Source: http://www.entomologie.at/statuten.php
Timestamp: 2020-06-03 21:21:24
Document Index: 266523608

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 9', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 3', '§ 11', '§ 11']

AÖE - Statuten
Statuten der AÖE
(1) Der Verein führt den Namen "Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen" (AÖE), im internationalen Verkehr wird die englische Bezeichnung "Austrian Entomologists' Association" verwendet.
(1) Der naturwissenschaftliche Verein, dessen Tätigkeit ausschließlich im Interesse der Öffentlichkeit erfolgt und nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt:
a)	die Pflege und Förderung der entomologischen Wissenschaft (Insektenkunde);
b)	Forschungsergebnisse in eigenen wissenschaftlichen Publikationsorganen zu veröffentlichen;
c)	in Fragen des Natur- und insbesondere des Biotopschutzes beratend tätig zu sein.
(2) Der Verein ist gemeinnützig und unpolitisch.
a)	Herausgabe naturwissenschaftliche Fachzeitschriften als Eigentümer und Verleger
b)	Erhaltung und Ausbau einer Fachbibliothek
c) Veranstaltung von Vorträgen, Ausbildungskursen, Tagungen und Exkursionen
d) Stellungnahmen zu Fragen des Natur- und Biotopschutzes
b)	Spenden und sonstige Zuwendungen
c)	Öffentliche Förderungsmittel (Subventionen)
d)	Übernahme von Forschungsaufträgen
(1) Mitglieder des Vereins können Ordentliche, Fördernde oder Ehrenmitglieder sein.
(3) Fördernde Mitglieder sind solche, welche die Vereinstätigkeit durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages besonders fördern.
(4) Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein oder um die Entomologie im Allgemeinen ernannt werden. Sie sind von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrages entbunden.
(2) Über die Aufnahme von Ordentlichen und Fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Die Mitgliedschaft beginnt rückwirkend mit 1. Jänner des Jahres, in welchem dem Antrag zugestimmt wird, oder auf Wunsch des neuen Mitglieds ab 1. Jänner des Folgejahres.
(1) Rechte: Alle Mitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht in allen Ordentlichen und Außerordentlichen Generalversammlungen; im Verhinderungsfalle kann ein Mitglied sein Stimmrecht auf ein anderes Mitglied übertragen. Jedes Mitglied kann Anträge einbringen und in die Protokolle Einsicht nehmen. Alle Mitglieder sind berechtigt, zu den vom Vorstand festgesetzten begünstigten Bedingungen an allen Vereinsveranstaltungen teilzunehmen. Für Mitglieder der AÖE ist der Bezug der „Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen“ im Mitgliedsbeitrag enthalten.
(2) Pflichten: Die Mitglieder verpflichten sich, die Interessen der AÖE nach Kräften zu fördern und vereinsschädigendes Verhalten zu unterlassen. Sie haben die Vereinsstatuten und Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Ordentliche Mitglieder und Fördernde Mitglieder haben den von der Generalversammlung festzusetzenden Jahresmitgliedsbeitrag rechtzeitig zu bezahlen.
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss. Durch die Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sofort alle Ansprüche und Rechte des Mitgliedes gegenüber dem Verein.
(4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten verfügt werden.
(5) Gegen den Ausschluss kann das betreffende Mitglied eine Berufung an die nächste Generalversammlung richten, in welcher über diese Berufung mit einfacher Stimmenmehrheit entschieden wird.
(6) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in § 7 Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 und 12), die Rechnungsprüfer (§ 13) und der Schlichtungsausschuss (§ 14).
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine Ordentliche Generalversammlung wird vom Vorstand nach Notwendigkeit, jedoch mindestens einmal jährlich bis spätestens 30. April einberufen.
(2) Eine Außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes, der Ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zur Ordentlichen wie auch zur Außerordentlichen Generalversammlung sind alle Mitglieder mindestens vier Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahme- und stimmberechtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
(7) Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder bzw. deren Vertreter anwesend sind. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung zur Generalversammlung ausdrücklich hinzuweisen.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Beschlüsse, mit denen der Verein aufgelöst und das Vereinsvermögen liquidiert werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, bei dessen Verhinderung der 1. Vizepräsident, bei dessen Verhinderung der 2. Vizepräsident. Wenn auch diese verhindert sind, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
a)	Entgegennahme des Jahresberichts über die Tätigkeit des Vereins und des Kassaberichts durch den Kassier
b)	Beschlussfassung zur Entlastung des Vorstandes nach Vorlage des Prüfungsberichts durch die Rechnungsprüfer
d)	Wahl der beiden Rechnungsprüfer
e)	Verleihung von Ehrenmitgliedschaften nach Vorschlag durch den Vorstand
f)	Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
g)	Änderung der Statuten
h)	Maßnahmen über Ausbau oder Auflösung größerer Besitzstände des Vereins
i)	Auflösung des Vereins und Abwicklung (Liquidation) des Vereinsvermögens
j)	Behandlung aller sonstiger eingereichter Anträge
(1) Der Vorstand ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Verein bedürfen der Genehmigung der Generalversammlung. Der Vorstand besteht aus bis zu 13 Mitgliedern. Alle Funktionen sind geschlechterneutral zu verstehen.
1. Schriftleiter
2. Schriftleiter
(2) Der Vorstand wird in der Generalversammlung gewählt. Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
(3) Der Vorstand wird vom Schriftführer im Auftrag des Präsidenten einberufen und ist, sofern sämtliche Vorstandsmitglieder eingeladen wurden, bei Anwesenheit der Mehrheit seiner Mitglieder beschlussfähig. Eine Vorstandssitzung ist einzuberufen, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder dies verlangen.
(4) Die Sitzung leitet der Präsident, bei dessen Verhinderung der 1. Vizepräsident, bei dessen Verhinderung der 2. Vizepräsident. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz. Der Vorstand beschließt immer mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident.
(5) Außer durch den Tod oder Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 2) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 6) oder Rücktritt (Abs. 7).
(7) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl eines Nachfolgers wirksam.
(2) Der Präsident, im Verhinderungsfall der 1. Vizepräsident, vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Präsidenten und des 1. Schriftführers, in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des Präsidenten und des 1. Kassiers.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(5) 1. und 2. Schriftführer haben den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihnen obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
(6) 1. und 2. Kassier sind für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
(7) 1. und 2. Bibliothekar betreuen die Bibliothek. Darunter fallen die Bereiche Leihwesen, Ankäufe, Schriftentausch und Inventarisierung.
(8) 1. und 2. Schriftleiter führen die redaktionellen Arbeiten für die wissenschaftlichen Publikationen des Vereins aus.
(9) Der Veranstaltungsmanager organisiert die unter § 3, Abs. 1c genannten Veranstaltungen.
(10) Der IT-Manager ist für die Internetpräsenz, insbesondere die Vereinshomepage, veranwortlich.
(1) Die beiden Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ (mit Ausnahme der Generalversammlung) angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die jährliche Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben alljährlich der Generalversammlung das Ergebnis der Überprüfung zu berichten und die überprüften Bilanzen zu unterfertigen.
(3) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 5, 6 und 7 sowie des § 11, Abs. 1, zweiter Satz sinngemäß.
(2) Der Schlichtungsausschuss wird auf Aufforderung des Präsidenten aus dem Kreis der Vereinsmitglieder eingesetzt, indem jede Streitpartei einen Vertreter entsendet. Die beiden Vertreter wählen ein weiteres Mitglied zum Vorsitzenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schlichtungsausschusses dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung der Auflösung und die Verwendung des Vereinsvermögens zu beschließen.