Source: http://www.gesetze-im-internet.de/klempnerausbv_2013/BJNR161400013.html
Timestamp: 2020-06-05 01:11:41
Document Index: 143467236

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 25', '§ 1', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

KlempnerAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Klempner und zur Klempnerin
Verordnung über die Berufsausbildung zum Klempner und zur Klempnerin (Klempner-Ausbildungsverordnung - KlempnerAusbV)
Ausfertigungsdatum: 21.06.2013
"Klempner-Ausbildungsverordnung vom 21. Juni 2013 (BGBl. I S. 1614)"
Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25 der Handwerksordnung. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden als Beilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Ausbildungsberuf des Klempners und der Klempnerin wird nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe 23 „Klempner“ der Anlage A der Handwerksordnung staatlich anerkannt.
(2) Die Berufsausbildung zum Klempner und zur Klempnerin gliedert sich in
Fügen von Werkstücken und Bauteilen,
Einbauen von elektrischen Komponenten,
Entwerfen und Fertigen von Schablonen und Zuschnitten,
Decken und Instandhalten von Dach- und Wandflächen an Bauwerken,
Anfertigen und Montieren von Anlagen zur Ableitung von Niederschlagswasser,
Anfertigen und Montieren von lufttechnischen Anlagen,
Herstellen von Fugenabschlüssen sowie Durchführen von Wärmedämm- und Dichtungsmaßnahmen,
Einbauen von Energiesammlern, Energieumsetzern und nachhaltigen Energienutzungssystemen,
Anbringen von Fangeinrichtungen und von Ableitungen für den äußeren Blitzschutz,
Einrichten von Arbeitsgerüsten und Schutzsystemen.
Berufsausbildung, Arbeits- und Tarifrecht, berufsspezifische Rechtsgrundlagen,
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 6 und 7 nachzuweisen.
Die Gesellenprüfung besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Dabei sollen Qualifikationen, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Gesellenprüfung waren, in Teil 2 der Gesellenprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(3) Teil 1 der Gesellenprüfung besteht aus dem Prüfungsbereich Arbeitsauftrag. Für ihn bestehen folgende Vorgaben:
technische Unterlagen zu nutzen, Arbeitsschritte zu planen, Messungen durchzuführen und zu protokollieren, Material und Werkzeuge zu disponieren,
Material manuell und maschinell zu bearbeiten, umzuformen, zu fügen und zu montieren, Schablonen herzustellen, Formteile anzufertigen,
Maßnahmen zur Arbeitsorganisation, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und zur Qualitätssicherung durchzuführen,
die für die Prüfungsaufgabe relevanten fachlichen Hintergründe aufzuzeigen sowie die Vorgehensweise zu begründen.
Dem Prüfungsbereich ist das Anfertigen eines Bauteils oder einer Baugruppe zugrunde zu legen.
Der Prüfling soll eine berufstypische Arbeitsaufgabe durchführen, ein darauf bezogenes situatives Fachgespräch führen und Aufgaben schriftlich bearbeiten, die sich inhaltlich auf die Arbeitsaufgabe beziehen.
Die Prüfungszeit beträgt
für die Arbeitsaufgabe sieben Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das situative Fachgespräch in höchstens 15 Minuten durchgeführt werden,
für die Bearbeitung der schriftlichen Aufgabenstellungen 60 Minuten.
Fertigungs-, Montage- und Instandhaltungstechnik und
Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben selbstständig zu planen,
Bauteile oder Baugruppen abzuwickeln, herzustellen und zu montieren, auf Funktion zu prüfen und anzubringen,
Arbeitsergebnisse auf Passgenauigkeit, sichere Anbringung und optischen Eindruck zu prüfen sowie Korrekturmaßnahmen durchzuführen,
Bauteile oder Baugruppen dem Kunden zu übergeben, Fachauskünfte zu erteilen, Kunden einzuweisen und Abnahmeprotokolle anzufertigen,
die für den Kundenauftrag relevanten fachlichen Hintergründe aufzuzeigen sowie die Vorgehensweise zu begründen.
Für den Nachweis nach Nummer 1 ist aus folgenden Gebieten auszuwählen:
Dachbekleidungen,
Ableitungssysteme von Niederschlagswasser oder
Formteile der Lüftungstechnik.
Der Prüfling soll ein Prüfungsstück herstellen, die Herstellung mit praxisüblichen Unterlagen dokumentieren sowie ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen.
Die Prüfungszeit beträgt 16 Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das auftragsbezogene Fachgespräch in höchstens 20 Minuten durchgeführt werden.
(4) Für den Prüfungsbereich Fertigungs-, Montage- und Instandhaltungstechnik bestehen folgende Vorgaben:
Arbeitspläne für Kundenaufträge und Abwicklungen anzufertigen,
die Vorgehensweise zur Herstellung eines Bauteils oder einer Baugruppe der Klempnertechnik zu beschreiben,
Fehler zu ermitteln, Ursachen zu beschreiben, Folgen abzuschätzen und Maßnahmen zur Beseitigung darzulegen,
fachliche Probleme mit verknüpften informationstechnischen, technologischen und mathematischen Sachverhalten zu bearbeiten,
Maßnahmen zur vorbeugenden Instandsetzung darzulegen,
Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz zu berücksichtigen.
Der Prüfling soll nachweisen, dass er in der Lage ist, allgemeine, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darzustellen und zu beurteilen,
der Prüfling soll berufsbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten,
Kundenauftrag mit 40 Prozent,
Fertigungs-, Montage- und
Instandhaltungstechnik mit 20 Prozent,
und Sozialkunde mit 10 Prozent.
in mindestens einem weiteren Prüfungsbereich von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der in Teil 2 der Gesellenprüfung mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche Fertigungs-, Montage- und Instandhaltungstechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
Diese Verordnung tritt am 1. August 2013 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Klempner-Ausbildungsverordnung vom 10. März 1989 (BGBl. I S. 420) außer Kraft.
Anlage (zu § 3 Absatz 3 und 4)
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Klempner und zur Klempnerin
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 1617 - 1622)
1 Manuelles und maschinelles Bearbeiten
Werkstoffe und Halbzeuge nach Verwendungszweck unterscheiden und auswählen
Teile aus unterschiedlichen Werkstoffen, insbesondere Metall, Holz und Kunststoff, herstellen
Teile mit manuell sowie mit handgeführten und stationären Maschinen, insbesondere durch Trennen, Kanten, Biegen und Runden, bearbeiten
2 Fügen von Werkstücken und Bauteilen
Fügewerkzeuge und -verfahren festlegen
Bauteile auf Oberflächenbeschaffenheit der Fügeflächen und auf Formtoleranz prüfen sowie in montagegerechter Lage fixieren
Bauteile mit unterschiedlichen Befestigungsmaterialien und Sicherungselementen unter Beachtung der Reihenfolge und der Werkstoffeigenschaften verbinden, Verbindungen sichern
Steckverbindungen, insbesondere von Rohren und Formstücken, herstellen
Bauteile durch Kaltnieten fügen
Lötwerkzeuge, Lote und Flussmittel auswählen und einsetzen
Werkstücke und Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen unter Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien, insbesondere durch Löten, Schweifen und Bördeln, fügen
Nichteisenmetalle, insbesondere Grobbleche ab 3 mm Stärke und Tragkonstruktionen, schutzgasschweißen
Bleche durch Falzen manuell und maschinell fügen
Nichteisenmetalle, insbesondere Feinbleche bis 3 mm Stärke, schutzgasschweißen
Klebstoffe nach Werkstoffeigenschaften und Verarbeitungsrichtlinien, insbesondere der Herstellervorgaben, auswählen und Bauteile unter Berücksichtigung der Beanspruchungen kleben
PVC-haltige und -freie Bedachungsbahnen, insbesondere durch Heißgasschweißen und Quellschweißen, verbinden
3 Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten und Maschinen
Betriebsmittel warten, reinigen, pflegen und vor Korrosion schützen
Bauteile und Baugruppen mit und ohne Hilfsmittel aus- und einbauen
demontierte Bauteile kennzeichnen, systematisch ablegen und lagern
Sicherheitsmaßnahmen für elektrische Maschinen und Geräte ergreifen, Maßnahmen zur Störungsbeseitigung ergreifen
4 Einbauen von elektrischen Komponenten
Sicherheitsregeln für Arbeiten an elektrischen Anlagen anwenden, Unfallverhütungsvorschriften beachten
elektrische Anschlüsse mittels Steckverbindungen herstellen
elektrische Anschlüsse auf mechanische Beschädigungen sichtprüfen
Mängel feststellen, Maßnahmen zur Behebung veranlassen
elektrische Einrichtungen und Geräte einbauen und in Betrieb nehmen
mechanische Funktionsprüfungen durchführen
5 Entwerfen und Fertigen von Schablonen und Zuschnitten
Schablonen aus metallischen und nicht metallischen Werkstoffen herstellen
Materialien und Halbzeuge mit Hilfe von Schablonen und Lehren unter Verwendung von Hilfsmitteln und unter Beachtung von Werkstoffen und deren Eigenschaften, Herstellerrichtlinien und Bearbeitungszugaben, anzeichnen und anreißen
Abwicklungen, insbesondere von Körpern und Durchdringungen nach dem Mantellinienverfahren, konstruieren
6 Prüfen, Behandeln und Schützen von Oberflächen
Werkstücke und Halbzeuge auf Materialfehler, Oberflächenschutz und Oberflächengüte sichtprüfen
Oberflächen für das Auftragen von Konservierungs- und Korrosionsschutzmitteln vorbereiten
Oberflächen verzinnen
Konservierungsstoffe und Korrosionsschutzmittel unter Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien auftragen
korrosionsfördernde Rückstände und Verunreinigungen, insbesondere Lot- und Flussmittelrückstände, entfernen
7 Befestigen von Bauteilen und Baugruppen in Mauerwerk, Beton und Holz
Wandschlitze, Decken- und Wanddurchbrüche herstellen
Eignung des Untergrundes für die Befestigung prüfen
Werkmörtelmischungen verarbeiten
Trage- und Befestigungskonstruktionen anfertigen
Wandkonsolen montieren
Bauteile in Mauerwerk und Beton, insbesondere mit Mörtelmischungen, einsetzen sowie Durchbrüche und Aussparungen schließen
Werkstücke unter Berücksichtigung der Längenausdehnung durch Dübeln, Schrauben und Nageln befestigen
8 Decken und Instandhalten von Dach- und Wandflächen an Bauwerken
Dachdeckungen und Fassadenbekleidungen aus Blechtafeln, -bändern und -profilen unter Berücksichtigung statischer und physikalischer Vorgaben, insbesondere der Windlast, herstellen
Dachdeckungen mit Kunststofffolien herstellen
Verlegetechniken für Schichtenaufbauten bei Dachbegrünungen unterscheiden und anwenden
Dächer mit Formteilen aus Kunststoff eindecken, Anschlüsse und Abschlüsse an Baukörpern sowie Abdeckungen von Mauern und Gesimsen herstellen
Durchdringungen an Dächern, insbesondere für Schornsteine, Ausstiegsfenster und Lichtkuppeln, sowie an Wänden und Fassaden, einfassen
Wartungsarbeiten sowie Instandhaltungsarbeiten durchführen, insbesondere schadhafte Teile austauschen
Dachdeckungen und Fassadenbekleidungen, insbesondere unter Beachtung der gesundheits- und umweltschutzrechtlichen Bestimmungen, demontieren
Teilbereiche von Dach- und Wandflächen mit sonstigen Deckwerkstoffen decken, herstellen und instandsetzen
elastische Wartungsverfugungen herstellen
9 Anfertigen und Montieren von Anlagen zur Ableitung von Niederschlagswasser
Anlagen zur Ableitung von Niederschlagswasser unter Berücksichtigung zu erwartender Niederschlagsmengen anfertigen
Formteile für Dachrinnen, insbesondere Dehnungsausgleicher, Rinnenkästen und Rinnenwinkel, anfertigen
Dachrinnen und Regenfallrohre anfertigen
Dachrinnen, Rinnenträger und Regenfallrohre anbringen und befestigen
Blechkehlen, Traufbleche und Ortgänge anfertigen und unter Berücksichtigung von Dehnungen anbringen
Dachgullys einbauen und anschließen
Außenentwässerung herstellen
Innenentwässerung anschließen
10 Anfertigen und Montieren von lufttechnischen Anlagen
Formstücke, insbesondere Bögen und Verzweigungen, anfertigen und montieren
Verkleidungen für Kanäle, Rohre und Behälter anfertigen und montieren
Abgasleitungen unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften und Regelwerke anfertigen und einbauen
Rohre und Kanäle aus metallischen und nicht metallischen Werkstoffen einbauen und dicht verbinden
Halterungen und Befestigungen anfertigen und montieren
11 Transportieren von Bauteilen und Baugruppen
Lasten zum Transport anschlagen und sichern
Hebezeuge, insbesondere Seilzüge und Winden, handhaben
Transportwege einrichten und sichern
Transporte sichern und durchführen
Transportgut absetzen und sichern
12 Herstellen von Fugenabschlüssen sowie Durchführen von Wärmedämm- und Dichtungsmaßnahmen
Maßnahmen zur Schalldämmung an Rohr- und Aggregatbefestigungen durchführen
Wärmedämm- und Kälteschutzmaßnahmen, unter Beachtung konstruktiver und bauphysikalischer Bedingungen, für belüftete und nichtbelüftete geneigte Dachkonstruktionen sowie bei Außenwandbekleidungen durchführen
bauliche Maßnahmen zum Brandschutz durchführen
nachträgliche Dämm- und Dichtungsmaßnahmen, insbesondere an Unterdächern, Unterdeckungen und Unterspannungen, durchführen
An- und Abschlüsse herstellen
13 Einbauen von Energiesammlern, Energieumsetzern und nachhaltigen Energienutzungssystemen
Energiesammler und Energieumsetzer, insbesondere Sonnenkollektoren und photovoltaische Elemente, in Dach- und Wandflächen einbauen
Anschlüsse, insbesondere an Dachdeckungen, Dachabdichtungen und Außenwandbekleidungen, herstellen
Regenwassernutzungssysteme einbauen
14 Anbringen von Fangeinrichtungen und von Ableitungen für den äußeren Blitzschutz
Dachzubehör, insbesondere Schneefangsysteme, Vogel- und Insektenabwehrsysteme sowie Sicherheitsvorrichtungen, montieren
Fangeinrichtungen und Blitzschutzableitungen montieren, mechanisch prüfen, überwachen und instandsetzen
15 Einrichten von Arbeitsgerüsten und Schutzsystemen
Vorschriften über Arbeitsgerüste und Schutzsysteme anwenden
Baustellen und Montageorte sichern
Hilfskonstruktionen, Arbeits- und Schutzgerüste aufbauen, sichern und abbauen
Sicherheits- und Absturzschutzsysteme an Dächern und Fassaden montieren und warten
1 Berufsausbildung, Arbeits- und Tarifrecht, berufsspezifische Rechtsgrundlagen
(§ 3 Absatz 4 Nummer 5)
technische Unterlagen, insbesondere Skizzen und Zeichnungen, lesen, erstellen und anwenden
Verlegepläne anwenden
branchenübliche Software sowie betriebsspezifische Kommunikations- und Informationssysteme nutzen
Arbeiten im Team planen, Kommunikationsregeln und Problemlösungsmethoden anwenden
Arbeiten im Team durchführen
technische Sachverhalte, insbesondere in Form von Protokollen und Berichten, aufzeichnen
6 Kundenorientierte
(§ 3 Absatz 4 Nummer 6)
durch eigenes Verhalten zur Kundenzufriedenheit und zum Betriebserfolg beitragen
Kundenwünsche ermitteln, auf Umsetzbarkeit prüfen, mit dem betrieblichen Leistungsangebot vergleichen, Kosten abschätzen
Anlage übergeben, Abnahmeprotokolle erstellen
Kunden über Wartungsintervalle, Möglichkeiten von energiesparenden Maßnahmen sowie über erforderliche Instandhaltungsmaßnahmen informieren und Serviceleistungen anbieten
(§ 3 Absatz 4 Nummer 7)
Aufgaben im Team kundenorientiert planen, dabei den effektiven Einsatz von Werkzeug und Material berücksichtigen
Zeitaufwand und personelle Unterstützung zur Durchführung von Arbeitsaufträgen abschätzen
wirtschaftlichen und umweltschonenden Einsatz von Arbeitsmitteln berücksichtigen
Übereinstimmung von Planung und Baustellensituation im Hinblick auf die auszuführenden Arbeiten prüfen
andere Gewerke bei der Planung einbeziehen und Vorleistungen, insbesondere bei Lage und Größe von Aussparungen, berücksichtigen
Planung kontrollieren und anpassen
(§ 3 Absatz 4 Nummer 8)
Normen und Richtlinien zur Sicherung der Qualität beachten
Prüfmittel auswählen, deren Einsatzfähigkeit prüfen und herstellen, betriebliche Prüfvorschriften anwenden
Bauteile auf Maßhaltigkeit, Dichtigkeit und sichere Verbindungen prüfen
Fehler und Störungen feststellen, Ursachen ermitteln
Maßnahmen zur Fehler- und Störungsbeseitigung ergreifen
Bearbeitung der Kundenaufträge, durchgeführte Qualitätskontrollen und technische Prüfungen dokumentieren
Vorgesetzte, Kollegen und Kunden über Störungen im geplanten Auftragsablauf informieren sowie Lösungsvorschläge aufzeigen