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Timestamp: 2019-03-21 00:16:28
Document Index: 379385704

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 9', 'BGH', '§ 9', 'BGH', '§ 14', 'Art. 4', 'EuG', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'BGH', '§ 14', 'BGH', 'BGH', '§ 9', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'EuG', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'BGH', '§ 9', '§ 9', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'BGH', '§ 9', 'EuG', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'Art. 4', 'EuG', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'EuG', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'EuG', 'BGH', '§ 9', 'EuG', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 9', 'Art. 4', 'BGH', '§ 9', 'EuG', 'BGH', '§ 9', 'EuG', 'BGH', 'EuG', '§ 9', 'BGH', '§ 9', 'EuG', 'BGH', '§ 9', 'BGH', '§ 9', '§ 14', 'EuG', 'BGH', 'BGH', '§ 9', '§ 9', 'BGH', '§ 9', 'EuG', '§ 9', '§ 14', '§ 9', '§ 14', 'EuG']

BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1995, Az. I ZB 33/93 Ungeachtet des Umstandes, daß einem 'gedanklichen Inverbindungbringen' im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG nicht jegliche wie auch immer geartete gedankliche Assoziation unterfällt (vgl. auch Krüger, GRUR 1995, 527, 528), entfernt
BGH, URTEIL vom 4.3.2015, Az. I ZR 59/13 Abzustellen ist bei dem Zeichenvergleich auf die eingetragene Form der Klagemarke und des angegriffenen Zeichens (zu § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG BGH, Urteil vom 13. Oktober 2004 -1 ZB 4/02, GRUR 2005, 326, 327 = WRP 2005, 341 - il Padrone/Il Portone; Büscher in Büscher/ Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz Urheberrecht Medienrecht, 3. Aufl., § 14 MarkenG Rn. 303 und 307; zu Art. 4 Abs. 1 Buchst, b MarkenRL EuGH, Urteil vom 12. Juni 2008 - C-533/06, Slg. 2008, 1-4231 = GRUR 2008, 698 Rn. 66 - 02/Hutchison).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.1996, Az. I ZB 37/93 7 Auch der weiterhin vom Bundespatentgericht herangezogene Gesichtspunkt, daß bei einem Kombinationszeichen, unabhängig davon, ob es sich um das ältere Widerspruchszeichen oder - wie hier - um das angegriffene jüngere Zeichen handelt, der Gesamteindruck durch die besondere, einem einzelnen Bestandteil zukommende Kennzeichnungskraft so geprägt sein kann, daß die weiteren Bestandteile zurücktreten, ist, wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat, auch im Rahmen des hier in der Rechtsbeschwerdeinstanz anzuwendenden § 9 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG maßgeblich (BGH aaO - Springende Raubkatze; - Innovadiclophlont).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2005, Az. I ZB 2/04 Dabei ist von einer Wechselwirkung zwischen den Beurteilungsfaktoren der Waren-/Dienstlei- stungsidentität oder -ähnlichkeit, der Markenidentität oder -ähnlichkeit und der Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke in der Weise auszugehen, daß ein geringerer Grad der Ähnlichkeit der Waren/Dienstleistungen durch einen höheren Grad der Ähnlichkeit der Marken oder der Kennzeichnungskraft der älteren Marke ausgeglichen werden kann und umgekehrt (vgl. zu § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG BGH, Beschl. v. 16.3.2000 -1 ZB 43/97, GRUR 2000, 886 f. = WRP 2001, 37 - Bayer/BeiChem, m.w.N.;Beschl. v. 8.6.2000 -1 ZB 12/98, GRUR 2000, 1031 =WRP 2000, 1155 -Carl Link; zu § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG vgl. zuletzt BGH, Urt. v. 22.7.2004 -1 ZR 204/01, GRUR 2004, 865, 866 = WRP 2004, 1281 - Mustang, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.7.2010, Az. I ZR 206/07 Er erstreckt sich auch auf ähnliche Marken i.S. des § 9 MarkenG (vgl. OLG Hamburg GRUR-RR 2003, 269, 271; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., § 11 Rdn. 15; Hacker in Strö-bele/Hacker aaO § 11 Rdn. 12; Fuchs-Wissemann in Ekey/Klippel/Bender, Markenrecht, 2. Aufl., § 11 MarkenG Rdn. 10; v. Schultz in v. Schultz, Markenrecht, 2. Aufl., § 11 MarkenG Rdn. 4; Lange, Marken- und Kennzeichenrecht, Rdn. 2400; Hoffmann, MarkenR 2002, 112 Fn.5).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2006, Az. I ZB 28/04 Hat der Bildbestandteil der angegriffenen Marke eine selbständig kennzeichnende Stellung behalten, so kann sich eine Verwechslungsgefahr im Sinne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG aus der Ähnlichkeit dieses Bestandteils mit der Widerspruchsmarke ergeben (vgl. auch BGH GRUR 2004, 865, 866 - Mustang).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2011, Az. I-ZB 52/09 Der Beurteilung des Gesamteindrucks der Marken sind bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG sowohl bei der älteren Widerspruchsmarke als auch bei der jüngeren Marke die Zeichen in ihrer eingetragenen Form zugrunde zu legen (vgl. BGH, Beschluss vom 13. Oktober 2004 -1 ZB 4/02, GRUR 2005, 326, 327 = WRP 2005, 341 - il Padrone/Il Portone).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2006, Az. 1 ZB 29/04 Bei Identität oder Ähnlichkeit dieses selbständig kennzeichnenden Bestandteils mit einer angemeldeten oder eingetragenen Marke mit älterem Zeitrang kann das Vorliegen von Verwechslungsgefahr im Sinne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG zu bejahen sein, weil dadurch bei den angesprochenen Verkehrskreisen der Eindruck hervorgerufen werden kann, dass die fraglichen Waren oder Dienstleistungen zu demindest aus wirtschaftlich miteinander verbundenen Unternehmen stammen (vgl. EuGH GRUR 2005, 1042 Tz 31 -THOMSON LIFE).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2006, Az. 1 ZB 29/04 Hat der Bildbestandteil der angegriffenen Marke eine selbständig kennzeichnende Stellung behalten, so kann sich eine Verwechslungsgefahr im Sinne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG aus der Ähnlichkeit dieses Bestandteils mit der Widerspruchsmarke ergeben (vgl. auch BGH GRUR 2004, 865, 866 - Mustang).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1997, Az. I ZB 6/95 Auch der weiterhin vom Bundespatentgericht herangezogene Gesichtspunkt, daß bei einem Mehrwortzeichen, wie dem Widerspruchszeichen, der Gesamteindruck durch die besondere, einem einzelnen Bestandteil in der Marke zukommende Bedeutung und Kennzeichnung so geprägt sein kann, daß die weiteren Bestandteile zurücktreten, ist, wie der Bundesgerichtshof entschieden hat, auch im Rahmen des hier in der Rechtsbeschwerdeinstanz anzuwendenden § 9 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG maßgeblich (vgl. BGH, Beschl. v. 14.3.1996 - I ZB 36/93, GRUR 1996, 404, 405 = WRP 1996, 739 - Biendax Pep; Beschl. v. 14.3.1996 - I ZB 37/93, GRUR 1996, 406, 407 - JUWEL, m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2004, Az. I ZB 4/02 Der Beurteilung des Gesamteindrucks der Marken sind bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG sowohl bei der älteren Widerspruchsmarke als auch bei der angegriffenen Marke die Zeichen in ihrer eingetragenen Form zugrunde zu legen (vgl. BGH, Beschl. v. 8.5.2002 -1 ZB 4/00, GRUR 2002, 1067, 1070 = WRP 2002, 1152 - DKV/OKV; Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 9 Rdn. 4; Ströbele in Ströbele/Hacker, Markengesetz, 7. Aufl., § 9 Rdn. 369).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2004, Az. I ZB 4/02 Da wegen der bestehenden Warenidentität und normaler Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke von Hause aus ohnehin strenge Anforderungen an den Abstand der Kollisionsmarken zu stellen sind (vgl. BGH, Beschl. v. 2.7.1998 -IZB 36/95, GRUR 1998, 1014 f. =WRP 1998, 988 - ECCO II; BGHZ 139, 340, 344 - Lions), reicht die bestehende Zeichenähnlichkeit aus, um eine Verwechslungsgefahr im Sinne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG zu begründen.
BGH, , Az. Die von der Rechtsbeschwerde vertretene weite Auslegung dieses Tatbestandsmerkmals des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG würde, wie der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften entschieden hat, nicht den Vorgaben der Markenrechtsrichtlinie entsprechen (EuGH GRUR 1998, 387, 389 = WRP 1998, 39, 41 - Säbel/Puma) und kann deshalb bei der Ausle-
BGH, vom 3.10.1999, Az. Die Beurteilung, ob Waren im Sinne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG einander ähnlich sind, liegt zwar im wesentlichen auf tatrichterlichem Gebiet, so daß die Überprüfung im Rechtsbeschwerdeverfahren sich nur auf die zutreffende Erfassung des Rechtsbegriffs sowie auf die Frage zu erstrecken hat, ob der Tatrichter entsprechend den Denkgesetzen und der allgemeinen Lebenserfahrung geurteilt hat und ob das gewonnene Ergebnis von den getroffenen Feststellungen getragen wird (vgl. BGH, Beschl. v. 26.11.1998 -1 ZB 18/96, GRUR 1999, 496, 497 = WRP 1999, 528 - TIFFANY).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1998, Az. I ZB 35/95 Bei der Auslegung des Begriffs der Warenähnlichkeit - es handelt sich bei der Bestimmung des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG um die unmittelbare Übernahme der Vorschrift des Art. 4 Abs. 1 Buchst, b MarkenRL - ist nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (EuGH, Urt. v. 29.9.1998 - Rs. C-39/97, Tz. 15 - CANON) und des Senats (BGH, Beschl. v. 13.11.1997 - I ZB 22/95, WRP 1998, 747, 749 - GARIBALDI, m.w.N.) auch der Inhalt der zehnten Begründungserwägung zur Markenrechtsrichtlinie heranzuziehen.
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2008, Az. I ZB 61/07 Der Beurteilung des Gesamteindrucks der Marken sind bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG sowohl bei den älteren Widerspruchsmarken als auch bei der angegriffenen Marke die Zeichen in ihrer eingetragenen Form zugrunde zu legen (BGH GRUR 2002, 1067, 1070 - DKV/OKV; GRUR 2005, 326, 327 - il Padrone/Il Portone).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2008, Az. I ZB 61/07 Bei Identität oder Ähnlichkeit dieses selbständig kennzeichnenden Bestandteils mit einer angemeldeten oder eingetragenen Marke mit älterem Zeitrang kann das Vorliegen von Verwechslungsgefahr i.S. von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG zu bejahen sein, weil dadurch bei den angesprochenen Verkehrskreisen der Eindruck hervorgerufen werden kann, dass die fraglichen Waren oder Dienstleistungen zu demindest aus wirtschaftlich miteinander verbundenen Unternehmen stammen (EuGH GRUR 2005, 1042 Tz. 31 - THOMSON LIFE; BGH GRUR 2007, 1066 Tz. 40 - Kinderzeit).
BGH, vom 4.2.1999, Az. 1 ZB 32/96 1. Die Frage der Verwechslungsgefahr im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG ist unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu beurteilen (vgl. EuGH, Urt. v. 11.11.1997 - Rs. C-251/95, GRUR 1998, 387, 389 Tz. 22 = WRP 1998, 39 - Sabel/Puma; Urt. v. 29.9.1998 - Rs. C-39/97, GRUR 1998, 922, 923 Tz. 16 f. = WRP 1998, 1165 - Canon).
BGH, vom 4.2.1999, Az. 1 ZB 32/96 Die in § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG enthaltene Bestimmung, wonach die Verwechslungsgefahr die Gefahr einschließt, daß die Marken gedanklich miteinander in Verbindung gebracht werden, begründet -schon nach ihrem Wortlaut - keinen eigenen, über die Verwechslungsgefahr hinausgehenden Markenverletzungstatbestand (vgl. dazu EuGH GRUR 1998, 387, 389 Tz. 18 - Sabel/Puma).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1998, Az. I ZB 6/96 Hiervon geht auch der Senat bei der Anwen- dung von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG aus (BGH, Besohl, v. 5.3.1998 - I ZB 28/95, Umdr. S. 16 - MEISTERBRAND).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1998, Az. I ZB 36/95 Hiervon geht auch der Senat bei der Anwen- dung von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG aus (BGH, Besohl, v. 5.3.1998 - I ZB 28/95, Umdr. S. 16 - MEISTERBRAND).
BGH, vom 4.0.1999, Az. 1 ZB 15/94 Bei der Auslegung des Begriffs der Warenähnlichkeit - es handelt sich bei der Bestimmung des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG um die unmittelbare Übernahme der Vorschrift des Art. 4 Abs. 1 Buchst, b MarkenRL - ist nach der Auslegung durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften auch der Inhalt des 10. Erwägungsgrundes zur Markenrechtsrichtlinie heranzuziehen (GRUR 1998, 922, 923 Tz. 15 - Canon).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1998, Az. I ZB 28/96 Das entspricht der für die Auslegung von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG bedeutsamen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (EuGH GRUR 1998, 387, 390 = WRP 1998, 39, Tz. 23 - Sabel/Puma), der bezüglich der Verwechslungsgefahr ausdrücklich auf die Ähnlichkeit der Marken im Bild, im Klang oder in der Bedeutung abgestellt hat.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1998, Az. I ZB 28/96 Die von der Rechtsbeschwerde vertretene weite Auslegung dieses Tatbestandsmerkmals des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG würde, wie der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften entschieden hat, nicht den Vorgaben der Markenrechtsrichtlinie entsprechen (EuGH GRUR 1998, 387, 389 = WRP 1998, 39, 41 - Sabel/ Puma) und kann deshalb bei der Auslegung der vorerwähnten Bestimmung des Markengesetzes nicht in Betracht gezogen werden.
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1998, Az. I ZB 32/95 7 ropäischen Gemeinschaften (EuGH, Urt. v. 11.11.1997 -	Rs. C-251/95, WRP 1998, 39, 41 - Sabel/Puma), die für die Auslegung der in Umsetzung dieser Richtlinienbestimmung erlassenen Vorschrift des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG von maßgeblicher Bedeutung ist, ist die Frage der Verwechslungsgefahr unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls umfassend zu beurteilen.
BGH, vom 4.1.1999, Az. Die von der Rechtsbeschwerde vertretene weite Auslegung dieses Tatbestandsmerkmals des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG würde, wie der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften entschieden hat, nicht den Vorgaben der Markenrechtsrichtlinie entsprechen (EuGH GRUR 1998, 387, 389 = WRP 1998, 39 - Sabel/Puma) und kann deshalb bei der Auslegung der vorerwähnten Bestimmung des Markengesetzes nicht in Betracht gezogen werden.
BGH, URTEIL vom 4.9.2013, Az. I ZR 49/12 2009, 421 Rn. 53 bis 58; GRUR-RR 2011, 253 Rn. 32 ff.; zu § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG BPatG, Beschluss vom 14. November 2012 -26 W(pat) 503/11, juris Rn. 25; BPatG, GRUR-RR 2013, 430, 432).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2013, Az. I ZB 63/12 9	1. Das Bundespatentgericht ist im rechtlichen Ansatz allerdings zutref- fend davon ausgegangen, dass die Frage, ob eine Verwechslungsgefahr im Sinne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG vorliegt, ebenso wie bei § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG unter Heranziehung aller Umstände des Einzelfalls umfassend zu beurteilen und dabei von einer Wechselwirkung zwischen der Identität oder der Ähnlichkeit der Waren oder Dienstleistungen, dem Grad der Ähnlichkeit der Marken und der Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke in der Weise auszugehen ist, dass ein geringerer Grad der Ähnlichkeit der Waren oder Dienstleistungen durch einen höheren Grad der Ähnlichkeit der Marken oder durch eine gesteigerte Kennzeichnungskraft der älteren Marke ausgeglichen werden kann und umgekehrt (st. Rspr.; vgl. nur EuGH, Urteil vom 18. Dezember 2008 - C-16/06 P, Slg. 2008, 1-10053 = GRUR-RR 2009, 356 Rn. 45 f. - Editions Albert Rene/HABM [OBELIX/MOBILIX]; BGH, Beschluss vom 1. Juni 2011 -IZB 52/09, GRUR 2012, 64 Rn. 9 = WRP 2012, 83 - Maalox/Melox-GRY; Urteil vom 2. Februar 2012-1 ZR 50/11, GRUR 2012, 930 Rn. 22 = WRP 2012, 1234 - Bogner B/Barbie B; Urteil vom 9. Februar 2012 -1 ZR 100/10, GRUR 2012, 1040 Rn. 25 = WRP 2012, 1241 - pjur/pure; Urteil vom 5. Dezember 2012 -1 ZR 85/11, GRUR 2013, 833 Rn. 30 = WRP 2013, 1038 - Culinaria/ Villa Culinaria, jeweils mwN).
BGH, Urteil vom 4.7.2000, Az. 1 ZR 283/97 Von einer Verwechslungsgefahr nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG ist auch dann auszugehen, wenn der Verkehr zwar - wie vom Berufungsgericht offengelassen - nicht der Gefahr unmittelbarer Verwechslungen (die angegriffene Kennzeichnung für die Klagemarke zu halten) erliegt, sondern im Sinne der in § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG besonders angesprochenen Gefahr des gedanklichen Inverbindungbringens der einander gegenüberstehenden Kennzeichen die angegriffene Bezeichnung infolge teilweiser Übereinstimmung mit der Klagemarke in einem wesensgleichen Stamm dem Inhaber der Klagemarke zuordnet (Verwechslungsgefahr unter dem Aspekt des Serienzeichens: vgl. BGH, Urt. v. 29.10.1998 -1 ZR 125/96, GRUR 1999, 587, 589 = WRP 1999, 530 - Cefallone, m.w.N.;Urt. v. 20.10.1999 -IZR 110/97, WRP 2000, 529, 531 = MarkenR 2000, 134 - ARD-1).
LG Köln, Urteil vom 4.4.2008, Az. 31 O 258/08 Die angegriffene Kennzeichnung 'Elo-Posteri' übernimmt die Klagemarke an dem – im Allgemeinen stärker beachteten (vgl. Ströbele/Hacker § 9 MarkenG Rn. 131) - Wortanfang in identischer Form.
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.2.2000, Az. 4 O 278/99 23Nach der Auslegung des Artikel 4 Abs. 1 b Markenrichtlinie durch die Rechtsprechung des Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (EuGH GRUR 1998, 387, 389 Sabel/Puma), die für die Auslegung der in Umsetzung dieser Richtlinienbestimmung erlassenen Vorschrift des § 9 Abs. 1 Nr. 2 Markengesetz wie für die Auslegung von § 14 Abs. 1 Nr. 2 Markengesetz von maßgeblicher Bedeutung ist, ist die Frage der Verwechslungsgefahr unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls umfassend zu beurteilen.
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.6.2000, Az. 4 O 430/99 64Bei der Auslegung des Begriffs der Warenähnlichkeit – es handelt sich bei der Bestimmung des § 9 Absatz 1 Nummer 2 MarkenG um die unmittelbare Übernahme der Vorschrift des Artikel 4 Absatz 1 d der Markenrechtsrichtlinie (MRRL), deren Inhalt auch den im Streitfall auf die Klagemarke II anwendbaren Inhalt des § 14 Absatz 1 Nummer 2 MarkenG bestimmt – ist nach der Auslegung durch den Europäischen Gerichtshof auch der Inhalt des zehnten Erwägungsgrundes zur Markenrechtsrichtlinie heranzuziehen (EuGH, GRUR 1998, 922, 923 Textziffer 15 – CANON).