Source: https://hannovers-steuerberater.de/Steuerlexikon/wachstumsbeschleunigungsgesetz/
Timestamp: 2019-06-27 01:45:52
Document Index: 137404073

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 8', '§ 34', '§ 34', '§ 27', '§ 12', '§ 6', '§ 19', '§ 23', '§ 66', '§ 4', '§ 4', '§ 52', '§ 52', '§ 8', '§ 34', '§ 34', '§ 27', '§ 12', '§ 10', '§ 6', '§ 19', '§ 23', '§ 66']

Wachstumsbeschleunigungsgesetz | Steuerberater Hannover
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§ 52 Absatz 12d Satz 4 und 5 – neu – EStG
§ 8c Absatz 1 Satz 5, 6 und 7 – neu – KStG
§ 34 Absatz 6a Satz 5 – neu – KStG
§ 34 Absatz 7b Satz 2 – neu – KStG
§ 27 Absatz 10 – neu – UmwStG
§ 12 Absatz 2 Nummer 11 – neu – UStG
§ 6a GrEStG – neu
§ 19 Absatz 2 Nummer 4a – neu – GrEStG
§ 23 Absatz 8 – neu – GrEStG
§ 66 Absatz 1a – neu – EEG
Die Zinsschranke soll sicherstellen, dass inländische Betriebe nicht zu Lasten des deutschen Steuersubstrats übermäßig durch Fremdkapital finanziert werden. § 4h Absatz 2 Satz 1 Buchstabe c EStG sieht deshalb einen Vergleich der Eigenkapitalquote eines konzernzugehörigen Betriebs mit derjenigen des Konzerns vor. Um Härten zu vermeiden, durfte die Eigenkapitalquote des Betriebs die Eigenkapitalquote des Konzerns bisher um bis zu einem Prozentpunkt unterschreiten. Dadurch sollen unvorhergesehene Schwankungen der Eigenkapitalquote aufgefangen werden. Durch die zum 01.01.2010 erfolgte Erhöhung dieses Toleranzrahmens auf zwei Prozentpunkte soll es den betroffenen Betrieben – insbesondere in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld – erleichtert werden, die sog. Escape-Regelung des § 4h Absatz 2 Satz 1 Buchstabe c EStG in Anspruch nehmen zu können.
Um kleine und mittlere Unternehmen auch in Zukunft zu entlasten und zu stärken, wird die Freigrenze nunmehr dauerhaft auf 3 Mio. EUR angehoben. Erreicht wird dies durch die Änderung der Anwendungsregelung der Zinsschranke. Der letzte Halbsatz des § 52 Absatz 12d Satz 3 EStG mit dem Wortlaut „und letztmals für Wirtschaftsjahre, die vor dem 01.01.2010 enden“ wird gestrichen. Damit entfällt die Befristung der Freigrenze.
2.9 § 52 Absatz 12d Satz 4 und 5 – neu – EStG
3.1 § 8c Absatz 1 Satz 5, 6 und 7 – neu – KStG
Der durch die Unternehmensteuerreform 2008 eingeführte „Verlustabzug bei Körperschaften“ sieht bei einem Anteilserwerb über 25 Prozent bis zu 50 Prozent einen anteiligen Wegfall der nicht genutzten Verluste einer Körperschaft vor. Bei einem Anteilserwerb von über 50 Prozent entfallen die Verluste vollständig.
3.3 § 34 Absatz 6a Satz 5 – neu – KStG
3.4 § 34 Absatz 7b Satz 2 – neu – KStG
5.2 § 27 Absatz 10 – neu – UmwStG
6.1 § 12 Absatz 2 Nummer 11 – neu – UStG
Um schnell und effektiv Hemmnisse für die Unternehmensnachfolge zu beseitigen, sollen die Bedingungen krisenfest und mittelstandsfreundlicher ausgestaltet werden. Zum Zeitpunkt des Gesetzesbeschlusses zum Erbschaftsteuerreformgesetz waren die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise auf die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt noch nicht absehbar. Um das Gesetzesziel – Erhaltung der betrieblichen Arbeitsplätze beim Übergang von Unternehmen – überhaupt noch erreichen zu können, sollen die Betriebe situationsgerecht auf die jeweiligen Marktlagen reagieren können. Vorrangiges Ziel muss es nach der Begründung des Gesetzes sein, den Unternehmen mehr Flexibilität in Krisenzeiten zu ermöglichen und eine dauerhafte Positionierung am Markt zu fördern, denn nur erfolgreiche Unternehmen können sichere Arbeitsplätze anbieten. Angesichts aktueller Probleme auch großer deutscher Traditionsfirmen und vieler mittelständischer Familienunternehmen ist nach der Begründung des Gesetzes eine Neuausrichtung der zur Erreichung des Gesetzeszwecks notwendigen Maßnahmen dringend erforderlich. Nachdem die unternehmerischen Entscheidungszeiträume in der Krise deutlich kürzer geworden sind, ist dem nun auch durch Verkürzung der Lohnsummefrist und der zu erbringenden Lohnsumme Rechnung zu tragen. Die erforderliche Mindestlohnsumme, die ein Betrieb einhalten muss, um die Verschonung ungekürzt erhalten zu können, wurde deshalb auf 400 Prozent herabgesetzt. Der Zeitraum, für den die Lohnsumme zu überwachen ist, wurde auf fünf Jahre verringert.
Die steuerliche Belastung zwischen den Erwerbern der Steuerklassen II und III soll mittels eines unterschiedlichen Steuertarifs differenzieren. Für Angehörige der Steuerklasse II (insbesondere Geschwister und Neffen) sollen niedrigere Steuersätze als für die Personen in Steuerklasse III gelten, s. auch Überblick Erbschaftsteuer – Schenkungsteuer.
Wert des steuerpflichtigen Erwerbs (§ 10 ErbStG) bis einschließlich … EUR
8.1 § 6a GrEStG – neu
8.2 § 19 Absatz 2 Nummer 4a – neu – GrEStG
8.3 § 23 Absatz 8 – neu – GrEStG
10.1 § 66 Absatz 1a – neu – EEG
Diese Regelung gilt – mit Ausnahme der Anlagen zur Erzeugung für Strom aus solarer Strahlungsenergie – auch für Anlagen, die vor Inkrafttreten der Neufassung am 01.01.2009 in Betrieb genommen wurden.
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