Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202008,%20482
Timestamp: 2019-12-07 01:01:04
Document Index: 37225458

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH', '§ 28', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 12', '§ 28', '§ 15', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH']

BGH, 10.12.2007 - II ZB 13/07 - dejure.org
https://dejure.org/2007,2178
BGH, 10.12.2007 - II ZB 13/07 (https://dejure.org/2007,2178)
BGH, Entscheidung vom 10.12.2007 - II ZB 13/07 (https://dejure.org/2007,2178)
BGH, Entscheidung vom 10. Dezember 2007 - II ZB 13/07 (https://dejure.org/2007,2178)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2007,2178) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Voraussetzungen der Zulässigkeit einer Vorlage an den Bundesgerichtshof gemäß § 28 Abs. 2 des Gesetzes über die Freiwillige Gerichtsbarkeit (FGG); Anforderungen an die Erheblichkeit einer strittigen Rechtsfrage für die von dem vorlegenden Oberlandesgericht zutreffende ...
BGH-Vorlage nur bei Erheblichkeit der Rechtsfrage für zu treffende und entgegenstehende Entscheidung
Zulässigkeit der Vorlage an den BGH gemäß § 28 Abs. 2 FGG nur bei Erheblichkeit der strittigen Rechtsfrage
Verfahrensrecht - Vorlage an den BGH gemäß § 28 Abs. 2 FGG
AG München, 10.10.2006 - HRB 119500
LG München I, 14.12.2006 - 17 HKT 20524/06
OLG München, 19.04.2007 - 31 Wx 13/07
OLG München, 07.05.2008 - 31 Wx 28/08
FGPrax 2008, 118 (Ls.)
FamRZ 2008, 606 (Ls.)
Der Bundesgerichtshof hat zu prüfen, ob in der streitigen Rechtsfrage ein Abweichungsfall vorliegt (BGH, Beschluss vom 10. Dezember 2007 - II ZB 13/07, ZIP 2008, 620 Rn. 7; Beschluss vom 17. Juli 2002 - XII ZB 62/00, FamRZ 2002, 1327 mwN).
Die Abweichung muss zum einen dieselbe Rechtsfrage betreffen, zum anderen muss die Beantwortung der Rechtsfrage für die vom vorlegenden Gericht zu treffende Entscheidung des Falles und für die vorausgegangene Entscheidung, von der das vorlegende Oberlandesgericht abweichen will, erheblich sein (BGH, Beschluss vom 10. Dezember 2007 - II ZB 13/07, ZIP 2008, 620 Rn. 7; Beschluss vom 17. Juli 2002 - XII ZB 62/00, FamRZ 2002, 1327; Beschluss vom 16. Juli 1997 - XII ZB 97/96, NJW-RR 1997, 1162; Beschluss vom 12. Oktober 1988 - IVb ZB 37/88, NJW 1989, 668, 669).
Hierfür genügt es, wenn die strittige Rechtsfrage in jener Entscheidung erörtert und beantwortet ist und das Ergebnis für die Entscheidung von Einfluss war (BGH, Beschluss vom 10. Dezember 2007 - II ZB 13/07, ZIP 2008, 620 Rn. 7; Beschluss vom 17. Juli 2002 - XII ZB 62/00, FamRZ 2002, 1327; Beschluss vom 16. Juli 1997 - XII ZB 97/96, NJW-RR 1997, 1162; Beschluss vom 12. Oktober 1988 - IVb ZB 37/88, NJW 1989, 668, 669).
Danach wäre eine Vorlage an den Bundesgerichtshof gemäß § 12 Abs. 2 Satz 2 SpruchG a.F. in Verbindung mit § 28 Abs. 2 FGG geboten gewesen, wenn das Oberlandesgericht bei der Auslegung des § 15 UmwG von einer Entscheidung eines anderen Oberlandesgerichts abgewichen wäre, indem es dieselbe Rechtsfrage, die sowohl für die eigene als auch für die Entscheidung des anderen Gerichts entscheidungserheblich geworden ist, anders beurteilt hätte (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Dezember 2007 - II ZB 13/07 -, WM 2008, S. 514 Rn. 7).
Bestellung eines Nachtragsliquidators für eine GmbH: Statthaftigkeit der …
Der Bundesgerichtshof hat die Divergenzvorlage des Senats im vorliegenden Verfahren als unzulässig zurückgegeben, jedoch erkennen lassen, dass er die Auffassung der Oberlandesgerichte Schleswig und Köln für zutreffend erachte (BGH ZIP 2008, 620).
Hierfür genügt es zwar, dass die abweichende Beurteilung der Rechtsfrage für das Ergebnis der Entscheidung von Einfluss war (Senat, Beschl. v. 8. März 2007, V ZB 149/06, NJW-RR 2007, 1569; BGH, Beschl. v. 10. Dezember 2007, II ZB 13/07, WM 2008, 514, 515 - jew. m.w.N.); die Vorlage ist jedoch nicht statthaft, wenn die damalige Entscheidung auch dann nicht anders ausgefallen wäre, wenn das damalige Gericht die Rechtsfrage ebenso beurteilt hätte wie das vorlegende Gericht, das nunmehr über diese Frage zu befinden hat (BayObLGZ 1984, 218, 224).
Für die Erheblichkeit wiederum ist erforderlich, dass beide Entscheidungen auf der Vorlagefrage beruhen und die von dem vorlegenden Oberlandesgericht beabsichtigte abweichende Beurteilung das Ergebnis seiner Entscheidung beeinflusst (BGH, NJW-RR 2008, 482; NJW-RR 1997, 1162;… Meyer-Holz, in: Keidel/Kuntze/Winkler, FGG, 15. Aufl., § 28 Rdn. 18).
OLG Düsseldorf, 19.10.2015 - 26 W 14/15
Aussetzung eines Spruchverfahrens im Hinblick auf ein anhängiges Vorlageverfahren
Nur dieses kann dem Bundesgerichtshof zur Wahrung der Rechtseinheit eine Sache vorlegen, wenn es bei der Auslegung einer Norm von einer Entscheidung eines anderen Oberlandesgerichts abweichen würde, indem es dieselbe Rechtsfrage, die sowohl für die eigene als auch für die Entscheidung des anderen Gerichts entscheidungserheblich geworden ist, anders beurteilt (vgl. BGH, Beschluss vom 10.12.2007 - II ZB 13/07 -, WM 2008, 514, 515 Rn. 7).