Source: https://www.gymnasium-marktoberdorf.de/de/ansprechpartner/foerderverein/satzung-des-foerdervereins
Timestamp: 2019-05-22 05:18:03
Document Index: 29647770

Matched Legal Cases: ['§26', '§26', '§26', '§26', '§ 5', '§ 8', '§ 26', '§ 6', '§ 7', '§ 6', '§26', '§ 10', '§ 2', '§ 2']

Gymnasium Marktoberdorf – Satzung des Fördervereins
Wenn Sie sich an Ihre eigene Schulzeit am Gymnasium Marktoberdorf gerne erinnern, wenn Sie dazu beitragen möchten, die vielfältigen außerunterrichtlichen Aktivitäten und den besonderen Geist an "Ihrem" Gymnasium zu unterstützen, dann werden Sie doch einfach Mitglied im Verein der Freunde und Förderer. Außer dem moderaten Mitgliedsbeitrag von 15 Euro pro Jahr entstehen Ihnen keine weiteren Verpflichtungen!
Genauere Informationen über den Vereinszweck, die Beitragsgestaltung, die Vorstandschaft und deren Aufgabenbereiche finden Sie in der Satzung des Fördervereins.
Der Verein führt den Namen "Verein der Freunde und Förderer des Gymnasiums Marktoberdorf mit staatlichem Internat e.V."
Der Sitz des Vereins ist Marktoberdorf. Postanschrift ist die Anschrift der Schule.
Zweck des Vereins ist Beschaffung von Mitteln für die ideelle und finanzielle Förderung des Gymnasiums Marktoberdorf. Absolventen des Gymnasiums Marktoberdorf sollen über den Verein zu Veranstaltungen der Schule eingeladen und über wichtige Ereignisse aus dem Schulleben informiert werden.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch finanzielle Zuwendungen des Vereins an das Gymnasium Marktoberdorf verwirklicht, die dem Unterhalt, der Verbesserung der Lehrbedingungen oder in anderer Weise der Förderung der Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule dienen.
Mitglieder des Vereins können volljährige Personen, juristische Personen und Körperschaften des privaten und öffentlichen Rechts werden. Jede juristische Person bestimmt einen Vertreter, der das Stimmrecht ausübt.
Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu stellen.
Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand (§26 BGB) durch Beschluss mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
durch Austritt. Dieser ist dem Vorstand (§26 BGB) unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres schriftlich mitzuteilen.
durch Tod; bei juristischen Personen und Körperschaften des privaten und öffentlichen Rechts mit deren Auflösung.
durch Ausschluss. Dieser erfolgt durch Mehrheitsbeschluss des Vorstands (§26 BGB), wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
Ausschließungsgründe sind insbesondere grobe Verstöße gegen die Satzung und die Ziele und Interessen des Vereins sowie nachhaltige Beitragsrückstände.
Der Ausschlussbeschluss ist dem Mitglied durch den Vorstand (§26 BGB) unter Angabe der Gründe per Einschreiben mitzuteilen und wird mit dem Zugang wirksam.
Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge (Geldleistung) zu leisten. Die Höhe des Beitrages wird jährlich in der Mitgliederversammlung für das folgende Jahr bestimmt.
Der Jahresbeitrag ist spätestens zum 1. April eines Geschäftsjahres fällig. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 5 Die Vereinsorgane
der Beirat (§ 8)
der erste, zweite und dritte Vorsitzende, wobei einer der drei Vorsitzenden der Leiter des Gymnasiums Marktoberdorf sein soll;
der Schatzmeister;
Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt und bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, findet eine Nachwahl statt.
Eltern, deren Kind(er) das Gymnasium Marktoberdorf besucht (besuchen), können kein Vorstandsamt bekleiden. Trifft dies auf den Schulleiter zu, wird er durch den Ständigen Stellvertreter im Vorstandsamt ersetzt.
Vertretungsberechtigter Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die drei Vorsitzenden (§ 6, l a der Vereinssatzung).
Jeder dieser drei Vorsitzenden ist berechtigt, den Verein alleine zu vertreten. Im Innenverhältnis darf der zweite oder dritte Vorsitzende von der Vertretungsmacht nur dann Gebrauch machen, wenn der erste bzw. zweite Vorsitzende tatsächlich oder rechtlich verhindert ist.
Der Schatzmeister ist ermächtigt, den Verein bei Rechtsgeschäften zu vertreten, die die Verwaltung der Ein- und Ausgaben regelmäßig mit sich bringt.
Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder in einer Sitzung anwesend sind. Sie entscheiden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden und im Falle seiner Verhinderung, die seines von ihm bestimmten Vertreters. Stimmenthaltungen zählen nicht.
Zu den Sitzungen ist eine Woche vorher einzuladen. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu fertigen.
§ 7 Aufgabenbereich der Vorstandschaft
Die Vorstandschaft führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Aufgaben, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
die Einberufung, Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlungen,
die Erstellung des Jahresvoranschlages, sowie die Abfassung des Geschäftsberichtes und des Rechnungsabschlusses,
die Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens.
Der Beirat besteht aus bis zu sechs Mitgliedern:
Je ein Vertreter des Elternbeirats und des Personalrats des Gymnasiums
Marktoberdorf sind Mitglieder des Beirats, ohne dass es einer Wahl bedarf. Sie werden von den jeweiligen Gremien entsandt.
Dem Leiter/ der Leiterin des Internats
Bis zu drei weitere Mitglieder des Beirats werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. § 6 Ziff. 2 gilt entsprechend.
Aufgabe des Beirats ist die Unterstützung des Vorstands (§26 BGB) bei der Erfüllung des Vereinszwecks. Die Mitglieder des Beirats haben das Recht, bei den Vorstandssitzungen anwesend zu sein und sich zu den Tagesordnungspunkten zu äußern.
Der Mitgliederversammlung obliegt es
den Jahresbericht des Vorstands über Lage und Entwicklung des Vereins entgegenzunehmen, den Bericht über die Rechnungsprüfung zu verabschieden, die Entlastung des Vorstands zu beschließen,
die Mitgliedsbeiträge festzusetzen;
die Mitglieder der Vorstandschaft sowie die zu wählenden Mitglieder des Beirats zu wählen,
die Rechnungsprüfer zu wählen, über den Widerruf der Bestellung als Vorstands- oder Beiratsmitglied zu beschließen;
die Auflösung des Vereins zu beschließen.
Die Wahl der Mitglieder der Vorstandschaft erfolgt in getrennten Wahlgängen schriftlich und geheim.
Jede ordentliche Mitgliederversammlung bestimmt den Ort der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.
Den Ort einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bestimmt der Vorstand bei deren Einberufung.
Anträge von Mitgliedern müssen mindestens vierzehn Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim ersten Vorsitzenden eingereicht werden.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet als Jahreshauptversammlung möglichst in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres statt. Sie wird mindestens drei Wochen vorher durch den ersten Vorsitzenden, den zweiten Vorsitzenden oder den dritten Vorsitzenden aufgrund eines Beschlusses des Vorstandes unter Mitteilung von Zeit, Ort und Tagesordnung schriftlich einberufen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Abwesende Mitglieder können ihr Stimmrecht durch ein anderes, schriftlich bevollmächtigtes Mitglied oder durch einen vom Vorstand zugelassenen bevollmächtigten Vertreter ausüben lassen. Ein Mitglied oder ein bevollmächtigter Vertreter darf nicht mehr als fünf Stimmen ausüben. Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Nachgereichte Anträge zur Tagesordnung können nur beraten werden, eine diesbezügliche Beschlussfassung ist nicht möglich.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden nach Bedarf statt. Sie müssen stattfinden, wenn
der Vorstand dies im Interesse des Vereins für erforderlich hält oder
ein Fünftel der Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beantragt.
§ 10 Ziff. 1 und Ziff. 2 sind entsprechend anzuwenden.
Die Satzung und der Zweck des Vereins können im Rahmen des § 2 der Satzung durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen geändert werden.
Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung ist der Wortlaut der alten Satzung und der beabsichtigten Änderung mit der Begründung allen Mitgliedern zu übersenden.
Der Antrag auf Auflösung des Vereins muss von mindestens der Hälfte der ordentlichen Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen beim Vorstand gestellt werden. Dieser hat innerhalb von drei Monaten eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
Der Beschluss über die Auflösung erfordert eine Mehrheit von drei Viertel der in der Mitgliederversammlung erschienen Mitglieder.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Gymnasium Marktoberdorf mit staatlichem Internat mit der Auflage, das Vermögen unmittelbar und ausschließlich im Sinne des § 2 der Satzung zu verwenden.