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Timestamp: 2016-10-25 13:59:17
Document Index: 78750615

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 100', 'Art. 47', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 66']

1C_291/2011 (05.07.2011)
1C_291/2011
beide vertreten durch Advokat Peter Volken, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch Advokat Dr. Willy Borter, Beschwerdegegner,
Stadtgemeinde Brig-Glis, Alte Simplonstrasse 28, 3900 Brig,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Wallis, �ffentlichrechtliche Abteilung, vom 20. Mai 2011.
X.________ und Y.________ erhoben mit Eingabe vom 22. Juni 2011 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Wallis vom 20. Mai 2011. Die Beschwerdef�hrer stellten u.a. die Rechtsbegehren, das Verfahren sei bis zur Behandlung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 26. Mai 2011 durch das Kantonsgericht Wallis zu sistieren und anschliessend sei ihnen die M�glichkeit einzur�umen, die Beschwerde nach ergangenem Kantonsgerichtsentscheid zur�ckzuziehen oder zu erg�nzen und weiter zu begr�nden.
Eine Rechtsschrift hat die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Er�ffnung der vollst�ndigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (Art. 47 Abs. 1 BGG). Somit kann dem von den Beschwerdef�hrern sinngem�ss gestellten Antrag, nach Ablauf der Beschwerdefrist eine Beschwerdebegr�ndung nachzureichen, nicht entsprochen werden.
Die Beschwerdef�hrer nennen keinen Beschwerdegrund und legen nicht ansatzweise dar, inwiefern die Begr�ndung bzw. das angefochtene Urteil selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde gen�gt daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begr�ndungsmangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
Da von vornherein auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, ist dem Ersuchen der Beschwerdef�hrer um Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens nicht zu entsprechen. Mit dem Entscheid in der Sache selbst wird das von den Beschwerdef�hrern gestellte Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
Die Beschwerdef�hrer tragen entsprechend dem Verfahrensausgang die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der Stadtgemeinde Brig-Glis, dem Staatsrat des Kantons Wallis und dem Kantonsgericht Wallis, �ffentlichrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Juli 2011