Source: http://gesetze.recht-gehabt.de/patg/140c-weggefallen.html
Timestamp: 2020-05-24 21:38:17
Document Index: 13799155

Matched Legal Cases: ['§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 9', '§ 935', '§ 811', '§ 140', '§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 122', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 125', '§ 126', '§ 127', '§ 128', '§ 128', '§ 128', '§ 129', '§ 130', '§ 131', '§ 132', '§ 133', '§ 134', '§ 135', '§ 136', '§ 137', '§ 138', '§ 139', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 141', '§ 141', '§ 142', '§ 142', '§ 142', '§ 143', '§ 144', '§ 145', '§ 146', '§ 147']

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Neunter Abschnitt - Rechtsverletzungen
Â§ 140c PatG
(1) Wer mit hinreichender Wahrscheinlichkeit entgegen den Â§Â§ 9 bis 13 eine patentierte Erfindung benutzt, kann von dem Rechtsinhaber oder einem anderen Berechtigten auf Vorlage einer Urkunde oder Besichtigung einer Sache, die sich in seiner VerfÃ¼gungsgewalt befindet, oder eines Verfahrens, das Gegenstand des Patents ist, in Anspruch genommen werden, wenn dies zur BegrÃ¼ndung von dessen AnsprÃ¼chen erforderlich ist. Besteht die hinreichende Wahrscheinlichkeit einer in gewerblichem AusmaÃŸ begangenen Rechtsverletzung, erstreckt sich der Anspruch auch auf die Vorlage von Bank-, Finanz- oder Handelsunterlagen. Soweit der vermeintliche Verletzer geltend macht, dass es sich um vertrauliche Informationen handelt, trifft das Gericht die erforderlichen MaÃŸnahmen, um den im Einzelfall gebotenen Schutz zu gewÃ¤hrleisten.
(2) Der Anspruch nach Absatz 1 ist ausgeschlossen, wenn die Inanspruchnahme im Einzelfall unverhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸig ist.
(3) Die Verpflichtung zur Vorlage einer Urkunde oder zur Duldung der Besichtigung einer Sache kann im Wege der einstweiligen VerfÃ¼gung nach den Â§Â§ 935 bis 945 der Zivilprozessordnung angeordnet werden. Das Gericht trifft die erforderlichen MaÃŸnahmen, um den Schutz vertraulicher Informationen zu gewÃ¤hrleisten. Dies gilt insbesondere in den FÃ¤llen, in denen die einstweilige VerfÃ¼gung ohne vorherige AnhÃ¶rung des Gegners erlassen wird.
(4) Â§ 811 des BÃ¼rgerlichen Gesetzbuchs sowie Â§ 140b Abs. 8 gelten entsprechend.
(5) Wenn keine Verletzung vorlag oder drohte, kann der vermeintliche Verletzer von demjenigen, der die Vorlage oder Besichtigung nach Absatz 1 begehrt hat, den Ersatz des ihm durch das Begehren entstandenen Schadens verlangen.
PatG - Inhaltsverzeichnis
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Â§ 122 PatG
Â§ 122a PatG
Â§ 123 PatG
Â§ 123a PatG
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Â§ 125 PatG
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