Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:117414-2016:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2018-12-13 15:48:54
Document Index: 384554435

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 4', '§ 4', '§ 47', '§ 98']

Dienstleistungen - 117414-2016 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 117414-2016
06/04/2016 S67 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
2016/S 067-117414
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://schumacher-quartier.de/
Internet-Adresse: http://www.wiechers-beck.de/plattform/schumacher-quartier/innere-erschliessung/
Sonstige: Die Tegel Projekt GmbH ist ein Unternehmen der WISTA-Management GmbH und somit eine privatrechtlich organisierte Gesellschaft des Landes Berlin.
Sonstige: Die Tegel Projekt GmbH ist in Vertretung des Landes Berlins mit der Bewirtschaftung und Entwicklung der landeseigenen Grundstücksflächen und Gebäude auf dem Gelände des Flughafen Tegel beauftragt.
Nachnutzung Flughafen Tegel – Schumacher Quartier, Planung Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke für die innere Erschließung.
Nach der Schließung des Flughafens Tegel ergeben sich weitreichende Chancen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung eines neuen Stadtquartiers auf bisher überwiegend als Flughafen genutzten Flächen. Die städtebauliche, funktionale und infrastrukturelle Einbindung dieses neuen, im östlichen Flugfeldbereich geplanten Schumacher Quartiers in die Strukturen des Berliner Stadtgebiets und seiner Landschaftsräume soll dabei durch die starke Verknüpfung der unmittelbar angrenzenden Bestandsquartiere ermöglicht werden.
Das anhaltende Bevölkerungswachstum Berlins und die Stärkung der wachsenden Stadt als Metropole erfordern über die bisherigen Potenziale des Flächennutzungsplanes hinaus die Aktivierung weiterer Wohnbauflächen und hochwertiger Mischnutzungen. Das Schumacher Quartier wird dabei als nachhaltiges, sozial verträgliches und zukunftsweisendes Areal in unmittelbarer Nachbarschaft zur geplanten Urban Tech Republic im Bezirk Reinickendorf einen bedeutenden Beitrag zur Wohnungsbaustrategie des Landes Berlin leisten. In diesem Areal soll ein in das Stadtgefüge integrierter, urbaner und zugleich an Grünräume angebundener Wohnbereich mit etwa 5 000 Wohneinheiten für ca. 10 000 Einwohner in funktional gemischten Wohnquartieren geschaffen werden. Das Schumacher-Quartier entsteht auf einer Gesamtfläche von ca. 48 ha auf dem östlichen Flugfeld des Flughafens Tegel und östlich angrenzenden Bereichen. Die Fläche grenzt im Süden an den Kurt-Schumacher-Damm. Im Norden schließt das Quartier die BAB A 111 zwischen der Anschlussstelle Kurt-Schumacher-Damm und der Anschlussstelle Eichborndamm (derzeit ca. 4,82 ha) sowie den Bereich der Sportplatzanlagen nördlich davon mit ein. Westlich grenzt das Quartier an den künftigen Landschaftsraum, der auf dem Flugfeld entstehen soll. Westlich an den Landschaftsraum angrenzend liegt der Entwicklungsbereich der Urban Tech Republic. Der Bereich des Flugfelds ist durch die Nähe zu den Erholungsflächen im Westen geprägt. Mit 27,55 ha stellt dieser Bereich den größten Teil des neuen Quartiers dar. Auf dem Bereich der heutigen Sportplätze südlich der U-Bahnstation Scharnweberstraße der Linie U6 mit einer Fläche von 6,33 Hektar wird der nördliche Teil des Wohnquartiers entstehen. Dieses profitiert stark von der Nähe zum bestehenden Siedlungsraum entlang der Scharnweberstraße als örtlichem Versorgungsbereich und der hervorragenden Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Der Bereich zwischen Autobahnzubringer im Westen, Sternstraßensiedlung im Norden, Kurt-Schumacher-Damm im Süden und Osten, sowie dem Kurt-Schumacher-Platz mit einer Größe von ca. 9,37 ha umfasst verschiedene Teilflächen mit unterschiedlichen Gewerbe-, Wohn- und Freiraumnutzungen. Diese Teilbereiche übernehmen die Verbindungsfunktion zwischen dem Quartier und dem Kurt-Schumacher-Platz als einem gewachsenen Ortszentrum mit Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr.
Die Neuentwicklung des Wohngebiets Schumacher Quartier erfordert neben vielen anderen Aspekten unter anderem auch diverse verkehrliche Neuerschließungs-maßnahmen nach Schließung des Flughafens zur
— inneren und äußeren verkehrlichen Erschließung des Areals und
— verkehrlichen Anbindung der dann innerhalb des Areals neu geschaffenen Baufelder für den Wohnungsbau.
Zu diesem Zweck sind durch Tegel Projekt GmbH sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bereits verschiedene verkehrliche Voruntersuchungen beauftragt worden und auf Basis dieser Ergebnisse Zielstellungen für die äußere Neuerschließung formuliert worden. Aktuell wird eine Verkehrliche Machbarkeitsstudie abschließend diskutiert, die die wesentlichen Eckpunkte des Verkehrskonzeptes hinsichtlich Trassenführung der äußeren Erschließungsstraßen definiert.
Der städtebauliche und landschaftsplanerische Wettbewerb wird im 1. Halbjahr 2016 Vorgaben für die innere Erschließung des Quartiers liefern. Parallel zur Profilierung des Standortes wird mit der Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens für das Schumacher Quartier begonnen, um zum Zeitpunkt der Schließung des Flughafenbetriebs ein rechtskräftiges Planungsrecht vorliegen zu haben.
Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme erfolgt phasenweise. Im ersten Bauabschnitt der verkehrlichen Planung soll zunächst die äußere verkehrliche Erschließung mittels einer Neuen Stadtstraße der Rückbau der bestehenden Autobahnanschlussstelle und der Neubau einer Anschlussstelle entwickelt werden. In der Planung der Verkehrsanlagen der inneren Erschließung sind die phasenweise Entwicklung des Gebiets und die daraus resultierenden wechselnden Schnittstellen zu berücksichtigen.
Die Tegel Projekt GmbH sucht nun ein kompetentes Ingenieurbüro, welches für die innere Erschließung des Areals folgende Ingenieurleistungen für die Leistungsbilder Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitte 3 bzw. 4 HOAI erbringt:
— Leistungsphase 1 und 2 gemäß § 43 und 47 HOAI.
— Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß § 43 und 47 HOAI (Leistungsphase 9 nur Dokumentation).
Es ist beabsichtigt besondere Leistungen ebenfalls optional zu beauftragen: z.B. Raumverteilungsplan (Spartenplan), Erstellung der VPU und BPU, Verkehrstechnische Untersuchungen, Zertifizierung, Bauphasenpläne, Örtliche Bauüberwachung.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen oder Leistungsteile. Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die Leistungen für die Objektplanung der Leistungsphasen 1 und 2 gemäß § 43 und 47 HOAI für die Erschließung des Gesamtareals beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen und Leistungsteile werden einzeln oder im ganzem, ganz oder in Teilen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und Termine.
Der Auftraggeber behält sich explizit vor, Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben, insbesondere Leistungen der Leistungsphasen 8 und 9 und der Besonderen Leistungen.
Für den angrenzenden Bereich der Urban Tech Republic wurde eine Verkehrsstudie erstellt, die sich insbesondere mit innovativen Ansätzen für die nachfolgend genannten Bereiche beschäftigt hat. Diese Ansätze sind im Grundsatz aufzugreifen und zu vertiefen:
— ÖPNV (u. a. U-Bahn, Bus, innovative Nahverkehrssysteme, Stichwort peoplemover);
— Individualverkehr (u. a. Straßen, Radverkehrsanlagen, Fußwege, Shared Spaces);
— Ruhender Verkehr(u. a. privat, öffentlich, Taxi, Car-Sharing);
— Mobility Hubs;
— E-Mobility;
— Schnittstellen an den Übergängen und Anbindepunkten zum bestehenden Verkehrsnetz (östliche Anbindung an den Kurt-Schumacher-Damm, Brücken, Kurt-Schumacher-Platz,).
Die Bearbeitung des gesamten Projekts hat unter besonderer Beachtung der inhaltlichen Zielsetzungen des Projekts „Schumacher Quartier“ zu erfolgen, insbesondere hinsichtlich der Auseinandersetzung mit innovativen urbanen Technologien. Diese sind unter anderem in der Städtebaulichen Umfelduntersuchung formuliert.
Der städtebauliche und landschaftsplanerische Wettbewerb wird im 1. Halbjahr 2016 Vorgaben für die innere Erschließung des Quartiers liefern. Nach Abschluss des Wettbewerbs schließt sich eine Phase der Qualifizierung, Überarbeitung und Vertiefung des Siegerentwurfes an, auch hinsichtlich der verkehrlichen Erschließung des Gebietes. Die Ergebnisse sind in allen weiteren Planungsphasen zu berücksichtigen.
Die weiteren Fachplanungs- und Beratungsleistungen werden separat beauftragt, insbesondere zu Freianlagen und Bebauungsplänen. Diese sind bei der Leistungserbringung zu integrieren und auf Konfliktpunkte und Risiken zu prüfen, weiterhin sind Lösungsvorschläge zu erarbeiten und abzustimmen.
Die folgenden, erläuternden Unterlagen liegen vor und können unter http://www.wiechers-beck.de/plattform/schumacher-quartier/innere-erschliessung/
— Städtebauliche Umfelduntersuchung;
— Luftbild Bestand;
— Projektgebiet Bestand;
— Masterplan.
Eine Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt voraussichtlich Mitte 2016; der Baubeginn ist für 2018 vorgesehen. Dieser Projektablauf steht unter dem Vorbehalt des Fortschritts der parallelen baurechtlichen Verfahren (Bebauungsplanverfahren / Flächennutzungsplanverfahren),
Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab. Für die Vertragsabwicklung ist eine hohe örtliche Präsenz in Berlin sowie eine kurzfristige Verfügbarkeit des benannten Personals sicherzustellen.
Beschreibung der Optionen: Ja.
Siehe auch Angaben unter II.1.5).
Die Vergabe erfolgt ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Optionen. Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die unter II.1.5) nicht als optional beschriebenen Leistungen beauftragt. Die weiteren Optionen und Verlängerungen werden mit vollem oder eingeschränktem Leistungsumfang, einzeln oder im ganzem schriftlich gemäß der weiteren in der Angebotsaufforderung benannten Vertragsbedingungen beauftragt.
Berufshaftpflichtversicherung über 5 000 000 EUR für Personenschäden und über 5 000 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Insbesondere die Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin (siehe http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/index.shtml), u. a. A-Bau, LHO Berlin (keine abschließende Auflistung) sowie ergänzende Vorschriften und Regeln.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Einzureichen ist der im Original unterzeichnete Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingereicht werden.
1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall die Deckungssumme entsprechend erhöht wird.
4. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der folgenden Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (siehe Anlage 3 zum Bewerbungsbogen).
e. sich bei der Erteilung von Auskünften, die von den Teilnehmern gefordert werden können (gem. §§ 4, 5 und 10 VOF), in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht hat oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt.
Hinweis: Der Bieter bzw. die Mitglieder einer Bietergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch dem Korruptionsregister Berlin noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Der Auftraggeber behält sich vor, eine entsprechende Abfrage durchzuführen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung zum Umsatz in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100 000 EUR gerundet werden.
2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen für das Leistungsbild Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 und 4 HOAI in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100 000 EUR gerundet werden.
3. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu 2. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen für das Leistungsbild Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 und 4 HOAI in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre mindestens 300 000 EUR netto p. a.
Zu 3. Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre mindestens 5.
c. Berufserfahrung (in Jahren) in der Planung von Verkehrsanlagen für innerstädtische Neuerschließungsmaßnahmen;
2. Eigenerklärung zu Referenzprojekten in der Planung von Verkehrsanlagen für innerstädtische Neuerschließungsmaßnahmen, die von der für die Leistung vorgesehenen Projektleitung und / oder stellvertretenden Projektleitung bearbeitet wurden, jeweils unter anderem mit folgenden Angaben:
a. Art der Maßnahme;
b. Leistungsumfang;
c. Leistungszeit;
d. Leistungsort;
e. Objektgröße;
f. Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners;
g. Beteiligung des für die Leistung vorgesehenen Personals;
(Siehe Deckblatt Referenzen in Anlage zum Bewerbungsbogen)
Ein Referenzprojekt darf nur dann eingereicht werden, wenn:
— das Projekt innerhalb der letzten acht Jahre (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung) fertig gestellt wurde (Abschluss der Leistungsphase 8); es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit acht Jahren existiert.
— keine negativen Auskünfte vorliegen bzw. keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vorliegen.
— das Projekt durch das von dem für die Leistung vorgesehenen Personal (Projektleitung und / oder stellvertretende Projektleitung) bearbeitet wurde. Hierbei können auch Referenzen eingereicht werden, die durch das vorgesehene Personal für ein anderes Unternehmen bearbeitet wurden.
Zu 1. Eigenerklärung zu dem für die Leistung vorgesehenen Personal:
— Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Verkehrsanlagen für innerstädtische Neuerschließungsmaßnahmen.
— Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Verkehrsanlagen für innerstädtische Neuerschließungsmaßnahmen.
Zu 2. Eigenerklärung zu Referenzprojekten in der Planung von Verkehrsanlagen für innerstädtische Neuerschließungsmaßnahmen:
Es sind jeweils zu jeder der geforderten Leistungsphasen Referenzprojekte nachzuweisen, die im Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen bearbeitet wurden; dies kann an einer Referenz erfolgen, die über alle geforderten Leistungsphasen 2 – 8 bearbeitet wurde, oder aber kulminiert an mehreren Referenzen, beispielsweise Referenz A in den Leistungsphasen 2 – 5 und Referenz B in den Leistungsphasen 6-8.
— Mindestens zu jeder der Leistungsphasen 2 bis 8 ein Referenzprojekt für den Neubau von Straßen im Rahmen von innerstädtischen Neuerschließungsmaßnahmen und Gebietsentwicklungen, inkl. Koordinierung und Abstimmung Spartenplan, mit einer Gesamtfläche von mehr als 20 ha
— Mindestens ein Referenzprojekt zum Neubau von Straßen im innerstädtischen Bereich mit Koordination und Abstimmung Spartenplan, Verkehrsberuhigte Bereiche mit Straßenraumgestaltung und shared spaces.
— Mindestens ein Referenzprojekt aus mindestens einem der folgenden Themenfelder:
o Radverkehrsanlagen auf Haupt- und Nebenrouten,
o Planung für Nahverkehrssysteme (Bus),
o Bauphasenpläne,
o Planungen unter Berücksichtigung von Zertifizierungsprozessen (DGNB).
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit. 1 Umsatz für entsprechende Dienstleistungen für das Leistungsbild Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3 Abschnitt 3 und 4 HOAI in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre. 1.1 mindestens 800 000 EUR netto p. a., 30 Punkte 1.2 mindestens 600 000 EUR netto p. a., 20 Punkte 1.3 mindestens 400 000 EUR netto p. a., 10 Punkte 2 Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre. 2.1 mindestens 20, 30 Punkte 2.2 mindestens 15, 20 Punkte 2.3 mindestens 10, 10 Punkte 3 Projektleitung: 3.1 Berufserfahrung (in Jahren) in der Planung von Verkehrsanlagen für innerstädtische Neuerschließungsmaßnahmen. 3.1.1 Nachweis von mindestens 20 Jahren, 24 Punkte 3.1.2 Nachweis von mindestens 15 Jahren, 16 Punkte 3.1.3 Nachweis von mindestens 12 Jahren, 8 Punkte 3.2 Berufserfahrung (in Jahren) im Unternehmen. 3.2.1 Nachweis von mindestens 5 Jahren, 10 Punkte 3.2.2 Nachweis von mindestens 3 Jahren, 5 Punkte 4 Stellvertretende Projektleitung: 4.1 Berufserfahrung (in Jahren) in der Planung von Verkehrsanlagen für innerstädtische Neuerschließungsmaßnahmen. 4.1.1 Nachweis von mindestens 15 Jahren, 24 Punkte 4.1.2 Nachweis von mindestens 10 Jahren, 16 Punkte 4.1.3 Nachweis von mindestens 8 Jahren, 8 Punkte 4.2 Berufserfahrung im Unternehmen. 4.2.1 Nachweis von mindestens 5 Jahren, 10 Punkte 4.2.2 Nachweis von mindestens 3 Jahren, 5 Punkte 5 Referenzprojekte in der Planung von Verkehrsanlagen für innerstädtische Neuerschließungsmaßnahmen, die durchgängig mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 5 nach § 47 HOAI bearbeitet wurden. 5.1 Art der Maßnahme 5.1.1 je Referenz für den Neubau von Straßen im Rahmen von innerstädtischen Neuerschließungsmaßnahmen und Gebietsentwicklungen, inkl. Koordinierung und Abstimmung Spartenplan, mit einer Gesamtfläche von mehr als 20 ha, 15 Punkte, maximal 75 5.1.2 je Referenz für Planung und Umsetzung von shared spaces, verkehrsberuhigten Bereichen und verkehrsreduzierten Quartieren, 15 Punkte, max. 75 Punkte 5.1.3 je Referenz für Planung und Umsetzung von Mobility Hubs, Integration von Carsharing und E-Mobility-Stationen, 15 Punkte, max. 75 Punkte 5.1.4 je Referenz zur Integration und Verknüpfung von städtischen Nahverkehrssystemen, 4 Punkte, max. 20 Punkte 5.1.5 je Referenz zu Radverkehrsanlagen auf Haupt- und Nebenrouten, 6 Punkte, max. 30 Punkte 5.2 Leistungsumfang 5.2.1 je Referenz zu Planungen unter Berücksichtigung von Bauphasenplänen, 4 Punkte, max. 20 Punkte 5.2.2 je Referenz zu Planungen unter Berücksichtigung von Zertifizierungsprozessen (DGNB), 2 Punkte, max. 10 Punkte 5.3 Auftraggeber, je Referenz mit öffentlichem Auftraggeber gemäß § 98 GWB, 4 Punkte, max. 20 Punkte 5.4 Beteiligung des Personals, je Referenz zu 5.1.1 bis 5.1.3, in der mindestens einer des für die Leistung vorgesehenen Personals (vorgesehene Projektleitung oder Stellvertretende Projektleitung) mindestens als Stellvertretende Projektleitung eingebunden war, 15 Punkte, max. 75 Punkte In der Summe aller Kriterien und Unterkriterien werden maximal 528 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet die Bewertung der Teilbereiche in der Reihenfolge Referenzen, Projektleitung, Stellvertretende Projektleitung, Umsatz, Mitarbeiter. Sollte auch in den Teilbereichen ein Punktegleichstand vorliegen, entscheidet die Qualität der Referenzen.
http://www.wiechers-beck.de/plattform/schumacher-quartier/innere-erschliessung/
Je Teilnahmeantrag sind maximal eine Projektleitung und eine stellvertretende Projektleitung zu benennen. Im Fall von Bewerbergemeinschaften oder Drittunternehmern bleiben die entsprechenden Felder in den übrigen Bewerberbögen unausgefüllt.
5. Die Teilnahmeanträge (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „Schumacher Quartier, Innere Erschließung. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist.“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle einzureichen.
8. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Drittunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Drittunternehmer vor, diese Drittunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Drittunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.