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Timestamp: 2020-08-07 16:19:39
Document Index: 269058627

Matched Legal Cases: ['§ 140', '§ 356', '§ 17', '§ 9', '§ 19', '§ 1567']

1913 / 87 p. 14 (Deutscher Reichsanzeiger)
1913 / 87 p. 14 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
‘3. V 4. Verlosung 2c. von Wertpapi
‘b. Kommanditgesellshaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Untersuchungssachen. 2. Auf ebote, Verlu t- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. täufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.
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Erwerbs- und Wirtschafts Niederlassung 2c. von Se
Öffentlicher Anzeiger. | (R
Anzeigenpreis für den Naum einer 5 gespaltenen Einhei/szeile 30
eno ien.
[5372] Ee ClOigung,
Der gegen den Musketier Ernst Ramke dèr 3. Kompagnie Infanterieregiments Nr. 14 weaen Fahnenfluche unter dem 1. Apuil 1913 erlassene Steckbrief ist er- ledigt.
‘Bromberg. den ‘10. April 1913.
[5369] :
Das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen der nachstehend näher bezeichneten, wegen Verleßung der Wehrpflicht ver- urteilten Wehrpflichtizen Max Erntt Josef Hauser, geb. am 20. Oktober 1887 in Ostriy, Andreas Gustav Bohot, geb. am 4. Januar 1884 in Neichwalde, Franz Johann Burkhardt, geb. am 27. Januar 1888 in -Wurschen, Nobert Paul Born, geb. am 4. März 1888 in Großröhrsdorf, (Frih Breite, geb. am 12. Januar 1889 in Jonsdorf, Ernst Nobert Friedrich Mucke, geb. am 2. Mai 1889 in Zittau, Max Emil Peukert, geb. am 6. Juni 1889 in Gersdorf, Friedrih, Emanuel Falk, geb. am 16. November 1889 in Vöôdendorf bei Köoigsbrück, und Theodor Fgel, geb. am 22. August 1888 in Windau (6
ußland), ist durch Urteil der 1. Straf- |
kammer des KöniglichenLandgerichis Bautzen vom 28. Januar bezw. 25 Februar 1913 auf Grund von § 140 Absay 3 Straf- geseßbuds insoweit mit Beschlag belegt worden, als €s zur Deckung der den Einzelnen treffenden Geldstrafe und Kosten des Verfahrens erforderlich ist. Verfügungen, die von den genannten Verurteilten über ihr mit Beschlag belegtes Wermögen nah dieser WVeroffentlihung vorgenommen En find der Staatskasse gegenüber nichtig. Vaugten. am 5. April 1913. Königlich Sächsische Staatsanwaltschaft beim Landgericht.
[5370] Fahnuenfluchtserklärung.
In der Untersuhungssache gegen den Musketier Emil Traugott Cdmund Eichelbaum 8./20, geb. 31. 7. 1887 zu Luckenwalde, wegen Fabnifludt, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militär- strafgeseßbuch8s sowie der §§ 356, 360 der Militäritrafgerihtsordnung der Beschul- digte füc fahnenflühtig erflärt.
Braudeuburg a. H., den 8 April 1913
Gericht der 6. Diviston.
[9371] Beschiuf G 32/13,
Auf Antrag des Herrn Untersuchunys- rihters in Colmar vom 8. April 1913 wtrd in der Stiafsache gegen den Verkäufer Johann Baptist Zufsy, geb. 19. Juni 1858 in Sulz O. E, dessen Aufenthalt unbekannt ist, das im Deutschen Reich befindlie Vermögen des Angeschuldigten mit Beschlag: belegt.
Sulz, O. E., den 9. April 1913.
Kaiferlihes Amtsgericht. Meuranut.
[5373] Verfügung.
Die am 30 Oktober 1909 gegen den Nékruten Adolf Schcib aus dem Land- wehrbezirk Freiburg, geb. am 2. 8 86 zu Karlsruhe (Baden) erlassene Fabnenfluchts- erklärung — veröffentliht im Meichs- anzeiger Nr:259 vom 2. 11. 1909 — ist gena 8 362 Abf. 3 M.-St.-G.-O. er- edigt.
Colmar i. E., den 9. April 1913.
[5303] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zroangsvollstreck1ng foll das in Charlottenburg, Huttenstr. 27, Ede Ufnaustr. 17, belegene, im Grundbuche von der Stadt Charlottenburg (Berlin) Band 10 Blatt Nr. 248 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungovermerks auf den Namen der Grunderwerbsgesellschaît Hutten- ftraße 22 Gesellschaft mit beschränkter Hastung zu Berlin, Klopstockstr. 51, etn- gétragene Grundstück, bestehend aus Ed- wohnhaus mit zwei Seitenflüaeln und Hofraum, am 26. Juui 1913, Vor- mittags Ll Uhr, durch das unter- zeihnete Geriht — an der Gerichts- stele —, Neue Friedrihïtr. 13—14, 1IlL. Stodckrwerk, Zimmer Nr. 113/115, ver- steigert werden. Das 11 a 1 qm große Grundstück, Parzelle 1922/29 c. und 1881/31 2c. des Kartenblatts 11. ver Ge- markung Charlottenburg, hat in der Grundsteuermutterrolle die Artikelnummer 5620, in der Gebäudesteuerrolle die Nummer 5509 und ift bei einem jähr- lihen- Nußungswert von 27200 S zu 1080 ¿Æ_ jährlider Gebäudesteuer ver- anlagt. Der Versteigerungsvermeik ist am 29. März 1913 in das Grundbuch etn- getragen. — 87 K. 47. 13,
Verlin, den 5. April 1913.
Köntgliches aer Berltn-Mitte.
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5301] Zwangsversteigerung.
l A Wege der angaralistreitung \oll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 142 Blatt Nr. 3393 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf ten Namen
des Maurermeisters Erih Hoffmann in Berlin eingetragene Grundstück am G, Juni 1913, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gericbtestele, Brunnenplaß, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin an der Glasgowerstraße be- legene Grundstück besteht aus den Parzellen Kartenblatt 21 Trennstück Nr. 1063/31 2xc., | 1064/25, 1067/25 und 1068/25 mit einer | Größe von 5 a 83 qm. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeinde- bezirks Berlin unter Artikel Nr. 6663 verzeichnet, in der Gebäudeiteuerrolle mit einem Bestande noch niht nachgewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 3. April 1913 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 8. April 1913. Königliches Amtsgericht Berlin-Wedding. Abteilung 6.
[5656] Berichtigung der Bekanntmachung vom 5. März 1913 in der ersten Beilage zu Nr. 72 vom 26. März 1913:
Das Aktenzeichen des Verfahrens der | Versteigerung des am 23. Mai 1913, Bormittags 10 Uhr, zur Versteigerung gelangenden Thieleschen Grundstücks Oder- \itraß2 2 Ecke Dossestraße 14 lautet 85 K. 8D, S nit 85 K, 85, 11,
[5302] Derichtigung.
Die Bekanntmachung des Versteigerungs- termins des Grundstücks Seller Siraße 12, auf den Namen des Baumeisters Ernst Scharnke eingetragen, in der 4. Beilage zu Nr. 59 vom 8. März 1913, wird dahin berihtigt, daß nicht der BVersteigerungs- termin, sondern der Versteigerungs- vermerk am 5. September 1912 in das Grundbuh cingetragen Worden tik. S0 K. 128; 12.
Verlin, den 9. April 1913.
[4386] Aufgebot.
Der Kamme! herr Freiherr von Boden- hausen in Burgkemniy hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Kapital- L zu Stück 20 Aachen-Mastrichter Eisenbahnaenußscheinen Nr. 3917, 3918, DTOG, OLOC L ODLGO, OL(O: DECS; D191 0197, 9195,.0200, 0209/5217 0247 5219 9250, 5269 5294 5297 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Okiober 1918, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- richt, Augustastraße 79, Zimmer 12, an- beraumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Aacheu, den 5. April 1913.
[111271] Aufgebot. U
Der Vekonom Johann Georg Weißen- born in Mufssenhausen hat als Prozeß- bevollmächtigter der Mitglieder der Käserci- genossenschaft Mussenhausfen das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Depo- fitensheines Nr. 478 der Handelsbank: filiale Mindelheim vom 23. Dezember 1911 über Wertpaptere im Gesaatbetrage von nominell 5000 4 beantragt. Der Inhaber des genannten Depositenscheines wird aufgefordert, svätestens in dem auf Donnerstag, deu 9. Oktober 19183, Vorm. 12 Uhr, im Sitzungssaal des K. Amtsgerichts Mindelheim anberaumten Aufgeborstermine seine Nechte anzumelden und denDepositenscein vorzulegen, widrigen» falla dessen Kraftlosecklärung erfolgen wird.
Mindelheim, den 1. Viärz 1913. K. Bayerisches Amtsgericht Mindelheim.
| [5647]
_St. 1 Mailänder 10 Lire Ser. 7145 Nr. 96 ist abhanden gekommen. Danzig, Langemarkt 19, den 11. April
1913. Norddeutsche Creditanstalt.
[5311] : Hinterlegungsscheinaufgebot
Der vom 23. Juli 1909 datierte Hinter- legungsscein, lautend über die auf den Namen des Herrn Simon Duchalski, Koh in Myslowiß, ausgestellte Ver- sicherungsyolice Nr. 96 834, ist nah Anzeige des: Versicherten in Verlust geraten. Dies wird gemäß § 17 der Allgemeinen Ver- siherungsbedingungen mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß nab fruchtlofem Ab- lauf einer Frist von drei Monaten nach dem leßten Erscheinen dieses Jnserats der genannte Hinterlegungt schein für fraftlos erklärt und an Stelle desselben ein neuer Hinterlegungtschein ausgefertigt werden wird. /
Verlin, den 10. April 1913, Ter Wilbelm Preußische Lebens- und
arantie- Versichherungs-Aktien-Gefellschaft
zu Berlin. Die Direktion.
[5312] Policenaufgebot.
Die auf den Namen des Herrn Karl Friedrich Veyle, Kaufmann in Waldrenna, lautende Versficherungspolice Nr. 273055 it nach Anzeige des Ver- sicherten in Verlust geraten. Dies wird gemäß § 9 der Versicherungsbedingungen
mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß na fruhtlosem Ablaufe einer Frist vou
drei Monaten nach dem Erscheinen dieses
Inserats die genannte Police für kraftlos erklärt und an Stelle dersclben eine neue Police ausgefertigt werden wird. Berlin, den 10. April 1913. - Friedrich Wilhelm Preußische Lebens- und Garantie-Versicherungs -Äktien-GeselUschaft zu Berlin. Die Direktion.
[4390] : Der Versichèrungs\{hein Nr. 573 924, nah welchem eine Versicherung auf das Leben des Kaufmanns Ulrich Edvard Fer- dinand Karl Viermaunu in Novorossiek i. K. genommen ist, soll abhanden ge- kommen sein. Wer sich ‘im Besiß
der Urkunde befindet oder Rechte an der |
Versicherung nahweisen kann, möge si bis zum L2. Juni L943 bei uns melden, widrigenfalls wir dem nach unseren
ausfertigen werden. - Gotha, den 8. April 1913. Gothäer Lebensversiherungsbank a. G. Dr. R. Mueller.
nah welckdem eine Versicherung auf das Leben des früheren Maurers, jetzigen Unteroffiziers Jakob Friedrih Salzmaun in Karlsruhe i. B. genommen ift, oll ab- banden gekommen sein. Wer sich im Be- sige der Urkunde befindet oder Rechte an der Versiherung nachweisen kann. möge sich bis zum 12. Juni 19183 bei uns melden, widrigenfalls wir dem nah unseren Büchern Berechtigten eine Ersazurkunde ausfertigen werden.
Gotha, den 8. April 1913.
Dr. R. Mueller. s
Die Versicerungs\cheine Nr. 12 100, 17 456, 48798; (99/022, 55 643, 58 095, 81 126 A, 47615 B und 1731BK sind angeblich abhanden gekommen. Sofern inuerhalb eines Mouats, vom Tage dieses Aufrufs ab gerechnet, Ansprüche bei uns nit geltend gemacht werden, tellen wir gemäß § 19 der Allgemeinen Ver: siherungsbedingungen Ersaßzurkunden aus.
Haynau, den 9. April 1913. Schlesische Lebenéversicherungs Gesellschaft
a. G. zu Haynau. Ó Nerger.
[5310] Aufgebot.
Der Pfandschein Nr. M 21, den wir am 10. März 1910 über die Lebensver- sicherungspolice Ir 166791 vom 1. Ja- nuar 1904 für Herrn Carl Scholt- holt, Da in Duisburg, aus- gefertigt haben, soll abhanden gekommen sein. Wir fordern den etwaigen In- haber auf, sich unter Vorlegung des Pfand- scheines binnen drei Monaten von heute ab bei uns zu melden. Meldet sich nie- mand, so werden wir den Pfandschetn für kraftlos erklären,
Leipzig, den 12. April 1913. Teutonia Versicherunasaktiengesell\haft in Leipztg vorm. Allg. Nenten- Capital- u. Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. J. V.: Shöômer.
[4892] Aufgebot.
Die Gemeinde Groß Klin\ch, vertreten durh den Gemeindevorsteher Dupke in Groß Klinsch, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Skopnik in Berent, hat das Aufgebot des Sparkassenbuchs Nr. 454 der Kreissparkasse in Berent, lautend auf 655,059 M,
das Fräulein Klara Steckbeck in Danzig- Langfuhr, veitreten durch den Prozeß- agenten Eißfeld in Lobsens, hat das Auf- gebot des Sparkassenbuchs Nr. 16 923 der Kreissparkasse in Berent, lautend auf 30 M, beantragt. funden werten aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Ottober #913, Vor- mittags URF Uhr, vor dem unterzeich- neten Gerichte, Zimmer Nr. 11, anbe- raumten Aufgebotstermine ihre Nechte an- zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Berent, den 7. April 1913.
Die nachbenannten Personen, -sämilich,
mit Ausnahme zu 1V, vertreten durch den Rechtéanwalt Brok in Freiburg i. Schl., haben folgende Aufgebote beantragt: _]I. Die verwitwete Frau Clara von Kornaßki zu Breelau: das Aufgebot des angebli verloren gegangenen Hyvotheken- briefes vom 8. Juli 1893 über 2000 4, elngetragen für den Gutsbesißer Ernst Hentscel in Oelse, Kreis Striegau, und abgetreten am 29. September 1897 an die Antragstellerin, auf dem Blatte des Grundstücks Blatt Nr. 500 Frekburg i. Schl. in Aßteilung 111 unter Ne. 1. — 3.8 1/4/13;
11. Der Mühlenbesitzer Josef Klinke zu Zirlau: das Aufgebot ter angeblich ver- loren gegangenen Teilbypothekenbriefe : a. über 4000 46, b. über 9000 4, beide eingetragen für die verstorbene Chefrau des Antragstellers Bertha Klinke, geb. Schnabel, zu Zirlau, auf dem Blatte des Grundstücks Blatt Nr. 2 Niedermühle Zirlau in Abteilung 1k unter Nr. 16. -—- 3a F. 1/13
Die Inhaber der Urkunden zu 1 und [1 werden aufgefordert, spätestens “ in dem
Büchern Berechtigten eine Ersaßurkunde |
Aufgebotstermin ihre Nechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihren Rechten und die Krafiloserklärung der Uikunden er- folgen wird.
111. Der Sitellenbesitzxr Neinhold Hainke zu Ober Kunzendorf: -das Auf- gebot zum Zwecke der Ausschließung der Hypothekengläubiger- der Hypotheken : a. von 510 4, eingetragen für Karl Wilhelm LTeichler, b. 7500 46, einge- tragen für Karl Teichler auf dem Grund- tück Blatt Nr. 4 Ober Kunzendorf in Abteilung TI1 unter “Nr. 2 bezw. 3. — Za V. 2/13. i
Die unbekannten Hypothekengläubiger werden aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihren Nechten erfolgen wird.
I1V. Die Fabrikarbeiterin Louise Hoff-
| bauer, geb. Wittwer, zu Ober Kunzen-
dorf: das Aufgebot zum Zwecke der Kraftlose: klärung des Spartassenbuches
Die Inhaber der Ur- |
der Städ!ishen Spa1kasse zu Freiburg
i. Schl. Nr. 2467 über 368,50 46, aus-
Der ‘Versicherungs\{hein Nr. 523 473, | gestellt auf den Namen der unvoerchelichten
Louise Wittwer in Alt Liebichau. — 3a F. 3/13.
Der Inhaber des Sparkassenbuches wird aufgefordert, spätestens im Aufgebots- termine setne Rechte anzumelden, widrigen- falls die Kraftloserklärung des Sparkassen- buches erfolgen wird.
Aufgebotstermin wird vor dem unter- zeihneten Geriht, Zimmer Nr. 10, auf den 30, Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, anberaumt.
Freiburg i. Schl. den 31. März 1913.
[5308] Aufgebot.
Der Kaufmann Mathias Meder tin Cöln, Gertrudenstr. 23, vertreten dur die Rechtsanwälte Dr. Bovenheimer und Dr. Broicher in ‘Cöln, hat das Aufgebot der beiden am 1. August 1913 fälligen, von August Völker ausgestellten und von der Firma Löôlker, Grimm & C°_ G. m. b. H. in Grundschöttel bei Volmarstein i. W. angenommenen Wechsel über 3000 16 und 430256 46, die er durch Girierung erworben hat und dtie- ihm später, wie er behauptet, gestohlen worden sind, be- antragt. Der Inhaber der Wechsel wird aufgefordert, spätestens in dem ‘auf den 14, März 1914, Vormittaas x0 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Wechsel vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er- folgen wird. ;
Haspe, den 7. April 1913.
Der Handelsmann - Fidel Heinrich - in Weingarten, vertr. durch N.-A. Härle hier, hat das Aufgebot eines abhanden ge- fommenen Wechselblanketts beantragt. Der Wechsel lautet auf 323 #, ist gezogen am 5. Okt. 1912 an die Order „meiner eigenen" auf Friedriß Geray in Segel- bah, Post Mochenwangen. Er ist von diesem angenommen und war am 12. De- zember 1912 fällig. Der Aussteller ist nicht angegeben. Der Inhaber des Wechsel- blanketts wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 29. Dezember 1983, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermtne seine ÎNechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Sen ode N orung der Urkunde erfolgen wird.
Navensburg, den 4. April 1913.
Köntgliches Amtsgericht. v. Sternenfels, A.-N.
[5829] Aufgebot.
Die Firma Eisen und Messinggteßerei »Saarstrom“, Mechantsche Werkstätte Ge- brüder Hawner G. m. b. H. Fraulautern hat das Aufgebot eines SŸhecks Nr. 39 967 über dreitausendahthundertabtundfünfzig Mark 63 §, auf die Bergish-Märki|che Bank in Saarbrücken lautend, ausgestellt von der Firma Ehrhard und Sehmer in Saarbrücken am 15. Februar 1913, bean- tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. Juli 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 32 anberaumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Saarbrücken, den 7. April 1913.
Königliches Amtsgericht. 18,
[5321] Bekanntmachuug.
Der Landwirt Johann Bofsenmater von Fischtngen hat das Aufgebot ter im Grundbuch von Fischingen Band 1 Blatt 39 Abteilung 117 Nr. 3 für die Witwe Kronenwirt Flidel Bofsenmaier von Fisbingen etngetragenen Hypothek von 426 Gulden beantragt, roeil dieselbe längst bezahlt und die Gläubigerin s{chon vor lan er Zeit gestorben und deren Rechts- nachfolger sih im Auslande befinden. Die Gläubigerin bezo. deren Rechtonachfolger werden aufgefordert, ihre Ansprücbe und Rechte auf die Hypothek bis spätestens tm Aufgebotstermine am 18S. Juui 1913, Vormittags 10 Uhr, auf dem hiesigen Amtsgericht, Zimmer Nur. 10, anzumelden,
widrigenfalls sie mit threm Nechte auf
| tal, beantragt.
Frankfurt a. M., 2) RNöfsel, zu Nied a. M. haben beantragt, die vershollene Marie Röffel von Vilbel, zuletzt wohnhaft in Vilbel, geboren daselbt am 3. November 1866, für tot zu erklären. Es ergeht die Aufforderung : d) an die bezeichnete Verschollene, sich spätestens in dem auf den 19, November 1943 Vocmittags 9 Uhr, vor dem unterzei{chneten Gericht anberaumten Aufgebotste!min zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird; 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er- teilen vermögen, termine dem Gerichte Anzeige zu machen ; 3) an alle, die Grbansprühe an den Nach- laß der Verschollenen bilden zu können glauben, folde bis zu dem Aufgebots- termin anzumelden, widrigenfalls ten be- kannten Erben auf Antrag der Erbschein ohne Rüeksicht hierauf êrteilt wird,
die aufgebotene Hypothek ausgeschlossen werden. Haigerloch, den 8. April 1913. Königliches Amtegecicht.
[4387] Aufgebot.
Dte Eheleute Tagelöhner Otio Rond und Aline geb. Rüter zu Remscheid haben das Aufgebot des in Verlust ge- ratenen Hypothekenbriefes über dic im Grundbuch von Remscheid Band 45 Blatt Nr. 1761 in Abteilung 111 Nr. 4 zugunst-zn der Remschetder Bank in Nemscheid, Zweiganstalt der Bergisch Märkischen Bank in Elberfeld, eingetragene Hypothek von 3000 4 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pät-stens in dem auf den 415. No- vember 19x23, Vormittags A Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer 1, Schützenstr. 55, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserflärung der Urkunde erfolgen wird.
Remscheid, den 28. März 1913.
[5324] Aufgebot.
Die Kaufleute Ernst und Eri Koch in Wald haben das Aufgebot der angebli abhanden gekommenen Hypothekenbriefe über
1) ein Darlehn von 800 46, eingetragén im Grundbuch von Solingen-Dorp Blatt 44 in Abteilung 111 unter Nr. 1,
2) ein Darlehn von 4500 4, eingetragen im Grundbuch von Solingen-Dorp Blatt 44 in Abteilung 111 unier Nr. 2, :
beide Hypotheken eingetragen zu Gunslen der Ghefrau des Fabrikanten Ewald Koch, Mathilde geborene Dültgen, in Dültigens- Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. Oktober 19183, Vormittags 112 Uhr. vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufgebots- termine seine Nechie anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Solingen, den 5. April 1913.
[4410] Aufgebot.
1) Friedrich Iosef, 2) Anna Josef, geb. Otto, 3) Jerôme Karl Otto, sämtlich zu Offenbach a. M., haben beantragt, die vershollene Anna Katharina Wilhelmine Seinle, geb. Söhnlein, geboren am 21. Januar 1859 als Tochter der Ehe- leute Christian Söhnlein, gestorben etwa 1861 zu Franffurt a. M., und Katharina geb. Koch, gestorben 15. Scptember 1897 daselbst, zuleßt wohnhaft in New York, Nr. 1420 5th Avenue, für tot zu er- llären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf den 17. Oktober 19183, Vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, roidrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er- teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufg2botstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Frankfurt a. M., den 29. März 1913.
Königliches Amtsgericht. Abt. 41.
[5322 Aufgebot.
Der am 23. Dez mber 1872 in Lauter- bach geborene August Trabaudt, Sohn der Karl Trabandt Eheleute von da, ist verschollen; die Karl Schmelz Eheleute von Lauterbach haben das Aufgebotsver- fahren zum Zwecke seiner Todeterklärung beantragt. Es werden deéhalb aufgefordert: 1) der V.rschollene, fich spätestens im Auf- gebotstermin: Mittwoch, den 19 No- vember 19183, Vormittags Ul Uhr, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklä- rung erfolgen wird, 2) alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebots- termin dem Gericht Anzeige zu machen,
3) alle, die Erha sprüche an den Nachlaß
des Verschollenen bilden zu können glauben,
diese ebenfalls bis zum Aufgebotótermin anzumelden. widrigenfalls den bekannten Erben Ert schein erteilt w-rden wird.
Lauterbach (Hesseu), den4 April 1913. Großh. Amtsgericht.
Aufgebot. Bernhard Röffel in
Die 1) Ludwig Emilie Bund, geb.
JEatelans im Aufgebots-
Vilbel, den 7. April 1913. Großherzoglich HODes, Amtdterue i
1, nterfuchungs8fadhen.
2, Aufgebote, Berlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3: Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.
apieren. 5, Komimanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Fünste Beilage | zeiger und Königlih Preußishen Staatsanzeiger.
Anzeigenpreis für den Naum einer s gespaltenen Einheitszeile 80 4.
9. Bankausrveise.
3. Erwerbs- und Wirtschaftsgenofseaschaften: /- Niederlassung 2c- von Rechtsanwälten. s. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung:
Am 22. Januar 1913 ift in Wurzen di? am 8. Dezember 1848 in Wurzen als Tochter des Dekonomen, Königlich sächsischen Bonitterungsfommissars und Feldmessers 1. Klasse Ferdinand Schelz und seiner Che- frau, Emilie Ernestine geb. Gelpke, ge- borene Emilie Fanni Schelz gestorben. Der Oberstabsazt a. D. Paul - Alfred Höfemann in Dresden, ein Sohn der am 97. Februar 1897 in Wurzen verstorbenen (Emilie Louise verw. Hösemann, geb. Schelz, eine Schwester der Erblasserin, und Frau Anna Frieda Elisabeth verehel. Dr. Schroalbe, geb. Schelz, in Altenburg, eine Tochter des am 26. Juli 1892 dort verstorbenen Bruders der Grblasserin, des Herzoglichen Generalkommissionsfekretärs Ferdinand Otto Schelz, haben die Er- teilung eines Erbscheins als gesepliche Erben beantragt. Alle diejenigen, denen gleide oder bessere Erbrehte auf den Nachlaß der Erblasserin zustehen, werden aufgefordcrt, fich spätesteus am 313. Mai #918 bei dem unterzeihneten Gerichte zu melden. Der Nachlaß soll 10—12 000.46 betragen.
Wurzen, den 10. April 1913.
Königliches" Amtsgericht.
Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom hutigen Tage find:
1) Friedrich August Wilhelm Menzel (Menzel), geboren am 22. November 1867 als Sohn des Freigärtners und Böttchermeisters Wilhelm Menzel und seiner Ehefrau, Dorothea geborene Machner, J Wiihelmstal, Kreis Breélau — 41H, SCTE,
2) der Dienstknecht Jobann Karl Ernst Schunke, geboren am 21. Januar 1860
in Grunau als Sohn des Dominial- |
wächters Ernst Shünke und seiner Ebefrau, Karoline geborene Spiller — 41. F?!12/12,
3) die Schneiderin Anna Josepha Stauke, geboren am 27. September 1847 in Ohblguth bei Münsterberg in Schlesien als Tochter des Kräuters August Stanke und seiner Ehefrau, Karoline geborene Nikel — 41. F. 13/12,
4) der Metall- und Eisengießer Johann Gottlieb Peucker, geboren am 14. Juni 1827 in Breslau - Gabig ' als Sohn des Erbsassen Johann Gottlieb Peucker und seiner Ehefrau, Eva Rosina geborene Schirrmacher — 41. F. 27/12,
5) Karl Gafe, geboren am 11. Sep- tember 1872 in Klein Oldern, Kreis Breslau, als Sohn des Freigärtners Gottlieb Gasse und seiner Ehefrau, Luise geborene Berger — 41. F 342/12
für tot erklärt worden, der zu 4 ge- nannte Fohann Gottlieb Peucker jedoch nur mit Wirkung für diejenigen Nechts- verhältnisse, welhe sich nah den deutschen Gesezen bestimmen, sowie mit Wirkung für das im Inlande befindliche Vermögen. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. De- zember zu 1: 1911, zu 2: 1900, zu d: 1892, zu 4: 1879, zu 5: 1907 festgestellt wo’ den. ,
Breslau, den 2. April 1915.
[5337] Oeffeuatliche Zustellung und Ladung. n der Streitfache Ee Glisabeth, Spinnerin, Oberhausen, Klägerin, ver- treten durch Rechtsanwalt Aubele in Augs- burg, gegen Zweigle, Josef, Taglöhner, Oberhausen, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ghescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung vor das Landgeriht Augsburg auf Samstag, den 7. Juni 19183, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen béim Prozeßgeriht zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Sie wird be- antragen: I. Die Ehe déèr Streitsteile wird aus alleinigem Verschulden des Be- flagten Josef Zweigle gèschieden. 11. Der Beklagte hat die sämtlihen Kosten des Nechtsstreits zu tragen. Die öffentliche Zustellung dieses Auszugs an den Beklagten ist bewilligt. : Augsburg, den 7. April 1913. Der Gerichts]{reiber des K. Landgerichts.
[5342] Oeffentliche Zustellung. Die Chefrau Christiane Bettenstedt in Dortmund, Stollenstraße 3, Prozefibevoll- mächtigter : Rechtsanwalt Dr. Data Cappel in Cöln, klagt gegen ihren Ehemann Her- mann Bétteustedt, unbekannten Aufent- halts, früher in Cöln, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Kläzerin ladet den Be- flagten zur, mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln, Justiz- gebäude, Meichenspergerplayz, auf den 30. Juni 1918, Vor
itags 9 Uhx,
Zustellung - wird dieser Auszug der Klage
befannt gemacht. ; /
Cölu, den 8. April 1913. Schewe, Aktuar, als Gerichts-
[5344] Oeffentliche Zustellung. Der Karl Fahle in Essen, Kahr- straße Nr. 1, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Delze - Essen, klagt gegen feine Ehefrau, früher in Essen, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des + 1565 B. G.-B,., mit dem Antrage auf Fbescheidung. Der Kläger ladet die Be- flagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die neunte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Essen auf den 12, Juui 19143, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen . An-
walt zu bestellen. Zum Zwede der öffent-
Essen, den 9. April 1913.
Hardieck, Landgerichtssekretär, Gerichts- schreiber des Königlichen Landgerichts.
[5345] Oeffentliche Zustellung.
Der Oberkeliner Marx Kaßner in Görliß, Salomonstraße 31, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt v. Hillner in Görliy, klagt geaen seine Ebefrau, die verehelihte Ober- kellner Marie (Wilhelmine) Kafßnee, geb. Tucek, früher in Dresden, jegt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Anirage, die Ebe der Parteten zu scheiden, die Beklagte für den allein huldigen Teil zu erklären, thr auch die Kosten des Nechtsftreits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver- handlung des Nechts\treits vor die dritte Zivilkammer des Landgerichts in Görliß auf den 26. Juni 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sih dur einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. — 3. R. 41/13.
Görlitz, den 8. April 1913.
Der Gerichts\chrether des Landgerichts.
[5347] Oeffentlihe Zustellung.
Die Frau - Helene -Skupniewicz, geb. Koöztiolek, in Lichtenberg b. Berlin, Las- dorferstraße 45 1V, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Ebreht in Guben, klagt gegen ibren Ghemann, den Arbetter Thomas Skupniewicz, früher in Shwiebus, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptuna, daß der Beklagte ein arbeits- heuer Mens und Müßiggänger sei, der sie, Klägerin, böswillig verlassen habe, auch die Gewährung von Unterhalt ver- weigere, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des König- lihen Landgerihts in Guben auf den 18S. Juni 1913, Voecmittags 9z Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem ge: dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanat gemaht. — 2a R 131/12,
Gubeua, den 7. April 1913.
[5346] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelihte Bötther Pauline Meißner, geborene Hanschke, in Kerkwig, ProzeßbevoUmächtigter : NRechtsar. walt Sustizrat. Koh in Guben, klagt gegen ihren Ehemann, ten Bôötther Karl Meißner, früher in Guben, jeßt un- bekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptung, daß der Beklagte ein arbeits- heuer, lüderliher Mens sei, der fie, Klägerin, böswillig verlassen habe, auch die Gewährung von Unterhalt vertweigere, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsfireits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Guben auf den 25. Juni 1918, Vormittags 94 Uhr, mit ter Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweke_ der öffentlichen Pana wird dieser Auszua der Klage bekannt gemacht. =— 20 1 20e 10,
Guben, den 8. Ba 1913.
Liedtke, als Gerichts\{reiber des Köntglihen Landgerichts.
[5349] Oeffentliche Zustellung.
Die Chefrau Nelli Hône, geb. Klimper, g: vertreten durch Rechtsanwälte
r. Sillem, Treplin und Redlich, Ham- burg, lagt gegen ihren Chemann, Her- mann Peter Hone, unbekannten Aufent- halts, auf Grund § 1567 B. G.,B., mit dem Antrage, die Che der Parteien zu
mit der Aufforderung, einen bet dem ge-
scheiden und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet
den Beklagten zur mündlichen Berhand- lung des Rechtsstreits vor die Zivil. fammer I1I- des Landgerihts in Hamburg (Ziviljustizgebäube, Holstenplayg) auf den 3. Juni 1913, Vormittags 93 Uher, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen
Zustellung wird dieser Auszug der Klage |
bekanni gema@t. / Hamburg, den 9. April 1913. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[5351] Oeffentliche Zustellung.
Keller, Wilhelmine Sophie, Mecyhanikers- ebefrau in München, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Tuchmann in München, flagt gegen Keller, Karl Hermann, Mechaniker, zulegt in München, zurzeit unbekannten Aufenthalts, nicht vertreten, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, zu erkennen: 1) Die Ghe der Stréitsteile wird aus Verschulden des Beklagten ge- chieden. 2) Die beklagte Partei hat die Prozeßkosten zu tragen und dem Klage- teil zu ersegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Berhand- lung des MNechts\treits vor die I. Zivil- fammer des Königlihen Landgerichts München 1. auf Freitag, deu 13. Juni #1913, Vormittags 9 Uhr, Sitzungs- faal 91/1, Justizpalast, mit der Auf- forderung, einen bei diesem Gerichte zuge- lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll- mächligten zu bestellen. Zum Zwece der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.
München, den 9. April 1913. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts I.
[5352] Oeffentliche Zustellung.
Die Chefrau Magdalena Haeu}ter, geb. Hoepfl, zu Cöln a. Nb., Prozeßbevollmäch- tigter: Nehtsanwalt Scheyen-zu Straßburg i. Gl, klagt gegen ihren Ehemann Dito Albert-Haeuser, Kellner, zul. in Straßburg i. Els, z. Zt. ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, mit dem Antrage, die ¿wischen den Parteien am 29. Mai 1908 vor dem Standesbeamten zu Basel ge- \hlossene Ghe aus Verschulden des Be- flagten zu \chciden und diesem die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklaaten zur münd- lichen Verhandlung des Nechtsftreits vor die IV. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Straßburg i. Elf., auf den 1A, Juni 1983, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Straßburg, den 8. April 1913.
Gerichts\chreiberet des Kaiserlihen Landgerichts.
[5340] Oeffeutliche Zustellung.
Die Ehefrau Bergmann Otto Wegner, Sophie geh. Pashmann, in Homberg- Hochheide, Prozeßbevollmächtigter: Nechts- anwalt Franke in Bochura, klagt gegen ihren Ebemann, früher in Nedlinghausen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß dieser sie ohne Grund verlassen ube, mit dem Antrag? auf Herstellung der ehelichen Lebensgemeinschatt. Ste ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtéitreits vor die Zivilkammer 4 des Köntglichen Landgerichts in Bochum auf den 14. Juni 19182, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 39, mit der Aufforderung, einen bei dem gedackten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bochum, den 9. April 1913.
Meyer, Landgerichtö{ekretär, Gershts- schreiber des Königlichen Landgerichts.
[5327] Vekauntmachung.
Kopp, Therese, geboren am 24. Séy- tember 1912, unebelihes Kiad der Dienst- magd Walburga Kopp von Teugn, ver- treten durch den Vormund Johann Diessinger, Maschinenhausgehilfe inYtegent- burg, klagt gegen Franz WVölkl, Metger- aehilfe von Votbrunt zurzeit uibekannten Nufenthalts, wegen Vaterschaft und Unter- halts, mit dem Antrage, zu erkennen: 1) Es wird festgestellt, daß dèr Beklagte der Vater des von der ledigen Walburga Kopp am 24. September 1912 unehelich geborenen Kindes Therese ist. 2) Der Beklagte ist \{chuldig, an die Klagepartet für die Zeit von der Geburt des Kindes, das ist 24. September 1912, bis zu dessen zurückgelegtem 16. Lbénéjahr eine jé für drei Monate vorauézahlbare Unter« haltérente - von jährli 240 F zu ent- richten. 3) Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 4) Das Ur- teil wird, sowett gesetzlich zulässig, für vor- läufig vollstreckbar erklärt. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits ift bestimmt in die öffentlihe Sizung des K. Amtsgerichts Kelheim vom Diens- tag, den 6. Mâi 1988, Vormittägs 9 Uhr, Sißzungésaal. Der Beklagte
Franz Bölfkl wird biermit zu diesem Termin geladen. Diese Bekanntmachung erfolgt zum Zwecke der öffentlihen Zustellung an den Beklagten Franz Völkl. Der Klägerin ist das Armenreht bewilligt.
Kelheim, den 10. April 1913. . Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. [5329] Oeffentliche Zustellung.
Der minderjährige Peter Josef Witt in
| Hagenau, vertreten durch den Vormund,
die Witwe Michael Witt, Marta Anna geb. Sibler, in Hagenau, Klostergasse 5, Prozeß- bevollmächtigter: Rechts8anroalt Breidbach in Langendreer, klagt gegen den Drahtarbeiter Iosef Schuhmacher, srüher in Langen- dreer, unter der Behauptung, daß der Be- flagte der Mutter des Klägers în der ge- seßlihen Empfängniszeit, nämlih in der Zeit vom 23. März 1911 bis zum 22. Fuli 1911 geschlechtlich beigewohnt habe und somit als der Vater des Klägers gelte, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver- urteilen, dem Kläger von seiner Geburt an bis zur BoUendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt cine im voraus zu entrihtende Geldrente von vtertel- ¡jährli 45 M, und zwar die rüdckständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 23. Juni, 23. September, 23. Dezember und 23. März jeden Jahres zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits wird der Beklagte vor das König- lihe Amtsgericht hier auf den 147. Mai 1913, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 29, geladen. — 7 C 799/12. Laugendreez, den 9. April 1913. Lohmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[5330] Leffentliche Zustellung.
Der minderjährige Erih Wedde in Berlin, vertreken durch den Berufsvor- mund Grich. Müller „tn Berlin SW. 68, Alte Jakobstraße 38, Prozeßbeyollmäch- tigter: Justizrat Neisner in Liegnitz, klagt gegen den Friseur Bernhard Kunzen- dorf, früher in Liegniy, jet unbekaunten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er während der geseßlichen Empfängnis- zeit vom 30. März 1912 his 29. Juli 1912 der Mutter des Klägers, der ledigen Cmilte Wedde, beigewohnt hat, mit dem Antrage: 1) den Betlagten kostenpflihtig zu ver- urteilen, dem Kläger vom Tage der Ge- burt an, also vom 26. Xanuar 1913, bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres eine Unterhaltêrente von monatli 30 6 und vom Beginn des 7. bis zum vollendeten 16. Lebensjahre eine folhe von 35 M zu zahlen, und zwar die rüdckständigen Beträge fofort, die laufenden in vierteljährlichen Teilzahlungen im voraus; 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wlrd der Beklagte vor das Königliche Umts- gertcht in Liegnit, Zimmer 33, auf den 16. Juni 1912, Vormittags 2 Uhr, geladen.
Liegnig, den 27. März 1913.
Der Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgericht.
[5331] Bekanntmachung.
1. Georg Baumhauex, geboren am 30. Juni 1906, unebelihes Kind der Josepha Baumhauer von Bellenberg, nun verehelihte Dorer, Fabrikarbeitersfraiu dort, vertreten durch setnen Vormund Dominikus MNeischl, Restaurateur dort, flagt geaen Xaver Mang, Kutscher von Cag a. G., z. Zt. in der Schweiz ohne bekannten Aufenthaltsort abwe}end, wegen Vaterschaft und Unterhalts, mit dem An- trage, zu etfkennen: „L. E8 wird fesl gestellt, daß der Beklagte der Vater des von dec ledigen Josepha VBaumhauer von Bellenberg, nun verehelichte Dorer, Fabrik: arbeitersfrau in Bellenberg, am 30. Juni 1906 unehbelih geborencn Kindes Georg Baumhauer tst. Il. Der Beklagte ist \{chuldig, an die Klagepartei für die Zeit von der Geburt des Kindes, das ist vom 30. Füuni 1906, bis zu dessen zurückgeleatem 16. Lebentjahre eine je für dret Mönate vorauszahlbare Unterhaltêrenle von jährlich 120 4 zu entrihten. 111. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 1V. Das Urteil wird, soweit geeplid zulässig, füc vorläufig vollstreckbar ertlärt.“ Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstréits ist bestinmtnt in die ôffent- liche Sihung des K. Amtôgerichis Dtto- beuren vom Dienstag, den 27. Mai 19883, Vormittags 9 Uhe. Der Be- klagte Xaver Mang wird hiermit zu diesem Termine geladen. 11. Dem Klage- teil ist das Armenreht bewilligt, da die geseßlichen Voraussetzungen gegeben sind. Iwec{s öfentliher Zustellung an den Be- tlagten Xaver Vèéang erfolgt diese Bekannt- machung. | j
Ottobevret, den 9. April 1913. :
Gerichts\Mhreiberei des K. Aintsgerichts.
[5305] Oeffentliche Zustellun
- Der minderjährige Ernst Gaul Lapg in Altenburg, geselid vertreten dur seinen Normund, den Barbier Paul Wg in
Plauen, Pausaerstraße 38, klagt gegen den Markthelfer Paul Theodor Mühifriedel, früher in Plauen wohnhaft, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, wegen Ansprüchen aus außerebheliher Beiwobhnung, mit dem Antrage: Der Beklagte wird verurteilt, dem Kläger vom 1. März 1913 an bis zur Vollendung seines feckchzehnten Lebens- jahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlih 60 M, und zwar die rúdständigen Beträge fofort, die fünflig fällig werdenden am 1. Junk, 1. September, 1. Dezember und 1. März jedes Jahres zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das Urteil ift vorläufig vollstrebar. Der Be- Élagte wird zur mündlichen Verbandlung des Nechtsfireits vor das Könialiche Amts- gericht Plauen i. B., Amtsberg 9 11, Zimmer 29, auf den 4. Juni 19183,
Bormittoags S Uhr, geladen.
Vlaucn, den 3. April 1913.
Der Gerichis\chretber
[5332] Oeffentliche Zustellung.
Der Fabrikarbeiter Otto Leifer in Wasungen als Vormund des minderjährigen Emil’ Adolf Weifenbach in Wasungen, Prozeßbevollmächtigter : Necchtsanwalt Engels in Wattenscheid, klagt gegen den Brauer Nichard Werner, früher in Wattenscheid, Bochumerstraße 159, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Be- bauptung, daß der Beklagte der außerehe- lihe Vater seines Mündels sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, seinem Mündel von der Ge- burt an bis zur Vollendung setnes feh- zehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlih 40 4, und zwar die rüdck- ständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. Januar, 1. Apuil, 1. Juli und 1. Oktober jedes Jahres zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erflären. Zur mündlichen Verhandlung des Nechts\ireits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Wattenscheid auf den 30, Mai 1913, Vormittags 10 Uhx, geladen. i j
Wattenscheid, den 5. April 1913.
Mohnke, Ämtsgerichts\ekretär, Gerichts-
[3987] Oeffentliche Zustellung.
Der Dachdeter Christian Theis tn Botten- horn, Prozeßbevollmächtigter: Nehtsanwalt Scriba zu Bad Nauheim, klagt gegen den Dr. med. Haas aus Steinfeld, zuletzt in Bad Viaubeim, jeßt unbekannten Aufent- halts, unter der Behauptung, daß der Beklagte dur ärztlihe Behandlung der Schwester des Klägers deren Tod \{huld- hafterweise herbeigeführt und dadur dem Kläger Autegaben verursacht hat, zu deren Ersaß der Beklagte verpflichtet sei, mit dem Antrage, den Beklagten kosten- fällig dur vorläufia vollstreckbares Urteil zur Zahlung von 271,40 6 nebst 49% Prozeßzzinsen an Kläger zu verurteilen. Nach der Behauptung des Klägers ist das Gr. Amtsgeriht Bad Nauheim deê- halb zuständig, weil die unerlaubte Hand- lung in Bad Nauheim begangen und Beklagter auch dort setnen leßten Wohnsiß gehabt hat. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Großberzogliße Amtsgeriht in Bad Nauheim auf Dienstag, den 27. Mai A983, Vormittags D Uhr, geladen.
Bad Nauheim, den 1. April 1913.
(L. S.) Weiß, Gerichtsschreiber
[5339] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Valentin Gros u. Cie. in Marseille, Rue des Turenne 33, Prozeß- bevollmädtigter: Nechtsanwalt Möller in Berlin, Friedrichstraße 49, klagt gegen die Firma Carl J. Bruun, Berlin, Prinz Louis Ferdinandstraße 1, Inhaber der Kaufmann C J. Bruun in Nybinsk in Rußland, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr die Be- flagte für im März 1912 gelieferte Wolle 14 592,35 Æ# schulde, daß Klägertn wegen dieser Forderung etnen Arxestbefebl in den Akten 76. 0. 409. 12 des Königlichen Amtégerihts Berlin-Mitte erwirkt und die in dem Arrestbefebl angeordnete Sicher- beit In Höhe von 6000 6 bet der Kasse der Königlihen Ministerial-, Militär- und Baukommission hinterlegt babe, mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägertn 14 592,35 nébst 59/4 Zinsen seit dem 7. Junt 1912 zu zohlen und mit dem Tage der Rechis- kraft dieses Urteils in die Rückzahlung der in Sachen Valentin Gros u. Cte. gegen die Firma Carl J. Bruun auf Grund des Arres\tbefebls des Königlichen Amtsgerichts Bétlin-Mitte vom 21. Mat 1912 bei der Kasse der Königlichen Ministertal-, Militär- und Baukommission Haupt- De 898 Alkténzeihen der Hinter« egungéstele G. 187. 12. HBinterlegten 6000 6 nekst aufgélanfenen Devosital- zinsen zu willigen, die Kosten des Redhtsz