Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201985,%2039
Timestamp: 2020-08-11 16:48:22
Document Index: 396749052

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 39', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 39', '§ 90', 'BGH', 'BGH', '§ 69', 'BGH', '§ 839', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 39', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 39', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 256', 'BGH', '§ 256', '§ 256', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 1985, 39 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 04.10.1984
https://dejure.org/1984,630
BGH, 11.10.1984 - III ZR 27/83 (https://dejure.org/1984,630)
BGH, Entscheidung vom 11.10.1984 - III ZR 27/83 (https://dejure.org/1984,630)
BGH, Entscheidung vom 11. Januar 1984 - III ZR 27/83 (https://dejure.org/1984,630)
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Haftung einer Gemeinde gegenüber einem Bauwilligen, der im Vertrauen auf die Gültigkeit einer rechtswidrigen Teilungsgenehmigung nutzlose Aufwendungen macht - Unrichtige Auskunft über die Bebaubarkeit eines Geländes - Nicht privilegiertes Vorhabens im Außenbereich - ...
DVBl 1985, 109
Dementsprechend trifft im Ausgangspunkt die Auffassung des Berufungsgerichts zu, daß nicht nur der förmlich erlassene Verwaltungsakt als Maßnahme i. S. des § 39 Abs. 1 Buchst. b OBG bewertet werden kann, sondern auch die Erteilung einer mündlichen Auskunft, wenn und solange der auskunftsuchende Bürger auf ihre Richtigkeit vertrauen durfte (Senatsurteil vom 23. Februar 1978 - III ZR 97/76 = NJW 1978, 1522, 1523; Senatsurteil vom 11. Oktober 1984 - III ZR 27/83 = NJW 1985, 1338, insoweit in BGHZ 92, 302 [BGH 11.10.1984 - III ZR 27/83] nicht abgedruckt;… Senatsbeschluß vom 21. September 1989 - III ZR 13/88 = BGHR OBG NW § 39 Abs. 1 Buchst. b Maßnahme 2).
Im Urteil vom 11. Oktober 1984 (aaO) ging es um die Erklärung des Leiters eines städtischen Planungs- und Vermessungsamtes, daß die Möglichkeit einer Bebauung eines bestimmten Geländes bestehe, ohne daß ein langwieriges Bebauungsplanverfahren abgewartet zu werden brauchte.
Das Urteil kann berücksichtigt werden, weil der Eintritt der Rechtskraft nicht weiter beweisbedürftig ist, seine Verwertung einer endgültigen Streiterledigung dient, die Beteiligten vom Senat hierauf hingewiesen worden sind und schließlich schützenswerte Interessen der Beteiligten dadurch nicht berührt werden (Urteil vom 21. Juni 1979 - BVerwG 5 C 47.78 - BVerwGE 58, 146 = Buchholz 436.0 § 90 BSHG Nr. 15 S. 6; BGH, Urteil vom 11. Oktober 1984 - III ZR 27/83 - BGHZ 92, 302 = NJW 1985, 1338 f., jeweils m.w.N.).
Dass Genehmigungen behördliche Maßnahmen im Sinne des § 69 Abs. 1 Satz 2 SOG LSA sein können, ergibt sich aus der bisherigen Rechtsprechung des Senats (vgl. nur Senatsurteil vom 11. Oktober 1984 - III ZR 27/83, BGHZ 92, 302, 307).
Diese Amtspflichtverletzung bestand jedem Dritten gegenüber, in dessen Interesse oder auf dessen Antrag die Auskunft abgegeben wurde (Senatsurteile vom 10. Juli 1980 - III ZR 23/78 - VersR 1980, 943, 944 und vom 11. Oktober 1984 - III ZR 27/83 - NJW 1985, 1338;… RGRK-Kreft, BGB 12. Aufl. Vorbemerkung § 839 Rn. 252 m.w.Nachw.).
Der Begriff der "Maßnahme" im Sinne der Entschädigungsvorschrift des OBG NW ist bewußt weit gefaßt worden (vgl. Senatsurteile BGHZ 72, 273, 275; 86, 356, 358; 92, 302, 303 f. [BGH 11.10.1984 - III ZR 27/83] ; vom 23. Februar 1978 - III ZR 97/76 - VersR 1978, 640, 641; und vom 12. Oktober 1978 - III ZR 162/76 - VersR 1978, 1166).
Dem entspricht es, daß der Senat auch eine mündliche Auskunft über die zulässige bauliche Nutzbarkeit eines Grundstücks (…Senatsurteil vom 23. Februar 1978 aaO) und eine Teilungsgenehmigung (Senatsurteil BGHZ 92, 302 [BGH 11.10.1984 - III ZR 27/83] ) gegenüber dem Bürger, der auf ihre Richtigkeit vertrauen darf, als Maßnahmen i.S. des § 39 Abs. 1 Buchst. b OBG NW anerkannt hat.
Aufgrund des rechtskräftigen verwaltungsgerichtlichen Urteils vom 8. Juni 1984 steht die Rechtmäßigkeit des Bescheides der Beklagten vom 28. November 1978, soweit sie darin dem Kläger die Entfernung bestimmter "Baumaßnahmen" auf dem Grundstück R. L. straße ... aufgegeben hat, zwischen den Parteien bindend fest (vgl. Senatsurteil BGHZ 92, 302, 304 [BGH 11.10.1984 - III ZR 27/83] m. w. Nachw.).
Bei einer Auskunft besteht die Amtspflicht gegenüber jedem, auf dessen Antrag oder in dessen Interesse die Auskunft erteilt wird (BGH, NJW 85, 1338; VersR 04, 604).
Sie entspricht auch nicht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der die Anwendbarkeit des § 39 Abs. 1 lit. b) OBG auf Verwaltungsakte und Auskünfte bauplanungsrechtlichen Inhalts mehrfach bejaht hat (BGHZ 72, 273, 276; 92, 302, 304; NJW 1978, 1522, 1523).
LG Köln, 26.05.2010 - 20 O 628/09
Geltendmachung von Ansprüchen aus einer Warenkreditversicherung durch einen …
https://dejure.org/1984,1221
BGH, 04.10.1984 - III ZR 50/83 (https://dejure.org/1984,1221)
BGH, Entscheidung vom 04.10.1984 - III ZR 50/83 (https://dejure.org/1984,1221)
BGH, Entscheidung vom 04. Januar 1984 - III ZR 50/83 (https://dejure.org/1984,1221)
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Honorarforderungen eines Rechtsanwalts - Schadensersatz aufgrund fehlerhafter Prozessführungen - Bewilligung von Prozesskostenhilfe
OLG Nürnberg, 04.02.1983 - 6 U 2459/81
AnwBl 1985, 199
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urt. v. 4. Oktober 1984, III ZR 50/83, VersR 1985, 39) kann auch die Schädigung anderer Rechtsgüter als die des Vermögens, z.B. die Ehre, ein rechtliches Interesse im Sinne des § 256 ZPO begründen.
Eine solche Gefährdung liegt in der Regel schon darin, daß der Beklagte sich eines.Anspruchs gegen den Kläger berühmt (…BGH, Urt. v. 13. Juni 1971 - VI ZR 275/69, LM ZPO § 256 Nr. 99; Urt. v. 4. Oktober 1984 - III ZR 50/83, VersR 1985, 39).
Besteht das Feststellungsinteresse im Sinne des § 256 ZPO somit schon aufgrund des Schreibens vom 1. Juli 1988, braucht nicht mehr darauf eingegangen zu werden, ob die Kläger durch Äußerungen der Beklagten in den Gesellschafterversammlungen gegenüber Dritten in ihrer beruflichen Stellung beeinträchtigt worden sind (vgl. dazu BGH, Urt. v. 4. Oktober 1984 - III ZR 50/83, VersR 1985, 39).
Entsprechendes gilt für den Fall, dass der Beklagte sich eines eigenen Rechts oder Anspruchs gegen den (Feststellungs-) Kläger berühmt (BGH, VersR 1985, 39; BGH, NJW 1992, 436, 437).
Ein solches Feststellungsinteresse ergibt sich, wenn sich jemand einer Forderung gegen den anderen berühmt (vgl. BGH, Urt. v. 04.10.1984, III ZR 50/83, Rn. 11 - zit. nach Juris; AG Dresden, Schlussurt. v. 05.10.2011, 104 C 3441/11).
OLG Naumburg, 30.05.2002 - 2 U 93/01
Zur Schadensersatzpflicht einer Bank bei unwirksamer Kreditkündigung und …
Eine solche Gefährdung liegt in der Regel darin, dass der Beklagte sich eines Anspruchs gegen den Kläger berühmt (BGH VersR 1985, 39).
AG Dresden, 05.10.2011 - 104 C 3441/11
Kein Zahlungsanspruch für Betreiber eines Internet-Einkaufsportals für …
Ein solchesFeststellungsinteresse ergibt sich, wenn sich jemand einer Forderung gegen den anderen berühmt (vgl. BGH, Urteil vom 04.10.1984, Az. III ZR 50/83).