Source: http://lernkaertchen.ch/paket8624-PR-Auftrag-SW13
Timestamp: 2017-03-26 03:23:06
Document Index: 249467162

Matched Legal Cases: ['Art. 395', 'Art. 396', 'Art. 398', 'Art. 68', 'Art. 402', 'Art. 97', 'Art. 321', 'Art. 399', 'Art. 404']

Lernkärtchen.ch - PR Auftrag SW13 : 30 Kärtchen
| PR Auftrag SW13
Kärtchen: 30 | angezeigt: 462 mal Facebook | Link senden | PDF exportieren
Erscheinungsformen Antwort anzeigen
Konsens über die wesentlichen Vertragspunkte
Stillschweigende Annahme des Auftrages
Art. 395 OR
Vertragsgemässe und sorgfältige Ausführung Inhalt und Umfang der Pflicht, legt der Vertrag fest. Fehlt eine genaue Vereinbarung, ergeben sie sich aus der Natur des Geschäftes Art. 396 Abs. 1 OR
Persönliche Auftragsausführung und Substitution
Art. 398 Abs. 3 OR lex specialis und geht den allg. Regeln von Art. 68 OR vor Antwort anzeigen
Abgrenzung Substitut und Hilfsperson
Treuepflicht = Nebenpflicht
Rechenschaftsablegungs- und Herausgabepflicht
Infomrationspflicht
Leistung einer Vergütung
Der Anspruch auf Vergütung wird mit dem Abschluss der letzten unter einem bestimmten Auftrag fallenden Leistung fällig.
Auslagen- und Verwendungsersatz sowie Befreiung von Verbindlichkeiten
Schadenersatzpflicht Art. 402 Abs. 2 OR
Zusammenfassung der Vertragspflichten beim Auftrag
Nichterfüllung (Unmöglichkeit)
Wenn der Beauftragte auftragswidrig gar nicht tätig oder nicht in jene Richtung, die durch den Vertrag vorgegeben worden war, ist Nichterfüllung des Auftrages gegeben. Erfüllt ist der Auftrag, wenn der Beauftragte im Interesse des Auftraggebers in der vereinbarten Richtung tätig geworden ist. Antwort anzeigen
Hat der Beauftragte unsorgfältig gearbeitet, so erfüllt er den Auftrag zwar, macht dies aber nicht gehörig i.S.v. Art. 97 Abs. 1 OR. Zu den Fällen der positiven Vertragsverletzung gehören:
Nach ARt. 398 Abs. 1 OR wird vom Beauftragten die gleiche Sorgfalt wie vom Arbeitnehmer im Arbeitsverhältnis Art. 321e OR verlangt, dh. der Beauftragte haftet für absichtliche und fahrlässige Schadenszufügung Antwort anzeigen
Verletzung der Sorgfaltspflicht Voraussetzungen für Schadenersatzanspruch
ev. auch Honorarkürzung Antwort anzeigen
Sorgfaltsmassstab und Haftung bei wichtigen Auftragsarten
Artzvertrag
Bank und Treuhänder
Missachtung von Weisungen
Verletzung der Treuepflichten und der damit verbundenen Nebenpflichten
Verletzung der Pflicht zur persönlichen Auftragsausführung
Art. 399 Abs. 1 und 2 OR
Vorzeitige Beendigung des Auftragsverhältnisses
Jederzeitiges Auflösungsrecht Art. 404 OR
Auflösung ex nunc = nur Anspruch auf bereits geleistete Arbeit Das Auflösungsrecht darf nicht vertraglich weggedungen oder beschränkt werden. Ebenso wenig darf zulasten der auflösenden Partei eine Konventionalstrafe vereinbart werden.
Schadenersatz bei Auflösung zur Unzeit
Der Widerruf oder die Kündigung bleiben auch dann, wenn sie zur Unzeit ausgesprochen wurden, gültig, verschaffen aber der Gegenpartei unter den genannten Voraussetzungen einen Schadenersatzanspruch = negatives Vertragsinteresse Antwort anzeigen