Source: http://www.gacd.de/satzung/
Timestamp: 2017-11-21 08:02:42
Document Index: 65402917

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 26', '§ 11', '§ 14', '§ 17', '§ 19', '§ 3', '§ 2']

GÄCD: Satzung
der Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD)
Der Verein führt den Namen " Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland e.V." (GÄCD). Er ist in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes in München unter der Nr. 13852 eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Fortentwicklung wissenschaftlicher und praktischer Erkenntnisse und Erfahrungen in der ästhetischen Chirurgie. Der Verein ist bundesweit und international tätig.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und zwar in Form von
materiellen und fachlichen Beiträgen zur Definition von Qualitätsstandards und deren Unterstützung in der Ästhetischen Chirurgie sowie deren Publikation;
Verbesserung ärztlicher Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Ästhetischen Chirurgie;
Festlegung von Ausbildungsregeln und Förderung der Fortbildung von Ärzten und des wissenschaftlichen Nachwuchses;
Aufklärung der Ärzteschaft, der Patienten und der Allgemeinheit über Qualitätsstandards, über Risiken und Neuentwicklungen, insbesondere auf dem Gebiet der Implantation;
Zweck des Vereins ist darüber hinaus die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie, z. B. durch Vergabe von Forschungsaufträgen. Der Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen auf internationaler Ebene soll gefördert werden.
Ein besonderes Anliegen des Vereins ist es, Wissenschaftsakquisition zu betreiben, d. h. Drittmittel für nationale und internationale wissenschaftliche Forschungsprojekte zur Verfügung zu stellen, die der Zielsetzung des Vereins entsprechen. Gleiches gilt für die Unterstützung solcher Studienprojekte in Kliniken.
Daneben hat der Verein zur Aufgabe, Kongresse zu organisieren und Forschungsprojekte zu betreiben. Der Verein kann auch Symposien veranstalten, bei denen Forschungsergebnisse dargestellt und Behandlungsempfehlungen ausgesprochen werden. Mit Organisationen, die auf diesem Gebiet bereits tätig sind, kann zusammengearbeitet werden, um die Ziele optimal zu erreichen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt München, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Die „Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.“ kennt fünf Arten der Mitgliedschaft:
Ordentliche Mitglieder können approbierte deutsche Fachärzte für Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, HNO-Heilkunde, MKG-Chirurgie, Ophthalmologie und Plastische Chirurgie werden, die in der Ästhetischen Chirurgie ausgebildet sind und eine besondere Qualifikation im Bereich der Ästhetischen Chirurgie haben. Die Fachgrenzen der einzelnen Fachgebiete sollten grundsätzlich von den Mitgliedern eingehalten werden. Bei Überschreitungen und dadurch hervorgerufenen Meinungsverschiedenheiten kann eine interdisziplinäre Schiedsstelle vom geschäftsführenden Vorstand einstimmig einberufen werden. Ordentliche Mitglieder sind stimmberechtigt und beitragspflichtig.
Die außerordentliche Mitgliedschaft kann von deutschen Ärzten erworben werden, die sich in Ausbildung in Ästhetischer Chirurgie befinden sowie von Ärzten, die aufgrund besonderer Verdienste um die Ästhetische Chirurgie aufgenommen wurden. Über den Antrag auf Aufnahme, der von mindestens fünf ordentlichen Mitgliedern zu stellen ist, entscheidet der Vorstand einstimmig. Im Fall der Zustimmung bzw. Ablehnung des Antrages gelten §§ 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 4 entsprechend. Eine außerordentliche Mitgliedschaft ist nicht wandelbar in eine ordentliche Mitgliedschaft, für eine ordentliche Mitgliedschaft muss das außerordentliche Mitglied einen neuen Antrag stellen. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht, sind beitragspflichtig.
Ausländische dem deutschen Facharzt gleichwertige qualifizierte Ärzte in Ästhetischer Chirurgie können als korrespondierende Mitglieder aufgenommen werden. Sie haben nur das aktive, aber nicht das passive Wahlrecht. Sie sind bei Abstimmungen über Anträge in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Korrespondierende Mitglieder sind beitragspflichtig. Über den Antrag auf Aufnahme, der von mindestens fünf ordentlichen Mitgliedern zu stellen ist, entscheidet der Vorstand einstimmig. Der Antrag muss durch die Mitgliederversammlung bestätigt werden. Im Fall der Zustimmung bzw. Ablehnung des Antrags gelten §§ 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 4 entsprechend. Deutsche Fachärzte, die nicht einer der unter § 3 Abs. 1 genannten Gruppe angehören, können korrespondierende Mitglieder werden.
Die Ehrenmitgliedschaft wird Persönlichkeiten verliehen, die die Ziele des Vereins unterstützen und sich um die Entwicklung in der ästhetischen Chirurgie im weitesten Sinne besondere Verdienste erworben haben. Einen Vorschlag dazu kann jedes ordentliche Mitglied dem Vorstand einreichen. Zur Ernennung des Ehrenmitgliedes bedarf es eines mehrheitlichen Beschlusses der Mitgliederversammlung während seiner nächsten Sitzung. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit und entrichten keine Tagungsgebühren. Nur diejenigen Ehrenmitglieder, die früher ordentliche Mitglieder waren, haben Stimmrecht und sind wählbar.
Fördernde Mitglieder sind sonstige natürliche oder juristische Personen oder Vereinigungen, die keine sonstige Mitgliedschaft haben und die den Verein bei der Verwirklichung seiner Ziele unterstützen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand einstimmig.
Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme in den Verein erworben. Die Beantragung der Mitgliedschaft erfolgt durch Einsendung des Aufnahmeantrages an die Geschäftsstelle der GÄCD. Bestandteil des Aufnahmeantrages ist der Datenerfassungsbogen einschließlich Abbuchungserlaubnis. Der Antrag ist von zwei Bürgen, die bereits ordentliche Mitglieder der Gesellschaft, sind zu unterzeichnen. Dem Antrag ist als Anlage ein tabellarischer Lebenslauf des beruflichen Werdeganges unter besonderer Berücksichtigung der Tätigkeit auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie beizufügen. Zusätzlich ist eine Kopie der Approbationsurkunde, der Facharzturkunde sowie der Urkunden der für die ästhetische Chirurgie relevanten Zusatzbezeichnungen oder eine gleichwertige Unterlage einzureichen. Nicht vollständig vorliegende Anträge werden nicht bearbeitet. Der Aufnahmeantrag wird komplett zwei Mitgliedern der Aufnahmekommission vorgelegt. Ein Mitglied muss dabei jeweils der gleichen Fachrichtung wie der Antragsteller angehören.
Die Aufnahmekommission setzt sich aus je einem Mitglied aller satzungsmäßigen Fachrichtungen zusammen. Die Mitglieder der Aufnahmekommission werden durch mehrheitlichen Beschluss des Vorstandes bestimmt.
Sind die satzungsmäßigen Voraussetzungen erfüllt, soll der Aufnahmeantrag positiv beurteilt werden. Die Neuaufnahme erfolgt dann im Anschluss per Vorstandsbeschluss.
Einwände gegen die beantragte Aufnahme müssen dem Vorstand gegenüber ausführlich schriftlich begründet werden. Werden Einwände gegen eine Neuaufnahme geltend gemacht, wird der Aufnahmeantrag auch den übrigen Mitgliedern der Aufnahmekommission vorgelegt. Für die Aufnahme ist dann ein positives Votum von fünf Mitgliedern der Aufnahmekommission erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch Vorstandsbeschluss entsprechend den Voten der Aufnahmekommission. Die Namen der neu aufgenommenen Mitglieder werden jeweils in der Einladung zur jährlich erfolgenden Mitgliederversammlung mitgeteilt.
Ordentliche und außerordentliche Mitglieder sowie Ehrenmitgliederkönnen Vorschläge bezüglich der Aufnahme dritter Personen machen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach Befragung der Mitglieder mit einfacher Mehrheit.
Von der zustimmenden Entscheidung ist der Aufzunehmende zu benachrichtigen. Nach Entrichtung des ersten Mitgliedsbeitrags ist eine Mitgliedsurkunde auszuhändigen.
Wird der Antrag abgelehnt, ist dies den Mitgliedern, die den Vorschlag gemacht haben, mitzuteilen. Diese können gemeinschaftlich fordern, dass der von ihnen gemachte Aufnahmevorschlag in der nächsten ordentlichen Versammlung den Mitgliedern zur Entscheidung vorgelegt wird. Deren Entscheidung ist endgültig.
Die Mitglieder werden jährlich über die Neuaufnahmen informiert. Die Liste der Neuaufnahmen ist der Einladung zur Mitgliederversammlung beizufügen. Sollte ein Mitglied Einwände gegen eine Neuaufnahme haben, so ist dieser Einwand schriftlich dem Vorstand mitzuteilen und wird im Rahmen der Mitgliederversammlung behandelt.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wenn die Austrittserklärung fristgemäß bis zum 30.06. des jeweiligen Jahres mittels einfachen Briefs bei dem Vorstand eingeht.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen mehr als zwölf Monate im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.
Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Werden durch ein ordentliches oder außerordentliches Mitglied die von der Mitgliederversammlung beschlossenen und für ein Jahr gültigen Weiterbildungsmaßnahmen nicht erfüllt, so wird das Mitglied schriftlich aufgefordert, dies im folgenden Kalenderjahr nachzuholen. Ist nach zwei Jahren der erforderliche Nachweis nicht beigebracht worden, kann auf Beschluss des Vorstandes der Ausschluss erfolgen.
Über den Ausschluss beschließt der vollständige Vorstand. Bei einem Ausschluss muss sichergestellt werden, dass der Vorstand ein Vereinsmitglied der Fachgruppe, der das auszuschließende Mitglied angehört, zu seiner Abstimmung hinzuzieht.
Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstands ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet in ihrer nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung. Das auszuschließende Mitglied hat dabei kein Stimmrecht.
Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Mitgliederversammlung gibt sich eine Beitragsordnung.
Zahlungen können nur durch Einzugsermächtigungen geleistet werden. Sollte ein Mitglied sich weigern, eine Einzugsermächtigung zu erteilen, wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,00 Euro fällig.
Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und dessen Einrichtungen in Anspruch zu nehmen bzw. zu nutzen. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder sind verpflichtet, den Verein in seinen gemeinnützigen Bestrebungen nach besten Kräften zu unterstützen. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder haben an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen.
Ordentliche und außerordentliche Mitglieder sind verpflichtet, an einer nach den Erfordernissen der medizinischen und technischen Entwicklung bestimmten Weiterbildung teilzunehmen und dem Vorstand regelmäßig nachzuweisen. Der Umfang der Pflichtweiterbildung wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung jährlich neu bestimmt. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder haben einen ausbildungsabhängigen Mitgliedsstatus:
Member: Das Mitglied ist Facharzt für Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, HNO-Heilkunde, MKG-Chirurgie, Ophthalmologie oder Plastische Chirurgie und steht am Beginn der Ausbildung in Ästhetischer Chirurgie. Er weist über ein Zeugnis seine schwerpunktmäßige Beschäftigung in mindestens einem Teilgebiet der Ästhetischen Chirurgie nach. Nachweise über Publikationen oder wissenschaftliche Tätigkeit über relevante Themen sind hilfreich. Dem Aufnahmeantrag sind drei Kasuistiken beizufügen, aus denen Indikationsstellungen, Differentialdiagnostik und -therapie sowie die eigenständige Planung, OP - Durchführung und Nachpflege durch den Antragsteller ersichtlich sind. Das aufgenommene Mitglied kann diesen Status 5 Jahre beibehalten. In Ausnahmefällen kann dies durch eine vom Vorstand zu bestimmende interdisziplinäre Kommission verlängert werden.
Senior Member / Senior-Mitglied: Das Mitglied ist Facharzt und weist eine selbständige Tätigkeit von mindestens 5 Jahren im Bereich der Ästhetischen Chirurgie sowie eine dreijährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. nach. Fachärzte der HNO-Heilkunde und der MKG-Chirurgie sollten die Zusatzbezeichnung “Plastische Operationen” erlangt haben.
Master Member: bezeichnet die von der Gesellschaft zur Lehrtätigkeit beauftragten Senior Mitglieder. Voraussetzungen sind eine 10 - jährige Tätigkeit in mindestens einem Teilgebiet der Ästhetischen Chirurgie, Nachweis des operativen Spektrums mittels OP-Katalog und der Nachweis von mindestens 10 Publikationen in anerkannten, gelisteten Journalen. Der Master wird lediglich für ein oder mehrere Teilgebiete ernannt, für die er die geforderte spezifische Befähigung darlegen kann. Dies kann beispielsweise für einen Zeitraum von zunächst drei Jahren erfolgen. Hilfreich für die Anerkennung kann auch die Vorlage eines didaktisch zu Lehrzwecken geeigneten Übersichtvortrages oder der erarbeitete Lehrplan eines Kurses nach Wahl des Mitglieds, der als Übersicht im Rahmen der Jahrestagung des Vereins vorgetragen werden soll, sein. Darüber hinaus können assoziierte Mitglieder, z.B. ausländische Kollegen, die eine besondere fachliche Kompetenz aufweisen, den Titel "Master" erhalten.
Über den Mitgliederstatus entscheidet der Vorstand. Die bisher in der Gesellschaft für ästhetisch Chirurgie Deutschland e.V. geführten Mitglieder werden durch den Vorstand in dem Geschäftsjahr, in dem diese Satzung von der Mitgliederversammlung verabschiedet wird, in die in § 4 und § 7 Abs. 1, 2 und 3 genannten Gruppen eingegliedert. Die Gruppenzugehörigkeit wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt.
Organe des Vereins "Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland e.V." (GÄCD) sind:
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, sog. Referate, geschaffen werden. Die Ausschüsse werden von einem Ausschussvorsitzenden geführt. Der Ausschussvorsitzende nimmt an den Sitzungen des Vorstandes als Berater teil und gibt dem Vorstand Rechenschaft. Über die Tätigkeit von Ausschüssen gibt der Vorstand Rechenschaft gegenüber der Mitgliederversammlung.
Der Vorstand i. S. v. § 26 BGB setzt sich zusammen aus:
den Referatsleitern
Ehrenpräsident(en)
Tagungspräsident der kommenden Jahrestagung
Dem Vorstand sollen alle in der Gesellschaft vertretenen Fachgebiete angehören
Der Präsident und der Vizepräsident sind je alleinvertretungsberechtigt. Vereinsintern wird bestimmt, dass der Vizepräsident nur vertreten darf, wenn der Präsident verhindert ist. Wer als Ausrichter Jahrestagungen, Kongresse und andere Veranstaltungen wie z.B. Workshops im Namen der Gesellschaft durchführt, ist zu wirtschaftlichem Handeln verpflichtet.
Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes und des Jahresabschlusses;
§ 11 Wahl und Amtsdauer des Vorstands:
Der Vorstand und die Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gerechnet von der Wahl an gewählt, Wiederwahl ist zulässig; der Präsident jedoch nur für zwei Jahre, hiernach bleibt er zwei weitere Jahre Vorstandsmitglied, es sei denn er wird einmalig für weitere zwei Jahre als Präsident wiedergewählt. Er bleibt in jedem Fall bis zur Neuwahl im Amt.
Der Präsident wird aus den Mitgliedern des erweiterten Vorstandes oder auf Vorschlag eines Mitgliedes, der vier Wochen vor der Wahl bei der Geschäftsstelle eingehend einzureichen ist, gewählt. Alle ehemaligen Präsidenten werden Mitglied des Präsidentenrates. Dieser hat eine Stimme im Vorstand.
Zu den Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
Das Amt des Vorstandes oder einer seiner Mitglieder erlischt bei Vorliegen eines wichtigen Grundes durch Widerruf der Bestellung oder durch Niederlegung.
Die Amtsperiode des erweiterten Vorstandes beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl hat antizyklisch zur Wahl des Präsidenten zu erfolgen. Wird der Präsident aus den Mitgliedern des erweiterten Vorstandes gewählt, wird gleichzeitig ein Mitglied des Beirates des nicht mehr vertretenen Fachgebietes des erweiterten Vorstandes gewählt. Das Fachgebiet des aus dem erweiterten Vorstand gewählten Präsidenten bleibt jedoch unberücksichtigt.
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Präsidenten, einberufen werden; die Tagesordnung wird angekündigt. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.
Der Vorstand kann mit einfacher Mehrheit beschließen, zu seinen Sitzungen weitere Vereinsmitglieder einzuladen, die für die Entscheidungen des Vorstandes und seiner Tätigkeit, z. B. bei Ausschlussentscheidung eines Mitgliedes von besonderer Bedeutung sind.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vizepräsidenten.
Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem schriftlichen Verfahren zustimmen.
Über die Vorstandssitzungen müssen Niederschriften gefertigt werden.
Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands, Genehmigung des Jahresabschlusses, Entlastung des Vorstands;
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes, von zwei Rechnungsprüfern und deren Stellvertretern;
Beschlussfassung über Änderungen der Satzung, über die Auflösung des Vereins und über die Grundsätze der Vereinsarbeit sowie deren Richtlinien;
Wahl des Tagungspräsidenten und Bestimmung des Tagungsortes.
Mindestens einmal im Jahr bis zum Jahreskongress hat die ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie wird vom Präsidenten (im Fall seiner Verhinderung vom Vizepräsidenten) unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest und ist der Einladung zur Mitgliederversammlung beizufügen.
Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in den Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand beantragen. § 14 gilt entsprechend.
Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.
Bei der Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins hat der Vorstand einmal das Vetorecht. Macht der Vorstand von diesem Recht Gebrauch, muss eine weitere Mitgliederversammlung innerhalb von drei Monaten einberufen werden. Beschließt diese Mitgliederversammlung auch die Auflösung des Vereins mit drei Viertel Mehrheit, so ist dieser Beschluss abschließend wirksam.
§ 17 Geschäfts- und Wirtschaftsjahr
Das Geschäftsjahr dauert vom 01. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr.
Der endgültige Jahresabschluss für das vorangegangene Geschäftsjahr ist vom Vorstand bis spätestens zum Ablauf der ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres zu erstellen. Dies betrifft auch die Abrechnung der jährlichen Fortbildungstagungen.
Der Jahresabschluss ist von zwei Mitgliedern, die zum Rechnungsprüfer durch die Mitgliederversammlung ernannt werden, zu prüfen.
Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich niederzulegen und von den Rechnungsprüfern der Mitgliederversammlung vorzulegen.
Der Wissenschaftliche Beirat unterstützt den Vorstand in Fragen, die die besonderen Belange der Ausbildung der Ärzteschaft und der Einhaltung der definierten Standards der Ästhetischen Chirurgie betreffen. Der Wissenschaftliche Beirat wird laufend dem geschäftsführenden Vorstand und auf dessen Anregung hin der Mitgliederversammlung über die Arbeit und die Ergebnisse berichten.
Der Beirat unterstützt den Vorstand in Fragen der Fachgebiete, die nicht im Vorstand vertreten sind, ihm gehört jeweils ein Mitglied an. Die Mitglieder werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung gewählt. Wenn es um Facharztangelegenheiten geht, ist auch das betreffende Beiratsmitglied stimmberechtigt.
§ 19 Qualitätssicherung und Referate
Der Vorstand bestimmt eine Qualitätssicherungskommission, die aus mindestens 2 Mitgliedern jeder der unter § 3 Abs. 1 genannten Fachgebiete besteht. Aufgabe der Qualitätssicherungskommission ist es, Maßnahmen zu erarbeiten, um die Qualität der Tätigkeit der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder auf dem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie zu sichern und weiterzuentwickeln. Die Qualitätssicherungskommission wird laufend dem geschäftsführenden Vorstand und auf dessen Anregung hin der Mitgliederversammlung über die Arbeit und die Ergebnisse berichten.
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an die Gemeinde (Ort) (§ 2 Abs. 5).
Sollte eine Bestimmung dieser Satzung unwirksam sein oder werden oder die Satzung eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtwirksamkeit der übrigen Bestimmung hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem von den Mitgliedern Gewolltem am nächsten kommt. Genannte Paragraf ohne Zusatz sind solche der Satzung. Die Satzung tritt bei Eintragung der Satzungsänderung in das Vereinsregister in Kraft.
gez. Prof. Dr. Dr. med. H. G. Bull
(Präsident GÄCD)