Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/56594,80.html
Timestamp: 2019-09-17 09:12:38
Document Index: 275502550

Matched Legal Cases: ['§266', '§437', '§ 320', '§ 1000', 'BGH', '§ 964', '§ 275']

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BigBadLawyer
Verfasst am: 05 März 2006 - 15:19:29 Titel:
Hi, also nehme jetzt hier auch mal dran teil...
Also, wie wir Ansprüche des K prüfen wurde ja schon erwähnt...Anspruch auf 60 Ferkel, anschließend auf 26...
Wie schauts jetzt mit Interessen des B aus? Laut Sachverhalt sollten die ja auch geprüft werden Frage nach dem Aufbau.Hab mir das so gedacht(Das soll nur mal ne erste Skizze sein und ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob man das auch so prüfen kann)
A. Anspruch des B auf Abnahme von je 3 Ferkeln gg. K und X aus 433II
I. AE
Problem: KV üver 60 bzw. 20 Ferkel,nicht je3
Das ist aber bis Dez. unmöglich bzw. er will 20 selbst behalten.
Aber: §266 - Er darf keine Teilleistungen anbieten
II.Kein Anspruch
B. Anspruch des B auf Anspassung des Vertrages gm. 313I,433II auf Abnahme von je 3 Ferkeln gg K und X.
Würde letztendlich an Unzumutbarkeit (Risikoverteilung) scheitern.
Was anderes ist mir zu B nicht eingefallen! Also zu X:
Erstmal ne Prüfung auf Übergabe von 20 Ferkeln->entstanden und nicht untergegangen wg. 275I, sind ja noch 26 übrig und er will nur 20. Desweiteren noch ein Anspruch auf Nacherfüllung oder ähnliches. Aber wie, wenn noch gar keine Lieferung stattgefunden hat!? Also kann man kein Gewährleistungsrecht der Nacherfüllung §§437,439 anwenden. Einer ne Idee??
Das war mein Vorschlag, was haltet ihr davon, kann man das so machen?
Verfasst am: 05 März 2006 - 19:20:42 Titel:
@cokelight
Weiß auch nicht, seit wann die am Lehrstuhl so nett sind. Der, den wir gefragt haben, war auf jedenfall total hilfsbereit und nicht so arrogant wie die meisten.
@Shortmansi
Wir haben das jetzt einfach so gemacht, dass wir bei Anspruch entstanden unter wirksamer KV, darauf eingegangen sind, dass der Vertrag eigentlich über 60 Ferkel getroffen wurde und dass aus diesem KV der Anspruch auf 26 Ferkel resultiert. Wenn man einen A auf 60 Ferkel hat, hat man ja wohl erst recht einen auf 26 Ferkel. Die Teilunmöglichkeit haben wir da allerdings nicht angesprochen. Nur halt dargestellt, warum er jetzt nur noch 26 will. Das muss man schon ein bißchen erklären, dachten wir uns.
Bei der Püfung vom X sind wir noch nicht angelangt, aber bei K haben wir den Schwerpunkt ganz klar auf den Meinungsstreit in bezug auf die Repartionspflicht gelegt. Wir wussten halt nicht, wo wir den einbauen sollten. Falls da jemand ne Idee hat, immer her damit!!
@BigBadLawyer
Beim K sollen wir nicht erst mit der Prüfung der 60 Ferkel anfangen, sondern gleich die 26 prüfen. So wurde es mir zumindest am Lehrstuhl gesagt. Die Anspruche des B sind nicht in einem eigenen Gutachten zu prüfen, sondern ergeben sich aus den Prüfungen des K und des X. Wurde mir auch so am Lehrstuhl gesagt.
Verfasst am: 05 März 2006 - 19:21:44 Titel:
Verfasst am: 07 März 2006 - 15:19:38 Titel:
Peter Maier hat folgendes geschrieben:
Ich glaube ihr habt euch von der Juramaus auf einen falschen Weg leiten lassen. §§ 320, 275 sind vollkommen abwegig. Maßgeblich ist allein § 1000 als ZBR, so nämlich der BGH!!! Ich glaube der Bezug zu den künftigen Tieren ist ein Hint zum Erbrecht! Auch Schweine können erben.
Lionel Hutz hat folgendes geschrieben:
Aber ich frage mich vielmehr, ob man nich auch § 964 auf die Schweine beziehen könnte !!
BFG-9000 hat folgendes geschrieben:
Ist das dann eine protestatio facta contrario? Oder handelt es sich um die exceptio non adimpleti contractus? Aus dem Aufsatz, den du aus der AcP gerissen hast, werde ich nicht ganz schlau.
Geht´s hier vielleicht in Wirklichkeit gar nicht um Schweine, sondern um...
Trolle?!
Zuletzt bearbeitet von Recht komisch am 07 März 2006 - 15:23:23, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am: 07 März 2006 - 15:27:14 Titel:
kann man nicht einfach dem K die 26 Ferkel zusprechen, der Bauer kriegt gar nichts und B gerät mit den 20 ferkeln von X einfach in Verzug, wei er die ja noch nachzüchten muss.
X wollte ja nur oldenburgische Ferkel, nicht gerade diese, wollte sie nur bis Dezember haben, geht nicht also Verzug, oder lieg ich da jetzt komplett daneben???
Verfasst am: 07 März 2006 - 15:37:41 Titel:
skanti hat folgendes geschrieben:
Du hast insofern recht, als man mit der sog. vorübergehenden Unmöglichkeit schon vorsichtig sein muß, weil ansonsten die Regeln des Verzuges zulasten des Gläubigers einfach umgangen würden.
Schöne Darstellung bei Schulze/Ebers, Streitfragen zum neuen Schuldrecht, JuS 2004, 265, 267
Verfasst am: 07 März 2006 - 15:41:20 Titel:
Im Großen und Ganzen hast du da Recht skanti - aber wie bei jeder Juristischen Arbeit gilt auch hier "Der Weg ist das Ziel".
Sonst würde ich dem Asi vom Baums nen Zettel in die Hand drücken auf dem steht; X und K haben Recht. Basta.
Verfasst am: 07 März 2006 - 15:51:05 Titel:
Das hier mutiert langsam aber sicher zu einem echten Spam-Thread.
Wegen der vergleichbaren Interessenlage wäre zu überlegen, ob man den Thread und ein paar User nicht in entsprechender Anwendung des § 275 II BGB wegen Unzumutbarkeit untergehen läßt...
Verfasst am: 07 März 2006 - 15:55:21 Titel:
Danke für die Virologie-Kunde, auch wenns total überflüssig ist, weil ein Vertretenmüssen des Schulners hier eine völlig untergeordnete Rolle spielt !
Dann prüf halt deinen SE !