Source: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/V/versorgungsrechner/_documents/bedienung.html
Timestamp: 2020-04-03 00:20:41
Document Index: 113813606

Matched Legal Cases: ['§ 104', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 14', '§ 78', '§16', '§ 84', '§ 84']

schleswig-holstein.de - Inhalte - Bedienungsanleitung
Online-Versorgungsrechner
Die Themen & Aufgaben der Landesregierung
für den Online-Versorgungsrechner
Hier werden Fragen zur Eingabe von Inhalten in den Versorgungsrechner beantwortet.
Identifikationsnummer (ID) und ihre Herkunft
Sollten Sie den Online-Versorgungsrechner zum ersten Mal verwenden, geben Sie bitte zunächst nur Ihr Geburtsdatum ein. Nach dem Starten des Versorgungsrechners erhalten Sie eine persönliche Identifikationsnummer (ID), mit der Sie Ihre eingegeben Daten erneut aufrufen, ggf. weiter bearbeiten oder verändern können. Bitte notieren Sie sich diese ID (gerne auch auf unserer ausdruckbaren Checkliste, wo ein Feld dafür vorgesehen ist).
Wenn Sie bereits eine ID besitzen und eine begonnene Bearbeitung Ihrer Daten fortführen möchten, dann tragen Sie bitte Ihr Geburtsdatum und Ihre ID ein. Sollten Sie eine neue Berechnung wünschen, lassen Sie das ID-Feld einfach frei.
Die von Ihnen eingegebenen Daten werden 14 Tage gespeichert. Sollten Sie Ihre Auskunft in diesem Zeitraum nochmals aufrufen, so beginnt die Speicherfrist neu. Die Daten können nicht von Dritten eingesehen werden.
Navigation innerhalb des eigentlichen Versorgungsrechners
Wenn Sie Ihre Eingaben korrigieren möchten, nutzen Sie dafür die "zurück"- bzw. "weiter"-Schaltfläche im Fenster des Online-Versorgungsrechners. Wenn Sie über den Zurück-Pfeil des Browsers gehen, könnten ggfs. bereits eingegebene Daten verloren gehen.
Rahmendaten verändern
Zur Veränderung der Rahmendaten klicken Sie einfach die „Zurück“- Schaltfläche an.
mehrere Beamten- bzw. Richterverhältnisse
Bitte tragen Sie das Datum der Begründung Ihres Beamten- bzw. Richterverhältnisses ein, aus welchem der Eintritt oder die Versetzung in den Ruhestand erfolgt.
Beamtenkategorie
Wählen Sie aus der Auswahl die auf Sie zutreffende Kategorie:
Allgemeine Verwaltung / Richterin / Richter
Professorin / Professor HS (Bitte auch dann auswählen, wenn Sie Hochschullehrkraft an einer Fachhochschule sind.)
Professorin / Professor Uni (Bitte auch dann auswählen, wenn Sie Hochschullehrkraft an einer Hochschule / Universität sind.)
Professorin / Professor Muthesius Kunsthochschule (Bitte auch dann auswählen, wenn Sie Hochschullehrkraft sind.)
Professorin / Professor Musikhochschule Lübeck (Bitte auch dann auswählen, wenn Sie Hochschullehrkraft sind.)
Polizeivollzugsbeamtin / -beamter (nur bei besonderer Altersgrenze 60. bis 62. Lebensjahr auswählen)
Justizvollzugsbeamtin / -beamter (nur bei besonderer Altersgrenze 60. bis 62. Lebensjahr auswählen)
Ruhestandsgrund
Wählen Sie aus der Liste den auf Sie zutreffenden Ruhestandsgrund aus.
Lehrkräfte an Schulen treten mit Ablauf des Schulhalbjahres in den Ruhestand, in dem sie das 65. Lebensjahr vollenden.
Lehrkräfte an Hochschulen treten mit Ablauf des Semesters in den Ruhestand, in dem sie das 65. Lebensjahr vollenden.
Für Polizeivollzugs-, Justizvollzugs- und feuerwehrtechnische Beamtinnen und Beamte gelten unterschiedliche besondere Altersgrenzen. Auskunft hierzu geben Ihnen §§ 104 bis 107 LBG. §§ 39, 40, 41 LBG.
Hiermit ist die Versetzung in den Ruhestand von Amts wegen aufgrund der Feststellung einer Dienstunfähigkeit (§§ 39, 40, 41 LBG) gemeint.
Dies kann mit Versorgungsabschlag bei einer Versetzung in den Ruhestand vor Vollendung des 63. Lebensjahres oder auch ohne Versorgungsabschlag bei einer Versetzung in den Ruhestand ab Vollendung des 63. Lebensjahres geschehen.
Dies kommt bei Versetzung in den Ruhestand ab Vollendung des 60.Lebensjahres auf Antrag bei anerkannter Schwerbehinderung mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 zum tragen (§ 39 Abs. 3 Nr. 1 LBG).
Bei einer Versetzung in den Ruhestand bis Vollendung des 63. Lebensjahres erfolgt dies mit Versorgungsabschlag; ohne Versorgungsabschlag geschieht dies bei einer Versetzung in den Ruhestand ab Vollendung des 63. Lebensjahres.
Auf Antrag kann eine Versetzung in den Ruhestand ab Vollendung des 63. Lebensjahres ohne Nachweis der Dienstunfähigkeit erfolgen (§ 39 Abs. 3 Nr. 2 LBG).
Weitere Informationen erhalten Sie im Landesbeamtengesetz Schleswig-Holstein.
Dienstzeiten und Dienstzeitenschlüssel
Geben Sie hier bitte die Beginn- und Ende-Daten im Format TT.MM.JJJJ (Tag.Monat.Jahr) ein. Die jeweils zutreffende Dienstzeit entnehmen Sie bitte dem Dienstzeiten-Schlüsselkatalog.
Die Berücksichtigung von
Beamtenzeiten / Richterzeiten (§ 6 SHBeamtVG),
berufsmäßigem Wehrdienst und vergleichbaren Zeiten (§ 8 SHBeamtVG) und
nichtberufsmäßigem Wehrdienst und vergleichbaren Zeiten (§ 9 SHBeamtVG)
als ruhegehaltfähige Dienstzeit erfolgt kraft Gesetzes und bedürfen keiner besonderen Anerkennung. Sie können diese Dienstzeiten anhand Ihrer Unterlagen bzw. des von Ihnen ausgefüllten Erfassungsbogens eingeben.
Zeiten im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst, die zu Ihrer Ernennung geführt haben (§ 10 SHBeamtVG),
sonstigen Zeiten (§ 11 SHBeamtVG),
Ausbildungszeiten und sonstigen förderlichen Zeiten (§ 12 SHBeamtVG),
Zeiten im Beitrittsgebiet (§ 14 SHBeamtVG) und
geforderter und förderlicher Berufspraxis für Professoren (§ 78 SHBeamtVG)
als ruhegehaltfähige Dienstzeit bedürfen einer formellen Vordienstzeitenentscheidung. Jedoch ist auch ohne eine formelle Anerkennung die Eingabe solcher Zeiten möglich.
Jede Veränderung wird als eigene Dienstzeit gewertet.
Bitte vermeiden Sie die Angabe zeitlicher Überschneidungen, da sie zu fehlerhaften Berechnungen führen. Der letzte Zeitraum muss direkt vor dem Versorgungsbeginn liegen.
Nach jeder einzelnen Dienstzeiteneingabe klicken Sie unter „Aktion“ auf den Button „+“. Dadurch wird die Dienstzeit gespeichert. Bisher eingegebene Dienstzeiten können durch Anklicken des Button verändert oder gelöscht werden.
Für die Berücksichtigung einer Teilzeitbeschäftigung (TZ) ist es erforderlich, zusätzlich den Beschäftigungsumfang als Bruch in dem dafür vorgesehenen Feld zu erfassen.
Zur richtigen Angabe benötigen Sie im Zweifel die Bewilligungsbescheide, die die Angaben der betreffenden Zeiträume sowie den Umfang der reduzierten Arbeitszeit zur regelmäßigen Arbeitszeit enthalten.
Im Online-Versorgungsrechner ist grundsätzlich zunächst eine volle Berücksichtigung der Dienstzeit vorgegeben. Dieser Wert kann übersteuert werden, wenn Teilzeitbeschäftigung vorliegt; bei Halbtagstätigkeit also z. B. 50,00/100,00 oder auch 1/2. Möglich ist ebenfalls die Angabe eines Verhältnisses von bewilligter verminderter Stundenzahl zur Sollstundenzahl (z.B. bei Lehrern 20/27 etc.).
Die vorgegebene Gewichtung darf jedoch nicht verändert werden, wenn aus rechtlichen Gründen nur eine teilweise Berücksichtigung in Frage kommt (wie bei Altersteilzeit zu 9/10, DZS 610) bzw. eine Dienstzeit doppelt zu berücksichtigen ist (wie bei Fällen von Aufbauhilfe, DZS 301).
Treffen derartige Dienstzeiten jedoch mit Teilzeitbeschäftigungen zusammen, muss der tatsächliche Anteil der Teilzeitbeschäftigung entsprechend eingetragen werden. Der Zähler muss gleich oder kleiner als der Nenner sein.
Sabbat ist eine andere Form der Teilzeitbeschäftigung. Der gesamte Zeitraum, bestehend aus Anspar- und Freistellungsphase, ist dabei als ein Zeitraum einzugeben und entsprechend dem bewilligten Sabbatmodell (z. B. 2/3 oder 6/7) in dem dafür vorgesehenen Feld als Teilzeit vorzugeben.
Erfolgt die Bewilligung des Sabbatjahres aus einer Teilzeitbeschäftigung heraus, so ist bei der Eingabe zu beachten, dass der Bruchteil entsprechend vermindert wird, das heißt z. B. bei einem bewilligten Sabbatmodell von 3/4 aus 30/41 Stunden müsste die Eingabe als Teilzeit mit 22,5/41 Stunden erfolgen.
Die Zeit, in welcher während einer Elternzeit gearbeitet wurde, ist zu dem Teil ruhegehaltfähig, der dem Verhältnis der ermäßigten zur regelmäßigen Arbeitszeit entspricht.
Sie ist unter dem Dienstzeitschlüssel 601 Beamtendienstzeit mit Vorgabe des entsprechenden Teilzeitfaktors einzugeben.
Bei einer Eingabe mit dem Dienstzeitschlüssel 641 Erziehungsurlaub /Elternzeit würde keine entsprechende Berücksichtigung dieser Zeit erfolgen.
Höchstanrechenbarkeit / Beschränkung
Höchstanrechenbarkeit
Bei einigen Dienstzeiten-Schlüsseln (z.B. bei Studienzeiten, sonstigen Zeiten) ist automatisch eine Höchstanrechenbarkeit vorgegeben (s. auch Dienstzeitenschlüsselkatalog).
Grundsätzlich wird eine eingegebene Beschränkung sowohl im neuen Recht, als auch im Übergangsrecht berücksichtigt.
Sollte Ihre Vordienstzeitenentscheidung einen Zeitraum in der Anrechnung beschränken, ist eine entsprechende Eingabe in dem Feld „Beschränkung“ zu tätigen.
Beispiel : Zeiten einer vorgeschriebenen hauptberuflichen Tätigkeit – vom 01.09.1970 bis 31.08.1973 (3 Jahre) - anrechenbar im Umfang von 1 Jahr
• Eingabe des Zeitraumes vom 01.09.1970 bis 31.08.1973
mit einer „Beschränkung“ von 1 Jahr
Beschränkungen bei getrennten Zeiträumen
Hier ist eine maschinelle Beschränkung durch das Programm nicht möglich. Sie müssen daher den Zeitraum, welchen Sie eingeben entsprechend anpassen.
Beispiel : Zeiten einer vorgeschriebenen hauptberuflichen Tätigkeit – vom 01.09.1970 bis 30.09.1970 (30 Tage) und 01.10.1972 bis 30.09.1975 (3 Jahre) - zusammen anrechenbar im Umfang von 2 Jahren
• Eingabe des Zeitraum 01.09.1970 bis 30.09.1970 ohne Beschränkung
• Eingabe des Zeitraum 01.10.1972 bis 30.09.1975 mit Beschränkung
auf 1 Jahr 335 Tage
Hinweis zur Beschränkung des Studiums
Die Anrechnung des Studiums im neuen Recht (§16 Abs.1 SHBeamtVG) wird automatisch auf 2 Jahren 125 Tagen (855 Tage) beschränkt. Die Eingabe einer Beschränkung hat hier nur Auswirkungen auf die Berechnung im Übergangsrecht (§ 84 Abs.1 SHBeamtVG). Eine Eingabe unter „Beschränkungen“ ist daher nur zu tätigen, wenn Sie vor dem 01.01.1992 bereits im Beamtenverhältnis standen, aus dem Sie in den Ruhestand versetzt werden/treten und Ihnen eine Vordienstzeitenentscheidung vorliegt, in welcher nach § 84 Abs.1 SHBeamtVG Fassung 1992 (Übergangsrecht) nicht die volle Studienzeit als ruhegehaltfähig anerkannt wurde.