Source: https://www.graumarktinfos.de/2016-11/bilanz-catus-ag-vermoegensverwaltung-227520
Timestamp: 2018-06-21 04:41:48
Document Index: 297719306

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 340', '§ 150', '§ 286', '§ 285', '§ 285']

Bilanz: CATUS AG Vermögensverwaltung - Graumarktinfos
Bilanz: CATUS AG Vermögensverwaltung
8. November 2016 Allgemein, Bilanzen 1 Kommentar
Wenn man als Vermögensverwaltung, die eigentlich dann in wirtschaftlichen Dingen ein positives Beispiel geben sollte, solch eine Bilanz abliefert, dann ist sicherlich vieles im Unternehmen zu tun, um wieder auf einen guten Weg zu kommen. Werbung in eigener Sache ist diese Bilanz sicherlich nicht.
A. Barreserve
1. Kassenbestand 0,57 203,87
1. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 4.335,70 43.211,50
C. Forderungen an Kunden
1. Forderungen an Kunden 92.118,30 82.100,40
D. Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere
1. Wertpapiere 0,01 4.152,50
E. Immaterielle Anlagenwerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.598,00 3,00
F. Sachanlagen
1. Sachanlagen 5.028,00 2.564,00
G. Sonstige Vermögensgegenstände
1. sonstige Vermögensgegenstände 7.273,16 18.465,34
H. Rechnungsabgrenzungsposten 3.612,44 1.632,67
SUMME AKTIVA 114.966,18 152.333,28
A. Sonstige Verbindlichkeiten
1. Sonstige Verbindlichkeiten 49.666,71 57.246,97
1. Andere Rückstellungen 18.500,00 29.050,00
II. Kapitalrücklage 60.000,00 0,00
1. gesetzliche Rücklage 5.000,00 5.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 83.868,75 83.868,75
IV. Bilanzverlust -152.069,28 -72.832,44
SUMME PASSIVA 114.966,18 152.333,28
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäft 0,45 1.107,25
2. Zinsaufwendungen 0,00 -384,70
3. Provisionserträge 288.606,25 450.663,32
4. Provisionsaufwendungen -47.855,85 -66.556,13
5. sonstige betriebliche Erträge 12.386,16 41.269,15
a) Personalaufwand 0,00 0,00
ab Löhne und Gehälter -143.066,28 -186.451,26
ac soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -21.817,18 -23.905,70
a) andere Verwaltungsaufwendungen -161.254,39 -309.794,78
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.272,29 -3.983,37
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.197,83 -2.172,20
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -52,40
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 561,54
11. Auflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 27.000,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -76.470,96 -72.699,28
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 77,23 0,00
14. sonstige Steuern -2.843,11 -133,16
15. Jahresfehlbetrag -79.236,84 -72.832,44
16. Vortrag aus dem Vorjahr -72.832,44 0,00
17. Bilanzverlust -152.069,28 0,00
Für das Unternehmen, das gemäß § 1 Abs. 1a KWG ein Finanzdienstleistungsinstitut ist, finden die Vorschriften der §§ 340 ff HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute vom 11. Dezember 1998 sowie der PrüfBV auf den Jahresabschluss Anwendung.
Für die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung werden die für die Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute vorgegebenen Formblätter angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet die Staffelform Anwendung.
Die Vermögens-, Rechnungsabgrenzungs- und Schuldposten werden wie folgt bewertet:
Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten aktiviert.
Forderungen an Kunden sind zum Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungsbedarf besteht nicht.
Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten vermindert um die Abschreibung auf den Kurswert zum Stichtag angesetzt.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.
Die Abschreibung im Jahr des Zugangs beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens erfolgte zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410,– wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Entwicklung ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.
Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem zum Stichtag zu aktivierenden Aufwand angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.
Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung entsprechend der voraussichtlichen Verpflichtung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert.
Betrifft den Kassenbestand zum Bilanzstichtag.
Betreffen die täglich fälligen Geschäftsguthaben.
Enthalten im Wesentlichen zum Stichtag noch nicht eingegangene Provisionsforderungen und Verwaltungsgebühren. Die Forderungen werden laut Geschäftsführung bis Ende März 2016 beglichen.
Beinhalten die Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Enthalten im Wesentlichen Steuerrückforderungen (€ 7.245,37). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Enthalten Lieferantenverbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer, Lohnsteuer und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Beitrag zur Berufsgenossenschaft und zur Künstlersozialkasse, sowie die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten.
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 50.000 und ist eingeteilt in 50.000 Stück Stammaktien im Nennbetrag von je € 1.
Im laufenden Geschäftsjahr wurde eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von € 60.000,– vorgenommen.
Die gesetzliche Rücklage wurde gem. § 150 Abs. 2 AktG in Höhe von 10 % des Grundkapitals gebildet.
Von den Erträgen in Höhe von T€ 289 wurden T€ 239 im Inland erzielt und T€ 50 in Tschechien.
Die aus Vermittlungsleistungen erzielten Provisionen betragen T€ 289 die Provisions-aufwendungen T€ 48, so dass das Provisionsergebnis T€ 241 beträgt.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten insbesondere Kfz-Kosten (T€ 24), Mieten (T€ 12), Mieten für Einrichtungen und Software (T€ 9), Kosten der Jahresabschlusserstellung (T€ 7) und -prüfung (T€ 11) sowie weitere Verwaltungsaufwendungen.
Es lagen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus dem Mietvertrag über die Büroräume, Leasingverträgen über Bürogeräte sowie aus einem Kfz-Leasingvertrag.
Zum Bilanzstichtag bestanden keine noch nicht abgewickelten Termingeschäfte.
Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen/Personen
Die CATUS AG unterhält Geschäftsbeziehungen zu dem Unternehmen Rudolf Wirtschaftsberatung. Im Jahr 2015 hat die CATUS AG € 30.000,– von Rudolf Wirtschaftsberatung für Beratungen, Analysen und Präsentationen erhalten. Die Vergütung erfolgte laut Geschäftsführung zu marktüblichen Bedingungen.
Die CATUS AG hat an Rudolf Wirtschaftsberatung € 16.293,03 an Betreuungsprovisionen gezahlt. Hierbei handelt es sich um die Weitergabe von Provisionen laut Aufstellung der externen Vertragspartner.
Ernst Rudolf, Finanzökonom, Nackenheim.
Nach § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angaben nach § 285 Nr.9a HGB verzichtet.
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Herr Horst Farr, Rechtsanwalt – Vorsitzender –
Herr Klaus Lorenz, Rechtsanwalt
Herr Jürgen Weimer, Rechtsanwalt
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Vergütung von insgesamt € 13.375,–.
Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr T€ 7, davon entfallen T€ 3,5 auf Abschlussprüfungshandlungen und T€ 3,5 auf andere Bestätigungsleistungen.
Im Berichtsjahr waren durchschnittlich fünf Mitarbeiter angestellt.
Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Verlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung gem. § 285 Nr. 33 HGB
Anfang März 2016 wurde eine weitere Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von € 75.000,– durch den Gesellschafter Ernst Rudolf vorgenommen.
Der Jahresabschluss wurde am 19.04.2016 festgestellt
Bodenheim, den 19.04.2016
gez. Ernst Rudolf, Vorstand
Lagebericht zum Geschäftsjahr 2015
1. Marktüberblick und allgemeine wirtschaftliche Lage
Das billige Geld der EZB und der Bank of Japan führten im ersten Halbjahr 2015 zu stetig steigenden Aktienkursen weltweit.
Erst die Sorgen um die Wirtschaftskraft Chinas und der immer stärkere Verfall der Rohstoffpreise verunsicherten die Kapitalmärkte mehr und mehr.
Die Emerging Markets, allen voran die Rohstoffländer Russland und Brasilien, hatten mit dem sich im zweiten Halbjahr noch beschleunigendem Ölpreisverfall zu kämpfen.
Allein die konjunkturelle Lage in Amerika war 2015 ein Lichtblick. Demzufolge erhöhte die Fed auch zum ersten Mal seit Jahren den Leitzins.
2. Geschäftsmodell der Gesellschaft
Die CATUS AG setzt den Schwerpunkt auf die standardisierte Fondsvermögensverwaltung. Für die Zukunft wird hier die Zusammenarbeit mit Zuführern aufgebaut. Schon seit mehreren Jahren arbeitet die Gesellschaft zusammen mit Tied Agents.
Einen immer größeren Raum nimmt die Vermögensverwaltung in nachhaltigen Geldanlagen ein.
Die geschäftspolitische Entscheidung, auch kleinere Vermögensverwaltungsmandate anzunehmen, wird sehr gut in unserer Sparplan-Vermögensverwaltung angenommen, die wir sowohl für herkömmliche als auch nachhaltigen Anlagen anbieten.
3. Geschäftsverlauf und Ertragslage
Bedingt durch den Wegfall des Fondsmanagements wurden im Berichtsjahr 289 T€ (Vorjahr 451 T€) an Gesamteinnahmen erzielt.
Im Berichtsjahr 2015 konnten Erlöse in Höhe von 289 T€ (Vorjahr: 451 T€) erzielt werden. Die Einnahmen aus der Portfolioverwaltung stiegen um 17,5 % von 160 T€ auf 188 T€. Zum 31.12.2015 belief sich das Asset under Management auf 20,74 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 1,59 Mio. Euro.
Im Kostenbereich konnten gegenüber dem Vorjahr erhebliche Einsparungen vorgenommen werden. Eine große Position waren die Provisionsaufwendungen mit 48 T€ (Vorjahr 67 T€). Die Personalkosten verringerten sich auf 143 T€ (Vorjahr 186 T€) und die anderen Verwaltungsaufwendungen gingen um 106 T€ auf 161 T€ in 2015 zurück.
Wirtschaftlich führte das Jahr 2015 zu außergewöhnlich hohen Rechtsberatungskosten und sonstigen Prüfungskosten in Höhe von 42.616 €, was – zusammen mit dem Rückgang der Umsatzerlöse durch Wegfall des Fondsmanagements – wiederum zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 79.237 € in 2015 führte.
Der aktuelle Geschäftsverlauf lässt für das Jahr 2016 kostendeckende Erträge erwarten. In der Planung sind neben Erlössteigerungen auch Kosten senkende Maßnahmen berücksichtigt.
Die Bilanzsumme zum 31.12.2015 in Höhe von 115 T€ ist gegenüber dem Vorjahr (153 T€) zurückgegangen.
Forderungen gegenüber Kunden betragen 92 T€ (Vorjahr 82 T€). Es handelt sich dabei um Forderungen aus Verwaltungsgebühren des vierten Quartals von Depotkunden sowie Forderungen aus Gewinnbeteiligungen.
Liquide Mittel in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 43 T€) sind sehr niedrig. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wurde das Eigenkapital im Juni 2015 durch Einzahlung von 60 T€ in die Kapitalrücklage erhöht. Im März 2016 wurden weitere 75 T€ in die Kapitalrücklage eingezahlt, was die Eigenkapitalbasis des Unternehmens positiv beeinflusste. Damit war die Finanzkraft der CATUS AG wieder stabil.
Es wurden keine wesentlichen neuen Investitionen getätigt.
Aktuell sind auch keine Investitionen größeren Umfangs vorgesehen.
6. Prognosebericht zu Chancen und Risiken
Ziel für 2016 ist es, den bestehenden Kundenstamm in der Portfolioverwaltung mit fachgerechtem Engagement zu halten und weiter auszubauen. Dabei wurden zwischenzeitlich gute Erfolge erzielt. Allein im ersten Quartal 2016 wurde Neugeschäft in einer Größenordnung von 10 % des verwalteten Vermögens generiert. Dies entspricht fast vollständig dem geplanten Neugeschäft in der Planrechnung.
Die ViaCalma-Depots sind aktuell entgegen der allgemeinen Marktentwicklung alle im Plus. Hier machten sich die weltweite Streuung sowie das sicherheitsorientierte Vorgehen in der Verwaltung sehr positiv bemerkbar. Chancen wurden genutzt durch Investments in stark gefallenen Märkten. Auch die nachhaltigen ViaVerde-Depots weisen trotz erheblicher Marktschwankungen eine deutlich geringere Volatilität aus als die vergleichbaren Indizes und lassen unsere Anleger ruhig schlafen.
Auf dieser Grundlage gehen wir in der Verwaltung von einem Wachstum der Assets under Management von 15-20% in 2016 aus.
Die Professionalisierung und Skalierbarkeit in der standardisierten Vermögensverwaltung schreitet weiter voran. Dies führt zu effektiveren Arbeitsabläufen und damit zu weiteren Kosteneinsparungen.
Wir sehen sehr optimistisch in die Zukunft und rechnen mit einem positiven Ergebnis.
Eine dauerhafte Existenzsicherung der Gesellschaft kann ausschließlich durch rechtzeitiges Erkennen von Risiken und entsprechendes Handeln erfolgen. Die operationellen Risiken sind im Organisationshandbuch aufgenommen und bewertet. Die laufende Geschäftstätigkeit wird auf die dort verankerten Richtlinien überprüft. Es bestehen keine operationellen Risiken von wesentlicher Bedeutung. Die Risikotragfähigkeit des Instituts ist gegeben. Den Liquiditätsrisiken wird durch tägliche Überwachung der Geschäftskonten entgegengewirkt. Die Überwachung der Adressausfallrisiken obliegt ausschließlich der Geschäftsleitung. Sie sind auf Grund der Kundenstruktur derzeit gering. Die Sachkosten unterliegen dem allgemeinen Inflationsrisiko und werden laufend hinsichtlich Einsparungsmöglichkeiten analysiert. Die Arbeitsabläufe und Beschreibungen beinhalten eine klare Kompetenz- und Zugriffsregelung welche eventuellen Schäden durch vorsätzlich verursachte Handlungen entgegenwirken.
Die CATUS AG wird das Geschäftsfeld der standardisierten Fondsvermögensverwaltung weiter ausbauen und zielt auf die weitere Anbindung von Vermittlern/Beratern als Zuführer zu dieser standardisierten Verwaltung.
Der Nachhaltigkeitsansatz wird weiterhin ein Schwerpunkt der Unternehmensausrichtung sein.
Die nachhaltigen Depots, die bereits seit Ende 2012 bestehen, sind auch bereits in 2016 ein viel versprechender Ansatz zur Akquirierung von Neukunden in der standardisierten Vermögensverwaltung.
Bodenheim, den 11.04.2016
Bericht des Aufsichtsrats Geschäftsjahr 2015
der CATUS AG
Aufsichtsratssitzungen:
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 insgesamt 3 Aufsichtsratssitzungen, am 06.02.2015, am 19.06.2015 und am 11.12.2015 abgehalten und einen Umlaufbeschluss durchgeführt. In allen Aufsichtsratssitzungen wurde der Aufsichtsrat von dem Vorstand über dessen Tätigkeit, den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft informiert. Bei den form und fristgerecht einberufenen Aufsichtsratssitzungen waren alle Aufsichtsräte anwesend.
Die Beratungstätigkeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds Manfred Wiegel wurde im Geschäftsjahr 2015 vertragsgemäß zum Ende August beendet. Die mit der Auflösung der Geschäftsstelle in Fürth verbundenen Aufwendungen wurden fristgerecht beendet.
Im Geschäftsjahr 2015 wurde die infolge der Veränderung der Gesellschafterstruktur und der Besetzung des Vorstandes erforderliche organisatorische Neuausrichtung der Firma erfolgreich fortgeführt. Das Geschäftsmodell der CATUS AG, Vermögensverwaltung mit standardisierten Musterdepots, wurde weiter konsequent umgesetzt. Das Anlagevolumen konnte gesteigert werden. Der Aufsichtsrat hat diese Veränderungen im erforderlichen Umfang begleitet.
Die Entwicklung über den Gang der Geschäfte wurde durch Übersendung von BWA´s, Planrechnungen und Soll-Ist-Vergleiche, beobachtet und überwacht.
Die Umsetzung aufsichtsrechtlicher Vorgaben wurde besprochen und in die Wege geleitet. Die Planung der hierzu erforderlichen Aufsichtsratssitzung wurde für das Jahr 2016 in der Aufsichtsratssitzung vom 11.12.2015 vorgenommen.
Prüfung des Jahresabschluss 2014
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2014 mit Lagebericht und der Prüfungsbestätigung besprochen und geprüft und den Bericht der Wirtschaftsprüferin zustimmend zur Kenntnis genommen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2014 gebilligt und mit dem Vorstand beschlossen.
Der Aufsichtsrat hat der Hauptversammlung vorgeschlagen, die Feststellung des Jahresabschlusses in der vorgelegten Form und dem Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses zuzustimmen. Der Aufsichtsrat hat der Hauptversammlung vorgeschlagen, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung zu erteilen.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2014 in vollem Umfang entlastet.
Im Geschäftsjahr 2015 kam es zu keinen Änderungen in der Besetzung und den einzelnen Funktionen des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr satzungsgemäß aus 3 Mitgliedern.
Veränderungen im Vorstand und Geschäftsführung
Alleiniger Vorstand der CATUS AG ist unverändert Herr Ernst Rudolf. Als Prokuristin ist weiterhin Frau Gisela Steppich-Rudolf bestellt. Die Prokura ist aufgrund aufsichtsrechtlicher Bestimmungen im Innenverhältnis, im erforderlichen Umfang, eingeschränkt.
Die Gesellschaft ist nicht börsennotiert.
Bodenheim, den 29.03.2016
gez. Horst Farr, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CATUS AG Vermögensverwaltung, Bodenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wetzlar, 19 April 2016
gez. Jörg Unützer, Wirtschaftsprüfer
Bilanz: Offshore-Windpark RIFFGAT GmbH & Co. KG- Kapitalanlage Offshore
Bilanz: Schiffahrts-Gesellschaft MS “CHIEF” mbH & Co. KG – Ausschüttungen werden zurückgefordert
Armin Heßler 7. November 2017
was ist an dieser Bilanz verkehrt? Schmeißen Sie gern mit Schmutz ohne Substanz?