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Timestamp: 2016-10-22 23:55:12
Document Index: 156369083

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 163', 'Art. 166', 'Art. 251', 'Art. 187', 'Art. 97', 'Art. 90', 'Art. 87', 'Art. 49', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 87', 'Art. 87', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 43', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'BGE', 'Art. 77', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_51/2016 (03.06.2016)
6B_51/2016 � � Urteil vom 3. Juni 2016
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Erste Staatsanw�ltin,
Mehrfacher betr�gerischer Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage, Willk�r, rechtliches Geh�r, Strafzumessung,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 23. Juni 2015.
A.a.�Das Kantonsgericht Basel-Landschaft erkl�rte X.________ am 22. November 2011 in zweiter Instanz des mehrfachen betr�gerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, des mehrfachen Pf�ndungsbetruges, des betr�gerischen Konkurses, der Unterlassung der Buchf�hrung, der mehrfachen Urkundenf�lschung, der mehrfachen Zuwiderhandlungen gegen das AHVG, IVG, EOG und das AVIG, der mehrfachen Zweckentfremdung von Lohnabz�gen, der Veruntreuung von Quellensteuern sowie der Nichtabgabe von entzogenen Kontrollschildern trotz beh�rdlicher Aufforderung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 3 � Jahren sowie zu einer Geldstrafe von 60 Tagess�tzen zu je Fr. 60.--, unter Anrechnung des Polizeigewahrsams und der in der T�rkei ausgestandenen Untersuchungshaft. Es sprach die Strafe als teilweise Zusatzstrafe zu den Urteilen des Strafbefehlsrichters Basel-Stadt vom 24. April 2002, des Bezirksamts Zofingen vom 7. Oktober 2004 und der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 23. Juli 2007 aus. Hinsichtlich der �brigen Schuldspr�che best�tigte es das erstinstanzliche Urteil. In einzelnen Punkten gab es dem Verfahren aufgrund der eingetretenen Verj�hrung keine weitere Folge. Ferner entschied es �ber den Vollzug der bedingt aufgeschobenen Vorstrafe und verurteilte X.________ zur Leistung einer Ersatzforderung an den Staat in der H�he von Fr. 69'329.90.
Das Bundesgericht hiess mit Urteil vom 18. Februar 2013 eine gegen diesen Entscheid gef�hrte Beschwerde von X.________ teilweise gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das Kantonsgericht Basel-Landschaft zur�ck. Im �brigen wies es die Beschwerde ab (Verfahren 6B_390/2012).
A.b.�Am 22. Oktober 2013 sprach das Kantonsgericht Basel-Landschaft X.________ in zwei Punkten von der Zusatzanklage der Urkundenf�lschung frei; in einzelnen Punkten gab es dem Verfahren zufolge Verj�hrung keine weitere Folge. Im �brigen best�tigte es die Schuldspr�che gem�ss Urteil vom 22. November 2011 und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 2 � Jahren, unter Anrechnung des Polizeigewahrsams und der in der T�rkei ausgestandenen Untersuchungshaft. Es gew�hrte ihm den teilbedingten Strafvollzug, wobei es den unbedingten Teil der Strafe auf 16 Monate festsetzte und den bedingt aufgeschobenen Rest der Strafe mit einer Probezeit von 2 Jahren verband. Ferner verurteilte es ihn zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 60 Tagess�tzen zu Fr. 60.-- bei einer Probezeit von 2 Jahren. Schliesslich verpflichtete es X.________ zur Leistung einer Ersatzforderung an den Staat in der H�he von Fr. 24'000.--. Im �brigen blieb das Urteil des Kantonsgerichts vom 22. November 2011 unver�ndert.
Das Bundesgericht hiess mit Urteil vom 20. Oktober 2014 eine von X.________ gegen diesen Entscheid gef�hrte Beschwerde wiederum teilweise gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an das Kantonsgericht Basel-Landschaft zur�ck. Im �brigen wies es die Beschwerde ab (Verfahren 6B_296/2014).
Am 23. Juni 2015 verurteilte das Kantonsgericht Basel-Landschaft X.________ im Neubeurteilungsverfahren wegen der genannten Delikte zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 29 Monaten und 9 Tagen, wobei es die Freiheitsstrafe im Umfang von 12 Monaten als vollziehbar erkl�rte und die Reststrafe bei einer Probezeit von 2 Jahren bedingt aufschob. Ferner verurteilte es ihn zu einer Geldstrafe von 55 Tagess�tzen zu Fr. 60.--, unter Auferlegung einer Probezeit von 2 Jahren. Den Polizeigewahrsam und die ausgestandene Untersuchungshaft rechnete es an. Das Kantonsgericht sprach die Strafe als teilweise Zusatzstrafe zu den Urteilen des Strafbefehlsrichters Basel-Stadt vom 24. April 2002 und Bezirksamtes Zofingen vom 7. Oktober 2004 sowie als Zusatzstrafe zum Urteil der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 23. Juli 2007 aus. Im �brigen erkl�rte es das Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 als unver�ndert.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, Ziff. 1 des angefochtenen Urteils sei vollumf�nglich aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventualiter sei er neben der von der Vorinstanz bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 55 Tagess�tzen zu Fr. 60.-- zu einer schuldangemessenen, bedingt oder mindestens teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe zu verurteilen, wobei der unbedingte Teil einer allf�lligen teilbedingten Strafe auf 6 Monate festzusetzen sei. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
1.1.�Im Falle eines bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheids hat die mit der neuen Entscheidung befasste kantonale Instanz ihrem Urteil die rechtliche Beurteilung, mit der die R�ckweisung begr�ndet wird, zugrunde zu legen. Jene bindet auch das Bundesgericht, falls ihm die Sache erneut unterbreitet wird. Aufgrund dieser Bindungswirkung ist es den erneut mit der Sache befassten Gerichten wie auch den Parteien - abgesehen von allenfalls zul�ssigen Noven - verwehrt, der �berpr�fung einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu Grunde zu legen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu pr�fen, die im R�ckweisungsentscheid ausdr�cklich abgelehnt oder �berhaupt nicht in Erw�gung gezogen worden sind. Die neue Entscheidung der kantonalen Instanz ist somit auf diejenige Thematik beschr�nkt, die sich aus den bundesgerichtlichen Erw�gungen als Gegenstand der neuen Beurteilung ergibt. Das Verfahren wird nur insoweit neu in Gang gesetzt, als dies notwendig ist, um den verbindlichen Erw�gungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen (BGE 135 III 334 E. 2, mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 6B_977/2015 vom 9. M�rz 2016 E. 2 und 6B_296/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 1.2.2, je mit Hinweisen). In den Grenzen des Verbots der reformatio in peius kann sich dabei die neue Entscheidung auch auf Punkte beziehen, die vor Bundesgericht nicht angefochten waren, sofern dies der Sachzusammenhang erfordert (BGE 123 IV 1 E. 1; 117 IV 97 E. 4; Urteil 6B_372/2011 vom 12. Juli 2011 E. 1.1.2). Diese Rechtsprechung beruht auf dem Gedanken, dass das Strafverfahren prinzipiell mit dem Urteil der (oberen) kantonalen Instanz abgeschlossen ist (BGE 117 IV 97 E. 4a).
1.2.�Das Bundesgericht gelangte im R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 zum Schluss, das Kantonsgericht folge in seinem Urteil vom 22. Oktober 2013, soweit es f�r die neu zu beurteilenden Delikte eigenst�ndige Strafen ausspreche, nicht den von der Rechtsprechung vorgezeichneten methodischen Grunds�tzen f�r die Bildung einer (teilweisen) Zusatzstrafe. Es hob das kantonsgerichtliche Urteil in diesem Punkt auf und f�hrte aus, das Kantonsgericht werde ausgehend von den im Jahre 2001 strafbaren Handlungen im Rahmen des Sachverhaltskomplexes "Tarisbank" als schwerster Tat die neue Freiheitsstrafe unter Einbezug der Grundstrafen aus den Jahren 2002 und 2004 festzulegen haben. Hernach werde es eine - hypothetische - Zusatzstrafe auszuf�llen und deren Dauer wegen der nach den fr�heren Urteilen begangenen Taten angemessen zu erh�hen haben, wobei es aufgrund des Umstands, dass mehrere Taten und mehrere Urteile vorl�gen, nach Tatgruppen differenzieren m�sse. Auf dieselbe Weise sei auch die Zusatzstrafe f�r die Geldstrafe unter Einbezug der Vorstrafe aus dem Jahre 2007 festzusetzen (R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 E. 2.5.2).
Ferner hob das Bundesgericht das Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 in Bezug auf die Festsetzung des unbedingt vollziehbaren Teils der Freiheitsstrafe auf. Es erkannte, das Kantonsgericht habe, soweit es bei der Festsetzung der Strafteile nur auf das Verschulden des Beschwerdef�hrers abgestellt und die Legalbew�hrung nicht in die Entscheidung miteinbezogen habe, einen wesentlichen Gesichtspunkt ausser Acht gelassen und sein Ermessen verletzt. Das Urteil sei in diesem Punkt jedenfalls nicht ausreichend begr�ndet (R�ckweisungsentscheid E. 4.4).
Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet somit das methodische Vorgehen bei der von der Vorinstanz neu gebildeten���Gesamtstrafe im Rahmen der retrospektiven Konkurrenz und die Festlegung des unbedingt vollziehbaren Teils der teilbedingten Freiheitsstrafe.
2.1.�Die Vorinstanz geht bei der Festsetzung der Freiheitsstrafe von einem Deliktszeitraum vom 16. September 2001 bis 24. Oktober 2007 aus. Grundstrafen bilden die bedingt vollziehbare Gef�ngnisstrafe von 7 Tagen (nebst Busse von Fr. 750.--) gem�ss dem Urteil vom 24. April 2002 und die bedingt vollziehbare Gef�ngnisstrafe von 14 Tagen (nebst Busse von Fr. 1'500.--) gem�ss Urteil vom 7. Oktober 2004. Die Vorinstanz erblickt den Deliktsschwerpunkt bei den im Jahre 2001 begangenen Straftaten im Rahmen des Sachverhaltskomplexes "Tarisbank". Gest�tzt hierauf bildet sie bez�glich der Freiheitsstrafe drei Tatgruppen:
1. Tatgruppe: mehrfacher betr�gerischer Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage (Deliktsbetrag: Fr. 1'1001'000.--) und grobe Verletzung der Verkehrsregeln; Deliktszeitraum: 16. September 2001 bis 24. April 2002;
2. Tatgruppe: Zweckentfremdung von Lohnabz�gen, Veruntreuung von Quellensteuern (Deliktsbetrag: Fr. 6'724.90) und grobe Verletzung der Verkehrsregeln; Deliktszeitraum: 24. April 2002 bis 7. Oktober 2004;
3. Tatgruppe: Zweckentfremdung von Lohnabz�gen, Unterlassung der Buchf�hrung, mehrfacher Pf�ndungsbetrug, betr�gerischer Konkurs und Urkundenf�lschung (Deliktsbetrag: Fr. 5'671.90), Nichtabgabe von Kontrollschildern trotz beh�rdlicher Aufforderung; Deliktszeitraum: 7. Oktober 2004 bis 24. Oktober 2007.
Als asperierte hypothetische Gesamtstrafe, d.h. als Strafe, zu welcher der Beschwerdef�hrer zu verurteilen gewesen w�re, wenn s�mtliche Delikte, also sowohl die neu zu beurteilenden wie diejenigen gem�ss den Vorstrafen aus den Jahren 2002 und 2004 gleichzeitig zu beurteilen gewesen w�ren, nimmt die Vorinstanz eine Freiheitsstrafe von 3 � Jahren an. Sie kn�pft dabei an die mit Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 auf 3 � Jahre (42 Monaten) festgesetzte Einsatzstrafe an, welche das Bundesgericht im R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 nicht beanstandet hat. Ausgehend von dieser Einsatzstrafe gelangt sie nach Abzug von 6 Monaten zufolge Verletzung des Beschleunigungsgebots (Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013, S. 19 f.; R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 E. 3.4), von 3 Monaten aufgrund der Stabilisierung der pers�nlichen Verh�ltnisse bis zum Urteil des Kantonsgericht vom 22. Oktober 2013 (Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013, S. 20) sowie weiterer 3 Monate aufgrund der anhaltenden positiven Entwicklung der pers�nlichen und beruflichen Verh�ltnisse bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils zu einer hypothetischen Gesamtfreiheitsstrafe von 30 Monaten (angefochtenes Urteil S. 18 f.).
Die Vorinstanz gelangt aufgrund folgender Erw�gungen zu dieser hypothetischen Gesamtfreiheitsstrafe: Der Deliktsschwerpunkt liege bei der ersten Tatgruppe. F�r den mehrfachen betr�gerischen Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage mit einem Deliktsbetrag von Fr. 1'1001'000.-- sowie die grobe Verkehrsregelverletzung erscheine eine hypothetische Einsatzstrafe von 22 Monaten angemessen. F�r die dritte Tatgruppe mit den Delikten der Nichtabgabe von Kontrollschildern trotz beh�rdlicher Aufforderung, der Zweckentfremdung von Lohnabz�gen, der Unterlassung der Buchf�hrung, des mehrfachen Pf�ndungsbetruges, des betr�gerischen Konkurses sowie der Urkundenf�lschung bei einem Deliktsbetrag von Fr. 5'671.90 sei eine hypothetische, asperierte Zusatzstrafe von 6 Monaten Freiheitsstrafe angemessen. Auf die zweite Tatgruppe mit den Delikten der Zweckentfremdung von Lohnabz�gen, der Veruntreuung von Quellensteuern und der groben Verletzung der Verkehrsregeln bei einem Deliktsbetrag von Fr. 6'724.90 entfalle der geringste Tatvorwurf. F�r diese sei eine hypothetische, asperierte Zusatzstrafe von zwei Monaten Freiheitsstrafe einzusetzen. Daraus ergebe sich f�r alle Deliktsgruppen als hypothetische Gesamtstrafe eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Nach Abzug der bereits ausgef�llten Gef�ngnisstrafen aus den Vorstrafen der Jahre 2002 und 2004 von insgesamt 21 Tagen verbleibe somit eine Zusatzstrafe zu den Urteilen des Strafbefehlsrichters Basel-Stadt vom 24. April 2002 und des Bezirksgerichts Zofingen vom 7. Oktober 2004 von 29 Monaten und 9 Tagen Freiheitsstrafe (angefochtenes Urteil S. 20).
In Bezug auf die Geldstrafe bildet die Vorinstanz ausgehend vom Deliktszeitraum und dem Datum der Vorstrafe aus dem Jahre 2007 nur eine Tatgruppe, welche die Delikte vom 13. Februar 2003 bis zum 23. Juli 2007 umfasst. Unter Ber�cksichtigung der Widerhandlungen gegen das AHVG, das IVG, die EO und die ALV einerseits und der Vergehen gegen das UVG gem�ss Urteil der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 23. Juli 2007 andererseits, bei einem Deliktsbetrag von Fr. 4'299.65, erachtet sie eine hypothetische Gesamtstrafe von 80 Tagess�tzen Geldstrafe als angemessen. F�r die erstgenannten, schwerer wiegenden Delikte setzt sie eine hypothetische Einsatzstrafe von 60 Tagen fest, welche sie wegen der weniger schwer wiegenden Vergehen gegen das UVG um eine hypothetische Zusatzstrafe von 20 Tagess�tzen erh�ht. Von der hypothetischen Gesamtstrafe von 80 Tagess�tzen bringt die Vorinstanz sodann die Grundstrafe gem�ss Urteil der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 23. Juli 2007 von 25 Tagess�tzen Geldstrafe in Abzug, so dass eine Zusatzstrafe von 55 Tagess�tzen Geldstrafe verbleibt. Die H�he des Tagessatzes von Fr. 60.-- und der bedingte Strafvollzug bei einer Probezeit von 2 Jahren gab keinen Anlass mehr zu Er�rterungen (angefochtenes Urteil S. 20 f.).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt erneut, das methodische Vorgehen der Vorinstanz bei der Festsetzung der teilweisen Zusatzstrafe sei bundesrechtswidrig. Dabei beschr�nkt sich seine Beschwerde auf die Zumessung der Freiheitsstrafe. Er macht geltend, die Vorinstanz erachte f�r die zweite und dritte Tatgruppe in Bezug auf s�mtliche Delikte implizit eine Freiheitsstrafe als angemessene Sanktion, obwohl die Tatbest�nde des Pf�ndungsbetruges und des betr�gerischen Konkurses (Art. 163 Ziff. 1 StGB), der Unterlassung der Buchf�hrung (Art. 166 StGB), der Urkundenf�lschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB), der Veruntreuung von Quellensteuern (Art. 187 DBG und � 148 StG/BL), der Nichtabgabe von Kontrollschildern trotz beh�rdlicher Aufforderung (Art. 97 Ziff. 1 Abs. 2 SVG) wie auch der groben Verletzung von Verkehrsregeln (Art. 90 Ziff. 2 SVG) als m�gliche Sanktionen sowohl Geld- als auch Freiheitsstrafe (resp. Busse) vors�hen. Die Vorinstanz h�tte daher darlegen und begr�nden m�ssen, weshalb sie f�r die in der zweiten und dritten Tatgruppe aufgef�hrten Delikte eine Freiheitsstrafe als einzig zweckm�ssige Sanktion erachte. Das angefochtene Urteil verletze in diesem Punkt die bundesgerichtlichen Vorgaben einer bundesrechtskonformen Strafzumessung. Zudem z�hle die Vorinstanz zur dritten Tatgruppe, f�r welche sie eine Freiheitsstrafe zumesse, auch den Tatbestand der Zweckentfremdung von Lohnabz�gen gem�ss Art. 87 Abs. 3 AHVG, obwohl diese Bestimmung als m�gliche Sanktion einzig Geldstrafe androhe. Dieses Delikt h�tte daher weder bei der Tatgruppenbildung noch bei der Bemessung der hypothetischen Gesamtfreiheitsstrafe ber�cksichtigt werden d�rfen (Beschwerde S. 13 f.).
Im Weiteren beanstandet der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz die f�r die erste Tatgruppe festgelegte hypothetische Einsatzstrafe von 22 Monaten nicht begr�ndet und die Strafzumessungsfaktoren nicht erl�utert habe. Dasselbe gelte f�r die zweite (asperierte Zusatzstrafe von 6 Monaten) und dritte Tatgruppe (asperierte Zusatzstrafe von 2 Monaten). Es sei auch innerhalb der Tatgruppen in Bezug auf die jeweiligen Taten nach den Regeln von Art. 49 Abs. 1 StGB vorzugehen. Es m�sse mithin f�r jede Gruppe f�r die schwerste Tat eine Einsatzstrafe festgelegt werden, welche nach dem Asperationsprinzip allenfalls angemessen zu erh�hen oder zu sch�rfen sei. Die Vorinstanz habe indes innerhalb der jeweiligen Tatgruppen keine Einsatzstrafen festgelegt. Es ergebe sich daher auch nicht, in welchem Umfang sie die weiteren Delikte in der jeweiligen Tatgruppe straferh�hend gewichtet habe. Die f�r die einzelnen Tatgruppen festgelegten hypothetischen Strafen k�nnten daher nicht nachvollzogen und deren Angemessenheit entsprechend nicht �berpr�ft werden. Die Vorinstanz h�tte bei richtiger Vorgehensweise f�r die erste Tatgruppe eine Einsatzstrafe f�r den mehrfachen betr�gerischen Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage festlegen und diese Strafe hernach wegen der groben Verkehrsregelverletzung erh�hen m�ssen. Desgleichen h�tte sie die hypothetischen Teilstrafen in der zweiten und dritten Tatgruppe bemessen und diese in Anwendung des Asperationsprinzips der in der schwersten Tatgruppe gebildeten hypothetischen Strafe anf�gen m�ssen. Demgegen�ber habe die Vorinstanz die einzelnen Teilstrafen der drei Teilgruppen einfach addiert und sei so zu der hypothetischen Gesamtstrafe von 30 Monaten gelangt. Damit habe sie die Einsatzstrafe aus ihrem fr�heren Urteil vom 22. Oktober 2013 einfach auf die drei gebildeten Tatgruppen heruntergebrochen und so verteilt, dass am Ende wiederum eine Strafe von 30 Monaten resultiert habe. Die Strafzumessung weise somit nach wie vor gravierende methodische M�ngel auf und sei dar�ber hinaus intransparent und ungen�gend begr�ndet (Beschwerde S. 14 ff.).
2.3.�Das Bundesgericht hat die methodischen Grunds�tze f�r die Bemessung der Zusatzstrafe gem�ss Art. 49 Abs. 2 StGB wiederholt dargelegt (BGE 138 IV 113 E. 3.4.1; 137 IV 57 E. 4.3.1; 132 IV 102 E. 8.3; 129 IV 113 E. 1.1; je mit Hinweisen; vgl. auch R�ckweisungsentscheide 6B_390/2012 vom 18. Februar 2013 E. 4.3 und 6B_296/2014 20. Oktober 2014 E. 2.5.2). Darauf kann verwiesen werden.
Nach der Rechtsprechung kann das Gericht auf eine Gesamtfreiheitsstrafe nur erkennen, wenn es im konkreten Fall f�r jeden einzelnen Normverstoss eine Freiheitsstrafe ausf�llen w�rde (konkrete Methode; BGE 138 IV 120 E. 5.1; 137 IV 249 E. 3.4.2). Dass die anzuwendenden Strafbestimmungen abstrakt gleichartige Strafen vorsehen, gen�gt nicht (BGE 138 IV 120 E. 5.2).
2.4.�Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt kein Bundesrecht. Es trifft zu, dass das Gericht nach der Rechtsprechung auf eine Gesamtfreiheitsstrafe nur erkennen kann, wenn es im konkreten Fall f�r jede einzelne Tat eine Freiheitsstrafe ausf�llen w�rde (BGE 138 IV 120 E. 5.1). Indes kann offenbleiben, ob die Vorinstanz im zu beurteilenden Fall die Delikte und die kriminelle Energie des Beschwerdef�hrers zu Recht in einem Gesamtzusammenhang betrachtet und nicht n�her begr�ndet hat, weshalb sie nicht f�r jeden Normverstoss der zweiten und dritten Tatgruppe einzeln eine (hypothetische) Strafe ermittelt, sondern in Bezug auf alle diese Delikte eine Freiheitsstrafe als angemessene Sanktion erachtet hat. Denn nach der Rechtsprechung k�nnen R�gen, die gegen das erste kantonale Urteil h�tten vorgebracht werden k�nnen und deren Geltendmachung den Parteien nach Treu und Glauben zumutbar war, gegen das zweite kantonale Urteil nicht mehr vorgebracht werden (BGE 117 IV 97 E. 4a; Urteil 6B_562/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 1.3, mit Hinweis). Das Kantonsgericht hatte bereits in seinem Urteil vom 22. November 2011 bei der Bildung der teilweisen Zusatzstrafe - ohne Ber�cksichtigung einer Verletzung des Beschleunigungsgebots sowie weiterer strafmindernder Gr�nde - eine Einsatzstrafe von 3 � Jahren Freiheitsstrafe als angemessen erachtet (Urteil vom 22. November 2011 S. 61 ff.). Hiegegen wandte sich der Beschwerdef�hrer nicht. Er beanstandete insbesondere nicht, dass die Vorinstanz nicht n�her begr�ndete, weshalb sie f�r alle Delikte eine Freiheitsstrafe als angemessene Sanktion erachtete. Er r�gte in seiner Beschwerde in Strafsachen lediglich, dass die Vorinstanz bei der Bildung der teilweisen Zusatzstrafe keine Tatgruppen gebildet hat (Beschwerde vom 2. Juli 2012 S. 22; vgl. auch Urteil 6B_390/2012 vom 18. Februar 2013 E. 4.4 und Beschwerde vom 26. M�rz 2014 S. 18 f.).
Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe im Rahmen der Festsetzung der Freiheitsstrafe zur dritten Tatgruppe auch den Tatbestand der Zweckentfremdung von Lohnabz�gen gez�hlt (angefochtenes Urteil S. 20). Wie der Beschwerdef�hrer zu Recht vorbringt, droht Art. 87 Abs. 3 AHVG lediglich Geldstrafe bis zu 180 Tagess�tzen an. Mit Urteil vom 22. November 2011 sprach das Kantonsgericht den Beschwerdef�hrer in Gutheissung der Anschlussappellation der Staatsanwaltschaft zus�tzlich wegen mehrfacher Zweckentfremdung von Lohnabz�gen gem�ss Art. 87 Abs. 3 AHVG, begangen in der Zeit vom 13. Februar 2003 bis zum 31. Dezember 2006 schuldig (vgl. Urteil des Kantonsgerichts vom 22. November 2011 38 ff.). Bereits in diesem Urteil ber�cksichtigte das Kantonsgericht diesen Schuldspruch bei der Bildung der teilweisen Zusatzfreiheitsstrafe (Urteil vom 22. November 2011 S. 63). Hiegegen erhob der Beschwerdef�hrer im Verfahren vor Bundesgericht keine Einwendungen. Die Frage wurde vom Beschwerdef�hrer auch im Neubeurteilungsverfahren vom 22. Oktober 2013 nicht aufgeworfen. Auf die Beschwerde kann in diesen Punkten nicht eingetreten werden.
Schliesslich mag zutreffen, dass die Vorinstanz innerhalb der einzelnen Tatgruppen keine Einsatzstrafe festgelegt hat (Beschwerde S. 14 f.). Nach der Rechtsprechung l�sst sich in der Tat besser nachvollziehen, wie die Gesamtstrafe gebildet wurde, wenn eine Einsatzstrafe genannt wird, zumal sich dadurch feststellen l�sst, in welchem Ausmass sich die Deliktsmehrheit auswirkt (Urteil 6B_802/2013 vom 27. Januar 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). Doch ist im vorliegenden Fall nicht ersichtlich, inwiefern sich das Vorgehen der Vorinstanz nachteilig f�r den Beschwerdef�hrer auswirken soll. Dem angefochtenen Urteil l�sst sich hinreichend deutlich entnehmen, wie die Vorinstanz zu den einzelnen Teilstrafen gelangt ist. Das Gericht ist grunds�tzlich nicht gehalten, in Zahlen oder Prozenten anzugeben, wie es die einzelnen Strafzumessungsgr�nde gewichtet. Es ist daher bundesrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz nicht angibt, in welchem zahlen- oder prozentm�ssigen Umfang sie dem Asperationsprinzip straferh�hend Rechnung tr�gt. Im �brigen ergibt sich aus der einschl�gigen Urteilserw�gung ohne weiteres, dass die Vorinstanz die asperierten Zusatzstrafen f�r die Tatgruppen 2 und 3 im Lichte der am schwersten wiegenden ersten Tatgruppe festgesetzt hat, so dass nicht angenommen werden kann, sie habe die unabh�ngig voneinander zugemessenen Teilstrafen bloss addiert. Im �brigen kann das Bundesgericht, wo sich die Strafe unter Beachtung aller relevanten Faktoren offensichtlich im Rahmen des dem Sachgericht zustehenden Ermessens h�lt, das angefochtene Urteil nach st�ndiger Rechtsprechung auch best�tigen, wenn dieses in Bezug auf die Erw�gungen zum Strafmass einzelne Unklarheiten und Unvollkommenheiten enth�lt. Nur um unwesentliche Ungereimtheiten in der Begr�ndung der Strafzumessung zu korrigieren, kann eine Beschwerde in Strafsachen nicht gutgeheissen werden.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt im Weiteren, die Vorinstanz habe die Verletzung des Beschleunigungsgebots bei der Strafzumessung ungen�gend ber�cksichtigt. Das Bundesgericht habe im R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 die vom Kantonsgericht vorgenommene Reduktion der Strafe im Umfang von 6 Monaten als noch knapp innerhalb des weiten sachrichterlichen Ermessensspielraums beurteilt (E. 3.4; vgl. Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 S. 19 f.). Im angefochtenen Urteil erachte die Vorinstanz die Reduktion von 6 Monaten immer noch als angemessen. Diese Auffassung verletze Bundesrecht. Aufgrund der bundesgerichtlichen Erw�gungen im R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 sei klar, dass er jedenfalls einen Teil der �berlangen Verfahrensdauer nicht mitverursacht habe und dass er durch die Verfahrensverz�gerung schwer getroffen worden sei. Letzteres ergebe sich namentlich aus dem Umstand, dass er seit mehr als 14,5 Jahren im Ungewissen �ber allf�llige aufenthaltsrechtliche Folgen seiner Straff�lligkeit sei. Die Verfahrensdauer von 14,5 Jahren und Verfahrensverz�gerung von 5,5 bis 6 Jahren h�tten zu einer Strafreduktion von mindestens 40 wenn nicht gar 50 Prozent, bei einer Einsatzstrafe von 3,5 Jahren mithin zu einer Reduktion im Umfang von 18 bzw. 21 Monaten f�hren m�ssen. Die von der Vorinstanz vorgenommene Herabsetzung der Strafe um 6 Monate sei zum heutigen Zeitpunkt, da aufgrund der zweiten Neubeurteilung noch einmal mehr als 2 Jahre verstrichen seien, klarerweise unzureichend. Zudem erscheine die ausgesprochene Strafe als auffallend hoch. Die fortgeschrittene Verj�hrung und das tadellose Verhalten in den letzten bald neun Jahren m�sse zu einer Strafmilderung f�hren (Beschwerde S. 16 ff.).
3.2.�Die Vorinstanz nimmt an, die H�he der vom Kantonsgericht mit Urteil vom 22. Oktober 2013 ausgesprochenen Strafe sei vom Bundesgericht im R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 nicht beanstandet worden. Es k�nne daher hinsichtlich der Ber�cksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebots auf die Feststellungen des Berufungsurteils vom 22. Oktober 2013 verwiesen werden, welches einen Abzug von 6 Monaten als angemessen erachtet habe. Eine zus�tzliche Reduktion des Strafe aufgrund der Verletzung des Beschleunigungsgebots rechtfertige sich nicht. Die l�ngere Verfahrensdauer vor dem Kantonsgericht sei ausschliesslich auf das zweimalige Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgericht zur�ckzuf�hren. Die jeweiligen kantonsgerichtlichen Verfahren seien ohne jegliche Verz�gerung zum Abschluss gef�hrt worden, so dass klarerweise keine Verletzung des Beschleunigungsgebots vorliege. Ein Abzug von 6 Monaten erscheine daher auch zum heutigen Zeitpunkt als angemessen. Hingegen rechtfertige sich ein weiterer Abzug von drei Monaten aufgrund der weiteren Stabilisierung der pers�nlichen und beruflichen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers in der seit dem Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 verstrichenen Zeit (angefochtenes Urteil S. 19).
3.3.�Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Wie die Vorinstanz zu Recht ausf�hrt, steht die Pr�fung der Strafzumessung an sich, soweit das angefochtene Urteil jedenfalls nicht Anlass zu neuen R�gen gibt, nicht zur Beurteilung (angefochtenes Urteil S. 9). Nach dem R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 hat sich das Kantonsgericht mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinandergesetzt und s�mtliche Zumessungsgr�nde zutreffend gew�rdigt. Das Bundesgericht beurteilte die ausgesprochene Strafe angesichts des als sehr schwer eingestuften Verschuldens namentlich auch nicht als auffallend hoch. Insbesondere erachtete das Bundesgericht die Beschwerde gegen den Neubeurteilungsentscheid als unbegr�ndet, soweit sie sich erneut gegen die Ber�cksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebots richtete. Es f�hrte aus, auch wenn der Verletzung des Beschleunigungsgebots in weiterem Umfang h�tte Rechnung getragen werden k�nnen, liege die Strafreduktion bei Ber�cksichtigung des Ausmasses, in welchem der Beschwerdef�hrer durch die Verfahrensverz�gerung betroffen war, sowie der Schwere der ihm vorgeworfenen Straftaten noch im Rahmen des weiten sachrichterlichen Ermessens (R�ckweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 E. 3.4). Aufgrund der Bindungswirkung des R�ckweisungsentscheids blieb der Vorinstanz kein Raum, auf die Ber�cksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebots zur�ckzukommen. Der in der Zwischenzeit weiter verstrichenen Zeit kommt insofern keine Bedeutung zu. Jedenfalls legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, dass das Verfahren in dieser Zeit grundlos geruht habe. Dass die Vorinstanz den weiteren Zeitablauf im Rahmen der Strafzumessung nicht strafmindernd ber�cksichtigt h�tte, macht der Beschwerdef�hrer zu Recht nicht geltend, zumal die Vorinstanz die Strafe um weitere drei Monate herabgesetzt hat, weil sich die Gesamtsituation des Beschwerdef�hrers im Vergleich zum Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 aufgrund des seitherigen weiteren Zeitablaufs, verbunden mit einer l�ngeren Zeit des Wohlverhaltens, erkennbar weiter stabilisiert habe (angefochtenes Urteil S. 19).
4.1.�Der Beschwerdef�hrer macht im Weiteren geltend, die Vorinstanz habe den Grenzwert zum bedingten Strafvollzug bei der Strafzumessung nicht ber�cksichtigt. Das Gericht sei auch nach neuem Recht verpflichtet, die Folgen einer unbedingten Freiheitsstrafe in die W�rdigung miteinzubeziehen. Soweit eine Strafe im Bereich eines Grenzwerts zum bedingten oder teilbedingten Strafvollzuges in Frage komme, m�sse sich das Gericht mit der Frage auseinandersetzen, ob eine Strafe, welche die Grenze nicht �berschreite, noch vertretbar sei. Die Vorinstanz �ussere sich zu diesem Komplex nicht, obwohl die ausgesprochene Strafe die Grenze zum bedingten Strafvollzug nur geringf�gig �berschreite und die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges offensichtlich erf�llt seien. Damit verletze die Vorinstanz auch seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Beschwerde S. 22 ff.).
4.2.�Nach der Rechtsprechung zum fr�heren Recht war die Grenze von 18 Monaten f�r die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges gem�ss aArt. 41 StGB bei der Strafzumessung zu ber�cksichtigen, wenn eine Freiheitsstrafe von nicht erheblich l�ngerer Dauer in Betracht fiel und die �brigen Voraussetzungen f�r die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges erf�llt waren (BGE 118 IV 337). Eine nicht erheblich �ber der Grenze zum bedingten Strafvollzug liegende Strafe wurde verneint bei einem 21 Monate �bersteigenden Strafmass (BGE 127 IV 97 E. 3; 134 IV 17 E. 3.2). Diese Praxis hat unter dem neuen Recht keine Geltung mehr. Sind die subjektiven Voraussetzungen des Strafaufschubs erf�llt und f�llt eine Strafe im Bereich eines Grenzwerts zum bedingten (24 Monate) oder teilbedingten Vollzug (36 Monate) in Betracht, hat das Gericht indes nach der Rechtsprechung angesichts der einschneidenden Konsequenzen des unbedingten Vollzugs zu pr�fen, ob eine Strafe, welche die Grenze nicht �berschreitet, noch vertretbar ist (BGE 134 IV 17 E. 3.5).
Im zu beurteilenden Fall ist der Beschwerdef�hrer zu einer Freiheitsstrafe von 29 Monaten und 9 Tagen verurteilt worden. Gem�ss Art. 42 Abs. 1 StGB liegt die Grenze f�r die Gew�hrung des vollbedingten Strafvollzuges bei der Freiheitsstrafe bei 24 Monaten. Vor dem Hintergrund, dass gem�ss Art. 43 Abs. 1 StGB bei Freiheitsstrafen zwischen mindestens einem und h�chstens drei Jahren der Vollzug teilweise aufgeschoben werden kann, wodurch das System des bedingten Strafvollzuges flexibler geworden ist, l�sst sich nicht sagen, dass eine Freiheitsstrafe von knapp 2� Jahren noch im Grenzbereich des bedingten Strafvollzuges liegt. Den individuellen Verh�ltnissen des Betroffenen kann durch die Gew�hrung des teilbedingten Strafvollzuges hinreichend Rechnung getragen werden (BGE 134 IV 17 E. 3.3). Das angefochtene Urteil h�lt auch in diesem Punkt vor Bundesrecht stand.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich schliesslich gegen die Festsetzung des unbedingt vollziehbaren Teils der teibedingten Strafe gem�ss Art. 43 StGB auf 12 Monate. Die Vorinstanz habe in diesem Kontext zu Unrecht auf das sehr schwere Tatverschulden in Bezug auf nur ein Delikt abgestellt. Die bundesrechtskonforme Festsetzung des unbedingten Teils der Strafe setze die Bewertung eines Gesamtverschuldens anhand der verschiedenen Delikte voraus. Angesichts der �usserst guten Legalprognose und seinem langj�hrigen Wohlverhalten habe die Vorinstanz dem Verschuldenskriterium zu grosses Gewicht beigemessen. Bei korrekter W�rdigung der massgebenden Faktoren m�sse der zu vollziehende Teil der Strafe im Bereich des gesetzlichen Minimums von 6 Monaten festgesetzt werden. Indem die Vorinstanz nicht gepr�ft habe, ob die Festsetzung des unbedingt vollziehbaren Teils der Strafe im unteren Bereich des gesetzlich vorgegebenen Rahmens angemessen sei, habe sie ihr Ermessen verletzt (Beschwerde S. 24 ff.).
5.2.�Die Vorinstanz nimmt an, das Verschulden des Beschwerdef�hrers wiege nach wie vor sehr schwer. Dieser Umstand habe auch im Rahmen des Festsetzung der H�he des unbedingten Teils der Freiheitsstrafe Bedeutung. Dieser m�sse daher im oberen Bereich des von Art. 43 Abs. 2 und 3 StGB vorgegebenen Rahmens liegen. Dass keine ung�nstige Prognose vorliege, sei bereits im kantonsgerichtlichen Urteil vom 22. Oktober 2013 festgestellt worden. Dies sei auch bei der Festlegung der H�he des unbedingten Teils der Strafe zu ber�cksichtigen, zumal sich die Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers seit dem letzten Urteil des Kantonsgerichts weiter stabilisiert h�tten. So sei namentlich davon auszugehen, dass sich der Beschwerdef�hrer seit nunmehr acht Jahren wohlverhalte. Seine nach wie vor problematische finanzielle Situation erkl�re sich teilweise durch seinen Gesundheitszustand und sei jedenfalls nicht auf eine neuerliche deliktische T�tigkeit zur�ckzuf�hren. Zudem habe er einen Teil seiner Schulden abbezahlt und bem�he sich, sich wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. Auch die famili�ren Verh�ltnisse seien intakt. Die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Delinquenz scheine als eher gering. Insgesamt k�nne dem Beschwerdef�hrer eine gute Prognose gestellt werden. Angesichts dieser Umst�nde sei der unbedingt vollziehbare Teil der Freiheitsstrafe angesichts der maximalen H�he von 142 /3 Monate auf 12 Monate festzusetzen. In dieser H�he sei der zu vollziehende Strafanteil immer noch notwendig, um den Beschwerdef�hrer von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten. Dieser sei zudem im Hinblick auf das sehr schwere Verschulden schuldangemessen (angefochtenes Urteil S. 21 ff., 25 f.).
5.3.�Nach Art. 43 Abs. 1 StGB kann das Gericht den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und h�chstens drei Jahren teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des T�ters gen�gend Rechnung zu tragen. Die teilbedingte Strafe setzt wie die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges gem�ss Art. 42 StGB das Fehlen einer ung�nstigen Prognose voraus (BGE 134 IV 1 E. 5.3.1 mit Hinweisen). Bei Freiheitsstrafen, die �ber der Grenze von 2 Jahren f�r (voll) bedingte Strafen liegen, wiegt das Verschulden des T�ters nach der Konzeption des Gesetzes so schwer, dass trotz g�nstiger beziehungsweise nicht ung�nstiger Prognose wenigstens ein Teil der Strafe zum Ausgleich des Verschuldens vollzogen werden muss (BGE 134 IV 1 E. 5.5.1 mit Hinweisen).
Bei einer Freiheitsstrafe von 29 Monaten und 9 Tagen betr�gt der unbedingt vollziehbare Teil mindestens 6 Monate und h�chstens 142 /3 Monate (siehe Art. 43 Abs. 2 und 3 StGB). Innerhalb des gesetzlichen Rahmens liegt die Festsetzung im pflichtgem�ssen Ermessen des Gerichts. Das Verh�ltnis der Strafteile ist so festzusetzen, dass darin die Wahrscheinlichkeit der Legalbew�hrung des T�ters einerseits und dessen Einzeltatschuld andererseits hinreichend zum Ausdruck kommen (BGE 134 IV 1 E. 5.6, 60 E. 7.4 und 97 E. 6.3.4.3).
5.4.�Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erw�gungen mit den wesentlichen Kriterien f�r die Festsetzung des aufzuschiebenden und des zu vollziehenden Strafteils auseinander. Dass sie von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen w�re oder wesentliche Gesichtspunkte nicht beachtet h�tte, ist nicht ersichtlich. Dass die Vorinstanz in Bezug auf das Tatverschulden in erster Linie auf den Sachverhaltskoplex "Tarisbank" abstellt, ist nicht zu beanstanden, zumal diesem Komplex im Rahmen der dem Beschwerdef�hrer vorgeworfenen Straftaten unbestrittenermassen die gr�sste Bedeutung zukommt (zum Sachverhalt vgl. Urteil 6B_390/2012 vom 18. Februar 2013 A.). Die Anordnung des Vollzuges der Freiheitsstrafe von 29 Monaten und 9 Tagen im Umfang von 12 Monaten h�lt sich angesichts des Verschuldens des Beschwerdef�hrers einerseits und dessen Bew�hrungsaussichten andererseits im pflichtgem�ssen sachrichterlichen Ermessen. Im �brigen entspricht das Urteil in Bezug auf die Festsetzung des unbedingt vollziehbaren Teils der Freiheitsstrafe dem Eventualantrag des Beschwerdef�hrers im Berufungsverfahren (angefochtenes Urteil S. 6; Eingabe des Beschwerdef�hrers vom 15. Januar 2015). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass der unbedingte Teil von 12 Monaten - wenn auch entgegen der Auffassung der Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 26 mit Hinweis auf � 2 Abs. 1 lit. a der Verordnung des Kantons Basel-Landschaft vom 3. August 1999 �ber den Vollzug von Freiheitsstrafen in der Form des Electronic Monitoring) nach der neuesten Rechtsprechung nicht mehr in der Vollzugsform des Electronic Monitoring (Urteil 6B_1253/2015 vom 17. M�rz 2016 E. 2) - so doch in der Form der Halbgefangenschaft vollstreckt werden kann (Art. 77b StGB; Urteil 6B_175/2011 vom 1. September 2011 E. 1.7; 6B_169/2011 8. Juni 2011 E. 3.4.1; implizit auch Urteil 6B_607/2014 vom 27. Oktober 2014 E. 1.5 und 6B_164/2011 23. Dezember 2011 E. 4.4.3).
Insgesamt erweist sich die Beschwerde in allen Punkten als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Angesichts der Aussichtslosigkeit seiner Rechtsbegehren (vgl. BGE 140 V 521 E. 9.1; 138 III 217 E. 2.2.4) ist sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Seinen eingeschr�nkten finanziellen Verh�ltnissen kann bei der Festsetzung der Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen werden (Art. 65 Abs. 2 BGG).