Source: https://www.bocciaclub-offenburg.de/satzung
Timestamp: 2020-08-07 09:05:05
Document Index: 359745563

Matched Legal Cases: ['§3', '§4', '§5', '§6', '§26', '§7', '§8', '§9', '§9']

Satzung I 1. Boccia-Club e.V. Offenburg
Der Verein führt den Namen: 1. Boccia-Club e.V. Offenburg und hat seinen Sitz in Offenburg. Der Verein wurde im Jahre 1929 (11. Juli) gegründet und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Offenburg eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Zweck des Vereins ist das Boccia-Spiel im Rahmen geselliger Kameradschaft und aller damit verbundenen Freizeitaktivitäten. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Bereitstellung der Spielanlage samt Vereinsheim, die sportliche Nutzung der Anlage bis hin zum Turnierbetrieb und die Planung von Festen und Ausfahrten verwirklicht, wo sich die Mitglieder zu Geselligkeit und Spiel und nicht zuletzt zur gegenseitigen sozialen, beruflichen und familiären Unterstützung treffen können. Kernzweck ist das friedliche und faire Boccia-Spiel im Amateurbereich. Es darf nicht zum Eigennutzen und vornehmlich zum eigenen Gewinn gespielt werden.
§3 – Organe des Vereins
1.) Der Gesamtvorstand
3.) Die Generalversammlung
§4 – Gesamtvorstand
1.) Vorstand (1. und 2. Vorsitzender)
2.) Geschäftsführende Vorstandschaft:
3) Erweiterte Vorstandschaft:
a) bis zu 4 Beisitzer
2. Der Gesamtvorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen werden. Eine Tagesordnung ist nicht erforderlich. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf seiner Mitglieder, die geschäftsführende Vorstandschaft, wenn mindestens drei ihrer Mitglieder anwesend sind. Entscheidungen fallen mit einfacher Stimmenmehrheit. Im Zweifel entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Beim Ausscheiden von einzelnen Vorstandsmitgliedern kann sich der Gesamtvorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder ersatzweise ergänzen.
§5 – Generalversammlung und Mitgliederversammlungen
Der Gesamtvorstand, die Kassenprüfer und der Spielleiter werden alle drei Jahre in der Generalversammlung gewählt. Die Generalversammlung soll in der ersten Jahreshälfte stattfinden. Zur Generalversammlung wird jedes Mitglied schriftlich eingeladen. Die Einladung muss 21 Tage vor der Generalversammlung zugesandt werden, damit Wünsche und Anträge von Mitgliedern rechtzeitig schriftlich eingereicht werden können.
Protokoll des Schriftführers über die letzte Jahreshauptversammlung
Wahl eines Mitgliedes in den Spielausschuss
Jedes Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) stattfinden. Die Termine für die Mitgliederversammlungen werden über die lokale Zeitung bekannt gegeben. Zusätzlich gibt es einen Aushang auf dem Vereinsgelände.
Jedes volljährige Mitglied hat Stimm- und Wahlrecht.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens drei Mitglieder die Einberufung unter Angabe des Grundes schriftlich verlangen.
In der Mitgliederversammlung werden die Jahresbeiträge und deren Fälligkeit festgelegt. Ehrenmitglieder zahlen dabei keinen Beitrag, Jugendliche, Ehepartner oder Lebensgefährten von Mitgliedern und Frauen von verstorbenen Mitgliedern zahlen die Hälfte.
Ein einmal festgesetzter Beitrag behält bis zum Neubeschluss seine Gültigkeit.
§6 – Aufgabenverteilung
Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der 1. Vorsitzende und sein Stellvertreter. Diese werden beim Registergericht eingetragen und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich, wobei jeder von ihnen alleine Vertretungsberechtigt ist.
Der 1. Vorsitzende – bei Verhinderung sein Stellvertreter – führt den Vorsitz im Gesamtvorstand und allen Mitgliederversammlungen. Er überwacht die Handhabungen der Satzung, vollzieht die Beschlüsse der Vorstandssitzungen und der Versammlungen. Er hat das Recht zu jeder Zeit die Kasse zu prüfen.
Der Schriftführer erledigt den Schriftwechsel und hat die Pflicht, bei jeder Versammlung und Vorstandssitzung die gefassten Beschlüsse zu protokollieren. Bei jeder Mitgliederversammlung muss er den letzten Jahresbericht vorlesen. Wichtige Beschlüsse - insbesondere mit Wirkung nach außen (für Behörden etc.) – müssen vom 1. Vorsitzenden unterzeichnet sein.
Dem Schatzmeister obliegt die Erledigung aller Kassengeschäfte, die Abrechnung der Mitgliedsbeiträge und die Zahlung sämtlicher Rechnungen. Ausgaben die 300 Euro übersteigen, muss der Gesamtvorstand zuvor genehmigen. Laufende Kosten sind hiervon ausgenommen.
Alle Ausgaben, die von Mitgliedern oder Vorstandsmitgliedern für den Verein getätigt werden, müssen vom 1. oder 2. Vorsitzenden genehmigt sein.
Der Spielleiter überwacht das Spielgeschehen während Turnieren oder anderen offiziellen Spielveranstaltungen und ist für deren Koordination verantwortlich.
Der Platzwart wird vom Vorstand bestimmt und übernimmt die Verantwortung und die Pflicht, den Boccia-Platz an allen spielmöglichen Tagen spielbereit zu halten. Er wird durch Beschluss des Gesamtvorstandes für die Arbeit zeitgerecht entlohnt. Für das benötigte Material muss er sich eine Rechnung ausstellen und vom Vorstand unterzeichnen lassen.
Alle wichtigen Mitteilungen werden auf dem Vereinsgelände ausgehängt.
§7 – Mitgliederaufnahme
Mitglied des 1. Boccia-Clubs Offenburg kann jeder werden. Jugendliche benötigen bis zum 18. Lebensjahr die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten. Die Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden. Über die Aufnahme bestimmt die geschäftsführende Vorstandschaft.
Jedes neue Mitglied hat eine Aufnahmegebühr von EUR 30,00 und den zur Zeit der Aufnahme gültigen Mitgliedsbeitrag sofort zu zahlen. Jugendliche unter 15 Jahren zahlen keine Aufnahmegebühr. Ehepartner sowie Lebensgefährten im gemeinsamen Haushalt von Mitgliedern zahlen die halbe Aufnahmegebühr.
§8 – Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt per Austrittsantrag oder durch Ausschluss aus dem Verein. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen. Bereits bezahlte Beiträge werden nicht erstattet.
Ein Mitglied kann auf Antrag eines Mitgliedes aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss beschließt die Geschäftsführende Vorstandschaft mit einfacher Stimmenmehrheit. Im Zweifel entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu mündlich vor der Geschäftsführenden Vorstandschaft oder schriftlich zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen.
Wichtige Ausschlussgründe sind insbesondere:
Unfaires und unsportliches Verhalten gegenüber anderen
Vereinsmitgliedern oder schwerwiegendes Fehlverhalten innerhalb der Vereinskameradschaft auch außerhalb des Vereinsgeländes.
Schädigung oder Gefährdung der Interessen oder des Ansehens des Vereins, oder Störung der Ausübung des Vereinszwecks, sowie Verletzung sonstiger, dem Verein gegenüber eingegangener Verpflichtungen.
Körperlicher Angriff gegenüber Vereinsmitgliedern wird mit sofortigem Ausschluss aus dem Verein geahndet.
schuldhafter Verzug in der Leistung der Clubbeiträge.
Es genügt jeweils einer der Ausschlussgründe. Im Übrigen obliegt es dem Vorstand, diese und weitere wichtige Ausschlussgründe näher zu bestimmen. Anhaltspunkte hierfür sollen auch Vorkommnisse in der Vereinsvergangenheit sein.
Ein ausgeschlossenes Mitglied darf nicht wieder in den Verein aufgenommen werden.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein enden auch alle Ämter in Vorstand und Verein. Gegenstände aus dem Eigentum des Vereins, und ggfs. die Kassenbücher, sind aus dem Besitz des ausgeschiedenen Mitgliedes sofort an den Vorstand herauszugeben.
§9 – Haftung und Vereinsstrafen
Der Verein übernimmt keine Haftung für Nichtmitglieder. Wer Personen- und Sachschäden fahrlässig verursacht ist dafür selbst haftbar. Der Aufenthalt von Kindern unter 8 Jahren ist nur unter Aufsicht von Erwachsenen gestattet. Der Verein haftet auch hier nicht bei Unfällen oder sonstigen Schäden.
Hat ein Mitglied bei Würdigung aller ggfs. erhobenen Beweise nach Ansicht des Vorstandes schuldhaft gegen die Vereinsinteressen verstoßen, so kann vom 1 . und 2. Vorstand nach billigem Ermessen unter Beachtung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit folgende Ordnungsmaßnahmen verhängt werden:
Geldbuße bis 100 Euro
befristeter Verlust von Mitgliedschaftsrechten (ins. Hausverbot)
Vor der Entscheidung ist dem betroffenen Mitglied in jedem Fall Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Äußerung zu geben. Die Entscheidung über die Ordnungsmaßnahme ist zu begründen und dem Mitglied schriftlich bekannt zu geben.
Für das Verfahren gilt im Übrigen §9 Absatz 2 entsprechend. Die Beschwerde hat auch hier keine aufschiebende Wirkung.
Ist die Mitgliederzahl auf „7“ gesunken, so ist die Auflösung des Vereins geboten. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen ausschließlich karitativen Zwecken zu.
Hinweis: Diese Satzung – in der Neufassung vom 20. August 2005 – tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Die aktuelle Vereinssatzung des 1. Boccia-Club e.V. Offenburg finden Sie nachstehend zum Nachlesen als ➠ PDF-Datei zum Download.