Source: http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?ResultFunctionToken=ca5e8f45-3970-4540-a06c-8b05495595fe&Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=11*&Titel=&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=0&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=09.03.2018&VonInkrafttretedatum=&BisInkrafttretedatum=&VonAusserkrafttretedatum=&BisAusserkrafttretedatum=&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=&Dokumentnummer=NOR30006114
Timestamp: 2018-12-17 01:34:30
Document Index: 142002430

Matched Legal Cases: ['§ 0', '§ 0', 'Art. 49', 'EuG', 'Art. 45', 'Art. 4', 'Art. 45']

RIS - Errichtung eines Europäischen Polizeiamts (Europol-Übereinkommen) § 0 - Bundesrecht konsolidiert
Errichtung eines Europäischen Polizeiamts (Europol-Übereinkommen) § 0
Errichtung eines Europäischen Polizeiamts (Europol-Übereinkommen)
BGBl. III Nr. 123/1998
Übereinkommen auf Grund von Art. K.3 des Vertrags über die Europäische Union über die Errichtung eines Europäischen Polizeiamts (Europol-Übereinkommen) samt Anhang und Erklärungen; Protokoll auf Grund von Art. K.3 des Vertrags über die Europäische Union betreffend die Auslegung des Übereinkommens über die Errichtung eines Europäischen Polizeiamts durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften im Wege der Vorabentscheidung samt Erklärung und Erklärung der Republik Österreich
StF: BGBl. III Nr. 123/1998 (NR: GP XX RV 767 AB 984 S. 104. BR: AB 5614 S. 635.)
BGBl. III Nr. 193/1998 (K über Idat)
BGBl. III Nr. 81/1999
BGBl. III Nr. 120/2007 (NR: GP XXII RV 194 AB 354 S. 45. BR: AB 6972 S. 705.)
BGBl. III Nr. 121/2007 (NR: GP XXII RV 690 AB 788 S. 93. BR: AB 7208 S. 718.)
BGBl. III Nr. 122/2007 (NR: GP XXII RV 691 AB 880 S. 109. BR: AB 7259 S. 722.)
*Belgien III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Bulgarien III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Dänemark III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Deutschland III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Estland III 15/2006 P2, III 16/2006, III 18/2006 P1, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Finnland III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Frankreich III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Griechenland III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Irland III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Italien III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Lettland III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Litauen III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Luxemburg III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Malta III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Niederlande III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Polen III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Portugal III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Rumänien III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Schweden III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Slowakei III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Slowenien III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Spanien III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Tschechische R III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Ungarn III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007 *Vereinigtes Königreich III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007 *Zypern III 127/2004, III 128/2004 P1, III 129/2004 P2, III 120/2007, III 121/2007, III 122/2007
1. Der Abschluß des nachstehenden Vertragswerks wird genehmigt.
2. Gemäß Art. 49 Abs. 2 B-VG wird das vorliegende Vertragswerk dadurch kundgemacht, daß dessen Fassungen in dänischer, englischer, finnischer, französischer, griechischer, irischer, italienischer, niederländischer, portugiesischer, schwedischer und spanischer Sprache - mit Ausnahme der nur in deutscher Sprache vorliegenden Erklärung der Republik Österreich gemäß Artikel 2 des EuGH-Protokolls - zur Einsichtnahme im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten aufliegen.
Die Notifikation gemäß Art. 45 Abs. 2 des Übereinkommens und gemäß Art. 4 Abs. 2 des Protokolls wurde am 30. Jänner 1998 beim Generalsekretär des Rates der Europäischen Union hinterlegt. Nach Mitteilung des Generalsekretärs tritt das Übereinkommen gemäß seinem Art. 45 Abs. 3 mit 1. Oktober 1998 in Kraft.
Der Zeitpunkt des Inkrafttretens des Protokolls wird zu einem späteren Zeitpunkt kundgemacht.
aufgrund von Artikel K.3 des Vertrags über die Europäische Union über die Errichtung eines Europäischen Polizeiamts (Europol-Übereinkommen)
DIE HOHEN VERTRAGSPARTEIEN dieses Übereinkommens, die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind –
UNTER BEZUGNAHME auf den Rechtsakt des Rates vom 26. Juli 1995,
IN DEM BEWUSSTSEIN der dringenden Probleme, die sich aus dem Terrorismus, dem illegalen Drogenhandel und sonstigen schwerwiegenden Formen der internationalen Kriminalität ergeben,
IM HINBLICK DARAUF, daß Fortschritte bei der Solidarität und der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union erforderlich sind; hierzu bedarf es insbesondere einer Verbesserung der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten,
IN DER ERWÄGUNG, daß die entsprechenden Fortschritte es ermöglichen sollen, den Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung weiter zu verbessern,
IN ANBETRACHT DESSEN, daß in dem Vertrag über die Europäische Union vom 7. Februar 1992 die Errichtung eines Europäischen Polizeiamts (Europol) vereinbart worden ist,
IN KENNTNIS des Beschlusses des Europäischen Rates vom 29. Oktober 1993, nach dem Europol in den Niederlanden eingerichtet wird und seinen Sitz in Den Haag erhält,
EINGEDENK des gemeinsamen Ziels, eine Verbesserung der polizeilichen Zusammenarbeit im Bereich des Terrorismus, des illegalen Drogenhandels und sonstiger schwerwiegender Formen der internationalen Kriminalität durch einen ständigen, zuverlässigen und intensiven Informationsaustausch zwischen Europol und den nationalen Stellen der Mitgliedstaaten herbeizuführen,
DAVON AUSGEHEND, daß die in diesem Übereinkommen festgelegten Formen der Zusammenarbeit andere Formen der zwei- oder mehrseitigen Zusammenarbeit nicht berühren dürfen,
IN DER ÜBERZEUGUNG, daß dem Schutz der Rechte des einzelnen, insbesondere dem Schutz personenbezogener Daten, auch im Bereich der polizeilichen Zusammenarbeit besondere Aufmerksamkeit zuteil werden muß,
IN DER ERWÄGUNG, daß die Tätigkeit von Europol nach diesem Übereinkommen die Befugnisse der Europäischen Gemeinschaften unberührt läßt, und in der Erwägung, daß Europol und die Europäischen Gemeinschaften im Rahmen der Europäischen Union ein gemeinsames Interesse daran haben, Formen der Zusammenarbeit einzurichten, die beiden eine möglichst wirkungsvolle Wahrnehmung ihrer jeweiligen Aufgaben ermöglichen -
HABEN SICH auf die nachstehenden Bestimmungen GEEINIGT:
Automatisierte Informationssammlungen
Verarbeitung von Informationen durch Europol
Errichtung des Informationssystems
Inhalt des Informationssystems
Berechtigung zum Zugriff auf das Informationssystem
Indexsystem
Regelung der Überwachung von Abfragen
Verwendungsregelung
Datenübermittlung an Drittstaaten und Drittstellen
Berichtigung und Löschung von Daten
Speicherungs- und Löschungsfristen für Dateien
Berichtigung und Aufbewahrung von Daten in Akten
RECHTSSTATUS, ORGANISATION UND FINANZBESTIMMUNGEN
Organe und Europol
Verpflichtung zur Verschwiegenheit und Geheimhaltung
Beziehungen zu Drittstaaten und Drittstellen
Änderung der Übereinkommens
Beitritt neuer Mitgliedstaaten
Betreffend Artikel 2
1. Dokumentalistische Gliederung: Anhang = Anlage 1
Erklärungen = Anlage 2
Protokoll (P1) = Anlage 3
Erklärungen = Anlage 4
2. Das Inhaltsverzeichnis wurde den Novellen BGBl. III Nr. 120/2007 und BGBl. III Nr. 122/2007 angepasst.
NOR30006114