Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F26-05-2003-U_234-2002
Timestamp: 2016-10-21 11:27:58
Document Index: 69808040

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 152']

U 234/02 (26.05.2003)
S.________, 1966, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Willy Bolliger, Bahnhofplatz 1, 5400 Baden,
S.________, geboren 1966, arbeitete seit 1994 als Kranf�hrer f�r die Firma K.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unf�lle versichert. Am 3. November 1997 verursachte er einen Verkehrsunfall, wobei er sich eine Oberschenkeltr�mmerfraktur links sowie eine Gesichtskontusion mit Lockerung der Frontz�hne zuzog. Die Beinverletzung wurde gleichentags im Spital B.________ operiert, w�hrend die Zahnverletzung in der Abteilung Kiefer- und Gesichtschirurgie des Spitals X.________ behandelt wurde. Nachdem er am 14. September 1998 einen Arbeitsversuch abgebrochen hatte, arbeitete S.________ von Oktober 1998 bis Januar 1999 wiederum an seinem angestammten Arbeitsplatz (wenn scheinbar auch mit verminderter Leistung). Am 16. September 1999 erfolgte die Implantatentfernung im linken Bein. Die SUVA zog zahlreiche Arztberichte (unter anderem mehrere der Orthop�dischen Klinik des Spitals X.________) bei und veranlasste vom 24. November bis zum 22. Dezember 1999 einen Aufenthalt in der Klinik Y.________ (Austrittsbericht vom 6. Januar 2000 mit neuropsychologischem Bericht vom 30. November 1999 und psychosomatischem Konsilium vom 9. Dezember 1999). Nachdem die Invalidenversicherung die Gew�hrung beruflicher Massnahmen abgelehnt hatte, stellte die SUVA mit Schreiben vom 15. Juni 2000 die Leistung von Heilkosten und Taggeldern per Ende Juni 2000 ein. Mit Verf�gung vom 10. August 2000 sprach sie zudem S.________ mit Wirkung ab dem 1. Juli 2000 aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 15% eine Invalidenrente zu und erachtete aufgrund der Unfallfolgen eine sitzende T�tigkeit als ganzt�gig zumutbar; die Ausrichtung einer Integrit�tsentsch�digung wurde abgelehnt. Auf erhobene Einsprache hin nahm die SUVA den Bericht der Klinik A.________ vom 24. April 2001 zu den Akten und erh�hte mit Einspracheentscheid vom 24. September 2001 die Invalidenrente r�ckwirkend per 1. Juli 2000 auf 25%, lehnte jedoch die Ausrichtung einer Integrit�tsentsch�digung weiterhin ab.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 26. Juni 2002 ab, nachdem es die Akten des gegen S.________ er�ffneten und mit Strafbefehl vom 24. Juni 1998 abgeschlossenen Strafverfahrens beigezogen hatte.
S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Antr�gen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und des Einspracheentscheides sei ihm ab dem 1. Juli 2000 eine Invalidenrente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 100% sowie eine Integrit�tsentsch�digung in richterlich zu bestimmender H�he zuzusprechen; ferner l�sst er die Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung beantragen.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Unfallversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides eingetretenen Sachverhalt abstellt (RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2; hier: 24. September 2001), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
Zutreffend sind die Darlegungen der Vorinstanz �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG), �ber die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG; BGE 116 V 248 Erw. 1b, 114 V 313 Erw. 3a, je mit Hinweisen) sowie �ber die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, 117 V 376 Erw. 3a mit Hinweisen) und ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, je mit Hinweisen) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod), insbesondere auch �ber die Ad�quanzbeurteilung bei Unf�llen und der in der Folge eingetretenen psychischen Fehlentwicklung mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit (BGE 115 V 133). Dasselbe gilt f�r die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 UVG; Art. 36 Abs. 1 UVV), deren Abstufung nach der Schwere des Integrit�tsschadens (Art. 25 Abs. 1 UVG und Anhang 3 zur UVV, gest�tzt auf Art. 36 Abs. 2 UVV) und zur Bedeutung der von der medizinischen Abteilung der SUVA erarbeiteten weiteren Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster; vgl. dazu BGE 124 V 32 Erw. 1c). Richtig sind im Weiteren die Ausf�hrungen �ber Bedeutung und Beweiswert �rztlicher Stellungnahmen bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrads und der Schwere des Integrit�tsschadens (BGE 125 V 261 Erw. 4 und 352 Erw. 3a). Darauf wird verwiesen.
Streitig ist zun�chst der Invalidit�tsgrad und in diesem Zusammenhang die Frage der Arbeitsf�higkeit.
3.1 Das kantonale Gericht geht davon aus, dass aufgrund der somatischen Einschr�nkungen (Beinverk�rzung) leichte, vorwiegend im Sitzen zu verrichtende T�tigkeiten vollzeitig zumutbar seien, w�hrend die geltend gemachten psychischen Beschwerden nicht in ad�quat kausalem Zusammenhang zum Unfall von November 1997 st�nden. Der Versicherte ist demgegen�ber der Ansicht, er sei vollst�ndig arbeitsunf�hig, wobei er die Ad�quanz der geklagten psychischen Beschwerden zum Unfall bejaht.
3.2 Gem�ss dem Bericht der Klinik Y.________ vom 6. Januar 2000 ist dem Versicherten eine sitzende T�tigkeit ganzt�gig zumutbar. Diese �rztliche Stellungnahme ist f�r die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, ber�cksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem ist sie in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und beinhaltet begr�ndete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Der im Einspracheverfahren aufgelegte Bericht der Klinik A.________ vom 24. April 2001, wonach ab dem 18. April 2001 eine Arbeitsunf�higkeit von 20% vorliege, spricht nicht gegen die Zuverl�ssigkeit der Angaben der Klinik Y.________ (BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb), da in diesen Ausf�hrungen nicht zwischen physisch und psychisch bedingten Einschr�nkungen unterschieden wird, was hier jedoch von Bedeutung ist (vgl. Erw. 3.4 hienach).
3.3 Die Diagnose des psychosomatischen Konsiliums der Klinik Y.________ vom 9. Dezember 1999 lautet auf eine chronifizierte Unfallverarbeitungsst�rung mit histrionischer und konversionsneurotischer Symptomatik, persistierenden �ngsten und dysphorisch-depressiver Verstimmbarkeit (ICD-10 F43.23, F44) sowie auf akzentuierte Pers�nlichkeitsz�ge (ICD-10 Z73.1). Die Unfallversicherung hat f�r dieses Beschwerdebild nur bei Vorliegen eines ad�quaten Kausalzusammenhanges zum Unfall von November 1997 einzustehen.
3.3.1 In Anbetracht der Umst�nde hat die Vorinstanz den Unfall von November 1997 zu Recht den schwereren Ereignissen im Bereich der mittleren Unf�lle zugeordnet, w�hrend in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�lschlicherweise angenommen wird, das kantonale Gericht sei von einem schweren Fall ausgegangen.
3.3.2 Bei psychischen Beeintr�chtigungen nach einem mittleren Unfall sind gem�ss Rechtsprechung weitere Kriterien notwendig, um den ad�quaten Kausalzusammenhang bejahen zu k�nnen (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa):
- Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist dem Unfall von November 1997 eine gewisse Eindr�cklichkeit nicht ohne weiteres abzusprechen, da der Beschwerdef�hrer mit seinem Auto zwei entgegenkommende Fahrzeuge seitlich touchiert hat und mit einem dritten Wagen frontal zusammengestossen ist. Es kann dennoch nicht davon gesprochen werden, dass die Eindr�cklichkeit objektiv besonders ausgepr�gt ist, so dass dieses Kriterium allein noch nicht zur Bejahung der Ad�quanz f�hrt (vgl. BGE 115 V 141 oben).
- Die erlittenen Verletzungen (gem�ss dem erstbehandelnden Spital eine Oberschenkeltr�mmerfraktur links sowie eine Gesichtskontusion mit Lockerung der Frontz�hne) waren weder besonders schwer noch erfahrungsgem�ss geeignet, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen.
- Die Dauer der �rztlichen Behandlung ist nicht somatisch bedingt, sondern mit der psychischen Fehlverarbeitung zu erkl�ren; dasselbe gilt f�r den Heilverlauf. Anhand der im Recht liegenden Arztberichte f�llt n�mlich auf, dass relativ schnell eine psychische �berlagerung stattgefunden hat: So sprach der SUVA-Arzt Dr. med. W.________ schon im Bericht vom 25. Mai 1998 von einer erheblichen Diskrepanz zwischen dem guten klinischen Befund und dem massiven Beschwerdebild, w�hrend ein Arzt der Klinik A.________ in einem Telephongespr�ch mit dem SUVA-Arzt Dr. med. W.________ bereits am 5. Juni 1998 ausf�hrte, subjektiv l�gen jetzt eindeutige Hinweise f�r eine Symptomausweitung vor.
- Eine �rztliche Fehlbehandlung ist nicht ersichtlich.
- Die Orthop�dische Klinik des Spital X.________ nahm im Bericht vom 21. August 1998 eine Arbeitsf�higkeit f�r leichte T�tigkeiten wenigstens halbtags an, w�hrend der SUVA-Arzt Dr. med. W.________ in seinen Ausf�hrungen vom 14. September 1998 ab dem 13. September 1998 von einer h�lftigen und ab dem 12. Oktober 1998 von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit ausgegangen ist. Insofern fallen Grad und Dauer der rein physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit nicht allzu schwer ins Gewicht, sondern es liegt relativ schnell eine psychische �berlagerung vor.
Da die gem�ss Rechtsprechung bei einem mittleren Unfall notwendigen objektiven Kriterien nicht geh�uft vorliegen und auch keines davon in besonders ausgepr�gter Weise gegeben ist (BGE 115 V 140 Erw. 6c), muss der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall von November 1997 und den von der Klinik Y.________ diagnostizierten psychischen Gesundheitssch�den verneint werden. Dies hat zur Folge, dass der Unfall zwar unter Umst�nden eine nat�rlich kausale Teilursache der psychischen Beschwerden darstellt, ihm aber rechtlich nicht zugerechnet werden kann. Somit er�brigt sich das in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragte Einholen eines Gutachtens zur Kausalit�t zwischen dem Unfall von November 1997 und dem geklagten psychischen Gesundheitsschaden; dies w�re im �brigen nur bez�glich des nat�rlichen Kausalverlaufes m�glich, da es sich bei der Ad�quanz um eine Rechtsfrage handelt (BGE 117 V 382 Erw. 4a).
3.4 Da der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall von November 1997 und den geklagten psychischen Beschwerden zu verneinen ist (vgl. Erw. 3.3.2 hievor), bemisst sich die Leistungspflicht der SUVA einzig nach den somatischen Einschr�nkungen (vgl. Erw. 3.2 hievor). Die von SUVA und Vorinstanz anhand konkreter Arbeitsplatzbeschriebe vorgenommene Festsetzung des Einkommens nach Eintritt des Gesundheitsschadens (Invalideneinkommen) ist nicht zu beanstanden, da auf die k�rperlichen Einschr�nkungen gen�gend R�cksicht genommen wird; ebenso ist das Einkommen ohne Invalidit�t (Valideneinkommen) zu Recht anhand des zuletzt erzielten Verdienstes bestimmt worden. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden diese Einkommen denn auch nicht bestritten. Somit ist der vom kantonalen Gericht und der SUVA auf 25% festgelegte Invalidit�tsgrad zu best�tigen.
Streitig ist im Weiteren die H�he des Integrit�tsschadens. Die Vorinstanz hat einen diesbez�glichen Anspruch verneint, da in dieser Hinsicht einzig die Beinverk�rzung zu ber�cksichtigen sei und gem�ss Feinraster der SUVA f�r eine - hier vorliegende - Beinverk�rzung bis zu 2 cm keine Integrit�tsentsch�digung auszurichten sei. Der Beschwerdef�hrer geht demgegen�ber davon aus, dass die Beinverk�rzung 2.5 cm betrage und schon aus diesem Grund eine Integrit�tseinbusse von mindestens 5% vorliege; zudem m�sse auch der psychische Gesundheitsschaden bei der Bemessung der Integrit�tsentsch�digung ber�cksichtigt werden.
4.1 Da betreffend psychischen Gesundheitsschadens kein ad�quat kausaler Zusammenhang zum Unfall von November 1997 vorliegt (vgl. Erw. 3.3.2 hievor), besteht kein Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung f�r die geklagten psychischen Beschwerden. Das in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragte psychiatrische Gutachten ist deshalb nicht notwendig.
4.2 Der SUVA-Arzt Dr. med. W.________ geht in seinem Bericht vom 8. Februar 2000 von einer korrigierten Beinverk�rzung links von 1 cm aus. Die Integrit�tseinbusse wird jedoch - mit Ausnahme der Sehhilfen - ohne Ber�cksichtigung von Hilfsmitteln beurteilt (Ziff. 1 in fine des Anhangs 3 zur UVV), so dass von der unkorrigierten Beinverk�rzung auszugehen ist. Diese wird von den meisten �rzten mit 2 bis 2.5 cm beziffert, so z.B. vom fr�heren Hausarzt Dr. med. Z.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, im Bericht vom 19. Februar 1998, von der Orthop�dischen Klinik des Spitals X.________ im Bericht vom 13. Oktober 1999 (im Bericht vom 22. Februar 1999 sprach sie dagegen noch von knapp 4 cm im Liegen) sowie vom SUVA-Arzt Dr. med. W.________ im Bericht vom 2. November 1999, w�hrend die Klinik Y.________ im Bericht vom 6. Januar 2000 von 1.5 cm spricht. Im Weiteren f�hrt diese Beinverk�rzung gem�ss den vorliegenden medizinischen Berichten zu funktionellen St�rungen, geht doch der SUVA-Arzt Dr. med. W.________ im Bericht vom 2. November 1999 von einer muskul�ren Dysbalance und die Klinik Y.________ im lumbalen Bereich von einer musculoligament�ren �berlastungssymptomatik im Rahmen der Fehlbelastung durch die Beinl�ngendifferenz (und dem ungen�genden Ausdauertrainingszustand) aus.
Tabelle 2 des Feinrasters der SUVA (vgl. dazu Erw. 2 hievor mit Hinweis) sieht f�r eine Beinverk�rzung von 3 bis 4 cm eine Integrit�tseinbusse von 10% vor, w�hrend eine Beinverk�rzung bis maximal 2 cm ohne zus�tzliche morphologische oder funktionelle St�rung nicht als Integrit�tsschaden aufgefasst wird. Vorliegend bestehen sowohl eine Beinverk�rzung zwischen 2 und 3 cm wie auch gewisse funktionelle St�rungen, so dass sich eine Integrit�tsentsch�digung von 5% rechtfertigt.
5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist deshalb gegenstandslos.
5.2 Der teilweise obsiegende Beschwerdef�hrer hat Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG). Soweit er unterliegt, kann die unentgeltliche Verbeist�ndung gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 26. Juni 2002 und der Einspracheentscheid der SUVA vom 24. September 2001, soweit die Integrit�tsentsch�digung betreffend, aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von 5% hat. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die SUVA hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1'000.-- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Willy Bolliger, Baden, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1'500.-- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.