Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201991,%201413
Timestamp: 2013-06-20 09:02:49
Document Index: 225010061

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 1991, 1413
Weitere Entscheidung unten: OLG K�ln, 29.08.1990
Rechtsprechung BGH, 24.09.1991 - VI ZR 293/90 Verkehrswertgutachten� 826 BGB, Sittenwidrigkeit, Vorsatz
Haftung eines Sachverst�ndigen gegen�ber Drittem wegen eines fehlerhaftes Gutachtens
Haftung eines Sachverst�ndigen gegen�ber Dritten f�r ein fehlerhaftes Gutachten
Sachverst�ndige - Fehlerhaftes Gutachten: Schadensersatz Dritter
Sachverst�ndigengutachten: Deliktshaftung
Haftung eines Sachverst�ndigen f�r ein fehlerhaftes Bodenwertgutachten (IBR 1992, 71)
arneburgmueller.de , S. 4 (Entscheidungsbesprechung)
� 825 BGBHaftung eines Sachverst�ndigen f�r ein fehlerhaftes Bodenwertgutachten
NJW 1991, 3282
MDR 1991, 1138
VersR 1991, 1413
WM 1991, 2034
DB 1992, 37
BauR 1992, 101
IBR 1992, 71
Wird zitiert von ... (26) BGH, 09.03.2010 - XI ZR 93/09 Verfahrensrecht - Deutsche Gerichtszust�ndigkeit bei unerlaubter Handlung(aa) Nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs haftet gem�� � 826 BGB nicht nur, wer die die Sittenwidrigkeit seines Handelns begr�ndenden Umst�nde positiv kennt, sondern auch, wer sich dieser Kenntnis bewusst verschlie�t (BGHZ 129, 136, 175 f.; 176, 281, Tz. 46; BGH, Urteile vom 28. Februar 1989 - XI ZR 70/88, WM 1989, 1047, 1048 f. und vom 27. Januar 1994 - I ZR 326/91, ZIP 1994, 789, 792) und etwa seine Berufspflichten in solchem Ma�e leichtfertig verletzt, dass sein Verhalten als bedenken- und gewissenlos zu bezeichnen ist (BGHZ 176, 281, Tz. 46; BGH, Urteile vom 5. M�rz 1975 - VIII ZR 230/73, WM 1975, 559, 560, vom 24. September 1991 - VI ZR 293/90, WM 1991, 2034, 2035 und vom 14. Mai 1992 - II ZR 299/90, WM 1992, 1184, 1187).Von vors�tzlichem Handeln ist auszugehen, wenn der Sch�diger so leichtfertig gehandelt hat, dass er eine Sch�digung des anderen Teils in Kauf genommen haben muss (BGHZ 176, 281, Tz. 46; BGH, Urteile vom 14. April 1986 - II ZR 123/85, WM 1986, 904, 906, vom 28. Februar 1989 - XI ZR 70/88, WM 1989, 1047, 1049 und vom 24. September 1991 - VI ZR 293/90, WM 1991, 2034, 2035).
BGH, 20.04.2004 - X ZR 250/02 Sachverst�ndige - Vertrag mit Schutzwirkung f�r DritteErforderlich ist vielmehr, da� sich der Sachverst�ndige etwa durch nachl�ssige Ermittlungen zu den Grundlagen seines Auftrages oder gar durch "ins Blaue" gemachte Angaben der Gutachtenaufgabe leichtfertig entledigt und damit eine R�cksichtslosigkeit gegen�ber dem Adressaten des Gutachtens oder den in seinem Informationsbereich stehenden Dritten an den Tag gelegt hat, die angesichts der Bedeutung, die das Gutachten f�r deren Entschlie�ungen hatte, und der von ihm in Anspruch genommenen Kompetenz als gewissenlos bezeichnet werden mu� (…BGH, Urt. v. 20.05.2003 - VI ZR 312/02, NJW 2003, 2825, 2826; Urt. v. 24.09.1991 - VI ZR 293/90, NJW 1991, 3282, 3283, jeweils m.w.N.).
BGH, 26.06.2001 - X ZR 231/99 Zur Sachverst�ndigenhaftungErforderlich w�re vielmehr, da� der Gutachter leichtfertig oder gewissenlos gehandelt h�tte (BGH, Urt. v. 24.09.1991 - VI ZR 293/90, NJW 1991, 3282, 3283).
BGH, 20.05.2003 - VI ZR 312/02 Zwangsversteigerung - Haftung des gerichtlich beauftragten Sachverst�ndigenIn �bereinstimmung mit dem Berufungsgericht h�lt auch die Revision zutreffend als Voraussetzung f�r eine Haftung wegen sittenwidriger vors�tzlicher Sch�digung eines Dritten durch ein fehlerhaftes Gutachten f�r erforderlich, da� der Sachverst�ndige bei der Erstellung des Gutachtens leichtfertig und gewissenlos und mindestens mit bedingtem Vorsatz gehandelt hat (vgl. Senatsurteil vom 24. September 1991 - VI ZR 293/90 - VersR 1991, 1413).
BGH, 21.04.2009 - VI ZR 304/07 Sittenwidrige Sch�digung bei Missbrauch des LastschriftverfahrensEs hat auch zutreffend angenommen, dass es unter Umst�nden gen�gen kann, wenn sich der Sch�diger der Kenntnis dieser Tatsachen bewusst verschlossen hat (vgl. BGHZ 129, 136, 175 ; 176, 281, 296; Senatsurteil vom 24. September 1991 - VI ZR 293/90 -VersR 1991, 1413, 1414; BGH, Urteil vom 5. M�rz 1975 - VIII ZR 230/73 - WM 1975, 559; Urteil vom 28. Februar 1989 - XI ZR 70/88 - WM 1989, 1047, 1048 f.; vom 27. Januar 1994 - I ZR 326/91 - VersR 1994, 864).
BGH, 04.11.2010 - III ZR 32/10 Verfahrensrecht - �berlange Verfahren f�hren nicht automatisch zur AmtshaftungSoweit die Revision hierzu - unter Bezugnahme auf BGH, Urteil vom 24. September 1991 - VI ZR 293/90, NJW 1991, 3282 - darauf verweist, dass es f�r die Annahme eines Sch�digungsvorsatzes ausreiche, dass der Sachverst�ndige leichtfertig gehandelt und die Sch�digung der Prozessbeteiligten billigend in Kauf genommen habe, hat dies das Berufungsgericht, wie die im Urteil zitierte Rechtsprechung zeigt, bei seiner tatrichterlichen W�rdigung nicht �bersehen.
BGH, 20.04.2004 - X ZR 255/02 Sachverst�ndige - Vertrag mit Schutzwirkung f�r DritteErforderlich ist vielmehr, da� sich der Sachverst�ndige etwa durch nachl�ssige Ermittlungen zu den Grundlagen seines Auftrages oder gar durch "ins Blaue" gemachte Angaben der Gutachtenaufgabe leichtfertig entledigt und damit eine R�cksichtslosigkeit gegen�ber dem Adressaten des Gutachtens oder den in seinem Informationsbereich stehenden Dritten an den Tag gelegt hat, die angesichts der Bedeutung, die das Gutachten f�r deren Entschlie�ungen hatte, und der von ihm in Anspruch genommenen Kompetenz als gewissenlos bezeichnet werden mu� (…BGH, Urt. v. 20.05.2003 - VI ZR 312/02, NJW 2003, 2825, 2826; Urt. v. 24.09.1991 - VI ZR 293/90, NJW 1991, 3282, 3283, jeweils m.w.N.).
OLG Hamm, 08.01.2010 - 11 U 27/06 Amtshaftung - �berlange Verfahrensdauer eines Zivilprozesses: Staat haftet!Deliktische Anspr�che aus � 823 Abs. 1 BGB scheitern dagegen von vornherein daran, dass der Kl�ger allein den Ersatz reiner Verm�genssch�den begehrt, w�hrend einem auf � 826 BGB gest�tzten Anspruch entgegen steht, dass der Kl�ger nach der f�r ihn �berschaubaren Sachlage schwerlich einen Sch�digungsvorsatz des Sachverst�ndigen h�tte darlegen und im zu erwartenden Bestreitensfalls dann auch h�tte beweisen k�nnen, selbst wenn hierf�r die Feststellung bedingten Vorsatzes im Sinne eines leichtfertigen Verhaltens des Sachverst�ndigen ausgereicht h�tte (Hans. OLG Hamburg, aaO, unter Hinweis auf BGH MDR 1991, 1138: NJW 1991, 3282; OLG M�nchen VersR 1977, 482).
BGH, 20.04.2004 - X ZR 252/02 Sachverst�ndige - Vertrag mit Schutzwirkung f�r DritteErforderlich ist vielmehr, da� sich der Sachverst�ndige etwa durch nachl�ssige Ermittlungen zu den Grundlagen seines Auftrages oder gar durch "ins Blaue" gemachte Angaben der Gutachtenaufgabe leichtfertig entledigt und damit eine R�cksichtslosigkeit gegen�ber dem Adressaten des Gutachtens oder den in seinem Informationsbereich stehenden Dritten an den Tag gelegt hat, die angesichts der Bedeutung, die das Gutachten f�r deren Entschlie�ungen hatte, und der von ihm in Anspruch genommenen Kompetenz als gewissenlos bezeichnet werden mu� (…BGH, Urt. v. 20.05.2003 - VI ZR 312/02, NJW 2003, 2825, 2826; Urt. v. 24.09.1991 - VI ZR 293/90, NJW 1991, 3282, 3283, jeweils m.w.N.).
OLG Brandenburg, 30.10.2002 - 13 U 18/01 Sachverst�ndige - Sachverst�ndigenhaftung
OLG Hamm, 03.02.2003 - 6 U 45/02 OLG Frankfurt, 06.07.2000 - 15 U 62/99 Haftung des Sachverst�ndigen f�r sein im Zwangsversteigerungsverfahren …
KG, 23.07.2002 - 13 U 46/01 Sachverst�ndige - Haftet der Wertgutachter dem Ersteigerer?
LG Bochum, 13.12.2001 - 3 O 182/01 LG Mainz, 25.09.2002 - 9 O 411/01 Fehlerhaftes Gutachten eines Sachverst�ndigen im Zwangsversteigerungsverfahren …
Rechtsprechung OLG K�ln, 29.08.1990 - 27 U 30/90 Volltextver�ffentlichungen (3)
(( 823, 847 BGBBehandlungsfehler bei zahnprothetischer Versorgung
LG Bonn, 05.12.1989 - 7 O 541/86
OLG K�ln, 29.08.1990 - 27 U 30/90