Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=12%20U%20315/05
Timestamp: 2019-10-17 14:16:08
Document Index: 237813695

Matched Legal Cases: ['§ 387', '§ 611', '§ 628', '§ 675', 'BGH', 'BGH']

OLG Koblenz, 12.06.2006 - 12 U 315/05 - dejure.org
https://dejure.org/2006,3807
OLG Koblenz, 12.06.2006 - 12 U 315/05 (https://dejure.org/2006,3807)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 12.06.2006 - 12 U 315/05 (https://dejure.org/2006,3807)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 12. Juni 2006 - 12 U 315/05 (https://dejure.org/2006,3807)
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§ 387 BGB, § 611 BGB, § 628 Abs 1 BGB, § 675 BGB
Haftung des Rechtsanwalts: Umfang der Beratungspflicht über die Erfolgsaussichten der Prozessführung; Umfang des Schadensersatzanspruchs des Mandanten; Vergütungsanspruch aus dem Anwaltsdienstvertrag
Unterlassene Auflärung über mangelnde Erfolgsaussichten der Klage als Verletzung einer Pflicht aus einem anwaltlichen Beratungsvertrag; Aufzehrung des Schadensersatzanspruchs im Wege der Aufrechnung mit der entstandenen Honorarforderung; Maßgeblichkeit einer Präjudiz für ...
Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts bei schuldhafter Pflichtverletzung - Umfang der Belehrungspflichten im Rahmen einer Beratung; Prognose des Prozessrisikos; Schadenersatzanspruch des Mandanten
Belehrungspflichten bei Klageeinreichung
Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2006, Seite 272
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Koblenz vom 12.06.2006, Az.: 12 U 315/05 (Belehrungspflichten bei Klageeinreichung)" von RA Bertin Chab, original erschienen in: BRAK-Mitt 2006, 272.
LG Koblenz, 02.02.2005 - 15 O 291/04
NJW-RR 2006, 1358
MDR 2007, 495
Ist sicher oder in hohem Maße wahrscheinlich, dass der Mandant den Prozess verliert, muss der Rechtsanwalt hierauf nachdrücklich hinweisen und von einer Prozessführung abraten ( BGHZ 98, 397; OLG Koblenz NJW-RR 2006, 1358).
OLG Koblenz, 26.06.2006 - 12 U 1017/05
Anwaltshaftung: Schadensersatz wegen anwaltlicher Vertretungsmängel im …
Insbesondere über eine im Einzelfall fehlende Erfolgsaussicht des in Aussicht genommenen Rechtsbehelfs muss er den Mandanten aufklären, damit dieser eigenverantwortlich entscheiden kann, ob er das damit verbundene Prozessrisiko eingehen will oder nicht (vgl. Senat Urt. vom 12. Juni 2006 - 12 U 315/05 - m.w.N.).
Zwar muss der Rechtsanwalt von einer offensichtlich aussichtslosen Berufung abraten (vgl. Senat Urt. vom 12. Juni 2006 - 12 U 315/05); ein solcher Fall lag aber erkennbar nicht vor.
Allerdings ist es der Beklagten nicht verwehrt, aus Pflichtverletzungen der ...[A] Ansprüche auf den Ausgleich von Schäden herzuleiten, die sie jenseits der Belastung mit dem Dienstleistungsentgelt und der Aufwendungen für die Nachbesserung erlitten hat (OLG Koblenz NJW-RR 2006, 1358;… OLG München a.a.O.).
hierauf nachdrücklich hinweisen (BGHZ 97, 397; NJW 1997, 2168; OLG Koblenz, NJW-RR 2006, 1358).