Source: http://bustler.de/gesetze.aspx?gesetz=WpDPV
Timestamp: 2018-04-26 09:29:07
Document Index: 365263011

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 36', '§ 53', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 36', '§ 3', '§ 36', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 36', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 36', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 128', '§ 4', '§ 68', '§ 70', '§ 4', '§ 36', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 2', '§ 33', '§ 4', '§ 4', '§ 35', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 36', '§ 5', '§ 5', '§ 36', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 68', '§ 70', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 70', '§ 76', '§ 79', '§ 6', '§ 78', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7']

§ 1 WpDPV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 WpDPV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpDPV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpDPV
§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpDPV
durch Wertpapierdienstleistungsunternehmen.
§ 1 Abs. 1 Satz 2 WpDPV
2Sie gilt auch für die Prüfung der Einhaltung der nach § 36a Abs. 1 Satz 1 des Wertpapierhandelsgesetzes entsprechend anwendbaren Pflichten durch Zweigniederlassungen im Sinne des § 53b des Kreditwesengesetzes, die Wertpapierdienstleistungen erbringen.
§ 1 Abs. 2 Satz 1 WpDPV
§ 2 WpDPV
§ 2 Abs. 1 Satz 1 WpDPV
(1) 1Ein Fehler im Sinne dieser Verordnung ist jede einzelne Abweichung von den gesetzlichen Anforderungen.
§ 2 Abs. 1 Satz 2 WpDPV
2Die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen ist vom Prüfer nach pflichtgemäßem Ermessen festzustellen; dabei ist er an die durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bundesanstalt) vorgenommene Auslegung in Richtlinien, Rundschreiben, Bekanntmachungen, Schreiben und sonstigen Veröffentlichungen gebunden.
§ 2 Abs. 2 Satz 1 WpDPV
§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 WpDPV
§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpDPV
§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WpDPV
§ 3 WpDPV
§ 3 Abs. 1 Satz 1 WpDPV
(1) 1Der Prüfer bestimmt den Zeitpunkt des Prüfungsbeginns, sofern die Bundesanstalt nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung nach § 36 Abs. 3 Satz 5 des Wertpapierhandelsgesetzes einen anderen Prüfungsbeginn bestimmt.
§ 3 Abs. 1 Satz 2 WpDPV
2Der Prüfer teilt den Beginn der Prüfung gemäß § 36 Abs. 3 Satz 5 des Wertpapierhandelsgesetzes der Bundesanstalt mit, wenn nicht das zu prüfende Wertpapierdienstleistungsunternehmen diese Mitteilung bereits gemacht hat.
§ 3 Abs. 1 Satz 3 WpDPV
3Der Prüfer benachrichtigt die Bundesanstalt, falls das zu prüfende Wertpapierdienstleistungsunternehmen wiederholt eine Verlegung des Prüfungstermins verlangt.
§ 3 Abs. 1 Satz 4 WpDPV
4Mitteilungen an die Bundesanstalt haben in Textform an den Dienstsitz in Frankfurt am Main zu erfolgen.
§ 3 Abs. 2 Satz 1 WpDPV
(2) 1Der Prüfungszeitraum beginnt mit dem Tag der ersten und endet mit dem Tag der letzten Prüfungshandlung vor Ort.
§ 3 Abs. 2 Satz 2 WpDPV
§ 3 Abs. 2 Satz 3 WpDPV
3Wurde die Prüfung unterbrochen, so hat der Prüfer die Bundesanstalt auf die Unterbrechung unverzüglich in Textform hinzuweisen; dabei hat er die Gründe und die voraussichtliche Dauer der Unterbrechung darzulegen.
§ 3 Abs. 2 Satz 4 WpDPV
4Eine Unterbrechung ist jede länger als zwei Wochen dauernde Abweichung von der Prüfungsplanung.
§ 3 Abs. 2 Satz 5 WpDPV
5Die Unterbrechung ist im Prüfungsbericht zu dokumentieren; dies gilt auch dann, wenn zwar einzelne Abweichungen nicht länger als zwei Wochen dauerten, die Prüfung jedoch insgesamt für mehr als vier Wochen unterbrochen wurde.
§ 3 Abs. 2 Satz 6 WpDPV
6Der Prüfer legt den Stichtag der Prüfung nach pflichtgemäßem Ermessen fest.
§ 3 Abs. 2 Satz 7 WpDPV
7Berichtszeitraum der ersten Prüfung ist der Zeitraum zwischen dem Beginn der Tätigkeit als Wertpapierdienstleistungsunternehmen und dem Stichtag der ersten Prüfung.
§ 3 Abs. 2 Satz 8 WpDPV
8Berichtszeitraum der ersten Prüfung nach einem Zeitraum, in welchem die Bundesanstalt nach § 36 Abs. 1 Satz 3 des Wertpapierhandelsgesetzes von einer jährlichen Prüfung abgesehen hat, ist der Zeitraum zwischen dem Ende des Befreiungszeitraums und dem Stichtag der darauf folgenden Prüfung.
§ 3 Abs. 2 Satz 9 WpDPV
9Berichtszeitraum der sonstigen Prüfungen ist der Zeitraum zwischen dem Stichtag der letzten Prüfung und dem Stichtag der folgenden Prüfung.
§ 3 Abs. 2 Satz 10 WpDPV
10Vorgänge von besonderer Bedeutung im Zeitraum zwischen dem Stichtag einer Prüfung und dem Ende des Prüfungszeitraums sind im Prüfungsbericht darzustellen.
§ 3 Abs. 3 Satz 1 WpDPV
(3) 1Die Prüfung muss spätestens 15 Monate nach dem Anfang des für sie maßgeblichen Berichtszeitraums begonnen worden sein.
§ 3 Abs. 3 Satz 2 WpDPV
2Prüfungsberichte und Fragebögen gelten nicht als unverzüglich eingereicht im Sinne von § 36 Abs. 1 Satz 7 des Wertpapierhandelsgesetzes, wenn sie der Bundesanstalt nicht innerhalb von zwei Monaten nach dem Ende des Prüfungszeitraums zugehen; dies gilt auch für Fragebögen zu verbandsgeprüften Unternehmen.
§ 3 Abs. 3 Satz 3 WpDPV
3Der Prüfungsbericht einschließlich des Fragebogens ist der Bundesanstalt bei Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die die Verwahrstellenfunktion nach Kapitel 1 Abschnitt 3 Unterabschnitt 1 des Kapitalanlagengesetzbuchs ausüben, an den Dienstsitz in Frankfurt am Main in dreifacher Ausfertigung und der zuständigen Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in einfacher Ausfertigung zu übersenden; wird der Bundesanstalt der Prüfungsbericht zusätzlich in elektronischer Form eingereicht, so ist ihr der Prüfungsbericht einschließlich des Fragebogens in zweifacher Ausfertigung zu übersenden.
§ 3 Abs. 3 Satz 4 WpDPV
4Bei allen übrigen Wertpapierdienstleistungsunternehmen ist der Bundesanstalt der Prüfungsbericht einschließlich des Fragebogens in zweifacher Ausfertigung und der zuständigen Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in einfacher Ausfertigung zu übersenden; wird der Bundesanstalt der Prüfungsbericht zusätzlich in elektronischer Form eingereicht, so ist ihr der Prüfungsbericht einschließlich des Fragebogens in einfacher Ausfertigung zu übersenden.
§ 3 Abs. 3 Satz 5 WpDPV
5Die Bundesanstalt kann im Einzelfall und aus wichtigem Grund andere als die in Satz 1 oder Satz 2 normierten Fristen bestimmen.
§ 4 WpDPV
§ 4 Abs. 1 Satz 1 WpDPV
(1) 1Die Prüfung umfasst die Einhaltung der Meldepflichten und Anzeigepflichten sowie der Verhaltensregeln in allen Teilbereichen der Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen; sie muss den gesamten Berichtszeitraum erfassen und in einem angemessenen Verhältnis zum Umfang der jeweiligen Geschäfte und Aufgaben stehen.
§ 4 Abs. 1 Satz 2 WpDPV
2Sofern das Wertpapierdienstleistungsunternehmen das Depotgeschäft betreibt, hat der Prüfer auch die Einhaltung der Vorschriften des Depotgesetzes sowie der §§ 128 und 135 des Aktiengesetzes zu überprüfen (Depotprüfung).
§ 4 Abs. 1 Satz 3 WpDPV
3Ist ein Kreditinstitut oder eine Zweigniederlassung eines Kreditinstituts als Verwahrstelle nach § 68 Absatz 3 in Verbindung mit Absatz 2 des Kapitalanlagegesetzbuchs tätig, hat sich die Prüfung auch darauf zu erstrecken, ob und inwieweit das Kreditinstitut oder die Zweigniederlassung die in den §§ 70 bis 79 des Kapitalanlagegesetzbuchs genannten Pflichten als Depotbank ordnungsgemäß erfüllt hat.
§ 4 Abs. 2 Satz 1 WpDPV
(2) 1Der Prüfer kann, vorbehaltlich der von der Bundesanstalt getroffenen Bestimmungen über den Inhalt der Prüfung nach § 36 Abs. 3 Satz 1 und 2 des Wertpapierhandelsgesetzes, nach pflichtgemäßem Ermessen bei der Prüfung Schwerpunkte bilden und sich auf Systemprüfungen mit Funktionstests und Stichproben beschränken, sofern nicht in Einzelfällen eine lückenlose Prüfung erforderlich ist.
§ 4 Abs. 2 Satz 2 WpDPV
2Die Möglichkeit der Schwerpunktbildung besteht auch hinsichtlich der Auswahl von Teilbereichen im Rahmen eines mehrjährigen Prüfungsplans.
§ 4 Abs. 2 Satz 3 WpDPV
3Werden bei einer Systemprüfung Fehler festgestellt, ist die Prüfung auszudehnen, bis der Prüfer Klarheit darüber gewonnen hat, ob es sich um Mängel handelt.
§ 4 Abs. 2 Satz 4 WpDPV
4Bestehen Zweifel, ob es sich um Mängel handelt, ist die Bundesanstalt unverzüglich zu unterrichten.
§ 4 Abs. 3 Satz 1 WpDPV
(3) 1Bei Wertpapierdienstleistungsunternehmen mit solchen Zweigstellen, Zweigniederlassungen oder Filialen, die wesentliche Teilbereiche von Wertpapierdienstleistungen, Wertpapiernebendienstleistungen oder Analysen von Finanzinstrumenten ausführen, erstreckt sich die Prüfung auch auf diese Zweigstellen, Zweigniederlassungen und Filialen.
§ 4 Abs. 3 Satz 2 WpDPV
2Filialen sind alle Betriebsstätten, in denen Wertpapierdienstleistungen erbracht werden.
§ 4 Abs. 3 Satz 3 WpDPV
3Der Prüfer entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen, inwieweit eine Prüfung der Zweigstellen, Zweigniederlassungen und Filialen vor Ort erforderlich ist.
§ 4 Abs. 3 Satz 4 WpDPV
4Er kann bei einzelnen Zweigniederlassungen, Zweigstellen und Filialen insbesondere dann von einer Prüfung absehen, wenn die von ihnen ausgeführten Teilbereiche unbedeutend sind und das Wertpapierdienstleistungsunternehmen ihm nachweist, dass bei allen Zweigstellen, Zweigniederlassungen und Filialen regelmäßig wirksame interne Kontrollen stattfinden und sich hierbei keine wesentlichen Beanstandungen ergeben haben.
§ 4 Abs. 3 Satz 5 WpDPV
5Die Bundesanstalt kann, auch ohne besonderen Anlass, verlangen, dass Zweigstellen, Zweigniederlassungen und Filialen in die nächste Prüfung einbezogen werden.
§ 4 Abs. 3 Satz 6 WpDPV
6Die Sätze 1 bis 5 gelten entsprechend für in andere Unternehmen ausgelagerte Prozesse und Aktivitäten, die für die Durchführung von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen wesentlich sind, insbesondere für Auslagerungen auf vertraglich gebundene Vermittler im Sinne des § 2 Absatz 10 des Kreditwesengesetzes und solche im Zusammenhang mit der Auslagerung der Compliance-Funktion nach § 33 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 des Wertpapierhandelsgesetzes.
§ 4 Abs. 3 Satz 7 WpDPV
7Über die Prüfung einer ausländischen Zweigstelle oder Zweigniederlassung ist die Bundesanstalt spätestens vier Wochen vor Prüfungsbeginn zu unterrichten.
§ 4 Abs. 3a Satz 1 WpDPV
(3a) 1Wurde im Berichtszeitraum eine Prüfung nach § 35 Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes durchgeführt, hat der Prüfer das Prüfungsergebnis dieser Prüfung bei seiner Prüfung zu verwerten.
§ 4 Abs. 3a Satz 2 WpDPV
2Bei Sachverhalten, die Gegenstand dieser Prüfung waren, kann sich die Berichterstattung auf die nach dem Stichtag dieser Prüfung eingetretenen Veränderungen beschränken.
§ 4 Abs. 4 Satz 1 WpDPV
§ 4 Abs. 5 Satz 1 WpDPV
(5) 1Der Prüfer ist verpflichtet, über die Prüfung Aufzeichnungen in Papierform oder auf Datenträgern anzufertigen und zur Berichterstattung notwendige Unterlagen an sich zu nehmen.
§ 4 Abs. 5 Satz 2 WpDPV
2Zu den aufzuzeichnenden Umständen gehören insbesondere
§ 4 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 WpDPV
§ 4 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 WpDPV
§ 4 Abs. 5 Satz 2 Nr. 3 WpDPV
§ 4 Abs. 5 Satz 3 WpDPV
3Geschäftsunterlagen des geprüften Wertpapierdienstleistungsunternehmens darf der Prüfer nur mit dessen Zustimmung an sich nehmen.
§ 4 Abs. 5 Satz 4 WpDPV
4Auf Anforderung sind ihm die für die Berichterstattung erforderlichen Kopien von Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
§ 4 Abs. 5 Satz 5 WpDPV
5Die Aufzeichnungen sind sechs Jahre aufzubewahren.
§ 5 WpDPV
§ 5 Abs. 1 Satz 1 WpDPV
(1) 1Der Prüfungsbericht muss Berichtszeitraum und Prüfungszeitraum nennen und so übersichtlich und vollständig sein, dass aus ihm klar ersichtlich ist, inwieweit das Wertpapierdienstleistungsunternehmen den Meldepflichten, den Verhaltensregeln und den Anforderungen an das Depotgeschäft entsprochen hat.
§ 5 Abs. 1 Satz 2 WpDPV
2Jeder festgestellte Mangel ist im Prüfungsbericht ausführlich darzustellen.
§ 5 Abs. 1 Satz 3 WpDPV
3Hierbei unterliegt der Umfang der Berichterstattung, vorbehaltlich der nachfolgenden Bestimmungen, dem pflichtgemäßen Ermessen des Prüfers; der Umfang hat der Bedeutung der behandelten Vorgänge zu entsprechen.
§ 5 Abs. 2 Satz 1 WpDPV
(2) 1Soweit die Bundesanstalt im Einzelfall Bestimmungen über den Prüfungsinhalt getroffen oder Prüfungsschwerpunkte festgesetzt hat, sind im Prüfungsbericht die insoweit vorgenommenen Prüfungshandlungen und Feststellungen im Einzelnen darzustellen.
§ 5 Abs. 2 Satz 2 WpDPV
2Im Prüfungsbericht ist darzulegen, in Bezug auf welche Teilbereiche der Prüfer nach eigenem Ermessen schwerpunktmäßige Prüfungen vorgenommen und inwieweit es sich um Systemprüfungen mit Funktionstests oder Detailprüfungen gehandelt hat.
§ 5 Abs. 2 Satz 3 WpDPV
3Art und Weise der Ermittlung von Stichproben, der Stichprobenanzahl sowie deren Ergebnis sind wiederzugeben.
§ 5 Abs. 3 Satz 1 WpDPV
(3) 1Verweisungen auf den Inhalt früherer Prüfungsberichte sind nicht zulässig.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 WpDPV
2Zur Vermeidung umfangreicher Wiederholungen sind solche Verweisungen zulässig, wenn der Prüfer die entsprechenden Auszüge aus den früheren Prüfungsberichten oder dem Jahresabschlussbericht dem Prüfungsbericht als Anlage beifügt.
§ 5 Abs. 4 Satz 1 WpDPV
(4) 1Im Prüfungsbericht ist darzulegen, wie die bei der letzten Prüfung festgestellten Mängel beseitigt oder welche Maßnahmen zu ihrer Beseitigung eingeleitet worden sind.
§ 5 Abs. 4 Satz 2 WpDPV
2Waren die Mängel organisatorisch bedingt, ist darzulegen, welche organisatorischen Maßnahmen das Wertpapierdienstleistungsunternehmen getroffen hat, um derartige Mängel in der Zukunft zu vermeiden.
§ 5 Abs. 5 Satz 1 WpDPV
(5) 1In einer Schlussbemerkung ist zusammenfassend zu beurteilen, ob das Wertpapierdienstleistungsunternehmen den Meldepflichten und Verhaltensregeln sowie den Anforderungen an das Depotgeschäft entsprochen hat.
§ 5 Abs. 5 Satz 2 WpDPV
2Festgestellte Mängel sind unter Verweisung auf die entsprechenden Fundstellen im Bericht aufzuzählen.
§ 5 Abs. 5 Satz 3 WpDPV
3Aus dem Prüfungsbericht muss ersichtlich sein, wer die Prüfung vor Ort geleitet hat.
§ 5 Abs. 5 Satz 4 WpDPV
4Der Prüfer hat den Prüfungsbericht unter Angabe von Ort und Datum zu unterzeichnen.
§ 5 Abs. 6 Satz 1 WpDPV
(6) 1Die wesentlichen Prüfungsergebnisse sind in einem Fragebogen nach Maßgabe der Anlage zu dieser Verordnung aufzuzeichnen.
§ 5 Abs. 6 Satz 2 WpDPV
§ 5 Abs. 6 Satz 3 WpDPV
3Der Fragebogen ist auch dann bei der Bundesanstalt und der zuständigen Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank einzureichen, wenn bei verbandsgeprüften Wertpapierdienstleistungsunternehmen für die betreffenden Jahre ein Prüfungsbericht nach § 36 Abs. 1 Satz 8 des Wertpapierhandelsgesetzes nicht angefordert wird.
§ 5 Abs. 7 Satz 1 WpDPV
(7) 1Der Prüfer muss auf Verlangen der Bundesanstalt den Prüfungsbericht erläutern.
§ 5 Abs. 7 Satz 2 WpDPV
2Falls die Bundesanstalt an der Prüfung nach § 36 Absatz 3 Satz 4 des Wertpapierhandelsgesetzes teilnimmt, hat der Prüfer auf ihr Verlangen den Berichtsentwurf vor der Fertigstellung zu übermitteln.
§ 5 Abs. 7 Satz 3 WpDPV
3Kündigt die Bundesanstalt ihre Teilnahme an einer Schlussbesprechung an, so hat der Prüfer ihr auf Verlangen den entsprechenden Berichtsentwurf rechtzeitig vor der Besprechung zu übersenden.
§ 6 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. a WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. b WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. c WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 14 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 15 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 16 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 16 lit. a WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 16 lit. b WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 17 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 18 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 18 lit. a WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 18 lit. b WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 18 lit. c WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 19 WpDPV
§ 6 Abs. 1 Satz 2 WpDPV
§ 6 Abs. 2 Satz 1 WpDPV
§ 6 Abs. 3 Satz 1 WpDPV
§ 6 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 WpDPV
§ 6 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 WpDPV
§ 6 Abs. 3 Satz 2 WpDPV
2Ist ein Kreditinstitut oder eine Zweigniederlassung eines Kreditinstituts als Verwahrstelle nach § 68 Absatz 3 in Verbindung mit Absatz 2 des Kapitalanlagegesetzbuchs tätig, ist die Prüfung auch auf die ordnungsgemäße Erfüllung der in den §§ 70 bis 79 des Kapitalanlagegesetzbuchs genannten Pflichten zu erstrecken.
§ 6 Abs. 3 Satz 3 WpDPV
3Die für diese Aufgaben vorgehaltene Organisation ist in Grundzügen zu beschreiben und auf ihre Angemessenheit zu beurteilen.
§ 6 Abs. 3 Satz 4 WpDPV
4Die beauftragenden Kapitalverwaltungsgesellschaften und extern verwalteten Investmentgesellschaften sowie die Anzahl der für diese verwalteten inländischen Investmentvermögen und das Netto-Fondsvermögen sind zu nennen.
§ 6 Abs. 3 Satz 5 WpDPV
5Über wesentliche Vorkommnisse, insbesondere bei der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen eines Investmentvermögens, bei aufgetretenen Interessenkollisionen im Sinne des § 70 des Kapitalanlagegesetzbuchs, der Ausübung der Kontrollfunktionen nach § 76 des Kapitalanlagegesetzbuchs und der Belastung der Investmentvermögen mit Vergütungen und dem Aufwendungsersatz nach § 79 des Kapitalanlagegesetzbuchs ist zu berichten.
§ 6 Abs. 3 Satz 6 WpDPV
6Sofern durch Anleger gegenüber der Verwahrstelle oder durch die Verwahrstelle gegenüber einer Kapitalverwaltungsgesellschaft Ansprüche nach § 78 des Kapitalanlagegesetzbuchs geltend gemacht wurden, ist auch hierüber zu berichten.
§ 6a WpDPV
§ 6a Satz 1 WpDPV
§ 7 WpDPV
§ 7 Satz 1 WpDPV