Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/la-ld
Timestamp: 2019-01-20 08:32:25
Document Index: 215744448

Matched Legal Cases: ['§ 264', '§340', '§ 180', '§ 18', '§ 475', '§ 1']

Definitionen "la-ld" im Gabler Banklexikon (1)
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(rechtswidrige) Vereinbarung zwischen einer oder mehreren Konsortialbanken auf der einen und einem oder mehreren institutionellen Investoren auf der anderen Seite, als Gegenleistung für eine sachlich nicht gerechtfertigte Zuteilung von Aktien oder anderen Wertpapieren nach dem Abschluss der Emission über den Markt weitere Effekten zu kaufen und damit zur Kurspflege beizutragen.
Binnen-, Flusskonnossement; handelsrechtliches Wertpapier (Warenwertpapier) und Traditionspapier, das (gewöhnlich im Binnenschifffahrtsverkehr) vom Frachtführer ausgestellt wird und dessen Verpflichtung zur Ablieferung der zur Beförderung angenommenen Güter (Waren) verbrieft (§§&nbsp;444 ff. HGB). In Funktion und Wirkungen entspricht der&nbsp;Ladeschein dem Konnossement.
1. Begriff: Der&nbsp;Lagebericht bezeichnet einen Bericht, der eine Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens beinhaltet. 2. Rechtliche Grundlagen: Große und mittelgroße&nbsp;Kapitalgesellschaften&nbsp;i.S.d. § 264 HGB (Größenklassen der Kapitalgesellschaften), bestimmte... mehr >
1. Begriff: Der&nbsp;Lagebericht der Kreditinstitute ist Teil der handelsrechtlichen Rechnungslegung, der für Kreditinstitute i.S. des KWG in §&nbsp;340a&nbsp;I HGB ausdrücklich gefordert wird. Materiell existieren jedoch keine spezifischen bankrechtlichen Vorschriften. §340a Ia fordert die... mehr >
Das Lagefinanzamt ist zuständig für die gesonderte Feststellung nach § 180 AO für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, bei Grundstücken, Betriebsgrundstücken und Mineralgewinnungsrechten (§ 18 I Nr. 1 AO). Vgl. auch&nbsp;Finanzbehörden.
Person, die gewerbsmäßig die entgeltliche Lagerung und Aufbewahrung von Gütern (Waren) übernimmt (§&nbsp;467 HGB). Nach Empfang der Güter stellt der&nbsp;Lagerhalter dem Hinterleger einen Lagerschein aus (§ 475c HGB). Rechtliche Grundlage des Lagergeschäfts bildet der Lagervertrag nach §§&nbsp;467 ff. HGB.
Wertpapier im Handelsrecht (Warenwertpapier), das die Verpflichtung des Lagerhalters zur Auslieferung der eingelagerten Güter verbrieft (§§&nbsp;475c ff. HGB). Lautet der&nbsp;Lagerschein an Order (Orderpapier), gehört er zu den Traditionspapieren. Orderlagerscheine eignen sich gut als... mehr >
I.w.S. das Nachlaufen/ Hinterherhinken einer Beobachtungs- gegenüber einer Referenzgröße; i.e.S. verwendet für das Hinauszögern und Aufschieben von Zahlungen. Im Devisengeschäft bezeichnet Lagging die Verschiebung fälliger Fremdwährungszahlungen bei ungünstigen Wechselkursen mit dem Ziel,... mehr >
Synomym für Omega oder für Vega (Sensitivitätskennzahlen im Optionsgeschäft).
Abk. für Local Area Network; Rechnernetzwerk mit nur wenigen angeschlossenen Computern. Meist sind LANs auf einzelne Büros oder Gebäude beschränkt. Vgl. auch WAN.
Länderobligation; Schuldverschreibung bzw. Schuldbuchforderung (Wertrechtsanleihe), die von den Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland als Einmalemission ausgegeben wird. Länderanleihen zählen zu den öffentlichen Anleihen. Wie bei den Bundeswertpapieren werden keine Urkunden erstellt,... mehr >
Investmentfonds, der seinen Anlageschwerpunkt in einem bestimmten Land oder einer bestimmten Region hat. Der Fonds kann sowohl in Aktien (Aktienfonds) als auch in Anleihen (Rentenfonds) investieren. Den Chancen stehen höhere Risiken aufgrund der u.U. geringen Diversifikation gegenüber.
Länderrisikoverordnung (LrV) war die Kurzbezeichnung für die Verordnung über Angaben zu den Krediten an ausländische Kreditnehmer nach dem Kreditwesengesetz vom 19.12.1985 (BGBl I 2497). Diese vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred) (jetzt: Bundesanstalt für... mehr >
1. Begriff: Kreditinstitute, die als Universalbanken tätig sind und insbesondere für die jeweils angeschlossenen Sparkassen die Funktion einer Sparkassen-Zentralbank übernehmen. Sie stellen auf Landesebene den Oberbau des Sparkassensektors dar und stehen in einem Verbund mit den Sparkassen. Die... mehr >
öffentlich-rechtliche Bausparkasse.
Landwirtschaftliche Rentenbank.
Landesschatzanweisung
von einem Bundesland emittierte Schatzanweisung.
Das Landesschuldbuch ist analog dem Bundesschuldbuch i.d.R. als öffentliches Register angelegt und dient zur Eintragung und Beurkundung von Schuldbuchforderungen gegen ein Bundesland. Die Einrichtung von Landesschuldbüchern basiert auf jeweiligen Ländergesetzen, die im Wesentlichen den... mehr >
Landessteuern fließen den Bundesländern zu. Hierzu gehören beispielsweise die Grunderwerb- oder auch die Erbschaftsteuer. Vgl. auch&nbsp;Steuerarten.
landesüblicher Zinsfuß
Durchschnitt des Effektivzinsfußes längerfristiger Anleihen (z.B. Staatsanleihen, Pfandbriefe) inländischer Emittenten. Zu unterschieden vor allem vom banküblichen Zinsfuß, der durch die einzelnen Kreditinstitute für die unterschiedlichen Kreditarten (Kredit) festgesetzt wird.
bis 30.4.2002 das dezentrale (föderale) Element in der Organisationsstruktur der Deutschen Bundesbank; seit 1.5.2002 durch Hauptverwaltungen der Deutschen Bundesbank ersetzt.
öffentlich-rechtliche Agrarkreditanstalt.
1. Begriff/Charakterisierung: öffentlich-rechtliches Kreditinstitut mit Sonderaufgaben; deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und die ländliche Entwicklung. Im Jahr 1949 wurde sie durch Gesetz als zentrales Refinanzierungsinstitut für die Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft mit... mehr >
längerfristige Refinanzierungsgeschäfte des ESZB
1. Charakterisierung: neben den Hauptrefinanzierungsgeschäften des ESZB eingesetztes geldpolitisches Instrument des ESZB (Geldpolitik des ESZB). Mit den&nbsp;längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte des ESZB (LTRO) wird dem Finanzsektor für einen größeren Zeitraum Liquidität zugeführt.... mehr >
Zinsinstrument mit einer langen Restlaufzeit, zumeist größer als ein Jahr.&nbsp;Kapitalmarktpapiere mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden unabhängig von der ursprünglichen Laufzeit zu den Kurzläufern gezählt.
Large Capitalisation Stock
Large Cap; Large Capitalisation Stocks sind Aktien mit hoher Börsenkapitalisierung. Für Large Caps werden eigene Aktienindizes ermittelt (z.B. Deutscher Aktienindex (DAX), Dow Jones Industrial Average (DJIA), S&amp;P 500).
Large-Cap Total Stock Market Index
US-amerikanischer Aktienindex&nbsp;zur Messung der Wertentwicklung von Large-Cap-US-Aktien. Mitglied der Dow Jones Total Stock Market Indices-Familie.
letzter Handelstag einer Option bzw. eines Futures. Der Last Trading Day wird von der Terminbörse festgelegt. Vgl. auch Post-Trading-Periode.
Für regelmäßig wiederkehrende Zahlungen haben sich als gebräuchlichste Varianten die beiden Grundformen Dauerauftrag und Lastschrift herausgebildet. Während beim Dauerauftrag der Zahlungspflichtige seine Bank beauftragt, die regelmäßig zu leistenden Zahlungen zugunsten des Zahlungsempfängers... mehr >
Abkommen über den Lastschriftverkehr, das die Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft&nbsp;und die Deutsche Bundesbank zur einheitlichen Abwicklung von Zahlungsvorgängen mit Lastschriften abgeschlossen haben. Darin ist auch die Abwicklung des zwischenbetrieblichen Lastschriftverkehrs der... mehr >
Lastschriftgeschäft
Zahlungsdienst nach § 1 I 2 Nr. 3a ZAG, der die Ausführung von Lastschriften einschließlich einmaliger Lastschriften umfasst, Unterfall des Zahlungsgeschäfts.
Lastschriftinkasso
Lastschrifteinzug; Einzug der Gegenwerte der von Kunden bei einem Kreditinstitut zur Gutschrift eingereichten Lastschriften. Grundlage ist ein Inkassovertrag (Geschäftsbesorgungsvertrag) Gutschriften für die Einreicher erfolgen Eingang vorbehalten (E. v.). Der Einzug von Lastschriften erfolgt heute zu 100 Prozent beleglos.
Rückgabe von Lastschriften&nbsp;nach den Vorschriften des Lastschriftabkommens unter Beachtung der für alle Rücklastschriften geltenden Vorschriften. Generell werden Lastschriftrückgaben beleglos abgewickelt (einzige Ausnahme: Lastschriftrückgabe, für die ein Zinsausgleich&nbsp;gerechnet... mehr >
Zahlungsverkehrsdienstleistung, die Kreditinstitute ihren Girokontoinhabern anbieten. Im Gegensatz zum Scheck und zur&nbsp;Überweisung wird der Zahlungsvorgang nicht vom Schuldner, sondern vom Gläubiger ausgelöst, der auf der Basis einer besonderen Inkassovereinbarung mit seinem Kreditinstitut... mehr >
1. Begriff: Latente Steuern sind zu bilanzieren, wenn zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz Unterschiede im Ansatz und der Bewertung (vgl. Bilanzansatzvorschriften) von Aktiva oder Passiva&nbsp; bestehen, die durch die Zielsetzung eines zutreffenden Vermögensausweises (Liability Method)... mehr >
latentes Risiko
Pauschalwertberichtigungen, Verfahren zur Ermittlung.
Later-Stage-Finanzierung
Finanzierung von Unternehmen, die ebenso wie ihre Produkte bereits am Markt etabliert sind und die externes Kapital zum Zwecke des Wachstums (Wachstumsfinanzierung), der strategischen Neuausrichtung oder der Sanierung (Turnaround-Finanzierung) benötigen. Gegensatz:&nbsp;Early-Stage-Finanzierung.
Latin America Secruities Market; im Dezember 1999 von FTSE International entwickeltes Marktsegment der spanischen Börsen für lateinamerikanische Werte. Handelswährung ist der Euro.
deutschsprachige Bezeichnung in §&nbsp;355 I HGB für Kontokorrent.
vereinfachte Darstellung der Rendite aus einem festverzinslichen (Wert-)Papier unter Vernachlässigung eventueller Rückzahlungsgewinne bzw. -verluste. Die laufende Verzinsung gibt den prozentualen Ertrag der jährlichen Zinserträge bezogen auf den aktuellen Kurs an. Bei gegebenem Clean Price P... mehr >
Kontokorrentkonto, Girokonto.
Real-Time-Index; Aktienindex, der während des Börsenhandels in sehr kurzen Zeitabständen ständig auf der Grundlage aktueller Kurse berechnet wird und somit bei entsprechender Basis stets die aktuelle Marktsituation widerspiegelt. Ein Beispiel ist der Deutsche Aktienindex (DAX), der sekündlich neu berechnet wird.
Zeitraum zwischen der Begründung und der Fälligkeit bzw. der tatsächlichen Rückzahlung einer Schuld (Verbindlichkeit), v.a. bei Wertpapieren und (unverbrieften) Krediten. Dabei meint Ursprungslaufzeit die Zeit zwischen Emission und Tilgung, Restlaufzeit den ab einem späteren Zeitpunkt noch verbleibenden Zeitraum bis zur Fälligkeit. Vgl. auch mittlere Laufzeit.
Laufzeitarbitrage
Riding the Yield Curve.
Rentenfonds mit begrenzter Laufzeit. Der Laufzeitfonds wird als Investmentfonds von vornherein mit einer befristeten Laufzeit, z.B. von sechs Jahren, aufgelegt. Anteile an dem Fonds werden nur während der Zeichnungsfrist emittiert, können aber jederzeit wieder verkauft werden. Am Ende der... mehr >
Gesetz des Einheitspreises; 1. Begriff: Bewertungsprinzip, demzufolge identische Güter denselben Preis haben müssen. 2. Finanzmärkte: Finanzkontrakte, die während ihrer Laufzeit dieselbe Pay-off-Struktur aufweisen, müssen zu jedem Zeitpunkt einen identischen Preis aufweisen. Ist dies nicht... mehr >
Leveraged-Buy-Out; vgl. auch Management-Buy-Out.
Abk. für Letter of Credit.
London Clearing House Ltd. (LCH).
Liquidity Coverage Ratio.