Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=17%20O%20490/06
Timestamp: 2019-01-20 07:51:38
Document Index: 47976481

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 2', '§ 8', '§ 2', '§ 287', '§ 287']

LG Stuttgart, 15.05.2007 - 17 O 490/06 - dejure.org
Internet-Vertragsfallen - Weist ein Diensteanbieter auf einer Internetseite blickfangmäßig auf die Bezugsmöglichkeit einer Gratisleistung hin, unterlässt aber einen deutlichen Hinweis auf tatsächliche Zahlungspflichten, liegt darin der Fall einer irreführenden Blickfangwerbung vor.
§§ 3, 8, 7 UWG; § 2 UKlaG
Werbung im Internet für Gratis-SMS
Abo-Fallen im Internet wettbewerbswidrig
Gratisleistungen und Gewinnspiel und Abovertrag
Irreführende Blickfangwerbung durch Gratis-SMS-Werbung
Internetwerbung - vermeintliche Gratisangebote und Werbemitteilungen ohne vorherige Einwilligung
§§ 8 Abs. 1, Abs. 3 Nr. 3, 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG i.V.m. §§ 2 Abs. 1, 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, 4 Abs. 1 UKIaG
Werbung per E-Mail; Blickfangwerbung; überraschende Entgeltklausel
Verstecke Abofalle bei reißerischem Eröffnen einer Gewinnmöglichkeit
Eine Einwilligung zur Übersendung von Werbeemails muss für den konkreten Fall erteilt worden sein
Vzbv gewinnt gegen Internet-Vertragsfalle
Internetwerbung - vermeintliche Gratisangebote und Werbemitteilungen ohne vorherige Einwilligung -
Marktortprinzip bei E-Mail-Werbung
123recht.net (Pressemeldung, 8.6.2007)
Verbraucherschützer fordern Strafen für Abo-Fallen im Internet // Geprellte Kunden haben bisher keine Handhabe
internetrecht-infos.de (Kurzanmerkung)
Irreführende Blickfangwerbung ist wettbewerbswidrig
MMR 2007, 668
MIR 2007, Dok. 226
Gemäß § 287 ZPO hält die Kammer Kosten in Höhe von EUR 200, 00 für angemessen (vgl. zur Höhe auch OLG Koblenz, Urteil vom 18.3.2009, Az. 4 U 1173/08; OLG München, Urteil vom 26.6.2008, Az. 29 U 2250/08; LG Hamburg, Urteil vom 20.3.2009, Az. 324 O 610/08; LG Stuttgart, Urteil vom 15.5.2007, Az. 17 O 490/06).
Gemäß § 287 ZPO hält die Kammer Kosten in Höhe von EUR 200,- für angemessen (vgl. zur Höhe auch OLG Koblenz, Urteil vom 18.3.2009, 4 U 1173/08; OLG München, Urteil vom 26.6.2008, 29 U 2250/08; LG Hamburg, Urteil vom 20.3.2009, 324 O 610/08; LG Stuttgart, Urteil vom 15.5.2007, 17 O 490/06).