Source: https://www.rechtslupe.de/strafrecht/die-nicht-eigenhaendig-begangene-gefaehrliche-koerperverletzung-3125285
Timestamp: 2019-07-21 15:12:18
Document Index: 134532943

Matched Legal Cases: ['§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 224', '§ 223', '§ 224', '§ 8', 'BGH']

Die nicht eigenhändig begangene gefährliche Körperverletzung | Rechtslupe
§ 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB setzt voraus, dass der Täter die Körperverletzung mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich begeht.
Nicht erforderlich ist die eigenhändige Mitwirkung jedes einzelnen an der Verletzungshandlung.
Ausreichend, aber auch erforderlich ist, dass eine am Tatort anwesende Person den unmittelbar Tatausführenden aktiv – physisch oder psychisch – unterstützt1.
Allein der Umstand, dass nach dem gemeinsamen Tatplan die Überfallenen bei Gegenwehr “weggeschubst” werden sollten, reicht insoweit für die Annahme von Mittäterschaft nicht aus.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 25. Juli 2017 – 3 StR 113/17
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Gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung – und die… § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB setzt voraus, dass der Täter die Körperverletzung mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich begeht. Ausreichend, aber auch erforderlich ist, dass mindestens zwei Beteiligte (Täter…
Gemeinschaftliche schwere Körperverletzung – duch daneben stehen? Zur Erfüllung des Qualifikationstatbestandes, dass die Täter die körperliche Misshandlung des Geschädigten gemeinschaftlich im Sinne von § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB begingen, ist die eigenhändige Mitwirkung jedes Einzelnen…
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st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Urteil vom 22.12 2005 – 4 StR 347/05, NStZ 2006, 572, 573 [↩]