Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/635799_Fassadenarbeiten_fuer_Parkhaus-NeubauReferenznummer_der_Bekanntmachung_6150066209_2020_Darmstadt
Timestamp: 2020-03-29 18:52:04
Document Index: 113862620

Matched Legal Cases: ['§165', '§ 163', '§ 97', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 134', '§ 160', '§ 134', '§ 135']

Öffentliche Ausschreibung Darmstadt 2020 Fassadenarbeiten für Parkhaus-Neubau Referenznummer der Bekanntmachung: 61/50066209 2020-03-24
Fassadenarbeiten für Parkhaus-Neubau Referenznummer der Bekanntmachung: 61/50066209
Telefon: +49 615971-1966
Fax: +49 615971-2742
Fassadenarbeiten für Parkhaus-Neubau
Referenznummer der Bekanntmachung: 61/50066209
Gewerk Fassadenarbeiten Industrieglasfassade.
Wert ohne MwSt.: 269 340.60 EUR
Herstellung und Montage einer Industrieglasfassade für ein Parkhaus über eine Fassadenfläche von ca. 2 175 qm. Die Gesamtfassadenfläche des 9-geschossigen Parkhauses beträgt ca. 4 444 qm über alle Ansichten, davon werden ca. 2 175 qm verglast. Zusätzlich ist im Bereich der Treppenhauskerne zwischen Massivbauteil und Profilglasfassade insgesamt an 4 Stellen ein vertikal verlaufendes Brandschott mit Systemzulassung einzubauen, sowie insgesamt 4 Vordächer herzustellen und zu montieren.
Weitere Einzelheiten sind dem Leistungsverzeichnis in den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 004-003992
Auftragsvergabe Glas-Lerchenmüller GmbH
Offizielle Bezeichnung: Glas-Lerchenmüller GmbH
Postanschrift: Salzstraße 186
Internet-Adresse: https://www.glas-lerchenmueller.de/
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 269 340.60 EUR
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYDTM
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Der Bewerber /Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2-3 GWB).
Teilt die GSI dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o.g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, wer-den vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungs-antrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.