Source: https://www.peterlang.com/view/9783631718551/xhtml/fm_toc.xhtml
Timestamp: 2019-01-23 06:05:46
Document Index: 199460325

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 233', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 25', '§ 181', '§ 181', '§ 181', '§ 181', '§ 177', '§ 177', '§ 177', '§ 240', '§ 240', '§ 240', '§ 233', '§ 177', '§ 232', '§ 232', '§ 233', '§ 180', '§ 180', '§ 180', '§ 232', '§ 232']

Inhaltsverzeichnis : Importware Frau
Importware Frau
Eine kriminologisch-strafrechtliche Untersuchung von Zwangsprostitution in Deutschland mit dem Fokus auf Osteuropäerinnen
Dieses Buch befasst sich mit der Untersuchung des Phänomens «Zwangsprostitution» in Deutschland. Nach einer kurzen Darstellung des Milieus der freiwilligen Prostitution untersucht die Autorin Hintergründe und Erscheinungsformen von Zwangsprostitution fachbereichsübergreifend. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den osteuropäischen Betroffenen. Durch Auswertung der von der Autorin eigens dazu geführten Opferinterviews sowie polizeilicher Kriminalstatistiken erfolgt eine dezidierte Betrachtung des dem Phänomen zugrundeliegenden Milieus mitsamt seiner Akteure. Anschließend nimmt die Autorin eine strafrechtliche Bewertung der im Komplex «Zwangsprostitution» begangenen Straftaten vor. Hierbei bezieht sie sich auch auf die Novellierung des Sexualstrafrechts sowie auf das Prostituiertenschutzgesetz.
978-3-631-71855-1
https://doi.org/10.3726/b10893
1. Kapitel: Darlegung der Begrifflichkeiten im Rahmen des Prostitutionsmilieus im Allgemeinen und Festlegung des Forschungsfelds
2. Kapitel: Darlegung spezifischer Betrachtungsweisen von Zwangsprostitution
3. Kapitel: Zusammenfassung und Zukunftsprognose
A. Darlegung von Begrifflichkeiten im Prostitutionsmilieu
I. Begriff der Prostitution
1. Juristischer Prostitutionsbegriff
2. Kriminologischer Prostitutionsbegriff
3. Soziologischer Prostitutionsbegriff
4. Öffentlich-rechtlicher Prostitutionsbegriff
II. Erscheinungsformen der Prostitution
1. Luxus- beziehungsweise Edelprostitution
2. Lokalprostitution
3. Wohnungsprostitution
4. Bordell- und Eroscenterprostitution
5. Straßen- und Autoprostitution
B. Darlegung des Milieus der freiwilligen Prostitution
I. Historische Entwicklungen der freiwilligen/legalen Prostitution bis zu dem Jahre 2002
1. Prostitution in der Antike
2. Prostitution im 15. Jahrhundert
3. Prostitution ab dem 19. Jahrhundert
4. Prostitution seit dem Jahre 1927 bis zum Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes im Jahre 2002
II. Historische Ausführungen zur Zwangsprostitution
III. Prostitution seit dem Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes (ProstG) am 01.01.2002
1. Intention des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten (ProstG)
2. Regelungs- und Anwendungsbereich des Gesetzes
a) Festlegung des Anwendungsbereichs
b) Inhaltliche Festsetzungen
aa) Rechtliche Beziehungen zwischen Prostituierten und Kunden
bb) Rechtliche Beziehungen zwischen Prostituierten und Bordellbetreiben
3. Zusammenfassung: Das ProstG – Fluch oder Segen?
C. Terminologische und inhaltliche Betrachtung des Zwangsprostitutionsmilieus in Deutschland unter Abgrenzung zur freiwilligen, legalen Prostitution
I. Heranziehung des öffentlich-rechtlichen Prostitutionsbegriffs als Grundlage der Definition von Zwangsprostitution
II. Entwicklung der Gleichberechtigung der Frau und des damit verbundenen sexuellen Selbstbestimmungsrechts
III. Terminologische Durchleuchtung des Begriffs des Zwangs im Hinblick auf unterschiedliche Erscheinungsformen der Zwangsprostitution
1. Existenz von freiwilliger Prostitution
a) Freiwilligkeit im engeren Sinne
b) Freiwilligkeit im weiteren Sinne
aa) Öffentlich-rechtlicher Ansatz zur freiwilligen Prostitution
bb) Rechtlich-politischer Ansatz zur Freiwilligkeit von Prostitution
cc) Tatsächliche Einschätzungen zur Freiwilligkeit von Prostitution
2. Existenz von Zwangsprostitution in Deutschland
a) Definitionsansätze zur sexuellen Selbstbestimmung
b) Übertragung der im Rahmen der Problematik der Zwangsehen getroffenen Erkenntnisse auf den Bereich der Zwangsprostitution
c) Überprüfung des Erfordernisses eines objektiven Zwangselements an Hand des strafrechtlichen Gewaltbegriffs
3. Definition der Zwangsprostitution
a) Zwangsprostitution im weiteren Sinne (Zwang im Milieu)
b) Zwangsprostitution im engeren Sinne (Zwang ins Milieu)
c) Kumulation beider Konstellationen: „Klassische“ Zwangsprostitution im Zusammenhang mit Osteuropäerinnen
4. Annex: Betrachtung der Zwangsprostitution unter Einbettung in einen historischen Kontext
a) Zwangsprostitution in der römischen Antike
aa) Zwangsprostitution bei Sklaven
bb) Zwangsprostitution in Kriegsgefangenschaft
cc) Zwangsprostitution und Menschenraub
dd) Zwangsprostitution im Zusammenhang mit der Aussetzung von Kindern
ee) Freiwillige Prostitution in der römischen Antike
b) Zwangsprostitution im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert
aa) Darlegung des Bedürfnisses nach der Errichtung von Bordellen in der „Musterkolonie“ Kiautschou
bb) Bestehen eines Zwangs im Milieu (Zwangsprostitution im weiteren Sinne)
cc) Bestehen eines Zwangs ins Milieu (Zwangsprostitution im engeren Sinne)
c) Zwangsprostitution in der NS-Zeit
aa) Zwangsprostitution in Konzentrationslagern
(1) Anwerbungsmethoden (Untersuchung des Vorliegens von Zwangsprostitution im engeren Sinne)
(2) Lebensbedingungen und Tagesabläufe in den KZ-Bordellen (Untersuchung des Vorliegens von Zwangsprostitution im weiteren Sinne)
(2.1.) Lebensbedingungen im KZ-Bordell
(2.2.) Tagesabläufe im KZ-Bordell
bb) Zwangsprostitution in Wehrmachts- und SS-Bordellen
d) Zwangsprostitution im Zusammenhang mit sog. „comfort women“
IV. Inhaltliche Betrachtung des Zwangsprostitutionsmilieus in Deutschland
1. Auswahl der Untersuchungsmethode
2. Darlegung der Vorteile der qualitativen Untersuchungsmethode im methodologischen Kontext
3. Darlegung des Untersuchungsgegenstands
4. Zugang zum Forschungsfeld
5. Vorstellung der interviewten Frauen
a) Deniza
c) Niki
d) Vanda
e) Constanza
6. Darlegung der Erhebungsergebnisse
a) Darlegung der Forschungsergebnisse im Hinblick auf Zwang ins Milieu beziehungsweise Zwangsprostitution im engeren Sinne
Erster Fragenkatalog zur Thematik Zwang ins Milieu
b) Darlegung der Forschungsergebnisse im Hinblick auf Zwang im Milieu beziehungsweise Zwangsprostitution im weiteren Sinne
Zweiter Fragenkatalog zur Thematik Zwang im Milieu
A. Politisch-faktische Betrachtungsweise der Zwangsprostitution
I. Konkrete Auswirkungen des ProstG auf den Bereich der Zwangsprostitution mit dem Schwerpunkt auf Osteuropäerinnen
1. Anstieg der Zwangsprostitution nach dem Inkrafttreten des ProstG
a) Beobachtung der Entwicklung von Zwangsprostitution nach dem Inkrafttreten des ProstG unter Zugrundelegung der Verfahrenszahlen des BKA in den Lagebildern Menschenhandel
b) Beobachtung der Entwicklung von Zwangsprostitution nach dem Inkrafttreten des ProstG unter Zugrundelegung der Verfahrenszahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)
c) Beobachtung der Entwicklung von Zwangsprostitution nach dem Inkrafttreten des ProstG unter Zugrundelegung der Opferzahlen der Lagebilder des BKA
II. Konkrete Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf den Bereich der Zwangsprostitution
1. Beobachtung der Entwicklung der Zwangsprostitution nach der EU-Osterweiterung
a) Beobachtung der Entwicklung von Zwangsprostitution nach der EU-Osterweiterung unter Zugrundelegung der Verfahrenszahlen des BKA in den Lagebildern Menschenhandel
b) Beobachtung der Entwicklung von Zwangsprostitution nach der EU-Osterweiterung unter Zugrundelegung der Verfahrenszahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)
c) Beobachtung der Entwicklung von Zwangsprostitution nach der EU-Osterweiterung unter Zugrundelegung der Opferzahlen des BKA in den Lagebildern Menschenhandel
2. Einfluss der EU-Osterweiterung auf die Staatsangehörigkeit der Menschenhandelsopfer und Zwangsprostituierten
III. Mögliche Ursachen für teilweise sinkende beziehungsweise stagnierende Verfahrens- und Opferzahlen
1. Verlagerung der Zwangsprostitution in die Anonymität der Wohnungs- und Hotelprostitution
2. Rotation der Prostituierten hinsichtlich der Prostitutionsszene und der Orte der Prostitutionsausübung
3. Fehlende Ressourcen und Arbeitsüberlastung der zuständigen Polizeidienststellen
4. Eingeschränkte Aussagebereitschaft der Opfer
5. Eingeschränkte Beweiskraft/psychische Manipulation
B. Soziologische und kulturelle Betrachtungsweise der Zwangsprostitution
I. Geschlechterungleichheit und sexuelle Erziehung in Osteuropa
1. Sexuelle Erziehung in Osteuropa
2. Familienstrukturen und Geschlechterungleichheit in Osteuropa
II. Wirtschaftliche Situation in den Rekrutierungsländern
1. Allgemeine Darlegung der wirtschaftlichen Situation in osteuropäischen und ehemaligen sozialistischen Staaten nach der Transformation im Jahr 1989
a) Einbruch der Planwirtschaft und teilweise unüberwindbare Probleme beim Aufbau einer Marktwirtschaft als Ursache für eine defizitäre wirtschaftliche Situation
b) Ein nur teilweise funktionierendes beziehungsweise korruptes Gesundheitssystem als weiterer Grund für die ungünstige wirtschaftliche Situation
2. Feminisierung der Armut
a) Höhere weibliche Arbeitslosenquote im Vergleich zu Männern
b) Geringere Einkommen im Falle der Erwerbstätigkeit
aa) Geringere Einkommen auf Grund ungleicher Gehälter (sog. „Gender Pay Gap“)
bb) Geringere Einkommen auf Grund verkürzter Arbeitszeiten der Frauen wegen der Erfüllung von Betreuungspflichten
cc) Geringere Einkommen auf Grund der ungleichen Verteilung von Führungspositionen
dd) Geringere Einkommen auf Grund der vermehrten Beschäftigung von Frauen in Niedriglohnsektoren
III. Vorstellungen der Betroffenen von Deutschland – Auswertung der im Rahmen der Opferinterviews gemachten Aussagen der Betroffenen hinsichtlich ihrer Motivation, nach Deutschland einzureisen
C. Kriminologisch-strafrechtliche Betrachtungsweise von Zwangsprostitution
I. Festlegung dessen, wer in der Konstellation der Zwangsprostitution „Täter“ ist
1. Heranziehung strafrechtlicher Grundsätze zur Festlegung der Täterqualität gemäß § 25 StGB
Exkurs: Anwendbarkeit deutschen Strafrechts
a) Ansätze in der Literatur
b) Ansätze in der Rechtsprechung
2. Festlegung der Täterschaft unter Berücksichtigung der verschiedenen Phasen der Zwangsprostitution
aa) Strafbarkeit wegen Förderung des Menschenhandels gemäß § 233a StGB
bb) Strafbarkeit wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung gemäß § 232 StGB
(1) Tätereigenschaft des X
Exkurs: Einbettung des Menschenhandels in die „organisierte Kriminalität“
1. Definition von Menschenhandel i.S.d. §§ 232 ff. StGB
2. Definition von organisierter Kriminalität
3. Darlegung konkreter Kriterien für das Vorliegen organisierter Kriminalität
4. Organisationsstruktur der Tätergruppierungen im Bereich der organisierten Kriminalität
a) Führungsebene
b) Organisations- und Koordinationsebene
c) Arbeits- und Ausführungsebene
aa) Anwerbung durch Kontaktleute im Rekrutierungsland
(1) Anwerbung durch Täuschung über die Möglichkeit, in Deutschland einer Tätigkeit außerhalb der Prostitution nachgehen zu können
(2) Anwerbung durch die Loverboy-Methode
(3) Ankauf von Frauen
bb) Kuriere und Transporteure
cc) Schlepper in Deutschland
(2) Überschreitung des Versuchsstadiums der (vermeintlichen) Beihilfehandlung
(3) Einordnung der Anwerbung als mittäterschaftliche Handlung unter Abgrenzung zur bloßen Beihilfe
b) Transport und Einreise nach Deutschland
(1) Gemeinsamer Tatplan
(2) Gemeinschaftliche Tatbegehung
c) Zwang in das Zwangsprostitutionsmilieu und Lebenswirklichkeit der Prostituierten
aa) Strafbarkeit des Z wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung gemäß § 232 Abs. 1 S. 1 StGB
(1) Vorliegen einer Zwangslage oder einer auslandsspezifischen Hilflosigkeit
(2) Ausnutzung der auslandsspezifischen Hilflosigkeit
(3) Bringen zu einer der in § 232 Abs. 1 S. 1 StGB bezeichneten Handlungen
(4) Aufnahme der Prostitution
(5) Sexuelle Handlungen, durch die das Opfer ausgebeutet wird
(6) Ausbeutung der D durch Z
(7) Verwirklichung der Qualifikation des gewerbsmäßigen Menschenhandels gemäß § 232 Abs. 3 Nr. 3 Alt. 1 StGB
bb) Strafbarkeit des Z nach § 232 Abs. 4 Nr. 1 StGB
(1) Bringen zur Aufnahme der Prostitution
(2) Bestimmen zur Prostitutionsausübung durch Nötigung
(3) Nötigungsspezifischer Finalzusammenhang
(4) Zurechnung der listigen Anwerbung der D durch X in deren Heimatland gemäß § 25 Abs. 2 StGB
cc) Strafbarkeit des Z wegen Zuhälterei gemäß § 181a StGB
(1) Ausbeutung der D gemäß § 181a Abs. 1 Nr. 1 StGB
(2) Überwachung oder Bestimmung der Umstände, unter denen Prostitution ausgeübt wird, gemäß § 181a Abs. 1 Nr. 2 StGB
(3) Bestehen einer über den Einzelfall hinausgehenden Beziehung
(4) Zur Schaffung eines Vermögensvorteils
(5) Gewerbsmäßige Förderung der Prostitution gemäß § 181a Abs. 2 StGB
(6) Beeinträchtigung der persönlichen oder wirtschaftlichen Unabhängigkeit
dd) Strafbarkeit des Z wegen besonders schwerer sexueller Nötigung gemäß § 177 Abs. 1, Abs. 2 S. 2 Nr. 1 Alt. 1 StGB (Vergewaltigung)
(1) Vorliegen einer hilflosen Lage nach § 177 Abs. 1 Nr. 3 StGB
(2) Ausnutzung der hilflosen Lage
(3) Nötigung
(4) Eintritt des Nötigungserfolgs
(5) Nötigungsspezifischer Finalzusammenhang
(6) Verwirklichung des Regelbeispiels § 177 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 Alt. 1 StGB
ee) Strafbarkeit des Z wegen Nötigung gemäß § 240 StGB
(1) Nötigung durch Drohung gemäß § 240 Abs. 1 Alt. 2 StGB
(2) Nötigungserfolg in Form einer Handlung der D
(3) Verwerflichkeitsklausel des § 240 Abs. 2 StGB
d) Strafbarkeit der Kunden
aa) Strafbarkeit der Kunden wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung gemäß 232 Abs. 1 S. 1 StGB
bb) Strafbarkeit der Kunden wegen Förderung des Menschenhandels gemäß § 233a StGB
cc) Strafbarkeit der Kunden wegen besonders schwerer sexueller Nötigung gemäß § 177 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 S. 2 Nr. 1 Alt. 1 StGB (Vergewaltigung)
e) Strafbarkeit des Bordellbetreibers
aa) Strafbarkeit des B wegen Beihilfe zum Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung gemäß §§ 232 Abs. 1 S. 1 Alt. 1, Abs. 3 Nr. 3 Alt. 1 und 2 sowie §§ 232 Abs. 4 Nr. 1 Var. 2 und 3, 27 Abs. 1 StGB
bb) Strafbarkeit des B wegen Förderung des Menschenhandels gemäß § 233a StGB
cc) Strafbarkeit des B wegen Ausbeutung von Prostituierten gemäß § 180a StGB
(1) Vorliegen eines Betriebs i.S.d. § 180a Abs. 1 StGB
(2) Gewerbsmäßiges Unterhalten oder Leiten des Bordells
(3) Halten in Abhängigkeit gemäß § 180a Abs. 1 StGB
dd) Strafbarkeit des B wegen Beihilfe zum Menschenhandel durch Unterlassen gemäß §§ 232 Abs. 1 S. 1 Alt. 1, Abs. 3 Nr. 3 Alt. 1 und 2 sowie §§ 232 Abs. 4 Nr. 1 Var. 2 und 3, 27 Abs. 1, 13 StGB
(1) Eintritt des tatbestandlichen Erfolgs
(2) Unterlassen der Abwendung des tatbestandlichen Erfolgs bei objektiver Möglichkeit zur Vornahme einer gebotenen Handlung
II. Zusammenfassung der Strafbarkeiten der einzelnen Beteiligten
III. Ausblick: Zukünftige Strafbarkeiten der Akteure nach Inkrafttreten der Strafrechtsänderungsgesetze zur Verbesserung der Bekämpfung von Menschenhandel sowie der Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung
1. Strafbarkeit des Anwerbers X
2. Strafbarkeit des Transporteurs Y
3. Strafbarkeit des Zuhälters Z
4. Strafbarkeit der Kunden
5. Strafbarkeit des Bordellbetreibers B
A. Zusammenfassende Betrachtung der zwangsprostitutionsbegünstigenden Faktoren
B. Darlegung von Verbesserungsvorschlägen zur Vermeidung von Zwangsprostitution
I. Unmöglichkeit der Erstellung eines umfassenden Lösungsansatzes
II. Darlegung spezifischer partieller Lösungsansätze
1. Aufklärungsarbeit in den Rekrutierungsstaaten
2. Schaffung staatlich zertifizierter Vermittlungsagenturen
3. Schulung von Polizeibeamten hinsichtlich ihres Verhaltens bei Razzien und der Vernehmung von Menschenhandelsopfern
4. Einbindung von Mitarbeitern der Fachberatungsstellen
5. Einführung einer allgemeinen Freierstrafbarkeit
6. Schaffung einer Regelung, in deren Rahmen eine Verpflichtung der Kunden besteht, sich von der Prostituierten ihren Personalausweis oder ihr Visum vorlegen zu lassen
7. Möglichkeit der Identifizierung von Kunden durch die Eintragung ihrer Personalausweisnummer
C. Ausblick: Das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG)
I. Darlegung der wesentlichen Änderungen des ProstSchG
1. Einführung einer Erlaubnispflicht für Prostitutionsstätten und andere Angebote sexueller Dienstleistungen
2. Schaffung einer persönlichen Anmeldepflicht
3. Weitere Neuerungen des ProstSchG
II. Kritik an den Regelungen
1. Keine Erhöhung des Mindestalters auf 21 Jahre
2. Keine Überprüfbarkeit der Kondompflicht