Source: https://www.dub-berlin.de/forderung/
Timestamp: 2018-09-24 23:21:34
Document Index: 137014377

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 8', '§ 45', '§ 46', '§ 36', '§ 15', '§ 17', '§ 8']

Fördermöglichkeiten-Brandenburg | D&B Berlin
Für unsere zertifizierten Bildungsangebote gibt es zahlreiche Möglichkeiten eine finanzielle Unterstützung zu erhalten:
Weiterführende allgemeinbildende Schulen (z.B. Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Gymnasien) ab Klasse 10 [§ 2 Abs. 1 Nr. 1 BAföG],
Berufsfachschulklassen und Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, sofern sie in einem zumindest zweijährigen Bildungsgang einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln [§ 2 Abs. 1 Nr. 2 BAföG]
Persönliche Voraussetzungen für den Anspruch auf Ausbildungsförderung sind grundsätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein in § 8 BaföG aufgeführter aufenthaltsrechtlicher Status, die allgemeine Eignung für die gewählte Ausbildung und das Nichtüberschreiten der Altersgrenze. Die Ausbildung muss vor Vollendung des 30. Lebensjahres begonnen werden. Ausnahmen sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Wo und wie wird das BAföG beantragt?
Die Leistungen nach dem BAföG sollen schriftlich auf den dafür vorgesehenen Formblättern beantragt werden (§ 45 und § 46 BAföG). Der Antrag kann sowohl von den Auszubildenden selbst, sofern sie das 15. Lebensjahr vollendet haben (§ 36 Abs. 1 Satz 1 SGB I), als auch von ihren gesetzlichen Vertretern gestellt werden.
Leistungen nach dem BAföG werden frühestens vom Beginn des Antragsmonats an erbracht (§ 15 Abs. 1 BAföG).
Grundlage ist § 17 BAföG. Schüler/innen erhalten die Förderung als Vollzuschuss während der Ausbildung und müssen sie nicht zurückzahlen.
Weitere Informationen unter : www.das-neue-bafoeg.de
Die Unterstützung von unter anderem Schülerinnen und Schülern in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen. Der Bildungskredit steht neben oder zusätzlich zu Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) als weitere Möglichkeit der Ausbildungsfinanzierung zur Verfügung. Einkommen und Vermögen der Auszubildenden oder ihrer Eltern spielen keine Rolle. Der Bildungskredit dient bei nicht nach dem BAföG geförderten Auszubildenden der Sicherung und Beschleunigung der Ausbildung, bei nach dem BAföG geförderten Auszubildenden der Finanzierung von außergewöhnlichem, nicht durch das BAföG erfasstem Aufwand, wie z.B. besonderen Studienmaterialien, Exkursionen oder Schulgebühren. Damit die Kreditkonditionen günstig sein können, übernimmt der Bund gegenüber der auszahlenden Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Ausfallbürgschaft (Bundesgarantie) für den Auszubildenden.
Unter anderem werden gefördert:
Persönliche Voraussetzungen, ebenso wie beim BAföG, sind grundsätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein in § 8 BaföG aufgeführter aufenthaltsrechtlicher Status.
Wo und wie wird der Bildungskredit beantragt?
Der Bildungskredit wird schriftlich beim Bundesverwaltungsamt, 50728 Köln, beantragt oder per Internet unter www.bildungskredit.de . Das Bundesverwaltungsamt erteilt bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen einen Bewilligungsbescheid, der die Auszubildenden berechtigt, einen Kreditvertrag mit der KfW abzuschließen. Ein Vertragsangebot der KfW ist dem Bewilligungsbescheid bereits beigefügt. Damit der Förderungsbescheid wirksam bleibt, muss das Vertragsangebot innerhalb eines Monats angenommen und unterzeichnet an die KfW geschickt werden. Die Auszahlung erfolgt dann direkt durch die KfW.
Der Kredit wird nur bis zum Ende des Monats geleistet, in dem die Auszubildenden das 36. Lebensjahr vollenden.
Weitere Informationen unter : www.das-neue-bafoeg.de, www.bildungskredit.de
Qualifizierungen nach dem Aufstiegsfortbildungsgesetz –Meister-BaföG
Förderungsberechtigt sind Deutsche und neben bestimmten Gruppen von bevorrechtigter Ausländer (z. B. aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union) auch solche ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben und über bestimmte Aufenthaltstitel verfügen bzw. die sich bereits drei Jahre rechtmäßig in Deutschland aufgehalten haben und erwerbstätig gewesen sind.
Die Förderungsanträge sind schriftlich an die am Wohnsitz nach Landesrecht zuständige Behörde zu richten. In Berlin sind dies Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und Bezirksamt Lichtenberg (jeweils das Amt für Ausbildungsförderung). Die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Sie sollte daher rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme beantragt werden.
Nähere Informationen unter : www.meister-bafoeg.info
Individuelle berufliche Weiterbildungen und Prüfungen, die Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, die dem beruflichen Fortkommen dienen. Prüfungen können auch ohne vorherigen Kurs finanziert werden, sofern die Ableistung des Kurses für die Prüfung nicht obligatorisch ist.
Wer kann den Prämiengutschein in Anspruch nehmen?
Erwerbstätige, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000,00 € bzw. 40.000,00 € bei gemeinsam Veranlagten nicht übersteigt. Kinderfreibeträge werden hierbei berücksichtigt.
Für die Prämienberatung ist im Vorfeld telefonisch ein Beratungstermin bei einer der Berliner Prämienberatungsstellen zu vereinbaren:
0800/2623000 kostenfrei
Rückzahlung der Prämie
Die Prämie muss nicht zurückgezahlt werden.
Nähere Informationen unter : www.bildungspraemie.info, www.ziz-berlin.de
Checkliste als PDF:http://www.bildungspraemie.info/_media/bibb_checkliste_berufliche_weiterbildung.pdf
Steuerliche Behandlung von Schulgebühren bzw. Ausbildungskosten
Eltern können bis zu 30 % maximal 5.000,- € als Sonderausgaben absetzen. Aufgrund zweier Urteile des Bundesfinanzhofes empfehlen wir allen unseren Schülern auch ohne sonstiges eigenes Einkommen eine Steuererklärung abzugeben, in der die Ausbildungskosten (Schulgebühren, Materialien etc.) als sogenannte vorweggenommene Werbungskosten geltend gemacht werden. Ergeben sich hieraus negative Einkünfte im Veranlagungszeitraum (Jahr), können diese mit zukünftigen Einkünften nach Abschluss der Ausbildung verrechnet werden (Verlustvortrag). Steuererklärungen können noch bis zu 4 Jahre rückwirkend eingereicht werden.
Qualifizierte Absolventen/-innen einer dualen Ausbildung oder bundesgesetzlich geregelte Fachberufe im Gesundheitswesen, wie z.B. Altenpfleger/-in, Podologe/-in, Rettungsassistent/-in, die bei Aufnahme der Förderung nicht älter als 25 Jahre sind.
Anspruchsvolle fachbezogene berufliche oder berufsübergreifende Weiterbildungsmaßnahmen
Förderschwerpunkte sind z.B. Intensivsprachkurse, Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung
Die Mittel stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit.
Für den Berufsbereich der bundesgesetzlich geregelten Fachberufe im Gesundheitswesen erfolgt die Durchführung im Einzelfall durch die
Telefon 0228/62931-0
Telefax 0228/6293111
Das Stammblatt für Stipendiaten ist telefonisch anzufordern. Anträge sind jährlich bis zum 28.02. zu stellen. Die Aufnahme erfolgt zum 01.04..
Schulgeld wird für unsere staatlich genehmigten und anerkannten Berufs-, Fach- und Berufsfachschulen erhoben.
Die Höhe des einkommensabhängigen Schulgeldes richtet sich nach der Art des Schultyps und der Dauer der Ausbildung. Auf Antrag kann bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen und bei rechtzeitiger Beibringung von Nachweisen über das Einkommen der Schulgeldpflichtigen und der ihnen gegenüber unterhaltspflichtigen Personen eine Ermäßigung des Schulgeldes mit uns vereinbart werden.
Gerne informieren wir Sie näher über unsere Schulgeldregelung.
Aufgrund inzwischen dreier Urteile des Bundesfinanzhofs aus den Jahren 2011 und 2012 können auch die Kosten für eine erstmalige Ausbildung in vollem Umfang als Werbungskosten geltend gemacht werden. Die schließt auch die tatsächlichen Fahrtkosten ein. Daraus folgt, dass es unter Umständen sinnvoll sein kann, auch Steuererklärungen für Jahre abzugeben, in denen kein zu versteuerndes Einkommen erzielt wurde.
Und zwar immer dann, wenn sich ein sogenannter Verlustvortrag, z. B. durch Geltendmachung der (Erst)ausbildungskosten als Werbungskosten ergibt, der dann die Steuerschuld der Folgejahre, sofern in diesen zu versteuernde Einkünfte erzielt werden, mindern kann.
Jeder, der eine Ausbildung, Weiterbildung oder Umschulung antreten möchte, hat oft auch einen Anspruch auf Fördermöglichkeiten. Fördermöglichkeiten sind wichtig und sollte jeder nutzen. BAFÖG, Bildungskredite, Prämiengutscheine und auch die Begabtenförderung fallen unter den Bereich von Fördermöglichkeiten. Schüler und Studenten können diese Möglichkeiten gerne annehmen. Wo, wie, was man beantragen kann, verraten wir Ihnen gerne in einem Termin. Gute Möglichkeiten sollte man nutzen, besonders wenn es um die Karriere geht.