Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZV%202010,%2034
Timestamp: 2019-04-23 05:35:50
Document Index: 181734081

Matched Legal Cases: ['§ 249', 'BGH', '§ 249', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

Rechtsprechung: NZV 2010, 34 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Frankfurt, 14.08.2009
Zur Erstattungspflicht der Kosten des Kostenvoranschlages
Verkehrsrecht - Unfall-Abrechnung nach Kostenvoranschlag - Sind auch Kosten für den Kostenvoranschlag erstatten?
Erstattung eines Kostenvoranschlags
Kostenvoranschlag; Bagatellschadensgrenze
Kostenvoranschlag: Versicherung muss zahlen - Leistungspflicht im Kfz-Bereich ist umstritten
NZV 2010, 34
AG Böblingen, 28.01.2014 - 2 C 2391/13
Dies entspricht aber nicht den Grundsätzen des Schadensersatzrechts im Bereich der Verkehrsunfallhaftung (vgl. LG Hildesheim vom 04.09.2009, Az 7 S 107/09 sowie Buhrmann/Heß/Jahnke/Janker, Straßenverkehrsrecht, § 249 Rnr. 144-146).
Vorliegend handelt es sich nicht um einen Bagatellschaden, der grundsätzlich zwischen Schadenshöhen von 500, 00 EUR und 750, 00 EUR angenommen werden kann (…vgl. dazu etwa BGH, Urt. v. 30.11.2004 - VI ZR 365/03; LG Hildesheim, Urt. v. 4.9. 2009 - 7 S 107/09).
AG Gronau, 27.09.2012 - 1 C 148/11
Schadenersatzanspruch des Unfallgeschädigten gegenüber dem Unfallverursacher
Solche Kosten sind, wenn anstelle eines teuren Gutachtens ein Kostenanschlag eingeholt wird, als Aufwand zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung als erforderlich und erstattungsfähig im Sinne des § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB zu ersetzen, da insofern der Geschädigte auch seine Schadensminderungspflicht nachkommt (vgl. Landgericht Hildesheim, Urteil vom 04.09.2009, Aktenzeichen 7 S 107/09).
Würde man die Erstattung des Kostenvoranschlages ablehnen, so würde dies dazu führen, dass der Geschädigte bei einem Schaden unterhalb der Bagatellgrenze entweder nicht auf fiktiver Basis abrechnen könnte oder bei Abrechnung auf fiktiver Basis einen Teil seines Schadens, nämlich die für den Kostenvoranschlag verauslagten Kosten, nicht ersetzt bekäme (LG Hildesheim, U. v. 04.09.2012, Az. 7 S 107/09).
Angemessene Frist für die Unfallschadenregulierung von in der Regel drei Monaten
Bearbeitungsfrist; Obliegenheit; Schadensersatzantrag
Verkehrsunfall - unverzügliche Schadensbearbeitung durch Versicherung
PflVG § 3a
Rechtsfolgen der Verletzung der Obliegenheit des Versicherers zur unverzüglichen Bearbeitung eines Schadensersatzbegehrens
Kein einklagbarer Anspruch der Verpflichtung zur unverzüglichen Bearbeitung gegen den Versicherer gemäß § 3 a PflVersG
Keine Klage auf Bearbeitung eines Schadensfalls
Versicherung lässt sich mit Schadensregulierung Zeit
LG Wiesbaden, 06.05.2009 - 10 O 312/08
NJW 2010, 543 (Ls.)
NJW-RR 2010, 98
Die Pflicht des Versicherers oder Schadensregulierungsbeauftragten zur unverzüglichen Bearbeitung (§ 3a PflVG) gewährt dem Geschädigten keinen klagbaren Anspruch (OLG Frankfurt 14.8.09 - 19 W 47/09 -).
LG Berlin, 14.01.2014 - 44 O 141/13
Zur Kostentragungspflicht der Haftpflichtversicherung bei übereinstimmender …
14. August 2009 - 19 W 47/09 - juris-Rn. 3).