Source: https://www.iww.de/wvm/quellenmaterial/id/71072
Timestamp: 2020-05-28 22:43:05
Document Index: 330033012

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 21', '§ 21', '§ 4', '§ 21', '§ 251', '§ 155', '§ 2', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 4', '§ 12', '§ 12', '§ 4', '§ 12', '§ 4', '§ 367', '§ 173', '§ 136', '§ 115', '§ 4', '§ 15', '§ 21', '§ 21', '§ 12']

08.01.2013 · IWW-Abrufnummer 130087
Finanzgericht Sachsen: Urteil vom 24.05.2012 – 1 K 1474/10
1. Ist eine nichtselbstständig tätige Chefsekretärin nebenberuflich für ihren Chef in einem Raum ihres Einfamilienhauses gewerblich tätig, führen die als Raummiete vereinnahmten Gelder nicht zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, sondern zu gewerblichen Einkünften, wenn die Vermietung des Büros und die gewerbliche Tätigkeit unlösbar miteinander verbunden sind.
2. Die Aufwendungen für ein Arbeitszimmer, welches räumlich nicht von dem auch privat genutzten Flur getrennt ist, sind nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig. Die steuerliche Anerkennung eines häuslichen Arbeitszimmers setzt dessen Abgeschlossenheit voraus.
hat der 1. Senat unter Mitwirkung des Vorsitzenden Richters am Finanzgericht …, des Richters am Finanzgericht …, des Richters am Verwaltungsgericht … sowie der ehrenamtlichen Richter