Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_7_SchulG_Schulische_Selbststaendigkeit_und_Eigenve-d293668,8.html
Timestamp: 2017-01-22 13:10:31
Document Index: 58148892

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 131', '§ 7', '§ 7', '§ 6', '§ 8']

§ 7 SchulG, Schulische Selbstständigkeit und Eigenverantwortung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 7 SchulG, Schulische Selbstständigkeit und Eigenverantwortung Suche
Schulgesetz für das Land Berlin (Schulgesetz - SchulG) Landesrecht Berlin…§ 7 SchulG, Schulische Selbstständigkeit und Eigenverantwortung§ 8 SchulG, Schulprogramm§ 9 SchulG, Qualitätssicherung und Evaluation§ 10 SchulG, Rahmenlehrpläne für Unterricht und Erziehung§ 11 SchulG, Rahmenlehrplan-Kommissionen§ 12 SchulG, Unterrichtsfächer, Lernbereiche und Aufgabengebiete, Lernfelder, Et...§ 13 SchulG, Religions- und Weltanschauungsunterricht§ 14 SchulG, Stundentafeln§ 15 SchulG, Unterricht für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftsspr...§ 16 SchulG, Einführung von Schulbüchern und anderen Unterrichtsmedien§ 17 SchulG, Jahrgangsstufen, Schulstufen und Schularten§ 17a SchulG, Öffnungsklausel für Gemeinschaftsschulen§ 18 SchulG, Schulversuche, Schulen besonderer pädagogischer Prägung§ 19 SchulG, Ganztagsschulen, ergänzende Förderung und Betreuung§ 20 SchulG, Grundschule§ 21 SchulG, Allgemeines§ 22 SchulG, Integrierte Sekundarschule§ 23 SchulG (weggefallen)§ 24 SchulG (weggefallen)§ 25 SchulG (weggefallen)§ 26 SchulG, Gymnasium…§ 131 SchulG, In-Kraft-Treten
§ 7 SchulG, Schulische Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
§ 7 SchulGSchulgesetz für das Land Berlin (Schulgesetz - SchulG)Landesrecht BerlinTeil II – Schulgestaltung → Abschnitt I – Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, QualitätssicherungTitel: Schulgesetz für das Land Berlin (Schulgesetz - SchulG)Normgeber: BerlinAmtliche Abkürzung: SchulGGliederungs-Nr.: 2230-1Normtyp: Gesetz(1) Die öffentlichen Schulen sind nicht rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts. Sie sind im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel befugt, Rechtsgeschäfte für das Land Berlin abzuschließen; diese müssen der Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags dienen.(2) Jede Schule gestaltet und organisiert im Rahmen der staatlichen Verantwortung und der Rechts- und Verwaltungsvorschriften den Unterricht, die Erziehung, das Schulleben sowie ihre personellen und sächlichen Angelegenheiten selbstständig und in eigener Verantwortung. Die Schulbehörden sind verpflichtet, die Schulen in ihrer Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu unterstützen.(3) Schulbezogene Ausschreibungen sowie die Auswahl der Lehrkräfte und des sonstigen schulischen Personals erfolgen durch die Schule; dabei sind die Vorgaben der Dienstbehörde einzuhalten. Umsetzungen der Lehrkräfte und des sonstigen schulischen Personals werden von der Dienstbehörde im Benehmen mit den beteiligten Schulen vorgenommen. Die Schule kann befristete Verträge zur Sicherstellung der Unterrichtsversorgung und zur Durchführung pädagogischer und sonstiger Aufgaben abschließen. Dafür stellt die Dienstbehörde den Schulen im Rahmen von Zielvereinbarungen auf Antrag Mittel des anerkannten Unterrichtsbedarfs zur Verfügung.(4) Schulen können insbesondere zur Unterstützung des Erwerbs von Handlungskompetenz Schülerfirmen einrichten. Schülerfirmen können auch in Zusammenarbeit mit Dritten eingerichtet werden. Soweit es zur Erreichung der Bildungs- und Erziehungsziele förderlich ist, können Schülerfirmen auch Leistungen gegenüber Dritten erbringen.(5) Die Schule erhält im Rahmen ihrer sächlichen Verantwortung von der zuständigen Schulbehörde die erforderlichen Mittel für die laufende Verwaltung und Unterhaltung der Schule, für die notwendige Ausstattung und den ordnungsgemäßen Betrieb der Schule zur Sicherung von Unterricht und Erziehung und einer kontinuierlichen Verbesserung der Lern- und Lehrbedingungen sowie für außerschulische Kooperationen. Insbesondere erhält sie die erforderlichen Sachmittel für: 1.Lernmittel,2.Lehrmittel und Unterrichtsmaterial einschließlich der Informations- und Kommunikationstechnik,3.schulische Veranstaltungen,4.Geschäftsbedarf,5.die Ausstattung mit Schul- und Hausgeräten,6.kleine bauliche Unterhaltungsmaßnahmen. Für die Mittel nach Satz 2 Nr. 1 und 2 werden Mindeststandards durch die für das Schulwesen zuständige Senatsverwaltung im Benehmen mit der Senatsverwaltung für Finanzen festgesetzt. Zur Sicherstellung der gleichmäßigen Ausstattung aller Berliner Schulen mit Lehr- und Lernmitteln sowie mit Unterrichtsmaterial sind die Bezirke verpflichtet, von den ihnen zugewiesenen Finanzmitteln für die Schulen einen Betrag zu verwenden, der mindestens den für die einzelnen Schularten festgelegten Mindeststandards entspricht. Die Bezirke können dabei zwischen den Schulen Wertausgleichsmaßnahmen zur bedarfsgerechten Ausstattung vornehmen.(6) Zur Wahrnehmung ihrer Selbstgestaltung und Eigenverantwortung hat jede Schule im Rahmen der Rechts- und Verwaltungsvorschriften die Befugnis, die in Absatz 3 Satz 4 und Absatz 5 genannten Mittel selbst zu bewirtschaften. Hierbei kann sie verfügbare Mittel am Jahresende einer Rücklage zuführen. Einnahmen oder Ausgabenminderungen, die eine Schule durch eigenes Handeln erzielt, verbleiben ihr in voller Höhe.
§ 6 SchulG, Begriffsbestimmungen und Anwendungsbereich§ 8 SchulG, Schulprogramm