Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/217474
Timestamp: 2020-02-24 15:11:49
Document Index: 198430283

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 16', '§ 13', '§ 34', '§ 4', '§ 13', '§ 16', '§ 19', '§ 19', '§ 107']

Ergebnis: Neubau Bürogebäude – Wuppertaler Stadt...competitionline
Diashow © Schuster Architekten
(ID 3-217474)
Auslober/Bauherr Wuppertaler Stadtwerke AG (WSW), Wuppertal (DE)
Preisrichter	 Prof. Jörg Aldinger [Vorsitz], Prof. Dörte Gatermann, Kaspar Kraemer, Prof. Zvonko Turkali	, Christian Dorsch
Nicht offener einphasiger Realisierungswettbewerb für Architekten als Generalplaner (mit max. 15 Teilnehmern) nach RPW 2013. Die Vergabe der Generalplanungsleistungen erfolgt unter Anwendung der Sektorenverordnung (SektVO). Der WSW-Konzern deckt mit seinen Tochtergesellschaften die Geschäftsfelder Energieversorgung, Trinkwasserproduktion, öffentlicher Personennahverkehr, Stadtentwässerung, Energiedienstleistungen, Abfallwirtschaft kommunal, regional und teilweise auch bundesweit ab. Mit rund 3.320 Beschäftigten gehört der WSW-Konzern zu den größten Arbeitgebern Wuppertals. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) planen am bestehenden technischen Betriebsstandort Carnaper Straße/Schützenstraße ein neues, zeitgemäßes Büro- und Verwaltungsgebäude mit rund 13.250 qm Bruttogeschoßfläche (BGF) als Ersatz für die Verwaltungshäuser I und II („Zwillingstürme“) aus den 1970er Jahren. Die alten Zwillingstürme werden zukünftig auf Grund der festgestellten PCB-Verunreinigung und der damit einhergehenden Abrissnotwendigkeit den Platz frei machen für ein neues, repräsentatives Ensemble entlang der südlichen Terrassenkante des WSW Stammgeländes.
Der Verwaltungs-Neubau bietet Platz für rund 450 Mitarbeiter und umfasst eine BGF von ca. 12.150 qm für Büroflächen und Konferenzflächen und ca. 1.100 qm Kantine. Zur Sicherstellung einer städtebaulich, architektonisch und freiraumplanerisch hochwertigen Gestaltung des Neubaus loben die WSW dazu einen Wettbewerb aus. Die Herausforderung der Aufgabe artikuliert sich sowohl in der städtebaulichen und architektonischen Ausformulierung als neue signifikante Eingangsadresse zur Wuppertaler Innenstadt an der Carnaper Straße – einer der wichtigsten Zufahrten zur Talachse – wie auch in der klugen Integration der Nutzungen in einem wohlproportionierten Gebäude, das zur Implementierung neuer Bürokonzepte eine hohe Flächenneutralität und Flexibilität aufweisen soll. Der Neubau soll als zusammenhängender Bau, als Haus kurzer Wege mit optimaler Nutzung von Synergien für die Mitarbeiter gedacht werden. Der Wettbewerb für Architekten als Generalplaner ist als nicht offener Wettbewerb nach RPW 2013 mit max. 15 Teilnehmern ausgelobt. Aufgrund der komplexen Fragestellungen wird bereits zum Verfahren die Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten, technischen Ingenieuren (TGA/Statik) und Bauphysikern (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Schallschutz, Raumakustik) gefordert. Über den Wettbewerb soll ein Architekt als Generalplaner gesucht werden, der die Leistungen zur Objektplanung gem.
HOAI 2013 Teil 3, der Freianlagen gem. HOAI Teil 2, die Tragwerksplanung gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 1 sowie die Technische Gebäudeausrüstung gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 2 erbringt. Es ist vorgesehen, die Leistungen stufenweise zu beauftragen.
Ausstellung Die Ausstellung zu diesem Wettbewerb findet bereits statt:
10.03. - 24.03. 2017 – Mo-Fr. 8.00-18.00 Uhr
Ort: Wuppertaler Stadtwerke, Bromberger Straße 39-41, 42281 Wuppertal
Adresse des Bauherren DE-42281 Wuppertal
Projektadresse DE-42281 Wuppertal
Zu Händen von: Frau Koch
Telefon: +49 2025693273
E-Mail: wsw-neubau@wsw-online.de
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.wsw-online.de
Neubau Bürogebäude – Wuppertaler Stadtwerke (WSW).
Nicht offener einphasiger Realisierungswettbewerb für Architekten als Generalplaner (mit max. 15 Teilnehmern) nach RPW 2013. Die Vergabe der Generalplanungsleistungen erfolgt unter Anwendung der Sektorenverordnung (SektVO).
Der WSW-Konzern deckt mit seinen Tochtergesellschaften die Geschäftsfelder Energieversorgung, Trinkwasserproduktion, öffentlicher Personennahverkehr, Stadtentwässerung, Energiedienstleistungen, Abfallwirtschaft kommunal, regional und teilweise auch bundesweit ab. Mit rund 3 320 Beschäftigten gehört der WSW-Konzern zu den größten Arbeitgebern Wuppertals. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) planen am bestehenden technischen Betriebsstandort Carnaper Straße/Schützenstraße ein neues, zeitgemäßes Büro- und Verwaltungsgebäude mit rund 13 250 m² Bruttogeschoßfläche (BGF) als Ersatz für die Verwaltungshäuser I und II („Zwillingstürme“) aus den 1970-er Jahren. Die alten Zwillingstürme werden zukünftig auf Grund der festgestellten PCB-Verunreinigung und der damit einhergehenden Abrissnotwendigkeit den Platz frei machen für ein neues, repräsentatives Ensemble entlang der südlichen Terrassenkante des WSW-Stammgeländes. Der Verwaltungs-Neubau bietet Platz für rund 450 Mitarbeiter und umfasst eine BGF von ca. 12 150 m² für Büroflächen und Konferenzflächen und ca. 1 100 m² Kantine. Zur Sicherstellung einer städtebaulich, architektonisch und freiraumplanerisch hochwertigen Gestaltung des Neubaus loben die WSW dazu einen Wettbewerb aus. Die Herausforderung der Aufgabe artikuliert sich sowohl in der städtebaulichen und architektonischen Ausformulierung als neue signifikante Eingangsadresse zur Wuppertaler Innenstadt an der Carnaper Straße – einer der wichtigsten Zufahrten zur Talachse – wie auch in der klugen Integration der Nutzungen in einem wohlproportionierten Gebäude, das zur Implementierung neuer Bürokonzepte eine hohe Flächenneutralität und Flexibilität aufweisen soll. Der Neubau soll als zusammenhängender Bau, als Haus kurzer Wege mit optimaler Nutzung von Synergien für die Mitarbeiter gedacht werden.
Der Wettbewerb für Architekten als Generalplaner ist als nicht offener Wettbewerb nach RPW 2013 mit max. 15 Teilnehmern ausgelobt. Aufgrund der komplexen Fragestellungen wird bereits zum Verfahren die Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten, technischen Ingenieuren (TGA/Statik) und Bauphysikern (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Schallschutz, Raumakustik) gefordert. Über den Wettbewerb soll ein Architekt als Generalplaner gesucht werden, der die Leistungen zur Objektplanung gem. HOAI 2013 Teil 3, der Freianlagen gem. HOAI Teil 2, die Tragwerksplanung gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 1 sowie die Technische Gebäudeausrüstung gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 2 erbringt. Es ist vorgesehen, die Leistungen stufenweise zu beauftragen.
Es werden Architekten als Generalplaner gesucht, die Erfahrungen in der Planung und Realisierung von Projekten, vorzugsweise Büro- und Verwaltungsbau, entsprechend der Wettbewerbsaufgabe haben. Die Gesamtteilnehmerzahl ist auf max. 15 Teilnehmer festgelegt. Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren steht allen teilnahmeberechtigten Bewerbern offen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Mehrfachbewerbungen jeglicher Art werden nicht zum Auswahlverfahren zugelassen.
Es sind ausschließlich die Bewerbungsformulare von der Homepage www.fsw-info.de herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen. Bewerber müssen eine vollständig ausgefüllte Bewerbung einschließlich aller geforderten Formblätter 1, 2 und 3 inklusive jeweiliger Anlagen und geforderter Erklärungen im Sinne SektVO § 20 Abs. 3-4, § 21 Abs. 1 ff. ohne Querverweise auf etwaige Anlagen des Bewerbers, mit Unterschrift und Firmenstempel vorlegen. Folgende Nachweise sind unter Verwendung des anzufordernden Bewerbungsvordrucks mit der Bewerbung einzureichen:
a. Erklärungen zur Zuverlässigkeit im Sinne SektVO § 21 Abs. 1 ff., einschließlich der Eigenerklärung i. S. d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 13 Abs. 1 TVgG-NRW nicht vorliegen (Vordruck im Bewerbungsbogen enthalten).
b. Nachweis der Berufsqualifikation entsprechend Ziffer III.3.1) durch Bestätigung der Architektenkammer / Ingenieurkammer über die Mitgliedschaft (oder vergleichbarer Nachweis). Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied mit der Bewerbung die gemäß den Vorgaben geforderten Erklärungen und Nachweise für sich vorzulegen.
c. Erklärungen des Bewerbers über den Gesamtumsatz (in EUR netto, mindestens 150 000 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt der letzten 3 Jahre) sowie über den Umsatz (in EUR netto) für Dienstleistungen, die den ausgeschriebenen Generalplanungsleistungen entsprechen. Beide Erklärungen beziehen sich jeweils auf die letzten drei Geschäftsjahre und sind für jedes Geschäftsjahr getrennt nachzuweisen.
d. Erklärung des Bewerbers über die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter einschließlich Büroinhaber und freie Mitarbeiter (ohne Praktikanten und Hilfskräfte) in den letzten drei Geschäftsjahren und heute (Bewertungsrelevant sind die Angaben für die in der Bekanntmachung ausgeschriebenen Planungsleistungen).
e. Erklärung, dass eine Berufshaftpflichtversicherung besteht. Die Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung müssen mindestens 3 000 000 EUR bei Personenschäden und 3 000 000 EUR bei sonstigen Schäden (Sach- und Vermögensschäden) betragen. Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass die Deckung für dieses Objekt uneingeschränkt erhalten bleibt. Vor Zuschlagserteilung wird dem Auftraggeber auf Anforderung eine aktuelle Versicherungsbestätigung (Kopie der entsprechenden Versicherungspolice(n)) vorgelegt werden.
f. Erklärung des Bewerbers zu Ausstattung, Gerät, technischer Ausrüstung und Softwareausstattung, über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügt.
g. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten, z. B. Fortbildungszertifikate.
h. Referenzen Objektplaner: Benennung von mind. 2 bis max. 4 realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekten Architekt als Objektplaner (HOAI 2013 Teil 3 „Objektplanung“, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume; § 34 LP 2-5) der letzten 5 Jahre (Stichtag 1.1.2016) des Themenfeldes Bürobau entsprechend der Wettbewerbsaufgabe und/oder Projekten vergleichbarer Größe und Komplexität zur Aufgabe (Mindestgröße 5 000 m² BGF). Diese Projekte sind auf den dafür vorgesehenen Formblättern 1 und 3 mit den geforderten Informationen darzustellen und erforderliche Belege beizufügen (s. Formblätter). Die Formblätter Teil 3 (Referenzblätter DIN A 3) sind einseitig zu bedrucken. Bei mehr als 2 eingereichten Referenzen werden die zwei Referenzen mit der jeweils höchsten Punktzahl in die Wertung genommen.
i. Referenzen Fachplaner (Nachunternehmer): Benennung von jeweils mind. 1 realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekts für die Plangewerke Freianlagen gem. HOAI Teil 2, Tragwerksplanung gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 1 sowie Technische Gebäudeausrüstung gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 2. Die Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein (Stichtag 1.1.2016). Diese Projekte sind nur auf dem dafür vorgesehenen Formblatt 1 mit den geforderten Informationen darzustellen.
Alle Formblätter (nebst Anlagen) sind sowohl ausgedruckt als auch auf einer beigefügten CD mit den identischen Unterlagen (als PDF-Dateien) vollständig einzureichen.
Fehlen geforderte Unterlagen erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages. Bewerbergemeinschaften aus Architekten bzw. Architekten und Ingenieuren sind zugelassen und im Teilnahmeantrag im vorgesehenen Formblatt aufzuzeigen. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaften zu benennen, die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen und die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären.
Alle Bewerbungen werden auf die Vollständigkeit der geforderten Erklärungen und Unterlagen geprüft. Soweit unter Ziffer III.1.2) vorgesehen, werden fehlende Erklärungen/Unterlagen einmalig unter Setzung einer Frist (6 Kalendertage) nachgefordert. Liegen bei Ablauf dieser Frist die Angaben, Erklärungen und Nachweise weiterhin nicht bzw. nicht vollständig vor, so wird der Bewerber ausgeschlossen. Soweit kein Ausschluss des jeweiligen Bewerbers erfolgt, wird anhand der vorgelegten Angaben und Unterlagen geprüft, ob der jeweilige Bewerber die angegebenen Mindestbedingungen (s. III.1.2.b, III1.2.c, III.1.2.h) erfüllt und auch im Übrigen über die grundsätzliche Eignung im Hinblick auf die anstehende Planungsaufgabe für die Durchführung des Projektes verfügt. Anschließend werden die Bewerber entsprechend der Bewertungsmatrix (siehe Formblatt 1) ausgewertet (Referenzen, Umsatz, Beschäftigte). Die max. 15 Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl werden zum Wettbewerb zugelassen. Soweit mehrere Teilnehmer den 15. Platz belegen, entscheidet das Los.
Architekten / Ingenieure nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht, die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu tragen, berechtigten Personen. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Berater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 1. /Höchstzahl 15
Zur Beurteilung der zugelassenen Wettbewerbsarbeiten im anschließenden Wettbewerb werden dem Preisgericht folgende Kriterien dienen: Städtebaulich-freiraumplanerische Qualität, Architektur- und Gestaltqualität unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Ortes, Funktionalität inkl. Nutzungs- und Aufenthaltsqualität, Funktionalität in Bezug auf die Erfüllung des Raum- und Funktionsprogramms, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und energetische Qualität.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 15.1.2016 - 12:00
Tag: 3.2.2016
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme 142 857,14 EUR netto (170 000 EUR brutto inkl. 19 % MwSt.) zur Verfügung.
VI.2.1 Bewerbungsvordruck:
Bewerbungsvordrucke und Informationen zum Verfahren sind ausschließlich auf der Website der FALTIN + SATTLER FSW Düsseldorf GmbH unter folgender Adresse abrufbar: www.fsw-info.de
VI.2.2 Abgabe der Bewerbungsunterlagen:
Es ist sicher zu stellen, dass die Bewerbungsdokumente zum Bewerbungsverfahren ausschließlich an folgende Adresse adressiert: WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
Bromberger Str. 39-41, 42281 Wuppertal (Deutschland) bis zum Abgabetermin eingegangen sind. Die Bewerbungsunterlagen sind in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Wettbewerb Neubau Bürogebäude WSW“ oder dem in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen Kennzettel versehen einzureichen. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe! Es werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen als die Einsendung der vorgegebenen Dokumente, insbesondere keine Bewerbungen, die per Fax oder per E-Mail eingegangen sind, zugelassen!
Das Preisgericht wird entsprechend RPW 2013 besetzt.
Kolloquium: Mitte Februar 2016;
Abgabe Plansatz: Mitte April 2016;
Abgabe Modell: Ende April 2016;
Preisgericht: Mitte Mai 2016.
VI.2.5 Weitere Informationen:
a. Die Angaben zur Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft sind grds. bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Ein Wechsel in der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft während des Vergabeverfahrens erfordert ggf. eine erneute Eignungsprüfung und kann u. U. zum (nachträglichen) Ausschluss vom weiteren Verfahren führen. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
b. Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH beabsichtigt, der Empfehlung des Preisgerichts folgend mit den Preisträgern Verhandlungen aufzunehmen. Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH behält sich eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 2-4 sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen 5-9 vor. Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH behält sich vor, die Realisierung des Neubaus durch einen Generalunternehmer ausführen zu lassen. In diesem Fall hat der künftige Generalplaner auf Basis seines Entwurfs eine (teil-)funktionale Leistungsbeschreibung zu fertigen. Allen Teilnehmern wird mit der Aufforderung zur Abgabe der Wettbewerbsarbeit der vorgesehene Generalplanervertrag zur Kenntnis übersendet. Dieser wird Grundlage im anschließenden Verhandlungsverfahren.
c. Zuschlagskriterien für das an den RPW-Wettbewerb anschließende Verhandlungsverfahren nach SektVO sind voraussichtlich (1) Empfehlung und Bewertung des Preisgerichts, (2) Honorar, (3) Qualifikation Planerteam im Hinblick auf die zu erbringende Leistung, (4) terminliches Umsetzungskonzept.
Eine detaillierte Darstellung wird mit der Aufforderung zur Abgabe der Wettbewerbsarbeit zur Kenntnis übersendet.
d. Die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bewerber / Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Erklärungen
a) zum Mindestlohn gemäß § 4 Abs. 3 TVgG-NRW (mit Angebotsabgabe),
b) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Abschluss gemäß § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i. S. d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW) (mit Bewerbung), abzugeben. Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen
c) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie
d) zur Ausführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW,abzugeben.
Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten, die im Anschluss an den Planungswettbewerb mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die Preisträger übersandt werden.
VI.2.6 Rückfragen:
Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind schriftlich per E-Mail an die unter I.1) genannte Kontaktadresse, Betreff: „Wettbewerb Neubau Bürogebäude WSW“ zu richten. Beantwortete Rückfragen sind auch auf der unter I.2 genannten Website einsehbar.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit erkannte oder erkennbare Vergabeverstöße nicht rechtzeitig gerügt wurden oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (siehe hierzu § 107 Abs. 3 GWB).
Ausschreibung veröffentlicht 08.12.2015
Wettbewerbs-ID 3-217474
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