Source: https://gesetze-in-app.de/StGB/73
Timestamp: 2019-12-14 10:02:35
Document Index: 134225439

Matched Legal Cases: ['§ 73', '§ 74', '§ 73', 'BGH', '§ 73', '§ 111', 'BGH', 'BGH', '§ 73', '§ 73', 'BGH', 'BGH', '§ 73', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 73', '§ 73', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 73', '§ 73', 'BGH', '§ 73', 'BGH', '§ 73', '§ 73', 'BGH']

2.auf Grund eines erlangten Rechts.
OLG München, Beschluss vom 1.0.2016, Az. 34 Wx 416/15 Auf diese Weise lösen die genannten Vorschriften den Konflikt zwischen den gegenläufigen Zielen der Beschlagnahme bzw. Arrestanordnung, die einerseits den auf (erweiterten) Verfall oder Einziehung lautenden staatlichen Strafanspruch (§§ 73 ff., §§ 74 ff. StGB) und anderseits die Realisierung des Ersatzanspruchs des Geschädigten (§ 73 Abs. 1 Satz 2 StGB) sichern sollen (BGHZ 144, 185/188; BT-Drucks. 7/550 S. 294).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.2.2013, Az. 2 Ws 561/12 Wegen der Subsidiarität des Verfalls gegenüber Ansprüchen der Verletzten (§ 73 Abs. 1 Satz 2 StGB) habe der Staat keine eigene Rechte gesichert (vgl. KG NJW 2005, 3734 Rdn. 13 nach juris; LG Neubrandenburg ZInsO 2000, 676; LG Saarbrücken NStZ-RR 2004, 274, Rdn. 6 nach juris; LG Köln ZIP 2006, 1059 Rdn. 34 nach juris; von Gleichenstein ZIP 2008, 1551, 1155; Greier ZInsO 2007, 953, 957; Hees ZIP 2004, 298, 299; Meyer-Goßner, a. a. O., § 111b Rdn. 6; Moldenhauer/Momsen wistra 2001, 456, 457 f.; s. a. OLG Köln ZIP 2004, 2013 Rdn. 35, 55 nach juris).
LG Münster, Beschluss vom 4.2.2011, Az. 44 FSH 94/10 Erst wenn feststeht, worin der erlangte Vorteil des Täters besteht, geht aus dem Bruttoprinzip hervor, dass bei der Bemessung der Höhe des Erlangten gewinnmindernde Abzüge unberücksichtigt zu bleiben haben (BGH Beschluss vom 27.01.2010 – 5 StR ###/## in BGH R § 73 StGB Erlangtes Nr. 10 m.w.N.).
LG Münster, Beschluss vom 4.2.2011, Az. 44 FSH 94/10 Soweit strafrechtlich aber nur die Art und Weise bemakelt ist, in der das Geschäft ausgeführt wird, ist nur der hierauf entfallende Sondervorteil erlangt im Sinne des § 73 Abs. 1 Satz 1 StGB (vgl. BGH Beschluss vom 27.01.2010 – 5 StR ###/## in BGHR § 73 StGB Erlangtes Nr. 10 m.w.N. für den Fall von verbotenen Insidergeschäften).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2009, Az. IX ZR 174/08 Es hat lediglich in einem besonders gelagerten Einzelfall eine Ausnahme von diesem Grundsatz zugelassen (BGH, BGHR § 73 StGB - Verletzter 4).
AG Brühl, Urteil vom 1.9.2007, Az. 114 Js 78/05 Solche Ansprüche kompensieren das Interesse des Geschäftsherren und unterfallen daher der Vorrangbestimmung des § 73 Abs. 1 S. 2 StGB (BGH 5 StR 323/06).
AG Kleve, Urteil vom 4.10.2004, Az. 400 Js 267/04 35Nach der Rechtsprechung des BGH (s. grundlegend BGH, Urteil vom 19.10.1999, 5 StR 336/99 = BGHSt 45, 235) ist die Umgrenzung des Anwendungsbereichs von § 73 Abs.3 StGB vor allem anhand der Gesetzesmerkmale 'für einen anderen' und 'dadurch' vorzunehmen.
AG Kleve, Urteil vom 4.10.2004, Az. 400 Js 267/04 § 73 Abs.3 StGB nicht mit 'unmittelbar durch einund dieselbe Handlung' gleichzusetzen ist (BGH aaO.).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.7.2004, Az. 835 Js 19/01 509Eine Fallgestaltung des § 73 Abs.3 StGB bilden die sog. Verschiebungsfälle, bei denen der Täter dem Dritten die Tatvorteile unentgeltlich oder aufgrund eines bemakelten Rechtsgeschäfts zukommen lässt, um einen Zugriff des Gläubigers zu verhindern (BGH NJW 2000, 297 ff.).
BVerfG, vom 2.2.1976, Az. 2 BvL 18/93 Bei dem vom vorlegenden Gericht behandelten Verfall nach § 73 StGB sei nach den Grundsätzen der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung (BVerfGE 81, 228) aus Verfassungsgründen stets sicherzustellen, daß die aus der rechtswidrigen Tat erzielten wirtschaftlichen Vorteile des Täters oder Teile davon nicht gleichzeitig dem strafrechtlichen Zugriff und der steuerrechtlichen Belastung unterworfen würden.
BVerfG, vom 2.2.1976, Az. 2 BvL 18/93 So sei der Bundesgerichtshof zunächst davon ausgegangen, daß die durch die Einkommensteuer bedingte spätere Vermögensminderung einen entsprechend geminderten Vermögensvorteil im Sinne von § 73 StGB zur Folge habe (BGHSt 30, 46).