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⭐Standardisierte Produktinformationen in der kapitalgedeckten Altersvorsorge aus Sicht der Versicherungswirtschaft
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Friederike Brahms
1 Standardisierte Produktinformationen in der kapitalgedeckten Altersvorsorge aus Sicht der Versicherungswirtschaft Dr. Peter Schwark Mitglied der Hauptgeschäftsführung Kooperationsveranstaltung der DRV-Bund mit der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt 25. Februar 20132 Gliederung I. GDV-Position zu Transparenz II. Aktuelle Regulierungsvorhaben II.1 Kurzinformation für AV-Verträge ( AV-PIB ) II.2 Basis-Informationsblätter für Anlageprodukte ( PRIP- KID ) III. Ausgewählte Info-Themen III.1 Preis-Leistungs-Darstellung III.2 Chance-Risiko-Darstellung Anhang I. GDV-Umsetzungs-Vorschlag AV-PIB Anhang II. Ermittlung von Chance-Risiko-Typen 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 23 I. GDV-Position zu Transparenz GDV unterstützt Bestrebungen zur Verbesserung der Transparenz in der Lebensversicherung Der GDV veröffentlicht unverbindliche Verbandsempfehlungen zu Transparenzthemen: Preis-Leistungs-Darstellung (Gesamtkostenquote) Berücksichtigung von Fondskosten in der Leistungsdarstellung Offenlegung von Rückvergütungen (kick backs), Wertmitteilung bei Riester-Renten, etc. Die Transparenz-Empfehlungen sind Teil der GDV- Verbraucher-Initiative weitere Inhalte sind u. a.: Verhaltenskodex Vertrieb Checkliste Vertrieb 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 34 I. GDV-Position zu Transparenz Der GDV unterstützt grundsätzlich die Einführung von Informationsblättern, aber: Neutrale Produktdarstellung - also gerade nicht nur Risiken und Nebenwirkungen wie in einem Beipackzettel Nur ein PIB pro Produkt bzw. Angebot bei Riester-Renten Trippelungs-Gefahr durch VVG-, AV-PIB und PRIP-KID Anbieterneutrale Vorgaben ( level playing field ) 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 45 Gliederung I. GDV-Position zu Transparenz II. Aktuelle Regulierungsvorhaben II.1 Kurzinformation für AV-Verträge ( AV-PIB ) II.2 Basis-Informationsblätter für Anlageprodukte ( PRIP- KID ) III. Ausgewählte Info-Themen III.1 Preis-Leistungs-Darstellung III.2 Chance-Risiko-Darstellung Anhang I. GDV-Umsetzungs-Vorschlag AV-PIB Anhang II. Ermittlung von Chance-Risiko-Typen 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 56 II.1 Kurzinformation für AV-Verträge Bewertung durch GDV: Beim eigentlichen AV-PIB sehr viel Positives Neutrale Produktdarstellung: Preis-Leistungs-Verhältnis, Chance-Risiko-Klassen Bei Riester-Renten ersetzt AV-PIB das VVG-PIB Kosten-Darstellung als Renditeminderung ( Reduction in Yield ) Verzicht auf komplexe Rendite-Risiko-Profile (=wahrscheinlichkeitsgewichtete Ablaufrenditen ) 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 67 II.1 Kurzinformation für AV-Verträge Viele Regelungen des Altersvorsorgeverbesserungsgesetzes außerhalb des AV-PIB sehr kritisch zu sehen: Vorgegebene Liste von zulässigen Kostenarten Rechtsfolgen bei falscher Information: 2-jähriges Rücktrittsrecht, Beiträge müssen verzinst zurückgezahlt werden Vorgaben für Basis-Renten-BU: lebenslange BU-Rente Privilegierung Wohn-Riester... Neuland und damit unklar: Produktinformationsstelle 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 78 Gliederung I. GDV-Position zu Transparenz II. Aktuelle Regulierungsvorhaben II.1 Kurzinformation für AV-Verträge ( AV-PIB ) II.2 Basis-Informationsblätter für Anlageprodukte ( PRIP-KID ) III. Ausgewählte Info-Themen III.1 Preis-Leistungs-Darstellung III.2 Chance-Risiko-Darstellung Anhang I. GDV-Umsetzungs-Vorschlag AV-PIB Anhang II. Ermittlung von Chance-Risiko-Typen 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 89 II.2 Basis-Informationsblätter für Anlageprodukte ( PRIP-KID ) Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Basisinformationsblätter für Anlageprodukte Packaged Retail Investment Products Key Information Document EU-Verordnung: Tritt sofort in Kraft keine nationale Umsetzung erforderlich Ziel des Verordnungsvorschlags: Vergleichbarkeit von Anlageprodukten, Verbesserung des Verbraucherschutzes, Stärkung des Binnenmarktes 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 910 II.2 Basis-Informationsblätter für Anlageprodukte ( PRIP-KID ) Deutliche kritischere Bewertung durch GDV als das Riester- PIB Zielkonflikt: sehr weiter Anwendungsbereich und Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit? Doppelung/Rückschritt gegenüber Riester-PIB Eigene Sanktionierungs-, Haftungs-, und Streitbeilegungs- Regeln für PRIPs? EP-Berichterstatterin möchte Vorabgenehmigung der PRIP- KID durch die Aufsicht und Vermittler sollen Teile des PRIP- KID ausfüllen 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 1011 Gliederung I. GDV-Position zu Transparenz II. Aktuelle Regulierungsvorhaben II.1 Kurzinformation für AV-Verträge ( AV-PIB ) II.2 Basis-Informationsblätter für Anlageprodukte ( PRIP- KID ) III. Ausgewählte Info-Themen III.1 Preis-Leistungs-Darstellung III.2 Chance-Risiko-Darstellung Anhang I. GDV-Umsetzungs-Vorschlag AV-PIB Anhang II. Ermittlung von Chance-Risiko-Typen 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 1112 III.1 Preis-Leistungs-Darstellung Heutiger Kostenausweis nach VVG und AltZertG (beispielhaft) Abschluss- und Vertriebskosten Laufende Kosten in der Aufschubdauer In den ersten 5 Versicherungs-jahren ab dem 6. Versicherungsjahr für jedes Versicherungsjahr xxx EUR jährlich 0,00 EUR xx EUR x EUR je 100 EUR gebildetes Kapital Der Durchschnittskunde kann mit diesen Angaben nichts anfangen Vergleichbarkeit ist nicht gegeben Entscheidend ist die Kostenwirkung Umrechnung in Gesamtkostenquote 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 1213 III.1 Preis-Leistungs-Darstellung Einbettung der Kosteninformation in eine Preis-Leistungs-Darstellung (schematisch) Beispielhafte jährliche Wertentwicklung vor Kosten 6,0 % Gesamtkostenquote 2,0 % Fondskosten 1% Abschlusskosten und lfd. Verwaltungskosten 1% Beispielhafte jährliche Wertentwicklung nach Kosten 4,0 % Die Gesamtkostenquote kann sinnvoll nur zusammen mit einer Wertentwicklung vor Kosten interpretiert werden. 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 1314 III.1 Preis-Leistungs-Darstellung GDV-Umsetzungsvorschlag im AV-PIB: 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 1415 Gliederung I. GDV-Position zu Transparenz II. Aktuelle Regulierungsvorhaben II.1 Kurzinformation für AV-Verträge ( AV-PIB ) II.2 Basis-Informationsblätter für Anlageprodukte ( PRIP- KID ) III. Ausgewählte Info-Themen III.1 Preis-Leistungs-Darstellung III.2 Chance-Risiko-Darstellung 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 1516 III.2 Chance-Risiko-Darstellung Kurze Erläuterung aus Kundensicht Texte sollten einheitlich vorgegeben werden Angabe des Chance-Risiko-Typs Einbettung in das gesamte Spektrum der Chance-Risiko- Typen Keine sprechende Bezeichnung des Chance-Risiko-Typs, sondern Nummerierung Keine Angabe von Rendite-Risiko-Profilen 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 1617 III.2 Chance-Risiko-Darstellung GDV-Umsetzungsvorschlag im AV-PIB: 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 1718 Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Peter Schwark Mitglied der Hauptgeschäftsführung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Wilhelmstraße 43 / 43 G, Berlin Tel.: , Fax: Internet: 25. Februar 2013 Dr. Peter Schwark 18 Ähnliche Dokumente
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