Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1249/03
Timestamp: 2019-08-18 16:26:09
Document Index: 280268662

Matched Legal Cases: ['EGMR', 'EuG', '§ 368', '§ 376', '§ 266', '§ 4', '§ 376', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 4', '§ 29', '§ 266', '§ 266', 'Art. 19', 'Art. 19', '§ 266', '§ 266', 'Art. 3', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 265', '§ 1', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', '§ 62', '§ 40', '§ 62', '§ 40', '§ 78', '§ 40', '§ 123', '§ 40', '§ 62', '§ 123', '§ 40', '§ 62', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 28', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR']

Rechtsprechung: 1249/03 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: EGMR, 18.09.2008
BVerfG, 09.06.2004 - 2 BvR 1248/03, 2 BvR 1249/03
https://dejure.org/2004,416
BVerfG, 09.06.2004 - 2 BvR 1248/03, 2 BvR 1249/03 (https://dejure.org/2004,416)
BVerfG, Entscheidung vom 09.06.2004 - 2 BvR 1248/03, 2 BvR 1249/03 (https://dejure.org/2004,416)
BVerfG, Entscheidung vom 09. Juni 2004 - 2 BvR 1248/03, 2 BvR 1249/03 (https://dejure.org/2004,416)
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Zum Risikostrukturausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung - mangels Grundrechtsfähigkeit der Krankenkassen Unzulässigkeit der Grundrechtsrügen
Regulierung der unterschiedlichen Beitragssätze verschiedener Krankenkassen durch den Risikostrukturausgleich; Einführung einer Aufnahmeverpflichtung für Krankenkassen; Vergleichbarkeit des Wettbewerbs unter den Krankenkassen mit dem der gewerblichen Wirtschaft; Anwendbarkeit der Grundrechte auf Krankenkassen im Hinblick auf deren staatliche Institutionalisierung; Gesetzgebungskompetenz des Bundes für den Risikostrukturausgleich ohne Belastungsgrenzen; Einordnung der Krankenkassen als rechtsfähige Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung; Grundrechtsfähigkeit von Krankenkassen wegen der Wahrnehmung der Grundrechte des einzelnen Mitglieds als Sachwalter; Voraussetzungen für die Anrufung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH)
Krankenkassen: Risikostrukturausgleich ist zulässig
123recht.net (Pressemeldung, 20.7.2004)
Riskostrukturausgleich unter Krankenkassen
Ersatzkassen: Keine Grundrechtsfähigkeit; keine Unternehmen im Wettbewerb
NVwZ 2005, 572
NZS 2005, 139
DVBl 2004, 1161
In seinem Beschluss vom 9. Juni 2004 (2 BvR 1248/03 und 2 BvR 1249/03) stellte das Bundesverfassungsgericht Folgendes fest:.
Nach ständiger Rechtsprechung des BVerfG sind die Grundrechte (grundsätzlich) ihrem Wesen nach nicht auf juristische Personen des öffentlichen Rechts anwendbar, soweit diese öffentliche Aufgaben wahrnehmen (BVerfGE 39, 302, 312 f - Krankenkassen;… BVerfGE 62, 354, 369 = SozR 2200 § 368n Nr. 25 S 70 f - KÄVen; BVerfGE 68, 193, 206 - Zahntechnikerinnungen;… BVerfGE 70, 1, 15 = SozR 2200 § 376d Nr. 1 S 1; BVerfG Beschluss vom 7.6.1991 - 1 BvR 1707/88 - Juris, RdNr 2 - Krankenkassenverbände; BVerfG SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 14 - Krankenkassen; BVerfG BVerfGK 3, 300 - Krankenkassen;… BVerfG SozR 4-2500 § 4 Nr. 1 RdNr 3 - Krankenkassen; zuletzt BVerfG Nichtannahmebeschluss vom 11.12.2008 - 1 BvR 1665/08 - Juris, RdNr 4 = NVwZ-RR 2009, 361 - Krankenkassen) .
Die Grundrechtsberechtigung hängt namentlich von der Funktion ab, in der die juristische Person von dem beanstandeten Akt der öffentlichen Gewalt betroffen wird; besteht diese Funktion in der Wahrnehmung gesetzlich zugewiesener und geregelter Aufgaben, so kann eine juristische Person sich insoweit nicht auf Grundrechte berufen (BVerfGE 68, 193, 208;… BVerfGE 70, 1, 15 = SozR 2200 § 376d Nr. 1 S 1; BVerfG , SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 14; zuletzt BVerfG Nichtannahmebeschluss vom 11.12.2008 - 1 BvR 1665/08 - Juris, RdNr 4) .
Die Hauptaufgabe der gesetzlichen Krankenkassen besteht im Vollzug einer zwecks Erfüllung der staatlichen Grundaufgabe "Schutz in Fällen von Krankheit" geschaffenen detaillierten Sozialgesetzgebung (BVerfGE 39, 302, 313; BVerfG SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 17; BVerfG , Nichtannahmebeschluss vom 11.12.2008 - 1 BvR 1665/08 - Juris, RdNr 6) .
Sie besteht darin, als Teil der mittelbaren Staatsverwaltung öffentlich-rechtlich geregelten Krankenversicherungsschutz für die Versicherten zu gewähren (BVerfG SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 20; BVerfG Nichtannahmebeschluss vom 11.12.2008 - 1 BvR 1665/08 - Juris, RdNr 6) .
Für Krankenkassen gibt es - anders als für Universitäten und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten - keine besondere Zuordnung zu dem durch Grundrechte geschützten Lebensbereich (BVerfGE 39, 302, 314; BVerfG SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 28; BVerfGK 3, 300 mwN) .
Auch sind sie nicht schon deshalb einem grundrechtlich geschützten Lebensbereich zugeordnet, weil ihnen Selbstverwaltungsrechte (vgl § 4 Abs. 1 SGB V sowie § 29 Abs. 1 SGB IV) zustehen (vgl BVerfGE 68, 193, 207; BVerfG SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 24; BVerfG Nichtannahmebeschluss vom 11.12.2008 - 1 BvR 1665/08 - Juris, RdNr 6) .
Verfahrensrechtlich richtet sich der Risikostrukturausgleich zwar an die rechtsfähigen, aber nicht grundrechtsfähigen Krankenkassen (Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Juni 2004 - 2 BvR 1248/03, 2 BvR 1249/03 -, NZS 2005, S. 139).
Da die von der Krankenkasse zu erbringenden Leistungen und auch ihre sonstigen Tätigkeiten (z.B. die Datenverarbeitung) aber weitgehend gesetzlich - oder durch von der Krankenkasse nicht unmittelbar zu beeinflussende sogenannte Richtlinien - determiniert sind, hat das Bundesverfassungsgericht (DVBl. 2004, 1161, 1163) festgestellt, dass den Krankenkassen "Selbstverwaltung im Sinne eines Freiraums für eigenverantwortliches Handeln nur in außerordentlich bescheidenem Umfang eingeräumt" und "eine eigenverantwortliche Gestaltung des Satzungs-, Organisations-, Beitrags- und Leistungsrechts weitgehend verwehrt ist".
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in den Entscheidungen zum Risikostrukturausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung (Beschluss vom 9. Juni 2004 - 2 BvR 1248/03 und 2 BvR 1249/03 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 7, und vom 18. Juli 2005 - 2 BvF 2/01 - GesR 2005, 501) eingehend dargelegt, dass die Krankenkassen keine Grundrechtsträger iS des Art. 19 Abs. 3 Grundgesetz (GG) sind, sondern ihre Hauptaufgabe im Vollzug einer zwecks Erfüllung der staatlichen Grundaufgabe "Krankenversicherungsschutz" geschaffenen detaillierten Sozialgesetzgebung besteht.
Die Krankenkassen sind ungeachtet ihres Selbstverwaltungsrechts nicht grundrechtsfähig iS des Art. 19 Abs. 3 GG (BVerfG SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 10 ff), sondern üben bei der hier betroffenen Gewährleistung der vertragsärztlichen Versorgung eine öffentliche, vom Staat durch Gesetz übertragene Aufgabe aus.
Juristische Personen des öffentlichen Rechts können sich im Bereich der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben jedoch grundsätzlich nicht auf Grundrechte berufen (vgl. BVerfGE 21, 362 ; 68, 193 m.w.N.; stRspr; Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Juni 2004 - 2 BvR 1248/03 und 1249/03 -, NVwZ 2005, S. 572).
Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn mögliche Gegenauffassungen zu der entscheidungserheblichen Frage des Gemeinschaftsrechts gegenüber der vom Gericht vertretenen Meinung eindeutig vorzuziehen sind (vgl. BVerfGE 82, 159 ; BVerfG, 3. Kammer des Zweiten Senats, Beschluss vom 9. Juni 2004 - 2 BvR 1248/03 u.a.-, NVwZ 2005, S. 572 ; 2. Kammer des Ersten Senats…, Beschluss vom 9. Januar 2001 - 1 BvR 1036/99 -, NJW 2001, S. 1267 ; 1. Kammer des Ersten Senats…, Beschluss vom 10. Mai 2001 - 1 BvR 481/01 und 1 BvR 518/01 -, NVwZ 2001, S. 1148 ).
Es kann offen bleiben, inwieweit sich die Beklagte als Körperschaft des öffentlichen Rechts bei der Erhebung von Beiträgen auf eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung von Versicherten durch Regelungen über die Beitragsbemessung berufen kann (vgl BVerfG Beschlüsse vom 9.4.1975 - 2 BvR 879/73 - BVerfGE 39, 302 vom 9.6.2004 - 2 BvR 1248/03 ua - SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 14 und vom 11.12.2008 - 1 BvR 1665/08 - NVwZ-RR 2009, 361) , weil der Senat nicht davon überzeugt ist, dass der von der Revision geltend gemachte Verstoß gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vorliegt.
(1) Grundrechte gelten grundsätzlich nicht für juristische Personen des öffentlichen Rechts, soweit sie gesetzlich zugewiesene und geregelte öffentliche Aufgaben wahrnehmen (stRspr des BVerfG, z.B. Kammerbeschlüsse vom 9. Juni 2004 - 2 BvR 1248/03 u.a. - NVwZ 2005, 572 und vom 21. Dezember 2009 - 1 BvR 2738/08 - NVwZ 2010, 373 m.w.N.).
Dies folgt namentlich daraus, dass sich dem Grundgesetz eine Verfassungsgarantie des bestehenden Systems der Sozialversicherung nicht entnehmen lässt (BVerfG, Kammerbeschluss vom 9. Juni 2004 a.a.O. S. 574 m.w.N.).
"Wie das Bundessozialgericht (… vgl Urteil vom 24.1.2003, B 12 KR 19/01 R , BSGE 90, 231, 265 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 1 RdNr 101, mwN) und auch das Bundesverfassungsgericht ( vgl Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 9.6.2004, 2 BvR 1248/03 ua, SozR 4-2500 § 266 Nr. 7 RdNr 19 ff;… Senatsbeschluss vom 18.7.2005, 2 BvF 2/01 , BVerfGE 113, 167, 199, 232 ff = SozR 4-2500 § 266 Nr. 8 RdNr 48, 124 ff) zu Fragen des Risiko(struktur)ausgleichs nach §§ 266 ff SGB V wiederholt betont haben, befinden sich gesetzliche Krankenkassen nicht in einer etwa als "privat" zu qualifizierenden Stellung als "Wettbewerber".
Ebenso wie der Risiko(struktur)ausgleich nach §§ 266 ff SGB V (…vgl BSG, aaO, RdNr 101; BVerfG, Beschluss vom 9.6.2004, aaO, RdNr 18) stellt auch der Finanzausgleich nach § 265 SGB V eine Ausprägung des in § 1 Satz 1 SGB V niedergelegten Solidargedankens dar.
Das BVerfG beschreibt in seinem Beschluss vom 9.4.1975 (2 BvR 879/73; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 9.6.2004, 2 BvR 1249/03, NZS 2005, 139 ff.) die einer Krankenkasse zukommende Selbstverwaltung wie folgt:.
Nachdem die Klägerin als Trägerin einer Betriebskrankenkasse juristische Person des öffentlichen Rechts ist, die sich nach ständiger Rechtsprechung des BVerfG nicht auf Grundrechte berufen kann (vgl. bspw. BVerfG, Beschluss vom 9.4.1975, 2 BvR 879/73, BVerfGE 39, 302 ff.; BVerfG, Beschluss vom 9.6.2004, 2 BvR 1249/03, NZS 2005, 139 ff.; zuletzt Beschluss vom 11.12.2008, 1 BvR 1665/09, NVwZ-RR 2009, 361 f.), ist als verfassungsrechtlicher Prüfungsmaßstab auch im Rahmen der Beziehungen innerhalb des hoheitlichen Staatsaufbaus das im Rechtsstaatsgebot enthaltene Willkürverbot heranzuziehen (vgl. bspw. BVerfG, Beschluss vom 2.5.1967, 1 BvR 578/73; BVerfG, Beschluss vom 1.7.1987, 1 BvL 21/82, NVwZ 1988, 355 f.; BVerfG, Beschluss vom 14.4.1987, 1 BvR 775, 84; BVerfG, Beschluss vom 5.10.1993, 1 BvL 34/81, NJW 1994, 1465/1466).
LSG Niedersachsen-Bremen, 09.08.2004 - L 4 KR 193/04
Keine einstweilige Anordnung zugunsten einer Kassenärztlichen Vereinigung bei …
VG Freiburg, 11.09.2008 - 2 K 1256/07
Keine Klagebefugnis der gesetzlichen Krankenkasse gegen Feststellungen der …
LSG Niedersachsen-Bremen, 09.08.2004 - L 4 KR 193/04ER
Begehren der Zahlung der Praxisgebühr im einstweiligen Rechtsschutzverfahren; …
https://dejure.org/2008,49235
EGMR, 18.09.2008 - 1249/03 (https://dejure.org/2008,49235)
EGMR, Entscheidung vom 18.09.2008 - 1249/03 (https://dejure.org/2008,49235)
EGMR, Entscheidung vom 18. September 2008 - 1249/03 (https://dejure.org/2008,49235)
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The Court must grant substantial deference to the national courts in the choice of appropriate measures, while also maintaining a certain power of review and the power to intervene in cases of manifest disproportion between the gravity of the act and the results obtained at domestic level (see, mutatis mutandis, Nikolova and Velichkova v. Bulgaria, no. 7888/03, § 62, 20 December 2007, and Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 40, 18 September 2008).
The Court must grant substantial deference to the national courts in the choice of appropriate measures, while also maintaining a certain power of review and the power to intervene in cases of manifest disproportion between the gravity of the act and the results obtained at domestic level (see, mutatis mutandis, Nikolova and Velichkova v. Bulgaria, no. 7888/03, § 62, 20 December 2007; Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 40, 18 September 2008; and Beganovic v. Croatia, no. 46423/06, § 78, ECHR 2009-...).
S'agissant du caractère adéquat et dissuasif de la sanction prononcée, la Cour rappelle, comme elle l'a déjà fait dans l'arrêt Atalay c. Turquie (no 1249/03, § 40, 18 septembre 2008) qu'elle ne peut contrôler que la responsabilité de l'Etat au regard de la Convention.
Were it to be otherwise, the States" duty to carry out an effective investigation would lose much of its meaning, and the right enshrined by Article 3, despite its fundamental importance, would be ineffective in practice (see Gäfgen, cited above, § 123; Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 40, 18 September 2008; and, mutatis mutandis, Nikolova and Velichkova, cited above, § 62).
Were it to be otherwise, the States' duty to carry out an effective investigation would lose much of its meaning, and the right enshrined by Article 3, despite its fundamental importance, would be ineffective in practice (see Gäfgen, cited above, § 123; Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 40, 18 September 2008; and, mutatis mutandis, Nikolova and Velichkova, cited above, § 62).
This approach has been confirmed in numerous judgments in which the Court refused to entertain respondent Governments" arguments that civil and administrative remedies could be regarded as sufficient for compliance by a Contracting State with its obligations under Article 3 of the Convention, on the ground that such remedies are aimed at awarding damages rather than identifying and punishing those responsible (see, inter alia, Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 29, 18 September 2008, and Saçilik and Others v. Turkey, nos.
The Court reiterates that it has already examined and rejected similar preliminary objections made in similar cases (see, in particular, Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 29, 18 September 2008, and KarayiÄ?it v. Turkey (dec.), no. 63181/00, 5 October 2004).
The Court reiterates that according to its established case-law, compensation proceedings initiated before the administrative courts cannot be regarded as sufficient for a Contracting State's obligations under Article 3 (see Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 29, 18 September 2008).
The Court reiterates that it has already examined and rejected the Government's preliminary objections in similar cases (see, in particular, Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 29, 18 September 2008).
Regarding the Government's reference to civil and administrative remedies, the Court reiterates that it has already examined and rejected similar preliminary objections made in similar cases (see, in particular, Atalay v. Turkey, no. 1249/03, § 28, 18 September 2008; and KarayiÄ?it v. Turkey, no. 63181/00, 5 October 2004).
EGMR, 05.11.2013 - 24164/07
TÜZÜN v. TURKEY
EGMR, 03.09.2013 - 36144/09
ATHAN v. TURKEY
EGMR, 29.09.2009 - 7880/02
ÜMIT GÜL v. TURKEY