Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F10-04-2006-2A-639-2005
Timestamp: 2016-10-25 05:12:23
Document Index: 395206919

Matched Legal Cases: ['Art. 62', 'Art. 61', 'Art. 74', 'Art. 74', 'BGE', 'BGE', 'Art. 103', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 114', 'in fine', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 53', 'Art. 40', 'Art. 53', 'Art. 40', 'Art. 12', 'Art. 59', 'Art. 19', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 51', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 23', 'Art. 53', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 65', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 159', 'Art. 159', 'Art. 156']

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der Eidgen�ssischen Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 25. August 2005.
Die Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken (vormals Servisa Sammelstiftung f�r Personalvorsorge bzw. Servisa Sammelstiftung der Kantonalbanken; nachfolgend: Swisscanto Sammelstiftung) bezweckt die obligatorische und freiwillige berufliche Vorsorge f�r Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Alter und bei Erwerbsunf�higkeit bzw. bei Tod f�r ihre Hinterbliebenen oder nahestehenden Personen. Die Stiftung dient ferner der Vorsorge zugunsten der Arbeitnehmer und deren Hinterbliebenen in unverschuldeten Notlagen.
Am 28. Mai 1996 unterzeichnete die AGI Holding AG einen auf den 1. Januar 1996 in Kraft getretenen Anschlussvertrag mit der Swisscanto Sammelstiftung, dessen Laufzeit auf drei Jahre festgelegt war. Auf den 31. Dezember 1998 trat die AGI Holding AG wieder aus der Swisscanto Sammelstiftung aus, wobei die zweite der Vorsorgestiftung der ersten, der AGI & Swissca Personalvorsorge, die Sparkapitalien sowie die ausgewiesenen Saldi der verschiedenen Depotkonten des betreffenden Vorsorgewerks �bertrug. Dar�ber hinaus machten die AGI Holding AG und die AGI & Swissca Personalvorsorge einen Anspruch auf freie Mittel geltend. Am 18. April 2000 stellte das Bundesamt f�r Sozialversicherung als Aufsichtsbeh�rde fest, der Tatbestand der Teilliquidation sei vermutungsweise erf�llt und verpflichtete die Swisscanto Sammelstiftung, zur Ermittlung der freien Mittel eine Best�tigung ihres Experten f�r berufliche Vorsorge einzureichen, die auf dem Gutachten einer Investment-Controllerin beruhe. Diese Verf�gung wurde rechtskr�ftig.
Mit Best�tigung vom 18. Juni 2000 stellte die Patria Consulta Gesellschaft f�r Vorsorgeberatung als Expertin f�r berufliche Vorsorge fest, die Swisscanto Sammelstiftung habe per 31. Dezember 1998 �ber keine freien Mittel verf�gt. Sie empfahl, die im fraglichen Zeitpunkt vorhandenen Wertschwankungsreserven nicht zu verteilen, da ansonsten das langfristige finanzielle Gleichgewicht gef�hrdet sei und die Fortbestandsinteressen der verbleibenden Destinat�re nicht ausreichend gesch�tzt w�rden. Dabei st�tzte sich die Patria Consulta auf ein Gutachten vom 19. Juni 2000 �ber die H�he der betriebsnotwendigen Wertschwankungsreserven der PPCmetrics AG.
Mit Verf�gung vom 4. M�rz 2002 stellte das Bundesamt f�r Sozialversicherung fest, die Swisscanto Sammelstiftung verf�ge �ber keine freien Mittel, weshalb auf die Durchf�hrung einer Teilliquidation per 31. Dezember 1998 verzichtet werde.
Dagegen f�hrten die AGI & Swissca Personalvorsorge sowie die AGI IT Services AG (letztere als zur AGI Holding AG geh�rende Unternehmung) Beschwerde bei der Eidgen�ssischen Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Diese wies die Beschwerde am 25. August 2005 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 27. Oktober 2005 an das Bundesgericht beantragen die AGI & Swissca Personalvorsorge und die AGI IT Services AG, der Entscheid der Beschwerdekommission sei aufzuheben und es sei die Swisscanto Sammelstiftung zu verpflichten, an die Vorsorgestiftung AGI & Swissca Personalvorsorge einen Betrag von Fr. 6'372'441.36 als Anteil an den freien Mitteln zu zahlen, mit Zins zu 5 % ab dem 1. Januar 1999. Zur Begr�ndung wird im Wesentlichen ausgef�hrt, die von der Swisscanto Sammelstiftung beigezogene Expertin f�r berufliche Vorsorge sei nicht unabh�ngig und der Stiftungsrat, welcher die fragliche Teilliquidationsbilanz erstellt habe, nicht parit�tisch zusammengesetzt gewesen. Weiter habe die Swisscanto Sammelstiftung kein Anlagerisiko getragen und sei auch nicht zur Bildung von Wertschwankungsreserven befugt gewesen. Die als Wertschwankungsreserven bezeichneten Verm�genswerte stellten in Wirklichkeit freie Mittel dar und m�ssten im Rahmen der Teilliquidationsbilanz nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung anteilm�ssig an die abgehende Vorsorgestiftung �bertragen werden. Der eingeforderte Betrag berechne sich nach dem prozentualen Anteil des Vorsorgewerks der AGI Holding AG am Zuwachs der so genannten Wertschwankungsreserven im Zeitraum vom 1. Januar 1996 bis zum 31. Dezember 1998, also w�hrend der Zeit, in der die Vorsorgeeinrichtung der Swisscanto Sammelstiftung angeschlossen war.
Die Swisscanto Sammelstiftung und das Bundesamt f�r Sozialversicherung schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdekommission hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Die Aufsichtsbeh�rden im Bereich der Berufsvorsorge wachen dar�ber, dass die Vorsorgeeinrichtungen die gesetzlichen Vorschriften einhalten (Art. 62 i.V.m. Art. 61 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, Berufsvorsorgegesetz, BVG; SR 831.40). Ihre Verf�gungen k�nnen an die Eidgen�ssische Beschwerdekommission weitergezogen werden (Art. 74 Abs. 2 lit. a BVG), deren Entscheide ihrerseits der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unterliegen (Art. 74 Abs. 4 BVG; vgl. BGE 128 II 24 E. 1a S. 26). Zu den anfechtbaren Entscheiden z�hlen insbesondere solche �ber die Durchf�hrung von Teilliquidationen bzw. �ber die Genehmigung von Pl�nen, welche im Rahmen einer Teil- oder Gesamtliquidation die Verteilung des Stiftungsverm�gens auf die verschiedenen Destinat�rsgruppen regeln (vgl. die nicht ver�ffentlichte Erw�gung 1.1 von BGE 131 II 514 = Urteil des Bundesgerichts 2A.397/2003 vom 9. Juni 2005). Die Beschwerdef�hrerinnen sind durch den angefochtenen Entscheid ber�hrt und damit gem�ss Art. 103 lit. a OG zur Beschwerde berechtigt; im Unterschied zum vorinstanzlichen Verfahren ist ihre Legitimation im bundesgerichtlichen Verfahren nicht mehr strittig.
1.2 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 104 lit. a und lit b OG) ger�gt werden. Hat - wie hier - eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Das Bundesgericht wendet im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist an die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids und der Begehren nicht gebunden (vgl. Art. 114 Abs. 1 OG in fine sowie BGE 128 II 145 E. 1.2.2 S. 150 f.).
2.1 Die Beschwerdef�hrerinnen machen geltend, die beigezogene Expertin f�r berufliche Vorsorge, die Patria Consulta Gesellschaft f�r Vorsorgeberatung, sei nicht unabh�ngig. Diese geh�re der Patria Genossenschaft, die wiederum gr�sste Aktion�rin der Helvetia Patria Holding sei. Die Patria Genossenschaft geh�re ihrerseits den Versicherungsnehmern der Patria Lebensversicherungs-Gesellschaft, zu denen auch die Swisscanto Sammelstiftung z�hle. Die Patria Holding wiederum sei Alleinaktion�rin der Patria-Lebensversicherungs-Gesellschaft. Wegen dieser indirekten Beteiligung der Swisscanto Sammelstiftung k�nne daher die Patria Consulta Gesellschaft f�r Vorsorgeberatung nicht als unabh�ngige Expertin f�r berufliche Vorsorge walten. Auch die PCCmetrics AG scheine nicht unparteiisch zu sein.
2.2 Unter den Verfahrensbeteiligten ist in diesem Zusammenhang die Tragweite von Art. 53 Abs. 2 BVG und der entsprechenden Ausf�hrungsbestimmungen strittig. Nach Art. 53 Abs. 2 BVG hat die Vorsorgeeinrichtung bestimmte periodische Kontrollen durch einen anerkannten Experten f�r berufliche Vorsorge vornehmen zu lassen. Art. 40 der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2; SR 831.441.1) konkretisiert dazu, dass dieser Experte unabh�ngig sein muss bzw. gegen�ber Personen, die f�r die Gesch�ftsf�hrung oder Verwaltung der Vorsorgeeinrichtung verantwortlich sind, nicht weisungsgebunden sein darf.
Im vorliegenden Fall wurde die Expertin nicht f�r eine periodische Kontrolle, sondern einzig zur Ermittlung der freien Mittel im Hinblick auf die Frage beigezogen, ob insofern eine Teilliquidation vorzunehmen sei. Es erscheint daher fraglich, ob Art. 53 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 40 BVV 2 anwendbar sind. Das kann jedoch offen bleiben. Der Beizug der Expertin war von der Aufsichtsbeh�rde in einer ersten, unangefochten gebliebenen Verf�gung vom 18. April 2000 angeordnet worden. Ein solcher Beizug eines Sachverst�ndigen erweist sich ohnehin in Anwendung von Art. 12 lit. e VwVG als zul�ssig, und der Experte hat auch diesfalls unparteiisch zu sein (vgl. Art. 59 BZP i.V.m. Art. 19 VwVG). Unbehelflich ist im �brigen in diesem Zusammenhang der R�ckgriff auf die Regeln zur Unabh�ngigkeit der Revisoren einer Aktiengesellschaft, womit die Beschwerdef�hrerinnen ihren Standpunkt zu begr�nden versuchen. Dabei handelt es sich um eine g�nzlich andere Sachlage. Analoges gilt auch f�r den weiteren Beizug einer Investment-Controllerin als zus�tzliche Sachverst�ndige durch die erste Expertin, wie dies ebenfalls bereits von der Aufsichtsbeh�rde in der rechtskr�ftigen - und damit heute ohnehin nicht mehr anfechtbaren - Verf�gung vom 18. April 2000 angeordnet worden war.
2.3 Die von den Beschwerdef�hrerinnen angerufenen Beteiligungsverh�ltnisse zwischen der Swisscanto Sammelstiftung und der beigezogenen Expertin sind nicht geeignet, deren Parteilichkeit oder massgebliche Befangenheit zu belegen. Dass die Swisscanto Sammelstiftung als Versicherungsnehmerin der Kollektivlebensversicherungsvertr�ge mit der Patria Genossenschaft gleichzeitig deren Genossenschafterin ist, verschafft ihr noch nicht f�r sich allein einen entscheidenden Einfluss auf die Patria Consulta als Tochtergesellschaft der Patria Genossenschaft. Erst recht nicht verf�gt sie �ber ein Weisungsrecht. Dass die Swisscanto Sammelstiftung gegen�ber der Patria Genossenschaft eine beherrschende Stellung inneh�tte, behaupten auch die Beschwerdef�hrerinnen nicht.
2.4 Im �brigen hat sich die Expertin f�r ihren Standpunkt wiederum weitgehend auf das von ihr eingeholte Gutachten der als Investment-Controllerin beigezogenen PCCmetrics AG abgest�tzt, wie ihr dies ebenfalls in der Verf�gung der Aufsichtsbeh�rde vom 18. April 2000 aufgetragen worden war. Die Expertin hat keine abweichende Meinung von den gutachterlichen Schl�ssen der Zusatzsachverst�ndigen vertreten. Ihre eigene Unparteilichkeit kann zwar nicht einzig unter Hinweis auf die Unabh�ngigkeit der Zusatzgutachterin begr�ndet werden, wie dies die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zu tun scheint. Dass die Schlussfolgerungen der unbestrittenermassen fachlich geeigneten Investment-Controllerin unver�ndert �bernommen wurden, bildet aber jedenfalls gerade nicht einen Anhaltspunkt f�r Voreingenommenheit. Die von den Beschwerdef�hrerinnen angedeuteten vagen Zweifel an der Unabh�ngigkeit der PCCmetrics AG sind nicht geeignet, deren Parteilichkeit zu belegen. Insgesamt ergibt sich damit, dass keine triftigen Gr�nde f�r die Annahme mangelnder Unabh�ngigkeit der Expertin vorliegen.
3.1 Die Beschwerdef�hrerinnen sind weiter der Ansicht, die Teilliquidationsbilanz - auf deren Grundlage die Vorinstanzen geschlossen haben, es gebe keine zu verteilenden freien Mittel - sei nicht von einem parit�tisch zusammengesetzten und damit von einem gesetzwidrigen Organ beschlossen worden.
3.2 Gem�ss dem heute geltenden Art. 51 Abs. 1 BVG in der Fassung vom 3. Oktober 2003 (AS 2004 1700) haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber das Recht, in das oberste Organ der Vorsorgeeinrichtung die gleiche Zahl von Vertretern zu entsenden. Nach der hier noch anwendbaren fr�heren Fassung vom 25. Juni 1982 (AS 1983 809) hatten Arbeitnehmer und Arbeitgeber das Recht, in die Organe der Vorsorgeeinrichtung, die �ber den Erlass der reglementarischen Bestimmungen, die Finanzierung und die Verm�gensverwaltung entscheiden, die gleiche Zahl von Vertretern zu entsenden.
Unbestrittenermassen war der Stiftungsrat der Swisscanto Sammelstiftung im hier fraglichen Zeitpunkt nicht parit�tisch besetzt. Nach dem einschl�gigen Organisationsreglement der Sammelstiftung bildete jedoch jede Vorsorgekommission das f�r das betreffende Vorsorgewerk alleinige parit�tische Organ gem�ss Art. 51 BVG (Art. 1.4. Abs. 1 des Organisationsreglements vom November 1989). Gleichzeitig war die Vorsorgekommission befugt, einzelne Aufgaben, insbesondere im Bereich der Verm�gensanlage, an den Stiftungsrat der Sammelstiftung zu �bertragen (Art. 1.4 Abs. 2 des Organisationsreglements). Der Anschlussvertrag vom 28./29. Mai 1996 zwischen der AGI Holding AG und der Swisscanto Sammelstiftung sah eine solche Delegation der Anlagekompetenz von der Vorsorgekommission an den Stiftungsrat vor (Ziff. 1.4 des Anschlussvertrages). Dessen ungeachtet blieb die Vorsorgekommission des angeschlossenen Vorsorgewerkes das �ber die Verm�gensverwaltung entscheidende Organ, das gem�ss Art. 51 Abs. 1 BVG (in der alten, hier noch anwendbaren Fassung) parit�tisch zusammengesetzt sein musste. Dieses Parit�tserfordernis war bei der fraglichen Vorsorgekommission unbestrittenermassen erf�llt. Der Stiftungsrat der Sammelstiftung brauchte hingegen nicht parit�tisch zusammengesetzt zu sein. Dass f�r die beanstandete Teilliquidationsbilanz etwas anderes gelten sollte, ist nicht ersichtlich.
Die Beschwerdef�hrerinnen �ussern Zweifel an den Feststellungen in den eingeholten Gutachten, insbesondere in demjenigen der Investment-Controllerin, welche die Grundlage des angefochtenen Entscheides bilden. Soweit damit die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz in Frage gestellt werden, gibt es jedoch weder Anzeichen, welche die Glaubw�rdigkeit der Gutachten in Frage stellen w�rden (vgl. BGE 130 I 337 E. 5.4.2 S. 345 f.), noch solche, die einen qualifizierten Mangel bei den Sachverhaltsfeststellungen belegen (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG sowie E. 1.2). Soweit die Beschwerdef�hrerinnen die rechtlichen Folgerungen der Gutachter anfechten, deckt sich dies mit der materiellrechtlichen Frage der Bundesrechtm�ssigkeit des angefochtenen Entscheides.
5.1 Gem�ss der hier anwendbaren Fassung von Art. 23 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1993 �ber die Freiz�gigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (Freiz�gigkeitsgesetz, FZG; SR 831.42), welche bis zum Inkrafttreten der ersten BVG-Revision bzw. der neu ins Gesetz eingef�gten Art. 53a ff. BVG (AS 2004 S. 1688 ff.) am 1. Januar 2005 Geltung hatte, besteht bei einer Teil- oder Gesamtliquidation der Vorsorgeeinrichtung neben dem Anspruch auf die Austrittsleistung ein individueller oder kollektiver Anspruch auf freie Mittel (Abs. 1 Satz 1). Ob die Voraussetzungen f�r eine Teil- oder Gesamtliquidation erf�llt sind, entscheidet die Aufsichtsbeh�rde, welche gegebenenfalls den von der Vorsorgeeinrichtung erstellten Verteilungsplan zu genehmigen hat (Abs. 1 S�tze 2 u. 3). Den Versicherten, die von einer Teilliquidation ihrer Vorsorgeeinrichtung betroffen sind, steht neben der eigentlichen Austrittsleistung zus�tzlich ein (individueller oder kollektiver) Anspruch auf freie Mittel zu (BGE 131 II 514 E. 2 S. 516 f.). F�r die Erstellung der daf�r massgeblichen Teilliquidationsbilanz �ben die daf�r zust�ndigen Stiftungsorgane, im Rahmen der Schranken, die sich aus Verfassung, Gesetz und Reglement ergeben, ihr Ermessen frei aus (BGE 131 II 514 E. 5 S. 519).
5.2 Kommt es zu einer Teilliquidation einer Vorsorgeeinrichtung, so wird dieser ein so genanntes "Fortbestands- oder Fortf�hrungsinteresse" zugebilligt. Unter diesem Titel bildet die Pensionskasse jene Reserven und R�ckstellungen, welche sie mit Blick auf die anlage- und versicherungstechnischen Risiken nach Abwicklung der Teilliquidation ben�tigt, um die Vorsorge der verbleibenden Destinat�re im bisherigen Rahmen weiterzuf�hren. Es handelt sich dabei insbesondere um Risikoschwankungsreserven, Wertschwankungsreserven auf den Aktiven, Zinsreserven (im Hinblick auf die Mindestverzinsung der Altersguthaben nach Art. 12 BVV 2), Reserven wegen der Zunahme der Lebenserwartung, Reserven f�r die Anpassung der laufenden Renten an die Teuerung sowie R�ckstellungen f�r latente Steuern und Abgaben (BGE 131 II 514 E. 5.1 S. 519 f., 525 E. 4.1 S. 527). Bei einer Teilliquidation ist jedoch auch der Grundsatz der Gleichbehandlung der Destinat�rsgruppen zu wahren. Danach hat das Personalvorsorgeverm�gen den bisherigen Destinat�ren zu folgen, damit nicht wegen Personalfluktuationen einzelne Gruppen von Versicherten zulasten anderer profitieren (BGE 131 II 514 E. 5.3 S. 521, 525 E. 4.2 S. 527 f.; vgl. auch BGE 128 II 394 E. 3.2 S. 397; 119 Ib 46 E. 4c S. 54). Dabei ist von der grunds�tzlichen Gleichwertigkeit der Fortbestandsinteressen und der Gleichbehandlungsanliegen auszugehen (BGE 131 II 514 E. 5.4 S. 521 f., 525 E. 4.2 S. 528). Diese Rechtsprechung wurde in der Literatur weitgehend begr�sst (vgl. etwa Beat Schmid, Teilliquidation einer Vorsorgeeinrichtung - Gleichwertigkeit von Fortbestandsinteresse und Gleichbehandlungsgebot, in: Jusletter vom 14. November 2005; Markus Moser, Bundesgerichtsentscheide zur Teilliquidation, in: Schweizer Personalvorsorge, 18/2005, H. 9, S. 77 ff.).
5.3 Strittig ist im vorliegenden Fall einzig die Behandlung der Wertschwankungsreserven. Nach Art. 65 Abs. 1 BVG m�ssen die Vorsorgeeinrichtungen jederzeit Sicherheit daf�r bieten, dass sie die �bernommenen Verpflichtungen erf�llen k�nnen. Bei den Wertschwankungsreserven handelt es sich nicht um freie Mittel im Sinne von Art. 23 FZG, sondern - wie bereits der Name anzeigt - um einen Bilanzposten zur Absicherung des Risikos von Wertschwankungen der Verm�gensanlagen. Eine entsprechende Korrektur ist buchhalterisch geboten und unter dem Titel des Fortbestandsinteresses auch im Rahmen einer Teilliquidation ohne weiteres zul�ssig (BGE 131 II 525 E. 5.2 S. 529; 128 II 394 E. 6.3 S. 404). F�r die Bestimmung der H�he der Wertschwankungsreserven am Stichtag ist der Grundsatz der Stetigkeit zu beachten und grunds�tzlich nach der bisherigen Bilanzierungspraxis zu verfahren; dabei ist aber sicherzustellen, dass der Anlagestrategie der Kasse und mithin den konkret eingegangenen Risiken ausreichend Rechnung getragen wird. In der Lehre und Praxis wird f�r die H�he der Wertschwankungsreserven gemeinhin eine Bandbreite von zehn bis zwanzig Prozent der Verm�gensanlagen als angemessen erachtet (BGE 131 II 525 E. 5.2 S. 529; 128 II 394 E. 6.3 S. 404 mit weiteren Hinweisen).
5.4 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind sodann Wertschwankungsreserven an jene Aktiven gebunden, f�r die sie gebildet wurden, weil sie gerade das Risiko von Wertschwankungen auf den jeweiligen Verm�gensanlagen absichern. Daraus folgt der Grundsatz, dass sie im Rahmen einer Teilliquidation dem Aktivum folgen, mit dem sie verbunden sind; wird dieses auf eine andere Vorsorgeeinrichtung �bertragen, so ist die betreffende Wertschwankungsreserve mitzu�bertragen. Angesichts der Funktion der Schwankungsreserven ist es logisch, dass auf Barmitteln, die selbst keinen Wertschwankungen unterliegen, keine Reserven gebildet werden. Dies f�hrt dazu, dass bei einer Befriedigung der Anspr�che des Abgangsbestands durch Barmittel keine Wertschwankungsreserven bestehen, die mitzu�bertragen w�ren; die vorhandenen Wertschwankungsreserven sind an andere Aktiven gebunden und k�nnen deshalb nicht abgetreten werden (BGE 131 II 525 E. 6.1 S. 531). Nimmt der Abgangsbestand als Austrittsleistung nur Aktiven mit, die keinen Wertschwankungen unterliegen, so werden auf seine neue Vorsorgeeinrichtung keine (unmittelbaren) Anlagerisiken �bertragen, die mit einem Anteil an den Wertschwankungsreserven abzusichern w�ren. Bei solchen Gegebenheiten gebietet das Gleichbehandlungsgebot deshalb keine Teilung der Schwankungsreserve, da am Stichtag hinsichtlich der Anlagerisiken nicht gleiche, sondern unterschiedliche Verh�ltnisse vorliegen (BGE 131 II 525 E. 6.2 S. 531).
Diese Rechtsprechung wurde in der Literatur sowohl kritisiert (so Beat Schmid, Teilliquidation einer Vorsorgeeinrichtung - keine �bertragung von Wertschwankungsreserven auf Barmitteln, in: Jusletter vom 31. Oktober 2005, insbes. Rz. 15 ff.; vgl. auch Ders., a.a.O., in: Jusletter vom 14. November 2005, Rz. 21) als auch begr�sst (so Moser, a.a.O., S. 77 ff., insbes. S. 78). Zum in der Kritik haupts�chlich erhobenen Einwand, die abgehende Vorsorgeeinrichtung m�sse die �bertragenen Barmittel neu anlegen und daf�r wiederum ihrerseits Wertschwankungsreserven bilden, hat sich das Bundesgericht bereits ge�ussert: Mit der ausschliesslichen �bernahme von Barmitteln ist das abgehende Vorsorgewerk nicht an einen vorgegebenen Bestand von Anlagewerten gebunden, sondern kann v�llig frei und ohne Vorbelastung �ber ihre Anlagestrategie bestimmen (vgl. BGE 131 II 525 E. 6.2 S. 531 f.). Eine andere Frage ist, wieweit die abgehende Vorsorgeeinrichtung darauf Einfluss nehmen kann, welche Verm�genswerte ihr mitgegeben werden, bzw. wieweit sie sich mit reinen Barmitteln abfinden muss oder ob sie auch (jedenfalls teilweise) die �bertragung von Anlagewerten verlangen kann, was die Mit�bertragung der damit verbundenen Schwankungsreserven mit sich bringen w�rde. Wie es sich damit verh�lt, kann hier aber offen bleiben.
5.5 Die Beschwerdef�hrerinnen wollen die Grunds�tze des Anlagefondsrechts bzw. die f�r Anlagestiftungen geltenden Rechtsregeln analog auf Sammelstiftungen im Bereich der Berufsvorsorge anwenden. Indessen verfolgen sowohl die Anlagefonds als auch die Anlagestiftungen andere Ziele als Personalvorsorgestiftungen. W�hrend jene reine Kapitalanlagen bezwecken, dienen diese der Personalvorsorge, und zwar auch in der Sonderform der Gemeinschafts- oder Sammelstiftung (vgl. Mark Peter Hurni, Der zivilrechtliche Aufbau der Investment- oder Anlagestiftung f�r Personalvorsorge, Diss. Z�rich, Winterthur 1981, S. 39 ff., insbes. S. 44). Daf�r hat der Gesetzgeber Sonderrecht erlassen, das demjenigen f�r andere Rechtsinstitute wie insbesondere f�r die Anlagefonds oder Anlagestiftungen vorgeht.
5.6 Aufgrund der Stiftungsurkunde und des Anschlussvertrages mit der AGI Holding AG �bernahm die Swisscanto Sammelstiftung eine Wertgarantie f�r den Verm�gensbestand der Vorsorgeeinrichtung, wobei sie f�r jedes Vorsorgewerk separat Rechnung f�hrt (vgl. Art. 3, 5 und 12 der Stiftungsurkunde). Gleichzeitig fiel aber auch die Anlage der Vorsorgegelder in die Zust�ndigkeit der Stiftung. Der Anschlussvertrag mit der AGI Holding AG sah die grunds�tzlich zugelassene M�glichkeit des Vorsorgewerks, einen Teil des Vorsorgeverm�gens auf eigenes Risiko und ohne Beteiligung an den kollektiven Anlagen der Stiftung selbst anzulegen, gerade nicht vor. Die Sammelstiftung tr�gt somit ein Anlagerisiko, weshalb es sich rechtfertigt und als bundesrechtskonform erweist, die Schwankungsreserven auf der Stufe der Stiftung zu bilden. Daran �ndert ein allenfalls anderes Haftungsrisiko nichts, tr�gt die Sammelstiftung doch so oder so vorsorgerechtlich die Kursrisiken (vgl. Art. 65 Abs. 1 BVG).
5.7 Weiter ist auch die H�he der von der Swisscanto Sammelstiftung ge�ufneten Wertschwankungsreserven nicht zu beanstanden. F�r die Anlagestrategie steht den damit betrauten Organen ein gewisses Ermessen zu, soweit sie sich an die einschl�gigen Rechtsvorschriften halten, um ihrer Verpflichtung nachzukommen, jederzeit Sicherheit f�r die �bernommenen Verpflichtungen bieten zu k�nnen (vgl. Art. 65 Abs. 1 BVG). Die PCCmetrics AG errechnete in ihrem Gutachten, die Wertschwankungsreserven der Swisscanto Sammelstiftung seien (im Hinblick auf die Umsetzung der von der Sammelstiftung verfolgten so genannten Anlagestrategie 2001) im hier massgeblichen Zeitpunkt vom 31. Dezember 1998 auf 14,7 % bis 16 % anzusetzen. Tats�chlich betrugen sie damals 14,8 %. Damit lagen sie nicht nur in der von der Lehre und Praxis allgemein als angemessen erachteten Bandbreite zwischen zehn und zwanzig Prozent, sondern sie entsprachen dar�ber hinaus ziemlich genau dem gutachterlich festgelegten Prozentanteil. Was die Beschwerdef�hrerinnen gegen die Anlagestrategie der Sammelstiftung einwenden, ist nicht geeignet, eine �berschreitung oder einen Missbrauch ihres entsprechenden Ermessens zu belegen.
5.8 Schliesslich �bertrug die Swisscanto Sammelstiftung der AGI & Swissca Personalvorsorge im Rahmen der Ausscheidung derselben aus der Sammelstiftung unbestrittenermassen lediglich Barmittel. Die Beschwerdef�hrerinnen machen nicht geltend, Anlagewerte verlangt oder ein Anrecht auf solche zu haben. Sie bestehen vielmehr im Wesentlichen darauf, die Wertschwankungsreserven seien wie freie Mittel zu behandeln. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung trifft dies indessen grunds�tzlich nicht zu. Auf diese Rechtsprechung zur�ckzukommen, besteht ebenso wenig Anlass, wie davon im vorliegenden Einzelfall abzuweichen. Was die Beschwerdef�hrerinnen insofern vorbringen, �berzeugt nicht. Namentlich ist nicht ersichtlich, weshalb sich der vorliegende Fall von der massgeblichen Sach- und Rechtslage her vom in BGE 131 II 525 beurteilten Fall unterscheiden sollte. Geh�ren die fraglichen Wertschwankungsreserven demnach nicht zu den freien Mitteln, ist es auch nicht bundesrechtswidrig, daran im Rahmen der strittigen Teilliquidationsbilanz ein Fortbestandsinteresse anzuerkennen.
Bei diesem Verfahrensausgang werden die Beschwerdef�hrerinnen unter Solidarhaft kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 und 7, Art. 153 und 153a OG). �berdies haben die Beschwerdef�hrerinnen der Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientsch�digung zu entrichten, f�r die sie ebenfalls solidarisch haften (Art. 159 Abs. 1 und 2 sowie Art. 159 Abs. 5 i.V.m. Art. 156 Abs. 7 OG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 35'000.-- wird den Beschwerdef�hrerinnen unter Solidarhaft auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerinnen werden unter Solidarhaft verpflichtet, der Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 25'000.-- zu entrichten.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung und der Eidgen�ssischen Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, schriftlich mitgeteilt.