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Timestamp: 2019-12-06 00:05:22
Document Index: 161185673

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 28', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6']

TWirtMeistPrV Verordnung über die Anforderungen in der Meisterprüfung für den Beruf Tierwirt/Tierwirtin
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Achtung: Dieser Titel wurde aufgehoben und galt bis inkl. 23.08.2010
Verordnung über die Anforderungen in der Meisterprüfung für den Beruf Tierwirt/Tierwirtin (TWirtMeistPrV k.a.Abk.)
Geltung ab 07.02.1980; FNA: 806-21-9-7 Berufliche Bildung
Auf Grund des § 81 Abs. 4 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112) der durch Artikel 53 Nr. 2 des Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) geändert worden ist, und unter Berücksichtigung des § 28 des Ausbildungsplatzförderungsgesetzes vom 7. September 1976 (BGBl. I S. 2658) wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Bildung und Wissenschaft verordnet:
Text in der Fassung des Artikels 9 Verordnung zur Änderung von Vorschriften über die Berufsbildung in der Landwirtschaft V. v. 29. Oktober 2008 BGBl. I S. 2155 m.W.v. 5. November 2008
(2) Die Berufspraxis nach Absatz 1 muss im Bereich der landwirtschaftlichen Tierhaltung nachgewiesen werden.
(2) Die Meisterprüfungsarbeit soll als schriftliche Hausarbeit erteilt werden. Für ihre Anfertigung wird ein Zeitraum von zwölf Wochen zur Verfügung gestellt. Bei der Aufgabenstellung sollen Vorschläge des Prüfungsteilnehmers berücksichtigt werden. Es sind Aufgaben zu stellen, die zu der Tätigkeit des Prüfungsteilnehmers in der Tierhaltung in bezug stehen.
Vererbung und Züchtung,
Leistungsprüfung, Zuchtwertschätzung,
Tiergesundheit, Tierhygiene.
Futtermittel sowie deren Einsatz und Wirkung,
Futterbau und Futterkonservierung, Weidewirtschaft,
Umweltansprüche, Umweltgestaltung,
Haltungsformen und -systeme,
Stallbau, Stalleinrichtungen, bauliche Anlagen, Maschinen und Geräte,
Qualitätsnormen, Handelsklassen,
Gewinnen der Erzeugnisse,
Lagern und Aufbereiten,
Grundlagen und Bedingungen der Tierhaltung,
Analyse und Planung der Tierhaltung im landwirtschaftlichen Betrieb,
Investitionen und Finanzierungsfragen, Förderungsmaßnahmen,
Betriebszweigabrechnung und Erfolg der Tierhaltung,
Grundkenntnisse der Volkswirtschaft und der Agrarpolitik.
Betriebsvergleich,
Für die Tierhaltung wesentliche Rechtsvorschriften, insbesondere über Tierzucht, Futtermittel, Tierhalterhaftung, Tierschutz, Tierseuchenbekämpfung einschließlich der Entsorgung tierischer Nebenprodukte, Immissionsschutz und Abfallbeseitigung sowie spezielle Rechtsvorschriften für einzelne Tierarten und Marktordnungen, ferner besonders wichtige Schuldverhältnisse wie Kauf, Pacht und Rechtsvorschriften aus dem Nachbarrecht und dem Erbrecht.
Die Bedeutung der Landwirtschaft in der Gesamtwirtschaft sowie Entwicklung, Aufbau und Aufgaben der Landwirtschaftsorganisationen einschließlich der zugehörigen Landwirtschaftskammern, Tierzuchtorganisationen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Kooperationen und übernationale Vereinigungen.
Arbeitsrecht, soweit es nicht nach § 6 Abs. 2 Nr. 4 geprüft wird, insbesondere Arbeitsvertrags- und Tarifvertragsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Arbeitszeit- und Urlaubsrecht, Arbeitsschutz- und Arbeitsgerichtsverfahrensrecht.
Sozialversicherung: Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung, Alterssicherung der Landwirte, Betriebshelfer, Zusatzversicherung für Landarbeiter,
Steuerarten: Grundsteuer, Umsatzsteuer, Einkommensteuer einschließlich Lohnsteuer, Vermögensteuer, Gewerbesteuer, Erbschaftsteuer,
Text in der Fassung des Artikels 5 Verordnung zur Änderung von Verordnungen zur Anpassung an das Tierische-Nebenprodukte-Beseitigungsrecht V. v. 19. Oktober 2007 BGBl. I S. 2461 m.W.v. 26. Oktober 2007
(1) Die vier Prüfungsteile sind gesondert zu bewerten. Für den praktischen, den fachtheoretischen sowie den wirtschaftlichen und rechtlichen Teil ist das arithmetische Mittel aus der Bewertung für die einzelnen Prüfungsfächer zu bilden; dabei ist im fachtheoretischem Teil die Bewertung der Meisterprüfungsarbeit einzubeziehen. Sind in einem Prüfungsfach schriftliche und mündliche Prüfungsleistungen erbracht worden, so ist aus den Bewertungen für diese Leistungen das arithmetische Mittel zu bilden; schriftliche und mündliche Prüfungsleistungen haben das gleiche Gewicht. Für den Teil "Berufsausbildung und Mitarbeiterführung" ist eine Note als arithmetisches Mittel aus der Bewertung der Leistungen in der Prüfung nach § 6 Abs. 4 und in der Prüfung nach § 6 Abs. 5 zu bilden; dabei hat die Note in der Prüfung nach § 6 Abs. 4 das doppelte Gewicht. Das Ergebnis der Bewertungen ist in den Prüfungsteilen, den Prüfungsfächern, der Meisterprüfungsarbeit sowie in den Prüfungen nach § 6 Abs. 4 und 5 in Noten auszuweisen.
(2) Die Prüfung ist bestanden, wenn der Prüfungsteilnehmer in jedem Prüfungsteil mindestens die Note "ausreichend" erzielt hat. Sie ist nicht bestanden, wenn in der gesamten Prüfung mindestens ein Prüfungsfach, die Meisterprüfungsarbeit oder eine der Leistungen in den Prüfungen nach § 6 Abs. 4 und 5 mit "ungenügend" oder mehr als einer der vorgenannten Prüfungsbestandteile mit "mangelhaft" benotet worden ist.
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