Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:255096-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Transport+and+Related+Services&WT.rss_a=255096-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-07-15 11:50:14
Document Index: 150406492

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 123', '§ 21', '§ 19', '§ 98', '§ 21', '§ 1', '§ 22', '§ 42']

Dienstleistungen - 255096-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 255096-2020
Submission deadline has been amended by: 297808-2020
Deutschland-Lamperheim: Öffentlicher Verkehr (Straße)
2020/S 105-255096
Offizielle Bezeichnung: V-Bus GmbH
Postanschrift: Klärwerkstr. 2
Ort: Lamperheim
Kontaktstelle(n): Dominkovic, Christine
Telefon: +49 621465-1784
Hauptadresse: www.v-bus.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=ECTUuyRTaIk%253d
Referenznummer der Bekanntmachung: 059-20-E15
Vergabegegenstand ist die Durchführung von Betriebsleistungen im Linien-/Sonderlinienverkehr gem. §§ 42 und 43 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sowie im Freigestellten Schülerverkehr im Verkehrsgebiet der rnv in Heidelberg. Hierfür werden dem Auftragnehmer Fahrzeuge zur Verfügung gestellt.
Die V-Bus GmbH als Generalsubunternehmer der rnv vergibt Verkehrsleistungen in Heidelberg. Der Vertrag wird über 44 Monate mit einer Leistung von ca. 23 200 Fahrstunden p. a. geschlossen.
Die Leistungen beziehen sich hauptsächlich auf die Linien 29, 30, 37 und 39 der rnv. Unter www.vrn.de können die entsprechenden Liniennetzpläne abgerufen werden. Es wird empfohlen, sich vor der Stellung eines Teilnahmeantrages die Linienverläufe vor Ort anzuschauen.
Qualitätskriterium - Name: Konzept zur Stabilität der Betriebsabläufe und Qualitätssicherung / Gewichtung: 30,00
Der Auftraggeber ist berechtigt, zweimalig die Laufzeit des Vertrags um jeweils bis zu einem Jahr zu verlängern. Die Verlängerungsfrist muss mindestens 3 Monate vor Laufzeitende des Vertrags oder der ersten Verlängerung ausgesprochen und schriftlich dokumentiert werden.
Bei den Bewerbern, deren Teilnahmeantrag die formale Vollständigkeitsprüfung bestanden hat, schließt sich die materielle Prüfung an, ob aufgrund der vorgelegten Nachweise und Erklärungen die Eignung der Bewerber zu bejahen ist. Sollte die Durchführung der Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin die Teilnahmeanträge auf Basis der in Ziffer III.1.1), III.1.2) und III.1.3) genannten Nachweise und Eigenerklärungen in eine qualitative Rangfolge bringen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber oder im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft Angaben zum Unternehmen des Bewerbers bzw. im Falle einer Bewerbergemeinschaft zu jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Es ist eine kurze Unternehmensdarstellung mit Angabe zu Sitz und Rechtsform des Bewerbers/Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie zu etwaigen Gesellschaftern inkl. Organigrammen, aus denen alle Stellen und Personen hervorgehen, die für Aufträge der ausgeschriebenen Art üblicherweise relevant sind, (max. 10 DIN-A4 Seiten) einzureichen.
Des Weiteren sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
a. Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft/im Falle der Eignungsleihe des Anderen Unternehmens zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, § 21 AEntG, § 19 MiLoG, § 98c AufenthG und § 21 SchwarzArbG und zu wettbewerbskonformen Verhalten.
b. Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft/im Falle der Eignungsleihe des Anderen Unternehmens zur Zuverlässigkeit nach § 1 PBZugV.
c. Im Falle der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft muss jedes Bewerbergemeinschaftsmitglied eine unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag einreichen.
Eine Veränderung der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist grundsätzlich unzulässig. Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus Aufgeforderten Unternehmern gebildet haben, werden nicht zugelassen.
d. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will. Entsprechende Nachweise sind für das andere Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden. Für die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise ist das jeweils entsprechende Formblatt zu verwenden, wenn und soweit ein solches Formblatt den zu diesem Vergabeverfahren bereitgestellten Auftragsunterlagen beiliegt.
Der Bewerber weist die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung durch die Eintragung im einschlägigen Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 3 Monate) nach. Ein entsprechender Registerauszug legt der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag vor. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Auszug für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Darüber hinaus legt der Bewerber einen Auszug aus dem Gewerberzentralregister (nicht älter als 3 Monate) seinem Teilnahmeantrag bei. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Auszug für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
Der Bewerber/mind. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft legt eine Bescheinigung der Genehmigungsbehörde über die Bestellung eines Betriebsleiters nach BOKraft seinem Teilnahmeantrag bei.
Der Bewerber/mind. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft legt eine Bescheinigung über die fachliche Eignung oder Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit KOM bzw. – bei ausländischen Bietern – EU-Lizenz entsprechend der EG-VO 684/92 i. d. F. 11/98 seinem Teilnahmeantrag bei.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
1. Eigenerklärung, ob für das Vermögen des Bieters/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden ist (keine Weiterführung der Geschäfte durch Insolvenzverwalter – § 22 InsO).
2. Nachweis Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung
Schriftlicher Nachweis einer bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 10 000 000 EUR pauschal für Personen- und Sachschäden.
Nachzuweisen ist dies durch die Vorlage der Kopie der Versicherungspolice. Falls die Versicherung noch nicht besteht, kann der Bewerber alternativ erklären, dass er im Falle der Auftragserteilung für den Zeitraum seiner Leistungsverpflichtung eines solche Versicherung abschließen wird und eine schriftlichen Erklärung seiner
Versicherung einreichen, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen wird. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis oder alternativ die Vorlage der Erklärung der Versicherung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
3. Nachweis Umsatz
Angabe des Jahresumsatzes (netto) sowie des Umsatzes, welcher Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen ähnlich sind (netto), aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (ab 2017).
Bei diesen dem Vergabegegenstand ähnlichen Leistungen ist vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (ab 2017) ein Mindestjahresumsatz von 1 600 000,00 EUR (netto) nachzuweisen. Die Umsätze aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft werden von der Vergabestelle addiert. Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärung.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
Referenzen über die Durchführung von Betriebsleistungen im Linien-/Sonderlinienverkehr gem. §§ 42 und 43 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sowie im Freigestellten Schülerverkehr in den letzten 5 Jahren (ab 2015).
Der Bewerber/Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn er/sie mindestens 1 Referenz
Vorweisen kann, die nach Art und Umfang mit der hier ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist und die folgende Mindestkriterien erfüllt:
a) Linienverkehr im ÖPNV,
b) Bedienung von mind. 3 Linien,
c) Auftragsdauer mind. 44 Monate ohne Unterbrechung,
d) Bedienung eines Fahrscheindruckers in den Fahrzeugen,
e) Bedienung eines RBL-Systems in den Fahrzeugen.
Zur Erfüllung der aufgeführten Teilnahmebedingungen muss jedes der aufgeführten Mindestkriterien mindestens in einem der vom Bewerber angezeigten Referenz-Projekte realisiert worden sein.
Siehe Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb
Wir empfehlen eine freiwillige Registrierung auf der Vergabeplattform, damit Sie unmittelbar über Änderungen oder Antworten zu eingehenden Bewerberfragen informiert werden können.