Source: https://www.jusline.at/entscheidung/424203
Timestamp: 2020-04-05 07:46:03
Document Index: 20894298

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', '§ 273', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 16', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 273', '§ 273', '§ 273', '§ 273', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 273', '§ 273', '§ 273', '§ 273', 'OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', '§ 34', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

Rechtssatz RS OGH 1983/10/4 4Ob109/83, 6Ob680/82, 6Ob547/83, 2Ob205/83, 5Ob601/84, 8Ob50/84, 8Ob627/84, 1Ob592/ - JUSLINE Österreich
RS OGH 1983/10/4 4Ob109/83, 6Ob680/82, 6Ob547/83, 2Ob205/83, 5Ob601/84, 8Ob50/84, 8Ob627/84, 1Ob592/
Veröffentlicht am 04.10.1983
Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist (so schon 3 Ob 512/79, 3 Ob 513/79). Bei dieser Überprüfung sind die für die Schadenshöhe maßgebenden Faktoren, zu denen die Tatsacheninstanzen Feststellungen treffen konnten, zugrundezulegen. Nur in jenem Rahmen, in dem der Beweis der Höhe des Schadens nicht erbracht werden konnte, also nur mehr oder weniger wahrscheinliche Annahmen möglich sind, ist der Schaden nach dem Ermessen des Gerichtes festzusetzen.
4 Ob 109/83
Entscheidungstext OGH 04.10.1983 4 Ob 109/83
nur: Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist (so schon 3 Ob 512/79, 3 Ob 513/79). (T1)
6 Ob 547/83
Entscheidungstext OGH 01.12.1983 6 Ob 547/83
2 Ob 205/83
Entscheidungstext OGH 09.10.1984 2 Ob 205/83
5 Ob 601/84
Entscheidungstext OGH 27.11.1984 5 Ob 601/84
nur T1; Beisatz: Kann im Rahmen des § 16 AußStrG - sofern die Grenzen der Ermessensentscheidung nicht offenbar überschritten wurden - nicht an den OGH herangetragen werden. (T2)
8 Ob 50/84
Entscheidungstext OGH 13.12.1984 8 Ob 50/84
8 Ob 627/84
Entscheidungstext OGH 14.02.1985 8 Ob 627/84
1 Ob 592/85
Entscheidungstext OGH 10.07.1985 1 Ob 592/85
2 Ob 22/85
Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 22/85
8 Ob 61/85
Entscheidungstext OGH 27.11.1985 8 Ob 61/85
14 Ob 6/86
Entscheidungstext OGH 02.12.1986 14 Ob 6/86
7 Ob 1/87
Entscheidungstext OGH 15.01.1987 7 Ob 1/87
1 Ob 610/87
Entscheidungstext OGH 02.09.1987 1 Ob 610/87
Veröff: SZ 60/157
7 Ob 674/87
Entscheidungstext OGH 10.12.1987 7 Ob 674/87
Beisatz: Als maßgebliche Faktoren der Bemessung sind nur jene heranzuziehen, die sich aus dem Gesetz oder aus Erfahrungssätzen ergeben, sowie jene, zu denen die Tatsacheninstanzen Feststellungen treffen konnten. (T3) Veröff: SZ 60/269
3 Ob 587/87
Entscheidungstext OGH 18.05.1988 3 Ob 587/87
2 Ob 123/88
Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 123/88
2 Ob 32/90
Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 32/90
2 Ob 29/90
Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 29/90
1 Ob 669/90
Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 669/90
Auch; Beisatz: Hier: Entlohnung eines Rechtsanwaltes für anwaltliche und nichtanwaltliche Leistungen. (T4)
7 Ob 626/92
Entscheidungstext OGH 10.12.1992 7 Ob 626/92
9 ObA 356/93
Entscheidungstext OGH 06.04.1994 9 ObA 356/93
6 Ob 2083/96h
Entscheidungstext OGH 04.07.1996 6 Ob 2083/96h
4 Ob 49/98d
Entscheidungstext OGH 24.02.1998 4 Ob 49/98d
Vgl; Beisatz: Die Vorinstanzen durften ausgehend von dem Erfahrungssatz, dass ein im Leistungswettbewerb stehendes Unternehmen seine Verkaufspreise regelmäßig kostendeckend kalkuliert, den Umsatzverlust des Klägers als maßgeblichen Faktor für die Ausmittlung der Schadenshöhe gem. § 273 Abs 1 ZPO heranziehen. (T5)
5 Ob 312/00v
Entscheidungstext OGH 10.07.2001 5 Ob 312/00v
1 Ob 51/01h
Entscheidungstext OGH 07.08.2001 1 Ob 51/01h
Auch; Beisatz: Die nach § 273 ZPO erfolgte Betragsfestsetzung ist als revisible rechtliche Beurteilung zu qualifizieren. (T6)
5 Ob 261/01w
Entscheidungstext OGH 27.11.2001 5 Ob 261/01w
8 ObA 62/02d
Entscheidungstext OGH 18.04.2002 8 ObA 62/02d
9 ObA 155/02p
Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 155/02p
Vgl; Beisatz: Im Rahmen der Ermessensübung nach § 273 ZPO sind die Ergebnisse der gesamten Verhandlung zu berücksichtigen, wobei die Tatsacheninstanzen auch gehalten sind, aus dem gewonnenen Beweismaterial - soweit dies eben wegen der Unmöglichkeit, einen strengen Beweis zu führen, möglich ist - Tatsachenfeststellungen zu treffen, die der Betragsfestsetzung nach § 273 ZPO zu Grunde gelegt werden können. Es entspricht nicht dem Zweck des § 273 ZPO, in den in Betracht kommenden Fällen von Tatsachenfeststellungen überhaupt abzusehen, wenn diese geeignet wären, Kriterien für die Ermessensübung zu liefern. (T7)
Vgl auch; nur T1; Beisatz: Eine ergänzende Beweisaufnahme ist auch bei Anwendung des § 273 Abs 1 ZPO möglich, etwa zur Feststellung von Tatsachen, die eine nähere Eingrenzung der Schadenshöhe ermöglichen, und kann in einem vertretbaren Ausmaß angezeigt sein. (T8)
8 ObA 54/03d
Entscheidungstext OGH 07.08.2003 8 ObA 54/03d
8 Ob 100/04w
Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 Ob 100/04w
10 Ob 110/05g
Entscheidungstext OGH 29.11.2005 10 Ob 110/05g
Auch; nur: Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist (so schon 3 Ob 512/79, 3 Ob 513/79). Bei dieser Überprüfung sind die für die Schadenshöhe maßgebenden Faktoren, zu denen die Tatsacheninstanzen Feststellungen treffen konnten, zugrundezulegen. (T9); Beis wie T6
7 Ob 162/06h
Entscheidungstext OGH 07.09.2006 7 Ob 162/06h
2 Ob 207/06i
Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 207/06i
7 Ob 42/07p
Entscheidungstext OGH 08.03.2007 7 Ob 42/07p
3 Ob 216/06w
Entscheidungstext OGH 25.04.2007 3 Ob 216/06w
2 Ob 175/07k
Entscheidungstext OGH 24.01.2007 2 Ob 175/07k
2 Ob 165/08s
Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 165/08s
Auch; Vgl Beis wie T7; Vgl Beis wie T8; Beisatz: Die Tatsacheninstanzen haben auch bei Anwendung des § 273 ZPO Feststellungen von Tatsachen, die eine nähere Eingrenzung zum Beispiel der Schadenshöhe ermöglichen, zu treffen. (T10)
Auch; nur T1; Beisatz: Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist. Wegen unrichtiger Beweiswürdigung kann die Anwendung des § 273 ZPO nicht bekämpft werden. Daher ist bei der rechtlichen Überprüfung einer nach § 273 ZPO vorgenommenen Betragsfestsetzung von jenen Umständen auszugehen, die die Tatsacheninstanzen als feststehend angenommen haben. (T11)
1 Ob 152/09y
Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 152/09y
Vgl auch; Veröff: SZ 2009/136
6 Ob 237/09k
Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 237/09k
nur T1; Beisatz: Dieses Ergebnis hängt jedoch dermaßen von den Umständen des jeweiligen Einzelfalls ab, dass Fragen in diesem Zusammenhang regelmäßig keine über den konkreten Rechtsstreit hinausgehende Bedeutung zukommt. (T12)
nur T1 nur: Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist. (T13)
7 Ob 71/10g
Entscheidungstext OGH 30.06.2010 7 Ob 71/10g
Vgl; nur T1; Beisatz: Gleiches gilt auch für § 34 AußStrG. (T14)
9 Ob 51/11g
Entscheidungstext OGH 25.11.2011 9 Ob 51/11g
nur: Nur in jenem Rahmen, in dem der Beweis der Höhe des Schadens nicht erbracht werden konnte, also nur mehr oder weniger wahrscheinliche Annahmen möglich sind, ist der Schaden nach dem Ermessen des Gerichtes festzusetzen. (T15)
Vgl; Beisatz: Hier: Bemessung eines entgangenen Trinkgelds. (T16)
2 Ob 94/13g
Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 94/13g
1 Ob 173/15w
Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 173/15w
10 Ob 84/16z
Entscheidungstext OGH 24.01.2017 10 Ob 84/16z
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0040341