Source: https://www.projekt21ii.de/satzung/
Timestamp: 2020-01-18 16:46:38
Document Index: 136353220

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 26', '§ 26', '§ 7', '§ 8', '§ 10']

Die Satzung – Projekt 21 II e.V.
16. November 2009 22. September 2016 PR Jugendlich, projekt, rechts, veranstaltung
1.1 Der Verein führt den Namen „Projekt 21 II“, im folgenden Teil der Satzung „Verein“genannt.
1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Dresden.
1.3 Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Dresden einzutragen.
1.4 Nach erfolgter Eintragung wird dem Vereinsnamen gem. 1.1 der Zusatz „e. V.“ hinzugefügt und heißt dann“Projekt 21 II e.V.“
1.5 Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
2.1 Der Verein “ Projekt 21 II e.V.“, dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung, und zwar insbesondere durch die Förderung der Kinder- und Jugendhilfe.
2.2 Der Verein betätigt sich im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Ziel der Aufklärung über die Gefahren des Extremismus sowie dem Vermitteln von Maßnahmen gegen extremistische Bestrebungen und der Ermunterung zur Zivilcourage und dienen damit der Beförderung wertorientierter Erziehungsbestrebungen.
2.3 Der Verein organisiert zur Erreichung des unter 2.2 bezeichneten Zieles in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe Veranstaltungen zur Aufklärung von deren Mitarbeitern sowie Eltern und Schülern über extremistische Bestrebungen in unserer Gesellschaft mit dem Ziel, demokratiefeindliche Einstellungen zurückdrängen zu helfen.
Diese Veranstaltungen werden für Schüler als Unterrichtsergänzungen in allen Schulformen und für Kinder und Jugendliche als Freizeitangebote in Jugendhilfeeinrichtungen angeboten.
Es werden hierzu Vorträge und Workshops mit Referenten aus dem Verein und mit geeigneten Honorarkräften veranstaltet sowie Exkursionen und Ausstellungen organisiert.
Der Verein qualifiziert in Workshops und Vortragsveranstaltungen Mitarbeiter von schulischen und Jugendhilfeeinrichtungen zur selbsttätigen Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen gegen extremistische Bestrebungen und der Ermunterung zur Zivilcourage und damit der Beförderung wertorientierter Erziehungsbestrebungen.
2.4Der Vereinunterstütztdie individuelle Einflussnahme mit Hilfe geeigneter Betreuungsangebote auf extremistische Jugendliche, jugendliche Straftätermit extremistischem Hintergrund und Aussteiger der „Szenen“ mit Maßnahmen der Bewährungshilfe und Sozialintegration. Hierzu vermittelt der Verein befähigte Sozialarbeiter und Fachkräfte an die zu unterstützenden Kinder und Jugendlichen und unterstützt durch fachlichen Rat und finanzielle Unterstützung diese Begleitungs- und Betreuungsangebote.
§ 3 Verwendung von Mitteln des Vereines und Überparteilichkeit
3.1 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keinerlei eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.
Im Auftrage des Vereins ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Personen werden im Rahmen der steuerlichen Höchstbeträge der tatsächliche Aufwand wie z.B. Fahrt- und Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwand, Telefon- und Portogebühren, aber auch Sachkosten erstattet.
3.2 Der Verein ist überparteilich und konfessionell neutral.
4.1 Die „ordentliche Mitgliedschaft“ können natürliche und juristische Personen erwerben. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.
4.2 Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern. Die Vereinsmitglieder sind stimmberechtigt, sie nehmen aktiv am Vereinsleben und anderen Maßnahmen sowie Veranstaltungen des Vereins teil. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.
4.3 Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Sie wird erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Vorstand wirksam.
4.4 Die Beendigung der Mitgliedschaft kann erfolgen durch schriftliche Erklärung des Mitgliedes und nur zum Ende eines Geschäftsjahres mit einer Kündigungsfrist von 8 Wochen außerordentliche Kündigung durch wichtigen Grund Tod des Mitgliedes im Falle einer juristischen Person durch deren Auflösung
5.1 Der Mitgliedsbeitrag für die Mitgliedschaft wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
5.2 Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist zum Beginn des Geschäftsjahres fällig; er kann nach Vereinbarung aufAntrag auch in Teilbeträgen entrichtet werden.
Zur Verwirklichung ihrer Ziele dienen dem Verein die Organe:
die Mitgliederversammlung und der Vorstand
6.1.1 Die Mitgliederversammlung ist der Willensträger des Vereins und besteht aus den Mitgliedern. Die Beschlüsse werden durch ein Protokoll dokumentiert, vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter unterzeichnet.
6.1.2 Im 1. Quartal des Geschäftsjahres beruft ein Mitglied des Vorstandes (i.S. des § 26 BGB) die Mitgliederversammlung ein.
6.1.3 Die Einberufung der Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung erfolgt drei Wochen vorher schriftlich; Anträge zur Tagesordnung müssen 10 Tage vorher beim Vorstand eingegangen sein.Anträge, die auf der Mitgliederversammlung gestellt werden, kommen auf die Tagesordnung, wenn die anwesenden Mitglieder dies mit einfacher Mehrheit beschließen.
6.1.4 Die Mitgliederversammlung ist mit den zur Versammlung erschienenen Mitgliedern beschlussfähig.Jedes Mitglied hat eine nicht übertragbare Stimme, das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht gezählt. Die Leitung hat der Vorstandsvorsitzende oder ein Vorstandsmitglied oder ein von den Mitgliedern gewählter Versammlungsleiter.
6.1.5 Aufgaben der Mitgliederversammlung
a)Entgegennahme des Protokolls der vorangegangenen Mitgliederversammlung
b) Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes
c)Entlastung des Vorstandes
e) Beratung des Arbeitsprogramms des Vereins für das Geschäftsjahr und Beschlussfassung
f)Satzungsänderung
6.1.6 Die Mitgliederversammlung muss unverzüglich (maximal binnen eines Monats nach Antragseingang) einberufen werden, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder dazu einen schriftlich begründeten Antrag an den Vorstand stellen.
6.2.1 Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden und einem Stellvertreter. Alle Vorstandsmitglieder sind zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins gem. § 26 BGB jeweils einzeln berechtigt. Der Vorstand kann zur Erledigung bestimmter Aufgaben Ausschüsse oder Kommissionen berufen und Sachkundige zu Rate ziehen.
6.2.2 Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereines werden. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
6.2.3 Beschlüsse des Vorstandes müssen niedergelegt werden. Sie sind von allen Mitgliedern des Vorstandes zu unterzeichnen. Der Vorstand fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
6.2.4 Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von 2 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt; sie bleiben jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zu einer wirksamen Neuwahl der Vorstandsmitglieder im Amt.
6.2.5. Vorstandsmitglieder erhalten für ihre Vorstandstätigkeit keine Vergütung.
6.3.1 Der Verein kann zur Besorgung seiner Aufgaben einen Geschäftsführer bestellen.
6.3.2 Der Geschäftsführer ist verpflichtet, die Geschäfte des Vereins in Übereinstimmung mit dem Gesetz,dieser Satzung, den Beschlüssen der Organe sowie einem etwaigen Geschäftsführervertrag zu führen.
6.3.3 Der Geschäftsführer erhält seine Weisung durch den Vorstand, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden. Die Bestellung des Geschäftsführers bedarf des Beschlusses durch den Vorstand.
§ 7 Wahl und Beschlussfassung
7.1 Wahl und Abstimmungen werden mit Ausnahme der §§ 8 und 10 mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder wirksam.
7.2 Die Wahl des Vorstandes erfolgt alle 2 Jahre. Gewählt wird durch die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
7.3 Bei Rücktritt eines Mitgliedes des Vorstandes vor Beendigung der Wahlperiode ist eine Nachwahl durch die Mitgliederversammlung binnen Monatsfrist nach Rücktritt für die Restlaufzeit erforderlich.
8.1 Die Satzungsänderung kann erfolgen
b) auf Antrag von mindestens 1/3 der Mitglieder an den Vorstand.
8.2 Satzungsänderungen – mit Ausnahme der Bestimmung zu § 10 – müssen mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
9.1 Die Auflösung des Vereines richtet sich nach dem Gesetz.
9.2 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 13.12.2012 beschlossen und tritt mit demselben Tage in Kraft.
Beitragsordnung →
Fragen und Antworten zur Arbeit mit rechtsradikalen Jugendlichen
8. Dezember 2009 PR Kommentare deaktiviert für Fragen und Antworten zur Arbeit mit rechtsradikalen Jugendlichen
Veranstaltung | Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990-2013-Fotografien von Sean Gallup
14. Dezember 2012 PR Kommentare deaktiviert für Veranstaltung | Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990-2013-Fotografien von Sean Gallup