Source: http://www.wj-offenbach.de/dnn/WJOffenbach/Satzung.aspx
Timestamp: 2017-11-17 21:17:01
Document Index: 303382927

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 26', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

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Satzung der Wirtschaftsjunioren Offenbach
(1) Der Name des Vereins ist „Wirtschaftsjunioren Offenbach am Main e.V.“.
(2) Der Sitz des Vereins ist Offenbach am Main.
(2) Der Verein hat insbesondere das Ziel
a) junge Unternehmer, Führungs- und Führungsnachwuchskräfte der Wirtschaft zusammenzuführen und den betrieblichen und überbetrieblichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu stärken,
b) das Bewusstsein und die Verantwortung gegenüber Wirtschaft, Staat und Gesellschaft zu fördern,
c) das Verständnis für die soziale Marktwirtschaft und eine freiheitliche Gesellschaftsverfassung zu vertiefen,
d) die Mitarbeit seiner Mitglieder in Organen der wirtschaftlichen Selbstverwaltung, insbesondere der Industrie- und Handelskammern, zu fördern sowie bei der beruflichen Nachwuchsausbildung und bei ihren Tätigkeiten in öffentlichen Institutionen sachbezogen zu unterstützen,
e) sich an nationalen und internationalen Veranstaltungen zu beteiligen und solche Veranstaltungen durchzuführen, deren Aufgabe es auch ist, die internationale Einstellung, die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und den Völkerverständigungsgedanken zu fördern.
(3) Der Verein verwirklicht diese Ziele durch:
a) geeignete Mittel, wie Vorträge, Diskussionen, Besichtigungen, Exkursionen, Erfahrungsaustausch usw. und
b) die Weitergabe von Mitteln an Körperschaften zur Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke i.S.d. § 2 Abs.1 der Satzung.
(4) Der Verein ist Partner der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main und setzt sich mit dieser gemeinsam für den regionalen Wirtschaftsraum ein.
(1) Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und als Unternehmer oder Führungs- oder Führungsnachwuchskraft tätig ist. Die Person soll weiterhin einen Wohnsitz oder eine berufliche Tätigkeit innerhalb des Bezirks der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main innehaben.
(2) Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich an den Vorstand zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Vorstand kann die Aufnahme verweigern, wenn er nach eigenem freiem Ermessen der Auffassung ist, dass durch die Aufnahme des Antragstellers dem Verein ein Nachteil entstehen könnte. Bei Ablehnung des Antrags ist der Vor-stand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Treffen bei dem aufzu-nehmenden Mitglied die Voraussetzungen nach § 3 Ziffer 1 Satz 2 nicht zu, bedarf es für die Aufnahme einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen des Vorstandes, um diese zu beschließen.
(3) Die Mitgliedschaft verpflichtet zur aktiven und regelmäßigen Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins.
(4) Mitglieder, die das 40. Lebensjahr vollendet haben, werden ab dem Ende des Kalender-jahres, in dem das 40. Lebensjahr vollendet wurde, Fördermitglieder. Sie haben kein Stimmrecht und können in Organen des Vereins nicht tätig sein. Im Übrigen haben sie die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.
(5) Eine Ehrenmitgliedschaft kann an Mitglieder aufgrund besonderer Verdienste um den Verein auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung verliehen werden. Die Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei und altersungebunden. Ehrenmitglieder haben nach Vollendung des 40. Lebensjahres kein Stimmrecht und können in Organen des Vereins nicht tätig sein. Im Übrigen haben sie die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.
(a) durch Austritt (Kündigung) gemäß nachfolgendem Absatz (2) oder
(b) durch Ausschluss gemäß nachfolgendem Absatz (3).
(2) Der Austritt (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende einzuhalten ist.
(a) seinen Mitgliedsbeitrag trotz Fälligkeit und schriftlicher Mahnung mit einer Fristsetzung von mindestens vier Wochen unter Androhung des Ausschlusses nicht bezahlt hat oder
(b) den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen schwerwiegend verstoßen hat oder
(4) Vor Beschlussfassung des Vorstands über den Ausschluss gemäß vorstehendem Absatz (3) ist dem auszuschließenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschließungsbeschluss ist schriftlich zu fassen und zu begründen und dem Mitglied in nachweisbarer Form zuzustellen.
(5) Ein Ausschließungsbeschluss gemäß vorstehendem Absatz (3) lit. (a) wird mit Zugang bei dem auszuschließenden Mitglied wirksam. Gegen diesen Beschluss kann das auszuschließende Mitglied keinen Einspruch bei der Mitgliederversammlung einlegen.
(6) Gegen einen Ausschließungsbeschluss nach vorstehendem Absatz (3) lit. (b) oder (c) kann das auszuschließende Mitglied binnen eines Monats nach Zugang des Beschlusses schriftlich Einspruch beim Vorstand einlegen. Über den Einspruch und den endgültigen Ausschluss entscheidet in diesem Fall die nächste Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung bzw. sofern das auszuschließende Mitglied keinen Einspruch einlegt bis zum Ablauf der Einspruchsfrist ruhen die Mitgliedschaftsrechte des auszuschließenden Mitglieds.
(1) Die Gesamtheit der Mitglieder des Vereins bildet die Mitgliederversammlung. Sie wird vom Vorstand mindestens einmal im Jahr einberufen. Sie ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß mit einer Frist von ei-nem Monat unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich eingeladen wurde. Ergän-zungsanträge zur Tagesordnung müssen spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung dem Vorstand in schriftlicher Form vorliegen. Die Mitgliederversammlung ist ferner einzuberufen, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe der zu behandelnden Punkte gegenüber dem Vorstand beantragt.
(2) Jedes Mitglied hat mit Ausnahme der Förder- und Ehrenmitglieder, die das 40. Lebens-jahr vollendet haben, eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
(3) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit das Gesetz oder diese Satzung nichts anderes bestimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt, Stimmenthaltungen werden nicht berücksichtigt. Abstimmungen er-folgen durch Handzeichen, es sei denn, ein Mitglied beantragt geheime Abstimmung. Die Sitzungsleitung obliegt dem Präsidenten, bei seiner Verhinderung dem Vizepräsidenten. Sind beide verhindert, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen oder Angelegenheiten, bei denen der Vorstand unmittelbar betroffen ist, wird die Ver-sammlungsleitung für die Dauer der hierauf bezogenen Erörterungen / Wahlvorgänge mit vorausgehender Diskussion einem nicht dem Vorstand angehörigen Mitglied übertragen.
- die Höhe des Jahresbeitrags
(5) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Beschlussprotokoll zu verfassen, das vom Präsidenten, einem weiteren Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterschreiben ist.
(1) Der Vorstand besteht aus mindestens drei, maximal fünf Mitgliedern. Die Wahl zum Vorstand erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Einmalige Wiederwahl ist möglich.
(2) Aus dem Vorstand wählt die Mitgliederversammlung für die Amtszeit von einem Jahr den Präsidenten. Einmalige Wiederwahl ist möglich.
(3) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte für die Amtszeit von einem Jahr einen Vizepräsidenten und einen Schatzmeister. Einmalige Wiederwahl ist möglich. Der Präsident des Vorjahres gehört dem Vorstand als Past-Präsident an, sofern er nicht bereits gewähltes Vorstandsmitglied ist.
(4) Die Amtszeit des Vorstands beginnt und endet mit dem Kalenderjahr. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist. Die vorstehenden Sätze 1 und 2 gelten für die Amtszeit des Präsidenten, des Vizepräsidenten sowie des Schatzmeisters entsprechend.
(5) Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen.
(6) Vertretungsberechtigter Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Präsident und der Vi-ze-Präsident. Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt. Für Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 1.500 € (Euro) ist die Zustimmung des Gesamtvorstandes erforderlich.
(7) Eine frühere Abberufung aller Vorstandsmitglieder oder eines einzelnen Vorstandsmitgliedes durch die Mitgliederversammlung ist mit zwei Drittel der abgegebenen Stimmen möglich.
(8) Tritt ein gewähltes Vorstandsmitglied vor Beendigung seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, so kann der Vorstand dessen Stelle durch Kooptation neu besetzen. Die Kooptation ist der nächsten Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen. Das kooptierte Mitglied gehört dem Vorstand für die restliche Amtszeit desjenigen, an dessen Stelle er ge-treten ist, an. Eine Kooptation muss erfolgen, wenn im Falle des Ausscheidens eines Vorstandes weniger als drei amtierende Vorstände verbleiben.
(1) Der Verein wird bei der Durchführung der ihm obliegenden Aufgaben durch eine Ge-schäftsstelle bei der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main unterstützt.
(2) Die Leitung der Geschäftsstelle obliegt dem Geschäftsführer.
(3) Der Geschäftsführer wird nach Absprache durch den Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main bestellt.
(4) Der Geschäftsführer nimmt an den Sitzungen des Vorstandes und den Mitgliederver-sammlungen in beratender Funktion teil und soll vor jeder grundsätzlichen Entscheidung gehört werden. Ihm steht im Vorstand Rede-, Antrags- und Beratungsrecht im Rahmen seiner Aufgaben, jedoch kein Stimmrecht zu.
Zwei durch die Mitgliederversammlung zu bestellende Kassenprüfer, die keine Vorstandsmitglieder sein dürfen, prüfen jährlich die Kassenführung des Kassenwarts.
(2) Der Verein finanziert seine Aufgaben außerdem durch freiwillige Spenden seiner Mitglieder und Dritter.
(3) Mitgliedsbeiträge, Spenden, Vereinsvermögen und etwaige durch die Tätigkeit des Ver-eins erwirtschaftete Gewinne dürfen nur für die in § 2 genannten Zwecke und Aufgaben verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine besonderen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Im Falle ih-res Ausscheidens oder Ausschlusses haben sie keinen Anspruch auf Rückgewährung von Beiträgen und auf das Vereinsvermögen.
(4) Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck und den Aufgaben des Vereins im Sinne des § 2 fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Änderungen dieser Satzung beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen. Inhalt und Umfang der Satzungsänderung müssen in der Einladung mitgeteilt werden.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, in der mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend ist. Zur Gültigkeit des Beschlusses ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Ist die erste Versammlung nicht beschlussfähig, so ist unverzüglich eine weitere Versammlung mit einer Ladungsfrist von zwei Wochen einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der er-schienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
Im Falle der Auflösung des Vereins ist das Vermögen des Vereins der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main zuzuführen mit der Maßgabe, es ausschließlich für die in § 2 genannten Zwecke und Aufgaben zu verwenden.
Die Wahrnehmung der in § 2 genannten Zwecke und Aufgaben erfolgt in Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftsjuniorenkreisen innerhalb des Landesverbandes (Wirtschaftsjunioren Hessen), des Bundesverbandes (Wirtschaftsjunioren Deutschland) und des Weltverbandes (Junior Chamber International) bzw. deren jeweiligen Nachfolgeorganisationen.
(in der gültigen Fassung vom 11.12.2012)