Source: https://www.proverbia-iuris.de/dies-interpellat-pro-homine/
Timestamp: 2019-01-21 23:58:22
Document Index: 371731498

Matched Legal Cases: ['§ 286', '§ 286', '§ 286', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Dies interpellat pro homine | Proverbia Iuris ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])}
Grundsätzlich gerät ein Schuldner, der bei Fälligkeit der Forderung nicht leistet, durch eine Mahnung des Gläubigers in Verzug, § 286 Abs. 1 BGB. Eine solche Mahnung ist jedoch u.a. dann entbehrlich, wenn die Fälligkeit – also den Zeitpunkt, zu dem eine Leistung zu erbringen ist – nach dem Kalender bestimmt ist (§ 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB), oder sich nach dem Kalender berechnen lässt (§ 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB).
Als Leistungszeit muss dabei unmittelbar oder mittelbar ein bestimmter Kalendertag festgelegt sein1 oder aber – seit der Schuldrechtsreform 2002 – berechenbar sein. Ausreichend ist hierfür beispielsweise:
„am 15. August 2012“
„im August“: am 31. August2
„Mitte des Monats“: am 15. des Monats3
„8. Kalenderwoche“4
„1. Dekade des Monats“: am 10. des Monats5
„binnen 20 Tagen ab Beurkundung“6
RG 103, 34 [↩]
BGH NJW-RR 1999, 593, 595 [↩]
BAG WM 82, 246 [↩]
BGH WM 96, 1598 [↩]
BGH NJW 2002, 1274″ [↩]
BGH NJW 2001, 365 [↩]