Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_2_KiStG_Steuerpflicht-d3501712,4.html
Timestamp: 2017-01-24 07:39:20
Document Index: 157489365

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 3']

§ 2 KiStG, Steuerpflicht | Gesetze auf anwalt24.de
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Gesetz über die Erhebung von Steuern durch öffentlich-rechtliche Religionsgemein...…§ 2 KiStG, Steuerpflicht§ 3 KiStG, Bemessungsgrundlagen und Höhe der Steuer§ 4 KiStG, Besteuerung von Ehegatten und Lebenspartnern§ 5 KiStG, Entstehung der Steuerschuld§ 6 KiStG, Erhebung der Steuer§ 7 KiStG, Anwendung allgemeiner Steuergesetze§ 8 KiStG, Änderung von Steuerbescheiden§ 9 KiStG, Rechtsbehelfe§ 10 KiStG, Erhebung für steuerberechtigte Religionsgemeinschaften außerhalb von...§ 11 KiStG, Vollstreckung§ 12 KiStG, Steuerordnungen und Steuerbeschlüsse§ 12a KiStG, Weltanschauungsgemeinschaften§ 13 KiStG, Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Übergangsvorschriften
§ 2 KiStG, Steuerpflicht
§ 2 KiStGGesetz über die Erhebung von Steuern durch öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften im Land Berlin (Kirchensteuergesetz - KiStG)Landesrecht BerlinTitel: Gesetz über die Erhebung von Steuern durch öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften im Land Berlin (Kirchensteuergesetz - KiStG)Normgeber: BerlinAmtliche Abkürzung: KiStGReferenz: 6110-3(1) Steuerpflichtig sind natürliche Personen, die einer steuerberechtigten Religionsgemeinschaft angehören und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne der Steuergesetze im Land Berlin haben.(2) Bei mehrfachem Wohnsitz oder mehrfachem gewöhnlichen Aufenthalt eines Steuerpflichtigen darf die Steuer insgesamt nicht den Betrag übersteigen, den der Steuerpflichtige bei Heranziehung an dem Wohnsitz oder dem gewöhnlichen Aufenthalt mit der höchsten Steuerbelastung zu entrichten hätte; das Nähere ist in den Steuerordnungen zu regeln.(3) Die Kirchensteuerpflicht beginnt mit dem ersten Tag des Kalendermonats, der auf die Begründung des Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthalts oder auf die Aufnahme in eine steuerberechtigte Religionsgemeinschaft folgt; bei Übertritt aus einer anderen steuerberechtigten Religionsgemeinschaft jedoch erst mit dem Ende der bisherigen Kirchensteuerpflicht.(4) Die Kirchensteuerpflicht endet1. bei Tod mit dem Ablauf des Sterbemonats,2.bei Aufgabe des Wohnsitzes oder des gewöhnlichen Aufenthalts mit dem Ablauf des Kalendermonats, in dem der Wohnsitz oder der gewöhnliche Aufenthalt aufgegeben worden ist,3.bei Austritt nach Maßgabe des Kirchenaustrittsgesetzes mit dem Ablauf des Kalendermonats, in dem die Erklärung wirksam geworden ist; der Kirchenaustritt ist durch eine Bescheinigung der für die Entgegennahme der Kirchenaustrittserklärung zuständigen Stelle nachzuweisen,4.bei Übertritt zu einer anderen steuerberechtigten Religionsgemeinschaft mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Übertritt wirksam geworden ist, soweit zwischen den steuerberechtigten Religionsgemeinschaften eine Übertrittsvereinbarung besteht.(5) Besteht die Steuerpflicht nicht während des ganzen Kalenderjahres und ist Erhebungszeitraum das Kalenderjahr, so wird für die Kalendermonate, in denen die Steuerpflicht gegeben ist, je ein Zwölftel des Betrages erhoben, der sich bei ganzjähriger Steuerpflicht als Jahressteuerschuld ergäbe (Zwölftelung). Dies gilt nicht, wenn die Dauer der Kirchensteuerpflicht der Dauer der Einkommensteuerpflicht entspricht. Die Zwölftelung erfolgt auch in den Fällen, in denen in eine Veranlagung zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht die während der beschränkten Einkommensteuerpflicht erzielten inländischen Einkünfte nach § 2 Absatz 7 Satz 3 des Einkommensteuergesetzes einbezogen worden sind. Wird die Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer durch den Kirchensteuerabzugsverpflichteten erhoben, so unterbleibt eine Zwölftelung.
§ 1 KiStG, Besteuerungsrecht§ 3 KiStG, Bemessungsgrundlagen und Höhe der Steuer