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Timestamp: 2019-09-17 01:03:56
Document Index: 271610294

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 8', '§ 23', '§ 23', '§ 4', '§ 12', '§ 158', '§ 28', '§ 29', '§ 28', '§ 38', '§ 47', '§ 24', '§ 61', '§ 90', '§ 91', '§ 82', '§ 25', '§ 6']

6244 Kath. Kirchgemeinde Altishofen/Nebikon
Kirchenratsbeschluss über die Erneuerung des Dienstverhältnisses
des Gemeindeleiters
(vom 1. Dezember 2015)
Der Kirchenrat der römisch-katholischen Kirchgemeinde Altishofen/Nebikon
gestützt auf die §§ 43 und 44 der Kirchenverfassung,
das Synodalgesetz über das Dienstverhältnis Geistlicher vom 5. November 2003
und die Anordnung des Synodalrates vom 14. Januar 2004 für die Wiederwahl der in der
Seelsorge tätigen Geistlichen bzw. die Erneuerung des Dienstverhältnisses für die
Amtsperiode vom 1. August 2012 bis 31. Juli 2016
Das Dienstverhältnis des Gemeindeleiters der Pfarrei Nebikon wird mit
Herrn Markus Müller, Kirchplatz 5, 6244 Nebikon
für die Amtsperiode vom 1. August 2016 bis 31. Juli 2020 erneuert.
Die Stimmberechtigten können innert 30 Tagen seit dieser Bekanntmachung durch
Volksbegehren eine Volksabstimmung verlangen (§ 8 Abs. 3 des Synodalgesetzes).
Ein allfälliges Volksbegehren ist durch mindestens 5 % der Stimmberechtigten zu
unterzeichnen und bei der Kirchenverwaltung, Oberdorf 14, 6246 Altishofen einzureichen.
Dieser Beschluss ist sofort zu veröffentlichen und dem Synodalrat zuzustellen.
Altishofen, den 1. Dezember 2015
Das Dienstverhältnis des Gemeindeleiters der Pfarrei Altishofen/Ebersecken wird mit
Herrn Roger Seuret, Eichbühlstrasse 11, 6246 Altishofen
Protokoll der Kirchenratsbesprechnung
über das Zustandekommen der stillen Wahl eines neuen Kirchenrates und gleichzeitig
Kirchmeiers für
die restliche Amtsdauer bis 31. Mai 2018.
Der Kirchenrat der röm.-kath. Kirchgemeinde Altishofen/Nebikon beschliesst:
nach Prüfung der eingereichten Wahlvorschläge
nachdem innert der angesetzten Frist nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl vorgeschlagen sind als es zu wählen gilt
Gestützt auf §§ 23-29, 32 und 85 KV und dem Beschluss des Synodalrates vom 24. Februar 2015
1. Unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Synodalrat wird in stiller Wahl als gewählt erklärt:
Peter Estermann-Bossert, geb. 13.09.1956,
Baumacher 16, 6244 Nebikon als Kirchmeier
2. Die auf den 7. Juni 2015 angesetzte Urnenwahl wird abgesagt.
3. Dieses Protokoll ist sofort zu veröffentlichen und mit dem eingereichten
Wahlvorschlag der Synodalvenrualtung, Abendweg 1, 6000 Luzern 6, zuzustellen.
4. Abstimmungsbeschwerden sind innert 10 Tagen nach der Veröffentlichung
dieses Protokolls bei der Synodalverwaltung, Abendweg 1, 6000 Luzern 6,
Nebikon, 21. April 2015
Namens des Kirchenrates
Altishofen/Nebikon:
Sylvia Kaufmann Ruth Jossen
Angeschlagen am: 22. April 2015
Der Kirchenrat gratuliert Peter Estermann ganz herzlich zur erfolgten Wahl!
Wir heissen dich als Kirchmeier willkommen und freuen uns sehr mit dir ab
dem 1. Juli die Geschäfte der Kirchgemeinde zu bearbeiten.
Viel Glück und ein grosses Dankeschön
Kirchenrat Altishofen/Nebikon
Anordnung der Ersatzwahl
in den Kirchenrat und als Kirchenmeierln
der röm.-kath. Kirchgemeinde Altishofen/Nebikon
im Urnenverfahren
(Entscheid der Kirchenratssitzung vom 12. März 2015)
gestützt auf die §§ 23 - 29,32 und 85 der Kirchenverfassung (KV),
das Stimmrechtsgesetz (StRG) vom 25. Oktober 1988, mit Änderungen vom 27.05.2002,
das Synodalgesetz über Erleichterungen des Wahl- und Abstimmungsverfahrens in Landeskirche und Kirchgemeinden
vom 24. Oktober 1973,
die Vollziehungsverordnung zur Geschäftsordnung des Synodalrates zum Synodalgesetz über Erleichterungen des
Wahl- und Abstimmungsverfahrens in Landeskirche und Kirchgemeinden und zum Stimmrechtsgesetz vom
19. April 1989,
den Beschluss des Synodalrates vom 24. Februar 2015 betreffend die Amtsentlassung von Barbara Müller, Nebikon als
Mitglied des Kirchenrates und Kirchmeierin.
b e s c h l i e s s t :
l. Abstimmungstag
1. Am 7. Juni 2015 wählen die Stimmberechtigten der römisch-katholischen Kirchgemeinde Altishofen/Nebikon für den Rest der Amtsdauer 20141/2018 ein Mitglied und einen Kirchmeier oder eine Kirchmeierin in den Kirchenrat.
ll. Stimmberechtigung und Stimmregister
2. Stimmberechtigt und wahlfähig sind die katholischen Schweizerinnen und Schweizer sowie die katholischen Ausländerinnen und Ausländer mit Niederlassungsbewilligung, welche
a) bis spätestens am Hauptwahltag das 18. Altersjahr vollendet haben;
b) keinen Tatbestand erfüllen, der nach kantonalem Recht die Stimmfähigkeit ausschliesst (§ 4 StRG);
c) mindestens seit dem 2. Juni 2015 (fünf Tage) in der Kirchgemeinde Altishofen/Nebikon ihren gesetzlich geregelten Wohnsitz haben.
3. Eintragungen in das Stimmregister sind bis zum fünften Tag vor dem Abstimmungstag vorzunehmen. Stimmrechtsgesuche sind nach § 12 StRG schriftlich beim Stimmregisterführer einzureichen. Entspricht der Stimmregisterführer dem Stimmrechtsgesuch nicht, kann die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller innert 3 Tagen beim Kirchenrat einen Stimmrechtsentscheid verlangen. Gegen Stimmrechtsentscheide des Kirchenrates kann gemäss §§ 158 und 159 StRG innert 10 Tagen beider Synodalverwaltung zuhanden des Synodalrates Stimmrechtsbeschwerde erhoben werden.
lll. Wahlverfahren
4. Sowohl im 1. wie im 2. Wahlgang ist die stille Wahl zulässig (§ 28 KV).
5. Die Stimmberechtigten können beim Kirchenrat für den 1. Wahlgang bis spätestens am 20. April 2015, 12.00 Uhr (48. Tag vor dem Abstimmungstag, 7. Montag); für den 2. Wahlgang bis spätestens am 11. Juni 2015, 12.00 Uhr (1. Donnerstag nach dem ersten Wahlgang), einen schriftlichen Wahlvorschlag einreichen (§§ 29 und 90 StRG)
6. Der Wahlvorschlag bedarf zu seiner Gültigkeit der Unterschrift von mindestens 10 Stimmberechtigten. Falls die Kirchgemeinde nicht mehr als 200 Stimmberechtigte zählt, genügen 5 Unterschriften (§ 28 StRG).
7. Jeder Stimmberechtigte kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen und seine Unterschrift nach Einreichung desselben nicht mehr zurückziehen.
8. Die zur Wahl vorgeschlagene Person hat schriftlich und unwiderruflich zu erklären, dass sie die Wahl annimmt.
Diese Erklärung ist mit dem Wahlvorschlag einzureichen, an sonst die oder der Vorgeschlagene für eine stille Wahl ausser Betracht fällt.
9. Wahlvorschläge, die verspätet eingereicht werden, oder bei der Einreichung nicht die erforderliche Unterschriftenzahl aufweisen, sind ungültig.
10. Die Wahlvorschläge sind durch den Kirchenrat zu prüfen und nötigenfalls zu bereinigen. Die Bereinigung wird am Donnerstag nach Einreichung der Wahlvorschläge um 12.00 Uhr abgeschlossen.
11. Werden nicht mehr wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen als Sitze zu besetzen sind, so erklärt der Kirchenrat die Vorgeschlagenen als gewählt und sagt die Urnenwahl ab. Die Vorgeschlagenen gelten unter Vorbehalt allfälliger Beschwerden als gewählt.
12. Kommt keine stille Wahl zustande, so findet das ordentliche Urnenverfahren statt.
13. Die Kirchgemeinden beschaffen die Wahlunterlagen auf eigene Kosten.
14. Die Stimmberechtigten erhalten spätestens drei Wochen vor dem Abstimmungstag einen Stimmrechtsausweis sowie für die briefliche Stimmabgabe ein amtliches Stimmkuvert und ein Rücksendekuvert und zusätzlich eine Blankoliste und alle Kandidatenlisten aufgrund der gültigen Wahlvorschläge (§ 38 Abs. 1 und 3 StRG).
15. Neben den amtlich beschafften Kandidatenlisten sind auch von privater Seite herausgegebene Kandidatenlisten gültig. Diese müssen jedoch in Farbe, Format und Papierqualität mit den amtlichen Listen übereinstimmen. Die Papierqualität des Wahlzettels: weiss/ 80gr
16. Die Urnenzeiten richten sich nach den Bestimmungen der §§ 47 -50 StRG und allfälligen Sonderbewilligungen des Synodalverwalters.
17. Die ordentlichen Urnenzeiten und Urnenlokale publiziert der Kirchenrat spätestens am 22. Mai 2015 (16. Tag vor dem Abstimmungstag) (§ 24 StRG).
18. Die briefliche Stimmabgabe erfolgt nach §§ 61 bis 63 StRG.
19. Wenn eine Urnenwahl nicht zustande kommt, so findet das Wahlverfahren nach den §§ 90 ff StRG seinen Fortgang.
Kommt es zu keiner stillen Nachwahl, so findet der zweite Wahlgang am 5. Sonntag nach dem ersten Wahlgang statt (§ 91 StRG).
20. Die Stimmberechtigten erhalten die Unterlagen gemäss Ziff. 14 spätestens zehn Tage vor dem Wahltag.
lV. Publikation der Ergebnisse
21. Das Urnenbüro hat das Ergebnis der Urnenwahl nach § 82 StRG öffentlich bekanntzumachen. Bei stillen Wahlen hat der Kirchenrat das Ergebnis in einem Protokoll festzuhalten und sofort zu veröffentlichen. In beiden Fällen ist darauf hinzuweisen, dass die Stimmberechtigten innert einer Frist von 10 Tagen seit dem Abstimmungstag Abstimmungsbeschwerden bei der Synodalverwaltung, Abendweg 1, Postfach, 6000 Luzern 6, zuhanden des Synodalrates, unter schriftlicher Angabe der Gründe, einreichen können.
Dieser Beschluss ist spätestens am 30. März 2015 (10. Montag vor dem Abstimmungssonntag) öffentlich anzuschlagen
(§ 25 Abs. 2 StRG).
Altishofen, 12. März 2015
Namens des Kirchenrates:
Im Monat März darf Edith Pfister-Ambühl ein seltenes Arbeitsjubiläum begehen. Vor 25 Jahren hat sie die Arbeit in unserer Kirchgemeinde als Katechetin aufgenommen. Ihr erstes Wirkungsfeld war in der Pfarrei Nebikon. Aber schon bald hat sie den Religionsunterricht in Altishofen und Ebersecken übernommen. Mit viel Herzblut setzt sie sich für die Kinder und die Sache "Kirche" ein. Ein Unterfangen das oft viel Fingerspitzengefühl und einen langen Atem erfordert. Die Unterrichtsstunden sind von einem grossen Wissen und der Sorgfalt zur Schöpfung geprägt. Mit einer besonderen Hingabe führt sie jeweils die Kinder zur ersten Heiligen Kommunion. Aber auch in den Abschlussklassen bei den interreligiösen Tagen darf man auf ihre Hilfe und ihre Lebenserfahrung zählen.
Ganz speziell durften wir Edith erfahren als es um die Firmung 17+ ging. Mit voller Überzeugungskraft hat sie sich dafür stark gemacht. Mit ihr konnten die ganzen Vorarbeiten, das Entwerfen von Strukturen und die Aufklärungsarbeiten bei der Bevölkerung innert nützlicher Frist angegangen werden. Sie hat sich dann auch bereiterklärt die Leitung der Firmung 17+ zu übernehmen. Die grosse Teilnahme von jungen Frauen und Männern zeugt von ihrem Können.
Während den 25 Jahren hat Edith aber zusätzlich ganz viel Freiwilligenarbeit in der Pfarrei geleistet. Sei es im Pfarreirat oder bei der Präsentation der Pfarreien und der Kirchgemeinde an den Gewerbeausstellungen. Immer darf man auf gute Ideen von Edith vertrauen.
Dir Edith ein ganz grosses Dankeschön für dein vielfältiges Wirken in den vergangenen Jahren. Wir freuen uns auf ein weiteres gemeinsames Unterwegssein.
Roger Seuret-Emch, Pfarreileiter Altishofen-Ebersecken
Markus Müller-Fuchs, Pfarreileiter Nebikon
In der am 31. Mai zu Ende gegangener Legislatur musste der Kirchenrat drei langjährige Mitglieder verabschieden.
Walter Bachmann wurde 1997 als Vertreter von Nebikon in den Kirchenrat gewählt. Wir durften ihn als ruhigen, besonnen Rat erleben. Seine Meinung tat er mit gewählten Worten kund und sein Denken war immer zum Wohle der Kirchgemeinde. Der Kirchenwald stand unter seiner Obhut. Gemeinsam mit dem Förster schaute er, dass zur richtigen Zeit gefällt oder aufgeforstet wurde. Er kennt den Kirchenwald wie seine Hosentasche. Walter war ein stiller Schaffer auf den man sich verlassen konnte.
Alois Fleischlin hat vor acht Jahren als Vertreter von Altishofen seine Arbeit im Kirchenrat aufgenommen. Wo es etwas anzupacken galt, konnte mit seiner Hilfe gerechnet werden. Wir denken da an die Räumung des Pfrund- und Pfarrhauses oder ans Christbaumstellen in der Kirche Altishofen. Aber er konnte nicht nur anpacken, sondern auch kritisch hinterfragen.
Am 1. Juni 2002 hat Bernadette Krummenacher die Arbeit im Kirchenrat aufgenommen. Als Vertreterin von Ebersecken hatte sie das Amt der Vicepräsidentin inne. Stark engagiert hat sie sich bei der Vorbereitung der Firmung 17+. Mit voller Kraft hat sie sich für den Wechsel eingesetzt und tatkräftig am Konzept mitgearbeitet. In den 12 Jahren als Kirchenrätin waren aber auch noch viele andere Geschäfte zu bewältigen. Wir durften uns immer auf ihren gesunden Menschenverstand verlassen, ihre Voten wurden gehört und ihr Mitdenken schätzte man.
Der Kirchenrat bedankt sich bei den drei scheidenden Mitgliedern ganz herzlich für die jahrelange, tatkräftige Mithilfe. Wir wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute, viele freudvolle Momente und Zeit für Entspannung und ruhiges Geniessen. Mit einem herzlichen „uf Wederluege bi ne andere Glägeheit“ lassen wir euch ziehen.
Nachdem die stimmberechtigten im vergangenen Dezember einer Verkleinerung des Kirchenrates zustimmten, musste nur in Altishofen nach einem neuen Mitglied Ausschau gehalten werden.
Mit Thomas Hunkeler, Unterdorf, haben wir das Glück, wieder einen fähigen Mann in unseren Reihen aufzunehmen. Wir heissen ihn herzlich willkommen, freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen ihm einen guten Einstieg ins neue Amt.
Im § 6 der Verfassung der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern sind die Aufgaben der Kirchegemeinde, bzw. des Kirchenrates umschrieben.
«Kirchgemeinde/Kirchenrat sorgen für die religiöse Betreuung der Katholikinnen und Katholiken durch die röm.-kath. Kirche und besorgen die der kirchlichen Tätigkeit dienende öffentliche Verwaltung».