Source: https://www.rechtslupe.de/zivilrecht/gerichtskostenanforderung-und-die-zu-wahrende-klagefrist-3128143
Timestamp: 2019-08-22 13:31:04
Document Index: 106785785

Matched Legal Cases: ['§ 167', '§ 12', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 32', '§ 31', '§ 32', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Das Merk­mal „dem­nächst” (§ 167 ZPO) ist nur erfüllt, wenn sich die der Par­tei zuzu­rech­nen­den Ver­zö­ge­run­gen in einem hin­nehm­ba­ren Rah­men hal­ten. Dabei wird eine Zustel­lungs­ver­zö­ge­rung von bis zu 14 Tagen regel­mä­ßig hin­ge­nom­men, um eine Über­for­de­rung des Klä­gers sicher aus­zu­schlie­ßen2. Dies gilt für sämt­li­che Fall­grup­pen, so dass auch für die Ein­zah­lung des Gerichts­kos­ten­vor­schus­ses (§ 12 Abs. 1 GKG) bei der Berech­nung der noch hin­nehm­ba­ren Ver­zö­ge­rung von 14 Tagen nicht auf die Zeit­span­ne zwi­schen der Auf­for­de­rung zur Ein­zah­lung der Gerichts­kos­ten und deren Ein­gang bei der Gerichts­kas­se, son­dern dar­auf abge­stellt wird, um wie vie­le Tage sich der ohne­hin erfor­der­li­che Zeit­raum infol­ge der Nach­läs­sig­keit des Klä­gers ver­zö­gert hat3.
Beru­fungs­ein­le­gung beim Aus­gangs­ge­richt – und die… Lei­tet ein unzu­stän­di­ges Gericht die ver­se­hent­lich bei ihm ein­ge­reich­te Beru­fungs­schrift erst nach über einer Woche – kurz nach Ablauf der Beru­fungs­frist – an das zustän­di­ge Beru­fungs­ge­richt wei­ter, so ver­letzt dies…
Beru­fung in Arbeits­ge­richts­ver­fah­ren – und die Anfor­de­run­gen… Eine Beru­fungs­be­grün­dung muss gemäß § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO die Umstän­de bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung durch das ange­foch­te­ne Urteil und deren Erheb­lich­keit für das…
Fort­füh­rung von BGH, Urteil vom 10.07.2015 – V ZR 154/​14, NJW 2015, 2666↩
vgl. nur BGH, Urteil vom 12.01.1996 – V ZR 246/​94, NJW 1996, 1060, 1061 – inso­weit nicht in BGHZ 131, 376 abge­druckt; BGH, Urteil vom 10.02.2011 – VII ZR 185/​07, NJW 2011, 1227 Rn. 8↩
BGH, Urteil vom 10.07.2015 – V ZR 154/​14, NJW 2015, 2666 Rn. 6; Ver­säum­nis­ur­teil vom 25.09.2015 – V ZR 203/​14, NJW 2016, 568 Rn. 9; BGH, Urteil vom 10.02.2011 – VII ZR 185/​07, NJW 2011, 1227 Rn. 8↩
vgl. Bun­des­ge­richts­hof, Ver­säum­nis­ur­teil vom 25.09.2015 – V ZR 203/​14, NJW 2016, 568 Rn. 11; BGH, Urteil vom 16.12 1987 – VIII ZR 4/​87, BGHZ 103, 20, 30; Urteil vom 15.01.1992 – IV ZR 13/​91, NJW-RR 1992, 470, 471↩
BGH, Urteil vom 25.10.2016 – II ZR 230/​15, WM 2017, 294 Rn. 25↩
vgl. BGH, Urteil vom 03.09.2015 – III ZR 66/​14, NJW 2015, 3101 Rn.19: meh­re­re Tage↩
II ZR 230/​15, WM 2017, 294 Rn. 25↩
vgl. BGH, Beschluss vom 27.03.2003 – V ZR 291/​02, BGHZ 154, 288, 299 mwN↩
JMBl.2014, S. 229↩
Bun­des­an­zei­ger, Bei­la­ge 1 vom 07.04.2014 i.d.F. vom 10.08.2015, Bun­des­an­zei­ger, Bei­la­ge 1 vom 25.08.2015↩
BGH, Urteil vom 10.07.2015 – V ZR 154/​14, NJW 2015, 2666 Rn. 8 zu § 31 Abs. 1, § 32 Abs. 2 KostVfg Ber­lin aF; Urteil vom 03.02.2012 – V ZR 44/​11, NJW-RR 2012, 527 Rn. 11 zu § 31 Abs. 1, § 32 Abs. 2 KostVfg NRW aF↩
vgl. BGH, Urteil vom 16.12 1959 – IV ZR 206/​59, BGHZ 31, 351, 354; Beschluss vom 11.05.2006 – IX ZR 171/​03, Fam­RZ 2006, 1029 Rn. 2; Beschluss vom 16.11.2016 – VII ZR 277/​14, ZfBR 2017, 147 Rn. 6↩
vgl. BGH, Beschluss vom 10.07.2015 – V ZR 154/​14, NJW 2015, 2666 Rn. 8↩
BGH, Urteil vom 10.07.2015 – V ZR 154/​14, NJW 2015, 2666 Rn. 9; Urteil vom 03.09.2015 – III ZR 66/​14, NJW 2015, 3101 Rn.19↩