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Timestamp: 2016-10-25 13:43:54
Document Index: 248234946

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 135', 'Art. 159']

M.________, 1961, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Stephan Rawyler, Vorstadt 18, 8200 Schaffhausen,
Die 1961 geborene M.________ war seit 1989 bei der Firma C.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 3. September 1996 war sie als Beifahrerin von einem Verkehrsunfall betroffen, als der von ihrem Ehemann gelenkte, auf der Hauptstrasse geradeaus fahrende Personenwagen frontal/seitlich rechts mit einem im Abbiegen begriffenen, die Hauptstrasse �berquerenden Auto kollidierte, wobei die Versicherte mit dem Kopf gegen die Frontscheibe prallte. Laut Unfallmeldung vom 9. September 1996 zog sich die Versicherte eine Verstauchung und Prellungen an der rechten Hand, am Kopf und an der Wirbels�ule zu. Dr. med. L.________, Physikalische Medizin FMH, den sie noch am Unfalltag aufgesucht hatte, diagnostizierte am 12. November 1996 ein Schleudertrauma der HWS und LWS sowie eine Kontusion des rechten Schultergelenks. Ab 11. November 1996 nahm die Versicherte die Arbeit wieder zu 100 % auf. Die SUVA zog zun�chst einen Bericht der Abteilung Radiologie des Spitals X.________ �ber eine Weichteilsonographie der rechten Schulter vom 8. November 1996 sowie ein Schreiben des Dr. med. L.________ vom 21. Dezember 1996 bei und holte eine telefonische Auskunft dieses Arztes vom 22. Januar 1997 ein. Zudem zog die Anstalt Ausk�nfte und Stellungnahmen des R�ntgeninstituts der Klinik Y.________ vom 17. Januar 1997 (Arthro-MRI Schulter rechts), des Dr. med. W.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 29. Januar 1997, des Dr. med. L.________ vom 28. Februar, 16. Mai und 2. Juni 1997, der Versicherten vom 5. M�rz und 14. August 1997 sowie der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie am Spital Z.________ vom 3. Juli 1997 bei. Nachdem Dr. med. L.________ telefonisch erkl�rt hatte, die Patientin habe sich seit der letzten Behandlung am 13. Mai 1997 nicht mehr gemeldet, erkl�rte die SUVA der Versicherten mit Schreiben vom 25. August 1997, sie gehe davon aus, dass die Unfallfolgen geheilt seien und der Fall als erledigt betrachtet werden k�nne.
Am 12. September 1997 teilte Dr. med. L.________ der SUVA mit, die Versicherte leide seit 9. September 1997 erneut an starken Schmerzen zervikal mit Blockierung der Beweglichkeit und sei seither, voraussichtlich f�r zwei bis drei Wochen, zu 100 % arbeitsunf�hig. Die SUVA liess die Versicherte am 2. Oktober 1997 durch den Kreisarzt Dr. med. B.________ untersuchen, der sie als ab 6. Oktober 1997 zu 50 % und ab 20. Oktober 1997 zu 100 % arbeitsf�hig erachtete. Zudem holte die Anstalt weitere Angaben der Versicherten vom 30. Dezember 1997 sowie Berichte des Dr. med. L.________ vom 22. M�rz 1998 und des Dr. med. W.________ vom 21. April 1998 ein. Am 26. Mai 1998 erkl�rte Dr. med. L.________, da die Patientin trotz Durchf�hrung physikalischer Therapien keine wesentliche Besserung empfinde, habe er mit ihr vereinbart, die Behandlung vor�bergehend abzuschliessen.
Am 25. August 1998 teilte Dr. med. L.________ der SUVA mit, die Patientin habe sich am 18. August 1998 erneut bei ihm gemeldet. Sie leide unter starken Verspannungen im Schulter-Nackenbereich. Er habe eine erneute physikalische Therapie verordnet und die Versicherte ab 18. August 1998 zu 100 % arbeitsunf�hig geschrieben. Die SUVA holte eine Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. I.________ vom 1. September 1998 und veranlasste, nachdem Dr. med. L.________ am 8. September 1998 interveniert hatte, eine kreis�rztliche Untersuchung, welche am 7. Oktober 1998 stattfand. Anschliessend lehnte es die Anstalt mit Verf�gung vom 12. Oktober 1998 ab, weitere Versicherungsleistungen zu erbringen, da die geltend gemachten Schulter- und Nackenbeschwerden nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis st�nden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 26. April 1999 fest. Im Einspracheverfahren hatte die Versicherte einen Unfallschein UVG mit Eintragungen des Dr. med. L.________ vom 17. M�rz bis 29. Oktober 1998 sowie einen Bericht des Dr. med. H.________, Neurologie FMH, vom 20. Januar 1999 aufgelegt.
Die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen ab (Entscheid vom 6. April 2001). Die Beschwerdef�hrerin hatte im Verlauf des Verfahrens Stellungnahmen des Dr. med. L.________ vom 2. M�rz, 10. September 1999 und 24. Februar 2000, einen Bericht der Rehaklinik Q.________ vom 22. April 1999, eine Krankenkarte mit Eintragungen des Dr. med. L.________ vom 16. M�rz bis 24. August 1999, sowie Berichte des Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH, vom 7. September 1999, des Dr. med. H.________ vom 22. November 1999, des Dr. med. N.________, vom 8. Dezember 1999 (Operationsbericht; Carpaltunnelspaltung rechts) sowie der Rehaklinik Q.________ vom 16. Oktober 2000 eingereicht. Die SUVA hatte Stellungnahmen des Dr. med. P.________, SUVA-�rzteteam Unfallmedizin, vom 24. September 1999 und 13. Januar 2000 aufgelegt.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ das Rechtsbegehren stellen, es seien der Einspracheentscheid und der Entscheid des kantonalen Gerichts aufzuheben und die SUVA zu verpflichten, die der Beschwerdef�hrerin zustehenden Leistungen zu erbringen, insbesondere die Kosten der Behandlung zu �bernehmen; eventuell sei die Vorinstanz anzuweisen, weitere Abkl�rungen zu treffen und einen neuen Entscheid zu f�llen. Der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wurde ein Schreiben der Firma C.________ AG an die Beschwerdef�hrerin vom 1. September 2000 beigelegt.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung sowie die als Mitbeteiligte zur Vernehmlassung eingeladenen Krankenkasse D.________ verzichten auf eine Vernehmlassung.
Mit Schreiben vom 21. August 2001 - nach Abschluss des Schriftenwechsels - l�sst die Beschwerdef�hrerin eine Stellungnahme des Dr. med. L.________ vom 1. Juni 2001 sowie ein Gutachten des Dr. med. U.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 28. Juli 2001 einreichen.
1.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG setzt zun�chst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
1.2 Nach st�ndiger Praxis beurteilt das Sozialversicherungsgericht im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren den Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides entwickelt hat (BGE 116 V 248 Erw. 1a). Tatsachen, die sich erst nach dem massgebenden Zeitpunkt verwirklichen, sind insoweit zu ber�cksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im damaligen Zeitpunkt zu beeinflussen (BGE 99 V 102 mit Hinweisen).
In somatischer Hinsicht klagte die Versicherte insbesondere �ber Schulter- und Nackenbeschwerden, wobei die Schulterprobleme im Vordergrund st�nden. Umstritten ist insoweit der nat�rliche Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 3. September 1996.
2.1 Die Weichteilsonographie der rechten Schulter vom 8. November 1996 ergab einen Verdacht auf degenerative Ver�nderungen der rechten Rotatorenmanschette, allerdings keine Kriterien einer Rotatorenmanschettenruptur. Aus dem Arthro-MRI vom 17. Januar 1997 resultierte ebenfalls kein Nachweis eines Einrisses an der Rotatorenmanschette. Dagegen fanden sich Zeichen einer Tendopathie der distalen Supraspinatussehne mit leichten entz�ndlichen/degenerativen Signalver�nderungen. In der Folge wurde eine posttraumatische Tendopathie der Rotatorenmanschette rechts diagnostiziert. Laut dem Bericht der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals Z.________ vom 3. Juli 1997 sind die Schulterbeschwerden klinisch sowie sonographisch und auch im MRI durch eine Strukturauflockerung im Bereich des Supraspinatusansatzes zu erkl�ren. Ausserdem bestehe ein Verdacht auf einen Akromeonsporn. Die Untersuchung durch Dr. med. W.________ vom 21. April 1998 ergab eine deutliche Verspannung der Nacken- und Trapeziusmuskulatur rechts. Dr. med. L.________ erkl�rt in seinem Bericht vom 25. August 1998, die Patientin leide unter starken Verspannungen im Schulter-Nackenbereich. Die klinische Untersuchung ergab einen Hartspann der Schulter-Nackenmuskulatur beidseits mit mehreren schmerzhaften Myogelosen. Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. I.________ f�hrt in seiner Stellungnahme vom 1. September 1998 aus, erfahrungsgem�ss seien Unfallfolgen, die ohne Fraktur oder strukturelle L�sion einhergingen, nach rund einem halben Jahr abgeheilt. Die derzeitigen Beschwerden mit der Verspannung der Nacken- und Trapeziusmuskulatur rechts seien belastungs- und haltungsbedingt. Sie k�nnten nicht mehr in Zusammenhang mit dem Unfallereignis gebracht werden. Im Anschluss an die Untersuchung vom 7. Oktober 1998 erkl�rte Dr. med. I.________, es best�nden deutliche Verspannungen im Bereich des Trapezius rechts sowie der Paravertebralmuskulatur im BWS- und HWS-Bereich. Die geklagten Beschwerden seien dadurch erkl�rt. Dr. med. H.________ f�hrt in seinem Bericht vom 20. Januar 1999 aus, es liege eine gewisse Innervationsschw�che der rechtsseitigen Schultermuskulatur vor, bei welcher es sich jedoch um eine schmerzbedingte Minderaktivierung und dadurch auch um einen Mindergebrauch der Muskulatur handeln d�rfte. Nadelmyographisch habe man keinen Hinweis auf ein peripher neurogenes Geschehen, eine radikul�re Symptomatik, eine Plexusl�sion oder eine L�sion des Nervus suprascapularis rechts im Rahmen des damaligen Unfalls. Laut dem Bericht des Dr. med. S.________ vom 7. September 1999 ergab sich ergometrisch kein Nachweis einer Isch�mie/Arrhythmie. Die von der Beschwerdef�hrerin geklagten Thoraxschmerzen interpretierte der Arzt "am ehesten posttraumatisch als Folge der Thoraxkontusion 1996". Die Untersuchung durch Dr. med. H.________ vom 22. November 1999 best�tigte das Vorliegen ausgepr�gter Verspannungen im Bereich der ganzen Schultermuskulatur. Auf Grund der neu geklagten Beschwerden an der rechten Hand sei zudem ein leichtes Carpaltunnelsyndrom denkbar. Dr. med. P.________ verneint in seinen Stellungnahmen vom 24. September 1999 und (Bezug nehmend auf ihm zwischenzeitlich unterbreitete neue �rztliche Aussagen) 13. Januar 2000 das Vorliegen somatischer Beschwerden, die in einem Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehen k�nnten. Es gebe konkret kein Substrat, welches die sekund�r wieder verschlimmerten Myogelosen im Nacken-Schulter-Bereich ab 18. August 1998 erkl�ren k�nne. Ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem von Dr. med. H.________ festgestellten leichten Carpaltunnelsyndroms rechts sei ebenfalls v�llig unwahrscheinlich. Zwar m�ge rein zeitlich ein Zusammenhang zwischen den aktuellen Beschwerden und dem Unfallereignis bestehen. Da kein entsprechendes Korrelat vorliege, m�sse jedoch ausschliesslich von einer psychogenen (psychosomatischen) Problematik ausgegangen werden.
2.2 Zusammenfassend ergibt sich, dass sich mit bildgebenden Verfahren keine K�rpersch�digung nachweisen liess. Die Ursache der Beschwerden d�rfte gem�ss den zitierten Arztberichten in Verspannungen insbesondere der Schultermuskulatur liegen. Die Frage, ob das Unfallereignis vom 3. September 1996 mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit noch eine Teilursache des Gesundheitsschadens darstellt, der die geklagten Beschwerden sowie die attestierte Arbeitsunf�higkeit verursacht, l�sst sich jedoch auf Grund der Akten nicht mit hinreichender Zuverl�ssigkeit beantworten. Die von Dr. med. I.________ postulierte Regel, wonach Unfallfolgen, die ohne Fraktur oder strukturelle L�sion verlaufen, nach rund einem halben bis einem ganzen Jahr abgeheilt sind, mag einen Erfahrungswert darstellen; sie d�rfte aber zur Verneinung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht in allen F�llen ausreichen. Die Stellungnahmen mehrerer �rzte lassen es als m�glich erscheinen, dass die Beschwerden mindestens teilweise Unfallfolgen (im Sinne der rechtsprechungsgem�ss [Erw. 1.1 hievor] erforderlichen conditio sine qua non) darstellen. Neben der klaren Aussage des Dr. med. L.________ ergeben sich entsprechende Anhaltspunkte auch aus dem Bericht der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals Z.________ vom 3. Juli 1997 sowie den Stellungnahmen des Dr. med. H.________, des Dr. med. W.________ und des Dr. med. S.________. Dagegen erachtet Dr. med. P.________ in seinen w�hrend des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens auf Grund der Akten erstellten Stellungnahmen das Bestehen eines nat�rlichen Kausalzusammenhangs hinsichtlich somatischer Beschwerden als v�llig unwahrscheinlich, da es an einem entsprechenden Korrelat fehle. Angesichts dieser divergierenden Aussagen, deren medizinische Schl�ssigkeit das Gericht nicht hinreichend beurteilen kann, ist ein Entscheid dar�ber, ob der nat�rliche Kausalzusammenhang als �berwiegend wahrscheinlich zu gelten hat, nicht m�glich. Erg�nzende medizinische Abkl�rungen sind daher unumg�nglich. Die Sache ist an die SUVA zur�ckzuweisen, damit sie ein externes Gutachten erstellen lasse.
Das nach einem Schleudertrauma nicht selten beobachtete und deshalb von der Rechtsprechung als typisch bezeichnete Beschwerdebild (BGE 117 V 360 Erw. 4b) ist erstmals �ber zweieinhalb Jahre nach dem Unfall in einem Arztbericht dokumentiert (Bericht der Rehaklinik Q.________ vom 22. April 1999). Soweit die Beschwerdef�hrerin infolge des Unfalls unter nicht-somatischen Unfallfolgen lei det, hat die Ad�quanzbeurteilung daher nicht nach der Rechtsprechung zu den Folgen eines Schleudertraumas ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359), sondern nach jener zu psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall (BGE 115 V 140) zu erfolgen. Da gem�ss dieser Rechtsprechung die somatischen Unfallfolgen massgebend sind, ist auch f�r die diesbez�gliche Beurteilung die gutachtliche Abkl�rung erforderlich.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 6. April 2001 und der Einspracheentscheid vom 26. April 1999 aufgehoben werden und die Sache an die SUVA zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber die Leistungsanspr�che neu verf�ge.
Das Obergericht des Kantons Schaffhausen wird �ber eine Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden haben.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung und der Krankenkasse D.________ zugestellt.