Source: https://www.jusmeum.de/urteil/bgh/09c25a19c2094bd10dfddfd2141ea3c630b82d8b2c46f32f035f9555a06ae515
Timestamp: 2019-01-22 15:18:44
Document Index: 242523388

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 544', '§ 544', '§ 543', 'BGH', '§ 544']

BGH, IX ZR 102/07: BGH (zpo, beschwerde, begründung, annahme, sicherung, fortbildung, handbuch)
Urteil des BGH vom 04.05.2007, IX ZR 102/07
IX ZR 102/07
BGH (zpo, beschwerde, begründung, annahme, sicherung, fortbildung, handbuch)
Zpo, Beschwerde, Begründung, Annahme, Sicherung, Fortbildung, Handbuch
Urteil des 2. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am
Main vom 4. Mai 2007, berichtigt durch Beschluss vom 1. Juni
2007, wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.
Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf
44.515 € festgesetzt.
1Die Nichtzulassungsbeschwerde ist statthaft (§ 544 Abs. 1 Satz 1 ZPO)
und zulässig (§ 544 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 ZPO). Sie hat jedoch keinen Erfolg.
Weder hat die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine
Entscheidung des Revisionsgerichts (§ 543 Abs. 2 ZPO). Die von der Beschwerde geltend gemachten Zulassungsgründe liegen nicht vor.
21. Das Berufungsgericht ist vom Grundsatz ausgegangen, dass der Anwalt zur Anspruchssicherung, insbesondere bei drohendem Rechtsverlust, verpflichtet ist. Dies entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH,
Urt. v. 17. Juni 1993 - IX ZR 206/92, NJW 1993, 2797, 2798; v. 29. November
2001- IX ZR 278/00, WM 2002, 505, 507; Zugehör, in Zugehör/Fischer/Sieg/Schlee, Handbuch der Anwaltshaftung 2. Aufl. Rn. 575 f). Mit
einzelfallbezogenen Erwägungen hat das Berufungsgericht in tatrichterlicher
Würdigung des Prozessstoffes angenommen, dass die Beklagten nicht verpflichtet waren, die von der Beschwerde für geboten gehaltenen Maßnahmen
zu ergreifen. Diese Annahme beruht jedenfalls nicht auf einem zulassungsrelevanten symptomatischen Rechtsfehler.
32. Von einer weiteren Begründung wird abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung von Voraussetzungen beizutragen, unter denen die Revision zuzulassen ist (§ 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO).
LG Limburg, Entscheidung vom 17.11.2006 - 4 O 188/06 -
OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 04.05.2007 - 2 U 267/06 -