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Timestamp: 2018-02-23 06:35:31
Document Index: 347674350

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 140', '§ 1', '§ 238', '§ 5', '§ 50', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

Einkommensteuer I: Buchführungsp flchten, Gewinnermittlung: by Jürgen Groels - Illustrated First Books
Einkommensteuer I: Buchführungsp flchten, Gewinnermittlung: by Jürgen Groels
Die in zwei Bänden erscheinende Darstellung der Einkommensteuer umfasst im vorliegenden Band neben den Steuer- und Buchführungspflichten elementare Fragen der Einkünfteermittlung sowie sämtliche steuer- und handelsrechtlichen Gesetzmäßigkeiten der Gewinnermittlung und Bilanzierung.
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Verlust. Erzielt ein Steuerpflichtiger Einkiinfte aus dem Bereich des § 2 Abs. 1 S. I Nrn. 1 und 2 EStG (Gewinneinkiinfte), kann er grundsatzlich nicht selbst bestimmen, wie er den Gewinn ermittelt. Aus den §§ 140, 141 AO konnen sich Buchftihrungspflichten, also die Verpflichtung zur Erstellung von regelmaBigen Abschliissen, ergeben. Auch andere Gesetze, insbesondere das HGB, kann einem Kaufmann (§ 1 bis 6 HGB) die Verpflichtung zur Buchfiihrung auferlegen; vgl. § 238 HGB. Das Steuerrecht schlieBt sich dem iiber § 5 Abs.
2 EStG. 1 Die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens Nachfolgende AusfUhrungen behandeln nur noch die unbeschrankte Steuerpflicht. Das zu versteuemde Einkommen eines beschrankt Steuerpflichtigen wird abweichend ermittelt. Insoweit wird lediglich auf die Vorschrift des § 50 EStG verwiesen. Die Bestimmung des § 2 EStG enthalt die sachlichen Voraussetzungen fUr die Besteuerung nach dem Einkommen. Der § 2 EStG regelt ebenso den Berechnungsweg zur Ermittlung des zu versteuemden Einkommens. Diesen Berechnungsweg diirfen Sie niemals verlassen, er ist streng vorgezeichnet.
Dann erst ergibt die Summe der Reinertrage aller Objekte die Einkiinfte aus Vermietung und Verpachtung. Weitere Berechnungsschritte zur Ermittlung des zu ver teuemden Einkommens Nachdem die Einkiinfte durch Minderung der Einnahmen urn die Abzugsbetrage errnittelt worden sind, werden diese in vorgeschriebener Reihenfolge durch Addition der positiven Einkiinfte zur Summe der Einkiinfte zusammengefasst (§ 2 Abs. 3 EStG). Negative Einkiinfte diirfen unter den einschrankenden MaBnahmen des § 2 Abs. 3 EStG mit positiven Einkiinften verrechnet werden; dieser Vorgang wird als so genannter Verlustausgleich bezeichnet.
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