Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201963,%2046
Timestamp: 2020-02-23 04:32:53
Document Index: 383705221

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 21', '§ 51', 'BGH', '§ 2369', 'Art. 28', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 34', '§ 287', '§ 34', 'BGH', '§ 34', 'BGH', '§ 34']

Rechtsprechung: NJW 1963, 46 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 15.10.1962
Ablehnung eines Richters im Tatbestandsberichtigungsverfahren - Entscheidung über die Rechtsstellung des Testamentsvollstreckers durch Erbstatut - Erforderlichkeit der Zustimmung des Testamentsvollstreckers zum Abschluss von Verpflichtungsgeschäften über ...
Nach dem Schweizer Recht als dem maßgeblichen Erbstatut richtet sich auch, ob, mit welchem Inhalt und welchen Rechtswirkungen eine Testamentsvollstreckung angeordnet werden konnte (BGH NJW 1963, 46 ff.; BayObLGZ 1965, 272/382; KG KGJ 36 A 109/112 f.; OLG Hamburg OLGE 11, 272;… Kegel Internationales Privatrecht 6. Aufl. § 21 II (S. 664);… Kropholler Internationales Privatrecht 6. Aufl. § 51 III 5 (S. 377)).
Die nach ausländischem Recht angeordnete Testamentsvollstreckung ist auch in dem gegenständlich beschränkten Erbschein zu vermerken (vgl. BGH NJW 1963, 46/47; KG KGJ 36 A 109/113;… MünchKomm/Promberger BGB 2. Aufl. § 2369 Rn. 25 und 26; Firsching DNotZ 1963, 329/338).
Was unter besonderen Vorschriften in diesem Sinne zu verstehen ist (vgl. Entscheidungen des Senats vom 3. Oktober 1962 - V ZR 212/60, NJW 1963, 46; vom 14. Juli 1965 - V BLw 1/65, LM Art. 28 EGBGB Nr. 1 und vom 5. April 1968 - V ZR 18/67, BGHZ 50, 63, 64 ff), braucht nicht näher erörtert zu werden, weil selbst dann, wenn man den Begriff der besonderen Vorschriften weit auslegt, für den Grundbesitz, auf den sich der Streit der Parteien bezieht, nach deutschem Recht keine besonderen Vorschriften bestehen.
BGH, 15.10.1962 - II ZR 194/61
https://dejure.org/1962,1449
BGH, 15.10.1962 - II ZR 194/61 (https://dejure.org/1962,1449)
BGH, Entscheidung vom 15.10.1962 - II ZR 194/61 (https://dejure.org/1962,1449)
BGH, Entscheidung vom 15. Januar 1962 - II ZR 194/61 (https://dejure.org/1962,1449)
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Umfang der Sorgfaltspflicht der Mitglieder des Vorstandes einer Genossenschaft - Haftung von ihre Obliegenheiten verletzenden Vorstandsmitgliedern - Beweispflicht der Genossenschaft für einen Anspruch aus § 34 Abs.2 Genossenschaftsgesetz (GenG)
MDR 1963, 111
DB 1962, 1502
Vielmehr muß der Kläger darlegen und beweisen, daß die Gesellschaft durch das gerügte Verhalten der Beklagten einen Schaden in der geltend gemachten Höhe erlitten habe, wobei ihm freilich die Beweiserleichterungen des § 287 ZPO zugute kommen können (vgl. Urt. d. Sen. v. 15.10.62 - II ZR 194/61, LM GenG § 34 Nr. 1).
Der Beklagte hat hingegen zu beweisen, daß er seiner Sorgfaltspflicht genügt hat, oder daß ihm die Erfüllung dieser Pflicht unmöglich war (vgl. BGH, Urt. v. 15. Oktober 1962 - II ZR 194/61, LM GenG § 34 Nr. 1 zur insoweit gleichliegenden Haftung des Vorstandsmitglieds einer Genossenschaft).
BGH, 31.01.1963 - II ZR 79/62
Ausschließung aus einer Genossenschaft
Der Senat hat allerdings in seinem Urteil vom 15.10.1962 - II ZR 194/61 - (NJW 1963, 46) den Standpunkt vertreten, eine Genossenschaft, die ein Vorstandsmitglied nach § 34 GenG zur Verantwortung zieht, habe nur zu beweisen, daß dieses Verwaltungsmitglied seine Obliegenheiten verletzt und sie hierdurch Schaden erlitten hat, während der in Anspruch Genommene zu beweisen habe, daß er seiner Sorgfaltspflicht genügt hat oder ihm die Erfüllung dieser Pflicht unmöglich war.