Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F30-10-2013-4A_275-2013
Timestamp: 2016-10-25 01:36:41
Document Index: 310141407

Matched Legal Cases: ['Art. 52', 'Art. 48', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE']

4A_275/2013 � � Urteil vom 30. Oktober 2013
Eidgen�ssische Invalidenversicherung (IV), Effingerstrasse 20, 3003 Bern,
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 8. April 2013.
Z.________ (Gesch�digte) erlitt am 28. April 1998 einen Auffahrunfall. Die Lenkerin, die den Unfall verursachte, war bei der X.________ Versicherung AG (Beklagte; Beschwerdef�hrerin) versichert. Die Gesch�digte wurde in der Folge krank geschrieben. Sie war im Unfallzeitpunkt als Primarschullehrerin mit einem Pensum von 80 % t�tig, sie hatte jedoch bereits vor dem Unfall die Arbeitsstelle auf Ende August 1998 gek�ndigt, da sie geplant hatte, an einer anderen Schule als Lehrerin mit einem Pensum von 50 % zu arbeiten und daneben ein vierj�hriges Psychologiestudium zu absolvieren.
Mit Klage vom 17. Dezember 2010 gelangte die Eidgen�ssische Invalidenversicherung (IV; Kl�gerin; Beschwerdegegnerin) an das Handelsgericht des Kantons Z�rich und verlangte von der Beklagten Fr. 302'945.-- nebst Zins. Sie machte geltend, die Gesch�digte habe beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS-Trauma) erlitten. Deswegen habe sich die angestrebte Ausbildung zur Psychologin um vier Jahre verschoben und die Gesch�digte nicht bereits ab Juli 2002 als Psychologin t�tig sein k�nnen. Der dadurch entstandene Erwerbsschaden sei von der Kl�gerin im Rahmen der Gew�hrung von beruflichen Massnahmen durch Taggeldleistungen in der H�he von Fr. 302'945.-- in der Zeitspanne vom 1. Juli 2002 bis zum 30. Juni 2006 gedeckt worden. Daf�r habe die Beklagte als Haftpflichtversicherung die Kl�gerin schadlos zu halten. Am 8. April 2013 verpflichtete das Handelsgericht die Beklagte, der Kl�gerin Fr. 194'560.-- nebst Zins zu bezahlen. Im Mehrbetrag wies es die Klage ab.
Die Beklagte f�hrt Beschwerde an das Bundesgericht und beantragt, das Urteil des Handelsgerichts aufzuheben und die Klage abzuweisen. Ihrem Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gab das Bundesgericht am 17. Juni 2013 statt, da die Gegenpartei keine Einw�nde erhoben hatte. Die Beschwerdegegnerin schliesst auf kostenf�llige Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, w�hrend das Handelsgericht auf Vernehmlassung verzichtet. Obwohl das Bundesgericht keinen weiteren Schriftenwechsel angeordnet hat, haben die Parteien eine Beschwerdereplik beziehungsweise eine Beschwerdeduplik eingereicht.
Die Beschwerdegegnerin macht Anspr�che der Gesch�digten gegen die Haftpflichtversicherung der Unfallverursacherin geltend, die zufolge der von ihr erbrachten Leistungen auf sie �bergegangen sein sollen. Nach den f�r den zu beurteilenden Fall noch massgebenden aArt. 52 IVG und aArt. 48ter AHVG gingen die Anspr�che des Gesch�digten gegen�ber einem Haftpflichtigen im Zeitpunkt des Schadenereignisses bis auf die H�he der gesetzlichen Leistungen auf die Sozialversicherung �ber (vgl. BGE 124 V 174 E. 1 S. 175).
Nach den Feststellungen der Vorinstanz blieb unbestritten, dass die Gesch�digte am Tag nach dem Unfall an Kopfschmerzen litt. Sie suchte an diesem Tag ihren Hausarzt auf. Ein Bericht �ber diese Untersuchung liegt nicht vor. Die Vorinstanz erkannte, die Gesch�digte habe im Unfallprotokoll vom 29. April 1998 angegeben, dass sie nach dem Unfall unter starken Kopfschmerzen und Nackenproblemen gelitten und deshalb den Arzt aufgesucht habe. Dieser zeitnahen Schilderung schenkte die Vorinstanz Glauben. Der Hausarzt hatte in seinem Zeugnis vom 4. Juni 1998 zwar lediglich festgehalten, die Gesch�digte habe am Tag der Erstkonsultation an Kopfweh gelitten. Gest�tzt auf die Tatsache, dass er ein minimales HWS-Trauma diagnostiziert und die Abgabe einer Halskrause und eines entz�ndungshemmenden Schmerzmittels verordnet hatte, schloss die Vorinstanz aber, neben den Kopfschmerzen seien auch Nackenschmerzen vorhanden gewesen. Mit Blick auf den Umstand, dass die in der Folge von der Gesch�digten aufgesuchten �rzte allesamt davon ausgegangen seien, die Gesch�digte habe aufgrund des Unfallgeschehens ein HWS-Distorsionstrauma erlitten, erachtete die Vorinstanz dieses f�r erwiesen und den nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang f�r gegeben. An dieser Einsch�tzung �nderte auch das polidisziplin�re Gutachten der medizinischen Abkl�rungsstelle der Eidgen�ssischen Invalidenversicherung (MEDAS), auf das sich auch die Beschwerdef�hrerin massgeblich st�tzt und dem die Vorinstanz volle Beweiskraft zumass, nichts. Auch in diesem Gutachten beschreibe der Psychiater, dass die Gesch�digte zu Beginn, d.h. im Anschluss an das Unfallgeschehen an somatisch tats�chlich vorhandenen Beschwerden gelitten habe. Die vom Orthop�den diagnostizierten persistierenden Kopf- und Nackenschmerzen best�tigten ebenfalls das Vorliegen eines HWS-Distorsionstraumas, wobei im Zeitpunkt der MEDAS-Begutachtung keine objektivierbaren pathologische Befunde mehr auszumachen gewesen seien, sondern eine rein psychogene Problematik diagnostiziert worden sei (Neurasthenie mit anhaltender somatoformer Schmerzst�rung sowie eine leichte depressive Episode mit dissoziativen Ph�nomenen). Dass das MEDAS-Gutachten eine Kausalisierung der Beschwerden als eine durch den Unfall ausgel�ste Symptomatik, das heisst die individuelle Attribution der Beschwerden zum Unfallgeschehen durch die Gesch�digte, beschreibe und festhalte, dass die zu Beginn der Symptomatik wahrscheinlich vorhandenen Beschwerden durch psychische Komponenten weiter fortgesetzt und unterhalten w�rden, bedeute nicht, dass das Gutachten die Kausalit�t verneine. Dieses gehe vielmehr davon aus, der Unfall sei wahrscheinlicher Reaktivator einer psychosomatischen Problematik gewesen. Es erachte damit sowohl den nat�rlichen Kausalzusammenhang als auch die konstitutionelle Pr�disposition als gegeben. Nachdem die Gutachter insbesondere die im Anschluss an das Unfallgeschehen aufgetretenen somatischen Beschwerden als �berwiegend kausal bezeichneten, werde nicht �berzeugend genug dargetan, dass die im Jahr 2002 vorliegende St�rung nicht Symptom der anl�sslich des Unfalls erlittenen Verletzungen sei. Die Gutachter f�hrten nicht aus, dass die psychogenen Beschwerden ein vom HWS-Distorsionstrauma vollst�ndig zu trennendes eigenst�ndiges Leiden darstellten. Es gen�ge, dass das Unfallgeschehen Teilursache der in den Jahren 2002-2006 bestehenden psychogenen St�rung sei.
Die Beschwerdef�hrerin bestreitet vor Bundesgericht wie bereits im kantonalen Verfahren, dass die Beschwerdegegnerin "gesetzliche Leistungen" erbracht habe sowie deren Kongruenz mit den geltend gemachten Anspr�chen. Soweit die Beschwerdegegnerin �berhaupt gerechtfertigte Leistungen erbracht habe, seien diese aus dem der Invalidenversicherung immanenten Zweckgedanken der finalen Versicherung erfolgt. Mit Bezug auf den Unfall bestreitet die Beschwerdef�hrerin, dass die Gesch�digte ein HWS-Trauma erlitten habe, sowie den nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den geltend gemachten Beschwerden. Sie ist zudem der Auffassung, der Gesch�digten sei kein haftpflichtrechtlich relevanter Schaden entstanden.
Ein nat�rlicher Kausalzusammenhang ist gegeben, wenn das schadensstiftende Verhalten eine notwendige Bedingung (conditio sine qua non) f�r den eingetretenen Schaden ist (BGE 132 III 715 E. 2.2 S. 718; 128 III 180 E. 2d S. 184 mit Hinweisen), d.h. das fragliche Verhalten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch der eingetretene Erfolg entfiele bzw. nicht als in gleicher Weise bzw. zur gleichen Zeit als eingetreten gedacht werden k�nnte. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen). Soweit der Kausalzusammenhang nicht mit wissenschaftlicher Genauigkeit nachgewiesen werden kann, gen�gt, dass er als �berwiegend wahrscheinlich erscheint (BGE 107 II 269 E. 1b S. 272 f.; 128 III 271 E. 2b/aa S. 275 f.; je mit Hinweisen). Dies ist zu verneinen, wenn nach den besonderen Umst�nden des Falles neben den behaupteten weitere Ursachen ebenso ernst in Frage kommen oder sogar n�her liegen (BGE 107 II 269 E. 1b S. 273; vgl. auch BGE 130 III 321 E. 3.3 S. 325).
4.1.�Die Feststellung hinsichtlich des tats�chlichen Bestands des Schadens sowie des Kausalzusammenhangs zwischen dem sch�digenden Verhalten und dem Schaden betrifft den Sachverhalt (Art. 105 BGG) und beruht auf Beweisw�rdigung (BGE 128 III 22 E. 2d und E. 2e S. 25 f., 180 E. 2d S. 184; je mit Hinweisen).
4.1.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
4.1.2.�Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach der Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Willk�r nur auf, wenn er im Ergebnis unhaltbar ist (BGE 136 I 316 E. 2.2.2 S. 318 f.; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; je mit Hinweisen). Zudem steht dem Sachgericht im Bereich der Beweisw�rdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Die Beweisw�rdigung ist daher nur willk�rlich, wenn das Sachgericht sein Ermessen missbraucht, indem es zum Beispiel offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht oder erhebliche Beweise �bersieht (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234 mit Hinweisen).
4.1.3.�Wer die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, kann sich demnach nicht damit begn�gen, den bestrittenen Feststellungen eigene tats�chliche Behauptungen gegen�berzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Vielmehr hat er klar und substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 462 E. 2.4 S. 466 f.).
4.1.4.�Soweit die beschwerdef�hrende Partei den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile des Bundesgerichts 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). Neue Vorbringen sind nur zul�ssig, soweit erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129 mit Hinweisen), was wiederum n�her darzulegen ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226; 133 III 393 E. 3 S. 395)
4.2.�Vor diesem Hintergrund erweist sich die Beschwerde �ber weite Strecken als nicht hinreichend begr�ndet.
4.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin bestreitet, dass die Gesch�digte ein HWS-Trauma erlitten habe und dass ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den geltend gemachten Beschwerden besteht. Sie macht geltend, nur der Hausarzt der Gesch�digten habe diese in den ersten Tagen nach dem Unfall untersucht. Somit sei nur er in der Lage, �ber deren Beschwerden in den Tagen nach dem Unfall Auskunft zu geben. Alle anderen �rzte h�tten die Gesch�digte Monate oder Jahre nach dem Unfall untersucht. Sie m�ssten die Beurteilung, es h�tten Beschwerden bestanden, die auf ein Trauma der Halswirbels�ule schliessen liessen, auf die Aussagen der Gesch�digten selbst gest�tzt haben, die subjektiv den Unfall als Erkl�rung f�r ihre Beschwerden gesehen habe. Zudem habe der Rheumatologe, der die Gesch�digte einen Monat nach dem Unfallereignis ein erstes Mal untersucht habe, ein HWS-Distorsionstrauma angenommen, ohne dass er entsprechende Erstbeschwerden in unmittelbarer zeitlicher N�he zum Unfallereignis selbst festgestellt habe. Es m�sse davon ausgegangen werden, die weiteren behandelnden �rzte h�tten die Diagnose als gegeben ihren Untersuchungen zugrunde gelegt. Dass die Gesch�digte an Nackenbeschwerden gelitten habe, k�nne nicht als erwiesen erachtet werden, zumal der Hausarzt nichts Entsprechendes festgestellt habe. F�r die Darstellung der Vorinstanz, dass sowohl Medikamente als auch Halskrause zur Linderung von Nackenschmerzen eingesetzt worden seien, finde sich in den Akten keinerlei Hinweis. Auch weitere Beschwerden, wie sie bei einem Trauma der Halswirbels�ule �blich seien, finde man in den Arztberichten, die zeitnah zum Unfallereignis erstellt worden seien, nicht. Aus der Diagnose HWS-Trauma des Hausarztes k�nne per se nicht auf Nackenbeschwerden geschlossen werden, da sich dazu kein Vermerk in den Akten finde. Der Arzt habe lediglich ein minimales HWS-Trauma mit absolut uneingeschr�nkter HWS-Beweglichkeit festgestellt. Aufgrund dieser Diagnose k�nne kein HWS-Trauma in dem Sinne angenommen werden, dass ein ausgepr�gtes, �blicherweise ein Schleudertrauma charakterisierendes Beschwerdebild vorgelegen habe. Einzig die Gesch�digte mache in ihrer Unfallmeldung Nackenschmerzen geltend, die sie dann gegen�ber den �rzten nicht mehr angegeben habe, ansonsten dies ja ohne Weiteres in den medizinischen Akten vermerkt worden w�re. Die Gesch�digte habe da wohl bereits ihren Versicherungsfall vor Augen gehabt, habe sie doch unter Ziff. 18 der Unfallmeldung angegeben, keine Verletzungen aus dem Unfallereignis erlitten zu haben. Ihre Angaben m�ssten daher stark relativiert werden; insbesondere vor dem Hintergrund des Arztberichtes ihres Hausarztes erscheine ihr Aussageverhalten nicht als koh�rent und sei daher stark zu relativieren. Die Gutachter hielten fest, der Unfall sei wahrscheinlicher Reaktivator einer bereits zwischen 1992 und 1995 beschriebenen Problematik. Die Gutachter schrieben bewusst nicht, dass sie den Unfall �berwiegend wahrscheinlich als Reaktivator s�hen.
4.2.2.�Mit ihren Ausf�hrungen tr�gt die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht ihre eigene Interpretation der Beweismittel vor. Sie behauptet, die Vorinstanz liege mit ihrer Beurteilung (schlichtweg) falsch und aus der Diagnose HWS-Trauma k�nne nicht per se auf Nackenbeschwerden geschlossen werden. Die Beschwerdef�hrerin will die Angaben der Gesch�digten "stark relativieren", und sie macht geltend, die Vorinstanz gehe fehl, wenn sie das HWS-Trauma als erwiesen erachte. Diese Beispiele zeigen, dass die Beschwerdef�hrerin mit ihrer Argumentation nicht Willk�r in der Beweisw�rdigung aufzeigt, sondern einfach ein von demjenigen der Vorinstanz abweichendes Beweisergebnis begr�nden will. Das Bundesgericht ist aber keine letzte Appellationsinstanz, die von den Parteien mit vollkommenen Rechtsmitteln angerufen werden k�nnte (vgl. Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 4342 Ziff. 4.1.4.5 zu Art. 97 E-BGG). Es geht nicht an, in einer Beschwerde in Zivilsachen appellatorische Kritik an der Beweisw�rdigung des kantonalen Gerichts zu �ben und Erg�nzungen bez�glich der tats�chlichen Feststellungen vorzunehmen, als ob dem Bundesgericht im Beschwerdeverfahren die freie Pr�fung aller Tatfragen zuk�me. Auf derartige appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; je mit Hinweisen). Eine unzul�ssige appellatorische Kritik wird auch dadurch, dass der angefochtene Entscheid an deren Ende als willk�rlich bezeichnet wird, nicht zu einer hinreichenden Begr�ndung. Vielmehr w�re aufzuzeigen gewesen, dass die gew�rdigten Gegebenheiten unter keinen Umst�nden die von der Vorinstanz gezogenen Schl�sse zulassen oder dass die Vorinstanz massgebende prozesskonform behauptete Tatsachen nicht in Betracht gezogen hat, deren Ber�cksichtigung zwingend zu einem anderen Ergebnis f�hrt. Diesen Anforderungen gen�gt die Beschwerdebegr�ndung nicht.
4.2.3.�Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, es fehle an einer hinreichenden Erstuntersuchung, die den Schluss auf ein Schleudertrauma zuliesse, ist zu beachten, dass es keine Rolle spielt, ob es sich bei den Beschwerden der Gesch�digten um ein HWS-Trauma klassischer Auspr�gung handelt. Massgebend ist vielmehr, ob tats�chlich eine Beeintr�chtigung besteht und ob diese (zumindest auch) durch den Unfall hervorgerufen wurde. Nur wenn eine ernsthafte M�glichkeit besteht, dass sich die Beschwerden auch ohne Unfall in gleicher Weise manifestiert h�tten, ist der Nachweis des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gescheitert. Auch die Vorinstanz geht davon aus, das HWS-Trauma habe nur im Zusammenspiel mit vorbestehenden Problemen zur anhaltenden gesundheitlichen Beeintr�chtigung der Gesch�digten gef�hrt.
4.2.4.�Die Beschwerdef�hrerin anerkennt selbst, dass die Gutachter den Unfall als wahrscheinlichen Reaktivator bereits vorbestehender psychosomatischer Probleme betrachten. Wenn die Vorinstanz vor diesem Hintergrund unter Ber�cksichtigung weiterer �rztlicher Einsch�tzungen zum Schluss gelangt, der Unfall sei zumindest eine Teilursache der aufgetretenen Beschwerden, ist das nicht offensichtlich unhaltbar, auch wenn im Gutachten selbst nicht von einer �berwiegenden Wahrscheinlichkeit die Rede ist. Das Gutachten bildet zumindest ein Indiz f�r das Bestehen des Kausalzusammenhangs. Dieses sieht die Vorinstanz durch andere Indizien best�rkt und h�lt das Bestehen des Kausalzusammenhangs gest�tzt auf eine Gesamtw�rdigung der Umst�nde f�r �berwiegend wahrscheinlich. Von Willk�r kann selbst dann keine Rede sein, wenn die Indizien auch einer anderen Interpretation zug�nglich sein sollten, wie die Beschwerdef�hrerin darzulegen sucht. Damit ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die nat�rliche Kausalit�t als gegeben erachtete.
Ein Ereignis gilt als ad�quate Ursache eines Erfolgs, wenn es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt des Erfolgs also durch das Ereignis als allgemein beg�nstigt erscheint. Rechtspolitischer Zweck der Ad�quanz bildet die Begrenzung der Haftung; es soll aufgrund s�mtlicher Umst�nde im Einzelfall (Art. 4 ZGB) entschieden werden, ob eine Sch�digung billigerweise noch dem Haftpflichtigen zugerechnet werden kann (BGE 123 III 110 E. 3a S. 112 mit Hinweisen). Dabei gen�gt haftpflichtrechtlich, dass der Sch�diger eine Ursache gesetzt hat, die nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge geeignet war den Schaden herbeizuf�hren und ohne die es nicht zum Schaden gekommen w�re, w�hrend Mitursachen wie etwa die konstitutionelle Pr�disposition der gesch�digten Person den ad�quaten Kausalzusammenhang in der Regel weder zu unterbrechen noch auszuschliessen verm�gen (BGE 123 III 110 E. 3c S. 114 f.; 113 II 86 E. 1b S. 89 f.).
5.1.�Ob zwischen der Ursache und dem Schadenseintritt ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht, ist eine Wertungsgesichtspunkten unterliegende Rechtsfrage (BGE 132 III 715 E. 2.2 S. 718 mit Hinweisen), die das Bundesgericht an sich frei pr�ft (Art. 106 BGG). Da nach Art. 42 Abs. 2 BGG in der Beschwerdeschrift aber in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, verlangt das Bundesgericht auch insoweit, dass aus der Beschwerde hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesrechts die Vorinstanz verstossen haben soll. Unerl�sslich ist dabei, dass auf die Begr�ndung des angefochtenen Urteils eingegangen und dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 246; 134 V 53 E. 3.3 S. 60). Blosse Verweise auf die Ausf�hrungen vor der Vorinstanz gen�gen nicht und sind unbeachtlich, da in der Rechtsschrift selbst darzulegen ist, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f. mit Hinweisen).
5.2.�Zum ad�quaten Kausalzusammenhang verweist die Beschwerdef�hrerin zun�chst auf ihre Ausf�hrungen im kantonalen Verfahren. Der blosse Verweis gen�gt wie dargelegt den Begr�ndungsanforderungen nicht. Zudem fehlt jegliche Auseinandersetzung mit der Argumentation der Vorinstanz. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich auf das durchschnittliche Delta-V, das sie mit rund 10 km/h angibt, sowie die konkrete Unfallsituation, und sie behauptet, der Unfall habe sich im Harmlosigkeitsbereich abgespielt. Die Vorinstanz hat indessen nur die Delta-V Mittelwerte von 10.5 km/h bzw. 11.5 km/h festgehalten und keine Feststellungen zur konkreten Unfallsituation getroffen. Insoweit liegt eine unzul�ssige Erweiterung des Sachverhalts vor. Die Beschwerdef�hrerin h�tte im Einzelnen darlegen m�ssen, was sie diesbez�glich im kantonalen Verfahren geltend gemacht hat, und diese Behauptung mit einem Aktenhinweis unterlegen m�ssen. Allein gest�tzt auf die von der Vorinstanz festgestellten Delta-V Mittelwerte kann der ad�quate Kausalzusammenhang nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesgericht lehnt es ab, fixe Ad�quanz-Grenzwerte einzuf�hren bzw. eine Bagatell- oder "Harmlosigkeitsgrenze" festzulegen (vgl. BGE 134 V 109 E. 8.3 S. 121). War der Unfall aber generell geeignet, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, ist die Ad�quanz gegeben, auch wenn die Unfallfolgen im konkreten Fall nur unter der Mitwirkung der konstitutionellen Pr�disposition eintreten.
Die Vorinstanz hat den Anspruch der Gesch�digten mit Blick auf deren konstitutionelle Pr�disposition um 20 % gek�rzt.
6.1.�Art. 44 Abs. 1 OR gibt dem Gericht die M�glichkeit, dem Anteil der Pr�disposition an der Kausalit�t Rechnung zu tragen, wenn es unbillig erschiene, den Sch�diger zum Ersatz des gesamten Schadens zu verpflichten. Aus dieser Norm folgt jedoch nicht, dass der Schadenersatzanspruch eines vorbelasteten Gesch�digten in jedem Falle schematisch entsprechend dem Anteil des Konstitutionsmangels reduziert werden m�sste. Vielmehr ist vom Grundsatz auszugehen, dass der Haftpflichtige auch dann f�r die Sch�digung voll verantwortlich bleibt, wenn ein krankhafter Vorzustand den Eintritt des Schadens beg�nstigt oder dessen Ausmass vergr�ssert hat, sofern die Verm�genseinbusse ohne den Unfall voraussichtlich �berhaupt nicht eingetreten w�re (BGE 131 III 12 E. 4 S. 14 mit Hinweisen).
Art. 44 OR billigt dem Richter einen breiten Ermessensspielraum hinsichtlich der Reduktion des Schadenersatzes zu (BGE 131 III 12 E. 4.2 S. 15 mit Hinweis). Derartige Ermessensentscheide �berpr�ft das Bundesgericht zwar grunds�tzlich frei. Es �bt aber Zur�ckhaltung und schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde ausser Betracht gelassen hat, die zwingend h�tten beachtet werden m�ssen. Ausserdem greift das Bundesgericht in Ermessensentscheide ein, falls sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 135 III 121 E. 2 S. 123 f.; 131 III 12 E. 4.2 S. 15).
6.2.�Die Beschwerdef�hrerin h�lt die K�rzung von 20 % f�r zu gering. Nach den Feststellungen der Vorinstanz kann indessen nicht gesagt werden, die vorbestehende Gesundheitssch�digung h�tte sich auch ohne Unfallgeschehen zu einem sp�teren Zeitpunkt unzweifelhaft ohnehin ausgewirkt. Die Beschwerdef�hrerin stellt dies zwar in Abrede, es gelingt ihr aber auch insoweit nicht, Willk�r in der Beweisw�rdigung aufzuzeigen. Inwiefern die Vorinstanz unter dieser Voraussetzung ihr Ermessen missbraucht h�tte, zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht rechtsgen�glich auf. Die blosse Behauptung, das Verschulden der Sch�digerin sei nicht �berm�ssig, reicht dazu nicht aus. Da ungewiss ist, ob sich die Vorbelastung ohne Unfall auf die geplante Umorientierung beziehungsweise im neuen Beruf �berhaupt ausgewirkt h�tte, hat die Vorinstanz mit der K�rzung um 20 % ihr Ermessen nicht �berschritten.
Die Beschwerdef�hrerin bestreitet das Vorliegen eines haftpflichtrechtlich relevanten Schadens beziehungsweise die Kongruenz der von der Beschwerdegegnerin erbrachten Leistungen mit dem Argument, die Gesch�digte habe bereits vor den Unfall eine Umschulung in Aussicht genommen.
7.1.�Schaden ist nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichts die ungewollte Verminderung des Reinverm�gens. Er entspricht der Differenz zwischen dem gegenw�rtigen Verm�gensstand und dem Stand, den das Verm�gen ohne das sch�digende Ereignis h�tte (BGE 132 III 186 E. 8.1 S. 205, 321 E. 2.2.1 S. 323 f., 564 E. 6.2 S. 576; je mit Hinweisen). Soweit zur Ermittlung des Verm�gensstandes ohne sch�digendes Ereignis auf Hypothesen abgestellt werden muss, ist vom gew�hnlichen Lauf der Dinge auszugehen unter Ber�cksichtigung s�mtlicher konkreter Umst�nde (BGE 105 II 87 E. I.3 S. 90 mit Hinweis).
7.2.�Der von der Beschwerdegegnerin geltend gemachte Schaden liegt darin, dass infolge des Unfalls die Umschulung erst versp�tet erfolgen konnte. Zwar trifft zu, dass die Gesch�digte auch ohne Unfall eine Einkommenseinbusse erlitten h�tte, da sie f�r die Umschulung eine Pensumreduktion in Kauf nahm. Diese w�re ohne Unfall aber 1998 und in den darauffolgenden Jahren aufgetreten bis zum Abschluss der Ausbildung, w�hrend die Gesch�digte im Zeitpunkt, f�r den die Beschwerdegegnerin Leistungen erbrachte, ohne Unfall bei erfolgreicher Umorientierung auf dem neuen T�tigkeitsgebiet h�tte arbeiten k�nnen. Sollte die Gesch�digte, wie die Beschwerdef�hrerin behauptet, f�r die Zeit vor 2002 im Umfang ihres im Unfallzeitpunkt erzielten Einkommens entsch�digt worden sein, l�ge wohl in der Tat eine �berentsch�digung vor, denn w�hrend der Ausbildung h�tte sich das Einkommen wegen der beabsichtigten Reduktion der Arbeitst�tigkeit von 80 % auf 50 % geschm�lert. Im angefochtenen Entscheid fehlen indessen Feststellungen zu den von der Gesch�digten vor dem Jahre 2002 erhaltenen Leistungen und die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht mit Aktenhinweis auf, dass sie bereits im kantonalen Verfahren entsprechende Behauptungen prozesskonform aufgestellt h�tte. Es ist daher nicht am Bundesgericht, diesbez�gliche Feststellungen zu treffen, auch wenn gewisse Zahlungen der Unfallversicherung von der Beschwerdegegnerin anerkannt werden. Da die Sozialversicherungen nicht zu Gunsten des Sch�digers eingerichtet wurden (vgl. schon BGE 54 II 464 E. 5 S. 468), sind zudem nur Leistungen Dritter anzurechnen, die ereignisbezogen, sachlich, zeitlich und personell kongruent sind (BGE 134 III 489 E. 4.2 S. 491; Urteil des Bundesgerichts 4A_481/2009 vom 26. Januar 2010 E. 4.2.1 und 4.2.6; je mit Hinweis). Die Zahlungen der Unfallversicherung sollten aber nicht den hier strittigen Zeitraum abdecken, so dass es insoweit an der zeitlichen Kongruenz fehlt.
7.3.�Die Leistungen der Beschwerdegegnerin wurden nach ihren Ausf�hrungen f�r den Zeitraum erbracht, in dem die Gesch�digte ohne Unfall bereits auf dem neuen Arbeitsgebiet h�tte t�tig sein k�nnen und f�r den Schadenersatz beansprucht wird, weil die T�tigkeit zufolge Verz�gerung der Umschulung noch nicht ausge�bt werden konnte. Inwiefern es insoweit an der Kongruenz der Leistungen fehlen soll, wird aus den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin nicht klar.
7.4.�Mit Bezug auf die H�he des Schadens ist entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin nicht davon auszugehen, die Gesch�digte h�tte sich ohne Unfall nur zu 50 % bet�tigt. Die Reduktion von 80 % auf 50 % erfolgte nach den Feststellungen der Vorinstanz unstrittig einzig und allein im Hinblick auf die ins Auge gefasste Weiterbildung zur Psychologin. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz f�r die Schadensh�he ber�cksichtigte, was die Gesch�digte bei erfolgreicher Umschulung bei einem 80 % Pensum auf dem neuen T�tigkeitsgebiet konkret h�tte erwirtschaften k�nnen. Sofern am Arbeitsort �berdurchschnittliche L�hne erzielt werden, ist dies zu ber�cksichtigten, wenn davon auszugehen ist, die Gesch�digte h�tte ohne Unfall eine entsprechende Stelle antreten k�nnen. Auch die H�he des Zuschlages betrifft die tats�chlichen Verh�ltnisse. Es gelingt der Beschwerdef�hrerin wiederum nicht, Willk�r in der Beweisw�rdigung aufzuzeigen.
Die Beschwerdef�hrerin behauptet, die Gesch�digte sei gem�ss Gutachten im massgebenden Zeitraum im Lehrerberuf zu 50 % und in angepasster T�tigkeit zu 100 % erwerbst�tig (recte wohl arbeitsf�hig) gewesen und h�tte neben dem Studium eine 50 % Stelle annehmen k�nnen.
8.1.�Eine Arbeitsf�higkeit von 100 % in angepasster T�tigkeit wird im angefochtenen Entscheid nicht festgestellt. Das Gutachten, auf das sich die Beschwerdef�hrerin bezieht, verweist f�r die Arbeitsf�higkeit in angepasster T�tigkeit auf die Ausf�hrungen zur T�tigkeit als Primarschullehrerin, wonach somatisch keine Einschr�nkung bestehe, aber aufgrund der psychosomatischen und psychischen Problematik die Arbeitsf�higkeit zu 50 % eingeschr�nkt sei. Die Gutachter vertreten zwar die Auffassung, der Gesch�digten sei eine Willensanstrengung zur zumindest partiellen �berwindung ihres Leidens zuzumuten. Sie attestieren aber keine aktuelle Arbeitsf�higkeit von 100 % in angepasster T�tigkeit. Sie weisen auf die Stressintoleranz der Gesch�digten hin und erachten mit Blick darauf stressbelastete T�tigkeiten als ungeeignet. Die Beschwerdef�hrerin gibt dem Gutachten ihre eigne Interpretation und zieht gest�tzt darauf von der Vorinstanz abweichende Schl�sse. Damit missachtet sie die Bindung des Bundesgerichts an das von der Vorinstanz festgestellte Beweisergebnis (Art. 105 BGG).
8.2.�Da sich das Gutachten nicht dazu �ussert, inwiefern sich die mit dem Studium verbundene Belastung auf die verbleibende Arbeitsf�higkeit auswirkt, l�sst sich aus der attestierten Arbeitsf�higkeit von 50 % als Lehrerin nicht zwingend ableiten, die Gesch�digte h�tte neben der Ausbildung einer Erwerbst�tigkeit nachgehen k�nnen. Auch die Tatsache, dass die Gesch�digte selbst urspr�nglich eine berufsbegleitende Weiterbildung geplant hatte, gen�gt dazu nicht, zumal vor dem Unfall keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit festgestellt ist und die Gesch�digte zu 80 % als Lehrerin arbeitete, w�hrend ihr vom Gutachten im hier interessierenden Zeitpunkt in diesem Beruf nur noch eine Arbeitsf�higkeit von 50 % bescheinigt wird. In diesem Zusammenhang setzt sich die Beschwerdef�hrerin �ber die Feststellung der Vorinstanz hinweg, die Hochschule f�r Psychologie habe in Bezug auf das Arbeitspensum w�hrend des Hauptpraktikums sowie hinsichtlich des Abgabetermins f�r die Diplomarbeit auf die reduzierte Leistungsf�higkeit der Gesch�digten R�cksicht nehmen m�ssen. Inwiefern es willk�rlich sein soll, aus dieser Tatsache und der im Gutachten festgestellten Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit, zu schliessen, die Gesch�digte sei aufgrund der konkreten Belastung der Weiterbildung nicht in der Lage gewesen, daneben noch einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen, zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht rechtsgen�glich auf. Damit kommt der von der Beschwerdef�hrerin erhobenen R�ge, die Vorinstanz habe bez�glich der M�glichkeit, einer Nebenbesch�ftigung nachzugehen, �berh�hte Substanziierungsanforderungen gestellt, keine Bedeutung zu.
Die Beschwerdef�hrerin behauptet, die Beschwerdegegnerin habe keine gesetzlichen oder zumindest �berh�hte Leistungen erbracht. Insoweit bestehe kein Regressrecht.
9.1.�Die Vorinstanz hat aufgrund von Vorbringen der Beschwerdef�hrerin gepr�ft, ob die Verf�gung der IV in Wiedererw�gung gezogen werden k�nnte. Sie hat keine gen�genden Anhaltspunkte f�r eine Revision oder Wiedererw�gung erkannt. Darauf geht die Beschwerdef�hrerin weder hinreichend ein, noch legt sie dar, weshalb dieser Aspekt nicht massgebend sein sollte. Damit fehlt es an der nach Art. 42 Abs. 2 BGG gebotenen Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid. Das blosse Festhalten an im kantonalen Verfahren eingenommenen Standpunkten gen�gt nicht. Dies gilt auch, soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, die IV-Leistungen w�ren auf einem Einkommen von 50 % zu berechnen gewesen, denn auch dies betrifft die Frage, ob sich die Beschwerdef�hrerin darauf berufen kann, die Beschwerdegegnerin habe zu Unrecht Leistungen erbracht.
9.2.�Aber auch davon abgesehen erweist sich die Beschwerde insoweit als unbegr�ndet. Das R�ckgriffsrecht f�r die IV wurde vom Gesetzgeber eingef�hrt, da Haftungsnormen zum Ziel haben, denjenigen f�r einen Schaden einstehen zu lassen, der ihn einem anderen zuf�gt, und es nicht sinnvoll w�re, die haftpflichtigen Personen durch Leistungen von Sozialversicherern zu entlasten. Das im Gesetz umschriebene R�ckgriffsrecht f�hrt dazu, dass die Haftpflichtanspr�che des Versicherten h�chstens in dem Umfang auf den Sozialversicherer �bergehen, als er Leistungen erbringt. Der Haftpflichtige wird nicht entlastet, hat seine Leistung teilweise aber dem Sozialversicherer statt dem Gesch�digten zu erbringen. Dem Gesch�digten verbleibt die Differenz zwischen den Leistungen der IV und seinem gesamten Schaden (BGE 124 III 222 E. 3 S. 225; Botschaft vom 7. Juli 1976 �ber die neunte Revision der Alters- und Hinterlassenenversicherung, BBl 1976 III 33 f. Ziff. 433.2). Zu einer vom Gesetzgeber nicht gewollten Entlastung des Haftpflichtigen w�rde es aber f�hren, wenn der Sch�diger einwenden k�nnte, die IV h�tte zu hohe Leistungen erbracht, und die IV diese vom Gesch�digten nicht zur�ckfordern k�nnte. Die Beschwerdegegnerin hat nicht freiwillig von der Gesch�digten selbst zu tragende Leistungen erbracht, f�r die kein Regressrecht besteht (vgl. BGE 129 V 396 E. 1.2 und 2 S. 399). Das Verfahren zwischen der Gesch�digten und der IV diente vielmehr der Festsetzung der zu erbringenden gesetzlichen Leistungen. Dass Leistungen allenfalls zu Unrecht erfolgt sein k�nnten, rechtfertigt keine Entlastung des Haftpflichtigen.
Die Beschwerde ist insgesamt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig.