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Timestamp: 2018-02-19 00:13:01
Document Index: 91578575

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 109', 'Art. 17', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66']

8C_420/2009 12.08.2009
8C_420/2009
vertreten durch Dr. S.________,
dass die IV-Stelle des Kantons Aargau dem 1957 geborenen I.________ mit Verfügung vom 8. Mai 2006 eine ab 1. Januar 2002 laufende und bis 31. Mai 2004 befristete ganze Invalidenrente zusprach, was auf Einsprache des Versicherten vom 1. Juni 2006 hin bestätigt wurde (Entscheid vom 13. März 2008),
dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 12. März 2009 abwies,
dass I.________ Beschwerde an das Bundesgericht einreichen und beantragen lässt, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm "bis zum 31.06.2005 eine ganze Invalidenrente zu gewähren"; sodann sei ihm "rückwirkend ab dem 01.07.2005 eine halbe Invalidenrente zuzuerkennen"; "eventuell sei ein interdisziplinäres Gutachten (einzuholen)"; schliesslich ersucht er dem Sinne nach um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden kann, wobei das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG); das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393 zur auch unter der Geltung des BGG gültigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen im Bereich der Invaliditätsbemessung [Art. 16 ATSG] für die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach Art. 28 Abs. 1 IVG),
dass Verwaltung und Vorinstanz die für die Beurteilung des Rentenanspruchs massgeblichen Grundlagen sowie die diesbezügliche Rechtsprechung zutreffend dargelegt haben (Art. 109 Abs. 3 BGG), wobei ergänzend darauf hinzuweisen ist, dass bei der rückwirkenden Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Rente die Revisionsbestimmungen (Art. 17 Abs. 1 ATSG; Art. 88a Abs. 1 IVV) analog anwendbar sind (vgl. BGE 133 V 263 E. 6.1; Urteile 9C_734/2008 vom 24. November 2008 und I 79/07 vom 17. Januar 2008; siehe auch BGE 131 V 164 E. 2.2 S. 165),
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid gestützt auf die Akten, insbesondere auf Grund der Berichte der kreisärztlichen Untersuchungen des Dr. med. O.________ vom 5. November 2003 sowie 19. Mai 2005 und des Dr. med. E.________ vom 2. August 2007, ausführlich und sorgfältig dargelegt hat, weshalb beim Beschwerdeführer jedenfalls ab 1. Juni 2004 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % in adaptierter Tätigkeit bestand und ihm daher die Erzielung eines rentenausschliessenden Einkommens zumutbar gewesen ist, so dass sich die auf den 1. Juni 2004 vorgenommene Rentenbefristung als rechtens erweist,
dass auch die in der Beschwerde eventualiter beantragten weiteren medizinischen Begutachtungen zu keinem andern Ergebnis führen würden, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 127 V 494 E. 1b; 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162 mit Hinweis; RKUV 2006 Nr. U 578 S. 176 E. 3.6; SVR 2001 IV Nr. 10 E. 4b S. 28),
dass bezüglich der Einwendungen des Beschwerdeführers zum Beweiswert von Berichten behandelnder Ärzte, insbesondere von Hausärzten, auf die konstante Rechtsprechung zu verweisen ist (BGE 125 V 351 E. 3a f. S. 352 f.; SVR 2007 UV Nr. 33 S. 111 E. 4.2, U 571/06 und 2006 IV Nr. 27 S. 92 E. 3.2.4, I 3/05; je mit Hinweisen), von der abzugehen auch im vorliegenden Fall kein Anlass besteht,
dass es im Übrigen auch nicht zutrifft, dass vorliegend für die Rentenaufhebung einzig auf einen "6 Jahre (alten)" Bericht ("2003 bis 2009") abgestützt werde, weil bis zu dem für die richterliche Beurteilung praxisgemäss massgebenden Zeitpunkt (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 und 121 V 362 E. 1b S. 366) des Erlasses der angefochtenen Verwaltungsverfügung bzw. des Einspracheentscheides (hier: 8. Mai 2006 resp. 13. März 2008) neben dem erwähnten Bericht vom 5. November 2003 auch die Berichte des Dr. O.________ vom 19. Mai 2005 und des Dr. E.________ vom 2. August 2007 gewürdigt und mitberücksichtigt wurden, weshalb sich die sinngemäss erhobene Rüge veralteter medizinischer Beurteilungsunterlagen als unbehelflich erweist,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit abzuweisen ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 BGG),
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse für das schweizerische Auto-, Motor- und Fahrradgewerbe und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. August 2009