Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE%20135,%2073
Timestamp: 2019-08-19 17:43:32
Document Index: 4976557

Matched Legal Cases: ['§ 1', 'Art. 24', '§ 1', '§ 33', '§ 1', '§ 50', '§ 50']

BFH, 18.12.1981 - VI R 97/81 - dejure.org
BFH, 18.12.1981 - VI R 97/81
https://dejure.org/1981,1182
BFH, 18.12.1981 - VI R 97/81 (https://dejure.org/1981,1182)
BFH, Entscheidung vom 18.12.1981 - VI R 97/81 (https://dejure.org/1981,1182)
BFH, Entscheidung vom 18. Dezember 1981 - VI R 97/81 (https://dejure.org/1981,1182)
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EStG §§ 1 Abs. 1, 33b, 50 Abs. 1 Satz 5; DBA-Spanien Art. 24; EStR 1975 Abschn. 194 Abs. 13 Satz 2 und 3
Übertragung des Pauschbetrags - Körperbehindertes Kind - Steuerpflichtiges Kind - Außergewöhnliche Belastung
Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht des Kindes Voraussetzung für die Übertragung des Pauschbetrags für Körperbehinderte
BFHE 135, 73
BStBl II 1982, 256
b) Bereits im Urteil vom 18. Dezember 1981 VI R 97/81 (BFHE 135, 73, BStBl II 1982, 256) hat der BFH ausgeführt, sowohl die Zubilligung des Pauschbetrags für den Behinderten wie auch die Übertragbarkeit dieses Pauschbetrages bedürften einer gesetzlichen Regelung.
Nach der bisherigen höchstrichterlichen Rechtsprechung galt dies mit Rücksicht auf den Wortlaut der Vorschrift nur dann, wenn der Behinderten- Pauschbetrag dem Kind selbst zustand, d. h. wenn das Kind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig war (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 18. Dezember 1981 VI R 97/81, BFHE 135, 73, BStBl II 1982, 256; vom 9. Dezember 1994 III R 16/89, BFHE 176, 398, BStBl II 1995, 408).
BFH, 09.12.1994 - III R 16/89
1. Übertragung des Behindertenpauschbetrages eines Kindes setzt dessen …
Ungeachtet dessen scheidet eine Übertragung des Pauschbetrages im Streitfall auch deswegen aus, weil die Tochter des Klägers im Streitjahr nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig i. S. des § 1 Abs. 1 EStG war; sie lebte im Haushalt des Klägers in Italien (s. insoweit die BFH-Urteile vom 18. Dezember 1981 VI R 97/81, BFHE 135, 73, BStBl II 1982, 256, …und vom 20. März 1987 VI R 161/82, BFH/NV 1987, 511).
BFH, 20.03.1987 - VI R 161/82
Nacherhebung der Lohnsteuerabzugsbeträge im Falle der rückwirkenden Änderung
Es führte u. a. aus:Das FA sei zu Recht davon ausgegangen, daß beim Lohnsteuerabzug des Klägers kein Freibetrag nach § 33b EStG hätte berücksichtigt werden dürfen, weil der Sohn, dessen Freibetrag auf den Kläger übertragen worden war, nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig gewesen sei (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 18. Dezember 1981 VI R 97/81, BFHE 135, 73, BStBl II 1982, 256).
Eine solche Übertragung des Freibetrages setzt jedoch nach der Rechtsprechung des Senats (BFHE 135, 73, BStBl II 1982, 256) voraus, daß das Kind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist, d. h. nach § 1 Abs. 1 EStG, daß es im Streitjahr 1976 in der Bundesrepublik seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hatte.
Voraussetzung für die Anwendbarkeit dieser Vorschriften ist grundsätzlich die unbeschränkte Steuerpflicht (§ 50 Abs. 1 Satz 5 EStG 1997; vgl. auch BFH-Urteil vom 18. Dezember 1981 VI R 97/81, BStBl II 1982, 256).
Voraussetzung für die Anwendbarkeit dieser Vorschriften ist grundsätzlich die unbeschränkte Steuerpflicht (§ 50 Abs. 1 Satz 5 EStG 1998; vgl. auch BFH-Urteil vom 18. Dezember 1981 VI R 97/81, BStBl II 1982, 256).