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Timestamp: 2020-08-04 14:57:26
Document Index: 217999258

Matched Legal Cases: ['§ 108', '§ 31', '§ 101', '§ 101', '§ 104', '§ 108', '§ 108', '§ 96', '§ 86', '§ 96', '§ 4', '§ 16', 'BGH']

Rechtsprechung: MDR 1964, 1028 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 01.09.1964
BVerwG, 27.05.1964 - VIII C 362.63
https://dejure.org/1964,148
BVerwG, 27.05.1964 - VIII C 362.63 (https://dejure.org/1964,148)
BVerwG, Entscheidung vom 27.05.1964 - VIII C 362.63 (https://dejure.org/1964,148)
BVerwG, Entscheidung vom 27. Mai 1964 - VIII C 362.63 (https://dejure.org/1964,148)
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VwGO § 108, 138 Nr. 3
BVerwGE 18, 315
NJW 1964, 2125
MDR 1964, 1028
DVBl 1965, 88
BVerwG, 13.03.1970 - VII C 80.67
Hausverbot in Bezug auf das Betreten der Diensträume des …
Der Grundsatz der Gewährung rechtlichen Gehörs hat zum Inhalt, daß ein Urteil nur auf Tatsachen und Beweismittel gestützt werden darf, zu denen sich die Beteiligten äußern konnten (vgl. BVerfGE 5, 22 [24]; 6, 12 [14]; 7, 275; 9, 89 [95]; BVerwGE 18, 315 [317]; Urteile vom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 - [NJW 61, 1548]; vom 7. Februar 1964 - BVerwG I C 104.61 - [Buchholz BVerwG 406.11, § 31 BBauG Nr. 1]).
Vorliegen eines besonderen Kündigungsschutzes bei der Kündigung des …
Insbesondere die Wahrunterstellung einer Beweistatsache berechtigt die Tatsacheninstanz zur Ablehnung des angebotenen Beweises (vgl. Urteile vom 8. Februar 1962 - BVerwG II C 103.61 - vom 14. Juli 1966 - BVerwG II C 193.60 - vom 13. Mai 1964 - BVerwG V C 211.62 - [DVBl. 1965, 88]); und auf eine Beweistatsache kommt es dann nicht an, wenn der unter Beweis gestellte Sachverhalt für die Entscheidung des Rechtsstreits unerheblich ist (vgl. Beschluß vom 9. August 1962 - BVerwG V B 70.62 - [VerwRspr. Bd. 15 S. 368]).
BVerwG, 24.06.1971 - I CB 4.69
Im Verfahren ohne mündliche Verhandlung (vgl. § 101 Abs. 2 VwGO) bildet der Akteninhalt im Zeitpunkt der Urteilsfällung in der Regel die Grundlage der Entscheidung (vgl. BVerwGE 18, 315;… ferner Schunck-De Clerck, VwGO, 2. Aufl., § 101 Anm. 2 d).
Nach alledem war eine Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung (vgl. § 104 Abs. 3 Satz 2 VwGO) nicht geboten, und das Gericht war auch nicht im Hinblick auf § 108. Abs. 2 VwGO gehindert, die Schriftsätze, die die Beklagte nach der mündlichen Verhandlung eingereicht hat und zu denen der Kläger sich abschließend äußern konnte und auch geäußert hat, bei seiner Entscheidung zu berücksichtigen (vgl. auch hierzu BVerwGE 18, 315).
Selbst wenn nach einem Verzicht auf (weitere) mündliche Verhandlung noch Schriftsätze eingereicht werden und die Gegenpartei Gelegenheit zur Stellungnahme dazu hat, ist nicht aus Ermessensgründen eine Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung geboten (Beschluß vom 20. Juli 1970 - BVerwG VI CB 25.68 - unter Hinweis auf BVerwGE 18, 315).
Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist dann verletzt, wenn das Urteil auf Tatsachen oder Beweismittel gestützt wird, zu denen sich die Beteiligten nicht äußern konnten (BVerwGE 18, 315 [317]; Urteil vom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 - = NJW 1961, 1548; Beschlüsse vom 3. Juli 1961 - BVerwG VIII B 172.60 - und vom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 20.63 - [Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 27]).
BVerwG, 12.06.1970 - VII C 64.68
Verletzung des rechtlichen Gehörs bei Tatsachenfragen und bei Rechtsfragen - …
Der Anspruch auf rechtliches Gehör wird, verletzt, wenn das Urteil auf Tatsachen oder Beweismittel gestützt wird, zu denen sich die Beteiligten nicht äußern konnten (vgl. BVerfGE 5, 22 [24]; 6, 12 [14]; 7, 275 [279]; 9, 89 [95]; BVerwGE 18, 315 [317]; Urteil vom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 - = NJW 1961, 1548; Beschlüsse vom 3. Juli 1961 - BVerwG VIII B 172.60 - und vom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 20.63 -).
Eine solche vorweggenommene Beweiswürdigung verstößt auch gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme (§ 96 Abs. 1 VwGO), die zum Ziel hat, den persönlichen Eindruck des Zeugen vor Gericht zur Geltung zu bringen (BVerwGE 2, 329; Urteil vom 13. Mai 1964 - BVerwG V C 211.62 - [Buchholz 310 § 86 Abs. 1 Nr. 33 = DVBl. 1965, 88]; Urteil vom 8. Februar 1962 - BVerwG II C 133.59 - [VerwRspr. 14, 1022];… Eyermann-Fröhler, Komm, zur VwGO, 5. Aufl. § 96 RdNr. 5).
BVerwG, 16.02.1967 - III C 45.66
Es ist die Aufgabe des Verwaltungsgerichts, alle entscheidungserheblichen Tatsachen festzustellen (Urteil vom 13. Mai 1964 - BVerwG V C 211.62 - [DVBl. 1965, 88]) und die zu diesem Zweck angetretenen Beweise tatsächlich zu erheben.
Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn der völlige Unwert der angebotenen Beweismittel offensichtlich und jede Möglichkeit ausgeschlossen wäre, daß eine Beweisaufnahme Sachdienliches ergeben und die bereits gewonnene Überzeugung des Tatrichters erschüttern könnte (vgl. hierzu Urteile vom 1. November 1963 - BVerwG VI C 37.61 - [DÖV 1964 S. 561] und vom 13. Mai 1964 - BVerwG V C 211.62 - [DVBl. 1965 S. 88]).
BVerwG, 30.04.1976 - 6 CB 12.76
Zulassung der Revision in Wehrpflichtsachen - Anforderungen an die …
BVerwG, 11.12.1978 - 7 B 215.78
Zugang zum Grundstück - Verkehrspolizeiliche Anordnung
BVerwG, 17.01.1968 - IV CB 22.67
BVerwG, 10.06.1965 - III C 107.63
BVerwG, 05.07.1977 - 6 CB 21.77
Anforderungen an die Verinnerlichung einer nachhaltigen persönlichen Bindung des …
BVerwG, 29.05.1967 - II B 5.67
BVerwG, 06.10.1966 - III C 70.65
Folgen der fehlenden Sachaufklärung durch das Verwaltungsgericht - Bestimmung des …
BVerwG, 26.09.1983 - 8 B 24.83
Umfang der verwaltungsgerichtlichen Hinweispflicht - Verfahrensrechtliche …
BVerwG, 28.04.1972 - III C 31.70
Antrag auf Feststellung eines Hausratverlusts nach einer höheren als der …
BVerwG, 15.09.1966 - VIII C 19.63
BVerwG, 29.10.1964 - VIII C 299.63
OLG Köln, 01.09.1964 - Ss 251/64
https://dejure.org/1964,1724
OLG Köln, 01.09.1964 - Ss 251/64 (https://dejure.org/1964,1724)
OLG Köln, Entscheidung vom 01.09.1964 - Ss 251/64 (https://dejure.org/1964,1724)
OLG Köln, Entscheidung vom 01. September 1964 - Ss 251/64 (https://dejure.org/1964,1724)
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Irreführende Angaben zur Anlockung von Besuchern für eine Werbe- und Verkaufsveranstaltung
NJW 1965, 265
DB 1964, 1733
Ob die Anwendung von § 4 Abs. 1 UWG aF und § 16 UWG nF insoweit auf diese Fallkonstellation beschränkt ist, hat der Bundesgerichtshof zuletzt in der sog. "Kaffeefahrtenentscheidung" ausdrücklich offen gelassen; freilich hat er zugleich Gründe dafür erörtert, dass auch ein sog. wirtschaftlicher Zusammenhang ausreichen könnte (…BGH NJW aaO unter kritischer Bewertung von OLG Hamm WRP 1963, 176; OLG Köln MDR 1964, 1028).
Allerdings ist dieser Zusammenhang in der Rechtsprechung für Fälle verneint worden, in denen Passanten mit schwindelhaften Anpreisungen ("jeder Besucher bekommt 10 DM in bar" OLG Köln, MDR 1964, 1028; Verlosung bei Verkaufsveranstaltung OLG Hamm, WRP 1963, 176 f.) von der Straße in einen Verkaufsraum gelockt wurden.