Source: https://verdi.bewegen.data-graphis.de/2019-06/
Timestamp: 2019-10-21 10:00:46
Document Index: 145969140

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 9', '§ 4', '§ 4', '§ 9', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

bewegen 6-2019
Bewegen Ausgabe 6-2019
Nachunternehmerhaftung Paketbranche
Überleitung von Delivery zur Post und zuvor 95 Arbeitsverträge
Branchendialog zu Änderungen im Postrecht
· · L O G I S T I K · S P E D I T I O N E N F A C H B E R E I C H P O S T D I E N S T E be wegen H e f t 6 / 2 0 1 9 Nachunternehmerhaftung Paketbranche Bundeskabinett beschließt Gesetzesentwurf Eckpunkte Postgesetz Seite 6 – 7
MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN ___________________________________________________________________________ ______________________ I N H A LT T I T E LT H E M A Bundesregierung bringt Gesetzesentwurf auf den Weg 4 TA R I F ver.di-Bundeskongress in Leipzig g r e b n e h t o R y n n e L : o t o F Rund 1000 Delegierte stellten auf dem 5. ordentlichen ver.di-Kon- gress vom 22. bis 28. September in Leipzig mit ihren Entscheidun- gen die Weichen für die kommen- den vier Jahre. Frank Werneke wurde zum neuen ver.di-Vorsit- zenden gewählt. Andrea Kocsis, die auch den Bundesfachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik leitet, wur- de ebenso wie Christine Behle zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Beraten wurden unter anderem Anträge zur besseren Ausgestaltung der Arbeitswelt, zur öffentlichen Daseinsvorsorge und eine nachhaltige Wirtschaft. Zur Eröffnung war der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Gast und hielt eine bemerkens- werte Rede über die Verteidigung der Demokratie und den Wert von Gewerk- schaften. Er sei gekommen, um die Arbeit von Gewerkschaften zu würdigen und zu unterstützen und er wolle ein Signal der Wertschätzung an die Mitglieder senden. sra Neun Tätigkeitsjahre als Zusteller sollen nicht anerkannt werden 5 O R D N U N G S P O L I T I K Branchendialog zu Änderungen im Postrecht 6 S E R V I C E Termine 7 – 8 Tarifabschluss Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Für die Beschäftigten des Logistikgewerbes in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thü- ringen konnte in den Verhandlungen zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband LTV e.V. am 22. August ein ausgesprochen guter Tarifabschluss erzielt werden. Die Entgelte der Beschäftigten steigen zum 1. September 2019 um 3,5 Prozent und zum 1. November 2020 um weitere 2,7 Prozent. Die Jahressonderzahlung steigt im Jahr 2020 um 150 Euro auf 1050 Euro und im Jahr 2021 um weitere 150 Euro auf 1200 Euro. Die Auszubildendenvergütungen steigen im 1. Ausbildungsjahr auf 36 Prozent, im 2. Ausbildungsjahr auf 41 Prozent und im 3. Ausbildungsjahr auf 46 Prozent des Ecklohnes (EG 3.3). Die Laufzeit des Abschlusses beträgt 24 Monate. Andreas Wiedemann Wir wollen mehr – Aktive Mittagspause während der JAV-Konferenz der Deutschen Post AG Vom 29. bis 30. August 2019 trafen sich rund 100 Auszubildendenvertreterinnen und -vertreter der Deutschen Post AG in Lahnstein zu einer bundesweiten JAV-Kon- ferenz. Gäste der Konferenz waren die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis, der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates der Deutschen Post DHL Thomas Koczelnik, der Personalvorstand der Deutschen Post AG Thomas Ogilvie und der Produktionschef Post und Paket Thomas Schneider. Mit ihnen diskutierten die Ju- gendvertreterinnen und -vertreter betriebliche sowie allgemeinpolitische Themen. Es wurden Probleme in der Ausbildung im Unternehmen angesprochen und Lösun- gen überlegt. Sorge bereitet die geringe Zahl der Übernahmen im Anschluss an die Berufsausbildung und die im Vergleich zu Vorjahren stark rückläufige Zahl angebo- tener Ausbildungsplätze bei den Fachkräften für Kurier-, Express- und Postdienst- leistungen. Im Rahmen der aktiven Mittagspause machten die Teilnehmenden auf den großen Unterschied zwischen angebotenen FKEP-Ausbildungsplätzen und eige- nen ermittelten Bedarfen aufmerksam. Die Interessenvertretungen gehen von ei- nem Bedarf von rund 2.300 FKEP-Auszubildenden aus. Das sind etwa 2,5 mal so viele Ausbildungsplätze wie die Zahl der angebotenen. Michelle Hardege 2 be wegen 6 I 2019 i d . r e v : o t o F
______________________ MENSCHEN I MEINUNGEN I MELDUNGEN Tarifergebnis DHL Paket GmbH Am 10. September 2019 fand in Bad Neuenahr die dritte Runde der Entgelttarifvertragsverhandlungen für die Be- schäftigten bei der DHL Paket GmbH statt. Dabei konnte folgendes Verhandlungsergebnis erzielt werden: Die Mo- natsgrundentgelttabellen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Monatsgrundentgelttabellen für die beurlaubten Beamtinnen und Beamten werden ab 1. April 2020 um 2,4 Prozent erhöht. Ein weiterer Erhöhungsschritt in Höhe von 2,6 Prozent erfolgt zum 1. Mai 2021. Begin- nend ab dem 1. Juli 2019 beträgt die Laufzeit des Tarifver- trages 26 Monate. Der Tarifvertrag ist somit erstmals zum 31. August 2021 kündbar. Boris Kusserow Tarifergebnis DHL Express Germany Für die Beschäftigten der DHL Express Germany konnte am 18./19. September 2019 ein Verhandlungsergebnis erzielt werden. Die Monatsgrundentgelttabellen für die Arbeit- nehmerinnen und Arbeitnehmer, die Monatsgrundentgelt- tabellen für die beurlaubten Beamtinnen und Beamten sowie die Vergütungen für die Auszubildenden bei der DHL Express Germany GmbH werden ab 1. Juli 2020 um drei Prozent erhöht. Ein weiterer Erhöhungsschritt von zwei Pro- zent erfolgt zum 1. Juli 2021. Die Laufzeit des Abschlusses beträgt 26 Monate. Boris Kusserow E G I E Z N A Junge Menschen interessieren sich für ver.di In dem Zeitraum von April bis Juli haben sich 724 junge Menschen entschieden, Mitglied im Fachbereich Postdiens- te, Speditionen und Logistik zu werden. Angesprochen wurden sie dafür von engagierten Kolleginnen und Kolle- gen, die sie gefragt haben: Willst Du bei ver.di mitmachen? Allen, die sich engagieren wollen und jenen, die schon voll mitmachen: Super! Weiter so. Seit 2016 ist es Ziel des Fachbereiches, die jüngeren Be- schäftigten für ver.di zu gewinnen und in die gewerkschaft- liche Arbeit einzubinden. Im Zuge dessen hatte der Fach- bereich den Anstoß gegeben, jüngere Beschäftigte für ver.di zu gewinnen. Wer im Zeitraum vom 1. April bis 31. Juli 2019 die meisten Jugendlichen im Alter bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres wirbt, bekommt eine Anerkennung. Jürgen Kallert (Deutsche Post AG, NL Betrieb Nürnberg), Matthias Than (Deutsche Post AG, NL Betrieb Nürnberg), Sylvester Swierczynski (Deutsche Post AG, NL Betrieb Kob- lenz) und Brigitte Brandl (Deutsche Post AG, NL Betrieb Mün- chen) haben die meisten jungen Menschen für ver.di ge- wonnen und eine Anerkennung für ihr Engagement bekommen. Wir danken allen, die den Anstoß aufgenom- men haben und für ver.di geworben haben. Damit ist ver.di wieder ein Stück stärker geworden! Marc Wehlings n e e it b r t a h i g u r e B e a . d u l t k a f - v u w w w . g +2 Jetzt 10 Topleistungen Die Unterstützungseinrichtung der DGB-Gewerkschaften mit den 10 Topleistungen Wir haben unser Sicherheitspaket erweitert: Ab sofort schützen wir unsere Mitglieder automatisch mit zwei brandneuen Leistungen im Berufsalltag – ohne Mehrkosten! › Beihilfe beim Schlüsselverlust › Beihilfe bei Selbstbehalt einer Kasko-/ Haftpﬂicht des Privatfahrzeuges Sicherheit bei allen beruﬂichen Tätigkeiten Schutz auf allen Arbeitswegen Unterstützung nach Unfällen Nur 21 € im Jahr Schutz und Hilfe als Beispiel Kollege S. verlor seinen Dienstschlüssel. Schaden für eine neue Schließanlage: 20.000 Euro. Der Arbeitgeber verlangte Schaden- ersatz. ver.di erteilte Rechts- schutz. Der Kollege musste dennoch 10.000 Euro zahlen. Die GUV/FAKULTA unterstützte den Kollegen mit 9.200 Euro Schadenersatz- beihilfe. GUV/FAKULTA Hauptverwaltung | Ruhrstr. 11 | 71636 Ludwigsburg Telefon: 07141 70233-0 | Telefax: 07141 70233-111 | info@guv-fakulta.de
TITELTHEMA _____________________________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________________________________________ Bundesarbeitsminister Hubertus Heil besuchte am Tag des Kabinetts- beschlusses die Zustellbasis Marzahn in Berlin. Er würdigte die Arbeit der Beschäftigten und sagte, es gehe ihm um „Recht und Gesetz auf dem Arbeitsmarkt“. l k c e b m a P n a i t s i r h C - s n a H / S A M B : o t o F Nachunternehmerhaftung Paketbranche Bundesregierung bringt Gesetzesentwurf auf den Weg Schon seit geraumer Zeit fordert ver.di die Politik auf, ein Gesetz zu schaffen, das für die von Subunter- nehmen geprägte Paketbranche eine Nachunternehmerhaftung für die Sozialversicherungsbeiträge festschreibt. Jetzt hat das Bundes- kabinett gehandelt. ver.di begrüßt, dass das Bundeskabinett am 18. September einen Gesetzesent- wurf zur Nachunternehmerhaftung für die Sozialversicherungsbeiträge in der Paketbranche verabschiedet hat. „Es ist richtig, dass die Bundesregierung mit dem Gesetzesentwurf auf die unhaltba- ren Zustände in der Paketbranche re- agiert. Wir erwarten, dass der Bundes- tag die Nachunternehmerhaftung zügig beschließt und mit erforderlichen Kon- trollen gegen Ausbeutung in der Bran- che vorgegangen wird“, sagte die stell- vertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis. Der Gesetzesentwurf der Bundes- regierung sieht eine Nachunternehmer- haftung für die Sozialversicherungsbei- träge für Unternehmen vor, die Pakete nicht selbst, sondern durch Dritte be- fördern lassen. Eine solche Nachunter- nehmerhaftung für die Sozialversiche- rungsbeiträge existiert bereits für die ebenfalls von Subunternehmen gepräg- ten Branchen der Bauwirtschaft und Fleischindustrie. Der vorliegende Geset- zesentwurf trägt zwar den Titel „Paket- boten-Schutz-Gesetz“. Er umfasst aber in seinem Geltungsbereich die gesamte Paketbeförderung, nicht nur die Zustel- lung. Das ist auch ausgesprochen wich- tig. Da die Zustellerinnen und Zusteller das Gesicht für den Kunden sind, ist zwar nachvollziehbar, dass sich die öf- fentliche Diskussion über die Paket- branche stark auf die Zustellung kon- zentriert. De facto aber gibt es auch in den weniger sichtbaren Bereichen des Bearbeitens und Zuführens von Sen- dungen Sub- und Subunternehmer- strukturen und dementsprechenden Handlungsbedarf. Aus Sicht von ver.di kann es nicht hingenommen werden, dass das starke Wachstum in der Paketbranche über- wiegend über prekäre Arbeitsbedingun- gen stattfindet und dadurch die tariflich und sozial geschützten Arbeitsplätze ständig unter Druck geraten. Die Nach- unternehmerhaftung für die Sozialver- sicherungsbeiträge ist ein wichtiges Element, um die sozialen Verwerfungen einzudämmen. Gute Arbeit aber ent- steht damit noch nicht. Deshalb erwar- tet ver.di von den Unternehmen der Branche, dass die Beschäftigten nach Tarif bezahlt werden. Sozialversicherungsbeiträge Der Gesetzesentwurf der Bundesregie- rung wird nun im Bundestag beraten werden. Angesichts einer bei den Ar- beitgebern der Branche teilweise vor- getragenen Haltung, wonach das Ge- setzesvorhaben die Unternehmen über Gebühr belaste, rückte die stellvertre- tende ver.di-Vorsitzende noch einmal zurecht: „Mit dem Gesetz wird lediglich sichergestellt, dass die Sozialversiche- rungsbeiträge der Beschäftigten ord- nungsgemäß bezahlt werden. Für gute Arbeitsbedingungen bedarf es aber noch mehr und hier sehen wir die Ar- beitgeber in der Pflicht.“ sra 4 be wegen 6 I 2019
__________________________________________________________________________________________________________________________ TARIF Überleitung von Delivery zur Post und zuvor 95 Arbeitsverträge Neun Tätigkeitsjahre als Zusteller sollen nicht anerkannt werden i d . r e v : o t o F 2004 hatte ein Arbeitnehmer bei der Deutschen Post AG als Paketzusteller angefangen und war – entsprechend der tariflichen Regelungen – im Jahr 2015 in Entgeltgruppe 3 Gruppenstufe 4 eingruppiert. Auf den ersten Blick ein ganz normales Arbeitsverhältnis. Allerdings offenbart sich auf den zweiten Blick ein beschäftigungspolitischer Skandal. Es ist unglaublich: Die Deutsche Post AG hatte den Kollegen in der Zeit von Okto- ber 2004 bis Januar 2015 mit insgesamt 95 Arbeitsverträgen immer nur befristet beschäftigt. Der Kollege hat in dieser Zeit fast neun Jahre befristet als vollbe- schäftigter Paketzusteller gearbeitet. Er wurde dann 2015 bei der DHL Delivery unbefristet eingestellt und jetzt zum Juli 2019 von der DHL Delivery in die Deutsche Post AG übergeleitet und arbeitet weiterhin als Paketzusteller. Mit Überleitung aus der DHL Delive- ry in die Deutsche Post AG wurde der Kollege in die Entgeltgruppe 3 Grup- penstufe 0 eingestuft. Damit fallen die bereits zuvor bei der Deutschen Post AG erbrachten neun Tätigkeitsjahre als Zu- steller einfach unter den Tisch. Das wi- derspricht aus Sicht von ver.di dem Ent- gelttarifvertrag. Denn der Kollege ist im Juli 2019 bereits im neunten Tätigkeits- jahr als Zusteller in der Entgeltgruppe 3 bei der DP AG tätig und damit müsste er nach § 4 Absatz 1 Buchstabe b Ent- gelttarifvertrag (ETV) der Gruppenstufe 2 zugeordnet werden und hätte ein um 160 Euro höheres Monatsgrundentgelt. Der Kollege hatte nach Beratung durch ver.di eine höhere Zuordnung zur Gruppenstufe und die Nachzahlung der Differenz von Entgeltgruppe 3 Grup- penstufe 0 geltend gemacht. Die Deut- sche Post AG lehnt die Zuordnung zu einer höheren Gruppenstufe ab und argumentiert, dass durch die Spezialre- gelung des TV Nr. 202 DP AG (Tarifver- trag zur Überleitung) die Regelungen des § 4 Entgelttarifvertrag DP AG außer Kraft gesetzt würden. Dabei wurde die erstmalige Zuordnung zur Gruppenstufe mit Überleitung auf Grundlage des TV Nr. 202 erforderlich, da bei der DHL De- livery neben den unterschiedlichen re- gionalen Tariflöhnen in vielen Fällen eine übertarifliche Ausgleichszulage in unterschiedlicher Höhe gewährt wurde. Durch die Überleitung nach TV 202 DP AG sollte das bisherige Entgelt durch Zuordnung zur Gruppenstufe möglichst umfassend gesichert werden, eine Ab- erkennung von zuvor erbrachten Tätig- keitsjahren bei der Deutschen Post wur- de nicht vereinbart. Im TV Nr. 202 § 9 heißt es unter anderem: „Die für die erstmalige Zu- ordnung zur Gruppenstufe erforderli- chen Tätigkeitsjahre in der Entgeltgrup- pe gelten als erbracht. Die bei einer DHL Delivery Regionalgesellschaft er- brachten Tätigkeitsjahre bleiben unbe- rücksichtigt.“ Es ist für ver.di nicht nach- vollziehbar, warum diese Regelung den § 4 ETV DP AG ersetzen soll. Fakt ist, § 4 Abs. 1 Buchst. b ETV DP AG – mit der die Berufserfahrung in der Entgeltgrup- pe honoriert wird – gilt für übergeleite- te Beschäftigte ab Juli 2019, somit müs- sen zuvor erbrachte Tätigkeitsjahre anerkannt werden. red Interview mit dem Rechtsexperten Wie ist das Verhalten der Deutschen Post AG zu bewerten? Dazu befragte bewegen Prof. Dr. Jens M. Schubert, Leiter des Bereiches Recht und Rechts- politik der ver.di-Bundesverwaltung. bewegen: Wurde durch § 9 Abs. 1 TV Nr. 202 DP AG der § 4 ETV-DP AG in der Weise ersetzt, dass Tätigkeitsjahre, die in der Entgeltgruppe vor dem 1. Juli 2019 bei der Deutschen Post AG er- bracht wurden, bei der Eingruppierung nicht berücksichtigt werden? Prof. Dr. Jens M. Schubert: Die Post vertritt scheinbar die Auffassung, dass mit den Überleitungsregelungen des TV Nr. 202 eine „lex specialis“ geschaffen wurde, also eine spezielle Regelung, die § 4 Absatz 1 ETV DP AG in Teilen ersetzt. Das ist aber nicht tarifvertraglich gere- be wegen 6 I 2019 5
TARIF / ORDNUNGSPOLITIK _____________________________________________________________________________________________ ________________________________________________________________________________________________ gelt worden. Es sind an keiner Stelle Tätigkeitsjahre bei der Deutschen Post AG vor der Tätigkeit bei der DHL Delive- ry ausgeschlossen worden. § 4 Absatz 1 ETV-DP AG bestimmt, dass die Zuord- nung des Arbeitnehmers zu Gruppen- stufen innerhalb der Entgeltgruppe nach den in dieser Entgeltgruppe er- brachten Tätigkeitsjahren erfolgt. Damit gilt dies auch für Tätigkeitsjahre bei der Deutschen Post AG, die vor dem 1. Juli 2019 erbracht wurden. Denn die Tätig- keitsjahre müssen nicht ununterbrochen erbracht worden sein. bewegen: Was sollen Beschäftigte, deren bei der Deutschen Post AG er- brachten Tätigkeitsjahre von vor der Überleitung nicht anerkannt werden, jetzt tun? Prof. Dr. Jens M. Schubert: Beschäf- tigte sollten ab dem Zeitpunkt, ab dem ein Anspruch auf eine höhere Gruppen- stufe und damit ein höheres Monats- grundentgelt besteht, die höhere Grup- penstufe bei der Personalstelle geltend machen. Wird dies verweigert, werden wir für das einzelne ver.di-Mitglied über den gewerkschaftlichen Rechtschutz das höhere Entgelt einklagen. bewegen: Wie bewertest Du die Hal- tung der Deutschen Post AG in dieser Frage? Prof. Dr. Jens M. Schubert: Die Rege- lungen zur Überleitung sind – wie immer in solchen Fällen – speziell, aber sie las- sen aus meiner Sicht eine Auslegung, wie von der Deutschen Post AG vorge- nommen, nicht zu. Warum sollten Tätig- keitsjahre bei der Zuordnung zur Grup- penstufe unberücksichtigt bleiben, wenn dies nicht ausdrücklich tariflich festge- legt wurde – übrigens ganz im Gegen- satz zu Tätigkeitszeiten bei der DHL Delivery – die sind ja ausdrücklich aus- geschlossen worden. Im Übrigen wür- den ja durch die Auslegung der Post übergeleitete Beschäftigte, die schon seit vielen Jahren für die Post gearbeitet haben, schlechter behandelt als Beschäf- tigte, die schon bei der Post gearbeitet hatten, aber nicht bei der DHL Delivery waren. Das wäre auch sachlich nicht zu rechtfertigen. Man muss bei nüchterner juristischer Bewertung des Sachverhaltes von der Post erwarten, dass diese ihre Position zur „Nicht-Anerkennung“ von bisherigen Tätigkeitsjahren bei der Deut- schen Post AG aufgibt und die Ansprü- che der Beschäftigten erfüllt. i d . r e v : o t o F ver.di-Rechtsexperte Prof. Dr. Jens M. Schubert bewegen: Ist hier nicht eine Muster- oder Sammelklage für alle stellvertre- tend möglich? Prof. Dr. Jens M. Schubert: Nein, im Arbeitsrecht müssen Ansprüche für je- den Beschäftigten einzeln durchgesetzt werden. Wenn dann rechtskräftige Ent- scheidungen der Arbeitsgerichte vorlie- gen, kann man sich auf diese berufen, aber im Zweifel ist immer die Klage des Einzelnen erforderlich. Branchendialog zu Änderungen im Postrecht Wirtschaftsministerium arbeitet an Entwürfen Die Bundesregierung möchte die Post- gesetzgebung anpacken. Das hat die große Koalition in ihrem Koalitions- vertrag vereinbart. Dementsprechend hat das zuständige Bundeswirtschafts- ministerium am 1. August Eckpunkte für eine Novelle des Postgesetzes vorgelegt (siehe bewegen 5/2019). Am 10. Sep- tember fand dazu ein so genannter Branchendialog des Bundeswirtschafts- ministeriums statt. An ihm nahmen rund 80 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmensverbänden und Unter- nehmen, der Bundesnetzagentur, Verbraucherschutzorganisationen und auch der Gewerkschaft teil. Ziel seitens der Politik war es, ers- te Rückmeldungen zu den in den Eckpunkten genannten Themen zu bekommen. Dies sind unter anderem die Fragen der künfti- gen Lizenzpflicht, der Zustellfre- quenz, die Preisregulierung und der Verbraucherschutz. Die Posi- tionen von ver.di, wonach die Lizenzpflicht auf die Beförderung 6 be wegen 6 I 2019 i d . r e v : o t o F Gute Arbeitsbedingungen und gute Dienstleistungen – das will ver.di
________________________________________________________________________________________________ ORDNUNGSPOLITIK / SERVICE von Paketen ausgeweitet werden soll und die Zustellung an sechs Werktagen erhalten bleiben muss, sind dem Minis- terium bekannt. ver.di wird für die wei- tere Ausarbeitung der Eckpunkte dem Ministerium ein Positionspapier zukom- men lassen. Das Bundeswirtschafts- ministerium strebt an, auch unter Berücksichtigung der Positionen der verschiedenen Akteure, zum Jahresende erste Entwürfe für Änderungen des Postrechtsrahmens erarbeitet zu haben und diese im Februar 2020 in das Bun- deskabinett zur Beschlussfassung einzu- bringen. sra T E R M I N E  AHLEN BeG Senioren Münsterland-Süd FB 10, Mitglieder- treff, 1. Mittwoch im Monat, 10 – 12 Uhr, AWO, Freiheit 1.  ALBSTADT-EBINGEN BeG Senioren Zollernalb FB 9, 10, Stammtisch, 3. Donnerstag im Monat, 14 Uhr, „Grüne Au“.  ASCHAFFENBURG BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 1. Donnerstag im Monat (nicht im Dezember), 15 Uhr, Ke- gelzentrum-Damm, Strietwaldstr. 1; Ausﬂugsprogramm unter www.bew-post-Aschaffenburg.de, Tel. 06024 630006.  AUGSBURG BeG Senioren FB 10, Stammtisch, 4. No- vember, 14 Uhr, „Bayrischer Löwe“, Ulmerstr. 30; Fahrt mit dem Fahrrad zum Schloss Scherneck, 29. Oktober, Anmeld. Tel. 0821 433017; Beratung zur Patientenver- fügung, Vertretungsvollmacht, 11. November, 10 Uhr, Anmeld. Tel. 0821 711255; Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Stuttgart, 28. November, Kartenverkauf am 15. und 18. November, 9 – 14 Uhr, Gewerkschaftshaus;  BERLIN BeG Senioren Charlottenburg/Spandau FB 10, Treff Mitgliedergruppe, 28. Oktober, 18 Uhr, „Zur Sor- genpause“, Krowelstr. 7; Mitgliederversammlung, 20. November, 14.30 Uhr, Seniorenclub Lindenufer, Mauersr. 8, Anmeld. Tel. 030 3726350. BeG Senioren Pankow/Weißensee/Prenzlauer Berg FB 10, Sprechstd., 15. Oktober; Jahreshauptversammlung und Jubilarehrung, 26. November, jeweils 10 – 12 Uhr, Volks- solidarität, Lauterbachstr. 3 b. BeG Senioren Reinickendorf/Wedding FB 10, Stammtisch, 2. Dienstag im Monat, 11 – 13 Uhr, „Dorfquelle“, Alt-Wit- tenau 36 a, Info Tel. 030 4112600. BeG Senioren Steglitz/Zehlendorf FB 10, Sprechstd., 1. Montag im Monat, 11 – 13 Uhr,„Dubrovnik“, Pots- damer Str. 33, Anmeld. Info Tel. 030 3925921. BeG Senioren Tempelhof/Neukölln FB 10, Sprechtstd., 3. Montag im Monat, 10 Uhr, Mediengalerie, Dudenstr. 10, Info Tel. 0170 5214748.  BOTTROP BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 1. Montag im Monat, 17.30 Uhr, „Hürter“, Gladbecker Str. 19 a.  BRAUNSCHWEIG/SALZGITTER OV Senioren FB 9, 10, Treff, letzter Dienstag im Monat, 15 Uhr, „Rote Wiese“, Info Tel. 05331 2424.  CASTROP-RAUXEL BeG Senioren FB 10, Stammtisch, jd. Samstag, 11 Uhr, „Kulisse“, Münsterstr. 1b.  CRAILSHEIM BeG Senioren FB 9, 10, Treff, letzter Mitt- woch im Monat, 14 Uhr, ESV-Gaststätte, Horaffenstr.  DIEBURG BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 28. Novem- ber, 18 Uhr, „Zum goldenen Barren“ Münster, Jahnstr. 2,  DORTMUND-LÜNEN BeG Senioren FB 10, Sprechstd., letzter Dienstag im Monat, 10 – 12 Uhr, ver.di, Königs- wall 36.  DÜREN Kraftfahrerkreis Düren-Aachen FB 10, Treff, 2. Samstag im Monat, 10 – 13 Uhr, Truck Stop Düren (A4), Im großen Tal.  DÜSSELDORF BeG Senioren FB 10, Stammtisch, 2. Diens- tag im Monat, 14 Uhr, „Goldener Kessel“, Schumacher Altstadt, Bolker Str. 44.  DUISBURG BeG Senioren FB 10, Mitgliederversammlung, 21. November, 15 Uhr, „Ristorante Pinoccio“, Großen- baumer Allee 275.  ESSEN BeG Senioren FB 10, Info-Vormittag, 1. Donnerstag im Monat, 10.30 Uhr, „St. Elisabeth“, Dollendorfstr. 51.  FORCHHEIM BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 1. Don- nerstag im Monat, 15 Uhr, „Eichhorn“, Bambergerstr. 9; Programm unter www.oberfranken-west.verdi.de/ personengruppen/seniorinnen  FÜRTH BeG Senioren FB 1, 9, 10, Stammtisch, 1. Diens- tag im Monat, 14 Uhr, „Heinrichsklause“, Sonnenstr. 21; Spanferkelessen, 13. November, Tennenlohe, Info Tel. 0911 730165.  GAU-BICKELHEIM Sprechstd. m. d. Polizei, 1. Dienstag im Monat, 19 – 22 Uhr, Autohof.  GIEßEN/WETZLAR/DILLENBURG BeG Senioren FB 9, 10, Mitgliedertreff, 29. Oktober, 14 Uhr, Bürgerhaus Gie- ßen-Kleinlinden.  GÖPPINGEN BeG Senioren FB 10, Stammtisch, 1. Don- nerstag im Monat (nicht im Oktober), 14 Uhr, „Garten- freunde“, Paul-Köpff-Weg 65; Wanderung, 24. Oktober, 14 Uhr Treff Wanderparkplatz oberhalb Grünenberg Pass- str., Fahrgemeinschaft, Anmeld., Info Tel. 07161 42403.  HALLE BeG Senioren FB 10, Jahreshauptversammlung, 11. Dezember, 12 Uhr, „Büschdorfer Hof“, Delitzscher Str. 153, Anmeld. Tel. 0345 5223845. be wegen 6 I 2019 7
T E R M I N E  HAMBURG BeG Senioren Hamburg Süd FB 9, 10, Treff, 1. Montag im Monat, 15 – 17 Uhr, „Dubrovnik Kupfer- kanne“, J. Ludowieg-Str. 6, Klubzimmer 1. Stock. BeG Senioren Hamburg Zentrum FB 10, Treff, 15. Okto- ber, 10 – 12 Uhr, ver.di, Besenbinderhof 60, Raum St. Georg, Ebene 9.  HEIDE BeG Senioren FB 10, Mitgliederversammlung mit Jubilarehrung, 14. November, 15 Uhr, Dörpshus, Lohe- Rickelshof, Loher Weg.  HEILBRONN BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 3. Don- nerstag im Monat, 14 Uhr, „Hofwiesen“, Hofwiesenstr. 40.  IBBENBÜREN UND UMGEBUNG ver.di-Senioren, Treff, 1. Donnerstag im Monat, 10 Uhr, Büro OV, Pavillon am Bahnhof, Gleis 1.  IDAR-OBERSTEIN BeG Senioren Nahe-Hunsrück FB 9, 10, Sprechstd., 1. Montag im Monat, 14 – 17 Uhr, DGB- Haus, Wilhelmstr. 25, Anmeld. Tel. 06785 9993055, 0151 75083776.  INGOLSTADT BeG Senioren FB 1, 9, 10, Stammtisch, 1. Mittwoch im Monat, 14.30 Uhr, „Fohlenweide“, Foh- lenweide 1.  JENA/WEIMAR BeG Senioren FB 9, 10, Wandergruppe, 1. Dienstag im Monat, 10 Uhr; Verkehrsteilnehmerschu- lung, 12. November, 10.30 Uhr, am Hölleinplatz, Jena, Tel. 03641 449912 oder 03641 821193. für Frühstück bis montags vor dem Termin erforderlich, Tel. 0571 72545.  MÜNSTER BeG Senioren FB 1, 9, 10, Info-Nachmittag, 1. Montag im Monat (nicht im Dezember), 15 Uhr, Res- taurant Hotel Münnich, Heeremansweg 13, Info Tel. 0251 235381.  NEUSS BeG Senioren FB 9, 10, Sprechstd., 1. Montag im Monat, 10 – 12 Uhr, ver.di, Glockhammer 31.  NEUSTADT/BAD WINDSHEIM OV Senioren FB 10, Fahrt Elfenbeinmuseum Erbach im Odenwald, 13. November; Weihnachtsfahrt, 12. Dezember; Info und Anmeld. je- weils 3 Wochen vorher Tel. 09165 995544, 09846 1220.  NÜRNBERG BeG Senioren Nürnberg/Schwabach/Roth/ Lauf FB 1, 9, 10, Versammlung, 1. Donnerstag im Mo- nat (10. Oktober), 14.30 Uhr, „Genossenschaftssaalbau“, Matthäus-Hermann-Platz 2, Info Tel. 0911 579843; Wan- dergruppe, Info Tel. 0911 863188, 0151 42880597.  OLDENBURG OV Senioren FB 9, 10, Digitalfotos, Info Tel. 0441 201203, Basteln, Spielen, Klönen, 2. Dienstag im Monat, 9 Uhr, Vereinslokal TV Metjendorf, Am Sport- platz, Info Tel. 0441 302972,Tel. 04402 4205; Jakkolo, alle 3 Wochen, Landgasthof Moslesfehner Brückenhaus, Wardenburg, Korsorsstr. 1, Info Tel. 04488 3252, Info Tel. 0441 505137.  PFAFFENHOFEN BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 3. Dienstag im Monat, 14 Uhr, Hofbergsaal.  KAISERSLAUTERN BeG Senioren FB 9, 10, Treffen, 1. Mittwoch im Monat, 15.30 Uhr, „Licht Luft“, Enters- weilerstr. 51, Anmeld. Tel. 06302 7727.  REUTLINGEN BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 2. Donnerstag im Monat, 14.30 Uhr, Bürgertreff „Unter den Leuten“, Rommelsbacher Str. 1.  KARLSRUHE/BRUCHSAL BeG Senioren FB 1, 9, 10, Mit- gliederversammlung, 16. Oktober, 10 Uhr, „Schützen- haus“, Bruchsal-Heidelsheim.  KIRCHHEIM/TECK BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 3. Mittwoch im Monat, 15 Uhr, „Hasen“, Siechenwie- sen 1.  LÜDENSCHEID OV Lenne/Volme FB 10, Sprechstd., 1. Freitag im Monat, 15 – 17 Uhr, ver.di, Knapperstr. 42, Tel. 0160 6555902, mehr unter www.ortsvereinlenne- volme.de  MANNHEIM BeG Brief, Stammtisch, 2. Dezember, 17 Uhr, „Krautwickel“, Mallaustr. 111. BeG Senioren FB 10, Treff, 1. Montag im Monat, 14 Uhr, „Krautwickel“, Mallaustr. 111.  RHEINE BeG Senioren, Treffen, 1. Dienstag im Monat, 10 Uhr, AWO, Auf dem Thie 24.  SCHWÄBISCH GMÜND BeG Senioren FB 9, 10, Stamm- tisch, 2. Dienstag im Monat, 14.30 Uhr, Casino Altenheim St. Anna.  TRIER BeG Senioren FB 9, 10, Trier Saar Mosel, Stamm- tisch, 1. Donnerstag im Monat (10. Oktober), 9.30 Uhr, Bürgerhaus Trier-Nord, Franz-Georg-Str. 36, weitere Ver- anstaltungen und Informationen Tel. 0171 4934877.  ULM BeG Senioren FB 9, 10, Monatstreffen, 1. Donners- tag im Monat, 14.30 Uhr, „Jahnhalle“, Tel. 07348 6611.  WEIDEN BeG Senioren Nordoberpfalz FB 9, 10, Treff 1. Mittwoch im Monat, 14.30 Uhr, Cafe Mitte, Am Sto- ckerhutpark 1.  MARBURG BeG Senioren FB 9 und 10, Veranstaltung, 2. Donnerstag im Monat, 14.30 Uhr, Agentur für Arbeit, Kantine, Afföllerstr. 25.  WOLFENBÜTTEL OV Senioren FB 9, 10, Sprechstd., jd. Montag, 9 – 12 Uhr, ver.di, Harzstr. 7; ver.di-Lohnsteu- er-Service, Tel. 05331 88266.  MAYEN Sprechstd. für alle DGB-Mitglieder, jd. Montag, 16 – 18 Uhr, DAA, Hahnengasse 4, jd. Mittwoch, 9.30 – 11.30 Uhr, Gebäude Bhf. Mayen Ost.  MINDEN BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 14. No- vember, 10 Uhr, „Zur Alten Fähre“, Barkhausen, Anmeld.  WÜRZBURG BeG Senioren FB 9, 10, Versammlung, jd. 1. Donnerstag im Monat (10. Oktober, nicht im Dezember), 14 Uhr, „Vierjahreszeiten“; Fahrt Garstadt, 23. Oktober, 13 Uhr; Fahrt Oberschwarzach, 20. November, 13 Uhr; Seniorenwandergruppe, jd. Mittwoch im Landkreis. REDAKTIONSSCHLUSS Ausgabe 7/2019: 14. Oktober 2019 · Ausgabe 8/2019: 18. November 2019 Alle Termine sind auch zu finden unter: www.psl.verdi.de/service IMPRESSUM bewegen Nr. 6/2019, 18. Jahrgang · Herausgeber: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) · Bundesvorstand: Frank Werneke, Andrea Kocsis · Redaktion: Dr. Sigrun Rauch (verantwortlich), Gabriele Sander · E-Mail: bewegen.psl@verdi.de · Anzeigenverkauf: Gabriele Sander, ver.di, Telefon: 030 6956-2521, Fax: 030 6956-3762, E-Mail: gabriele.sander@verdi.de · Redaktionsanschrift: ver.di Bundesverwaltung, Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik, 10112 Berlin, Telefon: 030 6956-0, Fax: 030 6956-3762 · Erscheinungsweise: 8 Ausgaben pro Jahr · Druckauflage: 214 172 · Gestaltung: datagraphis GmbH, Ostring 13, 65205 Wiesbaden- Nordenstadt, www.datagraphis.de · Druck: Mohn Media Mohndruck GmbH, Carl-Bertelsmann-Straße 161M, 33311 Gütersloh · Titelfoto: BMAS/Hans-Christian Plambeck Gedruckt auf GraphoSilk FSC® 80 g/m2 8 be wegen 6 I 2019