Source: https://jagdrechtkonkret.wordpress.com/category/rechtsprechung/
Timestamp: 2017-08-18 16:28:58
Document Index: 179325213

Matched Legal Cases: ['Art. 72', '§ 6', 'Art. 74', '§ 6', 'Art. 72', 'Art. 6']

Rechtsprechung | JAGDRECHT KONKRET
In sechs Bundesländern können Jäger aus Gründen des Gesundheitsschutzes bereits Schalldämpfer für ihre Waffen kaufen, Behörden in NRW verweigern bisher deren Erwerb. Das Verwaltungsgericht (VG) Köln hat in seinem Urteil vom 27. April 2017 (Az: 20 K 766/16) nunmehr festgestellt, dass Gehörschützer keinen gleichwertigen Schutz bieten. Insbesondere dürften die Behörden nicht die von den Herstellern…
17. Mai 2017 in Rechtsprechung.
Quelle: Pressemitteilung des VG Augsburg v. 01.08.2016 – Aktenzeichen: Au 2 K 16.416 Das VG Augsburg hat entschieden, dass der im Oettinger Forst vom Grundeigentümer zur Abwehr von Wildschäden ohne Genehmigung errichtete Elektro-Litzenzaun beseitigt werden muss. Ein Erholungsuchender sah sich durch den knapp 22 Kilometer langen Zaun in seinem Grundrecht auf freien Zugang zur Natur beeinträchtigt…
1. August 2016 in Rechtsprechung.
Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 11. April 2016 – 3 B 29.15 Hat ein Land (hier: Rheinland-Pfalz) von seiner Befugnis; vom Bundesjagdgesetz gemäß Art. 72 Abs. 3 GG abzuweichen, Gebrauch gemacht, ist kraft des Anwendungsvorrangs des späteren Landesrechts für einen Rückgriff auf das konkurrierende Bundesgesetz nur noch in dem Umfang Raum, den das Landesrecht eröffnet. Das Jagdwesen gehört zur konkurrierenden Gesetzgebung…
29. Juli 2016 in Rechtsprechung.
Widerruf einer waffenrechtlichen Erlaubnis wegen Äußerungen in sozialen Netzwerken Auch Äußerungen in sozialen Netzwerken können den Widerruf einer waffenrechtlichen Erlaubnis begründen. Dies entschied der Verwaltungsgerichtshof Bayern. Zu den Aussagen (auszugsweise) „Der Antragsteller hat mehrfach auf seinem Facebook-Profil dazu aufgefordert, sich zu bewaffnen. Der Zusammenhang, in den diese „Aufrufe“ gestellt sind, lässt die Schlussfolgerung zu, dass…
20. Mai 2016 in Rechtsprechung.
Ruhen der Jagd – Eigenjagdbezirk einer GmbH
Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 8. Dezember 2015 – 1 BvR 2120/10 Mit dem Erlass des § 6a BJagdG hat der Bundesgesetzgeber von seiner Gesetzgebungskompetenz gemäß Art. 74 Abs. 1 Nr. 28 GG Gebrauch gemacht. Mangels einer von § 6a BJagdG abweichenden landesrechtlichen Regelung (vgl. Art. 72 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GG) gilt zugunsten des gegenüber Art. 6 Abs. 4 BayJG später erlassenen §…
1. Februar 2016 in Rechtsprechung.
Schießt ein Überfallener auf die flüchtenden Räuber, so erfordert eine Rechtfertigung der Schußabgabe einen Verteidigungswillen des Überfallenen, von dem die Verteidigungshandlung nach ständiger Rechtsprechung getragen sein muss. Bundesgerichtshof, Urteil vom 27. Oktober 2015 – 3 StR 199/15 Geht der überfallene Schütze bei der Schußabgabe davon aus, die Raubtäter hätten keine Beute erlangt, hatte er keine Kenntnis…
Gericht: Oberverwaltungsgericht Hamburg, Beschluss vom 07.08.2015 – 5 Bs 135/15 Vergisst ein Jäger seinen Waffenkoffer samt Inhalt auf dem Gehweg, so darf ihm die Waffenbehörde den Waffenschein samt Jagderlaubnis entziehen. In einem solchen Fall handele er nicht zuverlässig und gefährde Unbeteiligte, so das OberVerwaltungsgericht Hamburg. Der Sachverhalt Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, packte ein Jäger Munition und Teile des…
20. Dezember 2015 in Rechtsprechung.