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Timestamp: 2016-10-24 20:09:47
Document Index: 393521797

Matched Legal Cases: ['Art. 84', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 42', 'Art. 84', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 66']

1C_258/2011 (06.06.2011)
Am 8. Februar 2011 ersuchten die deutschen Beh�rden die Schweiz um die vorl�ufige Inhaftnahme des deutschen Staatsangeh�rigen X.________ zwecks Auslieferung.
Am 6. M�rz 2011 verhaftete die Kantonspolizei Basel-Stadt X.________.
Am 9. M�rz 2011 erliess das Bundesamt f�r Justiz einen Auslieferungshaftbefehl.
Das Bundesstrafgericht behandelte die Eingabe als Revisionsgesuch und trat darauf mit Entscheid vom 31. Mai 2011 nicht ein, da keine zul�ssigen Revisionsgr�nde vorlagen. Es erwog, in Anbetracht der Tatsache, dass X.________ im vorliegenden Verfahren nicht anwaltlich vertreten sei, rechtfertige es sich, seine Eingabe vom 14. April 2011 an das Bundesgericht weiterzuleiten zur Pr�fung der Frage, ob eine Beschwerde vorliege.
Wie die Eingabe von X.________ vom 14. April 2011 auszulegen ist, ist unklar. Sie kann als Beschwerde angesehen werden. Darauf kann aus folgenden Erw�gungen jedoch nicht eingetreten werden.
Ein Entscheid �ber die Auslieferungshaft stellt einen grunds�tzlich anfechtbaren Zwischenentscheid dar. Auch insoweit ist die Beschwerde aber nur zul�ssig, wenn ein besonders bedeutender Fall gem�ss Art. 84 BGG gegeben ist (BGE 136 IV 20 E. 1.1 f.).
Ist eine Beschwerde nur unter der Voraussetzung zul�ssig, dass ein besonders bedeutender Fall nach Art. 84 BGG vorliegt, so ist gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG auszuf�hren, warum diese Voraussetzung erf�llt ist.
Der Beschwerdef�hrer legt mit keinem Wort dar und es ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich, weshalb hier ein besonders bedeutender Fall nach Art. 84 BGG gegeben sein soll. Da der Beschwerdef�hrer damit seiner Begr�ndungspflicht nach Art. 42 Abs. 2 BGG nicht gen�gt, kann auf die Beschwerde von vornherein nicht eingetreten werden. Weil dies offensichtlich ist, ist der Einzelrichter zum Entscheid befugt (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
Unter den gegebenen Umst�nden rechtfertigt es sich auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).