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Timestamp: 2017-05-29 11:20:55
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UBS | LSS Rechtsanwälte
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Veröffentlicht am 16. September 2013 von lsspartner	Die 25. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt am Main hat am 12.07.2013 (Az. 2-25 O 176/12) eine Bank zur Zahlung von EUR 10.070,34 nebst Zinsen verurteilt. Die verurteilte Bank erbrachte im Jahre 2008 gegenüber einem Rechtsanwalt eine Beratung, die zum Tausch von Geldmarktfondsanteilen in Bonus-Express-Zertifikate des Emittenten UBS mündete. Die Zertifikate wurden für rund EUR 60.000,00 erworben. Nachdem der Anleger einen Kursrückgang bemerkte, veräußerte er die Papiere und machte dabei einen Verlust in Höhe von EUR 10.070,34. Das Gericht kam nach durchgeführter Beweisaufnahme zu dem Ergebnis, dass die Beratung pflichtwidrig war. So habe der Anleger eine konservative Anlagestrategie verfolgt und Wert auf Sicherheit gelegt. Die Beraterin habe es versäumt eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen und in ordnungsgemäßer Weise ein Kundenprofil zu erstellen. Schließlich sei dem Anleger ein Produkt angeboten, was nicht zu seinem Profil gepasst habe. Der Anleger wurde von der Frankfurter Kanzlei LSS Rechtsanwälte vertreten. Nach Auffassung des Frankfurter Fachanwaltes für Bank- und Kapitalmarktrecht Matthias Schröder ist der Fall bemerkenswert, da die Beraterin in der Beweisaufnahme freimütig eingeräumt habe, den ihr zuvor unbekannten Kunden nicht nach dessen Zielen und Kenntnissen befragt zu haben.
Veröffentlicht unter Bank- und Kapitalmarktrecht	| Verschlagwortet mit Bank, Bank- und Kapitalmarktrecht, bester, Commerzbank, Darmstadt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Falschberatung, Frankfurt, Hamburg, Koblenz, Landgericht, LSS Rechtsanwälte, Mainz, Mannheim, München, Oberlandesgericht, Rechtsanwalt, Schaden, SEB Santander Bearbeitungsgebühr rechtswidrig Klage Rückzahlung Rechtsanwalt Bankrecht Fachanwalt Matthias Schröder LSS Rechtsanwälte Frankfurt Offenbach Anlegerschutz, Spezialist, Strafrecht, UBS, verurteilt, Zertifikat	Änderung der Rechtsprechung zur Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens; Urteilsbesprechung RA Schröder
Veröffentlicht am 27. Mai 2013 von lsspartner	Auszug aus jurisPraxisreport 5/2013
1. Derjenige, der vertragliche oder vorvertragliche Aufklärungspflichten verletzt hat,
ist beweispflichtig dafür, dass der Schaden auch eingetreten wäre, wenn er sich pflichtgemäß
verhalten hätte, der Geschädigte den Rat oder Hinweis also unbeachtet gelassen
hätte (Bestätigung von BGH, Urt. v. 16.11.1993 – XI ZR 214/92 – BGHZ 124, 151, 159
2. Diese Beweislastumkehr greift bereits bei feststehender Aufklärungspflichtverletzung
ein. Es kommt bei Kapitalanlagefällen nicht darauf an, ob ein Kapitalanleger bei
gehöriger Aufklärung vernünftigerweise nur eine Handlungsalternative gehabt hätte,
er sich also nicht in einem Entscheidungskonflikt befunden hätte. Das Abstellen auf
das Fehlen eines Entscheidungskonflikts ist mit dem Schutzzweck der Beweislastumkehr
nicht zu vereinbaren (Aufgabe von BGH, Urt. v. 16.11.1993 – XI ZR 214/92 – BGHZ
124, 151, 161).
3. Zur Pflicht des Tatgerichts, den von der Beklagten benannten Kläger als Partei zu
der Behauptung zu vernehmen, der Kläger hätte die Anlage auch bei Kenntnis von
Rückvergütungen erworben.
4. Zur Würdigung von Hilfstatsachen, die den Schluss darauf zulassen, der Anleger hätte
die empfohlene Kapitalanlage auch bei Kenntnis von Rückvergütungen erworben.
5. Zur Schätzung des entgangenen Gewinns, der nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge
mit einem anderen Anlagegeschäft erzielt worden wäre.
Grundsätzlich muss jeder Kläger als Anspruchssteller die Ursächlichkeit der Pflichtverletzung für
den Schaden beweisen. Für Fälle in denen Aufklärungs-, Belehrungs- oder Hinweispflichten verletzt
wurden, hilft die Rechtsprechung den betroffenen Anspruchsstellern mit der so genannten „Vermutung
aufklärungsrichtigen Verhaltens“. Schon die dogmatische Grundlage Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Bank- und Kapitalmarktrecht	| Verschlagwortet mit anlegerfreundliches Urteil BGH, Anlegerschutz, Bank, Bank- und Kapitalmarktrecht, Bankrecht, Beweis, Commerzbank, Deutsche Bank, DVAG, Erfolg, Fachanwalt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Frankfurt, Hessen, Kausalität, Klage, MLP, Postbank, Rechtsanwalt, Rhein Main, Santander, Schaden, Schadensersatz, Schiffsfonds, SEB Santander Bearbeitungsgebühr rechtswidrig Klage Rückzahlung Rechtsanwalt Bankrecht Fachanwalt Matthias Schröder LSS Rechtsanwälte Frankfurt Offenbach Anlegerschutz, Sparkasse, UBS, Urteil, Vermutung, Volksbank, Widerlegung, Zertifikate	Bundesgerichtshof entscheidet über die Rückforderung gewinnunabhängiger Ausschüttungen bei Kommanditbeteiligung an Schiffsfonds
Veröffentlicht am 13. März 2013 von lsspartner	Der für das Gesellschaftsrecht zuständige II. Zivilsenat hat entschieden, dass nach dem Gesellschaftsvertrag zulässige gewinnunabhängige Ausschüttungen an Kommanditisten eines in der Rechtsform einer GmbH & Co KG organisierten Schiffsfonds nur dann von der Gesellschaft zurückgefordert werden können, wenn dies im Gesellschaftsvertrag vorgesehen ist.
Veröffentlicht unter Bank- und Kapitalmarktrecht	| Verschlagwortet mit Aktie, anlegerfreundliches Urteil BGH, Anlegerschutz, Anspruch, Anwalt, Ausschüttung, Bank, Bank- und Kapitalmarktrecht, Banken, Bankrecht, bester Anwalt, BGH, Citibank, Commerzbnak, Düsseldorf, Dresdner Bank, Fachanwalt Bank- und Kapitalmarktrecht, falsch beraten, Frankfurt, Gericht, geschlossene Fonds, Hamburg, Insolvenz, Klage, Klage gewonnen, LG, München, OLG, Pleite, Provision, Rückforderung, Rückzahlung, Rechtsanwalt, Schaden, Schiffe, Schifffonds, Schiffsfonds, SEB Santander Bearbeitungsgebühr rechtswidrig Klage Rückzahlung Rechtsanwalt Bankrecht Fachanwalt Matthias Schröder LSS Rechtsanwälte Frankfurt Offenbach Anlegerschutz, Sparkasse, Targobank, UBS, Urteile vom 12. März 2013 - II ZR 73/11 und II ZR 74/11, Volksbank	Suchen