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Timestamp: 2020-03-29 03:43:28
Document Index: 186419915

Matched Legal Cases: ['§ 151', '§ 54', '§ 151', 'Art. 5', '§ 54', '§ 151', '§ 147', '§ 151', '§ 151', '§ 151', '§ 338', '§ 5', '§ 6', '§ 151', '§ 151', '§ 12']

097 2017 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 97 I 171. Jahrgang I Freitag, 15. Dezember 2017
Gefängnis bedingt
In Affoltern, Obfelden und Hedingen wurden Türen und Fenster aufgewuchtet. > Seite 3
«Cannonball»-Raser auf der A4: das Bezirksgericht Affoltern hat einen 41-jährigen verurteilt. > Seite 5
25 Mio. Franken Schulden
Angst vor einer erneuten Russischen Invasion
Mettmenstetten hat sich für die kommenden vier Jahre einiges an Investitionen vorgenommen. Allein die Schulraumentwicklung wird mit rund 28 Mio. Franken veranschlagt. Als Folge rechnet die Gemeinde bis Ende 2021 mit einer Verschuldung von 25 Mio. Franken. Diese soll dann innert zehn Jahren auf 10 Mio. reduziert werden. Wie, das stehe noch nicht fest, verriet Finanzvorstand Beat Bär an der Gemeindeversammlung. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3
Ämtler Schulen: ZweckverbandsStatuten durch Mit der Primarschulgemeinde Aeugst hat am Dienstagabend auch die letzte der insgesamt 19 Schulgemeinden des Bezirks Affoltern den total revidierten Statuten des Schulzweckverbandes zugestimmt. Damit erfüllt der Schulzweckverband Bezirk Affoltern schon vorzeitig die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben im neuen Gemeindegesetz des Kantons, das am 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Obwohl den Gemeinden zur Totalrevision vier Jahre Zeit bleibt, hat sich der Schulzweckverband für eine rasche Umsetzung entschieden und dazu sämtliche Verbandsgemeinden an ihren Winter-Gemeindeversammlungen darüber abstimmen lassen. Damit konnten die vom neuen Gemeindegesetz zwingend geforderten Urnenabstimmungen umgangen werden, zu deren Durchführung jede Verbandsgemeinde ab 2018 verpflichtet wird. Somit können sich die Gemeinden viel Aufwand und Kosten sparen. Die komplett überarbeiteten Statuten werden nach Ablauf der 30-tägigen Rekursfrist Ende Januar 2018 und der Genehmigung durch den Regierungsrat per 1. Januar 2019 in Kraft treten. (kb.) ................................................... > Bericht zur Gemeindeversammlung Aeugst auf Seite 5
Speditiv erledigt Zustimmung zu allen Traktanden an der Gemeindeversammlung in Wettswil. > Seite 7
Kuppel-Show Der Hedinger Jungbauer Benjamin Suter hat im TV die grosse Liebe gesucht – und gefunden. > Seite 10
Im Säuliamt stehen Bunkeranlagen aus dem Kalten Krieg 1799 kämpften Russland und Österreich im Kanton Zürich gegen Frankreich. Die Erinnerung daran verstärkte auch im Kalten Krieg die Angst vor Russland. ................................................... von salomon schneider Letztmals kämpfte Russland 1799 im Kanton Zürich – an der Seite von Österreich-Ungarn – gegen die nach Osten vorrückenden Franzosen. Während in einer ersten Schlacht zwischen dem 4. und 7. Juni 1799 die Russisch-Österreichische Koalition als Sieger hervorging und Zürich besetzte, waren in der zweiten Schlacht, vom 25. und 26. September, die Franzosen siegreich. Während die Kriegsparteien tausende Tote zu beklagen hatten, litt
die Zürcher Bevölkerung Hunger, da sie die die Truppen der Kriegsteilnehmer auch gegen ihren Willen mit Nahrung versorgen musste. Auch die Einwohner des Knonauer Amts spürten während dieser Kämpfe, dass mehrere fremde Heere auf eigenem Boden noch schlimmer sind für die Bevölkerung als ein fremdes Heer.
Zwischen Warschauer Pakt und Nato Nach der Gründung des Schweizer Bundesstaats 1848 wurde die Wehrpflicht eingefüllt und die Schweiz konnte ihre territoriale Souveränität seither verteidigen – sei es dank einer schlagkräftigen Armee, Verhandlungsgeschick oder der politischen Neutralität. Die Reduit-Strategie der Armee während des Zweiten Weltkriegs hatte aber symptomatisch gezeigt, dass die
Schweizer Armee eine Invasion grösserer Armeen im Mittelland nicht viel entgegenzusetzen hätte. Nachdem die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg befreite Staaten in die Udssr eingliederte, wurde in der Schweiz die Angst vor dem Kommunismus noch grösser, obwohl sie von Nato-Mitgliedern umgeben war. Die kommunistische Partei der Schweiz war bereits 1940 verboten worden. Die Angst vor einem Krieg mit Russland war plötzlich wieder real und auch im Knonauer Amt wurden zahlreiche Bunker- und Verteidigungsanlagen gebaut, für den Fall eines Sowjetischen Invasionskrieges. Da es zwischen der Nato und der Udssr jedoch nie zu Kriegshandlungen kam, wurde der Konflikt Kalter Krieg genannt. ................................................... > Bericht auf Seite 9
Parallelen zwischen Schule und Sport
Die ZSC-Spieler Geering und Schäppi zu Gast in Hausen
Dresserin Aran Steffen sorgt beim Musical «Wicked» für die Schauspieler und ihre Kostüme. > Seite 12
Stiftung Solvita: Markus Feil wird Geschäftsführer Anfang 2018 tritt der Hausemer Markus Feil, ehemaliger Leiter des Götschihofs Aeugstertal, die Nachfolge von Martin Ritter an. Die Karriere von Markus Feil steht sinnbildlich für die Personalpolitik der Stiftung Solvita: Eingestiegen ist der Hausemer als Gruppenleiter, später arbeitete er sich zum Heimleiter hoch und nun wird er zum Markus Feil. Geschäftsführer (Bild Thomas Stöckli) befördert. Die Stiftung legt bei Stellen-Neubesetzungen grossen Wert auf Kontinuität – ein wichtiger Faktor für die Bewohner, aber auch ein starkes Signal an die Mitarbeitenden. So ist die Personalfluktuation deutlich tiefer als in vergleichbaren Institutionen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 11
Verwirrspiel um den Nervenarzt Was passiert, wenn ein Warenhausdieb sich um Neurosen kümmert und warum eine Kommissarin verzweifelt nach dem Samichlaus sucht, kann während der nächsten Wochen im Saal des Gasthauses zum weissen Rössli in Mettmenstetten herausgefunden werden. Das Theater 900 hat in den letzten Monaten intensiv für die Komödie «Nöiroose Kavalier» geprobt. Heute Abend ist Premiere. ................................................... > Bericht Seite 7 anzeigen
Geodaten sind künftig kostenlos Das Geografische Informationssystem des Kantons Zürich veröffentlicht ab Anfang 2018 grosse Teile seiner raumbezogenen Daten unter Open Government Data (OGD). Damit können sie kostenlos und ohne Einschränkung genutzt werden. Kernstück ist der Grunddatensatz der amtlichen Vermessung. Diese definiert Grundstücksgrenzen und erfasst Gebäudestandorte, Gewässerläufe oder Waldränder. Daneben werden zahlreiche weitere Geodaten zugänglich gemacht, wie das digitale Terrainund Oberflächenmodell, Naturgefahren- oder Energiedaten. Mit dem GIS-Browser (maps.zh.ch) lassen sich verschiedene Geodaten in einer Karte visualisieren. (pd.)
Die beiden ZSC-Lions-Spieler Patrick Geering (links) und Reto Schäppi posieren mit Hausemer Schülern. (Bild Martin Platter) Die Hausemer Mittelstufenlehrerin Tanja Sachs hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um den in der Schule behandelten Themen «Teamgeist» und «Wir hinterlassen Spuren» Nachdruck zu verleihen. Zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen der fünften und sechsten Klassen und deren Schulkindern wurden Fragen zum Thema
ausgearbeitet und die zwei Profisportler Patrick Geering und Reto Schäppi für einen Nachmittag in die Primarschule eingeladen. Die beiden ZSC-Lions-Eishockeyspieler hatten sichtlich Spass an ihrem Auftritt vor den Schülerinnen und Schülern. Kurzweilig erzählten sie aus ihrem Sportlerleben, zogen Parallelen
zur Schule und reicherten die Ausführungen mit amüsanten Anekdoten an. Am Schluss wurden die 81 Fünft- und Sechstklässler samt Lehrpersonen sogar noch zu einem ZSC-Match im Januar ins Hallenstadion eingeladen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 24
Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 12. Dezember 2017 A. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern 2. Krediterteilung von CHF 103 200.– für die Erweiterung der Schulräume 3. Krediterteilung von CHF 75 000.– für die Anschaffung von Schulmobiliar 4. Genehmigung des Voranschlages 2018 für die Primarschulgemeinde sowie Festsetzung des Steuersatzes von 40 % B. Politische Gemeinde
Konkursamtliche Liquidation Die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft von Marie Grunder-Gasser, geb. 12. September 1924, gest. 20. Januar 2017, von Vechigen BE, wohnhaft gewesen am Rainli 2 in 8903 Birmensdorf ZH, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Dietikon vom 30. November 2017 als geschlossen erklärt worden. Schlieren, 15. Dezember 2017 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren
1. Krediterteilung von CHF 138 500.– (inkl. MwSt.) für die Beschaffung eines Oel-/Wasserwehrfahrzeuges (Ersatzbeschaffung) für die Feuerwehr Aeugst am Albis 2. Genehmigung der Überführung der Bibliothek in die Gemeindeorganisation der Politischen Gemeinde 3. Genehmigung der dauernden Erhöhung des Stellenetats der Gemeindeverwaltung/Werkhof Aeugst am Albis um 0.30 Stellen bzw. 30 Stellenprozente infolge Überführung der Bibliothekt in die Gemeindeorganisation 4. Erlass einer Gebührenverordnung für die Gemeinde Aeugst am Albis 5. Krediterteilung von CHF 500 000.– (inkl. MwSt.) für das Hochwasserschutzprojekt Chöliholzbach 6. Genehmigung des Voranschlages 2018 für die Politische Gemeinde sowie Festsetzung des Steuersatzes von 35 % C. Reformierte Kirchgemeinde
Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 12. Dezember 2017 die Teilrevision des Gebührenreglements genehmigt und in Kraft gesetzt. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Markplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen die Beschlüsse des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 15. Dezember 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis
Entsorgung über Weihnachten / Neujahr Kehrichtabfuhr Affoltern am Albis, östlich der Bahnlinie Der Abfall von Affoltern a. A. Ost wird statt Dienstag, 2. Januar, am Mittwoch, 3. Januar 2018, abgeholt. Regionales Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15 Für das Regionale Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF» an der Lindenmoosstrasse 15 gelten über Weihnachten / Neujahr folgende Annahmezeiten: – Samstag, 23. Dezember 2017: übliche Öffnungszeiten – Montag, 25., und Dienstag 26. Dezember 2017: ganzer Tag geschlossen – Mittwoch, 27., bis Samstag, 30. Dezember 2017: übliche Öffnungszeiten – Montag, 1., und Dienstag, 2. Januar 2018: ganzer Tag geschlossen – Ab Mittwoch, 3. Januar 2018: übliche Öffnungszeiten Wir wünschen Ihnen frohe Festtage. Affoltern am Albis, 15. Dezember 2017 Tiefbauabteilung
1. Genehmigung des Voranschlages 2018 für die refomierte Kirchgemeinde sowie Festsetzung des Steuersatzes von 13 % Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können zu den Gemeindeversammlungen der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde beim Bezirksrat Affoltern und zur Gemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern schriftlich folgende Rechtsmittel erhoben werden: • Stimmrechtsrekurs: innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Protokollberichtigungsrekurs: innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz) • Gemeindebeschwerde: innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz) Die Protokolle liegen ab Montag, 18. Dezember 2017, bei der Gemeindeverwaltung während der Rechtsmittelfrist öffentlich auf. Aeugst am Albis, 15. Dezember 2017 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis
Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 28. November 2017 in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen: – Baumann Dirk Oliver Jan (m), geb. 1958 und Baumann Christine (w), geb. 1964, beide von Deutschland – Gutaj Selvije (w), geb. 1979, Gutaj Vlora (w), geb. 2005, Gutaj Anila (w), geb. 2008 und Gutaj Ledri (m), geb. 2012, alle von Kosovo – Shala Halban (m), geb. 1987, Shala Aulena (w), geb. 2012, Shala Jehona (w), geb. 2013 und Shala Hirmann (m), geb. 2015, alle von Kosovo – Corso-Fiascone Patrizia (w), geb. 1966, von Italien – Tallner Christian (m), geb. 1973, von Deutschland – Crnogorcevic Boris (m), geb. 2004, von Republik Serbien Gemeinderat Obfelden
Erlass und Inkraftsetzung Beschlüsse der Gebührentarif Gemeindeversammlung Die Gemeindeversammlung hat am vom 11. Dezember 2017 7. Dezember 2017 die Gebührenverordnung festgesetzt. Auf Grundlage dieser Verordnung erlässt der Gemeinderat gemäss Art. 5 den Gebührentarif. Mit Beschluss vom 21. November 2017 hat der Gemeinderat – vorbehältlich der Zustimmung der Gemeindeversammlung zur Gebührenverordnung – den Gebührentarif erlassen und auf den 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden.
Der Beschluss und der Gebührentarif können auf www.hedingen.ch eingesehen werden oder liegen bei der Gemeindekanzlei während der Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen die Festsetzung des Gebührentarifs durch den Gemeinderat kann innert 30 Tagen, von der Publikation gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern am Albis Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Hedingen, 15. Dezember 2017 Gemeinderat Hedingen
A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 %. B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 46 % 2. Zustimmung zur Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern a.A., einzureichen (§ 54 Abs. 3 des Gemeindegesetzes, GG). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil am Albis, 15. Dezember 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis. Primarschulpflege Wettswil am Albis
Wertvolle Uhr gestohlen Bei einem Einbruch in ein Terrassenhaus in Affoltern haben Diebe eine Uhr im Wert von rund 4500 Franken erbeutet. Sie verschafften sich am 9. Dezember in den frühen Abendstunden durch Aufbrechen der Balkontüre Zutritt und hinterliessen Sachschaden von zirka 1000 Franken. Ein Portemonnaie mit wenig Bargeld fiel Unbekannten zwischen 4. und 8. Dezember in einem Einfamilienhaus in Obfelden in die Hände. Durch Aufwuchten einer Sitzplatztüre gelangten sie in die Räume, durchsuchten alles und hinterliessen Sachschaden in der Höhe von rund 2500 Franken. In Hedingen stiegen Einbrecher am 11. Dezember zwischen 18.15 und 19.15 Uhr durch ein Fenster in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Die Diebe behändigten sich diverser Münzen, deren Wert die Kantonspolizei derzeit abklärt. Sachschaden: rund 500 Franken. Vandalen wüteten auf einer Baustelle in Obfelden, wie am 11. Dezember festgestellt wurde. Sie zertrümmerten im Container eine WC-Einrichtung, rissen zum Beispiel den Boiler von der Wand. Der Schaden wird durch die Kantonspolizei ermittelt. Wegen Geburtstagsparty-Lärm musste die Kantonspolizei am Samstag, 9. Dezember, um zirka 22.30 Uhr in ein Mettmenstetter Mehrfamilienhaus ausrücken. Die Verursacher folgten der Aufforderung nach Ruhe unverzüglich. (-ter.)
Mettmenstetten stehen vier investitionsreiche Jahre bevor Gemeindeversammlung mit spannendem finanzpolitischen Ausblick Bis 2021 dürfte sich in Mettmenstetten eine Schuldenlast von 25 Mio. Franken anhäufen. Wie diese abgebaut werden, dürfte den Gemeinderat im nächsten halben Jahr beschäftigen. ................................................... von thomas stöckli «Einmal mehr eher trockene Themen», kündete Beatrix Gallati an. Die Primarschul-Präsidentin eröffnete am Montag in der «Wygarten»-Halle einen Versammlungsabend, an dem die 70 anwesenden Stimmberechtigten sämtliche Geschäfte deutlich annehmen sollten. Für ein Gegengewicht zu den Zahlen sorgte sie allerdings gleich selber, mit einer herzerwärmenden Verabschiedung der Schulbus-Chauffeure Bernadette und Peter Haller. So präsentierte die Schulpräsidentin auf der Leinwand eine «Schulbusreise» durch die Weiler mit Bildern und guten Wünschen. Unter anderem wurde dabei eine neue Zeitform kreiert, das «Bus-kam-perfekt». Im Namen der gesamten Primarschule sowie aller beteiligter Kinder und Eltern bedankte sich Beatrix Gallati «für 26 Jahre Sorgfalt und Flexibilität, Verständnis und Zuverlässigkeit, für ein spannendes Kassettenund Radioprogramm im Bus, Pünktlichkeit, offene Ohren und Gemütlichkeit.» Die Gefeierten waren sichtlich berührt «Es war eine gute Zeit», meinte Bernadette Haller. «Es war immer etwas los» und «ich will es nicht missen», bestätigte Peter Haller.
Zusätzlicher Kindergarten bei der Sek. eingemietet Das Budget der Primarschulgemeinde war zuvor einstimmig genehmigt worden. Einem Aufwand von 9,35 Mio. Franken steht ein Ertrag von 8,98 Mio. Franken gegenüber. Der Aufwandüberschuss von 368 000 Franken ist eine deutliche Verbesserung zum Vorjahresbudget. Kostentreiber sind primär ein zusätzlicher sechster Kindergarten (Lohn und Raummiete an die Sek.) sowie der steigende Bedarf nach Sonderschulung. Mehreinnahmen bringen die Steuern und der Ressourcenausgleich. Ebenso eindeutig wurde die Statutenänderung des Ämtler Schulzweckverbands gutgeheissen. Diese regelt
26 Jahre Schulbus-Chauffeure: Bernadette und Peter Haller wurden an der Gemeindeversammlung in Mettmenstetten feierlich verabschiedet. (Bild Thomas Stöckli) unter anderem die Austrittsmodalitäten für Gemeinden und verdoppelt die Finanzkompetenz der Delegiertenversammlung von 500 000 auf eine Mio. Franken.
Wie umgehen mit den Schulden? Besser als im Vorjahr sehen auch die Budget-Zahlen der Politischen Gemeinde aus. Bei einem Aufwand von 13,04 Mio. und einem Ertrag von 13,31 Mio. ist hier ein Plus von 263 000 Franken eingeplant. Netto sollen 2018 knapp 4 Mio. Franken investiert werden – vor allem in die Schulanlage, in Strassen und Gewässer. Im Bereich Gesundheit drücken Pflegefinanzierung und Spitex-Leistungen aufs Budget, dafür winkt wie bei der Primarschule ein sattes Plus bei den Steuern und vom Finanzausgleich. Mit der Steuersenkung der Sekundarschule ist der Gesamtsteuerfuss neu bei 100 %. Finanzvorstand Beat Bär nutzte die Gelegenheit, die Versammlung über die finanzpolitischen Ziele der Gemeinde zu orientieren. Diese sehen eine Begrenzung der Fremdverschuldung vor, aber auch einen Steuerfuss und eine Wirtschaftlichkeit, die im kantonalen Vergleich in der besseren Hälfte liegen. Eine grosse Herausforderung werden die in den nächsten Jahren anstehenden Investitionen sein, allem voran die Schulraum-Entwick-
lung. Für diese allein sind 28 Mio. Franken vorgesehen. Bis 2021 werden sich deshalb 25 Mio. Franken Schulden anhäufen. Ziel ist es, diese innert zehn Jahren auf 10 Mio. zu reduzieren, sei es durch Begrenzung anderer Investitionen und Kosteneinsparungen, durch Verkauf von Vermögenswerten oder Erhöhung der Steuern. «Das wird uns im nächsten halben Jahr beschäftigen», so Beat Bär.
Klares Ja für Förderung erneuerbarer Energie und Richtplan-Überarbeitung Unbestritten war auch eine Änderung im gemeindeeigenen Förderprogramm für erneuerbare Energie. So wird Mettmenstetten weiterhin den Ersatz von stromintensiven Elektro-Direktheizungen durch Heizsysteme mit erneuerbaren Energieträgern fördern, auch nachdem der Kanton dies nicht mehr tut. Weh tut das kaum: Der für die Energiesparbemühungen bewilligte Kredit von 50 000 Franken werde dieses Jahr bei Weitem nicht ausgeschöpft, so Gemeindepräsident René Kälin. Eine kurze Diskussion kam einzig zur Überarbeitung des kommunalen Verkehrsrichtplans auf. Nach fast 20 Jahren sei eine solche überfällig, führte René Kälin aus. Da weder neue Strassen noch Siedlungsgebiete geplant sind, hielt sich das Interesse in Grenzen. In 60 Tagen öffentlicher Auf-
lage sei aus der Bevölkerung kein einziger Hinweis eingegangen, so Kälin. In der Versammlung ging es einzig darum, ob eine Fussgängerverbindung ohne verbrieftes Wegrecht als «bestehend» im Richtplan erscheinen dürfe. Ein Antrag, den Status auf «geplant» zu setzen, bis die Lage rechtlich geklärt ist, wurde allerdings mit 9:42 Stimmen abgeschmettert, die Überarbeitung anschliessend deutlich genehmigt. Mit dem obligaten Dank fürs Mitwirken in der direkten Demokratie konnte Gemeindepräsident René Kälin die 70 Versammlungsteilnehmenden um 21.30 Uhr wieder entlassen, allerdings nicht ohne sie auf den Infostand der IG Gemeindewahlen vor der «Wygarten»-Halle aufmerksam zu machen.
wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 16. Dezember, feiert Doris Koran-Schmid in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin ganz herzlich, wünschen ihr ein freudvolles Fest im Kreise ihrer Familie und Freunde und alles Gute. Am Sonntag, 17. Dezember, wird Rosa Del Monte in Obfelden 80 Jahre alt. Wir wünschen viel Freude und ein schönes Fest.
Gemeinde Hausen am Albis Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Hausen a. A. vom 15. April 2018 (1. Wahlgang) für die Amtsdauer 2018 – 2022 Der Gemeinderat Hausen am Albis hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl nachstehender Ämter auf den 15. April 2018 festgesetzt: – 6 Mitglieder inkl. Präsident/-in des Gemeinderats – 5 Mitglieder inkl. Präsident/-in der Rechnungsprüfungskommission – 4 Mitglieder der Sozialbehörde – 5 Mitglieder inkl. Präsident/-in der Primarschulpflege – 7 Mitglieder inkl. Präsident/-in der ref. Kirchenpflege Es werden leere Wahlzettel verwendet. Die Wählbarkeit richtet sich nach den Vorschriften der Kantonsverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 2. Februar 2018 bei der Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiber, Zugerstr. 10, 8915 Hausen am Albis, schriftlich zu melden. Die Eingabe hat – nebst der Angabe des gewünschten Amts – folgende Informationen zu enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Heimatort, eventuell Parteizugehörigkeit. Zusätzlich können der Rufname sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindekanzlei Hausen am Albis, gemeinde@hausen.zh.ch, Tel. 044 764 80 20 oder www.hausen.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Gemeinderat Hausen am Albis
Gemeinde Kappel am Albis Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Kappel a. A. vom 15. April 2018 (1. Wahlgang) für die Amtsdauer 2018 bis 2022 Der Gemeinderat Kappel am Albis hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl nachstehender Ämter auf den 15. April 2018 festgesetzt: – 4 Mitglieder und das Präsidium des Gemeinderates (als 5. Mitglied ist automatisch der Präsident oder die Präsidentin der Primarschulpflege gewählt) – 5 Mitglieder und das Präsidium der Primarschulpflege – 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission Es werden leere Wahlzettel verwendet. Die Wählbarkeit richtet sich nach den Vorschriften der Kantonsverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 31. Januar 2018 bei der Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiberin, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, schriftlich zu melden. Die Eingabe hat, nebst der Angabe des gewünschten Amtes, folgende Informationen zu enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Heimatort. Zusätzlich können der Rufname sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, gemeinde@kappel-am-albis.ch, Telefon 044 764 12 55, oder www.kappel-am-albis.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Gemeinderat Kappel am Albis
Kappel am Albis, 15. Dezember 2017
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2017 A. Primarschulgemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2018, Festsetzung – Genehmigung 2. Schulzweckverband Bezirk Affoltern, Totalrevision der Statuten – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2018, Festsetzung – Genehmigung 2. Förderprogramm «Rationeller Energieverbrauch und alternative Energieerzeugung» im Rahmen der Energiestadt Mettmenstetten, Reglement/Teilrevision – Genehmigung 3. Kommunaler Verkehrsrichtplan, Überarbeitung – Festsetzung Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab 19. Dezember 2017 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung, innert 5 Tagen, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen (ohne Geschäft B3), gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit), innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Zu Geschäft Nr. B 3 ist eine Beschwerde gemäss § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes bzw. ein Rekurs gemäss § 338a des PBG erst möglich, wenn der Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung zusammen mit dem Genehmigungsentscheid der Baudirektion veröffentlich und aufgelegt worden ist (§ 5 Abs. 3 PBG). Die Veröffentlichung erfolgt gleichzeitig im kantonalen Amtsblatt und im Publikationsorgan der Gemeinde (§ 6 Abs. 1 lit. a PBG). Mettmenstetten, 15. Dezember 2017 Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten
Die Kirchgemeindeversammlung vom 10. Dezember 2017 fasste folgende Beschlüsse: 1. Finanzielle Übernahme des Projektes Jugendarbeit wird genehmigt 2. Die Revision der Entschädigungsverordnung wird genehmigt 3. Der Voranschlag 2018 wird genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2018 unverändert auf 12 % festgelegt. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a/A, Herrn Martin Billeter, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss, gestützt auf § 151 Abs 1 Gemeindegesetz, innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a/A erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a/A einzureichen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf. Reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017 1. Voranschlag/Steuerfuss 2018, Festsetzung – Genehmigung 2. Schulzweckverband Bezirk Affoltern, Totalrevision der Statuten – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 15. Dezember 2017 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung, innert 5 Tagen, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit), innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 15. Dezember 2017 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten
Erneuerungswahlen vom 15. April 2018 (1. Wahlgang) für die Amtsdauer 2018 – 2022 Die Gemeindevorsteherschaft der politischen Gemeinde Hausen am Albis hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl nachstehender Ämter auf den 15. April 2018 festgesetzt: – 5 Mitglieder inkl. Präsident/-in der Sekundarschulpflege Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil Gemäss Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde werden leere Wahlzettel verwendet. Die Wählbarkeit richtet sich nach den Vorschriften der Kantonsverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Für die Wahl in die Sekundarschulpflege ist der politische Wohnsitz in der Sekundarschulgemeinde erforderlich. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 2. Februar 2018 bei der Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiber, Zugerstr. 10, 8915 Hausen am Albis, schriftlich zu melden. Die Eingabe hat – nebst der Angabe des gewünschten Amts – folgende Informationen zu enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Heimatort, eventuell Parteizugehörigkeit. Zusätzlich können der Rufname sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindekanzlei Hausen am Albis, gemeinde@hausen.zh.ch, Tel. 044 764 80 20 oder www.hausen.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Sekundarschulpflege Hausen am Albis
Aeugst: Hochwasserschutz, neues Feuerwehrauto und mehr Schulraum Aeugster Gemeindeversammlungen genehmigen alle Vorlagen einstimmig Die Versammlung der Politischen Gemeinde Aeugst hat unter anderem die Kredite für ein neues Öl-/Wasserwehr-Fahrzeug sowie ein Hochwasserschutzprojekt gesprochen. Positive Entscheide gab es auch zu den Anträgen von Primarschulgemeinde und reformierter Kirchgemeinde. ................................................... urs kneubühl Die Versammlungen der Politischen Gemeinde sowie der Primarschulgemeinde Aeugst hatten am Dienstagabend eine stattliche Anzahl namhafter Geschäfte zu behandeln: Deren sechs standen auf der Traktandenliste der Politischen Gemeinde, vier umfasste jene der Primarschulgemeinde. Das einzige anstehende Geschäft der reformierten Kirchgemeinde Aeugst zum Schluss nahm sich dagegen als Kinkerlitzchen aus: 29 Stimmberechtigte genehmigten dabei diskussionslos und ohne Gegenstimme den Voranschlag 2018, der in der laufenden Rechnung bei einem Aufwand von 410 861 Franken und einem Ertrag von 66 600 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 344 261 Franken abschliesst. Mit dem unveränderten Steuersatz von 13 Prozent des geschätzten einfachen Steuerbetrages von 2,75 Millionen Franken kann allerdings nicht nur dieses Manko gedeckt werden, es resultiert gar ein Ertragsüberschuss der laufenden Rechnung von 13 239 Franken.
Ja zu Hochwasserschutzprojekt und Feuerwehrauto Die 64 Stimmberechtigte umfassende Versammlung der Politischen Gemeinde hatte vorab bereits über zwei Kreditbegehren, die Überführung der Bibliothek in die Gemeindeorganisation, die Aufstockung des Stellenetats der Gemeindeverwaltung, einer neuen Gebührenverordnung und den Voranschlag 2018 zu entscheiden. 500 000 Franken standen dabei für das Hochwasserschutzprojekt Chöliholzbach zur Diskussion. Gemäss der bestehen-
den Naturgefahrenkarte des Kantons führen nämlich im Weiler Habersaat Kapazitätsprobleme entlang des gesamten Habersaatwegs sowie entlang des Chnübrechiwegs zu einer Gefährdung durch Hochwasser. Das der Versammlung vorgelegte, mit 473 000 Franken veranschlagte Projekt soll entsprechende Hochwassersicherheit bringen. An den Projektkosten werden sich Bund und Kanton mit Subventionen in der Höhe von geschätzten 96 000 Franken beteiligen und, «da primär der Grundeigentümer der Liegenschaft Kat. Nr. 1995 bezüglich der Bebaubarkeit seiner Parzelle von diesen Hochwasserschutzmassnahmen profitiert», so der Gemeinderat in seiner Weisung, wird auch dieser 75 000 Franken beisteuern. Der Gemeinde bleiben damit Nettoinvestitionen von 302 000 Franken. Nach einigen Nachfragen stimmte die Versammlung schliesslich dem Antrag des Gemeinderates uneingeschränkt zu. Auch das zweite Kreditbegehren, 138 500 Franken für die Ersatzbeschaffung eines Öl-/Wasserwehr-Fahrzeuges für die Feuerwehr, wurde einstimmig genehmigt. An die anrechenbaren Anschaffungskosten für das neue Feuerwehr-Spezialfahrzeug werden durch die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich Subventionen von 50 Prozent ausgerichtet; die entsprechende Subventionszusicherung liegt vor. Die Nettokreditkosten für die Gemeinde belaufen sich auf 69 250 Franken.
Bibliothek-Überführung und Aufstockung Stellenetat Gegenstimmlos einig mit dem Gemeinderat und der Primarschulpflege zeigte sich die Versammlung auch bezüglich der Überführung der Bibliothek Aeugst auf Januar 2018 in die ordentliche Gemeindeorganisation der Politischen Gemeinde. Durch die neue Organisationsform erhöhen sich die Aufwendungen auf rund 60 000 Franken pro Jahr. Die bisher als separate Einrichtung geführte Bibliothek wird auch zukünftig als Schul- und Gemeindebibliothek geführt und deren Tätigkeit mittels anteilmässigen Beiträgen der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde finanziert. Mit der Überführung verbunden ist
auch die Übernahme der bestehenden Anstellungen der Mitarbeitenden zur Weiterführung durch die Politische Gemeinde, wobei – vom Gemeinderat weiter vorgeschlagen – der Stellenetat der Gemeindeverwaltung um 30 Stellenprozente erhöht wird. Auch hier folgten die Stimmberechtigten diskussions- und gegenstimmlos dem Antrag.
Voranschlag 2018, Gebührenverordung und ein Abschied Einstimmig verabschiedet wurde auch der Voranschlag der Politischen Gemeinde für das Jahr 2018. Die bei einer Ertragssumme von rund 13 Millionen Franken ausgeglichene laufende Rechnung sieht einen Ertragsüberschuss von 99 650 Franken vor, wäh rend sich die Nettoinvestition des Gesamthaushaltes auf 2,79 Millionen Franken belaufen. Identisch klar fiel die Abstimmung über die neuen gesetzlichen Grundlagen für die Gebühren der Verwaltungsleistungen der Gemeinde aus. Mit der neu erlassenen Gebührenverordnung werden weder neue Gebühren noch eine Erhöhung oder Senkung der bisherigen Abgaben geschaffen. Bevor der Gemeinderat abschliessend über das Pilotprojekt Buschmü-
cke, je den aktuellen Stand bezüglich Liegenschaft Dorfstrasse 37 und der Interkommunalen Anstalten Sozialdienst und Kesb sowie über das weitere Vorgehen in Sachen Gestaltungsplan Stümel (siehe Kasten) informierte, verabschiedete er die langjährige Leiterin der Finanzverwaltung, Petra Jansen. Für ihre gute Arbeit, die sie ebenso für die Primarschulgemeinde wahrnahm, gab es warme Dankesworte, Blumen, ein Geschenk sowie kräftigen Beifall.
Primarschule: Statutenrevision Schulzweckverband und Budget 2018 Auch die 62 Stimmberechtigten der vorangegangenen Versammlung der Primarschulgemeinde Aeugst folgten bei allen vier zu behandelnden Geschäften klar den Anträgen der Schulpflege: Ohne Diskussion und Gegenstimme passierte die Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern. Damit hat auch Aeugst als letzte der insgesamt 19 Schulgemeinden im Bezirk den komplett erneuerten Statuten zugestimmt. Gleichsam diskussionslos und einstimmig genehmigte die Schulgemeindeversammlung den Voranschlag 2018, der in der ausgeglichenen laufenden Rechnung (3,86 Millionen Franken)
Dorfstrasse 37: Besichtigung Neubau Im Rahmen der Informationen des Gemeinderates Aeugst anlässlich der Gemeindeversammlung wird bestätigt, dass das Neubauprojekt Dorfstrasse 37 erfreulich rasch vorangegangen ist und wenig Probleme verursacht hat. Der Bau ist so weit, dass sich morgen Samstag die Bevölkerung von 9 bis 12 Uhr bei der öffentlichen Besichtigung des Neubaus davon überzeugen kann, dass hier etwas Gutes entsteht. Auch beim Gestaltungsplan Stümel sowie mit den Interkommunalen Anstalten IKA Sozialdienst
und IKA Kesb geht es voran: Bei Ersterem sollen bis Frühsommer 2018 die Details ausformuliert bekannt sein und die beiden IKAs sind zum Start auf Januar 2018 bereit. Von April bis Oktober 2017 hat sich Aeugst am kantonalen Pilotprojekt «Asiatische Buschmücke» beteiligt. Freiwillige (u.a. Asylbewerber) haben dazu periodisch in allen öffentlich zugänglichen Gullies auf Gemeindegebiet ein biologisches Larvizid verteilt, um die Vermehrung der Mücken zu stoppen. Mit Erfolg.
mit einem Ertragsüberschuss von 4150 Franken abschliesst und 190 800 Franken Nettoinvestitionen ausweist.
Schulraumerweiterung und letzte Tranche neues Schulmobiliar Neue Unterrichtsformen mit vermehrtem Gruppenunterricht, wie sie auch im Lehrplan 21 verankert sind, erfordern gemäss den Empfehlungen für Schulbauten des Kantons Zürich pro Klassenzimmer einen Gruppenraum. Dies ist an der Primarschule Aeugst, die zudem aus organisatorischen Gründen komplett auf altersdurchmischte Klassen umstellt, zurzeit nicht gegeben. Die Schulpflege beantragte daher der Versammlung die Bewilligung eines Baukredites von 103 200 Franken für eine erste Etappe für entsprechende Erweiterungen der Schulräume. Damit soll im kommenden Jahr die Raumaufteilung im Schulhaus Gallenbüel 2 optimiert werden, womit zwei zusätzliche Gruppenräume zur Verfügung gestellt werden können. Die Versammlung stimmte dem Begehren ohne Gegenstimmen zu.
Erneuerung in den Handarbeitsund Werkzimmern Um die Krediterteilung von weiteren 75 000 Franken ging es auch im vierten Geschäft der Primarschulgemeinde. Nach zwanzig bis dreissig Jahren intensiver Nutzung sind nämlich viele Schränke sowie Tische der Handarbeits- und Werkzimmer defekt und können nur für viel Geld repariert werden, wie die Schulpflege bereits in ihrer Information zur Planung für die Erneuerung der Schulmöbel anlässlich der Gemeindeversammlung im Dezember 2016 festhielt. 2016 und 2017 wurden in der Folge einige Klassenzimmer neu möbliert. Als dritte und letzte Etappe sind nun für 2018 die entsprechenden Erneuerungen in den Handarbeits- und Werkzimmern, den Therapiezimmern sowie bei den Lehrerpulten geplant. Mit dem uneingeschränkten Ja der Versammlung kann die Anschaffung von neuem und zeitgemässem Schulmobiliar im nächsten Jahr abgeschlossen werden. anzeige
Waghalsiges Rennen auf der A4 Bezirksgericht: Bedingte Gefängnisstrafe für 41-jährigen Engländer Massive Tempoüberschreitung und waghalsiges Überholen im Bereich des Islisbergtunnels auf der A4: Dafür kassierte ein 41jähriger Engländer vom Bezirksgericht Affoltern im abgekürzten Verfahren 13 Monate Gefängnis bedingt. Das Verfahren gegen die beiden anderen Tempobolzer ist noch hängig. ................................................... von werner schneiter Zwei Nissan GTR und ein BMW M6 – mit diesen Boliden donnerten drei Engländer am 4. Juni 2017, nachmittags, über die A4. Laut Anklageschrift beschleunigte der 41-Jährige auf dem 120-km/h-Abschnitt nach dem Islisbergtunnel auf 166 km/h (175 abzüglich 5 % Messungenauigkeit), sein Kollege auf 177,5 km/h und der Dritte im
Bunde auf 175 km/h – dies bei trockenem Wetter, guter Sicht und starkem Verkehrsaufkommen.
Unfall mit Todesopfern in Kauf genommen Durch die massiv überschrittene Höchstgeschwindigkeit habe der Beschuldigte das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern in Kauf genommen, wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. Dies namentlich deshalb, weil er die Strecke nicht kannte und ein rechtzeitiges Anhalten in einer Linkskurve stark erschwert war. Und weil die drei Fahrer aus England unter allen Umständen zusammenbleiben wollten, habe dem Beschuldigten die notwendige Konzentration gefehlt. Immer wieder habe er den Blick auf die hinter ihm fahrenden Kollegen gerichtet, wodurch sich bei diesem Geschwindigkeitsexzess
die Reaktionszeit und die Gefahr eines Unfalls weiter erhöht habe. Weiter wird ihm vorgeworfen, rund eine Stunde vor diesem veritablen Rennen auf der A4 auf der A53 in Wangen bei Dübendorf eine Sperrfläche überfahren zu haben.
Erscheinen vor Gericht erspart Auf der A4 wurden die drei Engländer gestoppt und verhaftet. Der Beschuldigte sass danach 89 Tage in Untersuchungshaft – so lange dauerten die Ermittlungen, und zudem bestand Fluchtgefahr. Zurück in England, gab der Beschuldigte zuhanden des Bezirksgerichts eine schriftliche Erklärung ab und anerkannte den Sachverhalt und das vom Staatsanwalt geforderte Strafmass. «Diese Erklärung genügte, um auf die Parteibefragung vor Gericht zu verzichten», sagte Gerichtspräsident Peter Frey im Rahmen der kurzen Ver-
handlung, die im abgekürzten Verfahren erfolgte. Der Mann musste also nicht vor Gericht erscheinen. Das Gericht akzeptierte das von der Anklage geforderte Strafmass und verurteilte den Mann wegen qualifizierter grober Verletzung von Verkehrsregeln sowie wegen vorsätzlicher grober Verletzung von Verkehrsregeln zu 13 Monaten Gefängnis bedingt. Dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Der Raser muss die Gerichtskosten von über 10 000 Franken berappen. Die Anwaltskosten von knapp 9000 Franken werden auf die Staatskasse genommen. Die Verfahren gegen die anderen beiden Rowdies sind noch nicht abgeschlossen. Wie am Rande der Gerichtsverhandlung zu erfahren war, akzeptieren die beiden Tempobolzer das vorgeschlagene Strafmass nicht. Sie werden sich also vor Gericht im Rahmen eines nicht abgekürzten Verfahrens verantworten müssen.
Bauherrschaft: Heer & Co AG, Postfach, 8800 Thalwil, vertreten durch: ARCHPLAN AG ARCHITEKTEN, Bahnhofstrasse 2, 8800 Thalwil; Projektverfasser: Vertretung der Bauherrschaft Bauvorhaben: Aufstellen Baureklamen, diverse Standorte, 8926 Uerzlikon (Kernzone B).
Bauherrschaft: M. Kasper + J. Wyss Kasper, Resistrasse 356, 5046 Walde AG Vertreter: Swisshaus Bauforum Hochdorf AG, Hauptstrasse 5, 6281 Hochdorf Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Garagengebäude, Kat.-Nr. 4400, Im Loo 2 (Kernzone KB)
Mettmenstetten Bauherrschaft: M3 Bau- und Projektmanagement AG, Blegistrasse 25, 6340 Baar Vertreter: Archisign AG, Im Ehrmerk 12, 8360 Wallenwil Bauprojekt: Neubau Doppeleinfamilienhaus mit Carport, Kat.-Nr. 4418, Brüelstrasse 10a/10b, (Wohnzone W2a)
Mettmenstetten Bauherrschaft: Verein Jumpin, Andreas Isoz, Rossauerstrasse 33, 8932 Mettmenstetten Vertreter: do. Bauprojekt: Rückbau Materialcontainer/Nebengebäude, Neubau 3 Schopfgebäude auf Kat.-Nr. 4012, Rossauerstrasse bei 33 (Erholungszone E / Privater Gestaltungsplan WasserschanzenCenter)
Ottenbach Bauherrschaft: Brüniger Roland, Isenbergstrasse 30, 8913 Ottenbach Projektverfasser: m+p team Architekten AG, Radmühlestrasse 18, 8916 Jonen Bauvorhaben: Ersatzbau für Autounterstand als Garagen und Ersatz der Parkplätze mit neuer Zufahrt, beim Wohnhaus Vers.-Nr. 59, Isenbergstrasse 30, Kat.-Nr. 423, Zone W2b
Rifferswil Bauherrschaft und Projektverfasser: Andreas und Charlotte Meuli, Im Winkel 4, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Photovoltaikanlage auf Geb. Vers.-Nr. 512, EFH auf Grundst. Kat.-Nr. 1856 (KZ), Im Winkel 4, 8911 Rifferswil
Todesfälle Affoltern am Albis Am 8. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Emma Luchsinger geboren am 26. Januar 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 19. Dezember 2017 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Ottenbach Am 9. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Enz, Georg geb. 28. Oktober 1948, von Giswil OW, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet am Dienstag, 19. Dezember 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin
Affoltern am Albis Am 10. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Elly Schneebeli-Meier geboren am 27. März 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 22. Dezember 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Heute hier, morgen fort. Tomi Ungerer
Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester
Elly Schneebeli-Meier 27. März 1936 bis 10. Dezember 2017
Willi und Lis Schneebeli-Hegnauer Lena und Marco mit Ina Selma Marlise und Stephen Topham-Schneebeli Thomas und Adrian Silvia und Marco Schneebeli-Miglierina Rico Monika und Ueli Schneebeli-Zellweger Fiona Noldi und Klärli Meier-Steinmann Rolf und Susanne Urs Anverwandte und Freunde
Schenken Sie ein Erlebnis der besonderen Art.
Abschiedsfeier in der reformierten Kirche in Affoltern am Albis, Freitag, 22. Dezember 2017 um 14.00 Uhr. Traueradresse: Marlise Topham, Breitenstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis
Emma Luchsinger-Huber 26. Januar 1932 – 8. Dezember 2017
Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Schwester. Wir vermissen Dich. Affoltern am Albis, 8. Dezember 2017 Rolf, Gaby, Joy und Tiffany Luchsinger Heinz, Lina und Kevin Luchsinger Andreas und Evelina Luchsinger Ruth Burri und Irma Jacobs Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 19. Dezember 2017, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt. Danken möchten wir Dr. Jürg Schwegler und dem Personal der Langzeitpflege Haus Rigi 2 für die liebevolle Betreuung. Anstelle von Blumen gedenke man der Vogelwarte Sempach, IBAN CH47 0900 0000 6000 2316 1. Traueradresse: Heinz Luchsinger, Morgenhölzlistrasse 13, 8912 Obfelden
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Zustimmung zu allen Traktanden 51 von 3393 Stimmberechtigten erlebten speditive Wettswiler Gemeindeversammlungen Die Versammlungen der Primarschulgemeinde sowie der politischen Gemeinde Wettswil fanden erstmals im neuen Mehrzwecksaal des Schulhauses Ägerten statt. Neben den Budgets wurde auch die Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbands angenommen. ................................................... von salomon schneider Als erstes Traktandum der Gemeindeversammlungen vom 11. Dezember stellte der Wettswiler Finanzvorstand Christoph Ehrsam das Budget 2018, den gleichbleibenden Steuersatz sowie die Finanzplanung der politischen Gemeinde Wettswil vor. Das Budget 2018 rechnet bei einem Aufwand von 15,84 Millionen mit einen Ertrag von 15,6 Millionen. Dies entspricht einem Aufwandüberschuss von 240 000 Franken für das Jahr 2018: «Der Personal-, Sach- und übrige Betriebsaufwand wird um 2,5 Prozent zunehmen, der Transferaufwand – der beispielsweise die IKA Sozialdienst Unteramt, die Bibliothek sowie die Pflegefinanzierung beinhaltet – nimmt um 9,2 Prozent zu. Auf der Einnahmenseite rechnen wir mit einem einfachen Steuer-
einem Ertrag von 11,8 Millionen. Wir haben grosses Glück, dass wir mit gleichbleibendem Steuerfuss mit Mehreinnahmen von 950 000 Franken rechnen können.» Dank der höheren Einnahmen rechnet die Primarschulgemeinde mit einem Haushaltsüberschuss von 1,2 Millionen Franken, der zur Tilgung der Schulden gegenüber der politischen Gemeinde genutzt wird. Die Schulgemeinde hat Schulden in der Höhe von 19 Millionen Franken bei der politischen Gemeinde. Die Versammlung der Primarschulgemeinde Wettswil stimmte dem Budget 2018 sowie dem Steuerfuss von 46 Prozent einstimmig zu.
ertrag von 22 Millionen, sowie Grundstückgewinnsteuern von 2,25 Millionen. 2017 lag der einfache Steuerertrag noch bei 20 Millionen. Somit können wir den bisherigen Gemeindesteuerfuss von 26 Prozent halten.» Die Gemeinde rechnet trotz budgetierter Entnahme von 240 000 Franken Ende 2018 mit Eigenkapital von 45,268 Millionen. Für die hohen Einnahmen verantwortlich ist der in Wettswil mit 4373 Franken pro Person mit Abstand höchste Steuerertrag aller Säuliämtler Gemeinden.
Wettswil finanziell hervorragend aufgestellt Anschliessend stellte Christoph Ehrsam die Finanzplanung für die kommenden Jahre vor: «Ohne zusätzliche Einnahmen durch Grundstückgewinnsteuern müssten wir die Steuern erhöhen. Wir werden weiterhin viel Kostendisziplin an den Tag legen. Es ist aber gut möglich, dass wir in einigen Jahren ein oder zwei Steuerprozente hinauf müssen. Wir streben auch in Zukunft einen gesunden Selbstfinanzierungsgrad, einen tiefen Steuerfuss sowie genügend Eigenkapital für wichtige Investitionen an.» Die Gemeindeversammlung stimmte dem Budget 2018 und dem Steuerfuss von 26 Prozent einstimmig zu.
Der Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger (links) eröffnet die Gemeindeversammlung. Neben ihm: Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli und Finanzvorstand Christoph Ehrsam. (Bild Salomon Schneider) Im Anschluss informierte Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger über den Ausbau der Sportanlage Moos: «Der FC Wettswil-Bonstetten hat eine Warteliste von über 100 Kindern und Jugendlichen. Mit einem zweiten Kunstrasenplatz könnten diese Engpässe behoben werden.» Qualität habe nicht nur mit dem Steuerfuss zu tun, sondern auch mit einem guten Umfeld, beispielsweise dank lebendiger Vereine.
Primarschule Wettswil erneut mit Steuerfuss von 46 Prozent Corina Schwald, die Finanzvorsteherin der Primarschulgemeinde Wettswil stellte Budget und Steuerfuss der Primarschule vor: «Da der Ertrag der Gemeinde stärker steigt als der Aufwand, können wir den Steuerfuss halten und rechnen mit einem Aufwandüberschuss von 221 300 Franken, bei einem Aufwand von 12 Millionen und
Statuten des Schulzweckverbandes angenommen Wie in den weiteren Bezirksgemeinden Gemeinden wurde auch die Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbands von der Primarschulgemeindeversammlung mit grosser Mehrheit angenommen. Die Statutenrevision wird aufgrund des neuen Gemeindegesetzes nötig. Die neuen Statuten werden voraussichtlich am 1. Januar 2019 in Kraft treten. Der Kostenverteiler für die heilpädagogische Schule wird weiterhin 2/3 Beanspruchung sowie 1/3 absolute Steuerkraft betragen.
Vom Dieb zum Therapeuten - das ist der «Nöiroose-Kavalier» Theater 900 Mettmenstetten spielt im Theatersaal des Gasthauses zum weissen Rössli Heute Abend feiert das Theater 900 Mettmenstetten Premiere mit seinem neuen Stück im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Der «Anzeiger» lernte den «Nöiroose-Kavalier» und die anderen Figuren der Komödie anlässlich eines Probenbesuchs bereits kennen.
durch Zufall schleust er sich in die psychotherapeutische Praxis ein. Entsprechend unkonventionell behandelt er auch die Patientinnen und Patienten. Diese haben unterschiedliche Schwächen. Sybille Bast (Irmgard Schmid) empfindet Erregung beim Klauen und wird auch in Dr. Bollmanns Praxis zur Elster, Claudia Carrera (Cornelia Leutwyler) durfte als Kind keinen Bikini tragen und «Elvis» oder eben der Steuerbeamte Jürg Appelhans (Beni Kühne), traut sich nicht mehr in die Kantine.
................................................... von andrea bolliger Die Atmosphäre im Theatersaal ist ruhig und konzentriert. Auch die Kinder einer Mitspielerin, die den ersten Teil der Theaterprobe mitverfolgen dürfen, sind ganz still. Es ist die erste von drei Hauptproben für das Stück «De Nöiroose-Kavalier» des im Mettmenstetter Jubiläumsjahr gegründeten Vereins Theater 900. Die Mitwirkenden beobachten die Szenerie auf der Bühne aufmerksam, während sie auf den nächsten Einsatz warten. Im leeren Saal, abseits des Scheinwerferlichts ist es kühl, die Damen tragen Mäntel über ihren leichten Kleidern. Ausgerechnet jetzt ist der Regisseur ausgefallen. Das Ensemble nimmts gelassen. Die Darsteller sind Laien, aber sie haben alle mehrjährige Theatererfahrung. Seit den Sommermonaten haben sie sich mit dem Stück auseinandergesetzt und in den letzten drei Monaten intensiv geprobt.
Wo ist der Samichlaus vom Migros Markt? Kommissarin Maiwald (Vreni Spinner) sucht den Samichlaus vom Migros Markt, ob sie ihn beim Seelendoktor findet? Jedenfalls ist es nicht jener, im Stanniolpapier aus Schokolade, den ihr Praxishilfe Fräulein Engel (Gaby Schenk) zur Beruhigung der Nerven anbieten will. Ohne Fräulein Engel gäbe es weder Ver- noch Entwirrung. Sie verliebt sich in den charmanten älteren Dr. de Witt (Willi Schmid), den eigentlichen Vertreter des abwesenden Praxisinhabers. Nach rund zwei Stunden ist die Probe beendet. In einer Szene waren sich Technik und Bühne über die eingespielte Musik uneinig. Nach kurzer Diskussion wird der Ausschnitt wiederholt. Dann verabschiedet man sich eilig. Die Zeit vor der Premiere ist anstrengend. Die Mitwirkenden freuen sich jetzt schon auf ganz viel Publikum und Applaus. Dieser ist der Lohn eines jeden Bühnenschauspielers.
Die Couch des vermeintlichen Nervenarztes ist gut besetzt. (Bilder Andrea Bolliger)
Unkonventionelle Behandlungen Vorne an der Bühne sitzt die Regieassistentin und Souffleuse Verena Carnielli. Nur ganz selten muss sie helfen. Jetzt, in der finalen Phase, muss auch die Maske üben. Schliesslich sollen die verkörperten Figuren bei jeder Aufführung gleich aussehen. Deshalb ging es für die Spielenden vor der Probe zum Schminken und Frisieren. Kostümwechsel sorgen für Farbe im Stück. Der Nöiroose-Kavalier, Dr. Bollmann, gespielt von Jürg Loretz, ist eigentlich Warenhausdieb. Mehr
«Nöiroose-Kavalier», Premiere heute Freitag, 15. Dezember, 20.15 Uhr; Weitere Vorführungen: Samstag, 16. Dezember, 20.15 Uhr, Sonntag, 17. Dezember, 16.30 Uhr, Freitag, 29. Dezember, 20.15 Uhr, Samstag, 30. Dezember, 20.15 Uhr, Sonntag, 31. Dezember 19 Uhr, «Theater und Kulinarik». Derniere Dienstag, 2. Januar 2018, 16.30 Uhr. Vorverkauf: Drogerie Vitalis, Mettmenstetten; Buchhandlung Scheidegger, Affoltern; Silvester «Theater und Kulina-
Praxisassistentin Fräulein Engel und Dr. de Witt verstehen sich gut.
«Elvis» hat seinen grossen Auftritt.
rik»: Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1, Mettmenstetten. Die Sitzplätze sind nummeriert.
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Wir ziehen im Januar an die Affolternstrasse 24 um Vom 24.12.2017 bis am 15.01.2018 bleibt das Geschäft wegen Umzugsarbeiten geschlossen.
Wir freuen uns, Sie ab dem 16.01.2018 an unserem neuen Standort zu begrüssen. Ihr VIMA Zweirad Team
Falsche Polizisten am Telefon Bei der Kantonspolizei Zürich sind seit dem 10. Dezember mehrere Dutzend Meldungen von versuchtem Telefonbetrug eingegangen, bei denen sich die Anrufer als Polizisten ausgaben. Die Polizei gilt als vertrauenswürdig. Das machen sich nun Telefonbetrüger zunutze. Die Anrufer vermitteln den Angerufenen mittels erfundenen polizeilichen Erkenntnissen, dass ihr Vermögen in Gefahr ist und bieten an, dieses vorübergehend sicher aufzubewahren. Gleiches gilt für Vermögen auf Bankkonten. Auf dem Gerät der Angerufenen erschienen in vielen Fällen die Nummern der Kantonspolizei Zürich (044 247 22 11) oder der Stadtpolizei Winterthur (052 267 51 52). Ebenso verwendet wurden die Nummer 061 365 94 00 sowie Rufnummern welche die Ziffern «117» enthalten. Es handelte sich dabei um technisch manipulierte Rufnummern; im Fachjargon wird dieses Vorgehen als «Spoofing» (Verschleierung, Vortäuschung) bezeichnet. Um sich vor Telefonbetrügern zu schützen, rät die Kantonspolizei Zürich folgendes: Überprüfen, ob es sich um einen echten Polizisten handelt, indem man die Nummer 117 wählt und nach dem spezifischen Polizisten fragt; misstrauisch sein, wenn ein hochdeutsch sprechender Polizist – nicht selten auch ausserhalb der Bürozeiten – einen dazu bringen will, grössere Geldsummen zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlangt n i e grössere Bargeldsummen; erst recht nicht telefonisch. Polizisten im Kanton Zürich sprechen Schweizerdeutsch, nicht Hochdeutsch; am Telefon niemals persönliche Daten sowie Passwörter bekannt geben und keine Angaben zu den finanziellen Verhältnissen machen; verdächtige Anrufe umgehend der Polizei melden, Notrufnummer 117. (pd.) Weitere Infos unter www.telefonbetrug.ch.
Das Knonauer Amt wurde als sicherster Standort ausgewählt Kalter Krieg: Im Ernstfall hätte der Zürcher Regierungsrat von Affoltern aus regiert Unter der ehemaligen Landwirtschaftlichen Schule in Affoltern baute der Kanton Zürich während des Kalten Krieges einen geheimen Regierungsbunker. Ab 1973 hätte der Zürcher Regierungsrat von dort aus regieren sollen, während eines Atomkrieges oder eines Invasionskriegs. ................................................... von salomon schneider Eine unauffällige Betontreppe führt vom Parkplatz der ehemaligen landwirtschaftlichen Schule unter Tage, In den Schwanden 1, in Affoltern. Sie endet an einer grossen Betontüre mit Stahlbeschlägen und den klassischen Stahldrehverschlüssen von Schweizer Bunkertüren. Nach der Türe folgt eine Luftschleuse und anschliessend teilt sich der Weg. Eine Treppe führt geradeaus in einen ehemaligen Führungsstandort der Schweizer Armee, Linkerhand führt der Gang in den ehemaligen Regierungsratskommandoposten. Bereits vor rund 20 Jahren aufgelöst, sind die verschiedenen Räume des Bunkers immer noch mit ihrer Funktion angeschrieben und die klassischen Militärfarben grau, grün und braun dominieren. Vor jedem Raum hängt eine riesige Akkulampe mit schweren Batterien, die allesamt noch eingesteckt sind. Im Führungsraum warten immer noch zahlreiche Stühle, weisse Leinwände und Kantonskarten auf den kantonalen Führungsstab.
Ein unterirdischer Bürokomplex Die Raumaufteilung des Zürcher Regierungsratsbunkers ist eindrückliches Zeugnis für die komplett unterschiedliche Priorisierung zwischen Alltag und Kriegs- oder Krisenfall. Statt der zivilen Regierungsdepartemente des Kantons, weist die Aufteilung auf die völlig andere Priorisierung im Kriegsfall hin: Beim Eingang befinden sich Räume für Übermittlung, Triage und Nachrichten. So wird in der Armee und Kriseninterventionsorganisationen der schnelle und reibungslose Informationsfluss sichergestellt. Weiter folgen Büros von Polizei, Stabsleitung, Zivilschutz, Versorgung, Transport, Gesundheitswesen, Strassenunterhalt, Energie- und Wasserversorgung, sowie ein grosser Führungsraum für Rapporte des Regierungsführungsstabes. Dazu kommen Küche, Aufenthaltsraum, sanitäre Anlagen und mehrere Schlafräume sowie zahlreiche Räume für den Gebäudeunter-
Einige Nadelbäume vor dem Parkplatz der ehemaligen landwirtschaftlichen Schule in Affoltern verstecken den Bunkereingang. (Bilder Salomon Schneider) halt – auf Komfort wurde komplett verzichtet. Der Regierungsrat hätte im Ernstfall genauso auf Stockbetten geschlafen wie alle in Bunkern untergebrachten Zivilpersonen.
Krieg funktioniert nach einer anderen Logik Anstatt wie im Alltag die Beschlüsse des Kantonsrates umzusetzen, hätte sich der Regierungsrat primär mit dem Erhalt der grundlegenden staatlichen Funktionen beschäftigt: das Staatsgebiet zu erhalten, das Leben der Bevölkerung zu sichern und auf dem Staatsgebiet hoheitliche Macht auszuüben, durch die Verwaltung sowie den Sicherheitsapparat. Zentral für die Sicherung der Bevölkerung ist die Infrastruktur. Nur wenn das Strassennetz sowie Wasser- und Energieversorgung funktionieren, können die benötigten Ressourcen effizient an die Bevölkerung verteilt werden. Zudem sind sowohl Sicherheitskräfte als auch die Armee nur mobil, wenn das Verkehrsnetz funktioniert.
Affoltern als strategischer Standort «Dass der Zürcher Regierungsratsbunker in Affoltern gebaut worden ist, hängt sicherlich mit der Reduit-Strategie während des Zweiten Weltkrieges zusammen. Affoltern ist die infrastrukturmässig besterschlossene Gemeinde des Kantons, die in Richtung Innerschweiz liegt», erläutert Erich Wipf vom Amt für Militär und Zivilschutz des Kantons Zürich. Im Kriegs-
Erich Wipf vom Amt für Militär und Zivilschutz zeigt den noch intakten Heizungsraum, des 1997 aufgelösten Führungsstandorts des Regierungsrats.
fall muss mit Territorialverlusten gerechnet werden. Um handlungsfähig zu bleiben, hätte der Regierungsrat in Affoltern von nicht besetztem Gebiet aus regieren können. So wäre er auf jeden Fall in der Lage gewesen, Kontakt zu Einsatz- und Sicherheitskräften zu halten. Affoltern lag zudem hinter der Verteidigungslinie Zürich Süd, die vom Üetliberg nach Birmensdorf und in Richtung Aargau mit Panzersperren gesichert war. Gerade die Bahnlinie wurde besonders aufwändig geschützt. Einige Panzersperren sind vor und nach Birmensdorf bis heute sichtbar. Wäre diese Verteidigungslinie gefallen, hätte die Zürcher Regierung wohl aufgeben müssen und der Regierungsratsbunker wäre geräumt worden. Ein anderes Schreckensszenario war ein Atomkrieg. Auch in diesem Fall wäre der Regierungsrat in einem Bunker weit von der Stadt Zürich entfernt wohl sicherer gewesen.
Kommunisten wurden verfolgt Als der Zürcher Regierungsratskommandobunker in den 1960er-Jahren gebaut wurde, herrschte in der Schweiz eine Stimmung der Angst. Der Kalte Krieg war auf dem Höhepunkt und der Kommunismus wurde undifferenziert verteufelt. Dies ging so weit, dass bekennende Schweizer Kommunisten staatliche Verfolgung erfuhren und von der Besetzung wichtiger Verwaltungspositionen ferngehalten wurden. Speziell am Schweizer Antikommunismus war, dass die kom-
munistischen Parteien in der Wählergunst nie hoch gestanden waren und nach dem 2. Weltkrieg nie über fünf Prozent Wählerstimmen erreichten. Mit dem Untergang der Sowjetunion veränderte sich die Bedrohungslage und Ende der 1990er-Jahre wurde der Regierungsratskommandoposten in Affoltern aufgelöst. Letztmals beübt wurde sein Funktionieren 1994.
Nato-Geheimarmeen in der Schweiz Wie gross die Bedrohungslage während des Kalten Krieges für die Schweiz wirklich war, lässt sich heute nicht einfach sagen. Fakt war, dass in Europa die Angst vor dem Kommunismus mindestens so gross war, wie in den Ländern des Warschauer Paktes die Angst vor westlichen Einflüssen. Während sich die Sowjetunion nicht für Kommunismus in der Schweiz interessierte, baute die Nato in der Schweiz eine Geheimarmee auf. Bekennende Schweizer Nationalsozialisten, Faschisten und radikale Christen wurden während des Kalten Krieges von der Nato ausgebildet und mit Waffen versorgt, damit sie im Falle einer demokratischen Machtergreifung durch kommunistische Parteien, die Regierung hätten stürzen können. Die Nato bewaffnete also in der neutralen Schweiz radikale Gruppen, um im Fall kommunistischer Wahlsiege die Demokratie auszuhebeln. Dieses Thema ist jedoch noch weitgehend unaufgearbeitet. Ob es auch im Knonauer Amt eine Nato-Geheimarmee gab, ist nicht bekannt.
In Krisensituationen sollen die Entscheidungen nicht möglichst demokratisch, sondern der schwierigen Situation angemessen sein.
Mit der TV-Kamera auf Freiersfüssen Der Hedinger Jungbauer Benjamin Suter suchte im TV die grosse Liebe In der TV Sendung «Bauer, ledig, sucht ...» haben sich der Jungbauer Benjamin aus Hedingen und Lea, die Köchin aus Oftringen, so ziemlich verliebt. Mithilfe der TV-Kamera und nach einigen On-Off-Situationen stellt Beni klar und deutlich fest: «Wir sind jetzt zusammen».
entspannt von den zum Teil anstrengenden Drehtagen. Die fünftägige sogenannte Hofwoche, stets von den Kameras begleitet, habe sich als sehr anstrengend gezeigt und er würde diese Tage nicht unbedingt als beziehungsfördernd bezeichnen, lacht er.
Die TV-Bekanntheit ist sehr kurzlebig
................................................... von martin mullis Auf dem stattlichen Bio-Hof oberhalb Hedingen fühlt sich der Jungbauer Benjamin Suter gut aufgehoben. In der Regenbogenpresse wurde er auch schon als extrem schüchtern bezeichnet, sein Auftreten lässt jedoch beim objektiven Besucher einen ganz anderen Schluss zu. Beni ist Bauer aus Leidenschaft und weiss ganz genau was er will, das zeigt sich bei einem ungezwungenen Gespräch mit dem «Anzeiger» sofort. Wenn allerdings das etwas vorsichtige Herantasten an die «ganz grosse Liebe» und ein Vermeiden von unüberlegten Schnellschüssen als furchtsam ausgelegt wird, so stört das den durchaus selbstbewussten 25-jährigen Bauern überhaupt nicht. Beni kennt seine Hofdame, die 21-jährige Lea aus Oftringen, auch erst seit Anfang dieses Jahres. In der TV-Sendung «Bauer, ledig, sucht» sind Lea und Beni
Ledig, verliebt, verlobt oder verheiratet: Beni will Bauer bleiben. (Bild Martin Mullis) als Paar unter dreissig Jahren eher die Ausnahme, da sich meist ältere Männer melden und weil sich nur wenige
junge Frauen entschliessen auf dem Weg über eine TV-Sendung einen Freund zu suchen. Beni erzählt völlig
Die Aufnahmen seien jedoch weitgehend authentisch und seine Äusserungen würden weder vorgegeben noch zensiert, er hätte meist frei von der Leber weg gesprochen. Seine doch manchmal verblüffende Bekanntheit störe ihn keineswegs, wenn er auch staune, dass er und seine Lea immer wieder von wildfremden Menschen erkannt, angesprochen und zu einem Selfie gebeten würden. Auch die Reaktionen in der Gemeinde Hedingen, in der Feuerwehr und bei Freunden, Kollegen und Bekannten nehme er durchwegs positiv wahr. Er ist sich bewusst, dass so eine TV-Bekanntheit in der heutigen Zeit sehr kurzlebig sei und sobald er vom TVSchirm verschwinde, wieder als völlig anonymer Mensch leben kann. Als Star fühle er sich jedenfalls nicht und prominent zu werden sei nie sein Ziel gewesen, hält er dezidiert fest. Er wolle in jedem Falle sich selber und ein bodenständiger Bauer bleiben und unterstreicht dieses Bekenntnis mit
einer glaubwürdigen Geste und einem ehrlichen Blick.
Die Liebe zu Lea wuchs langsam Zurück zur der TV-Kuppel-Show erzählt der junge Landwirt, dass die Liebe zu Lea langsam gewachsen sei. Zwar habe da von Beginn weg eine doch grosse Sympathie bestanden, ein Paar und offiziell «zusammen» seien sie jedoch noch nicht allzu lange. Aktuell würden er und Lea eine typische Wochenendbeziehung führen. Das Gespräch mit dem «Anzeiger» findet in der bekannten Besenbeiz «Zum Kuhstall» statt und am Tisch dabei sitzt auch Vater Ueli, während Mutter Rahel zwar diskret im Hintergrund, aber immer in Hörweite werkelt. Benis Eltern sind zweifellos mehr als stolz auf ihren «berühmten» Sohn und auch wenn Papa Ueli einmal etwas ergänzend ins Gespräch einwirft behält der angeblich so schüchterne junge Bauer entschieden und sicher den Lead über den Dialog mit dem Journalisten. Als Beni sozusagen als Schlusswort erklärt, grosses Interesse an einer langfristigen Beziehung zu haben, ein Hochzeitstermin jedoch trotzdem noch kein Thema sei, schmunzelt sein Vater fast unmerklich, während Mutter Rahel eher etwas wehmütig in die Runde blickt.
Sicherheit für Milchbauern und Züchter Mit «Milchwäger» Hansjakob Isler in Obfelden unterwegs Ist die Kuh gesund? Und welche Leistungen erbringt sie? Fragen, die im Rahmen von regelmässigen Milchkontrollen geklärt werden – erst beim Bauern und dann im Labor. Hansjakob Isler aus Obfelden ist einer der Kontrolleure, die im Auftrag der Zuchtgenossenschaften tätig sind. ................................................... von werner schneiter «Ich komme vor dem nächsten Melken um 16.55 Uhr vorbei», kündigt Hansjakob Isler dem Obfelder Landwirt Thomas Wydler telefonisch an. Pünktlich fährt er dann am Donnerstag mit seinem Traktor auf dem Hof im Bächler vor, ausgerüstet mit Stiefeln und blauem Mantel. Der «Milchwäger», wie er in bäuerlichen Kreisen auch genannt wird, bringt eine ganze Batterie an reagenzglas-ähnlichen Behältnissen mit. Nachdem Tier für Tier in stoischer Ruhe in den automatischen Melkstand trottet, ermittelt der Kontrolleur die jeweilige Milchmenge und überträgt diese auf ein Formular. Sodann füllt er die knapp einen Deziliter fassenden und zuvor etikettierten Fläschchen ab. Das nimmt bei 50 Milchkühen aus dem Stall von anzeige
Thomas Wydler rund zwei Stunden in Anspruch.
Labors in Zollikofen und Emmen Dieses Prozedere erfolgt im Rhythmus von 31 bis 37 Tagen und im Auftrag der Braunvieh-, Fleckvieh- und Holsteiner-Zuchtgenossenschaften. Die vom Kontrolleur veranlassten Milchproben gehen dann in der Regel auf dem Postweg zum Swisslab ins bernische Zollikofen oder via Milchtour nach Emmen. Werden die Proben beim Bauern abgeholt, müssen die Fläschchen enthaltenden Schachteln plombiert werden. In den Labors wird die Milch gründlich untersucht, Zellzahlen, Laktose, Eiweiss-, Fett- und Harnstoffgehalt sowie Azeton und allfällige Stoffwechselkrankheiten festgestellt. Durch diese detaillierten Untersuchungen erhält der Bauer nicht nur wichtige Hinweise auf Gesundheitsindikatoren, sondern auch auf die Milchleistung innerhalb einer Laktation (305 Tage) und auf die Lebensleistung einer Kuh. Der Züchter kann dank dieser Milchuntersuchungen in den Labors auch mögliche Fütterungsfehler korrigieren oder die Trächtigkeit eines Tiers feststellen lassen. Das ist natürlich im Bereich Zucht und Handel von entscheidender Bedeutung. Hansjakob Isler, in früheren Jahren Zuchtbuchführer der (nicht mehr existierenden)
Hansjakob Isler beim Abfüllen der zuvor etikettierten Fläschchen, die dem Labor übergeben werden. (Bild Werner Schneiter) Obfelder Genossenschaft, führt gleichentags maximal zwei solcher Kontrollen durch, bei insgesamt 17 Landwirten im Bezirk Affoltern. Er macht das seit dem 1. Januar 2013 regelmäs-
sig im Auftrag der Zuchtgenossenschaften und wird auch von diesen entlöhnt. Er bringt bei seiner Tätigkeit aber schon Erfahrung aus früheren Jahren mit.
Im Bächler in Obfelden ist es inzwischen nach 19 Uhr und längst dunkel, als Hansjakob Isler die abgefüllten Fläschchen auf seinem Traktor deponiert und sich vom Hof macht.
Personelle Kontinuität für Geborgenheit Stiftung Solvita: Ex-Götschihof-Leiter Markus Feil übernimmt die Geschäftsführung von Martin Ritter Nach gut 15 Jahren als SolvitaGeschäftsführer lässt sich Martin Ritter zum Jahreswechsel frühzeitig pensionieren. Seine Nachfolge tritt Markus Feil an, der sich seit 23 Jahren in der Stiftung engagiert – unter anderem von 2006 bis 2015 als Leiter des Götschihofs, Aeugstertal.
Der Aufwand lohnt sich – nicht nur für die Beteiligten, wird doch im Erfolgsfall die Invalidenversicherung entlastet.
Nachrücken durchs ganze Organigramm
................................................... von thomas stöckli «Es gab damals viel aufzubauen», erinnert sich Martin Ritter an seine Anfänge in der Stiftung Solvita im Oktober 2002. Damit meint er nicht die Pfeiler, denn diese standen mit dem Produktions- und Dienstleistungszentrum sowie dem Wohnheim in Urdorf, dem Götschihof in Aeugstertal und der Heilpädagogischen Schule in Dietikon. Ein neuer Schritt war die ISO-Zertifizierung, «das ist heute Standard», so Ritter. Weiter bezeichnet er seine Amtszeit als «Zeit der Konsolidierung». Es war aber auch eine Zeit der Immobilien-Sanierungen. Dafür wurden insgesamt 15 Mio. Franken investiert. «Jetzt stehen wir top da», so Ritter. Menschen mit Behinderung ein beglückendes und sinnerfülltes Leben und Arbeiten ermöglichen – das hat sich die Stiftung Solvita zum Ziel gesetzt. In Erinnerung bleiben Martin Ritter denn auch die Kontakte mit den Betreuten und ihren Angehörigen. Sein Führungsstil war geprägt von Delegieren, von Verantwortung abgeben. Selber sieht er sich als «Geschäfts-
Im Service-Zentrum Urdorf: Solvita-Präsident Peter Voser mit seinen Geschäftsführern Martin Ritter (rechts, bis Ende Jahr) und Markus Feil (ab 2018). (Bild Thomas Stöckli) führer im Hintergrund», der den Rahmen vorgab.
Zunehmende Anzahl Behinderter im Pensionsalter Diese Freiheiten hat auch sein Stellvertreter und nun Nachfolger, der Hausemer Markus Feil, genossen. Als Gruppenleiter eingestiegen, hat er die Stiftung von der Basis her kennen gelernt. Neun Jahre war er doppelter Heimleiter in Aeugstertal und Urdorf.
«Ich durfte schon immer viel mitgestalten und mitprägen», verrät er. Deshalb wird sich an der Führungsstrategie auch nicht viel ändern: «Das Bestehende erhalten und weiter entwickeln», nennt er als Ziel. Eine Herausforderung der nächsten Jahre dürfte die zunehmende Anzahl Behinderter im Pensionsalter werden. «Auch für sie braucht es Beschäftigung», weiss Stiftungspräsident Peter Voser. Den sozialen Auftrag betriebswirtschaftlich lösen. Das schafft die Stif-
tung Solvita mit ihren rund 650 Mitarbeitenden – davon 350 Menschen mit einer geistigen, körperlichen, psychischen oder mehrfachen Behinderung. Den Grossteil machen die 150 geschützten Arbeitsplätze im ServiceZentrum Urdorf aus, aber auch der Götschihof stellt Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Bereichen Küche, Wäscherei, Hausdienst, Gärtnerei und Kundengärtnerei zur Verfügung. Von steigender Bedeutung ist die berufliche Integration in Partnerbetrieben.
Die Förderung von Mitarbeitenden mit Potenzial ist in der Stiftung Solvita ein wichtiger Faktor für die Motivation und die auffallend tiefe Personalfluktuation. So wirkt sich die Beförderung von Markus Feil quer durchs Organigramm aus. Als neuer Stellvertretender Geschäftsführer ist GötschihofLeiter Volker Kessler vorgesehen. Im Wohnheim Urdorf rückt der bisherige Agogik-Leiter Francisco Pineiro als Heimleiter nach, seinen bisherigen Job übernimmt Thomas van t’Hekke, vormals Gruppenleiter im Götschihof. «Die Bewohner brauchen Geborgenheit», sagt Markus Feil und ist sich bewusst, dass die personelle Kontinuität dafür ein wichtiger Faktor ist. Für Martin Ritter endet eine berufliche Tätigkeit, die ihm täglich Bestätigung und Inhalt gegeben hat. Er lässt sich vier Jahre vorzeitig pensionieren. «Die Zeit ist reif», hat er erkannt und meint nicht nur seine Familie – das dritte Enkelkind soll im Januar zur Welt kommen – sondern auch seinen Nachfolger. Die gewonnene Freizeit will er vor allem zum Reisen nutzen: «Das ist unser grosses Hobby», verrät er. Daneben will er das Fischerpatent machen, dürfte also künftig häufig an der Reuss und am Zugersee anzutreffen sein.
Grosse Bühne für junge Sänger
Obfelder Kinder sangen in Luzern Mit fröhlich festlichen Melodien brachten am zweiten Adventssonntag Kinder aus Obfelden und Oberwil bei Zug vorweihnachtliche Stimmung in die bitterkalte Bahnhofhalle Luzern. 41 junge Sängerinnen und Sänger im Alter von sechs bis acht Jahren begeisterten die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihren hellen Stimmen. Weder bei der An-Moderation noch während des ganzen Auftritts merkte man den Kindern dieses grossen Ad-hoc-Chores Lampenfieber oder gar Aufregung an. Unter der Leitung und Begleitung am Keyboard von anzeige
Luzia Büchler-Meier wurde das Konzert mit dem Weihnachtsklassiker «Feliz Navidad» vom puerto-ricanischen Gitarristen und Sänger José Feliciano eröffnet. Mit diesem Lied wurde ein Brückenschlag zur Internationalität der Stadt und des Bahnhofs Luzern geschlagen. Es folgten unter anderem bekannte Weihnachtslieder wie das in englischer Sprache vorgetragene «This little light of mine» (von Henry Dixon Loes) oder «Jede chan en Ängel si» (von Stephanie Jakobi-Murer). Der mit viel Bewegung und Engagement vorgetragene «Wiehnachtsboogie» entlockte den vielen Zuhörern ein rhythmisches Mitgehen mit den jungen Sängerinnen
und Sängern. Auch beim Lied «Zimetstern han i gern» von Andrew Bond wurden die beiden Kinderchöre von den begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern tatkräftig mit Gesang und rhythmischem Klatschen unterstützt und begleitet. Die frische und fröhliche Darbietung der jungen Sängerinnen und Sänger wurde vom zahlreichen Publikum mit einem grossen Applaus gewürdigt, dem zwei Zugaben folgten. Die leuchtenden – und teilweise auch feuchten – Augen der stolzen Eltern, Grosseltern, Verwandten, aber auch Passanten, zeigten, dass dieser Auftritt nicht nur für die jungen Künstler ein unvergessliches Erlebnis bedeutete. (pd.)
Die Kinder aus Obfelden und Oberwil bei Zug auf der Luzerner Bühne. (Bild zvg.)
Stellenanzeiger Kinder – Spiel – Werkstatt
Spielgruppe Ottenbach Wir suchen per 1. August 2018
Eine Obfelderin als Dresserin beim Musical «Wicked»
Aran Steffen sorgt für Schauspieler und ihre Kostüme Bereits bei mehreren englischen Musicalproduktionen auf Tournee in der Schweiz arbeitete Aran Steffen als Dresserin. Die junge Obfelderin hat eine Affinität zu Musik und Tanz und fühlt sich wohl in der Hektik einer aufwändigen MusicalAufführung. ................................................... von regula zellweger Zwei Monate gastiert das Broadway und West End Musical-Phänomen «Wicked» in Zürich. Für Aran Steffen heisst das, neben ihrem 60-Prozent-Arbeitspensum als Coiffeuse wöchentlich acht Mal hinter und neben der Bühne ihren anspruchsvollen Job als Dresserin zu erledigen. Vier Stunden pro Vorstellung rechnet sie, samstags und sonntags wird zwei Mal gespielt. Das heisst, sie ist sechs Tage fast rund um die Uhr beschäftigt. «Kein Problem», lacht sie und strahlt.
Straff geplanter Ablauf
Mit Liebe, Freude und Kreativität für die Schüler der Primarschule Wettswil kochen Wir sind eine rasch wachsende Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich mit über 500 Schulkindern. Bis zu 150 Kinder werden täglich an drei Standorten der Schule verpflegt. Vor Kurzem haben wir eine moderne, gut ausgerüstete Gastroküche in unserem neuen Schulhaus erhalten. Wir suchen per 1. August 2018 eine/n
Koch/Köchin mit Leitungsaufgaben (ca. 70 % Pensum) Ihre Hauptaufgaben – Sie planen und bereiten das Essen zu. Dabei berücksichtigen Sie die kantonalen Richtlinien für eine gesunde und ausgewogene kindgerechte Ernährung – Sie führen das Koch-Team – Sie halten die vorgegebenen Qualitätssicherungs- und Hygienerichtlinien sowie das Lebensmittelbudget ein – Sie gewährleisten die Qualität der Speisen – Sie beteiligen sich an pädagogischen Projekten mit den Kindern bezüglich gesunder Ernährung Anforderungen – Sie sind idealerweise über 30 Jahre alt und bringen mehrere Jahre Praxis sowie Führungserfahrung mit – Sie sind Koch/Köchin EFZ und haben Erfahrung in der Zubereitung von grösseren Mengen, idealerweise in den Bereichen Krippen, Horten oder Altersheimen – Weiterbildungen in den Bereichen Allergien und Essintoleranzen sind von Vorteil – Sie sind es gewohnt, sauber und strukturiert zu arbeiten – Sie bringen organisatorisches Geschick, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Motivation mit – Gute Kenntnisse von Word, Excel und Outlook von Vorteil – Ihre sehr guten Deutschkenntnisse runden Ihr Profil ab Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgabe mit viel Gestaltungsfreiraum, in dem Sie Ihre Fähigkeiten und Persönlichkeit tagtäglich einbringen können sowie interessante Arbeitszeiten. In einer modernen, brandneuen Gastroküche haben Sie die Möglichkeit, zusammen mit einem motivierten Tagesstrukturen-Team, etwas zu bewegen und zum Wohle der Kinder beizutragen. Weitere Informationen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Schicken Sie bitte Ihre vollständige Bewerbung inkl. Foto bis am 31. Januar 2018 an die Primarschule Wettswil, Bewerbung Hort, Postfach, 8907 Wettswil. Bei allfälligen Fragen gibt Ihnen die Leitung Tagesstrukturen Maria Guimerà, Tel. 079 817 19 47 / maria.guimera@schulewettswil.ch, gerne Auskunft.
Das 13-köpfige Team von Dresserinnen kümmert sich um mehr als 350 Kostüme, 140 Perücken, 244 Schuhpaare, 125 Handschuhpaare, 110 Hüte, 30 Masken und die Schauspieler, die all dies tragen und oft mit einem «Quick-Change» wechseln müssen. Da braucht es eine straffe Organisation, einen Plan, der pingelig eingehalten werden muss. Aran Steffen bereitet vor der Vorstellung die Kostüme «ihrer» Schauspieler vor. Da sie sehr aufwändig gearbeitet sind, oft aus mehreren Stofflagen und formgebenden Elementen bestehen, sind sie sehr schwer – und werden deshalb in zwei Teilen gelagert und erst vor dem Auftritt zusammengeknöpft. «Vieles ist auch Routine», erklärt Aran Steffen, die auch schon bei «Mary Poppins» und «Evita» als Dresserin mitwirkte.
Disziplin und Kreativität Die Liebe zum Theater konnte Aran Steffen von Kindheit an leben. Mehrere Jahre hatte sie bei Marina Gantert Unterricht und beim «moira tanztheater» in Affoltern mitgewirkt. Nach der Schule wollte sie eine Coiffeur-Lehre machen, praktisch arbeiten. Ihr nächstes Berufsziel ist Lehrerin. Sie liebt die
Aran Steffen überprüft die Kostüme und bereitet sie vor jeder Vorstellung des Musicals «Wicked» vor. Während der Vorstellung unterstützt sie die Schauspieler beim blitzschnellen Wechsel der Kostüme und der Accessoires. (Bild Andrea Werdin) musischen Fächer und ist sehr kreativ. Kreativität braucht sie auch als Dresserin. Was tun, wenn beim «QuickChange» ein Schuh reisst, wenn ein Verschluss klemmt oder sich ein Knopf selbstständig macht? Dass da eine Schauspielerin mal ungehalten werden kann, versteht Aran Steffen. Sie behält die Ruhe und sucht nach einer cleveren Lösung – das ist ihr Job. Jede Dresserin ist für eine Anzahl Schauspieler zuständig und kennt ihre Aufgaben genau. Die «Schwarzen», also alle, die hinter der Bühne arbeiten, sind schwarz gekleidet, es soll ja nicht bunt hinter der Bühne hervorblitzen.
Zwischenmenschliche Aspekte Rund 70 Personen aus England leben für das Musical zwei Monate in Zürich in möblierten Wohnungen. Auf, hinter und neben der Bühne ist es eng. Empathische Kommunikationsfähigkeit ist unabdingbar. Und das auf Englisch? Kein Problem für Aran Steffen. Ihre Mutter ist Irin, wie der Name «Aran» zeigt. Im grünen Pullover, den rotbraunen Haaren und dem hellen Teint wirkt Aran Steffen sehr irisch. Besonders viel lacht sie mit einer Irin im Team – ihr Englisch hebt sich vom Rest der Truppe ab. Die junge Dresserin betont, dass sie froh sei, ihre Muttersprache sprechen zu können. «So sind auch tiefere Gespräche möglich. Gern empfehle ich beispielsweise, was
man sich in der Schweiz anschauen kann. Es entwickeln sich innert zwei Monaten tolle Freundschaften.»
«Wicked» nach «Zauberer von Oz» Das in England produzierte Musical erzählt die Geschichte einer Freundschaft zweier Mädchen, die sich als Schülerinnen der Zauberkunst an der Shiz University begegnen: Die blonde, beliebte Glinda und das missverstandene grüne Mädchen Elphaba. Nach einer schicksalshaften Begegnung mit The Wizard, dem Zauberer, erfährt ihre Freundschaft einen Wendepunkt und die Leben der beiden Mädchen entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen. Glinda strebt nach Beliebtheit und gewinnt Macht, Elphaba will sich selbst und allen Wesen um sie herum treu bleiben, was ihr das Leben nicht eben leicht macht. Aran Steffen ist begeistert von diesem Musical: «Alles ist live, es wird gesungen, getanzt und ein Orchester spielt. Nichts kann wiederholt werden, wenn mal was schiefläuft.» Und nachdenklich meint sie: «Wir konsumieren so oft Konserve, man sollte unbedingt Live-Vorstellungen besuchen, um zu spüren und wertzuschätzen, was alles hinter einer solchen Produktion steckt.» «Wicked» wird bis am 31. Dezember im Theater 11 in Zürich gezeigt. Vorstellungen jeweils von Dienstag bis Sonntag. Tickets: www.ticketcorner.ch.
Offener Brief an die Betriebskommission des Spitalzweckverbands Die Stimmbürger von Hedingen entscheiden am 4. März 2018 an der Urne, ob sie einem Austritt der Gemeinde Hedingen aus dem Spitalverband zustimmen wollen oder nicht. Mit diesem offenen Brief stelle ich an die Betriebskommission (BK) einige für die Entscheidungsfindung wichtige Fragen – die Antwort interessiert auch das gesamte Knonauer Amt im Hinblick auf deren Urnenabstimmung vom 10. Juni 2018 sehr dringend. Der Spitalverband hat an seiner Delegiertenversammlung (DV) vom 30. November der Umwandlung des Akutspitals in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft (gAG) zugestimmt. Die Betriebskommission muss sich im Detail mit der Ausführung dieses Beschlusses auseinandergesetzt haben. Deshalb dazu folgende Fragen: 1. Wie genau soll die Struktur dieser gAG aussehen: Anzahl Mitglieder Verwaltungsrat (VR)? Weitere Strukturierung? CEO (Geschäftsführung)? 2. Anzahl Vollzeit- oder Teilzeitpositionen für welche Funktion?
3. Sind für VR und CEO genügend fachkundige Personen mit Erfahrung im Management, Führungserfahrung für ein Spital oder eine vergleichbare grössere Organisation vorgesehen? Politiker sind dafür ja erfahrungsgemäss weniger geeignet. 4. Wie setzt sich der geplante VR zusammen, aus Management-Fachleuten mit allenfalls einer Minderzahl von Politikern? 5. Existiert eine Liste der für diese Positionen infrage kommenden fachkundigen Personen – auch ausserhalb des Knonauer Amts? Wie viele davon wurden schon angegangen oder werden es in naher Zukunft? 6. Weitere Informationen Der Gemeinderat Hedingen hat mitgeteilt, dass Mitglieder der BK zur Orientierungsversammlung in Hedingen am Donnerstag, 18. Januar 2018, eingeladen sind. Ich ersuche Sie hiermit, dort den Stimmbürgern diese Informationen vorzutragen. Dies dürfte zeitlich für die BK durchaus möglich sein – es sind ja lauter Fragen, denen
Der stark zugenommene Verkehr auf der schmalen und unübersichtlichen Tempo-80-Strecke ist enorm und gefährlich. Ich befahre diese Strecke mit diversen Fahrzeugen bis zulässiger 3 Meter Breite, ebenfalls an der Strecke wohnhafte Berufskollegen. Auch Landwirte vom Islisberg, die Land bewirtschaften in Bonstetten. Für den vorgeschriebenen Weidebetrieb muss die Strasse immer wieder mit Tieren überquert werden. Mit dem Postautokurs funktioniert das aneinander Vorbeikommen. Fakt ist: Bis in die 70er-Jahre war es eine Kies-Flurstrasse. 1975 wurde sie geteert, der
Amtsblatt wird weiter gedruckt Aufgrund einer Beschwerde beim Verwaltungsgericht kann die auf 1. Januar 2018 geplante Einstellung der Druckausgabe Amtsblatt des Kantons Zürich vorläufig nicht in Kraft treten. Mit Beschluss vom 25. Oktober 2017 hat der Regierungsrat das Publikationsgesetz vom 30. November 2015 auf den 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt und gleichzeitig eine neue Publikationsverordnung erlassen. Mit dem neuen Publikationsrecht ist unter anderem vorgesehen, das Amtsblatt des Kantons Zürich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung ausschliesslich in elektronischer Form zu veröffentlichen. Die Neuregelung der Erscheinungsweise des Amtsblattes in § 12 der Publikationsverordnung wurde mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten. Damit kann die Einstellung der gedruckten Ausgabe des Amtsblattes vorläufig nicht in Kraft treten. Bis zur rechtsgültigen Erledigung der Beschwerde wird das Amtsblatt weiterhin auch als gedruckte Zeitung herausgegeben. Die Zeitungsausgabe erscheint wie bisher in der Regel am Freitag. Sie wird den Adressaten, die bis anhin ein bezahltes Abonnement abgeschlossen haben, zum bisherigen Preis von 60 Franken für ein Halbjahresabonnement zur Erneuerung angeboten. (pd.)
Verkehr nahm zu. Mit der Autobahn und den guten ÖV-Angeboten ist der Verkehr stark steigend. Hofdurchfahrt, Anwohner und Landbewirtschafter sind die gleichen geblieben. Die vorgeschlagene Hofdurchfahrt mit dazugehörigen Verkehrsberuhigungsmassnahmen (Kosten 94 000 Franken) entschärft die Situation nicht, die Verkehrszunahme wird trotzdem weiter steigen. Vorschlag: Ab Zürcherstrasse bis Kantonsgrenze Fahrverbot (Zubringerdienst gestattet), Anwohner des Islisberg können bei der Gemeinde Bonstetten eine Durchfahrkarte beantragen. Das braucht drei Verkehrstafeln und die dazugehörenden Verkehrskontrollen. Als Alternative besteht ei-
Energiestadt Affoltern findet Unterstützung
sich die BK schon im Vorfeld des Antrags an die DV und seither vermehrt hat stellen müssen. Ein wohlpräsentiertes, dynamisches Vorgehen wird die Stimmbürger dazu bewegen, die Hedinger Vorlage abzulehnen oder ihr zuzustimmen. Sie als BK haben die Zukunft des Spitals Affoltern weitgehend in der Hand. Für die Entscheidungsfindung der Hedinger ist es sehr bedeutend diese Antworten rechtzeitig zu erfahren. Von Bedeutung ist diese wohlvorbereitete Information auch für die Stimmbürger des gesamten Knonauer Amts. Denn daraus wird ersichtlich, dass die geplante gAG erfolgsversprechend und speditiv aufgebaut wird – zum Vorteil der Erhaltung unseres medizinisch gut arbeitenden Akutspitals und zum Vorteil für uns alle. Eine öffentliche Publikation der Antworten der BK im «Anzeiger» ist deshalb ebenso dringend erwünscht.
Petition der Grünen erfolgreich gestartet
Edgar Steigmeier, alt Mitglied Planungsgruppe Knonauer Amt, Hedingen
Am Chlausmärt gab die Petition der Grünen Anlass zu Gesprächen über Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. (Bild zvg.)
Das Politikum Islisbergstrasse Bonstetten Hofdurchfahrt Locher, «Anzeiger» vom 1. Dezember 2017
ne Hauptstrasse mit neuem Radweg Arni – Aesch und weiter. Ebenfalls die sanierte Strasse Arni – Hedingen (Arnistrasse, Maienbrunnenstrasse, Zürcherstrasse). Muss es zuerst weitere überfahrene Kleintiere oder Personen und Materialschäden geben? Das ist kein typisch schweizerisches Problem («Anzeiger»), sondern hat mit gesundem Menschenverstand zu tun. Vor Jahren wurde von der Gemeinde Bonstetten das Ende der Chapfstrasse (Hof-Zu- und Wegfahrt) mit Fahrverbot (Zubringerdienst gestattet) auferlegt. Damit wurden die «Abkürzungen» und der «Schleichverkehr» unterbunden. Andy Aeberli, Landwirt, Bonstetten
Die Petition der Grünen Partei für eine Energiestadt Affoltern am Albis findet Anklang: Mehr als 300 Personen unterstützen das Anliegen bereits. Gesammelt wird noch bis Ende Januar 2018. Mit ihrem Anliegen, dass sich die Gemeinde Affoltern am Albis als Energiestadt zertifizieren lassen soll, stiessen die Grünen am Chlausmärt auf grosses Interesse. Viele Markt-Besucherinnen und -Besucher unterstützen das Anliegen, dass Affoltern auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit setzen soll, und liessen es sich trotz der Kälte nicht nehmen, ihre Unterschrift unter die Petition zu setzen. Dass das Energiestadt-Label auch den Zugang zu Investitionsgeldern des Bundes ver-
schafft, fanden viele der Unterzeichnenden besonders überzeugend. Die Tatsache, dass mit Aeugst, Hedingen, Knonau und Mettmenstetten bereits vier Gemeinden im Bezirk Energiestädte sind, gibt dem Anliegen in Affoltern zusätzlich Rückenwind. Die Unterschriftensammlung wird noch bis Ende Januar fortgesetzt, unter anderem mit einem Inserat mit der Möglichkeit zur direkten Unterzeichnung in dieser Ausgabe des «Anzeigers». Die Petition kann auch auf der Website der Grünen online unterschrieben werden. Stefan Gribi, Präsident Grüne Partei Bezirk und Gemeinde Affoltern Weitere Infos: http://gruene-zh.ch/gruene-bezirkund-gemeinde-affoltern.
Grünliberale am Chlausmärt Affoltern
Spital-Durchblick Stimmbürger rettet unser Spital, Leserbrief vom 12. Dezember. «Stimmbürger rettet unser Spital» – so lautet der Titel des kürzlich veröffentlichten Leserbriefs von Hans Roggwiler. Dessen Inhalt ist mir nicht neu, denn Anfang Dezember hatte der Zwilliker unter dem Titel «Spital Affoltern – wohin?» auf Einladung der SVP Mettmenstetten Gelegenheit, die Probleme aus seiner Sicht darzulegen. Berichtet wurde im «Anzeiger» über diesen Anlass nicht. Aus dem Stegreif will ich deshalb auf diese Veranstaltung zurückblicken, weil ich im Laufe des Abends keinerlei Notizen anfertigte, sondern nur aufmerksam zugehört hatte. Vielleicht hätte der gastgebende Parteipräsident Louis Hafner besser vor dem Anlass mit dem Referenten ein genaues Timing vereinbart. Denn die für das Einführungsreferat offerierte halbe Stunde genügte bei Weitem nicht. Die gegen 40 anwesenden Personen – auch aus Hedingen war eine kleine Gruppe angereist – konnten sich anhand einer Vielzahl von jeweils an einem Flipchart ausgewechselten Blättern anhören, was in den letzten Jahren von Statthalter, Bezirksrat, Gemeindebehörden, Betriebskommission, Delegierten, Direktoren, Chefärzten usw. alles falsch gemacht wurde. Vom Versammlungsleiter auch noch zu einem Ausblick gedrängt, meinte Hans Roggwiler abschliessend, wie
dies auch aus seinem jüngsten Leserbrief hervorgeht: Keine Trennung von Akut- und Langzeitpflege, keine AG für das Spital und keine Interkommunale Anstalt für die Langzeitpflege. Im Rahmen einer anschliessenden, lebhaften Diskussion erläuterte Jürg Burger aus Aeugst, Vizepräsident der Betriebskommission des Spitals, dass künftig der Kanton für die Spitäler und die Gemeinden für die Langzeitpflege zuständig seien und sich deshalb verschiedene Änderungen in der Struktur aufdrängen würden. Er hinterleuchtete auch die hohe Zahl an Chefärzten, die u.a. mit der Behandlung von Privatpatienten zusammenhängt. Dr. Bruno Köhler, Mettmenstetten, schilderte die Probleme aus Sicht der Hausärzte und stellte, wie zuvor Jürg Burger, verschiedene Aussagen des Referenten in ein anderes Licht. Doch abgeleitet aus dem Inhalt des nach diesem Anlass verfassten Leserbriefs sind scheinbar alle an diesem Abend von Spital- und Ärzteseite vorgebrachten Argumente am Referenten abgeprallt. Denn er hat jetzt wieder die genau gleiche Platte aufgelegt wie am SVP-Abend. Ja, er fordert neu gar die sofortige Entlassung der Spitalbehörden durch die Delegierten aus den Gemeinden. Scheinbar hat nur ein Einziger bei den sehr komplexen Spitalfragen wirklich den totalen Durchblick. Erich Rüfenacht, Mettmenstetten
Von links: Angelika Wiesner, alt Kantonsrat Hans Wiesner, Michael Bommel (RPK Affoltern), Roger Marti (Primarschulpflege Affoltern), Timon Alder und Kantonsrat Ronald Alder. (Bild zvg.) Die Grünliberalen freuten sich über einen grossen Erfolg ihres Standes am Chlausmärt. Davon zeugten unter anderem die über 350 gratis abgegebenen Portionen Popcorn, aber auch die für das Referendum gegen das Geldspielgesetz, welches von den jungen Grünliberalen ergriffen wurde, gesammelten Unterschriften. Es gab viele interessante Gespräche mit den Besuchern, welche die Gelegenheit nutzten, sich mit Ronald Alder, Kantonsrat und Gemeinderat in Ottenbach, Michael Bommel, RPK Affoltern, Roger Marti, Primarschulpflege Affoltern, sowie dem alt Kantonsrat Hans Wiesner auszutauschen. Themen waren neben dem Geldspielgesetz resp. der Internetzensur
die generellen Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung auch das vermehrte Verkehrsaufkommen in Affoltern sowie «Die fair Milch», das neue Label der Säuliämtler Bauern mit lokaler Produktion und erhöhtem Milchpreis für die Bauern. Gerade bei diesem mit grossem Erfolg lancierten Projekt zeigt sich, wie nützlich die Standortförderung Knonaueramt ist, welche am Projekt «Die faire Milch» beteiligt war. Die Grünliberalen danken allen Besuchern für das Interesse und die Diskussionsbeiträge. Dr. Thomas Beck Vorstand Grünliberale Knonaueramt
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«Schieberei»
Der Lions-Club hat zum letzten Mal bei Schneebeli in Ottenbach Chlaussäcke abgepackt. > Seite 17
Die Senioren des FC Affoltern laden im Januar zur traditionellen Jassmeisterschaft. > Seite 23
Erfolgsgeschichte 20 Jahre Säuliämtler Chlauslauf – Rückblick auf die grösste Ämtler Laufveranstaltung. > Seite 24
Loslassen und bereit sein für Neues
«Virgin Radio Switzerland» Die AZ Medien lancieren am 17. Januar die Radiosender «Virgin Radio Hits Switzerland» und «Virgin Radio Rock Switzerland». Beide Sender werden in der ganzen Deutschschweiz auf DAB+/IP zu hören sein. Die beiden Sender sprechen verschiedene Zielgruppen an.
Weiss Druck lud letztmals zum Chlaus-Apéro nach Affoltern Am Freitag hat Weiss Druck ihre besten Drucksachen-Kunden zum traditionellen Chlaus-Apéro eingeladen. Es war das letzte Mal: Per Ende Jahr schliesst die Druckerei in Affoltern.
ergoveda – praxis in achtsamkeit Zwillikon
Weihnachtsbaum vom Holzerhof, Aristau
«Virgin Radio Hits Switzerland» wendet sich mit einem progressiven Musikprogramm an das junge Publikum und spielt ausschliesslich die neuesten Hits. Von Montag bis Freitag sorgt «Virgin Radio Hits Switzerland» für viel Frische im Radio-Morgenprogramm: Dara Masi weckt die Deutschschweiz täglich von 6 bis 9 Uhr ungewohnt anders mit ihrer «Virgin Radio Wake-Up Show». Die junge, wilde und clevere 24-Jährige war bisher Morgenshow-Moderatorin bei Radio Argovia. «Dara passt zur Marke: frisch und lebendig. Sie versteht das junge Publikum und hört selber am liebsten die angesagtesten Hits», so Nicola Bomio, Programmleiter von «Virgin Radio Switzerland». «Virgin Radio Rock Switzerland» bedient die Hörer rund um die Uhr mit der besten Rockmusik von heute und den letzten Jahrzehnten. Mit der «Virgin Radio Rock Drivetime Show» zwischen 16 und 18 Uhr werden die Hörerinnen und Hörer von Montag bis Donnerstag in den Abend begleitet. Ab Mitte Januar kehrt jeweils freitags eine Radiolegende zurück ans Mikrofon: Der langjährige SRF3-Moderator Peter Walt sorgt mit «Virgin Radio Rock the Weekend» für den rockigsten Start ins Wochenende. Moderieren werden unter anderem die Schauspielerin und Sängerin Fabienne Louves. (pd.)
Die «ergoveda – praxis in achtsamkeit» lädt mit verschiedenen Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene zu einer Reise zum Hier und Jetzt durch das neue Jahr ein.
Der Weihnachtsbaumeinkauf vom 16. und 17. sowie 22. und 23. Dezember auf dem Holzerhof ist mehr als nur das Fällen einer Tanne. Es erklingt weihnachtliche Musik und der Duft von warmen Getränken wird durch die vielen angeregten Gespräche und Lachen getragen. Die vielen kleinen und grossen Nordmannstannen, Blau- und Rottannen sind wieder bereit. Damit sie an Weihnachten Stuben in Nah und Fern
Peter Walt wird «Virgin Radio Rock the Weekend» moderieren. (Bild zvg.)
Der Chlaus-Apéro für die Drucksachen-Kunden der Weiss Medien AG stand ganz im Zeichen der Zusammenschlüsse. So spann Geschäftsführerin Barbara Roth in ihrer Begrüssung den Faden von ihrer Wohngemeinde Rifferswil, die tags zuvor einer Zusammenführung der Steuerämter mit Hausen zugestimmt hatte, über die Zusammenlegung der regionalen Mediengeschäfte von NZZ und AZ bis hin zum Verkauf der hauseigenen Akzidenzdruckerei per Ende Jahr an die Brüder Daniel und Stephan Käser nach Stallikon. «Alles ist im Umbruch», so Barbara Roth, «und wir müssen bereit sein, umzudenken.» Das hat auch sie selber erfahren: «Der Schritt, die Druckerei am Standort Affoltern zu schliessen und die Zügel aus der Hand zu geben, ist mir nicht leicht gefallen.» Wichtig sei ihr gewesen, ein passendes Unternehmen im Säuliamt zu finden. Das ist mit Käser Druck gelungen.
Chlaus-Apéro im Weiss-Medien-Haus: Barbara Roth, Geschäftsführerin Weiss Medien AG, flankiert von Daniel (links) und Stephan Käser von Käser Druck, Stallikon, sowie Weiss-Druck-Leiterin Irene Wyss, die per Anfang Jahr zu Käser Druck mitgeht. (Bild Thomas Stöckli) Und da Druckereileiterin Irene Wyss ebenso wie zwei weitere WeissDruck-Mitarbeiter nach Stallikon mitgehen, bleibt für die Kunden fast alles beim Bewährten. Nach dem kurzen informativen Teil blieb den rund 30 Apéro-Gästen Gelegenheit, sich auszutauschen. So
wurde über die genannten Veränderungen diskutiert, aber auch über die bevorstehende Weihnachtszeit, die Herausforderungen und Projekte des nächsten Jahres und das allgemeine Geschehen im Knonauer Amt. Dass es der letzte Apéro in diesem Rahmen sein würde, stimmte manche zwar
etwas traurig, doch da die meisten Druck- auch Inseratekunden seien, verliere man sich ja nicht aus den Augen, wusste Barbara Roth Trost. So wird die Weiss Medien AG auch nächstes Jahr wieder zum Chlaus-Apéro einladen – dann halt einfach die Inseratekunden des «Anzeigers». (tst.)
Mit Achtsamkeit und Mehr als nur das Fällen Meditation durchs Jahr einer Tanne
Das funkelnagelneue Jahr steht bald bevor. Wie möchte man es erleben? Was möchte man dafür tun, um seinem Leben einen positiven Wandel zu schenken? Die Praxis der Achtsamkeit begleitet den bewussten Menschen ein Leben lang, wie Nahrung und Pflege seines Geistes. Der Körper wird schliesslich jeden Tag gepflegt, gereinigt und genährt, so soll es auch mit dem Geist geschehen. Anitya (alias Hang Lien) meint, es reiche nicht zu sagen: «Ich habe es einmal gelernt und verstanden», und danach tut man nichts mehr. Die Folge davon ist, dass man bald wieder zu den alten Gewohnheiten zurückfindet. Die Praxis der Achtsamkeit und Meditation ist keine «Kopfarbeit», sondern eine kontinuierlich angewandte Disziplin. Sie ist der feste Anker im Fluss des wandelnden Lebens. Dazu besitzt man bereits das Werkzeug. Im Kurs lernt man es einzusetzen, zu jeder Zeit und an jedem Ort. In der «ergoveda» werden im neuen Jahr Fortsetzungskurse für bereits Praktizierende sowie Einführungskurse für Neuentschlossene angeboten. Im Januar, Mai und September beginnen jeweils die Einführungs- und
Anitya (alias Hang Lien). (Bild zvg.) Blockkurse. Im Einführungskurs beleuchtet Kursleiterin Anitya den geschichtlichen Hintergrund der Achtsamkeitspraxis und gibt viele Inspirationen mit, welche sich sofort im Alltag anwenden lassen. Anschliessend findet jeweils der Blockkurs statt, bei dem man sich in die Praxis vertiefen und damit weiterwachsen kann. (pd.) Einführungskurs: 9 bis 12 Uhr, am Samstag, 13. Januar oder Sonntag, 14. Januar. Kosten 60 Franken. Blockkurse (8 Mal): Mittwoch 18.30 bis 19.45 Uhr (Beginner), 20 bis 21.15 Uhr (Fortgeschrittene). Am 17. und 24. Januar; am 7., 14., 21. und 28. Februar sowie am 14. und 21. März. Donnerstag 8 bis 9.15 Uhr (Fortgeschrittene), 9.30 bis 10.45 Uhr (Anfänger). 18. und 25. Januar; 8., 15. und 22. Februar sowie 1., 15. und 22. März. Kosten 240 Franken. Anmelden bis 8. Januar 2018. Tel. 079 266 34 65 oder achtsamkeit@ergoveda.ch. Ergoveda – Praxis in Achtsamkeit, Alte Affolterstrasse 1, Zwillikon. Daten im Mai und September 2018: www.ergoveda.ch.
schmücken. Der kleine Weihnachtsmarkt, mit Krippen und Handwerkskunst aus der Region lockt auch dieses Jahr. Die Kinder können am Sonntag, 17., und Samstag, 23. Dezember, zudem wieder Pony reiten, während ihre Eltern den Baum aussuchen oder eine Wurst geniessen. (pd.) Weihnachtsbaumverkauf am 16., 17., 22. und 23. Dezember, Holzerhof, Aristau. Infos unter https://holzerhof.ch.
Sonntag, 17. Dezember 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Jürgen Schultz
Freitag, 15. Dezember 16.00 Club4 in Samstag, 16. Dezember 9.30 Chor-Projekt 13.45 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 17. Dezember 17.00 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Dienstag, 19. Dezember 19.00 Chor-Projekt im Chor der Kirche Mittwoch, 20. Dezember 13.30 Kolibri
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. Dezember 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel 16.00 Dorfweihnacht, Start (für Kinder 15.30 Uhr) bei der Regionalbibliothek, Abschluss in Zwillikon 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 17. Dezember, 3. Advent 10.00 «Kein Krippenspiel» – Gottesdienst mit Predigt zu Lk 21,25-28 , Pfrn. B. Bartels
Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 15. Dezember 20.00 Kino in der Kirche zeigt die Naturdokumentation «Planet Earth II, Eine Erde – viele Welten, Eintritt frei Samstag, 16. Dezember, und Sonntag, 17. Dezember 17.00 Kinder-Weihnachtsmusical «Auf nach Westen» in der Kirche Chorleitung: B. Enk, Piano: J. Bachmann. Anschl. adventlicher Apéro vor oder im KGH Sonntag, 17. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 3. Advent mit Pfrn. S. Sauder und Casey Crosby am Flügel
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. Dezember 17.00 Musikalischer Abendgottesdienst zum 3. Advent mit dem Triangella-Ensemble und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 18. Dezember 19 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 20. Dezember 20.00 Vorprobe Currende-Singen im oberen Foyer der katholischen Kirche Freitag, 22. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 17. Dezember 10.00 Kolibri-Weihnachtsfeier in der Kirche mit einem Weihnachtsspiel der Kinder. Alle sind eingeladen. 17.00 Offenes Adventssingen mit dem Gesangverein. Anschliessend Punsch ums Feuer vor der Kirche Donnerstag, 21. Dezember 16.05 Chile für di Chliine
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 17. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet, Chiletaxi: U. Trachsel Mittwoch, 20. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 21. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage Donnerstag, 21. Dezember 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli Voranzeige: Samstag, 23. Dezember ab 17.00 Uhr bis Dienstag, 26. Dezember 13.00 KlosterTage zu Weihnachten «…davon ich singen und sagen will» Das Programm versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden wählen, was Ihnen entspricht. Leitung: Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny und Pfr. Markus Sahli. Kosten im Einzelzimmer: CHF 495.- / Doppelzimmer: CHF 435.Detailprogramm und Anmeldung: www.klosterkappel.ch/veranstaltungen oder 044 764 87 84
Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 16. Dezember 16.00 Probe Ad hoc Chor für Heiligabend Alle sind herzlich eingeladen. Leitung: Veronica Nulty Sonntag, 17. Dezember, 3. Advent / Adventsfenster 17.00 Gottesdienst mit Musical Pfarrerin Elisabeth Armingeon Schülerinnen und Schüler der minichile, dem 3.-Klass Unti, Club 4 und der 5. Klasse, gestaltet von Verena Bösch Veronica Nulty, Orgel Anschliessend heisser Punsch und Guetzli www.kircheottenbach.ch
Sonntag, 17. Dezember Dritter Advent 10.00 Gottesdienst mit Vikar Balthasar Bächtold Dienstag, 19. Dezember 6.30 Evangelische Roratefeier in der Kirche, Stille und Musik, Vikar Bächtold, anschliessend Zmorge im Pfarrhaus Abends Adventsfenster der Konfirmanden im Pfarrhaus Maschwanden Mittwoch, 20. Dezember 12.00 Seniorenessen in der Stampfi Ab 19 Uhr Adventsfenster der Konfirmanden im Pfarrhaus Knonau Donnerstag, 21. Dezember 17.00 ( ! ) Fiire mit de Chline in der Kirche
Sonntag, 17. Dezember 17.30 Stallikon, Stalliker Wienacht Beginn auf der Wiese beim Pfarrhaus Mitwirkung: Kolibri-Kinder, Unti-Kinder und Konfirmanden Musik: Florian Engelhardt, Dario Nyffenegger anschliessend Punsch am Feuer vor der Kirche Fahrdienst: Anmeldung bis 16. Dez. 044 700 45 45 Freitag, 15. Dezember 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Burestübli Donnerstag, 21. Dezember 14.00 Senioren-Weihnachtsfeier im Kirchgemeindesaal Wettswil Licht und Stille in der Kirche Stallikon: Mittwoch 20., Freitag, 22., und Sonntag, 24. Dez., jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr. An diesen Abenden ist die Kirche Stallikon geöffnet. Bei Kerzenlicht können Sie die Ruhe und Stille erleben.
Sonntag, 17. Dezember 9.30 Eucharistiefeier/Versöhnungsfeier mit Pfr.Saporiti Musik: Pfarreichor Leitung: Angela Bozzola Dienstag, 19. Dezember 14.00 ök. Weihnachtsfeier 55+ im kath. Pfarreisaal Mittwoch, 20. Dezember 6.30 Rorate-Gottesdienst mit Pfr. Saporiti und R. Dober Musik: Walter Boll (Panflöte) und Brigitta Staubli (Klavier) Anschliessend Frühstück 17.00 ök. Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 21. Dezember 17.00 ök. Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Knonau
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 17. Dezember 18.30 Kolibriweihnacht mit dem Kolibriteam unter der Leitung von Marina Clerici , Pfrn. C. Mehl, Musik: Marianne Rutscho Dienstag, 19. Dezember Ab 17.00 Uhr Adventsfenster im Pfarrhaus mit Pfrn. C. Mehl und den Konfirmanden
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. Dezember 17.00 Familien-Weihnachten mit Krippenspiel Beni Ben Baitz, Pfarrer Andreas Fritz + Team, Orgel Marina Wehrli Montag, 18. Dezember 19.30 Neumondsingen, Leitung Elsbeth Durrer, in der Kirche Dienstag, 19. Dezember 13.30 ökumenische Weihnachtsfeier 55+, kath Pfarreizentrum Mettmenstetten Freitag, 22. Dezember Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit – Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz, in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Samstag, 16. Dezember 9.30 Hauptprobe Kindertheater und Familienchor, Ref. Kirche Sonntag, 17. Dezember 17.00 Chinderwiehnacht mit Kindertheater unter Leitung Marianne Corazolla und Familienchor unter Leitung von Angela Bozzola, mit Kolibri, anschliessend Zopf und Punsch Montag, 18. Dezember 15.45 Minichile, Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 16. Dezember 16.00 Familienweihnacht mit dem Kolibri Pfarrer Kurt Liengme, Maya Feld Sonntag, 17. Dezember 17.00 musikalische Adventsbilderreise in Hausen Pfarrerin Irene Girardet www.kircherifferswil.ch
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. Dezember 17.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 17. Dezember 7.00 Roratefeier mit Eucharistie, ohne Zmorge 11.00 Santa Messa 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit Dienstag, 19. Dezember 16.30 Weihnachtsfeier im Haus Senevita 19.30 Keine Bussfeier der MCLI Mittwoch, 20. Dezember 16.30 Weihnachtsfeier im Haus Senevita
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 17. Dezember 14.00 Tschägg-Point Weihnachten 17.00 Abend-Gottesdienst «Warten und Erwarten» David Ruprecht Kinderprogramm bis 1. KG Montag, 18. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 20. Dezember 19.00 Teens: peech in der Chrischona Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 17. Dezember 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl (Urs Baumann) Brass Band; Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 16. Dezember 18.00 S. Messa in lingua italiana Anschliessend «Aspettando Natale» Sonntag, 17. Dezember 10.00 Familien-Wortgottesdienst und Kommunionfeier Dienstag, 19. Dezember 19.30 Abendmesse Mittwoch, 20. Dezember 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 21. Dezember 19.00 Rosenkranz
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 16. Dezember 17.00 Eucharistiefeier mit Versöhnung, Pfarreichor Mettmenstetten Sonntag, 17. Dezember 11.00 Wortgottesfeier mit den Ministrings 19.30 Willkommensfeier für das Friedenslicht Montag, 18. Dezember 19.00 Meditation Donnerstag, 21. Dezember 6.30 Roratefeier
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 17. Dezember 10.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 17. Dezember 17.00 Waldweihnacht (Treffpunkt in der Heilsarmee) mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 17. Dezember 9.45 Weihnachtlicher Gottesdienst mit Kinderbeiträgen und Apéro mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 17. Dezember 10.30 Gottesdienst Thema: Welt ging verloren, Christ ist geboren, Lukas 2, 1–7 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 20. Dezember 20.00 Frauenabend Thema: «Das schöne Erbteil» Psalm 16 Mit einfacher Adventsfeier www.etg-mettmenstetten.ch
Das «Tröpfli» bekommt ein neues Zuhause Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte
Bitcoin & Co Die hohe Kursvolatilität von Bitcoin erregt Aufmerksamkeit und weckt Interesse. Bei Bitcoin & Co. handelt es sich um steuerpflichtiges Vermögen. Sie sind im Guthaben- und Wertschriftenverzeichnis zu deklarieren. Bitcoin ist eine Recheneinheit, Wertaufbewahrungsund Zahlungsmittel. Bitcoins lassen sich voneinander unterscheiden und aussondern. Nutzer von Bitcoins sind als sachenrechtliche Eigentümer zu qualifizieren, analog wie Besitzer von Bargeld. Bitcoin stellt kein Wertpapier dar, sondern ist abhängig von einem Protokoll und der entsprechenden Technologie. Neben Bitcoin gibt es auch Onecoin, Dash und wie die rund 900 verschiedenen Kryptowährungen alle heissen. Nur wenn sie ähnlich wie Bitcoin ausgestaltet sind, werden sie steuerlich gleich wie Bitcoin behandelt. Bitcoins unterliegen der Vermögenssteuer. Aufzuführen sind Bitcoins und andere Kryptowährungen aus verfahrensökonomischen Gründen und entgegen der sachenrechtlichen Qualifikation im Guthaben- und Wertschriftenverzeichnis als «übrige Guthaben». Den Nachweis des Eigentums an Bitcoins kann der Nutzer mit einem Ausdruck der Jahresendbestände des Wallets, also der digitalen Brieftasche, erbringen. Für die Bewertung der Jahresendbestände ermittelt die Eidg. Steuerverwaltung seit Ende 2015 einen Durchschnittswert für Bitcoins. Wird von der Eidg. Steuerverwaltung aufgrund fehlenden Handels kein Jahresendkurs festgelegt, so ist eine Kryptowährung zum Kaufpreis zu deklarieren. Allenfalls rechtfertigt sich ein Abschlag aufgrund fehlenden Handels o.ä. Kapitalgewinne aus beweglichem Privatvermögen sind grundsätzlich steuerfrei. Qualifiziert hingegen jemand als gewerbsmässiger Händler, sind die Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen als selbstständiges Erwerbseinkommen steuerbar. Die Bestimmungen über die selbstständige Erwerbstätigkeit sind direkt beziehungsweise diejenigen über den Wertschriftenhändler analog anwendbar. Das Schürfen (Mining) von Bitcoins durch Zurverfügungstellung von Rechnerleistung sowie das Vereinnahmen von Einkünften in Bitcoin stellen ebenfalls steuerbares Einkommen dar. Quelle: Praxis Kantonale Steuerverwaltung Luzern vom 15.11.2017.
E-Bike-Reisen in Übersee Bike Adventure Tours bietet E-Bike-Reisen nun auch in Übersee an und übernimmt die Schweizer Generalvertretung von Belvelo. Bike Adventure Tours, Spezialist für Mountainbike- und Veloreisen, bietet neben Europareisen auch erste Überseetouren mit dem Elektro-Bike an. Neben Sardinien, Kroatien, Baltikum und Azoren kommen Reisen auf Mauritius, Sri Lanka, in Südafrika und Costa Rica dazu. Im Zuge des Ausbaus ist Bike Adventure Tours eine Partnerschaft mit Belvelo eingegangen und hat ab sofort die Belvelo-Generalvertretung für die Schweiz inne. (pd.) Weitere Infos: www.bike-adventure-tours.ch.
Die Brennerei bleibt noch bis Ende März 2018 in Mettmenstetten, dann in Obfelden Mit grosser Freude schauen Angit und Franz Hager auf eine beglückende 20-jährige «Tröpfli»Geschichte zurück. Per Ende März 2018 geben sie ihr Lebenswerk in neue Hände. Mitten in Mettmenstetten wuchs das «Tröpfli» zu etwas Besonderem heran. Mit unermüdlicher Begeisterung zu diesem aussergewöhnlichen Gewerbe wurde es ein sehr beliebter Einkaufsund Begegnungsort. Die Destillate, Vieilles und Liköre des «Tröpfli» sind bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Jetzt sind die beiden Inhaber in eine höhere Alterstufe vorgerückt. Mit 72 und 64 Jahren treten sie vom Geschäften zurück. Mit den Vermietern der Scheune und dem Lädeli pflegten Angit und Franz Hager ein liebevolles Verhältnis. Leider lässt aber die Mietsituation in der Brennerei selber ein Weiterführen
Angit und Franz Hager. (Bild zvg.) des Betriebes in Mettmenstetten nicht zu, was in der Dorfbevölkerung sehr bedauert wird. Das ganze «Tröpfli» be-
kommt in Obfelden ein neues Zuhause. Auch wenn jede Brennerei ihre eigene Handschrift hat, sind Angit und Franz Hager überzeugt, mit Seli und Stefan Müller die richtigen Nachfolger gefunden zu haben. «Sie übernehmen die ganze Tröpfliwelt, inklusive aller Rezepturen», sagt Franz Hager. Die Inhaber sind von ganzem Herzen dankbar für all die wunderbaren, liebevollen und motivierenden Begegnungen, für das grosse Vertrauen in ihre Arbeit, und die Begeisterung und Freude an der grossen, kreativen Glaswelt. Oft waren sie gerührt und berührt über so viele Komplimente und Treue. Die Garantie für gute Brände und Liköre sind die Früchte. Sie sind sehr froh, dass ihnen die Säuliämtler Bauern diese stets in einwandfreier Qualität verkauften. Mit Helene Haldemann und Ruth Weber konnten sie auf wunderbare langjährige Mitarbeiterinnen zählen. Liebe Helferinnen
20 Jahre Chlaussäcke für den guten Zweck abgepackt
Wohltätige Aktion des Lions-Clubs Knonaueramt Am Samstagmorgen, 2. Dezember, wurden zum letzten Mal in der Lokalität der Schreinerei Schneebeli AG in Ottenbach Chlaussäcke des Lions-Clubs Knonaueramt abgepackt. Man stelle sich vor: in den vergangenen 20 Jahren haben Cornelia Beck und René Schneebeli rund 50 Tonnen, Leckereien, Nüsse, Schoggi und Mandarinen, eingekauft und disponiert, für die zirka 50 000 Chlaussäcke, welche der Lions-Club ausgeliefert hat. Die sehr grosse Menge an zeitlichem Aufwand den diese beiden nebst ihrer Arbeit jeweils geleistet haben, wurde leider nicht erfasst. Aber jeder der jeweils rund 70 Helferinnen und Helfer hat gesehen und erlebt, was es heisst, in drei Stunden 3500 Chlaussäcke abzufüllen, zu verpacken und für die Auslieferung bereitzustellen. Eine solche logistische Grossleistung funktioniert nur, wenn die Vorbereitungen tadellos organisiert sind und der Ablauf durchdacht ist. Der Aufwand von Cornelia Beck und René Schneebeli für all die geleistete Arbeit in den letzten 20 Jahren wird von allen Mitgliedern des Lions-Clubs Knonaueramt
René Schneebeli (blaues Shirt) 20 Jahre Produktion-Chef der Lions-Chlaussäcke. (Bild zvg.)
verdankt. Die meisten der 3500 Chlaussäcke in diesem Jahr werden an Firmen geliefert, als Mitarbeiter- und oder Kundengeschenk. Der LionsClub-Chlaussack enthält sehr viele hochwertige Zutaten – eine feine Sache – wie die Empfänger immer wieder bestätigen. Was passiert mit dem Erlös aus dem Verkauf dieser Chlaussäcke? Der Lions-Club Knonaueramt unterstützt verschiedene Personen und Institutionen, die sich mit dem
Zustupf einen Wunsch erfüllen können, welcher sonst keinen Platz im Budget hat. Bei den Personen handelt es sich um körperlich und/oder geistig behinderte Mitmenschen. Auch im kommenden Jahr werden die Chlaussäcke wieder verkauft und produziert, jedoch an einem anderen Standort. Für den Lions-Club Knonaueramt ist diese grosse Aktion mit Abstand die erfolgreichste und schönste Aktivität im Clubjahr. (rs)
Brauerei Baar erfolgreich am 1. Swiss Beer Award Am 29. November wurden im «Bierhübeli» in Bern zum ersten Mal die Swiss Beer Awards verliehen. Die Brauerei Baar hat mit fünf ausgewählten Bieren an der Prämierung teilgenommen und auf Anhieb vier Gold- und eine Silberauszeichnung geholt. Der breit abgestützte Swiss Beer Award hat zum Ziel, die schweizerische Braulandschaft und die grosse Biervielfalt mit ihren lokalen Spezialitäten noch bekannter zu machen. Mit den Auszeichnungen sollen die Innovationen der verschiedensten Brauereien gewürdigt werden. Die Brauerei Baar hat fünf ihrer beliebten Biere zur unabhängigen Bewertung eingereicht: Das Bügel-Spez, das heuer sein 25-Jahre-Jubiläum feiert, das Goldmandli Dunkel, das Hopfemandli Lager Hell, das Zuger Hirsebier mit Chamer Bio-Hirse und das
on blind, ohne Rückschluss auf Biermarke oder Brauerei; nur der Bierstil wurde bekannt gegeben.
Kurt und Martin Uster der Brauerei Baar mit Team feiern die fünf Auszeichnungen. (Bild zvg.) Erdmandli Amber-Bier. Nebst einer Qualitätsanalyse im Labor wurden die eingereichten Biere von 32 Biersommeliers sensorisch begutachtet und bewertet. Natürlich war die Degustati-
unterstützen sie in der Weihnachtszeit. «Diese besonders schöne Zusammenarbeit hat das Tröpfli mitgeprägt», sagt Angit Hager. Noch bis Ende März 2018 wartet die aussergewöhnlich grosse, glitzernde Destillatewelt in Mettmenstetten. Figuren und Formen in grösster Auswahl mit edlen Destillaten, Vieilles und Likören gefüllt, bezaubern und erfreuen auch den verwöhnten Gaumen. Eine grosse, vielfältige Fundgrube lädt zum Stöbern ein. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit findet sich im «Tröpfli»-Lädeli und im «Tröpfli»-Atelier ein Märchenland an treffenden Geschenken oder Mitbringseln für die Lieben. Das Eintauchen in die bezaubernde Tröpfliwelt lässt Herzen höherschlagen! (pd.) www.troepfli.ch. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10 bis 12, 14 bis 18.30 Uhr. Samstag, 9 bis 16 Uhr, Montag geschlossen.
Kundenservice mit Persönlichkeit Im Shoppi Tivoli in Spreitenbach stehen den Kunden im Dezember Concierges zur Seite. Immer mehr Einkaufscenter setzen auf Digitalisierung, neu auch bei direktem Kundenkontakt. Das Shoppi Tivoli ist diesbezüglich traditionell und stellt sicher, dass dieser direkte Kundenkontakt auch direkt bleibt – von Mensch zu Mensch. Aus diesem Grund stehen der Kundschaft des grössten Einkaufszentrums der Schweiz im Dezember sogenannte Concierges aus Fleisch und Blut zur Seite. In der Vorweihnachtszeit rechnet das Shoppi Tivoli mit einer überdurchschnittlich hohen Kundenfrequenz. Für Auskünfte und Anliegen steht während den Öffnungszeiten jeweils die klassische Kundeninformation zur Verfügung. Damit die vielen Fragen rasch und unkompliziert beantwortet werden können, setzt das Center an stark frequentierten Tagen die Shoppi Tivoli Concierges ein. Jeweils vier adrett gekleidete Concierges stehen an neuralgischen Punkten im Center als lebende Informationssäule bereit. Ob Auskünfte über Standorte einzelner Shops, Wegbeschreibungen zur nächstgelegenen Toilette oder Unterstützung bei der Installation der Inhouse App: Die Concierges kennen auf alle Fragen eine Antwort – ganz persönlich, ganz menschlich. «Roboter, die Auskunft geben, sind schön und gut. Jedoch verzichten wir hier lieber auf künstliche Intelligenz und sind stolz darauf, in diesem Aspekt traditionell zu bleiben. Mit unseren Concierges möchten wir unserer Kundschaft aufzeigen, wie sehr wir den persönlichen Kontakt mit ihnen schätzen», sagt Patrick Stäuble, Centerleiter des Shoppi Tivoli. (pd.) www.shoppitivoli.ch
Am 29. November wurden die Auszeichnungen im Bierhübeli in Bern nun bekannt gegeben. Die Baarer Qualitätsbiere Bügel-Spez, Goldmandli Dunkel, Hopfemandli Lager Hell, und Zuger Hirsebier holten die Goldmedaille, das Erdmandli Amber-Bier gewann Silber. «Das hervorragende Ergebnis zeigt, dass unsere sorgfältig handwerklich gebrauten Biere in einer Labor-Analyse ebenso gut abschneiden wie im kritischen Geschmackstest von Bierprofis, also rundum überzeugen», freut sich Martin Uster, Geschäftsführer der Brauerei Baar und fügt hinzu: «Unser Handwerk hat eben goldenen Boden!» (pd.) Weitere Infos: www.swissbeeraward.ch.
Im Dezember geben im Shoppi Tivoli Concierges Auskunft. (Bild zvg.)
Messe Nr. 2 in G-Dur von Franz Schubert mit dem Cäcilienverein
Elf Musiker werden die Bühne rocken
Mitternachtsmesse in der katholischen Kirche Affoltern
18. «Break»-Party am Samstag, 23. Dezember
Die weihnächtliche Messe am 24. Dezember in der katholischen Kirche in Affoltern wird vom Cäcilienverein, verstärkt durch Solisten und Ad-hoc-Orchester, musikalisch begleitet. Zum Einstimmen auf die grosse und festliche Messe findet wie jedes Jahr das Weihnachtssingen für alle um 22.45 Uhr statt.
Jeweils am 23. Dezember feiert das «Break» in Affoltern mit seinen Gästen und Freunden Geburtstag. Die 18. «Break»-Party steigt am Samstag, 23. Dezember, ab 20 Uhr.
................................................... von susanne crimi Der Abend des 24. Dezember birgt an und für sich bereits eine feierliche und festliche Energie. Für die meisten ist er der Beginn einer Reihe von Festivitäten und Einladungen, vor allem wird wohl in Familien an schön dekorierten Tischen gegessen und die Erwartung auf die Bescherung ist greifbar. Der Heiligabend ist für viele auch verbunden mit dem Besuch der Mitternachtsmesse. In der katholischen Kirche in Affoltern beginnt diese um 23 Uhr und dauert bis nach Mitternacht. Nebst den Osterfeierlichkeiten ist die Weihnachtsmesse in der Agenda des Cäcilienvereins immer ein wichtiges Datum. Deshalb wird bereits nach den Sommerferien in den Proben der Focus immer stärker auf diesen Zeitpunkt gelegt; zusammen mit Solisten und Orchester soll ein schönes Werk zur Aufführung kommen und die Messe mit schönen Klängen eindrücklich und berührend gestaltet werden.
Unglückliche Liebe wird zu wunderbarer Komposition Die Messe in G-Dur von Franz Schubert kommt dieses Jahr zur Aufführung. Der Komponist war erst
Cäcilienverein mit Solisten und Orchester unter der Leitung von Maja Fluri. (Bild zvg.) 18 Jahre alt, als er in einer knappen Woche das gesamte Werk niederschrieb. Schubert (wie Mozart) soll im Kopf komponiert haben, um es dann nur auf Papier zu bringen. Es wird angenommen, dass er für diese Messe einen Kompositionsauftrag erhalten hatte. Zu einem späteren Zeitpunkt erweiterte er die Besetzung des Orchesters. Die Messe ist überwiegend homofon gesetzt was bedeutet, dass alle vier Stimmen im gleichen Rhythmus verlaufen, die Oberstimme (Sopran) führt und der Bass die harmonische Stütze liefert. Die Mittelstimmen Alt und Tenor sind als Füllstimmen ausgelegt. Beim Zuhören ist der Sopranpart wunderbar weich und süss anzuhören, speziell die solistischen Abschnitte sind genussvoll. Eine einzige und tiefe Liebesbeziehung zu einer Sopranistin soll es in den jungen Jahren von Schubert gegeben haben, welche unglücklich endete. Möglicherweise ist darum auch hier die Sopranstimme so ausgeprägt liebevoll und köstlich anzuhören. Im Benedictus wird ein dreistimmiger Kanon angestimmt, die Hosanna-Abschnitte in Sanctus und Benedictus sind fugenähnliche Teilstücke.
Drei Solisten und ein Orchester Unterstützt wird der Cäcilienverein von drei Solisten: Anita Monti, Sopran, Andrea Früh als Tenor und Bojidar Vassilev als Bass. 14 Instrumentalisten verstärken den Chor und die Solisten. Maja Fluri, die attraktive musikalische Leiterin des Cäcilienverein dirigiert und lenkt die Aufführung. Die Zuhörer und Messebesucher dürfen sich auf eine genussvolle und doch feierliche Christfeier freuen. Wie viele Chöre sucht der Cäcilienverein immer wieder nach neuen Mitsängern, sei es als Verstärkung für kirchliche und weltliche Konzerte oder sogar als neue Vereinsmitglieder. Franz Schubert war Zeit seines Lebens eine wenig bindungsfähige Persönlichkeit, einzig dem Komponieren und Musizieren zugetan. Dass seine Musik eine feierliche Atmosphäre schaffen wird, ist sicher unbestritten, wenn sie bewirken könnte, dass aus Zuhörern auch Mitsänger würden, würde es das zeitlebens verkannte Genie freuen. 24. Dezember, katholische Kirche St. Joseph. Affoltern. Weihnachtssingen für jedermann um 22.45 Uhr, Mitternachtsmesse 23 Uhr.
Kammerjazz und Schweizer Film
Kurz vor und kurz nach Weihnachten im Kellertheater LaMarotte Jazz Extra mit kammermusikalischem Jazz Es spielen Daniel Schläppi und Marc Copland im Programm «More Essentials». Marc Copland, der New Yorker Pianist von Weltrang, und Daniel Schläppi, renommierter Bassist aus der Schweiz, lernten sich 2010 in Manhattan kennen. Auf ihrer fünften Konzerttournee präsentieren die beiden ihr zweites Album. Von der Fachwelt euphorisch gefeiert, wurde es von amerikanischen Jazzkritikern auf allaboutjazz.com unter «Best of 2016» gelistet. Das überrascht nicht, haben sich die beiden kongenialen Partner doch über viele Jahre auf Duobesetzungen spezialisiert. Zu den musikalischen Partnern
von Marc zählen illustre Namen wie Gary Peacock, Dave Liebman oder John Abercrombie. Das Konzert im LaMarotte wird ein grosser Jazzabend. Samstag, 16. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.
Wachtmeister Studer – Verfilmungen nach Glauser Wachtmeister Studer ist der berühmteste Fahnder des Schweizer Films. Nicht ganz so bekannt ist der Autor der literarischen Vorlagen dieser Werke, der Morphinist, Anstaltsinsasse und Ex-Fremdenlegionär Friedrich Glauser (1896-1938). Während die ersten Adaptionen mit Heinrich Gretler
noch im Zeichen der Geistigen Landesverteidigung standen, kamen die Filme nach 1968, nunmehr in Farbe und mit Hans Heinz Moser in der Hauptrolle, den sozialkritischen Intentionen Glausers wesentlich näher. Mit Oldtimer-Postautos und knatternden Motorrädern entgingen sie aber nicht immer der Gefahr der nostalgischen Verklärung. Der Zürcher Historiker Dr. Felix Aeppli zeigt repräsentative Ausschnitte aus den Studer-Adaptionen und ordnet sie in das Zeitgeschehen ein. Mittwoch, 20. Dezember, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/15, mit KulturLegi 12 Franken. Ab 19 Uhr: Menu surprise
Einige der Musiker: Samia Afra.
Johnny Giussani.
Eddie Fiorito.
Fredi Früh.
friedlichen Abend feiern zu dürfen», so René Neuschwander. (pd.) 18. «Break»-Party am Samstag, 23. Dezember, Industriestrasse, Affoltern. Türöffnung 20 Uhr, Eintritt frei, gratis Säuliamt Shuttle ab 24 Uhr.
Auf «Jöö» folgt britischer Humor
Morgen Samstag im Kino Mansarde Muri Das Kino Mansarde in Muri zeigt morgen Samstag, 16. Dezember, «Reise der Pinguine 2» und «Victoria & Abdul». Im Jahre 2005 entwickelte sich «Die Reise der Pinguine» zu einer der erfolgreichsten Kino-Dokus aller Zeiten. Im Jahr darauf gab es den Oscar obendrauf. Zwölf Jahre später begeben sich die Tiere wieder auf die Reise. Im zweiten Teil ist es nun der PinguinNachwuchs, den die Macher auf dem langen Weg zum offenen Meer begleiten. Bis es allerdings dazu kommen konnte, müssen es die kleinen Pinguine und ihre Eltern mit all den Gefahren und Herausforderungen aufnehmen, die dieser lebensfeindliche Teil unseres Planeten bereithält. Die Fortsetzung punktet mit brillanten, gestochen scharfen Bildern und tollen Luftaufnahmen. Bereits vor zehn Jahren hat der britische Regisseur Stephen Frears mit «The Queen» in die privaten Gemächer der regierenden Königin Elizabeth II. geblickt – und das sehr erfolgreich, gab es doch unter anderem für Hauptdarstellerin Helen Mirren einen Oscar als beste Hauptdarstellerin. Mit seinem neuesten Film «Victoria & Abdul» wandelt Frears erneut auf royalen Pfaden, allerdings dreht er dieses Mal die
Garantierter Jöö-Effekt in «Die Reise der Pinguine 2». (Bild zvg.) Zeit ein paar Jahrzehnte zurück. Sein Erfolgsrezept dank Judi Dench und feinem britischen Humor funktioniert auch hier und garantiert gute Kinounterhaltung. (eh) «Reise der Pinguine 2», Samstag, 16. Dezember um 15 Uhr (D, 85min, 8J). «Victoria & Abdul», Samstag, 16. Dezember, 17 Uhr (Edf, 112min, 12J). Reservierungen im Internet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 6442121 möglich.
20 Franken (Reservierung erwünscht).
Vorschau auf den Berchtoldstag Die traditionelle «LaMarotte»-Veranstaltung am Berchtoldstag, dem 2. Januar, ist die gute Gelegenheit, bei lockerer Stimmung, mit Freunden oder auch unbekannten LaMarotte-Gästen anzustossen, einander eine schöne Zukunft zu wünschen oder vielleicht auch zurückzuschauen auf ein ereignisreiches 2017. Vier Tonhalle-Musiker brechen mit Freude aus der E- in die U-Musik aus und werden die Gäste mit dem Programm «Wenn Klassiker jazzen» bestens unterhalten. (pz) Dienstag, 2. Januar 2018, Bar und Kasse ab 14.30, Beginn 16 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken. Ab 15 Uhr Kaffee und
Das Piano-Bass-Duo Copland/Schläppi bringt Jazz auf höchstem Niveau in den «LaMarotte»-Keller. (Bild zvg.)
«Vielen Dank euch allen für die fantastische Treue und schönen Stunden, die wir auch im vergangenen Jahr wieder erleben durften!», sagt «Break»-Chef René Neuschwander – und schenkt seinen Gästen und Freunden zu Weihnachten einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art, eine «Weltpremiere»: Elf Musiker, die meisten im Säuliamt bestens bekannt, werden in verschiedenen Formationen, die Bühne rocken. Möglich machen dies Initiator Johnny Giussani und seine Crew. Diesen möglicherweise einmaligen Liveact, mit Songs aus einem musikalischen Repertoire das die letzten 40 bis 50 Jahre umfasst, sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. «In diesem Sinne freuen ich und mein ganzes Team uns sehr, mit euch einmal mehr einen besonderen und
Kuchen à discrétion 15 Franken. Platzreservierungen erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
«Papa Moll» zeigt sich in Zug Am Sonntagnachmittag, 24. Dezember, ist im Kino Seehof «Papa Moll» zu sehen.Während dieser am Wochenende in der Schokoladenfabrik Überstunden macht, entbrennt zwischen seinen Kindern und dem Nachwuchs seines Chefs ein gnadenloser Kampf ... Die Zuger Kinos möchten den jungen
Zuschauern in ihrer Kinderfilmreihe altersgerechtes Rüstzeug mitgeben, um die Machart populärer Filme zu erkunden und diese dadurch bewusster zu erleben. (pd.) Heiligabend, 24. Dezember, 14.30 Uhr, Kino Seehof, Zug. Einführung Antshi von Moos, Videokünstlerin.
korrekt Krippenspiel am 3. Advent Im Vorbericht zur «Stalliker Wiehnacht» hat sich ein falsches Datum eingeschlichen. Das Krippenspiel
ist am 3. Advent, 17. Dezember, Beginn um 17.30 Uhr auf den Wiesen zwischen Pfarrhaus und Jugendhäuschen. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. (Red.)
15. Dezember 2017 Adressen Gewerbeverband Bezirk Affoltern
Leitartikel Olivier Hofmann
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Unsere Berufsausbildung ist Weltklasse 20 Medaillen. 11 Goldenen, 6 Silberne, 3 Bronzefarbende, 13 Diplome und 3 Zertifikate. Zweiter Platz hinter China in der Nationenwertung. So lautet die diesjährige Ausbeute des schweizerischen Nationalteams an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi. Die Berufsweltmeisterschaft Die Berufsweltmeisterschaften, international «WorldSkills Competitions» genannt, finden alle zwei Jahre an einem anderen Austragungsort statt. Als Teilnehmer sind junge Berufsleute bis 22 Jahren zugelassen. Die Teilnehmer müssen über mehrere Tage verschiedene Tätigkeiten in ihrem Berufsfeld ausführen. Die Wettkämpfe gibt es in etwa 50 Berufen. Die Berufe reichen von Stromer, Schreiner, Zimmermann, Koch, Automatiker bis zu Landwirtschaftsgärtner. Insgesamt sind 38 junge Schweizerinnen und Schweizer an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi angetreten. Sie haben sich mit rund 1300 Teilnehmern aus 58 Ländern gemessen. Ein breitgefächerter Vergleich also. Das historische Resultat Unsere Delegation hat das beste Resultat aller Zeiten erzielt und
hinter China den zweiten Rang in der Nationenwertung geholt. Von den Schweizer Teilnehmenden haben über 90% mindestens ein Diplom mit nach Hause gebracht. Damit konnten die Jugendliche beste Werbung für das schweizerische Bildungssystem und die Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes machen. Der Erfolg spricht für die Schweiz und zeigt das hohe Niveau der schweizerischen Berufslehre. Sie ist Weltklasse!
Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Restaurant zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch
Ich ziehe den Hut von den Jugendlichen, welche Ihren Beruf und unser Land an den Berufsweltmeisterschaften so hervorragend vertreten haben und bedanke mich bei Ihnen.
Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel.044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch
Berufsmeisterschaft 2018 in Bern Wer bis dann nicht warten möchte, kann sich von der hohen Qualität unserer Berufslehre persönlich überzeugen und die Leistung einer der zahlreichen lokalen Betriebe in Anspruch nehmen. Im Namen des Vorstandes des Gewerbeverbands Bezirk Affoltern wünsche ich Ihnen frohe Festtage und für 2018 alles Gute.
Ihr Olivier Hofmann Präsident Gewerbeverband Bezirk Affoltern PS: Reservieren Sie sich bereits heute den 1. Februar 2018. An diesem Abend wird um 19.30 Uhr der nächste Gewerbeapéro des Gewerbeverbandes im Gasthof zum weissen Rössli in Mettmenstetten stattfinden.
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Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch
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Können, Talent und Einsatz als Basis für den Erfolg
Für alle die auf den Geschmack gekommen sind: Vom 12. – 16. September 2018 finden in Bern die Schweizer Berufsmeisterschaften statt. Rund 1100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 75 Berufen werden ihre Wettkämpfe vor den Augen von über 150 000 Besuchern austragen. Nirgendwo können mehr Berufe auf höchstem Niveau erlebt und von Schülerinnen und Schülern selber ausprobiert werden.
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Freitag, 15. Dezember Affoltern am Albis
14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.30-19.00: Anlaufstelle «Onleihe» Beratung und Unterstützung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco» in Zusammenarbeit mit Familienclub und Familienzentrum. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: «Juste la fin du monde». Film von Xavier Dolan nach einem Theaterstück von Jean-Luc Lagarce. Kanada/Frankreich 2016, 95 Min., F/d. Die Rückkehr eines verlorenden Sohnes versetzt die Familie in einen Ausnahmezustand, der Gespräche über das Wesentliche verhindert. Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.
14.00-20.00: Weihnachstsausstellung «Visionen & Farben». Bilder von Bernadette Galli. Weihnachtliche Atmosphäre, Caipiriha, Punsch, Glühwein und Gebäck. Atelier und Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6. 20.15: Theater900 präsentiert: «De Nöiroose-Kavalier». Premiere. Eine witzige Komödie. www.roessli-mettmenstetten.ch / 044 767 02 01 für Reservierungen. Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.
Samstag, 16. Dezember Affoltern am Albis
08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren in Begleitung. Dauer ca. 30 Min. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00-22.00: JAAA: «Sport Night» offene Turnhalle ab der 5. Klasse inkl. kleinem Kiosk. Schulhaus Ennetgraben (Turnhalle). Zwillikerstrasse. 20.15: Jazz-Extra: Kammermusikalischer Jazz mit Daniel Schläppi & Marc Copland «More Essentials». Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
14.00-20.00: Weihnachstsausstellung «Visionen & Farben». Bilder von Bernadette Galli. Weihnachtliche Atmosphäre, Caipiriha, Punsch, Glühwein und Gebäck. Atelier und Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6. 20.15: «Alles Bürste». Wortakrobatik von und mit Peter Spielbauer. Eine Veranstaltung von «bi eus z Mättanzeige
mistette». Werk- und Wohnheim zur Weid Rossau (Weid-Saal). 20.15: Theater900 präsentiert: «De Nöiroose-Kavalier». Eine witzige Komödie. www.roessli-mettmenstetten.ch oder 044 767 02 01 für Reservierungen. Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.
08.00-16.00: LandiTag! Weihnachtsbäume schön und günstig, Degustation Festweine, Bastelworkshop für Kinder, Dekoartikel und Accessoires fürs Weihnachtsfest, Festwirtschaft. Landimärt. Muristrasse 2. 20.00: «Come and Dance». Paartanz nach Herzenslust. Ein Mix aus verschiedensten Musik- und Tanzstilrichtungen, neu mit Tanz-Single-Tisch. Info: www.swoody.ch. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.
14.00: Jassturnier für jede Frau und jeden Mann mit Jahresklassement. Final. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.
Sonntag, 17. Dezember Hausen am Albis
14.00-17.00: Senioren-Weihnachtsfeier 60+. Besinnliche Stunden mit kurzen Grussworten, Gesprächen, Musik und Imbiss. Keine Anmeldung nötig. Fahrdienst Beat von Arx 044 764 05 80/beatvonarx@bluewin.ch. Gemeindesaal Weid.
17.00: Offenes Adventssingen mit dem Gesangsverein Hedingen, dem Klarinetten-Ensemble des Musikvereins Hedingen und der Flötengruppe von Susanne Bantel. Reformierte Kirche.
14.00-20.00: Weihnachstsausstellung «Visionen & Farben». Bilder von Bernadette Galli. Weihnachtliche Atmosphäre, Caipiriha, Punsch, Glühwein und Gebäck. Atelier und Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6. 14.00-20.00: Öffentliche Weihnachtsfeier mit Szenen und Musik vom Focus-Team. Güetli Rossau. 16.30: Theater900 präsentiert: «De Nöiroose-Kavalier». Eine witzige Komödie. www.roessli-mettmenstetten.ch oder 044 767 02 01 für Reservierungen. Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.
17.30: Krippenspiel zum Mitgehen. Stück von Otto Kuttler mit KolibriKindern, Primarschülern und Konfirmanden. Beginn unter freiem Himmel auf den Wiesen zwischen Pfarrhaus und Jugendhäuschen. Anschliessend heisser Punch am Feuer. Reformierte Kirche Stallikon.
Dienstag, 19. Dezember Affoltern am Albis
Jassnachmittag mit Kaffeepause und Nachtessen
35. FCA-Jassmeisterschaft am 20. Januar 2018 Bereits zum 35. Mal organisiert am 20. Januar 2018 die Seniorenabteilung des FC Affoltern die traditionelle Jassmeisterschaft. Gespielt wird mit fixem Partner. Es können sich auch als Einzelperson anmelden – ein Jasspartner wird einem zugeteilt. Der Start ist um 13.30 Uhr mit einem kleinen Apéro. Um 14 Uhr beginnt der Jassmarathon. Zum Start werden zwei Passen gespielt, bevor es zur Stärkung an das Kuchenbuffet geht und dann in die finalen dritten
Durchgänge. Danach wird ein feines Nachtessen serviert mit anschliessender Rangverkündigung. Es gibt Trumpf, Undenufe und Obenabe ohne Stöck- und Wyspunkte. Gezählt wird alles einfach mit 157 Punkten pro Spiel. Die besten Teams können sich nach der Rangverkündigung am attraktiven Gabentisch einen schönen Preis aussuchen. Je Teilnehmer beträgt der Jasseinsatz 40 Franken inklusive Apéro, Kuchenbuffet und Nachtessen und muss am Jasstag bezahlt werden. Da die
09.00-10.00: Everdance Herbstquartal: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.
Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Der Schweizer Film: «Wachtmeister Studer». Verfilmung nach Glauser mit Einleitung von Dr. Felix Aeppli, Historiker, Zürich. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining. Mit Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon. Turnhalle Loomatt.
Mittwoch, 20. Dezember Affoltern am Albis
12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: JA-AAA: Geschenkwerkstatt, selbst Geschenke basteln, Ideen und Anleitungen bekommen, falls nötig. Für Jugendliche ab der 5. Klasse. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Josef war ein alter Mann» - Blick hinter die Kulissen der Ausstellung «Weihnachten und Krippen» mit U. Rothenhäusler, KonservatorinRestauratorin Keramik. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr am Führungstag 044 762 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.30: Gebären im Spital. Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe und Team. Anschliessend Apéro. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock)). Melchior-Hirzel-Weg 40. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für anzeige
14.00: Öffentliches Weihnachtssingen unter der Leitung von Harry Steinmann. Anschliessend gemütlicher Ausklang beim Apéro. Eintritt frei. Türmlihaus.
Kapazität im eigenen Clublokal beschränkt ist, findet die «Schieberei» im Singsaal Schulhaus Zwillikon, Langacherstrasse 1 statt. Parkplätze sind unmittelbar beim Lokal verfügbar. Die FCA-Seniorenabteilung freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und einen gemütlichen Jassnachmittag. (pd.) Auskunft und Anmeldung bei: Alex Roshardt, Bifangstrasse 11, Hausen, Telefon 079 358 82 10, via E-Mail: alex.roshardt@bluewin.ch. Anmeldung über die Website möglich: www.fcaffoltern.ch. Anmeldeschluss ist der 16. Januar 2018.
Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Retrospektive Ueli Antonietti 1919-2012. Die Tochter des Künstlers, Katharina Antonietti, ist anwesend von 13 bis 16 Uhr. am 16./22./29. Dezember und am 7. Januar. Bis 8. Januar 2018.
08.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Männedorf - Rapperswil. Wanderzeit ca. 4 Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof.
Donnerstag, 21. Dezember Affoltern am Albis
09.15: OTTENBACH60plus: Wanderung Hausen-Rifferswil-Mettmenstetten (Ämtlerweg) Dauer 2¾ Std. Mittagessen im Restaurant Schwiizer Pöstli, Rifferswil. Ausrüstung der Witterung entsprechend. Bilette werden besorgt. Anmeldung /Auskunft: Elisabeth Zingg, 044 761 25 42 bis 20. Dezember mittags. Abfahrt 10 Uhr. Treffpunkt um 9.15 Uhr zum Kaffee, Restaurant Post. Dorfplatz 5.
Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Schichten, Muster, Strukturen». Bilder von Ruth Zimmermann, Aeugst. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar 2018.
20 Jahre Säuliämtler Chlauslauf – eine Erfolgsgeschichte Rückblick auf die grösste Laufveranstaltung im Bezirk Am 6. Dezember 1998, genau am Chlaustag, erfolgte der Startschuss zum ersten Säuliämtler Chlauslauf – ein Rückblick.
Am Traditionellen festgehalten Vieles hat sich in den 20 Jahren nicht verändert. Das Logo, ein rennender Samichlaus, ist immer noch das gleiche. Den Finisherpreis, ein Grittibänz, gibt es seit der ersten Austragung. Die Voba-Mitglieder spendeten die Preise fürs Podest. Die Startgelder wurden bewusst tief angesetzt und etwa 15 Jahre nicht angepasst. Die Laufstrecke erfuhr 19 Jahre lang nur minimale Korrekturen. Die Resultatauswertung erfolgt auch heute noch manuell, eine professionelle Auswertung würde die Startgelder in die Höhe schnellen lassen. Auch den Nachmeldestand am Wochenmarkt gibt es seit der ersten Austragung. In den letzten Jahren wurden dort bis jeweils zu 100 Nachmeldungen entgegengenommen, was öfters dazu führte, dass am Samstagnachmittag noch Grittibänze nachbestellt werden mussten. Eine grössere Panne gab es bei der fünften Austragung, als im Hauptrennen die Läuferinnen und Läufer eine Runde zu früh ins Ziel geleitet wurden.
................................................... von hanspeter feller Werner Gubler, langjähriger Präsident der LVA, und Ernst Oertle, damaliger Voba-Präsident, haben die Idee, den Chlausmarkt der Voba mit einem Laufanlass zu verbinden, einige Zeit vor sich hergeschoben. 1998 war es dann so weit, und heute erfreut sich dieser Laufevent grosser Beliebtheit. Viele erfolgreiche Projekte sind Stammtischprodukte, geboren nach ein paar Stangen Bier. Nicht so der Säuliämtler Chlauslauf. Dieses Projekt entstand durch enge Zusammenarbeit und nach mehreren Gesprächen des LaufOK der LV Albis mit den Organisatoren des Chlausmarktes der Voba. Es dauerte einige Zeit, bis eine Lösung gefunden wurde, welche ein Nebeneinander eines Marktes und einer Laufveranstaltung ermöglichte. Die grösste Herausforderung war die Abstimmung der Laufstrecke mit den Marktständen auf der Oberen Bahnhofstrasse. Schliesslich wurde eine für beide Organisatoren zufriedenstellende Lösung gefunden.
Kritische Stimmen Natürlich gab es kritische Stimmen von Marktteilnehmern und Läufern. Die Marktfahrer befürchteten Umsatzeinbussen, weil der Zugang zu den Ständen versperrt würde und für die Läufer waren die engen Passagen zwischen den Marktständen problematisch. Im September 1998 war man bereit, der erste Säuliämtler Chlauslauf konnte ausgeschrieben werden. Zielpublikum waren in erster Linie die Breitensportler, die Schüler und die Familien aus der Region. So wurden
Seit 2005 (Bild) hat sich nicht nur die Mode, sondern auch das Ortsbild an der Oberen Bahnhofstrasse verändert. (Bild zvg.) die Ausschreibungen vorerst nur regional verschickt. Der finanzielle Erfolg der Veranstaltung war, und ist es heute noch, für die LV Albis zweitrangig. Vielmehr wollte man für den Verein werben und den lokalen Sportlerinnen und Sportlern eine Startgelegenheit vor der Haustüre anbieten.
Steigende Teilnehmerzahlen 195 Läuferinnen und Läufer liefen bei der ersten Austragung ins Ziel auf der Oberen Bahnhofstrasse. Trotz einiger kleiner Pannen waren alle Beteiligten zufrieden. In den folgenden Jahren stiegen die Teilnehmerzahlen kontinuierlich an und pendelten sich zwi-
schen 450 und 650 klassierten Teilnehmern ein. Der Höhepunkt wurde 2015 mit 717 klassierten Läuferinnen und Läufern erreicht. Gestiegen sind im Laufe der Jahre auch die Teilnehmerzahlen aus den angrenzenden Kantonen, vor allem aus der Innerschweiz und dem Aargau. Vereine wie Hochwacht Zug, LA Nidwalden und andere reisen mit grossen Kontingenten von Nachwuchsläuferinnen und Läufern nach Affoltern. In den Ranglisten sind auch die Namen von bekannten Ausdauersportlern aus der Region zu finden wie zum Beispiel Emma Pooley, Adrian Brennwald oder Philipp Koutny. Die Tagessieger der letzten Jahre stammen
mehrheitlich aus der Innerschweiz. Der Klassenwettbewerb für Säuliämtler Schulklassen hat den Säuliämtler Chlauslauf zweifellos aufgewertet. Dank dem Engagement von Lehrpersonen starteten jeweils gegen 250 Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Kategorien. Sie sind eine echte Bereicherung des Laufes. Sehr beliebt sind auch die Mutter/Kind- und Vater/Kind-Läufe. Diese Läufe und die Nachwuchsrennen mit den Schülerinnen und Schülern sind die Höhepunkte des Anlasses und locken zahlreiche Zuschauer an, welche nach dem Lauf den Markt beleben und den Marktfahrern und Verpflegungsständen zu Umsatz verhelfen.
Neues Konzept bei der 20. Austragung Mit der Einführung von Staffelläufen für die Schulklassen und der Verkürzung der Laufrunde in der Hauptklasse erfuhr der Säuliämtler Chlauslauf 2017 die ersten grossen Veränderungen in der 20-jährigen Geschichte. Die Änderungen sind mehrheitlich gut angekommen. Die Schülerinnen und Schüler begrüssen es, wenn sie nicht mehr die lange Distanz laufen müssen und die kurze Runde kam ebenfalls gut an. Das Hauptrennen war sowohl für die Teilnehmenden wie auch für die Zuschauer trotz der vielen Überrundungen attraktiver. Der Säuliämtler Chlauslauf ist aus dem regionalen Laufkalender nicht mehr wegzudenken und darf als 20-jährige Erfolgsgeschichte bezeichnet werden.
Gelungenes Heimspiel von «La Bamba»
Volley S9 gewann das Lokalderby im Mixed gegen den BSC Obfelden mit 3:1 Vier Spiele – vier Siege, dies war die erfreuliche Saisonbilanz von «La Bamba» vor dem wichtigen Heimspiel gegen die Ramasuris vom BSC Obfelden. Ziel von «La Bamba» war es, die Siegesserie auszubauen und den 1. Platz in
der Tabelle zu verteidigen. Entsprechend motiviert ging die Mannschaft um Coach Adrian Ruegg das Spiel an. Von Beginn an hellwach wurde der erste Satz klar und deutlich mit 25:14 gewonnen. Der zweite Satz war nur wenig umkämpfter und ging wieder an die Mannschaft La Bamba mit einem Score von 25:21 Punkten. Wer
Die Mannschaft «La Bamba» von Volley S9. (Bild zvg.)
jetzt dachte, Obfelden würde aufgeben, sah sich getäuscht. Dieses fand immer besser ins Spiel und verteidigte sehr stark. Folgerichtig gewann La anzeige
Bamba den Satz klar mit 25:17. Dank klarer Worte und einer deutlichen Leistungssteigerung im vierten Satz, gewann La Bamba diesen mit 25:15
und das Spiel mit 3:1 Sätzen, was weitere drei Punkte und den Verbleib an der Tabellenspitze bedeutet. Jörg Schuhmacher
Respekt macht stark Besuch der ZSC-Spieler Patrick Geering und Reto Schäppi an der Primarschule Hausen Welche Parallelen haben Schule und Spitzensport? Was macht das Spiel im Team stark? Wie führt ein guter Chef ? Wie wird man Spitzensportler? Diese und andere Fragen von Hausemer Schulkindern erörterten die beiden Nationalliga-Spitzenspieler. ................................................... von martin platter Es war ein besonderer Moment für die 81 Fünft- und Sechstklässler der Hausemer Primaschule, als am Montagnachmittag die beiden ZSC-Lions-Spieler Patrick Geering und Reto Schäppi im Hausemer Gemeindesaal vor ihnen Platz nahmen und ungezwungen aus ihrem intensiven Sportlerleben zu erzählen begannen. Geering ist Captain der ZSC Lions und hat alle Stufen der Nachwuchsförderung im Club durchlaufen. Der 27-jährige Verteidiger spielt zudem in der Schweizer Nationalmannschaft. Sein um ein Jahr jüngerer Teamkollege Reto Schäppi stiess über die Nachwuchsabteilungen des EHC Wallisellen und Dübendorf zu den Lions, ist Stürmer und spielt ebenfalls in der Nationalauswahl. Obschon die beiden auf sehr unterschiedlichen Positionen spielen, haben sie in der laufenden Saison bisher fast gleich viele Tore erzielt: Geering fünf und Schäppi sechs. Weit mehr schien die Kinder jedoch zu beeindrucken, dass Schäppi in der letzten Saison 23 Hockeystöcke zerbrach und in der laufenden auch schon wieder neun, was die Kids mit Johlen und Klatschen bestätigten. Zusammen mit ihren Lehrkräften hatten die Schüler in der Vorbereitung Fragen ausgearbeitet, die den beiden Hockey-Cracks gestellt wurden. Zum Beispiel, was ein guter Teamspieler mitbringen sollte. Schäppi: «Man muss sein Ego in den Hintergrund stellen können. Als Team kann man viel mehr erreichen als ein Einzelner.» Geering ergänzte: «Schwierig wird es immer dann, wenn man alles gibt, aber trotzdem verliert.» Haben die beiden schon immer Eishockey gespielt? Geering, der bereits als Sechsjähriger auf dem Eis stand: «Parallel zum Sport habe ich eine Lehre als Informatiker auf einer Bank gemacht.» Schäppi: «Ich bin ans Sportgymnasium und habe die Matur gemacht. Ohne Sport würde ich jetzt wohl Medizin studieren. Zusammen mit dem Spitzensport ist das jedoch zu schwer. Deshalb habe
ZSC-Lions-Stürmer Reto Schäppi, links, und –Captain Patrick Geering hatten sichtlich Spass an den Fragen der Hausemer Primarschüler. (Bilder Martin Platter)
Die Autogrammkarten der beiden ZSC-Lions-Spieler Patrick Geering, links, und Reto Schäppi waren bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen sehr begehrt. ich ein Wirtschaftsstudium begonnen.»
Erinnerungen an die Schulzeit Welche Erinnerungen haben Sie an ihre Primarschulzeit? Schäppi: «Ich hatte wirklich Pech. In meiner Primarschulzeit erlebte ich 15 Lehrerwechsel.» Geering: «An meine Primarschulzeit habe ich viele gute Erinnerungen.» Haben sie einen Lieblingsgegner? Geering: «Am liebsten spielen wir gegen Bern, weil da die Stimmung immer super ist. Auch die Derbys gegen
Stadtrivale Kloten seien stets etwas Besonderes.» Wie halten sie es mit Regeln? Kennen sie die Stopp-Regel, die in Hausen gilt? Geering wie Schäppi schüttelten den Kopf, was im Saal Gelächter auslöste. «Natürlich müssen auch wir Regeln befolgen. Wir haben zum Beispiel striktes Handyverbot in der Garderobe», so Schäppi. Und an die Spielregeln müsse man sich natürlich auch halten. Wie gehen sie mit Strafen um? Geering: «Als Betroffener hat man natürlich immer das Gefühl, man sei zu Unrecht bestraft worden. Da gilt es cool zu bleiben.» Schäppi
erinnerte sich an eine Episode aus seiner Schulzeit: «Ich brachte mal eine selbst gebastelte Steinschleuder in die Schule mit, was bei der Lehrerin gar nicht gut angekommen ist.» Sie habe ihn übel «zusammengeschissen» und die Schleuder eingezogen. Bis heute habe er die Schleuder nicht zurückbekommen. Geering ermahnte: «Kommt es zum Streit, ist es wichtig, nicht megafies zu werden.» Streit könne es immer geben. Deshalb sei es wichtig «fair zu streiten.» Was zeichnet einen guten Chef, beziehungsweise einen guten
Captain aus? Ein Schüler gab die Antwort: «Durchsetzungsvermögen.» A propos: Wie setzt man sich als Sportler durch? Schäppi: «Man muss bereit sein, mehr als die anderen zu leisten und immer sein Bestes zu geben.» Er erinnerte an seinen Juniorentrainer: «Wir spielten auswärts und gewannen 2:6. Doch unser Trainer war der Meinung, dass wir nicht alles gegeben hatten. Anstatt unseren Sieg zu feiern, mussten wir noch Kniebeugen und andere Übungen machen.» Wie ist es, wenn man verliert? Geering: «In der Niederlage zeigt sich der wahre Charakter eines Spielers.» Zum Abschluss forderte der LionsCaptain die Kids auf: «Geniesst eure Zeit, die ihr noch in der Schule habt. Es wird wahrscheinlich die entspannteste eures ganzen Lebens.» Spontan lud er die vier Klassen am 7. Januar ins Hallenstadion ein für das Heimspiel gegen Fribourg Gotteron, was die Schülerinnen und Schüler mit begeistertem Applaus quittierten, ehe es zum gemeinsamen Foto und in die Autogrammstunde ging. Lehrerin Tanja Sachs, welche die Idee mit den Profisportlern hatte, war zufrieden mit dem Nachmittag: «Die Kinder haben gut zugehört.» Der Vortrag der Sportler habe perfekt zum Klassenmotto, «Wir hinterlassen Spuren», gepasst. Vorbilder beeinflussten unser Handeln.
Personalwechsel und Ehrungen
Delegiertenversammlung des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes in Hausen An der DV des Zürcher KantonalSchwingerverbandes (Zksv) in Hausen mussten die 182 Stimmberechtigten über wichtige Traktanden befinden. Unter den zahlreichen Geschäften standen die Wahlen und die Ehrungen im Mittelpunkt. Der Präsident Kilian Morf gab seinen Rücktritt bekannt. Morf führte den Verband die letzten drei Jahre erfolgreich. Für den zurücktretenden Präsidenten wurde Yannick Roderer vom SK Zürich in den Vorstand gewählt. Das Präsidium übernimmt der Eidgenössische Kranzschwinger Daniel Bachmann aus Wildberg, der bereits seit 13 Jahren im Zksv-Vorstand ist. Ebenfalls demissionierte der Verbandsfotograf Werner Schaerer. Interimistisch wird diese Funktion sein Vorgänger Peter Bruhin übernehmen. Die Delegierten bestimmten auch die Austragungsorte der kommenden
Der Obfelder Marco Nägeli erhielt den Pressepreis. (Bild Anja Bernhard)
Kantonalschwingfeste. Das Zürcher Kantonal-Schwingfest 2018 findet am 6. Mai in Hausen statt, dasjenige der Nachwuchsschwinger wird am 23. Juni 2018 in Schleinikon durchgeführt. Der Bewerbung des Schwingklubs Oberland, das Kantonalschwingfest 2019 in Fehraltorf durchzuführen, wurde zugestimmt. Einen besonderen Höhepunkt brachten die verschiedenen Ehrungen. Zum 15. Mal wurde ein Schwinger durch die Medienvertreter der Zürcher Schwingklubs mit dem Pressepreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt der Obfelder Marco Nägeli, der mit dem ersten NOS-Kranz und Festsieg am Niklausschwinget überzeugte. Neben dem abtretenden ZksvPräsident Kilian Morf (Wangen) wurden Karl Oberholzer jun. (Dübendorf), Theo Matzinger (Rorbas) und Bruno Heller (Degersheim) in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Bruno Auf der Maur
Strickler Reisen Neuheim Carreisen Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Sie suchen noch das passende Geschenk zu Weihnachten? Schenken Sie Reiseerlebnisse der bedonderen Art mit dem Strickler Reisen «Reisegutschein» im Wert Ihrer Wahl! Eispalast Schwarzsee Sonntag, 28. Januar 2018 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 59.– Jassfahrt ins Blaue (Halbtagesfahrt) Donnerstag, 15. März / 5. Juli / 11. Oktober und 13. Dezember 2018 Carfahrt inkl. Zobig-Halt Fr. 52.– Autosalon Genf Samstag, 17. März 2018 Carfahrt exkl. Eintritt Fr. 52.– Europa-Park Rust Mittwoch, 25. April 2018 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 88.– 4 – 11 J. Fr. 78.Blumeninsel Mainau Donnerstag, 26. April, und Dienstag, 4. September 2018 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.Sonntagmarkt Cannobio Sonntag, 29. April, und 21. Oktober 2018 Carfahrt Fr. 45.– Wochenmarkt Luino Mittwoch, 16. Mai / 6. Juni / 27. Juni / 29. August / 12. September und 3. Oktober 2018 Carfahrt Fr. 45.– Crazy Ladies Shopping Stuttgart Samstag, 5. Mai 2018 Carfahrt Fr. 62.– NEU!!! Crazy Ladies Shopping Weekend Stuttgart Samstag, 5., bis Sonntag, 6. Mai 2018 Preis ab Fr. 160.– TYPISCH REGIONAL! Samstagmarkt Bellinzona Samstag, 9. Juni 2018 Carfahrt Fr. 39.– Tagesfahrt zum Blausee Sonntag, 17. Juni 2018 Carfahrt inkl. Mittagessen CHF 65.– Helene Fischer 2018 Dienstag, 26. Juni 2018 Carfahrt inkl. Kat. 1 Preis Fr. 220.– Carfahrt inkl. Kat. 2 Preis Fr. 185.– Carfahrt exkl. Ticket Fr. 55.– Basel Tattoo 2018 Freitag, 27. Juli 2018 Carfahrt inkl. Kat. 2 Preis Fr. 164.– (Nachtvorstellung) Carfahrt exkl. Ticket Fr. 55.– 5 Tage Gardasee Sonntag, 15., bis Donnerstag, 19. April 2018 Preis ab Fr. 880.– 6 Tage St. Wolfgang Sonntag, 20., bis Freitag, 25. Mai 2018 Preis ab Fr. 950.– 6 Tage Bruneck Montag, 11., bis Samstag, 16. Juni 2018 Preis ab Fr. 990.– 7 Tage Mosel Sonntag, 2., bis Samstag, 8. September 2018 Preis ab Fr. 1230.– 5 Tage Zernez Sonntag, 23., bis Donnerstag, 27. September 2018 Preis ab Fr. 950.– Pssst… wir laden auch in Affoltern am Albis zu! …viele weitere tolle Reisen finden Sie in unserem aktuellen Reisekatalog 2018. Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch nach. 041 756 07 66 Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen- / Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.
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Extra gedankensprünge Buchstabensuppe Heute Mittag schwamm in meiner Brühe Ausnahmsweise nur ein HAR Weil leider selbst mit grösster Mühe Kein zweites A zu finden war Martin Gut
«Ich bin in meinem Element angekommen» Menschen im Säuliamt: Jan Studer liebt seinen Beruf als Restaurationsfachmann Jan Studer wohnt in Obfelden und arbeitet im Restaurant Central in Affoltern. Er hat gerne Stress und freut sich, die Gäste glücklich zu machen. Seine Lehre hat er im vergangenen Sommer abgeschlossen. Nun möchte er sich noch zum Sommelier weiterbilden. ................................................... mit jan studer sprach marianne voss
Mila Sarah, 9. Dezember.
Emma Sophia, 10. Dezember.
Sem, 12. Dezember. (Bilder Irene Magnin) anzeige
«Ich bin in Obfelden aufgewachsen und auch heute noch dort zu Hause.» Schon seine Grosseltern haben in Obfelden gelebt. Sein Opa sei dort als Posthalter und Gemeindepräsident sehr bekannt gewesen. Jan Studer ist für das Gespräch mit dem «Anzeiger» schon vor Arbeitsbeginn ins Restaurant Central gekommen und erzählt nun frisch und begeistert von seinem Werdegang und seinem tollen Beruf. «In die Schule ging ich nicht gerne und in der Oberstufe hatte ich keine wirkliche Vorstellung, was ich werden könnte.» Klar, so Traumideen habe er schon gehabt: «Zum Beispiel Sportreporter.» Er lacht. Seine Mutter habe ihn ermutigt, bei Elsi im «Central» schnuppern zu gehen. «Ich ging, und es gefiel mir sofort extrem gut.» Obwohl die Chefin eigentlich keine Lehrlinge mehr aufnehmen wollte, sagte sie Jan zu, und er konnte nach Abschluss der Schule seine Lehre beginnen. Im vergangenen Sommer hat Jan nun seine Ausbildung zum Restaurationsfachmann abgeschlossen. Rückblickend meint er: «Früher habe ich manchmal an Vereinsanlässen geholfen zu servieren. Ich hatte damals aber nie daran gedacht, dass ich das mal als Beruf ausüben würde.» Und jetzt? «Jetzt möchte ich nichts anderes mehr», betont er. «Ich bin in meinem Element angekommen.»
Weiterbildung zum Sommelier Was macht ihm Spass an einem Beruf, der doch eigentlich bekannt ist für viel Stress? «Eben gerade der Stress. Ich habe es gerne, wenn viel läuft.» Und natürlich die Menschen, das sei
Jan Studer freut sich, den Gästen ein schönes Erlebnis zu bieten. (Bild Marianne Voss) das Wichtigste. «Ich arbeite gerne mit und für Menschen. Und wenn ich auch noch coole Gäste habe, macht es noch mehr Freude.» Hier habe er viele nette Gäste und auch viele, die er kenne. Da könne er beim Bedienen auch mal ein Spässchen machen. «Ich möchte die Gäste glücklich machen und ihnen ein schönes Erlebnis bieten. Wenn mir das gelingt, bin ich selber auch glücklich.» Jan Studer hat noch berufliche Pläne. «Ich möchte eine Weiterbildung zum Sommelier absolvieren.» Schon in seiner Vertiefungsarbeit in der Lehre habe er sich intensiv mit Wein befasst. «Ich finde, das ist ein extrem spannendes Gebiet. Jeder Wein schmeckt ja ganz anders, jeder Wein erzählt eine Geschichte.» Er würde sich freuen, als Sommelier die Gäste zu beraten und ihnen den passenden Wein zu den Speisen zu empfehlen.
In der Freizeit spielt Jan Studer regelmässig E-Dart. «Bei diesem Geschicklichkeitssport werden Pfeile auf eine Scheibe geworfen. Das erfordert vor
Arbeitet gerne abends
Man besucht so gern Kranke, macht ihnen Mut – man ist gesund – Besuchen tut gut Man verschenkt so gern Guezlis, Dosen voll – man backt die besten – Schenken ist toll Man spendet so gern der Kirche ’nen Schein – die andern staunen – Spenden muss sein
«Die Adelheid liebt weisse Flocken, da bleibt die Erde selten trocken.»
Weihnachten und Geburtstag Jetzt ist Adventszeit, Weihnachten steht vor der Tür. Für Jan bedeutet das im Service viel Arbeit. «Es finden zurzeit viele Geschäftsessen statt. Es läuft wirklich einiges.» Für ihn persönlich sei Weihnachten speziell, da er ganz kurz vorher auch Geburtstag habe. «Die Geschenke wurden nie zu einem zusammengefasst, doch irgendwie sind es jeweils etwas viele Feste aufs Mal.» Das Weihnachtsfest selber gemeinsam mit der Familie gefällt ihm,
Man tut so gern Gutes in der Vorweihnachtszeit – zeigt mehr Herz als sonst – Adventen macht weit
allem viel Konzentration und ist für mich ein toller Ausgleich zum Beruf.» Früher habe er auch Fussball gespielt − «Ich war Goalie» − und er war auch im Turnverein Obfelden als Jugileiter aktiv. «An den Vereinsfesten mache ich jetzt noch mit, aber die regelmässigen Trainingsabende sind bei meiner Tätigkeit schwierig.» Er habe aber gar keine Probleme mit den Arbeitszeiten im Service. «Ich arbeite gerne abends und schlafe gerne morgens lange aus.» Der Nachteil sei natürlich, dass er seine Kollegen nicht mehr so oft treffen könne.
Man tut so gern Gutes im Monat Advent – warum denn nur dann – wenn die Kerze brennt? Ute Ruf
Erkennen bedeutet dem Worte nach etwas kennen lernen, etwas durchschauen, verstehen, begreifen … Um es in den Griff zu bekommen, könnte man mit Blick auf die heute vorherrschende Mentalität ergänzen. Das neuzeitliche Erkenntnisstreben steht im Dienste des Fortschritts. Es zielt auf Nutzbarmachung und Rendite, auf Herrschaft und Eroberung. Anders sahen es die alten Griechen und die Kirchenväter. «Man erkennt im Erstaunen», sagten sie. Und erstaunlicherweise verwendet die Bibel das Wort erkennen auch im Sinne der sexuellen Vereinigung. «Adam erkannte Eva», heisst nichts anderes, als dass sie miteinander geschlafen haben. Oder eben nicht, wenn umgekehrt Maria sagt: Wie soll ich schwanger werden, «da ich keinen Mann erkenne?» (Gen. 4,1/ Luk. 1,34). Erkenntnis im vormodernen Sinn hat zumindest theoretisch nichts Besitzergreifendes an sich. Der oder die Erkennende gewinnt durch Einfühlung und Anteilnahme Einblick
und rückblickend erinnert er sich an ein lustiges Spiel, das sie oft am zweiten Weihnachtstag gemacht hatten: «Kerzenrennen nannten wir es.» Und für alle, die Lust haben auf eine kleine Weihnachtsauflockerung, erklärt er hier den Spielablauf: «Die Kerzen am Christbaum lässt man an Weihnachten nicht ganz abbrennen. Am nächsten Abend zündet man sie wieder an, und jedes Familienmitglied sucht sich eine aus. Dessen Kerze als letzte auslöscht, der oder die hat gewonnen. Viel Spass!»
in das Wesen eines Gegenübers, nicht um es sich anzueignen oder nutzbar zu machen, sondern um zu verstehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Nach alter Väter und Mütter Sitte stiftet Erkenntnis Gemeinschaft und Verbundenheit. Und sie reicht immer nur so weit, wie «die Liebe, die Sympathie und die absichtslose Anteilnahme reichen», sagt der Theologe Jürgen Moltmann, auf den die Erkenntnis unter diesem Stichwort zurückgeht. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
Öffentliche Weihnachtsfeier Güetli, Rossau Sonntag, 17. Dezember 2017 14.30 – 16.30 Uhr Szenen und Musik vom Focus-Team zum Thema «Versöhnung in eine zerrissene Welt» Kaffee und Gebäck Kinderprogramm Alle sind eingeladen!
Christbaumverkauf 2017 Bonstetten, vor der Landi Freitag, 15. Dezember, und Samstag, 16. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Montag, 18. Dezember, bis Samstag, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Wettswil, Im Grüt 10, oberhalb Vita Parcours Freitag, 15. Dezember, und Samstag, 16. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 17. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Montag, 18. Dezember, bis Samstag, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Wettswil, Industrie Im Moos Bäume direkt ab Kultur zum Selberschneiden Samstag, 16. Dezember, und Sonntag, 17. Dezember, von 10.00 bis 17.00 Uhr Traugi Trachsler und Team, Im Grüt 10, 8907 Wettswil Tel. 044 700 03 68 / Mobile 079 404 32 36
Die Vorbereitungen für das Kantonale Schwingfest in Hausen am Albis sind schon weit fortgeschritten. Das Gabenkomitee bedankt sich bei allen Spendern und Gönnern ganz herzlich. Allen die dieses grosse Fest in irgend einer Form unterstützen danken wir ganz herzlich. Für die kommenden Festtage wünschen wir Allen nur das Beste und ein erfreuliches gutes 2018. OK-Gaben Zürcher Kant. Schwingfest Hausen