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Timestamp: 2020-01-24 06:32:37
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Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 21', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 2', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 2', 'Art. 16']

SR 916.112.231 Verordnung des WBF vom 7. Dezember 1998 über Zollbegünstigungen, Ausbeuteziffern und Standardrezepturen
916.112.231 Verordnung des WBF vom 7. Dezember 1998 über Zollbegünstigungen, Ausbeuteziffern und Standardrezepturen
Verordnung des WBF über Zollbegünstigungen, Ausbeuteziffern und Standardrezepturen1
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)2,
gestützt auf Artikel 20 Absatz 6 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 19983 und auf die Artikel 6 Absatz 5 und 28 Absätze 3 und 4 der Agrareinfuhrverordnung vom 26. Oktober 20114,5
Art. 11Zollbegünstigungen
Für die Ölsaaten im Anhang 1, die zur Herstellung von Speiseöl, Futteröl oder anderem Öl verwendet werden, liegt der Zollansatz der für die anteilsmässige Berechnung massgebenden Ölschrote oder -kuchen 13 Franken je 100 kg unter dem Normalansatz.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 22. Juni 2010, in Kraft seit 15. Juli 2010 (AS 2010 2857).
Art. 21Ausbeuteziffern
1 Die Ausbeuteziffern von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind im Anhang 1 geregelt.
2 Die Ausbeuteziffern von Verarbeitungsprodukten und von Getreide zur menschlichen Ernährung sind im Anhang 2 geregelt.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 (AS 2008 3827).
Art. 2a1Standardrezepturen für zubereitete Tierfutter
1 Für Waren der Tarifnummern2 2309.9011/9082/9089 wird der Zollansatz anteils-mässig nach der im Anhang 3 aufgeführten Standardrezeptur für zubereitete Tierfutter berechnet.
2 Für Waren der Tarifnummer 2309.9081 wird der Zollansatz anteilsmässig nach der im Anhang 3 aufgeführten Standardrezeptur für zubereitete Tierfutter berechnet.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 9. Juni 2006 (AS 2006 2523). Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 (AS 2008 3827). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.
Art. 3 Zollnachzahlung
1 Liegt bei einem Verarbeitungsbetrieb im Durchschnitt eines Kalenderjahres die Menge der im Anhang 2 aufgeführten Waren, welche nicht zu Futterzwecken verwendet werden, unter den Ausbeuteziffern, so ist der Zoll auf der Differenz zur Mindestausbeute zu dem im Zeitpunkt der Entstehung der Zollschuld gültig gewesenen Zollansatz nachzuzahlen. Ist dieser Zeitpunkt nicht feststellbar, gelangt der durchschnittliche im entsprechenden Kalenderjahr gültig gewesene Zollansatz zur Anwendung.1
2 Die Eidgenössische Zollverwaltung entscheidet über die Nachzahlung auf Grund der Meldungen der Verarbeitungsbetriebe oder der von ihr veranlassten Kontrollen in den Verarbeitungsbetrieben.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 18. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2003 131).
Art. 4 Vorbehalt für Zollnachzahlung
Entsteht bei der Verarbeitung ein Minderwert, so wird die Zollnachzahlungspflicht entsprechend dem Minderwert des Futtermittels reduziert.
Art. 5 Vollzug
Übergangsbestimmung zur Änderung vom 25. Juni 20086
Die nach Artikel 2a berechneten Zollansätze werden vom 1. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2011 um 1 Franken je 100 kg erhöht.
Ausbeuteziffern von ölhaltigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen
Belastung beim Import Ausbeute pro 100 kg Rohware in Prozent
Öl/Fett Basis Raffinat
Extraktionsschrot/ Presskuchen
Andere Schalenfrüchte, frisch, getrocknet, auch ohne Schalen oder enthäutet: Haselnüsse: in der Schale:
zur Ölgewinnung ohne Schale:
zur Ölgewinnung Walnüsse:
in der Schale:
Sojabohnen, auch geschrotet:
zur Ölgewinnung:
zu Futterzwecken
zur Herstellung von Speiseöl:
geschält oder geschrotet:
Rübsen- oder Rapssamen, auch geschrotet:
Rübsen- oder Rapssamen mit einem geringen Gehalt an Erucasäure:
Rübsensamen:
Palmnüsse und Palmkerne:
Baumwollsamen:
Saflorsamen:
Melonensamen:
Sheanüsse:
1 Bereinigt gemäss Ziff. I der V des WBF vom 2. Mai 2005 (AS 2005 2153), vom 18. Nov. 2009 (AS 2009 6359) und gemäss Ziff. II der V des WBF vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 6497).
(Art. 2 und 3 Abs. 1)
1 Ausbeuteziffern von Verarbeitungsprodukten
Belastung beim Import in Prozenten des Zollansatzes zu Futterzwecken
Mindestabsatz kg/100 kg zu anderen als zu Futter- zwecken (Ausbeuteziffer)
Unterschreitung mit Ansatz von Zolltarif-Nr. belasten
Hülsenfrüchte, ganz, unbearbeitet:
1012, 1019
0713.1011
zur Herstellung von Nahrungsmitteln
0713.2011
3112, 3119
0713.3111
3212, 3219
0713.3211
3312, 3319
0713.3311
3412, 3419
0713.3411
3512, 3519
0713.3511
3912, 3919
0713.3911
0713.4011
5013, 5019
0713.5012
6012, 6019
0713.6011
9022, 9029
0713.9021
1940, 9940
1001.1939, 9939
1002.9039
Spitzmalz oder zur Herstellung von Spitzmalz
1104.2933
zur Herstellung von Kaffee-Ersatzmitteln
1003.9059
zur menschlichen Ernährung
1004.9039
1005.9039
Reis in Strohhülse (Paddy-Reis) zur industriellen Verarbeitung zu Fertigreis für die menschliche Ernährung
1006.1029
Reis, geschält (Cargo-Reis oder Braunreis) zur industriellen Verarbeitung zu Fertigreis für die menschliche Ernährung
1006.2029
Körnersorghum:
1007.9039
1008.1039
1104.2923
1008.2939
Kanariensaat:
1008.3039
Fonio (Digitaria spp.):
1008.4039
Quinoa (Chenopodium quinoa):
1008.5039
1008.6049
anderes Getreide:
1008.9037
Getreidekörner, geschält, zur menschlichen Ernährung:
von Hafer
1104.2230
von Hirse
von Gerste
Malz, auch geröstet:
1107.1013, 2013
1201.9010
Samen, Früchte und Sporen, zu technischen Zwecken:
von Wicken und Lupinen
1209.2911
Tamarindenkerne
1209.9911
2 Ausbeuteziffern von Getreide zur menschlichen Ernährung
Belastung beim Import in Prozent pro 100 kg Rohware
Mehl von:
Weizen oder Mengkorn
anderem Getreide
Grütze und Griess von:
anderer Weizen
Roggen, Mengkorn oder Triticale
Weizen (einschliesslich Dinkel), Roggen, Mengkorn oder Triticale
Agglomerate in Form von Pellets von:
Körner gequetscht oder in Flocken von:
Weizen, Roggen, Mengkorn oder Triticale
anders bearbeitete Körner (z.B. geschält, gerollt, geschnitten oder geschrotet von:
Getreidekeime, ganz, gequetscht, in Flocken oder gemahlen
Malz auch geröstet:
nicht geröstet und nicht zerkleinert
nicht geröstet von:
geröstet, nicht zerkleinert
1 Bereinigt durch Ziff. II der V des WBF vom 25. Juni 2008 (AS 2008 3827), vom 26. Okt. 2011 (AS 2011 6497) und Ziff. I der V des WBF vom 14. Juni 2012, in Kraft seit 1. Juli 2012 (AS 2012 3571).
2 Bei einem Mindestabsatz unter 15 Prozent ist für die fehlende Menge gemäss Art. 32 Abs. 2 der Agrareinfuhrverordnung vom 26. Okt. 2011 (SR 916.01) der Ausserkontingentszollansatz für Gerste der Tarifnummer 1003.9049 nachzuzahlen.
3 Bei einem Mindestabsatz unter 15 Prozent ist für die fehlende Menge gemäss Art. 32 Abs. 2 der Agrareinfuhrverordnung vom 26. Okt. 2011 (SR 916.01) der Ausserkontingentszollansatz für Hafer der Tarifnummer 1004.9029 nachzuzahlen.
4 Bei einem Mindestabsatz unter 45 Prozent ist für die fehlende Menge gemäss Art. 32 Abs. 2 der Agrareinfuhrverordnung vom 26. Okt. 2011 (SR 916.01) der Ausserkontingentszollansatz für Mais der Tarifnummer 1005.9029 nachzuzahlen.
(Art. 2a Abs. 1 und 2)
Standardrezeptur für zubereitetes Tierfutter der Tarifnummern 2309.9011/9082/9089
Anteil gemäss Standardrezeptur für Zollbelastung %
1001.9939
1006.4029
Übrige Futtermittel
1107.1013
1502.1011
1703.9091
2302.3020
2303.1018
2304.0010
Rapsschrot oder -kuchen
2306.4110
2309.9082
3505.1010
Standardrezeptur für zubereitetes Tierfutter der Tarifnummer 2309.9081
0403.9099
Mischfett (LM)
1517.9010
1702.3021
2303.1011
Hafercrème
1102.9062
1 Eingefügt durch Ziff. II der V des WBF vom 9. Juni 2006 (AS 2006 2523, 2010 509). Bereinigt gemäss Ziff. I der V des WBF vom 16. Nov. 2009, in Kraft seit 1. Dez. 2009 (AS 2009 5881).
AS 1998 3234
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 25. Juni 2008, in Kraft seit 1. Juli 2009 (AS 2008 3827).2 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (SR 170.512.1) auf den 1. Jan. 2013 angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.3 SR 910.14 SR 916.015 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 26. Okt. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 6497).6AS 2008 3827
01.01.1982 - 01.07.1995
Verordnung vom 23. Dezember 1981 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.11.1980 - 01.01.1982
01.07.1980 - 01.11.1980
01.10.1979 - 01.07.1980
01.04.1979 - 01.10.1979
Verordnung vom 29. März 1979 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.10.1978 - 01.04.1979
Verordnung vom 27. September 1978 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.04.1978 - 01.10.1978
Verordnung vom 23. März 1978 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.10.1977 - 01.04.1978
Verordnung vom 28. September 1977 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.04.1977 - 01.10.1977
Verordnung vom 29. März 1977 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.10.1976 - 01.04.1977
Verordnung vom 27. September 1976 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.04.1976 - 01.10.1976
Verordnung vom 31. März 1976 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.07.1975 - 01.04.1976
Verordnung vom 27. Juni 1975 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.11.1974 - 01.07.1975
Verordnung vom 31. Oktober 1974 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.10.1974 - 01.11.1974
Verordnung vom 27. September 1974 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.07.1974 - 01.10.1974
Verordnung vom 25. Juni 1974 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.09.1973 - 01.07.1974
Bundesratsbeschluss vom 29. August 1973 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.07.1973 - 01.09.1973
Bundesratsbeschluss vom 25. Juni 1973 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.01.1973 - 01.07.1973
Bundesratsbeschluss vom 20. Dezember 1972 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.10.1972 - 01.01.1973
Bundesratsbeschluss vom 25. September 1972 über Preiszuschläge auf Futtermitteln
01.04.1972 - 01.10.1972
Bundesratsbeschluss vom 29. März 1972 über die Erhebung von Preiszuschlägen auf Futtermitteln
01.07.1971 - 01.04.1972
Bundesratsbeschluss vom 30. Juni 1971 über die Erhebung von Preiszuschlägen auf Futtermitteln
01.07.1970 - 01.07.1971
Bundesratsbeschluss vom 22. Juni 1970 über die Erhebung von Preiszuschlägen auf Futtermitteln
01.07.1968 - 01.07.1970