Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-08-2008-5A_491-2008&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2018-07-23 17:56:38
Document Index: 226913791

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 190', 'Art. 725', 'Art. 173', 'Art. 174', 'Art. 105', 'Art. 66', 'Art. 103', 'Art. 68']

5A_491/2008 22.08.2008
5A_491/2008/bnm
vertreten durch Fürsprecher Thomas Leder,
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 18. Juni 2008 des Obergerichts des Kantons Zug (Justizkommission).
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 18. Juni 2008 des Zuger Obergerichts (Justizkommission), das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzlich über sie am 19. Mai 2008 erfolgte Konkurseröffnung abgewiesen hat,
dass das Obergericht erwog, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin sei über sie der Konkurs nicht wegen Zahlungseinstellung (Art. 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG), sondern auf Grund der fortgesetzten Betreibung der Beschwerdegegnerin eröffnet worden, ein Konkursaufschub nach Art. 725a OR falle mangels einer Überschuldungsanzeige (mit revidierter Zwischenbilanz) ausser Betracht, mit der erstinstanzlichen Erwägung, wonach das Aufschubsgesuch der Beschwerdeführerin als rechtsmissbräuchliches Nachlassstundungsgesuch zu qualifizieren sei, setze sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander,
dass das Obergericht weiter erwog, auf Grund der Akten könne keine Rede von einer unmittelbar bevorstehenden Freigabe der in einem Zürcher Strafverfahren blockierten Mittel der X.________ AG die Rede sein, die von der Beschwerdeführerin eingereichte Einstellungsverfügung der dortigen Staatsanwaltschaft sei ein unzulässiges Novum und die Verweigerung der Konkursaussetzung nach Art. 173a SchKG nicht zu beanstanden, die Konkursforderung sei sodann weder getilgt noch verjährt, eine Aufhebung der Konkurseröffnung auf Grund von Art. 174 Abs. 2 SchKG falle ausser Betracht, ohne dass die weitere Voraussetzung der Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin geprüft werden müsse,
dass sich im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht mit den entscheidenden Erwägungen des Zuger Obergerichts auseinandersetzt,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das obergerichtliche Urteil vom 18. Juni 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass es insbesondere nicht genügt, dieses Urteil in vollem Wortlaut wiederzugeben, den Sachverhalt, ohne substantiierte Sachverhaltsrügen (Art. 105 Abs. 2/106 Abs. 2 BGG) zu erheben, aus eigener Sicht zu schildern, den Zürcher Behörden Rechtsverzögerung und Rechtsverweigerung in einem Strafverfahren vorzuwerfen, die Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu behaupten und die Deblockierung von strafrichterlich beschlagnahmten Vermögenswerten zu fordern,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG) und die Beschwerdegegnerin, die zur Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung aufgefordert worden ist, für ihre Eingaben im Verfahren nach Art. 103 BGG zu entschädigen hat (Art. 68 Abs. 2 BGG),
Dieses Urteil wird den Parteien sowie dem Obergericht und dem Konkursamt des Kantons Zug schriftlich mitgeteilt.