Source: http://www.oberndorf-tirol.at/de/schiessordnung.html
Timestamp: 2017-09-23 18:20:31
Document Index: 82497608

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 23']

Schiessordnung - Gemeinde Oberndorf in Tirol
Oberndorf-Magazin
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für die Damen und Herren
des Schwergewichtseisschützenverbandes
Novelle 2013/2014
Der Abstand von der Abschussstelle bis zum Hasenkreuz hat 21m zu betragen.
Der „Hase“ besteht aus Hartholz und muss schwarz eingefärbt sein!! Die Hasengröße beträgt 6cm x 6cm x 6cm.
Eine 10 Meter Marke muss auf jeder Seite der Bahn angebracht sein.
Der Hase darf nicht beschädigt sein und ist bei einer auftretenden Beschädigung sofort zu tauschen!!!
§ 2) Eisfläche:
Die Beleuchtung muss ausreichend sein, die Oberfläche des Eises muss sich im einwandfreien Zustand befinden. Die „Wände“ (Banden) sind bespielbar zu halten und dürfen nicht aus eisfremdem Material bestehen, das möglicherweise die Schussbahn des Stockes behindert.
Ausnahme Reith: ,,In Reith gibt es keine bespielbaren Banden, daher spielt das EC-Reith-Team, die Heimspiele auf einer von den Reitherinnen bestimmten „Auswärtsbahn“!!!
§ 3) Aufzeiger:
Die Aufzeigerinnen und Aufzeiger beim Damen und Herren Bezirkscup (max. 2 Personen pro Team) sowie bei den Vierermannschaftsbewerben (jeweils ein/e Spieler/in pro Mannschaft) müssen vor Beginn des Spiels bekanntgegeben werden. Die namhaft gemachten Personen sind dazu berechtigt, vom ersten bis zum letzten Schuss Anweisungen an ihre Mitspieler/innen zu geben. Nur diesen Damen und Herren ist es gestattet, vor Schussabgabe die 10m Marke von der Abspielstelle aus in Richtung Ziel zu überschreiten!!! Für alle anderen Cupteammitglieder, vor allem aber auch für alle Damen- sowie Herren Vierermannschaftsteilnehmer gilt: ,,Nur wer seinen Versuch bereits abgegeben hat darf die 10m Marke überschreiten, hat dann aber so schnell wie möglich die komplette Sportfläche zu verlassen!!! Beim Messen haben sich nur die dafür vorgesehenen Aufzeiger oder Offiziellen auf der Eisfläche zu befinden!!
§ 4) Spielberechtigung innerhalb einer Sportsaison
Spielerinnen und Spieler sind innerhalb einer Schwergewichtseisschützensaison nur für einen Verein spielberechtigt. Ein Antritt beim Bezirkscup oder bei einer Meisterschaft verpflichtet die jeweilige Person dazu, die gesamte Spielsaison für diesen Verein anzutreten. Eine Zuwiderhandlung wird mit sofortiger Disqualifikation geahndet.
§ 5) Veränderung Stock oder Hase: (aufhalten auf der Bahn)
Wird ein Stock oder Hase aufgehalten ist dies zum Vorteil des nicht Verursachers. Das heißt: ,,Wird von einem Spieler oder einem Unbeteiligten der sich zu Unrecht auf der Eisbahn in Schussrichtung nach dem Hasenkreuz befindet, der Stock oder Hase aufgehalten, so bedeutet das den Verlust der Kehre für die Mannschaft des Verursachers!!!"
§ 6) Aufhalten von Stock oder Hase außerhalb der Bahn:
Wird ein Stock oder Hase außerhalb der Bahn aufgehalten, verbleibt er an Ort und Stelle!!!
§ 7) Aufhalten vom Stock oder Hasen vor Beendigung der Kehre:
Wird der Hase, oder ein Stock aufgehalten bzw. verschoben bevor die Kehre beendet ist. So fällt diese Kehre dem nicht Verursacher zu. Diese Regelung gilt auch beim Messen!!! (Ausnahmen §§ 6 und 17)
§ 8) Verpflichtung zum Messen:
Messen muss immer der Moar jener Mannschaft, die den letzten Schuss abgegeben hat, der zur Entstehung der messbaren Situation führte. Bei Maßgleichheit nach dem Messen bleibt immer jenes Team im Vorteil, das vor dem Eintritt der entstandenen Situation näher gelegen ist.
§ 9) Alle Stockteile Messen:
Solange sich alle Stockteile an der Stockeinheit befinden, misst immer der Teil, der dem „Hasen“ am nächsten liegt. Dabei ist es egal, ob es sich um den Stiel, den Stock oder um eine Auflage (Lege) handelt.
§ 10) Behandlung der Stöcke:
Liegt ein Stock und misst ein Teil davon, so bleibt er liegen, misst er nicht so wird er in Richtung Schusslauffläche aufgestellt. ACHTUNG: besteht durch das Aufstellen des Stockes die Gefahr, einen Stock oder die Taube zu verschieben, so bleibt der Stock liegen, auch wenn er nicht misst!!!
§ 11) Behandlung der Stockauflagen:
Beim Stock, der misst, bleiben die „Legen“ wo sie sind. Bei allen anderen Stöcken müssen die Spielführer oder Aufzeiger auf Wunsch des jeweiligen Gegners die Legen in die richtige Grundstellung auf die Stöcke setzen. Eine nicht Folgeleistung dieses Wunsches durch den Gegner, bevor der nächste Schuss abgegeben wurde, führt zum automatischen Verlust dieser Kehre.
§ 12) Zerbrochener „Hase“:
Bricht ein „Hase“ während der Kehre, so misst das größte Bruchstück. Das bleibt somit auch bis zum Ende der Kehre im Spiel. Bei Gleichheit der Bruchstücke muss die Kehre wiederholt werden!!!
§ 13) Tauschen des Stockes:
Der Eisstock darf während des gesamten Spieles nicht getauscht werden, ausgenommen ein Stock wird während des Wettkampfes spieluntauglich. (z.B. Stiel oder Stockbruch)
§ 14) Stockbruch:
Ein während des Schusses zu Bruch gegangener Stock ist gültig, wenn er die 10m zur Gänze überquert hat. Bei Nichterreichen der 10m Marke darf der Schuss mit einem neuen Stock noch einmal ausgeführt werden. Auf Wunsch kann mit dem neuen Sportgerät in die Gegenrichtung des Spiels ein Probeschuss durchgeführt werden.
§ 15) Stockverwechslung:
Macht eine Sportlerin oder ein Sportler einen Versuch mit einem Eisstock, der von einem Mannschaftsmitglied des eigenen Teams oder vom Team des Gegners stammt, so ist diese Kehre sofort der gegnerischen Mannschaft dieser Akteurin oder dieses Akteurs gut zu schreiben!!!
§ 16) Gleitfähigkeit des Stockes:
Die Gleitfähigkeit des Stockes darf während des Cupspieles nicht verändert werden. Das heißt: ,,Bei den Herren ist das Schrauben der Stöcke nach Beginn eines Cup - Spieles genauso verboten, wie es bei den Damen das Verbot gibt, eine Laufsohle während des Cupabends zu wechseln. Eine Zuwiderhandlung gegen diese Regel führt zum sofortigen Verlust der zu beginnenden oder der laufenden Kehre.
Bei den Vierermannschafts- und den Einzelmeisterschaftsbewerben kann die Gleitfähigkeit der Sportgeräte selbstverständlich nach jedem beendeten Spiel, nicht aber nach jeder beendeten Kehre verändert werden! Auch hier gilt: "Eine Zuwiderhandlung ergibt den Kehrverlust!!!"
§ 17) Schiedsgericht:
Bei den Bezirkmeisterschaften werden die Schiedsrichter vor Ort bestimmt. Die Entscheidungen der Schiedsrichter sind Tatsachen, die so wie sie gefällt werden, zu akzeptieren sind!!! Bei Uneinigkeit zwischen den beiden Teams an Cupabenden kann beim Bezirksobmann ein unabhängiger Dritter aus dem Bez. Verbandteam angefordert werden.
Es gilt: "Passiert diesem Unparteiischen beim Messen ein Missgeschick und wird dadurch die Lage des Hasen oder des Stockes verändert, so wird die ganze Kehre wiederholt!"
§ 17b) Wertungsblatt Einträge
Bei den Einzel- und den Vierermannschafts-Bezirksmeisterschaften, sowie beim Bezirkscup haben die jeweiligen Mannschaftsführer/innen darauf zu achten, dass die Einträge auf den Wertungsblöcken oder Mannschaftszetteln korrekt durchgeführt werden. Mit der Unterschrift bestätigt man die Korrektheit des Endergebnisses. Damit sind diese Ergebnisse unumstößlich gültig und nachträgliche Reklamationen werden nicht mehr anerkannt.
§ 18) Veränderung vor der Entscheidung des Schiedsrichters:
Verändert eine Sportlerin oder ein Sportler vor der Entscheidung des Schiedsrichters über den Sachverhalt einen Stock oder den „Hasen“, dann bedeutet das automatisch den Verlust der Kehre für die Verursacher.
§ 19) Cupzusatz:
Der Spieltag für den Damen- und Herrencup wird jährlich durch den Bezirkverband Ausschuss beschlossen. Je nach Vereinbarung wird sowohl für den Damen-, als auch für den Herrenbewerb ein wöchentlicher Abspieltag fixiert. Diese im Cupspielplan angegebenen Termine sind grundsätzlich einzuhalten. Mit Inkrafttreten der Schiessordnung - Novelle 2008/2009, fiel die Zusatzregelung für Damen. Daher dürfen ab jetzt weder bei den Damen noch bei den Herren Aufzeiger namhaft gemacht werden, die sich nicht selbst an den Cupspielen beteiligen.
Aufzeiger, die nicht mitspielen, egal ob männlich oder weiblich, gelten als zusätzliche Spieler und sind ab jetzt strikt verboten!!!
§ 20) Verschiebung der Cupspiele:
Nur witterungsbedingte Verschiebungen, die durch die Unbespielbarkeit der Natureisbahnen hervorgerufen werden, sind akzeptierbare Verschiebungen. Es gilt: ,,Bei nicht Bespielbarkeit der Eisfläche am dafür vorgesehenen Spieltag, ist ein neuer Spieltermin innerhalb der für diese Partie vorgesehenen Spielwoche zu vereinbaren. Ist die eigene Heimbahn auch an diesem Tag nicht benutzbar, so hat man den Bewerb auf der Heimbahn des Gegners zu absolvieren!!!
Nachtragsspiele nach der letzten offiziellen Spielrunde der Saison sind ungültig und werden nicht mehr gewertet!!! Hat eine Mannschaft nach der letzten Spielrunde um zwei Spiele weniger ausgetragen, als die Mehrheit der anderen Teams, so wird diese komplett aus der Wertung genommen.
§ 21) Das Anrecht auf einen Probeschuss
Spielerinnen und Spieler, die nach Beendigung einer Cupspiel Kehre oder einer Kehre beim Vierermannschaftsbewerb übrig bleiben, haben das Recht in dieser Kehre einen Probeschuss abzugeben. Die Aufzeiger haben die Durchführung dieser Versuche zu gewährleisten und müssen aufgrund der Verletzungsgefahr ihre Spieler, die außerhalb der Eisfläche warten daran hindern, die Spielfläche vor dem Ende der abgegebenen Probeversuche zu betreten.
§ 22a) Die Cupmannschaften sind wie folgt geregelt:
Jedes Damencupteam besteht aus mindesten 8 Spielerinnen und jedes Herrencupteam aus mindestens 10 Spielern. Ausgenommen davons sind: Vereine die vor der JHV des jeweiligen Spieljahres um eine Sonderfallregelung ansuchen. Diese Cupmannschaften dürfen bei den Herrencupbewerben mit 8 Mann spielen. Bei einem Antritt mit nur 7 Spielern oder noch weniger gilt auch für dieses Teams die Antrittsregelung in Unterzahl! § 22b
§ 22b) Die Cupmannschaften sind wie folgt geregelt II:
Je nach Vereinbarung mit dem Gegner kann die Anzahl der Cupteilnehmer/innen nach obenhin beliebig erweitert werden. MIXED MANNSCHAFTEN SIND NICHT GESTATTET! Ein Spiel kann jederzeit auch in Unterzahl durchgeführt werden. Die Mannschaft, die in Unterzahl antritt, darf allerdings keinen Zusatzstock verwenden. Das heißt: "Ist ein Damenteam nicht in der Lage 8 Spielerinnen oder ein Herrenteam 10 Spieler (Ausnahme Sonderfallregelung) für das jeweilige Cupspiel zu motivieren, so spielt er diese Partie in Unterzahl ohne Zusatzstock, also zum Beispiel mit 6 Spielerinnen gegen die 8 des Gegnerteams!!"
§ 23a) Die Damen und Herren Vierer Bezirksmeisterschaften:
werden bei der Damen Bezirksmeisterschaft unter den angemeldeten Teams im Spielmodus "Jeder gegen Jeden" ausgetragen. Die Herren Meisterschaft wird bis 16 Mannschaften im Spielmodus "Jeder gegen Jeden" ausgetragen. Ist die Austragung der Herren Bezirksmeisterschaft, aufgrund von widrigen	Witterungsverhältnissen auf vier Bahnen in Fieberbrunn nicht möglich oder es werden mehr als 16 Mannschaften angemeldet, wird die Vorrunde der Meisterschaft in zwei möglichst gleich großen Gruppen gespielt. Die Sieger und die Zweitplatzierten der Vorrundengruppen steigen in das Halbfinale auf.
Die beiden Halbfinalspiele „1. Blau gegen 2. Rot“ und umgekehrt werden an dem bei der Auslosungssitzung ausgelosten Ort ausgetragen. Die beiden Sieger dieser Halbfinalis spielen anschließend am selben Ort um den Bezirksmeistertitel und um Rang 2. Die beiden Verlierer der Halbfinalpartien duellieren sich um die Ränge 3. und 4. Die weiteren Reihungen ergeben sich aus den erbrachten Leistungen in der jeweiligen Vorrundengruppe.
§ 23b) Austausch Spieler Regelung:
Für die Bezirksmeisterschaften und das Pokalpreiseisschießen wird der Austausch einer Spielerin oder eines Spielers gestattet. Aber eine neuerliche Zurückwechslung des ausgetauschten Mannschaftsmitgliedes und die Einwechslung weiterer Spieler/innen sind nicht erlaubt und führen bei Zuwiderhandlung zur sofortigen Disqualifikation der Mannschaft!
§ 24) Die Bezirks-Einzelmeisterschaft
Für diese Meisterschaften sind je nach Anmeldungen zwei bis drei Spieler/innen pro Verein plus die weiblichen und männlichen Titelverteidiger des Vorjahres sowie die aktuellen weiblichen und männlichen U-23-Meister spielberechtigt. Jede/r Spieler/in spielt dabei mit drei Stöcken gegen die zugelosten Kontrahent/innen.
Für das Spielsystem der Damen und Herren Einzel-Bezirksmeisterschaft ist § 23a anzuwenden!
Wir hoffen, dass mit dieser Novelle der Schießordnung sowohl den Damen als auch den Herren die nötige Grundlage für kameradschaftliche und faire Wettkämpfe geboten wird.
Schiessordnung Novelle 2016/2017 zum Download (240 kB)