Source: http://docplayer.org/3853017-Bundeshaushaltsplan-2015.html
Timestamp: 2018-09-25 09:57:52
Document Index: 127825535

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 11', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7']

1 Bundeshaushaltsplan Einzelplan 17 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Inhalt Kapitel B e z e i c h n u n g Seite Vorwort zum Einzelplan... 2 Überblick zum Einzelplan... 3 Haushaltsvermerk / Hinweise zum Einzelplan Gesetzliche Leistungen für die Familien... 5 Ausgaben-Tgr. 01 Kindergeld und Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz Kinder- und Jugendpolitik Anlage 1 Wirtschaftspläne Anlage 2 Wirtschaftsplan des Sondervermögens "Kinderbetreuungsausbau" (1790) Stärkung der Zivilgesellschaft, Familien-, Gleichstellungs- und Seniorenpolitik Ausgaben-Tgr. 01 Stärkung der Zivilgesellschaft Ausgaben-Tgr. 02 Familien-, Gleichstellungs- und Seniorenpolitik Anlage 1 Wirtschaftspläne Sonstige Bewilligungen Zentral veranschlagte Verwaltungseinnahmen und -ausgaben Einnahmen-Tgr. 57 Versorgung der Beamtinnen und Beamten sowie der Richterinnen und Richter Ausgaben-Tgr. 57 Versorgung der Beamtinnen und Beamten sowie der Richterinnen und Richter Bundesministerium Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben Ausgaben-Tgr. 03 Restzahlungen für Dienstleistende nach dem Zivildienstgesetz Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien Antidiskriminierungsstelle des Bundes Aufwandsentschädigungen, Besondere Personalausgaben Übersichten Übersicht 1 Verpflichtungsermächtigungen (VE) Personalhaushalt... 71
2 17 Vorwort Wesentliche Politikbereiche und Ziele Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist innerhalb der Bundesregierung für die Politikfelder 1. Familie, 2. ältere Menschen, 3. Gleichstellung, 4. Kinder und Jugend, 5. Freiwilligendienste, 6. Engagementpolitik und Wohlfahrtspflege verantwortlich, die für wesentliche Aufgaben zur Gestaltung unserer Gesellschaft stehen: Deutschland ist ein familienfreundliches Land. In diesem Bereich verfolgt das BMFSFJ das Ziel, bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine Entscheidung für Familie und Kinder zu erleichtern. Hierzu gehört eine wirksame Familienförderung mit dem Ziel, für Familien beruflich und privat bestmögliche Perspektiven zu schaffen. Deutschland erkennt die Chancen des demographischen Wandels. Ein wichtiges Ziel ist daher, die Rolle der älteren Generation zu stärken und deren wertvolles Erfahrungswissen in die Gesellschaft einzubringen. Langfristig soll ihre Rolle innerhalb unserer Gesellschaft - hin zu einem Leitbild des aktiven Alters - neu definiert werden. Das BMFSFJ unterstützt die Gleichstellung von Frauen und Männern durch Förderung von Maßnahmen sowohl zur Überwindung tradierter Rollenbilder als auch zur gleichen Teilhabe im Erwerbsleben. Ziel ist ein Umdenken in der Gesellschaft hin zu einem zeitgemäßen Rollenverständnis. Das BMFSFJ verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen bestmögliche Zukunftsvoraussetzungen zu schaffen und ihnen langfristig einen Weg in ein gutes Berufsleben zu ebnen. Hierzu gehört auch ein wirksamer Schutz vor Gewalt und Ausbeutung. Ein wichtiges Ziel ist auch die Förderung der demokratischen Kultur, des zivilen Engagements sowie der interkulturellen Kompetenz. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert das BMFSFJ die Freiwilligendienste der Länder und bietet die Möglichkeit eines Bundesfreiwilligendienstes. Beide Dienste wollen das soziale Bewusstsein stärken und die jungen Menschen auf ihrem Weg hin zu mündigen und verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern begleiten. Durch die Entwicklung einer ressortübergreifenden Engagementpolitik im Rahmen der nationalen Engagementstrategie und einer nachhaltigen Förderung der Wohlfahrtspflege verfolgt BMFSFJ das Ziel, soziales Bewusstsein in allen Politikbereichen zu stärken und hierdurch die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement in unserer Gesellschaft nachhaltig zu verbessern. Zur Gliederung des Einzelplans Die gesetzlichen Leistungen für Familien sind als finanzwirksamster Schwerpunkt im Kapitel 1701 dargestellt. Es folgen die Programmhaushalte der Politikbereiche Kinder- und Jugendpolitik (Kap. 1702) sowie Stärkung der Zivilgesellschaft, Familien-, Gleichstellungs- und Seniorenpolitik (Kap. 1703). Im Kapitel für sonstige Bewilligungen (1710) sind insbesondere Zuschüsse an Wohlfahrtsverbände sowie Zuweisungen an Fonds zur Unterstützung von Opfern der Heimerziehung und sexuellem Missbrauch vorgesehen. Hiernach sind das neue Kapitel zu den zentral veranschlagten Verwaltungseinnahmen und -ausgaben (1711) sowie das Kapitel für das Bundesministerium (1712) und seine Behörden im Geschäftsbereich (1713, 1714) und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (1715) dargestellt.
3 - 3 - Überblick zum Einzelplan 17 Überblick zum Einzelplan 17 Veränderung gegenüber Ausgabereste Einnahmen Verwaltungseinnahmen Übrige Einnahmen Gesamteinnahmen Ausgaben Personalausgaben Sächliche Verwaltungsausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Ausgaben für Investitionen Besondere Finanzierungsausgaben Gesamtausgaben davon flexibilisiert davon nicht flexibilisiert Flexibilisierte Ausgaben nach 5 HG Aus Hauptgruppe 4 und Aus Hauptgruppe Aus Hauptgruppe Aus Hauptgruppe Zusammen Verpflichtungsermächtigung im Haushalt Verpflichtungsermächtigung T davon fällig: im Haushaltsjahr 2016 bis zu T im Haushaltsjahr 2017 bis zu T im Haushaltsjahr 2018 bis zu T im Haushaltsjahr 2019 bis zu T im Haushaltsjahr 2020 bis zu T
4 Haushaltsvermerk / Hinweise zum Einzelplan - Ausgaben 1. Einsparungen bei folgenden n: Epl. 17 mit Ausnahme der dienen zur Deckung von Mehrausgaben bei folgendem : Kap Tit Dies gilt in Fällen, in denen Bundesressorts im Rahmen von Ressortvereinbarungen für andere Bundesressorts tätig werden und Mittel vom abgebenden Ressort dem empfangenden Ressort für gleiche Zwecke im Wege der Verrechnung zur Verfügung gestellt werden (sog. "Einer-für-Alle-Fälle"). 2. Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgendem geleistet werden: Kap Tit Dies gilt in Fällen, in denen Bundesressorts im Rahmen von Ressortvereinbarungen für andere Bundesressorts tätig werden und Mittel vom abgebenden Ressort dem empfangenden Ressort für gleiche Zwecke im Wege der Verrechnung zur Verfügung gestellt werden (sog. "Einer-für-Alle-Fälle"). 3. Der Wirtschaftsplan des Sondervermögens "Kinderbetreuungsausbau" (Anlage 2 zu Kap. 1702) ist einschließlich der Vorbemerkung verbindlich. Allgemeine -Angaben: Die -Ergebnisse der Einzeltitel sind kaufmännisch auf gerundet. Dadurch können bei Summenangaben Rundungsdifferenzen entstehen. Summenangaben können außerdem nicht durch Addition der gedruckten errechnet werden, da in Vorjahren weggefallene nur im Bundeshaushaltsplan abgedruckt werden, wenn bei diesen noch Ausgabereste bestehen. Ausgabereste: Die im Vorjahr verfügbaren Ausgabereste im nicht flexibilisierten Bereich sind kaufmännisch auf gerundet und einzeln bei dem jeweiligen mit Stand Juli ausgewiesen. Die Inanspruchnahme dieser Ausgabereste muss grundsätzlich im jeweiligen Einzelplan durch Minderausgaben an anderer Stelle kassenmäßig eingespart werden. Ausgabereste bei den der Flexibilisierung gemäß 5 Haushaltsgesetz (HG) unterliegenden Ansätzen werden lediglich in der Zusammenstellung der flexibilisierten Ausgaben summarisch ausgewiesen. Für die Inanspruchnahme dieser Ausgabereste ist zentral Vorsorge getroffen und daher eine kassenmäßige Einsparung im gleichen Einzelplan grundsätzlich nicht erforderlich. Bei Summenangaben können Rundungsdifferenzen entstehen. Flexibilisierung: Die in die Regelung nach 5 HG einbezogenen Ausgaben sind mit einem F vor der nummer gekennzeichnet. Sie werden jeweils im hinteren Teil eines Kapitels im Anschluss an die nicht flexibilisierten Ausgabetitel entsprechend der Zuordnung nach 5 HG in einer Zusammenstellung aufsummiert und sind danach einzeln aufgelistet. Neu in die Flexibilisierung einbezogene sind dabei mit einem F hervorgehoben. Personalausgaben: Aufwandsentschädigungen und Besondere Personalausgaben werden gemäß der Übersicht, die nach dem letzten Kapitel des Einzelplans abgedruckt ist, veranschlagt.
5 - 5 - Gesetzliche Leistungen für die Familien 1701 Vorbemerkung Wesentliche finanzwirksame Schwerpunkte des Kapitels In diesem Kapitel sind die wesentlichen gesetzlichen Leistungen, insbesondere der Familienpolitik in einem Umfang von Mio. zusammengefasst. Einen Schwerpunkt bildet das Elterngeld ( ) mit einem Volumen von Mio.. Für das erstmals in im Einzelplan aufgenommene Betreuungsgeld ( ) ist ein Ansatz in Höhe von 900 Mio. vorgesehen. Ein weiterer wichtiger Aufgabenschwerpunkt mit insgesamt 483,3 Mio. ist der Bereich Kindergeld und Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz nebst Verwaltungskostenerstattung (Tgr. 01). Des Weiteren sind folgende gesetzliche Leistungen etatisiert: 1. Ausgaben nach dem Unterhaltsvorschussgesetz ( ) mit 290 Mio., 2. Zuweisung an die Conterganstiftung für behinderte Menschen ( ) mit 155 Mio., 3. Einlage in die Stiftung Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens ( ) mit 92 Mio., 4. Familienpflegezeit ( ) mit 2,34 Mio., 5. Gräbergesetz ( ) mit 37 Mio.. Wesentliche Ziele, die mit den veranschlagten Mitteln erreicht werden sollen Zu den wesentlichen Zielen der Familienpolitik gehört es, Familien und Kinder wirksam zu unterstützen und zu fördern sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Ziel des 2007 eingeführten Elterngeldes ist es, jungen Familien den notwendigen Schonraum zu schaffen, um ohne finanzielle Einbrüche vor allem im Jahr nach der Geburt für ihr Kind da sein zu können. Das Elterngeld fängt in erster Linie den Einkommenswegfall auf, der den Eltern wegen der Betreuung ihres Neugeborenen entsteht. Den einkommensunabhängigen Mindestbetrag von 300 Euro können alle Eltern erhalten. In seiner flexiblen Ausgestaltung passt sich das Elterngeld unterschiedlichen Lebens- und Einkommenssituationen an. Unterstützt durch das Elterngeld beteiligen sich zunehmend auch die Väter an den familiären Aufgaben der Kinderbetreuung. Insgesamt trägt das Elterngeld dazu bei, die wirtschaftliche Situation der Familien zu stabilisieren. Das Betreuungsgeld stellt eine neue Unterstützungsleistung für Eltern mit Kleinkindern im zweiten und dritten Lebensjahr dar, die ihre vielfältigen Betreuungs- und Erziehungsaufgaben in der Familie oder im privaten Umfeld erfüllen. Ziel ist es, den Eltern einen größeren Gestaltungsspielraum für die familiär organisierte Kinderbetreuung zu eröffnen und die Vielfalt der Betreuungsmöglichkeiten zu stärken. Um Abhängigkeit von Leistungen nach dem SGB II aufgrund von Kindern zu vermeiden, gibt es seit 2005 den Kinderzuschlag. Der Kinderzuschlag wird als Leistung für Familien gewährt, die trotz Erwerbstätigkeit wegen ihrer Kinder auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind. Ziel ist es, zusammen mit dem Wohngeld von Leistungen des Arbeitslosengeldes II unabhängig zu werden. Das Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz ist im Verhältnis zum Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz als Auffangtatbestand anzusehen. Es wird Eltern gezahlt, die in Deutschland nicht unbeschränkt steuerpflichtig, aber in einer Weise mit dem deutschen Arbeits-, Dienst- und Sozialrechtssystem verbunden sind, die eine Kindergeldzahlung angemessen erscheinen lässt. Ziel ist es, dass diese Eltern unter denselben Voraussetzungen und in derselben Höhe Kindergeld erhalten wie in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige Eltern. Überblick zum Kapitel 1701 Veränderung gegenüber Ausgabereste Einnahmen Verwaltungseinnahmen Übrige Einnahmen Gesamteinnahmen Ausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Ausgaben für Investitionen Gesamtausgaben davon nicht flexibilisiert
6 Gesetzliche Leistungen für die Familien Reste Einnahmen Verwaltungseinnahmen Geldstrafen, Geldbußen und Gerichtskosten Gemäß 16 des Bundeskindergeldgesetzes können die dort bezeichneten Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldstrafe belegt werden Vermischte Einnahmen Übrige Einnahmen Tilgungsbeträge von Darlehen nach dem Familienpflegezeitgesetz und Pflegezeitgesetz 30 Mehreinnahmen dienen zur Leistung der Mehrausgaben bei folgendem : Hier sind auch die Tilgungsbeträge aus Arbeitgeberdarlehen, die bis zum 31. Dezember gewährt wurden, zu vereinnahmen Einnahmen nach 8 Abs. 2 Unterhaltsvorschussgesetz Unterhaltsansprüche des Kindes gegen den Elternteil, bei dem es nicht lebt, und Ansprüche auf Waisenbezüge, die wegen des Todes dieses Elternteils zu zahlen sind, gehen nach 7 Abs. 1 des Unterhaltsvorschussgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Juli 2007 (BGBl. I S. 1446), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Mai (BGBl. I S. 1108), auf das jeweils zuständige Land über. Die darauf erbrachten Zahlungen sind anteilig an den Bund abzuführen. Ausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Aufwendungen für Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft Die Ausgaben sind übertragbar.
7 - 7 - Gesetzliche Leistungen für die Familien 1701 Reste Noch zu Bezeichnung 1. Pauschsätze zur Erstattung der Ruherechtsentschädigungen nach 10 Abs. 4 Gräbergesetz einschl. einmaliger Abfindungen nach 3 Abs. 6 Gräbergesetz und Grundstücksübernahmen nach 4 Gräbergesetz sowie rückwirkende Festsetzungen Pauschsätze zur Erstattung der Aufwendungen an die Länder nach 10 Abs. 4 Gräbergesetz Verpflichtungen aufgrund internationaler Verträge 3.1 Lohnkostenerstattung Friedhofswärter gem. Deutsch-Italienischem Abkommen aus dem Jahre Beitrag an die Commonwealth War Graves Commission Zusammen Der Bund trägt nach dem Gräbergesetz und der hierzu ergangenen Verordnung die o. g. Kosten Ausgaben nach 8 Abs. 1 des Unterhaltsvorschussgesetzes Die Einnahmen fließen mit Ausnahme der Einnahmen nach 7 UVG den Ausgaben zu. Nach dem Unterhaltsvorschussgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Juli 2007 (BGBl. I S. 1446), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Mai (BGBl. I S. 1108), erhalten Kinder unter 12 Jahren, die im Bundesgebiet bei einem alleinstehenden Elternteil leben und von dem anderen Elternteil nicht oder nicht regelmäßig Unterhalt (oder im Falle seines Todes nicht Waisenbezüge) mindestens in Höhe des für die Altersgruppe gesetzlichen Mindestunterhalts gemäß 1612a Abs. 1 BGB bekommen, aus öffentlichen Mitteln Unterhaltsleistungen bis zu dieser Höhe. Die Aufwendungen werden vom Bund zu einem Drittel, im Übrigen von den Ländern getragen Erziehungsgeld Die Ausgaben sind mit folgendem gegenseitig deckungsfähig: Einnahmen (Rückzahlungen, Erstattungen) fließen den Ausgaben zu. Aufgrund der Aufhebung des Bundeserziehungsgeldgesetz - BErzGG - durch Artikel 3 des Gesetzes vom 5. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2748) können nur noch Ausgaben anfallen, die durch noch nicht abgeschlossene Verwaltungsverfahren sowie aufgrund gerichtlicher Einzelfallentscheidungen entstehen Elterngeld Die Ausgaben sind mit folgendem gegenseitig deckungsfähig: Einnahmen (Rückzahlungen, Erstattungen) fließen den Ausgaben zu.
8 Gesetzliche Leistungen für die Familien Reste Noch zu Nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz - BEEG - vom 5. Dezember 2006 (BGBl I S. 2748) und zuletzt durch Art. 1 des Gesetzes vom 15. Februar (BGBl. I S. 254) geändert worden ist, trägt der Bund die Ausgaben für das von den Ländern durchzuführende Gesetz ( 12 BEEG). Das Elterngeld ersetzt grundsätzlich 67 Prozent des nach der Geburt des Kindes wegfallenden Erwerbseinkommens bis max monatlich. Alle anspruchsberechtigten Eltern erhalten mindestens 300. Für Geringverdiener, Mehrkindfamilien und Familien mit einer Mehrlingsgeburt wird das Elterngeld erhöht. Das Elterngeld wird für einen Zeitraum bis zu 12 Monaten, bei Inanspruchnahme der Partnermonate bis zu 14 Monaten, gewährt. Eltern, deren Kinder nach dem 30. Juni geboren werden, können Elterngeld Plus sowie einen Partnerschaftsbonus in Anspruch nehmen. Durch das Elterngeld Plus werden die finanziellen Anreize für eine Teilzeittätigkeit während des Elterngeldbezuges erhöht Betreuungsgeld Einnahmen (Rückzahlungen, Erstattungen) fließen den Ausgaben zu. Nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz - BEEG - vom 5. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2748), zuletzt durch Art. 1 des Gesetzes vom 15. Februar (BGBl. I S. 254) geändert, wird seit 1. August stufenweise ein Betreuungsgeld für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr eingeführt. Seit dem 1. August werden monatlich 150 gezahlt. Mehr wegen der nahezu abgeschlossenen stufenweisen Einführung Zuweisung an die Conterganstiftung für behinderte Menschen Nach dem Dritten Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes vom 26. Juni (BGBl. I S. 1847) gewährt der Bund auch Leistungen zur Deckung spezifischer Bedarfe der Contergangeschädigten. Der größte Teil der Ausgaben fließt in die monatliche Conterganrente Einlage in die Stiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" Nach 63 Abs. 4 BHO in Verbindung mit 63 Abs. 3 Satz 2 BHO wird zugelassen, dass ein Bediensteter aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Geschäfte der Stiftung unentgeltlich führt. Die Stiftung ist durch Bundesgesetz vom 13. Juli 1984 (BGBl. I S. 880) errichtet worden. Zweck der Bundesstiftung ist, Mittel für Hilfen zu geben, die werdenden Müttern in Not gewährt oder zugesagt werden, um ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. Hilfen aus Mitteln der Stiftung sollen schwangeren Frauen gewährt werden, die sich wegen einer Notlage an eine anerkannte Beratungsstelle gewandt haben und dringend auf materielle Hilfe angewiesen sind. Durch die Vergabe der Mittel im Zusammenhang mit der Schwangerschaftsberatung kann den besonderen Bedürfnissen des Einzelfalles Rechnung getragen und somit in einer Notlagensituation schnell und wirksam geholfen werden. Leistungen zur Behebung von Notlagen können insbesondere sein:
9 - 9 - Gesetzliche Leistungen für die Familien 1701 Reste Noch zu Hilfen zur Beschaffung, Einrichtung und Erhaltung einer familiengerechten Wohnung, 2. Hilfen zur Haushaltsführung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung, vor allem Hilfe durch Familienhelferinnen für körperlich und seelisch überlastete Mütter, 3. Hilfen zur Anschaffung von Wäsche, Kleidung und Haushaltsgegenständen, 4. Hilfen zur Betreuung des Kindes. Ausgaben für Investitionen Darlehen nach dem Familienpflegezeitgesetz und Pflegezeitgesetz Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der Mehreinnahmen bei folgendem geleistet werden: Beschäftigte, die Pflegezeit oder Familienpflegezeit in Anspruch nehmen, haben zugleich einen Anspruch auf finanzielle Förderung (zinsloses Darlehen) zur besseren Bewältigung des Lebensunterhaltes während der Freistellung, die mit einer Gehaltsreduzierung verbunden ist. Die Ansprüche ergeben sich aus 3 Familienpflegezeitgesetz und aus 3 Pflegezeitgesetz. Es dürfen auch Ausgaben zur Tilgung der durch die KfW zur Verfügung gestellten Mittel geleistet werden. gruppe 01 Tgr. 01 Kindergeld und Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz ( ) ( ) 1. Die Ausgaben folgender sind gegenseitig deckungsfähig: , , und Einnahmen (Rückzahlungen, Erstattungen) fließen den Ausgaben zu. Für das Kindergeld und den Kinderzuschlag im Epl. 17 werden Mittel insbesondere benötigt für: 1. Kindergeld für Anspruchsberechtigte nach 1 Bundeskindergeldgesetz, 2. Kinderzuschlag nach 6a Bundeskindergeldgesetz, 3. Verwaltungskosten für die Bundesagentur für Arbeit Erstattung von Verwaltungskosten an die Bundesagentur für Arbeit für die Durchführung des Bundeskindergeldgesetzes Nach 8 Abs. 3 des Bundeskindergeldgesetzes in Verbindung mit der zwischen der Bundesregierung und der Bundesagentur für Arbeit abgeschlossenen Vereinbarung erstattet der Bund der Bundesagentur für Arbeit die ihr aus der Durchführung dieses Gesetzes entstehenden Verwaltungskosten Kindergeld für Anspruchsberechtigte nach 1 BKGG
10 Gesetzliche Leistungen für die Familien Reste Noch zu gruppe Kindergeld und Kindergeldzuschlag für Bedienstete und Versorgungsempfänger der Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts Kinderzuschlag für Anspruchsberechtigte nach 6 a Bundeskindergeldgesetz Gegenüber dem Vorjahr entfallene Familienpflegezeit
11 Kinder- und Jugendpolitik 1702 Vorbemerkung Wesentliche finanzwirksame Schwerpunkte des Kapitels Der Bereich der Kinder- und Jugendpolitik umfasst ein finanzielles Volumen in Höhe von rund 395,8 Mio.. Besonderes finanzielles Gewicht hat die Anregung und Förderung der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene auf der Grundlage des Achten Buches Sozialgesetzbuch durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP, ). Hierfür stehen in rund 148,8 Mio. zur Verfügung. Zweitgrößter finanzieller Schwerpunkt sind die Maßnahmen zur Umsetzung der Qualifizierungsoffensive ( ), für die mit 126 Mio. rund 33 Prozent aller Ausgaben des Kapitels vorgesehen sind. Für Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie ( ) stehen im Jahr rund 40,5 Mio. zur Verfügung. Hieraus sollen u. a. das Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" gefördert werden. Mit der Bundesinitiative Frühe Hilfen ( ) stärkt die Bundesregierung durch einen Ansatz von 51 Mio. in die im Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) gesetzlich verankerten Frühen Hilfen. Wesentliche Ziele, die mit den veranschlagten Mitteln erreicht werden sollen Das BMFSFJ soll gem. 83 Abs. 1 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) als fachlich zuständige oberste Bundesbehörde die Tätigkeit der Jugendhilfe anregen und fördern, soweit sie von überregionaler Bedeutung ist und ihrer Art nach nicht durch ein Land allein wirksam gefördert werden kann (Anregung und Förderung der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene). Ziel des BMFSFJ ist es, diese Aufgabe auf Bundesebene insbesondere mit dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) sowie den hierzu erlassenen Richtlinien umzusetzen. So sollen durch die Förderung die Ziele und Aufgaben nach 1 und 2 SGB VIII erfüllt werden, um Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene zu schaffen und zu sichern. Bei den Maßnahmen zur Umsetzung der Qualifizierungsoffensive geht es darum, die Qualität der Betreuung und Bildung im frühkindlichen Bereich zu unterstützen. Bausteine dieses Programms sind die Bundesprogramme "Offensive Frühe Chancen", "Elternchance ist Kinderchance - Elternbegleitung der Bildungsverläufe der Kinder", das Förderprogramm "Betriebliche Kinderbetreuung" sowie ergänzende Maßnahmen zum Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Ziel ist es, die Sprach- und Integrationsförderung zu verbessern, die elterliche Bildungsbegleitung zu stärken und die berufliche Chancengleichheit von Müttern und Vätern zu steigern. Dies soll durch konkrete Anreize an Arbeitgeber, sich für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Einrichtung betrieblicher Kinderbetreuung zu engagieren, erreicht werden. Die Förderung der Maßnahmen durch den Bund wird durch ESF-Mittel kofinanziert. Mit der KfW Bankengruppe werden seit dem 1. Februar zwei neue, zinsgünstige Förderprogramme für den Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten durchgeführt. Hierfür stehen von bis KfW-Kredite im Umfang von 350 Mio. für Kommunen und andere Träger von Tageseinrichtungen und Kindertagespflege zur Verfügung. Das Bundesfamilienministerium unterstützt das Vorhaben mit einer Zinsverbilligung. Die Förderung ist Bestandteil des "10-Punkte-Programms für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kinderbetreuung". Die Förderung der Maßnahmen zur Stärkung von Demokratie und Vielfalt vor allem bei Kindern und Jugendlichen hat das Ziel, demokratisches Verhalten und zivilgesellschaftliches Engagement auf kommunaler, regionaler und überregionaler Ebene zu unterstützen. Dazu erfolgt die Förderung von lokalen Partnerschaften für Demokratie, von landesweiten Demokratiezentren, zur Strukturentwicklung bundeszentraler Träger und von Modellprojekten gegen Rechtsextremismus und andere Formen von Radikalität, insbesondere des gewaltbereiten Salafismus und des Antisemitismus. Durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen wird auf der Grundlage des seit 2012 geltenden Bundeskinderschutzgesetzes mit der Unterstützung von Ländern, Städten, Gemeinden und Landkreisen deutschlandweit ein Angebot von Frühen Hilfen geschaffen. Ziel ist es, dass junge Familien, die sich überfordert fühlen, möglichst frühzeitig Hilfe und Unterstützung erhalten.
12 1702 Kinder- und Jugendpolitik Überblick zum Kapitel 1702 Veränderung gegenüber Ausgabereste Einnahmen Verwaltungseinnahmen Übrige Einnahmen Gesamteinnahmen Ausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Ausgaben für Investitionen Gesamtausgaben davon nicht flexibilisiert Verpflichtungsermächtigung im Haushalt Verpflichtungsermächtigung T davon fällig: im Haushaltsjahr 2016 bis zu T im Haushaltsjahr 2017 bis zu T im Haushaltsjahr 2018 bis zu T im Haushaltsjahr 2019 bis zu T
13 Kinder- und Jugendpolitik 1702 Reste Einnahmen Verwaltungseinnahmen Gebühren, sonstige Entgelte Vermischte Einnahmen Der dient insbesondere als Verbuchungsstelle für Zuwendungen, die von den Zuwendungsempfängern nicht oder nicht zweckentsprechend verwendet wurden und daher zurückzuzahlen sind. Übrige Einnahmen Zinsen aus Darlehen zum Bau und zur Einrichtung von zentralen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätten und Jugendherbergen Im Rahmen des 2. Konjunkturprogramms 1967/68 sind zum Bau und zur Einrichtung von zentralen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätten und von Jugendherbergen Darlehen bewilligt worden. Diese sind mit 0,5 Prozent zu verzinsen und mit 1 Prozent jährlich zuzüglich ersparter Zinsen zu tilgen Tilgung von Darlehen zum Bau und zur Einrichtung von zentralen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätten und Jugendherbergen Siehe Erläuterung zu Tit Rückerstattungen von Zuwendungen im Rahmen der Förderung nach den Richtlinien zum "Garantiefonds-Hochschulbereich" Die aus Tit an die Stipendiaten der OBS gewährten Zuschüsse sind zurückzuzahlen, soweit sie als Überbrückungsvorschüsse gegeben wurden und der endgültig verpflichtete Kostenträger aufgrund anderer Vorschriften rückwirkend eintritt und die geleisteten Überbrückungsvorschüsse zurückzuerstatten hat Einnahmen aus Abführungen des Sondervermögens "Kinderbetreuungsausbau" Einnahmen für Zinsabführungen aus Kap Sondervermögen "Kinderbetreuungsausbau" Tit , Anlage 2 zu Kapitel 1702 (1790).
14 Kinder- und Jugendpolitik Reste Ausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Zuschüsse und Leistungen für laufende Zwecke an Länder, Träger und für Aufgaben der freien Jugendhilfe Verpflichtungsermächtigung T davon fällig: im Haushaltsjahr 2016 bis zu T im Haushaltsjahr 2017 bis zu T im Haushaltsjahr 2018 bis zu T im Haushaltsjahr 2019 bis zu T 1. Die Ausgaben zu Nr. 11 der Erläuterungen sind übertragbar. 2. Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der Einsparungen bei folgendem geleistet werden: Kap Tit Die Ausgaben sind mit folgendem gegenseitig deckungsfähig: Mehrausgaben zu Nr. 12 der Erläuterungen dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgenden n geleistet werden: Kap Tit und Kap Tit Dies gilt auch für zu erwartende Einnahmen aus bestehenden Ansprüchen. Falls Ausgaben aufgrund zu erwartender Einnahmen geleistet wurden und diese Einnahmen im laufenden Haushaltsjahr nicht eingehen, dürfen diese Einnahmen, soweit sie in den folgenden Haushaltsjahren eingehen, nicht mehr zur Leistung von Ausgaben verwendet werden. 5. Die Erläuterungen sind hinsichtlich der Ausgabenansätze der einzelnen Zuwendungsempfänger / Einrichtungen gemäß 26 Abs. 3 BHO verbindlich. Abweichungen bedürfen der Einwilligung des Bundesministeriums der Finanzen. 6. Nach 63 Abs. 3 Satz 2 BHO wird zugelassen, dass Veröffentlichungen und sonstiges Informationsmaterial gegen ermäßigtes Entgelt oder unentgeltlich an Dritte abgegeben werden. Finanzierungsanteil in Prozent Adresse und Bezeichnung mit ohne Eigenmittel Institutionelle Förderung/Zuschüsse an Einrichtungen gemäß 26 Abs. 3 BHO 1. Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V., Bonn... 99,92 100, aus Kap Tit Akademie Remscheid für musische Bildungs- und Medienerziehung, Remscheid... 34,68 52, aus Kap Tit Internationale Jugendbibliothek e. V., München... 40,58 45, aus Kap Tit Bundesakademie für musikalische Jugendbildung, Trossingen... 40,18 67, aus Kap Tit Zusammen Summe Tit
15 Kinder- und Jugendpolitik 1702 Reste Noch zu Finanzierungsanteil in Prozent Adresse und Bezeichnung mit ohne Eigenmittel Zuschüsse der EU Aufteilung des ansatzes nach Förderprogrammen... ( ) ( ) ( ) 11.1 Politische Bildung... (10 380) (10 380) (10 532) Allgemeine politische Bildung Jugendinformation Kulturelle Bildung Jugend und Sport Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund... (56 650) (55 650) (56 010) Eingliederungsprogramm Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern Garantiefonds-Hochschulbereich Soziale u. berufliche Integration von Jugendlichen Gleichstellung von Mädchen und Jungen Hilfen für junge Menschen und Familien Kindheit, Tageseinrichtungen und Tagespflege... (4 900) (4 200) (6 662) Kindheit, Tageseinrichtungen und Tagespflege Auf- und Ausbau von Netzwerken Früher Hilfen Schutz von Kindern und Jugendlichen Jugendverbandsarbeit Kinder- und Jugendhilfe der freien Wohlfahrtspflege Zentrale Einrichtungen der Fortbildung Neue Wege der Kinder- und Jugendhilfe... (2 500) (2 111) (2 433) Jugend und Technik Jugendhilfe und Schule Eigenständige Jugendpolitik, Partizipation Perspektiven gegen die Abwanderung Ost - ehem. "wir hier und jetzt" Internationale Jugendarbeit... (17 650) (17 850) (17 552) IJA - Globalprogramme IJA - Bilaterale Sonderprogramme IJA - Sonstige Sonderprogramme IJA - IJAB (inkl. Nationalagentur "Jugend für Europa") Internationales Studienprogramm für Fachkräfte der Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit Sonstige Fördermaßnahmen... (1 670) (1 800) (2 734) Sonstige Fördermaßnahmen Sonstige Träger Aktionsprogramme Forschung Mittel des Europäischen Sozialfonds Zuschüsse der EU Zusammen Wirtschaftsplan zu 1. siehe Anlage zum Kapitel Zu 11.: Die Ausgaben werden gemäß den Richtlinien für den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) vom 16. Januar 2012 (GMBl 2012 S. 141 ff., 410 f.) sowie den Richtlinien vom 19. Januar 1998 "Garantiefonds-Hochschulbereich (RL-GF-H)" (GMBl 1998 S. 147 ff.) in der Fassung vom 23. November 2001 (GMBl 2001 S. 1136) geleistet.
16 Kinder- und Jugendpolitik Reste Maßnahmen zur Umsetzung der Qualifizierungsoffensive Verpflichtungsermächtigung T davon fällig: im Haushaltsjahr 2016 bis zu T im Haushaltsjahr 2017 bis zu T im Haushaltsjahr 2018 bis zu T im Haushaltsjahr 2019 bis zu T 1. Die Ausgaben zu Nr. 1 der Erläuterungen sind übertragbar. 2. Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der Einsparungen bei folgendem geleistet werden: Kap Tit Mehrausgaben zu Nr. 2 der Erläuterungen dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgenden n geleistet werden: Kap Tit und Kap Tit Nach 63 Abs. 3 Satz 2 BHO wird zugelassen, dass Veröffentlichungen und sonstiges Informationsmaterial gegen ermäßigtes Entgelt oder unentgeltlich an Dritte abgegeben werden. Bezeichnung 1. Förderung von Modellprojekten und Maßnahmen der Sprach- und Integrationsförderung im frühkindlichen Bereich Mittel des Europäischen Sozialfonds Zuschüsse der EU... - Zusammen Zu 1: Förderung von Modellprojekten und Maßnahmen der Sprach- und Integrationsförderung und der verbesserten Einbindung von Eltern im frühkindlichen Bereich sowie ergänzende Maßnahmen zum Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren Bundesinitiative Frühe Hilfen Verpflichtungsermächtigung T davon fällig: im Haushaltsjahr 2016 bis zu T im Haushaltsjahr 2017 bis zu T im Haushaltsjahr 2018 bis zu T 1. Die Ausgaben sind übertragbar. 2. Nach 63 Abs. 3 Satz 2 BHO wird zugelassen, dass Veröffentlichungen und sonstiges Informationsmaterial gegen ermäßigtes Entgelt oder unentgeltlich an Dritte abgegeben werden. Die Bundesinitiative Frühe Hilfen ist notwendig, um die Aktivitäten zu Familienhebammen von Ländern und Kommunen zu unterstützen und dort modellhaft solche anzuregen, wo es noch keine gibt. Durch die Erprobung verschiedener Modelle des Einsatzes insbesondere von Familienhebammen wird eine Basis für deren bundesweiten Einsatz gelegt - zur Schaffung eines bundeseinheitlichen Schutzes von Kindern.
17 Kinder- und Jugendpolitik 1702 Reste Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie Verpflichtungsermächtigung T davon fällig: im Haushaltsjahr 2016 bis zu T im Haushaltsjahr 2017 bis zu T im Haushaltsjahr 2018 bis zu T im Haushaltsjahr 2019 bis zu T 1. Die Ausgaben zu Nr. 1 der Erläuterungen sind übertragbar. 2. Mehrausgaben zu Nr. 2 der Erläuterungen dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgendem geleistet werden: Kap Tit Dies gilt auch für zu erwartende Einnahmen aus bestehenden Ansprüchen. Falls Ausgaben aufgrund zu erwartender Einnahmen geleistet wurden und diese Einnahmen im laufenden Haushaltsjahr nicht eingehen, dürfen diese Einnahmen, soweit sie in den folgenden Haushaltsjahren eingehen, nicht mehr zur Leistung von Ausgaben verwendet werden. 3. Nach 63 Abs. 3 Satz 2 BHO wird zugelassen, dass Veröffentlichungen und sonstiges Informationsmaterial gegen ermäßigtes Entgelt oder unentgeltlich an Dritte abgegeben werden. Bezeichnung 1. Zuschuss des Bundes Zuweisungen der EU... - Zusammen Die Bekämpfung von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ist ein wichtiges gesellschaftspolitisches Anliegen. Gefördert werden Vereine, Projekte und Initiativen, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Demokratie- und Menschenfeindlichkeit, gegen Gewalt, Hass und Radikalisierung arbeiten. Mehr wegen Ausweitung der Förderung von Radikalisierungsprävention im Bereich Islamismus/Salafismus sowie Antisemitismus im Bundesprogramm "Demokratie leben!" Zuschüsse für Aufgaben der freien Jugendhilfe an Jugendorganisationen politischer Parteien Die Ausgaben sind übertragbar. 2. Die Ausgaben sind mit folgendem gegenseitig deckungsfähig: Der Bund fördert gemäß 83 Absatz 1 SGB VIII die überregionale Tätigkeit der Jugendorganisationen der politischen Parteien auf dem Gebiet der Jugendarbeit Zuschuss an das Deutsche Jugendinstitut e. V., München Verpflichtungsermächtigung... fällig im Haushaltsjahr 2016 bis zu T
18 Kinder- und Jugendpolitik Reste Noch zu Finanzierungsanteil in Prozent Adresse und Bezeichnung mit ohne Eigenmittel Institutionelle Förderung/Zuschüsse an Einrichtungen gemäß 26 Abs. 3 BHO Deutsches Jugendinstitut e. V., München... 93,44 95, aus Kap Tit Wirtschaftsplan siehe Anlage zum Kapitel Das Deutsche Jugendinstitut e. V. in München ist eine zentrale Forschungseinrichtung, die insbesondere den Sozialisationsprozess von Kindern und Jugendlichen untersucht, wie er vornehmlich durch Familie, Einrichtungen der Jugendhilfe und das sonstige soziale Umfeld bestimmt wird. Es wirkt mit bei der Erstellung der Berichte der Bundesregierung über Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe gemäß 84 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) sowie bei der Erstellung der Berichte der Bundesregierung über die Lage der Familien in der Bundesrepublik Deutschland Beitrag zum Deutsch-Französischen Jugendwerk In Durchführung des deutsch-französischen Vertrages vom 22. Januar 1963 haben die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik am 5. Juli 1963 ein Abkommen über die Errichtung eines Deutsch-Französischen Jugendwerks unterzeichnet, das am 15. Februar 2006 geändert worden ist. Nach Art. 4 dieses Abkommens verfügt das Jugendwerk zur Wahrnehmung seiner Aufgaben über einen Fonds, dem die französische und die deutsche Regierung nach Maßgabe der in jedem Land geltenden Haushaltsvorschriften und nach Prüfung des vom Verwaltungsrat des Jugendwerks erstellten Haushaltsentwurfs zu gleichen Teilen die erforderlichen Ausgaben zur Verfügung stellen Beitrag zum Deutsch-Polnischen Jugendwerk In Durchführung des deutsch-polnischen Vertrages vom 17. Juni 1991 haben die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen am 17. Juni 1991 ein Abkommen über die Errichtung eines Deutsch-Polnischen Jugendwerks unterzeichnet. Nach Art. 11 dieses Abkommens verfügt das Jugendwerk zur Wahrnehmung seiner Aufgaben über einen Fonds, dem die polnische und die deutsche Regierung nach Maßgabe der in jedem Land geltenden Haushaltsvorschriften und nach Prüfung des vom Jugendrat des Jugendwerks erstellten Haushaltsentwurfs zu gleichen Teilen die erforderlichen Ausgaben zur Verfügung stellen. Ausgaben für Investitionen Zuweisungen zum Bau, zum Erwerb, zur Einrichtung und zur Bauerhaltung von zentralen oder überregionalen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätten sowie Jugendherbergen Verpflichtungsermächtigung T davon fällig: im Haushaltsjahr 2016 bis zu T im Haushaltsjahr 2017 bis zu T im Haushaltsjahr 2018 bis zu T In Ausnahmefällen können mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen auch Ausgaben für Bauvorhaben für zentrale Aufgaben von Zuwendungsempfängern geleistet werden
19 Kinder- und Jugendpolitik 1702 Reste Noch zu Die Ausgaben werden nach den Richtlinien für den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) vom 16. Januar 2012 (GMBl 2012 S. 141 ff., 410 f.) geleistet Zuweisungen für Investitionen an das Sondervermögen Kinderbetreuungsausbau für die "Kinderbetreuungsfinanzierung - " - - -
20 1702 Anlage 1 Wirtschaftspläne Anlage zu Kapitel Wirtschaftspläne aus Nr.... Erläuterung Bezeichnung Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V., Bonn Deutsches Jugendinstitut e. V., München
21 Anlage 1 Wirtschaftspläne 1702 Zu Tit Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V., Bonn Wirtschaftsplan Institutionelle Förderung 1. Ausgaben Personalausgaben Sächliche Verwaltungsausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Ausgaben für Investitionen Finanzierung der Ausgaben Eigene Mittel des Zuwendungsempfängers und Mittel nichtöffentlicher Stellen Zuwendung des Bundes aus Kap Tit nachrichtlich: Projektförderung Zu Tit Deutsches Jugendinstitut e. V., München Wirtschaftsplan Institutionelle Förderung 1. Ausgaben Personalausgaben Sächliche Verwaltungsausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Ausgaben für Investitionen Finanzierung der Ausgaben Eigene Mittel des Zuwendungsempfängers und Mittel nichtöffentlicher Stellen Zuwendungen von Ländern Zuwendung des Bundes aus Kap Tit nachrichtlich: Projektförderung
22 1702 Anlage 2 Wirtschaftsplan des Sondervermögens "Kinderbetreuungsausbau" (1790) Vorbemerkung Der Ausbau der Infrastruktur für Kleinkinderbetreuung ist eine dringende öffentliche Aufgabe. Das derzeitige Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren ist im Vergleich zum Bedarf unzureichend. Die gesetzliche Verpflichtung zum Ausbau der Kinderbetreuung sowie die Einführung eines Rechtsanspruches auf ein Betreuungsangebot für alle Kinder vom 1. bis zum 3. Lebensjahr ab dem Kindergartenjahr / sind im Achten Buch Sozialgesetzbuch geregelt worden. Um den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur zu erreichen, ist eine gemeinsame auch finanzielle Anstrengung aller staatlichen Ebenen notwendig. Der Bund hat daher zum Ausbau der Kleinkinderbetreuung ,15 Mrd. Euro bereit gestellt. Damit leistet er seinen Beitrag zum Ausbau auf Kinderbetreuungsplätzen. Näheres regelt die Verwaltungsvereinbarung Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 bis " zwischen dem Bund und den Ländern. Aufgrund neuer Bedarfsschätzungen wurde deutlich, dass die Bereitstellung von Plätzen nicht bedarfsdeckend ist. Daher haben Bund und Länder die gemeinsame Finanzierung von zusätzlichen Plätzen vereinbart. Zu den Investitionen trägt der Bund 580,5 Mio. Euro bei. Das bestehende Sondervermögen wurde im Jahr 2012 erhöht. Näheres regelt das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Finanzhilfen des Bundes zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder. Aus dem Sondervermögen sind die vereinbarten Finanzhilfen für Investitionen für die "Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 bis " und für die "Kinderbetreuungsfinanzierung bis " zu gewähren. Überblick zur Anlage Veränderung gegenüber Ausgabereste Einnahmen Verwaltungseinnahmen Übrige Einnahmen Gesamteinnahmen Ausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Ausgaben für Investitionen Besondere Finanzierungsausgaben Gesamtausgaben davon nicht flexibilisiert
23 Anlage 2 Wirtschaftsplan des Sondervermögens "Kinderbetreuungsausbau" (1790) 1702 Reste Einnahmen Verwaltungseinnahmen Vermischte Einnahmen Mehreinnahmen aus dem Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung " sind nach Art. 7 Abs. 1 der Verwaltungsvereinbarung Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung" zweckgebunden. Sie dienen nur zur Leistung der Mehrausgaben bei folgenden n: und Mehreinnahmen aus dem Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung " sind nach Art. 7 Abs. 2 der Verwaltungsvereinbarung Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung" zweckgebunden. Sie dienen nur zur Leistung der Mehrausgaben bei folgendem : Mehreinnahmen aus dem Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung - " sind nach 10 Abs. 1 des Gesetzes über Finanzhilfen des Bundes zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder zweckgebunden. Sie dienen nur zur Leistung der Mehrausgaben bei folgenden n: und Mehreinnahmen aus dem Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung - " sind nach 10 Abs. 2 des Gesetzes über Finanzhilfen des Bundes zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder zweckgebunden. Sie dienen nur zur Leistung der Mehrausgaben bei folgendem : Übrige Einnahmen Entnahme aus Rücklagen Mehreinnahmen sind nach Art. 7 Abs. 1 der Verwaltungsvereinbarung Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung " zweckgebunden. Sie dienen nur zur Leistung der Mehrausgaben bei folgenden n: und Entnahme aus Rücklagen "Kinderbetreuungsfinanzierung - " Mehreinnahmen sind nach 5 Abs. 1 des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über Finanzhilfen des Bundes zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder zweckgebunden. Sie dienen nur zur Leistung der Mehrausgaben bei folgenden n: und
24 Anlage 2 Wirtschaftsplan des Sondervermögens "Kinderbetreuungsausbau" (1790) Reste Ausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Abführung an den Bundeshaushalt Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgendem geleistet werden: Abführungen von Zinsen aus Tit an Kap Tit Abführungen an den Bundeshaushalt "Kinderbetreuungsfinanzierung - " Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgendem geleistet werden: Abführungen von Zinsen aus an Kap Tit Ausgaben für Investitionen Zuweisungen an die Länder für Investitionen zum Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren Die Ausgaben sind mit folgendem gegenseitig deckungsfähig: Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgenden n geleistet werden: und Zuweisungen an die Länder für Investitionen zum Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren "Kinderbetreuungsfinanzierung - " 1. Die Ausgaben sind mit folgendem gegenseitig deckungsfähig: Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgenden n geleistet werden: und
25 Anlage 2 Wirtschaftsplan des Sondervermögens "Kinderbetreuungsausbau" (1790) 1702 Reste Besondere Finanzierungsausgaben Zuführung an Rücklagen Die Ausgaben sind mit folgendem gegenseitig deckungsfähig: Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgenden n geleistet werden: und Zuführung an Rücklagen "Kinderbetreuungsfinanzierung - " Die Ausgaben sind mit folgendem gegenseitig deckungsfähig: Mehrausgaben dürfen bis zur Höhe der zweckgebundenen Mehreinnahmen bei folgenden n geleistet werden: und
26 1703 Stärkung der Zivilgesellschaft, Familien-, Gleichstellungs- und Seniorenpolitik Vorbemerkung Wesentliche finanzwirksame Schwerpunkte des Kapitels In diesem Kapitel sind die wesentlichen Maßnahmen zur Stärkung der Zivilgesellschaft (Tgr. 01) mit einem Umfang von rd. 264,8 Mio. sowie der Familien-, Gleichstellungs- und Seniorenpolitik (Tgr. 02) mit einem Ansatz von rd. 73,8 Mio. zusammengefasst. Einen Schwerpunkt bilden die Freiwilligendienste mit insgesamt rd. 260 Mio., die sich in die Freiwilligendienste der Länder ( ) mit rd. 93 Mio. und den Bundesfreiwilligendienst ( ) mit rd. 167 Mio. gliedern. Weitere rd. 5 Mio. sind zur Schaffung und Weiterentwicklung förderlicher Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement ( ) eingestellt. In der gruppe 02 mit einem Volumen von rd. 73,8 Mio. ist die Förderung von gesellschaftspolitischen Maßnahmen der Familien-, Gleichstellungs- und Seniorenpolitik veranschlagt. Wesentliche Ziele, die mit den veranschlagten Mitteln erreicht werden sollen Wesentliches Ziel der Familien-, Gleichstellungs- und Seniorenpolitik der Bundesregierung ist es, Gestaltungsmöglichkeiten für ein Leben entsprechend der eigenen Wünsche eines jeden Menschen zu schaffen. Hieraus lässt sich für den Bereich der Seniorenpolitik (Tgr. 02) - ausgehend von dem Leitbild der sorgenden Gemeinschaft - folgende Schwerpunktzielsetzung ableiten: Förderung der Potenziale des Alters und Verbesserung von Pflege, Hilfestellung und Versorgung im Alter. Für den Aufgabenbereich des bürgerschaftlichen Engagements besteht - ausgehend von der am 6. Oktober 2010 verabschiedeten Nationalen Engagementstrategie - das Ziel, in Partnerschaft mit der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, den Ländern und Kommunen förderliche Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen. Zu den Schwerpunkten der Gleichstellungspolitik der Bundesregierung gehören insbesondere die Herstellung von fairen Einkommensperspektiven für Frauen und Männer, die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und der weitere Ausbau der Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer. Ziel ist es, faire Chancen für Frauen und Männer in Beruf und Familie zu schaffen. Die Freiwilligendienste leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und vermitteln als Bildungsund Orientierungsdienste vielfältige Kompetenzen. Ziel ist es, die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme innerhalb der Gesellschaft zu fördern und die Qualität der Freiwilligendienste zu sichern. Überblick zum Kapitel 1703 Veränderung gegenüber Ausgabereste Einnahmen Verwaltungseinnahmen Übrige Einnahmen Gesamteinnahmen Ausgaben Sächliche Verwaltungsausgaben Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen) Ausgaben für Investitionen Gesamtausgaben davon nicht flexibilisiert Verpflichtungsermächtigung im Haushalt Verpflichtungsermächtigung T davon fällig: im Haushaltsjahr 2016 bis zu T im Haushaltsjahr 2017 bis zu T im Haushaltsjahr 2018 bis zu T im Haushaltsjahr 2019 bis zu T im Haushaltsjahr 2020 bis zu T
- 1433-2.16 Rechnung über den Haushalt des Einzelplans 17 Besministerium für Familie, Senioren, Frauen Jugend für das Haushaltsjahr 2014 Inhalt Kapitel Bezeichnung Seite Vorwort zum Einzelplan... 1434