Source: https://www.liesegang-partner.de/mustervertraege/beratungsvertraege/vertrag-unternehmensberatung.html
Timestamp: 2017-02-26 14:56:51
Document Index: 388485203

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 264', '§ 6', '§1', '§ 1', '§ 1', '§1']

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Der Auftraggeber erteilt hiermit dem Auftragnehmer den Auftrag zur Beratung bei der Vorbereitung unternehmerischer Entscheidungen zum Existenzaufbau (Existenzaufbauberatung) bzw. zur Existenzfestigung / Existenzerweiterung.
1.	Erarbeitung eines betriebswirtschaftlichen Konzeptes zum Existenzaufbau / zur Existenzfestigung / Existenzerweiterung / zur Realisierung eines ..........werkes mit Einrichtungen zur ...............................
2.	Erarbeitung der Rentabilitätsvorschau für den Zeitraum von 5 Jahren
3.	Erarbeitung eines Liquiditätsplanes für den Zeitraum von 12 Monaten
4.	Erarbeitung eines Investitionsplanes / Finanzierungsvorschlages
5.	Prüfung von Möglichkeiten zur Beantragung von Fördermitteln, u.a. in Form von Investitionszuschüssen, zinsverbilligten Krediten, Lohnkostenzuschüssen, Bürgschaften.
6.	Antragstellung und Beschaffung dieser Fördermittel sowie Konsultationen mit den Förderinstituten im Rahmen des Antrags- und Bewilligungsverfahrens.
7.	Vermittlung von Krediten / Vorbereitung und Durchführung bzw. Begleitung von Bankgesprächen
8.	Unterstützung des Auftraggebers bei der praktischen Umsetzung des Unternehmenskonzeptes nach konkreter Aufgabenstellung und Vereinbarung.
Die Vertragspartner sind sich darüber einig, dass in der laufenden Arbeit der Themenkatalog noch erweitert bzw. Themen gestrichen werden können.
Nicht Gegenstand des Vertrages sind Beratungen in Rechts-, Versicherungs- oder Steuerfragen; § 2	Leistungsumfang
Die Tätigkeit des Auftragnehmers beginnt am ....................
Gegenstand des Auftrags ist die in § 1 vereinbarte Leistung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg. Der Auftrag wird nach den Grundsätzen ordnungsgemässer Berufsausübung ausgeführt. Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Durchführung des Auftrages sachverständiger Personen zu bedienen.
Die Leistung der Auftragnehmerin gilt als erbracht, wenn die erforderlichen Analysen und Untersuchungen sowie die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen mit dem Auftraggeber erarbeitet und in einem Bericht zusammen gefasst sind.
Leistungen im Zusammenhang mit der Beschaffung von Finanzierungen sind erbracht, wenn die Bank ein verbindliches Finanzierungsangebot unterbreitet hat.
Leistungen zur Beschaffung von Fördermitteln sind mit der Erklärung der Zuwendungsstelle erbracht, dass die beantragten Fördermittel bewilligt sind (z. B. Zuwendungsbescheid),
Leistungen zur Beschaffung von Bürgschaften sind mit Erteilung des Bürgschaftserklärung erbracht. § 3	Mitarbeiter
Der Auftragnehmer kann für die Erbringung bestimmter Leistungen Mitarbeiter bzw. Unterauftragnehmer einsetzen.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, über alle Tatsachen, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden, insbesondere Informationen über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftraggebers vertraulich zu behandeln.
Berichte und Empfehlungen, die sich auf den Auftrag und den Auftraggeber beziehen, darf der Auftragnehmer nur mit Einwilligung des Auftraggebers Dritten aushändigen. Die Pflicht zur Vertraulichkeit besteht auch über die Beendigung des Auftrages hinaus und erstreckt sich auf alle Mitarbeiter des Auftragnehmers.
§ 4	Verarbeitung personenbezogener Daten
Der Auftragnehmer ist befugt im Rahmen dieses Auftrages durch
den Auftraggeber bekannt gegebene personenbezogene Daten zu verarbei-
ten oder durch Dritte (Bank, Steuerberater, Rechtsanwalt) verarbeiten zu lassen.
§ 5	Mitwirkungspflicht des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer bei der Durch-
führung der Beratung nach Kräften zu unterstützen, ihn insbesondere auch ohne besondere Aufforderung alle für die Ausführung des Auftrages benötigten Unterlagen rechtzeitig zu überlassen sowie von allen sonstigen Umständen Kenntnis zu geben, die für die Ausführung von Bedeutung sein können. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle Angaben wahrheitsgemäss zu machen . Der Auftragnehmer weist den Auftraggeber darauf hin, dass bestimmte Umstände subventionserhebliche Tatsachen im Sinne von § 264 StGB darstellen, sofern der Auftraggeber beabsichtigt, bezüglich seines Gründungsvorhabens und dieser Beratung öffentliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Einzelheiten ergeben sich aus den jeweiligen Förderrichtlinien.
§ 6	Vergütung
Der Auftraggeber verpflichtet sich zur Zahlung folgender Honorare: Für die Beratungsleistungen gemäss §1, Pkt. 1 – 4 EUR ... / Stunde, bei einem vereinbarten Aufwand von.........Tagewerken mit jeweils 8 Stunden.
Für laufende Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung des Konzeptes verpflichtet sich der Auftragnehmer mindestens .................... Stunden im Monat zur Verfügung zu stehen. In den ersten drei Monaten wird nach Aufwand abgerechnet.
Über den vereinbarten Mindeststundensatz hinausgehende Leistungen sind monatlich gesondert zu vereinbaren. Später soll ein Pauschalhonorar vereinbart werden.
Das Honorar beträgt EUR ....,-- pro Arbeitsstunde.
Für die Beratungsleistungen zur Beschaffung von Finanzierungen gemäss § 1, Absatz 7 beträgt die Vergütung
1,0 % der Fremdfinanzierungssumme.
Das Erfolgshonorar ist bei schriftlicher Finanzierungszusage der finanzierenden Institution fällig.
Für die Leistungen zur Beschaffung von Zuschüssen/ Bürgschaften / zinsverbilligten Darlehen gemäss § 1, Absatz 5 und 6 beträgt die Vergütung
5 % der bewilligten Zuschüsse / Ersparnisse laut Zuwendungsbescheid / Förderkreditbewilligung.
Alle Beträge verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.
Für die Beratungsleistungen gemäss §1, Pkt. 1 – 4
30% des Gesamthonorars plus MwSt. bei Auftragserteilung / Vertragsabschluss......................EUR,
40% des Gesamthonorars plus MwSt. bei Vorlage des Abschlussberichte
....................................................EUR,
30% des Gesamthonorars plus MwSt. nach Leistungsabnahme (Abschlussbesprech ...... Ende Ausschnitt ...
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