Source: https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29764.msg187491
Timestamp: 2019-05-21 13:26:34
Document Index: 261332723

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 10', 'Art. 1', 'Art. 25', 'Art. 24', 'Art. 23', '§ 175']

Autor Thema: Schutzbereich des Art. 2 GG eröffnet, wenn Art. 10 EMRK missachtet wird? (Gelesen 3286 mal)
« Antwort #45 am: 22. Januar 2019, 16:03 »
« Antwort #46 am: 22. Januar 2019, 16:48 »
Man(n) Frau betrachte bitte mal dieses Zitat und kommt vielleicht auch auf andere Gedanken (ähhh, Meinungen):
Quelle: http://www.grundrechte-fibel.de/fibel_meinungsfreiheit.html
« Antwort #47 am: 22. Januar 2019, 17:12 »
« Antwort #48 am: 22. Januar 2019, 21:05 »
« Antwort #49 am: 22. Januar 2019, 22:28 »
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29265.msg187433.html#msg187433
[...]So bekennt es sich in Art. 1 Abs. 2 GG zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Diese unveräußerlichen Rechte liegen ihm voraus und sind selbst der Disposition des Verfassungsgebers entzogen (vgl. BVerfGE 111, 307 [329]; 112, 1 [27]; 128, 326 [369]).[...]
1) Art. 25 Satz 1 GG bestimmt, dass die allgemeinen Regeln des Völkerrechts Bestandteil des Bundesrechts sind. Er verschafft den allgemeinen Regeln des Völkerrechts unmittelbar, das heißt, ohne dass ein sonstiger (einfachrechtlicher) Rechtsakt hinzukommen müsste, Wirksamkeit innerhalb der deutschen Rechtsordnung (vgl. BVerfGE 6, 309 [363]).
aa) Der Grundsatz der Völkerrechtsfreundlichkeit hat Verfassungsrang. [...]Das Grundgesetz hat die deutsche öffentliche Gewalt auf die internationale Zusammenarbeit (Art. 24 GG) und die europäische Integration (Art. 23 GG) festgelegt.[...]Die Bestimmungen enthalten eine Verfassungsentscheidung für eine auf die Achtung und Stärkung des Völkerrechts aufbauende zwischenstaatliche Zusammenarbeit (vgl. BVerfGE 111, 307 [317 f.]; 112, 1 [25]; Mosler, in: Isensee/Kirchhof, HStR VII, 1992, § 175 Rn. 1 ff.; Payandeh, JöR 57 [2009], S. 465 [481]) und verpflichten daher die gesamte öffentliche Gewaltdazu, einem Auseinanderfallen von völkerrechtlicher und innerstaatlicher Rechtslage entgegenzuwirken und im Außenverhältnis eine mit einer Verletzung des Völkerrechts verbundene Haftung Deutschlands zu vermeiden (vgl. BVerfGE 58, 1 [34]; 59, 63 [89]; 109, 13 [23 f.]; 109, 38 [49 f.]; 111, 307 [316, 318, 328]; 112, 1 [25]; 128, 326 [368 f.]).
« Letzte Änderung: 22. Januar 2019, 23:22 von pinguin »
« Antwort #50 am: 23. Januar 2019, 00:00 »
« Antwort #51 am: 23. Januar 2019, 08:02 »