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Timestamp: 2020-04-02 16:59:54
Document Index: 19712785

Matched Legal Cases: ['Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 11', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 8']

0.822.726.0
Convenzione n. 160 del 25 giugno 1985 concernente le statistiche del lavoro
II. Grundlegende Arbeitsstatistiken
III. Übernahme der Verpflichtungen
Geltungsbereich am 8. August 2018
Übereinkommen Nr. 160 über Arbeitsstatistiken
Abgeschlossen in Genf am 25. Juni 1985
Von der Bundesversammlung genehmigt am 17. Dezember 19861
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 7. Mai 1987
In Kraft getreten für die Schweiz am 7. Mai 1988
(Stand am 8. August 2018)
die vom Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes nach Genf einberufen wurde und am 7. Juni 1985 zu ihrer einundsiebzigsten Tagung zusammengetreten ist,
hat beschlossen, verschiedene Anträge anzunehmen betreffend die Neufassung des Übereinkommens (Nr. 63) über die Statistiken der Löhne und der Arbeitszeit, 19382, eine Frage, die den fünften Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet, und
ist der Auffassung, dass diese Anträge die Form eines internationalen Übereinkommens erhalten sollen.
Die Konferenz nimmt heute, am 25. Juni 1985, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über Arbeitsstatistiken, 1985, bezeichnet wird.
Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert, verpflichtet sich, regelmässig grundlegende Arbeitsstatistiken zu erheben, zusammenzustellen und zu veröffentlichen, die entsprechend seinen Mitteln schrittweise auf die folgenden Gegenstände auszudehnen sind:
Erwerbsbevölkerung, Beschäftigung, gegebenenfalls Arbeitslosigkeit und, soweit möglich, sichtbare Unterbeschäftigung;
Struktur und Verteilung der Erwerbsbevölkerung, um eingehende Analysen durchführen zu können und über Ausgangsdaten zu verfügen;
durchschnittlicher Verdienst und durchschnittliche Arbeitszeit (tatsächlich geleistete Stunden oder bezahlte Stunden) und gegebenenfalls Zeitlohnsätze und Normalarbeitszeit;
Lohnstruktur und —verteilung;
Arbeitskosten;
Verbraucherpreisindizes;
Haushaltsausgaben oder gegebenenfalls Familienausgaben und, soweit möglich, Haushaltseinkommen oder gegebenenfalls Familieneinkommen;
berufsbedingte Schädigungen und, soweit wie möglich, Berufskrankheiten;
Bei der Erarbeitung oder Änderung der Konzepte, Definitionen und Methoden, die bei der Erhebung, Zusammenstellung und Veröffentlichung der auf Grund dieses Übereinkommens erforderlichen Statistiken verwendet werden, haben die Mitglieder die neuesten, im Rahmen der Internationalen Arbeitsorganisation aufgestellten Normen und Richtlinien zu berücksichtigen.
Bei der Erarbeitung oder Änderung der Konzepte, Definitionen und Methoden, die bei der Erhebung, Zusammenstellung und Veröffentlichung der auf Grund dieses Übereinkommens erforderlichen Statistiken verwendet werden, sind die repräsentativen Verbände der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, soweit solche bestehen, anzuhören, um ihren Bedürfnissen Rechnung zu tragen und ihre Mitarbeit sicherzustellen.
Dieses Übereinkommen enthält keinerlei Verpflichtung, Daten zu veröffentlichen oder mitzuteilen, die in irgendeiner Weise die Offenlegung von Informationen über eine einzelne statistische Einheit, wie eine Person, einen Haushalt, einen Betrieb oder ein Unternehmen, zur Folge haben könnten.
Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert, verpflichtet sich, dem Internationalen Arbeitsamt so bald wie möglich die gemäss dem Übereinkommen zusammengestellten und veröffentlichten Statistiken und Informationen über ihre Veröffentlichung zu übermitteln, insbesondere
die die verwendeten Verbreitungsmittel kennzeichnenden Angaben (Titel und Kennziffern im Falle gedruckter Veröffentlichungen und die entsprechenden Beschreibungen im Falle von Daten, die in anderer Form verbreitet werden);
die neuesten Daten oder Zeiträume, für welche die verschiedenen Arten von Statistiken verfügbar sind, sowie die Daten ihrer Veröffentlichung oder Verbreitung.
Es sind ausführliche Beschreibungen der bei der Erhebung und Zusammenstellung der Statistiken gemäss diesem Übereinkommen verwendeten Quellen, Konzepte, Definitionen und Methoden
zu erarbeiten und auf dem neuesten Stand zu halten, um wesentlichen Änderungen Rechnung zu tragen;
dem Internationalen Arbeitsamt so bald wie möglich zu übermitteln;
von der zuständigen innerstaatlichen Stelle zu veröffentlichen.
Es sind laufende Statistiken der Erwerbsbevölkerung, der Beschäftigung, gegebenenfalls der Arbeitslosigkeit und, soweit möglich, der sichtbaren Unterbeschäftigung in einer für das gesamte Land repräsentativen Weise zusammenzustellen.
Es sind Statistiken der Struktur und Verteilung der Erwerbsbevölkerung in einer für das gesamte Land repräsentativen Weise zusammenzustellen, um eingehende Analysen durchführen zu können und über Ausgangsdaten zu verfügen.
1. Es sind laufende Statistiken des durchschnittlichen Verdienstes und der durchschnittlichen Arbeitszeit (tatsächlich geleistete Stunden oder bezahlte Stunden) für alle bedeutenden Arbeitnehmergruppen und alle bedeutenden Wirtschaftszweige in einer für das gesamte Land repräsentativen Weise zusammenzustellen.
2. Gegebenenfalls sind Statistiken der Zeitlohnsätze und der Normalarbeitszeit für bedeutende Berufe oder Berufsgruppen in bedeutenden Wirtschaftszweigen in einer für das gesamte Land repräsentativen Weise zusammenzustellen.
Es sind Statistiken der Lohnstruktur und —verteilung für die Arbeitnehmer in bedeutenden Wirtschaftszweigen zusammenzustellen.
Es sind Statistiken der Arbeitskosten für bedeutende Wirtschaftszweige zusammenzustellen. Soweit möglich müssen diese Statistiken mit den Daten über die Beschäftigung und die Arbeitszeit (tatsächlich geleistete Stunden oder bezahlte Stunden) des gleichen Erfassungsbereichs im Einklang stehen.
Es sind Verbraucherpreisindizes zu berechnen, um die zeitlichen Veränderungen der Preise von Artikeln zu messen, die für die Verbrauchsgewohnheiten wesentlicher Bevölkerungsgruppen oder der Gesamtbevölkerung repräsentativ sind.
Es sind Statistiken der Haushaltsausgaben oder gegebenenfalls der Familienausgaben und, soweit möglich, der Haushaltseinkommen oder gegebenenfalls der Familieneinkommen für alle Typen und Grössen von Privathaushalten oder Familien in einer für das gesamte Land repräsentativen Weise zusammenzustellen.
1. Es sind Statistiken der berufsbedingten Schädigungen in einer für das gesamte Land repräsentativen Weise zusammenzustellen; sie haben, soweit möglich, alle Wirtschaftszweige zu erfassen.
2. Es sind, soweit wie möglich, Statistiken der Berufskrankheiten für alle Wirtschaftszweige in einer für das gesamte Land repräsentativen Weise zusammenzustellen.
Es sind Statistiken der Arbeitsstreitigkeiten in einer für das gesamte Land repräsentativen Weise zusammenzustellen; sie haben, soweit möglich, alle Wirtschaftszweige zu erfassen.
1. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert, hat gemäss den in Teil I erwähnten allgemeinen Verpflichtungen die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen für einen oder mehrere der Artikel von Teil II zu übernehmen.
2. Jedes Mitglied hat in seiner Ratifikationsurkunde den oder die Artikel von Teil II anzugeben, für die es die Verpflichtungen aus diesem Übereinkommen übernimmt.
3. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat, kann dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes zu einem späteren Zeitpunkt anzeigen, dass es die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen für einen oder mehrere der Artikel von Teil Il übernimmt, die es in seiner Ratifikationsurkunde nicht schon angegeben hatte. Diese Anzeigen haben vom Tage ihrer Mitteilung an die Wirkung einer Ratifikation.
4. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat, hat in seinen gemäss Artikel 22 der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation1 über die Durchführung des Übereinkommens vorzulegenden Berichten den Stand seiner Gesetzgebung und Praxis in bezug auf die Gegenstände der Artikel von Teil II, für die es die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen nicht übernommen hat, anzugeben und mitzuteilen, in welchem Umfang dem Übereinkommen in bezug auf diese Gegenstände entsprochen wird oder entsprochen werden soll.
1. Ein Mitglied kann den Umfang der in dem Artikel oder den Artikeln von Teil II, für die es die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen übernommen hat, erwähnten Statistiken zunächst auf bestimmte Arbeitnehmergruppen, Wirtschaftsbereiche, Wirtschaftszweige oder geographische Gebiete beschränken.
2. Jedes Mitglied, das den Umfang der Statistiken gemäss Absatz 1 dieses Artikels beschränkt, hat in seinem ersten Bericht, den es gemäss Artikel 22 der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation1 über die Durchführung des Übereinkommens vorzulegen hat, den Artikel oder die Artikel von Teil II anzugeben, auf welche die Beschränkung Anwendung findet, unter Angabe der Art der Beschränkung und der Gründe hierfür, und in den folgenden Berichten mitzuteilen, inwieweit der Umfang der Statistiken auf andere Arbeitnehmergruppen, Wirtschaftsbereiche, Wirtschaftszweige oder geographische Gebiete ausgedehnt werden konnte oder ausgedehnt werden soll.
3. Ein Mitglied kann nach Anhörung der in Betracht kommenden repräsentativen Verbände der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer durch eine Erklärung an den Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes in dem Monat, der jeweils auf den Jahrestag des Inkrafttretens des Übereinkommens folgt, weitere Beschränkungen des technischen Umfangs der in dem Artikel oder den Artikeln von Teil II, für die es die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen übernommen hat, erwähnten Statistiken vornehmen. Diese Erklärungen werden ein Jahr nach der Eintragung wirksam. Jedes Mitglied, das solche Beschränkungen vornimmt, hat in seinen gemäss Artikel 22 der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation über die Durchführung des Übereinkommens vorzulegenden Berichten die in Absatz 2 dieses Artikels erwähnten Angaben zu machen.
Durch dieses Übereinkommen wird das Übereinkommen über die Statistiken der Löhne und der Arbeitszeit, 19381, neu gefasst.
1 [BS 14 27; AS 1962 1359, 1973 1669, 1975 2497, 1982 516, 1985 1773]
3. Ein Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat, kann nach Anhörung der in Betracht kommenden repräsentativen Verbände der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer nach Ablauf von fünf Jahren, gerechnet von dem Tag, an dem es zum ersten Mal in Kraft getreten ist, durch eine Erklärung an den Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes seine Übernahme der Verpflichtungen aus dem Übereinkommen für einen oder mehrere der Artikel von Teil II widerrufen, vorausgesetzt, dass es die übernommenen Verpflichtungen für mindestens einen dieser Artikel aufrechterhält. Der Widerruf wird erst ein Jahr nach der Eintragung wirksam.
4. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat und innerhalb eines Jahres nach Ablauf des in Absatz 3 dieses Artikels genannten Zeitraumes von fünf Jahren von dem in diesem Absatz vorgesehenen Widerrufsrecht keinen Gebrauch macht, bleibt für einen weiteren Zeitraum von fünf Jahren durch die Artikel von Teil II gebunden, für die es die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen übernommen hat. In der Folge kann es die übernommenen Verpflichtungen jeweils nach Ablauf eines Zeitraumes von fünf Jahren nach Massgabe dieses Artikels widerrufen.
1. Nimmt die Konferenz ein neues Übereinkommen an, welches das vorliegende Übereinkommen ganz oder teilweise neu fasst, und sieht das neue Übereinkommen nichts anderes vor, so gelten folgende Bestimmungen:
Die Ratifikation des neugefassten Übereinkommens durch ein Mitglied schliesst ohne weiteres die sofortige Kündigung des vorliegenden Übereinkommens in sich ohne Rücksicht auf Artikel 21, vorausgesetzt, dass das neugefasste Übereinkommen in Kraft getreten ist.
Geltungsbereich am 8. August 20183
Australien c
Benin d
Bolivien e
Côte d’Ivoire g
Dänemark c
Deutschland c
El Salvador d
Finnland c
Griechenland c
Kanada j
Kirgisistan b
Kolumbien k
Korea (Süd-) c
Lettland a
Mexiko l
Norwegen c
Österreich c
Panama g
Schweiz n
Slowakei o
Swasiland r
Tadschikistan b
Tschechische Republik o
Vereinigte Staaten c
Insel Man s
Dieser Staat hat die Art. 7, 12 und 13 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7–10 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat alle Art. von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7, 8 und 12–15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7, 8 und 15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7–10, 12, 13 und 15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7–10 und 12–15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat Art. 8 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7–9 und 11–15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7, 8, 9 (1) und 10–15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7, 8 und 10-15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7, 8, 9, 11, 12, 14 und 15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Artikel 7–13 und 14 Absatz 1 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat alle Art. von Teil II angenommen, ausgenommen Art. 11.
Dieser Staat hat die Art. 7–10 und 12–14 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7–9 und 12–15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7, 8, 10, 12, 13 und 15 von Teil II angenommen.
Dieser Staat hat die Art. 7, 8, 10 und 12–15 von Teil II angenommen.
s Dieser Staat hat die Art. 8–10 und 12–15 von Teil II angenommen.
AS 1988 887; BBl 1986 II 911
1 AS 1988 886
2 [BS 14 27; AS 1962 1359, 1973 1669, 1975 2497, 1982 516, 1985 1773]
3 AS 1988 887, 1989 1425, 1991 627, 2005 2243, 2008 4215, 2013 1297, 2018 3041. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege).
Convention no 160 concernant les statistiques du travail
Conclue à Genève le 25 juin 1985
Approuvée par l’Assemblée fédérale le 17 décembre 19861
Instrument de ratification déposé par la Suisse le 7 mai 1987
Entrée en vigueur pour la Suisse le 7 mai 1988
convoquée à Genève par le Conseil d’administration du Bureau international du Travail, et s’y étant réunie le 7 juin 1985, en sa soixante et onzième session;
après avoir décidé d’adopter diverses propositions relatives à la révision de la convention (no 63) concernant les statistiques des salaires et des heures de travail, 19382, question qui constitue le cinquième point à l’ordre du jour de la session;
considérant que ces propositions devraient prendre la forme d’une convention internationale,
adopte, ce vingt-cinquième jour de juin mil neuf cent quatre-vingt-cinq, la convention ci-après, qui sera dénommée Convention sur les statistiques du travail, 1985.
Tout Membre qui ratifie la présente convention s’engage à régulièrement recueillir, compiler et publier des statistiques de base du travail qui devront, en tenant compte de ses ressources, progressivement s’étendre aux domaines suivants:
la population active, l’emploi, le chômage s’il y a lieu, et, si possible, le sous-emploi visible;
la structure et la répartition de la population active, afin de pouvoir procéder à des analyses approfondies et de disposer de données de calage;
les gains moyens et la durée moyenne du travail (heures réellement effectuées ou heures rémunérées) et, quand cela est approprié, les taux de salaire au temps et la durée normale du travail;
la structure et la répartition des salaires;
le coût de la main-d’oeuvre;
les indices des prix à la consommation;
les dépenses des ménages ou, quand cela est approprié, les dépenses des familles et, si possible, les revenus des ménages ou, quand cela est approprié, les revenus des familles;
les lésions professionnelles et, autant que possible, les maladies professionnelles;
Lors de l’élaboration ou de la révision des concepts, des définitions et de la méthodologie utilisés pour la collecte, la compilation et la publication des statistiques requises en vertu de la présente convention, les Membres doivent prendre en considération les normes et les directives les plus récentes établies sous les auspices de l’Organisation internationale du Travail.
Lors de l’élaboration ou de la révision des concepts, des définitions et de la méthodologie utilisés pour la collecte, la compilation et la publication des statistiques requises en vertu de la présente convention, les organisations représentatives des employeurs et des travailleurs, lorsqu’elles existent, doivent être consultées, pour que leurs besoins soient pris en compte et que leur collaboration soit assurée.
Rien dans la présente convention n’impose l’obligation de publier ou de révéler des données qui entraîneraient, d’une quelconque façon, la divulgation de renseignements relatifs à une unité statistique individuelle telle qu’une personne, un ménage, un établissement ou une entreprise.
Tout Membre qui ratifie la présente convention s’engage à communiquer au Bureau international du Travail, dès que cela est réalisable, les statistiques compilées et publiées en vertu de la convention, et des informations concernant leur publication, et en particulier:
les renseignements appropriés aux moyens de diffusion utilisés (titres et numéros de référence dans le cas de publications imprimées ou descriptions équivalentes dans le cas de données diffusées sous toute autre forme);
les dates ou les périodes les plus récentes pour lesquelles les différentes sortes de statistiques sont disponibles et les dates de leur publication ou diffusion.
Des descriptions détaillées des sources, des concepts, des définitions et de la méthodologie utilisés lors de la collecte et de la compilation des statistiques conformément à la présente convention doivent être:
produites et mises à jour pour refléter les changements significatifs;
communiquées au Bureau international du Travail dès que cela est réalisable;
publiées par l’organisme national compétent.
II. Statistiques de base du travail
Des statistiques courantes sur la population active, l’emploi, le chômage s’il y a lieu, et, si possible, le sous-emploi visible doivent être compilées de manière à ce qu’elles représentent l’ensemble du pays.
Pour pouvoir procéder à des analyses approfondies et disposer de données de calage, des statistiques sur la structure et la répartition de la population active doivent être compilées de manière à ce qu’elles représentent l’ensemble du pays.
1. Des statistiques courantes sur les gains moyens et la durée moyenne du travail (heures réellement effectuées ou heures rémunérées) doivent être compilées pour toutes les catégories importantes de salariés et toutes les branches d’activité économique importantes, et de manière à ce qu’elles représentent l’ensemble du pays.
2. Quand cela est approprié, des statistiques sur les taux de salaire au temps et la durée normale du travail doivent être compilées pour des professions ou des groupes de professions importants dans des branches d’activité économique importantes, et de manière à ce qu’elles représentent l’ensemble du pays.
Des statistiques sur la structure et la répartition des salaires doivent être compilées pour des branches d’activité économique importantes.
Des statistiques sur le coût de la main-d’oeuvre doivent être compilées pour des branches d’activité économique importantes. Ces statistiques doivent, si possible, être compatibles avec les données sur l’emploi et la durée du travail (heures réellement effectuées ou heures rémunérées) couvrant le même champ.
Des indices des prix à la consommation doivent être calculés afin de mesurer les variations dans le temps des prix d’articles représentatifs des habitudes de consommation de groupes de population significatifs ou de l’ensemble de la population.
Des statistiques sur les dépenses des ménages ou, quand cela est approprié, les dépenses des familles et, si possible, sur les revenus des ménages ou, quand cela est approprié, les revenus des familles doivent être compilées pour toutes les catégories et tailles de ménages privés ou de familles, et de manière à ce qu’elles représentent l’ensemble du pays.
1. Des statistiques sur les lésions professionnelles doivent être compilées de manière à ce qu’elles représentent l’ensemble du pays et, si possible, pour toutes les branches d’activité économique.
2. Des statistiques sur les maladies professionnelles doivent, autant que possible, être compilées pour toutes les branches d’activité économique, et de manière à ce qu’elles représentent l’ensemble du pays.
Des statistiques sur les conflits du travail doivent être compilées de manière à ce qu’elles représentent l’ensemble du pays et, si possible, pour toutes les branches d’activité économique.
III. Acceptation des obligations
1. Tout Membre qui ratifie la présente convention doit accepter, en vertu des obligations générales qui font l’objet de la partie I, les obligations découlant de la convention en ce qui concerne l’un ou plusieurs des articles de la partie II.
2. Tout Membre doit spécifier, dans sa ratification, l’article ou les articles de la partie II pour lesquels il accepte les obligations découlant de la présente convention.
3. Tout Membre qui a ratifié la présente convention peut par la suite notifier au Directeur général du Bureau international du Travail qu’il accepte les obligations découlant de la convention en ce qui concerne l’un ou plusieurs des articles de la partie II qui n’ont pas déjà été spécifiés dans sa ratification. Ces notifications auront force de ratification dès la date de leur communication.
4. Tout Membre qui a ratifié la présente convention doit exposer, dans ses rapports sur l’application de la convention présentés en vertu de l’art. 22 de la Constitution de l’Organisation internationale du Travail1, l’état de sa législation et de sa pratique quant aux domaines couverts par les articles de la partie II pour lesquels il n’a pas accepté les obligations découlant de la convention, en précisant dans quelle mesure il a été donné effet ou il est proposé de donner effet aux dispositions de la convention en ce qui concerne ces domaines.
1. Tout Membre peut, dans un premier temps, limiter le champ des statistiques visées par l’article ou les articles de la partie II pour lesquels il a accepté les obligations découlant de la présente convention à certaines catégories de travailleurs, certains secteurs de l’économie, certaines branches d’activité économique ou certaines régions géographiques.
2. Tout Membre qui limite le champ des statistiques en application du par. 1 ci-dessus doit indiquer, dans son premier rapport sur l’application de la convention présenté en vertu de l’art. 22 de la Constitution de l’Organisation internationale du Travail1, l’article ou les articles de la partie II auxquels s’applique cette limitation, en précisant la nature et les raisons; il doit exposer dans ses rapports ultérieurs les progrès qui ont pu être réalisés ou qu’il se propose de réaliser pour inclure d’autres catégories de travailleurs, secteurs de l’économie, branches d’activité économique et régions géographiques.
3. Après avoir consulté les organisations représentatives des employeurs et des travailleurs intéressées, tout Membre peut, chaque année, dans une déclaration communiquée au Directeur général du Bureau international du Travail dans le mois qui suit la date de la mise en vigueur initiale de la convention, apporter sur le plan technique des limitations ultérieures au champ des statistiques couvertes par l’article ou les articles de la partie II pour lesquels il a accepté les obligations découlant de la convention. Ces déclarations prendront effet une année après avoir été enregistrées. Tout Membre qui introduit de telles limitations devra fournir, dans ses rapports sur l’application de la convention présentés en vertu de l’art. 22 de la Constitution de l’Organisation internationale du Travail2, les détails mentionnés au par. 2 du présent article.
2 RS 0.820.1
La présente convention révise la convention concernant les statistiques des salaires et des heures de travail, 19381.
1 [RS 14 26; RO 1962 1404, 1973 1669, 1975 2497, 1982 516, 1985 1773]
3. Après avoir consulté les organisations représentatives des employeurs et des travailleurs intéressées, tout Membre qui a ratifié la présente convention peut, à l’expiration d’une période de cinq ans après la date de la mise en vigueur initiale de la convention, par une déclaration communiquée au Directeur général du Bureau international du Travail, retirer son acceptation des obligations découlant de la convention en ce qui concerne l’un ou plusieurs des articles de la parti II, à condition qu’il maintienne son acceptation de ces obligations en ce qui concerne au moins l’un de ces articles. Cette déclaration ne prendra effet qu’une année après avoir été enregistrée.
4. Tout Membre ayant ratifié la présente convention qui, dans le délai d’une année après l’expiration de la période de cinq ans mentionnée au par. 3 ci-dessus, ne fera pas usage de la faculté prévue dans ledit paragraphe sera lié par les articles de la partie II en vertu desquels il a accepté les obligations découlant de la convention pour une nouvelle période de cinq ans et, par la suite, peut retirer son acceptation de ces obligations à l’expiration de chaque période de cinq ans dans les conditions prévues au présent article.
Le Directeur général du Bureau international du Travail communiquera au Secrétariat général des Nations Unies, aux fins d’enregistrement, conformément à l’art. 102 de la Charte des Nations Unies1, des renseignements complets au sujet de toutes ratifications et de tous actes de dénonciation qu’il aura enregistrés conformément aux articles précédents.
la ratification par un Membre de la nouvelle convention portant révision entraînerait de plein droit, nonobstant l’art. 21 ci-dessus, dénonciation immédiate de la présente convention, sous réserve que la nouvelle convention portant révision soit entrée en vigueur;
Champ d’application le 8 août 20183
Arménieb
Azerbaïdjanc
Bélarusc
Bénind
Boliviee
Chyprea
Colombieh
Corée (Sud)a
Côte d’Ivoirei
Espagnej
Irlandel
Kirghizistanc
Lettonieb
Mexiquem
Pologned
République tchèqueo
Ile de Manp
Slovaquieo
Suèder
Tadjikistanc
Cet Etat a accepté tous les articles de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7, 12 et 13 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7 à 10 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7, 8 et 12 à 15 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7, 8 et 15 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7 à 10, 12, 13 et 15 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7, 8, 9(1) et 10 à 15 de la partie II
Cet Etat a accepté les art. 7, 8 et 10 à 15 de la partie II
Cet Etat a accepté les art. 7 à 10 et 12 à 15 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7 à 9 et 12 à 15 de la partie II.
Cet Etat a accepté l’art. 8 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7 à 9 et 11 à 15 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7, 8, 9, 11, 12, 14 et 15 de la partie II
Cet Etat a accepté les art. 7 à 13 et 14 par. 1 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 7 à 10 et 12 à 14 de la partie II.
Cet Etat a accepté les art. 8 à 10 et 12 à 15 de la partie II
Cet Etat a accepté les art. 7, 8, 10, 12, 13 et 15 de la partie II.
Cet Etat a accepté tous les articles de la partie II, excepté l’art. 11.
Cet Etat a accepté les art. 7, 8, 10 et 12 à 15 de la partie II.
RO 1988 887; FF 1986 II 937
1 RO 1988 886
2 [RS 14 26; RO 1962 1404, 1973 1669, 1975 2497, 1982 516, 1985 1773]
3 RO 1988 887, 1989 1425, 1991 627, 2005 2243, 2008 4215, 2013 1297, 2018 3041. Une version du champ d’application mise à jour est publiée sur le site web du DFAE (www.dfae.admin.ch/traites).
Convenzione n. 160 concernente le statistiche del lavoro
Conclusa a Ginevra il 25 giugno 1985
Approvata dall’Assemblea federale il 17 dicembre 19861
Ratificata con strumento depositato dalla Svizzera il 7 maggio 1987
Entrata in vigore per la Svizzera il 7 maggio 1988
(Stato 8 agosto 2018)
convocata a Ginevra dal Consiglio di amministrazione dell’Ufficio internazionale del lavoro, e ivi riunitasi il 7 giugno 1985 per la sua settantunesima sessione;
dopo aver deciso di adottare varie proposte relative alla revisione della convenzione (n. 63) concernente le statistiche dei salari e delle ore di lavoro, 19382, questione che costituisce il quinto punto all’ordine del giorno della sessione;
considerando che queste proposte assumerebbero la forma di convenzione internazionale,
adotta, in questo venticinquesimo giorno di giugno millenovecentoottantacinque, la convenzione qui appresso, che sarà denominata Convenzione concernente le statistiche del lavoro, 1985.
Ciascun Membro che ratifichi la presente convenzione si impegna a raccogliere, compilare e pubblicare regolarmente le statistiche di base del lavoro che dovranno, tenuto conto dei propri mezzi, estendersi progressivamente ai campi seguenti:
le forze di lavoro, l’occupazione, eventualmente la disoccupazione e, se possibile, la sottoccupazione visibile;
la struttura e la ripartizione delle forze di lavoro onde poter procedere ad analisi approfondite e disporre di dati di riferimento;
i guadagni medi e la durata media del lavoro (ore realmente prestate od ore rimunerate) e, qualora risulti adeguato, i tassi del salario per unità di tempo e la durata normale del lavoro;
la struttura e la ripartizione dei salari;
gli indici dei prezzi al consumo;
le spese delle economie domestiche o, qualora risulti adeguato, le spese delle famiglie e, se possibile, i redditi delle economie domestiche o, qualora risulti adeguato, i redditi delle famiglie;
le lesioni professionali e, nella misura del possibile, le malattie professionali;
i conflitti del lavoro.
All’atto dell’elaborazione o della revisione dei concetti, delle definizioni e della metodologia utilizzati per la raccolta, la compilazione e la pubblicazione delle statistiche richieste in virtù della presente convenzione, i Membri devono prendere in considerazione le norme e le direttive più recenti stabilite sotto gli auspici dell’Organizzazione internazionale del lavoro.
All’atto dell’elaborazione o della revisione dei concetti, delle definizioni e della metodologia utilizzati per la raccolta, la compilazione e la pubblicazione delle statistiche richieste in virtù della presente convenzione, le organizzazioni rappresentative dei datori di lavoro e dei lavoratori, se esistono, devono essere consultate affinché i loro bisogni siano presi in considerazione e la loro collaborazione sia assicurata.
Niente nella presente convenzione impone l’obbligo di pubblicare o di rivelare dati che comportassero, in qualsiasi modo, la divulgazione di informazioni concernenti un’unità statistica singola, come una persona, un’economia domestica, un’azienda o un’impresa.
Ciascun Membro che ratifichi la presente convenzione s’impegna a comunicare quanto prima all’Ufficio internazionale del lavoro le statistiche compilate e pubblicate in virtù della convenzione e le informazioni concernenti la loro pubblicazione, e in particolare:
le informazioni adeguate ai mezzi di divulgazione utilizzati (titoli e numeri di riferimento nei casi di pubblicazioni stampate o descrizioni equivalenti nel caso di dati divulgati sotto qualsiasi altra forma);
le date o i periodi più recenti per i quali le diverse specie di statistiche sono disponibili e le date della loro pubblicazione o divulgazione.
Conformemente alla presente convenzione, le descrizioni dettagliate delle fonti, dei concetti, delle definizioni e della metodologia usati all’atto della raccolta e della compilazione delle statistiche devono essere:
elaborate e aggiornate per tener conto dei cambiamenti importanti;
comunicate quanto prima all’Ufficio internazionale del lavoro;
pubblicate dall’organismo nazionale competente.
II. Statistiche di base del lavoro
Devono essere compilate, in modo che rappresentino l’insieme del Paese, statistiche correnti sulle forze di lavoro, l’occupazione, eventualmente la disoccupazione e, se possibile, la sottoccupazione visibile.
Per poter procedere ad analisi approfondite e disporre di dati di riferimento, devono essere compilate, in modo che rappresentino l’insieme del Paese, statistiche sulla struttura e la ripartizione delle forze di lavoro.
1. Devono essere compilate, in modo che rappresentino l’insieme del Paese, statistiche correnti sui guadagni medi e sulla durata media del lavoro (ore realmente prestate e ore rimunerate) per tutte le categorie importanti di salariati e per tutti i rami d’attività economica importanti.
2. Qualora si riveli adeguato, devono essere compilate, in modo che rappresentino l’insieme del Paese, statistiche sui tassi dei salari per unità di tempo e sulla durata normale del lavoro per professioni o gruppi di professioni importanti nei rami d’attività economica importanti.
Devono essere compilate statistiche sulla struttura e la ripartizione dei salari per i rami d’attività economica importanti.
Devono essere compilate statistiche sul costo della manodopera per i rami d’attività economica importanti. Queste statistiche devono, se possibile, essere compatibili con i dati sull’occupazione e la durata del lavoro (ore effettivamente prestate o ore rimunerate) coprenti lo stesso campo.
Devono essere calcolati indici dei prezzi al consumo onde misurare le variazioni nel tempo dei prezzi d’articoli rappresentativi delle abitudini di consumo di gruppi di popolazione significativi o dell’insieme della popolazione.
Devono essere compilate, in modo che rappresentino l’insieme del Paese, statistiche sulle spese delle economie domestiche o, qualora risulti adeguato, le spese delle famiglie e, se possibile, sui redditi delle economie domestiche o, qualora risulti adeguato, sui redditi delle famiglie per tutte le categorie e grandezze di economie domestiche private o di famiglie.
1. Devono essere compilate, in modo che rappresentino l’insieme del Paese, statistiche sulle lesioni professionali e, se possibile, per tutti i rami d’attività economica.
2. Nella misura del possibile, devono essere compilate, in modo che rappresentino l’insieme del Paese, statistiche sulle malattie professionali per tutti i rami d’attività economica.
Devono essere compilate, in modo che rappresentino l’insieme del Paese, statistiche sui conflitti del lavoro e, se possibile, per tutti i rami d’attività economica.
III. Accettazione degli obblighi
1. Ciascun Membro che ratifichi la presente convenzione deve accettare, in virtù degli obblighi generali oggetto della parte I, gli obblighi derivanti dalla convenzione per quanto concerne uno o parecchi articoli della parte II.
2. Ciascun Membro, nella sua ratifica, deve specificare l’articolo o gli articoli della parte II per i quali accetta gli obblighi derivanti dalla presente convenzione.
3. Ciascun Membro che abbia ratificato la presente convenzione può, in seguito, notificare al Direttore generale dell’Ufficio internazionale del lavoro che accetta gli obblighi derivanti dalla convenzione per quanto concerne uno o parecchi articoli della parte II che non siano già stati specificati nella sua ratifica. Queste notifiche avranno forza di ratifica a partire dalla data della loro comunicazione.
4. Ciascun Membro che abbia ratificato la presente convenzione deve esporre, nei suoi rapporti sull’applicazione della convenzione presentati in virtù dell’articolo 22 della Costituzione dell’Organizzazione internazionale del lavoro1, lo stato della sua legislazione e della sua pratica per quanto concerne i campi coperti dagli articoli della parte II per i quali non abbia accettato gli obblighi derivanti dalla convenzione, precisando in quale misura si sia dato effetto o si sia proposto di dare effetto alle disposizioni della convenzione per ciò che concerne questi campi.
1. Ciascun Membro può, in un primo tempo, limitare il campo delle statistiche di cui nell’articolo o negli articoli della parte II per i quali abbia accettato gli obblighi derivanti dalla presente convenzione a certe categorie di lavoratori, certi settori dell’economia, certi rami d’attività economica o certe regioni geografiche.
2. Ciascun Membro che limiti il campo delle statistiche in applicazione del paragrafo 1 precedente deve indicare, nel suo primo rapporto sull’applicazione della convenzione presentato in virtù dell’articolo 22 della Costituzione dell’Organizzazione internazionale del lavoro1, l’articolo o gli articoli della parte II ai quali si applica questa limitazione, precisandone la natura e le ragioni; deve esporre nei suoi rapporti ulteriori i progressi che hanno potuto essere realizzati o che esso si propone di realizzare per includere altre categorie di lavoratori, settori dell’economia, rami d’attività economica e regioni geografiche.
3. Dopo aver consultato le organizzazioni rappresentative dei datori di lavoro e dei lavoratori interessati, ciascun Membro può, ogni anno, in una dichiarazione comunicata al Direttore generale dell’Ufficio internazionale del lavoro nel mese che segue la data della messa in vigore iniziale della convenzione, apportare sul piano tecnico limitazioni ulteriori al campo delle statistiche coperte dall’articolo o dagli articoli della parte II per i quali abbia accettato gli obblighi derivanti dalla convenzione. Queste dichiarazioni avranno effetto un anno dopo essere state registrate. Ciascun Membro che introduca tali limitazioni dovrà fornire, nei suoi rapporti sull’applicazione della convenzione presentati in virtù dell’articolo 22 della Costituzione dell’Organizzazione internazionale del lavoro, i dettagli menzionati nel paragrafo 2 del presente articolo.
La presente convenzione rivede la convenzione concernente le statistiche dei salari e delle ore di lavoro, 19381.
1 [CS 14 28; RU 1962 1413, 1973 1669, 1975 2497, 1982 516, 1985 1773]
Le ratifiche formali della presente convenzione saranno comunicate al Direttore generale dell’Ufficio internazionale del lavoro e da questo registrate.
3. In seguito, la presente convenzione entrerà in vigore per ciascun Membro dodici mesi dopo la data di registrazione della rispettiva ratifica.
1. Ciascun Membro che abbia ratificato la presente convenzione può denunciarla allo spirare di un periodo di dieci anni dopo la data della messa in vigore iniziale della convenzione, mediante atto comunicato al Direttore generale dell’Ufficio internazionale del lavoro e da questo registrato. La denuncia avrà effetto soltanto un anno dopo la sua registrazione.
2. Ciascun Membro che abbia ratificato la presente convenzione e che, entro il termine di un anno dallo spirare del periodo di dieci anni menzionato nel paragrafo precedente, non avrà fatto uso della facoltà di denuncia prevista dal presente articolo, rimarrà vincolato per un nuovo periodo di dieci anni e, in seguito, potrà denunciare la presente convenzione allo spirare di ciascun periodo di dieci anni alle condizioni previste dal presente articolo.
3. Dopo aver consultato le organizzazioni rappresentative dei datori di lavoro e dei lavoratori interessati, ciascun Membro che abbia ratificato la presente convenzione può, allo spirare di un periodo di cinque anni dopo la data della messa in vigore iniziale della convenzione, con una dichiarazione comunicata al Direttore generale dell’Ufficio internazionale del lavoro, ritirare la sua accettazione degli obblighi derivanti dalla convenzione per quanto concerne uno o più articoli della parte II, a condizione che mantenga l’accettazione di questi obblighi per quanto concerne almeno uno di questi articoli. Questa dichiarazione avrà effetto soltanto un anno dopo essere stata registrata.
4. Ciascun Membro che abbia ratificato la presente convenzione e che, entro il termine di un anno dallo spirare del periodo di cinque anni menzionato nel paragrafo 3 precedente, non avrà fatto uso della facoltà prevista in detto paragrafo, sarà vincolato dagli articoli della parte II in virtù dei quali ha accettato gli obblighi derivanti dalla convenzione per un nuovo periodo di cinque anni e, in seguito, potrà ritirare la sua accettazione di questi obblighi allo spirare di ogni periodo di cinque anni alle condizioni previste dal presente articolo.
1. Il Direttore generale dell’Ufficio internazionale del lavoro notificherà a tutti i Membri dell’Organizzazione internazionale del lavoro la registrazione di tutte le ratifiche e denunce che gli saranno state comunicate dai Membri dell’Organizzazione.
2. Notificando ai Membri dell’Organizzazione la registrazione della seconda ratifica che gli sarà stata comunicata, il Direttore generale richiamerà l’attenzione dei Membri dell’Organizzazione sulla data alla quale la presente convenzione entrerà in vigore.
Il Direttore generale dell’Ufficio internazionale del lavoro comunicherà al Segretariato generale delle Nazioni Unite, a scopo di registrazione, conformemente all’articolo 102 della Carta delle Nazioni Unite, informazioni complete in merito a tutte le ratifiche e a tutti gli atti di denuncia che avrà registrato, conformemente agli articoli precedenti.
Ogni volta che lo riterrà necessario, il Consiglio d’amministrazione dell’Ufficio internazionale del lavoro presenterà alla Conferenza generale un rapporto sull’applicazione della presente convenzione ed esaminerà se sia il caso di iscrivere all’ordine del giorno della Conferenza la questione della sua revisione totale o parziale.
1. Nel caso in cui la Conferenza adottasse una nuova convenzione che rivede parzialmente o totalmente la presente convenzione, e a meno che la nuova convenzione non disponga altrimenti:
la ratifica da parte di un Membro della nuova convenzione riveduta comporterebbe di pieno diritto, nonostante l’articolo 21 precedente, la denuncia immediata della presente convenzione, sempre che la convenzione riveduta sia entrata in vigore;
a partire dall’entrata in vigore della convenzione riveduta, la presente convenzione cesserebbe di essere aperta alla ratifica dei Membri.
2. La presente convenzione resterebbe in ogni caso in vigore nella sua forma e tenore per tutti i Membri che l’avessero ratificata e che non ratificassero la convenzione riveduta.
I testi francese e inglese della presente convenzione fanno parimente fede.
Campo d’applicazione l’8 agosto 20183
Azerbaigian c
Cipro b
Colombia h
Corea (Sud) b
Costa d’Avorio k
Irlanda j
Israele b
Lettonia a
Messico l
Repubblica Ceca o
Slovacchia n
Svezia r
Svizzera q
Swaziland s
Tagikistan c
Questo Stato ha accettato gli art. 7, 12 e 13 della parte II.
Questo Stato ha accettato tutti gli art. della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7–10 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7, 8 e 12–15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7, 8 e 15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7–10, 12, 13 e 15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7, 8, 9(1) e 10–15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7, 8 e 10–15 della parte II.
Questo Stato ha accettato l’art. 8 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7–9 e 11–15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7–10 e 12–15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7, 8, 9, 11, 12, 14 e 15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli articoli 7–13 e 14 paragrafo 1 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 8–10 e 12–15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7–10 e 12–14 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7–9 e 12–15 della parte II.
Questo Stato ha accettato gli art. 7, 8, 10, 12, 13 e 15 della parte II.
Questo Stato ha accettato tutti gli articoli della parte II, escluso l’art. 11.
s Questo Stato ha accettato gli art. 7, 8, 10 e 12–15 della parte II.
RU 1988 887; FF 1986 II 732
1 RU 1988 886
2 [CS 14 28; RU 1962 1413, 1973 1669, 1975 2497, 1982 516, 1985 1773]
3 RU 1988 887, 1989 1425, 1991 627, 2005 2243, 2008 4215, 2013 1297 e 2018 3041. Una versione aggiornata del campo d’applicazione è pubblicata sul sito Internet del DFAE (www.dfae.admin.ch/trattati).