Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=30.06.2011&Aktenzeichen=VII%20B%20124%2F10
Timestamp: 2019-01-16 00:39:03
Document Index: 325754521

Matched Legal Cases: ['§ 292', '§ 818', '§ 37', '§ 292', '§ 818', '§ 37', '§ 292', '§ 818', '§ 37', '§ 812', '§ 818', '§ 819', '§ 37', '§ 292', '§ 115', '§ 292', '§ 37', '§ 292', '§ 105', '§ 108', '§ 108', '§ 818', '§ 818', '§ 37']

BFH, 30.06.2011 - VII B 124/10 - dejure.org
Wegfalls des Rechtsgrundes für eine Erstattung - Haftung des Treuhänders i. S. d. § 292 InsO als Leistungsempfänger - Keine Anwendung des § 818 Abs. 3 BGB auf den Rückzahlungsanspruch nach § 37 Abs. 2 AO - Erfordernis eines Antrags auf Tatbestandsberichtigung - Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache bei bereits vorhandener BFH-Rechtsprechung
Wegfalls des Rechtsgrundes für eine Erstattung; Haftung des Treuhänders i.S.d. § 292 InsO als Leistungsempfänger; Keine Anwendung des § 818 Abs. 3 BGB auf den Rückzahlungsanspruch nach § 37 Abs. 2 AO; Erfordernis eines Antrags auf Tatbestandsberichtigung; Darlegung der grundsätzlichen Bedeut
Wegfalls des Rechtsgrundes für eine Erstattung - Haftung des Treuhänders i.S.d. § 292 InsO als Leistungsempfänger - Keine Anwendung des § 818 Abs. 3 BGB auf den Rückzahlungsanspruch nach § 37 Abs. 2 AO - Erfordernis eines Antrags auf Tatbestandsberichtigung - Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache bei bereits vorhandener BFH-Rechtsprechung
§ 812 BGB, § 818 Abs 3 BGB, § 819 BGB, § 37 Abs 2 AO, § 292 InsO
FGO § 115 Abs. 2; InsO § 292; AO § 37 Abs. 2 S. 1
Haftung des Treuhänders i.S.d. § 292 InsO bei Wegfall des Rechtsgrunds für eine Erstattung; Wegfall der Bereicherung führt nicht zugleich zum Wegfall des abgabenrechtlichen Rückzahlungsanspruchs; Antrag auf Tatbestandsberichtigung
FG Nürnberg, 30.03.2010 - 2 K 1438/08
Unterlassene Protokollierung von Aussetzungsanträgen kein Verfahrensfehler i. S. …
Da auch die von den Beteiligten gestellten Anträge zum Tatbestand gehören (vgl. § 105 Abs. 3 Satz 1 FGO), ist ein solcher Mangel mit einem Antrag auf Tatbestandsberichtigung gemäß § 108 FGO zu verfolgen (vgl. Senatsbeschluss vom 30. Juni 2011 VII B 124/10, BFH/NV 2011, 2112, m.w.N.).
Einwendungen gegen die Richtigkeit des Tatbestands eines aufgrund mündlicher Verhandlung ergangenen FG-Urteils können nicht als Verfahrensmangel im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren geltend gemacht werden; sie müssen vielmehr zum Gegenstand eines Antrags auf Tatbestandsberichtigung (§ 108 Abs. 1 FGO) gemacht werden (…BFH-Beschlüsse vom 7. Februar 2011 XI S 29/10, BFH/NV 2011, 824, unter 4.b; vom 30. Juni 2011 VII B 124/10, BFH/NV 2011, 2112, unter II.4., …und vom 10. August 2011 X B 100/10, BFH/NV 2011, 2098, unter 2.b, je m.w.N.).
Auf eine etwaige Entreicherung entsprechend § 818 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) kann sich die Klägerin nicht berufen, da § 818 Abs. 3 BGB nach ständiger Rechtsprechung des BFH auf Rückforderungsansprüche nach § 37 Abs. 2 AO nicht anwendbar ist (BFH-Beschluss vom 30.06.2011 VII B 124/10, BFH/NV 2011, 2112).