Source: https://rechts.ninja/stichwort/geldwaesche/
Timestamp: 2019-10-14 17:49:42
Document Index: 166708306

Matched Legal Cases: ['§ 261', '§ 78', '§ 78', '§ 266', '§ 261', 'Art. 103', '§ 261', '§ 261']

Geldwäsche | Rechts.Ninja
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Ein leichtfertiges Handeln des Geldwäschers wird unter Beachtung der gebotenen vorsatznahen Auslegung des § 261 Abs. 5 StGB ausreichend belegt, indem das Gericht auf die Hintergründe der vertraglichen Vereinbarungen und deren Zustandekommen abstellt. So auch im hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall: Obgleich es sich um den ersten Geschäftskontakt handelte, hat
Geldwäsche, Leichtfertigkeit, Strafrecht
Die Verjährungsfrist für Geldwäschetaten beträgt gemäß § 78 Abs. 3 Nr. 4 StGB fünf Jahre. Es liegt jedoch solange noch keine Tatbeendigung im Sinne von § 78a StGB vor, wie dem Täter der Geldwäschehandlung noch aus der Geldwäschevortat herrührende Gegenstände zustehen. Aus der Geldwäschevortat rühren auch solche Gegenstände her, die
Geldwäsche, Strafrecht, Surrogat, Verjährungsfrist, Verwahrung
Eine den Vermögensnachteil im Sinne des § 266 StGB reduzierende Sicherheit, wie etwa ein Schuldbeitritt des Geldwäschers zu den Zahlungsverpflichtungen des Vortäters, führt nicht dazu, dass der bemakelte Gegenstand entsprechend zu begrenzen wäre. Vielmehr ändert auch eine solche Sicherheit nichts daran, dass der Geldwäscher alle Geldbeträge unmittelbar aus der Untreuevortat
Geldwäsche, Schuldbeitritt, Strafrecht, Strafzumessung, Wiedergutmachung
Geldwäsche – über das eigene Konto
Die Vorschrift des § 261 Abs. 9 Satz 3 StGB ist verfassungsgemäß1. Sie verstößt insbesondere nicht gegen das Doppelbestrafungsverbot (Art. 103 Abs. 3 GG). Durch das Gesetz zur Bekämpfung der Korruption vom 20.11.20152 hat der Gesetzgeber die Regelung über die Straflosigkeit der Selbstgeldwäsche in § 261 Abs. 9 StGB geändert
Bankkonto, Geldwäsche, Strafrecht
Leichtfertigkeit im Sinne des § 261 Abs. 5 StGB liegt nur dann vor, wenn sich die Herkunft des Gegenstands aus einer Katalogtat nach der Sachlage geradezu aufdrängt und der Täter gleichwohl handelt, weil er dies aus besonderer Gleichgültigkeit oder großer Unachtsamkeit außer Acht lässt1. Die Leichtfertigkeit ist eine gravierende Form …
Fahrlässigkeit, Geldwäsche, Leichtfertigkeit, Schenkung, Wirtschaftsstrafrecht
Aufgrund der Verwendung des Begriffs des Herrührens bei der Umschreibung möglicher Tatobjekte werden auch solche Vermögenswerte in den Kreis geldwäschetauglicher Gegenstände einbezogen, die erst durch eine Verwertung des vom Vortäter ursprünglich Erlangten als Surrogat erworben werden und daher nur mittelbar aus der Vortat stammen1. Der für die Eigenschaft als Tatobjekt …
Geldwäsche, Strafrecht, Verschleierung
Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Steuerstrafrecht, Verbrauchsteur