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Timestamp: 2020-07-12 04:31:31
Document Index: 353650731

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 21', 'Art. 61', 'Art. 121', 'Art. 21', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 61', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 121', 'Art. 1', 'Art. 21', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 61', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 121']

742.140
Bundesgesetz vom 21. Juni 2013 über den Fonds zur Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur (Bahninfrastrukturfondsgesetz, BIFG)
Loi fédérale du 21 juin 2013 sur le fonds de financement de l’infrastructure ferroviaire (Loi sur le fonds d’infrastructure ferroviaire, LFIF)
Legge federale del 21 giugno 2013 concernente il Fondo per il finanziamento dell’infrastruttura ferroviaria (Legge sul Fondo per l’infrastruttura ferroviaria, LFIF)
Art. 1 Fonds
Art. 2 Fondsrechnung
Art. 3 Einlagen
Art. 4 Entnahmen
Art. 5 Zahlungsrahmen
Art. 6 Verpflichtungskredite
Art. 7 Verschuldung, Reserve und Verzinsung
Art. 8 Genehmigung der Rechnung und Finanzplanung
Art. 9 Aufhebung bisherigen Rechts
Art. 10 Auflösung des Fonds für die Eisenbahngrossprojekte
Art. 11 Tilgung der Bevorschussung
Art. 12 Übergangsbestimmung zur Änderung vom 17. März 2017
Bundesgesetz über den Fonds zur Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur1
(Bahninfrastrukturfondsgesetz, BIFG)
vom 21. Juni 2013 (Stand am 1. Juli 2020)
gestützt auf Artikel 87a der Bundesverfassung2, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 18. Januar 20123,
1 Der Fonds zur Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur (Bahninfrastrukturfonds) ist ein rechtlich unselbstständiger Fonds mit eigener Rechnung.
2 Das Finanzhaushaltgesetz vom 7. Oktober 20051 ist subsidiär anwendbar.
1 SR 611.0
Art. 21Fondsrechnung
1 Die Fondsrechnung besteht aus einer Erfolgsrechnung, einer Bilanz und einer Investitionsrechnung.
2 Die Erfolgsrechnung weist mindestens aus:
als Ertrag:
die Einlagen in Form von zweckgebundenen Einnahmen,
die Einlagen aus dem allgemeinen Bundeshaushalt nach Artikel 87a Absatz 2 Buchstabe d der Bundesverfassung,
die Aktivzinsen auf den Darlehen;
als Aufwand:
die Entnahmen für den Betrieb,
die Passivzinsen auf den Verpflichtungen des Bahninfrastrukturfonds,
die Abschreibungen von Aktiven,
die Abgeltungen nach Artikel 9o Absatz 1 Buchstabe b des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 19573 (EBG),
die Vergütung für die Systemaufgaben nach Artikel 37 EBG.
3 Die Bilanz umfasst alle Aktiven und alle Verpflichtungen sowie das Eigenkapital.
4 Die Investitionsrechnung weist mindestens die Gewährung von Darlehen und die Investitionen in den Substanzerhalt und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur sowie in diesbezügliche Forschung aus.5 Ausgenommen sind die Ausgaben, die nicht aktivierbar sind und als solche unter Absatz 2 Buchstabe b Ziffer 1 fallen.
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des BG vom 19. Juni 2015 (Optimierung Neues Rechnungsmodell), in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 4009; BBl 2014 9329).
2 Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Organisation der Bahninfrastruktur, in Kraft seit 1. Juli 2020 (AS 2020 1889; BBl 2016 8661).
3 SR 742.101
4 Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Organisation der Bahninfrastruktur, in Kraft seit 1. Juli 2020 (AS 2020 1889; BBl 2016 8661).
5 Fassung gemäss Ziff. I 4 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Organisation der Bahninfrastruktur, in Kraft seit 1. Juli 2020 (AS 2020 1889; BBl 2016 8661).
1 Der Bundesrat legt fest, in welcher Höhe die verschiedenen vorgesehenen Finanzmittel dem Bahninfrastrukturfonds zugewiesen werden.
2 Die Beträge nach den Artikeln 87a Absatz 2 Buchstabe d und 196 Ziffer 3 Absatz 2 der Bundesverfassung basieren auf dem Preisstand von 2014. Sie werden an die Entwicklung des realen Brutto-Inlandproduktes angepasst und folgen dem Bahnbau-Teuerungsindex. Das Eidgenössische Finanzdepartement regelt im Einvernehmen mit dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation die Einzelheiten.
1 Die Bundesversammlung legt gleichzeitig mit dem Bundesbeschluss über den Voranschlag des Bundes mit einfachem Bundesbeschluss die Mittel fest, die dem Bahninfrastrukturfonds jährlich entnommen werden. Die Mittel werden auf die folgenden Bereiche aufgeteilt:
Betrieb und Substanzerhalt;
Ausbau;
Abgeltungen für die Trassenvergabestelle;
Vergütung für die Systemaufgaben nach Artikel 37 EBG4.
2 Die Mittel haben vorrangig den Bedarf für den Betrieb und den Substanzerhalt sicherzustellen.
3 Wenn die Bauarbeiten rascher als geplant ausgeführt werden und die Kosten sich erwartungsgemäss entwickeln, kann der Bundesrat den im laufenden Jahr für den Ausbau nach Absatz 1 Buchstabe b bewilligten Voranschlagskredit um bis zu 15 Prozent erhöhen.
1 Fassung gemäss Ziff. I 4 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Organisation der Bahninfrastruktur, in Kraft seit 1. Juli 2020 (AS 2020 1889; BBl 2016 8661).
3 Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Organisation der Bahninfrastruktur, in Kraft seit 1. Juli 2020 (AS 2020 1889; BBl 2016 8661).
1 Die Bundesversammlung beschliesst für die nach Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a zu bewilligenden Entnahmen jeweils einen vierjährigen Zahlungsrahmen.
2 Der Bundesrat berichtet der Bundesversammlung zusammen mit der Botschaft zur Bewilligung des Zahlungsrahmens über den Anlagezustand sowie über die Auslastung der Infrastruktur.
Art. 61Verpflichtungskredite
Die Verpflichtungskredite für Ausbauschritte richten sich nach Artikel 58 EBG2.
2 SR 742.101
1 Der Bahninfrastrukturfonds darf sich nicht über die Bevorschussung hinaus verschulden.
2 Er bildet ab dem 1. Januar 2020 eine angemessene Reserve.1
3 Guthaben werden nicht verzinst.
1 Fassung gemäss Ziff. I 7 des BG vom 17. März 2017 über das Stabilisierungsprogramm 2017–2019, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 5205; BBl 2016 4691).
1 Der Bundesrat unterbreitet der Bundesversammlung jährlich die Fondsrechnung zur Genehmigung.
2 Er erstellt für den Bahninfrastrukturfonds eine Finanzplanung über drei Jahre. Er bringt sie der Bundesversammlung zusammen mit dem Voranschlag des Bahninfrastrukturfonds zur Kenntnis.
Die Verordnung der Bundesversammlung vom 9. Oktober 19981 über das Reglement des Fonds für die Eisenbahngrossprojekte wird aufgehoben.
1 [AS 1999 775, 2005 2517, 2009 1169, 2010 5017]
1 Der Bahninfrastrukturfonds übernimmt mit dem Inkrafttreten des Bundesbeschlusses vom 20. Juni 20131 über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur alle Aktiven und Passiven des Fonds für die Eisenbahngrossprojekte.
2 Gleichzeitig übernimmt er die Darlehen, die zulasten des ordentlichen Bundeshaushalts für Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur gewährt worden sind.
1AS 2015 645
1 Spätestens ab dem 1. Januar 2019 werden im Budget und in der Finanzplanung des Bahninfrastrukturfonds bis zur vollständigen Tilgung der Bevorschussung für deren Verzinsung und Rückzahlung mindestens 50 Prozent der Einlagen nach Artikel 87a Absatz 2 Buchstabe a sowie die Einlagen nach Artikel 196 Ziffer 3 Absatz 2 der Bundesverfassung verwendet.
2 Auf der Bevorschussung werden marktkonforme Zinsen erhoben. Die Eidgenössische Finanzverwaltung legt die Einzelheiten fest.
Art. 121Übergangsbestimmung zur Änderung vom 17. März 2017
1 In Abweichung von Artikel 7 Absatz 1 können dem Bahninfrastrukturfonds bis Ende 2020 Vorschüsse zulasten der Bilanz des Bundes im Gesamtbetrag von höchstens 150 Millionen Franken gewährt werden.
2 Auf den gewährten Vorschüssen werden marktkonforme Zinsen erhoben. Die Eidgenössische Finanzverwaltung regelt die Einzelheiten.
1 Eingefügt durch Ziff. I 7 des BG vom 17. März 2017 über das Stabilisierungsprogramm 2017–2019, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 5205; BBl 2016 4691).
Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 20164
AS 2015 661
1 Anhang zum BG vom 21. Juni 2013 über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (AS 2015 651).2 SR 1013BBl 2012 15774 BRB vom 2. Juni 2014 (BBl 2014 4113)
Loi fédérale sur le fonds de financement de l’infrastructure ferroviaire1
(Loi sur le fonds d’infrastructure ferroviaire, LFIF)
du 21 juin 2013 (Etat le 1er juillet 2020)
vu l’art. 87a de la Constitution (Cst.)2, vu le message du Conseil fédéral du 18 janvier 20123,
1 Le fonds de financement de l’infrastructure ferroviaire (fonds) est un fonds juridiquement dépendant de la Confédération; il est doté d’une comptabilité propre.
2 La loi du 7 octobre 2005 sur les finances1 est applicable à titre subsidiaire.
1 RS 611.0
Art. 21Comptes du fonds
1 Les comptes du fonds comprennent le compte de résultats, le bilan et le compte des investissements.
2 Le compte de résultats présente au moins:
au titre des revenus:
les versements sous forme de recettes à affectation obligatoire,
les versements provenant des finances fédérales conformément à l’art. 87a, al.2, let.d, de la Constitution,
les intérêts actifs sur les prêts;
au titre des charges:
les prélèvements destinés à l’exploitation,
les intérêts passifs des engagements du fonds,
les amortissements d’actifs,
les indemnités visées à l’art. 9o, al. 1, let. b, de la loi fédérale du 20 décembre 1957 sur les chemins de fer (LCdF)3,
la rémunération des tâches systémiques conformément à l’art. 37 LCdF.
3 Le bilan comprend tous les actifs et tous les engagements ainsi que le capital propre.
4 Le compte des investissements présente au moins l’octroi de prêts et les investissements liés à la maintenance et à l’aménagement de l’infrastructure ferroviaire ainsi qu’à la recherche y afférente.5 Ne sont pas concernées les dépenses qui ne peuvent être portées à l’actif et qui relèvent donc de l’al. 2, let. b, ch. 1.
1 Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 4 de la LF du 19 juin 2015 (Optimisation du nouveau modèle comptable de la Confédération), en vigueur depuis le 1er janv. 2016 (RO 2015 4009; FF 2014 9127).
2 Introduit selon le ch. I 4 de la LF du 28 sept. 2018 sur l’organisation de l’infrastructure ferroviaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2020 (RO 2020 1889; FF 2016 8399).
3 RS 742.101
4 Introduit selon le ch. I 4 de la LF du 28 sept. 2018 sur l’organisation de l’infrastructure ferroviaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2020 (RO 2020 1889; FF 2016 8399).
5 Nouvelle teneur selon le ch. I 4 de la LF du 28 sept. 2018 sur l’organisation de l’infrastructure ferroviaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2020 (RO 2020 1889; FF 2016 8399).
Art. 3 Versements au fonds
1 Le Conseil fédéral fixe les montants destinés au fonds.
2 Les montants définis aux art. 87a, al. 2, let. d, et 196, ch. 3, al. 2, Cst. sont basés sur les prix de 2014. Ils sont corrigés en fonction de l’évolution du produit intérieur brut réel et suivent l’indice du renchérissement de la construction ferroviaire. Le Département fédéral des finances règle les modalités, en accord avec le Département fédéral de l’environnement, des transports, de l’énergie et de la communication.
Art. 4 Prélèvements du fonds
1 L’Assemblée fédérale adopte chaque année, en même temps que l’arrêté fédéral concernant le budget annuel, un arrêté fédéral simple fixant les sommes à prélever du fonds. Ces prélèvements sont répartis sur:
l’exploitation et la maintenance de la qualité des infrastructures;
l’aménagement;
les indemnités destinées au service d’attribution des sillons;
la rémunération des tâches visées à l’art. 37 LCdF5.
2 Les prélèvements doivent couvrir en priorité les besoins liés à l’exploitation et à la maintenance de la qualité des infrastructures.6
3 Si les travaux de réalisation sont exécutés plus rapidement que prévu et que les coûts évoluent conformément aux planifications, le Conseil fédéral peut augmenter de 15 % au plus le crédit budgétaire de l’année en cours alloué à l’aménagement conformément à l’al. 1, let. b.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I 4 de la LF du 28 sept. 2018 sur l’organisation de l’infrastructure ferroviaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2020 (RO 2020 1889; FF 2016 8399).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I 4 de la LF du 28 sept. 2018 sur l’organisation de l’infrastructure ferroviaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2020 (RO 2020 1889; FF 2016 8399).
3 Introduite par le ch. I 4 de la LF du 28 sept. 2018 sur l’organisation de l’infrastructure ferroviaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2020 (RO 2020 1889; FF 2016 8399).
4 Introduite par le ch. I 4 de la LF du 28 sept. 2018 sur l’organisation de l’infrastructure ferroviaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2020 (RO 2020 1889; FF 2016 8399).
5 RS 742.101
6 Nouvelle teneur selon le ch. I 4 de la LF du 28 sept. 2018 sur l’organisation de l’infrastructure ferroviaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2020 (RO 2020 1889; FF 2016 8399).
Art. 5 Plafond des dépenses
1 L’Assemblée fédérale fixe tous les quatre ans un plafond de dépenses pour les prélèvements qui sont arrêtés conformément à l’art. 4, al. 1, let. a.
2 Le Conseil fédéral rend compte à l’Assemblée fédérale de l’état des installations et du taux d’utilisation de l’infrastructure dans le cadre du message sur l’approbation du plafond de dépenses.
Art. 61Crédits d’engagement
Les crédits d’engagement destinés aux étapes d’aménagement sont régis par l’art. 58 LCdF2.
Art. 7 Endettement, réserve et rémunération
1 Le fonds ne doit pas s’endetter plus que jusqu’à concurrence des avances versées.
2 Il constitue, à partir du 1er janvier 2020, une réserve appropriée.1
3 Les avoirs ne sont pas rémunérés.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I 7 de la LF du 17 mars 2017 sur le programme de stabilisation 2017-2019, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 5205; FF 2016 4519).
Art. 8 Approbation des comptes et planification financière
1 Le Conseil fédéral soumet annuellement les comptes du fonds à l’approbation de l’Assemblée fédérale.
2 Il établit une planification financière du fonds sur trois ans. Il la présente à l’Assemblée fédérale en même temps que le budget relatif au fonds.
Art. 9 Abrogation du droit en vigueur
L’ordonnance de l’Assemblée fédérale du 9 octobre 1998 portant règlement du fonds pour les grands projets ferroviaires1 est abrogée.
1 [RO 1999 775, 2005 2517, 2009 1169, 2010 5017]
Art. 10 Dissolution du fonds pour les grands projets ferroviaires
1 Lors de l’entrée en vigueur de l’arrêté fédéral du 20 juin 2013 portant règlement du financement et de l’aménagement de l’infrastructure ferroviaire1, le fonds reprend l’ensemble des actifs et des passifs du fonds pour les grands projets ferroviaires.
2 Le fonds reprend simultanément les prêts accordés au débit des finances fédérales ordinaires et destinés aux investissements dans l’infrastructure ferroviaire.
1RO 2015 645
Art. 11 Remboursement des avances
1 À compter du 1er janvier 2019 au plus tard, le budget et la planification financière du fonds doivent prévoir qu’au moins 50 % des versements au fonds prévus à l’art. 87a, al. 2, let. a, Cst. et l’intégralité des versements au fonds prévus à l’art. 196, ch. 3, al. 2, Cst. servent à rémunérer et à rembourser les avances, jusqu’au remboursement intégral de celles-ci.
2 Les avances sont rémunérées aux taux du marché. L’Administration fédérale des finances règle les modalités.
Art. 121Disposition transitoire relative à la modification du 17 mars 2017
1 En dérogation à l’art. 7, al. 1, des avances imputées au bilan de la Confédération atteignant au plus 150 millions de francs au total peuvent être accordées au fonds jusqu’à fin 2020.
1 Introduit par le ch. I 7 de la LF du 17 mars 2017 sur le programme de stabilisation 2017-2019, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 5205; FF 2016 4519).
Date de l’entrée en vigueur: 1er janvier 20164
RO 2015 661
1 Annexe de la LF du 21 juin 2013 sur le financement et l’aménagement de l’infrastructure ferroviaire (RO 2015 651).2 RS 1013FF 2012 13714 ACF du 2 juin 2014 (FF 2014 3953).
Legge federale concernente il Fondo per il finanziamento dell’infrastruttura ferroviaria1
(Legge sul Fondo per l’infrastruttura ferroviaria, LFIF)
del 21 giugno 2013 (Stato 1° luglio 2020)
visto l’articolo 87a della Costituzione federale2 (Cost.); visto il messaggio del Consiglio federale del 18 gennaio 20123,
Art. 1 Fondo
1 Il Fondo per il finanziamento dell’infrastruttura ferroviaria (Fondo) è un fondo giuridicamente non autonomo con contabilità propria.
2 La legge federale del 7 ottobre 20051 sulle finanze della Confederazione è applicabile a titolo sussidiario.
Art. 21Contabilità del Fondo
1 La contabilità del Fondo si compone di un conto economico, di un bilancio e di un conto degli investimenti.
2 Il conto economico contempla almeno:
come ricavi:
i conferimenti sotto forma di entrate a destinazione vincolata,
i conferimenti dal bilancio generale della Confederazione secondo l’articolo 87a capoverso 2 lettera d della Costituzione federale,
gli interessi attivi sui mutui;
come spese:
i prelievi per l’esercizio,
gli interessi passivi sugli impegni del Fondo,
gli ammortamenti di attivi,
le indennità di cui all’articolo 9o capoverso 1 lettera b della legge federale del 20 dicembre 19573 sulle ferrovie (Lferr),
la rimunerazione dei compiti sistemici secondo l’articolo 37 Lferr.
3 Il bilancio comprende l’insieme degli attivi e degli impegni, nonché il capitale proprio.
4 Il conto degli investimenti contempla almeno la concessione di mutui e gli investimenti nel mantenimento della qualità e nell’ampliamento dell’infrastruttura ferroviaria nonché gli investimenti nella ricerca corrispondente.5 Ne sono escluse le uscite non attivabili che figurano come tali al capoverso 2 lettera b numero 1.
1 Nuovo testo giusta l’all. n. 4 della LF del 19 giu. 2015 (Ottimizzazione del Nuovo modello contabile), in vigore dal 1° gen. 2016 (RU 2015 4009; FF 2014 8061).
2 Introdotto dal n. I 4 della LF del 28 set. 2018 sull’organizzazione dell’infrastruttura ferroviaria, in vigore dal 1° lug. 2020 (RU 2020 1889; FF 2016 7711).
4 Introdotto dal n. I 4 della LF del 28 set. 2018 sull’organizzazione dell’infrastruttura ferroviaria, in vigore dal 1° lug. 2020 (RU 2020 1889; FF 2016 7711).
5 Nuovo testo giusta il n. I 4 della LF del 28 set. 2018 sull’organizzazione dell’infrastruttura ferroviaria, in vigore dal 1° lug. 2020 (RU 2020 1889; FF 2016 7711).
Art. 3 Conferimenti
1 Il Consiglio federale stabilisce l’importo dei singoli versamenti attribuiti al Fondo.
2 Gli importi di cui agli articoli 87a capoverso 2 lettera d e 196 numero 3 capoverso 2 Cost. si basano sui prezzi del 2014. Sono adeguati all’evoluzione del prodotto interno lordo reale e seguono l’indice di rincaro delle opere ferroviarie. Il Dipartimento federale delle finanze disciplina i dettagli d’intesa con il Dipartimento federale dell’ambiente, dei trasporti, dell’energia e delle comunicazioni.
Art. 4 Prelievi
1 L’Assemblea federale stabilisce con un decreto federale semplice, contemporaneamente al decreto federale concernente il preventivo della Confederazione, gli importi prelevati annualmente dal Fondo. Tali prelievi sono suddivisi sui seguenti ambiti:
esercizio e mantenimento della qualità;
ampliamento;
indennità per il Servizio di assegnazione delle tracce;
rimunerazione dei compiti sistemici secondo l’articolo 37 Lferr4.
2 I prelievi devono garantire prioritariamente il fabbisogno per l’esercizio e il mantenimento della qualità.
3 Se i lavori avanzano più rapidamente del previsto e il livello dei costi è conforme alla pianificazione, il Consiglio federale può aumentare del 15 per cento al massimo il credito a preventivo annuale stanziato per l’ampliamento di cui al capoverso 1 lettera b.
1 Nuovo testo giusta il n. I 4 della LF del 28 set. 2018 sull’organizzazione dell’infrastruttura ferroviaria, in vigore dal 1° lug. 2020 (RU 2020 1889; FF 2016 7711).
2 Introdotta dal n. I 4 della LF del 28 set. 2018 sull’organizzazione dell’infrastruttura ferroviaria, in vigore dal 1° lug. 2020 (RU 2020 1889; FF 2016 7711).
3 Introdotta dal n. I 4 della LF del 28 set. 2018 sull’organizzazione dell’infrastruttura ferroviaria, in vigore dal 1° lug. 2020 (RU 2020 1889; FF 2016 7711).
4 RS 742.101
Art. 5 Limite di spesa
1 Per i prelievi di cui all’articolo 4 capoverso 1 lettera a, l’Assemblea federale stabilisce di volta in volta un limite di spesa quadriennale.
2 Nell’ambito del messaggio concernente il limite di spesa, il Consiglio federale informa l’Assemblea federale sullo stato degli impianti e sul grado di utilizzo dell’infrastruttura.
Art. 61Crediti d’impegno
I crediti d’impegno per le fasi di ampliamento sono retti dall’articolo 58 Lferr2.
Art. 7 Indebitamento, riserva e remunerazione
1 Il Fondo non può indebitarsi oltre l’ammontare dell’anticipo.
2 Dal 1° gennaio 2020 il Fondo costituisce una riserva adeguata.1
3 L’avere non è remunerato.
1 Nuovo testo giusta il n. I 7 della LF del 17 mar. 2017 sul programma di stabilizzazione 2017–2019, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5205; FF 2016 4135).
Art. 8 Approvazione dei conti e pianificazione finanziaria
1 Il Consiglio federale sottopone annualmente per approvazione la contabilità del Fondo all’Assemblea federale.
2 Stabilisce per il Fondo una pianificazione finanziaria su tre anni. Ne informa l’Assemblea federale, in margine al preventivo del Fondo.
Art. 9 Diritto previgente: abrogazione
L’ordinanza dell’Assemblea federale del 9 ottobre 19981 relativa al regolamento del fondo per i grandi progetti ferroviari è abrogata.
1 [RU 1999 775, 2005 2517, 2009 1169, 2010 5017]
Art. 10 Scioglimento del fondo per i grandi progetti ferroviari
1 Con l’entrata in vigore del decreto federale del 20 giugno 20131 concernente il finanziamento e l’ampliamento dell’infrastruttura ferroviaria (controprogetto diretto all’iniziativa popolare «Per i trasporti pubblici»), il Fondo si assume tutti gli attivi e i passivi del fondo per i grandi progetti ferroviari.
2 Contemporaneamente il Fondo si assume i mutui concessi a carico del bilancio ordinario della Confederazione per investimenti nell’infrastruttura ferroviaria.
1RU 2015 645
Art. 11 Estinzione dell’anticipo
1 A partire al più tardi dal 1° gennaio 2019 e sino alla completa estinzione dell’anticipo, nel preventivo e nella pianificazione finanziaria del Fondo sono destinati alla rimunerazione e al rimborso dell’anticipo almeno il 50 per cento dei conferimenti di cui all’articolo 87a capoverso 2 lettera a Cost. nonché i conferimenti di cui all’articolo 196 numero 3 capoverso 2 Cost.
2 Sull’anticipo sono prelevati tassi di interesse conformi al mercato. L’Amministrazione federale delle finanze stabilisce i dettagli.
Art. 121Disposizione transitoria della modifica del 17 marzo 2017
1 In deroga all’articolo 7 capoverso 1, fino alla fine del 2020 al Fondo possono essere concessi anticipi a carico del bilancio della Confederazione per un importo complessivo massimo di 150 milioni di franchi.
2 Sugli anticipi sono prelevati tassi di interesse conformi al mercato. L’Amministrazione federale delle finanze stabilisce i dettagli.
1 Introdotto dal n. I 7 della LF del 17 mar. 2017 sul programma di stabilizzazione 2017–2019, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5205; FF 2016 4135).
Data dell’entrata in vigore: 1° gennaio 20164
RU 2015 661
1 All. della LF del 21 giu. 2013 concernente il finanziamento e l’ampliamento dell’infrastruttura ferroviaria (RU 2015 651).2 RS 1013FF 2012 12834 DCF del 2 giu. 2014 (FF 2014 3507).