Source: http://eichhoernchen-notruf.com/der-verein/die-satzung/
Timestamp: 2017-06-23 20:30:34
Document Index: 387953246

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 4', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 9']

Eichhörnchen Notruf e.V. - die Satzung
HOMEDER VEREINdas Telefonteamdas Telefonteam (intern)die Auffangstationendie Gesetzeslagedie Satzungdie MitgliederversammlungenDIE EICHHÖRNCHENERSTE HILFE"ZWEITE" HILFEGALERIESHOPLINKSKONTAKTIMPRESSUM
die Satzung § 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen Eichhörnchen Notruf e.V.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Tier- und Naturschutzes, insbesondere soll das europäische Eichhörnchen geschützt werden.
Eichhörnchen gehören zu den frei lebenden Tieren, somit fällt ihr Schutz gesetzlich unter den Naturschutz.
Oberste Priorität des Vereins ist es, die Rückführung von Findelkindern zum Muttertier zu versuchen
Aufzucht und Wiederauswilderung von verwaisten, verletzten und kranken Eichhörnchen
Erkrankten adulten Eichhörnchen in Freiheit, nach bestem Wissen zu helfen, z.B. durch Aufklärungs-, und Öffentlichkeitsarbeit, durch direkte Hilfestellung und Beratung durch das
Notfalltelefon, sowie durch aktive Hilfestellung bei Verletzung oder Vergiftung o.ä.
Flächendeckendes Netz an Auffang- / Pflegestationen aufzubauen und zu erhalten
Aufklärung der Öffentlichkeit über das Wildtier Eichhörnchen (in Schulen, Kindergärten, Medien usw.)
Aufklärung über die nicht artgerechte Haltung der europäischen Eichhörnchen in Gefangenschaft und als Haustier Durchsetzung eines Zuchtverbotes von europäischen Eichhörnchen (Sciurus vulgaris), durch Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten, die die Thematik von Haltungsschäden bzw.
-störungen behandeln und langfristig dem Gesetzgeber darlegen, dass eine artgerechte Haltung dieser Tiere in Gefangenschaft nicht möglich ist.
Offenlegung von Missständen bei Haltung und Auswilderung, durch enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden (Naturschutzbehörde, Veterinärämtern)
Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit dem europäischen Eichhörnchen beschäftigen, durch aktive Zusammenarbeit des Vereins mit Universitäten, Anbieten von
Themen für Diplom- bzw. Doktorarbeiten etc.
Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten, z. B.
Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrags trotz einmaliger Mahnung
nicht mit dem Vorstand abgestimmten Aktionen im Namen des Vereins,
kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitglieds beschließen.
Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels
eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende
Wirkung. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, hat der
Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen.
Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder
versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft ab dem Zugang des Ausschließungsbeschlusses an die letzte bekannte
Anschrift des Mitglieds als beendet gilt.
Alle Mitglieder, die eine Auffangstation des Vereins betreiben oder ein Amt innehaben, sind aktive Mitglieder. Diese sind von Mitgliedsbeiträgen befreit.
Aktive Teilnahme an der Versorgung und Pflege von verwaisten und/oder kranken Tieren (Aufzucht / Pflege /
Auswilderung / TÄ Betreuung ... o.ä.) oder aktive Teilnahme z.B. durch die Übernahme eines Amtes im Verein.
Aktive Mitglieder können bei Bedarf für eine begrenzte Zeit von bis zu einem Jahr pausieren. Hierzu wird ein schriftlicher Antrag an den Vorstand gestellt. Sie gehen anschließend
in den passiven Status über.
Fördermitglieder bzw. passive Mitglieder: Sie sind uns herzlich willkommene Fördermitglieder, sie unterstützen den Verein und die Vereinsarbeit durch ihre finanzielle Mitgliedschaft. Sie haben / nehmen keine der o.g. aktiven Beteiligungen
Passive Mitglieder werden über das Vereinsgeschehen mittels Rundmail informiert, erhalten das Posthörnchen und sind gern gesehene Gäste der Jahreshaupt-/ Mitgliederversammlung.
Der Verein vergibt Ehrenmitgliedschaften an körperliche oder juristische Personen die sich im besonderen Maß um das Wohl des Vereins bemühen.
Sie fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse. Stimmberechtigt sind die aktiven und passiven Mitglieder gemäß § 4 der Satzung.
Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszwecks sowie eine Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme
enthalten, werden behandelt wie nicht erschienene.
Ein Beschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und von Versammlungsleiter und Protokollführer unterzeichnet.
Bestimmung der Anzahl und Wahl der Rechnungsprüfer sowie Entgegennahme deren Berichts
Beim Vorstand wird unterschieden zwischen dem Vorstand i.S.d. § 26 BGB sowie dem erweiterten Vorstand. Zum Vorstand i.S.d. § 26 BGB zählen der erste, der zweite und der dritte
Vorsitzende. Jeder von ihnen vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich allein. Zum erweiterten Vorstand zählen neben den Vorstandsmitgliedern i.S.d. § 26 BGB 4 weitere
Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, hiervon mindestens eines der
vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder.
Die Vorstandssitzung leitet der erste Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der zweite Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der dritte Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind
zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten
Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
Es können nur aktive Mitglieder in den Vorstand gewählt werden.
Der Vorstand lädt schriftlich zwei Wochen im Voraus mindestens einmal im Jahr, üblicherweise im
4. Kalendervierteljahr zur Mitgliederversammlung ein. Eine Einladung soll mittels Email erfolgen, wenn das Mitglied im Aufnahmeantrag dieser Form der Einladung ausdrücklich
zugestimmt hat und eine Email-Adresse im Aufnahmeantrag angegeben wurde oder vom Mitglied dem Vorstand später mit einer entsprechenden Einverständniserklärung übermittelt wurde.
Im Übrigen erfolgt die Einladung schriftlich an die letzte bekannte Anschrift.
In der Einladung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt,
Auf der Mitgliederversammlung sind zwei Rechnungsprüfer zu wählen. Die Amtszeit der Rechnungsprüfer beträgt zwei Jahre. Die Rechnungsprüfer prüfen die Kassen und die Geschäfte des Vereins zumindest
einmal im Geschäftsjahr. Über das Ergebnis ist auf der jeweils nächsten Mitgliederversammlung zu berichten.
Vermögen des Vereins an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, zwecks Verwendung für den Tierschutz.
§ 9 Datum der Errichtung
Die vorstehende Satzung wurde am 13.09.2008 von der Gründerversammlung errichtet.
Diese Satzung tritt mit dem Tage der Beschlussfassung in Kraft. Die vorhergehende Satzung verliert damit ihre Gültigkeit. Letzte Änderung in der Mitgliederversammlung vom 21.11.2015. Druckversion |