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Timestamp: 2016-10-24 16:04:59
Document Index: 105680088

Matched Legal Cases: ['Art. 81', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64']

6B_973/2014 (23.10.2014)
6B_973/2014 � � Urteil vom 23. Oktober 2014
Einstellungsverf�gung (Diebstahl),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich, III. Strafkammer, vom 8. September 2014.
�Der Beschwerdef�hrer wirft seinem fr�heren Vermieter vor, dieser habe ihm aus seinem Koffer EURO 105.--, eine vergoldete Halskette, ein vergoldetes Armband und ein Mobiltelefon gestohlen. Die Staatsanwaltschaft Z�rich-Limmat stellte die Untersuchung wegen Diebstahls am 6. November 2013 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Z�rich am 8. September 2014 ab.
�Der Beschwerdef�hrer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdr�cklichen Antrag zu stellen. Offensichtlich strebt er eine Verurteilung des Beschuldigten an.
�Es kann offenbleiben, ob der Beschwerdef�hrer unter dem Gesichtswinkel von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zum vorliegenden Rechtsmittel legitimiert ist, weil es ohnehin nicht hinreichend begr�ndet wurde.
�Die Vorinstanz kommt zum Schluss, der angebliche Diebstahl k�nne dem Beschuldigten nicht nachgewiesen werden. Unterlassene Untersuchungshandlungen und nicht abgenommene Beweise, die den Nachweis erm�glichen k�nnten, seien nicht ersichtlich.
�Diese Beweisw�rdigung kann vor Bundesgericht ger�gt werden, wenn die Vorinstanz sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV vorgenommen hat. Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im bem�ngelten Punkt offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls m�glich ist, gen�gt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1, 137 I 1 E. 2.4). Die angebliche Willk�r ist in der Beschwerde pr�zise zu r�gen, und die R�ge ist zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG). An die Begr�ndung stellt das Bundesgericht hohe Anforderungen.
�Der Beschwerdef�hrer r�gt erstens, das Foto der Halskette, das er einer Polizistin gegeben habe, sei nicht zu den Akten genommen worden. Es ist indessen nicht ersichtlich, wie mit diesem Foto nachgewiesen werden k�nnte, dass der Beschuldigte die Halskette gestohlen hat.
�Zweitens macht der Beschwerdef�hrer geltend, seinem Antrag, dem Beschuldigten Fingerabdr�cke abzunehmen, sei nicht stattgegeben worden. Indessen steht fest, dass der Beschuldigte den Koffer in der Hand gehabt hat. Demgegen�ber wurden die gestohlenen Gegenst�nde nirgendwo aufgefunden, und es steht zudem nicht fest, was sich sonst noch in dem Koffer befand. Folglich ist von vornherein nicht zu sehen, wie durch die Abnahme der Fingerabdr�cke dem Beschuldigten der ihm angelastete Diebstahl nachgewiesen werden sollte.
�Da der Beschwerdef�hrer den Vorwurf der Willk�r nicht zu begr�nden vermag, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
�Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachtr�glich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da der Beschwerdef�hrer geltend macht, arbeitslos zu sein, ohne diese Behauptung zu belegen, kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.