Source: https://www.surfclubsylt.de/Satzung/
Timestamp: 2018-05-23 02:54:32
Document Index: 3756202

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 55', '§ 670', '§ 26', '§ 10', '§ 26']

Satzung — Surf Club Sylt
Satzung des Surf Club Sylt e.V.
1. Der Verein heißt „Surf Club Sylt”.
2. Er hat seinen Sitz in Westerland /Sylt und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Flensburg eingetragen werden. Mit der Eintragung erhält der Name des Vereins den Zusatz "eingetragener Verein".
Zweck des Vereins sind die Pflege und Förderung des Wellenreitsports sowie der Küstenschutz. Der einheimische Wellenreitsport soll generationsübergreifend gewahrt und gefördert werden. Neben dem Wellenreitsport soll auch der Naturschutzgedanke gefördert werden, indem der Wellenreitsport nur an dafür geeigneten Sylter Stränden und unter Wahrung und Erhaltung der Sylter Natur ausgeübt wird.
Die Förderung des Vereinszwecks wird insbesondere verwirklicht durch:
Abhaltung von geordneten Wellenreitsportübungen
Durchführung von Wellenreitsportwettkämpfen und Informationsveranstaltungen
Ausbildung Jugendlicher im Wellenreitsport und Förderung des Naturschutzbewusstseins
Abhaltung von Kennenlern- und Schulungsveranstaltungen
Organisation und Durchführung von Strandreinigungstagen.
GEMEIN-NÜTZIGKEIT
Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO).
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet wer den. Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Westerland/Sylt, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat
(§ 55 Abs. 1 Nr. 4 Abgabenordnung).
Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, und jede juristische Person sein.
Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person sein, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die Ziele des Vereins in geeigneter Weise unterstützt, aber keinen aktiven Wellenreitsport betreibt.
Jugendmitglied kann jede natürliche Person sein, die das 7. Lebensjahr vollendet hat.Ordentliche Mitglieder, fördernde Mitglieder und Jugendmitglieder werden im Folgenden auch "Mitglied bzw. Mitglieder" genannt.
1. Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrages. Der Aufnahmeantrag für die Jugendmitgliedschaft bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.
2. Der Antragsteller kann gegen eine Ablehnung der Aufnahme beim Vorstand binnen vier Wochen ab Zugang der Ablehnung Widerspruch einlegen. Über den Widerspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Der Antragsteller ist mit Wirkung vom Tage der Mitgliederversammlung aufgenommen, wenn mindestens drei Viertel der anwesenden Mitglieder für die Aufnahme stimmen.
3. Die Mitgliederversammlung kann Personen, die sich im besonderen Maße Verdienste um den Verein erworben haben, zu Ehrenmitgliedern, im Folgenden auch "Mitglied bzw. Mitglieder genannt", ernennen. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder.
1. Ordentliche und Ehrenmitglieder haben Rede- und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Sie können die Ausübung ihres Stimmrechts einem anderen Vereinsmitglied oder einem Dritten überlassen (sog. Stimmrechtsvollmacht), sofern der Stimmrechtsbevollmächtigte das 18. Lebensjahr vollendet hat. Die Stimmvollmacht verleiht dem Bevollmächtigten neben dem Recht zur Ausübung des Stimmrechts auch ein Teilnahme-, Rede-, Antrags- und Auskunftsrecht.
Der Bevollmächtigte hat seine Vollmacht schriftlich nachzuweisen. Mehrfachvertretung ist unzulässig.
1a. Fördernde Mitglieder haben in den Mitgliederversammlungen ein Rede- aber kein Stimmrecht.
2. Jedes ordentliche und jedes Ehrenmitglied hat eine Stimme und besitzt neben dem aktiven auch das passive Wahlrecht (Wählbarkeit).
3. Jugendmitglieder haben das Recht an Mitgliederversammlungen selbst oder vertreten durch ihre gesetzlichen Vertreter teilzunehmen und von ihrem Rede-, Antrags- und Auskunfstrecht Gebrauch zu machen. Sie haben jedoch kein Stimmrecht und kein passives Wahlrecht.
4. Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder und Jugendmitglieder sind berechtigt, sämtliche Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an sämtlichen Veranstaltungen teilzunehmen.
5. Sämtliche Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten sowie an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Protokolle einzusehen.
6. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben einen Aufwendungsersatzanspruch im Sinne des
§ 670 BGB für tatsächlich entstandene Aufwendungen. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
7. Jedes beitragspflichtige Mitglied ist verpflichtet, die Jahresbeiträge fristgerecht zu entrichten.
8. Bei ihrem Ausscheiden oder im Falle des Erlöschens des Vereins haben die Mitglieder keinen Anspruch auf anteilige Rückerstattung ihrer geleisteten Mitgliedsbeiträge für das laufende Geschäftsjahr = Kalenderjahr.
9. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins ideell nach Kräften zu fördern und zu unterstützen und sich nach den Bestimmungen dieser Satzung und weiteren Ordnungen (z.B.: Platz-, Spiel- oder Hausordnungen etc.) zu verhalten.
1. Die Mitgliedschaft eines jeden Mitglieds endet durch
2. Der Austritt ist mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende in Textform (schriftlich, per Fax oder per Email) gegenüber dem Vorstand zu erklären.
3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung und einem Hinweis auf den drohenden Ausschluss mit einem Jahresbeitrag in Rückstand ist.
4. Der Vorstand kann durch einstimmigen Beschluss ein Mitglied aus dem Verein ausschließen, wenn es erheblich gegen die Interessen des Vereins oder die Grundsätze des Vereinszwecks verstößt. Der Beschluss wird mit Zugang beim Mitglied wirksam. Das Mitglied kann gegen einen Beschluss über seine Ausschließung beim Vorstand binnen vier Wochen ab Zugang des Beschlusses Widerspruch einlegen. Über den Widerspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Der Vorstandsbeschluss gilt als aufgehoben, wenn drei Viertel der anwesenden Mitglieder gegen den Ausschluss stimmen.
5. Die Jugendmitgliedschaft erlischt mit der Vollendung des 18. Lebensjahres und wird automatisch zu einer ordentlichen Mitgliedschaft.
Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Die Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge legt die Mitgliederversammlung fest.
Ehrenmitglieder und Jugendmitglieder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Beitragspflicht befreit.
Mitglieder-versammlung, Beschluss-fähigkeit & Beschluss-fassung
2. Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal jährlich einberufen werden.
3. Der Vorstand muss innerhalb einer Frist von sechs Wochen eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 1/3 der Mitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe verlangt wird.
4. Der Vorstand lädt die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens sechs Wochen schriftlich ein. Die Einladung kann schriftlich, auch per Telefax, oder per Email an die zuletzt bekannte Email-Adresse erfolgen.
5. Versammlungsleiter der Mitgliederversammlung ist der 1. Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Ist auch der 2. Vorsitzende verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.
7. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
8. Die Mitgliederversammlung stimmt grundsätzlich offen ab. Bei Wahlen muss geheim abgestimmt werden, wenn mindestens drei anwesende stimmberechtigte Mitglieder das verlangen.
9. Über alle Mitgliederversammlungen sind Protokolle zu fertigen. Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist vom Protokollführer zu erstellen und von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen. In den Protokollen sind anzugeben:
Tag und Ort sowie Beginn und Ende der Sitzung
Beschlüsse unter Angabe des Abstimmungsergebnisses mit Ja- und Nein-Stimmen, Stimmenthaltungen, ungültige Stimmen.
Entgegennahme des Rechenschaftsberichts und des geprüften Kassenberichts,- Entlastung des Vorstandes
Behandlung aller Angelegenheiten grundsätzlicher Art
Beschluss über Erwerb, Veräußerung oder Belastung von unbeweglichem Vereinsvermögen, sowie die Eingehung der diesbezüglichen schuldrechtlichen Verpflichtungen.
Vorstand, Beschluss-fähigkeit & Beschluss-fassung
dem 1. Organisationsbeauftragten
dem 2. Organisationsbeauftragten
dem 1. Jugendbeauftragten
dem 2. Jugendbeauftragten
2. Mitglieder des Vorstandes können nur ordentliche Vereinsmitglieder sein.
3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Schatzmeister, der 1. Organisationsbeauftragte, der 2. Organisationsbeauftragte, der 1. Jugendbeauftragte, der 2. Jugendbeauftragte und bis zu drei Beisitzer. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gesamtvertretungsberechtigt.
4. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bei der ersten Vorstandswahl werden sämtliche Vorstandsmitglieder auf einmal gewählt. Die nachfolgenden Vorstandswahlen werden zeitlich wie folgt gestaffelt:
bei gerader Jahreszahl werden der 1. Vorsitzende, der 1. Organisationsbeauftrage, der 1. Jugendbeauftragte, der Schatzmeister und bis zu drei Beisitzer, beginnend im Jahre 2010, gewählt,
bei ungerader Jahreszahl werden der 2. Vorsitzende, der 2. Organisationsbeauftragte und der 2. Jugendbeauftragte, erstmals im Jahre 2009, gewählt.
5. Jedes Vorstandsmitglied bleibt nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
7. Sitzungsleiter der Vorstandssitzung ist der 1. Vorsitzende oder bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Der Sitzungsleiter bestimmt den Protokollführer.
8. Beschlüsse des Vorstandes werden, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
9. Über alle Vorstandssitzungen sind vom Protokollführer Protokolle zu fertigen und vom Protokollführer und dem Sitzungsleiter zu unterzeichnen. Hinsichtlich des Mindestinhalts der Protokolle wird auf § 10 Ziff. 9 dieser Satzung verwiesen.
Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nach dieser Satzung nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören insbesondere:
die Erledigung der laufenden Geschäfte des Vereins- die Auswahl und Anstellung sowie Fortbildung des Personals
Aufstellung und Vollzug des Haushalts- und Stellenplans
die Behandlung dringlicher Probleme und die Anordnung und Durchführung der hierfür erforderlichen Maßnahmen
1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Vereinsmitglieder zum 1. und 2. Kassenprüfer. Jedes Vereinsmitglied, mit Ausnahme von Jugendmitgliedern, kann zum Kassenprüfer gewählt werden. Das Vereinsmitglied darf jedoch nicht dem Vorstand oder einem vom Vorstand gewählten Gremium angehören oder über ein Anstellungsverhältnis mit dem Vorstand in Verbindung stehen.
2. Bei der ersten Wahl werden beide Kassenprüfer auf einmal gewählt. Die danach folgenden Wahlen werden zeitlich wie folgt gestaffelt:
- Die Wahl des 1. Kassenprüfers erfolgt bei jeder geraden Jahreszahl, erstmalig 2010.
- Die Wahl des 2. Kassenprüfers erfolgt bei jeder ungeraden Jahreszahl, erstmalig im Jahre 2009.
3. Ein Kassenprüfer bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
4. Die Kassenprüfer überwachen die Wirtschaftsführung des Vereins, insbesondere die Kasse. Während ihrer Amtszeit prüfen sie die Kasse mindestens einmal pro Geschäftsjahr und erstatten Bericht in der Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung kann Satzungsänderungen mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder beschließen. Satzungsänderungsanträge müssen den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung im Wortlaut bekannt gemacht werden.
1. Die Mitgliederversammlung kann die Auflösung des Ve eins mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen, stimmberechtigen Mitglieder beschließen. Der Beschluss kann nur gefasst werden, wenn mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, so kann frühestens nach einem Monat eine weitere Versammlung einberufen werden, welche in jedem Fall beschlussfähig ist. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlußfähigkeit zu enthalten.
2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Der Vorstand ist berechtigt, Änderungen, Ergänzungen und Berichtigungen dieser Satzung vorzunehmen, um die Eintragung des Vereins beim Vereinsregister und seine Anerkennung als gemeinnützig zu erreichen.
Im Interesse flüssiger Lesbarkeit und der Schonung der Sprache ist davon abgesehen worden, jeweils die weibliche und die männliche Form zu benutzen. Der Satzungsgeber begrüßt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden usw. gleichermaßen.