Source: https://www.hensche.de/urteile-und-kommentare-zum-thema-abfindung-nach-paragraph-1a-kschg.html
Timestamp: 2018-11-13 01:12:54
Document Index: 44923528

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', 'EuG', 'EuG', '§ 1', '§ 269', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1']

Urteile und Kommentare: Abfindung nach § 1a KSchG - HENSCHE Arbeitsrecht
Ur­tei­le und Kom­men­ta­re: Ab­fin­dung nach § 1a KSchG
Ur­teil­s­an­mer­kun­gen zum The­ma Ab­fin­dung nach §1a KSchG von 2007 bis heu­te: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht
Un­ser Rechts­an­walts­team kom­men­tiert seit 2001 lau­fend ak­tu­el­le Ur­tei­le und wich­ti­ge Ge­set­zes­än­de­run­gen zum Ar­beits­recht, un­ter an­de­rem zum The­ma Ab­fin­dung nach § 1a Kün­di­gungs­schutz­ge­setz (KSchG).
02.06.2017. Bie­tet der Ar­beit­ge­ber ei­ne Ab­fin­dung ge­mäß § 1a Kün­di­gungs­schutz­ge­setz (KSchG) an, kann ein spä­te­rer Auf­he­bungs­ver­trag den Ab­fin­dungs­an­spruch be­sei­ti­gen: Lan­des­ar­beits­ge­richt Rhein­land-Pfalz, Ur­teil vom 18.01.2017, 7 Sa 210/16.
16/180 Sozialplan und Stichtagsregelung
08.06.2016. Wer we­gen ei­ner be­vor­ste­hen­den Be­trieb­s­än­de­rung früh­zei­tig von sich aus kün­digt, ris­kiert den Ver­lust von Ab­fin­dungs­an­sprü­chen aus ei­nem spä­ter ver­ein­bar­ten So­zi­al­plan: Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln, Ur­teil vom 17.11.2015, 12 Sa 711/15.
24.11.2015. Der Ab­fin­dungs­an­spruch aus ei­ner Kün­di­gung ge­mäß § 1a Kün­di­gungs­schutz­ge­setz (KSchG) ist nur auf ei­ne So­zi­al­plan­ab­fin­dung an­zu­rech­nen, wenn der So­zi­al­plan die An­rech­nung vor­sieht: Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg, Ur­teil vom 10.07.2015, 8 Sa 531/15.
14/169 Verzicht auf Kündigungsschutzklage
09.05.2014. Ar­beit­neh­mer kön­nen nach Er­halt ei­ner Kün­di­gung nicht vor­ab oh­ne Ge­gen­leis­tung auf ei­ne Kün­di­gungs­schutz­kla­ge ver­zich­ten, wenn die Ver­zichts­er­klä­rung in All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB) des Ar­beit­ge­bers ent­hal­ten ist. Aber ist ein Zeug­nis mit der No­te "gut" be­reits ei­ne aus­rei­chen­de Ge­gen­leis­tung? Das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Nie­der­sach­sen meint ja: LAG Nie­der­sach­sen, Ur­teil vom 27.03.2014 5 Sa 1099/13.
14/165 Aufhebungsvertrag, Sperrzeit und wichtiger Grund für die Arbeitsaufgabe
07.05.2014. Wer sein Ar­beits­ver­hält­nis durch ei­nen Auf­he­bungs­ver­trag be­en­det, ver­liert da­durch zwar sei­nen An­spruch auf Ar­beits­lo­sen­geld nicht voll­stän­dig, aber im­mer­hin für die Dau­er ei­ner Sperr­zeit bzw. Sperr­frist. Aus­nahms­wei­se tritt ei­ne Sperr­zeit nicht ein, näm­lich dann, wenn der Ar­beit­neh­mer ei­nen "wich­ti­gen Grund" für die Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses hat. Ein wich­ti­ger Grund liegt aber nicht schon dar­in, dass der Ar­beit­ge­ber in grö­ße­rem Um­fang Per­so­nal ab­bau­en möch­te und Mit­ar­bei­ter da­zu be­drängt, ei­nem Auf­he­bungs­ver­trag zu­zu­stim­men: So­zi­al­ge­richt Darm­stadt, Ur­teil vom 16.12.2013, S 1 AL 419/10.
05.04.2014. Wäh­rend ei­ner El­tern­zeit ha­ben Ar­beit­neh­mer das Recht, bei ih­rem Ar­beit­ge­ber in ei­nem Teil­zeit­um­fang von bis zu 30 St­un­den wö­chent­lich zu ar­bei­ten. Wer­den sie wäh­rend der El­tern­zeit ent­las­sen und er­hal­ten ei­ne Ab­fin­dung, muss die­se auf der Grund­la­ge des (Voll­zeit-)Ge­halts be­rech­net wer­den, das der Ar­beit­neh­mer vor sei­ner El­tern­zeit er­hal­ten hat: Eu­ro­päi­scher Ge­richts­hof, Ur­teil vom 27.02.2014, C-588/12 (Ly­re­co Bel­gi­um).
14/119 Aufhebungsvertrag mit Abfindung beim Zweitarbeitgeber und dann zurück zum alten?
04.04.2014. In öf­fent­li­chen Un­ter­neh­men mit gro­ßem Per­so­nal­über­hang kommt es vor, dass Ar­beits­ver­hält­nis­se ru­hend ge­stellt und der Ar­beit­neh­mer vor­über­ge­hend bei ei­nem an­de­ren Ar­beit­ge­ber ar­bei­tet. En­det die­ses Ar­beits­ver­hält­nis durch Auf­he­bungs­ver­trag, kann der Ar­beit­neh­mer das ru­hen­de Ar­beits­ver­hält­nis wie­der ak­ti­vie­ren, auch wenn von sei­nem Zweit­ar­beit­ge­ber ei­ne Ab­fin­dung er­hal­ten hat: LAG Schles­wig-Hol­stein, Ur­teil vom 19.12.2013, 5 Sa 149/13.
28.12.2012. Kön­nen So­zi­al­plä­ne vor­se­hen, dass schwer­be­hin­der­te "ren­ten­na­he" Ar­beit­neh­mer ei­ne ge­rin­ge­re Ab­fin­dung er­hal­ten als an­de­re Ar­beit­neh­mer, weil sie auf­grund ih­rer Schwer­be­hin­de­rung frü­her als an­de­re Ar­beit­neh­mer ren­ten­be­rech­tigt sind? Nein, so der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof (EuGH) in ei­ner ak­tu­el­len Ent­schei­dung: EuGH, Ur­teil vom 06.12.2012, C-152/11 - Odar gg. Bax­ter.
05.01.2012. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat klar­ge­stellt, dass Aus­gleichs­klau­seln, die ein­sei­tig nur An­sprü­che des Ar­beit­neh­mers er­fas­sen und die­sem für den An­spruchs­ver­zicht kei­ne ent­spre­chen­de Ge­gen­leis­tung ge­wäh­ren, we­gen un­an­ge­mes­se­ner Be­nach­tei­li­gung des Ar­beit­neh­mers un­wirk­sam sind. Kon­kret ging es in dem vom BAG ent­schie­de­nen Fall um den Aus­schluss ei­ner (wei­te­ren) Ab­fin­dungs­zah­lung in ei­nem Auf­he­bungs­ver­trag (BAG, Ur­teil vom 21.06.2011, 9 AZR 203/10).
28.11.2011. Kün­di­gung mit Ab­fin­dungs­an­ge­bot und an­schlie­ßend ver­ein­bar­tem Auf­lö­sungs­ver­trag: Die Er­he­bung ei­ner Kün­di­gungs­schutz­kla­ge kann den Ab­fin­dungs­an­spruch aus dem Auf­lö­sungs­ver­trag ge­fähr­den, wenn die Ab­fin­dung vom Un­ter­las­sen ei­ner Kün­di­gungs­schutz­kla­ge ab­hängt: Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Ur­teil vom 18.01.2011, 5 Sa 239/10.
07.07.2011. Wenn der So­zi­al­plan zu­künf­ti­ge fi­nan­zi­el­le Nach­tei­le aus­glei­chen soll, kann er ge­rin­ge­re Ab­fin­dun­gen für Be­zie­her ei­ner be­fris­te­ten Er­werbs­min­de­rungs­ren­te vor­se­hen. Dies ist we­der ei­ne al­ters­bding­te Dis­kri­mi­nie­rung beim The­ma Ab­fin­dung noch ei­ne be­hin­de­rungs­be­ding­te Ab­fin­dungs­dis­kri­mi­nie­rung: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 07.06.2011, 1 AZR 34/10.
07.01.2011. Ent­ge­gen der Vor­stel­lung vie­ler Ar­beit­neh­mer be­steht beim En­de des Ar­beits­ver­hält­nis­ses nicht ty­pi­scher­wei­se ein An­spruch auf ei­ne Ab­fin­dung. Tat­säch­lich ist ein sol­cher die Aus­nah­me von der Re­gel. So­fern er nicht aus­drück­lich ta­rif­ver­trag­lich, ge­setz­lich oder in sons­ti­ger Wei­se ge­re­gelt wur­de, ist es der Zah­lungs­be­reit­schaft des Ar­beit­ge­bers und der Kon­flikt­freu­dig­keit des Ar­beit­neh­mers über­las­sen, ob es sei­ner Zah­lung kommt oder nicht. In al­ler Re­gel gilt hier, wie auch im üb­ri­gen Ge­schäfts­le­ben, dass ein freund­li­cher Ton und sach­li­che Ar­gu­men­te wei­ter­füh­ren als Er­pres­ser­me­tho­den: Ar­beits­ge­richt Dort­mund, Ur­teil vom 16.06.2010, 10 Ca 19/10.
28.05.2010. Ei­ne Ent­schei­dung des Lan­des­ar­beits­ge­richts (LAG) Ba­den-Würt­tem­berg macht deut­lich, dass der An­fech­tung ei­nes ge­richt­li­chen Ver­gleichs we­gen arg­lis­ti­ger Täu­schung en­ge Gren­zen ge­setzt sind. LAG Ba­den-Würt­tem­berg, Ur­teil vom 16.12.2009, 2 Sa 49/09.
10/045 Aufhebungsvertrag mit Abfindung: Ältere Arbeitnehmer dürfen ausgenommen werden
05.03.2010. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat ent­schie­den, dass es nicht ge­gen das Ver­bot der Al­ters­dis­kri­mi­nie­rung ver­stößt, wenn der Ar­beit­ge­ber aus­schließ­lich jün­ge­ren Ar­beit­neh­mern ein Auf­he­bungs­ver­trags­an­ge­bot un­ter­brei­tet, das die Zah­lung ei­ner Ab­fin­dung be­inhal­tet: BAG, Ur­teil vom 25.02.2010, 6 AZR 911/08.
22.02.2010. Der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) hat ent­schie­den, dass es zu­läs­sig ist, den Zeit­punkt, an dem ei­ne Ab­fin­dung fäl­lig wird, durch Ver­ein­ba­rung mit dem Ar­beit­ge­ber nach hin­ten zu ver­schie­ben, um Steu­ern zu spa­ren. Dies gilt auch dann, wenn die Fäl­lig­keit der Ab­fin­dung in ei­nem So­zi­al­plan ge­re­gelt ist. BFH, Ur­teil vom 11.11.2009, IX R 1/09.
28.01.2010. Ar­beit­neh­mer, die nach dem Aus­schei­den aus dem Ar­beits­ver­hält­nis dar­auf an­ge­wie­sen sind, Grund­si­che­rung für er­werbs­fä­hi­ge Hil­fe­be­dürf­ti­ge nach dem Zwei­ten Buch So­zi­al­ge­setz­buch (SGB II) be­zie­hen, d.h. Ar­beits­lo­sen­geld II (Alg II) bzw. sog. „Hartz IV“, müs­sen sich ei­ne Ab­fin­dungs­zah­lung als Ein­kom­men an­spruchs­min­dernd an­rech­nen las­sen. Auch wenn der An­spruch auf die Ab­fin­dung be­reits lan­ge Zeit vor ih­rer Zah­lung ent­stan­den ist, kommt es für die An­rech­nung der Ab­fin­dung auf das Alg II al­lein auf den Zeit­punkt des Zu­flus­ses an. Dies hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in ei­ner ak­tu­el­len Ent­schei­dung klar­ge­stellt: BSG, Ur­teil vom 03.03.2009, B 4 AS 47/08 R.
22.12.2009. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat ent­schie­den, dass ei­ne So­zi­al­plan­ab­fin­dung auch dann nur auf Teil­zeit­ba­sis be­rech­net wer­den muss, wenn zu­vor lang­jäh­rig in Voll­zeit ge­ar­bei­tet wur­de. Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 22.09.2009, 1 AZR 316/08
09/069 Ungleichbehandlung bei Abfindungen aufgrund von Turboregelungen ist rechtens.
27.04.2009. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Mün­chen hat in ei­nem ak­tu­el­len Ur­teil ent­schie­den, dass es nicht ge­gen den ar­beits­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ver­stößt, wenn Ar­beit­neh­mer ei­ne hö­he­re Ab­fin­dung er­hal­ten, die erst auf­grund ei­ner nach­träg­li­chen Tur­bo­re­ge­lung zu ei­nem Auf­he­bungs­ver­trag be­reit sind. Wer be­reits frü­her aus­ge­schie­den ist und da­her nicht in den Ge­nuss der Tur­bo­prä­mie kommt, hat da­her "Pech ge­habt": LAG Mün­chen, Ur­teil vom 11.02.2009, 11 Sa 598/08.
31.07.2008. Wird in ei­nem ge­richt­li­chen Ab­fin­dungs­ver­gleich ei­ne Ab­fin­dung ver­spro­chen und ist das Ar­beits­ver­hält­nis bei Ver­gleichs­ab­schluss schon be­en­det, wird der Ab­fin­dungs­an­spruch so­fort fäl­lig und nicht et­wa erst beim nächs­ten re­gu­lä­ren Lohn­lauf: Ar­beits­ge­richt Frei­burg, Ur­teil vom 04.07.2008, 3 Ca 263/08.
22.01.2008. Bie­tet der Ar­beit­ge­ber in ei­ner be­triebs­be­ding­ten Kün­di­gung un­ter Ver­weis auf § 1a Kün­di­gungs­schutz­ge­setz (KSchG) ei­ne Ab­fin­dung an für den Fall, dass der Ar­beit­neh­mer kei­ne Kün­di­gungs­schutz­kla­ge er­hebt, so be­steht kein Ab­fin­dungs­an­spruch, wenn der Ar­beit­neh­mer zu­nächst klagt, die Kla­ge dann aber spä­ter zu­rück­nimmt. Die Re­ge­lung des § 269 Abs.3 Satz 1 Zi­vil­pro­zess­ord­nung (ZPO), wo­nach der Rechts­streit bei ei­ner Kla­ge­rück­nah­me als "nicht an­hän­gig ge­wor­den" an­zu­se­hen ist, hilft dem Ar­beit­neh­mer in die­sem Fall nicht wei­ter: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 13.12.2007, 2 AZR 971/06.
21.01.2008. Be­zif­fert der Ar­beit­ge­ber bei ei­ner be­triebs­be­ding­ten Kün­di­gung ein im Kün­di­gungs­schrei­ben un­ter­brei­te­tes Ab­fin­dungs­an­ge­bot, das für den Fall des Un­ter­las­sens ei­ner Kün­di­gungs­schutz­kla­ge gel­ten soll, und ver­weist er zu­gleich auf § 1a Kün­di­gungs­schutz­ge­setz (KSchG), so ris­kiert er die in­halt­li­che Un­klar­heit sei­nes Ab­fin­dungs­an­ge­bots. Ist das be­zif­fer­te An­ge­bot da­her ge­rin­ger als die Ab­fin­dung, die sich aus § 1a KSchG er­rech­net, kann das An­ge­bot im Sin­ne von § 1a KSchG, d.h. im Sin­ne ei­ner hö­he­ren Ab­fin­dung aus­zu­le­gen sein. Un­klar­hei­ten über die Hö­he der Ab­fin­dung ge­hen hier zu Las­ten des Ar­beit­ge­bers: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 13.12.2007, 2 AZR 807/06.
22.11.2007. Führt der Ar­beit­neh­mer ei­nen Kün­di­gungs­schutz­pro­zess und be­en­det ihn durch ei­nen Ab­fin­dungs­ver­gleich, ist er vor ei­ner Sperr­zeit zwar nicht ab­so­lut bzw. in al­len Fäl­len ge­schützt, aber doch in al­ler Re­gel, d.h. im­mer dann, wenn kein "Um­ge­hungs­ge­schäft" vor­liegt: Bun­des­so­zi­al­ge­richt, Ur­teil vom 17.10.2007, B 11a AL 51/06 R.
07/73 Keine Sperrzeit bei Aufhebungsverträgen mit „maßvoller“ Abfindungsregelung
12.11.2007. Die Ar­beits­agen­tu­ren sind an­ge­wie­sen, kei­ne Sperr­zeit bei Auf­he­bungs­ver­trä­gen mit Ab­fin­dungs­re­ge­lung zu ver­hän­gen, wenn der Ar­beit­ge­ber an­sons­ten ei­ne be­triebs­be­ding­te Kün­di­gung aus­ge­spro­chen hät­te und wenn die Ab­fin­dung 0,25 bis 0,5 Mo­nats­ge­häl­ter pro Be­schäf­ti­gungs­jahr be­trägt.
07/18 Bundesarbeitsgericht urteilt zu Vererblichkeit von Abfindungen
15.06.2012. Manch­mal lie­gen zwi­schen ei­ner or­dent­li­chen frist­ge­mä­ßen Kün­di­gung mit Ab­fin­dungs­an­ge­bot ge­mäß § 1a Kün­di­gungs­schutz­ge­setz (KSchG) und dem Ab­lauf der Kün­di­gungs­frist vie­le Mo­na­te. Dann kann es vor­kom­men, dass der Ar­beit­neh­mer vor Ver­trags­be­en­di­gung ver­stirbt. In ei­nem sol­chen Fall geht der Ab­fin­dungs­an­spruch nicht auf die Er­ben über: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 10.05.2007, 2 AZR 45/06.
Wenn Sie ei­ne be­triebs­be­ding­te Kün­di­gung mit Ab­fin­dungs­an­ge­bot er­hal­ten ha­ben und sich da­her ent­schei­den müs­sen, ob der Ver­zicht auf ei­ne Kün­di­gungs­schutz­kla­ge in Ih­rem Fall sinn­voll ist oder ob Sie eher kla­gen und/oder nach­ver­han­deln soll­ten, be­ra­ten wir Sie je­der­zeit ger­ne.
Soll­te Ih­nen zu­sätz­lich ein kon­kre­tes Ab­fin­dungs­an­ge­bot auf der Grund­la­ge ei­nes So­zi­al­plans vor­lie­gen, kön­nen Sie auch ein sol­ches An­ge­bot durch uns an­walt­lich be­wer­ten las­sen.
Kün­di­gungs­schrei­ben mit Ab­fin­dungs­an­ge­bot
In­ter­es­sen­aus­gleich / So­zi­al­plan (falls vor­han­den)
Vi­deo: In­for­ma­tio­nen zu be­triebs­be­ding­ten Kün­di­gun­gen
15/335 K+S setzt Pro­duk­ti­on aus - Land­rat ist be­sorgt
28.11.2015. (dpa) - Der Dün­ge­mit­tel- und Salz­pro­du­zent K+S hat die Ka­li­pro­duk­ti­on ge­dros­selt: Grund da­für ist die man­geln­de Mög­lich­keit zur Salz­was­ser­ent­sor­gung. An den Stand­or­ten Hat­torf (Kreis ...