Source: https://jura-online.de/lernen/kommunalverfassungsbeschwerde-art-93-i-nr-4b-gg-13-nr-8a-91ff-bverfgg/3860/excursus
Timestamp: 2020-02-16 20:23:18
Document Index: 191503426

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 36', '§ 39', '§ 42', '§ 43', '§ 48', '§ 52', '§ 46', 'Art. 131', '§ 15', 'Art 137', 'Art. 131', '§ 91', 'Art. 131', '§ 15']

Der Staatsgerichtshof entscheidet in folgenden Fällen:
1. Über Anklagen gegen ein Mitglied der Landesregierung (§§ 31 bis 35)
2. über die Aberkennung von Rechten aus der Verfassung des Landes Hessen (§§ 36 bis 38),
3. über die Vereinbarkeit von hessischen Gesetzen und Rechtsverordnungen mit der Verfassung des Landes Hessen (§§ 39 bis 41),
4. über Verfassungsstreitigkeiten (§ 42),
5. über Grundrechtsklagen (§§ 43 bis 47),
6. in Verfahren bei Volksabstimmungen, Volksbegehren und Volksentscheid (§§ 48 bis 51),
7. über Wahlprüfungsbeschwerden (§ 52),
8. in den sonstigen ihm durch die Verfassung oder Gesetz zugewiesenen Fällen.
§ 46 StGHG
Art. 131 HV
§ 15 Nr. 5 StGHG
Art 137 HV
Art. 131 I HV
§ 91 S. 2 BVerfGG sieht vor, dass durch Landesrecht bestimmt werden kann, dass die Kommunalverfassungsbeschwerde vorrangig bei dem Landesverfassungsgericht einzulegen ist. Dies ist in Hessen tatsächloch vorgesehen, vgl.vgl. Art. 131 I, 137 HV i.V.m. §§ 15 Nr. 5, 46 StGHG, damit muss die Gemeinde sich direkt an den Staatsgerichtshof wenden. Damit ist in der Klausur die Prüfung mit der Zulässigkeit der Kommunalverfassungsbeschwerde vor dem Staatsgerichtshof zu beginnen oder spätestens hier in diesem Punkt auszusteigen und dann eine neue Prüfung der Verfassungsbeschwerde vor dem Staatsgerichtshof zu beginnen.