Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=02.07.2018&Aktenzeichen=AnwZ%20(Brfg)%2049/17
Timestamp: 2019-05-22 17:49:11
Document Index: 142222081

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 112', '§ 112', '§ 42', '§ 46', '§ 113', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 7', '§ 46', '§ 59', '§ 46', '§ 15', '§ 46', '§ 7', '§ 8', '§ 46', '§ 59', '§ 46', '§ 46', '§ 7', '§ 8', '§ 7', '§ 7', '§ 5', 'Art. 1', '§ 5', '§ 46', '§ 59', 'Art. 12', '§ 46', 'Art. 3', 'Art. 12', 'Art. 3', 'Art. 100', '§ 6', '§ 1', 'Art. 12', '§ 1', '§ 46', '§ 3', '§ 154', '§ 162', '§ 194', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', 'BGH', '§ 46', 'BGH', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 02.07.2018 - AnwZ (Brfg) 49/17 - dejure.org
https://dejure.org/2018,22695
BGH, 02.07.2018 - AnwZ (Brfg) 49/17 (https://dejure.org/2018,22695)
BGH, Entscheidung vom 02.07.2018 - AnwZ (Brfg) 49/17 (https://dejure.org/2018,22695)
BGH, Entscheidung vom 02. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17 (https://dejure.org/2018,22695)
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§ 112e Satz 1 BRAO, § ... 112e Satz 2 BRAO, § 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 42 Abs. 1 Alt. 2 VwGO, §§ 46 f. BRAO, § 113 Abs. 5 Satz 1 VwGO, § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3, § 46 Abs. 2 bis 5 BRAO, § 46 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 BRAO, § 46 Abs. 3, 4 Satz 2 BRAO, § 46 Abs. 5 BRAO, § 46 Abs. 2 Satz 1, § 46a Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 4 BRAO, § 7 BRAO, § 4 Satz 1 Nr. 1 BRAO, § 46c Abs. 4 Satz 2, Abs. 5 Satz 2 BRAO, § 46 Abs. 2 Satz 1 BRAO, § 46 Abs. 1 BRAO, § 46 Abs. 3 BRAO, § 46 Abs. 4 Satz 2 BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 2 BRAO, §§ 46 ff. BRAO, § 46 Abs. 2, 3 BRAO, § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, Abs. 5 BRAO, § 46 Abs. 2 bis 4 BRAO, § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BRAO, § 46 BRAO, § 46 Abs. 2 BRAO, § 46b Abs. 2 Satz 2 BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 bis 3 BRAO, Abs. 5 Satz 1 BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 1 BRAO, § 4f BDSG, §§ 5, 38 BDSG, § 4g BDSG, § 7 BDSG, Verordnung (EU) 2016/679, Richtlinie 95/46/EG, § 46 Abs. 3 bis 5 BRAO, § 59e BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BRAO, § 15 AktG, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 und 3 BRAO, § 7 RDG, § 8 Abs. 1 Nr. 2 RDG, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 BRAO, § 59a BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 3 BRAO, Stellungnahme 09/2015, § 46 Abs. 5 Satz 5 Satz 2 Nr. 1 bis 3 BRAO, § 7 Absatz 1 RDG, § 8 Absatz 1 Nummer 2 RDG, § 7 Absatz 1 Satz 1 RDG, § 7 Absatz 1 Nummer 1 RDG, § 5 RDG, Art. 1 des Gesetzes zur Neuregelung des Rechtsberatungsrechts, § 5 Abs. 1, 2 RDG, § 46 Abs. 5 Satz 1 bis 3 BRAO, § 59a Abs. 1 Satz 1 BRAO, Art. 12 Abs. 1 GG, § 46a Abs. 2 Satz 4 BRAO, Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG, Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 100 Abs. 1 GG, § 6 Abs. 1 SGB VI, § 1 Abs. 1 Satz 2 RDG, Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG, § 1, § 46c Abs. 1 BRAO, § 3 Abs. 1, § 154 Abs. 2, § 162 Abs. 3 VwGO, § 194 Abs. 2 BRAO
Anwaltliche Tätigkeit des Syndikusrechtsanwalts in "Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers"; Beschränkung der Rechtsdienstleistungsbefugnis des Syndikusrechtsanwalts; Tätigkeit eines als externer Datenschutzbeauftragter bei Kunden seines Arbeitgebers eingesetzten angestellten Unternehmensjuristen
Keine Zulassung als Syndikusrechtsanwalt für einen bei Kunden seines Arbeitgebers als externer Datenschutzbeauftragter eingesetzten Juristen
Syndikusanwälte: Externe Datenschutzbeauftragte keine Syndikusrechtsanwältin
Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2018, Seite 264
Keine Zulassung eines als externer Datenschutzbeauftragter bei Kunden seines Arbeitgebers eingesetzten angestellten Unternehmensjuristen als Syndikusrechtsanwalt
Externe Datenschutzbeauftragte kann keine Syndikusanwältin sein
Externe Datenschutzbeauftragte hat keinen Anspruch auf Zulassung zur Syndikusrechtsanwältin
Zulassung als Syndikusrechtsanwalt - Merkmal der anwaltlichen Tätigkeit in "Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers"
AGH Hamburg, 22.06.2017 - AGH I ZU (SYN) 11/16
AGH Hamburg, 11.08.2017 - AGH I ZU (SYN) 11/16
NJW 2018, 3100
ZIP 2018, 2074
MDR 2018, 1086
WM 2018, 2001
Auch ist der Anwaltsgerichtshof - unausgesprochen - mit Recht davon ausgegangen, dass die seit dem Jahre 2009 bestehende Zulassung der Beigeladenen als Rechtsanwältin der von ihr zusätzlich beantragten Zulassung als Syndikusrechtsanwältin nicht entgegensteht (vgl. § 46c Abs. 4 Satz 2, Abs. 5 Satz 2 BRAO; BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 25, 27 f., 35; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, juris Rn. 32; Henssler/ Deckenbrock, DB 2016, 215, 221).
Der Syndikusrechtsanwalt ist - ungeachtet seiner anwaltlichen Unabhängigkeit (vgl. hierzu BT-Drucks. 18/5201, S. 18, 20, 26, 28 ff.; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 35, 50, 60, 86) - gemäß § 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses (allein) für seinen Arbeitgeber in dessen Rechtsangelegenheiten anwaltlich tätig.
Entscheidend ist insoweit, dass die anwaltliche Tätigkeit den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin die im Rahmen des Arbeitsverhältnisses qualitativ und quantitativ ganz eindeutig prägende Leistung des Rechtsanwalts ist und damit das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (…vgl. Senatsbeschluss vom 12. März 2018 - AnwZ (Brfg) 21/17, juris Rn. 5; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 34; BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 29).
Er konnte sie im Urteil vom 2. Juli 2018 (AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 35) offen lassen, da es in dem dort zugrundeliegenden Fall eines externen Datenschutzbeauftragten bereits an der weiteren Voraussetzung des § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO fehlte, wonach der Syndikusrechtsanwalt in Rechtsangelegenheiten seines Arbeitgebers tätig sein muss.
(a) Entscheidend für die Annahme einer Prägung im Sinne des § 46 Abs. 3 BRAO ist, dass die anwaltliche Tätigkeit den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin die im Rahmen des Arbeitsverhältnisses qualitativ und quantitativ ganz eindeutig prägende Leistung des Rechtsanwalts ist und damit das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (vgl. Senatsbeschluss vom 12. März 2018 - AnwZ (Brfg) 21/17, aaO Rn. 5; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 34; BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 29).
(1) Der Senat hat sich mit den Voraussetzungen des § 46 Abs. 5 BRAO in seinem Urteil vom 2. Juli 2018 (AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 36 ff.) eingehend befasst.
(a) Die Klägerin geht zwar zutreffend davon aus, dass es sich, wie der Senat bereits entschieden hat (Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 37 f. mwN), bei dem vorstehend genannten Merkmal der Tätigkeit in Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers (§ 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO) ebenso wie bei den Bestimmungen in § 46 Abs. 2 bis 4 BRAO um eine tatbestandliche Voraussetzung für die Zulassung als Syndikusrechtsanwalt handelt.
Auch trifft es zu, dass der Gesetzgeber diese Beschränkung auf Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers insbesondere als erforderlich angesehen hat, um eine Gefährdung der anwaltlichen Unabhängigkeit durch das Einwirken fremder wirtschaftlicher Interessen zu verhindern (BT-Drucks. 18/5201, S. 30; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 49 f. und 62).
Der Datenschutz ist daher seine Rechtsangelegenheit (vgl. auch Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 44).
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem von der Klägerin angeführten Gesichtspunkt, wonach die Unabhängigkeit eines Syndikusrechtsanwalts, deren Schutz gerade auch § 46 Abs. 5 BRAO diene (vgl. BT-Drucks. 18/5201, S. 30; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 49 f.), in einer solchen Situation durch einen möglichen Konflikt zwischen den Interessen des WDR und den Interessen des Anrufenden gefährdet sein könnte.
Diese Frage hat der Senat zwischenzeitlich dahingehend beantwortet, dass eine derartige Beratung keine anwaltliche Tätigkeit für den Arbeitgeber im Sinne von § 46 Abs. 2 Satz 1 BRAO darstellt (BGH, Urteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, WM 2018, 2001 Rn. 39 ff.;… vom 15. Oktober 2018 - AnwZ (Brfg) 58/17, juris Rn. 11).
Entscheidend ist insoweit, dass die anwaltliche Tätigkeit den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin die im Rahmen des Arbeitsverhältnisses qualitativ und quantitativ ganz eindeutig prägende Leistung des Rechtsanwalts ist und damit das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (vgl. Senatsurteile vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, NJW 2018, 3100 Rn. 34;… vom 15. Oktober 2018 - AnwZ (Brfg) 20/18, juris Rn. 61 f., 79, 81 f.; jeweils mwN; BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 29).
Der Senat konnte diese Frage in seinem - die vorbezeichnete Entscheidung des Anwaltsgerichtshofs Hamburg betreffenden - Urteil vom 2. Juli 2018 (AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 35) offen lassen.
aa) Entscheidend für die Annahme einer Prägung im Sinne des § 46 Abs. 3 BRAO ist, dass die anwaltliche Tätigkeit eindeutig den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (…vgl. nur Senat, Beschlüsse vom 12. März und 18. April 2018 - AnwZ (Brfg) 21/17 und 20/17, jeweils juris Rn. 5; Urteile vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, NJW 2018, 3100 Rn. 34 und vom 15. Oktober 2018 - AnwZ (Brfg) 20/18, juris Rn. 62, 79; siehe auch BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 29).
BGH, 15.10.2018 - AnwZ (Brfg) 58/17
Zulassung eines Rechtsanwalts als Syndikusrechtsanwalt i.R.d. Tätigkeit in …
a) Bei dem Merkmal der Tätigkeit in Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers (§ 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO) handelt es sich nicht lediglich um eine Beschränkung der Rechtsdienstleistungsbefugnis des Syndikusrechtsanwalts, sondern - ebenso wie bei den Bestimmungen in § 46 Abs. 2 bis 4 BRAO - um eine tatbestandliche Voraussetzung für die Zulassung als Syndikusrechtsanwalt (vgl. grundlegend zur Auslegung von § 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO und dessen Verfassungsgemäßheit: Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17 Rn. 37 ff. und Rn. 74 ff. mwN).
Vielmehr konkretisiert die Norm die Vorschrift des § 46 Abs. 5 Satz 1 BRAO als abschließend zu verstehende Regelung (vgl. Senatsurteil vom 2. Juli 2018, aaO Rn. 53 ff.).
BGH, 22.10.2018 - AnwZ (Brfg) 44/18
Merkmal der Tätigkeit in Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers als eine …
Bei dem Merkmal der Tätigkeit in Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers handelt es sich um eine tatbestandliche Voraussetzung für die Zulassung als Syndikusrechtsanwalt (vgl. auch Senat, Urteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, juris Rn. 37 f.).
AGH Bayern, 13.03.2019 - BayAGH I - 1 - 25/18
Versagung der Zulassung als Syndikusrechtsanwalt
Entscheidend ist insoweit, dass die anwaltliche Tätigkeit den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin die im Rahmen des Arbeitsverhältnisses qualitativ und quantitativ ganz eindeutig prägende Leistung des Rechtsanwalts ist und damit das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (BGH…, Beschluss vom 12. März 2018 - AnwZ (Brfg) 21/17, juris Rn. 5; BGH, Urteil vom 02. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17 -, Rn. 34, juris, …
AGH Bayern, 23.04.2018 - BayAGH I - 5 - 8/17
b) Nach einer Entscheidung des AGH Hamburg vom 22.06.2017 (I ZU (SYN) 1/2016 zitiert nach Juris, Berufung ist anhängig beim BGH unter AnwZ (Brfg) 49/17) ist der Antrag eines zugelassenen Rechtsanwalts, für sein Anstellungsverhältnis als.