Source: http://storchenstation.de/hauptrahmen/glossar.htm
Timestamp: 2017-02-25 15:48:07
Document Index: 333253192

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 60', '§ 20', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 24', '§ 18', '§ 18']

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Abundanz
Individuenzahl, also Anzahl der Pflanzen in einem Bestand oder einer Gesellschaft Zum Anfang
Wirkungen er unbelebten Natur auf Organismen, zum Beispiel Klima, Relief, Boden, Licht, Wasser, und chemische Faktoren. Zum Anfang
Nach häuslichem, gewerblichem oder Industriellem Gebrauch verändertes, insbesondere verunreinigtes und in die Kanalisation gelangendes Wasser (auch aus Niederschlägen). Zum Anfang
Abgabe in DM(Euro) aller Einleiter von Abwässern in Gewässer. Die im Abwasserabgabegesetz geregelte Höhe der Abgabe richtet sich nach der Menge und der Verschmutzung des eingeleiteten Abwassers. Parameter für die Verschmutzung sind u.a. (CBS), absetzbare Stoffe, Quecksilber, Cadmium und die Fischtoxizität. Die Gebühr wird von den Ländern erhoben. Zum Anfang
Programm der Konferenz der Vereinigten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED), die 1992 in Rio de Janeiro stattfand. Die Agenda 21 ist kein völkerrechtliches Dokument, sondern benennt zahlreiche Handlungsfehler und Leitgedanken für die Lösung der ökosozialen Probleme im nächsten Jahrhundert. Bei der Verwirklichung des Ziels- nachhaltige Entwicklung - sollen erstmals Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Verbände und Kommunen die tragende Rolle spielen. Zum Anfang
Jungstörche stellen sich bei Störungen in einem gewissen Alter tot. Dies nennt man Akinese. Zum Anfang Amphibien
Begriff für Molche, Frösche, Kröten und Unken (Lurche) Zum Anfang
Bereich der Wasserwechselzone; Lebensraum der Helophyten Zum Anfang
(§ 29) Bundesnaturschutzgesetz regelt die Mitwirkung von Verbänden (in Form von Stellungnahmen und Einsichtmöglichkeiten in die Sachverständigengutachten bei bestimmten Verfahren) sowie die Anerkennung rechtsfähiger Vereine. Darüber hinausgehende Regelungen finden sich in verschiedenen Ländergesetzen (z.B § 60a Niedersächsisches Naturschutzgesetzes). Zum Anfang
durch menschliche Einwirkungen bedingt Zum Anfang
durch den Menschen geschaffene oder beeinflußte Faktoren, zum Beispiel synthetische Stoffe, Mahd, Holzeinschlag oder Beweidung durch Haustiere. Zum Anfang
einjährig ;annuelle Arten häufig in krautigen Pioniergesellschaften Zum Anfang
Den Menschen in den Mittelpunkt stellend Zum Anfang
akpektbestimmend
den optischen Eindruck einer Fläche bestimmenden Pflanzenart Zum Anfang
durch Ströme angeschwemmt, abgelagert Zum Anfang
ständig vom Wasser benetzter Bereich; Lebensraum der Hydrophyten Zum Anfang
Einheit bei der Klassifizierung von Organismen. Individuen einer Art bilden eine natürliche Fortpflanzungsgemeinschaft und können sich mit Individuen anderer Art nicht fruchtbar kreuzen. Sie stimmen in allen wesentlichen Merkmalen miteinander und mit ihren Nachkommen überein. Zum Anfang
Sammelbegriff für die Maßnahmen zum Schutz aller freilebenden Tier- und wildwachsenden Pflanzenarten Artenschutzverordnung. durch den Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten am 25.8.1980 erlassene Verordnung die gefährdete Arten benennt und unter besonderen Schutz stellt Zum Anfang
Anzahl der Pflanzenarten einer Vegetationsaufnahme Zum Anfang
Artenvielfalt Artenzahl pro Flächen oder Raumeinheit und die relative Häufigkeit, das heißt die Verteilung der Individuen auf die einzelnen Arten innerhalb einer Biozönose. Zum Anfang
Artmächtigkeit
kombinierte Schätzung von Abundanz und Deckungsgrad (= "Menge") Zum Anfang
Durch das Bundesnaturschutzgesetz vorgeschriebene Maßnahmen zur Neuschaffung von Lebensräumen (gleichartig oder zumindest gleichwertig), wenn durch einen Eingriff in Natur und Landschaft eine wesentliche Beeinträchtigung oder Zerstörung stattgefunden hat. Zum Anfang
Verarmung des Bodens an Pflanzennährstoffen durch den Entzug mit der oberirdischen Pflanzensubstanz beim Abtransport des Erntegutes von der Fläche. Zum Anfang
Pflanzengesellschaft in der häufig überschwemmten Uferregion von Gewässern. In Mitteleuropa Untergliederung in Weichholzauen (höherer Grundwasserstand, anhaltende Überschwemmung) und Hartholzauen (tieferer Grundwasserstand, kürzere Überschwemmungen). Zum Anfang
autochthon am Fundort entstanden, vorkommend (Ggs.: allochtho Zum Anfang
Geestrand -Fließgewässer Zum Anfang
ständig wasserführende Rinne im Wattenmeer Zum Anfang
Basalgesellschaft (Bsg.)
Vegetationstypen , die nur Charakterarten höherer Syntaxa (V-K) enthalten, zusätzlich Begleiter mit niedrigem Deckungsgrad und schwankender Stetigkeit; in Bsg. sind durch Störungen Arten mit enger ökologischer Amplitude (AC) ausgeschlossen Zum Anfang
Lebensgemeinschaft (Biozönose), die alle tierischen (Zoobenthos) und pflanzlichen (Phytobenthos) Bewohner des Ufers (Litoral) und der Gewässersohle (Benthal) umfaßt Zum Anfang
Person, die Vögel mit Ringen kennzeichnet.
1979 in Bern geschloossenes und 1985 in der Bundesrepublik in Kraft getretenes Übereinkommen zum Schutz der wildlebenden Tiere und Pflanzen und ihre Lebensstätten in Europa. Im Mittelpunkt der Konvention stehen gefährdete Arten (zum Beispiel Fischotter, Wolf, Braunbär) Zum Anfang
In § 20c Bundesnaturschutzgesetz aufgelistete Biotoptypen, die ohne Ausweisung, das heißt allein per Gesetz geschützt sind. Detailliertere Bestimmungen in den einzelnen Landesnaturschutzgesetzen; nach Niedersächsisches Naturschutzgesetz zum Beispiel. sogenannte §§ 28 a- und b-Biotope. (§ 28a-Biotope: Hochmoore, Röhrichte, naturnahe Bachläufe und Kleingewässer, Bruch- und Auenwälder, Dünen und Salzwiesen und andere. § 28b-Biotope: Feuchtgrünland mit bestimmten Pflanzengesellschaften). Entsprechende Regelungen in anderen Bundesländern, zum Beispiel § 24a Baden-Württembergisches Naturschutzgesetz, § 18 Thüringer Naturschutzgesetz u. a. Zum Anfang
Lebensgemeinschaft Lebensgemeinschaft verschiedener Arten, die zumindest teilweise in einem Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen. Zum Anfang
Sauerstoff menge, die für den mikrobiellen Abbau organischer Biomasse im Wasser benötigt wird. Die Sauerstoffzehrung innerhalb von fünf Tagen wird im Dunklen bei 20' C bestimmt. Zum Anfang
Mannigfaltigkeit und Variabilität der Lebewesen und der ökologischen Strukturen, in die sie eingebunden sind. Zum Anfang
Organismen , deren Vorkommen oder Fehlen Rückschlüsse auf bestimmte Standorteigenschaften zulassen, und somit auch zur Erfassung von Schadstoffen geeignet sind. Während sensitive Bioindikatoren sehr empfindlich und mit deutlichen Symptomen (z. B.Nekrosen, Chlorosen, Wachstumsanomalien) auf Umweltbelastungen reagieren, reichern akkumulierende Bioindikatoren Schadstoffe in ihrem Körper an, so daß diese analytisch erfaßbar werden (vgl. Zeigerorganismen, Testorganismen, Biomonitoring). Zum Anfang
Verwendung lebender Organismen zur Populationsbegrenzung bestimmter tierischer und pflanzlicher Schädlinge, zum Beispiel durch gezielten Einsatz oder Schonung und Förderung natürlicher Feinde, Selbstvernichtungsverfahren, Verwendung von mikrobiologischen Präparaten und Förderung spezifischer Schädlinge von Wildkräutern. Zum Anfang
Zustand eines biologischen Systems, der sich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne als Ergebnis der ablaufenden Regulationsmechanismen einstellt. In biologischen Systemen sollte dieser Begriff durch Fließgleichgewicht ersetzt werden, da es sich um offene Systeme handelt. Zum Anfang
Beobachtung von Indikatororganismen (Bioindikatoren) in ihren natürlichen Lebensräumen oder Aussetzen von Indikatororganismen in einem bestimmten Raum zur Überwachung und Analyse des Zustandes der Umwelt (zum Beispiel Flechten zur Luftüberwachung). Zum Anfang
Von Lebewesen bewohnter Teil der Erde. Die Biosphäre kann auch als globales Ökosystem bezeichnet werden, das die Gesamtheit aller Ökosysteme umfaßt. Zum Anfang
Großräumige, natürliche oder naturnahe Ökosysteme, die nach Kriterien des UNESCO Programms "Man and Biosphäre" (MAB) unter Schutz gestellt sind. In Deutschland gehören beispielsweise die Wattenmeere und der Bayerische Wald in diese Schutzgebietskategorie. Weltweit gibt es ca. 300 solche Reservate. Zum Anfang
Wirkung der belebten Natur auf Organismen, wie zum Beispiel Konkurrenz, Nahrungsangebot, Feinde, Symbionten oder Populationsdichte. Zum Anfang
Biotop / Biotoptyp
Lebensraum einer Biozönose mit einer charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Grünlandgraben) Zum Anfang
Maßnahmen zu Schutz und Pflege von Lebensräumen. Maßnahmen zum Biotopschutz gelten meist gefährdeten oder seltenen Lebensräumen (besonders geschützte Biotope)). Zum Anfang
Verbindung verschiedener Biotope, um die Ausbreitung und den Austausch der in den Biotopen vorkommenden Lebensgemeinschaften zu gewährleisten. Die Verbindung kann durch lineare Elemente (zum Beispiel Hecken, Feldraine, Uferrandstreifen) oder durch sogenannte Trittsteine (Trittsteinbiotope), das heißt kleine, flächige Elemente, hergestellt werden. Zum Anfang
Funktionales Beziehungsgefüge zwischen pflanzlichen und/oder tierischen Organismen innerhalb eines Lebensraumes. Zum Anfang
1979 in Bonn abgeschlossenes "Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten ". Berücksichtigt werden alle wandernden Tierarten, sobald sie Staatsgrenzen überschreiten. Zum Anfang
Botulismus ist eine Krankheit, die durch das Bakterium Clostridium botulinum verursacht wird. Diese Bakterienart entwickelt sich vor allem in überdüngten, sauerstoffarmen Gewässern.
Unterbrechung des Anbaus von Nutzpflanzen auf landwirtschaftlichen Flächen. Zum Anfang
Bundesweit geltende Verordnung zum Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen (1989). Sie listet die besonders geschützten Arten auf, definiert Ausnahmeregelungen, enthält Bestimmungen für Ein- und Ausfuhr, Haltung, Zucht, Vermarktung gezüchteter Tiere und anderes. Zum Anfang
Bundesnaturschutz-gesetz (BnatschG) In seiner ursprünglichen Fassung 1976 in Kraft getretenes, mehrfach geändertes Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege. Zum Anfang
durch Deichbruch entstandenes Stillgewässer Zum Anfang
Menge an gelöstem Sauerstoff, die zur chemischen Oxidation der anorganischen und organischen Stoffe im Wasser benötigt wird. Zum Anfang
fleischfressend ; z.B. Pflanzen wie der aquatische Wasserschlauch, der zur Deckung seines Stickstoffbedarfs tierisches Eiweiß in Form von aquatischen Kleinsttieren mittels sensibler Fangblasen aufnimmt Zum Anfang
größere, meist fein aufgegliederte Wasserschweber, mit Turionen am Boden überwinternd: Aldrovanda, Ceratophyllum, Utricularia; gehören zu den Pleustophyten Zum Anfang
Pflanzenart, die fast stets oder ausschließlich an eine bestimmte Pflanzengesellschaft gebunden ist (da sie dort ihr optimales Vorkommen findet) Zum Anfang
Farbstoffe der grünen Pflanzen und bestimmter Algen und Bakterien, mit deren Hilfe Sonnenenergie in chemische Energie umgewandelt wird. Zum Anfang
Blattkrankheit bei grünen Pflanzen infolge mangelnder Chlorophyllbildung (Chlorophylle), die sich meist durch Blattaufhellungen äußert. Mögliche Ursachen sind u. a. mangelnde Mineralstoffzufuhr oder -aufnahme, Schadstoffeinwirkungen aus Luft und Boden, genetische Defekte oder klimatische Einflüsse (Licht- oder Wassermangel, Kälte). Zum Anfang
Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff (C/N) in der organischen Substanz. Ist ein Maß für die Zersetzbarkeit des organischen Materials durch Mikroorganismen. Je größer der Wert, um so ungünstiger die Abbaubedingungen. Zum Anfang
diluvialer Untergrund
in der Eiszeit entstandener Untergrund des Bodens Zum Anfang
Artenreichtum Zum Anfang
Organismen, die sich von toten Lebewesen und Abfällen ernähren. Sie verändern die organische Substanz physikalisch und /oder chemisch und überführen sie in anorganisches Material, das von anderen Organismen wieder genutzt werden kann. Zum Anfang
1996 in Kraft getretene Verordnung, die bundesweit einheitliche rechtliche Rahmenbedingungen für die Anwendung von Düngemitteln auf landwirtschaftlich und gartenbaulich genutzten Flächen schafft. Zum Anfang
Menge an Wirtschaftsdüngemitteln tierischer Herkunft, die 80 Kilogramm Gesamt-Stickstoff enthält (entspricht ungefähr 20 m² Rindergülle oder 16 m² Schweinegülle). Mit Erlaß der Düngeverordnung ungültig. Zum Anfang
Im juristischen Sinn eine anthropogene Maßnahme, die die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild beeinträchtigen kann. Zum Anfang
Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung strebt die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes an. Es ist Verpflichtung, einen Eingriff so zu planen und durchzuführen, daß Beeinträchtigungen vermieden oder unvermeidbare Beeinträchtigungen zumindest in einem vertretbarem Rahmen gehalten und ausgeglichen werden (Kompensationsmaßnahmen). Zum Anfang
Möglichkeit der zuständigen Naturschutzbehörde, bis zum Erlaß einer Verordnung vorläufige Verbote hinsichtlich der Nutzung oder der Veränderung von Grundstücken auszusprechen (zwei bis drei Jahre gültig). Zum Anfang
Endgesellschaft
Endglied der Vegetationsentwicklung auf einem bestimmten Standort, die sich mit ihrer Umwelt in einem relativ stabilen biologischen Gleichgewicht befindet (=Schlußgesellschaft) Zum Anfang
entfernen von Gehölzen, die auf Mooren als Folge von Entwässerungen aufkommen und durch ihre Verdunstungsleistung die Entwässerung verstärken und die moortypische Vegetation verdrängen Zum Anfang
über dem Wasser lebend Zum Anfang
Abgabe von Stoffen (Gase, Stäube) und Energie (Abwärme, Strahlung, Lärm) an die Umwelt. Auch die abgegebenen Stoffe selbst werden als Emission bezeichnet (vgl. Immission). Zum Anfang
kurzlebig, vorübergehend Zum Anfang
Abtrag des Bodens durch die Einwirkung von Wind und Wasser. Der natürliche Vorgang der Erosion kann durch die Bodenbewirtschaftung des Menschen (vor allem Ackerbau und Forstwirtschaft) verstärkt werden. Zum Anfang
natürlich oder anthropo-zoogen bedingte Pflanzengesellschaften, die anstelle der natürlichen Schlußgesellschaften (Dauer- oder Klimaxgesellschaften) treten und kürzer oder länger bestehen bleiben (TÜXEN, R.) bzw: Entwicklungsstadien nach Schlag, Brand, Aufforstungen u.a. (DIERSCHKE) Zum Anfang
Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, wenn ein Ausgleich der durch einen Eingriff verursachten Schäden nicht möglich ist. In der Praxis bedeutet dies die Schaffung anderer hochwertiger Lebensräume, die nicht denen gleichen müssen, die durch den Eingriff geschädigt oder zerstört wurden. Zum Anfang
Vorgang der Nährstoff oder Nahrungsanreicherung an einem Standort. Häufig verwendeter Begriff für die Oberdüngung von Oberflächengewässern und Meeren durch natürliche oder künstliche Nährstoffanreicherung. Zum Anfang
Verringerung des Einsatzes ertragsfördernder Betriebsmittel und/oder Arbeit. Möglichkeiten der Extensivierung bestehen sowohl in der Landwirtschaft (Pflanzenbau, Tierproduktion) und Forstwirtschaft als auch durch Umweltpolitik (Verringerung des Einsatzes chemischer Betriebsmittel oder nicht erneuerbarer Energieträger). Zum Anfang
Arten mit einem sehr weiten Toleranzbereich gegenüber vielen Umweltfaktoren, also mit breiter ökologischer Amplitude, werden als euryök bezeichnet (Gegensatz: stenök). Zum Anfang
svw. nährstoffliebend Zum Anfang
eutroph nährstoffreich Zum Anfang
Facies niedrigste unterscheidbare Einheit der Vegetationssystematik, physiognomisch auffallend durch die Dominanz einer oder weniger Arten. Zum Anfang
Tierwelt, die in einem bestimmten Gebietstyp vorkommt, z.B. Gewässerfauna, Waldfauna Zum Anfang
Gebiet, das sich hauptsächlich aus Feuchtbiotopen zusammensetzt. Die Ramsar-Konvention definiert Feuchtgebiete als Feuchtwiesen, Moor- und Sumpfgebiete oder Gewässer, die natürlich oder künstlich, dauernd oder zeitweilig, stehend oder fließend, Süß-, Brack- oder Salzwasser sind, einschließlich solcher Meeresgebiete, die bei Niedrigwasser nicht tiefer als sechs Meter sind. Zum Anfang
die Gesamtheit aller Pflanzenarten eines bestimmten Gebietes Zum Anfang
1992 von der Europäischen Union verabschiedete "Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen ". Im Mittelpunkt des Interesses steht der Schutz der Lebensräume. FFH-Gebiete bilden zusammen mit Gebieten, die nach der Vogelschutzrichtlinie der EU geschützt sind, das europaweite Schutzgebietsnetz + Natura 2000. Zum Anfang
Flottierer
(= Pleustophyten) frei im Wasser schwebende oder auf der Wasserober- fläche frei schwimmende Pflanzen; bilden (ausschließlich-) Dauer-Initialgesellschaften (Gegens.: Rhizophyten = wurzelnde Wasserpflanzen) Zum Anfang
Folgegesellschaft
innerhalb einer Sukzessionsreihe eine (Initial-)Pioniergesellschaft ablösende Pflanzengesellschaft mit stärker gefestigter Artenverbindung und oft längerer Dauer. Zum Anfang
Nach forstwirtschaftlichen Kriterien geführter Baumbestand, der primär der Holzproduktion dient und dessen Schutz und Erholungsfunktion durch forstwirtschaftliche Maßnahmen gesichert werden soll. Zum Anfang
fragmentarisch, Fragment
bruchstückhaft, Bruchstück Zum Anfang
Fragmentgesellschaft
entweder nicht vollständig entwickelte Gesellschaft (Initialstadium oder Rumpfgesellschaft); oder: degradierte Bestände, wie anthropogen veränderte Gesellschaften sowie Restgesellschaften Zum Anfang
Nach § 18 Bundesnaturschutzgesetz rechtsverbindlich festgesetzter Teil von Natur und Landschaft, dessen besonderer Schutz erforderlich ist. Zum Anfang
umweltabhängige, regelmäßig wiederkehrende (charakteristische) Kombination von Pflanzenarten und -individuen, die sich miteinander im Wettbewerb und sich durch die Konkurrenzkraft der Teile im Gleichgewicht be- finden; kann durch Änderung von äußeren Faktoren in eine andere Gesellschaft, also Folgegesellschaft übergehen (= Sukzession) Zum Anfang
Einstufung von Gewässern nach dem Grad der Verschmutzung durch Abwasser. Ermittlung vor allem mittels des? Saprobiensystems oder auch nach dem Sauerstoffgehalt oder der Menge der Keime (zum Beispiel Coli-Bakterien) des Wassers. Zum Anfang
Sowohl alle Maßnahmen technischer, organisatorischer, verwaltungstechnischer oder rechtlicher Art, die erforderlich sind, um für ein Gewässer einen angestrebten Gütezustand zu erreichen, als auch solche zur Wiederherstellung der ökologischen Funktion der Gewässer in der Landschaft (naturnaher Wasserbau, Renaturierung). Zum Anfang
Gley-Podsol
Bodentyp der grundwassernahmen Geest Zum Anfang
Tierart unabhängige Maßeinheit für landwirtschaftliche Nutztiere. Die Berechnung erfolgt unter Zugrundelegung des Lebend gewichts nach einem speziellen Schlüssel. 1 Rind (älter als 2 Jahre) = 1 GVE, 1 Mastschwein (über 50 kg) = 0, 16 GVE Zum Anfang
Teil des Bebauungs-Planes einer Gemeinde als Beitrag des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Zum Anfang
Gemisch aus Kot, Harn und Streumaterial, vermischt mit Wasser, das bei der landwirtschaftlichen Tierhaltung anfällt und als Dünger verwendet wird (vgl. Jauche ). Nach dem -3- Wasserhaushaltsgesetz gehört Gülle zu den wassergefährdenden Stoffen. Zum Anfang
kleiner Entwässerungsgraben auf den Grünlandparzellen Zum Anfang
Lebensstätte ("Wohnort") einer Pflanzen- oder Tierart (Art), wo alle Lebensbedingungen erfüllt werden, die die Art an den Ort stellt; die Gesamtzahl aller Habitate einzelner Arten bildet den Lebensraum (= Biotop) für die an diesem Ort anzutreffende Lebensgemeinschaft (= Biozönose) Zum Anfang
bei einem Teil der Kryptogamen: nicht verwurzelte, aber auf festen Substraten angeheftete Pflanzen; hierzu gehören die meisten Algen (z.B. Batrachospermum, Lemanea), einige Wassermoose (z.B. Fontinalis, Scapania undulata) und Wasserflechten Zum Anfang
Weidetor Zum Anfang
Chemisches Mittel zur Wildkrautbekämpfung in Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft u. a.. Zum Anfang
Röhrichtpflanze, i.d.R. also Besiedler des amphibischen Bereichs bzw. der Wasserwechselzone; anatomische Anpassung an schwankende Wasserstände durch Kammerung des Sprosses/Sproßachse Zum Anfang
Gesamtheit aller beabsichtigten und unbeabsichtigten Wirkungen des Menschen (=Kulturwirkung) auf ein Ökosystem. Nach der Intensität dieser Wirkungen lassen sich mehrere Hemerobiegrade unterscheiden (grob: oligo-, meso-, euhemerob). Zum Anfang
hemerophil / hemerophob es lassen sich hemerophile und hemerophobe Pflanzensippen unterscheiden, d.h. Kulturfolger und Kulturflüchtlinge Zum Anfang
Landschaftsräume, die durch ausgeprägte Merkmale bäuerlicher Landbewirtschaftung und -besiedlung gekennzeichnet sind Zum Anfang
größere Schwimmpflanzen: Hydrocharis, Salvinia; gehören zu den Pleustophyten Zum Anfang
(höhere) Wasserpflanze; Überdauerungsorgane (d.h. Turionen Stolonen und Rhizome) submers Zum Anfang
übermäßig nährstoffreich bzw. nährstoffbelastet Zum Anfang
Überdüngung Zum Anfang
Einwirkung von Emissionen (zum Beispiel Luftverunreinigungen auf Organismen. Zum Anfang
Kombination biologischer, chemischer und kulturtechnischer Methoden zur Bekämpfung von Schaderregern und Wildkräutern, wobei die Ausnutzung natürlicher Regulationsmechanismen im Vordergrund steht und gezielte Maßnahmen erst ab einer bestimmten Populationsdichte der Schaderreger oder Wildkräuter Schadenschwelle) ergriffen werden. Zum Anfang
indigen einheimisch Zum Anfang
Initialgesellschaft
(=Pioniergesellschaft:) Vegetationseinheit, die sich als Anfangsglied der Vegetationsentwicklung (Sukzession) auf einem bestimmten (offenen) Standort einstellt; oft mit wenig regelhafter (teilweise zufälliger) Artenkombination, starker Schwankung der Artenzahl und kurzer Lebensdauer Zum Anfang
Mischung aus überwiegend flüssigen tierischen Exkrementen und meist geringen Mengen an Kot, Einstreu und Spülwasser. Als Jauche bezeichnet man auch die Sickersäfte aus der Festmistbereitung. Jauche wird als Düngemittel verwendet und zählt zu den wassergefährdenden Stoffen. Zum Anfang
Bei der Abwasserreinigung anfallendes Material aus Feststoffen welches nach Ausfaulen als Dünger verwendet werden kann, soweit eine bestimmte Schadstoffkonzentration im Klärschlamm nicht überschritten wird. Zum Anfang
vonKlima und Substrat abhängige Schlußgesellschaft der Vegetations- entwicklung (Sukzession); in Mitteleuropa durchweg Waldgesellschaften Zum Anfang
Sammelbegriff für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Zum Anfang
Stark humushaltiger Dünger aus organischem Material (zum Beispiel Abfällen). Zum Anfang
Organismen, die die von (vor allem grünen Pflanzen) erzeugte organische Substanz verbrauchen. Zum Anfang
Kryptogamen Pflanzen mit sog. verborgengeschlechtlichem Entwicklungsgang, wie Farne, Moose, Schachtelhalme, Thallophyten Zum Anfang
Landschaftstyp, bei dem die Tätigkeit des Menschen zur Veränderung verschiedener Landschaftselemente geführt hat (zum Beispiel Knicklandschaft in Schleswig-Holstein Lüneburger Heide). Zum Anfang
Kuhlen als Viehtränke angelegte, durch Regenwasser gespeiste Weidetümpel Zum Anfang
zur Lösung landschaftspflegerischer Probleme auf Gemeindeebene werden der Ist-Zustand, die Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege dargestellt Landschaftsplanung auf Gemeindeebene. Im Gegensatz zum Landschaftsprogramm und zum ?+ Landschaftsrahmenplan enthält der Landschaftsplan konkrete Texte und kartenmäßige Darstellungen der örtlichen Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege auf der Ebene der Gemeinde. Zum Anfang
Umfaßt die Aufgabengebiete der Landschaftspflege, des Naturschutzes und der Grünordnung. Zum Anfang
Als Einheit aufzufassender Teil der Erdoberfläche, der durch eine charakteristische Struktur Landschaftsaufbau und Funktion Landschaftshaushalt gekennzeichnet ist (vgl. Kulturlandschaft, Naturlandschaft). Zum Anfang
Beziehungsund Beziehungsund Wirkungsgefüge von Organismen und ihrer abiotischen Umwelt in einer Landschaft sowie zwischen benachbarten Landschaftsräumen. Zum Anfang
Lehre von den komplexen Beziehungen innerhalb und zwischen Ökosystemen aus ökologischer und geographischer Sicht. Zum Anfang
Gesamtheit der Maßnahmen zu Schutz und Entwicklung der nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter sowie der Vielfalt, der Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft. Landschaftspflege ist Bestandteil der Landespflege . Zum Anfang
Bestandteil eines Fachplanes, in dem der Planungsträger eines Eingriffs in Natur und Landschaft die zum Ausgleich erforderlichen Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege darstellen muß. Zum Anfang
Raumbezogenes, querschnittsorientiertes Planungsinstrument des ?+ Bundesnaturschutzgesetzes zur Verwirklichung der Ziele von Naturschutz und Landschaftspflege . Die Landschaftsplanung ist ein Teilbereich der gesamten Raumplanung. Zum Anfang
Landschaftsplanung auf der Ebene der Bundesländer. Die Landschaftsprogramme legen die landesweiten Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landespflege fest. Zum Anfang
Landschaftsplanung für Teile eines Landes (Landkreise oder kreisfreie Städte). Der Landschaftsrahmenplan legt überörtliche Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landespflege fest. Zum Anfang
Durch Verordnung festgesetztes Gebiet, in dem die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder die Nutzbarkeit der Naturgüter zu erhalten oder wiederherzustellen ist, wenn das Landschaftsbild vielfältig, von besonderer Eigenart und Schönheit ist oder wenn das Gebiet für die Erholung wichtig ist. Die wirtschaftliche Nutzung ist in der Regel zulässig durch Land und Forstwirtschaft. Untersagt sind alle Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen. Zum Anfang
Allgemein formulierte Zielvorstellung u. a. in der Raumordnung, die auf den momentan gültigen gesellschaftspolitischen Prinzipien beruht. Zum Anfang
Arten der Teich- und Wasserlinsen (Spirodela, Lemna, Wolffia); umgangs- sprachlich svw. Entengrütze Zum Anfang
kleine Schwimmpflanzen mit meist stark reduziertem Sproß- und Wurzelsystem: Azolla, Lemna gibba, L. minor, Spirodela, Wolffia, Ricciocarpus; gehören zu den Pleustophyten Zum Anfang
Schnepfenvogel, i.d.R. langbeinige Nicht-Singvögel Zum Anfang
Limnologie Gewässerkunde Zum Anfang
Abkürzung für "Niedersächsisches Programm zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung in den Landesforsten". Ziel ist es, durch ökologisch orientierte Waldbauplanung zu standortgerechten und artenreichen Wäldern zu kommen, wobei die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes als gleichrangig angesehen werden. Zum Anfang
Teilweise natürliche Grasfluren auf nährstoffarmen, nicht oder nur sehr wenig gedüngten Böden, z. B. Kalk-, Silikat- und Sand-, Borstgras-, Hochgebirgs-, Schwermetall Magerrasen. Zum Anfang
Nur einmal pro Jahr gemähte Wiese, die nicht oder nur wenig gedüngt wird. Zum Anfang
Pflanzen, die mit bloßem Auge als Individuen ansprechbar sind (in Gewässern bes. Blütenpflanzen, Moose und Armleuchteralgen) Zum Anfang
mit unbewaffnetem Auge erkennbare, in/auf der Gewässersohle und dem Ufer (d.h. Benthos) sowie Wasserpflanzen und Röhrichten lebenden Wirbellosen Zum Anfang
in und auf der Gewässersohle lebende Tiere, die mit bloßem Auge als Individuen erkennbar sind Zum Anfang
Marsch aus Meeres und Flussablagerungen entstandene Landschaft Zum Anfang
Maibolt
ein aus organischer Substanz entstandenes Eisensulfat, das bei Luftzufuhr (z.B. durch Umbruch, tiefe Grabenräumung) die als Pflanzengift wirkende Schwefelsäure freisetzt Zum Anfang
Bodenverbesserung im Hinblick auf die landwirtschaftliche Nutzung (z. B. durch wasserbauliche Maßnahmen) Zum Anfang
mesophiles Grünland Grünland auf Standorten mit mittlerem Feuchtigkeitsgehalt und ohne intensive Bewirtschaftung Zum Anfang
mesophytisch
mittlere Feuchtigkeitsverhältnisse bevorzugend (Abstufungen: xero-, meso-, hygro-, hydrophytisch) Zum Anfang
mit mittlerer Nährstoffversorgung (im Unterschied zu eutroph, oligotroph) Zum Anfang
Abbau abgestorbener organischer Substanz zu anorganischen (mineralischen) Stoffen durch die Tätigkeit von Mikroorganismen Zum Anfang
Minutenfeld
Rasterfeld, das durch geographische Minuten begrenzt wird (im Landkreis ca. 2,1 qkm) Zum Anfang
Form der Geländeoberfläche Zum Anfang
Mosaikkomplexe
Unregelmäßige, aber regelhafte Muster verschiedener Vegetationstypen auf engem Raum. Oft bedingt durch entsprechende, abiotische Standortmosaike, aber auch durch Nebeneinander verschiedener Sukzessionsphasen und -stadien oder anthropogener/zoogener Einflüsse Zum Anfang
Prinzip der dauerhaften Gewährleistung einzelner oder mehrerer Funktionen (Beispiel Waldfunktionen) eines Ökosystems. Zum Anfang
Lineare Verknüpfung zwischen Organismen, die auf Stoff und Energietransport beruht. Am Anfang der Nahrungskette stehen die Primärproduzenten, die organische Substanz aus anorganischen Stoffen durch den Prozeß der Photo- oder Chemosynthese aufbauen. Diese Biomasse bildet die Nahrungsgrundlage für die folgenden Konsumenten. Abgeschlossen wird die Nahrungskette von den Destruenten, die durch ihre zersetzende Tätigkeit das organische Material in eine für die Primärproduzenten verwertbare Form überführen. Nahrungsketten können auch nur aus Bundesnaturschutzgesetz, Landesnaturschutzgesetze, Produzenten und Konsumenten bestehen. Die Anzahl der Konsumenten ist aus energetischen Gründen meist auf 3 beschränkt. Zum Anfang
Modell des netzartigen Verbundes von Nahrungsbeziehungen. Zum Anfang
Großräumiges Gebiet, das per Rechtsverordnung geschützt ist. Die Voraussetzungen für die Unterschutzstellung und der daraus abgeleitete Schutz entsprechen denen für Naturschutzgebiete und sind dementsprechend streng. Zum Anfang
Natura 2000 Schutzgebietssystern innerhalb der Europäischen Union, das aus den "Besonderen Schutzgebieten" nach der Vogelschutzrichtlinie der EU und den durch die FFH-Richtlinie geschützten Flächen besteht. Zum Anfang
Objekthafte oder flächig klar von der Umgebung abgrenzbare einzelne Naturschöpfung, die per Rechtsverordnung aus wissenschaftlichen Gründen, wegen Seltenheit, Eigenart oder Schönheit geschützt ist. Zu den Naturdenkmälern können beispielsweise Aufschlüsse, Bodenformen, Steilufer, Bäume oder Alleen zählen. Zum Anfang
Ressource Zum Anfang
Von unmittelbaren menschlichen Aktivitäten unbeeinflusst gebliebene e Landschaft, die lediglich auf dem Zusammenwirken der derzeit herrschenden naturbedingten ökologischen Faktoren beruht. Zum Anfang
Wirkungsgefüge aller natürlichen Faktoren (Boden, Wasser, Klima, Luft, Pflanzen, Tiere) Zum Anfang
Abstufung des menschlichen Einflusses auf ein Ökosystem oder eine Biozönose. Es werden 3 Stufen unterschieden: natürlich = ohne direkten menschlichen Einfluss entstanden bzw. nicht vom Menschen verändert; naturnah = vom Menschen nicht wesentlich verändert; halbnatürlich = vom Menschen nicht bewusst geschaffen, aber beeinflusst und von diesem Einfluss abhängig. Zum Anfang
Standortgerechter Waldbau, der sich im Hinblick auf Baumarten und Bestandsaufbau an der potentiellen natürlichen Vegetation orientiert und weitestgehend mit Hilfe natürlicher Maßnahmen (z. B. Naturverjüngung) stabile Waldbestände anstrebt (siehe auch LÖWE). Zum Anfang
Durch Rechtsverordnung geschütztes großräumiges Gebiet, das zum überwiegenden Teil aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten besteht und das sich wegen seiner landschaftlichen Voraussetzung in besonderer Weise für die Zwecke der Erholung und des Fremdenverkehrs eignet. Zum Anfang
Gesamtheit der Maßnahmen zum Erhalt wildlebender Tiere und Pflanzen, ihrer Lebensgemeinschaften und natürlichen Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften und Landschaftsteilen unter natürlichen Bedingungen Biosphäre). Traditionell stützt sich der Naturschutz vorwiegend auf konservierende Maßnahmen wie beispielsweise den Artenschutz und die Ausweisung von Schutzgebieten (Naturschutzgesetze*). *Bundeswaldgesetz, Bundesjagdgesetz, Landesfischereigesetz, Tierschutzgesetz u. a. Zum Anfang
Durch Rechtsverordnung streng geschütztes Gebiet zur Erhaltung charakteristischer Lebensgemeinschaften. Neben wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen können Gebiete auch wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder Schönheit unter Naturschutz gestellt werden. Zum Anfang
Gehölzbestand, der sich durch Selbstaussamung oder aus Wurzelsprösslingen (weiter-) entwickelt Zum Anfang
Absterben einzelner Gewebeteile des tierischen oder des pflanzlichen Organismus; Gewebetod Zum Anfang
Abkürzung für Nichtregierungsorganisationen; Begriff für außerbehördlich tätige Organisationen. Zum Anfang
Tier das die wirtschaftliche Tätigkeit oder die Gesundheit des Menschen direkt oder indirekt unterstützt. Zu den Nützligen zählen alle Nutztiere uns solche zur Schädlingsbekämpfung eingestezt werden können. Zum Anfang
stickstoffliebend; nitrophile Pflanzenarten (= Nitrophyten) zeichnen sich durch besonders hohen Stickstoffbedarf aus; sind daher als Wildpflanzen Indikatoren (Zeigerpflanzen) für hohen N-Gehalt des Standortes Zum Anfang
siehe unter nitrophil; Nitrophyten sind z.B. Brennessel, Giersch, Bärenklau, Wiesen-Kerbel, Stumpfblättriger Ampfer Zum Anfang
Biotop (Lebensraum) + Biozönose (Lebensgemeinschaft) = Ökosystem; Einheiten der Landschaft, die aus dem Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren entstehen unter Herausbildung bestimmter Typen von Ökosystemen (Ökosystemtypen), z.B. Entwässerungsgraben, Wiese, Wald, nährstoffreiche Stillgewässer oder Hochmoor Zum Anfang
Sammelbegriff für Formen des Landbaus nach jeweils einheitlichen Anbaurichtlinien. Gemeinsames Ziel ist der vollständige oder zumindest weitgehende Verzicht auf den Einsatz von Handelsdüngern und synthetisch hergestellten Pflanzenschutzmitteln. Weiterhin wird die Einheit von Pflanzen- und Tierproduktion, d. h. ein geschlossener Nährstoffkreislauf, angestrebt. Zum Anfang
Wissenschaft, die sich mit den Wechselbeziehungen der Organismen untereinander und zu ihrer Umwelt beschäftigt. Der Begriff "Ökologie" wurde erstmals 1866 von Ernst Haeckel genannt, der damit die "Lehre vom Haushalt der Natur" bezeichnete. Zum Anfang
Beschreibung der Rolle und Funktion einer Art in einem Ökosystem im Spannungsfeld von abiotischen und biotischen Umweltfaktoren. Von besonderem Interesse bei der Bestimmung der ökologischen Nische ist die Stellung einer Art innerhalb der Nahrungskette. Zum Anfang
Wirkungsgefüge aus Organismen und ihrer Umwelt. Ökosysteme sind offene Systeme und bilden über Stoffkreisläufe und damit verbundene Energieumwandlungen eine funktionelle Einheit. Unter natürlichen Bedingungen sind sie selbstregulierend, d.h. sie befinden sich im Fließgleichgewicht. Mit zunehmender Beeinflussung durch den Menschen geht diese Fähigkeit verloren. Die räumliche und zeit liche Abgrenzung eines Ökosystems erfolgt nach den Zielvorstellungen des jeweiligen Betrachters. Zum Anfang
Übergangsbereich zwischen zwei benachbarten Biotopen wie z. B. zwischen Wald und offener Landschaft. Ökotone sind häufig durch eine im Vergleich zu ihren Nachbarökosystemen höhere Mannigfaltigkeit gekennzeichnet. Zum Anfang
Wissenschaft von den Wirkungen von Schadstoffen auf Ökosysteme oder Teile von ihnen. Zum Anfang
svw. nährstoffarmes Milieu liebend Zum Anfang
nährstoffarm Zum Anfang
Düngungsmaßnahmen mit Hilfe von Rückständen aus der Tier? und Pflanzenproduktion Jauche, Gülle , Stallmist, Kompost), von entsprechend aufgearbeiteten Siedlungsabfällen Klärschlamm ) und planmäßigem Anbau von Gründüngungspflanzen (z. B. Senf, Phacelia, Kleearten). Zum Anfang
Ozonloch Saisonale Verdünnung bis weitgehende Auflösung der in bestimmten Bereichen der Erdatmosphäre ausgebildeten Ozonschicht durch anthropogene Spurengase (vgl. e anthropogene Umweltfaktoren), insbesondere Fluor?Chlor?Kohlenwasserstoffe (FCKW) und Stickoxide. Folgewirkung ist, dass Teile der ultravioletten Strahlung der Sonne, die Erbschäden und Hautkrebs verursachen können, nicht mehr genügend durch die Ozonschicht herausgefiltert werden können. Zum Anfang
Organismen, die sich permanent oder temporär in oder auf ihren Wirtsorganismen aufhalten, um sich von ihnen zu ernähren oder sich in ihnen fortzupflanzen. Die Wirtsorganismen werden durch die Parasiten geschädigt, aber nicht getötet (vgl. Prädatoren, Symbionten). Zum Anfang
Parasiten, die ihren Wirt im Laufe der Entwicklung bis zum Tode schwächen (vgl. Prädatoren). Zum Anfang
Kleinlaichkräuter, z.B. Kamm- u. Zwerg-Laichkraut, Teichfaden [Potamogeton pectinatus, P. pusillus, Zannichellia palustris], also submerse Sippen ohne Schwimmblätter Zum Anfang
Sammelbegriff für die von Pflanzen für deren Entwicklung und Wachstum notwendigen und verwertbaren chemischen Elemente und anorganischen Verbindungen. Zum Anfang
Chemische und biologische Mittel zur Ausschaltung oder Abschreckung von Pflanzenschädlingen tierischer und pflanzlicher Art sowie von Erregern von Pflanzenkrankheiten. Zum Anfang
Pflanzengesellschaft, die in neue Gebiete, noch unbesiedeltes Gelände (Rohböden) oder Vegetationslücken vordringt (= Erstbesiedler) Zum Anfang
zur Düngung magerer Sandböden wurden Gras- oder Heidesoden untergemischt, die vorher im Stall als Einstreu verwendet wurden; es entstanden hierdurch sogenannte Eschböden Zum Anfang
durch Rechtsvorschrift angeordnetes Verwaltungsverfahren für raumbedeutsame Planungen wie z.B. Straßenbau, indem nach Anhörung aller durch das Verfahren berührter Beteiligter unter Abwägung aller Belange über die Zulässigkeit des Verfahrens entschieden wird und Art und Umfang notwendigqr Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen festgelegt werden Zum Anfang
Pleustophyten
(=Flottierer:) frei auf der Wasseroberfläche treibende Pflanzen (Gegens.: Rhizophyten) Zum Anfang
Population Gesamtheit der Individuen einer Art, die in einem (mehr oder weniger abgeschlossenen) Lebensraum leben und eine natürliche Fortpflanzungsgemeinschaft bilden Zum Anfang
Flüsse und Ströme Zum Anfang
1893 von C. A. Weber begründete Analyse der Pflanzenpollen nach Anzahl, Lage und Art in Torf- und Seeablagerungen zum Zwecke der Bestimmung der zur Zeit der Ablagerung verbreiteten Vegetation. Zum Anfang
Individuendichte (Anzahl pro Fläche bzw. Raum) einer Art in einem Lebensraum. Zum Anfang
die Pflanzengesellschaften, die sich unter den heutigen Standortbedingungen und auf der Grundlage des derzeitigen regionalen Wildpflanzenbestandes einstellten, wenn alle menschliche Einflußnahme auf die Pflanzendecke unterbliebe (R. TÜXEN, 1956) oder: Zustand der Vegetation, der in einem definierten Gebiet unter den gegenwärtigen Umweltbedingungen vorherrschen würde, wenn der Mensch nicht mehr eingriffe und die Vegetation sich bis zu ihrem Endzustand (Klimax) entwickeln könnte. Zum Anfang
Polder eingedeichtes Gelände zur Aufnahme von Hochwasser bei starken Fluten Zum Anfang
Beutegreifer (Räuber); Tiere, die ihre Beute sofort töten und in der Regel mehr als ein Individuum des Beutetiers zu ihrer Entwicklung benötigen (vgl. Parasitoide). Zum Anfang
Priel zeitweise trockenfallender Wasserlauf im Meeres- und Flusswatt Zum Anfang
Bezeichnung für Organismen, die aus anorganischer Substanz mittels Sonnenenergie oder chemischer Energie organische Substanz bilden (vgl. Konsumenten). Zum Anfang
Verbindungsflächen zwischen zwei oder mehreren Biotopen zur Vernetzung der Lebensräume, es ermöglicht einen besseren Artenaustausch zwischen den Flächen Zum Anfang
durch Bodenentnahme für den Deichbau entstandenes Stillgewässer Zum Anfang
Qualmgewässer
Dieses Gewässer kann entstehen, wenn ein Deich o.ä. eine Aue vom eigentlichen Flussbett abtrennt. Die eigentliche Wasserfläche des Qualmgewässers entsteht durch unterirdische Strömungen die durch das Sediment an die Oberfläche drücken. Zum Anfang
Weltweites Abkommen von 1971 zum Schutz von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung. Zum Anfang
eines Tier- oder Pflanzenbestandes auf nach einheitlichem System festgelegten Flächen Zum Anfang
Prädatoren, Beutegreifer. Zum Anfang
Räumliche Planung der öffentlichen Hand auf allen Ebenen und Sachgebieten. Objekt der Planung ist der Lebensraum des Menschen (vgl. Landschaftsplanung). Zum Anfang
Wiederverwertung von Abfall oder Reststoffen für die Herstellung von neuen Produkten. Zum Anfang
Von inneren und äußeren Faktoren abhängige Fähigkeit zum Ersatz verlorengegangener Teile oder Funktionen von Lebewesen bzw. Ökosystemen . Zum Anfang
Renaturierung Überführung durch den Menschen veränderter Lebensräume in einen naturnäheren Zustand (vgl. Natürlichkeitsgrad), z. B. Gewässerrückbau. Zum Anfang
Genetisch bedingte Widerstandsfähigkeit der Organismen gegenüber abiotischen und biotischen Streßfaktoren (z. B. Temperatur, Wassermangel, Luftverunreinigungen, Pflanzenschutzmitteln, Schaderregern). Zum Anfang
Alles, was von einem Organismus benötigt und damit anderen entzogen wird (z. B. Nahrung, Bodenschätze, Nistplätze, Wasser in trockenen Gebieten). Zum Anfang
Bäche und kleine Flüsse Zum Anfang
unterirdische, ± verdickte Sproßachse; dienen der vegetativen (ungeschlechtlichen) Vermehrung und häufig der Stärkespeicherung Zum Anfang
im Boden (Gewässersohle) wurzelnde Wasserpflanzen (Gegens.: Pleustophyten bzw. Flottierer) Zum Anfang
kleine Wasserschweber: Lemna trisulca und Riccia (=Ricciella) spec.; gehören zu den Pleustophyten Zum Anfang
Gebietsbezogene Auflistung von bestimmten Gruppen der Tier- und Pflanzenwelt, von Lebensgemeinschaften oder Lebensräumen nach Gefährdungskategorien. Hierbei bedeuten: 0 = ausgestorben oder verschollen, 1 = vom Aussterben bedroht, 2 = stark gefährdet, 3 = gefährdet, 4 = potentiell gefährdet. Zum Anfang
sich spontan entwickelnde Vegetation auf nicht genutzten, überwiegend nährstoffreichen Flächen Zum Anfang
ruderal, Ruderalflora Pflanzenarten, die bevorzugt auf stickstoffreichen, stark beeinflußten Böden vorkommen (Schutt- und Wegrandpflanzen) Zum Anfang
noch unvollkommen entwickelte, pionierartiger Typ/Gesellschaft aufgrund geringer Entwicklungszeit oder dauernd ungünstiger Bedingungen (Fragmentgesellschaft) Zum Anfang
Die Meldung eines beringten Vogels an den Beringer Zum Anfang Restgesellschaft
übriggebliebene, degradierte Assoziationsreste (Fragmentgesellschaft) Zum Anfang
Saprobiegrad
Grad der Intensität des Abbaus toter organischer Substanz in Fließgewässern, der wesentlich vom Verschmutzungsgrad bestimmt wird (vgl. Trophiegrad ). Zum Anfang
Zusammenstellung von Organismen zur biologischen Beurteilung der Verschmutzung von Fließgewässern anhand von Leitorganismen. Zum Anfang
(Agrarbegriff) Höhe der Populationsdichte eines "Schaderregers" (einschließlich Wildkräuter ) an einem Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Entwicklungsstadium, bei dem Schäden eintreten, die vom Wirtspflanzenbestand nicht mehr verkraftet werden können, ohne zu einem Ertragsverlust zu führen. Als wirtschaftliche schadenschwelle wird die Befallsstärke bezeichnet, bei der Schäden eintreten, die gleich hoch sind wie die Kosten einer Bekämpfungsmaßnahme. Zum Anfang
Tier oder Pflanze, weiche nach Einschätzung des Menschen seine Nutztiere und Pflanzen oder Vorräte in nicht vertretbarer Weise schädigt oder eine Gefahr durch die Übertragung von Krankheiten darstellt (vgl. Nützling ). Zum Anfang
alter, heute funktionsloser Deich Zum Anfang
von Sumpfpflanzen dominierter Lebensraum mit hochanstehendem Grund- oder Stauwasser oder langanhaltenden Überflutungen Zum Anfang
semisubmers
halbuntergetaucht Zum Anfang
Faulschlamm; ensteht in stagnierenden Gewässern (Gräben, Seen) unter Sauerstoffabschluß auf der Gewässersohle insb. aus abgestorbenem pflanzlichem Material Zum Anfang
Schlußgesellschaft
Vegetationseinheit, die sich als Endglied der Vegetationsentwicklung auf einem bestimmten Standort einstellt und die ohne menschliche Einwirkung und von Katastrophen abgesehen dauernd bestehen bleibt Zum Anfang
Bezeichnung für Pflanzenvorkommen, die weder kultiviert wurden noch verwildert sind, d.h. also Vorkommen von Wildpflanzen; Gegens.: subspontan Zum Anfang
potentieller Wohnort einer Art oder Pflanzengemeinschaft unter Einschluß aller darauf einwirkenden Umweltfaktoren (gleich ob die Art oder Pflanzengesellschaft real vorhanden ist oder nicht) Zum Anfang
Umweltfaktor, der bei Organismen Stress auslöst. Dauerhafter Stress kann bei Organismen zu Erschöpfung, Schäden und sogar zum Tod führen. Verhaltensänderungen wie erhöhte Aggressivität und Abwanderung können ebenfalls eine Reaktion auf Stress sein. Ökosysteme reagieren auf dauerhaften Stress mit Abweichungen vom Normalzustand, die so weit gehen können, dass die Regenerationsfähigkeit der Systeme eingeschränkt wird. Zum Anfang
(Stalldung). Gemenge von festen und flüssigen Ausscheidungen von Nutztieren (Rind, Schwein, Huhn u. a. ) mit oder ohne Einstreu (Stroh, Laub usw.). Stapelfähiger Festmist entsteht bei der Aufstallung der Tiere mit Einstreu und getrennter Lagerung des Harns in Jauchegruben und anschließender Lagerung mit Rotteprozess. (Flüssigmist siehe Gülle ). Zum Anfang
Arten mit sehr speziellen Ansprüchen an ihren Lebensraum und einer hohen Empfindlichkeit gegenüber Veränderungen von Umweltbedingungen, also Arten mit geringer ökologischer Amplitude (Gegensatz: euryök) Zum Anfang
Störungszeiger
Pflanzenarten, die aufgrund ihres ökologischen Verhaltens Eingriffe in die Vegetation bzw. Störungen der Vegetationsdecke signalisieren; häufig einjährige (annuelle) Arten Zum Anfang
oberirdische Ausläufer, d.h. plagiotrop (seitwärts) wachsende, sich bewurzelnde Seitenachsen des Sprosses; dienen der vegetativen (ungeschlechtlichen) Vermehrung Zum Anfang
untergetaucht, unter Wasser lebend (Hauptw.: Submerse) Zum Anfang
schwach und/oder teiweise ruderal, halbruderal Zum Anfang
Arten: verwilderte Arten bzw. Kultur- und Gartenflüchtlinge (Gegens.: spontane Arten (Wildpflanzen) Zum Anfang
Zeitliches Aufeinanderfolgen von Lebensgemeinschaften an einem Standort, ausgelöst durch Umweltveränderungen, die natürlichen (z. B. Vulkantätigkeit, Erdbeben, Feuer, Klimaänderung (z. T), Lebenstätigkeit der Organismen) oder anthropogenen Ursprungs sein können.oder: umweltbedingtes Ablösen einer Pflanzengesellschaft durch eine andere an einem Standort; kann exogen d.h. zoogen bzw. anthropogen (= adaptive Veränderung) und/oder durch die Pflanzen selbst, also endogen d.h. natürlich bedingt sein Zum Anfang
Artverschiedene Organismen,die mit gegenseitigen Nutzen, aber auchin gegenseitiger Abhängigkeit aufgrund evolutionärer Anpassung miteinander (vgl.Parasiten ) Zum Anfang
Form des Zusammenwirkens zweier oder mehrerer Faktoren, Stoffe oder Lebewesen, wobei deren Gesamtwirkung größer als die Summe der Einzelwirkungen ist . Zum Anfang
Pflanzengesellschaft (beliebiger Rangstufe Zum Anfang
Bioindikatoren, die für biologische Tests eingesetzt werden können. Diese Tests können sowohl im Laborversuch als auch an im Freiland exponierten Organismen durchgeführt werden. Zum Anfang
Tierschutz Maßnahmen zum Schutz des Tieres vor unberechtigten Angriffen auf dessen Leben und Wohlbefinden. Schutzobjekt ist somit das einzelne Tier im Gegensatz zum Artenschutz (Tierschutzgesetz). Zum Anfang
Grad der Nährstoffversorgung und damit der Produktivität eines Ökosystems. Eutrophe Ökosysteme sind reichlich mit Nährstoffe versorgt, während oligotrophe gering nährstoffversorgt sind. Der Trophiegrad ist z. B. wichtig für die Bestimmung der Gewässergüte stehender Gewässer (vgl. Saprobiegrad ). Zum Anfang
Sippe, d.h. taxonomische Gruppe beliebiger Rangstufe: Systemeinheit wie Art, Familie, Ordnung, Klasse u.a. (Plural: Taxa) Zum Anfang
von mittleren Hochwässern nicht überschwemmter Bereich des Landes bzw. Ufers Zum Anfang
(=Hibernakeln) Überwinterungsknospen zahlreicher Wasserpflanzen; werden im Herbst gebildet, überwintern auf der Gewässersohle, steigen im Frühjahr an die Wasseroberfläche und entwickeln sich dort zu neuen Pflanzen(=Hibernakeln) Überwinterungsknospen zahlreicher Wasserpflanzen; werden Zum Anfang
Einzelbäume, die größer und älter als der übrige Gehölzbestand sind Zum Anfang
Überlagerungskomplex
(oft ephemeres) Vermischung von Bestandteilen einer mehr flüchtigen Gesellschaft (z.B. Wasserlinsen) mit einer relativ stabilen Komponente (z.B. Röhrichtbestände oder Laichkrautrasen); vgl. Durchdringungskompl. Zum Anfang
i.e.S. für den Lebensraum Ufer typische Vegetation(seinheiten) mit charakte- ristischen Arten; zeichnet sich u.a. durch Toleranz oder Abhängigkeit von feuchten bis nassen oder gar zeitweise überstauten Böden aus und ist häufig aus Nährstoffzeigern aufgebaut (i.e.S. = im engeren Sinne) Zum Anfang
Schutz der natürlichen Umwelt des Menschen durch ein komplexes System von Maßnahmen zur Reinhaltung von Wasser, Luft und Boden sowie durch Landschaftspflege. Zum Anfang
Umweltverträglichkeitsprüfung; Verwaltungsverfahren zum Zwecke der Vermeidung, Einschränkung oder des Ausgleichs (Ausgleichsmaßnahmen ) von schädlichen Auswirkungen erheblichen Umfanges bestimmter öffentlicher oder privater Eingriffe in die Umwelt. Zum Anfang
Vegetationsdecke, die Gesamtheit der Pflanzengesellschaften eines Gebietes Zum Anfang
Möglichkeit von anerkannten Verbänden , ohne eine Verletzung in eigenen Rechten darlegen zu müssen, Rechtsbehelfe gegen einen Verwaltungsakt nach Maßgabe der Verwaltungsgerichtsordnung einzulegen, wenn geltend gemacht werden kann, dass der Verwaltungsakt den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes oder anderer definierter Gesetze widerspricht. Zum Anfang
Das Zuwachsen von stehenden oder langsam fließenden Gewässern vom Ufer her. Verursacht durch das Absetzen von organischem Material in Form von Schlamm oder Torf, wobei es zu einer Verringerung der Gewässertiefe kommt sowie zu einer Verschiebung der an bestimmte Wassertiefen gebundenen Ufer- und Wasserpflanzengesellschaften zur Mitte des Gewässers hin (Bildung von Schwingrasen). Zum Anfang
Die Zerkleinerung, Lösung oder Mineralumwandlung von Gesteinen an der Erdoberfläche durch physikalische (z. B. Sonneneinstrahlung, Frost?, Salzsprengung) oder chemische Vorgänge (z. B. Lösung in Wasser). Zum Anfang
Richtlinie des EG-Rates vom 2.4.1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten Zum Anfang
Dem Erscheinungsbild nach hauptsächlich aus Bäumen bestehende Pflanzengesellschaft. Zum Anfang
Sammelbegriff für die verschiedenen Leistungen des Waldes als Rohstofflieferant und Einkommensquelle, als Erholungsraum sowie als Schutzfaktor für Standort und Umgebung (Boden, Wasser, Klima, Luft, Pflanzen und Tiere). Zum Anfang
Weltweites Abkommen vom 3.3.1973 über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten der freilebenden Tier und Pflanzenwelt. Das Übereinkommen enthält zum einen Listen mit vom Aussterben bedrohten Arten, deren Handel gänzlich verboten ist, und zum anderen Listen mit gefährdeten Arten, deren Handel eingeschränkt ist. Zum Anfang
Ein seit 1976 bereits fünfmal novelliertes Rahmengesetz des Bundes, dessen Zweck u. a. darin besteht, Regeln für die haushälterische Bewirtschaftung des in der Natur vorhandenen Wassers nach Güte und Menge aufzustellen (BWVG; Nds.WG). Zum Anfang
Teil des Einzugsgebietes einer Wassergewinnungsanlage, der zum Schutz des Wassers Nutzungsbeschränkungen unterliegt. Zum Anfang
Flache Uferzone von Tidegewässern (Meere, Flussmündungen), zwischen Mittlerem Tideniedrigwasser (MTnw) und Mittlerem Tidehochwasser (MThw) gelegen. Nach der Körnung des Bodens werden Schlickwatt (feines Bodenmaterial) und Sandwatt (gröberes Bodenmaterial) unterschieden. Zum Anfang
Wiesenvogelverträge
steht für Verträge mit Landwirten, die den Zeitpunkt und/oder die Bewirtschaftungsweise einer Grünlandparzelle regeln zur Förderung der Lebensbedingungen für Wiesenvögel Zum Anfang
Wildwachsende krautige Pflanze einer in ihrer Entwicklung und Verbreitung nicht durch den Menschen gezielt beeinflussten Art. Zum Anfang
Nach den Landesjagdgesetzen ausgewiesenes Gebiet zum Schutz bestimmter Wildarten, in dem die Jagd auf diese Wildarten verboten oder abweichend von den sonstigen jagdrechtlichen Regelungen nur zeitlich befristet zugelassen ist. Zum Anfang
Verbeißen von Knospen und jungen Trieben an Bäumen und Sträuchern durch Wild. Die Verbissschäden können regional durch Überbesatz an Reh und Rotwild sehr beträchtlich sein. Zum Anfang
(Windkraft), Bezeichnung für einen erneuerbaren Energieträger, der durch die Nutzung der in den bewegten Luftmassen enthaltenen Bewegungsenergie gekennzeichnet ist. Windenergie wird mit Hilfe von Windkraftanlagen zunächst in die Bewegungsenergie des Rotors und diese letztlich in elektrische Energie umgewandelt. (Windgutachten Wesermarsch) Zum Anfang
Durch unbelebte (Wälle, Mauern, Schutzzäune) oder lebende Anlagen (Streifen aus kurzlebigen Pflanzen wie Mais, Sonnenblumen, Topinambur usw. oder aus langlebiger Vegetation wie Strauchhecken oder Baumstreifen) erreichte Verminderung der Windstärke und somit Schutz von Boden und Pflanzenbeständen und in besonderen Bereichen auch von Tieren und Menschen. Zum Anfang
Ein Lebewesen (Pflanze oder Tier), das einem anderen eine mehr oder weniger lange Zeit als Spender von Nahrung, Schutz oder Transportmöglichkeit von Nutzen ist. Zum Anfang
Charakteristische Abfolge von meteorologischen Vorgängen in einem Gebiet in ihrem längerfristigen, jahreszeitlichen Rhythmus wie Regenzeiten, Frostperioden u. a. Zum Anfang
Niederungsgebiete in der Marsch Zum Anfang
Xerothermen
Bezeichnung für trocken-warme, also wüsten- und steppenartige Lebensräume sowie für deren Tier- und Pflanzenwelt. Zum Anfang
Landpflanzen, die an sehr trockenen Standorten gedeihen. Zum Anfang
Destruenten. Zum Anfang
Tierische oder pflanzliche Organismen, deren Fehlen oder Vorkommen auf bestimmte Umweltfaktoren schließen lässt. Flechten sind beispielsweise Bioindikatoren für Luftverunreinigungen. Zum Anfang
Begriff aus der Raumordnung und Landschaftsplanung, der ausdrückt, dass in einer Landschaft, meist in der Umgebung größerer Städte, eine große Anzahl von Streusiedlungen, ohne Rücksicht auf die Verletzlichkeit der freien Landschaft zu nehmen, entstanden ist. Davon geht auf die verschiedenen Naturpotentiale, wie z. B. das Erholungspotential, eine Belastung aus. Zum Anfang
Pflanzenarten mit bestimmten Ansprüchen an ihren Wuchsort bezüglich abiotischer Faktoren wie z.B. Nässe/Trocknis, Stickstoffgehalt oder Azidität/Basizität; Vorkommen oder Fehlen solcher (Bio-)Indikatoren signalisiert bestimmte Verhältnisse eines Standortes oder Lebensraumes Zum Anfang
Pflanzen oder Tierarten, die durch ihr Vorkommen oder ihr Fehlen bestimmte Verhältnisse eines Standortes oder Lebensraumes erkennen lassen (z.B. zeigt die Brennesel nährstoffreiche Verhältnisse an) Zum Anfang
Die natürliche Vegetation der normalen, von den typischen Klimafaktoren der betreffenden Vegetationszone bestimmten und nicht von besonderen Relief? und Bodenfaktoren geprägten Standorte eines Gebiets. Zum Anfang
Biozönose. Zum Anfang
Langgestreckte oder konzentrische Raumgliederung in Abhängigkeit von einem oder mehreren Standortfaktoren, die häufig einem Faktorengefälle (Gradient) folgt. Entsprechend den äußeren Bedingungen siedeln sich an den unterschiedlichen Stellen verschieden angepasste tierische und pflanzliche Organismen an. Zum Anfang
Bezeichnung für die Ausbreitung von Früchten und Samen durch Tiere. Zum Anfang
unter unter Mitwirkung von Tieren entstanden bzw. verursacht Zum Anfang
Vogelart, die geographisch klar unterschiedene Brut- und Überwinterungsgebiete besitzt und artspezifisch Art) zwischen beiden ausgeprägte Wanderungen durchführt. Zum Anfang
Verholzte Pflanzen, die eine Wuchshöhe bis zu 25-50 cm nicht überschreiten und dadurch mit ihren Erneuerungsknospen unter der schützenden Schneedecke bleiben. Zum Anfang