Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20StR%20120/75
Timestamp: 2019-12-06 13:56:28
Document Index: 58017278

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 133', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.08.1975 - 3 StR 120/75 - dejure.org
https://dejure.org/1975,2194
BGH, 20.08.1975 - 3 StR 120/75 (https://dejure.org/1975,2194)
BGH, Entscheidung vom 20.08.1975 - 3 StR 120/75 (https://dejure.org/1975,2194)
BGH, Entscheidung vom 20. August 1975 - 3 StR 120/75 (https://dejure.org/1975,2194)
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Merkmale, die eine von dem Beamten selbst gefertigte Urkunde zu einer amtlich anvertrauten machen
NJW 1975, 2212
MDR 1975, 944
Dass die Angeklagte naheliegend schon beim Ausdruck deren Entziehung beabsichtigte, hindert die Annahme dienstlichen Anvertrautseins nicht (vgl. BGH, Urteil vom 20. August 1975 - 3 StR 120/75, NJW 1975, 2212, 2213).
In jedem Fall darf er eine Sache, die durch sein Verhalten Bestandteil eines dienstlichen Vorgangs geworden ist, nicht in einer den behördlichen Zielen widersprechenden Weise der Weiterbearbeitung entziehen (BGH NJW 1975, 2212).
Dem Angeklagten war der Scheck, solange er als Bestandteil der Akten zu seiner dienstlichen Verfügung stand, auch im Sinne des § 133 Abs. 3 StGB anvertraut (BGH NJW 1975, 2212).
Auch das Senatsurteil vom 20. August 1975 - 3 StR 120/75 (MDR 1975, 944 = NJW 1975, 2212) steht der hier getroffenen Entscheidung nicht entgegen.
Dementsprechend hatte der Bundesgerichtshof es als Verwahrungsbruch angesehen, daß ein Beamter ihm anvertraute Urkunden pflichtwidrig einem Dritten aushändigte (BGH NJW 1975, 2212; vgl. auch BGH NJW 1954, 281, 282).