Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=10.07.2018&Aktenzeichen=VI%20ZR%20259/15
Timestamp: 2019-10-22 12:44:41
Document Index: 86650140

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 249', '§ 823', '§ 249', '§ 253', '§ 249', '§ 253', '§ 823', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.07.2018 - VI ZR 259/15 - dejure.org
https://dejure.org/2018,34551
BGH, 10.07.2018 - VI ZR 259/15 (https://dejure.org/2018,34551)
BGH, Entscheidung vom 10.07.2018 - VI ZR 259/15 (https://dejure.org/2018,34551)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 2018 - VI ZR 259/15 (https://dejure.org/2018,34551)
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§ 823 Abs. 1, §§ 249, 253 BGB
Vom Klageantrag auf Schmerzensgeld erfasste Schadensfolgen
Erfassen von allen Schadensfolgen durch den Klageantrag nach dem Grundsatz der Einheitlichkeit des Schmerzensgeldes i.R.e. uneingeschränkten Schmerzensgeldanspruchs eines Geschädigten für erlittene Körperverletzungen
BGB § 823 Abs. 1 Aa, F; BGB § 249 Ha; BGB § 253
BGB § 249 ; BGB § 253 ; BGB § 823 Abs. 1
Grundsatz der Einheitlichkeit des Schmerzensgeldes bei uneingeschränktem Verlangen
LG Karlsruhe, 29.08.2014 - 3 O 524/12
OLG Karlsruhe, 08.04.2015 - 7 U 188/14
NJW-RR 2018, 1426
NJ 2018, 507
VersR 2018, 1462
a) Nach dem Grundsatz der Einheitlichkeit des Schmerzensgeldes werden mit dem Schmerzensgeld alle diejenigen Schadensfolgen erfasst, die entweder bereits eingetreten und objektiv erkennbar waren oder deren Eintritt jedenfalls vorhergesehen und bei der Entscheidung berücksichtigt werden konnte (st. Rspr.: vgl. zuletzt BGH, Urt. v. 10.07.2018 - VI ZR 259/15, ZfS 2019, 20).
Verlangt die Klägerin für erlittene Körperverletzungen - wie im Streitfall - uneingeschränkt ein Schmerzensgeld, so werden auch alle diejenigen Schadensfolgen erfasst, die entweder bereits eingetreten und objektiv erkennbar waren oder deren Eintritt jedenfalls vorhergesehen und bei der Entscheidung berücksichtigt werden konnte (BGH, Urteil vom 10. Juli 2018 - VI ZR 259/15 -, Rn. 6, juris).
BGH, 23.04.2019 - 2 StR 79/19
Verpflichtung des Angeklagten zur Zahlung von Schadenersatz für alle materiellen …
Verlangt der Geschädigte für erlittene Verletzungen ein Schmerzensgeld, so werden nach dem Grundsatz der Einheitlichkeit des Schmerzensgeldes davon alle Schadensfolgen erfasst, die entweder bereits eingetreten und objektiv erkennbar sind oder deren Eintritt jedenfalls vorhergesehen und bei der Entscheidung berücksichtigt werden können (st. Rspr., BGH, Urteil vom 10. Juli 2018 - VI ZR 259/15, NJW-RR 2018, 1426, 1427 mwN).
OLG Brandenburg, 25.04.2019 - 12 U 39/18
Sie hat damit, unter dem Gesichtspunkt der Einheitlichkeit des Schmerzensgeldes (vgl. BGH, Urteil vom 10.07.2018 - VI ZR 259/15), für den Fall der Funktionsbeeinträchtigung auch der rechten Niere zugleich eine Mitursache für eine denkbare Dialyse gesetzt.