Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202017,%202626
Timestamp: 2019-03-22 17:27:17
Document Index: 328882431

Matched Legal Cases: ['BGH', '§18', '§ 91', '§ 574', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 2017, 2626 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 04.07.2017
Auffahrunfall nach nicht bewiesenen grundlosem Abbremsen des Vordermanns
Verkehrsrecht - Schadensersatz bei Auffahrunfall nach möglicherweise grundlosem Abbremsen des Vordermanns
Auffahrunfall - wer muss haften?
Auffahrender haftet selbst bei Möglichkeit eines plötzlichen Abbremsens aus erzieherischen Gründen für Auffahrunfall - Abbremsen aus erzieherischen Gründen muss zur Begründung eines Verkehrsverstoßes nachgewiesen werden
Auch bei abruptem Abbremsen ohne Anlass gilt Anscheinsbeweis gegen den Auffahrenden
§18 StVG
Unerklärliche Vollbremsung - Volle Haftung des Auffahrenden
LG Konstanz, 30.10.2015 - K 5 O 120/15
VersR 2018, 566
Soweit dies in Rechtsprechung und Literatur in Fällen in Betracht gezogen wird, in denen dem Auffahrenden der Nachweis gelingt, dass der Vorausfahrende sein Fahrzeug ohne zwingenden Grund stark abbremste (…vgl. Helle in: Freymann/Wellner, a.a.O., Rn. 51.1 m.w.N., zur gegenteiligen Auffassung: OLG Karlsruhe, Urteil vom 28. April 2017 - 9 U 189/15, NJW 2017, 2626) kann dies jedenfalls nicht für Unfallsituationen gelten, in denen mit einem abrupten Abbremsen auch ohne zwingenden Grund gerade typischerweise zu rechnen ist.
Kostenerstattung: Erstattungsfähigkeit der Reisekosten des deutschen, auswärtigen Rechtsanwalts einer ausländischen Partei
Reisekosten des deutschen Anwalts einer ausländischen Partei
Zumutbarkeit der Ausrichtung der Wahl des deutschen Rechtsanwalts am Sitz des Prozessgerichts gegenüber einer ausländischen Partei
ZPO § 91 Abs. 2 S. 1; ZPO § 574 Abs. 1 S. 1 Nr. 2
Ausländische Partei muss keinen deutschen Anwalt beauftragen
Keine Pflicht der ausländischen Partei zur Wahl des deutschen Rechtsanwalts am Sitz des Prozessgerichts
Erstattungsfähigkeit der Reisekosten eines Anwalts
BGHZ 215, 170
MDR 2017, 1087
MDR 2017, 1288
AnwBl 2018, 45
Rpfleger 2017, 731
d) Soweit sich der Kläger auf eine Entscheidung des BGH (04.07.2017, X ZB 11/15, juris) bezieht, ist diese nicht mit dem vorliegenden Sachverhalt vergleichbar.