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Timestamp: 2016-10-25 08:30:53
Document Index: 153337026

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 230', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 42', 'Art. 108', 'BGE', 'Art. 64']

5A_721/2010 (18.10.2010)
5A_721/2010
Urteil vom 18. Oktober 2010
Konkursamt des Kantons Zug,
Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug,
Einsetzung einer ausseramtlichen Konkursverwaltung usw.,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission, Zivilrechtliche Kammer als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs, vom 24. September 2010.
in den vorgenannten Beschluss, mit dem die Justizkommission auf eine Beschwerde nicht eingetreten ist,
in die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff BGG
dass die Justizkommission erwog, den weitschweifigen, unsachlichen wirren und teilweise ungeb�hrlichen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin liessen sich keine nachvollziehbaren Vorw�rfe entnehmen, die in irgendeiner Weise Anhaltspunkte f�r eine Amtspflichtverletzung des Konkursamtes zu begr�nden verm�chten, ferner auf die Beschwerde offensichtlich nicht eingetreten werden k�nne und namentlich die Einsetzung einer ausserordentlichen Konkursverwaltung schon deshalb nicht in Betracht komme, weil dar�ber weder die Aktion�re noch die Aufsichtsbeh�rde, sondern einzig die Gl�ubigerversammlung zu befinden habe, und im �brigen das Konkursverfahren mangels Aktiven bereits im Sinn von Art. 230 SchKG eingestellt worden sei, ferner auch auf Antr�ge, die darauf abzielten, bestimmte bereits in Rechtskraft erwachsene Entscheide aufzuheben, ebenfalls nicht eingetreten werden k�nne, ferner auf die gegen verschiedene Personen gestellten Ausstandsbegehren nicht eingetreten werden k�nne, da die Begehren offensichtlich aussichtslos seien und lediglich zur Behinderung der Justiz gestellt und somit rechtsmissbr�uchlich seien, dass schliesslich auf s�mtliche �bliche Begehren mangels sachlicher oder �rtlicher Unzust�ndigkeit oder wegen Versp�tung zufolge Fristablaufs der entsprechenden Rechtsbehelfe oder mangels nachvollziehbarer Begr�ndung nicht eingetreten werden k�nne,
dass auf die (sinngem�ssen) missbr�uchlichen Ausstandsbegehren der Beschwerdef�hrerin u.a. gegen die Abteilungspr�sidentin und den Gerichtsschreiber nicht einzutreten ist (BGE 111 Ia 148 E. 2, 105 Ib 301 E. 1c und d), zumal die Mitwirkung der abgelehnten Personen an fr�heren bundesgerichtlichen Verfahren ohnehin nicht geeignet w�re, diese bei objektiver Betrachtung als befangen erscheinen zu lassen (BGE 114 Ia 278 E. 1, 105 Ib 301 E. 1c),
dass ferner auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit damit nicht nur der Beschluss der Justizkommission vom 24. September 2010 angefochten wird,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begr�ndung zu enthalten hat, in welcher in gedr�ngter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdef�hrerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden Erw�gungen des allein anfechtbaren Beschlusses der Justizkommission vom 24. September 2010 eingeht,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erw�gungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss der Justizkommission vom 24. September 2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass die Beschwerdef�hrerin ausserdem einmal mehr missbr�uchlich prozessiert (Art. 42 Abs. 7 BGG),
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung enthaltende und �berdies missbr�uchliche - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG im vereinfachten Verfahren durch die Abteilungspr�sidentin nicht einzutreten ist,
dass der Beschwerdef�hrerin als juristischer Person die unentgeltliche Rechtspflege nicht gew�hrt werden kann (BGE 119 Ia 337 E. 4b), zumal die Beschwerde ohnehin als aussichtslos erscheint (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbeh�lt, allf�llige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbr�uchliche Revisionsgesuche, ohne Antwort abzulegen,
Auf die sinngem�ssen Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, Zivilrechtliche Kammer als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Oktober 2010