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Timestamp: 2019-09-22 02:48:23
Document Index: 221730058

Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 2', 'Art. 31', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 38', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 181', 'Art. 5', 'Art. 1', 'Art. 9', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 16', 'Art. 16']

SR 910.181 Verordnung des WBF vom 22. September 1997 über die biologische Landwirtschaft
910.181 Verordnung des WBF vom 22. September 1997 über die biologische Landwirtschaft
Verordnung des WBF über die biologische Landwirtschaft
vom 22. September 1997 (Stand am 1. Juli 2019)
gestützt auf die Artikel 11 Absatz 2, 12 Absatz 2, 13 Absatz 3bis, 15 Absatz 2, 16a Absätze 1-4, 16h, 16k Absätze 1 und 2bis, 16n Absatz 1, 17 Absatz 2, 23 Absatz 1, 23a Absatz 1, 30d Absatz 3 und 33a Absatz 3 der Bio-Verordnung vom 22. September 19972, im Einvernehmen mit dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI),3
Art. 11Pflanzenschutzmittel
Die in der biologischen Landwirtschaft zugelassenen Pflanzenschutzmittel und die besonderen Vorschriften zu deren Verwendung sind in Anhang 1 festgelegt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 1. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2016 3183).
Art. 2 Dünger1
Die Dünger und diesen gleichgestellte Erzeugnisse nach Anhang 2 sind in der biologischen Landwirtschaft zugelassen.
1 Ausdruck gemäss Ziff. I der V des WBF vom 13. März 2001, in Kraft seit 1. April 2001 (AS 2001 1322). Diese Änd. ist im gesamten Erlass berücksichtigt.
Art. 31Verwendung von Erzeugnissen und Stoffen nach Artikel 16j Absatz 2 Buchstaben b und c der Bio-Verordnung bei der Verarbeitung von Lebensmitteln
1 Für die Verarbeitung von Lebensmitteln, ausgenommen Hefe und Wein, dürfen verwendet werden:2
Erzeugnisse und Stoffe nach Anhang 3;
Zubereitungen aus Mikroorganismen und Enzymen, die üblicherweise bei der Lebensmittelherstellung verwendet werden; Enzyme, die als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet werden sollen, müssen in Anhang 3 Teil A aufgeführt sein;
Erzeugnisse und Stoffe nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstaben b und c der Aromenverordnung vom 16. Dezember 20165, die nach Artikel 10 der Aromenverordnung als «natürlicher Aromastoff» oder als «Aromaextrakt» gekennzeichnet sind;
Trinkwasser und Salze (hauptsächlich aus Natrium- oder Kaliumchlorid), die im Allgemeinen bei der Lebensmittelverarbeitung verwendet werden;
Mineralstoffe, einschliesslich Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren und Mikronährstoffe, soweit ihre Verwendung in den Lebensmitteln, denen sie zugefügt werden, gesetzlich vorgeschrieben ist.
2 Zur Berechnung für die Zwecke von Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b der Bio-Verordnung werden:
Lebensmittelzusatzstoffe nach Anhang 3 Teil A, die in der Spalte für den Zusatzstoff-Code mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, zu den Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs gerechnet;
Zubereitungen und Stoffe nach Absatz 1 Buchstaben b-e und Stoffe nach Anhang 3 Teil A, die in der Spalte für den Zusatzstoff-Code nicht mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, nicht zu den Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs gerechnet.
3 Die Bestimmungen der Lebensmittelgesetzgebung sind vorbehalten.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Nov. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 6337).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6357).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6357).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
Art. 3a1Verwendung von Erzeugnissen und Stoffen nach Artikel 16j Absatz 2 Buchstaben b und c der Bio-Verordnung bei der Verarbeitung von Hefe
1 Für die Herstellung, Zubereitung und Formulierung von biologischer Hefe dürfen verwendet werden:2
Stoffe nach Anhang 3a;
Erzeugnisse und Stoffe nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstaben b und d.
2 Das Hinzufügen von bis zu 5 Prozent nicht biologischem Hefeextrakt oder -autolysat, berechnet in Trockenmasse für die Herstellung von biologischer Hefe ist erlaubt, wenn nachweislich kein Hefeextrakt oder -autolysat aus biologischer Erzeugung erhältlich ist.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 18. Nov. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 6337).
Art. 3b1Verwendung von Erzeugnissen und Stoffen nach Artikel 16j Absatz 2 Buchstaben b und c der Bio-Verordnung bei der Herstellung von Wein
Für die Herstellung von Wein dürfen nur Erzeugnisse und Stoffe nach Anhang 3b verwendet werden.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012 (AS 2012 6357). Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4367).
Art. 3c1Önologische Verfahren und Behandlungen
1 Önologische Verfahren und Behandlungen dürfen angewendet werden, wenn sie in Anhang 9 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20162 über Getränke aufgeführt und wenn die verwendeten Stoffe in Anhang 3b aufgeführt sind.
2 Die folgenden önologischen Verfahren und Behandlungen dürfen nur unter folgenden Bedingungen angewendet werden:
Bei thermischen Behandlungen nach Anhang 9 Nummer 2 der Verordnung des EDI über Getränke darf die Temperatur 70 °C nicht übersteigen.
Bei der Zentrifugierung und Filtrierung mit oder ohne inerte Filtrierhilfsstoffe nach Anhang 9 Nummer 3 der Verordnung des EDI über Getränke darf die Porengrösse nicht unter 0,2 Mikrometer liegen.
3 Die folgenden önologischen Verfahren und Behandlungen nach der Verordnung des EDI über Getränke dürfen nicht angewendet werden:
teilweise Konzentrierung durch Kälte nach Anhang 9 Anlage 14 Buchstabe B Ziffer 1 Buchstabe c;
Entschwefelung durch physikalische Verfahren nach Anhang 9 Nummer 8;
Behandlung durch Elektrodialyse zur Weinsteinstabilisierung nach Anhang 9 Nummer 33;
teilweise Entalkoholisierung von Wein nach Anhang 9 Nummer 37;
Behandlung mit Kationenaustauschern zur Weinsteinstabilisierung nach Anhang 9 Nummer 40.
Art. 4 Länderliste
Biologische Erzeugnisse aus Ländern, die mit den entsprechenden Spezifikationen in Anhang 4 aufgeführt sind, dürfen als biologisch gekennzeichnet vermarktet werden.
Art. 4a1Liste anerkannter Zertifizierungsstellen und Kontrollbehörden ausserhalb der Länderliste
Die nach Artikel 23a der Bio-Verordnung anerkannten Zertifizierungsstellen und Kontrollbehörden sind in Anhang 4a aufgeführt.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
Art. 4abis1Gattungsspezifische Anforderungen an die biologische Nutztierhaltung
1 Bezüglich der gattungsspezifischen Anforderungen an die biologische Nutztierhaltung gelten die Bestimmungen nach Anhang 5.
2 Die Anforderungen an den Laufhof und den Aussenklimabereich sowie weitere Vorschriften für die Unterbringung bei den verschiedenen Tierarten sind in Anhang 6 festgelegt.
1 Ursprünglich Art. 4a. Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Aug. 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2000 2508).
Art. 4ater1Verbotene Futtermittelzusatzstoffe, -verarbeitungshilfstoffe und Verarbeitungsmethoden
1 Verboten sind folgende Futtermittelzusatzstoffe und -verarbeitungshilfsstoffe:
gentechnisch veränderte Organismen (GVO);
antimikrobielle Leistungsförderer;
Zusatzstoffe zur Verhütung der Kokzidiose und der Histomoniasis;
Aminosäuren und ihre Salze sowie analoge Produkte;
nicht proteinhaltige Stickstoffverbindungen (NPN-Verbindungen);
Stoffe und Herstellungsverfahren, die in Bezug auf die tatsächliche Beschaffenheit des Erzeugnisses irreführend sein könnten.
2 Sofern keine natürlichen Quellen vorhanden sind, sind chemisch-synthetische Zusatzstoffe, die für eine bedarfsgerechte Rationengestaltung unentbehrlich sind, zulässig.
3 Die Extraktion mit organischen Lösemitteln mit Ausnahme von Ethanol, die Fetthärtung und die Raffination durch eine chemische Behandlung sind verboten.
1 Ursprünglich Art. 4abis. Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6357).
Art. 4b1Verwendung von Futtermittel-Ausgangsprodukten und Futtermittelzusatzstoffen
1 Bei der Verarbeitung von biologischen Futtermitteln und der Fütterung von Tieren, die nach den Anforderungen dieser Verordnung gehalten werden, dürfen nur verwendet werden:
biologische Futtermittel-Ausgangsprodukte;
Futtermittel-Ausgangsprodukte und Futtermittelzusatzstoffe nach Anhang 7 Teil A Ziffer 1 und Teil B;
nicht biologische Futtermittel-Ausgangsprodukte nach Anhang 7 Teil A Ziffer 2, sofern sie ohne chemische Lösungsmittel hergestellt oder zubereitet wurden;
nicht biologische Gewürze, Kräuter und Melassen, sofern:
sie nicht in biologischer Form verfügbar sind,
sie ohne chemische Lösungsmittel erzeugt oder zubereitet wurden, und
ihre Verwendung auf 1 Prozent der Futterration einer bestimmten Art beschränkt wird, jährlich berechnet als Prozentsatz der Trockenmasse der Futtermittel landwirtschaftlichen Ursprungs;
biologische Futtermittel-Ausgangsprodukte tierischen Ursprungs;
Erzeugnisse aus nachhaltiger Fischerei, sofern:
sie ohne chemische Lösungsmittel erzeugt oder zubereitet wurden,
ihre Verwendung auf Nichtpflanzenfresser beschränkt ist, und
die Verwendung von Fischproteinhydrolysat auf Jungtiere beschränkt ist;
Salz in Form von Meersalz oder rohem Steinsalz.
2 Die Bestimmungen der Futtermittel-Verordnung vom 26. Oktober 20112 sind vorbehalten.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Aug. 2000 (AS 2000 2508). Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6357).
Art. 4c1Reinigungs- und Desinfektionsmittel
Die Reinigungs- und Desinfektionsmittel nach Anhang 8 sind in der biologischen Nutztierhaltung zugelassen.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Aug. 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2000 2508).
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 18. Nov. 2009 (AS 2009 6337). Aufgehoben durch Ziff. I der V des WBF vom 27. Okt. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5863).
Art. 4e1Übermittlung der Daten durch die Zertifizierungsstellen
1 Die Daten über das vorangegangene Jahr sind dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) jährlich bis zum 31. Januar zu übermitteln.
2 Für die Übermittlung der Daten des jährlichen Berichts nach Artikel 30d Absatz 3 der Bio-Verordnung müssen die Zertifizierungsstellen die Vorlagen nach Anhang 12 dieser Verordnung verwenden. Das zuständige Organ der kantonalen Lebensmittelkontrolle kann bei den Zertifizierungsstellen den jährlichen Bericht zu den Unternehmen aus ihrem Kanton anfordern.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 29. Okt. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 3979).
2. Abschnitt:5 Bestimmungen an die Bienenhaltung und Imkereierzeugnisse
Art. 5 Landwirtschaftliche Nutzfläche
Imkereibetriebe dürfen ihre Erzeugnisse auch dann als biologische Erzeugnisse kennzeichnen, wenn sie über keine landwirtschaftliche Nutzfläche verfügen.
Art. 6 Gesamtbetrieblichkeit
1 Unterhält ein Betreiber mehrere Bienenstände in demselben Gebiet, so müssen alle Einheiten die Anforderungen dieser Verordnung erfüllen.
2 Einzelne Bienenstände können an Standorten gehalten werden, welche die Anforderungen nach Artikel 9 nicht erfüllen, sofern die übrigen Bestimmungen erfüllt sind. Deren Erzeugnisse dürfen nicht als biologische Erzeugnisse gekennzeichnet werden.
Art. 7 Umstellung
1 Imkereibetriebe, die auf die biologische Produktion umgestellt haben, dürfen ihre Erzeugnisse frühestens ein Jahr nach der Umstellung als biologische Erzeugnisse kennzeichnen. Die Vermarktung mit dem Hinweis auf die biologische Landwirtschaft in Umstellung ist unzulässig.
2 Während der Umstellungszeit ist das Wachs entsprechend den Anforderungen nach Artikel 16 auszuwechseln.
Art. 8 Herkunft der Bienen
1 Bei der Wahl der Rassen ist der Fähigkeit der Tiere zur Anpassung an die Umweltbedingungen, ihrer Vitalität und ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten Rechnung zu tragen. Europäischen Rassen der Apis mellifera und ihren lokalen Ökotypen ist der Vorzug zu geben.
2 Zur Erneuerung des Bestands können jährlich 10 Prozent der Königinnen und Schwärme, die dieser Verordnung nicht entsprechen, der biologischen Einheit zugesetzt werden, sofern die Königinnen und Schwärme in den Bienenstöcken auf Waben oder Wachsböden aus biologischen Einheiten gesetzt werden. In diesem Fall gilt der Umstellungszeitraum nicht.
2bis Für Leistungsprüfungen nach Artikel 4 der Tierzuchtverordnung vom 14. November 20071 können Bienen, die nicht aus Biobetrieben stammen, auf dem biologischen Betrieb gehalten werden, sofern sie in den Bienenstöcken auf Waben oder Wachsböden aus biologischen Einheiten gesetzt werden. In diesem Fall gilt der Umstellungszeitraum nicht.2
3 Im Fall einer hohen Sterberate aus gesundheitlichen Gründen oder in Katastrophensituationen kann ein Bestand, nach vorgängiger schriftlicher Zustimmung durch die Zertifizierungsstelle, durch den Zukauf konventioneller Bienenvölker wiederaufgebaut werden, wenn Bienenvölker, die den Vorschriften dieser Verordnung entsprechen, nicht verfügbar sind; in diesem Fall gilt der Umstellungszeitraum von einem Jahr.3
1 [AS 2007 6411, 2008 2275 Ziff. II 1 5871, 2009 6365, 2010 2525 Ziff. II, 2011 5297 Anhang 2 Ziff. 7. AS 2012 6407 Art. 38 Abs. 1]. Siehe heute: die Tierzuchtverordnung vom 31. Okt. 2012 (SR 916.310).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 27. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5863).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 10. Nov. 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 4895).
Art. 9 Standort der Bienenstöcke
Für den Standort der Bienenstöcke gilt:
In einem Umkreis von 3 km um den Bienenstock muss die Bienenweide im wesentlichen aus Pflanzen der biologischen Landwirtschaft und/oder Wildpflanzen nach Kapitel 2 der Bio-Verordnung sowie aus Kulturpflanzen bestehen, die den Vorschriften dieser Verordnung zwar nicht entsprechen, deren landwirtschaftliche Pflege jedoch den ökologischen Leistungsnachweis des Bundes erfüllen und welche die biologische Qualität der Imkereierzeugnisse nicht nennenswert beeinträchtigen.
Der Bienenstock muss sich in ausreichender Entfernung von Verschmutzungsquellen befinden, die die Imkereierzeugnisse kontaminieren oder die Gesundheit der Bienen beeinträchtigen können. Die Zertifizierungsstelle legt Massnahmen fest, welche die Einhaltung dieser Anforderung gewährleisten. Die Bestimmungen dieses Buchstabens gelten nicht für Gebiete, in denen keine Pflanzenblüte stattfindet, und nicht während der Ruhezeit der Bienenvölker.
Der Standort muss genug natürliche Quellen an Nektar, Honigtau und Pollen für die Bienen und Zugang zu Wasser bieten.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 29. Okt. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 3979).
Art. 10 Standortverzeichnis
1 Der Betreiber hat der Zertifizierungsstelle eine Karte in einem geeigneten Massstab vorzulegen, auf welcher der Standort der Bienenstöcke mit Angabe des Ortes (Flur-, Grundstücksangabe), Tracht, Völkerzahl, Lagerplätze für Produkte, und gegebenenfalls der Orte, an denen bestimmte Verarbeitungs- und/oder Verpackungsvorgänge stattfinden, eingetragen sind. Werden durch das WBF keine Gebiete oder Regionen nach Artikel 16h Absatz 3 der Bio-Verordnung bezeichnet, so muss der Betreiber der Zertifizierungsstelle geeignete Unterlagen und Nachweise, gegebenenfalls mit geeigneten Analysen, vorlegen, aus denen hervorgeht, dass die seinen Bienenvölkern zugänglichen Gebiete die Bedingungen dieser Verordnung erfüllen.1
2 Die Zertifizierungsstelle muss binnen einer mit ihr vereinbarten Frist über die Versetzung der Bienenstöcke unterrichtet werden (z. B. Wanderverzeichnis).
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 10. Nov. 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 4895).
Art. 11 Bienenvolkverzeichnis
Zu jedem Bienenvolk hat der Betreiber ein Bienenvolkverzeichnis zu führen. Darin sind festzuhalten:
der Standort des Bienenstocks;
Angaben zur Identifizierung der Bienenvölker (gemäss Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 19951 - Bestandeskontrolle der Bienenvölker);
Angaben zur künstlichen Fütterung;
Entnahme der Honigwaben und Massnahmen der Honiggewinnung.
Art. 12 Futter
1 Am Ende der produktiven Periode müssen in den Bienenstöcken umfangreiche Honig- und Pollenvorräte für die Überwinterung in den Brutwaben belassen werden.
2 Künstliche Fütterung des Bienenvolks ist zulässig, wenn die vom Volk eingelagerten Vorräte nicht ausreichen. Für die künstliche Fütterung ist biologisch erzeugter Honig, vorzugsweise aus derselben biologischen Bienenhaltungseinheit, zu verwenden.
3 Mit Zustimmung durch die Zertifizierungsstelle kann für die künstliche Fütterung anstelle von biologisch erzeugtem Honig biologisch erzeugter Zuckersirup oder biologisch erzeugter Futterteig verwendet werden, insbesondere wenn eine Kristallisierung des Honigs auf Grund der klimatischen Verhältnisse (z. B. infolge Bildung von Melizitosehonig) dies erfordert.1
4 Künstliche Fütterung ist nur zwischen der letzten Honigernte und 15 Tage vor dem Beginn der nächsten Nektar- oder Honigtautrachtzeit zulässig.
5 Die künstliche Fütterung ist im Bienenstockverzeichnis mit folgenden Angaben einzutragen: Art des Erzeugnisses, Daten, Mengen und Völker, in denen sie angewandt wird.
Art. 13 Krankheitsvorsorge
1 Die Krankheitsvorsorge in der Bienenhaltung beruht auf folgenden Grundsätzen:
Es müssen geeignete widerstandsfähige Rassen gewählt werden;
Es müssen geeignete Vorkehrungen zur Erhöhung der Krankheitsresistenz und Infektionsprophylaxe getroffen werden, z. B. regelmässige Verjüngung der Völker, systematische Inspektion der Bienenstöcke, um gesundheitliche Anomalien zu ermitteln, Kontrolle der männlichen Brut, regelmässige Desinfektion des Materials und der Ausrüstung mit für die Bioimkerei gemäss Anhang 8 zugelassenen Mitteln, unschädliche Beseitigung verseuchten Materials und verseuchter Quellen, regelmässige Erneuerung des Wachses und ausreichende Versorgung der Bienenstöcke mit Pollen und Honig.
2 Die Verwendung chemisch-synthetischer allopathischer Tierarzneimittel für präventive Behandlungen ist verboten.
Art. 14 Tierärztliche Behandlung
1 Erkrankte und infizierte Bienenvölker sind unverzüglich nach der Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 19951 zu behandeln; erforderlichenfalls sind sie in ein Isolierhaus zu überführen.
2 Es dürfen nur Tierarzneimittel verwendet werden, die vom Schweizerischen Heilmittelinstitut zugelassen sind. Ausgenommen davon sind Ameisensäure, Milchsäure, Essigsäure und Oxalsäure sowie die Substanzen Menthol, Thymol, Eukalyptol und Kampfer zur Bekämpfung der Varroatose.
3 Zur Krankheits- und Seuchenbekämpfung dürfen nur phytotherapeutische und homöopathische Erzeugnisse verwendet werden, ausser mit diesen Mitteln könne eine Krankheit oder Seuche, welche die Bienenvölker existenziell bedroht, tatsächlich oder voraussichtlich nicht wirksam getilgt werden. Behandlungen mit chemisch-synthetischen allopathischen Tierarzneimitteln dürfen nur angewendet werden, wenn sie unabdingbar sind und durch einen Tierarzt verschrieben werden.
4 Wird eine Behandlung mit chemisch-synthetischen allopathischen Tierarzneimitteln durchgeführt, so sind die betreffenden Bienenvölker während des Behandlungszeitraums in Isolierbienenstöcke zu überführen, und das gesamte Wachs ist durch Wachs zu ersetzen, das den Bedingungen dieser Verordnung entspricht. Anschliessend gilt für diese Bienenvölker der Umstellungszeitraum von einem Jahr. Diese Bestimmung gilt nicht bei einer Behandlung mit Ameisensäure, Milchsäure, Essigsäure und Oxalsäure sowie den Substanzen Menthol, Thymol, Eukalyptol und Kampfer zur Bekämpfung der Varroatose.
5 Müssen Tierarzneimittel verwendet werden, so sind die Art des Mittels (einschliesslich des pharmakologischen Wirkstoffs) sowie die Einzelheiten der Diagnose, die Posologie (Dosierung), die Art der Verabreichung, die Dauer der Behandlung und die gesetzliche Wartezeit in einem Verzeichnis genau anzugeben und der Zertifizierungsstelle mitzuteilen; diese muss die Zustimmung zur Kennzeichnung der entsprechenden Erzeugnisse als biologische Erzeugnisse erteilen.
6 Im Übrigen sind die Richtlinien des Schweizerischen Zentrums für Bienenforschung der Forschungsanstalt für Milchwirtschaft zur Bekämpfung von Bienenkrankheiten zu beachten.
7 Vorbehalten sind tierärztliche Behandlungen oder Behandlungen von Bienenvölkern, Waben usw., die gesetzlich vorgeschrieben sind.
Art. 15 Bienenhaltungspraktiken
1 Die Vernichtung von Bienen in den Waben als Methode zur Ernte der Imkereierzeugnisse ist verboten.
2 Verstümmelungen wie das Beschneiden der Flügel der Königin sind verboten. Ausgenommen ist das Beschneiden der Flügel der Königin für Leistungsprüfungen nach Artikel 4 der Tierzuchtverordnung vom 14. November 20071.2
3 Das Ersetzen der Königin durch Beseitigung der alten Königin ist zulässig. Natürliche Zucht- und Vermehrungsverfahren sind zu bevorzugen. Hierbei ist der Schwarmtrieb zu berücksichtigen. Die Verwendung gentechnisch veränderter Bienen ist nicht erlaubt.3
4 Die Vernichtung der Drohnenbrut ist nur als Mittel zur Eindämmung der Varroatose zulässig.
5 Während der Honiggewinnung ist die Verwendung chemisch-synthetischer Repellentien untersagt.
6 Es ist mit besonderer Sorgfalt darauf zu achten, dass eine sachgerechte Gewinnung, Verarbeitung und Lagerung von Imkereierzeugnissen gewährleistet ist. Alle Massnahmen zur Erfüllung dieser Anforderung sind aufzuzeichnen.
7 Die Entnahme der Honigwaben sowie die Massnahmen der Honiggewinnung sind im Bienenstockverzeichnis zu vermerken.
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 27. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5863).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 27. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5863).
Art. 16 Eigenschaften der Bienenstöcke und des bei der Bienenzucht verwendeten Materials
1 Die Bienenstöcke müssen hauptsächlich aus natürlichen Materialien bestehen, welche die Umwelt oder die Imkereierzeugnisse nicht kontaminieren können.
2 In den Bienenstöcken dürfen, ausser zur Krankheits- und Seuchenbekämpfung, nur natürliche Substanzen wie Propolis, Wachs und Pflanzenöle verwendet werden.
3 Bienenwachs für neue Rahmen muss von biologischen Einheiten stammen. In Absprache mit der Zertifizierungsstelle kann insbesondere im Fall neuer Einrichtungen oder während des Umstellungszeitraums, wenn Wachs aus biologischer Bienenzucht auf dem Markt nicht erhältlich ist, Wachs, das nicht von biologischen Einheiten stammt, verwendet werden.
4 Waben, die Brut enthalten, dürfen nicht zur Honiggewinnung verwendet werden.
5 Zum Schutz der Materialien (Rahmen, Bienenstöcke, Waben), insbesondere gegen Schädlinge, dürfen nur die in Anhang 1 genannten Stoffe verwendet werden.
6 Physikalische Behandlungen wie Dampf oder direkte Flamme sind zulässig.
7 Zur Säuberung und Desinfizierung von Materialien, Gebäuden, Einrichtungen, Werkzeug und Erzeugnissen, die in der Bienenzucht verwendet werden, sind nur die in Anhang 8 genannten geeigneten Stoffe zulässig.
2a. Abschnitt:6 Kontrollbescheinigung für Einfuhren
Art. 16a1Verwaltung der Zugangsrechte zu Traces
1 Das BLW informiert die zuständige Stelle der Europäischen Kommission, wem es die Zugangsrechte zu Traces erteilt hat und koordiniert mit dieser Stelle die Zusammenarbeit und die Kontakte in Bezug auf Traces.
2 Es aktualisiert die Zugangsrechte bei Änderungen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
Art. 16b1Ausstellung der Kontrollbescheinigung
1 Die Kontrollbescheinigung muss ausgestellt werden:
von der Behörde oder Zertifizierungsstelle des Erzeugers oder Verarbeiters;
sofern nicht der Erzeuger oder Verarbeiter selbst, sondern ein anderes Unternehmen den letzten Arbeitsgang zur Aufbereitung ausführt: von der Behörde oder der Zertifizierungsstelle dieses Unternehmens.
2 Behörde oder Zertifizierungsstelle ist:
für Einfuhren nach Artikel 23 der Bio-Verordnung: die Behörde oder Zertifizierungsstelle des Landes nach Anhang 4, in dem die Erzeugnisse ihren Ursprung haben oder in dem der letzte Arbeitsgang zur Aufbereitung ausgeführt wurde;
für Einfuhren nach Artikel 23a der Bio-Verordnung: die Behörde oder die Zertifizierungsstelle des Exporteurs im Ursprungsland oder im Land, in dem der letzte Arbeitsgang zur Aufbereitung ausgeführt wurde.
3 Die Behörde oder Zertifizierungsstelle muss vor der Ausstellung der Kontrollbescheinigung:
alle Kontrollunterlagen und Beförderungs- und Handelspapiere des betreffenden Produktes prüfen;
entsprechend ihrer Risikobewertung gegebenenfalls eine Warenuntersuchung der betreffenden Sendung vornehmen;
sich vergewissern, dass bei verarbeiteten Lebensmitteln aus Ländern nach Artikel 23 der Bio-Verordnung alle biologischen Zutaten des Erzeugnisses von einer Zertifizierungsstelle zertifiziert wurden, die ebenfalls für das betreffende Drittland anerkannt ist;
sich vergewissern, dass bei verarbeiteten Lebensmitteln, die von einer Stelle nach Artikel 23a der Bio-Verordnung zertifiziert werden, alle biologischen Zutaten von einer Zertifizierungsstelle nach Artikel 23 oder 23a oder von einer in der Schweiz zugelassenen Zertifizierungsstelle zertifiziert wurden;
sofern der letzte Arbeitsgang der Aufbereitung und die Verarbeitung, die dem Erzeugnis seine wesentlichen Eigenschaften verleiht, von unterschiedlichen Unternehmen durchgeführt werden:
eine vollständige Dokumentenprüfung aller einschlägigen Kontrollunterlagen durchführen,
sich vergewissern, dass das Erzeugnis durch eine nach Artikel 23 oder 23a der Bio-Verordnung dazu berechtigte Behörde oder Zertifizierungsstelle geprüft wurde, und
gegebenenfalls aufgrund ihrer Risikobewertung eine Warenkontrolle durchführen.
4 Die Behörde oder Zertifizierungsstelle bestätigt mit der Erklärung in Feld 18 der Kontrollbescheinigung, dass das betreffende Produkt gemäss den Bestimmungen der Bio-Verordnung oder der Verordnung (EG) Nr. 834/20072 produziert worden ist.
2 Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91, ABl. L 189 vom 20.7.2007, S. 1; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 517/2013, ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 1.
Art. 16c Anforderungen an die Kontrollbescheinigung
1 Die Kontrollbescheinigung muss den Vorgaben nach Anhang 9 Teil A oder dem Muster in Anhang V der Verordnung (EG) Nr. 1235/20081 entsprechen. Sie muss in Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch erstellt sein.2
2 Nachträgliche Änderungen müssen durch die ausstellende Behörde oder Zertifizierungsstelle beglaubigt werden.
3 Die Kontrollbescheinigung ist in einem einzigen Original zu erstellen. Der erste Empfänger oder der Importeur können zur Information der Zertifizierungsstelle eine Kopie anfertigen. Jede Kopie muss mit dem Aufdruck «KOPIE» oder «DUPLIKAT» versehen sein.
4 Als Original der Kontrollbescheinigung gilt:
die ausgedruckte und von Hand unterzeichnete Kopie der in Traces ausgefüllten Bescheinigung; oder
eine Kontrollbescheinigung, die mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur nach Artikel 2 Buchstabe b des Bundesgesetzes vom 18. März 20163 über die elektronische Signatur oder nach Artikel 3 Nummer 11 der Verordnung (EU) Nr. 910/20144 oder einer elektronischen Signatur versehen wurde, die gleichwertige Garantien in Bezug auf die einer Signatur zugewiesenen Funktionen bietet.5
5 Handelt es sich beim Original der Kontrollbescheinigung um eine ausgedruckte und von Hand unterzeichnete Kopie der in Traces ausgefüllten Bescheinigung, so prüfen die Behörde oder Zertifizierungsstelle im Drittland, die Zertifizierungsstelle im Rahmen der Prüfung nach Artikel 16d und der erste Empfänger in jeder Phase der Ausstellung und des Versehens der Kontrollbescheinigung mit einem Sichtvermerk und ihres Vorlegens, ob die unterzeichnete Kopie mit den Angaben in Traces übereinstimmt.6
1 Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 der Kommission vom 8. Dezember 2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates hinsichtlich der Regelung der Einfuhren von ökologischen/biologischen Erzeugnissen aus Drittländern, ABl. L 334 vom 12.12.2008, S. 25; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2017/1473, ABl. L 210 vom 15.8.2017, S. 4.
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
4 Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG, ABl. L 257 vom 28.8.2014, S. 73.
5 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
Art. 16d1Prüfung der Kontrollbescheinigung und der Sendung
1 Für jede Sendung muss der Importeur die Kontrollbescheinigung seiner Zertifizierungsstelle vorlegen. Er darf die Sendung erst vermarkten oder aufbereiten, wenn die Zertifizierungsstelle die Sendung geprüft und Feld 20 der Kontrollbescheinigung ausgefüllt hat. Die Prüfung der Sendung durch die Zertifizierungsstelle beinhaltet eine systematische Dokumentenprüfung, stichprobenartige Identitätskontrollen, ob die Angaben in den Begleitdokumenten mit der Sendung übereinstimmen, und Warenkontrollen aufgrund einer Risikobewertung.
2 Jede Person, die Zugang zu Traces hat, muss allfällige Unregelmässigkeiten und Verstösse unverzüglich über Traces der zuständigen Stelle melden.
3 Nach Annahme der Sendung bestätigt der erste Empfänger mit der Erklärung in Feld 21 der Kontrollbescheinigung, dass er die Annahme der Sendung gemäss Anhang 1 Ziffer 8.5 der Bio-Verordnung vorgenommen hat. Anschliessend sendet er das Original an den in Feld 11 der Kontrollbescheinigung genannten Importeur. Der Importeur muss die Kontrollbescheinigung mindestens zwei Jahre lang aufbewahren.
Art. 16e1Aufbereitung einer Sendung vor der Verzollung
Soll eine Sendung vor der Verzollung einer oder mehreren Aufbereitungen im Sinne von Artikel 4 Buchstabe c der Bio-Verordnung unterworfen werden, so muss vor der ersten Aufbereitung das Verfahren nach Artikel 16d Absatz 1 abgeschlossen sein. Die Bezugsnummer der Zollanmeldung für das Zollager oder die aktive Veredelung ist in Feld 19 der Kontrollbescheinigung anzugeben.
Art. 16f Aufteilung einer Sendung vor der Verzollung
1 Soll eine Sendung vor der Verzollung in mehrere Partien aufgeteilt werden, so muss vor der Aufteilung das Verfahren nach Artikel 16d Absatz 1 abgeschlossen sein.
2 Für jede der Partien, die sich aus der Aufteilung ergeben, übermittelt der Importeur der Zertifizierungsstelle über Traces zusätzlich eine Teilkontrollbescheinigung.1
3 Die Teilkontrollbescheinigung muss den Vorgaben nach Anhang 9 Teil B entsprechen.2
4 Die zuständige Zertifizierungsstelle des Importeurs bestätigt mit der Erklärung in Feld 13, dass sich die Teilkontrollbescheinigung auf die in Feld 3 genannte Kontrollbescheinigung bezieht.3
5 Eine Kopie jeder Teilkontrollbescheinigung wird zusammen mit dem Original der Kontrollbescheinigung vom Importeur aufbewahrt. Sie muss mit dem Aufdruck «KOPIE» oder «DUPLIKAT» versehen sein.
7 Nach Annahme einer Partie bestätigt der Empfänger dieser Partie mit der Erklärung in Feld 14 der Teilkontrollbescheinigung, dass die Annahme der Lieferung gemäss Anhang 1 Ziffer 8.5 der Bio-Verordnung erfolgt ist. Er muss die Teilkontrollbescheinigung mindestens zwei Jahre lang aufbewahren.5
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, mit Wirkung seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
2b. Abschnitt:7 Informationssystem für biologisches Saatgut und vegetatives Vermehrungsmaterial
Art. 16g Aufnahme in das Informationssystem
1 Sorten, von denen biologisches Saatgut oder vegetatives Vermehrungsmaterial erhältlich ist, werden auf Antrag des Anbieters in das Informationssystem für biologisches Saatgut und vegetatives Vermehrungsmaterial aufgenommen.
2 Voraussetzungen für die Aufnahme ist, dass der Anbieter:
nachweist, dass er oder, wenn der Anbieter nur mit vorverpacktem Saatgut oder vegetativem Vermehrungsmaterial handelt, das letzte Unternehmen, sich dem in Kapitel 5 der Bio-Verordnung genannten Kontrollverfahren unterstellt hat;
nachweist, dass das Saatgut oder das vegetative Vermehrungsmaterial, das in Verkehr gebracht wird, die allgemeinen Anforderungen an Saatgut und vegetatives Vermehrungsmaterial erfüllt;
sich verpflichtet, alle in Artikel 16h verlangten Angaben zugänglich zu machen und diese Angaben auf Aufforderung des Betreibers des Informationssystems oder wann immer erforderlich zu aktualisieren;
sich verpflichtet, den Betreiber des Informationssystems unverzüglich zu unterrichten, wenn eine der eingetragenen Sorten nicht mehr verfügbar ist.
3 Der Betreiber des Informationssystems kann eine Eintragung löschen, wenn der Anbieter die Voraussetzungen nach Absatz 2 nicht erfüllt.
Art. 16h Eingetragene Informationen
Jede Eintragung muss mindestens folgende Angaben enthalten:
den wissenschaftlichen Namen der Art und die Sortenbezeichnung;
den Namen und Angaben zur Erreichbarkeit des Anbieters oder seines Vertreters;
das Gebiet, in dem der Anbieter das Saatgut oder das vegetative Vermehrungsmaterial in der üblicherweise erforderlichen Zeit an den Verwender liefern kann;
das Land oder die Region, in dem bzw. in der die Sorte geprüft und für den Sortenkatalog zugelassen wurde;
den Termin, von dem an das Saatgut oder das vegetative Vermehrungsmaterial verfügbar ist;
den Namen und/oder die Codenummer der für die Kontrolle des Unternehmens zuständigen Kontrollbehörde oder -stelle.
Art. 16i Liste des ausreichend verfügbaren Saatguts und vegetativem Vermehrungsmaterials
Anhang 10 enthält die Liste der Arten oder Untergruppen der Arten, von welchen in der Schweiz ausreichende Mengen an Saatgut und vegetativem Vermehrungsmaterial aus biologischer Landwirtschaft und eine nahezu ausreichende Anzahl von Sorten aus biologischer Landwirtschaft vorhanden sind. Diese Liste muss im Informationssystem enthalten sein.
Art. 16j Zugang zu den Daten
Die Daten des Informationssystems müssen den Verwendern von Saatgut oder vegetativem Vermehrungsmaterial und der Öffentlichkeit über das Internet zugänglich sein.
Art. 16k Jährlicher Bericht
1 Der Betreiber des Informationssystems muss alle Meldungen gemäss Artikel 13a Absatz 3 der Verordnung vom 22. September 1997 erfassen und die diesbezüglichen Angaben in einem jährlichen Bericht an das BLW weiterleiten.
2 Zu jeder Art, die von einem Nachweisdokument gemäss Artikel 16k Absatz 1 betroffen ist, muss der Bericht folgende Angaben enthalten:
den wissenschaftlichen Name der Art, die Untergruppe der Art und die Sortenbezeichnung;
die Gesamtzahl der eingegangenen Meldungen;
die Gesamtmenge an nicht biologischem Saatgut oder vegetativem Vermehrungsmaterial, das von den Bezügern von Nachweisdokumenten verwendet worden ist;
die chemische Behandlung aus Gründen der Pflanzengesundheit nach Artikel 13a Absatz 6 der Bio-Verordnung.
3. Abschnitt:8 Schlussbestimmungen
1 Aufgehoben durch Ziff. V 16 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).
Art. 181Inkrafttreten
1 Ursprünglich Art. 5.
Übergangsbestimmungen der Änderung vom 2. November 20069
Biologische Produkte dürfen noch bis zum 31. Dezember 2007 gemäss den bisherigen Bestimmungen von Anhang 3 Teil A und B hergestellt und abgegeben werden. Am 31. Dezember 2007 vorhandene Bestände dürfen noch bis zu ihrer Erschöpfung abgegeben werden.
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 1. Dezember 201110
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 31. Oktober 201211
1 Müssen für Nicht-Wiederkäuer zur Ergänzung der betriebseigenen Futtergrundlage Futtermittel zugekauft werden und sind biologische Futtermittel nicht in ausreichender Menge verfügbar, so dürfen in Absprache mit der Zertifizierungsstelle bis zum 31. Dezember 2015 nicht biologische Eiweissfuttermittel zugekauft werden. Der Anteil der Eiweissfuttermittel aus nicht biologischem Anbau darf, bezogen auf die Trockensubstanz, pro Jahr höchstens 5 Prozent des gesamten Futterverzehrs für Schweine und Geflügel betragen. Futtermittel-Ausgangsprodukte nach Anhang 7 Teil A Ziffer 2 gelten als Eiweissfuttermittel.
2 Futtermittel können bis zum 31. Dezember 2014 nach bisherigem Recht hergestellt werden.
3 Am 1. Januar 2015 vorhandene Lagerbestände von Futtermitteln, die nach bisherigem Recht hergestellt sind, können noch bis zur Erschöpfung der Bestände verkauft beziehungsweise bis zum Ablauf des Haltbarkeitsdatums verfüttert werden.
4 Die Frist nach Absatz 1 wird bis zum 31. Dezember 2018 verlängert.12
5 Die Frist nach Absatz 4 wird bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.13
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 1. September 201614
1 Bis zum 31. Dezember 2018 dürfen für die Herstellung von verarbeiteten Lebensmitteln verwendet werden:
Lecithin (E 322) nach Anhang 3 Teil A aus nicht biologischen Rohstoffen;
Carnaubawachs (E 903) nach Anhang 3 Teil A aus nicht biologischen Rohstoffen;
Pflanzenöle nach Anhang 3 Teil B Ziffer 1 aus nicht biologischer Produktion;
Carnaubawachs für die Aufbereitung von Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs nach Anhang 3 Teil B Ziffer 1 aus nicht biologischen Rohstoffen.
2 Bis zum 31. Dezember 2018 dürfen für die Herstellung von Hefe und Hefeprodukten Pflanzenöle nach Anhang 3a aus nicht biologischer Produktion verwendet werden.
3 Die Frist nach Absatz 1 wird für die Lebensmittelzusatzstoffe und Verarbeitungshilfsstoffe nach Absatz 1 Buchstaben b, c und d bis zum 31. Dezember 2019 verlängert.15
(Art. 1 und 16 Abs. 5)
Zugelassene Pflanzenschutzmittel und Verwendungsvorschriften
Sämtliche gelisteten Pflanzenschutzmittel unterliegen den Anwendungsvorschriften nach der Pflanzenschutzmittelverordnung vom 12. Mai 20102 (PSMV). Strengere Verwendungsvorschriften für die biologische Produktion sind in der zweiten Spalte jeder Tabelle angegeben.
1. Pflanzliche und tierische Substanzen
Nur als Wundverschlussmittel
Grundstoffe, die in Anhang 1 Teil D PSMV aufgelistet sind und die nach dem Lebensmittelgesetz vom 20. Juni 20143 (LMG) als Lebensmittel gelten und tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sind
Substanzen, die nicht zur Verwendung als Herbizide, sondern nur zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten bestimmt sind.
Hydrolysiertes Eiweiss, ausser Gelatine
Nur als Lockmittel, in zugelassenen Anwendungen in Verbindung mit anderen geeigneten Erzeugnissen dieses Anhangs
Nur zur Anregung der Immunabwehr bei Nutzpflanzen. Der Tang muss aus biologischer Produktion stammen oder nachhaltig geerntet werden.
Nur als Insektenabwehr mit Fallen oder Dispensern wie z. B. die Verwirrungstechnik und Markierungspheromone
Pflanzliche Öle wie Minzöl, Pinienöl, Kümmelöl, Rapsöl, Fenchelöl
Alle Anwendungen erlaubt ausser als Herbizid
Pyrethrine aus Chrysanthemum cinerariaefolium
Nur in Fallen mit spezifischen Lockmitteln und nur gegen Befall mit Bactrocera oleae und Ceratitis capitata (Wied)
Quassia-Extrakt aus Quassia amara
Nur als Insektizid und Repellent
Repellents pflanzlicher oder tierischer Herkunft
Nur auf nicht essbare Teile der Pflanze anzuwenden; im Falle der Verwendung von Schafsfett nur wenn Pflanzenmaterial nicht an Schafe oder Ziegen verfüttert wird
Nur als Fungizid
2. Mikroorganismen oder durch Mikroorganismen produzierte Substanzen
Natürliche Mikroorganismen einschliesslich Viren
3. Weitere Substanzen und Massnahmen
Nur erlaubt zur:
Nachreifung von Bananen, Kiwis und Kakis,
Nachreifung von Zitrusfrüchten als Teil einer Strategie zur Vermeidung von Schäden durch Fruchtfliegen,
Blüteninduktion von Ananas,
Keimverhinderung bei Kartoffeln und Zwiebeln
Fettsäuren (Seifenpräparate)
Hilfsmittel zur Effizienzsteigerung wie Kiefernharzöle und Paraffinöle
Keine chemisch-synthetischen Stoffe
Kaliumhydrogencarbonat (Kaliumbicarbonat)
Kalkpräparate
Kupferverbindungen in Form von: Kupferhydroxid, Kupferoxychlorid, (dreibasischem) Kupfersulfat, Kupferoxid, Kupferkalkbrühe (Bordeaux-Brühe)
Jahreshöchstmenge von 4 kg Kupfer-Metall je ha
Rebbau: Jahreshöchstmenge von 6 kg Kupfer-Metall je ha; innert 5 aufeinander folgender Jahre maximal 20 kg Kupfer-Metall je ha
Nur als Insektizid und Akarizid
Mechanische Abwehrmittel wie Kulturschutznetze, Schneckenzäune, beleimte Kunststoff-Fallen, Leimringe
Natürliche Feinde wie Schlupfwespen, Raubmilben, Raubwanzen, Erzwespen, Gallmücken, Marienkäfer, Nematoden
Nur in Fallen. Ausschliesslich zur Bekämpfung von Schädlingen in Stallungen und Haltungseinrichtungen
Nur als Fungizid, Insektizid und Akarizid
Schwefelpräparate
Tonerdepräparate
1 Fassung gemäss Ziff. III Abs. 1 der V des WBF vom 1. Sept. 2016 (AS 2016 3183). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 18. Okt. 2017 (AS 2017 6349) und vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4367).
Zugelassene Dünger, Präparate und Substrate
Dünger und Präparate können als biologisch-dynamisch bezeichnet werden, wenn sie nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft hergestellt werden.
Die Bestimmungen der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 20012 und der Düngerbuch-Verordnung WBF vom 16. November 20073 bleiben vorbehalten.
Beschreibung; Anforderungen an die Zusammensetzung; Verwendungsvorschriften
1. Hofeigene Dünger
Stallmist, Gülle Ernterückstände, Gründünger Stroh, anderes Mulchmaterial
2. Hoffremde Dünger und diesen gleichgestellte Erzeugnisse
2.1. Erzeugnisse mineralischen Ursprungs
Weicherdiges Rohphosphat*
Aluminiumcalciumphosphat*
Schlacken der Eisen- und Stahlbereitung*
Kalirohsalze (z. B. Kainit, Sylvinit usw.)*
Magnesiumsalzhaltiges Kaliumsulfat (Patentkali)*
Aus Kalirohsalz gewonnen. Nur bei aufgrund von Bodenproben nachgewiesenem Kalimangel.
Kaliumsulfat*
Calciumcarbonat natürlichen Ur- sprungs (z. B. Kreide, Mergel, Kalksteinmehl, Algenkalk, Phosphatkreide usw.)
Calcium- und Magnesiumcarbonat (z. B. Magnesiumkalk, Magnesiumkalksteinmehl, Dolomit usw.)
Industriekalk aus der Zuckerproduktion (Ricokalk)*
Magnesiumsulfat (z. B. Kieserit)*
Ausschliesslich natürlichen Ursprungs.
Calciumchloridlösung*
Blattbehandlung bei nachgewiesenem Calciummangel.
Calciumsulfat (Gips) Elementarer Schwefel*
Natriumchlorid*
Ausschliesslich Steinsalz.
Aufbereitete Tonmineralien (z. B. Perlit, Vermiculit usw.)
Gesteinsmehle (z. B. Quarzmehl, Basaltmehl, Tonerdemehl usw.)
2.2. Erzeugnisse organischen oder organisch-mineralischen Ursprungs
Stallmist*
Gemisch aus tierischen Exkrementen und pflanzlichem Material (Einstreu). Tierarten müssen angegeben werden.
Getrockneter Stallmist und getrockneter Geflügelmist*
Tierarten müssen angegeben werden.
Kompostierter Stallmist aus tierischen Exkrementen, einschliesslich Geflügelmist*
Flüssige tierische Exkremente (Gülle, Jauche)*
Kompost oder Gärgut aus Haushaltabfällen*
Mittels Kompostierung oder bei der Vergärung unter Luftabschluss in der Biogasproduktion entstanden. Nur pflanzliche und tierische Abfälle. Aus geschlossenen und überwachten Sammelsystemen. Höchstgehalt der Trockenmasse in mg/kg: Cadmium: 0,7; Kupfer: 70; Nickel: 25; Blei: 45; Zink: 200; Quecksilber: 0,4; Chrom (insgesamt): 70; Chrom (VI): 0**
Nur für Pflanzenanzucht und Moorbeete.
Das Ausgangssubstrat darf nur aus den nach dieser Liste zulässigen Stoffen bestehen.
Auf die Tierart und Herkunft ist hinzuweisen.
Kompostierte oder fermentierte Mischungen aus pflanzlichem Material und/oder tierischen Exkrementen, die in diesem Anhang aufgeführt sind.
kompostiert oder bei der Vergärung unter Luftabschluss in der Biogasproduktion entstanden. Nicht auf essbare Teile der Pflanze anzuwenden.
Folgende Produkte oder Nebenprodukte tierischen Ursprungs*:
Blutmehl***
Knochenmehl***
Fleischmehl***
Hufmehl***
Hornmehl***
Knochenkohle***
Federn- und Haarmehl
Walkhaare (Filzherstellung)
Fellteile (Ledermehl)
Maximale Konzentration in mg/kg Trockensubstanz von Chrom (VI): 0***
Haare und Borsten
Nicht auf essbare Teile der Pflanze anzuwenden
Produkte und Nebenprodukte pflanzlichen Ursprungs wie z. B.:
Filterkuchen von Ölfruchten
Kokosfasern, Kokospeat
Vinasse, Melasse
Schweizer Herkunft, keine Ammoniakschlempe
Algen und Algenerzeugnisse*
Ausschliesslich und auf direktem Weg gewonnen durch:
physikalische Behandlung, einschl. Trocknen, Gefrieren und Mahlen;
Extraktion mit Wasser oder sauren und/oder alkalischen wässrigen Lösungen; oder
Nur Erzeugnisse aus der nachhaltigen Fischerei
Ausschliesslich als Nebenprodukt aus Bergbautätigkeiten gewonnen
Organisches Sediment aus Binnengewässern, entstanden unter Ausschluss von Sauerstoff (z.B. Faulschlamm)
Ausschliesslich organisches Sediment gewonnen als Nebenprodukt der Binnenwasserwirtschaft oder aus einstigen Binnengewässern
Die Gewinnung sollte gegebenenfalls auf eine Art und Weise erfolgen, die minimale Auswirkungen auf das aquatische System hat
Ausschliesslich Sedimente aus Quellen frei von jeglicher Kontamination durch Pestizide, langlebige organische Schadstoffe und benzinähnliche Stoffe
Höchstgehalt der Trockenmasse in mg/kg: Cadmium: 0,7; Kupfer: 70; Nickel: 25; Blei: 45; Zink: 200; Quecksilber: 0,4; Chrom (insgesamt): 70; Chrom (VI):0**
Sägemehl und Holzspäne
Von Holz, das nicht chemisch behandelt wurde.
Von Holz, das nicht chemisch behandelt wurde, sowie nur hofeigene Asche oder mit Bewilligung nach der Dünger-Verordnung***
Pflanzenkohle***
Als Ausgangsmaterial für die Herstellung ist nur naturbelassenes Holz zulässig.
2.3 Spurennährstoffe
Spurennährstoffe*
2.4. Kulturen von Mikroorganismen zur Behandlung von Böden
Mikroorganismenpräparate (Pilze, Bakterien)*
Keine gentechnisch veränderten Mikroorganismen.
3. Präparate
Extrakte von Pflanzen wie Aufgüsse und Tee
Pflanzliche Brühen
Flüssigkeit nach der Homogenisierung oder Abtrennung von in Wasser eingelegtem pflanzlichen Material
Torfanteil max. 70 Vol. %.
5. Substrate für die Pilzproduktion
Für die Pilzerzeugung dürfen Substrate verwendet werden, sofern sich diese ausschliesslich aus folgenden Bestandteilen zusammensetzen:
Stallmist und tierische Exkremente
Aus Biobetrieben
Stallmist von Tieren der Pferdegattung kann eingesetzt werden, sofern der Halter:
Stroh aus biologischem Anbau ein setzt.
Die Fütterungsrichtlinien der Bio-Verordnung einhält.
Der Zertifizierungsstelle ein Kontrollrecht seiner Pferdehaltung gewährt.
Folgende Substrate, die nicht aus Biobetrieben stammen, bis zu einem Anteil von 25 Prozent des Gewichts aller Substratbestandteile****, sofern dieselben Substrate aus Biobetrieben nicht verfügbar sind und sofern der Bedarf von der Zertifizierungsstelle anerkannt ist:
kompostierter Stallmist aus tierischen Exkrementen, einschliesslich Geflügelmist
Flüssige tierische Exkremente (Gülle, Jauche)
Weitere Erzeugnisse landwirtschaftlichen Ursprungs (z.B. Stroh)
Aus Biobetrieben.
Torf, Holz
Erzeugnisse mineralischen Ursprungs
Gemäss Ziffer 2.1 dieses Anhangs.
Wasser, Erde
* Bei nachgewiesenem Bedarf
** Nachweisgrenze
*** nur Produkte, die nach Artikel 11 der Dünger-Verordnung vom 10. Jan. 2001 (SR 916.171) bewilligt sind
**** Berechnet ohne Deckmaterial, vor der Kompostierung und dem Zusatz von Wasser
1 Bereinigt gemäss Ziff. I der V des WBF vom 7. Dez. 1998 (AS 1999 292), Ziff. I Abs. 1 der V des WBF vom 14. Dez. 2000 (AS 2001 252), Art. 9 der Düngerbuch-Verordnung WBF vom 28. Febr. 2001 (AS 2001 722), Ziff. I der V des WBF vom 13. März 2001 (AS 2001 1322), Anhang 3 der Düngerbuch-Verordnung WBF vom 16. Nov. 2007 (AS 2007 6311), Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 27. Okt. 2010 (AS 2010 5863), Ziff. II Abs. 2 der V vom 29. Okt. 2014 (AS 2014 3979) und Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
Erzeugnisse und Stoffe zur Herstellung von verarbeiteten Lebensmitteln
Teil A: Zulässige Lebensmittelzusatzstoffe, einschliesslich Träger
Sämtliche Zusatzstoffe unterliegen den Anwendungseinschränkungen nach der Zusatzstoffverordnung vom 25. November 20132.
Anwendungsbedingungen für die Aufbereitung von Lebensmitteln
nur für geaschten Ziegenkäse und Morbier-Käse zulässig
nur für roten Leicester-Käse, Double-Gloucester-Käse, Cheddar und Mimolette-Käse zulässig
zulässig (darf nicht als Farb- oder Calciumzusatz verwendet werden)
nur für Obstweine (Wein aus anderem Obst als Weintrauben, einschl. Apfel und Birnenwein) zulässig
bei Obstwein: 100 mg/l (*)
(*) Höchstwerte beziehen sich auf die in allen Bestandteilen enthaltene Gesamtmenge, ausgedrückt in mg/l SO2
nur für Met zulässig
bei Met: 100 mg/l (*)
E 250 oder E 252
Natriumnitrit Kaliumnitrat
nur für Fleischerzeugnisse zulässig
E 250: Richtwert für die Zugabemenge, ausgedrückt in NaNO2: 80 mg/kg
E 252: Richtwert für die Zugabemenge, ausgedrückt in NaNO3: 80 mg/kg
E 250: Rückstandshöchstmenge, ausgedrückt in NaNO2: 50 mg/kg
E 252: Rückstandshöchstmenge, ausgedrückt in NaNO3: 50 mg/kg
nur für Fleischerzeugnisse in Verbindung mit Nitrit oder Nitrat zulässig
nur als Antioxidationsmittel zulässig
nur aus biologischen Rohstoffen
nur für Milcherzeugnisse
nur für Milch- und Fleischerzeugnisse zulässig
Weinsäure, L(+)-
nur als Backtriebmittel zulässig
Nur aus biologischer Produktion
nur für Milcherzeugnisse zulässig
nur mit hohem Acylanteil zulässig
nur für Pflanzenextrakte und Aromastoffe zulässig
nur aus pflanzlicher Herkunft
nur für die Herstellung von Kapselhüllen zulässig
nur für die Milchgerinnung zulässig
nur als Träger zulässig
nur für die Oberflächenbehandlung von Laugengebäck und zur Regulierung des pH-Wertes biologischer Aromastoffe zulässig
Gel oder kolloidale Lösung
nur für getrocknete Kräuter und Gewürze in Pulverform sowie Aromastoffe zulässig
nur für Aromastoffe zulässig
nur als Überzugmittel für Fleischerzeugnisse zulässig
nur als Überzugsmittel bei Konditorei- und Zuckerwaren zulässig
nur aus biologischer Bienenhaltung
nur aus biologischer Produktion ohne die Verwendung von Ionenaustauschverfahren
* Zur Berechnung für die Zwecke nach Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b der Bio-Verordnung werden Lebensmittelzusatzstoffe, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, zu den Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs gerechnet.
Teil B: Verarbeitungshilfsstoffe und sonstige Erzeugnisse, die bei der Verarbeitung biologisch produzierter Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs verwendet werden dürfen
1. Direkt eingesetzte Verarbeitungshilfsstoffe und sonstige Erzeugnisse, die bei der Verarbeitung biologisch produzierter Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs verwendet werden dürfen
Trinkwasser im Sinne der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20163 über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen
Trinkwasser im Sinne der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 2016 über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen
nur als Koagulationsmittel zulässig
nur zum Trocknen von Trauben zulässig
nur zur Regulierung des pH-Wertes des Salzbades bei der Käseherstellung zulässig
nur für die Zuckerherstellung und für die Herstellung von Öl (ausgenommen Olivenöl) zulässig
nur für die Zuckerherstellung zulässig
nur für die Gelatineherstellung zulässig
nur für die Gelatineherstellung und zur Regulierung des pH-Wertes des Salzbades bei der Herstellung von Gouda-, Edamer- und Maasdamer Käse, Boerenkaas, Friese und Leidse Nagelkaas zulässig
nur als Lösemittel zulässig
nur als Filtrierhilfe zulässig
Eiweissalbumin
nur als Schmier- bzw. Trennmittel oder Schaumverhüter zulässig
nur in Einklang mit den spezifischen Reinheitsnormen für den Lebensmittelzusatzstoff E 553b zulässig
nur als Verdickungsmittel für Met zulässig
nur als Trennmittel zulässig
nur aus biologischer Produktion zulässig
für Fischverarbeitung, nur aus biotechnologischer Quelle, nicht mit oder aus GVO hergestellt
nur für die Herstellung von Obstweinen (einschl. Apfel und Birnenwein) zulässig
nur für die Herstellung von Met zulässig
beschränkt auf zertifiziertes, nachhaltig geschlagenes Holz. Das Holz muss frei von toxischen Bestandteilen sein (Behandlung nach dem Einschlag, natürlich vorkommende und mikrobielle Toxine)
2. Nicht direkt eingesetzte Hilfsstoffe und sonstige Erzeugnisse, die bei der Verarbeitung biologisch produzierter Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs verwendet werden dürfen
Holz, Späne und Mehle von unbehandelten Hölzern
Raucherzeugung zum Räuchern
Klebstoffe, natürlicher Herkunft
Anbringen von Etiketten auf Käselaiben
Natürliche Farbstoffe nach Artikel 95 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20164 über Lebensmittel tierischer Herkunft
Färben von Eierschalen
Überzugsmittel für Eier
Hilfsstoff für Überzugsmittel für Eier
Ca- und Mg-Silicat
Behandlung von Käserinde
Natürliche tierische Fette
Allgemein lebensmittelrechtlich zulässige Farbstoffe
Kennzeichnung von Eiern, Fleisch und Käse
Teil C: Nicht biologische Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs
1. Unverarbeitete pflanzliche Erzeugnisse und daraus hergestellte Verarbeitungserzeugnisse:
1.1. Essbare Früchte, Nüsse und Samen
Eicheln (Quercus spp.)
Kolanuss (Cola acuminata)
Stachelbeeren (Ribes crispa L.)
Maracuja (Passionsfrucht, Passiflora edulis)
Getrocknete Himbeeren (Rubus idaeus L.)
Getrocknete rote Johannisbeeren (Ribes rubrum L.)
1.2. Essbare Gewürze und Kräuter
Rosa Pfeffer (Schinus molle L.)
Meerrettichsamen (Armoracia rusticana)
Saflorblüten (Cartamus tinctoris)
1.3. Verschiedenes
Algen, einschliesslich Seegras, die für die Herstellung herkömmlicher nicht biologischer Lebensmittel verwendet werden dürfen.
2. Pflanzliche Erzeugnisse
2.1. Fette und Öle, raffiniert oder nicht, jedoch nicht chemisch verändert, aus Pflanzen mit Ausnahme von:
Kokosnuss (Cocos nucifera)
Oliven (Olea europea)
Palmen (Elaeis guineensis)
Raps (Brassica napus, rapa)
2.2. Zucker, Stärke, sonstige Erzeugnisse aus Getreide und Knollen
Reis- und Wachsmaisstärke, nicht chemisch verändert
2.3. Verschiedenes
Erbsenprotein (Pisum ssp.)
Rum: nur aus Rohrzuckersaft gewonnen
Kirsch, hergestellt auf Basis von Früchten und Geschmackstoffen nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe c
3. Tierische Erzeugnisse
Wassertiere, nicht aus Aquakultur, die für die Herstellung herkömmlicher nicht biologischer Lebensmittel verwendet werden dürfen
1 Fassung gemäss Ziff. III Abs. 2 der V des WBF vom 31. Okt. 2012 (AS 2012 6357). Bereinigt gemäss Ziff. II der V des WBF vom 28. Okt. 2015 (AS 2015 4519), Ziff. III Abs. 2 der V des WBF vom 1. Sept. 2016 (AS 2016 3183) und Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 18. Okt. 2017 (AS 2017 6349) und vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4367).
Stoffe, die zur Herstellung von Hefe und Hefeprodukten verwendet werden dürfen
Hefezubereitungen/ -formulierungen
nur zur Regulierung des pH-Werts bei der Hefeherstellung zulässig
nur zur Filterung zulässig
nur zur Regulierung des pH-Werts zulässig
1 Eingefügt durch Ziff. III Abs. 3 der V des WBF vom 31. Okt. 2012 (AS 2012 6357). Bereinigt gemäss Ziff. III Abs. 2 der V des WBF vom 1. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2016 3183).
(Art. 3b)
Für die Herstellung von Wein zulässige Erzeugnisse und Stoffe
Verfahren und Behandlung nach Anhang 9 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20162 über Getränke
Nrn. 5, 13 und 19:
Hefen(1)
Thiaminium-Dichlorhydrat
Verfahren und Behandlung nach Anhang 9 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 2016 über Getränke
Die Höchstmenge an Schwefeldioxid darf bei Rotwein 100 mg/l bei einem Restzuckergehalt unter 2 g/l nicht übersteigen.
Der Höchstmenge an Schwefeldioxid darf bei Weisswein und Roséwein 150 mg/l bei einem Restzuckergehalt unter 2 g/l nicht übersteigen.
Bei allen anderen Weinen gilt die jeweils um 30 mg/l reduzierte Höchstmenge an Schwefeldioxid, die in Anhang 9 Anlage 9 der Verordnung des EDI über Getränke mit Stand am 1. Mai 2017 festgesetzt war.
Speisegelatine(2)
Proteine pflanzlichen Ursprungs aus Weizen, Erbsen(2) oder Kartoffeln(2)
Hausenblase(2)
Hefeproteinextrakte
Eieralbumin(2)
Tannine(2)
aus Aspergillus niger gewonnenem Chitosan
Gummiarabicum(2)
- L(+)-Weinsäure
Für die individuellen Hefestämme: falls verfügbar, aus biologischen Ausgangsstoffen gewonnen.
(2) Falls verfügbar, aus biologischen Ausgangsstoffen gewonnen.
1 Eingefügt durch Ziff. III Abs. 3 der V des WBF vom 31. Okt. 2012 (AS 2012 6357). Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4367).
(Art. 4 und 16b Abs. 2 Bst. a)
1.1 Erzeugniskategorien
Die Erzeugniskategorien werden gemäss Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1235/20082 mit folgenden Codes bezeichnet:
Aquakultur1
Verarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse, die zur Verwendung als Lebensmittel bestimmt sind
1 In der Schweiz nicht in der Bio-Verordnung geregelt (Art. 1 Abs. 3 Bio-Verordnung).
1.2 Ausschluss der Anerkennung von Erzeugnissen während des Umstellungszeitraums
Während des Umstellungszeitraums produzierte Tiere und tierische Erzeugnisse sind von den Anerkennungen in Bezug auf die Erzeugniskategorien B und D für alle in diesem Anhang aufgeführten Drittländer ausgeschlossen.
Verarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse, die zur Verwendung als Lebensmittel bestimmt sind1
1 Wein und Hefe nicht eingeschlossen
Erzeugnisse der Kategorien A, B und F, die in Argentinien erzeugt wurden, und Erzeugnisse der Kategorie D, die in Argentinien mit biologischen Zutaten, die in Argentinien erzeugt wurden, verarbeitet wurden.
3. Produktionsvorschrift:
4. Zuständige Behörde:
5. Zertifizierungsstellen:
6. Kontrollbescheinigungserteilende Stellen: wie unter Ziffer 5.
7. Befristung der Aufnahme: bis zum 31. Dezember 2020.
Im Wesentlichen aus einer oder mehreren Zutaten pflanzlichen Ursprungs bestehend.
Erzeugnisse der Kategorien A und F, die in Australien erzeugt wurden, und Erzeugnisse der Kategorie D, die in Australien mit biologischen Zutaten, die in Australien erzeugt wurden, verarbeitet wurden.
Department of Agriculture, www.agriculture.gov.au/export/controlled-goods/organic-bio-dynamic
Nur verarbeitete pflanzliche Erzeugnisse.
Erzeugnisse der Kategorien A und F, die in Costa Rica erzeugt wurden, und Erzeugnisse der Kategorie D, die in Costa Rica mit biologischen Zutaten, die in Costa Rica erzeugt wurden, verarbeitet wurden.
Ausgenommen Kaninchen und unverarbeitete Erzeugnisse aus Kaninchen.
Ausgenommen verarbeitete Erzeugnisse, deren aus ökologischem Landbau stammende Bestandteile Produkte aus Kaninchen enthalten, die in der EU erzeugt wurden.
Erzeugnisse der Kategorien A und F, die in der EU erzeugt wurden, und Erzeugnisse der Kategorien D und E, die in der EU mit biologischen Zutaten verarbeitet wurden, die in der EU erzeugt oder in die EU eingeführt wurden:
aus der Schweiz;
aus einem nach den Artikeln 33 Absatz 2, 38 Buchstabe d und 40 der Verordnung (EG) Nr. 834/20073 in Verbindung mit Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 1235/20084 anerkannten Drittland, sofern diese Anerkennung für das betreffende Erzeugnis gilt; oder
aus einem Drittland; die Erzeugnisse müssen von einer Kontrollbehörde oder einer Kontrollstelle zertifiziert sein, die von der EU nach Artikel 33 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 in Verbindung mit Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 als gleichwertig anerkannt ist, und diese Anerkennung muss für die betreffende Produktkategorie und den geografischen Geltungsbereich gelten.
Nach Artikel 27 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 vorgesehene Kontrollstellen und -behörden
6. Kontrollbescheinigung: nicht notwendig.
Erzeugnisse der Kategorien A und F, die in Indien erzeugt wurden.
Ausgenommen tierische Erzeugnisse oder deren Verarbeitungsprodukte.
Erzeugnisse der Kategorien A und F, die in Israel erzeugt wurden, und Erzeugnisse der Kategorie D, die in Israel mit biologischen Zutaten verarbeitet wurden, die in Israel erzeugt oder nach Israel eingeführt wurden:
aus der Schweiz; oder
aus einem nach diesem Anhang anerkannten Land.
1 Wein nicht eingeschlossen
Erzeugnisse der Kategorien A und F, die in Japan erzeugt wurden, und Erzeugnisse der Kategorie D, die in Japan mit biologischen Zutaten verarbeitet wurden, die in Japan erzeugt oder nach Japan eingeführt wurden:
aus einem Land, dessen Produktions- und Kontrollvorschriften von Japan als denen des japanischen Rechts gleichwertig anerkannt worden sind.
Japanese Agricultural Standard for Organic Plants (Notification No. 1605 of the MAFF of October 27, 2005) sowie Japanese Agricultural Standard for Organic Processed Foods (Notification No. 1606 of MAFF of October 27, 2005).
Food Manufacture Affairs Division, Food Industry Affairs Bureau, Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries, www.maff.go.jp/j/jas/index.html und Food and Agricultural Materials Inspection Center (FAMIC), www.famic.go.jp
Bureau Veritas Japan Co., Ltd..
http://yuukinin.org/index.html
www8.ocn.ne.jp/~koaa/jisseki.html
JP-BIO-036
www.jfrl.or.jp/jas.html
www.leafearth.jp/
Erzeugnisse der Kategorien A, B und F, die in Kanada erzeugt wurden und Zutaten von in Kanada verarbeiteten Erzeugnissen der Kategorien D und E, die in Kanada erzeugt wurden oder im Einklang mit den kanadischen Rechtsvorschriften nach Kanada eingeführt wurden.
Verarbeitete landwirtschaftliche Erzeugisse, die zur Verwendung als Lebensmittel bestimmt sind1
1 Hefe nicht eingeschlossen
Erzeugnisse, der Kategorien A, B und F, die in Neuseeland erzeugt wurden, und Erzeugnisse der Kategorie D, die in Neuseeland mit biologischen Zutaten verarbeitet wurden, die in Neuseeland erzeugt oder nach Neuseeland eingeführt wurden:
aus einem nach diesem Anhang anerkannten Land; oder
aus einem Land, dessen Produktions- und Kontrollvorschriften auf der Grundlage der Garantien und Informationen, die von der zuständigen Behörde des betreffenden Landes gemäss den vom New Zealand Ministry for Primary Industries (MPI) aufgestellten Vorschriften geliefert wurden, als dem MPI-Programm «Food Official Organic Assurance Programme» gleichwertig anerkannt worden sind, wobei nur aus ökologischem Landbau stammende Zutaten eingeführt werden dürfen, die für in Neuseeland aufbereitete Erzeugnisse der Kategorie D bestimmt sind und deren Anteil an den Erzeugnissen landwirtschaftlichen Ursprungs höchstens 5 Prozent beträgt.
Ministry for Primary Industries (MPI), www.mpi.govt.nz/exporting/food/organics
6. Kontrollbescheinigungserteilende Stellen: wie unter Ziffer 4.
Erzeugnisse der Kategorien A und F, die in Tunesien erzeugt wurden, und Erzeugnisse der Kategorie D, die in Tunesien mit biologischen Zutaten, die in Tunesien erzeugt wurden, verarbeitet wurden;
Ministère de l'Agriculture, des Ressources Hydrauliques et de la Pêche, www.agriculture.tn und www.onagri.tn
Nur Wein hergestellt und gekennzeichnet nach der Bio Verordnung
Erzeugnisse der Kategorien A, B und F und die aus biologischer Landwirtschaft stammenden Bestandteile der Kategorien D und E, die in den Vereinigten Staaten erzeugt oder in die Vereinigten Staaten eingeführt wurden und im Einklang mit den US-Rechtsvorschriften in den Vereinigten Staaten verarbeitet oder verpackt wurden.
1 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 18. Okt. 2017 (AS 2017 6349). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4367).
2 Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 der Kommission vom 8. Dezember 2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates hinsichtlich der Regelung der Einfuhren von ökologischen/biologischen Erzeugnissen aus Drittländern, ABl. L 334 vom 12.12.2008, S. 25; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2017/872, ABl. L 134 vom 23.5.2017, S. 6.
3 Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91, ABl. L 189 vom 20.7.2007, S. 1; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 517/2013, ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 1.
4 Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 der Kommission vom 8. Dezember 2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates hinsichtlich der Regelung der Einfuhren von ökologischen/biologischen Erzeugnissen aus Drittländern, ABl. L 334 vom 12.12.2008, S. 25; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2017/872, ABl. L 134 vom 23.5.2017, S. 6.
Anhang 4a1
Liste anerkannter Zertifizierungsstellen und Kontrollbehörden ausserhalb der Länderliste
1. Adresse: 2 Tilou Street, 54638 Thessaloniki, Griechenland
2. Internetadresse: www.a-cert.org
3. Länder, Codenummern und Erzeugniskategorien:
4. Ausnahmen: Umstellungserzeugnisse und Erzeugnisse gemäss Anhang 4.
1. Adresse: Mündener Strasse 19, 37218 Witzenhausen, Deutschland
2. Internetadresse: www.agrecogmbh.de
4. Ausnahmen: Umstellungserzeugnisse, Wein und Erzeugnisse gemäss Anhang 4.
1. Adresse: Rua Alfredo Mirante, 1, R/c Esq., 7350-154 Elvas, Portugal
2. Internetadresse: www.agricert.pt
1. Adresse: Sheshi Hari Trumen', Nd. 1, Hy. 25, Ap. 10, 1016 Tirana, Albanien
2. Internetadresse: www.albinspekt.com
1. Adresse: Bouchard 644, 6ºA, C1106ABJ, Buenos Aires, Argentinien
2. Internetadresse: www.argencert.com.ar
1. Adresse: PO Box 810, 18 Eton Street, Nundah QLD 4012, Australien
2. Internetadresse: www.aco.net.au
4. Ausnahmen: Umstellungserzeugnisse, Erzeugnisse gemäss Anhang 4.
1. Adresse: Frederik Sopen Str. 2/9, 1000 Skopje, Republic of Macedonia
2. Internetadresse: www.balkanbiocert.mk
1. Adresse: Via dei Macabraccia, 8/3-4-5, 40033 Casalecchio di Reno (BO), Italien
2. Internetadresse: www.bioagricert.org
Spezifikation: Erzeugniskategorie B: Nur Erzeugnisse der Bienenhaltung sind anerkannt.
1. Adresse: Vegas de Saldías 57, Chillán, Chile
2. Internetadresse: www.bioaudita.cl
Spezifikation: Erzeugniskategorie B: Nur Honig ist anerkannt.
1. Adresse: Ackerstrasse, 5070 Frick, Schweiz
2. Internetadresse: www.bio-inspecta.ch
1. Adresse: Jr. Domingo 852, Jesús Maria, Lima 11, Lima, Peru
2. Internetadresse: www.biolatina.com
1. Adresse: 2, Marshal Gelovani Street, 5th floor, Suite 410, Tbilisi 0159, Georgien
2. Internetadresse: www.caucascert.ge
1. Adresse: 2155 Delaware Avenue, Suite 150, Santa Cruz, CA 95060, USA
2. Internetadresse: www.ccof.org
1. Adresse: Viale Masini 36, 40126 Bologna, Italien
2. Internetadresse: www.ccpb.it
1. Adresse: Vorderhaslach 1, 91230 Happurg, Deutschland
2. Internetadresse: www.ceres-cert.com
1. Adresse: Calle 16 de Septiembre No 204, Ejido Guadalupe Victoria, Oaxaca, C.P. 68026, Mexico
2. Internetadresse: www.certimexsc.com
1. Adresse: Rue de l'Escrime/Schermlaan 85, B-1150 Brüssel, Belgien
2. Internetadresse: www.certisys.eu
1. Adresse: Ramallah-AL-Masioun-sabat building 2nd floor, P.O.BOX: 4504, Palästina
2. Internetadresse: www.coap.org.ps
1. Adresse: Meeuwenlaan 4-6, 8011 BZ, Zwolle, Niederlande
2. Internetadresse: http://certification.controlunion.com/
1. Adresse: Lieu dit Lamothe, BP 47, 32600 L'Isle Jourdain, Frankreich
2. Internetadresse: www.ecocert.com
Myanmar /Burma
1. Adresse: Av. Santa María 0112 Of. J - Providencia. Santiago, Chile
2. Internetadresse: www.ecocert.cl
1. Adresse: 1, A. Khachaturyan Str., apt. 66, 0033 Yerevan, Armenien
2. Internetadresse: www.ecoglobe.am
1. Adresse: K. Donelaièio g. 33, 44240 Kaunas, Litauen
2. Internetadresse: www.ekoagros.lt
1. Adresse: P.O.Box 12311, Gainesville, FL 32604, USA
2. Internetadresse: www.qcsinfo.org
1. Adresse: Rua Amando de Barros, 2275, Centro, CEP: 18602-150, Botucatu/SP, Brasilien
2. Internetadresse: www.ibd.com.br
1. Adresse: Calle Pasos Kanki 2134, Cochabamba, Bolivien
2. Internetadresse: http://imocert.bio/
1. Adresse: No. 3627, 1st Floor, 7th Cross, 13th «G» Main, H.A.L. 2nd Stage, Bangalore 560 008, Indien
2. Internetadresse: www.imocontrol.in
4. Ausnahmen: Umstellungserzeugnisse, Wein und Erzeugnisse gemäss Anhang 4
1. Adresse: Thottumugham P.O., Aluva - 683 105, Kerala, Indien
2. Internetadresse: www.indocert.org
1. Adresse: Via G. Brugnoli 15, 40122 Bologna, Italien
2. Internetadresse: www.icea.info
1. Adresse: Takegashi Bldg. 3rd floor, 3-5-3 Kyobashi, Chuo-ku, Tokyo, Japan
2. Internetadresse: www.jona-japan.org
1. Adresse: Marientorgraben 3-5, 90402 Nürnberg, Deutschland
2. Internetadresse: www.bcs-oeko.com
1. Adresse: Moltkestrasse 4, 77654 Offenburg, Deutschland
2. Internetadresse: www.lacon-institut.com
1. Adresse: San Lorenzo 2261, S2000KPA, Rosario, Santa Fe, Argentinien
2. Internetadresse: www.letis.org
1. Adresse: 18 Calle 7-25, Colonia Mariscal zona 11, 01011 Guatemala City, Guatemala
2. Internetadresse: www.mayacert.com
1. Adresse: Unit 7/3 Mount Barker Road, Stirling SA 5152, Australien
2. Internetadresse: www.nasaa.com.au
1. Adresse: H-8, Mansarovar Industrial Area, Mansarovar, Jaipur-302020, Rajasthan, Indien
2. Internetadresse: www.onecert.com
1. Adresse: Oregon Tilth Main Office, 2525 SE 3rd Street, Corvallis, OR 97333, USA.
2. Internetadresse: www.tilth.org
1. Adresse: 801/21 Soi Ngamwongwan 27, Ngamwongwan Rd. Tambon Bangkhen, Muang, District, Nonthaburi 11000, Thailand
2. Internetadresse: www.actorganic-cert.or.th
1. Adresse: Trg cara Jovana Nenada 15, 24000 Subotica, Serbien
2. Internetadresse: www.organica.rs
1. Adresse: 1340 North Cotner Boulevard, Lincoln, NE 68505-1838, USA
2. Internetadresse: www.ocia.org
1. Adresse: 38-B Velyka Vasylkivska St, office 20, Kyiv city, 01004 Ukraine
2. Internetadresse: www.organicstandard.com.ua
1. Adresse: Av. Santa Fe 830, B1641ABN Acassuso, Buenos Aires, Argentinien
2. Internetadresse: www.oia.com.ar
1. Adresse: Dzemala Bijediæa br. 2, 71000 Sarajevo, Bosnia und Herzegowina
2. Internetadresse: www.organskakontrola.ba
1. Adresse: Prof. Dr. Ahmet Taner Kislasi Mah. 2842. sok. No:4, 06810, Cayyolu Cankaya, ANKARA, Türkei
2. Internetadresse: www.orser.com.tr
1. Adresse: 15-6 Nihonbashi Kabuto-cho, Chuo-ku, Tokio 103-0026, Japan
2. Internetadresse: www.omicnet.com
1. Adresse: 9191 Town Centre Drive, Suite 200, San Diego, CA 92122, USA
2. Internetadresse: www.qai-inc.com
4. Ausnahmen: Umstellungserzeugnisse, Wein, Erzeugnisse gemäss Anhang 4
1. Adresse: South Plaza, Marlborough Street, Bristol, BS1 3NX, Vereinigtes Königreich
2. Internetadresse: www.soilassociation.org
4. Ausnahmen: Umstellungserzeugnisse, Wein.
1. Adresse: Via Paolo Borsellino 23/B, 61032 Fano (PU), Italien
2. Internetadresse: www.suoloesalute.it
1. Adresse: Statiestraat 164, 2600 Berchem (Antwerpen), Belgien
2. Internetadresse: www.tuv-nord-integra.com
1. Adresse: Dârza iela 12, Priekuïi, Priekuïu pagasts, Priekuïu novads, LV-4126, Lettland
2. Internetadresse: www.stc.lv
1 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 3 der V des WBF vom 18. Okt. 2017 (AS 2017 6349). Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 31. Okt. 2018 (AS 2018 4367). Bereinigt gemäss Ziff. I der V des WBF vom 5. Juni 2019, in Kraft seit 1. Juli 2019 (AS 2019 1817).
(Art. 4a Abs. 1)
Gattungsspezifische Anforderungen an die Nutztierhaltung
Die Anforderungen für das RAUS-Programm der Direktzahlungsverordnung vom 23. Oktober 20132 (DZV) sind einzuhalten. Für Tiere der Ziegen- und der Schafgattung, die nicht unter Artikel 73 Buchstaben c und d DZV fallen, gelten die Anforderungen sinngemäss.
1 Ausläufe und Haltungsgebäude
Auf Grünflächen dürfen nur so viele Nutztiere gehalten werden, dass ein Überweiden vermieden wird.
Stallungen, Buchten, Einrichtungen und Stallgerätschaften sind in geeigneter Weise zu reinigen und zu desinfizieren, um einer gegenseitigen Ansteckung der Tiere und der Vermehrung von Krankheitserregern vorzubeugen. Zur Beseitigung von Insekten und anderen Parasiten in Stallungen und anderen Haltungseinrichtungen, in denen Tiere gehalten werden, dürfen nur die in Anhang 8 aufgeführten Produkte verwendet werden.
Laufhöfe und Aussenklimabereiche sind so einzurichten und zu betreiben, dass die Umwelt, namentlich die ober- und unterirdischen Gewässer, nicht gefährdet werden.
12 Säugetiere
Die Haltung von Kälbern, Lämmern und Ziegen in Einzelboxen ist nicht zulässig, wenn die Tiere älter als eine Woche sind.
Tiere der Schweinegattung sind in Gruppen zu halten, ausser während der Deckzeit (maximal 10 Tage), wenige Tage vor dem Abferkeln und während der Säugeperiode. Ferkel dürfen nicht in Flatdecks- oder Ferkelkäfigen gehalten werden. Es müssen Auslaufflächen zum Misten und zum Wühlen vorhanden sein. Zum Wühlen können verschiedene Materialien verwendet werden.
Die Stallungen für Geflügel müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Mindestens ein Drittel der Bodenfläche (begehbare Fläche) muss eine feste Konstruktion sein, d.h. darf nicht aus Spalten- oder Gitterkonstruktionen bestehen. Sie muss mit ausreichend Streumaterial bedeckt sein;
bei Perlhühnern müssen mindestens 20 cm Sitzstangen pro Tier zur Verfügung stehen;
jeder Geflügelstall beherbergt maximal
4800 Mastpoulets
3000 Legehennen
5200 Perlhühner
4000 weibliche Flug- oder Pekingenten
3200 männliche Flug- oder Pekingenten
3200 sonstige Enten
2500 Gänse oder Truten;
im Rahmen der Fleischerzeugung beträgt die Gesamtnutzfläche der Geflügelhäuser je Produktionseinheit maximal 1600 m2.
Die Besatzdichte im Stall beträgt bei Legehennen maximal 5 Tiere pro m2 permanent zugängliche Fläche und bei Mastgeflügel in festen Ställen maximal 20 kg Lebendgewicht pro m2. Bei Truten beträgt die maximale Besatzdichte in der 1. bis 6. Lebenswoche 30 kg und danach 36,5 kg Lebendgewicht pro m2.
Die Weidefläche beträgt pro Legehenne 5 m2, pro Trute 10 m2 einschliesslich eines Schattenplatzes von mindestens 1/3 m2 und pro Mastgeflügel 2 m2, gegebenenfalls unterteilt in mehrere Koppeln.
Pro 5 Legehennen steht ein Einzelnest zur Verfügung, oder 100 cm2 Nestfläche pro Tier bei Gruppennestern.
Ab 50 Tieren ist eine Bestandeskontrolle zu führen.
Bei Legehennen kann zusätzlich zum natürlichen Licht Kunstlicht eingesetzt werden (kein Niederfrequenzlicht), um eine tägliche Beleuchtungsdauer von höchstens 16 Stunden zu gewährleisten, wobei eine ununterbrochene Nachtruhe ohne Kunstlicht von mindestens 8 Stunden eingehalten werden muss.
Truten haben im Stall und im Auslauf die Möglichkeit zu Beschäftigungen wie «Zupfen».
Wassergeflügel hat stets Zugang zu einem fliessenden Gewässer, einem Teich oder einem See, wenn die klimatischen Bedingungen dies gestatten.
Geflügel muss während mindestens einem Drittel seines Lebens Zugang zu den Auslaufflächen haben, soweit die Witterungsbedingungen dies erlauben.
Die Tagesration für Schweine enthält frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter.
Während der Säugeperiode erhalten Ferkel täglich Wühlerde oder andere gleichwertige Produkte.
Der Anteil nicht biologisch erzeugter Futterkomponenten kann bis auf 35 Prozent der gesamten Futterration von Schweinen, gemessen an der Trockensubstanz, erhöht werden, sofern Molkereiabfälle verwendet werden.
Die in Anhang 7 Teil B Ziffer 1 Buchstaben a und k genannten Erzeugnisse dürfen als Zusatzstoffe bei der Silageerzeugung verwendet werden.
Zur Deckung des ernährungsphysiologischen Bedarfs der Tiere ist der Zusatz der in Anhang 7 Teil A 1 (Futtermittel-Ausgangsprodukte mineralischen Ursprungs), Teil B 2a) (Vitamine und Provitamine) und Teil B 3 b) (Spurenelemente) genannten Erzeugnisse zulässig.
Zur Tierernährung dürfen die in Anhang 7 Teil B 1 b) (Antioxidationsmittel), Teil B 1g), i) (Bindemittel und Trennmittel), Teil B 2 b) (Aromastoffe), sowie in Kategorie 4 (zootechnische Zusatzstoffe) genannten Erzeugnisse für die in Bezug auf die vorgenannten Kategorien genannten Zwecke verwendet werden.
Futtermittel, Futtermittel-Ausgangserzeugnisse, Mischfuttermittel, Futtermittelzusatzstoffe, Verarbeitungshilfsstoffe für die Futtermittelherstellung und bestimmte Erzeugnisse für die Tierernährung dürfen nicht unter Verwendung von gentechnisch veränderte Organismen oder von deren Derivaten hergestellt worden sein oder solche enthalten.
1 Eingefügt durch Ziff. II der V des WBF vom 23. Aug. 2000 (AS 2000 2508). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 9. Nov. 2005 (AS 2005 5531), Ziff. I der V des WBF vom 26. Mai 2008 (AS 2008 2907), Ziff. I 1 der V des WBF vom 12. Nov. 2008 (AS 2008 5829), Ziff. III Abs. 1 der V des WBF vom 31. Okt. 2012 (AS 2012 6357) und Ziff. III Abs. 2 der V des WBF vom 1. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2016 3183).
(Art. 4a Abs. 2)
Anforderungen an den Laufhof und den Aussenklimabereich
1. Laufhof für Tiere der Rindergattung und Wasserbüffel, Schafe und Ziegen (Milch- und Fleischproduktion)
Die Anforderungen nach Anhang 6 Buchstabe E Ziffern 3, 4 und 5 DZV2 sind einzuhalten. Für Tiere der Ziegen- und der Schafgattung, die nicht unter Artikel 73 Buchstaben c und d DZV fallen, gelten die Anforderungen sinngemäss.
2. Gesamtfläche für Tiere der Schweinegattung
Die Anforderungen an den Laufhof nach Anhang 6 Buchstabe E Ziffer 6 DZV sind einzuhalten.
Gesamtfläche (Stall und Laufhof) mindestens … m2/Tier
Nicht säugende Zuchtsauen
Remonten und Mastschweine über 60 kg
Remonten und Mastschweine unter 60 kg
Abgesetzte Ferkel
3. Aussenklimabereich für Nutzgeflügel
Die Anforderungen nach Anhang 6 Buchstabe B DZV sind einzuhalten.
1 Eingefügt durch Ziff. II der V des WBF vom 23. Aug. 2000 (AS 2000 2508). Fassung gemäss Ziff. III Abs. 2 der V des WBF vom 1. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2016 3183).
(Art. 4b Abs. 1 Bst. b und c)
Futtermittel-Ausgangsprodukte und Futtermittelzusatzstoffe
Teil A Futtermittel-Ausgangsprodukte
1. Futtermittel-Ausgangsprodukte mineralischen Ursprungs
- Kohlensaurer Muschelkalk
- Kohlensaurer Algenkalk (Maerl-Kalk)
- Lithotamnium
- Magnesiumoxid (wasserfreie Magnesia)
- Magnesiumsulphat
- Monocalciumphosphat, entfluoriert
- Dicalciumphosphat, entfluoriert
- Calcium-Magnesiumphosphat
- Magnesiumphosphat
- Mononatriumphosphat
- Calcium-Natriumphosphat
- Natriumsulphat
2. Sonstige Futtermittel-Ausgangsprodukte
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Vergärung von Mikroorganismen, deren Zellen inaktiviert oder abgetötet wurden:
- Saccharomyces carlsbergiensis
Teil B Futtermittelzusatzstoffe
Sämtliche Zusatzstoffe unterliegen den Anforderungen der Futtermittel-Verordnung vom 26. Oktober 20112. Die Kategorien und Funktionsgruppen sind den Anhängen 2 und 6.1 der Futtermittelbuch-Verordnung vom 26. Oktober 20113 entnommen.
1. Kategorie: Technologische Zusatzstoffe
Funktionsgruppe: a) Konservierungsmittel:
Kategorie/ Funktions- gruppe
Funktionsgruppe: b) Antioxidationsmittel:
Stark tocopherolhaltige Extrakte aus pflanzlichem Öl (mit hohem Delta-Tocopherol-Anteil)
Funktionsgruppe: g) Bindemittel und i) Trennmittel:
Höchstgehalt: 20 mg/kg NaCl (berechnet als Ferrocyanidanion)
Klinoptilith sedimentärer Herkunft
Funktionsgruppe k) Silierzusatzstoffe:
Enzyme und Mikroorganismen
Für Silage nur dann zulässig, wenn eine angemessene Gärung aufgrund der Witterungsbedingungen nicht möglich ist
2. Kategorie: Sensorische Zusatzstoffe
Funktionsgruppe: b) Aromastoffe
Nur Extrakte aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen
3. Kategorie: Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe
Funktionsgruppe: a) Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung
aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen gewonnen
falls synthetisch gewonnen, dürfen für Monogastriden nur diejenigen verwendet werden, die mit aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen gewonnenen Vitaminen identisch sind
falls synthetisch gewonnen, für Wiederkäuer nur Vitamine A, D und E, die mit aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen gewonnenen Vitaminen identisch sind
Funktionsgruppe: b) Spurenelemente
Eisen(II)-sulphat, Heptahydrat
Eisen(II)-sulphat, Monohydrat
Kalziumjodat, Anhydrid
Gecoatete Granulat-Zubereitung aus Kalziumjodat, wasserfrei
Kobalt(II)-acetat Tetrahydrat
Kobalt(II)-carbonat
Kobalt(II)-carbonathydroxid (2:3)-Monohydrat
Gecoatetes Kobalt(II)-carbonathydroxid (2:3)-Monohydrat-Granulat
Kobalt-(II)-sulfat, Heptahydrat
basisches Kupfer(II)-carbonat, Monohydrat
Kupfer(II)-sulfat, Pentahydrat
Dikupferchloridtrihydroxid
Zinksulphat, Monohydrat
Zinksulphat, Heptahydrat
Zinkchlorid hydroxid Monohydrat
Selen in organischer Form aus Saccharomyces cerevisiae (inaktivierte Selenhefe)
4. Kategorie: Zootechnische Zusatzstoffe
Enzyme und Mikroorganismen in der Kategorie «zootechnische Zusatzstoffe».
1 Eingefügt durch Ziff. II der V des WBF vom 23. Aug. 2000 (AS 2000 2508). Fassung gemäss Ziff. III Abs. 2 der V des WBF vom 31. Okt. 2012 (AS 2012 6357). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 29. Okt. 2014 (AS 2014 3979) und Ziff. III Abs. 2 der V des WBF vom 1. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2016 3183).
Reine Stoffe zur Reinigung und Desinfektion von Stallungen und Haltungseinrichtungen (z.B. Einrichtungen und Stallgerätschaften)
1. Zugelassene Stoffe
- Kali- und Natronseifen
- Wasser und Dampf
- Kalkmilch
- Natriumhypochlorit (z.B. als Lauge)
- Ätznatron
- Ätzkali
- natürliche Pflanzenessenzen
- Zitronensäure, Peressigsäure, Ameisensäure, Milchsäure, Oxalsäure und Essigsäure
- Salpetersäure (Melkausrüstungen)
- Phosphorsäure (Melkausrüstungen)
- Branntkalk
2. Ferner sind zugelassen:
- Produkte auf Jodbasis als Zitzendesinfektionsmittel
- Produkte für die Reinigung und Entkeimung von Melkgerätschaften, die in der Liste der Biozidprodukte zur Reinigung und Entkeimung von Melkma schinen zugelassen sind2.
1 Eingefügt durch Ziff. II der V des WBF vom 23. Aug. 2000 (AS 2000 2508). Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des WBF vom 27. Okt. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5863).
2 Die Liste der notifizierten Wirkstoffe kann bei der Anmeldestelle für Chemikalien, 3003 Bern, gegen Verrechnung bezogen oder kostenlos unter der Internetadresse www.cheminfo.ch abgerufen werden.
(Art. 16c und 16f)
Teil A: Kontrollbescheinigung für die Einfuhr von Erzeugnissen aus biologischer Landwirtschaft
Schweizerische Eidgenossenschaft Kontrollbescheinigung für die Einfuhr von Erzeugnissen aus biologischer Landwirtschaft
1. Ausstellende Zertifizierungsstelle oder Behörde (Name, Adresse und Codenummer)
2. Einfuhr gemäss: Bio-Verordnung, Artikel 23 (Länderliste) □ Bio-Verordnung, Artikel 23a (Anerkennung von Zertifizierungsstellen und Kontrollbehörden ausserhalb der Länderliste) □
3. Laufende Nummer der Kontrollbescheinigung
4. Exporteur (Name und Adresse)
5. Erzeuger oder Verarbeiter des Erzeugnisses (Name und Adresse)
6. Kontrollstelle oder -behörde (Name, Adresse und Codenummer)
7. Ursprungsland
8. Ausfuhrland
9. Abfertigungsland/Eingangsort
10. Bestimmungsland
11. Importeur (Name, Adresse und EORI-Nummer
12. Erster Empfänger in der Schweiz (Name und Adresse)
13. Beschreibung der Erzeugnisse
Zolltarifnummer Verkehrsbezeichnung Anzahl Packstücke Losnummer Nettogewicht
15. Nummer des Zollverschlusses
16. Gesamtbruttogewicht
17. Transportmittel zum Eingangsort in die Schweiz
Internationale Beförderungspapiere
18. Erklärung der in Feld 1 angegebenen Stelle oder Behörde
Hiermit wird bestätigt, dass diese Bescheinigung auf der Grundlage der Kontrollen gemäss Artikel 16d Absatz 1 ausgestellt worden ist, und die Produkte gemäss den Bestimmungen der Bio-Verordnung oder der Verordnung (EG) Nr. 834/20072 hergestellt wurden.
Name und Unterschrift der bevollmächtigten Person
Stempel der ausstellenden Stelle oder Behörde
19. Zollager □ aktive Veredelung □
Name und Adresse des Unternehmers
Zertifizierungsstellen oder Behörde (Name, Adresse und Codenummer)
Bezugsnummer der Zollanmeldung für das Zolllager oder die aktive Veredelung
20. Prüfung der Sendung durch die zuständige Zertifizierungsstelle der Schweiz
Einfuhrregistrierung (Nummer der Zollquittung, Datum der Einfuhr und Zollstelle der Zollanmeldung)
Name und Unterschrift der bevollmächtigten Person Stempel
21. Erklärung des ersten Empfängers
Hiermit wird bestätigt, dass die Annahme der Waren gemäss Anhang 1 Ziffer 8.5 der Bio-Verordnung erfolgt ist.
Teil B: Teilkontrollbescheinigung
Schweizerische Eidgenossenschaft Teilkontrollbescheinigung Nr. …
1. Zertifizierungsstelle oder Behörde, die die zu Grunde liegende Kontrollbescheinigung ausgestellt hat (Name, Adresse und Codenummer)
3. Laufende Nummer der zu Grunde liegenden Kontrollbescheinigung
4. Unternehmen, das die ursprüngliche Sendung in Partien aufgeteilt hat (Name und Adresse)
5. Kontrollstelle oder -behörde (Name, Adresse und Codenummer)
6. Importeur der ursprünglichen Sendung (Name, Adresse und EORI-Nummer)
7. Ursprungsland der ursprünglichen Sendung
11. Empfänger der durch die Aufteilung erhaltenen Partie (Name und Adresse)
12. Beschreibung der Erzeugnisse
Zolltarifnummer Anzahl Packstücke Nettogewicht der Partie und Nettogewicht der ursprünglichen Sendung
13. Erklärung der zuständigen Zertifizierungsstelle
Diese Teilbescheinigung gilt für die vorstehend beschriebene Partie, die sich aus der Aufteilung einer Sendung ergibt, für die eine ursprüngliche Kontrollbescheinigung mit der in Feld 3 aufgeführten laufenden Nummer gilt.
Stempel der zuständigen Stelle
14. Erklärung des Empfängers der Partie
Hiermit wird bestätigt, dass die Annahme der Partie gemäss Anhang 1 Ziffer 8.5 der Bio-Verordnung erfolgt ist.
1 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 3 der V des WBF vom 25. Nov. 2002 (AS 2002 4292). Fassung gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).
Liste des ausreichend verfügbaren Saatguts
zur Zeit noch kein Eintrag
1 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 3 der V des WBF vom 26. Okt. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5357).
1 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 3 der V des WBF vom 18. Nov. 2009 (AS 2009 6337). Aufgehoben durch Ziff. II Abs. 2 der V des WBF vom 27. Nov. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5863).
Vorlage für den jährlichen Bericht der Zertifizierungsstellen über die Kontrollen im Sektor der biologischen Produktion
1. Informationen über Unternehmenskontrollen
Anzahl eingetragener Unternehmen pro Zertifizierungsstelle
Anzahl eingetragener Unternehmen
Anzahl regulärer Kontrollen
Anzahl zusätzlicher risikobasierter Kontrollen
Kontrollen insgesamt
Landwirtschaftliche Produzenten *
Verarbeiter **
Andere Unternehmen ***
Anzahl unangemeldeter Kontrollen
Anzahl analysierter Proben
Anzahl Proben, die auf einen Verstoss gegen die Bio-Verordnung und diese Verordnung schliessen lassen
Anzahl festgestellter Unregelmässigkeiten oder Verstösse(1)
Anzahl Massnahmen in Bezug auf die nichtkonforme Partie oder Erzeugung(2)
Anzahl Massnahmen gegen das Unternehmen(3)
(1) Nur Unregelmässigkeiten und Verstösse, die den biologischen Status von Erzeugnissen beeinträchtigen und/oder zur Anwendung einer Massnahme geführt haben.
(2) Bei Feststellung einer Unregelmässigkeit hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften dieser Verordnung, bei der die Zertifizierungsstelle sicherstellt, dass in der Kennzeichnung und Werbung für die gesamte von der Unregelmässigkeit betroffene Partie oder Erzeugung kein Bezug auf die biologische Produktion erfolgt.
(3) Bei Feststellung eines schwerwiegenden Verstosses oder eines Verstosses mit Langzeitwirkung, bei dem die Zertifizierungsstelle dem betreffenden Unternehmen die Vermarktung von Erzeugnissen mit einem Bezug auf die biologische Produktion in der Kennzeichnung und Werbung für eine mit der für den Vollzug zuständigen Behörde vereinbarte Dauer untersagt.
* «Landwirtschaftliche Produzenten» umfassen Produzenten, die ausschliesslich Produzenten sind, Produzenten, die auch Verarbeiter sind, Produzenten, die auch Importeure sind, sowie andere, nicht näher bestimmte gemischte Unternehmen.
** «Verarbeiter» umfassen Verarbeiter, die ausschliesslich Verarbeiter sind, Verarbeiter, die auch Importeure sind, sowie andere, nicht näher bestimmte gemischte Verarbeitungsunternehmen.
*** «Andere Unternehmen» umfassen Händler (Grosshändler, Einzelhändler), sowie andere, nicht näher bestimmte Unternehmen
1 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 3 der V des WBF vom 29. Okt. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 3979).
1 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) auf den 1. Jan. 2013 angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.2 SR 910.183 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Okt. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6349).4 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 7. Nov. 2001, in Kraft seit 1. Jan. 2002 (AS 2002 228).5 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 7. Nov. 2001, in Kraft seit 1. Jan. 2002 (AS 2002 228).6 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 25. Nov. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 4292).7 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 26. Nov. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 5357).8 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 7. Nov. 2001, in Kraft seit 1. Jan. 2002 (AS 2002 228).9AS 2006 516510AS 2011 5975. Aufgehoben durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2012, mit Wirkung seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6357).11AS 2012 635712 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 28. Okt. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 4519).13 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4367).14AS 2016 318315 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4367).
01.08.2015 PDF DOC
15.03.2001 PDF DOC