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Timestamp: 2016-10-28 04:28:39
Document Index: 97606569

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_142/2012 (10.04.2012)
Mit Einspracheentscheid vom 7. Juni 2011 best�tigte die AXA Versicherungen AG (nachstehend: AXA) ihre Verf�gung vom 25. Februar 2011, mit welcher sie die G.________ (Jg. 1945) nach einem am 20. November 2009 erlittenen Auffahrunfall ausgerichteten Taggeldzahlungen auf den 31. Mai 2010 und die Gew�hrleistung der Heilbehandlung auf den 1. November 2010 hin - nach vorg�ngiger Einr�umung des rechtlichen Geh�rs - mangels weiterhin gegebener ad�quater Unfallkausalit�t eingestellt hatte.
G.________ l�sst Beschwerde ans Bundesgericht erheben mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Sache an das kantonale Gericht oder - eventualiter - an die AXA zur�ckzuweisen, damit eine dieser Instanzen nach weiteren Abkl�rungen �ber den ihm zustehenden Leistungsanspruch neu entscheide.
2.1 Beschwerdeweise beantragt wird nicht eine konkrete Leistung, sondern einzig der Erlass eines neuen Entscheids durch eine der Vorinstanzen nach Durchf�hrung zus�tzlicher Abkl�rungen. In verschiedener Hinsicht beanstandet wird dabei die medizinische Aktenlage, auf welcher die verf�gte und vorinstanzlich best�tigte Leistungseinstellung beruht.
2.2 Die f�r die Beurteilung der zur Diskussion stehenden Leistungsanspr�che massgebenden gesetzlichen und von der Rechtsprechung weiter entwickelten Grundlagen dazu hat das kantonale Gericht sowohl in materiell- als auch in formell-, namentlich beweisrechtlicher Hinsicht zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Es betrifft dies insbesondere die Anspruchsvoraussetzungen des nat�rlichen und des (kumulativ erforderlichen) ad�quaten Kausalzusammenhanges zwischen versichertem Unfallereignis und eingetretenem Schaden (BGE 129 V 177 E. 3 S. 181 ff. mit Hinweisen) sowie das nach Ablauf einer gewissen Zeit in Betracht zu ziehende Dahinfallen der Unfallkausalit�t noch bestehender Beschwerden und die diesfalls zu beachtende Beweislage (vgl. RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2 mit Hinweis).
2.3 Das kantonale Gericht hat die vorhandene, umfangreiche medizinische Dokumentation einer einl�sslichen, gr�ndlichen Pr�fung unterzogen und ist dabei zum Schluss gelangt, dass sich angesichts der ein vollst�ndiges Bild vermittelnden und eine zuverl�ssige Beurteilung erlaubenden Aktenlage weder die Einstellung der Taggeldleistungen auf den 31. Mai 2010 hin noch der Abschluss der von der Unfallversicherung gew�hrleisteten Heilbehandlung per 1. November 2010 beanstanden liessen. Als aufgrund der medizinischen Aktenlage erstellt erachtete es insbesondere, dass der Gesundheitszustand, wie er vor dem Auffahrunfall vom 20. November 2009 bestand (status quo ante) oder wie er sich auch ohne diesen fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (status quo sine), wieder erreicht worden und die nat�rliche Unfallkausalit�t der noch vorhandenen Beschwerden demnach zu verneinen sei.
Nachdem die nat�rliche Unfallkausalit�t der noch bestehenden Behinderungen als nicht gegeben erachtet worden war, finden sich im angefochtenen Entscheid auch �berlegungen zur �berdies - selbst nach der in BGE 134 V 109 pr�zisierten Schleudertrauma-Praxis - fehlenden ad�quaten Kausalit�t. Ausgehend von einem mittelschweren, im Grenzbereich zu den leichten F�llen liegenden Ereignis erkannte das kantonale Gericht, dass die massgebenden Ad�quanzkriterien nicht in hinreichend geh�ufter oder ausgepr�gter Weise erf�llt seien, namentlich nicht von einer besonderen Art und Schwere der erlittenen Verletzungen ausgegangen werden k�nne.
3.1 Ob die von der Vorinstanz ausf�hrlich begr�ndete Verneinung der nat�rlichen Unfallkausalit�t der geklagten Beschwerden ohne die beschwerdeweise beantragten beweism�ssigen Weiterungen einer bundesgerichtlichen �berpr�fung standzuhalten vermag, kann dahingestellt bleiben. Die AXA hat sich schon in ihrer Verf�gung vom 25. Februar und im Einspracheentscheid vom 7. Juni 2011 darauf beschr�nkt, die Frage nach der Ad�quanz der angegebenen Gesundheitssch�den zu verneinen, was schliesslich im nunmehr angefochtenen kantonalen Entscheid vom 14. Dezember 2011 best�tigt worden ist. Erweist sich die Beurteilung dieses Teilaspektes als korrekt, er�brigt sich eine Kl�rung der nat�rlichen Kausalit�t, da es sich bei der nat�rlichen und der ad�quaten Kausalit�t um Erfordernisse handelt, die kumulativ erf�llt sein m�ssen, um eine Leistungspflicht des Unfallversicherers begr�nden zu k�nnen (BGE 129 V 177 E. 3.3 S. 181 f.). Diesfalls kann praxisgem�ss auf weitere Beweisvorkehren zur nat�rlichen Kausalit�t verzichtet werden (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 3c; Urteil 8C_575/2011 vom 6. M�rz 2012 E. 4 mit Hinweis).
3.2 Die in BGE 134 V 109 E. 9 S. 121 ff. pr�zisierten (erh�hten) Anforderungen an den Nachweis einer nat�rlich unfallkausalen Verletzung setzen eine sorgf�ltige und umfassende Sachverhaltsabkl�rung voraus. Nach der Rechtsprechung sind sowohl der Unfallversicherer als auch das kantonale Sozialversicherungsgericht verpflichtet, den rechtserheblichen Sachverhalt nach Massgabe des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG; BGE 125 V 193 S. 195, 122 V 157 E. 1a S. 158, 130 I 180 E. 3.2 S. 183) vollst�ndig und richtig festzustellen (Art. 105 Abs. 2 BGG; ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl., Basel 2011, N. 59 zu Art. 105 BGG). Zahlreiche Angaben tats�chlicher Art (etwa zum Unfallhergang; vgl. BGE 134 V 109 E. 9.2 S. 123) sind auch im Rahmen der Ad�quanzpr�fung (z.B. bei der Beurteilung der Unfallschwere oder der erlittenen Verletzungen) von erheblicher Bedeutung. Nicht nur die Tatfrage des Nachweises einer nat�rlich unfallkausalen Sch�digung, sondern auch die Rechtsfrage nach der Ad�quanz derselben bedingt daher eine vollst�ndige und richtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (vgl. Urteil 8C_578/2007 vom 30. Mai 2008 E. 4.2).
3.3.1 Der Beschwerdef�hrer erachtet die vorgenommenen medizinischen Abkl�rungen, auf deren Ergebnissen die vorinstanzlichen Entscheide beruhen, als ungen�gend und ruft daher die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze in Erinnerung, die bei der Untersuchung von Unf�llen zu beachten sind, bei welchen es zu einer Distorsion der Halswirbels�ule gekommen ist, sich organisch objektivierbare Sch�digungen in der Folge aber nicht nachweisen lassen. Er zeigt allerdings nicht auf, inwiefern diese Regeln in seinem konkreten Fall nicht eingehalten worden w�ren, ohne dass sich dies rechtfertigen liesse. Insoweit kommt er seiner Begr�ndungspflicht nicht nach. Die von ihm angef�hrten, rechtsprechungsgem�ss erforderlichen Beweisvorkehren sind nur durchzuf�hren, wenn hinreichende Anhaltspunkte f�r einen entsprechenden Abkl�rungsbedarf vorliegen. Solche geltend zu machen, unterl�sst der Beschwerdef�hrer jedoch, weshalb seiner Beschwerde schon mangels hinreichend substanziierter Begr�ndung kein Erfolg beschieden sein kann.
3.3.2 So wendet er zwar ein, es sei nicht erwiesen, dass von weiterer �rztlicher Behandlung kein namhafter Erfolg mehr zu erwarten war, weshalb der Fall schon gar nicht im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG mit Ad�quanzpr�fung und Einstellung von Heilbehandlung und Taggeldleistungen h�tte abgeschlossen werden d�rfen. Er vermag jedoch keine konkreten �rztlichen Vorkehren zu nennen, welche aufgrund der medizinischen Aktenlage noch h�tten in Betracht gezogen werden k�nnen. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen ergeben sich solche jedenfalls auch nicht aus den Akten. Die Voraussetzungen f�r einen Fallabschluss konnten daher als erstellt betrachtet werden. Dies zu widerlegen, w�re im Rechtsmittelverfahren Aufgabe des Beschwerdef�hrers.
3.3.3 Dieser vermag des Weiteren auch die der vorinstanzlichen Ad�quanzpr�fung zugrunde gelegte Unfallschwere nicht mit �berzeugender Begr�ndung in Frage zu stellen, nachdem der als wenig gravierend qualifizierte Geschehensablauf durch die im vom Unfallversicherer aufgelegten unfallanalytischen Kurzgutachten vom 16. M�rz 2011 bescheinigte kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung (Delta-v) sogar eine Best�tigung findet.
3.3.4 Nicht konkret benannt hat der Beschwerdef�hrer sodann die Ad�quanzkriterien, welche seiner Ansicht nach zur Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen bestehenden Beschwerden und Unfallereignis f�hren k�nnten. Diesbez�glich wird in der Beschwerdeschrift lediglich pauschal festgehalten, dass die vorhandenen Akten keine zureichenden Aufschl�sse �ber die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, die �rztliche Behandlung, die bestehenden Beschwerden, den Heilungsverlauf und die Arbeitsunf�higkeit vermitteln w�rden. Nachdem die erfolgten Erhebungen indessen keinerlei Hinweise auf allenfalls erf�llte Ad�quanzkriterien ergaben und das kantonale Gericht damit das Fehlen ad�quater Unfallfolgen als erwiesen betrachten durfte, w�re es auch hier Sache des Beschwerdef�hrers, diese Annahme zu widerlegen. Dazu gen�gt es nicht, in der blossen Hoffnung, weitere Abkl�rungen k�nnten neue Erkenntnisse zutage f�rdern, die Aktenlage als unzureichend zu kritisieren, ohne anzugeben, in welche Richtung weitere Ermittlungen zielen sollten. Eine bez�glich unfallkausaler Sch�digung verbleibende Beweislosigkeit aber wirkt sich zum Nachteil des Beschwerdef�hrers aus.
4.1 Da offensichtlich unbegr�ndet wird die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) erledigt.
4.2 Unter diesen Umst�nden sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).