Source: http://www.simona.de/index.php?id=4101&L=0
Timestamp: 2017-06-29 12:27:05
Document Index: 154839236

Matched Legal Cases: ['§ 289', '§ 315', '§ 126', '§ 126', '§ 126', '§ 135', '§ 122', '§ 122', '§ 126', '§ 126', '§ 131', '§ 131', '§ 131', '§ 23']

Vollmachtsformular Hauptversammlung 2017 Broschüren
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Die ordentliche Hauptversammlung 2017 der SIMONA Aktiengesellschaft, 55606 Kirn, findet am Freitag, 09. Juni 2017, um 11:00 Uhr im Gesellschaftshaus der Stadt Kirn, Neue Straße 13, in 55606 Kirn statt.
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SIMONA AG und des gebilligten Konzernabschlusses, des Lageberichts für die SIMONA AG und des Konzernlageberichts, der mit dem Lagebericht der SIMONA AG zusammengefasst ist, des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 315 Abs. 4 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2016Die genannten Unterlagen werden in der Hauptversammlung zugänglich gemacht und erläutert. Die Unterlagen können zudem im Internet unter www.simona.de im Bereich Investor Relations eingesehen werden. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss am 20. April 2017 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dementsprechend hat die Hauptversammlung zu diesem Tagesordnungspunkt keine Beschlüsse zu fassen.Beschlussfassung über die Verwendung des BilanzgewinnsVorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von 13.590.593,51 EUR wie folgt zu verwenden: a) Zahlung einer Dividende von 12,00 EUR je Aktie, zahlbar am 14. Juni 2017: 7.200.000,00 EUR b) Vortrag auf neue Rechnung: 6.390.593,51 EURBeschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2016Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2016 amtierenden Mitgliedern des Vorstandes für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2016Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2016 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrates für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung seines Wirtschaftsausschusses vor, die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, zum Abschlussprüfer der SIMONA AG und Konzernabschlussprüfer des SIMONA Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 zu wählen.
Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Zeitpunkt der Bekanntmachung der Einberufung der Hauptversammlung im Bundesanzeiger 15.500.000,00 EUR und ist eingeteilt in 600.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Gesamtzahl der Aktien zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt demnach 600.000. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme. Die Gesamtzahl der Stimmrechte zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt demnach 600.000. Die Gesellschaft hält zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung keine eigenen Aktien. Anmeldung und Teilnahme Um an der Hauptversammlung – in Person oder durch Bevollmächtigte – teilnehmen und dort das Stimmrecht ausüben und Anträge stellen zu können, müssen die Aktionäre sich spätestens bis Freitag, den 02. Juni 2017, 24:00 Uhr, in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder in englischer Sprache angemeldet haben.Anmeldestelle: SIMONA AG c/o Commerzbank AG GS-MO 3.1.1 General Meetings 60261 Frankfurt am Main Fax: +49 (0) 69 13 626 351 E-Mail: hv-eintrittskarten@commerzbank.com Die Aktionäre haben darüber hinaus ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nachzuweisen. Hierzu muss der Gesellschaft unter der vorstehend genannten Adresse ein in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache durch das depotführende Institut erstellter Nachweis über den Anteilsbesitz bis zum Ablauf des 02. Juni 2017, 24:00 Uhr, zugehen. Der Nachweis muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung, also auf Freitag, den 19. Mai 2017, 0:00 Uhr, (Nachweisstichtag) beziehen. Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts als Aktionär nur, wer den Nachweis erbracht hat. Insbesondere haben Veräußerungen nach dem Nachweisstichtag für Inhalt und Umfang des gesetzlichen Teilnahme- und Stimmrechts des Veräußerers keine Bedeutung. Personen, die erst nach dem Nachweisstichtag Aktien erwerben, sind für die von ihnen gehaltenen Aktien nur dann teilnahme- und stimmberechtigt, wenn sie sich vom Veräußerer bevollmächtigen oder zur Rechtsausübung ermächtigen lassen. Nach fristgerechtem Eingang der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden den Aktionären Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt, die ihnen aus organisatorischen Gründen als Ausweis für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts dienen, wobei die Vorlage der Eintrittskarte keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Hauptversammlung oder die Ausübung des Stimmrechts ist. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, frühzeitig für die Übersendung der Anmeldung und des Nachweises ihres Anteilsbesitzes Sorge zu tragen. Stimmrechtsvertretung
Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen, können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch Bevollmächtigte, z. B. die depotführende Bank oder ein sonstiges Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder andere Personen ihrer Wahl, ausüben lassen. Auch bei Erteilung einer Vollmacht bedarf es der ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Aktionär oder den Bevollmächtigten sowie des Nachweises der Berechtigung. Bevollmächtigt ein Aktionär mehr als eine Person, so kann die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zurückweisen. Vollmachten bedürfen der Textform (§ 126b BGB) und können durch Erklärung gegenüber dem zu Bevollmächtigenden oder gegenüber der Gesellschaft erteilt werden. Für die Vollmachtserteilung gegenüber der Gesellschaft und die Übermittlung des Nachweises einer gegenüber dem zu Bevollmächtigenden erklärten Bevollmächtigung stehen folgende Postanschrift, Faxnummer und E-Mail-Adresse zur Verfügung:SIMONA AG, Investor Relations Teichweg 16, 55606 Kirn Fax: +49 (0) 67 52 14-738 E-Mail: ir@simona.de Der Nachweis der Bevollmächtigung kann auch am Tag der Hauptversammlung durch den Bevollmächtigten am Versammlungsort erbracht werden. Bei der Bevollmächtigung eines Kreditinstituts, einer Aktionärsvereinigung oder einer diesen nach § 135 AktG gleichgestellten Person oder Institution können Besonderheiten gelten; die Aktionäre werden gebeten, sich in einem solchen Fall mit dem zu Bevollmächtigenden rechtzeitig wegen einer von ihm möglicherweise geforderten Form der Vollmacht abzustimmen. Für den Widerruf einer Vollmacht gelten die vorangehenden Sätze entsprechend.
Ergänzungsverlangen (§ 122 Abs. 2 AktG) Aktionäre, deren Anteile zusammen mindestens den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder den anteiligen Betrag von 500.000,00 EUR (das entspricht 19.355 Stückaktien) erreichen, können verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden (§ 122 Abs. 2 AktG). Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Hauptversammlung, also bis spätestens 09. Mai 2017, 24:00 Uhr, unter folgender Adresse zugehen:
SIMONA AG, Vorstand Teichweg 16, 55606 Kirn
Die Antragsteller haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstandes über den Antrag halten. Bekannt zu machende Ergänzungen der Tagesordnung werden – soweit sie nicht bereits mit der Einberufung bekannt gemacht wurden – unverzüglich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger bekannt gemacht und solchen Medien zur Veröffentlichung zugeleitet, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie die Information in der gesamten Europäischen Union verbreiten. Sie werden außerdem unter www.simona.de unter dem Link Unternehmen/Investor Relations/Hauptversammlung/Hauptversammlung 2017 bekannt gemacht. Gegenanträge und Wahlvorschläge (§§ 126 Abs. 1, 127 AktG)
SIMONA AG, VorstandTeichweg 16, 55606 KirnFax: +49 (0) 67 52 14 -738 E-Mail: ir@simona.de Die mindestens 14 Tage vor dem Tag der Hauptversammlung, also bis spätestens 25. Mai 2017, 24:00 Uhr, unter dieser Adresse eingegangenen Gegenanträge und eine etwaige Stellungnahme der Verwaltung werden den Aktionären im Internet unter www.simona.de unter dem Link Unternehmen/Investor Relations/Hauptversammlung/Hauptversammlung 2017 zugänglich gemacht (§ 126 Abs. 1 AktG). Anderweitig adressierte Gegenanträge werden nicht berücksichtigt. Das Recht jedes Aktionärs, während der Hauptversammlung Gegenanträge zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt auch ohne vorherige Übersendung an die Gesellschaft zu stellen, bleibt unberührt. Auch vorab zugänglich gemachte Gegenanträge müssen während der Hauptversammlung nochmals mündlich gestellt werden. Für den Vorschlag eines Aktionärs zur Wahl von Abschlussoder Sonderprüfern gelten die vorstehenden Sätze sinngemäß mit der Maßgabe, dass der Wahlvorschlag nicht begründet werden muss.
Auskunftsrecht (§ 131 Abs. 1 AktG) In der Hauptversammlung kann jeder Aktionär vom Vorstand Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft verlangen, soweit die Auskunft zur sachgemäßen Beurteilung des Gegenstands der Tagesordnung erforderlich ist (§ 131 Abs. 1 AktG). Die Auskunftspflicht erstreckt sich auch auf die rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen. Da der hiermit einberufenen Hauptversammlung u. a. der Konzernabschluss und -lagebericht vorgelegt werden, erstreckt sich die Auskunftspflicht des Vorstandes auch auf die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Der Versammlungsleiter ist gemäß § 131 Abs. 2 Satz 2 AktG in Verbindung mit § 23 Abs. 3 der Satzung ermächtigt, das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen zu beschränken.
Kirn, im April 2017 SIMONA AG Der Vorstand
Diese Einladung wurde am 28.04.2017 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäftsbericht 2016
ich begrüße Sie im Namen des Vorstandes herzlich zur Hauptversammlung der SIMONA AG. Das Geschäftsjahr 2016 war ein erfolgreiches für SIMONA. Wir haben unsere Umsatzziele erreicht und unsere Ergebnisziele übertroffen. Die strategische Neuausrichtung haben wir weiter vorangetrieben. Die wesentlichen Handlungsfelder waren Innovation, Wachstum außerhalb Europas und operative Exzellenz. Lassen Sie mich zunächst auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2016 eingehen. In den USA haben wir eine eher verhaltene wirtschaftliche Entwicklung gesehen. Deutschland ist solide gewachsen und die Ausrüstungsinvestitionen sind gestiegen. Westeuropa hat insgesamt eine stabile Konjunktur gezeigt, mit nach wie vor strukturellen Defiziten in einigen Volkswirtschaften. Deutlich wechselhafter war die Konjunktur in China mit einem schwachen ersten und einem starken zweiten Halbjahr. In diesem nicht ganz leichten Umfeld haben wir den Konzernumsatz um 2 Prozent auf 367 Mio. EUR steigern können. Außerhalb Europas sind wir dabei kräftig gewachsen, in Europa mussten wir leichte Rückgänge hinnehmen. Vor allem das Geschäft in den USA hat uns auch im vergangenen Jahr Freude bereitet. Grund dafür war ein dynamisches Wachstum unserer Tochtergesellschaft Boltaron im Markt für die Inneneinrichtung von Flugzeugen. Das USA-Geschäft mit Halbzeugen für industrielle Anwendungen hat sich ebenfalls positiv entwickelt. In Asien haben wir nach zwei schwachen ersten Quartalen eine erfolgreiche Aufholjagd gestartet und am Ende ein zweistelliges Wachstum erzielt. Den Umsatzanteil außerhalb Europas haben wir durch die positive Entwicklung in den USA weiter von 28 auf 30 Prozent gesteigert. In Europa konnten wir im Halbzeuggeschäft ein erfreuliches Wachstum erzielen. Wir haben unsere Marktstellung in Deutschland mit einem neuen Angebot an Produkten aus vollfluorierten Kunststoffen sowie einem eigenen Programm zur Behälterberechnung gestärkt. In Osteuropa haben gute Geschäfte in Polen und anderen für uns jungen Märkten die Rückgänge in Russland fast kompensiert. In Westeuropa haben vor allem Deutschland, Italien und Spanien gute Wachstumsraten erzielt. Italien überrascht an der Stelle – hier haben wir mit einem neuen Marktauftritt Marktanteile zurückgewonnen. Im Produktbereich Rohre und Formteile war die Entwicklung in Europa nicht zufriedenstellend. Fehlendes Projektgeschäft im Braunkohle- und Fernwärmemarkt hat zu einem deutlichen Rückgang geführt. Der Rohr- und Formteilbereich hat insgesamt 6,5 Mio. EUR bzw. 8 Prozent Umsatz eingebüßt. Dadurch sind die Umsatzerlöse in Europa insgesamt um knapp 2 Prozent gesunken.Hier werden wir im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres unsere strategische Position überprüfen und uns neu aufstellen. Sehr geehrte Aktionäre, besonders zufrieden sind wir mit dem erzielten Ergebnis. Die EBIT-Marge beträgt mehr als 8 Prozent. Das liegt über unserer Prognose und über dem guten Vorjahreswert. Ein hoher Ergebnisbeitrag aus den USA, die Steigerung der Profitabilität unseres Halbzeuggeschäfts in Europa und ein trotz Umsatzrückgang „gutes“ Ergebnis der Rohr- und Formteilsparte sind die Hauptgründe dafür. Verehrte Aktionäre, unsere Bilanz- und Finanzstruktur ist nach wie vor solide. Im Geschäftsjahr 2016 haben wir den Cashflow aus operativer Tätigkeit auf 42 Mio. EUR deutlich gesteigert. Die Zunahme der Bilanzsumme resultiert aus höheren Sachanlagen und Pensionsrückstellungen sowie mehr Zahlungsmitteln. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen ist auf die Absenkung des IFRS-Zinssatzes zurückzuführen Die Eigenkapitalquote ist durch Ausweitung der Bilanzsumme auf 53 Prozent gesunken, aber immer noch hoch. Die Zahlungsmittel haben sich von 32 Mio. EUR auf 79 Mio. EUR erhöht. Die solide Finanzbasis und die hohe Liquidität ermöglichen uns Investitionen und Akquisitionen zur Stärkung unseres Geschäftes. Darauf werde ich später noch näher eingehen. Von dem guten Ergebnis sollen auch Sie, verehrte Aktionäre profitieren. Wir schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 12 EUR pro Stammaktie zur Ausschüttung vor. Das ist die dritte Dividendenerhöhung in Folge und eine Verdopplung seit dem Geschäftsjahr 2013. Die Dividendenrendite beträgt 2,7 Prozent. Die SIMONA-Aktie hat 2016 eine ordentliche Kurssteigerung von 21 Prozent genommen und damit haben wir besser als der DAX abgeschnitten. Im Januar stieg der Kurs der SIMONA-Aktie erstmals über 500 EUR und liegt seitdem stabil über dieser Marke. Sehr geehrte Damen und Herren, unsere strategischen Kernziele haben wir 2016 konsequent weiterverfolgt. Auf unserem Weg zu einem global agierender Lösungsanbieter für Kunststoffanwendungen haben wir Fortschritte erzielt. Dazu gehören Effizienz und Profitabilität in Europa, Wachstum außerhalb Europas und Innovationskraft. Um in weitgehend gesättigten Märkten weiter erfolgreich sein zu können, haben wir vor allem im Halbzeug-Bereich unsere Profitabilität verbessert. Genauso wichtig ist es, in neue Anwendungen und Märkte vorzustoßen. Dazu gehören unter anderem Agrar, Bau und Mobilität. Die Voraussetzungen dafür haben wir in 2016 geschaffen und uns personell verstärkt. Für das Wachstum außerhalb Europas setzen wir auf lokale Präsenz. Die Eröffnung unserer Tochtergesellschaft in Indien ist „geräuschlos“ und erfolgreich verlaufen. Indien ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte für Kunststoffanwendungen. In Asien haben wir eine Vertriebsstruktur für Rohre und Formteile etabliert. In den USA konnten wir im Industriegeschäft Marktanteile gewinnen und haben unsere Position im Geschäft mit der Inneneinrichtung von Flugzeugen gestärkt. Der Umsatz- und Ergebnisbeitrag der USA ist signifikant. Den Anteil neuer Produkte am Umsatz haben wir weiter gesteigert. Unser Ziel von 5 Prozent haben wir noch nicht erreicht. Die Eröffnung unseres Technologiezentrums, die Ausweitung unseres Materialportfolios und unserer Entwicklungskapazitäten machen uns jedoch zuversichtlich. Die F+E Ausgaben haben wir im vergangenen Jahr auf fast 4 Mio. EUR erhöht. Meine sehr verehrten Damen und Herren, erlauben Sie mir einige Anmerkungen zu dem Projekt SIMONA Home2025. Viele von Ihnen kennen dieses Projekt aus der Presse als das Thema Standortverlagerung. Uns geht es jedoch um etwas anderes. Arbeitsprozesse und -strukturen sind durch Digitalisierung und Industrie 4.0 in einem grundlegenden Wandel. Wir wollen darauf vorbereitet sein und haben mit externer Unterstützung die Auswirkungen dieses Wandels auf unser Unternehmen untersucht. Es geht um die Frage: wie und wo wir auch in 10 oder 15 Jahren die erforderlichen Mitarbeitenden in der erforderlichen Qualität bekommen. Genauso geht es um die Frage: wie wir die eigenen Mitarbeitenden weiterentwickeln können.Wir müssen in den kommenden Jahren dazu investieren, entweder in unsere bestehende Substanz hier in Kirn oder an einem neuen Standort, oder auch beides. Wir werden diese Entscheidung im Laufe diesen Jahres treffen. Unsere Mitarbeitenden waren von Anfang an über dieses Projekt informiert und wurden aktiv in die Analyse eingebunden. Alle SIMONIANER weltweit haben in 2016 einen guten Job gemacht und ich bedanke mich an dieser Stelle im Namen des Vorstandes für den hohen Einsatz und die engagierte, erfolgreiche Arbeit. Sehr verehrte Damen und Herren, was haben wir uns für 2017 vorgenommen? Grundsätzlich wollen wir das fortsetzen, was wir gut machen und dabei jedes Jahr ein Stück besser werden. Das bedeutet für unsere Halbzeuge in Europa vor allem Wachstum in den neuen Marktsegmenten Bau, Agrar und Mobilität. Bei Rohren und Formteilen konzentrieren wir uns auf Nischenprodukte mit Alleinstellungsmerkmal und hoher Profitabilität. In den USA wollen wir die Erfolgsgeschichte fortsetzten. Eine Investitionsoffensive soll unsere Kapazität und Effizienz in den amerikanischen Werken weiter steigern. In Asien wollen wir die gute Entwicklung der letzten Monate nutzen, um eine signifikante Marktposition aufzubauen. Dazu werden wir auch die Organisation ausbauen und stärken. Der Weg zu SIMONA500 ist nur durch organisches Wachstum nicht zu erreichen. Wir prüfen Akquisitionsprojekte in allen drei Hemispheren, Europa, USA und Asien. Es gibt interessante Kandidaten, aber es ist im Moment schwer zu sagen, wann es zu einem Abschluss kommt. Unsere gute Liquiditätslage und unsere solide Bilanzstruktur bietet auch die Möglichkeit eines größeren Zukaufs. Wir denken, dass wir zwischen 100 und 200 Mio. EUR Transaktionsvolumen steuern können. In das laufende Geschäftsjahr sind wir gut gestartet. Der Umsatz liegt über Vorjahr. Haupttreiber war wiederum ein gutes USA-Geschäft und Zuwächse in Asien. Die Ergebnisseite sehen wir mit etwas Sorge. Allein im April und Mai mussten wir Währungsverluste von 2-3 Mio. EUR verkraften. Wenn der Euro weiterhin stärker wird und das ist nicht auszuschließen – werden wir eher die 25 Mio. EUR EBIT erreichen als die 30 Mio. EUR. Das Umsatzziel von 370-380 Mio. EUR scheint derzeit erreichbar. Sehr geehrte Aktionäre, SIMONA ist auf einem guten Weg. Seit 2013 haben wir unsere Strukturen und damit unsere Ergebnisse signifikant verbessert. Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen und uns noch mehr als bisher für neue Anwendungen und Märkte – auch durch Zukäufe – öffnen. Ich hoffe, Sie schenken uns weiter Ihr Vertrauen als Aktionäre und begleiten uns auf diesem spannenden Weg. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Vertretenes Grundkapital in Stimmen: 494.691Vertretenes Grundkapital in Prozent: 82,4485 %
82,4485 %
70,6385 %
82,2318 %
Die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft vom 09. Juni 2017 hat beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von 13.590.593,51 EUR wie folgt zu verwenden: Zahlung einer Dividende von 12,00 EUR je Aktie
7.200.000,00 EUR
6.390.593,51 EUR
13.590.593,51 EUR
Die Dividende wird beginnend ab dem 14. Juni 2017 nach Abzug von 25 Prozent Kapitalertragsteuer zuzüglich des auf die Kapitalertragsteuer entfallenden Solidaritätszuschlages von 5,5 Prozent (insgesamt 26,375 Prozent) sowie gegebenenfalls Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Depotbanken ausgezahlt. Zahlstelle ist die Commerzbank AG, Frankfurt am Main. Der Abzug der Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlages sowie gegebenenfalls der Kirchensteuer entfällt bei Aktionären, die ihrer Depotbank eine Nichtveranlagungsbescheinigung des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen Freistellungsauftrag eingereicht haben, soweit der in diesem Auftrag angeführte Freistellungsbetrag nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist. Bei beschränkt steuerpflichtigen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags auf Antrag nach Maßgabe bestehender Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Kirn, im Juni 2017SIMONA AG Der Vorstand