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Timestamp: 2016-10-27 09:16:35
Document Index: 377914779

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 8', 'Art. 14', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 69', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 27', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_586/2014 (22.12.2014)
8C_586/2014 � � Urteil vom 22. Dezember 2014
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 10. Juni 2014.
A.a.�Der 1974 geborenen A.________ wurde mit Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 22. Mai 1997 auf Grund der Folgen eines am 16. Februar 1995 erlittenen Verkehrsunfalls eine ganze Rente r�ckwirkend ab 1. Februar 1996 zugesprochen. Nachdem die Rente mit Wirkung ab 1. Juli 1999 auf eine halbe reduziert worden war (Verf�gung vom 6. Mai 1999), erh�hte die IV-Beh�rde diese per 1. Januar 2001 wiederum auf eine ganze Rente, namentlich wegen auf einen Reitunfall vom 22. Januar 2000 zur�ckzuf�hrender Verletzungen (Verf�gung vom 15. Januar 2002). Am 15. M�rz 2005 und am 17. Juni 2007 war sie als Lenkerin eines Personenwagens bzw. als Fahrradfahrerin erneut von Unf�llen betroffen.
A.b.�Auf die Geburt einer Tochter am 28. Juli 2011 hin kl�rte die IV-Stelle abermals die medizinischen, beruflich-erwerblichen und haushaltlichen Verh�ltnisse ab. Sie veranlasste u.a. die Erstellung eines polydisziplin�ren Gutachtens bei der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________ vom 27. M�rz 2012und liess Erhebungen vor Ort im Haushalt der Versicherten durchf�hren (Bericht vom 18. Februar 2013). Ferner zog sie eine zuhanden des Krankenversicherers erstellte Expertise des Prof. Dr. med. C.________ und des Dr. med. D.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Klinik E.________, vom 15. Juni 2012 bei. Unter Annahme einer im Gesundheitsfall neu nurmehr im Umfang von 40 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit und einer Besch�ftigung im h�uslichen Aufgabenbereich von 60 %, einer Erwerbseinbusse von 15 % sowie einer Behinderung im Haushalt von 2,3 % gelangte die IV-Stelle mittels der gemischten Bemessungsmethode zu einem Invalidit�tsgrad von gewichtet 7 % ([0,4 x 15 %] + [0,6 x 2,3 %]). Vorbescheidweise wurde daraufhin die Aufhebung der bisherigen Rente in Aussicht gestellt. Am 19. Juli 2013 verf�gten die IV-Organe die Einstellung der Rentenleistungen auf das Ende des der Verf�gungszustellung folgenden Monats.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 10. Juni 2014 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die IV-Stelle zu verpflichten, weiterhin die gesetzlich geschuldeten Leistungen, insbesondere die bisherige Rente, auszurichten.
W�hrend sich das kantonale Gericht einer Antragstellung enth�lt, schliesst die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Vernehmlassung.
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht zun�chst eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend, indem das kantonale Gericht sich nicht mit s�mtlichen ihrer Antr�ge und Argumente befasst habe.
2.2.1.�Das rechtliche Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung betroffenen Person auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist es jedoch nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188, 229 E. 5.2 S. 236).
2.2.2.�Entgegen dem Vorbringen in der Beschwerde hat sich die Vorinstanz in wesentlichen Teilen mit den als unbeurteilt ger�gten Punkten (wie etwa die im Rahmen der Begutachtung der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________ f�r das Jahr 2010 fehlenden medizinischen Akten, die erw�hnten Narkosezwischenf�lle, die Migr�ne-, Kopfschmerz- und Schwindelproblematik, die erwerblichen Verh�ltnisse mit Blick auf die Statusfrage, die Zumutbarkeit der Selbsteingliederung etc.) auseinandergesetzt, diese aber nicht im Sinne der Betrachtungsweise der Versicherten gew�rdigt. Darin liegt indessen keine Geh�rsverletzung. Da die �berlegungen des kantonalen Gerichts, welche es zu seinem Entscheid bewogen haben, ohne weiteres aus den Erw�gungen hervorgehen, ist ihm kein in formeller Hinsicht fehlerhaftes Verhalten vorzuwerfen.
3.1.�Streitig und zu pr�fen ist unter sachverhaltsm�ssig eingeschr�nktem Blickwinkel, ob die Vorinstanz die am 19. Juli 2013 durch die Beschwerdegegnerin verf�gte revisionsweise Aufhebung der bisherigen ganzen Rente zu Recht best�tigt hat.
3.2.�Die f�r die Beurteilung relevanten gesetzlichen Grundlagen und die entscheidwesentliche Rechtsprechung wurden im kantonalen Entscheid zutreffend dargelegt. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Grunds�tze zur sog. Statusfrage und damit zur anwendbaren Invalidit�tsbemessungsmethode (bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode [Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG]; bei nichterwerbst�tigen Versicherten nach der spezifischen Methode [Bet�tigungsvergleich; Art. 28a Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 27 IVV]; bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode [Art. 28a Abs. 3 IVG und Art. 27bis IVV in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 und 2 IVG, Art. 16 ATSG und Art. 27 IVV; BGE 137 V 334 E. 3.2 S. 338; 133 V 504 E. 3.3 S. 507 f.; 130 V 393 E. 3.3 S. 395 f.; 125 V 146 E. 2c S. 150; Urteil 9C_915/2012 vom 15. Mai 2013 E. 4.1) sowie zur Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 133 V 108; 130 V 71 E. 3.2.3 S. 75 ff., 343 E. 3.5 S. 349; Urteil 9C_438/2009 vom 26. M�rz 2010 E. 1 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
Es steht fest, dass bei der zeitlichen Referenzpunkt bildenden Rentenverf�gung vom 15. Januar 2002 davon ausgegangen worden war, die Versicherte h�tte ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen ein erwerbliches Vollpensum ausge�bt und sei zu 100 % in ihrem Leistungsverm�gen eingeschr�nkt. Weiter ist unbestritten, dass Anlass zu einer Rentenrevision grunds�tzlich jede �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen gibt, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen, insbesondere eine wesentliche Verschlechterung oder Verbesserung des Gesundheitszustands, aber auch ein Wechsel des invalidenversicherungsrechtlichen Status von Vollerwerbst�tigkeit (100 %) zu Teilerwerbst�tigkeit mit Aufgabenbereich (Haushalt; Urteil 9C_915/2012 vom 15. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Annahme einer Teilerwerbst�tigkeit im Gesundheitsfall und damit die Anwendung der gemischten Methode verletze Bundesrecht.
5.1.�Ob und gegebenenfalls in welchem zeitlichen Umfang eine in einem Aufgabenbereich t�tige versicherte Person (Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG) ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung erwerbst�tig w�re (Statusfrage), ergibt sich aus der Pr�fung, was sie bei im �brigen unver�nderten Umst�nden t�te, wenn keine gesundheitliche Beeintr�chtigung best�nde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbst�tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden k�nnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbst�tig w�re (BGE 133 V 504 E. 3.3 S. 507; Urteil 9C_49/2008 vom 28. Juli 2008 E. 3.3; je mit Hinweisen). Bei im Haushalt t�tigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse ebenso wie allf�llige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen�ber Kindern, das Alter, die beruflichen F�higkeiten und die Ausbildung sowie die pers�nlichen Neigungen und Begabungen zu ber�cksichtigen. Massgebend sind die Verh�ltnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verf�gung entwickelt haben, wobei f�r die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge�bten (Teil-) Erwerbst�tigkeit der im Sozialversicherungsrecht �bliche Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 130 V 393 E. 3.3 S. 396; 125 V 146 E. 2c S. 150 mit Hinweisen; Urteil 9C_922/2011 vom 29. Mai 2012 E. 3.1.1).
Die auf eine W�rdigung konkreter Umst�nde, nicht ausschliesslich auf die allgemeine Lebenserfahrung oder auf arbeitsmarktliche Empirie gest�tzte Festsetzung des hypothetischen Umfangs der Erwerbst�tigkeit ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung ist eine Tatfrage, welche das Bundesgericht nur eingeschr�nkt �berpr�ft (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; Urteile 9C_769/2012 vom 2. November 2012 E. 4 und 9C_922/2011 vom 29. Mai 2012 E. 3.1.2).
5.2.1.�Die Annahme einer im Validit�tsfall nur teilzeitlich ausge�bten erwerblichen Bet�tigung wurde im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen wie folgt begr�ndet: Die Beschwerdef�hrerin sei nach dem Ende ihrer Lehre als kaufm�nnische Angestellte und einem kurzen Auslandaufenthalt lediglich w�hrend rund eines Jahres erwerbst�tig gewesen, ehe sie am 16. Februar 1995 den ihre Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigenden und die Zusprache einer Rente bewirkenden Verkehrsunfall erlitten habe. Gest�tzt auf ihre Erwerbsbiografie stehe jedoch fest, dass sie in der Folge bis am 31. Mai 2004 stets in etwa im Rahmen des ihr zumutbaren Arbeitspensums erwerbst�tig gewesen sei und ihre Restarbeitsf�higkeit mithin weitgehend ausgesch�pft habe. Offen bleiben k�nne, ob sie auch nach Abschluss ihrer von Oktober 2004 bis Februar 2006 dauernden Ausbildung bzw. der Einleitung des Revisionsverfahrens im Januar 2006 bis zur Geburt ihrer Tochter im Juli 2011 weiter in dem ihr zumutbaren Umfang einer Erwerbst�tigkeit nachgegangen sei. Anl�sslich der Haushaltsabkl�rung vom 12. Dezember 2012 habe sie jedenfalls ausgef�hrt, sie sei nicht l�nger in der Lage gewesen, ihrer zuletzt - vom 1. Januar bis 28. Juni 2011 w�hrend 15 Stunden w�chentlich (� drei Stunden t�glich) - ausge�bten T�tigkeit nachzugehen, "weil sie ja nicht einfach vom Empfang h�tte fernbleiben k�nnen, wenn etwas mit ihrem Kind gewesen w�re". Dieses von der Versicherten vorgebrachte Hindernis einer Arbeitst�tigkeit w�re auch im Gesundheitsfall vorhanden gewesen und zwar in Bezug auf jegliche erwerbliche Besch�ftigung. Zudem habe sie bei der Haushaltserhebung ebenfalls darauf hingewiesen, dass es sich bei der Aufgabe als Mutter um einen Ganztagesjob handle. Die von ihr angef�hrten fehlenden M�glichkeiten, ihre Tochter fremd betreuen zu lassen (Tod ihrer Mutter, Trennung vom Vater der Tochter), h�tten sodann auch bei intakter Gesundheit bestanden. Angesichts dieser Gegebenheiten sowie mit Blick darauf, dass ihrer Tochter Unterhaltsbeitr�ge von monatlich Fr. 1'200.- zust�nden und sich der Kindsvater �berdies verpflichtet habe, 70 % der Fremdbetreuungskosten (bis maximal Fr. 500.- pro Monat) zu �bernehmen, sei es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihrer Beurteilung einen Statuswechsel zugrunde gelegt und angenommen habe, die Versicherte sei ab Geburt der Tochter im Juli 2011 nicht mehr als Vollerwerbst�tige zu qualifizieren. Nicht abschliessend zu beantworten sei demgegen�ber die Frage, in welchem Ausmass die Beschwerdef�hrerin ohne Gesundheitsschaden einer ausserh�uslichen Besch�ftigung nachgegangen w�re. Fest stehe, dass sie neben ihrem Erwerbspensum auch im Aufgabenbereich Haushalt t�tig gewesen w�re, womit die gemischte Invalidit�tsbemessungsmethode zur Anwendung gelange.
5.2.2.�Was in der Beschwerde vorgebracht wird, vermag diese, auf einer W�rdigung der konkreten Sachumst�nde beruhenden - und daher bundesgerichtlich nur eingeschr�nkt �berpr�fbaren (vgl. E. 1.1 und 4.1 am Ende hievor) - vorinstanzlichen Feststellungen nicht in einem offensichtlich unrichtigen oder sonst wie qualifiziert rechtsfehlerhaften Licht erscheinen zu lassen. Keine Anhaltspunkte finden sich namentlich f�r den nicht n�her begr�ndeten Einwand, die Erhebungen im Haushalt der Versicherten h�tten in erster Linie darauf abgezielt, hinsichtlich des IV-rechtlichen Status eine Qualifikations�nderung vornehmen zu k�nnen. Soweit damit in grunds�tzlicher Weise beanstandet wird, die von den IV-Stellen praktizierte (systematische) �berpr�fung der Invalidit�t im Falle der Geburt eines Kindes nur bei Frauen mit der Folge der Aufhebung oder Herabsetzung der Rente stelle einen diskriminierenden Vorgang dar, gilt es zu pr�zisieren. Nicht der Umstand der Familiengr�ndung an sich f�hrt allenfalls zu einer Rentenrevision. Vielmehr bietet sie lediglich Anlass f�r Abkl�rungen in Bezug auf die Statusfrage. Einzig wenn diese ergeben, dass die rentenbeziehende Person - unabh�ngig ihres Geschlechts - ihre Erwerbst�tigkeit ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen auf Grund der Geburt des Kindes tats�chlich reduziert oder aufgegeben h�tte, steht eine Ab�nderung der bisherigen Rente im Raum (Urteil 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 4.3). Ebenfalls nicht erkennbar ist, worin unter diesen Pr�missen der Verstoss gegen Art. 8 BV, Art. 14 EMRK und Art. 2 UNO Pakt II liegen sollte (BGE 137 V 334). Als nicht stichhaltig erweist sich sodann auch die R�ge, der Abkl�rungsbericht Haushalt vom 18. Februar 2013 sei der Beschwerdef�hrerin vorenthalten worden. Vielmehr bot sich ihr die Gelegenheit, dazu im Rahmen des Vorbescheidverfahrens Stellung zu nehmen, wovon sie denn auch eingehend Gebrauch gemacht hat. Anzeichen einer willk�rlichen Interpretation ihrer �usserungen anl�sslich der Haushaltsabkl�rung sind ferner nicht erkennbar. Dass die diesbez�glichen Angaben, wie in der Beschwerde geltend gemacht, g�nzlich unter dem Eindruck des bestehenden Gesundheitsschadens erfolgt und damit f�r die Frage des Status im Validit�tsfall kein verl�ssliches Bild zu vermitteln in der Lage sind, ist auszuschliessen. Der Umstand, dass sich der Kindsvater zu Unterhaltszahlungen und zur �bernahme von allf�lligen Fremdbetreuungskosten verpflichtet hat, l�sst entgegen der Annahme der Versicherten noch keinen �berwiegend wahrscheinlichen Schluss auf eine bei unversehrter Gesundheit vollzeitig ausge�bte Erwerbst�tigkeit zu. Schliesslich ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der Abkl�rungsbericht vom 18. Februar 2013 die rechtsprechungsgem�ss geltenden Anforderungen (Art. 69 Abs. 2 IVV; BGE 130 V 61 E. 6.2 S. 62 f.; Urteil 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1) nicht erf�llen und ihm deshalb jeglicher Beweiswert abzusprechen sein sollte. Insbesondere fehlen Hinweise f�r die von der Beschwerdef�hrerin kritisierte ungen�gende Qualifikation der Abkl�rungsperson im Sinne mangelnder psychologisch-diagnostischer Fachkompetenz.�
Vor diesem Hintergrund kann dem kantonalen Gericht nicht vorgeworfen werden, sein Entscheid bez�glich der Statusfrage beruhe auf einem willk�rlich oder unvollst�ndig festgestellten Sachverhalt. Er bildet im Gegenteil das Ergebnis einer die famili�ren und erwerblichen Verh�ltnisse, die Erziehungs- und Betreuungsaufgaben, die beruflichen F�higkeiten und die Ausbildung sowie die pers�nlichen Neigungen und Begabungen der Beschwerdef�hrerin ber�cksichtigenden Gesamtschau. Zu Recht ist somit ein Revisionstatbestand im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG auf Grund einer Status�nderung bejaht und die Invalidit�t f�r den vorliegend relevanten Zeitraum anhand der gemischten Methode ermittelt worden.
Umstritten ist im Weiteren das Ausmass der noch vorhandenen Leistungsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin in Bezug auf erwerbliche T�tigkeiten.
6.1.�In umfassender W�rdigung der medizinischen Unterlagen, namentlich des polydisziplin�ren Gutachtens der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________ vom 27. M�rz 2012sowie der psychiatrischen Expertise des Prof. Dr. med. C.________ und des Dr. med. D.________ vom 15. Juni 2012, ist die Vorinstanz zum Schluss gelangt, es sei von einem 100 %igen Leistungsverm�gen der Versicherten f�r Arbeiten ohne Heben und Tragen von Lasten �ber Kopfh�he bzw. �berkopfarbeiten auszugehen. Da die Beschwerdef�hrerin �ber eine kaufm�nnische Ausbildung verf�ge und in derartigen T�tigkeiten grunds�tzlich keine Lasten �ber Kopfh�he gehoben bzw. keine �berkopfarbeiten verrichtet werden m�ssten, sei sie mit der Beschwerdegegnerin als im Verf�gungszeitpunkt (vom 19. Juli 2013) zu 100 % arbeitsf�hig einzustufen.
6.2.�In der Beschwerde wird im Wesentlichen eingewendet, der Sachverhalt sei in medizinischer Hinsicht offensichtlich unrichtig erhoben worden. Insbesondere k�nne mangels Beweistauglichkeit nicht auf die Schlussfolgerungen der Expertise der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________ abgestellt werden.
6.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin st�tzt ihre Auffassung zum einen auf die Feststellung der Gutachter der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________, die bescheinigte 100 %ige Arbeitsf�higkeit als B�roangestellte habe "seit jeher" bestanden. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage kann indessen dahin gestellt bleiben. Einzig ausschlaggebend ist, ob und in welchem Ausmass die Versicherte im Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verf�gung vom 19. Juli 2013 leistungsm�ssig eingeschr�nkt war. Ob gesundheitlich seit der Rentenzusprache eine Verbesserung eingetreten ist oder nicht, erweist sich, da ein revisionsrechtlich massgeblicher Tatbestand gem�ss Art. 17 Abs. 1 ATSG bereits infolge der ver�nderten Statussituation zu bejahen ist, als irrelevant.
6.2.2.�Der R�ge der Versicherten, auf die Ergebnisse der Expertise der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________ k�nne nicht abgestellt werden, da die Gutachter nicht �ber s�mtliches Aktenmaterial verf�gt h�tten, ist sodann mit dem kantonalen Gericht entgegenzuhalten, dass der Begutachtung, wie sich aus der mehrseitigen Auflistung der Akten ergibt, eine umfassend dokumentierte Anamnese zugrunde lag. Auch finden sich in den gutachtlichen Ausf�hrungen mit Bezugnahme auf dannzumal erfolgte medizinische Untersuchungen Hinweise auf den Gesundheitszustand im Jahre 2010. Konkrete Anhaltspunkte daf�r, dass die Beweiskraft des Gutachtens wegen Fehlens entscheidwesentlicher Unterlagen als jedenfalls zweifelhaft einzustufen w�re, finden sich weder in der Expertise selber noch sind sie den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin zu entnehmen.
6.2.3.�Wie im angefochtenen Entscheid willk�rfrei festgestellt wurde, zeigt die Beurteilung der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________ ferner anschaulich auf, dass die Migr�ne-, Kopfschmerz- und Schwindelproblematik zwar registriert, ihr aber aus nachvollziehbar dargelegten Gr�nden keine Bedeutung f�r das Leistungsverm�gen der Versicherten beigemessen werden kann. Dasselbe hat hinsichtlich der behaupteten Narkosezwischenf�lle zu gelten. Weiterungen dazu er�brigen sich namentlich auch mit Blick auf die diesbez�glich geforderten zus�tzlichen neurologischen Abkl�rungen. Ein Verstoss gegen den Untersuchungsgrundsatz liegt entgegen der in der Beschwerde vertretenen Betrachtungsweise nicht vor.
6.2.4.�Soweit die Versicherte dem kantonalen Gericht schliesslich in Bezug auf die Berichte des Dr. med. F.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin, vom 9. M�rz 2009 und 14. August 2013 eine aktenwidrige Beweisw�rdigung vorwirft, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Die von Dr. med. F.________ festgestellten "laborchemisch nachweisbaren Ver�nderungen im Sinne der Belastung mit nitrosativem Stress, welcher eine Schw�chung der mitochondrialen Energiegewinnung zur Folge" habe, verm�gen den Beweiswert des Gutachtens der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________ nicht zu ersch�ttern. Dies gilt umso mehr, als die Mitochondriopathie nach Auffassung des Arztes zwar zu einer Belastungsminderung der Muskulatur mit Neigung zu vermehrten Muskelverspannungen f�hrt, die in ihrem Ausmass und in ihrer Qualit�t aber nicht weiter beschriebenen wird. Als indiziert werden denn auch lediglich die "therapeutischen Gaben von bestimmten Mikron�hrstoffen" angesehen.
6.3.�Es sind nach dem Gesagten keine Hinweise ersichtlich, welche darauf schliessen liessen, dass die interdisziplin�re Expertise der medizinischen Abkl�rungsstelle B.________ vom 27. M�rz 2012 sowie das psychiatrische Gutachten des Prof. Dr. med. C.________ und des Dr. med. D.________ vom 15. Juni 2012 den praxisgem�ssen Anforderungen an eine beweiskr�ftige �rztliche Berichterstattung (vgl. BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 5a S. 352) nicht gen�gten. Mit dem kantonalen Gericht kann deshalb auf deren Schlussfolgerungen bez�glich der noch vorhandenen Arbeitsf�higkeit der Versicherten abgestellt werden werden.
7.1.�Nachdem der Beschwerdef�hrerin in der angestammten T�tigkeit ein vollst�ndiges Leistungsverm�gen zu bescheinigen ist, bel�uft sich die Einschr�nkung im Erwerbsbereich auf 0 %.
7.2.�Was die Behinderung in den h�uslichen Verrichtungen anbelangt, kann grunds�tzlich auf das in E. 5.2.2 hievor Ausgef�hrte verwiesen werden. Danach erweist sich der Abkl�rungsbericht Haushalt vom 18. Februar 2013 als in allen Teilen beweiskr�ftig. Die in diesem Bereich auf 2,3 % gesch�tzte Beeintr�chtigung ist mit der Vorinstanz insbesondere auch unter Ber�cksichtigung des Umstands schl�ssig - jedenfalls aber nicht offensichtlich unrichtig festgestellt -, dass lediglich f�r �berkopfarbeiten eine Einschr�nkung besteht und derartige Bewegungen im Haushalt weitgehend vermieden werden k�nnen. Bei der Bew�ltigung des eigenen Haushalts besteht in der Regel mehr Spielraum und Flexibilit�t f�r die Einteilung sowie die Ausf�hrung der Arbeit als im Rahmen eines Anstellungsverh�ltnisses. Mit h�uslichen Aufgaben betraute Versicherte haben denn auch Verhaltensweisen zu entwickeln, welche die Auswirkungen der Behinderung vermindern und ihnen eine m�glichst vollst�ndige und unabh�ngige Erledigung der Haushaltsverrichtungen erm�glichen. Vermag die versicherte Person wegen ihrer Beeintr�chtigung gewisse T�tigkeiten lediglich noch m�hsam und mit viel h�herem Zeitaufwand zu meistern, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit entsprechend gliedern, wobei sie die durch den gesundheitsbedingten Wegfall der erwerblichen Besch�ftigung gewonnene Zeit auf die Aufgaben im Haushalt zu verwenden hat (u.a. Urteil 8C_95/2012 vom 16. M�rz 2012 E. 4 mit Hinweis). Zus�tzliche Erhebungen vor Ort sind deshalb nicht erforderlich.
7.3.�In Anbetracht einer nicht reduzierten Erwerbsf�higkeit sowie einer Einschr�nkung bez�glich der h�uslichen Verrichtungen von - ungewichtet - 2,3 % ergibt sich unabh�ngig von dem f�r den Gesundheitsfall hypothetisch zugrunde gelegten Anteil Erwerbst�tigkeit/Aufgabenbereich nach Art. 27 IVV kein Anspruch auf eine Rente. An diesem Ergebnis verm�chte auch die Beachtung einer allf�llig verminderten Leistungsf�higkeit im Erwerb oder in den h�uslichen Verrichtungen infolge der Beanspruchung im jeweils anderen T�tigkeitsfeld nichts zu �ndern. Selbst wenn allf�lligen Wechselwirkungen zwischen Erwerbs- und Haushaltsbereich im Umfang des Maximalansatzes von 15 ungewichteten Prozentpunkten Rechnung getragen w�rde (BGE 134 V 9 E. 7 S. 10 ff., insb. E. 7.3.6 S. 14), resultierte kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad.
Die Beschwerdef�hrerin bem�ngelt schliesslich, ihre Rente sei trotz �ber 15-j�hrigem Bezug aufgehoben und sie auf den Weg der Selbsteingliederung verwiesen worden.
8.1.�Im Gebiet der Invalidenversicherung gilt ganz allgemein der Grundsatz, dass die invalide Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen ihrer Invalidit�t bestm�glich zu mildern (BGE 113 V 22 E. 4a S. 28 mit Hinweisen). Von den Versicherten k�nnen jedoch nur Vorkehren verlangt werden, die unter Ber�cksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (BGE 113 V 22 E. 4a S. 28 mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 35/88 vom 12. Dezember 1989 E. 1c, in: ZAK 1989 S. 213). Die Wiedereingliederung von Versicherten im fortgeschrittenen Alter oder nach invalidit�tsbedingt langj�hrigem Fernbleiben von der Arbeitswelt ist oft schwierig. Laut st�ndiger Rechtsprechung ist zwar im Regelfall eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsf�higkeit grunds�tzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langj�hrigem Rentenbezug k�nnen jedoch ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarkts der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsf�higkeit und einer medizinisch m�glichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorg�ngige Durchf�hrung bef�higender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht m�glich ist (Urteil 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.1 und 4.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 30 S. 86). Die Verwaltung muss sich vor der Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente vergewissern, ob sich ein medizinisch-theoretisch wiedergewonnenes Leistungsverm�gen ohne weiteres in einem entsprechend tieferen Invalidit�tsgrad niederschl�gt oder ob daf�r - ausnahmsweise - im Einzelfall eine erwerbsbezogene Abkl�rung (der Eignung, Belastungsf�higkeit usw.) und/oder die Durchf�hrung von Eingliederungsmassnahmen im Rechtssinne vorausgesetzt ist (Urteil 9C_768/2009 vom 10. September 2010 E. 4.1.2). Wie das Bundesgericht mit Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.3-3.5 (in: SVR 2011 IV Nr. 73 S. 220) entschieden hat, ist die Rechtsprechung 9C_163/2009 (E. 4.2.2) grunds�tzlich auf F�lle zu beschr�nken, in denen die revisions- oder wiedererw�gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zur�ckgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (Urteil 9C_363/2011 vom 31. Oktober 2011 E. 3.1, in: SVR 2012 IV Nr. 25 S. 104).
8.2.�Die Beschwerdef�hrerin bezieht seit mehr als 15 Jahren eine Invalidenrente. Vorg�ngig der Einstellung oder Herabsetzung der Rentenleistungen ist deshalb rechtsprechungsgem�ss zu pr�fen, ob ihr die Verwertung der Restarbeitsf�higkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zumutbar ist. Wie im angefochtenen Entscheid zutreffend erwogen wurde, hat sich die Beschwerdegegnerin mit der Frage, ob Eingliederungsmassnahmen indiziert sind, befasst und im Wesentlichen unter Hinweis auf die w�hrend Jahren durch die Versicherte ausge�bte (Teil-) Erwerbst�tigkeit verneint (vgl. Stellungnahme des IV-Rechtsdienstes vom 7. Mai 2013). Der Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin auch als Rentenbez�gerin regelm�ssig gearbeitet hat, zuletzt vom 1. Januar 2011 bis 31. Januar 2012 in einem Pensum von 15 Stunden w�chentlich f�r die G.________ AG, welche Anstellung nach der Geburt des Kindes aus invalidit�tsfremden Gr�nden aufgel�st wurde, belegt mit dem kantonalem Gericht und der IV-Stelle, dass die Versicherte �ber Ressourcen verf�gt, sich selber einzugliedern. F�r diese Schlussfolgerung sprechen �berdies weitere Faktoren wie das Alter der 1974 geborenen Beschwerdef�hrerin und die hohe Restarbeitsf�higkeit. Insgesamt sind keine Anhaltspunkte erkennbar, dass es der Versicherten trotz langj�hrigem Bezug von Rentenleistungen nicht m�glich sein sollte, ihre Arbeitsf�higkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt erfolgreich zu verwerten. Nichts zu Gunsten ihres Standpunktes l�sst sich aus den von der Beschwerdef�hrerin angef�hrten Urteile ableiten, betreffen diese doch F�lle, in denen die versicherten Personen dem Erwerbsleben �ber Jahre fern geblieben waren und bei welchen die erwerbliche Verwertbarkeit des wieder gewonnen funktionellen Leistungsverm�gens vorab gekl�rt werden musste. Ebenfalls keine Notwendigkeit vertiefter Abkl�rungen bzw. von Eingliederungsvorkehren resultiert aus der Tatsache, dass die Versicherte regelm�ssig in Teilzeitpensen t�tig war. Die Besch�ftigungen im kaufm�nnischen Bereich und am Empfang sind ohne zus�tzliche Bef�higung auch im Rahmen einer Vollzeitbesch�ftigung aus�bbar.
Die Durchf�hrung von Eingliederungsmassnahmen er�brigt sich daher und es bleibt bei der vorinstanzlich best�tigten Rentenaufhebung.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 4 lit. a BGG). Die Gerichtskosten sind der unterliegenden Beschwerdef�hrerin zu �berbinden (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).