Source: https://www.leiterplattenbestueckung-dietz.de/agb
Timestamp: 2018-10-21 08:48:10
Document Index: 17000886

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§2', '§3', '§5', '§ 771', '§ 771', '§6', '§ 377', '§ 478', '§ 203', '§7', 'Art. 14', '§ 36']

AGB Dietz Elektronikmanufaktur, SMD, THT Bestückung
Iden­tit­ät
DIETZ ELEK­TRO­NIK MA­NU­FAK­TUR
Inh. Hol­ger Dietz
Watt­straße 11
Tel: 030 442 73 18
Fax: 030 463 093 05
E-Mail: info@dietz-em.de
Im na­chfol­gen­den „DIETZ“ oder „Ver­käu­fer“ ge­nannt
Hinweis: So­weit in die­sem Ver­trag per­so­nen­be­zo­ge­ne Be­zie­hun­gen in männ­li­cher Form er­fol­gen, sind so­wohl männ­li­che als auch wei­bli­che Per­so­nen mit die­ser For­mu­lie­rung an­ge­spro­chen.
(1) Die­se Al­l­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) gel­ten für al­le ge­gen­w­är­ti­gen und zuk­ünfti­gen ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen, die DIETZ mit dem Kun­den ein­ge­ht. Ab­wei­chen­de, ent­ge­gens­te­hen­de oder er­g­än­zen­de Al­l­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen wer­den auch bei Kennt­nis­nahme durch DIETZ nicht Ver­trags­be­stand­teil, es sei denn DIETZ stimmt ihrer Gel­tung bei Ver­tragsschluss aus­dr­ücklich zu. Die AGB von DIETZ gel­ten selb­st dann, wenn DIETZ die ver­trags­ge­gen­st­änd­li­chen Lei­stun­gen un­ter ent­ge­gens­te­hen­den Al­l­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den vor­be­halt­los ausführt. Ent­ge­gens­te­hen­de oder hier­von ab­wei­chen­de Be­din­gun­gen des Kun­den wer­den durch DIETZ nicht aner­kannt. Än­de­run­gen, Er­g­än­zun­gen und münd­li­che Ver­ein­ba­run­gen durch die Geschäftsführung oder durch Er­kl­ärun­gen an­de­rer Per­so­nen wer­den nur Ver­trags­be­stand­teil, wenn sie aus­dr­ücklich durch ei­ne ver­tretungs­be­rechtig­te Per­son von DIETZ be­st­ä­tigt wer­den.
(2) Die­se AGB gel­ten nur ge­gen­ü­ber Un­ter­nehmern im Sin­ne von § 14 BGB. Un­ter­nehmer in die­sem Sin­ne sind in­sbe­son­de­re na­t­ü­r­li­che oder ju­ris­tis­che Per­so­nen oder rechtsfä­hi­ge Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten, die bei Abschluss ei­nes Rechts­ges­chäfts in Ausü­bung ihrer ge­wer­bli­chen oder selb­st­än­di­gen be­ruf­li­chen Tä­tig­keit han­deln, oder Klein­ge­wer­be­trei­ben­de, ge­mein­n­üt­zi­ge Ver­ei­ne oder Ein­richtun­gen des öf­fent­li­chen Rechts.
§2 An­ge­bo­te, Ver­tragsschluss und Ver­trags­spra­che
(1) Die An­ge­bo­te und/oder Kos­ten­vo­ranschl­ä­ge der DIETZ Elek­tro­nik­ma­nu­fak­tur sind stets frei­blei­bend, so­fern sich aus der Auf­trags­be­st­ä­ti­gung nicht et­was an­de­res er­gibt.
(2) In­for­ma­ti­on über die technis­chen Schrit­te zum Ver­tragsschluss
Der Kun­de kann auf der Wa­re­nan­ge­bots­sei­te durch Dr­üc­ken des But­tons „In den Wa­ren­korb“ bzw. ein ent­spre­chen­des graphis­ches Sym­bol Wa­ren in den Wa­ren­korb le­gen. Na­chdem der Kun­de al­le von ihm ge­w­ün­sch­ten Wa­ren in den Wa­ren­korb ge­legt hat, kann er durch das Be­t­ä­ti­gen des But­tons „zur Kas­se“ den Be­stel­l­pro­zess ini­ti­ie­ren.
Ei­ne Be­stel­lung ist nur für re­gis­trier­te Kun­den mög­lich. Der Kun­de kann sich im nä­chsten Schritt er­st­ma­lig an­mel­den, in­dem er sei­ne persön­li­chen Da­ten an­gibt und re­gis­triert oder mit sei­nen be­reits vor­han­de­nen Zu­gangs­da­ten an­mel­det, in­dem er sei­ne E-Mail Adres­se und sein Pass­wort ein­gibt und ansch­ließend den But­ton „An­mel­den“ dr­ückt.
Es öf­f­net sich ei­ne Über­sicht mit der An­ga­be der Rechnungs- und Lie­fe­ranschrift so­wie ei­nem Feld zur Ein­ga­be von Lie­fer­be­mer­kun­gen. Der Kun­de kann in dem da­run­ter be­find­li­chen Feld sei­ne Zahlungs­met­ho­de aus­w­ählen. Nach der Aus­wahl wer­den die Al­l­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen an­ge­zeigt und müs­sen mit­tels Ak­ti­vie­rung durch den Kun­den be­st­ä­tigt wer­den.
Da­run­ter wi­rd dem Kun­den ei­ne Über­sicht der von ihm aus­ge­w­ähl­ten Pro­duk­te an­ge­zeigt. Vor ver­bind­li­cher Abga­be der Be­stel­lung kann der Kun­de sei­ne Ein­ga­ben lau­fend über die übli­chen Tastatur- und Maus­funk­ti­o­nen kor­ri­gie­ren. Hier­zu kann die Browser­funk­ti­on „Zur­ück“ ge­w­ählt wer­den, um er­neut in den Wa­ren­korb zu ge­lan­gen, wo die aus­ge­w­ähl­ten Wa­ren so­wie die Men­ge ver­än­dert und kor­ri­giert wer­den kann.
Am En­de der Sei­te klickt der Kun­de den But­ton „Jet­zt kos­tenp­flichtig be­stel­len“. Ansch­ließend öf­f­net sich ei­ne Sei­te, wel­che die Be­stel­lung des Kun­den be­st­ä­tigt.
Die An­nahme durch den Ver­käu­fer er­folgt nach Maß­ga­be des Absatz 3.
(3) Mit der Ab­sen­dung der Be­stel­lung gibt der Kun­de ein bin­den­des An­ge­bot ab. Ei­ne Be­stel­lung kann über den Online-Shop, per E-Mail, Te­le­fax, Te­le­fon oder auf dem Post­weg er­fol­gen. Der Ver­käu­fer ist be­rechtigt, das in der Be­stel­lung lie­gen­de Ver­trag­san­ge­bot in­ner­halb von zwei Wo­chen an­zu­nehmen. Die An­nahme kann ent­we­der in Text­form oder durch Aus­lie­fe­rung der Wa­re an den Kun­den er­kl­ärt wer­den. An­dern­falls gilt das An­ge­bot als ab­ge­lehnt.
(4) Der Ver­tragsschluss er­folgt un­ter dem Vor­be­halt der richti­gen und recht­zei­ti­gen Selb­st­be­lie­fe­rung durch die Zu­lie­fe­rer des Ver­käu­fers. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nicht­lie­fe­rung nicht durch den Ver­käu­fer zu ver­treten ist, in­sbe­son­de­re bei Abschluss ei­nes kon­gru­en­ten Dec­kungs­ges­chäfts mit des­sen Zu­lie­fe­rer.
(5) Als Bes­chaf­fen­heit des Lie­fer­ge­gen­stan­des gel­ten nur die An­ga­ben des Ver­käu­fers in der Auf­trags­be­st­ä­ti­gung oder sol­che An­ga­ben, die in Form ei­ner ge­son­der­ten Be­st­ä­ti­gung er­teilt wer­den. Wa­ren­bes­chrei­bun­gen, Gewichts- und/oder Men­ge­nan­ga­ben, na­ment­lich in Ka­ta­lo­gen, Pro­spek­ten, im In­ter­net, in Preis­lis­ten und Wer­bun­gen sind le­dig­lich Richt- bzw. Nä­her­ungs­wer­te. Sie stel­len kei­ne ver­bind­li­chen Bes­chaf­fen­heit­sang­a­ben dar, es sei denn, An­ga­ben zur Bes­chaf­fen­heit sind durch den Ver­käu­fer aus­dr­ücklich be­st­ä­tigt wor­den. Die Ei­gen­schaf­ten von Probe- oder Mus­te­rex­em­pla­ren wer­den nur dann Ver­trags­be­stand­teil, wenn dies aus­dr­ücklich ver­ein­bart wur­de. Öf­fent­li­che Äuße­run­gen, An­preisun­gen oder Wer­bung des Her­stel­lers stel­len da­ne­ben kei­ne ver­trags­ge­m­äße Bes­chaf­fen­heit­sang­a­be der Wa­re dar.
(6) Der Ver­käu­fer ver­si­chert, al­le An­ga­ben zu den an­ge­bo­te­nen Pro­duk­ten (Pro­duk­t­bes­chrei­bun­gen, Bil­der, Prei­se, etc.) nach be­stem Wis­sen und Ge­wis­sen zu er­stel­len und zu kon­trol­lie­ren. Der Ver­käu­fer be­hält sich den Rück­tritt vom Ver­trag im Fal­le von of­fen­sicht­li­chen Irrt­ü­mern, Bild-, Druck- und/oder Preisfehlern vor.
(7) Der Ver­käu­fer ist be­rechtigt, sei­ne Lei­stun­gen zu ver­wei­gern, wenn nach Ver­tragsschluss be­kannt wi­rd, dass der An­spruch auf die Ge­gen­leis­tung auf­grund man­geln­der Lei­stungs­fä­hig­keit des Kun­den, in­sbe­son­de­re ei­ner Ver­schlech­te­rung der Ver­m­ö­gens­ver­hält­nis­se, ge­f­ähr­det ist. Ist der Kun­de auch nach Ab­lauf ei­ner ihm ge­set­z­ten an­ge­mes­se­nen Frist nicht be­reit, Zug um Zug sei­ne Ge­gen­leis­tung zu be­wir­ken oder Si­cher­heit zu lei­sten, be­hält sich der Ver­käu­fer den Rück­tritt vom Ver­trag vor.
(8) So­weit nichts an­de­res zwis­chen den Partei­en be­stimmt ist, be­hält sich der Ver­käu­fer sämt­li­che ihm zus­te­hen­den Rech­te an den zur Ver­f­ü­gung ge­stel­l­ten Un­ter­la­gen, in­sbe­son­de­re De­signs, Lo­gos, Mar­ken, Ur­he­ber­rech­ten, Gesch­macks­mus­tern, Ge­brau­chs­mus­tern, Vor­la­gen und son­sti­gen ge­wer­bli­chen Schut­z­rech­ten so­wie an Kos­ten­vo­ranschl­ä­gen, vor. Sol­l­te der Auf­trag dem Ver­käu­fer nicht er­teilt wer­den, sind sämt­li­che zur Ver­f­ü­gung ge­stel­l­ten Un­ter­la­gen auf Ver­lan­gen des Ver­käu­fers und auf Kos­ten des Kun­den im Ori­gi­nal und ein­sch­ließ­lich sämt­li­cher ge­fer­tig­ter Ko­pien an den Ver­käu­fer zur­ück­zu­ge­ben.
(9) Der Ver­trag­stext wi­rd grundsät­z­lich in deut­scher Spra­che zur Ver­f­ü­gung ge­stel­lt. Über­set­zun­gen in an­de­re Lan­des­spra­chen sind, bei Be­darf und auf Wuns­ch des Kun­den, mög­lich und wer­den nach vor­he­r­i­ger schrift­li­cher Ver­ein­ba­rung durch den Ver­käu­fer in Auf­trag ge­ge­ben. Die Kos­ten der Über­set­zung sind durch den Kun­den zu tra­gen. Rechts­ver­bind­lich ist je­doch aussch­ließ­lich die deut­sche Fas­sung. Mög­li­che Scha­den­ser­sat­zan­spr­ü­che ge­gen Drit­te auf­grund fehler­haf­ter Über­set­zung tritt der Ver­käu­fer be­reits jet­zt an den Kun­den ab.
(10) Der Kun­de ist da­mit ein­ver­stan­den, dass der Ver­käu­fer die zur Ausführung des er­teil­ten Auf­tra­ges er­f­or­der­li­chen per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Kun­den im Rahmen der ge­set­z­li­chen Be­stim­mun­gen spei­chern, ver­ar­bei­ten und nut­zen wi­rd. Im Wei­te­ren gilt die Da­ten­schut­zer­kl­ärung des Ver­käu­fers.
§3 Prei­se und Zahlung
(1) Al­le Prei­san­ge­bo­te und -an­ga­ben außer­halb der Auf­trags­be­st­ä­ti­gung sind un­ver­bind­lich und kön­nen durch den Ver­käu­fer je­der­zeit ab­ge­än­dert wer­den und gel­ten ab Werk. Die Prei­se ver­ste­hen sich als Net­top­rei­se. Die Um­sat­zsteu­er wi­rd zusät­z­lich aus­ge­wie­sen. Die durch den Ver­käu­fer be­nann­ten Prei­se sch­ließen Ver­pac­kung, Fracht, Por­to, Ver­si­cher­ung und son­sti­ge Ver­sand­kos­ten so­wie In­stal­la­ti­ons­ma­te­ri­al, In­stal­la­ti­ons­ar­bei­ten und son­sti­ge Spe­sen nicht ein.
(2) Al­le zur Zahlung fäl­li­gen An­spr­ü­che des Ver­käu­fers sind so­fort ohne je­den Rechnungsa­bzug zu zahlen, so­weit auf der Rechnung nicht aus­dr­ücklich et­was an­de­res be­stimmt ist.
(3) Dem Kun­den ste­hen da­bei die im Online-Shop oder der Auf­trags­be­st­ä­ti­gung auf­ge­f­ühr­ten Zahlungs­ar­ten zur Ver­f­ü­gung, al­le Zahlun­gen er­fol­gen in EUR.
(1) Der Ver­käu­fer nimmt den Ver­sand für den Kun­den und auf des­sen Ri­si­ko und Kos­ten mit der Sorg­falt ei­nes ord­nungs­ge­m­äßen Kauf­manns vor. Die Ge­fahr ge­ht sp­ä­te­stens mit der Ab­sen­dung auf den Kun­den über und/oder wenn sich der Kun­de im Annahme- oder Schuld­ner­ver­zug be­fin­det, und zwar auch dann, wenn Teil­lie­fe­run­gen er­fol­gen oder der Ver­käu­fer auch die Ver­sen­dungs­kos­ten, die An­fuhr oder Auf­stel­lung über­nom­men hat.
(2) Ver­z­ö­gert sich auf Wuns­ch des Kun­den oder in­fol­ge von Um­st­än­den, die der Kun­de zu ver­treten hat, der Ver­sand, so ge­ht die Ge­fahr vom Tag der Ver­sand­be­reitschaft an auf den Kun­den über. Dar­ü­ber hi­naus ist der Ver­käu­fer in die­sem Fall be­rechtigt, nach Ab­lauf ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist an­der­wei­tig über die Wa­re zu ver­f­ü­gen und dem Kun­den mit an­ge­mes­se­ner ver­l­än­ger­ter Frist zu be­lie­fern.
(3) Auf Wuns­ch des Kun­den wi­rd der Ver­käu­fer die Wa­re und/oder die Sen­dung ge­gen Diebstahl-, Bruch-, Transport-, Feuer- und Was­serschä­den so­wie ge­gen son­sti­ge ver­si­cher­ba­re Ri­si­ken ver­si­chern. Sich aus der Ver­si­cher­ung er­ge­ben­de An­spr­ü­che tritt der Ver­käu­fer Zug-um-Zug ge­gen Er­brin­gung der ver­ein­bar­ten Lei­stung des Kun­den und die ggf. noch aus­ste­hen­de Er­stattung der Ver­si­cher­ungs­pr­ä­mie an den Kun­den ab.
(4) Ge­langt die Wa­re in ei­nen an­de­ren Mit­glieds­staat der Eu­rop­äis­chen Uni­on, so ist der Kun­de vor der Ver­sen­dung zur Mit­tei­lung sei­nes Ge­wer­be­z­wei­ges und sei­ner Um­sat­zsteu­e­ri­den­ti­fi­ka­ti­on­snum­mer, über die die Lie­fe­rung abzu­wic­keln ist, verp­flich­tet. Satz 1 gilt ent­spre­chend bei Ein­be­zie­hung wei­te­rer Staat­en in die für die­se Re­ge­lung maß­ge­ben­den Vorschrif­ten.
(5) Er­fol­gen aus durch den Ver­käu­fer nicht zu ver­treten­den Gr­ün­den Lie­fe­run­gen oder Lei­stun­gen der Lie­fe­ran­ten an den Ver­käu­fer nicht, nicht richtig oder nicht recht­zei­tig oder treten Ereig­nis­se hö­he­rer Ge­walt ein, in­sbe­son­de­re Streik, oder Aus­sper­rung im Rahmen recht­m­äßi­ger Ar­beitskämp­fe, Feu­er, Was­serschä­den, Han­del­sem­bar­go, Ka­ta­strop­hen, St­örun­gen der Trans­port­we­ge und an­de­re Fäl­le hö­he­rer Ge­walt, auch bei Vor­lie­fe­ran­ten, wi­rd der Kun­de hier­ü­ber un­ver­z­ü­g­lich in­for­miert. Die sich hieraus er­ge­ben­den Liefer- und Lei­stungs­ver­z­ö­ge­run­gen hat der Ver­käu­fer nicht zu ver­treten. Dies gilt auch dann, wenn sich der Ver­käu­fer wäh­rend des Ein­tritts die­ser Um­st­än­de im Ver­zug be­fin­det. Der Ver­käu­fer be­hält sich vor, die Lie­fe­rung um die Dau­er der Nicht­ver­f­üg­bar­keit zu ver­schie­ben und/oder we­gen des noch nicht erf­ül­l­ten Teils vom Ver­trag ganz zur­ück zu treten, wenn der vors­te­hen­den In­for­ma­ti­on­sp­flicht na­chge­kom­men wur­de. Im Fal­le des Rück­tritts wer­den die er­brach­ten Ge­gen­leis­tun­gen des Kun­den un­ver­z­ü­g­lich er­stat­tet.
(6) Teil­lie­fe­run­gen sind zul­äs­sig, so­weit dies für den Kun­den zu­mut­bar ist.
§5 Ei­gen­tum­s­vor­be­halt
(1) Der Ver­käu­fer be­hält sich das Ei­gen­tum an dem Lie­fer­ge­gen­stand bis zum Ein­gang al­ler Zahlun­gen aus dem Kauf­ver­trag mit dem Kun­den vor. Der Kun­de hat für ei­ne si­che­re und sa­chge­m­äße Auf­be­wahrung der im Ei­gen­tum oder Mi­tei­gen­tum des Ver­käu­fers ste­hen­den Ge­gen­st­än­de zu sor­gen und sie auf sei­ne Kos­ten, so­weit üblich, ge­gen Dieb­stahl, Feu­er und son­sti­ge Schä­den zu ver­si­chern. So­weit Wartungs- und In­spek­ti­ons­ar­bei­ten er­f­or­der­lich sind, muss der Kun­de die­se auf ei­ge­ne Kos­ten recht­zei­tig dur­chf­ühren.
(2) Der Kun­de ist be­rechtigt, den Lie­fer­ge­gen­stand im or­dent­li­chen Geschäfts­gang wei­ter zu ver­äußern. Bis zum Aus­g­leich der Ge­samt­f­or­de­rung aus dem Kauf­ver­trag tritt der Kun­de be­reits jet­zt al­le For­de­run­gen bis zur Hö­he von 110% des Faktura-Endbetrages (ein­sch­ließ­lich Um­sat­zsteu­er) der For­de­run­gen des Ver­käu­fers an den Ver­käu­fer ab, die ihm aus der Wei­ter­ver­äuße­rung der Vor­be­halt­swa­re ge­gen sei­ne Abnehmer oder Drit­te er­wa­chsen, und zwar una­bhän­gig da­von, ob der Lie­fer­ge­gen­stand ohne oder nach Ver- oder Be­ar­bei­tung wei­ter­ver­äußert wor­den ist. Der Ver­käu­fer nimmt die­se Abtretung an. Zur Ein­zie­hung die­ser For­de­rung bleibt der Kun­de auch nach Abtretung er­m­ächtigt. Die Be­fug­nis des Ver­käu­fers, die Abtretung of­fen­zu­le­gen und die For­de­rung selb­st ein­zu­zie­hen, bleibt hier­von un­ber­ührt. Der Ver­käu­fer verp­flich­tet sich, die Abtretung nicht of­fen zu le­gen und die For­de­rung nicht ein­zu­zie­hen, so­lan­ge der Kun­de sei­nen Zahlungs­verp­flichtun­gen dem Ver­käu­fer ge­gen­ü­ber aus den ver­ein­nahm­ten Er­l­ö­sen na­ch­kommt, nicht in Zahlungs­ver­zug ger­ät und in­sbe­son­de­re kein An­trag auf Eröf­f­nung ei­nes In­sol­ven­z­ver­fahrens ge­stel­lt ist oder Zahlung­sein­stel­lung vor­liegt. Ge­ge­be­nen­falls kann der Ver­käu­fer ver­lan­gen, dass der Kun­de die ab­ge­trete­nen For­de­run­gen und de­ren Schuld­ner un­ver­z­ü­g­lich be­kannt gibt, al­le zum Ein­zug er­f­or­der­li­chen An­ga­ben macht, die da­zu­ge­hö­ri­gen Un­ter­la­gen aushän­digt und sei­nen Schuld­nern (Dritt­schuld­nern) die Abtretung mit­teilt.
(3) Ist der Ei­gen­tum­s­vor­be­halt oder die Abtretung nach dem Recht, in des­sen Be­reich sich die Wa­re be­fin­det, nicht wirk­sam, so gilt die dem Ei­gen­tum­s­vor­be­halt oder der Abtretung in die­sem Be­reich ent­spre­chen­de Si­cher­heit als ver­ein­bart. Ist hier­nach die Mit­wir­kung des Kun­den er­f­or­der­lich, so hat der Kun­de al­le Maß­nahmen zu tref­fen, die zur Be­gr­ün­dung und Er­hal­tung sol­cher Rech­te er­f­or­der­lich sind.
(4) Bei ver­trags­wi­dri­gem Ver­hal­ten des Kun­den, in­sbe­son­de­re bei Zahlungs­ver­zug, ist der Ver­käu­fer zur Rücknahme nach Mahnung be­rechtigt und der Kun­de zur Her­aus­ga­be verp­flich­tet. Mit dem Her­aus­ga­be­ver­lan­gen bzgl. des Lie­fer­ge­gen­stan­des er­kl­ärt der Ver­käu­fer glei­chzei­tig den Rück­tritt vom Ver­trag. In der Pf­än­dung des Lie­fer­ge­gen­stan­des durch den Ver­käu­fer liegt stets ein Rück­tritt vom Ver­trag. Der Ver­wer­tung­ser­l­ös (abz­ü­g­lich an­ge­mes­se­ner Ver­wer­tungs­kos­ten) ist auf die Ver­bind­li­chkei­ten des Kun­den an­zu­rechnen.
(5) Bei Pf­än­dun­gen oder son­sti­gen Eing­rif­fen in oder Zug­rif­fen auf den Lie­fer­ge­gen­stand hat der Kun­de den Ver­käu­fer un­ver­z­ü­g­lich, sp­ä­te­stens in­ner­halb von 3 Werkt­a­gen, schrift­lich zu be­na­chrichti­gen, da­mit Kla­ge ge­m­äß § 771 ZPO er­ho­ben wer­den kann. So­weit der Drit­te nicht in der La­ge ist, dem Ver­käu­fer die ge­richt­li­chen und außer­ge­richt­li­chen Kos­ten ei­ner Kla­ge ge­m­äß § 771 ZPO zu er­stat­ten, haf­tet der Kun­de für den ent­stan­de­nen Scha­den.
(6) Die Ver- oder Be­ar­bei­tung oder Um­bil­dung des Lie­fer­ge­gen­stan­des durch den Kun­den wi­rd stets für den Ver­käu­fer vor­ge­nom­men. Für die durch Ver­ar­bei­tung ent­ste­hen­de Sa­che gilt im Übri­gen das glei­che wie für den durch den Ver­käu­fer un­ter Vor­be­halt ge­lie­fer­ten Ge­gen­stand.
Wi­rd der Lie­fer­ge­gen­stand mit an­de­ren, nicht un­ter dem Ei­gen­tum­s­vor­be­halt des Ver­käu­fers ste­hen­den Ge­gen­st­än­den un­trenn­bar ver­mis­cht, so er­wi­rbt der Ver­käu­fer das Mi­tei­gen­tum an den neu­en Ge­gen­st­än­den im Ver­hält­nis des Wer­tes des Lie­fer­ge­gen­stan­des zu den an­de­ren ver­mis­ch­ten Ge­gen­st­än­den zum Zeit­punkt der Ver­mis­chung. Er­folgt die Ver­mis­chung in der Wei­se, dass die Sa­che des Kun­den als Hau­pt­sa­che an­zu­se­hen ist, so ist mit dem Kun­den ver­ein­bart, dass die­ser dem Ver­käu­fer anteil­m­äßig Mi­tei­gen­tum über­tr­ägt. Der Kun­de ver­wahrt das so ent­stan­de­ne Al­lei­nei­gen­tum oder Mi­tei­gen­tum für den Ver­käu­fer.
§6 Ge­w­ähr­leis­tung und Haf­tung
(1) Män­ge­lanspr­ü­che des Kun­den set­zen vo­raus, dass die­ser sei­nen nach § 377 HGB geschul­de­ten Untersuchungs- und Rü­ge­o­blie­gen­hei­ten ord­nungs­ge­m­äß na­chge­kom­men ist.
(2) So­weit ein Man­gel der Kauf­sa­che vor­liegt, ste­ht dem Ver­käu­fer die Art der Na­cherfül­lung in Form ei­ner Man­gel­be­sei­ti­gung oder Lie­fe­rung ei­ner neu­en man­gelfrei­en Sa­che frei. Sol­l­te die Na­cherfül­lung mehr als zwei­mal fehl­schla­gen, so ist der Kun­de be­rechtigt, den Kauf­preis zu min­dern oder vom Ver­trag zur­ück­zutreten.
(3) Erweist sich ei­ne Män­gel­r­ü­ge des Kun­den als un­be­rechtigt, so ist die­ser verp­flich­tet, die im Rahmen der ver­meint­li­chen Män­gel­be­sei­ti­gung an­ge­fal­le­nen na­chge­wie­se­nen Auf­wen­dun­gen zu er­set­zen.
(4) Die Ver­j­ährungs­frist für Män­ge­lanspr­ü­che be­tr­ägt bei neu­en Lei­stungs­ge­gen­st­än­den ein Jahr ab Ge­fahr­ü­ber­gang. Bei ge­brauch­ten Sa­chen be­tr­ägt die Ver­j­ährungs­frist se­chs Mo­na­te ab Ablie­fe­rung der Wa­re. Die ge­set­z­li­chen Ver­j­ährungs­fris­ten für den Rück­griff­san­spruch nach § 478 BGB blei­ben von die­ser Re­ge­lung un­ber­ührt.
(5) Män­gel­haf­tungs­fäl­le sind un­mit­tel­bar mit dem Ver­käu­fer abzu­wic­keln. Ver­hand­lun­gen mit una­bhän­gi­gen Ver­tretern, die nicht un­mit­tel­bar von dem Ver­käu­fer bes­chäf­tigt sind, stel­len kei­ne Ver­hand­lun­gen im Sin­ne des § 203 Abs. 1 BGB dar.
(6) Der Ver­käu­fer haf­tet nach den ge­set­z­li­chen Be­stim­mun­gen, so­fern der Kun­de Scha­den­ser­sat­zan­spr­ü­che gel­tend macht, die auf Vor­satz oder gro­ber Fahr­l­äs­sig­keit, ein­sch­ließ­lich Vor­satz oder gro­ber Fahr­l­äs­sig­keit der ge­set­z­li­chen Ver­treter des Ver­käu­fers oder de­ren Erf­ül­lungs­ge­hilfen be­ru­hen. So­weit den Ver­käu­fer kei­ne vorsät­z­li­che oder grob fahr­l­äs­si­ge Ver­trags­ver­let­zung an­ge­las­tet wi­rd, ist die Scha­den­ser­sat­z­haf­tung aus­ges­chlos­sen. Dies gilt auch für die Ver­let­zung von Ne­ben­leis­tungs­p­flich­ten.
Die Haf­tung we­gen schuld­haf­ter Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Gesund­heit bleibt un­ber­ührt; dies gilt auch für die zwin­gen­de Haf­tung nach dem Pro­duk­t­haf­tungs­ge­setz und an­de­ren zwin­gen­den ge­set­z­li­chen Vorschrif­ten.
(7) Im Fal­le ei­nes durch den Ver­käu­fer zu ver­treten­den Lie­fer­ver­zu­ges haf­tet der Ver­käu­fer nach den ge­set­z­li­chen Be­stim­mun­gen, wo­bei Ver­zug­sschä­den nur bis zur Hö­he des vor­her­se­hba­ren ty­pis­cherwei­se ein­treten­den Scha­dens er­set­zt wer­den, wenn der Ver­käu­fer oder ei­nem ge­set­z­li­chen Ver­treter oder Erf­ül­lungs­ge­hilfen Vor­satz oder gro­be Fahr­l­äs­sig­keit vor­zu­wer­fen ist.
(8) So­weit nicht vors­te­hend et­was Ab­wei­chen­des ge­re­gelt ist, ist die Haf­tung aus­ges­chlos­sen.
§7 Schluss­be­stim­mun­gen
(1) Er­g­än­zun­gen oder Än­de­run­gen die­ses Ver­tra­ges be­d­ü­r­fen der Schrift­form. Dies gilt auch für die­se Schrift­form­klau­sel.
(2) Erf­ül­lungs­ort und Ge­richts­stand ist, so­weit ge­set­z­lich zul­äs­sig, für Lei­stun­gen so­wie sämt­li­che zwis­chen den Partei­en sich er­ge­ben­de Strei­tig­kei­ten, der Sitz von DIETZ.
(3) Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deut­sch­land. Die Be­stim­mun­gen des UN-Kaufrechts gel­ten im Ver­hält­nis zwis­chen dem Ver­käu­fer und dem Käu­fer nicht.
(4) So­weit ei­ne oder mehre­re der Klau­seln die­ses Ver­tra­ges un­wirk­sam sind oder im Lau­fe der Zeit wer­den sol­l­ten, bleibt die Wirk­sam­keit des übri­gen Ver­tra­ges da­von un­ber­ührt. An die Stel­le der un­wirk­sa­men Klau­seln treten die ge­set­z­li­chen Re­ge­lun­gen. Die ge­set­z­li­chen Re­ge­lun­gen gel­ten auch im Fal­le ei­ner Re­ge­lungs­l­üc­ke.
(5) Die Ver­trags­partei­en wer­den sich ge­gen­sei­tig um­ge­hend über al­le Um­st­än­de, die für die Dur­chf­ührung die­ses Ver­tra­ges von Be­deu­tung sein könn­ten, un­ter­rich­ten.
(6) An­fal­len­de Internet-Verbindungskosten (Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­kos­ten) tr­ägt der Käu­fer selb­st.
Al­ter­na­ti­ve Streit­bei­le­gung ge­m­äß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:
Die Eu­rop­äis­che Kom­mis­si­on stel­lt ei­ne Platt­form zur Online-Streitbeilegung (OS) be­reit, die Sie un­ter https://ec.europa.eu/consumers/odr fin­den. Zur Teil­nahme an ei­nem Streit­bei­le­gungs­ver­fahren vor ei­ner Ver­brau­chersch­lichtungs­stel­le sind wir nicht verp­flich­tet und nicht be­reit.