Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=JZ%202012,%20602
Timestamp: 2019-11-23 01:13:18
Document Index: 169255297

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 839', '§ 3', '§ 31', '§ 839', '§ 3', '§ 31', 'BGH', '§ 287', '§ 31', '§ 3', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1587', '§ 1587', '§ 2', '§ 2', '§ 30', '§ 20', 'BGH']

Rechtsprechung: JZ 2012, 602 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 05.07.2012 | BGH, 27.06.2012 | BGH, 27.06.2012 | BGH, 12.07.2012 | BGH, 04.07.2012
https://dejure.org/2012,18243
BGH, 20.06.2012 - XII ZB 99/12 und XII ZB 130/12 (https://dejure.org/2012,18243)
BGH, Entscheidung vom 20.06.2012 - XII ZB 99/12 und XII ZB 130/12 (https://dejure.org/2012,18243)
BGH, Entscheidung vom 20. Juni 2012 - XII ZB 99/12 und XII ZB 130/12 (https://dejure.org/2012,18243)
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JZ 2012, 602
Dem Eingriffscharakter einer Zwangsbehandlung steht auch nicht entgegen, dass sie zum Zweck der Heilung vorgenommen wird (vgl. dazu näher etwa BVerfG, Beschluss vom 23.03.2011 - 2 BvR 882/09 -, NJW 2011, 2113, 2114; Beschluss vom 12.10.2011 - 2 BvR 633/11 -, NJW 2011, 3571; Beschluss vom 20.02.2013 - 2 BvR 228/12 -, NJW 2013, 2337; Beschluss vom 12.08.2014 - 2 BvR 1698/12 -, BtPrax 2014, 266, 266 f.; BGH, Beschluss vom 20.06.2012 - XII ZB 99/12 -, NJW 2012, 2967, 2968 f.).
LG Ulm, 08.03.2016 - 3 T 20/16
Genehmigung einer ärztlichen Zwangsmaßnahme wegen der paranoiden Schizophrenie …
In seinen Beschlüssen vom 27. Juni 2012 - XII ZB 24/12 = FamRZ 2012, 1372 und vom 1. Juli 2015 - XII ZB 89/15 = FamRZ 2015, 373 ist der BGH ohne nähere Begründung offenbar von der Zulässigkeit der Erstbeschwerde des Betreuers bzw. Vorsorgebevollmächtigen ausgegangen.
https://dejure.org/2012,20219
BGH, 12.07.2012 - III ZR 104/11 (https://dejure.org/2012,20219)
BGH, Entscheidung vom 12.07.2012 - III ZR 104/11 (https://dejure.org/2012,20219)
BGH, Entscheidung vom 12. Juli 2012 - III ZR 104/11 (https://dejure.org/2012,20219)
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§ 839 BGB, § 3 Abs 1 S 4 Halbs 2 VermG, § 31 Abs 2 S 1 VermG
Amtspflichtverletzung bei Restitutionsbegehren: Mitteilungspflicht der zuständigen Behörden bei Geltendmachung von Rückübertragungsansprüchen
BGB § 839; VermG §§ 3, 31
Mitteilungspflicht der zuständigen Behörden gem. § 31 Abs. 2 VermG
Reichweite der Mitteilungspflichten der zuständigen Behörden eines die Restitution begehrenden Antragstellers bzgl. Anmeldung von Ansprüchen auf Rückübertragung eines Unternehmens
Mitteilungspflicht des ARoV bei gleichzeitiger Anmeldung von Unternehmens- und Singularrestitution
Auch der III. Zivilsenat des BGH sieht mit Revisionsurteil vom 12.7.2012 - III ZR 104/11 - in § 287 ZPO eine Beweiserleichterung sogar hinsichtlich der Kausalität.
Mitteilungspflichten der Behörden nach § 31 Abs. 2 VermG
LG Dresden, 23.09.2010 - 6 O 3339/08
OLG Dresden, 20.04.2011 - 6 U 1657/10
NJW-RR 2013, 217
MDR 2012, 1087
Zudem erfordert ein substantiierter Beweisantrag zur Vernehmung eines Zeugen, der über innere Vorgänge bei einer anderen Person vernommen werden soll, Angaben dazu, welche Anhaltspunkte für die Richtigkeit der in das Wissen des Zeugen gestellten Behauptungen sprechen (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12. Juli 2012 III ZR 104/11, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungsreport Zivilrecht 2013, 217, Rz 26).
Die Mitteilung soll den Verfügungsberechtigten veranlassen, keine Verfügung im Sinne des Unterlassungsgebots des § 3 Abs. 3 Satz 1 VermG vorzunehmen, bis über den Rückübertragungsanspruch zumindest bestandskräftig entschieden ist (BGH, Urteil vom 21.10.1999, Az.: III ZR 130/98, zitiert nach juris, Tz. 21; BGH, Urteil vom 12.07.2012, III ZR 104/11).
Etwas anderes ergibt sich - entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts - auch nicht aus der Entscheidung des Senats vom 12. Juli 2012 (III ZR 104/11, VersR 2012, 1436 Rn. 17 ff).
https://dejure.org/2012,19559
BGH, 04.07.2012 - XII ZB 8/09 (https://dejure.org/2012,19559)
BGH, Entscheidung vom 04.07.2012 - XII ZB 8/09 (https://dejure.org/2012,19559)
BGH, Entscheidung vom 04. Juli 2012 - XII ZB 8/09 (https://dejure.org/2012,19559)
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BGB § 1587 a Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 lit. a
§ 1587a Abs 2 Nr 3 S 1 Buchst a BGB vom 02.01.2002, § 2 Abs 5a BetrAVG
Versorgungsausgleich: Bewertung des Ehezeitanteils einer beitragsorientierten Leistungszusage
Ermittlung des Ehezeitanteils einer betrieblichen Altersversorgung
Ermittlung des Ehezeitanteils einer beitragsorientierten Leistungszusage (hier: betriebliche Altersversorgung aus der "Beteiligungsrente I" der Volkswagen AG)
Sozialrecht - Wertberechnung einer Anwartschaft und Ehezeit
Familienrecht - Ehezeitanteil einer beitragsorientierten Leistungszusage
AG Wolfenbüttel, 18.07.2007 - 21 F 2534/06
OLG Braunschweig, 11.12.2008 - 2 UF 125/07
MDR 2012, 1095
FamRZ 2012, 1550
Die unmittelbare Bewertung des Ehezeitanteils eines auf beitragsorientierter Leistungszusage beruhenden Anrechts im Versorgungsausgleich ist zwingend (vgl. zum alten Recht bereits Senatsbeschluss vom 4. Juli 2012 - XII ZB 8/09 - FamRZ 2012, 1550 Rn. 18 ff.), und zwar unabhängig davon, ob die im Betriebsrentenrecht korrespondierende Bewertungsvorschrift des § 2 Abs. 5 lit. a BetrAVG im Hinblick auf Übergangsvorschriften (vgl. § 30 g BetrAVG) auf das arbeitsrechtliche Verhältnis zwischen der ausgleichspflichtigen Person und seinem Arbeitgeber überhaupt Anwendung finden würde (…vgl. Ruland Versorgungsausgleich 3. Aufl. Rn. 420).
Die auf den (Brutto-) Ausgleichswert entfallenden Sozialversicherungsbeiträge werden bei Bestehen einer gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung dadurch ermittelt, dass von dem genannten Wert die jeweilige Beitragslast in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung abgezogen wird (vgl. OLG Zweibrücken, NJW-Spezial 2012, 550 bei juris Langtext Rn 8; OLG Celle, FamRZ 2011, 728, 730;… Holzwarth, in: Johannsen/Henrich, a.a.O., § 20 VersAusglG Rn 33; vgl. auch: OLG Oldenburg, FamRZ 2012, 1718 bei juris Langtext Rn 24ff).
Bei der betrieblichen Leistungszusage stellt die zeitratierliche Methode der Ermittlung des Ehezeitanteils auch einen Behelf zur Verwirklichung des Halbteilungsgrundsatzes dar, weil mit ihr bereits die vorhersehbaren Wertentwicklungen ehezeitlich erworbener Anrechte in den Ausgleich einbezogen werden, welche sich noch nach der Ehezeit aufgrund weiter andauernder Betriebszugehörigkeit verwirklichen (so ausdrücklich BGH, Beschluss vom 04.07.2012 - XII ZB 8/09 - BeckRS 2012 16298).