Source: http://gav-service.ch/Contract.aspx?stellaNumber=700001&versionName=4&show=archive
Timestamp: 2017-07-23 02:48:11
Document Index: 37991772

Matched Legal Cases: ['Art. 19', 'Art. 27', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 324', 'Art. 324']

Gesamtarbeitsvertrag Allgemeinverbindlicherklärung 01.01.2014 - 31.12.2016
Gilt für die ganze Schweiz. *Artikel 1*
GAV-ÜbersichtStammdatenGAV-TypGesamtschweizerischBrancheGastgewerbe (inkl. Systemgastronomie)Verantwortliche/r für den GAVMauro MorettoAnzahl unterstellter ArbeitnehmerInnen221'000 (2016), 206'500 (2013), 206'000 (2008)Anzahl unterstellter Betriebe27'260 (2013), 27'330 (2009)Geltungsbereicheörtlicher GeltungsbereichGilt für die ganze Schweiz. Artikel 1betrieblicher GeltungsbereichGilt für alle ArbeitgeberInnen in gastgewerblichen Betrieben. Darunter fallen alle AnbieterInnen von gastgewerblichen Leistungen, die allgemein zugänglich sind und üblicherweise gegen Entgelt angeboten werden. Gewinnorientierung ist nicht vorausgesetzt. Artikel 1persönlicher GeltungsbereichGilt für alle MitarbeiterInnen in den erwähnten gastgewerblichen Betrieben. Sehen dieser Vertrag oder zwingende Gesetzesbestimmungen nichts anderes voraus, haben TeilzeitmitarbeiterInnen im Verhältnis zur geleisteten Arbeitszeit dieselben Rechte und Pflichten wie Vollzeitmitarbeiter. Dem GAV nicht unterstellt sind: - Betriebsleiter, Direktoren - Familienmitglieder des Betriebsleiters (Ehegatte, Eltern, Geschwister, direkte Nachkommen) - Musiker, Artisten, DJ - Schüler von Fachschulen während des Schulbetriebs - MitarbeiterInnen, die überwiegend in einem Nebenbetrieb beschäftigt sind. Artikel 1 und 2allgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereich1 Die Allgemeinverbindlicherklärung wird für die ganze Schweiz ausgesprochen. Artikel 2: Allgemeinverbindlicherklärungallgemeinverbindlich erklärter betrieblicher GeltungsbereichDie allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen des Landes-Gesamtarbeitsvertrages gelten unmittelbar für alle Betriebe, die gastgewerbliche Leistungen anbieten (nachfolgend gastgewerbliche Betriebe genannt) sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Teilzeitarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer sowie Aushilfen inbegriffen). Als gastgewerbliche Betriebe gelten alle Betriebe, die gegen Entgelt Personen beherbergen oder Speisen oder Getränke zum Genuss an Ort und Stelle abgeben. Gastgewerblichen Betriebe gleichgestellt sind Betriebe, die fertig zubereitete Speisen ausliefern. Gewinnorientierung ist nicht vorausgesetzt. Ausgenommen vom betrieblichen Geltungsbereich sind abschliessend: - Kantinen und Personalrestaurants, die im Wesentlichen dem betriebseigenen Personal dienen und im Wesentlichen durch betriebseigenes Personal bedient werden; - Restaurationsbetriebe in Spitälern und Heimen, die ausschliesslich den Patienten respektive Bewohnern und deren Besuchern dienen und nicht öffentlich zugänglich sind oder für deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Falle der öffentlichen Zugänglichkeit zwingend den Vergleich mit dem vorliegenden Gesamtarbeitsvertrag mindestens gleichwertige reglementarisch oder gesamtarbeitsvertraglich festgelegte Arbeitsbedingungen gelten; - Restaurationsbetriebe mit bis zu 50 Sitzplätzen, die räumlich mit Verkaufsgeschäften des Detailhandels verbunden sind, mit diesen eine Betriebseinheit bilden und im Wesentlichen die gleichen Öffnungszeiten wie das dazugehörige Verkaufsgeschäft haben; - Restaurationsbetriebe mit mehr als 50 Sitzplätzen, die räumlich mit Verkaufsgeschäften des Detailhandels verbunden sind, mit diesen eine Betriebseinheit bilden und im Wesentlichen die gleichen Öffnungszeiten wie das dazugehörige Verkaufsgeschäft haben, sofern für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieses Betriebs zwingend ein im Vergleich mit dem vorliegenden Gesamtarbeitsvertrag mindestens gleichwertiger Gesamtarbeitsvertrag gilt. Liegt kein gleichwertiger Gesamtarbeitsvertrag vor, so ist die vorliegende Allgemeinverbindlicherklärung auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anwendbar, die hauptsächlich eine gastgewerbliche Leistung erbringen; - Gastgewerbliche Leistungen, die im Zugverkehr erbracht werden. Der Ausschuss der Aufsichtskommission befindet über die Gleichwertigkeit von gesamtarbeitsvertraglichen und reglementarischen Arbeitsbedingungen nach den Kriterien von Artikel 20 Absatz 1 erster Satz des Arbeitsvermittlungsgesetzes (AVG, SR 823.11) und Artikel 48a der Arbeitsvermittlungsverordnung (AVV, SR 823.111). Die beteiligten Gesamtarbeitsvertragsparteien können gemeinsam beim SECO ein Gutachten beantragen, das beim Befund des Ausschusses der Aufsichtskommission berücksichtigt wird. Artikel 2: Allgemeinverbindlicherklärung; Änderung vom 12.6.2013allgemeinverbindlich erklärter persönlicher GeltungsbereichAusgenommen vom persönlichen Geltungsbereich sind abschliessend: - Betriebsleiter, Direktoren; - Familienmitglieder des Betriebsleiters (Ehegatte, Eltern, Geschwister, direkte Nachkommen); - Musiker, Artisten, Discjockeys; - Schüler von Fachschulen während des Schulbetriebes; - Lernende im Sinne des Bundesgesetzes über die Berufsbildung. Sehen dieser Vertrag oder zwingende Gesetzesbestimmungen nichts anderes vor, haben Teilzeitmitarbeiter im Verhältnis zur geleisteten Arbeitszeit dieselben Rechte und Pflichten wie Vollzeitmitarbeiter. Artikel 2: Allgemeinverbindlicherklärung; Änderung vom 12.6.2013Vertragsdauerautomatische Vertragsverlängerung / VerlängerungsklauselGAV kann unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist auf Mitte oder Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden, frühestens jedoch auf den 31. Dezember 2013.Artikel 3AuskünfteAuskünfte / Bezugsadresse / paritätische KommissionKontrollstelle für den L-GAV des Gastgewerbes Dufourstrasse 23 Postfach 357 4010 Basel 061 227 95 55 www.l-gav.ch info@l-gav.ch Unia: Caroline Ayer 031 350 24 16 caroline.ayer@unia.chArbeitsbedingungenLohn und LohnbestandteileLöhne / MindestlöhneMindestlohnansätze ab 1.1.2014 (resp. Sommersaison 2014; per 1.1.2014 allgemeinverbindlich erklärt):MonatslohnKategorie Ia) Mitarbeiter ohne BerufslehreCHF 3'407.--b) Mitarbeiter ohne Berufslehre mit erfolgreich absolvierter Progresso-AusbildungCHF 3'607.--Kategorie IIMitarbeiter mit einer 2-jährigen beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest oder gleichwertiger AusbildungCHF 3'707.--Kategorie IIIa) Mitarbeiter mit einer beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder gleichwertiger AusbildungCHF 4'108.--b) dito und 6 Tagen berufsspezifischer Weiterbildung gemäss Art. 19 L-GAVCHF 4'208.--Kategorie IVMitarbeiter mit einer Berufsprüfung nach Art. 27 lit. a BBGCHF 4'810.-- Praktikanten von in der Schweiz domizilierten gastgewerblichen Fachschulen (als Bestandteil des Lehrgangs): CHF 2'172.--/Monat Während einer Einführungszeit von max. 6 Monaten können die Mindestlöhne von Kat. I bei jedem Stellenantritt in einem schriftlichen Arbeitsvertrag um max. 10% für das Jahr 2012 bzw. um max. 8% ab dem Jahr 2013 tiefer vereinbart werden. Nicht zulässig ist diese Reduktion bei einem Stellenantritt beim gleichen Arbeitgeber oder im gleichen Betrieb, wenn der Unterbruch zw. zwei Arbeitsverhältnissen weniger als 2 Jahre beträgt. Artikel 10 und 11LohnerhöhungAb 1.1.2014: Mindestlöhne (im Vergleich zum Vorjahr): +0.2%Artikel 38Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / DienstaltersgeschenkeMitarbeitende haben Anspruch auf einen vollen 13. Monatslohn (8.33% Entschädigung). Artikel 12.1+2KinderzulagenKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenLohnzuschlägeÜberstunden / ÜberzeitÜberstunden sind Arbeitsstunden, welche über die vereinbarte durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit hinaus geleistet werden. Sie sind innert nützlicher Frist durch Freizeit gleicher Dauer zu kompensieren oder zu bezahlen. Überstunden sind zu 100% des Bruttolohnes zu bezahlen, wenn der Betrieb die Arbeitszeit gemäss Art. 21 erfasst, dem Mitarbeiter monatlich schriftlich seinen Überstundensaldo kommuniziert und die Auszahlung der Überstunden vor der letzten Lohnzahlung erfolgt. Übersteigt der Überstundensaldo am Ende eines Monats 200 Stunden, sind die über 200 Stunden hinausgehenden Überstunden zwingend zusammen mit dem Lohn des Folgemonats auszuzahlen. Überstunden müssen zwingend zu 125% des Bruttolohnes bezahlt werden, wenn der Betrieb die Arbeitszeit nicht gemäss Art. 21 erfasst, oder dem Mitarbeiter nicht monatlich schriftlich seinen Überstundensaldo kommuniziert, oder wenn die Auszahlung der Überstunden erst mit der letzten Lohnzahlung erfolgt. Mit Mitarbeitern, deren monatlicher Bruttolohn ohne 13. Monatslohn mind. CHF 6750.-- beträgt, kann in einem schriftlichen Arbeitsvertrag die Überstundenentschädigung im Rahmen des Gesetzes frei vereinbart werden. Artikel 15Nachtarbeit / Wochenendarbeit / AbendarbeitKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenSchichtarbeit / PikettdienstKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenSpesenentschädigungUnterkunft/Verpflegung: Liegt keine schriftliche Vereinbarung vor, gelten die Mindestansätze der eidgenössischen Steuerverwaltung für tatsächlich bezogene Leistungen. Artikel 29weitere ZuschlägeFalls der Betrieb die Reinigung und das Glätten der Arbeitskleidung nicht übernimmt, hat der Arbeitgeber folgende Beträge zu entrichten: Berufskleidung für Köche und Patissiers, Westen der Servicemitarbeiter: CHF 50.--/Monat Schürzen: CHF 20.--/Monat Artikel 30Arbeitszeit und freie TageArbeitszeitAllgemein: 42h/Woche Saisonbetriebe (Definition vgl. Anhang 1): 43.5h/Woche Kleinbetriebe (nicht mehr als 4 Mitarbeiter (inkl. Familienmitglieder) ständig beschäftigen): 45h/Woche Jahresbetriebe haben unter Beizug der Mitarbeiter 2 Wochen im Voraus für 2 Wochen schriftliche Arbeitspläne zu erstellen (Saisonbetriebe 1 Woche im Voraus für 1 Woche). Ausser in dringenden Fällen müssen nachträgliche Abänderungen gegenseitig abgesprochen werden. Artikel 15.1-3 und 21Ferien5 Wochen Ferien/Jahr (35 Kalendertage/Jahr, 2,92 Kalendertage/Monat, 10.65% Ferienentschädigung) Artikel 17bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)AnlassBezahlte TageHochzeit/Eintragung Partnerschaft3 TageHochzeit von Eltern, Kindern, Geschwistern1 TagVaterschaftsurlaub3 TageTod von Ehefrau/Ehemann/eingetragene/r Partner/in, Kindern, Eltern, Schwiegereltern, Grosseltern und Geschwistern vom Tode bis zur Bestattung1-3 TageMilitärische Rekrutierungbis 3 Tage (nach Aufgebot)Umzug des eigenen Haushalts in der Region des Wohnorts1 Tag ( 1.5 - 2 Tage bei weiterer Entfernung)Die nach erfolgter Kündigung erforderliche Zeit für die Stellensuchemax. 2 Tage Artikel 20bezahlte FeiertageAnspruch auf 6 (0.5 Tage pro Monat) bezahlte Feiertage pro Kalenderjahr (Bundesfeiertag inbegriffen). Werden Feiertage nicht gewährt und auch nicht durch einen zusätzlichen Ruhetag kompensiert, sind sie spätestens am Ende des Arbeitsverhältnisses mit je 1/22 des monatlichen Bruttolohnes zu bezahlen. Artikel 18Bildungsurlaub3 bezahlte Arbeitstage/Jahr, sofern das Arbeitsverhältnis 6 Monate gedauert hat. Für die Vorbereitung auf eine Berufsprüfung oder eine höhere Fachprüfung hat der Mitarbeiter einen Anspruch auf 6 zusätzliche bezahlte arbeitsfreie Tage. Vom Arbeitgeber einseitig angeordnete Weiterbildung kann nicht als Bildungsurlaub angerechnet werden. Artikel 19LohnausfallentschädigungenKrankheit / UnfallKrankheit: 80% des Bruttolohnes während 720 Tagen innert 900 nacheinanderfolgenden Tagen. Krankentaggeldversicherung: Prämienanteil des Arbeitnehmers 50% Unfall: Während der ersten 2 Tage nach dem Unfalltag hat der Arbeitgeber 88% des Bruttolohnes zu bezahlen Berufsunfall: Der Arbeitgeber hat unterstützungspflichtigen MitarbeiterInnen während der in Art. 324a OR vorgeschriebenen Dauer die Differenz zu 100% des Bruttolohnes auszugleichen. Als Berufsunfall mit Aufzahlungspflicht gilt auch ein Unfall auf dem Arbeitsweg. Artikel 23 und 25Mutterschafts- / Vaterschafts- / ElternurlaubVaterschaftsurlaub: 3 Tage Artikel 20Militär- / Zivil- / ZivilschutzdienstDienstartin % des BruttolohnesObligatorische DienstleistungenBis 25 Tage/Jahr100%Ab dem 26. Tag88% während der Anspruchsdauer von Art. 324a+b OR Artikel 28Pensionsregelungen / FrühpensionierungVorzeitige Pensionierung bis 5 Jahre vor Erreichung des gesetzlichen AHV-Alters ohne Kürzung des ordentlichen gesetzlichen Umwandlungssatzes, sofern der/die MitarbeiterIn unmittelbar vor der Pensionierung mindestens 5 Jahre ununterbrochen im Gastgewerbe arbeitete.Artikel 27BeiträgeParitätische Fonds / Vollzugsbeiträge / WeiterbildungsbeiträgeDie Kontrollstelle zieht jährlich folgende Beiträge ein: - für jeden Betrieb: CHF 89.-- - für jeden Mitarbeiter: CHF 89.-- - für Mitarbeiter, die weniger als ein halbes Jahr beschäftigt werden, sowie Teilzeitmitarbeiter, die im Durchschnitt weniger als die Hälfte der normalen Arbeitszeit des Betriebes arbeiten: CHF 44.50 Artikel 35hArbeits- / DiskriminierungsschutzAnti-DiskriminierungsbestimmungenKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenGleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle BelästigungKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenArbeitssicherheit / GesundheitsschutzKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenLehrlinge / Angestellte bis 20 JahreUnterstellung GAV: Lehrlinge unterstehen nicht dem L-GAV. Es besteht eine separate Lehrlingsvereinbarung für das Gastgewerbe. Mindestlöhne LernendeLehrjahrMonatslohn3-jährige Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)1. LehrjahrCHF 1'020.--2. LehrjahrCHF 1'300.--3. LehrjahrCHF 1'550.--2-jährige Grundbildung mit eidg.Berufsattest (EBA)1. LehrjahrCHF 1'020.--2. LehrjahrCHF 1'300.--Lernende, die nach Abschluss einer Grundbildung mit EBA eine verkürzte Grundbildung mit EFZ absolvieren:1. Jahr der verkürzten 2. GrundbildungCHF 1'300.--2. Jahr der verkürzten 2. GrundbildungCHF 1'550.--Lernende, die nach Abschluss einer Grundbildung mit EFZ eine verkürzte zweite Grundbildung mit EFZ absolvieren:1. Jahr der verkürzten 2. GrundbildungCHF 1'550.--2. Jahr der verkürzten 2. GrundbildungCHF 1'750.--Lernende, die mit einer erweiterten Allgemeinbildung (z.B. Mittelschule) eine verkürzte Grundbildung mit EFZ absolvieren:1. Jahr der verkürzten GrundbildungCHF 1'300.--2. Jahr der verkürzten GrundbildungCHF 1'550.--Lernende, die nach Abschluss einer Grundbildung mit EF Z eine einjährige Aufbaulehre mit EFZ absolvieren:AufbaulehreCHF 1'750.--Praktikanten von in der Schweiz domizilierten gastgewerblichen Fachschulen (als Bestandteil des Lehrgangs): CHF 2'172.--/Monat Arbeitszeit: Durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit: max. 42h In kleinen Betrieben und Saisonbetrieben: max. 45h Die Berufsfachschule, die interkantonalen Fachkurse und die überbetrieblichen Kurse werden wie folgt an die Arbeitszeit angerechnet: - Ein ganzer Schultag (morgens und nachmittags) gilt als ganzer Arbeitstag. - Ein halber Schultag (morgens oder nachmittags) gilt als halber Arbeitstag. Ferien: Die Lernenden haben Anspruch auf 5 Wochen Ferien (= 2,92 Arbeitstage/Monat) Spezielle Bestimmungen für Unterkunft und VerpflegungArtikel 4, 7, 9, 11, 12, 13 der Vereinbarung über die Arbeitsbedingungen und die Entlöhnung der Lernenden im Schweizer Gastgewerbe, Stand 30.6.07KündigungKündigungsfristArbeitsjahrKündigungsfristWährend der Probezeit (14 Tage: schriftlich kann eine andere Dauer, jedoch max. 3 Monate vereinbart werden)3 TageIm 1.-5. Dienstjahr1 MonatAb dem 6. Dienstjahr2 Monate Der Vertrag kann, auch ohne Datum, per Ende Saison befristet werden. Ist das Datum am Saisonende nicht schriftlich vereinbart, muss der Austrittstag mindestens 14 Tage vor dem letzten Arbeitstag angezeigt werden. Artikel 5 und 6KündigungsschutzNach Ablauf der Probezeit ist das Arbeitsverhältnis während der Ferien nicht kündbar. Artikel 7SozialpartnerschaftVertragspartnerArbeitnehmervertretungGewerkschaft Unia Syna - die Gewerkschaft Hotel & Gastro UnionArbeitgebervertretungSCA Swiss Catering Assocition GastroSuisse hotelleriesuisseparitätische OrganeVollzugsorganeDie paritätische Aufsichtskommission – überwacht die Durchführung des Vertrages und befindet über dessen Auslegung, – entscheidet auf Klage hin Streitigkeiten aus einzelnen Vertragsverhältnissen und ist Rekursinstanz für Beschlüsse des Ausschusses gemäss Ziffer 2 über Nachzahlungen und Sanktionen, – erlässt das Reglement der Kontrollstelle und wählt deren Leitung, – übt die Aufsicht über die Kontrollstelle aus, – erstattet jährlich Bericht über den Vollzug des Vertrages und stellt Budget und Jahresrechnung auf, – bezeichnet die Revisionsstelle und bestimmt deren Aufgaben. Artikel 35bMitwirkungFreistellung für VerbandstätigkeitKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenMitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenSchutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / BetriebskommissionenKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenSoz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. ArbeitsplätzenKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenKonfliktregelungenSchlichtungsverfahren1. Stufe: Paritätische Aufsichtskommission 2. Stufe: Ordentlicher RechtswegArtikel 35b + cFriedenspflichtKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenKautionKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen
» Bundesratsbeschluss zur Allgemeinverbindlicherklärung» Informationen der Kontrollstelle für den L-GAV» Landes-GAV des Gastgewerbes 2014 (355 KB, PDF)» Mindestlöhne 2014 L-GAV Gastgewerbe (14 KB, PDF)
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