Source: http://wiki.hs-schmalkalden.de/Erbengemeinschaft/history
Timestamp: 2020-02-17 19:21:34
Document Index: 269070182

Matched Legal Cases: ['§ 2033', '§ 128', '§ 2033', '§ 2059', '§ 747', '§ 2060', '§ 2033', '§ 128', '§ 2033', '§ 2059', '§ 747', '§ 2060', '§ 2058', '§ 421', '§ 2059', '§ 2058', '§ 421', '§ 2059', '§ 2059', '§ 747', '§ 2060', '§ 2040', '§ 2033', '§ 2033', '§ 2040', '§ 2033', '§ 23033', '§ 2033', '§ 128', '§ 2033', '§ 2058', '§ 2059', '§ 2040', '§ 2033', '§ 23033', '§ 2033', '§ 128', '§ 2059', '§ 747', '§ 2058', '§ 2058', '§ 2039']

Hochschulwiki: Erbengemeinschaft
Revision [b407662]
Letzte Änderung am 2013-02-15 12:01:26 durch SteffenNicolaus
>>[Schulze u.a., Bürgerliches Gesetzbuch, 7. Auflage 2012 (Rd-Nr. 1 - 12)](SchulzeBGBKomm)
>>[Stürner, in: Jauernig, Bürgerliches Gesetzbuch, 14. Auflage 2011 (Rd-Nr. 2)](JauernigBGBKomm)
>>[Hoeren, Schulze u.a., Bürgerliches Gesetzbuch, 7. Auflage 2012 (Rd-Nr. 1 - 12)](Thomas)
>>[Jauernig, Bürgerliches Gesetzbuch, 14. Auflage 2011 (Rd-Nr. 2)](Stürner)
Revision [e759e16]
Bearbeitet am 2013-02-14 13:49:23 von SteffenNicolaus
Gegenstand der Verfügung kann entweder der gesamte Anteil sein oder nur ein Bruchteil dessen. Hinzu kommt, dass diese Verfügung frühstens nach dem Erbfall erfolgen kann. Dann aber nur unter Einhaltung der vorgeschriebenen Form des [**§ 2033 Abs.1 S.2 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2033.html). An dieser Stelle kann auf [**§ 128 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__128.html) verwiesen werden, welcher die Voraussetzungen für die norterielle Beurkundung näher regelt.
Abschließend sei, wie bereits oben erwähnt, noch einmal herausgestellt, dass ein einzelner Miterbe nicht über einen Nachlassgegenstand verfügen darf, gem. [**§ 2033 Abs.1 S.2 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2033.html).
Abschließend zu diesem Punkt ist noch zu erwähnen, dass der Nachlassgläubiger nicht nur im Wege einer Gesamtschuldklage den einzelnen Miterben, bis zur Teilung, in Anspruch nehmen kann, sondern dies auch im Wege der Gesamthandsklage nach [**§ 2059 Abs. 2 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2059.html) möglich ist. Bei der Gesamthandsklage klagt der Nachlassgläubiger gegen die Erben als Gesamtheit, mit der Folge, dass der Nachlassgläubiger in den ungeteilten Nachlass vollstrecken darf, siehe [**§ 747 ZPO**](http://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__747.html).
Generell haften die Miterben auch nach der Teilung als Gesamtschuldner. Allerdings kann diese Haftung durch allgemeine Vorschriften beschränkt werden. Hiervon ist allerdings die Frage zu unterscheiden, ob jeder Miterbe in voller Höhe der Forderung in Anspruch genommen werden kann. Prinzipiell ist dies zu bejahen, jedenfalls soweit keine besonderen Umstände nach [**§ 2060 f. BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2060.html) zu einer Teilhaftung führen. Als besondere Umstände sind folgende zu nennen:
An Nachlassgegenständen entsteht gesamthänderische Inhaberschaft (Gesamthandseigentum, -forderung. Hieran ändern auch zuteilende Bestimmungen des Erblassers nicht, denn diese entfalten keine dingliche Wirkung.
Als Folge dieser Vorschrift muss auch überlegt werden, wie können die restlichen Miterben geschützt werden. Hierzu soll ein Vorkaufsrecht der restlichen Miterben dienen.
Keine Anwendung findet diese Vorschrift in den Fall eines Alleinerben, denn dieser muss die einzelnen Gegenstände des Nachlasses jedes für sich dinglich übertragen. In diesen Fall ist das Verfügungsrecht des Alleinerben weder durch eine Anordnung des Erblassers noch durch eine Vereinbarung der Erben nicht beschränkbar.
Hiervon zu unterscheiden, ist die Verpflichtung. Folglich ist bei der Verfügung über den Erbteil neben der praktisch relevanten Übertragung auch die Bestellung einer Belastung, zum Beispiel durch eine Pfändung nicht außer Acht zulassen.
Gegenstand der Verfügung kann entweder der gesamte Anteil sein oder nur ein Bruchteil dessen. Hinzukommt dass diese Verfügung frühstens nach dem Erbfall erfolgen kann. Dann aber nur unter Einhaltung der vorgeschriebenenhb Form nach [**§ 2033 Abs.1 S.2 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2033.html). An dieser Stelle kann auf [**§ 128 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__128.html) verwiesen werden, welcher, die Voraussetzungen für die norterielle Beurkundung näher regelt.
Abschließend sei wie bereits oben erwähnt, dass ein einzelner Miterbe nicht über einen Nachlassgegenstand verfügen darf, gem. [**§ 2033 Abs.1 S.2 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2033.html).
Abschließend zu diesem Punkt ist noch zu erwähnen, dass der Nachlassgläubiger nicht nur im Wege einer Gesamtschuldklage den einzelnen Miterben, bis zur Teilung, in Anspruch nehmen kann, sondern dies auch im Wege der Gesamthandsklage nach [**§ 2059 Abs. 2 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2059.html) möglich ist. Bei der Gesamthandsklage klagt der Nachlassgläubiger gegen die Erben als Gesamtheit, mit der Folge, dass der Nachlassgläubiger in den ungeteilten Nachlass vollstrecken, darf nach [**§ 747 ZPO**](http://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__747.html).
Generell haften die Miterben auch nach der Teilung als Gesamtschuldner. Allerdings kann diese Haftung durch allgemeine Vorschriften beschränkt werden. Hiervon zu unterscheiden, ob jeder Miterbe in voller Höhe der Forderung in Anspruch genommen werden kann. Prinzipiell ist dies zu bejahen, jedenfalls soweit keine besonderen Umstände nach [**§ 2060 f. BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2060.html) zu einer Teilhaftung führen. Als besondere Umstände sind folgende zu nennen:
Liegt einer dieser Umstände vor, dann kann der Nachlassgläubiger, jeden Miterben nur noch beschränkt auf die Restforderung in Anspruch nehmen, welcher dem Erbteil des Miterben entspricht.
Thomas Hoeren, Schulze u.a., Bürgerliches Gesetzbuch, 7. Auflage 2012 (Rd-Nr. 1 - 12)
>> Stürner Jauernig, Bürgerliches Gesetzbuch, 14. Auflage 2011 (Rd-Nr. 2)
Revision [3f3d02e]
Bearbeitet am 2013-01-29 20:06:19 von AnnegretMordhorst
# Erbengemeinschaft
**a. Vor der Nachlassteilung**
**b. Nach der Nachlassteilung**
Revision [94a42bc]
Bearbeitet am 2013-01-03 18:28:04 von AnnegretMordhorst
**D. Rechtsverhältnis der Erben untereinander**
Grundsätzlich haften die Miterben bis zur Nachlassteilung als Gesamtschuldner, [**§ 2058 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2058.html),[**§ 421 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__421.html). Dies ergibt sich aus dem Prinzip der Gesamtrechtsnachfolge. Folglich ist es möglich, dass ein Nachlassgläubiger jeden einzelnen Miterben in voller Höhe in Anspruch nehmen kann. Dies kann im Wege der Gesamtschuldklage erfolgen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Miterbe bis zur Nachlassteilung zur Verweigerung der Leistung aus seinem Eigenvermögen nach [**§ 2059 Abs. 1 S. 1 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2059.html) berechtigt ist. Hiernach ist der Erbe vorläufig in seiner Haftung beschränkt.
Für Ersatz- bzw. Nacherben gilt, dass diese erst zur Erbengemeinschaft zählen, wenn der Nacherbefall eingetreten ist.
**D. Rechtsverhältnis der Erbebn untereinander**
Grundsätzlich haften die Miterben bis zur Nachlassteilung als Gesamtschuldner, [**§ 2058 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2058.html),[**§ 421 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__421.html). Dies ergibt sich aus dem Prinzip der Gesamtrechtsnachfolge. Folglich ist es möglich, dass ein Nachlassgläubiger jeden einzelnen Miterben in voller Höhe in Anspruch nehmen kann. Dies kann im Wege der Gesamtschuldklage erfolgen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Miterbe bis zur Nachlassteilung zur Verweigerung der Leistung aus seinem Eigenvermögen nach § 2059 Abs.1 S.1 BGB berechtigt ist. Hiernach ist der Erbe vorläufig in seiner Haftung beschränkt.
Abschließend zu diesem Punkt ist noch zu erwähnen, dass der Nachlassgläubiger nicht nur im Wege einer Gesamtschuldklage den einzelnen Miterben, bis zur Teilung, in Anspruch nehmen kann, sondern dies auch im Wege der Gesamthandsklage nach § 2059 Abs.2 BGB möglich ist. Bei der Gesamthandsklage klagt der Nachlassgläubiger gegen die Erben als Gesamtheit, mit der Folge, dass der Nachlassgläubiger in den ungeteilten Nachlass vollstrecken, darf nach [**§ 747 ZPO**](http://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__747.html).
**b. nach der Nachzlassteilung**
Generell haften die Miterben auch nach der Teilung als Gesamtschuldner. Allerdings kann diese Haftung durch allgemeine Vorschriften beschränkt werden. Hiervon zu unterscheiden, ob jeder Miterbe in voller Höhe der Forderung in Anspruch genommen werden kann. Prinzipiell ist dies zu bejahen, jedenfalls soweit keine besonderen Umstände nach § 2060 f. BGB zu einer Teilhaftung führen. Als besondere Umstände sind folgende zu nennen:
Revision [3d4b156]
Bearbeitet am 2012-03-28 20:10:40 von MichaelWiegandMueller
Hierbei bildet sich eine Gesamthandsgemeinschaft, bei dieser geht der gesamte Nachlass auf die Miterben über. Grundsätzlich ist jeder an dem gesamten Vermögen berechtigt, aber auch durch die anderen Erben beeinträchtigt. [**§ 2040 Abs. 1 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2040.html). Weiterhin können die Erben nur gemeinsam und nicht einzeln über einen Nachlassgegenstand verfügen, so [**§ 2033 Abs. 2 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2033.html).
Die gesamthänderische Verbindung entsteht nicht freiwillig, sondern zufällig durch den Erbfall kraft Gesetzes. Aus diesem Grund wäre es nicht hinnehmbar, wenn der Erbe erst die Auseinandersetzung abwarten müsste, bis dieser über seinen Erbteil wirtschaftlich verfügen darf. Dieser Gedanke wird durch die Regelung des [**§ 2033 Abs.1 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2033.html) gestärkt. Nach dieser Vorschrift darf der Erbe über seinen Erbanteil, als solches, verfügen. Mit dieser Vorschrift wird durch den Gesetzgeber eine Abweichung gegenüber der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts und der ehelichen Gütergemeinschaft vorgenommen, aber nur um den geschilderten Besonderheiten Rechnung zu tragen.
Hierbei bildet sich eine Gesamthandsgemeinschaft, bei dieser geht der gesamte Nachlass auf die Miterben über. Grundsätzlich ist jeder an dem gesamten Vermögen berechtigt, aber auch durch die anderen Erben beeinträchtigt. § 2040 Abs.1 BGB. Weiterhin können die Erben nur gemeinsam und nicht einzeln über einen Nachlassgegenstand verfügen, so [**§ 2033 Abs. 2 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2033.html).
Die gesamthänderische Verbindung entsteht nicht freiwillig, sondern zufällig durch den Erbfall kraft Gesetzes. Aus diesem Grund wäre es nicht hinnehmbar, wenn der Erbe erst die Auseinandersetzung abwarten müsste, bis dieser über seinen Erbteil wirtschaftlich verfügen darf. Dieser Gedanke wird durch die Regelung des § 23033 Abs.1 BGB gestärkt. Nach dieser Vorschrift darf der Erbe über seinen Erbanteil, als solches, verfügen. Mit dieser Vorschrift wird durch den Gesetzgeber eine Abweichung gegenüber der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts und der ehelichen Gütergemeinschaft vorgenommen, aber nur um den geschilderten Besonderheiten Rechnung zu tragen.
Gegenstand der Verfügung kann entweder der gesamte Anteil sein oder nur ein Bruchteil dessen. Hinzukommt dass diese Verfügung frühstens nach dem Erbfall erfolgen kann. Dann aber nur unter Einhaltung der vorgeschriebenenhb Form nach § 2033 Abs.1 S.2 BGB. An dieser Stelle kann auf [**§ 128 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__128.html) verwiesen werden, welcher, die Voraussetzungen für die norterielle Beurkundung näher regelt.
Abschließend sei wie bereits oben erwähnt, dass ein einzelner Miterbe nicht über einen Nachlassgegenstand verfügen darf, gem. § 2033 Abs.1 S.2 BGB.
Grundsätzlich haften die Miterben bis zur Nachlassteilung als Gesamtschuldner, § 2058, 421 BGB. Dies ergibt sich aus dem Prinzip der Gesamtrechtsnachfolge. Folglich ist es möglich, dass ein Nachlassgläubiger jeden einzelnen Miterben in voller Höhe in Anspruch nehmen kann. Dies kann im Wege der Gesamtschuldklage erfolgen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Miterbe bis zur Nachlassteilung zur Verweigerung der Leistung aus seinem Eigenvermögen nach § 2059 Abs.1 S.1 BGB berechtigt ist. Hiernach ist der Erbe vorläufig in seiner Haftung beschränkt.
Revision [03b4c90]
Bearbeitet am 2012-02-20 20:06:23 von AnnegretMordhorst
Hierbei bildet sich eine Gesamthandsgemeinschaft, bei dieser geht der gesamte Nachlass auf die Miterben über. Grundsätzlich ist jeder an dem gesamten Vermögen berechtigt, aber auch durch die anderen Erben beeinträchtigt. § 2040 Abs.1 BGB Weiterhin können die Erben nur gemeinsam und nicht einzeln über einen Nachlassgegenstand verfügen, so § 2033 Abs.2 BGB.
Die Gesamthänderische Verbindung entsteht nicht freiwillig, sondern zufällig durch den Erbfall kraft Gesetzes. Aus diesem Grund wäre es nicht hinnehmbar, wenn der Erbe erst die Auseinandersetzung abwarten müsste, bis dieser über seinen Erbteil wirtschaftlich verfügen darf. Dieser Gedanke wird durch die Regelung de s§ 23033 Abs.1 BGB gestärkt. Nach dieser Vorschrift darf der Erbe über seinen Erbanteil, als solches, verfügen. Mit dieser Vorschrift wird durch den Gesetzgeber eine Abweichung gegenüber der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts und der ehelichen Gütergemeinschaft vorgenommen, aber nur um den geschilderten Besonderheiten Rechnung zu tragen.
Im Allgemeinen wird unter Verfügung, jede, unmittelbare Einwirkung auf Recht durch ein Rechtsgeschäft, in Form einer Übertragung, Belastung, Inhaltsänderung oder Aufhebung verstanden.
Hiervon zu unterscheiden ist die Verpflichtung. Folglich ist bei der Verfügung über den Erbteil neben der praktisch relevanten Übertragung auch die Bestellung einer Belastung, zum Beispiel durch eine Pfändung nicht außer Acht zulassen.
Gegenstand der Verfügung kann entweder der gesamte Anteil sein oder nur ein Bruchteil dessen. Hinzukommt dass diese Verfügung frühstens nach dem Erbfall erfolgen kann. Dann aber nur unter Einhaltung der vorgeschrieben Form nach § 2033 Abs.1 S.2 BGB. An dieser Stelle kann auf [**§ 128 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__128.html) verwiesen werden, welcher, die Voraussetzungen für die norterielle Beurkundung näher enthält.
Bei dieser Verfügung kommt aber ein gläubiger Erwerb nicht in Betracht, weil hier keine einzelnen Gegenstände übertragen werden.
Für den Eintritt der Haftung ist auf zwei verschiedene Zeitpunkte abzustellen. De erste Zeitpunkt betrifft die Haftung der Miterben vor der Nachlassteilung und der zweite Zeitpunkt betrifft die Haftung nach der Nachlassteilung.
Abschließend zu diesem Punkt ist noch zu erwähnen, dass der Nachlassgläubiger nicht nur im Wege einer Gesamtschuldklage den einzelnen Miterben, bis zur Teilung, in Anspruch nehmen kann, sondern dies auch im Wege der Gesamthandsklage nach § 2059 Abs.2 BGB möglich ist. Bei der Gesamthandsklage klagt der Nachlassgläubiger gegen die Erben als Gesamtheit, mit der Folge, dass der Nachlassgläubiger in den ungeteilten Nachlass vollstrecken darf nach [**§ 747 ZPO**](http://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__747.html).
Revision [d6060a7]
Bearbeitet am 2012-01-19 21:11:24 von AnnegretMordhorst
**2. Haftung der Erben für Nachlassverbindlichkeiten, [§ 2058 BGB](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2058.html)**
>>* Gläubiger, die im Aufgebotsverfahren ausgeschlossen wurden
>>* Forderung wird später als 5 Jahre nach dem Erbfall geltend gemacht
>>* nach Beendigung des Nachlasskonkurses
Vgl. : [Leipold Erbrecht, S. 268 - 269](LeipoldErbrecht)
Keine Anwendung findet diese Vorschrift in den Fall eines Alleinerben, denn dieser muss die einzelnen Gegenstände des Nachlasses jedes für sich dinglich übertragen. In diesen Fall ist das Verfügungsrecht des Alleinerben weder durch eine Anordnung des Erblassers noch durch eine Vereinbarung der Erben nicht besch4ränkbar.
**2. Haftung der Erben, [§ 2058 BGB](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2058.html)**
Quellen : Thomas Hoeren, Schulze u.a., Bürgerliches Gesetzbuch, 7. Auflage 2012 (Rd-Nr. 1 - 12)
Revision [4670c04]
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**A. Gesamthandsgemeinschaft**
Es kann auch nur an alle geleistet werden nach [**§ 2039 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2039.html) und die Verwaltung erfolgt auch gemeinschaftlich.
**B. Entstehung**
**C. Übertragung von Rechten**
**1. Verfügung eines Miterben**
**b. Verfügung über den Erbanteil**