Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX%20ZR%20199/14
Timestamp: 2019-03-19 20:15:43
Document Index: 267377176

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 301', '§ 307', '§ 134', '§ 286', '§ 302', '§ 307', '§ 310', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 13', '§ 14', '§ 310', '§ 307', '§ 307', '§ 307', '§ 1', '§ 35', '§ 287', '§ 290', '§ 295', '§ 811', '§ 850', '§ 301', '§ 294', '§ 780', '§ 518', '§ 302', '§ 201', '§ 301', '§ 302', '§ 307', '§ 307', '§ 301', '§ 307', '§ 302', '§ 305', '§ 310', '§ 305', '§ 307', '§307', '§ 302', '§ 286', 'Art. 14', 'Art. 2', 'BGH', '§ 3', '§ 242', 'BGH', 'BGH']

BGH, 25.06.2015 - IX ZR 199/14 - dejure.org
InsO §§ 301, 302; BGB § 307 Abs. 2 Nr. 1
§ 134 BGB, § ... 302 Abs. 1 Nr. 1 InsO, §§ 286, 300 InsO, § 302 Nr. 1 InsO, § 307 Abs. 1, 2, § 310 Abs. 1, § 305 BGB, § 305 Abs. 1 BGB, §§ 305 ff BGB, § 13 BGB, § 14 Abs. 1 BGB, § 310 Abs. 1 BGB, § 307 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB, § 1 Satz 2 InsO, § 35 Abs. 1 InsO, § 287 Abs. 2 InsO, § 290 InsO, § 295 InsO, § 811 Nr. 1 ZPO, §§ 850 ff ZPO, § 301 Abs. 1 InsO, § 294 Abs. 2 InsO, §§ 780, 781 BGB, § 518 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 302 InsO, § 201 Abs. 1 InsO
§ 301 InsO, § 302 Nr 1 InsO, § 307 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 2 Nr 1 BGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen: Wirksamkeit einer Klausel über den Verzicht auf die Wirkungen der Restschuldbefreiung; Anerkennung des Schuldgrunds einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung
Vollständiger oder teilweiser Verzicht auf die Wirkungen der Restschuldbefreiung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB); Anerkennung des Schuldgrunds einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch den Schuldner
Unwirksamkeit eines formularmäßigen Verzichts auf die Wirkungen der Restschuldbefreiung
InsO §§ 301, 302; BGB § 307 Abs. 2
Unwirksamkeit einer formularmäßigen Anerkennung des deliktischen Attributs i. S. d. § 302 Nr. 1 InsO
Verzicht auf Restschuldbefreiung und Anerkenntnis unerlaubter Handlung
Unwirksamkeit eines Verzichts auf die Wirkungen der Restschuldbefreiung sowie eines Anerkenntnisses des Schuldgrunds einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung in AGB
AGB-Recht: Kein Verzicht auf Wirkungen der Restschuldbefreiung in AGB
Unwirksame Klausel über Verzicht auf die Wirkungen der Restschuldbefreiung
Per AGB kann weder auf Restschuldbefreiung verzichtet noch eine Forderung als Delikt anerkannt werden
Unwirksame Klauseln über die Restschuldbefreiung in AGB
Verzicht auf Wirkungen der Restschuldbefreiung in AGB unwirksam
§ 305 I BGB, § 310 IV BGB, § 305 II BGB, § 307 III BGB, §307 BGB, § 302 i Nr. 1 InsO
Kein Verzicht auf Restschuldbefreiung im ABG
Kurznachricht zu "Der Verzicht auf die Restschuldbefreiung - Grenzen der Privatautonomie" von RA Dr. Malte Kramme, original erschienen in: ZInsO 2015, 2206 - 2210.
AG Kassel, 25.04.2013 - 40 C 516/12
AG Kassel, 04.06.2013 - 40 C 516/12
LG Kassel, 17.07.2014 - 1 S 297/13
ZIP 2015, 1692
MDR 2015, 1041
NZI 2015, 858
WM 2015, 1640
DB 2015, 1959
Rpfleger 2015, 722
Der Gesetzgeber hat in den Regelungen der §§ 286 ff InsO einen angemessen Ausgleich zwischen den durch Art. 14 Abs. 1 GG geschützten Gläubigerinteressen, dem durch Art. 2 Abs. 1 GG geschützten Persönlichkeitsrecht des Schuldners und dem Sozialstaatsgebot gefunden (vgl. BGH, Urteil vom 25. Juni 2015 - IX ZR 199/14, NZI 2015, 858 Rn. 8 f mwN).
Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25.06.2015 (IX ZR 199/14) könne der Insolvenzschuldner den Schuldgrund einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht wirksam anerkennen.
Nach § 3a Abs. 2 Satz 1 RVG ist eine Herabsetzung der vereinbarten Vergütung durch das Gericht vorzunehmen, wenn die vereinbarte Vergütung unter Berücksichtigung aller Umstände, die regelmäßig vollständig erst bei Mandatsende vorliegen, unerträglich ist und es mit dem Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) unvereinbar wäre, den Auftraggeber an seinem Honorarversprechen festzuhalten (…BGH, NJW 2011, 63, Rn. 15; Urt. v. 10.11.2016, Az.: IX ZR 199/14, Rn. 28, zitiert nach BeckRS 2016, 20620).
In der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist anerkannt, dass das Übersteigen eines Honorars um mehr als das 5-fache der gesetzlichen Gebühren eine tatsächliche Vermutung für die Unangemessenheit desselben begründet (BGH, Urt. v. 10.11.2016, Az.: IX ZR 199/14, Rn. 27, zitiert nach BeckRS 2016, 20620).