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Timestamp: 2017-09-21 14:17:14
Document Index: 380494346

Matched Legal Cases: ['§ 326', '§ 326', '§ 14', '§ 18', '§ 1', '§ 18', '§ 4', '§ 326', '§ 14', '§ 18', '§ 1', '§ 4', '§ 3']

OLG-OLDENBURG - 17.03.2008, Ss 287/07 - JuraForum.de
OLG-OLDENBURG – Aktenzeichen: Ss 287/07
Leitsatz: Bei der Filtrierung von Brauchwasser in einem Schlachthof anfallender Abwässerschlamm (Flotat) ist auch dann Abfall i. S. v. § 326 StGB, wenn er einer Biogasanlage zugeführt wird. ist er kein gefährlicher Abfall i. S. d. genannten Vorschrift, so ist sein nicht genehmigter Transport nicht strafbar, kann aber ordnungswidrig sein.
Rechtsgebiete: StGB, AbfVerbrG, AbfVerbrG, OWiG
Vorschriften: § 326 StGB, § 14 Abs. 1 Nr. 2 AbfVerbrG, § 18 Abs. 1 Nr. 18 AbfVerbrG, § 1 Abs. 1 Nr. 1 AbfVerbrBußV, § 18 Abs. 1 Nr. 18 AbfVerbrG, § 4 Abs. 3 OWiG
Stichworte: Abwasserschlamm, Abfall, gefährlicher, Ordnungswidrigkeit
Verfahrensgang: LG Osnabrück, 22 Ns 42/05 vom 03.05.2007
74 + Dr e.i =
OLG-OLDENBURG – Urteil, Ss 287/07 (I/17) vom 17.03.2008
Bei der Filtrierung von Brauchwasser in einem Schlachthof anfallender Abwässerschlamm (Flotat) ist auch dann Abfall i. S. v. § 326 StGB, wenn er einer Biogasanlage zugeführt wird; ist er kein gefährlicher Abfall i. S. d. genannten Vorschrift, so ist sein nicht genehmigter Transport nicht strafbar, kann aber ordnungswidrig sein. Eine Ahndung als Ordnungswidrigkeit nach § 14 Abs. 1 Nr. 2 AbfVerbrG a. F., § 18 Abs. 1 Nr. 18 AbfVerbrG n. F. in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Nr. 1 AbfVerbrBußV scheidet nach § 4 Abs. 3 OwiG indessen aus, weil insoweit zwischenzeitlich eine Ahndungslücke bestand.
OLG-OLDENBURG – Beschluss, 6 W 16/08 vom 06.03.2008
Zur Notwendigkeit der persönlichen Anhörung des Betroffenen durch das Gericht vor einer Feststellung der Prozessunfähigkeit.
OLG-OLDENBURG – Beschluss, 11 UF 53/07 vom 03.03.2008
1. Zur Frage der Leistungsdynamik von Anrechten aus einer betrieblichen Altersversorgung.
3. Das Verbot der Doppelverwertung führt nicht zur Berücksichtigung von Berufsunfähigkeitsrenten erst für die Zeit nach dem Ende der Unterhaltsverpflichtung.
4. Ein Ausgleich nach § 3b VAHRG kommt nur in Betracht, wenn der Verpflichtete hierdurch in seiner Handlungsfreiheit nicht unverhältnismäßig belastet wird; der Vermögensstamm ist nur in engen Grenzen einzusetzen.
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