410 , 9 570 9040 6 690
4350 3220» 2950,»
Zwischen der österreihischen Ree ratelli O in merika-Linie und dem Nordde
1770 dz | deutshen Reedereien an der österreichif
290 y A0 10ck 60 4 20
die gewe s Besorgung d
Oesterrei nach den Vereinigten
h Die englishe Cunard-Linie bat von Liverpool nach New York
7350 dz. | und „Lucania“ auf 3 Pfund Sterlin
Dampfer, die in derselben Woche, wie “Carpathia“ und „Aurania® abgehen, d 5 Schilling ermäßige, sodaß der tragen werde.
Die Canadishe Pacificbahn maligen Zugverkehr von Stillen Vzeans.
1 800 dâz.
264060 dz 49380 y 4000 , 240
3190 dz 4310 ,
100, | Kaiser Friedris 111. geschlossen. Als
zeit wird am Montag, den 20. Juni, Wagner gegeben.
Das Neue Königliche VpÞe \{lossen. — Herr Béla von Ujj ist în leßten Proben seiner Operette „Der
7600 dz.
34140 dz 8760 y 1-040‘,
780 y Im Sillertheater O. (
680 Gretas die leßte Aufführung in diesem Spteljahr i chillertheater N. (Friedri Wilh-lmstädt. Theater) werden die
Vorstellungen bis Ende dieses Monats plan wurde aufgenommen, Sonntagabend wiederholt wird. Im Residenztheater
300 Ta das Jubiläum der 50.
19 300 dz 10170» 810, 90»
Juli bleibt das Theater geschlossen.
die Bewirt- ein Wohltätigkeitsfest zum Be
tungen. Der Besißer der „ Weise sein ganzes Etablissement kosten
trittskarten zu 50 S (reservierter
Osiseebäder (Geschäftsstelle :
straße 15), der am 31. Oktober \{ließt, versendet \foeben einen Tätigkeit vom Jahre 1900 bis 1904
waltung tes eigenen Bades, 208 lier Erfahrungen über Badeeinri wie die Einrichtung und Unterhaltu Auskunfts\telle in Berlin und von A
38 Mitglieder zählte, bäder, 7 Sanatorien und Vereine, personen, im ganzen alfo 62
samte Mitgliederzahl 1 semen 62 Badeverwaltungen gezäh
und Sanatorien, 6
Vereine Heute
personen hinzukamen. bäder bis auf wenige
1902: 203 730, 1903 : 245 205.
gehoben. Für das Jahr 1903 macht
Königliche Schauspiele. Mittwoch bleiben die Königlichen Theater ges{lossen.. Ein Theater- billettverkauf findet nicht statt.
Donnerstag : Opernhaus. 128. Vorstellung. Robert der Teufel. NRomantishe Oper in 5 Akten von G. Meyerbeer. Aufang 7 Uhr.
Neues Operntheater. Unter Leitung des Dis- rektors: Gastspiel des José Ferenczy-Ensembles. 96. Vorstellung. Die schöne Helena. Operette in 3 Abteilungen von Meilhac und Halévy. Deutsch von Zell und Hopp. Musik von J. Lea: n Szene gesezt von J. Ferenczy. D Kapell- meister Siegfried Moriy. Anfang 74 Uhr. «i
Freitag: Opernhaus. 129. Vorstellung. weiße Dame. Oper ‘in 3 Akten von Fugen Scribe. Deuts von felder Cen usik von Fran-;ois Adrien Boieldieu, rafang 74 Uhr.
Neues Operntheater. 27. Vorstellung. Die Geisha, oder: Eine apa TeehausgeschiGte, Operette in 3 Aufzügen von Owen Hall. Musik von Sidney Jones. Anfang 7# Uhr.
Deutsches Theater. Mittwoh: Der Meister.
Anfang 7# Uhr. Donnerstag: Die Weber. Freitag: Nora.
Berliner Theater. Mitiwoh, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.
Freitag, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.
Schillertheater. ©-. (Wallnertheater.)
Mittwoæ, Abends 8 Uhr: Der Geizige. Lustspiel
in 5 Akten von Molière. Hierauf: Der ein-
eETDIe Kranke. Lustspiel in 3 Akten von oliòre.
E, Abends §8 Uhr: Ein unbeschriebenes att.
Freitag, Abends 8 Uhr: Ein unbeschriebeucs Blatt.
N. (Friedri ch Wilhelmstädtishes Theater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Das grobe Hemd, Bolks\tück in 4 Alten von C. Karlweis. -
Donnerstag, Abends 8 Ubr: Das Heiratsuest.
reitag, Abends 8 Uhr: Penfion Schöller. m Garten täglih: Großes Militärkonzert.
oologischer Garten. Mittwoch, Abends -8 Uhr: m bunten Rock. Lustspiel in 3 Akten von Franz
von Schönthan und Freiherrn von Schlicht. Donnerstag, Freitag und'Sonnabend : Jm bunten
Neues Theater. / Mittwoh: Einen Jux
d nah Föhr, Sylt 2c. 7288 (6564)
N inkommend rücke am Stadtdeich ) (1902 916 986) Personen auf
Triest einerseits und
i i bk worden, ist c oe s chen Reederei dur Uebernahme
ftien v ; des Abkommens ist in you: Lite na E Bugs 28 Auswandererverkehrs von
für die Schiffe „Campania*
irrtümlih gemeldet wurde, auf 5 Pfund. A Die White- Star G hat bekannt gegeben, daß sie für die
Üeberfahrtspreis 50 Schilling be-
Montreal nah der
Theater und Musik. Das Königliche Opernhaus bleibt am morgigen Todestage
Operntheater bleibt morgen ge-
aufführung Ry Sonnabend statifindet, beizuwohnen,
der Einakterzyklus „Morituri“ von Sudermann wieder- der nästen Sonnabend
begeht morgen der Schwank
e“ Aufführung. iiifebBrodan bis zum 30. Juni auf dem Spielplan, um dann am 1. August wieder aufgenommen zu werden.
Der Hauptaus\chuß für Berlin und die Mark Branden- burg des Deutschen Flottenvereins veranstaltet am Freitag, von 4 Uhr Nachmittags ab, in der „Neuen Welt" (Hasenheide 108/114)
Neuen Welt“ hat
finden cin Konzert, eine Spezialitätenvorstellung,
hotographien aus dem Seeleben, großes Liciatbnten Plaß 75 4) sind bei dem Haupt-
aus\chuß (SW. Bernburger Straße 35 T) und Abends an der Kasse zu haben. — Ausführliche Programme für die Sonderfahrten zur sind außer vom Hauptausschuß vom Reisebureau Gondrand & Mangili (SW. Tempelhofer Ufer 34) zu beziehen.
Der am 15. Januar 4900 Pngründere Verband deutscher Berlin 1904 sein fünftes Geschäftsjahr be-
furzen Ueberblickd über
Zwecke: die Vertretung aller gemeinsamen Interessen nah außen hin, die Regelung der dazu geeigneten inneren Fragen auf gemeinschaftlicher Grundlage bei völliger Wahrung des Rechts uneingeschränkter Ver- ferner Austau]
anderen Städten. Dem Verbande, der bei seiner Begründung i. J. 1900 nur traten im Laufe desselben Jahres 48 Ostsee-
{chäftsjahres 1900/1 traten 10 neue Badeverwaltungen hinzu, die ge- betrug 76, und im Jahre 1901/2 wurden im
häftsjahre 1902/3 sich auf 66 Verwaltungen erhöhte,
Ausnahmen Die Gesamtfrequenz der Bäder betrug 1900: 189 841, 1901 : 214 899, Die Besuchszahl hat sich zufolge
dieser Aufstellung, nah einem leichten Rückgange infolge der wirts- schaftlichen Krisis, durchshnittlich um 6
Davon entfallen auf 11 preußishe Bäder 29 634
der Oberelbe betrug, an f / Gesamteinnähmen des
und ausgehend, zu-
Hoppegarten b
derei Austro-Amerikana (S0 alood ‘andeterselid utshen Lloyd anderer ; das die Beteiligung der s Gra
erster Linie reitern bestiegen. Den Staaten von Amerika.
den Fahrpreis 3. Klasse | rinz, vorher bereits
Leopold eingetroffen. Herrschaften von dem des „Armeejagdrennen Pans und dem Obe fast alle Herren des
g herabgeseßt, niht, wie
die Schiffe der Cunard-Linie en Fahrpreis dritter Klasse um fommission, General
eröffnete einen E 4 L üste de
Königsmar
Erster wurde der auf seinem Rittmeister
„Scotch
leyte Vorstellung dieser Spiel- „Die Walküre“ von Richard
Moor“ Berlin eingetroffen, um den Herr Professor”, deren Erst-
allnertheater) findet nächsten statt. Jm
dem Zweiten eine {il
inem „Somali“.
weitergeführt. In den Spiel höchsten Herrschaften
in Szene geht und am
„Die | boot*
Das Stück bleibt wurden gerettet.
Während des Monats Posen,
Zuni 1904. Frankfurt a.
sten seiner Wohlfahrtseinrich- irlimmert und vel
in entgegenkommender los zur Verfügung gestellt. Es Vorführung lebender Feuerwerk u. a. statt. Ein-
Baku, raffinerie Wart
den laufenden Unt
NW.,, Neustädtische Kirch- zerst örer „F aco seine
M ) . Der Verband verfolgt folgende spôsund aufg
ch und Erörterung nüßh- tungen nnd Badeleben, s|0o- ng einer eigenen Geschäfts- und usgabestellen für die Prospekte in
5» Reedereien und 2 Privat-
Im Laufe des Ge- | Kompagnie in
eine Kompagnie Dresden,
ahl im leßten Ge- é S 3 9 Seiner Majestät
zu denen noch und 3 Privat- \sämtlihe Dfstsee- angeschlossen.
lt, welche
Needereien sind fast dem Verbande
kein eigentlicher
bis 7 9/9 im Jahre feit 1900 vas ein Mehr von 36 331 Gästen.
Er ———————-
Cretag: Einen Jux will er fich machen. onnabend: Einen Jux will er sich machen.
Residenztheater. (Direktion : S. Lautenburg.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die 300 Tage. (L’enfant du Miracloe.) Schwank in 3 Akten von aul Gavault und R. Charey. Deutsch von Alfred
Im. Donnerstag und folgende Tage: Die 300 Tage.
Pentraltheater. Mittwoh, Abends 8 Uhr: (in erster Beseßung): Die Geisha. Operette in 3 Akten von Sidney Jonas. (Hauptdarsteller : Mia Werber, Henny Wildner, Carl Schulz, Rudolf Ander,
Emil Albes.) Donnerstag: Gastspiel von Josefine Dora und Emil Richard, Königlicher Hofschauspieler. Der
Naub der Sabinerinneu.
Pellealliancetheater. (Unter der Direktion von Jean Kren und Alfred Schönfeld vom Thaliatheater.) Mittwoch, Abends 72 Uhr: Zum leßten Male: Kam'’rad Lehmaunu. Große Ausstattungsposse mit Wefang und Tanz in 4 Akten. (Guido Thielscher n der Titelrolle.)
Donnerstag und folgende Tage: Gastspiel der Original-Tegernseer. Zwei Novitäten: Der kleine Kürassier. Hierauf : Die Automaten-Alm.
Fm Sommergarten: Von 6 Uhr ab: Konzert von Max Schmidt.
äste und auf 11 holsteins{ch etrugen
heutigen Rennen des - einem überaus zahlreichen dem „Maiden-Rennen“ (
llerhöhstdieselben waren 1
t S of Hovpegarten einen offenen ballen Gan Banhe e Nojestäten fuhren der Oberlandstall meister
von Lehndorff und der Oberstallmeister Graf von Wedel yoraus. Mit ihnen erschien Seine Kaiserlihe und
Landwirtschaft 2c. von Podbielski und I der Kavallerie Prinz zu Salm-Horstmar.
folgte das große „Armeejagdrennen Auch dies Handicap wird bekanntlich
Fuchs8wallah
Kaisers ‘gewann der
13. Juni. der Posen-Märkischen Bahn i
Zeitung“ wird aus I
große Ausdehnung annahm und au
Rom, 13. Juni. (W. T. B.)
der neuen yaritätischen Schule in Rom als
Kosten der ersten Einrichtung 3000 A und weitere 3500 M zu
lottenmanôver
Berlin, 14. Juni. Trotha meldet aus Swakopmund: Arbeitern herrscht, sen, den Bataillonsstab und cin! sodaß für den Süde! F
Etappetruppe und bucht telegraphisch angewie Swakopmund zu lassen,
weitere Besserung eingetreten,
37 pommershe Bäder 163 046 -Gâste, auf
33957 Gâsté, Berbandes
Ausgaben 15 051,77 Der Höhepunkt dieses Verkehrs war im |\
ei Berlin, Publikum be
13, Juni. Unton Kube l die bei \{önem Wetter von u
auf 7 mecklenburgische Bäder e Bäder 18 568 Gäste.
Die 1903 15718,16 M, die
(W. T. B.) “ Zu den
cht waren, erschienen nah
Sieger: „Lockente*“ yom Königlichen Haupts-
i Majestäten der Kaiser und die Kai]erin. D Ae it Sonderzug von Berlin gekommen und
Vierspänner mit ee raf
Königliche Hoheit der Kron-
war Seine Königliche Hoheit der Prinz Friedrich
m Kaiserpavillon wurden
die Allerhöchsten
Vorstand des Union-Klubs und den Proponenten 8“, dem General der Kavallerie Edlen von der
rsten von Köller, e Hauptquartiers,
Publikum begrüßte die Kaiserlichen und lauten Hochrufen, die V Die Majestäten sahen zunächst das
rennen“, von aktiven Offizieren geritten, 1 ck auf Leutnant von Brünings „Wampuu* gewann.
Musik spielte
Leutnant von
“ Ortltter Der
auf Leutnant von Widderns „Kavalier“. Reitern, händigte Seine aus: dem Ersten einen großen
berne Bowle,
Memel, 13. Juni. (W. T. B.) meldet, sind gestern a
Sech8
M., 13. Juni. Zug hinein.
erhaltungskofte
Stock holm, 13. Juni. (W. T
b Bagge" ist a
loszuschleppen, waren bis heute mittag
Depes h (W. T
„Alcibiades“,
tew Y ork gemeldet: Eine è / fuhr in dem Bahnhofe voa Minneapolis in einen mit 700 Aus-
flüglern beseßten x e Menschen getötet.
13, Juni. | apelof\ bra gestecn ein Brand aus, der bald Ferie abend noh nicht gelöfcht war,
s an der Schärenküste 11) Die wiederholten Versuche, das Schif
mpfangen. Anwesend waren
ferner u. a. der Minister für der Präses der General ordens-
Das Königlichen Majestäten mit
den Pappenheimer Marsch.
„Prinz von MTrUDeN L erur ge
eutnant Graf F. von Dann 10 Pferde starteten.
“Aben
von aktiven Offizieren geritten, Stegmann (8.
Dragoner) Zweiter der (3. Husaren) auf seinem Leutnant von Rosenberg Den drei siegreicen
Majestät der Kaiser alsbald die EGhrenpreise oldenen, doppelhenkligen Deckelpokal, dem Dritten einen silbernen Pofal. Das Nennen um den Silbernen Schild Seiner Majestät des Nerteidigec von 1903, Herr Weinberg, mit Nah Schluß dieses Rennens kehrten die Aller-
Wie das „Memeler Dampf-
bend beim Segeln auf dem Haff drei Fnsassen des gekenterten Bootes
Auf dem Güterbahnhof st Heute mittag der der Bahn
gehörige, jedoch anderweitig verpachtete Getreide peiccher mit den darin befindlichen Getreidevorräten vollständig niedergebrannt.
(W; T: B.) Der „Frankfurter
Zwei Wagen wurden zer-
Fn der Petroleum-
Die Rei Gsregrerung hat Beitrag zu den
n bewilligt. . B.) Der Torpedobootê-
m Freitagabend während des bei Stockholm in
en. . B.) Generalleutnant vot Da großer Mangel an
ist Transport Lüderiß-
und eine Batterie bleibt.
14. Juni. des Königs
(W. T. B.) ) ist auch heute insofern als in der vergangenen
In dem Befinden eint s Nat i
Anfall von Atemnot und Beklemmung auftrd
Der Kräftezustand ijt befriedigend.
“ Sthwicheldt ( iche S Gestorben: Hr.
Fr. Oberstleuina
Dr. Tyro
Donnerstag: Einen Jux will er sich machen.
Donnerstag: ECiumaliges Trauslateurkonuzert unter persönlicher Leitung des Komponisten. s
O Johanna von
r. Leutnant Wilhelm von Heryberg Hanna Kreßmann (Stettin).
Walther (Soldin). Robert von Hellmann (Grunewald-Berlin).
(Fortsezung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Erstet N
—————— L L L T R
b N V T r
Verlobt: Frl. Charlotte von Zasirow mit 90 Gerichtsassessor Wilhelm E A i. Schl.).
Frhrn von Kotlw
r. Viktor von Katte-Sydow 1
Alvensleben (Schollene) 7 mit d
Reichsgra[ i: Ser eheimer Sanitätsrat Or. Al i — Hr. Oberstleutnant 4
nt Maria von Leszezynski, V
von Dolega- Ofsowski (Rudolstadt). — Fr. fessor Agnes Beschnidt, geb. Beschnidt (Breéla
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin- Oruck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verl Anstalt, Berlin SW., Neun Beilagen (einschließli Börsen-Beilage), sowie die Juhaltsangabe zu Nr. 6 des öft lichen Auzeigers (einschließlih der unter Nr veröffentlichten Bekanntma Kommanditgesellschaften au gesellschaften, M as bie
Wilhelmstraße Nr. 2
ungen), betref Aktien und Al Woche vom s. 1, Juni 1904.
M 838, :
Na wel ung
der Einnahme an Wechselstempelsteuer im Deutschen Reiche für die Zei ( : Day ele ide He De E 1904 bio 9M
3. M 4. 0 6.
Einnahme im Monat Mai 1904
Oberpostdirektionsbezirke
Einnahme in dem- selben Zeitraum des Borjahres —| (Spalte 4)
|-S M
Im Etatjahre
1904 mehr
| S Mt. A
1. Im Neichspostgebiet. Y Königsberg 9) Gumbinnen 3) Danzig - 4) Berlin . 5 Potsdam
6) erag d BE 9 I e
L N 13 790 | — L G E 6745 | 90 I R Es 12.893 [10 134 475 | 80 5 392 | 40 8 616 | 60 11 678 | 80 2 804 11/327: |- 70 6001| 90 21078/1830 12021 60 EL'O91 60 19 263 | 80 10/3966 | 3 15 074 15.303 | 50 15 960 6241 |3 12 497 | 10 29 355 11.000 | 80 37 259 | — 2 392 8982 | 80 9953 | 30 77 999 | 50 3918 | 60 24 445 | 80 34.422 |-20 26 674 | 409 37994 110 10193 | 90 19 466 | 90 3034 | 20 9 621 9 900 | 40 29 551 | 80 119 678 | 20 22532 | &0 4 330 | 90
1 y Oppeln .
17) Kiel.
18) Mee ’
n Münster
22) Ga «e 23) ene a. M. O a 25) Aachen . 26) Koblenz 27) Düsseldorf .
28) RIE\
30) Leipzig . -
31 E :
34) Darmstadt j 35) Schwerin i. M. . 36) Oldenburg .
37) Braunschweig . 38) Bremen : 39) Hamburg - 40) Straßburg i. E. 41) Meh R
116 844 | 40
27 845 | 80 13913 | 90 24516 | 20 293 121 | 30 12811 | 80 18 270 | 40 23 419 | 40 6081 | 60 20 151 | 40 14 747 | 70 41 203 | 80 23 248 | 40 26 073 | 50 35 319 | 20 20 842 | 10 33132 | 80 36 298 | 20 32 170 | 10 13 555 | 40 23 802 | 30 55 896 | 30 23 722 | 80 75 007 | 80 50 613 | 20 16 373 | 40 16 015 | — 147 685 | 70 7578 | 30 48 737 | 20 72 849 | 70 48 892 | 40 64 633 | 40 19 878 | 70 34373 | 50 7134 | 90 17 489 | 10 18 097 | 10 64 444 | 40 225 315 |.50 46 365 | 60 8020 | 50
15 351 | 10
7 689 | 80 13 850 | 80 168 250 | 80
6485 | 60
8 546 | 70 14 043 | 40
3.079 | — 11 338 | 80
7363 | 10 23 975 | 20 11666 | 90 14 762 17 351 | 70 11465 | 30 17 480 | 80 21 879 17016
7 804 13 048 | 50 28 209 | 80 14813 | 50 38 083 | 70 29 288 | 70
8447 | 10 10 781 | 10 78 897 | 40
4447 | 10 23 359 | — 36 658 | 40 26 107.| — 34211 | 60 11643 | 18 984 3657 | 80 9 740 | 80 9 885 | 70 29 012 | 30
29 141 | 10 14 435 | 70 26 743 | 90 292 726 | 60 11 878 | — 17163 | 30 25 722 | 20 5 883 | 40 22 666 | 50 14114 | 60 45 053 | 50 23 688 | 50 26 354 | 20 36 615 | 50 21 851 | 60 32 555 | 40 37183 | 10 32 977 14 046 25 545 | 60 57 565 | 7 26 389 | 30 75 342 |-70 56 621 17 429 | 90 20 734 | 40 156 896 | 90 8 365 | 70 47 804 | 80 71 030 | 60 52 781 | 40 72 205 | 70 21 837 | 20 38 451 | 80 6 692 | — 19-362: | — 19786 | 10 98 564 | 10 236 522 | 60 23 018 | 80 45 551 | 60 4542 | 80 8 873 | 70
1295 | 30 521 | 80 2227 | 70 394 | 70 933 | 80 1107 | 10 2302 | 80 198 | 20 2515 | 10 633 | 10 3849 | 70 440 | 10 280 | 70 1296 | 30 1009 | 50 577 | 40 884 | 90 807 | 10 490 | 80 1743 | 30 1669 | 40 2 666 | 50 334 | 90
6 008 | — 1056 | 50 4719 | 40 9211 | 20 787 | 40 932 | 40 1769 |-10 3 889 | — 7572 | 30 1958 | 50 4078 | 30 442 | 90 1872 | 90 1689 | — 5 880 | 30 11 207 | 10 814 | — 853 | 20
912118 | 80 | 87 707 | 40 26 080 | 40
Summe I IL. Bayern é ITT. Württemberg .
963 086 | 70
1875 205 | 50 20 178 468 | 69 53 963 | 10
1 809 649 | 80 178 594 | 90 52467 | 70
65 999 | 70 126 | 30 1495 | 40
90 761 27 882 | 70
+ 1+ E+F++1 T ++++++++++++ | +++++ T +1 +1 | |+++
Ueberhaupt Berlin, im Juni 1904.
1 025 906 | 60
Hauptbuchhalterei
1081 730 | 60
2 107 637 | 20 2040712 | 40
1 66 924 | 80
des Reichsschaßamts.
Haus der Abgeordneten. 81. Sigßung vom 13. Juni 1904, 11 Uhr.
L Ueber den ersten Teil der Verhandlungen ist gestrigen Nummer d. Bl. berichtet worden. : Z Lezter Gegenstand der Tagesordnung ist der Bericht der 26. Kommission über den Entwurf eines Wildschon- M O a ist E Abg. Kaute (Zentr.). d orlage ist von der Kommission in einer Nei Punkten E worden. E Im § 1 sind den jagdbaren Tieren die Ottern, Adler daran O A aDine der grauen Reiher hinzugefügt (e ie eppen enne N G RU A S srtchen E ppenhühner, Eisvögel und Rohrhühner ge- _ Abg. Wentorp (freikons.) beantragt, im Z 2 der die Bone festsezt, die Schonzeit für männliches Rot- und ; amwild in Uebereinstimmung mit der ursprünglichen Faffung (Die Herr De f fe N zum 30. Juni zu normieren. Herrenhausbeschlüßsse und die Kommission fe o. S - L Been ou Juli felt) e Kommission seßen als Schluß i Abg. Dr. Heisig (Zentr.) hat die Einschaltung eines euen S 3a beantragt, nah dem der Negierungspräsident auch für einzelne en und Teile von Kreisen mit Nücksicht au die Landeëkultur Polizeiverordnungen erlassen kann, durch ie M Tiere, die Gegenstand des freien Tierfanges sind (wie |: & Wiesel, Jgel, Bussarde), für zagdbar erklärt und : onzeiten für diese nah Bedarf angeordnet werden. : a8 S 4 1st das Aufstellen von Schlingen, in denen sich 158 are. Tiere oder Kaninchen fangen konnen, verboten. fes dieses Verbot fällt nicht die Ausübung des Dohnen- ege mittels hohhängender Dohnen. Die Art der Ausübung a Dohnenstieges kann durch den Negierungspräsidenten im e ba Do cue h geregelt werden. . Dr. Martens (nl.) beantragt hierzu folgenden Zusaß: „Die Ausübung d ieges B vetbolen." g des Dohnenstieges durh Schulkinder bg. Me yer- Diepholz (nl.) beantragt, von den jagd- s M R die A Zus, K g ebrand (Zentr.) bittet, die Einrei U baren Lire abyuléhnen lit ai g : z. Dr. von Savigny (Zentr.) tritt dem Antrag W hinsihtlih der Bemessung der Schonzeit für das Rot- e Orel
bei. Ferner beantragt er, die Schonzeit für Nehböcke, wie es i
ursprünglichen Vorlage geschehen, auf die Zeit e Sidae bis 30. April zu beschränken. (Das Herrenhaus und die Kommission wollen Ausdehnung bis zum 15. Mai.) Die Schonzeit der Schnepfen foll {on am 1. statt am 16. April beginnen, wie es auch die Kom- anon in erster Lesung beschlossen habe. Im allgemeinea bemängelt G Redner, daß die ganze Borlage mehr auf die Interessen einzelner Aas C au Ee us gen Oa zugeschnitten fei. Mit der nnah änderungsanträge würde abe [ die - biete cin Fortschritt erzielt aid A a R M
Abg. Hubrich (Zentr.) spriht sh für cinen wirk] j j C ) spri } virfsamen der Anlieger gegen Schwarzwild in Rheinland und Westfalen U
: Der leßte Herr Vorredner hat Sachen berührt, die zum großen Teil nicht dieses Geseh betreffen. Er hat Klagen vorgebracht, deren Berechtigung ih gewiß nah mancher Richtung hin anerkenne. — Ich bin unau®geseßt, 3. B. in Rheinland und Westfalen, bestrebt gewesen, dem Schwarzwild nach Möglichkeit nachstellen zu lassen, weil ih die Klagen als berechtigt ansehen muß, daß das Schwarzwild den An- liegern erheblihen Schaden kereite. Die Zeit dürfte aber niht mehr fern sein, in der das Schwarzwild so reduziert ist, daß diese Klagen verstummen werden. Ih stehe auch auf dem Standpunkte, daß in Gegenden mit hoher landwirt- \Œckaftliher Kultur, dem Hirsche niht volle Freiheit gelassen werden kann, und ih habe daher auch immer Vorforge getroffen, durch An- lage geeigneter Gatter in den Staatsforsten den berechtigten Wild- \chadenklagen der Anlieger nah Möglichkeit Rechnung zu tragen.
Da bei der Generaldebatte einzelne Punkte des Entwurfs berührt worden sind, so glaube i, auf die vershiedenen Anträge eingehen zu sollen, damit die Herren nachher in der Spezialdiskussion meine Aus- führungen zu Grunde legen können.
/ Zunächst ist von den Herren Abgeordneten die Frage der Kiebihz- eier erwähnt und darauf hingewiesen worden, daß durch das Geseß im Augenblick seines Inkrafttretens zweifellos eine Shädigung nicht jagd- berechtigter Grundeigentümer eintreten würde. Bisher wäre die Jagd aus\{ließlih der Nußung der Kiebißeier verpahtet gewesen, letztere wäre vielmehr von den einzelnen Grundeigentümern resp. von den Ge- meinden besonders zur Verpachtung gebraht worden. Ich glaube, daß man diese Sache wohl berücksichtigen kann. Die Herren könnten vielleiht einen Zusaß nah der Richtung hin beschließen, daß in den-
jenigen Landesteilen, in denen das Necht, Kiebißz- und Möweneier ein- zusammeln, anderen Personen als den Jagdberechtigten zusteht, dieses: Necht bestehen bleibt bis zum Ablauf des zur Zeit Sitenben Jagd=- pachtvertrages. Ich meine, damit ist dem Rechnung getragen, was der Herr Vorredner angeführt hat, nämlih daß, solange die jeßt bes stehenden Pachtverträge in Kraft sind, das alte Net nicht berührt werden soll. Bei Abschluß neuèr Jagdpachtverträge wird der Umstand daß der Jagdberechtigte zum Sammeln der Kiebiteier allein berechti t ist, L Pachtgebote zur Geltung kommen. \ ann liegt weiter ein Antrag vor, der lautet: die AusÜü Dohnenstieges dur Schulkinder is verboten. Zunächst Ee E übung des Dohnenstieges nur den Jagdberehtigten zu. Wer also den Dohnenstieg ausübt, muß einen Jagdschein haben. Ich glaube, daß den Schulkindern weder Jagden verpahtet, noch auch Sagdslbeine verabfolgt werden. Aus diesen Erwägungen heraus halte ich es nicht für Rit den Antrag anzunehmen.
Nun kommt der in einem Antrage des Herrn Abg. Dr. Hei verlangte Zusaß zum § 3 dahin gehend, daß Tiere, at r dieses Gesetzes nicht angeführt sind, als jagdbar erklärt und Schonzeiten für diese angeordnet werden können. Es werden in dem Antrage auch Beispiele angeführt; — aber, meine Herren, wo würde das hinführen 2 Alle Tiere als jagdbar zu erklären, halte ih doch für außerordentlih bedenklich. Ich möchte hier dem hohen Hause nur folgendes Beispiel anführen.
Wenn ein Nichtjagdberehtigter des Abends durch di und einen Igel sieht, der eben cin Rebhuhnnest E der betreffende dann nicht berechtigt sein, diefen Igel jotzusdlagen ® Ich glaube, das ist doch etwas ganz Natürliches, ebenso wie jemand eine Kaße totshlägt, die auf seinem Hof die Küken fortnimmt. Also ih meine, man kann doch nihi alle diese Tiere als jagdbar erklären Es bätte das Konsequenzen, die meines Erachtens zu weit Gas (Zuruf.) — Ja, es steht doch darin: Igel, Bussard und Wiesel. Ih glaube, das würde äußerst unerwünschte Konsequenzen haben und manchen unliebsam mit dem Strafgeseßbuh in Konflikt hringen. Jh meine deshalb, daß es nit gut wäre, die Jagdbarkeit für alle Tiere auszuspeehen. (Zuruf: Polizeiverordnung!) — Wenn es auch nur in der Polizeivcrordnung steht. Ich könnte viele Tiere anführen, die nüglih, mit schädlichen aber leiht zu verwehseln sind. So ist z. B. die Maus ein wenig erfreulihes Tier, während die den Mäusen äußer- lich ähnlihe Spißmaus nüßlich ist. Unter diesen Umständen glaube ih, daß wirklih eine folhe Erweiterung des § 3 niht wünschenswert erscheint.
Nun komme ih auf die Hirshe und Rehbödte, die der Herr Ab- geordnete von Savigny auh erwähnt hat. Ich gebe gern zu, daß die Regierungsvorlage nicht so weit ging, wie die Beschlüsse des Herren- hauses und der hohen Kommission. Die Herren wollen aber ge- neigtest folgendes erwägen. Wie viele Schulverordnungen, wie viele Polizeiverordnungen kennen wir, die vor dem Genuß der unreifen Pflaume warnen! Der Hirsch ift zweifellos im Monat Juli auch noch unreif und vom jagdlichen Standpunkt aus würde ih mich freuen wenn der Hirsch zu einer Zeit, wo sein Geweih noch mit Bast bededt ist, wo jeder Jägersmann ihn als unreif bezeihnen muß, noch geschont wird. Oft hat ja der Rehbock am 1. Mai gefegt; wenn aber der Winter hart war und das Frühjahr spät eintritt, i es wünschens- wert, daß die Jagd auf Nehböcke nicht s früh eröffnet wird, weil sie unreife Bôcke zur Strecke bringt. Diese jagdlichen Erwägungen machen es für mich als Jäger und auch für die Negierung wünschens- wert, daß das hohe Haus den Antrag der hohen Kommission und den Vorschlag des Herrenhauses billigt. Alle Jäger in unserem Vater- lande würden diesen Beschluß mit Freuden begrüßen.
Nachdem noch Abg. Wamhoff (nl.) den Antrag Meyer- Diepholz unterstüßt hat, schließt die Erörterung über & E Die Ottern bleiben als jagdbare Tiere bei der Ab- stimmung in der Fassung der Kommission stehen, da die beiden Parteien der Rechten, die für den Kommissionsbeshluß stimmen, stärker vertreten sind als die übrigen Fraktionen. Auch der Antrag Meyer-Diepholz wird abgelehnt; §1 gelangt unverändert nah den Kommissionsvorschlägen zur Annahme.
E & s O tupgerve beraten.
Abg. Dr. von Savigny (Zentr. empfiehlt nohmals fein ä auf Aenderung der Schonzeiten. Auf eine noch Seitere enen der Schonzeit für RNotwild und Rehbödcke sei man im Publikum in der Tat nicht gefaßt gewesen. Heute stelle gar der Minister die Be- schlüsse des Herrenhauses als das Bessere im Vergleich mit der Ne- gierungévorlage hin; demgegenüber befürworte er (der Redner) als freiwilliger R-gierungskommissar die ursprüngliche Fafsung der Vor- lage und zwar im Einverständnis mit sämtlichen Mitgliedern der Zentrums- fraktion. Die Haltung der Regierung lasse jede Konfequenz vermissen ; man sei berechtigt gewesen, einen Vorschlag zu größerem Schutze gegen den Wildschaden zu erwarten. Die Gestaltung des Geseßes ledigli nach qweidmännischen Gesichtspunkten müsse im ganzen Lande als eine böse Verschlehterung des Geseßes zum Nachteil der Landwirtschaft empfunden werden. Unter dem alten Regime habe fich das Rotwild in ungeheurem Umfange vermehrt. Um den östlichen Landesteilen entgegenzukommen, habe er übrigens auch beantragt, in § 3 dem Bezirk8ausshuß auch die Befugnis zu geben, die Schonzeit für Reh- vate Head den 1. Mai hinaus, jedoch um höchstens vier Wochen, zu
Meine Herren! So sehr ich befürchten muß, daß meine Erwide- rung auf die Ausführungen des Herrn Abg. Dr. von Savigny aweifellos noch eine Replik dieses Herrn (große Heiterkeit rehts) ver- anlassen werde, so kann ih“ troß alledem das, was er hier gesagt, do niht unwidersprochen hingehen lassen. Meine Herren, er hat es so dargestellt, daß ih als Vertreter der Landwirtschaftsverwaltung das von der Königlichen Staatsregierung vorgelegte Geseß gewissermaßen verleugnete, mein eignes Kind niht anerkennen wollte, und ihn, den Herrn von Savigny, als freiwilligen Staatskommifssar hier im hohen Hause beauftragen müßte, mi auf eine entsprehende Verteidigung der Negierungsvorlage hinzuführen. Meine Herren, ih bedauere es sehr, daß Herr von Savigny viele Ausführungen gemacht hat, die sih
gegen die Beschlüsse des Herrenhauses, gegen die Beschlüsse der Kom-
Cts Dit i C E É Ea C itim ariilé G f tigt E E
dic C H i pi iR A M Ege ÓA E R E än