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Timestamp: 2019-03-21 15:01:07
Document Index: 222424249

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 35', '§ 21', '§ 4', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21']

VGH Baden-Württemberg, 14.11.1983 - 1 S 1204/83 - dejure.org
VGH Baden-Württemberg, 14.11.1983 - 1 S 1204/83
Bürgerbegehren gegen Stadthalle
§ 21 GemO, Verpflichtungsklage auf Zulassung eines Bürgerbegehrens wird nicht dadurch unzulässig, daß mit der Durchführung des umstrittenen Baus begonnen wurde;
Voraussetzungen der Anwendung von § 21 Abs. 3 Satz 3 GemO und Bestimmung des Fristbeginns (redaktionelle Hinweise in der Presse genügen)
§ 21 Abs 3 S 3 GemO BW, § 21 Abs 4 S 1 GemO BW, § 35 Abs 2 KomWG BW, § 21 Abs 7 GemO BW, § 4 Abs 3 GemO BW
Zulassung eines Bürgerbegehrens; Rechtsschutzbedürfnis für Klage nach Beginn des Vorhabens; zur Bekanntgabe des Gemeinderatsbeschlusses
anwalt-und-kommunalrecht.de (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
VG Stuttgart, 24.03.1983 - 9 K 5238/82
NVwZ 1985, 288
VGH Baden-Württemberg, 25.02.2013 - 1 S 2155/12
Fristbeginn für Bürgerbegehren bei unzulässigerweise nichtöffentlich gefasstem …
Denn die nichtamtliche Bekanntgabe erfüllt im wesentlichen eine "Anstoßfunktion", die erkennen lässt, dass ein möglicherweise die Ausschlussfrist in Lauf setzender Gemeinderatsbeschluss gefasst wurde, und den Betroffenen auf diese Weise veranlasst, sich rechtzeitig und umfassend über den Inhalt der Beschlussfassung zu vergewissern (st. Rspr. des Senats, vgl. Urt. v. 14.11.1983 - 1 S 1204/83 - NVwZ 1985, 288; Beschl. v. 17.11.1983 - 1 S 2669/83 - BWGZ 1992, 598;… Urt. v. 18.06.1990 - 1 S 657/90 - BWGZ 1992, 599;… Beschl. v. 27.04.2010, a.a.O.).
Die Regelung dient damit der Effektivität und Sparsamkeit der Gemeindeverwaltung und ist zugleich Ausdruck eines Vorrangs der Entscheidungsbefugnis des Gemeinderats im System der repräsentativen Demokratie (vgl. Senatsurteil v. 14.11.1983, a.a.O.; ebenso SächsOVG, Beschl. v. 14.07.2008 - 4 B 196/08 - SächsVBl 2008, 218, m.w.N.).
Öffentlichkeit bei Beratung über Grundstücksverkauf; Bürgerbegehren gegen …
Unerheblich ist, dass dieser Beschluss nicht ausdrücklich in der Fragestellung oder in der Begründung des Begehrens genannt ist (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 14.11.1983 - 1 S 1204/83 -).
VGH Baden-Württemberg, 20.03.2009 - 1 S 419/09
Kein Bürgerentscheid über Verfahrensschritte in der Bauleitplanung
Nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 24.11.1983 - 1 S 1204/83 -, NVwZ 1985, 288) ist dabei nicht der Wortlaut der Fragestellung maßgeblich.
VGH Baden-Württemberg, 27.04.2010 - 1 S 2810/09
Zur Zulässigkeit der Sicherung eines Bürgerbegehrens bzw. Bürgerentscheids durch …
Nach der Rechtsprechung des Senats (Urt. v. 14.11.1983 - 1 S 1204/83 -, NVwZ 1985, 288 f.) bedarf es in dem Bereich, in dem der Einzelne nicht durch den Beschluss unmittelbar betroffen ist, nicht einer förmlichen Bekanntmachung.
VGH Hessen, 13.07.2004 - 8 TG 1067/04
Ausschlussfrist für auf Änderung der Anzahl der hauptamtlichen Beigeordneten …
Ein sog. kassatorisches Bürgerbegehren ist nämlich nicht nur dann anzunehmen, wenn es ausdrücklich die (rückwirkende) Aufhebung eines Beschlusses der Gemeindevertretung fordert, sondern inhaltlich auch dann, wenn es in seiner Zielsetzung auf dessen Korrektur ausgerichtet ist, für die bereits entschiedene Angelegenheit eine abweichende Sachentscheidung begehrt bzw. die durch den Beschluss getroffene Regelung durch eine wesentlich andere ersetzen will (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteile vom 14. November 1983 - 1 S 1204/83 - NVwZ 1985 S. 288 und vom 18. Juni 1990 - 1 S 657/90 - VBlBW 1990 S. 460 = juris; OVG NW, Urteil vom 28. Januar 2003 - 15 A 203/02 - NVwZ-RR 2003 S. 584 ff.; von Danwitz, DVBl. 1996 S. 134 ;… Spies, Ute, Bürgerversammlung-Bürgerbegehren-Bürgerentscheid, 1999, S. 180 jeweils m.w.N.).
Die in dem der Gemeindeordnung zu Grunde liegenden System der repräsentativen Demokratie grundsätzlich vorrangige Verantwortlichkeit der Gemeindevertretung für die Effektivität und Sparsamkeit der Gemeindeverwaltung würde in Frage gestellt, wenn ein Bürgerbegehren auch ohne zeitlichen Zusammenhang mit einer "bürgerentscheidsfähigen" Beschlussfassung zulässig wäre, weil dann die Gefahr bestünde, dass sich ein möglicherweise erheblicher wirtschaftlicher und personeller Aufwand im nachhinein als überflüssig erwiese; nach Ablauf der Ausschlussfrist soll ein solcher Beschluss vielmehr als sichere Planungsgrundlage für das Verwaltungshandeln dienen können, und zwar grundsätzlich endgültig (vgl. u.a. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 14. November 1983 a.a.O. und OVG NW…, Urteil vom 28. Januar 2003 a.a.O.).
Es bedarf insoweit einer Kongruenz der Auslegung aus dem Empfängerhorizont sowohl der unterzeichnenden Bürger als auch der Gemeindevertretung (vgl. Senat, Urt. v. 24.11.1983 - 1 S 1204/83 - NVwZ 1985, 288; Beschl. v. 20.03.2009 - 1 S 419/09 - NVwZ-RR 2009, 574; Beschl. v. 11.11.2013 - 1 S 1865/13 - EKBW GemO § 21 E 43; Beschl. v. 18.03.2014 - 1 S 151/14 - EKBW GemO § 21 E 44).
VGH Bad.-Württ., Urteil vom 14.11.1983 - 1 S 1204/83 -, NVwZ 1985, 288.
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 24.07.1996 - 1 M 43/96
Bürgerbegehren; Bestimmtheit; Gemeindevertreterbeschluß; Aussetzung der …
Es spricht daher alles dafür, dass das Quorum jeweils innerhalb der Ausschlussfrist erreicht werden muss und ein Stimmensammeln zu einem Bürgerbegehren "auf Vorrat" unzulässig ist (vgl. auch Sapper, VBlBW 1983, 89 ff. ; offen gelassen Senatsurteil v. 14.11.1983 - 1 S 1204/83 -, NVwZ 1985, 288 ff.).
VG Karlsruhe, 07.07.2010 - 8 K 1363/10
Kommunalrecht - gegen einen Grundsatzbeschluss gerichtetes "korrigierendes" …
9 Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (…Urt. v. 18.06.1990 - 1 S 657/90 -, juris; Urt. v. 14.11.1983 - 1 S 1204/83 -, NVwZ 1985, 288; Beschl. v. 17.11.1983 - 1 S 2669/83 -, Justiz 1985, 64) ist ein Bürgerbegehren dann im Sinne des § 21 Abs. 3 Satz 3 Halbs. 2 GemO gegen einen Gemeinderatsbeschluss gerichtet, wenn es seinem Inhalt nach auf die Korrektur des Gemeinderatsbeschlusses abzielt.
Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (…Beschl. v. 27.04.2010, a.a.O.; Urt. v. 14.11.1983, a.a.O.) bedarf es in dem Bereich, in dem der Einzelne - wie im vorliegenden Fall - nicht unmittelbar durch den Beschluss betroffen ist, für den Fristbeginn gemäß § 21 Abs. 3 Satz 3 Halbs. 2 GemO keiner förmlichen Bekanntmachung.
OVG Sachsen, 14.07.2008 - 4 B 196/08
assatorisches Bürgerbegehren; Gemeinderatsbeschluss; vereinfachtes Verfahren; …
VGH Hessen, 02.04.2004 - 8 UE 2529/03
Bürgerbegehren; Zulässigkeit; Ausschlussfrist; Beschleunigungsmaxime
VG Darmstadt, 16.07.2003 - 3 E 1935/02
Feststellung der Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens - Nichteinhaltung der …
OVG Schleswig-Holstein, 17.12.1991 - 2 L 319/91
Zurordnung eines Bürgerbegehrens zu einem Beschluss der Gemeindevertretung
VG Gießen, 26.03.2004 - 8 G 539/04
Bürgerentscheid über die Zahl der hauptamtlichen Beigeordneten; Ausschlussfrist …
VG Koblenz, 10.07.2001 - 2 K 216/01
OVG Niedersachsen, 22.10.1999 - 10 L 1946/99
Unzulässigkeit eines Bürgerbegehrens; Abstimmungsfrage (Bürgerbegehren); …
VG Berlin, 26.04.2007 - 2 A 20.07
Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens (hier: Fehlende Geburtsdatenangabe bei der …
VGH Baden-Württemberg, 17.11.1983 - 1 S 2669/83
Bürgerbegehren; Ausschlußfrist; zur Bekanntgabe des Gemeinderatsbeschlusses; Zur …
VG Potsdam, 26.02.2007 - 2 L 36/07
Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens gegen einen Gemeinderatsbeschluss, welcher die …