Source: https://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/restrukturierungsrueckstellung-ein-praxisfall-zusammenfassung_idesk_PI11525_LI6536252.html
Timestamp: 2020-04-05 21:08:09
Document Index: 252815244

Matched Legal Cases: ['§ 249', '§ 249', '§ 249', '§ 249', '§ 249', '§ 253', '§ 253', '§ 274', '§ 274', '§ 274', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 12', '§ 111']

Restrukturierungsrückstellung: Ein Praxisfall / Zusammenfassung | Finance Office Professional | Finance | Haufe
Eine Restrukturierung umfasst alle Formen von Prozessen, die auf eine – unter Umständen – tiefgreifende Veränderung im Unternehmen abzielen. Neben einer Reorganisation und Neustrukturierung führt dies auch zu einer Produktänderung und einer Neuorientierung am Markt.
Restrukturierungskosten entstehen
beim Verkauf oder bei der Aufgabe eines Geschäftszweigs,
bei Stilllegung oder Verlegung von Standorten in eine andere Region,
bei einer grundsätzlichen Reorganisation der Geschäftstätigkeit,
bei Änderung auf den einzelnen Verwaltungsebenen (Hierarchiekürzung/-veränderung).
Betriebliche Umstrukturierungen sind für das Unternehmen i. d. R. mit erheblichen Kosten verbunden, die sich aber langfristig auszahlen. Für die hiervon betroffenen Mitarbeiter führen diese Maßnahmen jedoch teilweise zu wirtschaftlichen Nachteilen. Arbeitnehmer müssen mit Kündigungen oder auch Versetzungen an einen anderen Unternehmensstandort rechnen.
Soweit Arbeitnehmer durch die Umstrukturierung betroffen sind, muss das Unternehmen das Betriebsverfassungsgesetz beachten. Der Arbeitnehmer erhält für die umstrukturierungsbedingten Nachteile einen finanziellen Ausgleich. Hierzu gehören beispielsweise
Aufwandserstattungen an weiterbeschäftigte Mitarbeiter,
ein Ausgleich bei Frühverrentungen und
Zuschüsse zum Arbeitslosengeld I.
§ 249 Abs. 1 Satz 1 HGB, § 249 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB, § 249 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB, § 249 Abs. 2 Satz 1 HGB, § 249 Abs. 2 Satz 2 HGB, § 253 Abs. 1 HGB, § 253 Abs. 2 HGB, § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB, § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, § 274 a HGB
§ 5 Abs. 1 Satz 1 EStG, § 5 Abs. 1 Satz 2 EStG, § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. c EStG, § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. e EStG
§ 12 Abs. 3 BewG
R 5.7 Abs. 2 EStR, R 5.7 Abs. 5 EStR, R 5.7 Abs. 6 EStR, R 6.11 Abs. 1 EStR
H 5.7 Abs. 13 [Auflösung] EStH, H 6.11 EStH [Rückgriffsansprüche]
BFH, Urteil v. 22.11.1988, VIII R 62/85, BStBl 1989 II S. 359
BFH, Urteil v. 17.2.1993, X R 60/89, BStBl 1993 II S. 437
BFH, Urteil v. 3.8.1993, VIII R 37/92, BStBl 1994 II S. 444
BFH, Urteil v. 8.11.2000, I R 10/98, BStBl 2001 II S. 349
BFH, Urteil v. 27.6.2001, I R 45/97, BStBl 2003 II S. 121
BFH, Urteil v. 30.1.2002, I R 71/00, BStBl 2003 II S. 279
BFH, Urteil v. 30.1.2002, I R 68/00, BStBl 2002 II S. 688
BFH, Urteil v. 30.11.2005, I R 1/05, BStBl 2006 II S. 471
BFH, Urteil v. 17.10.2013, IV R 7/11, BStBl II 2014 S. 302
FG Baden-Württemberg, Urteil v. 12.9.2017, 6 K 1472/16, EFG 2018 S. 1343
BMF, Schreiben v. 26.5.2005, IV B 2 – S 2175 – 7/05, BStBl 2005 I S. 699
BT-Drucks. 14/23 S. 23 und S. 172
BT-Drucks 14/443, S. 23
OFD Rheinland, Verfügung v. 13.7.2012, S 2133 – 2011/0003 – St 141
§§ 111, 112 Betriebsverfassungsgesetz
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