Source: https://www.pkf-wms.de/wirtschaftspruefung/abschlusspruefungen/konzernabschlusspruefungen/
Timestamp: 2019-10-19 09:33:11
Document Index: 392965269

Matched Legal Cases: ['§ 316', '§ 290', '§ 11', '§ 14', '§ 290', '§ 11', '§ 317', '§ 316', '§ 300', '§ 290', '§ 316', '§ 11']

Konzernabschlussprüfungen - PKF WMS Gruppe
Entsprechend der Regelungen in § 316 Abs. 2 HGB sind Konzernabschlüsse und -lageberichte, welche von Kapitalgesellschaften bei Erfüllung der in § 290 HGB genannten Bedingungen oder von Unternehmen anderer Rechtsform gem. § 11 i.V.m. § 14 PublG aufzustellen sind, durch einen Abschlussprüfer zu prüfen. Freiwillig aufgestellte Konzernabschlüsse und -lageberichte sind dann zu prüfen, wenn sie in Bezug auf nachgeordnete Mutterunternehmen befreiende Wirkung entfalten sollen.
Der Konsolidierungskreis bestimmt sich nach §§ 290 ff. HGB bzw. § 11 PublG. Somit hat eine Prüfung des Konzernabschlusses die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen und damit in Bezug auf den Konsolidierungskreis festzustellen, ob alle einzubeziehenden Unternehmen in den Konzernabschluss tatsächlich und korrekt einbezogen wurden.
Gem. § 317 Abs. 3 Satz 1 HGB hat der Konzernabschlussprüfer auch die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse (Handelsbilanz I) zu prüfen. Auf die Prüfung kann jedoch dann verzichtet werden, wenn die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen gem. §§ 316-324 HGB geprüft wurden.
Die korrekte Übernahme der Einzelabschlüsse in den Konzernabschluss umfasst auch die Prüfung der konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung und damit die Prüfung der zu diesem Zweck erstellten Handelsbilanz II bzw. Ergänzungsrechnung (§§ 300 Abs. 2 und 308 HGB)
Die Ergebnisse der Prüfung werden im Detail in einem Konzernprüfungsbericht und in komprimierter Form in einem Bestätigungsvermerk dokumentiert.
- §§ 290-315 HGB - Konzernabschluss und Konzernlagebericht
- §§ 316 ff. HGB - Prüfung
- §§ 11, 14 PublG