Source: https://www.bienenzuchtverein-gummersbach.de/Aktuelles/index-3.htm
Timestamp: 2020-05-29 04:21:33
Document Index: 212105875

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 3', '§ 24', '§ 80', '§ 10', '§ 11', '§ 37', '§ 55']

BZVGM - Aktuelles
Faulbrut im Oberbergischen Kreis
Oberbergischerkreis Der Landrat am 31.05.2018 um 14:08 (UTC)
Logo Oberbergischer Kreis, Der Landrat
zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen im Oberbergischen Kreis Festlegung eines Sperrbezirkes gemäß § 10 der Bienenseuchen-Verordnung
§§ 3, 4, 5b, 10 und 11 der Bienenseuchen-Verordnung in der Fassung vom 03. November 2004 (BGBl. I S. 2738) in der zurzeit geltenden Fassung
§ 24 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes zur Vorbeugung vor und Bekämpfung von Tierseuchen (Tiergesundheitsgesetz) vom 22.05.2013 (BGBl. I S. 1324
sowie des § 80 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.03.1991 (BGBl. I S. 686)
wird folgende Tierseuchenallgemeinverfügung erlassen:
Nachdem in einem Bienenstand in der Stadt Wiehl die Amerikanische Faulbrut der Bienen amtstierärztlich festgestellt wurde und zu befürchten ist, dass sich diese Seuche ausgebreitet hat oder weiterhin ausbreitet, werden im Stadtgebiet Wiehl die Ortschaften Drabenderhöhe, Verr, Büddelhagen, Brächen, Dahl, Immen, Niederhof und Jenneken sowie in der Gemeinde Engelskirchen das „Munitionsdepot“ Brächen zum Sperrbezirk erklärt.
Im Südwesten erstreckt sich der Sperrbezirk bis zur Kreisgrenze mit dem Rhein-Sieg-Kreis. Nordwestlich wird er durch die Gemeindegrenze zwischen Wiehl und Engelskirchen bis zum nördlichen Teil des Immerkopfes begrenzt, unterbrochen durch das „Munitionsdepot“ in Brächen, das Bestandteil des Sperrgebietes ist. Weiterhin verläuft das Gebiet in nordöstlicher Richtung über das Quellgebiet des Kresbichssiefens entlang des Siefens und dem parallel zum Siefen verlaufenden Wirtschaftsweg bis zur Einmündung der L 302 und folgt der Landstraße bis zur Kreuzung mit der Weiershagener Straße. Die östliche Begrenzung wird in südlicher Richtung durch die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Weiershagener Straße, der Bielsteiner Straße (L 321), der Brinkdöpkestraße und der Uelpestraße folgend bis zum Abzweig der Paul-Fischbach-Straße („Motocross-Rennstrecken-Straße“) gebildet. Hier folgt die östliche Grenzlinie des Sperrbezirkes dem in südlicher Richtung parallel zum Bachlauf „Börnholzsiefen“ verlaufenden Wirtschaftsweg ca. 450 m bis zur Kreuzung mit einem Wirtschaftsweg in östlicher Richtung. Das Gebiet wird östlich weiter begrenzt durch den Wirtschaftsweg in östlicher Richtung bis zum Ende, an dem Kreuzungspunkt dem Wirtschaftsweg in südlicher Richtung folgend bis zum Ende, dann durch den in südwestlicher Richtung abbiegenden Wirtschaftsweg bis zur Kreisstraße K34 und dann weiter durch die K34 ca. 300 m in Richtung Börnhausen. An der nächsten Abzweigung in südlicher Richtung wird dem Wirtschaftsweg bis zur Gemeindegrenze zwischen Wiehl und Nümbrecht gefolgt. Von dort wird der Sperrbezirk südlich durch die Gemeindegrenze zwischen Wiehl und Nümbrecht bis zur Kreisgrenze zum Rhein-Sieg-Kreis begrenzt.
Die detaillierte Karte des Sperrbezirks wird mit der öffentlichen Bekanntmachung auf der Internetseite des Oberbergischen Kreises unter www.obk.de grafisch dargestellt und kann zudem im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Oberbergischen Kreises, Moltkestraße 42, 51643 Gummersbach, eingesehen werden.
Alle Bienenvölker im Sperrbezirk sind unter Angabe des Standortes der Bienenstände durch die Besitzer beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Oberbergischen Kreises in Gummersbach, Moltkestraße 42, Tel.: 02261 88-3903, Fax: 02261 88-3939 oder Email: Amt39@obk.de anzuzeigen.
Diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder der Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des verseuchten Bienenstandes zu wiederholen. Die Wiederholungsuntersuchung kann in Absprache mit dem Amtstierarzt unterbleiben, wenn in den Futterkranzproben keine Faulbruterreger nachgewiesen wurden.
Diese Tierseuchen-Allgemeinverfügung tritt mit dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft und kann beim Landrat des Oberbergischen Kreises, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Moltkestraße 42, 51643 Gummersbach sowie auf der Internetseite des Oberbergischen Kreises www.obk.de eingesehen werden.
Am 15.05.2018 wurden in einer Bienenhaltung in Drabenderhöhe klinische Symptome von Faulbrut festgestellt.
Durch die amtliche Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Rhein-Ruhr-Wupper wurde am 24.05.2018 der Erreger der Amerikanischen Faulbrut nachgewiesen. Daraufhin wurde die Tierseuche am gleichen Tag amtstierärztlich festgestellt. Aufgrund dessen ergingen Schutzmaßnahmen in dem befallenen Bienenstand.
Die Festlegung eines Sperrbezirkes nach § 10 Abs. 1 der Bienenseuchen-Verordnung zu Nr. I sowie die Anordnung der Nr. II und III sind geeignet aber auch erforderlich, um die nach § 11 der Bienenseuchen-Verordnung vorgeschriebenen Schutzmaßregeln in Kraft treten zu lassen und um eine Weiterverbreitung der Amerikanischen Faulbrut der Bienen, die im Wesentlichen durch Räuberei im näheren Umkreis passiert, möglichst zu verhindern.
Gemäß § 37 des Gesetzes zur Vorbeugung vor und Bekämpfung von Tierseuchen (Tiergesundheitsgesetz) hat die Anfechtung der Anordnung eines Verbringungsverbotes für Tiere eines Bestandes oder Gebietes, die Anordnung von Maßnahmen diagnostischer Art ebenso wie die unschädliche Beseitigung toter Tiere, von Teilen von Tieren oder Erzeugnissen keine aufschiebende Wirkung.
Sie können gegen diese Tierseuchenverfügung innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage erheben. Die Klage ist bei dem Verwaltungsgericht Köln, Appellhofplatz, 50667 Köln schriftlich einzulegen oder zur Niederschrift des Urkundsbeamte/ der Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle zu erklären. Die Klage kann auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts erhoben werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet sein. Es muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gem. § 55a Abs. 4 VwGO eingereicht werden. Die für die Übermittlung und Bearbeitung geeigneten technischen Rahmenbedingungen bestimmen sich nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung-ERVV) vom 24.11.2017.
Gummersbach, den 29.05.2018
Neue Honigsachverständige
Reinhard am 10.04.2018 um 05:28 (UTC)
Am 9. April bestanden 34 Imkerinnen und Imker die Prüfungen zum Honigsachverständigen in Mayen. In der 5-tägigen-Ausbildung erlernten die HSV, die Gesetze und Verordnungen für eine hygienische Honiggewinnung.
Die HSV sollen nun Ihr Wissen in den Imkervereinen weitergeben.
Bienenimporte gehören nicht zur guten imkerlichen Praxis
D.I.B. Aktuell 1/2018 am 27.03.2018 um 16:22 (UTC)
Es ist hinsichtlich der Einschleppungsgefahr von
Krankheiten und Parasiten äußerst fahrlässig, verantwortungslos
und nicht zielführend, Bienenmaterial
aus anderen Ländern nach Deutschland einzuführen.
Bienenimporte besitzen immer das Risiko, den hiesigen
klimatischen Bedingungen nicht angepasst zu sein
und nicht die Ansprüche in Bezug auf Friedfertigkeit
oder Sanftmut zu erfüllen.
Grundsätzlich ist die Einfuhr von Bienen mit den entsprechenden
Bescheinigungen zwar erlaubt, fachlich
aber nicht zu befürworten.
Eine besondere Verantwortung obliegt dabei auch den
Vereinsvorständen. Wir bitten diese, ihre Mitglieder
eindringlich auf die Gefahren hinzuweisen.
Letztendlich steht jeder Imker selbst in der Verantwortung,
mit eigenen Mitteln Verluste auszugleichen,
ehe er Bienenmaterial von außen und aus unbekannten
Quellen, wie z. B. aus dem Internet, bezieht.
Vielmehr sollte er bereit sein, seine Völker zu vermehren,
auch wenn dies kurzfristig zu Lasten des Honigertrages
Reinhard Mikat am 13.03.2018 um 14:53 (UTC)
Bärbel Quabach wurde wieder zur 2 Vorsitzenden gewählt,
Sie wünscht sich Unterstützung von den Mitgliedern des
Simon Miebach übergibt das Amt des Kassieres an Wolfgang
Simon will andere Aufgaben im Verein übernehmen.
Für die geleistete Arbeit im Verein, bedankt sich der
Vereinsausflug zum Apisticus-Tag 2018 in Münster
Reinhard am 16.12.2017 um 11:39 (UTC)
Am Samstag den 10.02.2018 ist um 7:00 Uhr Abfahrt am
Lehrbienenstand Rospe.
Fahrtkosten inkl. Eintritt 47,-€
Wer nur einen schönen Tag in Münster verbringen möchte,
kann für 20,-€ mitfahren.
Anmeldung bei Manfred Sommer Tel. 02261-65796 oder
bienenstube@web.de
Info und Programm unter:
http://www.apis-ev.de/programm-apisticus-tag-2018.html
Einladung zur Bienenstandbesichtigung bei Bärbel Q. am 15.07.2017
Bärbel Quabach am 04.07.2017 um 14:28 (UTC)
Am 15.07.2017 ab 17 Uhr freue ich mich auf den Besuch meiner Imkerkollegen/innen des BZV Gummersbach zur Bienenstandbesichtigung und zum Klönen in Hülsenbusch.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, bitte bringt gutes Wetter mit!
Genaue Adresse dürfte bekannt sein, ansonsten kurz anrufen. 0151/28272199
BITTE am Schwarzenberger, Sparkasse, oder Kirche parken, Fussweg 5 Min. ( Berg runter ) DANKE.
Welchen Eintrag kommentieren? Faulbrut im Oberbergischen KreisNeue HonigsachverständigeBienenimporte gehören nicht zur guten imkerlichen PraxisHauptversammlung 2018Vereinsausflug zum Apisticus-Tag 2018 in Münster Einladung zur Bienenstandbesichtigung bei Bärbel Q. am 15.07.2017
Heute waren schon 3 Besucher (88 Hits) hier!