Source: https://linkehand.at/verein2.php
Timestamp: 2018-02-26 01:26:37
Document Index: 111291346

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 15', '§ 16', '§ 10', '§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 12', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 10', '§ 14', '§ 15', '§ 12', '§ 16', '§ 577', '§ 17']

Verein LinkeHand - Statuten
Statuten des Vereins LinkeHand
Verein zur Förderung linkshändig begabter Menschen
( ZVR-Zahl 208985547 )
1) Der Verein führt den Namen: LinkeHand - Verein zur Förderung linkshändig begabter Menschen.
2) Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist beabsichtigt.
Der Verein LinkeHand ist ausschließlich gemeinnützig tätig im Interesse der benachteiligten Bevölkerungsgruppe der Linkshänder_innen und auf die rechte Hand umgeschulter Linkshänder_innen sowie für auf die linke Hand umgeschulte Rechtshänder_innen und Menschen, die sich als Beidhänder_innen fühlen und jenen mit unklarer Dominanz. Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Der Verein ist für alle am Thema Interessierten offen.
Anliegen sind:
• Aufklärung über angeborene Händigkeit als Persönlichkeitsanteil des Menschen und die Folgen eines Eingriffes in die natürliche Dominanz;
• der Schutz insbesondere linkshändiger Kinder vor der Umschulung auf die nicht dominante Hand durch Beeinflussung, Anpassung oder ergonomische Gegebenheiten;
• Hilfestellung für bereits umgeschulte Kinder und Erwachsene, Informationen über die Rückschulung auf die dominante Hand als Möglichkeit die persönliche Lebenssituation zu verbessern;
• die Bekanntmachung einer lockeren Schreibhaltung, die links schreibenden Menschen ein entspanntes Arbeiten ohne Verwischen der Tinte ermöglicht;
• Interessenvertretung aller Linkshänder_innen in einer Gesellschaft, in der Rechtshändigkeit als Norm gilt;
• Anregung von Forschung und Entwicklungsprojekten, die Produzenten ermöglichen, je nach Notwendigkeit, händig­keits­neutrale oder händig­keits­spezifische, auf die erforderliche Ergonomie exakt abgestimmte Produkte zu entwickeln;
• Anregung von professioneller Meinungsforschung, Datenerhebung mit statistischer Auswertung zu relevanten Themen und Fragestellungen rund um Linkshändigkeit, Umschulung und Rückschulung der Schreibhand etc.;
• Anregung von Forschungsprojekten im Bereich der Allgemeinmedizin, Neurologie, Psychiatrie, Psychologie und Pädagogik, welche u.a. die Auswirkung von Umgewöhnung der Vorzugshand von der dominanten auf die nichtdominante Körperseite, auf Leistungsfähigkeit, Konzentration, Gedächtnis und Persönlichkeit zum Inhalt haben.
§ 3) Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks:
a) Bewusstseinsbildung und Information der Bevölkerung durch alle geeigneten Medien;
b) Erstellung von Informationsmaterial zum Thema Händigkeit;
c) Einrichtung, Betreuung und laufende Aktualisierung einer Vereinshomepage;
d) Anregung und Organisation von Veranstaltungen wie Vorträge, Fortbildungsveranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte, Sportveranstaltungen, Workshops, Seminare, Diskussionsrunden und Festen zum Internationalen Linkshändertag;
e) Zusammenarbeit mit Personen, Organisationen, Institutionen und Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, die für die Wahrung der Interessen von Linkshänder_innen Verantwortung tragen;
f) Anmietung von Räumlichkeiten und Erwerb geeigneten Geräte und Einrichtungsgegenständen zur Durchführung der Vereinsaktivitäten
g) Errichtung einer Beratungsstelle
a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge, Spenden, Sammlungen und sonstige materielle Zuwendungen;
b) Subventionen;
c) zweckgebundene Projekt- und Forschungsgelder;
d) Erträge aus Veranstaltungen, sonstigen Vereinsaktivitäten und dem Verkauf von Publikationen und Linkshandartikeln.
§ 4) Arten der Mitgliedschaft:
1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, Ehrenmitglieder und Fördermitglieder.
2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen, eine einmalige Beitrittsgebühr und einen jährlichen Mitgliedsbeitrag entrichten. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden, und Fördermitglieder unterstützen mit umfangreicheren materiellen Mitteln die Vereinsziele.
§ 5) Erwerb der Mitgliedschaft:
1) Mitglieder des Vereins können alle physische, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden, wenn sie die Vereinsziele und -zwecke mit ihren zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten unterstützen.
3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
§ 6) Beendigung der Mitgliedschaft:
2) Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand spätestens 1 Monat vor dem Jahresende schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin, dem Folgejahr wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich. Der einbezahlte Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr bleibt im Verein.
§ 7) Rechte und Pflichten der Mitglieder:
1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
3) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
4) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
5) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
§ 8) Schirmherrschaft:
1) Zur Unterstützung des Vereins und zur Information der Öffentlichkeit über seine Ziele, kann eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens gebeten werden, die Schirmherrschaft über den Verein zu übernehmen.
2) Von dem Schirmherren/der Schirmherrin wird erwartet, dass er/sie sich mit den Zielen des Vereins identifiziert und sie in der Öffentlichkeit vertritt.
3) Ein Schirmherr/eine Schirmherrin ist eine natürliche Person, die bei Annahme der Schirmherrschaft automatisch die Ehrenmitgliedschaft des Vereins erhält.
4) Die Tätigkeit als Schirmherr/Schirmherrin des Vereins ist ehrenamtlich. Eine Übernahme von Aufwendungen bedarf der vorherigen Zustimmung des Vorstands.
5) Die Schirmherrschaft kann nur einer Person übertragen werden. Erst nach deren Ausscheiden aus dem Verein kann die Schirmherrschaft neu vergeben werden.
6) Über die Vergabe der Schirmherrschaft entscheidet die Generalversammlung nach Vorschlag des Vorstandes.
7) Die Schirmherrschaft endet mit der Beendigung der Mitgliedschaft.
8) Eine Schirmherrschaft für einzelne Projekte und Veranstaltungen bleibt hiervon unberührt. Eine projekt- oder veranstaltungsbezogene Schirmherrschaft ist für jedes Vereinsprojekt möglich. Für eine projekt- oder veranstaltungsbezogene Schirmherrschaft können mehrere Personen des öffentlichen Lebens die Schirmherrschaft übernehmen. Über die Übernahme einer Schirmherrschaft für ein einzelnes Projekt und für Veranstaltungen des Vereins entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
§ 9) Vereinsorgane:
Organe des Vereins sind die Generalversammlung ( § 10 und 11), der Vorstand ( § 12 bis 14), die Rechnungsprüfer ( § 15) und das Schiedsgericht ( § 16).
§ 10) Generalversammlung:
1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
a) Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung;
b) schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder;
c) Verlangen der Rechnungsprüfer ( § 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG);
d) Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s ( § 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten);
e) Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators ( § 12 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten).
3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a - c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
4) Anträge zur Generalversammlung sollten mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per EMail eingereicht werden. Sie sind aber auch in der Generalversammlung direkt möglich. Anträge zu Statutenänderungen sind in der Generalversammlung direkt nicht zulässig.
6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
§ 11) Aufgaben der Generalversammlung:
b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer_innen;
c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer_innen;
d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfer_innen und Verein;
g) Verleihung bzw. Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
§ 12) Vorstand:
1) Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern, und zwar aus Obfrau/Obmann und Kassier_in, wobei die Aufgaben des Schriftführers/der Schriftführerin der Kassier/die Kassierin übernimmt. Darüber hinaus kann der Vorstand bis zu 6 Personen umfassen: Obfrau/Obmann, Schriftfüher_in, Kassier_in und deren jeweilige Stellvertretung.
3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 1 Jahr - Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter_in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert oder verfügt der Vorstand über keine Obmann/Obfrau Stellvertreter_in zu diesem Zeitpunkt, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
6) Beschlüsse dürfen nur zu den Tagesordnungspunkten gefasst werden. Die Tagesordnungspunkte müssen spätestens drei Tag vor der anberaumten Vorstandssitzung den anderen Vorstandsmitgliedern bekanntgegeben werden. Unter dem Punkt „Allfälliges" können auch während der Vorstandssitzung noch Tagesordnungspunkte behandelt werden. Diese sind jedoch nur beschlussfähig wenn alle anwesenden Mitglieder dieser Vorgehensweise zustimmen und der Beschluss einstimmig erfolgt.
7) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
8) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter_in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
9) Das Protokoll wird vor Sitzungsende allen anwesenden Vorstandsmitgliedern vorgelesen und bei Bedarf soweit angeglichen, dass sich inhaltlich jedes Mitglied in den Formulierungen wiederfinden kann. Die Versendung des Protokolls übernimmt der/die Schriftführer_in. Zuerst erhalten alle anwesenden und abwesenden Vorstandsmitglieder das Protokoll zur Einsicht und können innerhalb einer 3 Tagesfrist noch Korrekturwünsche rückmelden. Die Endfassung des Protokolls ergeht infolge an alle Vorstandsmitglieder und ggf. auf ausdrücklichen Wunsch an einzelne ordentliche Mitglieder.
10) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 11) und Rücktritt (Abs.12).
11) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
12) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptieren (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
§ 13) Aufgaben des Vorstands:
3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 10 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a - c dieser Statuten;
§ 14) Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder:
2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen, stellvertretend ist dies auch allen anderen Vorstandsmitglieder_innen erlaubt. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (Vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und die Kassier_in. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre Stellvertreter/innen. Falls der Vorstandsmitglieder über keine stellvertretenden Personen verfügt, bestimmen die bestehenden Vorstandmitglieder die Aufteilung der jeweiligen Vertretungsaufgaben.
§ 15) Rechnungsprüfer:
1) Zwei Rechnungsprüfer_innen werden von der Generalversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer_innen dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
2) Den Rechnungsprüfer_innen obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfer_innen die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer_innen haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 12 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
§ 16) Schiedsgericht:
1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
§ 17) Freiwillige Auflösung des Vereins:
Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.