Source: http://www.tfc-heusweiler.de/unser-verein/satzung/
Timestamp: 2019-02-16 21:22:20
Document Index: 334068471

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 6', '§ 3', '§ 26', '§ 10', '§ 14', '§ 42', '§ 1034', '§ 96']

tfc-heusweiler.de - Satzung
1. Der Verein führt den Namen "TFC Heusweiler 1962" und hat seinen Sitz in Heusweiler.
2. Der Verein versteht sich als Rechtsnachfolger des im August 1962 gegründeten Vereins TFC Heusweiler.
1. Zweck des Vereins ist es, seinen Mitgliedern sachgerechten Sport zu ermöglichen durch:
a) Organisation und Durchführung des Tischfußballspiels nach einheitlichen Regeln.
b) Wahrung, Förderung und Überwachung der sportlichen Disziplin innerhalb seines Wirkunsgbereiches.
2. Der Verein ist uneigennützig tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirt-schaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
3. Der Verein ist Mitglied des Saarländischen Tischfußballverband (STFV).
4. Der Verein ist bestrebt, den Gemeinschaftsgeist und die Sportkameradschaft durch freiwillige Unterordnung unter die geschriebenen und ungeschriebenen sportlichen Gesetze zu fördern.
5. Der Verein vertritt die gemeinschaftlichen Interessen seiner Mitglieder und Anhänger von allgemeiner und grundsätzlicher Bedeutung gegenüber der Öffentlichkeit, allen Nehörden, Verbänden und Organisationen.
6. Der Verein ist auch um außersportliche Freizeitgestaltung bemüht und versteht sich als Bildungsgemeinschaft für seine Mitglieder.
1. Der Verein nimmt den zum Mitglied auf, der Ziele und Aufgaben des Vereins mit zu tragen bereit ist. Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, kann auf Antrag des Betroffenen die nächste Mitgliederversammlung über den Aufnahmeantrag neu entscheiden. Diese entscheidet endgültig.
a) Aktive Mitglieder, die regelmäßig Sport treiben, d. h . am Spielbetrieb teilnehmen oder aktiv in der Vereinsführung tätig sind.
b) Passive Mitglieder die bereit sind, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen die Aufgaben des Vereins zu fördern.
c) Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Sie werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschläge des Vorstandes ernannt.
1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder durch Auflösung des Vereins.
a) Der Austritt aus dem Verein ist schriftlich gegenüber dem ersten Vorsitzenden des Vereins zu erklären und zu jedem Zeitpunkt möglich, dies entbindet das Mitglied jedoch ausdrücklich nicht von der Zahlung noch aus- oder anstehender Beitragszahlungen. Ferner hat das Mitglied dem Verein, zur Ausführung des Sports zur Verfügung gestellte Utensilien (z. Bsp. Trikots), unverzüglich zurück zu geben.
b) Ein Mitglied kann nur aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Satzung oder erheblich gegen die Grundsätze, Interessen oder Ordnungen des Vereins verstößt, insbesondere die Beschlüsse der Mitgliederversammlung nicht beachtet, oder sich grob unsportlich verhält.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit nach vorheriger Anhörung des auszuschließenden Mitglieds. Der Beschluss ist innerhalb von 14 Tagen dem Betroffenen unter Angabe der Gründe zuzustellen. Auf Antrag des Betroffenen kann die nächste Mitgliederversammlung über den Ausschluss neu entscheiden.
Bis zur Verhandlung seines Antrages bei der Mitgliederversammlung ruhen alle Vereinsrechte. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Antrag mit einfacher Mehrheit und endgültig.
c) Löst sich der Verein auf, so endet automatisch die Mitgliedschaft.
a) Die Beiträge und alle hiermit verbundene Modalitäten werden durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgesetzt. Diese ist auch berechtigt, die Erhebung außerordentlicher Beschlüsse festzusetzen.
b) Laut Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06. Januar 2015 beträgt der Jahresbeitrag 50,00 €.
c) Laut Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24. November 1991 wird der Mitgliedsbeitrag eines passiven weiteren Familienangehörigen (Ehepartner) auf 50 % des ordentlichen Beitrages festgeschrieben.
d) Laut Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21. November 2005 werden die Beiträge für Schüler und Auszubildende wie folgt geregelt:
Schüler ohne Einkommen - beitragsfrei
Auszubildende - 50 %
e) Ehrenmitglieder, Ehrenvorsitzender und fördernde Mitglieder i. S. d. § 3 Abs. 2d dieser Satzung sind von der Entrichtung der Beiträge befreit.
2. Die Rechte des Mitglieds ruhen, wenn es länger als 6 Monate mit seine Beitragszahlungen schuldhaft in Verzug ist.
§ 6 - Wahl- und Stimmrecht
1. Wahl- und stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied i. S. d § 3 dieser Satzung.
2. Wählbar ist jedes Vereinsmitglied nach vollendetem 18. Lebensjahr.
1. Für jedes Geschäftsjahr ist eine Jahresabrechnung durch den Vorstand aufzustellen. Geschäftsjahr ist grundsätzlich das Kalenderjahr. Durch Terminsetzung der Mitgliederversammlung ist die Jahresabrechnung auf den Zeitraum zwischen zwei Mitgliederversammlungen zulässig.
2. Der Kassenwart ist dem Vorstand und der Mitgliederversammlung für die ordnungsgemäße Führung der Kasse des Vereins verantwortlich.
3. Der Verein hat zum Zwecke der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und der Erhaltung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Vereinsgelder auf Festgeldkonten und / oder auf Sparbüchern angelegt. Außerdem ist zur Abwicklung der kurzfristigen Finanzgeschäfte ein Girokonto angelegt. Verfügungsberechtigt über die Festgeldkonten und die Sparbücher ist gemäß Beschluss der Generalversammlung vom 02. Dezember 1998 der Vorstand in einer Mehrheit von drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder.
Den Verfügungsbeschluss haben die Mitglieder, eingeteilt in die Rubriken Ja / Nein / Enthaltung zu unterzeichnen.
Allein verfügungsberechtigt über das Girokonto sind gemäß Beschluss der Generalversammlung vom 02. Dezember 1998 folgende Vereinsmitglieder:
4. Gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 16. Januar 2013 wird dem jeweils gewählten Spielführer zu Beginn der Saison zur Deckung von Ausgaben ein Betrag in Höhe von 100,00 € vom Kassierer überreicht. Dieses Geld steht den Mannschaften zur freien Verfügung.
1. Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung
1. und 2. Spielführer der gemeldeten Mannschaften
2. Die Mitglieder des Vorstandes werden, mit Ausnahme der Spielführer welche auf Dauer von einem Jahr gewählt werden, von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig.
3. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeder von ihnen ist ohne den anderen berechtigt, den Vorstand zu vertreten. Für das Innenverhältnis wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur vetretungsberechtigt ist, wenn der Vorsitzende verhindert ist.
4. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei Vor-standsmitglieder es beantragen. Die Vorstandssitzung ist vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich, persönlich oder fern-mündlich einzuberufen.
5. Der Vorstand beschließt, soweit diese Satzung nichts anderes vorsieht, mit mindestens 4 Vor-standsmitgliedern. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
6. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes vor Ablauf der Amtsperiode wird eine Neuwahl für den Rest der Amtsperiode in der nächsten Mitgliederversammlung vorgenommen. Der Vorstand ist jedoch berechtigt, bis zur Neuwahl ein Mitglied kommissarisch zu berufen.
7. Außer der in der Satzung ausdrücklich genannten gehören die folgenden Aufgaben in die Verantwortung des Vorstandes:
die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Behandlung von Anregungen der Mitglieder.
die Bewilligung von Ausgaben, sofern dies nicht anders geregelt ist.
die Planung, Organisation und Durchführung von Vereinsaktivitäten.
8. Alle Vorstandsmitglieder sind verpflichtet und mitverantwortlich für die Verwirklichung der Ziele und Aufgaben des Vereins. Die Aufgaben des Vorstandes werden durch seine Mitglieder grundsätzlich ehrenamtlich erledigt.
9. Die Aufgaben der Vorstandsmitglieder sind im Einzelnen:
b) Der stellvertretende Vorsitzende unterstützt den Vorsitzenden bei der Erfüllung seiner Aufgaben und vertritt ihn im Verhinderungsfall.
c) Dem Spielführer obliegt die Erstellung der Mannschaftsaufstellung zu den jeweiligen Verbands- und Freundschaftsspielen. Er gibt Anweisungen zum organisatorischen Ablauf und Taktik dieser Spieleund führt insbesondere die unerfahrenen Spieler durch seine Vorbildfunktion zu einem erfolgreichen Spiel. Der Spielführer ist für die formgerechte Erstellung der Spielberichte, deren Weiterleitung an den Klassenleiter und Archivierung der Abschriften verantwortlich.
d) Der stellvertretende Spielführer unterstützt den Spielführer bei der Erfüllung seiner Aufgaben und vertritt ihn im Verhinderungsfall.
e) Der Schriftführer führt den Schriftwechsel des Vereins, fertigt die Protokolle und Einladungen und führt die Mitgliederliste des Vereinsarchivs.
f) Der Kassierer verwaltet die kasse und stellt den Jahresabschluss auf. Die Kasse wird von zwei gewählten Kassenprüfern unter Vorlage der Bücher und Belege geprüft.
§ 10 - Hilfsorgane
1. Als Hilfsorgane ohne Vorstandszugehörigkeit werden von der Mitgliederversammlung gewählt:
a) Die Spielwarte sind für den ordnungsgemäßen Zustand und die regelmäßige Wartung der Spielgeräte verantwortlich.
b) Die Kassenprüfer haben sich vor Ablauf der Rechnungsperiode mit dem Kassierer über einen Prüftermin zu einigen. Sie erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung die Entlastung des Kassierers.
Der Kassenprüfer werden grundsätzlich für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Es ist jedoch durch den Turnus der Wahl sicherzustellen, dass nicht dieselben Kassenprüfer zwei aufeinanderfolgende Jahre prüfen.
c) Der Pressewart hat die Öffentlichkeitsarbeit in Absprache bzw. nach Informationen des Vorstandes zu erledigen. Diese Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet Veröffentlichungen im Gemeindeboten und sonstigen Presseberichten. Ebenso ist er verantwortlich für die Gestaltung und Pflege der Homepage des TFC Heusweiler.
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitglieder-versammlung.
2. Mindestens einmal im Jahr, möglichst nach Beendigung der laufenden Verbandssaison, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
wenn es ein Drittel der Mitglieder schriftlich (Unterschriftenliste), unter Angaben von Gründen, beim Vorsitzenden beantragen.
4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung geschieht durch den Vorstand mit einer Frist von 10 Tagen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung.
5. Anträge auf Änderung der Satzung müssen schriftlich mit Begründung, spätestens 3 Tage vor dem Tagungstermin, beim Vorsitzenden eingereicht werden.
6. Antragsberechtigt sind die Mitglieder und der Vorstand.
7. Die Mitgliederversammlung ist, soweit diese Satzung nichts anderes besagt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitgliedern beschlussfähig.
8. Die Mitgliederversammlung beschließt über alle den Verein berührenden Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung. Sie ist berechtigt, Beschlüsse des Vorstandes zu überprüfen und aufzuheben.
9. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Satzung, Beiträge, Wirtschaftsführung und Ehrenordnung des Vereins. Sie nimmt den jährlichen Tätigkeitsbericht und die Jahresrechnung des Vorstandes entgegen und fasst über ihn Beschluss. Sie beschließt über die Entlastung des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung tätigt die Wahlen. Sie kann die Bestellung des Vorstandes widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit.
10. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Stimmengleichheit bedeutet grundsätzlich Ablehnung.
11. Der 1. und 2. Vorsitzende werden in je einem besonderen Wahlgang mit absoluter, die anderen Vorstandsmitglieder gegebenenfalls gemeinsam mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.
Wenn bei der Wahl des 1. oder 2. Vorsitzenden die absolute Stimmenmehrheit nicht auf eine Person entfällt, findet eine Stichwahl unter den beiden Personen statt, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten. Die Wahl des 1. Vorsitzenden findet unter der Leitung eines von der Versammlung gewählten Versammlungsleiters statt. Die Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder leitet der 1. Vorsitzende.
12. Die Mitgliederversammlung kann Änderungen der Satzung nur mit einer Stimmenmehrheit von zwei Drittel der anwesenden Stimmen beschließen.
1. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
1. Die Auflösung kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt "Auflösung des Vereins" stehen.
2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederver-sammlung darf nur erfolgen, wenn es:
der Vorstand mit einer Mehrheit von zwei Drittel aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder
mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder die Auflösung schriftlich neim Vorsitzenden gefordert haben.
3. Der Beschluss der Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der Stimmberechtigten gefasst werden. Sind in der ersten Mitgliederversammlung nicht mindestens drei Viertel aller Stimmberechtigten erschienen, so ist binnen 4 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen, in welcher der Auflösungsbeschluss mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Stimmberechtigten gefasst werden kann.
4. Im Falle der Auflösung des Vereins sind die Mitglieder verpflichtet, die ordentlichen Beiträge für das laufende Vierteljahr sowie die bereits umgelegten außerordentlichen Beiträge an die mit der Abwicklung der Geschäfte des Vereins Beauftragten zu zahlen.
5. Das Vereinsvermögen ist zunächst zur Erfüllung der laufenden Verbindlichkeiten zu verwenden. Über die Verwendung des hiernach verbleibenden Vermögens beschließt die Mitgliederversammlung.
§ 14 - Austritt aus dem STFV
1. Der Austritt aus dem STFV kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt "Austritt des Vereins aus dem STFV" stehen.
der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Viertel seiner Mitglieder beschlossen hat, oder
mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder den Austritt schriftlich beim Vorsitzenden gefordert haben.
3. Der Beschluss auf Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der Stimmberechtigten gefasst werden. Sind in der ersten Mitgliederversammlung nicht mindestens drei Viertel aller STimmberechtigten erschienen, so ist binnen 4 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen, in welcher der Austrittsbeschluss mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Stimmberechtigten gefasst werden kann.
1. Der Verein ist für den Schaden verantwortlich, den der Vorstand, ein Mitglied des Vorstandes oder ein anderer satzungsgemäß berufener Vertreter, durch eine Art in Ausführung der ihm zustehenden Verrichtung begangene, zum Schadensersatz verpflichtende Handlung, einem Dritten zufügt.
1. Bei Streitigkeiten, welche zwischen den Mitgliedern untereinander oder zwischen den Mitgliedern und dem Verein oder seiner Organe über die Auslegung oder die Gültigkeit der Satzungsschrift oder den Vollzug von Mitgliederversammlungs-beschlüssen entstehen, entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges ein Schiedsgericht, soweit nicht im Gesetz oder in der Satzung etwas anderes bestimmt ist.
2. Das Schiedsgericht besteht aus zwei Schiedsrichtern und einem Obmann. Mit der Anzeige einer Partei, dass sie das Schiedsgericht anrufen wolle, ist die Benennung eines Schiedsrichters binnne zwei Wochen zu verbinden. Mehrere untereinander einige Parteien gelten als eine Partei. Kommt die andere Partei dieser Pflicht nicht nach, so ist der Präsident des STFV zu ersuchen, den zweiten Schiedsrichter zu benennen. Entsprechendes gilt, wenn ein bereits ernannter Schiedsrichter wegfällt.
3. Die beiden Schiedsrichter bestimmen übereinstimmend den Obmann. Dieser muss die Befähigung zum Richteramt haben,. Kommt eine einigung innerhalb drei Wochen nach Ernennung des zweiten Schiedsrichtern nicht zustande, so haben die Schiedsrichter den Landgerichtspräsidenten in Saarbrücken um die Benennung eines geeigneten Obmanns zu ersuchen.
4. Für die Ablehnung der Schiedsrichter oder des Obmanns gelten die Vorschriften des § 42 Zivilprozessordnung über die Ablehnung eines Richters entsprechend. Ein Schiedsrichter oder Obmann its insbesondere dann als befangen anzusehen, wenn sie zu einer der Parteien in einem ständigen Geschäftsverhältnis stehen.
5. Das Schiedsgericht entscheidet unter dem Vorsitz des Obmannes, die beiden Schiedsrichter sollen ihre Stellungnahme zuerst abgeben. Im Übrigen sind für das Verfahren vor dem Schiedsgericht die Vorschriften der §§ 1034 ff der Zivilprozessordnung maßgebend. Das Schiedsgericht entscheidet endgültig. Es entscheidet auch über den Streitwert und darüber, wer die Kosten des Verfahrens trägt. Vor der Festsetzung des Streitwertes muss den Parteien aber Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Das Schiedsgericht hat nach materiell geltendem Recht zu entscheiden. Es entscheidet mit einfacher Mehrheit, notfalls gilt § 96 GVG.
1. Diese Satzung tritt mit dem Tage der Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.
Diese Satzung wurde einstimmig durch die Mitgliederversammlung vom 24. November 1991 unter Anwesenheit folgender stimmberechtigter Mitglieder angenommen:
Bernarding Joachim. Comes Detlev, Diehl Rainer, Graus Engelbert, Hoffmann Horst, Klein Christoph, Klein Detlef, Kneip Gerhard, Lentes Klein Astrid, Löw Jörg, Neufang Eric, Peuser Dieter, Schäfer Gerd, Scherer Karl, Wagner Norbert, Wahlmann Harald, Weis Veit, Zimmer Reiner