Source: http://www.netnewsletter.de/letter/archiv/0120.html
Timestamp: 2019-02-22 02:46:51
Document Index: 133576142

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 3']

AME - netNewsLetter 20/01 - Top: Mitwohnzentrale.de - Das BGH-Urteil für Gattungsdomains
> 18.05.2001 < ISSN 1617-2116 Ausgabe 20/2001
1. Mitwohnzentrale.de - Das BGH-Urteil für Gattungsdomains
2. Hinrichtung - Deutsche Anbieter hätten nicht streamen dürfen
3. Die haben doch einen Vogel: Das Carrier Pigeon Internet Protocol
4. Unschuldige DOTWINs - Pseudospielzeug sammelt sensible Daten
5.1 Just Married im Wonnemonat Mai - Das Hochzeitsspezial
5.2 Mehr als Kaffee kochen: Wenn Chefs den Sekretärinnen Tipps geben
5.3 Britney Spears und Halbleiterphysik leicht gemacht
5.4 Schweißflecken ganz günstig: Die Möbel-Umzugs-Zentrale
6. Mac: Mit dem Amazing Slow Downer Audio-Dateien manipulieren
7. PC: Öffnen Sie Dateien doch womit Sie wollen - OpenExpert
8. Keine Panik! Die Erde wird ein wenig harmloser
9. Der Provider-Kostentest - DSL-Satt, die Satelliten-Flatrate
10.1 Veranstaltungshinweis: 4th Berlin Internet Economics Workshop
10.2 Stream-Tipp der Woche: Megaparty - Die '100 Sexiest Women' live
11. Lexikon: CMS
12. Der Suchmaschinen-Report (56): MetaGrid
Was haben die Domains "mitwohnzentrale.de" und "ambiente.de" mit Rechtssicherheit zu tun? Besonders die mitwohnzentrale.de ist eine beschreibende Domain, die sich nicht auf eine spezielle Sache oder einen Namen beschränken sondern als übergreifende Gattungsbezeichnung steht. Und deswegen von mehreren beansprucht werden könnte. Ein Konkurrent, die HomeCompany hatte geklagt, da man glaubte, durch die Domain wettbewerbswidrig behindert zu werden. Der Bundesgerichtshof hat nun entschieden - und fand nichts daran auszusetzen, Branchennamen als Webadresse zu verwenden.
Ein Urteil, dass viele mit Spannung erwartet haben. Denn etliche Verfahren liegen derzeit an bundesdeutschen Gerichten vor, die ähnliche Streitigkeiten klären sollen. Seit über vier Jahren wurde nun darum gestritten, ob sich ein Verbund von 25 Mitwohnzentralen die Domain sichern darf, wenn sich ihm gegenüber 40 Vermietzentralen mit der weniger aussagekräftigen Webseite homecompany.de zufrieden geben müssen. Der 1. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat nun eindeutig Stellung bezogen und festgehalten, dass die Benutzung von Gattungsbegriffen als Domain grundsätzlich zulässig sei.
Stephan Welzel, Justiziar der DeNic, legt besonderen Wert auf die Feststellung, dass nicht eine Gattungsdomain per se gegen geltendes Recht verstößt sondern die Verwendung der Seite, auf deren Inhalt kommt es an. Allein mit dem Argument einer Kanalisierung der Kundenströme lasse sich eine Wettbewerbswidrigkeit nicht begründen, argumentierten ebenso die BGH-Richter. Wer also den Einsatz von Suchmaschinen als lästig empfindet und statt dessen direkt einen Gattungsbegriff als Internet-Adresse eingibt, weiß in der Regel, dass diese "Suchmethode" auch Nachteile hat; insbesondere was die Zufälligkeit des gefundenen Anbieters angeht. Jeder, der z. B. wetter.de eingibt wird sich nicht wundern, wenn er bei RTL landet - mit wetter.com landet man beim Angebot von Pro7. Wetter.org ist gerade im Aufbau.
Allerdings gibt es Einschränkungen: Sobald eine Irreführung des Verbrauchers vorliegen könnte (was die Richter bei mitwohnzentrale.de nicht ausschließen konnten und wollten), muss der Fall genauer untersucht werden. Deshalb hat mitwohnzentrale.de das Verfahren noch lange nicht gewonnen, die Bundesrichter mussten den Rechtsstreit wieder an das Hamburger Oberlandesgericht zurückverweisen: Hier soll nun die mögliche Irreführung geklärt werden. Entschärft werden könnte das Problem, wenn sich mitwohnzentrale.de z. B. bereit erklären würde, zumindest auf homecompany.de zu verlinken.
Zweite Einschränkung: Wenn ein Mißbrauch des beschreibenden Namens naheliegt, wenn also nicht nur die Gattungsbezeichnung unter einer Toplevel-Domain (hier unter der TLD .de) genutzt, sondern gleichzeitig andere Schreibweisen oder die Verwendung derselben Bezeichnung unter anderen Toplevel-Domains blockiert wird.
Auch die DeNic wird von den Richtern nicht in die Verpflichtung genommen, eine vorherige Prüfung bei der Namensvergabe sei weder zweckmäßig noch grundsätzlich verpflichtend. Anders wird dagegen in Frankreich verfahren, die französische Vergabestelle sei sehr restriktiv, so Stephan Welzel. Gattungsdomains würden generell nicht vergeben, nicht zuletzt dadurch sei der enorme Unterschied zwischen fast 4,5 Millionen .de-Domains und nur einigen hunderttausend .fr-Domains zu erklären. [db]
++ Pressemitteilung des BGH-Urteils zur Gattungs-Domain
* http://www.uni-karlsruhe.de/~BGH/PressemitteilungenBGH/PM2001/PM_042_2001.htm
++ Ein Anwalt nimmt Stellung und zeigt Lösungswege
* http://www.domain-recht.de/magazin/gattungsbezeichnung.php3
++ Zur älteren Entscheidung des Oberlandesgerichtes Hamburg
* http://www.domain-recht.de/magazin/das-ende-von-buch-de-und-co.php3
* http://www.mitwohnzentrale.de
* http://www.homecompany.de/hc/index.html
Am Mittwoch hätte der Attentäter Timothy McVeigh hingerichtet werden sollen. Durch (bewusste) Schlamperei des FBI wurde der Termin jedoch noch einmal verschoben, der Prozess wird möglicherweise nochmals aufgerollt. Obwohl der Bombenleger McVeigh selbst eine Übertragung seiner Hinrichtung im Fernsehen vorschlug wurde dieses Ansinnen ebenso abgelehnt wie der Livestream via Internet. Dabei sollte hier doch nur der Pflicht der Presse genüge getan werden, über den Ablauf einer vom Weißen Haus angeordneten Hinrichtung zu berichten - argumentiert Entertainment Network (ENI), die den Webcast trotz der richterlichen Absagen noch immer durchsetzen wollen.
Die deutsche Firma Absolutfilm aus Düsseldorf hatte sich auf die Fahnen geschrieben, mit auf den Zug aufzuspringen und die Hinrichtung in deutschen Landen "publik" zu machen. Allerdings sei die "Initiative bei den sich zuständig fühlenden Behörden auf Unverständnis gestoßen ... und eine vernünftige geführte Diskussion &91;ist&93; über ein derart wichtiges Thema in Deutschland offenbar noch nicht möglich," erklärte Geschäftsführer Harald Thoma. Thoma bezeichnet sich selbst als erklärten Gegner der Todesstrafe: "Erst (bewegte) Bilder können die volle Grausamkeit dieser unmenschlichen Form der Bestrafung dem Einzelnen nahe bringen."
Dabei spricht aber nicht nur ein mögliches Unverständis von Behörden gegen eine (Live-)Präsentation. Die Landesmedienanstalten, Wächter über die deutsche Medienlandschaft, machten den Standpunkt für TV-Sender klar, indem sie auf den Rundfunkstaatsvertrag verwiesen, der in § 3 ausdrücklich derartiges untersagt: "Sendungen sind unzulässig, wenn sie ... Menschen, die sterben oder schweren körperlichen oder seelischen Leiden ausgesetzt sind oder waren, in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellen und ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, ohne dass ein überwiegendes berechtigtes Interesse gerade an dieser Form der Berichterstattung vorliegt..."
Zum Bedauern der Medienwächter fällt das Internet derzeit aber noch gar nicht in ihr Aufgabengebiet. Dafür sind staatliche Stellen verantwortlich, im Fall von Absolutfilm die Bezirksregierung Düsseldorf, die sich wiederum auf den Mediendienste-Staatsvertrag beruft. Und sollte dagegen verstoßen werden, droht ein Bußgeld von bis zu einer Million DM, so Sprecherin Christiane Hamacher. Dennoch zeigte RTL Mittwoch Abend einen Fernsehfilm, der auf einer angeblich fiktiven Handlung beruht... Erschreckende Parallelen existieren dennoch zu einem Deutschen, der in Florida tatsächlich in der Todeszelle sitzt und auf die Revisionsverhandlung kommende Woche hofft. Im Film wurde der Mann hingerichtet... [db]
++ Ein CNN-Spezial um Timothy McVeigh und die Todesstrafe
* http://www.cnn.com/SPECIALS/2001/okc/
++ Manch einer wusste von den verschwundenen FBI-Akten
* http://cnn.com/2001/LAW/05/12/mcveigh.files/index.html
++ Die Stellungnahme des FBI-Direktors Louis Freeh
* http://www.fbi.gov/congress/congress01/freeh051601.htm
++ Der Webcaster ENI beruft sich auf die Pressefreiheit
* http://www.entertainmentnetwork.com/mcveigh.html
++ Die deutsche Absolutfilm beugte sich der großen Übermacht
* http://www.absolutfilm.de/seiten/submenu/mittei6.htm
++ Der Radiosender WNYC sendete Mitschnitte einer Hinrichtung
* http://www.wnyc.org/new/news/specialreports/execution.html
++ Der komplette Mediendienste-Staatsvertrag Nordrhein-Westfalen
* http://www2.bezreg-duesseldorf.nrw.de/cat/SilverStream/Pages/themenframe?
BeitragsID=3168
++ Der Rundfunkstaatsvertrag verbietet ähnliche TV-Sendungen
* http://www.artikel5.de/gesetze/rstv.html
++ Der RTL-Film: Todesstrafe - ein Deutscher hinter Gittern
* http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,134197,00.html
3. Die haben doch einen Vogel: Das 'Carrier Pigeon Internet Protocol'
Geeks (vgl. nNL 14/01) sind tierliebe Menschen. Nicht nur, dass sie PC-Gehäuse und Notebooks liebend gerne mit Pinguin-Aufklebern verzieren, sie scheinen auch ein besonderes Interesse für Tauben zu haben. Neben der beliebten Laserpointer-Jagd in der Mittagspause haben sie nun aber eine viel 'sinnvollere' Killer-Anwendung für Tauben gefunden: Das Internet Protokoll für die Brieftaube.
Das Prinzip an sich ist so alt wie die Telekommunikation: Die Nachricht wird der Taube 'angehängt' und verschickt. Dann heißt es warten und hoffen, dass die Nachricht ankommt - schlechtes Wetter, Raubtiere und Unlust des Trägermediums könnten die Ankunft der Nachricht schließlich verzögern oder gänzlich verhindern. Doch der Geek der Neuzeit ist viel schlauer als seine Vorfahren aus dem Mittelalter: Eine Nachricht wird eben nicht am Stück versendet, sondern in kleine "Pakete" aufgeteilt, einzeln verschickt und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Fehlende Pakete können dadurch erkannt und erneut angefordert werden - das Prinzip ist uns von den IP-Paketen aus dem Internet bekannt.
Wie genau ein IP-Paket per Carrier Pigeon Internet Protocol (CPIP) auszusehen hat, beschreibt der 'Standard' RFC 1149, der interessanterweise bereits 1990 entstanden ist, aber erst jetzt von der norwegischen "Bergen Linux User Group" in die Tat umgesetzt wurde: Gemäß RFC 1149 wurde ein IP-Paket ausgedruckt, einer Taube angehängt und 'versendet'. Das 64 Byte große Datenpaket erreichte nach 102 Minuten sein Ziel und konnte dort wieder eingescannt und ins restliche Internet eingespeißt werden.
Sehr effizient ist das CPIP also nicht gerade, was Signalverzögerung und Bandbreite angeht (vgl. hierzu auch den Providerkostentest, Beitrag 9), aber einem wahren Geek geht es schließlich nicht um Effizienz, sondern um den Spaß am basteln - sonst wäre ja auch nicht Linux erfunden worden. (Ihre Kritik senden Sie bitte direkt an den Autor ;-) Dennoch beinhaltet das RFC 1149 einige unwiderlegbare Vorteile des CPIP: Anders als Richtfunk benötigen die Brieftauben keine freie Sichtverbindung - und anders als es bei mehreren Wireless-LANs der Fall wäre, entstehen auch keine Kapazitätsengpässe, da sich mehrere Tauben das Trägermedium Luft teilen können.
Wir hätten auch bereits einige Anwendungsbereiche auf Lager: das Tauben-ICQ für verliebte Geeks, das Tauben-Wireless-LAN (inkl. Rohrpost-Bridge, zwecks der Kompatibilität) für mittelständische Unternehmen in ländlichen Regionen oder das Tauben-Intranet für die Kommunikations-Optimierung beim Finanzamt. Bleibt abzuwarten, wann das Carrier Pigeon Internet Protocol standardmäßig im Linux-Kernel implementiert wird. [ts]
++ Das "Request for Comments: 1149" von D. Waitzman
* http://www.ietf.org/rfc/rfc1149.txt
++ Die Bergen Linux User Group - die Brieftauben-Geeks:
* http://www.blug.linux.no
++ die verwendete Software zur Texterkennung der Tauben-Botschaft:
* http://jocr.sourceforge.net/
Die Welt ist schon böse, selbst harmlose Witzigkeiten der Werbeindustrie sind im Grunde doch nur wieder neue Methoden, uns Kunden auszuspionieren. Anhänger der Weltverschwörung haben in diesen, von Komplotten gebeutelten Tagen viel zu tun und schon ein neues "Opfer" entdeckt: Die "bring mich zum Licht"-Dotwins des Fernsehsenders Pro7 sollen den Zuschauer auf raffinierte Weise ausspionieren.
Die Begründung der Entdecker der Dotwin-Verschwörung klingt im ersten Moment einleuchtend (wer versteht schon den ganzen technischen Kram, der hier erzählt wird). Auf den zweiten Blick kommt man aber aus dem Staunen nicht mehr heraus: Heißt es doch, dass ein elektronischer Chip im Innern des Dotwins durch auftreffendes rotes Licht mit Energie gespeist wird. Weiter lesen wir, dass dieser 128 Kilobyte-Chip nun nicht nur unser Fernsehverhalten mitspeichert sondern er auch anhand eines DA-Wandlers aufzeichnet, wieviele Personen sich vor dem TV-Gerät aufgehalten haben. Sobald die Dotwin-Marke eingesandt wird, nehmen die Zuschauer nicht nur am Gewinnspiel teil sondern ihre Daten landen bei der GEZ; Schwarzseher werden ermittelt und können binnen weniger Tage mit einem amtlichen Besuch rechnen, droht der unbekannte Verfasser.
Aber glücklicherweise gibt es ja die Extra-Blatt-Mitarbeiter der Technischen Universität Berlin. Das düstere Szenario wird hier schnell in unbedenkliche Einzelteile zerlegt und am Ende hat man nur noch ein breites Grinsen samt Kopfschütteln dafür übrig. Einen Chip konnten die Berliner beim besten Willen nicht finden, außer einer Menge Pappe und einer beschichteten Folie, auf der, nach dem heutigen Stand der Technik, nie 128 KB Speicher Platz finden könnten. Auch der Digital-/Analog-Wandler (DA-Wandler) war zumindest bei dem Testexemplar unauffindbar. Zumal man, merkt der Berliner Tester spöttisch an, für diesen Dotwin-Fall einen Analog-/Digital-Wandler bräuchte - und ein Mikrofon.
Letzendlich ist das Spionagegerücht nichts weiter als ein Hoax. Und wenn Sie noch immer keine Dotwins auf den Fernsehbildschirm kleben aber trotzdem gewinnen wollen, dann zählen Sie doch einfach am Ende der Sendung die kleinen Freunde vom fernen TV-Planeten. [db]
* http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/dotwin.shtml
* http://www.prosieben.de/dotwin/
5.1 Just Married: Im Wonnemonat Mai - Das Hochzeitsspezial
Hört sich ziemlich einfach an, der Weg dahin ist es allerdings nicht. Womit wir weder den Weg zum "Entschluss", noch zum Altar meinen! Gemeint ist die Unmenge an Planungs- und Organisationsbedarf, die so eine Hochzeit im Vorfeld mit sich bringt. Lokalität, Festmenü, Brautkleid, Strumpfband und Beruhigungspillen sind da nur einige wenige Stichworte!
WWW - World Wide Wedding. Hochzeitsplanung ohne Stress, kein hektisches Rumgerenne von Aussteuer bis Zuckerperlentorte! Gemeinsam kann sich das künftige Ehepaar entspannt zu Hause vor dem PC zurücklehnen und "Hand auf Hand" die Maus führen - zu folgenden Seiten...
Zur Vorbereitung - Weddix.de bietet umfangreiche Tipps, Adressen romantischer Locations und Checklisten zur "realistischen" Budgetplanung. Ebenso bei hochzeitstage.de, da sollte man dann auch im Hochzeitsquiz erstmal testen, wie fit man eigenlich für die Ehe ist. Nachdem dieser Part hoffentlich positiv ausgefallen ist, kann die Braut sich auch nach einem Kleid umsehen. Bei brauthaus.de oder bei confettiwelt.de drehen sich die Kleider auf Mausklick sogar in der 360-Grad-Ansicht!
Für Mittendrin - Einen ganz besonderen Hochzeitswalzer mit Anleitung zum Bestellen gibt es bei Hochzeitswalzer.de. Sowas muß natürlich für die Nachwelt festgehalten werden, darum gibt es auch den onlinefotograf.de. Creativhochzeit.de hat auch noch ein paar Vorschläge, neben den Tipps zu Mottohochzeiten und richtigem Blumenschmuck. Bei wedding-and-more.com kann man die Hochzeit schon mal in der Cyber-Kirche virtuell passieren lassen. Oder man sieht erst mal einem anderem Paar beim Heiraten in Las Vegas zu - via Wedding-Cam.
Und Danach - Einfach die Hochzeitsreise online buchen! Die gibt es bei world-wide-weddings.de, flitterwochen.net oder aber bei cyberwedding.de. Zu guter letzt, ganz wichtig, der "just married"-Aufkleber fürs Auto, zu bestellen bei mintas.de . Wer sich bis hierher durchgearbeitet hat, meint es offensichtlich wirklich ernst und hat somit auch unseren Segen! [ag]
++ Tipps für's "richtige" Heiraten mit Finanzplaner
* http://www.weddix.de/15480/Hochzeit.html
++ Sind sie schon soweit? Das Hochzeitsquiz
* http://www.hochzeitstage.de/
++ Das passende Brautkleid für jeden Geschmack
* http://www.brauthaus.de/
++ 3D-Hochzeitskleider
* http://www.confettiwelt.de
++ Wie sag ich ihr es nur? Der Antrag
* http://www.derschoenstetag.de
++ Wer sitzt wo - die Tischordnung
* http://www.ratgeber-hochzeit.de/
++ Der Hochzeitstanz, leicht gemacht
* http://www.hochzeitswalzer.de/
++ Bilder vom schönsten Tag des Lebens
* http://www.onlinefotograf.de
++ Die Traumhochzeitsreise online buchen
* http://www.world-wide-weddings.de/
* http://flitterwochen.net/
* http://www.cyberwedding.de/cwshop/cwshop_reiseziele.htm
++ Der passende Blumenschmuck und mehr kreatives
* http://www.creativhochzeit.de/
++ Mal sehen wie es sein könnte - in der Cyberkirche
* http://www.wedding-and-more.com/
++ Wedding-Cam in Las Vegas
* http://www.tlc.discovery.com/cams/wedding.html
++ Just married - Aufkleber
* http://www.mintas.de/just.htm
5.2 Mehr als Kaffee-Kochen: Wenn Chefs ihren Sekretärinnen Tipps geben
Eines vorweg: Wir finden diese Webseite extrem sexistisch. Denn 'sekretaria.de' ist ein Web-Angebot "für Sekretärinnen, Assistentinnen und Office-Managerinnen in Deutschland". Männer haben also anscheinend nichts zu suchen bei diesem "Angebot, das Ihnen Ihre tägliche Arbeit im Büro spürbar erleichtern kann".
Unter "Rat & Tat" finden wir Frauen (dieser Beitrag wurde übrigens von einem Mann geschrieben...) also zum Beispiel hilfreiche Tipps, wie ein Geschäftsbrief zu formulieren ist, der Anrufbeantworter richtig besprochen wird oder was diese ganzen Internet-Begriffe eigentlich bedeuten. Beispiel: "HTTP: (Hypertext Transfer Protocol) Datenaustausch-Standard, nach dem die Kommunikation zwischen Browsern und Servern im www abgewickelt wird." (wie nennt man eigentlich einen weiblichen Geek? Geekin? She-Geek? Geekeuse? Oder doch einfach geschlechtneutral 'Geek'?) Na gut, aber die anderen Rubriken könnten wirklich nützlich sein:
Besonders die vielen Links zu Themen wie "Einkäufe", "Dienstleistungen" oder "Auskünfte" könnten zu einer echten Effizienz-Steigerung verhelfen: Vom Währungsumrechner bis zum Online-Reisebüro ist alles vorhanden. Wie allerdings (kostenpflichtige) Handy-Klingeltöne oder eine Partneranalyse die tägliche Arbeit erleichtern sollen, das steht in den Sternen - oder vielleicht in den Horoskopen in der "Magazin"-Rubrik.
Noch einmal zurück zum Thema Sexismus: Zum einen vermissen wir 'klassische' Themen wie "Kaffeekochen für Anfängerinnen" oder "Dresscode für Praktikantinnen". Aber wieso sich die Webseite - mit ihren durchaus nützlichen Link-Sammlungen - nur an Frauen wenden soll, ist uns schleierhaft. Immerhin, das Sekretaria-Team besteht zu stolzen 30 Prozent aus Frauen. [ts]
++ Die Seite nur für Sekretärinnen, Assistentinnen und Office-Managerinnen:
* http://www.sekretaria.de
++ ...dann ist diese Seite aber nur für Männer:
* http://www.maennerseiten.de/
Super-prickelndes Gebiet - Halbleiterphysik. Bekanntlich können sich deshalb auch die Wenigsten mit echter Leidenschaft an diesem Thema ergötzen. Ganz anders verhält sich das bekanntlich bei Britney Spears - die sorgt bei vielen für wahre Leidenschaftsausbrüche. Auch wenn die es wahrscheinlich niemals zugeben würden. Warum also das Unangenehme nicht mit dem Schönen verbinden dachte sich Carl Hepburn von der Universität Essex und tat's! "Britney's Guide to semiconductor Physics" war entstanden.
In "Britney's Guide" erklären Britneys Dekolletee und die Kurven ihrer Beine beispielsweise das Leitungs- und das Valenzband eines Halbleiters - "denn es ist eine kaum bekannte Tatsache, dass Miss Spears eine Expertin auf dem Gebiet der Halbleiterphysik ist". (Was sie wohl selbst bislang nicht einmal wußte!) Einfühlsam und verständlich erklärt Britney dann auch, wie ein Laser ganz toll ihre CDs lesen kann. Dies und weitere komplizierte, physikalische Sachverhalte sind, nebst Links zu diversen Britney Seiten und natürlich vielen Bildern, auf der Seite zu finden. Schade eigentlich, dass Britney nicht auch private Nachhilfestunden gibt. ;-) [ag]
++ Fragt Frau Spears...
* http://britneyspears.ac/lasers.htm
Schwitzende Möbelpacker befördern den geliebten Flokati-Teppich unsanft die Treppe herunter, werfen sich das gute Stück gegenseitig in Richtung dreckiger LKW zu... Dies und andere Horrorvisionen bringen den Großteil der Menschheit schon beim bloßen Gedanken an Umzug ebenfalls ins Schwitzen. Das Tollste daran ist, man bezahlt auch noch dafür - und nicht mal wenig! Diese masochistisch angehauchte Selbstquälerei kann man allerdings ein wenig abschwächen. Nicht indem man die Speditions-Jungs im Zwei-Minuten-Takt zum Händewaschen zwingt. Nein, man sucht sich ein Umzugsunternehmen, bei dem zumindest der Preis mal eben um die Hälfte niedriger liegt als bei all den anderen Spediteuren. Über die Möbel-Umzugs-Zentrale.de zum Beispiel.
Dort lädt man sich einfach eine "Umzugsliste" herunter und gibt darauf an, wie, wann und wohin man seinen Umzug gerne gemacht hätte. Die Umzugs-Zentrale gibt die Anfrage an etwa 200 angeschlossene Transporteure weiter und diese prüfen, ob dazu eine passende Leerfahrt ansteht. Direkt mit dem Preisvorschlag wenden sich die in Frage kommenden Transporteure dann persönlich an den Auftraggeber. Der Preis ist günstiger, da der Spediteur, die für ihn normalerweise kostspieligen Leerfahrten nicht nur vermeiden kann, sondern sogar noch daran verdient. Die Möbel-Umzugs-Zentrale verlangt dabei lediglich eine Vermittlungsgebühr von 10 Prozent des Preises, der mit dem Transporteur vereinbart wurde. Trotzdem - nehmen Sie den teuren Flokati-Teppich bitte privat im PKW mit - schwitzen tun die Packer alle, unabhängig vom Preis! [ag]
++ Der Preis ist heiß! - Sparsames Umziehen
* http://www.moebel-umzugs-zentrale.de/
6. Mac: Mit dem Amazing Slow Downer Audio-Dateien manupulieren
Manchmal gibt es Situationen, da muss man die Abspielgeschwindigkeit einer Audio-Datei reduzieren oder erhöhen, z.B. wenn man ein Interview etwas 'kürzen' will oder man bei einem Lied endlich mal den kompletten Text mitbekommen möchte. Das ganze sollte also geschehen, ohne dass die Tonhöhe verändert wird.
Ohne großen Aufwand erledigt dies der "Amazing Slow Downer": Einfach eine Audio-CD einlegen, mit "Stretch" die Geschwindigkeit wählen und auf Play drücken. Natürlich muss der Ton nicht von CD kommen, es kann auch genauso eine MP3-, AIFF- oder WAV-Datei sein. Und wem das noch nicht reicht, der kann auch gleich den integrierten Equalizer dazuschalten, die Balance verändern, Start- und Endpunkt wählen - oder doch die Tonhöhe ("Pitch") nach Belieben manipulieren.
Leider hat der Amazing Slow Downer aber auch seine Schattenseite: Bei einem Preis von 40 US-Dollar überlegt man sich gut, ob man aus der Test-Version eine Vollversion macht. [ts]
++ Der "Amazing Slow Downer" ist leider teuer (40 US-$):
* http://www.ronimusic.com/amsldo.htm
Sicherlich haben Sie auch schon einmal darüber geärgert, dass Sie Dateiendungen immer nur mit einem bestimmten Programm verknüpfen können und nicht die Möglichkeit haben, im Explorer auszuwählen, womit die Datei geöffnet werden soll.
Das Freeware-Tool "OpenExpert" schafft nun Abhilfe. Sie können mit diesem Programm Dateitypen gleich mehreren Programmen zuzuordnen. Klicken Sie die Datei im Explorer oder Arbeitsplatz einfach mit der rechten Maustaste an und wählen Sie unter "Öffnen mit" aus, womit die Datei geöffnet werden soll.
Bei HTML-Seiten können Sie also zum Beispiel auswählen, ob die Datei mit dem Internet Explorer, dem Netscape Navigator oder auch einem HTML-Editor geöffnet werden soll. Oder bei Bildern können Sie sich entscheiden, ob das Bild in einem kleinen Viewer oder mit einem komplexen Bildbearbeitungsprogramm geöffnet werden soll. Die Einstellungen, welche Dateitypen mit welchem Programm zu verknüpfen sind, können Sie mit wenigen Mausklicks vornehmen.
Das nur 565 KB große Tool ist für Privatanwender kostenlos. Für die Benutzung auf gewerblich genutzten PCs fallen Registrierungsgebühren in Höhe von 29 DM an. [st]
* http://www.babe.de/openexpert.html
Kein anderer prägte das Internet mehr als er. Na gut, das ist maßlos übertrieben. Doch wenn jemand gestorben ist, dann darf man das. Vergangenen Freitag verstarb Douglas Adams, Autor der "Per Anhalter durch die Galaxis"-Trilogie, im Alter von 49 Jahren an einem Herzinfarkt. Nun haben wir also definitiv die Gewissheit, dass die Trilogie (mit derzeit fünf(!) Bänden) keinen sechsten Teil erhalten wird. Oder?
Alles begann 1978, als Adams das Hörspiel "Hitch Hiker's Guide to the Galaxy" für das englische BBC-Radio produzierte, daraus entstand das erste Buch. Seitdem wissen alle Geeks dieser Welt (diese scheinen besonders stark auf den Adams-Humor anzusprechen), dass man sich nur einen Babelfisch ins Ohr stecken muss, um alle Sprachen dieses Universums zu verstehen. Und dann wäre natürlich da noch die mysteriöse Zahl 42, die Antwort auf die "Große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem" des Computers "Deep Thought".
Leider werden wir nun wohl nie mehr erfahren, wie denn die "Große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem" nun eigentlich lautet, aber vielleicht finden Sie ja auf einer der unten angegebenen Links einige Indizien.
Doch vielleicht gibt es doch noch weitere Bücher von Douglas Adams. Möglicherweise macht er's ja nur wie der Rock-Musiker Hotblack Desiato, aus dem zweiten Teil, "Das Restaurant am Ende des Universums": "Er spielt ein Jahr aus Steuergründen tot." Wir hoffen es. [ts]
* http://www.douglasadams.com/
++ Offizielles über Douglas Noel Adams (1952-2001):
* http://www.douglasadams.com/dna/
++ Der Nachruf der BBC:
* http://news.bbc.co.uk/hi/english/uk/newsid_1326000/1326657.stm
++ h2g2 - der HHGG (Hitchhiker's Guide to the Galaxy) - ein Internet-Führer durch das Leben, das Universum und den ganzen Rest:
++ Die (englischsprachigen) Bücher von Douglas Adams:
* http://www.douglasadams.com/creations/hhgg.html
++ Zum Einlesen: Die kompletten Bücher (Band 1 & 2) im Web:
* http://www.totse.com/en/ego/science_fiction/hitch1.html
* http://www.totse.com/en/ego/science_fiction/hitch2.html
++ Der bekannteste "Babelfisch" - von Altavista:
++ Das Computerspiel von Douglas Adams: Starship Titanic
* http://www.starshiptitanic.com/
++ "Deep Thought" für zu Hause! Das komplette Computer-Programm:
* http://carbon.cudenver.edu/~mstilman/zaphod/prog.html
++ Das "42. Stockwerk" - eine 'Anhalter'-Fanseite
* http://www.floor42.com/
++ Kein Wunder: Douglas Adams war Mac-User...
* http://www.apple.com/applemasters/dadams/
++ ... und "Douglas Adams' Guide to the Macintosh" von 1987:
* http://www-personal.umd.umich.edu/~nhughes/dna/stories/guidetothemac.html
++ Die persönliche Homepage von Douglas Adams, dem falschen:
* http://falcon.cc.ukans.edu/~dadams/
Freenet sorgt mal wieder für Schlagzeilen: Ab Herbst will man eine Satelliten-Flatrate anbieten, inklusive Rückkanal. Anders als zum Beispiel bei Stratos Sky-DSL kommen also die Daten nicht nur über den Satellit herunter, sondern werden auch zu ihm geschickt - ein (kostenpflichtiger) Modem/ISDN-Rückkanal entfällt somit. Dadurch wird "DSL-SATT" (so der Name des Freenet-Angebots) eine interessante T-DSL-Alternative.
DSL-SATT - die Satelliten-Flatrate von Freenet
Internet per Satellit. Klasse für alle, die nicht in den Ballungszentren dieses Landes wohnen und DSL nur vom Hörensagen her kennen. Da es bis zum Start des Angebots im Herbst noch eine lange Zeit ist, machen wir uns jetzt erstmal keine Gedanken über Vertragsbedingungen, unterstützte Betriebssysteme, usw. sondern befassen uns mit der Satelliten-Flatrate an sich:
DSL-SATT. Interessanter Name, den sich Freenet da ausgedacht hat. Das "SATT" in "DSL-SATT" ist anscheinend kein Schreibfehler, auch wenn Satellit mit den vielen T's und L's zugegebenermaßen ein doofes Wort ist - sondern soll wohl ein "satt" im Sinne von "pur" oder "reichlich" sein (wenigstens mal eine deutsche Wortschöpfung!). Mit DSL hat der Satellit zwar nichts zu tun (außer, dass er damit in direkter Konkurrenz steht), aber 'satt' ist die Anbindung in der Tat: 'Runter' kommen die Daten mit über einem Megabit pro Sekunde (zum Vergleich: T-DSL schafft 'nur' 0,768 mb/s), 'hoch' gehen die Daten mit immerhin noch 150 Kilobit/s (T-DSL: 128 kb/s).
Mit pauschal 179 DM Monatspreis ist die Flatrate relativ günstig, die Einrichtungsgebühr von 799 DM umfasst immerhin Satellitenschüssel und Installation. Das kann zwar nicht mit dem Dumping-Angebot von T-DSL/T-Online dsl flat mithalten, aber im Gegensatz zu Telekom/T-Online muss Freenet ja mit dem Internet-Zugang auch irgendwie profitabel arbeiten. Dafür ist DSL-SATT an keinen Telefonanschluss gebunden: Selbst die abgelegene Berghütte ließe sich damit ausstatten.
Nun aber zu den Nachteilen des Satelliten: Wolken und schlechtes Wetter behindern nicht nur das TV-Programm, sondern auch die Daten von (und zu) DSL-SATT. Dumm also, wenn man zu den Menschen gehört, die sich ausgerechnet nur bei schlechtem Wetter an ihren PC setzen. Auch Online-Spielern, die normalerweise von einer Flatrate profitieren würden, dürfte der Satellit den Spaß verderben: Denn nichts ist langsamer als ein Satellit. Langsam im Sinne von träge. Wir kennen das Phänomen von manchen Handy- und Übersee-Telefongesprächen, wenn man sich aufgrund der hohen Signallaufzeit ständig gegenseitig ins Wort fällt ("Was hast Du...? - Nein, red' Du!"). Schuld dran ist der Satellit und die 'langsame' Lichtgeschwindigkeit:
Der Satellit fliegt in einer geostationären Umlaufbahn über dem Äquator. Macht bei der Lichtgeschwindigkeit von ca. 300.000 km/s etwa 0,15 Sekunden für die einfache Strecke. Ein Ping (also die Zeit, die eine Anfrage zu einem Server und zurück braucht), dauert normalerweise (bei einem T-DSL-Anschluss) zu einem Rechner in den USA etwa maximal 0,2 Sekunden, bei DSL-SATT kommen aber jetzt noch einmal gut 0,6 Sekunden hinzu (vom Anwender hoch zum Satelliten, runter zu Freenet, von Freenet hoch zum Satelliten, runter zum Anwender). Macht gut 0,8 Sekunden Verzögerung, was bei Internet-Telefonie stört, bei einem Online-Spiel aber den sicheren Tod bedeutet.
Fazit: Nicht für jeden, der DSL-SATT gerne wegen seiner Flatrate-Funktion hätte, ist sie auch geeignet: Online-Spieler und Internet-Telefonierer werden keinen Spaß damit haben. Auch gewerbliche Nutzer sollten lieber zu einer 'fehlertoleranteren' Technologie greifen, die bei jedem Wetter störungsfrei funktioniert. Für alle anderen dürfte DSL-SATT eine interessante DSL-Alternative werden: Überall verfügbar (wenn auch in der Anschaffung teurer), höhere Bandbreite und unabhängig vom Telefonanschluss. Das klingt vielversprechend, warten wir einmal ab, was Freenet uns dann letztendlich im Herbst präsentieren wird. [ts]
* http://www.freenet.de/freenet/tarifanmeldung/sat_dsl/index.html
10.1 4th Berlin Internet Economics Workshop
Der jährlich stattfindende Workshop bildet ein Forum für die theoretischen und praktischen ökonomischen Aspekte des Internets und richtet sich an in- und ausländische Teilnehmer, an Studienabgänger genauso wie an interessierte Personen aus der Industrie, dem Bildungssektor oder von Behörden, die sich mit dem Internet befassen.
Die Themenschwerpunkte umfassen "Internet and the Real Economy", "Internet, E-Commerce and Taxes", "Internet Provider Pricing and Strategies", sowie "Special Issues in E-Commerce". Die Vorträge der Referenten können bereits jetzt auf der Homepage eingesehen werden. [ts]
+ Datum: 25. - 26. Mai 2001
+ Ort: Berlin, Magnus-Haus
+ Kosten: max. 200 Euro
+ Veranstalter: Berlecon Research
+ Ansprechpartnerin: Elke Schöndube
+ Telefon: 030/285296-0
+ eMail: es@berlecon.de
* http://www.berlecon.de/services/en/iew4/
Bereits in Ausgabe 16/01 berichteten wir eher beiläufig über die Wahl des Männermagazins FHM der 100 sexiest Frauen der Welt. Die 100 Schönheiten sind gewählt, in der Nacht auf Samstag steigt die dazugehörige Mega-Party in Los Angeles - um 3 Uhr mitteleuropäischer Ortszeit. Damit Sie virtuell dabei sein können, müssen Sie auf der Homepage von FHM USA lediglich Ihre eMail-Adresse vorab eintragen. [ts]
++Der Live-Stream, am Freitag Abend Ortszeit (hier Samstag nachts)
* http://www.fhmus.com/webcast.asp
++ Die Wahl der 100 Sexiest Women:
* http://www.gehtwaehlen.de/
CMS steht für "Content Management System" (Online-Redaktionssystem). Dies ist eine Software, die der Administration der Inhalte einer Website dient. Sie basiert in der Regel auf einer Datenbank und ermöglicht Redakteuren u.a. die Pflege der Inhalte ohne HTML-Kenntnisse und die dynamische Generierung von HTML-Seiten unter Verwendung von festen Templates. Neben Artikeln, Bildern und Tabellen können darüber z.B. auch Gewinnspiele, Foren, Gästebücher, Statistiken, Übersichten, Archive, Teaser und Newsletter schnell administriert und aktualisiert werden. [uw]
12. Der Suchmaschinen-Report (56) - MetaGrid
MetaGrid nennt sich selbstbewußt "DIE Datenbank für Newspapers & Magazines im Internet". Dieses Medienverzeichnis, das seit September 1999 von der Paperazzi AG in Nürnberg produziert wird, bietet eine Auswahl an ca. 7200 Zeitungen und Magazinen an.
Der Katalog gestattet die Suche für Zeitungen in Deutschland, Europa und den anderen Kontinenten. Bei den Magazinen gibt es Rubriken von "Auto und Mobiles" bis zu "Wissen und Umwelt" mit den üblichen Subkategorien, um nach speziellen Fachmagazinen zu suchen. Die Auswahl ist dabei breit gefächert, darunter auch Vereinszeitungen, wissenschaftliche Magazine, Schülerzeitungen, Erotikmagazine, Frauenzeitschriften und Fanzines.
Bei der Suche über eine zentrale Maske werden die Hits mit Titel und nur unregelmäßigen Beschreibungen geliefert. Auch weitere Infos wie Größe, Aufnahmedatum und "Erscheinungsweise" wären hier hilfreich gewesen.
Neue Publikationen können leicht mit URL, Kurzbeschreibung und Kategorie an die Betreiber gesandt werden. Dazu bietet MetaGrid noch einen kommentierten Newsletter zur aktuellen Online-Medienlandschaft und News aus derselben, lustigerweise "Rauschen im Blätterwald" benannt.
Fazit: Wenn auch noch ausbaufähig, so überzeugt MetaGrid dennoch durch seine große Auswahl an Zeitungen und Magazinen zwischen Obskurität und Renommée. Sehr empfehlenswert! [uw]
* http://www.metagrid.de
Aktuelle Abonnentenzahl: 21.645 (20/01)