Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-04-2016-6B_1279-2015
Timestamp: 2016-10-25 20:48:03
Document Index: 180667071

Matched Legal Cases: ['Art. 183', 'Art. 135', 'Art. 100', 'Art. 29', 'Art. 9', 'in dubio', 'Art. 183', 'Art. 183', 'BGE', 'Art. 183', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 9', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 426', 'Art. 426', 'Art. 135', 'Art. 426', 'Art. 138', 'Art. 135', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_1279/2015 (14.04.2016)
6B_1279/2015 � � Urteil vom 14. April 2016
Mehrfache qualifizierte Entf�hrung; Willk�r, rechtliches Geh�r; Strafzumessung; Zivilanspr�che,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 21. Oktober 2015.
X.________ lebt getrennt von seiner ehemaligen Lebenspartnerin A.________. Die beiden gemeinsamen Kinder wohnten bis am 15. Oktober 2011 bei der Mutter, wobei die Eltern die gemeinsame elterliche Sorge innehatten. Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Z�rich wirft X.________ vor, die Kinder am 15. Oktober 2011 im Rahmen seines Besuchsrechts abgeholt zu haben, mit ihnen ohne Wissen und Zustimmung der Mutter sowie der Beist�ndin nach Nigeria gereist zu sein und sie dort bei Familienangeh�rigen zur�ckgelassen zu haben. Dies in der Absicht, die Kinder dort aufziehen zu lassen, bis ihm durch die schweizerischen Beh�rden die alleinige elterliche Sorge �bertragen werde.
In Best�tigung des Urteils des Bezirksgerichts Z�rich vom 3. Juni 2013 sprach das Obergericht des Kantons Z�rich X.________ am 13. Januar 2014 der mehrfachen qualifizierten Freiheitsberaubung und des mehrfachen Entziehens von Minderj�hrigen schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren. Zudem entschied es �ber den Widerruf einer bedingt ausgesprochenen Geldstrafe und die Zivilforderungen von A.________.
Das Bundesgericht hiess die Beschwerde in Strafsachen von X.________ am 2. Dezember 2014 teilweise gut, hob das Urteil des Obergerichts vom 13. Januar 2014 auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an dieses zur�ck (Verfahren 6B_123/2014). Das Bundesgericht erwog unter anderem, der Tatbestand der Freiheitsberaubung sei nicht erf�llt. Demgegen�ber seien die objektiven Tatbestandsmerkmale der Entf�hrung gem�ss Art. 183 Ziff. 2 StGB gegeben. Ob dieser Tatbestand auch in subjektiver Hinsicht erf�llt sei, m�sse die Vorinstanz nach erg�nzter Sachverhaltsfeststellung beurteilen.
Mit Urteil vom 21. Oktober 2015 stellte das Obergericht unter anderem fest, dass sein Urteil vom 13. Januar 2014 hinsichtlich des Schuldspruchs wegen mehrfachen Entziehens von Minderj�hrigen in Rechtskraft erwachsen war. Es verurteilte X.________ wegen mehrfacher qualifizierter Entf�hrung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und widerrief den mit seinem Urteil vom 8. Juni 2012 gew�hrten bedingten Strafvollzug. Ferner stellte es fest, dass X.________ A.________ dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist, und verpflichtete ihn, ihr eine zu verzinsende Genugtuung von Fr. 30'000.-- zu bezahlen. Es auferlegte die Kosten des ersten Berufungsverfahrens X.________, wobei es die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Verteidigung von A.________ einstweilen auf die Gerichtskasse nahm und die R�ckzahlungspflicht im Sinne von Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehielt.
X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, das Urteil des Obergerichts vom 21. Oktober 2015 sei vollumf�nglich aufzuheben und er sei vom Vorwurf der mehrfachen qualifizierten Entf�hrung freizusprechen. Eventualiter sei er, unter Anrechnung der erstandenen Haft, mit einer Freiheitsstrafe von maximal 42 Monaten zu bestrafen. Der Kanton Z�rich sei zu verpflichten, ihm eine Genugtuung von mindestens Fr. 120.-- pro Tag �berhaft und eine Entsch�digung von Fr. 15'000.-- zu bezahlen. Die Genugtuung f�r A.________ sei auf Fr. 10'000.-- zu reduzieren und die Kosten ihrer unentgeltlichen Verbeist�ndung seien definitiv dem Kanton Z�rich aufzuerlegen. Subeventualiter sei die Sache zur neuen Entscheidung an das Obergericht zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Nicht zu h�ren ist der Beschwerdef�hrer mit seinen pers�nlichen Eingaben vom 9. resp. 16. Dezember 2015 (Postaufgabe: 18. Dezember 2015), vom 24. Februar 2016 und vom 8. M�rz 2016. Das begr�ndete vorinstanzliche Urteil ging seinem Verteidiger am 12. November 2015 zu. Die 30-t�gige Frist zur Einreichung der Beschwerde begann am 13. November 2015 und endete am 12. Dezember 2015 (vgl. Art. 100 Abs. 1 BGG). Damit sind die Eingaben des Beschwerdef�hrers versp�tet.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt im Zusammenhang mit dem Schuldspruch wegen mehrfacher qualifizierter Entf�hrung eine offensichtlich unrichtige Feststellung des subjektiven Sachverhalts. Indem die Vorinstanz seine Beweisantr�ge ablehne und davon ausgehe, er habe gewusst, dass er den Interessen sowie dem Wohl seiner Kinder in krasser Art und Weise zuwiderhandle, indem er sie nach Nigeria verbringe, und habe die negativen Folgen f�r seine Kinder mindestens billigend in Kauf genommen, verletze sie seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV), das Willk�rverbot (Art. 9 BV) und den Grundsatz "in dubio pro reo".
2.2.�Die Vorinstanz erw�gt, das Bundesgericht habe in seinem R�ckweisungsentscheid verbindlich entschieden, dass die objektiven Tatbestandsmerkmale der Entf�hrung gem�ss Art. 183 Ziff. 2 StGB gegeben seien, weshalb sie nur noch zu pr�fen habe, ob der Beschwerdef�hrer den Tatbestand auch in subjektiver Hinsicht erf�lle. Davon sei gest�tzt auf dessen Aussagen auszugehen. Daraus ergebe sich, dass er in Kenntnis der schweizerischen Rechtslage betreffend Familienname seiner S�hne, elterlicher Sorge und Obhut gehandelt habe. Aus seinen �usserungen gehe hervor, dass er seine Kinder nicht zu ihrem Wohl nach Nigeria verbracht habe. Vielmehr habe er gegen�ber der Kindsmutter sowie den schweizerischen Beh�rden zum Ausdruck bringen sowie erreichen wollen, dass das Sorgerecht ihm zustehe und er nicht daran denke, sich an Entscheide der schweizerischen Beh�rden zu halten. Soweit er geltend mache, er habe die Kinder nach Nigeria gebracht, um sie von den Drogengesch�ften ihrer Mutter zu sch�tzen, m�sse davon ausgegangen werden, dass dieses Motiv im Hintergrund stehe bzw. es sich um eine Schutzbehauptung handle. Zusammengefasst habe der Beschwerdef�hrer gewusst, dass er mit seinem Vorgehen die Interessen und das Wohl seiner Kinder in krasser Art sowie Weise verletze. Indem er trotzdem gehandelt habe, habe er solch massiv negative Folgen f�r seine Kinder mindestens billigend in Kauf genommen. Mit seinem Handeln habe er seine Interessen �ber diejenigen seiner Kinder gestellt. Es sei ihm letztlich bloss darum gegangen, aus egoistischer Motivation seine Macht gegen�ber der Kindsmutter und den Beh�rden in Selbstjustiz durchzusetzen. Da sich dies bereits aus seinen Aussagen ergebe, sei es nicht erforderlich, weitere Beweise abzunehmen (Urteil S. 9 ff.).
2.3.1.�Das Bundesgericht hielt in seinem Entscheid vom 2. Dezember 2014 zum objektiven Tatbestand von Art. 183 Ziff. 2 StGB fest, dass grunds�tzlich jeder Elternteil, der das Recht hat, �ber den Aufenthaltsort des Kindes zu bestimmen, berechtigt ist, diesen zu ver�ndern, ohne eine Entf�hrung zu begehen. Greift die Verbringung des Kindes an einen anderen Ort jedoch massiv in dessen Interessen ein, l�sst sich die Tat nicht mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht rechtfertigen (BGE 141 IV 10 E. 4.5.5 S. 19). In subjektiver Hinsicht setzt der Tatbestand der Entf�hrung Vorsatz voraus, wobei Eventualvorsatz gen�gt (vgl. DELNON/R�DY, in: Basler Kommentar, Strafrecht, Bd. II, 3. Aufl. 2013, N. 57 zu Art. 183 StGB). Nach st�ndiger Rechtsprechung ist Eventualvorsatz gegeben, wenn der T�ter den Eintritt des Erfolgs bzw. die Verwirklichung des Tatbestands f�r m�glich h�lt, aber dennoch handelt, weil er den Erfolg f�r den Fall seines Eintritts in Kauf nimmt (Art. 12 Abs. 2 StGB), sich mit ihm abfindet, mag er ihm auch unerw�nscht sein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis). Vorliegend ist daher zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer es zumindest f�r m�glich hielt und in Kauf nahm, dass die Verbringung seiner Kinder nach Nigeria massiv in deren Interessen sowie Wohl eingreift.
Das Gericht darf vom Wissen des T�ters auf den Willen schliessen, wenn sich dem T�ter der Eintritt des Erfolgs als so wahrscheinlich aufdr�ngte, dass die Bereitschaft, ihn als Folge hinzunehmen, vern�nftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolgs ausgelegt werden kann (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4; 134 IV 26 E. 3.2.2 S. 28 f.; je mit Hinweisen). Je gr�sser die Wahrscheinlichkeit der Tatbestandsverwirklichung ist und je schwerer die Rechtsgutsverletzung wiegt, desto n�her liegt die Schlussfolgerung, der T�ter habe die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen (BGE 135 IV 12 E. 2.3.2 S. 17; 133 IV 222 E. 5.3 S. 226).
Was der T�ter weiss, will und in Kauf nimmt, betrifft eine innere Tatsache und ist Tatfrage. Rechtsfrage ist hingegen, ob gest�tzt auf die festgestellten Tatsachen bewusste Fahrl�ssigkeit, Eventualvorsatz oder direkter Vorsatz gegeben ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis).
2.3.2.�Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Feststellung des Sachverhalts, wenn sie willk�rlich ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen; zum Begriff der Willk�r BGE 141 IV 305 E. 1.2 S. 308 f.; 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f.; je mit Hinweisen). Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbstst�ndige Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82 mit Hinweisen).
2.4.1.�Die Vorinstanz zeigt anhand der Aussagen des Beschwerdef�hrers ausf�hrlich und �berzeugend auf, weshalb sie zum Schluss gelangt, dass er seine Kinder nicht zu deren Wohl nach Nigeria verbrachte, sondern um das ihm seines Erachtens zustehende Sorgerecht zu erzwingen. Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit dieser vorinstanzlichen Aussagew�rdigung nur rudiment�r auseinander und zeigt nicht auf, inwieweit sie offensichtlich unhaltbar sein soll sowie die Aussagen andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen. Soweit er sich darauf beschr�nkt, seine Aussagen auszugsweise wiederzugeben und darzulegen, wie sie aus seiner Sicht richtigerweise zu w�rdigen w�ren, ohne sich detailliert mit den diesbez�glichen vorinstanzlichen Erw�gungen auseinanderzusetzen, ersch�pfen sich seine Ausf�hrungen in einer appellatorischen Kritik. Darauf ist nicht einzutreten.
2.4.2.�Hinsichtlich des Einwands des Beschwerdef�hrers, er habe seine Kinder nach Nigeria gebracht, um sie von den Drogengesch�ften ihrer Mutter zu sch�tzen, erw�gt die Vorinstanz, er habe dies zwar regelm�ssig angegeben, eine genaue Analyse der hierzu deponierten Aussagen lasse jedoch darauf schliessen, dass dieses Motiv eindeutig im Hintergrund stehe. So habe er diesen Grund anl�sslich der Berufungsverhandlung erst auf Nachfrage hin genannt. Aufgrund der zeitlichen Abl�ufe verfange das Argument der Verteidigung nicht, der Vorwurf des Beschwerdef�hrers sei keine Reaktion bzw. ein Gegenangriff auf das von der Kindsmutter gegen ihn in Gang gesetzte Strafverfahren. Vielmehr sei davon auszugehen, dass es sich tats�chlich um Schutzbehauptungen des Beschwerdef�hrers handle. Dazu passe, dass er in seinem Gesuch um Zuteilung der (alleinigen) elterlichen Sorge an die Vormundschaftsbeh�rde Z�rich vom 27. Oktober 2009 den angeblichen Drogenhandel der Kindsmutter nicht erw�hnt habe (Urteil S. 16 f.).
Was der Beschwerdef�hrer hiergegen vorbringt, ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweisw�rdigung willk�rlich erscheinen zu lassen. Er wendet zwar zutreffend ein, dass vorliegend nicht zu pr�fen ist, ob die Kindsmutter tats�chlich in Drogengesch�fte verwickelt gewesen sei, sondern, ob er hiervon �berzeugt gewesen sei. Jedoch ber�cksichtigt die Vorinstanz zu Recht, dass auf seine Anzeige vom 11. Mai 2010 am 20. September 2010 nicht eingetreten wurde (Urteil S. 16; kantonale Akten, act. 333/2). Dieser Umstand h�tte seine angebliche �berzeugung ein Jahr vor dem Verbringen der Kinder nach Nigeria zumindest relativieren m�ssen. Entgegen seinem Einwand ist aus seinen Aussagen und der Tatsache, dass er die Kindsmutter anzeigte, nicht zwingend zu schliessen, er sei davon ausgegangen, diese sei in Bet�ubungsmittelgesch�fte involviert. Angesichts der Chronologie der Ereignisse ist es nicht schlechterdings unhaltbar, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, der Drogenvorwurf sei eine Reaktion auf das Verhalten der Kindsmutter gewesen. So verf�gte die Kantonspolizei Z�rich am 1. August 2009 aufgrund eines Vorfalls von h�uslicher Gewalt im Sinne von � 2 des Gewaltschutzgesetzes des Kantons Z�rich vom 19. Juni 2006 (GSG; LS 351) Schutzmassnahmen (Wegweisung, Rayon- und Kontaktverbot) nach � 3 GSG gegen den Beschwerdef�hrer (Urteil S. 16; kantonale Akten, act. 318/1). Der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirks Pf�ffikon verl�ngerte diese Schutzmassnahmen am 10. August 2009 bis zum 15. November 2009 (kantonale Akten, act. 318/2). Im November 2009 verliess die Kindsmutter mit den Kindern sodann die mit dem Beschwerdef�hrer gemeinsam bewohnte Wohnung (Urteil S. 16). Mit Schreiben vom 27. Oktober 2009 beantragte der Beschwerdef�hrer bei der Vormundschaftsbeh�rde Z�rich die Zuteilung der (alleinigen) elterlichen Sorge an sich, ohne auf einen allf�lligen Drogenhandel der Kindsmutter hinzuweisen (Urteil S. 16 f.; kantonale Akten, act. 17/3/37). Am 11. Mai 2010 verzeigte er diese wegen Drogenhandels, am 30. Juli 2010 wegen falscher Anschuldigung, Drohung und N�tigung. Auf beide Anzeigen trat die zust�ndige Staatsanwaltschaft nicht ein (Urteil S. 16; kantonale Akten, act. 318/3 und 333/2). Am 25. April 2010 und 12. Mai 2010 kam es zu weiteren Vorf�llen, infolge derer der Beschwerdef�hrer vom Obergericht des Kantons Z�rich am 8. Juni 2012 der N�tigung und der mehrfachen T�tlichkeiten zum Nachteil der Kindsmutter schuldig erkl�rt wurde (kantonale Akten, act. 12/9 ff., 17/3/7 ff., 17/3/28). Angesichts dieser zeitlichen Abfolge erscheint der Schluss der Vorinstanz, die Vorw�rfe des Beschwerdef�hrers, die Kindsmutter handle mit Drogen, seien Schutzbehauptungen, nicht schlechterdings unhaltbar. Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers ist die vorinstanzliche Begr�ndung schl�ssig und nachvollziehbar. Schliesslich setzt er sich nicht mit der vorinstanzlichen (Alternativ-) Erw�gung auseinander, aus seinen Aussagen ergebe sich, dass der angebliche Drogenhandel der Kindsmutter - sollte es sich hierbei nicht nur um eine Schutzbehauptung handeln - ein zweitrangiges Motiv f�r die Verbringung der Kinder nach Nigeria gewesen sei (vgl. Urteil S. 16).
Insgesamt vermag der Beschwerdef�hrer nicht aufzuzeigen, dass der vorinstanzliche Schluss offensichtlich unhaltbar ist, er habe gewusst, dass er die Interessen und das Wohl seiner Kinder in eklatanter Weise verletze, wenn er diese nach Nigeria an einen fremden Ort, zu ihnen unbekannten Personen, fernab von der Mutter verbringe, sowie habe diese Folge durch sein Handeln billigend in Kauf genommen.
2.4.3.�Unbegr�ndet ist auch die R�ge des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r, indem sie seine Beweisantr�ge abweise bzw. die Beweise nur unvollst�ndig erhebe. Wie vorstehend dargelegt, stellt die Vorinstanz willk�rfrei fest, es ergebe sich bereits aus den Aussagen des Beschwerdef�hrers, dass er in Kauf nahm, das Wohl seiner Kinder mit der Verbringung nach Nigeria massiv zu verletzen. Die Vorinstanz begr�ndet zwar kurz, jedoch schl�ssig, weshalb sie der Ansicht ist, die f�r den Entscheid notwendigen Beweise seien erhoben worden und zus�tzliche Abkl�rungen w�rden ihre �berzeugung nicht beeinflussen (vgl. Urteil S. 17 f.; kantonale Akten, act. 330). Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, dass bzw. inwiefern die antizipierte Beweisw�rdigung der Vorinstanz schlechterdings nicht mehr vertretbar sein soll. Es trifft zu, dass die Vorinstanz seinem Antrag auf Einholung der Akten betreffend seine Strafanzeige gegen die Kindsmutter wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz vom 11. Mai 2010 grunds�tzlich statt gab, die beigezogenen Strafakten jedoch unvollst�ndig waren. Dies ist zwar bedauerlich, jedoch ist darin keine Verletzung seiner verfassungsm�ssigen Rechte zu sehen, da - wie die Vorinstanz zutreffend festh�lt - bei der zust�ndigen Staatsanwaltschaft keine weiteren Aktenst�cke vorhanden waren (Urteil S. 18; kantonale Akten, act. 332). Kommt hinzu, dass der Beschwerdef�hrer nicht darlegt, inwiefern die in den Akten fehlenden Dokumente (polizeilicher Ermittlungsbericht und Protokoll seiner Einvernahme) geeignet w�ren, das vorinstanzliche Beweisergebnis zu beeinflussen, zumal sich deren Inhalt aus der Nichteintretensverf�gung ergibt (vgl. kantonale Akten, act. 333/2). Ebenso wenig ist ersichtlich, inwiefern die Akten der Vormundschaftsbeh�rde Z�rich bzw. der heutigen KESB und die Einvernahme von zwei Zeuginnen die �berzeugung der Vorinstanz sollten beeinflussen k�nnen. Wie der Beschwerdef�hrer selbst vorbringt, ist nicht relevant, ob die Kindsmutter mit Drogen handelte, sondern, ob der Beschwerdef�hrer hiervon ausging. Diesbez�glich ist jedoch in erster Linie sein Wissen bei der Verbringung der Kinder nach Nigeria im Oktober 2011 und nicht jenes im Jahr 2009 massgebend. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, dass sich hierzu aus den von ihm beantragten Beweismitteln etwas entnehmen l�sst.
2.4.4.�Zusammengefasst ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz durfte die Beweisantr�ge des Beschwerdef�hrers abweisen, ohne in Willk�r zu verfallen. Sein rechtliches Geh�r ist ebenso wenig verletzt wie der Grundsatz "in dubio pro reo". Da der Beschwerdef�hrer ernsthaft f�r m�glich hielt, mit der Verbringung seiner Kinder nach Nigeria deren Interessen sowie Wohl massiv zu verletzen und er dies auch billigend in Kauf nahm, ist der vorinstanzliche Schluss, er habe hinsichtlich der Entf�hrung eventualvors�tzlich gehandelt, bundesrechtskonform.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung und beantragt, er sei mit einer Freiheitsstrafe von maximal dreieinhalb Jahren zu bestrafen. Er macht geltend, die Vorinstanz habe die nachteiligen Folgen der Entwicklung der Kinder, den Einfluss des neuen Umfelds sowie den Umfang der Einschr�nkung in ihrer Bewegungsfreiheit unzutreffend gew�rdigt und deshalb die objektive Tatschwere zu hoch eingestuft. In subjektiver Hinsicht werfe sie ihm willk�rlich ein egoistisches Verhalten vor und ber�cksichtige ungen�gend bzw. gar nicht, dass er nicht direktvors�tzlich gehandelt sowie sich gem�ss seinen heimatlichen Gesetzen und Traditionen im Recht gesehen habe. Schliesslich �berschreite sie ihr Ermessen, indem sie seine Vorstrafen st�rker gewichte als sein Gest�ndnis zum �usseren Sachverhalt.
3.2.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB und die an sie gestellten Begr�ndungsanforderungen wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. S. 59 ff. mit Hinweisen). Entsprechendes gilt f�r die Bildung der Einsatzstrafe und der Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB in Anwendung des Asperationsprinzips (BGE 141 IV 61 E. 6.1.2 S. 67; 138 IV 120 E. 5.2 S. 122 f.; Urteil 6B_460/2010 vom 4. Februar 2011 E. 3.3.4, nicht publ. in: BGE 137 IV 57; je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden.
Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6 S. 61 mit Hinweis).
3.3.1.�Die Vorinstanz setzt die hypothetische Einsatzstrafe f�r die mehrfache qualifizierte Entf�hrung auf f�nfeinhalb Jahre fest und erh�ht diese aufgrund des mehrfachen Entziehens von Minderj�hrigen um ein Jahr. In Ber�cksichtigung der T�terkomponenten erachtet sie insgesamt eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren als angemessen (Urteil S. 19 ff.).
3.3.2.�Hinsichtlich der objektiven Tatschwere der mehrfachen qualifizierten Entf�hrung erw�gt die Vorinstanz unter Hinweis auf ihre Ausf�hrungen im aufgehobenen Urteil, der Beschwerdef�hrer habe die Ende 2011 erst dreieinhalb- resp. f�nfj�hrigen Kinder an einem unbekannten Ort in Nigeria bei ihnen bisher nicht bekannten Personen und fernab der leiblichen Mutter belassen. Er habe keinen Kontakt zugelassen und eine Verabschiedung oder ein Lebenszeichen von der Mutter an ihre Kinder unterbunden. Die noch kleinen Kinder seien aus ihrer angestammten, vertrauten Umgebung vollkommen r�cksichtslos herausgerissen und v�llig entwurzelt worden. Erschwerend komme die auch innerhalb des qualifizierten Tatbestands als lang zu bezeichnende Deliktsdauer von eineinhalb Jahren hinzu. Zu Gunsten des Beschwerdef�hrers sei davon auszugehen, dass die Kinder nicht getrennt worden seien, sich am Ort ihres Aufenthalts grunds�tzlich frei bewegen k�nnten, sie also nicht eingeschlossen seien, bei seinen Familienangeh�rigen oder Bekannten seien und es sich bei Nigeria um das Heimatland ihrer Eltern handle. Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers seien die mit der Rechtsgutverletzung unmittelbar einhergehenden Folgen bei der objektiven Tatschwere miteinzubeziehen. Sein Verschulden sei als erheblich zu bezeichnen und die hypothetische Einsatzstrafe auf f�nfeinhalb Jahre festzusetzen (Urteil S. 20 ff.).
Nicht zu beanstanden ist, wenn die Vorinstanz beim objektiven Verschulden ber�cksichtigt, dass die Kinder die Mutter abrupt verloren sowie keinen Kontakt mehr zu ihr haben, und damit den nachteiligen Folgen f�r die Entwicklung der beiden Kinder Rechnung tr�gt. Dabei handelt es sich nicht um ein sachfremdes Kriterium, sondern um eine Folge der Entf�hrung, welche bei der Strafzumessung beachtet werden darf (vgl. Urteil 6B_694/2012 vom 27. Juni 2013 E. 2.3.2). Inwiefern der vorinstanzliche Schluss, aufgrund der eigenen �usserungen des Beschwerdef�hrers m�sse davon ausgegangen werden, dass das neue Umfeld die Kindsmutter vor den Kindern schlecht mache (Urteil S. 21), willk�rlich sein soll, zeigt dieser nicht substanziiert auf. Darauf ist nicht einzutreten. Keinen Bedenken begegnet auch, dass die Vorinstanz den Einwand der Verteidigung verwirft, es sei von einem geringen Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Kinder auszugehen. Zwar trifft zu, dass die Fortbewegungsfreiheit der Kinder in Nigeria selbst nur minim eingeschr�nkt ist, da sie sich am Ort ihres Aufenthalts frei bewegen k�nnen. Jedoch f�llt wie dargelegt wesentlich ins Gewicht, dass ihnen die Mutter genommen wurde und sie unabh�ngig vom Willen des Beschwerdef�hrers nicht zu dieser bzw. an ihren gewohnten Aufenthaltsort zur�ckzukehren k�nnen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers liegt kein "ann�hernd unbeachtlicher Eingriff in die Fortbewegungsfreiheit der Kinder" vor. Die von der Vorinstanz f�r das objektive Verschulden festgesetzte hypothetische Einsatzstrafe von f�nfeinhalb Jahren erscheint zwar hoch, liegt jedoch angesichts der langen Deliktsdauer und des Umstands, dass es sich um zwei Kinder handelt, noch innerhalb ihres Ermessens.
3.3.3.�Bez�glich der subjektiven Tatschwere wendet der Beschwerdef�hrer mit Hinweis auf seine Ausf�hrungen zur Sachverhaltsfeststellung ein, die vorinstanzliche Annahme, er habe bloss aus Rache und Egoismus zum Nachteil seiner Kinder gehandelt, sei willk�rlich. Da er sich damit vom verbindlich festgestellten Sachverhalt abwendet, ist darauf nicht einzutreten (vgl. E. 2; Art. 105 Abs. 1 BGG). Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz das eventualvors�tzliche Handeln des Beschwerdef�hrers bloss in geringem Umfang verschuldensmindernd ber�cksichtigt. Wie sie zutreffend erw�gt, hat er die Kinder direktvors�tzlich nach Nigeria verbracht, was unweigerlich mit einer massiven Beeintr�chtigung ihres Wohls einherging (vgl. Urteil S. 24). Sein Einwand, es sei zu seinen Gunsten zu ber�cksichtigen, dass er die Kinder nicht zu fremden Personen, sondern zu ihren Grosseltern gebracht habe, geht an der Sache vorbei, da die Vorinstanz diesen Umstand bei der objektiven Tatschwere einbezieht (vgl. Urteil S. 21). Keinen Bedenken begegnet schliesslich, wenn die Vorinstanz das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, er habe sich gem�ss seinen heimatlichen Gesetzen und Traditionen im Recht gesehen, als unerheblich bezeichnet. Sie weist zu Recht darauf hin, dass der Beschwerdef�hrer seit 20 Jahren in der Schweiz lebt und mit der schweizerischen Rechtsordnung vertraut ist. Zudem hat er mehrfach die schweizerischen Beh�rden und schweizerisches Recht angerufen, womit er die schweizerische Zust�ndigkeit erkannte sowie anerkannte (Urteil S. 13, 24; aufgehobenes Urteil S. 12 zum Tatbestand des Entziehens von Minderj�hrigen). Insgesamt ist die Beurteilung der subjektiven Tatschwere als neutral nicht zu beanstanden.
3.3.4.�Bei den T�terkomponenten wertet die Vorinstanz das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers neutral. Eine erh�hte Strafempfindlichkeit verneint sie. Das Gest�ndnis zum �usseren Sachverhalt wirke sich lediglich unwesentlich strafmindernd aus, da das Verfahren dadurch nicht wesentlich vereinfacht worden sei. Einsicht oder Reue in das Unrecht seiner Taten k�nne er keinesfalls strafmindernd f�r sich reklamieren. Das Beschleunigungsgebot sei nicht verletzt. Ferner weise der Beschwerdef�hrer eine nicht einschl�gige Vorstrafe aus dem Jahr 2005 auf und habe w�hrend laufendem Strafverfahren sowie w�hrend der Probezeit delinquiert. Insgesamt w�rden die straferh�henden die strafmindernden Umst�nde �berwiegen, weshalb die Gesamtfreiheitsstrafe auf sieben Jahre festzusetzen sei (Urteil S. 24 f. mit Hinweis auf das aufgehobene Urteil S. 24 f. und das erstinstanzliche Urteil S. 52 f., 54).
Der Einwand des Beschwerdef�hrers, sein Gest�ndnis zum �usseren Sachverhalt wirke sich wesentlich strafmindernd und die Vorstrafen unwesentlich straferh�hend aus, ist im Ergebnis verfehlt. Zutreffend ist sein Vorbringen, das mehrere Jahre zur�ck liegende SVG-Delikt wirke sich neutral oder kaum straferh�hend aus. Davon geht indessen auch die Vorinstanz aus (Urteil S. 24; aufgehobenes Urteil S. 25;erstinstanzliches Urteil S. 53). Der Beschwerdef�hrer wurde mit Urteil der Vorinstanz vom 8. Juni 2012 wegen N�tigung und mehrfacher T�tlichkeiten zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagess�tzen zu Fr. 10.-- und einer Busse verurteilt (vgl. E. 2.4.2 hiervor). Er wendet zu Recht ein, dass diese Vorstrafe nicht einschl�gig ist und Bagatellcharakter hat, womit sie eher zu einer unwesentlichen Straferh�hung f�hren kann. Jedoch f�llt diesbez�glich nicht unerheblich ins Gewicht, dass der Beschwerdef�hrer die vorliegend zu beurteilenden Taten w�hrend des h�ngigen Strafverfahrens wegen N�tigung und nach dessen Abschluss in der laufenden Probezeit beging. Fraglich erscheint jedoch, ob die eher geringen Vorstrafen zu einer Straferh�hung von mehr als sechs Monate f�hren d�rfen. Die Frage kann jedoch offenbleiben. Jedenfalls w�rde eine bundesrechtswidrige Gewichtung der Vorstrafe nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids f�hren. Entgegen der Vorinstanz wirkt sich der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer zugab, seine Kinder nach Nigeria verbracht zu haben, vorliegend nicht strafmindernd aus. Wie sie zutreffend erw�gt, hat dies das Verfahren nicht entscheidend vereinfacht, da er nichts eingestand, was ihm nicht ohnehin h�tte nachgewiesen werden k�nnen. Inwiefern sein Teilgest�ndnis das Verfahren vereinfacht haben soll, begr�ndet auch der Beschwerdef�hrer nicht. Ferner h�tte die Vorinstanz ber�cksichtigen d�rfen, dass der Beschwerdef�hrer weder den konkreten Aufenthaltsort seiner Kinder bekannt gab noch die R�ckf�hrungsbem�hungen unterst�tzte. Insgesamt h�lt sich der vorinstanzliche Schluss, die straferh�henden Komponenten �berwiegten die strafmindernden Umst�nde, innerhalb des sachrichterlichen Ermessens.
3.3.5.�Die Freiheitsstrafe von sieben Jahren liegt auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens und ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.
Seinen Antrag auf Genugtuung und Entsch�digung begr�ndet der Beschwerdef�hrer lediglich mit der Reduktion der Strafe bzw. gar nicht. Darauf ist nicht einzutreten, zumal es bei der Freiheitsstrafe von sieben Jahren bleibt.
Der Beschwerdef�hrer kritisiert die H�he der Genugtuung. Da ihm nur eventualvors�tzliches Handeln vorgeworfen werden k�nne, sei der Kindsmutter eine Genugtuung von Fr. 10'000.-- zuzusprechen.
Im aufgehobenen Urteil begr�ndet die Vorinstanz schl�ssig und nachvollziehbar, weshalb sie eine Genugtuungssumme von Fr. 30'000.-- als angemessen erachtet. So sei die Kindsmutter durch den abrupten sowie lange andauernden Entzug ihrer beiden Kinder und die damit verbundene Ungewissheit um deren Befinden in ihrer Psyche massiv tangiert, wobei das Verschulden des Beschwerdef�hrers als Verursacher dieses Zustands strafrechtlich erheblich wiege. Angesichts der v�llig offenen Zukunft und des Umstands, dass die Kindsmutter keinerlei Kontakte zu ihren Kindern habe, erscheine der Betrag von Fr. 30'000.-- als angemessen (aufgehobenes Urteil S. 26 f.). Im angefochtenen Urteil erw�gt die Vorinstanz zutreffend, dass die andere rechtliche W�rdigung des Verhaltens des Beschwerdef�hrers die H�he der Genugtuung nicht zu beeinflussen vermag (Urteil S. 26). Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit den vorinstanzlichen Ausf�hrungen nicht auseinander. Mit dem blossen Hinweis, er habe eventualvors�tzlich gehandelt, vermag er nicht aufzuzeigen, weshalb die Vorinstanz ihr Ermessen �berschritten haben sollte. Unter Ber�cksichtigung der konkreten Verh�ltnisse verletzt die Vorinstanz dieses nicht, wenn sie (je Kind) eine Genugtuung von Fr. 15'000.-- als angemessen erachtet (vgl. hierzu Urteil 6B_694/2012 vom 27. Juni 2013 E. 3.3). Die Kritik an der Bemessung der Genugtuungssumme erweist sich damit als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG gen�gt.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz h�tte die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Kindsmutter definitiv auf die Gerichtskasse nehmen m�ssen. Er argumentiert, anders als Art. 426 Abs. 1 StPO enthalte Art. 426 Abs. 4 StPO keinen Verweis auf die R�ckzahlungspflicht gem�ss Art. 135 Abs. 4 StPO.
Die R�ge ist unbegr�ndet. Das Bundesgericht hat bereits im R�ckweisungsentscheid darauf hingewiesen, dass der Staat nach der Rechtsprechung die Kosten f�r die unentgeltliche Verbeist�ndung der Privatkl�gerschaft von der beschuldigten Person unter den gleichen Voraussetzungen zur�ckfordern kann, wie jene f�r die amtliche Verteidigung (vgl. Art. 426 Abs. 1 und 4, Art. 138 Abs. 1 und Art. 135 Abs. 4 StPO). Demnach wird die bed�rftige beschuldigte Person grunds�tzlich zur Kostentragung verurteilt, gleichzeitig wird jedoch im Urteil festgehalten, dass die Kosten f�r die amtliche Verteidigung und die unentgeltliche Verbeist�ndung der Privatkl�gerschaft unter Vorbehalt der R�ckzahlungspflicht gem�ss Art. 135 Abs. 4 StPO einstweilen auf die Gerichtskasse genommen werden (Urteil 6B_123/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 6.3, nicht publ. in: BGE 141 IV 10 mit Hinweis auf: Urteile 6B_150/2012 vom 14. Mai 2012 E. 2.1; 6B_112/2012 vom 5. Juli 2012 E. 1.2 f.; je mit Hinweisen).
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Seiner finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdegegnerin 2 ist keine Entsch�digung zuzusprechen, da ihr im bundesgerichtlichen Verfahren keine Umtriebe entstanden.