Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20B%2027.14
Timestamp: 2019-07-20 23:22:17
Document Index: 372893436

Matched Legal Cases: ['§ 87', '§ 96', '§ 5', '§ 34', '§ 35', '§ 3', '§ 5', '§ 87', '§ 96', '§ 5', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 3', '§ 6', '§ 5', '§ 5']

Rechtsprechung: 7 B 27.14 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin-Brandenburg, 17.12.2015
https://dejure.org/2014,37727
BVerwG, 20.11.2014 - 7 B 27.14 (https://dejure.org/2014,37727)
BVerwG, Entscheidung vom 20.11.2014 - 7 B 27.14 (https://dejure.org/2014,37727)
BVerwG, Entscheidung vom 20. November 2014 - 7 B 27.14 (https://dejure.org/2014,37727)
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VwGO § 87 Abs. 3 Satz 2; § 96 Abs. 2; BauNVO § 5; BauGB § 34 Abs. 1 und 2; § 35 Abs. 3 Satz 1; BImSchG § 3 Abs. 4; § 5 Abs. 1 Nr. 1 und 2; TA Luft Nr. 4. 8
Schweinemastanlage; gemeindliches Einvernehmen; Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme; Ortsbesichtigung; Dorfgebiet; GIRL (Geruchsimmissions-Richtlinie); Bebauungszusammenhang; Bioaerosole; Keime; Endotoxine; schädliche Umwelteinwirkung; Luftverunreinigung; Schutzpflicht; Gefahr; Vorsorge; Sonderfallprüfung.
VwGO § 87 Abs. 3 Satz 2; § 96 Abs. 2
§ 5 BauNVO, § 34 Abs 1 BauGB, § 34 Abs 2 BauGB, § 35 Abs 3 S 1 BauGB, § 3 Abs 4 BImSchG
Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmens für die Errichtung und den Betrieb einer Schweinemastanlage; Einordnung von Luftverunreinigungen durch Bioaerosole in der Umgebung einer Schweinemastanlage als immissionschutzrechtliche Gefahr
Luftverunreinigung durch Bioaerosole: Gefahr im Sinne des BImSchG?
Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme - und die Ortsbesichtigung durch die Berichterstatterin
Einfluss des Immissionsniveaus auf den Gebietscharakter
Bioaerosole von Schweinemastanlage sind keine bedingte Gefahr für Umgebung
NVwZ-RR 2015, 94
ZfBR 2015, 161
Nach gefestigter obergerichtlicher Rechtsprechung, lässt der aktuelle Kenntnisstand von Umwelthygiene und Umweltmedizin keine hinreichend sicheren Aussagen über die Gefährlichkeit solcher Immissionen für Menschen zu (vgl. dazu auch: BVerwG, Beschl. v. 20.11.2014 - BVerwG 7 B 27.14 -, NVwZ-RR 2015, 94 [96], RdNr. 16 in juris, m.w.N.).
Die immissionsschutzrechtliche Schutzpflicht greift als Instrument der Gefahrenabwehr vielmehr nur ein, wenn eine hinreichende Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts besteht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 20.11.2014 - 7 B 27.14 - juris;… Jarass a.a.O. § 6 Rn. 11 m.w.N.).
Die immissionsrechtliche Schutzpflicht greift als Instrument der Gefahrenabwehr vielmehr nur ein, wenn die hinreichende Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts besteht (BVerwG, Beschluss vom 20.11.2014 - 7 B 27.14 - a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 11.12.2003 - 7 C 19.02 - BVerwGE 119, 329).
Die immissionsschutzrechtliche Schutzpflicht greift als Instrument der Gefahrenabwehr nur ein, wenn die hinreichende Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts besteht (vgl. BVerwG, Beschl. v. 20.11.2014 - 7 B 27.14 - UPR 2015, 152 = juris Rn. 15;… Urt. v. 24.10.2013 - 7 C 36.11 - BVerwGE 148, 155 = juris Rn. 47).
vgl. BVerwG, Beschluss vom 20. November 2014 - 7 B 27.14 - BRS 82 Nr. 83; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 12. März 2015 a.a.O..
In der Rechtsprechung (vgl. zusammenfassend BVerwG, B. v. 20.11.2014 - 7 B 27.14 -, NVwZ-RR 2015, 94 = ZfBR 2015, 161 = AUR 2015, 63;… Urt. v. 23.7.2015 - 7 C 10.13 -, AUR 2015, 425) ist zwar geklärt, dass die Möglichkeit nachteiliger Beeinflussung durch Bioaerosole, welche von Tierhaltungsanlagen ausgingen, es rechtfertigen könnten, einem Tierhalter (zwar nicht unter dem Blickwinkel des § 5 Abs. 1 Nr. 1 BImSchG, wohl aber) in Anwendung von § 5 Abs. 1 Nr. 2 BImSchG, d. h. aus Vorsorgegründen die Beibringung eines entsprechenden Gutachtens, u. U. darauf aufbauend abzuverlangen, bauliche Vorkehrungen gegen deren Verbreitung hiergegen zu treffen.
In den Bereich der Gefahrenabwehr fällt der Schutz vor ihnen daher nicht (…BVerwG, Urt. v. 19.4.2012 - 4 CN 3.11 -, BVerwGE 143, 24 = DVBl. 2012, 912 = juris Rn. 21; w. Nachw. im Beschl. v. 20.11.2014 - 7 B 27.14 -, NVwZ-RR 2015, 94 = NuR 2015, 119 = juris Rn. 16;… Senatsbeschl. v. 10.5.2016 - 1 MN 180/15, 1 MN 199/15 -, BauR 2016, 1726 = BRS 84 Nr. 19 = juris Rn. 65).
Berufung; Sanitätsoffizier; Rückerstattung; Ausbildungsgeld; Fachausbildung; maßgeblicher Zeitpunkt; Übergangsregelung; Entlassung auf Antrag; besondere Härte; Tatbestandsvoraussetzungen; Ermessen; Beschränkung des Rückzahlungszeitraums; verfassungskonforme Auslegung; Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts; Bindungswirkung; Kriegsdienstverweigerung als Reserveoffizier; Gewissensentscheidung zum Zeitpunkt der Entlassung
Hierbei kann dahinstehen, ob die vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (…Urteil vom 20. April 2015 - 1 A 1242/12 -, juris Rn. 109 ff., 118) vertretene und klägerseits geteilte Auffassung, die Beklagte müsse regelmäßig ihr Ermessen in der Weise ausüben, dass sie die Verpflichtung zur Zahlung von Tilgungsraten auf einen Zeitraum von zwei Dritteln der Zeit von der Entlassung aus dem Zeitsoldatenverhältnis bis zum Eintritt in das Rentenalter begrenze, überhaupt zu überzeugen vermag (krit. dazu OVG Bln-Bbg, Urteil vom 17. Dezember 2015 - OVG 7 B 27.14 -, juris Rn. 61).