Source: http://www.treffpunkteltern.de/familienrecht/BGB_Familienrecht/viertes-buch-familienrecht-----1570---1580-_537.php
Timestamp: 2019-03-20 08:59:18
Document Index: 238617990

Matched Legal Cases: ['§ 1570', '§ 1570', '§ 1580', '§ 1564', '§ 1569', '§ 1570', '§ 1578', '§ 1579', '§ 1570']

Viertes Buch Familienrecht (§§ 1570 - 1580)
Wann besteht eine Unterhaltsberechtigung für die geschiedenen Ehegatten / in?
§ 1570 - § 1580 BGB
Siebter Titel: Scheidung der Ehe §§ 1564 - 1587p
Zweiter Untertitel: Unterhalt des geschiedenen Ehegatten §§ 1569 - 1586b
Zweites Kapitel: Unterhaltsberechtigung §§ 1570 - 1580
§ 1578b Herabsetzung und zeitliche Begrenzung des Unterhalts wegen Unbilligkeit.
§ 1579 Beschränkung oder Wegfall der Verpflichtung
(1) Ein geschiedener Ehegatte kann von dem anderen wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes für mindestens drei Jahre nach der Geburt Unterhalt verlangen. Die Dauer des Unterhaltsanspruchs verlängert sich , solange und soweit es der Billigkeit entspricht. Dabei sind die Belange des Kindes und die bestehenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu Berücksichtigen.
(2) Die Dauer des Unterhaltsanspruches verlängert sich darüber hinaus, wenn dies unter Berücksichtigung der Gestalltung von Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit in der Ehe sowei die Dauer der Ehe der Billigkeit entspricht.
(5) -aufgehoben-
(1) Das Maß des Unterhalts bestimmt sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Der Unterhalt umfaßt den gesamten Lebensbedarf.
(1) Der Unterhaltsanspruch des geschiedenen Ehegatten ist auf den angemessenen Lebensbedarf herabzusetzen, wenn eine an den ehelichen Lebensverhältnissen orientierte Bemessung des Unterhaltsanspruchs auch unter Wahrung der Belange eines
dem Berechtigten zur Pflege oder Erziehung anvertrauten gemeinschaftlichen Kindes unbillig wäre. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, inwieweit durch die
Ehe Nachteile im Hinblick auf die Möglichkeit eingetreten sind, für den eigenen Unterhalt zu sorgen. Solche Nachteile können sich vor allem aus der Dauer der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes, aus der Gestaltung von Haushaltsführung und Erwerbstätigkeit während der Ehe sowie aus der Dauer der Ehe ergeben.
(2) Der Unterhaltsanspruch des geschiedenen Ehegatten ist zeitlich zu begrenzen, wenn ein zeitlich unbegrenzter Unterhaltsanspruch auch unter Wahrung der Belange
eines dem Berechtigten zur Pflege oder Erziehung anvertrauten gemeinschaftlichen Kindes unbillig wäre. Absatz 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
1. die Ehe von kurzer Dauer war; dabei ist die Zeit zu berücksichtigen, in welcher der Berechtigte wegen der Pflegeoder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes nach § 1570 Unterhalt verlangenkann,