Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VerfGH%2050,%20156
Timestamp: 2013-05-25 15:06:02
Document Index: 152309119

Matched Legal Cases: ['Art. 107', 'Art. 118', 'Art. 142', 'Art. 98', 'Art. 107', 'Art. 118', 'Art. 142', 'EuG', 'Art. 100', 'Art. 101', 'EuG', 'EuG', 'Art. 100', 'Art. 100', 'Art. 100', 'Art. 4', 'Art. 7', 'Art. 107', 'Art. 118', 'Art. 142', 'Art. 142']

Rechtsprechung: VerfGH 50, 156
Rechtsprechung VerfGH Bayern, 01.08.1997 - Vf. 6-VII-96; 17-VII-96; 1-VII-97 Volltextver�ffentlichungen (2)
Kreuze in Klassenr�umen
VerfGH Bayern, 01.08.1997 - Vf. 6-VII-96; 17-VII-96; 1-VII-97
VerfGH 50, 156
Wird zitiert von ... (16) VerfGH Bayern, 15.01.2007 - 11-VII-05 Glaubens- und Religionsfreiheit: Kopftuchverbot f�r islamische Lehrer an …Die Schulaufsicht erstreckt sich auch auf Fragen des Unterrichtsbetriebs (VerfGH vom 1.8.1997 = VerfGH 50, 156/166; VerfGH vom 17.5.2006).Zudem ist im Schulunterricht das aus Art. 107 Abs. 1 i. V. m. Art. 118 Abs. 1 und Art. 142 Abs. 1 BV abzuleitende Gebot der staatlichen Neutralit�t gegen�ber Kirchen, Religionsgemeinschaften und weltanschaulichen Gemeinschaften zu wahren (VerfGH 50, 156/167).Dabei ist zu ber�cksichtigen, welcher Verfassungsposition f�r die zu entscheidende Frage das h�here Gewicht zukommt (VerfGH 50, 156/166; Meder, RdNr. 6 b zu Art. 98).bb) Das aus Art. 107 Abs. 1 i. V. m. Art. 118 Abs. 1 und Art. 142 Abs. 1 BV abzuleitende Gebot der staatlichen Neutralit�t gegen�ber Kirchen, Religionsgemeinschaften und weltanschaulichen Gemeinschaften (VerfGH 50, 156 m. w. N.) steht der angegriffenen Regelung nicht entgegen.Das Neutralit�tsgebot ist nicht als Gebot zur Eliminierung des Religi�sen aus dem �ffentlichen Bereich zu verstehen; es bedeutet keine v�llige Indifferenz in religi�s-weltanschaulichen Fragen und keine laizistische Trennung von Staat und Kirche (VerfGH 50, 156/167).Die angegriffene Regelung ist auch unter dem Gesichtspunkt des Toleranzgebots nicht zu beanstanden (vgl. VerfGH 50, 156/171).
BVerfG, 27.10.1997 - 1 BvR 1604/97 Erfolglose Verfassungsbeschwerden im Zusammenhang mit der bayerischen Neuregelung … gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungs- gerichtshofs vom 1. August 1997 - Vf. 6-VII-96 -. gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungs- gerichtshofs vom 1. August 1997 - Vf. 17-VII-96 -.gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichts- hofs vom 1. August 1997 - Vf. 1-VII-97 -.Sodann hat der Verfassungsgerichtshof die Popularklagen mit der angegriffenen Entscheidung abgewiesen (vgl. EuGRZ 1997, S. 447), im wesentlichen aus folgenden Gr�nden: .
VerfGH Bayern, 07.02.2006 - 69-VI-04 Polizei- und Ordnungsrecht: Verfassungskonforme Auslegung der Vorschriften �ber …Das Recht der informationellen Selbstbestimmung ist eine Auspr�gung der Menschenw�rde und der Handlungsfreiheit (Art. 100 in Verbindung mit Art. 101 BV; vgl. VerfGH vom 1.8.1997 = VerfGH 50, 156/178; VerfGH 56, 28/43).Zur Auslegung dieses Rechts lassen sich die einschl�gigen Grundaussagen des Bun�desverfas�sungsgerichts (vgl. insbesondere BVerfG vom 15.12.1983 = BVerfGE 65, 1/41 ff.) he�ranziehen (vgl. VerfGH 50, 156/178; 56, 28/43).Bei der Datenerhe�bung und -verwendung ist ferner der Grundsatz der Verh�ltnism��igkeit zu be�achten (vgl. VerfGH 42, 135/141; VerfGH 50, 156/178; BVerfGE 65, 1/44).
BVerwG, 21.04.1999 - 6 C 18.98 Erfolgreicher Widerspruch gegen Kruzifix im KlassenraumDie Widerspruchsregelung ist bundesverfassungskonform dahin auszulegen, da� sich die Widersprechenden dann, wenn sie sich auf derartige ernsthafte und einsehbare Gr�nde st�tzen, eine Einigung nicht zustande kommt und andere zumutbare, nicht diskriminierende Ausweichm�glichkeiten nicht bestehen, letztlich durchsetzen m�ssen (vgl. auch BayVerfGH, BayVBl 1997, 686).Hiervon ausgehend ist die Regelung nach Auffassung des Berufungsgerichts (BayVBl 1998, 305, 306, zu II. 3. a) wie auch des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs (BayVBl 1997, 686, 689 zu B 1. c) dahin auszulegen, da� sich dann, wenn eine g�tliche Einigung nicht zustande kommt und weniger einschneidende Ausgleichsm�glichkeiten nicht bestehen, der Wille des Widersprechenden, wenn er auf ernsthafte und einsehbare Gr�nde des Glaubens oder der Weltanschauung gest�tzt ist, auch gegen eine Mehrheit unter den Eltern durchsetzen mu�.
BVerfG, 27.10.1997 - 1 BvR 1659/97 gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungs- gerichtshofs vom 1. August 1997 - Vf. 6-VII-96 -. gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungs- gerichtshofs vom 1. August 1997 - Vf. 17-VII-96 -.gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichts- hofs vom 1. August 1997 - Vf. 1-VII-97 -.Sodann hat der Verfassungsgerichtshof die Popularklagen mit der angegriffenen Entscheidung abgewiesen (vgl. EuGRZ 1997, S. 447), im wesentlichen aus folgenden Gr�nden: .
BVerfG, 27.10.1997 - 1 BvR 1615/97 gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungs- gerichtshofs vom 1. August 1997 - Vf. 6-VII-96 -. gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungs- gerichtshofs vom 1. August 1997 - Vf. 17-VII-96 -.gegen die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichts- hofs vom 1. August 1997 - Vf. 1-VII-97 -.Sodann hat der Verfassungsgerichtshof die Popularklagen mit der angegriffenen Entscheidung abgewiesen (vgl. EuGRZ 1997, S. 447), im wesentlichen aus folgenden Gr�nden: .
VerfGH Bayern, 28.03.2003 - 7-VII-00 Polizeiaufgabengesetz - SchleierfahndungDieses Recht ist nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs eine Auspr�gung der Menschenw�rde und der Handlungsfreiheit (Art. 100, 101 BV; vgl. VerfGH 50, 156/178).Eine Vorlage nach Art. 100 Abs. 3 GG scheidet aus, weil der Verfassungsgerichtshof bei der �berpr�fung der angefochtenen Rechtsvorschrift keine "Auslegung des Grundgesetzes" im Sinn des Art. 100 Abs. 3 GG vornimmt, sondern eine Kontrolle anhand der Bayerischen Verfassung durchf�hrt (vgl. VerfGH 50, 156/181).
VGH Bayern, 21.12.2001 - 3 B 98.563 Schulkreuz ablehnender Lehrer - Art. 4 Abs. 1, 33 Abs. 5 GG, Anspruch …Den daraufhin in das Gesetz aufgenommenen Art. 7 Abs. 3 EUG haben der Bayerische Verfassungsgerichtshof (Entsch. vom 1.8.1997, BayVBI. 1997, 686 = NJW 1997, 3157 = DVBI.1997,1195) und das Bundesverwaltungsgericht (Entsch. vom 21.4.1999, BayVBI. 1999, 663 = NJW 1999, 3063 = DVBI.1999, 1581) f�r verfassungskonform auslegbar und damit f�r wirksam erachtet.Der Bayerische Verfassungsgerichtshof (Entsch. vom 1.8.1997, BayVBI. 1997, 686 = NJW 1997, 3157/3158 Sp.II) und auch das Bundesverwaltungsgericht (Entsch. vom 21.4.1999, BayVBI. 1999, 663/665 Sp.I) haben die Regelung in der dargestellten Weise verstanden und f�r zul�ssig erachtet, ebenso der f�r das Schulrecht zust�ndige 7. Senat (Entsch. vom 22.10.1997, BayVBI. 1998, 305 = NVwZ 1998, 92).Sowohl der Bayerische Verfassungsgerichtshof (Entsch. vom 1.8.1997, BayVBI. 1997, 686 = NJW 1997, 3157) als auch das Bundesverwaltungsgericht (Entsch. vom 21.4.1999, BayVBI. 1999, 663) haben die Regelung - mit teilweise unterschiedlicher Begr�ndung - im Ergebnis f�r zul�ssig und bei verfassungsgem��er Auslegung auch f�r praktikabel erachtet.
VerfGH Bayern, 13.12.2002 - 73-VI-01 Schulpflicht trotz entgegenstehender religi�ser �berzeugungDie den Beschwerdef�hrern oblie�gende Pflicht zur Toleranz gegen�ber diesen Vorstellungen (vgl. VerfGH 50, 156/175) l�sst es zumutbar er�scheinen, diese Unterrichtsmethode hinzunehmen.Nicht nur der Staat muss die jeweiligen erzieherischen Vorstellungen der Eltern achten, auch diese sind ihrerseits dem Gedanken der Toleranz gegen�ber anders denkenden Eltern verpflichtet (vgl. VerfGH 50, 156/175; BVerfGE 52, 223/237), deren Belangen die schu�lische Erziehung ebenfalls Rechnung tragen muss.
VerfGH Bayern, 25.01.2006 - 14-VII-02 Verfassungsm��igkeit des Bayerischen SchwangerenberatungsgesetzesDas aus Art. 107 i. V. m. Art. 118 Abs. 1 und Art. 142 Abs. 1 BV abzuleitende Gebot der staatlichen Neutralit�t gegen�ber Kirchen, Religionsgemeinschaften und weltanschaulichen Gemeinschaften (vgl. VerfGH vom 1.8.1997 = VerfGH 50, 156/167 f. m. w. N.; Meder, RdNr. 2 zu Art. 142) steht den angegriffenen Rechtsvorschriften nicht entgegen.
VerfGH Bayern, 28.01.2003 - 10-VII-02 VG Augsburg, 17.04.2008 - Au 3 S 08.344 Schulpflicht; Hauptschule; religi�se Gr�nde; Sexualerziehung