Source: http://katzenhilfe.ch/verein/statuten.html
Timestamp: 2020-01-20 06:56:08
Document Index: 381606904

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 60', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 7', 'Art. 8']

Katzenhilfe Nordwestschweiz - Statuten
Statuten Katzenhilfe Nordwestschweiz
Art. 1 Name, öffentlicher Auftritt, Dauer, Sitz, Zweck generell
Unter dem Namen "Katzenhilfe Nordwestschweiz“ haben sich Katzenfreunde der ehemaligen "Katzenhilfe Basel Regio“, des „Patenschaftsverein für das Katzenasyl Zur letzten Zuflucht“, des "Catsitter-Service Basel Regio“ und das Katzenasyl "Zur letzten Zuflucht“ zusammengeschlossen.
Das Katzenasyl "Zur letzten Zuflucht“ tritt nach wie vor unter seinem allseits bekannten Namen auf.
Die ehemalige "Katzenhilfe Basel Regio“, der "Patenschaftsverein für das Katzenasyl Zur letzten Zuflucht“ und der "Catsitter-Service Nordwestschweiz" treten nur noch unter dem Namen "Katzenhilfe Nordwestschweiz“ auf. Ungeachtet des Auftrittnamens, unterliegen alle gleichermassen dieser Statuten.
Der Verein verzichtet auf alle Rechte des ehemaligen "Catsitter Service und Katzenhilfe Basel Regio“ und lehnt gleichzeitig auch alle Pflichten ab.
Die Dauer ist unbefristet.
Der Sitz wird vom Vorstand bestimmt.
Der Verein handelt gemeinnützig nach ZGB Art. 60 ff und darf keinen Gewinn ausschütten. Allfällige Gewinne müssen im Sinne des Vereins verwendet werden oder dienen als Rücklagen. Gewinnbringende Investitionen zu Gunsten des Vereins sind erlaubt.
Art. 2 Zweck und Zuständigkeit der Sektionen
"Katzenhilfe Nordwestschweiz“
setzt sich für freilebende, verwilderte Katzen ein.
es wird angestrebt, dass verwilderte Katzenpopulationen an ihrem angestammten Platz bleiben können.
Diese Katzenpopulationen werden dort gepflegt, d.h. geimpft, kastriert und regelmässig gefüttert.
Jungtiere die zähmbar sind, werden als Hauskatzen vermittelt.
Betreuer von wilden Katzenpopulationen werden mit Rat und Tat unterstützt. D.h. es wird ihnen das Futter zur Verfügung gestellt, die Impf- und Kastrationskosten werden übernommen, ggf. werden Futterplätze erstellt/ gebaut, so weit es die Vereinskasse zulässt.
So weit es die Vereinkasse zulässt, Unterstützung von Privatleuten, die Tierschutz im Sinne unseres Vereins aktiv betreiben, jedoch nicht die über die notwendigen Mittel und/oder Möglichkeiten verfügen. Der Vorstand entscheidet individuell bei Aufwendungen bis zum Betrag von CHF 5'000.- je Fall und Kalenderjahr. Darüber entscheidet die Generalversammlung.
Katzenasyl "Zur letzten Zuflucht“
Übernimmt als nicht vermittelbar geltende Katzen und bietet ihnen Obdach bis zu deren natürlichem Tod, oder bis sie in Folge an Krankheit und/oder Altersbeschwerden euthanasiert (eingeschläfert) werden müssen (detaillierter Kodex als Anhang und Bestandteil dieser Statuten).
Bietet vorübergehendes Obdach für vermittelbare Verzichtkatzen, Ex-verwilderte und Findelkatzen, deren Besitzer nicht ausfindig gemacht werden können.
Die Aufnahme von Ferienkatzen ist noch nicht vorgesehen. Zu einem späteren Zeitpunkt aber nicht ausgeschlossen, wenn die entsprechende Infrastruktur geschaffen ist. Quarantäne, Personal etc.
Kontrolliert vor der Platzierung und nach Bedarf nach der Platzierung die Plätze.
Berät Katzenaufnahmewillige.
Weitere Zwecke des Vereins (von der finanziellen Lage des Vereins abhängig)
24 Std. Notfalldienst: Notfallmässiges Abholen von Katzen, wenn keine Terminaufschiebung möglich ist oder zur Gefahr für die Katze werden könnte.
Art. 3 Mögliche Mitgliedschaften und Beiträge
Jede Person, welche das 18. Lebensjahr erreicht hat und einen Gönnerbeitrag / Spende von mindestens CHF 50.00 geleistet hat, gilt als Passivmitglied des laufenden Kalenderjahres und kann in den Vorstand gewählt werden.
Sowohl explizite Anmeldung entfällt ebenso, wie ein ausdrücklicher Austritt.
Katzenpaten sind so lange Passivmitglieder, wie die Patenschaft besteht. Patinnen/ Paten, welche ihre Patenschaft gekündigt haben oder deren Patenschaft durch den Tod der Katze nichtig geworden ist, bleiben bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres Passivmitglieder.
Der Vorstand kann Gönner/innen zu Mitgliedern auf Lebenszeit bestimmen, wenn deren Engagement oder Zuwendungen von überragender Bedeutung für den Verein / das Katzenasyl waren.
Zur Abklärung des Platzbedarfes steht dem Vorstand das Recht zu, schriftliche Anmeldungen zur Generalversammlung zu verlangen, auch wenn das Datum noch nicht festgelegt werden kann. Bei Platzknappheit kann nicht angemeldeten Mitgliedern der Zutritt verweigert werden.
Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet jeweils im 4. Quartal des Jahres statt. Die Einladung an alle Mitglieder erfolgt mindestens 4 Wochen vor der Generalversammlung.
Jede fristgerecht einberufene Generalversammlung ist beschlussfähig, unbeachtet der Teilnehmerzahl.
Anträge z. Hd. der Generalversammlung müssen mindesten 2 Wochen vorher dem Vorstand zugestellt werden.
Der Vorstand kann zu einer ausserordentlichen Generalversammlung einladen, wenn es die Geschäfte notwendig machen.
Stimmberechtigte Mitglieder können vom Vorstand eine ausserordentliche Generalversammlung verlangen, wenn mindestens 20 % der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich z. Hd. des Vorstandes verlangen.
Als Stimmberechtigte Mitglieder gelten alle angemeldeten Mitglieder, die ihren Beitrag geleistet haben. Gönner, die sich nicht als Mitglieder angemeldet haben, haben kein Stimmrecht.
Beschlüsse werden durch einfaches Mehr, durch offene Abstimmung entschieden.
Geheime Wahl kann nur bei entsprechender Notwendigkeit verlangt werden. Über die Notwendigkeit entscheidet der Vorstand, oder auf Wunsch die Stimmberechtigten Teilnehmer der GV in offener Abstimmung.
Passivmitglieder können in den Vorstand gewählt werden.
Wahl eines Tagespräsidenten, der an Hand der Traktandenliste durch die GV führt.
Protokoll der letzten GV durch den Aktuar
Jahresrechnungsbericht des Kassiers und Revisorenbericht
Weitere Traktanden nach Bedarf und Situation
Es können nur anwesende, stimmberechtigte Mitglieder gewählt werden.
Ausnahme: Entschuldigte Abwesenheit wegen Krankheit, Unfall oder geschäftlicher Ortsabwesenheit.
Div. und Anträge von Mitgliedern
Der Vorstand besteht aus drei oder mehr Mitgliedern, jedoch mindestens:
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Treu und Glauben und nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne dieser Statuten.
Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen und innen
Der Vorstand trägt kollektiv die Verantwortung für den Verein
Kein Vorstandsmitglied ist zu eigenmächtigen Entscheidungen, ohne Rücksprache mit minimum 2 weiteren Vorstandsmitgliedern ermächtigt, ausgenommen in Notsituationen in denen eine Rücksprache nicht möglich ist. In diesem Falle handelt das Vorstandsmitglied mit der entsprechenden Umsicht, im Sinne dieser Statuten und hat umgehend Bericht zu erstatten / zu rechtfertigen
Die Amtsperiode für Vorstandsmitglieder beträgt 3 Jahre
Beim Ausfall eines Vorstandsmitgliedes durch Krankheit, Unfall, Tod oder freiwilligen Rücktritt, bestimmt der Vorstand einen Interims-Ersatz bis zu nächsten Generalversammlung
Zeichnungsberechtigt sind jeweils zwei Vorstandmitglieder zu zweien, wobei eines der beiden Präsident, Vizepräsident oder Kassier sein muss
Art. 7 Auflösung des Vereins
Der Verein kann nur mit Zustimmung von 2/3 aller an der Generalversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder aufgelöst werden.
Bei der Einladung zur Generalversammlung zur Vereinsauflösung ist dieses Traktandunm ausdrücklich bekannt zu geben.
Bei der Auflösung des Vereins kommt ein allfällig vorhandenes Vermögen dem "Katzenasyl Zur letzten Zuflucht" zu Gute. Bei deren fehlen einer Institution, die nach den selben Grundsätzen handelt.
Art. 8 Spezielles
Dem Gründer und Initiant des Katzenasyl "Zur letzten Zuflucht" steht das Recht zu, das Katzenasyl per saldo aller Ansprüche von der Katzenhilfe Nordwestschweiz abzutrennen, wenn die Statuten des Vereins dahingehend abgeändert werden, dass daraus ein Widerspruch gegen die "Richtlinien für das Katzenasyl“ entsteht, resp. dieser Verhaltenkodex zum Nachteil der Katzen geändert wird.