Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/marktmanipulation
Timestamp: 2019-10-23 20:45:52
Document Index: 101035302

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 38', '§ 38', '§ 39', '§ 20', '§ 4']

Marktmanipulation | Rechtslupe
Es besteht auch durch das Inkraft­tre­ten des Ers­ten Finanz­markt­no­vel­lie­rungs­ge­set­zes am 2. Juli 2016 kei­ne Straf­bar­keits­lü­cke bezüg­lich der Straf­bar­keit wegen leicht­fer­ti­ger Markt­ma­ni­pu­la­ti­on. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt bil­lig­te jetzt aus­drück­lich die Annah­me des Bun­des­ge­richts­hofs , es sei durch das Ers­te Finanz­markt­no­vel­lie­rungs­ge­setz am 2. Juli 2016 kei­ne Ahn­dungs­lü­cke für Straf­ta­ten und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten nach dem Wert­pa­pier­han­dels­ge­setz
Das Tat­be­stands­merk­mal "sons­ti­ge Täu­schungs­hand­lun­gen" im Sin­ne des § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG ent­spricht bei einer am Inhalt der Richt­li­nie 2003/​6/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 28.01.2003 über Insi­­der-Geschäf­­te und Markt­ma­ni­pu­la­ti­on (Markt­miss­brauch) sowie der Durch­füh­rungs­richt­li­nie 2003/​124/​EG vom 22.12 2003 ori­en­tier­ten Aus­le­gung dem Bestimmt­heits­ge­bot des Grund­ge­set­zes. Inhalts­über­sicht§§ 38 f.
Der Fall Por­sche: "Markt­ma­ni­pu­la­ti­on" und die Fra­ge des hin­rei­chen­den Tat­ver­dachts
Ver­bo­te­ne Markt­ma­ni­pu­la­tio­nen – und die Markt­ma­ni­pu­la­ti­ons-Kon­kre­ti­sie­rungs­ver­ord­nung
Beim Straf­tat­be­stand des § 38 Abs. 2 WpHG i.V.m. § 39 Abs. 1 Nr. 2, § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG, § 4 Abs. 3 Nr. 2 der Ver­ord­nung zur Kon­kre­ti­sie­rung des Ver­bo­tes der Markt­ma­ni­pu­la­ti­on (Mark­t­­ma­­ni­­pu­la­­ti­ons-Kon­kre­­ti­­sie­­rungs­­­ver­­or­d­­nung – MaKonV) han­delt es sich um ein Jeder­manns­de­likt, für das die all­ge­mei­nen Regeln zu Täter­schaft und Teil­nah­me gel­ten. Die
Die Ver­ur­tei­lung des ehe­ma­li­gen Vor­stands­spre­chers der IKB Deut­sche Indus­trie­bank AG wegen Markt­ma­ni­pu­la­ti­on ist rechts­kräf­tig nach­dem der Bun­des­ge­richts­hof die gegen das land­ge­richt­li­che Urteil ein­ge­leg­te Revi­si­on des Ange­klag­ten zurück gewie­sen hat. Das Land­ge­richt Düs­sel­dorf hat den Ange­klag­ten wegen vor­sätz­li­cher Markt­ma­ni­pu­la­ti­on zur Frei­heits­stra­fe von zehn Mona­ten ver­ur­teilt und deren Voll­stre­ckung zur Bewäh­rung aus­ge­setzt