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Timestamp: 2016-10-25 13:53:32
Document Index: 105306828

Matched Legal Cases: ['Art. 73', 'BGE', 'Art. 73', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 73', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 34', 'Art. 24', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 15', 'Art. 24', 'Art. 11', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 20', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 37']

B 14/01 (04.09.2001)
R._______, 1931, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Andreas Gerwig, Picassoplatz 8, 4052 Basel,
A.- Der 1931 geborene R._______ war seit 1953 als Journalist bei der Zeitung Y.________ angestellt und ist dadurch der Stiftung X.________ angeschlossen. Am 22. Februar 1992 wurde er Opfer eines Raub�berfalls.
Mit Verf�gung vom 14. Februar 1996 sprach ihm die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ab
1. Oktober 1995 eine Invalidenrente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 66,66 % zu. Mit Verf�gung vom 26. August 1997 sprach ihm die Invalidenversicherung ab 1. Oktober 1994 ebenfalls bei einem Invalidit�tsgrad von 66,66 % eine ganze Invalidenrente zuz�glich Kinderrenten zu. Am 19. M�rz 1998 erliess die SUVA eine neue Verf�gung, mit welcher sie die ab 1. Oktober 1995 gew�hrte Rente in eine Komplement�rrente umwandelte und neu festsetzte.
Mit Schreiben vom 9. Juni 1995 teilte der Personaldienst der Zeitung Y.________ dem Versicherten mit, er werde aus der Pensionskasse ab 1. Juli 1995 eine 100 %ige Invalidenrente von Fr. 4262.- beziehen. Zudem stehe ihm eine Zusatzinvalidenrente von monatlich Fr. 526.- zu, welche per 31. Juli 1996 (Erreichen des 65. Altersjahres) wieder entfalle. Die monatliche Altersrente betrage ab Ende August 1995 (recte: 1996) Fr. 4262.-. Am 3. November 1995 gab ihm die Stiftung bekannt, entgegen dem Schreiben vom 9. Juni 1995 werde er ab 1. Oktober 1995 eine 100 %ige Invalidenrente beziehen, wobei die Leistungen 90 % seines Gesamtverdienstes bzw. monatlich Fr. 9126.- nicht �bersteigen d�rften. Hiervon brachte sie Taggeldleistungen der SUVA von monatlich Fr. 4334.- in Abzug und gelangte auf Pensionskassenleistungen von Fr. 4792.- (Invalidenrente Fr. 1918.- und drei Invaliden-Kinderrenten von je Fr. 958.-). Gleichzeitig teilte sie ihm mit, die monatliche Altersrente betrage ab Ende August 1996 Fr. 4262.- und die drei Pensionierten-Kinderrenten je Fr. 958.-. Am 15. M�rz 1996 er�ffnete ihm die Stiftung, nach Abzug der SUVA-Rente von monatlich Fr. 4497.- betrage der Anspruch auf Pensionskassenleistungen ab 1. Oktober 1995 monatlich Fr. 4629.- (Invalidenrente Fr. 1755.- und drei Invaliden-Kinderrenten von je Fr. 958.-). Da er eine SUVA-Rente erhalte, sei auch die von ihr zu entrichtende Altersrente per 31. Juli 1996 zu berichtigen, sodass ihm gesamthaft die genannten Fr. 4629.- ausgerichtet w�rden. Am 21. Januar 1997 gab ihm die Stiftung bekannt, er k�nne mit einer einfachen Altersrente und drei Kinderrenten von monatlich total Fr. 4378.- rechnen. Vom Betrag von Fr. 9126.- (90 % des Gesamtverdienstes) brachte die Stiftung die Altersrente der AHV inkl. Kinderrenten von Fr. 4200.- sowie die SUVA-Invalidenrente von Fr. 4497.- in Abzug und errechnete einen Anspruch von total Fr. 429.- (gek�rzte Altersrente von Fr. 105.- plus drei Kinderrenten von total Fr. 324.-). Am 5. Februar 1997 teilte der Versicherte der Stiftung mit, er sei mit dieser Berechnung nicht einverstanden. Mit Schreiben vom 11. Juli 1997 gab der Stiftungsrat dem Versicherten bekannt, vom mutmasslich entgangenen Verdienst von Fr. 9126.- w�rden die SUVA-Rente von Fr. 4497.-, die AHV-Altersrente von Fr. 1990.- sowie zwei AHV-Kinderrenten von total Fr. 1592.- abgezogen, was Pensionskassenleistungen von monatlich Fr. 1047.- (Rente von Fr. 733.- und zwei Kinderrenten von total Fr. 314.-) ergebe.
B.- R._______ liess am 28. Januar 1998/13. September 1999 gegen die Stiftung beim Versicherungsgericht Basel-Stadt Klage einreichen mit dem Antrag, sie sei zu verpflichten, ihm ab August 1996 eine lebensl�nglich zahlbare Altersrente von monatlich mindestens Fr. 7662.- zu bezahlen; eventuell sei sie zu verpflichten, ihm an Stelle einer Rente eine Kapitalabfindung zu bezahlen unter Ber�cksichtigung der bisher erbrachten Invaliden- bzw. Rentenleistungen.
Die Beklagte beantragte, die Klage sei abzuweisen, insoweit damit Leistungen anbegehrt w�rden, die �ber die dem Kl�ger mit Verf�gung vom 11. Juli 1997 zugesprochenen Renten hinausgingen; demgem�ss sei festzustellen, dass er zur Zeit Anspruch auf eine Altersrente von monatlich Fr. 733.- und zwei Kinderrenten von monatlich je Fr. 314.- habe; der Antrag auf Ausrichtung einer Kapitalabfindung sei abzuweisen.
Mit Replik hielt der Kl�ger an seinen Antr�gen fest.
Mit Duplik korrigierte die Beklagte ihren Antrag insofern, als die Kinderrenten monatlich nicht "je", sondern "insgesamt" Fr. 314.- betragen w�rden.
Das kantonale Gericht wies die Sache in teilweiser Gutheissung der Klage zur Vornahme der Koordinationsabrechnung im Sinne der Erw�gungen an die Stiftung zur�ck (Entscheid vom 8. November 2000).
C.- a) Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 8. Februar 2001 beantragt das Bundesamt f�r Sozialversicherung, der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben und die Sache sei an diese zur�ckzuweisen, damit sie �ber den Anspruch des Versicherten auf Hinterlassenenleistungen der beruflichen Vorsorge neu entscheide.
b) Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 9. Februar 2001 l�sst der Versicherte beantragen, der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Stiftung zur�ckzuweisen.
Die Stiftung schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung beantragt die R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz.
2.- a) Die Vorinstanz hat die Sache in teilweiser Gutheissung der Klage an die Stiftung zur Vornahme der Koordinationsabrechnung im Sinne der Erw�gungen zur�ckgewiesen.
Das Bundesamt f�r Sozialversicherung vertritt die Auffassung, eine R�ckweisung an die Beklagte sei unzul�ssig.
b) Die vorliegende Streitigkeit um Rentenleistungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge (bzw. �berentsch�digung) unterliegt der Gerichtsbarkeit der in Art. 73 BVG erw�hnten richterlichen Beh�rden, welche sowohl in zeitlicher als auch in sachlicher Hinsicht zust�ndig sind (BGE 126 V 469 Erw. 1a).
Im Bereich der beruflichen Vorsorge ist der Richter nicht befugt, die Sache zu erg�nzenden Abkl�rungen und neuer Entscheidung an die Vorsorgeeinrichtung zur�ckzuweisen, weil Ausgangspunkt des Verfahrens nach Art. 73 BVG nicht eine Verf�gung im Rechtssinne ist, sondern eine blosse Stellungnahme der Vorsorgeeinrichtung, welche nur aufgrund eines auf Klage hin ergangenen Gerichtsurteils rechtsverbindlich wird (BGE 118 V 162 Erw. 1 mit Hinweisen; ferner BGE 117 V 336 oben). Vielmehr ist der Richter selber gehalten, die sich aufdr�ngenden zus�tzlichen Abkl�rungen auf dem Weg eines Beweisverfahrens vorzunehmen, wobei es ihm unbenommen bleibt, die Vorsorgeeinrichtung im Rahmen der angeordneten Beweismassnahmen bzw. in Aus�bung der richterlichen Fragepflicht zu den entsprechenden Abkl�rungen anzuhalten (Walser, Der Rechtsschutz der Versicherten bei Rechtsanspr�chen aus beruflicher Vorsorge, in: Festschrift 75 Jahre EVG, S. 474; Br�hwiler, Obligatorische berufliche Vorsorge, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Bd. Soziale Sicherheit, S. 49 Rz 125).
c) Eine R�ckweisung an die Stiftung zu neuer Entscheidung ist daher nicht zul�ssig. Die Streitsache ist deshalb an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit sie die von ihr als erforderlich erkannten Abkl�rungen vornimmt und �ber die Anspr�che des Versicherten gegen�ber der Stiftung f�r die Zeit ab 1. August 1996 im Sinne der nachfolgenden Erw�gungen neu entscheidet.
3.- a) Der Streit um �berentsch�digung ist ein Streit um Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 132 OG, weshalb die �berpr�fungsbefugnis des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschr�nkt ist, sondern sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung erstreckt; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann �ber die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (BGE 126 V 470 Erw. 1b).
b) Der Berufsvorsorgeprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 73 Abs. 2 BVG), welcher besagt, dass der Richter von Amtes wegen f�r die richtige und vollst�ndige Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen hat. Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisf�hrungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausf�llt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unm�glich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit f�r sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschr�nkt, sondern wird durch die verschiedenen Mitwirkungspflichten der Parteien erg�nzt (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen).
Dazu geh�rt auch die Substantiierungspflicht, welche beinhaltet, dass die wesentlichen Tatsachenbehauptungen und -bestreitungen in den Rechtsschriften enthalten sein m�ssen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 208).
4.- Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die �berentsch�digungsberechnung ab 1. August 1996, sodass die in diesem Zeitraum geltenden gesetzlichen Bestimmungen Anwendung finden (BGE 126 V 470 Erw. 3). Zu pr�fen ist, ob bei der Ermittlung der �berentsch�digung die dem Versicherten von der Alters- und Hinterlassenenversicherung ausgerichteten Alters- und Kinderrenten sowie die von der Unfallversicherung ausgerichtete Invalidenrente anzurechnen sind. F�r die �berpr�fung durch das Eidgen�ssische Versicherungsgericht sind diejenigen Verh�ltnisse massgebend, wie sie sich bis zum Erlass des kantonalen Klageentscheides vom 8. November 2000, dem Anfechtungsgegenstand des vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens, entwickelt haben (BGE 126 V 470 Erw. 3).
5.- a) Gem�ss Art. 34 Abs. 2 BVG erl�sst der Bundesrat Vorschriften zur Verhinderung ungerechtfertigter Vorteile des Versicherten oder seiner Hinterlassenen beim Zusammentreffen mehrerer Leistungen (Satz 1); treffen Leistungen nach diesem Gesetz mit solchen nach dem UVG oder nach dem MVG zusammen, gehen grunds�tzlich die Leistungen der Unfallversicherung oder der Milit�rversicherung vor (Satz 2).
Unter dem Titel "ungerechtfertigte Vorteile" hat der Bundesrat in Art. 24 BVV 2 n�here Vorschriften zur �berentsch�digung in der beruflichen Vorsorge erlassen. Nach Abs. 1 dieser Bestimmung kann die Vorsorgeeinrichtung die Hinterlassenen- und Invalidenleistungen k�rzen, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Eink�nften 90 % des mutmasslich entgangenen Verdienstes �bersteigen. Diese �berentsch�digungslimite hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht als gesetzm�ssig erachtet. Unter dem Begriff des mutmasslich entgangenen Verdienstes ist das hypothetische Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person ohne Invalidit�t erzielen k�nnte, und zwar im Zeitpunkt, in dem sich die K�rzungsfrage stellt (BGE 126 V 471 Erw. 4a mit Hinweisen). Der mutmasslich entgangene Verdienst umfasst auch nicht versichertes Einkommen aus selbstst�ndiger T�tigkeit (BGE 126 V 102 Erw. 6). Abzustellen ist auf die Verdiensteinbusse, die der Versicherte zur Zeit, da sich die K�rzungsfrage stellt, erleidet (SZS 1997 S. 469 Erw. 2c).
Der mutmasslich entgangene Verdienst entspricht demnach rechtlich nicht (betraglich h�chstens zuf�llig) dem versicherten Verdienst oder dem bei Eintritt der Invalidit�t tats�chlich erzielten Einkommen (BGE 126 V 96 Erw. 3 mit Hinweis).
b) Nach Art. 24 Abs. 2 Satz 1 BVV 2 gelten als anrechenbare Eink�nfte Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung, die der anspruchsberechtigten Person aufgrund des sch�digenden Ereignisses ausgerichtet werden, wie Renten oder Kapitalleistungen mit ihrem Rentenumwandlungswert in- und ausl�ndischer Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen, mit Ausnahme von Hilflosenentsch�digungen, Abfindungen und �hnlichen Leistungen. Laut Abs. 3 Satz 1 d�rfen Ehepaarrenten der AHV/IV nur zu zwei Dritteln angerechnet werden. Gem�ss Art. 25 Abs. 1 BVV 2 kann die Vorsorgeeinrichtung ihre Leistungen nach Art. 24 BVV 2 k�rzen, wenn die Unfallversicherung oder die Milit�rversicherung f�r den gleichen Versicherungsfall leistungspflichtig ist (BGE 126 V 471 Erw. 4c).
c) Art. 11 des Stiftungsreglements (Ausgabe 1994) h�lt Folgendes fest: Die Gesamtbez�ge aus der Kasse d�rfen, zusammen mit den Leistungen der staatlichen Sozialversicherungen und der Unfallversicherung, im Zeitpunkt des Zuspruchs und unter Vorbehalt des BVG Art. 34/2, 90 % des Gesamtverdienstes nicht �bersteigen. Andernfalls werden die Leistungen der Kasse entsprechend gek�rzt (Abs. 1). Vor einer K�rzung werden besondere Umst�nde (z.B. Hilflosigkeit) angemessen ber�cksichtigt (Abs. 2).
6.- a) Unbestritten ist, dass der Versicherte zu 66,66 % invalid ist und gegen�ber der Stiftung seit
1. Oktober 1995 Anspruch auf eine volle Invalidenrente hat (Art. 24 Abs. 1 BVG). Streitig ist, wie diese Rente nach Eintritt des Versicherten ins Pensionsalter zu qualifizieren und zu berechnen ist. Dieser bringt vor, mit Erreichen des Pensionsalters (23. Juli 1996) habe sich die BVG-Invalidenrente in eine BVG-Altersrente umgewandelt. Letztere stehe mit dem sch�digenden Unfallereignis nicht mehr in einem Zusammenhang und k�nne daher nicht gek�rzt werden.
b) aa) Dieses Vorbringen ist unbehelflich. Gem�ss Art. 26 Abs. 3 Satz 1 BVG erlischt der Anspruch auf Invalidenleistungen mit dem Tode oder mit dem Wegfall der Invalidit�t. Gest�tzt hierauf hat die Vorinstanz zutreffend erwogen, dass die von einer Vorsorgeeinrichtung im Rahmen der beruflichen Vorsorge ausgerichtete Invalidenrente eine Leistung auf Lebenszeit ist. Sie wird daher nicht durch die BVG-Altersrente abgel�st, wenn der Bez�ger die Altersgrenze erreicht (BGE 118 V 100; Hans-Ulrich Stauffer, Die berufliche Vorsorge, in: Erwin Murer und Hans-Ulrich Stauffer [Hrsg. ], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Z�rich 1996, S. 30 und 54 ; J�rg Br�hwiler, Obligatorische berufliche Vorsorge, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Rz 91 S. 38; Erich Peter, Die Koordination von Invalidenrenten, Z�rich 1997, S. 147).
bb) Hingegen kann reglementarisch bei Erreichen des R�cktrittsalters eine �berf�hrung einer Invalidenrente in eine Altersrente vorgesehen werden (Stauffer, a.a.O., S. 30 mit Hinweis). Auch diesbez�glich hat die Vorinstanz korrekt erwogen, dass gem�ss Art. 17 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 15 Abs. 1 des Stiftungsreglements (Ausgabe 1994) eine volle Invalidenrente - wie sie der Versicherte aufgrund seiner Invalidit�t bezogen hat - nicht in eine Altersrente umgewandelt werden kann.
cc) Nach dem Gesagten ist der Anspruch des Versicherten gegen�ber der Stiftung auch nach Erreichen des Pensionsalters als Invalidenleistung zu qualifizieren, weshalb sie grunds�tzlich der K�rzung gem�ss Art. 24 Abs. 1 BVV 2 bzw. Art. 11 Abs. 1 des Stiftungsreglements unterliegt. Auf die zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz kann verwiesen werden.
Unter diesen Umst�nden kann offen bleiben, ob auch eine BVG-Altersrente der K�rzung gem�ss Art. 24 Abs. 1 BVV 2 unterliegt.
7.- Der Versicherte macht weiter geltend, die K�rzung der BVG-Leistungen infolge Bezugs einer AHV-Rente sei sowohl im obligatorischen als auch im �berobligatorischen Bereich nicht m�glich.
Eine derartige Einschr�nkung sieht Art. 24 Abs. 2 BVV 2 indessen nicht vor. Ausgenommen von der Anrechnung sind ausdr�cklich nur Hilflosenentsch�digungen, Abfindungen und �hnliche Leistungen. Dass die AHV-Rente grunds�tzlich anzurechnen ist, ergibt sich zudem aus Art. 24 Abs. 3 BVV2:
Diese Bestimmung w�re gar nicht n�tig, w�rde die AHV-Rente grunds�tzlich nicht ber�cksichtigt. Im Schrifttum werden denn auch zu Recht die Leistungen der AHV als anrechenbare Eink�nfte aufgef�hrt (Br�hwiler, a.a.O., Rz 106 S. 43).
Im Weiteren hat die Vorinstanz zutreffend dargelegt, dass die AHV-Rente des Versicherten und die ihm hierzu gew�hrte Komplement�rrente der SUVA (Art. 20 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 31 ff. UVV) als ein untrennbares B�ndel von Leistungen gem�ss UVG und damit beide als Leistungen infolge des Unfallereignisses zu betrachten sind, weshalb es nicht angeht, nur die Komplement�rrente der SUVA (oder allenfalls das ungek�rzte Rentenbetreffnis), nicht aber die AHV-Rente in die Koordinationsberechnung einzubeziehen.
Auch bez�glich der H�he der zu ber�cksichtigenden Komplement�rrente der SUVA ist der vorinstanzliche Entscheid nicht zu beanstanden.
8.- Zu pr�fen ist, ob der Versicherte aus dem Grundsatz von Treu und Glauben etwas zu seinen Gunsten ableiten kann.
a) Der Grundsatz von Treu und Glauben sch�tzt den B�rger und die B�rgerin in ihrem berechtigten Vertrauen auf beh�rdliches Verhalten und bedeutet u.a., dass falsche Ausk�nfte von Verwaltungsbeh�rden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung der Rechtsuchenden gebieten. Gem�ss Rechtsprechung und Doktrin ist eine falsche Auskunft bindend, 1.wenn die Beh�rde in einer konkreten Situation mit Bezug
auf bestimmte Personen gehandelt hat; 2.wenn sie f�r die Erteilung der betreffenden Auskunft
r�ckg�ngig gemacht werden k�nnen; 5.wenn die gesetzliche Ordnung seit der Auskunftserteilung
keine �nderung erfahren hat (BGE 121 V 66 Erw. 2a mit
b) Der Versicherte bringt vor, er habe im Hinblick auf seine Pensionierung mit der Stiftung und der Zeitung Y.________ vereinbart, dass er eine teuerungsindexierte Rente von monatlich Fr. 4462.- zuz�glich drei Kinderrenten von je Fr. 958.- erhalte. Im Gegenzug dazu habe er gegen�ber der Zeitung Y.________ auf Spesenanspr�che von Fr. 150'000.- sowie auf weitere finanzielle Anspr�che verzichten sollen. Die schriftliche Zusage des Personaldienstes Zeitung Y.________ vom 9. Juni 1995 und der Stiftung vom 3. November 1995 h�tten genau diejenigen Leistungen festgehalten, die ihm zugesichert worden seien. Zudem habe ihm die Stiftung vom Bezug einer Kapitalabfindung statt einer Rente abgeraten, da die Rentenl�sung angesichts seiner Invalidit�t die bessere L�sung sei; dies sei nochmals im Schreiben der Stiftung vom 10. Februar 1997 best�tigt worden. Diese Zusicherung ungek�rzter Rentenleistungen sei in Kenntnis aller massgeblichen Faktoren erfolgt und deshalb verbindlich. Die Stiftung habe Kenntnis gehabt von seinem Invalidit�tsgrad, seinem Jahresgehalt, seinem Rentenanspruch gegen�ber der SUVA und seinen famili�ren Verh�ltnissen. Er habe aufgrund der gef�hrten Gespr�che und der m�ndlichen Zusagen davon ausgehen k�nnen, dass einerseits die Altersrente nicht der K�rzung unterstehe und andererseits die Stiftung von der fakultativen M�glichkeit zur Rentenk�rzung gem�ss Art. 11 Abs. 1 des Stiftungsreglements im Hinblick auf die Altersrente im obligatorischen Bereich keinen Gebrauch machen wolle. Im Vertrauen auf die Richtigkeit dieser Zusicherung habe er sich gegen�ber seinen Kindern und deren Mutter zu einer hohen finanziellen Unterst�tzung verpflichtet, Renovationsarbeiten an seinen Liegenschaften in Frankreich in Auftrag gegeben sowie die R�ckzahlung von Hypotheken und Steuerschulden ins Auge gefasst.
c) aa) Wie die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat, ergingen die vom Versicherten angerufenen Schreiben vom 9. Juni und 3. November 1995 vor dem Erlass der Rentenverf�gung der SUVA und der Invalidenversicherung. Weiter wurde er in diesen Schreiben jeweils aufgefordert, der Stiftung allf�llige Rentenleistungen der SUVA zu melden. Der Versicherte musste deshalb davon ausgehen, dass die Rentenleistungen der Stiftung bei Ausrichtung einer SUVA-Rente masslich neu �berpr�ft w�rden. Von der Zusicherung unab�nderlicher Rentenleistungen kann mithin nicht gesprochen werden.
Unter diesen Umst�nden kann der Versicherte auch daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, dass in diesen Schreiben die ihm auszurichtende Leistung f�r die Zeit nach der Pensionierung unrichtig (Erw. 6b/aa hievor) als "Altersrente" bezeichnet wurde. Von einer falschen Auskunft bzw. Zusicherung der Stiftung kann deshalb nicht gesprochen werden.
bb) Im Weiteren hat der Versicherte die von ihm behaupteten Dispositionen in keiner Weise beziffert und auch keine entsprechenden Urkunden (z.B. Vertr�ge, Best�tigungen der Gl�ubiger, Zahlungsbelege) aufgelegt. Insbesondere der von ihm im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegte Zahlungsbefehl vom 14. Dezember 1998 betrifft keine Dispositionen, sondern ausstehende Steuerschulden. Der Versicherte hat mithin nicht substantiiert belegt, im Vertrauen auf eine unrichtige Auskunft Dispositionen getroffen zu haben, die nicht ohne Nachteil r�ckg�ngig gemacht werden k�nnen.
9.- Streitig ist weiter die Festsetzung des f�r die Ermittlung der �berentsch�digung massgebenden mutmasslich entgangenen Verdienstes.
a) Stiftung und Vorinstanz haben ihn auf Fr. 121'680.- festgesetzt, was unbestrittenermassen dem versicherten AHV-Lohn des Beschwerdef�hrers im Jahre 1995 entspricht.
Dieser macht - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - geltend, sein finanzielles Haupteinkommen in der Gr�ssenordnung von j�hrlich Fr. 120'000.- habe er bei der Zeitung Y.________ erzielt. Daneben habe er ein variables Leistungseinkommen von der deutschen Wirtschaftszeitung Z.________ und anderen Publikationsorganen von j�hrlich durchschnittlich Fr. 30'000.- erzielt. In Spitzenzeiten habe er j�hrlich bis zu Fr. 80'000.- an journalistischem Nebenverdienst erreichen k�nnen. Daneben habe er einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb von 15 Hektaren mit vier Geb�uden in Frankreich bewirtschaftet. Weiter habe er drei Wohnungen vermietet. Er h�tte mithin durchaus ein Zusatzeinkommen von j�hrlich Fr. 50'000.- erzielen k�nnen.
Beizupflichten ist der Vorinstanz im Weiteren darin, dass vom Versicherten aufgrund der ihm obliegenden prozessualen Mitwirkungspflicht (Erw. 3b hievor) zu erwarten gewesen w�re, die seiner Ansicht nach in die Ermittlung des mutmasslich entgangenen Verdienstes miteinzubeziehenden Einkommen genau zu bezeichnen und durch (Lohn-)Abrechnungen hinreichend zu belegen. Dies hat er weder im kantonalen noch im vorliegenden Verfahren getan. Mit seinem blossen, im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Antrag, es sei "allenfalls" bei der Steuerverwaltung Genf eine amtliche Erkundigung einzuholen, ist er seiner Mitwirkungspflicht nicht rechtsgen�glich nachgekommen. Auch aus dem von ihm ausgef�llten Steuerformular, wonach er aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit zus�tzlich ein Einkommen von brutto Fr. 78'606.- erzielt hat, kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten, da daraus in keiner Weise hervorgeht, wie sich das Einkommen zusammensetzt. Damit ist der Versicherte seiner Substantiierungspflicht nicht nachgekommen.
c) Im �brigen ist eine Erh�hung des mutmasslich entgangenen Verdienstes 1996 auch im Lichte von BGE 123 V 201 Erw. 5d unbegr�ndet; die Voraussetzung, wonach eine Leistungsanpassung in der Gr�ssenordnung von 10 % als wesentliche �nderung der Verh�ltnisse im Sinne von Art. 24 Abs. 5 BVV2 gilt, ist vorliegend im Vergleich zum Zeitpunkt des Leistungsbeginnes (Oktober 1995) eindeutig nicht erf�llt.
10.- Schliesslich hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass dem Versicherten f�r das Kind L.________ keine Kinderrente zusteht und dass er auch keinen Anspruch auf eine Kapitalabfindung (Art. 37 Abs. 3 BVG) hat.
Im �brigen hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht den ausf�hrlichen Erw�gungen der Vorinstanz, auf die verwiesen wird, nichts beizuf�gen. Die Einw�nde in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren.
II.In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Bundesamtes f�r Sozialversicherung wird der Entscheid des Versicherungsgerichts Basel-Stadt vom 8. November
2000 aufgehoben und die Sache an dieses zur�ckgewiesen,
damit es, nach erfolgter Aktenerg�nzung, im Sinne
der Erw�gungen �ber die Klage neu befinde.