Source: https://www.scheidung.org/trennungsunterhalt/
Timestamp: 2018-12-13 17:46:50
Document Index: 390087314

Matched Legal Cases: ['§ 1361', '§ 1567', '§ 1361', '§ 1371', '§ 1579', '§ 812', '§ 818']

Trennungsunterhalt: Wann besteht ein Anspruch? •§• SCHEIDUNG 2018
Trennungsunterhalt – Wenn die Ehegatten auseinander gehen
Das Wichtigste in Kürze: Trennungsunterhalt
Das sind die Voraussetzungen für den Trennungsunterhalt
Wann kein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht
Trennungsjahr: Unterhaltsberechtigter muss nicht arbeiten gehen
Wie der Unterhalt im Trennungsjahr aussieht
So wird der Trennungsunterhalt berechnet
Wann der Anspruch auf Trennungsunterhalt endet
Das ist sonst noch beim Trennungsunterhalt zu beachten
Zahlung unter Vorbehalt der Rückforderung
Geht es um den Ehegattenunterhalt, ist zwischen dem Trennungsunterhalt und dem nachehelichen Unterhalt (Geschiedenenunterhalt, Scheidungsunterhalt) zu differenzieren. Trennungsunterhalt kann für die Zeit von der Trennung bis zum Eintritt der Rechtskraft der Scheidung gefordert werden. Demgegenüber entsteht der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt ab dem Eintritt der der Rechtskraft der Scheidung.
Der Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht vom Zeitpunkt der Trennung bis zum Eintritt der Rechtskraft der Scheidung.
Damit ein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.
Für den Unterhaltsberechtigten besteht im Trennungsjahr keine Erwerbspflicht.
Der Trennungsunterhalt richtet sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen zum Zeitpunkt der Trennung.
Der Anpruch auf Trennungsunterhalt endet mit Rechtskraft der Scheidung, bei Versöhnung der Eltern oder bei längerer Trennungszeit.
Trennungsunterhalt nach der Scheidung gibt es nicht, dabei handelt es sich um nachehelichen Unterhalt.
Sowohl der Anspruch auf Trennungsunterhalt als auch der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt müssen gesondert geltend gemacht werden.
Dieser Artikel behandelt den Unterhalt nach einer Trennung, also den Ehegattenunterhalt im Trennungsjahr.
Sind die Ehegatten getrennt lebend, kann Unterhalt vom anderen Ehegatten in angemessener Höhe verlangt werden, wobei die Lebensverhältnisse sowie die Erwerbs- und Vermögensverhältnisse der Ehegatten maßgeblich sind, § 1361 Abs. 1 Satz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
Für den Trennungsunterhalt müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Damit hat der Trennungsunterhalt folgende Voraussetzungen:
Bestand einer Ehe
Getrenntleben der Ehegatten im Sinne des § 1567 BGB, wonach keine häusliche Gemeinschaft zwischen den Eheleuten bestehen darf und zumindest ein Ehegatte diese auch nicht mehr herstellen möchte. Dabei kann die Trennung laut Familienrecht auch innerhalb der gleichen Wohnung erfolgen, sofern eine Trennung in sämtlichen Lebensbereichen erfolgt
Leistungsfähigkeit des höher bzw. alleine verdienenden Ehegatten, wobei die Leistungsfähigkeit durch den Selbstbehalt in Höhe von 1.200 Euro monatlich begrenzt ist
Es besteht keine Möglichkeit, den Trennungsunterhalt zu beantragen, wenn
beide Ehegatten keine Kinder haben und das von ihnen erzielte Einkommen etwa gleich hoch ist oder
die Ehepartner nur wenige Wochen zusammengelebt haben, da hier das höhere Einkommen eines Ehegatten die ehelichen Lebensverhältnisse noch nicht geprägt hat
Anders als beim nachehelichen Unterhalt bzw. Scheidungsunterhalt, bei dem der Grundsatz der Eigenverantwortung gilt, braucht der während der Ehe nicht erwerbstätige Unterhaltsberechtigte zunächst grundsätzlich keiner (zusätzlichen) Arbeit nachzugehen.
Denn der Berechtigte muss nach § 1361 Abs. 2 BGB seinen Unterhalt durch eine Erwerbstätigkeit nur dann selbst verdienen, wenn dies nach seinen persönlichen Verhältnissen und den wirtschaftlichen Verhältnissen der Eheleute erwartet werden kann. Dabei gehört zu den persönlichen Verhältnissen insbesondere die frühere Ausübung einer Erwerbstätigkeit unter Berücksichtigung der Ehedauer.
Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht während des Trennungsjahres.
Während des Trennungsjahres kann daher vom während der Ehe nicht erwerbstätigen Ehegatten grundsätzlich keine Erwerbsausübung verlangt werden. Ebenso braucht der während der Ehe nur teilzeitbeschäftigte Partner im Trennungsjahr keine Vollzeitstelle anzutreten.
Denn während des Trennungsjahres soll der bisherige Status der Ehegatten aufrecht erhalten bleiben, zumal dieser Zeitraum auch für eine mögliche Versöhnung gedacht ist. Erst nach Ablauf des Trennungsjahres beginnt regelmäßig die Verpflichtung des Berechtigten, seinen Lebensunterhalt selber zu finanzieren und sich vom Unterhalt im Trennungsjahr zu lösen. Entscheidend sind jedoch die Umstände des Einzelfalls.
Bei erheblichen ehebedingten Nachteilen, bei Ehen von langer Dauer sowie höheres Lebensalter und Krankheit kommt auch über das Trennungsjahr hinaus Unterhalt in Betracht. Insbesondere haben Ehegatten, die nach der Trennung ein gemeinsames oder aus einer anderen Beziehung stammendes Kind versorgen, während der ersten drei Lebensjahre des Kindes keine Erwerbspflicht.
Umgekehrt dürfte nach Ablauf des Trennungsjahres generell oder nur in geringerer Höhe ein Anspruch auf Trennungsunterhalt bestehen, wenn nach Alter, Beruf und familiärer Situation (keine Kinder oder Kinder über 15 Jahre) die Ausübung einer Erwerbstätigkeit möglich ist. Dies kommt sogar vor dem Ende des Trennungsjahres in Betracht, wenn die Ehe kein Jahr gedauert, aus ihr keine Kinder hervorgegangen sind und der Unterhaltsbegehrende ein Lebensalter von unter 30 Jahren hat.
Der Trennungsunterhalt richtet sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen zum Zeitpunkt der Trennung, also insbesondere nach dem diese Verhältnisse prägenden Einkommen. Gelder, die für andere Zwecke verwendet wurden (etwa Vermögensbildung), sind nicht prägend und daher nicht zu berücksichtigen.
Dabei gehören zum Trennungsunterhalt unter der Voraussetzung einer entsprechenden Leistungsfähigkeit des Pflichtigen
der Elementarunterhalt
ggf. die Kosten einer Kranken- und Pflegeversicherung, sofern die Ehefrau über den Ehemann nicht mitversichert ist (während der Trennung ist die Ehefrau in der gesetzlichen Krankenversicherung jedoch regelmäßig über ihren Ehemann mitversichert, sofern sie keine eigene sozialversicherungspflichtige Erwerbsaustätigkeit ausübt)
ggf. allgemeiner Mehrbedarf, etwa die Kosten einer angemessenen Schul- und Berufsausbildung, Fortbildung oder Umschulung oder aber wegen Krankheit
ggf. trennungsbedingter Mehrbedarf, also durch die Trennung entstehende Kosten wie etwa für den Umzug oder die neue Wohnungseinrichtung
sogenannter Vorsorgeunterhalt für Alterssicherung und Erwerbsunfähigkeitsversicherung ab der Rechtshängigkeit des Scheidungsantrags (der Zustellung des Scheidungsantrags an den anderen Ehegatten) bis zur Rechtskraft der Scheidung
Nach den Richtlinien zur Düsseldorfer Tabelle bzw. den Unterhaltsrechtlichen Leitlinien der Familiensenate in Süddeutschland (SüdL) beträgt die Höhe des Trennungsunterhalts
3/7 bzw. 45% des bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit des früheren anderen Ehegatten, sofern der geschiedene Ehegatte nicht erwerbstätig ist
3/7 bzw. 45% aus der Differenz des bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit des früheren anderen Ehegatten zum bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit des unterhaltsberechtigten Ehegatten, sofern letzterer erwerbstätig ist
aus allen anderen Einkünften (etwa Vermietung, Verpachtung oder Vermögenserträge) die Hälfte
Einzelheiten hierzu erfahren Sie im Artikel Ehegatten- und Trennungsunterhalt berechnen.
Anders als beim nachehelichen Unterhalt kann auf den Trennungsunterhalt nicht verzichtet werden. In einem Ehevertrag oder in einer Trennungs- und Scheidungsvereinbarungen sind daher nur Regelungen möglich, die die Zahlungsweisen betreffen und/oder den Anspruch um maximal bis zu 1/5 bis 1/3 beschränken.
Der Trennungsunterhalt wird allerdings durch die Leistungsfähigkeit des unterhaltspflichtigen Ehegatten begrenzt. Dazu gehört insbesondere der Selbstbehalt (Eigenbedarf), der dem Pflichtigen verbleiben muss, damit dieser seine eigene Lebensgrundlage finanzieren kann. Der Selbstbehalt beläuft sich gegenüber dem unterhaltsberechtigten Ehegatten auf 1.200 Euro, unabhängig davon, ob der Pflichtige einer Erwerbstätigkeit nachgeht oder nicht (Anmerkungen B IV zur Düsseldorfer Tabelle, Stand: 01.01.2016).
Der Anspruch auf Trennungsunterhalt endet z.B. wenn die Eheleute wieder zueinander finden.
Der Anspruch auf Unterhalt nach der Trennung entfällt
mit Rechtskraft der Scheidung, wobei ein ggf. sich daran anschließender Anspruch auf nachehelichen Unterhalt gesondert geltend gemacht werden muss
mit der Versöhnung der Ehegatten, sofern diese ernsthalt ist und die Eheleute wieder zusammenziehen
bei längerer Trennungszeit, wenn Erwerbsobliegenheit geboten ist, der Anspruchsteller dieser aber mutwillig nicht nachkommt
im Falle der Verwirkung aufgrund einer der Gründe des § 1371 Abs. 3 in Verbindung mit § 1579 Nr. 2 bis 8 BGB
Trennungsgeld und Scheidung – diese Punkte sollten ebenfalls beachtet werden:
Um Trennungsgeld zu beantragen, muss dieses vom Ehegatten verlangt werden. Der Ehepartner sollte daher aus Beweisgründen schriftlich zur Zahlung aufgefordert werden, ggf. unter Einschaltung eines Rechtsanwalts.
Fordert der Unterhaltsberechtigte selber den Pflichtigen zur Zahlung auf, ist darauf zu achten, dass auch der Zugang des Aufforderungsschreibens bewiesen werden kann. Da der einfache Postbrief, das Einschreiben per Rückschein und das Einwurfeinschreiben ihre Tücken haben, sollte das Aufforderungsschreiben für den Trennungsunterhalt von einem Boten in den Hausbriefkasten des Unterhaltspflichtigen eingeworfen werden.
Damit gilt das Schreiben als zugegangen, was der Bote im Streitfall bezeugen kann. Ist der Trennungsunterhalt aufgrund der Scheidung weggefallen und soll danach nachehelicher Unterhalt geltend gemacht werden, muss auch hier sowohl die Zahlungsaufforderung als auch deren Zugang bewiesen werden können.
Trennungsunterhalt für die Vergangenheit kann nur gefordert werden, sofern der unterhaltspflichtige Ehegatte in Verzug gesetzt wurde, also zu Unterhaltszahlungen ab einem bestimmten Zeitpunkt aufgefordert wurde. Dies gilt aber nur für den rückständigen Unterhalt von bis zu einem Jahr.
Daneben kann für die Vergangenheit ab Zustellung der Unterhaltsklage oder ab dem Zeitpunkt verlangt werden, der in einem bereits vorhandenen Urteil bzw. Beschluss, einem gerichtlichen Vergleich oder einer notariellen Vereinbarung vorgesehen ist.
Unterhaltsansprüche sollten daher generell möglichst zeitnah geltend gemacht werden.
Stellt sich später heraus, dass zu viel Trennungsunterhalt geleistet wurde, kann der überzahlte Betrag in aller Regel nicht zurückgefordert werden. Der Pflichtige sollte sich dennoch nicht dazu hinreißen lassen, bei der Überweisung des Unterhalts auf dem Überweisungsträger unter Verwendungszweck die Formulierung aufnehmen: „Zahlung unter Vorbehalt der Rückforderung“. Auch in diesem Fall kann der zu viel gezahlte Trennungsunterhalt nicht automatisch zurückverlangt werden.
Dies ist immer nur dann zulässig, wenn
es sich um eine unrechtmäßige Bereicherung handelte, der Zahlungsempfänger also dem Grunde nach gar keinen Anspruch auf die Unterhalt hatte (§ 812 BGB)
wenn die erhaltenen Zahlungen nicht ausgegeben wurden (§ 818 BGB)
Viel schlimmer noch: Durch diese Formulierung gibt der Unterhaltsschuldner zu verstehen, dass er den Unterhaltsanspruch nicht anerkennt. Damit kann er grundsätzlich auch auf Leistung des Unterhalts verklagt werden, obwohl er ihn eigentlich schon die ganze Zeit leistet. Sehen Sie daher von etwaigen Formeln besser ab.
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Thomas sagt: 22. April 2016 um 10:52 Uhr
Frage: was hat es mit dem Begriff der relativen Sättigungsgrenze auf sich; Mir hat ein Bekannter gesagt, dass hier eine Begrenzung des Trennungsgeldes nach oben hin möglich ist;Gibt es dafür ein abgestimmtes Vorgehen , diese Sättigungsgrenze zu bestimmen?
Scheidung.org sagt: 28. April 2016 um 10:41 Uhr
eine Sättigungsgrenze beschreibt, dass der zu zahlende Unterhalt nicht über dem Wert liegen kann, der von einem Ehegatten sinnvollerweise ausgegeben werden kann. Unterhaltsleistungen sollen nicht dazu verwandt werden, um Vermögen anzusparen, sondern vor allem Lebenshaltungskosten und den Lebensstandard weitestgehend aufrecht zu erhalten. Der monatliche Bedarf des Unterhaltsberechtigten ist dabei anzusetzen.
Gerald S. sagt: 20. Februar 2017 um 13:55 Uhr
Meine Frau und ich leben getrennt. Sie mit den beiden volljährigen Kindern in dem Haus das wir zusammen vor 26 Jahren gebaut haben. Sie steht allein im Grundbuch, da sie dad Grundstück geerbt hat. Ich habe die Schulden jeden Monat bezahlt.
Für Tochter die gerade Abi macht, weden ca 400€ Unterhalt gefordert. Das ist ok.
Für Sie jedoch sind ca. 750€ Trennungsunterhalt gefordert. Sie hat einen Minijob und ist 48 Jahre alt. Ist das nicht zu viel? Verdiene ca.2500€ netto.Habe selbst noch Kosten, Miete, KFZ, Versicherungen…ca. 850 € im Monat. Sie behält das Haus. Sohn der voll Berufstätig ist, zahlt 300 € Kostgeld im Monat. Befürchte aber das sie ihm das Haus überschreibt damit er die Restschuld, ca.35000€ übernimmt.
Aber der Trennungsunterhalt scheint mir viel zu hoch und eigentlich auch fraglich!
Da bleibt mir ja kaum was übrig!
Scheidung.org sagt: 27. Februar 2017 um 13:57 Uhr
der Trennungsunterhalt bemisst sich nach den ehelichen Verhältnissen. Dabei hat der Ehegatte mit dem geringeren Einkommen häufig einen Anspruch auf 3/7 der Differenz aus beiden (bereinigten) Einkommen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Ehefrau prüfen zu lassen.
Silvia sagt: 12. Juli 2017 um 17:21 Uhr
Seit Ende Juni 2017 ist mein Ehemann ausgezogen. Ich bewohne unser zur Miete zahlendes Haus mit meiner Tochter 19 Jahre. Wir haben uns geeinigt das gemeinsame Konto weiterzuführen die bessere Steuerklasse hat er und ich die schlechtere. Ein Umzug aus dem Haus ist geplant, allerdings ist dann schon fast ein Jahr die räumliche Trennung von Tisch und Bett herum. Verliere ich meinen Trennungsunterhalt wenn das eine Jahr Trennung vorüber ist und dann die Scheidung eingereicht wird? Bisher läuft ja alles weiter bis darauf das wir nicht mehr gemeinsam wohnen. Denn gerade dann wenn der Umzug ansteht bin ich ja erstmal auf den Trennungsunterhalt für mich angewiesen. Bis heute sind wir 23 Jahre verheiratet und getrennt als Paar seit Herbst 2015, aber ohne wirtschaftliche Trennung.
Scheidung.org sagt: 17. Juli 2017 um 11:23 Uhr
nicht erst die räumliche Trennung entscheidet über den Zeitpunkt der Trennung als Paar.
Der Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht in der Regel für die gesamte Dauer. Ab dem zweiten Trennungsjahr kann jedoch die Erwerbsobliegenheit des Unterhaltsberechtigten wieder in Kraft treten. Aber auch nach der rechtskräftigen Scheidung kann ein Unterhaltsanspruch bestehen bleiben. Ausschlaggebend ist das Vorliegen eines der Unterhaltstatbestände (u. a. Erwerbslosigkeit). Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um sich umfassend über die Scheidungs- und Trennungsfolgen beraten zu lassen.
Nicole sagt: 6. Juni 2016 um 15:04 Uhr
Aufgrund das mein Noch Ehemann Schulden hat weigert er sich zu bezahlen ist das denn Rechtens, ich kann doch nichts dafür das er Schulden gemacht hat!
Er verdient nicht schlecht sodas er das doppelte des Eigenbedarfs hat.
Scheidung.org sagt: 13. Juni 2016 um 10:32 Uhr
die Schuldenlast ist in der Regel für das bereinigte Nettoeinkommen heranzuziehen. Liegt das Einkommen dann unterhalb des Selbstbehalts, kann die Unterhaltszahlung ausbleiben.
Dominik sagt: 3. Juli 2016 um 10:48 Uhr
Meine Frau hat sich aus heiterem Himmel vor fünf Monaten von mir getrennt und ist vor drei Monaten ausgezogen. Wir leben in Gütertrennung. Sie verdient wesentlich mehr (Mieteinnahmen aus geerbten Immobilien) und kommt weiterhin für alle Kosten für Haus, Kinder und Lebensmittel auf.
Ich habe, da ich Bedenken wegen möglicher Sorgerechtsstreitigkeinen hatte, keinen Trennungsunterhalt gefordert. Ich möchte das aber jetzt tun. Der Unterhalt liegt vorraussichtlich wesentlich über dem, was sie momentan für Haus, Kinder etc. ausgibt. Was gilt es zu beachten auch hinsichtlich des Trennungszeitpunktes?
Vermutlich wird sie als Druckmittel anbringen, dass sie,sollte ich auf meiner Forderung beharren, die Kinder zu sich nimmt, (momentan kommt sie mehrmals die Wochen um die Kinder zu besuchen). Was muss ich hier beachten?
scheidung.org sagt: 4. Juli 2016 um 9:45 Uhr
es ist ratsam, dass sich beide Parteien zusammensetzen und eine gemeinsame Lösung finden. Hier kann eine Mediation sinnvoll sein, über die sie hier mehr erfahren können. Desweiteren bleibt Ihnen nur der Gang zum Anwalt, welcher Ihnen konkrete Rechtsfragen beantworten kann.
Ahmet sagt: 5. Juli 2016 um 11:25 Uhr
was passiert, wenn man sich nicht scheiden läßt, schon seit Jahren getrennt lebt nun aber die Ehefrau einen Antag auf Unterhalt beim Familiengericht gestellt hat. Hat Sie recht ? Muss der Ehemann UNterhalt zahlen, wenn er leistungsfähig ist ? Nehmen wir an, das bereinigte Nettoeinkommen beträgt 1200,-€ was passiert nun ?
Scheidung.org sagt: 11. Juli 2016 um 10:22 Uhr
es kann durchaus der Anspruch auf Trennungsunterhalt bestehen. Der Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen liegt derzeit bei 1.200 Euro. Unterhaltszahlungen können diesen in der Regel nicht unterschreiten. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.
Nguyen - Stammeier sagt: 22. Juli 2016 um 21:46 Uhr
Ich habe kein Komentar, sondern auch eine Frage. Ich werde dem Scheidungsteam sehr dankbar, wenn Sie mir diese Frage entgegennimmt. Meine Frage lautet: Ich bin seit mehr als 12 Jahre mit meinem Mann verheiratet. Wir leben fast nur von seiner Rente, die z.Z. 1.600, – Euro beträgt. Ich bin Hausfrau und verdient aus Gelegenheitsjob geringfügig und unregelmäßig. Seit 4 Monaten leben wir getrennt, in verschiedenen Regionen. Die ersten 2 Monate ( April und Mai) hat er mir noch ein paar hundert Euro auf unseren gemeinsamen Konto übriggelasen, als Unterhaltszahlung. Im Juni ist er unterwegs mit seinem Boot und beauftragte seiner Tochter in Nürnberg alle, was ihm betrifft, zu erledigen. Die Tochter ist im July zum Anwalt gegangen und ein Schreiben machen lassen. Aus diesem Schreiben geht hervor, dass mein Mann ab July keine Unterhaltszahlung mir gegenüber zu leisten mehr braucht. Was soll ich jetzt tun ? Denn nach meinem Kenntnisstand, ich habe den Anspruch auf Unterhaltszahlung während der Trennungszeit, mindestens 400,- Euro monatlich (1.600 – 1.200 Selbstbehalt = 400,- Euro). Genügt es, wenn ich ihm eine Zahlungsaufforderung schriftlich schicke oder soll ich einen Anwalt einschalten ?
scheidung.org sagt: 25. Juli 2016 um 9:30 Uhr
Hallo Nguyen – Stammeier,
Sie können auch ohne Anwalt Anspruch auf Trennungsunterhalt erheben. Wir raten Ihnen jedoch zusätzlich, einen Anwalt einzuschalten, um weitere Schritte zu besprechen.
Stefan sagt: 23. Juli 2016 um 17:00 Uhr
Meine Frau und ich leben getrennt. Sie wohnt mit den Kindern weiterhin im Haus, das uns auch weiterhin gemeinsam gehört. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich für meine Hälfte des Hauses eine anteilige Miete von ihr bekomme, die mit dem Unterhalt gegengerechnet werden soll.
Muss ich diese Miete beim Finanzamt als Einnahme angeben oder kann ich sie direkt mit dem Unterhalt verrechnen, sozusagen als Unterhalt in Form von Wohnrecht, sodass mir keine steuerrelevanten Einkünfte dadurch entstünden?
scheidung.org sagt: 25. Juli 2016 um 9:09 Uhr
inwieweit Sie den Barunterhalt mit Naturalunterhalt (in diesem Fall Wohnraum) verrechnen können, kann nicht von uns ermessen werden. Da zusätzliches Einkommen jedoch die Unterhaltsansprüche beeinflussen kann, sollten Sie Regelungen zum Kindesunterhalt zuvor mit einem Anwalt besprechen. Verrechnungen auf eigene Faust bieten ihnen keine Rechtssicherheit.
Nguyen - Stammeier sagt: 24. Juli 2016 um 13:16 Uhr
Mein Mann und ich sind seit 6 Monate getrennt. Das bisherige Zusammenleben wurde hauptsächlich durch die Rente meines Mannes bestreicht. Seine Rente beträgt 1.600,- Euro. Wie hoch muss er mir während der Trennungszeit leisten ?
Für Ihr Entgegenkommen möchte ich mich im Voraus bedanken !
Nguyen – Stammeier
scheidung.org sagt: 25. Juli 2016 um 8:48 Uhr
wir können und dürfen keine Unterhaltsberechnungen anstellen. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an einen Anwalt.
Rena sagt: 2. August 2016 um 7:08 Uhr
Ich habe eine Frage zum Trennungsjahr. Ab wann / welchem Zeitpunkt fängt es an?
Ich bin aus unserem Haus ausgezogen um mich von meinen Schwiegereltern zu trennen, die mit im Haus leben. Mein Mann ist sehr abhängig von seinen Eltern, die sehr dominant und bestimmend sind. Wir haben uns bis Juni dieses Jahres regelmäßig gesehen und / oder telefoniert. Ich habe bisher nur einen 2. Wohnsitz angemeldet und auch keine Steuerklassen Änderung beantragt. Auch besitzen wir noch ein gemeinsames Girokonto. Jetzt sehe ich aber keine gemeinsame Zukunft mehr für uns so, dass ich mich trennen möchte. Könnt ihr mir Auskunft geben? Ab wann zählt die Zeit für das Trennungsjahr?
Scheidung.org sagt: 8. August 2016 um 10:57 Uhr
in aller Regel ist ein Nachweis über das genaue Trennungsdatum sinnvoll. Spätestens ab Auszug und Trennung aller gemeinsamen Grundlagen kann die Trennung als vollzogen gelten. Ein gemeinsames Konto kann diesem Vorhaben jedoch im Wege stehen.
Karsten sagt: 3. August 2016 um 23:08 Uhr
Ich frage mich, wie sich das Trennungsgeld berechnet, wenn die Frau, die durch einen festen Teilzeitjob und Aufwandsausgleich für Vereinstätigkeit über Jahre hinweg etwa 1000€ netto verdient hat, während der Mann ca. 3500 netto beigesteuert hat. Jetzt will die Frau unbedingt die Scheidung mit einem größeren Ortswechsel und dadurch bedingt fallen die 1000€ weg, da sie zwangsläufig kündigen muss. Ist das nicht eine mutwillige Belastung des Ehepartners? Muss der den plötzlichen Freiheitsdrang des Partners voll finanzieren?
Scheidung.org sagt: 8. August 2016 um 10:34 Uhr
generell besteht ein Anspruch auf Trennungsunterhalt. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um zu ergründen, wie sich die Konstellation in Ihrem besonderen Fall sich auf die Höhe des Anspruchs Ihrer Ehegattin auswirken kann.
Kathy sagt: 13. August 2016 um 0:27 Uhr
Werden bei der Berechnung der Unterhaltsansprüche die monatlichen Raten für mein Haus miteinbezogen oder fällt dieses unter den Selbstbehalt?
scheidung.org sagt: 15. August 2016 um 9:28 Uhr
bei der Bereinigung des Nettoeinkommens können auch bestimmte Kredite berücksichtigt werden. Ob Ihre Immobilie davon betroffen ist, können wir nicht beurteilen. Beim Gespräch mit einem Anwalt, können Sie Details ausbreiten und eine Antwort erhalten.
Silvia sagt: 22. August 2016 um 14:44 Uhr
ich lebe seit einem Jahr von meinem Mann getrennt. Ich habe auch bisher Trennungsunterhalt von ihm erhalten. Nun ist er der Meinung, dass er beruflich kürzer treten müsste, angeblich, um ein drohendes Burnout zu vermeiden. Er hat bisher immer voll gearbeitet und hat sich jetzt mit der Arbeitszeit 5 Stunden heruntersetzten lassen. Da er nun auch deutlich weniger verdient, bekomme ich keinen Trennungsunterhalt mehr. Wir haben zusammen zwei Kinder, die bei mir leben. Ich bin selbst auch berufstätig. Geht es, dass er einfach so von sich aus mit der AZ heruntergeht, wenn es solche Auswirkungen auf die Unterhaltszahlungen hat? Müsste nicht wenigstens ein Arzt bescheinigen, dass er krank ist oder eine Erkrankung droht?
Scheidung.org sagt: 29. August 2016 um 10:45 Uhr
der Unterhaltspflichtige hat eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit, insofern kann beispielsweise nicht einfach die Arbeitsstelle gekündigt werden. Sprechen Sie mit einem Anwalt, dieser kann z.B. ein Attest von ihrem Mann einfordern.
Johann sagt: 2. September 2016 um 20:47 Uhr
Hallo. Ich habe da auch eine Frage. Meine Frau hat mich vor 10 Monaten für einen anderen verlassen. Sie arbeitet, verdient jedoch deutlich weniger wie ich. Wohnt aber in einem großem Haus mit ihrem neuem Freund der wesentlich mehr verdient wie ich. Es geht ihr da nicht schlecht. Es war bis jetzt alles friedlich. Jetzt jedoch will sie mir einen auswischen und will von mir Trennungsunterhalt. Hat sie da Anspruch darauf und vor allem auch rückgängig. Es sollte noch gesagt werden dass wir eine Tochter habe. Ist aber schon 21 Jahre und bald fertig mit der Ausbildung. Die Tochter ist bei mir gemeldet und wohnt auch bei mir während der Schulwoche. Hat jedoch wegen der großen Entfernung zur Ihrer Arbeitsstelle eine Zweitwohnung bei der wir uns bis jetzt an der Miete zu hälfte beteiligt haben. Ich zahle der Tochter aber nich zusätzlich dazu Kredit für das Auto auf das sie angewiesen ist. Wie auch Versicherung, Autosteuer und Telefon. Also der Betrag mit der ich die Tochter unterstütze ist wesentlich höher als die Unterstützung von der Mutter.
Wie hoch sind die Chancen daß sie Ansprüche gegen mich erheben kann.
scheidung.org sagt: 5. September 2016 um 10:20 Uhr
ob Ihre Frau Anspruch auf Trennungsunterhalt hat, können wir nicht beurteilen. Eine Nachzahlung haben Sie jedoch voraussichtlich nicht zu befürchten, wenn sie bisher keine Forderungen gestellt hat. Der Trennungsunterhalt ist erst ab dem Zeitpunkt zu zahlen, da er eingefordert wird. Die finanzielle Unterstützung des gemeinsamen Kindes (über den Kindesunterhalt hinaus), wird bei der Berechnung des Ehegattenunterhaltes jedoch regelmäßig nicht berücksichtigt.
Bernadette W. sagt: 3. September 2016 um 9:26 Uhr
wird der Trennungsunterhalt auf Grund der Höhe des Einkommens im letzten Jahr berechnet, auch wenn das Einkommen aktuell viel niedriger ist? In meinem Fall war das Jahreseinkommen aufgrund von Prämienzahlungen sehr hoch, ist für das aktuelle Jahr jedoch nicht so zu erwarten. Ist es vielleicht möglich eine monatliche Zahlweise des Trennungsunterhalts aufgrund der aktuellen Abrechnung zu beantragen?
Gruß Bernadette
scheidung.org sagt: 5. September 2016 um 10:12 Uhr
eine Neuberechnung für den Unterhalt ist prinzipiell auf Antrag möglich. Zunächst wird aber das zu erwartende Einkommen herangezogen. Sie werden Sich an einen Anwalt wenden müssen, da nur ein solcher Anträge beim Familiengericht stellen kann. Dieser kann Sie auch eingehend beraten.
Fuhrmann J. sagt: 11. September 2016 um 23:06 Uhr
Lebe in Trennung bzw im Scheidungsjahr. Ich kann und darf aus gesundheitlichen Gründen nur Teilzeit arbeiten gehen und verdiene ca 700€ bis 700€ netto. Mein nochehemann ist vor einer Woche in die Schweiz ausgewandert und verdient dort richtig gutes Geld. Laut seiner Aussage 4800€ brutto. Haben bis dato von Harz IV Aufstockung gelebt. Er hat aus einer früheren Beziehung zwei Kinder ( 11 und 9 Jahre alt ). Er kündigt mir immer wieder an, das er mir für mich keinen Cent geben will. Meine Frage ist nun, wie stehen meine Chancen generell Trennungsunterhalt zu bekommen und wie wird das dann berechnet? Denn das Jobcenter hat mir jetzt erstmal die Gelder zu gemacht. Zur Zeit bin ich auch noch Obdachlos und mit meinem kleinen Gehalt kann ich selbstverständlich keine Wohnung bezahlen.
scheidung.org sagt: 12. September 2016 um 10:07 Uhr
Sie werden einen Anwalt konsultieren müssen, um Ihren Anspruch auf Ehegattenunterhalt durchzusetzten. Prinzipiell steht Ihnen ein solcher offenbar zu, wobei zu prüfen ist, nach welchem Recht Ihre Ehe geschieden wird. Reichen Sie den Scheidungsantrag in Deutschland ein, so wird auch deutsches Recht zur Anwendung kommen.
Marie-Jeanne sagt: 14. September 2016 um 8:18 Uhr
Hallo…habe eine Frage. Wir sind seit 2013 verheiratet, keine gemeinsamen Kinder, mein Nochmann lebt seit 2011, gemeinsam mit mir in meinem Einfamilienhaus, für dessen Unterhalt ich alleine aufkommen muss (Strom, Wasser, Öl, Versicherungen, Steuern etc.) lediglich beteiligt er sich zu ca. 3/4 an den Kosten zu Lebensmittel. Kann ich nachträglich dazu Zahlungen von ihm verlangen? Oder war das mein Eigenverschulden / Dummheit? Das Geld das er dazu hat, trägt er lieber in Gaststätten oder andere Damen .
Scheidung.org sagt: 19. September 2016 um 9:41 Uhr
Hallo Marie-Jeanne,
im Nachhinein lässt sich eine solche Aufrechnung kaum bewerkstelligen. Ein wesentlicher Vorteil ist, sofern Ihr Mann nicht im Grundbuch eingetragen ist, dass ein Anspruch seinerseits auf das Haus dadurch möglicherweise ausgeschlossen ist. Wenden Sie sich an einen Anwalt.
Roswitha sagt: 19. September 2016 um 11:21 Uhr
Wie sieht es mit dem Selbstbehalt aus, wenn beide Rentner sind. Meines Erachtens werden die Renten doch zusammengerechnet und dann geteilt für den Trennungsunterhalt. Greift da der Selbstbehalt überhaupt?
Scheidung.org sagt: 26. September 2016 um 8:41 Uhr
Renten werden als Einkommen gewertet. Der Selbstbehalt liegt bei 1.200 Euro monatlich.
Andreas sagt: 7. Oktober 2016 um 19:28 Uhr
wie verhält es sich mit dem Trennungsunterhalt wenn zum Zeitpunkt der Trennung – also dem Beginn des Trennungsjahres – beide Ehepartner etwa gleich viel verdienen, das Einkommen eines der beiden Ehepartner während der Trennung aber erheblich steigt?
Kann dann der Trennungsunterhalt auch während des bereits laufenden Trennungsjahres beantragt/eingefordert werden?
Scheidung.org sagt: 10. Oktober 2016 um 9:25 Uhr
Trennungsunterhalt kann im Laufe der Trennungszeit eingefordert werden. Wenden Sie sich im Zweifel bitte stets an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Sie hinsichtlich der Modalitäten beraten.
Guenther sagt: 16. Oktober 2016 um 4:55 Uhr
Sie schreiben: “Umgekehrt dürfte nach Ablauf des Trennungsjahres generell oder nur in geringerer Höhe ein Anspruch auf Trennungsunterhalt bestehen, wenn nach Alter, Beruf und familiärer Situation (keine Kinder oder Kinder über 15 Jahre) die Ausübung einer Erwerbstätigkeit möglich ist.” Ist dieses besagte Kindesalter nicht über 13 Jahre?
scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 9:47 Uhr
es kann hier keine pauschale Antwort gegeben werden. Unterhaltsfragen sind immer stark einzelfallabhängig. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt.
Guenther sagt: 16. Oktober 2016 um 4:58 Uhr
Sie schreiben: “bei Ehen von langer Dauer sowie höheres Lebensalter und Krankheit kommt auch über das Trennungsjahr hinaus Unterhalt in Betracht.” Welche Dauer in Jahren entspricht “von langer Dauer” und ab welchem Alter gilt hier “höheres Lebensalter”.
scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 9:46 Uhr
letztlich ist bei Unterhaltsfragen immer der Einzelfall zu betrachten. Erfahrungsgemäß gelten jedoch Ehen von kürzer als drei Jahren als “kurz”. Für den Unterhaltsanspruch wegen Alters spielt oftmals das Renteneintrittsalter eine Rolle.
Cathrin R. sagt: 16. Oktober 2016 um 8:08 Uhr
Ich bin mit meinen Kindern aus unserem gemeinsamen Haus ausgezogen.
Jetzt hat mein Mann gesagt, mir steht kein Trennungsunterhalt zu, weil mein Freund sporadisch bei mir übernachtet.
Er hat eine eigene Wohnung und wir leben nicht zusammen.
Mein Mann meint aber, schon eine Übernachtung reicht um keinen Trennungsunterhalt zu bekommen. Ist das richtig?
scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 9:38 Uhr
nach Paragraph 1579 Nr. 2 BGB ist eine “verfestigte Lebensgemeinschaft” des unterhaltfordernden Partners ein Grund zur “Beschränkung oder Versagung” des Unterhalts. Wann eine solche Lebensgemeinschaft besteht, ist am Einzelfall zu entscheiden. Wenden Sie sich daher an einen Anwalt.
Guenther sagt: 16. Oktober 2016 um 11:24 Uhr
Muss die Miete,Telefon, Strom, Hausratversicherung vom Trennungsgeld bezahlt werden?
Meine Frau wohnt nun seit über 1 Jahr alleine mit Kind in der gemeinsam angemieteten Wohnung, ich wohne seit dem in einer anderen sehr kleinen Wohnung. Ich zahle seit dem die 2 Mieten plus Nebenkosten und Telefon, Strom, Hausratversicherung usw. Muss meine Frau die Miete für die gemeinsame Wohnung plus die Kosten für e.g. Telefon, Strom Hausratversicherung eigentlich selbst vom Trennungsgeld bezahlen? Vielen Dank für die Antwort.
scheidung.org sagt: 17. Oktober 2016 um 9:30 Uhr
im Trennungsjahr gibt es keine festen Regelungen, Vereinbarungen sollen möglichst einvernehmlich verlaufen. Besprechen Sie die Situation mit Ihrer Frau und im Zweifel mit einem Anwalt.
Erich sagt: 17. Oktober 2016 um 22:00 Uhr
Hallo 2 fragen! Spielt es eine Rolle von wem die Trennung ausging? zB bei Fremdgehen(sie)! Und muss mir mein noch angetraute nach 3 Jahren Ehe vorher 14 Jahre zusammen Trennungsgeld bezahlen da sie ja locker das 3 fache von mir verdient und in der Wohnung bleibt und ich erstmal wieder bei meinen Eltern sitze? Und auch noch Schulden habe und mir trotz gutem Einkommen nix eigenes leisten kann zZ!
Scheidung.org sagt: 24. Oktober 2016 um 9:41 Uhr
möglicherweise haben Sie Anspruch auf Trennungsunterhalt, ein Anwalt kann Ihnen genaueres sagen und eine Berechnung vornehmen. Von wem die Trennung ausging, spielt in aller Regel keine Rolle.
Anett sagt: 21. Oktober 2016 um 18:15 Uhr
Mein Mann hat sich von mir nach 32 Ehejahren getrennt. Ich habe während unserer Ehe nur geringfügig als Dozentin gearbeitet und verdiene ca.500 Euro im Monat , während mein Mann 10 000 Euro verdient. Er hat die gemeinsame Wohnung im April verlassen, die ich nun alleine mit meinen volljährigen aber in Ausbildung befindlichen Kindern Bewohner. Meine Anwältin meint , da sich die Miete auf 1200 Euro beläuft , würde diese auf meinen Unterhalt berechnet und mir Stände kaum mehr weiterer Unterhalt zu. Ist das so richtig ?
scheidung.org sagt: 24. Oktober 2016 um 9:45 Uhr
wenn Sie den Aussagen Ihrer Anwältin keinen Glauben schenken, steht es Ihnen frei, eine andere Rechtsvertretung aufzusuchen. Oder lassen Sie sich die Rechtsgrundlage der in Zweifel stehenden Auskünfte erläutern. Wir können hier keine weiteren Ergänzungen machen.
HaPe sagt: 1. November 2016 um 14:07 Uhr
Ich habe mal eine Frage zu einem Wiederspruch (?) in dem Text oben; Sie schreiben, …”Gelder, die für andere Zwecke verwendet wurden (etwa Vermögensbildung), sind nicht prägend und daher nicht zu berücksichtigen.”
Bei der Berechnung schreiben Sie: …”3/7 bzw. 45% aus der Differenz des bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit des früheren anderen Ehegatten zum bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit des unterhaltsberechtigten Ehegatten, sofern letzterer erwerbstätig ist”.
Bedeutet “bereinigtes Nettoeinkommen”, dass dies nur der Anteil am Einkommen ist, der für die gewöhnliche Lebensführung eingesetzt wurde?
Danke für eine Klarstellung.
Scheidung.org sagt: 7. November 2016 um 10:27 Uhr
das bereinigte Nettoeinkommen ist der Betrag, der nach Abzug von Krankenversicherung, Lohnsteuer und Rentenversicherung besteht.
Gertrud sagt: 2. November 2016 um 20:23 Uhr
Hallo, habe auch eine Frage, wenn ein Trennungstermin vereinbart ist, wie wird der Trennungsunterhalt berechnet? Welches Datum ist maßgeblich? Gilt das Einkommen vor dem Trennungstermin oder während des Trennungsjahres? Und was, wenn ich im Trennungsjahr Einnahmen aus geerbten Wohnungen habe?
Scheidung.org sagt: 7. November 2016 um 11:13 Uhr
Bei der Berechnung des Trennungsunterhalt werden die Einnahmen auf beiden Seiten berücksichtigt. Der Unterhaltspflichtige hat 3/7 seines Nettoeinkommens bzw. 3/7 des Differenzeinkommens (wenn beide arbeiten) an den Berechtigten zu zahlen. Maßgeblich ist dabei das festgesetzte Datum der Trennung. Bemessungsgrundlage ist das Einkommen zum Zeitpunkt der Trennung. Ändern sich während des Trennungsjahres die Einkommensverhältnisse, kann eine Anpassung des Unterhalts vorgenommen werden.
Andreas sagt: 12. November 2016 um 2:31 Uhr
Angenommen: Ich habe einen Ehevertrag – Gütertrennung. Ich habe kein Einkommen, meine Frau ca 1500 Euro netto. Wir trennen uns – ich ziehe in eine eigene Wohnung und bekomme plötzlich 5000 Euro pro Monat Gewinnbeteiligung aus einem Unternehmen, in das ich einst investiert habe.
Muß ich auch hier 3/7+ des Nettoeinkommens dieser Auszahlung als Trennungsunterhalt abgeben oder ist eine Abgabe nichtig, da das Einkommen nicht zu den ehemals ehelichen Verhältnissen zählt?
Vielen, vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Mühen!
Scheidung.org sagt: 14. November 2016 um 10:24 Uhr
beim Ehegatten- und Trennungsunterhalt sind in aller Regel nur die ehelichen Lebens- und Vermögensverhältnisse ausschlaggebend. Letztlich bedarf es aber in jedem Einzelfall einer gesonderten Prüfung. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
Alexander sagt: 18. November 2016 um 21:31 Uhr
Wie wird beim Trennungsunterhalt der ggf. mietwerte Vorteil verrechnet, wenn der eine Partnern vorerst in der gemeinsamen Eigentumswohnung verbleibt und der andere ausszieht?
Der Ausgezogene muss Trennungsunterhalt leisten, kann für sich aber den mietwerten Vorteil in Anspruch nehmen. Wie genau sieht hierfür die Bemessung aus?
scheidung.org sagt: 21. November 2016 um 10:51 Uhr
dies ist vom Einzelfall abhängig und kann beispielsweise von Ihrem Anwalt errechnet werden. Die Miete, die für den Berechtigten wegfällt, wird unter Umständen vom Unterhaltsanspruch abgezogen. Hierfür können beispielsweise Mietspiegel der betreffenden Stadt analysiert werden. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Anwalt.
Micha sagt: 20. November 2016 um 23:36 Uhr
meine ,,noch” Ehefrau lebt seit dem Tag unserer Trennung vor 4 Jahren in einer neuen Lebensgemeinschaft ( gemeinsame Wohnung, gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit,gemeinsame Urlaube,…..) wegen der bevorstehenden Scheidung fordert sie jetzt Trennungsunterhalt…wird das ,,hohe” Einkommen Ihres neuen Lebenspartners mit herangezogen bei der Berechnung???
scheidung.org sagt: 21. November 2016 um 10:02 Uhr
ob das Einkommen des neuen Lebenspartners bei der Berechnung des Ehegattenunterhalts eine Rolle spielt, ist im Zweifel Ermessenssache des Familiengerichtes. Grundsätzlich ist dies nicht der Fall. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um dies zu besprechen.
Melek sagt: 22. November 2016 um 2:47 Uhr
Hallo, mein Mann hat sich im Februar von mir getrennt und weigert sich bis heute trennungsunterhalt zu zahlen. Zudem haben wir ein gemeinsames Kind (1 Monat) den Unterhalt dafür zahlt er aber. Ich arbeite nicht und bekomme nur vom Job Center Geld.
Nun meine Frage, muss er mir trennungsunterhalt zahlen bzw. muss er es auch nachzahlen?
Scheidung.org sagt: 28. November 2016 um 10:02 Uhr
Rückwirkend kann der Unterhalt nur eingefordert werden, wenn Sie Ihren Anspruch gegenüber Ihrem Mann auch eingefordert haben. Kontaktieren Sie einen Anwalt, der Ihren Anspruch durchsetzen kann.
uwe h. sagt: 9. Dezember 2016 um 2:44 Uhr
meine frau hat so gut wie nix gearbeitet-seit 2005 kriegt sie gar nix mehr
ich stämme nu mittlerweilei seit fast 30 jahren alles allein
muß ich ihr im fall der scheidung unterhalt zahlen?
scheidung.org sagt: 12. Dezember 2016 um 10:50 Uhr
nach Ihrer Darstellung ist es wahrscheinlich, dass ab dem Zeitpunkt der Trennung ein Unterhaltsanspruch seitens Ihrer Frau besteht.
Elena sagt: 3. Januar 2017 um 15:23 Uhr
Hallo, ich bin unmittelbar vor der Geburt unseres Kindes in das Haus des Vaters eingezogen, obwohl ich eine eigene Wohnung hatte. Er wollte unbedingt, dass ich zu ihm ziehe und meine Sachen aufgebe, weil er ja alles hatte. Kaum war unser Kind auf der Welt, sollten wir beide wieder ausziehen. Ich hatte leider keine Möbel mehr. Ist der Vater dann an der Neuanschaffung für Waschmaschine, Herd, Kühlschrank, Kinderbett usw. als Umzugskosten (Sonderbedarf) zu beteiligen? Die Sachen mussten ja nicht turnusmäßig erneuert werden, sondern weil wir sonst gar nichts gehabt hätten. Danke.
Scheidung.org sagt: 9. Januar 2017 um 10:50 Uhr
am besten kontaktieren Sie einen Anwalt, der Ihre Situation überprüft und unter Umständen Forderungen an den Vater des Kindes stellen kann.
H.R. sagt: 12. Februar 2017 um 9:27 Uhr
im Fall einer Trennung ohne künftige Scheidung.
Bei 25 Ehejahren, die letzten 20 Jahre Alleinverdiener, keine Kinder.
Klar muss ich Trennungsunterhalt zahlen.
Aber für immer voll? Oder kann ich doch mal Eigenverantwortung vom Unterhaltsempfänger erwarten? Ab wann?
Scheidung.org sagt: 13. Februar 2017 um 10:34 Uhr
in aller Regel kommt die Erwerbsobliegenheit des Unterhaltsbedürftigen frühestens nach dem ersten Trennungsjahr zum Tragen, d.h. er muss sich erntshaft darum bemühen, selbst den eigenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Krankheit und andere Unterhaltstatbestände können diese Verpflichtung aber aufheben. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren Fall prüfen zu lassen.
arche sagt: 13. Februar 2017 um 17:45 Uhr
bin total durcheinander. Jahrelange psychische Belastung haben mich zermürbt, mein Mann hat eine diagnostizierte narzistische Verhaltensstörung. Zusätzlich belastet mich auch die Tatsache, daß er seit längerer Zeit höhere Geldbeträge verschwinden lässt (von seinem Konto ca. 17 000 €) u Nun hat er auch noch einen Neuwagen BMW gelieste (49 000 €) und dafür seinen BMW (Wert 16 800€) in Zahlung gegeben. Das alles ohne mIt mir zu reden oder überhaupt zu informieren. Die Grenze ist erreicht, ich möchte mich trennen! Nun meine Fragen:
1. Ist er berechtigt, diese Geschäfte ohne meine Einwilligung abzuschließen?
2. Könnte er die Liesingraten von seinem Einkommen abziehen?(Stichwort bereinigtes Netto)
3. Er erhält eine Rente wegen Erwerbsfähigkeit, Rente wegen einer Berufskrankheit und Rente aus der Schweiz und regelmäßige Zahlungen von unserem Sohn(Rückzahlung eines privaten Kredites mindestens noch 3 Jahre)
Zählt das alles zum Einkommen?
Ergänzung: Entschuldigung, ich meinte Rente wegen ErwerbsUNfähigkeit.
Scheidung.org sagt: 20. Februar 2017 um 10:04 Uhr
ob Ihr Mann Sie über solche Ausgaben informieren muss, richtet sich danach, in welchem Güterstand Sie leben. In einer Zugewinngemeinschaft kann jeder über sein Vermögen frei verfügen. Erst wenn er über sein “Vermögen im Ganzen” verfügen möchte, benötigt er Ihre Zustimmung. Eine Verfügung im Ganzen liegt vor, wenn Ihrem Ehemann weniger als 10 – 15 % seines Gesamtvermögens bleiben.
Meist werden beim bereinigten Nettoeinkommen alle regelmäßigen Zahlungen beachtet, allerdings muss dabei das Verhältnis gewahrt bleiben. Ob also die Leasingraten abgezogen werden können, kann Ihnen ein Anwalt sagen.
Zum Einkommen zählen alle regelmäßigen Zahlungseingänge. Wir können Ihnen raten, sich von einem Anwalt umfassend beraten zu lassen.
ChriWa sagt: 15. Februar 2017 um 18:51 Uhr
Hallo, ich bin seit Dez. 2014 getrennt und lebe seit Juni 2015 mit meinen beiden Kindern in einer Mietwohnung. Er lebt in seinem Haus, muss also keine Miete bezahlen. Da er selbständig ist hat er für 2015 ein sehr niedriges Einkommen angegeben (angeblich weniger wie ich als Teilzeitkraft). Wir haben noch ein gemeinsames, bisher nicht bewohnbares Haus, für dessen Kredit ich alleine aufkomme und welches er teilweise nutzt (Möbel abstellen, Leitung der Heizung zu seinem Haus gelegt, Stellplätze usw). Die Miete und der Kredit entsprechen meinem Einkommen. Von Unterhalt und Kindergeld leben wir. Eine Aufforderung zur Zahlung des Ehegattenunterhaltes hat er bereits bekommen, weigert sich aber strikt, bzw. hat nicht darauf reagiert. Wie berechnet sich hier der Unterhalt, Wohnwertvorteil usw.
Scheidung.org sagt: 20. Februar 2017 um 11:30 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen sagen kann, ob Sie noch Anspruch auf Trennungsunterhalt haben. Dieser besteht regelmäßig nur ein Jahr lang. Sofern Sie einen Anspruch haben, kann Ihnen dieser auch den Unterhalt berechnen und Ihren Anspruch durchsetzen.
Tana sagt: 27. Februar 2017 um 18:17 Uhr
Hallo, folgenden Fall.
Frau verdient als 3/4 Kraft 870, -Euro.
Mann verdient 4600,- Euro und arbeitet 70km weit weg.
Mann zahlt alle Belastungen von 2450,- Euro.
Mann zahlt Hausnebenkosten von 360,- Euro.
Beide sind Hauseigentümer je 50/50.
Frau zieht aus in eine Wohnung für 600,- Euro.
Mann bleibt zunächst im Haus und bekommt einen Wohnwertvorteil von 400 Euro angerechnet.
Trennungsunterhaltsforderung sind 600,- Euro die die Frau erhält.
Mann zieht nun auch aus und wohnt für 550,- Euro weil es näher (20km statt 70km) zur Arbeitsstelle liegt.
Im Haus verbleibt das erwachsene Kind, was Vollzeit arbeitet.
Erhält die Frau noch Trennungsunterhalt?
Gibt es keinen Verhinderungsgrund vom Gesetzgeber für den Auszug des Mannes?
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 10:45 Uhr
dem Unterhaltsberechtigten steht während des gesamten Trennungsjahres Trennungsunterhalt zu. Üblicherweise kann Ihnen nicht untersagt werden, aus dem Haus auszuziehen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, dieser kann Ihnen bei der Berechnung des Trennungsunterhalts helfen.
P.M. sagt: 28. Februar 2017 um 12:41 Uhr
Wir sind seit 23 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder ( 18 in Ausbildung und 21 im Arbeitsverhältnis ) leben mit diesen in dem Haus meiner Mutter und bezahlen nur die Nebenkosten. Nun möchte ich mich erstenmal räumlich trennen und werde mir auf dem Dachboden ein Zimmer herrichten. Ich habe vor meinen Mann in unserer jetzigen Wohnung wohnen zu lassen damit er sich selbst um alles kümmern muss. Da aber der Dachboden über kein Bad und keine Küche verfügt muss ich die Wohnung in seiner Abwesenheit nutzen. Nun würde ich gerne wissen ob dies im Falle einer Scheidung schon zum Trennungszeitraum gezählt werden kann. Ich habe nicht vor für ihn zu waschen,putzen, einzukaufen oder zu kochen. Da ich dies aber für meine Töchter tun werde kann er sich ja dann auch daran bedienen.
Ich möchte jetzt eigentlich noch keinen Trennungsnterhalt beantragen da ich immernoch die Hoffnung habe dass er merkt das es so nicht weitergehen kann.
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 11:04 Uhr
wichtig ist, dass während des Trennungsjahres kein gemeinschaftlicher Haushalt mehr geführt wird. Weiter dürfen keine persönlichen Beziehungen mehr bestehen. Ein gemeinschaftliches Bad bzw. eine Küche stehen dem Erfüllen der Voraussetzungen nicht unbedingt im Wege. Wichtig ist, dass Sie Ihren Mann nicht versorgen und keine gemeinsame Haushaltskasse o.ä. führen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihre häusliche Situation beurteilen kann.
Harald sagt: 11. März 2017 um 14:23 Uhr
Ich bin meiner Frau gegenüber im Trennungsjahr unterhaltspflichtig,
da ich Alleinverdiener bin und meine Frau ohne Einkommen war bzw. ist.
Unsere 17-jährige Tochter (Schülerin) bleibt bei mir wohnen.
Wir wirkt sich das aus bei der Berechnung des Unterhaltes im Trennungsjahr?
Welche Aufwendungen kann ich von meinem Netto-Einkommen anrechnen?
Scheidung.org sagt: 13. März 2017 um 11:08 Uhr
wie sich das bereinigte Nettoeinkommen ergeben kann, erfahren Sie auf der folgenden Seite: https://www.scheidung.org/bereinigtes-nettoeinkommen/
Wenden Sie sich für genauere und einzelfallbezogene Informationen an einen Anwalt.
M.K. sagt: 20. März 2017 um 16:34 Uhr
Ich bin frühverrentet und beziehe eine Rente von 2300€. Mein Mann hat ein mtl. Netteinkommen von ca. 7500€. Ich wohne in dem eigenen Haus und man rechnet mir einen Wohnwert von 1400€ an. Besteht hier noch Anspruch auf nachehelichem Unterhalt?
Scheidung.org sagt: 27. März 2017 um 8:51 Uhr
ob Ihnen noch nachehelicher Unterhalt zusteht, kommt auch verschiedenste Faktoren an. So ist beispielsweise zu klären, wie lange die Scheidung bereits her ist und wie lange Sie verheiratet waren. Wenden Sie sich dazu bitte an einen Anwalt, der Ihnen diese Frage umfassend beantworten kann.
Paula B. sagt: 22. März 2017 um 22:14 Uhr
Mein geschiedener Ehegatte will mir meinen Unterhalt nicht mehr bezahlen. Wir waren 30 Jahre Verheiratet und war angestellte bei unserer Firma. Mir wurde gekündigt und ich verdiene nichts mehr. Ich habe jetzt einen Freund und er will mir den Unterhalt nicht mehr bezahlen. Er hat mir einen einfachen Bref geschickt um mir das zu sagen. Was doll ich tun
Scheidung.org sagt: 27. März 2017 um 10:06 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt. In der Regel ist es nicht zulässig, zuvor rechtswirksam vereinbarte Zahlungszusagen ohne Weiteres aufzuheben.
Ursula sagt: 25. März 2017 um 22:13 Uhr
Meine Frage…Meine Nochmals und ich sind seit Februar 2017 getrennt.
Jeder wohnt allein zur Miete.Nun meint seine Anwältin, ob mir überhaupt Trennungsunterhalt zusteht wäre abzuwarten, weil wir unser Barvermögen…Etwa je 50000Euro hätten.
Ich bin Rentnerin mit voller Erwerbsminderungsrente von 880 Euro.
Mein Nochmals verdient ca 4100Eueo netto.
Seine Anwältin schreibt was von Verwertung des Vermögensstammes…Was heisst das? Und geht das?
Achja, wir waren 10 Jahre verheiratet.
Scheidung.org sagt: 27. März 2017 um 9:34 Uhr
bei der Verwertung des Vermögensstammes kommen Vermögenswerte zur Anrechnung (Immobilie, Kapitalanlagen und -erträge usf.), die sich auf die Leistungsfähigkeit des Schuldners und die Bedürftigkeit des Berechtigten auswirken können. Wenden Sie sich selbst an einen Anwalt, um Ihren Anspruch auf Trennungsunterhalt prüfen und sich auch zu weiteren Scheidungsfolgen beraten zu lassen.
Anja sagt: 29. März 2017 um 8:45 Uhr
Und wie gibt man als Empfänger des Trennungsgeldes das in der Steuererklärung an?
Ich finde nur Informationen für den Zahler.
Scheidung.org sagt: 3. April 2017 um 11:51 Uhr
die Unterhaltsleistungen können als sonstige Einkünfte in der Steuererklärung angegeben werden. Wenden Sie sich an Ihren Steuerberater.
V. sagt: 29. März 2017 um 16:18 Uhr
Ich versuche, 2013-2015 / 26 Monate zu erhalten, Trennungsunterstützung von meiner Exfrau in Württemberg.
Sie hat dann ein Gehalt von 2500 Euro pro Monat plus Bareinkommen aus anderen Quellen verdient. Ich was Selbständig.
Sie hatte vor 2013 alle unsere Eigentum, Mietverträge, Sparkonten, usw. in ihrem Namen und ich vertraue darauf, dass solche immer gleichermaßen geteilt werden würde.
Im Jahr 2013 die Eingangs Türschloss in unsere Wohnung wurde von ihr plötzlich geändert, und ich hatte keinen Zugang mehr zu dem, was mir gehörte.
Dann war ich mit ein paar Taschen mit einigen meiner Kleidung auf sie von ihr gelassen.
Ich bin jetzt über 65 Jahre alt und habe kein Einkommen. Als Folge von meinem Schock war ich ernsthaft krank und kann seitdem nicht arbeiten.
Meine Ex-Frau hatte für einige Monate die Miete und Strom meiner Wohnung bezahlt. Freunde von mir haben mich mit Darlehen in dieser Zeit unterstützt. Das muss ich zurück bezahlen.
Was ist der minimal monatliche trennungsunterhalt, den ich unter deutschem (auch in Württemberg?) Gesetz von meiner Ex-Frau erhalten muss, sobald die Abzüge von dem, was sie in Miete und Strom bezahlt gemacht wird, und der 5 %? + 1/10? andere standard gesetzliche Abzüge von 2500 Euro Einkomme auch abgezogen werden?.
Scheidung.org sagt: 3. April 2017 um 11:44 Uhr
als nachehelichen Unterhaltsanspruch kann ein Ex-Ehegatte 3/7 der Einkommensdifferenz geltend machen (unter Berücksichtigung des zustehenden Selbstbehalts des Zahlungspflichtigen). Das Wort “muss” ist in diesem Fall nicht angebracht, denn generell ist bei der Anspruchsbegründung jeder Einzelfall entscheidend – allgemeingültige Regelungen, die sich immer anwenden lassen, gibt es im Familienrecht nur sehr wenige. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Forderung zunächst entsprechend prüfen zu lassen.
Christopher sagt: 30. März 2017 um 13:29 Uhr
Meine Frau (Heirat: 14.08.2015) und ich haben letztes Jahr gebaut und stehen beide im Grundbuch wegen der Schulden in Höhe von 280.000 EUR.
Im Grundbuch steht, dass das Grundstück im Falle einer Trennung oder Scheidung zurück an meinen Vater geht.
Bisher kann man noch von keinem Zugewinnausgleich sprechen, da das Haus noch komplett mit Schulden belastet ist. Alle Raten werden ausschließlich von meinem Konto gezahlt. Meine Frau hat bisher noch keine Zahlungen dazu geleistet.
Im Dezember 16 sind wir eingezogen und haben uns vor 4 Wochen getrennt.
Nun möchte aus dem Grundbuch entfernt werden. Das ist auch voll kommen in Ordnung, weil ich das Haus alleine bewohnen und bezahlen werde.
Jetzt fing Sie auf einmal an mit Trennungsunterhalt. Soweit ich weiß, ist die monatliche Darlehensrate in Höhe von 1.050 EUR davon abzugsberechtigt, genauso wie 5% meines Bruttogehaltes für berufliche Aufwendungen.
Für unseren 19 Monate alten Sohn zahle ich ganz normal den Unterhalt laut Düsseldorfer Tabelle. Kann meine Frau Trennungsunterhalt von mir verlangen, wenn ich dann unter den Selbstbehalt rutschen würde?
Meine Frau war bis Jan. 2017 in Elternzeit und arbeitet seit März 2017 wieder als Teilzeitkraft. (Gehalt ca. 800 EUR netto im Monat)
Mein Verdienst liegt bei 2.780 EUR netto im Monat.
Kann mir jemand beantworten, was ggfs. auf mich zukommt?
Scheidung.org sagt: 3. April 2017 um 11:22 Uhr
die Unterschreitung des Selbstbehaltes ist nur in seltenen Ausnahmefällen anzusetzen (meist erst bei Selbstverschulden des Unterhaltspflichtigen). Im Falle einer kurzen Ehe kann der Anspruch auf Unterhalt zudem ggf. gänzlich entfallen. Dies ist jedoch auch vom Einzelfall abhängig zu machen. wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um Ihren Fall genau prüfen zu lassen und sich über die Trennungs- und Scheidungsfolgen umfassend und fallbezogen zu informieren.
Frank sagt: 31. März 2017 um 10:27 Uhr
ich bin seit 6 Monaten verheiratet, verdiene 3400€ netto (Lstkl.. 3) meine Frau verdient 700€ (Lstkl.5)
sie hat ein Kind aus erster Ehe.
wieviel Unterhalt muss ich bei einer Trennung / Scheidung bezahlen und wie lange ?
Scheidung.org sagt: 3. April 2017 um 9:47 Uhr
der Anspruch auf Unterhalt kann bei kurzer Ehedauer auch entfallen. Dies ist jedoch in jedem Einzelfall zu prüfen. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach den Einkommensverhältnissen. Dabei kann ein Ehegatte häufig 3/7 der Einkommensdifferenz (bereinigtes Netto) gegenüber dem berufstätigen Ausgleichspflichtigen einfordern. Die Dauer der Unterhaltsleistungen wird individuell bestimmt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Sachlage prüfen zu lassen.
Anuschka sagt: 19. April 2017 um 13:37 Uhr
wir sind seit 5 Jahren verheiratet und haben getrennte Konten. Mein Mann verdient sehr viel mehr als ich ( ca. 4200 netto, Steuerklasse 3 ) Ich verdiene (durch Steuerklasse 5) 1300 netto im Teilzeitjob und unterhalte derzeit noch meinen studierenden Sohn . Die Wohnung, in der wir beide getrennt wohnen derzeit, bezahlt mein Mann und hat noch eigene Konten mit Vermögen. Kann mein Mann mich zwingen in Vollzeit zu arbeiten? Wie wäre es, wenn er ausziehen würde, müsste ich die Wohnung alleine bezahlen? Wird beim Trennungsunterhalt auch auf die Sparkonten meines Mannes zurückgegriffen?
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 8:44 Uhr
inwieweit Ihr Mann von Ihnen verlangen kann, in Vollzeit zu arbeiten, ergibt sich aus den ehelichen Lebensumständen. Wenn Ihr Mann aus der Wohnung auszieht, müssen Sie alleine für diese aufkommen. Ggf. haben Sie aber Anspruch auf Unterhalt. Bei der Unterhaltsberechnung werden die Erträge aus dem Vermögen als Einkommen beachtet. Ob auch das Vermögen als solches zur Berechnung herangezogen wird, hängt davon ab, wofür dieses gedacht ist. Beispielsweise Altersabsicherungen bleiben unangetastet. Suchen Sie einen Anwalt auch, der Sie beraten kann.
T. sagt: 21. April 2017 um 20:27 Uhr
Auch eine Frage von mir:
Ich lebe seit über einem Jahr getrennt von meiner Frau, Scheidung ist noch nicht eingereicht. Wir haben keine gemeinsamen Kinder. Sie hat ein 15jähriges Kind das bei ihr lebt und noch zur Schule geht. Mein Kind lebt bei mir und ist in einer Berufsausbildung. Sie lebt mietfrei in der gemeinsam gekauften Immobilie, ich habe mir eine neue Wohnung gesucht. Weil sie nur halbtags arbeitet und entsprechend wenig verdient, haben wir uns bei der Trennung privat auf eine Unterhaltszahlung geeinigt, um Anwalts- und Gerichtskosten zu sparen. Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich überhaupt unterhaltspflichtig bin, da ich keinen Grund sehe, warum sie nicht auch in Vollzeit arbeiten soll. Sie hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und könnte meiner Meinung nach sehr gut selbst für sich sorgen. Und sie hat jetzt über ein Jahr Zeit gehabt, sich etwas zu suchen.
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 9:27 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Unterhaltsansprüche Ihrer Frau genauer beziffern und prüfen zu lassen.
Filiz sagt: 26. April 2017 um 12:17 Uhr
Ich habe eine frage wegen meinem Bruder er lebt auch in Scheidung seine Frau hat ihn verlassen mein Bruder hatte kurz vor der plötzlichen trennung der Frau ein Haus gebaut für seine Familie sie haben 2 gemeinsame Kinder Tochter 4 Jahre Sohn 2 Jahre… Die Kinder sind allerdings bei meinem Bruder… Sie haben aber das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht und Sorgerecht… Die Frau arbeitet noch nicht … Das trennungsJahr ist jetzt um und die Scheidung ist auch mein Bruders seits eingereicht… Mein Bruder verdient auch gut allerdings muss er das Haus auch abbezahlen und die Kinder sind auch bei meinem Bruder… Meine Frage muss mein Bruder trotzdem trennungsjahrunterhalt zahlen obwohl er diverse Zahlungen hat?
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 9:22 Uhr
Trennungsunterhalt steht der Frau meist zu, allerdings können regelmäßige Ausgaben abgezogen werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen bei der Berechnung helfen kann.
M. sagt: 27. April 2017 um 22:18 Uhr
Ich lebe seit Mai letzten Jahres von meinem Mann getrennt. Wir haben eine gemeinsame Tochter in Ausbildung für die er einen freiwilligen Unterhaltsbetrag zahlt. Er hat nun gegen meinen Willen die Scheidung eingereicht. Frage: Kann ich dennoch Trennungsunterhalt beantragen und bekommen, wenn ich der Scheidung nicht zustimme aber das Trennungsjahr um ist?
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 10:14 Uhr
stimmt der Antragsgegner der Scheidung nicht zu, kann diese oftmals erst nach drei Jahren auch gegen dessen Willen geschieden werden. Nach Ablauf des ersten Trennungsjahres kommt für den Unterhaltsberechtigten die Erwerbsobliegenheit zum Tragen, sodass der Anspruch auf Trennungsunterhalt ggf. eingeschränkt sein kann. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche prüfen zu lassen.
sannah sagt: 29. April 2017 um 20:39 Uhr
ich bin seit 9 Monaten getrennt von meinem Mann und erhalte eine (freiwillige) Unterhaltszahlung in Höhe von 1500,- € für mich und die gemeinsame Tochter (er nannte das vorläufiger Unterhalt). Ich war beim Anwalt und die Berechnung des tatsächlichen Unterhalts dauerte sehr lange. Der nun berechnete Unterhalt beträgt 2100,- €, also habe ich 600,-€ zu wenig bekommen. Kann ich nun diese 600,- € rückwirkend für die letzten 9 Monate einfordern?
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 9:32 Uhr
die rückwirkende Forderung ist nur ab dem Zeitpunkt der Geltendmachung oder der Einforderung entsprechender unterhaltsrelevanter Unterlagen möglich. Wenden Sie sich für weitere Auskünfte an Ihren Anwalt.
Max sagt: 1. Mai 2017 um 12:22 Uhr
Ich in vom Anwalt meiner Frau zur Zahlung von Trennungsunterhalt aufgefordert worden. Sie fordert rückwirkend für 3 Monate (ab dem Datum der Aufforderung der Unterlagen). In der Zwischenzeit hat sie jedoch weiter über das Konto verfügt um weiter ihren Lebenshaltungsunterhalt zu bestreiten. Meine Frage nun, darf ich die Abhebungen mit dem geforderten Trennungsunterhalt für den 3 Monatszeitraum als Naturalunterhalt verrechnen, da es such ja um den gleichen Sachverhalt handelt?
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 9:24 Uhr
wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um eine mögliche Verrechnung prüfen zu lassen. Wir können an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.
Max sagt: 12. Mai 2017 um 8:16 Uhr
Hallo, meine Frau ist fremd gegangen und aus der gemeinsamen Mietwohnung vor 1 Monat ausgezogen.
Der Mietvertrag läuft auf meinen Namen.
Sie sagte es sei nun die Trennung.
Wir haben 2 Kinder. 1Kind (13 Jahre alt) ist mit ihr ausgezogen. Das andere Kind (11 Jahre alt) ist bei mir geblieben. Meine getrennte Frau arbeitet Teilzeit und verdient monatlich zwischen 700-800€ netto. Bis heute arbeitete ich Vollzeit und habe einen Verdienst von monatlich ca 1800-1900€ netto.
Aufgrund meiner 11 jährigen Tochter müsste ich nun Teilzeit arbeiten. Angepasst an die Betreuung und dem Stundenplan der Schule.
Frage 1: Darf ich in Teilzeit wechseln wegen meiner Tochter?
Frage 2: wenn ja, wird ein möglicher Trennungsunterhalt von dem bisherigen Vollzeit Verdienst berechnet oder von dem künftigen Verdienst in Teilzeit?
Bis jetzt hat sie keinen Trennungsunterhalt gefordert.
Scheidung.org sagt: 22. Mai 2017 um 8:39 Uhr
zu 1) Sie dürfen selbst entscheiden, ob Sie in Vollzeit oder in Teilzeit arbeiten. Allerdings kann bei dem Alter der Kinder davon ausgegangen werden, dass Sie beide auf Dauer Vollzeit arbeiten gehen könnten.
zu 2) Im Trennungsjahr steht Ihrer Frau Trennungsunterhalt zu. Dieser berechnet sich am aktuellen Netto, abzüglich aller regelmäßigen Ausgaben. Ein Anwalt hilft Ihnen dabei, alles weitere zu regelen.
Dieter K. sagt: 11. Juni 2017 um 8:18 Uhr
Hallo,meine Frau will mit einen anderen Mann zusammen ziehen.Sie suchen schon gemeinsam eine Wohnung.Wenn meine Frau auszieht hat Sie dann Anspruch auf Trennungsgeld?
Scheidung.org sagt: 12. Juni 2017 um 10:00 Uhr
ob ein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht, richtet sich nach den ehelichen Verhältnissen und den Einkünften beider Ehegatten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche Ihrer Ehefrau prüfen zu lassen.
Jörg S. sagt: 11. Juni 2017 um 15:25 Uhr
meine Frau will sich trennen und aus unserem gemeinsamen Haus in eine Wohnung ziehen. Unsere 10-jährige Tochter soll bei mir wohnen bleiben. Ich arbeite Vollzeit. Meine Frau Teilzeit. Spielt es beim Trennungsunterhalt nun eine Rolle ob unsere Tochter bei mir oder bei meiner Frau wohnt? Muss meine Frau Kindesunterhalt zählen, wenn unsere Tochter bei mir wohnen bleibt?
Scheidung.org sagt: 12. Juni 2017 um 9:40 Uhr
der Trennungsunterhalt wird nicht direkt von dem Aufenthalt der gemeinsamen Kinder beeinflusst. Allerdings ist der familienferne Elternteil zur Leistung von Barunterhalt an die Kinder regelmäßig verpflichtet. Hat er dabei Anspruch auf Trennungsunterhalt, ist dieser als zusätzliches Einkommen zu werten und fließt damit in die Kindesunterhaltsberechnung mit ein. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Vorabberechnungen erstellen zu lassen.
Andreas sagt: 19. Juni 2017 um 21:24 Uhr
Aus Ihren sehr informativen Seiten habe ich folgendes entnommen:
Um den Kindesunterhalt (und das Trennungsgeld) zu berechnen, ist bei allen Einkunftsarten jedoch der Abzug berücksichtigungsfähiger Schulden möglich, also etwa bei einem Auszug aus der Ehewohnung die Kreditkosten für die Einrichtung der neuen Wohnung, soweit dies in einem angemessen bescheidenen Rahmen erfolgt.
Ich stehe nun vor der Notwendigkeit eine neue Wohnung und deren Einrichtung zu finanzieren, möchte aber keinen Kredit dafür aufnehmen.
Meine Fragen dazu: Können die Kosten der Einrichtung trotzdem berücksichtigt werden?
und 2tens kann die Miete der neuen Wohnung berücksichtigt werden oder bestreite ich die aus dem Mindestunterhalt, bzw. dem Restgehalt?
Scheidung.org sagt: 26. Juni 2017 um 10:43 Uhr
angerechnet werden können regelmäßige und wiederkehrende Leistungen (Kreditraten usf.). Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der folgenden Seite: https://www.scheidung.org/bereinigtes-nettoeinkommen/ Die Mietkosten fallen in der Regel in den Selbstbehalt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Berechnung auf Ihren jeweiligen Einzelfall anzupassen.
Anna sagt: 24. Juni 2017 um 0:10 Uhr
Guten Tag, ich bin Erwerbslosenrentnerin und muss mich trennen, was kommt auf ihn und mich zu?
Scheidung.org sagt: 26. Juni 2017 um 9:43 Uhr
welche Ansprüche und Kosten für die Scheidung entstehen werden, richten sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich über sämtliche Scheidungsfolgen in Kenntnis setzen zu lassen.
R. sagt: 30. Juni 2017 um 14:09 Uhr
ich habe eine Frage bezüglich des Trennungsunerhalts:
Meine Eltern haben mir ein Auto während der Trennung von meinem Ehemann zur Verfügung gestellt. Das Auto habe ich bei der Versicherung auf mich angemeldet. Wird mir das bei der Berechnung des Trennungsunterhaltes zum Nachteil? BZW. sollte ich das Fahrzeug lieber auf meinen Vater als Zweitwagen ummelden?
Scheidung.org sagt: 3. Juli 2017 um 9:46 Uhr
wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um mögliche Vorgehensweisen zu evaluieren. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.
Jens sagt: 2. Juli 2017 um 14:38 Uhr
Ich habe mich von meiner Frau getrennt. Sie bezog Leistungen aus H4, ich hatte eine Vollzeitstelle. Obwohl sie selbst auf Trennungsunterhalt verzichten wollte, musste ich neben Kindesunterhalt für ein Jahr für sie an das Jobcenter Unterhalt zahlen, die Scheidung zog sie kurz vor Ablauf des Jahres zurück, wir sind weiter verheiratet, aber getrennt lebend. Falls meine Frau jetzt nochmal die Scheidung in Gang bringen sollte, kann das Amt nochmal auf ein Jahr Trennungsunterhalt bestehen?
Scheidung.org sagt: 3. Juli 2017 um 9:29 Uhr
der Trennungsunterhalt kann während der gesamten Trennungszeit verlangt werden, selbst dann, wenn keine Scheidung anhängig ist. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche des Jobcenters gegen Sie genau prüfen zu lassen.
Thomas sagt: 13. Juli 2017 um 19:51 Uhr
Hallo, Wir waren 3 Monate verheiratet zusammen. Haben uns dann getrennt. Nun ist das Trennung Jahr vorüber. Bei Kostenrechnung für Scheidung würde es knapp 1000€ für mich kosten. jedoch möchte sie die Scheidung beantragen. Sie wohnt bei ihren Eltern und möchte die Kosten über einen beratungsschein decken. Sie bezieht und will keinen Trennung Unterhalt von mir. Frage: falls sie die Scheidung beantragt muss sie Trennungsunterhalt von mir einfordern oder kann sie verzichten und wenn ja für welche Dauer? Rückwirkend für dieses Jahr wahrscheinlich nicht…oder?
Scheidung.org sagt: 17. Juli 2017 um 10:34 Uhr
bei kurzer Ehedauer kann im Zweifel die Unterhaltsverpflichtung auch entfallen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich umfassend beraten zu lassen. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.
Carlos sagt: 16. Juli 2017 um 13:58 Uhr
Hallo Scheidungsteam,
Meine (Noch)Ehefrau haben uns am 01.02.17 Freundschaftlich (!!!) getrennt und leben in getrennten Wohnungen. Und haben weiterhin sehr guten Kontakt und wollen es weiterhin so behalten ( von beiden Seiten). Ich zahle Unterhalt für sie. Muss dazu sagen, dass wir uns auf einem Betrag geeinigt haben. Leider lebt sie vom Hart IV ( Krankheitsbedingt). Sie weiß nicht ob sie wieder arbeiten kann. Eher leichte arbeit. Mir hat die Arbeitsagentur ( förmlich und Diplomatisch ausgedrückt :-D) angeschrieben und ich sollte mehr Unterhalt zahlen weil ich dazu in der Lage bin. Leider wird beim der Arbeitsagentur die Miete, Strom usw. nicht angerechnet( was ich absolut nicht nachvollziehen kann)!!!
Meine Frage ist: Wie lange muss ich an meine (Noch)Ehefrau Unterhalt zahlen? Wenn die Scheidung Rechtlich vollzogen ist?
Scheidung.org sagt: 17. Juli 2017 um 9:53 Uhr
auch nach rechtskräftiger Scheidung kann ein Anspruch auf Unterhaltszahlungen weiterbestehen. Dies richtet sich danach, ob einer der Unterhaltstatbestände erfüllt ist (Erwerbsunfähigkeit, Erwerbslosigkeit usf.). Wie lange dieser Anspruch besteht, lässt sich nicht pauschal festlegen, sondern richtet sich stets nach dem jeweiligen Einzelfall. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau beziffern und bewerten zu lassen.
Reiner sagt: 18. Juli 2017 um 18:25 Uhr
Ich bin alleiniger Eigentümer eines Einfamilienhauses mit 1 grosser Wohnung (Eltern) und einer kleinen Wohnung und einer Dachgeschosswohnung (Ehewohnung).
Meine Ex Frau möchte nun Trennungsunterhalt und in der Berechnung des Unterhalts soll die kleine Wohnung als Mieteinnahme mit eingerechnet werden.Die kleine Wohnung war aber in unserer Ehezeit nie vermietet.Kann das nun dazu führen das man verlangt etwas zu vermieten nur damit der Ex Partner mehr Unterhalt bekommt?Meiner Ansicht nach sind doch die Verhältnisse prägend die während der Ehe waren oder?
Scheidung.org sagt: 24. Juli 2017 um 10:38 Uhr
bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau auf Vermietung der Einliegerwohnung prüfen zu lassen. Pauschal lässt sich dies an dieser Stelle nicht beantworten.
Uta sagt: 24. Juli 2017 um 18:55 Uhr
Guten Tag.Ich habe mich am 01.03.2017 von meinem Mann getrennt und wohne seitdem mit unserer gemeinsamen 14 jährigen Tochter in einer Mietwohnung.Er wohnt in einem Haus was er noch abbezahlen muß.Ich stehe nicht im Grundbuch,Ich habe monatelang versucht durch das Jugendamt und andere Ämter Unterhalt zu bekommen für unsere Tochter.Hat nicht geklappt und so habe ich im Juni einen Anwalt eingeschaltet um Kindesunterhalt einzuklagen.Den Anwalt mußte ich selbst bezahlen. Ich verdiene leider nur ein mikriges Gehalt(Steuerklasse 5 da ich ja erst nächstes Jahr wechseln kann) und mein Chef beutet mich aus und zahlt nicht das ganze Gehalt,nur soviel das ich gerade Miete zahlen kann.Jetzt meine Frage mein Anwalt hat gesagt das ich den Kindesunterhalt von März bis Juni nicht einklagen kann stimmt das?Und lohnt es sich für mich Unterhalt nachträglich einzuklagen,obwohl mein Mann das nicht zahlen will?
Scheidung.org sagt: 31. Juli 2017 um 10:57 Uhr
die rückwirkende Einforderung von Unterhalt ist in der Regel nur bis zu dem Zeitpunkt der erstmaligen Zahlungsaufforderung oder Geltendmachung gegenüber dem Schuldner möglich. Ihr Anwalt, kann Sie in Ihrem Fall hierzu entsprechend beraten.
M.X. sagt: 26. Juli 2017 um 11:42 Uhr
besteht ein Anspruch auf Trennungsunterhalt, auch wenn der nicht-erwerbstätige Partner ein erhebliches Vermögen besitzt? (mehrere Hunderttausend Euro bar)
Scheidung.org sagt: 31. Juli 2017 um 10:23 Uhr
bei Unterhaltsleistungen werden in der Regel nur regelmäßige Einkünfte berücksichtigt. Zu diesen können auch Zuwächse durch das Vermögen zählen (Mieteinnahmen, Zinsen usf.). Der Vermögensstamm selbst jedoch ist hierbei oftmals nicht zu berücksichtigen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche prüfen zu lassen.
F. sagt: 1. August 2017 um 10:44 Uhr
Meine (Ex-)Frau ist der Verdienende Part in unserer Ehe gewesen, da ich noch studiere.
Sie hat dann aufgrund eines Fehlers beim Bafög-Amt noch ein Darlehen ausgezahlt bekommen, das ihr gar nicht zustand. Das Geld hat sie ausgegeben und muss es jetzt natürlich in Raten von 700Euro zurück zahlen.
Dafür zahlt sie an mich keinen Trennungsunterhalt. Den Unterhalt habe ich bereits im Dezember mit einem Anwalt geltend gemacht.
Die Ratenzahlung für das Bafög-Amt ist jetzt abgeschlossen, trotzdem zahlt sie keinen Unterhalt an mich.
Wann kann ich die Zahlungen einklagen, wie lange dauert so etwas? Wie bekomme ich einen Titel?
Mir steht das Wasser bis zum Hals und irgendwie scheint das keinen Anwalt zu interessieren.
Scheidung.org sagt: 7. August 2017 um 11:18 Uhr
1. Sie können über Ihren Anwalt bei Zahlungsausbleiben einen entsprechenden Antrag bei dem zuständigen Familiengericht stellen.
2. Kommt das Gericht zu dem Schluss, dass ein Ehegatte an den anderen Unterhalt zahlen muss, kann ein entsprechender Beschluss bereits als Titel fungieren.
3. Die Dauer solcher Verfahren lässt sich nicht pauschal festlegen. Dies richtet sich nach den jeweiligen Umständen im Einzelfall (zu erteilende Auskünfte, Auslastung des Gerichts, Kooperation des Antragsgegners u. v. m.).
Judith sagt: 6. August 2017 um 22:50 Uhr
Hallo, ich habe eine Frage zum Geltend machen: per Anwaltsbrief wurde mein Mann aufgefordert, alle nötigen Unterlagen zur Berechnung vorzulegen (was er aber nicht tun will) – gilt bereits dieser Brief als Beantragung des Trennungsgeldes? Oder erst die Aufforderung eine bestimmte Summe zu zahlen?
Scheidung.org sagt: 7. August 2017 um 9:25 Uhr
bereits das Auskunftsersuchen kann ggf. den Zeitpunkt der Geltendmachung bestimmen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um dies in Ihrem Fall bewerten zu lassen.
Sindy sagt: 7. August 2017 um 12:19 Uhr
mein Mann und ich haben uns getrennt. Wir wohnen noch gemeinsam. Meine Anwältin sagt das mir kein Unterhalt zusteht, da er sich im Krankengeld befand aber mittlerweile wieder arbeiten geht. Dies würde keine Rolle spielen, da die Berechnung sich nur auf die Zeit bis zur Trennung bezieht.
John sagt: 17. August 2017 um 12:00 Uhr
Ich und meine Frau haben geheiratet als wir Studenten waren. Nach 15 Monaten Ehe haben wir entschieden uns zu trennen. Während diesen 15 Monaten habe ich als Werkstudent gearbeitet und die gesamten Kosten wie Miete, Einkauf, Strom etc. alleine bezahlt. SIe ist weiterhin Studentin und ich habe in den Letzten 2 Monaten vor Trennung angefangen Vollzeit zu arbeiten. Jetzt verlangt Sie unterhalt in höhe von 1000€! Ist das berechtigt? nach 15 Monate Ehe und vor allem nur weil ich die letzten 2 Monate angefangen habe Vollzeit zu arbeiten? Ich könnte niemals die 1000€ Unterhalt zahlen. Gibt es keinen Ausweg?
Scheidung.org sagt: 21. August 2017 um 10:18 Uhr
ein Anspruch auf Trennungsunterhalt kann bei unterschiedlichen Einkommensverhältnissen regelmäßig bestehen. Zudem kann auch ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt durch eine Ausbildung begründet sein. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwiefern die Forderung Ihrer Ehefrau der Höhe und der Gründe nach angemessen ist.
Erik sagt: 18. August 2017 um 9:38 Uhr
Ist es richtig das die Berechnungsggrenze ebenfalls bei 1200 Euro liegt, wenn ich Trennungsunterhalt bezahlen soll, auch wenn die Kinder bei mir wohnen?
Ich habe ja schon einen erhöhten Selbstbehalt und gehe demnächst in die Insolvenz.
Scheidung.org sagt: 21. August 2017 um 10:11 Uhr
der Selbstbehalt gegenüber Ehegatten liegt in aller Regel stets bei 1.200 Euro. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, inwiefern sich auch angesichts der drohenden Insolvenz Unterhaltsansprüche ergeben.
paul g sagt: 26. August 2017 um 21:52 Uhr
ich bin Rentner, meine Frau jetzt auch. Da wir seit 20 Jahren kein Bett teilen, nur ein Tisch, habe ich im letzten Monat ein Bett mit einer anderen Person geteilt. Jetzt hat meine Frau die Scheidungsjahr ausgerufen. Sie hat gearbeitet, ich habe die Kinder grossgezogen, und sonst den Haushalt gefuehrt. Ich weiss, ich habe Anspruch auf Trennungsjahrunterhalt. aber da ich keine Rente habe, und Rentner bin, werde ich auch nach dem Trennungsjahr das Recht auf Unterhalt haben? Ich waere dankbar, es zu wissen.
Scheidung.org sagt: 28. August 2017 um 7:54 Uhr
der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt richtet sich nach der Erfüllung gewisser Unterhaltstatbestände (Erwerbsunfähigkeit, Unterhalt wegen Alters usf.). Im Zuge der Scheidung kommt es darüber hinaus auch regelmäßig zum Versorgungsausgleich, bei dem in der Ehezeit erworbene Rentenanwartschaften hälftig zwischen den Ehegatten aufgeteilt werden. Dadurch kann sich die Rente des einen erhöhen, die des anderen verringern. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre möglichen Ansprüche im Falle der Scheidung beziffern zu lassen.
Evren sagt: 4. September 2017 um 12:13 Uhr
Hallo, seit 10 Monaten bin ich getrennt von meinem Mann. Wahrscheinlich ab nächsten Monat werde ich für ihn Unterhalt bezahlen müssen! Meine erste Frage ist, obwohl er seit 10 Monaten von Job Center Harz4 bekommt, werde ich für ihn rückgängig für 10 Monate Unterhalt bezahlen müssen?? Und meine zweite Frage ist; mein netto Einkommen ist 2100€. wenn ich Unterhalt bezahlen werde, werde ich pro Monat nur 350-400€ behalten können! und in 2 Monaten muss ich Scheidung beantragen. Ich bin mir sicher, dass ich die Scheidungkosten nicht leisten kann! Könnte ich auch Prozesskostenhilfe beantragen? Da ich knapp 3 Jahren in Deutschland bin und meine Aufenthaltserlaubnis anfang Dezember läuft, gibt mir keine Bank Kredit. Deswegen brauche ich unbedingt Hilfe!
Scheidung.org sagt: 4. September 2017 um 12:53 Uhr
1. Auch der rückwirkende Unterhalt ist häufig zu leisten, wenn der Ehegatte ohne diesen auf Sozialleistungen angewiesen ist.
2. Gegenüber Ehegatten gilt ein Selbstbehalt von 1.200 Euro, der in der Regel nicht unterschritten werden darf.
3. Zumeist besteht die Möglichkeit, Verfahrenskostenhilfe für die Scheidung zu beantragen, wenn die finanziellen Mittel nicht ausreichen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit ein Anspruch auf VKH besteht. Lassen Sie diesen auch die Unterhaltsforderungen des Jobcenters prüfen.
Evren sagt: 4. September 2017 um 13:12 Uhr
selbstbehalt ist 1.200€ aber davon muss ich ja Miete + andere Kosten auch noch bezahlen. Dann werde ich nur 350€ für einen Monat haben. Von VKH hatte mein Anwalt mir garnichts erzählt gehabt. Deshalb habe Sie angeschriben. Es ist sehr gut zu wissen, dass es so eine Möglichkeit besteht! Könnte ich wegen VKH zur Amtsgericht direkt persönlich beantragen?
Scheidung.org sagt: 11. September 2017 um 12:58 Uhr
die Verfahrenskostenhilfe muss bei dem verhandelnden Gericht beantragt werden. Vor dem Familiengericht besteht für Antragsteller stets Anwaltszwang. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um ggf. einen VKH-Antrag aufsetzen zu lassen. Dieser kann auch prüfen, ob ein entsprechender Antrag Aussicht auf Erfolg hätte.
Susanne sagt: 7. September 2017 um 11:04 Uhr
Wir haben uns vor drei Jahren getrennt und damals das gleiche verdient. Nach der Trennung machte ich mich selbstständig und verdiente nun das doppelte. Mein Frau verlangt nun um die Scheidung heraus zu zögern (Scheidung läuft jetzt drei Jahre) Trennungsunterhalt. Hat sie Anspruch bei ihrem Einkommen von ca. 1500 Euro?
Wir haben keine gemeinsamen Kinder und unsere Ehe scheiterte schön nach 2.5 Jahren….liebe Grüße
Scheidung.org sagt: 11. September 2017 um 12:05 Uhr
der Anspruch auf Trennungsunterhalt richtet sich oftmals nach der Einkommensdifferenz und nicht allein nach der Bedürftigkeit des Berechtigten. Eine kurze Ehedauer kann einen Unterhaltsanspruch negieren, dies muss jedoch in jedem Einzelfall geprüft werden. Wenden Sie sich bitte an Ihren Anwalt, um den Sachverhalt genauer beleuchten zu lassen. Wir können diesen Fall hier nicht einschätzen und dürfen zudem keine Rechtsberatung erteilen.
jens sagt: 8. September 2017 um 12:28 Uhr
Ehefrau lebt seit 7 Jahren getrennt, und hat einen eigenen Haushalt, ist aber in der Firma das Mannes als normale Mitrbeiterin beschäftigt , kann ihren Lebenshaltung vom Netto-Gerhalt bestreiten.
Frage, bestaht in diesem Fall bis zur Scheidung Anspruch auf Ehegattenunterhalt ?
Scheidung.org sagt: 11. September 2017 um 11:13 Uhr
der Unterhaltsanspruch eines Ehegatten richtet sich zumeist nach der Einkommensdifferenz. Allein das Vorhandensein eines eigenen Einkommens negiert einen etwaigen Anspruch nicht automatisch. Wenden Sie sich zur Prüfung des Sachverhalts bitte an einen Anwalt.
Mirko sagt: 9. September 2017 um 16:00 Uhr
habe mal eine Frage ich habe mich jetzt von meiner Frau getrennt wir haben keine Kinder zusammen sie hat 2 Stiefkinder mit in die ehe gebracht die sind aber schon Volljährig also über 21 Jahre alt beide leben bei uns im Haushalt gehen vollzeitarbeiten meine Ex nur 450 € also das heist ich Zahle alles hier alleine. Frage 1. kann ich die beiden Kinder von ihnen sagen das sie raus müssen schnellstens. Frage 2. da ich ja alles zahle muss ich da noch unterhalt zahlen da sie ja jetzt bezüge vom Amt beantragt hat Harz IV halt.
Scheidung.org sagt: 11. September 2017 um 10:51 Uhr
1. Stiefelten sind zumeist nicht verpflichtet, Stiefkinder zu unterhalten oder zu versorgen. Solche Entscheidungen sollten dennoch regelmäßig im Rahmen eines gemeinsamen Gesprächs getroffen werden.
2. Ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt besteht regelmäßig bei Trennung und kann auch nach der Scheidung noch Bestand haben – insbesondere dann, wenn der Unterhaltsberechtigte andernfalls auf Sozialleistungen angewiesen wäre. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau im Einzelnen beziffern zu lassen.
Nadine sagt: 12. September 2017 um 9:33 Uhr
Hallo . Ich bin von meinem Ehemann getrennt auxh räumlich wir haben zusammen ein Kind für das er unterhält zählt. Das Jobcenter verlangt das ich zum Anwalt gehe zwecks trennungsunterhalt . Der Anwalt sagt ich kann ihn nicht bezahlen und zwecks beratungshife gilt nur wenn ich einen Anwalt brauche und ihn nicht selbst auf suche. Jetzt will das Jobcenter natürlich schriftlich eine Bestätigung das mein Mann nicht zahlen kann .Aber woher nehmen wenn ohne Anwalt
Scheidung.org sagt: 18. September 2017 um 9:47 Uhr
in der Regel kann eine fehlende Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Auskunft über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Schuldners nachgewiesen werden. Wenden Sie sich an das Jobcenter, um zu erfragen, welche Nachweise in Ihrem Fall benötigt werden.
Viola sagt: 25. September 2017 um 0:04 Uhr
Hallo, mein Mann hat mich verlassen und will nun mit seiner Geliebten in eine andere Wohnung ziehen und unsere beiden Kinder 4 und 7 Jahre mitnehmen und unser derzeitiges Mietshaus kündigen – wir haben beide den Mietvertrag unterschrieben.
Ich selbst bin Hausfrau ohne Einkommen, und habe die letzten Jahre studiert und anschließend (jetzt schon seit drei Jahren) keine Arbeit gefunden, habe also auch kein Einkommen.
Ich kümmere mich halt um die Kinder und um den Haushalt.
Mein Mann verdient halt auch nicht sehr viel – es hat gerade so gereicht, um über die Runden zu kommen (ca. 2000,- EUR netto).
Kann mein Mann denn einfach so diesen “ungeschriebenen Vertrag” dass “sein” Geld für “unser” Leben herangezogen wird, kündigen – und mir, da ich über keinerlei Mittel verfüge, dadurch die Kinder wegnehmen und mich einfach fallen lassen?
Scheidung.org sagt: 25. September 2017 um 11:03 Uhr
die einseitige Kündigung eines Mietvertrages, in dem beide Ehegatten als Mieter auftreten, ist in aller Regel nicht möglich. Sowohl Vermieter als auch Zweitmieter müssen dem Austritt regelmäßig zustimmen. Darüber hinaus besteht im Trennungsfalle in aller Regel ein Unterhaltsanspruch. Kindesunterhalt ist in jedem Falle zu gewähren, sofern der Pflichtige leistungsfähig ist. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche im Trennungsfall genau prüfen zu lassen.
Angela sagt: 15. Oktober 2017 um 22:08 Uhr
Wir leben seid über 2 Jahren getrennt .Die beiden Kinder (8 Jahre)leben bei mir.
Er bezahlt den regulären Unterhalt für die Zwillinge und steuert 100€extra für die Betreuung in der schule bei.
Ich war die ersten 3 Lebensjahre der Kinder daheim.seit 4 Jahren arbeite ich wieder 16 std/Woche und verdiene Steuerklasse 1 830 €netto.
Dieses Arbeitszeiten Modell sollte auch so bleiben da wir trotz der Trennung beide wollen dass die Kinder so wenig wie möglich in die Betreuung müssen.
Bis jetzt habe ich keinerlei weiteren Ansprüche gehabt.das hat sich nun bedingt durch verschiedene Umstände und vorfälle geändert.
Meine Frage ist:steht mir bis zum Zeitpunkt der Scheidung trennungsunterhalt zu ?Oder wäre ich gezwungen mein stundenmodell zu erhöhen (was allerdings einen Arbeitgeberwechsel zur Folge hätte).
Mein Mann verdient ca 4000 €brutto in Steuerklasse 1.
Ich werde in naher Zukunft einen Anwalt konsultieren,würde mich aber vorab über eine info freuen.
Scheidung.org sagt: 16. Oktober 2017 um 11:59 Uhr
ein Anspruch auf Trennungsunterhalt kann bei unterschiedlichen Einkunftsverhältnissen regelmäßig bestehen. Welche Aspekte bei der Berechnung zu beachten sind und was den Unterhaltsanspruch verringern könnte, kann Ihnen ein Anwalt bezogen auf den Einzelfall erläutern.
Markus sagt: 7. November 2017 um 22:06 Uhr
Hallo ich hab auch eine Frage und zwar hab ich mich jetzt nach 23 Jahren von meiner Frau getrennt. Sie macht schon seit Jahren einen Mini Job. Wir sind dabei ein Haus abzubezahlen. Die Kinder 17 und 19 Jahre alt wollen bei mir bleiben. Steht ihr Trennungsgeld zu? Ich verdiene so ca 280 – 3000 euro
Scheidung.org sagt: 8. November 2017 um 17:59 Uhr
ein Anspruch auf Trennungsunterhalt ist in aller Regel stets gegeben, sobald ein Einkommensunterschied existiert. Im ersten Trennungsjahr (mind.) kommt die Erwerbsobliegenheit zudem noch nicht immer zum Tragen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich diesbezüglich beraten zu lassen.
Carola sagt: 15. November 2017 um 17:03 Uhr
Hallo, ich möchte gerne zu folgendem Sachverhalt eine Auskunft. Mein Freund lebt fast 3 Jahren getrennt von seiner Frau, allerdings noch im gemeinsamen Haus. Es wurde ein Trennungsunterhalt festgelegt und er zahlt alle anfallenden Kosten rund ums Haus selbst. Sie ist während der Ehe nicht arbeiten gewesen. Es gibt keine Kinder. Nach der Trennung hat sie einen Minijob angenommen und nun nach 2 Jahren selbst gekündigt. Eine Erhöhung des Trennungsunterhaltes hat sie nicht beantragt, allerdings verlangt sie mehrmals in der Woche zusätzlich Geld. Ist sie zur Arbeit verpflichtet und muss ihr wirklich mehr Unterhalt gezahlt werden, da sie ja selbst gekündigt hat. Vielen Dank!
Scheidung.org sagt: 15. November 2017 um 17:39 Uhr
bitte raten Sie Ihrem Freund zum Besuch bei einem Anwalt, um die Ansprüche seiner Ehefrau prüfen zu lassen. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen und können daher nicht dezidiert auf diesen Einzelfall eingehen.
Peter sagt: 17. November 2017 um 14:13 Uhr
ich hoffe mir kann vielleicht jemand einen Tipp geben, da ich das Gefühl habe mein Anwalt vertritt meine Interessen nicht vollständig.
Es ist so das sich meine Frau im letzten Jahr zum 2. Mal von mir getrennt hat (erste Trennung 2012). Ich wollte weder die erste noch die zweite Trennung. Ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen, also bin weder fremdgegangen noch habe ich irgendeine Art von Gewalt angewendet oder sonstiges. Wenn es nach mir gegangen wäre, wären wir noch zusammen. Ganz im Gegenteil, sie hat sich zweimal wegen einem anderen Mann getrennt. Sie war in unserer 12-jährien Ehe nur kurz und geringfügig arbeiten und hat sich hinter den Kindern versteckt, die angeblich immer krank waren und ständig betreut werden mussten – es wurde später festgestellt, dass beide Kinder vollkommen gesund sind. Ich bin selbstständig und habe den ganzen Lebensunterhalt erwirtschaftet, auch war sie über mehrere Jahre bei mir angestellt und ich bin für ihre Bezahlung aufgekommen. Alles was angeschafft wurde, wurde von mir bezahlt. Sie hat beim Auszug auch einfach unsere beiden Kinder mitgenommen und bestimmt, das ich diese nur alle zwei Wochen am Wochenende sehen kann.
Jetzt hat sie beantragt, das ich neben dem vollen Unterhalt für die Kinder auch noch Trennungsunterhalt an sie zahlen soll und sie will auch noch diesen Zugewinnausgleich machen. Ich bin total fassungslos, was soll ich denn noch alles in diese Frau investieren. Das die Kinder gut versorgt sind das steht auser Frage, aber wieso in Gottes Namen muss ich für jemanden zahlen, der mich verlassen hat.
Ist das wirklich so straff gesetzlich geregelt???
Scheidung.org sagt: 1. Dezember 2017 um 15:16 Uhr
bei Scheidung können gemäß BGB unterschiedliche Ansprüche entstehen, hierunter regelmäßig Unterhalt, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich. Ob ggf. der Ausschluss einzelner Ansprüche denkbar ist, kann nur für den jeweiligen Einzelfall entschieden werden. Ausschlaggebend ist dabei nicht automatisch, wer Schuld an der Trennung trägt, sondern allein die Eheauflösung selbst. Wenden Sie sich bitte an Ihren Anwalt, um sich genau über Ihre Ansprüche und die Ihrer Ehefrau in Kenntnis setzen zu lassen.
Karina sagt: 28. November 2017 um 17:01 Uhr
ich zahle meinem Noch-Ehemann Trennungsunterhalt. Der Scheidungstermin war bereits im September (einvernehmlich, mit einem Anwalt), und am 22.11.2017 habe ich den Scheidungsbeschluss erhalten. Dieser sollte nach einem Monat rechtskräftig werden – vielleicht schon am 22.12, aber aufgrund der Feiertage schätze ich erst am 27.12.2017
Darf ich bereits im Januar den Trennungsunterhalt einstellen oder muss ich für Januar noch zahlen und die Zustellung des endgültigen Bescheides abwarten, was ja aufgrund der Feiertage/Neujahr etc. locker bis Mitte/Ende Januar dauern kann?
Mein Noch-Ehemann müsste beim Jobcenter dann nachweisen, das er geschieden ist – das kann er wohl auch erst mit dem endgültigen Beschluss?
Scheidung.org sagt: 1. Dezember 2017 um 15:58 Uhr
bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an Ihren Anwalt. Beachten Sie dabei bitte auch, dass auch nach rechtskräftiger Scheidung ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt bestehen kann. Dieser muss dann erneut eingefordert werden.
Christa sagt: 9. Dezember 2017 um 14:05 Uhr
wir leben seit April getrennt, mein Mann zahlt mir freiwillig Trennungsunterhalt. Wir wollen im neuen Jahr eine einvernehmliche Scheidung. Wir sind 30 Jahre verheiratet, haben erwachsene Kinder und ich arbeite Teilzeit, mein Verdienst reicht nicht aus und bekomme in meinem Alter keinen Job mehr. Kann ich nachehelichen Unterhalt bzw. Aufstockungsunterhalt beantragen und wie mache ich das, wenn wir bei einvernehmlicher Scheidung nur (s)einen Anwalt haben? Und ist es auch möglich eine private Vereinbarung zu machen und diese notariell zu beglaubigen? Vielen Dank für eine Antwort!
Scheidung.org sagt: 11. Dezember 2017 um 18:24 Uhr
bei einer einvernehmlichen Scheidung einigen sich die Ehegatten in der Regel im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu sämtlichen Scheidungsfolgen. Diese wird notariell beurkundet und so rechtswirksam. Bitte wenden Sie sich Ihrerseits an einen Anwalt, um sich über Ihre Ansprüche beraten zu lassen. Dieser muss Sie nicht im Scheidungsverfahren vertreten, sondern kann auch nur außergerichtlich beratend tätig werden.
Isi sagt: 5. Februar 2018 um 13:57 Uhr
Meine Frau und ich leben seit Anfang September officiel getrent nachdem ich
erfahren habe, dass Sie mich mit einem anderen Mann betrogen hat. Wir haben zwei Kinder 15 und 12. Inoffiziel schlaffen wir seit Mai 2017 getrent. Sie will die Scheidung und will auch, dass ich das Haus verlasse. Ich will das aber nicht , da ich für das Haus zahle und wenn Sie die Scheidung will , dann soll Sie ausziehen. Meine Kinder wollen auch nicht, dass ich gehe. Meine Frau wendet immer wieder Gewalt gegen mich , Heisses wasser, Ohrfeige, meine Brille kaputtgemacht. Ich will nicht schlagen, da ich weiss , dass Sie nur darauf wartet um Anzeige gegen mich zu ersatten. Auch mein Sohn sagte mir ich soll was unternehmen. Meine Tochter will nicht , dass ich zur Polizei gehe. Was passiert jetzt wenn Sie oder ich die Scheidung beantrage. Müssen wir noch eine Trennungsjahr absolvieren oder reicht die Aussage von uns beide.
Meine Frau verdient ca 900,00 € und ich 2950,00 € mit Steuer Kl. 3 . Wie viel Trennungsgel/Unterhalsgeld muss ich dann zahlen, fall zu weit kommen sollte.
Unsere Kinder wollen nicht das wir das Haus verkaufen und ich werde das Haus weiterhin zahle nur wenn ich drin wohne.
Vielen lieben dank für Ihre Aufklärung
Scheidung.org sagt: 6. Februar 2018 um 13:10 Uhr
der Trennungsunterhalt beläuft sich häufig auf 3/7 der Einkommensdifferenz. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich bezüglich der Scheidungsfolgen und der Immobilienteilung umfassend beraten zu lassen. Dieser kann Sie auch über die Höhe eventuell zu zahlenden Kindesunterhaltes und weitere Ansprüche in Kenntnis setzen. Die Ableistung des Trennungsjahres ist in der Regel obligatorisch (Ausnahme: vorliegender Härtefall).
Dini sagt: 27. Februar 2018 um 22:35 Uhr
mein Mann hat sich vor 2 Wochen von mir getrennt.
Ich beziehe momentan Elterngeld.
Wird dieses bei der Berechnung von dem Trennungsunterhalt komplett als mein Einkommen berechnet oder abzüglich des Freibetrags in Höhe von 300€ ??
Oder wird davon auch der Erwerbstätigenbonus abgezogen ?
Scheidung.org sagt: 5. März 2018 um 19:11 Uhr
alle regelmäßigen Einkünfte können als Einkommen gewertet werden. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt in Ihrem besonderen prüfen zu lassen. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.
Cretine sagt: 27. März 2018 um 14:02 Uhr
die Ehe mit meinem Mann wurde im August 2016 geschlossen. Wir leben in einer Fernbeziehung, da das arbeitsmäßig nicht anders geht. Jetzt sind wir seit Januar getrennt. Er lebt im Ausland und verdient um einiges mehr als ich. Wir haben immer alles getrennt behandelt, an den Kosten der am meisten genutzten Wohnung hat er sich nicht beteiligt. Im Gegenzug hab ich mich an seinen Reisekosten nicht beteiligt. Bin ich unter den Voraussetzungen auch berechtigt Trennungsunterhalt zu bekommen?
Scheidung.org sagt: 12. April 2018 um 14:34 Uhr
Hallo Cretine,
bei kurzer Ehe kann ein Anspruch auf Trennungsunterhalt mitunter auch entfallen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um Ihre Ansprüche prüfen zu lassen.
Alex sagt: 27. Juni 2018 um 13:44 Uhr
Erst einmal danke für den guten Artikel, und vor allem für die Beantwortung der vielen Kommentare!
Meine Frage ist nur interessehalber, das ist eh verjährt, aber ich würde gerne wissen wie es rechtlich gewesen wäre.
A und B sind verheiratet, trennen sich. A zieht aus, C (ich) zieht ein, beide Kinder (2 und 4 Jahre) bleiben im Haus. A verdient weitaus mehr als B, die auch noch in Elternzeit ist. A behauptet, er hätte keinen Trennungsunterhalt zahlen müssen, weil es nun ja C gibt.
Jetzt habe ich mehrere Artikel wie Ihren gelesen und nirgendwo gesehen, dass das so sei. B und C wären aber wohl durchaus eine Bedarfsgemeintschaft, wenn es um Hartz IV ginge (und sind inzwischen verheiratet). Wir haben damals das Geld nicht eingefordert, weil wir es nicht fair gegenüber A gefunden haben. Aber war das nun nett von uns, oder hätte B eh keinen Anspruch auf Trennungsgeld gehabt?
C (Alex)
Scheidung.org sagt: 29. Juni 2018 um 12:06 Uhr
eine neue eheähnliche Partnerschaft kann einen Einfluss auf den Unterhaltsanspruch gegenüber dem Ex-Partner haben. Dies ist jedoch stark einzelfallabhängig.
Alex sagt: 29. Juni 2018 um 13:36 Uhr
Ah, okay. Vielen Dank für die Antwort!
Hubert sagt: 23. September 2018 um 11:59 Uhr
Meine Frau hat sich von mir getrennt. Sie arbeitet bisher Teilzeit, kann jedoch jederzeit eine Vollzeitstelle antreten. Welches Gehalt der Frau ist bei der Berechnung des Trennungsunterhalts anzusetzen?
Ich wohne weiterhin im Haus, das mir und meiner Frau gemeinsam (je 50 %) gehört.
Sie beansprucht die Hälfte des Mietwertes als Ausgleichszahlung. Kann sie das?
Scheidung.org sagt: 9. Oktober 2018 um 13:59 Uhr
bitte wenden Sie sich für eine Berechnung der Ansprüche Ihrer Ehefrau an Ihren Anwalt.
Sabine sagt: 12. November 2018 um 16:51 Uhr
Ich möchte fragen wie es in einem Insovenzfall aussieht mit dem Trennungsunterhalt. Wir sind seit 15 Jahren verheiratet und haben eine 15 jährige Tochter. Ich bin ohne einen Cent von meinem Mann aus dem gemeinsam gemieteten Haus ausgezogen. Er hat in der Insolvenz einen Selbstbehalt von 2600 EUR. Ich habe seit der Trennung eine Vollzeit stelle um überhaupt über die Runden zu kommen bei der ich 2100 Euro verdiene. Unsere Tochter stehen laut seinen Berechnungen 450 EUR zu die er auch zahlt.Ich habe in der Ehe überwiegend Teizeit gearbeitet und mich auch um seine 3 Kinder aus erster Ehe gekümmert. Würde mir Geld von meinem Mann zustehen bis zur Scheidung?