Source: https://issuu.com/hausneuermediengmbh/docs/wvg_gb_2008
Timestamp: 2017-10-22 05:24:00
Document Index: 55395862

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 27', '§ 17', '§ 268', '§ 301', '§ 303', '§ 300', '§ 268', '§ 251', '§ 286', '§ 317', '§ 53', '§ 17', '§ 27', '§ 17', '§ 317', '§ 317', '§ 16', '§ 15', '§ 15', '§ 317', '§ 11']

/WVG_GB_2008 by haus neuer medien GmbH - issuu
Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald mbH
GESCHĂ&#x201E;FTSBERICHT
Inhalt 3–5 6 – 10
Vorwort Konzernlagebericht
Neubau des Seniorenwohnhauses in der Niels-Bohr-Straße 31
Hausbewirtschaftungsergebnis
WVG ist Bündnispartner des Klimaschutzbündnisses Greifswald 2020
Umweltaktive Dacheindeckung in der Greifswalder Innenstadt
29 – 30 31
Prognosebericht Stadtumbau im Ostseeviertel-Parkseite; Fertigstellung des Quartiers A3 und Bauvorbereitung des Quartiers A5
„Miteinander Wohnen und Leben“ in Greifswald und weltweit
Kooperationsvereinbarung zwischen Erwin-Fischer-Schule und WVG
Einzelabschluss WVG
Einzelabschluss DLG
Dreh der offiziellen Stadthallendokumentation
Einzelabschluss PGS
Fußballevent zur Europameisterschaft 2008
tKonzernbilanz
liebe Freunde und Geschäftspartner, es ist uns eine große Freude, Ihnen den Geschäftsbericht 2008 unseres WVGKonzerns zu präsentieren. Gemeinsam schauen wir auf ein erfolgreiches Jahr 2008, in dem wir uns vor allem im bautechnischen Bereich dort engagiert haben, wo der Stadtumbau das Bild unserer Universitäts- und Hansestadt punktuell verändert und wir durch Verbindung von Tradition und Moderne die Stadtentwicklung gezielt mitgestalten. Das Umbaugebiet im Ostseeviertel-Parkseite, die denkmalgeschützten „Ersatzneubauten“ in der Greifswalder Innenstadt, das neu erschlossene B-Plan-Gebiet in Schönwalde West und das architektonische Kulturerbe der Greifswalder Stadthalle standen 2008 im Mittelpunkt unserer Bautätigkeit. Mit Unterstützung kreativer Bauplaner und Architekten hat der Technische Bereich unseres Konzerns durch die Realisierung und beginnende Umsetzung umfassender Umbau-, Neubau-, Sanierungs- und Restaurationsarbeiten auch 2008 die konsequenten Bemühungen der WVG dahingehend fortgesetzt, Greifswald als Lebensmittelpunkt für die unterschiedlichsten Zielgruppen attraktiv zu machen. Vorwort
Der größte Teil unserer Greifswalder Bürgerinnen und Bürger ist in einer Wohnung der WVG zuhause. Nach Jahren der demographisch rückwärtigen Bewegung verzeichnen wir 2008 erneut deutlich wachsende Zuzugszahlen aus der Region und umliegenden Ortschaften. Wohnen und leben in unserer wunderbar aufgeweckten und bewegten Stadt ist gefragter denn je. Die infrastrukturellen und technologischen Standortvorteile Greifswalds ziehen Bewohner in die Universitäts- und Hansestadt – zum Studieren, Arbeiten, Leben oder gemeinsamen Altwerden. Für uns guter Grund, auch den folgenden Geschäftsjahren deutlich positiv entgegen zu sehen. Den besonderen Mehrwert der Universitäts- und Hansestadt Greifswald für die Region zu erhalten und langfristig zu fördern, ist und bleibt dauerhaft das Ziel unserer Arbeit für die Bewohnerinnen und Bewohner Greifswalds. Schon heute sind wir mehr als Vermieterin und Wohnungsverwalterin. Als moderne Immobiliendienstleisterin gestalten wir proaktiv den Wohnungsmarkt sowie die kulturelle und soziale Quartiersentwicklung in Greifswald. Die Geschäftszahlen unseres Unternehmens zeugen von einer rasanten Entwicklung unseres Konzerns, die mit solch einem Tempo und mit so überzeugender Qualitätssteigerung zuvor in der kommunalen Wohnungsverwaltung in Greifswald nicht stattgefunden hat. Mit großem Erfolg haben wir neue Geschäftsfelder in den Bereichen der Bau- und Projektentwicklung, der Wohnungseigentumsverwaltung und des Immobilienverkaufs – einschließlich der Bewirtschaftung von Objekten und Gebäuden – erschließen können. Wir nutzen damit die Chance, den Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt und den Bemühungen unser Mitbewerber immer ein Stück weit voraus zu sein. Der Jahresabschluss 2008 verdeutlicht einmal mehr den Wert unseres Wohnungsunternehmens. Marktorientierung, Zukunftsfähigkeit und personelles Know-how machen uns auch überregional zu einer starken und attraktiven Partnerin. Dabei haben wir die Produktpalette unseres Unternehmens ganz bewusst in Richtung eines umfassenden Immobilienmanagements profiliert. Den eingeschlagenen Weg wollen wir durch Pflege und gezielte Erweiterung des eigenen Wohnungsbestandes, aber auch durch Immobilienverwaltung und
Projektentwicklung für fremde Partner in der Region und in Norddeutschland weiter verfolgen. Wir bündeln gemeinsam mit unseren Tochterunternehmen WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH (DLG) und Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH (PGS) bereits jetzt kaufmännische, technische und infrastrukturelle Kompetenzen, die uns dazu befähigen, unser Wissen auch für den Fremdbereich erfolgreich zu vermarkten. Im Rahmen des Mieter- und Kundenkontaktes setzen wir mit unserem Qualitätsmanagementsystem auch 2008 unverändert auf Transparenz und Qualität. Rundum sorglos wohnen in jedem Preissegment und jedem Lebensabschnitt. Unter dem Leitsatz des Generationenwohnens investieren wir kontinuierlich in die langfristige Mieterbindung – vom jungen Studenten bis hin zu Mietern in besten Jahren und Senioren. Individualität im Leben und Wohnen und dies bestmöglich in allen Quartieren der Stadt. Immer angeregt und tatkräftig unterstützt durch die Hauswarte der DLG sowie die Anregungen unserer engagierten Mieterbeiräte. Der Jahresabschluss 2008 lässt uns mit großer Freude und sehr optimistisch in die geschäftliche Zukunft blicken, in der wir auch in den Folgejahren gemeinsam dem Team unseres Konzern, der Gesellschafterin und den zahlreichen Kooperationspartnern unseres Hauses zum Gemeinwohl aller etwas Gutes für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald schaffen werden.
Konzernlagebericht Geschäftsjahr 2008
Die WVG mbH Greifswald bildet mit ihren Tochterunternehmen PGS Greifswald mbH und WVG Dienstleistung mbH einen Konzern. Sie versteht sich als moderne Immobiliendienstleisterin, welche proaktiv die Stadtentwicklung Greifswald mitgestalten wird.
Konjunkturelle Entwicklung 2008/2009
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2008 deutlich schwächer gewachsen als in den beiden vorangegangenen Jahren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 1,3 Prozent höher als im Jahr zuvor. 2007 war das BIP noch um 2,5 Pro-
Deutsche Wirtschaft nur
zent und 2006 um 3,0 Prozent gestiegen.
noch moderat gewachsen Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts kamen 2008 die Wachstumsimpulse ausschließlich aus dem Inland. Die Bruttoinvestitionen, die sich aus dem Bruttoanlageinvestitionen – das sind im Wesentlichen Ausrüstungsinvestitionen und Bauinvestitionen – zusammensetzten, legten um 6,1 Prozent zu. Die Bauinvestitionen stiegen 2008 um 2,7 Prozent. Während sich die Wohnungsbauinvestitionen nur verhalten entwickelten (plus 0,7 Prozent), nahmen die Investitionen in Nichtwohnbauten um 5,6 Prozent zu – das ist die höchste Zuwachsrate seit 1992. Insbesondere die Hochbauinvestitionen verzeichneten dabei mit plus 7,8 Prozent eine sehr hohe Steigerung. Das Wirtschaftswachstum wurde 2008 ausschließlich von den Bruttoinvestitionen und dem Staatskonsum getragen. Anders als in den Vorjahren ging vom Außenhandel ein negativer Impuls für die Wirtschaftsentwicklung aus. Die Exporte wuchsen 2008 nur noch um 3,9 Prozent und erreichten somit nicht mehr die hohen Wachstumsraten der vergangenen Jahre (2006: 12,7 Prozent und 2007: 7,5 Prozent). Bei nahezu konstanten Importen ergibt sich im Jahr 2008 ein negativer Außenbeitrag, der das Wirtschaftswachstum insgesamt um 0,3 Prozentpunkte schmälert. Konjunktur bricht ein
Die Projektgruppe „Gemeinschaftsdiagnose“ (u. a. ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) ging für das Jahr 2009 in ihrer Prognose vom Oktober 2008 von einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts
von nur noch 0,2 Prozent aus. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung prognostizierte im November 2008 eine Stagnation bei 0,0 Prozent. Das ifo Institut sah in seiner Prognose vom Dezember 2008 die deutsche Wirtschaft in der Rezession und nahm eine Abnahme des Bruttoinlandsprodukts im Jahre 2009 von 2,2 Prozent an. Die Bundesregierung geht in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2009 von einem Rückgang von 2,25 Prozent im Jahr 2009 aus. Im Jahre 2008 sind die Wohnungsbauinvestitionen erneut leicht um 0,7 Pro-
zent gewachsen. Rund 141 Mrd. EUR wurden im vergangenen Jahr in Neu-
2008 weiterhin stabil
bau, Sanierung und Modernisierung von Wohnungen investiert. Mit 56 Prozent aller Bauinvestitionen stellt der Wohnungsbaubereich weiterhin das bedeutendste Segment der gesamtwirtschaftlichen Bautätigkeit. Mit dem leichten Anstieg im Jahr 2008 sind die Wohnungsbauinvestitionen nach einer langen, sechs Jahre dauernden Phase der Schrumpfung schon im dritten Jahr in Folge gewachsen. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt des Jahres 2008 erreichen die Wohnungsbauinvestitionen einen Anteil von 6 Prozent. Die Bauinvestitionen insgesamt machen 11 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Leistung aus. Die Entwicklung der Wohnungsbauinvestitionen wird auch 2009 durch den anhaltenden Einbruch beim Neubau gekennzeichnet sein. Zwar haben sich die Realeinkommen der Haushalte durch wieder höhere Tarifabschlüsse gesteigert, doch erhöhte sich auf der einen Seite zum Jahreswechsel 2008/2009 auch das Risiko der Arbeitslosigkeit. Im weiteren Verlauf des Jahres 2009 sehen die Haushalte damit zunehmenden Einkommensunsicherheiten entgegen. Dies dürfte die Neigung zum Erwerb von Wohneigentum stark bremsen. Auf der anderen Seite sollte sich die Modernisierung von Wohnraum weiterhin günstig entwickeln. Der Umfang der Fördermittel zur Gebäudesanierung ist von der Bundesregierung noch einmal deutlich aufgestockt worden. Zusätzliche Gelder werden auch für Zinszuschüsse im Rahmen des Programms „Seniorengerechtes Wohnen“ bereitgestellt.
Nach Urteil der Institute werden diese positiven Impulse der Investitionstätigkeit im Bestand den Rückgang beim Wohnungsneubau 2009 aber nicht ausgleichen können, so dass mit einem leicht rückläufigen Wohnungsbauvolumen zu rechnen sein wird. Finanzkrise
Die seit Oktober/November 2008 anhaltende Finanzkrise erreicht auch Mecklenburg-Vorpommern. Die ersten Firmen reagieren mit Kurzarbeit. Befristete Arbeitsverhältnisse werden durch Unternehmen nicht weiter verlängert. Die Finanzkrise wird sich auch auf die Immobilienwirtschaft zeitversetzt auswirken. Die Wohnungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sind aber aufgrund der bereits in den Vorjahren erfolgten Reorganisationsmaßnahme gut aufgestellt und können daher der Finanzkrise positiv entgegenwirken. Die beiden durch die Bundesregierung veranlassten Maßnahmenpakte zur Stärkung der Konjunktur werden sich auch positiv auf die Gesamtwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern auswirken. Infrastrukturelle Maßnahmen der Kommunen werden daher mittel- und langfristig positiv auf die Immobilienwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ausstrahlen. Bekanntlich hat die Finanzkrise dazu geführt, dass die Versorgung von Unternehmen mit ausreichender Liquidität auch in Deutschland beeinträchtigt wird, weil der Banksektor nicht über ausreichende Liquidität bzw. – nach Wertberechtigung – nicht über ausreichende Eigenmittel verfügt, um Ausleihungen in dem für die Wirtschaft erforderlichen Umfang zur Verfügung stellen zu können. Zugleich steigen bei allerdings gesunkenen Basiszinssätzen die Risikozuschläge bei den Zinssätzen. Wir werden die weitere Entwicklung deshalb weiter zeitnah verfolgen, um den sich daraus ergebenen Risiken rechtzeitig begegnen zu können.
Branchenentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern
Die Entwicklung der Wohnungsmärkte war, wenn auch mit regionalen Unterschieden, auch im Jahr 2008 stabil. So ist das Niveau der Netto-Kaltmieten im Durchschnitt auf dem gleichen Niveau geblieben; höhere Mieten sind
Wohnungsmärkte weiter stabil
in der Regel nur im Zuge der Erstvermietung von Neubauten bzw. sanierten Beständen realisiert worden.
Die Vermietungsquote im landesweiten Durchschnitt konnte im vergangenen Jahr wiederum angehoben werden – ein Ergebnis des Stadtumbauprogramms in einer Komplexität von Rückbau und Aufwertung. Landesweit wurden per 31. Dezember 2008 am Rahmen der Programmlaufzeit 18.845 WE abgerissen. Dennoch verschlechterte sich regional – insbesondere in den ländlich geprägten Regionen – die Vermietungssituation, da hier kaum Marktbereinigung durch Rückbau stattfindet und die Abwanderung der Bevölkerung wegen sich verschlechternder Infrastruktur in größere Städte verstärkt. Nach vorläufigem Ergebnis wurden im Jahr 2008 die gesteckten Ziele im In-
Investitionen fast
vestitionsgeschehen der Unternehmen mit über 230 Mio. EUR Gesamtinve-
stitionsvolumen fast erreicht. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit liegt in der Begleitung von Maßnahmen des Stadtumbaus und der Anpassung der Wohnungsbestände an die Wohnbedürfnisse älterer Mieter und Mitglieder. Fast 90 Prozent der Mittel wurden für die Modernisierung/Instandsetzung ausgegeben, der verbleibende Anteil für Neubautätigkeit. Auch für das Jahr 2009 wird die Investitionstätigkeit trotz Finanzkrise kaum nachlassen. Nach bisherigen Einschätzungen sollen mindestens 220 Mio. EUR für Bestandsinvestitionen und Neubaumaßnahmen zum Einsatz kommen. Damit leistet die Wohnungswirtschaft wiederum ihren Beitrag zur Standortentwicklung und Wohnraumversorgung und sichert Arbeitsplätze in den regionalen Baubranchen. Das im Volumen konstant gebliebene Wohnraumförderungsprogramm des
Landesbauförderung nicht
Landes in Höhe von rund 11 Mio. EUR konnte auch im Jahr 2008 nicht den
Bedarf an zinsgünstigen Förderdarlehen der antragsberechtigten Unternehmen abdecken. Sowohl im allgemeinen Programm als auch im Programm Betreutes Wohnen im Bestand könnte das Fördervolumen mindestens doppelt so hoch sein. Als Flop erwies sich das Neubauprogramm, deren Mittel im Laufe des Jahres durch Umschichtung für Bestandsinvestitionen zur Verfügung standen.
Entwicklung in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald (UHGW)
Arbeitslosenquote der UHGW
Damit liegt die Arbeitslosenquote in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald unter der für Mecklenburg-Vorpommern (13,5 Prozent). Bevölkerungsentwicklung in der
UHGW (31. Dezember)
Bei der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) sind
und demdaraus abzuleitenden Wohnungsbedarf erstellt worden. Diese Analyse bildet die Grundlage für die weitere Unternehmensplanung. Die Bevölkerungsentwicklung in Greifswald – ausgehend von 53.210 Einwohnern in 2001 – ist im Prognosekorridor des ISEK wie folgt dargestellt: Prognosekorridor
Einwohner mit Hauptwohnsitz „regional realistisch“
„prozesskonstant“
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2008 im Wesentlichen ihre Tätigkeit auf die Verwaltung und Modernisierung des eigenen Wohnungsbestandes,
Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns
auf die Verwaltung von Wohneigentum, auf den Neubau von Wohngebäuden sowie auf die Fremdverwaltung (Betreuungstätigkeit) konzentriert. Durch die Umsetzung des Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramms stellt die Gesellschaft die langfristige Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Greifswalder Wohnungsanbietern sicher. Zum 31. Dezember 2008 verwaltete die Gesellschaft insgesamt 14.642 Verwaltungseinheiten u. a.: Jahr
Außerdem wurden 1.759 Wohnungen fremdverwaltet. Die Veränderungen im eigenen Wohnungsbestand ergeben sich zum größten Teil aus dem Abriss von 93 WE im Rahmen des ISEK sowie aus der Veräußerung von Eigentumswohnungen (138 WE) und aus dem Verkauf von Einzelobjekten mit 7 WE. Durch die im Geschäftsjahr und in den vergangenen Jahren regelmäßig in nicht unerheblichem Umfang durchgeführten Instandhaltungs- und Modernisierungs- sowie Investitionsmaßnahmen verfügt der überwiegende Teil des Wohnungsbestandes der Gesellschaft über eine zeitgemäße moderne Ausstattung. Insbesondere durch Zuschnittsänderungen in den Wohnungen wurde der Nachfrage Rechnung getragen.
Der Leerstand im Berichtsjahr 2008 ist gegenüber dem Vorjahr um 53 Wohnungen gesunken. Der Rückgang des Leerstandes wurde insbesondere durch Akquisitionsmaßnahmen am Wohnungsmarkt erzielt. Mit der weiteren Umsetzung des Rückbau- und Abrissprogramms wurden im Berichtsjahr 93 Wohnungen vom Markt genommen. Durch diese Maßnahmen trägt die Gesellschaft der besonderen Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt Rechnung.
Die Entwicklung der Umsatzerlöse der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr ergibt folgendes Bild: Umsatz
Zuwachs gegenüber
Vorjahr in Pozent
Im Kerngeschäft Vermietung erreichte die WVG mbH Greifswald Erlöse in Höhe von 46,1 Mio. EUR (Vorjahr: 45,9 Mio. EUR). Die Erlösschmälerung aufgrund des Leerstandes reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 249 TEUR.
davon eigene Mietwohnung
Entwicklung der Nettokaltmiete (31. Dezember)
Entwicklung der Verwaltung für Dritte sowie der Wohnungseigentumsverwaltung (Basis Verwaltungseinheiten)
Bei den verwalteten Beständen handelt es sich um Wohneinheiten, Gewerbeeinheiten, Garagen, Carports, Einstellplätze und Freiflächen sowie Kleingärten und sonstige Verwaltungseinheiten. Aufbauend auf dem Geschäftsjahr 2007 wurde im Jahr 2008 das Geschäft
weiter planmäßig betrieben. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Mitar-
der WVG DLG mbH
beiter rechtzeitig mit der Rabattenpflege und dem Grünflächenschnitt beginnen. Gegenüber dem Vorjahr ist das Unternehmen ca. vier Wochen eher in den zu pflegenden Beständen. Die WVG DLG mbH hat mit Stichtag 11. April 2008 alle Dienstleistungsverträge der MÜTRA Hauswartdienstleistungsgesellschaft GmbH (MÜTRA), Niederlassung Greifswald, übernommen. Die MÜTRA hat zu diesem Zeitpunkt ihren Betrieb am Standort Greifswald eingestellt. Besonderes Augenmerk wurde im Geschäftsjahr 2008 darauf gelegt, die Aufgabenerfüllung für die WVG mbH Greifswald durch Optimierung der Arbeitsabläufe sowie aber auch durch den Einsatz moderner Hilfsmittel zu gewährleisten.
Gegenüber dem Geschäftsjahr 2007 konnte eine wesentliche Verbesserung der Umsatzerlöse, insbesondere durch eine Erweiterung des Leistungsumfanges, erzielt werden. Verwiesen sei hier auf zusätzliche Einsätze im Bereich des Winterdienstes und auf den Abschluss neuer Verträge für Hausreinigung und Hauswartsdienstleistungen für die durch die WVG mbH Greifswald verwalteten neuen WEG-Objekte. Verlauf der Tätigkeiten
Durch die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH wurden auf der
Grundlage der Teilbaugenehmigung die vorbereiteten Abbruchmaßnahmen
Projekts Stadthalle
fortgeführt. Die umfangreiche Statik für die Sanierung der Stadthalle befindet sich in der Prüfung beim Bauamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Die Baugenehmigung wurde am 4. März 2008 erteilt. Der Baubeginn für die Stadthalle war der 25. März 2008. Die Baugenehmigung ist mit Auflagen erteilt worden. Eine Auflage beinhaltet unter anderem, dass vor Inbetriebnahme der Stadthalle die Schaffung der notwendigen Mindestausstattung nach der Arbeitsstättenverordnung zu realisieren ist. Für die Schaffung der notwendigen Mindestausstattung geht die Geschäftsführung von Mehrkosten in Höhe von ca. 10 Prozent der veranschlagten Baukosten aus, wobei die Zahlen konkretisiert werden, sofern die Kostenschätzung nach DIN 276 aktualisiert wird. Der schlechte bauliche Zustand der Stadthalle gestaltet sich bei der Umsetzung des Bauvorhabens besonders problematisch. Zahlreiche Deckenfelder mussten zusätzlich zu den geplanten Maßnahmen erneuert werden. Darüber hinaus sind aus statischer Sicht zahlreiche zusätzliche Eingriffe in die Objektstatik notwendig, was immer wieder zu zeitlichen Verzögerungen führt, aber auch die Baukosten nachhaltig beeinflusst. Unabhängig davon ist das Bestreben für eine qualitätsgerechte und auch termintreue Umsetzung des Projektes nach wie vor vorbildlich.
Die Investitionstätigkeit der WVG mbH Greifswald bezieht sich im Wesentlichen auf die Investition in dem Gebäudebestand, den Ankauf von Flächen und Immobilen sowie in den Finanzanlagen.
Insgesamt investierte die WVG mbH Greifswald im Verbund mit den Tochterunternehmen DLG und PGS im Jahre 2008 eine Summe von 3.847 TEUR. Die WVG mbH Greifswald verwirklichte mit dem Objekt Niels-BohrStraße 31 den ersten Neubau seit 7 Jahren. 20 WE konnten im Dezember an die neuen Mieter übergeben werden. Aufgrund der überproportionalen Nachfrage hat sich das Unternehmen entschlossen, einen Zwillingsbau mit der Bezeichnung Niels-Bohr-Straße 30 bereits im Dezember vorfristig zu errichten. Mit der Baumaßnahme konnte im Dezember 2008 noch begonnen werden. Im B-Plangebiet 42 wird das Unternehmen mit dem Objekt Einsteinstraße 14 im Geschäftsjahr 2009 einen weiteren Neubau realisieren. Im Wohngebiet Schönwalde I wurde mit den Objekten Dubnaring 13 bis 15 und Neuendorfer Wende 1 bis 2 das Programm der Balkonsanierung weiter fortgeführt. Mit den Objekten Friedrich-Loeffler-Straße 41/42 und Hunnenstraße 9 bis 13 wurde durch das Unternehmen das nächste Quartier in der Innenstadt bauseitig begonnen umzusetzen. Witterungsbedingt konnten nicht alle Arbeiten planmäßig fertig gestellt werden, so dass im ersten Quartal 2009 die Baumaßnahmen abgeschlossen wurden. Neben dem Errichten von Balkonanlagen und der Erneuerung von Fassaden wurde im Unternehmen besonderen Wert darauf gelegt, dass im Dachbereich durch den erstmaligen Einsatz eines neuen Klimaschutzdachsteins neue Baustoffe zur Minimierung des CO2-Ausstoßes eingesetzt wurden. Im Rahmen der Anlagenoptimierung der Fernwärmeleitungen und der Erneuerung von Elektrosteigeleitungen wurden durch das Unternehmen weitere Investitionen getätigt. Darüber hinaus ist in Schönwalde II das Programm der Anlagentrennung im Geschäftsjahr weiter fortgeführt. Diese Maßnahmen dienen dazu, u. a. die Bestände langfristig zur Nutzung zu erhalten.
Privatisierungs- und Verkaufstätigkeit
Im Geschäftsjahr 2008 wurden die Verkaufsaktivitäten weiter fortgeführt. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 38 Wohnungen aus dem Wohnungseigentum und 3 Einzelobjekte veräußert. Die Erlöse betrugen im ablaufenden Geschäftsjahr 2.613 TEUR. Die Gesellschaft hält in den rund 43 Wohneigentümergemeinschaften noch 1.267 Eigentumswohnungen für den Verkauf vor.
Entwicklung im Personalbereich im Konzern
Im Rahmen der Betriebsvereinbarung „Altersteilzeit“ wurden mit Mitarbeiter/innen der Gesellschaft insgesamt 25 Verträge auf Altersteilzeit abgeschlossen. Mit dieser personalpolitischen Maßnahme reagiert die Gesellschaft auf die veränderten Marktbedingungen. Die Organisationsstruktur wird aufgrund der abgeschlossenen Altersteilzeitverträge beginnend ab dem Geschäftsjahr 2008 sukzessive angepasst.
Die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat am 21. Oktober 2002 (BS-Nr. 493-32/02) ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) beschlossen. Auf der Grundlage des Stadtumbaus/ISEK hat die Gesellschaft in der langfristigen Unternehmensplanung den Abriss und Teilrückbau von 1.591 Wohneinheiten berücksichtigt. Eine Fortschreibung des ISEK wird durch die Universitäts- und Hansestadt Greifswald vorbereitet. Die WVG mbH Greifswald hat in ihrem Unternehmenskonzept die Umsetzung des ISEK vom Umfang her übernommen. In den Rahmenplänen für die Wohngebiete Schönwalde I und Schönwalde II sind die Vorstellungen des Unternehmens berücksichtigt worden. Aufgrund der Dynamik der Entwicklung auf dem Greifswalder Wohnungsmarkt wird die Unternehmensplanung in Bezug auf den Rückbau und Abriss kontinuierlich angepasst. Durch die Umsetzung der Investitionsprogramme der Jahre 2003 bis 2007 wurden durch die Gesellschaft bereits 723 Wohnungen abgerissen bzw. zurückgebaut.
Im Geschäftsjahr 2008 wurden 93 Wohnungen rückgebaut oder komplett abgerissen. Auf der Grundlage der Unternehmensplanung ist vorgesehen, für den Zeitraum 2008 bis 2015 weitere 613 Wohnungen durch Rückbau oder Abriss vom Markt zu nehmen. Diese Maßnahmen werden in Abhängigkeit von Markterfordernissen weiter aktualisiert.
it einem ersten gemein-
Das große Interesse an der Idee des
Seniorenwohnens und nicht zuletzt
Architekten, Planer und
die direkte Nachbarschaft des entste-
Bauherren fiel im März 2008 der of-
henden Wohnhauses zur Geschäfts-
fizielle Startschuss für das neue Se-
stelle der WVG macht die besondere
niorenwohnprojekt der WVG in der
Verbundenheit unseres Unterneh-
Niels-Bohr-Straße 31. Nach erfolg-
mens und des Projektteams zum
reichem Abschluss der gut einjährigen
Neubau in der Niels-Bohr-Straße aus.
Vorplanungen war der kreative Bau-
Unsere Anerkennung gilt in diesem
entwurf des Stralsunder Architektur-
Zusammenhang insbesondere un-
büros Rimpf das erste Objekt, das im
serem Oberbürgermeister Dr. Arthur
B-Plan-Gebiet 42 bis Dezember 2008
König, der das Neubauprojekt als
umgesetzt und fertiggestellt wurde.
Schirmherr vom ersten Spatenstich
Für die Bebauung des neuerschlos-
bis zum Richtfest persönlich beglei-
senen Wohnparks Schönwalde I/West
tete. Den Bürgerinnen und Bürgern
investierte die WVG mbH Greifswald
Greifswalds ein so modernes Seni-
nach sieben Jahren umfassender Mo-
orenwohnhaus übergeben zu dürfen,
dernisierungstätigkeit in den Greifs-
sei eine überaus große Freude.
walder Wohngebieten erstmals wieder in den Wohnungsneubau.
Und umso mehr war es uns ein besonderes Vergnügen, nach nur acht
Das dreigeschossige Wohnhaus bie-
Monaten planmäßiger Bauzeit un-
tet Platz für insgesamt 20 1-, 2- und
seren Mieterinnen und Mietern zum
Einzug in die neue Wohnung zu gra-
Größe zwischen 32 und 64 Quadrat-
tulieren. Viele von ihnen – darunter
metern. Jeder der angebotenen Woh-
zahlreiche Ehepaare – haben sich
nungen ist bereits frühzeitig an einen
bereits im besten Alten ganz bewusst
der zahlreichen Interessenten ver-
und frühzeitig für den Einzug in ein
mietet worden. Bereits zum Richtfest
modernes Seniorenwohnhaus ent-
im Juni war die neue Hausgemein-
schieden. Die neue Mieterklientel
schaft komplett und zusammenge-
beweist u. a., dass unser spezielles
kommen, um Schnitt und Grundriss
Wohnungsangebot und das gute städ-
der ersten im Rohbau begehbaren
tische Versorgungsnetz den Wohn-
Musterwohnungen anzusehen.
standort Greifswald auch für den
Zuzug aus umliegenden Ortschaften
möchten damit vor allem für die Be-
wieder attraktiv machen. Hier lässt
wohner/innen Schönwalde I und der
sich in Zukunft gesund leben. Die
Greifswalder Südstadt ein weiteres
baulichen Gegebenheiten des Seni-
seniorenfreundliches Wohnangebot
orenwohnhaues in der Niels-Bohr-
in hervorragender Quartierlage schaf-
Straße und seine mobilfreundliche
fen. Die Bauarbeiten für das zweite
Architektur erfüllen die Ansprüche
Seniorenwohnhaus konnten wir über
der neuen Mieter voll und ganz.
die Wintermonate 2008/2009 ohne Unterbrechungen fortsetzen und die
Die große Nachfrage nach Seni-
Fertigstellung weiterer altersgerechter
orenwohnungen dieser Art gab uns
Wohnungen somit für den September
Recht, sodass wir noch für den De-
2009 avisieren. Damit komplettie-
zember 2008 den Baustart für ein
ren wir die Seniorenwohnanlage in
weiteres Wohnhaus gleicher Bauart
Greifswalds neuem und wachsendem
auf dem benachbarten Baufeld –
Karree zwischen Lomonossowallee
Niels-Bohr-Straße 30 – planten. Wir
und Hans-Beimler-Straße.
Neubau des Seniorenwohnhauses
Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt: 31.12.2008
VERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Anlagevermögen Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Liquide Mittel Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) § 17 DMBilG Umlaufvermögen/RAP
KAPITAL Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Zur Durchführung beschlossene Kapitalerhöhung
Ausschüttungsvorschlag
Bilanzielles Eigenkapital Sonderposten für Investitionszulage
-450 179
Rechnungsabgrenzung Fremdkapital/RAP
Die Gesellschaft hat 2008 einen positiven Cashflow aus der laufenden Ge-
schäftstätigkeit von 18.157 TEUR (Vorjahr: 11.932 TEUR) erwirtschaftet. Die Finanzierung der Modernisierungsmaßnahmen im Berichtsjahr sowie der Mittelbedarf für die Finanzierungstätigkeit (9.670 TEUR) erfolgt aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit. Der Finanzmittelfonds hat sich von 6.820 TEUR auf 15.307 TEUR erhöht. Die Finanzlage der Gesellschaft wird in den Folgejahren durch Investitionen, Kapitaldienst und Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin geprägt sein. Die Kapitalflussrechnung ist in Anlage 1.5 beigefügt. Kreditlinien sind eingeräumt.
Erlöse aus der Vermietung
Ertragslage Im Geschäftsjahr stellt sich die Ertragssituation der
Bestandsveränderungen/ aktivierte Eigenleistungen
Gesellschaft wie folgt dar: Betriebskosten einschließlich Grundsteuer Instandhaltungskosten Indirekter Verbrauch der Rückstellung für Bauinstandhaltung Andere Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung Planmäßige Objektabschreibungen Objektfinanzierungskosten Hausbewirtschaftungsergebnis
Andere Leistungen Betreuungstätigkeit
Jahresergebnis nach Ertragsteuern
Verkaufstätigkeit Übrige ordentliche Erträge Andere Aufwendungen Personalaufwand Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen Sachaufwand Übrige Abschreibungen Betriebliches Leistungsergebnis Finanzergebnis
Das Hausbewirtschaftungsergebnis verbesserte sich um 1.941 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Bei den Erlösen aus der Hausbewirtschaftung konnte eine Steigerung von 307 TEUR erzielt werden. Die Instandhaltungsaufwendungen sind um 60 TEUR gestiegen; die Objektfinanzierungskosten sind um 210 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Zinsen Jahr
Aufgrund von 25 Altersteilzeitverträgen sind die Aufwendungen für Personal
gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zwei Auszubildende wurden nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss in ein befristetes Arbeitsverhältnis übernommen.
ie Universitäts- und Han-
bei der Planung und Beauftragung
sestadt Greifswald ist Um-
unserer Neubau- und Sanierungs-
weltstadt und die WVG ist
projekte sowie bei der Pflege unserer
tragender Bündnispartner des Ener-
Bestandswohnungen.
gieeffizienzprojektes. Wir sind Akteur des 10-Punkte-Programms zum
Die effiziente Energienutzung in und
kommunalen Klimaschutz, das die
an den Wohnhäusern der WVG hat
Greifswalder Bürgerschaft im Jahr
dabei oberste Priorität. Im Einzelnen
2008 verabschiedete. Gemeinsam
ist hier z. B. die weitere Verbesserung
mit der Universitäts- und Hansestadt
der Wärmedämmung und der Einsatz
Greifswald, der Ernst-Moritz-Arndt-
energiesparender technischer Geräte
Universität Greifswald, dem Univer-
und Leuchtmittel in den Wohnungen
sitätsklinikum und anderen Greifs-
und Gemeinschaftsräumen unserer
walder Unternehmen verpflichten
Wohnhäuser zu nennen. Energie
wir uns im Rahmen des integrierten
wird effizient genutzt und nirgends
Klimaschutzkonzeptes zu einer ge-
unnötig verbraucht. Für die Aus-
meinsamen und sinnvollen Reduk-
schreibung und die Vergabe neuster
tion der Gesamt-CO2-Emission in
Bauvorhaben spielen Energiebilanz
Verfahren sowie die langfristigen Anhand von Vergleichsdaten aus
Bewirtschaftungskosten von Gebäu-
dem Jahr 2005 haben wir uns die
den noch stärker als bisher eine der
14-prozentige Verringerung des CO2-
wichtigsten Rollen. So erbringen
Ausstoßes in Greifswald zum Ziel
wir auf lokaler Ebene unseren Teil
gesetzt. Als einer der fünf großen
Bündnispartner koordinieren wir die
und sind dabei gleichzeitig bemüht,
Schaffung und schrittweise Realisie-
auch das Bewusstsein unserer Mie-
rung eines Aktionsplanes zur nach-
ter, Eigentümer und Partner für eine
haltigen Energienutzung und setzten
dabei als Wohnungsbau- und Verwal-
Energieanwendung zu schärfen.
tungsunternehmen neue Maßstäbe
In einem Risikomanagementhandbuch sind Gefahrenpotenziale und Risikofelder in ihren Beobachtungsbereichen definiert. Die WVG mbH Greifswald sowie ihre Tochterunternehmen, die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald
Risikomanagement sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
mbH und die WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH, verfügen über eine systematische, mittel- und langfristig angelegte Finanz-, Investitions- und Personalplanung. Ergänzend enthält das monatliche Berichtswesen jeweils aktuelle Zahlen zum Leistungsstand und zur wirtschaftlichen Situation. Dem Überwachungssystem unterliegen sowohl die Entwicklung der Liquidität als auch der Erträge aus Vermietung, die Veränderung der Leerstände in den Wohnungsbeständen sowie die Entwicklung der Mietausfälle. Die Ergebnisse der Verkaufsaktivitäten und die Umsetzung des Bauplanes werden gesondert erfasst. Diese Faktoren sind für das Kerngeschäft des Unternehmens – die Bestandsbewirtschaftung von Wohn- und Geschäftsimmobilien – von besonderer Bedeutung. Das Risikomanagement ist vorrangig darauf gerichtet, dauerhaft die Zahlungsfähigkeit zu sichern und das Eigenkapital zu stärken. In diesem Zusammenhang werden die Indikatoren regelmäßig beobachtet, die Risiken aus der Vermietungssituation oder sonstigen Mietausfällen signalisiert. Die Gesellschaft verfügt über eine Innenrevision, ein Controlling und Qualitätsmanagement. Das Anlagevermögen ist lang- und mittelfristig finanziert. Die Zinsentwicklung wird im Rahmen unseres Risikomanagements beobachtet und analysiert. Die Senkung des Verschuldungsgrades ist ein strategisches Ziel des Unternehmens und sichert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit. Preisänderungsrisiken sind derzeit im Bereich der Vermietungstätigkeit nicht ersichtlich, da aufgrund der Miet-/Nutzungsverträge die Mieten auch für künftige Jahre festgelegt sind. Es werden im Rahmen des gültigen Mietspiegels in unserem Vermietungskonzept auch mittelfristig Mietentwicklungsmöglichkeiten gesehen. Schriftliche Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, Stellenbeschreibungen sowie innere und externe Vollmachtsregelungen liegen vor. Es erfolgt eine Risikomanagement
laufende Budgetüberwachung, mit der die Einhaltung der in den Wirtschaftsplänen festgelegten Aufwendungen und Erträge gesichert wird. Ergänzend werden Jahres-, Quartals- und Monatsliquiditätspläne erstellt und analysiert.
m Zuge umfassender Moderni-
ansetzt. Unter gleichzeitiger Berück-
sierungsmaßnahmen im WVG-
sichtigung der Denkmalschutzrichtli-
Mehrfamilien-Wohnhaus in der
nien wurde u. a. mit der Fassaden- und
Hunnenstraße 9 – 13/Friedrich-
Fugensanierung auch der komplette
Loeffler-Straße 41 – 42 haben
Wärmedämmschutz vom Keller bis
wir im Baujahr 2008 auf einer
zum Dachdrempel realisiert.
Dachfläche von ca. 600 m² die Umsetzung
„funktionalen
Die ökologische Dachsanierung in der
Ziegelkonstruktion“ realisiert, die
Greifswalder Innenstadt ist das erste
von zukünftig folgenden Bauprojekten
beispielgebend in Mecklenburg-Vor-
seiner Art. Im Rahmen weiterer Dach-
pommern ist. Mit dem sogenannten
sanierungen werden wir die Neuein-
ClimaLife-Dachstein haben wir auf
deckung mit umweltaktiven Clima-
dem denkmalgeschützten Plattenbau
Life-Dachsteinen
in der Greifswalder Innenstadt einen
fortsetzen und damit im Sinne unseres
Hightech-Ziegel mit „intelligenter“
Auftrags als Partner des Greifswalder
Spezialoberfläche montiert. Der Cli-
Klimaschutzbündnisses 2020 handeln.
maLife-Betondachstein ist mit Titan-
Gemeinsam mit der Universitäts- und
dioxid-Partikeln durchsetzt, welche
Hansestadt Greifswald haben wir den
Klima- und Umweltschutz auf unsere
aus der Luft in ungefährliche Nitrate
Agenda gesetzt und werden insbe-
umwandeln. Unter Einwirkung des
sondere durch energetische Gebäu-
Tages- und Sonnenlichtes werden bis
desanierung unseren Teil zum Um-
zu 90 Prozent der Stickoxide von In-
weltschutz und bewussten Gebrauch
dustrie- und Autoabgasen in der Luft
von Energieressourcen beitragen. Im
beseitigt. Regen spült Schmutzpartikel
Rahmen der Klimaschutzkooperation
und neutralisierte Schadstoffe vom fei-
ist umweltbewusstes Bauen und Sa-
nen und glatten Mikrobeton weg. Der
nieren auch für die kommenden Jah-
Katalysator Titanoxid verbraucht sich
re ein obligatorischer Teilaspekt un-
dabei nie und beseitigt ein Dachleben
serer Bauplanungen. Die ästhetische
lang Auto- und Heizungsabgase.
Verbindung von Optik, Funktion und
Wirtschaftlichkeit erfüllt dabei gleichDie besondere Dacheindeckung ist
zeitig die Ansprüche unserer Mieter an
das Highlight einer Modernisierung,
ein komfortables Wohnumfeld sowie
die mit Blick auf die Steigerung der En-
unsere Prioritäten hinsichtlich eines
ergieeffizienz des Wohnhauses in der
wirtschaftlich und ökologisch verant-
Hunnenstraße/Ecke Friedrich-Loeffler-
wortlichen Handelns.
Straße auf allen Ebenen des Gebäudes
Umweltaktive Dacheindeckung
Seit nunmehr einem Jahr ist die WVG mbH Greifswald ein qualitätsgeprüftes und zertifiziertes Unternehmen. Während Industrie und Produktion bereits seit langer Zeit Systeme zur Qualitätssicherung installiert haben, zählt die WVG heut immer noch zu den ersten Dienstleistungsunternehmen, die Qualitätsmanagement in der Wohnungswirtschaft eingeführt hat und die weitere Optimierung der Internen Abläufe im Unternehmensverbund konsequent danach ausrichtet. Am 21. und 22. Januar 2009 hat die WVG mbH Greifswald sich dem Überwachungsaudit der GZBB (Gesellschaft für Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen von Dienstunternehmen mbH) gestellt, um den nachhaltigen Anspruch an ein leistungsstarkes, kundenorientiertes und verlässliches Immobilienmanagement nochmals zu bekräftigen und sich bestätigen zu lassen. Erstmalig wurde auch die WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH (DLG) einer Qualitätsprüfung unterzogen. Diese Prüfung wurde als Zertifizierungsaudit absolviert. Ziel ist es, im Rahmen eines gemeinsamen Qualitätsmanagementsystem (QMS) den Kunden sowohl die Vermietung und Verwaltung der Wohnungen zu erhalten als auch die Bewirtschaftung als Komplettleistung anbieten zu können. Sowohl die WVG mbH Greifswald als auch das die WVG DLG mbH gehen davon aus, dass beide Unternehmen die Zertifizierung erhalten.
Prognosebericht/ Chancen und Risiken
Aus den wirtschaftlichen Daten lässt sich ableiten, dass der Immobilienbestand der WVG mbH Greifswald aufgrund seines technischen Zustands und der weiteren Gegebenheiten voraussichtlich auch künftig umfassend nachgefragt wird, so dass Chancen bestehen, im Rahmen der Möglichkeiten des Mietspiegels auch künftig moderate Mietanpassungen vorzunehmen und damit die Jahrsergebnisse stabilisieren zu können. Durch unsere Investitions- und umfangreichen Instandhaltungsmaßnahmen wird der verhaltenen Nachfrage auf dem Greifswalder Wohnungsmarkt Rechnung getragen. Mit interessanten Grundrisslösungen und Wohnungsangeboten kommt die WVG mbH Greifswald den spezifischen Wünschen von
Wohnungsinteressenten entgegen. Mit diesen Maßnahmen wird die Vermietungsfähigkeit unseres Wohnungsbestandes aufrechterhalten und der Leerstand nachhaltig minimiert. Als besondere Risiken werden die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung mit hohen Arbeitslosenzahlen sowie die teilweise geringer werdenden verfügbaren Nettoeinkommen gesehen. Die Lage der Gesellschaft wird in Zukunft maßgeblich von der Entwicklung der Bevölkerung in der Universitätsund Hansestadt Greifswald beeinflusst werden. Einen positiven Einfluss hat die Entwicklung der Muttergesellschaft, insbesondere durch die Übernahme weiterer WEG-Verwaltungen. Den Risiken aus der Altersstruktur unseres Wohnungsbestandes versuchen wir durch die technische Ausstattung unserer Wohnungen, auch bei Mieterwechsel, und im Übrigen durch Modernisierung entgegenzuwirken. Darüber hinaus versuchen wir, durch zeitgemäßes Auftreten am Markt entsprechende Grundrisslösungen und Sanierungsprojekte insbesondere im Ostseeviertel Parkseite erfolgreich umzusetzen. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird entsprechend mit soliden Jahresergebnissen fortgeführt werden können, die neben der planmäßigen Tilgung von Fremdmitteln weitere Investitionen und die Stärkung des Eigenkapitals erwarten lassen. Das Personalentwicklungskonzept wurde durch den Abschluss von 25 Altersteilzeitverträgen weiter optimiert. Mittelfristig ist vorgesehen, Auszubildende, die erfolgreich die Ausbildung abgeschlossen haben, befristet in ein Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Damit wird Nachwuchskräften die Möglichkeit gegeben, im Unternehmen eine berufliche Perspektive zu erhalten. Mit der Übergabe Niels-Bohr-Straße 31 in Schönwalde I/ West hat die Gesellschaft ihren jüngsten Neubau seit vielen Jahren erfolgreich am Markt platzieren können. Die Gesellschaft hat ihre Marktpräsens im Segment „seniorengerechte Wohnungen“ mit dieser Maßnahme weiter gestärkt. Das Unternehmen wird aufgrund der Altersstruktur auch in anderen Wohngebieten altersgerechte Wohnungen herrichten. Prognosebericht
Die WVG mbH hat gemeinsam mit der PGS die Sanierung der Stadthalle als zusätzliche Aufgabe übernommen. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist für das IV. Quartal 2009 geplant. Die Entwicklung dieses Projektes wird sich positiv für den Unternehmensverbund WVG aber auch für den Wirtschaftsstandort Greifswald auswirken. Die Vermarktung der Stadthalle stellt ein allgemeines Risiko dar. Sollte die PGS Greifswald mbH nach Maßgabe der Aufsichtsgremien doch für die Betreibung der Stadthalle zuständig sein, wird die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2009 ein entsprechendes Vermarktungskonzept erarbeiten. Die Umsetzung des Projektes „Sanierung der Stadthalle“ trägt insgesamt zum Mehrwert für die PGS Greifswald mbH und für die WVG mbH als Muttergesellschaft bei. Die WVG mbH als Immobiliendienstleister und die PGS Greifswald mbH als Projektentwickler haben mit der Umsetzung dieses Projektes die Chance ergriffen, Zusatzgeschäfte am Markt zu generieren. Die WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH beabsichtigt, im Geschäftsjahr 2009 ihre Geschäftstätigkeit um die WEG-Objekte der WVG mbH Greifswald und um Objekte von Dritten sukzessive zu erweitern. Hierzu werden die bereits geführten Gespräche mit den Wohneigentümergemeinschaften weiter fortgeführt. Für die Mieter der WVG mbH Greifswald werden darüber hinaus weitere Dienstleistungsangebote bereitgestellt, insbesondere im Bereich der Unterhaltsreinigung und des Umzugsmanagements. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr überdurchschnittlich gut. 2009 wird wieder ein gutes Ergebnis, aber nicht in gleicher Höhe erwartet.
it Fertigstellung des 3. Bau-
Die Modernisierung des letzten noch
abschnittes im Quartier
unsanierten Quartiers A5 war 2008
A3 zwischen Vilmer Weg,
bereits mit der Planung und Durchfüh-
Tallinner Straße, Kooser Weg und Hel-
rung bauvorbereitender Maßnahmen
sinkiring beendet die WVG im Früh-
im Bauplan der WVG vorgesehen und
jahr 2008 die Umbauarbeiten im vor-
die bauliche Umsetzung der Woh-
letzten Karree des Sanierungsgebietes
nungsmodernisierung für 2009 und
Ostseeviertel-Parkseite. Nach erfolg-
2010 festgeschrieben. Der vorherge-
reichem Abschluss der Bauarbeiten
hende Komplettrückbau der Wohn-
wurden zum 1. April 2008 die verblei-
häuser im Riemser Weg 12 und 13 so-
benden Wohnungen des Quartiers im
wie des Aufganges im Helsinkring 20
Helsinkiring 33 und 34 an ihre neu-
wurden 2008 dazu bereits geleistet.
Stadtumbau im Ostseeviertel-Parkseite Fertigstellung des Quartiers A3 und Bauvorbereitung des Quartiers A5
en und alten Bewohner übergeben. Nachdem die Wohnhäuser auch hier
Die mit dem Rückbau im Helsinki-
auf insgesamt 4 Etagen zurückgebaut
ring 20 einhergehende bautechnische
wurden, steht den Mieterinnen und
Trennung des gesamten Wohnhauses
Mietern nun ein abwechslungsreiches
einschließlich der Hausnummern 18
Ensemble aus 1-, 2-, 3- und erstmals
und 19 vom städtischen Versorgungs-
auch wieder einzelnen 4-Zimmer-
netz machte ein frühzeitiges Umzie-
hen der ansässigen Hausbewohner ebenfalls schon im Frühjahr 2008
Die Beendigung der Umbauarbeiten
notwendig. Wie in den Jahren zuvor
im Quartier A3 und die anschließende
zeigte unser erprobtes Serviceteam
Gestaltung des Hausinnenhofes und
hier erneut vollen Einsatz und hat un-
der Außenanlagen markieren einen
sere Mieter frühzeitig in adäquate Aus-
weiteren Meilenstein innerhalb des
weichwohnungen empfohlen; höchste
mehrjährigen Stadtumbauprojektes im
Ansprüche an einen menschlichen
Ostseeviertel-Parkseite. Wo mit dem
und flexiblen Mieterservice dabei im-
aufsehenerregenden Umbau im be-
mer vorausgesetzt. Die persönliche
nachbarten Helsingkiring 24 – 27 und
Belastungsprobe, die im Rahmen des
Riemser Weg 2 – 4 (Quartier A4) 2004
Freizuges eines ganzen Wohnhauses
alles begann, wird der Stadtumbau an
zweifelsohne für unsere Mieter immer
der Nordseite des Ostseeviertels im
gegeben ist, fordert dabei stets unsere
Jahr 2009 voraussichtlich auch seinen
uneingeschränkte Kooperations- und
Hilfsbereitschaft. Bestes Ergebnis eines erfolgreichen Qualitätsmanagements Stadtumbau
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2008 AKTIVSEITE
58.710,69
A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen 214.649.259,83
3.568.309,91
1.228.928,96
405.265,82
89.505,16
4. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 5. Technische Anlagen und Maschinen
164.408,41
167.530,49
2.378.186,75
96.764,58
6. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7. Anlagen im Bau
222.618.079,42
III. Finanzanlagen 4.284,25
2.784,25 4.284,25
B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Unfertige Leistungen 2. Andere Vorräte
14.613.452,19
14.275.552,13
7.349,23
6.303,31 14.620.801,42
14.281.855,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus der Vermietung
2. Forderungen aus Grundstücksverkäufen
256.853,81
53.828,71
24.470,63
4.079.776,41
3.847.467,77
5. Forderungen gegen Gesellschafter 6. Sonstige Vermögensgegenstände
4.949.727,45
10.260.678,23
15.337.581,39
6.820.157,69
III. Flüssige Mittel Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten 1. Geldbeschaffungskosten 2. Andere Rechnungsabgrenzungsposten
134.206,46
20.171,88
19.334,11 154.378,34
160.002,92
D. Sonderverlustkonto aus Rückstellungsbildung gem. § 17 Abs. 4 DMBilG Bilanzsumme Treuhandvermögen
257.781.142,91
256.731.975,35
5.751.567,65
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2008 PASSIVSEITE
46.886.271,23
A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Sonderrücklage gem. § 27 Abs. 2 Satz 3 DMBilG davon gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG: EUR 180.736,60 (Vorjahr: TEUR 180,7) III. Kapitalrücklage IV. Gewinnrücklagen Konzerngewinnrücklage V. Gewinnvortrag VI. Jahresüberschuss (Vorjahr: Konzernbilanzgewinn)
530.139,34
6.080.709,16
1.630.139,34
69.144.228,10
64.165.302,88
503.189,19
VII. Zur Deckung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage B. Sonderposten für Investitionszulage C. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und 292.722,00
3. Rückstellungen für Bauinstandhaltung
7.468.385,53
2.682.217,21
2.200.013,51
11.861.324,74
8.940.345,84
158.559.326,94
15.920.541,75
434.038,24
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern davon gegenüber Gesellschafter: EUR 7.476,98 (Vorjahr: TEUR 15,0) 3. Erhaltene Anzahlungen 4. Verbindlichkeiten aus Vermietung 5. Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit 6. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 8. Sonstige Verbindlichkeiten
1.247.437,39
95.942,24
davon aus Steuern: EUR 31.826,04 (Vorjahr: TEUR 10,9) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 10.909,00 (Vorjahr: TEUR 11,3) 176.265.120,54 E. Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Treuhandverbindlichkeiten
7.280,34
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
46.059.154,62
469.082,14
242.079,00
120.056,26
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4. Sonstige betriebliche Erträge
46.770.315,76
46.492.559,95
337.900,06
58.506,12
6.118.822,05
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen a) Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung b) Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke c) Aufwendungen für and. Lieferungen u. Leistungen
21.339.367,07
69.840,27
439.607,73
305.602,17
21.848.815,07
22.260.752,05
31.436.728,92
7. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
4.193.774,68
3.722.303,62
857.160,09
740.715,81
Altersversorgung davon für Altersversorgung: EUR 6.740,00 (Vorjahr: TEUR 33,1)
5.050.934,77
4.463.019,43
6.922.757,62
4.993.068,08
778.892,64
7.213.167,76
8.035.693,33
1.172.334,91
782.649,26
15. Jahresüberschuss
-235.735,89
17. Einstellung in die Konzernrücklage
1.630.139,34 Bestätigungsvermerk
icheres und gutes Wohnen in
des Haus- und Siedlungsbaus auch
Greifswald und weltweit. Im
für ärmste Bevölkerungsschichten.
Rahmen der Deutschen Ent-
Die Verknüpfung sozialer und wirt-
wicklungshilfe für soziales Wohnungs-
schaftlicher Ideen ist dabei ein wich-
und Siedlungswesen e. V. (DESWOS)
tiger Aspekt. Im Wesentlichen ori-
engagieren wir uns weit über die
entieren sich die Hilfsprojekte am
kommunalen Grenzen hinaus in
den Entwicklungsgebieten Afrikas,
und den modernen Ideen der Ge-
Asiens und Lateinamerikas für die
meinwesenentwicklung. Der gemein-
Umsetzung verantwortlicher und mit-
same Erfolg von DESWOS beruht auf
menschlicher Wohnraumlösungen.
der Grundlage des internationalen
Erfahrungsaustausches. Wir exportieWas uns in Greifswald so selbstver-
ren nicht deutsche oder europäische
ständlich erscheint, nämlich das gesi-
Wohnkonzepte nach Asien, Afrika
cherte Bauen und langfristige Erhalten
und Lateinamerika, sondern planen
individuell gestalteten Wohnraums
gemeinsam mit den Bewohnern und
für alle Bürgerinnen und Bürger un-
beteiligten Partnerorganisationen vor
serer Stadt, ist in anderen Regionen
Ort den kulturell und wirtschaftlich
der Welt längst nicht gelebte Wirk-
adäquatesten Wohnungsbau.
lichkeit. Das soziale und wirtschaftliche Recht auf Wohnen als Teil der
Ganz im Sinne unseres WVG-Leit-
internationalen Menschenrechte steht
bildes setzen wir uns mit DESWOS
heute kaum mehr im Fokus unserer
über die Wohnraumversorgung hin-
Wahrnehmung. Um das Bewusstsein
aus dafür ein, Ernährung zu sichern,
hierfür jedoch zu schärfen und dem
Arbeit zu schaffen und Bildung zu
immer noch vorhandenen Hand-
vermitteln, Hygiene zu fördern und
lungsbedarf in den Entwicklungslän-
Gesundheit zu stärken. Der immer
dern nachzukommen, unterstützen
noch aktuelle Ansatz lautet Hilfe
wir als förderndes Mitglied der DES-
zur Selbsthilfe. Nachhaltigkeit zu
WOS überall auf der Welt Baupro-
schaffen, ist das große Ziel: d. h. ein
jekte für ein menschliches „Miteinan-
selbstversorgtes und sicheres „Mitei-
der WOHNEN und LEBEN“.
nander WOHNEN und LEBEN“ von Menschen weltweit zu bewirken – sei
Die Entwicklungszusammenarbeit der
es in Kindergärten, Schulen, Gemein-
DESWOS konzentriert sich vor allem
schaftsunterkünften, Waisen- und Fa-
auf die Planung und Durchführung
milienhäusern u. v. m.
Konzernanhang zum Jahresabschluss 2008
Muttergesellschaft des Konzerns ist die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald (kurz: „WVG“) mit Sitz in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.
Einen Konzernabschluss stellte die Gesellschaft am 1. Januar 2007 erstmalig auf. In den Konzernabschluss wurden die nachfolgend genannten verbundenen Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:
Jahreser-
gebnis vor
teiligungs-
Konzernbe-
WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH (WVG DLG mbH) Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH (PGS Greifswald mbH)
./.191
Die WVG hält weiterhin eine Beteiligung an der ABS – Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung in der Hansestadt Greifswald und im Landkreis Ostvorpommern mbH, Greifswald. Am Stammkapital der ABS ist die WVG mit 4,3 TEUR (12 %) beteiligt, eine Einbeziehung in den Konsolidierungskreis erfolgte daher nicht. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 ist entsprechend den Vorschriften des HGB und des GmbHG unter Berücksichtigung der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen aufgestellt. Dies gilt unter Berücksichtigung des DM-Bilanzgesetzes auch für die konsolidierten Einzelabschlüsse. Abweichend zum Vorjahr wurde analog zum Wahlrecht nach § 268 Abs. 1 HGB der Jahresabschluss nicht unter Darstellung der Gewinnverwendung aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Die WVG DLG mbH ist mit Gesellschaftsvertrag vom 5. Januar 2007 gegründet worden und hat ihren operativen Geschäftsbetrieb zum 1. April 2007 aufgenommen. Aus diesem Grund sind die aus der WVG DLG in den Konzern eingeflossenen Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar. Der Konzernabschluss wird auf den 31. Dezember 2008 aufgestellt. Die Veröffentlichung der Hinterlegung des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft
und des Konzernabschlusses erfolgen im Bundesanzeiger. Die Jahresabschlüsse der konsolidierenden Unternehmen bilden die Grundlage für den Konzernabschluss. Die Geschäftsjahre aller einbezogenen Unternehmen stimmen mit dem Kalenderjahr überein. Für die Kapitalkonsolidierung wird die Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB) angewendet. Die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH wurde
erstmalig zum 1. Januar 2007, die WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH mit ihrer Gründung zum 1. April 2007 in den Konzernabschluss einbezogen. Im Wege der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden konzerninterne Verflechtungen gemäß den §§ 303 ff. HGB eliminiert. Eine Zwischenergebniskonsolidierung war nicht erforderlich. Im Konzernabschluss sind die Vermögensgegenstände und Schulden grundsätzlich gemäß den §§ 300, 308 HGB nach dem Recht der Muttergesell-
4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
schaft, der WVG, bilanziert und mit einheitlichen Bewertungsmethoden bewertet worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände (Anwendersoftware bzw. Lizenzen für Anwendersoftware sowie Kundenstamm WVG DLG) sind zu Anschaffungskosten bewertet worden. Abschreibungen hierfür werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5,5 Jahren vorgenommen.
Ein sich aus der Erstkonsolidierung ergebender Firmenwert der PGS Greifswald mbH ist zum beizulegenden Wert angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die linearen Abschreibungen auf Wohnbauten werden mit Prozentsätzen von 2,00 %, 2,50 % bzw. 2,86 % p. a. vorgenommen. Geschäftsbauten werden mit 2,00 % bzw. 5,00 % und Garagen mit 5,00 % jährlich abgeschrieben. Ab 2002 werden Parkplätze mit einer Nutzungsdauer über 19 und Grünanlagen mit einer Nutzungsdauer über 15 Jahre abgeschrieben. Abschreibungen von nachträglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für Gebäude (Modernisierungskosten) werden entsprechend der Richtlinie 7.4 Abs. 9 EStR nach dem für das gesamte Gebäude zugrundeliegenden Vomhundertsatz vorgenommen. Die Bemessung der außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgte auf der Grundlage der Unternehmensplanung, nach der im Zeitraum von 2008 bis 2015 der Rückbau und Abriss von 613 Wohnungen erfolgen wird. Im Geschäftsjahr 2008 wurden 93 Wohnungen rückgebaut oder abgerissen. Die geplanten Rückbau- bzw. Abrissmaßnahmen haben sich auf die Werthaltigkeit der betreffenden Immobilien ausgewirkt. Die Ertragswerte sind durch verkürzte Restnutzungsdauern und durch die künftige Leerstandsentwicklung gemindert. Durch die geänderte Planung erfolgten Zuschreibungen in Höhe von 1.856 TEUR. Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgte eine lineare Abschreibung über vier bis zehn Jahre.
Für geringwertige Wirtschaftsgüter von 150 EUR bis zu 1.000 EUR ist entsprechend der Neuregelung ab dem Geschäftsjahr 2008 ein jahresbezogener Sammelposten gebildet worden. Dieser Sammelposten wird über eine Dauer von fünf Jahren gleichmäßig verteilt gewinnmindernd aufgelöst. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bilanziert. Die Position „Unfertige Leistungen“ beinhaltet 14.614 TEUR noch nicht abgerechnete Betriebskosten. Zur Berücksichtigung der Leerstände und anderer Abrechnungsrisiken wurden angemessene Wertabschläge gebildet. Die anderen Vorräte wurden zu Herstellungskosten aktiviert. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert ausgewiesen. Bestehenden Risiken bei den Forderungen wurde durch Einzelwertberichtigungen und entsprechende Abschreibungen Rechnung getragen. In der Position Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von 134 TEUR ausgewiesen. Sie werden über die Laufzeit der Darlehensverträge abgeschrieben. Stammkapital Der Stammkapitalausweis des Konzerns stellt das Stammkapital der WVG dar. Die Eintragung der Stammkapitalerhöhung um 450 TEUR erfolgte im Handelsregister am 7. April 2008. Bei der Bemessung von Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Teilwertverfahren ermittelt und basieren auf der Biometrie der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck von 2005 mit einem Rechnungszins von 6 %. Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Konzernanhang
Das unter der Bilanz ausgewiesene Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: a) Bilanzvermerk Aktivseite Forderungen und Bankguthaben aus Verwaltertätigkeit Bankguthaben Mietkautionen
759.463,49 EUR 4.992.104,16 EUR 5.751.567,65 EUR
b) Bilanzvermerk Passivseite Verbindlichkeiten aus Verwaltertätigkeit
759.463,49 EUR
Verbindlichkeiten Mietkautionen
4.992.104,16 EUR 5.751.567,65 EUR
5. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind entsprechend § 268 Abs. 2 HGB in Anlage 1 zum Anhang dargestellt. In den immateriellen Vermögensgegenständen ist zum Bilanzstichtag der durch die WVG DLG mbH entgeltlich erworbene Kundenstamm (15 TEUR) enthalten. Die Fristigkeiten der Forderungen stellen sich wie folgt dar: insgesamt
4.079,8
2.531,8
Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt 774 TEUR. Allei-
nige Gesellschafterin ist die Universitäts- und Hansestadt Greifswald. In den sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere folgende Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt: 31. Dezember 2008 TEUR Altersteilzeitverpflichtungen
Rückstellung für Berufsgenossenschaft
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende wesentliche periodenund betriebsfremde Beträge enthalten: Erträge
Am Abschlussstichtag liegen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten verschiedene Mietund Leasingverträge der WVG DLG. Die laufenden Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverträgen belaufen sich auf 51 TEUR p. a. Die Leasingraten entwickelten sich wie folgt: TEUR 2009
Aus den zum Stichtag durch die PGS bereits erteilten Aufträgen besteht ein Bestellobligo von ca. 3,6 Mio. EUR.
Neben dem Geschäftsführer sind folgende Mitarbeiter beschäftigt: durchschnittlich 2008
8. Organe der Konzernmuttergesellschaft Aufsichtsrat
Leiter STAUN, Ueckermünde
An den Aufsichtsrat wurden 4,3 TEUR Sitzungsgelder gezahlt. Geschäftsführung
Geschäftsführung Klaus Holzportz,
Klaus-Peter Adomeit,
bis 18. Juli 2008 ab 18. Juli 2008
In Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.
Deutsche Baurevision AG
Wir haben den von der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifs-
wald, Greifswald, aufgestellten Konzernabschluss – bestehen aus Bilanz, Gewinnund Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang – und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald, Greifswald, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Berlin, den 16. April 2009 Deutsche Baurevision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ppa. Raudszus
Anlässlich der Festivitäten zum zehn-
und reicht dabei über die finanzielle
jährigen Jubiläum der Erwin-Fischer-
und ideelle Förderung schulischer
Schule in Greifswald unterzeich-
Einzelprojekte hinaus. Wir bieten ju-
nete die WVG im November 2008
gendlichen Schulabgängern Perspek-
tiven und ein Stück unserer Lebenser-
fahrung an. Durch unsere Arbeit mit
werblichen Zusammenarbeit mit der
den Schülern und Schulabsolventen
Integrierten Gesamtschule. Dank un-
unterstützen wir die jungen Berufs-
mittelbarer Nähe der Schule in der
anwärter dabei, eine Vorstellung
Einsteinstraße zur Geschäftsstelle un-
vom Einstieg ins Berufsleben zu ent-
seres Unternehmens in Schönwalde
wickeln und die Wahl des richtigen
West pflegen wir mit Schulleitung
Ausbildungsberufes bewusst zu tref-
und Schülern bereits seit Jahren sehr
fen. Dafür ist es bereits während der
gute partnerschaftliche Beziehungen
schulischen Laufbahn notwendig und
in Sachen Bildung, Ausbildung und
sehr hilfreich durch Praxiserfahrung
soziale Aufklärung.
geeignete Denkanstöße zu geben. So unterstützen wir die Jugendlichen da-
Die Idee der längerfristigen Koope-
bei, rechtzeitig und bereits im Vorfeld
ration geht nun einen Schritt weiter
des Schulabschlusses die individuell
Konkret und im Einzelnen bedeutet
auszuwählen, was wiederum Vo-
dies, dass wir die praxisorientierten
raussetzung dafür ist, diese späterhin
Unterrichtsblöcke der Erwin-Fischer-
mit Freude auszufüllen.
Schule als Schwerpunkt der Berufsfrühorientierung durch Schülerprakti-
Darüber hinaus sind wir als Woh-
ka und praxisorientierte Maßnahmen
nungsunternehmen sehr stark daran
in unseren Geschäftsräumen er-
interessiert, jungen Menschen die
gänzen und den Schülerinnen und
überaus wichtige Bedeutung eige-
Schülern somit eine bestmögliche
nen Wohnraums für den Aufbau und
Vorbereitung auf den Berufsalltag er-
den Erhalt einer eigenen Existenz zu
möglichen. Wir setzen des Weiteren
vermitteln. Dies alles hat uns bewo-
darauf, künftig auch vermehrt junge
gen, eine partnerschaftliche Koope-
Leute aus der Erwin-Fischer-Schule
ration mit der Erwin-Fischer-Schule
als Auszubildende bei uns im Unter-
einzugehen und Greifswalder Ju-
nehmen einsetzen können.
gendliche gemeinsam auf den Start in ein eigenverantwortliches Leben vorzubereiten.
Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2008 bis zum 31.Dezember 2008
Bruttowerte 1
560.192,13
722.096,73
3.990.819,49
+1.209.378,68
354.760.284,33
12.539,21
-68.085,84
4.854.823,58
109.605,37
+37.795,86
419.303,77
50.304,52
56.935,45
107.239,97
951.894,99
62.164,39
2.733.227,83
-1.115.019,62
108.454,61
-56.266,69
Grundstücke mit Geschäfts-
356.821.412,35
-1.783,94
und anderen Bauten Grundstücke ohne Bauten Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und
Bauvorbereitungskosten Geleistete Anzahlungen Summe Sachanlagen
120.000,00 365.179.360,51
3.797.711,06
974.616,16
39.443,22
74.747,61
-7.802,39
4.117.689,53
364.857.598,10
Finanzanlagen Summe Finanzanlagen Anlagevermögen insgesamt
4.284,25
365.694.885,64
3.846.662,31
365.422.074,48
Abschreibungen 9
7 kumulierte
Abschreibungen Abschreibungen
Buchwerte 10
501.481,44
auf Abgänge
15.136,56
6.716.135,07
2.796.639,26
1.856.320,33 140.111.024,50
214.649.259,83
112.386,92
1.286.513,67
0,00 13.086,37
14.037,95
12.861,02
17.734,81
784.364,50
65.286,47
810.207,75
1.856.320,33 142.239.518,68
0,00 140.036.839,64
6.907.621,06
2.848.621,69
1.856.320,33 142.741.000,12
222.681.074,36
Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern Vorjahreszahlen) davon Restlaufzeit Fristigkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern Erhaltene Anzahlungen
Verbindlichkeiten aus Vermietung Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten
158.518.571,73 EUR
6.757.992,41 EUR
(165.934 TEUR)
(6.326 T EUR)
7.476,98 EUR
(15 TEUR)
(7 TEUR)
15.924.359,44 EUR
(16.020 TEUR)
(16.020 T EUR)
434.038,24 EUR
(378 TEUR)
(- TEUR)
1.205.895,42 EUR
1.064.386,24 EUR
(720 TEUR)
(550 TEUR)
- EUR (- TEUR) 574.494,97 EUR
574.494,97 EUR
(412 TEUR)
95.942,24 EUR
(20 TEUR)
176.761.136,02 EUR
24.859.047,52 EUR
(183.499 TEUR)
(23.713 TEUR)
34.720.107,61 EUR
117.040.471,71 EUR
28.693.049,30 EUR (30.530 T EUR)
(35.384 TEUR)
(124.224 TEUR)
107.791.330,46 EUR (112.744 TEUR)
18.950.315,21 EUR (19.286 TEUR)
141.509,18 EUR (170 TEUR)
34.861.616,79 EUR
155.442.171,95 EUR
(35.562 TEUR)
(162.575 TEUR) Verbindlichkeitenspiegel
Der Aufsichtsrat trat während des Berichtsjahres zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen. Er hat in seinen Sitzungen auf der Grundlage schriftlicher Vorlagen und zusätzlicher Erläuterungen der Geschäftsführung ausführlich über die Angelegenheiten der Gesellschaft beraten und zu den ihm mit dem Gesellschaftsvertrag übertragenen Aufgaben die erforderlichen Beschlüsse gefasst bzw. Empfehlungen zur Beschlussfassung an die Gesellschafterversammlung ausgesprochen. Erörterungsgegenstände seiner Sitzungen waren die wirtschaftliche Lage der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald und der Tochterunternehmen Projektgesellschaft Stadt Greifswald mbH und WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH sowie auch die bestandsbeeinträchtigenden und bestandsgefährdenden Tatsachen. Das Geschäftsjahr 2008 endet mit einem Jahresüberschuss von 6.082.910,48 EUR, was vor allem auf das verbesserte Hausbewirtschaftungsergebnis zurückzuführen ist. Das wirtschaftliche Handeln der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald ist ergebnisorientiert, wobei das Hauptaugenmerk auf die laufende Liquidität und das Hausbewirtschaftungsergebnis gelegt wird. Die WVG mbH Greifswald hat als Immobiliendienstleisterin eine Neuorientierung eingeschlagen. Die Neuorientierung ist kontinuierlich seit März 2006 umgesetzt worden. Unter anderem orientiert sich die WVG mbH Greifswald stärker an der Entwicklung von Projekten, was am Neubau der NielsBohr-Straße 31 ersichtlich ist. Neben der Bestandsverwaltung bestimmen im Wesentlichen die Verkaufsaktivitäten, die Fortführung des Stadtumbaus im Ostseeviertel-Parkseite sowie die weitere fortschreitende Sanierung der Stadthalle Greifswald das Gesamtergebnis der WVG mbH Greifswald. Die WVG mbH Greifswald erhielt am 23. März 2009 das Zertifikat des Überwachungsaudits nach DIN EN ISO 9001:2000 für das Qualitätsmanagement im Geltungsbereich Wohnungswirtschaft. Das Tochterunternehmen, die WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH, erhielt zum selben Zeitpunkt das Zertifikat für das Zertifizierungsaudit. Mit diesem Überwachungs-/Zertifizierungsaudit wird das Qualitätsmanagement weiter im Unternehmensverbund
etabliert und weiterentwickelt. Die strategische Ausrichtung der WVG mbH Greifswald als Immobilienkonzern wird durch die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements gestärkt. Mit der Ausrichtung des Tochterunternehmens Projektgesellschaft Stadt Greifswald mbH werden die Marktsegmente Bauträger, Erschließungsträger und Projektentwicklung am Markt etabliert und weiterentwickelt; damit bringt sich der Unternehmensverbund proaktiv für die Weiterentwicklung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ein. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 wurden durch die Deloitte Deutsche Baurevision AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft. Die Prüfung erstreckte sich auch auf die Einhaltung der Erfordernisse des § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz durch die Geschäftsführung. Der Bestätigungsvermerk wurde ohne Einschränkung erteilt. Die Abschlussprüfer haben wie im Vorjahr an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 10. Juli 2009 sowie seines Wirtschaftsausschusses am 9. Juli 2009 teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet sowie Fragen beantwortet. Nach abschließender Beratung erklärt der Aufsichtsrat sein Einverständnis zum vorgelegten Jahresabschluss 2007. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 ihrerseits festzustellen. Aus dem Jahresüberschuss wird ein Teilbetrag in Höhe von 5.900.000,00 EUR im Juli 2009 an die Gesellschafterin abgeführt und ein Teilbetrag in Höhe von 182.910,48 EUR auf neue Rechnung vorgetragen. Der Aufsichtsrat spricht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft ebenso wie der Geschäftsführung seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Greifswald, 10. Juli 2009
Edgar Prochnow Vorsitzender des Aufsichtrates Bericht des Aufsichtsrates
Bilanz zum 31. Dezember 2008 AKTIVSEITE
218.773,6
193.369,40
120,0 220.333.076,50
224.336,4
2.773.308,05
2,8 2.777.592,30
14.275,5
B. Umlaufvermögen I. Vorräte Unfertige Leistungen II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus der Vermietung
3. Forderungen aus Betreuungstätigkeit 4. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 5. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6. Forderungen gegen Gesellschafter 7. Sonstige Vermögensgegenstände
11.955,16
194.069,27
4.074.537,13
3.844,5 5.112.590,95
10.379,8
14.653.639,25
6.778,7
12.446,43
14,0 146.652,89
D. Sonderverlustkonto aus Rückstellungsbildung gem. § 17 Abs. 4 DMBilG Bilanzsumme Treuhandguthaben
257.718.680,03
256.575,2
5.440,1
Bilanz zum 31. Dezember 2008 PASSIVSEITE
46.888,1
A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Sonderrücklage gem. § 27 Abs. 2 Satz 3 DMBilG davon gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG: EUR 180.736,60 (Vorjahr: TEUR 180,7)
III. Kapitalrücklage IV. Gewinnrücklagen V. Jahresüberschuss (Vorjahr: Bilanzgewinn) VI. Zur Durchführungen der beschlossenen Kapitalerhöhung
13.873,3
6.082.910,48
68.616.290,08
63.635,2
geleistete Einlagen Eigenkapial insgesamt B. Sonderposten für Investitionszulage C. Rückstellungen 292.722,00
2.658.957,21
2.181,1 11.838.064,74
8.921,5
158.518.571,73
165.934,1
15.924.359,44
1.205.895,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern davon gegenüber Gesellschafter: EUR 7.476,98 (Vorjahr: TEUR 15,0)
3. Erhaltene Anzahlungen davon gegenüber verb. Unternehmen EUR 4.817,69 (Vorjahr: TEUR 4,3) 4. Verbindlichkeiten aus Vermietung 5. Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit 6. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 8. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9. Sonstige Verbindlichkeiten
574.494,97
davon aus Steuern: EUR 31.826,04 (Vorjahr: TEUR 7,7) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 10.909,00 (Vorjahr: TEUR 11,3) 176.761.136,02 E. Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme Treuhandverbindlichkeiten
183.498,8
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
46.070.120,21
45.973,4
660.276,14
139.234,41
46.869.630,76
46.545,8
6.024.591,61
22.734.624,48
22.683,1
138.685,08
22.943.149,83
23.029,1
30.347.478,72
27.030,3
7. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversor-
3.364.497,85
684.523,42
gung und Unterstützung; davon für Altersversorgung: EUR 6.740,00 (Vorjahr: TEUR 33,1) 4.049.021,27
6.904.027,95
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
4.753.274,00
17.429,91
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
26.317,62
775.416,41
190.611,39
7.211.794,80
8.031.595,63
776.350,24
des Finanzanlagevermögens davon gegenüber verb. Unternehmen EUR 26.317,62 (Vorjahr: TEUR 6,7) 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13. Abschreibungen auf Finanzanlagen 14. Aufwendungen aus Verlustübernahme
20. Einstellung in Gewinnrücklage 21. Bilanzgewinn
Gewinn- und Verlustrechnung WVG
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrech-
nung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald, Greifswald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald, Greifswald, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Berlin, den 9. April 2009 Deutsche Baurevision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
14.614,69
A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Kundenstamm II. Sachanlagen 1. Technische Anlagen und Maschinen
10.680,41
45.430,73 100.185,57
114.800,26 B. Umlaufvermögen I. Vorräte 7.349,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegen Gesellschafter 3. Sonstige Vermögensgegenstände
26.025,99
111.345,78
7.341,23
(davon g. Gesell.: EUR 4.817,69; Vj.: EUR 4.248,54) (davon langfristig: EUR 2.500,00; Vj.: EUR 2.500,00) 144.713,00 III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten Summe AKTIVA
274.464,19
14.325,06
85.674,94
III. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) B. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
40.755,21
11.817,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter
95.751,27
4. Sonstige Verbindlichkeiten (davon aus Steuern: EUR 0,00; Vj.: EUR 3.217,03)
148.323,85 D. Rechnungsabgrenzungsposten Summe PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
05.01. - 31.12.07
1. Umsatzerlöse 2. Sonstige betriebliche Erträge
1.645.074,33
1.099.803,05
13.278,10
3. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
133.199,97
298.454,55
185.608,03 431.654,52
4. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter
829.276,83
172.636,67
117.900,57 1.001.913,50
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 18.729,67
170.636,79
34.783,19
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10. Sonstige Steuern 11. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 12. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 13. Verlustvortrag 14. Bilanzgewinn (Vorjahr: Bilanzverlust)
Gewinn- und Verlustrechnung DLG
nung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht
der WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH, Greifswald, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der WVG Dienstleistungsgesellschaft mbH, Greifswald, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Daneben erteilen wir gemäß § 16 Abs. 4 KPG folgenden Prüfungsvermerk: Die Buchführung und der Jahresabschluss entsprechen nach unserer pflichtgemäßen Prüfung den Rechtsvorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss. Die wirtschaftlichen Verhältnisse geben zu wesentlichen Beanstandungen keinen Anlass.
Berlin, den 10. Februar 2009 Deutsche Baurevision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
m Zuge der Rekonstruktion des
Mit Erneuerung der baulichen Hülle
ehemaligen Kreiskulturhauses do-
der Stadthalle haben wir uns daher
kumentieren wir in Zusammenar-
mit Unterstützung Greifswalder Zeit-
beit mit einem Filmteam der Agentur
zeugen auch dafür entschieden, die
haus neuer medien das Wiederer-
„guten alten Zeiten“ noch einmal zum
wachen des bekannten Traditionsge-
Leben zu erwecken. Familien- und
bäudes und werfen dabei auch einen
Liebesgeschichten, Fotos, Zeitungsar-
Blick zurück in die ereignisreiche Ver-
tikel, Tonspuren, Amateurfilme – vie-
gangenheit des Hauses. Das große öf-
lerlei Berichte und Materialien aus
fentliche Interesse und die einmalige
dem „Nähkästchen“ alteingesessener
Komplexität des Sanierungsprojektes
Greifswalder sind in den Dokumen-
sowie deren große Bedeutung für
tarfilm eingegangen.
den Bildungs-, Wirtschafts- und Kulturstandort Greifwald verleihen dem
Die Stadthallendokumentation be-
Vorhaben „Stadthalle“ seinen beson-
gleitet das Sanierungsprojekt seit
deren Stellenwert – sowohl als Bau-
Baustart im März 2008. Bauabschnitt
projekt in unserem Konzern als auch
für Bauabschnitt sind Planung, Rück-
als Wahrzeichen der Universitäts- und
bau, Analyse historischer Befunde
Hansestadt Greifswald.
sowie die statischen Arbeiten, die Rekonstruktion
Stadthallendokumentation
Kein anderes Bauvorhaben verbindet
und der Innenausbau durch unser
Konzepte und Pläne der öffentlichen
Filmteam festgehalten worden. Die
Hand so eng mit den persönlichen
Kamera begleitet den Bauleiter und
Erinnerungen und Wünschen der Be-
verschiedene Baufachfirmen bei der
wohner unserer Stadt.
Arbeit und richtet den Fokus dabei
auf Details der Handwerkskunst, die
Greifswalderinnen und Greifswalder
sich dem Besucher mit dem fertigen
knüpfen wunderbare und gute Er-
Bild des sanierten Hauses nicht eröff-
innerungen an das große Festhaus,
sodass wir möglichst viele von ihnen auf Film bannen und für die Zukunft
Der fertige Film möchte schließlich
bewahren möchten. Erzählungen von
historische Fakten und jüngste Er-
tollen Abenden mit Festen, Vergnügen
eignisse in persönlichen Eindrücken
und großen Tanzveranstaltungen, Ein-
einrahmen und noch einmal die Fas-
zelstücke persönlicher Greifswalder
zination und die große Sympathie
Stadtgeschichte, die wir zu einem
in Bild und Ton fassen, die bis heute
Ganzen zusammenfügen möchten,
die Verbindung der Greifswalder mit
um so dem alten Gebäude noch ein-
ihrer Stadthalle ausmachen. So viele
mal Seele einzuhauchen. Stadthallendokumentation
2.227.661,35
A. Anlagevermögen I. Sachanlagen 1.Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 2. Anlagen im Bau
504.179,57 1.723.481,78
B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen gegen Gesellschafter 2. Sonstige Vermögensgegenstände
465.049,28 815,65
282.223,35 465.864,93
683.669,23
II. Flüssige Mittel Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten Summe AKTIVA
3.377.592,17
III. Kapitalrücklage
A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Zur Durchführung einer beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen
B. Sonstige Rückstellungen C. Verbindlichkeiten 1. Erhaltene Anzahlungen 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Summe PASSIVA
29.784,10
647.408,07
678.192,17
Gewinn- und Verlustrechnung Vorjahr
vom 1. Januar bis EUR
99.952,34
260.665,23
2.738,03
-187.340,59
31. Dezember 2008 1. Sonstige betriebliche Erträge 2. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (dav. geg. dem Gesellschafter 26.317,62 EUR/VJ 6.740,77 EUR) 6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7. Sonstige Steuern
11. Entnahme aus der Kapitalrücklage
8. Erträge aus Verlustübernahme 9. Jahresfehlbetrag
Gewinn- und Verlustrechnung PGS
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und VerlustrechMDS MÖHRLE GmbH
der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH, Greifswald (PGS), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Durch § 15 Abs. 1 KPG wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie gemäß § 15 Abs. 1 Kommunalprüfungsgesetz (KPG) über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB und §§ 11 Abs. 3, 15 Abs 1 KPG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und das mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft geben trotz des in 2008 erzielten Verlustes von TEUR 191 zu wesentlichen Beanstandungen keinen Anlass, da zum einen der Umbau der Stadthalle noch nicht abgeschlossen ist und demzufolge noch keine Erlöse aus Vermietung/ Verpachtung der Stadthalle erzielt werden können und zum anderen Verluste gemäß des mit der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald (WVG) geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages von der WVG übernommen werden. Durch die in die Kapitalrücklage eingestellten Gesellschafterzuschüsse von TEUR 2.220 verfügt die Gesellschaft über eine Eigenkapitalquote von 79,8 %. Ungeachtet dessen weisen wir darauf hin, dass der künftige wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft entscheidend von einer kostendeckenden Vermarktung der Stadthalle Greifswald abhängen wird. Als ertragsstützende Maßnahme ist beabsichtigt, den technischen Bereich der WVG in die PGS zu integrieren, um zusätzliche Umsätze zu generieren. Schwerin, den 19. Februar 2009 MDS MÖHRLE GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ie Fußball-Europameister-
die auf die kommende Fußball-WM
schaft war Highlight des
freuen lässt. Dennoch sind Vorbe-
Sportjahres 2008 und mit
reitung und Management eines sol-
ihr das Fußball-Event auf dem Greifs-
chen Events immer auch ein äußerst
walder Marktplatz. Nach der sehr
ehrgeiziges Projekt, das ohne das
guten Resonanz auf das Fußballfest
Engagement der Freiwilligen und
anlässlich der Weltmeisterschaft im
Helfer nicht realisierbar wäre. Gute
Jahr 2006 hat unser Tochterunter-
Dinge machen sich besser gemein-
nehmen Projektgesellschaft Stadthal-
sam! Unter dieser Prämisse haben
le Greifswald mbH als Veranstalterin
auch im Jahr 2008 viele großzügige
bereits zum zweiten Mal ein unver-
Sponsoren die Idee vom Großereig-
gessliches Fanereignis in Greifswald
nis im Herzen der Stadt mitgetragen.
Unternehmen und Institutionen haben die Eventidee unterstützt. Unser
Auf einer 24 Quadratmeter großen
besonderer Dank gilt daher allen
Leinwand wurden alle Spiele der
Beteiligten, die an jedem Spielabend
Europameisterschaft öffentlich über-
für einen sicheren und reibungs-
tragen. Noch einmal wurden die
losen Ablauf der Veranstaltung Sor-
guten Erinnerungen an das Som-
ge getragen haben: Bühnen- und
mermärchen 2006 lebendig und der
Tontechniker, Cateringunternehmen,
schwarz-rot-goldene Freudentaumel
Medien- und Werbepartner, Sicher-
fortgesetzt. Insgesamt 42.000 fuß-
heitsdienste und viele weitere Orga-
ballbegeisterte Besucher haben die
Europameisterschaft mit uns gefeiert, mit der deutschen Mannschaft gefie-
Zu einem symbolischen Eintrittspreis
bert, gelitten und gefreut. Besucher-
von 1 Euro pro Fan ist mit Hilfe aller
zahlen, die für sich sprechen und uns
Projektbeteiligten und Projektpaten
als Planer und Veranstalter wiederum
2008 einmal mehr die Durchführung
darin bestätigen, Greifswald und der
eines in Mecklenburg-Vorpommern
ganzen Region ein wertvolles sport-
einmaligen Fußballevents gelungen,
liches und kulturelles Highlight mit
das ein Stück der Euphorie der Euro-
Zukunftswert ermöglicht zu haben.
pameisterschaft für jedermann nach Greifswald getragen hat und einen
Public Viewing des Weltklassefuß-
Teil des spannenden Fußballsom-
balls könnte in Greifswald somit
mers bei uns im Norden erlebbar
schon bald gute Tradition werden,
FuĂ&#x;ballevent
Herausgeber Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald Hans-Beimler-Str. 73 17491 Greifswald Telefon: 03834 8040-0 Telefax: 03834 829855 post@wvg-greifswald.de www.wvg-greifswald.de Layout und Satz haus neuer medien GmbH Lange Reihe 75 17489 Greifswald Telefon: 03834 8313-0 Telefax: 03834 8313-13 info@hnm.de www.hnm.de
/WVG_GB_2008
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