Source: http://bochum.server16.justdo-it.de/fussball/junioren/informationen/durchfuehrungsbestimmungen/
Timestamp: 2017-11-21 22:43:44
Document Index: 152584914

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 55', '§ 7', '§ 15', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 13', '§ 11', '§ 14', '§ 13', '§ 17']

Fußball und Leichtathletik Verband Westfalen e.V.: Durchführungsbestimmungen
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Durchführungsbestimmungen für den Spielbetrieb der Junioren 2017/2018 im FLVW Kreis 06 Bochum
Altersklasseneinteilung Saison 2017 / 2018
G – Junioren (Mini-Kicker)
31.12.2013 (Empfehlung)
Bei einer Abweichung von der amtlichen Anstoßzeit bis zu 60 Minuten ist der Gast und der zuständige Staffelleiter hierüber 5 Tage vorher zu unterrichten. Abweichungen von mehr als 60 Minuten sind einer Spielverlegung gleichzusetzen. Ständige Abweichungen von den amtlichen Anstoßzeiten (z. B. B-Junioren am Sonntag um 10.45 Uhr, anstelle samstags, um 16.45 Uhr) sind im Spielplan vermerkt.
Ausfertigung eines Spielerpasses
Der Verein haftet für die Richtigkeit der auf dem Spielerpass vermerkten Eintragungen.
Dem vollständigen Antrag auf erstmalige Erteilung einer Spielberechtigung ist das Original einer Geburtsurkunde oder eine Bestätigung des Geburtsdatums durch das Einwohnermeldeamt beizufügen.Eine Bestätigung des Geburtsdatums durch die zuständigen KJA-Mitglieder (siehe Aufgabenverteilungsplan) kann nur aufgrund vorliegender Originalurkunden (ggf. beglaubigter Übersetzungen) erfolgen. Bei Nutzung von „Pass-Antrag Online” sind die Nutzungsbedingungen des WDFV zu beachten.
Nach Erhalt des Passes ist das Passfoto mit einem Vereinsstempel abzustempeln.
Der Spielerpass ist vom Spieler zu unterschreiben (Ausnahmen: E-Jun. bis Mini-Kicker).
Die Vereine sind verpflichtet, Spieler/Spielerinnen für Auswahlspiele und zum Zwecke der Aus-/ Weiterbildung abzustellen. Die Spieler/Spielerinnen haben die Pflicht einer Berufung Folge zu leisten.
Ist der Sportplatz nicht von der Stadt gesperrt, entscheidet nur der Schiedsrichter (Spielleiter) frühzeitig über die Bespielbarkeit des Platzes.
Die Vereine sind verpflichtet die E-Mails im DFBnet-Postfach zeitnah abzurufen. Informationen zu Spielverlegungen, Neuansetzungen etc. werden ausschließlich über das DFBnet-Postfach verschickt.
Dieses hat – wie auch die OM – offizielle Mitteilungsfunktion.
Bei den Wochentags- oder Turnierspielen sollen die Spiele spätestens wie folgt beendet sein:
E-, F- und G-Junioren
Entscheidungsspiele um einen eventuellen Auf- oder Abstieg bzw. Platzierungsspiele innerhalb der Staffeln finden unmittelbar nach Beendigung der Meisterschaft statt. Wir bitten, dies bei Reise- bzw. Turnierplanungen zu berücksichtigen. Bei den Spielen wird nach § 19 (2) der JSpO/WDFV verfahren. Die Spiele werden – soweit keine neutrale Platzanlage zur Verfügung steht – bei einem der beteiligten Vereine ausgetragen (§ 55 (1) SpO/WDFV in Verbindung mit § 7 (4) JSpO/WDFV). Kann zwischen den beteiligten Vereinen keine Einigung über das Heimspiel erzielt werden, entscheidet die spielleitende Stelle mittels Los.
Fair-Play-Freundschaftsspiele/Fair-Play-Turniere
Zur Förderung des Fair-Play Gedankens können auch bei den E- und D-Junioren
Fair-Play-Freundschaftsspiele sowie Fair-Play-Turniere ausgetragen werden. Bei diesen Spielen entscheiden die am Spiel beteiligten Spieler vorrangig selbst. Ein „passiver Spielleiter“/eine „passive Spielleiterin“ begleitet jedoch das Spiel. Dieser bzw. diese steht auf Höhe der Mittellinie außerhalb des Spielfeldes. Er/Sie pfeift das Spiel an und beendet das Spiel. In strittigen Situationen greift er/sie in das Spiel ein, entscheidet und erklärt den Kindern den Fehler. Gespielt wird grundsätzlich nach den Bestimmungen des FLVW und den Durchführungsbestimmungen des Fußballkreises Bochum. Bei Fair-Play-Turnieren kann auch die grundsätzliche Regelung für Mini-Kicker- bzw. F-Junioren-Spielfeste analog angewandt werden. Dies bedeutet, dass ein Spielplan zu verwenden ist, der Rückschlüsse auf einen Sieger (Turnier- oder Gruppensieger) nicht zulässt. Vor Durchführung von Fair-Play-Freundschaftsspielen ist der Koordinator Spielbetrieb schriftlich zu unterrichten. Fair-Play-Turniere sind entsprechend den Ausführungen (siehe Turniere) zu beantragen.
Mit der Zulassung von Jugendspielgemeinschaften soll erreicht werden, dass Junioren bei Spielermangel in Vereinen entsprechend ihrer Altersklasse spielen können, ohne dass ein Vereinswechsel erforderlich wird. Mannschaften aus Jugendspielgemeinschaften sind zum Aufstieg bis zur Bezirksliga berechtigt. Bei Auflösung einer Jugendspielgemeinschaft können sich die Vereine darauf einigen, dass ein beteiligter Verein künftig in der bisherigen Spielklasse weiterspielt. Kommt eine Einigung nicht zustande, werden beide Vereine der untersten Spielklasse zugeordnet.
Informationen zur Zulassung oder Fortsetzung von Jugendspielgemeinschaften sind in den Durchführungsbestimmungen des FLVW geregelt.
Die Meisterschaftsspiele des letzten Spieltages haben, soweit diese für den Auf- bzw. Abstieg von Bedeutung sind, zur gleichen amtlichen Anstoßzeit (B-Junioren = Samstag 16.45 Uhr) zu beginnen. Spielverlegungen sind insoweit nicht zulässig.
Mannschaftsverantwortliche, Trainer und/oder Betreuer
Der im Spielbericht eingetragene Mannschaftsverantwortliche (mindestens 18 Jahre) muss Mitglied des am Spiel beteiligten Vereins sein. Der Trainer und/oder Betreuer gehört mindestens einem Verbandsverein an. Bei den Juniorinnen ist eine Betreuerin mit der Aufsicht zu beauftragen.
Trainer und/oder Betreuer sowie der Mannschaftsverantwortliche sind mit Vor- und Nachnamen im Spielbericht einzutragen.
Bei allen Spielen der Junioren und Juniorinnen wird der Schiedsrichter/die Schieds-richterin bzw. der Spielleiter/die Spielleiterin durch einen deutlich gekennzeichneten, sachkundigen und volljährigen Ordnungsdienst des gastgebenden Vereins unterstützt. Diese Person hält sich während des Spiels am Seitenrand auf der Höhe der Mittellinie auf. Aufgabe des Ordnungsdienstes ist es u. a. beruhigend auf „Störenfriede“ einzuwirken bzw. nicht am Spiel Beteiligten am Betreten des Spielfeldes zu hindern. Bei Bedarf ist der Ordnungsdienst durch die Mannschaftsverantwortlichen und anwesende Vorstandsmit-glieder beider Vereine zu unterstützen.
Der Ordnungsdienst ist vor dem Spiel im elektronischen Spielbericht unter Leiter Ordnungsdienst mit Vor- und Nachnamen durch den gastgebenden Verein einzutragen. Dieser haftet bei einer Fehl- und/oder Falscheintragung für die eintretenden Folgen.
Der im Spielbericht eingetragene Mannschaftsverantwortliche, Trainer und/oder Betreuer kann nicht gleichzeitig als Ordnungsdienst tätig werden.
Das Tragen von Schienbeinschonern ist Pflicht. Spieler, die keine handelsüblichen Schienbeinschoner tragen, dürfen nicht am Spiel teilnehmen.
Spieler, die dem älteren A-Junioren- bzw. Spielerinnen, die dem älteren B-Juniorinnen-Jahrgang angehören, können zu Senioren (innen) erklärt und in der 1. Mannschaft des Vereins eingesetzt werden (siehe auch § 15 JSpO/WDFV), sofern der Spieler/die Spielerin
einem Verein angehört, der in der laufenden Saison mit einer A-Junioren- / B-Juniorinnen-Mannschaft am Meisterschaftsspielbetrieb teilnimmt, oder
zum Beantragungszeitpunkt im Besitz einer Spielberechtigung von mindestens
12 Monaten für den beantragenden Verein ist, oder
irgendwann einmal – mindestens 24 Monate im Besitz einer Spielberechtigung für den beantragenden Verein gewesen ist.
Ausgenommen hiervon sind Spieler, die seit zwei Jahren kein Pflichtspiel mehr bestritten haben. Stützt sich die Seniorenerklärung ausschließlich auf a), endet die Seniorenerklärung im Falle einer Abmeldung der A-Junioren- /B-Juniorinnen-Mannschaft.
Sperren nach Feldverweis
Wird ein Spieler auf Dauer des Feldes verwiesen, tritt eine automatische Sperrzeit von
2 Wochen ein. Dies gilt auch für Freundschafts- (Turnier-/Hallen-) Spiele.
In bestimmten Fällen kann der Staffelleiter die Sperrstrafe auf eine Mindestsperre von einer Woche reduzieren.
Darüber hinausgehende Sperren werden
vom zuständigen Staffelleiter unmittelbar bzw. durch Veröffentlichung in der OM des FLVW - bekannt gegeben oder
durch das Kreisjugendsportgericht verhängt.
Wenn Pflichtspiele an Wochentagen stattfinden, muss von Amts wegen oder auf Antrag die Wochensperre auf eine Sperre für eine bestimmte Anzahl von Pflichtspielen der Mannschaft, in der der Feldverweis erfolgte, umgewandelt werden.
Ein Spielausfall ist durch den gastgebenden Verein am selben Tag in das DFBnet einzugeben. Der Grund ist im Spielbericht zu vermerken.
Ausgefallene Spiele sind innerhalb von 14 Tagen (frühestens nach einer Woche bei einer Schiedsrichteransetzung) nachzuholen. Eine Abstimmung der beteiligten Vereine über einen neuen Spieltermin ist hierbei zweckmäßig. Die Vereine haben dem Staffelleiter den vereinbarten Nachholtermin umgehend über das DFBnet-Postfach mitzuteilen.
Können sich die beteiligten Vereine nicht auf einen Nachholtermin einigen, so setzt der zuständige Staffelleiter das ausgefallene Spiel im DFBnet verbindlich an.
Für alle Spiele findet der Spielbericht-Online Anwendung. Der Spielbericht-Online ist, nachdem durch den Schiedsrichter bzw. Spielleiter alle Eintragungen vorgenommen wurden, von dem Schiedsrichter bzw. Spielleiter in Anwesenheit von den beiden Vereinsvertretern (Mannschaftsverantwortlicher gemäß Spielbericht) freizugeben. Fehlt ein Vereinsvertreter, so ist dieses durch den Schiedsrichter/Spielleiter zu vermerken.
Ausdrucke von Spielberichten dürfen nur für vereinsinterne Zwecke genutzt und Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Sollten Spielberichte von verbandsfremden Institutionen (z. B. Versicherungen, Polizei, Staatsanwaltschaft, Rechtsanwälte) angefordert werden, so ist diese Anforderung an den Kreisjugendausschuss weiterzuleiten. Ist die Erstellung des Spielbericht-Online am Spielort nicht möglich, so ist der Spielbericht in Papierform zu erstellen. Im Spielbericht ist hierfür der Grund anzugeben.
Der Spielbericht ist dem zuständigen Staffelleiter durch den Platzverein umgehend zuzusenden. Bei besonderen Vorkommnissen (z. B. Spielabbruch, Feldverweisen) ist der Schiedsrichter zur Mitnahme und Absendung des Papierspielberichtes einschließlich des Durchschlages verpflichtet. Dem Schiedsrichter ist deshalb ein ausreichend frankierter Briefumschlag mit der Anschrift des Staffelleiters auszuhändigen. Der Schiedsrichter hat den Spielbericht noch am Spieltag entsprechend abzusenden.
Auch bei Freundschaftsspielen ist der elektronische Spielbericht zu nutzen. Ist dies jedoch nicht möglich, gilt folgende Regelung:
Alle Spielberichte (ggf. mit Durchschrift) gehen an den Koordinator Spielbetrieb. Bei Gastvereinen eines anderen Kreises ist der zuständige Kreis-/Landesverband im Spielbericht anzugeben.
Bei der Anwendung von Spielbericht-Online entfällt die Ergebniseingabe, da mit der Freigabe des Spielberichtes auch das Ergebnis eingestellt wird. Der gastgebende Verein hat sich davon zu überzeugen, dass der Spielbericht vom Schiedsrichter/Spielleiter auch tatsächlich freigegeben wurde.
Ist die Freigabe des Spielberichtes durch den Schiedsrichter nicht erfolgt bzw. kann der Spielbericht-Online nicht genutzt werden, ist der gastgebende Verein verpflichtet, das Spielergebnis oder ggf. einen Spielausfall umgehend, jedoch spätestens eine Stunde nach Spielende im DFBnet einzustellen.
Bei den Mini-Kickern und F-Junioren ist sichergestellt, dass die eingegebenen Ergebnisse nicht „von Dritten“ eingesehen werden können.
Spielberechtigt ist der Spieler, der im Besitz eines gültigen Spielerpasses ist. Liegt der Spielerpass nicht vor, ist dies im Spielbericht zu vermerken. Ein Spieler, der ohne Spielerpass antritt, ist im elektronischen Spielbericht auf der ersten Seite unter der Rubrik „Spieler die nicht auf der Spielberechtigungsliste stehen“ einzutragen. Bei einem Papierspielbericht bestätigt der Spieler die Spielteilnahme im Spielbericht durch Unterschrift (Name, Vorname, Geburtsdatum).
Der Spielerpass (mit Bild, Stempel und Unterschriften) ist dem Staffelleiter – auch als Kopie – unaufgefordert innerhalb einer Woche einzureichen oder als Dateianhang per
E-Mail an das DFBnet-Postfach zu senden.
Spielverlegungen sind zulässig, sofern der Spieltermin vorverlegt, beide Mannschaften spätestens 10 Tage vor dem Spieltag ihr Einverständnis erklärt haben und der Staffelleiter der Vorverlegung zugestimmt hat. Dies gilt nicht für den letzten Spieltag (siehe auch letzter Spieltag).
Die Änderung des Spieltages, der Anstoßzeit und ggf. des Spielortes sind über das Modul „Spielverlegung” im DFBnet zu stellen. Dabei haben sich die beteiligten Vereine im Vorfeld (z. B. telefonisch) abzustimmen.
Spielverlegungsanträge sind durch den Spielpartner innerhalb von zwei Tagen zu bearbeiten. Die Information über die Entscheidung der Staffelleitung erfolgt über das DFBnet-Postfach.
B – Junioren/innen
C – Junioren/innen
D – Junioren/innen
Diese Spielzeiten sind verbindlich und dürfen auch in Freundschaftsspielen nicht abgeändert werden.
C - / D - Junioren
Das Spielfeld (Großfeld) ist bei allen Spielen ordnungsgemäß abzugrenzen. Kleinfeldspielfelder sind mit „Begrenzungshütchen/Markierungstellern“ entsprechend zu kennzeichnen. Für Trainer und Betreuer ist bei den Spielen der A- bis D-Junioren und B- bis D-Juniorinnen (soweit möglich) in Höhe der Mittellinie auf der gleichen Spielfeldseite eine „Coachingzone“ von ca. 10m Breite abzukreiden bzw. durch Hütchen zu markieren. Innerhalb dieser Zone halten sich nur Personen auf, die namentlich im Spielbericht eingetragen sind. Das Einwechseln von Spielern erfolgt von derselben Spielfeldseite in Höhe der Mittellinie.
Die Teilnahme am Training eines anderen Vereins ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Vereins zulässig, für den der Junior eine Spielberechtigung besitzt (§ 21 JSpO/WDFV).
Soweit Rückennummern bzw. Trikots mit Namen (kein Künstler- oder Spitznamen) getragen werden, müssen diese mit den Eintragungen im Spielbericht übereinstimmen. Die Rückennummer darf die Zahl 99 nicht überschreiten
Bei den A- und B-Junioren sowie B-Juniorinnen sind Rückennummern Pflicht.
Die Trikot- und Stutzenfarben der am Spiel beteiligten Mannschaften müssen sich deutlich unterscheiden. Die gastgebende Mannschaft sorgt für entsprechenden Ersatz. Die Torwarthemden haben sich vom Trikot der Mannschaften abzuheben.
Die Werbung auf Trikots darf 200 qcm nicht überschreiten. Eine 100 qcm große Werbung auf dem Ärmel, sowie eine 50 qcm große Werbung auf dem rechten Hosenbein ist zusätzlich möglich. Die Durchführungsbestimmungen des FLVW für die Genehmigung von Werbung auf der Spielkleidung sind zu beachten. Anträge sind an den Kreisjugend-ausschuss zu richten.
Die Abmeldung eines Spielers erfolgt per Einschreibe-Postkarte bei einer offiziellen Vereinsanschrift. Bei Junioren die noch nicht volljährig sind, müssen die Eltern bzw. der gesetzliche Vertreter der Abmeldung zustimmen. Als Tag der Abmeldung gilt das Datum des Poststempels. Mit der Abmeldung verliert der Spieler/die Spielerin die Spielberechtigung für den abgebenden Verein.
Nach erfolgter Abmeldung des Juniors ist auch die Abmeldung des abgebenden Vereins über DFBnet-Pass Online wirksam, wenn diese innerhalb von 14 Tagen nach erfolgter Abmeldung eingegeben wird. In diesem Fall ist der Verein nicht verpflichtet, den Spielerpass oder eine Erklärung über den Verbleib des Spielerpasses an den Spieler/an die Spielerin oder den aufnehmenden Verein herauszugeben.
Spieler des älteren A-Junioren- und B-Juniorinnen-Jahrgangs wechseln nach den Bestimmungen der Senioren (insbesondere unter Berücksichtigung der beiden Wechselperioden).
Die Spielberechtigung für den neuen Verein wird durch die Passstelle nach der JSpO/WDFV wie folgt erteilt:
Freund-schaftsspiele
Die Spieler/Spielerinnen aller Altersklassen erhalten eine Spielberechtigung ab dem Tag des Eingangs der vollständigen Unterlagen bei der Passstelle
§ 11 (8) JSpO/WDFV
E- bis G-Junioren (Mini-Kicker)
01-06.-30.06.
§ 11 (4) JSpO/WDFV
01.07.-31.05.
D-Junioren/
(jüngerer Jahrgang)
B-Juniorinnen (jüngerer Jahrgang)
§ 11 (5) JSpO/WDFV
Nicht-Zustimmung
3 Monate nach Abmeldung
§ 11 (6) JSpO/WDFV
6 Monate nach Abmeldung
A- bis G-Junioren
spätestens 6 Monate nach
dem letzten Spiel
§ 13 Nr. 3 JSpO/WDFV
Vorzeitige Spielberechtigung
Ein Junior kann in einem Spieljahr grundsätzlich nur für einen Verein eine Spielberechtigung für Pflichtspiele erhalten (§ 11 (1) JSpO/WDFV). In Ausnahmefällen kann der Verbandsjugendausschuss des jeweiligen Landesverbandes nach vorheriger Stellungnahme des Kreisjugendausschusses des abgebenden Vereins bei einem Vereinswechsel innerhalb eines Spieljahres die Wartezeit abkürzen.
Ein solcher Ausnahmefall (§ 14 (2) JSpO/WDFV) liegt u. a. vor, wenn:
der Verein die Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat
nachgewiesen wird (Bescheinigung des Vereins), dass der Junior in dem Verein keine Spielmöglichkeit hat und bislang in der Saison noch kein Pflichtspiel bestritten hat
bei einem Wohnungswechsel die Teilnahme am Spielbetrieb nicht mehr zumutbar ist.
Anträge* auf vorzeitige Spielberechtigung sind über den Koordinator Satzungen/ Ordnungen und Rechtsfragen an den FLVW (Verbandsjugendausschuss) zu senden. Der FLVW leitet anschließend die Antragsunterlagen an die Passstelle des WDFV weiter.
*(Bitte dem Antrag zwei Freiumschläge beifügen: 1 x A5 = 1,45 € zur Weiterleitung an den FLVW und 1 x A6 = 0,70 € für die Zusendung des Spielerpasses)
Anträge auf Erteilung einer Spielberechtigung nach § 13 JSpO/WDFV sind direkt bei der Passstelle zu beantragen.
Veröffentlichung von Spielernamen
Gemäß den Datenschutzrichtlinien ist die Veröffentlichung der Spielberichte im Internet zulässig. Alle Spieler, die das 13. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bleiben wegen der Grundeinstellung zunächst von der Veröffentlichung ausgeschlossen. Sollen einzelne Spieler/Spielerinnen im Spielbericht mit dem Vermerk „nicht veröffentlichen“ gekennzeichnet werden, so ist dem Staffelleiter vor jedem Spieltag eine entsprechende Erklärung der Eltern und des Spielers/der Spielerin im Original vorzulegen. Erklärungen für eine gesamte Mannschaft sind daher nicht zulässig.
Werktagsspiele
Nach § 17 (4) JSpO/WDFV können Pflichtspiele auch innerhalb der Woche (unter Flutlicht) angesetzt werden. Von dieser Möglichkeit sowie von der Ansetzung von Spielen in den Schulferien wird der Kreisjugendausschuss nur Gebrauch machen, wenn sich anders ein geordneter Spielbetrieb nicht durchführen lässt (z. B. zahlreiche Nachholspiele).
Zahl der Spieler / Auswechselspieler
Auswechsel-spieler
Mindestzahl bei Spielbeginn
F- und G-Junioren (Mini-Kicker)
* Für den Spielbetrieb in der Kreisliga C/A- bis C-Junioren sowie für die B- und C-Juniorinnen werden Ausnahmen in den „Ergänzenden Bestimmungen für den Spielbetrieb“ geregelt.
Bei allen Spielen erfolgt das Ein- und Auswechseln nur in einer Spielruhe und mit Zustimmung des Schiedsrichters/Spielleiters in der Nähe der Mittelinie. Auf Kreisebene darf ein ausgewechselter Spieler wieder eingesetzt werden. Im Spielbericht ist nur die erste Einwechselung eines Spielers (ohne Zeitangabe) einzutragen.
Beim Einsatz des Spielbericht-Online sind die Auswechselspieler vor dem Spiel einzutragen. Sollte trotzdem ein Spieler zum Einsatz kommen, der bisher noch nicht eingetragen wurde, so ist die Eintragung nach erfolgtem Einsatz durch den Schiedsrichter (mit seiner Schiedsrichter-Kennung) vorzunehmen, damit die Auswechselung im „Bericht zum Spiel“ eintragen werden kann. Der Spielleiter dokumentiert den Namen des Spielers und die Passnummer im Spielbericht unter „Bericht zum Spiel“.
Sollte bei den Spielen der elektronische Spielbericht nicht genutzt werden können, so sind die Auswechselspieler nach erfolgtem Einsatz im Spielbericht einzutragen.
In Freundschafts-(Turnier-)Spielen kann ein vermehrter Austausch vereinbart werden. Der Schiedsrichter bzw. Spielleiter ist hierüber vor Spielbeginn zu unterrichten.
Der Schiedsrichter/Spielleiter hat das Spiel zu beenden, wenn eine Mannschaft nicht mehr die erforderliche Mindestspielerzahl zur Verfügung hat.
Zeitstrafe (Feldverweis auf Zeit)
Der Feldverweis auf Zeit beträgt bei den Junioren in allen Altersklassen 5 Minuten. Dies gilt auch für Turnierspiele mit verminderter Spielzeit. Die "gelb-rote Karte" findet im Jugendbereich keine Anwendung, wird jedoch nicht durch die Zeitstrafe ersetzt. Diese findet lediglich bei undiszipliniertem Verhalten Anwendung. Ein zweites verwarnungs-würdiges Vergehen im Jugendbereich zieht einen totalen Feldverweis nach sich.
Hat ein Juniorenspieler bzw. eine Juniorenspielerin z. B. in seinem Stammverein keine Spielmöglichkeit, da der Verein für die zutreffende Altersklasse keine Mannschaft gemeldet hat, erteilt die Passstelle auf Antrag ein Zweitspielrecht für einen anderen Verein, ohne das die Wartezeit eintritt. Weitere Informationen hierzu enthalten die WDFV-Durchführungsrichtlinien für das Zweitspielrecht.