Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Bayreuth&Datum=27.09.2013&Aktenzeichen=B%205%20K%2012.18
Timestamp: 2019-06-24 16:39:34
Document Index: 85802860

Matched Legal Cases: ['§ 42', 'Art. 30', '§ 42', 'Art. 30', '§ 34', '§ 33']

VG Bayreuth, 27.09.2013 - B 5 K 12.18 - dejure.org
VG Bayreuth, 27.09.2013 - B 5 K 12.18
https://dejure.org/2013,29757
VG Bayreuth, 27.09.2013 - B 5 K 12.18 (https://dejure.org/2013,29757)
VG Bayreuth, Entscheidung vom 27.09.2013 - B 5 K 12.18 (https://dejure.org/2013,29757)
VG Bayreuth, Entscheidung vom 27. September 2013 - B 5 K 12.18 (https://dejure.org/2013,29757)
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Kein uneingeschränktes subjektiv öffentliches Recht des einzelnen Stadtratmitglieds auf Information
VwGO §§ 42 II, 43; BayGO Art. 30 III; VwGO §§ 42 II, 43; BayGO Art. 30 III; § 34 BauGB; § 33 Abs. 1 BauGB
Kein umfassendes Informationsrecht für bayerische Ratsmitglieder
VG Bayreuth, 25.10.2016 - B 5 K 15.645
Erstattungsanspruch eines Gemeinderats für die Kosten eines …
Die Beklagte wird verpflichtet, die Auslagen des Klägers zur Verwaltungsstreitsache gegen die Beklagte vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth, Az. B 5 K 12.18, und dem Rechtsmittelverfahren vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, Az. 4 ZB 13.2225, in Höhe von insgesamt 2.133,71 EUR zuzüglich Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz hieraus seit dem 9. April 2015 zu erstatten.
Mit Schriftsatz vom 3. Januar 2012 erhob der Kläger im Verfahren B 5 K 12.18 Klage beim Bayerischen Verwaltungsgericht Bayreuth und beantragte, festzustellen, dass der Beschluss der Beklagten vom 30. August 2011 zu Tagesordnungspunkt 1 (Aufhebung des Beschlusses vom 16. August 2011 und Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens bzgl. des Bauantrages der L. GmbH & Co. KG/Errichtung eines ...) rechtswidrig gewesen sei.
die Beklagte zu verpflichten, die Auslagen des Klägers zur Verwaltungsstreitsache gegen die Beklagte vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth, Az. B 5 K 12.18, dem Rechtsmittelverfahren vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, Az. 4 ZB 13.2225, sowie für die Verfassungsbeschwerde an das Bundesverfassungsgericht mit dem Az. 2 BvR 602/14 in Höhe von insgesamt 2.734,42 EUR zzgl.
Dies ist hier der Fall, da der Kläger im Ausgangsverfahren B 5 K 12.18 die Feststellung der Rechtwidrigkeit eines Beschlusses des Bau- und Umweltausschusses der Beklagten mit der Begründung begehrt hat, er sei in seinen Mitgliedschaftsrechten verletzt, da er hinsichtlich dieses Beschlusses nicht ausreichend informiert und deshalb nicht in der Lage gewesen sei, das Ausmaß der Entscheidung zu erfassen.
Dies hat der Kläger hier mit seinem Schreiben an das Landratsamt ... vom 31. August 2011 getan, in dem er unter zutreffender Schilderung des Sachverhaltes um eine rechtliche Prüfung auch des später im Verfahren B 5 K 12.18 streitgegenständlichen Beschlusses des Bau- und Umweltausschusses der Beklagten gebeten hat.
Insoweit ist hier zu differenzieren: Zwar wurde die Klage des Klägers im Verfahren B 5 K 12.18 mangels Klagebefugnis bereits als unzulässig (und im Übrigen auch unbegründet) abgewiesen und der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat diese Rechtsauffassung in seinem Beschluss vom 11. Februar 2014 (4 ZB 13.2225) ausdrücklich bestätigt.