Source: http://www.vlp.or.at/pages/statuten
Timestamp: 2019-02-20 22:29:42
Document Index: 315886713

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 17', '§ 6', '§ 3', '§ 7', '§ 12', '§ 7', '§ 12', '§ 11', '§ 12', '§ 20', '§ 13', '§ 34', '§ 34', '§ 11', '§ 13']

Statuten - VLP
beschlossen auf der ordentlichen Landesversammlung vom 04.02.2016
Der Verein führt den Namen "Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie" (VLP) und ist ein Zweigverein des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie (ÖBVP).
Er hat seinen Sitz in Dornbirn und erstreckt seine Tätigkeit auf das Bundesland Vorarlberg.
Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und ist weder partei- noch konfessionsgebunden.
Der Verein, dessen Tätigkeit ist, bezweckt
a) die organisatorische Zusammenfassung aller im Bundesland Vorarlberg tätigen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung sowie aller Institutionen, die Psychotherapie in Vorarlberg anbieten;
b) die Vertretung gemeinsamer beruflicher, berufspolitischer, wirtschaftlicher und sozialer Interessen dieser Personen, Gruppierungen und Institutionen sowie die Gestaltung deren Arbeitsbedingungen, all dies unter Beachtung der vom Bundesvorstand des ÖBVP festgelegten Arbeits- und Kompetenzverteilung;
c) die Organisation von Serviceleistungen für seine Mitglieder und die Beratung der Mitglieder;
d) die Information der Mitglieder und der Öffentlichkeit;
e) die Verbreitung psychotherapeutischer (insbesondere wissenschaftlich-fundierter) Erkenntnisse und
f) alle sonstigen nach dem Vereinsgesetz möglichen Aktivitäten, soweit diese den Zielen des Vereines entsprechen.
a) Schaffung und Betrieb einer Beratungs- und Informationsstelle zur Pflege der Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Gruppen, z.B. Behörden, Ärztinnen (Ärzten), Kassen, Erziehungswesen etc.;
b) Beratung von öffentlichen und nicht-öffentlichen Körperschaften in Fragen der Psychotherapie und verwandter Gebiete.
c) Gestaltung, Verhandlung und Vereinbarung von Verträgen für die Erbringung und Abgeltung psychotherapeutischer Leistungen mit den dafür in Betracht kommenden Kostenträgerinnen (Kostenträgern), Behörden, Körperschaften und Einrichtungen in Vorarlberg, insbesondere das Bundesland Vorarlberg betreffende Verträge zur Regelung der Beziehungen der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu den Trägerinnen (Trägern) der Sozialversicherungen, entsprechend den Richtlinien des Bundesvorstandes des ÖBVP und mit der Einschränkung, dass diese Verträge erst nach Zustimmung des Bundes­vorstandes gem. § 11 Abs. 6 lit a Z 2 der ÖBVP-Statuten in der Fassung vom 04. Februar 2013 rechtsgültig unterzeichnet werden und in Kraft treten können;
d) Beratung, Unterstützung und Hilfe für die Mitglieder in berufspolitischen Angelegenheiten;
e) Koordination der Mitgliederaktivitäten;
f) Veranstaltungen wie Vorträge und Seminare, Organisation von und Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen;
g) Öffentlichkeitsarbeit;
h) Klientinnen- (Klienten-) und Patientinnen- (Patienten-) information;
i) Schaffung und Betrieb einer berufsethischen Beschwerdestelle;
j) Einrichtung einer Website und/oder sonstiger elektronischer Medien.
a) vereinbarte Anteile der Mitgliedsbeiträge der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder des ÖBVP in Vorarlberg;
b) Mitgliedsbeiträge der fördernden Mitglieder des VLP;
d) Erträgnisse aus Veranstaltungen und sonstigen vereinseigenen Aktivitäten;
e) Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen;
f) Vermögensverwaltung (z.B. Zinsen, sonstige Kapitaleinkünfte, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung usw.);
g) Sponsorgelder;
h) Werbeeinnahmen.
a) in der Psychotherapeuten/innenliste des zuständigen Bundesministeriums gemäß § 17 Psychotherapiegesetz eingetragene Personen, de ihren Dienstort bzw. Berufssitz oder, falls diese nicht psychotherapeutisch tätig sind, ihren Wohnort im Bundesland Vorarlberg haben;
b) Psychotherapeutinnen (Psychotherapeuten) in Ausbildung: Das sind Personen, die bei einer in Österreich gemäß §§ 6 - 8 PthG gesetzlich anerkannten fachspezifischen psychotherapeutischen Ausbildungseinrichtung in Ausbildung stehen und ihren Dienstort bzw. Berufssitz oder, falls diese nicht psychotherapeutisch tätig sind, ihren Wohnort im Bundesland Vorarlberg haben.
Außerordentliche Mitglieder sind Personen, die bei einer gemäß §§ 3-5 PthG gesetzlich anerkannten propädeutischen Ausbildungseinrichtung das psychotherapeutische Propädeutikum absolvieren.
Fördernde Mitglieder sind physische und juristische Personen oder Einrichtungen, die die Zwecke des Vereins fördern. Jedes fördernde Mitglied kann seine Förderung einem bestimmten Zweck widmen.
Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste, wie insbesondere der Förderung und Weiterentwicklung der Psychotherapie, ernannt werden.
Die Mitgliedschaft im VLP beruht auf der Mitgliedschaft im ÖBVP. Alle ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder, die physische Personen sind, sind daher zugleich Mitglieder des ÖBVP und des VLP.
Die Aufnahme als ordentliches und außerordentliches Mitglied erfolgt auf Antrag der Mitgliedschaftswerberin (des Mitgliedschaftswerbers) durch Beschluss des Bundesvorstandes des ÖBVP nach Befassung des Vorstands des VLP.
Der Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich unter Vorlage geeigneter Nachweise für die Aufnahme in die jeweilige Mitgliederkategorie an den Vorstand des VLP gerichtet werden.
Juristische Personen haben in ihrem Antrag auf Mitgliedschaft eine Vertreterin (einen Vertreter) bekannt zu geben.
Vor dem Beschluss des Bundesvorstandes des ÖBVP hat eine gegenseitige Information zwischen ÖBVP und dem VLP zu erfolgen.
Über die Aufnahme einer Bewerberin (eines Bewerbers) um die ordentliche oder außerordentliche Mitgliedschaft beschließt der Vorstand des VLP vorläufig. Die endgültige Entscheidung darüber obliegt danach dem Bundesvorstand des ÖBVP. Dieser ist dabei nicht an den Beschluss des Vorstandes des VLP gebunden.
Die ordentliche oder außerordentliche Mitgliedschaft wird erst aufgrund des Aufnahmebeschlusses des Bundesvorstands des ÖBVP rechtswirksam. Eine Ablehnung der Aufnahme erfolgt unter Angabe von Gründen und muss der Antragswerberin (dem Antragswerber) nachweislich schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse) mitgeteilt werden.
Als Eintrittsdatum gilt nach dem Aufnahmebeschluss durch den Bundesvorstand des ÖBVP für alle Mitglieder das Datum ihrer Antragstellung auf Mitgliedschaft rückwirkend.
Ordentliche Mitglieder können nur in einem Landesverband ihre ordentliche Mitgliedschaft erwerben.
Die Aufnahme als förderndes Mitglied des Landesverbandes erfolgt auf dieselbe Weise wie die als ordentliches und außerordentliches Mitglied, mit dem Unterschied, dass über den Antrag endgültig die Landesversammlung entscheidet.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied des Landesverbandes erfolgt auf Antrag mindestens eines ordentlichen oder außerordentlichen Mitglieds durch Beschluss der Landesversammlung.
Die Mitgliedschaft im VLP erlischt durch den Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Übertritt in einen anderen Landesverband, durch Streichung oder durch Ausschluss.
Der freiwillige Austritt aus dem VLP und damit auch dem ÖBVP kann jederzeit ohne Angabe von Gründen bekannt gegeben werden. Er muss dem Vorstand des VLP nachweislich schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse) mittels eingeschriebenen Briefes mitgeteilt werden und tritt mit Jahresende in Kraft.
Der Mitgliedsbeitrag ist im Jahr des Austrittes oder des Ausschlusses vollständig zu bezahlen. Das austretende Mitglied hat bis zum Ende dieses Jahres Anspruch auf alle statutarisch festgelegten Leistungen des VLP.
Wenn die Kündigung nicht bis zum 30. November des laufenden Jahres im VLP-Büro einlangt, verlängert sich die Mitgliedschaft bis zum Ende des nächsten Kalenderjahres.
Der Übertritt vom VLP in einen anderen Landesverband setzt einen Wechsel von Dienstort bzw. Berufssitz der Übertrittswerberin (des Übertrittswerbers) in ein anderes Bundesland voraus. Für Übertrittswerberinnen (Übertrittswerber), die nicht psychotherapeutisch tätig sind, gilt als Voraussetzung für einen Übertritt der Wechsel des Wohnortes in ein anderes Bundesland. Der Übertritt ist sowohl dem Vorstand des VLP als auch dem Vorstand des Landesverbandes in den der Übertritt erfolgen soll schriftlich oder per E-Mail mitzuteilen.
Die Streichung eines Mitgliedes richtet sich nach den ÖBVP-Statuten. Die Streichung der Mitgliedschaft beim ÖBVP bzw. der Ausschluss aus dem ÖBVP haben gleichzeitig auch die Streichung der Mitgliedschaft beim VLP bzw. den Ausschluss aus dem VLP zu Folge.
Mitglieder, die gegen die Ziele des VLP verstoßen, ihren Pflichten gemäß § 7 Abs. 2 zuwider handeln oder nachweislich ihre Berufspflichten verletzen, können durch Beschluss des Bundesvorstandes des ÖBVP ausgeschlossen werden. Das zum Ausschluss führende Verfahren sowie die Rechtsfolgen sind in den ÖBVP-Statuten geregelt.
Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft im VLP erfolgt auf Antrag mindestens eines ordentlichen oder außerordentlichen Mitglieds durch Beschluss der Landesversammlung.
Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermögen des VLP.
Nur ordentliche und fördernde Mitglieder haben in der Landesversammlung ihren Sitz. Ordentliche Mitglieder sind stimm- und aktiv wahlberechtigt; passiv wahlberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder, sofern es sich um physische Personen handelt.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu wahren und zu fördern, das Ansehen des Vereins nicht zu schädigen, die Vereinsstatuten zu achten und dem Zweck des Vereins nicht zuwiderzuhandeln. Die Beschlüsse der Vereinsorgane sind einzuhalten.
a.) die ordentliche und außerordentliche Landesversammlung
b) der Vorstand des VLP
c) die berufsethische Beschwerdestelle
d) die Rechnungsprüferinnen (Rechnungsprüfer)
f) der Beirat „Psychotherapie in Institutionen“ (Zusammenschluss aller Institutionen die Psychotherapie in Vorarlberg anbieten).
Die Tätigkeit in den Organen des Landesverbandes ist prinzipiell ehrenamtlich. Reisespesen und Aufenthaltsspesen sowie Aufwandsentschädigungen für Funktionärinnen (Funktionäre) können im Rahmen eines vom Landesvorstand des VLP zu beschließenden Budgetansatzes abgerechnet werden.
Personen, die eine Funktion in einem der Vereinsorgane anstreben, haben bei ihrer Kandidatur sämtliche Funktionen in anderen Vereinen, Institutionen, Einrichtungen und Körperschaften offen zu legen. Diese Funktionen dürfen nicht zu einer Interessenkollision mit den Funktionen im VLP führen. Insbesondere Personen, die Funktionen in Vereinen, Institutionen und Einrichtungen innehaben, die in gleichen oder angrenzenden Bereichen wie der VLP oder in berufspolitisch relevanten Bereichen tätig sind, haben gewissenhaft zu prüfen, ob die Ausübung der mit diesen Funktionen einhergehenden Kompetenzen und Pflichten mit den Zielen und der Zweckbestimmung des VLP bzw. mit ihren im VLP bestehenden Aufgaben und Verpflichtungen vereinbar sind. Es besteht die Verpflichtung, Umstände offen zu legen, die eine Interessenkollision indizieren können. Gegebenenfalls ist die Funktion im VLP selbständig abzulehnen oder zurück zu legen. Die Pflicht zur Offenlegung von Unvereinbarkeiten besteht gegenüber dem Landesvorstand des VLP während der gesamten Funktionsperiode.
a) Alle Vereinsorgane werden von der (dem) Vorsitzenden unter Vorlage der vorläufigen Tagesordnung entsprechend den in der jeweiligen Geschäftsordnung festgelegten Fristen einberufen, sofern im Folgenden nichts anderes bestimmt wird.
b) Jedes Vereinsorgan gibt sich eine Geschäftsordnung, sofern im Folgenden nichts anderes bestimmt wird. Beschlüsse über die Geschäftsordnung erfolgen, wenn nicht anders festgelegt, mit Zweidrittelmehrheit. c) Stimmberechtigt ist jeweils nur die Delegierte (der Delegierte) bzw. ihre/ihr (seine/sein) genannte Stellvertreterin (genannter Stellvertreter); es gibt in den Gremien keine Stimmübertragungen, ausgenommen davon ist die Landesversammlung.
d) In allen Vereinsorganen gelten Stimmenthaltungen nicht als gültige Stimmen, sie werden nicht mitgezählt. In allen Vereinsorganen ist somit eine einfache Stimmenmehrheit gegeben, wenn die Zahl der Pro-Stimmen die der Kontra-Stimmen übersteigt. Zweidrittelmehrheit ist gegeben, wenn die Zahl der Pro-Stimmen wenigstens zwei Drittel der gültigen Stimmen erreicht.
e) Beschlüsse über die vorgeschlagene Tagesordnung erfolgen mit einfacher Mehrheit, Abänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit.
Die ordentliche Landesversammlung findet jährlich statt.
Zu den Landesversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Einladung zur ordentlichen Landesversammlung oder zur außerordentlichen Landesversammlung hat unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Landesvorstand des VLP. Der Termin soll 2 Monate vorher bekannt gegeben werden.
Eine außerordentliche Landesversammlung hat einberufen zu werden:
a) auf Beschluss des Vorstandes des VLP;
b) auf Beschluss der ordentlichen Landesversammlung auf schriftlichen Antrag von mindestens 10% der Mitglieder;
c) auf Antrag mindestens der Hälfte der Delegierten des Landesvorstandes;
d) auf Verlangen der Rechnungsprüferinnen (der Rechnungsprüfer).
Binnen vier Wochen nach Einlangen des Antrags beim Vorstand des VLP hat diese außerordentliche Landesversammlung stattzufinden. Die legitimierten Antragstellerinnen (Antragsteller) sind berechtigt, die Einladung selbst durchzuführen, wenn ein Antrag gestellt wurde und der Vorstand des VLP die Einladung zu einer außerordentlichen Landesversammlung binnen drei Wochen nach Einlangen des Antrags im Büro des VLP nicht ausgesendet hat. Die Kosten für ordentliche oder außerordentliche Landesversammlungen werden unabhängig von den Antragstellerinnen (Antragstellern) vom VLP getragen.
In der Landesversammlung haben nur ordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder gemäß § 12 Absatz 4 Sitz. Juristische Personen werden durch eine schriftliche Bevollmächtigte (einen schriftlichen Bevollmächtigten) vertreten. Die Stimmberechtigung der jeweiligen Mitglieder ist in § 7 (1) festgelegt. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes stimmberechtigtes Mitglied ist zulässig und hat schriftlich zu erfolgen. Einem anwesenden stimmberechtigten Mitglied kann nur eine weitere Stimme übertragen werden.
Anträge auf Aufnahme von Tagesordnungspunkten und Sachanträgen zur Landesversammlung sind bis 10 Tage vor der Landesversammlung an das Büro des VLP schriftlich oder per E-Mail einzureichen. Zu beschlossenen Tagesordnungspunkten ist die schriftliche Einbringung von Sachanträgen bis zum Abschluss des betreffenden Tagesordnungspunktes möglich. Über deren Behandlung wird nach Verlesung von der Landesversammlung mit einfacher Mehrheit entschieden.
Die Landesversammlung beschließt über eine Geschäftsordnung. Diese kann mit Zweidrittelmehrheit geändert werden.
Die ordentliche oder außerordentliche Landesversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Ist die Landesversammlung zur festgesetzten Zeit nicht beschlussfähig, so findet 15 Minuten später die Landesversammlung mit derselben Tagesordnung am selben Ort ohne besondere Einladung statt. Diese Landesversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Landesversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Beschlussfassung von Beschlüssen, mit denen Statuten des Vereins, die Geschäftsordnung und die Tagesordnung geändert werden sollen, sowie die freiwillige Auflösung des Vereins bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln.
Den Vorsitz in der Landesversammlung führt die (der) Vorsitzende oder deren (dessen) Stellvertreterin (Stellvertreter), bei deren Verhinderung ein vom Vorstand beauftragtes Vorstands- oder Vereinsmitglied. Die (der) Vorsitzende kann eine Person zur Leitung der Landesversammlung vorschlagen, worüber mit einfacher Mehrheit abgestimmt wird.
Über jede Landesversammlung ist ein Protokoll zu führen, welches in der nächsten Vereinsaussendung zu veröffentlichen ist. Anschließend gilt eine Frist von zwei Monaten für schriftliche Einsprüche. Ein korrigiertes Protokoll wird nochmals veröffentlicht. Die Protokolle sind im Büro des VLP sieben Jahre aufzubewahren.
Der Landesversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Entgegennahme des Tätigkeits- und Rechnungsberichtes des Vorstandes des VLP und der Rechnungsprüferinnen (Rechnungsprüfer)
b) Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes aufgrund von Wahlen, Entlastung der Mitglieder des Vorstandes, Bestellung der Rechnungsprüferinnen (Rechnungsprüfer) und Bestätigung der Mitglieder der Beschwerdestelle (§ 12 (2)
c) Beschlussfassung über Statutenänderung und die freiwillige Auflösung des Vereins sowie über die Verwendung eines allfälligen restlichen Vereinsvermögens;
d) Beschlüsse über die Höhe des Mitgliedsbeitrages für fördernde Mitglieder des VLP;
e) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft im Landesverband;
f) Verleihung und Aberkennung der Mitgliedschaft als förderndes Mitglied im Landesverband;
g) Wahl der Delegierten zum Länderforum sowie einer Stellvertreterin (Stellvertreter), und zwar nur durch die ordentlichen Mitglieder. Die (der) Delegierte muss nicht Mitglied des Vorstandes des VLP sein, jedoch ordentliches Mitglied im VLP.
h) Regelung des Verhältnisses des Landesverbandes für Psychotherapie (VLP) zum Bundesverband (ÖBVP), soweit dies nicht bereits in den Statuten des ÖBVP geregelt ist.
i) Beschlussfassung und Änderung der Geschäftsordnung und der Tagesordnung der Landesversammlung;
j) Beratung und Beschlussfassung zu sonstigen Tagesordnungspunkten.
Der Vorstand des VLP besteht aus mindestens 3 und höchstens 7 Mitgliedern: der Vorsitzenden (dem Vorsitzenden), der Stellvertreterin (dem Stellvertreter), der Schriftführerin (dem Schriftführer), optional auch deren Stellvertreterin (Stellvertreter) und der Kassierin (dem Kassier) sowie optional auch deren Stellvertreterin (Stellvertreter) und weiteren Vorstandsmitgliedern.
Bei der Bestellung der Mitglieder des Vorstandes durch die Landesversammlung hat diese nach Möglichkeit folgende Kriterien zu berücksichtigen:
a) Eine ausgewogene Zusammensetzung aus freiberuflich tätigen als auch angestellt tätigen Psychotherapeutinnen (Psychotherapeuten) sowie
b) die Bestellung eines Vorstandsmitglieds, welches zum Zeitpunkt der Bestellung Psychotherapeutin (Psychotherapeut) in Ausbildung ist.
Der Vorstand ist das Exekutivorgan des VLP. Er setzt die Beschlüsse der Landesversammlung um und ist an diese gebunden.
Die Funktionsperiode des Vorstandes dauert drei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Funktionsperiode endet mit der Übergabe der Funktion an den neu gewählten Vorstand spätestens einen Monat nach der Neuwahl des Vorstands. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Landesversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Kooptierung des Nachfolgers wirksam. Treten ein oder zwei Vorstandsmitglieder zurück, kooptiert der Vorstand ein neues Mitglied/ zwei neue Mitglieder aus dem Kreis der übrigen wählbaren Mitglieder. Das kooptierte Mitglied/die kooptierten Mitglieder muss/müssen bei der nächsten Landesversammlung bestätigt werden.
Jedes Vorstandsmitglied ist zur Einberufung einer Vorstandssitzung unter Angabe von Tagesordnungspunkten berechtigt.
Der Vorstand beruft ordentliche und außerordentliche Landesversammlungen ein, setzt Zeit, Ort und Tagesordnung fest. Es führt die laufenden Vereinsgeschäfte aufgrund einer Geschäftsverteilung im Vorstand, soweit diese nicht anderen Organen vorbehalten sind, und legt der Landesversammlung einen Tätigkeits- und Rechnungsbericht vor.
Verträge, Vereinbarungen und offizielle Aussendungen des VLP werden von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern gezeichnet.
Der Kassierin (dem Kassier) obliegt die Leitung des Rechnungswesens, insbesondere die jährliche Erstellung des Budgetentwurfs und die Erstellung des Rechungsabschlusses.
In Geldangelegenheiten ist die Kassierin (der Kassier) gemeinsam mit der Vorsitzenden (dem Vorsitzenden) zeichnungsberechtigt. Im Falle der Verhinderung zeichnen zwei Vorstandsmitglieder. Durch Beschluss des Vorstands kann die Kassierin (der Kassier) ermächtigt werden, bei Beträgen bis zu Euro 3.000,00 alleine zu zeichnen.
Die (der) Vorsitzende, im Falle ihrer (seiner) Verhinderung die StellvertreterIn (der Stellvertreter) vertritt den Verein nach außen.
Der Vorstand wird entsprechend den budgetären Möglichkeiten des Vereins finanziell entschädigt.
Zur Erledigung der Vereinsaufgaben betreibt der VLP ein Büro. Die Leitung des Büros obliegt dem dafür bestimmten Vorstandsmitglied. Die Mitarbeiterinnen (Mitarbeiter) werden vom Vorstand eingestellt. Kündigungen sind einstimmig vom Vorstand zu beschließen.
Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Der Vorstand kann aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder Ausschüsse einsetzen. Diese arbeiten auftragsgebunden.
§ 11 Beirat "Psychotherapie in Institutionen"
Der Beirat setzt sich zusammen aus der Vorsitzenden (dem Vorsitzenden) und höchstens zwei Personen, die vom Vorstand delegiert werden. Diese müssen nicht zwingend Vorstandsmitglieder sein; und je einer Vertreterin (einem Vertreter) jener Institutionen, die in Vorarlberg Psychotherapie anbieten. Diese setzen sich nach Möglichkeit aus den Geschäftsführerinnen (Geschäftsführern) der jeweiligen Institution zusammen. Eine Delegation ist möglich.
Der Beirat dient dem Informationsaustausch und erarbeitet Positionen zum Themenbereich der Psychotherapie in Vorarlberg.
Die Institutionen haben die Möglichkeit förderndes Mitglied zu werden.
Sie haben dann einen Sitz in der Landesversammlung.
Sie sind informationsberechtigt und haben eine beratende Stimme.
§ 12 Die Berufsethische Beschwerdestelle
Der berufsethischen Beschwerdestelle obliegt die Beurteilung und Regelung von Konflikten, die die Tätigkeit von Psychotherapeutinnen (Psychotherapeuten) (einschließlich der Psychotherapeutinnen (Psychotherapeuten) in Ausbildung unter Supervision) betreffen. Die berufsethische Beschwerdestelle beurteilt dabei insbesondere Sachverhalte, zu denen der vom Psychotherapiebeirat (gemäß § 20 PthG) verabschiedete Berufskodex Empfehlungen enthält und interpretiert damit auch den Berufskodex im Einzelfall. Sie ist zuständig für eine außergerichtliche bzw. außerverwaltungsbehördliche Entscheidung in berufsethisch relevanten Konfliktfällen.
Die Mitglieder der Berufsethischen Beschwerdestelle bestehen aus drei bis fünf erfahrenen Psychotherapeut/innen, werden vom Vorstand ernannt und von der Landesversammlung bestätigt und für drei Jahre bestellt. Eine Wiederwahl ist möglich. Mitglieder des Vorstandes können nicht Mitglieder der Berufsethischen Beschwerdestelle sein.
An einem Konflikt beteiligte Mitglieder sind verpflichtet, sich auf das Verfahren der berufsethischen Beschwerdestelle einzulassen. Den Konfliktparteien wird eine Schlichtung angeboten und diese nach Möglichkeit durchgeführt. Dies kann sowohl schriftlich oder per E-Mail als auch persönlich geschehen. Bei groben Verstößen der Psychotherapeutin (des Psychotherapeuten) gegen den Berufskodex, oder wenn die Zusammenarbeit vereitelt wird, kann die berufsethische Beschwerdestelle die Angelegenheit an den Psychotherapiebeirat der beim Bundeskanzleramt eingerichtet ist, weiterleiten.
Das gelungene Ergebnis der Berufsethischen Beschwerdestelle kann sein: Aussprache, Einsicht, Entschuldigung; Vergleich, Geldflüsse, schriftliche Vereinbarungen.
Kann keine Einigung zwischen den Konfliktparteien hergestellt werden, können weitere Schritte eingeleitet bzw. empfohlen werden:
(a) Einrichtung einer Schiedskommission (2. Instanz);
(b) Weiterleitung an den Beschwerdeausschuss des Beirates des für die psychotherapeutische Berufsgruppe zuständigen Bundesministeriums;
(c) eine Weiterleitung an den Vorstand des VLP und sonstige Berufsvertretungen sowie ein Ausschluss aus dem Berufsverband
§ 13 Die Rechnungsprüferin (der Rechnungsprüfer) oder die Rechnungsprüferinnen (die Rechnungsprüfer)
Den zwei Rechnungsprüferinnen (Rechnungsprüfern) obliegt die Überprüfung der Finanzgebarung des VLP. Dafür können sie sich der notwendigen professionellen Mittel bedienen. Sie haben dem Vorstand und der Landesversammlung darüber Bericht zu erstatten.
Die Rechnungsprüferinnen (Rechnungsprüfer) werden von der Landesversammlung für eine Funktionsperiode von 3 Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Bei Rücktritt einer oder zweier Rechnungsprüferinnen (Rechnungsprüfer) während einer Funktionsperiode hat die Landesversammlung eine Nachbesetzung mit einer Zweidrittelmehrheit vorzunehmen. Das Amt der Rechnungsprüferinnen (Rechnungsprüfer) ist mit allen anderen Funktionen im Verein unvereinbar.
Bei Auftreten von Streitfällen aus dem Vereinsverhältnis nominiert jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen eine Vertreterin (einen Vertreter). Diese einigen sich auf eine hinzutretende Vorsitzende (einen hinzutretenden Vorsitzenden) oder bestimmen diese (diesen) bei Stimmengleichheit durch das Los.
Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Landesversammlung, die diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung ausdrücklich enthält und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Diese Landesversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie eine Liquidatorin (einen Liquidator) zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese (dieser) das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen muss, im Sinne der §§ 34 ff BAO, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Ziele wie dieser Verein verfolgt und zwar mit der Auflage, dieses Vermögen ausschließlich für gemeinnützige Zwecke iSd §§ 34 ff BAO zu verwenden. Sollte eine solche nicht gefunden werden, ist das Vermögen der Republik Österreich anzubieten mit der Auflage, dasselbe zur Förderung der Psychotherapie in Österreich zu verwenden.
§ 11 Beirat "Psychotherapie in Institutionen
§ 13 Die Rechnungsprüferin (der Rechnungsprüfer) oder die Rechnungsprüferinnen (die Rechnungsprüfer