Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202005,%20599
Timestamp: 2020-04-05 13:51:14
Document Index: 292359452

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 891', '§ 891', '§ 891', '§ 2369', '§ 891', 'BGH', 'BGH', '§ 891', 'BGH', '§ 2353', 'BGH']

BGH, 10.12.2004 - V ZR 120/04 - dejure.org
https://dejure.org/2004,1397
BGH, 10.12.2004 - V ZR 120/04 (https://dejure.org/2004,1397)
BGH, Entscheidung vom 10.12.2004 - V ZR 120/04 (https://dejure.org/2004,1397)
BGH, Entscheidung vom 10. Dezember 2004 - V ZR 120/04 (https://dejure.org/2004,1397)
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BGB §§ 891, 2369
Nachweis des Erbrechts auch ohne Erbschein
Verpflichtung eines Erben zum Nachweis seines Erbrechts durch einen Erbschein; Ausräumung der Vermutung des § 891 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) durch Erschütterung; Beurteilung der Wirksamkeit eines vor dem 3. Oktober 1990 geschlossenen Schenkungsvertrages nach dem ...
Erbrechtsnachweis; Eigentumsvermutung trotz Fehlens einer Devisengenehmigung bei Vorliegen einer Grundstücksverkehrsgenehmigung
BGB § 891 § 2369
Anforderungen an den Nachweis der Erbenstellung; Widerlegung der Eigentumsvermutung an Grundstücken in der ehemaligen DDR
§§ 891, 2369 BGB
Nachweis des Erbrechts und devisenrechtliche Genehmigung im DDR-Grundstücksverkehr (Prof. Dr. Ingo Fritsche; Neue Justiz 6/2005, S. 271-272)
NJW-RR 2005, 599
NJ 2005, 271
FamRZ 2005, 515
Rpfleger 2005, 244
bb) Abgesehen von diesen Sonderregelungen ist der Erbe nicht verpflichtet, sein Erbrecht durch einen Erbschein nachzuweisen, sondern hat auch die Möglichkeit, diesen Nachweis in anderer Form zu erbringen (BGH, Urteil vom 10. Dezember 2004 - V ZR 120/04, BGH-Report 2005, 558, 559 = FamRZ 2005, 515, 516).
Vielmehr muss der volle Beweis des Gegenteils erbracht werden (…Senat, Urt. v. 16. November 1979, V ZR 93/77, NJW 1980, 1047, 1048 f.; Urt. v. 10. Dezember 2004, V ZR 120/04, MDR 2005, 439, 440 f.).
Zu Recht geht das Berufungsgericht weiter davon aus, dass dem eingetragenen Berechtigten auch bei der Geltendmachung des Berichtigungsanspruchs die Vermutung des § 891 Abs. 1 BGB zugute kommt und sein Berichtigungsanspruch begründet ist, wenn es demjenigen, zu dessen Gunsten der Widerspruch eingetragen wurde, nicht gelingt, den Inhalt des Grundbuchs zu widerlegen (vgl. Senatsurt. v. 10. Dezember 2004, V ZR 120/04, NJW-RR 2005, 599, 600).
Diese sind vielmehr grundsätzlich nach dem Recht des Gebrauchsortes zu beurteilen (vgl. BGH NJW-RR 2005, 599 (602); NJW 1990, 3088).
Die Antragsteller weisen allerdings zu Recht darauf hin, dass ein Erbe nach bürgerlichem Recht im allgemeinen nicht verpflichtet ist, sein Erbrecht durch einen Erbschein (§ 2353 BGB) nachzuweisen; er hat auch die Möglichkeit, im Rechtsverkehr den Nachweis seines Erbrechts in anderer Form zu erbringen (BGH, NJW 2005, 1333 m.w.N.; FamRZ 2005, 515; WM 1961, 479; RGZ 54, 343).
Erstattung von Kosten eines Erbscheins
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