Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F27-09-2007-9C_438-2007
Timestamp: 2016-10-26 07:50:04
Document Index: 371364662

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 64', 'Art. 64']

9C_438/2007 (27.09.2007)
G.________, 1957, Beschwerdef�hrerin,
dass die IV-Stelle des Kantons Aargau der 1957 geborenen G.________ nach einem entsprechenden Vorbescheid mit Verf�gung vom 9. Januar 2007 bei einem Invalidit�tsgrad von 50 % eine halbe Invalidenrente ab 1. Juli 2006 zusprach,
dass G.________ Beschwerde f�hren l�sst mit dem Antrag, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, wobei sie einen Bericht des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 25. Juni 2007 auflegt,
dass die Versicherte ferner um die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessf�hrung ersucht,
dass die IV-Stelle und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichten, w�hrend sich das kantonale Gericht in ablehnendem Sinne zur Beschwerde �ussert,
dass das kantonale Versicherungsgericht die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG), die Bedeutung der �rztlichen Ausk�nfte f�r die Belange der Invalidit�tssch�tzung (BGE 115 V 133 E. 2 S. 134, 105 V 156 E. 1 S. 158), die W�rdigung von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) sowie den Untersuchungsgrundsatz (BGE 117 V 282 E. 4a) zutreffend wiedergegeben hat, weshalb darauf verwiesen werden kann,
dass die Vorinstanz in W�rdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere der Angaben des Dr. med. W.________ vom Regionalen �rztlichen Dienst vom 23. August 2006 und abweichend von der Stellungnahme des Hausarztes Dr. med. D.________ vom 25. April 2006 davon ausging, die Beschwerdef�hrerin w�re mit R�cksicht auf ihren k�rperlichen Gesundheitsschaden in der Lage, eine leichte Erwerbst�tigkeit im Umfang von 50 Prozent einer Vollzeitbesch�ftigung auszu�ben,
dass das kantonale Gericht demgegen�ber das Vorliegen eines psychischen Leidens, welches die Arbeitsf�higkeit der Versicherten beeintr�chtigt, entgegen dem nachtr�glich eingereichten Zeugnis des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 25. Januar 2007 verneint hat,
dass die Vorinstanz den von der IV-Stelle ermittelten Invalidit�tsgrad von 50 % best�tigt hat,
dass die Darlegungen der Vorinstanz zum Grad der Arbeitsunf�higkeit der Versicherten f�r das Bundesgericht verbindlich sind, soweit die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts nicht offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Bundesrechtsverletzung beruht (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG),
dass die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden kann, da es sich einl�sslich auch mit den psychischen Aspekten des Gesundheitsschadens der Beschwerdef�hrerin auseinandergesetzt und zul�ssigerweise im Rahmen antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94) unter Verzicht auf die Anordnung weiterer Beweismassnahmen festgehalten hat, weshalb diese gesundheitlichen St�rungen im massgebenden Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366) zu keiner zus�tzlichen Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit gef�hrt haben d�rften,
dass es dabei mit zutreffender Begr�ndung dargelegt hat, dass der Bericht des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 25. Januar 2007 den Anforderungen, die rechtsprechungsgem�ss an einen beweiskr�ftigen Arztbericht gestellt werden, nicht gen�gt,
dass Dr. med. C.________ im letztinstanzlich eingereichten Bericht vom 25. Juni 2007 zwar nunmehr ausf�hrlich begr�ndet, dass die Beschwerdef�hrerin, an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) leidend, aus psychiatrischer wie auch somatischer Sicht voll arbeitsunf�hig sei,
dass dieser Arztbericht ein knappes halbes Jahr nach Erlass der Rentenverf�gung vom 9. Januar 2007 verfasst wurde und schon aus diesem Grund f�r die Beurteilung nicht entscheidend sein kann (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366),
dass sich jedoch auch unter Ber�cksichtigung des Berichts des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 25. Juni 2007 am Ergebnis nichts �ndert, da daraus keine Erkenntnisse gewonnen werden k�nnen, welche die Feststellungen zum Grad der Arbeitsunf�higkeit im angefochtenen Entscheid f�r den massgebenden Zeitraum bis 9. Januar 2007 als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG erscheinen und auf eine h�here Arbeitsunf�higkeit schliessen liessen,
dass die Versicherte die erwerblichen Folgen der gesundheitlich bedingten Einschr�nkung des funktionellen Leistungsverm�gens betreffende Invalidit�tsbemessung der Vorinstanz, welche sich der IV-Stelle anschliesst, zu Recht nicht r�gt,
dass die Voraussetzungen f�r die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege erf�llt sind (Art. 64 Abs. 1 BGG), weshalb von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ist,
dass indessen ausdr�cklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht wird, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist,