Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Stuttgart&Datum=24.03.2000&Aktenzeichen=15%20K%20532/99
Timestamp: 2019-06-18 16:14:38
Document Index: 73670793

Matched Legal Cases: ['§ 11', 'Art. 33', 'Art. 4', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 9', 'Art. 4', 'Art. 12', '§ 11']

VG Stuttgart, 24.03.2000 - 15 K 532/99 - dejure.org
https://dejure.org/2000,6557
VG Stuttgart, 24.03.2000 - 15 K 532/99 (https://dejure.org/2000,6557)
VG Stuttgart, Entscheidung vom 24.03.2000 - 15 K 532/99 (https://dejure.org/2000,6557)
VG Stuttgart, Entscheidung vom 24. März 2000 - 15 K 532/99 (https://dejure.org/2000,6557)
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§ 11 LBG, Art. 33 Abs. 2 GG, persönliche Ungeeignetheit einer Lehramtsbewerberin, die im Unterricht aus persönlich-religiösen Gründen ein Kopftuch tragen will, Art. 4 Abs. 1 GG, Art. 9 MRK, Art. 12, 15, 17 Verf
EMRK Art. 9; GG Art. 4; BadWürttVerf. Art. 12, 15, 17; BadWürttBG § 11
Anspruch auf Einstellung in den Schuldienst an Grundschulen und Hauptschulen ; Tragen eines religiös motivierten Kopftuches einer Lehrerin; Ausgleich zwischen den Grundrechten des Beamten und den ihm gegenüber dem Staat obliegenden Dienstpflichten ; Neutralitätspflicht eines Beamten
DÖV 2000, 560
c) das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 24. März 2000 - 15 K 532/99 -,.
Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 24. März 2000 - 15 K 532/99 - wird zurückgewiesen.
Am 24.03.2000 erfuhr das (ehemalige) Oberschulamt Stuttgart von der Praxis der Klägerin, im Schuldienst mit Kopfbedeckung zu erscheinen, durch einen Beweisantrag, der im Rahmen eines beim Verwaltungsgericht Stuttgart geführten Rechtsstreits (Az. 15 K 532/99) von der dortigen Klägerin gestellt worden war.
Zudem sei ihre Motivation, auch angesichts der öffentlich und medienwirksam geführten Debatte im Zusammenhang mit dem Klageverfahren 15 K 532/99, mittlerweile hinlänglich bekannt.
Dem Oberschulamt S wurde diese Tatsache am 24.03.2000 während eines Prozesses vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart (L. gegen Land B, Az.: 15 K 532/99) durch einen Beweisantrag der dortigen Klägerin bekannt.
Im Übrigen ist seit dem in den Medien ausführlich referierten Klageverfahren 15 K 532/99 in der Öffentlichkeit und insbesondere bei den Schülern der ...-Schule und deren Eltern hinlänglich bekannt, dass die Klägerin die Kopfbedeckung aus religiösen Gründen trägt.