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Timestamp: 2016-10-28 04:49:32
Document Index: 320334392

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 126', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 99', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 99', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'in fine', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 6', 'EGMR', 'EGMR', 'Art. 7', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 64', 'e contrario', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_341/2010 (14.10.2010)
2C_341/2010
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Kammer, vom 3. Februar 2010.
Die 1966 geborene kamerunische Staatsangeh�rige X.________ reiste am 8. September 1999 in die Schweiz ein und ersuchte hier um Asyl. Das Asylgesuch wurde am 11. April 2003 letztinstanzlich abgewiesen. Statt anordnungsgem�ss auszureisen, heiratete sie am 9. Januar 2004 den drogenabh�ngigen Schweizer Y.________ und erhielt aus diesem Grund eine Aufenthaltsbewilligung, welche letztmals bis zum 8. Januar 2008 verl�ngert wurde.
Am 27. September 2002 wurde sie vom Bezirksgericht Z�rich wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingt vollziehbaren Gef�ngnisstrafe von 15 Monaten, bei einer Probezeit von zwei Jahren, verurteilt;
Mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Z�rich vom 17. Dezember 2002 wurde sie der Vergehen gegen das Bundesgesetz �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder schuldig erkannt und mit drei Monaten Gef�ngnis bestraft;
Am 10. Dezember 2003 erliess die Bezirksanwaltschaft Z�rich erneut einen Strafbefehl gegen X.________, womit diese wegen Vergehen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer Gef�ngnisstrafe von 90 Tagen verurteilt wurde;
Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft A.________ vom 17. Dezember 2007 wurde sie erneut wegen mehrfacher Vergehen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von Fr. 4'200.-- (60 Tagess�tze zu je Fr. 70.--) verurteilt.
Das Bezirksgericht Z�rich sprach X.________ mit Urteil vom 20. Mai 2009 abermals wegen mehrfacher, teilweise qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz schuldig und verurteilte sie zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren sowie zu einer Busse von Fr. 400.--, als teilweise Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft A.________ vom 17. Dezember 2007. Gegen dieses Urteil legte X.________ beim Obergericht des Kantons Z�rich kantonale Berufung ein. Soweit ersichtlich, ist die Berufung noch h�ngig.
Am 13. November 2007 ersuchte X.________ um Verl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung. Unter Hinweis auf ihre Delinquenz lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich das Gesuch mit Verf�gung vom 22. April 2008 ab.
Hiergegen rekurrierte X.________ erfolglos beim Regierungsrat des Kantons Z�rich. Anschliessend beschwerte sie sich beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, welches die Beschwerde mit Entscheid vom 2. Februar 2010 abwies.
Mit Eingabe vom 23. April 2010 f�hrt X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. Sie stellt die folgenden Antr�ge:
1. Der Entscheid sei aufzuheben und es sei der Beschwerdef�hrerin die Aufenthaltsbewilligung B zu erteilen.
2. Eventualiter sei der Entscheid wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs und wesentlicher Verfahrensrechte der Beschwerdef�hrerin aufzuheben und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
3. Eventualiter sei die Beschwerdef�hrerin nicht aus der Schweiz wegzuweisen oder auszuschaffen und es sei ihr aus humanit�ren Gr�nden die vorl�ufige Aufnahme zu gew�hren.
�berdies beantragt X.________ was folgt:
1. Das Beschwerdeverfahren sei zu sistieren, bis das Berufungsverfahren vor Obergericht des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, Gesch�fts-Nr.________ in Sachen der Beschwerdef�hrerin gegen die Staatsanwaltschaft A.________ rechtskr�ftig entschieden ist.
2. Wegen Mittellosigkeit der Beschwerdef�hrerin sei von einer Kautionierung des Beschwerdeverfahrens abzusehen bzw. sei ihr die unentgeltliche Prozessf�hrung zu gew�hren, und es sei ihr der Unterzeichnende zum unentgeltlichen Rechtsbeistand zu bestellen.
3. Eventualiter und im Falle der Abweisung der Beschwerde betreffend Aufenthaltsbewilligung sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und es sei das Verfahren an die Vorinstanz zur�ckzuweisen mit der Erw�gung, diese habe das Verfahren an das Migrationsamt des Kantons Z�rich zu neuer Entscheidung betreffend Zumutbarkeit der Wegweisung oder Ausschaffung der Beschwerdef�hrerin zur�ckzuweisen, alles sofern das Bundesgericht der Ansicht ist, diese Fragen m�ssten in einem einheitlichen Verfahren entschieden werden (siehe Begr�ndung S. 15, andernfalls wird der Meinung der Vorinstanz beigepflichtet).
W�hrend sich die Sicherheitsdirektion und der Regierungsrat des Kantons Z�rich nicht vernehmen liessen, schliesst das Bundesamt f�r Migration auf Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
1.1 Betreffend Entscheide �ber die vorl�ufige Aufnahme und die Wegweisung ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 83 lit. c Ziff. 3 und Ziff. 4 BGG unzul�ssig. Soweit die Beschwerdef�hrerin die vorl�ufige Aufnahme beantragt bzw. die Zumutbarkeit ihrer Wegweisung bestreitet, kann auf die Beschwerde daher nicht eingetreten werden.
1.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin die Nichtverl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung beanstandet, ist Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG zu beachten. Diese Bestimmung schliesst die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide �ber ausl�nderrechtliche Bewilligungen aus, sofern auf deren Erteilung weder nach dem Bundes- noch dem V�lkerrecht ein Rechtsanspruch besteht.
Das streitige Gesuch um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung wurde eingereicht, bevor das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (AuG; SR 142.20) per 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist. Es ist daher noch gem�ss den Bestimmungen des inzwischen aufgehobenen Bundesgesetzes vom 26. Mai 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG) und seinen Ausf�hrungserlassen zu beurteilen (Art. 126 Abs. 1 AuG).
Gem�ss Art. 4 ANAG entscheidet die zust�ndige Beh�rde, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Vertr�ge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen �ber die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung. Es besteht damit grunds�tzlich kein Rechtsanspruch auf Erteilung oder Verl�ngerung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, die Ausl�nderin oder ihre in der Schweiz lebenden Angeh�rigen k�nnten sich auf eine Sondernorm des Bundesrechts (einschliesslich Bundesverfassungsrecht) oder eines Staatsvertrages berufen (vgl. BGE 133 I 185 E. 2.3 S. 189; 130 II 281 E. 2 S. 284; 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148, mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 7 Abs. 1 ANAG (in der Fassung vom 23. M�rz 1990) hat der ausl�ndische Ehegatte eines Schweizer B�rgers Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Die Beschwerdef�hrerin ist mit einem Schweizer Staatsangeh�rigen verheiratet. Damit steht ihr gest�tzt auf die erw�hnte Bestimmung im Grundsatz ein Anspruch auf eine Verl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung zu. Ein analoger Anspruch besteht zudem aufgrund des in Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV garantierten Rechts auf Achtung des Familienlebens, wenn nahe Angeh�rige - wie vorliegend der Ehemann - �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz verf�gen und die famili�re Beziehung tats�chlich gelebt wird und intakt ist (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285 f.; 129 II 193 E. 5.3.1 S. 211, je mit Hinweisen). Aufgrund dieses Rechtsanspruchs erweist sich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten - soweit sie die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung zum Gegenstand hat - als zul�ssig.
1.3 Da die Beschwerdef�hrerin als Adressatin des angefochtenen Entscheids ohne weiteres zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 89 Abs. 1 BGG), kann auf das im �brigen form- und fristgerecht eingereichte Rechtsmittel im obengenannten Umfang grunds�tzlich eingetreten werden (unter Vorbehalt von E. 1.4 und E. 1.5 hiernach).
1.4 Das Bundesgericht legt seinem Urteil die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Mit einer Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten k�nnen diese nur dann ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252; 133 III 393 E. 7.1 S. 398) oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Zudem ist von der Beschwerdef�hrerin aufzuzeigen, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
1.5 Die Beschwerdeschrift hat gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; im Rahmen der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dies setzt voraus, dass sich die Beschwerdef�hrerin wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheides auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insoweit, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin beantragt eine Sistierung des vorliegenden Verfahrens, bis das Obergericht des Kantons Z�rich �ber ihre Berufung gegen das Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 20. Mai 2009 entschieden habe. Eine solche Sistierung ist aber bereits deshalb nicht notwendig, weil der Berufungsentscheid des Obergerichtes jedenfalls im Zeitpunkt des hier angefochtenen Entscheids des Verwaltungsgerichts vom 3. Februar 2010 noch nicht ergangen war und somit im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall ein unzul�ssiges Novum darstellen w�rde (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. E. 1.4 hiervor).
3.1 Die Beschwerdef�hrerin behauptet, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf ein faires Verfahren, rechtliches Geh�r und unentgeltliche Verbeist�ndung verletzt: Sie beanstandet, dass das Verwaltungsgericht darauf verzichtet habe, die urspr�nglich auf Franz�sisch eingereichte Beschwerde von Amtes wegen �bersetzen zu lassen; vielmehr sei es ihr aufgeb�rdet worden, eine �bersetzung einzureichen. Zudem sei es bereits zu jenem Zeitpunkt offenkundig gewesen, dass es ihr, der Beschwerdef�hrerin, an der F�higkeit gefehlt habe, ihre Sache selbst vor dem Verwaltungsgericht zu vertreten; aus diesem Grund h�tte ihr das Verwaltungsgericht von sich aus einen unentgeltlichen Rechtsbeistand bestellen m�ssen. Zumindest h�tte die Vorinstanz sie aber zu einer m�ndlichen Anh�rung vorladen m�ssen.
3.2 Die Einwendungen gehen fehl:
3.2.1 Der von Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleistete Anspruch auf rechtliches Geh�r r�umt in der Regel kein Recht auf eine m�ndliche Anh�rung ein, sondern beschr�nkt sich auf die M�glichkeit einer schriftlichen Stellungnahme (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 122 II 464 E. 4c S. 469 jeweils mit Hinweisen). Dass das z�rcherische Verfahrensrecht ihr einen weiter gehenden Geh�rsanspruch gew�hrleiste, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend.
3.2.2 Eingaben an eine Beh�rde sind grunds�tzlich in der jeweiligen Amtssprache, d.h. im Falle des Kantons Z�rich auf Deutsch einzureichen. Das Verbot des �berspitzten Formalismus, welches sich aus dem in Art. 29 Abs. 1 BV verankerten Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung im Verfahren herleitet, hat einzig zur Folge, dass fremdsprachige Eingaben nicht einfach aus dem Recht gewiesen werde d�rfen. Stattdessen ist dem Rechtsuchenden Gelegenheit zur Verbesserung bzw. zur �bersetzung einzur�umen (BGE 102 Ia 35; Urteil 1P.327/2003 vom 10. Juni 2003). Dies hat das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich im vorliegenden Fall getan.
3.2.3 Art. 29 Abs. 3 BV gew�hrleistet den Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand, falls eine Person nicht �ber die erforderlichen Mittel verf�gt, ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint und soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist. Die unentgeltliche Verbeist�ndung erfordert jedoch stets ein entsprechendes Gesuch; sie erfolgt selbst dann nicht von Amtes wegen, wenn alle Voraussetzungen erf�llt sind (BGE 131 I 350 E. 3.1 S. 355 f.; H�felin/ Haller/Keller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 7. Aufl. 2008, Rz. 840b). Auch aus dem z�rcherischen Verfahrensrecht ergibt sich kein weitergehender Anspruch (� 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich vom 24. Mai 1959 [VRG/ZH]; K�lz/Bosshart/R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Aufl. 1999, Rz. 16 in fine zu � 16 VRG/ZH). Je nach Sachlage gebietet es zwar die prozessuale F�rsorgepflicht des Richters, welche aus Art. 29 Abs. 1 BV folgt, dass besonders unbedarfte, nicht anwaltlich vertretene Parteien auf ihre Verfahrensrechte hingewiesen werden (Steinmann in: Ehrenzeller/ Schweizer/Mastronardi/Vallender, Die schweizerische Bundesverfassung - Kommentar, 2. Aufl. 2008, Rz. 20 zu Art. 29 BV; BGE 131 I 350 E. 4.1 S. 360 f.). F�r eine derartige rechtliche Unbedarftheit bei der Beschwerdef�hrerin gibt es jedoch keine Anzeichen. Im Gegenteil: Aufgrund des Rekursverfahrens vor dem Regierungsrat sowie verschiedener gegen sie durchgef�hrter Strafverfahren, bei welchen sie jeweils in den Genuss der unentgeltlichen Verbeist�ndung kam, musste die Beschwerdef�hrerin um das Bestehen dieses prozessualen Rechtes wissen.
3.2.4 Soweit sich die Beschwerdef�hrerin in Zusammenhang mit ihren verfahrensrechtlichen R�gen auch auf Art. 6 EMRK beruft, ist ihr entgegenzuhalten, dass Entscheidungen betreffend Einreise, Aufenthalt und Ausschaffung von Ausl�ndern gem�ss der st�ndigen Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofes f�r Menschenrechte (EGMR) nicht in den Schutzbereich dieser Bestimmung fallen (Urteil des EGMR vom 26. M�rz 2002 in Sachen MIR gegen die Schweiz, publ. in: VPB 2002 Nr. 116 S. 1322, mit weiteren Hinweisen).
Der Anspruch der ausl�ndischen Ehegattin eines Schweizer B�rgers auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung erlischt, wenn ein Ausweisungsgrund vorliegt (Art. 7 Abs. 1 Satz 3 ANAG), d.h. unter anderem, wenn die Ausl�nderin wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde (Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG). Die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ist indes nur dann zul�ssig, wenn die gebotene Interessenabw�gung (Art. 11 Abs. 3 ANAG bzw. Art. 8 Ziff. 2 EMRK) die Massnahme als verh�ltnism�ssig erscheinen l�sst (vgl. BGE 125 II 521 E. 2a S. 523). Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens der Ausl�nderin, die Dauer ihrer Anwesenheit in der Schweiz sowie die ihr drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (vgl. Art. 16 Abs. 3 der vormaligen Vollziehungsverordnung vom 1. M�rz 1949 zum Bundesgesetz �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder [ANAV]; BGE 129 II 215 E. 3 f. S. 216 ff.). Unter diesem Gesichtswinkel ist auch zu fragen, ob den nahen Familienangeh�rigen zugemutet werden kann, der Ausl�nderin ins Ausland zu folgen. Eine allf�llige Unzumutbarkeit der Ausreise f�r die Angeh�rigen f�hrt jedoch nicht notwendigerweise zur Unzul�ssigkeit einer Bewilligungsverweigerung (BGE 122 II 1 E. 2 S. 6; 120 Ib 129 E. 4b S. 131): Bei einer mit einem Schweizer B�rger verheirateten Ausl�nderin, die erstmals oder nach bloss kurzer Aufenthaltsdauer um die Erneuerung ihrer Bewilligung ersucht, geht das Bundesgericht in seiner st�ndigen Rechtsprechung davon aus, dass der Ausl�nderin im Falle einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von rund zwei Jahren oder einer l�ngeren Dauer selbst dann kein Aufenthaltstitel mehr zu erteilen ist, wenn dem schweizerischen Ehepartner die Ausreise nicht oder nur schwer zugemutet werden kann. In einer solchen Konstellation sind aussergew�hnliche Umst�nde vonn�ten, um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung dennoch zu rechtfertigen ("Reneja"-Praxis: BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382; 130 II 176 E. 4.1 S. 185; 110 Ib 201).
5.1 Die Beschwerdef�hrerin wurde in den Jahren 2002 bis 2007 mehrfach rechtskr�ftig wegen eines Verbrechens und/oder eines Vergehens gerichtlich bestraft. Soweit sie behauptet, die gegen sie ergangenen, in Rechtskraft erwachsenen Verurteilungen seien zu Unrecht erfolgt, sind ihre Ausf�hrungen unbehelflich: Wie das Verwaltungsgericht zutreffend ausgef�hrt hat, h�tte sie diesfalls gegen die entsprechenden Straferkenntnisse Rechtsmittel ergreifen m�ssen. Im vorliegenden verwaltungsrechtlichen Verfahren betreffend die Nichtverl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung muss dagegen als erstellt gelten, dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund ihrer wiederholten und erheblichen Delinquenz den Ausweisungsgrund von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG erf�llt hat. Die Verweigerung der Verl�ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung erweist sich demzufolge als statthaft, wenn diese Massnahme auch dem Prinzip der Verh�ltnism�ssigkeit zu gen�gen vermag.
5.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, dass sie das Opfer eines Komplotts eines Angeh�rigen der Kantonspolizei Z�rich resp. einer Verschw�rung desselben mit ihrer damaligen amtlichen Verteidigerin geworden sei: In Wirklichkeit habe sie sogar unter Inkaufnahme erheblicher Risiken erfolgreich mit der Drogenfahndung der Polizei kooperiert. Dies m�sse bei der Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit stark zu ihren Gunsten ber�cksichtigt werden. Im �brigen lebe sie seit nunmehr elf Jahren in der Schweiz. Hier befinde sich mittlerweile ihr Lebensmittelpunkt. In ihrem Heimatland Kamerun habe sie dagegen niemanden mehr, bei dem sie Unterkunft, Pflege und ein Auskommen finden k�nnte. Gesundheitlich sei sie sehr angeschlagen, zumal sie an einer chronischen Hepatitis C, Diabetes, Asthma, Bluthochdruck, Arthrosen und schweren Depressionen leide. Sie ben�tige deswegen �rztliche Behandlung und die notwendigen Medikamente. In ihrem Heimatland sei eine ad�quate medizinische Versorgung nicht gew�hrleistet.
5.3 Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin �berzeugen nicht:
Die gegen sie ergangenen rechtskr�ftigen Straferkenntnisse deuten auf eine erhebliche kriminelle Energie und eine ausgepr�gte Geringsch�tzung der schweizerischen Rechtsordnung hin: Es ist diesen Urteilen zu entnehmen, dass die Beschwerdef�hrerin w�hrend Jahren mit Kokain handelte und dabei beachtliche Mengen an Bet�ubungsmitteln umsetzte. Selbst durch mehrere Verurteilungen liess sie sich nicht von der Begehung weiterer Straftaten abbringen, sondern sie delinquierte hartn�ckig weiter. Das Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 20. Mai 2009, mit welchem die Beschwerdef�hrerin zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt wurde, ist zwar noch nicht rechtskr�ftig, zumal es mittels kantonaler Berufung beim Obergericht des Kantons Z�rich angefochten wurde. Dennoch darf dieser Entscheid vorliegend insoweit ber�cksichtigt werden, als daraus hervorgeht, dass sich die Strafjustiz erneut in Zusammenhang mit qualifiziertem Bet�ubungsmittelhandel mit der Beschwerdef�hrerin befassen musste. Bei dieser Sachlage ist es nicht zu beanstanden, wenn das Verwaltungsgericht von einem eminenten �ffentlichen Interesse an der Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdef�hrerin ausging. Deren weitschweifige Ausf�hrungen �ber das angebliche Bestehen eines Komplottes bzw. einer Verschw�rung verm�gen daran nichts zu �ndern, zumal diese Behauptungen auch im bundesgerichtlichen Verfahren g�nzlich unbelegt blieben. Diesbez�glich kam die Beschwerdef�hrerin ihrer prozessualen Substantiierungslast nicht nach und erf�llen ihre Einwendungen die Anforderungen an eine Sachverhaltsr�ge nicht (vgl. E. 1.4 und E. 1.5 hiervor).
Soweit sich die Beschwerdef�hrerin auf die Dauer ihres bisherigen Aufenthaltes in der Schweiz beruft, ist sie auf die nachvollziehbaren Ausf�hrungen der Vorinstanz zu verweisen, wonach sie erst im Alter von 33 Jahren einreiste, sich seit l�ngerer Zeit im Strafvollzug befindet und erst seit 2004 �ber eine Aufenthaltsbewilligung verf�gt, w�hrend sie sich zuvor illegal in der Schweiz aufhielt bzw. als Asylbewerberin lediglich ein prozessuales Anwesenheitsrecht besass. Dass sie sich auf irgendeine Weise positiv in die Gesellschaft einbringt oder konstruktiv am Zusammenleben teilnimmt, wird nicht behauptet und es ist dies auch nicht ersichtlich. Von einer engen Verbundenheit der Beschwerdef�hrerin mit der Schweiz kann mithin nicht die Rede sein.
Dagegen ist zu erwarten, dass sich die Beschwerdef�hrerin in ihrem Herkunftsland ohne erhebliche Schwierigkeiten zurechtfinden wird: Sie ist in Kamerun geboren und hat dort den gr�ssten Teil ihres bisherigen Lebens verbracht. Zudem reiste sie noch im Jahr 2007 in ihre Heimat, wo offenbar ihre vorehelichen Kinder leben. Dass die Beschwerdef�hrerin in Kamerun weniger vorteilhafte medizinische Verh�ltnisse antreffen wird, mag allenfalls zutreffen. Diese Folge ist jedoch einzig ihrem kriminellen Verhalten zuzuschreiben und deshalb hinzunehmen. Da die Beschwerdef�hrerin nicht formell aus der Schweiz ausgewiesen, sondern ihr lediglich die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert wird, steht die vorliegend streitige Massnahme im �brigen einer Einreise in die Schweiz nicht entgegen, sollte die Beschwerdef�hrerin einer konkreten, in Kamerun nicht verf�gbaren medizinischen Behandlung bed�rfen.
Ob die (kinderlos gebliebene) Beziehung der Beschwerdef�hrerin mit ihrem schweizerischen Ehemann �berhaupt noch gelebt wird, erscheint aufgrund der Aktenlage als fraglich. Die Frage kann offen bleiben, zumal dieser Beziehung im Rahmen der vorliegenden Interessenabw�gung keine entscheidende Bedeutung zukommen kann: Aufgrund der Schwere der Straftaten der Beschwerdef�hrerin und der H�he der hierf�r ausgesprochenen Strafen ist ihr selbst dann kein Aufenthaltstitel mehr zu erteilen ist, wenn dem schweizerischen Ehepartner die Ausreise nicht oder nur schwer zuzumuten ist (vgl. E. 4 hiervor).
5.4 Nach dem Ausgef�hrten ist es nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdef�hrerin als verh�ltnism�ssig bezeichnet hat.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich aufgrund der obenstehenden Erw�gungen als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann.
Da die Beschwerde von vornherein aussichtslos erschien, kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren nicht entsprochen werden (Art. 64 Abs. 1 BGG e contrario). Somit sind die Gerichtskosten der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Auf die Zusprechung einer Parteientsch�digung besteht kein Anspruch (Art. 68 BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Sicherheitsdirektion und dem Regierungsrat des Kantons Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Kammer, sowie dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.