Source: https://xn--hessen-militr-mfb.de/satzung.html
Timestamp: 2017-12-17 21:41:20
Document Index: 239269148

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 10', '§ 10']

Satzung - Hessen Militär
Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e.V. Satzung
Der Verein trägt den Namen „Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte“ e.V. (im Folgenden Gesellschaft genannt)
Die Gesellschaft ist ins Vereinsregister am Amtsgericht Fulda einzutragen.
Sitz der Gesellschaft ist Schloss Fasanerie (Adolphseck), Eichenzell bei Fulda.
§ 2 - Aufgaben und Ziele (Zweck der Gesellschaft)
Aufgaben und Ziele der Gesellschaft sind,
a) die Geschichte Hessens als souveräner Staat in früher Neuzeit und Neuzeit gemeinschaftlich zu erforschen und zu dokumentieren sowie die Ergebnisse durch Vorträge, Ausstellungen und lebendige Darstellungen sowie durch eigene Publikationen der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
b) Projekte zur lebendigen Geschichtsdarstellung in Museen und Schulen sowie von Kommunen, Gebietskörperschaften, kulturhistorischen Vereinen und anderen Einrichtungen zu unterstützen und zu fördern.
c) Kontakte zwischen geschichtsinteressierten Personen und Gruppen in aller Welt zu fördern sowie Forschungsergebnisse auszutauschen und weiterzugeben.
§ 3 – Gesellschaftstätigkeit
Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Anschaffungen, die aus dem Gesellschaftsvermögen getätigt werden und als Gesellschaftseigentum gelten, müssen durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden, sofern sie einen Wert von 500 Euro überschreiten. Diese Regelung gilt nur für das Innenverhältnis; sie beschränkt die Vertretungsmacht des Vorstands nicht. Gegenstände, die Eigentum der Gesellschaft sind, sind sorgsam und pfleglich zu behandeln und in einer Inventarliste zu erfassen, so dass ihr Vorhandensein und der Aufbewahrungsort nachvollzogen werden kann.
Mitglieder der Gesellschaft können alle natürlichen oder juristischen Personen werden, die die Satzung der Gesellschaft anerkennen und ihre Ziele unterstützen.
Es gibt Vollmitglieder (Aktive), Mitglieder zur Probe, jugendliche Mitglieder (bis 18 Jahre), fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder. Nur Vollmitglieder sind stimmberechtigt.
Ehrenmitglieder können Mitglieder werden, die sich besonders um die Gesellschaft und ihre Ziele verdient gemacht haben. Sie werden auf Antrag oder Vorschlag von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit aufgenommen oder ernannt. Das Ehrenmitglied muss dieser Form seiner Mitgliedschaft zustimmen.
Familien erhalten Gesellschaftspost und ggf. erscheinende Jahrbücher nur in einfacher Ausfertigung. Mitglieder, die miteinander verheiratet sind oder in eheähnlicher Gemeinschaft leben, werden als Familienmitglieder bezeichnet.
§ 5 – Beitritt
Aufnahmegesuche (Beitrittserklärungen) sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Dieser muss die Gesuche mindestens einmal jährlich der Mitgliederversammlung vorlegen.
Fördernde Mitglieder können durch den Vorstand aufgenommen werden.
Andere Mitglieder (Aktive, Jugendliche, Ehrenmitglieder) können nur durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen aufgenommen werden. Der Rechtsweg gegen die Entscheidung, der Mitgliederversammlung ist ausgeschlossen.
Die Aufnahme von Mitgliedern gilt zunächst für ein Jahr zur Probe. Danach muss die Mitgliederversammlung erneut entscheiden, ob das Mitglied zur Probe als Vollmitglied aufgenommen wird.
Die Entscheidungen des Vorstands bzw. der Mitgliederversammlung bezüglich des Beitritts sind dem Antragsteller schriftlich zu bestätigen.
Der Beitrittsantrag kann durch die Mitgliederversammlung bereits dann negativ beschieden werden, wenn schon im Voraus Ausschlussgründe im Sinne des § 6 bekannt sind und diese glaubwürdig und beweiskräftig in der Versammlung vorgetragen werden.
Der Austritt aus der Gesellschaft ist zu jedem Zeitpunkt eines Geschäftsjahres möglich. Der Austritt ist schriftlich mitzuteilen. Die Austrittserklärung ist vor dem 31.12. des Jahres abzugeben, entscheidend ist das Datum des Poststempels oder bei andersartiger Abgabe das Datum des Eingangs beim Vorsitzenden. Treten Mitglieder während eines laufenden Geschäftsjahres aus, so ist der Beitrag für dieses noch in voller Höhe zu entrichten. Im Voraus gezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.
Die Mitgliedschaft erlischt automatisch, wenn ein Mitglied für die Dauer eines Geschäftsjahrs mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist.
Der Ausschluss aus der Gesellschaft ist nur bei wichtigem Grund zulässig. Ein wichtiger Grund kann es sein, wenn ein Mitglied das Ansehen der Gesellschaft beschädigt, wenn es gegen geltendes Recht verstößt, wenn es sich wiederholt der Satzung oder Beschlüssen des Vorstands oder der Mitgliederversammlung - insbesondere den Sicherheitsreglements - widersetzt oder diese missachtet, oder wenn es das Vermögen der Gesellschaft fahrlässig oder vorsätzlich schädigt. Über den Ausschluss entscheidet der Gesamt-Vorstand mit 3/4 der Stimmen. Dem Betroffenen ist vorher die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben. Hat der Gesamt-Vorstand den Ausschluss beschlossen, kann das betroffene Mitglied innerhalb von vier Wochen schriftlich beim Vorsitzenden Berufung gegen den Ausschluss einlegen. Die Mitgliederversammlung kann den Ausschluss mit 3/4 der Stimmen rückgängig machen. Das ausgeschlossene Mitglied ist im Falle der Berufung zu der nächsten Mitgliederversammlung einzuladen, und es ist ihm die Möglichkeit zur Stellungnahme einzuräumen. Hat der Gesamt-Vorstand einen Ausschluss beschlossen, so ist dieser sofort wirksam und kann nur durch die Mitgliederversammlung aufgehoben werden. Die Entscheidungen sind schriftlich mitzuteilen.
§ 7 - Beiträge / Aufnahmegebühr
Der Beitrag ist im Voraus zu entrichten, über die Fälligkeit (monatlich/ vierteljährlich/ halbjährlich/jährlich) entscheidet jeweils die Mitgliederversammlung.
Die Höhe des Beitrages und der Aufnahmegebühr werden durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit festgelegt.
Der Beitrag kann durch Lastschriftverfahren eingezogen werden, wenn dies durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen wird.
Wer der Gesellschaft während eines laufenden Jahres beitritt, zahlt x/12 des Jahresbeitrags je nach Anzahl der Monate vom Beitritt bis zum Jahresende.
Bei verheirateten oder in eheähnlicher Gemeinschaft lebenden Mitgliedern beträgt der Beitrag das eineinhalbfache des Jahresbeitrages. Vollmitglieder zahlen den vollen Beitrag, der Ehe- oder Lebenspartner den halben Beitrag. Beide Mitglieder sind stimmberechtigt.
Beitragspflichtig ist jedes Mitglied, das das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Die Organe „der Gesellschaft“ sind
c) die Ausschüsse/Referate
Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Organ der Gesellschaft.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils für eine Dauer von 2 Jahren gewählt.
Ausschüsse können von der Mitgliederversammlung gewählt oder vom Vorstand berufen werden.
Stimmberechtigt sind alle Vollmitglieder und Partner nach § 7, 5. jeweils mit 1 Stimme.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im letzten Quartal des Geschäftsjahres statt. Den Termin bestimmt der Vorstand.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist mindestens 4 Wochen im Voraus durch persönliche, schriftliche Einladung mit Tagesordnung anzuzeigen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/5 der Vollmitglieder anwesend sind.
Satzungsänderungen können nur mit 3/4 der Stimmen aller anwesenden Mitglieder durchgeführt werden.
Wenn es diese Satzung nicht anders vorsieht, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst.
Tagesordnungspunkte der ordentlichen Mitgliederversammlung müssen ungeachtet der Reihenfolge sein:
b) Wahl eines Moderators/Wahlleiters
c) Jahresbericht des Vorstands / Protokoll der letzten Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse.
d) Bericht der Ausschussvorsitzenden
e) Bericht des Kassenprüfers.
g) Wahlen (sofern nötig) / Bestätigung der Ausschüsse gemäß ihrer Berufung
j) Verschiedenes/Termine
Eine „außerordentliche Mitgliederversammlung“ kann einberufen werden, wenn
a) der Vorstand dies aus wichtigem Grund für nötig erachtet;
b) mindestens 1/3 der stimmberechtigten Vollmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt;
c) der Vorstand nicht mehr handlungsfähig ist.
Die Einberufungsmodalitäten entsprechen denen zur „ordentlichen Mitgliederversammlung „
§ 10 - Geschäftsordnung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch eine(n) Stellvertreter(in) oder den Schriftführer/ die Schriftführerin einberufen.
Anträge müssen den Mitgliedern in der Einladung zur Hauptversammlung bekannt gemacht werden.
Anträge müssen spätestens zehn Wochen vor der Hauptversammlung beim Vorstand eingereicht und am Versammlungstag vom Antragsteller der Mitgliederversammlung vorgetragen und begründet werden.
Nicht rechtzeitig eingereichte Anträge können von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zugelassen werden. Anträge auf Satzungsänderungen müssen immer gemäß § 10.3 eingereicht werden.
Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Die Mitgliederversammlung kann geheime Abstimmung, beschließen, wenn dies mehr als die Hälfte der anwesenden Stimmberechtigten verlangt. Bei Abstimmungen zählen nur Ja- und Nein-Stimmen. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.
Bei der Wahl des Vorstands gilt der als gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von Versammlungsleiter und Protokollführer unterzeichnet sein muss. Das Protokoll kann beim Vorsitzenden oder Schriftführer eingesehen oder angefordert werden.
Der Vorstand vertritt die Gesellschaft nach außen und ist der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich.
Die Gesellschaft hat einen geschäftsführenden Vorstand im Sinne des Paragraphen 26 BGB und einen erweiterten (Gesamt-)Vorstand. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an:
Dem erweiterten (Gesamt-)Vorstand gehören an:
b) 2 Beisitzer oder Beisitzerinnen
c) Ausschussvorsitzende für die Dauer des Ausschusses.
Vertretungsberechtigt sind der/die Vorsitzende, seine Stellvertreter/innen und der/die Schatzmeister/in jeweils einzeln.
Ausschüsse sollen die Arbeit des Vorstands unterstützen und eigenständig Verantwortung für Forschungs- , Dokumentations- oder Darstellungsbereiche sowie für einzelne organisatorische Angelegenheiten übernehmen.
Ausschüsse können als ständige Einrichtung oder für kürzere Zeitdauer gegründet werden. Ausschüsse sind der Mitgliederversammlung gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet.
Mitglieder können für die Tätigkeit in Ausschüssen gewählt oder vom Vorstand berufen werden.
Zur Überprüfung der Kassenführung der Gesellschaft werden in der ordentlichen Mitgliederversammlung jeweils 2 Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie prüfen mindestens einmal jährlich die Kasse und erstatten der Mitgliederversammlung den Kassenprüfungsbericht.
Alle Mitgliederdaten werden elektronisch verwaltet und unterliegen den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes.
Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Sind in dieser Versammlung nicht 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, so ist eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen, in der, unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder, die Auflösung beschlossen werden kann. Für die Auflösung müssen sich 3/4 der anwesenden Mitglieder aussprechen. Das persönliche Stimmrecht ist nicht übertragbar.
Das Gesellschaftsvermögen erhält im Falle der Auflösung die Hessische Landesregierung, die dieses unmittelbar und ausschließlich für die Pflege der hessischen Geschichte zu verwenden hat.
Neufassung der Gründungs-Satzung vom 8. März 1998.
Beschlossen am 27. November 2004 in Eichenzell