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Timestamp: 2016-10-23 22:26:10
Document Index: 355835292

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 11', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'e contrario', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

U 403/05 (20.12.2006)
U 403/05
R.________, 1953, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld, Weinbergstrasse 18, 8001 Z�rich,
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, Bundesgasse 35, 3011 Bern, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher Peter B�riswyl, Bubenbergplatz 10, 3011 Bern
A.a Die 1953 geborene R.________ ist gelernte Kinderg�rtnerin. Am 23. Juni 1990 erlitt sie bei einem Auffahrunfall eine erste Distorsion der Halswirbels�ule (HWS). Gem�ss dem zuhanden der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend Mobiliar) erstellten Bericht des Psychiaters Dr. med. H.________, �rztliche Leitung, Institut f�r Psychotraumatologie Z.________, vom 16. Juli 2004 war die Versicherte vom 11. April bis 6. Juni 1995 in der Rehaklinik X.________ hospitalisiert, wo folgende Diagnosen gestellt wurden: Status nach Heckauffahrunfall am 23. Juni 1990 mit traumatischer HWS-Distorsion; Cervicovertebralsyndrom bei HWS-Fehlhaltung mit einem hypermobilen Cervicalsegment C4/5 und sonst gr�sstenteils eingeschr�nkter HWS-Beweglichkeit; rechtsbetonte Unarthrosen und Spondylose bei C4 bis C7 (max. C5/6); beginnende uncarthrotische Neuroforaminalstenose bei C5/6; multiple cervicocephale Symptome; partielle posttraumatische Belastungsst�rung; posttraumatische Anpassungsst�rung.
A.b Seit 1. Oktober 1998 arbeitete die Versicherte zu 71 % als Verk�uferin bei der B�ckerei S.________ und war damit bei der Mobiliar unfallversichert. Am 27. April 2000 erlitt sie als Beifahrerin einen Autounfall, bei dem ihrem Ehegatten von einem entgegenkommenden Fahrzeug der Vortritt nicht gew�hrt wurde, worauf es zu einer seitlich-frontalen Kollision kam. Dr. med. T.________, zu dem sich die Versicherte am 28. April 2000 in Behandlung begab, diagnostizierte im Zeugnis vom 9. Mai 2000 ein leichtes Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) und am 26. Mai 2000 eine HWS-Distorsion. Bis 8. Mai 2000 war die Versicherte zu 100 %, danach bis 31. Juli 2000 zu 50 % arbeitsunf�hig und anschliessend wieder voll arbeitsf�hig. Die Mobiliar erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 11. Dezember 2000 schloss Dr. med. T.________ die Behandlung mit Vorbehalt ab. Ab 26. Juni 2001 war die Versicherte bei Frau U.________ in physiotherapeutischer Behandlung. Am 23. Oktober 2002 diagnostizierte Dr. med. T.________ ein posttraumatisches Cervicalsyndrom. Am 18. Februar 2003 meldete die Versicherte der Mobiliar einen R�ckfall zum Unfall vom 27. April 2000. Gem�ss dem Unfallschein UVG war sie seit 6. April 2003 zu 50 % arbeitsunf�hig. Zur Abkl�rung des Sachverhalts holte die Mobiliar diverse Arztberichte ein, unter anderem denjenigen des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 16. Juli 2004. Mit Verf�gung vom 12. Juli 2004 verneinte sie einen Leistungsanspruch. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 15. Dezember 2004 ab, weil der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den Beschwerden ab 12. Dezember 2000 zu verneinen sei. Die Leistungen seien demnach zu Recht per 11. Dezember 2000 eingestellt worden.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 6. September 2005 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Versicherte die Aufhebung des kantonalen Entscheides und die R�ckweisung der Sache an das kantonale Gericht zwecks Zusprechung der gesetzlichen Leistungen. Sie legt neu eine Stellungnahme des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 13. September 2005 auf.
Am 31. Oktober 2005 reicht die Versicherte ein zuhanden der IV-Stelle des Kantons Z�rich erstattetes psychiatrisches Gutachten des Psychiatrie-Zentrums Y.________ vom 13. September 2005 ein.
Die Mobiliar schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Mit Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2004 verneinte die Mobiliar eine �ber den 11. Dezember 2000 hinausgehende Leistungspflicht f�r die Folgen des Unfalls vom 27. April 2000, weil der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den Beschwerden seither zu verneinen sei.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten. Das ATSG ist anwendbar, soweit es um allf�llige Leistungen ab 1. Januar 2003 geht. F�r den Zeitraum davor gilt altes Recht (BGE 130 V 329; Urteil W. vom 1. M�rz 2006 Erw. 2, U 153/05).
2.1 Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, je mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 127 V 102 Erw. 5b/aa, je mit Hinweisen), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) sowie bei Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der HWS (BGE 122 V 415, 117 V 359 ff.; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04]) bzw. einer diesem �quivalenten Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle im Besonderen zutreffend dargelegt. Gleiches gilt zum Begriff des R�ckfalls (Art. 11 UVV; BGE 127 V 457 Erw. 4b, 118 V 296 f. Erw. 2c und d; SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43 Erw. 4 [Urteil E. vom 20. M�rz 2003, U 86/02]; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 Erw. 2) und zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a, RKUV 2003 Nr. U 487 S. 345 f. Erw. 5.1 [Urteil B. vom 5. Juni 2003, U 38/01], je mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
2.2.1 Zu erg�nzen ist, dass bei der Beurteilung der Ad�quanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den rechtsprechungsgem�ss (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen) wie folgt zu differenzieren ist: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein HWS-Schleudertrauma, eine diesem �quivalente Verletzung oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (vgl. dazu: BGE 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b festgelegten Kriterien (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). Gleiches gilt, wenn die im Anschluss an den Unfall auftretenden psychischen St�rungen nicht zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Traumas geh�ren. Erforderlichenfalls ist vorg�ngig der Ad�quanzbeurteilung zu pr�fen, ob es sich bei den im Anschluss an den Unfall geklagten psychischen Beeintr�chtigungen um blosse Symptome des erlittenen Traumas oder aber um eine selbstst�ndige (sekund�re) Gesundheitssch�digung handelt, wobei f�r die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeitablauf von Bedeutung sind (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80 [Urteil B. vom 12. Oktober 2000, U 96/00]). Wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 [Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01] schliesslich dargelegt hat, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nur dann im Sinne von BGE 123 V 99 Erw. 2a unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu beurteilen, wenn die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist. Wird die Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet, ist zu pr�fen, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen (Urteil C. vom 19. September 2006 Erw. 4.1, U 60/06).
Nach der Rechtsprechung ist f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen Gesundheitsschaden und Unfallereignis nicht entscheidend, ob die im Anschluss an ein HWS-Schleudertrauma oder eine �quivalente Verletzung auftretenden Beschwerden medizinisch eher als organischer oder als psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 364 Erw. 5d/aa). Die Unterscheidung ist jedoch insoweit von Belang, als die Ad�quanzbeurteilung nicht nach den f�r Schleudertraumen und �quivalente Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.), sondern nach den f�r psychische Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) geltenden Regeln zu erfolgen hat (Urteil E. vom 30. M�rz 2005 Erw. 6.1, U 426/04).
2.2.2 Tritt im Anschluss an zwei oder mehrere Unf�lle eine psychische Fehlentwicklung ein, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs grunds�tzlich f�r jeden Unfall gesondert gem�ss der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen zu beurteilen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Unf�lle verschiedene K�rperteile betreffen und zu unterschiedlichen Verletzungen f�hren (RKUV 1996 Nr. U 248 S. 177 Erw. 4b; SVR 2003 UV Nr. 12 S. 36 Erw. 3.2.2 [Urteil E. vom 25. Februar 2003, U 78/02]). Gleiches gilt grunds�tzlich betreffend mehrere versicherte Unf�lle mit HWS-Schleudertrauma oder �quivalenter Verletzung. Einer nachgewiesenermassen durch einen fr�heren Unfall verursachten erheblichen Vorsch�digung der HWS kann jedoch im Rahmen der Beurteilung der Kriterien gem�ss BGE 117 V 367 Erw. 6a Rechnung getragen werden (SVS 2006 3 S. 23 f. [Urteil S. vom 26. April 2006 Erw. 3.2.2 und 3.3.2, U 39/04]).
2.3 Mit dem Inkrafttreten des ATSG am 1. Januar 2003 hat sich am unfallversicherungsrechtlichen Begriff des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhanges sowie dessen Bedeutung als Voraussetzung f�r die Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung nichts ge�ndert (Urteil K. vom 23. Dezember 2005 Erw. 1.2, U 289/04, mit Hinweisen). Keine materiellrechtliche �nderung beinhaltet auch der redaktionell neu gefasste Unfallbegriff des Art. 4 ATSG (RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576 [Urteil F. vom 5. Juli 2004, U 123/04]; Urteil N. vom 21. August 2006 Erw. 1.2, U 360/05).
Im Rahmen der Pr�fung der Ad�quanz kommt den in Betracht fallenden Leistungsarten (Heilbehandlung, Taggeld, Invalidenrente, Integrit�tsentsch�digung) keine Massgeblichkeit zu (BGE 127 V 104 f. Erw. 5d; erw�hntes Urteil U 360/05 Erw. 1.2).
2.4 Im Rahmen eines R�ckfalls wirkt sich eine Beweislosigkeit hinsichtlich des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zum Nachteil der versicherten Person aus (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b). �berdies ist festzuhalten, dass je gr�sser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der neuen gesundheitlichen Beeintr�chtigung ist, desto strengere Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des nat�rlichen Kausalzusammenhanges zu stellen sind (RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 Erw. 1c). Auch im Rahmen der Kausalit�tspr�fung bei einem R�ckfall gilt die Offizialmaxime (Urteil S. vom 17. Mai 2005 Erw. 2.2, U 13/05).
3.1 Am 11. Dezember 2000 schloss Dr. med. T.________ die Behandlung wegen des am 27. April 2000 erlittenen Schleudertraumas mit Vorbehalt ab. Am 18. M�rz 2003 gab er der Mobiliar betreffend diesen Unfall an, unter Physiotherapie bestehe ein guter, aber langsamer Heilverlauf. Er habe die Versicherte zum Spezialarzt Dr. med. C.________, Rheumatologie FMH, geschickt.
3.2 Im Bericht vom 6. Februar 2002 f�hrte Dr. med. C.________ aus, seit dem Auffahrunfall im Fr�hjahr 2000 habe die Versicherte redzidivierende vertebrogene Beschwerden, weswegen sie immer wieder in Behandlung bei der Physiotherapeutin Frau U.________ sei. Anfangs Januar 2002 sei ganz akut und spontan eine Schmerzattacke der ganzen HWS mit Ausstrahlung ins rechte Bein aufgetreten. Im Vordergrund stehe die schmerzhafte HWS-Bewegungseinschr�nkung und die ausgepr�gte muskul�re Verspannung im Schulterg�rtel. Mit Voltaren und Deanxit sei die Situation wenig besser; Physiotherapie-Serie laufe bereits. Weiter gab er folgende Beurteilung ab: schmerzhafte Bewegungsst�rungen der HWS und des cervicothorakalen �bergangs mit ausgepr�gter fibromyalgischer Reaktion des Schulterg�rtels; Diskopathie C5/6; HWS-Fehlhaltung. Die Fortsetzung der Physiotherapie sie hier sicher essenziell.
Im Bericht vom 22. Juli 2002 zuhanden der Versicherungen W.________ diagnostizierte Dr. med. C.________ ein Cervicothorakal-Syndrom, HWS-Fehlhaltung, Diskopathie C5/6 und spondylogene Schulterg�rteltendomyosen. Verordnet worden seien Physiotherapie und medikament�se Behandlung. Die letzte Therapieverordnung sei am 13. M�rz 2002 f�r 6 Behandlungen erfolgt. Der Verlauf der letzten drei Monate sei ihm unbekannt.
3.3 Gem�ss dem von Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, ausgef�llten Unfallschein war die Versicherte wegen des Unfalls vom 27. April 2000 ab 6. April 2003 zu 50 % arbeitsunf�hig.
3.4 Der Neurologe Dr. med. M.________, beratender Arzt der Mobiliar, legte im Aktenbericht vom 23. Juli 2003 dar, �ber die Zeit vom Februar 2002 bis Februar 2003 existiere keine Dokumentation. Der Rheumatologe habe festgestellt, die Versicherte leide an fibromyalgischen Reaktionen des Schulterg�rtels. Hiezu geh�rten auch schmerzhafte HWS-Bewegungsst�rungen bis sogar zum Kopfweh vom Spannungstyp. Hier liege eine krankhafte Veranlagung zu Grunde, und es sei nicht �berwiegend wahrscheinlich, dass die heutigen Beschwerden auf den Unfall vom 27. April 2000 zur�ckgingen.
3.5 Der Neurologe Dr. med. J.________ diagnostizierte im Bericht vom 16. Januar 2004 einen Status nach HWS-Distorsionstrauma 6/90 und 4/00, eine Angst- und Panikst�rung sowie ein m�ssiges Cervicalsyndrom. Weiter gab er an, aktuell leide die Versicherte immer wieder unter massiven Angst- und Panikattacken. Der Schlaf sei gest�rt, sie leide an Lustlosigkeit, Ersch�pfung, Appetitmangel sowie einem inneren Unruhegef�hl. Fussschmerzen infolge eines Fersensporns hinderten sie am Gehen, was �rztlich behandelt werde. Im Nackenbereich leide die Versicherte wechselnd an Schmerzen, selten auch Kopfschmerzen. H�ufig best�nden Augenflimmern und gelegentlich Tr�mmel. Weiter best�nden Darmprobleme bei Reizdarm und ein Myom, weswegen die Versicherte in �rztlicher Behandlung sei. Klinisch neurologisch best�nden im detaillierten Neurostatus keine Auff�lligkeiten. Betreffend die HWS legte er dar: Kinn Jugulum Abstand 4/20 cm; druckdolente Nackenstrukturen im mittleren Bereich; Rotation in Mittelstellung rechts 50�, links 55�; Lateralflexion links 35�, rechts 30�; Kopfgelenke gut beweglich. Weiter f�hrte Dr. med. J.________ aus, im Vordergrund der Beschwerden stehe jetzt eine ausgepr�gte Angst- und Paniksituation, die seit dem ersten Unfall 1996 (recte 1990) bestanden habe und nach dem zweiten Unfall massiv aktiviert worden sei. Weiter finde er auf der somatischen Ebene ein m�ssig ausgepr�gtes Cervicalsyndrom rechtsbetont mit schmerzhaft eingeschr�nkter Beweglichkeit. Sobald die Situation mit den Angst- und Panikattacken etwas unter Kontrolle sei, k�nne wieder mit einer geeigneten Therapie f�r das Cervicalsyndrom (Physiotherapie oder Feldenkrais) begonnen werden. Bis 15. Januar 2004 habe sich unter anxiolytischer medikament�ser Therapie und der Psychotherapie eine deutliche Tendenz zur Stabilisierung gezeigt.
3.6 Der Psychiater Dr. med. H.________ legte im Bericht zuhanden der Mobiliar vom 16. Juli 2004 dar, auf Grund seiner Untersuchung im Oktober 2003 habe er eine beeintr�chtigende Angstst�rung mit Panikattacken aber auch Symptomen des Wiedererlebens sowie depressive �quivalente gefunden. Zus�tzlich h�tten eine erhebliche Verunsicherung und affektive Labilisierung bestanden. Er beurteile die psychische St�rung als psychoreaktiv. Bei der Reaktion spielten die beiden Unf�lle eine Rolle, die zumindest subjektiv eindr�cklich gewesen seien. Die Reaktion erfolge aber auch auf die Unfallfolgen (Schmerzsyndrom, Verdacht auf kognitive St�rungen, Einschr�nkung der Belastbarkeit und Leistungsf�higkeit, konsekutiv �berforderungssituationen). Diagnostisch sei von einer Panikst�rung (ICD-10: F41.0) und einer rezidivierenden depressiven St�rung, gegenw�rtig leichte Episode (ICD-10: F33.0) auszugehen. Beim Beginn der ambulanten Psychotherapie am 17. November 2003 habe sich die psychische Problematik massiv verst�rkt, weshalb zwei Sitzungen pro Woche h�tten durchgef�hrt werden m�ssen. Im Januar 2004 habe die Frequenz auf eine Wochensitzung reduziert werden k�nnen, da eine Beruhigung gelungen sei. Das depressive Syndrom habe sich aufgehellt, die Angstsymptomatik sei nicht mehr so dramatisch, aber nach wie vor vorhanden. Die Indikation f�r die Weiterf�hrung der ambulanten Psychotherapie sei gegeben, ansonsten eine Verschlechterung drohe. Nach dem Unfall habe nach seinem Wissen keine neuropsychologische Beurteilung stattgefunden. Eine solche sei unabdingbar notwendig, um den Einfluss dieses Ereignisses insbesondere betreffend die Arbeitsf�higkeit abzusch�tzen.
Im Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 16. Juli 2004 stellte Dr. med. H.________ folgende Diagnosen: Status nach HWS-Distorsiontrauma 1990 und 2000 mit: chronischem Schmerzsyndrom im Kopf- und Nackenbereich, Verdacht auf neuropsychologische Funktionsst�rung, Panikst�rung (ICD-10: F41.0), rezidivierende depressive St�rung (ICD-10: F33.0). Die Arbeitsf�higkeit k�nne durch Psychotherapie verbessert werden. Die Arbeitsf�higkeit sei interdisziplin�r zu beurteilen; als Entscheidungsgrundlage fehle noch eine neuropsychologische Untersuchung.
In der letztinstanzlich aufgelegten Stellungnahme vom 13. September 2005 f�hrte Dr. med. H.________ unter anderem aus, entgegen der vorinstanzlichen Duplik der Mobiliar habe er im an sie gerichteten Bericht vom 16. Juli 2004 die Angst- und Panikreaktion nicht auf eine krankhafte Veranlagung zur�ckgef�hrt. Weiter sei es bei einem HWS-Distorsionstrauma geradezu die Regel, dass eine klinische neurologische Untersuchung keine Befunde ergebe, die neuropsychologische Untersuchung dann aber trotzdem Defizite erheben k�nne. F�r die Beurteilung der Leistungsf�higkeit bei einem Status nach HWS-Distorsionstrauma mit nachfolgend protrahiertem Verlauf sei eine neuropsychologische Untersuchung ein Muss.
3.7 Das Psychiatrie-Zentrum Y.________ diagnostizierte im letztinstanzlich eingereichten Gutachten zuhanden der IV-Stelle vom 13. September 2005 (beruhend auf Untersuchungen vom 26. April sowie 4. und 9. Mai 2005) eine rezidivierende depressive St�rung, gegenw�rtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11; Dres. med. K.________ und G.________); Agoraphobie mit Panikst�rung (ICD-10: F40.01); Status nach kraniozervikalen Beschleunigungstraumen 1990 und 2000. Im Jahre 2003 sei eine Behandlung der "mittelgradigen reaktiven Depression mit ausgepr�gter k�rperlicher Ersch�pfung" beim Psychiater Dr. med. K.________ veranlasst worden. Da diese Behandlung in der Wahrnehmung der Versicheren nicht erfolgreich verlaufen sei, werde sie seit November (recte 18. Oktober) 2003 im Institut f�r Psychotraumatologie Z.________ durch Frau lic. phil. L.________ und Dr. med. H.________ behandelt. Die Versicherte leide seit �ber 15 Jahren rezidivierend an Symptomen wie Kopf-, Nacken- und R�ckenschmerzen, Nackensteife, depressiver Verstimmung, Leistungseinbussen, Schlaf- und Sehst�rungen, Ger�usch- und Geruchsempfindlichkeit, Schwindel und �belkeit. Diese Symptome k�nnten als Folge von Kraniozervikaltraumen auftreten und in ca. 10 % der F�lle chronifizieren. Bei der Versicherten seien die Beschwerden in zeitlichem Zusammenhang mit den beiden Schleudertraumata sowie den Traumatisierungen im vergangenen Jahr durch den Unfall des Sohnes und den Herzinfarkt des Ehemannes aufgetreten. Ein kausaler Zusammenhang der Beschwerden und den Traumatisierungen sei als wahrscheinlich anzunehmen. Psychisch imponiere derzeit eine mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom einer rezidivierenden depressiven St�rung, die durch die potentiell lebensbedrohlichen Ereignisse des Unfalls des Sohnes im Herbst 2004 (Fahrradunfall mit Sch�delhirntrauma) und des Herzinfarkts des Ehemannes 2005 zus�tzlich verst�rkt worden sei. Die Symptome der dar�ber hinaus diagnostizierten Agoraphobie seien f�r die Beurteilung der Arbeitsunf�higkeit ohne Belang. Die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit werde bewirkt durch Konzentrationsst�rungen, Gedankenkreisen, Durchschlafst�rung, affektive Labilit�t, herabgesetzte Stimmungslage, Insuffizienzgef�hle sowie erhebliche Zukunfts- und Existenz�ngste. Diese seien Symptome der Panikst�rung und der mittelgradigen depressiven Reaktion. Zusammenfassend werde auf Grund des aktuellen Beschwerdebildes von einer Arbeitsunf�higkeit von 70 % ausgegangen. Inwieweit sich diese nach Verarbeitung der neu hinzugekommenen retraumatisierenden Ereignisse (Unfall des Sohnes, Herzinfarkt des Ehemannes) noch ver�ndern werde, m�sse abgewartet werden. Es m�sse mit einer langfristigen partiellen Arbeitsunf�higkeit gerechnet werden. Eine mittel- bis langfristig vollst�ndige Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit werde prognostisch als wenig wahrscheinlich erachtet. Die Versicherte behandle die Beschwerden mit K�rpertherapien (Feldenkrais, Atemtherapie, Gymnastik, Krafttraining), Gespr�chspsychotherapie und Psychopharmakatherapie in ambulantem Rahmen. Sie unterziehe sich dabei aktuell einer ad�quaten Therapie. Allenfalls k�nnte ein station�rer psychiatrischer Behandlungsversuch zu einer weiteren Verbesserung des psychischen Zustandes f�hren. Dr. med. K.________, behandelnder Psychiater von April bis Oktober 2003, habe die Versicherte in jener Zeit zu 100 % als arbeitsunf�hig erachtet. Dr. med. H.________, der die Versicherte aktuell behandle, habe zum Grad der Arbeitsf�higkeit im IV-Bericht vom 12. Mai 2004 nicht Stellung genommen. Aus der aktuellen Arbeitsf�higkeit von 30 % und den Angaben der Versicherten schl�ssen sie auf eine positive Wirkung der Therapie bei Dr. med. H.________, zumal trotz neu hinzugekommener traumatisierender Ereignisse im vergangenen Jahr die 30%ige Arbeitsf�higkeit habe beibehalten werden k�nnen. Separat beurteilt werden m�sse die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit auf Grund des k�rperlichen Gesundheitsschadens, welche durch die Distorsionstraumen verursacht worden sei. In den ihnen zur Verf�gung gestellten IV-Arztberichten der Dres. med. J.________ und G.________ nach dem zweiten Distorsionstrauma werde unter somatischen Gesichtspunkten von einer Arbeitsf�higkeit von 25 % bis 30 % in einer behinderungsangepassten T�tigkeit ausgegangen. Diese somatischen Gesichtspunkte k�nnten sie nicht weiter w�rdigen.
4.1 Die Vorinstanz hat - noch in Unkenntnis des soeben (Erw. 3.7) erw�hnten Gutachtens - erwogen, die Frage, ob die aktuellen Beschwerden der Versicherten zum Autounfall vom 27. April 2000 nat�rlich kausal seien, werde in den Arztberichten nicht rechtsgen�glich beantwortet. Dies k�nne indessen ebenso offen bleiben wie die Frage, ob die Versicherte eine HWS-Distorsion erlitten habe. Entsprechende Beeintr�chtigungen seien n�mlich im Vergleich zur psychischen Problematik (massive Angst- und Panikst�rung sowie depressive St�rung) in einem solchen Mass in den Hintergrund getreten, dass die Ad�quanzbeurteilung nach der f�r psychische Unfallfolgen geltenden Rechtsprechung vorzunehmen sei. Der Unfall vom 27. April 2000 sei als mittelschwer zu qualifizieren. Von den sieben Ad�quanzkriterien seien h�chstens zwei, n�mlich besonders dramatische Begleitumst�nde und besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls sowie k�rperliche Dauerschmerzen, zu bejahen. Da sie nicht in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt seien, sei die Ad�quanz zu verneinen.
4.2 Die Versicherte macht im Wesentlichen geltend, die Ad�quanz sei nach der Schleudertraumapraxis zu beurteilen, da sie am 27. April 2000 eine schleudertrauma�hnliche HWS-Verletzung erlitten habe. Vom 25. Juni 2001 bis 16. Mai 2003 sei sie wegen der daraus resultierenden Beschwerden in Behandlung gewesen, womit sich die Vorinstanz gar nicht befasst habe. Weiter sei eine neuropsychologische Begutachtung durchzuf�hren, wie dies der Psychiater Dr. med. H.________ in den beiden Berichten vom 16. Juli 2004 verlangt habe. Gesamthaft sei die Sache nicht spruchreif, wobei die Mobiliar die Untersuchungsmaxime verletzt habe.
Auch wenn die Untersuchungen im Rahmen des Gutachtens des Psychiatrie-Zentrums Y.________ vom 13. September 2005 (Erw. 3.7 hievor) rund 4 � Monate nach dem massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 15. Dezember 2004 (BGE 129 V 169 Erw. 1) erfolgten, ist das Gutachten - wie die folgenden Erw�gungen zeigen - zusammen mit den �brigen Arztberichten geeignet, die Beurteilung bezogen auf diesen Zeitpunkt zu beeinflussen (BGE 121 V 366 Erw. 1b, 99 V 102, je mit Hinweisen). Es ist demnach zu ber�cksichtigen.
6.1 Gem�ss dem Zeugnis des Dr. med. T.________ vom 9. Mai 2000 erlitt die Versicherte am 27. April 2000 ein leichtes Schleudertrauma; die Beweglichkeit der HWS sei leicht eingeschr�nkt gewesen. Im HWS-Zusatzfragebogen der Mobiliar diagnostizierte er am 26. Mai 2000 eine HWS-Distorsion. Weiter gab er an, die Versicherte habe nach dem Unfall und bei der 1. Konsultation am 28. April 2000 an wenig Schwindel, an Spontanschmerzen im Kopf okzipital und im Nacken rechts und links sowie an leichter Bewegungseinschr�nkung der HWS gelitten. Vor diesem Unfall sei sie bez�glich der HWS voll leistungsf�hig und beschwerdefrei gewesen.
6.2 Nach dem Gesagten trat innerhalb der von der Rechtsprechung anerkannten Latenzzeit von h�chstens 72 Stunden (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 f.; Urteil S. vom 27. April 2006 Erw. 4.1.1, U 393/05) das f�r ein HWS-Schleudertrauma bzw. eine HWS-Distorsion typische Beschwerdebild mit einer H�ufung von Beschwerden auf (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b). Von einer HWS-Distorsion gingen auch der Neurologe Dr. med. J.________, der Psychiater Dr. med. H.________ und das Psychiatrie-Zentrum Y.________ (Erw. 3.5-3.7 hievor) aus.
Damit ist mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdef�hrerin am 27. April 2000 eine solche Verletzung erlitten hat. Die Mobiliar ist denn auch im Einspracheentscheid davon ausgegangen, dass die Versicherte auf Grund der nach dem Unfall festgestellten Beschwerden ein geringes Schleudertrauma erlitten habe.
7.1.1 Der Neurologe Dr. med. J.________ f�hrte am 16. Januar 2004 aus, im Vordergrund der Beschwerden stehe jetzt eine ausgepr�gte Angst- und Paniksituation, die seit dem ersten Unfall bestanden habe und nach dem zweiten Unfall massiv aktiviert worden sei. Weiter finde er auf der somatischen Ebene ein m�ssig ausgepr�gtes Cervicalsyndrom rechtsbetont mit schmerzhaft eingeschr�nkter Beweglichkeit (Erw. 3.5 hievor). Aus den beiden Berichten des Dr. med. H.________ zuhanden der Mobiliar und der IV-Stelle vom 16. Juli 2004 und dem zuhanden der IV-Stelle erstellten Gutachten des Psychiatrie-Zentrums Y.________ vom 13. September 2005 ergibt sich, dass die Versicherte an einem psychischen Gesundheitsschaden leidet und deswegen seit April 2003 in psychiatrischer Behandlung ist (Erw. 3.6 f. hievor).
7.1.2 Im Gutachten des Psychiatrie-Zentrums Y.________ vom 13. September 2005 wurde weiter ausgef�hrt, aus psychiatrischer Sicht bestehe eine Arbeitsf�higkeit von 30 %, was auf die positive Wirkung der beim Psychiater Dr. med. H.________ seit November (recte Oktober) 2003 durchgef�hrten Behandlung zur�ckzuf�hren sei. Weiter wurde in der Expertise dargelegt, in den ihnen zur Verf�gung gestellten IV-Arztberichten der Dres. med. J.________ und G.________ werde unter somatischen Gesichtspunkten von einer Arbeitsf�higkeit von 25 % bis 30 % in einer behinderungsangepassten T�tigkeit ausgegangen. Diese somatischen Gesichtspunkte k�nnten sie nicht weiter w�rdigen (Erw. 3.7 hievor). Aus diesen Darlegungen im Gutachten scheint sich e contrario zu ergeben, dass die somatisch verursachte Arbeitsunf�higkeit gleich oder sogar h�her ist als die psychisch bedingte.
Festzuhalten ist weiter, dass das Gutachten unter anderem auf folgende Berichte als Beurteilungsgrundlage verwies: des Psychiaters Dr. med. K.________ vom 6. September 2003, des Gastroenterologen Dr. med. E.________ vom 15. August 2003, des Internisten Dr. med. G.________ vom 29. Mai 2004 (zuhanden der IV-Stelle) und des Neurologen Dr. med. J.________ vom 12. Juni 2004 (zuhanden der IV-Stelle). Weiter erw�hnte das Gutachten einen IV-Arztbericht des Dr. med. H.________ vom 12. Mai 2004. Alle diese Arztberichte befinden sich indessen nicht bei den Akten der Mobiliar. Von Dr. med. G.________ liegt nur der ab 6. M�rz 2003 bis 27. Mai 2004 ausgef�llte Unfallschein (Erw. 3.3. hievor) und von Dr. med. J.________ nur der Bericht zuhanden der Mobiliar vom 16. Januar 2004 auf (Erw. 3.5 hievor). Es fehlen mithin insbesondere die IV-Berichte der Dres. med. G.________ vom 29. Mai 2004 und J.________ vom 12. Juni 2004, gem�ss welchen laut dem Gutachten vom 13. September 2005 die somatisch bedingte Arbeitsunf�higkeit gleich gross oder sogar h�her sein soll als die psychisch bedingte.
7.2 Die Mobiliar und die Vorinstanz f�llten ihren Entscheid mithin ohne Kenntnis wichtiger Vorakten (Anamnese; BGE 125 V 352 Erw. 3a). Sie wussten auf Grund des bei den UV-Akten liegenden Berichts des Dr. med. H.________ zuhanden der IV-Stelle vom 16. Juli 2004, dass das IV-Verfahren im Gange war. Sie h�tten demnach die IV-Akten beiziehen sollen, zumal auch im Rahmen der Kausalit�tspr�fung bei einem R�ckfall die Offizialmaxime gilt (Urteil S. vom 17. Mai 2005 Erw. 2.2, U 13/05).
8.1.1 Ohne die fehlenden Arztberichte kann nicht rechtsgen�glich beurteilt werden, ob bis zum Beurteilungszeitpunkt (15. Dezember 2004) die Folgen des am 27. April 2000 erlittenen HWS-Distorsionstraumas im Vergleich zur psychischen Problematik ganz in den Hintergrund getreten sind (Erw. 2.2.1 hievor). Die Mobiliar hat diese Arztberichte bzw. die IV-Akten beizuziehen und die Frage der somatisch bedingten Arbeits(un)f�higkeit zu kl�ren.
Weiter hat sie zu pr�fen, ob zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 27. April 2000 ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht (vgl. auch Urteil F. vom 16. Oktober 2006 Erw. 4.2.2, U 459/05), wobei es diesbez�glich gen�gt, dass der Unfall lediglich eine Teilursache oder eine mittelbare Ursache der Beschwerden ist (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 121 V 329 Erw. 2a; nicht publizierte Erw. 3a des Urteils BGE 127 V 491). Erst nach dieser Pr�fung kann beurteilt werden, ob ein R�ckfall oder eine seit dem Unfall ununterbrochen andauernde Beeintr�chtigung vorliegt, was Auswirkungen auf die Beweislast (Erw. 2.4 hievor) hat sowie auf die Frage, f�r welchen Zeitraum zu pr�fen ist, ob die psychischen Beschwerden dominieren.
8.1.2 Ob die Leiden ad�quat kausale Unfallfolgen sind, ist - falls der nat�rliche Kausalzusammenhang auf Grund der erg�nzenden medizinischen Abkl�rungen zu bejahen ist - erst nach Abschluss des allenfalls unfallbedingt noch erforderlichen, normalen Heilungsprozesses zu pr�fen (in HAVE 2004 S. 119 zusammengefasstes Urteil K. vom 11. Februar 2004, U 246/03; vgl. auch erw�hntes Urteil U 360/05 Erw. 3.4). Im Rahmen der Ad�quanzpr�fung wird die Mobiliar zu der in Erw. 2.2.2 hievor angef�hrten Rechtsprechung Stellung zu nehmen haben.
8.1.3 Falls die erg�nzenden Abkl�rungen ergeben, dass auf den Unfall vom 27. April 2000 zur�ckzuf�hrende Defizite vorliegen, die sich einer organisch fassbaren gesundheitlichen Beeintr�chtigung zuordnen lassen, w�rden sich der nat�rliche und der ad�quate Kausalzusammenhang rechtsprechungsgem�ss weitgehend decken (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen; erw�hntes Urteil U 360/05 Erw. 3.4).
8.2 Unter den gegebenen Umst�nden kann der Einsch�tzung des Dr. med. M.________ vom 23. Juli 2003 (Erw. 3.4 hievor) f�r sich allein nicht gefolgt werden, da er die Versicherte nicht selber untersucht hat und die Beweisanforderungen an einen Aktenbericht nicht erf�llt sind (vgl. auch Urteil F. vom 16. Oktober 2006 Erw. 5.1, U 459/05, mit Hinweisen). Unrichtig ist zudem seine Aussage, f�r die Zeit von Februar 2002 bis Februar 2003 existiere keine Dokumentation (vgl. Erw. 3.2 hievor).
Im Hinblick auf das weitere Vorgehen ist zudem Folgendes festzuhalten:
9.1.1 Die Vorinstanz hat den Unfall vom 27. April 2000 als mittelschwer qualifiziert. Die Mobiliar macht geltend, es sei von einem leichten Unfall auszugehen.
9.1.2 Im Unfallaufnahmeprotokoll vom 27. April 2000 legte die herbeigerufene Kantonspolizei zum Unfallhergang dar, N.________ sei von A.________ Richtung B.________ gefahren. Da er zu schnell gewesen sei, habe er nicht rechtzeitig anhalten k�nnen, um dem von rechts kommenden Fahrzeug, in dem die Versicherte als Beifahrerin gesessen sei, den Vortritt zu gew�hren. Durch ein Ausweichman�ver nach links habe er eine Frontalkollision verhindern k�nnen. An beiden Fahrzeugen sei Sachschaden entstanden. N.________ sei unverletzt gewesen, die Versicherte und ihr Ehemann seien leicht verletzt worden. Im Polizeirapport vom 3. Mai 2000 wurde ausgef�hrt, die Beteiligten h�tten am Unfallort auf das Eintreffen der Polizei gewartet. Da der Beteiligte und seine Beifahrerin �ber Schmerzen im Bereich der HWS geklagt h�tten, seien sie durch eine Drittperson umgehend zu einem Arzt gefahren worden. Beide Fahrzeuge h�tten Totalschaden erlitten.
Nach dem Gesagten zogen sich die Unfallbeteiligten keine �usseren Verletzungen zu. Das Fahrzeug, in dem die Versicherte sass, erlitt einen Frontschaden, wobei der Vorbau verschoben wurde; beide T�ren vorn, das Dach, der Motor und das Getriebe waren in Ordnung (vgl. beiliegende Fotos sowie den Bericht des Fahrzeugexpertendienstes der Versicherung Q.________ vom 3. Mai 2000). Dass das Fahrzeug Totalschaden erlitt, belegt keinen besonders schweren Aufprall, sondern ist auf den geringen Zeitwert des f�nfj�hrigen Fahrzeugs zur�ckzuf�hren, weshalb sich eine Reparatur nicht mehr lohnte (vgl. auch Urteil K. vom 11. Februar 2004 Erw. 5.3, U 97/03).
9.1.3 Unter den gegebenen Umst�nden ist der Unfall vom 27. April 2000 insgesamt als mittelschwer zu qualifizieren. Um einen mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen oder gar einen schweren Unfall handelt es sich nicht (vgl. auch Urteile M. vom 21. April 2006 Erw. 4.1, U 51/05, und B. vom 22. Juli 2004 Erw. 5.1, U 317/03).
Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs organisch nicht nachweisbarer Unfallfolgen bejaht werden kann, muss ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden sieben Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssen in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/aa und bb, 117 V 367 f. Erw. 6a und b; Urteil E. vom 30. M�rz 2005 Erw. 7.1, U 426/04, mit Hinweis).
9.2.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Unfall vom 27. April 2000 habe sich nicht unter besonderes dramatischen Begleitumst�nden ereignet; eine nachgerade besondere Eindr�cklichkeit sei ebenfalls nicht ersichtlich. Ob Begleitumst�nde vorhanden gewesen seien, die objektiv geeignet gewesen seien, zu einer psychischen Beeintr�chtigung zu f�hren, h�nge vom Gewicht ab, dass der Staubentwicklung, welche die Versicherte als Zeichen f�r ein ausgebrochenes Feuer interpretiert habe, zugemessen werde. Dies rechtfertige es, das Kriterium als erf�llt anzusehen, wenn auch nicht in ausgepr�gter Weise.
9.2.2 Das subjektive Empfinden bzw. Angstgef�hl der versicherten Person f�llt bei der Beurteilung der Unfallschwere ausser Betracht, da nicht das Unfallerlebnis, sondern das objektivierte Unfallereignis massgebend ist (erw�hntes U 426/04 Erw. 7.2.1, mit Hinweisen). Der Unfall hat sich auf Grund der Aktenlage objektiv betrachtet nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet und war auch nicht von besonderer Eindr�cklichkeit.
Hieran �ndert nichts, dass die Autot�r auf der Seite der Beschwerdef�hrerin blockiert war und sie die durch die Airbagexplosion ausgel�ste Staubwolke als drohenden Brand interpretierte und in Panik geriet. Gleiches gilt f�r den Umstand, dass die beiden Fahrzeuge Totalschaden erlitten (vgl. auch erw�hntes U 426/04 Erw. 7.2.1).
9.3 Ob die �brigen Ad�quanzkriterien erf�llt sind, kann hinreichend erst nach dem Ergebnis der erg�nzenden Abkl�rungen beurteilt werden (Erw. 8 hievor).
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Entsprechend dem Verfahrensausgang hat die obsiegende Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine Parteientsch�digung zu Lasten der Mobiliar (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG). Der Umstand, dass die Sache an die Mobiliar und nicht, wie beantragt, an die Vorinstanz zur�ckgewiesen wird, rechtfertigt keine Reduktion der Parteientsch�digung.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 6. September 2005 und der Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2004 aufgehoben und es wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.
Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.