Source: https://www.jobcenter-rnk.de/privatpersonen/geldleistungen/
Timestamp: 2020-01-24 11:27:35
Document Index: 209074294

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 24', '§ 24', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 24', '§ 24']

Geldleistungen | Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis
JobcenterPrivatpersonenGeldleistungen
Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis bearbeitet unter anderem folgende Geldleistungen:
Regelbedarf § 20 SGB II
Einmalige Leistungen nach § 24 Abs. 3 SGB II (nicht im Regelbedarf erfasst)
Darlehen Regelleistung § 24 Abs. 1 SGB II
Der Regelbedarf dient zur Sicherung des Lebensunterhalts. Er umfasst insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und Haushaltsenergie. Zum Regelbedarf gehören nicht die Heizung und die Erzeugung von warmem Wasser. Die Regelsätze in der Grundsicherung werden jährlich überprüft und angepasst.
Regelsätze ab 1. Januar 2019
Ab dem 1. Januar 2019 lauten die Regelsätze wie folgt:
Die Regelsätze ab 1. Januar 2019 lauten wie folgt:
für Alleinstehende oder Alleinerziehende 424,00 €
für volljährige Partner 382,00 €
für 18- bis 24-Jährige in einer Bedarfsgemeinschaft/Personen unter 25 Jahren, die ohne Zustimmung des Jobcenters umziehen 339,00 €
für 14- bis unter 18-Jährige 322,00 €
für Kinder von 6 bis unter 14 Jahren 302,00 €
für Kinder bis unter 6 Jahre 245,00 €
Der Mehrbedarf deckt finanzielle Bedarfe ab, die der Regelbedarf ausschließt.
Anspruch auf Mehrbedarf haben:
werdende Mütter nach der zwölften Schwangerschaftswoche (§ 21 Abs. 2 SGB II)
Personen, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und alleine für deren Pflege und Erziehung sorgen (§ 21 Abs.3 SGB II)
erwerbsfähige behinderte Leistungsberechtigte (§ 21 Abs. 4 SGB II)
zu Leistungen berechtigte Menschen, die aus medizinischen Gründe einer kostenaufwändigen Ernährung bedürfen (§ 21 Abs. 5 SGB II)
Sie haben außerdem Anspruch auf Mehrbedarf bei:
einem notwendigen laufenden nicht nur einmaligen besonderen Bedarf (§ 21 Abs. 6 SGB II)
einer dezentralen Warmwasseraufbereitung (§ 21 Abs. 7 SGB II)
Einmalige Leistungen nach § 24 Abs. 3 SGB II
Auch einmalige Leistungen umfassen Bedarfe, die nicht vom Regelbedarf abgedeckt sind. Hierzu zählt: Die Erstausstattung für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten, die Erstausstattung für Bekleidung und Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt, die Anschaffung und Reparaturen von orthopädischen Schuhen und therapeutischen Geräten und Ausrüstungen sowie die Miete von therapeutischen Geräten.
Darlehen Regelleistung (§ 24 Abs. 1 SGB II)
Wenn Sie einen grundsätzlich vom Regelsatz abgedeckten Bedarf haben, der notwendig ist, aber die Regelleistung übersteigt, können Sie ein Darlehen beim Jobcenter beantragen. Hierfür brauchen Sie einen Nachweis für den Bedarf. Das Darlehen bekommen Sie als Geldleistung oder Sachleistung (meist ein Gutschein). Ab dem Folgemonat wird der Betrag des Darlehens mit 10% von Ihrer laufenden Regelleistung abgezogen.