Source: http://www.stiftung-industriekultur.ch/Stiftungsurkunde.55.0.html
Timestamp: 2018-05-23 14:25:28
Document Index: 2245085

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 80', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 88', 'Art. 15', 'Art. 16']

Stiftungsurkunde : Stiftung Industriekultur ::
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Industrienation Schweiz
Schaubetrieb Nagli
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23.5.2018 : 16:25 : +0200
I. NAME, SITZ, ZWECK UND VERMÖGEN DER STIFTUNG Art. 1 NAME UND SITZ
Unter dem Namen “Stiftung Industriekultur” besteht eine selbständige Stiftung im Sinne von Art. 80 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in Winterthur. Allfällige Sitzverlegungen an einen andern Ort in der Schweiz bedürfen der Zustimmung der Aufsichtsbehörde.
Das Ziel des Stifters ist die integrale Erhaltung des Industriekultur-Archivs TAB (Technik-, Arbeiter- und Bauaufnahmen mit allen Negativen, Diapositiven, CD-Rom-Bildträgern und den dazu gehörenden Dokumenten der 1979 gegründeten Institution ARIAS-Industriekultur von Dr. Hans-Peter Bärtschi und die Publikation von Material aus diesem Archiv.
Zu diesem Zweck übernimmt die Stiftung das Archiv TAB mit 200'000 Fotografien zur Gründungszeit mit internationalen Themen und die Kosten für die Verwaltung dieses Archivs.
Auch kann die Stiftung dazu beitragen, gemeinnützige Industriekulturprojekte von der Dokumentation bis zur Erhaltung von Gütern des industriellen Erbes zu realisieren.Die Stiftung verfolgt keine Erwerbs- und Gewinnzwecke.
Der Stifter widmet als Stiftungsvermögen Fr. 50’000.-- in bar.
Zum Stiftungsvermögen gehört das Archiv Technik-, Arbeiter- und Bauaufnahmen TAB mit allen Negativen, Diapositiven, CD-Rom-Bildträgern und den dazu gehörenden Dokumenten der 1979 gegründeten Institution ARIAS-Industriekultur von Dr. Hans-Peter Bärtschi.
Weitere Zuwendungen an die Stiftung durch die Stifterin/den Stifter, insbesondere durch erbrechtliche, letztwillige Verfügung oder durch andere Personen sind jederzeit möglich. Der Stiftungsrat ist bemüht, das Stiftungsvermögen durch private oder öffentliche Zuwendungen zu vergrössern.
II ORGANISATION DER STIFTUNGArt. 4 ORGANE DER STIFTUNG
der Stiftungsrat Art. 5 - 11
die Revisionsstelle Art. 12: Der Stiftungsrat wählt eine unabhängige, externe Revisionsstelle, welche das Rechnungswesen der Stiftung jährlich zu überprüfen und über das Ergebnis dem Stiftungsrat einen detaillierten Prüfungsbericht mit Antrag zur Genehmigung zu unterbreiten hat. Sie hat ausserdem die Einhaltung der Bestimmungen der Statuten (Urkunde und Reglement/e der Stiftung) und des Stiftungszwecks zu überwachen.Die Revisionsstelle hat bei Ausführung ihres Auftrages wahrgenommene Mängel dem Stiftungsrat mitzuteilen. Werden diese Mängel nicht innert nützlicher Frist behoben, hat die Revisionsstelle nötigenfalls die Aufsichtsbehörde zu orientieren.Als Revisionsstelle stellt sich zur Verfügung
PricewaterhouseCoopers AG Zürich
III. ÄNDERUNG DER STIFTUNGSURKUNDE UND AUFHEBUNG DER STIFTUNGArt. 13 ÄNDERUNG DER STIFTUNGSURKUNDE
Die Dauer der Stiftung ist unbegrenzt.Eine vorzeitige Aufhebung der Stiftung darf nur aus den im Gesetz vorgesehenen Gründen (Art. 88 ZGB) und nur mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde durch einstimmigen Beschluss des Stiftungsrates erfolgen.Bei einer Aufhebung überträgt der Stiftungsrat das noch vorhandene Vermögen an gemeinnützige Organisationen und/oder Stiftungen mit ähnlicher Zielsetzung. Insbesondere sind das
die Schweizerische Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur
der Schweizer Heimatschutz
die Fotostiftung Schweiz in WinterthurEin Rückfall von Stiftungsvermögen an die Stifter/innen oder deren Rechtsnachfolger ist ausgeschlossen.
IV. HANDELSREGISTER Art. 15 HANDELSREGISTEREINTRAG im Handelsregister des Kantons Zürich.
V. AUFSICHTSBEHÖRDEArt. 16 EDI, RECHT UND STIFTUNGSAUFSICHT
Die Stiftung Industriekultur untersteht der Aufsicht des Eidgenössischen Departements des Innern, Recht und Stiftungsaufsicht, Inselgasse 1, 3003 Bern.Das überarbeitete Statut wurde in dieser Form am 9. Mai 2006 genehmigt von den Aufsichtsbehörden des Bundes und von den StiftungsratsmitgliedernSylvia Bärtschi, Präsidentin des Stiftungsrates,Andreas Fahrni, Vorstandsmitglied SGTI, Karen Peterka-Franklin, Buchhaltung, undDr. Hans-Peter Bärtschi.
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