Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201985,%203070
Timestamp: 2020-04-08 14:09:50
Document Index: 209365928

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 79', 'BGH', '§ 79', '§ 79', '§ 15', '§ 15', 'BGH', '§ 15', '§ 15', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 15', '§ 15', '§ 15']

BGH, 24.01.1985 - V ZB 5/84 - dejure.org
BGH, 24.01.1985 - V ZB 5/84
https://dejure.org/1985,747
BGH, 24.01.1985 - V ZB 5/84 (https://dejure.org/1985,747)
BGH, Entscheidung vom 24.01.1985 - V ZB 5/84 (https://dejure.org/1985,747)
BGH, Entscheidung vom 24. Januar 1985 - V ZB 5/84 (https://dejure.org/1985,747)
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Grundbuch - Amtswiderspruch ohne Berechtigtennennung - Inhaltliche Unzulässigkeit - Löschung von Amts wegen
NJW 1985, 3070
DNotZ 1986, 145
Rpfleger 1985, 189
Aufgrund der zulässigen Vorlage darf der nunmehr als Rechtsbeschwerdegericht entscheidende Senat über den gesamten zur Vorlage führenden Verfahrensgegenstand befinden und muß sich nicht darauf beschränken, lediglich die zur Vorlage führende Rechtsfrage zu klären (vgl. Senat, BGHZ 47, 41, 46; 64, 194, 200; Beschl. v. 24. Januar 1985, V ZB 5/84, NJW 1985, 3070, 3071).
Zwar hat der Bundesgerichtshof unter den Voraussetzungen des § 79 Abs. 2 GBO nicht nur über die zur Vorlage führende Rechtsfrage, sondern über die weiteren Beschwerden im Ganzen zu entscheiden (Senat, BGHZ 47, 41, 46; 64, 194, 200; Beschl. v. 24. Januar 1985, V ZB 5/84, NJW 1985, 3070, 3071).
Dies bedeutet aber nur, daß der Bundesgerichtshof den zur Vorlage führenden Verfahrensgegenstand vollständig erledigen muß; seine Entscheidungszuständigkeit erstreckt sich nicht auf einen selbständigen Verfahrensgegenstand, der nur infolge einer Verfahrensverbindung von den vorgelegten weiteren Beschwerden erfaßt wird (Senat, Beschl. v. 26. Januar 1985, V ZB 5/84 aaO;… Meikel/Streck, aaO, § 79 Rdn. 38;… Demharter, aaO, § 79 Rdn. 22).
OLG Celle, 06.11.2017 - 18 W 57/17
§ 15 Abs. 3 S. 1 GBO erfordert in Fällen der "Unterschriftsbeglaubigung ohne …
Wenn ein Notar im Rahmen der vermuteten Vollmacht nach § 15 GBO Beschwerde einlegt, ohne ausdrücklich Angaben zur Person des Beschwerdeführers zu machen, sind grundsätzlich alle Antragsberechtigten als Beschwerdeführer anzusehen, falls sich nicht aus einer ausdrücklichen Angabe oder den Umständen etwas anderes ergibt (BGH, Beschluss vom 24. Januar 1985 - V ZB 5/84 -, in juris, Rn. 17;… Demharter, GBO, 30. Aufl., § 15 Rn. 20 m.w.N.).
Nichtigkeit eines Eigentümerbeschlusses; GbR als Verwalter; Berücksichtigung der …
Da der für den Vollzug der Auflassung bevollmächtigte Urkundsnotar die weitere Beschwerde eingelegt hat, ohne ausdrücklich anzugeben, in wessen Namen er handelt, ist das Rechtsmittel im Namen aller Antragsberechtigten im Sinne des § 15 GBO , also hier der beiden Beteiligten, eingelegt (Senatsbeschl. v. 24. Januar 1985, V ZB 5/84, NJW 1985, 3070, 3071).
Die Verfahrenslage ist damit vergleichbar mit der bei Verbindung mehrerer selbständiger Verfahrensgegenstände, bei der vom Bundesgerichtshof ebenfalls nur der zur Vorlage führende Verfahrensgegenstand vollständig zu erledigen ist (vgl. Senat, Beschl. v. 24. Januar 1985, V ZB 5/84, NJW 1985, 3070, 3071).
Ihr steht nicht entgegen, daß eine der Entscheidungen, von denen das vorlegende Gericht abweichen will, nicht in einer Beschwerdesache der freiwilligen Gerichtsbarkeit, sondern in einem streitigen Prozeßverfahren ergangen ist (vgl. Senat, Beschl. v. 24. Januar 1985, V ZB 5/84, NJW 1985, 3070; Beschl. v. 1. Dezember 1988, V ZB 10/88, NJW 1989, 1093; BGH, Beschl. v. 4. Juli 1953, II ZB 9/53, NJW 1953, 1708).
Der Vorlage steht auch nicht entgegen, daß die Senatsentscheidung, von der das vorlegende Oberlandesgericht abweichen will, nicht in einer Grundbuchsache, sondern in einem streitigen Verfahren ergangen ist (BGH Beschl. v. 4. Juli 1953, II ZB 9/53, MDR 1953, 612, 613 [BGH 04.07.1953 - II ZB 9/53] und Senatsbeschl. v. 24. Januar 1985, V ZB 5/84, NJW 1985, 3070).
Legt der Notar das Rechtsmittel nicht explizit für einen einzelnen Antragsberechtigten ein, so gilt es als im Namen aller Antragsberechtigten erhoben (BGH NJW 1985, 3070/3071;… Demharter GBO 31. Aufl. § 15 Rn. 11;… Hügel/Kramer GBO 3. Aufl. § 15 Rn. 40).
Auslegung eines Antrags eines Notars auf Eintragung einer Vormerkung hinsichtlich …
OLG Hamm, 10.05.2011 - 15 Wx 536/10
Amtswiderspruch bei fehlender Zustimmung
OLG Hamm, 08.03.2001 - 15 W 55/01
Wohnungseigentum - Grundbuchberichtigungsanspruch - Eigentumswechsel trotz …
OLG Naumburg, 12.11.2013 - 12 Wx 43/13
Grundbuchverfahren: Verfügungsbefugnis des Grundstückseigentümers nach Löschung …
OLG Frankfurt, 15.11.2018 - 20 W 213/17
Grundbuch: Ermittlung ausländischen Rechts
OLG Naumburg, 01.11.2013 - 12 Wx 43/13
Folgen der Löschung des Insolvenzvermerks im Grundbuch
OLG Hamm, 19.05.2011 - 15 Wx 536/10
OLG Naumburg, 03.07.2018 - 12 Wx 57/17
Grundbuchsache. Folge der Löschung des Insolvenzvermerks im Grundbuch
OLG Düsseldorf, 11.03.2015 - 3 Wx 28/14
Rechtsfolgen des Wechsels von Gesellschaftern einer BGB -Gesellschaft …
OLG Hamm, 27.10.2015 - 15 W 369/15
Anforderungen an die Darlegung einer Beschränkung der Vollmachtsausübung durch …
OLG Düsseldorf, 08.09.1998 - 10 W 82/98
Haftung der Gläubigerbank für Gebühren der Löschung einer Grundschuld
OLG Saarbrücken, 09.01.1996 - 5 W 273/95
Auslegung einer Löschungszustimmung
BayObLG, 22.10.1992 - 3Z BR 86/92
Antrag eines Notars "gemäß § 15 GBO"
BayObLG, 18.09.1986 - BReg. 3 Z 120/86
Kostenhaftung bei Vollzugsantrag des Notars
BayObLG, 18.11.1985 - BReg. 3 Z 54/85
Miteintragung in Gütergemeinschaft
LG Erfurt, 06.04.2001 - 7 T 123/00
Voraussetzungen der Löschung einer Auflassungsvormerkung; Nachweis der …