Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Brandenburg&Datum=06.02.2006&Aktenzeichen=1%20AR%2077/05
Timestamp: 2019-05-27 00:41:11
Document Index: 59682890

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 36', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31']

OLG Brandenburg, 06.02.2006 - 1 AR 77/05 - dejure.org
https://dejure.org/2006,12896
OLG Brandenburg, 06.02.2006 - 1 AR 77/05 (https://dejure.org/2006,12896)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 06.02.2006 - 1 AR 77/05 (https://dejure.org/2006,12896)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 06. Februar 2006 - 1 AR 77/05 (https://dejure.org/2006,12896)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2006,12896) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 31 ZPO, § 36 ZPO, § 3 Abs 3 S 4 VermG
Örtliche Zuständigkeit Besonderer Gerichtsstand der Vermögensverwaltung für abgetretene Ansprüche auf Erstattung von Aufwendungen des Verfügungsberechtigten an einem restituierten Grundstück im Beitrittsgebiet
VermG § 2 § 3; ZPO § 31
Antrag auf Bestimmung des zuständigen Gerichts; Voraussetzungen einer Gerichtsstandbestimmung; Definition der Vermögensverwaltung; Sinn und Zweck eines besonderen Gerichtsstands
LG Potsdam, 05.07.2005 - 6 O 188/05
OLG Hamm, 19.11.2018 - 32 SA 52/18
Örtliche Zuständigkeit der Gerichte für eine Klage der Erben eines Betreuten …
Maßgeblich ist, wo der Verwalter in dieser Eigenschaft regelmäßig tätig wird ( OLG Brandenburg , Beschl. v. 06.02.2006 - 1 AR 77/05 - juris, Rn. 8;… Schultzky , in: Zöller, ZPO, 32. Aufl. 2018, § 31 Rn. 2;… Toussaint , in: Vorwerk/Wolf, BeckOK ZPO, 30. Edition (Stand: 15.09.2018), § 31 Rn. 6).
Auch wenn es einer Vermögensverwaltung im Sinne des § 31 ZPO nicht schon entgegensteht, dass diese sich wie hier lediglich auf einen einzelnen Vermögensgegenstand bezieht (OLG Brandenburg, Beschl. v. 6. Februar 2006 - 1 AR 77/05 -, OLGR Brandenburg 2006, 455 f., juris Rn. 7;… Stein/Jonas/Roth, a.a.O.;… Thomas/Putzo/ Hüßtege , a.a.O.), ist auf der Grundlage des insoweit maßgeblichen Vorbringens der Klägerin vorliegend insbesondere nicht zu erkennen, dass die ... GmbH & Co. KG aufgrund des mit dem Beklagten zustande gekommenen Treuhandverhältnisses vertraglich eine Rechtsstellung erlangt hätte, die einer Befugnis zum selbständigen Geschäftsabschluss bzw. auch nur zur selbständigen Disposition über die für den Beklagten treuhänderisch gehaltene Kommanditbeteiligung auch nur annähernd entsprochen hätte.