Source: http://www.jurablogs.com/2012/03/27/ag-leipzig-strafbarkeit-mitarbeit-illegalen-link-hoster-streaming-portal-kino-to
Timestamp: 2016-12-08 16:25:55
Document Index: 46133922

Matched Legal Cases: ['§ 106', '§ 108', '§ 25', '§ 25', '§ 52', 'BGH']

BlogsDr. Damm & Partner RechtsanwälteMärz 2012AG Leipzig: Zur Strafbarkeit der Mitarbeit am illegalen Link-Hoster (Streaming-Portal) kino.toAG Leipzig, Urteil vom 21.12.2011, Az. 200 Ls 390 Js 184/11§ 106 UrhG, § 108a UrhG, § 25 Abs. 1 StGB, § 25 Abs. 2 StGB, § 52 Abs. 1 StGBDas AG Leipzig hat einen Mitwirkenden an der illegalen Link-Hosting-Website kino.to wegem “gemeinschaftlicher, gewerbsmäßiger, unerlaubter Verwertung von urheberrechtlich Geschützten Werken” verurteilt. Über kino.to wurden über 1,1 Mio. Links zu urheberrechtlich geschützten Werken, vor allem (aktuellen) Kinofilme, Fernsehserien und Dokumentarfilme, öffentlich zur Verfügung gestellt. Der Angeklagte war nach seiner Aufgabenstellung dafür zuständig, jederzeit Tag und Nacht die Betriebsbereitschaft von kino.to aufrechtzuerhalten. Er war jedoch nicht an den einzelnen Tathandlungen der Freischalter direkt beteiligt und hatte insoweit auch keine Führungsaufgabe. Seine Tatbeherrschung beruhte vorrangig auf Organisationsbeiträgen, die für die generelle Aufrechterhaltung des Betriebs von kino.to notwendig waren. Zum Auszug zum Sachverhalt und zur rechtlichen Würdigung:“I. Im März 2008 haben sich der Angeklagte und die anderweitig Verfolgten schrittweise zusammengeschlossen, um die Internetseite KINO.TO verdeckt zu betreiben. Das System kino.to war ein arbeitsteiliges Modell. Es kam allen Beteiligten vorrangig darauf an, sich durch die systematische Verletzung der Urheberrechte von Filmwerken dauerhaft persönlich zu bereichern.Die individuelle Bezeichnung der persönlichen Zieladresse im Internet, die sogenannte Domain, lautete www.kino.to. Sie wurde auf Tonga registriert. Das Zugangsportal zu kino.to wurde im Jahr 2008 technisch zunächst auf Servern in den Niederlanden und ab Mitte 2008 in Russland betrieben. kino.to hatte jedoch sowohl den Sitz seiner tatsächlichen Verwaltung als auch den Mittelpunkt seiner Geschäftstätigkeit ausschließlich in Deutschland. Hauptsitz war Leipzig. Persönliche Treffen des Angeklagten und des Mitarbeiterkerns von kino.to wurden in Leipzig durchgeführt.Auf kino ...Zum vollständigen Artikel772 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:AG Leipzig: Beim Streamen entsteht ein Vervielfältigungsstück10 LeserLoseblattsammlung:Adventskalender: 23. Dezember – Kino.to94 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Die Haftung von Filehostern – eine neue BGH Entscheidung zu Rapidshare96 Leserkanzlei.biz:Werbung für Nachahmungen ist in Deutschland unzulässig88 LeserCMS Hasche Sigle:Wer hostet muss nicht immer haften…10 verwandte ArtikelBetreiber von kino.to verurteilt  User auch strafbar?Strafurteil zu kino.to im VolltextStrafurteil in Sachen “KINO.TO” im “Volltext”Ist das Anschauen eines Films auf der Seite kinox.to illegal?Razzia bei kinox.to – Folgen für die NutzerNoch einmal: kino.to und Urherberrechtsverletzungenkino.to und die FolgenStrafrechtliche Aspekte von Youtube, Kino.to, megavideo etc. – Illegale Videos streamen nicht strafbarIst die Nutzung einer Internetseite wie kino.to, auf welcher kostenlos aktuelle Kinofilme durch Streaming angesehen werden können,
rechtlich zulässig?Was Megaupload-Kunden befürchten müssenÜber den ArtikelVeröffentlicht March 27, 2012 8:23am im Blog Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte.KategorienStrafrechtThemenStrafrecht, Streaming, Stgb, Urteile & Beschlüsse, Amtsgericht, öffentliches Zugänglichmachen, Leipzig, Strafbarkeit, Kino, Straftat, Strafbar, Beteiligten, Kino.To, Link HosterTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresKontrolle von kranken Mitarbeitern: Das sind die Methodenvon Betriebsrat BlogFilesharing und der Hackerangriff auf die Telekom-Routervon Jan Gerth / TönsbergrechtHurra, nun ist es da, das beA. Und nun?von Organisationsberatung TreysseWie widerlich: Verwaltungsgericht verweigert Bürger Bibliotheksbenutzungvon Klaus Graf / ArchivaliaBetrug: Auf den Zeitpunkt kommt es anvon Rechtsanwalt Kujus / Rechtsanwalt KujusAls nächstes lesen - bislang 68 Leser:Big Data im Zeitalter der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGV ...