Source: http://kind-und-natur.com/Satzung.html
Timestamp: 2018-08-18 02:28:52
Document Index: 88843716

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 7', '§ 26', '§ 2', '§ 2']

Satzung des Vereins: Kind und Natur e.V.
Der Verein trägt den Namen „Kind und Natur“.
Die Eintragung ins Vereinsregister soll erfolgen. Nach Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.
Der Sitz ist Hofheim am Taunus.
Aufgaben (Zweck) des Vereins
Zweck des Vereins ist die theoretische und praktische Förderung pädagogischer Arbeit mit Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter. Hierzu soll eine Erzieherinneninitiativ- Kindertagesstätte errichtet und unterhalten werden.
Der Verein verfolgt den in § 2 genannten Zweck ausschließlich, unmittelbar und gemeinnützig im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung vom 01.01.1997.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die wirtschaftliche Lage des Vereins.
Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der satzungsmäßigen Aufgaben ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten, Beschäftigte anzustellen.
Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, wenn sie die Arbeit des Vereins unterstützen will.
Die Mitgliedschaft ist nicht an einen Betreuungsplatz gekoppelt.
Die Mitgliedschaft wird schriftlich beim Vorstand beantragt. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
Nur aktive Mitglieder sind beschlussfähig.
Ein Mitglied kann aus wichtigen Gründen ausgeschlossen werden. Dies ist der Fall, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Dem Mitglied muss vor Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.
Abberufung des Vorstandes aus wichtigen Gründen, insbesondere wenn der Vorstand, bzw. ein Vorstandsmitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins verstößt oder diese gefährdet
Satzungsänderungen sowie die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitgliederstimmen.
Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung der Mitgliederversammlung werden mindestens zwei Wochen vorher durch schriftliche Einladung durch den Vorstand mitgeteilt. Anträge zur Tagesordnung müssen bis zwei Tage vorher schriftlich beim Vorstand abgegeben werden.
Eine Mitgliederversammlung kann auf Antrag von 1/10 der Mitglieder einberufen werden.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen (Ausnahme siehe § 7 Abschn. 2).
Bei Stimmengleichheit gilt der zur Abstimmung gebrachte Antrag als abgelehnt.
An der Teilnahme verhinderte Mitglieder können ihre Zustimmung/Ablehnung von vorher festgelegten Tagesordnungspunkten bis spätestens Versammlungsbeginn zu Händen des Vorstands schriftlich (Brief, Email, Fax) erklären.
Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich (Brief, Email, Fax) erklären.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus drei Personen. Diese vertreten den Verein in Rechtsgeschäften gegenüber den Mitgliedern und Außenstehenden, gerichtlich sowie außergerichtlich.
In den Vorstand können bis zu zwei Beisitzer gewählt werden.
Die Beisitzer haben eine beratende Funktion und Anwesenheitsrecht bei den Vorstandssitzungen.
Vorstandssitzungen finden mindestens zweimal im Jahr statt, sowie bei Bedarf.
Die Neuwahl des Vorstandes erfolgt:
wenn ein Vorstand sein Amt niederlegt,
oder wenn die Mitgliederversammlung ihn abberuft.
Sie sind in diesen Fällen verpflichtet, ihre Geschäfte ordentlich, umfassend und zeitnah zu übergeben.
Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Arbeitsgruppen für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.
Der Vorstand hat die Mitgliederversammlung einzuberufen und sie zu leiten. Er hat für die Protokollierung der Sitzungen Sorge zu tragen.
Der Vorstand setzt den Beitrag für die Betreuungsarbeit fest. Der Beitrag ist in Anlehnung an die im Einzugsgebiet üblichen Beiträge  nach den anfallenden Kosten ausgerichtet, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Vereins und seiner anhängigen Betreuungsgruppe entstehen.
Der Vorstand setzt die Richtlinien der Betreuungsgruppe fest.
Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von allen Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
Die Vorstandstätigkeit endet durch freiwilligen Rücktritt, Beendigung der Mitgliedschaft, Tod des Mitglieds oder Abwahl durch die Mitgliederversammlung bei grobem Verstoß gegen die Satzung, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen.
Die für die Durchführung der Aufgaben des Vereins gemäß § 2 notwendigen Mittel sollen wie folgt beschafft werden:
durch Zuschüsse (z.B. von Stadt, Land, Bund)
durch Spenden seitens interessierter Institutionen und Personen,
durch Gebühren der Eltern, deren Kinder die Einrichtung des Vereins besuchen.
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe des Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festsetzung der Beiträge ist eine einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Der Verein hat unbestimmte Dauer.
Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitgliederstimmen die Auflösung des Vereines beschliessen.
Die Auflösung muss bei Einberufung der Mitgliederversammlung als Tagesordnungspunkt benannt worden sein.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des Zwecks laut § 2 fällt das Vermögen an das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden.
Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Mitgliederversammlung am 20.11.2011 beschlossen.