Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%202001,%20103
Timestamp: 2019-04-25 11:32:26
Document Index: 351920682

Matched Legal Cases: ['§ 13', 'BGH', '§ 307', '§ 307', '§ 823', '§ 254', '§ 839', '§ 9', '§ 1578', '§ 1581', '§ 1579', '§ 1', '§ 1587', '§ 1587', '§ 1587', '§ 1587', 'BGH', '§ 3', '§ 3', '§ 1629', '§ 727', '§ 767', '§ 1353', '§ 10', '§ 20', '§ 204']

Rechtsprechung: OLG-Report 2001, 103 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Karlsruhe, 14.09.2000 | OLG Köln, 01.12.2000 | OLG Naumburg, 23.11.1999 | OLG Celle, 09.11.2000 | OLG Stuttgart, 19.03.2001 | OLG Schleswig, 18.05.2001 | OLG Frankfurt, 15.03.2001 | OLG Brandenburg, 02.05.2001 | OLG Stuttgart, 23.10.2000 | OLG Bremen, 26.01.2001 | OLG Saarbrücken, 13.10.2000 | OLG Frankfurt, 12.07.2000
Irreführende Werbung für ein Computerprogramm (Programmsperre)
Unlauterer Wettbewerb; Irreführende Angaben; Software; Registrierungszwang; Programmsperre
GRUR 2001, 1184 (Ls.)
MMR 2001, 395
OLG Karlsruhe, 14.09.2000 - 2 UF 7/00
Ausbildungsunterhalt - Unterhaltsanspruch für zweite Ausbildung - Ausbildungsgang: Realschule, Lehre, Fachoberschule, Fachhochschule
Ausbildungsunterhalt; Unterhaltsanspruch für zweite Ausbildung; Ausbildungsgang: Realschule, Lehre, Fachoberschule, Fachhochschule
Ausbildungsunterhalt; Unterhaltsanspruch für zweite Ausbildung; Ausbildungsgang; Realschule; Lehre; Fachoberschule; Fachhochschule
Familienrecht - Ausbildungsunterhalt - Studienbeginn ausnahmsweise auch noch mit 25 Jahren
FamRZ 2001, 852 (Ls.)
OLG Köln, 01.12.2000 - 6 U 63/00
AGBG §§ 13, 8, 9 ff.
Berufung; Aussicht auf Erfolg; Klausel; Fernabsatzvertrag; Verbraucherrecht
Unzulässige AGB-Klausel im Mobilfunkbereich
LG Köln, 08.03.2000 - 26 O 122/99
BGH, 03.05.2001 - III ZR 9/01
MMR 2001, 260 (Ls.)
In diesen engen Bereich fällt die streitige Klausel a) nicht; auch ohne Verfall des Guthabens könnte der wesentliche Vertragsinhalt mit den Hauptleistungspflichten der Parteien bestimmt werden (vgl. OLG Köln, NJOZ 2001, 1611, 1613;… Köhler aaO S. 221).
Der Sache nach bedeutet die Klausel a) die Statuierung einer Mindestumsatzverpflichtung, die allerdings gerade nicht als solche ausgewiesen, sondern verschleiert wird, was dem Transparenzgebot (§ 307 Abs. 1 Satz 2 BGB) insbesondere im Hinblick darauf zuwiderläuft, dass das betreffende Mobilfunkangebot als "Prepaid"-Angebot (vgl. Anlage K 2) ohne Grundgebühr und ohne festgelegten Mindestumsatz beschrieben wird (vgl. auch OLG Köln, Urt. v. 01.12.2000 - 6 U 63/00 = NJOZ 2001, 1611, 1613 ff.;… Köhler aaO S. 224).
Zu Recht ist das Landgericht ferner zu dem Ergebnis gelangt, dass die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten enthaltene Klausel b) ("Mit Beendigung des Vertrags verfällt ein etwaiges Restguthaben auf dem Guthabenkonto, es sei denn, O. hat den Vertrag aus nicht vom Kunden zu vertretenden Gründen gekündigt, oder der Kunde hat den Vertrag aus von O. zu vertretenden Gründen gekündigt.") gemäß § 307 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirksam ist (im Ergebnis ebenso OLG Köln NJOZ 2001, 1611, 1613 f. bezüglich der Klausel "Im Zeitpunkt der Beendigung des Vertragsverhältnisses auf dem Guthabenkonto bestehende Guthaben verfallen, es sei denn, die Beendigung des Vertragsverhältnisses erfolgt durch T-Mobil aus nicht vom Kunden zu vertretenden Gründen, durch den Kunden aufgrund eines von T-Mobil zu vertretenden Umstandes oder durch den Kunden gem. Ziff. 13.2 dieser Bedingungen.").
Der Antrag der Beklagten, den Wert ihrer Beschwer aus dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 1. Dezember 2000 - 6 U 63/00 - auf mehr als 60.000 DM festzusetzen, wird zurückgewiesen.
OLG Düsseldorf, 05.12.2006 - 20 U 182/05
Kein Erstattungsanspruch von Akquisitionsguthaben bei Beendigung eines …
Die von der Klägerin erwähnte Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln vom 01.12.2000 (NJOZ 2001, 1611) betrifft eine andere Fallgestaltung.
Straßenverkehrssicherungspflicht; Schuldhafte Verletzung einer Amtspflicht; Mitverschulden
BGB § 823 § 254 Abs. 1 § 839
Umfang der Straßenverkehrssicherungspflicht hinsichtlich in den Luftraum über der Straße hineinragender Äste von Straßenbäumen
LG Stendal, 17.12.1998 - 21 O 272/98
OLG Brandenburg, 28.06.2011 - 2 U 16/10
Verkehrssicherungspflicht: Beschädigung eines auf der Straße parkenden Fahrzeugs …
31 Allgemein gibt es für den Umfang der Verkehrssicherungspflicht in Bezug auf Bäume, die in den Luftraum einer Straße hineinragen, keine für jeden Fall geltenden Grundsätze (OLG Naumburg, Urteil vom 23. November 1999, Az. 9 U 19/99, Rdnr. 8; zitiert nach juris).
Auch das Interesse an der Erhaltung alten Baumbestandes an öffentlichen Straßen ist mit in Betracht zu ziehen (OLG Naumburg, Urteil vom 23. November 1999, Az. 9 U 19/99, Rdnr. 16; zitiert nach juris).
Lediglich das durch die Mangelbeseitigung zu erreichende Ziel, der geschuldete Erfolg, ist möglichst genau anzugeben (OLG Celle OLGRep 2001, 103; OLG München NJW-RR 1988, 22).
OLG Naumburg, 21.05.2013 - 1 U 132/12
Amtspflichtverletzung: Verkehrssicherungspflicht eines Bundeslandes für …
15 1. Unter Berücksichtigung des Urteils des 9. Senats des OLG Naumburg (vom 23.11.1999 - 9 U 19/99 - [VRS 100, 261]; hier: zitiert nach juris) ist das beklagte Land verkehrsicherungspflichtig und damit zugleich passivlegitimiert.
Das heißt, sie erfasst nur solche Gefahren, die von der Straße selbst ausgehen, zum Beispiel weil Hindernisse durch Naturgewalten auf die Straße gelangt sind (OLG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 23.11.1999 - 9 U 19/99, juris, Rn. 7; Hengst/Majcherek, § 9 Nr. 2.4.7.1; Schneider, Haftungsfragen im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit von Bäumen, VersR 2007, 743, 753).
OLG Celle, 09.11.2000 - 14 U 35/00
Urteilstenor bei Zug-um-Zug-Verurteilung gegen Nachbesserung; Beschreibung der Mängel und des Soll-Zustandes
Prüfung der Nachbesserung durch Sachverständigen
Zurückbehaltungsrecht; Mangel; Feuersicherheit; Nachbesserungsleistung ; Brandschutzbestimmungen ; Urteilstenor
Bestimmung einer Nachbesserungsleistung im Urteil und deren Vollstreckung (IBR 2004, 1098)
LG Hannover - 2 O 345/94
MDR 2001, 686
OLG Stuttgart, 19.03.2001 - 17 WF 31/01
Unterhalt - vereinfachtes Verfahren - Einwendungen - Korrekturklage
Vereinfachtes Verfahren; Unterhalt; Minderjähriger; Einwendungen; Festsetzungsbeschluss
Kindesunterhalt - Vereinfachtes Verfahren und Leistungsunfähigkeit: Erstmaliger Einwand in der Beschwerde unzulässig
AG Waiblingen, 03.01.2001 - 3 FR 255/00
FamRZ 2002, 32
OLG Schleswig, 18.05.2001 - 10 UF 163/00
Unterhalt des Kindes - Maßstäbe
Unterhaltsanspruch; Kind; Luxus
AG Wipperfürth, 22.02.1991 - 10 F 46/90
AG Ratzeburg, 30.07.1999 - 3 F 92/99
BGB 1578, 1581
BGB § 1578 § 1581
Unterhaltsrechtliche Bewertung einer Abfindung aus einem Arbeitsverhältnis; Anspruch auf Trennungsunterhalt und Nachehelichenunterhalt; Einwand der Verwirkung von Unterhaltsansprüchen § 1579 Nr.4 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB)
AG Frankfurt/Main, 14.12.1999 - 35 F 1310/97
In diesem Fall ist der verbliebene Teil der Abfindung nicht zu dem neuen Arbeitseinkommen hinzuzurechnen, sondern verbleibt dem Unterhaltspflichtigen als gewöhnliches Vermögen (OLG Frankfurt, OLGR 2001, 262;… Wendl/Dose, a.a.O., § 1, Rz. 72).
Durchführung des Versorgungsausgleichs nach dem Tod des Verpflichteten; Prozessfortführung durch die Erben; Grobe Unbilligkeit des Versorgungsausgleichs; Ausgleich angleichungsdynamischer Rentenanwartschaften
Auswirkungen des Todes des ausgleichspflichtigen Ehegatten während des Beschwerdeverfahrens; (Teil-)Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen grober Unbilligkeit bei langer Trennungszeit
AG Senftenberg - 32 F 93/96
NJW 2002, 1208 (Ls.)
NJW-RR 2002, 217
FamRZ 2002, 756
Hat eine Versorgungsgemeinschaft wegen langer Trennungszeit nicht mehr bestanden, kann eine Korrektur des Versorgungsausgleichs deshalb unter Billigkeitsgesichtspunkten gerechtfertigt sein (h.M., vgl. OLG Köln Beschluss vom 10. Juli 2003 - 21 UF 251/02 - veröffentlicht bei juris; OLG Brandenburg FamRZ 2002, 756 f. und 1998, 682, 683; OLG Karlsruhe FamRZ 2001, 1223; OLG Celle FamRZ 2001, 163, 164; OLG Hamm FamRZ 2000, 160, 161; KG FamRZ 1997, 31 f.; OLG Düsseldorf FamRZ 1993, 1322, 1323 f.; OLG München FamRZ 1985, 79 f.;… MünchKomm/Dörr BGB 4. Aufl. § 1587 c Rdn. 30;… Johannsen/Henrich/Hahne Eherecht 4. Aufl. § 1587 c BGB Rdn. 23;… Staudinger/Rehme BGB 2003 § 1587 c Rdn. 44;… Wick Der Versorgungsausgleich Rdn. 255; a.A. Erk/Deisenhofer FamRZ 2003, 134, 136).
Nach dem Grundgedanken des Versorgungsausgleichs als beiderseitiger Alterssicherung könne daher eine lange Trennungszeit einen zumindest teilweisen Ausschluss des Versorgungsausgleichs nach § 1587 c Nr. 1 BGB rechtfertigen (BGH, Entscheidung vom 19.5.2004 - XII ZB 14/03 - FamRZ 2004, 1181; Entscheidung vom 29.3.2006 - XII ZB 2/02 - FamRZ 2006, 769; ebenso etwa OLG Köln, Beschluss vom 10.7.2003 - 21 UF 251/02; OLG Brandenburg FamRZ 2002, 756 und 1998, 682; OLG Karlsruhe FamRZ 2001, 1223; OLG Celle FamRZ 2001, 163; OLG Hamm FamRZ 2000, 160; KG FamRZ 1997, 31; OLG Düsseldorf FamRZ 1993, 1322; OLG München FamRZ 1985, 79).
OLG Brandenburg, 29.01.2003 - 9 UF 272/01
Zum Anspruch auf Versorgungausgleich, Berücksichtigung der Witwenrente und der …
Bei Auffüllbeträgen, die gezahlt werden, weil der Versicherte bereits zu DDR-Zeiten eine Rente bezogen hat (…vgl. Soergel-Lipp/Schmeiduch, BGB, 13. Aufl. 2000, § 3 VAUG, Rn. 25, Gotsche, Die Praxis des Versorgungsausgleichs in den neuen Bundesländern, FamRZ 2002, 1235, 1237), handelt es sich um statische Anrechte, die gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 6 und 7 VAUG dem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich vorbehalten sind (OLG Thüringen, FamRZ 2001, 627, OLG Brandenburg, OLG-Report 2001, 449, 451 sowie NJWE-FER 2001, 35, Gotsche, a. a. O., S. 1240 m. w. N. in Fn. 47).
OLG Stuttgart, 23.10.2000 - 15 WF 386/00
BGB § 1629 Abs. 3; ZPO § 727 § 767 Abs. 1
Vollstreckung von Unterhalt nach Volljährigkeit des unterhaltsberechtigten Kindes
Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Beschwerdefrist; Betreiben einer Vollstreckung in eigenem Namen als Rechtsnachfolgerin aufgrund der erfolgten Abtretung des Unterhaltsanspruchs
AG Schwäbisch Hall, 25.07.2000 - 2 F 609/99
OLG Bremen, 26.01.2001 - 4 UF 109/00
BGB § 1353 Abs. 1 S. 2; EStG § 10 Abs. 1 Nr. 1
Vorliegen einer rechtsmissbräuchlichen Klage bei angeblich zu spätem Verlangen der Zustimmung zum Realsplitting durch den Unterhaltsberechtigten
AG Bremen, 10.10.2000 - 58 F 1504/00
FamRZ 2001, 1371 (Ls.)
OLG Saarbrücken, 13.10.2000 - 5 W 259/00 - 95
Recht eines Betreuten auf informelle Selbstbestimmung bei internen verfahrensleitende Verfügungen im Genehmigungsverfahren vor dem Vormundschaftsgericht
AG Saarbrücken, 19.06.2000 - 10 XVII J 990/99
LG Saarbrücken, 02.08.2000 - 5 T 516/00
MDR 2001, 634
FGPrax 2001, 70
FamRZ 2001, 651
bb) Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung kann im Einzelfall als Recht im Sinne von § 20 Abs. 1 FGG angesehen werden (vgl. OLG Saarbrücken FamRZ 2001, 651 m. w. N.).
OLG Frankfurt, 12.07.2000 - 16 W 20/00
OLG Frankfurt, 23.07.2004 - 1 W 48/04
Selbstständiges Beweisverfahren: Nichtbetreiben des Verfahrens bei nicht …
Da für den - hier gegebenen - Fall des Nichtbetreibens des Verfahrens § 204 Abs. 2 Satz 2 BGB eine spezielle, detaillierte Regelung darüber enthält, an welche tatsächlichen Gegebenheiten in einem derartigen Fall anzuknüpfen ist, ist der Rechtssicherheit Genüge getan, ohne dass es einer Gleichstellung der Nichtzahlung eines Kostenvorschusses mit den dargestellten Beendigungsgesichtspunkten nach Erstattung des Sachverständigengutachtens bedarf (a.A. OLG Frankfurt, 16. ZivSen., Beschl. v. 12.07.2000 - 16 W 20/00 -, OLGR 2001, 103 auf der Grundlage des bis zum 31.12.2001 geltenden Verjährungsrechts).
LG Essen, 07.05.2004 - 4 OH 11/02
Vorschuss nicht gezahlt: Verfahrensbeendigung?
Nach Auffassung der Kammer führt das Nichtbetreiben eines selbständigen Beweisverfahrens durch Nichteinzahlung des Vorschusses zur Beendigung des selbstständigen Beweisverfahrens (vgl. OLG Frankfurt, OLGR Frankfurt 2001, 103; OLG Köln, NJW-RR 2000; 1777; OLG Celle, OLGR Celle 2000, 210).