Source: https://www.hilfenfuerpsychischkranke.de/hilfsangebote/berufliche-rehabilitation/
Timestamp: 2020-05-29 09:37:17
Document Index: 58256337

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 33', '§ 44', '§ 109', '§ 132', '§ 136', '§ 54', '§ 26', '§ 33', '§ 41', '§ 55', '§ 6']

Hilfen für psychisch kranke Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis und der Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer - Berufliche Rehabilitation
In der Bundesrepublik Deutschland wird im SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen) die Wiedereingliederung und Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben geregelt:
Medizinische Rehabilitation (§§ 26–32 SGB IX)
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (§§ 33–43 SGB IX)
Unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen (§§ 44–54 SGB IX)
Integrationsfachdienste (§§ 109–115 SGB IX)
Integrationsprojekte (§§ 132–135 SGB IX)
Werkstätten für Behinderte (§§ 136–144 SGB IX)
Wer länger als 6 Monate weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann und somit erwerbsunfähig ist, erhält Sozialhilfe bzw. Grundsicherung nach dem SGB XII, sofern nicht ein anderer Rehaträger zuständig ist. Damit hat er Anspruch auf Eingliederungshilfe, auch wenn sein Einkommen und Vermögen über den Anspruchsvorausetzungen des SGB XII liegen. § 54 SGB IX bestimmt die Leistungen, die neben den Leistungen der § 26, § 33, § 41 und § 55 SGB IX erbracht werden.
Bundesagentur für Arbeit .
Behinderte, die Arbeitslosengeld II (Grundsicherung für Arbeitssuchende = Hartz IV) erhalten und somit mindestens 3 Stunden erwerbsfähig sind bekommen zwar Unterhalt von den Arbeitsgemeinschaften bzw. Sozialämtern der "Options"-Kommunen; Rehabilitationsträger für die Teilhabe am Arbeitsleben ist aber die Arbeitsagentur (§ 6a SGB IX). Sie stellt den Rehabilitationsbedarf fest und macht einen Eingliederungsvorschlag.
Rehabilitationsleistungen sind in der Bundesrepublik Deutschland entweder direkt an einen der oben genannten Rehabilitationssträger oder bei einer gemeinsamen Servicestelle der Reha-Träger zu stellen. Diese Beratungsstellen sind im jeweiligen Landkreis eingerichtet. Das kann irgendeine Krankenkasse oder ein Rentenversicherungsträger sein. Sie sollen informieren, bei der Antragstellung Unterstützung leisten und den Antrag dem Reha-Träger zuleiten.