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Timestamp: 2016-10-27 09:02:52
Document Index: 72302844

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 41']

M.________, 1971, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecherin Gabriele L�thi, Jurastrasse 44, 4901 Langenthal,
Der 1971 geborene M.________, verheiratet und Vater zweier Kinder, war seit 1991 als Betriebsmitarbeiter bei der Firma G.________ AG besch�ftigt. Nachdem er seiner T�tigkeit zufolge einer chronifizierten Zervikobrachialgie sowie einer Anpassungsst�rung mit l�ngerer depressiver Reaktion ab 24. M�rz 1998 fern geblieben war, l�ste das Unternehmen das Arbeitsverh�ltnis im Fr�hjahr 1999 auf. Seither geht er keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach.
Am 18. Juni 1998 meldete sich M.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte u.a. Berichte des Dr. med. J.________, FMH Innere Medizin, Oberentfelden, vom 29. Juni 1998, der Dres. med. M.________ und B.________, Rheuma- und Rehabilitationsklinik W.________ vom 10. September und 21. Oktober 1998, des Dr. med. Z.________, Neurologische Klinik, Spital X.________, vom 1. Mai 1998 und 25. Februar 1999, der Dres. med. T.________ und M.________, Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, Spital X.________, vom 23. M�rz 1999, des PD Dr. med. R.________, Neurologische Klinik, Spital X.________, vom 15. April 1999 sowie des Hausarztes Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, vom 6. September 1999 und 31. Oktober 2000 ein und veranlasste ein Gutachten bei den Dres. med. H.________ und K.________, Klinik Y.________, welches am 7. Juli 2000 erstattet wurde. Ferner zog sie in beruflich-erwerblicher Hinsicht Berichte der Arbeitgeberin vom 29. Juni 1998 sowie �ber die berufliche Abkl�rung vom 16. November 1998 und 31. August 2000 bei. Gest�tzt darauf sprach sie ihm - das Ersuchen des Versicherten um berufliche Massnahmen war am 28. September 2000 verf�gungsweise rechtskr�ftig abgelehnt worden - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens r�ckwirkend ab 1. M�rz 1999 eine halbe Invalidenrente (nebst Zusatzrente und Kinderrenten) auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 63 % zu (Verf�gung vom 26. Juni 2001 [welche den in der Sache gleichlautenden, auf Grund formeller M�ngel aufgehobenen Verwaltungsakt vom 8. Dezember 2000 ersetzte]).
M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm eine ganze Invalidenrente zu gew�hren; eventualiter sei die Sache zur Einholung einer psychiatrischen Expertise an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen. Innert der Beschwerdefrist reicht er einen Austrittsbericht der Dres. med. D.________ und L.________, Klinik V.________, vom 27. Dezember 2001 zu den Akten.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) und die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; vgl. auch BGE 128 V 30 Erw. 1 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig sind auch Erw�gungen �ber die den �rztlichen Ausk�nften bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrades zukommende Bedeutung (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1; vgl. auch BGE 125 V 261 Erw. 4) sowie zum Beweiswert und zur richterlichen W�rdigung von �rztlichen Berichten und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; AHI 1997 S. 305 Erw. 3c; vgl. auch BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis).
2.1 Die Vorinstanz hat in eingehender und sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Aktenlage zutreffend erwogen, dass dem Beschwerdef�hrer aus rheumatologischer und neurologischer Sicht f�r geeignete leidensangepasste Hilfst�tigkeiten eine uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit bescheinigt wird (Berichte der Dres. med. T.________ und M.________ vom 23. M�rz 1999 und des PD Dr. med. R.________ vom 15. April 1999). Ferner hat sie mit Blick auf die umfassend begr�ndeten, in Kenntnis der Anamnese abgegebenen, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtenden und auf eigenen Untersuchungen beruhenden - und deshalb alle rechtsprechungsgem�ss erforderlichen Kriterien f�r beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) erf�llenden - gutachtlichen Schlussfolgerungen der Dres. med. H.________ und K.________ vom 7. Juli 2000 korrekt erkannt, dass in Ber�cksichtigung der um die psychischen Leiden (Systemausweitung bez�glich der Zervikobrachialgie [ICD-10: M55]; Anpassungsst�rung mit l�ngerer depressiver Reaktion [ICD-10: F43.21]) erweiterten Diagnose von einer Arbeitsunf�higkeit f�r leichte, wechselbelastende T�tigkeiten in H�he von 50 % auszugehen ist.
2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einw�nde, soweit nicht bereits im kantonalen Gerichtsverfahren entkr�ftet, verm�gen nicht zu einem anderen Ergebnis zu f�hren. Wie den �rztlichen Unterlagen zu entnehmen ist, konnte Dr. med. J.________ in seinem Bericht vom 29. Juni 1998 keine sicheren Angaben zur Arbeitsf�higkeit machen und auch die Dres. med. M.________ und B.________ f�hrten in ihrer Stellungnahme vom 21. Oktober 1998 - erg�nzend zu ihrem Austrittsbericht vom 10. September 1998 - aus, es habe zur Zeit der Hospitalisation (vom 6. bis 27. August 1998) sowie mindestens w�hrend drei Wochen nach dem Austritt des Versicherten zwar eine 100 % Arbeitsunf�higkeit bestanden, im weiteren Verlauf sei eine normale Arbeitsbelastung im Rahmen einer leichteren Arbeit indes m�glich. Keine Aussagen zur Arbeitsf�higkeit enthalten demgegen�ber wiederum die Berichte des Dr. med. Z.________ vom 1. Mai 1998 und 25. Februar 1999. Gleiches gilt sodann f�r den letztinstanzlich aufgelegten Austrittsbericht der Dres. med. D.________ und L.________ vom 27. Dezember 2001, zumal dieser nicht den vorliegend massgebenden Zeitraum bis zum Erlass der Verf�gung vom 26. Juni 2001, welcher rechtsprechungsgem�ss die Grenze der richterlichen �berpr�fungsbefugnis bildet (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), beschl�gt. Die Behauptung des Beschwerdef�hrers schliesslich, es sei massgeblich auf die Aussagen des Hausarztes Dr. med. E.________ abzustellen, nach dessen Berichten vom 6. September 1999 und 31. Oktober 2000 seit dem 24. M�rz 1998 eine vollumf�ngliche Arbeitsunf�higkeit bestehe, trifft nicht zu. Zum einen widersprechen diese Angaben s�mtlichen �brigen aktenkundigen �rztlichen Beurteilungen und zum anderen hat bereits das kantonale Gericht in Bezug auf Aussagen von Haus�rzten der Erfahrungstatsache Rechnung getragen, dass Haus�rzte mitunter wegen ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Ihren Stellungnahmen kann deshalb nicht der gleiche Beweiswert zuerkannt werden wie denjenigen der zur neutralen Expertise durch die Verwaltung beauftragten �rzte (vgl. BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Auf zus�tzliche medizinische Abkl�rungen kann unter diesen Umst�nden verzichtet werden.
Zu pr�fen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Arbeitsunf�higkeit.
3.1 Gest�tzt auf die Ausk�nfte der ehemaligen Arbeitgeberin vom 29. Juni 1998, wonach der Monatslohn des erst ab 24. M�rz 1998 vollumf�nglich krank geschriebenen Beschwerdef�hrers ab 1. Januar 1998 Fr. 4'850.- betrug, ist das kantonale Gericht von einem hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 63'050.- (Fr. 4'850.- x 13) ausgegangen und hat alsdann die Lohnentwicklung bis zum Zeitpunkt der urspr�nglichen, durch Verwaltungsakt vom 26. Juni 2001 ersetzten Rentenverf�gung vom 8. Dezember 2000 aufgerechnet, was f�r das Jahr 2000 Fr. 63'832.60 ergab. Nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts (noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil D. vom 23. Mai 2002, U 234/00) ist f�r die Vornahme des Einkommensvergleichs indessen grunds�tzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des Rentenbeginns (1. M�rz 1999 gem�ss Verf�gung vom 26. Juni 2001) abzustellen und zwar sowohl was das Validen- wie auch das Invalideneinkommen betrifft. Da keine Anhaltspunkte f�r eine allenfalls mitzuber�cksichtigende berufliche Weiterentwicklung vorliegen (BGE 96 V 30; AHI 1998 S. 171 Erw. 5a; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b), ist in Ber�cksichtigung einer Nominallohnentwicklung von 0,2 % (Die Volkswirtschaft, 2002 Heft 1, S. 93 Tabelle B10.2 Zeile D [Verarbeitendes Gewerbe; Industrie]) von einem massgeblichen Valideneinkommen im Jahre 1999 von Fr. 63'176.10 auszugehen. Die seitherige Lohnentwicklung im Betrieb kann nach dem Gesagten dahingestellt bleiben.
3.2 Bei der Bestimmung des unter zumutbarem Einsatz trotz Gesundheitssch�digung zu erwartenden Lohnes (Invalideneinkommen) haben Verwaltung und Vorinstanz zu Recht auf die Tabellenwerte der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt (vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Gem�ss Tabelle TA1 der LSE 1998 belief sich der Zentralwert f�r die mit einfachen und repetitiven Arbeiten besch�ftigten M�nner (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor im Jahre 1998 auf Fr. 4268.- (einschliesslich 13. Monatslohn), was umgerechnet auf die betriebs�bliche durchschnittliche Arbeitszeit im vorliegend massgeblichen Vergleichsjahr 1999 von 41,8 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 92 Tabelle B9.2) und unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung im Jahre 1999 von 0,3 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 93 Tabelle B10.2) ein Jahreseinkommen von Fr. 53'681.- ergibt. Bei einer Arbeitsf�higkeit von 50 % f�hrt dies zu einem Einkommen von Fr. 26'840.50. Was den Abzug vom Tabellenlohn betrifft (vgl. dazu BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 mit Hinweisen), f�llt ein solcher unter dem Titel der leidensbedingten Einschr�nkung in Betracht, weil der Beschwerdef�hrer zufolge der gesundheitlichen Beeintr�chtigung auch im Rahmen einer angepassten leichteren T�tigkeit zu keiner konstanten und vollen Leistung f�hig ist. Nicht ins Gewicht fallen das Alter, die Dienstdauer und die Nationalit�t des seit mehreren Jahren in der Schweiz erwerbst�tig gewesenen Versicherten. Der Abzugsgrund der Teilzeitbesch�ftigung ist ebenfalls zu verneinen, weil ihm die Aus�bung einer leichteren T�tigkeit auch ganztags m�glich und zumutbar ist. Der von Verwaltung und Vorinstanz zugestandene Abzug von insgesamt 15 % tr�gt somit allen einkommensbeeinflussenden Merkmalen Rechnung und ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Es ist demzufolge von einem massgeblichen Invalideneinkommen von Fr. 22'814.40 auszugehen, woraus im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 63'176.10 ein Invalidit�tsgrad von 63,9 % resultiert.
Die Verwaltung hat demnach zu Recht eine halbe Invalidenrente samt Zusatzrenten f�r die Zeit vom 1. M�rz 1999 bis zum Verf�gungserlass vom 26. Juni 2001 zugesprochen. Anzumerken bleibt, dass der Beschwerdef�hrer gem�ss letztinstanzlich neu aufgelegtem Austrittsbericht der Dres. med. D.________ und L.________ vom 27. Dezember 2001 vom 13. November bis 7. Dezember 2001 auf Grund einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F32.3) sowie einer Pers�nlichkeitsst�rung impulsiven Typus (ICD-10: F60.30) in der psychiatrischen Klinik V.________ hospitalisiert war. Diesem Umstand wird allenfalls im Rahmen eines Revisionsverfahrens nach Art. 41 IVG Rechnung zu tragen sein.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse der Aargauischen Industrie- und Handelskammer, Aarau, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.