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Timestamp: 2016-10-26 07:49:10
Document Index: 241197005

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 81', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 82', 'BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 14', 'Art. 34', 'BGE', 'Art. 62', 'Art. 64', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 717', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 716', 'BGE', 'BGE']

K.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin B�atrice Grob-Andermacher, Industriestrasse 31, 6300 Zug,
V.________, Beschwerdef�hrerin, handelnd durch ihren Beistand Rechtsanwalt Hans-Peter K�min, N�gelihof 3, 8001 Z�rich,
Die S.________ AG bezweckte laut Eintrag im Handelsregister die Durchf�hrung von Abdichtungsverfahren jeder Art, Arbeiten im Hoch-, Tief- und Br�ckenbau, Korrosionsschutz, Tankisolationen und Beschichtungen. Sie bildete Teil der S.________-Gruppe, bestehend aus mehreren rechtlich selbstst�ndigen Unternehmungen. Am 23. April 1997 wurde �ber die S.________ AG, der Konkurs er�ffnet.
Mit Verf�gung vom 4. Februar 2000 forderte die Ausgleichskasse des Kantons Z�rich von K.________, ehemaliges Verwaltungsratsmitglied der S.________ AG, Schadenersatz f�r entgangene Sozialversicherungsbeitr�ge im Betrag von Fr. 102'759.-. Mit einer weiteren Verf�gung vom 17. M�rz 2000 erhob sie von V.________ als Alleinerbin des am 21. Juni 1996 verstorbenen ehemaligen Pr�sidenten des Verwaltungsrates T.________ eine Schadenersatzforderung in gleicher H�he unter solidarischer Haftbarkeit mit K.________.
Auf Einspruch der Betroffenen reichte die Ausgleichskasse am 29. M�rz 2000 bzw. 26. April 2000 Klagen ein, wobei sie gegen�ber K.________ an der Forderung von Fr. 102'759.- festhielt und die Forderung gegen�ber V.________ neu mit Fr. 75'558.25 bezifferte. Nach Erhalt einer Konkursdividende von Fr. 6'930.35 reduzierte sie die Forderung gegen�ber K.________ auf Fr. 95'828.65.
In Gutheissung der Klagen verpflichtete das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Beklagten zur Zahlung von Schadenersatz in der eingeklagten reduzierten H�he unter solidarischer Haftbarkeit bis zum Betrag von Fr. 75'558.25 (Entscheid vom 30. November 2001).
K.________ (im Folgenden Beschwerdef�hrer) l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Klage vollumf�nglich abzuweisen; eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Innert der gesetzlichen Frist erhebt auch der Beistand der minderj�hrigen V.________ (im Folgenden Beschwerdef�hrerin) Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Klage abzuweisen.
Die Ausgleichskasse und das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichten auf Vernehmlassung. K.________ und V.________ haben als Mitbeteiligte zu den gegenseitigen Verwaltungsgerichtsbeschwerden Stellung genommen.
Da den beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden derselbe Sachverhalt zu Grunde liegt, sich die gleichen Rechtsfragen stellen und die Rechtsmittel den n�mlichen vorinstanzlichen Entscheid betreffen, rechtfertigt es sich, die Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (BGE 123 V 215 Erw. 1, 120 V 466 Erw. 1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 33 Erw. 1 und 157 Erw. 1, 126 V 285 Erw. 1; Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. 1, S. 343 unten f.).
2.1 Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerden ist nur so weit einzutreten, als sie Forderungen betreffen, die sozialversicherungsrechtliche Beitr�ge des Bundes zum Gegenstand haben. Ob die Schadenersatzforderungen bez�glich der Beitr�ge an die kantonale Familienausgleichskasse zu Recht bestehen, ist im vorliegenden Verfahren nicht zu pr�fen (BGE 119 V 80 Erw. 1b, 118 V 69 Erw. 1b, 101 V 3 Erw. 1b; vgl. auch BGE 124 V 146 Erw. 1 mit Hinweis).
3.1 Im vorinstanzlichen Entscheid werden die gesetzlichen Bestimmungen (Art. 52 AHVG, Art. 81 und 82 AHVV) und die nach der Rechtsprechung (BGE 123 V 15 Erw. 5b, 122 V 66 Erw. 4a, 119 V 405 Erw. 2, je mit Hinweisen) f�r die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers und dessen Organe geltenden Regeln zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann.
3.2 Im Hinblick auf die von der Beschwerdef�hrerin erhobenen Einwendungen ist zu pr�zisieren, dass die Schadenersatzpflicht ein qualifiziertes Verschulden (Absicht oder grobe Fahrl�ssigkeit) voraussetzt. Dementsprechend ist die Nichtabrechnung oder Nichtbezahlung der Beitr�ge f�r sich allein nicht haftungsbegr�ndend; vielmehr bedarf es zus�tzlich zur Widerrechtlichkeit (Missachtung von Art. 14 Abs. 1 AHVG) eines Verschuldens in Form von Absicht oder grober Fahrl�ssigkeit. Verwaltung und Sozialversicherungsrichter d�rfen sich bei festgestellter Verletzung der AHV-Vorschriften daher nicht auf die Pr�fung beschr�nken, ob Exkulpations- oder Rechtfertigungsgr�nde vorliegen, sondern haben vorg�ngig festzustellen, ob ein qualifiziertes Verschulden im Sinne von Art. 52 AHVG anzunehmen ist (BGE 121 V 244 Erw. 5).
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Schadenersatzforderung sei verwirkt, weil sie nicht gem�ss Art. 82 Abs. 1 AHVV innert Jahresfrist seit Kenntnis des Schadens durch Verf�gung geltend gemacht worden sei.
4.1 Nach der Rechtsprechung erlangt die Ausgleichskasse in dem Zeitpunkt Kenntnis des Schadens im Sinne von Art. 82 Abs. 1 AHVV, in welchem sie unter Beachtung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit erkennen muss, dass die tats�chlichen Gegebenheiten nicht mehr erlauben, die Beitr�ge einzufordern, wohl aber eine Schadenersatzpflicht begr�nden k�nnen. Im Falle eines Konkurses oder Nachlassvertrages mit Verm�gensabtretung besteht praxisgem�ss in der Regel bereits dann ausreichend Kenntnis des Schadens, wenn die Kollokation der Forderungen er�ffnet bzw. der Kollokationsplan (und das Inventar) zur Einsicht aufgelegt wird (BGE 126 V 444 Erw. 3a und 448 Erw. 4c, je mit Hinweisen). Ausnahmsweise kann eine zumutbare Schadenskenntnis schon vor der Auflage des Kollokationsplanes gegeben sein, so etwa, wenn die Ausgleichskasse auf Grund von Gl�ubigerversammlungen vernimmt, dass ihre Forderung mit Sicherheit ungedeckt bleibt; dabei gen�gt die zumutbare Kenntnis eines Teilschadens (BGE 126 V 447 Erw. 3b und 452 Erw. 2a mit Hinweisen).
4.2 Im vorliegenden Fall wurde der Konkurs am 23. April 1997 er�ffnet und am 19. M�rz 1999 der Kollokationsplan und das Inventar zur Einsicht aufgelegt. Die Schadenersatzverf�gungen vom 4. Februar 2000 bzw. 17. M�rz 2000 wurden daher rechtzeitig innert Jahresfrist seit Kenntnis des Schadens erlassen. Ob die Ausgleichskasse bereits auf Grund des Gl�ubigerzirkulars vom 18. M�rz 1999 hinreichende Kenntnis vom Schaden haben musste, kann offen bleiben, weil die Schadenersatzverf�gungen auch in diesem Fall rechtzeitig innert der einj�hrigen Verwirkungsfrist von Art. 82 Abs. 1 AHVV erfolgt w�ren. Zur ausnahmsweisen Annahme einer noch fr�heren Schadenskenntnis besteht kein Anlass. Entgegen den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin stand nach der Konkurser�ffnung keineswegs fest, dass die Ausgleichskasse mit ihren Beitragsnachforderungen f�r die Jahre 1994 bis 1996 zu Verlust kommen werde. Zu einer andern Beurteilung gibt weder der Umstand Anlass, dass der Kollokationsplan erst knapp zwei Jahre nach der Konkurser�ffnung aufgelegt wurde, noch die Tatsache, dass letztlich nur eine Konkursdividende von rund 7% resultierte.
5. Gegenstand der Schadenersatzverf�gungen vom 4. Februar 2000 und 17. M�rz 2000 bilden nicht bezahlte Beitr�ge in H�he von Fr. 76'013.80 auf Verwaltungsratshonoraren und Lohnbez�gen aus den Jahren 1994 und 1995 sowie eine Nachforderung von Fr. 26'745.20 f�r zu wenig abgerechnete L�hne im Jahr 1996.
5.1 Hinsichtlich der Lohnzahlungen an T.________, K.________ und A.________ (nachfolgend: Kaderl�hne) im Jahre 1995 macht der Beschwerdef�hrer geltend, eine widerrechtliche Verletzung von Vorschriften liege schon deshalb nicht vor, weil die Lohnbescheinigung durch die Ausgleichskasse ausgef�llt und unterzeichnet worden sei. Aus den Akten geht diesbez�glich hervor, dass die S.________ AG der Ausgleichskasse in den Jahren 1994 bis 1996 jeweils EDV-Listen �ber die ausbezahlten L�hne eingereicht hat. Die Kaderl�hne wurden in den Jahren 1994 und 1996 nachtr�glich durch die S.________ Holding bzw. die S.________ Management AG gemeldet. S�mtliche Lohnbescheinigungen tragen die Unterschrift von K.________. F�r das Jahr 1995 legt der Beschwerdef�hrer die Kopie einer von ihm unterzeichneten Lohnbescheinigung vom 31. Januar 1996 auf, welche auch die Kaderbez�ge umfasste. F�r das gleiche Jahr enthalten die Akten eine von der Zweigstelle Z�rich der kantonalen Ausgleichskasse auf Grund von EDV-Listen der S.________ AG erstellte Lohnbescheinigung vom 3. April 1996, welche sich auf eine von B.________, Mitarbeiterin der S.________ AG, �bermittelte EDV-Liste der ausgerichteten L�hne st�tzt und worin die Kaderbez�ge nicht aufgef�hrt sind. Wie es zur zweiten Lohnbescheinigung kam, steht nicht fest. Es ist jedoch als �berwiegend wahrscheinlich zu betrachten, dass die ordnungsgem�sse urspr�ngliche Bescheinigung vom 31. Januar 1996 an die Ausgleichskasse gelangt ist, andernfalls w�re nicht erkl�rlich, weshalb mit Abrechnung vom 15. Mai 1996 eine Beitragsr�ckerstattung in H�he von Fr. 63'333.90 erfolgt ist, was in etwa den f�r die Kaderbez�ge geschuldeten Beitr�gen entsprach. Einen andern Grund f�r die R�ckerstattung vermag auch die Ausgleichskasse nicht anzugeben. Der Gesellschaft kann unter diesen Umst�nden nicht zum Vorwurf gemacht werden, sie sei der Beitragsabrechnungspflicht nicht nachgekommen. Dagegen durfte sie die im Widerspruch zur Lohnbescheinigung vom 31. Januar 1996 stehende, offensichtlich unrichtige R�ckerstattung der Ausgleichskasse nicht in guten Treuen als rechtm�ssig erachten. Zudem hat sie der Ausgleichskasse am 3. April 1996 eine Lohnbescheinigung eingereicht, welche unvollst�ndig war. Die Widerrechtlichkeit des Verhaltens ist in Bezug auf die Schadenersatzforderung f�r das Jahr 1995 daher zu bejahen. Das Gleiche gilt hinsichtlich der nicht abgerechneten Verwaltungsratshonorare f�r das Jahr 1994. Was schliesslich die Beitr�ge f�r 1996 betrifft, erfolgte die Lohnbescheinigung f�r die Kaderbez�ge erst am 25. M�rz 1997 und blieben Beitr�ge im Umfang der Nachforderung vom 27. M�rz 1997 unbezahlt. Es steht damit fest, dass die Gesellschaft gegen die Vorschriften von Art. 14 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 34 ff. AHVV verstossen hat, was grunds�tzlich die volle Schadendeckung nach sich zieht (BGE 118 V 195 Erw. 2a mit Hinweisen).
5.2 Die H�he des von der Ausgleichskasse unter Ber�cksichtigung der Konkursdividende eingeklagten Schadens ist grunds�tzlich unbestritten. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdef�hrer, soweit er in der Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Beschwerdef�hrerin geltend macht, bei der irrt�mlichen Beitragsr�ckerstattung von Fr. 63'333.90 habe es sich um eine ungerechtfertigte Bereicherung nach Art. 62 OR gehandelt, f�r welche die Ausgleichskasse nach Art. 64 OR kein R�ckforderungsrecht mehr habe, weshalb von der Schadenersatzforderung zumindest dieser Betrag in Abzug zu bringen sei. Der Schaden im Sinne von Art. 52 AHVG umfasst grunds�tzlich alle geschuldeten Beitr�ge, die aus rechtlichen oder tats�chlichen Gr�nden nicht mehr eingefordert werden k�nnen. Die Schadenersatzpflicht erstreckt sich auch auf zu Unrecht ergangene Beitragsr�ckerstattungen, sofern die �brigen Voraussetzungen, insbesondere ein Verschulden des Arbeitgebers und seiner Organe, zu bejahen sind (vgl. auch Knus Marlies, Die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers in der AHV, Diss. Z�rich 1989, S. 42 ff.).
6.1 Der Beschwerdef�hrer war ab April 1993 als Prokurist mit Kollektivprokura zu zweien f�r die S.________ AG t�tig gewesen. Am 9. Juli 1996 wurde er Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschriftsberechtigung. Nach dem Tod von T.________ am 21. Juni 1996 war er alleiniger Verwaltungsrat bis zum 16. April 1997. Als Prokurist hatte er sich insbesondere mit der Beitragsabrechnung und -zahlung gegen�ber der Ausgleichskasse befasst und die Lohnbescheinigungen unterzeichnet. Bereits vor der Ernennung zum Verwaltungsrat kam ihm als Leiter der Administration f�r s�mtliche S.________-Unternehmungen eine bedeutende Stellung auch in der S.________ AG, zu. Seine faktische Organstellung ist daher auch f�r die Zeit vor der Ernennung zum Verwaltungsrat zu bejahen (vgl. BGE 114 V 213 ff.). Weil s�mtliche der Gegenstand der Schadenersatzklage bildenden Beitragsschulden vor dem R�cktritt aus dem Verwaltungsrat f�llig waren, kann er grunds�tzlich f�r den gesamten Schaden haftbar gemacht werden (BGE 126 V 61 ff. mit Hinweisen).
6.2 T.________ war seit 1989 Pr�sident und ab 12. Oktober 1994 einziges Mitglied des Verwaltungsrates der S.________ AG mit Einzelunterschrift gewesen. Seine formelle und materielle Organstellung ist damit ohne weiteres gegeben. F�r die erst nach seinem Tod am 21. Juni 1996 f�llig gewordene Nachforderung f�r 1996 kann er indessen nicht haftbar gemacht werden. Eine allf�llige Haftbarkeit der Beschwerdef�hrerin als Alleinerbin des T.________ beschr�nkt sich daher auf die Beitragsausst�nde f�r 1994 und 1995.
Streitig und zu pr�fen ist, inwiefern dem Beschwerdef�hrer und dem Vater der Beschwerdef�hrerin ein Verschulden im Sinne von Art. 52 AHVG vorzuwerfen ist.
7.1.1 Hinsichtlich der Schadenersatzforderung gegen den Beschwerdef�hrer betreffend entgangene Beitr�ge f�r das Jahr 1994 bejaht die Vorinstanz ein Verschulden im Sinne von Art. 52 AHVG mit der Begr�ndung, nach Lage der Akten und mangels gegenteiliger Anhaltspunkte sei davon auszugehen, dass die Verletzung der Abrechnungs- und Beitragszahlungspflicht absichtlich oder grobfahrl�ssig erfolgt sei, da es im Rahmen der ihnen obliegenden Mitwirkungspflichten grunds�tzlich Sache der Schadenersatzpflichtigen sei, den Nachweis f�r allf�llige Rechtfertigungs- und Exkulpationsgr�nde zu erbringen (BGE 108 V 198 Erw. 1). Hiezu ist festzustellen, dass eine Verletzung der Abrechnungs- und Beitragszahlungspflicht eine Organhaftung nur zu begr�nden vermag, wenn ein qualifiziertes Verschulden im Sinne von Art. 52 AHVG anzunehmen ist (Erw. 3b hievor). Ein solches ist im vorliegenden Fall indessen zu bejahen. Der Beschwerdef�hrer hat sich in der fraglichen Zeit mit der Abrechnungs- und Beitragszahlungspflicht befasst und der Ausgleichskasse schon in den Vorjahren Verwaltungsratshonorare gemeldet. Wenn eine entsprechende Meldung f�r das Jahr 1994 unterblieben ist, so ist dies auf eine als grob zu qualifizierende Verletzung der Sorgfaltspflicht zur�ckzuf�hren. Auch hat der Beschwerdef�hrer nach der Arbeitgeberkontrolle vom 14. Januar 1997, anl�sslich welcher ihm die nicht abgerechneten Lohnsummen f�r 1994 und 1995 bekannt gegeben wurden, nichts unternommen, um die ausstehenden Beitr�ge sicherzustellen, obschon er davon wusste, dass die Gesellschaft in finanziellen Schwierigkeiten stand.
7.1.2 Was die entgangenen Beitr�ge f�r 1995 betrifft, ist dem Beschwerdef�hrer vorzuwerfen, dass er nach der offensichtlich irrt�mlich erfolgten Beitragsr�ckerstattung keine Abkl�rungen hinsichtlich des Rechtsgrundes der R�ckzahlung getroffen hat. Darauf, dass er von der Zahlung erst anl�sslich der Besprechung der Arbeitgeberkontrolle vom 14. Januar 1997 Kenntnis erhalten habe, kann er sich nicht berufen. Weil die Kontrolle des Zahlungsverkehrs unbestrittenermassen in seinen Aufgabenbereich fiel, h�tte ihm die R�ckzahlung vom 10. Juni 1996, welche immerhin mehr als einen Viertel der bezahlten Beitr�ge f�r 1995 ausmachte, bei hinreichender Aufmerksamkeit auffallen m�ssen. Dass die Buchhaltung durch eine Mitarbeiterin gef�hrt wurde, �ndert nichts daran, dass er seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist, zumal die Buchhalterin den Betrieb Ende Mai 1996 und damit noch vor der Beitragsr�ckzahlung der Ausgleichskasse verlassen hatte. Ebenso wenig ist entscheidend, dass die Stelle nicht sofort besetzt werden konnte. Gerade weil dem so war, w�re der Beschwerdef�hrer als Verantwortlicher f�r den Bereich "Administration und Finanzen" gehalten gewesen, den Zahlungsverkehr selber zu �berwachen oder auf andere geeignete Weise f�r eine Kontrolle zu sorgen. Hieran hat auch der am 21. Juni 1996 eingetretene Tod von T.________ nichts ge�ndert. Zwar mag es zutreffen, dass sich der Beschwerdef�hrer damals in einer schwierigen Lage befand. Als nunmehr einziger Verwaltungsrat war es indessen seine Pflicht, die ihm auf Grund des Gesetzes (Art. 717 Abs. 1 OR) und der konkreten betrieblichen Situation obliegende Sorgfaltspflicht noch vermehrt wahrzunehmen, zumal ihm schon damals bekannt war, dass die Gesch�ftsentwicklung unbefriedigend war. Des Weitern ist zu ber�cksichtigen, dass die Kaderbez�ge anscheinend aus Diskretionsgr�nden jeweils separat ausgewiesen wurden, was hinsichtlich der ordnungsgem�ssen Abrechnung und Zahlung der Beitr�ge zu erh�hter Sorgfalt Anlass geben musste. Die Vorinstanz hat daher auch in diesem Punkt zu Recht ein qualifiziertes Verschulden im Sinne von Art. 52 AHVG angenommen.
7.1.3 Bez�glich der entgangenen Beitr�ge f�r 1996 ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer nichts unternommen hat, um die Beitr�ge sicherzustellen, obschon er - den eigenen Angaben zufolge - mit einer Nachforderung rechnen musste und ihm bereits vor der am 28. Februar 1997 erfolgten Demissionserkl�rung bekannt war, dass die Gesellschaft in finanziellen Schwierigkeiten stand. Zudem war er noch bis zum 9. April 1997 als faktisches Organ f�r die S.________ AG t�tig und h�tte daher f�r eine Zahlung der Nachforderung vom 27. M�rz 1997 sorgen k�nnen. Wie er selbst ausf�hrt, waren auch nach der am 13. Februar 1997 erfolgten K�rzung der Betriebskredite durch die Banken noch hinreichend Mittel vorhanden, welche Zahlungen erlaubt h�tten. Indem der Beschwerdef�hrer weder f�r eine ordnungsgem�sse Bezahlung noch f�r eine Sicherstellung der geschuldeten Beitr�ge sorgte, hat er den Beitragsverlust auch f�r diesen Zeitraum zumindest grobfahrl�ssig verursacht.
7.2.1 Zum Verschulden von T.________ f�hrt die Vorinstanz aus, dieser sei Verwaltungsratspr�sident der S.________ AG und Leiter der gesamten S.________-Gruppe mit etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewesen. Auch wenn die Unternehmens-Gruppe eine gewisse Gr�sse erreicht habe, seien die Verwaltungsstrukturen einfach geblieben. Als oberster Leiter der S.________-Gruppe habe es zum Aufgabenbereich von T.________ geh�rt, die in den einzelnen Gesellschaften t�tigen Gesch�ftsf�hrer zu �berwachen. Auch in den buchhalterischen und wirtschaftlichen Belangen habe ihm die alleinige Oberaufsicht obgelegen. Da es sich bei den nicht verbuchten Lohnsummen der Jahre 1994 und 1995 u.a. jeweils um den eigenen Lohnanspruch und im Jahre 1995 um eine betr�chtliche Summe von �ber einer halben Million Franken gehandelt habe, h�tte er die Beitragsdifferenzen feststellen m�ssen. Besondere Aufmerksamkeit h�tte er der separaten Liste �ber die Kaderl�hne schenken m�ssen.
7.2.2 Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass es sich bei der S.________ AG, bzw. der gesamten S.________-Gruppe nicht um eine Grossfirma handelte, weshalb an die Sorgfaltspflicht der Organe grunds�tzlich strenge Anforderungen zu stellen sind (BGE 108 V 202 Erw. 3a). Auch trifft es zu, dass T.________ in seiner Eigenschaft als Verwaltungsratspr�sident und oberster Leiter der Unternehmensgruppe die T�tigkeit von K.________, welchem faktisch die Stellung eines Gesch�ftsf�hrers im administrativen und finanziellen Bereich f�r die gesamte Unternehmensgruppe zukam, zu �berwachen hatte. Bei der bestehenden Aufgabenteilung beschr�nkte sich seine �berwachungspflicht jedoch auf die Oberaufsicht (Art. 716a Abs. 1 Ziff. 6 OR). Danach hatte er die T�tigkeit des Gesch�ftsf�hrers insbesondere im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen zu kontrollieren, n�tigenfalls erg�nzende Abkl�rungen zu treffen und bei Unregelm�ssigkeiten einzuschreiten. Die beschwerdef�hrenden Parteien stimmen darin �berein, dass T.________ diese Pflicht u.a. insofern wahrgenommen hat, als er die von K.________ unterzeichneten Lohnbescheinigungen jeweils �berpr�fte. Der Beitragsverlust f�r 1995 kann ihm schon deshalb nicht zur Last gelegt werden, weil davon auszugehen ist, dass die Lohnbescheinigung vom 31. Januar 1996 richtig war und die irrt�mliche Beitragsr�ckzahlung erst am 10. Juni 1996 und damit kurz vor seinem Tod am 21. Juni 1996 erfolgte, sodass anzunehmen ist, dass er hievon keine Kenntnis mehr erhalten hat. Im �brigen ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass ihm auf Grund des besondern Abrechnungssystems f�r Kaderbez�ge und des Umstandes, dass es sich teilweise um eigene Bez�ge handelte, eine erh�hte Sorgfaltspflicht oblag. Dieser ist T.________ bez�glich der entgangenen Beitr�ge f�r 1994, welche nicht abgerechnete Verwaltungsratshonorare zum Gegenstand haben, nicht hinreichend nachgekommen. Sein Verhalten kann im Hinblick darauf, dass ihm lediglich die Oberaufsicht zukam und die prim�re Verantwortung bei K.________ lag, aber nicht als grobfahrl�ssig qualifiziert werden, weshalb eine Schadenersatzpflicht der Beschwerdef�hrerin auch in diesem Umfang entf�llt.
Zu pr�fen bleibt, ob sich der Beschwerdef�hrer auf Exkulpations- und Rechtfertigungsgr�nde oder Herabsetzungsgr�nde berufen kann.
8.1 Nach der Rechtsprechung l�sst sich die Nichtbezahlung der Beitr�ge ausnahmsweise rechtfertigen, wenn sie im Hinblick auf eine nicht zum Vornherein aussichtslose Rettung des Betriebes durch Befriedigung lebenswichtiger Forderungen in der begr�ndeten Meinung erfolgt, die geschuldeten Beitr�ge sp�ter ebenfalls bezahlen zu k�nnen. Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber im Zeitpunkt, in welchem die Zahlungen erfolgen sollten, nach den Umst�nden damit rechnen durfte, dass er die Beitragsschuld innert n�tzlicher Frist werde tilgen k�nnen (BGE 108 V 188, ZAK 1987 S. 298). Ein solcher Ausnahmefall ist hier nicht gegeben. Zum einen wird nicht geltend gemacht, die Nichtbezahlung der Beitr�ge sei im Hinblick auf eine Rettung des Betriebes erfolgt. Zum andern wird ausdr�cklich festgestellt, die Firma habe bis zum Ausscheiden des Beschwerdef�hrers aus dem Verwaltungsrat immer �ber die notwendigen Zahlungsmittel und Kreditlimiten verf�gt, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. Auch der Umstand, dass die Nachforderungen erst in einem Zeitpunkt erfolgten, als der Beschwerdef�hrer aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden war und die Firma offenbar nicht mehr zahlungsf�hig war, vermag ihn nicht zu exkulpieren.
8.2 Die Schadenersatzpflicht kann wegen Mitverschuldens der Verwaltung herabgesetzt werden, wenn sich diese einer groben Pflichtverletzung schuldig gemacht hat, was namentlich dann der Fall ist, wenn sie elementare Vorschriften der Beitragsveranlagung und des Beitragsbezugs missachtet hat. Eine Herabsetzung kann indessen nur erfolgen, wenn und soweit das pflichtwidrige Verhalten der Verwaltung f�r die Entstehung oder Verschlimmerung des Schadens ad�quat kausal war (BGE 122 V 189 Erw. 3c; vgl. auch Praxis 1997 Nr. 48 S. 250 ff.; SZS 44/2000 S. 91 ff.). Im vorliegenden Fall hat die Ausgleichskasse insofern eine grobe Pflichtverletzung begangen, als sie der S.________ AG ohne n�here Pr�fung des Sachverhalts zu Unrecht Beitr�ge zur�ckerstattet hat, welche nun Hauptgegenstand der Schadenersatzforderung bilden. Sodann hat sie es ohne ersichtlichen Grund unterlassen, unmittelbar nach der Arbeitgeberkontrolle vom 14. Januar 1997 Nachzahlungsverf�gungen zu erlassen, und diese erst am 5. Mai 1997 zugestellt, als die Gesellschaft bereits im Konkurs stand. Die Pflichtverletzung ist insofern als ad�quat kausal f�r den Schaden zu betrachten, als davon auszugehen ist, dass dieser zumindest geringer ausgefallen w�re, wenn die Ausgleichskasse rechtzeitig und pflichtgem�ss gehandelt h�tte. Unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde rechtfertigt es sich, die Schadenersatzpflicht des Beschwerdef�hrers wegen Mitverschuldens der Ausgleichskasse auf Fr. 50'000.- und damit auf rund die H�lfte der eingeklagten Forderung herabzusetzen.
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der V.________ wird der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 30. November 2001 aufgehoben, soweit V.________ betreffend, und es wird die Klage der Ausgleichskasse des Kantons Z�rich betreffend V.________ abgewiesen.
In teilweiser Gutheissung der von K.________ erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 30. November 2001 dahin abge�ndert, dass der Beschwerdef�hrer verpflichtet wird, der Ausgleichskasse des Kantons Z�rich Schadenersatz in H�he von Fr. 50'000.- zu bezahlen.
Die Gerichtskosten von Fr. 6000.- werden je zur H�lfte K.________ und der Ausgleichskasse des Kantons Z�rich auferlegt. Soweit K.________ betreffend, sind die Kosten durch den geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 4500.- gedeckt; der Differenzbetrag von Fr. 1500.- wird zur�ckerstattet. Der von V.________ geleistete Kostenvorschuss von Fr. 4500.- wird ihr zur�ckerstattet.
Die Ausgleichskasse des Kantons Z�rich hat f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht V.________ eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- und K.________ eine solche von Fr. 1500.- zu bezahlen.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wird �ber eine Parteientsch�digung f�r V.________ und K.________ f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden haben.
Im Namen des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichtes