Source: https://www.lexetius.com/BDSG/34
Timestamp: 2018-04-26 11:05:35
Document Index: 39940996

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 28', '§ 28', '§ 34', '§ 33', '§ 35']

§ 34 BDSG. Auskunft an den Betroffenen
[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 34 BDSG [>]
Zweiter Unterabschnitt. Rechte des Betroffenen
Paragraf 34. Auskunft an den Betroffenen
1§ 34. Auskunft an den Betroffenen.
(1) [1] Die verantwortliche Stelle hat dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft zu erteilen über
22. den Empfänger oder die Kategorien von Empfängern, an die Daten weitergegeben werden, und
[2] Der Betroffene soll die Art der personenbezogenen Daten, über die Auskunft erteilt werden soll, näher bezeichnen. [3] Werden die personenbezogenen Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung gespeichert, ist Auskunft über die Herkunft und die Empfänger auch dann zu erteilen, wenn diese Angaben nicht gespeichert sind. [4] Die Auskunft über die Herkunft und die Empfänger kann verweigert werden, soweit das Interesse an der Wahrung des Geschäftsgeheimnisses gegenüber dem Informationsinteresse des Betroffenen überwiegt.
3(1a) [1] Im Fall des § 28 Absatz 3 Satz 4 hat die übermittelnde Stelle die Herkunft der Daten und den Empfänger für die Dauer von zwei Jahren nach der Übermittlung zu speichern und dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft über die Herkunft der Daten und den Empfänger zu erteilen. [2] Satz 1 gilt entsprechend für den Empfänger.
(2) [1] Im Fall des § 28b hat die für die Entscheidung verantwortliche Stelle dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft zu erteilen über
[2] Satz 1 gilt entsprechend, wenn die für die Entscheidung verantwortliche Stelle
[3] Hat eine andere als die für die Entscheidung verantwortliche Stelle
berechnet, hat sie die insoweit zur Erfüllung der Auskunftsansprüche nach den Sätzen 1 und 2 erforderlichen Angaben auf Verlangen der für die Entscheidung verantwortlichen Stelle an diese zu übermitteln. [4] Im Fall des Satzes 3 Nr. 1 hat die für die Entscheidung verantwortliche Stelle den Betroffenen zur Geltendmachung seiner Auskunftsansprüche unter Angabe des Namens und der Anschrift der anderen Stelle sowie der zur Bezeichnung des Einzelfalls notwendigen Angaben unverzüglich an diese zu verweisen, soweit sie die Auskunft nicht selbst erteilt. [5] In diesem Fall hat die andere Stelle, die den Wahrscheinlichkeitswert berechnet hat, die Auskunftsansprüche nach den Sätzen 1 und 2 gegenüber dem Betroffenen unentgeltlich zu erfüllen. [6] Die Pflicht der für die Berechnung des Wahrscheinlichkeitswerts verantwortlichen Stelle nach Satz 3 entfällt, soweit die für die Entscheidung verantwortliche Stelle von ihrem Recht nach Satz 4 Gebrauch macht.
(3) [1] Eine Stelle, die geschäftsmäßig personenbezogene Daten zum Zweck der Übermittlung speichert, hat dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten zu erteilen, auch wenn sie weder automatisiert verarbeitet werden noch in einer nicht automatisierten Datei gespeichert sind. [2] Dem Betroffenen ist auch Auskunft zu erteilen über Daten, die
[3] Die Auskunft über die Herkunft und die Empfänger kann verweigert werden, soweit das Interesse an der Wahrung des Geschäftsgeheimnisses gegenüber dem Informationsinteresse des Betroffenen überwiegt.
(4) [1] Eine Stelle, die geschäftsmäßig personenbezogene Daten zum Zweck der Übermittlung erhebt, speichert oder verändert, hat dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft zu erteilen über
[2] Satz 1 gilt entsprechend, wenn die verantwortliche Stelle
4(5) Die nach den Absätzen 1a bis 4 zum Zweck der Auskunftserteilung an den Betroffenen gespeicherten Daten dürfen nur für diesen Zweck sowie für Zwecke der Datenschutzkontrolle verwendet werden; für andere Zwecke sind sie zu sperren.
(8) [1] Die Auskunft ist unentgeltlich. [2] Werden die personenbezogenen Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung gespeichert, kann der Betroffene einmal je Kalenderjahr eine unentgeltliche Auskunft in Textform verlangen. [3] Für jede weitere Auskunft kann ein Entgelt verlangt werden, wenn der Betroffene die Auskunft gegenüber Dritten zu wirtschaftlichen Zwecken nutzen kann. [4] Das Entgelt darf über die durch die Auskunftserteilung entstandenen unmittelbar zurechenbaren Kosten nicht hinausgehen. [5] Ein Entgelt kann nicht verlangt werden, wenn
(9) [1] Ist die Auskunftserteilung nicht unentgeltlich, ist dem Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen seines Auskunftsanspruchs persönlich Kenntnis über die ihn betreffenden Daten zu verschaffen. [2] Er ist hierauf hinzuweisen.
[23. Mai 2001–1. April 2010]
1. 1. April 2010: Artt. 1 Nr. 8, 2, des Ersten Gesetzes vom 29. Juli 2009.
2. 1. April 2010: Artt. 1 Nr. 14 Buchst. a, 5 S. 2 des Gesetzes vom 14. August 2009.
3. 1. April 2010: Artt. 1 Nr. 14 Buchst. b, 5 S. 2 des Gesetzes vom 14. August 2009.
4. 1. April 2010: Artt. 1 Nr. 14 Buchst. c, 5 S. 2 des Gesetzes vom 14. August 2009.
Umfeld von § 34 BDSG
§ 33 BDSG. Benachrichtigung des Betroffenen
§ 35 BDSG. Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten