Source: https://adl-lohnsteuerhilfe.de/2018/07/13/abc-der-steuerfreien-zahlungen-2018/
Timestamp: 2018-12-12 06:10:00
Document Index: 81173292

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 32', '§ 3', '§ 32', '§ 3', '§ 8', '§ 3', '§ 32', '§ 8', '§ 9', '§ 3', '§ 33', '§ 8', '§ 40', '§ 3', '§ 4', '§ 1835', '§ 3', '§ 19', '§ 40', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 32', '§ 13', '§ 40', '§ 3', '§ 8', '§ 40', '§ 23', '§ 23', '§ 3', '§ 35', '§ 3', '§ 3', '§ 32', '§ 8', '§ 40', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 32', '§ 3', '§ 32', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 8', '§ 3', '§ 37', '§ 3', '§ 16', '§ 20', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 7', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

ABC der steuerfreien Zahlungen 2018 · ADL Lohnsteuerhilfeverein
Welche steuerfreien Zahlungen können Sie als Arbeitnehmer erhalten? Der ADL Lohnsteuerhilfeverein hat für Sie eine Übersicht erstellt.
auswärts gestellte Mahlzeiten
Bildschirmbrille/-hilfe
Direktversicherung, Pensionsfonds,
Kinderbetreuung (kurzfristig)
Pensionsfonds, Pensionskasse
Sachprämien aus Kundenbindungs­programmen
Tagungen/Lehrgänge
Telekommunikationsgeräte des Arbeitgebers
Unfallkosten von Arbeitnehmern
Unterhaltssicherung von freiwilligen Wehrdienstleistenden
Zukunftssicherungsleistung
Zuschläge, mehrere
Thema/Stichwort Vorschrift steuerfrei steuerpflichtig
Abfindungen nichts volle Versteuerung, rechnerische Verteilung nach 1/5-Rege­lung möglich
Abgeltungssteuer ab 01.01.2019 (für alle Kapitalerträge, die nicht in einem Unternehmen anfallen) nichts Einheitlicher Steuersatz: 25 % (zzgl. KiSt+SolZ) werden an der Quelle (Bank) einbehalten und direkt ans Finanzamt abgeführt. Liegt der persönliche Steuersatz unter 25 %, dann Geltendmachung in der ESt-Erklärung.
Altersteilzeit § 3 Nr. 28 EStG Voraussetzung:
Erfüllung der Bedingungen des Altersteilzeitgesetzes
Aufstockungsbeträge und Zuschläge zur gesetzlichen Rentenversicherung unterliegt dem Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG
-hilfe § 3 Nr. 2 EStG alle Leistungen / Zahlungen unterliegt dem Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG,
Ausnahme: Arbeitslosengeld IIDer Arbeitnehmer-/Werbungs­kosten­pauschbetrag ist in Abzug zu bringen, soweit dieser nicht bereits anteilig bei den verbleibenden Arbeitnehmereinkünften verbraucht wurde. Tatsächlich entstandene Werbungskosten sind zu berücksichtigen.
(von geringem Wert an den Arbeitnehmer oder seine Angehörigen) R 19.6 LStR Blumen/Präsente für besondere Anlässe bis zu 60 € Geld- und Sachzuwendungen in voller Höhe, wenn sie den Wert von 60 € übersteigen
Ausbilder § 3 Nr. 26 EStG Einnahmen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit im Dienst oder Auftrag einer öffentlichen Institution oder sonstigen gemeinnützigen Einrichtung. Der jährliche steuerfreie Höchstbetrag beträgt 2.400 €. Werbungskosten wirken sich erst steuerlich aus, soweit sie den Steuerfreibetrag von 2.400 € übersteigen.
Einnahmen aus einer hauptberuflichen Beschäftigung
der den Freibetrag übersteigende Betrag
(kurzfristig oder in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt) § 8 Abs. 1 SGB IV
Pauschalierung durch den Arbeitgeber Hinzuverdienstgrenzen bei Frührentnern und Hartz-IV-Empfängern sollten beachtet werden.
Bei Abrechnung nach persön­lichen Lohnsteuerabzugsmerkmalen sind Arbeitslöhne je nach Steuerklasse durch Ausnutzung der Grund- und sonstigen Freibeträge steuerfrei. Dies ist individuell zu ermitteln.
5 % + SolZ + KiSt für Aushilfen in der Land- und Forstwirtschaft
25 % + SolZ + KiSt für kurzfristig Beschäftigte
Zu viel gezahlte Steuer durch die monatliche Abrechnung kann im Rahmen der Einkommen­steuererklärung zurückgefordert werden.
(Kosten des Arbeitgebers) § 3 Nr. 50 EStG
R 3.50 Abs. 2 LStR Auslagen sind Aufwendungen des Arbeitgebers, die durch den Arbeitnehmer verauslagt wurden. Gegen ordentlichen Belegnachweis können diese in voller Höhe steuerfrei erstattet werden. Aufwendungen des Arbeitnehmers können steuerfrei erstattet werden, soweit diese nicht vom Betriebsausgaben-/Werbungs­kostenabzug ausgeschlossen sind.
Die Belege wie Hotelrechnungen etc. sollten wegen des Vorsteuerabzugs bei der Umsatzsteuer gleich auf die Anschrift des Arbeitgebers ausgestellt werden.
Soweit keine Belege vorgelegt werden, ist die Erstattung kleinerer Beträge gegen Erstellung eines Hilfsbelegs mit den jeweiligen Erfahrungswerten (Parkgebühren etc.) möglich.
Pauschaler Auslagenersatz ist möglich, wenn wiederkehrende Ausgaben für einen repräsentativen Zeitraum (drei Monate) nachgewiesen werden. pauschale Erstattung von Arbeitnehmeraufwendungen ohne Einzelnachweis
Ersatz von Kosten für private Lebensführung des Arbeitnehmers
Auslandsmontage ATE/DBA Gesamter Lohn bei einer mehr als dreimonatigen Auslandstätigkeit, soweit die Regelungen des Auslandstätigkeitserlasses oder nach einem Abkommen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung (DBA) greifen. Der Nachweis, dass die Einkünfte im Ausland versteuert wurden, ist zu führen. unterliegen dem Progressions­vorbehalt nach § 32b EStG
Der Arbeitnehmer-/Werbung­kostenpauschbetrag ist in Abzug zu bringen, soweit dieser nicht bereits anteilig bei den verbleibenden Arbeitnehmereinkünften verbraucht wurde. Tatsächlich entstandene Werbungskosten sind zu berücksichtigen. Die ausländischen Einkünfte sind nach den inländischen Besteuerungsregelungen zu ermitteln und dem Progressionsvorbehalt zu unterziehen.
auswärts gestellte Mahlzeiten § 8 EStG, R 8.1. Abs. 7 und 8 LStR 2011 bis 60 €, sofern Anspruch auf eine Verpflegungspauschale besteht über 60 € oder sofern kein Anspruch auf eine Verpflegungspauschale besteht
(für Privatwagen) § 9 Abs. 2 EStG
R 9.5 Abs. 3 LStR
von und zur Arbeitsstätte: nichts
bei beruflich veranlasster Auswärtstätigkeit: 0,30 € je gefahrenen km oder tatsächliche Kosten und ggf. je mitgenommenen Arbeitnehmer 0,02 €
Familienheimfahrten (siehe doppelte Haushaltsführung)
15%ige pauschale LSt + SolZ + KiSt durch den Arbeitgeber ohne Weiterbelastung an den Arbeitnehmer
Aufwandsersatz, der über die steuerfrei zahlbaren Beträge hinausgeht
BAföG § 3 Nr. 2 EStG alle Leistungen/Zahlungen Einnahmen steuerfrei, jedoch – soweit nicht rückzahlbar – Anrechnung bei den Einkünften des Kindes/Grenzbetrag zum Erhalt des Kindergeldes bzw. zur steuerlichen Abzugsfähigkeit bei Unterstützungsleistungen nach § 33a EStG
Belegschafts­rabatte
(die Arbeitnehmern auf die unternehmens-üblichen Waren/Dienst­leistungen des Arbeitgebers gewährt werden) § 8 Abs. 3 EStG
Rabatte und unentgeltliche Sachbezüge bis 1.800 € pro Jahr
Zur Ermittlung des Preisvorteils für den Arbeitnehmer ist der Endpreis um 4 % zu mindern.
Pauschalversteuerung nach § 40 EStG. Bemessungsgrundlage ist dann die Differenz zum ungekürzten Endpreis.
(vom Arbeitgeber für Arbeitnehmer, unentgeltlich oder verbilligt) § 3 Nr. 31 EStG Aufwendungen für berufstypische Kleidung, deren Nutzung für private Zwecke nahezu auszuschließen ist (Beispiel: Uniform, Spezial-/Sicher­heitsschuhe) nichts bei berufstypischer Kleidung
Berufskraftfahrer § 4 Abs. 5 EStG
R 9.6 LStR Berufskraftfahrer können Verpfle­gungsmehraufwendungen im Rahmen der Pauschbeträge für Reisekosten steuerfrei erhalten. Daneben können berufsspezifische Aufwendungen wie Kfz-Rechtschutz, ADAC-Beitrag, Berufshaftpflichtversicherung etc. vom Arbeitgeber steuerfrei übernommen werden. die die Pauschbeträge für Reise­kosten übersteigenden Beträge
Betreuer § 1835a BGB Aufwandsentschädigung des gesetzlichen Betreuers bis 2.400 € jährlich Beträge, soweit sie die angegebene Grenze überschreiten
betriebliche Gesundheitsförderung § 3 Nr. 34 EStG bis 500 €/Jahr (ausgenommen Mitgliedsbeiträge an Sportvereine etc.) soweit Steuerfreigrenze überschritten wird
Betriebspension § 19 Abs. 2 EStG Bezüge von Pensionsempfängern, die das 63. Lebensjahr bzw. als Schwerbehinderter das 60. Lebensjahr vollendet haben, oder Pensionen, die wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder als Hinterbliebenenbezüge gezahlt werden: 19,2 % der Versorgungsbezüge, höchstens 1.440 €, zzgl. Zuschlag von 432 € bei Versorgungsbeginn ab 2018 Bezüge von jüngeren Pensionsempfängern bzw. wenn die Grenzen überschritten werden
(Hinweis: Betriebsveranstaltungen dienen der Geselligkeit und Kontaktpflege und nicht der Vermittlung beruflicher Lerninhalte oder Firmeninfos. Dies wären Schulungsveranstaltungen. Die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen ist freiwillig.) R 19.5 LStR
§ 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG Maximal zwei Veranstaltungen im Jahr: Übernahme der Aufwendungen, soweit diese 110 € je Teilnehmer/Veranstaltung nicht übersteigen. soweit die Steuerfreigrenzen überschritten werden, in voller Höhe oder Pauschalbesteuerung mit 25 % + SolZ + KiSt durch den Arbeitgeber
Bewerbungskosten Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwand für Vorstellungsgespräche – analog zu den Pauschbeträgen für Reisekosten
Auslagenersatz für Fotos etc. in voller Höhe pauschale Vergütungen, soweit damit die angeführten steuerfreien Erstattungen überschritten werden
Bildschirmbrille/-hilfe H 9.12 LStR spezielle Brille für die Entfernungsbereiche am Bildschirmarbeitsplatz lt. augenärztlichem Gutachten nichts, wenn Kosten angemessen sind
Pensionskasse § 3 Nr. 62 EStG
§ 3 Nr. 63 EStG bis 8 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung West (2018: 6.240 €) übersteigende Beträge
Die Bezüge aus den Versicherungen sind in der Auszahlungsphase in voller Höhe steuerpflichtig.
(beruflich veranlasst) § 3 Nr. 16 EStG Mehraufwendungen eines beruflich begründeten doppelten Haushalts (weiterer Haushalt am Beschäftigungsort):
erste und letzte Fahrt:
0,30 € je gefahrenen km oder
tatsächlich nachgewiesene Kosten
eine wöchentliche Familienheimfahrt:
0,30 € ab dem ersten Entfernungskilometer oder
tatsächliche Kosten für Flugticket
nachgewiesene tatsächliche Kosten bis 1.000 €/Monat
pauschal: 1.–3. Monat 20 € pro Übernachtung, ab 4. Monat 5 € pro Übernachtung
pauschal: 1.–3. Monat, siehe Reisekosten
Umzugskosten im Rahmen der Begründung, Beendigung oder des Wechsels der doppelten Haushaltsführung (tatsächlicher Aufwand)
Ansatz der Umzugskostenpauschale für sonstige Umzugsaufwendungen, soweit keine höheren Kosten nachgewiesen werden Arbeitgebererstattungen, die über die genannten Pauschbeträge hinaus gezahlt werden
Elterngeld § 3 Nr. 67 EStG alles unterliegt dem Progressionsvorbehalt gem. § 32b EStG (Verfahren beim BVerfG anhängig)
Erbschaft §§ 13 ff. ErbStG
Ehegatten/eingetragene Lebenspartner bis 500.000 € und zusätzlich ein Versorgungsfreibetrag von 256.000 €
Kinder und Kinder verstorbener Kinder 400.000 € und zusätzlich ein Versorgungsfreibetrag je nach Alter von 10.300 € bis 52.000 €
Enkel, wenn Eltern verstorben sind, 400.000 €
Geschwister und deren Kinder, Stiefeltern, Schwiegereltern und -kinder, geschiedene Ehegatten bis 20.000 €
für andere Personen 20.000 €
Wohneigentum und Familienbetriebe sind unter bestimmten Bedingungen zusätzlich steuerfrei. Beiträge, die die angegebenen Grenzen übersteigen
Alle von einer Person innerhalb von zehn Jahren empfangenen Vermögensvorteile (Erbschaft und Schenkung) werden dabei zusammengerechnet.
Erholungsbeihilfen R 40.2 LStR
§ 40 Abs. 2 Nr. 3 EStG nichts, wenn sie nicht als Unterstützungen anzuerkennen sind
Pauschalbesteuerung mit 25 % + KiSt + SolZ für folgende Höchstbeträge möglich:
für jedes Kind 52 €
Erzieher § 3 Nr. 26 EStG siehe Ausbilder siehe Ausbilder
Erziehungsgeld alles
(Essen im Betrieb bzw. Ausgabe von Essensmarken) R 8.1 Abs. 7 LStR
§ 8 Abs. 2 EStG soweit es den amtlichen Sachbezugswert übersteigt die Differenz zwischen dem vom Arbeitnehmer gezahlten Entgelt und dem amtlichen Sachbezugswert
Der amtliche Sachbezugswert kann durch den Arbeitgeber pauschal versteuert werden.
ersten Tätigkeitsstätte siehe Autokosten siehe Autokosten
Fehlgeld­entschädigung
(Kassengeld) R 19.3 Abs. 1 Nr. 4 LStR pauschal bis zu 16 € monatlich für Arbeitnehmer im Kassen- und Zähldienst
bei anderen Arbeitnehmern
Zahlungen über 16 €
(private Nutzung durch den Arbeitnehmer) H 9.5 LStR
R 4.12 Abs. 1 EstR
für Privatfahrten: nichts
für Fahrten von und zur Arbeitsstätte: Zuschuss von 0,30 € möglich
für Dienstfahrten: alles
für Fahrten zu mehr als 30 km entfernten ständig wechselnden Einsatzstellen: alles
bei reiner Außendiensttätigkeit unabhängig von Entfernung und Dauer: alles
eine Familienheimfahrt pro Woche bei doppelter Haushaltsführung: alles
siehe Sammelbeförderung von Arbeitnehmern
Privat-km x km-Satz (tatsächlicher Aufwand/gefahrene km)
1 % des Bruttolistenpreises für Privatfahrten
+ 0,03 % des Bruttolistenpreises je Entfernungs-km für Fahrten Wohnung/Arbeit oder alternativ Einzelbewertung für tatsächliche Fahrten, max. 180 Tage/Jahr, 0,002 % vom Bruttolistenpreis je Entfernungs-km+ 0,002 % des Bruttolistenpreises je Entfernungs-km für steuerpflichtige Familienheimfahrten
geringfügig Beschäftigte (Minijobs) R 40a.1 Satz 1 LStR
§ 40a Abs. 2 und 2a EStG
monatliches Entgelt bis 450 €
AG zahlt Pauschalabgaben: 15 % RV, 13 % KV (KV entfällt, wenn Arbeitnehmer privat oder nicht krankenversichert ist)
AN ist rentenversicherungspflichtig, auf Antrag Befreiung möglich
Pauschalsteuer von 2 %
nach persönlichen Lohnsteuerabzugsmerkmalen
Pauschalversteuerung mit 20 %, wenn keine Beiträge zur gesetzlichen RV gezahlt werden müssen
Arbeitnehmer siehe Aufmerksamkeiten siehe Aufmerksamkeiten
Getränke und Genussmittel zum Verzehr im Betrieb (siehe auch Aufmerksamkeiten); im Übrigen siehe Belegschaftsrabatte
Glücksspielgewinne alles
(im Privatvermögen) § 23 Abs. 1 EStG
§ 23 Abs. 3 EStG Steuerfrei ist der Veräußerungsgewinn, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf der Immobilie mehr als zehn Jahre liegen oder die Immobilie im Jahr der Veräußerung und den beiden vorangegangenen Jahren ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde.
Freigrenze: 600 € pro Jahr in voller Höhe, soweit die angeführten Bedingungen für die Steuerfreiheit nicht erfüllt sind und der Veräußerungsgewinn die Bagatellgrenze von 600 € übersteigt
Der Veräußerungsgewinn ist die Summe des Verkaufserlöses ver­mindert um die Verkaufskosten und die nach Abzug der steuerlich geltend gemachten Abschreibungsbeträge verbleibenden Anschaffungs-/Her­stellungskosten.
Gruppenunfall­versicherung § 3 Nr. 1 Buchst. a EStG
Pauschalbesteuerung mit 20 % + SolZ + KiSt durch Arbeitgeber möglich, wenn Betrag jährlich max. 62 € pro Arbeitnehmer nicht übersteigt (ohne Versicherungsteuer)
haushaltsnahes
(evtl. Zusammenrechnung mit → geringfügig Beschäftigten) R 40a.2 LStR siehe geringfügig Beschäftigte
Pauschalabgaben: 5 % RV, 5 % KV
steuerliche Vergünstigung gem. § 35a EStG u.U. für den Arbeitgeber möglich siehe geringfügig Beschäftigte
Heimarbeiter­zuschläge Ersatz typischer Aufwendungen, wenn sie 10 % des Grundlohns nicht übersteigen andere Aufwendungen oder typische Aufwendungen, wenn sie die Grenze übersteigen
Hinterbliebenen­bezüge
(aus öffentlichen Mitteln) § 3 Nr. 6 EStG alle Leistungen/Zahlungen an Wehrdienst-/Zivildienstbeschädigte und Angehörige
Insolvenzgeld § 3 Nr. 2 EStG alle Leistungen/Zahlungen Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG)
Jobticket § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG
§ 40 Abs. 2 Satz 2 EStG nichts; siehe Autokosten
Bei Bezug eines Jobtickets durch den Arbeitgeber ist ein Sachbezug bis 44 € im Monat steuerfrei. in voller Höhe, wenn es kein Sachbezug bis 44 € ist
Pauschalversteuerung mit 15 % + SolZ + KiSt möglich ab dem 21. Entfernungskilometer
Jubiläumsfeier siehe Betriebsveranstaltung
(kurzfristig) § 3 Nr. 34a EStG Arbeitgeberleistungen für Kinder, die jünger als 14 Jahre sind, aus zwingenden und beruflichen veranlassten Gründen bis zu 600 € im Jahr
Leistungen über 600 €
alles, wenn nicht zwingend beruflich veranlasst
Kindergartenplatz § 3 Nr. 33 EStG zusätzlich zum Arbeitslohn erbrachte Arbeitgeberleistungen zur Unterbringung und Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern von Arbeitnehmern für betriebliche und außerbetriebliche Kindergärten oder vergleichbare Einrichtungen
Leistungen für Unterricht, Beförderung zum Kindergarten
Leistungen für schulpflichtige Kinder
bei Gehaltsumwandlungen
Krankengeld § 3 Nr. 1
Buchst. a EStG alles unterliegt dem Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG)
Kurzarbeitergeld § 3 Nr. 2 EStG alles unterliegt dem Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG)
Minijobs R 40a.2 LStR siehe geringfügig Beschäftigte
Mobilitätshilfen von der Agentur für Arbeit gezahlte Leistungen für ehemalige Arbeits­lose nach der Beschäftigungsaufnahme, z.B. Fahrt-, Reise- und Umzugskosten, Kosten der doppelten Haushaltsführung kein Progressionsvorbehalt
Minderung der abziehbaren Werbungskosten des Arbeitnehmers
Tätigkeit § 3 Nr. 26a EStG bei gemeinnütziger Tätigkeit bis 720 € Aufwandsentschädigung
jährlich Beträge, die 720 € übersteigen
Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen siehe Ausbilder
Pensionskasse § 3 Nr. 63 EStG siehe Direktversicherung
Pflegegeld § 3 Nr. 36 EStG
§ 3 Nr. 1 Buchst. a EStG Leistungen aus der Pflegeversicherung an den Pflegebedürftigen und die Weiterleitung an die Pflegeperson Weiterleitung an andere
Rabatte siehe Belegschaftsrabatte
Reisekosten § 3 Nr. 13 EStG
R 9.6 LStR Fahrtkosten: tatsächliche Kosten oder siehe Autokosten
Nebenkosten (z.B. Gepäckaufbewahrung, Parkgebühren, Telefonkosten u.Ä.): tatsächliche Kosten
Verpflegungskosten: pauschal bei Abwesenheit pro Kalendertag von
8 bis 24 Stunden sowie am An- und Abreisetag bei mehrtägigen Reisen: 12 €
(Endet eine Reise ohne Übernachtung am nächsten Tag, dann werden die Abwesenheitszeiten addiert und dem Tag der überwiegenden Abwesenheit zugerechnet.)
Übernachtungskosten: tatsächliche Kosten (Gesamtpreis für Übernachtung mit Frühstück: 20 % = 4,80 € für Früh­stück abziehen) oder pauschal 20 €
Für jedes Land gelten gesonderte Übernachtungs- und Tagegelder. Erstattungen, soweit sie die angegebenen Grenzen übersteigen
Pauschalierung durch Arbeitgeber mit 25 % + KiSt + SolZ möglich, wenn Erstattung 200 % der Verpflegungspauschale nicht übersteigt
Erstattungen, soweit sie die angegebenen Grenzen übersteigen
(Bagatellgrenze) R 8.1 LStR
§ 8 Abs. 2 EStG Kostenlose oder verbilligte Sachbezüge sind steuerfrei, wenn ihr Wert 44 € im Monat nicht übersteigt. alles, wenn der Bezug 44 € monatlich übersteigt
keine Umrechnung auf einen Jahresbetrag möglich
Sachprämien aus Kundenbindungsprogrammen § 3 Nr. 38 EStG
§ 37a EStG Sachprämien, die zum Zweck der Kundenbindung im allgemeinen Geschäftsverkehr in einem jedermann zugänglichen planmäßigen Verfahren gewährt werden. Die Sachprämien müssen vom Steuerpflichtigen persönlich in Anspruch genommen werden und bleiben bis 1.080 € im Kalenderjahr steuerfrei.
Beispiel: Bonusprogramme („Vielflieger“, „Vielübernachter“) der übersteigende Betrag oder
Pauschalversteuerung mit 2,25 % + SolZ + KiSt
Sammelbeförderung von Arbeitnehmern § 3 Nr. 32 EStG Kostenlose oder verbilligte Beförderung von mehreren Arbeitnehmern zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in einem vom Arbeitgeber überlassenen Fahrzeug. Die Notwendigkeit für den betrieblichen Einsatz muss erkennbar sein. Sammelbeförderung ohne betriebliche Notwendigkeit
siehe Autokosten
Schadenersatz­leistungen H 19.3 LStR Leistungen des Arbeitgebers, wenn er gesetzlich dazu verpflichtet ist in allen anderen Fällen
Schenkung § 16 ErbStG
Ehegatten/eingetragene Lebenspartner bis 500.000 €
Kinder und Stiefkinder bis 400.000 €
Enkel bis 200.000 €
andere Personen (Steuerklasse I) bis 100.000 €
Eltern, Geschwister, Nichten/Neffen (Steuerklasse II) bis 20.000 €
andere Personen (Steuerklasse III) bis 20.000 €
Wohneigentum/Familienbetriebe unter bestimmten Bedingungen zusätzlich steuerbefreit Beträge, die die Freibeträge übersteigen
Zusammenrechnung aller von einer Person innerhalb von zehn Jahren empfangenen Vermögensvorteile
Soziales H 19.3 LStR unentgeltliche Benutzung von Parkplätzen, Bade- und Sportanlagen, Aufenthalts- und Erholungsräumen vom Arbeitgeber gemietete
Tennis- oder Squashplätze zur unentgeltlichen Nutzung
Sozialversicherungsbeiträge Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur Bundesagentur für Arbeit; Arbeitgeberpflichtbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung sowie Arbeitgeberzuschüsse zu freiwilligen Versicherungen bis zur Höhe des gesetzlichen Arbeitgeberanteils Beträge, die die angegebenen Grenzen übersteigen
Sparer-Pauschbetrag § 20 Abs. 9 EStG Alleinstehende 801 €/
Zusammenveranlagte 1.602 € übersteigende Beträge:
25 % zzgl. SolZ + KiSt (Abgeltungsteuer)
Streikunterstützung Leistungen der Gewerkschaften an ihre Mitglieder nichts
Tagesmutter → Kindergartenplatz → Kindergartenplatz
Tagungen/Lehrgänge Ersatz der nachgewiesenen Tagungs-/­Lehrgangskosten und ggf.
→ Reisekosten Spesen, soweit sie die Pauschbeträge bei Reisekosten übersteigen
Telefonkosten R 3.50 Abs. 2 LStR Ersatz der Telefonkosten bei Dienstreisen, doppelter Haushaltsführung, einem beruflich bedingten Umzug oder als Auslagenersatz
Berufliche Gespräche vom privaten Telefon können vom Arbeitgeber mit 20 %, max. 20 €, steuerfrei ersetzt werden. (Repräsentativer Durchschnittsbetrag für drei Monate wird für den gesamten Veranlagungszeitraum anerkannt.) aus anderen Anlässen gezahlte Telefonkosten
Beträge, die darüber hinausgehen
Telekommunikations­geräte des Arbeitgebers
(private Mitbenutzung) § 3 Nr. 45 EStG private Nutzung betrieblicher Personalcomputer und Telekommunikationsgeräte nichts
Trinkgelder § 3 Nr. 51 EStG Beträge, die dem Arbeitnehmer freiwillig vom Kunden gezahlt werden Trinkgelder, auf die der Arbeitneh­mer einen Rechtsanspruch hat
Übungsleiter siehe Ausbilder
Umzug § 3 Nr. 13 EStG
§ 3 Nr. 16 EStG Erstattungen inkl. Inserat, Maklergebühr, Schönheitsreparaturen, Beträge des Bundesumzugskostengesetzes für Bundesbeamte
pauschale Erstattung für
Ledige 764 €
Verheiratete 1.528 €
jede weitere Person 337 €
Nachhilfe je Kind 1.926 €
Beträge, die die im Bundesumzugskostengesetz für Bundesbeamte angegebenen Grenzen übersteigen
Unfallkosten von Arbeitnehmern Erstattungen für Kfz-Unfall bei einer Dienstreise bei Privatfahrten
Unfallversicherungsbeiträge Beiträge zur Reiseunfallversicherung für Dienstreisen Beiträge zu anderen Unfallversicherungen
Unterhaltssicherung von freiwilligen Wehrdienstleistenden § 3 Nr. 48 EStG alles, außer Leistungen an Selbständige gem. § 7 USG Leistungen an Selbständige gem. § 7 USG
Unterstützung Beihilfen aus öffentlichen Mitteln, z.B. Grundsicherung, Hilfen zum Lebensunterhalt
Zahlungen bis 600 € aus Unterstützungskassen oder mit Mitwirkung des Betriebsrats Leistungen, die als Gegenleistung für eine Leistung des AN zu sehen sind, z.B. Sterbegelder
Beträge, die diese Grenzen über­steigen
Ausnahme: besonderer Notfall
Vermögens­beteiligung § 3 Nr. 39 EStG
(BMF-Schreiben v. 08.12.2009, BStBl I, 1513) Vorteile aus unentgeltlicher/ver­bil­lig­ter Überlassung von Vermögensbeteiligungen am Unternehmen des Arbeitgebers bis 360 €/Jahr, wenn diese als freiwillige Leistungen zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn überlassen werden und die Beteiligung allen Arbeitnehmern offensteht übersteigender Betrag
Verpflegungs­zuschüsse siehe Reisekosten
Versicherungs­leistungen § 3 Nr. 1 Buchst. a EStG
Warengutscheine R 8.1 LStR
beim Arbeitgeber einzulösen:
(betreffend Produktpalette des Arbeitgebers) → Sachbezug
44-€-Freigrenze oder der Rabattfreibetrag von 1.080 €
bei Dritten einzulösen:
Zum Einkauf bei Dritten ist maßgebend, was vom Arbeitgeber zu­gesagt wurde. Das heißt, es besteht keine Möglichkeit, Barlohn zu wählen. Begünstigter Sachlohn liegt z.B. auch dann vor, wenn der Gutschein einen Geldbetrag für die Bezahlung einer konkreten Sach- oder Dienstleistung ausweist oder wenn keine konkrete Sach- oder Dienstleistung ausgewiesen wird, die der Arbeitnehmer auswählen kann.
beim Rabattfreibetrag: übersteigender Betrag
bei Freigrenze: bei Überschreitung wird alles steuerpflichtig
Beträge über 44 € im Monat
Weihnachtsfeier siehe Betriebsveranstaltung
Werkzeuggeld § 3 Nr. 30 EStG Entschädigung für die betriebliche Nutzung von Werkzeugen des Arbeitnehmers soweit die Zahlungen die tatsächlichen Aufwendungen des Arbeitnehmers übersteigen
(soweit nicht gewerblich) siehe Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften
Winterausfallgeld siehe Arbeitslosengeld
Wohngeld § 3 Nr. 58 EStG alles
Zukunftssicherungsleistung § 3 Nr. 62 EStG Leistungen wegen gesetzlicher Verpflichtungen oder Ausgaben für Arbeitnehmer, die von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit sind
freiwillige Beiträge oder Beiträge, die bestimmte Grenzen überschreiten
Pauschalbesteuerung möglich mit 20 % + SolZ + KiSt für max. 1.752 € pro Jahr
(20.00 Uhr bis 6.00 Uhr)
3b Abs. 1 Nr. 3 und Nr. 4 EStG, 3b Abs. 3 Nr. 2 EStG
3b Abs. 1 Nr. 1 EStG, 3b Abs. 3 Nr. 1 EStG
3b Abs. 1 Nr. 2 EStG, 3b Abs. 3 Nr. 2 EStG
Zuschläge für Arbeit an den gesetzlichen Feiertagen und für Arbeit am 31. Dezember ab 14.00 Uhr, soweit sie 125 % des Grundlohns nicht übersteigen; Zuschläge für Arbeit am 24. Dezember ab 14.00 Uhr, am 25. und 26. Dezember und am 1. Mai bis 150 % des GrundlohnsFür Schichten, die vor 24 Uhr begonnen haben, gilt auch noch die Zeit bis 4 Uhr des Folgetags.
Zuschläge bis 25 % des Grundlohns bzw. bis 40 %, wenn die Nachtarbeit vor 0.00 Uhr aufgenommen wird und die Zuschläge für die Arbeitszeit zwischen 0.00 Uhr und 4.00 Uhr gezahlt werden.
Zuschläge bis 50 % des Grundlohns
Steuerfreie Zuschläge für Nachtarbeit am Sonntag oder Feiertag werden addiert. Für Arbeit an einem Sonntag, der auch Feiertag ist, gilt der höhere Zuschlag.Grundsätzlich: Der Grundlohn darf max. 50 €/Std. betragen. Sozialversicherungspflicht besteht ab 25 €/Std.
Beträge, die die angegebenen Grenzen übersteigen
Beträge, die die angegebenen Grenzen übersteigenZuschläge, die über einen Grundlohn von 50 €/Std. hinausgehen
cbischof2018-07-15T20:02:06+00:00