Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=29.05.2008&Aktenzeichen=IX%20ZR%2045%2F07
Timestamp: 2018-11-14 07:47:04
Document Index: 30646170

Matched Legal Cases: ['§ 180', 'BGH', '§ 53', '§ 174', '§ 174', 'BGH']

Zahlungsansprüche auf erstes Anfordern als Gegenstand eines Insolvenzfeststellungsverfahrens; Wirkung der Eintragung einer Forderung durch das Insolvenzgericht in die Tabelle nach erfolgreicher Erhebung einer Feststellungsklage; Geltendmachung von materiellrechtlichen Einwendungen und Einreden gegen Zahlungsansprüche auf erstes Anfordern durch den Insolvenzverwalter i.R.d. Rückforderungsprozesses; Auslegung des i.R.e. Freistellungsverpflichtung verwendeten Begriffs "auf erstes Anfordern" im Hinblick auf das Vorliegen eines Einwendungsausschlusses zu Lasten des Garantiegebers; Einheitlicher Kostenerstattungsanspruch im Fall der Fortsetzung eines unterbrochenen Prozesses nach § 180 Abs. 2 Insolvenzordnung (InsO) bei Unterliegen des Verwalters
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 29.05.2008, Az.: IX ZR 45/07 (Ansprüche "auf erstes Anfordern" zur Insolvenztabelle feststellbar)" von Redaktion NJW-Spezial, original erschienen in: NJW Spezial 2008, 663.
Am Feststellungsverfahren nehmen Masseforderungen (§§ 53 - 55 InsO ) daher nicht teil, vgl. LAG Hamm, ZIP 2000, 246 ; Jungmann in: Schmidt, Insolvenzordnung , 19. Aufl., 2016, § 174, Rz. 7 und Rz. 63 sowie Kübler/Prütting/Bork/Pape/Schaltke, § 174 Rn. 26; BGH, Urteil vom 29.05.2008, IX ZR 45/07, Rn. 29.