Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=05.11.2009&Aktenzeichen=IX%20ZR%20131/07
Timestamp: 2020-04-01 09:36:20
Document Index: 380253408

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 64', '§ 210', '§ 210', '§ 144', 'BGH', 'BGH', '§ 72', 'BGH', 'BGH']

BGH, 05.11.2009 - IX ZR 131/07 - dejure.org
https://dejure.org/2009,9794
BGH, 05.11.2009 - IX ZR 131/07 (https://dejure.org/2009,9794)
BGH, Entscheidung vom 05.11.2009 - IX ZR 131/07 (https://dejure.org/2009,9794)
BGH, Entscheidung vom 05. November 2009 - IX ZR 131/07 (https://dejure.org/2009,9794)
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ARB 75 § 2 Nr. 1 Buchst. a)
Abtretung von Honorarforderung bei rechtsschutzversichertem Mandant
Anwaltliche Verrechnungsstelle und Rechtsschutzversicherung
AG Hamburg-St. Georg, 25.10.2006 - 916 C 288/06
AG Hamburg, 25.10.2006 - 916 C 288/06
AnwBl Online 2010, 19
Es muss das angefochtene Urteil nicht aufheben und die Sache an das Landesarbeitsgericht zurückverweisen (vgl. für die vom Revisionssenat durchgeführte eigene Prüfung des vollständigen Eingangs der Berufungsbegründungsschrift BGH 5. November 2009 - IX ZR 131/07 - Rn. 8) .
Ob die Wertgrenze überschritten ist, kann das Revisionsgericht im Wege des Freibeweises selbst klären und eine überschlägige Berechnung vornehmen (…vgl BSG SozR 4-4300 § 64 Nr. 1 RdNr 6;… SozR 4-2600 § 210 Nr. 2 RdNr 11 f;… BSG vom 10.7.2012 - B 13 R 26/10 R - SozR 4-2600 § 210 Nr. 3 RdNr 13;… Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl 2012, § 144 RdNr 15b mwN; vgl zur Zulässigkeit des Freibeweises durch das Revisionsgericht ebenso BGH vom 5.11.2009 - IX ZR 131/07 - Juris RdNr 8; BAG vom 18.1.2012 - 7 AZR 211/09 - Juris RdNr 17) : Die Klägerin hat laut Versicherungsverlauf vom 14.4.2005 in der Zeit vom 1.2.2000 bis 12.2.2002 24 Monate mit Pflichtbeiträgen aufgrund versicherungspflichtiger Beschäftigung zurückgelegt, denen Arbeitsentgelte in Höhe von insgesamt rund 50 882 Euro zugrunde liegen.
Es entspricht allgemein der Rechtsprechung der obersten Gerichtshöfe des Bundes, dass sich durch eine Abtretung das zugrundeliegende Rechtsverhältnis bzw. die Rechtsnatur des Streitgegenstandes nicht ändert (vgl. BGH, Urteil vom 5.11.2009, IX ZR 131/07, zitiert nach juris, Tz. 10; BSG, Beschluss vom 30.9. 2014, B 8 SF 1/14 R, zitiert nach juris, Tz. 8; BVerwGE 51, 211, zitiert nach juris, Tz. 24; BFHE 150, 396, zitiert nach juris, Tz. 8).
Es ist nämlich bei der Frage der Zuständigkeit einer Spezialkammer nach § 72a GVG zu beachten, dass sich nach der Rechtsprechung der obersten Gerichtshöfe des Bundes durch eine Abtretung das zugrundeliegende Rechtsverhältnis bzw. die Rechtsnatur des Streitgegenstandes nicht ändert (vgl. etwa BGH, Urteil vom 5.11.2009, IX ZR 131/07); die gesamte Forderung geht vom Zedenten auf den Zessionar über, die Zuständigkeit der besonderen Gerichtsbarkeit (vgl. etwa BAG, ZIP 1993, 848) bleibt ebenso bestehen wie Schiedsgerichtsklauseln und Gerichtsstandsvereinbarungen (vgl. etwa BGH, NJW 1998, 371).