Source: https://www.rechtsanwaltskammer-hamm.de/bundesgerichtshof.html?start=50
Timestamp: 2019-04-26 07:36:54
Document Index: 383621903

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 14', 'BGH', '§ 14', 'BGH', 'BGH']

Veröffentlicht: Donnerstag, 26. März 2015 13:01
BRAO §§ 43, 50 Abs. 2; BGB §§ 675, 667
Berufsrechtliche Pflicht zur Herausgabe einer Handakte
BGH, Urteil vom 03.11.2014 - AnwSt (R) 5/14
Fundstelle: NJW-Spezial 2015, S. 30 f.
Der BGH hat klargestellt, dass ein Anspruch auf Herausgabe einer Handakte nicht allein zivilrechtlich begründet werden kann, sondern auch eine Berufspflicht verletzt wird, wenn die Herausgabe der Handakten ungerechtfertigt verweigert wird.
Leitsatz des Autors des NJW-Spezial
Veröffentlicht: Donnerstag, 26. März 2015 12:58
BGH, Urteil vom 27.10.2014 - AnwZ (Brfg) 67/13
Fundstelle: NJW 2015, S. 72 ff.
Geht der Bescheid einer Rechtsanwaltskammer über rein präventive Auskünfte hinaus, indem darin die Rechtswidrigkeit einer beabsichtigten Maßnahme festgestellt und ein konkretes Verbot ausgesprochen wird, ist dieser Bescheid als Verwaltungsakt anfechtbar.
Die Grenze zulässiger anwaltlicher Werbung ist überschritten, wenn sie darauf abzielt, durch ihre reißerische und / oder sexualisierende Ausgestaltung die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erregen, mit der Folge, dass der Informationswert in den Hintergrund gerückt wird oder gar nicht mehr erkennbar ist.
Leitsatz des der Redaktion der NJW
Veröffentlicht: Donnerstag, 26. März 2015 12:54
FAO §§ 14 a, 14 d Nr. 2
Praktische Erfahrungen für die Fachanwaltschaft für Verkehrsrecht
BGH, Urteil vom 27.10.2014 - AnwZ (Brfg) 85/13
Fundstelle: NJW-Spezial 2014, S. 767
Für den Nachweis praktischer Erfahrungen auf dem Gebiet des Verkehrsrechts können nur solche versicherungsrechtlichen Fälle verwertet werden, die einen Bezug zum Straßenverkehr aufweisen.
Veröffentlicht: Montag, 22. Dezember 2014 11:19
BRAO §§ 14 III Nr. 3, 29 a II, 30 I, II
BGH, Beschluss vom 23.07.2014 - AnwZ (Brfg) 45/13
Fundstelle: NJW-Spezial 2014, S 670 f.
Ist ein Anwalt von der Pflicht befreit worden, in Deutschland eine Kanzlei zu unterhalten, muss er seiner Rechtsanwaltskammer zwingend einen Zustellungsbevollmächtigten benennen, der im Inland wohnt oder dort einen Geschäftsraum hat.
Veröffentlicht: Montag, 22. Dezember 2014 11:15
BGH, Beschluss vom 09.07.2014 - XII ZB 709/13
Fundstelle: NJW 2014, S. 3102 ff.
Der Rechtsanwalt, der im Zusammenhang mit einer fristgebundenen Verfahrenshandlung - hier der Einlegung der Beschwerde - mit einer Sache befasst wird, hat dies zum Anlass zu nehmen, die Fristvermerke in der Handakte zu überprüfen. Auf welche Weise (herkömmlich oder elektronisch) die Handakte geführt wird, ist hierfür ohne Belang.