Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGReport%202007,%2041
Timestamp: 2019-03-23 21:41:37
Document Index: 315976306

Matched Legal Cases: ['§ 105', '§ 287', '§ 287', '§ 118', '§ 116', '§ 118', '§ 118', '§ 242', '§ 648', '§ 648', '§ 648', '§ 648', 'BGH', 'BGH', '§ 242']

Rechtsprechung: OLG-Report 2007, 41 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Naumburg, 26.06.2006 | OLG Hamm, 07.03.2006 | OLG München, 21.11.2006
Schadenersatzklage nach Verkehrsunfall mit Personenschaden: Anforderungen an die substanziierte Darlegung eines Haushaltsführungsschadens
Haushaltsführungsschaden - Darlegungspflichten
Anforderungen an die ausreichende Substanz bei der Darlegung eines unfallbedingten Haushaltsführungsschadens; Darlegungspflicht des Geschädigten hinsichtlich der unfallbedingt nicht mehr ausübbaren Haushaltstätigkeiten; Bedeutung eines bloß allgemeinen Verweises auf eine bestimmte prozentuale Minderung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit zur Haushaltsführung; Unfallbedingter Ausbildungsabbruch; Schadensersatzanspruch wegen Beeinträchtigung der Haushaltsführung
Erwerbsschaden wegen verzögerter Berufsausübung und zum Darlegungsumfang beim Haushaltsführungsschaden
Unfallschadensregulierung - Haushaltsführungsschaden: Darlegungsmängel
Kurznachricht zu "Praxishinweis zum Urteil des OLG Celle vom 14.12.2006, Az.: 14 U 73/06 (Darlegungslast beim verzögerten Erwerbsbeginn und beim Haushaltsführungsschaden - fiktive Berechnung)" von RiLG Dr. Jan Luckey, LL.M., original erschienen in: VRR 2007, 188 - 189.
LG Verden, 15.03.2006 - 7 O 153/04
Die Gerichte sind stattdessen gehalten, zunächst die konkreten Anspruchsvoraussetzungen festzustellen (Senat, Urteil vom 14. Dezember 2006 - 14 U 73/06, OLGR 2007, 41, juris-Rdnr. 25 f.).
Die Möglichkeit einer fiktiven Abrechnung entbindet den Kläger nicht von der Darlegung des konkreten Schadens (vgl. nur KG Berlin…, Urt. vom 04.05.2006 - 12 U 42/05 - KGR 2006, 749; OLG München…, Urt. vom 01.07.2006 - 10 U 2544/05 - SVR 2006, 180; OLG Koblenz…, Urt. vom 07.11.2005 - 12 U 1240/04 - OLGR 2006, 385; OLG Celle, Urt. vom 14.12.2006 - 14 U 73/06 - OLGR 2007, 41).
Ohne einen solchen Vortrag oder aber nur pauschaler Bezugnahme auf ein Tabellenwerk ist eine Klage in der Regel unsubstantiiert (OLG München, Urteil vom 1. Juli 2005 - 10 U 2544/05, SVR 2006, 180. OLG Celle, Urteile vom 14. Dezember 2006 - 14 U 73/06, SVR 2007, 147, und vom 17. Januar 2007 - 14 U 101/06, SchadenPraxis 2008, 7).
Sozialversicherungsrecht: Haftungsbeschränkung nach § 105 SGB VII; …
Hierzu hätte die Klägerin jedoch im Einzelnen darlegen müssen, welche Tätigkeiten, die sie vor dem Unfall im Haus verrichtete, unfallbedingt nicht oder nicht mehr vollständig ausgeübt werden können (vgl. nur Senat, Urteil vom 14. Dezember 2006 - 14 U 73/06, OLGR 2007, 41).
Vielmehr ist die konkrete Lebenssituation darzustellen, um gemäß § 287 ZPO ermitteln zu können, nach welchen wesentlichen Auswirkungen auf die Hausarbeit sich der Haushaltsschaden berechnen lässt (vgl. OLG Celle, Urteil vom 14. Dezember 2006 - 14 U 73/06 -, Rn. 27, juris; OLG Koblenz, NZV 2004, 33 m. w. N.).
Vielmehr ist die konkrete Lebenssituation sowohl vor als auch nach dem Unfall darzustellen, um gemäß § 287 ZPO ermitteln zu können, nach welchen wesentlichen Auswirkungen auf die Hausarbeit sich der Haushaltsschaden berechnen lässt, weil die Heranziehung gängiger Tabellenwerke nur dann möglich ist, wenn der Verletzte zunächst die haushaltsspezifischen Gegebenheiten seines Einzelfalls konkret darlegt (vgl. dazu beispielsweise Senat, Urteil vom 14. Dezember 2006 - 14 U 73/06 m. w. N.).
AG Gummersbach, 05.01.2011 - 19 C 56/10
Schmerzensgeld bei Erleiden einer Halswirbelsäulendistorsion ersten Grades und …
Kosten des Verfahrens vor dem Vergabesenat: Rechtsanwaltsgebühr (Gebührenansätze im VV RVG Nr. 3300 und 3301 sind berichtigend auszulegen)
Verfahrensgebühr für das Antragsverfahren
Festsetzung einer Verfahrensgebühr für das Antragsverfahren im Rahmen der Kostenfestsetzung im Beschwerdeverfahren; Kostenentscheidung im Vergabenachprüfungsverfahren
Anwaltsgebühr für Antrag nach § 118 Abs. 1 GWB
VK Sachsen-Anhalt, 07.07.2005 - 2 VK 19/05
VK Sachsen-Anhalt, 07.07.2005 - 2 VK LVwA 19/05
OLG Naumburg, 05.08.2005 - 1 Verg 7/05
OLG Naumburg, 23.01.2006 - 1 Verg 7/05
NZBau 2007, 264 (Ls.)
b) Das Oberlandesgericht Naumburg hat in der Vergangenheit bereits für das Beschwerdeverfahren nach § 116 Abs. 1 GWB, dort für das Verhältnis von Hauptsacheverfahren und Verfahren auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung des Nachprüfungsantrags nach § 118 Abs. 1 GWB, angenommen, dass es sich im kostenrechtlichen Sinne um verschiedene Angelegenheiten handle (vgl. Beschluss v. 26.06.2006, 1 Verg 7/05).
OLG Brandenburg, 08.08.2006 - Verg W 7/05
Im Rahmen der Kostenfestsetzung im Beschwerdeverfahren ist als Verfahrensgebühr für das Verfahren nach § 118 I 3 GWB lediglich eine 0, 7-fache Verfahrensgebühr anzusetzen (im Anschluß an OLG Naumburg, Beschluss vom 26.6.2006, 1 Verg 7/05; OLG Dresden, Beschluss vom 10.6.2005, WVerg 13/04; KG NZBau 2005, 358/359).
Der Senat nimmt mit der überwiegenden Auffassung in der Rechtsprechung verschiedene Angelegenheiten an (KG NZBau 2005, 358/359; OLG Dresden Beschluss vom 10.6.2005, WVerg 13/04; OLG Naumburg Beschluss vom 26.6.2006 1 Verg 7/05; offen gelassen von BayObLG Beschluss vom 19.1.2006, Verg 22/04).
BGB § 242 § 648 Abs. 1 § 648a
§ 648 BGB: Identität zwischen Eigentümer u. Besteller erforderlich?
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zur Eintragung einer Vormerkung; Verlangen eines Unternehmers auf Einräumung einer Sicherungshypothek ; Rechtliche Identität von Besteller und Grundstückseigentümer; Regeln der Durchgriffshaftung; Kenntnis und Billigung eines Bauvertrags; Generalunternehmer als Eigentümer eines zu bebauenden Grundstücks
Besteller und Eigentümer sind nicht identisch: Keine Sicherheit nach § 648 BGB! (IBR 2007, 1339)
LG Essen, 24.01.2006 - 9 O 18/06
BauR 2007, 721
Das LG hat zutreffend festgestellt, dass die von der Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 22.10.1987, VII ZR 12/87, NJW 1988, 255; OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.09.2006, I-21 U 49/06, BauR 2007, 1590, Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen durch BGH, Beschluss vom 10.05.2007, VII ZR 195/06; OLG Hamm, Beschluss vom 07.03.2006, 21 W 77/06, BauR 2007, 721; OLG Celle, Beschluss vom 26.10.2000, 13 W 75/00, BauR 2001, 834; OLG Frankfurt, Beschluss vom 25.05.2000, 16 U 103/98, BauR 2001, 129;… vgl. auch: Werner/Pastor, Der Bauprozess, 13. Auflage 2011, Rn 258-260 mwN; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 3. Auflage 2008, 10.
Schließlich hat das Landgericht eine ausnahmsweise Anwendung von § 242 BGB mit dem zutreffenden Argument abgelehnt, dass die Antragstellerin im Hinblick auf die - als solchen unstreitigen - Umstände von Anbahnung bzw. Abschluss des Werkvertrages nicht schutzwürdig ist, da sie sich - obgleich die Antragsgegnerin (M GmbH) bereits seit dem 18.06.2009 als Eigentümerin des Grundstücks eingetragen war, auf dem die Werkleistungen von der Antragstellerin zu erbringen waren (vgl. 14 GA), nach einem an die Fa. D I AG gerichteten Angebot vom 15.09.2009 (21 ff. GA) sodann am 16.11.2009 auf einen Bauvertrag mit der Fa. D GmbH (52 ff. GA) eingelassen hat (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 07.03.2006, 21 W 77/06, BauR 2007, 721, dort Rn 22/23 mwN; OLG Schleswig, Urteil vom 23.12.1999, 7 U 99/99, BauR 2000, 1377, dort Rn 4).