Source: http://www.amiato.de/thema/behindertengerecht-bauen
Timestamp: 2019-12-11 00:54:16
Document Index: 37941603

Matched Legal Cases: ['§249', '§ 239', '§ 255', '§ 239', 'Art. 3', 'Art. 2', 'Art. 7', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 11', '§ 125']

Behindertengerecht Bauen | Gebäude für Behinderte
Lernen Sie das Wichtigste über Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen und Senioren Barrierefreies Bauen (öffentlich und privat) - langfristig und nachhaltig. Worauf ist beim barrierefreien Bauen zu achten? Inwiefern kann der Bau eines Hauses alters- und behindertengerecht geplant werden? Doch was bedeutet barrierefreies Bauen? Menschen mit Behinderungen vor Benachteiligung schützen und auf ihre Integration und die Gleichwertigkeit ihrer Lebensbedingungen hinarbeiten.
Der Ausdruck "Bauen für Behinderte" sollte korrekt durch den neuen Ausdruck "Bauen für Menschen mit Behinderungen" ersetzt werden. Da dieser Ausdruck noch nicht weit verbreitet ist, benutzen wir weiter den bisherigen Ausdruck im Namen dieser URI. Auf diese Weise wollen wir die stärkere Informationsverbreitung vorantreiben. Zu den häufigsten Anforderungen an Gebäude gehören die Barrierefreiheit und die Beachtung der speziellen Anforderungen älterer Menschen.
Allerdings sind nicht alle Gruppen von Menschen mit Behinderungen vertreten.
Das neue Reglement fÃ¼r Behindertengerechtes Bauen im Kanton ZÃ¼rich
Eines dieser Revisionsgebiete betrifft das barrierefreie Konstruieren1. Am 1. Juli 2013 tritt im Bereich der behindertengerechten Bauweise im Bezirk ZÃ¼rich die neue Regelung ZÃ¼rich in Kraft. 6. Es gab bereits im Jahr 2005/20064 erste Bemühungen fÃ¼r eine Überarbeitung des 239 Abs. 4 VBG. Mit dem Inkrafttreten der Änderungen wird nun das Verbandsrecht umgewandelt und der Behindertenbau im Sinne von vollumfÃ¤nglich auf Gesetzesebene reguliert.
In der Kantonsverfassung, die am 1. Jänner 2006 in Kraft getreten ist, ist in Artikel 11 Absatz 4 KTV fÃ¼r für Menschen mit Behinderungen ein individueller Anspruch auf die ZugÃ¤nglichkeit von öffentlichen Gebäuden festgelegt. 239 a Abs. 3 Nr. 2 bis 3 BVG differenziert Gebäude und Pflanzen nach drei Kategorien:
Öffentlich zugÃ¤ngliche buildings and plants, WohngebÃ¤ude and GebÃ¤ude with ArbeitsplÃ¤tzen. Die Gliederung und auch die Begriffe entsprechen der Struktur des Verhaltens und der Normen SO 5005. Die drei Klassen beruhen auf verschiedenen Begriffen der Zugänglichkeit und Benutzbarkeit, weshalb die Anforderungen an die Freiheit von Hindernissen verschieden sind. Männer, die sich nun auf öffentliche Gebäude und Einrichtungsgegenstände beziehen.
Welcher Gebäudetyp unter den öffentlichen Raum fällt zugÃ¤nglichen Gebäude und Konstruktionen werden in Artikel 2 lit. c BehiV 7 umgeschrieben. FÃ¼r public zugÃ¤ngliche Gebäude umfassen die ZugÃ¤nglich- teile bereits nach dem Bundesgesetz auch die BenÃ¼tzbarkeit im Inneren. Der öffentliche zugÃ¤nglichen Bereich von GebÃ¤u und die dazugehörigen Räumlichkeiten wie Toiletten und Aufzüge mÃ¼ssen fÃ¼r Menschen mit Behinderung benÃ¼tz und sind betreibbar.
FÃ¼r WohngebÃ¤ude bei fÃ¼nf bis acht Wohnungseinheiten ist bei Neubau die ZugÃ¤nglichkeit von mindestens einer Etage wieder erforderlich (" §249b Abs. 1 PBG). Das bedeutet, dass einige der Appartements unmittelbar unter zugÃ¤nglich zu finden sind und von Menschen mit Behinderungen besiedelt werden können. Auf Wunsch ist auch der Zutritt zu anderen Appartements möglich (z.B. durch die Installation eines Treppenlifts unter nachtrÃ¤glichen).
SÃ¤mtliche Appartements auf allen Etagen sind so zu konzipieren, dass sie bei entsprechendem Anlass mit verhÃ¤ltnismÃ¤ssigem Kosten (Â 239b Absatz 2 PBG) an die BedÃ?rfnisse behinderter Menschen angepasst werden kÃ¶nnen. Generell wurde akzeptiert, dass angesichts der Bevölkerungsentwicklung und der steigenden Zahl der Menschen Ã¤lterer, BedÃ¼rfnis nach einem behindertenfreundlichen Umfeld verstärkt ausgeprÃ¤gter sein wird.
In der Wohnungsbauweise nach dem GrundsÃ¤tzen der Behindertenfreiheit und der Anpassungsfähigkeit gestalteter Behausungen ermöglichen, dass Ã¤ltere und erkrankte Menschen nicht in einem Zuhause mÃ¼ssen verbleiben können, sondern in ihren Behausungen. anpassungsfähig sind. Mit WohngebÃ¤uden mit mehr als acht Wohnungseinheiten mÃ¼s werden alle Einrichtungen fÃ¼r Menschen mit Beeinträchtigungen zu gÃ¤nglich (" § 239 a Abs. 2 PBG).
Für den Umbau sowie für den Neubau mÃ¼s- ssen muss der Hausanschluss und der Anschluss an sÃ¤mtlichen Appartements gewÃ¤hrleistet vorhanden sein. Nach dem kantonalen Gesetz darÃ¼ber mÃ?ssen die Einzelwohnungen wie bisher so gestaltet sein, dass sie bei BedÃ?rfnissen mit verhÃ¤ltnismÃ¤ssigem Kosten (Â 239a Paragraph 2 SÃ?
Gebäude, die den Anforderungen von fÃ¼r entsprechen, werden als anpassungsfähig angesehen, wenn sie mit wenig konstruktivem Arbeitsaufwand an die individuellen Bedürfnisse nachtrÃ¤gliche angepasst werden können: Wohnkonzept (Norm für Wohngebäude 500 Ziffer 9): Die Grundidee dieses Konzeptes der Anpassungsfähigkeit besteht darin, dass besondere Behindertenwohnungen mit besonderen Einrichtungen nicht in gewissem Umfang auf Lager sind.
Wohnen hÃ¤user und nach dem Grundsatz der Anpassungsfähigkeit erstellte Wohneinheiten können eher bei geringerem Kostenaufwand an die einzelnen BedÃ¼rfnisse angepaßt werden. Dies hat auch den Vorteil, die strukturellen Änderungen kÃ¶nnen sich dementsprechend der jeweilige Anspruch und der Lebens- und Erkrankungsverlauf anpassen. Menschen, die nach einem Unfallgeschehen oder im Lebensalter eine Beeinträchtigung haben, können so in ihrer Ahnenwohnung und im gewohnten sozialen Umfeld und mÃ¼ssen nicht in ein Wohnumfeld einziehen.
Die nach dem Anpassungsprinzip gebauten Appartements sind auch für Besucher mit Behinderungen besser geeignet. Rollstuhlfahrer können sich in den Appartements aufgrund der genügenden PlatzverhÃ¤ltnisse und in der Regel zusätzlich der sanitÃ¤ren Mechanismen bewegen. Einzelanpassungen im Bedarfsfall: Wenn Anwohner eingeschränkt sind oder neue Menschen mit Behinderungen einziehen, müssen die notwendigen Einzelanpassungen vorgenommen werden (z.B. Treppenaufzug, Anpassung von KÃ¼che und Bad).
Nach Â§ 255 Abs. 1 BGB sind alle Geschosse, die der Arbeit dienen oder hierfÃ¼r nutzbar RÃ¤ume auf GeschossflÃ¤chen, einschlieÃŸlich der entsprechenden ErschliessungsflÃ¤chen und Sat- nitÃ¤rrÃ¤ume einschlieÃŸlich der internen zugÃ¤nglich. Diese Regelung gilt, wenn eines der beiden Auswahlkriterien erfÃ¼llt 16 ist. Solche GebÃ¤ude mit ArbeitsplÃ¤tzen mÃ¼ssen fÃ¼r fÃ¼r fÃ¼r Menschen mit Behinderung zugÃ¤nglich und kÃ¶nnen innen an ihre BedÃ¼rfnisse angepasst werden.
Entgegen Ã¶ffentlicher zugÃ¤nglichen GebÃ?ude und Pflanzen mÃ¼ssen GebÃ¤ude mit ArbeitsplÃ¤tzen im Innenraum nicht konsequent fÃ¼r Menschen mit Behinderung benÃ¼tzbar Die mÃ¼ssen sind jedoch entsprechend der GrundsÃ¤tze der Anpassungsfähigkeit so eingerichtet, dass eine barrierefreie Einrichtung in der bÃ¤udeinnern fÃ¼r behindertengerecht eingerichtet ist, falls erforderlich. Besuchsflächen in Gebäuden mit ArbeitsplÃ¤tzen sind den öffentlichen zugÃ¤nglichen Gebäuden und Einrichtungen zugewiesen und müssen fÃ¼r diesen GebÃ¤udekategorie gültigen Vorschriften genügen.
Konzeption unter GebÃ¤uden mit ArbeitsplÃ¤tzen (NormSIA 500 Ziffer 11 und 12): Die konkrete bauliche Anforderung ergibt sich aus dem Bundesgesetz und dem Kantonsgesetz. Die Gestaltung von Gebäuden und Einrichtungen ist so zu konzipieren, dass sie den behindertengerechten Vorgaben genÃ¼gen, erlÃ¤utern bzw. einschlÃ¤gigen, allgemeingültigen Leitlinien und Standards entsprechen.
Die wichtigste Vorschrift ist die Vorschrift für barrierefreies Bauen nach dem Standard SA 500, die seit dem 1. Jänner 2009 die Vorschrift für barrierefreies Bauen nach dem Standard SA 521 500 ersetzt. Die Benennung von fÃ¼r die bauseits zu den Regelwerken Ã¼ber das hindernisgerechte Bauen findet auf Regelungsebene statt (" § 239 c Abs. 1 PBG"). In dieser Ãœberarbeitung ist die " Richtlinie " Wohn- und Baugewerbe, behindernisfrei, 1992 " fÃ¼r, die nicht geÃ¤ndert war, sowie die " Richtlinie Wohn- und Baugewerbe hindernisfrei-anpassungsfÃ?hig, 1992 " ist verbindlich, und es wurde ausdrÃ?cklich darauf hingewiesen, dass die diesbezueglichen Angaben auch fÃ?r das Internetsurfen von geÃ¤ndert zutreffen.
Im Besonderen erwÃ¤hnt sind die gesetzliche AnknÃ¼pfung fÃ¼r, die Pflicht zur Bearbeitung (Art. 3 des Verhaltenskodex und Art. 2 des Kodex ), AnknÃ¼pfung und das Rechtsbehelfs- und Rechtsmittel ( "Art. 7 bis 9 BehiG") sowie die Kostenlosigkeit des Verbots ("Art. 10"). mÃ¤ssigkeit der individuellen Strukturanpassung. Der Verweis auf die Anwendung von Artikel 11 und 12 des Verhaltenskodex stellt klar, dass auf Kantonsebene fÃ¼r die Bewertung von VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit die gleichen Kriterien wie im Bundesgesetz anwendet.
Generell ist nicht zu erwarten, dass Menschen mit Behinderung von einem ökonomischen Aufwand profitieren (Art. 11 Abs. 1 Buchst. a BehiG). Ebenso können Ã¼berwiegende Belange des Umwelt- und Naturschutzes und des Heimatschutzes19 sowie Belange der Verkehrs- und Betriebssicherheit mit den Belangen des barrierefreien Baus kollidieren (Art. 11 Abs. 1 Z 1b und c BehiG).
Im Regelfall besteht daher bei untergeordneten Umstellungen keine Verpflichtung zu behindertengerechten Maßnahmen, die mit erheblichen Aufwendungen einhergehen (z.B. Installation eines Aufzugs).
Obgleich sich Artikel 11 Abs. 4 SV nur auf den Zutritt zu öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen bezieht, bezieht er sich auch auf gewÃ¤hrleistet. Entscheidend ist, dass der öffentliche Verkehr gewÃ¤hrleistet ist. Seitdem kann der individuelle Anspruch von Menschen mit Behinderung direkt durchgesetzt werden ( "verfassungsmÃ¤ssige", Artikel 138 Abs. 2 KV).
Nichtsdestotrotz hat es der Kantonsgesetzgeber als nützlich erachtet, im Zuge der aktuellen Revision des Gesetzes den Anwendungsbereich der Verfassungsbestimmungen und die unbegrenzten Konzepte von Artikel 11 Absatz 4 KG - wie z. B. Ausbildung, Pflege, Kultur, Soziales und Gesundheit - konkret zu formulieren23. In den Anwendungsbereich fallen auch privatwirtschaftliche Einrichtungen und Unternehmen, die anstelle des Bundes tÃ¤tig öffentlich sind und zumindest teilweise von der Gemeinde kofinanziert und kontrolliert werden (z.B. Flughäfen, Posteinrichtungen, kantonale Plattformen GebÃ¤udeversicherung und ElektrizitÃ¤tswerke des Kanton ZÃ¼rich).
mÃ¼ssen sind nicht sÃ¤mtliche staatliche Gebäude, sondern nur GebÃ¤ude bzw. GebÃ¤udeteile, die der öffentlichen Verwendung dienlich sind. BezÃ¼glich der statischen Erfordernisse im Einzelnen wird auf die anerkannte Bauvorschrift (Â 239d Abs. 2 PBG) verweisen. Damit entsprechen die notwendigen konstruktiven MaÃŸnahmen der Richtlinie " Barrierefreie Konstruktionen ".
Das Kantonsverfassungsgesetz gewÃ¤hrt sieht das Zugangsrecht für Behinderte nur unter der Bedingung vor, dass die entsprechenden Maßnahmen ökonomisch sinnvoll sind (Art. 11 Abs. 4 S. 2 KV). In der Folge kann auf strukturelle Maßnahmen zur Behebung des Nachteils des Zugangs bei einer Erhöhung des Aufwandes um 5% von GebÃ¤udeversicherungswertes Ã¼ber-.
Anders als im Bundesgesetz steht einer Baumaßnahme, die sich auf freiwilliger Basis um 5% von GebÃ¤udeversicherungswertes Ã¼ber-24 erhöht, eine Dosenformulierung gewÃ¤hlt nicht im Weg. Dieser Betrag wird auf der Basis des Versicherungswerts von GebÃ¤udes vor der Baumaßnahme errechnet. Sie sollen auf Ã¼ber den Anpassungsbedarf in Form und Umfang sowie auf Ã¼ber den Termin und die geschätzten Kosten für die Anpassung auf fÃ¼r beleuchten. Zahlreiche Kommunen haben bisher noch keine solchen Sanierungskonzepte erarbeitet, geschweige denn, dass die notwendigen baulichen Anpassungen an den kommunalen Gebäuden auf wÃ¤ren vorgenommen wurden.
Bereits im Zusammenhang mit dem erwÃ¤hnten Gesetzentwurf fÃ¼r war eine Gesamtreligion des Planungs- und Baurechts von 2006 eine Neuregelung fÃ¼r des behindertengerechten Bauens beabsichtigt (§ 125). Das Bundesgesetz verlangt nur den Zugriff auf GemÃ¤ss, um der Adresse sprÃ¼chen von Menschen mit Behinderung zu genügen (Botschaft zum BehiG, SbbL 2001, 1779).
"â€žStraÃŸ, Weg, PlÃ¤tzeÂ€œ, Prospekt Nr. 11, Prospekt Nr. 7, "RollstuhlgÃ¤ngigkeit mit Sonderbauten", " Hotels, GaststÃ?tten, Ferienwohnungen ", " Empfehlung fÃ¼r fÃ?r Ladenbau ", " Beschallung, HÃ¶rsysteme und Raumakustik ", Prospekt Nr. 10, " Bedienelemente und Automaten ", Prospekt Nr. 13, " Sehbehindertengerechte Bauweise ". Dieses Reglement sowie eine Vielzahl weiterer planerischer Hilfen zu unterschiedlichen Themen des barrierefreien Baus findet sich in der Mappe â€žHindernisfreies Bauenâ€œ.
CH ( "chÂ") (zu finden bei der Schweizer Fachmesse fÃ¼r Behindertengerechtes Bauen, www.hindernisfrei-bauen. Konflikte entstehen insbesondere im Rahmen der behindertengerechten Anpassung denkmalgeschützter Gebäude. Hierbei soll eine sorgfÃ¤ltige und umfangreiche InteressenabwÃ¤gung zwischen den Belangen des Denkmalsschutzes und den Gleichheitsinteressen behinderter Menschen gemacht werden. Siehe hierzu auch die Veröffentlichung von Herrn Dr. med. Eric Bertel, schÃ¼tzenswerten GebÃ¤uden und Anlagen, 2013 (erhältlich bei Pro Infirmis Schweiz).