Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4068.htm
Timestamp: 2018-12-15 21:23:37
Document Index: 327891328

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 16', '§ 10', '§ 2', '§ 4', '§ 13']

4.068 Hangquellmoor Bachholz
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet »Hangquellmoor Bachholz« auf der Gemarkung Schomburg, Stadt Wangen, Landkreis Ravensburg vom 21. Dezember 1973 (GBl. v. 12.02.1974, S. 50).
Auf Grund der §§ 4, 15 Abs. 1 und 2 sowie § 16 Abs.2 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26.Juni 1935 (RGBI. I S. 821), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung und Bereinigung von Straf‑ und Bußgeldvorschriften des Landes Baden‑Württemberg vom 6.April 1970 (Ges.Bl. S. 111), und des § 10 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 8.Juni 1959 (Ges.Bl. S. 53), zuletzt geändert durch das Zweite Gesetz über die Änderung von Zuständigkeiten der Ministerien vom 25.Juli 1972 (Ges.Bl. S. 400), wird mit Zustimmung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt verordnet:
Das in § 2 näher bezeichnete Grundstück auf der Gemarkung Schomburg, Stadt Wangen, Landkreis Ravensburg, wird mit dem Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung in das Naturschutzbuch des Regierungspräsidiums Tübingen eingetragen und als Naturschutzgebiet »Hangquellmoor Bachholz« unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.
(1) Das Schutzgebiet hat eine Größe von 0,325 ha und umfaßt nach der Bezeichnung am 31.Dezember 1970 den nordwestlichen Teil des Flurstückes Nr. 560.
(2) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Flurkarte im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Karte im Maßstab 1:25000, rot eingetragen. Diese Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen aufbewahrt. Eine Ausfertigung dieser Karte befindet sich beim Landratsamt als untere Naturschutzbehörde in Ravensburg. Die Karte kann während der Sprechzeiten eingesehen werden.
3. die Holzbringung über das Schutzgebiet hinweg, sofern eine geschlossene Schneedecke liegt und die Vegetationsdecke nicht beeinträchtigt wird;
2. vorsätzlich oder fahrlässig den Bestimmungen des § 4 zuwiderhandelt, handelt ordnungswidrig im Sinne des § 13 Abs.2 Nr. 2 des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung des Reichsnaturschutzgesetzes
TÜBINGEN, den 21.Dezember 1973