Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/549
Timestamp: 2018-05-27 19:09:55
Document Index: 283998462

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 549', '§ 578', 'BGH', 'BGH', '§ 549', 'BGH', '§ 549', 'BGH', '§ 549', 'BGH', '§ 549', '§ 549', 'BGH', '§ 549', 'BGH', '§ 549', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 549', '§ 9', 'BGH', '§ 549', '§ 9', '§ 9', '§ 549']

LG München, vom 2.11.2014, Az. 12 S 2645/14 Nach der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 09.07.2014, VIII ZR 376/13), der sich die Kammer anschließt, kann ein einheitliches Mietverhältnis, das als Mischmietverhältnis zu qualifizieren ist, zwingend nur als Wohnraummietverhältnis (§ 549 BGB) oder als Mietverhältnis über andere Räume (§ 578 Abs. 2 BGB), also Geschäftsräume, bewertet werden.
BGH, URTEIL vom 3.10.2003, Az. VIII ZR 371/02 In der Entscheidung BGHZ 92, 213 ist der Senat - allerdings ohne nähere Unterscheidung zwischen einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft und einer 'einfachen' Wohngemeinschaft - davon ausgegangen, daß beide Formen des Zusammenlebens unter den Erlaubnisvorbehalt des § 549 BGB (a.F.) fallen.
BGH, URTEIL vom 3.10.2003, Az. VIII ZR 371/02 Die früher vielfach vorgenommene Unterscheidung zwischen 'selbständigem' und 'unselbständigem' Gebrauch mit der Folge, daß der Lebensgefährte des Mieters von vornherein nicht als Dritter im Sinne des § 549 BGB a.F. galt, hat bereits das OLG Hamm in seinem Rechtsentscheid vom 17. August 1982 (NJW 1982, 2876) für die hier zu entscheidende Rechtsfrage zu Recht und mit überzeugender Begründung aufgegeben.
BGH, URTEIL vom 3.10.2003, Az. VIII ZR 371/02 Schon bisher war in Rechtsprechung und Literatur anerkannt, daß für die Geltendmachung eines berechtigten Interesses im Sinne des gleichlautenden § 549 Abs. 2 Satz 1 BGB a.F. die nachvollziehbare Darlegung vernünftiger Gründe für die Bildung einer Wohngemeinschaft oder einer ähnlichen Form des Zusammenlebens genügte (vgl. z.B. Senatsurteil BGHZ 92, 213, 218 f; Schmidt-Futterer/Blank, 7. Aufl., § 549 Rdnr. 25 und die dort angeführten Entscheidungen; Bub/Treier/Grapentin aaO Rdnr. 218).
LG Bonn, Urteil vom 3.1.2002, Az. 2 O 346/01 Zwar ist darin ein generelles Verbot der Untervermietung und ein Ausschluß des in § 549 Absatz 1 Satz 2 BGB a.F. vorgesehenen Sonderkündigungsrechts des Mieters zu sehen (vgl. BGHZ 112, 65, 69 f. zu der Frage, wann ein generelles Verbot der Untervermietung und ein Ausschluß des Sonderkündigungsrechts des Mieters vorliegt).
LG Bonn, Urteil vom 3.1.2002, Az. 2 O 346/01 Auch die mit der Untervermietung verbundene Änderung der vertraglichen Nutzung wird zu den persönlichen Verhältnissen i.S. des § 549 Absatz 1 BGB a.F. gezählt (vgl. OLG Köln, ZMR 1997, 298, 299).
BGH, URTEIL vom 3.11.1998, Az. XII ZR 16/97 Die gesetzliche Unterlassungspflicht aus § 549 Abs. 1 BGB fiel jedoch nicht unter diese Ausnahme, weil § 2 Abs. 2 Satz 2 EGZGB nur vertragliche Vereinbarungen erfaßt (vgl. BGHZ 134, 170, 176; Kommentar zu dem ZGB aaO § 2 EGZGB An. 2.3.e).
BGH, Urteil vom 3.4.1995, Az. XII ZR 172/94 a)	Im Schrifttum wird überwiegend die Meinung vertreten, daß eine Formularklausel, die das Kündigungsrecht des Mieters aus § 549 Abs. 1 Satz 2 BGB ausschließt, ohne daß ein wichtiger Grund in der Person des Untermieters vorliegt oder eine gleichwertige Ersatzbefugnis - etwa das Recht, einen Nachmieter zu stellen - eingeräumt wird, gegen wesentliche Grundgedanken der gesetzlichen Regelung verstößt und deshalb gemäß § 9 AGBG unwirksam ist (vgl. Bub in Bub/Treier, Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete 2. Aufl. Teil II 506 sowie Grapentin ebenda Teil IV 221; Sternei, Mietrecht 3. Aufl. Teil IV 487; Staudinger/Emme-
BGH, URTEIL vom 3.1.1987, Az. VIII ZR 56/86 Diese Beurteilung gilt unabhängig davon, ob auch der Ausschluß des Kündigungsrechts nach § 549 Abs. 1 Satz 2 BGB in § 9 Nr. 3 Satz 3 des Formularmietvertrags gemäß § 9 AGBG unwirksam ist (vgl. dazu Graf von Westphalen aaO; Staudinger-Emmerich aaO § 549 Rz. 34 a; Sternei, Mietrecht, 2. Aufl., Rdn. II 341), wenngleich sich aus dem Zusammenspiel mit dieser Klausel zusätzliche Gründe für die Unwirksamkeit des uneingeschränkten