Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F26-05-2003-6S-709-2000
Timestamp: 2016-10-20 19:38:40
Document Index: 222222147

Matched Legal Cases: ['Art. 140', 'Art. 305', 'Art. 305', 'Art. 254', 'Art. 159', 'Art. 305', 'Art. 305', 'Art. 159', 'Art. 305', 'Art. 254', 'Art. 305', 'Art. 254', 'Art. 159', 'Art. 25', 'Art. 159', 'Art. 140', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'BGE', 'Art. 269', 'Art. 273', 'Art. 277', 'BGE', 'Art. 273', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 8', 'Art. 270', 'BGE', 'BGE', 'Art. 270', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 59', 'BGE', 'Art. 271', 'Art. 271', 'Art. 277', 'Art. 46', 'Art. 45', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'Art. 277', 'Art. 394', 'Art. 425', 'Art. 436', 'Art. 140', 'BGE', 'Art. 140', 'Art. 428', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 140', 'Art. 140', 'BGE', 'Art. 436', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'BGE', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 58', 'BGE', 'BGE', 'Art. 59', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 59', 'BGE', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 254', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 59', 'BGE', 'Art. 60', 'BGE', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 60', 'BGE', 'Art. 60', 'Art. 278']

6S.709/2000 (26.05.2003)
6S.709/2000
6S.710/2000 /kra
Beschwerdef�hrerin 1, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christian C. Wenger, Wenger &Vieli, Dufourstrasse 56, Postfach, 8034 Z�rich,
Beschwerdef�hrerin 2, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Matthias Schwaibold, Fraum�nsterstrasse 9, Postfach 2765, 8022 Z�rich,
1. A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Ulf Walz, Grendel 8, Postfach 5325, 6000 Luzern 5,
2. B.________, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Hadrian Meister, Sophienstrasse 2, Postfach 155, 8030 Z�rich,
3. C.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ulrich Vogel-Etienne, c/o Peyer Partner, L�wenstrasse 17, Postfach 7678, 8023 Z�rich,
4. D.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Baumgartner, Sihlporte 3 / Talstrasse, Postfach, 8022 Z�rich,
5. X.________, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Reich, Postfach 163, 8027 Z�rich,
6. Y.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph Hohler, Badenerstrasse 75, 8004 Z�rich,
Qualifizierte Veruntreuung, Gehilfenschaft; Einziehung von Verm�genswerten,
Nichtigkeitsbeschwerden gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 5. Mai 2000.
Das Obergericht des Kantons Z�rich erkl�rte mit Urteil vom 5. Mai 2000 in zweiter Instanz wegen unerlaubter Gesch�fte im Wertpapierhandel zum Nachteil der Beta Bank (nunmehr Delta Bank), und der Alpha Bank (nunmehr Gamma Bank), schuldig:
- A.________der Veruntreuung im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 2 aStGB, der qualifizierten Geldw�scherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 in Verbindung mit Ziff. 2 lit. b StGB, der mehrfachen Geldw�scherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 StGB, der Unterdr�ckung von Urkunden im Sinne von Art. 254 Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsf�hrung im Sinne von Art. 159 Abs. 1 und 2 aStGB,
- B.________ der qualifizierten Geldw�scherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 in Verbindung mit Ziff. 2 lit. b StGB, der mehrfachen Geldw�scherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 StGB sowie der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsf�hrung im Sinne von Art. 159 Abs. 1 und 2 aStBG,
- D.________ der qualifizierten Geldw�scherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 in Verbindung mit Ziff. 2 lit. b StGB sowie der Unterdr�ckung von Urkunden im Sinne von Art. 254 Abs. 1 StGB,
- X.________ der qualifizierten Geldw�scherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 in Verbindung mit Ziff. 2 lit. b StGB, der Unterdr�ckung von Urkunden im Sinne von Art. 254 Abs. 1 StGB, sowie der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsf�hrung im Sinne von Art. 159 Abs. 1 und 2 aStGB,
- Y.________ der Gehilfenschaft zu qualifizierter ungetreuer Gesch�ftsf�hrung im Sinne von Art. 25 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 1 und 2 aStGB.
Das Obergericht des Kantons Z�rich verurteilte die Angeklagten zu bedingten Freiheitsstrafen zwischen drei und 18 Monaten Gef�ngnis und Bussen zwischen Fr. 5'000.-- und Fr. 10'000.--. S�mtliche Beurteilten, mit Einschluss von C.________, sprach es von der Anklage der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung zum Nachteil der Beta Bank bzw. der Alpha Bank im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 2 aStGB bzw. der Anstiftung und Gehilfenschaft dazu (Anklageziffern I.A-E) sowie von weiteren Anklagepunkten frei.
Ferner verpflichtete das Obergericht
- A.________ zur Zahlung von Fr. 168'345.-- an die Gesch�digte Gamma Bank. Diesen Betrag erkannte es der Gamma Bank gegen Abtretung ihrer Schadenersatzforderung aus den von der Bezirksanwaltschaft beschlagnahmten Verm�genswerten zu.
Im Fr. 168'345.-- �bersteigenden Umfang verwies das Obergericht das Schadenersatzbegehren der Gamma Bank auf den Weg des ordentlichen Zivilprozesses. Ihren Antrag, es seien ihr in einem h�heren Umfang beschlagnahmte Verm�genswerte zuzuweisen, wies es ab.
- X.________ zur Zahlung von Fr. 475'575.-- an die Gesch�digte Beta Bank. Im Fr. 475'575.-- �bersteigenden Betrag verwies es das Schadenersatzbegehren der Gesch�digten auf den Weg des ordentlichen Zivilprozesses.
Den Antrag der Beta Bank, es sei ihr aus den beschlagnahmten bzw. gesperrten Verm�genswerten der Angeklagten Betr�ge von Fr. 953'765.85 und Fr. 475'575 zuz�glich Zins zuzusprechen, wies es ab.
Den mit Verf�gung der Bezirksanwaltschaft III f�r den Kanton Z�rich vom 4. Oktober 1994 bei B.________ beschlagnahmten Betrag von Fr. 4'699'506.65 (Bar-Kaution Nr. III/20) sowie den mit Verf�gung der Bezirksanwaltschaft III f�r den Kanton Z�rich vom 12. September 1994 bei D.________ beschlagnahmten Betrag von Fr. 576'000.-- (Bar-Kaution Nr. III/19) zog das Obergericht des Kantons Z�rich im Sinne von Art. 59 Ziff. 1 StGB ein. Ferner zog es das bei B.________ beschlagnahmte Fahrzeug Ferrari im Sinne von Art. 59 Ziff. 1 StGB ein und �berliess es der Obergerichtskasse zur Verwertung.
Ferner verpflichtete das Obergericht gest�tzt auf Art. 59 Ziff. 2 StGB A.________ und B.________, vom unrechtm�ssig erlangten Verm�gensvorteil je einen Betrag von Fr. 300'000.-- an die Staatskasse abzuliefern. Schliesslich beschloss es �ber die beschlagnahmten Verm�genswerte ohne deliktischen Bezug und die �brigen Nebenpunkte.
B.a Die Delta Bank f�hrt als Rechtsnachfolgerin der Beta Bank eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei aufzuheben, soweit die Angeklagten A.________, B.________, C.________, D.________ und X.________ in den Anklageziffern I.C und I.D von der Anklage der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung bzw. der Anstiftung oder Gehilfenschaft dazu freigesprochen und soweit die bei B.________ und D.________ beschlagnahmten Betr�ge zugunsten des Staates eingezogen worden seien. Ferner beantragt sie, es seien ihr von den beschlagnahmten Verm�genswerten insg. Fr. 1'429'340.80 zuz�glich Zinsen als Schadenersatz zuzusprechen. Eventualiter ersucht sie um Gutheissung ihrer adh�sionsweise geltend gemachten Schadenersatzforderungen, soweit sie aus den beschlagnahmten bzw. gesperrten Verm�genswerten nicht befriedigt seien.
B.b Die Gamma Bank f�hrt als Rechtsnachfolgerin der Alpha Bank eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde mit den Antr�gen, das angefochtene Urteil sei aufzuheben, soweit das Obergericht die Beurteilten in den Anklageziffern I.A, B und E von der Anklage der qualifizierten Veruntreuung bzw. der Anstiftung oder Gehilfenschaft dazu freigesprochen und in den Ziffern 3.1 und 4.1 des Urteils und den Ziffern 1.1 und 1.2 des Beschlusses die Einziehung der beschlagnahmten Gelder zu Gunsten des Staates und nicht der Gesch�digten angeordnet habe. Ferner beantragt sie, die Zivilforderung sei im Fr. 168'345.-- �bersteigenden Betrag in der H�he von 5 Millionen Franken gegen A.________ und B.________ gutzuheissen, im Mehrbetrag und gegen�ber den �brigen Angeklagten sei sie auf den Zivilweg zu verweisen.
Das Kassationsgericht des Kantons Z�rich hat am 28. Juni 2002 die von der Delta Bank und der Gamma Bank in derselben Sache erhobenen kantonalen Nichtigkeitsbeschwerden abgewiesen, soweit es auf sie eintrat. Diese Beschl�sse blieben unangefochten.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich hat ihre angemeldete eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde innert Frist nicht begr�ndet.
Beide beschwerdef�hrenden Banken wenden sich gegen den Freispruch der Beschwerdegegner von der Anklage der qualifizierten Veruntreuung in den Anklageziffern I.A-E, die Einziehung der beschlagnahmten Verm�genswerte zugunsten des Staates und die Verweisung ihrer Schadenersatzforderungen auf den Zivilweg. Beide Beschwerden beziehen sich auf denselben Sachverhalt und richten sich gegen dasselbe kantonale Urteil. Beide Beschwerdef�hrerinnen werfen zudem im Wesentlichen dieselben Rechtsfragen auf, rufen dieselben Rechtss�tze an und ziehen dieselben Schlussfolgerungen. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, die beiden Beschwerden zu vereinigen und in einem einzigen Entscheid zu beurteilen (vgl. BGE 126 V 283 E. 1; 113 Ia 390 E. 1).
Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begr�ndet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgen�ssisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Ausf�hrungen, die sich gegen die tats�chlichen Feststellungen des Entscheides richten, sowie das Vorbringen neuer Tatsachen sind unzul�ssig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Der Kassationshof ist im Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde an den von der kantonalen Beh�rde festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Soweit sich die Gamma Bank gegen die Anwendung kantonalen Strafprozessrechts wendet, kann auf ihre Beschwerde daher nicht eingetreten werden (BGE 124 IV 145 E. 1). Ebenfalls nicht eingetreten werden kann auf die Beschwerde der Beta Bank, soweit sie beantragt, es seien ihr aus den beschlagnahmten bzw. gesperrten Verm�genswerten bestimmte Betr�ge zuzuweisen, da die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde rein kassatorischer Natur ist.
Die Beschwerdeschrift muss nach Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP die Begr�ndung der Antr�ge enthalten und kurz darlegen, welche Bundesrechtss�tze und inwieweit sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Das Bundesgericht ist an die Begr�ndung des Beschwerdef�hrers nicht gebunden, legt seine Antr�ge jedoch im Lichte derselben aus (BGE 124 IV 53 E. 1).
Die beschwerdef�hrenden Banken wenden sich gegen die Freispr�che der Beschwerdegegner von der Anklage der qualifizierten Veruntreuung in den Anklageziffern I.A-E, gegen den Einziehungsentscheid und gegen die Verweisung ihrer Schadenersatzforderungen auf den Zivilweg.
3.1 Die beschwerdef�hrenden Banken machen lediglich finanzielle Interessen geltend. Sie sind daher nicht Opfer im Sinne von Art. 2 OHG und k�nnen sich nicht auf Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG berufen. Ihre Legitimation zur Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt bestimmt sich, da das angefochtene Urteil vor Inkrafttreten der Teilrevision des Bundesrechtspflegegesetzes vom 23. Juni 2000 (in Kraft seit 1.1.2001) ergangen ist, somit nach Art. 270 Abs. 1 aBStP. Gem�ss dieser Bestimmung steht die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde auch dem Gesch�digten zu, wenn er sich bereits vorher am Verfahren beteiligt hat und soweit sich der Strafentscheid im Ergebnis und aufgrund der darin enthaltenen Begr�ndung negativ auf die Beurteilung seiner Zivilforderung auswirken kann (BGE 123 IV 184 E. 1b und 254 E. 1; 122 IV 139 E. 1; 121 IV 317 E. 3a; 120 IV 44 E. I 2 und 4-6). Am letztgenannten Erfordernis fehlt es, wenn die Zivilforderung mangels Schaden gar nicht oder - zufolge Erf�llung der durch Vergleich eingegangenen Verpflichtungen - nicht mehr besteht oder wenn die Gesch�digte lediglich eine allf�llige k�nftige Forderung geltend macht (BGE 121 IV 317 E. 3a; 123 IV 184 E. 1b, vgl. auch E. 1c).
Gesch�digte im Sinne des Strafprozesses und damit auch gem�ss Art. 270 Abs. 1 Satz 2 aBStP ist die diejenige Person, welcher durch das eingeklagte strafbare Verhalten unmittelbar ein Schaden zugef�gt wurde oder zu erwachsen drohte. Dies ist in der Regel der Tr�ger des Rechtsgutes, welches durch die fragliche Strafbestimmung vor Verletzung oder Gef�hrdung gesch�tzt werden soll (BGE 126 IV 42 E. 2a). Der Gesch�digte muss in seiner Nichtigkeitsbeschwerde darlegen, aus welchen Gr�nden sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann (BGE 122 IV 139 E. 1; 120 IV 44 E. 8 S. 57 f.). Richtet sich die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde gegen ein freisprechendes Urteil, so ist nach der Rechtsprechung zudem erforderlich, dass der Gesch�digte, soweit zumutbar, seine Zivilforderung im Strafverfahren adh�sionsweise geltend gemacht hat (BGE 120 IV 44 E. 4 S. 51 ff.).
Die beschwerdef�hrenden Banken haben ihre Zivilforderungen im Strafverfahren adh�sionsweise geltend gemacht und sich am Strafverfahren beteiligt. Es ist auch ersichtlich, dass sich der Entscheid im Strafpunkt auf die Beurteilung der Zivilforderungen auswirkt. Nach Auffassung der Vorinstanz haben n�mlich die beschwerdef�hrenden Banken selber keinen unmittelbaren Schaden erlitten. Tr�fe dies zu, st�nde ihnen als bloss mittelbar Gesch�digten ein Schadenersatzanspruch gegen die T�ter nur zu, wenn sie den unmittelbar gesch�digten Kunden den erlittenen Schaden ersetzt h�tten. Die beschwerdef�hrenden Banken machen indes geltend, die den Beschwerdegegnern vorgeworfenen strafbaren Handlungen h�tten sich gegen die Banken, und nicht ausschliesslich gegen die Bankkunden, gerichtet. Sie stellen sich mithin auf den Standpunkt, sie seien selbst unmittelbar gesch�digt worden. Die Legitimation der beiden Banken zur Nichtigkeitsbeschwerde ist daher zu bejahen. Denn zur Begr�ndung der Beschwerdelegitimation gen�gt es, dass eine die Gesch�digtenstellung begr�ndende Straftat in Betracht f�llt (vgl. analog zur Opferstellung BGE 122 II 211 E. 3c). Auf die Beschwerde ist insofern einzutreten.
3.2 Gegen einen Einziehungsentscheid ist zur Nichtigkeitsbeschwerde neben dem Staatsanwalt legitimiert, wer durch die Einziehung beschwert ist. Dies betrifft Personen, in deren Rechte durch die Einziehung unmittelbar eingegriffen wird (BGE 122 IV 365 E. 1 a/bb, S. 368; Urteil des Kassationshofs 6S.13/2000 vom 27.12.2000 E. 2). Nach der Rechtsprechung ist zur Beschwerde gegen den Einziehungsentscheid auch der Gesch�digte berechtigt, soweit er Rechtsanspr�che aus Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ableitet und er sich gegen die Weigerung wendet, durch R�ckerstattung der entzogenen Verm�genswerte den rechtm�ssigen Zustand wiederherzustellen (vgl. BGE 122 IV 365 E. 1 c/bb, S. 373 f.; ferner Schubarth, Nichtigkeitsbeschwerde 2001, Bern 2001, N 133). Die beschwerdef�hrenden Banken sind somit auch in dieser Hinsicht zur Erhebung der Nichtigkeitsbeschwerde berechtigt, zumal in diesem Zusammenhang ebenfalls gen�gt, dass eine R�ckerstattung der beschlagnahmten Verm�genswerte in Frage kommt.
3.3 Zur Nichtigkeitsbeschwerde gegen einen im Rahmen eines Strafverfahrens ergangenen Entscheid im Zivilpunkt ist der Gesch�digte legitimiert, sofern der Zivilanspruch zusammen mit der Strafklage beurteilt wurde (Art. 271 Abs. 1 BStP). Ist der Kassationshof nicht auch mit dem Strafpunkt befasst (Art. 271 Abs. 2 BStP) oder weist er die Beschwerde im Strafpunkt ab (Art. 277quater Abs. 2 BStP), tritt er auf die Nichtigkeitsbeschwerde im Zivilpunkt grunds�tzlich aber nur ein, wenn der Streitwert der Zivilforderung die Berufungssumme von Fr. 8'000.-- (Art. 46 OG) erreicht oder es sich um einen Anspruch handelt, der im zivilprozessualen Verfahren ohne R�cksicht auf den Streitwert der Berufung unterl�ge (vgl. Art. 45 OG; vgl. BGE 127 IV 203 E. 8b S. 208). Der Streitwert bestimmt sich nach Massgabe der vor der letzten kantonalen Instanz noch streitigen Anspr�che (Art. 46 OG). Er muss wie in der Berufung (Art. 55 Abs. 1 lit. a OG) in der Nichtigkeitsbeschwerde im Zivilpunkt grunds�tzlich angegeben werden. Ferner muss der Beschwerdef�hrer nach der Rechtsprechung das Rechtsbegehren, d.h. die Geldsumme, zu deren Zahlung die Gegenpartei verpflichtet werden soll, wie bei der Berufung genau beziffern. Die Unterlassung dieser Angaben hat zur Folge, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, es sei denn, Streitwert und Rechtsbegehren liessen sich ohne weiteres der Beschwerdeschrift oder dem angefochtenen Entscheid entnehmen (BGE 128 IV 53 E. 6a S. 69 f.; 127 IV 141 E. 1b; BGE 125 III 412 E. 1b und c/aa je mit Hinweisen). Diese Eintretensvoraussetzungen sind hier in Bezug auf beide beschwerdef�hrenden Banken erf�llt.
4.1 Die Vorinstanz stellt folgenden f�r den Kassationshof verbindlichen Sachverhalt fest (Art. 277bis Abs. 1 BStP):
Die Beschwerdegegner A.________ und B.________ waren Ende 1991 bei der damaligen Alpha Bank (nunmehr Gamma Bank [Beschwerdef�hrerin 2]; nachfolgend Alpha Bank) in Z�rich als B�rsenchef und Mitglied der Sitzleitung bzw. als Anlageberater und sp�ter als Verantwortlicher f�r das Portfolio Management und die Anlagefonds t�tig. C.________ arbeitete seit Dezember 1991 als Wertschriftenh�ndler bei der F.________ Ltd. in London, einer als Brokerin t�tigen Tochter der Basler Privatbank F.________ & Cie, wo er f�r die Betreuung der schweizerischen Anleger zust�ndig war, die �ber die Londoner Niederlassung der Bank F.________ & Cie Wertschriften kaufen bzw. verkaufen wollten. Von Anfang Dezember 1991 bis Ende Februar 1993 wickelten A.________ und C.________ anf�nglich alleine, ab Februar 1992 unter Mithilfe von B.________ mehrere hundert Gesch�fte im Eurobondhandel ab, bei denen sie zum Nachteil der Alpha Bank bzw. deren Kunden bei Wertpapierk�ufen gegen�ber den tats�chlich erzielten Kursen einen leichten Aufschlag bzw. bei Verk�ufen einen leichten Kursabschlag berechneten. Die daraus resultierende Kursdifferenz wurde in den B�chern der F.________ Ltd. als so genannte "return commissions" resp. "soft commissions" deklariert. �ber diese angefallenen Betr�ge erstellte die F.________ Ltd. zu Handen der Alpha Bank insgesamt f�nf schriftliche Abrechnungen. Die einzelnen Quartalsbetreffnisse wurden in Form von je zwei Checks per Kurier an die Alpha Bank in Z�rich gesandt, wo A.________ den Check mit der gr�sseren Summe nach ausgekl�geltem Plan an der bankeigenen Buchhaltung vorbei schmuggelte und �ber ein ihm geh�rendes ausl�ndisches Konto mit einer Fantasiebezeichnung einl�ste (Anklageziffer I.A).
Von April bis August 1993 t�tigten A.________ und B.________ in gleicher Weise Gesch�fte mit dem ebenfalls in London t�tigen Broker G.________ Ltd., bzw. mit dessen Partnerfirma H.________ Ltd., London.
Schliesslich zogen A.________ und B.________ die Beschwerdegegner X.________ und D.________ bei, die zu jener Zeit bei der Beta Bank (nunmehr Delta Bank [Beschwerdef�hrerin 1]; nachfolgend Beta Bank) als Anlageberater bzw. als B�rsen- und Devisenh�ndler t�tig waren. Diese wickelten in der Folge zwischen dem 3. August 1992 bis zum 19. Juli 1993 unter Mithilfe der �brigen Beteiligten zum Nachteil der Beta Bank bzw. deren Kunden bei der E.________ Ltd. ebenfalls zahlreiche Gesch�fte mit eingebauten Kursauf- bzw. -abschl�gen ab. Die daraus resultierenden Gewinne sandte C.________ auch hier in Form von Checks an die Adresse der Beta Bank in Z�rich, wo sie von X.________ oder D.________ abgefangen und zur Einl�sung an A.________ weitergeleitet wurden (Anklageziffer I.C.).
In derselben Art verwirklichten die T�ter zwischen Herbst 1992 und Herbst 1994 Gesch�fte mit der von C.________ in der Zwischenzeit neu gegr�ndeten I.________ Corporation (Anklageziffer I.D) und mit der E..________ AG, Zug (Anklageziffer I.E). Den zuletzt genannten Gesch�ften lagen die Emissionen von Aktien im ausserb�rslichen Handel zugrunde, bei welchen der Inhaber der die Titel anbietenden E.________ AG, Y.________, als Gehilfe mitwirkte. Auch hier wurde den Kunden der Alpha Bank durch eine fiktive Heraufsetzung des Emissionspreises ein h�herer Preis belastet, als in Wirklichkeit vereinbart worden war, und flossen die Differenzbetr�ge auf verschlungenen Wegen an A.________ und B.________.
Aus allen beschriebenen Machenschaften erzielten die Hauptt�ter einen Erl�s von �ber 13 Millionen Franken, den sie untereinander aufteilten.
4.2 Die kantonalen Instanzen gelangen zum Schluss, gesch�digt seien bei allen Gesch�ften, in denen Kursschnitte eingebaut, d.h. zu hohe Kaufpreise bzw. zu tiefe Verkaufserl�se abgerechnet wurden, in erster Linie die Kunden, nicht die Banken. Eine unmittelbare Sch�digung der Banken liege nur dort vor, wo deren eigene Konten (Nostro-Konten) betroffen worden seien. Die Anklageschrift umschreibe aber den Sachverhalt, auch soweit die Kunden unmittelbar gesch�digt seien, lediglich als qualifizierte Veruntreuung zum Nachteil der Banken. Dementsprechend fehle auch eine n�here Darlegung der Vertrauensbeziehung zwischen Bank und Kunden.
Aus diesem Grund wurde in der erstinstanzlichen Verhandlung der Entscheid mit Beschluss vom 18. September 1997 ausgesetzt und der Anklagebeh�rde Gelegenheit zur Ab�nderung oder Erg�nzung der Anklage einger�umt. Da der Bezirksanwalt indessen ausdr�cklich auf eine Anklageerg�nzung verzichtete, sprachen die kantonalen Instanzen die Beschwerdegegner in den Anklagepunkten I.A-E, soweit nicht das Nostroverm�gen der Banken betroffen war, mangels gen�gender Umschreibung des Sachverhalts in der Anklageschrift (� 162 Abs. 1 Ziff. 2 StPO/ZH) vom Vorwurf der qualifizierten Veruntreuung sowie der Anstiftung und Gehilfenschaft dazu frei.
5.1 Die Vorinstanz nimmt im Strafpunkt in rechtlicher Hinsicht an, die Tathandlungen seien in ihrer Gesamtheit und nicht getrennt nach einzelnen Tatsegmenten zu beurteilen. Den eigentlichen Kern des strafrechtlich relevanten Geschehens stelle die Absprache A.________s mit dem Broker in London dar, nach welcher den Kunden schlechtere als die urspr�nglich offerierten Kurse abgerechnet und die daraus resultierenden Differenzgewinne separat - mittels Checks - den T�tern verg�tet werden sollten. S�mtliche nachfolgenden Handlungen, insbesondere das Verrechnen der manipulierten Kurse auf den Konten der Kunden und das Beh�ndigen und Einl�sen der Checks, stellten nur noch die zwangsl�ufige Folge des vorangegangenen Tuns dar, dem keine eigenst�ndige rechtliche Bedeutung zukomme. So sei insbesondere das Beh�ndigen der Checks als mitbestrafte Nachtat zu beurteilen.
Weiter stellt die Vorinstanz fest, die Bankguthaben der Kunden, �ber welche der Handel mit Euroanleihen finanziert wurde, und die von den Kunden hinterlegten Wertschriften seien der Bank - und damit den mit diesen Verm�genswerten befassten Bankangestellten - im Sinne des Veruntreuungstatbestandes anvertraut gewesen. Die T�ter w�ren verpflichtet gewesen, die K�ufe bzw. Verk�ufe zu einem f�r die Kunden m�glichst g�nstigen Geldkurs abzuschliessen und die mit dem Broker in London effektiv ausgehandelten Preise - reduziert oder erh�ht um die der Bank zustehende Kommission - an die auftragserteilenden Kunden weiterzugeben. Diese Pflicht sei eine direkte Folge der Vertragsbeziehung zwischen Bank und Kunde, die sich nach den Regeln �ber den Auftrag gem�ss Art. 394 ff. OR bzw. �ber die Kommission gem�ss Art. 425 ff. OR richte. Auf die - ausschliesslich von den Regeln des Kaufrechts beherrschte - Beziehung zwischen Bank und Broker komme es demgegen�ber nicht an. Die konkrete Ausgestaltung der kommissionsrechtlichen Beziehung entscheide �ber Umfang und Inhalt der Treuepflicht. Eine solche Treuepflicht habe einzig und allein gegen�ber den Bankkunden bestanden, da diese den Auftrag f�r Kauf oder Verkauf der Wertschriften erteilt h�tten. Eine Veruntreuung zum Nachteil der Banken falle daher ausser Betracht.
Beim Verkauf von Wertschriften ergebe sich die Veruntreuung daraus, dass der Erl�s an die Stelle der hinterlegten und mithin anvertrauten Papiere trete. Auch dieser Verkaufserl�s sei daher anvertraut. Dass sowohl Wertschriften als auch der erzielte Erl�s sachenrechtlich im Eigentum der Bank st�nden, spiele keine Rolle, denn beide seien jedenfalls wirtschaftlich fremd. Dasselbe gelte analog f�r den umgekehrten Fall, in dem f�r die Kunden �ber ihre Guthaben Wertschriften gekauft w�rden. Auch hier gelte der Differenzbetrag zwischen dem effektiven und dem manipulierten Kurs als anvertraut. Das Abzweigen dieses unrechtm�ssigen Gewinns sei eine Aneignung im Sinne des Tatbestandes der Veruntreuung.
5.2.1 Die beschwerdef�hrenden Banken stellen sich auf den Standpunkt, unmittelbar Gesch�digte der von den Beschwerdegegnern betriebenen Machenschaften seien sie selbst gewesen. Die Kauf- und Verkaufsauftr�ge an den Broker seien jeweils von ihnen erteilt worden, so dass nur sie, nicht aber die Kunden Vertragspartner des Brokers gewesen seien. Die T�ter h�tten daher in den Anklagepunkten I.A-E, in denen eine qualifizierte Veruntreuung zum Nachteil der Banken umschrieben sei, schuldig gesprochen werden m�ssen. Die Vorinstanz �bersehe, dass Wertpapiergesch�fte von der Art, wie sie hier vorl�gen, von den Banken gem�ss Art. 436 Abs. 1 und 437 OR als Selbstkontrahenten get�tigt w�rden. Eine Sch�digung der Bank liege aber auch vor, wenn man von einem gew�hnlichen Kommissionsverh�ltnis ausgehen wollte, da der Schaden zun�chst bei der Bank angefallen und von dieser erst hernach den Kunden �berw�lzt worden sei, was sich daraus ergebe, dass die Gesch�fte beim Broker zuerst auf einem Konto der Bank verbucht worden seien.
Die Staatsanwaltschaft vertrat in der Berufung ebenfalls die Auffassung, bei Wertschriftengesch�ften trete die Bank gegen�ber dem Broker als Selbstkontrahentin auf und erwerbe bzw. verkaufe die Titel als K�uferin bzw. Verk�uferin selbst. Aus den Wertschriftengesch�ften mit dem Broker w�rden daher ausschliesslich die betroffenen Banken berechtigt und verpflichtet, nicht aber deren Bankkunden. Entsprechend werde durch den Einbau eines Kursauf- bzw. -abschlags beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren unmittelbar die Bank gesch�digt.
5.2.2 Die Beschwerdef�hrerinnen und die Staatsanwaltschaft st�tzen sich f�r ihre Rechtsauffassung zum Teil auf ein von der Beta Bank in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten von Professor Niklaus Schmid. Dieses unterteilt das Geschehen in drei Phasen. In der ersten Phase seien die R�ckverg�tungen aufgrund der vereinbarten Kursschnitte (Kickback-Zahlungen) zwischen Bank und Broker abgewickelt worden. In einer zweiten Phase seien den Bankkunden die Wertpapiergesch�fte mit zu hohen oder zu tiefen Kursen verrechnet worden und in der dritten Phase sei den Banken der Gewinn aus den Manipulationen mittels Checks zugestellt worden, welche von den Beschwerdegegnern abgezweigt wurden.
F�r die erste Phase nimmt das Gutachten an, in der Vornahme der Kursschnitte liege zwar ein vertragswidriges Verhalten, nicht aber eine unrechtm�ssige Verwendung von Kundenverm�gen noch eine Veruntreuung zum Nachteil der Banken, da die T�ter insofern keine anvertrauten Verm�genswerte unrechtm�ssig im eigenen Nutzen verwendet h�tten. Hinsichtlich der zweiten Phase liegt nach der Auffassung des Gutachters ein Betrug zum Nachteil der Kunden vor, da diese arglistig �ber ihre Anspr�che get�uscht und dadurch veranlasst worden seien, die falschen Kontoausz�ge zu akzeptieren. F�r die dritte Phase nimmt das Gutachten an, die Checks seien f�r die Banken bestimmt gewesen und h�tten ihnen geh�rt. Das Beh�ndigen dieser Checks stelle daher eine unrechtm�ssige Aneignung und damit eine Veruntreuung zum Nachteil der Banken dar.
5.3 Im Folgenden ist zu pr�fen, ob die Rechtsauffassung der Vorinstanz, in den Machenschaften der Beschwerdegegner liege eine qualifizierte Veruntreuung zum Nachteil der Kunden, nicht aber eine solche zum Nachteil der beschwerdef�hrenden Banken, vor Bundesrecht standh�lt.
5.3.1 Der Veruntreuung gem�ss Art. 140 Ziff. 1 Abs. 2 aStGB macht sich schuldig, wer anvertrautes Gut, namentlich Geld, unrechtm�ssig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet. In den F�llen, in denen Abs. 2 zur Anwendung kommt, erwirbt der Treuh�nder an den erhaltenen Werten Eigentum. Er erlangt somit, anders als beim Anvertrautsein nach Abs. 1, nicht bloss eine tats�chliche, sondern eine rechtliche Verf�gungsmacht. Die ins Eigentum des Treuh�nders �bergegangenen Verm�genswerte sind jedoch dazu bestimmt, wieder an den Berechtigten zur�ckzufliessen. Sie sind mithin wirtschaftlich fremd. Der Treuh�nder ist verpflichtet, dem Treugeber den Wert des Empfangenen st�ndig zu erhalten. Nur wo diese Werterhaltungspflicht besteht, befindet sich der Treuh�nder in einer vergleichbaren Stellung mit demjenigen, der eine fremde bewegliche Sache erhalten und das Eigentum des Treugebers daran zu wahren hat. Voraussetzung der Veruntreuung von Verm�genswerten ist somit, dass die Verm�genswerte ins Eigentum des T�ters �bertragen werden und der Treuh�nder verpflichtet ist, dem Treugeber den Wert des Empfangenen st�ndig zu erhalten (BGE 124 IV 9 E. 1a; 120 IV 117 E. 2e mit Hinweisen).
5.3.2 Das angefochtene Urteil verletzt im Strafpunkt kein Bundesrecht. Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, sind die auf den Konten deponierten Guthaben und die hinterlegten Wertschriften den Banken und damit deren verf�gungsberechtigten Angestellten im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 2 aStGB anvertraut gewesen. Sie stellen mithin wirtschaftlich fremde Verm�genswerte dar, welche die Banken mit der Verpflichtung empfangen haben, sie st�ndig zur Verf�gung der Kunden zu halten.
Bei den Auftr�gen zum Kauf von Wertpapieren vereinbarten die Beschwerdegegner mit dem Broker, auf die zwischen ihnen ausgehandelten Kurse jeweils einen fiktiven Aufschlag zu erheben. Sie berechneten somit den Kunden auf deren Konten an Stelle derjenigen Preise, die diese f�r die Anleihen in Wirklichkeit h�tten bezahlen m�ssen und welche dem Broker auch tats�chlich verg�tet worden sind, Betr�ge, die um den Kursaufschlag erh�ht waren, und zweigten die Differenz f�r sich ab (Anklagepunkte I.A-D). In analoger Weise vereinbarten die T�ter bei der Emission von Aktien mit dem Anbieter der Titel eine fiktive Erh�hung des urspr�nglich offerierten Emissionspreises. Den Kunden wurde der zu hohe Preis in Rechnung gestellt, die Differenz floss wiederum den Beschwerdegegnern zu (Anklageziffer I.E).
Bei dieser Vorgehensweise liegt das strafbare Verhalten entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht schon darin, dass die Beschwerdegegner die Gesch�fte f�r die Kunden nicht zum bestm�glichen Kurs abgeschlossen haben. Insofern haben sie lediglich ihre aus dem Kommissionsvertrag folgenden Pflichten verletzt (vgl. Art. 428 OR). Die Tathandlung besteht bei der Veruntreuung nicht im treuwidrigen Abschluss eines ung�nstigen Vertrages, sondern in der Aneignung anvertrauter Verm�genswerte. Gerade darin liegt auch im zu beurteilenden Fall das strafrechtlich relevante Verhalten. Zwar haben sich die Beschwerdegegner "nicht wie ein Kassier durch einen direkten Griff in die Kasse" bereichert (vgl. BGE 111 IV 19 E. 4). Bei Lichte besehen haben sie aber auch hier die abgezweigten erheblichen Differenzbetr�ge den ihnen anvertrauten Kundenguthaben entnommen und sich angeeignet. Insofern handelt es sich um eine vergleichbare Konstellation wie beim in BGE 111 IV 19 beurteilten Sachverhalt. In diesem Fall t�tigte der T�ter als Devisenh�ndler einer Bank verkappte Eigengesch�fte mit Devisen, wobei er sich manipulierter Kurse (Anwendung �berholter Vergangenheitskurse) bediente und damit sichere "Kursgewinne" erwirtschaftete, die er sich und den Mitbeteiligten zukommen liess. Das Bundesgericht gelangte zum Schluss, die fingierten Devisenk�ufe und -verk�ufe h�tten im Grunde keinem anderen Zweck gedient, als dem T�ter den durch die Kursmanipulationen unrechtm�ssig herbeigef�hrten "Gewinn" zuzuhalten, d.h. aus dem anvertrauten Verm�gen einen entsprechenden Betrag zu "entnehmen" und auf ein privates Konto zu �berf�hren (BGE 111 IV 19 E. 1 und 4).
Die einzige Differenz zwischen dem genannten Entscheid und der hier vorliegenden Konstellation liegt darin, dass bei jenem Fall nicht das Kundenverm�gen, sondern das Nostroverm�gen der gesch�digten Bank betroffen war. Dies ist f�r die zu beurteilende Frage indes nicht von Bedeutung. Im �brigen aber besteht kein Unterschied. Die Vereinbarung der Kursschnitte und die Belastung der Kundenkonten mit den fiktiven erh�hten Betr�gen diente auch hier letztlich allein der Tarnung f�r die unrechtm�ssige Aneignung der entsprechenden Betr�ge.
Nicht anders liegt es bei den Auftr�gen zum Verkauf von Anleihen, bei welchen die Beschwerdegegner den Kunden einen tieferen Verkaufspreis gutschrieben, als sie tats�chlich erzielt hatten. Die Vorinstanz nimmt hier zu Recht an, dass der aus dem Verkauf erwirtschaftete Erl�s an die Stelle der hinterlegten Wertpapiere getreten ist und damit wie jene im Sinne des Veruntreuungstatbestandes (mittelbar) anvertraut war (vgl. BGE 70 IV 71; ferner Schubarth, Kommentar zum schweizerischen Strafrecht, Bes. Teil, 2. Band, Bern 1990, Art. 140 N 28 f.). Indem die Beschwerdegegner einen Teil des Erl�ses aus dem Wertschriftenverkauf f�r sich behielten, haben sie diesen im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 2 aStGB unrechtm�ssig f�r sich verwendet.
Dass in den Manipulationen der Beschwerdegegner auch ein Betrug zum Nachteil der Kunden liegen kann, wie das von der Beta Bank in Auftrag gegebene Rechtsgutachten annimmt, trifft zu, soweit diese durch die t�uschenden Handlungen von der Geltendmachung ihrer Anspr�che auf Abrechnung des korrekten Kurses bzw. auf R�ckleistung arglistig abgehalten wurden. Die Frage nach der Konkurrenz zwischen den Tatbest�nden des Betrugs und der Veruntreuung stellt sich hier aber mangels entsprechender Anklage nicht. Auch hier diente das Vorgehen der Beschwerdegegner letztlich indes mehr der Vertuschung der Veruntreuung als der arglistigen T�uschung eines Verf�gungsberechtigten (vgl. BGE 111 IV 19 E. 4 a.E.). Die Vorinstanz nimmt daher zutreffend an, eine Aufsplitterung der Vorgehensweise in einzelne Tatsegmente, wie sie das genannte Rechtsgutachten vornehme, werde dem zu beurteilenden Fall nicht gerecht.
Durch die geschilderten Machenschaften der Beschwerdegegner betroffen waren somit sowohl bei den K�ufen wie bei den Verk�ufen von Anleihen und Aktien unmittelbar die Kundenverm�gen, mit denen und f�r welche die Banken bzw. die f�r sie handelnden T�ter die fraglichen Gesch�fte t�tigten. Daraus ergibt sich, dass unmittelbar Gesch�digte in allen F�llen die Bankkunden waren. F�r die beschwerdef�hrenden Banken resultiert eine Sch�digung lediglich mittelbar daraus, dass sie zivilrechtlich ihren Kunden den erlittenen Schaden ersetzen mussten.
Was die Beschwerdef�hrerinnen hiegegen einwenden, f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. Wohl trifft zu, dass die Wertschriften und der Erl�s aus deren Verkauf sachenrechtlich Eigentum der Banken darstellten. Die Vorinstanz nimmt aber zu Recht an, wirtschaftlich betrachtet habe es sich hierbei f�r die Banken um wirtschaftlich fremde, n�mlich den Bankkunden geh�rende Verm�genswerte gehandelt. Denn ein Guthaben eines Kunden, das auf einer Konto- oder Depotbeziehung beruht, ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten als bankfremdes Verm�gen zu betrachten. Daran �ndert auch nichts, dass der bei den Wertschriftenverk�ufen unrechtm�ssig erzielte Erl�s zun�chst beim Broker auf einem Konto der Bank verbucht und erst hernach den Konten der Kunden gutgeschrieben wurde.
Als unmittelbar Gesch�digte erscheinen die beschwerdef�hrenden Banken selbst dann nicht, wenn man mit ihnen annehmen wollte, sie h�tten die Auftr�ge zum Kauf oder Verkauf von Eurobonds durch Selbsteintritt ausgef�hrt und h�tten den Kunden gegen�ber die Rechtsstellung eines K�ufers bzw. Verk�ufers innegehabt (Art. 436 OR). Denn auch bei dieser Sichtweise wurden die Gesch�fte mit Kundenverm�gen, also mit f�r die Banken wirtschaftlich fremdem Verm�gen get�tigt, so dass sie in diesem Fall keine eigenen Risikopositionen eingegangen w�ren. Es kann daher offen bleiben, ob die Beschwerdef�hrerinnen bei der Ausf�hrung der Auftr�ge als Selbstkontrahenten aufgetreten sind, zumal auch die Vorinstanz diese Frage nicht als entscheiderheblich erachtet hat.
Die Auffassung der Vorinstanz, die Machenschaften der T�ter seien nicht als qualifizierte Veruntreuungen zum Nachteil der beschwerdef�hrenden Banken, sondern als solche zum Nachteil der betroffenen Kunden zu w�rdigen, verletzt somit insgesamt kein Bundesrecht. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der Sachverhalt sei unter dem Gesichtspunkt, dass sich die strafbaren Handlungen gegen die Bankkunden richteten, in der Anklageschrift nicht hinreichend umschrieben. Dies ist im Rahmen der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde durch den Kassationshof nicht �berpr�fbar, da die Frage, ob ein bestimmter Sachverhalt von der Anklage erfasst ist, nicht Gegenstand des Bundesrechts ist (BGE 124 IV 145 E 1).
Die Beschwerden erweisen sich im Strafpunkt als unbegr�ndet.
Die beschwerdef�hrenden Banken beanstanden im Weiteren, dass die Vorinstanz die beschlagnahmten Verm�genswerte zugunsten des Staates eingezogen und nicht gem�ss Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 letzter Satzteil StGB ihnen als Gesch�digten zugewiesen hat.
6.1 Die Vorinstanz erachtete die bei den Beschwerdegegnern B.________ und D.________ beschlagnahmten Betr�ge von Fr. 4'699'506.65 und von Fr. 576'000.-- als Erl�s aus illegalen Wertschriftengesch�ften und zog sie als unrechtm�ssigen Verm�gensvorteil in Anwendung von Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ein. Desgleichen zog sie das bei B.________ beschlagnahmte Fahrzeug Ferrari ein und �berliess es der Obergerichtskasse zur Verwertung. Der Verwertungserl�s sollte nach Deckung der mit der Stationierung des Fahrzeugs entstandenen Kosten dem Staat verfallen. Gegen A.________ erkannte die Vorinstanz auf eine Ersatzforderung in der H�he von Fr. 300'000.--, zu deren Durchsetzung sie in Anwendung von Art. 59 Ziff. 2 Abs. 3 StGB die Beschlagnahme eines Betrages von Fr. 319'912.40 aufrecht erhielt, bei welchem die deliktische Herkunft nicht mit rechtsgen�glicher Sicherheit festgestellt war. Ebenfalls auf eine Ersatzforderung in der H�he von 300'000.-- erkannte die Vorinstanz gegen�ber B.________.
6.2 Die beschwerdef�hrenden Banken machen geltend, die bei B.________ und D.________ beschlagnahmten Verm�genswerte stammten aus strafbaren Handlungen und h�tten zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes ihnen als Gesch�digte ausgeh�ndigt werden m�ssen. Sie h�tten durch die Manipulationen ihrer ungetreuen Angestellten jedenfalls insofern einen Schaden erlitten, als sie die abgezweigten Differenzbetr�ge ihren Kunden h�tten zur�ckerstatten m�ssen.
6.3 Gem�ss Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 StGB verf�gt der Richter die Einziehung von Verm�genswerten, die durch eine strafbare Handlung erlangt worden sind oder dazu bestimmt waren, eine strafbare Handlung zu veranlassen oder zu belohnen, sofern sie nicht dem Verletzten zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes ausgeh�ndigt werden (Ausgleichseinziehung). Sind die der Einziehung unterliegenden Verm�genswerte nicht mehr vorhanden, so erkennt der Richter nach Art. 59 Ziff. 2 Abs. 1 StGB auf eine Ersatzforderung des Staates in gleicher H�he.
Voraussetzung f�r die Einziehung ist eine strafbare Handlung, d.h. ein tatbestandsm�ssiges und rechtswidriges Verhalten. Eine strafrechtliche Schuld ist nicht erforderlich (BGE 117 IV 233 E. 3). Unerheblich ist auch, ob der T�ter verfolgt oder identifiziert werden kann (BGE 122 IV 91 E. 3b; Schmid, Kommentar Einziehung, organisiertes Verbrechen und Geldw�scherei, Bd. I, Z�rich 1998, Art. 59 N 23 und Art. 58 N 29 ff.). Die Verm�genseinziehung h�ngt mithin nicht von der Strafbarkeit einer bestimmten Person ab (BGE 115 IV 175 E. 1). Sinn der Einziehungsbestimmungen ist es zu verhindern, dass der T�ter im Genuss eines durch eine strafbare Handlung erlangten Verm�gensvorteils bleibt; strafbares Verhalten soll sich nicht lohnen (BGE 117 IV 107 E. 2a; 105 IV 179 E. 1c je mit Hinweisen).
Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 letzter Satzteil will dem Gesch�digten die ihm entzogenen Verm�genswerte direkt wieder verschaffen. In diesen F�llen ist eine Einziehung nicht notwendig und auch nicht m�glich. Der R�ckerstattungsanspruch des Verletzten geht der Einziehung von Verm�genswerten somit vor, der Staat soll sich mithin nicht zulasten der strafrechtlich Gesch�digten bereichern (BGE 122 IV 365 III E. 1 a/aa S. 368; Schmid, Kommentar, Art. 59 N 66/70; Baumann, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch I, Art. 59 N 42). Die Regelung bezieht sich in erster Linie auf direkt aus dem Verm�gen eines Gesch�digten stammende Deliktsgegenst�nde und zielt insofern auf eine Wiederherstellung absoluter Rechte ab (R�ckgabe des gestohlenen Deliktsguts; f�r eine Beschr�nkung auf diese rein dingliche Betrachtungsweise Baumann, a.a.O.). Erfasst werden aber auch weitere Verm�genswerte, wie Kontoguthaben, Bargeld etc. unter Einschluss der unechten Surrogate, die mit Beschlagnahme bzw. Kontosperre zuhanden des Strafverfahrens und hernach des Gesch�digten sicherzustellen sind, soweit jedenfalls die Herkunft der beschlagnahmten Verm�genswerte und deren Bewegungen klar festgestellt sind (vgl. BGE 122 IV 365 E. 2b, S. 274 f.; ferner BGE 126 I 97 E. 3 c/cc und e; Urteil des Kassationshofs 6S.819/1998 vom 4.5.1999 E. 2b, in: SJ 1999 I S. 417 und AJP 2000 S. 1030; Schmid, Kommentar, Art. 59 N 69). Nicht unter die direkt zuzuweisenden Verm�genswerte im Sinne dieser Bestimmung fallen demgegen�ber die an die Stelle des Originalwerts tretenden echten Surrogate (Ersatzwerte). Diese unterliegen grunds�tzlich der Einziehung (Schmid, Kommentar, Art. 59 N 70; krit. zur Unterscheidung Baumann, a.a.O.).
6.4 Wie sich aus den Erw�gungen zur Nichtigkeitsbeschwerde im Strafpunkt ergibt, haben sich die Veruntreuungshandlungen der Beschwerdegegner gegen die Bankkunden gerichtet und ist den beschwerdef�hrenden Banken daher nicht ein unmittelbarer Schaden entstanden (E. 5.3.2; vgl. auch E. 4.1). Etwas anderes ergibt sich entgegen der Auffassung der Alpha Bank auch nicht aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegner durch die Beh�ndigung der von den Brokern an die Banken geschickten Checks, mittels deren die Differenzbetr�ge �berwiesen wurden, den Tatbestand der Urkundenunterdr�ckung im Sinne von Art. 254 StGB erf�llt haben. Denn mit dem Schuldspruch der Urkundenunterdr�ckung wurde nicht das Unrecht der Veruntreuungshandlungen, sondern die mit dem Beiseiteschaffen verbundene Absicht, die Veruntreuungen zu vertuschen, als strafbare Handlung erfasst. Aus diesem Grund scheidet eine direkte Zuweisung gem�ss Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 letzter Satzteil aus, so dass die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, wenn sie die beschlagnahmten Verm�genswerte eingezogen hat.
Die Beschwerden erweisen sich auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
Die Einziehung des unrechtm�ssigen Verm�genswertes kann es indes mit sich bringen, dass der Gesch�digte beim T�ter kein ausreichendes Haftungssubstrat mehr vorfindet, wie dies die Beschwerdef�hrerinnen auch f�r den vorliegenden Fall geltend machen. Es fragt sich, ob dem Gesch�digten in diesem Fall der Weg �ber Art. 60 Abs. 1 StGB offen steht.
7.1 Nach dieser Bestimmung spricht der Richter demjenigen, der durch ein Verbrechen oder ein Vergehen einen Schaden erleidet, der nicht durch eine Versicherung gedeckt ist, und wenn anzunehmen ist, dass der Sch�diger den Schaden nicht ersetzen wird, auf dessen Verlangen bis zur H�he des gerichtlich oder durch Vergleich festgesetzten Schadenersatzes u.a. die eingezogenen Verm�genswerte oder deren Verwertungserl�s unter Abzug der Verwertungskosten (lit. b) oder die Ersatzforderungen (lit. c) zu, wenn der Gesch�digte den entsprechenden Teil seiner Forderung an den Staat abtritt (Art. 60 Abs. 1 und 2 StGB). Diese Regelung bezweckt, dem Gesch�digten bei der Durchsetzung seiner Schadenersatzforderung zu helfen, indem der Staat auf einen ihm zustehenden Anspruch verzichtet (Schmid, Kommentar, Art. 60 N 10). Sie ist subsidi�r zur direkten Zuweisung nach Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 StGB. Allerdings sieht sie keine Solidarit�t zwischen mehreren Gesch�digten in Bezug auf den erlittenen Schaden vor (BGE 122 IV 365 E. 2b).
Voraussetzung ist jedoch, dass der Schadenersatz in einem straf- oder Zivilverfahren rechtskr�ftig zugesprochen oder durch Vergleich festgesetzt wurde.
Die Regelung von Art. 60 StGB entspricht einem vom Kassationshof in einem unter dem fr�heren Recht ergangenen Entscheid ausdr�cklich ausgesprochenen Gedanken, wonach es nicht Sinn der Einziehung ist, den Staat auf Kosten des Gesch�digten zu bereichern (BGE 117 IV 107 E. 2c).
7.2 Die zivilrechtlichen Anspr�che der Beschwerdef�hrerinnen gegen�ber den einzelnen Beschwerdegegnern sind nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht gen�gend liquid, um im vorliegenden Strafverfahren beurteilt werden zu k�nnen (vgl. nachstehende E. 8). Eine Zusprechung der eingezogenen Verm�genswerte gest�tzt auf Art. 60 StGB kommt daher im jetzigen Zeitpunkt von vornherein nicht in Frage.
Es erscheint auch zweifelhaft, ob die Beschwerdef�hrerinnen nach einer gerichtlichen oder g�tlichen Bestimmung ihrer zivilrechtlichen Anspr�che verlangen k�nnen, dass diese aus den eingezogenen Geldern gedeckt werden. Grunds�tzlich hat allein der direkt Gesch�digte einen Anspruch auf eine Zuwendung nach Art. 60 Abs. 1 StGB, denn diese Bestimmung setzt einen direkten Konnex zwischen dem Anlassdelikt und dem dadurch Gesch�digten voraus (Schmid, Kommentar, Art. 60 N 15). Vorliegend sind durch die fraglichen Veruntreuungshandlungen indessen gerade nicht die beschwerdef�hrenden Banken, sondern deren Kunden gesch�digt worden (vgl. E. 5.3.2). Die Banken sind somit nicht strafrechtlich Gesch�digte, sondern bloss Reflexgesch�digte, denen kein Schadenersatzanspruch nach Art. 41 OR zusteht (vgl. Brehm, Berner Kommentar, Art. 41 N 20). Sie k�nnen daher grunds�tzlich auch nicht eine direkte Deckung ihrer zivilrechtlichen Anspr�che aus den vom Staat eingezogenen Geldern verlangen.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben den Schaden, der ihnen indirekt durch die Veruntreuungshandlungen ihrer Angestellten entstanden ist, diesen gegen�ber geltend zu machen. Die Angestellten haben, soweit ihnen gegen�ber Forderungen erhoben werden, die auf ihre strafbaren Veruntreuungshandlungen zur�ckgehen und tats�chlich geschuldet sind, Anspruch auf R�ck�bertragung der vom Staat eingezogenen Verm�genswerte. Denn es ist nicht der Sinn der Regelung von Art. 60 StGB, den T�ter der Gefahr einer Doppelzahlung auszusetzen oder eine Bereicherung des Staates auf Kosten des - direkt oder indirekt - Gesch�digten herbeizuf�hren (vgl. BGE 117 IV 107 E. 2). Umgekehrt f�llt zur Zeit ein Verzicht auf eine Einziehung ausser Betracht, da sonst nicht gew�hrleistet w�re, dass die T�ter nicht im Genuss des von ihnen durch die strafbaren Handlungen erlangten Verm�gensvorteils verblieben. Erst wenn mit der Erf�llung der Schadenersatzpflicht sichergestellt ist, dass die T�ter die Fr�chte ihres strafbaren Verhaltens verloren haben, rechtfertigt sich der Verzicht auf die Einziehung bzw. die R�ckerstattung der eingezogenen Verm�genswerte. Allenfalls ist es auch denkbar, nach rechtskr�ftiger Bestimmung der zivilrechtlichen Anspr�che der Beschwerdef�hrerinnen wegen der Veruntreuungshandlungen - �ber den Wortlaut von Art. 60 Abs. 1 StGB hinaus - diesen selbst ein Recht auf Zusprechung der eingezogenen Gelder einzur�umen.
Die beschwerdef�hrenden Banken beanstanden schliesslich, dass die Vorinstanz ihre Schadenersatzforderungen auf den Zivilweg verwiesen hat.
8.1 Das Bezirksgericht trat auf die Schadenersatzbegehren der Beschwerdef�hrerinnen, soweit sie im Zusammenhang mit den betr�gerischen Wertschriftengesch�ften zum Nachteil der Kunden stehen, nicht ein, da diese insoweit wegen der Freispr�che der Beschwerdegegner nicht als Gesch�digte im strafrechtlichen Sinne betrachtet werden k�nnten.
Die Vorinstanz erachtet es demgegen�ber als stossend, wenn die Beurteilung von Schadenersatzanspr�chen daran scheitere, dass aus formalrechtlichen Gr�nden ein Freispruch erfolge. Sie l�sst indes die prozessuale Frage offen, ob trotz Freispruchs der T�ter wegen ungen�gender Umschreibung des Sachverhalts in der Anklageschrift den Beschwerdef�hrerinnen adh�sionsweise Schadenersatz zugesprochen werden k�nne, weil deren Forderungen im konkreten Fall nicht gen�gend ausgewiesen seien.
8.2 Die Vorinstanz hat die Schadenersatzforderungen auf den Zivilweg verwiesen, weil sie es nicht f�r nachgewiesen erachtet, dass die beschwerdef�hrenden Banken den Kunden den erlittenen Schaden ersetzt haben. Soweit die beiden beschwerdef�hrenden Banken dies beanstanden, wenden sie sich gegen die Beweisw�rdigung der Vorinstanz, die im Rahmen der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht �berpr�ft werden kann. Auf die Beschwerden kann daher in diesem Punkt nicht eingetreten werden.
Aus diesen Gr�nden sind die Nichtigkeitsbeschwerden beider Beschwerdef�hrerinnen abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die beschwerdef�hrenden Banken die Kosten (Art. 278 Abs. 1 BStP).
Die eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerden werden abgewiesen, soweit auf sie einzutreten ist.
Die Gerichtsgeb�hren von je Fr. 10'000.-- werden den Beschwerdef�hrerinnen auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich und dem Obergericht des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.