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Timestamp: 2019-04-20 20:46:52
Document Index: 329965709

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 100', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§90']

FSG Fellbach - Schul- und Hausordnung
Der Schulbereich des Friedrich-Schiller-Gymnasiums befindet sich zwischen Maicklerstraße, Pestalozzistraße, Albrecht-Dürer-Weg und Hermann-Löns-Weg.
Der Pausenbereich umfasst den Hartplatz an der Pestalozzistraße, den Pausenhof zwischen den Schulgebäuden sowie den Schulgarten. Er darf mit Fahrrädern, Mopeds oder Motorrädern nicht befahren werden.
1. Unterrichtsbereich
Gemäß § 1 der Schulbesuchsverordnung vom 21. März 1982 ist jeder Schüler verpflichtet, den Unterricht und die übrigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule regelmäßig und ordnungsgemäß zu besuchen und die Schulordnung einzuhalten.
Der Unterricht wird in 6 Vormittagsstunden und 4 Nachmittagsstunden erteilt. Von Montag bis Freitag dauern die Unterrichtsstunden jeweils 45 Minuten bzw. 90 Minuten bei Doppelstunden.
3. Verhalten bei Krankheitsfällen
Im Krankheitsfall von Schülern der Klassen 5 - 10 kann der Klassenlehrer durch einen Mitschüler darüber in Kenntnis gesetzt werden. Ist dies nicht möglich, so ist das Sekretariat vor Unterrichtsbeginn zu informieren.
Im Falle einer längeren Krankheitsdauer (mehr als 3 Tage) ist eine schriftliche Entschuldigung der Erziehungsberechtigten im Sekretariat vorzulegen (auch per E-Mail an fsg@fellbach.de möglich)!
Im Krankheitsfall von Schülern der Kursstufe 1 und 2 ist das Sekretariat vor Unterrichtsbeginn telefonisch zu informieren! Im Falle einer längeren Krankheitsdauer ist eine schriftliche Entschuldigung des Erziehungsberechtigten am 3. Tag der Fehlzeit dem Tutor vorzulegen (auch per E-Mail an fsg@fellbach.de möglich)!
Wurde das Sekretariat nicht telefonisch informiert, ist die schriftliche Entschuldigung bereits am 2. Tag vorzulegen.
Für das Fehlen an einem Klassenarbeits- bzw. Klausurtag ist immer eine schriftliche Entschuldigung der Erziehungsberechtigten vorzulegen. Auf Empfehlung der Klassen- bzw. Stufenkonferenz kann der Schulleiter auch ein ärztliches Attest verlangen.
Treten in einer Familie meldepflichtige ansteckende Krankheiten auf, so darf der Schüler im Interesse der anderen die Schule nicht besuchen. Das Rektorat muss möglichst rasch über Art und Ansteckungsgrad der Krankheit benachrichtigt werden.
Befreiung von der Teilnahme am Sportunterricht
Eine Befreiung vom Sportunterricht kann für längstens drei Monate durch Attest des Hausarztes ausgesprochen werden. Für darüber hinausgehende Befreiungen oder in Wiederholungsfällen kann ein Attest des Amtsarztes angefordert werden.
Auch im Verletzungsfall bleibt die Anwesenheitspflicht bestehen, der Fachlehrer kann jedoch den Schüler nach vorausgehender Besprechung für die von ihm zu erteilende Stunde befreien.
Während der Menstruation sind die Mädchen von der aktiven Teilnahme am Sportunterricht – auch von der Mitwirkung bei der Hilfe- oder Sicherheitsstellung – befreit. Gegen eine freiwillige Teilnahme am Unterricht bestehen keine Bedenken. Die Entscheidung hierüber obliegt ausschließlich den Schülerinnen und deren Erziehungsberechtigten. Der Fachlehrer kann eine Schülerin auch von der passiven Teilnahme am Sportunterricht nach vorheriger Absprache befreien.
In Fällen unvorhersehbarer Verhinderung liegt das Entschuldigungsrecht beim Fach- bzw. Klassenlehrer.
Nach der Schulbesuchsverordnung vom 21.03.1982 können Beurlaubungen ausgesprochen werden, wenn schwerwiegende Gründe vorliegen und ein Erziehungsberechtigter zuvor und rechtzeitig einen Antrag beim Klassenlehrer bzw. Schulleiter gestellt hat. Das Recht zur Beurlaubung haben:
für eine Stunde jeweils der während der Beurlaubungszeit unterrichtende Fachlehrer,
für zwei Tage – jedoch nicht unmittelbar vor oder nach den Ferien – der Klassenlehrer,
in den übrigen Fällen der Schulleiter.
Beurlaubungen seitens des Schulleiters vor bzw. nach den Ferien oder über längere Zeiträume sind möglich bei
Vorlage entsprechender (amts)ärztlicher Zeugnisse oder
behördlich empfohlenen Erholungsaufenthalten oder
Teilnahme an Auslandssprachkursen.
Im Beurlaubungsfall ist es Aufgabe des Schülers, die entstandenen Wissenslücken zu schließen. In welchem Zeitraum dies geschehen muss, regelt der Fachlehrer mit dem Beurlaubten.
5. Abmeldung vom Religionsunterricht
Religionsmündige Schüler (mit Vollendung des 14. Lebensjahres) können sich aus Glaubens- und Gewissensgründen bis spätestens zwei Wochen nach Beginn eines Schuljahres oder Schulhalbjahres mittels eines schriftlichen Antrags an die Schulleitung vom Religionsunterricht abmelden. Das anzuwendende Verfahren richtet sich nach § 100 des Schulgesetzes, wonach in diesem Fall die Erziehungsberechtigten des religionsmündigen Schülers seitens der Schulleitung zum Termin der Abgabe der persönlichen Erklärung einzuladen sind.
Nicht religionsmündige Schüler können nur über ihre Erziehungsberechtigten vom Religionsunterricht abgemeldet werden.
6. Haftungsansprüche
Erziehungsberechtigte bzw. ihre Kinder haften für vorsätzlich oder fahrlässig verursachte Personen- und Sachschäden. Die Schüler sind gehalten, die vom Schulträger zur Verfügung gestellten Lehr- und Lernmittel schonend zu behandeln.
Für Diebstähle haften weder Schule noch Schulträger. Für von der Garderobe abhanden gekommene Kleidungsstücke haftet der Schulträger nur bedingt. Geld und Wertgegenstände sollten sicher verwahrt und nicht in abgelegter Kleidung zurückgelassen werden.
Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen sind alle Schüler in der Schule und auf dem unmittelbaren Schulweg gegen Unfälle versichert. Zusatzversicherungen werden zu Schuljahresbeginn angeboten.
9. Unterbringung von Fahrzeugen
Fahrräder werden ausschließlich an den dafür vorgesehenen Stellplätzen verschlossen abgestellt. Mofa-, Moped- oder Motorradbenutzer müssen ihre Fahrzeuge entlang der alten Turnhalle an der Pestalozzistraße abstellen.
Fundsachen werden beim Hausmeister gesammelt und - falls sie nicht abgeholt werden - nach drei Monaten dem Fundamt der Stadtverwaltung übergeben. Kleidungsstücke, Turnkleidung und Arbeitsmaterial sollten möglichst gekennzeichnet sein.
11. Gefährdende Materialien
Materialien, die eine Gefährdung für die Gesundheit oder die seelische Entwicklung von Schülern darstellen und daher nicht mit dem Erziehungsauftrag der Schule vereinbar sind (z.B. brennbare Materialien, Feuerwerkskörper, Waffen, Messer, Drogen), dürfen nicht in den Schulbereich mitgebracht werden.
Aus gesundheitlichen Gründen ist das Rauchen im gesamten Schulbereich grundsätzlich verboten.
III. Verhalten der Schüler im Schulbereich
1. Schulbeginn/Schulschluss
Aus aufsichtsrechtlichen Gründen kann das Schulgebäude frühestens 15 Minuten vor Beginn der ersten Unterrichtsstunde geöffnet werden. Bei späterem Unterrichtsbeginn sollte das Klassenzimmer ebenfalls erst 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn betreten werden. Unmittelbar nach dem Läuten zum Unterrichtsbeginn gehen die Schüler an ihre Plätze, legen ihre Arbeitsmaterialien zurecht und stellen sich auf den bevorstehenden Unterricht ein. Jeder Schüler ist für Sauberkeit an seinem Platz verantwortlich, die Klasse insgesamt für die Ordnung im Unterrichtsraum. Nach Schulschluss wird zur Vorbereitung der Generalreinigung aufgestuhlt. Der Fachlehrer schließt das Klassenzimmer ab und die Schüler verlassen umgehend das Schulhaus.
Ist der Fachlehrer 5 Minuten nach dem Läuten zum Unterrichtsbeginn noch nicht anwesend, so verständigt der Klassensprecher das Rektorat. Über Monitore im Schulgebäude werden die Schüler über Veränderungen im Stunden- und Raumplan informiert.
Die eingeteilten Ordner sind für Kreide, Wandtafel, Schwamm, das Lüften während der Pausen und für zusätzlich anfallende Aufräumarbeiten in den Fachräumen verantwortlich. Beschädigungen sind dem Hausmeister so rasch wie möglich zu melden.
3. Verhalten in der Cafeteria / Bibliothek
Schüler, die vor Unterrichtsbeginn bzw. nach Unterrichtsende für längere Zeit im Schulgelände bleiben müssen, haben sich in der Cafeteria oder der Bibliothek aufzuhalten.
Die Bibliothek dient der Stillarbeit. Hierbei wird von jedem Schüler besondere Rücksichtnahme auf seine Mitschüler erwartet (siehe Bibliotheksordnung).
4. Verhalten in Fachräumen
Fachräume dürfen aus Sicherheitsgründen nur unter Aufsicht des Fachlehrers betreten werden. Geräte, Aufbauten und Einrichtungen sind ausschließlich auf Anweisung und unter sorgfältiger Beachtung der Sicherheitsvorschriften zur Benutzung zu überlassen.
5. Verhalten in den Sporthallen
Um Beschädigungen der Böden zu vermeiden und im Interesse des Reinigungspersonals sowie aus hygienischen Gründen, dürfen die Sporthallen nur mit Sportschuhen betreten werden. Auf Sauberkeit in den Umkleide- und Duschräumen ist zu achten. Geräte und Bälle dürfen nur auf Anweisung der Lehrkräfte, unter deren Aufsicht oder mit deren Genehmigung, benützt werden.
6. Verhalten während der Pausen
Bei trockener Witterung gehen die Schüler der Klassen 5 bis 9 in den Pausenbereich. Dieser darf nur von Schülern der Klassen 10 bis Kursstufe 2 verlassen werden. In diesen Fällen besteht kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Für Schüler anderer Klassenstufen kann in besonderen Fällen der aufsichtführende Lehrer eine Ausnahmegenehmigung treffen. Im Pausenbereich sind Kampfspiele sowie das Werfen mit Steinen oder Schneebällen wegen der damit verbundenen Gefahren verboten. Aus dem gleichen Grund darf auch die im Winter bestehende Eisfläche über dem Fischteich nicht betreten werden. Den Anweisungen der aufsichtführenden Lehrkräfte ist sofort Folge zu leisten. Muss der Pausenbereich wegen nassen oder besonders kalten Wetters geschlossen bleiben, wird rücksichtsvolles Verhalten in den Gängen und Klassenzimmern erwartet. Auch in diesem Fall sind die Klassenzimmer gründlich zu lüften.
7. Verhalten in den Gängen
Aus Rücksichtnahme auf andere und im Interesse eines ungestörten Unterrichtsablaufes muss das Rennen auf den Gängen sowie das Herumsitzen auf dem Fußboden oder auf Heizkörpern unterlassen werden.
City-Roller und Inlineskater dürfen im Schulgelände nicht verwendet werden. Sie sind auf dem Abstellplatz im Untergeschoss zu deponieren.
8. Verhalten in Hohlstunden
Im Regelfall wird von der Schulleitung eine Aufsicht organisiert. Ist dies nicht der Fall und wollen sich Schüler auf dem Hartplatz aufhalten, so ist der Hausmeister zur Ausgabe eines Balles bereit. Das Schulgelände darf in Hohlstunden nur nach vorheriger Genehmigung seitens eines Lehrers oder der Schulleitung verlassen werden. Schüler der Klassen 10 bis Kursstufe 2 können das Schulgelände verlassen. In diesen Fällen besteht kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz.
9. Mobiltelefone (Handys) und Wiedergabegeräte
Mobiltelefone (Handys) dürfen im Schulgebäude nur in dringenden Notfällen verwendet werden. Im Schulgebäude dürfen auch keine Spiele auf Handys gespielt werden. Der Gebrauch des Handys während des Unterrichts ist strikt untersagt, Klingelzeichen während des Unterrichts können geahndet, das Handy abgenommen und im Rektorat deponiert werden. Es ist verboten, Ton- und / oder Bildaufnahmen aus dem Unterricht aufzuzeichnen, Zuwiderhandlungen werden in der Regel mit Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach § 90 Schulgesetz belangt. Sollten Mitschnitte aus dem Unterricht, die Schüler und / oder Lehrer abbilden, in ein Internetforum gestellt werden, kann – je nach Art der Bilder bzw. Bildsequenzen – ein längerer Unterrichtsausschluss oder ein Schulverweis nach § 90 Schulgesetz beschlossen werden. Das Recht Betroffener auf eine Strafanzeige wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten bleibt unberührt. Untersagt sind weiterhin Bild- und / oder Tonaufnahmen von Schülern und Lehrern auf dem gesamten Schulgelände, wenn deren Einverständnis nicht explizit eingeholt wird. Untersagt ist das Hören von Radiosendungen und / oder gespeicherter Musik im Schulgebäude. Der Gebrauch von Wiedergabegeräten z.B. MP3-Playern ist im Schulgebäude untersagt. Der Gebrauch derartiger Geräte zu Unterrichtszwecken ist von diesem Verbot ausgenommen.
10. Verhalten auf dem Hartplatz
Die auf dem Hartplatz möglichen Ballspiele dürfen nicht mit Beschädigungen oder Beschmutzung der Fassade des Unterstufenflügels verbunden sein. Schüler, die sich Mitschülern gegenüber aggressiv verhalten, können vom Ballspielen auf dem Hartplatz ausgeschlossen werden.
11. Verhalten im Schulgarten
Im Schulgarten ist darauf zu achten, dass Pflanzen nicht beschädigt und Tiere nicht beunruhigt oder gefangen werden.
IV. Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen
Die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen richten sich nach § 90 des Schulgesetzes.
Falls ein Schüler die ihn betreffende pädagogische Erziehungsmaßnahme für ungerechtfertigt hält, sollte er zunächst den Fachlehrer um eine klärende Aussprache bitten. Führt dies zu keinem für ihn annehmbaren Ergebnis, so kann er dem Klassenlehrer oder dem Verbindungslehrer oder auch dem Schulleiter sein Anliegen vortragen, auf Wunsch im Beisein des Verbindungslehrers. Einwände der Erziehungsberechtigten gegen getroffene Ordnungsmaßnahmen nach §90 SchuG sind dem Schulleiter vorzutragen.
V. Kontakte zwischen Eltern und Lehrern
Zu vereinbarten Zeiten sollen die Eltern mit den Lehrern Kontakt aufnehmen um sich über den Entwicklungsstand, das Verhalten und die Leistung ihrer Kinder zu unterrichten und die Lehrkräfte über Sachverhalte zu informieren, die für die Arbeit der Schule von Bedeutung sein könnten.
Die geänderte Schul- und Hausordnung tritt am 01.09.2009 in Kraft.