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Timestamp: 2016-10-26 23:25:57
Document Index: 306724375

Matched Legal Cases: ['Art. 84', 'Art. 100', 'Art. 47', 'Art. 45', 'Art. 42', 'Art. 84', 'Art. 108', 'Art. 66']

1C_556/2011 (22.12.2011)
1C_556/2011
Beschwerde gegen den Entscheid vom 30. November 2011 des Bundesstrafgerichts, II. Beschwerdekammer.
Am 8. Juli 2011 bewilligte das Bundesamt f�r Justiz (im Folgenden: Bundesamt) die Auslieferung des deutschen Staatsangeh�rigen X.________ an Deutschland f�r bestimmte einem deutschen Urteil und Haftbefehl zugrunde liegende Straftaten.
Die dagegen von X.________ erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) am 30. November 2011 ab. Es beurteilte die Beschwerde in allen Punkten als offensichtlich aussichtslos (angefochtener Entscheid S. 8 E. 9.3).
Am 8. Dezember 2011 sandte X.________ dem Bundesamt zwei Schreiben. Darin erhob er Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts. Gleichzeitig ersuchte er um eine Fristverl�ngerung von mindestens 14 Werktagen, um die Beschwerde "formal juristisch schriftlich korrekt und begr�ndet" einreichen zu k�nnen. Weiter f�hrte er aus, er habe den bundesstrafgerichtlichen Entscheid am 8. Dezember 2011 erhalten.
Am 12. Dezember 2011 �bermittelte das Bundesamt die beiden Schreiben von X.________ zust�ndigkeitshalber dem Bundesgericht.
Mir Schreiben vom 12. Dezember 2011 teilte das Bundesgericht X.________ mit, gegen einen Auslieferungsentscheid des Bundesstrafgerichts k�nne unter den Voraussetzungen von Art. 84 BGG beim Bundesgericht Beschwerde gef�hrt werden. Die Beschwerdefrist betrage 10 Tage (Art. 100 Abs. 2 lit. b BGG). Diese Frist k�nne nicht erstreckt werden (Art. 47 Abs. 1 BGG).
Da der Beschwerdef�hrer den angefochtenen Entscheid nach seinen Angaben am 8. Dezember 2011 erhalten hat, fiel der letzte Tag der Beschwerdefrist auf den 18. Dezember 2011. Dabei handelte es sich um einen Sonntag. Die Frist lief daher am Montag, 19. Dezember 2011, ab (Art. 45 Abs. 1 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat dem Bundesgericht keine neue Eingabe zukommen lassen. Die Schreiben vom 8. Dezember 2011 gen�gen den Anforderungen an die Begr�ndung der Beschwerde nach Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Der Beschwerdef�hrer legt darin insbesondere nicht dar, weshalb ein besonders bedeutender Fall nach Art. 84 BGG gegeben sein soll, was auch in keiner Weise ersichtlich ist.
Auf die Beschwerde wird daher in Anwendung von Art. 108 BGG mit einzelrichterlichem Entscheid nicht eingetreten.
Unter den gegebenen Umst�nden - der Beschwerdef�hrer befindet sich seit �ber 9 Monaten in Haft - rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).