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Timestamp: 2020-06-01 12:36:04
Document Index: 271534405

Matched Legal Cases: ['§ 320', '§ 64', '§ 63', '§ 67', '§ 99', '§ 63', '§ 17', '§ 24', '§ 16', '§ 24', '§ 43']

newsletter Nr. 33 - Oktober 2012
01. Sie haben jetzt lange genug gewartet
02. Die Geburtsstunde des Berufsstandes
03. Die Mogelpackung der WPK mit der Transparenz
04. Die WPK und das Verhältnismäßigkeitswahlrecht
05. Dr. Farr und der Gehaltstrend von 0,0000 %
06. "Wer ist eigentlich Herr Naumann?"
07. Das DRSC - ein Musterbeispiel für Transparenz!
08. Der Zweiklassen-Berufsstand
09. IDW und Prüfungspflicht
10. "Hartz IV- Karim"
11. Die Spezial-Seminare von wp-net starten!
12. Big4 Partner nur noch Statisten?
13. Schon wieder "Elite"!
14. Wir bechern uns durchs Leben!
15. Bereits nach nur einer Periode rausgeflogen!
16. Wer will denn noch WP werden?
17. Kann man denn da nichts machen, Herr Maxl?
18. Deloitte und die Olymischen Spiele
19. Endlich wesentlich werden
20. Die leidgeprüfte KPMG
21. Vertragen Sie noch ein paar Zahlen?
22. Noch ein Knaller zum Schluß!
23. Bestellen Sie den newsletter doch einfach ab!
24. Ihnen eine gute Zeit!
- sage und schreibe 2 Monate!
Es sei mir verziehen: Urlaub, Hochzeit, Schreibfaulheit ....
Ich habe aber zwischenzeitlich fleißig recherchiert und gelobe, dass der nächste newsletter auch wieder zügiger kommt.
Denn - es ist dringend nötig, sich mal wieder zu Wort zu melden!
Im Aktuellen Prüfungswesen haben ich jüngst das "Beziehungsgefüge der gesetzlichen Pflichtprüfung" (§ 320 HGB) hinterfragt.
Hintergrund meiner Themenwahl war, den Wandel der gesetzlichen Abschlußprüfung von einer "systemrelevanten Funktion in unserer Wirtschaftsordnung" zu einer "austauschbaren Dienstleistung zu Dumpingpreisen" zu erläutern.
Als Geburtsstunde des Berufsstandes wird der 19. September 1931 angenommen. Der Tag, an dem die "Hindenburg-Notverordnung" erlassen wurde und die seinerzeitigen Machthaber in Deutschland erstmals eine gesetzliche Pflichtprüfung für Unternehmen einführten. Gedacht war hier insbesondere an ein schnelles Eingreifen des Staates gegen Bilanzmanipulationen und Betrügereien in der Wirtschaft in Zeiten der Weltwirtschaftskrise.
Eugen Schmalenbach vermutete bereits 1932 unter den 549 neuen Wirtschaftsprüfern "Kumpanei" und "mangelnde Qualifikation" und forderte, dass nur die Besten zugelassen werden dürften. Die Liste der ersten WP´s aus dem Jahre 1931 liest sich wie ein "Who´s Who der Wirtschaftsprüfung"; hier findet man bereits die Namen der Gründer der Big4 und die Urväter des Berufsstandes "unter sich"!
Wie ähneln sich doch die Zeiten 80 Jahre später!?
Die "Schuld" hierfür kann sicherlich nicht einseitig (den Big4) zugeordnet werden, sondern betrifft auch das IDW und die WPK. Betrachtet man die Einflußnahme der Big4 auf die "Interessenvertretung" des Berufsstandes (IDW) und auf die Berufskammer (WPK), so dürften die "Schuldigen" für diese Entwicklung schnell ausgemacht sein.
Um es deutlicher zu sagen: Ich bin nicht vor 26 Jahren WP geworden, um mich heute in einem "Dienstleistungsgewerbe" prostituieren zu müssen! - Da ist wohl einiges in den letzten 20 Jahren "schief gelaufen!
Übrigens: Die Anfänge des Wirtschaftlichen Prüfungswesens sind sehr gut in dem Buch: Wirtschaftsprüfung in Deutschland ..., Franz Steiner Verlag, 2012, von Hans Adolf Weyershaus beschrieben. Kollege Weyershaus war übrigens lange Jahre Prüfer im WP Examen in NRW.
Weyershaus macht auch vor "unangenehmen Fragen" der Berufsgeschichte nicht Halt. Dies betrifft beispielsweise auch das Zusammenwirken von NS-Staat und Wirtschaftsprüfern.
Vielleicht wollte das IDW deshalb diese Dissertation bisher nicht zur Kenntnis nehmen!?
In Pressegesprächen und WPK-Mitteilungen fordert die WPK gebetsmühlenartig seit Monaten "mehr Offenheit in der Berufsaufsicht".
Selbst ein "Projektausschuss Stärkung der Transparenz der Berufsaufsicht" unter Leitung unserer Vize-Kammerpräsidentin und Ex-Geschäftsführerin von wp-net muss herhalten, um das "Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wirksamkeit der Berufsaufsicht zu verbessern"!
Auch ich nerve seit Jahren die WPK mit der Einleitung von berufsaufsichtsrechtlichen Verfahren - meist gegen die Big4 - und erhalte nach einigen Monaten dann (immer von dem gleichen Geschäftsführer) ein Schreiben, dass man mit Hinweis auf § 64 I WPO wegen "Verschwiegenheit gegen jedermann" keine weiteren Auskünfte geben kann. - Toll!
Also egal ob SachsenLB, Beluga, TelDaFax, Deutsche Telekom, 55,5 Mrd.-Fehler - diese Fälle haben dem Ansehen des Berufsstandes in der Öffentlichkeit erheblich geschadet! Ob und welche Konsequenzen die WPK ergriffen hat, erfährt jedoch niemand!
Im Jahre 2007 wurden die Zuständigkeit der WPK bezüglich der Berufsaufsicht im Rahmen des Berufsaufsichtsreformgesetzes (BARefG) um "mittelschwere Fälle" zu Lasten der Berufsgerichtsbarkeit erweitert (§ 63 I WPO). Seither werden alle öffentlichen Skandale von der WPK als mittelschwere Fälle eingestuft und bleiben somit im Hause - und damit geheim! Maximale Strafe: Rüge!
Vorher mussten diese Fälle ans Kammergericht abgegeben werden (§§ 67 ff WPO) und waren öffentlich (§ 99 I WPO).
Also hat man seit 2007 alle medienwirksamen Fälle in Berlin bei der WPK "kassiert" und unter der Decke gehalten. Na, wenn da nicht mal die Big4 ihre Finger im Spiel hatten!?!?
Jetzt kommt die gleiche WPK (gleiche Geschäftsführer seit über 10 Jahren!) und geben zu verstehen, dass "das BMWi Interesse an diesbezüglichen Vorschlägen" für mehr Transparenz hätte (WPK Magazin 3/2012, S.22 f.). Und schon wird ein Alibi-Ausschuss gegründet.
Nochmals: Das haben die alten Vorstände der WPK unter Mitwirkung der Geschäftsführer "vergeigt". Und zwar so, wie die Big4 im Zeichen der heraufziehenden Finanzmarktkrise dies wollten. Und jetzt merkt man 5 Jahre später plötzlich, dass man doch im Zeitalter der Transparenz lebt!
Wohl eher ein Treppenwitz!
Eine Frage hab ich noch: Was versteht die WPK eigentlich unter einer "jährlichen angemessenen Veröffentlichung der von ihr verhängten Sanktionsmaßnahmen" nach § 63 VI WPO? Doch sicherlich nicht die beiden kleinen Mickeymouse-Bändchen und die vierseitige Liste "berufsgerichtlicher Entscheidungen im WPK Magazin" unter www.wpk.de/berufsaufsicht/berufsgerichte.asp? Denn dort findet man keinen einzigen Fall zu den "medienwirksamen Fehlleistungen" der Big4!
Oder hängt dies vielleicht mit der von mir gestellten Frage im letzten newsletter zusammen, wer eigentlich die WPK führt?!?
Es gibt eine Chance für den Mittelstand bezüglich künftiger Beiratswahlen und hinsichtlich der Vertretung in den Gremien in Berlin: das Verhälnismäßigkeitswahlrecht (VW)! Es wurde bereits 2010 von wp.net eingefordert, jedoch vom damaligen Kammervorstand verweigert!
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Noch im November 2012 soll im Beirat über diese Wahlrechtsänderung beschlossen werden! Dies ist insbesondere deshalb wichtig, damit diese Wahlrechtsänderung bereits bei den nächsten Beiratswahlen im Juli 2014 greift.
Was hat es mit diesem "Verhälnismäßigkeitswahlrecht" auf sich?
Kommt es zum VW, so sind im Beirat der WPK alle Listen vertreten! wp.net hätte dann bei der letzten Beiratswahl im Juli 2011 nicht alle 51 Sitze erhalten, sondern nur 27! - Das wäre aus heutiger Sicht sicherlich auch besser gewesen!
wp.net-Vertreter in der WPK müssen jetzt bei der anstehenden Wahlrechtsänderung dafür sorgen, dass Vertreter aller Listen auch in den Gremien vertreten sind. Denn bekanntlich wird die (Berufs-)Politik nicht im Plenum, sondern in den Ausschüssen oder auch im Hinterzimmer gemacht.
Auch muss der "Maulkorberlass" der WPK-Geschäftsführung aus der Welt, der Beirats- und Vorstandsmitglieder mit juristischen Sanktionen bedroht, sofern diese über ihre Arbeit in den Gremien berichten. Absolut lächerlich im Zeitalter der Transparenz!
Was nehmen sich unsere (hoch dotierten) Geschäftsführer der WPK eigentlich raus???
Wenn einem Sonntags so "voll langweilig" ist, weil man wegen "Funkstille" seine Mitarbeiter und Kollegen nicht ärgern kann, kommt man schon mal auf die Idee, im eBanz zu stöbern.
Guck ich doch "zufällig" auf die aktuelle Offenlegung von Dr. Farr und lese seine mustergültige und aussagekräftige Offenlegung mit dem tollen Gewinnvortrag, so staune ich doch nicht schlecht bei den Parametern für die Berechnung der Pensionsrückstellung.
Hier wird der Gehaltstrend mit 0,0000 % bei einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,0000 % angenommen. - Wohl eher keine tollen Aussichten!
Außerdem erklärt der Geschäftsführer, dass "nach der von der Geschäftsleitung abgegebenen Erklärung ... alle Verbindlichkeiten vollständig und richtig erfasst wurden."
Na! - da sieh mal einer an! Das nennt man mustergültige Offenlegung!
In den vergangenen newslettern habe ich bereits mehrmals festgestellt, dass der IDW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Klaus-Peter Naumann immer mal wieder "einen raushaut" und die "Berufsüblichkeit in Bilanzierungsfragen" feststellt.
Erst waren es die Abschreibungen auf Griechenlandanleihen, dann (unterlassene) Wertberichtigungen zu Spanienanleihen ....
Zunehmend erreichen mich Meldungen von Bankenprüfern der Big4, die die Frage stellen:
"Wer ist eigentlich Herr Naumann?"
Ein Verweis auf die Satzung des IDW hilft hier bereits weiter: Klaus-Peter ist einziger Sprecher des IDW (!) und hat das alleinige Besetzungsrecht für den HFA!
Abhängig ist er von den Big4, da diese "seinen Verein" zu über 50 % finanzieren. Also hat er gefälligst das zu tun, was den Big4 auch gefällt.
Damit diese bei den anstehenden (äußerst lukrativen) Bankenprüfungen keinen Stress mit Vorständen und Aufsichtsräten bekommen und uneingeschränkt testieren können, "legt er mit seinen Presse-Statements die Latte" und nimmt damit schon einmal Spannung "aus dem Karton".
So dient er denen, die ihm sein üppiges IDW-Salär und seine Karrosse (mit Fahrer) finanzieren!
Die Bankenprüfer fragen sich hingegen zurecht nach seiner Qualifikation als Bankenprüfer und seiner Legitimation. Ist er Gesetzgeber, Richter, Stimme der WP´s???
Wie war das noch einmal mit dem Berufseid (§ 17 WPO) und der Eigenverantwortlichkeit?
Wen vertritt er eigentlich bei solchen Statements? Von Vertretung des (gesamten) Berufsstandes kann ja wohl nicht die Rede sein. Das IDW ist halt eine Interessen-Vertretung! Fragt sich nur, wessen Interessen hier vertreten werden.
Zwei namhafte Bankenprüfer forderten mich gar auf, Klaus Peter wegen "Anstiftung zur Falschbilanzierung" zu verklagen, "damit er diesen Unfug demnächst läßt"!
... das spricht doch Bände - oder!!!
Da muss man Liesel Knorr (Ex-Partnerin der KPMG), langjährige Präsidentin des Deutschen Rechnungslegungs Standard Committee e.V. (DRSC), allen Respekt zollen.
Nach der Neuausrichtung des Vereins im November 2011 hat die Dame eine wirkliche Transparenz geschaffen.
Daran können sich das IDW und die WPK ein Beispiel nehmen!
Tagesordnungen, Telefonkonferenz-Mitschnitte, Übersicht über geplante Aktivitäten etc. - alles ist auf der Homepage einsehbar und kann von jedermann mitgehört werden. Das nennt man Transparenz!
Man stelle sich nur einmal vor, dass man von unserem "Standardsetter-Verein" (IDW) in Düsseldorf erfahren würde, wer bei einer HFA-Sitzung anwesend ist, welche Eingabe er gemacht hat, wer Berichterstatter ist oder gar welche Wortbeiträge von welcher Big4-Gesellschaft zum Thema gemacht würden!? - Unvorstellbar!!!
Oder es gäbe Protokolle oder gar Mitschnitte der Beirats-Sitzungen oder Vorstandssitzungen der WPK. Unvorstellbar - denn dann wüßte man ja, wer für welche Berufspolitik stünde!
Liebe Berufsvertreter-Repräsentanten in Berlin und Düsseldorf - einfach mal bei Liesel auf die Homepage und dann überlegen, was im Zeitalter der Transparenz alles möglich ist und wie man Vertrauen zu Institutionen und Interessenvertretungen schaffen kann.
Der Würzburger Uni-Professor Hansrudi Lenz machte auf dem Symposium 2012 in Potsdam eine Vierteilung des Berufsstandes aus (Big4, die nächsten 10 Verfolger, die restlichen prüfenden WP´s und die WP´s ohne Bescheinigung). Michael Gschrei stellte dem die "Vielfalt des Berufsstandes" entgegen. Letzteres ist wohl nicht gewollt, da es nicht ausgrenzt!
In der Ausgabe 14/2012 der WPg lesen wir von einer der üblichen Gegenveranstaltungen zur Pflichtrotations- und Honorarordnungsforderung für Wirtschaftsprüfer, diesmal in der FU Berlin, gesponsert von PwC.
Neben den üblichen Argumenten wird allerdings auch wieder einmal im Sinne einer sich weiter entwickelnden Wissenschaft die schon bisher bekannte Abstufung der Berufsqualifikation im Denken der großen WP Gesellschaften um eine weitere Variante bereichert:
Prof. Schruff (Noch-Vorstand der KPMG) differenziert die zukünftigen Prüfer in Mitarbeiter, die nur stark standardisierte Aufgaben wahrnehmen (können und sollten) und Absolventen von Master Studiengängen, die sich für ein individuelles Beurteilungsvermögen qualifizieren.
Also liebe zukünftigen Kollegen, aufgepasst bei der Studien(platz)wahl: IT gestützter Abhaktechniker oder Denker bei den Big4, das ist dann die Frage.
Am besten wohl einen dieser teueren AuditXcellence Big4 Studienplätzen wählen.
Da ist sie wieder, die selbst ernannte Elite der Wirtschaftsprüfung - und der Rest der Prüferwelt! Die bekannte Zweiteilung.
In einem Rundschreiben des IDW an seine Mitglieder wird berichtet, dass der Vorschlag des konservativen EU Abgeordneten Karim, die Prüfungspflicht für mittelgroße Gesellschaften abzuschaffen, auf wohlwollendes Interesse des EU-Rechtsausschusses gestoßen sei. Die Begründung des Wohlwollens soll die Entlastung der betroffenen Unternehmen von europäisch verursachter Regulierung sein.
Da wird immer wieder der Verfall der Sitten beklagt und nach Gesetzen geschrien, die alles so regeln sollen, dass der Gesellschaft und den Einzelnen kein Schaden entstehen kann. Weil die gesetzlichen Regeln womöglich nicht reichen, wird noch nach freiwilligen Selbstverpflichtungen verlangt und ein Corporate Governance Codex befürwortet.
Die Prüfung, ob die Gesetze denn eingehalten werden, soll jetzt aber für weite Teile der Wirtschaft lieber abgeschafft werden. Angenehmer Nebeneffekt eines solchen Vorgehens ist dann, dass es immer mal wieder einen medienwirksamen Skandal gibt und man ansonsten die vielen Gesetze nicht ganz so ernst nehmen muss.
Das käme dann vielleicht auch wieder einzelnen Mitgliedern des EU-Rechtsausschusses zu Gute. Die stören sich anscheinend an zu viel Transparenz, die sie sich erst selbst verordnet haben. Ein Blick in die unausgefüllten oder lückenhaften Erklärungen der finanziellen Interessen der EU-Parlamentarier genügt dafür.
Wieso ist die Knalltüte nicht gleich auf die Idee gekommen die gesetzliche Prüfungspflicht für alle abzuschaffen?
Noch einmal: Auf der WPK Homepage lasen wir, dass der EU Abgeordnete Sajjad Karim (GB) einen Änderungsantrag der 4. und 7. EU-Richtlinien dergestalt eingebracht hat, die Prüfungspflicht für mittelgroße Gesellschaften abzuschaffen.
Für EU-Parlamentarier gibt es die "verpflichtende Erklärung der finanziellen Interessen" die jeder abgeben muss, um Lobbyeinflüsse aufzudecken. Dies gilt somit auch für den "Prüfungsspezialisten Karim"! Also wirft man einmal einen Blick in diese Unterlagen?
Der Abgeordnete Karim hat demnach in den drei Jahren vor seiner Mitgliedschaft im EU Parlament keinerlei Einkünfte aus irgendeiner Tätigkeit bei irgendjemandem gehabt, auch seine bestehende Mitgliedschaft in seiner Anwaltskanzlei bessern seine Parlamentsbezüge nicht auf. Ein gutes Beispiel für Transparenz und Gesetzestreue!!! Meine Mutter sagt früher immer: Erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren!
Es ist im Übrigen schon beeindruckend, mit welcher Arroganz, Ignoranz und Veralberung auch weitere Mitglieder des Rechtsausschusses des EU-Parlaments ihre Verpflichtung zur Selbsterklärung nicht erfüllen.
wp.net macht dankenswerterweise auch dann Seminare, wenn nicht großer „Reibach“ zu machen ist.
Dies ist leider bei Spezialseminaren fast immer so.
Bereits 2006, ein Jahr nach Gründung, hatte wp.net begonnen, die Fortbildung für die Prüfer von Wertpapierdienstleistungsunternehmen anzubieten. Wir waren Frau Evi Lang sehr dankbar, dass Sie bereit war, Ihr FDI-Wissen in den Dienst des Berufsstandes zu stellen.
Seit 2011 führt der Münchner Kollege WP/StB Michael Böllner diese Fortbildungsreihe fort, ergänzt um das Grundlagenseminar FDI, um dem Wunsch nach Differenzierung zwischen Grundlagenwissen und Update-Wissen nachzukommen.
Bereits dieses Jahr hat wp.net die neue Prüfung nach § 24 FinVermV ins Programm genommen, damit der Prüfling 2013 noch vorbereitet werden kann.
Der Gesetzgeber hat bei dieser Complianceprüfung übrigens einen „Bock geschossen“ und die Prüfung auch für andere Berufe (RA, StB) geöffnet.
Bitte schauen Sie doch einmal unter www.wp.net-verband.de auf die (neue) Homepage!
Hier stellen Sie fest, dass wp-net in diesem Herbst noch 4 Spezialseminare für
§ 16 MaBV-Prüfungen und die neue Prüfung nach § 24 FinVermV,
Prüfung von Finanzdienstleistern (Update und Grundlagen)
sowie auch die Spezialfortbildung für Qualitätskontrollprüfer
Diese Seminare werden von erfahrenen und sachkompetenten mittelständischen Kollegen durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt - bitte jetzt anmelden!
Im newsletter Nr. 32 stellte ich die Frage, wem die Big4 eigentlich gehören.
Aus den Reihen der Big4 bekam ich zu diesem Thema mehrere offene und auch verdeckte Hinweise.
Das war schon frustrierend zu lesen: Da schreiben mir (Ex-) Partner der Big4 und beklagen, dass sich diese "von innen selbst zerlegen". Durch ständige weltweite Fusionen werden aus Partnern lediglich noch Statisten; aus Eigentümern werden unmaßgebliche Gesellschafter einer "Pool-GbR".
Als weiteres Thema griff man die Tatsache auf, dass die Big4 zwar selbst gerne die Einhaltung des "Deutschen Corporate Governance Codex" bei Mandanten testieren, selbst aber davon im eigenen Hause "meilenweit entfernt" sind!
Das alles klingt nicht gut! - Hier sind wohl eher Frust, Selbstzweifel und Katerstimmung angesagt.
Aber Winkeljohann, Becker & Co. werden in Anbetracht ihrer Millionen-Gehälter und Pensionen das Geschäftsmodell "größer, höher, weiter... & Lobbyarbeit" durchsetzen!
Die "Partner" können sich derweil die Zeit vertreiben beim Studium der allgemeinen Berufsgrundsätze (§§ 43-48 WPO) und der WPK-Kommentierung.
Dieter Ulrich (Ex-Beiratsvorsitzer und "Chef-Stratege" der Beiratswahl 2011) hatte bereits vor 5 Jahren die Wirtschaftsprüferwelt in die "fachliche Elite" der Big4 und den "Rest der Prüferwelt" aufgeteilt. Zum gleichen Zeitpunkt erklärte Klaus-Peter (der Herr vom IDW und Fan der Ulrich-Liste) 10% der Wirtschaftsprüfer zu "Einkommensmillionären".
Jetzt ergeben sich neuere Erkenntnisse im Ranking, d.h. die "fachliche Elite" bekommt Nachrücker!
In der Berichterstattung über den EnBW-Untersuchungsausschuss erklärt man den Gutachter von Warth & Klein, Herrn Kollegen Martin Jonas, im Handelsblatt vom 15.10.2012 zur "Elite der deutschen Wirtschaftsprüfer"!
Kann man einmal sehen, wie sich ein einmal in Umlauf geratener "Blödsinn" in den Köpfen der Redakteure fortsetzt.
Vielleicht sollte die WPK endlich einen jährlich zu verleihenden "Elite-Preis" ausloben.
Ich warte jetzt nur noch darauf, dass Klaus-Peter "einen raushaut" und endlich die aktuelle Quote der Einkommensmillionäre bekannt gibt!
Geht man aufmerksam durch die Straßen, so gewinnt man den Eindruck, dass der Durst immer plötzlicher kommt!
Trinken für Unterwegs - das war für uns früher die geliebte Capri-Sonne. Eine für jedes Kind auf der langen Fahrt in den Urlaub - und noch eine für die Fahrt zurück! - Das waren jeweils kurze Höhepunkte, war meine Capri-Sonne auf der 800 km langen Fahrt in den Urlaub doch bereits nach 30 Kilometern leer!
Das ist heute anders - seit dem es "To Go" gibt. Diese größte auszunehmende Unart, der Super-Gau des Konsumierens in der Öffentlichkeit ist Lifestyle. Man trinkt nicht mehr zu Hause, man trinkt unterwegs, also "To Go". Hier wird jeder Schluck Lifestyle zur Werbebotschaft: "Schaut her, ich bin wahnsinnig individuell und einer von etwa einer Milliarde Fans dieses US-Giganten."
Auf den Bechern prankt entweder ein Plastikdeckel mit Strohhalm oder bei warmen Getränken ein knickbarer Verschlussschnabel. Das ist irre praktisch und hat sich in Alten- und Pflegeheimen bereits bewährt!
Und so nuckeln sich die Lifestyle-Fetischisten durch die Straßen - weil eben der Durst heutzutage immer plötzlicher kommt als früher auf den Autoreisen. Wer nicht selber nuckelt, wird zum Becherzeugen. Einer dieser Monsterbecher steht auf geschätzt jedem zweiten Elektrokasten in Deutschland. Unzählige Denkmäler aus Pappe, die von der unendlichen Freiheit des Überall-trinken-Könnens erzählen.
In 2009 berichtete ich darüber, dass Dr. Herbert Müller, Vorstandssprecher von E&Y zum Kammerpräsidenten der größten IHK Deutschlands in Stuttgart gewählt wurde.
Ich hatte ihm damals empfohlen, die Schlussbesprechungen mit den E&Y-Mandanten im Präsidium doch gleich direkt in der IHK durchzuführen. Soviel zum Thema Unabhängigkeit!
Doch jetzt die Überraschung: Bei der aktuellen Wahl zur IHK-Vollversammlung wurde Dr. Müller nicht wiedergewählt!
Also - nach nur einer Legislaturperiode heißt es: und tschüss...!
Einer der überraschenden Wahlsieger ist die "Unternehmerinitiative Kaktus", die von den 100 zu vergebenden Sitzen gleich 22 Sitze gewann. Wahlprogramm dieser Initiative ist die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in der Kammer.
Na! - das könnte doch auch eine gute Idee für die nächsten Beiratswahlen der WPK im Juli 2014 sein - oder?
Auch hierüber habe ich schon verschiedentlich berichtet und eine Diskussion über ein neues Berufsbild eingefordert.
Während es im Jahre 2004 noch 1617 Examenskandidaten gab (WPK-Mitteilungen 2005, S. 13), sind es nach Meldung der WPK in 2011 (WPK 2011, S.29) nur noch 886 Kandidaten (Rückgang allein gegenüber 2010 um 91). D.h. innerhalb von nur 7 Jahren ein Rückgang von 45 %. Auch für 2012 rechnet die WPK mit weiterhin sinkenden Bewerberzahlen.
Die Big4 haben bereits vor Jahren erkannt, dass die Attraktivität des Berufsstandes dramatisch nachlassen wird. Sie "backen" sich ihre WP´s über den Master-Studiengang "AuditXcellence" an ausgewählten Hochschulen unseres Landes selbst. Sie haben dort gleich einmal 90 % der Belegungsrechte für die Studienplätze gekauft!
Die restlichen 10 % der Studienplätze belegt Klaus-Peter vom Verein (IDW) - vgl. auch Punkt 6 - und fertig ist die Laube! - Haben Sie noch Fragen?
Ach so! 2 Dinge hatte ich noch vergessen: Nach einem Arbeitszeitmodell arbeiten sie bitte 4 Monate (high season) im Aussendienst und verdienen gefälligst erst einmal ihren Studienplatz! Dafür belohnen sie die Big4 bzw. deren Professoren mit 93 % Bestehensquote - ist doch was!!!
Nach bestandenem WP-Examen schaut Prof. Schruff dann nach, in welcher Klasse Sie künftig spielen dürfen (vgl. Punkt 8).
Ach - sie fragen jetzt auch noch danach, wo der Rest des Prüfernachwuchses herkommt und wer diesen rekrutiert? Ja, vielleicht von AKS oder Econect etc. mit Durchfallquoten (nach dem gewichteten Mittel) von deutlich über 50% - demnach wohl eher ein "Auslaufmodell".
Schlechte Bezahlung, "Ausbeutung" und fehlende Arbeitszeitmodelle vor dem Hintergrund eines geänderten Bewusstseins von Studienabsolventen lassen bei diesen "tollen Aussichten" die Frage stellen: Wer will denn noch WP werden????
Zur Zeit sind mindestens 10 Hochschulen in einer Aufholjagd - flankiert vom "Ausschuss Berufsexamen" der WPK unter Vorsitz zweier WPK-Vorstand-Damen, die ehemals "Kämpferinnen von wp-net" waren und sich jetzt gerade neu erfinden.
Dies ist wohl eher Selbstbeweihräucherung, da der Zug bereits vor 5 Jahren endgültig abgefahren ist!!!
Mit der "Leitung" der WPK hatte ich mich bereits im letzten newsletter beschäftigt, was Herrn Maxl (hochbezahlter Geschäftsführer mit 5-Jahres-Rundumversorgungs-Vertrag!) dazu bewegte, in der Juni-Beiratssitzung mit "Hetztiraden" gegen mich zu reagieren.
Die Herausgabe des Wortprotokolls (nach dem Informationsfreiheitsgesetz) wurde mir vom Beiratsvorsitzer Dr. JvW mit der Begründung verweigert, dass er beim Lesen des Protokolls entsprechende Äußerungen des Geschäftsführers nicht feststellen konnte. Zufällig wurde Dr. JvW am 16.06. auf der a.o. MV von wp-net als geschäftsführender Vorstand auch mit meiner Mithilfe "aus dem wp.net-Verkehr gezogen" um weiteren Schaden von wp.net fernzuhalten. Also war er beim Lesen des Beiratsprotokolls doch sicherlich unbefangen - oder? Ich empfehle dazu die Lektüre der einschlägigen Vorschriften der Berufssatzung!
Ein Fall mit beinahe Unterhaltungswert wurde im Juli vom Präsidium (bestehend aus Präsident Dr. Securs, Vizepräsidentin Ahrendt, Vizepräsident Albrecht und Gast Dr. von Waldthausen) beschlossen.
Die Website von wp.net enthielt folgenden alten Hinweis, der noch von Dr. von Waldthausen und Frau Ahrendt eingestellt war: „Unser Verband stellt die Mehrheit des Beirats, des Vorstands und den Präsidenten“.
Durch die Wahl von Dr. Securs am 27.4.2012 zum Präsidenten war somit die wp.net Homepage nicht mehr richtig.
wp.net wurde nun vom Präsidium per Anwalt abgemahnt. Da fragt man sich, warum Dr. JvW und die Vizepräsidentin Ahrendt etwas fordern, was beide als Geschäftsführung von wp.net schon Monate vorher hätten selbst beseitigen müssen!?
Präsident Dr. Securs hat nach einem entsprechenden Hinweis von Herrn Gschrei von der weiteren Verfolgung Abstand genommen. Vielleicht hätte ein Telefonat oder eine Mail auch ausgereicht, die Mängel der Website aus der Zeit der abgewählten Geschäftsführung zu korrigieren.
Offensichtlich ist man in Berlin hinsichtlich der Namen Gschrei, Hildebrandt und wp.net völlig traumatisiert!
Übrigens: Alle diejenigen, die mit einer "wp-net-Fahrkarte" nach Berlin gekommen sind (und sich dann dort für wichtig erachtet und verselbständigt haben) müssten eigentlich wissen, dass ihre Mission im Juli 2014 zu Ende ist!?
Nun sind die Olymischen Sommerspiele 2012 in London vorbei und es zeigt sich im Nachhinein, wem wir dieses Milliardenspektakel zu verdanken haben.
Das Coca Cola die offizielle Brause von Olymia ist und McDonalds der offizielle Bulettenbrater, überrascht keinen mehr. Aber mit Deloitte haben die Spiele in London doch einen besonderen Charme bekommen. Deloitte hat sich in die lange Liste der offiziellen Sponsoren eingereiht.
130 Mitarbeiter hatte Deloitte für diese Spiele abgestellt, die ihrerseits in 750.000 Stunden als Berater für Beschaffung, Logistik etc. zur Verfügung standen. Bereits nach der Bewerbung für diese Spiele in 2003 stellte Deloitte einen Partner als Finanzchef des Bewerberkommitees ab.
Freshfields Bruckhaus Derringer waren übrigens die "offiziellen Olympia-Anwälte", die bis zu 40 Anwälte für die Rechtsberatung und den Schutz der Markenrechte abgestellt hatten.
Natürlich betreibt Deloitte so viel Aufwand nicht nur aus reiner Liebe zum Sport. Offiziell ließ man verlauten, dass dies auch ein Mittel sei, "sich von der Konkurrenz zu differenzieren".
Wollen wir einmal raten, wer der WP-Sponsor bei den nächsten Olympischen Spielen sein wird?
Mich haben in diesem Sommer insbesondere zwei Themen literarisch interessiert, von denen ich nicht ablassen konnte:
Einerseits die Geisteshaltung, dass das Leben ein "Konsum-Event" ist und die Losungsformel lautet: immer mehr, größer, schöner, weiter... Andererseits die Entschleunigung des Lebens durch Bescheidenheit und innere Einkehr - also endlich "wesentlich werden".
Zu letzterem Thema möchte ich einige Leseempfehlungen geben (alles leichte Kost!):
Anselm Bilgri: Entrümple deinen Geist - wie man zum Wesentlichen vordringt, Knaur Verlag, 2007, ISBN 978-3-426-66279-3, 18 Kapitel, 205 S.,
Regine Schneider: Entdecken, was wirklich zählt, Fischer Taschenbuch, 218 S., ISBN 3-596-14920-7, 218 S.
Hildegard Ressel: Was ich wirklich brauche, Scherz-Verlag, 190 S., Taschenbuch ISBN 3-502-14596-2 und natürlich immer wieder
Erich From: Haben oder Sein, dtv Taschenbuch 34234 und dazu das Ullstein Taschenbuch 36775: Vom Haben zum Sein oder aus der Edition Zeitsprung (ISBN 3-8311-3199-6) diverse Aufsätze zu Fromms Thesen "Erich Fromm als Vordenker".
Wie mir manche lieben älteren Kollegen/innen im Seminar oft sagen: Teilen Sie bitte immer wieder mit, dass es auch ein Leben außerhalb des Wirtschaftlichen Prüfungswesens gibt.
Wie wahr - also fangen Sie an!
Im neuen manager magazin 11/2012 (S. 10 ff.) fragt man sich, was bei der "einstigen Ikone der Wirtschaftsprüfer" unter dem neuen Vorstandssprecher Klaus Becker (46) eigentlich alles schief läuft. - Das ist schon hammerhart!
Resümee: Der Nimbus der KPMG (Elite der Prüferbranche!) ist weitgehend perdu!
Der neue Vorstandssprecher schmeißt 19 von einst 24 Vorständen raus, streicht Überstundenzuschläge und Tantiemen und legt dafür Fitnessprogramme vom Typ "How to Win" oder "Future for You" auf.
Doch: Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt und "Insider schätzen gar, dass 20% der Belegschaft auf der Suche nach einem neuen Job sind!"
Jetzt gibt es erst einmal Zwangsurlaub in allen Niederlassungen vom 27.12.2012 bis zum 04.01.2013. "Das spart immerhin 9 Tage Kantinenpersonal und Heizkosten"!
Hört sich nicht gut an! - Da brennt wohl auf der "Heile-Welt-Insel KPMG" die Hütte!?
Eine Frage hab ich noch: Wer hat denn da das manager magazin mit "heißem Material" versorgt???
Derzeit gehen pro Tag in Deutschland 120 Selbstanzeigen aufgrund der CD-Ankäufe bei deutschen Finanzämtern ein! Bald liegt (seit Beginn der Statistik im Februar 2010) die 34.000 ste Selbstanzeige vor.
Kummulierte Aufwendungen für alle CD-Ankäufe bisher: rund 9 Mio.€
Steuereinnahmen durch Selbstanzeigen: 2,5 Mrd.€ + 500 Mio.€ durch Steuerfahnder!
Also - zahlen wir lieber den Höchst-Steuersatz und können ruhig schlafen!
Kann man nur hoffen, dass sich nicht zuviele (neunmalkluge) Kollegen/innen in dieser Sache "verstrickt haben"!?
Da glaubt man tatsächlich, dass man in 26 Jahren Berufspraxis schon fast alles erlebt hätte und wird gleich eines besseren belehrt:
Wir diskutieren über Gebührenordnung und unzulässige Quersubventionierung - übrigens ein Wahlkampfziel von wp-net (wofür wir über 4.000 Stimmen bekommen haben!).
Wir haben einen Projektausschuss Gebührenordnung (8 Mitglieder!) und einen Kammerpräsidenten, der gleichwohl der Presee erklärt, dass eine Gebührenordnung politisch nicht durchsetzbar sei!?
Und jetzt kommt die Praxis:
Jetzt schauen Sie sich doch einmal auf die homepage der NBank, Hannover, "der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen" die "Ausschreibung für die Jahresabschlussprüfungen für die Jahre 2012 bis max. 2015" an.
(www.nbank.de/Die_NBank/Ausschreibungen/Ausschreibung_12_2012.php)
Hier fordern zwei subalterne Mitarbeiter der Bank ("An alle Interessenten") Wirtschaftprüfer zur Angebotsabgabe auf.
- bisheriges Gesamt-Honorar für E&Y: 47.000 € !!
Jetzt mal Klartext: Das nenne ich "Prostitution auf hohem Niveau"! Gleichwohl wird hier eine andere der Big4-Gesellschaften "zuschnappen".
Und der Knaller ist, dass im Verwaltungsrat dieser landeseigenen Bank nur "Knallköppe aus der Politik" sitzen. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass 17.000 WP´s und vBP´s der Poltik "scheißegal" sind, dann ist es diese Ausschreibung!!!
- Sorry für die Wortwahl, aber da stockt mir einfach der Atem! -
Die Ausschreibung für die Prüfung einer systemrelevanten Bank mit Milliardenrisiken sieht so aus, als würde hier gerade vom Hausmeister Klopapier bestellt.
Von systemrelevanter landeseigener Bank mit Milliardenrisiken, die letztlich der Steuerzahler zu tragen hat, weit und breit keine Spur. Vielleicht können sich die "Knallköppe von Politikern" gleich selbst "ein Siegel im Media Markt kaufen" - das wäre billiger!
An alle Gremienmitglieder und Organe der WPK: Bitte nie mehr erzählen, dass man solche Beispiele nicht kenne! - Oder das hier wohl eine "Mischkalkulation" vorliege!
Somit gibt es genügend Stoff für die nächste Konsultationsrunde mit den Big4 und die nächste Sitzung des Projektausschusses Gebührenordnung! Wie wäre es mit einem Ermittlungsverfahren durch die WPK? - Viel Spaß hierbei!
Ach - glauben Sie tatsächlich, dass die WPK tätig wird??? - vielleicht auch nur geheim?
Übrigens: Warum die Big4 kein Interesse an einer Gebührenordnung haben, erkläre ich ausführlich im nächsten newsletter!
Warum tun Sie sich das an? Wenn Sie anschließend hohen Blutdruck haben oder stundenlang mit der Frage beschäftigt sind, wie ich so etwas schreiben kann?
Selbst die "3 Damen vom Grill" im Vorstand der WPK ereifern sich jedes mal wieder auf Neue über meine "frauenfeindlichen newsletter". Insgeheim warten sie schon seit Wochen auf meinen neuen newsletter um nachzusehen, ob sie darin wieder vorkommen.
Man kann den newsletter durch einen Klick am Ende einfach abbestellen - doch keiner tut´s! -
Ganz im Gegenteil - mittlerweile abonnieren Studenten, Lehrstuhlinhaber, Pressevertreter ... alle wollen ihn lesen! Komisch!?
Ich finde: Seitdem es PRIMUS und die newsletter gibt, ist die "Welt des Wirtschaftlichen Prüfungswesens" einfach bunter geworden, der "Laden" wurde richtig aufgemischt und keiner kann mehr sicher sein, dass seine Machenschaften nicht "enttarnt" werden!
Der nächste newsletter wird nun schneller folgen, da es (leider Gottes) schon genügend neuen Stoff hierfür gibt! Freuen Sie sich darauf!
P.S.: Übrigens noch ganz herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche zu unserer Hochzeit. Wir haben uns tatsächlich nach fast 10 Jahren getraut ...Danke, Danke, Danke!!!