Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:26411-2020:TEXT:EN:HTML&src=0
Timestamp: 2020-03-30 17:47:48
Document Index: 340954922

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 49', 'Art. 57', 'Art. 58', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 124', '§ 124', '§124', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 21', '§ 124', '§ 150', '§ 11', '§ 126']

Services - 26411-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Services - 26411-2020
20/01/2020 S13 Services - Contract notice - Competitive procedure with negotiation
Germany-Weinstadt: Load-bearing structure design services
2020/S 013-026411
Official name: Stadtverwaltung Weinstadt
Town: Weinstadt
Contact person: Sabine Heinrichs, kohler grohe architekten (Verfahrensbetreuer)
Telephone: +49 711 / 7696393-7
Main address: http://www.weinstadt.de
The procurement documents are available for unrestricted and full direct access, free of charge, at: https://www.subreport.de/E42789179
Tenders or requests to participate must be submitted electronically via: https://www.subreport.de/E42789179
Umbau und Erweiterung Silcherschule Endersbach, Weinstadt-Endersbach – Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6, Objektüberwachung
Die Stadt Weinstadt beabsichtigt die Weiterentwicklung der bestehenden Silcherschule mit den notwendigen Schulraumflächen nach aktueller Schulbauförderrichtlinie. Für die Unterbringung der notwendigen Schulraumflächen steht das bestehende Schulgebäude der Silcherschule zur Verfügung. Da die erforderlichen Schulraumflächen nicht vollständig im Gebäudebestand untergebracht werden können, wird eine bauliche Erweiterung der Grundschule auf dem ca. 7 823 m2 großen Grundstück notwendig.
Es kann von folgenden Nutzflächen (Erweiterung und Umbau) ausgegangen werden:
— ca. 3 170 m2 HNF, davon ca. 260 m2 Speiseraum und 180 m2 Gymnastikraum.
Angenommene Kosten:
— Umbau Gebäudebestand KG 300+400 brutto geschätzt 2 730 000 EUR,
— Erweiterung KG 300+400 brutto geschätzt 2 550 000 EUR.
— Geplanter Baubeginn 4. Quartal 2021.
Für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6, Objektüberwachung, wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.
Die Stadt Weinstadt beabsichtigt die Weiterentwicklung der bestehenden Silcherschule mit den notwendigen Schulraumflächen nach aktueller Schulbauförderrichtlinie. Für die Unterbringung der notwendigen Schulraumflächen steht das bestehende Schulgebäude der Silcherschule zur Verfügung. Da die erforderlichen Schulraumflächen nicht vollständig im Gebäudebestand untergebracht werden können, wird eine bauliche Erweiterung der Grundschule auf dem ca. 7 823 m2 großen Grundstück notwendig. Der Gebäudebestand besteht aus dem Grundschulgebäude der Silcherschule, Baujahr 1977, welche in mehreren Abschnitten saniert und erweitert wurde, zuletzt im Jahr 2012/2013. Zudem befinden sich auf dem Grundstück eine Turnhalle aus den 1980er Jahren und ein Kindergarten aus den 1990er Jahren, die beide erhalten bleiben. Das Containergebäude sowie ein Pavillon sollen rückgebaut werden. In einem Wettbewerbsverfahren wurde die Neustrukturierung der Schulraumflächen im Zusammenhang mit der Erweiterung des Gebäudebestandes und unter Berücksichtigung der pädagogischen und organisatorischen Anforderungen untersucht. Zur Zeit läuft das an den Wettbewerb anschließende Vergabeverfahren mit den Preisträgern des Wettbewerbs (Architekten und Landschaftsarchitekten).
Die Bautätigkeiten sind in mehreren Bauabschnitten unter Volllastbetrieb der bestehenden Schule auszuführen (ca. 320 Schüler derzeit, davon 165 Schüler bis 15:00 Uhr). Evtl. sind zeitweise Auslagerungen und Containerstellungen erforderlich.
Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 22.4.2020 statt.
Quality criterion - Name: Projektorganisation / Weighting: 20
Quality criterion - Name: Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch den Projektleiter / Weighting: 25
Quality criterion - Name: Projektmanagement / Weighting: 30
Quality criterion - Name: Gesamteindruck / Weighting: 15
Cost criterion - Name: Honorarangebot / Weighting: 10
A) Zulassungskriterien: die Zulassungskriterien müssen die Bewerber ausnahmslos erfüllen;
1) finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (20 %): Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur;
2) fachliche Eignung (70 %): Qualitative Bewertung der Referenzprojekte (Gewichtung der Referenzen: A 25 %,B 25 %, C 10 %, gesamt 60 %), Qualitätssicherung (10 %);
3) Gesamteindruck der Unterlagen (10 %).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z. B. mit 0-5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.
Verhandlungen 22.4.2020
Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (Art. 57 Richtlinie 2014/24/EU).
Eigenerklärung, dass die Vorgaben des öffentlichen Auftraggebers zur Eignung (Art. 58 Richtlinie 2014/24/EU) erfüllt werden mit Blick auf
a) die Erlaubnis zur Berufsausübung;
b) die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen) sowie
c) die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen).
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB). Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§124 Abs. 1 Nr. 4 GWB).
Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v. § 21 Abs.1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (Schwarz-ArbG) vorliegt.
Die öffentliche Auftraggeberin behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs. 1 Nr. 4 GewO anzufordern. Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem LTMG: für den Bewerber bzw. jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss die Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem LTMG spätestens mit dem Angebot im Rahmen des Verhandlungsverfahrens vorgelegt werden.
Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber auffordern, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen (bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung). Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise, soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, führen bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu verlangen.
Für die Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt. Es sind ausschließlich elektronische Teilnahmeanträge zugelassen, die über die Vergabeplattform eingereicht werden.
Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren. Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren.
Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern.
Es können 2 Referenzen eingereicht werden.
Für Referenz A und B kann jeweils nur 1 Projekt eingereicht werden. Beide Referenzen sind zwingend erforderlich.
Es kann je Referenz ein Nachweis über Kosten- und Terminsicherheit in Form eines Referenzschreibens, bestätigt durch den Bauherrn, eingereicht werden. Die Nachweise werden im Bereich fachlicher Eignung gewertet.
Referenz A:
Nachweis eines realisierten Projekts vergleichbar hinsichtlich der Komplexität des Tragwerks (Vergleichbarkeit: 2 – geschossig/Raumgrößen vergleichbar mit Klassenraum sowie Mensa und Gymnastik, Holzbau) Mindestanforderungen:
— Gesamtprojektkosten (KG 300+400) mind. 2 Mio. EUR brutto,
— Leistungszeitraum 2009-2019,
— Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2-6) im Unternehmen des Bewerbers.
Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
Referenz B:
Nachweis eines realisierten Projekts vergleichbar hinsichtlich Thema Umbau, Sanierung (Vergleichbarkeit: Bestandsgebäude aus den 70er/90er Jahren, öffentlicher Auftraggeber) Mindestanforderungen:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche, bzw. juristische Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur der Fachrichtung Tragwerksplanung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Beratender Ingenieur der Fachrichtung Tragwerksplanung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG (EU Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist, bzw. bei Beratenden Ingenieuren der Fachrichtung Tragwerksplanung, wenn die Anerkennung einer deutschen Ingenieurkammer nachgewiesen werden kann. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein allein vertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligten, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben können.
Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3) angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden.
Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform in Textform i. S. v. § 11 EU Abs. 4 VOB/A, § 126b BGB einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die unter I.1) angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die – anonymisierten – Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter I.3) angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind.
Internet address: http://www.rp-karlsruhe.de/