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Timestamp: 2019-08-25 20:57:52
Document Index: 175679354

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 7', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25']

Veröffentlichungsdatum:15.01.2009 Inkrafttreten06.05.2008 FundstelleBrem.ABl. 2009, 85
Zitiervorschlag: "Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Slavische Studien“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Universität Bremen vom 16. Mai 2008 (Brem.ABl. 2009, 85)"
juris-Abkürzung: SlavStudMAPO BR
Ausfertigungsdatum: 16.05.2008
Gültig ab: 06.05.2008
Fundstelle: Brem.ABl. 2009, 85
Die Universität Bremen und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg haben die folgende Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Slavische Studien“ beschlossen. Der Rektor der Universität Bremen und das Präsidium der Carl von Ossietzky Universität haben die Prüfungsordnung am 6. Mai 2008 (Universität Oldenburg) bzw. 13. Juni 2008 (Universität Bremen) genehmigt.
der Erwerb von methodischem und gegenstandsbezogenem vertiefendem Wissen,
die Befähigung zu wissenschaftlichem Arbeiten,
die Formulierung und Bearbeitung methodisch reflektierter Problemstellungen,
Kompetenzen in interdisziplinärer wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem osteuropäischen Raum, in der sich sozial-, politik-, sprach- und literaturwissenschaftliche Ansätze ergänzen und verbinden,
der Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Wissenschaftsorganisation wie Diskussionsführung, Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen, Vorbereitung wissenschaftlicher Publikationen etc.,
der Erwerb von Sprachkenntnissen auf dem Niveau C1 in der slavischen Erst- und mindestens auf Niveau A2 in der slavischen Zweitsprache.
(1) Die Regelstudienzeit, in der das Master-Studium abgeschlossen werden soll, beträgt vier Semester. Der Gesamtumfang des Studiums beträgt 120 Kreditpunkte (KP).
das Masterabschlussmodul im Umfang von 30 Kreditpunkten
Mitglied der Gruppe der Studierenden dieses Studienganges.
(3) Schriftliche Prüfungen werden in der Regel von einer Prüferin oder einem Prüfer bewertet. Bei mündlichen Prüfungen muss eine zweite Prüferin bzw. ein zweiter Prüfer oder eine Beisitzerin bzw. ein Beisitzer bestellt werden, wenn die oder der Studierende dies beantragt. Eine Prüfung, die für die Studierende oder den Studierenden die letzte Wiederholungsmöglichkeit ist und von deren Bestehen die Fortsetzung des Studiums abhängt, wird auf Antrag der oder des Studierenden von zwei Prüfenden oder einem Prüfenden und einer Beisitzern bzw. einem Beisitzer abgenommen bzw. bewertet.
(2) Prüfungsleistungen und berufspraktische Tätigkeiten in einem anderen Studiengang werden auf Antrag der oder des Studierenden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt ist. Die Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Prüfungsleistungen einschließlich berufspraktischer Tätigkeiten in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen dieses Studienganges im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung im Hinblick auf die Bedeutung der Leistungen für die Erreichung des akademischen Grades „Master of Arts“ vorzunehmen. Für die Feststellung der Gleichwertigkeit eines ausländischen Studienganges sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen oder andere zwischenstaatliche Vereinbarungen maßgebend. Soweit Vereinbarungen nicht vorliegen oder eine weitergehende Anrechnung beantragt wird, entscheidet der Prüfungsausschuss über die Gleichwertigkeit. Zur Aufklärung der Sach- und Rechtslage kann eine Stellungnahme der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen eingeholt werden. Abweichende Anrechnungsbestimmungen aufgrund von Vereinbarungen mit ausländischen Universitäten bleiben unberührt.
(1) Ein Modul kann von einem oder einer im jeweiligen Masterstudiengang an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg oder der Universität Bremen Immatrikulierten belegt werden, solange die Ausschlussgründe des § 20 Abs. 3 Nr. 3 nicht gelten. Wer ein Modul belegt, ist auch zu allen auf dieses Modul bezogenen Prüfungen zugelassen.
(3) Lehrveranstaltungen werden in deutscher Sprache oder in einer der Zielsprachen gehalten.
(2) Modulprüfungen in Form von Gruppenprüfungen sind zulässig. Der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen zu Prüfenden muss die durch die Prüfung gestellten Anforderungen erfüllen sowie als individuelle Prüfungsleistung z.B. aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien deutlich abgrenzbar und für sich bewertbar sein.
(13) Macht die oder der Studierende glaubhaft, dass sie oder er wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Beschwerden bzw. Behinderung, aufgrund der Schutzbestimmungen des Mutterschutzes oder wegen der Betreuung eines eigenen Kindes oder einer/eines pflegebedürftigen Angehörigen nicht in der Lage ist, Modulprüfungen ganz oder teilweise in der vorgeschriebenen Form abzulegen, soll ihr oder ihm durch den Prüfungsausschuss ermöglicht werden, gleichwertige Modulprüfungen in einer anderen Form zu erbringen.
Bewertung der Modulprüfungen und der
(4) Die Gesamtnote wird durch eine ECTS-Note ergänzt, die neben der absoluten eine relative Bewertung der Note abbildet. Die ECTS-Note setzt die individuelle Leistung eines oder einer Studierenden ins Verhältnis zu den Leistungen der anderen Studierenden des Studiengangs. Die erfolgreichen Studierenden erhalten die folgenden Noten:
(3) Versucht die oder der Studierende, das Ergebnis seiner Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht bestanden“ bewertet. Wer sich eines Verstoßes gegen die Ordnung der Prüfung schuldig gemacht hat, kann von der Fortsetzung der betreffenden Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht bestanden“ bewertet. Vor der Entscheidung nach den Sätzen 1 und 2 durch den Prüfungsausschuss wird der oder dem Studierenden Gelegenheit zur Anhörung gegeben. Bis zur Entscheidung des Prüfungsausschusses setzt die oder der Studierende die Prüfung fort, es sei denn, dass nach der Entscheidung der aufsichtsführenden Person ein vorläufiger Ausschluss des oder der Studierenden zur ordnungsgemäßen Weiterführung der Prüfung unerlässlich ist. In besonders schwerwiegenden oder wiederholten Fällen von Täuschung kann der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Fortsetzung des kumulativen Prüfungsverfahrens ausschließen. Das Master-Studium ist dann endgültig nicht bestanden.
(3) Beim Verlassen der Universität oder beim Wechsel des Studienganges wird eine Bescheinigung ausgestellt, welche die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Bewertungen sowie die zugeordneten Kreditpunkte enthält. Im Fall von Absatz 2 weist die Bescheinigung auch die noch fehlenden Prüfungsleistungen aus sowie ferner, dass der bereffende Master-Studiengang endgültig nicht bestanden wurde.
(1) Wurde bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Noten für diejenigen Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die oder der Studierende getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für „nicht bestanden“ erklären, wenn das Datum der Ausfertigung des Prüfungszeugnis nicht länger als fünf Jahre zurückliegt.
(3) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und durch ein richtiges Zeugnis oder eine Bescheinigung zu ersetzen. Mit dem unrichtigen Prüfungszeugnis ist auch die Master-Urkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschung für „nicht bestanden“ erklärt wurde.
eine vertretbare und mit gewichtigen Argumenten folgerichtig begründete Lösung als falsch bewertet worden ist oder ob
(2) Das Thema der Masterarbeit kann von jedem Mitglied der Hochschullehrergruppe der zuständigen Fakultät der Universität Oldenburg oder des zuständigen Fachbereichs der Universität Bremen, das an der Lehre im Masterstudiengang beteiligt ist, festgelegt werden. Mit Zustimmung des Prüfungsausschusses kann das Thema auch von anderen Prüfungsbefugten nach § 7 Abs. 1 festgelegt werden; in diesem Fall muss die oder der Zweitprüfende ein Mitglied der Hochschullehrergruppe der zuständigen Fakultät Universität Oldenburg oder des zuständigen Fachbereichs der Universität Bremen sein, das an der Lehre im Masterstudiengang beteiligt ist.
(3) Das Thema wird von der oder dem Erstprüfenden nach Anhörung der oder des Studierenden festgelegt. Auf Antrag sorgt der Prüfungsausschuss dafür, dass die oder der Studierende rechtzeitig ein Thema erhält. Die Ausgabe des Themas erfolgt über den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses; die Ausgabe ist aktenkundig zu machen. Mit der Ausgabe des Themas werden die oder der Prüfende, die oder der das Thema festgelegt hat (Erstprüfende oder Erstprüfender), und die oder der Zweitprüfende bestellt. Während der Anfertigung der Masterarbeit wird die oder der Studierende von der oder dem Erstprüfenden betreut.
(4) Die Masterarbeit wird in der Regel in deutscher Sprache geschrieben. Auf Antrag der oder des zu Prüfenden kann die Masterarbeit in englischer Sprache abgefasst werden. Eine Abfassung in anderen Fremdsprachen ist auf Antrag möglich, wenn beide Gutachter dem zustimmen.
(2) Das neue Thema der Masterarbeit wird in angemessener Frist, in der Regel innerhalb von drei Monaten nach Bewertung der ersten Arbeit, ausgegeben.
(2) Zur Ermittlung der Gesamtnote nach § 13 Abs. 3 wird ein gewichteter Notendurchschnitt für das Master-Studium gebildet. Dafür werden die Noten für die einzelnen nach § 13 Abs. 2 benoteten Modulprüfungen mit den Kreditpunkten des Moduls multipliziert. Die Summe der gewichteten Noten wird anschließend durch die Gesamtkreditpunktezahl dividiert.
(3) Die Gesamtnote ist mit dem Prädikat „mit Auszeichnung bestanden“ zu versehen, wenn das Gesamtergebnis gemäß § 13 Abs. 3 1,0 bis 1,1 beträgt.
Diese Prüfungsordnung tritt am Tag nach der Genehmigung durch das Präsidium der Universität Oldenburg und den Rektor der Universität Bremen in Kraft. Sie wird in den Amtlichen Mitteilungen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht.
Genehmigt, Oldenburg, den 6. Mai 2008
Genehmigt, Bremen, den 13. Juni 2008
Geboren am ......................in ............................... den Hochschulgrad
.............................. bestanden hat.
Frau/Herr1 ...................... geboren am ........... in ...................... hat die Masterprüfung im Studiengang Slavische Studien an der Fakultät III der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und am Fachbereich 8 Sozialwissenschaften der Universität Bremen mit der Gesamtnote ............... bestanden.
Die Masterthesis zum Thema:..................................................
Oldenburg, Bremen, den ...............
MM 1a „Slavische Studien“ (9 KP) und MM 1b „Master-Propädeutikum: Forschungswerkstatt“ (6 KP)
Es kann zwischen vier Schwerpunkten gewählt werden, die jeweils aus zwei Modulen mit je 9 KP bestehen:
SP1: Sprachen Ost- und Mitteleuropas
SP2: Literaturen Ost- und Mitteleuropas
SP3: Kulturen Ost- und Mitteleuropas
SP4: Gesellschaften Ost- und Mitteleuropas
Im Ergänzungsbereich werden zwei weitere Module im Umfang von jeweils 9 KP aus den Modulen MM 2-9 belegt.
(MM 10): Aus MM 2-9 wird ein Modul gewählt, das einem anderen als dem unter II. gewählten Schwerpunkt angehören muss.
(MM 11): Aus MM 2-9 wird in der zweiten Sprache ein Modul gewählt, das auch zum unter II. gewählten Schwerpunkt gehören kann. Doppelanrechnungen von Veranstaltungen sind nicht zulässig.
Im Masterabschlussmodul 30 KP
(4) Module werden in deutscher Sprache oder in einer der Zielsprachen abgehalten.
MM 10 (aus MM 4-9) (SP2, SP3 oder SP4)
MM 11: (zweite Slavine aus MM 2-9)
MM 10 (aus MM 2-3 oder 6-9 (SP1, SP3 oder SP4)
MM 10 (aus MM 2-5 oder 8-9 (SP1, SP2 oder SP4)
MM 8: Allgemeine politische Kultur (SP3)
MM 9: Modernisierungsprozesse (SP3)
MM 10 (aus MM 2-7) (SP1, SP2 oder SP3)
MM 9: (zweite Slavine aus MM 2-9)
Eine Klausur dauert 90, eine mündliche Prüfung max. 30 Minuten.
Ein Ergebnisbericht ist ein drei- bis fünfseitiger Bericht über die Konzeption, den Verlauf und die Ergebnisse einer selbstständig (oder im Team) durchgeführten Sitzung.
(2) Die Masterarbeit wird in dem gewählten Schwerpunkt SP 1, SP 2, SP 3 oder SP 4 geschrieben.
Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Slavische Studien“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Universität Bremen vom 16. Mai 2008 06.05.2008
Eingangsformel 06.05.2008
§ 1 - Studienziele 06.05.2008
§ 2 - Hochschulgrad 06.05.2008
§ 3 - Zweck der Prüfungen 06.05.2008
§ 4 - Dauer und Umfang des Studiums 06.05.2008
§ 5 - Gliederung des Studiums 06.05.2008
§ 6 - Prüfungsausschuss, Prüfungsamt 06.05.2008
§ 7 - Prüfende 06.05.2008
§ 8 - Anrechnung von Prüfungsleistungen 06.05.2008
§ 9 - Zulassung zu Modulen und Modulprüfungen 06.05.2008
§ 10 - Formen und Inhalte der Module 06.05.2008
§ 11 - Arten der Modulprüfungen 06.05.2008
§ 12 - Kreditpunkte 06.05.2008
§ 13 - Bewertung der Modulprüfungen und der Masterarbeit 06.05.2008
§ 14 - Versäumnis, Rücktritt, Täuschung 06.05.2008
§ 15 - Wiederholung von Modulprüfungen 06.05.2008
§ 16 - Zeugnisse und Bescheinigungen 06.05.2008
§ 17 - Ungültigkeit der Prüfung 06.05.2008
§ 18 - Einsicht in die Prüfungsakte 06.05.2008
§ 19 - Widerspruchsverfahren 06.05.2008
§ 20 - Zulassung zur Masterarbeit 06.05.2008
§ 21 - Masterarbeit 06.05.2008
§ 22 - Wiederholung der Masterarbeit 06.05.2008
§ 23 - Umfang der Masterprüfung 06.05.2008
§ 24 - Gesamtergebnis 06.05.2008
§ 25 - Inkrafttreten 06.05.2008
Anlage 1 - Masterurkunde 06.05.2008
Anlage 2 - Zeugnis über die Masterprüfung 06.05.2008
Anlage 3 - Modulübersicht 06.05.2008