Source: http://d-mike.de/?Theorie___Luftrecht___Flugplatz
Timestamp: 2020-02-24 22:45:40
Document Index: 210483053

Matched Legal Cases: ['§12', '§12', '§12', '§17', '§6', '§8']

Das einzig Gefährliche am Fliegen ist die Erde (Wilbur Wright) - Flugplatz
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Luftraumstruktur in DE
Alle diese Flugplätze können eine separate Genehmigung für den Betrieb von Luftsportgeräten erhalten (weil die Flugplatzpflicht auch für Luftsportgeräte gilt), womit dann zum Beispiel auch Ultraleichtflugzeuge auf Segelfluggeländen starten und landen dürfen.
Ein Verkehrslandeplatz ist eine bestimmte Art von Flugplatz.
In Abgrenzung zu einem Segelflugplatz dürfen auf Verkehrslandeplätzen motorgetriebene Flugzeuge operieren, in Abgrenzung zu Flughäfen müssen große Plätze gemäß der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung nicht durch einen (großen) Bauschutzbereich nach §12 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) geschützt werden.
Verkehrslandeplätze obliegen im Gegensatz zu einem Sonderverkehrslandeplätzen einer Betriebspflicht. Sie müssen also im Rahmen von veröffentlichten Öffnungszeiten der Allgemeinen Luftfahrt zur Verfügung stehen.
Die einzige Unterscheidung zwischen großen Verkehrslandeplätzen wie Zweibrücken und Graspisten wie Ailertchen ist die Genehmigung zum Instrumentenflugbetrieb. Diese Genehmigung setzt einen durch Planfeststellungsbeschluss festgelegten Bauschutzbereich nach §12 voraus. Ist es nicht möglich, diesen BSB §12 einzuführen, wird ersatzweise ein beschränkter BSB §17 LuftVG in Verbindung mit einem Hindernisinformationsbereich eingerichtet. Plätze mit beschrÃ¤nktem Bauschutzbereich benötigen neben der luftrechtlichen Genehmigung nach §6 LuftVG auch eine Planfeststellung oder Plangenehmigung nach §8 LuftVG.
Beim Sonderlandeplatz (englisch Special Airfield) handelt es sich in Deutschland um ein Start- und Landegelände, auf dem aufgrund einer Verwaltungsgenehmigung motorgetriebene Luftfahrzeuge landen dürfen.
Im Unterschied zu Segelfluggeländen besitzen sie meistens eine ICAO-Kennung und erlauben weiteren Motorflug neben Flugzeugschlepp, Fallschirmspringer-Transport und dem Betrieb von Luftsportgeräten. Oft werden Sonderlandeplätze von Luftsportvereinen genutzt.
Im Gegensatz zu einem Verkehrslandeplatz dürfen auf dem Sonderlandeplatz nur der Betreiber und auf Anfrage auch Dritte starten und landen, somit existiert keine Betriebspflicht, Öffnungszeiten sind nicht vorgeschrieben. Im Unterschied zu einem Sonderflughafen ist für einen Sonderlandeplatz ohne Instrumentenflugzulassung kein (großer) Bauschutzbereich erforderlich. Größter Sonderlandeplatz Deutschlands ist der Werkflugplatz von Airbus in Hamburg. Als kleinster Sonderlandeplatz bezeichnet sich der Flugplatz Fehmarn-Neujellingsdorf.