Source: https://steuer.ninja/stichwort/insolvenzverschleppung/
Timestamp: 2018-08-20 07:31:06
Document Index: 349755661

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 15', '§ 263', '§ 17', '§ 111', '§ 73']

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Schlagwort Archiv: Insolvenzverschleppung
Nach § 17 Abs. 2 InsO ist der Schuldner zahlungsunfähig, wenn er nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Die Feststellung der Zahlungsunfähigkeit erfolgt in der Regel durch die betriebswirtschaftliche Methode. Sie setzt eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung der fälligen Verbindlichkeiten einerseits und der zu ihrer Tilgung vorhandenen oder …
Insolvenzantragspflicht, Insolvenzreife, Insolvenzverschleppung, Wirtschaftsstrafrecht, Zahlungsunfähigkeit
Die Vorschrift des § 15a Abs. 4, Abs. 1 Satz 1 InsO enthält ein echtes Sonderdelikt. Täter, Mittäter oder mittelbarer Täter kann daher nur die Person sein, die die Sondereigenschaft als Mitglied eines Vertretungsorgans einer juristischen Person oder als deren Abwickler besitzt1. Bei dieser Pflichtenstellung handelt es sich um ein …
Bankrott, Beihilfe, Insolvenzstraftaten, Insolvenzverschleppung, Wirtschaftsstrafrecht
Zahlungsunfähigkeit ist in der Regel durch eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung der zu diesem Zeitpunkt fälligen Verbindlichkeiten einerseits und der zu ihrer Tilgung vorhandenen oder kurzfristig herbeizuschaffenden Mittel andererseits festzustellen. Eine rein auf wirtschaftskriminalistische Beweisanzeichen gestützte Annahme der Zahlungsunfähigkeit der GmbH hält einer rechtlichen Nachprüfung nicht stand. Das Gericht muss bedenken, dass …
Insolvenzreife, Insolvenzverschleppung, Wirtschaftsstrafrecht, Zahlungsunfähigkeit
War die Schuldnerin im fraglichen Zeitraum zahlungsunfähig und damit insolvenzreif, haftet der Geschäftsführer für die von ihm veranlassten Zahlungen, sofern er die gegen ihn streitende Vermutung, er habe schuldhaft gehandelt, nicht widerlegt. Von dem Geschäftsführer einer GmbH wird erwartet, dass er sich über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stets vergewissert. …
Geschäftsfüherhaftung, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Insolvenzreife, Insolvenzverschleppung, Steuerberater, Verschulden
Ein Vermögensschaden im Sinne des § 263 StGB tritt nur ein, wenn die Vermögensverfügung des Getäuschten bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise unmittelbar zu einer nicht durch Zuwachs ausgeglichenen Minderung des wirtschaftlichen Gesamtwerts seines Vermögens führt (Prinzip der Gesamtsaldierung)1. Bei der hier vorgenommenen Wertberechnung können nicht die Grundkaufpreise der Forderungen als Schaden angesetzt. …
Betrug, Factoring, Forderungsabtretung, Insolvenzverschleppung, Strafrecht, Vermögensschaden
Zahlungsunfähigkeit liegt gemäß § 17 Abs. 2 Satz 1 InsO vor, wenn der Schuldner nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Sie ist in der Regel durch eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung der fälligen Verbindlichkeiten einerseits und der zu ihrer Tilgung vorhandenen oder kurzfristig herbeizuschaffenden Mittel andererseits festzustellen (sog. …
Insolvenzantragspflicht, Insolvenzreife, Insolvenzverschleppung, Überschuldung, Wirtschaftsstrafrecht, Zahlungsunfähigkeit
Insolvenzverschleppung – und die Arrestanordnung ins Geschäftsführergehalt
Bei Tatverdacht der Insolvenzverschleppung und eingetretener Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft ist eine Arrestanordnung in bezogene Geschäftsführergehälter des angeschuldigten Geschäftsführers gemäß §§ 111b Abs. 2 und Abs. 5, 111d Abs. 1 und 2 StPO i.V.m. §§ 73 Abs. 1 Satz 2, 73a StGB möglich. Aus der Tat „erlangtes etwas“ ist das Bruttogehalt. …
Arrestanordnung, Geschäftsführergehalt, Insolvenzverschleppung, Strafverfahren, Wirtschaftsstrafrecht