Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/17
Timestamp: 2019-09-23 18:38:43
Document Index: 147346382

Matched Legal Cases: ['§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§14', '§ 14', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§17', 'BGH']

§ 17 UrhG: Verbreitungsrecht
1.von Bauwerken und Werken der angewandten Kunst oder
2.im Rahmen eines Arbeits- oder Dienstverhältnisses zu dem ausschließlichen Zweck, bei der Erfüllung von Verpflichtungen aus dem Arbeits- oder Dienstverhältnis benutzt zu werden.
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. I ZR 17/05 -9- MarkenG in einem wirtschaftlichen Sinn zu verstehen; Werbemaßnahmen, bei denen zu dem Erwerb der beworbenen Produkte aufgefordert wird, können die Anforderungen an das Anbieten erfüllen (vgl. zu § 17 Abs. 1 UrhG BGHZ 171, 151 Tz. 27 - Wagenfeld-Leuchte; zu §14 Abs.3 Nr. 2 MarkenG Büscher in Büscher/Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz, Urheberrecht, Medienrecht, § 14 MarkenG Rdn. 468).
LG Köln, Urteil vom 3.4.2008, Az. 28 O 582/07 Diese Entscheidung des Gesetzgebers (die auch der gemeinschaftsrechtlichen Normgebung offenbar zugrunde lag) darf nicht durch eine weite Auslegung des § 17 UrhG 'auf kaltem Wege' entwertet werden (in der Tendenz ebenso BGH GRUR 2007, 50, 52: 'eher fern liegend').
BGH, URTEIL vom 4.4.2007, Az. I ZR 42/04 Der Bezug zur Öffentlichkeit in § 17 Abs. 1 UrhG hat den Zweck, die bloße private Weitergabe an Dritte, mit denen eine persönliche Beziehung besteht, vom Ausschließlichkeitsrecht des Urhebers auszunehmen (BGH, Urt. v. 10.5.1984 -1 ZR 85/82, GRUR 1985, 129, 130 - Elektrodenfabrik; BGHZ 113, 159, 161 - Einzelangebot).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. I ZR 227/02 d)	Die Erteilung von Lizenzen, die Dritte berechtigen sollen, Vervielfältigungsstücke urheberrechtlich geschützter Werke der Öffentlichkeit anzubieten oder in Verkehr zu bringen (§17 Abs. 1 UrhG), ist als solche keine urheberrechtliche Nutzungshandlung (vgl. BGHZ 151, 300, 305 - Elektronischer Pressespiegel, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.2.2005, Az. I ZR 133/02 Der Begriff der Veräußerung i.S. des § 17 Abs. 2 UrhG erfaßt in der Regel jede Übereignung und Entäußerung des Eigentums an dem Werkstück durch den Berechtigten (vgl. BGHZ 129, 66, 73 - Mauer-Bilder; Wandtke/Bullinger/Heerma, Urheberrecht, § 17 Rdn. 13).
BGH, URTEIL vom 4.2.2005, Az. I ZR 133/02 bb) Die Darlegungsund Beweislast für die Voraussetzungen des § 17 Abs. 2 UrhG treffen denjenigen, der sich auf die Erschöpfung des Verbreitungsrechts beruft (vgl. BGH, Urt. v. 21.3.1985 - I ZR 166/82, GRUR 1985, 924, 926 - Schallplattenimport II; Urt. v. 28.10.1987 -1 ZR 164/85, GRUR 1988, 373, 375
BGH, URTEIL vom 4.6.1986, Az. I ZR 102/84 Zu dem hiernach übertragenen Verbreitungsrecht (§ 17 Abs. 1 UrhG) gehört auch das Vermietungsrecht; denn die Vermietung ist als eine Form der Werkverbreitung anzusehen (vgl. BGH, Urt. v. 16.6.1971 - I ZR 120/69, GRUR 1972, 141 - Konzertveranstalter?
BGH, URTEIL vom 4.4.1986, Az. I ZR 22/84 Im Streitfall stellt sich allerdings nicht die vom Berufungsgericht behandelte Frage, ob die gewerbliche Nutzung der Videokassetten mit dinglicher Wirkung vom Verbreitungsrecht abgespalten und so von der Erschöpfungswirkung des § 17 Abs. 2 UrhG ausgenommen werden kann (vgl. dazu BGH, Urt. v. 6.3.1986 - I ZR 208/83 - Schallplattenver-mietung).
BGH, URTEIL vom 4.2.1986, Az. I ZR 208/83 Entgegen der von der Revision vertretenen Auffassung ist auch das Vermieten als Weiterverbreitung im Sinne des § 17 Abs. 2 UrhG anzusehen (vgl. BVerfGE 31, 248, 251 - Bibliotheksgroschen; BGHZ 92, 54, 57 - Zeitschriftenauslage in Wartezimmern).
BGH, URTEIL vom 4.2.1986, Az. I ZR 208/83 Indem die Bestimmung dem Urheber für das Vermieten und Verleihen von Werkstücken, an denen das ausschließliche Verbreitungsrecht erloschen ist, einen Vergütungsanspruch einräumt, trägt sie dem Grundsatz Rechnung, daß der Urheber tunlichst angemessen an den wirtschaftlichen Früchten seines Werkschaffens zu beteiligen ist (Begründung Regierungsentwurf, BT-Drucks. IV/270 S. 54); bei diesem Vergütungsanspruch handelt es sich entgegen der von der Revision vertretenen Auffassung in Anbetracht der nach § 17 Abs. 2 UrhG eingetretenen Erschöpfung nicht um eine Nachwirkung des Verbreitungsrechts, sondern um einen besonderen, aus dem Urheberrecht fließenden vermögensrechtlichen Anspruch eigener Art (BGHZ 92, 54, 57).
BGH, URTEIL vom 5.11.1979, Az. I ZR 157/77 Die Ausführung einer solchen Bestellung zeigt im allgemeinen die grundsätzliche Lieferbereitschaft; als unbeachtlich für die Annahme einer Verbreitung des Werks im Sinne des §17 Abs. 1 UrhG kann eine solche Einzellieferung nur dann angesehen werden, wenn sie außerhalb des regelmäßigen Absatzgebiets nur ausnahmsweise aufgrund einer ausdrücklichen Bestellung vorgenommen worden ist (vgl. BGH GRUR 1978, 194, 196 - Profil - nachträgliche Berliner Einzelbestellung einer in Wien erscheinenden Zeitschrift, deren regelmäßiger Vertrieb nach Berlin nicht festgestellt war).