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Timestamp: 2020-01-29 03:15:25
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Matched Legal Cases: ['§ 367', '§ 409', '§ 410', '§ 410', '§ 410', '§ 34', '§ 34']

Gläubiger schickt keine aktuelle Forderungsaufstellung [Archiv] - Diskussionsforen des Forums Schuldnerberatung
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Mann ist in der Inso Vorbereitung und der eine Gläubiger will wohl offensichtlich nicht, schickt einfach keine Aufstellung. Es wurde im September eine aktuelle Aufstellung angefordert mit Termin bis 10.10, nichts und gestern habe ich noch mal eine Mahnung rausgeschickt, Frist 1 Woche
Wir hatten die Anfang des Jahres mal angeschrieben und selbst da brauchten die über 4 Monate um zu antworten und schickten dann nicht mal eine aktuelle Aufstellung sondern nur bis 2005
Aber hier mal das was geschickt wurde.
1. Hauptforderung 74.13,32
2. Spesen des Gläubigers 0,00
3. weitere vorgerichtliche Kosten 0,00
4. Zinsen, 15% aus 74.137,32 vom 10.02.95 bis 06.06.2005 114.789,28
5. Kosten aus Mahnverfahren/festgesetzte Kosten 0,00
6. Zinsen, 4,00% daraus (5) vom bis 06.06.2005 0,00
7. bisherige Vollstreckungskosten 133,00
8. Anwaltskosten 0,00
9.weiters Auslagen 29,16
Gesamtforderung: 189.088,76
zuzüglich weiterer Zinsen
Teilzahlungen wurden nach § 367 Abs. 1 BGB zunächst auf Kosten und Zinsen verrechnet.
Laut SB ist das und ich sehe das genauso keine aktuelle Forderungsaufstellung und nach der SB dürften die Zinsen Verjährt sein.
Theoretisch könnte man zur Not diese Aufstellung nehmen, Problem dabei, das war mal eine Bankforderung und ich kann niergends was finden ob eine Lohnabtretung unterschrieben wurde, auch mein Mann kann sich nach 23 Jahren nicht mehr erinnern ob er eine Unterschrieben hat oder nicht
Ursprungstitel vom 19.06.1990
Was macht man wenn die sich einfach nicht melden?
Eigentlich sollten wir diese Woche die AEV rausschicken, kann ich dadurch aber nicht.
23.10.2013, 22:39
ich würde mich davon nicht aufhalten lassen, und den AEV starten, mit dem bekannten Saldo. Das Auskunftsverlangen nach 305 InsO könnte theoretisch durch eine Klage durchgesetzt werden.
Ich habe aber immer noch das Problem, das ich nicht weiß, ob der fehlende Gläubiger eine Lohnabtretung hat oder nicht.
Haben dafür 4 verschiedene Zettel bekommen
a. Pfändbarer Anteil mit Lohnabtretung und ohne Lohnabtretung
b. Feste Rate mit Lohnabtretung und ohne Lohnabtretung
Welchen Zettel nehme ich, hatten uns für Variante b entschieden aber mit oder ohne?
Die SB meinte, wenn wir ohne nehmen und der Gläubiger hat doch eine, dann kann das Gericht die Inso verweigern wegen evtl. Gläubigerbevorzugung, hat der keine haben wir das selbe in Grün wegen falscher Angabe.
Geld für einen Anwalt wegen Klageerhebung haben wir leider nicht.
Es sind nur 2 Gläubiger, von dem einen haben wir alles, der andere fehlt eben
Was für Zettel haben Sie bekommen? Von der SB?
Die Aussage, dass das Gericht eine InsO "verweigern" kann wegen Gläubigerbevorzugung ist haltlos. nach Verfahrenseröffnung hat das Insolvenzgerichten eine Amtsermittlungspflicht, die über den Insolvenzverwalter ausgeübt wird. Spätestens Der IV wird also die Angaben von Ihrem Gläubiger bekommen. ich würde mich weder vom Gläubiger noch von Ihrer SB ins Bockshorn jagen lassen und jetzt den AEV einfach starten! Mutig voran! Notfalls würfeln Sie, welchen Zettel Sie nehmen.
Ja von der SB für die AEV.
Ich habe denen ja nun noch mal 1 Woche gegeben um die Aufstellung zu schicken, kommt wieder nichts werde ich die AEV wie von Ihnen empfohlen einfach machen, (ohne Abtretung) habe in den Alten Papieren soweit noch vorhanden keine Lohnabtretung gefunden.
Von diesen Gläubiger wurden auch nie Pfändungen vorgenommen, weder Lohn noch Kontopfändungen, der GV war das letzte mal 03 für den Verein da.
Wieso recherchiert die SB für den AEV eigentlich nicht selber? Fragen über Fragen ...
Wenn Sie nach bestem Wissen und Gewissen in ihren alten Unterlagen nichts finden hinsichtlich der Abtretung, sind Sie doch auf der sicheren Seite.
24.10.2013, 00:59
Das läuft über Gruppentreffen ab die aus 3 Treffen bestehen zu ca 15 Leuten und ein Einzelgespräch wegen dem Insoantrag an sich.
Beim 1ten Treffen ging es um "was ist die Insolvenz" oder wie sind die Pfändungsfreigrenzen, was sind Mahn oder Pfändungsbescheide usw.
Beim 1ten Treffen haben wir dann auch die Zettel bekommen für die Forderungsaufstellungen für die Gläubiger.
Beim 2ten ging es nun um die Erklärungen wie und wo man die Gläubiger samt Gläubigersummen einträgt, wer welche Variante des AEV versendet und wie man die Quoten berechnet.
Beim 3ten Treffen (ende November) geht es dann darum, wie man den Insoantrag ausfüllt.
Zwischen den Treffen liegen immer ca 4 Wochen
Das heißt, man hat immer nur diese 4 Wochen Zeit um Forderungsaufstellungen zu bekommen und dieses mal um die AEV zusammen zu bekommen.
Die haben für Einzelgespräche usw. keine Zeit da die vollkommen überlaufen wären und das nicht auch noch könnten.
Wir Schuldner müssen alles machen aber zumindest für diese benötigte Bescheinigung der AEV haben die Zeit. Soweit und wenn ich das so richtig verstanden habe müssen wir den Inso Antrag auch selbst abgeben.
Schlimm. Schlimmer schlimm (Bernd das Brot).
Wenn man meint, der beruflichen Bedrängnis nicht anders Herr werden zu können als durch Gruppenabende (hoffentlich werden wenigstens Schnittchen gereicht ... ), dann muss man die Sache so takten, dass alle mitkommen können.. Vier Wochen Zeit für Gläubigerantworten sind arg knapp, vor allem, wenn die Schreiben von den Klienten veranlasst werden. Da reagieren viele Gläubiger gar nicht gerne drauf. Können Sie die Beratungsstelle nicht mal auf die Probleme zwischendurch ansprechen? Gibt da keine Hotline o.ä.?
entweder hast Du die SB falsch verstanden oder die hat Murks erzählt.
Der Insolvenzantrag kann nur abgewiesen werden, wenn kein ernsthafter AEV aufgrund eines Planes bescheinigt wurde. Abgelehnt werden kann die Durchführung des gerichtlichen Schuldenbereinigungsplanverfahrens, wenn der gerichtliche Plan Gläubiger benachteiligt und somit keine Zustimmungsersetzung möglich sein könnte.
Wieviel ist monatlich pfändbar?
Würden feste Raten über dem pfändbaren Betrag liegen und könnten sie wirklich über die Planlaufzeit sicher aufgebracht werden?
Wie groß ist die Chance und Dein Wunsch, dass der Plan angenommen wird?
Ist das Gläubigerverzeichnis wirklich sicher vollständig?
Was die mögliche Abtretung betrifft, so würde ich sie im Zweifelsfall unberücksichtigt lassen - zumal, wenn der Abtretungsgläubiger durch Wegfall der Verfahrenskosten und/oder einem über dem Pfändbaren liegenden Betrag sich nicht schlechter stehen würde als im Insolvenzverfahren.
Nein gibt keine Schnittchen, Kaffee, Kuchen oder Selter.
Wenn man Fragen hat dann soll man die bei den Treffen stellen, es sei denn das wäre Super wichtig wie z.B. Miet/Stromschulden und damit verbundene Kündigung usw.
Die SB hatte uns schon gewarnt, das es sein könnte, das sich der eine oder andere Gläubiger nicht meldet.
Das läuft so ab, allerding haben wir nur 4 Treffen und nicht 5, sind auch in einem anderen Kreis, macht ihr guck
http://www.infodienst-schuldnerberatung.de/schuldnerberatung/rubriken/beratungsmethoden/2012/insolvenzkurs-neue-wege-in-der-schuldnerberatung.html
Ich hab die SB schon richtig verstanden.
Pfändbar sind 105,83
Können mit ruhigem Gewissen 150,00 abdrücken auch auf die gesamte Laufzeit
Da die Rate doch noch recht niedrig ist, denke ich mal, das der AEV abgelehnt wird, grade von dem Großen Gläubiger (Inkasso)
Sind wohl doch 3 Gläubiger, einer hat sich heute per EMail gemeldet und schickt Papiere. Mußte den aber erst suchen, da keine Papiere mehr vorhanden waren, habe den durch einen Uralten Kontoauszug gefunden. Das waren dann aber alle!
Wie ich schon schrieb, werde ich dann die AEV`s ohne Abtretung versenden, es sei denn ich bekomme noch die Aufstellung bis zum 30.10 und da ist eine Abtretung bei.
dann haben die sich falsch ausgedrückt oder mangelnde Kenntnisse.
Mach das. Und wenn Du 150 € ohne Abtretungsvorrang anbietest, wäre das unter'm Strich immer noch mehr als bei Abtretung in der Insolvenz. Außerdem ist die Chance auf Zustimmung bei festen Raten gerade bei Banken meist höher.
Wie wir schon dachten hat sich der Gläubiger (Inkasso) nicht gemeldet.
Gläubiger 3 hat einen Brief geschickt und siehe da, es ist NICHTS offen. Laut damaligen Vertrag ist alles erledigt, keine Forderungen offen. Na hat doch auch mal was.
Somit sind wir wieder nur bei den 2 Gläubigern.
Was passiert eigentlich, wenn sich die Inkasso/Bank auch auf die AEV nicht meldet?
Habe heute die AEV ohne Abtretung versendet (habe noch mal alles wegen der Inkasso/Bank in Schneckentempo durch gesehen, da steht nirgends was von Lohn, Gehalts, Renten, Versicherungs oder Vermögensabtretung).
Dann ist der AEV gescheitert. "Nichtmelden" auf einen AEV ist keine Seltenheit.
Da wurde also ein Inkassounternehmen angeschrieben. Wurde denn auch der ursprüngliche Gläubiger angeschrieben? Wenn es nie eine Abtretung (siehe §§ 409, 410 BGB) gegeben hat, ist die Forderung noch dort! Da wundert es mich auch nicht, dass das Inkasso nicht antwortet.
Die Bankgeschichte wurde 95 an die Creditreform abgetreten und die haben hin und wieder mal eine Zahlungsaufforderung oder den GV geschickt oder durch den GV die EV machen lassen. Von der Bank kam all die Jahre nichts.
Die Bankgeschichte wurde 95 an die Creditreform abgetreten
Woher weißt du das? Ich frage ganz bewusst, weil § 410 BGB da sehr eindeutig ist und viele Leute glauben es gab eine Abtretung, die aber eben doch nicht existiert. Hat dir das die Bank geschrieben (§ 410 Abs. 2 ZPO)? Oder doch nur das Inkasso, denn dann müssen die eine entsprechende Urkunde vorlegen (§ 410 Abs. 1 Satz 1 BGB)? Ein "wir haben die Forderung gekauft" oder "die Forderung ist an uns abgetreten" vom Inkassounternehmen reicht eben nicht!
schuldnerinffm
Bitte mal kurz erklären, was eine AEV (hat das was mit der Eidesstattlichen Versicherung zu tun?) ist.
So können auch Laien etwas mit Kürzeln anfangen :D
AEV = Außergerichtlicher Einigungsversuch und hat mit der Insolvenz zu tun
Mir ist noch was eingefallen. Einen Saldo bekommt man ZWINGEND mitgeteilt, wenn man eine Auskunft nach § 34 BDSG anfordert. Ansonsten sind Bußgelder fällig, die ein Landesdatenschutzbeauftragter verhängen kann. Wenn kein Saldo mehr existiert, würdest du das auch erfahren.
Inwieweit dabei Details (Forderungsaufstellung) erwähnt werden müssen weiß ich nicht, die Formulierungen in § 34 BDSG klingen aber recht optimistisch. Ich zwinge damit gerade einen vermeintlichen Gläubiger bzw. sein von ihm beauftragtes Inkassounternehmen zur Aushändigung von Unterlagen (es soll angeblich ein Titel existieren, von dem ich keine Kenntnis habe).
Also Männe hat heute mal bei der Bank angerufen und das mit der Pi erklärt und von denen kam "Wir haben damit nichts mehr zu tun, wenden Sie sich an das zuständige Inkassounternehmen an denen wir das anfang 1995 abgegeben haben"