Source: https://www.kzvlb.de/service-fuer-die-praxis.html?tx_felogin_pi1%5Bforgot%5D=1
Timestamp: 2018-01-18 00:12:12
Document Index: 295595624

Matched Legal Cases: ['§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 4', '§ 264', '§ 4', '§ 2', '§ 264', '§ 4', '§ 27']

Terminkalender der KZVLB
Terminkalender 1. Halbjahr 2018
Zur BEL II Höchstpreisliste ZE gewerbliche und praxiseigene Labore, gültig ab 01.01.2018
Zur BEL II Höchstpreisliste KFO, KB gewerbliche und praxiseigene Labore, gültig ab 01.01.2018
Ab 1. Januar 2018 verzichtet nunmehr auch die Polizei Land Brandenburg auf das formale Genehmigungsverfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen ihrer heilfür-sorgeberechtigten Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten.
Der Behandlungsplan muss somit nicht mehr zur Genehmigung bei der Polizei eingereicht werden und verbleibt in der Praxis (Dokumentationspflicht). Die Diagnose ist auf dem Ab-rechnungsformular anzugeben. Eine Abrechnung der Geb.-Nr. 2 BEMA-Z für die schriftliche Niederlegung des Behandlungsplanes ist möglich.
Behandlungen von Verletzungen des Gesichtsschädels sind auch weiterhin anzeigepflichtig.
Die Vereinbarung über das Verfahren bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen mit der Polizei Land Brandenburg vom 22.12.2017 finden Sie im Handbuch, Rubrik IV-5 und eine aktuelle Übersicht zu entsprechenden Verträgen finden Sie hier.
Fusion der BKK Meuselwitz (Kassen-Nr.: 6020600) und der Metzinger BKK (Kassen-Nr.: 7835743) zum 01.01.2018 zur Metzinger BKK (Kassen-Nr.: 7835743)
Im BKV wurde der Kassenname BKK Meuselwitz in „Metzinger BKK (ehem. BKK MEM)“ geändert.
Eine generelle Umlenkung der im Bundeseinheitlichen Kassenverzeichnis enthaltenen Kassennummer der BKK Meuselwitz auf die Kassennummer der Metzinger BKK erfolgt ab diesem Zeitpunkt.
Durch diese Fusion wird die Metzinger BKK ab dem 01.01.2018 zu einer Wohnortkasse. (einstrahlende BKK)
Der Hauptsitz der Krankenkasse Metzinger BKK ist im KZV-Bereich Baden-Württemberg (KZV 02).
Fusion der BKK Vital (Kassen-Nr.: 6432038) und der BKK Pfalz (Kassen-Nr.: 6431652) zum 01.01.2018 zur BKK Pfalz (Kassen-Nr.: 6431652)
Im BKV wurde der Kassenname BKK Vital in „BKK Pfalz (ehem. BKK Vital)“ geändert.
Diese Änderung wurde ebenfalls für die Wohnortvarianten der BKK Vital vorgenommen.
Eine generelle Umlenkung der im Bundeseinheitlichen Kassenverzeichnis enthaltenen Kassennummern der BKK Vital auf die Kassennummer der BKK Pfalz erfolgt ab diesem Zeitpunkt.
Der Hauptsitz der Krankenkasse BKK Pfalz ist im KZV-Bereich Rheinland-Pfalz (KZV 06).
Neue BEL-Höchstpreise für gewerbliche und praxiseigene Laboratorien im Land Brandenburg ab 01.01.2018
Weitere Formate finden Sie hier (Login erforderlich)
Vergütungsverhandlungen mit der Knappschaft
Die Vertragspartner haben sich erfreulicherweise noch vor Weihnachten für das Jahr 2018 auf ein Verhandlungsergebnis erfolgreich einigen können.
Punktwerte:	01.01.2018 – 31.12.2018
Bema-Teile 1 (KCH), 2 (KB) und 4 (PAR)	1,0471 €
IP/FU	1,1063 €
Bema Teil 3 (KFO) 0,9129 €
Gutachterpunktwert	1,0471 €
Versandkosten	4,13 €
Die Punktwerte können sofort angesetzt werden, stehen allerdings – wie immer – unter dem Vorbehalt des Beanstandungsrechts der Aufsichtsbehörde.
Ansprechpartner: Rainer Linke, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes
Tel.: 0331 29 77 – 311 oder E-Mail: rainer.linke(at)kzvlb.de
Genehmigungspflicht bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen bei Versicherten der Betriebskrankenkassen
Der in den letzten Jahren im Rahmen der Protokollnotiz zur BKK-Vergütungsvereinbarung beschlossene Genehmigungsverzicht bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen konnte in diesem Jahr leider nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.
Nach Mitteilung des BKK Landesverbandes Mitte obliegt die Entscheidung über einen Genehmigungsverzicht jeweils der einzelnen Betriebskrankenkasse. Somit sind wir bemüht, im Interesse einer einheitlichen Verfahrensweise unter Berücksichtigung des Vergütungsanspruchs für das Erstellen des Behandlungsplanes zukünftig jeder Betriebskrankenkasse ei-genverantwortlich den Genehmigungsverzicht bei der Kiefergelenksbehandlungen zu ermöglichen. Über die Entwicklung werden wir Sie selbstverständlich informieren.
Bis dahin bitten wir Sie, bei der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen bei BKK-Versicherten (unabhängig von deren Wohnort, also auch Brandenburger mit Wohnortkenn-zeichen 83) ab sofort alle Behandlungspläne zur Genehmigung bei der betreffenden Betriebskrankenkasse einzureichen.
Mit der Behandlung soll erst nach Rücksendung des Behandlungsplanes begonnen werden. Hiervon ausgenommen sind Maßnahmen zur Beseitigung von Schmerzen und zahnmedizinisch unaufschiebbare Maßnahmen (vgl. Anlage 7a BMV-Z).
Aktuell verzichten die AOK Nordost, die Knappschaft, die SVLFG, die IKK Brandenburg und Berlin, alle Ersatzkassen sowie die mhplus BKK und die Bundespolizei auf das Genehmigungsverfahren bei Kiefergelenksbehandlungen. Die Geb.-Nr. 2 für die schriftliche Niederlegung des Behandlungsplanes kann abgerechnet werden.
Die Behandlung von Verletzungen im Bereich des Gesichtsschädels (Kieferbruch) ist bei allen Kostenträgern nach wie vor unverzüglich anzuzeigen.
Eine Übersicht über die Vereinbarungen zum Genehmigungsverfahren finden Sie im
Downloadcenter unserer Homepage unter dem Stichwort "Übersichten".
Kooperationsverträge mit stationären Pflegeeinrichtungen nach § 119b SGB V
Wir möchten zum Jahresende wieder alle Vertragszahnärzte und Vertragszahnärztinnen, die im Jahr 2017 im Rahmen eines Kooperationsvertrages nach § 119 b SGB V Bewohner eines Pflegeheimes betreut haben, daran erinnern, zum Ende des Kalenderjahres den Berichtsbogen nach Anlage 1 der Rahmenvereinbarung an die KZV Land Brandenburg zu senden.
Im Berichtsbogen ist die Anzahl der betreuten Pflegeheimbewohner anzugeben. Die anzugebende Anzahl bezieht sich dabei nicht auf die bereits behandelten Patienten, sondern auf alle Bewohner, die potentiell eine Behandlung durch die Kooperationszahnärztin bzw. den Kooperationszahnarzt zum Stichtag 30.06.2017 bzw. einmalig zu Beginn des Kooperationsvertrages wünschen.
Wir bitten Sie daher, sofern noch nicht bereits geschehen, den ausgefüllten und unterschriebenen Berichtsbogen für das Jahr 2017 der KZVLB zu übermitteln.
Zudem finden Sie den Berichtsbogen hier auf unserer Homepage.
Derzeit gibt es im Bereich der KZV Land Brandenburg 96 Kooperationsverträge nach § 119 b SGB V.
An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf aufmerksam machen, dass ein Vertragszahnarzt oder eine Vertragszahnärztin einen Kooperationsvertrag auch mit einem Pflegeheim schließen kann, das in einem anderen KZV-Bereich liegt. Dies ergibt sich aus dem Prinzip der freien Arztwahl.
Hierbei ist zu beachten, dass eventuell übergroße Entfernungen zwischen dem Vertragszahnarztsitz und der Pflegeeinrichtung zu Maßnahmen der Wirtschaftlichkeitsprüfung der jeweiligen Besuchshandlung führen können. Es greift der Grundsatz der Beschränkung der vertragszahnärztlichen Tätigkeit auf die räumlich nähere Umgebung des Praxissitzes. Hier sind demzufolge Kooperationsverträge mit Pflegeheimen denkbar, die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe des Grenzbereiches zweier KZVen befinden.
Von Vertragszahnärzten und -zahnärztinnen aus dem KZV-Bereich Berlin wurden bereits 13 Kooperationsverträge mit Pflegeheimen im Land Brandenburg geschlossen.
Zahnärztliche Behandlung von Asylbewerbern Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für Asylbewerber im Land Brandenburg
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg hat uns informiert, dass der Landkreis Spree-Neiße zum 01.01.2018 der Rahmenvereinbarung zur Einführung der eGK für Asylbewerber mit eingeschränktem Leistungsanspruch nach §§ 4 und 6 AsylbLG beigetreten ist. Für diese Asylbewerber übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Krankenbehandlung nach § 264 Abs. 1 SGB V.
Übersicht über den aktuellen Stand der Beitritte von Landkreisen und kreisfreien Städten zur Rahmenvereinbarung zur Einführung der eGK für Asylbewerber mit eingeschränktem Leistungsanspruch nach §§ 4 und 6 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG):
Für Asylsuchende, die sich seit 15 Monaten ohne wesentliche Unterbrechung im Bundesgebiet aufhalten (§ 2 AsylbLG), übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Krankenbehandlung nach § 264 Abs. 2 SGB V. Diese Asylsuchenden sind beim Einlesen der eGK am Status 4 bei der besonderen Personengruppe (2. Stelle des Statusfeldes) erkennbar. Der eingeschränkte Leistungsanspruch der §§ 4 und 6 AsylbLG gilt für diesen Personenkreis nicht. Es besteht ein Leistungsanspruch wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Besonderheit gilt jedoch hinsichtlich der Versorgung mit Zahnersatz.
Ein Anspruch auf Versorgung mit Zahnersatz besteht nach § 27 Abs. 2 SGB V für Asyl suchende Ausländer, deren Asylverfahren noch nicht unanfechtbar abgeschlossen ist, erst, wenn der Betreffende unmittelbar vor Inanspruchnahme mindestens ein Jahr lang Mitglied einer Krankenkasse war oder wenn die Behandlung aus medizinischen Gründen ausnahmsweise unaufschiebbar ist. Für den Zahnarzt ist es leider auf der eGK nicht eindeutig erkennbar, wann der Versicherungsbeginn bei einer gesetzlichen Krankenkasse war. Die Krankenkasse hat diese Einschränkung bei ihrer Genehmigungsentscheidung zu berücksichtigen. Gegen eine ablehnende Entscheidung der Krankenkasse kann der Patient Widerspruch einlegen.
Während Asylbewerber mit dem Personengruppenschlüssel 9 per se zuzahlungsbefreit sind, sind Asylbewerber mit dem Personengruppenschlüssel 4 zuzahlungspflichtig, soweit keine Zuzahlungsbefreiung der Krankenkasse vorliegt.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 02.11.2017 ein neues Internetportal „Migration und Gesundheit“ unter www.migration-gesundheit.bund.de gestartet. Dieses richtet sich hauptsächlich an Migranten und an haupt- und ehrenamtliche Helfer. Es soll helfen, sich mit dem Gesundheitssystem in Deutschland vertraut zu machen. Informationsmaterialien zu den Themen „Gesundheitswesen“, „Gesundheit und Vorsorge“, „Pflege“, „Sucht und Drogen“ werden in etlichen Sprachfassungen zur Verfügung gestellt. Beinhaltet sind auch Anamnesebögen in verschiedenen Sprachen.
Vergütungsverhandlungen mit dem BKK Landesverband Mitte für das Jahr 2018 abgeschlossen
Zwischen der KZV Land Brandenburg und dem BKK-Landesverband Mitte wurde die Vergütungsvereinbarung für die Zeit vom 01.01.2017 bis 31.12.2018 abgeschlossen. Damit werden für den Zeitraum vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 die Einzelleistungen wie folgt vergütet:
Für Leistungen der BEMA Teile 1 (KCH), 2 (KB) und 4 (PAR)
mit einem einheitlichen Punktwert von	€ 1,0571
Für Leistungen des BEMA Teil 3 (KFO)
mit einem einheitlichen Punktwert von	€ 0,9493
Für IP- und Früherkennungsleistungen
mit einem einheitlichen Punktwert von	€ 1,1076
mit einem einheitlichen Punktwert von	€ 1,0571.
Mit den übrigen Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen stehen wir zurzeit in Vergütungsverhandlungen, deren Abschluss voraussichtlich im Frühjahr 2018 erfolgen wird. Bis dahin verbleibt es bei den Ihnen bekannten Punktwerten.
Modulversionen für das Abrechnungsquartal IV/2017 und die monatlichen Abrechnungen Januar 2018
Einen Link zu den aktuellen Abrechnungs- Modulversionen der KZBV finden Sie (wie immer) auf der Seite der KZVLB nach dem LogIn zur Online-Abrechnung unter dem Menüpunkt „Abrechnung“ in der ersten Zeile der Upload-Tabelle.
Natürlich können Sie diese Informationen auch direkt auf der Internetseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de) abrufen.
Dort finden Sie diese unter der Rubrik „Telematik und IT“ (im Bereich „Zahnärzte“).
Ebenfalls dort finden Sie eine ausführliche Dokumentation zu den „Fehlermeldungen der Abrechnungsmodule auf Fallebene“, die Sie einsehen und downloaden können.
Der früheste Upload-Termin für die Monatsabrechnungen Januar ist der 25.12.2017. Die KCH- und KFO- Abrechnungen können wie immer ab dem 16.12. übermittelt werden.
KCH-Abrechnungsmodul
zur Abrechnung des IV. Quartals
KFO-Abrechnungsmodul
KBR-Abrechnungsmodul
für Leistungen ab 01.01.2018
ZE-Abrechnungsmodul
PAR-Abrechnungsmodul
Die Versions-Nummer des Knr12-Moduls (Kassennummernmodul) ist ab 01.01.2018 die 4.8.
Zu den neuen Modulen teilt die KZBV mit:
Der Version des Knr12-Moduls wurde das Feld „Besondere Personengruppe“ als weiterer Übergabeparameter hinzugefügt. Sofern andere Anspruchsnachweise vorgelegt werden, auf denen als Besondere Personengruppe die Werte „7“, „8“ oder „9“ und KEIN Wohnortkennzeichen angegeben sind, wird als zuständiger KZV-Bereich der Sitz der Zahnarztpraxis bestimmt.
Im Feld „Art des Anspruchsnachweises“ wurde ein neues Kennzeichen „3“ für die durchgeführte Online-Prüfung definiert.
Die Prüfungen zu den GOÄ-Nrn. 2381 und 2382 wurden überarbeitet
Ihre gespeicherten Stammdaten finden Sie auf dem Verwaltungsserver der KZVLB (persönliche Daten). Bitte loggen Sie sich hier ein.