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Timestamp: 2017-05-28 20:26:15
Document Index: 228516055

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 13', '§ 14', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 76', '§ 77', '§ 78', '§ 79', '§ 80', '§ 90', '§ 91', '§ 91', '§ 92', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 95', '§ 32', '§ 32']

BVerfGG - BundesverfassungsgerichtsgesetzBVerfGG - BundesverfassungsgerichtsgesetzFassung§§ 1 bis 12 (hier nicht wiedergegeben)§ 13 Zuständigkeit§§ 14 bis 21 (hier nicht wiedergegeben)§ 22 Prozessvertretung§ 23 Einleitung des Verfahrens§§ 24 bis 30 (hier nicht wiedergegeben)§ 31 Bindung der Entscheidungen§ 32 Einstweilige Anordnung§§ 33 bis 75 (hier nicht wiedergegeben)§ 76§ 77 (hier nicht wiedergegeben)§ 78 Nichtigkeit von Bundes- oder Landesrecht§ 79 Wirkung der Entscheidung§§ 80 bis 89 (hier nicht wiedergegeben)§ 90 Voraussetzungen einer Verfassungsbeschwerde§ 91 Verfassungsbeschwerde einer Gemeinde§ 91a (weggefallen)§ 92 Begründung einer Verfassungsbeschwerde§ 93 Einlegungsfrist§ 93a Annahmeentscheidung§ 93b Ablehnung der Annahme§ 93c Senatsentscheidung§ 93d Unanfechtbarkeit der Kammerentscheidung§ 94 Stellungnahme Dritter§ 95 Entscheidung§§ 95a bis 107 (hier nicht wiedergegeben)
BVerfGG § 32 i.d.F. 31.08.2015§ 32 Einstweilige Anordnung (1) Das Bundesverfassungsgericht kann im Streitfall einen
Zustand durch einstweilige Anordnung vorläufig regeln, wenn dies zur Abwehr
schwerer Nachteile, zur Verhinderung drohender Gewalt oder aus einem anderen
wichtigen Grund zum gemeinen Wohl dringend geboten ist.(2) 1Die einstweilige Anordnung kann
ohne mündliche Verhandlung ergehen. 2Bei besonderer
Dringlichkeit kann das Bundesverfassungsgericht davon absehen, den am Verfahren
zur Hauptsache Beteiligten, zum Beitritt Berechtigten oder
Äußerungsberechtigten Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.(3) 1Wird die einstweilige Anordnung
durch Beschluss erlassen oder abgelehnt, so kann Widerspruch erhoben werden.
2Das gilt nicht für den Beschwerdeführer im Verfahren
der Verfassungsbeschwerde. 3Über den Widerspruch
entscheidet das Bundesverfassungsgericht nach mündlicher Verhandlung.
4Diese muss binnen zwei Wochen nach dem Eingang der
Begründung des Widerspruchs stattfinden.(4) 1Der Widerspruch gegen die
einstweilige Anordnung hat keine aufschiebende Wirkung.
2Das Bundesverfassungsgericht kann die Vollziehung der
einstweiligen Anordnung aussetzen.(5) 1Das Bundesverfassungsgericht
kann die Entscheidung über die einstweilige Anordnung oder über den Widerspruch
ohne Begründung bekannt geben. 2In diesem Fall ist die
Begründung den Beteiligten gesondert zu übermitteln.(6) 1Die einstweilige Anordnung
tritt nach sechs Monaten außer Kraft. 2Sie kann mit
einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen wiederholt werden.(7) 1Ist ein Senat nicht
beschlussfähig, so kann die einstweilige Anordnung bei besonderer Dringlichkeit
erlassen werden, wenn mindestens drei Richter anwesend sind und der Beschluss
einstimmig gefasst wird. 2Sie tritt nach einem Monat
außer Kraft. 3Wird sie durch den Senat bestätigt, so
tritt sie sechs Monate nach ihrem Erlass außer Kraft.Fundstelle(n):zur Änderungsdokumentation[PAAAB-27034]
ZeitschriftenRechtsprechungsreport Neue Bundesländer (RNB)Teil IV, Beilage zu NWB 33/1993 S. 1Rechtsprechungsreport Neue Bundesländer (RNB), Beilage zu NWB 13/1992 S. 1Vorläufiger Rechtsschutz, NWB 11/1991 S. 775Die Verfassungsbeschwerde, NWB 21/1988
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