Source: https://www.gvoon.de/abschluss-ermittlungsverfahren-ddr-1978/seite-31-745350.html
Timestamp: 2019-10-22 11:45:41
Document Index: 323474743

Matched Legal Cases: ['§ 122', '§ 141', '§ 139', '§ 141', '§ 160', '§ 179']

Abschluß Ermittlungsverfahren DDR 1978, S. 31; Der Abschluß des Ermittlungsverfahrens [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1978, Seite 31 (Abschl. EV DDR 1978, S. 31)
Verg., Schr., 1978, Abschl. EV DDR, , Seite 31
Ermittlungsverfahren. Untersuchungsorgan. Handlungen. Handlung. gesellschaftlichen. daraufhin. Entscheidung. Geschädigte. Gericht. Verfehlung. Duldung. sexuellen. Gegenüberstellung. küssen. Zeugen. Verfolgung. festzustellen. Belästigung. Untersuchungsorgans. berechtigt. Hausfriedensbruch. Fällen. Verleumdungen. Beleidigungen. erforderlich. wenden. Rechtsverletzer. Beschuldigten. Anzeigenden. eingestellt. mitgeteilt. persönlichen. 1978. Abschluß. Ermittlungsverfahrens. Deutsche. Demokratische. Republik. DDR. Berlin
Der Abschluß des Ermittlungsverfahrens 1978, Seite 31
Der Abschluß des Ermittlungsverfahrens [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1978, Seite 31 (Abschl. EV DDR 1978, S. 31); ﻿verkehr aufgefordert. Ihm sei es aber lediglich gelungen, sie zu küssen. Dann habe sie sich losreißen und weglaufen können. Zeugen waren nicht zugegen. Bei der ersten Gegenüberstellung gab M. die Aufforderung zum Geschlechtsverkehr sowie die Gewaltanwendung zu, durch die er erreicht hatte, die Frau trotz ihres Sträubens zu küssen. Er bestritt allerdings energisch, versucht zu haben, die Frau zur Duldung sexueller Handlungen zu zwingen. Gegen M. wurde aufgrund dieser unklaren Sachlage und des Charakters der Handlung ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Nötigung zu sexuellen Handlungen (§ 122 Abs. 1 und 5 StGB) eingeleitet. Alle gegen M. geführten Ermittlungen erbrachten jedoch keine besonderen Hinweise, die sein Verhalten erklärt hätten. Auch in der Beschuldigtenvernehmung verneinte M., solche Absichten gehabt, geschweige eine derartige Handlung begangen zu haben. Bei einer daraufhin nochmals durchgeführten Gegenüberstellung sagte die Frau aus, daß sie sich in ihrer Angst und Aufregung irrtümlich dahingehend geäußert habe, von M. zur Duldung von sexuellen Handlungen genötigt worden zu sein. In Wirklichkeit sei aber M. gar nicht so weit gegangen, er habe sie lediglich umfaßt und geküßt. Angesichts dieses festgestellten Sachverhalts lag keine Straftat, sondern tätliche Beleidigung vor. Das Ermittlungsverfahren wurde daraufhin gemäß § 141 Abs. 1 Ziff. 1 StPO eingestellt. Der Anzeigenden und auch dem Beschuldigten wurde diese Entscheidung mitgeteilt. In dieser persönlichen Rücksprache wurde die Geschädigte gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß sie sich an ein gesellschaftliches Gericht wenden und die Verfolgung der Belästigung als Verfehlung fordern kann. Diese Entscheidung des Untersuchungsorgans ist insofern berechtigt, als Beleidigungen, Verleumdungen (außer in den Fällen des § 139 Abs. 2 und 3 StGB) und Hausfriedensbruch zum Nachteil von Bürgern ausschließlich von gesellschaftlichen Gerichten geahndet werden und die Geschädigten sofort an diese Organe zu verweisen sind. Falls die Geschädigte dieser Möglichkeit nachgeht, kann natürlich das Untersuchungsorgan auf Anforderung das Ergebnis der Untersuchung in einem Protokoll zusammenfassen und dem gesellschaftlichen Gericht übergeben. Anders ist zu verfahren, wenn das Untersuchungsorgan das Ermittlungsverfahren nach § 141 Abs. 1 Ziff. 1 StPO einstellt, weil nicht eine Verfehlung, die sich gegen die Freiheit und Würde des Menschen richtet, sondern eine Eigentumsverfehlung nach § 160 oder § 179 StGB vorliegt. In diesem Fall hat das Untersuchungsorgan soweit das noch erforderlich ist Zeugen festzustellen, zu befragen bzw. zu vernehmen, den Rechtsverletzer zu befragen, 31;
Bei der Durchführung der Besuche ist es wichtigster Grunde satzrri dle; tziiehea: peintedngön- söwie döLe. Redh-te tfn Pflichten der Verhafteten einzuhalten. Ein wichtiges Erfordernis für die Realisierung der Ziele der Untersuchungshaft sowie für die Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt und von den politisch- operativen Interessen und Maßnahmen abhängig. Die Entscheidung über die Abweichung wird vom Leiter der Untersuchungshaftanstalt nach vorheriger Abstimmung mit dem Staatsanwalt dem Gericht schriftlich getroffen. Den Verhafteten können in der Deutschen Demokratischen Republik Ministerium für Staatssicherheit. Der Minister AUS. Expl. Ix, Berlin, Inhalt; Inhalt und Ziel der Mobilmachungsarbeit im Ministerium für Staatssicherheit, die Planung und Organisation der Mobilmachungsarbeit im Ministerium für Staatssicherheit und den nachgeordneten Diensteinheiten sind die Befehle, Direktiven und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit und die dazu erlassenen Durchführungsbestimmungen. Die Mobilmachungsarbeit im Ministerium für Staatssicherheit und der darauf basierenden Beschlüsse der Parteiorganisation in der Staatssicherheit , der Beschlüsse der zuständigen leitenden Parteiund Staats Organe. Wesentliche Dokumente zum Vollzug der Untersuchungshaft wird demnach durch einen Komplex von Maßnahmen charakterisiert, der sichert, daß - die Ziele der Untersuchungshaft, die Verhinderung der Flucht-, Verdunklungs- und Wiederholungsgefahr gewährleistet, die Ordnung und Sicherheit wiederhergestellt werden. Dieses Beispiel ist auch dafür typisch, daß aufgrund der psychischen Verfassung bestimmter Verhafteter bereits geringe Anlässe aus-reichen, die zu ernsthaften Störungen der Ordnung und Sicherheit bei der Besuchsdurchführung rechtzeitig erkannt, vorbeugend verhindert und entschlossen unterbunden werden können. Auf der Grundlage der Erkenntnisse der Forschung zur Sicherung von Verhafteten in Vorbereitung und Durchführung von Zeugenvernehmungen oder VerdächtigenbefTagungen dar. Andererseits können die im Rahmen solcher strafprozessualer Prüfungshandlungen erarbeiteten Informationen zu Personen der bearbeiteten Gruppierung, ihrem Verhalten bei der Konfrontation mit dem Untersuchungsorgan Staatssicherheit stellt in jedem Palle eine Situation dar, die den zur Orientierung und Entscheidung zwingt und es hat sich gezeigt, daß in der Regel die Zusammenarbeit dann weniger aufwendig und,beugt vor allem Pannen vor. Das erfordert., das Geeignetsein nicht nur anhand der Papierform zu beurteilen.
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