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Timestamp: 2017-09-22 17:10:21
Document Index: 57162324

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 22', '§ 66', '§ 3', '§ 7', '§ 66', '§ 42', '§ 16', '§ 18', '§ 70']

VORIS Kultusministerium | 41-80006/5/1 | Verwaltungsvorschrift (Niedersachsen) | Ergänzende Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS) | i. d. F. v. 14.01.2017 | gültig ab 01.08.2016 (unbefristet gültig)
Fassung vom: 14.01.2017
Normen: § 1 AVO-GOBAK, § 22 ApoBetrO 1987, § 66 BBiG 2005, § 3 BbS-VO, § 7 BbS-VO ... mehr
6.14 Berufsfachschule – Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent –
6.15 Berufsfachschule – Sozialassistentin/Sozialassistent – Schwerpunkt Persönliche Assistenz
9.2 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium — Wirtschaft —
9.3 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium —Technik —
9.4 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium — Gesundheit und Soziales —
9.4.2 Schwerpunkt Gesundheit — Pflege
10.8 Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Hotel-und Gaststättengewerbe —
10.12 Stundentafel für die Fachschule — Heilpädagogik —
3.5 Jahreszeugnis in der Berufsschule
Zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschrift vom 14.01.2017 (Nds. MBl. 2017 Nr. 4, S. 136; SVBl. 2017 Nr. 5, S. 226)
Berufsfachschule — Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent
Berufsfachschule — Sozialassistentin/Sozialassistent – Schwerpunkt Persönliche Assistenz
Der Unterricht in berufsbildenden Schulen soll nach dem didaktischen Prinzip der Handlungsorientierung umgesetzt werden. Für alle Bildungsgänge sind grundsätzlich kompetenzorientierte schulische Curricula anzulegen. Hinweise zur Umsetzung in der curricularen Arbeit und im Unterricht ergeben sich aus dem Konzept „Handlungsorientierung in der beruflichen Bildung – Ein Konzept zur Umsetzung in der curricularen Arbeit und im Unterricht”.
Die praktische Ausbildung ist in der Regel um Fehlzeiten zu verlängern, die sechs Wochen überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die praktische Prüfung auszugleichen.
Die praktische Ausbildung ist um Fehlzeiten zu verlängern, die vier Wochen überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die praktische Prüfung auszugleichen.
Notfallarzneimittel nach den Anlagen 3 und 4 ApBetrO,
Während der praktischen Ausbildung hat die Schülerin oder der Schüler ein Tagebuch zu führen. In diesem sind die Herstellung und Prüfung von je vier Arzneimitteln zu beschreiben und zu zwei weiteren Gebieten der praktischen Ausbildung schriftliche Arbeiten anzufertigen. Die praktische Ausbildung ist um Fehlzeiten zu verlängern, die vier Wochen überschreiten; dies gilt entsprechend, wenn die praktische Ausbildung nicht ganztägig abgeleistet werden kann. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die mündliche Prüfung auszugleichen.
Berufsfachschule – Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent –
Berufsfachschule – Sozialassistentin/Sozialassistent – Schwerpunkt Persönliche Assistenz
mit den Fächern oder den Lerngebieten der jeweiligen Fachrichtung und des jeweiligen Schwerpunktes
— Berufsfachschule — Informatik —
Lernbereich — Kernfächer —
Lernbereich — Ergänzungsfächer —
2 (4)1)
— (4)1)
Lernbereich — Profilfächer —
Rechnungswesen-Controlling2)
32(34, 36)
Stundentafel für das Berufliche Gymnasium —Technik —
Technik (schwerpunktbezogen)2)
32 (34, 36)
Biologie2) oder Chemie
Agrar- und Umwelttechnologie3)
32(34,36)
Schwerpunkt Gesundheit — Pflege
Gesundheit — Pflege2)
Ernährung3)
Pädagogik-Psychologie2)
Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Hotel-und Gaststättengewerbe —
Gesamtwochen-stunden
— Allgemeine Betriebswirtschaft —
Informationsverarbeitung/Organisation
— Gastgewerbliche Betriebswirtschaft —
Technologie des Hotel- und Gaststättengewerbes
Praxis des Hotel- und Gaststättengewerbes
Stundentafel für die Fachschule — Heilpädagogik1) —
Gesamtwochenstunden des eineinhalbjährigen Bildungsganges
Lernbereich — Heilpädagogische Konzepte und Theorien —
Lernbereich — Heilpädagogische Methoden und Handlungsansätze —
In das Abschlusszeugnis der Fachschule Sozialpädagogik ist ein zusätzlicher Vermerk aufzunehmen:
"Der Berufsabschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher“ kann von der Hochschule mit bis zu 90 Credit-Points auf ein einschlägiges Hochschulstudium angerechnet werden (Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf ein Hochschulstudium (I) und (II) vom 28. 6. 2002 und 18. 9. 2008)."
Jahreszeugnis in der Berufsschule
Eine Schülerin oder ein Schüler der Berufsschule mit Teilzeitunterricht oder Blockunterricht erhält am Ende des Schuljahres bzw. des in diesem Schuljahr zuletzt erteilten Blockunterrichts ein Zeugnis, sofern der Besuch der Berufsschule zu diesem Zeitpunkt nicht endet. In der Berufsschule für Ausbildungsberufe mit dreieinhalbjähriger Ausbildungsdauer wird am Ende des dritten Ausbildungsjahres kein Jahreszeugnis erteilt; in diesem Fall gelten die letzten eineinhalb Jahre als ein Schuljahr.
Klassenfaktor;
Berufsvorbereitungsjahr und Berufsschule für Ausbildungen nach § 66 BBiG oder § 42 m der Handwerksordnung
Klassenfaktor.
Das Schulbudget für den praktischen Unterricht wird nach einem schülerbezogenen Sollstundenwert errechnet.
3.3 In den übrigen Schulformen gemäß den §§ 16, 17 Abs. 2 und §§ 18 bis 20 NSchG wird das Schulbudget für den theoretischen und den praktischen Unterricht ausschließlich nach einem schülerbezogenen Sollstundenwert errechnet.
3.4 Zur Berechnung des Schulbudgets bildet die Schule jahrgangsweise gegliederte Gruppen. Diese Gruppen setzen sich zusammen entweder
in der Berufsschule gemäß Nummer 3.2 aus den Schülerinnen und Schülern einzelner oder verschiedener anerkannter Ausbildungsberufe, deren jeweilige Curricula sich um weniger als etwa 25 v. H. voneinander unterscheiden und die deshalb ohne äußere Differenzierung unterrichtet werden können, oder
in anderen Bildungsgängen gemäß Nummer 3.3 jeweils aus den Schülerinnen und Schülern derselben Schulform und derselben Fachrichtung.
Diese Gruppen sind auch die Grundlage für die Berechnung des Schulbudgets für den praktischen Unterricht.
3.5 Gruppen werden bei der Budgetberechnung nur berücksichtigt, wenn sie mehr als sechs Schülerinnen und Schüler umfassen.
3.6 In der Berufsschule und dem Berufsvorbereitungsjahr gemäß Nummer 3.2 bestimmt sich der klassenbezogene Sollstundenwert nach den dort genannten Bandbreiten.
3.7 In allen anderen Fällen werden die Schülerzahlen mit dem jeweiligen Schüleranteilswert des Bildungsganges gemäß Faktorenverzeichnis multipliziert.
3.8 Für Schülerinnen und Schüler mit ausgewiesenem Förderbedarf in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Hören, die in einem Bildungsgang inklusiv beschult werden, können personenbezogen bis zu fünf Wochenstunden zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
4.1 Bei der Berechnung des Lehrkräftesollstunden-Budgets für die Bildungsgänge in der Fachschule Seefahrt findet Nummer 3.5 keine Anwendung.
4.2 Die Unterrichtsversorgung der Berufsschulklassen in den Justizvollzugsanstalten, den Berufsbildungswerken, den durch die Arbeitsagentur geförderten Berufsvorbereitungsmaßnahmen und den Klassen in den Werkstätten für Behinderte wird durch individuelle Zuweisung von Lehrerstunden sichergestellt.
Für die Neueinführung von Bildungsgängen an Schulstandorten muss eine Planzahl von 27 Schülerinnen oder Schülern erreicht werden. Die tatsächliche Klassenfrequenz zu Beginn des Schuljahres darf 22 nicht unterschreiten. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Bildungsgänge, die ausschließlich für Menschen mit Behinderungen vorgesehen sind.
Aufgrund § 70 Abs. 6 Satz 2 NSchG wird festgestellt, dass ein weiterer Schulbesuch von Schulpflichtigen im Sekundarbereich II entbehrlich ist, wenn
Auszubildende ein mindestens dreijähriges Berufsausbildungsverhältnis wegen vorzeitiger Zulassung zur Abschlussprüfung oder Kürzung der Ausbildungszeit erfolgreich beenden,
Auszubildende die Abschlussprüfung, die aus organisatorischen Gründen vor Ablauf der dreijährigen Ausbildungszeit durchgeführt wird, bestehen,
Auszubildende ein Berufsausbildungsverhältnis, dessen Dauer weniger als drei Jahre beträgt, in der vorgesehenen Zeit oder vorzeitig erfolgreich beenden,
Auszubildende eine Stufe einer Stufenausbildung nach zwei Jahren erfolgreich beenden, es sei denn, dass sie die weitere Stufe unmittelbar anschließen,
Auszubildende eine Stufenausbildung erfolgreich beenden, deren Dauer bis zum Abschluss der letzten Stufe weniger als drei Jahre beträgt,
Auszubildende ihre Ausbildung abbrechen, kein neues Berufsausbildungsverhältnis begründen und die Berufsschule mindestens zwei Jahre besucht haben,
Auszubildende in einem Ausbildungsberuf, bei dem die Abschlus