Source: http://portal.versorgungskammer.de/portal/page/portal/barchv/de/aktuelles
Timestamp: 2019-06-19 07:28:21
Document Index: 392839227

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 44', '§ 47', '§ 19', '§ 6', '§ 6']

BARCHV - Aktuelles
Berufsunfähigkeitsschutz in der BArchV - –FAQ
Das Versorgungswerk hat die wichtigsten Fragen rund um das Thema Berufsunfähigkeit in einem FAQ zusammengestellt. Der Schutz bei Berufsunfähigkeit gehört neben dem Altersruhegeld und der Hinterbliebenenversorgung zum Leistungsspektrum des Versorgungswerks. Die Voraussetzungen und den Umfang des Berufsunfähigkeitsschutzes zu kennen, ist für Ihre Vorsorge wichtig.
FAQ-Berufsunfähigkeit (PDF)
Auf der diesjährigen Sitzung des Landesausschusses beschlossene Satzungsänderungen
Seit 01.01.2016 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen für die gesetzlich krankenversicherten Mitglieder der Bayerischen Architektenversorgung für die Dauer des Bezugs von Krankengeld Rentenversicherungsbeiträge ans Versorgungswerk. Dies wird durch die Regelung in § 47a SGB V ermöglicht. Demnach muss das Mitglied des Versorgungswerks für die Beschäftigung auf der das Krankengeld basiert, von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sein und die Beitragsübernahme aus dem Krankengeldbezug bei der Krankenkasse beantragen.
Krankengeld ist eine Entgeltersatzleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Es wird insbesondere gezahlt, wenn ein Versicherter im Anschluss an die sechswöchige Lohnfortzahlung des Arbeitgebers weiterhin infolge Krankheit arbeitsunfähig ist (§ 44 Abs. 1 SGB V). Das Krankengeld beträgt i.d.R. 70 % des Bruttoentgeltes (bis zur Beitragsbemessungsgrenze), max. 90 % des Nettoentgeltes (§ 47 SGB V). Die Bayerische Architektenversorgung hat durch die Anpassung des § 19 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 der Satzung die rechtliche Grundlage geschaffen, damit die zuständige gesetzliche Krankenkasse die Rentenversicherungsbeiträge aus Ihrem Krankengeldbezug ans Versorgungswerk entrichten kann. Die Krankenkasse trägt grundsätzlich die Hälfte der Beiträge (=Trägeranteil). Sie hat diese Beiträge ans Versorgungswerk zu melden und abzuführen. Die andere Hälfte des Beitrags aus dem Krankengeld (2017 beträgt der halbe Beitragssatz 9,35%) wird Ihnen zusammen mit diesem Krankengeld ausgezahlt (=Versichertenanteil). Diesen Versichertenanteil müssen Sie daher unabhängig von der beantragten Beitragsübernahme auf jeden Fall an das Versorgungswerk weiterleiten. Um die konkrete Höhe des Versichertenanteils festsetzen zu können, ist es erforderlich, dass Sie dem Versorgungswerk die Abrechnung Ihres Krankengeldbezugs zusenden
Aktueller Stand: Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) lehnt Befreiungsfähigkeit von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht ab
Die DRV Bund lehnt eine grundsätzliche Befreiungsfähigkeit für Stadtplanerinnen und Stadtplaner ab, die ausschließlich in der Stadtplanerliste eingetragen sind und die erst durch die Änderung des Baukammerngesetzes (BauKaG) zum 1. August 2015 Pflichtmitglied der Bayerischen Architektenkammer werden konnten. Nicht betroffen von der Ablehnung sind solche Stadtplanerinnen und Stadtplaner, die zugleich in einer der Fachrichtungen der Architektenliste eingetragen sind. Die Grundsatzabteilung verweist in ihrer Stellungnahme auf § 6 Abs. 1 Satz 3 SGB VI. Danach müsse für eine grundsätzliche Befreiungsfähigkeit von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht für die betreffende Berufsgruppe bereits vor dem 1. Januar 1995 eine gesetzliche Verpflichtung zur Mitgliedschaft in der berufsständischen Kammer am jeweiligen Ort der Beschäftigung bestanden haben. Eine Befreiung stehe denjenigen nicht zu, die nur aufgrund einer nach diesem Stichtag erfolgten Erweiterung des Personenkreises Pflichtmitglied der berufsständischen Kammer geworden sind (z.B. Stadtplaner/innen in Bayern). Die Berufsgruppe der Stadtplaner/innen in Bayern sei zum 1. August 2015 und damit nach dem Stichtag 31. Dezember 1994 Pflichtmitglied der Bayerischen Architektenkammer geworden. Angesichts der nach Auffassung der DRV Bund fehlenden Befreiungsfähigkeit der ausschließlich in der Stadtplanerliste eingetragenen Personen, empfehlen wir dringend eine bereits bestehende Eintragung in die Architektenliste beizubehalten, wenn Sie als angestellte/r Architekt/in auch Stadtplanungsleistungen erbringen.
FAQ: Stadtplanerinnen und Stadtplaner in Bayern nach Änderung des Baukammerngesetzes (BauKaG) zum 1. August 2015
Mit der Änderung des Baukammerngesetzes (Beschluss des Bayerischen Landtags vom 16. Juli 2015, LT-Drs. 17/7588) werden alle in die Stadtplanerliste eingetragenen Stadtplanerinnen und Stadtplaner ab 1. August 2015 Pflichtmitglieder der Bayerischen Architektenkammer und damit auch Mitglied der Bayerischen Architektenversorgung. Für die Mehrzahl der Stadtplanerinnen und Stadtplaner hat die Änderung des Baukammerngesetzes in Bezug auf die Mitgliedschaft im Versorgungswerk keine Auswirkungen, da sie ohnehin über eine der Fachrichtungen der Architektenliste schon Mitglied der Bayerischen Architektenkammer und damit auch des Versorgungswerks sind.
Für alle ausschließlich in die Stadtplanerliste eingetragenen Mitglieder der Bayerischen Architektenkammer haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zur Mitgliedschaft im Versorgungswerk zusammengestellt.
Jahresmitteilung 2014: Wichtiger Hinweis zur Berechnung Ihres Anspruchs auf Ruhegeld im Fall von Berufsunfähigkeit
Flyer "Die Bayerische Architektenversorgung - Ihre starke Partnerin in Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz"
Pünktlich zum Jahreswechsel finden Sie hier unseren neuen Flyer.
Der Landesausschuss der BArchV beschloss in der diesjährigen Sitzung am 22. Oktober eine wichtige Satzungsänderung in Bezug auf das Finanzierungsverfahren des Versorgungswerks. Der Entscheidung waren ein Workshop des Landesausschusses im Mai dieses Jahres und weitere Treffen des Verwaltungsausschusses vorangegangen. Die Gremienmitglieder hatten in diesen Sitzungen intensiv darüber beraten, wie auf die anhaltend niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt reagiert werden kann.
Die Bayerische Architektenversorgung bietet Ihnen die Möglichkeit vorgezogenes Altersruhegeld zu beziehen: So beginnt Ihr persönlicher Ruhestand schon vor Erreichen der satzungsmäßigen Regelaltersgrenze. Ob Sie diese Möglichkeit in Anspruch nehmen möchten, hängt von persönlichen Faktoren und auch von der Arbeitsmarktlage ab. Aus versicherungsmathematischer Sicht entstehen keine Vor- oder Nachteile, denn beim vorgezogenen Altersruhegeld verzichten Sie auf einen Teil der Ihnen eigentlich bereits zustehenden Rente in Höhe eines versicherungsmathematisch kalkulierten Abschlags. Die Minderung bleibt dauerhaft, auch über die Regelaltersgrenze hinaus, erhalten. Dafür beziehen Sie Ihre Rente auch schon früher und damit länger, als wenn Sie die Rente erst mit Erreichen der Regelaltersgrenze beantragen. Zudem dürfen Sie ohne Höchstgrenze hinzuverdienen. Einkünfte rechnen wir auf die Rente nicht an.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Unser Beratungsservice steht Ihnen von Mo –bis Fr zwischen 8 und 16 Uhr zu Verfügung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter und erstellen Ihnen auch eine individuelle Hochrechnung.
Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV-Bund) äußerte sich Anfang des Jahres zur Verfahrensweise bei der Umsetzung der Urteile des Bundessozialgerichts (BSG) vom 31.10.2012 (AZ: B 12 R 8/10 R; B 12 R 3/11 R und B 12 R 5/10 R). Die konkreten Auswirkungen dieser Urteile u.a. auf Beschäftigungsverhältnisse, die bereits vor dem 31.10.2012 aufgenommen wurden, und für die keine auf diese Beschäftigung bezogene Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht vorliegt, werden näher beschrieben.
Befreiungsantrag von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht
nach § 6 Abs. 1 SGB VI