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Timestamp: 2019-11-18 13:40:07
Document Index: 367728800

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 556', 'BGH', 'BGH', '§ 556', 'BGH', 'BGH', '§ 554']

Nebenkostenabrechnung: Wasser ohne Zähler – Wie wird abgerechnet? | Nebenkostenabrechnung
Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung des Vermieters, in einem Mehrfamilienhaus Wasseruhren einzubauen und den Verbrauch in jeder einzelnen Wohnung genau zu ermitteln. Das Gesetz gibt lediglich in der Heizkostenverordnung vor, dass der Verbrauch an Heizenergie und Warmwasser zumindest zu 50 Prozent nach dem Verbrauch des Mieters abgerechnet werden muss. Eine ähnliche Bestimmung für den Kaltwasserverbrauch besteht jedoch nicht.
In jedem Haus gibt es einen von den Stadtwerken installierten Kaltwasserzähler. Fehlen individuelle Wasseruhren, kommt es darauf an, was die Parteien mietvertraglich vereinbart haben. Sind hingegen Wasseruhren installiert, muss die Abrechnung verbrauchsabhängig erfolgen.
Inhalt: So wird ohne Wasserzähler abgerechnet
Regelung, falls Mietvertrag nichts regelt
Abrechnung nach Wohnfläche oder Personenzahl
Vermieter kann den Abrechnungsschlüssel nach billigem Ermessen bestimmen
BGH: Abrechnung nach Wasseruhrenverbrauch nur einheitlich
Verbrauchsabhängige Abrechnung nur, wenn alle Mieter Wasseruhren haben
Regelung für Warmwasserverbrauch
Einbau von Kaltwasserzählern ist Modernisierungsmaßnahme
1. Regelung für Wasser ohne Zähler, falls Mietvertrag nichts regelt
Findet sich im Mietvertrag keine Regelung, kann der Vermieter nach billigem Ermessen den Verteilerschlüssel festlegen. Dabei muss der Vermieter dem unterschiedlichen Verbrauch oder der unterschiedlichen Verursachung Rechnung tragen (§ 556a I 2 BGB).
Insbesondere kann dies der Fall sein, wenn sich im Objekt auch Gewerbeeinheiten befinden, bei denen der Wasserverbrauch geringer oder höher sein kann. Teils wird die gesonderte Erfassung des gewerblichen Verbrauchs durch Wasserzähler und der Abzug dieser Kosten vor der Umlegung auf die Wohnraummieter verlangt (LG Berlin GE 2003, 190). Die gesonderte Erfassung macht aber wirtschaftlich nur Sinn, wenn das Gewerbe einen deutlich höheren Verbrauch verursacht. Dies wurde für einen Hundesalon, Juwelierladen und Reisebüro verneint, für eine Sauna, Wäscherei und Getränkehersteller jedoch bejaht.
2. Abrechnung nach Wohnfläche oder Personenzahl
Der Verteilerschlüssel kann auf die Wohnfläche abgestellt sein. Genauso gut kann als Verteilerschlüssel die Personenzahl in der Wohnung der Mieter maßgeblich sein. Beides hat Vor- und Nachteile.
Wird auf die Wohnfläche abgestellt, zahlt derjenige Mieter, der allein in einer großen Wohnung wohnt, verhältnismäßig mehr an Kaltwasser, als derjenige Mieter, der mit vielen Personen in einer kleinen Wohnung wohnt.
Wird auf die Personenzahl abgestellt, muss der Vermieter erfassen, wie viele Personen für welchen Zeitraum in einer Wohnung gewohnt haben. Dies bedeutet für den Vermieter einen erhöhten organisatorischen Aufwand. Dabei ist er auf die ehrliche Information des Mieters angewiesen. Allein die Annahme, dass zwei Personen doppelt so viel Wasser verbrauchen wie eine Person, ist eine reine Vermutung.
Wird nach der Personenzahl abgerechnet, darf der Vermieter keine Zu- oder Abschläge für Säuglinge, Autowaschen, Waschmaschinen, Hundehaltung oder Aquarien oder sonstige Umstände machen, die mit den Lebensgewohnheiten der Bewohner zusammenhängen (LG Mannheim NZM 1999, 365).
Zum Wasserverbrauch gehört auch der allen Bewohnern des Hauses zugute kommende allgemeine Wasserverbrauch, beispielsweise für die Treppenhausreinigung oder das für die Bewässerung des gemeinschaftlichen Gartens verwendete Wasser.
3. Vermieter kann den Abrechnungsschlüssel nach billigem Ermessen bestimmen
Insgesamt ist davon auszugehen, dass es keine absolute Verteilungsgerechtigkeit gibt. Fehlen einzelne Wasseruhren, gewährt das Gesetz deshalb dem Vermieter ein Bestimmungsrecht hinsichtlich des Verteilerschlüssels. Als Vorgabe gilt nur, dass der gewählte Maßstab nicht grob unbillig sein darf und im Laufe der Zeit auch nicht unbillig werden darf und für den Mieter hinnehmbar ist (OLG Düsseldorf 24 U 84/08).
Liegen diese Voraussetzungen vor, muss der Mieter den vom Vermieter gewählten Verteilerschlüssel akzeptieren. Ansonsten kann er dies nur verhindern, wenn er bereits bei Abschluss des Mietvertrages einen ihm genehmen Verteilerschlüssel vereinbaren würde.
4. BGH: Abrechnung nach Wasseruhrenverbrauch nur einheitlich
Auch der Bundesgerichtshof hatte einen Fall zu entscheiden, in dem der Mieter die Abrechnung nach der Wohnfläche beanstandete. Dabei war es so, dass in dem Mietshaus alle Wohnungen bis auf eine einzige Wohnung mit einem Wasserzähler ausgerüstet waren. Dennoch berechnete der Vermieter den Kaltwasserverbrauch nach der Wohnfläche.
Der BGH entschied, dass die Abrechnung nach der Wohnfläche nicht zu beanstanden sei. Der Vermieter müsse den Wasserverbrauch nur dann individuell abrechnen, wenn sämtliche Mietwohnungen mit einem Wasserzähler ausgestattet wären. Die bloßen Zweifel des klagenden Mieters an der Billigkeit der Wohnfläche als Maßstab genügten nicht, um die Änderung des angewandten Umlageschlüssels zu rechtfertigen. Dies gelte insbesondere mit Hinblick darauf, dass das Gesetz in § 556a I 1 BGB diese Art der Abrechnung ausdrücklich erlaube.
5. Verbrauchsabhängige Abrechnung nur, wenn alle Mieter Wasseruhren haben
Anders ist es dann, wenn im Haus sämtliche Wohnungen mit Wasseruhren ausgerüstet sind. Dann ist der Vermieter regelmäßig verpflichtet, nach dem angefallenen Verbrauch abzurechnen (AG Köln 212 C 38/12). Dies gelte auch dann, wenn mietvertraglich eine verbrauchsunabhängige Umlage vereinbart ist.
Will der Mieter Probleme vermeiden, kann er allerdings auf eigene Kosten eine Wasseruhr in seiner Wohnung installieren. Der Vermieter kann den Einbau nicht verhindern. Abrechnen muss der Vermieter den von dieser Wasseruhr angezeigten Verbrauch aber nur dann, wenn im gesamten Haus Wasseruhren installiert sind (siehe BGH).
6. Regelung für Warmwasserverbrauch
Kaltwasser wird auch für die Warmwasserversorgung benötigt. Bei den Wasserkosten für das Warmwasser hat der Vermieter ein Wahlrecht. Er kann die Kosten bei den Warmwasserkosten ansetzen, vorausgesetzt dass der hierfür entfallende Verbrauch durch einen Zwischenzähler erfasst wird. Ansonsten erfolgt die Umlage im Rahmen des Kaltwasserverbrauchs.
7. Einbau von Kaltwasserzählern ist Modernisierungsmaßnahme
Baut der Vermieter Kaltwasserzähler ein, handelt es sich um eine wertverbessernde Modernisierungsmaßnahme (BGH VII ZR 173/10; VII ZR 326/10). Der Mieter muss den Einbau dulden.
Die Kosten kann der Vermieter in Form einer Mieterhöhung in Höhe von bis zu 11 Prozent des Kostenaufwandes pro Jahr auf die Mieter umlegen (§ 554 BGB). Die Anschaffungskosten für die Wasserzähler gehören nicht zu den umlagefähigen Betriebskosten. Lediglich die Kosten der Eichung und Wartung sind umlagefähig. Werden die Wasseruhren gemietet, sind die Mietkosten wiederum umlagefähige Betriebskosten.
Wie muss der Vermieter die Wasserkosten abrechnen – Sind Wasserzähler Pflicht?
Nebenkostenabrechnung: ungeeichte Zähler – Was nun?
In welchem Zeitraum müssen Nebenkosten abgerechnet werden?
Eichung von Messgeräten (Wasser, Gas, Strom) – Probleme und Tipps
80 Antworten auf "Nebenkostenabrechnung: Wasser ohne Zähler – Wie wird abgerechnet?"
Fischer, Rudolf Jugendheimstr. 22 34132 Kassel
14. Oktober 2015 - 14:49 Antworten
Mein Kommentar ist eine Frage:
In meinem Mietshaus sind Wasserzähler für die einzelnen Mietparteien installiert. Für den zentralen Wasserzähler berechnen die Stadtwerke eine Zählergebühr.
Ist diese Gebühr – entsprechend dem Wasserverbrauch umzulegen oder
– zu gleichen Teilen auf jede Mietwohnung
Für eine kurzfristige Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar.
15. Oktober 2015 - 09:28 Antworten
schauen Sie in die Mietverträge, wie die Kosten der Wasserversorgung umgelegt werden sollen.
Hörnig Chr.
18. November 2015 - 20:47 Antworten
Ich habe eine Frage, ich habe einen Mietvertrag erhalten und war soweit mit der Miete einverstanden. Da in der Wohnung nur analoges Fernsehen liegt und ich mich an den Anbieter halten muß, kostet mir Internet usw. nochmal fast 50 Euro. Strom usw. kostet nochmals und mir ist das nun zu teuer! Ein seperater Wasserzähler fehlt auch und in den Nebenkosten sind keine Putz oder Winterdienste enthalten.
Da ich erst heute den Mietvertrag erhalten habe, konnte ich Einzelheiten nicht wissen!?
Kann ich den Mietvertrag ohne Unterschrift zurück schicken??
Frdl. Grüße Ch. Hörnig
20. November 2015 - 02:54 Antworten
Hallo Frau Hörnig,
wenn Sie den Mietvertrag nicht abschließen wollen, sollten Sie den Vermieter drück (der Fairness halber) schnellstmöglich informieren.
Mieter_FFM
25. November 2015 - 15:35 Antworten
ich habe meine Nebenkostenabrechnung für 2014 erhalten. Erstmal habe ich versucht die Berechnung der Kaltwasserkosten zu verstehen, da diese im Vergleich zum letzten Jahr deutlich mehr waren.
Die Wohnung befindet sich in einem 8-Parteien Haus, die alle mit separatem Wasserzähler ausgestattet sind. Diese Zähler werden lt. Wohngeselschaft durch einen Messdienstleister abgelesen. Das Problem ist, wenn bei einer oder mehreren Wohnungen keine Ablesung möglich war, werden diese geschätzt. Die Wohngesellschaft erhält aber eine gesamt Abrechnung von dem Wasserversorger mit tatsächlichem Verbrauch, da ein allgemeiner Wasserzähler für das Haus vorhanden ist. Das Problem ist, dass die Wohngesellschaft nun die tatsächlichen Gesamtkosten durch die geschätzten Gesamtverbrauch teilt. Dadurch ergibt sich eine Differenz beim Einheitspreis. Bei unserer Wohunng wurde aber den Wasserzähler abgelesen und tatsächlicher Verbauch liegt vor. Da aber bei unseren Nachbarn viel zu wenig geschätzt wurde, habe ich eine höhere Einheitskosten. Wir sind in 2015 aus der Wohnung ausgezogen und nun verlange ich von der Wohngesellschaft eine Korrektur der Abrechnung, da ich endlich für meinen tatsächlichen Verbrauch zahlen möchte. Sehe ich die Sachlage richtig?
(Der Gesamtverbrauch wurde ca. 130 m^3 weniger geschätzt)
Vielen Dank für eine Hilfe.
26. November 2015 - 03:32 Antworten
Hallo Mieter_FFM,
ich kann Ihren Standpunkt verstehen. Aber ich verstehe auch den Vermieter. Es Ablesung ist leider nicht immer möglich, s bleibt nur die Schätzung.
Ich kann mir im Grunde auch nicht vorstellen, dass eine vielleicht unmögliche Korrektur sich großartig auswirken würde.
26. November 2015 - 12:07
Dann verstehe ich den Sinn von den Wasseruhren in den Wohnungen nicht, wenn alles zum Schluss geschätzt werden muss!
Ich muss in diesem Fall ca. 200 EUR mehr als mein eigentlicher Verbrauch zahlen.
Und was mache ich, wenn bei der nächsten Jahresabrechung wieder bei Nachbarn WENIGER geschätzt wird? Dann darf ich wieder mehr zahlen.
Gibt es hierzu keine gesetzliche Regelungen? Z.B. wie hoch kann eine Abweichung bei Schätzung sein (evtl. prozentual) und wenn ein Jahr wenig geschätz wurde nächstes Jahr muss entsprechend mehr geschätzt werden, damit ein relaviter Ausgleich besteht?
Würde mir was bringen, wenn ich einen Anwalt einschalte? Man will doch für das zahlen, was man verbraucht, ist das nicht plausibel? Und in einem Fall, dass man von der Wohnung auszieht.
Karin Päseler
9. Februar 2016 - 09:21 Antworten
was mache ich als Vermieter, wenn der Wasserverbrauch der einzelnen Parteien mit dem Wasserverbrauch gesamt der Stadtwerke NICHT übereinstimmt. Kann ich die Differenz, also den Mehrverbrauch, auch auf die einzelnen Parteien umlegen?
9. Februar 2016 - 09:29 Antworten
um diese Frage geht es hier: Zirkulationsverluste und Messdifferenzen beim Wasserverbrauch – Umlage, Berechnungsformel, Schätzung?
11. Februar 2016 - 09:11 Antworten
17. Februar 2016 - 20:51 Antworten
ich wohne seit kurzem in einem Haus mit drei Mietwohnungen. Nur für die zwei anderen Parteien gibt es Wasserzähler. Mein Wasserverbrauch soll dann aus dem Überschuss berechnet werden. Allerdings scheint es mir, als würde das Wasser für die anderen Waschmaschinen im Keller und für den Garten ungezählt durchlaufen. Das würde dann ja bedeuten, dass ich dafür mitzahlen muss? Was kann ich da tun? Darf der Vermieter verbrauchsabhängig abrechnen in so einem Fall?
19. Februar 2016 - 01:48 Antworten
Hallo H.H.
dieser Artikel hier helfen Ihnen vielleicht:
https://www.nebenkostenabrechnung.com/stromkosten-teil-nebenkosten/
https://www.nebenkostenabrechnung.com/eichung-von-messgeraeten/
Nella Mühge
21. Juni 2019 - 09:12 Antworten
Hallo…wir wohnen im EG eines 2-Familienhauses. Wir haben einen Garten zur Eigennutzung. Wasserzähler gilt für beide Haushalte. Als wir vor einigen Jahren einen kleinen Pool aufgestellt hatten, haben die oberen Mieter der Vermieterin direkt klar gemacht, dass sie die Befüllung nicht mitbezahlen werden. Daraufhin hat die Vermieterin uns dementsprechend mehr berechnet. Normalerweise ist das ja auch in Ordnung…..aber……mein Mann duscht täglich auf der Arbeit (muss er, da er in einem Chemiewerk arbeitet!!) Somit haben wir in der Hinsicht weniger Verbrauch als die Putzteufel (kein Tag ohne) über uns. Deshalb bin ich der Meinung dass wir uns auch wieder einen kleinen Pool kaufen können, ohne Angst vor mehr Wasserkosten haben zu müssen. Bei den heißen Tagen, die ja wieder kommen sollen.
Ich unterstelle den Beiden oben jetzt einfach mal nur Neid🤷‍♀️
12. März 2016 - 10:31 Antworten
Sehr geehrder Herr Hundt,
ich stelle fest, dass ich bei akutellen Themen immer wieder bei Ihnen lande… Nur dieses Mal finde ich keine Antwort, was wohl an der Fragestellung liegen duerfte.
Die Wasserversorger haben angefangen die Tarifsysteme umzustellen. Hierbei geht der Trend, weg vom reinen Verbrauch, hin zu einer Mischung aus Grundgebuehr je Nutzungseinheit und dem tatsaechlichen Verbrauch.
Meine Frage richtet sich nach der Zulässigkeit dieser Methodik. In betreffenden Fall gibt es in einem MFH einen einzigen Hauptzähler und keine Unterzähler fur die jeweiligen Wohnungen. In der Abrechnung des WVU wird nach Nutzungseinheit und Vebrauch abgerechnet. Woher Weiss der WVU die Nutzungseinheiten?
Oder andersherum: Wenn jede Wohnung nun einen eigenen vom WVU geeichten und ablesefähigen Zähler haette, für den der individuelle Verbrauch abgerechnet warden koennte, würde ich der Abrechnung zustimmen. Dies haette schliesslich auch einen Mehrwert fuer die Mieter, der einen Mehrpreis rechtfertigen wuerde. Aus meiner Sicht kann aus einem einzelnen Zaehler nur eine Nutzungseinheit abgeleitet warden.
Ist diese Abrechnung des WVU so zulaessig?
Liebe Gruesse aus dem Pott und ein schoenes Wochenende
13. März 2016 - 02:22 Antworten
ich kann zu der konkreten Frage leider nicht viel schreiben. Wenn es keine Zähler gibt, wird der Gesamtverbrauch doch ohnehin nach Wohnfläche / nach vereinbarten Schlüssel abgerechnet. Vielleicht ergibt sich über die Wohnfläche die so genannte Nutzungseinheit. Ansonsten sollten Sie Ihre Fragen am besten direkt an den Wasserversorger richten.
Mario Hille
16. März 2016 - 12:55 Antworten
mein Vermieter hat die Nebenkostenabrechnung beim Kaltwasser nach Personen aufgeschlüsselt da wir keine Wasseruhren im Haus haben. Wir sind 3 Parteien im Haus. Unten Vermieter mit Freundin (kommt nur am WE), 1. Etage 2 Personen und 2. Etage 2 Personen. Jetzt will er uns in der 1. Etage erzählen, da ich zur Zeit zu hause bin, das ich als 1,5 Personen bei der Abrechnung zähle. Ist das rechtens?
17. März 2016 - 12:00 Antworten
ob Sie Zuhause sind oder nicht geht dem Vermieter überhaupt nichts an und spielt für die Abrechnung nach Personenanzahl überhaupt keine Rolle.
D.Kocks
17. März 2016 - 22:38 Antworten
Wie sieht es bitte mit der Verteilung der Systemkosten aus?
In unserem 3-Familienhaus ( eine 4-köpfige Familie und zwei Singlehaushalte) wird die Gesamtrechnung durch 6 Personen gerechnet. Sollte da nicht nach Systemkosten für 3 Wohneinheiten (jeder Haushalt gleicher Betrag) plus tatsächlicher Wasserverbrauch pro Kopf berechnet werden um eine gerechtere Abrechnung zu erhalten?
Gibt es dazu eine Regelung?
Viele Grüße, Dagmar Kocks
17. März 2016 - 22:47 Antworten
schauen Sie am besten in Ihrem Mietvertrag, welcher Umlageschlüssel dort vereinbart wurde. Grundsätzlich gibt es immer Ungerechtigkeiten bei der Umlage, es kann nie ganz fair sein und kommt immer auf die individuelle Situation an.
21. März 2016 - 15:00 Antworten
Wir leben in einem 3 Familienhaus zur Miete. Die EG-Wohnung gehört dem Vermieter, allerdings ist er nur 2-3 mal im Jahr dort um seinen Verwandten einen „Besuch“ abzustatten.
Der OG-Wohnung wohnen wir ( 2 Personen ) und in der Einliegerwohnung über der Garage eine weitere Person.
Die Strom-Wasser-Gas-Kosten zahlen wir komplett. Es gibt auch nur eine Wasseruhr und einen Hauptzähler für Strom, allerdings einen ungeeichten Zähler für die Einliegerwohnung mit der Garage.
Die Mieterin der Einliegerwohnung zahlt uns 33, 6 % der Strom-Wasser-Gas-Kosten mtl.
Eine Nebenkostenabrechnung des Vermieters haben wir noch nie bekommen.
Wir zahlen mtl. eine Vorrauszahlung, sowie auch die Mieterin aus der Einliegerwohnung.
In unserem Mietvertrag ist kein Verteilerschlüssel angegeben. In dem Mietvertrag der anderen Mieterin der Verteilerschlüssel nach Wohnfläche.
So langsam haben wir den Eindruck, dass wir unserem Vermieter das ganze Haus unterhalten und er für seine Wohnung nichts zahlt.
22. März 2016 - 04:44 Antworten
wenn kein Verteilerschlüssel vereinbart ist, wird nach BGB über die Wohnfläche abgerechnet.
Holger Benkelberg
11. April 2016 - 17:57 Antworten
Wir haben die Betriebskostenabrechnung 2014 bekommen. Dort ist erstmalig für eine Gewerbefläche, die Personenzahl auf 1 Pers. gestzt worden. Vorher waren hier 4 Personen berücksichtigt. Obwohl noch mehr Mitarbeiter in dem Geschäft arbeiten.
Gibt es einen Umlageschlüssel, in dem berechnet wird, wieviel MA für den Verbrauch berechnet werden müssen?
Erika Kermer
16. Mai 2016 - 18:32 Antworten
Nach Beschlußfassung wird der Wasserverbrauch und die Kanalkosten nach Personenanzahl abgerechnet. Streitpunkt ist immer die Personenanzahl. Bei einem Mieter wohnen im Jahr sehr oft über Monate die Kinder. Unser Verwalter vertritt die Meinung, nur wer am 1.1. des Jahres in der Wohnung wohnt, wird gezählt. Stirbt ein Eigentümer während des Jahres, muß für diesen das ganze Jahr gezahlt werden. Ziehen Kinder am 1.2. ein und am 1.12. aus, werden diese nicht berücksichtigt bei der Personenfeststellung bei der Eigentümerversammlung. Kommt ein Kind am 1.2. des Jahres auf die Welt, werden die Kosten erst ab 1.1. des Folgejahres berechnet. Also müssen demnach alle Eigentümer für diese Kosten aufkommen. Daran habe ich starke Zweifel, finde aber im WEG keine Aussagen.
17. Mai 2016 - 01:02 Antworten
auch wenn es sich hier im WEG-Recht und nicht um Mietrecht (Nebenkostenabrechnung) handelt, ist das Vorgehen m.E. absurd. Wenn eine Wohnung am 01.01. leer steht, müssen für das gesamte Jahr keine Wasserkosten gezahlt werden. Absolut unüblich und weltfremd, so ein Vorgehen.
17. Mai 2016 - 16:46 Antworten
ich habe 2008 meine Wohnung “ saniert“ übergeben bekommen. Unter anderem habe ich eine Vorbereitung im Bad für eine Wasseruhr, die bis dato aber nie eingebaut wurde, für mich unverständlcih wenn man doch eine Wohnung sowieso Grundsaniert!!
Unsere Wasserkosten werden in den NK Abrechnungen per Wohnfläche abgerechnet.
Ich lebe alleine in meiner Wohnung, während meine Nachbarn zb. mit fünf Personen in einer gleich großen Wohnung nebenan leben.
Dazu kommt Wasserverbrauch von anderen Nachbarn für Ihre Blumenbeete,oder den zum allgemeinteil des Gartens dazugehörige Rasenflächen.
Ich habe auch einen Gartenanteil, der aber nur aus Rasen und Büschen besteht, die werden vom Regen gegossen!
Noch im vorhergehenden Jahr, füllte sich eine Nachbarin eine 200 Liter Regentonne mit Frischwasser, auf meinen Hinweis, das wir ALLE das zahlen müssen, hat leider niemand reagiert.
Ich weiß aus erster Quelle, das alle Wohnungen rund um das Büro ( Genossenschaft) meines Vermieters mit Wasseruhren ausgestattet sind. Und das sind auch Bestandsimmobillien.
Habe ich die Möglichkeit an der Vermieter zu appelieren, etwas zu tun? Oder muss ich evtl. unwirtschaffttlichkeit beim Wasserverbrauch anderer Mieter hinnehmen?
17. Mai 2016 - 17:44 Antworten
sofern im Mietvertrag die Abrechnung über die einzubauenden Zähler vereinbart ist, würde ich auf den Einbau und die korrekte Abrechnung bestehen.
Willi Beckert
7. Juni 2016 - 22:03 Antworten
ich habe mal einen Artikel gelesen, finde ihn aber nicht mehr. Es geht um Wasserabrechnungen, wenn in einem Haus keine Wasserzähler eingebaut sind. Der Tenor des Artikels lautete, dass ein Mieter einen Abschlag von 15% an der Wasserabrechnung machen kann, wenn keine Wasserzähler im Hause eingebaut sind und der Wasserverbrauch geschätzt wird. Können Sie mir behilflich sein? Vielen Dank.
8. Juni 2016 - 08:05 Antworten
abgerechnet wird nach dem Schlüssel, der im Mietvertrag vereinbart wurde. Das könnte auch die Wohnfläche sein.
28. Juni 2016 - 23:13 Antworten
ich interessiere mich für ein 12 Parteienhaus, welches ich käuflich erwerben möchte.
Das Haus ist sehr günstig abzugeben, obwohl es voll vermietet ist und zur Zeit nur kleine Renovierungkosten anfallen.
Nun habe ich mit einem Mieter gesprochen und den vermutlichen Haken gefunden.
2 wohnungen sind an einen Arbeitgeber vermietet und in diesen wohnen in der sommersaison bis zu 8 ausländische Arbeitskräfte, die täglich mehrere Maschinen Wäsche waschen und sich alle täglich mehrfach duschen. Es gibt nur einen gemeinschatszähler für das Kaltwasser. Eine Abrechnung liegt noch nicht vor, seitdem die 2 Wohnungen vermietet sind.
Was passiert nun wenn die Kosten deutlich höher sind, was zu vermuten ist, als in den letzten Jahren?
Im schlimmsten Fall ist davon auszugehen, dass einige derzeitigen Mieter kündigen werden
Ist diese Art der wohnungsnutzung überhaupt möglich? Sprich das in jeder Wohnung bis zu 8 Personen wohnen?
In die Mietverträge im Vorfeld einen Einblick zu gelangen ist schwierig, da am 10. Juli eine Besichtigung stattfindet und wer zuerst die Kaufsumme zahlt, erhält den Zuschlag.
Haben sie einen Tipp wie man hier am besten vorgeht oder evtl Erfahrung was in einem Altbau für kosten entstehen könnten, wenn man jede Wohnung mit separaten Zählern ausrüstet ?
29. Juni 2016 - 08:23 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Glauben Sie wirklich, dass ein Haus besonders günstig angeboten wird, weil aktuell ein paar Bauarbeiter in zwei Wohnungen leben und dort vielleicht mehr Wasser als üblich verbrauchen? Das Problem wäre doch mit Wasserzählern schon gelöst.
Ich würde immer möglichst alle Unterlagen einer Immobilien einsehen, bevor ich überhaupt an einen Kauf denke.
27. Juli 2016 - 21:50 Antworten
Wie ist es in einer Eigentümergemeinschaft? Kann eine Eigentümergemeinschaft per Mehrheitsbeschluss bestimmer, dass jeder Eigentümer Wasserzähler in seiner Einheit einbaut?
28. Juli 2016 - 15:46 Antworten
Hallo Herr Frost,
natürlich kann die WEG beschließen, dass Wasserzähler eingebaut werden. Wer sollte es auch sonst beschließen, wenn nicht die Eigentümer.
5. August 2016 - 16:33 Antworten
wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit 6 z.T. vermieteten Eigentumswohnungen ohne einzelne Kaltwasserzähler. Es gibt nur einen Zähler für das Haus.
Im letzten Jahr wurde durch eine fast das ganze Jahr durchlaufende Toilettenspühlung eines Mieters ein Mehrverbrauch von ca, 1400 Kubikmeter Kaltwasser auf alle Mieter umgelegt.
G.Matthes
15. August 2016 - 17:51 Antworten
Hallo, wir sind Eigentümer einer rund 83 qm Wohnung. 2015 wurde der Verwalter gewechselt. Unendliche Schwierigkeiten. Der alte Verwalter will keine Abrechnung für 2014 machen – Der neue Verwalter kann angeblich keine.machen, weil Unterlagen fehlen. Nun ist gestern endlich die Abrechnung für das Jahr 2015
gekommen und wir mussten feststellen,dass der Wasserverbrauch nicht nach Personen, wie die letzten 10 Jahre, sondern nach Quadratmeter abgerechnet wurde. Ist das zulässig???
Danke im voraus – Gruß – Lena
16. August 2016 - 12:19 Antworten
der Abrechnungsmaßstab definiert sich über das Gesetzt (MEA) oder über Ihre Teilungserklärung.
Theothekla Perseidis
27. August 2016 - 04:19 Antworten
Bei uns gibt es in der Wohnung keine Kaltwasserzähler, dafür aber Warmwasserzähler. Dieses wird seperat von jedem Mieter per Abschlag mit dem Versorger direkt abgerechnet (Fernwärme). Kaltwasser wird per qm umgelegt. Aber woran kann ich nun in der Nebenkostenabrechnung absehen, ob das fürs Warmwasser benötigte Wasser auch aus dem Kaltwasser herausgerechnet wurde? Die Höhe der Kosten legen die Vermutung nahe, dass man uns hier das entsprechende Wasser doppelt, einmal kalt und einmal warm, abrechnet. Wie kann ich das herausfinden und wie gehe ich in dem Fall dann vor? Danke schon mal 🙂
27. August 2016 - 11:48 Antworten
Hallo Theothekla,
eine genaue Prüfung können Sie nur durch Einsicht der Abrechnungsunterlagen vornehmen.
27. August 2016 - 14:08 Antworten
Vielen Dank, ich hoffe, dass wir das hinbekommen – der Abrechnung haben wir auch mehrere Monate hinterher geschrieben. Wir haben schriftlich per Mail erklärt, dass wir die Abrechnung so nicht akzeptieren und Einsicht wünschen. Ist das ausreichend oder müssen wir bspw. eine Erhöhung trotz fehlerhafter Positionen leisten? Genaugenommen gibt es keinen Grund für die Erhöhung und je nachdem was bei dem Gemeinschaftswasser und dem Gemeinschaftsstrom heraus kommt, können wir eine Rückzahlung erwarten. Müssen wir das noch per Einschreiben einreichen?
Danke schon mal und viele Grüße 🙂
28. September 2016 - 09:32 Antworten
wir sind ein 6 Parteien-Haus, in 5 Wohnungen sind Wasseruhren eingebaut in einer noch nicht.
Die Waschmaschinen im Keller etc. laufen über allgemein Wasser. Wie wird da der Verbrauch bei der Wohnung ohne Wasseruhr berechnet?
18. Oktober 2016 - 18:19 Antworten
im Jahr 2014 wurde meine Wasser/Abwasser Abrechnung nach Personen im Haushalt abgerechnet, im Jahr 2015 wurde dann die Abrechnung nach der Wohnfläche berechnet.
Ist diesen Vorgehen rechtens, da man im Vorfeld darüber nicht informiert wurde?
im Jahr 2016 wurden nun Wasserzähler im Bad ( nur Badewanne !! ) der Wohneinheiten angebracht (2 Parteienhaus). Kann ich nun wieder auf eine Abrechnung nach Personenzahl bestehen? Da der Unterschied der Zahlung extrem hoch war (1. Wohnung 4 Personen, 2. Wohnung 2 Personen)
20. Oktober 2016 - 09:15 Antworten
grundsätzlich wird so abgerechnet, wie es im Mietvertrag vereinbart ist. Der Vertrag bildet die Grundlage.
3. November 2016 - 18:35 Antworten
In unserem 9-Parteien-Haus gibt es keine Wasseruhren, was soweit in Ordnung geht. Seit 2 Jahren wohnen die Inhaberinnen einer Reinigungsfirma im Haus und jeden Abend kommen die Angestellten mit riesigen Körben voller Putzlappen. Fast rund um die Uhr läuft deshalb die Waschmaschine. Zudem haben die beiden Damen noch eine zweite Maschine. Die Vermieterin sagt, dass diese Partei doppelt zahlt bei den Wasserkosten.
Ist es denn in Ordnung, dass ein Gewerbebetrieb, der zudem so einen Wasserverbrauch hat, genauso behandelt wird wie andere Mieter? Muss für diese Putzfirma nicht eine Wasseruhr installiert werden, um die Kosten abzugrenzen?
4. November 2016 - 09:13 Antworten
Hallo Frau Minkenberg,
m.E. muss der Vermieter diese gewerblichen und hohen Wasserkosten herausrechnen, am besten mit Erfassung.
6. November 2016 - 18:12 Antworten
Vielen Dank Herr Hundt für Ihre Einschätzung.
Wir warten die nächste Abrechnung ab. Sollte diese wesentlich höher ausfallen, werden wir das Thema ansprechen. Wir meinen auch, dass für diesen Gewerbebetrieb eine Wasseruhr angeschafft werden müsste auf deren Kosten und so der Wasserverbrauch speziell für diese Firma extra erfasst und von den anderen Mietern getrennt berechnet werden kann. Unsere Vermieterin ist leider sehr uneinsichtig, was das angeht. Sie meint, mit doppeltem Anteil sei es getan. Sie wohnt nicht im Haus und kennt das Aufkommen nicht. Ich schon, meine Waschmaschine steht neben den beiden Maschinen der Reinigungsfirma.
9. Dezember 2016 - 00:11 Antworten
Ich beschäftige mich gerade mit der Nebenkostenabrechnungsposten der dem Unterpunkt 6 (Kaltwasser das für Warmwasser benötigt wird) entspricht.
Der Vermieter möchte diesen Punkt gerne über den Kaltwasserverbrauch berechnen, was ich nicht als gerecht empfinde, weil wir die Zähler für den Warmwasserverbrauch schon haben und zur Berechnung nutzen können.
1. Gibt es eine gesetzliche Grundlage dazu, dass der Kaltwasserverbrauch für Warmwasser über den Warmwasserkostenpunkt abgerechnet werden kann?
2. Wie kann ich den Vermieter dazu bringen diesen „gerechteren“ Abrechnungsweg zu nutzen?
9. Dezember 2016 - 12:45 Antworten
wenn Sie Warmwasserzähler in den Wohnungen haben, sehe ich keine Grundlage diese Werte nicht zu nutzen. Der Artikel hier hilft Ihnen vielleicht: Ausnahmen bei der verbrauchsabhängigen Abrechnung der Heizkosten und Warmwasserkosten.
H-J Pölchen
6. Januar 2017 - 18:12 Antworten
Meine Frage wäre. Ich bin 2011 in meine Wohnung eingezogen. Wir sind in dem Haus 9 Personen wobei 2 Mietparteien 6 Personen familiär zusammen gehören und 3 Einzel Personen als Mietparteien. All die Jahre auch vor meiner Zeit, wurde der Verbrauch durch 9 Personen auf alle umgelegt. Auf bitten gegenüber der Vermieterin durften wir 3 Einzel Parteien uns auf eigene Kosten Kaltwasserzähler einbauen lassen. Die 2 familiären Mietparteien wollten keine da sie genau wussten das wir die ganzen Jahre über durch sie beschissen wurden. Letztendlich habe ich seit dem Einbau 45 Euro Wasserkosten im Jahr weniger bezahlt als vorher. Nachdem unsere Vermieterin verstorben ist und die Tochter das Haus übernommen hat ist kein vernünftiges Mietauskommen mehr möglich so dass die 3 Einzel Parteien kündigen.
Meine Frage. Ich habe von der Vermieterin die Einbaukosten für die Wasseruhren verlangt. Die Vermieterin verlangt da wir diese auf eigenen Wunsch haben einbauen lassen diese Wasseruhren wieder zu entfernen ansonsten lässt sie diese auf unsere Rechnung wieder ausbauen.
Wer ist ohne Anwalt im Recht.
25. Februar 2017 - 14:59 Antworten
In unserem Haus sind in jeder Wohnung Wasserzähler verbaut. Da unsere Wohnung aus zwei zusammengelegten Wohnungen besteht, sind in der Küche ein Kalt- und ein Warmwasserzähler und im Bad ein Kaltwasserzähler verbaut. Der Warmwasserzähler fehlt im Bad. Der Warmwasserverbrach im Bad wurde wie folgt geschätzt („geschätzt“ steht tatsachlich auf dem Beleg):
Differenz Boilerwasser abzüglich 3% Differenzwasser und abzüglich Wohnungsverbräuche ist gleich unser Verbrauch an Warmwasser im Bad.
Ist diese Abrechnung so rechtens? Wie kann ich sicher sein, dass nach dieser Rechnung mein Warmwasserverbrauch korrekt ist und das „Differenzwasser“ nicht mehr als 3% beträgt (z.B. durch eine weitere Verbrauchsstelle ohne Zähler, von der wir nichts wissen)?
16. April 2017 - 17:23 Antworten
interessante Diskussionen um eine schwierige Rechtsgrundlage…
Die Schwiegermutter traf fast der Schlag: 317 Euro Nebenkostennachzahlung. All die Jahre hat die Nebenkostenvorauszahlung ziemlich gepasst. Genaues hinsehen ergab die deutliche Abweichung beim Wassergeld. Das Haus hat 6 Mietparteien. 5 davon haben Wasseruhren. Die 6. Partei hat nur eine Warmwasseruhr. Dementsprechend wird Warmwasser nach Uhr gerechnet, Kaltwasser nach m² Wohnfläche. War auch immer so in Ornung. Im letzten JAhr gab es einen Mieterwechel. Der Kaltwasserverbrauch stieg von ca. 350 m³ pro Jahr auf nun 520m³ pro Jahr. 2 Parteien, darunter meine Schwiegermutter, sind zwischen 3 und 6 Monate im Jahr gar nicht hier. Der neue Mieter jedoch hat 4 Personen und 4-8 Personen Dauergäste (wechseln ständig, sind rein Anzahlsmässig aber ast immer da). Daher darf meine Schwiegermutter denen dieses Jahr das Wasser zum Großteil finanzieren.
Kann das Rechtens sein? Der Warmwasserverbrauch meiner Schwiegermutter ist 2,5m³, Kaltwasser war bisher ca. 25m³, in diesem Jahr sind es berechnete 98m³
Kann man dagegen was tun? Kann man sich auf den Verbrauch der Vorjahre berufen? Warum muß der Vermieter die 6. Wohnung nicht als Differenz zu den bestehenden 5 Zählern berechnen?
17. April 2017 - 09:11 Antworten
Ich habe mal eine Frage. Meine Frau und ich wohnen in einem Haus mit vier Wohneinheiten.
Es gibt dort nur einen Wasserzähler. Im Erdgeschoss wohnen die Vermieter mit zwei Personen. Darüber die Tochter mit insgesamt 5 Personen ( diese duschen nach eigenen Angaben bis zu zweimal Täglich ). Dann kommen meine Frau und ich und unterm Dach wohnen auch nochmal vier Personen.
Im Frühjahr sowie Herbst geht der Vermieter hin und reinigt seinen Garten bzw die Terrasse mit dem Hochdruckreiniger. Dauer ca 2- 2 1/2 Std. Genauso den Platz hinter dem Haus, wo sich im Sommer die Tochter mit Familie aufhalten. Wir anderen beiden Parteien haben keine Möglichkeit uns im Sommer irgendwo aufzuhalten. Das heisst, das der Vermieter mit dem allgemein Wasser seine private Terrasse und die Fläche der Tochter reinigt und wir das mitbezahlen müssen.
Laut Aussage der Vermieter läuft alles korrekt bei der Berechnung. Er nimmt die Anzahl der Personen pro Haushalt und teilt den Wasserverbrauch auf. Somit würde er den genauen Wasserverbrauch von meiner Frau und mir errechnen können. Das Glaube ich aber nicht. Kann ich irgendwie dagegen angehen? Oder muss ich mir das gefallen lassen bzw hat der Vermieter recht?
20. April 2017 - 08:47 Antworten
Hallo Herr Remscheidt,
schauen Sie sich als erstes den Umlageschlüssel für das Wasser im Mietvertrag an.
1. November 2017 - 14:02 Antworten
Sehr geehrte Damen und Herren, in unserem Haus wir der Wasserverbrauch und die Kosten des Abwassers auf Personen und Räume aufgeteilt. Ist dieses so Rechtens?
schauen Sie in den Mietvertrag. Dort finden Sie den vereinbarten Umlageschlüssel für die Nebenkosten.
29. Dezember 2017 - 22:06 Antworten
Ich hab mal eine ungewöhnliche Frage.
Wenn in einem Mehrfamilienhaus wo keine einzelnen Kaltwasseruhren verbaut sind , und nur über Personenanzahl abgerechnet wird,jemand den Kaltwasserhahn einfach laufen lassen würde. Könnte man diesen wegen irgendwas belangen? Nicht wirklich oder. Müsste ja nur seinen Anteil bezahlen.
11. Juni 2018 - 12:12 Antworten
ich habe da Mal eine Frage zu den Nebenkosten im Allgemeinen:
Anfang 2015 wurde uns unsere Wohnung mit einer taxierten Nebenkostenvorauszahlung von mtl. 70€ vermietet. Dies ist auch schriftlich so in unserem Mietvertrag niedergelegt. Nun belaufen sich die tatsächlichen Nebenkosten aber auf 125,-€ mtl.! Können wir dies rechtlich beanstanden, da man uns hier sichtlich über die tatsächliche Höhe der Nebenkosten im unklaren gelassen hat? Denn aufgrund der Tatsache das wir bei korrekter Angabe der tatsächlichen Nebenkosten diese Wohnung erst gar nicht genommen hätten – weil sie so unser Budget einfach überschreitet – stecken wir nun in einem ziemlichen finanziellem Dillema!!
11. Juni 2018 - 13:52 Antworten
eine Täuschung können Sie m.E. nun schwer beweisen. Es ist ja gut möglich, dass der Vormieter mit einer geringeren Nebenkostenvorauszahlung ausgekommen ist.
Mehr dazu hier: https://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenvorauszahlung-zu-niedrig-angesetzt/
13. Juni 2018 - 10:10 Antworten
Ich habe den Artikel unter ihrem Link gelesen. Nun ergibt sich daraus so gleich eine neue Frage für mich.
Wenn eine tatsächliche Höhe der Nebenkosten 20% des Abschlags nicht überschreiten sollten, wie sieht es denn dann bei uns aus? Immerhin liegen unsere tatsächlichen Kosten ca. 75% über den vereinbarten Abschlag!!
Und da man als Mieter seine tatsächlichen Nebenkosten bis auf das Wassergeld nicht weiter beeinflussen kann – weil alles andere städtische Vorgaben sind – sollte es einem Vermieter wohl möglich sein eine realistischere Abschlagszahlung anzugeben. Zumal unser Vermieter auf weiteren 120ig Wohneinheiten sitzt und ihm somit die allgemeinen ortsüblichen Kosten bekannt sein dürften!?!
13. Juni 2018 - 10:59 Antworten
die größten Schwankungen treten bei den Heizkosten auf. Fragen Sie Ihren Vermieter, wie er die Vorauszahlung ermittelt hat.
25. Juni 2018 - 09:15 Antworten
Es sind nur die allgemeinen Nebenkosten! Bei den Heizkosten haben wir jedes Jahr ein nicht unerheblichen Guthaben. Außerdem wird für die Heizkosten ein eigener monatlicher Abschlag erhoben! Wie verhält es sich nun jetzt?
25. Juni 2018 - 11:05 Antworten
fragen Sie Ihren Vermieter, wie er die Vorauszahlungen ermittelt hat.
2. Juli 2018 - 23:32 Antworten
Heute erhielt ich meinen Mietvertrag für die Wohnung in einem 45 Parteienhaus und war geschockt, als ich gesehen habe das Kaltwasser und Abwasser nach m² abgerechnet werden sollen.
Mein eigener Wasserbedarf als Single beläuft sich von jeher auf 22-24m² im Jahr.
Ist es erlaubt eine so große Mieterschaft statt nach Personenzahl nach m² zu erfassen?
3. Juli 2018 - 11:44 Antworten
wenn keine Wasserzähler montiert sind, dann ist die Abrechnung über Wohnfläche möglich, ja.
Anja Kürzel
29. August 2018 - 13:52 Antworten
wir sind Mitte Mai in eine neue Wohnung gezogen. Alle Heizkörper sind mit einem Zähler ausgestattet bis auf eine. Ähnlich verhält es sich mit den Wasserzählern. In Küche und Bad sind die „Fassungen/Halterungen“ für die Uhren vorhanden, jedoch wurden keine eingebaut. Bei Einzug wurde das Fehlen der Wasseruhren und des Heizkörper-Zählers festgehalten und uns mitgeteilt, dass der Einbau erfolgen wird. Bisher hat sich noch nichts getan. Alle anderen Wohnungen müssten mit den entsprechenden Zählern ausgestattet sein. Darf der Vermieter die Nebenkosten pauschal (nach qm etc) abrechnen oder können wir uns dagegen wehren.
25. Oktober 2018 - 10:57 Antworten
Die Beauftragte der Vermieterin behauptet mein Freund wuerde bei mir mitwohnen, was nicht der Fall ist.
Nun droht sie einfach soviel von der Mietkaution einzubehalten, wie er dann angeblich verbraucht haben soll.
Meine Frage: Es gibt nur einen Wasserzaehler fuer das ganze Haus. Und falls irgendjemand mehr verbraucht hat, wird sie das mit Sicherheit auf mich schieben.
Bitte um dringende Hilfe, wie ich in dieser Situation handeln soll.?
25. Oktober 2018 - 11:13 Antworten
dieser Artikel hier hilft Ihnen: Nebenkostenabrechnung: Wann wird der Besuch zum Bewohner?
Marieluise Papke
19. Dezember 2018 - 14:01 Antworten
Unsere Mietshäuser (ca. 12 mit je 6 Wohnungen) wurden an eine neue Gesellschaft verkauft und wir haben heute die Betriebskosten-Abrechnung für 2017 erhalten.
Schock für unser Haus, jeder der 6 Parteien hat Nachzahlungen zwischen 600 und 1100 Euro???
Sämtliche Kosten wurden für vier Häuser angegeben, egal ob Wasserverbrauch, Kabelfernsehen usw.
Jedes Haus hat einen eigenen Wasserzähler.
Ist das so erlaubt??
Übrigens sämtliche Kosten wurden nur durch 2 geteilt, kann ja nicht in Ordnung sein.
Da wir uns schnellstmöglich wehren wollen, bitte ich um kurzfristige Antwort.
19. Dezember 2018 - 16:39 Antworten
ich kann Ihnen hier leider nur empfehlen, die Nebenkostenabrechnung prüfen zu lassen, z.B. hier.
T. Sleimann
9. Januar 2019 - 14:01 Antworten
ich habe 2 Fragen die zusammenhängen.
In meinem Mietshaus befindet sich ein Friseursalon sowie der Sanitärladen der Vermieter.
Auf der Betriebskostenabrechnung ist zwar der Friseursalon ausgerechnet bzw. ausgewiesen, das Sanitärgeschäft meines Vermieters jedoch nicht, ist dies rechtens?
Das zweite Anliegen befasst sich mit dem Friseursalon, dieser hat laut Betriebskostenabrechnung einen Schmutzwasserverbrauch von 125,84 EUR, ich hingegen als alleinstehende Person einen geschätzten Schmutzwasserverbrauch von 67,50 EUR, das ist mehr als die hälfte von dem was der Friseursalon angeblich verbraucht.
Genauso verhält es sich mit dem Wasserverbrauch, der Friseursalon ist hier mit 139,69 EUR ausgewiesen, wogegen ich einen Betrag von 74,93 EUR zugeteilt bekommen habe.
Das kann doch vom gesunden Menschenverstand her schon gar nicht hinkommen, dass eine alleinstehende Person mehr als die hälfte des Verbrauches wie ein Friseursalon hat.
Bei meiner Nachbarin mit 2 Erwachsenen und 2 Kleinkindern ist sogar der Wert des Verbrauches deutlich über dem des Friseursalons.
Ist dort etwas falsch verrechnet worden?
9. Januar 2019 - 20:30 Antworten
Hallo T. Sleimann,
ich kann den Wasserverbrauch schlecht vergleichen, aber in einer Wohnung wird gekocht, geduscht und ggf. gebadet.
Marianne Clermont
17. Februar 2019 - 13:41 Antworten
unsere Stadtwerke haben Mitte 2018 den Wassertarif umgestellt von einem reinen Verbrauchspreis in ein neues Preissystem aus Verbrauchskosten pro m3 plus fixem Systempreis je nach Anzahl der Wohneinheiten. Das sind in unserem Fall 3.
Wie lege ich diesen Systempreis für 3 WE jetzt um? Muss ich ihn dritteln, oder, wie in den Mietverträgen vereinbart, nach Personenzahl umlegen?
18. Februar 2019 - 10:33 Antworten
wie der Stromanbieter Ihnen gegenüber abrechnet ist m.E. nicht entscheidend. Sie müssen mit dem vereinbarten Schlüssel Ihren Mietern gegenüber abrechnen. In diesem Fall wohl Personenanzahl.
1. März 2019 - 21:38 Antworten
in meinem Fall, in dem der gesamte Wasserverbrauch im Haus pro Kopf gemittelt wird, hat mein Vermieter die Nebenkosten mit umgerechnet 180 l Wasserverbrauch pro Tag pro Person deklariert. Habe ich Chancen dagegen vorzugehen bspw. das Recht einen eigenen Wasserzähler für meine Wohnung zu installieren?
17. August 2019 - 11:11 Antworten
Guten Tag. Ich habe mit 1,5 Personen (Ein Erwachsener und ein Kind, das duschen hasst und die halbe Woche beim Vater ist), eine Wasserrechnung für 11,5 Monate über 560 Euro erhalten, da im Haus nach Qm abgerechnet wird.
Frage 1: Ist das schon als grob unbillig zu bezeichnen?
Laut Berliner Wasserbetriebe hat ein Erwachsener einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 40m3 für 160 Euro, das macht dann bei 1,5 Personen höchstens 240 Euro. Meine Abrechnung über 560 Euro ist mehr als DOPPELT so hoch! Was kann ich tun?
Darf ich mir auf meine Kosten selbst eine Wasseruhr einbauen lassen und MUSS der Vermieter den Wert, der dann meinen Verbrauch künftig zeigt, als Abrechnungsgrundlage akzeptieren?
Vielen Dank und beste Grüße, Julia
19. August 2019 - 11:48 Antworten
wenn es keine Wasseruhren gibt, ist die Abrechnung nach Fläche absolut üblich, wenn auch nie fair. Der Einbau einer Wasseruhr ist Sache des Vermieters.
28. August 2019 - 11:33 Antworten
in meiner Eigentumswohnung gibt es einen Kalt- und einen Warmwasserzähler im Bad sowie einen Wärmezähler für die Fußbodenheizung, die über Funkt abgelesen werden. Hier wird verbrauchsabhängig abgerechnet. In der Küche und für den Wasseranschluss auf meiner Dachterrasse gibt es keine Zähler. Wird mein Verbrauch hier dem Gemeinschaftsverbrauch zugerechnet und dann z. B. nach Quadratmetern wieder verteilt? Ist das so in Ordnung oder sollte ich darauf hinweisen, dass hier die Zähler fehlen?
Danke schön für Ihre Unterstützung und viele Grüße
28. August 2019 - 18:02 Antworten
ich würde prüfen, ob die Küche und die Terrasse nicht an den Zählern im Bad hängen. Wenn nicht, würde ich um Nachrüstung von Zählern bitten.
29. August 2019 - 11:32 Antworten
lieben Dank für Deine Hilfe, so mache ich es.
Christine März
16. September 2019 - 19:29 Antworten
Sehr geehrter Herr Dennis Hundt,
wir haben 3 Wohnungen in unserem Haus vermietet, wobei wir bisher nie Kaltwasser abgerechnet haben, da wir keine Wasseruhren für diese Wohnungen hatten. Jetzt haben wir letztes Jahr eine Riesen Nachzahlung leisten müssen, da die Mieter ja aufgrund der fehlenden Wasseruhren kein Wasser sparen mussten. Letztes Jahr im Oktober haben wir dann vor jeden Verbraucher eine Wasseruhr einbauen lassen,
in der einen Wohnung kamen dadurch 10 Wasseruhren zusammen, bei den anderen Wohnungen jeweils 2 in der Küche und 2 im Bad. Jetzt meine Frage: Können wir jetzt das verbrauchte Wasser lt. Wasseruhr den Mietern in Rechnung stellen ja oder nein`? Der Mietvertrag sieht nichts vor. bzw. weist eine Nettomiete aus plus Umlagen (Aber keine genauen Angaben zu den Umlagen) aus.
18. September 2019 - 12:56 Antworten
hier die Antwort: https://www.nebenkostenabrechnung.com/vermieter-abrechnungsmassstab-aendern/#B-2-2
16. September 2019 - 19:34 Antworten
möchte mich vorab schon mal für eine Antwort bedanken.
Meine Frage bzgl. der Umlegung der Wasserkosten war zu schnell weggeschickt.
⇐ Nebenkostenabrechnung: Umlageausfallwagnis
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