Source: http://www.dsd-online.de/satzung.html
Timestamp: 2018-03-21 00:58:45
Document Index: 250576358

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 12', '§ 670', '§ 14', '§ 26', '§ 30']

DSD-Online / Satzung
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Der im Jahre 1924 gegründete Verein führt den Namen Deutscher Sportklub Düsseldorf e.V.
Er hat seinen Sitz in Düsseldorf und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nr. VR 3046 eingetragen.
Die Farben des Vereins sind weiß, rot und schwarz. Wappen: Schwarzer Adler auf weißem Grund.
Der Verein hat die Abteilungen
Weitere Sportarten können betrieben werden, wenn der Gesamtvorstand oder die Mitgliederversammlung dies beschließen.
a) entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitensports
c) die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen
i) die Erstellung sowie die Instandhaltung und Instandsetzung der dem Verein gehörenden oder überlassenen Geräte, Immobilien und sonstiger im Vereinseigentum stehender Gegenstände.
a) im Stadtsportbund Düsseldorf und
b) in den Fachverbänden Tennisverband Niederrhein (TVN) – Bezirk 3, Westdeutscher Hockey-Verband/Deutscher Hockey Bund e.V., Leichtathletik-Verband-Nordrhein / Deutscher Leichtathletik-Verband , Boule und Pétanque Verband NRW / Deutscher Petanque Verband
Mitglied des Vereins können natürliche Personen sein.
Über die Aufnahme entscheidet die jeweils betroffene Abteilungsleitung durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft und mit der Aufnahme 3 erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.
Der Verein besteht aus: - aktiven Mitgliedern - passiven Mitgliedern - Ehrenmitgliedern
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Ihnen steht ein Stimmrecht zu.
Die Mitgliedschaft endet - durch Austritt aus dem Verein (Kündigung); - durch Ausschluss aus dem Verein (§ 8); - durch Tod.
Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen erklärt werden.
Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied - trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt; - grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen schuldhaft begeht; - in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und der Gebühren für besondere Leistungen des Vereins, sowie die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge bestimmt der Vorstand durch Beschluss. Über die Erhebung und Höhe von abteilungsspezifischen Beiträgen und Umlagen entscheidet die jeweilige Mitgliederversammlung der Abteilung durch Beschluss. Umlagen können bis zum 3-fachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern schriftlich bekannt zu geben.
Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift schnellstmöglich mitzuteilen.
Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten 5 Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.
Die jeweilige Abteilungsleitung sowie der Vorstand können in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder –pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden bzw. Mitgliedern die Teilnahme am Lastschriftverfahren erlassen.
Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäftsunfähig im Sinne der Regelungen des BGB gelten, können ihre Antragsund Rederechte in der Mitgliederversammlung nicht persönlich, sondern nur durch die gesetzlichen Vertreter ausüben. Alle weiteren Mitgliedschaftsrechte, insbesondere die Nutzung der sportlichen Vereinsangebote, können diese Mitglieder persönlich ausüben.
Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind vom Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausgeschlossen.
Kommt ein Mitglied seinen Verpflichtungen nach Absatz 1 nicht nach, kann dies nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen:
Der Vorstand kann die Vereinsstrafe festsetzen.
Zur weiteren Durchsetzung der Ordnungsgewalt des Vereins findet § 8 Anwendung.
§ 12 Die Vereinsorgane Organe des Vereins sind:
Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der Vorstand zuständig. Der Vorstand und die Abteilungsleitung können bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
Der Vorstand entscheidet über die Anstellung von besoldeten Personen. Für die jeweilige Abteilung entscheidet die jeweilige Abteilungsleitung mit Zustimmung des Vorstandes. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der Vorstand ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.
Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand kann 7 durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen mit Brief oder Mail an alle Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Tagesordnung setzt der Vorstand durch Beschluss fest.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn wenigstens 5 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei Satzungsänderungen müssen wenigstens 10 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Soll über die Auflösung des Vereins beschlossen werden, so müssen wenigstens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Der Vorsitzende hat zu prüfen, ob die vorstehenden Voraussetzungen vorliegen. Ist dies nicht der Fall, so ist die Versammlung als nicht beschlussfähig aufzulösen. In diesem Fall muss binnen eines Monats unter Darlegung der Gründe eine neue Versammlung einberufen werden. Diese ist unabhängig von der Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Eine Ausnahme bildet lediglich eine Abstimmung über die Auflösung des Vereins. Hierzu ist nunmehr erforderlich, dass wenigstens 25 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. In der Mitgliederversammlung sind stimmberechtigt die - aktiven Mitglieder - passiven Mitglieder - Ehrenmitglieder
Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Jedes stimmberechtigte Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim geschäftsführenden Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Anträge sind den Mitgliedern nach Ablauf der Antragsfrist zum Beispiel durch Veröffentlichung auf der Homepage bekannt zu geben. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20 % aller stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt § 14 entsprechend.
Der Vorstand gem. § 26 BGB (Vorstand) besteht aus:
e) den Abteilungsleitern;
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten, allerdings nicht durch zwei Abteilungsleiter allein. Die Bestellung der Mitglieder des Vorstandes erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt einzeln.
Aufgabe des Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Dazu zählen insbesondere die Aufstellung des Haushaltsentwurfs sowie eventueller Nachträge und die Vorlage von Jahresberichten für die Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf, aufgabenbezogen, für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen.
Die Mitglieder des Vorstandes mit Ausnahme der Abteilungsleiter haben in der Sitzung des Vorstandes je eine Stimme. Die Abteilungsleiter haben je eine Stimme, insoweit die Mitgliederzahl der jeweiligen Abteilung zu Beginn des Jahres mindestens 10 % der Gesamtanzahl der Vereinsmitglieder umfasst. Die Abteilungsleiter haben je ein halbe Stimme, wenn dieser Anteil nicht erreicht wird. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand trifft mindestens alle 3 Monate zusammen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Jede Abteilung wählt in ihrer Abteilungsversammlung für die Dauer von einem Jahr die Mitglieder der Abteilungsleitung und einen Abteilungsleiter. Die ordentliche Mitgliederversammlung bestätigt die Abteilungsleiter durch Beschluss. Die Bestätigung kann unter Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitglieder der Abteilung müssen dann erneut einen Abteilungsleiter wählen. Wird der abgelehnte Abteilungsleiter erneut gewählt, bestätigt die Mitgliederversammlung den Abteilungsleiter. Lehnt die Mitgliederversammlung den gewählten Abteilungsleiter ab, muss die Abteilung einen neuen Abteilungsleiter wählen. Die Abteilungsleiter sind Mitglied des Vorstandes.
Die Tennisabteilung führt eigenverantwortlich eine eigene Kasse und erstellt eigenverantwortlich einen Wirtschaftsplan, es sei denn sie verzichtet durch Beschluss der Abteilungsversammlung auf eine eigenverantwortliche Führung der Kasse und / oder die eigenverantwortliche Erstellung eines Wirtschaftsplans.
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer und einen Ersatzkassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.
Die Amtszeit der Kassenprüfer und des Ersatzkassenprüfers entspricht der des Vorstands. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig.
Dabei ist sicherzustellen, dass die Ordnungen nicht im Widerspruch zu den Abteilungsordnungen stehen. Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.
Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung 720,- € im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Der Deutsche Sportklub Düsseldorf kann in Anerkennung besonderer Verdienste um die Führung des Vereins, seiner Abteilungen, besonderer sportlicher oder sozialer Leistungen a) Ehrenmitglieder ernennen und b) die Verdienstnadel und c) die Ehrennadel verleihen.
Die Ernennung von Ehrenmitgliedern erfolgt durch Beschluss des Vorstandes mit 2/3-Mehrheit.
Die Verleihung der Verdienstnadel erfolgt durch Beschluss des Vorstandes.
Die Verleihung der Ehrennadel erfolgt durch Beschluss des Vorstandes und setzt neben besonderen Verdiensten eine mindestens 10-jährige Mitgliedschaft voraus.
Der Vorstand kann Ehrungen aberkennen, wenn der Betreffende aus dem Klub ausgeschlossen worden ist.
Sofern die Mitgliederversammlung nicht anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister als die Liquidatoren des Vereins bestellt.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Landeshauptstadt Düsseldorf, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.“
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 22.3.2015 beschlossen.
Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft. Düsseldorf, 22.03.2015
© 2017 Deutscher Sportklub Düsseldorf e.V.