Source: http://www.choice-in-ecommerce.org/news-presse/nachrichten/
Timestamp: 2017-09-25 00:42:02
Document Index: 252987096

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

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Nils Wahl: Luxusmarken sollen den Handel über Marktplätze untersagen dürfen
Hersteller und Marken sollen auf Grund eines Luxusimages den Wettbewerb durch ein selektives Vertriebssystem beschränken dürfen. Das teilte Nils Wahl, Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH), heute in seinen Schlussanträgen mit. Mit dieser am EuGH üblichen Vorabinformation bezog sich Wahls auf das laufende Verfahren C-230/16 Coty Germany/Parfümerie Akzente. Der EuGH hat in diesem Fall zu klären, ob das „Luxusimage“ einer Ware die Rechtfertigung für ein selektives Vertriebssystem sein kann und ob Hersteller Händlern den Verkauf ihrer Ware über Online-Marktplätze wie Amazon verbieten können. Generalanwalt Wahl ist der Auffassung, dass es Herstellern und Marken erlaubt sein kann, alleine schon auf Grund eines Luxusimages den Wettbewerb durch ein selektives Vertriebssystem zu beschränken. Damit ist ein pauschales Verkaufsverbot über Online-Marktplätze von Luxuswaren wie Parfümerieprodukte unter bestimmten Bedingungen kartellrechtlich zulässig. Wie dies für Massenprodukte aussieht, ließ der Generalanwalt offen. Das letzte Klarheit bringende Urteil des EuGH, wird erst in etwa sechs Monaten erwartet.
Todesurteil für kleine europäische Händler – BVOH warnt vor monopolistischer Handelskultur
„Die Aussagen von EuGH-Generalanwalt Wahl sind die sprichwörtliche Ohrfeige für den fairen freien Handel und kommen einem Todesurteil für viele tausend kleine und mittelständische Händler in Europa gleich. Sollte der EuGH dem Antrag des Generalanwalts folgen, werden wir in Kürze im Onlinehandel schlimmere Verhältnisse haben als heute schon im stationären Handel. Für diesen Fall prophezeien wir vom BVOH eine verbraucherunfreundliche monopolistische Handelskultur, beherrscht durch Hersteller und einzelne riesige Händler. Vielfalt und Wettbewerb sind dann tot“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH)
http://bvoh.de/eugh-generalanwalt-will-pauschale-verkaufsverbote-im-onlinehandel-kartellrechtlich-zulassen/
25.07.2017 - Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH)
Todesstoß in Sicht – Nike und Amazon bedrohen den Onlinehandel
Hersteller und Marken behindern den Binnenmarkt – die Politik muss jetzt handeln
Ein Kommentar von Oliver Prothmann, Präsident Bundesverband Onlinehandel e.V.
Der Onlinehandel steht am Scheideweg. Das klingt ein wenig pathetisch und ist auch so gemeint, denn im schlimmsten Fall kann dem Onlinehandel dasselbe passieren, wie dem stationärem Handel: tödliche Langeweile durch immer gleiche Ketten und Hersteller Flagship Stores, aber keine Vielfalt und nicht zuletzt die Vernichtung von Arbeitsplätzen und Existenzen.
Doch werfen wir zunächst einen Blick in die Vergangenheit. Es hätte alles so schön sein können, wenn es nach dem Willen der Internetpioniere vor mehr als einem Vierteljahrhundert gegangen wäre – ja, es ist wirklich schon so lange her. Alle Menschen haben Zugang zu allen Informationen, man kann vergleichen und stöbern – weltweit natürlich. Jeder hat Zugriff auf Alles im Global Village, im globalen Dorf mit den glücklichen Menschen. Durch die umfassende jederzeit zugängliche Information ist das Preisgefüge vom Wettbewerb gebildet und transparent. Alles ist möglich, käuflich, verfügbar. Ein freier Markt schien möglich. Auch die EU stimmte in dieses Konzert mit ein, verkündete vor drei Jahren die Vision von einem „Digital Single Market“, von einem digitalen Binnenmarkt. 11 Mrd. EUR sollte die Einsparung für Verbraucher durch freien grenzüberschreitenden Onlineeinkauf betragen, versprachen die EU-Granden. Doch daraus wird wohl nichts werden.
Der freie faire Markt bleibt dann wohl doch eher Utopie, denn es ist nicht so, dass alle die gleiche Teilhabe am großen Internetkuchen haben, am Onlinehandel schon gar nicht. Vorgeschobene Argumente von großen Marken gegen den Verkauf auf Online-Marktplätzen wie „das Verramschen von Markenware“, vermeintlicher „Verkauf von Plagiaten“ sowie eine ungenügende „Präsentation“ oder „Beratung“ wurden allenthalben geäußert. Ein freier Handel, eine freie Preisgestaltung, ja nicht einmal der freie Zugang zur Ware, scheinen wohl keine Realität zu werden. Warum? Seit Jahren schwebt schon ein Damokles-Schwert über dem Onlinehandel: die immer größer werdende Angst vor Beschränkungen durch die großen Player. Coty, Deuter, Samsonite, Nike & Co. – sie alle machen dem Onlinehandel das Leben schwer. Nein, würgen ihn mittlerweile sogar ab.
http://bvoh.de/nike-und-amazon-bedrohen-den-onlinehandel/
11.05.2017 - Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH)
http://bvoh.de/eu-sektoruntersuchung-bestaetigt-beschraenkungen-im-onlinehandel-bvoh-begruesst-finalen-abschlussbericht/
06.04.2017 - Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH)
Das Verbot der Nutzung von Preissuchmaschinen durch Asics stelle für die Händler eine Wettbewerbsbeschränkung dar, erklärte der Vorsitzende Richter Jürgen Kühnen am OLG Düsseldorf. Den Händlern werde laut 1. Kartellsenat damit eine Werbe- und Absatzmöglichkeit vorenthalten. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat damit eine Grundsatzentscheidung des Bundeskartellamtes gegen den Sportschuhhersteller Asics bestätigt. Danach ist das generelle Verbot der Nutzung von Preissuchmaschinen durch Händler im Rahmen eines (selektiven) Vertriebssystems kartellrechtswidrig und unzulässig. „Die Bestätigung der Grundsatzentscheidung des Bundeskartellamts durch das OLG Düsseldorf ist ein erneuter Schritt zu mehr Rechtssicherheit im Onlinehandel“, Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbandes Onlinehandel e.V. (BVOH).
http://bvoh.de/olg-duesseldorf-untersagt-asics-verbot-der-nutzung-von-preissuchmaschinen-durch-vertragshaendler/
20.12.2016 - Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH)
Staatliche Handelsbeschränkung – Bundesregierung will Kostensenkung bei Medikamenten verhindern
Kabinett redet Pharmalobby mit staatlichem Onlinehandelsverbot von Arzneimitteln nach dem Mund
Berlin, 20.12.16 – Europarecht bricht Bundesrecht: Das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH, Az. C-148/15) hat die Preisbindung von verschreibungspflichtigen (Rx-) Arzneimitteln für ausländische Versand-Apotheken aufgehoben. Der Aufschrei bei den stationären Apotheken in Deutschland ist groß ob der unerwarteten EU-Konkurrenz. Das schlägt Wellen bis nach Berlin. „Die Bundesregierung hat nun nichts Besseres zu tun, als der Pharmalobby beizupflichten und diskutiert ein staatliches Online-Handelsverbot von Arzneimitteln. Wird das Verbot Wirklichkeit, Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich mehr zahlen als nötig“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH). Mit dieser Gesetzesinitiative strebt die Regierung eine 180-Grad-Wende an, denn seit 2004 ist in Deutschland der Verkauf apothekenpflichtiger Mittel im Internet erlaubt. Ohne negative Folgen für den stationären Handel. Es kam zu keinem Apothekensterben in Deutschland und auch ein neuer europäischer Wettbewerb wird dies nicht ändern.
http://bvoh.de/staatliche-handelsbeschraenkung-bundesregierung-will-kostensenkung-bei-medikamenten-verhindern/
15.09.2016 - Choice in eCommerce
http://www.choice-in-ecommerce.org/vorlaeufiger-abschlussbericht-eu-sektoruntersuchung-identifiziert-beschraenkungen-im-onlinehandel/
06.07.2016 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
BVOH warnt: Onlinehandel in Gefahr
Europaweite Umfrage belegt: Tausende kleiner und mittelständischer Onlinehändler stehen vor der Insolvenz – über 10.000 Unternehmen mussten Mitarbeiter entlassen
Berlin, 06.07.2016 – Die Zukunft des Onlinehandels ist bedroht. Tausende kleiner und mittelständischer Onlinehändler stehen in Deutschland und anderen europäischen Ländern vor dem Aus. Ihre Existenz steht auf dem Spiel, weil sie Opfer wettbewerbswidriger Verhaltensweisen von Herstellern und Markeninhabern sind.
Die Ergebnisse der Befragung inkl. aller in der Umfrage genannten Hersteller und Marken gibt es hier:
www.onlinehandel-in-gefahr.de
Vertriebsbeschränkungen - das sind die gängigsten Methoden
à Bei unzulässigen Preisvorgaben ist der Händler nicht frei in der Gestaltung seiner Verkaufspreise; ihm werden Nachteile angedroht, wenn er sich nicht an die Vorgaben wie z.B. unverbindliche Preisempfehlung hält.
15.01.2016 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
BVOH begrüßt Signal des Bundeskartellamts gegen vertikale Preisbindung beim Spielzeughersteller Lego
BVOH-Präsident Prothmann sieht nur Spitze des Eisbergs und fordert Strafen gegen dauerhafte Kartellrechtsverstöße
Der Bundesverband Onlinehandel (BVOH) begrüßt, dass das Bundeskartellamt (BKartA) in Bonn die von LEGO-Mitarbeitern ausgegangenen Versuche, gegenüber Händlern Mindestpreise durchzusetzen, mit einem symbolischen Bußgeld sanktioniert. „Wir haben aber allen Grund anzunehmen, dass es sich bei dem Vorfall lediglich um die sichtbare Spitze eines Eisbergs handelt und dass die Praxis unzulässiger Preisvorgaben weiter verbreitet ist, als gemeinhin wahrgenommen wird“, sagt BVOH-Präsident Oliver Prothmann. Häufig ist der Onlinehandel von diesen Methoden betroffen. Opfer dieser Preistreibereien sind in jedem Fall auch die Verbraucher, die unter überhöhten Preisen zu leiden hätten.
http://www.bvoh.de/bvoh-begruesst-signal-des-bundeskartellamts-gegen-vertikale-preisbindung-beim-spielzeughersteller-lego/
15.11.2015 - Choice in eCommerce
Seit Beginn der Initiative Choice in eCommerce und der Petition für freien Handel hat das Bundeskartellamt einzelnen Unternehmen Online-Beschränkungen untersagt und die EU-Kommission eine komplexe Sektoruntersuchung gestartet. Uns wurde persönlich bestätigt, dass aufgrund unserer Initiative das Thema Handelsbeschränkung in der Sektoruntersuchung enthalten ist. Aber leider gibt es weiterhin Hersteller und Marken, die Ihnen beim Verkauf auf Marktplätzen Beschränkungen, Preise vorgeben oder mit Lieferverzögerung drohen.
Bringen Sie Licht in das Dickicht der Handelsbeschränkungen: Dies ist die 3. europaweite Umfrage zu Handelsbeschränkungen im Onlinehandel. Mit Ihren Antworten können Sie Licht in das Thema bringen und aufzeigen, wie stark sich Beschränkungen und Verbote bei Onlinehändlern auswirken. Es sind nur wenige Fragen, die Sie in wenigen Minuten direkt hier beantworten können
/3-umfrage-zu-handelsbeschraenkungen-im-onlinehandel/
27.08.2015 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
Das Bundeskartellamt in Bonn stellt in einer lang erwarteten Entscheidung klar: Marktplatzverbote und Beschränkungen des Internetvertriebs sind rechtswidrig. Die Entscheidung des Kartellamts bedeutet für die Onlinehändler, dass sie ihre Waren in Zukunft ungehindert über Online-Marktplätze, wie Amazon, eBay oder Rakuten, sowie Preis-Suchmaschinen vertreiben dürfen. Mit ihrem heutigen Machtwort schließt die Bonner Behörde ein fast drei Jahre dauerndes Ermittlungsverfahren mit einer wegweisenden Entscheidung ab. „Eine gute, ein wichtige, eine richtige Entscheidung des Bundeskartellamts. Das führt zu mehr Rechtssicherheit für den Onlinehandel. Viele deutsche Gerichte werden diese Entscheidung als Grundlage ihrer Rechtsfindung nutzen. Dafür haben wir jahrelang gearbeitet“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH).
http://www.bvoh.de/internet-verbote-sind-verboten-bvoh-begruesst-lang-erwartete-entscheidung-des-bundeskartellamts-gegen-asics/
17.08.2015 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
ZDF WISO berichtet über Handelsbeschränkung und Kartelle
Am 17. August 2015 berichtet ZDF WISO ausführlich über die Machenschaften von Kartellen. Unter dem Titel “Abzocke in Deutschland – Kartelle auf Kosten der Kunden” wird am Beispiel von verschiedenen Branchen die Einflußnahme der Industrie auf die Preise dargestellt.
Auch der Handel ist direkt von Preisvorgaben und Handelsbeschränkungen durch die Industrie betroffen. In mehreren Beislpielen wird aufgezeigt, dass im ersten Schritt der Händler den Nachteil hat, aber der eigentliche Leidtragende ist immer der Verbraucher, der alles am Ende bezahlen muss.
Oliver Prothmann, Präsident vom Bundesverband Onlinehandel e.V. wurde ebenfalls befragt und hat eine klare Meinung: “Die Handelsbeschränkungen, die wir heute sehen, sind klar rechtswidrig.
http://www.bvoh.de/zdf-wiso-berichtet-ueber-handelsbeschraenkung-und-kartelle/
17.07.2015 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
EU-Sektoruntersuchung im Onlinehandel gestartet
Die EU-Kommission befragt im Rahmen einer Sektoruntersuchung Onlinehändler nach „Wettbewerbshindernissen auf den europäischen Märkten für den elektronischen Handel“. In dieser Woche haben viele Onlinehändler in Deutschland, Frankreich und Großbritannien diesen EU-Fragebogen bekommen. „Wir bitten alle angeschriebenen Händler ganz herzlich: Machen Sie mit! Wir haben hier als Onlinehandel die einmalige Chance, nachhaltig etwas gegen Hindernisse und Beschränkungen im Onlinehandel zu tun. Je umfassender die Informationen, desto umfassender können auch die EU-Maßnahmen sein. Bei Fragen stehen wir vom BVOH gern zur Verfügung“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverband Onlinehandel e.V.
http://www.bvoh.de/eu-sektoruntersuchung-im-onlinehandel-gestartet/
06.10.2014 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
„Wir brauchen endlich Klarheit für den Onlinehandel, wir brauchen ein allgemeinverbindliches Grundsatzurteil gegen Beschränkungen“, fordert Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbands Onlinehandel e.V. (BVOH). Die Herstellerbeschränkungen sind ein klarer Verstoß gegen europäisches und deutsches Wettbewerbsrecht. Immer mehr Gerichte haben in den letzten Monaten gegen diese „selektiven Vertriebsmaßnahmen“ entschieden, doch die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Eine Grundsatzentscheidung des Bundeskartellamtes in Bonn oder des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe steht ebenfalls noch aus.
http://www.bvoh.de/bvoh-fordert-von-kartellamt-und-bundesregierung-klare-signale-gegen-hersteller-beschraenkungen-im-onlinehandel/
23.09.2014 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
Tag des Onlinehandels - Politisches Frühstück über Vertriebsbeschränkungen
http://www.tag-des-onlinehandels.de
12.09.2014 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
Landgericht Frankfurt untersagt Parfüm-Hersteller Coty selektives Vertriebssystem
Weiteres Urteil bestätigt wettbewerbswidriges Verhalten von Herstellern und Markenanbietern
http://www.bvoh.de/landgericht-frankfurt-untersagt-parfuem-hersteller-coty-selektive-vertriebssysteme/
10.08.2014 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
http://www.choice-in-ecommerce.org/landgericht-frankfurt-untersagt-deuter-selektives-vertriebssystem/
02.07.2014 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
Adidas ändert Online-Strategie – Choice in eCommerce zeigt Wirkung
Öffentlicher Druck bewegt größten deutschen Sportartikelhersteller zur Änderung seiner Verträge mit Online-Händlern
Berlin, 2. Juli 2014 – Die adidas AG wird beschränkende Klauseln zum Onlinehandel aus ihren Verträgen mit Online-Händlern streichen. Der Druck ist zu groß geworden: Mehr als 14.000 Händler hatten eine Petition der Initiative Choice in eCommerce unterschrieben, die Medien berichteten in breiter Front, Gerichte in ganz Deutschland untersagen Wettbewerbsbeschränkungen und das Bundeskartellamt ermittelt. In einem Rundschreiben an seine Händler teilt adidas nun mit: „Als Ergebnis dieser Entwicklung und als Teil unserer neuen Strategie haben wir uns deshalb entschieden, künftig den Verkauf unserer Produkte auf offenen Marktplätzen zuzulassen, (…).“
„Wir begrüßen diesen Sinneswandel der adidas-Verantwortlichen und freuen uns für den Onlinehandel. adidas ist ein wichtiger Hersteller mit tollen Produkten, die viele unserer Mitglieder auch auf Online-Marktplätzen vertreiben“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbands Onlinehandel (BVOH). adidas hatte mit strengen Vertragsklauseln eine Vorreiterrolle für die ganze Branche. Diese Klauseln verboten oder beschränkten den Verkauf von adidas-Produkten auf Marktplätzen wie Amazon, eBay oder Hitmeister. Dieses Vorgehen hatte auch zu Prüfungen des Bundeskartellamtes in Bonn geführt, dessen Ermittlungen aber noch nicht abgeschlossen sind.
Besonders hart haben die Online-Beschränkungen den Sport-Fachhandel getroffen. „Seit über 20 Jahren sind wir als Sport-Fachhandel Kunde bei adidas. Mit der Einführung der eCommerce-Richtlinien am 1.1.2013 hat adidas unsere Kundennummer gesperrt und uns damit von Monat zu Monat in starke wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht“, sagt Geschäftsführer Werner Treinen vom größten Traditions-Sporthaus „Sport-Treinen“ in der Region Hunsrück-Mosel.
Ziel noch nicht erreicht: Wettbewerbsfreiheit im Online-Handel
adidas wird als einer der führenden Sportartikelhersteller der Welt durch seine Neuausrichtung eine wichtige Vorreiterrolle für die Branche bzw. andere Hersteller mit ähnlichen Klauseln haben. Da ist sich Oliver Prothmann sicher. „Aber das Ziel ist noch nicht erreicht, denn es gibt immer noch Hunderte von Herstellern, die Fach-Händlern den Online-Vertrieb verbieten. Hier werden wir als Bundesverband Onlinehandel weiter aktiv bleiben. Wir werden informieren und uns weiter für die Rechte der Online-Händler einsetzen. Ob Hersteller oder Politik in Berlin und Brüssel – der Druck muss bleiben“, sagt Oliver Prothmann.
Insbesondere die vom BVOHgeförderte Initiative „Choice in eCommerce“ hat maßgeblich dazu beigetragen, den Druck auf die Hersteller zu erhöhen. Intensive Gespräche auf Bundes- und EU-Ebene hatten Politikerinnen und Politiker für dieses Thema sensibilisiert und durch eine ständige mediale Präsens auch Online-Händler und Öffentlichkeit erreicht. Mehr als 14.000 Unterschriften konnten im Dezember dem EU-Kommissionsvorsitzenden Olli Rehn in Brüssel übergeben werden.
„Entscheidend wird sein, welche Online-Strategie adidas jetzt einnehmen wird. Sollte adidas in Zukunft direkt über Amazon verkaufen, hätte das den selben wettbewerbsbeschränkenden Effekt und würde den einzelnen Sport-Fachhändler wieder aus dem Online-Geschäft nehmen“, resümiert Philipp Puttkammer, Intersport-Händler und Autor eines Fachbuchs über Amazon.
„Wie bei adidas fordern wir alle Hersteller auf in direkten Kontakt mit uns zu treten, um eine adäquaten Strategie für den Onlinehandel zu besprechen. Wir als Bundesverband Onlinehandel sind in der Lage eine erfolgreiche Strategie zwischen Handel, Hersteller und Marktplätzen zu vermitteln“, unterstreicht Oliver Prothmann, Präsident vom BVOH.
Mehr Wettbewerbsfreiheit und ein unbeschränkter Online-Handel führen nicht nur zu einem größeren Angebot, sondern auch zu mehr Innovation. Die in den letzten Jahren immer mehr zunehmenden Verkaufsbeschränkungen bedrohten laut einer Umfrage der Initiative „Choice in eCommerce“ eine steigende Anzahl von Online-Händlern mit Insolvenz.
http://www.bvoh.de/adidas-erlaubt-verkauf-auf-ebay-und-amazon/
02.07.2014 - Bundeskartellamt Deutschland
adidas gibt Verkaufsverbot über Online-Marktplätze auf
http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2014/02_07_2014_adidas.html?nn=3591568
18.06.2014 - Choice in eCommerce
Oberlandesgericht Schleswig kippt Vertriebsbeschränkungen von Casio Europe auf Online-Marktplätzen
Berlin, 18. 06.204 - Das Oberlandesgericht Schleswig hat in seinem Verfahren gegen Casio Europe am 5. Juni 2014 entschieden, dass das Verbot des Herstellers an seine Vertrags-Händler über Online-Marktplätze wie zum Beispiel eBay zu verkaufen, rechtswidrig ist (AZ 16 U (Kart) 154/13). Das teilte die Wettbewerbszentrale heute mit. Nach Auffassung des Gerichts verstößt das Verbot des Herstellers gegen Kartellrecht. Damit befinden sich die Schleswiger Richter auf einer Linie mit dem Bundeskartellamt. Das Kartellamt hatte kürzlich entschieden, das Verbot des Sportartikelherstellers Asics, über Online-Marktplätze zu verkaufen, sei nach vorläufiger Prüfung eine schwerwiegende Wettbewerbsbeschränkung.
http://www.choice-in-ecommerce.org/news-presse/presse-informationen/oberlandesgericht-schleswig-kippt-vertriebsbeschraenkungen-von-casio-europe-auf-online-marktplaetzen/
28.04.2014 - Choice in eCommerce
Das Bundeskartellamt hat nach vorläufiger Prüfung des Sportartikelherstellers Asics schwerwiegende Wettbewerbsbeschränkungen festgestellt. Asics hatte schon im Jahr 2012 versucht, den Vertrieb der eigenen Marke insbesondere auf Online-Marktplätzen und Preis-Suchmaschinen zu beschränken. Laut Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt „schießt Asics damit über das Ziel hinaus“. Der BVOH geht davon aus, dass die Einschätzung auch für ähnliche Klauseln von anderen Markenherstellern gilt.
http://www.choice-in-ecommerce.org/news-presse/nachrichten/handelsbeschraenkungen-bundeskartellamt-zeigt-asics-rote-karte/
25.04.2014 - onlinemarktplatz.de
onlinemarktplatz.de-Interview mit eBay-Chef Stephan Zoll zum Thema Handelsbeschränkungen
In einem aktuellen Interview mit onlinemarktplatz.de äußert sich eBay-Chef Stephan Zoll zur Problematik der Handelsbeschränkungen einiger Markenhersteller im Internet.
http://www.onlinemarktplatz.de/47898/interview-mit-ebay-chef-stephan-zoll-zum-thema-handelsbeschraenkungen/
30.03.2014 - BVOH - Bundesverband Onlinehandel e.V.
Oliver Prothmann ist von der Vollversammlung des Bundesverbandes Onlinehandel e. V. (BVOH) in Dresden einstimmig zum Präsidenten gewählt worden. Der 47-jährige Lippstädter tritt die Nachfolge von Rudolf Braunsdorf an. "Der Online-Handel in Deutschland und Europa wird vor allem von Einzelkaufleuten und mittelständischen Unternehmen gestaltet und vorangetrieben. Der Bundesverband Onlinehandel e.V. vertritt deren Interessen gegenüber der deutschen und europäischen Politik. Insbesondere Handelsbeschränkungen durch Hersteller können wir nicht hinnehmen, denn dadurch ist der Online-Handel, wie wir ihn kennen, bedroht", sagt Oliver Prothmann. Auch die Ausbildung müsse verbessert werden. So sollte etwa die Ausbildungsordnung für Einzelhandelskaufleute den Erfordernissen der Zeit angepasst werden, denn eCommerce spiele hier auch 20 Jahre nach Einführung des Internets immer noch keine Rolle, erklärt der neue BVOH-Präsident. Die rechtlichen Bedingungen im Online-Handel sowie die Förderung des internationalen Handels sind weitere zu bewältigende Aufgaben des BVOH für die kommenden Jahre.
Oliver Prothmann war unter anderem Geschäftsführer der Stadtportale berlinonline.de und berlin.de, war bei der Berliner Sparkasse für den Internetbereich zuständig und hat für T-Online (Deutsche Telekom) den Marktplatz ElectronicScout24 mit aufgebaut. Als ausgewiesener eCommerce-Spezialist war Prothmann viele Jahre bei eBay und PayPal für die gewerblichen Händler verantwortlich. Heute ist er Geschäftsführer der Applet-X GmbH, die neben dem Geschäftsanalyse-Tool chartixx auch eCommerce-Beratung für Online-Händler anbietet. Des Weiteren ist Oliver Prothmann Sprecher der Initiative "Choice in eCommerce", die gegen Beschränkungen durch einzelne Hersteller im Online-Handel kämpft. Im Dezember 2013 konnte "Choice in eCommerce" der Europäischen Kommission eine Petition mit fast 15.000 Stimmen übergeben.
17.12.2013 - Choice in eCommerce
Mehr als 14.000 Händler plädieren für freien Online-Handel
„Choice in eCommerce“, die Initiative für Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel, hat heute eine Petition mit mehr als 14.000 Unterschriften von Online-Händlern aus ganz Europa an Olli Rehn, den Vize-Präsidenten der Europäischen Kommission, übergeben. Die Petition fordert Hersteller und Markeninhaber dazu auf, von Handelsbeschränkungen oder Verboten für Online-Händler abzusehen. Zahlreiche Hersteller versuchen derzeit, Online-Händlern die freie Nutzung des Internets zu verbieten, teilweise auch den Verkauf ihrer Waren über Online-Marktplätze. Die Übergabe der Petition fand heute im Rahmen einer hochrangigen Veranstaltung in Brüssel zu dem Thema „Wettbewerbsfähigkeit in Europa wiederherstellen – Die Rolle eines funktionierenden Digitalen Binnenmarktes für kleine und mittelständische Unternehmen“ statt.
http://www.choice-in-ecommerce.org/mehr-als-14-000-haendler-plaedieren-fuer-freien-online-handel/
07.12.2013 - Der Handel
Markenhersteller dürfen den Onlineverkauf nicht generell verbieten
Immer wieder versuchen Markenhersteller den Verkauf über das Internet zu unterbinden. derhandel.de sprach mit dem Rechtsexperten Jan Bernd Nordemann über die Rechtslage.
http://www.derhandel.de/news/technik/pages/Markenhersteller-duerfen-den-Onlineverkauf-nicht-generell-verbieten-10223.html
06.12.2013 - Handelsblatt
Die EU-Kommission hat Europas größten Elektronikhändler Media-Saturn und andere Unternehmen der Branche unter dem Verdacht von Wettbewerbsverstößen ins Visier genommen. Ermittler der Brüsseler Behörde rückten aus und durchsuchten neben Büros der Metro -Tochter auch Niederlassungen von Philips und Samsung, wie die Konzerne am Freitag mitteilten. Die EU-Wettbewerbshüter gingen dem Verdacht nach, dass Händler und Hersteller gemeinsam versucht hätten, Online-Verkäufe bei bestimmten Produkten einzuschränken, um die Preise damit hoch zu halten, wie die Kommission Tag zuvor erklärte. Namen der betroffenen Firmen nannte sie - wie am Anfang solcher Ermittlungen Fällen üblich - nicht.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/elektronik-unternehmen-durchsuchungen-bei-samsung-und-media-markt/9181810.html
04.12.2013 - ComputerBild
Richter erlauben den Verkauf von Markenware auf Amazon und Ebay
Aus Angst vorm „Verramschen“ verbieten Hersteller ihren Händlern den Verkauf auf Internetplattformen. Doch Gerichte sehen das anders.
Seit Monaten kämpft Oliver Prothmann von der Initiative „Choice in e-Commerce“ dafür, dass auch kleine Online-Händler Markenware auf Ebay und Amazon verkaufen dürfen. Jetzt gibt es einen Punktsieg für die Händler, bei dem die Wettbewerbszentrale half. Die Behörde klagte vor dem Landgericht Kiel gegen einen Kameraproduzenten. Der Hersteller hatte Händlern vertraglich verboten, die Ware über Auktionshäuser oder Marktplätze im Internet zu verkaufen. Die Richter entschieden, dass ein pauschales Verbot wettbewerbswidrig ist, weil es die Händler hindert, mehr Kunden zu erreichen. „Dieses Urteil ist ein erneuter Erfolg für Freiheit und Vielfalt des Online-Handels“, freut sich Oliver Prothmann. Noch ist das Urteil (Az. 14 O 44/13 Kart) nicht rechtskräftig; ob der Hersteller Berufung einlegt, ist unklar.
http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Internet-Markenware-Verkaufsverbot-Ebay-Amazon-8753447.html
03.12.2013 - EU-Kommission
Antitrust: EU-Commission confirms inspections relating to potential restrictions on online sales
The European Commission can confirm that on 3 December 2013, Commission officials initiated unannounced inspections in several Member States at the premises of a number of companies active in the manufacture, distribution and retail of consumer electronics products and small domestic appliances. The Commission has concerns that the companies concerned may have violated EU antitrust rules that prohibit anticompetitive agreements or concerted practices (Article 101 of the Treaty on the Functioning of the European Union - TFEU).
http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-13-1106_en.htm?locale=EN
27.11.2013 - RBB Mediathek
TV: Wirtschaftsmagazin was! des RBB - Online contra Straße
Weihnachtsgeschenke bequem im Internet ordern, anstatt sich in den Geschäften vom alljährlichen Trubel anstecken zu lassen: Die Zahl der online bestellten Waren steigt stetig.
Ab ca. Minute 2:02 wird über Handelsbeschränkungen berichtet.
http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/was/online-contra-strasse?documentId=18345878
27.11.2013 - Focus online
Kartellamt nimmt Online-Marktführer an die kurze Leine
as Amazon auf Druck des Bundeskartellamts seine Best-Preis-Klauseln abschaffen muss, wird kein Einzelfall bleiben. Denn die Wettbewerbshüter wittern hinter den Preisklauseln Wettbewerbsverzerrung - und haben schon die nächsten Marktführer ins Visier genommen.
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/nun-auch-hrs-und-adidas-kartellamt-nimmt-online-marktfuehrer-an-die-kurze-leine_id_3437447.html
27.11.2013 - Choice in eCommerce
1.000 Freunde auf Facebook
Wir haben es geschafft. Die erste 1.000 ist bekanntlich die schwierigste. Vielen Dank für das große Interesse.
https://www.facebook.com/Choice.in.eCommerce
Wir gehen nach Brüssel - Letzte Möglichkeit an Petition und Umfrage teilzunehmen
Es ist soweit. Mitte Dezember werden wir die „Petition für Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel“ in Brüssel an die Europäische Kommission übergeben.
Bitte helfen Sie uns jetzt beim Endspurt. Jede weitere unterzeichnete Petition und jede weitere Teilnahme an unserer großen Umfrage helfen gegen Handelsbeschränkungen.
Bis zum 30. November 2013 haben Sie und Ihre Kollegen noch die Möglichkeit an der Umfrage teilzunehmen. Sagen SIE uns, ob und wie Sie persönlich von Beschränkungen im Online-Handel betroffen sind, ob und wie Ihre Freiheit beschnitten wird.
Wichtig: Je mehr Händler bei dieser Umfrage mitmachen, desto repräsentativer und damit aussagekräftiger wird das Ergebnis, das wir auch in Brüssel und in den Medien vorstellen wollen.
Nehmen Sie sich bitte wenige Minuten Zeit und beantworten Sie unsere Fragen online. Zur Umfrage
Es kommt auf jeden Teilnehmer an. Leiten Sie deshalb die eMail bitte auch weiter. Lassen Sie uns die Initiative wie bisher gemeinsam vorantreiben! Wir haben es in der Hand.
Und übrigens – auf Facebook fehlen uns wenige Freunde bis wir die 1.000 erreicht haben. Auch hier können Sie uns unterstützen.
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft.
http://www.choice-in-ecommerce.org/worum-geht-es/grosse-europaweite-umfrage-zu-verkaufsverboten-im-online-handel/
21.11.2013 - Choice in eCommerce
Landgericht Kiel untersagt Handelsbeschränkungen – eBay-Verbot von Kamerahersteller rechtswidrig
Richter folgen Auffassung der Wettbewerbszentrale
Die Beschränkungs-Front einiger Hersteller gerät erneut unter Druck. Auf Antrag der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Kiel einem Hersteller von Kameraprodukten verboten, in seinen Händlerverträgen festzuschreiben, dass der Verkauf seiner Produkte über Internetplattformen Dritter wie eBay oder Amazon Marketplace nicht gestattet sei. (Urteil vom 08.11.2013, Az. 14 O 44/13 Kart). „Dieses Urteil ist ein erneuter Erfolg für die Freiheit und Vielfalt des Online-Handels“, sagt Oliver Prothmann, Sprecher und Gründer der Initiative Choice in eCommerce.
Mit der Entscheidung der Kieler Richter urteilt ein weiteres Gericht gegen Handelsbeschränkungen einzelner Hersteller. Im Spätsommer 2013 hatte das Berliner Kammergericht für Recht erkannt, dass der Scout-Schulranzen-Produzent Sternjakob einem Händler nicht verbieten darf, seine Waren über eBay, Amazon & Co. zu verkaufen. Damit hatte das Kammergericht der Klage des Berliner Händlers entsprochen.
http://www.choice-in-ecommerce.org/landgericht-kiel-untersagt-handelsbeschraenkungen-ebay-verbot-von-kamerahersteller-rechtswidrig/
14.10.2013 - Zentrada
Zentrada unterstützt Choice in eCommerce
Zentrada unterstützt im Interesse aller Online-Händler die Petition für freien und fairen Handel der Initiative „Choice in eCommerce“. Wir sagen Danke! http://www.zentrada.de/inside/index.cfm/:var:site:content:id:24606
11.10.2013 - Choice in eCommerce
Umfrage zu Verkaufsverboten im Online-Handel
Die 1. europaweite Umfrage zu Verkaufsverboten im Online-Handel. Mit Ihren Antworten können Sie Licht in das Thema bringen und aufzeigen, wie stark sich Beschränkungen und Verbote bei Online-Händlern und Verbrauchern auswirken. Es sind nur 20 Fragen, die Sie in wenigen Minuten beantworten können.
28.09.2013 - ComputerBild
Wegweisendes Urteil - Richter erlauben Verkauf von Scout-Ranzen auf eBay
Sind eBay und Amazon nicht exklusiv genug für Markenware? Hersteller verbieten Händlern die Plattformen zu nutzen. Ein Gericht sieht das anders. http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Internet-Richter-erlauben-Verkauf-von-Scout-Ranzen-auf-eBay-8753447.html
19.09.2013 - Kammergericht Berlin
Wichtiger Meilenstein für Online-Händler - Berliner Kammergericht verbietet eBay-Verbot
Das Berliner Kammergericht hat entschieden: Der Scout-Hersteller Sternjakob darf einem Berliner Händler nicht verbieten, seine Waren über eBay, Amazon & Co. zu verkaufen. Damit hat das höchste Gericht des Bundeslandes der Klage des Händlers entsprochen. Der Schreibwarenhändler kämpfte seit Jahren gegen die Bevormundung des Scout-Herstellers und hatte bereits in der ersten Instanz 2009 gewonnen. "Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Händler und den Handel insgesamt", begrüßt Oliver Prothmann, Gründer und Sprecher der Initiative Choice in eCommerce, das Urteil.
http://www.choice-in-ecommerce.org/wichtiger-meilenstein-fur-online-handler-berliner-kammergericht-verbietet-ebay-verbot/
28.08.2013 - Onlinehändler News
Vertriebsbeschränkungen von Markenherstellern auf Online-Marktplätzen sind ein heiß diskutiertes Thema in der E-Commerce-Branche. Oliver Prothmann, Gründer der Initiative „Choice in eCommerce“ erläutert im Interview, warum der Online-Handel einen freien Markt braucht und wie er sich mit einer Petition dafür einsetzen will.
http://www.onlinehaendler-news.de/interviews/1465-interview.html
16.08.2013 - EUWID
Möbelindustrie nutzt verstärkt Selektivvermarktung
Hersteller aus dem Hausgeräte- und Möbelsegment beschränken immer mehr den Internethandel ihrer Produkte durch die Einführung von so genannten Selektivvermarktungskonzepten. Zum 1. September startet zum Beispiel der Hausgerätehersteller Fagor mit dem neu gestalteten „AktivPartner“-Konzept für den deutschen Fachhandel. Das Konzept basiert auf Exklusivmodellen, deren Vermarktung über das Internet ausgeschlossen ist. Auch der Hausgerätehersteller Miele und der Polstermöbelhersteller Rolf Benz nutzen Verkaufsbeschränkungen im E-Commerce. Weitere Besipiele sind die Wöstmann-Gruppe mit der Selektivkollektion „Witnova“ und die Willi Schillig Polstermöbelwerke mit der Kollektion „Black Label by Willi Schillig“ ein, die ebenfalls selektiv vermarktet werden und die Internetvermarktung ausschließen. http://www.euwid-moebel.de/news/markt/einzelansicht/Artikel/moebelindustrie-nutzt-verstaerkt-selektivvermarktung.html
15.08.2013 - heise resale
Auf den ersten Blick schien die Meldung, dass Deuter, Lowa und Mammut nicht mehr über Marktplätze wie Amazon oder Ebay verkaufen wollen, relativ unscheinbar. Erst auf den zweiten Blick ist das Ausmaß einer solchen Entscheidung zu erahnen. Die Hersteller folgen mit ihrer Entscheidung adidas und untersagen all ihren Fachhändlern den Verkauf über Online-Marktplätze. Sie Begründen das Vorgehen mit fehlender Beratung, Verhinderung von Preisdumping und Eindämmung von Plagiaten. Viele andere Hersteller aus allen Branchen haben diesen Schritt auch schon vollzogen, weitere könnten und wollen folgen. Viele Händler sehen darin eine Gefährdung ihrer Existenz, erste Insolvenzen soll es aus diesem Grund bereits gegeben haben. Daher gründete sich die Initiative "Choice in eCommerce", die auf das Problem der Verbote und Beschränkungen von Seiten der Hersteller aufmerksam machen will. Die Initiative will in die Öffentlichkeit und hat eine Petition gestartet, die mittlerweile mehr als 5000 Menschen unterzeichnet haben. Heise resale sprach mit Oliver Prothmann, dem Sprecher der Initiative über Ziele und mögliche Folgen. http://www.heise.de/resale/artikel/Haendler-machen-mobil-gegen-Hersteller-Verbote-1936152.html
12.08.2013 - Badische Zeitung
Markenfirmen kämpfen um die Preishoheit im Internet
Es geht um Marktmacht und die Preishoheit – zwischen Herstellern von Markenartikeln und Internethändlern ist Streit entbrannt.
Firmen wie Adidas haben Amazon verboten, ihre Produkte im Netz zu verkaufen. Jetzt wehren sich die Internethändler gegen die Verkaufsbeschränkungen. Am Ende entscheidet wohl das Kartellamt.
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/markenfirmen-und-ihr-kampf-um-die-preishoheit--74325956.html
02.08.2013 - etailment
Binnen 14 Tagen haben über 5.000 Menschen den Aufruf von Choice in ECommerce online unterzeichnet, der einen freien und fairen Handel fordert und gegen Verkaufsbeschränkungen einzelner Hersteller mobil macht. Hintergrund: Sportartikelhersteller Adidas aber auch Outdoor-Marken wie Mammut, Deuter und Lowa untersagen ihren Händlern den Verkauf über Plattformen wie eBay und Co. Das Kartellamt ermittelt unter anderem im Fall von Adidas. Choice in eCommerce ist eine im April 2013 vom Web-Unternehmer Oliver Prothmann gegründete Initiative.
http://etailment.de/thema/e-commerce/Kurz-vor-9-Home24-Media-Saturn-Amazon-Pinterest-Redcoon-Yoox-Pinterest-Goertz-1715
02.08.2013 - Internet World Business
Über 5.000 Menschen haben in nur 14 Tagen die Petition für freien und fairen Handel der Initiative "Choice in eCommerce" unterzeichnet. Mit der am 16. Juli gestarteten Petition will die Initiative Politik und Hersteller zum schnellen Handeln auffordern, unnötigen Beschränkungen des Online-Handels effektiv entgegenzuwirken. >>>Choice-in-ecommerce.org
http://www.internetworld.de/Nachrichten/E-Commerce-Trends/Die-E-Commerce-Trends-des-Tages-02.08.2013-Promarkt-schliesst-Webshop-78471.html
01.08.2013 - Choice in eCommerce
„Vielfalt statt Verbote“ – Tausende Online-Händler zeichnen Petition für freien Handel im Internet
Berlin, 01.08.2013 – Immer mehr Online-Händler unterstützen die Petition für freien und fairen Handel der Initiative „Choice in eCommerce“. In nur 14 Tagen haben bislang über 5.000 Menschen den Aufruf online unterzeichnet – und täglich werden es mehr. Damit machen die Online-Händler europaweit gegen Verkaufsbeschränkungen einzelner Hersteller mobil. Insbesondere kleine und mittlere Händler auf Internet-Marktplätzen sind von diesen Beschränkungen betroffen – es kam sogar bereits zu Insolvenzen.
http://www.choice-in-ecommerce.org/vielfalt-statt-verbote-tausende-online-handler-zeichnen-petition-fur-freien-handel-im-internet/
01.08.2013 - The Hypertimes e-Commerce News Magazin
“Choice in eCommerce” Initiative sammelt in nur 14 Tagen 5000 Unterschriften
Immer mehr Online-Händler unterstützen die Petition für freien und fairen Handel der Initiative „Choice in eCommerce“. In nur 14 Tagen haben bislang über 5.000 Menschen den Aufruf online unterzeichnet – und täglich werden es mehr. Damit machen die Online-Händler europaweit gegen Verkaufsbeschränkungen einzelner Hersteller mobil. Insbesondere kleine und mittlere Händler auf Internet-Marktplätzen sind von diesen Beschränkungen betroffen – es kam sogar bereits zu Insolvenzen.
http://ecommerce-news-magazin.de/e-commerce-news/choice-in-ecommerce-initiative-sammelt-in-nur-14-tagen-5000-unterschriften/
01.08.2013 - onlinemarktplatz.de
https://www.onlinemarktplatz.de/36356/vielfalt-statt-verbote-tausende-online-handler-zeichnen-petition-fur-freien-handel-im-internet/
25.07.2013 - idealo
Zur Initiative “Choice in eCommerce” – Interview mit Oliver Prothmann
Oliver Prothmann, Experte für Online-Marktplätze, hat gemeinsam mit Online-Händlern im April 2013 die Initiative „Choice in eCommerce“ gegründet, die mit einer Petition an die Bundesministerien und EU-Kommission gegen Vertriebsbeschränkungen vorgehen will. Die Initiative, die vom Bundesverband Onlinehandel (BVOH) unterstützt wird, setzt sich für „Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel“ ein.
Wir haben mit Oliver Prothmann gesprochen und ihn zu den Hintergründen und Zielen seiner Initiative befragt.
http://blog.idealo.de/3785-zur-initiative-choice-in-ecommerce-interview-mit-oliver-prothmann-2/
19.07.2013 - Frankfurter Rundschau
Internetverkauf von Markenprodukten - Kontrollierter Handel
Markenhersteller wie Adidas und Asics untersagen Online-Marktplätzen wie Amazon oder Ebay den Verkauf ihrer Produkte. Dabei geht es aber primär nicht um die Präsentation von Sportbekleidung, sondern um Preiskontrolle.
http://www.fr-online.de/wirtschaft/internetverkauf-von-markenprodukten-kontrollierter-handel,1472780,23753792.html
18.07.2013 - TextilWirtschaft
Online-Handel kritisiert Verkaufsverbote
Im deutschen Online-Handel regt sich Widerstand gegen die von Adidas angestoßenen Verkaufsverbote auf Online-Marktplätzen. Sowohl Adidas als auch der Schweizer Outdoor-Bekleidungshersteller Mammut, der Rucksackhersteller Deuter und der Schuhanbieter Lowa wollen verhindern, dass ihre Ware auf Plattformen wie Ebay und Amazon verkauft wird. Offiziell, weil sie sicherstellen wollen, dass die Produkte im richtigen Rahmen präsentiert werden.
http://www.textilwirtschaft.de/business/Online-Handel-kritisiert-Verkaufsverbote_87243.html
18.07.2013 - shopbetreiber-blog.de
Online-Händler organisieren sich gegen Vertriebsverbot
Online-Händler laufen Sturm gegen das Internet-Vertriebsverbot einiger Markenhersteller. Im Internet hat sich die Initiative ”Choice in eCommerce” formiert, die mit Hilfe einer Petition diese Verbote kippen möchte. Die Petition werde sowohl an Bundesministerien als auch die EU-Kommission weitergeleitet, so Oliver Prothmann, Sprecher der Initiative.
http://www.shopbetreiber-blog.de/2013/07/18/online-handler-organisieren-sich-gegen-vertriebsverbot/
18.07.2013 - Wirtschafzswunder Berlin-Brandenburg
Online-Handel protestiert gegen Verkaufsverbote von Herstellern
Der Berliner Unternehmer Oliver Prothmann hat die Initiative „Choice in eCommerce“ ins Leben gerufen und startet eine Petition für einen freien und fairen Handel. Ziel der Petition sei es, Hersteller von grundsätzlichen Verboten oder Einschränkungen für den Online-Handel abzubringen und alle Parteien zu entsprechendem Handeln aufzurufen, erklärte Prothmann. Halten die Hersteller an ihren Verboten fest, würde den Verbrauchern auch der Zugang zu transparenten Preisen und der zusätzlichen Auswahl genommen, von der sie im Online-Handel profitieren. Immer mehr Markenproduzenten – darunter Adidas -haben in der Vergangenheit Händlern untersagt, ihre Produkte ausschließlich im Internet zu verkaufen. „Durch die Vertriebsbeschränkungen im Internet kam es bereits zu Insolvenzen“, warnt Prothmann. Der E-Commerce-Experte will die Petition bei Bundesministerien und der Europäischen Kommission einreichen.
http://www.wirtschaftswunder-bb.de/neuigkeiten/online-handel-protestiert-gegen-verkaufsverbote-von-herstellern.html
17.07.2013 - Wortfilter
Initiative gegen Verkaufsverbot auf Internet-Plattformen
http://www.wortfilter.de/news13Q3/4714-Initiative-gegen-Verkaufsverbot-auf-Internet-Plattformen.php
17.07.2013 - Onlinehändler News
Petition – „Der Online-Handel, wie wir ihn kennen, ist bedroht“
Der Online-Handel wächst und gedeiht und schien in den vergangenen Monaten und Jahren schier unantastbar. Doch durch die neuen Vertriebsstrategien der großen Markenhersteller und die damit verbundenen Verkaufsverbote provozieren die Hersteller gravierende Umsatzeinbußen und gerechtfertigte Existenzängste.
http://www.onlinehaendler-news.de/handel/allgemein/1311-oliver-prothmann-online-handel-bedroht.html
17.07.2013 - HDE Handelsverband Deutschland
Markenartikel auch im Online-Handel
Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt in der aktuellen Diskussion um Verkaufsverbote von Markenherstellern im Online-Handel vor Übertreibungen.
„Ein generelles Verkaufsverbot der Hersteller für das Internet wäre rechtswidrig. Den Online-Handel als Ganzes auszugrenzen ist nicht zulässig“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp.
http://www.einzelhandel.de/index.php/component/k2/item/122899-markenartikel-auch-im-online-handel.html
16.07.2013 - Choice in eCommerce
Petition für freien Handel gestartet. Der Online-Handel hat die Initiative „Choice in eCommerce“ ins Leben gerufen und startet eine Petition für einen freien und fairen Handel. „Der Online-Handel, wie wir ihn kennen, ist bedroht“, erklärt Oliver Prothmann, Gründer von Choice in eCommerce, der Initiative für Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel. „Hersteller müssen davon absehen, grundsätzliche Verbote oder Einschränkungen für den Online-Handel auszusprechen. Gleichzeitig muss die Politik unnötigen Beschränkungen des Online-Handels effektiv entgegenwirken. Wir haben eine Petition ins Leben gerufen, die alle Parteien zu einem entsprechenden Handeln aufruft“.
http://www.choice-in-ecommerce.org/news-presse/presse-informationen/online-handel-grundet-initiative-gegen-verkaufsverbot-auf-internet-plattformen/
16.07.2013 - FOCUS Online
Online-Händler stemmen sich gegen Verkaufsverbote
Immer mehr Markenproduzenten verbieten ihren Händlern, Produkte ausschließlich im Internet zu verkaufen. Ein Zusammenschluss von Online-Plattformen kämpft nun mit einer Petition gegen das Verbot. Noch bleiben sie anonym – aus Angst vor den Herstellern.
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/aufstand-gegen-adidas-und-co-online-haendler-stemmen-sich-gegen-verkaufsverbote_aid_1043835.html
16.07.2013 - BILD Zeitung
Online-Händler kämpfen gegen Hersteller-Boykott
Online-Händler starten heute eine Petition, um den Internet-Boykott von Markenfirmen zu bekämpfen. Hersteller wie Adidas oder Asics hatten angekündigt, ihre Produkte nicht mehr im Internet vertreiben zu lassen. "Der Online-Handel, wie wir ihn kennen, ist bedroht", warnt Oliver Prothmann, Gründer der Initiative "Choice in eCommerce", die Online-Unterschriften gegen den Boykott sammelt. (hjv).
09.07.2013 - FOCUS Online
Adidas, Mammut, Deuter – Amazon laufen die Markenhersteller weg
Namhafte Markenhersteller kehren Online-Kaufhäusern wie Amazon den Rücken. Sie verbieten Händlern, ihre Produkte dort anzubieten. Es geht um Service – und den guten Ruf. Doch die Strategie ruft bereits das Kartellamt auf den Plan.
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/tid-32257/fehlende-beratung-schlechte-praesentation-adidas-mammut-deuter-amazon-laufen-die-markenhersteller-weg_aid_1037629.html?drucken=1
09.07.2013 - Handelsblatt Online
Kartellamt hat Adidas im Visier
Das Bundeskartellamt hat ein Auge auf den Online-Handel geworfen. Der Sportartikelhersteller Adidas soll Internetshops mit Verkaufsbeschränkungen beeinflussen: Sie sollen nicht bei Ebay oder Amazon verkaufen.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/online-handel-kartellamt-hat-adidas-im-visier/8470032.html
28.06.2013 - crn.de
Ist das rechtens? Adidas kontrolliert den Online-Channel
Spätestens bis Januar 2013 ändert Adidas seine E-Commerce-Richtlinien und will damit verhindert, dass seine Markenprodukte auf Plattformen wie Amazon oder Ebay verkauft werden. Unter bestimmten Umständen ist ein solches Vorgehen rechtens und könnte auch in der IT-Branche Schule machen.
http://www.crn.de/service/management/artikel-95863.html
12.06.2013 - Europäisches Parlament
Entschließung des Europäischen Parlaments vom 12. Juni 2013 über den Jahresbericht über die EU-Wettbewerbspolitik (2012/2306(INI))
72. fordert die Kommission auf, für ausgewogene Verhandlungspositionen von Herstellern und Vertreibern zu sorgen und dabei folgendes zu betonen: die Bedeutung der Bekämpfung diskriminierender Praktiken im Online-Vertrieb (geregelt durch die Verordnung (EU) Nr. 330/2010 der Kommission, die Gruppen von vertikalen Vereinbarungen und abgestimmten Verhaltensweisen betrifft) mit dem Ziel, dass die Vertreiber die Möglichkeit behalten, innovative Vertriebsmethoden wie Online-Plattformen zu nutzen und mehr Verbraucher mit unterschiedlicheren Merkmalen zu erreichen http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2013-0268+0+DOC+XML+V0//DE
14.05.2013 - sellerconnect
Vertriebsbeschränkungen von Adidas, Nike & Co auf dem Prüfstand
Namenhafte Markenhersteller wie Adidas haben Vertriebsbeschränkung beschlossen, welche den Verkauf auf Plattformen wie ebay und Amazon untersagen. Das Bundeskartellamt überprüft nun, inwieweit diese Beschränkungen kartellrechtlich zulässig sind.
http://www.sellerconnect.de/news/news,136,Vertriebsbeschraenkungen-von-Adidas-Nike--Co-auf-dem-Pruefstand.htm
10.05.2013 - onlinemarktplatz.de
Kartellamt startet Händler-Befragung zu Adidas-Verkaufsverbot
Das Bundeskartellamt startete am 7. Mai 2013 eine Internet-Befragung von etwa 3.000 Einzelhändlern, die Erzeugnisse der Adidas AG im stationären und im Online-Handel offerieren. Im Rahmen eines kartellrechtlichen Verwaltungsverfahrens prüft das Amt die Auswirkungen der E-Commerce Vertriebsbestimmungen von Adidas bezüglich eventueller Beschränkungen des Internet-Handels. Hintergrund ist der Versuch von Adidas, den Verkauf über offene Marktplätze wie eBay oder Amazon durch Handelspartner zu verbieten. http://www.onlinemarktplatz.de/35119/kartellamt-startet-handler-befragung-zu-adidas-verkaufsverbot/
08.05.2013 - Textilwirtschaft
Adidas: Kartellamt befragt Händler
Das Bundeskartellamt hat eine Web-Befragung von rund 3000 Händlern gestartet, die Adidas-Produkte im stationären und im Online-Handel anbieten. Das hat die Behörde auf ihrer Homepage mitgeteilt. Geprüft werde im Rahmen eines kartellrechtlichen Verwaltungsverfahrens, welche Auswirkungen die E-Commerce-Vertriebsbestimmungen von Adidas im Hinblick auf mögliche Beschränkungen des Online-Handels, u.a. in Form eines Verbotes des Verkaufs über offene Drittplattformen, haben. http://www.textilwirtschaft.de/business/Adidas-Kartellamt-befragt-Haendler_86205.html
06.02.2013 - crn.de
Ringen um die richtige E-Commerce-Strategie
Die Schattenseiten des rapiden Wachstums im Online-Handel sind Preis- und Margendruck, gegen den die Akteure mit unterschiedlich erfolgreichen Strategien ankämpfen.
http://www.crn.de/etail/artikel-98194.html
28.01.2013 - Blog-IT-Recht
Kartellrecht und Onlinehandel: Vertikale Vertriebsbeschränkungen
Immer öfter tauchen Meldungen auf, wonach Markenhersteller Onlinehändlern verbieten, ihre Markenartikel im Internet, etwa auf Plattformen wie Amazon oder eBay, zu verkaufen. So hat zuletzt Adidas angekündigt, den Verkauf seiner Produkte über solche Internetplattformen ab Januar 2013 verbieten zu wollen. Solche Verbote stellen sog. „vertikale Vertriebsbeschränkungen“ dar, die nicht per se unzulässig sind. http://blog-it-recht.de/2013/01/18/kartellrecht-und-onlinehandel-vertikale-vertriebsbeschrankungen/
21.01.2013 - Kassenzone
Hersteller & Direktvertrieb
Der stationäre Handel hat es schon nicht einfach. Kritische Analysten, der stark wachsende E-Commerce, sinkende Flächenproduktivität und jetzt auch noch Hersteller die den Direktvertrieb forcieren. Moment… Direktvertrieb? Macht das überhaupt Sinn? Folgt man diversen Veröffentlichungen zum E-Commerce aus den letzten 15 Jahren, dann ist der Direktvertrieb eine konsequente Folge durch den Wegfall von Handelsstufen.
http://www.kassenzone.de/2013/01/21/hersteller-direktvertrieb/
14.12.2012 - The Wall Street Journal Deutschland
Zwar schnürt auch Herbert Hainer, Vorstandschef des zweitgrößten Sportartikel-Herstellers der Welt, gelegentlich die Fußballschuhe. Doch für die Schnäppchenjagd auf seine Adidas-Produkte hat er wenig übrig: Ab 1. Januar macht Adidas ernst im Kampf gegen unerwünschte Vertriebskanäle. Das zunehmend wichtige und margenträchtige Geschäft im Netz will der Sportartikelhersteller verstärkt selber machen – oder in enger Abstimmung mit ausgesuchten Online-Händlern. http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887323981504578178672500867116.html
05.09.2012 - Onlinehändler News
Zur Zulässigkeit von vertikalen Vertriebsbeschränkungen gegenüber Online-Händlern gibt es derzeit leider keine Rechtsklarheit. 2007 hat das LG Berlin (Az.: 16 O 729/07) zugunsten der Online-Händler auf eBay entschieden. Hier wollte der Schulranzenhersteller "Scout" den Verkauf seiner Waren auf der Auktionsplattform wegen eines angeblichen Imageschadens durch den dortigen Billigvertrieb gerichtlich verbieten lassen. Das Gericht hat dem jedoch nicht zugestimmt, die Online-Händler dürfen die Ranzen weiterhin auf eBay verkaufen. http://www.onlinehaendler-news.de/recht/rechtsfragen/668-zur-rechtslage-so-steht-es-um-vertriebsbeschraenkungen-ab-2013-durch-markenhersteller.html
13.06.2012 - markt intern
Kein adidas bei Amazon und Ebay ab 2013
Produkte des Sportartikelherstellers adidas/Herzogenaurach werden spätestens ab Januar 2013 nicht mehr auf den Online-Verkaufsportalen Amazon und Ebay zu finden sein. Das betrifft adidas selbst, aber auch die Marke Reebok. Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber dem Düsseldorfer Brancheninformationsdienst 'markt intern’-Sport-Fachhandel. http://www.markt-intern.de/presse/newsdetails/datum////kein-adidas-bei-amazon-und-ebay-ab-2013/
08.06.2012 - markt intern
adidas: Professionalisierung und Informationspflicht im Internet
Im April verschickte adidas/Herzogenaurach eine Mappe mit neuen ’E-Commerce Bedingungen’ sowie aktualisierte Verkaufs- und Lieferbedingungen, Bedingungen für die Freigabe von Bildern, Markenschutzrichtlinien, sonstige Bedingungen, einen Mitteilungsbogen zur Angabe derjenigen URL’s, auf denen beabsichtigt wird, adidas-Produkte zu verkaufen und einen sechsseitigen Folder, in dem die wichtigsten Regelungen für den Internet-Vertrieb zusammengefasst sind (vgl. ’mi’ 18/12). ’mi’ hat sich die Internet-Richtlinien genauer angeschaut und kritisch hinterfragt. Im Folgenden finden Sie die ’mi’-Nachfragen sowie die Antworten von Hans Ruprecht, Vertriebsdirektor Customer Service adidas. http://www.markt-intern.de/redaktionen/sport-fachhandel/aktuelles/interview-mit-hans-ruprecht-adidas/
11.03.2011 - it-recht kanzlei münchen
Die neue Gruppenfreistellungsverordnung im Vertikalbereich (GVO), ihre Kernbeschränkungen und ihre grauen Klauseln sowie Rechtsfolgen bei Verstößen gegen das Wettbewerbsverbot
Im 5. Teil der Serie der IT-Recht Kanzlei geht es um die neue Gruppenfreistellungsverordnung-Vertikalbereich (GVO), ihre Kernbeschränkungen und ihre grauen Klauseln sowie die Rechtsfolgen bei Verstößen gegen das Wettbewerbsverbot.
http://www.it-recht-kanzlei.de/Gruppenfreistellungsverordnung-Vertikal-graue-Klauseln.html
17.12.2009 - crn.de
Hersteller für geregelten Online-Kanal
Massive Probleme für Ebay: Hersteller wollen den Online-Vertrieb juristisch einschränken. Auch außerhalb der Plattform häufen sich Vertriebsbeschränkungen für Online-Händler. Die Etailer sehen ihre Geschäftstätigkeit bedroht.
http://www.crn.de/panorama/artikel-49578.html
10.12.2009 - crn.de
Etailer kämpfen gegen Verkaufsverbote
Per Gericht haben Bekleidungshersteller den Verkauf ihrer Produkte bei Ebay verbieten lassen. Auch im Elektro- und IT-Bereich häufen sich Berichte über Vertriebsbeschränkungen für Onlinehändler. Die Betroffenen sehen ihre Geschäftstätigkeit zunehmend durch das Vorgehen der Hersteller bedroht.
http://www.crn.de/etail/artikel-38043.html
13.10.2009 - shopanbieter.de
Vertriebsbeschränkungen im Onlinehandel sollen verschärft werden
Jeder zweite Onlinehändler sieht sich Restriktionen seitens seiner Lieferanten ausgesetzt. Wenn es nach dem Willen der Hersteller geht, soll das Thema nun weiter erheblich verschärft werden. ebay reagierte kürzlich mit einer Online-Petition gegen die Vertriebsbeschränkungen und legte der EU mehr als 750.000 Unterschriften vor. Doch worum geht es eigentlich? http://www.shopanbieter.de/news/archives/2222-vertriebsbeschraenkungen-im-onlinehandel-sollen-verschaerft-werden.html
17.09.2009 - eBay Presse
eBay legt Europäischer Union Petition mit 750.000 Unterschriften vor
eBay hat heute die Europäische Union aufgerufen, das EU-Wettbewerbsrecht so zu überarbeiten, dass Markenhersteller den Verkauf ihrer Produkte über das Internet nicht mehr einschränken können. Mit einer Petition, die von über 750.000 Europäern unterzeichnet wurde, fordert eBay ein Ende des Missbrauchs sogenannter selektiver Vertriebsvereinbarungen, die auf unfaire Weise den Online-Verkauf von Produkten in ganz Europa blockieren. Solche Praktiken benachteiligen Online-Unternehmen und führen häufig dazu, dass die Verbraucher unnötig hohe Preise für Waren bezahlen müssen. http://presse.ebay.de/pressrelease/2222