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Timestamp: 2019-03-21 01:30:49
Document Index: 11831807

Matched Legal Cases: ['§4', '§7', '§ 670', '§ 670', '§4', '§7', '§7', '§7', '§93', '§ 4', '§4', '§4', '§11', '§615', '§11']

Aktuelle Zeit: 21.03.2019, 02:30
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Verfasst: 05.04.2016, 16:29
es MUSS und wird sich was ändern, allein der ganzen Klagen wegen
Verfasst: 07.04.2016, 12:05
deine Ausführung stimmt überhaupt nicht zum Punkt, „kein LAN hätte von der tarifvertragslosen Zeit gewusst“ alle Kolleginnen und Kollegen mir eingeschlossen und auch in vielen anderen Zeitarbeitsfirmen wurden Zusatzvereinbarungen vorgelegt, wo auf die Nachwirkung des TVs explizit hingewiesen wurde. Gleichermaßen wurden die AVs der neu eingestellten LANs angepasst.
Soweit ich es verstanden habe, ist ein Großteil der Tarifkommission auch als Betriebsrat tätig. Als Betriebsrat kann man gegen eine Änderungskündigung, die zum Ziel hat, eine Nachwirkung zu erzwingen, vorgehen. Ebenso kann der BR bei einer Neueinstellung den Arbeitsvertrag, soweit er gegen Tarifrecht verstößt, zurückweisen.
Ebenso hätte die Gewerkschaft bei BAP und IGZ intervenieren müssen, dass eine Nachwirkung nicht rechtesns ist und ggf. die Einhaltung des Tarifvertrages einklagen. Dies wurde nicht gemacht. Es wurde zugeschaut wie die Leihbuden die Tarifverträge misshandeln.
erstens, Änderungskündigungen habe ich nicht erwähnt, sondern Zusatzvereinbarungen zum Arbeitsvertrag. Gegen eine Zusatzvereinbarung kann man folgendes tun „ nicht unterschreiben“, dies können nicht nur Betriebsräte, sondern alle Kolleginnen und Kollegen in der Leiharbeitsbranche. Ein Problem an dieser Stelle ist, dass eine Nachwirkung nicht unbedingt eine Zusatzvereinbarung regelt, sondern der §4 TVG. Für die bestehenden Arbeitsverträge ist somit eine Nachwirkung zulässig.
Zweitens, willst du mir jetzt erklären, dass 2-3 Betriebsräte in der Leiharbeit, die Neueinstellungen „zurückweisen“ können und die restlichen 19.995 Leiharbeitsfirmen ohne Betriebsrat hätten diese Aufträge nicht besetzt und somit den Kampf gegen die Nachwirkung gewinnen können…ist das dein Ernst???
Verfasst: 07.04.2016, 12:09
Wenn ein Leiharbeiter eine Vereinbarung bzw. einen Arbeitsvertrag unterschreibt, mit dem die Anwendung des alten Tarifvertrags auch nach deren Beendigung gilt, dann gilt dieser auch weiter, wenn ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen wird. Im Übrigen würde auch kein Leiharbeiter klagen, der einen Arbeitsvertrag unterschreibt, mit dem die Anwendung des Tarifvertrages in der Fassung von 2003 vereinbart wird. Insoweit kann man die fehlende Klagebereitschaft von Leiharbeitern nicht damit verhindern, ständig neue Traifverträge abzuschließen.
Hoffentlich hast du selber verstanden was du geschrieben hast!?
Verfasst: 07.04.2016, 12:11
Mit welchen Mitteln AKTUELL sollte man im TV versuchen Equal-Pay + 10% zu erreichen, wenn man ohne Tarifbindung nur Equal-Pay zahlen muss?
Mit dem Mittel des Arbeitskampfes. Fehlt ein ausreichender Organisationsgrad, dann ist eine Gewerkschaft nicht in der Lage, echte Tarifverträge auszuhandeln. Warum sollte eine Gewerkschaft auch dann Tarifverträge aushandeln, gibt es doch keine Mitglieder, die davon profitieren können. Echte Tarifverträge sind nur für die Mitglieder. Nur diese können leistungen aus echten Tarifverträgen einklagen.
Ein Streikaufruf führt regelmäßig zur Steigerung der Mitgliederzahl im bestreikten Betrieb
Nicht nur der Organisationsgrad ist ausschlaggebend sondern auch wie viele Leiharbeitnehmer in den einzelnen Kundenbetrieben eingesetzt sind. Es gibt Kundenbetriebe wo der Organisationsgrad bei 100% liegt, aber mit der Anzahl der dort eingesetzten Kolleginne und Kollegen kein Arbeitskampf für unseren Tarifvertrag möglich ist und dort wo die Massen im Einsatz sind gelten bereits Equal Pay oder ein Equal Pay ähnliches Konstrukt.
Verfasst: 07.04.2016, 12:13
Hans_der_Kaempfer,
Warum sollen 80.000 Mitglieder in die Streikkasse einzahlen, wenn nie gestreikt wird?
Kann ein Automobilbetrieb überhaupt noch die Produktion mit Stammkräften aufrecht erhalten, wenn die Leiharbeiter die Arbeit niederlegen?
Der Tarifvertrag verbietet es, in bestreikten Betrieb eingesetzt zu werden. Im Grunde reicht also ein Streikender aus, damit alle Leiharbeiter abgezogen werden müssen. Dann würden automatisch 100% streiken.
Ich verstehe deine Rechnung nicht, wie dann auf einmal 100% streiken würden!? Wie sollen die Stammbeschäftigten für unseren Tarifvertrag streiken, wenn für sie noch ein Tarifvertrag gilt und momentan die Friedenspflicht gilt?
Verfasst: 07.04.2016, 12:15
auf Grund des aktuellen personellen Engpasses bei uns durch Ferien/Urlaub usw. sind meine Prioritäten anders gesetzt. Wenn sich die Situation wieder entspannt werde ich mich natürlich wieder öfter melden. Ich bitte um Euer Verständnis.
P.S.: Die Beantwortung der restlichen Einträge wird demnächst fortgesetzt.
Verfasst: 02.05.2016, 16:57
Erinnerung an die DGB Gewerkschaften:
Bitte nicht vergessen, den Driss zum 31.12 zu kündigen.
Verfasst: 27.05.2016, 21:14
ETV & ERTV werden gekündigt, MTV nicht.
Verfasst: 03.06.2016, 04:06
Würde man Solidaritätsstreik nennen und verstößt nicht gegen die Friedenspflicht, wie es das BAG bereits vor Jahren bekräftigt hat.
Aber ich halte das ganze doch für recht unwahrscheinlich. Nicht weil es unmöglich wäre, sondern eher aus mangelnder Solidarität der Stammbeschäftigten gegenüber den LAN's. Warum auch? Der LAN wird bei einer Auftragsflaute als erstes rausgeschmissen und er hält somit den Job der Stammis sicher. So ein hochdotierter Fließbandarbeiter in der Auotomobilindustrie mit "Konzernbeamtentum" mit üppigen IGM-Tariflohn, Wechsel-Spät-Nachtzulagen bis zum get no, Gewinndividende und sonstige Prämien, Betriebsrente und und und... wird einen Teufel tun sich selber Konkurrenz in den Betrieb zu holen, wenn es dann heisst Leiharbeit ist zu teuer somit mehr Festanstellungen und im Krisenfall betriebsbedingte Kündigung für einzelne Stammis...
Verfasst: 03.06.2016, 11:30
Die Verhandlungen mit dem ETV und dem ERTV betreffen letzlich nur die Entleihbetriebe - gerade im MTV gibt es Handlungsbedarf.
Was ist mit dem BAG 2014er Urteil, was laut Eugen die 2 Tage Verfügung aufs AZK des iGZ in Frage stellt???
Was ist mit dem Rest, der angegangen werden soll??
IST DAS DER ERNST ????
Dann kommt hoffentlich eine krachende Lohnerhöhung, denke ich?!?
Ansonsten sollte wirklich der Tarif gekündigt werden!!!!
Verfasst: 03.06.2016, 12:43
Hahaha! Grandios!! Zeitkontenbetrug mit gewerkschaftlicher Unterstützung geht weiter! Und dann wundern sich alle über den nicht vorhandenen Organisationsgrad.
1 Tag Kündigungsfrist, lächerliche Ausschlussfristen. Man kann gar nicht so viel fressen wie man kotzen kann.
Verfasst: 06.06.2016, 12:38
ich melde mich leider mit einer schlechten Nachricht zurück.
Der MTV BAP wird nicht gekündigt.
Ich werde nun in der nächsten Zeit, die an mich gestellten, noch offen gebliebenen Fragen beantworten.
Dem einheitlichen Manteltarifvertrag (EMTV) für die
Betriebe der Eisen-, Metall-, Elektro-, und Zentral-
heizungsindustrie, als auch dem Manteltarifvertrag
der IG-BCE ist der Begriff des sogenannten AZK'tos
einstweilen noch fremd.
Insbesondere enthält der EMTV, als auch der MTV
der IG-BCE an KEINER STELLE einen Anhaltspunkt,
wonach die Betriebe des vorgenannten Wirtschafts-
zweiges kraft eigener Machtvollkommenheit befugt
sein sollen, zB bei Produktionsausfall und/oder Auf-
tragsrückgang,die betroffenen MA'ter mit Minusstun-
den und demnach in der Folgezeit mit Nacharbeit der
zuvor betriebsbedingt ausgefallenen Arbeitszeit zu
belasten.Deine Behauptung, ich hätte in meinem Bei-
spiel keine besonderen Punkte erwähnt, die nur für
die Leiharbeitsbranche gelten, ist durch den Hinweis
auf die o.g. Manteltarifverträge urkundlich widerlegt.
Deine weitere Behauptung, wonach die Stammarbeit-
nehmer von den gleichen Nachteilen heimgesucht wer-
den wie die LAN, obwohl für Diese ein tarifvertraglich
vereinbartes Arbeitszeitkonto überhaupt nicht existiert,
ist schlicht und ergreifend dummes Zeug.[b][i]
Siehe hierzu §7.7 ERA MTV
Ich kenne kein Großbetrieb im Bereich der IGM der kein AZK Modell hat.
[b][i][color=#BF0000]Eugen, was ist das denn für ein Schmarren ???
Natürlich liegt es im Interesse der ZAF,die Arbeitkraft
des LAN wirtschaftlich, insbesondere gewinnbringend
zu "verwerten".Demgegenüber durfte der LAN bei Auf-
tragsschwankungen jedoch nicht,wie ich bereits mehr-
fach betont habe,nicht mit Minusstunden,genauer gesagt,
in der Folgezeit mit Nacharbeit belastet werden.
Und außerdem. Was heißt hier :
"Da waren dann aber auch schlechter bezahlte Einsätze
dabei" Willst Du etwa damit sagen,die LAN wurden ge -
ringer bezahlt,als vertraglich vereinbart ???
Es ist natürlich schwierig, dies jemanden zu erklären der von der aktuellen Zeitarbeit keine Ahnung hat, aber ich versuche es mal.
Es gibt in LAN Branche verschiedene Einsätze die auch mit verschiedensten Zulagen zum BAT TV bezahlt werden.
Zum Beispiel: -gibt es Einsätze wo zum BAP TV Entgelt auch ein Branchenzuschlag bezahlt wird.
-dann gibt es Einsätze wo zum BAP TV eine ERA Zulage bezahlt wird
-und dann gibt es Einsätze wo es weder Branchenzuschläge bezahlt werden noch gibt es eine ERA Zulage, sprich es wird der nackte BAP TV Lohn bezahlt.
Ständiger Einsatzwechsel ist nunmal wesentlicher
Bestandteil der Arbeitnehmerüberlassung.Im übrigen
hat ein LAN keinerlei Anspruch auf einen bestimmten
Einsatz. Und überhaupt.Was soll denn schlimm daran
sein,wenn er wieder zum Kunden B geschickt wird,um
seine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit zu erreichen.
Kann doch sehr gut sein, daß ihm der Einsatz bei dem
Kunden B gefallen hat und er gerne dort zuückkehrt.
Wenn es ihm beim Kunden B gefällt dann geht er dort zum arbeiten hin, dann braucht man auch kein AZK.
Dann hat sich die Thematik erledigt.
Problematisch wird es aber, wenn es ihm beim Kunden B nicht gefällt.
Nun kann der MA eine gewisse Zeit überbrücken bis ein Einsatz kommt der ihm gefällt oder passt. Somit ist das AZK ein Vorteil für den MA. Denn somit hat er eine Wahl. Ohne AZK wird er definitiv gezwungen sein beim Kunden B zu arbeiten. Möchtest du den Kollegen diesen Vorteil wegnehmen? Aber ich habe so das Gefühl, dass du den Vorteil für unsere Kollegen nicht nachvollziehen kannst oder möchtest. Dies wird wohl daran liegen, dass du keine Ahnung mehr von der realen und praktizierende Leiharbeit hast. Ich bin dafür da, um das beste für unsere Kollegen raus zu holen. Und es ist definit ein Vorteil, wenn man mit dem AZK eine Wahlmöglichkeit hat.
In diesem Falle hat der Mitarbeiter Anspruch auf Auf-
wandsersatz.Oder willst Du uns hier vormachen,
daß er die Aufwendungen auch noch mit seinem
mickrigen Verdienst selbst zu bestreiten hat ???
Vergleich: § 670 BGB
Kann aber auch sein, daß Euere Firma überhaupt
keinen Zwischeneinsatz hat und der fiktive Einsatz
in 70Km Entfernung bloß ein mieser Trick ist, um
dem LAN daß Zeitkonto zu plündern.Und glaube
mir, ich kenne die perfiden Tricks der Branche.
Nicht in allen Fällen entsteht für den Kollege eine Aufwendung nach § 670 BGB.
Beispiel die Niederlassung befindet sich im Ort A und der Kundenbetrieb ist nur 1,5 Km entfernt und der Wohnort des Kollegen in B ist 70 Km vom Kunden entfernt. Hier hat der Kollege nur Anspruch auf Aufwendungsersatz für max. 1,5 Km.
Na das wird sich aber dann für den Kollegen lohnen, wenn bei dem Kunden kein Branchenzuschlag oder ERA-Zulage zum BAP bezahlt wird.
Solche „perfiden Tricks“ wie du sie genannt hast, würden nur in Leiharbeitsfirmen funktionieren, wo es keinen BR gibt. Denn würden solche fingierten Einsätze bei uns ausgeschrieben, dann würden diese zu einer Vielzahl von Widersprüchen und Zustimmungsverweigerungen führen.
Wenn ZAF Arbeitsangebote ins Internet einstellen,
dann bedeutet dies nicht zwangsläufig,daß sie des-
halb auch entsprechende Kundenaufträge haben.
Vielmehr verhält es sich so, daß eventuelle Inte -
ressenten zunächst in einem Bewerberpool ange-
legt werden und erst nach entsprechenden Auf -
tragseingang von der ZAF kontaktiert werden.
Im übrigen aber sind die Arbeitsangebote, welche
die ZAF ins Internet stellen völlig unverbindlich.
Hierdurch werden die ZAF durch nichts verpflichtet,
Insbesondere sind sie nicht dazu verpflichtet, Be -
werber ohne Kundenauftrag einzustellen.
Zum Thema Stellenangebote siehe Vorgehensweise oben.
Wenn ihr ständig Kundenaufträge habt, welche
mit den vorhandenen LAN nicht besetzt werden
können,dann bedeutet dies ja im Umkehrschluß,
daß alle euere LAN ständig im Einsatz sind, also
einsatzlose Zeiten gar nicht erst vorkommen.
Nein, hier hast du eine falsche Interpretation.
Es gibt auch freie Kollegen die zum Beispiel offenen Stellen nicht machen möchten, oder der Kunde sie ablehnt.
Zweifellos eine erstaunliche Aussage. Du behaup-
test also, daß sich der LAN via AZK, vor unange-
nehmen Einsätzen drücken kann. Dies würde ja
bedeuten, daß dem Freizeitverlangen des LAN
gegenüber dessen arbeitsvertraglichen Verpflich-
tung der Vorrang eingeräumt ist.
Du glaubst doch wohl nicht im ernst, daß, sofern
eine ZAF einen DRINGENDEN Kundeneinsatz zu
besetzen hat, sie dem LAN Freizeitausgleich ge -
währt, nur weil diesem der Einsatz unangenehm
Ob eingeräumt oder nicht, wichtig ist, dass der Kollege die Möglichkeit zur Wahl hat. Und aus der Praxis heraus, die dir anscheinet fehlt, wird diese Möglichkeit von unseren Kollegen oft genutzt. Und unsere AG macht dies auch mit. Dies hat folgenden Grund, jedem Disponenten ist doch klar, dass es nichts bringt einen MA in einen Einsatz zu bringen den er nicht möchte.
Ja genau.Wie Du richtig gemerkt und vermerkt
hast, habe ich geschrieben : Vielleicht das hier.
Das die Entscheidung die ZAF im Zweifel nicht
davon abhalten würde, Arbeitszeitkonten notfalls
arbeitsvertraglich zu regeln, steht außer Frage.
Ob sie dies allerdings "unangreifbar" schaffen,daß
derartige Vertragsgestaltungen auch gerichtlichen
Inhaltskontrollen standhalten würden, wage ich zu
bezweifeln,wie die Entscheidung des LAG Meck-Pom
ja verdeutlicht.
Ja klar ist es möglich eine unangreifbare AV-Regelung zu treffen. Man bräuchte nur ein paar Entscheidungen zu berücksichtigen.
An welcher Stelle des MTV denn GENAU ???
§4.2 BAP TV
Verfasst: 08.06.2016, 11:08
die Art und Weise, wie Du jenseits der Fakten mit
nahezu pathologischer Verbissenheit Deinen bishe-
rigen Standpunkt unverändert aufrecht hälst, läßt
erahnen,wie das Arbeitszeitkonto Dein Herz im Sturm
erobert haben muß.
Dies erinnert mich mehr und mehr an die Situation
eines Ertrinkenden, der krampfhaft versucht, sich
selbst an seinem Haarschopf aus dem Wasser zu
ziehen, ohne jedoch zu bemerken, dass er bereits
eine Glatze hat.
Ich kann mir jedoch lebhaft vorstellen, dass Deine
Antworten vom arbeitgeberverseuchten Randstad-BR
noch getoppt werden können.
Dies nur mal so als vorläufiges Fazit.
Verfasst: 08.06.2016, 15:32
Hallo @challenger, ich hätte keine besseren Worte finden können um Deinen signalfarbigen Schreibstil und vor allen den Inhalt Deiner Beiträge treffender zu beschreiben. Auch in Deinem letzten "Beitrag" bist Du wieder auf keinen einzigen Punkt Eugens eingegangen. Das ist natürlich sehr einfach für Dich, aber eben auch wenig zielführend. Debattieren geht anders!
Ich stimme in vielen Punkten mit Eugen nicht überein, aber näher am Thema "Leiharbeit" als die meisten hier ist er auf jeden Fall!
Verfasst: 08.06.2016, 17:40
wenn, dann mußt Du schon zu Ende zitieren.
Wenn ich schreibe, dies sei nur mal so ein
vorläufiges Fazit, dann bedeutet dies, jeden-
falls bei mir, da kommt noch was. Ich werde
mich sehr wohl noch mit einzelnen Punkten
Eugens auseinander setzen. Denn einiges von
dem was er schreibt, ist schlicht und ergreifend
Und überhaupt. In welchen meiner anderen Bei-
träge soll ich auf keinen Punkt Eugens eingegan-
gen sein? Vielleicht habe ich ja etwas überlesen.
Verfasst: 09.06.2016, 12:36
Hallo User Hilde,
ganz toll, hast Deine PN Funktion rausgenommen ;-) Ihr Vereinigte Randstäd-BRs und Takos seid grandios! (In jeder Diktatur ist das Wort des Obersten Gesetz,jegliche Kommunikation wird eingestellt [b]Kritische Fragen sowieso verboten!!)
Einige Standard-Ausagen aus dem Rhetorik Repertoire zur Leiharbeit, aus dem Hause der Vereinigten Randstäder:
Equal Pay woilen sie nicht, denn dann könnten ja "christliche" Dumpinggewerkschaften die Tarife kaputt machen;(Wurden die "christlichen" nicht bereits abgemahnt?)
Branchenzuschläge wollten sie nicht (Laut iGZ verhandelte man mit der ver.di Tako bereits seit 2013 über BZ für Handel, Telekom, IT, Versicherungen, Banken etc. wurden auf Seiten Ver.dis abgebrochen --- JETZT wird man schnell welche umsetzen, denn damit drückt man weiter Löhne), denn In der "Call-Center"-Branche sind ja kaum Zuschläge möglich (es arbeiten aber auch kaum LAN in nennenswerter Zahl dort) und, der Klassiker:
"Also das mit der Verrechnung bei den Zeitkonten, da können wir leider, leider nix machen () , die Arbeitgeber sind soooo mächtig, es müsste mal ein Urteil vom BAG her" (wann das wohl mal ommt??? TIPP: November...MMXVI )
Solcher und ähnlicher Unfug wurde mir mitgeteilt im persönlichen Gespräch mit Kollegen U. am 26.11.15, sowie Kollegen T. am 02.03.16!
Und dazu kommt noch als Sahnehäubchen die Aussage einer ranghohen Ver.di Hauptamtlichen, man sehe die Menge an Randstad-Dispo-BRs in der Tako sehr kritisch....
Diese Beispiele verdeutlichen sehr gut, auf welcher Seite diese "Kollegen" stehen, wen sie vertreten (den BAP) und wen sie verraten (die LAN)...
Unterstützt von zahlreichen Propagandistischen Beiträgen aus dem Randstad-Universum, welche wie UserIN Teja welche davon schwadroniert, man könne ja E1 LAN als Betriebsräten tolle Zulagen zahlen (hatte Hanno Hoff nicht E1? Hatte er nicht diverse Zulagen??? )
JETZT GEHÖRT ENTWEDER EINE KRÄFTIGE LOHNERHÖHUNG HER ODER DIE TARIFE ENDGÜLTIG GEKÜNDIGT!!
Die Vereinigten-Randstäder (aus dem Lager der AG & der AN )maßen sich an, Ihren Willen der Branche aufzudrücken und hundertausenden LAN Gute Arbeit; Würde sowie Equal-Pay Lohn vorzuenthalten!!!!
Vereinigte Randstäder, Gebt eure TaKo-Posten bitte an Kolleg/Innen ab, welche wirklich etwas positives im Sinne der LAN erreichen möchten. Holt euch einen kleinen Hauch Würde zurück. LOS. Und ZWAR JETZT!
Treten in Gremien des BAP bei, da habt ihr ja Erfahrung in AG Lobbyarbeit!!
Verfasst: 09.06.2016, 13:36
Hallo challenger, Hallo Eugen,
Das Beispiel Eugens:
"Wenn es ihm beim Kunden B gefällt dann geht er dort zum arbeiten hin, dann braucht man auch kein AZK. Dann hat sich die Thematik erledigt.
Nun kann der MA eine gewisse Zeit überbrücken bis ein Einsatz kommt der ihm gefällt oder passt. Somit ist das AZK ein Vorteil für den MA. Denn somit hat er eine Wahl. Ohne AZK wird er definitiv gezwungen sein beim Kunden B zu arbeiten. Möchtest du den Kollegen diesen Vorteil wegnehmen?"
liegt nicht daneben. Bei der Diskussion sollte man berücksichtigen, dass es ja der Entleihbetrieb ist der einen LAN entweder abmeldet oder stattdessen dem LAN nahelegt sein AZK zu belasten. Im zweiten Fall kann es schon ein Vorteil für nden LAN sein im ersten Fall umgekehrt wenn es beim alten Entleiher spezifische Zuschläge gibt die er beim neuen Entleiher nicht zu erwarten hat.
Leihfirmen in denen kein BR existiert gibt es massenhaft. Leihfirmen die flächendeckend BR-Strukturen haben kann man vermutlich an zwei Händen abzählen. Und selbst da ist nicht alles Gold.
Und aus der Praxis heraus, die dir anscheinet fehlt, wird diese Möglichkeit von unseren Kollegen oft genutzt. Und unsere AG macht dies auch mit. Dies hat folgenden Grund, jedem Disponenten ist doch klar, dass es nichts bringt einen MA in einen Einsatz zu bringen den er nicht möchte.
So positiv sehe ich das nicht. Es gibt vernünftige Disponenten und andere.
Zitat challenger: "Deine weitere Behauptung, wonach die Stammarbeit-
ist schlicht und ergreifend dummes Zeug.".
Antwort Eugen: "Siehe hierzu §7.7 ERA MTV
Ich kenne kein Großbetrieb im Bereich der IGM der kein AZK Modell hat."
Wenn ein Entleihbetrieb ein AZK hat gibt es schon eine wesentliche Differenz zum AZK der Leiharbeit.
Ein Stammarbeiter wird nicht abgemeldet weil es gerade mal weniger Aufträge gibt. Er wird mit AZK belastet oder alternativ innerbetrieblich versetzt oder natürlich bei extremer negativer Auftragslage gleich betriebsbedingt gekündigt. Ein Entleihbetrieb hat nicht die Aufgabe für einen Stammarbeiter einen neuen Arbeitsplatz außerhalb zu suchen. (in Betrieben die LAN im Einsatz haben geht aber als erster der LAN).
Bei der Leihfirma ist dies gerade ihre Existenzberechtigung. Die Leihbranche ist schon eine besondere Branche und dementsprechend die Funktion des AZK (sprich Mißbrauch des AZK zur Einsparung des Garantielohnes bei fehlendem Einsatz).
Ein LAN mit AZK wenn er vom Entleiher abgemeldet wird hat auf diese Entscheidung des Entleihers Null Einfluß. Als Alternative bleibt ihm Annahme eines neuen Einsatzes oder in Anspruchnahme des AZK oder Forderung der Zahlung des Garantielohns. Die Leihfirma - vor allem wenn es keinen BR gibt - kann da jede Menge Druck aufbauen. Ich nehme an das ist es woran challenger denkt.
Verfasst: 10.06.2016, 20:41
Aber warum soll der (L)AN denn 40h/Woche arbeiten,
wenn er nur 35h/Woche bezahlt bekommt?
Verfasst: 14.06.2016, 11:21
natürlich hat der LAN keinen Einfluß darauf,wenn
er vom Entleiher abgemeldet wird. Hieraus aber
die Schlußfolgerung zu ziehen, wonach dem LAN
die Annahme eines neuen Einsatzes oder die Inan-
spruchnahme des AZK als Alternative verbleibt,
halte ich für erkennbar abwegig.
Ich bleibe dabei, was ich an anderer Stelle bereits
schon mal ausgeführt habe:
Wenn die ZAF einen Folgeauftrag zu besetzen
hat, wird sie bereits aus eigenem wirtschaftlichen
Interesse den Auftrag mit dem beschäftgungslosen
LAN auch besetzen.
Die Alternative für die ZAF, statt des Einsatzes dem
LAN via AZK Freizeit zu gewähren, ist im höchstem
Maße ökonomisch unlogisch.
Verfasst: 15.06.2016, 09:30
Wieso sparen wir uns nicht die ganzen Diskussionen und machen einfach 2 Wochen blau jedes Jahr. Dürfte in etwa der Kohle entsprechen, um die jeder Sklave jährlich beschissen wird. Ich habe das bisher so gehandhabt und bin ganz gut damit gefahren. Gerne auch im Urlaub. Dann sinkst das Risiko vom Entleiher abgemeldet zu werden. Die haben mit dem Sklaven sowieso nicht gerechnet, während des Urlaubs. Besser als sich mit den Spasstmaten rumzuärgern.
Verfasst: 06.07.2016, 20:27
http://www.labournet.de/politik/alltag/ ... ftfunktion
Konsequenter Einsatz aller gewerkschaftlicher Mobilisierungskraft gegen zusätzliche Verschlechterungen durch den “Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze”]
Das ist besser als diese schwachsinnige Umfrageaktion vom DGB.
Verfasst: 07.07.2016, 16:42
Druckt euch das Ding ausu und legt es in euren IGM, ver.di und DGB Stellen aus!!!
Verfasst: 28.07.2016, 11:48
ich hatte bislang noch keine Zeit,auf den
Beitrag von Eugen vom 06.06.2016 zu
antworten.Dies werde ich jedoch in Kürze
Und überhaupt. Wo bleibt eigentlich Deine
Antwrt auf meine Frage.
Verfasst: 05.08.2016, 19:04
Hallo Challenger, ich würde, an deine Stelle, vom Cortez nicht das verlangen, was du selber noch nicht gemacht hast!
Schöne Sommerpause und bis September.
Verfasst: 08.08.2016, 14:59
wünsche Dir eine schöne Sommerzeit :->
Greift bitte ab September auf der Basis wie zuletzt besprochen noch einmal an.
Verfasst: 11.08.2016, 19:11
Hallo Tako!
So geht Tarifvertrag!
https://job-liechtenstein.com/wp-conten ... d-2017.pdf
Verfasst: 12.08.2016, 11:45
War plötzlich dppelt. Deswegen alles gelöscht.
Zuletzt geändert von challenger am 15.08.2016, 14:27, insgesamt 2-mal geändert.
Verfasst: 12.08.2016, 12:10
ist schlicht und ergreifend dummes Zeug.
Siehe hierzu §7.7 MTV ERA
[b][i]Hallo Eugen,
in Deinem Beitrag vom 16.02.2016 hast Du folgende Behauptungen aufgestellt :
1. Ich hätte ein AZK-Konstrukt beschrieben, welches in vielen anderen Branchen gilt.
2. Ich hätte keine besonderen Punkte erwähnt, die nur für die LA-Branche gelten würde.
3. Dann stellst Du eine Beispielrechnung auf und behauptest, daß die von mir genannten
Nachteile bei der Verrechnung von Plus- und Minusstunden, sowohl für den LAN als auch
für die Kollegen, die einem IGM-Tarif unterliegen, treffen.
4. In allen Branchen ist das AZK-Konzept vorgesehen,um monatliche Autragsschwankungen
auszugleichen. Dies gelte in der LA-Branche genau so wie in der IGM oder IGBCE-Branche.
Deine Behauptungen habe ich mit meinem Beitrag vom 25.03.2016 widerlegt.(Auszug s.o.)
Ohne das Du Dich auch nur ansatzweise mit meinen diesbezüglichen Ausführungen ausein-
andergestzt hast, verflüchtigst Du Dich nunmehr mit dem spärlichen Hinweis :
" Siehe hierzu §7.7 MTV-ERA "
Aber auch dieser Hinweis stützt Deine Behauptungen nicht. Im Gegensatz zum MTV DGB/BAP,
der ein AZK zwingend vorschreibt, ist dies im ERA MTV nur als KANN-BESTIMMUNG festgehalten. Es bleibt daher
ausschließlich Arbeitgeber und Betriebsrat vorbehalten, AZK'ten im Rahmen von Betriebsvereinbarungen zu regeln.
Wenig, bis garnicht aufschlußreich ist Deine Behauptung :
Es mangelt an Zahlen, Daten und Fakten.
Eugen, was ist das denn für ein Schmarren ???
fach betont habe, mit Minusstunden, genauer gesagt,
Auch bezüglich meines o.g. Beitrages vom 25.03.2016 hast Du es unterlassen,
Dich mit Absatz 1 auseinander zu setzen.
Stattdessen kommst Du mit der oberlehrerhaften Erklärung um die Ecke :
Du scheinst Dich auch nicht mehr an das zu erinnern, was Du am 16.02.2016 geschrieben hast.
Damals hast Du ausgeführt :
"Früher (Zeiten ohne ein AZK) hat der Arbeitgeber dem
Kollegen mehr Arbeit zugewiesen, damit seine monatliche
Arbeitszeit erreicht wird.
DA WAREN ABER AUCH SCHLECHTER BEZAHLTE EINSÄTZE
Also früher, in Zeiten ohne AZK gab es auch noch keinen MTV auf Ramschniveau. Insbesondere
gab es auch noch nicht den TV-Branchenzuschläge. Bist Du also immer noch der Meinung, daß
SCHLECHTER BEZAHLTE EINSÄTZE, die unterhalb der vertraglich vereinbarten Vergütung dabei
waren ????
Nun kann der MA eine gewisse Zeit überbrücken bis ein Einsatz kommt der ihm gefällt oder passt. Somit ist das AZK ein Vorteil für den MA. Denn somit hat er eine Wahl. Ohne AZK wird er definitiv gezwungen sein beim Kunden B zu arbeiten.
Auf welcher Rechtsgrundlage beruht denn Deiner Auffassung nach die Wahlmöglichkeit des LAN, Einsatz oder Freizeit ???
Möchtest du den Kollegen diesen Vorteil wegnehmen?
Ich war auf der Suche nach diesem Vorteil.Weder in den einschlägigen Gesetzesmaterialien, noch im
MTV DAG/BAP bin ich fündig geworden. Es ist also offensichtlich, daß der von Dir behauptete Vorteil
nichts anderes ist, als das Produkt Deiner blühenden Fantasie.
Aber ich habe so das Gefühl, dass du den Vorteil für unsere Kollegen nicht nachvollziehen kannst oder möchtest.Dies wird wohl daran liegen, dass du keine Ahnung mehr von der realen und praktizierende Leiharbeit hast. Ich bin dafür da, um das beste für unsere Kollegen raus zu holen. Und es ist definit ein Vorteil, wenn man mit dem AZK eine Wahlmöglichkeit hat.
Dies bedeutet natürlich zwangsläufig, daß auch die Niederlassung etwa 70 KM vom Wohnort des LAN
entfernt ist. Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, daß sich ein Arbeitssuchender einen Job augerechnet
in einer ZAF sucht, die etwa 70 KM von seinem Wohnort entfernt ist.
Solche „perfiden Tricks“ wie du sie genannt hast, würden nur in Leiharbeitsfirmen funktionieren, wo es keinen BR gibt.
Hier habe ich völlig andere Wahrnehmungen. Betriebsräte die ich kenne, kümmern sich einen Dreck.
Denn würden solche fingierten Einsätze bei uns ausgeschrieben, dann würden diese zu einer Vielzahl von Widersprüchen und Zustimmungsverweigerungen führen.
Willst Du mir etwa damit sagen, das Kundeneinsätze bei Euch nach §93 BetrVG ausgeschrieben werden ???
Ein Hinweis ohne jeden Erkenntniswert.
Was heißt hier, falsche Interpretation ???
Am 16.02.2016 hast Du folgendes geschrieben :
" Aufgrund unserer Forderungen bekommen wir seit 2009 von unserer Arbeitgeberin wöchentlich
eine offene Stellenliste und die war noch nie leer. (Stand heute ca 100 offene Stellen in unserem
Mitbestimmungsbereich) "
Was ich dazu geschrieben habe, war nichts anderes, als eine logische Schlußfolgerung.
Ob eingeräumt oder nicht, wichtig ist, dass der Kollege die Möglichkeit zur Wahl hat.
Ich bin schon jetzt ziemlich neugierig, was Du uns als Rechtsgrundlage präsentierst, worauf Deiner
Auffassung nach die Wahlmöglichkeit beruhen soll.
Deine bisherigen Ausführungen zum AZK sind jedenfalls nicht dazu geeignet.
" Auf welcher Rechtsgrundlage beruht die Verpflichtung des Leiharbeiters, betriebsbedingt ausfallende
Arbeitszeit durch Mehrarbeit nachzuarbeiten, bzw, die zuvor entstandenen Minunsstunden durch Mehr-
arbeit und/oder Überstunden zu beseitigen ???,
Hierauf hast Du am 16.02.2016 ohne nähere Begründung geantwortet : Tarifvertrag
Auf meine Nachfrage vom 25.03.2016:
An welcher Stelle des MTV denn GENAU ???,hast Du am 06.06.2016 ebenso spärlich
geantwortet : § 4.2 BAP TV
Diese Aussage steht jedoch im Widerspruch zu den Ausführungen in einem Betrag
vom 01.12.2015 auf Seite 1. Dort hast Du, im übrigen, zutreffend ausgeführt :
" 1. Zum Thema AZK-Verwendung in einsatzfreier Zeit.
§4.2 BAP-TV regelt meiner Auffassung nach nur das AZK während eines Einsatzes.
................................Dadurch ist die IGZ-Regelung ,mit 2 Tagen,meiner Meinung
nach unwirksam. "
Der Arbeitsrechtler Prof. Dr. Wolfgang Däubler hat in einem Rechtsgutachten hierzu wie folgt ausgeführt :
§4.2 verstößt gegen §11 Abs.4 Satz 2 AÜG i.V.m. §615 Satz 1 BGB und ist daher
nichtig, SOWEIT er die Entstehung von Minustunden ermöglicht und es ausschließt,
daß Zeiten der Nichtbeschäftigung wie Arbeitszeit behandelt werden. Soweit die
tatsächlichen Einsatzzeiten unter 151,67 Stunden im Monat liegen, ist dieser Wert
als " Garantiearbeitszeit " zu berücksichtigen. Ist der Arbeitnehmer an einzelnen
Tagen arbeitsbereit, sind ihm jeweils 7 Stunden gutzuschreiben.
Eine solche Lösung scheitert nicht daran, daß die einzelnen Leiharbeitnehmer im
Zweifel nicht von sich aus an den Arbeitgeber herantreten,um jeden Tag nach einer
Arbeitgelegenheit zu fragen. Ist es wie im vorliegenden Fall Praxis, daß die Arbeit -
nehmer ab 8:00 Uhr morgens telefonisch erreichbar sind, besteht für sie kein Anlaß,
von sich aus initiativ zu werden. Davon ganz abgesehen lehnt die Rechtsprechung
sogar eine ausdrückliche Abmachung ab,die den Arbeitnehmer zu einer regelmäßigen
Manifestation seiner Arbeitsbereitschaft verpflichtet, da sie gegen den zwingenden
Charakter des §11 Abs.4 Satz 2 AÜG verstößt.
So LAG Frankfurt am Main DB 1987, 1741
Zuletzt geändert von challenger am 02.01.2017, 10:34, insgesamt 5-mal geändert.
Verfasst: 18.08.2016, 10:26
Ich will ja nicht bestreiten, daß der eine oder andere Leiharbeiter zB
bei einem Produktionsausfall in einem Kundenbetrieb es bevorzugt,
anstelle eines eventuellen Kurzeinsatzes Freizeitausgleich auf Kosten
seines AZK zu in Anspruch zu nehmen.Dies kann man jedoch nicht
ohne weiteres für alle Leiharbeiterunterstellen,da sie in der Regel fi-
nanziell am unteren Ende der Lohnscala angesiedelt sind.
Eugen hat geantwortet:
Aus meiner beruflichen Erfahrung und aus derer meiner Kollegen, kann ich dir sagen, dass ca. 95% unserer Kollegen (das sind ein paar Tausend jedes Jahr) in Zeiten von Produktionsunterbrechungen lieber AZK nehmen als in einen
Zwischeneinsatz zu gehen.
Nichts für ungut Eugen. Aber diese Story nehme ich Dir nicht ab.
selbst wenn Du behauptet hättest, daß nur einige hundert KollegInnen bei
Produktionsunterbrechungen es bevorzugt hätten, anstelle eines Zwischen-
einsatzes, sich via AZK Freizeit zu gönnen, hätte ich erhebliche Probleme,
Dir das vorbehaltlos abzukaufen.Dies erscheint mir bereits aus den nach -
folgenden Gründen extrem unglaubhaft :
1. Natürlich kommt es aufgrund technischer Pannen oder sonstiger Ereig -
nisse, insbesondere in der Metall- und Eloktroindustrie, als auch in der
chemischen Industrie zu Produktionsausfällen. Aber das davon, wie Du be-
hauptest,einige tausend KollegInnen im Jahr betroffen sein sollen,halte ich
für völlig aus der Luft gegriffen.
2. Denn der von Dir behauptete Betriebsablauf bedeutet zwangsläufig, daß
tausende Zwischeneinsätze im Jahr nicht mit eigenen Leiharbeitern besetzt
werden können, was zur Folge hätte, daß tausende Neueinstellungen erfor-
derlich sind, um die Kundenaufträge zu besetzen, während dem gegenüber
tausende eigene LAN sich via AZK der Freizeit "erfreuen". Das glaubst Du
doch wohl selbst nicht.
Nochmal an Challenger,
Dies ist ein Problem!!!
Ich möchte dir an dieser Stelle nichts weis machen.
Sondern ich berichte einfach aus meiner beruflichen Praxis. Ich überlege noch wie ich dir das beweisen kann, (vielleicht hast du ja einen Vorschlag) weil ohne eine Akzeptanz zu diesem Punkt, wirst du vermutlich auch meine Ansätze nicht verstehen können.
1. Realitätsferne Behauptungen sind nicht beweisbar
2. Du wirst hier im Forum auch kaum jemanden finden, der Dir diesen Quatsch abkauft,
weil er einfach nicht nachvollziehbar ist.
Zuletzt geändert von challenger am 19.08.2016, 12:00, insgesamt 7-mal geändert.