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Timestamp: 2018-12-13 02:30:12
Document Index: 51756692

Matched Legal Cases: ['Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28']

8C_40/2015 06.05.2015
8C_40/2015
Die 1961 geborene A.________ war vom 3. Juni 2002 bis 30. Juni 2007 Produktionsmitarbeiterin bei der Firma B.________ AG. Im April 2009 meldete sie sich bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum Leistungsbezug an. Diese holte diverse Arztberichte und ein interdisziplinäres (psychiatrisches, orthopädisches, internistisches) Gutachten des Begutachtungsinstituts C.________ vom 9. Februar 2010 ein. Hierin wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: 1. Leichtgradiges subakromiales Impingement Schulter links (ICD-10 M75.4); 2. Chronisches zervikal und lumbal betontes panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Symptomatik (ICD-10 M54.80). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien folgende Diagnosen: 1. Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.9); 2. Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54); 3. Adipositas mit Body Mass Index 35.5 kg/m2 (ICD-10 E66.0); 4. Leichtgradige Anämie unklarer Ätiologie (ICD-10 D64.9). Mit Verfügung vom 3. Mai 2010 verneinte die IV-Stelle den Rentenanspruch, da der Versicherten die angestammte Tätigkeit weiterhin vollumfänglich zumutbar sei. Hiegegen erhob die Versicherte beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde und reichte einen Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________, Chefarzt, Klinik E.________, vom 26. Mai 2010 ein. Dieser diagnostizierte eine mittelgradige bis schwere depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11/2) und eine ausgeprägte psychophysische Erschöpfung (ICD-10 Z73.0). Mit Verfügung vom 12. Oktober 2010 widerrief die IV-Stelle diejenige vom 3. Mai 2010 zwecks weiterer Abklärungen. Mit Entscheid vom 25. Oktober 2010 schrieb die Vorinstanz das Verfahren ab. Die IV-Stelle holte ein psychiatrisches Gutachten des Instituts C.________ vom 17. Dezember 2010 ein. Hierin wurde eine leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0/32.1) mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt; ohne Einfluss auf diese sei eine Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54). Die Versicherte reichte zu diesem Gutachten eine Stellungnahme des Dr. med. D.________ vom 24. März 2011 ein. Vom 4. bis 20. April 2011 war sie in der psychiatrischen Klinik F.________ hospitalisiert. Diese diagnostizierte am 3. Mai 2011 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2), eine essenzielle (primäre) Hypertonie Bluthochdruck (ICD-10 I10), eine nicht näher bezeichnete Eisenmangelanämie und klinisch rezidivierende Rückenschmerzen. Die IV-Stelle zog einen Verlaufsbericht des Dr. med. D.________ vom 22. Februar 2012 und eine Aktenstellungnahme des Dr. med. G.________, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, St. Gallen, vom 14. März 2012 ein. Mit Verfügung vom 26. Juli 2012 verneinte die IV-Stelle den Rentenanspruch, da die psychiatrischen Diagnosen nicht invalidisierend seien.
Die hiegegen geführte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 12. November 2014 ab.
Mit Beschwerde beantragt die Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die IV-Stelle anzuweisen, ihren Gesundheitszustand mit einem Obergutachten umfassend abzuklären und nach Vorliegen der Ergebnisse über den Rentenanspruch zu entscheiden.
Die Vorinstanz hat die Grundlagen über die Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), die Invalidität (Art. 8 ATSG), den Rentenanspruch (Art. 28 Abs. 2 IVG), den Untersuchungsgrundsatz und den Beweiswert von Arztberichten (E. 1 hievor; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) sowie die Invaliditätsbemessung nach dem Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG; Art. 28a Abs. 1 IVG) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Unbestritten ist die vorinstanzliche Feststellung, dass die Versicherte somatischerseits in geeigneten Tätigkeiten in der Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt ist.
Der von der Vorinstanz ermittelte rentenausschliessende Invaliditätsgrad von 37 % (vgl. Art. 16 ATSG; Art. 28 Abs. 2 IVG) ist hinsichtlich des Einkommensvergleichs unbestritten und nicht zu beanstanden, weshalb sich diesbezüglich Weiterungen erübrigen.