Source: https://238649.seu2.cleverreach.com/m/11783009/0-691574025f62d465131ee62ddbdc2d49
Timestamp: 2020-08-05 21:34:54
Document Index: 210075620

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 89', '§ 45']

Für die Angebote zur Unterstützung im Alltag gibt es neue rechtliche Grundlagen.
Die Prüfung der Anerkennung und Förderung obliegt nun dem Landesamt für Pflege (LfP) mit Sitz in Amberg - nicht mehr dem Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS).
Informationen finden Sie auf der Internetseite des LfP.
Neue Aufgaben des Landesamts für Pflege seit dem 01.01.2020
Nach dem Ministerratsbeschluss und der Regierungserklärung des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder im April 2018 war der Startschuss für das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) gefallen. Am 20. September 2018 eröffneten Gesundheitsministerin Melanie Huml und Finanzminister Albert Füracker das LfP in Amberg (Opf.) offiziell. Seitdem ist Bayern das erste Bundesland mit einem eigenen Landesamt für Pflege. Neben vielen pflegefachlichen Aufgaben in den Bereichen Demenz und Hospiz- und Palliativversorgung ist das LfP beispielsweise auch für die Hebammenförderung und den Vollzug des Bayerischen Landespflegegeldes zuständig. Einen weiteren großen Schwerpunkt bilden verschiedenen Förderverfahren. Rückwirkend zum 01.01.2020 ist das LfP nun auch für folgende Aufgaben zuständig:
Richtlinie für die Förderung im „Bayerischen Netzwerk Pflege“ (Familienpflege und Angehörigenarbeit)
Anerkennung und Förderung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI
Förderung von Gruppen ehrenamtlich Tätiger (Sorgenetzwerke) und Modellvorhaben § 45c SGB XI
Förderung der Selbsthilfe in der Pflege nach § 45d SGB XI
Förderrichtlinie WoLeRaF
Die zuständige Förderabteilung des LfP ist wie folgt erreichbar:
www.lfp.bayern.de
Für Förderprogramme nach §§ 45a Abs.1, Satz 2, 45c sowie 45d SGB XI:
Tel.: 09621/9669-2542
Mail: senioren-und-pflege@lfp.bayern.de
Für den Bereich Angehörigenarbeit/Fachstellen für pflegende Angehörige:
Für den Bereich Familienpflege:
Tel.: 09621/9669-2543
Mail: familienpflege@lfp.bayern.de
Erinnerung - Frist Tätigkeitsbericht und Verwendungsnachweis
Bis zum 1. April 2020 muss der Tätigkeitsbericht (anerkannte Angebote) bzw. der Verwendungsnachweis mit Sachbericht (geförderte Angebote) beim Landesamt für Pflege in Amberg eingegangen sein.
Die benötigten Formulare für den Tätigkeitsbericht oder den Verwendungsnachweis für Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag finden Sie hier.
Die Formulare für den Verwendungsnachweis der Fachstellen für pflegende Angehörige finden Sie hier.
Fachtag Pflegestützpunkte
Am 27. April 2020 findet der Fachtag „Pflegestützpunkte“ in Nürnberg statt.
Der Fachtag richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstellen für pflegende Angehörige, der Pflegestützpunkt, der Kommunen und an Interessierte.
Das Programm wird in Kürze veröffentlicht. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmelden können Sie sich jetzt schon per Mail an info@demenz-pflege-bayern.de.
§ 45c SGB XI - Fördermöglichkeiten von Modellprojekten
Das StMGP fördert zusammen mit der sozialen und privaten Pflegeversicherung Modellprojekte nach § 45c SGB XI i. V. m. §§ 89 bis 91 AVSG zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte und Versorgungsstrukturen insbesondere für an Demenz erkrankte Pflegebedürftige sowie andere Gruppen von Pflegebedürftigen, deren Versorgung in besonderem Maße der strukturellen Weiterentwicklung bedarf. Insbesondere sollen Möglichkeiten einer wirksamen Vernetzung der erforderlichen Hilfen für Demenzkranke erprobt werden. Die Modellförderung steht in erster Linie für Projekte im ambulanten Bereich zur Verfügung.
Ob einem Konzept für ein neues Modellprojekt gefolgt werden kann, wird durch einen Vergabeausschuss entschieden. Dieser besteht aus Vertretern des StMGP, der sozialen und privaten Pflegeversicherung, der Kommunen und der Verbände. Eine Förderung erfolgt ohne Rechtsanspruch im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel als Projektförderung durch das Landesamt für Pflege (LfP) in Amberg in enger Abstimmung mit dem StMGP. Die Modellprojekte sind im Regelfall auf drei Jahre, längstens aber auf fünf Jahre, zu befristen.
Nach § 45c Abs. 5 SGB XI ist für die Modellvorhaben eine wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung vorzusehen. Die wissenschaftliche Begleitung unterstützt und lenkt die Träger von Modellprojekten, erstellt jährlich einen Zwischenbericht und wertet in einem Schlussbericht die gewonnenen Erkenntnisse aus. Die Auswertung soll am Ende eines Modellprojektes die Sinnhaftigkeit und den Nutzen des durchgeführten Modellprojektes aufzeigen. Bewerbungen dafür sind ab sofort möglich.
Werkstattgespräche AUA
Eine Anmeldung ist per Mail an info@demenz-pflege-bayern.de möglich. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es werden Anmeldebestätigungen versendet.
01. Juli 2020 Ehrenamtlicher Helferkreis 09.00 - 12.00 Uhr
01. Juli 2020 Betreuungsgruppen 13.00 - 16.00 Uhr
07. Juli 2020 Haushaltsnahe Dienstleistungen 09.00 - 12.00 Uhr
07. Juli 2020 Alltagsbegleiter 13.00 - 16.00 Uhr
13. Juli 2020 Angehörigengruppen 09.00 - 12.00 Uhr
13. Juli 2020 Pflegebegleiter 13.00 - 16.00 Uhr
15. Juli 2020 Ehrenamtlicher Helferkreis 09.00 – 12.00 Uhr
15. Juli 2020 Betreuungsgruppen 13.00 – 16.00 Uhr
16. Juli 2020 Haushaltsnahe Dienstleistungen 09.00 – 12.00 Uhr
16. Juli 2020 Alltagsbegleiter 13.00 – 16.00 Uhr
17. Juli 2020 Angehörigengruppen 09.00 – 12.00 Uhr
17. Juli 2020 Pflegebegleiter 13.00 – 16.00 Uhr
Einrichtung von regionalen Fachstellen für Demenz und Pflege in Bayern; Interessenbekundung für Mittelfranken und Schwaben
Das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium startet mit dem Interessenbekundungsverfahren für die Einrichtung der regionalen Demenzagenturen mit der Bezeichnung Fachstelle für Demenz und Pflege für die Regierungsbezirke Mittelfranken und Schwaben.Ab sofort haben interessierte Träger die Gelegenheit, sich bis spätestens 30. April 2020 mit einem Grobkonzept zu bewerben. Weitere Informationen finden Sie hier.
Fachtag der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Bayern e.V.
Am 9. März 2020 findet von 10.00 – 16.30 Uhr der 2. Fachtag „Sport und Bewegung trotz(t) Demenz“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Bayern e.V. in Nürnberg statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 21.02.2020 erforderlich.
Bayerischer Verkehrssicherheitspreis 2020 -
"Miteinander mobil! Sicher und selbstbestimmt im Alter“
Der Bayerische Verkehrssicherheitspreis der Landesverkehrswacht Bayern e.V., der Versicherungskammer Stiftung und der Bayerische Sparkassenstiftung steht 2020 unter dem Motto „Miteinander mobil! Sicher und selbstbestimmt im Alter“Es werden Projekte und Initiativen ausgezeichnet, welche die Teilhabe und Sicherheit im Alter erhalten und eine eigenständige Mobilität – in der Stadt und auf dem Land – ermöglichen. Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Unternehmen, Institutionen, Kommunen oder Einzelpersonen, die ihren Wohn- oder Dienstort in Bayern haben und deren Projekt in Bayern bereist umgesetzt wurde oder geplant ist. Eine Bewerbung ist bis zum 30 April 2020 möglich.
Ehrenamtspreis – „Netzwerk – gemeinsam mehr erreichen“
Der Ehrenamtspreis der Versicherungskammer Stiftung möchte herausragendes gemeinnütziges Engagement in Bayern und der Pfalz sichtbar machen und finanziell unterstützen.
Kategorie „WIR GESTALTEN“:Gesucht wird nach einem funktionierenden Netzwerk – bestenfalls über Sektoren, Organisationen und Ressourcen hinweg –, welches sich der gemeinschaftlichen und gleichberechtigen Lösungsfindung eines oder mehrerer Themenfelder aus dem Bereich des Bürgerschaftlichen Engagements widmet.
Kategorie „WIR STARTEN DURCH“:Gesucht wird nach einer Konzeptidee verschiedener Akteure, um eine vorhandene Herausforderung im Bereich des Bürgerschaftlichen Engagements anzugehen und nachhaltig zu bewältigen. Das Preisgeld unterstützt bei der Umsetzung.Weitere Informationen finden Sie hier.
Alkohol- und Tabakkonsum lässt das Gehirn schneller altern
Dass sowohl Alkohol, als auch Tabak der Gesundheit schadet, ist hinreichend bekannt. Wissenschaftler der University of Southern California in Los Angeles (Kalifornien, USA) fanden nun heraus, dass auch das Gehirn darunter leidet. Die Forscher griffen dazu auf die „UK Biobank“ zurück, in der Aufnahmen des Gehirns von Personen mit ihren Lebensgewohnheiten verknüpft sind. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) wurden nun die Gehirnscans mit den Rauch- und Trinkgewohnheiten der Personen in Verbindung gebracht. Die Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin „Scientific Peports (2020; 10: 10).Die Wissenschaftler fanden statistisch bedeutsame, wenn auch nur geringe, Einflüsse des Rauchens und des Alkoholkonsums auf das relative Gehirnalter. Jedes Jahr, in der eine Person täglich bzw. fast täglich eine Packung Zigaretten raucht, lässt das Gehirn um zusätzlich 0,03 Jahre altern, also etwa um 11 Tage im Jahr. Jedes Gramm Alkohol mehr, das eine Person pro Tag zu sich nimmt, erhöht das relative Gehirnalter um 0,02 Jahre, also in etwa 7 Tage im Jahr. Einen Anhaltspunkt, dass die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf das Gehirn die Auswirkungen des Tabakkonsums beeinflussen oder/und umgekehrt, gab es nicht.
Dieser kostenfreie Workshop (Teilnahmegebühr für Übernachtung/Verpflegung) richtet
sich zum einen an Interessierte, die ein Angebot zur Unterstützung im Alltag aufbauen möchten, aber auch an Akteure, die ihr bereits bestehendes Angebot erweitern möchten oder einfach nur mehr Rüstzeug/Handlungssicherheit in diesem haben möchten.
Veranstaltungsdatum: 23./24.06.2020
Weitere Informationen zu unserem Workshop finden Sie hier.
Merkzettel: Der Kontrast machts!