Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F20-11-2001-I_626-2000
Timestamp: 2016-10-27 22:52:11
Document Index: 56778492

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 135', 'Art. 152', 'BGE']

I 626/00 (20.11.2001)
I 626/00 Gr
Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Spira und Bundesrichterin
Widmer; Gerichtsschreiber Arnold
M.________, 1941, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
A.- M.________, geb. 1941, meldete sich am 17. November 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rungen in medizinischer und beruflicherwerblicher Hinsicht verneinte die IV-Stelle des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 23. Juni 1999 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen sowie eine Rente der Invalidenversicherung.
B.- Die dagegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 20. September 2000).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren um Zusprechung einer ganzen, eventuell einer halben Invalidenrente erneuern; subeventuell beantragt er eine erg�nzende psychiatrische Abkl�rung. Ferner ersucht er um unentgeltliche Verbeist�ndung.
1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) und die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
2.- a) Die Vorinstanz ist in einl�sslicher und sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Akten - insbesondere gest�tzt auf die Gutachten des Spitals X., Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin, vom 12. Oktober 1998 sowie des Dr. med. D.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie vom 3. Februar 1999 - zum �berzeugenden Schluss gelangt, dass der Beschwerdef�hrer bez�glich aller T�tigkeiten zu 100 % arbeitsf�hig ist, bei denen er keine stereotypen �berkopfarbeiten oder schwerste k�rperliche Arbeiten verrichten muss.
Die R�ge, dem Gutachten des Dr. med. D.________ komme nur verminderte Beweiskraft zu, wurde bereits durch das kantonale Gericht widerlegt. Es wird auf die entsprechenden Erw�gungen verwiesen. Im Hinblick auf das neue Vorbringen, der Psychiater habe eine Psychose verneint, das Vorliegen einer Depression indes nicht gepr�ft, ist zu erg�nzen, dass die fach�rztliche Beurteilung den psychischen Gesundheitszustand in seiner Gesamtheit zum Gegenstand hatte. Dr. med.
D.________ verneinte im Rahmen des "Psychostatus/Psychische(n) Befund(es)" u.a. ausdr�cklich "hinsichtlich der Affektivit�t (einen) psychopathologisch relevanten Befund" sowie "Hinweise auf eine klinisch relevante Depression i.S.
einer Major Depression". Aus psychiatrischer Sicht liege, so die entsprechende, unmissverst�ndliche spezial�rztliche Stellungnahme, keine verminderte Arbeitsf�higkeit vor (zu den Aufgaben des Arztes bei der Invalidit�tsbemessung:
BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen). Es sind damit auch letztinstanzlich keine weiteren Beweisvorkehren angezeigt.
b) In erwerblicher Hinsicht besteht weder nach den Akten noch der Vorbringen der Parteien wegen Anlass, auf das von der Vorinstanz ermittelte hypothetische Einkommen ohne Invalidit�t (Valideneinkommen) von Fr. 62'815.- f�r das Jahr 1999 zur�ckzukommen (vgl. BGE 110 V 53 Erw. 4b).
Die IV-Stelle hat sich f�r die Bestimmung des hypothetischen Einkommens nach Eintritt der Invalidit�t (Invalideneinkommen) auf mehrere Arbeitsplatzdokumentationen (DAP) abgest�tzt und ein Einkommen von Fr. 43'430.- im Jahre 1999 ermittelt. Nachdem der Beschwerdef�hrer seit September 1997 (Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses mit der Fabrik S.________) keiner Erwerbst�tigkeit mehr nachgeht, ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz - zwar nur im Rahmen einer Plausibilit�tspr�fung - auf die Tabellenl�hne zur�ckgriff (vgl. das vom kantonalen Gericht zitierte Urteil A. vom 9. Mai 2000, zwischenzeitlich publiziert in BGE 126 V 76 Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen). Ob und in welchem Ausmass ein behinderungsbedingter Abzug (vgl.
BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa bis cc) vom statistischen Tabellenlohn von j�hrlich Fr. 54'777.- (Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 1996 S. 17, Anforderungsniveau 4, M�nner, aufgerechnet auf 41,9 Wochenstunden, unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 1999) vorzunehmen ist, kann offen bleiben. Selbst bei einem maximal zul�ssigen Abzug von 25 % - und damit einem Invalideneinkommen von Fr. 41'082.- - resultierte in Gegen�berstellung mit dem - unbestrittenen - Valideneinkommen von Fr. 62'815.- ein rentenausschliessender Invalidit�tsgrad von 34,6 %.
3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG abgewiesen. Bei diesem Verfahrensausgang kann dem Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung nicht entsprochen werden (Art. 135 in Verbindung mit Art. 152 OG; BGE 125 II 275 Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c mit Hinweis).
IV.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Ausgleichskasse des Kantons Z�rich und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung