Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20BvR%2055/96
Timestamp: 2019-05-20 05:50:26
Document Index: 247613856

Matched Legal Cases: ['Art. 103', '§ 310', '§ 516', '§ 552', 'BGH', 'Art. 103', 'Art. 103', 'Art. 103']

BVerfG, 17.07.1996 - 1 BvR 55/96 - dejure.org
https://dejure.org/1996,2612
BVerfG, 17.07.1996 - 1 BvR 55/96 (https://dejure.org/1996,2612)
BVerfG, Entscheidung vom 17.07.1996 - 1 BvR 55/96 (https://dejure.org/1996,2612)
BVerfG, Entscheidung vom 17. Juli 1996 - 1 BvR 55/96 (https://dejure.org/1996,2612)
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Verfassungsbeschwerde; rechtliches Gehör; Urteilsbegründung; Berücksichtigung des Parteivorbringens
GG Art. 103 Abs. 1; ZPO § 310 § 516 § 552
Rechtliches Gehör - Urteil - Absetzungsfrist
LG Gera, 20.12.1995 - 10 S 391/95
NJW 1996, 3203
NVwZ 1997, 158 (Ls.)
Dass das Gericht Parteivortrag der Beschwerdeführerin nicht hinreichend berücksichtigt habe, hat die Beschwerdeführerin nicht gerügt (vgl. dazu BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 17. Juli 1996, 1 BvR 55/96, NJW 1996, S. 3203).
BGH, 17.04.2008 - VI ZR 147/06
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend Mängel von Saatgut mangels …
Dass das Gericht entscheidungserheblichen Parteivortrag des Klägers nicht hinreichend berücksichtigt habe, hat die Nichtzulassungsbeschwerde nicht gerügt (vgl. dazu BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 17. Juli 1996 - 1 BvR 55/96 - NJW 1996, 3203).
Der verfassungsrechtlich verankerte Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG) erfordert, dass die Äußerungen der Beteiligten ernsthaft zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen werden (BVerfG…, Urteil vom 22. November 1983 - 2 BvR 399/81 -, Rn. 11; BVerfG, Beschluss vom 17. Juli 1996 - 1 BvR 55/96 -, Rn. 4; jeweils juris).
Das LSG sei auf den wesentlichen Kern seines Tatsachenvortrags von zentraler Bedeutung nicht eingegangen; dies lasse auf eine Nichtberücksichtigung schließen, sofern der Vortrag nach dem Rechtsstandpunkt des Gerichts nicht unerheblich bzw offensichtlich unsubstantiiert sei (BVerfG, NJW 1996, 3203; NJW 1999, 3287; NVwZ 2001, Beilage Nr. 3, 28; BVerfG, Beschluss vom 23.7.2003 - 2 BvR 624/01 -, NVwZ-RR 2004, 3) .
Der verfassungsrechtlich verankerte Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG) erfordert, dass die Äußerungen der Beteiligten ernsthaft zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen werden (BVerfG, Beschl. v. 26.01.1983 - 1 BvR 614/80 -, BVerfGE 63, 80, 85; Beschl. v. 17.07.1996 - 1 BvR 55/96 -, juris).
Der verfassungsrechtlich verankerte Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG) erfordert, dass die Äußerungen der Beteiligten ernsthaft zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen werden (BVerfG, Beschl. v. 26. Januar 1983 - 1 BvR 614/80 -, BVerfGE 63, 80, 85; Beschl. v. 17. Juli 1996 - 1 BvR 55/96 -, Juris).
Der Nachweis für die mangelnde Berücksichtigung eines Parteivorbringens ergibt sich insoweit regelmäßig aus einem Vergleich des Sachvortrags mit der vom Gericht gegebenen Begründung (BVerfG in NJW 1996, 3203).
BSG, 17.12.1997 - 13 RJ 77/96