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Timestamp: 2016-10-28 18:03:22
Document Index: 320900830

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 97', 'Art. 99', 'Art. 100', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 104', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 16', 'Art. 11', 'Art. 16', 'Art. 104', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 10', 'BGE', 'BGE', 'Art. 38', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 156']

2A.495/2001 (15.03.2002)
2A.495/2001/zga
A.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Annegret Lautenbach-Koch, L�wenstrasse 17, Postfach 7678, Z�rich,
A.- Der 1974 geborene A.________, Staatsangeh�riger der Republik Jugoslawien (Serbien), reiste am 24. Februar 1992 im Rahmen des Familiennachzugs zu seinem Vater in die Schweiz ein und erhielt im gleichen Jahr die Niederlassungsbewilligung.
Im Jahre 1996 wurde A.________ erstmals straff�llig.
Mit Urteil vom 4. Februar 1998 sprach ihn das Bezirksgericht Z�rich des Raubes und des Missbrauchs von Ausweisen und Schildern schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingt vollziehbaren Gef�ngnisstrafe von 15 Monaten. Am 13. M�rz 1998 erkannte ihn die Bezirksanwaltschaft Affoltern des Diebstahls, der Sachbesch�digung und des Hausfriedensbruchs schuldig, wof�r sie eine Zusatzstrafe von 2 Monaten Gef�ngnis zum Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 4. Februar 1998 aussprach, f�r die A.________ wiederum der bedingte Vollzug gew�hrt wurde. Innerhalb der Probezeit von zwei Jahren wurde A.________ erneut straff�llig. Mit Urteil vom 28. Januar 2000 sprach ihn das Kreisgericht Oberwallis f�r die Bezirke Leuk und Westlich Raron des Raubes, des gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahls, des wiederholten Hausfriedensbruchs, der wiederholten Sachbesch�digung sowie der Zuwiderhandlung gegen das Waffengesetz schuldig und verurteilte ihn zu einer Zuchthausstrafe von 30 Monaten. Der mit den Urteilen des Bezirksgerichts Z�rich vom 4. Februar 1998 und der Bezirksanwaltschaft Affoltern vom 13. M�rz 1998 gew�hrte bedingte Strafvollzug wurde widerrufen. Ferner verwies das Kreisgericht Oberwallis A.________ f�r 10 Jahre des Landes.
Am 21. Februar 2001 heiratete A.________ die aus Bosnien-Herzegowina stammende, in der Schweiz niedergelassene B.________ (geb. 1976), die einen Sohn (geb. 1994) aus erster Ehe hat. A.________ war bereits seit 1998 mit seiner zuk�nftigen Ehegattin befreundet und ist Vater der am 6. Juli 1999 geborenen gemeinsamen Tochter.
B.- Mit Beschluss vom 14. M�rz 2001 wies der Regierungsrat des Kantons Z�rich A.________ f�r 10 Jahre aus der Schweiz aus. A.________ beschwerte sich dagegen erfolglos beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich.
Inzwischen war A.________ aus dem Strafvollzug vorzeitig entlassen worden, wobei der Vollzug der gerichtlichen Landesverweisung w�hrend der 5-j�hrigen Probezeit aufgeschoben wurde.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 19. November 2001 an das Bundesgericht beantragt A.________, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 26. September 2001 aufzuheben und ihm den weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu bewilligen. Eventualiter stellt er den Antrag, ihn nach Aufhebung des angefochtenen Entscheids erneut zu verwarnen und ihm die Ausweisung aus der Schweiz anzudrohen. Subeventualiter sei seine Ausweisung aus der Schweiz auf die Dauer von zwei Jahren zu befristen. Im Weiteren ersucht der Beschwerdef�hrer um Bewilligung der aufschiebenden Wirkung seiner Beschwerde und beantragt, er und seine Ehefrau seien zur Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs unter Beizug eines Dolmetschers pers�nlich anzuh�ren. Er macht geltend, es k�nne ihm eine g�nstige Zukunftsprognose gestellt werden. Er sei in der Schweiz gut integriert. Die Ausweisung sei aufgrund der gesamten Umst�nde nicht angemessen. Ferner beruft er sich auf Art. 8 EMRK.
E.- Die Direktion f�r Soziales und Sicherheit des Kantons Z�rich und das Bundesamt f�r Ausl�nderfragen beantragen, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
F.- Mit Verf�gung vom 13. Dezember 2001 hat der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufschiebende Wirkung beigelegt.
1.- a) Gegen Ausweisungsverf�gungen steht gem�ss Art. 97 Abs. 1 OG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen.
Ein Ausschlussgrund im Sinne der Art. 99-102 OG liegt nicht vor; insbesondere f�llt die Ausweisung nicht unter die in Art. 100 Abs. 1 lit. b OG genannten, von der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausgenommenen Verf�gungen, sofern sie - wie im vorliegenden Fall - gest�tzt auf Art. 10 des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; SR 142. 20) angeordnet worden ist (BGE 114 Ib 1 E. 1a S. 2).
b) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 104 lit. a und b OG), nicht jedoch die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids ger�gt werden (vgl. Art. 104 lit. c OG). Hat - wie hier - eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Damit sind neue tats�chliche Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren ausgeschlossen, soweit sie nicht von der Vorinstanz von Amtes wegen h�tten beachtet werden m�ssen und ihre Nichtber�cksichtigung auf eine Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen hinausl�uft (BGE 124 II 409 E. 3a S. 421, mit Hinweis).
2.- a) In verfahrensm�ssiger Hinsicht beantragt der Beschwerdef�hrer, zur Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs seien er und seine Ehefrau unter Beizug eines Dolmetschers pers�nlich anzuh�ren. Er macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt nicht richtig und unvollst�ndig festgestellt, indem sie es unterlassen habe, seine famili�re und pers�nliche Situation abzukl�ren, was der Beschwerdef�hrer als Zukunftsprognose umschreibt. Hinsichtlich seiner zwecks Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs durchgef�hrten Befragung r�gt der Beschwerdef�hrer, er habe wohl angegeben, Hochdeutsch "gut" zu verstehen, habe aber gesagt, beim Lesen verstehe er nicht alles. Dies erkl�re, dass im Protokoll vieles fehle.
b) Vorweg ist richtig zu stellen, dass die Befragung des Beschwerdef�hrers auf dem Polizeiposten Hinwil nicht, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angegeben, am 30. November 2000, sondern am 4. Dezember 2000 durchgef�hrt worden ist. Am Schluss des vom Beschwerdef�hrer unterschriebenen Protokolls ist vermerkt, dass dieser das Protokoll selbst gelesen habe. Angesichts seiner zu Beginn des Protokolls festgehaltenen Erkl�rung, beim Lesen verstehe er nicht alles, mag es zutreffen, dass der Beschwerdef�hrer das Gelesene nicht restlos verstanden hat. Nachdem er aber zu Protokoll gab, gut Hochdeutsch zu verstehen, und er gem�ss den Abkl�rungen von Wm C.________ von der Polizeistation Hinwil beim Betreuungsdienst AK Ringwil auch Z�rcher Dialekt versteht und spricht, w�re es dem Beschwerdef�hrer m�glich und zumutbar gewesen, zu Stellen, die er allenfalls nicht verstand, eine Erkl�rung zu verlangen. Da diesbez�glich im Protokoll keine Anmerkungen angebracht sind, durfte das Verwaltungsgericht ohne weiteres davon ausgehen, dass der Beschwerdef�hrer keine solchen Erkl�rungen verlangt und das Protokoll somit verstanden hatte.
c) Der Beschwerdef�hrer macht nicht geltend, eine seiner Antworten sei unrichtig protokolliert, und erkl�rt nicht konkret, was seiner Ansicht nach zus�tzlich h�tte erfragt oder abgekl�rt werden m�ssen. Der Beschwerdef�hrer wurde am 4. Dezember 2000 eingehend zu seiner pers�nlichen und famili�ren Situation, insbesondere zu seinen Beziehungen zu seiner Familie und seinem Kind sowie zur Situation seiner damaligen Lebenspartnerin und jetzigen Ehefrau befragt. Der Sachverhalt ist somit weder unvollst�ndig noch unrichtig abgekl�rt worden. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs des Beschwerdef�hrers liegt daher nicht vor. Seine Ehefrau war im kantonalen Verfahren und ist im vorliegenden Verfahren nicht Partei, weshalb ihr keine Parteirechte zustehen. Der Umstand, dass sie nicht pers�nlich angeh�rt worden ist, stellt daher ebenfalls keine Geh�rsverletzung dar.
3.- a) Gem�ss Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG kann ein Ausl�nder aus der Schweiz ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde.
Die Ausweisung soll jedoch nur ausgesprochen werden, wenn sie nach den gesamten Umst�nden angemessen erscheint (Art. 11 Abs. 3ANAG). Dabei ist namentlich auf die Schwere des Verschuldens des Ausl�nders, auf die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz sowie auf die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile abzustellen (Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. M�rz 1949 zum Bundesgesetz �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAV; SR 142. 201).
Ob die Ausweisung im Sinne der Art. 11 Abs. 3 ANAG und Art. 16 Abs. 3 ANAV "angemessen", d.h. verh�ltnism�ssig ist, ist eine Rechtsfrage, die das Bundesgericht im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde frei pr�ft (Art. 104 lit. a OG). Dem Bundesgericht ist es jedoch verwehrt, sein eigenes Ermessen - im Sinne einer �berpr�fung der Zweckm�ssigkeit (Opportunit�t; vgl. BGE 116 Ib 353 E. 2b S. 356 f.) der Ausweisung an die Stelle desjenigen der zust�ndigen kantonalen Beh�rde zu setzen (BGE 125 II 521 E. 2a S. 523, mit Hinweisen).
b) Je l�nger ein Ausl�nder in der Schweiz anwesend war, desto strengere Anforderungen sind grunds�tzlich an die Anordnung einer Ausweisung zu stellen. Zu ber�cksichtigen ist auch, in welchem Alter der Ausl�nder in die Schweiz eingereist ist. Selbst bei einem Ausl�nder, der bereits hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben in der Schweiz verbracht hat (Ausl�nder der "zweiten Generation"), ist eine Ausweisung nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung indessen nicht ausgeschlossen. Erst recht gilt dies f�r Ausl�nder, die - wie der Beschwerdef�hrer - erst kurz vor Erreichen der Vollj�hrigkeit in die Schweiz gelangt sind (BGE 125 II 521 E. 2b S. 523 f.; 122 II 433 E. 2 und 3 S. 435 ff.). Entscheidend ist aber die Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung, die gest�tzt auf die gesamten wesentlichen Umst�nde des Einzelfalles vorzunehmen ist (vgl. BGE 122 II 433 E. 2c S. 436 f.).
c) Der Beschwerdef�hrer wurde vom Bezirksgericht Z�rich zu 15 Monaten Gef�ngnis, von der Bezirksanwaltschaft als Zusatzstrafe hierzu zu 2 Monaten Gef�ngnis und vom Kreisgericht Oberwallis zu 30 Monaten Zuchthaus, d.h. zu Freiheitsstrafen von insgesamt 47 Monaten verurteilt. Damit ist ein Ausweisungsgrund gem�ss Art. 10 lit. a ANAG klarerweise gegeben. Zu pr�fen bleibt, ob die Ausweisung als verh�ltnism�ssig erscheint.
4.- a) Ausgangspunkt und Massstab f�r die Schwere des Verschuldens sind die vom Strafrichter verh�ngten Strafen.
Ins Gewicht f�llt vorliegend insbesondere das Urteil des Kreisgerichts Oberwallis, mit welchem es dem Beschwerdef�hrer eine Zuchthausstrafe von 30 Monaten auferlegte und den f�r die fr�her ausgef�llten Gef�ngnisstrafen gew�hrten bedingten Strafvollzug widerrief. Der Beschwerdef�hrer hatte sich des Raubes, des gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahls, des wiederholten Hausfriedensbruchs und der wiederholten Sachbesch�digung schuldig gemacht, wobei er auf dem Gebiet der Verm�gensdelikte innert kurzer Zeit r�ckf�llig geworden war. Das Kreisgericht w�rdigte das Verschulden des Beschwerdef�hrers als schwer. Beim Raub�berfall in Leukerbad war nach den �bereinstimmenden Aussagen der Opfer der Beschwerdef�hrer der "Chef", der den �berfallenen pensionierten D.
X.________ mit der Faust zu Boden schlug und ihn anschliessend in einen Raum einsperrte. Dem Urteil des Kreisgerichts Oberwallis ist zu entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer diese Tat erst nach langem Leugnen eingestand. Verschuldensm�ssig von Bedeutung ist auch der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer bereits einschl�gig vorbestraft war und er innerhalb der Probezeit auf dem gleichen Gebiet r�ckf�llig geworden ist.
Obwohl er damals Arbeitslosenunterst�tzung bezog, hat sich der Beschwerdef�hrer aus dem einzigen Motiv, zu Geld zu kommen, nicht gescheut, gegen wehrlose �ltere Personen Gewalt anzuwenden. Damit hat er seine R�cksichtslosigkeit und Gef�hrlichkeit gezeigt.
b) Der Beschwerdef�hrer macht demgegen�ber geltend, er habe sich in der Zeit von Ende 1997 bis Anfang 1999 zusammen mit dubiosen Freunden zu unrechtem Tun hinreissen lassen. Eine Wiederholung sei aufgrund seiner heutigen famili�ren und arbeitsm�ssig stabilen Situation ausgeschlossen.
Dem ist zun�chst entgegenzuhalten, dass der Beschwerdef�hrer sich nicht einfach einer Bande von verbrecherischen Elementen angeschlossen hat, sondern gem�ss den Aussagen der Opfer bei dem Raub�berfall in Leukerbad selbst der Chef der beiden T�ter war. Im �brigen war der Beschwerdef�hrer bei der Begehung des Raubes zum Nachteil des Ehepaars X.________ am 16. M�rz 1999 schon mit seiner jetzigen Ehefrau befreundet, welche damals schwanger war. Seine bevorstehende Vaterschaft vermochte den Beschwerdef�hrer somit nicht von seinem deliktischen Handeln abzuhalten.
c) Der Beschwerdef�hrer hatte am 26. Juni 2001 zwei Drittel seiner Strafdauer verb�sst und wurde von der Kommission f�r bedingte Entlassung des Kantons Wallis auf dieses Datum bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf den Entscheid dieser Kommission, in welchem ihm eine g�nstige Prognose f�r k�nftiges Wohlverhalten gestellt wird. Die Kommission hat neben der bedingten Entlassung auch �ber den probeweisen Aufschub der gegen den Beschwerdef�hrer ausgesprochenen Landesverweisung entschieden und dabei insbesondere auch die Resozialisierungschancen in der Schweiz und in Jugoslawien miteinander verglichen. Strafrechtlich entscheidend ist der Resozialisierungsgedanke, n�mlich die Frage, ob die Schweiz oder das Heimatland die g�nstigere Voraussetzung f�r eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft biete. Demgegen�ber steht f�r die Fremdenpolizeibeh�rden das Interesse der �ffentlichen Ordnung und Sicherheit im Vordergrund (BGE 125 II 105 E. 2c S. 109 f.; 122 II 433 E. 2b S. 435 f., mit Hinweisen). Den Fremdenpolizeibeh�rden steht im Vergleich zu den Straf- und Strafvollzugsbeh�rden ein strengerer Beurteilungsmassstab zu (BGE 120 Ib 129 E. 5b S. 132; 114 Ib 1 E. 3 S. 4). Die g�nstige Prognose der Strafvollzugsbeh�rden stellt zu einem wesentlichen Teil auch auf das Verhalten im Strafvollzug ab, wie dies in Art. 38 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ausdr�cklich vorgesehen ist. Damit werden gewisse Unsicherheiten in Kauf genommen, was im vorliegenden Fall insbesondere darin zum Ausdruck kommt, dass die Probezeit auf f�nf Jahre angesetzt und eine Schutzaufsicht angeordnet worden ist.
d) Der Beschwerdef�hrer war vor seiner bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug seit dem 14. Mai 2001 in Halbfreiheit und hat damals, wie dem Entscheid der Kommission f�r bedingte Entlassung des Kantons Wallis zu entnehmen ist, eine Arbeit bei der Tempor�rfirma "E.________" angenommen. In seiner vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht der Beschwerdef�hrer geltend, er sei dann am 20. August 2001 als Bauarbeiter in den Dienst der Firma F.________ GmbH eingetreten. Das Verwaltungsgericht hat hinsichtlich der Arbeit des Beschwerdef�hrers nur erwogen, dass er sich bem�hen wolle, eine Arbeitsstelle zu finden, sei im Hinblick auf seine bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug im Juni 2001 nichts als selbstverst�ndlich. Das Verwaltungsgericht ist damit davon ausgegangen, dass der Beschwerdef�hrer nun einer Arbeit nachgeht. Die Feststellung des Sachverhalts bindet gem�ss Art. 105 Abs. 2 OG das Bundesgericht, wenn, wie im vorliegenden Fall, eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (vgl.
oben E. 1b). Indem das Verwaltungsgericht von der Aufnahme einer Arbeit durch den Beschwerdef�hrer ausgegangen ist, hat es den Sachverhalt weder offensichtlich unrichtig noch unvollst�ndig festgestellt. Damit sind neue tats�chliche Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren ausgeschlossen (BGE 124 II 361 E. 2a S. 365). Die im vorliegenden Verfahren neu eingereichten Unterlagen betreffend das Arbeitsverh�ltnis des Beschwerdef�hrers bei der Firma F.________ GmbH k�nnen somit nicht ber�cksichtigt werden. Im �brigen ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdef�hrer seine Stelle bei der Firma F.________ GmbH w�hrend des laufenden Ausweisungsverfahrens angenommen und einstweilen beibehalten hat, was somit nichts �ber eine grundlegende �nderung der nach wie vor zu bejahenden R�ckfallsgefahr auszusagen vermag.
5.- a) Der Beschwerdef�hrer ist vor zehn Jahren im Alter von fast siebzehneinhalb Jahren in die Schweiz gelangt.
Er ist somit in seinem Heimatland aufgewachsen und hat dort namentlich seine pr�genden Jugendjahre verbracht.
Es darf daher davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdef�hrer mit den Verh�ltnissen in seinem Heimatland vertraut ist und dass er sich dort nach einer R�ckkehr wieder wird zurecht finden k�nnen. In der Schweiz ist der Beschwerdef�hrer bereits nach vier Jahren straff�llig geworden. �ber zwei Jahre hat er hier im Strafvollzug verbracht. Dem Entscheid der Kommission f�r bedingte Entlassung des Kantons Wallis vom 25. Juni 2001 ist zu entnehmen, dass im Heimatland des Beschwerdef�hrers noch dessen Mutter sowie sein Bruder leben, mit denen er regelm�ssig Kontakt pflege. Seine Darstellung in der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde, wonach er wenig Kontakt mit seinen Familienangeh�rigen habe, erscheint angesichts dessen unzutreffend. Eine R�ckkehr des Beschwerdef�hrers in seine Heimat erweist sich daher auch unter diesem Gesichtspunkt als zumutbar.
b) Der Beschwerdef�hrer beruft sich ferner auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK, welcher die Achtung des Familienlebens garantiert. Nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist ein Eingriff in das von Ziff. 1 dieser Bestimmung gesch�tzte Rechtsgut statthaft, insoweit er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale Sicherheit, die �ffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesundheit und der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. Bei der von der Konvention geforderten Abw�gung zwischen den sich gegen�berstehenden privaten und �ffentlichen Interessen ist unter anderem zu pr�fen, ob den nahen Familienangeh�rigen zugemutet werden kann, dem Ausl�nder, dessen Anwesenheit in der Schweiz nicht mehr erw�nscht ist, ins Ausland zu folgen.
Die Ehefrau des Beschwerdef�hrers und sein Kind sind im Besitze der Niederlassungsbewilligung und haben somit in der Schweiz ein Anwesenheitsrecht. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, seine Frau als bosnische Staatsangeh�rige k�nne ihm nicht nach Serbien folgen. Nachdem der Krieg in Jugoslawien zu Ende ist, handelt es sich dabei um eine reine Behauptung, welche vom Beschwerdef�hrer mit keinem Wort n�her begr�ndet wird. Es mag f�r die Ehefrau des Beschwerdef�hrers zwar mit Nachteilen verbunden sein, diesem in seine Heimat zu folgen, als unzumutbar erscheint dies jedoch nicht. Das Kind des Beschwerdef�hrers ist noch nicht drei Jahre alt und befindet sich damit in einem Alter, in dem seine Beziehungen zur Umwelt vorwiegend durch seine Eltern gepr�gt sind und es ihnen problemlos ins Ausland folgen kann, wenn sie ausreisen. Dasselbe gilt f�r den siebenj�hrigen G.________, der aus der ersten Ehe der Ehefrau stammt, aber mit dem Beschwerdef�hrer in Familiengemeinschaft lebt.
c) Zusammenfassend ergibt sich, dass das �ffentliche Interesse an der Entfernung und Fernhaltung des Beschwerdef�hrers dessen privates Interesse an einem weiteren Verbleib in der Schweiz �berwiegt. Der angefochtene Entscheid verletzt somit Bundesrecht nicht.
6.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet.
3.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht (2. Abteilung) des Kantons Z�rich sowie dem Bundesamt f�r Ausl�nderfragen schriftlich mitgeteilt.