Source: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/topic/einlagengeschaeft-143
Timestamp: 2019-11-21 22:38:29
Document Index: 336839290

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 21', '§ 718', '§ 2032', '§ 62', '§ 23']

Einlagengeschäft (wirtschaftslexikon/bwl/institutionelle-bwl/bankwirtschaft/finanzmaerkte-bankenstruktur-bankprodukte-bankvertrieb) • Topic | Gabler Wirtschaftslexikon (1)
Sachgebiete unter Einlagengeschäft
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Bankgeschäft im Sinn des § 1 I Nr. 1 Gesetz über das Kreditwesen (KWG). Das Einlagengeschäft beinhaltet die Annahme fremder Gelder als verzinsliche oder unverzinsliche Einlagen. Bei der Annahme von Sichteinlagen und Termineinlagen (unter dem Begriff Depositen subsumiert) als Depositengeschäft... mehr >
1. Begriff: gedeckte Anleihe, die von Pfandbriefbanken (früher: Realkreditinstituten wie Hypothekenbanken, Landesbanken, Pfandbriefanstalten) aufgrund erworbener Hypotheken, Forderungen gegen staatliche Stellen oder Schiffshypotheken vergeben wird. 2. Rechtsgrundlage: Pfandbriefgesetz. 3.... mehr >
Depositen zu dt. „das Hinterlegte“; im Kreditinstitut werden darunter die kurz- und mittelfristigen Einlagen verstanden. Arten von Depositen: a) Sichteinlagen: Sichteinlagen sind für den Kunden jederzeit (banktäglich) verfügbar. Zu Sichteinlagen werden auch Einlagen mit einer Kündigungsfrist... mehr >
Rückerstattung einer früher erfolgten Zahlung.... mehr >
BWL (Wertpapiergeschäft) , BWL (Einlagengeschäft)
ein bei einem Kreditinstitut geführtes Konto, auf dem Geldeinlagen verbucht werden, die nicht den Zwecken des Zahlungsverkehrs, sondern der Anlage dienen. Als solches v.a. durch Ausfertigung eines Sparbuchs gekennzeichnet. Das Sparkonto muss immer ein Guthaben aufweisen; es erlischt, wenn die Einlage zurückgezahlt ist. Vgl. auch Spargiroverkehr, Spareinlage. ... mehr >
Zinssatz für die von der Bank hereingenommenen Einlagen. Passivzinsen werden im Sprachgebrauch der Banken entsprechend der buchhalterischen Betrachtung als Habenzinsen bezeichnet. Gegensatz: Aktivzins (Sollzins). ... mehr >
der Refinanzierung dienende Aufnahme von Kapital durch die Banken. Hauptformen: (1) Ausgabe von Banknoten: den Notenbanken vorbehalten. (2) Einlagengeschäft: Annahme kurz- und mittelfristiger Einlagen sowie Annahme von Spareinlagen. (3) Aufnahme von Geldern am Geldmarkt. (4) Ausgabe von... mehr >
1. Wesen: Steuerbegünstigtes Kollektivsparen (Gemeinschaftssparen) bei einer Bausparkasse mit anschließender Gewährung eines zinsgünstigen Darlehens für Zwecke des Baus, Erwerbs oder der Renovierung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen sowie zur Ablösung der hierzu eingegangenen... mehr >
der zur Eröffnung und Aufrechterhaltung eines Kontos (Bankkonto) notwendige Betrag. ... mehr >
Bankobligation, Bankschuldverschreibung; die von einer Bank zur Fremdkapitalbeschaffung herausgegebene eigene Schuldverschreibung. Sie dient der Bank zur Refinanzierung ihres Aktivgeschäftes. Bankanleihen werden i.d.R. in Selbstemission begeben, entweder als Einmalemission oder als Daueremission, z.B. von Pfandbriefen.... mehr >
1. Direkte Einlagensicherung: Verpflichtung der Institute durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) vom 16.7.1998, ihre Einlagen und Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften durch Zugehörigkeit zu einer Entschädigungseinrichtung zu sichern. Die gesetzliche... mehr >
Termineinlagen, die im Gegensatz zu Festgeldern nicht von vornherein befristet sind, sondern über die erst nach vorheriger Kündigung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist verfügt werden kann. Kündigungsgelder stehen den Banken i.d.R. längerfristig zur Verfügung. Die Zinsen sind gestaffelt nach verschiedenen Laufzeitbändern. ... mehr >
Gemeinschaftskonto mit Einzelzeichnungsrecht. Bei dieser Kontoart sind alle Inhaber berechtigt über das Konto zu verfügen. In der Praxis beliebte Form des Privatkontos z.B. für Ehepaare. Es birgt aber auch Risiken, da alle Berechtigten für das gesamte Konto haften. Gegensatz: Undkonto.... mehr >
öffentliche Anleihe; mittelfristige Schuldverschreibungen (Anleihe) des Bundes, die i.d.R. als Wertrechte und mit fester Verzinsung in Daueremissionen ausgegeben werden. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre, die Stückelung beträgt 0,01 Euro, der erworbene Nennwert muss bei einem Direkterwerb über... mehr >
vom Gläubiger zu zahlende Strafzinsen, die in Ausnahmefällen auf Bankeinlagen (Einlagen) erhoben werden, z.B. im Fall eines starken Zustroms von Spekulationsgeldern. Vgl. auch Devisenspekulation.... mehr >
Anlagealternative zur Spareinlage mit fester (längerer) Laufzeit und fester (höherer) Verzinsung. Kein Wertpapier im Sinn des Depotgesetzes. Ein Kursrisiko ist nicht vorhanden. Die Zinsen werden entweder ausgezahlt oder kumuliert. Nach Sperrfrist ist Rückgabe unter Beachtung eventueller Höchstgrenzen möglich. Dem Sparbrief entsprechen in der Schweiz die Kassenobligationen.... mehr >
Agio von einigen Prozent, mit dem eine Anleihe häufig zurückgezahlt wird. Als Anreiz zum Kauf ist das Emissionsdisagio beliebter. Ein Rückzahlungsagio erhöht den Effektivzins. ... mehr >
seitens des Kreditinstituts bei zugelassener, vorzeitiger Verfügung eines Sparers über seine Spareinlage auf den zurückgezahlten Betrag berechnete Zinsen. Die gesetzliche Verpflichtung zur Berechnung von Vorschusszinsen ist in der Neuregelung des § 21 IV RechKredV nicht aufrechterhalten worden. ... mehr >
Zwecksparkassen (privatrechtliche oder öffentlich-rechtliche; vgl. öffentliche Kreditinstitute), die das Kollektivsparen mit dem Ziel der Finanzierung von wohnungswirtschaftlichen Maßnahmen fördern (Bausparen). Rechtsgrundlagen: Kreditwesengesetz (KWG) und Bausparkassengesetz i.d.F. vom 15.2.... mehr >
Gemeinschaftskonto, bei dem die Verfügungsberechtigten nur gemeinsam über das Konto verfügen können. Die Mitgläubiger eines Undkontos können u.U. Gesamtgläubiger sein (beim Gesellschaftsvermögen, §§ 718 ff. BGB; beim ungeteilten Nachlass, §§ 2032 ff. BGB; beim Gesamtgut der ehelichen... mehr >
stellen eine Form der Termineinlagen dar. Der Kunde stellt dem Kreditinstitut auf eine vorab bestimmte Zeitdauer eine Einlage zu fixierten Konditionen zur Verfügung. ... mehr >
Guthaben auf Girokonten (auch Scheck- oder Kontokorrentkonten), über die der Kunde jederzeit verfügen kann. Giroeinlagen gehören zu den Sichteinlagen. Sie dienen v.a. der Abwicklung des Zahlungsverkehrs.... mehr >
Berechnung von Sollzinsen bei vorzeitiger Rückzahlung von Spareinlagen. Neuregelung der Vorschusszinsberechnung: Mit Wegfall der Sparverkehrsvorschriften zum 1.7.1993 aufgrund der Vierten KWG-Novelle besteht keine gesetzliche Verpflichtung mehr, im Fall einer vorzeitigen Rückzahlung von... mehr >
Bankkonto, das der Notar im eigenen Namen und mit eigener Verfügungsbefugnis treuhänderisch für einen Dritten unterhält. Vgl. auch Anderkonto.... mehr >
Verzinsung aufgelaufener Zinsen. Vgl. Zinseszinsen. ... mehr >
1. Internes Konto, das aus buchungstechnischen Gründen eingeschaltet wird oder der vorübergehenden Aufnahme von Beträgen dient, die noch nicht endgültig gebucht werden können. 2. (Gesperrtes) Sonderkonto, dessen Guthaben bestimmten Zwecken vorbehalten ist.... mehr >
Lossparen, Prämiensparen; Sparform, bei der mit der Leistung der Spareinlage gleichzeitig ein Lotterielos erworben wird, das an der Verlosung von Geld- und/oder Sachwerten teilnimmt. Beispiel: Sparer kauft ein Los für zehn Euro pro Monat, davon werden acht Euro am Ende des Jahres dem Sparkonto gutgeschrieben, mit einem Los in Höhe von zwei Euro nimmt er an einer Lotterie teil.... mehr >
Gesetz über den Vertrieb ausländischer Investmentanteile und über die Besteuerung der Erträge aus ausländischen Investmentanteilen vom 28.7.1969, zuletzt geändert im Dezember 1999. 1. Ziel: Schutz der inländischen Anleger und Herstellung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen. 2. Bes.... mehr >
1. Börsengeschäfte: a) Geldbetrag, der bei Effektenkaufaufträgen auf Kredit vom Auftraggeber eingezahlt wird; für den über den Einschuss hinausgehenden Teil der Kaufsumme haften den Banken die gekauften Effekten. b) An Terminbörsen Anzahlung, die der Käufer auf den laufenden Kontrakt leisten... mehr >
Konten von Gebietsansässigen bei Banken in fremden Wirtschaftsgebieten. Nach § 62 I AWV haben Gebietsansässige die bei gebietsfremden Geldinstituten unterhaltenen Guthaben und Verbindlichkeiten bei Überschreiten gewisser Grenzen (5 Mio. Euro oder Gegenwert) der Deutschen Bundesbank zu melden. Geldinstitute sind von dieser Meldepflicht ausgenommen. Gegensatz: Ausländerkonten.... mehr >
Konten von Gebietsfremden bei Geldinstituten im Wirtschaftsgebiet. Ausländerkonten dürfen uneingeschränkt in Euro oder in ausländischen Währungen geführt werden. Die Konten und die darüber laufenden Zahlungen unterliegen nach der AWV einer Meldepflicht. Gemäß § 23 I AWG können kontobezogene Vorgänge einer Genehmigungspflicht oder auch einem Verbot unterworfen werden.... mehr >
Überweisungsverkehr der dt. Sparkassen, der 1909 aufgenommen wurde. Der Spargiroverkehr verfügt über das größte Gironetz, dem neben den Sparkassen alle kommunalen Kreditinstitute angeschlossen sind. Als regionale Zentralstellen dienen die Girozentralen (Landesbanken). Als Überweisungsformular... mehr >
Versicherung zum Schutz der Kontoinhaber vor dem Verlust ihrer Einlagen. In den USA wurde durch den Banking Act von 1933 die Federal Deposit Insurance Corporation gegründet, welche die Einlagen der Kontoinhaber garantiert. Vgl. Einlagensicherung für die Situation in der Bundesrepublik Deutschland.... mehr >
Sparbrief der Sparkassen. ... mehr >
die einer Bank anvertrauten Gelder, d.h. alle Einlagen durch Banken und Nichtbanken auf Kontokorrent-, Termin- und Sparkonten.... mehr >
Kollektivsparen; Zusammenschluss einer Mehrzahl von Sparern, um nach einem Plan und für einen bestimmten Zweck gemeinsam zu sparen, z.B. in Sparvereinen und Sparklubs. Wichtigste Form des Gemeinschaftssparens: Bausparen. Vgl. auch Bausparkollektiv.... mehr >
Zinsen, die vom Anleiheschuldner für verspätet erhobene Beträge von verlosten oder gekündigten Pfandbriefen und Obligationen gezahlt werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Meist zahlt der Anleiheschuldner einen Teilbetrag derjenigen Zinsen, die er selbst aus der Anlage der nicht erhobenen Barbeträge in der Zwischenzeit erzielt hat. ... mehr >
Bankkonto, Termineinlage. ... mehr >
Sparbuch. ... mehr >
Termineinlage. ... mehr >
Aktivzinsen. ... mehr >
Eigengeschäft. ... mehr >
BWL (Einlagengeschäft) , BWL (Handelsbetriebslehre)
Gewinnsparen. ... mehr >
Konsolidierung. ... mehr >
Einlagengeschäft. ... mehr >
Passivzins. ... mehr >