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Timestamp: 2017-11-19 04:56:28
Document Index: 143684914

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 8', '§ 8', '§ 135', '§ 3', '§ 6', '§ 119', '§ 87', '§3', '§ 40', '§ 24', '§ 73', '§ 3', '§ 5', '§ 19', '§ 23', '§ 135', '§ 73', '§ 116', '§ 116', '§1', '§1', '§7', '§ 6', '§ 7', '§ 11', '§ 136', '§ 4', '§ 135', '§ 115', '§ 115', '§ 135', '§ 7', '§ 135', '§ 135', '§ 135']

Zum 10.06.2017 ist die Richtlinie des GB-A über das Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen in Kraft getreten.
Männer ab dem 65. Lebensjahr haben damit einmalig Anspruch auf Teilnahme am Screening von Bauchaortenaneurysmen. Das Screening soll bevorzugt im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung „Check-up 35“ einmalig erfolgen. Das Screening erfolgt durch eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens. Die Messung erfolgt orthograd am größten Durchmesser der Bauchaorta infrarenal nach der LELE-Methode. Danach gilt ein Bauchaortendurchmesser von 2,5 cm und mehr als auffällig. In diesem Fall erfolgen Verlaufskontrollen und weitere Diagnostik im Rahmen der Krankenbehandlung nach § 27 SGB V.
Voraussetzung für die Durchführung der Untersuchung ist eine Genehmigung der KV zur Ausführung und Abrechnung von Ultraschalluntersuchungen des Abdomens und Retroperitoneums einschl. Nieren transkutan.
Eine Regelung hinsichtlich der Vergütung steht noch aus, so dass diese Leistung von den Patienten noch nicht in Anspruch genommen werden kann. Sobald die Vergütung geregelt ist, werden wir an dieser Stelle informieren.
Hinweis: Zur Information Ihrer Patienten hat der G-BA eine Patienteninformation erstellt: Mehr
PET/CT bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren
Ab dem 07.06.2017 ist es möglich die Positronen-Emissions-Tomographie / Computertomographie (PET/CT) für die Diagnostik von fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren über die im EBM enthaltenen Gebührenordnungspositionen des Abschnittes 34.7 abzurechnen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16.03.2017 beschlossen diese Untersuchungsart in die vertragsärztliche Versorgung mit aufzunehmen und tritt somit ab der Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 07.06.2017 in Kraft.
Dieses Verfahren kann demnach immer dann zum Einsatz kommen, wenn entschieden werden soll, ob Halslymphknoten (neck dissection) weiträumig entfernt werden müssen.
Zusätzlich zu den Patienten, bei denen ein Tumor aus dem Kopf-Hals-Bereich festgestellt wurde, soll die PET/CT auch bei Patienten eingesetzt werden können, bei denen der Primärtumor noch nicht gefunden werden konnte aber aufgrund einer Metastase im Kopf-Hals-Bereich ebenfalls eine Entscheidung zur Entfernung der Halslymphknoten ansteht (CUP-Syndrom).
Weiterhin ist es möglich, bei Patienten im Rahmen der Nachsorge nach einem Kehlkopf-Karzinom mit Verdacht auf Rezidiv die Entscheidung zur Durchführung einer laryngoskopischen Biopsie vom Ergebnis einer PET/CT abhängig zu machen.
Anpassung des EBM nicht erforderlich
Für die Abrechnung einer PET/CT zur Diagnostik bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren sieht der Bewertungsausschuss keinen Anpassungsbedarf im EBM. Die Leistung kann über die im EBM enthaltenen Gebührenordnungspositionen des Abschnitts 34.7 abgerechnet werden.
Ultraschall: Hygiene-Gutachten für Endosonografie-Sonden – Frist verlängert
Nach den Vorgaben der Ultraschall-Vereinbarung sind für nach dem 01.10.2016 angeschaffte Endo-Sonden zusätzliche Angaben zur Hygiene erforderlich, die vom Gerätehersteller oder Gerätevertreiber in der Gewährleistungserklärung (Gerätenachweis) bestätigt werden müssen.
Grundlage für die Ergänzung der Gewährleistungserklärung ist ein entsprechendes Gutachten über mindestens ein wirksames Aufbereitungsverfahren mit bakterizider, viruzider und fungizider Wirkung. Vor dem Hintergrund, dass sich die Gerätehersteller bisher nicht in der Lage sahen, ein solches Gutachten vorzulegen, wurde die Frist zur Vorlage der Gewährleistungserklärung nunmehr auf den 30.09.2017 verlängert.
Bitte setzen Sie sich mit dem Hersteller Ihrer Endo-Sonde in Verbindung, um sicher zu stellen, dass Sie bis zum 30.09.2017 eine entsprechende Gewährleistungserklärung incl. der zusätzlichen Angaben zur Hygiene für Ihre Endo-Sonde erhalten.
Wir weisen darauf hin, dass Endo-Sonden, die nach dem 01.10.2016 angeschafft wurden und für die bis Fristablauf kein entsprechender Gerätenachweis vorliegt, nicht weiter verwendet werden dürfen.
Svenja Mindermann
Saskia Willms
040/22 802-684
040/22 802-478
040/22 802-631
Änderung der Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse
Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse zum 12.04.2017 geändert wurde. Mit Beschluss vom 19.01.2017 wird klargestellt, dass Stichprobenprüfungen nach § 8 der vorgenannten Richtlinie verpflichtend durchzuführen sind.
Die Qualitätssicherungs-Kommission führt vierteljährlich Stichprobenprüfungen
bei auffälligen Werten (§ 8 Abs. 2 bis 5),
bei begründeten Hinweisen auf eine unzureichende Qualität der Dialyse-Behandlung oder
nach Zufallsauswahl durch.
Sofern in einem Quartal keine Stichprobenprüfungen bei auffälligen Werten (Punkt 1) durchzuführen sind, ist eine Stichprobenprüfung nach Punkt 2 oder 3 durchführen.
Vergütung für Ausgabe und Durchführung des Stuhltests iFOBT zur Darmkrebs-Früherkennung
Im Bewertungsausschuss haben sich KBV und GKV-Spitzenverband auf die Vergütung für die Ausgabe und Durchführung des neuen Test­verfahrens iFOBT auf occultes Blut im Stuhl nach der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie geeinigt. Die Änderungen für Vertragsärzte und Laborärzte sehen wie folgt aus:
Änderungen für Vertragsärzte ab dem 1. April 2017
Die Gebührenordnungsposition (GOP) 01734 EBM wird gestrichen und eine neue GOP 01737 EBM (Be­wertung 57 Punkte) für die Ausgabe und Rücknahme des Stuhlprobenentnahmesystems und die damit zu­zuammenhängende Beratung sowie die Untersuchung auf occultes Blut im Stuhl für den iFOBT als Krebs-früherkennungsuntersuchung auf kolorektales Karzinom eingeführt. Die neue GOP ist von Hausärzten, Chirurgen, Gynäkologen, Hautärz­ten, Internisten und Urologen abrechenbar. Bei einer kurativen Untersuchungsindikation sind wie bisher Ausgabe, Rücknahme und Weiterleitung in das Labor mit der Versicherten- und Grundpauschale abgegolten.
Bei der GOP 01740 EBM wurde der obligate Leistungsinhalt „Ausgabe des Merkblatts" gestrichen. Die GOP 32040 EBM sowie die Kostenpau­schale 40150 entfallen zum 1. Okto­ber 2017.
Änderungen für Laborärzte ab dem 1. April 2017
Für die Untersuchung der Stuhlpro­ben im Labor werden ab dem 1. April 2017 die neue GOP 01738 EBM (Be­wertung 75 Punkte) bei einer prä­ventiven Untersuchung und die GOP 32457 EBM (Bewertung 6,21 Euro) bei einer kurativen Untersuchungs­indikation eingeführt. Bei den Leis­tungen handelt es sich um solche des Speziallabors, die eine vorherige Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung voraussetzen. Darü­ber hinaus ist der Kassenärztlichen Vereinigung nachzuweisen, dass die Anforderungen an das eingesetzte Testverfahren erfüllt werden.
Die GOP 01738 EBM beinhaltet die automatisierte quantitative immu­nologische Bestimmung von occultem Blut im Stuhl mit umgehender Befundübermittlung und ist einmal im Krankheitsfall berechnungsfä­hig. Die GOP 32457 EBM wurde für die quantitative immunologische Bestimmung von occultem Blut im Stuhl bei kurativer Untersuchungs­indikation eingeführt (Abschnitt 32.3.5). Die beiden genannten GOP sind nicht nebeneinander berech­nungsfähig
Vertrag zu Versorgungs- und Wirtschaftlichkeitszielen bei der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED)
Zum 01.10.2016 ist der Vertrag zu Versorgungs- und Wirtschaftlichkeitszielen bei der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen zwischen der KV Hamburg und der Barmer GEK in Kraft getreten.
An dem Vertrag dürfen Fachärzte für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie, Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie oder Ärzte mit der Berechtigung zum Führen der Facharztbezeichnung Innere Medizin und der Zulassung oder Anstellung als fachärztlicher Internist und der Genehmigung zur Durchführung der Vorsorge-Koloskopie teilnehmen.
Die Vergütung erfolgt extrabudgetär und unter folgenden GOPs:
25,00 EUR je CED-Patienten der BARMER GEK, der im jeweiligen Quartal Infliximab Original oder Importe verordnet bekommen hat. Die Abrechnung erfolgt mit der Sonderabrechnungsnummer 93110.
45,00 EUR je CED-Patienten der BARMER GEK, der im jeweiligen Quartal IFX-Biosimilar verordnet bekommen hat. Die Abrechnung erfolgt mit der Sonderabrechnungsnummer 93111.
Maike Exner 22802-406
Saskia Willms 22802-631
Änderung der Ultraschall-Vereinbarung
Am 01.10.2016 sind Änderungen der Ultraschall-Vereinbarung in Kraft getreten. Über die wichtigsten Änderungen informieren wir Sie hier:
Abnahme- und Konstanzprüfungen von Ultraschallgeräten: Erleichterungen bei technischen Prüfungen
Bei neu zugelassenen Ultraschallgeräten muss für die Abnahmeprüfung kein Bilddokument mehr vorgelegt werden. Es ist zukünftig ausreichend, wenn eine Hersteller-/ Gewährleistungserklärung des Geräteherstellers vorgelegt wird.
Bei der Prüfung von gebrauchten Ultraschallgeräten ist nunmehr die Vorlage eines aktuellen Wartungsprotokolls ausreichend, sofern daraus hervorgeht, dass die Leistungsfähigkeit des Systems hinsichtlich der technischen Bildqualität eine ausreichende diagnostische Sicherheit ermöglicht. Ersatzweise kann jedoch weiterhin ein Ultraschallbild vorgelegt werden, welches dann durch die beratende Ultraschallkommission der KV Hamburg begutachtet wird. Die Konstanzprüfung der Ultraschallgeräte erfolgt statt alle 4 Jahre nun regelmäßig alle 6 Jahre.
Sicherstellung der Hygiene bei Endosonografiesonden
Bei neuen Endosonografiesonden oder Sonden, die vor dem 01.10.2016 erworben wurden, aber erst nach diesem Datum der KV Hamburg angezeigt werden, ist es erforderlich, dass der Hersteller oder Vertreiber der Sonden bestätigt, dass die bestehenden Anforderungen an die Hygiene und die Aufbereitung von Endosonografiesonden erfüllt sind. Die Bestätigung erfolgt durch die Hersteller- / Gewährleistungserklärung. Die Hygieneanforderungen ergeben sich aus der Medizinprodukte-Betreiberverordnung und den Anforderungen an Hygiene und Aufbereitung von Medizinprodukten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Hygieneprodukte und der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionshygiene beim Robert-Koch-Institut.
Für Endosonografiesonden, die bis zum 31.03.2017 neu angeschafft werden, kann der Hygienenachweis (Hersteller- / Gewährleistungserklärung) nachgereicht werden.
Die zufallsgesteuerte Stichprobenprüfung, in der die KV Hamburg Ultraschallbefunde, rechtfertigende Indikation und Bilddokumente anfordert und anhand einer einheitlichen Prüfungsmatrix durch die beratende Ultraschall-Kommission prüft, wird fortgeführt. Ab dem 01.01.2017 werden statt 3% nunmehr 6 % der Hamburger Ärzte, die eine Ultraschallgenehmigung erhalten haben, zur Stichprobenprüfung herangezogen. Die Erhöhung bezieht sich auf Ärzte, die erstmalig eine Ult-raschallgenehmigung erhalten haben.
Bei nachzuweisenden Untersuchungszahlen wurden die Divergenzen zwischen den Regelungen des Vertragsarztrechts und denen des Weiterbildungsrechts (Muster-WBO der Ärztekammer) weiter abgebaut.
Bei bereits nachgewiesener Fachkompetenz bei der Beantragung weiterer Anwendungsbereiche derselben Ultraschallmethode werden die Nachweiszahlen reduziert.
Flexibilisierung bei Ultraschallkursen
Bisher konnten nur mehrtägige, zusammenhängende Ultraschallkurse (Kursblöcke: Grund-, Aufbau- und Abschlusskurse) berücksichtigt werden. Künftig können auch Kurse in einzelnen (Tages-) Modulen akzeptiert werden. So lassen sich die Kurse besser in den Praxisalltrag integrieren. Die bestehenden Kursangebote sind weiter anerkennungsfähig.
Kay Siebolds 22802-478
Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie – Änderungen zum 01.10.2016
Die Partner des Bundesmantelvertrages haben die Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie (§ 135 Abs. 2 SGB V) überarbeitet und aktualisiert. Die geänderte Fassung tritt zum 1. Oktober 2016 in Kraft. Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst.
Die Anforderungen an die fachliche Befähigung wurden an die aktuellen Vorgaben der Zu-satzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie" angepasst. Dies bedeutet für den antrag-stellenden Arzt im Wesentlichen eine Absenkung der vorab nachzuweisenden Patienten- bezie-hungsweise Untersuchungszahlen. Weiterhin entfällt das bisher obligatorische Eingangskolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission, wenn die (mündliche) Prüfung zur Erlangung der Anerkennung der Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ nicht länger als 48 Monate zurückliegt.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Möglichkeit geschaffen, die geforderte 12-monatige Tätigkeit in einer qualifizierten „schmerztherapeutischen Ausbildungseinrichtung“ auch halbtags durchzuführen. So kann künftig diese Tätigkeit auch in der Niederlassung eher berufsbegleitend durchgeführt werden.
Bei den Anforderungen an die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten wurde ein Hinweis aufgenommen, einen multimodalen Therapieansatz unter Einbeziehung physiotherapeutischer und psychotherapeutischer Kompetenz frühzeitig zu prüfen.
Die Vorgabe, dass an 4 Tagen pro Woche mindestens je 4 Stunden schmerztherapeutische Sprechstunden vorgehalten werden müssen, bleibt bestehen. Diese Vorgabe bezieht sich künftig aber nicht mehr auf den Arzt, sondern die Einrichtung, was sämtliche Praxisstandorte einschließt und abdeckt. So können Schmerztherapeuten künftig an einem Tag beispielswiese zwei spezielle Sprechstunden in ihrer Hauptbetriebsstätte und die anderen zwei in einer Zweigpraxis anbieten.
Bislang sollte der Arzt der Kassenärztlichen Vereinigung diejenigen Patienten benennen, die sich mehr als 2 Jahre in seiner schmerztherapeutischen Behandlung befinden. Die weitere Behand-lung dieser Patienten wurde dann gegebenenfalls von der erfolgreichen Teilnahme an einem Kolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission abhängig gemacht. Diese Vorgabe wurde dahingehend abgewandelt, dass es der KV künftig freigestellt ist, vom Arzt solche Angaben anzufordern und gegebenenfalls ein Kolloquium durchzuführen.
Einführung einer Dokumentationsprüfung nach Genehmigungserteilung
Neu in der Schmerztherapie-Vereinbarung ist die Überprüfung der ärztlichen Dokumentation bei Ärzten, denen erstmals eine Genehmigung zur Durchführung und Abrechnung von schmerztherapeutischen Leistungen erteilt wurde (12 Fälle aus den ersten 4 Abrechnungsquartalen). Danach findet wie bisher eine regelmäßige Dokumentationsprüfung statt.
Teilnahme an Schmerzkonferenzen
Schließlich wurden die Anforderungen an eine schmerztherapeutische Ausbildungseinrichtung geändert. Einzelpraxen, die nach Anlage 1 der Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie anerkannt sind, müssen 10 interdisziplinäre Schmerzkonferenzen pro Jahr durchführen
Telefon: 040 / 22802-478
E-Mail: kay.siebolds@kvhh.de
Telefon: 040 / 22802-684
E-Mail: svenja.mindermann@kvhh.de
Informationen für diabetologische Schwerpunktpraxen
Für die Teilnahme am DMP Diabetes in einer diabetischen Schwerpunktpraxis ist es Pflicht an einem Fortbildungsseminar zum Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit intensivierter Insulintherapie teilzunehmen.
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung bietet folgende Termine für die o.g. Schulung an:
Mittwoch, 26. Oktober 2016 in Berlin
Freitag, 9. Dezember 2016 in Köln
Die Termine werden regelmäßig auf der der Homepage unter
http://www.zi.de/cms/projekte/disease-management-programme/
Ergänzungspauschalen zum 7. Nachtrag zur Hausarztzentrierten Versorgung
Zum 01.07.2016 hat die AOK Rheinland/Hamburg mit der KV Hamburg zur Optimierung der Versorgung von Patienten mit besonderen oder schwierigen und langwierigen Krankheiten (Anhang A), die eine erhöhte Beratungs- und Behandlungsintensität benötigen, Ergänzungspauschalen vereinbart.
Damit soll der erhöhte Zeitaufwand bei der persönlichen ärztlichen Beratung und Betreuung, vor allem bei multimorbiden Patienten, honoriert werden. Jedoch entscheidend dafür ist, dass die betreffenden Patienten jeweils notwendige Verhaltensänderungen umsetzen und aktiv mitwirken, um den Behandlungserfolg zu sichern.
In Abhängigkeit vom Umfang des erhöhten hausärztlichen Aufwandes im jeweiligen Behandlungsfall, je Quartal, werden drei Betreuungsstufen als Ergänzungspauschale festgelegt, die neben der Betreuungspauschale 93300 vergütet werden können:
Betreuungsstufe 1 = Kontaktabhängige Ergänzungspauschale
Betreuungsstufe 2 = Kontaktabhängige Ergänzungspauschale
Betreuungsstufe 3 = Kontaktabhängige Ergänzungspauschale
Die Ergänzungspauschale kann für einen Patienten einmal pro Quartal und Krankheitsbild gemäß Anhang A des Vertrages vergütet werden.
Die Abrechnung und Vergütung nach den GOPs 93320 bis 93322 setzt voraus, dass der Patient seine Teilnahme gemäß § 3 des Vertrags schriftlich erklärt hat und die Behandlung, bezogen auf die in Anhang A genannten Betreuungsstufen, in den jeweiligen Abrechnungsquartalen durch den teilnehmenden Hausarzt gemäß § 6 des Vertrags erfolgte. Die Abrechnung der GOPs 93320 bis 93322 setzt im jeweiligen Behandlungsquartal einen persönlichen Arzt/Patienten-Kontakt voraus. Die GOP wird jeweils nicht durch den Hausarzt abgerechnet. Sie wird bei den betreffenden gesichert endstellig verschlüsselten Diagnosen durch die KV Hamburg hinzugesetzt.
Abrechnungsziffern HZV AOK Rheinland/Hamburg
Neue EBM-Leistungen: Stärkung der Pflegeheimversorgung und Förderung der Delegation
Der Bewertungsausschuss hat zum 1. Juli 2016 zusätzliche EBM-Gebührenordnungspositionen eingeführt, um die medizinische Versorgung von Pflegeheimbewohnern zu verbessern.
Kapitel 37: Ärztliche Kooperations- und Koordinationsleistungen
Mit dem neu in den EBM aufgenommenen Kapitel 37 wird der zusätzliche Aufwand von Haus- und Fachärzten für eine regelmäßige Abstimmung und Koordination bei der Versorgung von Pflegeheimbewohnern vergütet. Abrechnungsvoraussetzung ist eine Genehmigung der KV und der Nachweis eines Kooperationsvertrages zwischen Vertragsarzt und Pflegeeinrichtung nach § 119 b SGB V. Der Kooperationsvertrag muss die Anforderungen der Anlage 27 zum BMV-Ä erfüllen.
Leistungsblatt Kapitel 37
Kapitel 38: Delegationsfähige Leistungen
Gleichzeitig ist ein neues Kapitel 38 geschaffen worden, das die Möglichkeiten der Delegation erweitert.
Das Kapitel 38 unterteilt sich in zwei Abschnitte:
Abschnitt 38.2 - Der Abschnitt enthält die bisherigen Kostenpauschalen GOP 40240 und 40260 für ärztlich angeordnete Hilfeleistungen von nichtärztlichen Praxismitarbeitern (jetzt: GOP 38100 und 38105), für die es nun eine höhere Bewertung gibt. Diese Leistungen können von allen Vertragsärzten abgerechnet werden und sind nicht genehmigungspflichtig.
Abschnitt 38.3 (GOP38200 und 38205) – Der Abschnitt enthält ärztlich angeordnete Hilfeleistungen von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten (NäPa) und ist gegenüber der KV genehmigungspflichtig. Neben den Hausärzten erhalten künftig auch im fachärztlichen Bereich tätige Vertragsärzte für die Delegation von Leistungen an qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten (NäPa) eine zusätzliche Honorierung. Bislang erfolgte eine Förderung von NäPa nur im hausärztlichen Bereich. Der Einsatz der qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten ist auf die Versorgung in Pflegeheimen beschränkt.
Leistungsblatt Kapitel 38
Die beiden Abschnitte unterscheiden sich hinsichtlich der notwendigen Qualifikationsvoraussetzungen des Praxispersonals und der zur Abrechnung befugten Vertragsärzte. Einzelheiten zu den neuen EBM-Leistungen finden Sie auf unserer hier
QS-Vereinbarung PET, PET/CT zum 01.07.2016 in Kraft getreten
Zum 01.07.2016 ist die neue Qualitätssicherungs-Vereinbarung zur Positronenemissionstomographie (PET) bzw. zur Positronenemissionstomographie mit Computertomographie (PET/CT) in Kraft getreten.
Bereits seit dem 01.01.2016 bestand die Möglichkeit, eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der entsprechenden Leistungen auf Grundlage der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des Gemeinsamen Bundesausschuss zu erhalten.
Seit dem 01.07.2016 können Radiologen und Nuklearmediziner unter folgenden Voraussetzungen die Genehmigung beantragen:
Nachweis über 1000 PET-Untersuchungen zu onkologischen Fragestellungen unter Anleitung innerhalb der letzten 5 Jahre sowie Nachweis über Kenntnisse und Erfahrungen in der Einordnung von 200 CT oder MRT in den diagnostischen Kontext mit PET-Befunden
Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Computertomographien (sofern diese durchgeführt werden soll) nach der QS-Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie. Der Genehmigungsinhaber muss dabei nicht zwingend der Antragsteller sein, eine Kooperation zwischen einem Facharzt für Nuklearmedizin und einem Facharzt für Radiologie ist möglich
Indikationsstellung, Befund und ggf. Nachbesprechung erfolgt in einem Team in interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die Zusammensetzung des Teams erfolgt in Abhängigkeit von der Indikation zur Untersuchung. Eine Anwesenheitspflicht der beteiligten Ärzte ist nicht vorgeschrieben
Zur Aufrechterhaltung der fachlichen Befähigung sind 20 Fortbildungspunkte zu onkologischen Fragestellungen innerhalb von 2 Jahren nachzuweisen
Es ist eine regelmäßige Stichprobenprüfung der ärztlichen Dokumentation vorgeschrieben. Durch das Einreichen von Tumorkonferenzprotokollen sollten alle Anforderungen erfüllt sein. Die Stichprobenprüfung richtet sich auf die Nachvollziehbarkeit der interdisziplinären Indikationsstellung
Genehmigungen, die seit dem 01.01.2016 auf Grundlage der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des G-BA erteilt wurden, behalten ihre Gültigkeit, sofern die Anforderungen an die fachliche Befähigung sowie die apparativen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt werden.
Kristin Frommelt, Tel. 22802 449
Thomas Müller, Tel. 22802 552
Qualitätssicherungsvereinbarung MRSA
Die Qualitätssicherungsvereinbarung zur speziellen Diagnostik und Eradikationstherapie im Rahmen von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus tritt zum 1. Juli 2016 in Kraft. Diese Vereinbarung ist eine Maßnahme zur Qualitätssicherung, mit welcher die Qualität bei der Erbringung von ärztlichen Leistungen zur Diagnostik und zur ambulanten Eradikationstherapie von mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus MRSA besiedelten und infizierten Patienten sowie von Risikopatienten gesichert werden soll. Ärzte, die bereits vor Inkrafttreten dieser Vereinbarung eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von MRSA haben, erhalten die Möglichkeit, über eine Übergangsregelung die Genehmigung neu zu erhalten.
Hierzu ist ein Antrag innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten dieser Vereinbarung bei der Kassenärztlichen Vereinigung zu stellen, spätestens bis zum 31. Dezember 2016. Die Vergütung der Leistungen erfolgt vorerst weiterhin extrabudgetär.
Genetische Laboruntersuchungen – Wissenswertes für Ärzte im Überblick
Der Bereich Humangenetik im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM)
wurde zum 1. Juli 2016 neu strukturiert.
Die Leistungen sind nunmehr in konstitutionelle genetische, tumorgenetische und immungenetische Leistungen unterteilt. Für Humangenetiker, Labormediziner, Pathologen und andere Ärzte, die solche Laboruntersuchungen durchführen dürfen, hat sich
dadurch einiges bei der Abrechnung geändert.
Auch für Vertragsärzte, die genetische
Laboruntersuchungen beauftragen, gibt es einige Neuerungen.
Informationen für die Praxis - Genetische Laboruntersuchungen
Humangenetiker, Labormediziner, Pathologen und andere Ärzte, die diese Laboruntersuchungen durchführen dürfen
Vertragsärzte, die genetische Laboruntersuchungen beauftragen
Alle Praxisinformationen der KBV finden Sie auch auf der Internetseite der KBV
Neue Qualitätssicherungsvereinbarung zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik
Zur Sicherstellung der Qualität für die Versorgung von geriatrischen Patienten mit einem besonders aufwändigen geriatrischen Versorgungsbedarf in der vertragsärztlichen Versorgung tritt zum 01.07.2016 eine neue Qualitätssicherungsvereinbarung zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik in Kraft.
Künftig können Hausärzte geriatrische Patienten für das weiterführende geriatrische Assessmentverfahren an einen spezialisierten geriatrischen Vertragsarzt oder eine ermächtigte Geriatrische Institutsambulanz (GIA) überweisen.
Anhand des Assessmentverfahrens werden zum Beispiel Selbstversorgungsfähigkeit, Mobilität, Kognition, Emotion, Ernährung, Schmerz und instrumentelle Aktivitäten von geriatrischen Patienten erfasst. Parallel erstellt der spezialisierte geriatrische Vertragsarzt den individuellen Therapieplan und koordiniert die Behandlung durch ein Therapeutenteam (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden).
Die Vergütung der neuen Leistungen erfolgt extrabudgetär...Mehr
040/22 802-573
Änderungen im Online-Portal eDoku: Archivierungsfunktionen und Funktion für die Erstellung von Patientenbriefen stehen nicht mehr zur Verfügung
Die dokumentierten Daten können während des Einreichungszeitraums jederzeit über den Browser vom Arzt ausgedruckt werden. Die erstellten (Rückmelde-) Berichte stehen Ärzten wie bisher als PDF-Dateien zum Download und zur Speicherung in ihrem Dokumentationssystem zur Verfügung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung prüft, das Abspeichern der Berichte und Dokumentationen so zu erleichtern, dass insbesondere patientenbezogene Dokumentationen direkt im Praxisverwaltungssystem abgespeichert und den Patienten zugeordnet werden können.
Qualitätssicherungsvereinbarung Holmium-Laser bei bPS
Seit 1. April können belegärztlich erbrachte Prostataoperationen mittels Holmium-Laser über den EBM (Gebührenordnungspositionen 36289 und 36290 EBM) abgerechnet werden. Welche Anforderungen zu erfüllen sind, regelt die Qualitätssicherungsvereinbarung Holmium-Laser bei bPS. Sie sieht eine Übergangsregelung für Ärzte vor, die bereits Leistungen mit dieser Lasertechnik erbracht haben.
Ziel der Vereinbarung ist die Qualität bei der Erbringung von Leistungen der Nicht-medikamentösen, lokalen Verfahren zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (bPS) mittels Holmium-Laser (Holmium-YAG-Laser) zu sichern. Die Holmium-Laser-Behandlung kann als Holmium-Laser Enukleation der Prostata („HoLEP“) oder Holmium-Laser Resektion der Prostata („HoLRP“) erbracht werden.
Die Holmium-Laser-Behandlungen dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die nach Antragstellung eine Genehmigung von der KV Hamburg erhalten haben.
Antragsberechtigt sind Ärzte, die zum Führen der Facharztbezeichnung „Urologie“ berechtigt sind und Erfahrungen in der Anwendung von 40 Holmium-Laser-Behandlungen unter Anleitung nachweisen können. Des Weiteren müssen spezielle apparative, räumliche und organisatorische Voraussetzungen für die Holmium-Laser-Behandlungen erfüllt werden. Demnach ist unter anderem eine intensivmedizinische Notfallversorgung zu gewährleisten. Einrichtungen, die über keine Intensivstation verfügen, müssen durch eine entsprechende Kooperation gewährleisten, dass der Patient im Bedarfsfall intensivmedizinisch versorgt werden kann. Für die Zeit nach der Operation ist zudem sicherzustellen, dass die Patienten mindestens 24 Stunden lang beobachtet werden können.
Eine Übergangsregelung ermöglicht einen erleichterten Zugang für Ärzte, die bereits vor Inkrafttreten der Qualitätssicherungsvereinbarung Holmium-Laser-Behandlung bei bPS Holmium-Laser-Verfahren durchgeführt haben. Hierzu sind 30 Holmium-Laser-Behandlungen innerhalb von zwei Jahren vor Antragsstellung und eine Mindest-Maximalleistung des Lasers von 50 Watt neben den weiteren Anforderungen aus der Vereinbarung nachzuweisen.
Dokumentation und Einführung einer Jahresstatistik
Unbeschadet der ärztlichen Aufzeichnungspflicht besteht die Verpflichtung, Indikation und Durchführung der Holmium-Laser-Behandlung mit spezifischen Angaben zu dokumentieren. Zudem wurde die verpflichtende Übermittlung einer Jahresstatistik in die Vereinbarung aufgenommen. Die Datenerfassung und Datenübermittlung sollen hierzu elektronisch erfolgen. Ab dem 1. Oktober 2016 soll die Erfassung der Jahresstatistik-Daten beginnen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.kvhh.de - Genehmigung - Holmium-Laser bei bPS Mehr
Haben Sie noch Fragen zu den Inhalten der Vereinbarung?
040/22 802-388
Hinweis zur NäPa
Nichtärztliche Praxisassistenz in Ausbildung: Frist wird verlängert!
Die Übergangsregelung zur Genehmigung und Vergütung von nichtärztlichen Praxisassistenten in Ausbildung wird um ein halbes Jahr verlängert. Statt am 30. Juni 2016 endet die Regelung am 31. Dezember 2016.
Darauf haben sich die Partner des Bundesmantelvertrages geeinigt. Eine Umfrage der KBV in den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) hatte ergeben, dass in nahezu allen KVen nichtärztliche Praxisassistenten die Ausbildung nicht bis zum 30. Juni 2016, aber bis zum 31. Dezember 2016 abschließen werden. Gründe sind beschränkte Ausbildungskapazitäten sowie der notwendige zeitliche Vorlauf für die Organisation der Fortbildungen. In vielen Hausarztpraxen mussten und müssen die Mitarbeiter für diese neuen Aufgaben jedoch erst ausgebildet werden. Bisher war dieser Stichtag der 30. Juni 2016. Nun haben die Partner des Bundesmantelvertrages in Paragraf 8 der Delegations-Vereinbarung, der die Genehmigung regelt, die Frist bis zum 31. Dezember 2016 verlängert.
Link zur KBV- I-Net Seite/Praxisnachrichten zur nichtärztlichen Praxisassistenten:
Link zur Anlage 8 Vereinbarung über die Erbringung ärztlich angeordneter Hilfeleistungen in der Häuslichkeit der Patienten, in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen gem. § 87 Abs. 2b Satz 5
Vertragsdatum: 17.03.2009
Informationen für Dialyse-Einrichtungen
Stichprobenprüfung: Auffälligkeitswert bei Hämodialyse über Katheterzugang festgeleg
Der GB-A hat einen Auffälligkeitswert für den Prüfparameter “Anteil Patienten mit Katheterzugang“ festgelegt. Dialyse-Einrichtungen, bei denen der Anteil an Patienten, die über einen Katheterzugang dialysiert werden, der 30% oder mehr beträgt, gelten als rechnerisch auffällig und können von der KV im Rahmen einer Stichprobenprüfung zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert werden. Die KV Hamburg wird diesen Prüfparameter erstmals auf die Qualitätssicherungsdaten aus dem 1. Quartal 2016 anwenden.
Dokumentation bei Asylsuchenden
Die KBV weist darauf hin, dass sich die Dokumentationspflicht nach §3 der Qualitätssicherungsrichtlinie Dialyse bei Asylsuchenden nur auf Patienten bezieht, die eine (lebenslange) Versichertennummer haben.
Jahresbericht 2014: GKV-Spitzenverband kritisiert fehlende Benchmarkdaten
Der GKV-Spitzenverband hat im Hinblick auf den Jahresbericht 2014 einen zu hohen Anteil an fehlenden Werten in den Benchmarkberichten kritisiert. Aus diesem Grund werden die Dialyse-Einrichtungen gebeten, verstärkt auf eine vollständige Dokumentation der Benchmarkdaten zu achten.
Maike Exner
Rehabilitation nicht mehr genehmigungspflichtig ab 01.04.2016
Ab dem 01.04.2016 ist eine gesonderte Qualifikation zur Verordnung von medizinischer Rehabilitation (Formular 61) nicht mehr erforderlich. Somit können alle Vertragsärzte Rehabilitationsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung verordnen.
Nach den §§ 40 und 41 SGB V können ambulante und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen sowie medizinische Rehabilitation für Mütter und Väter verordnet werden. Hierbei ist zu beachten, dass medizinische Vorsorgeleistungen für Mütter und Väter nach § 24 SGB V nicht mit dem Formular 61 verordnet werden dürfen. Hierfür gibt es einen gesonderten Verordnungsvordruck.
Sind sich Vertragsärzte nicht sicher, ob die gesetzliche Krankenversicherung zuständig ist, können sie dies mit dem Formular 61 Teil A von der Krankenkasse des Patienten klären lassen. Die Verordnung selbst erfolgt auf den Teilen B bis D des Formulars 61.
Teil A muss nicht ausgefüllt werden, wenn klar ist, dass die gesetzliche Krankenversicherung zuständig ist, dann kann die Verordnung auf Teil B bis D direkt erfolgen.
Der Umfang der Verordnung hat sich von vier auf drei Seiten verringert, (Teil B bis D).
Das angepasste Formular 61 kann in Kürze bei den Druckereien abgerufen werden und vorrätig in der Praxis bereitliegen. Die Krankenkassen verschicken an die Ärzte kein Formular 61 mehr.
Nimmt der Arzt am Blankoformularbedruckungsverfahren teil, wird er künftig entscheiden können, welcher Vordrucksteil ausgedruckt werden soll.
Zum 1. April 2016 darf nur noch das neue Formular 61 verwendet werden. Alte Formulare verlieren ihre Gültigkeit.
040/22 802-494
Dokumentationsprüfungen für Akupunktur werden ausgesetzt
Die Dokumentationsprüfungen für die Akupunkturbehandlungen chronisch schmerzkranker Patienten sind für die nächsten zwei Jahre nicht mehr verpflichtend vorgeschrieben. Darauf haben sich KBV und Krankenkassen verständigt. Für die Ärzte verringert sich damit der bürokratische Aufwand, der mit der Überprüfung verbunden ist.
Die Qualitätssicherungsvereinbarung sieht eine jährliche stichprobenartige Überprüfung der ärztlichen Dokumentationen von Akupunkturbehandlungen vor. Dabei wurden in den vergangenen Jahren bundesweit jeweils etwa 10.000 Fälle im Rahmen von Erstprüfungen sowie in einigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Wiederholungsprüfungen von den QS-Kommissionen begutachtet.
Prüfung nicht mehr Pflicht
Aufgrund der geringen Zahl von Beanstandungen verständigten sich KBV und GKV-Spitzenverband darauf, die Dokumentationsprüfungen auszusetzen: Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017 sind diese Prüfungen nicht mehr verpflichtend. Den KVen steht es jedoch frei, die Überprüfung auf freiwilliger Basis weiterhin vorzunehmen. Der Vorstand der KV Hamburg hat beschlossen, die Dokumentationsprüfung in Hamburg für 2 Jahre auszusetzen. Die KBV und der GKV-Spitzenverband wollen bis spätestens Ende Juni 2017 über die Fortführung der Prüfungen oder weitere Maßnahmen beraten.
Dokumentation und Strukturqualität erfolgt weiterhin
Das Aussetzen der Prüfungen ändert nichts an der Verpflichtung der Ärzte, den Therapieplan sowie die Eingangs- und Verlaufserhebung in der Patientenakte zu dokumentieren. Ebenso verpflichtend ist weiterhin die regelmäßige Teilnahme (mindestens viermal im Jahr) an Fallkonferenzen beziehungsweise an Qualitätszirkeln. Näheres dazu regelt die Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur.
Inga Borchers
040/22 802-895
Änderungen des Vertrages nach § 73c SGB V über die Durchführung zusätzlicher Früherkennungsuntersuchungen (J2, U10 / U11) im Rahmen der Kinder- und Jugendmedizin
ab dem 01.01.16 haben sich Änderungen des oben genannten Vertrages wie folgt ergeben:
§ 3 Abs. 4: Die Untersuchung ist im Gesundheits-Checkheft für Kinder und Jugendliche des bvkj zu dokumentieren.
§ 5 Abs. 4: Die Teilnahme der Vertragsärzte erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber der KV. Beginn der Teilnahme ist in dem Quartal, in dem die KV die Teilnahme schriftlich bestätigt, (Anlage).
Damit entsteht eine Antragspflicht für alle Kinderärzte. Um die Leistungen auch zukünftig abrechnen zu können, bitten wir Sie, den anliegenden Antrag auszufüllen.
Die Nachträge (J2, U10, U11) finden Sie auf unserer Homepage unter Recht und Verträge- Amtliche Bekanntmachungen-Bekanntmachung vom 08.12.2015. Mehr
Das Gesundheits-checkheft muss von den teilnehmenden Ärzten über den BVKJ e.V. (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.) mittels eines Bestellformulars bezogen werden.
Stichprobenprüfung in der Kernspintomographie wird ab dem 01.01.2016 für 2 Jahre ausgesetzt
Mit dem Rundschreiben der KBV 152/2015 vom 18.09.2015 wurde mitgeteilt, dass die KVen erstmalig die Möglichkeit haben, die Prüfung in der Kernspintomographie für zwei Jahre zu reduzieren oder ganz auszusetzen. Bis zur geplanten Wiederaufnahme der Prüfverpflichtung in 2018 soll die Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie des G-BA für die Kernspintomographie weiterentwickelt werden.
Aufgrund der guten Ergebnisse der letzten Jahre hat sich die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg dazu entschlossen, die Stichprobenprüfung in der Kernspintomographie ab dem 01.01.2016 für 2 Jahre auszusetzen.
Die Stichprobenprüfung für die MR-Angiographie wird weiterhin vom Kompetenzcenter durchgeführt.
Informationen zum Erhalt der Qualifikation Nichtärztliche Praxisassistenz!
Die Ärztekammer Hamburg führt ab sofort die Lernerfolgskontrolle nach der Teilnahme an den VERAH Plus Modulen durch, die Teil der Qualifikation zur Nichtärztlichen Praxisassistenten ist. Bei Bestehen der Lernerfolgskontrolle wird eine Bescheinigung ausgestellt. Dieser Ablauf setzt die Ausbildung VERAH und VERAH Plus über das IHF (Institut für Hausärztliche Fortbildung im deutschen Hausärzteverband e.v.) voraus.
Für den Kompaktkurs, das Curricula NäPa, kooperiert die Ärztekammer Hamburg mit dem Edmund Christiani Seminar als Einrichtung der Ärztekammer Schleswig Holstein. Die Lernerfolgskontrolle sowie die Bescheinigung wird dort durchgeführt und ausgestellt. www.aeksh.de/mfa_weiterbildung
Kontaktdaten der ÄK Hamburg:
Zentrale:202299-300
E-Mail an: akademie@aekhh.de
erste Termine für die Lernerfolgskontrolle nach VERAH Plus bei der Ärztekammer Hamburg:
12.01.2015, 14 Uhr
Die Ärzte mit einer befristeten Genehmigung reichen bitte die von Ihrer Helferin:
von der Ärztekammer Hamburg erhaltene Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an der Lernerfolgskontrolle VERAH Plus
oder die von der Ärztekammer Schleswig Holstein erhaltene Bescheinigung über den Kompaktkurs NäPa
bis spätestens 30.06.2016 bei der KV Hamburg ein, um eine unbefristete Genehmigung zu erhalten!
Psychotherapie-Richtlinie: Einzel- und Gruppentherapie im Rahmen der psychoanalytisch begründeten Verfahren ist künftig kombinierbar
Zum 16.10.2015 ist eine Änderung in der Psychotherapie-Richtlinie in Kraft getreten!
Der GBA hat beschlossen, dass die Einzel- und Gruppentherapie im Rahmen der psychoanalytisch begründeten Verfahren künftig kombiniert werden können. Dafür wurden Formulierungen in § 19 und § 23b Absatz 1 der Richtlinie angepasst.
Analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie können damit als Einzelbehandlung, als Gruppenbehandlung oder als Kombination aus Einzel- und Gruppenbehandlung durchgeführt werden.
Die zur Verfügung gestellten Kontingente entsprechen denen der überwiegend durchgeführten Anwendungsform. Dabei wird die in der Gruppentherapie erbrachte Doppelstunde im Gesamttherapiekontingent von Einzeltherapie als Einzelstunde gezählt. Entsprechend wird die in der Einzeltherapie erbrachte Einzelstunde im Gesamttherapiekontingent von Gruppentherapie als Doppelstunde gezählt.
Aufbauend auf der Diagnostik ist bei Kombinationen von Einzel- und Gruppentherapie vor Beginn der Behandlung ein Gesamtbehandlungsplan zu erstellen. Bei gleichzeitiger Behandlung durch verschiedene Therapeuten ist der jeweilige Gesamtbehandlungsplan in Abstimmung zu erstellen und eine gegenseitige Information über den Verlauf der Behandlung sicherzustellen.
Qualitätssicherungsvereinbarung zur Magnetresonanz-Angiographie
Aktualisierte Fassung tritt zum 1. Oktober 2015 in Kraft
Die Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur MR-Angiographie vom 01.07.2010 wurde überarbeitet. Die geänderte Fassung tritt am 01.10.2015 in Kraft. Bereits erteilte Genehmigungen behalten ihre Gültigkeit.
Neben organisatorischen Voraussetzungen wurden auch die fachlichen Anforderungen überarbeitet. So müssen Ärzte bei der Beantragung einer Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von MR-Angiographien zukünftig nachweisen, dass von Ihnen 150 MR-Angiographien unter Anleitung selbstständig durchgeführt wurden und davon 75 auf den Bereich der Hirn- und Halsgefäße entfallen. Bisher genügte der alleinige Nachweis von 150 MR-Angiographien.
Die bisherige Vorgabe, dass jeweils mindestens 20 % der 150 Untersuchungen mit einer der drei möglichen Aufnahmetechniken erstellt wurden gilt zukünftig nur noch für die kontrastmittelverstärkte CE-Technik. Für die TOF (Time-of-Flight) und PC (Phase-Contrast) Aufnahmetechniken ist dieser Nachweis nicht mehr erforderlich.
Nach einer MR-Angiographie mit Kontrastmittelgabe mussten die Patienten bisher mindestens 20 Minuten nachbeobachtet werden können. Künftig wird in der Vereinbarung auf die Nachbeobachtungszeit verwiesen, die gemäß der Arzneimittelinformation des jeweiligen Kontrastmittels zu beachten ist.
Bei der Überprüfung der ärztlichen Dokumentation und deren Auswertung werden künftig Begründungen für Indikationen, welche nicht in der Liste der Anlage 2 der Vereinbarung enthalten sind, in die Beurteilung der Nachvollziehbarkeit einfließen. Die Differenzierung der Ergebnisse erfolgt zudem nach drei (statt bisher zwei) Beurteilungskategorien: „nachvollziehbar“, „eingeschränkt nachvollziehbar“ und „nicht nachvollziehbar“. Bei „eingeschränkt nachvollziehbaren“ Dokumentationen soll der Arzt zukünftig eine Rückmeldung über Gründe und Maßnahmen zur Behebung der Mängel erhalten.
Termine für die Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz in der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg im Jahr 2015:
Jeweils 17:30 - 21.00 Uhr
Donnerstag, 19.11. + 26.11.2015
Ärztekammer-Hamburg
Tel.: 040 / 20 22 99 300
Link: www.aerztekammer-hamburg.de
Kurs zur Hörgeräteversorgung bei Kindern und Erwachsenen
Die Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg bietet am 30.09.2015 einen 8 Punkte Kurs an. Mehr
Zum 01.07.2015 wurde der Strukturvertrag nach § 73a SGB V zur Erhöhung der Versorgungsqualität von chronisch Hepatitis C (HCV)-Infizierten zwischen der KV Hamburg und der AOK Rheinland/Hamburg geschlossen. Er wurde gemeinsam mit dem Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng) und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V. (dagnä) erarbeitet. Dieser Vertrag dient insbesondere der Etablierung der erforderlichen Voraussetzungen einer am individuellen Krankheitsverlauf abgestimmten, qualitätsgesicherten und passgenauen Behandlung durch erfahrene Ärzte. Dabei soll insbesondere auch der medizinische/ pharmakologische Fortschritt berücksichtigt werden.Mehr
Sie möchten wissen welche Genehmigung Sie als Facharzt beantragen dürfen?
In dem neuen Glossar unter Fachgruppenspezifische Genehmigungen finden Sie sortiert nach Fachrichtung die dazugehörigen genehmigungspflichtigen Leistungen aus Ihrem Fachgebiet und die entsprechenden Verlinkungen zu den Genehmigungsvoraussetzungen und Formularen.
Alle Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung anhand der vorgegebenen Formulare beantragt werden.Mehr
Änderung der Nr. 1 der Präambel des Abschnitts 3.2.1.2 EBM – Nicht-ärztliche Praxisassistenten zum 01.04.2015
Die Änderung der Nr. 1 der Präambel des Abschnitts 3.2.1.2 EBM (Ziffern 03060, 03062, 03063) der unterstützenden Tätigkeit von „nicht-ärztlichen Praxisassistenten“ (NäPa) in Hausarztpraxen wurde zum 01.04.2015 ergänzt.
„Neu oder kürzer als 18 Monate zugelassene Ärzte (…) werden in den auf die Zulassung folgenden sechs Quartalen mit einem Tätigkeitsumfang von null berücksichtigt.“
Die Delegationsvereinbarung sieht vor, dass eine bestimmte Anzahl von Behandlungsfällen je Quartal oder einen Mindestanteil über 75-jähriger Patienten vor Antragsstellung vorgewiesen werden muss.
Ärzte die Ihre Tätigkeit neu aufgenommen haben bzw. die vier geforderten Quartale noch nicht gearbeitet haben, erhalten durch die Änderung eine Möglichkeit an der Delegationsvereinbarung teilzunehmen.
Katharina Flindt
040/22 802-569
Sonographie bei Kindern
Die KV Hamburg weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass für die sonographische Untersuchung von Kindern eine Genehmigung der KV Hamburg erforderlich ist. Als Kind gilt ein Patient nach der Definition der allgemeinen Bestimmungen zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) Kapitel I, Nummer 4.3.5 vom 4. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.
Eine Abrechnungsgenehmigung, die sich auf die Behandlung von Erwachsenen bezieht und Kinder nicht explizit einschließt, reicht für die Untersuchung von Kindern nicht aus. Wenn Sie Sonographien bei Kindern ausführen und abrechnen möchten stellen Sie bitte den entsprechenden Antrag. Neben dem ausgefüllten Antragsvordruck sind Nachweise in Form von kopierten Zeugnissen oder Bescheinigungen vorzulegen, aus denen zu entnehmen ist, dass Sie Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich der sonographischen Untersuchung von Kindern erworben haben.
Beate Gehrke-Vehrs
040/22 802-384
040/22 802-406
Übergangsfrist für Ultraschallsysteme endet
Die Übergangsfrist zum Nachweis der apparativen Ausstattung für die Erbringung von ultraschalldiagnostischen Leistungen endet am 31.03.2015
Alle Ärzte, denen von der KV Hamburg eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von ultraschalldiagnostischen Leistungen erteilt wurde, sind verpflichtet, bis zum 31.03.2015 die Daten, der von ihnen aktuell eingesetzten Ultraschallsysteme anhand eines von der Hersteller- bzw. Vertriebsfirma ausgefüllten Gerätenachweises (Gewährleistungserklärung), bei der KV Hamburg einzureichen. Dem ausgefüllten Gerätenachweis ist ein, mit dem Gerät erstelltes Bilddokument (nur B-Modus) beizulegen (Abnahmeprüfung).
Bitte beachten Sie, dass eine Ultraschallgenehmigung nur Bestand hat, wenn die Abnahmeprüfung erfolgreich durchgeführt wurde und ein aktueller Gerätenachweis vorliegt.
Dies bedeutet, dass Sie mit Ihrem(n) Gerät(en) Leistungen zu Lasten der GKV nach dem 31.03.2015 nur durchführen und abrechnen können, sofern Ihr(e) Gerät(e) die Abnahmeprüfung erfolgreich durchlaufen haben und ein aktueller Gerätenachweis vorgelegt wurde.
Diese Informationen richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die eine schriftliche Aufforderung von der KV Hamburg erhalten haben, aber bisher keinen aktuellen Gerätenachweis und kein B-Bild vorgelegt haben.
Die Vereinbarung über die qualifizierte ambulante Versorgung krebskranker Patienten „Onkologie Vereinbarung“ wurde zum 01.Januar 2015 angepasst
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich auf eine Änderung der Vereinbarung über die qualifizierte ambulante Versorgung krebskranker Patienten „Onkologie-Vereinbarung“ (Anlage 7 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte) mit Wirkung zum 1. Januar 2015 verständigt.
Der Geltungsbereich der Onkologie-Vereinbarung wurde konkretisiert. Die Onkologie-Vereinbarung ist grundsätzlich nicht wirksam für die Behandlung von Patienten im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung gemäß § 116b SGB (Ambulante spezialfachärztliche Versorgung - ASV). Soweit einzelne Bestandteile der Onkologie-Vereinbarung im Rahmen der ASV gelten, sind diese explizit im Regelwerk gemäß § 116b SGB V genannt bzw. zu benennen (§1 Absatz 1 Onkologie-Vereinbarung).
Die Liste der Tumorerkrankungen wurde um den ICD-Code D46.2 „Refraktäre Anämie mit Blastenüberschuss“ erweitert (§1 Absatz 2 Onkologie-Vereinbarung).
Um die Teilnahme an mindestens zwei „nachweislich industrieunabhängigen“ Pharmakotherapieberatungen pro Jahr zu vereinfachen, wurde die Formulierung geändert. Ab sofort heißt es „industrieneutrale durch die Ärztekammer zertifizierte“ Pharmakotherapieberatungen. Hierdurch soll das Angebot an Fortbildungsveranstaltungen erweitert werden (§7 Nr. 2 Onkologie-Vereinbarung).
Die Frist zur Einführung einer standardisierten maschinenlesbaren EDV-Dokumentation für die patientenbezogene Dokumentation wurde auf den 01. Januar 2018 verlängert (Anhang 1 Onkologie-Vereinbarung).
Bislang konnten die Kostenpauschalen der Onkologie-Vereinbarung nur durch einen Vertragsarzt berechnet werden, auch wenn mehrere Vertragsärzte in die Behandlung eingebunden waren. Ab 01.Januar 2015 können die Kostenpauschalen durch mehrere Vertragsärzte abgerechnet werden, wenn verschiedene, voneinander unabhängige Tumore vorliegen und die Behandlung durch unterschiedliche Fachgruppe erfolgt.
Die Kostenpauschale 86518 für die Palliativversorgung kann ab dem 01.Januar 2015 auch nach erfolgter Operation abgerechnet werden. Bislang galt dies nur bei progredienten Verlauf der Krebserkrankung eines Patienten ohne Heilungschance nach Abschluss einer systemischen Chemotherapie oder Strahlentherapie. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31.Dezember 2017 befristet (Anhang 2, Teil A, Absatz 2 und 4 Onkologie-Vereinbarung).
Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Abrechnungsabteilung.
Weitere Informationen zur Onkologie-Vereinbarung finden Sie unter: www.kvhh.de-Genehmigung-Onkologie.
Haben Sie noch Fragen zu den Inhalten der Vereinbarung? Wir helfen Ihnen unter den u. g. Telefonnummern gern weiter.
040/22 802-781
Aufnahme der Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR) als Methode der Einzeltherapie bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bei Erwachsenen
Zum 3. Januar 2015 wurde EMDR als Methode der Einzeltherapie bei posttraumatischen Belastungsstörungen in die Psychotherapie-Richtlinie mit aufgenommen.
EMDR kann bei Erwachsenen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen als Behandlungsmethode im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzeptes der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie oder analytischen Psychotherapie Anwendung finden. Die Anwendung setzt eine hinreichende fachliche Befähigung voraus, d. h. eine Qualifikation in der psychotherapeutischen Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung einschließlich der Methode EMDR.
Die Abrechnung entsprechender Leistungen erfolgt dann nach den jeweiligen EBM-Nummern des jeweiligen Richtlinien-Verfahrens.
Die Anwendung von EMDR setzt eine Zusatz-Qualifikation voraus, deren Inhalte in der Psychotherapie-Vereinbarung festgelegt sind:
Zeugnisse und Bescheinigungen, aus denen sich ergibt, dass Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Behandlung der posttraumatischen Behandlungsstörung und der EMDR erworben wurden.
Ist im Rahmen der Weiterbildung diese Qualifikation nicht erworben worden, ist nachzuweisen, dass
mindestens 40 Stunden eingehender Kenntnisse in der Theorie der Traumabehandlung und EMDR und
mindestens 40 Stunden Einzeltherapie – mit mindestens fünf abgeschlossenen EMDR-Behandlungsabschnitten – unter Supervision von mindestens zehn Stunden mit EMDR durchgeführt wurden
Entsprechende Zusatzqualifikationen müssen an oder über anerkannte Weiterbildungs- bzw. Ausbildungsstätten erworben worden sein. Weiterhin wird das PTV 2-Formblatt mit einem entsprechenden Hinweis über die gegebenenfalls nachgewiesene Qualifikation und damit Abrechnungsgenehmigung für die Durchführung von EMDR versehen.
Sollten Sie an einer Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von EMDR interessiert sein und möchten mehr über diese Vereinbarung erfahren, oder benötigen ein Antragsformular – dann besuchen Sie unsere Internetseite unter www.kvhh.de – Formulare – oder – Genehmigung– hier finden Sie in unserem Glossar unter E wie EMDR alle erforderlichen Informationen.
Haben Sie noch Fragen zu dem Inhalt dieser Vereinbarung? Wir helfen Ihnen unter den u. g. Telefonnummern gern weiter.
Förderung „nicht-ärztlicher Praxisassistenten“
Die unterstützende Tätigkeit von „nicht-ärztlichen Praxisassistenten“ (NäPA) in Hausarztpraxen wird bis zu einer festgelegten Obergrenze gefördert. Hausärzte erhalten hierfür einen Zuschlag (neue GOP 03060) zur Strukturpauschale (GOP 03040). Außerdem werden Hausbesuche (neue GOP 03062) und Mitbesuche (neue GOP 03063) der NäPA vergütet – und zwar ohne Mengenbegrenzung extrabudgetär.
Um eine Genehmigung für die Abrechnung von NäPA-Leistungen zu erhalten, muss eine Praxis entweder eine bestimmte Anzahl von Behandlungsfällen je Quartal oder einen Mindestanteil über 75-jähriger Patienten nachweisen.
Da in vielen Hausarztpraxen Mitarbeiter für die Aufgaben eines „nicht-ärztlichen Praxisassistenten“ erst noch ausgebildet werden müssen, gibt es eine Übergangsregelung. Danach können Hausärzte die neuen Leistungen bereits ab Beginn der Ausbildung des Mitarbeiters zum NäPA abrechnen, sofern zu erwarten ist, dass die Ausbildung bis 30. Juni 2016 abgeschlossen sein wird. Die Abrechnungsgenehmigung ist bei der Abteilung Qualitätssicherung schriftlich zu beantragen. Das entsprechende Antragsformular sowie alle weiteren Informationen zur Genehmigung finden Sie auf unserer Internetseite: Mehr
Neuer Zuschlag zur sozialpädiatrischen Betreuung für Kinder- und Jugendärzte
Ab Januar 2015 besteht für Kinder- und Jugendärzte mit entsprechender Qualifikation die Möglichkeit, einen Zuschlag im Zusammenhang mit der Gebührenordnungsposition (GOP) 04355 zu erhalten. Dazu wird die GOP 04356 neu in den EBM aufgenommen; sie ist mit 195 Punkten bewertet (rd. 20 Euro). Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.
Die Leistung kann zweimal im Krankheitsfall abgerechnet werden, d. h. zweimal innerhalb von vier Quartalen, bei Bedarf auch zweimal innerhalb eines Quartals. Voraussetzung für die Abrechnung ist ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt von mind. 15 Minuten. Die Leistung umfasst u. a. die Erhebung und/oder Monitoring von motorischen, kognitiven, emotionalen und/oder organbedingten Einschränkungen und/oder Auffälligkeiten sowie die Beratung über weiterführende Maßnahmen.
Genehmigung und Qualifikation
Um den Zuschlag abrechnen zu können, ist eine Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg erforderlich. An deren Erhalt sind Qualifikationsnachweise geknüpft:
Nachweis über eine sozialpädiatrische Qualifikation von mind. 40 Std. (gem. dem Curriculum „Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis“ der Bundesärztekammer. Alternativ wird eine ärztliche Tätigkeit von mind. 6 Monaten in einem Sozialpädiatrischen Zentrum anerkannt.
Nachweise über Kooperationen mit Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie sowie einem Sozialpädiatrischen Zentrum.
Kinder- und Jugendärzte, die im Vorjahresquartal und dem darauffolgenden Quartal in durchschnittlich mind. 50 Behandlungsfällen pro Quartal die GOP 04355 abgerechnet haben, können bis zum 30.06.2016 auch ohne Nachweis der Qualifikation den Zuschlag nach GOP 04356 in Ansatz bringen.
KBV Information:
http://www.kbv.de/html/12717.php
Beschluss zur EBM-Änderung:
http://www.kbv.de/media/sp/2015_01_01_BA_340.Si._BeschlussEEG_EBM_P_diater_Sozialp_diatrie.pdf
Curriculum „Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis“:
http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/CurrSozialpaediatrie201404.pdf
KV Hamburg vergibt Registrierungsnummern für medizinische Geräte
Um eine sichere Zuordnung und einfache Identifizierung von medizinischen Geräten zu gewährleisten vergibt die KV Hamburg / Ärztliche Stelle ab dem Jahr 2015 für folgende Geräte eine einmalige, unveränderliche Geräte-Registrierungsnummer:
DXA-Geräte (Osteodensitometrie)
Linearbeschleuniger, Afterloading-Geräte, Simulatoren (Strahlentherapie)
Sie erhalten von der KV Hamburg / Ärztliche Stelle für jedes Gerät zwei Registrierungsaufkleber mit der entsprechenden Registrierungsnummer. Einen Aufkleber bringen Sie gut sichtbar auf dem Gerät an, den Zweiten kleben Sie in Ihre Geräteunterlagen / Geräteordner. Im Falle eines Umzugs oder des Verkaufs eines Gerätes, bleibt die einmal vergebene Registrierungsnummer dem Gerät zugeordnet. Im Falle einer Neuanschaffung erhalten Sie für das neue Gerät eine neue individuelle Registrierungsnummer.
Bitte geben Sie bei jeder gerätebezogenen Korrespondenz die Registrierungsnummer an. Die Aufkleber mit den Registrierungsnummern werden Ihnen unaufgefordert zugeschickt.
Abnahmeprüfung von Ultraschallgeräten – Frist läuft aus!
Nach den Vorgaben der Ultraschallvereinbarung sind alle Ultraschallgeräte bis spätestens 31.03.2015 einer technischen Abnahmeprüfung zu unterziehen. Hierzu benötigt die KV Hamburg folgendes:
Einen aktuellen Gerätenachweis (Gewährleistungserklärung). Sie finden dieses Formular auf unserer Internetseite unter dem Punkt „Formulare“, dort klicken Sie im Glossar auf „U“ dann auf „Ultraschalldiagnostik“. Mehr Der Gerätenachweis (Gewährleistungserklärung) ist vom Hersteller/Vertreiber Ihres Gerätes auszufüllen.
Ein B-Bild pro Ultraschallgerät. Ein Bild eines Organs oder Organbereichs ist ausreichend. Das Bild kann als Printout oder auf CD oder USB-Stick vorgelegt werden.
Sofern Ihr Ultraschallgerät bisher noch keiner technischen Abnahmeprüfung unterzogen wurde, d.h., wenn Sie noch keinen Bescheid von der KV Hamburg erhalten haben, in dem Ihnen die technische Leistungsfähigkeit Ihres Gerätes bescheinigt wurde, senden Sie das B-Bild und den vom Hersteller/Vertreiber ausgefüllten Gerätenachweis umgehend an die KV Hamburg.
Bitte beachten Sie, dass Leistungen, die mit einem Gerät erbracht wurden, welches nicht erfolgreich an der Abnahmeprüfung teilgenommen hat, nach dem 31.03.2015 zu Lasten der GKV nicht mehr durchgeführt und abgerechnet werden können.
Qualitätssicherungsvereinbarung intravitrealen Medikamenteneingabe
Zum 01.10.2014 ist die Qualitätssicherungsvereinbarung IVM in Kraft getreten.
Die IVM kann bei Augenerkrankungen, zum Beispiel der feuchten altersbedingten Makuladegeneration, angewendet werden. Ärzte, die das Verfahren anwenden, benötigen eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung.
Die IVM-Vereinbarung regelt die Anforderungen an die fachliche Befähigung, die räumliche und apparativ-technische Ausstattung, die hygienischen Anforderungen und die Dokumentation als Voraussetzung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der intravitrealen Medikamenteneingabe im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nach den Gebührenordnungspositionen 31371, 31372, 31373, 36371, 36372 und 36373 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM).
Die Vergütung erfolgt außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und ohne Mengenbegrenzung zu festen Preisen.
Qualitätssicherungsvereinbarungen zur photodynamischen Therapie am Augenhintergrund (PDT) und phototherapeutischen Keratektomie (PTK)
Aussetzen der Dokumentationsprüfungen bis 31.12.2016
Die Partner des Bundesmantelvertrages haben beschlossen, die Dokumentationsprüfungen für die PDT und PTK bis zum 31.12.2016 auszusetzen.
Die Prüfungen der ärztlichen Dokumentation sind in den jeweiligen Qualitätssicherungsvereinbarungen vorgeschrieben (vgl. § 6 der QS-Vereinbarung PDT sowie § 7 der QS-Vereinbarung PTK).
Nach Ablauf des Zeitraumes werden die Partner des Bundesmantelvertrages erneut über die Fortsetzung der Maßnahme beraten.
QS-Vereinbarung Kapselendoskopie in Kraft getreten
Zum 01.07.2014 ist die Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen für die Dünndarm-Kapselendoskopie zur Abklärung obskurer gastrointestinaler Blutungen (Qualitätssicherungsvereinbarung Dünndarm-Kapselendoskopie) in Kraft getreten.
An der Vereinbarung dürfen Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin mit Zusatzweiterbildung Kinder-Gastroenterologie teilnehmen.
Die Vergütung für die Durchführung und Auswertung dieser Leistung erfolgt extrabudgetär und unter folgenden GOPs.
Abrechnung für Erwachsene (Kapitel 13.3.3 EBM)
Durchführung: GOP 13425, rund 115€ (1139 Punkte)
Auswertung: GOP 13426, rund 247€ (2435 Punkte)
Abrechnung bei Kindern (Kapitel 4.5.1 EBM)
Durchführung: GOP 04528, rund 115€ (1139 Punkte)
Auswertung: GOP 04529, rund 247€ (2435 Punkte)
Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Glossar Genehmigung oder
auf der KBV Homepage.
Neue Servicebroschüre der KBV für Ärzte
Tipps und Hinweise zur Sonografie der Säuglingshüfte
Die Sonografie der Säuglingshüfte steht im Fokus einer neuen Servicebroschüre der KBV. Sie richtet sich an alle Fachärzte, die Hüftsonografien durchführen. Das Heft bietet auf 38 Seiten jede Menge Tipps und Hinweise sowie zahlreiche Abbildungen.
Ärzte erhalten einen kompakten Überblick über die Sonografie der Säuglingshüfte, die im Rahmen der dritten Früherkennungsuntersuchung (U3) vorgeschrieben ist. Sie erfahren Schritt für Schritt, wie sie die Untersuchung richtig durchführen und dokumentieren. Die Autoren greifen dabei auch die häufigsten Fehlerquellen auf. Sie zeigen anhand von Beispielen aus dem Praxisalltag und Ultraschallbildern, welche Fehler es geben kann und wie sie vermieden werden. An der Publikation haben Experten aus dem Bereich Pädiatrie und Orthopädie mitgearbeitet.
Zum Hintergrund: Vereinbarung zur Qualitätssicherung
Grundlage für den Leitfaden sind die Anforderungen aus der Qualitätssicherung. Seit 2006 ist die Sonografie der Säuglingshüfte qualitätsgesichert. Die entsprechende Vereinbarung ist zum 1. April 2012 grundlegend überarbeitet und konkretisiert worden. Teil der Qualitätssicherung sind regelmäßige Dokumentationsprüfungen.
Hinweise zu Download und Bestellung
Die Broschüre wird kostenlos abgegeben. Ärzte können sie über ihre Kassenärztliche Vereinigung beziehen. Eine elektronische Version steht auf der KBV-Internetseite zur Verfügung: Zu finden ist sie in der Mediathek und auf der Themenseite zur Sonografie der Säuglingshüfte.
Zertifikat für bestandene gynäkologische Online-Prüfung
Gynäkologinnen und Gynäkologen, die erfolgreich an einer Online-Prüfung für eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung des erweiterten Basisultraschalls im 2 Trimenon teilnehmen, erhalten ab sofort neben der Bescheinigung über eine erfolgreiche Prüfung auch ein repräsentatives Zertifikat.
Ärzte, die die Online-Prüfung bereits abgelegt haben, können sich das Zertifikat ebenfalls herunterladen, indem sie sich mit den bekannten Zugangsdaten erneut im Online-Portal anmelden.
Neue EBM-Gebührenordnungsposition für die Osteodensitometrische Untersuchung ohne Vorliegen einer Fraktur ab 1. Januar 2014
Der Bewertungsausschuss hat in seiner 319. Sitzung mit Wirkung zum 1. Januar 2014 den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) an die geänderten Richtlinien angepasst und die Gebührenordnungsposition (GOP) 34601 zur Vergütung der osteodensitometrischen Untersuchung mittels zentraler DXA ohne Vorliegen einer Fraktur in den Abschnitt 34.6 (Osteodensitometrie) des EBM aufgenommen. Zugleich wurde der Leistungsinhalt der GOP 34600 angepasst. Der Beschluss des Bewertungsausschusses ist auf der Internetseite des Instituts des Bewertungsausschusses (www.institut-des-bewertungsausschusses.de in der Rubrik Bewertungsausschuss / Beschlüsse) veröffentlicht.
Die Abrechnung der neuen Untersuchung im Wege der Kostenerstattung bzw. Privatliquidation ist mit der Aufnahme der GOP 34601 in den EBM nicht mehr möglich.
Eine mit anderen Methoden als der zentralen Dual-Engery X-ray Absorptiometrie durchgeführte Osteodensitometrie (z. B. CT-gestützt) kann nicht über die GOP 34600 oder 34601 EBM zu Lasten der GKV abgerechnet werden.
Voraussetzungen für die Abrechnung der GOP 34600 oder 34601 EBM ist auch weiterhin eine durch die KVH erteilte Genehmigung zur Knochendichtemessung:
Sofern Ihnen die Genehmigung bereits für ein DXA-Gerät erteilt wurde, können Sie die GOP 34600 oder 34601 EBM weiterhin abrechnen.
Für eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der Osteodensitometrie ist ein Antrag, mit dem Nachweis der fachlichen Befähigung und eine entsprechende Gewährleistungserklärung des Herstellers für ein DXA-Gerät, bei der KVH einzureichen. Bitte beachten Sie, dass die Abrechnung der GOP 34600 bzw. 34601 EBM erst ab Erteilung der Genehmigung möglich ist.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an die Abteilung „Qualitätssicherung“ Herrn Thomas Müller unter der Telefonnummer 22802 552.
In der auf unserer Homepage eingerichteten Arztsuche finden sich unter der Rubrik Genehmigungspflichtige Leistungen „Osteodensitometrie“ Ärzte, die eine Osteodensitometrie mittels DXA anbieten.
Fortbildungskurs zur Sonographie der Säuglingshüfte bei Aussetzen der Genehmigung gemäß § 11 Abs. 3
Am 26.04.2014 findet eine Fortblidung zur Sonographie der Säuglingshüfte statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Fortbildungskalender. Mehr
Stichprobenprüfung im Einzelfall: Ultraschall-Hinweise überarbeitet
Die KV Hamburg hat die Hinweise zur Umsetzung der Qualitätsprüfung Ultraschall in enger Zusammenarbeit mit den beratenden Ultraschallkommissionen der KV Hamburg und der KV Schleswig-Holstein überarbeitet. Die Hinweise Ultraschall regeln in Ergänzung der aktuellen Ultraschallvereinbarung die Prüfung der bildlichen und schriftlichen Dokumentation von ultraschalldiagnostischen Leistungen und deren Bewertung im Rahmen der Stichprobenprüfung. Sie definiert die Standards der Bilddarstellung und der schriftlichen Befundung für alle in der Ultraschallvereinbarung vorgesehenen Anwendungsbereiche.
Diese Standards sind ab dem 01.01.2014 Grundlage der Stichprobenprüfungen im Einzelfall gem. § 136 SGB V (Qualitätskontrolle).
In den Hinweisen Ultraschall finden Sie Informationen zu:
Dokumentationsformen (Ausdruck, digitale Medien)
Aufbau der beratenden Sonographiekommission
Ergebnisermittlung und Maßnahmen
Allgemeine Anforderungen an die bildliche Dokumentation für alle Anwendungsbereiche nach der Ultraschall-Vereinbarung
Spezielle Anforderungen für einzelne Anwendungsbereiche nach der Ultraschall-Vereinbarung
Wir empfehlen Ihnen, Ihre ultraschalldiagnostischen Untersuchungen gemäß den Hinweisen Ultraschall zu dokumentieren. Im Rahmen der Stichprobenprüfung Ultraschall (Qualitätskontrolle) werden die dort aufgeführten Dokumentationsparameter als Dokumentationsstandard herangezogen.
Die vollständigen Hinweise Ultraschall finden Sie hier.
Weiterführende Informationen, insbesondere zur bildlichen Darstellung und zur Geräteeinstellung, auch anhand von Bildbeispielen finden Sie in einer Broschüre, die uns die KV Baden-Württemberg freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Mehr
Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersucherungen – Ringversuchspflicht für Schwangerschaftstest entfällt ab sofort
Ärzte, die Schnelltests auf Schwangerschaft durchführen, müssen nicht mehr an Ringversuchen teilnehmen. Auf Beschluss des Vorstands der Bundesärztekammer vom 23.08.2013 wurde diese Verpflichtung für die laboratoriumsmedizinische Untersuchung „Schwangerschaftstest“ aus der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersucherungen gestrichen. Somit entfällt mit sofortiger Wirkung die Ringversuchspflicht für die GOP 32132 – Schwangerschaftsnachweis – EBM.
Bekanntmachung aus dem Deutschen Ärzteblatt, Jahrgang 110, Heft 39, 27.09.2013
Termine für die Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz in der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg im Jahr 2014:
Donnerstag 03. + 10. April 2014
Donnerstag 18. + 25. September 2014
Substitutionsbericht
Der Bericht der Qualitätssicherungskommission Substitution der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg für die Jahre 2009 - 2012 ist Online. Mehr
Erweiterter Basisultraschall im 2. Trimenon
– systematische Untersuchung der fetalen Morphologie
Ab dem 01.07.2013 können Frauen im zweiten Drittel ihrer Schwangerschaft ein zusätzliches Ultraschallscreening in Anspruch nehmen. Nach den im September 2010 geänderten Mutterschaftsrichtlinien (MuRl) können Schwangere sich im Rahmen eines Screenings zwischen zwei Untersuchungen entscheiden:
Erweiterte Sonographie mit Biometrie und systematische Untersuchung der fetalen Morphologie.
Entwicklungsstörungen des Kindes sollen auf diese Weise frühzeitig erkannt werden.
Die Untersuchung kann durch Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe durchgeführt werden, die Ihre Befähigung für diese Untersuchung nachgewiesen haben. Der Befähigungsnachweis erfolgt durch eine Online-Prüfung. Voraussetzung zur Teilnahme an der Online-Prüfung ist, dass Sie bereits eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der geburtshilflichen Basisdiagnostik (Anwendungsbereich 9.1) durch die KV Hamburg erhalten haben.
Zum Nachweis Ihrer fachlichen Befähigung absolvieren Sie eine computergestützte Prüfung, in der Sie Fragen an Ihrem heimischen Computer beantworten. Sie müssen also keine Veranstaltung besuchen oder zur Prüfung in die KV kommen.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die Online-Prüfung gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband entwickelt und wurde dabei von Gynäkologen und Pränatalmedizinern aus den Berufsverbänden und Fachgesellschaften unterstützt.
Die Prüfung ist eine Eingangsprüfung und bezieht sich auf die neuen Regelungen der Mutterschaftsrichtlinie für das erweiterte Ultraschallscreening im 2. Trimenon und die in der Mutterschaftsrichtlinie definierten Organbereiche (Mutterschaftsrichtlinie vom 16.09.2010 Anlage 1 a Abschnitt 2 b). Mit Hilfe von Ultraschallbildern und Videos werden Sie u. a. zu Auffälligkeiten bezüglich bestimmter Organe sowie der Biometrie etwa des Kopf- oder Bauchumfanges des Kindes befragt.
Sie beantworten 30 Fragen, die grundsätzlich mit "ja“, “nein“ oder “weiß ich nicht" zu beantworten sind.
Von 60 möglichen Punkten müssen Sie mindestens 50 Punkte erreichen. Die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten. Nach Ablauf dieser Zeit wird das Programm automatisch beendet und die bis dahin gegebenen Antworten werden ausgewertet.
Sie haben drei Prüfungsversuche. Falls Sie die Prüfung dreimal nicht bestehen, kann ggf. eine Prüfung in Form eines Kolloquiums vor der beratenden Sonographie-Kommission der KV Hamburg erfolgen.
Wenn Sie die Prüfung bestehen, wird Ihnen dies durch das Prüfungsprogramm angezeigt. Das Ergebnis der Prüfung wird automatisch an die KV Hamburg übermittelt. Sie erhalten dann eine schriftliche Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Ultraschallleistungen für diesen Anwendungsbereich. Ein schriftlicher Antrag ist in diesem Fall nicht erforderlich.
Die KV Hamburg bietet Ihnen diese Prüfung über unser Online-Portal www.ekvhh.de an. Ein Zugriff auf dieses Portal ist ab dem 01.06.2013 möglich.
Sofern Sie keinen Zugang zu einem internetfähigen Computer haben, können Sie die Prüfung auch im Hause der KV Hamburg durchführen. Die Plätze für eine Prüfung im Hause der KV Hamburg sind jedoch begrenzt, so dass eine telefonische Anmeldung unter den unten stehenden Telefonnummern zwingend erforderlich ist.
Bitte beachten Sie, dass diese Leistung erst erbracht und abgerechnet werden darf, wenn
Sie die Online-Prüfung erfolgreich absolviert haben und
Ihnen die KV Hamburg einen entsprechenden schriftlichen Genehmigungsbescheid erteilt hat und
die geänderten Mutterschaftsrichtlinien (MuRL) zum 01.07.2013 in Kraft getreten sind
Bisher steht für diese Leistung keine GOP zur Verfügung. Da die vorhandene GOP 01770 “Betreuung einer Schwangeren“ diese neue Leistung nicht abdeckt, empfiehlt die Kassenärztliche Bundesvereinigung folgendes Vorgehen:
Wenn Sie die Leistungen des erweiterten Basisultraschalls / Screenings nach der neuen MuRL erbringen, rechnen Sie zunächst die GOP 01770 ab. Zudem erstellen Sie eine Privatrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) über den zusätzlichen Aufwand für das Screening aus. Die Patientin kann die Rechnung zur Kostenerstattung bei ihrem Leistungsträger einreichen.
Leistungen nach der bisherigen MuRL werden weiter über die GOP 01770 abgerechnet. Wir empfehlen Ihnen, auf ihrer Rechnung nach GOÄ einen entsprechenden Hinweis aufzunehmen.
Sobald eine Vergütungsregelung für diese Leistung im EBM festgelegt wurde, informieren wir Sie über die bekannten KV-Medien.
Befreiung von der Prüfungspflicht
Sie sind von der Prüfungspflicht befreit, wenn Sie
eine Genehmigung für den Anwendungsbereich „weiterführende Differentialdiagnostik-Fehlbildungsdiagnostik erhalten haben und im Zeitraum 01.06.2011 bis 31.05.2012 regelmäßig Leistungen der Anwendungsbereiche „geburtshilfliche Basisdiagnostik“und „weiterführende Differentialdiagnostik-Fehlbildungsdiagnostik“ abgerechnet haben, oder
im Zeitraum 01.06.2011 bis 31.05.2012 eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung des Anwendungsbereichs „weiterführende Differentialdiagnostik-Fehlbildungsdiagnostik“ erhalten haben
Folgende Ansprechpartner stehen Ihnen für Fragen zum erweiterten Basisultraschall und zur Prüfung zur Verfügung:
Aus der Abteilung Qualitätssicherung:
Sindy Richter (Terminvergabe)
Die Mutterschaftsrichtlinien finden Sie auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.g-ba.de in der Rubrik Richtlinien/Mutterschaftsrichtlinien. Die aktuelle Fassung der Ultraschallvereinbarung – einschließlich der neuen Anlage VI zur Online-Prüfung – finden Sie auf der Homepage der KBV unter www.kbv.de in der Rubrik Rechtsquellen/Qualitätssicherung.
Hörgeräteversorgung: Elektronische Dokumentation ab 1. April 2013
Am 1. April 2013 beginnt die Verpflichtung zur elektronischen Dokumentation.
Behandlungsfall bezogene Dokumentation
Es werden pseudonymisierte Angaben zu einzelnen Fällen gemacht (gemäß Anlage 2 der Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung). Dabei wird unterschieden zwischen der eigentlichen Hörgeräteverordnung und der ersten Nachuntersuchung.
Fristen zum Dokumentieren
Die Daten sind für das zweite Quartal 2013 bis zum 14. Juli einzureichen.
Bis zum 30. September können die Daten nachgereicht werden.
Hinweis: Die Fristen zur Einreichung der Dokumentationen sind in der Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung definiert.
In der Qualitätssicherungsvereinbarung sind derzeitkeine Qualitätssicherungsmaßnahmen oder Sanktionen im Zusammenhang mit den Ergebnissen der elektronischen Dokumentationen vorgegeben.
040/22 802-900
Fragen zum Portal der KVH:
Dr. Ghislain Kouematchoua
040/22 802-309
Kurzanleitung eDoku
eDoku-Portal:
Portal für Safe-Net
Termine für die Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz in der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg im Jahr 2013:
Donnerstag 19. + 26. September 2013
Neuropsychologische Therapie ab 2013 neu im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) Kapitel 30.11
Ab dem 01.01.2013 ist die neuropsychologische Therapie in das Kapitel 30 (Abschnitt 30.11) des EBM aufgenommen worden. Diese Leistungen werden außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung vergütet. Die Bewertungen der therapeutischen Sitzungen orientieren sich dabei an den Bewertungen der psychotherapeutischen Behandlungen.
Die neuropsychologische Diagnostik und Therapie dient der Feststellung und Behandlung von hirnorganisch verursachten Störungen geistiger (kognitiver) Funktionen, des emotionalen Erlebens, des Verhaltens und der Krankheitsverarbeitung sowie der damit verbundenen Störungen psychosozialer Beziehungen. Betroffen sind Patienten mit hirnorganischen Erkrankungen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder Unfall.
Zur Feststellung der Indikation sind berechtigt: Fachärzte für Neurologie, Nervenheilkunde, Psychiatrie, Psychiatrie und Psychotherapie, Neurochirurgie, Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie oder Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie.
Zur Durchführung der spezifischen neuropsychologischen Diagnostik und zur an-schließenden Therapie sind nur Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten berechtigt, die eine neuropsychologische Zusatzqualifikation nachweisen können.
Genehmigung: Neuropsychologische Therapie
Formulare: Neuropsychologische Therapie
Programm für das Ringversuchsjahr 2013
Ab sofort stehen Ihnen die neuen Ringversuchsprogramme für das Jahr 2013 des Referenzinstituts für Bioanalytik und der INSTAND e.V. zur Verfügung.
Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an eine der folgenden Adressen:
Telefon: 0211/ 15 92 13 24
Telefax: 0211/ 15 92 13 5
Internet: www.instand-ev.de
Friesdorfer Straße 159
Telefon: 0228/ 92 68 95 0
Telefax: 0228/ 92 68 95 29
Internet:www.dgkl-rfb.de
Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen unter der u. g. Telefonnummer gern weiter!
Ansprechpartner KVH:
Milena Stechmann
040/22 802-687
Neue Dokumentationsbögen für die Substitution ab 01.07.2012
Anfang des Jahres haben sich die Qualitätssicherungskommission Substitution und die KV Hamburg darauf verständigt, dass für eine bessere Überprüfung der Qualität in der vertragsärztlichen Substitutionsbehandlung die Dokumentationsbögen zu novellieren sind. Folgende Dokumentationen wurden geändert:
Aufnahmedokumentation
Dokumentation nach Ablauf von 5 Behandlungsjahren.
Die Dokumentationsbögen wurden unter anderem um die Angaben zu den Vergabemodalitäten des Substitutionsmedikaments und zur aktuellen familiären und sozialen Situation des Patienten ergänzt.
Formular für die psychosoziale Betreuung
Ein neues Formular wurde für die Dokumentation der psychosozialen Betreuung (PSB) entwickelt. Dieses PSB-Formular soll in Zukunft verbindlich mit der Substitutionsdokumentation geführt und bei Qualitätsprüfungen durch die KV Hamburg mit vorgelegt werden.
Ausfüllhinweise von der Qualitätssicherungskommission
Neben den neuen Dokumentationen wurden auch Bögen mit Ausfüllhinweisen von der Qualitätssicherungskommission Substitution erstellt. Diese Hinweise sollen das Ausfüllen der Dokumentationen in Zukunft erleichtern.
Ab wann sind die neuen Bögen gültig
Die neuen Formulare sind ab dem 01. Juli 2012 gültig. Klicken Sie hier
Christine Schwarzloh
040/22 802-741
Im Zweifel für den Kinderschutz
Behörden, Ärzte und Suchtberater haben klare Regeln für die Zusammenarbeit bei der Substitutionsbehandlung erarbeitet. An einem „runden Tisch“ berieten die beteiligten Institutionen darüber, wie Kinder von Substitutionspatienten besser geschützt werden können.
Ergebnis dieser Runden ist die jetzt veröffentlichte „Kooperationsvereinbarung
zur Förderung der Erziehungsfähigkeit von substituierten drogenabhängigen Menschen mit regelmäßigem Umgang mit minderjährigen Kindern sowie der Stärkung des Kinderschutzes“. Darin werden Regeln festgelegt, die einzuhalten sind, wenn Ärzte, Suchtberater und Behördenmitarbeiter das Wohl von Kindern für gefährdet halten.
Näheres entnehmen sie bitte der Kooperationsvereinbarung.
Kooperations-vereinbarung einschließlich Anlagen:
Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Erziehungsfähigkeit von substituierten drogenabhängigen Menschen mit regelmäßigem Umgang mit minderjährigen Kindern sowie der Stärkung des Kinderschutzes
Qualitätssicherungs-Vereinbarung Hörgeräteversorgung KINDER zum 01.07.2012 in Kraft getreten
Ziel der Vereinbarung ist die Sicherstellung einer dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechenden Steuerung und Durchführung der Betreuung von schwerhörigen Patienten, die mit Hörgeräten versorgt werden. Die Vereinbarung regelt die fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen, den Umfang der Versorgung und die Anforderung an die Praxisausstattung, die ärztliche Dokumentation, Auflagen zur Aufrechterhaltung der Genehmigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Versorgung schwerhöriger Kinder mit Hörgeräten in der vertragsärztlichen Versorgung.
Sie betrifft die Gebührenordnungspositionen 20338, 20339, 20340, 20377 und 20378 aus dem Kapitel 20 EBM.
Antragsberechtigt sind Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Fachärzte für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (Phoniatrie und Pädaudiologie).
Die wesentlichen Details können Sie der Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung Kinder entnehmen.
Sie haben noch Fragen zu den Inhalten der Vereinbarung?
Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung für Kinder
Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung zum 01.04.2012 in Kraft getreten
Ziel der Vereinbarung ist die Sicherstellung einer dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechenden Steuerung und Durchführung der Betreuung von schwerhörigen Patienten, die mit Hörgeräten versorgt werden. Die Vereinbarung regelt die fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen, den Umfang der Versorgung und die Anforderung an die Praxisausstattung, die ärztliche Dokumentation, Auflagen zur Aufrechterhaltung der Genehmigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Versorgung schwerhöriger Patienten mit Hörgeräten in der vertragsärztlichen Versorgung.
Ärzte die vor Inkrafttreten dieser Vereinbarung regelmäßig Leistungen zur Versorgung chronisch schwerhöriger Patienten mit Hörgeräten erbracht haben, erhalten eine Genehmigung, wenn sie innerhalb von 6 Monaten nach Inkrafttreten dieser Vereinbarung einen Antrag auf Genehmigung gestellt und den Nachweis der Anforderungen gemäß § 4 Anforderung an die Praxisausstattung innerhalb von 6 Monaten nach Antragstellung erbracht haben.
Die wesentlichen Details können Sie der Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung entnehmen.
Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung
Elektronische Ergänzungsdokumentation ab 01. Januar 2013
Ab dem 1. Januar 2013 müssen bestimmte Angaben im Zusammenhang mit der Hörgeräteversorgung zusätzlich dokumentiert werden. Weiterhin ist der Einsatz eines speziellen Patientenfragebogens vorgeschrieben. Die Übermittlung dieser Dokumentationsdaten erfolgt ausschließlich elektronisch.
Neue ergänzende Dokumentation zur Verordnung:
Bestimmte Angaben zur Hörgeräteverordnung und -abnahme, vor allem zur Hörgerätetechnik, werden ab 1. Januar 2013 elektronisch mittels eines gesonderten Ergänzungsblattes erfasst.
APHAB-Fragebogen:
In dem Ergänzungsblatt wird auch abgefragt, ob sich die Hörfähigkeit des Patienten verbessert hat. Dazu ist der sogenannte APHAB-Fragebogen (Abbreviated Profile of Hearing Aid Benefit) zu verwenden. Der Fragebogen zur Bestimmung der Hörbehinderung umfasst 24 Fragen zu alltäglichen Hörsituationen, die vor und nach einer Hörgeräteversorgung vom Patienten auf einer siebenstufigen Skala zu beantworten sind.
Der APHAB-Fragebogen wurde – in Ergänzung zur audiometrischen Untersuchung
auch in die neue Hilfsmittel-Richtlinie aufgenommen, die seit 1. April 2012 in Kraft ist.
Die IT-Infrastruktur für die elektronische Dokumentation ab Januar 2013 wird derzeit aufgebaut. Die Formel zur Berechnung des APHAB-Nutzens (Verbesserung der Hörfähigkeit in %) findet sich in Anlage 3 der QS-Vereinbarung.
Die KBV empfiehlt Ihnen, sich über die Verwendung des APHABFragebogens, zum Beispiel auf www.quihz.de(Qualitätssicherung der integrierten Hörsystemversorgung durch Qualitätszirkel e.V.) oder beim Berufsverband der HNO-Ärzte, zu informieren.
Information - als Download
Jahresstatistik zur Dokumentation
Um die hohe Qualität molekulargenetischer Untersuchungen bei monogenen Erkrankungen zu sichern und weiter zu fördern, ist die Erhebung bestimmter Daten erforderlich. Dazu erstellen die Labore eine Jahresstatistik, in die alle Leistungen des EBM-Unterabschnitts 11.4.2 einfließen. Die Daten werden unter anderem für Rückmeldeberichte zur praxisinternen Qualitätssicherung ausgewertet.
Die Datenerfassung und -übertragung erfolgt elektronisch. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die Softwareanbieter rechtzeitig vor Inkrafttreten der Vereinbarung informiert, so dass die erforderlichen Anpassungen in der Praxisverwaltungssoftware vorgenommen werden konnten. Zur elektronischen Übermittlung der Daten wird ein Online-Portal zur Verfügung gestellt. Auf diesem Portal können die Ärzte künftig auch ihre Daten eingeben.
Hinweis: Informationen dazu folgen, sobald das Portal zur Verfügung steht.
die Jahresstatistik ist pro Betriebsstätte zu führen (nicht arztbezogen)
für jede Nebenbetriebsstätte ist eine separate Jahresstatistik zu erstellen
die Erfassung und Übermittlung der Daten erfolgt elektronisch
als Annahme- und Auswertungsstelle der Daten fungiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung
die Jahresstatistik ist einmal jährlich und zwar immer am Ende des ersten Quartals für das zurückliegende Jahr bei einer Datenannahmestelle einzureichen
die erste Jahresstatistik für die Quartale II bis IV des Jahres 2012 ist bis zum 31. März 2013 an die Datenannahmestelle zu senden
Was gehört in die Jahresstatistik
Ausfüllhinweise zur Jahresstatistik
Qualitätssicherungsvereinbarung Molekulargenetik liegt vor
Die neue Qualitätssicherungsvereinbarung Molekulargenetik tritt zum 01.04.2012 in Kraft und betrifft den EBM Unterabschnitt 11.4.2. Ab diesem Datum dürfen die molekulargenetischen Untersuchungen bei monogenen Erkrankungen nur noch von Ärzten erbracht werden, die eine Genehmigung von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten haben.
Folgende wesentliche Regelungen gibt die Vereinbarung vor:
Anforderungen an die fachliche Qualifikation
Für Fachärzte für Humangenetik, Vertragsärzte mit der Zusatzbezeichnung Medizinische Genetik, Fachärzte für Laboratoriumsmedizin und für ermächtigte Fachwissenschaftler der Medizin gilt die fachliche Befähigung mit Vorlage der Facharzturkunde als nachgewiesen.
Die Gebührenordnungsposition 11430 ist auch für (Neuro-) Pathologen nach neuer Weiterbildungsordnung oder mit der fakultativen Weiterbildung Molekularpathologie abrechnungsfähig.
Für Ärzte, die nicht den vorgenannten Facharztgruppen angehören und die vor der Einführung der molekulargenetischen Stufendiagnostik in den EBM regelmäßig molekulargenetische Untersuchungen nach den GOP 11320 bis 11322 EBM als Auftragsleistung erbracht haben, gilt eine Übergangsregelung.
Bei Ihnen gilt die fachliche Befähigung als nachgewiesen, wenn Sie innerhalb von 6 Monaten nach Inkrafttreten der Vereinbarung einen Antrag auf Genehmigung bei der KVH gestellt haben.
Anforderungen an die Leistungserbringung
Die molekulargenetische Untersuchung dürfen erst dann durchgeführt werden, wenn die Indikationsstellung aus den Auftragshinweisen geprüft und beurteilt werden kann.
Die Indikation, eine ggf. erfolgte konsiliarische Erörterung, Durchführung und Befundbeurteilung sind schriftlich nachvollziehbar zu dokumentieren.
Die Inhalte der schriftlichen Dokumentation sind in der Vereinbarung geregelt.
Es muss ein System der internen Qualitätssicherung nach den Vorgaben der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen eingerichtet werden.
Die regelmäßige Teilnahme an geeigneten externen Qualitätssicherungsmaßnahmen - Ringversuchen - muss nachgewiesen werden.
Jährlich ist eine Jahresstatistik betriebsstättenbezogen zu erstellen.
Bekanntmachung aus dem Deutschen Ärzteblatt, Jahrgang 109, Heft 11, 16.März 2012
Ansprechpartner bei Fragen zur Qualitätssicherungsvereinbarung
Michael Bauer 040/22 802-388
Milena Stechmann 040/22 802-687
Extra-Vergütung für den Kampf gegen MRSA
Ab dem 1. April 2012 erhalten Vertragsärzte die Möglichkeit, Diagnostik und Behandlung von MRSA abzurechnen. Die Vergütung erfolgt außerhalb der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung. Zunächst ist die Regelung auf zwei Jahre begrenzt.
Voraussetzung für die Abrechnung der Leistungen ist die Zusatzweiterbildung Infektiologie oder eine MRSA-Zertifizierung. Es gibt zwei Möglichkeiten die Zertifizierung zu erwerben:
durch Teilnahme an einem Online-Training (voraussichtlich ab April auf der Website der KBV: www.kbv.de). Um schon gleich ab Beginn des zweiten Quartals die MRSA-Leistungen abrechnen zu können, muss die Zertifizierung spätestens bis zum Ende des zweiten Quartals der KV-Qualitätssicherungsabteilung vorliegen.
oder durch den Besuch einer Fortbildungsveranstaltung der KV, zu der die Ärzte per Brief eingeladen werden. Mit der Teilnahme ist man automatisch berechtigt, die MRSA-Leistungen abzurechnen.
Unter den neu in den EBM aufgenommenen MRSA-Leistungen gibt es auch zwei Laborziffern. Diesen können nur von Ärzten abgerechnet werden, die eine Genehmigung zur Abrechnung von Leistungen des EBM-Abschnitts 32.3.10 "Bakteriologische Untersuchungen" haben.
Weitere tagesaktuelle Informationen unter: www.kvhh.de
Abteilung Praxisberatung,
Tel. 22 802 - 571
Download: Extra-Vergütung für den Kampf gegen MRSA/MRSA: Die neuen EBM-Ziffern
Neue Qualitätsvorgaben für molekulargenetische Untersuchungen auf seltene Erbkrankheiten ab April – Laborsoftware jetzt für Dokumentation vorbereiten
Für molekulargenetische Untersuchungen auf seltene Erbkrankheiten (EBM-Unterabschnitt 11.4.2 monogene Leistungen) gelten ab 1. April 2012 zusätzliche Qualitätsanforderungen. Ärzte, die diese Leistungen dann erbringen und abrechnen wollen, benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Eine entsprechende Vereinbarung bereiten die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die gesetzlichen Krankenkassen auf Beschluss des Bewertungsausschusses derzeit vor. Teil dieser Vereinbarung wird eine elektronische Dokumentation bestimmter Parameter je Behandlungsfall sein.
Erweiterung der Laborsoftware zur elektronischen Dokumentation
Damit Sie Leistungen des Abschnitts 11.4.2. auch nach dem 1. April abrechnen können, möchten wir Sie über notwendige Anpassungen in der Praxissoftware informieren. Diese sind vor allem für die Laboreinrichtungen wichtig, die mit einer eigenen Laborsoftware arbeiten und sich selbst um das Update kümmern. Bei allen anderen Praxen sollten das die Softwarehäuser übernehmen, die von der KBV entsprechend unterrichtet werden.
Diese Dokumentationsanforderungen sind umzusetzen:
Neben den abgerechneten Gebührenordnungspositionen aus dem Unterabschnitt 11.4.2 sind künftig je Behandlungsfall folgende Angaben zu übermitteln:
Lebenslange Arztnummer (LANR) und Betriebsstättennummer (BSNR) des Einsenders je Behandlungsfall (Ausprägung: je neunstellige Nummer) à Pflichtfelder
Art der Fragestellung je Behandlungsfall (Ausprägung: Diagnostische Fragestellung / Prädiktive Fragestellung / Vorgeburtliche Fragestellung) à Pflichtfeld, genau eine Angabe ist je Behandlungsfall zulässig
Befund je abgerechnete Untersuchung (Ausprägung: Pathologisch / Unauffällig / Nicht beurteilbar) à Pflichtfeld, genau eine Angabe ist je abgerechnete Untersuchung zulässig
Endbefund je Behandlungsfall (Ausprägung: Pathologisch / Unauffällig / Nicht beurteilbar) à kein Pflichtfeld, genau eine Angabe ist je Behandlungsfall zulässig
Wurde ein Unterauftrag je Behandlungsfall erteilt (Ausprägung: ja / nein)? à Pflichtfeld, genau eine Angabe ist je Behandlungsfall zulässig
Die Dokumentation erfolgt pro Behandlungsfall. Dabei ist jährlich – immer am Ende des ersten Quartals für das zurückliegende Jahr – eine betriebsstättenbezogene Aufstellung der dokumentierten Parameter des medizinischen Labors einzureichen. Die genauen Berechnungsvorschriften sowie weitere technische Anforderungen teilen wir Ihnen rechtzeitig mit.
Zum 1. Januar 2011 wurde der Abschnitt 11.4 Indikationsbezogene molekulargenetische Stufendiagnostik neu in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab aufgenommen. Damit wurden Leistungen der GOP 11320 bis 11322 in eigene indikationsbezogene Positionen überführt. Die Änderung hatte der Bewertungsausschuss im September 2010 beschlossen und damit auch festgelegt, dass für den Unterabschnitt 11.4.2 eine Qualitätssicherungs-Vereinbarung abzuschließen ist. Darin sollen besondere Anforderungen an die Leistungserbringung definiert werden, um eine hohe Qualität molekulargenetischer Untersuchungen zu sichern.
Hinweis: Sobald die Qualitätssicherungs-Vereinbarung Molekulargenetik beschlossen ist, stellen wir Näheres in einer Praxisinformation vor.
Neue Qualitätssicherungsvereinbarung ambulantes Operieren trat am 01. Dezember 2011 in Kraft
Die Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen zum ambulanten Operieren nach § 135 Abs. 2 SGB V ist am 1. Dezember 2011 in Kraft getreten. Diese Vereinbarung übernimmt inhaltsgleich die Anforderungen an die Strukturqualität aus der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen bei ambulanten Operationen und stationsersetzenden Eingriffen einschl. der notwendigen Anästhesien gemäß § 115b Abs. 1 SGB V, welche durch das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) entfallen ist.
Die neue Vereinbarung regelt auch die fachlichen, organisatorischen, hygienischen, räumlichen und apparativ-technischen Voraussetzungen für die Ausführung und Abrechnung von ambulanten Operationen.
Vertragsärzte mit einer Berechtigung zur Durchführung und Abrechnung von Eingriffen nach § 115b SGB V behalten diese und gelten als Genehmigung im Sinne der neuen Qualitätssicherungsvereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V.
Die Veröffentlichung im Deutschen Ärzteblatt erfolgt im Heft 49 am 9. Dezember 2011
Cornelia Wehner 22 802-602
Monika Zieminski 22 802-781
Erweiterung der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen
Auf Beschluss des Vorstands der Bundesärztekammer vom 23.09.2011 wurde die „Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“ um folgende Teile ergänzt:
B 5 – Molekulargenetische und zytogenetische laboratoriumsmedizinische Untersuchungen
D 5 – Fachgruppe „Qualitätssicherung molekulargenetischer und zytogenetischer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“
E 5 – Spezielle Anforderungen an Ringversuche bei molekulargenetischen und zytogenetischen laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen
Die neuen Richtlinienteile sind zum 01.10.2011 in Kraft getreten. Die hierin festgelegten Anforderungen sind spätestens zum 30.09.2013 zu erfüllen.
Die Fachgruppe D 5 soll binnen zwölf Monaten nach Inkrafttreten konstituiert werden.
Mindestens eine Referenzinstitution gemäß E5 soll binnen zwölf Monaten nach Inkrafttreten bestellt werden.
Bekanntmachung aus dem Deutschen Ärzteblatt
(Jahrgang 108, Heft 43, 28.10.2011)
Die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin warnt vor der Droge "Krokodil"
Die auf Desomorphin basierende Droge "Krokodil" (auch "Krok" genannt) gilt als Heroinersatz, ist allerdings wesentlich gefährlicher. Die körperliche Abhängigkeit kann bereits nach einer sehr kurzen Konsumzeit beginnen. Außerdem muss das Desomorphin häufiger gespritzt werden, da der Rausch nur ca. zwei Stunden anhält. Innerhalb weniger Stunden verfärbt sich die Haut an den Einspritzstellen grün-grau (daher "Krokodil") und stirbt ab. Nicht selten kommt es danach zu großflächigen Haut- und Gewebeschäden, evt. sogar zu Amputation von Körperteilen, zum Leberversagen und zu platzenden Blutgefäßen.
Desomorphin-Krokodil-Info
VDBD-Leitfaden „Die Injektion bei Diabetes mellitus“
Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) hat einen Leitfaden „Die Injektion bei Diabetes mellitus“ entworfen mit dem Ziel, bessere Therapieerfolge und Therapiezufriedenheit für die Menschen mit Diabetes mellitus zu erreichen. Bei Interesse besteht die Möglichkeit zum Downloaden einer pdf-Datei auf der Website: www.vdbd.de
Nur noch elektronischer Nachweis von Ringversuchszertifikaten
Ab dem II. Quartal 2011 hat die Übertragung von Ringversuchszertifikaten für Laborleistungen an die KV Hamburg nur noch elektronisch zu erfolgen. Die Zertifikate, die eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigen, müssen daher auch nicht mehr bei der Abteilung Qualitätssicherung eingereicht werden. Damit wurde die bisherige papiergebundene Dokumentation abgelöst.
Ultraschalluntersuchungen mit Ultraschallgeräten mit kontinuierlicher empfangsseitiger Fokussierung bleiben abrechenbar
Derzeit werden von verschiedenen Herstellern Ultraschallgeräte mit sogenannter kontinuierlicher empfangsseitiger Fokussierung angeboten. Bei diesen Geräten wird die Fokussierung von der Sendeseite auf die Empfangsseite verschoben, eine sendeseitige Fokussierung findet damit nicht mehr statt. Diese Geräte sind nicht konform mit den Vorgaben der Ultraschall-Vereinbarung, die in der Anlage III unter Nr. 2.2 eine „sendeseitige Fokussierung“ fordert und unter Nr. 6 eine entsprechende Sendefokusposition vorgibt. Da es sich nach Sachverständigenaussagen bei diesen Geräten jedoch um qualitativ angemessene Alternativen handelt, steht die Nutzung oder die Anschaffung von Ultraschallgeräten mit kontinuierlicher empfangsseitiger Fokussierung einer Teilnahme an der Ultraschall-Vereinbarung nicht entgegen. Ultraschalluntersuchungen, die mit einem solchen Gerät durchgeführt werden, können bei bestehender Genehmigung weiter zu Lasten der GKV abgerechnet werden.
Erweiterung der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersucherungen
Auf Beschluss des Vorstands der Bundesärztekammer vom 01.07.2011 wurde die „Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersucherungen“ um folgende Teile ergänzt:
B 2 – Qualitative laboratoriumsmedizinische Untersuchungen
D 2 – Fachgruppe „Qualitätssicherung qualitativer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“
E 2 – Spezielle Anforderungen an Ringversuche bei qualitativen laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen
Die neuen Richtlinienteile sind zum 01.07.2011 in Kraft getreten. Die hierin festgelegten Anforderungen sind spätestens zum 30.06.2013 zu erfüllen. Mit Ablauf der Übergangsfrist werden die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung in der Immunhämatologie außer Kraft gesetzt. (Bekanntmachung aus dem Deutschen Ärzteblatt, Jahrgang 108, Heft 30, 29. Juli 2011)
Befristete Aussetzung der Dokumentationsprüfung bei photodynamischer Therapie am Augenhintergrund
Die Partner der Bundesmantelverträge haben beschlossen, die Dokumentationsprüfung nach § 7 der Qualitätssicherungs-Vereinbarung zur photodynamischen Therapie am Augenhintergrund nach § 135 Abs. 2 SGB V zunächst vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2014 auszusetzen.
Dies bedeutet auch einen Abbau des bürokratischen Aufwands für die betroffenen Ärzte und Qualitätssicherungskommissionen der Kassenärztlichen Vereinigungen. Nach Ablauf des Zeitraums werden die Partner der Bundesmantelverträge erneut über die Fortsetzung der Maßnahme beraten. er der Bundesmantelverträge erneut über die Fortsetzung der Maßnahme beraten.
Änderung der Ultraschall-Vereinbarung zum 01.07.2011
Wie bereits angekündigt finden Sie die aktuelle Version der Vereinbarung nun im Glossar "Genehmigungspflichtige Leistungen" unter dem Stichwort "Ultraschalldiagnostik".
Aktueller Hinweis zum Versorgungsengpass mit Technetium-99m
Die Durchführungsempfehlungen zur Überbrückung des Versorgungsengpasses mit Technetium-99m endet zum 30. Juni 2011. Dies bedeutet, dass die ersatzweise Durchführung einer PET bzw. PET-CT-Untersuchung statt eines Knochenszinitgrammes mit Technetium-99m ab dem 01. Juli 2011 nicht mehr berechnungsfähig ist.
Die Kassenärztlichen Bundesvereinigung empfehlt hierzu: Wenn ersatzweise eine PET bzw. PET-CT durchgeführt werden muss, sollte vorab eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse eingeholt werden.
Die Partner der Bundesmantelverträge haben geringfügige Änderungen der Ultraschall-Vereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V zum 01.07.2011 vereinbart. Die Änderungen betreffen ausschließlich Details zu apparativen Anforderungen in Anlage III der Vereinbarung.
Bei den Anwendungsklassen AK 2.1 bis AK 2.6 (Auge) unter Nr. 6 wurde bei dem Kriterium Bilddokumentation lediglich ein erklärender Satz zu den Anforderungen hinzu-gefügt.
Bei den Anwendungsklassen AK 21.1 und 21.2 sowie 21.5 (Herz) wurde der Wert beim Kriterium Sendefrequenz geändert. Dies ist auf gerätetechnische Weiterentwick-lung zurückzuführen
AK 21.1 Herz und herznahe Gefäße (Doppler) transtorakal – Jugendliche, Erwachsenen
Sendefrequenz von â‰¥ 2,0 MHz auf â‰¥1,9 MHz
AK 21.2 Herz und herznahe Gefäße (Doppler) transtorakal – Säugl., Kleinkinder, Kinder
AK 21.5 Herz und herznahe Gefäße (Doppler) transösophageal
Sendefrequenz von â‰¥ 3,5 MHz auf â‰¥3,0 MHz
Näheres entnehmen Sie bitte, der Ultraschall-Vereinbarung, die Sie ab 01.07.2011 auf unserer Internetseite (www.kvhh.de) abrufen können.
Neufassung der Mammographie-Vereinbarung zum 1. April 2011
Kriterien für Fallsammlungsprüfungen geändert
Die Qualitätsvereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V zur kurativen Mammographie wurde geändert. Die Neufassung tritt zum 1. April 2011 in Kraft und ersetzt die seit dem 1. Januar 2007 geltende Mammographie-Vereinbarung. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband verständigt. Bei den Neuerungen handelt es sich in erster Linie um Änderungen und Vereinfachungen der Bestehenskriterien für die Fallsammlungsprüfungen. Zur Neufassung der Vereinbarung
Aktuelle Fomulare "Kurative Mammographie"
Beurteilung von Mammographieaufnahmen - Abschnitt C /
Beurteilung von Mammographieaufnahmen - Abschnitt C / HInweise für den Arzt
Beurteilung einer Fallsammlung - Abschnitt D /
Gesundheitsbehörde kündigt Hygieneprüfungen an - betroffen sind die endoskopierenden Praxen
Die Hamburger Gesundheitsbehörde führt in diesem Jahr Hygieneprüfungen in endoskopierenden Praxen durch. „Vorgesehen ist, ab April sukzessiv alle colo-, gastro- oder bronchoskopierenden Praxen aufzusuchen, die nicht bereits innerhalb der letzten zwei Jahre von den jeweiligen Behörden in diesem Zusammenhang überwacht wurden“, heißt es in einem Schreiben der Behörde. Auf Anfrage der KV teilte die Behörde mit, Hintergrund der Aktion seien Hygiene-Probleme in einigen stationären Einrichtungen, die für Schlagzeilen gesorgt hätten. Geprüft werden soll insbesondere die Aufbereitung der Medizinprodukte. Die Praxen sollen folgende Unterlagen bereithalten:
Schriftliche Festlegung der Zuständigkeiten für die Aufbereitung
Nachweis der Qualifikation der mit der Aufbereitung betrauten Personen
Risikobewertung der aufzubereitenden Medizinprodukte
Standardarbeitsanweisungen zu den Aufbereitungsprozessen
Unterlagen zur Validierung der jeweiligen Aufbereitungsprozesse
Dokumentation der Prozessabläufe einschließlich der Freigabeentscheidung