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Timestamp: 2016-10-26 02:25:06
Document Index: 66069433

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 152', 'BGE']

U 64/00 (22.12.2000)
Bundesrichter Sch�n, Spira und Bundesrichterin Widmer; Gerichtsschreiber Gr�nvogel
Mit Verf�gung vom 22. M�rz 1999 lehnte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ihre Leistungspflicht f�r die von K.________ (geb. 1949) im April 1998
als R�ckfall zu dem von ihm am 10. M�rz 1992 erlittenen Unfall gemeldeten multiplen Beschwerden ab, weil diese in keinem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis st�nden. Mit Einspracheentscheid vom 14. Juli 1999 hielt die Anstalt an ihrer Auffassung fest.
K.________ Krzalic l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde
f�hren und die Ausrichtung von Taggeldern sowie die �bernahme der Behandlungskosten durch die SUVA beantragen. Gleichzeitig ersucht er um unentgeltliche Verbeist�ndung.
1.- a) Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers zun�chst vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) zutreffend dargelegt (BGE 118 V 289 Erw. 1b; siehe auch BGE 119 V 337 Erw. 1). Im angefochtenen Entscheid richtig wiedergegeben ist ferner auch die Rechtsprechung zur weiter vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 121 V 49 Erw. 3a; vgl. auch BGE 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c) und bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) sowie Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359). Sodann hat das kantonale Gericht zu Recht festgestellt, dass die Beurteilung der Ad�quanz in F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, nach den f�r psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelten Kriterien vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a).
b) Wie von der Vorinstanz zutreffend dargelegt wurde, konnten in den umfangreichen medizinischen Untersuchungen keine klar fassbaren unfallkausalen physischen Befunde f�r die vom Versicherten geklagten Beschwerden gefunden werden. Ob es sich beim psychischen Gesundheitsschaden um eine nat�rliche Folge des Unfallereignisses vom 10. M�rz 1992 handelt, liess das kantonale Versicherungsgericht ebenso offen, wie auch die Frage, ob der Versicherte beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS erlitten hatte. Eine Aktenerg�nzung er�brigt sich indessen; selbst wenn auf Grund zus�tzlicher Abkl�rungen die nat�rliche Kausalit�t und/oder das Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS zu bejahen w�re, fehlt es nach den Darlegungen der Vorinstanz, auf welche verwiesen wird, an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs. Insbesondere hat das kantonale Versicherungsgericht zutreffend erkannt, dass selbst beim Vorliegen einer auf den versicherten Unfall zur�ckzuf�hrenden Schleuderverletzung die Beurteilung nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) und nicht anhand der Kriterien, wie sie f�r Schleudertraumen der HWS entwickelt wurden (BGE 117 V 359, insbesondere S. 367 Erw. 6a), vorzunehmen ist. Denn es ist offensichtlich, dass die f�r ein Schleudertrauma der HWS typischen Symptome (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b), welche erst mit der Zeit und zun�chst nur vereinzelt aufgetreten sind, schon bald nach ihrem Erscheinen von der vorliegenden ausgepr�gten psychischen Problematik �berlagert worden sind, welche eindeutige Dominanz aufweist.
S�mtliche Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Im
Besonderen st�sst der Hinweis auf den z�gerlichen Genesungsprozess ins Leere, ist dieser doch einzig auf die psychische Fehlentwicklung oder nicht mit dem Unfall in Verbindung zu bringende degenerative Ver�nderungen der Wirbels�ule zur�ckzuf�hren, welche aber in die Ad�quanzbeurteilung nach BGE 115 V 133 nicht einbezogen werden d�rfen.
2.- Dem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Ver- beist�ndung ist nicht stattzugeben, da die Verwaltungsge- richtsbeschwerde als aussichtslos bezeichnet werden muss (Art. 152 OG; BGE 125 II 275 Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c).
III. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung wird