Source: http://www.pflegedienst-competent.de/aktuelles.html
Timestamp: 2017-06-27 19:09:17
Document Index: 319289974

Matched Legal Cases: ['§ 113', '§ 36', '§ 123', '§ 123', '§ 37', '§ 37', '§ 37']

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Pflege-Stärkungsgesetz II
Am 12.8.15 wurde der Entwurf "Zweite Stufe Pflegestärkungsgesetz (PSG II)" beschlossen. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Die neue Form der Begutachtung und die Umstellung der Leistungsbeträge aus der Pflegeversicherung sollen zum 1. Januar 2017 gelten. Die Pflegereform PSG II ist damit auf den Weg gebracht. Wir haben die wichtigen Änderungen zusammengefasst. Zentral ist die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, der nicht nach Pflegestufen sondern ab 2016 nach Pflegegraden unterscheidet. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff wird jetzt endlich Wirklichkeit."
Neuer Grundsatz "Reha vor Pflege", bundesweit einheitlich, strukturierte Verfahren für die Rehabilitationsempfehlungen.
Die Pflegeberatung, zur Information Betroffener und deren Angehöriger soll ausgeweitet werden, die Zahl der Beratungsstellen soll ausgeweitet werden.
Die Schiedsstelle zur Qualitätssicherung gemäß § 113b SGB XI wird zu einem Qualitätsausschuss (Verhandlungs- und Entscheidungsgremium) ausgebaut. Insgesamt werden neue Regelungen zur Qualitätssicherung, -prüfung und -darstellung eingeführt, überarbeitet und ausgebaut.
Die Pflege-Selbstverwaltung wird gesetzlich verpflichtet, ein wissenschaftlich fundiertes Personalbemessungssystem zu entwickeln und zu evaluieren.
Zur Finanzierung des PSG II steigt der Beitrag der Pflegeversicherung zum 1. Januar 2017 um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55 bzw. 2,8 Prozent für Kinderlose.
Hauptleistungsbeträge in Euro im PSG II Entwurf (* Als Geldbetrag, der für Erstattung der Betreuungs- und Entlastungsleistungen zur Verfügung steht.)
125* €
Pflegegrad 1 (PG 1)
Pflegegrad 2 (PG 2)
Pflegegrad 3 (PG 3)
Pflegegrad 4 (PG 4)
Pflegegrad 5 (PG 5)
Für ambulante Pflegedienste bringt das Pflege-Stärkungsgesetz eine Vielzahl von Veränderungen der Vergütungen der Pflegesachleistungen im Zusammenspiel mit dem Mindestlohn.
Die wichtigen Veränderungen der Abrechnung der Sachleistungen erhalten Sie hier:
Neue Pflegesachleistungen 2015
Neue Pflege-Sachleistungsbeträge nach § 36 SGB XI und § 123 SGB XI (eingeschränkte Alltagskompetenz)
§ 123 SGB XI (eingeschränkte Alltagskompetenz)
Beratungsbesuch nach § 37.3 SGB XI mit Vergütung nach Pflegestufe
Vergütungen Beratungseinsätze 2015 / 2014 nach § 37 Absatz 3 SGB XI
Beratungsbesuch § 37 Abs. 3 SGB XI (1.1.2015), bis zu
„Hier informieren wir sie über aktuelle Neuigkeiten.“ Pflegestärkungsgesetz I Sehr geehrte Kunden,
Ab dem 01.Januar 2015 ändern sich die Leistungen der Kranken- und Pflegekassen. Hier finden sie eine kurze Zusammenfassung der Änderungen. Gern beraten wir sie persönlich und individiuell über ihre Möglichkeiten. Eine Übersicht der Leistungen finden sie nach dem Text.
Das Pflegestärkungsgesetz ist seit 01.01.2015 in Kraft und betrifft folgende Bereiche.
Erhöhung der Kombinationsleistungen:
Die Pflegekassen erhöhen die Pflegesachleistung & Pflegegeldleistung je Pflegestufe um 4%. Der Monatliche Höchstbetrag der von den Pflegekassen getragen wird steigt also um 4%. Neben der Einstufung in die Pflegestufen ist das vorliegen einer eingeschränkten Alltagskompetenz für die Vergütung der Pflegekassen wichtig. Eine eingeschränkte Alltagskompetenz liegt vor wenn der Betroffene an Demenz oder ähnlichen Einschränkungen leidet. Erhöhung Verhinderungspflege:
Die Pflegekasse übernimmt die Kosten der Ersatzpflege, durch uns alsPflegedienst, für einen Zeitraum von bis 6 Wochen pro Jahr und einem Betrag von 1.612,00 € pro Jahr. Der Jahresbetrag kann auf bis zu 2.418,00 € erhöht werden, wenn im Kalenderjahr eine Kurzzeitpflege für maximal 2 Wochen in Anspruch genommen wird.
Erhöhung der Pflegehilfsmittel:
Der Anspruch auf Pflegehilfsmittel wurde von 31,00 € monatlich auf 40,00 € monatlich erhöht. Dazu zählen, Verbandsmaterialien , Handschuhe , Desinfektionsmittel usw.
Maßnahmen zur Wohnfeldverbesserung:
Auch der einmalige Zuschuss für Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen wurde von 2.557,00 € auf 4000,00 € erhöht. Somit wird die Pflege in ihrer Häuslichkeit erleichtert und gefördert.
Zusätzliche Betreungs-/Entlastungsleistungen:
Die monatlichen Leistungen für zusätzliche Betreuungsleistungen sind auf 104,00 € (Grundbetrag) sowie 208,00 € (erhöhter Beitrag) gestiegen. Zudem ist neu das alle Pflegebedürftigen Personen, auch ohne eingeschränkte Alltagskompetenz, Anspruch auf zusätzliche Betreuungs-/Entlastungsleistungen haben. Im Rahmen dieser Leistung können Tätigkeiten wie Einkaufen, Begleitung von Arztbesuchen, Spaziergänge, Hauswirtschaftliche Leistungen usw. erbracht werden.
Für ausfürhliche Informationen zum Pflegestärkungsgesetz - bitte auf die Überschrift drücken.
Gerne beraten wir sie persönlich und individuell über ihre Möglichkeiten. Rufen sie uns an. Wir freuen uns auf sie!
Leistungsübersicht der Pflegekassen 2015 Navigation überspringen