Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=26.08.1952&Aktenzeichen=I%2038/52%20U
Timestamp: 2019-12-08 05:00:40
Document Index: 246259185

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7']

BFH, 26.08.1952 - I 38/52 U - dejure.org
BFH, 26.08.1952 - I 38/52 U
https://dejure.org/1952,458
BFH, 26.08.1952 - I 38/52 U (https://dejure.org/1952,458)
BFH, Entscheidung vom 26.08.1952 - I 38/52 U (https://dejure.org/1952,458)
BFH, Entscheidung vom 26. August 1952 - I 38/52 U (https://dejure.org/1952,458)
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Voraussetzungen für den Übergang der Bewertungsfreiheit auf eine neu gegründete Kapitalgesellschaft bei Aufspaltung eines Unternehmens in eine Grundstücksgesellschaft und eine Betriebs-GmbH
BFHE 56, 681
DB 1952, 838
BStBl III 1952, 261
Die im Urteil I 38/52 U vom 26. August 1952, Slg.Bd. 56 S. 681 (BStBl. 1952 III S. 261) zu § 7a EStG entwickelten Grundsätze über die Gleichheit des Unternehmers und des Unternehmens bei Betriebsaufspaltung gelten auch für § 7e EStG.
Zusammenfassung: Die im Urteil I 38/52 U vom 26. August 1952, Slg.Bd. 56 S. 681 (BStBl. 1952 III S. 261) zu § 7 a EStG entwickelten Grundsätze über die Gleichheit des Unternehmers und des Unternehmens bei Betriebsaufspaltung gelten auch für § 7 e EStG.
Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs I 38/52 U vom 26. August 1952 (Slg.Bd. 56 S. 681, Bundessteuerblatt - BStBl. - III S. 261), das zu § 7a EStG ergangen sei, führe der Bundesfinanzhof aus, "daß bei der Aufspaltung eines Unternehmens unter Neugründung einer Kapitalgesellschaft die Gleichheit des Unternehmers und des Unternehmens angenommen werden könne, wenn unter Übernahme der Buchwerte die beteiligten Personen die gleichen bleiben, und wenn trotz Aufspaltung der bisherige organische Zusammenhang des die Begünstigung beanspruchenden Betriebs erhalten bleibt und die Möglichkeit einer doppelten Inanspruchnahme nicht gegeben ist".
Das Finanzgericht konnte jedenfalls die zu § 7a EStG im erwähnten Urteil I 38/52 U entwickelten Grundsätze sinngemäß auf den vorliegenden Fall übertragen und zur Feststellung der Einheitlichkeit des Unternehmens und des Unternehmers kommen.
BFH, 10.09.1957 - I 1/57 U
Bedeutung der Unternehmensaufspaltung für Sonderabschreibungen - …
Bei Aufspaltung eines Unternehmens in eine Personengesellschaft und eine Kapitalgesellschaft muß die zur Inanspruchnahme der Bewertungsfreiheit des § 7a EStG 1949 notwendige Gleichheit des Unternehmers und des Unternehmens (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 38/52 U vom 26. August 1952, Slg. Bd. 56 S. 681, BStBl 1952 III S. 261) am Schluß des Wirtschaftsjahrs vorliegen, in dem die Kapitalgesellschaft die Sonderabschreibung vornimmt.
Zusammenfassung: Bei Aufspaltung eines Unternehmens in eine Personengesellschaft und eine Kapitalgesellschaft muß die zur Inanspruchnahme der Bewertungsfreiheit des § 7 a EStG 1949 notwendige Gleichheit des Unternehmers und des Unternehmens (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 38/52 U vom 26. August 1952, Slg. Bd. 56 S. 681, BStBl 1952 III S. 261) am Schluß des Wirtschaftsjahrs vorliegen, in dem die Kapitalgesellschaft die Sonderabschreibung vornimmt.
Bei Betriebsspaltungen ist diese Gleichheit zwischen der verpachtenden Personengesellschaft und der den Betrieb führenden Kapitalgesellschaft u.a. davon abhängig, daß die beteiligten Personen die gleichen bleiben (Urteil des Bundesfinanzhofs I 38/52 U vom 26. August 1952, Slg. Bd. 56 S. 681, Bundessteuerblatt - BStBl - 1952 III S. 261).
Einbrinung des Einzelunternehmens eines Ehegatten unter Fortführung der Buchwerte …
Andererseits hat der Senat bei Aufspaltung eines Unternehmens in eine Grundstücksgesellschaft und eine Betriebs-GmbH die Bewertungsfreiheit zugebilligt, wenn bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise die Gleichheit des Unternehmers und des Unternehmens noch bejaht werden kann (Urteil des Bundesfinanzhofs I 38/52 U vom 26. August 1952, Bundessteuerblatt III S. 261).