Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_54_WiPrO_Berufshaftpflichtversicherung-d141049,71.html
Timestamp: 2016-10-25 15:40:04
Document Index: 190064872

Matched Legal Cases: ['§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 54', '§ 54', '§ 43', '§ 8', '§ 2', '§ 278', '§ 323', '§ 117', '§ 53', '§ 54']

§ 54 WiPrO, Berufshaftpflichtversicherung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 54 WiPrO, Berufshaftpflichtversicherung Suche
Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (Wirtschaftsprüferordnung) ...…§ 54 WiPrO, Berufshaftpflichtversicherung§ 54a WiPrO, Vertragliche Begrenzung von Ersatzansprüchen§ 55 WiPrO, Vergütung§ 55a WiPrO, Erfolgshonorar für Hilfeleistung in Steuersachen§ 55b WiPrO, Internes Qualitätssicherungssystem§ 55c WiPrO, Bestellung eines Praxisabwicklers§ 56 WiPrO, Anwendung der Vorschriften über die Rechte und Pflichten der Wirtsch...§ 57 WiPrO, Aufgaben der Wirtschaftsprüferkammer§ 57a WiPrO, Qualitätskontrolle§ 57b WiPrO, Verschwiegenheitspflicht und Verantwortlichkeit§ 57c WiPrO, Satzung für Qualitätskontrolle§ 57d WiPrO, Mitwirkungspflichten§ 57e WiPrO, Kommission für Qualitätskontrolle§ 57f WiPrO (weggefallen)§ 57g WiPrO, Freiwillige Qualitätskontrolle§ 57h WiPrO, Qualitätskontrolle bei Prüfungsstellen der Sparkassen- und Giroverb...§ 58 WiPrO, Mitgliedschaft§ 59 WiPrO, Organe, Kammerversammlungen§ 59a WiPrO, Abteilungen des Vorstandes und der Kommission für Qualitätskontroll...§ 60 WiPrO, Satzung, Wirtschaftsplan§ 61 WiPrO, Beiträge und Gebühren…Anlage WiPrO, Gebührenverzeichnis
§ 54 WiPrO, Berufshaftpflichtversicherung
§ 54 WiPrOGesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (Wirtschaftsprüferordnung)BundesrechtDritter Teil – Rechte und Pflichten der WirtschaftsprüferTitel: Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (Wirtschaftsprüferordnung)Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: WiPrOGliederungs-Nr.: 702-1Normtyp: Gesetz(1) Berufsangehörige, die ihren Beruf nach § 43a Absatz 1 Nummer 1 ausüben, und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sind verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung der sich aus ihrer Berufstätigkeit ergebenden Haftpflichtgefahren für Vermögensschäden zu unterhalten. Die Berufshaftpflichtversicherung einer Partnerschaft mit beschränkter Berufshaftung nach § 8 Absatz 4 des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes, die nicht selbst als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zugelassen ist, muss die Haftpflichtgefahren für Vermögensschäden decken, die sich aus ihrer Berufstätigkeit im Sinne der §§ 2 oder 129 ergeben. Die Versicherung muss sich auch auf solche Vermögensschäden erstrecken, für die ein Berufsangehöriger nach den §§ 278 oder 831 des Bürgerlichen Gesetzbuchs einzustehen hat.(2) Der Versicherungsvertrag muss vorsehen, dass Versicherungsschutz für jede einzelne während der Geltung des Versicherungsvertrages begangene Pflichtverletzung zu gewähren ist, die gesetzliche Haftpflichtansprüche privatrechtlichen Inhalts gegen den Versicherungsnehmer zur Folge haben könnte. Der Versicherungsvertrag kann vorsehen, dass die Versicherungssumme den Höchstbetrag der dem Versicherer in jedem einzelnen Schadensfall obliegenden Leistung darstellt, und zwar mit der Maßgabe, dass nur eine einmalige Leistung der Versicherungssumme in Frage kommt1.gegenüber mehreren entschädigungspflichtigen Personen, auf welche sich der Versicherungsschutz erstreckt,2.bezüglich eines aus mehreren Pflichtverletzungen stammenden einheitlichen Schadens,3.bezüglich sämtlicher Folgen einer Pflichtverletzung ohne Rücksicht darauf, ob Schäden in einem oder in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren entstanden sind.Im Fall des Satzes 2 Nummer 3 gilt mehrfaches auf gleicher oder gleichartiger Fehlerquelle beruhendes Tun oder Unterlassen als einheitliche Pflichtverletzung, wenn die betreffenden Angelegenheiten miteinander in rechtlichem oder wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. In diesem Fall kann die Leistung des Versicherers auf das Fünffache der Mindestversicherungssumme nach Absatz 4 Satz 1 begrenzt werden, soweit es sich nicht um gesetzlich vorgeschriebene Pflichtprüfungen handelt.(3) Von der Versicherung kann der Versicherungsschutz ausgeschlossen werden für1.Ersatzansprüche wegen wissentlicher Pflichtverletzung,2.Ersatzansprüche wegen Schäden, die durch Fehlbeträge bei der Kassenführung, durch Pflichtverletzungen beim Zahlungsakt oder durch Veruntreuung durch das Personal des Versicherungsnehmers entstehen,3.Ersatzansprüche, die vor Gerichten in Drittstaaten geltend gemacht werden, und4.Ersatzansprüche wegen Verletzung oder Nichtbeachtung des Rechts von Drittstaaten, soweit die Ansprüche nicht bei der das Abgabenrecht dieser Staaten betreffenden geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen entstehen und soweit das den Ersatzansprüchen zugrunde liegende Auftragsverhältnis zwischen Versicherungsnehmer und Auftraggeber nicht deutschem Recht unterliegt.(4) Die Mindestversicherungssumme für den einzelnen Versicherungsfall muss den in § 323 Absatz 2 Satz 1 des Handelsgesetzbuchs bezeichneten Umfang betragen. Die Vereinbarung eines Selbstbehalts bis zur Höhe von 1 Prozent der Mindestversicherungssumme ist zulässig. Zuständige Stelle im Sinne des § 117 Absatz 2 des Versicherungsvertragsgesetzes ist die Wirtschaftsprüferkammer.(5) Die Wirtschaftsprüferkammer erteilt Dritten zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen auf Antrag Auskunft über den Namen, die Adresse und die Versicherungsnummer der Berufshaftpflichtversicherung der Berufsangehörigen, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder der Partnerschaften mit beschränkter Berufshaftung, soweit diese kein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichterteilung der Auskunft haben.(6) Die Wirtschaftsprüferkammer trifft im Rahmen der Berufssatzung die näheren Bestimmungen über den Versicherungsinhalt, den Versicherungsnachweis, das Anzeigeverfahren und die Überwachung der Versicherungspflicht.
§ 53 WiPrO, Wechsel des Auftraggebers§ 54a WiPrO, Vertragliche Begrenzung von Ersatzansprüchen