Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LSG%20Bayern&Datum=21.11.2014&Aktenzeichen=L%208%20SO%205%2F14
Timestamp: 2019-04-26 13:06:26
Document Index: 286688825

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 48', '§ 82', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 19']

LSG Bayern, 21.11.2014 - L 8 SO 5/14 - dejure.org
SGB II § 11; SGB X § 48; SGB XII § 82; SGB XII § 90 III
Teilweise Aufhebung und Rückforderung von Grundsicherungsleistungen wegen eines Anrechnungstatbestands
Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII; Aufhebung der Leistungsbewilligung mit Wirkung für die Vergangenheit; Berücksichtigung eines Sparguthabens; Einkommensberücksichtigung nach der sog. modifizierten Zuflusstheorie; Prüfung des Vorliegens einer Härte im Sinne von § 90 Abs. 3 SGB XII
Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII; Aufhebung der Leistungsbewilligung mit Wirkung für die Vergangenheit; Berücksichtigung eines Sparguthabens; Einkommensberücksichtigung nach der sog. modifizierten Zuflusstheorie; Prüfung des Vorliegens einer Härte im Sinne von § 90 Abs. 3 SGB XII; Teilweise Aufhebung und Rückforderung von Grundsicherungsleistungen wegen eines Anrechnungstatbestands; Monatsweise Betrachtung bei Änderungen; Nachträgliche Veränderung der Verhältnisse; Voraussetzungen eines Härtefalls
SG Regensburg, 25.09.2013 - S 16 SO 50/11
NZS 2015, 239
Die Annahme eines fiktiven Vermögensverbrauchs ist in Ermangelung einer gesetzlichen Grundlage rechtlich nicht zulässig (…vgl. BSG SozR 4-3500 § 19 Nr. 4 m.w.N.; ferner Bay. LSG vom 21.11.2014 - L 8 SO 5/14 - und LSG Sachsen-Anhalt vom 12.12.2013 - L 8 SO 37/13 b - ).
L 8 SO 5/14 (Bayerisches LSG).
Die Herkunft des Vermögens ist grundsätzlich irrelevant, so dass auch aus Sozialleistungen angespartes Vermögen regelmäßig verwertet werden muss (vgl. Bay. LSG, Urteil vom 21.11.2014 - L 8 SO 5/14).