Source: https://www.regensburg.de/stadtrecht/233871/gemeindeverordnung-zum-schutze-eines-naturdenkmales-in-der-stadt-regensburg-blutbuche-auf-dem-grundstueck-fl-nr-105-17-der-gemarkung-pruefening-vom-20-mai-1965.html
Timestamp: 2019-05-24 23:50:55
Document Index: 177597989

Matched Legal Cases: ['§ 3', 'Art. 62', 'Art. 9', '§ 2', '§ 2', 'Art. 49', 'Art. 52', 'Art. 9', '§ 2', 'Art. 52', '§ 4']

Stadt Regensburg - 6. Naturschutz - Gemeindeverordnung zum Schutze eines Naturdenkmales in der Stadt Regensburg (Blutbuche auf dem Grundstück Fl.Nr.105/17 der Gemarkung Prüfening) vom 20. Mai 1965
(Beschlossen in der Sitzung des Stadtrats vom 20. Mai 1965; bekanntgemacht im Amtlichen Mitteilungsblatt für die Stadt und den Landkreis Regensburg Nr. 32 vom 13. August 1965, geändert durch Verordnung vom 12. Dezember 2001, AMBl. Nr. 51 vom 17. Dezember 2001, Verordnung vom 26. August 2009, AMBl. Nr. 39 vom 21. September 2009)
Auf Grund der §§ 3, 12 Abs. 1, 13 Abs. 1, 15, 16 Abs. 1 des Naturschutzgesetzes vom 26.6.1935 (RGBl. I S. 821) in der Fassung der Gesetze vom 29.9.1935 (RGBl. I S. 1191), vom 1.12.1936 (RGBl. I S. 986 und S. 1001) und vom 20.1.1938 (RGBl. I S. 36) in Verbindung mit der Verordnung zur Durchführung des Naturschutzgesetzes vom 31.10.1935 (RGBl. I S. 1275) in ihrer nunmehr gültigen Fassung sowie Art. 62 Abs. 1 des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes vom 17.11.1956 (BayBS I S. 327) in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 22.12.1960 (GVBl. S. 296) erläßt die Stadt Regensburg mit Zustimmung der Regierung der Oberpfalz - Höhere Naturschutzbehörde - vom 31.7.1964 Nr. II 13 - 110 g Eb 35 folgende mit Entschließung der Regierung der Oberpfalz vom 7.7.1965 Nr. II 2a - 110g Eb 40 für vollziehbar erklärte
Die auf dem Grundstück Flurstück Nr. 105/17 der Gemarkung Prüfening, 2 - 3 m nördlich des Wohnhauses Regensburg, Ligastraße 34, stehende Blutbuche wird als Naturdenkmal in das Naturdenkmalbuch der Stadt Regensburg eingetragen und erhält damit den Schutz des Naturschutzgesetzes.
Handlungen vorzunehmen, die zu einer Zerstörung, Veränderung, Beschädigung, Beeinträchtigung oder zu sonstigen nachhaltigen Störungen des Naturdenkmals oder seiner geschützten Umgebung führen können.
(1) Ausgenommen von den Verboten nach Art. 9 Abs. 4 BayNatSchG und § 2 dieser Verordnung sind:
(2) Die Stadt Regensburg – untere Naturschutzbehörde – kann im Einzelfall eine Ausnahme von den Verboten des § 2 dieser Verordnung erteilen, wenn
die Befolgung des Verbotes zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde, und die Abweichung mit den öffentlichen Belangen im Sinne des Bayerischen Naturschutzgesetzes, insbesondere mit dem Schutzzweck des Natur-denkmals vereinbar ist, oder
(3) Die Ausnahmegenehmigung nach Abs.2 kann an Nebenbestimmungen gebunden werden.
(4) Im Übrigen gilt hinsichtlich der Ausnahmegenehmigung nach Abs. 2 Art. 49 Abs. 3 BayNatSchG entsprechend.
(2) Nach Art. 52 Abs. 1 Nr. 3, Art. 9 Abs. 4 Halbsatz 2 BayNatSchG kann mit Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig Verboten des § 2 Abs. 1 Nrn. 1 bis 2 oder Abs. 2 Nrn. 1 bis 6 dieser Verordnung zuwiderhandelt.
(3) Nach Art. 52 Abs. 1 Nr. 6 BayNatSchG kann mit Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig einer vollziehbaren Auflage nach § 4 Abs. 3 dieser Verordnung nicht nachkommt.
Diese Gemeindeverordnung tritt an dem auf ihre Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft.
6.3.1 Gemeindeverordnung zum Schutze eines Naturdenkmales in der Stadt Regensburg (Blutbuche auf dem Grundstück Fl.Nr.105/17 der Gemarkung Prüfening) vom 20. Mai 1965
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