Source: https://www.tu-harburg.de/alt/tuhh/education/degree-courses/auslaufende-studiengaenge/informatik-ingenieurwesen/praktikantenordnung-2002.html
Timestamp: 2020-04-06 04:56:37
Document Index: 36606980

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 17', '§ 22', '§ 4', '§ 15', '§ 2', '§ 4', '§ 4']

TUHH – Studium – Studien­angebot – Auslaufende Studiengänge – Informatik-Ingenieurwesen – Praktikantenordnung 2002
Praktikantenordnung (IIW DPO 2001)
Praktikantenordnung zum Industriepraktikum für den Studiengang Informatik-Ingenieurwesen und den Bachelor-Studiengang Informationstechnologie an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.
Die Technische Universität Hamburg-Harburg verlangt in § 4, § 17 und § 22 ihrer
Die Technische Universität Hamburg-Harburg verlangt in § 4 und § 15 ihrer Prüfungsordnung für Studierende des Bachelor-Studiengangs Informationstechnologie (IT) den Nachweis einer vom Praktikantenamt des Studiendekanats für Elektrotechnik und Informationstechnik anerkannten grundlegenden berufspraktischen Tätigkeit von mindestens 8 Wochen Dauer (Grundpraktikum) für das Bestehen der Bachelor-Vorprüfung.
Das Grundpraktikum soll grundsätzlich vor dem Beginn des Studiums des Informatik-Ingenieurwesens bzw. des Bachelor-Studiums Informationstechnologie abgeleistet werden.
Das Fachpraktikum dient dem Ziel, den Studierenden durch die (Mit-)Arbeit an konkreten technischen Aufgaben an die besondere Tätigkeit eines Diplom--Ingenieurs heranzuführen. Er soll sich dabei fachrichtungsbezogene Kenntnisse aus der Praxis aneignen und Eindrücke über seine spätere berufliche Umwelt sammeln. Im Rahmen des Möglichen soll das Fachpraktikum außerdem einen Einblick in die betriebliche Organisation und Führung, das Arbeitsklima und die sozialen Probleme eines Industriebetriebes verschaffen. Die folgenden Übersichten geben unter Berücksichtigung vorgeschriebener Arbeiten und Mindestzeiten Richtlinien für die Durchführung des Grund- und Fachpraktikums.
Grundlegende Arbeiten nach Möglichkeit in der Lehrwerkstatt:
Herstellung von Verbindungen, insbesondere Schweißen, Oberflächenbehandlung usw.
a) Handwerkliche Grundausbildung für Informations- und Kommunikationstechniker nach Möglichkeit in einer Lehrwerkstatt:
Grundlegende mechanische Arbeiten wie Bohren, Gewindeschneiden usw.
b) Technologische und elektrische Prüfungen in einer Werkstoff- und Materialprüfstelle:
c) Fertigung oder Anwendung von Bauelementen und Bauteilen der Elektrotechnik in Produktionsstätten:
Widerstände, Kondensatoren, Spulen, Übertrager, Relais, Röhren, Halbleiter, integrierte Schaltungen, Wicklungen, Kollektoren, Blechpakete usw.
d) Zusammenbau, Montage, Prüfung, Wartung und Reparatur von Apparaten und Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik in einer Fertigungs- oder Betriebswerkstatt
e) Aufbau und Test elektronischer Schaltungen, z.B. Schaltungslayout, Platinenproduktion usw.
f) Bedienen, Programmieren und Anwenden von Rechnern und speicherprogrammierbaren Bausteinen, z.B. CAD-Entwurfsysteme, programmgesteuerte Maschinen usw.
Die unter a) bis c) genannten Tätigkeiten müssen zusammen einen Umfang von 2 Wochen, die unter d) bis f) genannten Tätigkeiten ein einem Umfang von sechs Wochen vertreten sein.
Ein über das vorgeschriebene Maß von 8 Wochen abgeleistetes Grundpraktikum nach a) bis f) kann nicht auf das Fachpraktikum angerechnet werden!
von Bauelementen, Baugruppen, Apparaten und Geräten der Informationstechnik
von Systemen der Informationstechnik (Schaltungen, datenverarbeitende und nachrichtenübertragende Systeme, Netze, Anlagen der Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Prozesstechnik, Softwaresysteme usw.)
Es müssen jeweils mindestens drei dieser Tätigkeiten durchgeführt werden.
Die Ausbildungsstätte soll für die Ableistung des Grundpraktikums über eine Lehrwerkstatt (oder Lehrecke) verfügen und einen Einblick in moderne Entwicklungs-, Fertigungs- und Prüfverfahren geben können. Es kommen nur Unternehmen in Betracht, die über mindestens zehn Mitglieder verfügen und kein Hochschul- oder Forschungsinstitut sind.
(Bundeswehr, Gewerbliche Schulen, Fachgymnasien, Forschungsinstitute, staatliche Institutionen etc.). Über Ausnahmen entscheidet das Praktikantenamt.
Da die Anfertigung des technischen Berichts als Teil der praktischen Tätigkeit anzusehen ist, ist sie zu deren Anerkennung unerlässlich. Falls aus betrieblichen oder anderen Gründen (Geheimhaltung, Patentanmeldung u.ä.) dem Studierenden der Bericht nicht überlassen werden kann, so ist dies im Zeugnis ausdrücklich zu vermerken und der Erfolg der Tätigkeit ausführlich zu erläutern. Eine Industrietätigkeit der Studierenden, die z.B. in Form einer abgeschlossenen Lehre geleistet wurde, kann auch für das Fachpraktikum angerechnet werden, sofern die dort (§ 2.2) geforderten Tätigkeiten durchgeführt worden sind und (in der Regel durch ein Berichtsheft) belegt werden können.
(Diese Angaben muß das Zeugnis auch dann enthalten, wenn keine Fehl- bzw. Urlaubstage zu verzeichnen sind.)
Im eigenen Interesse sollte der Studierende jeden Abschnitt seiner praktischen Tätigkeit im unmittelbar darauf folgenden Semester anerkennen lassen. Die Anerkennung der praktischen Tätigkeit erfolgt ausschließlich durch das Praktikantenamt des Studiendekanats Elektrotechnik und Informationstechnik. Erforderlich ist dazu die Vorlage des Zeugnisses, des Werkberichtsheftes bzw. technischen Berichts und von zwei ausgefüllten Anerkennungsformularen, die beim Praktikantenamt erhältlich sind. Die Termine für die Einreichung der Unterlagen werden zu Beginn jeden Semesters beim Praktikantenamt angeschlagen.
Das Praktikantenamt beurteilt anhand der eingereichten Unterlagen, ob die geleistete Tätigkeit den Richtlinien und Vorschriften entspricht. Es behält sich vor, praktische Tätigkeit nicht oder nur teilweise anzuerkennen, die nach Inhalt oder Berichterstattung nicht oder nur teilweise diesen Erfordernissen genügt. Das Ausmaß der Anerkennung wird auf dem Anerkennungsformular vermerkt. Tätigkeitsabschnitte mit einer Dauer unter 4 Wochen werden im allgemeinen nicht anerkannt.
Praktische Tätigkeit im Ausland wird anerkannt, wenn sie in allen Punkten diesen Richtlinien und Vorschriften genügt. Das Werkberichtsheft für das Grundlagenpraktikum bzw. die technischen Berichte für das Praktikum sind entweder in deutscher, englischer oder französischer Sprache entsprechend § 4.1 bzw. § 4.2 zu führen. Das Zeugnis kann in der Sprache des jeweiligen Landes abgefaßt sein; ist diese jedoch keine der oben aufgeführten, so muss eine beglaubigte Übersetzung vorgelegt werden.
Im Zusammenhang mit Praktika, die an Universitäts- oder Forschungsinstituten im Ausland abgeleistet werden, kann der Praktikantenausschuss Ausnahmen von den vorstehenden Bedingungen zulassen.
Eine handwerkliche oder technische Berufsausbildung vor dem Studium an der Technischen Universität Hamburg-Harburg wird entsprechend ihrer Art und ihrem Inhalt auf das Grundpraktikum bis zur vollen Höhe von 8 Wochen angerechnet, wenn sie zu einem berufsqualifizierenden Abschluß führte (Gesellen-, Facharbeiter-, Techniker-, Ingenieurprüfung usw.). Für den Fall, daß eine abgeschlossene Ingenieurausbildung an einer Fachhochschule vorliegt, wird das Praxis-Semester - sofern es Teil der Fachhochschulausbildung war - voll auf das Fachpraktikum angerechnet.
Ein von einer anderen deutschen Technischen Hochschule oder Universität anerkanntes vergleichbares Grund- oder Fachpraktikum wird voll angerechnet. Der Studierende muss sich dieses jedoch unabhängig von der bereits vorliegenden Anerkennung rechtzeitig vor der jeweiligen Prüfungsanmeldung durch das Praktikantenamt bestätigen lassen.
Vordiplom IIW und Grundstudium IT
Raum 404a (Frau Paulmann)
Telefon: +49 40 42878 3213
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