Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV%20ZA%208/75
Timestamp: 2019-08-22 15:13:01
Document Index: 206908713

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 166', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 17.09.1975 - IV ZA 8/75 - dejure.org
BGH, 17.09.1975 - IV ZA 8/75
https://dejure.org/1975,842
BGH, 17.09.1975 - IV ZA 8/75 (https://dejure.org/1975,842)
BGH, Entscheidung vom 17.09.1975 - IV ZA 8/75 (https://dejure.org/1975,842)
BGH, Entscheidung vom 17. September 1975 - IV ZA 8/75 (https://dejure.org/1975,842)
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Begünstigung des Ehegatten in einer Lebensversicherung - Begünstigung des Ehegatten in einer Lebensversicherung unter einer auflösenden Bedingung - Bezugsrecht des Ehegatten aus einer Lebensversicherung bei Scheidung der Ehe - Einsetzung des Ehegatten als Bezugsberechtigten einer Lebensversicherung
NJW 1976, 290
MDR 1976, 33
VersR 1975, 1020
DB 1975, 2274
Maßgeblich ist also der bei der Festlegung des Bezugsrechts vorhandene und dem Versicherer gegenüber zum Ausdruck gebrachte Wille des Versicherungsnehmers (Senatsbeschluss vom 17. September 1975 - IV ZA 8/75, VersR 1975, 1020;… Senatsurteil vom 14. Februar 2007 - IV ZR 150/05, VersR 2007, 784 Rn. 10); spätere Umstände sind - was das Berufungsgericht verkennt - hingegen grundsätzlich unerheblich.
Maßgeblich ist also der bei der Festlegung des Bezugsrechts vorhandene und dem Versicherer gegenüber zum Ausdruck gebrachte Wille des Versicherungsnehmers (Senatsbeschluss vom 17. September 1975 - IV ZA 8/75 - VersR 1975, 1020).
Vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 17.09.1975 zu Az. IV ZA 8/5 (NJW 1976, 290), wonach die Bezugsberechtigung der im Versicherungsschein genannten Ehefrau nicht ohne weiteres durch die Scheidung der Ehe auflösend bedingt ist, vermeidet die jüngere vorsorgende Rechtspflege, den Ehegatten namentlich zu benennen.
OLG Frankfurt, 14.05.2003 - 7 U 127/02
Rentenversicherungsvertrag: Konkludente Annahme des Versicherungsantrags durch …
Der Senat folgt der Ansicht, dass die Annahme eines solchen Antrages auch konkludent erfolgen kann (vgl. BGH NJW 1951, 313; BGH NJW 1976, 290).
Ehefrau als Bezugsberechtigte
Entscheidend ist der bei der Festlegung des Bezugsberechtigten vorhandene und der Versicherung gegenüber auch zum Ausdruck gekommene Wille des Versicherungsnehmers (BGH Beschluß vom 17. September 1975 - IV ZA 8/75 = LM VVG § 166 Nr. 6 = VersR 1975, 1020 = NJW 1976, 290).
Zu diesem Ergebnis gelangt die herrschende Meinung (BGH VersR 75, 1020; Senat VersR 76, 142) mit überzeugenden Gründen heute sogar dann, wenn der Versicherungsnehmer als Bezugsberechtigte lediglich die "Ehefrau" ohne namentliche Nennung angegeben hat.
Die Vorschrift läßt sich aber, wie der Senat bereits in seiner Entscheidung vom 29. Januar 1975 (VersR 76, 142; zustimmend BGH VersR 75, 1020) eingehend dargelegt hat, weder unmittelbar noch dem Rechtsgedanken nach auf Fälle der vorliegenden Art anwenden.
LG Coburg, 26.05.2010 - 11 O 781/09
Maßgeblich ist also der bei der Festlegung des Bezugsrechts vorhandene und dem Versicherer gegenüber zum Ausdruck gebrachte Wille des Versicherungsnehmers (BGH VersR 1975, 1020).
OLG Köln, 20.01.1999 - 5 U 221/97
Als Auslegungsgrundsatz bei der Bezugsberechtigung gilt, dass der bei der Festlegung des Bezugsrechts vorhandene und gegenüber dem Versicherer zum Ausdruck gekommene Wille maßgeblich ist (vgl. BGH in VersR 1987, 659 und in VersR 1975, 1020; OLG Frankfurt/Main in VersR 1996, 358).
LG Saarbrücken, 30.04.1982 - 10 O 656/81