Source: http://www.cdl-online.de/sterbehilfe-suizidhilfe/36
Timestamp: 2017-11-19 16:00:16
Document Index: 225999994

Matched Legal Cases: ['§ 217', '§ 217', '§ 217', 'Art. 2', '§ 217', '§ 217', '§ 217']

Antrag Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger
Gesetzentwurf der Abgeordneten Michael Brand, Kerstin Griese, Kathrin Vogler, Dr. Harald Terpe, Michael Frieser, Dr. Eva Högl, Halina Wawzyniak, Elisabeth Scharfenberg, Dr. Claudia Lücking-Michel, Ansgar Heveling
(Stand: 8.6.2015)
PM und Kommentar vom 12.05.15: Christdemokraten für das Leben (CDL) kritisieren Gesetzentwurf vom Abgeordneten Brand
Positionspapiere der CDL zu Sterbehilfe und Suizidhilfe:
Vorschlag der Christdemokraten für das Leben (CDL) zur anstehenden Neufassung des § 217 StGB
Entwurf eines Gesetzes zum Verbot der Mitwirkung am Suizid
Stand: Juli 2012 (10 Seiten, 60 Kb)
Mitwirkung am Suizid und "Autonomie" am Lebensende - Ehtische und rechtliche Grenzen
Positionspapier der CDL
Stand: 2011 (16 Seiten, 1.48 Megabyte)
Würde, Achtung und Selbstbestimmung am Lebensende
Zur Problematik der Patientenverfügung
Stand: 2008 (16 Seiten, 386 Kb)
Aktive Sterbehilfe - Tötung auf Verlangen
Siehe ergänzend dazu auch unsere Rubrik Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Sterbehilfe: Der moderne Tod?
Von Professor Dr. med. Axel W. Bauer, Mannheim
Suizidalität: Häufigkeit, Ursachen und Risikogruppen
Von Professor Dr. phil. Dr. med. habil. Armin Schmidtke, Würzburg
Strafbarkeit der Beihilfe zum Suizid
Von Dr. jur. Oliver Tolmein, Hamburg
Umgang mit Suizid im klinischen Alltag
Von Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Sahm, Offenbach
Komplette Lebensforum-Sonderausgabe zur Suizidhilfe-Fachtagung 2013
(2,8 MB) 24 Seiten
Aktuell: Arbeitsbündnis „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“
Aktuell: KEINE LIZENZ ZUM TÖTEN - Initiative für das Leben und ein menschenwürdiges Sterben
www.sterbehilfe-debatte.de - Infoportal der InteressenGemenischaft Kritische Bioethik Deutschland zum Thema Pflege, Betreuung, Patientenverfügung, Palliativmedizin, Hospizarbeit, Sterbebegleitung contra Sterbehilfe, Euthanasie
Initiative "Solidarität statt Selbsttötung"
Nachrichten zum Thema Sterbehilfe & Suizidhilfe:
Deutscher Bundestag: Fraktionen für bessere Suizidprävention
Die Suizidprävention muss nach Ansicht der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen im deutschen Bundestag gezielt gestärkt werden. Sie haben dazu am 20.06.17 einen gemeinsamen Antrag (Drucksache 18/12782) mit dem Titel „Suizidprävention weiter stärken – Menschen in Lebenskrisen helfen“ vorgelegt.
Lesenswerter Beitrag: "Euthanasiegesetz: Normen für eine Kultur des Todes?"
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe will noch in diesem Jahr über die mehr als ein Dutzend Verfassungsbeschwerden entscheiden, die gegen das am 6. November 2015 vom Deutschen Bundestag verabschiedete „Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ (Bundestagsdrucksache 18/5373) angestrengt wurden.
PM: Kein Anspruch auf eine staatliche Unterstützung beim Suizid
Die Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL), -Susanne Wenzel kommentiert zustimmend die kritische Position des Deutschen Ethikrates zur erstmaligen Genehmigung des Tötungsmittel Pentobarbital durch das Bundesverwaltungsgericht:
Ad-Hoc-Empfehlung veröffentlicht: Ethikrat verneint Anspruch auf staatliche Unterstützung bei Suizid
Kanada: Laut Studie spart Euthanasie Geld im Gesundheitssystem
IMABE: „Wer aktive Sterbehilfe als Kostenersparnis darstellt, gibt ein fatales Signal“
Am 24.04.16 gab es in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ einen lesenswerten Beitrag zum Thema Sterbehilfe. Darin werden an einem Fallbeispiel die Konflikte und Probleme beleuchtet, die für die Angehörigen von sterbewilligen Patienten entstehen können. Ein Thema, das in den Medien und der Debatte um einen „selbstbestimmten Tod“ kaum Beachtung findet.
In den Niederlanden ist eine Debatte über die Legalisierung einer sogenannten "Letzter-Wille-Pille" entbrannt. Die tödliche Tablette soll es Sterbewilligen ermöglichen, sich selbst das Leben zu nehmen.
kath.net-Kommentar von Prof. med. Paul Cullen, 1. Vorsitzender Ärzte für das Leben e.V.
Pressemitteilung Arbeitsbündnis „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“
Köln. Es ist erschütternd, dass am 06.11.2015 – 70 Jahre nach Kriegsende – der Deutsche Bundestag dem Gesetzentwurf des Abgeordneten Brand zugestimmt hat, der Ärzten die Möglichkeit gibt, „über das Ende von Leben zu entscheiden.“(1) Dieses Gesetz dürfte nach einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages verfassungswidrig sein. Es widerspricht zutiefst dem ärztlichen Ethos, sich nicht an der Tötung oder Selbsttötung eines Menschen zu beteiligen, und der Menschlichkeit eines jeden.
„Der Gesetzentwurf Sensburg/Dörflinger/Hüppe i.S. Suizidbeihilfe ist der einzige, der die Sterbebegleitung schützt und nicht die Hilfe beim Suizid als gleichwertige Alternative anbietet. Nur durch diesen Entwurf lassen sich die medizinischen Fortschritte in der Palliativmedizin auch zum Wohle der Patienten einsetzen.“ Mit diesen Worten appellierte Bernd-M. Wehner, Bundesvorsitzender des KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V., nochmals an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, diesen Gesetzentwurf zu unterstützen.
„Wer die Beihilfe zum Suizid zulässt, maßt sich an, Herr über Leben und Tod zu spielen.“
Bundesversammlung der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL) in Mainz
Zu ihrer Bundesversammlung trafen sich die Mitglieder der CDL am vergangenen Samstag (24.10.15) im Haus am Dom in Mainz. Vor dem Hintergrund der am 6. November 2015 stattfindenden Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Beihilfe zum Selbstmord stand der assistierte Suizid im Mittelpunkt der diesjährigen Diskussion.
schon in 12 Tagen ist es soweit! Ein neuer § 217 StGB droht, der einer aktiven Sterbebeihilfe in Deutschland die Tore weit öffnen könnte.
Zu den ärztlichen Mitinitiatoren gehört Prof. Dr. Armin Schmidkte, Deutschlands renommiertester Suizidforscher. Die Initiative, die auch in England aktiv ist, wendet sich mit einem Argumentationskatalog an alle Abgeordneten und warnt vor einer grundsätzlichen gesetzlichen Straffreiheit der aktiven Mitwirkung am Suizid (§ 217) am 06.11.2015 durch den Deutschen Bundestag.
Expertenanhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zur Suizidprävention
Bei einer öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages am 14.10.15 haben Psychologen und Mediziner eine verbesserte Suizidprävention in Deutschland gefordert.
Jedes Jahr nehmen sich rund 10.000 Menschen selbst das Leben, über 100.000 versuchen es. Es sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten, illegale Drogen und Aids zusammen. Besonders suizidgefährdet sind inzwischen vor allem ältere Menschen, so das „Nationale Suizidpräventionsprogramm für Deutschland“. Im Hintergrund von Suiziden stehen häufig psychische Erkrankungen, soziale Isolierung, Zukunftsangst und Hoffnungslosigkeit.
Diesen Standpunkt äußerte Kardinal O’Malley, Präsident des Komitees für das Leben der US-amerikanischen Bischöfe, nach der Legalisierung der Sterbehilfe in Kalifornien.
Jetzt veröffentlicht: „Offene Brief“ auf der Webseite des Deutschen Ärzteblatts:
(Das Deutsche Ärzteblatt ist das Leitmedium der deutschen Ärzteschaft.)
Am Mittwoch, 23. September 2015, ab 14 Uhr führt der Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages eine Öffentliche Anhörung zu den vier Gesetzentwürfen zur Regelung der Suizidbeihilfe durch. Dies teilte die Pressestelle des Bundestages am 17.09.15 mit. Ort der Sitzung ist das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Anhörungssaal 3.101 in Berlin.
PM: Welttag der Suizidprävention - Hilfe zum Leben
Anlässlich des Weltsuizidpräventionstages am 10. September erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellv. Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) Hubert Hüppe:
Am 15. August 2015 fand in Köln das erste Arbeitstreffen des Arbeitsbündnisses "Kein assistierter Suizid in Deutschland!" statt. Etwa 50 besorgte Bürgerinnen und Bürger, darunter Ärzte, Juristen, Pädagogen, Betriebswirtschaftler sowie Angehörige anderer Berufsgruppen diskutierten über die vier Gesetzentwürfe zum assistierten Suizid, die am 6. November 2015 im Deutschen Bundestag zur Abstimmung kommen sollen.
In den Niederlanden und in Belgien leisten Ärzte in seltenen Fällen auch bei Lebensmüdigkeit Sterbehilfe. Dies zeigen jüngste Studien, über die aerzteblatt.de und Spiegel online ausführlich berichten.
In Großbritannien bleiben Suizidbeihilfe und Tötung auf Verlangen verboten. Dies hat der Europäische Menschenrechtsgerichtshof am 16.07.15 in Straßburg entschieden. Er wies zwei Klagen gegen die britischen Gesetze als unzulässig zurück.
Am 23.06.15 erschien im Manuscriptum-Verlag vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Suizidbeihilfe das Buch "Es gibt kein gutes Töten - Acht Plädoyers gegen Sterbehilfe". Herausgeber sind Rainer Beckmann, Claudia Kaminski und Mechthild Löhr. Acht namhafte Autoren dieses Bandes kritisieren darin die Beihilfe zur Selbsttötung aus unterschiedlichen Perspektiven: Philosophie, Medizin, Gesellschaft, Recht und Praxis. Gemeinsam warnen sie vor einer ungeheuerlichen Entwicklung.
Kommentar von Prof. med. Paul Cullen, 1. Vorsitzender Ärzte für das Leben e.V., erschienen auf kath.net
von CDL-Bundesvorstandsmitglied und Rechtsanwalt Leo Lennartz
Neuer Gesetzentwurf zur Legitimation der privaten Beihilfe zur Selbsttötung ist „Brand-gefährlich“. Nur ein generelles Verbot der Tötungsbeihilfe kann Rechtssicherheit und menschenwürdige Versorgung für kranke und alte Menschen garantieren.
Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof soll nach der Europäischen Menschenrechtskonvention die Respektierung der Menschenrechte in Europa gewährleisten. Mit seiner Entscheidung im Falle des Komapatienten Vincent Lambert verstößt er eindeutig gegen Art. 2 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention, die das Recht auf Leben umfassend schützt.
Am 22.05.15 wurde in der "Welt" ein lesenswerter Beitrag von Prof. Manfred Spieker zur Sterbehilfe-Debatte veröffentlicht. Seiner Ansicht nach ist es eine Illusion, durch Suizid die Autonomie des Lebens erhalten zu können. Selbstbestimmt sterben heißt, den Tod erdulden lernen.
PM: Berliner Ehrung für Tötungsphilosophen Peter Singer absagen!
Anlässlich der Ankündigung einer öffentlichen Ehrung des umstrittenen Philosophen Peter Singer erklärt der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU): Die Berliner Urania ist aufgefordert, eine für den 26. Mai angekündigte Preisverleihung an den australischen Tötungsphilosophen Peter Singer abzusagen.
Am 18.04.15 veranstaltete der Bundesverband Lebensrecht im Rahmen der "Woche für das Leben" in Hamburg seine Fachtagung „Du sollst nicht töten ... lassen – Grenzen der Selbstbestimmung“. Ab sofort sind die richtungsweisenden Vorträge von Prof. Dr. Axel W. Bauer und Prof. Manfred Spieker auf youtube abrufbar.
Pressemitteilung der Christdemokraten für das Leben (CDL) Bayern: Unterstützung für Gesetzentwurf von MdB Patrick Sensburg (CDU) bei einer Podiumsdiskussion zur Sterbehilfe in Schloss Fürstenried am 08.05.15 gefordert
Der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki hat sich kritisch in der Sterbehilfedebatte zu Wort gemeldet und sich entschieden gegen eine ärztliche Beihilfe zum Suizid ausgesprochen.
Einladung: Fachtagung zur „Woche für das Leben“ am 18.04.15 in Hamburg
am 18. April beginnt die „Woche für das Leben“ unter dem Thema „Sterben in Würde“ in Hamburg. Sie ist der Anlaß, Sie zu der Fachtagung „„Du sollst nicht töten ... lassen“ - Grenzen der Selbstbestimmung“ einzuladen, die im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur „Woche für das Leben“ stattfindet:
Amsterdam - Das Deutsche Ärzteblatt online berichtete am 20.02.15 über eine jetzt im Journal of Medical Ethics veröffentlichten Studie zur Sterbehilfe in den Niederlanden. Daraus geht hervor, dass etwa ein Drittel der niederländischen Ärzte bereit ist, assistierten Suizid auch bei Lebensmüden sowie Menschen mit Frühformen von Demenz und psychischen Erkrankungen zu leisten.
Hinter jedem Suizid steht eine menschliche Tragödie. Selbsttötung ist Ausdruck tiefster Angst, Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Jeder Sterbewunsch ist ein Aufruf nach Hilfe, Nähe und persönlicher Zuwendung. Wer einem Menschen statt tatsächlich wirksamer Hilfe die aktive Unterstützung und Mitwirkung beim Suizid anbietet, macht sich mitschuldig am Tod dieses Menschen. Suizidbeihilfe ist das Gegenteil von Selbstbestimmung, sie ermöglicht die Tötung.
Berlin (idea) - Für ein Verbot der Sterbehilfe haben sich christliche Medizin- und Ethikexperten bei einer Fachtagung des Bundesverbandes "Christdemokraten für das Leben" und der Lebensrechtsorganisation "Aktion Lebensrecht für Alle" am 19. September in Berlin ausgesprochen.
Zur aktuellen Sterbehilfe-Debatte lief am Freitag, 5.9.2014 im SWR-Fernsehen in der SWR Landesschau Baden-Württemberg ein interessanter Kurzbeitrag der Reihe "Zoom" zum Thema Beihilfe zur Selbsttötung. Darin erläutern der Jurist Prof. Dr. Jochen Taupitz und der Medizinethiker Prof. Dr. med. Axel W. Bauer das Für und Wider eines strikten Sterbehilfeverbotes.
PM: Hüppe zur T4-Gedenkstätte: NS-Euthanasie auch heute Mahnung und Warnung
Berlin. Anlässlich der morgigen Einweihung des Gedenk- und Informationsortes für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde sowie des 75. Jahrestages des Euthanasie-Erlasses am 1. September erklärt der Gesundheitspolitiker Hubert Hüppe MdB (CDU):
Den jüngsten Gesetzentwurf zu weiteren Förderung der Sterbehilfe kritisiert die Bundesvorsitzender der Christdemokraten für das Leben, Mechthild Löhr:
Berlin. Anlässlich von Forderungen, Ärzte sollten ihren Patienten legal bei der Selbsttötung helfen dürfen, erklärt der CDU-Gesundheitspolitiker und stellv. Bundesvorsitzender der Christdemokraten für das Leben (CDL) Hubert Hüppe MdB:
Durch die Stellungnahme des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider zur "aktiven Sterbehilfe" ist in den vergangenen Tagen wieder in den Medien eine verstärkte Diskussion zu dem Thema eingeläutet worden. Lesen Sie bitte den Beitrag unserer Bundesvorsitzenden, Mechthild Löhr, dazu:
"Wir sollen sterben wollen." Suizid, Menschenwürde und Sterbehilfe.
Dies war Thema des Vortrages des Medizinhistoriker, Wissenschaftstheoretiker und Medizinethikers Prof. Dr. med. Axel W. Bauer bei einer Veranstaltung im Gemeindesaal St. Michael zu den Wengen in Ulm am 07.06.2014. Eingeladen hatten der Katholische Aktionskreis für das Leben in der Diözese Rottenburg-Stuttgart (KAL) und die CDL Alb-Donau/Ulm.
In Belgien ist die Sterbehilfedebatte neu aufgeflammt. Hintergrund ist der Fall des 44-jährigen transsexuellen Belgiers Nathan V., der sich nach einer Geschlechtsumwandlung auf eigenen Wunsch von einem Arzt mit einer Giftinjektion in einem Brüsseler Krankenhaus am 30.09.13 töten ließ.
Am Freitag, 20. September 2013, veranstalten in Berlin die Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) gemeinsam mit der Juristen- Vereinigung Lebensrecht e.V. (JVL) eine Tagung zum Thema „Sterbehilfe: Hilfe oder Irrweg?“. Nachfolgend finden Sie das Programm und den Einladungstext.
Voraussichtlich am 31. Januar soll im Bundestag der aktuelle Gesetzentwurf zum § 217 StGB „Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ beschlossen werden. Dieser Entwurf darf niemals Gesetzeskraft erhalten! Deshalb bitten wir Sie, sich an unserer Kampagne zu beteiligen: Lesen Sie auch das Interview mit mir auf www.freiewelt.net
27.11.12. Der Gesetzentwurf zum § 217 StGB ist weder hinreichend noch zielführend. In seiner jetzigen Fassung ist der Entwurf sogar eine gefährliche Mogelpackung. Wir fordern ein Stopp des übereiligen Gesetzgebungsverfahren und eine breite öffentliche und parlamentarische Diskussion sowie alternative Gesetzentwürfe.
Zu der aktuellen Diskussion um die Ausweitung der Suizidbeihilfe (§ 217 StGB) und die politisch beabsichtigte Mitwirkung von Ärzten nimmt für die Christdemokraten für das Leben (CDL) die Bundesvorsitzende, Mechthild Löhr heute in Münster Stellung und verweist auf das beigefügte CDL-Positionspapier: „Mitwirkung am Suizid und „Autonomie“ am Lebensende“.
PM: Sterbehilfe-Gesetzentwurf öffnet privatisierter Form von Euthanasie Tür und Tor
Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger erhält zu Recht Kritik für ihren neuen Gesetzentwurf zum Verbot der gewerbsmäßigen Sterbehilfe. Sie privatisiere damit die Euthanasie nach holländischem Vorbild, erklärt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, Mechthild Löhr.
Die Ärztekammer kann nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin kein uneingeschränktes Verbot der Überlassung todbringender Medikamente an Sterbewillige gegenüber einem Arzt aussprechen. Zu diesem Urteil kam die 9. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts am 30.03.12
Dirk Lanzerath, Analysen und Argumente, Nr. 90, Sankt Augustin, 21. März 2011
Der Leiter des Deutschen Instituts für Palliative Care, Prof. Dr. med. Dr. h. c. Christoph Student, sowie Prof. Dr. jur. Thomas Klie, Jurist und Gerontologe der Ev. Hochschule Freiburg, protestieren dagegen, dass die durch Ärzte vermittelte Euthanasie künftig auch in Deutschland möglich werden soll.