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Timestamp: 2016-10-26 13:29:20
Document Index: 20418196

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 109', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 68']

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 14. Januar 2013.
X.________ (geb. 1979) stammt aus dem Kosovo. Er reiste am 15. Mai 2005 illegal in die Schweiz ein, ersuchte hier erfolglos um Asyl und heiratete am 3. August 2005 eine Schweizer B�rgerin (geb. 1987). Ihm wurde in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Gattin erteilt. Nachdem die Ehe am 30. November 2010 geschieden worden war, lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich es am 7. November 2011 ab, die Aufenthaltsbewilligung von X.________ zu verl�ngern. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich best�tigte diese Verf�gung kantonal letztinstanzlich am 14. Januar 2013. X.________ beantragt vor Bundesgericht, diesen Entscheid aufzuheben.
2.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen bloss berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der Sachverhalt bzw. die beanstandete Beweisw�rdigung klar und eindeutig mangelhaft - mit anderen Worten willk�rlich - erscheint (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3). Willk�r liegt nicht bereits dann vor, wenn eine andere Sicht ebenfalls vertretbar oder sogar zutreffender erschiene, sondern nur, wenn sich die vorinstanzliche Beurteilung in ihrem Resultat als offensichtlich unhaltbar erweist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt bzw. in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148 mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik an der Beweisw�rdigung tritt das Bundesgericht praxisgem�ss nicht ein (BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.).
2.2 Zum Anspruch auf rechtliches Geh�r geh�rt das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). Indessen steht Art. 29 Abs. 2 BV einer vorweggenommenen Beweisw�rdigung nicht entgegen. Das Gericht kann auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund der bereits vorliegenden Unterlagen seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen darf, seine Beurteilung werde auch durch weitere Beweiserhebungen nicht mehr beeinflusst (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157).
3.1 Die vorliegende Eingabe gen�gt den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen nicht in allen Punkten (vgl. LAURENT MERZ, in: BSK Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 52 ff. zu Art. 42): Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich vereinzelt darauf, bloss die bereits vor der Vorinstanz erhobenen Einw�nde zu wiederholen. Mit deren Ausf�hrungen dazu setzt er sich nur teilweise auseinander. Zwar behauptet er, die Beweisw�rdigung und die Feststellung des Sachverhalts seien willk�rlich bzw. in Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r erfolgt, er legt indessen nicht dar, inwiefern die Darlegungen der Vorinstanz bzw. das Resultat ihrer Beweisw�rdigung als offensichtlich unhaltbar gelten k�nnten (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; "qualifizierte R�ge- und Substanziierungspflicht": BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254).
3.2 Die Vorinstanz hat entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers im �brigen weder die Beweise willk�rlich gew�rdigt, noch seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, wenn sie annahm, die Ehe habe nur rund ein Jahr gedauert, weshalb Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG (SR 142.20) nicht zur Anwendung komme. Die Gattin hatte im Scheidungsverfahren erkl�rt, die Ehe sei nie vollzogen worden und sie sei faktisch auch nicht beim Beschwerdef�hrer eingezogen. Sie habe ihren Lebensmittelpunkt bei ihren Eltern behalten, doch habe sie ihrem Gatten ausl�nderrechtlich nicht schaden wollen. Wenn das Verwaltungsgericht gest�tzt auf den Umstand, dass sie an dieser Aussage auch noch nach der Scheidung festgehalten hat, der Tatsache, dass sich die Gattin auch nach Lehrabschluss nicht dazu entschloss, eine Arbeitsstelle in der N�he des ehelichen Haushalts zu suchen (womit sie nicht eine potenzielle t�gliche Reisezeit von vier Stunden auf sich zu nehmen gehabt h�tte) und der eidesstaatlichen Erkl�rung, dass die Tochter bei ihnen lebte, die entsprechenden Aussagen f�r glaubw�rdig hielt, ist dies nicht unhaltbar. Der Hinweis, dass die Gattin und ihre Eltern wegen des Scheidungsverfahrens eigene Interessen an ihren Darstellungen haben konnten, gen�gt nicht, um die Annahme willk�rlich erscheinen zu lassen, dass die Ehe nach etwa einem Jahr nicht mehr gelebt, sondern bloss noch aus migrationsrechtlichen Motiven aufrechterhalten worden ist.
3.3 Hinsichtlich der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Zeugen hat das Verwaltungsgericht f�r jeden einzelnen detailliert dargelegt, warum die Anh�rung nicht geeignet erscheine, die weitere Meinungsbildung zu beeinflussen (Bruder, der in der Waadt lebt; Nachbarn, deren Namen den Beschwerdef�hrer nicht interessierten; Hauseigent�merin, zu der er keine besonderen Kontakte unterhielt und Hauswart, der zu seinen Gunsten Erkl�rung abgegeben hat, die im Widerspruch zu den Aussagen des Beschwerdef�hrers selber standen). Die antizipierte Beweisw�rdigung ist aufgrund der entsprechenden Ausf�hrungen ohne Weiteres nachvollziehbar und nicht willk�rlich.
4.1 Der angefochtene Entscheid verletzt kein Bundesrecht. Die Eingabe kann ohne Weiterungen im Verfahren nach Art. 109 BBG erledigt werden. F�r alles Weitere wird erg�nzend auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG). Mit dem vorliegenden Urteil in der Sache selber wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
4.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).