Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_15_LWaldG_Beschraenkung_von_Kahlhieben-d173879,16.html
Timestamp: 2016-12-06 19:58:36
Document Index: 371062849

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 15', '§ 15', '§ 27', '§ 14', '§ 16']

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§ 15 LWaldG, Beschränkung von Kahlhieben Suche
Waldgesetz für Baden-Württemberg(Landeswaldgesetz - LWaldG) Landesrecht Baden-Wü...…§ 15 LWaldG, Beschränkung von Kahlhieben§ 16 LWaldG, Schutz hiebsunreifer Bestände§ 17 LWaldG, Wiederaufforstung§ 18 LWaldG, Schutzmaßnahmen gegen Waldbrände und Naturereignisse§ 19 LWaldG, Bau und Unterhaltung von Waldwegen§ 20 LWaldG, Planmäßige Bewirtschaftung des Waldes§ 21 LWaldG, Sachkundige Bewirtschaftung des Waldes§ 22 LWaldG, Umweltvorsorge im Rahmen der Bewirtschaftung des Waldes§ 23 LWaldG, Aufforstung nichtbewirtschafteter Flächen§ 24 LWaldG, Teilung von Waldgrundstücken§ 25 LWaldG, Vorkaufsrecht§ 26 LWaldG, Forstnutzungsrechte§ 27 LWaldG, Nachbarpflichten; Nachbarschutz§ 28 LWaldG, Benutzung fremder Grundstücke, Duldung von Wegen§ 29 LWaldG, Schutzwald§ 30 LWaldG, Bodenschutzwald§ 30a LWaldG, Biotopschutzwald§ 31 LWaldG, Schutzwald gegen schädliche Umwelteinwirkungen§ 32 LWaldG, Waldschutzgebiete§ 33 LWaldG, Erholungswald§ 34 LWaldG, Gehege im Wald…Anlage 1 LWaldG, Definition der Biotopschutzwaldarten
§ 15 LWaldG, Beschränkung von Kahlhieben
§ 15 LWaldGWaldgesetz für Baden-Württemberg (Landeswaldgesetz - LWaldG)Landesrecht Baden-WürttembergDritter Teil – Pflege und Bewirtschaftung des Waldes → 1. Abschnitt – Bewirtschaftung des WaldesTitel: Waldgesetz für Baden-Württemberg (Landeswaldgesetz - LWaldG)Normgeber: Baden-WürttembergAmtliche Abkürzung: LWaldGGliederungs-Nr.: 790Normtyp: Gesetz(1) Als Kahlhiebe gelten 1.flächenhafte Nutzungen,2.Einzelstammentnahmen, welche den Holzvorrat eines Bestandes auf weniger als 40 vom Hundert des standörtlich möglichen maximalen Vorrats herabsetzen.(2) Durch einen Kahlhieb dürfen 1.der Boden und die Bodenfruchtbarkeit nicht geschädigt,2.der Wasserhaushalt weder erheblich noch dauernd beeinträchtigt oder3.sonstige Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes nicht erheblich beeinträchtigt werden.(3) Kahlhiebe mit einer Fläche von mehr als einem Hektar bedürfen der Genehmigung der Forstbehörde. Angrenzende Kahlflächen und noch nicht gesicherte Verjüngungen sind anzurechnen. Die Genehmigung erlischt nach drei Jahren. § 27 Abs. 2 bleibt unberührt.(4) Die Genehmigung darf nur versagt werden, wenn 1.der Waldbesitzer seiner Verpflichtung zur Wiederaufforstung wiederholt nicht oder nicht ausreichend nachgekommen ist oder2.Beeinträchtigungen und Gefährdungen im Sinne von Absatz 2 nicht durch Bedingungen und Auflagen verhütet oder ausgeglichen werden können.(5) Durch Bedingungen und Auflagen kann insbesondere bestimmt werden, dass 1.die vorgesehene Nutzung zeitlich gestaffelt erfolgt oder2.ein bestimmtes forsttechnisches Vorgehen eingehalten wird.(6) Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn die Forstbehörde innerhalb von zwei Monaten nach Eingang des Antrages keinen Bescheid erteilt.(7) Ein Kahlhieb nach Absatz 3 bedarf keiner Genehmigung, 1.wenn er in einem von der Forstbehörde geprüften Betriebsplan vorgesehen ist,2.auf Flächen, deren Umwandlung in eine andere Nutzungsart genehmigt oder sonst zulässig ist,3.auf Flächen, die für die Anlage eines Waldweges, einer sonstigen forstbetrieblichen Einrichtung, einer Leitungsschneise oder zur Herstellung der räumlichen Ordnung im Wald erforderlich sind,4.in Beständen mit gesicherter Naturverjüngung,5.in Beständen, in denen andere Baumarten vorgebaut oder nachgebaut werden sollen und6.in geschädigten Beständen, in denen die Nutzung wirtschaftlich geboten oder aus Gründen des Waldschutzes erforderlich ist.(8) Sonstige Vorschriften über die Beschränkung von Nutzungen bleiben unberührt.
§ 14 LWaldG, Pflegliche Bewirtschaftung des Waldes§ 16 LWaldG, Schutz hiebsunreifer Bestände