Source: https://www.hypnosedorisgrohmann.de/agb/
Timestamp: 2020-04-04 20:43:30
Document Index: 394063695

Matched Legal Cases: ['§ 611', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 7', '§ 4', '§ 8']

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der Praxis für Hypnose und Psychotherapie
Inhaberin: Doris Grohmann
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Heilpraktiker eingeschränkt für Psychotherapie “ nachfolgend “ Heilpraktiker (Psychotherapie)“ genannt “ und dem Patienten/Klienten als Behandlungsvertrag/Beratungsvertrag (nachfolgend „Vertrag“ genannt) im Sinne der § 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien Abwei-hendes nicht schriftlich vereinbart wurde.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Patient/Klient das generelle Angebot des Heilpraktikers (Psychotherapie), die Heilkunde/Beratung gegen jedermann auszuüben, annimmt und sich an den Heilpraktiker (Psychotherapie) zum Zwecke der Diagnose, der Psychotherapie, der Beratung, des Coachings, der Trauerbegleitung bzw. der Supervision wendet.
Ãœber die Beratungs-, Diagnose- und Therapiemethoden entscheidet der Patient/Klient nach seinen Befindlichkeiten frei, nachdem er vom Heilpraktiker (Psychotherapie) über die anwendbaren Methoden und deren Vor- und Nachteile in fachlicher und wirtschaftlicher Hinsicht umfassend informiert wurde. Soweit der Patient/Klient nicht entscheidet oder nicht entscheiden kann, ist der Heilpraktiker (Psychotherapie) befugt, die Methode anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des Patienten/Klienten entspricht.
Grundlagen der Therapie- und Beratungsangebote sind die Gesprächstherapie nach Rogers und sowie die Hypnosetherapie. Die eingesetzten Verfahren und Methoden sind wissenschaftlich anerkannt und bewährt. Trotzdem kann ein subjektiv erwarteter Erfolg des Patienten/Klienten weder in Aussicht gestellt noch garantiert werden.
Â§ 3 Mitwirkung des Patienten/Klienten
Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Patient/Klient nicht verpflichtet. Der Heilpraktiker (Psycho-therapie) ist jedoch berechtigt, die Behandlung/Beratung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben erscheint, insbesondere wenn der Patient/Klient Behandlungs- bzw. Beratungsinhalte negiert, erforderliche Auskünfte zur Anamnese und Diagnose unzutreffend oder lückenhaft erteilt oder Therapiemaßnahmen vereitelt.
Â§ 4 Honorierung des Heilpraktikers (Psychotherapie)
Ãœber die zu zahlenden Honorare erhält der Patient/Klient einmal monatlich eine Rechnung; diese ist innerhalb einer Frist von 10 Tagen durch Ãœberweisung auf das Konto des Heilpraktikers (Psychotherapie) zu bezahlen.
Â§ 5 Honorarerstattung durch Dritte
Soweit der Patient/Klient Anspruch auf Erstattung oder Teilerstattung des Honorars durch Dritte hat oder zu haben glaubt, wird Â§ 4 hiervon nicht berührt. Der Heilpraktiker (Psychotherapie) führt eine Direktabrechnung nicht durch und kann auch das Honorar oder Honorarteile in Ansehung einer möglichen Erstattung nicht stunden.
Soweit der Heilpraktiker (Psychotherapie) im Rahmen der wirtschaftlichen Beratung nach Â§ 2 Absatz 2 den Patienten/Klienten über die Erstattungspraxis Dritter Angaben macht, sind diese unverbindlich. Insbesondere gelten die üblichen Erstattungssätze nicht als vereinbartes Honorar im Sinne des Â§ 4 Absatz 1 und beschränkt sich der Umfang der Leistungen des Heilpraktikers (Psychotherapie) nach Â§ 2 Absatz 2 nicht auf erstattungsfähige Leistungen.
6 Vertraulichkeit der Behandlung/Beratung
Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn der Heilpraktiker (Psychotherapie) aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist “ beispielsweise Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen “ oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige. Absatz 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Diagnose oder Therapie persönliche Angriffe gegen ihn oder seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
Handakten werden vom Heilpraktiker (Psychotherapie) 30 Jahre nach der letzten Behand-lung/Beratung oder 10 Jahre nach dem Tod des Patienten/Klienten vernichtet. Die Vernichtung unterbleibt, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Akten für Beweiszwecke in Frage kommen könnten.
Â§ 7 Rechnungsstellung
Bei den Rechnungen, die der Patient/Klient nach Â§ 4 Absatz 2 erhält, können grundsätzlich zwei alternative Formen vereinbart werden:
Â§ 8 Meinungsverschiedenheiten