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Timestamp: 2019-07-21 17:05:27
Document Index: 348512686

Matched Legal Cases: ['§ 124', '§ 124', '§ 138', '§ 124', '§ 34', '§ 124', '§ 6', '§ 138']

Landesrecht BW Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 2. Senat | 2 S 3110/97 | Beschluss | Verfahrensfehler im Vorfeld eines Gemeinderatsbeschlusses - Auswirkung auf den eigentlichen Beschluß; Zulassung der Berufung wegen besonderer Schwierigkeiten der Rechtssache; Verfahrensmangel der vorschriftswidrigen Besetzung | Langtext vorhanden
Entscheidungsdatum: 02.06.1998
Aktenzeichen: 2 S 3110/97
ECLI: ECLI:DE:VGHBW:1998:0602.2S3110.97.0A
Normen: § 124 Abs 2 Nr 2 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 5 VwGO, § 138 Nr 1 VwGO, § 124a Abs 1 S 4 VwGO, § 34 Abs 1 S 1 Halbs 2 GemO BW
Verfahrensfehler im Vorfeld eines Gemeinderatsbeschlusses - Auswirkung auf den eigentlichen Beschluß; Zulassung der Berufung wegen besonderer Schwierigkeiten der Rechtssache; Verfahrensmangel der vorschriftswidrigen Besetzung
1. Mängel des Verfahrens im Vorfeld des eigentlichen Satzungsbeschlusses, etwa hinsichtlich lediglich vorbereitender Sitzungen des Gemeinderats oder von Ausschüssen, können grundsätzlich nur dann zur Rechtswidrigkeit des - selbst fehlerfrei zustande gekommenen - Beschlusses führen, wenn sich diese Mängel auf die Willensentschließung des Gemeinderats noch auswirken können.
2. Besondere Schwierigkeiten im Sinne von § 124 Abs 2 Nr 2 VwGO sind allein mit dem Hinweis darauf, daß die Kammer des Verwaltungsgerichts die Angelegenheit nicht gem § 6 Abs 1 VwGO auf den Einzelrichter übertragen hat, nicht ausreichend dargelegt.
3. Zu den Darlegungsanforderungen hinsichtlich des Zulassungsgrundes des Verfahrensmangels, wenn die nicht vorschriftsmäßige Besetzung des erk Gerichts (§ 138 Nr 1 VwGO) geltend gemacht wird.
VGHBW-Ls 1998, Beilage 8, B 2
VBlBW 1998, 419-420 (Leitsatz und Gründe)
vorgehend VG Karlsruhe, 6. August 1997, Az: 7 K 1898/96
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