Source: https://www.wpk.de/neu-auf-wpkde/pruefung/2016/
Timestamp: 2019-11-17 00:17:59
Document Index: 156132073

Matched Legal Cases: ['§ 319', '§ 57', '§ 7', '§ 319', 'Art. 2', '§ 319']

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Neue Anforderungen an den ISA-Bestätigungsvermerk sowie zu „Sonstige Informationen“ treten am 15. Dezember 2016 in Kraft
Am 15. Dezember 2016 treten die neuen Anforderungen an den Bestätigungsvermerk für Abschlussprüfungen nach internationalen Prüfungsstandards (ISA 700 ff.) sowie die überarbeiteten Anforderungen an „Sonstige Informationen“, die das Unternehmen im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss veröffentlicht (ISA 720 revised), in Kraft.
In diesem Zusammenhang hat das International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) einen Frage-/Antwortkatalog zu den neuen Anforderungen veröffentlicht, der auf der Internetseite der IFAC heruntergeladen werden kann.
Die neuen Anforderungen entfalten derzeit in Deutschland jedoch nur Relevanz für Abschlussprüfungen, die unter freiwilliger Anwendung der ISA durchgeführt werden und Geschäftsjahre betreffen, die am oder nach dem 15. Dezember 2016 enden. Hintergrund ist, dass die EU-Kommission die ISA bislang noch nicht angenommen hat und somit eine gesetzliche Verpflichtung zu deren Anwendung bei der Prüfung von Abschlüssen in Deutschland gegenwärtig nicht besteht.
Nachfrage nach vereinbarten Prüfungshandlungen (Agreed-Upon Procedures) und ähnlichen Leistungen sowie deren Auswirkungen auf die Standards des IAASB
Das IAASB hat am 29. November 2016 ein Diskussionspapier veröffentlicht, das sich mit Art, Umfang und den Anlässen der Beauftragung von sogenannten vereinbarten Prüfungshandlungen (Agreed-Upon Procedures) und ähnlichen Leistungen sowie deren Auswirkungen auf die Standards des IAASB (IAASB Discussion Paper: Exploring the Demand for Agreed-Upon Procedures Engagements and Other Services, and the Implications for the IAASB’s International Standards) befasst.
Anzeigepflicht bei wesentlichen Änderungen der Prüfungstätigkeit – Erstmalige Prüfung eines § 319a HGB-Unternehmens
Berufsangehörige und Berufsgesellschaften, die als gesetzlicher Abschlussprüfer am Qualitätskontrollverfahren teilnehmen, haben der Wirtschaftsprüferkammer wesentliche Änderungen von Art und Umfang ihrer Prüfungstätigkeit mitzuteilen (§ 57a Abs. 1 Satz 4 WPO, § 7 Abs. 3 Satzung für Qualitätskontrolle). Die erstmalige Aufnahme sowie die Beendigung von Prüfungen von Unternehmen im Sinne von § 319a Absatz 1 Satz 1 HGB ist immer wesentlich.
Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die zum gesetzlichen Abschlussprüfer von Banken und Versicherungen bestellt waren, die am 17. Juni 2016 kraft Gesetzes zu Unternehmen von öffentlichem Interesse wurden (CRR-Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen im Sinne des Art. 2 Abs. 1 der Richtlinie 91/674/EWG), wurden mit diesem Stichtag Abschlussprüfer eines Unternehmens von öffentlichem Interesse im Sinne von § 319a HGB. In diesen Fällen besteht die vorgenannte Anzeigepflicht.
Liste von Fortbildungsveranstaltungen zur speziellen Fortbildung von Prüfern für Qualitätskontrolle aktualisiert
Die Liste von Fortbildungsveranstaltungen zur speziellen Fortbildung von Prüfern für Qualitätskontrolle wurde aktualisiert (Stand: 20. Oktober 2016).
ISA 250 (Revised) veröffentlicht
Am 5. Oktober 2016 veröffentlichte das International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) den überarbeiteten Standard on Auditing (ISA) 250 (Revised), Consideration of Laws and Regulations in an Audit of Financial Statements.
Regierungsentwurf eines CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes veröffentlicht
Hinweise zur erstmaligen Anwendung der neuen Regelungen zum Bestätigungsvermerk
Handelsrechtliche Änderungen des AReG für Prüfer von Non-PIE
Überarbeiteter ISA 810 veröffentlicht
Referentenentwurf CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz
Die Prüfung von kleinen und mittleren Finanzdienstleistungsinstituten/ Wertpapierdienstleistungsunternehmen – ZUSATZTERMIN!