Source: http://www.landeskunde.at/index.php?option=com_content&task=view&id=12&Itemid=33
Timestamp: 2018-05-27 12:01:41
Document Index: 390598462

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 9', '§ 11']

Statuten der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde
§ 1: Name, Sitz, Tätigkeitsbereich und Vereinsjahr
Der Verein führt den Namen „Gesellschaft für Salzburger Landeskunde“.
Er hat seinen Sitz in Salzburg und erstreckt seine Tätigkeit auf die gesamte Welt.
Das Vereinsjahr dauert jeweils vom 25. September bis zum 24. September des kalendarischen Folgejahres.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung der Kunde vom Land Salzburg und seinen Bewohnern mit Rücksicht auf Gegenwart und Vergangenheit.
a) Zusammenkünfte der Mitglieder zu wechselseitigen Mitteilungen und Besprechungen;
b) Sammlung gedruckter und schriftlicher Beiträge, Veranstaltungen sowie Unterstützung wissenschaftlicher und
gemeinnütziger Forschungen über Landeskunde;
c) Veröffentlichung über Gegenstände der Landeskunde durch Druck und digitale Medien;
d) Vorträge über Landeskunde, Führungen und Exkursionen
e) Verkehr mit Vereinigungen verwandten Zwecks.
d) Verkaufserlöse
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Unterstützende Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Korrespondierende Mitglieder haben sich durch besondere wissenschaftliche Leistungen um die Salzburger Landeskunde verdient gemacht. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
Die Ernennung zum korrespondierenden Mitglied oder Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung.
Der Austritt kann nur zum Ende des Vereinsjahres (24. September) erfolgen.
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als neun Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
Die Aberkennung der korrespondierenden Mitgliedschaft oder Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Mitgliederversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verlangen.
Die Mitglieder sind in der Mitgliederversammlung vom Vorstand unter Einbindung der Rechnungsprüfer über den geprüften Rechnungsabschluss zu informieren.
Die ordentlichen und unterstützenden Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), der
Beirat (§ 14), die Rechnungsprüfer (§ 15) und das Schiedsgericht (§ 16).
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a–c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. d).
Gültige Beschlüsse — ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung — können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der/die Präsident/Präsidentin, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses
e) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für unterstützende Mitglieder;
f) Verleihung und Aberkennung der korrespondierenden Mitgliedschaft und der Ehrenmitgliedschaft;
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten/der Präsidentin und dessen/deren Stellvertreter/in, dem/der Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie dem/der Kassier/in und Stellvertreter/in sowie mindestens vier weiteren Mitgliedern.
Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Be.stellung des neuen Vorstands bzw Vorstandsmitglieds in Kraft.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
a) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender
b) Erstellung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
c) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit.
a–c dieser Statuten;
d) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften
f) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und unterstützenden Mitgliedern;
Der/die Präsident/Präsidentin vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des/der Präsidents/Präsidentin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Präsidents/Präsidentin und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung des/der Präsidenten/Präsidentin oder dessen/deren Stellvertreter/in und eines anderen Vorstandsmitglieds.
Bei Gefahr im Verzug ist der/die Präsident/Präsidentin berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Der/die Präsident/Präsidentin führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand.
Den weiteren Mitgliedern des Vorstands können durch Beschluss des Vorstands besondere Aufgaben zugeteilt werden.
Der Beirat berät den Vorstand in wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten.
Die Mitglieder des Beirats werden vom Vorstand aus dem Kreis der Mitglieder mit einfacher Mehrheit gewählt bzw. enthoben.
Der Beirat tritt wenigstens ein Mal jährlich auf Einladung des/der Präsidenten/Präsidentin zu einer Sitzung zusammen.
Die Bestimmungen des § 11 Abs. 3–8 gelten sinngemäß für den Beirat.
Zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ — mit Ausnahme der Mitgliederversammlung — angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Präsidenten ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Präsidenten binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Präsidenten innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ — mit Ausnahme der Mitgliederversammlung — angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.