Source: https://www.iurastudent.de/streitstaende/zivilrecht/trennung-einer-hypothek-und-einer-forderung-bei-gutgl-ubigen-erwerb-1153
Timestamp: 2019-07-22 15:59:07
Document Index: 37086584

Matched Legal Cases: ['§ 1153', '§ 1153', '§ 1153', '§ 221', '§ 211', '§ 211', '§ 13', '§ 266', '§ 13', '§ 266', '§ 13']

Trennung einer Hypothek und einer Forderung bei gutgläubigen Erwerb - §§ 1153, 1138 BGB | iurastudent.de
Eine Trennung von Hypothek und Forderung darf nicht eintreten. So erwirbt der Gutgläubige vom Scheinhypothekar kraft seines guten Glaubens, nicht nur die gesicherte Forderung, sondern auch die Hypothek.1
Tritt der Scheinhypothekar die hypothetisch gesicherte Forderung an einen Gutgläubigen ab, so erwirbt dieser kraft seines guten Glaubens die Hypothek, nicht aber die Forderung. Denn diese steht dem als Hypothekar im Grundbuch Eingetragenen zu. Somit tritt eine Trennung von Hypothek und Forderung ein.2
1. Jauernig/Berger, 15. Auflage, § 1153, Rn. 1; Körper, JuS 1989, 33 (35).
2. Kollhosser/Pohlmann, JA 1991, 1 (4); MüKoBGB/Eickmann, 6. Auflage, § 1153, Rn. 13.
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