Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%2049/16
Timestamp: 2019-12-07 09:14:37
Document Index: 314904174

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 38', 'Art 38', '§ 164', '§ 150', '§ 563', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 38', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 01.06.2017 - VII ZR 49/16 - dejure.org
BGH, 01.06.2017 - VII ZR 49/16
https://dejure.org/2017,21822
BGH, 01.06.2017 - VII ZR 49/16 (https://dejure.org/2017,21822)
BGH, Entscheidung vom 01.06.2017 - VII ZR 49/16 (https://dejure.org/2017,21822)
BGH, Entscheidung vom 01. Juni 2017 - VII ZR 49/16 (https://dejure.org/2017,21822)
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GO BY Art. 38 Abs. 1
Art 38 Abs 1 GemO BY, § 164 Abs 1 S 1 BGB
Reichweite der Vertretungsmacht des ersten Bürgermeisters einer bayrischen Gemeinde im Außenverhältnis
BayGO Artt. 37 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 u. 3, 38 Abs. 1; BGB §§ 150 Abs. 2, 164 Abs. 1 S. 1, 242; ZPO § 563 Abs. 3
Umfang der organschaftlichen Vertretungsmacht des ersten Bürgermeisters einer bayerischen Gemeinde im Außenverhältnis
Wirksamer Abschluss eines Architektenvertrags durch ersten Bürgermeister (bayrischer) Gemeinde auch ohne Beschlussfassung des Gemeinderats
ams-rae.de
Revision: Vertretungsmacht eines Bürgermeisters im Außenverhältnis; VOF-Verfahren
Bürgermeister beauftragt Planer-GmbH statt Architekten-GbR: Vertrag wirksam!
Die Vertretungsmacht des Bürgermeisters - auch ohne Zustimmung des Gemeinderats
Das abweichende Vertragsangebot
Bürgermeister beauftragt Architekten-GmbH statt Architekten-GbR: Vertrag wirksam!
Wirksamer Vertrag trotz Verstoßes gegen Vergaberecht
Zuschlag durch Bürgermeister auch ohne Ratsgenehmigung wirksam
Bürgermeister beauftragt Planer-GmbH statt Architekten-GbR: Vertrag wirksam! (IBR 2017, 438)
Vergaberecht ist kein Vertragsrecht! (IBR 2017, 419)
LG Stuttgart, 27.07.2015 - 28 O 195/14
OLG Stuttgart, 09.02.2016 - 10 U 137/15
NJW-RR 2017, 917
MDR 2017, 935
DNotZ 2018, 43
NZBau 2017, 559
OLG München, 29.06.2016 - 34 Wx 27/16
Bestellung eines Nießbrauchs am Dauernutzungsrecht
Die aktuelle Anfrage des Bundesgerichtshofs vom 18.3.2016 (V ZR 266/14, juris = MDR 2016, 697) gibt im Hinblick auf den noch ungewissen Ausgang jenes Verfahrens keinen Anlass, von der hiesigen, den Grundbuchämtern bekannten und eingespielten Rechtsprechung abzuweichen (vgl. auch OLG Stuttgart vom 9.2.2016, 10 U 137/15 = MDR 2016, 698, juris; beim BGH anhängig unter VII ZR 49/16).
Wirksame Vertretung einer bayerischen Gemeinde durch ihren ersten Bürgermeister …
Revision eingelegt; BGH VII ZR 49/16.
OLG München, 12.10.2017 - 34 Wx 325/17
Vertretungsmacht eines ersten Bürgermeisters
Der Bundesgerichtshof hat allerdings zum zutreffenden Gesetzesverständnis am 18.11.2016 (BGH NJW 2017, 2412 ff.) und erneut am 1.6.2017 (NJW-RR 2017, 917 ff.) entschieden, dass die organschaftliche Vertretungsmacht des ersten Bürgermeisters einer bayerischen Gemeinde gemäß Art. 38 Abs. 1 BayGO im Außenverhältnis allumfassend und unbeschränkt ist; infolgedessen wird die Gemeinde auch durch solche Rechtshandlungen des ersten Bürgermeisters berechtigt und verpflichtet, die dieser ohne die erforderliche Beschlussfassung des Gemeinderats vorgenommen hat.
OVG Schleswig-Holstein, 30.04.2019 - 2 LB 1/19
Rechtsstreit über die Höhe von Forderungen aus vertraglichen Ablösebeträgen auf …
Die Gemeinde wird durch seine Erklärungen grundsätzlich auch dann verpflichtet, wenn es an einem erforderlichen Beschluss der Gemeindevertretung fehlt (…vgl. mit weiteren Nachweisen: BGH, Urteile vom 18. November 2016 - V ZR 266/14 -, juris, Rn. 7 ff. und vom 1. Juni 2017 - VII ZR 49/16 - juris, Rn. 11).
VK Westfalen, 19.06.2018 - VK 1-10/18
Wann ist eine Direktvergabe durch eine "Gruppe von Behörden" möglich?
Der BGH urteilte am 01.06.2017, VII ZR 49/16, dass die organschaftliche Vertretungsmacht des ersten Bürgermeisters einer bayerischen Gemeinde im Außenverhältnis allumfassend und unbeschränkt ist; infolgedessen wird die Gemeinde auch durch solche Rechtshandlungen des ersten Bürgermeisters berechtigt und verpflichtet, die dieser ohne die erforderliche Beschlussfassung des Gemeinderats vorgenommen hat.
OLG Nürnberg, 09.10.2018 - 15 W 1595/18
Eintragungshindernis
Daraus folgt allerdings nicht, dass der Oberbürgermeister der Stadt uneingeschränkt zur Übertragung seiner organschaftlichen Vertretungsbefugnis (dazu: BGH, Urteil vom 01.06.2017 - VII ZR 49/16 -, juris Rn.11) berechtigt war.