Source: https://www.dtad.de/details/Planung_Bau_Finanzierung_Instandhaltung_Bewirtschaftung_60594_Frankfurt_am_Main-6113819_1
Timestamp: 2018-05-24 21:15:51
Document Index: 35677600

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', 'Art. 46', '§ 6', '§ 6', 'Art. 46', '§ 6', '§ 33', '§ 107', '§ 107']

Ausschreibung - Planung, Bau, Finanzierung, Instandhaltung, Bewirtschaftung in Frankfurt am Main (ID:6113819)
> DTAD-ID: 6113819
Planung, Bau, Finanzierung, Instandhaltung, Bewirtschaftung
Raumbedarf Schule inkl. 3-Feld-Sporthalle ca. 10.000 - 12.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF)
HAD-Referenz-Nr.: 11/1652
Offizielle Bezeichnung: Stadtschulamt der Stadt Frankfurt a.M.
Postanschrift Seehofstraße 41
Bearbeiter: Hermann Keller
Telefon: 069 212 35667
Fax: 069 212 30792
E-Mail: hermann.keller@stadt-frankfurt.de
IGS West - Planung, Bau, Finanzierung, Instandhaltung [BL020] [BL020] [BL020]
(a) Bauleistung
Palleskestraße, Frankfurt-Höchst
Planung, Bau, Finanzierung, Instandhaltung, Bewirtschaftung (Mietmodell)
80490000 Betrieb einer Bildungseinrichtung
Ende: 01.10.2041
Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft hat dem Auftraggeber wie folgt Sicherheit für die Vertragserfüllung zu leisten:
(a) Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe eines angemessenen Prozentsatzes der rechnerisch auf die Bauleistung entfallenden vereinbarten Vergütung bis zum Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer;
Die Vertragserfüllungsbürgschaften sind dem Auftraggeber spätestens bei Unterzeichnung der Projektverträge zu leisten.
Näheres regeln die Verdingungsunterlagen.
Die Finanzierung der Bauleistungen erfolgt durch den Auftragnehmer. Sämtliche Finanzierungskosten sind in dem vom Auftraggeber zu leistenden Leistungsentgelt zu berücksichtigen.
Das vom Auftraggeber an den Auftragnehmer zu zahlende Leistungsentgelt bemisst sich nach monatlich gleichbleibenden Raten über die Laufzeit des Projekts; es wird erstmals ab Abnahme der Schulgebäude und der Sporthalle - sofern ein geordneter Schulbetrieb möglich ist - gezahlt. Eine Indexierung anhand einschlägiger Indizes ist vorgesehen.
Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften dem Auftraggeber für alle Leistungen grundsätzlich gesamtschuldnerisch; hiervon kann abgewichen werden, wenn und soweit eine Sicherstellung der Leistungserbringung dadurch nicht gefährdet oder beeinträchtigt wird.Näheres regeln die Verdingungsunterlagen.
Teilnahmeanträge sind bei der in Ziffer I.1) benannten Stelle anzufordern. Der Teilnahmeantrag und sämtliche weiteren dafür zu verwendenden Formblätter sind an den angegebenen Stellen mit Firmenstempel zu versehen, zu unterzeichnen und mit Angaben zu Ort und Datum des Tags der Ausstellung zu versehen. Dem Teilnahmeantrag sind sämtliche, in den nachfolgenden Gliederungspunkten A) bis D) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise beizufügen. Beabsichtigt ein Unternehmen mehrere Leistungskategorien zu erbringen, so sind für jede dieser Leistungen alle geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen. Soweit die gleichen Erklärungen und Nachweise bei mehreren Leistungskategorien gefordert sind, ist es ausreichend, wenn der Bewerber diese nur in einfacher Ausfertigung einreicht.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise unter Beachtung des Gleichbehandlungsgebotes unter Fristsetzung nachzufordern.
Fremdsprachigen Eignungsnachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Sofern ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis seiner Eignung auf Nachunternehmer zu berufen, hat er seinem Teilnahmeantrag die für den betreffenden Leistungsbestandteil geforderten Eignungsnachweise von dem/den ausführenden Nachunternehmer(n) beizulegen. Referenzen des/der zur Ausführung vorgesehenen Nachunternehmer(s) für den betreffenden Leistungsbestandteil hat der Bewerber dem Teilnahmeantrag beizulegen, sie werden dem Bewerber im Rahmen der Eignungsprüfung zugerechnet.
Die Bewerber haben zum Nachweis ihrer Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit mit ihrem Teilnahmeantrag die nachfolgenden Eignungsnachweise einzureichen:
A) Eignungsnachweise für den Bewerber:
a) Angabe, welches Unternehmen im Auftragsfall die Leistungselemente 1) Planung, 2) Bau, 3) bauliche Instandhaltung und 4) Bewirtschaftung als verantwortlicher Ausführender erbringen wird.
b) Erklärung eines oder mehrerer Kreditinstitute, in der diese die grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung der Maßnahme bestätigen.
c) Darstellung sowie Erläuterung des vorgesehenen Realisierungsmodells und dessen Finanzierung unter Angabe, wer Vertragspartner des Auftraggebers werden soll (z.B. eine Projektgesellschaft)
d) Bestätigung des Versicherers, dass dieser bereit ist mit dem Bewerber einen Vertrag über die Gewährung einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 5.000.000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 5.000.000 EUR (pro Schadensfall) abzuschließen. Der Abschluss dieser Versicherung ist vor Beauftragung nachzuweisen.
Dem Teilnahmeantrag einer Bewerbergemeinschaft ist eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft zur Haftung gem. Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung beizufügen.
B) Eignungsnachweise für das Leistungselement Planung (Hochbau, Architektur):
b) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6a Abs.1 Nr. 1, § 6 Abs.3 Nr.2 e) - h) VOB/A nicht vorliegen;
c) Nachweis der Bauvorlageberechtigung des Entwurfsverfassers durch einen entsprechenden Kammereintrag.
C) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bau:
a) Angabe sämtlicher Gesellschafter des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft sowie Darstellung aller bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verbindungen und Beteiligungsverhältnisse (sofern vorliegend, sowohl zur Muttergesellschaft als auch zu eigenen Tochtergesellschaften, unter Angabe mindestens der jeweiligen Mehrheitsgesellschafter),
b) Aktueller Auszug aus dem Berufsregister (nicht älter als 3 Monate, bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in Deutschland Auszug aus dem Handelsregister bzw. der Handwerksrolle; bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat Auszug aus den in Art. 46 VKR und Anhang IX Teil A der RL 2004/18/EG genannten Berufsregistern),
c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6a Abs.1 Nr. 1, § 6 Abs.3 Nr.2 e) - h) VOB/A nicht vorliegen.
D) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bewirtschaftung:
a) Auszug aus dem Berufsregister (nicht älter als 3 Monate), in dem der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft eingetragen ist (bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in Deutschland Auszug aus dem Handelsregister bzw. der Handwerksrolle; bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat Auszug aus den in Art. 46 VKR und Anhang IX Teil A der RL 2004/18/EG genannten Berufsregistern),
b) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach 6a Abs.1 Nr. 1, § 6 Abs.3 Nr.2 e) - h) VOB/A nicht vorliegen.
a) Bilanzen oder Geschäftsberichte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist),
b) Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
c) Erklärung über den Umsatz mit vergleichbaren Projekten,
d) Vorlage einer Bankauskunft zu wirtschaftlicher Situation (insbesondere Liquidität) und Zahlungsverhalten;
a) Nachweis des Gesamtumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
b) Vorlage einer Bankauskunft zu wirtschaftlicher Situation (insbesondere Liquidität) und Zahlungsverhalten;
c) Vorlage einer Bankauskunft zu wirtschaftlicher Situation (insbesondere Liquidität) und Zahlungsverhalten;
c) Bankauskunft mit Aussagen zu wirtschaftlicher Situation (insbesondere Liquidität) und Zahlungsverhalten;
3 Referenzen zu vergleichbaren Projekten (Planung, Errichtung, Finanzierung, Betrieb), bei denen der Bewerber als verantwortlicher Partner (Vertragspartner/Initiator/Gesellschafter der Objektgesellschaft) des Auftraggebers agierte. Es sind jeweils folgende Angaben zu machen:
a) Name und Adresse des Auftraggebers und des Ansprechpartners,
b) Realisierungsmodell,
c) Jahr des Vertragsabschlusses.
Werden weniger als insgesamt 3 Referenzen abgegeben, werden die Fehlenden mit null Punkten gewertet.
2. Personelle Leistungsfähigkeit:
a) Angaben über die Zahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags und der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (bezogen auf die ausgeschriebene oder vergleichbare Leistungen und gegliedert nach der Art der beruflichen Qualifikation),
b) Angaben über das zur Projektleitung vorgesehene technische und/oder kaufmännische Personal zur Abwicklung der ausgeschriebenen Leistung (jeweils mit Angabe von Name, beruflicher Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit im Unternehmen).
3 Referenzen für Planungsleistungen gem. § 33 HOAI bei der Planung und Errichtung von Hochbauten in den letzten 5 Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung oder Teilen davon vergleichbar sind. Hiervon sind mindestens 1 Referenz für Schulen und mindestens 1 Referenz für Passivhausstandard/Niedrigenergiehausstandard einzureichen. Es sind jeweils folgende Angaben zu machen:
b) Art des Gebäudes mit Angaben zur Nutzung, m² BGF gem. DIN 277,
c) Baubeschreibung mit Angaben zur Bauweise, zur Art des Vorhabens sowie weitere erläuternde Baubeschreibungen mit Bild- und Skizzendokumentation, ggf. Erläuterungen zu Schule/Energiekonzept (Passivhausstandard/Niedrigenergiehausstandard),
d) Angaben zum Leistungsumfang durch Angabe der beauftragten Leistungsphasen (HOAI) sowie der Bauwerkskosten (gem. DIN 276 für die Kostengruppen 300 und 400, jeweils getrennt in EUR netto),
e) Projektzeitraum.
b) Angaben über das zur Projektleitung vorgesehene Personal zur Abwicklung der ausgeschriebenen Leistung, (jeweils mit Angabe von Name, beruflicher Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit im Büro).
C) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bau
3 Referenzen für Bauleistungen im Hochbau (Neubau, grundlegende Sanierung) in den letzten 5 Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung oder Teilen davon vergleichbar sind. Besonders berücksichtigt werden hierbei vor allem Leistungen für Schulen oder andere Bildungseinrichtungen sowie Ausführungen in Passivhausstandard/Niedrigenergiestandard. Es sind jeweils folgende Angaben zu machen:
c) Baubeschreibung mit Angaben zur Bauweise, zur Art des Vorhabens sowie weitere erläuternde Baubeschreibungen mit Bild- und Skizzendokumentation, Erläuterungen zum Energiekonzept,
d) Angaben des vom Bewerber erbrachten Leistungsumfangs durch Angabe der Kosten des gesamten Bauwerkes (gem. DIN 276 für die Kostengruppen 300 und 400, jeweils getrennt in EUR netto) sowie des Anteils der vom Bewerber erbrachten Leistung in %,
Werden weniger als insgesamt 3 Referenzen abgegeben, werden die Fehlenden mit null Punkten bewertet.
3 Referenzen für Leistungen der Bewirtschaftung von Hochbauten in den letzten 10 Kalenderjahren, die mit der hier zu vergebenden Leistung oder Teilen davon vergleichbar sind. Besonders berücksichtigt werden hierbei Leistungen für Schulen, vergleichbare Bildungseinrichtungen und andere öffentliche Hochbauten mit Publikumsverkehr. Es sind jeweils folgende Angaben zu machen:
c) Beschreibung des Projektes unter Angaben der einzelnen Bewirtschaftungsleistungen sowie Erläuterung dieser Leistungen, insbesondere des Energiemanagements,
d) Bewirtschaftungsvolumens (netto) für den eigenen Leistungsanteil p. a.,
Mindestens 3 Teilnehmer / Höchstens 6 Teilnehmer
Zur Prüfung der Eignung der Bewerber wurden Kriterien für die Bewertung von Teilnahmeanträgen festgelegt, die Referenzen, die wirtschaftliche sowie die personelle Leistungsfähigkeit betreffen.
1. Bewertung des Bewerbers (25% Gesamtgewichtung)
a) Allgemeine Angaben (25%)
b) Organisations- und Projektstruktur (25%)
c) Referenzprojekte (50%)
2. Bewertung des Leistungselements Planung (25% Gesamtgewichtung)
b) Referenzprojekte (75%)
3. Bewertung des Leistungselements Bau (25% Gesamtgewichtung)
a) Allgemeine Angaben (25%):
4. Bewertung des Leistungselements Bewirtschaftung (25% Gesamtgewichtung)
Die genauen Punkteverteilungen und Gewichtungen sind den ergänzenden Unterlagen des Teilnahmeantrags zu entnehmen.
Für den Fall, dass die Projektverträge mit einer für diesen Zweck errichteten Projektgesellschaft abgeschlossen werden sollen, wird rein vorsorglich darauf hingewiesen, dass für die Bewertung der finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft nur insoweit auf die Gesellschafter der Projektgesellschaft abgestellt wird, als gewährleistet ist, dass die Projektgesellschaft stets in der Lage sein wird, ihre Verpflichtungen aus den Projektverträgen zu erfüllen (z.B. durch eine entsprechende Eigenkapitalausstattung der Projektgesellschaft sowie Garantien oder Patronatserklärungen).
20-2011-00109
Tag : 16.05.2011 Uhrzeit: 24:00
19.05.2011 Uhrzeit 11:00
Tag: 05.06.2011
Vergabekammer: Bei vergaberechtlich relevanten Mehrfachbeteiligungen hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass der Geheimwettbewerb gewahrt ist.
nachr. HAD-Ref. : 11/1652
nachr. V-Nr/AKZ : 20-2011-00109
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3, 64283 Darmstadt oder Postfach, 64278 Darmstadt (Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2)
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann eine Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind spätestens 14 Tag nach ihrem Erkennen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein auf Verstöße in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen Bezug nehmende Rüge muss spätestens bis zum Ablauf der genannten Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge bzw. zur Angebotsabgabe erhoben worden sein, § 107 Abs.3 S.1 Nr.2 und 3 GWB.Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 107 Abs.3 S.1 Nr.4 GWB.