Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=KG&Datum=15.02.2007&Aktenzeichen=23%20U%2012%2F06
Timestamp: 2019-02-18 21:39:05
Document Index: 40279283

Matched Legal Cases: ['§ 1', 'Art 3', 'Art 4', '§ 307', '§ 1', '§ 3', '§ 1']

KG, 15.02.2007 - 23 U 12/06 - dejure.org
§ 1 UKlaG, Art 3 Nr 1 EWGRL 13/93, Art 4 EWGRL 13/93, VOB/B, § 307 BGB
Unterlassungsklage eines Verbraucherschutzvereins gegen die Empfehlung Allgemeiner Geschäftsbedingungen für Werk- und Werklieferungsverträge: Unterlassungsanspruch gegen den Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss wegen der Veröffentlichung der VOB/B; Freistellung der VOB/B von einer Inhaltskontrolle
Auch in Verbraucherverträgen ist die VOB/B als Ganzes privilegiert!
Qualifikation der Erstellung von VOB/B in Kenntnis der allgemeinen Benutzung als unzulässige "Empfehlung" i.S.d. § 1 Unterlassungsklagengesetz (UKlaG); Konsequenzen einer Vereinbarung von VOB/B als Ganzes für die Inhaltskontrolle von Einzelklauseln
Werkvertragsrecht - VOB/B ist auch in Verbraucherverträgen privilegiert
Der Deutsche Vergabe- und Vertragsausschuss ist kein Empfehler der VOB/B
VOB/B auch in Verbraucherverträgen privilegiert! (IBR 2007, 295)
Kurznachricht zu "Ist die VOB/B auch in Verbraucherverträgen privilegiert? Anmerkung zu KG Berlin, 15.02.2007, Az.: 23 U 12/06" von RA H.C. Schwenker, original erschienen in: ZfBR 2007, 529 - 530.
Zusammenfassung von "Die AGB-rechtliche Privilegierung der VOB/B unter Beschuss" von PrivDoz. Dr. Achim Seifert, original erschienen in: NZBau 2007, 563 - 567.
MDR 2008, 241
NZBau 2007, 584
BauR 2007, 707
BauR 2007, 929
ZfBR 2007, 507
ZfBR 2007, 564
Das Berufungsgericht, dessen Urteil in BauR 2007, 707 = NZBau 2007, 584 = ZfBR 2007, 507 und 564 veröffentlicht ist, führt aus, der Kläger sei aktivlegitimiert, weil er im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 1 UKlaG berechtigt sei, einen Anspruch aus § 1 UKlaG geltend zu machen.