Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.07.1982&Aktenzeichen=VIII%20ZB%2021/82
Timestamp: 2019-11-18 08:20:39
Document Index: 168748357

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.07.1982 - VIII ZB 21/82 - dejure.org
https://dejure.org/1982,3036
BGH, 07.07.1982 - VIII ZB 21/82 (https://dejure.org/1982,3036)
BGH, Entscheidung vom 07.07.1982 - VIII ZB 21/82 (https://dejure.org/1982,3036)
BGH, Entscheidung vom 07. Juli 1982 - VIII ZB 21/82 (https://dejure.org/1982,3036)
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Identifizierbarkeit des prozessbevollmächtigten Rechtsanwaltes im klagebestimmenden Schriftsatz als Zulässigkeitsvoraussetzung der Berufung
VersR 1982, 973
Eine flüchtige Schreibweise ist ebenso unschädlich (Beschluß des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 24. Februar 1983 I ZB 8/82, Versicherungsrecht - VersR - 1983, 555) wie Undeutlichkeiten, Verschleifungen und Verstümmelungen (BGH-Beschluß vom 7. Juli 1982 VIII ZB 21/82, VersR 1982, 973).
Undeutlichkeiten, Verschleifungen und Verstümmelungen sind unschädlich (BGH-Beschluß vom 7. Juli 1992 VIII ZB 21/82, VersR 1982, 973;… BFH-Urteil vom 28. September 1988 X R 32--34/88, BFH/NV 1989, 505).
Dieses Erfordernis wird zum Teil dahin abgeschwächt, daß "wenigstens einzelne Buchstaben andeutungsweise erkennbar" sein müssen (BGH-Beschluß in VersR 1982, 973;… vgl. auch Urteil des Senats vom 25. April 1989 VIII R 23/84, BFH/NV 1990, 239) oder zumindest der erste Buchstabe des Namens bei Kenntnis des im selben Schriftsatz maschinenschriftlich oder durch Stempelabdruck mitgeteilten Namens erkennbar ist (BGH-Beschlüsse vom 20. September 1974 IV ZB 27/74, HFR 1975, 216; in NJW 1992, 243).
Wie das Berufungsgericht nicht verkennt, muß die Unterschrift weder lesbar noch voll ausgeschrieben sein; es genügt, daß wenigstens einige Buchstaben andeutungsweise erkennbar sind und das - nicht aus einem bloßen Handzeichen (Paraphe) bestehende - Schriftbild einen individuellen Charakter aufweist, der die Unterscheidungsmöglichkeit gegenüber anderen Unterschriften gewährleistet und die Nachahmung durch einen Dritten zumindest erschwert (vgl. neben den vorgenannten Entscheidungen auch BGH, Beschlüsse vom 7. Juli 1982 - VIII ZB 21/82 - VersR 1982, 973 und vom 23. Februar 1983 - IVa ZB 17/82 - VersR 1983, 487; BAG AP § 518 ZPO Nr. 46).
Der Bundesfinanzhof (BFH 141, 223 m.w.N. sowie neuestens BFH Beschluß vom 16. Januar 1986 - III R 50/84 - BB 1986, 2118, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung des BFH vorgesehen) und der Bundesgerichtshof (Beschluß vom 21. März 1974 - VII ZB 2/74 - NJW 1974, 1090; Urteil vom 11. Februar 1982 - III ZR 39/81 -, BB 1982, 1467; Beschluß vom 7. Juli 1982 - VIII ZB 21/82 - VersR 1982, 973; Beschluß vom 27. Oktober 1983 - VII ZB 9/83 -, Beschluß vom 4. Juli 1984 - VIII ZB 8/84 - VersR 1984, 142, 873; Beschlüsse vom 23. Oktober 1984 - VI ZB 11/84, VI ZB 12/84 - VersR 1985, 59, 60; Beschluß vom 11. Oktober 1984 - X ZB 11/84 - NJW 1985, 1227; a.A. wohl BGH Beschluß vom 24. Februar 1983 - I ZB 8/82 - VersR 1983, 555) verlangen weitergehend, daß wenigstens einzelne Buchstaben andeutungsweise erkennbar sind, und zwar mit der Begründung, es fehle sonst an dem Merkmal einer Schrift überhaupt.
VG Saarlouis, 12.08.2011 - 2 K 520/10
Formelle Anforderungen an die Rechtmäßigkeit einer Umsetzungsverfügung
u.a. BVerwG, Beschluss vom 25.08.1970 -I WB 136.69-, BVerwGE 43, 114; BFH, Beschlüsse vom 09.11.1983 -I R 172/83- und vom 25.03.1983 -III R 64/82-; BGH, Beschlüsse vom 23.02.1983 -IVa ZB 17/82-, vom 07.07.1982 -VIII ZB 21/82- und vom 13.07.1967 -Ia ZB 1/67-; ferner Urteil vom 11.02.1982 -III ZR 39/81-; alle Entscheidungen dokumentiert in juris.