Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%201,%20241
Timestamp: 2020-02-26 06:28:04
Document Index: 111298181

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 8', '§ 8', '§ 30', '§ 134', '§ 3', 'BGH', 'BGH', '§ 16', '§ 27', '§ 30', '§ 12', 'BGH', '§ 3', '§ 134', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 8', 'BGH', '§ 8', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.03.1951 - I ZR 40/50 - dejure.org
BGH, 06.03.1951 - I ZR 40/50
https://dejure.org/1951,119
BGH, 06.03.1951 - I ZR 40/50 (https://dejure.org/1951,119)
BGH, Entscheidung vom 06.03.1951 - I ZR 40/50 (https://dejure.org/1951,119)
BGH, Entscheidung vom 06. März 1951 - I ZR 40/50 (https://dejure.org/1951,119)
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Übertragung eines Warenzeichens mit eigenem Ausschlussrecht - Erwerb eines Warenzeichens mit Erwerb eines Geschäftsbetriebes - Übertragung eines Zeichenrechts durch den Inhaber des Zeichenrechts - Benutzung eines Zeichens in einem dem Zeichenerwerber gehörigen Betrieb - ...
BGHZ 1, 241
NJW 1951, 521
MDR 1951, 348
GRUR 1951, 324
DB 1951, 344
Von einer schuldrechtlichen Wirkung der Lizenz an einer Marke ist unter Geltung des Warenzeichengesetzes auch der Bundesgerichtshof ausgegangen (BGHZ 1, 241, 246 - Piek Fein; 44, 372, 375 - Meßmer-Tee II;… ebenso: Baumbach/Hefermehl, Warenzeichenrecht, 12. Aufl., WZG, Anh. § 8 Rdn. 2;… Busse/Starck, Warenzeichengesetz, 6. Aufl., § 8 Rdn. 10;… Fezer aaO § 30 Rdn. 10).
aa) Allerdings können Vereinbarungen, durch die der Namensträger einem Dritten die Benutzung des fremden Namens gestattet, wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nach § 134 BGB i.V. mit § 3 UWG unwirksam sein, wenn sie zu einer Täuschung der Allgemeinheit und einer Verwirrung des Verkehrs führen (BGHZ 1, 241, 246 - Piek Fein; 10, 196, 202 - DUN-Europa; 44, 372, 376 - Meßmer-Tee II;… BGH, Urt. v. 17.9.1969 - I ZR 131/67, GRUR 1970, 528, 531 - Migrol;… Großkomm.UWG/Teplitzky, § 16 Rdn. 183 f.;… Ingerl/Rohnke, Markengesetz, § 27 Rdn. 12;… Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 30 MarkenG Rdn. 51 f.;… MünchKomm.BGB/Schwerdtner, 4. Aufl., § 12 Rdn. 136).
Das ist bereite in der Rechtsprechung des Reichsgerichts anerkannt gewesen (RGZ 100, 3, 6) und vom Bundesgerichtshof übernommen worden (BGHZ 1, 241, 246; GRUR 1957, 34, 35 - Hadef).
So wäre es z.B. unstatthaft, eine Warenzeichenlizenz einzuräumen, soweit der Zeichengebrauch des Lizenznehmers zu einer Irreführung des Publikums über die Qualität der mit dem Zeichen versehenen Ware führte; ein Lizenzvertrag, der keine wirksam erscheinende Vorsorge gegen diese Gefahr vorsieht, kann daher wegen Verstoßes gegen § 3 UWG nach § 134 EGB nichtig sein (vgl. BGHZ 1, 241, 246).
Der erkennende Senat hat bereits in mehreren Entscheidungen an der Rechtsprechung des Reichsgerichts festgehalten, wonach die Wiederholungsgefahr, wenn der Antrag auf Klagabweisung mit der Begründung aufrechterhalten wird, die als verletzend beanstandete Handlung sei berechtigt, selbst dann nicht ausgeräumt werde, wenn der Beklagte im Verlauf des Rechtsstreits das Versprechen ablegt, sich der beanstandeten Handlung in Zukunft zu enthalten ( BGHZ 1, 241 [248]; I ZR 40/50 - Urteil vom 5. März 1951 - in NJW 1951, 521 [BGH 05.03.1951 - I ZR 40/50] ; - I ZR 155/51 - Urteil vom 11. Juli 1952).
Unabhängig hiervon führt der Wegfall einer Störung nach Rechtsprechung des BGH nicht zum Wegfall der Wiederholungsgefahr (Hefermehl, Köhler, Bornkamm, UWG, 27. Aufl. 2009, § 8, Rz. 1.39, BGHZ 1 241, 248 - Piekfein).
Dementsprechend stellt es eine gemäß § 8 Abs. 1 WZG unwirksame Leerübertragung des Zeichens dar, wenn die Konzernmutter zwar die Marke ihrer Tochtergesellschaft überträgt, der zugehörende Geschäftsbetrieb aber bei der Zedentin verbleibt, und zwar unabhängig davon, ob der Verkehr einer Täuschung über die betriebliche Zuordnung der mit dem Zeichen versehenen Ware erliegt (BGHZ 1, 241, 244 - Piek-Fein).
Eine unzulässige Vervielfältigung des Zeichens als Herkunftshinweis auf zwei rechtlich selbständige Unternehmen tritt in einem solchen Fall nicht ein (vgl. BGHZ 1, 241, 246 - Piek-Fein).
Als durch die Einfuhr der mit dem Warenzeichen versehenen Ware beeinträchtigt kämen in derartigen Fällen lediglich die dem Warenzeichen wesenseigenen Aufgaben der Herkunftskennzeichnung oder der Garantie für die gleichbleibende Eigenschaft der gekennzeichneten Ware (vergl. hierzu BGHZ 1, 241, 246; RGZ 161, 29, 38) in Betracht; die letztere Funktion läßt das Berufungsgericht zu Unrecht beiseite.
BGH, 09.05.1952 - I ZR 128/51
Warenzeichen und Geschäftsbetrieb
BGH, 08.04.1952 - I ZR 80/51
BGH, 26.04.1961 - V ZR 26/60
BGH, 26.10.1953 - I ZR 156/52
BGH, 20.05.1952 - I ZR 168/51
BGH, 13.03.1970 - I ZR 76/68
Wettbewerbswidrige Nutzung des Schriftzugs "Opel" für Dachwerbung eines …
BGH, 06.03.1967 - II ZR 187/65
Anspruch aus ausgeführten Kundenaufträgen - Aufrechnung mit …