Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/historische-oberamteistrasse-reutlingen-36893
Timestamp: 2019-02-23 02:42:46
Document Index: 103112715

Matched Legal Cases: ['§123', '§123', '§30', '§123', '§123', '§75', '§75', '§ 5', '§ 33', '§50', '§8', '§34', '§51']

Ergebnis: Historische Oberamteistraße Reutlingen
Historische Oberamteistraße	, Reutlingen/ Deutschland
03/2018 S. 47 - 52
wa-2021379
Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Bauingenieuren/Tragwerkplanern
Deutschland 5/0 Kultur Allgemein 5 Kultur 5/1 Denkmäler, Kunst am Bau 5 Kultur 5/4 Museen, Galerien, Ausstellungen 5 Kultur Nicht offener Wettbewerb
Tragwerk: Knaak+Reich Ber. Ing., Reutlingen
Mitarbeit: Muhammed Gönan · Albert Hörz
Tragwerk: Tragwerkeplus Ingenieurgesellschaft
mbH & Co. KG, Reutlingen
Mitarbeit: Hye Lim Chun · Seung Bin Lim
Amparo Cabeluza · Claudia Herrmann
Hagen Schuster · Winfried Hammermüller
Modell: Sybille Thiel
Tragwerk: Ing.-Büro Fankhänel & Müller,
Rolf Klärle
Mitarbeit: Christian Lange · Christina Steinke
Tragwerk: Klumpp Konstruktion, Weikersheim
Rüdiger Klumpp
Mitarbeit: Edon Hoxha · Michael Mader
Niko Lihotzki · Kim Jasper Neugebauer
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 10 Teilnehmern sowie 5 Zuladungen
Die historische Häuserzeile Oberamteistraße liegt in der Reutlinger Altstadt, im historischen Stadtkern. Sie ist während der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden. Die Bürgerhäuser Oberamteistraße 28-32 gehören zu den ältesten zusammenhängenden Fachwerkhäuserzeilen Süddeutschlands. Sie wurden in Reihenbauweise errichtet, am Ende der Reihe wurde diese ausgesteift durch ein massives Bauwerk (Stadtmauer/ Turm). 1972 wurde der aussteifende Gebäudeteil, das sogenannte Turmhaus abgerissen. Nach dem Fehlen der Aussteifung gerieten die Gebäude in Bewegung und drohen nun einzustürzen. Die Errichtung eines abstützenden Baukörpers auf dem Gelände des abgebrochenen Gebäudes zur Stabilisierung der Gebäudezeile ist unumgänglich. Im Bereich dieses Grundstücks befindet sich eine unter Denkmalschutz stehende mittelalterliche Unterkellerung. Die historische Häuserzeile soll gesichert, denkmalgerecht saniert, umgebaut und im Bereich des archäologischens Denkmals Oberamteistraße 34 durch einen Neubau ergänzt werden. In unmittelbarer Nähe zum bestehenden Heimatmuseum soll die historische stadtbildprägende Bausubstanz der Öffentlichkeit als „öffentlich erlebbares Exponat“ gestellt und zugänglich gemacht werden.
Mit dem Neubau auf dem Grundstück Oberamteistraße 34 soll ein moderner zeitgenössischer Baukörper entwickelt werden, der in engem Dialog mit den Kulturdenkmalen tritt. In dem Neubau soll die barrierefreie Erschließung und die Infrastruktur, Gebäudetechnik für das angrenzende Gebäudeensemble untergebracht werden.
The historic row of houses Oberamteistraße from the 14th century is located in Reutlingen’s historic centre and Nos 28-32 are one of the oldest rows of half-timbered houses in southern Germany. They were built in rows, reinforced at the end by a massive structure (city wall/tower). In 1972, the reinforced part, the so-called tower house, was demolished and the buildings began to move and threaten now to collapse. Thus a supporting structure is inevitable. The property has a listed medieval basement. The historic row of houses shall be secured, renovated and reconstructed with a new building near the archaeological monument Oberamteistraße 34. Close to the museum of local history, the historical structure shall be presented as ”publicly perceptible exhibit“. The new building shall become a modern contemporary structure in close dialogue with the cultural monuments. It shall house a barrierfree access and infrastructure and building technology for the adjacent building ensemble.
Katja Büchel, Stadt Reutlingen
Ulrike Hotz, 1. Bgm., Stadt Reutlingen
Prof. Hellmut Raff, Tübingen/Stuttgart
Dr.-Ing. Eckart Rosenberger, Gerlingen
Rainer Löffler, Gemeinderat
Ulrich Lukaszewitz, Gemeinderat
Gabriele Janz, Gemeinderätin
Jürgen Fuchs, Gemeinderat
Prof. Dr. Straub, Gemeinderat
Frau Vohrer, Gemeinderätin
Herr Ziegler, Gemeinderat
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit der Realisierung des Projekts zu Grunde zu legen.
25/07/2017 S140 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Reutlingen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2017/S 140-288925
Zu Händen von: Herrn Bernd Krause
Telefon: +49 71213032436
E-Mail: bernd.krause@reutlingen.de
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.reutlingen.de
Historische Oberamteistraße Reutlingen.
Der Wettbewerb ist als nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von insgesamt 15 Teilnehmern ausgelobt.
Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird die Ausloberin mit den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren nach VgV über die Auftragsvergabe durchführen. Es wird beabsichtigt, die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen.
Zum Wettbewerb sind 5 bereits im Vorfeld ausgewählte Büros/Bewerbergemeinschaften sowie bis zu 10 weitere Büros/Bewerbergemeinschaften zugelassen, die aus den eingehenden Bewerbungen in einem vorgeschalteten Auswahlverfahren nach Maßgabe der unter 6.1 bis 6.3 genannten Kriterien ermittelt werden.
Für die Teilnahme am Auswahl-/Bewerberverfahren werden Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Bauingenieuren/ Tragwerksplanern gefordert.
Die Bauingenieure/Tragwerksplaner sind erst mit der Verfassererklärung zu benennen.
Die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die neben den bereits ausgewählten Teilnehmern zum Wettbewerb zugelassen werden, werden entsprechend in dem nachfolgend unter 6.1 bis 6.3 beschriebenen Auswahlverfahren ausgewählt.
Bewerber und Bewerbergemeinschaften müssen zu den unter 6.1 geregelten Ausschlusskriterien und den unter 6.2 geregelten Eignungskriterien zunächst nur Eigenerklärungen unter Verwendung der als Anlage beigefügten Bewerbungsunterlagen abgeben sowie eine Kopie der Eintragungsurkunde (siehe unter 6.2.1 und ggfs. 6.2.3) vorlegen.
— Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige Verurteilung einer Person, deren Verhalten nach §123 Abs.3 GWB dem Bewerber zuzurechnen ist, wegen einer Straftat i. S. v. §123 Abs.1 GWB vorliegt, und keine rechtskräftige Festsetzung einer Geldbuße nach §30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten gegen den Bewerber wegen einer Straftat i. S. v. §123 Abs.1 GWB vorliegt; einer Verurteilung oder der Festsetzung einer Geldbuße i. S. v. §123 Abs.1 GWB stehen eine Verurteilung oder die Festsetzung einer Geldbuße nach den vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich.
— Eigenerklärung, ob der Bewerber bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende Umwelt-, Sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat.
Für Bewerbergemeinschaften werden als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten und der Beruf des Bauingenieurs/Tragwerkplaners gefordert. Erforderlich ist, dass die Bewerbergemeinschaften nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt und die Berufsbezeichnung beratender Ingenieur zu tragen, oder berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (§75 Abs. 1 VgV). Hierzu sind die Kammernummer anzugeben und eine Kopie der Eintragungsurkunde vorzulegen oder gleichwertige Bescheinigungen anderer Mitgliedstaaten in Kopie vorzulegen.
Die Nachweise der Bauingenieure/Tragwerksplaner sind erst mit der Verfassererklärung vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft insgesamt über die erforderliche Berufungsqualifikation verfügen. Es reicht beispielsweise aus, wenn ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft über eine Berufsqualifikation als Architekt und ein anderes Mitglied über eine Berufsqualifikation als Bauingenieur/Tragwerksplaner verfügt.
— Eigenerklärung zum Gesamtumsatz sowie zum Umsatz in dem Tätigkeitsbereich der Aufgabe, die Gegenstand des Wettbewerbs ist, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren; der Gesamtjahresumsatz muss mind. 200 000 EUR betragen.
— Im Anschluss an den Wettbewerb soll ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit den Preisträgern durchgeführt werden. Vor Auftragserteilung muss eine Haftpflichtversicherung mit mind. 5 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden nachgewiesen werden. Mängel am Bauwerk müssen ausdrücklich mitversichert sein.
Eigenerklärung zu einem, nicht älter als 10 Jahre zurückliegenden realisierten Hochbau-Projekt mit der thematischen Auseinandersetzung Altbau –Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes – Umbau/Neubau.
Die eingegangenen Bewerbungen werden nach Maßgabe des 4. Teils des GWB und der VgV (§75 Abs. 6 VgV) formal und inhaltlich geprüft.
Bewerber, bei denen keine zwingenden Ausschlussgründe vorliegen und die auch nicht wegen eines fakultativen Ausschlussgrundes ausgeschlossen werden und zudem die Eignungskriterien erfüllen, sind als Teilnehmer des Planungswettbewerbs qualifiziert. Qualifizieren sich mehr als 10 Bewerber, entscheidet das Los (§ 5 Abs.6 VgV).
Auswahl/Auslosung der Teilnehmer,
Durch einen Notar oder einer von der Ausloberin unabhängige Dienststelle,
Prof. Mathias Hähnig – Büro Hähnig – Gemmeke,
Anette Hähnig – Büro Hähnig – Gemmeke,
Jana Heinsohn – Büro Hähnig – Gemmeke.
1. Haefele Architekten BDA, Tübingen
2. Hartmaier und Partner Freie Architekten BDA, Reutlingen-Münsingen
3. Riehle+Assoziierte GmbH + Co.KG Architekten und General-planer, Reutlingen
4. SPACE 4 GmbH, Stuttgart
5. Architekturbüro Sindlinger + Vogt, Stuttgart
— Städtebauliches und architektonisches Konzept, Auseinandersetzung Dialog Alt-Neu, Qualität der Stadt- und Freiräume (Garten und Heimatmuseum);
— Qualität der Fußwegebeziehungen, Verbindungen und Durchgänge;
— Innenräumliche Qualität, Nutzungen;
— Umgang mit historischer, denkmalgeschützter Bausubstanz;
— Raumprogramm und funktionale Zusammenhänge;
— Baukonstruktion/Statisches Konzept;
Tag: 21.8.2017 - 12:00
Tag: 28.8.2017
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag von 85 000 EUR (zzgl. 19 % MwSt.) zur Verfügung.
Die Wettbewerbssumme ist ermittelt auf der Basis des § 33/34 und §50/51 HOAI 2013.
1. Preis: 21 500 EUR,
3. Preis: 12 500 EUR,
5. Preis: 7 000 EUR,
1. Katja Büchel, Leiterin Gebäudemanagement, Stadt Reutlingen
2. Dea Ecker, Freie Architektin, Heidelberg
3. Prof. Dr.-Ing. Stephan Engelsmann, Stuttgart
4. Patrick Gmür, Freier Architekt, Zürich
5. Ulrike Hotz, Erste Bürgermeisterin, Architektin, Stadt Reutlingen
6. Prof. Hans Klumpp, Freier Architekt, Stuttgart
7. Prof. Arno Lederer, Freier Architekt, Stuttgart
8. Prof. Hellmut Raff, Freier Architekt, Tübingen/Stuttgart
9. Dr.-Ing. Eckart Rosenberger, Freier Architekt, Gerlingen
Abgabe Planunterlagen (Wettbewerb): KW 45.
Abgabe Modell (Wettbewerb): KW 46.
Preisgerichtssitzung: 15.12.2017.
Die Ausloberin wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und nach Zustimmung ihrer Gremien, einem der Preisträger unter den in §8 (2) RPW genannten Voraussetzungen die Planungsleistungen im Zusammenhang mit dem Umbau/Sanierung der Gebäude Oberamteistraße 28/30/32 und dem Neubau Oberamteistraße 34 stufenweise bis mind. einschließlich Lph 5 des §34 und §51 HOAI 2013 (…) vergeben.
Auftrags-Kriterium (projektbezogen): Gewichtung in Punkten Bewertung (1-5 Punkte).
Wettbewerbsergebnis: 60 / 60 – 300 Punkte.
Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses: 10 / 10 – 50 Punkte.
Projektteam (Projekt- und Bauleitung), Erfahrung/Referenzen Denkmalgeschützter Projekte, Gesamteindruck der Präsentation: 25 / 25 – 125 Punkte.
Honorar: 5 / 5 – 25 Punkte.