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Timestamp: 2016-10-21 15:07:28
Document Index: 55001310

Matched Legal Cases: ['Art. 109', 'Art. 99', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 30', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 64', 'BGE']

8C_205/2013 (05.09.2013)
8C_205/2013 � � Urteil vom 5. September 2013
N.________, geboren 1971, arbeitete seit 17. Juni 2009 als Zimmermann f�r die Firma L.________ GmbH auf Baustellen und war in dieser Eigenschaft bei der SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 3. August 2009 wurde er bei der Arbeit mit aufgesetztem Schutzhelm von oben von einem Kranausleger am Kopf getroffen. Zur Erstbehandlung und neurologischen �berwachung war er ab Unfall bis zum 4. August 2009 in der Klinik f�r Unfallchirurgie des Universit�tsspitals X.________ hospitalisiert. Dort stellten die �rzte bei Eintritt einen guten Allgemein- und Ern�hrungszustand sowie einen Wert von 15 auf der Glasgow Coma Scale (GCS) fest. Sie beschrieben den Versicherten als wach und allseits orientiert, diagnostizierten abschliessend ein Sch�delhirntrauma Grad I sowie eine Kontusion der Hals- und Lendenwirbels�ule und verneinten das Auftreten einer Amnesie oder Bewusstlosigkeit. Das Sch�del-CT vom 3. August 2009 zeigte einen unauff�lligen Befund. Die SUVA �bernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Vom 27. Januar bis 7. April 2010 verbrachte N.________ zur station�ren Rehabilitation in der Rehaklinik Y.________ (der Reha-Austrittsbericht datiert vom 9. April 2010). Die �rzte der Rehaklinik Y.________ empfahlen eine sukzessive Erh�hung der Arbeitsf�higkeit auf 100% und eine R�ckkehr an den angestammten Arbeitsplatz. Im August 2010 teilte der Versicherte mit, er werde sich nicht mehr durch die angestammte Personalberatungsfirma vermitteln lassen und beziehe bereits von der Arbeitslosenversicherung ein Taggeld auf der Basis einer 50%-igen Arbeitsf�higkeit. Mit unangefochtener Verf�gung vom 8. Oktober 2010 hielt die SUVA fest, dass der Versicherte ab sofort auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt voll arbeitsf�hig sei. In Bezug auf die angestammte T�tigkeit sei er nach �rztlicher Beurteilung als Zimmermann aktuell zu 50%, ab 1. November 2010 zu 75% und ab 1. Januar 2011 zu 100% arbeitsf�hig, weshalb die SUVA ab 1. November 2010 die Taggeldleistungen einstelle. Nachdem ihm sein Hausarzt Dr. med. B.________ nochmals f�r die vor�bergehende Dauer vom 9. bis 22. Mai 2011 eine volle Arbeitsunf�higkeit attestiert hatte, um ihm f�r die darauf folgende Zeit "zu Handen des RAV" (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) wieder eine volle Arbeitsf�higkeit f�r leichte Arbeiten zu bescheinigen, terminierte die SUVA mit Verf�gung vom 9. Juni 2011, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 3. August 2011, s�mtliche Leistungen per 30. Juni 2011 und schloss den Fall folgenlos ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des N.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 30. Januar 2013 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst N.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichts- und des Einspracheentscheides beantragen, die SUVA habe ihm weiterhin die gesetzlichen Leistungen " (Heilbehandlung und allenfalls Taggelder) " zu erbringen; eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen. Zudem ersucht der Versicherte sinngem�ss um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne eines Verzichts auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.
Die f�r die Beurteilung des strittigen Anspruchs auf Unfallversicherungsleistungen nach Gesetz und Rechtsprechung massgebenden Grundlagen sind im angefochtenen Entscheid grunds�tzlich richtig dargestellt worden. Darauf wird verwiesen.
3.1.�Das kantonale Gericht hat die Aktenlage pflichtgem�ss gew�rdigt. Mit einl�sslicher und �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), hat es zutreffend erkannt, dass im Zeitpunkt der am 9. Juni 2011 verf�gten und mit Einspracheentscheid vom 3. August 2011 best�tigten Terminierung s�mtlicher Versicherungsleistungen keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen mehr feststellbar waren, welche einen �ber den 30. Juni 2011 hinausgehenden weiteren Leistungsanspruch nach UVG vermittelten, und dass im �brigen allf�llige, dar�ber hinaus anhaltende, nicht objektivierbare Gesundheitsst�rungen nicht in einem ad�quat kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 3. August 2009 standen.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer erhebt weder gegen die Tatsachenfeststellung hinsichtlich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen noch gegen die mit angefochtenem Entscheid in Bezug auf die anhaltend geklagten, organisch nicht objektivierbaren Befindlichkeitsst�rungen verneinte Unfallad�quanz irgend welche Einw�nde. Einzig beruft er sich - erstmals vor Bundesgericht neu - auf die Tatsache, dass er am 5. April 2011 bei der Invalidenversicherung ein Gesuch um berufliche Massnahmen gestellt habe, die ihm von der IV-Stelle des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 23. November 2012 zugesprochen worden seien.
3.2.1.�Unter Verweis auf die nachfolgenden Ausf�hrungen kann offen bleiben, ob es sich beim Vorbringen betreffend laufender Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung um ausnahmsweise zul�ssige Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG) handelt.
3.2.2.�Der Versicherte behauptet vor Bundesgericht nicht, dass er �ber den strittigen folgenlosen Fallabschluss per 30. Juni 2011 hinaus - entgegen dem angefochtenen Entscheid - an organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen (vgl. dazu SVR 2012 UV Nr. 5 S. 17, 8C_310/2011 E. 4.5 Ingress mit Hinweisen) leide. Ebenso wenig beschreibt er, welche konkreten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen gesundheitlichen Einschr�nkungen ihn angeblich seit 1. Juli 2011 weiterhin beeintr�chtigten. �berdies legt er nicht dar und behauptet nicht einmal, inwiefern er auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt - auf welchem er seit Oktober 2010 abgesehen von einem zweiw�chigen Unterbruch im Mai 2011 (vgl. Sachverhalt lit. A) von Seiten allf�lliger Unfallfolgen voll arbeitsf�hig ist (vgl. rechtskr�ftige Verf�gung der SUVA vom 8. Oktober 2010) - angeblich wegen anspruchsbegr�ndender unfallbedingter Beeintr�chtigungen in seiner Leistungsf�higkeit eingeschr�nkt sei.
3.2.3.�Soweit der Beschwerdef�hrer den folgenlosen Fallabschluss per 30. Juni 2011 mit der Tatsachenbehauptung bestreitet, "im Zeitpunkt der Leistungseinstellung [sei bei ihm] noch kein medizinisch stabiler Zustand eingetreten" gewesen, l�sst er offen, worin die behauptete Instabilit�t damals angeblich zu erkennen war.
3.2.4.�Soweit der Versicherte sinngem�ss geltend macht, von Seiten der behaupteten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen habe die Beschwerdegegnerin angesichts der fehlenden Ber�cksichtigung der von der Invalidenversicherung zugesprochenen Eingliederungsmassnahmen die Unfallad�quanz zu fr�h gepr�ft und verneint, ist auf SVR 2009 UV Nr. 39 S. 134, 8C_304/2008 E. 3 zu verweisen. Ist von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten (Art. 19 Abs. 1), liegt zudem ein organisch nicht objektiv ausgewiesener Gesundheitsschaden vor, welcher in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfall steht (vgl. SVR 2009 UV Nr. 39 S. 134, 8C_304/2008 E. 3.2.2), und wird der Entscheid der Invalidenversicherung �ber die (berufliche) Eingliederung erst sp�ter gef�llt, so muss der Unfallversicherer diesen Entscheid nicht abwarten. Vielmehr hat er diesfalls die Ad�quanzfrage zu pr�fen und hernach - bei Bejahung ad�quat kausaler Unfallfolgen - �ber einen allf�lligen Anspruch auf eine das Taggeld abl�sende �bergangsrente nach Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 UVV zu befinden (vgl. SVR 2009 UV Nr. 39 S. 134, 8C_304/2008 E. 3.1.2 u. 3.2.2).
3.2.5.�Nach dem Gesagten hat die SUVA angesichts fehlender, organisch objektiv ausgewiesener Gesundheitssch�den die Unfallad�quanz der �ber den folgenlosen Fallabschluss per 30. Juni 2011 hinaus geklagten Beschwerden unter den gegebenen Umst�nden - ungeachtet der laufenden beruflichen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung - zutreffend gepr�ft und verneint. Der Beschwerdef�hrer erhebt im �brigen gegen die Ad�quanzpr�fung keine Einw�nde.
4.1.�Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.
4.2.�Der unterliegende Versicherte tr�gt die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die unentgeltliche Rechtspflege kann ihm wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gew�hrt werden (Art. 64 BGG; BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f.).