Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20104,%20298
Timestamp: 2019-09-22 06:58:54
Document Index: 18701238

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', '§ 825', '§ 864', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 825', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 95', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.05.1988 - V ZR 269/86 - dejure.org
https://dejure.org/1988,381
BGH, 20.05.1988 - V ZR 269/86 (https://dejure.org/1988,381)
BGH, Entscheidung vom 20.05.1988 - V ZR 269/86 (https://dejure.org/1988,381)
BGH, Entscheidung vom 20. Mai 1988 - V ZR 269/86 (https://dejure.org/1988,381)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1988,381) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 93 BGB, Unwirksamkeit einer Zwangsvollstreckung (hier nach § 825 ZPO) in wesentliche Bestandteile (kein Eigentumserwerb möglich), vgl. §§ 864, 865 ZPO
Grundstücksbestandteil - Gebäude - Blockhaus - Isolierter Eigentumserwerb - Mobiliarzwangsvollstreckung
Unwirksamkeit der Übereignung gepfändeter wesentlicher Bestandteile eines Grundstücks durch Verwertungsbeschluß
BGB § 93, § 94, § 95; ZPO § 825
BGHZ 104, 298
NJW 1988, 2789
ZIP 1988, 1283
MDR 1988, 946
DNotZ 1989, 420
BB 1988, 1778
DB 1988, 1993
Dieser muss allerdings mit dem nach außen in Erscheinung tretenden Sachverhalt in Einklang zu bringen sein (vgl. BGH, Urteil vom 4. Juli 1984 - VIII ZR 270/83, BGHZ 92, 70, 73; Senat, Urteil vom 20. Mai 1988 - V ZR 269/86, BGHZ 104, 298, 301; Urteil vom 26. November 1999 - V ZR 302/98, NJW 2000, 1031, 1032;… Urteil vom 23. September 2016 - V ZR 110/15, juris Rn. 16).
b) Verbindet ein Mieter, Pächter oder sonst schuldrechtlich Berechtigter eine Sache, insbesondere ein Gebäude, mit dem ihm nicht gehörenden Grundstück, spricht eine tatsächliche Vermutung dafür, dass er dabei nur in seinem eigenen Interesse handelt und nicht zugleich in der Absicht, die Sache nach Beendigung des Vertragsverhältnisses dem Grundstückseigentümer zufallen zu lassen, also dafür, dass die Verbindung nur vorübergehend - für die Dauer des Vertragsverhältnisses - hergestellt ist (vgl. Senat, Urteil vom 31. Oktober 1952 - V ZR 36/51, BGHZ 8, 1, 5; Urteil vom 20. Mai 1988 - V ZR 269/86, BGHZ 104, 298, 301;… Urteil vom 23. September 2016 - V ZR 110/15, juris Rn. 16; BGH…, Urteil vom 21. Februar 2013 - III ZR 266/12, NJW-RR 2013, 910 Rn. 13).
Wirksamkeit der Übereignung von in einem Straßengrundstück verlegten …
Ist das der Fall, so ist - wie bei der Herstellung der Verbindung - dem Willen des Eigentümers Rechnung zu tragen, sofern dieser mit dem nach außen tretenden Sachverhalt in Einklang zu bringen ist (vgl. BGHZ 92, 70, 73 und Senat, BGHZ 104, 298, 301 ff.).
Denn das Merkmal der Verbindung zu einem nur vorübergehenden Zweck besteht gerade darin, daß der Verbindende bei der Errichtung des Bauwerks den Willen hat, dieses bei Beendigung des Vertragsverhältnisses nicht "in das Eigentum seines Vertragspartners übergehen zu lassen" (Senat, BGHZ 8, 1, 6; 104, 298, 301;… Urt. v. 22. Dezember 1995, V ZR 334/94, NJW 1996, 916 f., in BGHZ 131, 368, 370 nicht ausgeführt;… Urt. v. 15. Mai 1998, V ZR 83/97, WM 1998, 1633).
Hierfür ist vielmehr erforderlich, dass der Pächter bei der Einbringung den Willen hat, die Sache bei Beendigung des Vertragsverhältnisses in das Eigentum des Verpächters beziehungsweise eines dritten Grundstückseigentümers fallen zu lassen (…Senatsurteil vom 13. Februar 2003 aaO;… BGH, Urteile vom 4. Juli 1984 aaO; vom 20. Mai 1988 aaO und vom 22. Dezember 1995 mwN;… MünchKommBGB/Stresemann aaO).
Hierfür ist vielmehr erforderlich, dass der Pächter bei der Einbringung den Willen hat, die Sache bei Beendigung des Vertragsverhältnisses in das Eigentum des Verpächters beziehungsweise eines dritten Grundstückseigentümers fallen zu lassen (…BGH, Urteile vom 13. Februar 2003 aaO;… vom 4. Juli 1984 aaO; vom 20. Mai 1988 aaO und vom 22. Dezember 1995 mwN;… MünchKommBGB/ Stresemann aaO).
Die auf den Überlassungsvertrag und den mit ihm verfolgten Zweck (die Rückforderung von Fördermitteln zu vermeiden) gestützten Angriffe der Revision sind unerheblich, weil es bei der Anwendung des § 95 BGB auf die vertragliche Regelung als solche nicht ankommt (vgl. Senat, Urteil vom 20. Mai 1988 - V ZR 269/86, BGHZ 104, 298, 301).
Maßgebend ist vielmehr, ob die Sache nach dem inneren Willen des Verbindenden bei einem normalen Lauf der Dinge nicht wieder abgetrennt werden soll (vgl. Senat, Urteil vom 20. Mai 1988 - V ZR 269/86, BGHZ 104, 298, 301; BGH, Urteil vom 10. Dezember 1998 - IX ZR 86/98, ZIP 1999, 75).
Maßgebend ist die innere Willensrichtung des Einfügenden im Zeitpunkt der Verbindung der Sache, soweit diese mit dem nach außen in Erscheinung tretenden Sachverhalt vereinbar ist (Senat, Urteil vom 20. Mai 1988 - V ZR 269/86, BGHZ 104, 298, 301; Urteil vom 20. September 1968 - V ZR 55/66, NJW 1968, 2331).
OLG Hamburg, 08.11.2000 - 4 U 205/99
Mietvertrag - Wiederaufbau einer Lagerhalle nach Brandschaden - Duldung des …
BGH, 10.12.1998 - IX ZR 86/98
OLG Hamm, 02.07.2002 - 27 U 50/02
Eigentumsverhältnisse an von einem Mieter eingebauten Vorrichtungen
OLG Celle, 30.05.2001 - 2 U 174/00
Kleingartenpacht: Verjährung von Entschädigungsansprüchen eines …
BGH, 10.12.1998 - IX ZB 86/98
Voraussetzungen für das Vorliegen eines Ersatzaussonderungsanspruchs
FG Münster, 11.08.1998 - 3 K 1091/96
Anforderungen an eine Einheitsbewertung; Anspruch auf Abänderung eines …