Source: https://www.utb-shop.de/familien-und-kindschaftsrecht-fur-die-soziale-arbeit-10565.html?limit=50
Timestamp: 2020-06-03 12:14:50
Document Index: 213165629

Matched Legal Cases: ['§ 1313', '§ 1574', '§ 1582', '§ 1574', '§ 1626', '§ 1631', '§ 1741', '§ 1674', '§ 1673', '§ 1673', '§ 1751', '§ 25', '§ 1674', '§ 1680', '§ 1686', '§ 1686', '§ 2', '§ 17', '§ 18', '§ 42', '§ 8', '§ 8', '§ 72', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3']

212 S., 16 Abb.
1 Grundlagen des Familienrechts 15
2 Paarbeziehungen 22
2.2.3 Wirkungen der Ehe.	29
3 Trennung und Scheidung 32
4 Aufhebung einer Ehe (§§ 1313–1320 BGB) 47
5 Sonderthema 1: Die Lebenspartnerschaft (LPartG) 49
5.1 Homosexualität in der Weimarer Republik	49
5.2 Homosexuelle Männer im Dritten Reich	50
5.3 Homosexualität in der DDR	51
5.4 Wandel in den 1960er Jahren in der BRD	52
5.5 Die Regelung im wiedervereinigten Deutschland	53
5.6 Rechtsangleichung zwischen Ost und West	54
5.7 Rechtsangleichung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe	54
5.8 Die Haltung des BVerfG	55
5.9 Regelungen im LPartG	58
6 Sonderthema 2: Scheidung und Trennung von Ehen mit internationalem Bezug
(„ROM III-Verordnung“) 61
6.1 Anwendbares Recht	61
6.2 Grundlagen im türkischen Scheidungsrecht	62
7 Unterhaltsrecht 65
7.1 Kindesunterhalt	65
7.1.1 Minderjährigenunterhalt	65
7.1.2 Volljährigenunterhalt	71
7.2 Unterhalt bei Getrenntlebenden und nach der Scheidung	76
7.2.1 Erwerbsobliegenheit (§ 1574 BGB)	77
7.2.2 Rangfolge (§§ 1582 i. V. m 1609 BGB)	78
7.2.3 Prinzip der Eigenverantwortung (§§ 1574, 1578b,1579 BGB)	79
7.2.4 Unterhaltsbedarf	81
7.2.5 Unterhaltsvergleiche	82
7.3 Unterhalt nichtverheirateter betreuender Eltern	82
7.4 Elternunterhalt	83
8 Scheidungsfolgen 86
8.1 Güterrecht (Zugewinnausgleich)	86
8.2 Versorgungsausgleich	87
8.3 Güterrecht mit internationalem Bezug	87
9 Sorgerecht (§§ 1626–1698b BGB) 89
9.1 Gerichtliche Zuständigkeit	89
9.2 Berechtigung der Eltern	89
9.3 Umfang (Regelfall): Personensorge, Vermögenssorge und Vertretung	91
9.4 Sorgerecht bei dauerhaft getrennt lebenden Eltern	93
9.4.1 Grundsatz	93
9.4.2 Kindeswohl	95
9.4.3 Familienpsychologisches Gutachten	101
9.4.4 Sorgerecht beim Wechselmodell	104
9.5 „Kleines Sorgerecht“ des Lebenspartners, der nicht Elternteil ist	104
9.6 Beispiele für mögliche Entscheidungen im Gerichtstermin	105
9.7 Sonderthemen (Sorgerecht)	106
9.7.1 Sonderthema 3: Sorgerecht bei unverheirateten Ehepaaren	106
9.7.2 Sonderthema 4: Beschneidung des männlichen Kindes (§ 1631d BGB)	112
9.7.3 Sonderthema 5: Die nächtliche Fixierung des Kindes	115
9.7.4 Sonderthema 6: Abbruch der künstlichen Ernährung eines Kindes	116
9.7.5 Sonderthema 7: Das geltende Vaterschaftsanfechtungsrecht	118
9.7.6 Sonderthema 8: Auskunftsanspruch des Scheinvaters gegen die Mutter	122
9.7.7 Sonderthema 9: Die Adoption (§§ 1741–1766 BGB)	124
9.8 Ruhen der elterlichen Sorge (Fallgruppen	126
9.8.1 Bei längerfristiger Abwesenheit des Elternteils (§ 1674 Abs. 1 BGB)	127
9.8.2 Aus rechtlichen Gründen wegen beschränkter Geschäftsfähigkeit (§§ 1673 Abs. 2, 106 BGB)	128
9.8.3 Aus rechtlichen Gründen wegen Geschäftsunfähigkeit (§§ 1673 Abs. 1, 104 BGB)	128
9.8.4 Aus rechtlichen Gründen, weil der Sorgeberechtigte in die Adoption seines Kindes eingewilligt hat (§ 1751 Abs. 1 S. 1 BGB)	129
9.8.5 Bei vertraulich geborenem Kind (§ 25 Abs. 1 Schwangerschaftskonfliktgesetz, in Kraft seit 01.05.2014; § 1674a BGB)	129
10 Tod eines Elternteils oder Entziehung des Sorgerechts (§ 1680 BGB) 133
11 Umgang	136
11.1 Recht auf Umgang	136
11.2 Umgangsausschluss	138
11.3 Umgangspflegschaft	138
11.4 Umgangsrecht des biologischen Vaters (§ 1686a BGB)	139
12 Auskunftsanspruch über die persönlichen Verhältnisse des Kindes (§ 1686 BGB) 141
13 Kindschaftsrecht	143
13.1 Rechtsgrundlagen im Kindschaftsrecht	143
13.2 Kinder- und Jugendhilferecht nach SGB VIII	144
13.2.1 Leistungen der Jugendhilfe (§ 2 SGB VIII)	147
13.2.2 Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung (§ 17 SGB VIII)	149
13.2.3 Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge und des Umgangsrechts (§ 18 SBG VIII)	151
13.2.4 Schutzauftrag der Kinder- und Jugendhilfe (§ 42 i. V. m § 8a SGB VIII)	152
13.2.5 Das Verfahren des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII	153
13.2.6 Besonderheiten für freie Träger	160
13.3 Sonderthema 10: Minderjährige Flüchtlinge	164
13.4 Fachkräftegebot (§ 72 SGB VIII, § 6 SGB XII)	167
14 Grundzüge des Gewaltschutzgesetzes	168
14.1 Allgemeines	168
14.2 Schutzmaßnahmen nach § 1 GewSchG	171
14.3 Die Wohnungszuweisung nach § 2 GewSchG	173
14.4 Sorgeberechtigte Personen als Täter (§ 3 GewSchG	175
15 Fälle zu den Kapiteln und Musterlösungen 177
15.1 Übungsfall: „Sorgerecht bei gewalttätigen Eltern“	177
15.1.1 Sachverhalt	177
15.1.2 Lösung	178
15.2 Übungsfall: „Der unverheiratete Vater und sein Sorgerecht“	180
15.2.1 Sachverhalt	180
15.2.2 Lösung	181
15.3 Übungsfall: „Sorgerecht von Eltern, die selbst unter Betreuung stehen“	183
15.3.1 Sachverhalt	183
15.3.2 Lösung	184
15.4 Übungsfall: „Unterbringung von Kindern und Erwachsenen“	186
15.4.1 Sachverhalt	186
15.4.2 Lösung	188
15.5 Übungsfall: „Elterliche Sorge und Sterbenlassen des Kindes“ 190
15.5.1 Sachverhalt	190
15.5.2 Lösung	191
15.6 Übungsfall: „Sorgerecht bei ungewisser wirtschaftlicher und räumlicher Situation der Eltern“	193
15.6.1 Sachverhalt	193
15.6.2 Lösung	195
15.7 Übungsfall: „Erziehungseignung einer streng islamischen Mutter“	198
15.7.1 Sachverhalt	198
15.7.2 Lösung	200
Sachregister 211
Anspruchsvoll, die Fälle mehrmals aufbereiten
Kundenmeinung von Dr. Michael Lausberg am 09.02.2020
Dieses Lehrbuch umfasst die verfahrens und materiellrechtlichen Regelungen der Bereiche Ehe und Lebenspartnerschaft, Scheidung und Scheidungsfolgen, Sorge und Umgangsrecht (Kindschaftsrecht) sowie Unterhalt, Güterrecht und Gewaltschutz im Themenfeld Familien- und Kindschaftsrecht Soziale Arbeit. Neuere Entwicklungen in Rechtsprechung, Gesetzgebung und Wissenschaft (z. B. Sorgerecht des unverheirateten Vaters, Umgangsrecht des biologischen Vaters, Beschneidungsgesetz) werden berücksichtigt. Zur praktischen Übung werden reale Fälle mit Sachverhalt und anschließenden Lösungen vorgestellt.
Das Buch beginnt mit einem Abkürzungsverzeichnis und einem kurzen Vorwort. Danach werden die Grundlagen des Familienrechts und der Paarbeziehungen geschildert. Trennung und Scheidung stehen danach im Mittelpunkt: Dabei werden die Fallgruppen der Scheidung und die einzelnen rechtlichen Schutzklauseln vorgestellt. Die Aufhebungstatbestände einer Ehe im Gesetz werden dann besprochen. Anschließend wird die Lebenspartnerschaft im historischen Kontext und die heutigen Regelungen vorgestellt. Scheidung und Trennung von Ehen mit internationalem Bezug mit einem Schwerpunkt auf den Grundlagen des türkischen Scheidungsrechts folgt danach. Die Bereiche des Unterhaltsrechts wie Kindesunterhalt, Unterhalt bei Getrenntlebenden und nach der Scheidung, Unterhalt nichtverheirateter betreuender Eltern und der Elternunterhalt kommen dann zur Sprache. Scheidungsfolgen wie Güterrecht, Versorgungsausgleich und Güterrecht mit internationalem Bezug werden dann präsentiert.
Die Bereiche des Sorgerechts nehmen einen größeren Raum ein: Die gerichtliche Zuständigkeit, die Berechtigung der Eltern, der Umfang im Regelfall, das Sorgerecht bei dauerhaft getrennt lebenden Eltern, Sorgerecht des Lebenspartners, der nicht Elternteil ist, neun Sonderthemen und das Ruhen der elterlichen Sorge sortiert nach Fallgruppen werden behandelt. Die Situation bei Tod eines Elternteils oder der Entziehung des Sorgerechts, die Facetten des Umgangsrechts und der Auskunftsanspruch über die persönlichen Verhältnisse des Kindes folgen anschließend. Die Rechtsgrundlagen im Kindschaftsrecht, das Kinder- und Jugendhilferecht, das Thema minderjährige Flüchtlinge und Fachkräftegebot werden dann thematisiert. Die Grundzüge des Gewaltschutzgesetzes runden die Wissensbereiche ab.
Danach werden noch sieben reale Übungsfälle zur Anwendung des Stoffes vorgestellt. Diese werden immer durch einen Sachverhalt eingeleitet, dem sich eine Frage anschließt. Dahinter wird dann die Lösung nach rechtlichen Grundsätzen abgedruckt. Zugleich werden die wesentlichen Überlegungen und Werteentscheidungen der Gerichte vermittelt.
Im Anhang findet man noch ein Glossar, ein Literaturverzeichnis und ein Sachregister.
Didaktisch ist der Stoff gut aufbereitet: Die wichtigsten Stellen im Text sind fett markiert, an den Rändern gibt einen stichpunktartigen Überblick. Der Transfer des Wissensstoffes zu den Übungsfällen, die alle aus den letzten Jahren stammen, ist anspruchsvoll. Es empfiehlt sich, die Fälle mehrmals zu bearbeiten, um so ein Gefühl für die Anwendung des Rechts zu bekommen. Wobei Urteile nicht immer Recht und Gerechtigkeit abbilden müssen.
Sehr schöne und übersichtliche Darstellung des deutschen Familienrechts. Der Studierende kann sich einen raschen Überblick über wesentliche Inhalte verschaffen.
Sehr gute Ergänzung im Rahmen der Lehre des KJHG.