Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuGH&Datum=04.09.2014&Aktenzeichen=C-327/13
Timestamp: 2019-07-18 20:34:29
Document Index: 351078068

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 27']

EuGH, 04.09.2014 - C-327/13 - dejure.org
https://dejure.org/2014,23645
EuGH, 04.09.2014 - C-327/13 (https://dejure.org/2014,23645)
EuGH, Entscheidung vom 04.09.2014 - C-327/13 (https://dejure.org/2014,23645)
EuGH, Entscheidung vom 04. September 2014 - C-327/13 (https://dejure.org/2014,23645)
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"Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen - Insolvenzverfahren - Begriff der Niederlassung - Unternehmensgruppe - Niederlassung - Recht auf Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens - Kriterien - Person, die berechtigt ist, die Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens zu beantragen"
Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen - Insolvenzverfahren - Begriff der Niederlassung - Unternehmensgruppe - Niederlassung - Recht auf Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens - Kriterien - Person, die berechtigt ist, die Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens zu beantragen
Eröffnung eines Sekundärverfahrens im Mitgliedstaat des Gesellschaftssitzes trotz Liquidationsverfahrens in einem anderen Mitgliedstaat ("Burgo Group")
Nebeninsolvenzverfahren im Mitgliedstaat des Gesellschaftssitzes bei Hauptinsolvenzverfahren in anderem Mitgliedstaat; Vorabentscheidungsersuchen der belgischen Cour d'appel de Bruxelles
Recht zur Beantragung eines Sekundärinsolvenzverfahrens darf nicht auf bestimmte Gläubiger beschränkt werden
Liquidationsverfahren und Sekundärinsolvenzverfahren
EuInsVO Art. 3, 27, 29
Kurznachricht zu "Antragsbefugnis für die Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens" von Prof. Dr. Peter Mankowski, original erschienen in: NZI 2014, 964 - 969.
Vorabentscheidungsersuchen - Cour dÊ¼appel de Bruxelles - Auslegung von Art. 3, 16, 27, 28 und 29 der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über Insolvenzverfahren (ABl. L 160, S. 1) - Eröffnung eines Hauptliquidationsverfahrens - Möglichkeit der Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens in einem anderen Mitgliedstaat - Begriff "Niederlassung" im Zusammenhang mit einer Gruppe - Behandlung einer Zweigniederlassung als "Niederlassung" - Begriff der Person oder Stelle, die dazu berechtigt ist, die Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens zu beantragen - Beschränkung des Antragsrechts auf Personen mit Wohnsitz oder Hauptsitz im Gebiet des Mitgliedstaats, in dem die Eröffnung beantragt wird, oder Erfassung aller Unionsbürger, die ein Rechtsverhältnis mit der betreffenden Niederlassung nachweisen - Kein Schutzzweck des Hauptverfahrens - Kriterien, die das Gericht für die Verweigerung der Eröffnung eines Sekundärverfahrens zu berücksichtigen hat
ZIP 2014, 2513
EuZW 2015, 34
NZI 2014, 964
Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass eines der wesentlichen Ziele, die mit der in Art. 27 der Verordnung Nr. 1346/2000 vorgesehenen Möglichkeit der Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens verfolgt werden, insbesondere im Schutz der inländischen Interessen besteht, ungeachtet der Tatsache, dass dieses Verfahren auch anderen Zwecken dienen kann (vgl. in diesem Sinne Urteil Burgo Group, C-327/13, EU:C:2014:2158, Rn. 36).