Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20ZR%20250/13
Timestamp: 2019-09-22 23:43:42
Document Index: 325730600

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 256', '§ 9', 'Art. 3', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 199', '§ 9', '§ 96', '§ 42', '§ 9', 'Art. 14', 'Art. 14', '§ 97', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 313', '§ 9', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH']

BGH, 07.11.2014 - V ZR 250/13 - dejure.org
BGH, 07.11.2014 - V ZR 250/13
https://dejure.org/2014,39217
BGH, 07.11.2014 - V ZR 250/13 (https://dejure.org/2014,39217)
BGH, Entscheidung vom 07.11.2014 - V ZR 250/13 (https://dejure.org/2014,39217)
BGH, Entscheidung vom 07. November 2014 - V ZR 250/13 (https://dejure.org/2014,39217)
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GBBerG § 9 Abs. 3
§ 9 Abs. 3, Abs. 11 Nr. 1 GBBerG, § ... 10 Abs. 6 Satz 3 Halbsatz 1 WEG, § 10 Abs. 6 Satz 3 Halbsatz 2 WEG, § 256 Abs. 1 ZPO, § 9 Abs. 1 Satz 1, Art. 3 des Einigungsvertrags, § 9 Abs. 1 Satz 1 GBBerG, § 9 Abs. 11 GBBerG, § 9 Abs. 3 Satz 1 GBBerG, § 9 Abs. 3 Satz 3 GBBerG, § 9 Abs. 3 Satz 4 Alt. 2, Abs. 6 GBBerG, § 9 Abs. 3 Satz 4 GBBerG, § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB, § 9 GBBerG, § 96 BGB, § 42 Abs. 1 Satz 1 BImSchG, § 9 Abs. 3 GBBerG, Art. 14 Abs. 3 GG, Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG, § 97 Abs. 1 ZPO
§ 9 Abs 3 GBBerG
Grundbuchbereinigung im Beitrittsgebiet: Bestimmung des anspruchsberechtigten Grundeigentümers für einen Ausgleichsanspruch wegen der Begründung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit für ein Telekommunikationsunternehmen wegen einer Kabelkanalrohrtrasse auf dem ...
Keine Auswirkung eines späteren Eigentümerwechsels auf Inhaberschaft eines Ausgleichsanspruchs
Auswirkungen eines späteren Eigentumswechsels auf die Inhaberschaft eines Ausgleichsanspruchs gemäß § 9 Abs. 3 GBBerG
Ausgleichsanspruch für Leitungen, Anlagenrecht, Anspruchsberechtigter, Kabelkanal, Rohrtrasse, Telekommunikationsanlage, Dienstbarkeit, Energiefortleitungsanlage
(Ursprünglicher) Eigentümer im Zeitpunkt der Begründung beschränkt persönlicher Dienstbarkeit als Inhaber des Ausgleichsanspruchs nach GBBerG
Zur Aktivlegitimation für den Ausgleichsanspruch gemäß § 9 Abs. 3 GBBerG
Wer ist Inhaber des Ausgleichsanspruchs gemäß § 9 Abs. 3 GBBerG ?
Inhaber des Ausgleichsanspruchs nach dem Grundbuchbereinigungsgesetz
LG Berlin, 09.11.2012 - 31 O 320/11
KG, 11.09.2013 - 25 U 55/12
NJW-RR 2015, 146
MDR 2015, 81
DNotZ 2015, 195
NZM 2015, 138
WM 2015, 741
Das ist derjenige, dem das Grundstück bei Entstehen der Dienstbarkeit gehört (dazu Senat, Urteil vom 7. November 2014 - V ZR 250/13, ZfIR 2015, 107 Rn. 9 ff.).
(1) Eine Verpflichtung zur Abtretung des Anspruchs nach § 9 Abs. 3 GBBerG kann sich im Wege der ergänzenden Auslegung des Kaufvertrags oder seiner Anpassung infolge Wegfalls der Geschäftsgrundlage nach § 313 Abs. 1 und 2 BGB ergeben (Senat, Urteil vom 7. November 2014 - V ZR 250/13, ZfIR 2015, 107 Rn. 18).
Hinzu kommt, dass mit den Dienstbarkeiten gleichzeitig ein Entschädigungsanspruch begründet wurde, der demjenigen zusteht, dem das Grundstück bei deren Entstehen gehört (Senat, Urteil vom 7. November 2014 - V ZR 250/13, ZfIR 2015, 107 Rn. 9).
Etwas anderes ergibt sich entgegen der Ansicht der Beklagten auch nicht aus dem Urteil des Senats vom 7. November 2014 (V ZR 250/13, ZfIR 2015, 107 Rn. 18).
LG Berlin, 06.02.2015 - 11 O 39/14
Grundbuchbereinigungsverfahren in der ehemaligen DDR: Inhaber des …
Inhaber des Entschädigungsanspruchs nach § 9 Abs. 3 GBBerG ist nämlich derjenige, in dessen Eigentum das Grundstück im Zeitpunkt der gesetzlichen Begründung der beschränkten persönlichen Dienstbarkeit stand, mithin der Eigentümer am Stichtag 25.12.1993 (BGH, Urt. v. 7.11.2014 - V ZR 250/13, MDR 2015, 81 Tz.7 ff. m.w.N.).
Die spätere Eintragung berichtigt das Grundbuch lediglich (vgl. § 9 Abs. 5 GBBerG) und lässt die materielle Rechtslage unverändert (BGH, MDR 2015, 81 Tz. 7 f.).
Denn diese stellt eine Inhalts- und Schrankenbestimmung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG dar, mit welcher der Gesetzgeber die schutzwürdigen Interessen der Beteiligten in einen gerechten Ausgleich und ein ausgewogenes Verhältnis bringen wollte (BGH, Urt. v. 7.11.2014 - V ZR 250/13 - juris Rn. 17 m.w.N.).