Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2054/05
Timestamp: 2019-06-16 19:59:44
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 397', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.03.2006 - VI ZR 54/05 - dejure.org
BGH, 07.03.2006 - VI ZR 54/05
https://dejure.org/2006,751
BGH, 07.03.2006 - VI ZR 54/05 (https://dejure.org/2006,751)
BGH, Entscheidung vom 07.03.2006 - VI ZR 54/05 (https://dejure.org/2006,751)
BGH, Entscheidung vom 07. März 2006 - VI ZR 54/05 (https://dejure.org/2006,751)
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Bezugnahme auf das DAV-Abkommen eines Rechtsanwalts bei der Abrechnung einer Verkehrsunfallregulierung als Angebot auf Abschluss eines Erlassvertrages; Konkludente Erklärung des Verzichts auf Geltendmachung weiterer Ansprüche gegenüber dem gegnerischen Haftpflichtversicherer; Zustandekommen eines außergerichtlichen Vergleichs durch Anweisung eines entsprechenden Honorarbetrages durch den Haftpflichtversicherer; Vorliegen einer Willenserklärung trotz fehlenden Erklärungsbewusstseins
Erlassvertrag und Verzichtswille bei Einigung aus Abfindung und Vergleich
Gebühren - Abrechnung nach Maßgabe des DAV-Abkommens
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Verzicht auf weitere Ansprüche aus einem Verkehrsunfall; Abrechnung der Anwaltsgebühren gegenüber dem gegnerischen Haftpflichtversicherer
Bezug auf DAV-Abkommen = Verzicht auf Ansprüche des Mandanten?
Unfallschadensregulierung - "Erlassfalle"
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 07.03.2006, Az.: VI ZR 54/05 (Kein Verzicht bei Abrechnung nach dem sog. DAV-Abkommen)" von RiLG Dr. Julia Bettina Onderka, original erschienen in: AGS 2006, 410 - 411.
AG Berlin-Mitte, 02.11.2004 - 102 C 3190/04
LG Berlin, 23.02.2005 - 58 S 401/04
NJW 2006, 1511
MDR 2006, 1042
NZV 2006, 365
NJ 2006, 264
VersR 2006, 659
BB 2006, 1025
AnwBl 2006, 418
An die Feststellung eines solchen Willens sind strenge Anforderungen zu stellen, er darf nicht vermutet werden (BGH, Urteil vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511 Rn. 10;… vom 3. Juni 2008 - XI ZR 353/07, NJW 2008, 2842 Rn. 20).
BGH, 24.05.2007 - IX ZR 8/06
Verwalter übt Wahlrecht d. Ehegatten zur Art d. Veranlagung aus
Insolvenzbeständig wäre, sofern nicht angefochten, allenfalls ein vorweggenommener Erlass (§ 397 Abs. 1 BGB) des familienrechtlichen Ausgleichsanspruchs, wobei an die Feststellung des Erlasses strenge Anforderungen zu stellen sind (…BGH, Urt. v. 10. März 2001 - VII ZR 356/00, NJW 2001, 2325; v. 7. März 2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511, 1512).
An die Feststellung eines Verzichtswillens, der nicht vermutet werden darf, sind strenge Anforderungen zu stellen (BGH, Urteil vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511, 1512 Tz. 10).
An die Feststellung eines Verzichtswillens sind hierbei strenge Anforderungen zu stellen, er darf nicht vermutet werden (Senatsurteil vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511 Rn. 10; BGH…, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 353/07, NJW 2008, 2842 Rn. 20; konkret zum Verzicht auf Rechte aus einer Kostengrundentscheidung OLG München, MDR 1982, 760; OLG Nürnberg, FamRZ 2010, 752 f.).
BGH, 21.11.2006 - VI ZR 76/06
Rechtsfolgen der Abrechnung der Tätigkeit eines Rechtsanwalts beim Verkehrsunfall …
Die Revision weist mit Recht darauf hin, dass das Berufungsurteil nicht in Einklang steht mit dem Urteil des erkennenden Senats vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05 - VersR 2006, 659 ff. = NJW 2006, 1511 ff., das freilich dem Berufungsgericht bei Erlass des angegriffenen Urteils noch nicht bekannt sein konnte.
An die Feststellung eines Verzichtswillens sind strenge Anforderungen zu stellen, er darf nicht vermutet werden (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - NJW 1984, 1346 f. = VersR 1984, 382 f.; vom 15. Juli 1997 - VI ZR 142/95 - NJW 1997, 3019, 3021 = VersR 1998, 122, 123 und vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05 - aaO).
Ein solches Verständnis widerspricht dem Grundsatz, dass der Verzichtswille nicht vermutet werden darf (vgl. Senatsurteil vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05 - aaO, m. w. N.).
Auf die Frage des mangelnden Erklärungsbewusstseins der Rechtsanwältin der Klägerin (vgl. hierzu Senatsurteil vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05 - aaO) und die Möglichkeit der Irrtumsanfechtung kommt es danach nicht mehr an.
BGH, 04.07.2013 - IX ZR 306/12
Gebührenfestsetzung gegen eigenen Mandanten: Teilerlass von Rechtsanwaltskosten …
In der Kostenabrechnung eines Rechtsanwalts kann im Blick auf eine darüberhinausgehende Honorarforderung das Angebot auf Abschluss eines Erlassvertrages zu erkennen sein, wenn mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck kommt, dass eine materiell-rechtlich wirkende Erklärung abgegeben werden soll (BGH, Urteil vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511 Rn. 9, 10).
(3) Zwar kann aus der Abrechnung von Gebühren unter Bezugnahme auf ein Abkommen des Deutschen Anwaltvereins nicht ohne weiteres der Schluss auf einen Verzicht auf weitere Gebührenforderungen hergeleitet werden (BGH, Urteil vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511 Rn. 11).
Das Angebot auf Abschluss eines Erlassvertrags muss aber unmissverständlich erklärt werden (BGH Urt. v. 7.3.2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1512, 1513;… BGH Urt. v. 10.5.2001 - VII ZR 356/00, NJW 2001, 3225, 2326).
Darüber hinaus gilt der Grundsatz, dass empfangsbedürftige Willenserklärungen möglichst nach beiden Seiten hin interessengerecht auszulegen sind (BGH Urt. v. 7.3.2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1512, 1513;… BGH Urt. v. 31.10.1995 - XI ZR 6/95, BGHZ 131, 136 138 = NJW 1996, 248;… BGH Urt. v. 12.1.2001 - V ZR 372/99, BGHZ 146, 280 284 = NJW 2001, 1928).
Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - VersR 1984, 382 f. und vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05 - VersR 2006, 659, 660; BGH, Urteil vom 26. Februar 2003 - VIII ZR 270/01 - NJW 2003, 2382, 2383).
An die Feststellung eines Verzichtswillens sind grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen (st. Rspr.;… vgl. BGH, Urt. v. 7.3.2002 - IX ZR 293/00, NJW 2002, 1788, 1790; Urt. v. 7.3.2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511 Tz. 10;… Urt. v. 21.11.2006 - VI ZR 76/06, NJW 2007, 368 Tz. 9, jeweils m.w.N.).
Wird bei Abschluss eines Vertrages zugleich geregelt, unter welchen Voraussetzungen ein Anspruch wegfällt, der durch diesen Vertrag erst begründet wird, so betrifft diese Regelung nicht die Aufgabe eines zuvor erworbenen Rechts und steht daher einem Verzicht, an dessen Feststellung strenge Anforderungen zu stellen sind (BGH, Urteil vom 15. Januar 2002, X ZR 91/00, WM 2002, 822, 824; Urteil vom 7. März 2006, VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511 Rn. 10), nicht gleich.
Selbst bei eindeutig erscheinender Erklärung des Gläubigers darf ein Verzicht deshalb nicht angenommen werden, ohne dass bei der Feststellung zum erklärten Vertragswillen sämtliche Begleitumstände berücksichtigt worden sind (vgl. u.a. BGH, Urteil vom 15. Januar 2002 - X ZR 91/00, WM 2002, 822, 824; Urteil vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05, NJW 2006, 1511 Rn. 10, jeweils m.w.N.).
OLG Koblenz, 05.06.2008 - 5 U 99/08
Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Ausschlagung eines Vermächtnisses
OLG Düsseldorf, 19.09.2007 - 11 W 23/07
Kein Herausgabeanspruch einer Bürgschaftsurkunde bei verjährter …
KG, 26.11.2009 - 12 U 123/09
Erlass: Auslegung einer Vereinbarung betreffend eines Verzichts auf eine für eine …
LG Kiel, 08.11.2013 - 13 O 228/12
OLG Stuttgart, 08.04.2013 - 7 U 52/12
"Wealthmaster"-Lebensversicherung: Darlegungs- und Beweislast für ein …
OLG Celle, 20.06.2006 - 14 U 141/05
Teilweise Regulierung eines Verkehrsunfallschadens: Auslegung des Verhaltens …
OLG Düsseldorf, 08.03.2016 - 22 U 51/16
Welche Mängelansprüche sind von einer Abgeltungsklausel umfasst?
AG Berlin-Spandau, 15.04.2011 - 15 C 8/11
OLG Brandenburg, 04.03.2009 - 3 U 33/08
Erlass: Feststellung einer mündlichen Vereinbarung über ein drittes Jahr …
LG Berlin, 18.02.2016 - 65 S 2/16
Verzicht auf Kostenmiete muss ausdrücklich erklärt werden!
OLG Düsseldorf, 07.04.2016 - 22 U 51/16
LG Karlsruhe, 18.09.2009 - 6 O 45/08
Substantiierung eines Schadensersatzanspruchs wegen Schlechtverwertung von …