Source: https://www.kbw.de/seminar/fachtag-datenschutz-2020-praesenz_DST20
Timestamp: 2020-07-10 18:18:58
Document Index: 16121020

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 15', 'Art. 15']

(Präsenzveranstaltung) Fachtag Datenschutz … - Seminar
Code 0909DST20 DST20
(Präsenzveranstaltung) Fachtag Datenschutz 2020: Analysen, Rechtsentwicklungen und Praxisprobleme
~Tagungsablauf - Schwerpunkte (Stand der Konzeption Juni 2020 - Änderungen vorbehalten)
Tagungsablauf - Schwerpunkte (Stand der Konzeption Juni 2020 - Änderungen vorbehalten)
09.00 Uhr Barbara Thiel - Die DSGVO auf dem Prüfstand. Was funktioniert und wo stößt das neue Datenschutzrecht an seine Grenzen?
10.00 Uhr Dr. Marc Störing - Cloudcomputing und TOM-Anforderungen unter der DS-GVO
Cloudcomputing ist inzwischen Alltag, aber rechtliche Fragen bleiben relevant. Tatsächlich hat die DSGVO die rechtlichen Anforderungen auch stärker geändert, als es die Praxis bisher lebt. Insbesondere bei Regelungen zu technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM), der Einschaltung von Unterauftragnehmern und Kontrollrechten bestehen regelmäßig erhebliche Diskussionen bei der Auftragsverarbeitung (AVV), und nicht immer realisieren die Vertragsparteien die Änderungen durch die DSGVO. Überdies ist die Einordnung einer Datenverarbeitung im Auftrag schwieriger denn je, seitdem der Europäische Gerichtshof sehr großzügig eine gemeinsame Verantwortlichkeit bejaht. In seinem Vortrag geht der Referent auf rechtskonforme wie pragmatische Lösungen ein.
Abgrenzung AVV - gemeinsame Verantwortlichkeit und anderes
Vertragliche Regelungen bei der AVV
Anforderungen an und Umgang mit TOM
Auditierungen richtig regeln und leben
11.15 Uhr Holger App - Die Einwilligung zur Datenverarbeitung Königs- oder Holzweg?
Art. 6 Abs. 1 der DSGVO nennt die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten als erste Möglichkeit, um die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung sicherzustellen. Aber nur, wenn die Einwilligung freiwillig erfolgt, stellt sie eine gültige Rechtsgrundlage dar. In der Praxis stellt sich daher die Frage, ob sich die Verarbeitung personenbezogener Daten auf die Einwilligung der betroffenen Person stützen kann. In seinem Vortrag geht der Referent auf die Grenzen der Einwilligung ein und zeigt gangbare Alternativen auf, wenn die Einwilligung nicht als Rechtsgrundlage trägt.
Erlaubnisgründe für die Verarbeitung personenbezogener Daten
Exkurs: Einwilligung zur Verarbeitung von Sozialdaten
Alternativen zur Einwilligung als Rechtsgrundlage bei personenbezogenen Daten besonderer Kategorie (Art. 9 DSGVO)
13.00 Uhr Dr. Marc Störing - Umgang mit (missbräuchlichen) Auskunftsansprüchen
Der Auskunftsanspruch der Betroffenen nach Art. 15 DS-GVO erweist sich nach rund zwei Jahren DS-GVO als besonders unangenehme Regelung. Verantwortliche müssen ggfs. große Datenmengen in relativ kurzer Zeit bereitstellen. Gleichzeitig etabliert sich ein schnell erhobener Auskunftsanspruch zur üblichen Reaktion von verärgerten Betroffenen, gerade auch im Mitarbeiterbereich. Gleichwohl ist kaum eine Vorschrift in ihrer Bedeutung so umstritten wie Art. 15 DS-GVO. Inwieweit tatsächlich große Datenmengen bereitzustellen sind und wann ein Auskunftsersuchen als missbräuchlich nicht zu beantworten ist, ist hochumstritten. In seinem Vortrag geht der Referent auf rechtskonforme wie pragmatische Lösungen ein.
Richtig reagieren auf Auskunftsansprüche
Auffassung von Gerichten und Aufsichtsbehörden
Strategie im Zusammenhang mit Mitarbeitern
14.00 Uhr - Kommunikationspause
14.25 Uhr Hennig Koch - Beschäftigtendatenschutz und datenschutzkonforme Personalabteilung Fallstricke vermeiden
Die Einhaltung des Datenschutzes im Beschäftigungsverhältnis gewinnt im Zusammenspiel von DSGVO und BDSG immer größere Bedeutung. Dies betrifft die Personalabteilung in zentraler Weise. Bei Datenschutzverstößen drohen Bußgelder und auch Schadensersatzansprüche der Beschäftigten. Das Seminar zeigt Ihnen anhand von Praxisbeispielen die wichtigsten Aspekte zur Vermeidung rechtlicher Fallstricke.
Rechtsgrundlagen des Beschäftigtendatenschutzes
Notwendige Rechtstexte im Beschäftigungsverhältnis
Betriebliche Mitbestimmung und Datenschutz
Führung der Personalakte - auch digital
Nutzung von E-Mail und Internet am Arbeitsplatz
Datenschutz bei Online-/Videobesprechungen
15.25 Uhr Dr. Jana Moser - Datenschutz als Bestandteil der Unternehmens- und Behördenkultur. (Wie) funktioniert das?
Mit der fortschreitenden Entwicklung der Informationstechnologie und der Digitaltechnik hat sich in den letzten Jahren die Bedeutung des Datenschutzes gewandelt und verstärkt. Moderne IT ermöglicht es, Daten immer einfacher zu erheben, zu analysieren, zu speichern und komplex zu verknüpfen. Die gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz sind mit der DSGVO verschärft worden. Die Verantwortung für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften trägt nach der DSGVO nicht der behördliche/betriebliche Datenschutzbeauftragte, sondern der „Verantwortliche“. Verantwortlich (auch im Falle von Verstößen) ist letztlich der Geschäftsführer oder die Behördenleitung. Diese müssen dafür Vorsorge treffen, dass innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs eine datenschutzrechtliche Aufbau- und Ablauforganisation zur Verfügung steht, welche die Einhaltung der Vorgaben der EU-Datenschutzreform gewährleistet. Datenschutz muss deshalb Bestandteil der Firmen- und Behördenkultur sein. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Sind wir dort bereits angekommen? Welche Probleme gibt es im täglichen Geschäft? In ihrem Vortrag stellt die Referentin ihre beruflichen Erfahrungen vor und gibt Tipps, wie in einer Organisation die Sensibilität für datenschutzrechtliche Fragen erhöht werden kann. Gegenstand des Vortrages sind keine rechtlichen Fragen des Datenschutzes. Insofern knüpft er an die vorherigen Vorträge an.
Menschliche und organisatorische Herausforderungen beim Aufbau einer Datenschutzkultur
Konzepte für eine erfolgreiche Datenschutzorganisation
Methoden zur Sensibilisierung und effektiven Einbindung von Mitarbeitern
Ende der Tagung gg. 16.30 Uhr.
Tagungsort Abacus Tierpark Hotel Berlin
Tagungskosten 250,00 € bei Anmeldungen bis 28. August 2020, danach 275,00 €
Holger App
Holger App ist kommunaler Datenschutzbeauftragter der Stadt Offenbach am Main und als selbstständiger Datenschutzberater für soziale Einrichtungen …
Frau Dr. Jana Moser ist nicht nur regelmäßige Referentin zu den Themen Datenschutzorganisation und -strategie. Sie ist vor allem auch Senior Business …
Dr. Marc Störing ist Partner der Kanzlei Osborne Clarke und spezialisiert auf datenschutzrechtliche Beratung. Er ist überdies als externer …
Henning Koch ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht sowie zertifizierter Datenschutzbeauftragter in der Wetzlarer …
Barbarra Theil
Barbara Thiel ist seit dem 1. Januar 2015 die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen. Nach ihrem beruflichen Einstieg bei der Stadt …
Unser Fachtag vermittelt den Teilnehmer/innen einen fundierten Überblick über die aktuellen Rechtsentwicklungen, wird die gesetzlichen Neuregelungen auf den Prüfstand stellen und greift unmittelbare Fachprobleme bei der Umsetzung des Datenschutzrechts in der Praxis auf. Einen besonderen Wert legen wir auf die Förderung des Erfahrungsaustausches zwischen den Teilnehmer/innen und auf den Praxistransfer. Für Interessenten, die nicht an der Präsenztagung teilnehmen wollen oder können, besteht die Möglichkeit der Zuschaltung über das Internet. Alle Vorträge werden live übertragen. Zudem kann das Video der Tagung erworben werden.
Entscheidungsträger in Unternehmen und Behörden; Verantwortliche im Informationssicherheitsbereich, IT-Sicherheitsbeauftragte, Datensicherheitsverantwortliche, Datenschutzbeauftragte
Tagungsablauf - Schwerpunkte (Stand der Konzeption Juni 2020 - Änderungen vorbehalten) Mittwoch, 09.09.2020 08.45 Uhr: Begrüßung 09.00 Uhr Barbara Thiel - Die DSGVO auf dem Prüfstand. Was funktioniert und wo stößt das neue Datenschutzrecht an seine Grenzen? 10.00 Uhr Dr. Marc Störing - Cloudcomputing und TOM-Anforderungen unter der DS-GVO Cloudcomputing ist inzwischen Alltag, aber rechtliche Fragen bleiben relevant. Tatsächlich hat die DSGVO die rechtlichen Anforderungen auch stärker geändert, als es die Praxis bisher lebt. Insbesondere bei Regelungen zu technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM), der Einschaltung von Unterauftragnehmern und Kontrollrechten bestehen regelmäßig erhebliche Diskussionen bei der Auftragsverarbeitung (AVV), und nicht immer realisieren die Vertragsparteien die Änderungen durch die DSGVO. Überdies ist die Einordnung einer Datenverarbeitung im Auftrag schwieriger denn je, seitdem der Europäische Gerichtshof sehr großzügig eine gemeinsame Verantwortlichkeit bejaht. In seinem Vortrag geht der Referent auf rechtskonforme wie pragmatische Lösungen ein. Schwerpunkte des Vortrages Abgrenzung AVV - gemeinsame Verantwortlichkeit und anderes Vertragliche Regelungen bei der AVV Anforderungen an und Umgang mit TOM Auditierungen richtig regeln und leben Kurze Pause 11.15 Uhr Holger App - Die Einwilligung zur Datenverarbeitung: Königs- oder Holzweg? Art. 6 Abs. 1 der DSGVO nennt die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten als erste Möglichkeit, um die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung sicherzustellen. Aber nur, wenn die Einwilligung freiwillig erfolgt, stellt sie eine gültige Rechtsgrundlage dar. In der Praxis stellt sich daher die Frage, ob sich die Verarbeitung personenbezogener Daten auf die Einwilligung der betroffenen Person stützen kann. In seinem Vortrag geht der Referent auf die Grenzen der Einwilligung ein und zeigt gangbare Alternativen auf, wenn die Einwilligung nicht als Rechtsgrundlage trägt. Schwerpunkte des Vortrages: Erlaubnisgründe für die Verarbeitung personenbezogener Daten Exkurs: Einwilligung zur Verarbeitung von Sozialdaten Anforderungen an die Freiwilligkeit Alternativen zur Einwilligung als Rechtsgrundlage bei personenbezogenen Daten besonderer Kategorie (Art. 9 DSGVO) 12.15 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr Dr. Marc Störing - Umgang mit (missbräuchlichen) Auskunftsansprüchen Der Auskunftsanspruch der Betroffenen nach Art. 15 DS-GVO erweist sich nach rund zwei Jahren DS-GVO als besonders unangenehme Regelung. Verantwortliche müssen ggfs. große Datenmengen in relativ kurzer Zeit bereitstellen. Gleichzeitig etabliert sich ein schnell erhobener Auskunftsanspruch zur üblichen Reaktion von verärgerten Betroffenen, gerade auch im Mitarbeiterbereich. Gleichwohl ist kaum eine Vorschrift in ihrer Bedeutung so umstritten wie Art. 15 DS-GVO. Inwieweit tatsächlich große Datenmengen bereitzustellen sind und wann ein Auskunftsersuchen als missbräuchlich nicht zu beantworten ist, ist hochumstritten. In seinem Vortrag geht der Referent auf rechtskonforme wie pragmatische Lösungen ein. Schwerpunkte des Vortrages: Richtig reagieren auf Auskunftsansprüche Auffassung von Gerichten und Aufsichtsbehörden Strategie im Zusammenhang mit Mitarbeitern 14.00 Uhr - Kommunikationspause 14.25 Uhr Hennig Koch - Beschäftigtendatenschutz und datenschutzkonforme Personalabteilung: Fallstricke vermeiden Die Einhaltung des Datenschutzes im Beschäftigungsverhältnis gewinnt im Zusammenspiel von DSGVO und BDSG immer größere Bedeutung. Dies betrifft die Personalabteilung in zentraler Weise. Bei Datenschutzverstößen drohen Bußgelder und auch Schadensersatzansprüche der Beschäftigten. Das Seminar zeigt Ihnen anhand von Praxisbeispielen die wichtigsten Aspekte zur Vermeidung rechtlicher Fallstricke. Schwerpunkte: Rechtsgrundlagen des Beschäftigtendatenschutzes Notwendige Rechtstexte im Beschäftigungsverhältnis Betriebliche Mitbestimmung und Datenschutz Führung der Personalakte - auch digital Nutzung von E-Mail und Internet am Arbeitsplatz Nutzung von mobilen Endgeräten Datenschutz im Home-Office Datenschutz bei Online-/Videobesprechungen Informationspflichten des Arbeitgebers 15.25 Uhr Dr. Jana Moser - Datenschutz als Bestandteil der Unternehmens- und Behördenkultur. (Wie) funktioniert das? Mit der fortschreitenden Entwicklung der Informationstechnologie und der Digitaltechnik hat sich in den letzten Jahren die Bedeutung des Datenschutzes gewandelt und verstärkt. Moderne IT ermöglicht es, Daten immer einfacher zu erheben, zu analysieren, zu speichern und komplex zu verknüpfen. Die gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz sind mit der DSGVO verschärft worden. Die Verantwortung für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften trägt nach der DSGVO nicht der behördliche/betriebliche Datenschutzbeauftragte, sondern der „Verantwortliche“. Verantwortlich (auch im Falle von Verstößen) ist letztlich der Geschäftsführer oder die Behördenleitung. Diese müssen dafür Vorsorge treffen, dass innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs eine datenschutzrechtliche Aufbau- und Ablauforganisation zur Verfügung steht, welche die Einhaltung der Vorgaben der EU-Datenschutzreform gewährleistet. Datenschutz muss deshalb Bestandteil der Firmen- und Behördenkultur sein. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Sind wir dort bereits angekommen? Welche Probleme gibt es im täglichen Geschäft? In ihrem Vortrag stellt die Referentin ihre beruflichen Erfahrungen vor und gibt Tipps, wie in einer Organisation die Sensibilität für datenschutzrechtliche Fragen erhöht werden kann. Gegenstand des Vortrages sind keine rechtlichen Fragen des Datenschutzes. Insofern knüpft er an die vorherigen Vorträge an. Schwerpunkte des Vortrages Menschliche und organisatorische Herausforderungen beim Aufbau einer Datenschutzkultur Konzepte für eine erfolgreiche Datenschutzorganisation Methoden zur Sensibilisierung und effektiven Einbindung von Mitarbeitern Ende der Tagung gg. 16.30 Uhr. Tagungsort: Abacus Tierpark Hotel Berlin Tagungskosten: 250,00 € bei Anmeldungen bis 28. August 2020, danach 275,00 €