Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=23.02.2006&Aktenzeichen=III%20R%2042/04
Timestamp: 2020-01-23 00:08:06
Document Index: 257760041

Matched Legal Cases: ['§ 90', '§ 242', '§ 6', '§ 2', '§ 2', '§ 6']

BFH, 23.02.2006 - III R 42/04 - dejure.org
BFH, 23.02.2006 - III R 42/04
https://dejure.org/2006,8103
BFH, 23.02.2006 - III R 42/04 (https://dejure.org/2006,8103)
BFH, Entscheidung vom 23.02.2006 - III R 42/04 (https://dejure.org/2006,8103)
BFH, Entscheidung vom 23. Februar 2006 - III R 42/04 (https://dejure.org/2006,8103)
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BGB § 90 § 242; InvZulG (1996) § 6 Abs. 1, 3
Voraussetzungen für eine Investitionszulage nach § 2 Investitionszulagengesetz (InvZulG) 1996; Anforderungen an die hinreichende Bezeichnung der Wirtschaftsgüter; Hinreichende Individualisierung der Bezeichnung "Ladeneinrichtung"; Qualifizierbarkeit einer ...
BFH, 19.08.2009 - III R 24/07
Hinreichend genaue Bezeichnung einer Investition im Investitionszulagenantrag - …
Die genaue Bezeichnung der einzelnen Wirtschaftsgüter im Antragsvordruck ist nur dann entbehrlich, wenn die Wirtschaftsgüter eindeutig und nachprüfbar aus den ---innerhalb der Antragsfrist-- beigefügten Unterlagen, z.B. Rechnungen, ersichtlich sind (ständige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteil vom 23. Februar 2006 III R 42/04, BFH/NV 2006, 1348, m.w.N.).
Erscheinen die Gegenstände für sich allein betrachtet unvollständig oder hat ein Gegenstand ohne den/die anderen ein negatives Gepräge, ist regelmäßig von einem einheitlichen Wirtschaftsgut auszugehen (Senatsurteile vom 9. August 2001 III R 30/00, BFHE 196, 442, BStBl II 2001, 842, m.w.N., und in BFH/NV 2006, 1348, unter II. 2.).
f) Ebenfalls geklärt ist durch die Senatsentscheidungen vom 16. Juni 1989 III R 173/85 (BFHE 157, 287, BStBl II 1989, 807) und vom 23. Februar 2006 III R 42/04 (BFH/NV 2006, 1348), dass das FA nicht verpflichtet ist, einen Investor vor Ablauf der Antragsfrist auf etwaige formelle Mängel hinzuweisen.
Im Rahmen des Massenverfahrens bei der Vorsteuervergütung sei ihm, dem Beklagten, nicht zuzumuten, Rechnungen auf die entsprechend richtigen Anträge zu verteilen bzw. sofort nach Eingang die Anträge auf etwaige Mängel zu prüfen (BFH-Urteil vom 23. Februar 2006 - III R 42/04, n.v.).
BFH, 31.07.2008 - III B 73/07
Ladungsträger als geringwertige Wirtschaftsgüter
Das FG-Urteil geht in Übereinstimmung mit dem klaren Gesetzeswortlaut (§ 2 Satz 2 Nr. 1 des Investitionszulagengesetzes 1996) und der ständigen Rechtsprechung des Senats (…zuletzt Senatsbeschluss vom 11. September 2007 III B 70/06, BFH/NV 2007, 2353; vgl. auch Senatsurteile vom 9. August 2001 III R 43/98, BFHE 196, 429, BStBl II 2002, 100, und vom 23. Februar 2006 III R 42/04, BFH/NV 2006, 1348) davon aus, dass die Anschaffung und Herstellung geringwertiger Wirtschaftsgüter i.S. des § 6 Abs. 2 EStG nicht begünstigt ist.
BFH, 20.12.2006 - III E 7/06
Vorlage einer schriftlichen Prozessvollmacht dient nur dem Nachweis der …
Mit Urteil vom 23. Februar 2006 III R 42/04 wies der erkennende Senat die Revision des Kostenschuldners gegen das Urteil des FG als unbegründet zurück und legte die Kosten dem Kostenschuldner auf.
Dass die Gegenstände der Ladeneinrichtungen im Streitfall dem gemeinsamen Zweck des Verkaufs von z.B. Medikamenten dienen, führt zu keiner anderen Beurteilung, da dies der Betriebszweck ist, dem letztlich alle Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens dienen (vgl. auch BFH-Urteil vom 23. Februar 2006 III R 42/04, BFH/NV 2006, 1348).