Source: https://www.wissen-fuer-wasser.de/downloads.html
Timestamp: 2019-10-22 02:01:45
Document Index: 354674041

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 4', '§ 11', '§ 11', '§ 14', '§ 19', '§ 3', '§ 5', '§ 16']

Downloads - Arnd Bürschgens | Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Trinkwasserhygiene
(Stand: 06. Oktober 2019)
Um weitergehende Information zu den unterschiedlichen Themen im Bereich der Trinkwasserhygiene einfach zugänglich zu machen, finden Sie nachfolgend ein Sammlung von interessanten Links, Artikeln, Fachaufsätzen sowie frei verfügbare Publikationen des Umweltbundesamts, des DVGW sowie des VDI nach Themenbereichen sortiert (ein Klick auf das jeweilige Bild öffnet das zugehörige Dokument).
Diese Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständigt erweiter und aktualisiert. Sollten Sie weitergehende Informationen benötigen oder für Anregungen sprechen Sie uns einfach an unter Kontakt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir rechtlich geschützte Dokumente, wie z.B. DIN-Normen, DVGW-Arbeitsblätter oder VDI-Richtlinien selbstverständlich nicht zur Verfügung stellen können.
Alle twin (Information des DVGW zur Trinkwasser-Installation) des DVGW finden Sie hier,
alle Empfehlungen und Stellungnahmen des Umweltbundesamts finden Sie hier und
eine gute FAQ-Seite des VDI zur Trinkwasserhygiene finden Sie hier.
Viele gute Informationen zu Legionellen finden sich hier auf der Seite des Robert Koch-Instituts.
Mitteilung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission vom 18.12.2018 (veröffentlicht am 26.03.2019) zu Vorkommen von Legionellen in dezentralen TrinkwassererwärmernTrinkwassererwärmern
Bislang werden dezentrale Trinkwassererwärmer als sicher im Hinblick auf eine Legionellenkontamination angesehen. Neuere Erkenntnisse zeigen jedoch, dass es auch in dezentralen Trinkwassererwärmern und in den dahinterliegenden Leitungen zu einer Legionellenvermehrung kommen kann.
Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission zur Beurteilung der Trinkwasserqualität hinsichtlich der Parameter Blei, Kupfer und Nickelhinsichtlich der Parameter Blei, Kupfer und Nickel, Dezember 2018 (Rev. 01)
Diese Empfehlung dient der Umsetzung der Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) Anlage 5 Teil II Buchstabe b) zur Probennahme von Trinkwasser für die Untersuchung chemischer Parameter. Sie behandelt insbesondere das Probennahmeverfahren und die Beurteilung der Parameter Blei, Kupfer und Nickel und gibt Hinweise für die Probennahme und Bewertung der anderen chemischen Parameter, die sich in der Trinkwasser-Installation verändern können.
Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission "Systemische Untersuchungen von Trinkwasser-Installationen auf Legionellen nach Trinkwasserverordnung - Probennahme, Untersuchungsgang und Angabe des Ergebnisses", Dezember 2018
Diese Empfehlung richtet sich an alle, die in die Untersuchung von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden auf Legionellen einbezogen sind, insbesondere an die UsI derartiger Anlagen, an Trinkwasseruntersuchungsstellen und Probennehmer sowie an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gesundheitsämtern. Nach § 14b TrinkwV ist eine Untersuchung auf Legionellen in Trinkwasser-Installationen von Gebäuden erforderlich, wenn dort eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung vorhanden ist, das Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen oder öffentlichen Tätigkeit abgeben wird und es Duschen oder andere Einrichtungen zur Vernebelung des Trinkwassers gibt. In diesen Fällen ist eine systemische Untersuchunga (siehe Begriffsbestimmung Pkt. 2.1) durchzuführen. Grundsätzlich liegt diese Überwachungspflicht beim Unternehmer und sonstigen Inhaber der Wasserversorgungsanlage (i. d. R. der Betreiber der Anlage, im Folgenden als UsI bezeichnet).
Zertifizierungsprogramm - Personen zur Durchführung von Gefährdungsanalysen an Trinkwasser-Installationen (VDI-BTGA-ZVSHK-zertifizierter Sachverständiger Trinkwasserhygiene (TWH)) nach VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 2 (Stand: März 2017)
Dieses Zertifizierungsprogramm wurde vom DIN CERTCO Zertifizierungsausschuss ZA-VDI 6023 in Kooperation mit der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (VDI-GBG) unter Beteiligung der interessierten Kreise erarbeitet und von diesem am 28. März 2017 verabschiedet. Es legt das Verfahren von DIN CERTCO zur Zertifizierung von Personen mit der Qualifizierung der Kategorie Trinkwasserhygiene (VDI-BTGA-ZVSHK-zertifizierter Sachverständiger Trinkwasserhygiene) nach VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 2 sowie deren Überwachung im Rahmen einer Personenzertifizierung fest.
Eine Liste der durch die akkreditierte Konformitätsbewertungsstelle der DIN certco GmbH anerkannten Prüf-Sachverständigen für die Prüfung von zertifizierten Sachverständigen für Trinkwasserhygiene nach VDI/BTGA/ZVSHK 6023-2 finden Sie hier.
Eine aktuelle Liste der durch die vorgenannten Prüf-Sachverständigen der DIN certco GmbH VDI-BTGA-ZVSHK-zertifizierten Sachverständigen TWH finden Sie hier.
WfW Informationsschriften
Merkblatt für Nutzer von Trinkwasser-Installationen "Die fünf goldenen Regeln der Trinkwasserhygiene" - Faltblatt DIN A5
Ab dem Wasserzähler am Hauswassereingang ist der Eigentümer und der Nutzer gleichermaßen dafür verantwortlich, die Trinkwasserqualität auch innerhalb des Gebäudes zu erhalten. Wenn diese fünf einfachen Regeln beachtet werden, können die Risiken einer mikrobiellen Verunreinigung Ihres Trinkwassers weitgehend vermindert werden.
Merkblatt für Mieter zur Nutzung von Trinkwasser-Installationen - DIN A4
Als Mieter sind Sie verpflichtet, die Mietsache – zu der auch die Trinkwasser-Installation gehört – sorgfältig und pfleglich zu behandeln. Es ist alles zu unterlassen, was einen Schaden an der Mietsache verursachen könnte (z. B. übermäßiges Wassersparen oder Nichtnutzung von Teilen der Trinkwasser-Installation). Zudem sind Vorkehrungen zu treffen, um voraussehbare Schäden an der Mietsache zu verhindern (hierzu zählt beispielsweise, einem Schimmelbefall durch ausreichendes Lüften und Heizen vorzubeugen oder mikrobiologisches Wachstum durch einen regelmäßigen Wasseraustausch zu verhindern). Auch die Mängelanzeige gehört zu den Pflichten des Mieters...
Merkblatt Trinkwasserhygiene in Arbeits- und Betriebsstätten nach ArbSch - DIN A 4 hoch
Der Schutz der Gesundheit durch die TrinkwV steht jedem Nutzer einer Trinkwasser-Installation zu, egal ob der Nutzer sich in einem Einfamilienhaus aufhält, im Hotel, in einer Flüchtlingsunterkunft oder am Arbeitsplatz. Für Arbeitgeber mit Industrie- oder Produktionsanlagen, bei denen Wasser nicht mit Gewinnerzielungsabsicht oder für die Öffentlichkeit abgegeben wird, gilt u.a. die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Sie dient der Sicherheit und dem Schutz der Gesundheit der Beschäftigten beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten. Konkretisierungen der Anforderungen nach den §§ 4, 5 ArbSchG erfolgen demnach u.a. in der Arbeitsstättenverordnung.
Artikel "Der Rechtslage folgen" SBZ Heft 05/2018, Autor: Arnd Bürschgens
Haftungsrelevante Regelwerksänderungen ▪ Das Infektionsschutzgesetz und die EU-Richtlinie über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch sind die rechtliche Grundlage für unsere Trinkwasserverordnung. Die Festlegungen und Anforderungen von EU-Richtlinien, Gesetzen und Verordnungen sind bindend, daher ist jeder Fachmann gut beraten, sich bei Änderungen
ständig auf dem aktuellen Stand zu halten, um nicht durch Unwissenheit in Haftungsfallen zu geraten. Denn nicht nur die Trinkwasserverordnung wurde zwischenzeitlich geändert, wie dieser Beitrag zeigt.
(Infektionsschutzgesetz vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2615) geändert worden ist)
Trinkwasserverordnung, Bekanntmachung der Neufassung der Trinkwasserverordnung vom 08. Januar 2018
(Trinkwasserverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. März 2016 (BGBl. I S. 459), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 3. Januar 2018 (BGBl. I S. 99) geändert worden ist)
Umweltbundesamt Bekanntmachung der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung – 19. Änderung – (Stand: Dezember 2017)
Nachstehend wird die Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in der Fassung der 19. Änderung bekannt gegeben.
(Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser vom 20. Juni 1980 (BGBl. I S. 750, 1067), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 21. Januar 2013 (BGBl. I S. 91) geändert worden ist)
Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten vom 17. Juli 2017
allgemeine Information zu Trinkwasser und -Hygiene
UBA Ratgeber "Trink was - Trinkwasser aus dem Hahn"
Was viele nicht wissen: Für die Hausinstallationen und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungsbesitzer verantwortlich. Doch nicht nur diesen soll unser Ratgeber helfen. Auch Sie als Mieter oder Mieterin können durch einige einfache Maßnahmen dafür sorgen, dass die vom WVU gelieferte Qualität des Trinkwassers bis zu Ihrem Wasserhahn erhalten bleibt.
UBA Ratgeber "Rund um Trinkwasser"
Ihr Interesse am Trinkwasser ist uns wichtig – Ihr Interesse daran, aktuelle Meldungen zur Trinkwasserqualität verstehen und bewerten zu können und was es heißt, mit Trinkwasser sorgsam und doch genussvoll
umzugehen. Dabei will Ihnen dieser Ratgeber helfen. Er sagt Ihnen darüber hinaus aber auch, was Sie selbst dazu beitragen können, dass Ihr Trinkwasser immer frisch und rein aus der Leitung bei Ihnen ankommt.
DVGW twin Nr. 09 "hygiensch sicherer Betrieb", Januar 2014
Diese twin fasst die wichtigsten Grundregeln für den sicheren Betrieb einer Trinkwasser-Installation zusammen.
Pressemeldung VDI: Legionellen in Mülheimer Krankenhaus - technisch vermeidbare Gefährdung
VDI Richtlinien beschreiben hygienerelevante Anforderungen
(Düsseldorf, 11.10.2017). Bereits seit Anfang September 2017 war offenbar der Klinikleitung des Evangelischen Krankenhauses in Mülheim ein Legionellenbefall bekannt. Das Krankenhaus betont, dass in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Sofortmaßnahmen zum Schutz der Patienten ergriffen worden seien.
Praxisratgeber Trinkwasserhygiene, 2. Auflage 2014, Herausgeber: Honeywell, Autoren: Arnd Bürschgens, Martin Pagel
Reines Wasser, das ist unsere Welt. Schließlich ist es unser wichtigstes Lebensmittel. In den letzten Jahren ist das Thema Hygiene in der Trinkwasserinstallation immer mehr in den Fokus gerückt , weshalb wir Ihnen als Planer, Installateur oder Betreiber von Trinkwasser-Installationen mit diesem Buch ein Arbeitsmittel, ein Nachschlagewerk und gleichzeitig ein Handbuch an die Hand geben wollen. Erfahren Sie, auf was Sie bei dem Thema hygienisch reines Wasser alles achten müssen. Ziel dieses Handbuches ist es, einen Einblick in die Anforderungen an die Trinkwasser-Installation zu geben. Das Thema Hygiene in der Trinkwasser-Installation steht deutlicher denn je im Fokus, … Die Autoren dieses Ratgebers, Arnd Bürschgens und Martin Pagel, geben nicht nur ihr Wissen als versierte Fachexperten im Rahmen ihrer Seminare weiter, sondern engagieren sich zudem vom technischen Service bis hin zur Regelwerksarbeit in DVGW, VDI und DIN.
Stellungnahme des Umweltbundesamts "Energiesparen bei der Warmwasserbereitung – Vereinbarkeit von Energieeinsparung und Hygieneanforderungen an Trinkwasser", September 2011
Die Trinkwasser-Installation in privaten und öffentlichen Gebäuden birgt Gefahrenquellen für die Trinkwasserqualität. Durch Temperaturerhöhung und längere Verweildauer des Trinkwassers im Leitungssystem und in Speichereinrichtungen kann es zu bakteriellem Wachstum und einer Erhöhung der Bakterienzahl im Trinkwasser kommen. Verantwortlich dafür sind unzureichend wärmeisolierte Trinkwasserrohre, wenig genutzte Leitungsbereiche und bei zu geringer Temperatur (unter 60 °C) betriebene Warmwasserspeicher.
Artikel "Immer in Bewegung" SBZ Heft 24/2015, Autor: Arnd Bürschgens
Basis für Trinkwasserhygiene ▪ Eine der Grundlagen zur Vermeidung nachteiliger Einflüsse auf die Trinkwasserqualität durch mikrobiologische Einflüsse ist ein ordnungsgemäß installiertes und durchgängig betriebenes Zirkulationssystem zur Aufrechterhaltung hygienisch sicherer Temperaturen im Trinkwasser (warm). Ein Hauptaugenmerk ist dabei auf die Verminderung von Umständen zu richten die beispielsweise ein Wachstum von Legionellen begünstigen.
AMEV Erfahrungsaustausch 2014 Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen
Erfahrungen in Bayern haben gezeigt, dass eine unmittelbare Heranführung der TWW-Zirkulationsleitung – insbesondere bei Wandarmaturen - zu gravierenden Verkeimungsproblemen durch Aufheizung des Trinkkaltwassers mittels Wärmeleitung über die Armatur führen kann. Daher stimmen wir in Bayern einer Durchschleifung des Trinkwarmwassers unmittelbar bis zur Armatur künftig nicht mehr zu. Eine Wärmeübertragung durch die Wandarmatur oder zugehörige Montageelemente muss unbedingt vermieden werden.
Expertenrunde zur Druckprüfung - Diskussion zur Trinkwasser-Installation
Auf Einladung des Bundesindustrieverbands Technische Gebäudeausrüstung – BTGA e.V. trafen sich acht in der Normungs- und Richtlinienarbeit aktive Fachleute, um mit der tab-Redaktion über die Druckprüfung in Trinkwasser-Installationen zu diskutieren. Einen wesentlichen Punkt bildete dabei das Bestreben, den Anwendern konkrete Hilfestellungen für die Praxis zu geben, wie die Zusammenfassung der Gesprächsergebnisse zeigt. "...Hinzu kommt, dass die DIN 1988-200 in Fragen der Hygiene auf die VDI/DVGW 6023 Blatt 1 verweist, die unter Abschnitt 6.9 klare Aussagen zum Thema „Dichtheitsprüfung und Inbetriebnahme“ macht und in diesem Punkt die Regeln und Merkblätter der Verbände nennt. Somit sind auch diese in der Praxis anzuwenden und zu beachten. Es ist richtig, dass die einschlägigen technischen Regelwerke keinen Gesetzescharakter haben, sie sind allerdings eng mit den Gesetzen und Verordnungen verzahnt. Insbesondere im Trinkwasserbereich wird allein in der Trinkwasserverordnung über 30 mal auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik verwiesen."
österreichische Leitlinie FWH-001 Planung, Errichtung, Inbetriebnahme und Betrieb von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden - Praxistaugliche Hinweise mit besonderem Fokus auf die hygienischen Aspekte, Stand November 2018
Gewünscht wurden praxistaugliche Hinweise für Auftraggeber, Planer, Errichter, Betreiber und Nutzer von Trinkwasser-Installationen sowie Eigentümer und Verwalter von Liegenschaften. Die Umsetzung in Form der Leitlinie FWH-001 in Österreich ist keine Alternative zu bestehenden Gesetzen oder Nor-men, sondern eine Zusammenfassung der hygienerelevanten Aspekte. Die Leitlinie vermittelt zudem Hintergrundwissen zum besseren Verständnis und schafft eine Beurteilungsgrundlage für hygienische Risiken.
Probenahme und Trinkwasser-Untersuchung
Amtliche Hinweise für Trinkwasseruntersuchungsstellen zur Probenahme in Trinkwasser-Installationen
Zur Sicherstellung der vollständigen Verantwortung der Untersuchungsstelle für die ordnungsgemäße Durchführung der Untersuchung inklusive der Probennahme muss die Planung der Probennahme durch die Untersuchungsstelle unter Berücksichtigung ggf. vorliegender Festlegungen des zuständigen Gesundheitsamtes erfolgen und die Unparteilichkeit der Probennehmer gewährleistet sein.
Artikel "Nicht nur Schema F", SBZ Heft 16/17 2017, Autor: Harald Köhler (ATHIS)
Standardbeprobung führt nicht zu belastbaren Ergebnissen ▪ Die Beprobungsergebnisse von Trinkwasserinstallationen speziell mit sogenannten Hygienesystemen sind aufgrund ihrer Komplexität häufig nicht belastbar: Die punktuelle Probeentnahme bei Standardbeprobungen gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 551 spiegelt nicht den hygienischen Anlagenzustand in seiner Gesamtheit wider. Aussagekräftige Ergebnisse werden nur dann erzielt, wenn alle Regelkreise wie Steigstränge beprobt werden und zudem die vorgeschriebene Temperaturhaltung > 55 °C gewährleistet ist.
Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg - Information zur Trinkwasserüberwachung; Einbeziehung Dienstleister oder externer Probennehmer bei der Beprobung von Wasserversorgungsanlagen, 22. Mai 2017
Insbesondere im Zusammenhang mit der Pflicht zur Untersuchung auf Legionellen hat sich ein Betätigungsfeld entwickelt, in dem Unternehmen verschiedenster Art Dienstleistungen zum Thema Trinkwasser und Trinkwasseruntersuchungen anbieten. In vielen Fällen kommt es bei der Beprobung der Wasserversorgungsanlagen und Beauftragung der Untersuchungen aber zu Konstellationen, die wir nicht im Einklang mit den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) sehen. Eine Erfüllung der Untersuchungspflichten nach TrinkwV 2001, z. B. nach §§ 14 oder 14a, halten wir dann nicht für möglich.
Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission "Periodische Untersuchung auf Legionellen in zentralen Erwärmungsanlagen der Hausinstallation, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit bereit gestellt wird", 2006
Wegen des erheblichen gesundheitlichen Risikos, das mit dem Vorhanden sein von Legionellen in zentralen Erwärmungsanlagen der Hausinstallation verbunden ist, ist das aus solchen Anlagen stammende Wasser in Einrichtungen, in denen es für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird, zusätzlich auf Legionellen zu untersuchen.
Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission "Hgienisch-mikrobiologische Untersuchung im Kaltwasser von Wasserversorgungsanlagen, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit bereit gestellt wird", 2006
Entsprechend § 19 Abs. 7 TrinkwV 2001 hat das Gesundheitsamt im Rahmen der Überwachung bei Wasserversorgungsanlagen nach § 3 Nr. 2 Buchstabe c, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird, mindestens diejenigen Parameter der Anlage 2 Teil II zu untersuchen oder untersuchen zu lassen, von denen anzunehmen ist, dass sie sich in der Hausinstallation nachteilig verändern können.
DVG W twin Nr. 06 "Probenahme", November 2011
Die twin beschreibt das Vorgehen zur Probenahme von Trinkwasser aus Trinkwasser-Installationen zur "ergänzenden systemischen Untersuchung auf Legionellen" nach DVGW W 551 (A) und gem. TrinkwV 2001.
Artikel "Probe aufs Exempel" SBZ 08/2012 SBZ Heft 08/ 2012, Autor: Arnd Bürschgens
Reinhaltung des Trinkwassers ▪ Die überarbeitete Fassung der Trinkwasserverordnung hat wesentliche Ausweitungen ihres Geltungsbereichs erfahren. Auch Trinkwasserinstallationen, die gewerblich genutzt werden, unterliegen heute der Überwachung und müssen regelmäßig auf die Einhaltung bestimmter Qualitätsanforderungen untersucht werden. Vielfach herrscht jedoch noch Unsicherheit hinsichtlich der Probenahme aus Trinkwasserinstallationen. Worum es bei der Beprobung geht, was hierbei zu beachten ist, und weitere wichtige Fragen beantwortet dieser Beitrag.
Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission zu "erforderlichen Untersuchungen auf Pseudomonas aeruginosa, zur Risikoeinschätzung und zu Maßnahmen beim Nachweis im Trinkwasser"
In § 5 Abs. 4 TrinkwV 2001 ist geregelt, dass die Konzentrationen von Mikroorganismen so niedrig gehalten werden sollen, wie dies nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik mit vertretbarem Aufwand unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls möglich ist. Dies trifft auf Mikroorganismen zu, die das Trinkwasser verunreinigen oder seine Beschaffenheit nachhaltig beeinflussen können. Hierzu gehört auch Pseudomonas aeruginosa (P. aeruginosa), der als wichtiger fakultativ-pathogener, durch Wasser übertragbarer Krankheitserreger gilt....
Artikel "Prävention und Gesundheitsschutz nach klaren Spielregelnnach klaren Spielregeln" SBZ Heft 01/2018, Autor: Arnd Bürschgens
Neue Festlegungen zu Gefährdungsanalysen ▪ Die Verbände-Richtlinie VDI/BTGA/ZVSHK 6023-2 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen – Gefährdungsanalyse“ hat als allgemein anerkannte Regel der Technik zum 1. Januar 2018 Gültigkeit bekommen. Sie beschreibt die verbindlichen Vorgaben zu Ablauf, Aufbau und Inhalten eines Gutachtens zur Gefährdungsanalyse. Gleichzeitig ermöglicht sie die Qualifizierung als „VDI/BTGA/ZVSHK-geprüfter Sachverständiger für Trinkwasserhygiene“.
DIN-Praxisband "Legionellen in Trinkwasser-Installationen - Gefährdungsanalyse und Sanierung", 2. Auflage, Beuth Verlag 2018, Autor: Arnd Bürschgens
Der neue Praxisband „Legionellen in Trinkwasser-Installationen“ gibt einen professionellen Einblick in die wichtigsten Fakten und Vorgaben aus den technischen Regelwerken nach neuestem rechtlichem Standard, thematisch zusammengefasst und zueinander in Bezug gesetzt. Bereiche, bei denen auch nach der Neuvorlage der Trinkwasserverordnung und verschiedenster Regelwerke noch immer Uneinigkeit herrscht, werden aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: Was sagen die unterschiedlichen Regelwerke zum Thema Temperaturen im Trinkwasser, was sind die gemeinsamen Vorgaben zu Stagnation und bestimmungsgemäßem Betrieb? Wie ist der Ablauf einer Gefährdungsanalyse und welche Themen gehören in ein solches Gutachten? Wie erstelle ich einen Instandhaltungsplan? Diese und viele weitere Fragen beantwortet dieses Werk. Besonderer Wert wird dabei auf die korrekte Vorgehensweise bei der Bewertung von Trinkwasser-Installationen gelegt.
Für viele Standard-, aber auch für Sonderfälle gibt dieses Buch Hinweise und zeigt Beispiele aus der aktuellen Praxis auf. Von den wichtigsten mikrobiologischen Fakten über die Vorgaben der Trinkwasserverordnung, den Anforderungen zum Thema Probenahme, zu Ablauf und Inhalt einer Gefährdungsanalyse, den geeigneten (und ungeeigneten) Sanierungsmaßnahmen bis hin zu Haftungsfragen wird das Thema „Legionellen“ umfassend behandelt. Der Nutzer dieses Werkes erhält in kompakter Form einen Gesamtüberblick über das große Fachgebiet der Trinkwasserhygiene und wird in die Lage versetzt, die Anforderungen der einschlägigen Regelwerke nachzuvollziehen und umzusetzen.
Eine Leseprobe aus der 1. Auflage finden Sie hier.
Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission für die Durchführung einer Gefährdungsanalyse gemäß Trinkwasserverordnung, 12. Dezember 2012
Diese Empfehlung richtet sich in erster Linie an den betroffenen „Unternehmer oder sonstigen Inhaber“ (UsI) einer Trinkwasser-Installation, bei der eine Legionellenkontamination vorliegt. Sie stellt eine Ergänzung zur Empfehlung „Systemische Untersuchungen von Trinkwasser-Installationen auf Legionellen nach Trinkwasserverordnung“ dar und beschreibt das Vorgehen bei der Umsetzung der Vorgaben der Trinkwasserverordnung zu Legionellen.
Artikel "Risiken erkennen und minimieren - neue Richtlinie VDI/BTGA/ZVSHK 6023-2", SBZ Heft 33/2016, Autor: Arnd Bürschgens
Neue Richtlinie für Gefährdungsanalysen ▪ Bei Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen mit über 100 KBE (koloniebildende Einheiten) in 100 ml Trinkwasserprobe ist die unverzügliche Erstellung einer Gefährdungsanalyse für die betroffene Trinkwasser-Installation gemäß § 16 (7) der Trinkwasserverordnung vorgeschrieben. Die neue Richtlinie VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 2 beschreibt ausführlich die wesentlichen Vorgaben zu Ablauf, Aufbau und Inhalten einer Gefährdungsanalyse. Zudem ermöglicht sie die Qualifizierung zum VDI/BTGA/ZVSHK-geprüften Sachverständigen für Trinkwasserhygiene.
Artikel "Check-up - Gefährdungsanalyse in Trinkwasser-Installationen", SBZ Heft 01/02-2016, Autor: Arnd Bürschgens
Gefährdungsanalysen für Trinkwasser ▪ Die Analyse von Trinkwasserinstallationen im Bestand auf mögliche Gefährdungen für die menschliche Gesundheit soll dem Betreiber eine konkrete Feststellung der planerischen, bau- oder betriebstechnischen Mängel einer Anlage liefern. Darüber hinaus soll sie darin unterstützen, notwendige Abhilfemaßnahmen zu identifizieren. Welche Anforderungen an eine solche Analyse gestellt werden, zeigt dieser Beitrag.
Artik el "Mängel bei Gefährdungsanalysen", SBZ Heft 06/15, Autor: Arnd Bürschgens
Fehlentscheidungen mit fatalen Folgen ▪ Trotz geeigneter technischer Regelwerke und den vielfach zur Verfügung stehenden Informationen treten immer wieder Schadensfälle beim Umgang mit Trinkwasserinstallationen auf. Ursächlich hierfür sind meist menschliche Unzulänglichkeit, aber auch die Unwissenheit der ausführenden Handwerker und Betreiber. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass Schadensfälle häufig zivil- und/oder strafrechtliche Verfahren nach sich ziehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf Sie unbedingt achten sollten.
"Auf den Punkt gebracht" - Interview mit Arnd Bürschgens SBZ Heft 06/15
Hygieneinspektion gehört in Profihände ▪ Gefährdungsanalysen gemäß Trinkwasserverordnung sind ein komplexes Thema und erfordern ein tiefes, fundiertes Wissen und die Kenntnisse aller relevanten Regelwerke. Arnd Bürschgens erläutert im Interview, worauf es ankommt und warum Gutachten nur von Sachverständigen erstellt werden sollten, die sich auch auf die komplexen Zusammenhänge der Trinkwasserhygiene konzentrieren können.
Merkblatt der MVV Energie zur Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen mit Epoxidharzbeschichtung oder Keramik-Komposit-Verfahren
Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen durch Epoxidharzbeschichtung oder Keramik-Komposit-Verfahren ist unzulässig: Bei der Sanierung von Trinkwasserleitungen wird seit einigen Jahren neben dem Austausch der kompletten Trinkwasser-Leitungsanlage ein Sanierungsverfahren mittels Epoxidharzauskleidung oder mittels Keramik- Komposit-Verfahren auf dem Markt angeboten. Bei diesen beiden Verfahren werden sämtliche Leitungsteile von innen mit Epoxidharz bzw. Keramik- Komposit, welches ebenso Epoxidharz enthält, ausgekleidet.
"Fachgerecht sanieren" SBZ Heft 06/17, Autor: Arnd Bürschgens
Bekämpfung von Legionellen-Kontamination ▪ Ist eine Kontamination in einer Trinkwasser-Installation vorhanden, soll eine Gefährdungsanalyse alle Mängel aufdecken und bewerten, Möglichkeiten für eine sinnvolle Sanierung aufzeigen und als Grundlage für einen Instandhaltungsplan dienen. In der Praxis werden – wenn es um die Sanierung von Trinkwasser-Installationen geht – vielfach jedoch nur unkoordinierte Einzel-Maßnahmen ergriffen, die mit einem sach- und fachgerechten Sanierungsplan nichts zu tun haben und die unter Umständen die Schäden und Risiken für die Nutzer sogar noch vergrößern können.
Trinkwasser in Verbindung mit Feuerlösch- und Brandschutz
"Trinkwasser contra Brandschutz", SBZ Heft 05/12, Autor: Arnd Bürschgens
Im Brennpunkt ▪ Feuerlösch- und Brandschutzanlagen im Gebäude stellen ein hohes hygienisches Risiko dar, wenn sie unmittelbar mit der Trinkwasserinstallation verbunden sind. Verschiedene Marktstudien gehen davon aus, dass es in Deutschland bis zu 250 000 solcher Anlagen im Bestand gibt. Die DIN 1988 Teil 600 regelt bereits seit 2010 die Ausführung und den Anschluss von Trinkwasserinstallationen in Verbindung mit Feuerlösch- und Brandschutzanlagen. Die neue Trinkwasserverordnung (TVO), die am 1. November 2011 in Kraft getreten ist, hat hier noch einige Verschärfungen gebracht. Worauf jetzt besonders geachtet werden muss, zeigt der folgende Beitrag.
"Gefahr für die Wasserhygiene", SBZ Heft 22/16, Autor: Arnd Bürschgens
Wasserentnahme im Feuerwehreinsatz ▪ Unter ungünstigen Umständen können durch Löschwasserentnahmen die Trinkwasserqualität gestört und Rohrbrüche verursacht werden. Doch auch die Feuerwehren unterliegen inzwischen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das neue Beiblatt 1 zum DVGW Arbeitsblatt W 405 beschreibt Maßnahmen zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers bei Löschwasserentnahmen.
Trinkwasser-Installationen in Wellness-Anlagen
Artikel "Luxus gut abgesichert" SBZ Heft 3/2007, Autor: Arnd Bürschgens
Wellness und Schwelgerei in heimischen Badezimmern liegen im Trend. Im Hinblick auf die Annehmlichkeiten wird dabei jedoch oft übersehen, dass diese Produkte trinkwasserseitig abgesichert werden müssen. Lesen Sie hier über die technischen und hygienischen Anforderungen zum Anschluss von Sauna, Dampfbad, Whirlpool & Co.
Artikel "Keime und Bakterien im Eigenheim verhindern" IKZ-Haustechnik Heft 7/2016, Autor: Alexandra Graf-Bürschgens
Eigentlich sollte der heimische Saunakeller – oder auf gut Neudeutsch das „Private-Spa“ – der Gesundheit zuträglich sein. Aber wer bedenkt schon, was mit der Trinkwasserqualität passiert, wenn die Sauna mitsamt Kneippschlauch, Tauchbecken und Erlebnisdusche während der Sommermonate nicht genutzt wird? Diese Frage rückt leider viel zu häufig in den Hintergrund. Die Folge: In den wärmeren Monaten findet kein Wasseraustausch in den Leitungen statt, der Rohrleitungsinhalt stagniert. Kalkablagerungen und Biofilm bilden sich. Dadurch bekommen Keime und Bakterien die besten Bedingungen um sich ungehindert vermehren zu können.
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