Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_4_WVO_Berufsbildungsbereich-d143031,5.html
Timestamp: 2017-01-20 02:10:59
Document Index: 59104100

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 4', '§ 136', '§ 132', '§ 40', '§ 40', '§ 3']

§ 4 WVO, Berufsbildungsbereich Suche
Werkstättenverordnung (WVO) Bundesrecht…§ 4 WVO, Berufsbildungsbereich§ 5 WVO, Arbeitsbereich§ 6 WVO, Beschäftigungszeit§ 7 WVO, Größe der Werkstatt§ 8 WVO, Bauliche Gestaltung, Ausstattung, Standort§ 9 WVO, Werkstattleiter, Fachpersonal zur Arbeits- und Berufsförderung§ 10 WVO, Begleitende Dienste§ 11 WVO, Fortbildung§ 12 WVO, Wirtschaftsführung§ 13 WVO, Abschluss von schriftlichen Verträgen§ 14 WVO, Mitwirkung§ 15 WVO, Werkstattverbund§ 16 WVO, Formen der Werkstatt§ 17 WVO, Anerkennungsfähige Einrichtungen§ 18 WVO, Antrag§ 19 WVO, Vorläufige Anerkennung§ 20 WVO, Abweichende Regelungen für Werkstätten im Beitrittsgebiet§ 21 WVO, In-Kraft-Treten
§ 4 WVOWerkstättenverordnung (WVO)BundesrechtErster Abschnitt – Fachliche Anforderungen an die Werkstatt für behinderte MenschenTitel: Werkstättenverordnung (WVO)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: WVOGliederungs-Nr.: 871-1-7Normtyp: RechtsverordnungÜberschrift geändert durch G vom 19. 6. 2001 (BGBl I S. 1046).Absatz 1 neugefasst und Absatz 2 geändert durch G vom 19. 6. 2001 (BGBl I S. 1046).(1) 1Die Werkstatt führt im Benehmen mit dem im Berufsbildungsbereich und dem im Arbeitsbereich zuständigen Rehabilitationsträger Maßnahmen im Berufsbildungsbereich (Einzelmaßnahmen und Lehrgänge) zur Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsleben unter Einschluss angemessener Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit des behinderten Menschen durch. 2Sie fördert die behinderten Menschen so, dass sie spätestens nach Teilnahme an Maßnahmen des Berufsbildungsbereichs in der Lage sind, wenigstens ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung im Sinne des § 136 Abs. 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch zu erbringen.(2) Das Angebot an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben soll möglichst breit sein, um Art und Schwere der Behinderung, der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit, Entwicklungsmöglichkeit sowie Eignung und Neigung der behinderten Menschen soweit wie möglich Rechnung zu tragen.(3) Die Lehrgänge sind in einen Grund- und einen Aufbaukurs von in der Regel je zwölfmonatiger Dauer zu gliedern. (4) 1Im Grundkurs sollen Fertigkeiten und Grundkenntnisse verschiedener Arbeitsabläufe vermittelt werden, darunter manuelle Fertigkeiten im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen und Werkzeugen und Grundkenntnisse über Werkstoffe und Werkzeuge. 2Zugleich sollen das Selbstwertgefühl des behinderten Menschen und die Entwicklung des Sozial- und Arbeitsverhaltens gefördert sowie Schwerpunkte der Eignung und Neigung festgestellt werden. Absatz 4 Satz 2 geändert durch G vom 19. 6. 2001 (BGBl I S. 1046).(5) Im Aufbaukurs sollen Fertigkeiten mit höherem Schwierigkeitsgrad, insbesondere im Umgang mit Maschinen, und vertiefte Kenntnisse über Werkstoffe und Werkzeuge vermittelt sowie die Fähigkeit zu größerer Ausdauer und Belastung und zur Umstellung auf unterschiedliche Beschäftigungen im Arbeitsbereich geübt werden. (6) 1Rechtzeitig vor Beendigung einer Maßnahme im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 hat der Fachausschuss gegenüber dem zuständigen Rehabilitationsträger eine Stellungnahme dazu abzugeben, ob 1.die Teilnahme an einer anderen oder weiterführenden beruflichen Bildungsmaßnahme oder2.eine Wiederholung der Maßnahme im Berufsbildungsbereich oder3.eine Beschäftigung im Arbeitsbereich der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einschließlich einem Integrationsprojekt (§ 132 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch)zweckmäßig erscheint. 2Das Gleiche gilt im Falle des vorzeitigen Abbruchs oder Wechsels der Maßnahme im Berufsbildungsbereich sowie des Ausscheidens aus der Werkstatt. 3Hat der zuständige Rehabilitationsträger die Leistungen für ein Jahr bewilligt (§ 40 Abs. 3 Satz 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch), gibt der Fachausschuss ihm gegenüber rechtzeitig vor Ablauf dieses Jahres auch eine fachliche Stellungnahme dazu ab, ob die Leistungen für ein weiteres Jahr bewilligt werden sollen (§ 40 Abs. 3 Satz 3 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch). 4Im Übrigen gilt § 3 Abs. 3 entsprechend. Absatz 6 Sätze 1 und 2 neugefasst durch G vom 19. 6. 2001 (BGBl I S. 1046). Satz 3 eingefügt durch G vom 23. 4. 2004 (BGBl I S. 606); bisheriger Satz 3 wurde Satz 4.