Source: http://www.profi-partner.de/service/denkmalabschreibung.html
Timestamp: 2017-09-22 07:53:33
Document Index: 96863751

Matched Legal Cases: ['§10', '§7', '§7', '§7', '§7', '§10', '§ 10', '§7', '§7', '§7', '§10', '§177']

Denkmalabschreibung - Profi Partner AG
§10 EStG, BMJV
§7h EStG, BMJV
§7i EStG, BMJV
§7 EStG, BMJV
Denkmalabschreibung - Möglichkeiten bei Denkmalimmobilien
Modernisieren lohnt sich dank Denkmalabschreibung
Der Kaufpreis einer denkmalgeschützten oder im Sanierungsgebiet gelegenen Immobilie setzt sich aus mindestens drei Teilen zusammen - Grundstücksanteil, Altbausubstanz und Modernisierungsanteil. Gegebenenfalls kommt noch ein Stellplatz hinzu.
Die Höhe der Denkmalabschreibung für die Altbausubstanz richtet sich nach dem ursprünglichen Fertigstellungsdatum. Nach §7 Abs. 4 EStG gilt für Gebäude, die nach dem 31. Dezember 1924 fertig gestellt wurden, der jährliche Satz von 2% der Anschaffungskosten. Bei Gebäuden, die vor dem 1. Januar 1925 fertig gestellt wurden, können jährlich 2,5 % der Anschaffungskosten abgeschrieben werden.
Für Eigennutzer gilt hier der §10f EStG, demnach können 10 Jahre lang 8% der Modernisierungs-/ Instandsetzungskosten abgeschrieben werden, ebenfalls erstmalig im Jahr der Fertigstellung.
Für Eigennutzer gilt § 10f EStG Steuerbegünstigung für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Baudenkmale und Gebäude in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen.
Für Kapitalanleger gilt §7h EStG Erhöhte Absetzungen bei Gebäuden in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen.
bzw. §7i EStG Erhöhte Absetzungen bei Baudenkmalen.
Entscheiden Sie sich dafür, Denkmalimmobilien zu erwerben - und zwar ganz gleich, ob zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage - werden Ihnen durch das Einkommenssteuergesetz (EStG) enorme Steuervorteile zuteil. Die exakte Höhe der steuerlichen Vorteile, wird durch denjenigen Anteil des Kaufpreises der Immobilie errechnet, der für Sanierungsarbeiten aufgewendet wird.
Die gesetzlichen Grundlagen der Denkmalabschreibung
Die Gesetzesgrundlagen für die Denkmalabschreibung finden sich im Einkommenssteuergesetz Deutschlands. In den §7h-i sind die Höhe und die Dauer der möglichen Abschreibung für Kapitalanleger und im §10f diejenigen für Eigennutzer festgeschrieben.
Folgende Abschreibungssätze gelten
Kapitalanleger erhalten entweder für vier Jahre jährlich sieben Prozent des Sanierungsanteils oder für vier Jahre jährlich neun Prozent vom Sanierungsanteil. Eigennutzer können über 10 Jahre jährlich neun Prozent des Sanierungsanteils abschreiben.
Im Allgemeinen müssen die durchgeführten Baumaßnahmen sowohl nach Art als auch nach Umfang dazu dienen, das jeweilige Gebäude sinnvoll zu nutzen und/oder es als ein Baudenkmal zu erhalten. Mit dem Terminus "sinnvolle Nutzung" sind diejenigen Baumaßnahmen gemeint, die dabei helfen, dass die Erhaltung der Gebäudesubstanz dauerhaft sichergestellt wird und eine Assimilation des Gebäudes an moderne Wohnbedürfnisse erfolgt. Diesbezüglich ist es sinnvoll, sich mit der jeweils zuständigen Denkmalbehörde abzustimmen. Handelt es sich um Gebäude in einem förmlichen Sanierungsgebiet, müssen alle Sanierungsmaßnahmen mit dem §177 des Baugesetzbuches (BauGB) konformgehen.