Source: http://www.lfs-sh.de/BSBP/Gemeinde/Risikoklasse.php?ab=1
Timestamp: 2018-01-17 14:59:07
Document Index: 117438487

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 5', '§6', '§10', '§ 34', '§ 8', '§11']

Ermitteln der Risikoklasse Ausrückebereich Ausrückebereich 1
Das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein gab ein Merkblatt zur Ermittlung notwendiger Löschfahrzeuge aufgrund von Risikoklassen heraus. Mit diesem Merkblatt wird den mit der Beschaffung und Förderung von Feuerwehrfahrzeugen befassten Stellen eine Hilfe an die Hand gegeben, um unter möglichst nachvollziehbaren Kriterien die für die jeweilige Gemeinde notwendigen Löschfahrzeuge festzulegen. Ziele dieses Merkblattes sind die landesweit gleichen Maßstäbe und eine einfache Handhabung. Dies entbindet nicht von der Verpflichtung der Verantwortlichen, den weiterhin bestehenden Ermessensspielraum wahrzunehmen, da dieses Merkblatt nicht alle Besonderheiten gleichermaßen berücksichtigen kann. Das Merkblatt geht davon aus, dass das Risiko in einer Gemeinde grundsätzlich von der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner abhängt. Die Grundrisiken werden in der Risikoklasse 1, zusätzliche Risiken aufgrund von Bebauungen, Gewerbe, Industrie usw. den Risikoklassen 2 bis 5 zugeordnet. Die Risikoklassen werden mit Risikopunkten bewertet.
Füllen Sie das unten stehende Formular aus und speichern es ab. Als Ergebnis erhalten Sie die Einstufung dieses Ausrückebereiches in eine der möglichen Risikoklassen von 1 (niedrig) bis 5 (hoch). Sie können Ihre Eingaben jederzeit durch erneutes Aufrufen dieser Seite korrigieren. Die Neubestimmung der Risikoklasse wird durch die Schaltfläche "Speichern" unten auf dieser Seite gestartet. Kommentare zu den Einzelrisiken werden eingeblendet, wenn Sie mit der Maus über das Informationszeichen fahren.
Einige Kategorien kommen in unterschiedlichen Größen vor (z.B. Beherbergungsbetriebe mit mehr als 12, 60 oder 200 Betten). Haken Sie bitte stets alle vorkommenden Kategorien ab und beschränken Ihre Angaben nicht nur auf die höchste vorkommende Größe. Beispiel: Es gibt zwei Beherbergungsbetriebe, einer mit mehr als 12 Betten und einer mit mehr als 60 Betten. In diesem Fall bitte zwei entsprechende Haken setzen.
Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner
in diesem Ausrückebereich:
Angaben zur Bebauung
Kleinsiedlungsgebiete dienen vorwiegend der Unterbringung von Kleinsiedlungen einschließlich Wohngebäuden mit entsprechenden Nutzgärten und landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen, Gartenbaubetriebe, die der Versorgung des Gebiets dienenden Läden, Schank- und Speisewirtschaften sowie nicht störenden Handwerksbetriebe. Sonstige Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke, Tankstellen, nicht störende Gewerbebetriebe (§ 8 BauNVO) sowie landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe (§ 5 BauNVO).
reine Wohn-, Dorf- und Mischgebiete sowie Sondergebiete, die der Erholung dienen
Wohngebäude, Geschäfts- und Bürogebäude, Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beherbergungsgewerbes, sonstige Gewerbebetriebe, Anlagen für Verwaltungen sowie für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke, Gartenbaubetriebe, Tankstellen, Vergnügungsstätten in den Teilen des Gebiets, die überwiegend durch gewerbliche Nutzungen geprägt sind (§6 BauNVO). Sondergebiete, die der Erholung dienen, sind Wochenendhausgebiete, Ferienhausgebiete und Campingplatzgebiete (§10 BauNVO)
Wohn-, Dorf-, Mischgebiete mit Rettungshöhen von ca. 7,0 m bis ca. 12,2 m, die über keinen zweiten baulichen Rettungsweg verfügen und bis zum 30. April 2009 genehmigt wurden.
Hierunter fallen alle Gebäude, deren Baugehmigung bis zum 30. April 2009 erteilt wurde und die über keinen baulich vorhandenen zweiten Rettungsweg verfügen, d.h. deren zweiter Rettungsweg über Rettungsgeräte der Feuerwehr führt. In diesen Fällen ist als Rettungsgerät der Feuerwehr weiterhin die dreiteilige Schiebleiter zulässig.
Wohn-, Dorf-, Mischgebiete mit Rettungshöhen von ca. 7,0 m bis ca. 12,2 m, die über keinen zweiten baulichen Rettungsweg verfügen und nach dem 01. Mai 2009 genehmigt wurden.
Hierunter fallen alle Gebäude, deren Baugehmigung ab dem 1. Mai 2009 erteilt wurde und die über keinen baulich vorhandenen zweiten Rettungsweg verfügen, d.h. deren zweiter Rettungsweg über Rettungsgeräte der Feuerwehr führt (s. LBO § 34 Abs. 3). In diesen Fällen ist ein als Rettungsgerät der Feuerwehr ein Hubrettungsfahrzeug erforderlich.
Wohn-, Dorf-, Mischgebiete mit Rettungshöhen von ca. 7,0 m bis ca. 12,2 m, die über einen zweiten baulichen Rettungsweg verfügen
Wohn-, Dorf-, Mischgebiete mit Rettungshöhen von ca. 12,2 m bis 23,0 m, die über einen zweiten baulichen Rettungsweg verfügen
Wohn-, Dorf-, Mischgebiete mit Rettungshöhen von ca. 12,2 m bis 23,0 m, die über keinen zweiten baulichen Rettungsweg verfügen.
Der zweite Rettungsweg erfolgt über Rettungsgeräte der Feuerwehr.
Wohn- und Mischgebiete mit Hochhäusern
Nutzungseinheiten, bei denen die Oberkante des Fußbodens eines Aufenthaltsraumes höher als 22 m über der festgelegten Geländeoberfläche liegt.
ausgedehnte Stadtgebiete mit geschlossener Bebauung mit einer Rettungshöhe von mehr als 12,2 m, in denen Geschäfts-, Büro- und Gewerbeflächen einen erheblichen Anteil an der Gesamtnutzung haben.
Gewerbegebiete dienen vorwiegend der Unterbringung von Gewerbebetrieben aller Art, Lagerhäusern, Lagerplätzen und öffentlichen Betrieben, Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Tankstellen, Anlagen für sportliche Zwecke, Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter, von Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke, Vergnügungsstätten (§ 8 BauNVO).
ausgedehnte Gewerbegebiete
Gewerbegebiete mit einer Gesamtfläche größer 1 km² oder über 500 Beschäftigten.
Werkstätten und Bürogebäude über 300 m²
Gewerbegebiete mit Werkstätten und Bürogebäuden über 2.000 m²
Geschäftshäuser und Einkaufszentren über 10.000 m²
Industriebetriebe mit mehr als 1.000 Beschäftigten (ohne anerkannte Werkfeuerwehr)
Industriebetriebe mit mehr als 1.000 Beschäftigten (mit anerkannter Werkfeuerwehr)
bauliche Anlagen mit erhöhter Brand- und Explosionsgefahr
Hierzu zählen z.B. Recyclinghöfe, Baumärkte,Teppichlager, DSD-Deponien oder Gasumfüllstationen. Nicht in diese Kategorie fallen z.B. Tankstellen oder Biogasanlagen. Im Zweifel ggf. die Brandschutzingenieurin oder den Brandschutzingenieur des Kreises zu Rate ziehen
Betriebe nach Störfallverordnung
Biogasanlagen sind in diesem Sinne nur gemeint, wenn ihre zu erwartende Biogasmenge größer als 50 t (ca. 40.000 m³) ist und sie damit unter die Störfallverordnung mit erweiterten Pflichten fallen.
Mittelgaragen von 100 bis 1.000 m²
Hierunter fallen z.B. Parkhäuser, Hoch- und Tiefgaragen. Siehe Landesverordnung über den Bau und Betrieb von Garagen (Garagenverordnung - GarVO)
Großgaragen über 1.000 m²
Lagerplätze über 1.500 m²
Hierunter fallen auch Lagerhäuser z.B. landwirtschaftliche Lagerhallen oder Bergehallen.
Lagerplätze über 10.000 m²
Beherbergungsbetriebe mit mehr als 12 Betten
Beherbergungsbetriebe mit mehr als 60 Betten
Beherbergungsbetriebe mit mehr als 200 Betten
Sonstige Sondergebiete sind: Gebiete für den Fremdenverkehr, wie Kurgebiete und Gebiete für die Fremdenbeherbergung, Ladengebiete, Einkaufszentren, großflächige Einzelhandelsbetriebe, sonstige großflächige Handelsbetriebe (§11 BauNVO), Gebiete für Messen, Ausstellungen und Kongresse, Hochschulgebiete, Klinikgebiete, Hafengebiete, Gebiete für Anlagen, die der Erforschung, Entwicklung oder Nutzung erneuerbarer Energien, wie Wind- und Sonnenenergie, dienen.
Besondere Bebauung
Versammlungsstätte bis 800 Besucherinnen und Besucher
Versammlungsstätten mit 801 bis 1.500 Besucherinnen und Besuchern
Versammlungsstätten mit 1.501 bis 2.500 Besucherinnen und Besuchern
Versammlungsstätten mehr als 2.500 Besucherinnen und Besuchern oder mit Bühnenhaus
Krankenhäuser, Altenpflegeheime, geschlossene psychiatrische Anstalten
ausgedehnte Moor- oder Waldgebiete
Zusammenhängende Gebiete über 100 ha im Ausrückebereich und in direkter Nachbarschaft zu Wohnbebauung.
Häufige Übernachtungen pro Jahr im Rahmen des Fremdenverkehrs
Ggfs. abhaken und Anzahl pro Jahr angeben:
Wenn im Ausrückebereich mehr als jährlich 10000 Übernachtungen im Rahmen des Fremdenverkehrs auftreten, haken Sie bitte dieses Feld ab und tragen die entsprechende Anuzahl ein. Hinweis: noch ohne Auswirkung
Mehrbedarf, der nicht in den Risikoklassen enthalten ist
Campingplätze > 100 Stellplätze
Sportboothäfen > 50 Liegeplätze
Saisonaler Fremdenverkehr > 150% der Einwohnerzahl
Hinweis: Dieser Haken wird deaktiviert, falls Übernachtungszahlen angegeben werden.
Winterlager für Wohnwagen und Boote > 50 Plätze
Bundes-, Landes- und Kreisstraßen mit hohem Anteil Schwerlast- und Busreiseverkehr
Bundes-, Landes- und Kreisstraßen mit besonderen Unfallschwerpunkten
Verlade- und Umschlagstationen mit großem Güteraufkommen
Tunnel- und Brückenbauwerke mit besonderen Anforderungen
Häfen mit großem Passagier- oder Frachtaufkommen
Eisenbahnstrecken mit Personen- und Güterverkehr
Zuliefer- und Versorgungspipelines
ober- oder unterirdisch verlaufende Zuliefer- und Versorgungspipelines für flüssige oder gasförmige Stoffe
Mineralölbevorratungslager der Bundeswehr
Oberirdische Tanklager
Flüssiggastanklager, Umfüllstationen
Umschlaglager und Speditionen mit Gefahrgutlagerung
Umgang mit radioaktiven Stoffen nach der Strahlenschutzverordung Gefahrengruppe I, Gefahrengruppe II oder Gefahrengruppe III
Umgang mit gentechnischen Stoffen nach GenTSV/VBG 102
Kunstdüngerlager
Lager für Herbizide, Insektizide, Pestizide
Deponieflächen und Müllumschlagstationen
Holzhandlungen und -lagerbetriebe
zusätzliche Besonderheiten mit Gefahrenpotential, die nicht in den Risikoklassen und dem Mehrbedarf erfasst sind
Diese Besonderheiten sollen in dem Textfeld kurz beschrieben werden. Bitte auch die Checkbox aktivieren, da sonst keine Bewertung erfolgt.
Biogasanlagen mit einer zu erwartenden Biogasmenge von mehr als 10 t (ca. 8.000 m³)
Diese Biogasanalgen fallen unter die Störfallverordnung mit Grundpflichten. Überschreitet die zu erwartende Biogasmenge 50 t (40.000 m³) ist diese Biogasanlage nicht hier, sondern in die Störfallverordnung mit erweiterten Pflichen einzuordnen (Betrieb nach Störfallverordnung unter der Rubrik Gewerbebebauung). Anlagen mit einer zu erwartenden Biogasmenge von kleiner 10 t (ca. 8.000 m³) stellen kein Risiko im Sinne der Feuerwehrbedarfsplanung dar.
Um die Eingaben zur Bestimmung der Risikoklasse zu überarbeiten, klicken Sie bitte [hier] .