Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%203,%20377
Timestamp: 2019-07-18 12:48:09
Document Index: 284653948

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 399', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 162', 'BGH', '§ 370', '§ 162', 'BGH', '§ 370', '§ 399', 'BGH', '§ 399', '§ 20', '§ 53', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 392', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 11.12.1952 - 3 StR 69/52 - dejure.org
https://dejure.org/1952,357
BGH, 11.12.1952 - 3 StR 69/52 (https://dejure.org/1952,357)
BGH, Entscheidung vom 11.12.1952 - 3 StR 69/52 (https://dejure.org/1952,357)
BGH, Entscheidung vom 11. Dezember 1952 - 3 StR 69/52 (https://dejure.org/1952,357)
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BGHSt 3, 377
NJW 1953, 872
DB 1953, 308
Auf das Urteil des 3. Strafsenats vom 11. Dezember 1952 (BGHSt 3, 377) wird verwiesen.
Die Nebenstrafe der Bekanntmachung (§ 399 AbgO) überschreitet zwar die Grenzen des rein Vermögensrechtlichen (BGHSt 3, 377, 380) [BGH 11.12.1952 - 3 StR 69/52], ist aber nur in Fällen der Steuerhinterziehung zulässig, liegt auch am Rande und darf deshalb außer acht bleiben.
In Steuerstrafverfahren wird er sie nicht selten, z.B. wenn der Angeklagte die steuerpflichtigen Vorgänge nicht aufgezeichnet oder solche Aufzeichnungen nur unvollständig geführt oder beiseitegeschafft hat, gar nicht anders gewinnen können (BGH NJW 1953, 872 Nr. 14; BGH 1 StR 648/54 vom 3. Februar 1955 und 3 StR 462/55 vom 1. März 1956).
Schätzungen des Finanzamts (§ 162 AO) darf der Tatrichter seinem Urteil nur zugrunde legen, wenn er Von ihrer Richtigkeit überzeugt ist (BGHSt 3, 377, 383 f;… Hübner in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Abgabenordnung, 8. Aufl. § 370 Rdn. 29).
Schätzungen des Finanzamts (§ 162 AO) darf der Tatrichter nur übernehmen, wenn er von ihrer Richtigkeit überzeugt ist (BGHSt 3, 377, 383 f;… Hübner in Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO 8. Aufl. § 370 Rdn 29).
Er hat zur Begründung darauf hingewiesen, daß der Zweck der Nebenstrafe des § 399 RAbgO ist, den Steuersünder anzuprangern, um ihn selbst zu treffen und andere abzuschrecken, und daß dieser Zweck der Nebenstrafe nicht deshalb ausgeschaltet werden darf, weil der Täter nicht nur eine Steuerhinterziehung, sondern noch ein anderes Strafgesetz verletzt hat; er hält es jedoch hierbei, zumal die Anprangerung eines Verurteilten eine schwere Ehrenminderung ist, für unzulässig, die aus dem Gesetz erkennbare Beschränkung zu mißachten (BGHSt 3, 377).
Bei dem Ausspruch über die öffentliche Bekanntmachung der Verurteilung hat das Landgericht übersehen, daß die Anordnung auf die Steuer- und Devisenvergehen zu beschränken ist (§ 399 RAbgO, § 20 WiStG 1954 i.V.m. § 53 WiStGB 1949 und 1952; vgl BGHSt 3, 377, 379 f) [BGH 11.12.1952 - 3 StR 69/52].
Da im Steuerstrafverfahren zudem nur die Beträge einer Verurteilung zugrunde gelegt werden dürfen, die nach der vollen Überzeugung des Strafrichters als erwiesen anzusehen sind (BGHSt 3, 377, 383;… Franzen/Gast, Steuerstrafrecht, § 392 AbgO Rdn. 182), kann die Berechnung des Landgerichts nicht als rechtsfehlerhaft angesehen werden.
Die Entscheidung bezüglich der Bekanntmachung und deren Inhalt ist rechtlich bedenkenfrei (vgl BGHSt 3, 377, 379, 380) [BGH 11.12.1952 - 3 StR 69/52].
BFH, 04.10.1956 - IV 61/56 U
Bedeutung von Gesetzwidrigkeit einer Einkommenshandlung für deren …
BGH, 13.10.1959 - 1 StR 437/59
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BGH, 02.07.1953 - 4 StR 122/53
BGH, 03.02.1953 - 2 StR 803/52