Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/232
Timestamp: 2019-09-15 10:32:04
Document Index: 252890106

Matched Legal Cases: ['§ 232', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 233', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 85', 'BGH', '§ 232', '§22', '§ 70', '§ 86', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 203', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 233', '§ 621', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 232', '§ 232', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 233', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 553', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 232', '§ 232', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', '§ 119', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232', 'BGH', 'BGH', '§ 232']

§ 232 ZPO: Rechtsbehelfsbelehrung
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1997, Az. XII ZB 102/97 Eine Wiedereinsetzung kann aus den zutreffenden Gründen des angefochtenen Beschlusses (vgl. BGH, Beschluß vom 7. Oktober 1955 - IV ZB 109/55 -NJW 1955, 1919 = BGH LM Nr. 24 zu § 232 ZPO) nicht gewährt werden.
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.1993, Az. XI ZR 207/93 5 stanzlichen Rechtsanwälten und deren Kanzlei überlassen; denn dadurch wurde es ihr unmöglich, selbst oder mit Hilfe ihrer Angestellten, wie es nach dem Gesetz ihre Aufgabe war, für die Wahrung der Revisionsfrist zu sorgen (BGH, Beschluß vom 7. Oktober 1955 - IV ZB 109/55 = LH § 232 ZPO Nr. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 1.4.1986, Az. ii zr 102/86 Schließlich scheitert die Wiedereinsetzung auch nichl daran, daß es der Prozeßbevollmächtigte des Beklagten untc lassen hat, innerhalb der Revisionsfrist bei dem Beklagter nachzufragen, ob ihn das Urteil des Oberlandesgerichts nebst Begleitschreiben und Hinweis auf den Fristablauf am 17. März 1986 erreicht hat und er Revision einlegen wolle« Die Verpflichtung, solche Erkundigungen einzuziehen, besteht regelmäßig nicht« Sie kann nur unter besonderen Voraussetzungen angenommen werden, etwa dann, wenn der Rechtsanwalt konkreten Anlaß zu der Sorge haben muß, seine Mitteilung sei verloren gegangen, oder wenn ihm der Standpunkt seines Mandanten, unter allen Umständen ein Rechtsmittel einzulegen, bereits bekannt ist (vgl. BGH, Beschluß vom 23. Januar 1963 - VIII ZB 19/62, LM Nr. 23 zu § 233 (Fe) ZPO; Urteil vom 30. September 1958 - VIII ZR 133/57, IM Nr. 38 zu § 232 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1981, Az. VIII ZR 8/81 Die Haftung der Partei für das Verschulden ihres Anwalts beruht nämlich auf dem Gedanken, daß sie nur für die Person ihres Vertrauens einzustehen hat (BGHZ 47, 320, 322 zu § 232 Abs. 2 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1981, Az. VIII ZR 315/80 Die Haftung der Partei für das VerschulJ ihres Anwalts beruht nämlich auf dem Gedanken, daß sie nur fü die Person ihres Vertrauens einzustehen hat (BGHZ 47, 320, 32 zu § 232 Abs. 2 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1981, Az. VII zb 17/81 Dieses Verschulden müßte sich der Beklagte zurechnen lassen, da Rechtsanwalt TflHHHH in der hier maßgeblichen Zeit als amtlich bestellter Vertreter Rechtsanwalts KaMHB auch Bevollmächtigter des Beklagten im Berufungsverfahren war (BGH, Beschluß vom 1. Dezember 1953 - V ZB 25/53 = LM § 232 ZPO Nr. 15; Zöller/Vollkommer, ZPO, 12. Aufl., An. III 2 b zu § 85 ZPO).
BGH, URTEIL vom 4.2.1976, Az. III ZR 113/74 Der Rechtsgedanke, der in § 232 Abs. 2 ZPO seinen Ausdruck gefunden hat, gilt weiter u.a. für die Angelegenheit der freiwilligen Gerichtsbarkeit (§22 Abs. 2 Satz 2 FGG), für das Widerspruchsverfahren nach der Verwaltungsgerichtsordnung (vgl. §§ 70, 60 VwGO), für das Verfahren nach der Abgabenordnung (vgl. § 86 Abs. 1 Satz 2 AO) und für das behördliche und gerichtliche Verfahren nach dem Bundesentschädigungsgesetz (vgl. BGH VersR 1964» 284).
BGH, URTEIL vom 4.2.1976, Az. III ZR 113/74 In keinem dieser Fälle besteht ein Grundsatz des Inhalts, daß sich der Berechtigte bei der Versäumung einer Ausschlußfrist mit materiell-rechtlicher Wirkung das Vertreterverschulden nicht zurechnen lassen müßte (für die Wiedereinsetzung vgl.§ 232 Abs. 2 ZPO; für die Hemmung svorschrift des § 203 BGB vgl. BGHZ 17, 199 ff? 31, 342, 347).
BGH, URTEIL vom 4.2.1976, Az. III ZR 113/74 Die Entscheidung im ”Betragsverfahren” hat für den Berechtigten auch sachlich grundsätzlich keine einschneidendere Bedeutung, als sie sonst einem Urteil im Zivil-, Verwal-tungs- oder Sozialgerichtsprozeß zukommen kann (vgl. BayObLGSt 1970, 9, 19), z.B. einem Zivilurteil im Ehe-scheidungs- oder Ehelichkeitsanfechtungsprozeß, für den der in § 232 Abs. 2 ZPO normierte Rechtsgedanke uneingeschränkt gilt (vgl. BVerfGE 35, 41 ff).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1975, Az. IV ZB 31/75 Vertreter im Sinne der genannten Vorschrift ist nicht nur der von der Partei selbst beauftragte Prozeßbevollmächtigte, sondern auch dessen amtlich bestellter Urlaubsvertreter (BGH LM § 232 ZPO Nr. 15) und ein anderer Rechtsanwalt, den der Prozeßbevollmächtigte mit der selbständigen Bearbeitung der Sache beauftragt (BGH LM aaO Nr. 27 und NJW 1974, 15115 BVerwG JR 1963, 76).
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.1975, Az. ii zb 3/73 Aufgabe als Prozeßbevollmächtigter, der er sich nicht dadurch entziehen durfte, daß er die Fristwahrung an Rechtsanwalt EflIBPübertrug, den er weder anleitete, noch kontrollierte (vgl. BGH, Beschluß vom 7. 10. 55 - IV ZB 109/55 = LM § 232 ZPO Nr. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.1975, Az. IV ZB 37/74 Da er dies unterlassen hat, trifft ihn an dem Fristablauf ein Verschulden, das nach § 232 Abs. 2 ZPO die Wiedereinsetzung ausschließt (vgl. RG JW 1931, 2365; BGH LM ZPO § 233 Nr. 67).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.1974, Az. IVb ZB 741/80 Nachdem das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, die Regelung des § 232 Abs. 2 ZPO a.F. über die Zurechenbarkeit des Anwaltsverschuldens bei Versäumung prozessualer Fristen sei für den normalen Zivilprozeß verfassungsrechtlich unproblematisch und auch in zivilprozessualen Statusverfahren mit dem Grundgesetz vereinbar, (BVerfGE 35, 41, 46 bis 50; vgl. auch BGH Beschluß vom 15. Dezember 1971 - IV ZB 79/71 = NJW 1972, 584) besteht kein Anlaß zu verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Anwendbarkeit des § 233 ZPO in familienrechtlichen Verfahren nach §§ 621 Abs. 1 Nr. 1, 621 e ZPO.
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1974, Az. IV ZB 47/73 L Denn die Pflichtverletzung des Prozeßbevollmächtigten des Klägers ist für die Fristversäumnis zu demindest mitursächlich gewesen, und der Kläger muß sie sich nach § 232 Abs. 2 ZPO in gleicher Weise zurechnen lassen (BGH Beschluß vom 3. November 1971 - IV ZB 43/71 - (VersR 1972, 148).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.1973, Az. viii zb 23/73 Da Rechtsanwalt EHpals angestellter juristischer Mitarbeiter des Rechtsanwalts von OSB nicht Parteivertreter war, zudem auch die Berufungsbegründung nicht zu fertigen hatte, geht sein Verschulden nicht gemäß § 232 Abs. 2 ZPO zu Lasten der Partei (vgl. BGH Beschl. vom 7. Mai 1951 - II ZB 7/51 = LM ZPO § 233 Nr. 7).
BGH, BESCHLUSS vom 5.1.1973, Az. IV ZB 98/72 Der Anwalt wird deshalb erst dann ‘'Vertreter' der Partei im Sinne des § 232 Abs. 2 ZPO, wenn er den ihm erteilten Auftrag kennt und angenommen hat (vgl. BGHZ 47., 320; 50, 82/83 und BGH VersR 1971, 646).
BGH, vom 5.10.1972, Az. IV ZB 37/72 ZPO § 232 Cb Beauftragt eine Partei uneingeschränkt eine Anwalts-sozietät, so sind alle der Sozietät angehörenden Rechts anwälte Vertreter der Partei im Sinne von § 232 Abs. 2 ZPO, auch wenn nur einer der Anwälte die Sache bearbeitet (im Anschluß an BGHZ 56, 355).
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.1972, Az. IV ZB 70/72 Der Anwalt ist allerdings nicht mehr Vertreter der Partei im Sinne von § 232 Abs. 2 ZPO, wenn er deren Vertretung niederlegt (BGHZ 7, 280, 287; 43, 135, 138; BGH LM ZPO § 232 Nr. 14).
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.1972, Az. IV ZB 70/72 Insbesondere kann die Absendung der Erklärung nicht deshalb als entscheidend angesehen werden, weil die Zurechnung des Verschuldens nach § 232 Abs. 2 ZPO auf dem Gedanken beruht, daß die Partei für die Person ihres Vertrauens einzustehen habe (BGH aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1972, Az. VII zb 11/72 / selbständigen Bearbeitung eines Rechtsstreits betraut worden ist (RG WarnRspr 1936 Nr. 164; BGH LM § 232 ZPO Nr. 15 und 27; § 232 (Cb) ZPO Nr. 11; § 232 (Cc) ZPO Nr. 8;	§	'232	(Ca) ZPO Nr. 23; BGHZ 55, 251, 254).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1972, Az. VII zb 11/72 Nur weim ein Rechtsanwalt als bloßer Hilfsarbeiter der Praxis zugezogen worden ist, wird sein Verschulden dem Prozeßbevollmächtigten nicht zugerechnet (BGH LM § 232 ZPO Nr. 15; § 233 ZPO Nr. 7; VersR 1968, 772; RG JW 1935, 1577).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.1972, Az. VI ZB 3/72 Der Haftpflichtversicherer konnte ohne Verschulden davon ausgehen, daß sein am 3. Januar 1972 zur Post gegebenes Briefpäckchen am nächsten, spätestens jedoch am übernächsten Tag an demselben Ort (München) den Empfänger erreichen würde (vgl. BGH LM Nr. 18 zu § 232 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1972, Az. IV ZB 76/71 Dieses Verschulden des Prozeßbevollmächtigten ist dem Beklagten nach § 232 ZPO zuzurechnen (BGH NJW 1971, 1704).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1971, Az. IV ZB 23/71 Ein Anwalt handelt schuldhaft, wenn er eine Berufungsschrift unterzeichnet, bevor er sie auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft hat (BGH LM § 232 ZPO Nr. 37).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.1971, Az. IV ZR 11/69 Wie in der Rechtsprechung allgemein anerkannt ist, muß dem Rechtsmittelgericht bei Einlegung einer Berufung oder Revision die Person des Rechtsmittelklägers erkennbar sein oder jedenfalls innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar werden (BGHZ 21, 168; BGH LM § 232 ZPO An. Nr. 37 und § 553 ZPO Nr. 2; BGH VersR 1965, 791; BAGE 9, 159; 16, 204; BAG NJW 1969, 1366, 1367).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1970, Az. IV zb 1/71 Da Assessor GfllB als amtlich bestellter Vertreter des Prozeßbevollmächtigten des Klägers auch Vertreter der Partei im Sinne des § 232 Abs. 2 ZPO war (BGH LM ZPO § 232 Nr. 15), muß sich der Kläger das Verschulden des Assessors zurechnen lassen.
BGH, URTEIL vom 5.11.1967, Az. IV ZR 116/66 die Pflicht gehabt, die Klagefrist richtig zu notieren und die Klägerin bzw. deren Prozeßbevollmächtigten davon zu unterrichten (vgl. für ähnliche Palle; BGH LM Nr. 21-23, 31 zu § 232 ZPO, Nr. 5, 8, 9, 14 zu § 232	a7	ZPO, Nr. 8 zu § 232 /C ä/ ZPO).
BGH, URTEIL vom 3.3.1967, Az. Till ZR 46/6 Eben dieser Auftrag, das Innenverhältnis zwischen Anwalt und Partei, bestimmt den Umfang der Pflichten des Anwalts, auf die es bei § 232 Abs. 2 ZPO ankommt (BGHZ 38. 376, 379} 7, 280, 285).
BGH, URTEIL vom 4.7.1961, Az. III ZR 54/67 § 232 Abs. 2 ZPO bezieht sich auch nicht nur auf ein Verschulden des Rechtsanwalts im Verkehr mit dem Gericht oder dem Prozeßgegner, sondern allgemein auf jedes Verschulden im Rahmen der dem Anwalt übertragenen Rechtsvcrfolgung, auch auf Verschulden im Verhalten gegenüber der eigenen Partei, so z.Bo, wenn der Anwalt diese Uber den Zeitpunkt der Urteilczustellung falsch unterrichtet (BGHZ 2, 205).
BGH, vom 1.4.1961, Az. VII ZR 36/61 Es war behoben, als er die Versäumung erkannte oder bei Anwendung der von ihm zu verlangenden äußersten Sorgfalt hätte erkennen müssen (u.a. BGH aaO; IM § 232 ZPO Nr. 27; Beschluß des Senats vom 15» November 1957 VII ZB 18/57)» Das war am 7. März 1961, als ihm die Akten vorgolegt wurden.
BGH, vom 1.4.1961, Az. VII ZR 36/61 Hätte, er nämlich bei dieser Gelegenheit die von ihm zu verlangende Aufmerksamkeit aufgewendet, so hätte ihm nicht entgehen dürfen, daß ihm der Abgabebeschluß bereits am 2. Februar 1961 zugestellt worden und daß demgemäß die Revisionsbegründungsfrist am 2. März 1961 abgelaufen war (BGH aaO sowie ferner LM § 232 ZPO Nr» 34)» Darauf, ob er die Fristversäumung an diesem Tage wirklich erkannt hat, kommt es, entgegen der Annahme des Beklagten, nicht an.
BGH, Urteil vom 2.1.1961, Az. VI ZR 111/60 Dabei muß es sich um ein solches Armenrechtsgesuch handeln, daß die Partei von dem Standpunkt aus, den sie in der Sache einnimmt, damit rechnen konnte, ihr werde das Armenrecht bewilligt werden (BGH Beschluß vom 6. Juni 1957 IV ZR 153/57 - DM Nr. 3o zu § 232 ZPO; Beschluß vom 3-Dezember 1957 - VI ZB 21/57 - DM Nr. 4 zu § 119 ZPO).
BGH, Urteil vom 3.9.1958, Az. IV ZB 210/58 ZPO § 233 Pb und Fe Der erstinstanzliche Prozeßbevollmächtigte, der einem Berufungsanwalt schriftlich einen Rechtsmittelauftrag erteilt, ist verpflichtet, das von seiner Büroangestellten auf Grund der Handakten gefertigte Auftragsschreiben, in dem Angaben über den Zeitpunkt der Urteilszustellung enthalten sind, vor der Unterzeichnung eigenverantwortlich auf die Richtigkeit dieser Angaben zu überprüfen, auch wenn in den Handakten der Zeitpunkt der Urteilszustellung und das Ende der Rechtsmittelfrist richtig festgehalten sind (Aufgabe von BGH, Beschluß vom 22. Oktober 1958 - IV ZB 210/58 - LM § 232 ZPO Nr. 40 = NJW 1959, 46).
BGH, Urteil vom 3.4.1956, Az. VI ZB 14/55 Wie der Bundesgerichtshof bereits mehrfach ausgesprochen hat, hat sich ein Rechtsanwalt, der einen Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegrlindungsfrist einreicht, darüber zu vergewissern, ob dem Antrag entsprochen worden ist (LM § 232 ZPO Nr 5? BGHZ 10, 307; 12, 161).
BGH, Urteil vom 2.11.1955, Az. VI ZB 22/55 Es habe berücksichtigen müssen, daß dieselbe natürliche Person persönlich und in ihrer Eigenschaft als Konkursverwalter verklagt worden sei und trotzdem zwei besondere Prozeßbevollmächtigte gehabt habe» Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist hier die Versäumung der Berufungsfrist, wie das Oberlandesgericht zutreffend angenommen hat, darauf zurückzuführen, daß der amtlich bestellte Vertreter seines Prozeßbevollmächtigten, der als Vertreter des Klägers im Sinne des § 232 Abs 2 ZPO anzusehen ist (BGH IM § 232 ZPO - 15), nicht die äußerste nach Lage der Sache gebotene Sorgfalt beobachtet hat, die er zur Wahrung der Prist hätte anwenden müssen«.
BGH, Urteil vom 2.11.1955, Az. VI ZB 22/55 Der Senat hat bereits in seinem Beschluß vom 22. Januar 1955 - VI ZB 41/54 (BGH IM § 232 ZPO - 21) unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Reichsgeriehts (RG HRR 1936, 64; 1937, 1552) hervorgehoben, daß ein Rechtsanwalt dann zu ganz besonderer Sorgfalt verpflichtet ist, wenn ihm ein Urteil zugestellt wird und er die Unterzeichnete Empfangsbescheinigung zurückgibt, bevor ein Vermerk über den Ablauf der Berufungsfrist in den Handakten gefertigt oder eine Eintragung im Pristenkalender erfolgt ist.
BGH, vom 4.11.1955, Az. V ZB 25/55 Als Vertreter kommt nicht nur der für die Berufungsinstanz bestellte Rechtsanwalt, sondern auch der Anwalt in Betracht, der den Berufungsauftrag erteilen soll (RG in LZ 1925 9 598; BGH in Lindenmaier-Möhring, Nachschlagewerk zu § 232 ZPO Nr 6).