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Timestamp: 2013-05-23 18:44:22
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Matched Legal Cases: ['Art. 12', '§6', 'Art. 12', '§6', '§ 6', 'Art. 12', '§ 6', 'Art. 12', '§ 11', 'Art. 12', '§6']

GG Art. 12, StBerG §6, selbständige Tätigkeit als Buchführungshelfer Generelle Themen
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| 15.03.2006 19:35 | Preis: ***,00 € |
Habe folgendes dazu im Internet gefunden: Bundesfinanzhof
16.03.2006 | 15:46
Ungeachtet der sehr umfangreichen Entscheidung ist der Wortlaut des § 6 Nr. 4 StBG eindeutig: Für die Hilfeleistung in Steuersachen wird neben einer bestandene Abschlussprüfung in einem kaufmännischen Beruf verlangt, dass der künftige selbständige Buchführungshelfer eine hauptberufliche praktische Tätigkeit im erlernten Beruf von mindestens 3 Jahren nachweisen kann. Dabei ist die Betonung auf „hauptberuflich“. Dies macht das Gesetz an der mindestens-16-Stunden-pro-Woche-Regelung fest.
www.peukerttimm.de Nachfrage vom Fragesteller	16.03.2006 | 22:04
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort, leider scheint das ganze doch sehr komplex..!
Im geschilderten Fall hatte der Kläger nicht einmal eine kaufmännische Ausbildung...! Davon abgesehen habe ich leider versäumt, meine Frage konkreter zu formulieren: Es geht mir genaugenommen lediglich um das Kontieren, welches im Rahmen der kaufmännischen Ausbildung explizit erlernt wird und um den BVerfG-Beschluss vom 27.1.82 (1 BvR 807/80 (BStBl1982 II S. 281) bzw. vom 18.6.1980 (1 BvR 697/77 (BStBl II 1980, 706, BVerfGE 54, 301)), wonach "das geschäftsmäßige Kontieren von Belegen Personen, die eine kfm. Gehilfenprüfung bestanden haben, nicht untersagt werden darf, da dies mit Art. 12 des GG unvereinbar sei...
Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Nach Ihrer Schilderung stimme ich Ihrer Rechtsauffassung zu: Es wäre dann § 6 StBerG nicht mit dem Art. 12 GG vereinbar, soweit es lediglich um die Aufgabe des Kontierens ginge. Nach Rücksprache mit der Steuerberaterkammer Brandenburg ist der zuständige Mitarbeiter erst Mitte nächster Woche wieder im Hause. Hier wäre zu klären, wie die Praxis in solchen Fällen verfährt. Vorbehaltlich einer genauen Prüfung der zitierten Beschlüsse und der Einbeziehung aktueller Rechtsprechung könnten Sie Ihre Unternehmung angehen. Sollte das FA dann gegen Sie vorgehen, wäre der Rechtsweg zu beschreiten und entsprechende Rechtsauffassung vorzutragen. Da ein solches Verfahren nerven- und kostenintensiv ist, sollten Sie vorher Rücksprache mit der Kammer in Brandenburg halten und eventuell ein Gutachten zu der aktuellen Rechtslage durch einen Anwalt Ihres Vertrauens anfertigen lassen. Natürlich stehe ich Ihnen diesbezüglich auch zur Verfügung.
Vielen Dank für Ihre Antwort und vor allem die Antwort auf meine Nachfrage, welche mir zunächst einmal sehr geholfen hat. (Werde Sie in jedem Fall kontaktieren, um mich über weiteres Vorgehen beraten zu lassen.) Danke! ANTWORT VON
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