Source: https://www.buergernetzwerk-wanna.de/%C3%BCber-uns/satzung/
Timestamp: 2018-04-22 10:15:16
Document Index: 19297469

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 10', '§ 26', '§10', '§ 26', '§ 181', '§26', '§ 8']

BürgerNetzWerk Wanna e.V. - Satzung
1.) Der Verein führt den Namen: „BürgerNetzWerk Wanna e.V.“
2.) Sitz des Vereins: 21776 Wanna
3.) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
1.) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige –mildtätige- Zwecke
i. S. d. Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2.) Der Satzungszweck des Vereins ist die Förderung der Jugend-, Alten-, Behindertenhilfe in
der Gemeinde Wanna.
3.) Die Zielsetzung beinhaltet u. a. die Förderung einer kinder- und familienfreundlichen
Lebensumwelt in der Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren unabhängig von
Herkunft, Weltanschauung und Geschlecht friedlich miteinander leben können.
4.) Durch die Schaffung von Grundlagen für die Zusammenarbeit von Vereinsmitgliedern mit
Bürgerinnen und Bürgern, Pflege des Gemeinschaftslebens, Weiterbildung der Mitglieder
und dem Bestreben gemeinsam ein Höchstmass an sozialer Gerechtigkeit zu realisieren,
soll der Satzungszweck verwirklicht werden.
a) Erfassung und Verwaltung der Freiwilligen/Ehrenamtlichen
b) Vermittlung von Weiterbildung und Qualifizierung
c) Vermittlung bei Gesuchen um Hilfe/Unterstützung
d) Vernetzung der örtlichen Vereine und Institutionen in gemeinsamen Projekten
5.) Der Satzungszweck wird durch die Zusammenarbeit in Projekten und durch die
Unterstützung und gezielte Hilfestellung von Einzelpersonen und Familien durch
Ehrenamtliche verwirklicht.
a) Zusammenarbeit in Projekten wie z.B.: gemeinschaftliches Seniorenfrühstück,
Handarbeits- und Spiele Angebot, gemeinsames Mittagessen kochen, Computer-Treff,
Ferienangebot für Schulkinder
b) Unterstützung und Hilfestellung wie z.B.: kurzzeitige Betreuung von Kindern und
c) Begleitung/ Hilfestellung für Bedürftige in ihrem Alltag, um ein eigenständiges Wohnen
im vertrauten Umfeld zu erhalten.
d) Beratende Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen bzw. Formularen
6.) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
1.) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei
Auflösung oder Aufhebung des Vereins weder die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.
1.) Mitglied des Vereins kann jeder, der an der Verwirklichung der Vereinsziele interessiert
ist, werden, und zwar insbesondere
a) natürliche Personen, sofern sie voll geschäftsfähig sind,
b) einzelkaufmännische Unternehmen,
c) juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts, sowie Personenvereinigungen (z.B. BGB-Gesellschaften, Partnerschaften), die jedoch dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB (§ 10 Ziff. 2 der Satzung) schriftlich einen Vertreter benennen müssen, der in ihrem Namen verbindliche Entscheidungen treffen kann.
2.) Beitrittserklärungen sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Dieser entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme. Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.
3.) Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung solche Personen gewählt
werden, die sich um die Förderung der Vereinsziele besondere Verdienste erworben haben.
Beendigung der Mitgliedschaft﻿
1.) Die Mitgliedschaft endet durch eine Austrittserklärung, den Ausschluss oder den Tod.
2.) Der Austritt eines Mitglieds ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig. Die Austrittserklärung muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erfolgen. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist ein rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstands im Sinne des § 26 BGB (§10 Ziff. 2 der Satzung) erforderlich.
3.) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es gröblich die Zwecke des Vereins missachtet, das Ansehen des Vereins nachhaltig schädigt oder wenn es seine Beitragspflicht trotz Mahnung nicht innerhalb von drei Monaten erfüllt.
4.) Für den Ausschluss eines Mitglieds ist ein schriftlicher, begründeter Antrag von mindestens fünf anderen Mitgliedern an den Vorstand erforderlich. Der Vorstand entscheidet mit der Mehrheit seiner anwesenden Mitglieder. Die Entscheidung ist dem/der Betroffenen schriftlich mitzuteilen.
5.) Der/die Betroffene kann gegen die Entscheidung des Vorstandes innerhalb eines Monats
Widerspruch einlegen, über den die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit entscheidet. Es gelten nur Ja- und Neinstimmen.
1.) Die Mitglieder sind verpflichtet einen Mitgliedsbeitrag zu leisten, der termingerecht zu zahlen ist. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung, ebenso den Termin der Beitragszahlung.
2.) Mitgliedsbeiträge und sonstige Verpflichtungen der Mitglieder gegenüber dem Verein werden
grundsätzlich im Lastschriftverfahren eingezogen. Die Mitglieder erklären dazu ihr Einverständnis mit dem Antrag auf Aufnahme in den Verein.
3.) Sofern die Aufnahme als Mitglied im Laufe des Kalenderjahres erfolgt, wird der volle Jahresbeitrag fällig. Sofern ein Antrag auf Beendigung der Mitgliedschaft gestellt wird, werden alle noch ausstehenden Beitrags- und sonstigen Geldforderungen sofort fällig.
4.) Von der Mitgliederversammlung gewählte Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
3.) der Beirat, der auf Beschluss des Vorstands aus geeignet erscheinenden, hierfür ehrenamtlich tätigen Personen zur Unterstützung des Vorstands gebildet werden kann.
1.) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal jährlich unter
Mitteilung der Tagesordnung in schriftlicher Form, per Fax- oder durch Mailbenachrichtigung mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin einberufen. Das Datum des Poststempels bzw. des Datenübertragungsprotokolls ist maßgebend. Anträge sind schriftlich binnen 7 Tagen nach der Einladung beim Vorstand einzureichen.
2.) Der Vorstand ist zur Einberufung einer Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn
dies von 15% der Mitglieder unter Angabe des Zweckes oder der Gründe schriftlich verlangt wird.
3.) Mitgliederversammlungen sind stets beschlussfähig. Bei Versammlungen, die eine Änderung der Satzung des Vereins zum Inhalt haben, ist eine Stimmenmehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich. Für die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder erforderlich.
4.) Kann in einer Mitgliederversammlung über eine Satzungsänderung oder über die Auflösung
des Vereins kein Beschluss gefasst werden, weil nicht genügend Mitglieder anwesend sind, so kann der Vorstand innerhalb einer Monatsfrist nochmals eine Versammlung zum gleichen Inhalt einberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
5.) Der/die 1. Vorsitzende und bei Verhinderung der/die 2. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Auf ihren Vorschlag hin kann die Versammlung einen besonderen Versammlungsleiter bestimmen, dessen Aufgaben mit dem Schluss der jeweiligen Versammlung enden.
6.) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit nicht durch Gesetz oder Satzung etwas anderes bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Es wird mit Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag ist schriftlich und geheim abzustimmen.
Stimmenthaltungen und bei schriftlicher Abstimmung ungültig abgegebene Stimmen zählen für die Beschlüsse der erschienenen Mitglieder als Nein- Stimmen. Bei Stimmengleichheit gelten die Anträge als abgelehnt.
1.) Festlegung allgemeiner Richtlinien für die Arbeit des Vereins.
2.) Entgegennahme des Rechenschaftsberichts, des Rechnungsabschlusses sowie des
Kassenberichts.
3.) Wahl und Entlastung des Vorstands.
4.) Beschlussfassung über Satzungsänderungen.
5.) Beschlussfassung über den Widerspruch eines Mitgliedes im Ausschluss-verfahren.
6.) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
7.) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.
8.) Wahl von zwei Kassenprüfer/innen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.
Über jede Mitgliederversammlung ist eine von dem/der 1. Vorsitzenden oder dem/der 2.
Vorsitzenden und von dem/der Schriftführer/in oder einem von der Versammlung
gewählten Protokollführer/in zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.
1.) Der Vorstand besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden dem/der 2. Vorsitzenden dem/der
Schriftführer/in und dem/der Kassenwart/in.
2.) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die 1. Vorsitzende, der/die 2. Vorsitzende und
der/die Kassenwart/in. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam den Verein. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
3.) Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Der Vorstand wird versetzt gewählt, d.h. der/die 1. Vorsitzende, der/die Kassenwart/in für vier Jahre und der/die 2. Vorsitzende und der/die Schriftführer/in erstmalig
für zwei Jahre; dann versetzt im Wechsel alle vier Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig.
4.) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, kann der Vorstand ein
Mitglied des Vereins für den Rest der Dauer dieser Amtsperiode in den Vorstand berufen.
5.) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Mehrheit seiner stimm-berechtigten
Mitglieder anwesend ist, darunter entweder der/die 1. Vorsitzende oder der/die 2. Vorsitzende.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des /der 1. Vorsitzenden bzw. bei
seiner/ihrer Abwesenheit die Stimme des/der 2. Vorsitzenden.
In begründeten Eilfällen ist der/die 1. Vorsitzende, bei Verhinderung der/die 2. Vorsitzende zur alleinigen Entscheidung befugt. Er/sie hat die übrigen
Vorstandsmitglieder über die getroffene Entscheidung unverzüglich zu
unterrichten, spätestens in der nächsten Vorstandssitzung.
6.) Dem Vorstand obliegt unter anderem die Vermögensverwaltung des Vereins.
7.) Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt (§26 Abs. 2 Satz 2 BGB), dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung von und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke (und grundstücksgleiche Rechte), sowie außerdem zur Aufnahme eines Kredits von mehr als 2.500,00 EUR (in Worten: Zweitausendfünfhundert Euro) die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.
8.) Über die Sitzungen des Vorstandes und alle Vorstandsbeschlüsse sind Niederschriften zu
9.) Der/die 1. Vorsitzende und bei Verhinderung der/die 2. Vorsitzende führen die laufenden
Geschäfte des Vereins. Der/die 1.Vorsitzende, bei Verhinderung der/die 2. Vorsitzende beruft die Sitzungen des Vorstands und die Mitglieder-versammlungen ein und leitet sie, soweit kein Versammlungsleiter bestimmt wird.
10.) In den Beirat können auch Nichtmitglieder des Vereins bestellt werden.
11.) Die Tätigkeit des Vorstands- und der Beiratsmitglieder erfolgt ehrenamtlich. Ihre
Haftung ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
1.) Das Geschäftsjahr und das Verrechnungsjahr ist das Kalenderjahr.
2.) Der Vorstand berichtet den Mitgliedern mindestens einmal jährlich über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins und gibt einen Geschäftsbericht ab.
3.) Die Prüfung der vom Vorstand aufgestellten Jahresrechnung obliegt den Kassenprüfern/innen, die von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren zu wählen sind. Der/die 1. Kassenprüfer/in wird für 2 Jahre gewählt. Der/die 2. Kassenprüfer/in wird erstmals für 1 Jahr gewählt. Dann versetzt im Wechsel alle 2 Jahre. Die direkte Wiederwahl ist nicht zulässig.
1.) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitglieder-versammlung mit der in § 8 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
2.) Bei der Entscheidung über die Auflösung des Vereins sind zugleich zwei Liquidatoren/innen zu bestimmen, die nur gemeinsam vertretungsberechtigt sind.
3.) Bei der Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit fällt das Vermögen
des Vereins der Gemeinde Wanna zu, die es unmittelbar und ausschließlich für öffentliche Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden hat. Vor einer Verfügung über das Vereinsvermögen haben die Liquidatoren/innen die Zustimmung der zuständigen Finanzbehörde einzuholen.
Wanna, den 5. November 2013