Source: https://accantus.eu/corona-krise-so-unterstuetzen-wir-sie/
Timestamp: 2020-08-10 05:21:13
Document Index: 129200474

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 17', '§ 19', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Corona-Krise: So unterstützen wir Sie - accantus ag
„Corona-Krise: So unterstützen wir Sie!”
Umsetzungsempfehlung der accantus ag vom 23.07.2020
Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul ist bereits ausgeschöpft
Die Corona-Krise stellt Deutschland vor beispiellose Herausforderungen. Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde deshalb um ein Modul zur schnellen und unbürokratischen Förderung der Unternehmensberatung für Corona-betroffene Unternehmen und Freiberufler erweitert. Die Nachfrage nach dieser Förderung hat alle Erwartungen weit übertroffen.
Mehrere zehntausend Unternehmen haben Anträge gestellt.
Aufgrund der großen Nachfrage für das spezielle Fördermodul sind die vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. Daher kann das BAFA vorerst nur einen Antrag bewilligen und die Förderung an den Berater auszahlen, wenn für diesen Antrag bereits eine Inaussichtstellung vorliegt und Sie einen förderfähiger Verwendungsnachweis eingereicht haben. Wie in jedem Förderprogramm stehen die Bewilligungen und damit die Auszahlungen unter dem Vorbehalt ausreichender Haushaltsmittel.
Quelle https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/unb_merkblatt_corona.html
Ihre accantus ag
Umsetzungsempfehlung der accantus ag vom 03.06.2020
Was für Wege gibt es aus der aktuellen Krise? Darstellung möglicher Rezessionsszenarien
Fragen Sie sich in diesen ungewissen Zeiten wie es nach der Krise weiter gehen wird und finden keine zufriedenstellende Antwort?
Zu behaupten, wir wüssten genau was passieren wird, wäre nicht wahr. Es gibt keine bisherige Krise wie diese, weshalb Präzedenzfälle ausbleiben und historische Vergleichswerte unzugänglich sind. Dennoch sind eine Analyse und Prognose möglicher Szenarien wichtig und notwendig.
Wir bei der accantus ag beschäftigen uns mit möglichen Szenarien und analysieren diese, damit Sie vorbereitet sind. So können Sie entsprechend planen, reagieren und die vor uns liegende Zeit „souveräner“ meistern.
Um Sie dabei zu unterstützen, stellen wir Ihnen die vier wichtigsten Formen einer Rezession in diesem Newsletter vor und liefern Ihnen eine mögliche Antwort.
Szenario 1 – Die V-Rezession
In diesem Szenario verläuft die Kurve der Rezession in der Form eines „V“. Durch den Shutdown bedingten Schock fällt sie anfangs sehr steil. Allerdings erholt sich im selben Jahr die Wirtschaft ähnlich steil wie der Absturz, nur diesmal positiv. Gründe sind nachgeholter Konsum, staatliche Konjunkturhilfen und Investitionen. Voraussetzung hierfür ist, dass Massenentlassungen und Insolvenzen ausbleiben, weil ausgedehnte staatliche Rettungsschirme greifen.
Gegen dieses Szenario spricht, dass nicht alle Länder der Welt gleichzeitig den Shutdown lockern können. Produktionsschwierigkeiten durch zusammenhängende Lieferketten und weniger Konsum, Reisen etc. könnten den Prozess der Erholung deutlich verlangsamen und das V-Szenario gefährden.
Szenario 2 - Die W-Rezession
Dieses Szenario stellt eine Rezession in Form eines „W“ dar. Eine schnelle Erholung, ähnlich wie in der V-Rezession findet statt. Allerdings mit dem Unterschied, dass es mit der „zweiten Welle der Pandemie“ im Herbst zu erneuten Shutdowns kommt. Dies leitet einen weiteren Einsturz oder eine Stagnation der Wirtschaft ein. Deshalb ist es umso wichtiger, die Maßnahmen nicht zu früh zu lockern und den Shutdown erst dann aufzuheben, wenn davon ausgegangen werden kann, dass es nicht zu einem zweiten kommen wird.
Szenario 3 - Die L-Rezession
Dieses Szenario einer sogenannten L-Rezession beschreibt das Worst-Case Szenario, also den schlimmstmöglichen Fall einer Rezession. Die Depression (eine anhaltende Rezession) erstreckt sich über mehrere Jahre, zum einen, weil die Pandemie nicht unter Kontrolle gebracht wird und zum anderen, weil in den wichtigsten Wirtschaftsregionen systembedingte Folgekrisen entstehen.
So dramatisch dieses Szenario klingt, so unwahrscheinlich ist es auch, denn hier müsste wirklich alles fehlschlagen, was in der Tat „fehlschlagen“ kann.
Der Verlauf der Pandemie ist von dem neuartigen und bis dato unerforschten Virus abhängig; es liegen daher keine Vergleichs- oder Erfahrungswerte vor. Die dadurch entstehende Wirtschaftskrise ist ursächlich eine Folge des sich verbreitenden Virus und nicht primär durch eine volkswirtschaftliche Schwäche begründet. Ökonomen sind sich einig, dass mit der Abnahme der Verbreitung des Virus, die Erholung gleichermaßen schnell ansteigen wird.
Szenario 4 - Die U-Rezession
Dieses Szenario geht davon aus, dass keine Erholung vor dem Jahr 2021 stattfindet. Die staatlichen Rettungsschirme greifen nicht oder nur bedingt und Firmen gehen insolvent. Dadurch kommt es zu Massenentlassungen und folglich sinkt auch der Konsum. All dies verschiebt die Erholung in das dann darauffolgende Jahr 2022.
In Südeuropa dürfte die Arbeitslosigkeit massiv steigen, allein schon aufgrund des einbrechenden, wichtigen Tourismus-Sektors bedingt. Dies könnte dann recht schnell zu Verwerfungen im Finanzsektor führen, zu einer neuen Bankenkrise - zum Beispiel durch stark ansteigende Insolvenzen und Kreditausfälle.
Auch möglich wäre eine Staatschuldenkrise, wie wir sie vor einigen Jahren schon einmal in der EU erlebt haben. Durch die Rettungsschirme kommt es zu hohen Schulden der Staaten und eine separate Krise könnte sich entwickeln. Auch hierdurch wird eine mögliche Erholung verzögert. Historisch betrachtet war dies auch bei der Finanzkrise 2008/2009 der Fall: Unmittelbar nach der Finanzkrise kam mit ein wenig Verzögerung die Eurokrise 2010.
Solche systematischen Folgekrisen werden von Experten eher in Schwellen-Ländern erwartet. Schon jetzt wird vor einer dortigen Krise gewarnt, da viele der Länder hohe Auslandsschulden in Fremdwährungen haben. Die „Asienkrise“ von 1998 entstand aus den gleichen Gründen.
Das sind die 4 Szenarien der uns bevorstehenden Rezession. Abschließend ist wichtig zu erwähnen, dass Ökonomen das „Szenario 1“ oder „Szenario 4“ als am wahrscheinlichsten betrachten, also eine „V“- oder eine „U“– Rezession. Die Dauer der Rezession wird zwischen minimal 3 Monaten und maximal 1,5 Jahren eingeschätzt. Daher ist es umso wichtiger die Unternehmen aus der Finanzierungsperspektive, zunächst auf ein mittelfristig niedrigeres Niveau einzustellen.
Wir wissen, dass dies keine eindeutige Antwort darauf ist, wie es weiter gehen wird nach der Krise. Auch hier gibt es keine „Patentrezepte“. Wie erwähnt, durchlaufen wir gerade eine Ausnahmesituation und somit eine „Ausnahmekrise“. Und eine „ehrlichere“, durch die Wirtschaftswissenschaften hergeleitete Antwort, als diese 4 Szenarien gibt es im Moment nicht.
Wir werden aber weiterhin für Sie beobachten, analysieren und prognostizieren. Und wenn wir Ihnen weiterführende Informationen anbieten können, teilen wir Ihnen diese gerne im nächsten Beitrag mit – Damit wir gemeinsam stark in der Zukunft sind.
Seien Sie vorbereitet und bleiben Sie gesund,
Umsetzungsempfehlung der accantus ag vom 13.05.2020
Die Landesregierung hat gestern (12. Mai) ein Rahmenkonzept für einen baden-württembergischen Beteiligungsfonds auf den Weg gebracht. Ziel des Beteiligungsfonds ist es, das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken, um diese kreditwürdig zu machen, auch zukünftig deren Liquidität zu ermöglichen und deren Fortbestand somit über die Krise hinaus zu sichern.
„Damit schließen wir eine wesentliche Förderlücke des Bundes, der mit seinem Wirtschaftsstabilisierungsfonds vor allem größere Unternehmen in den Blick nimmt. Gerade für das Mittelstandsland Baden-Württemberg ist das eine enorm wichtige Maßnahme. Denn so können wir unsere kleinen und mittleren Unternehmen im Anschluss an die Liquiditätshilfen stabilisieren und Arbeitsplätze sichern“ erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
Mit dem gestrigen Beschluss des Kabinetts können die weiteren Schritte eingeleitet werden.
Die Instrumente des Beteiligungsfonds umfassen Maßnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro.
Ausgewiesener Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr, ist Voraussetzung für die Beantragung
Die Mindestbeteiligungshöhe pro Unternehmen wird 800.000 Euro betragen.
Der Beteiligungsfonds richtet sich gezielt an baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern, die für die baden-württembergische Wirtschaft eine besondere Relevanz haben.
Im Einzelfall können auch größere Unternehmen, die für die Wirtschaftsstruktur im Land besonders relevant sind, Zugang zum Beteiligungsfonds erhalten.
Für weitere Informationen stellen wir Ihnen die folgende pdf-Datei zu Verfügung:
landesregierung-bringt-baden-wuerttembergischen-beteiligungsfonds-fuer-den-mittelstand-auf-den-weg.pdf
Umsetzungsempfehlung der accantus ag vom 24.04.2020
Nachtrag zum KfW Schnellkredit 2020 für den Mittelstand
Wie schon als Umsetzungsempfehlung am 08.04.2020 angekündigt, können nun seit dem 22.04.2020 die KfW Schnellkredite über Ihre Hausbank beantragt werden.
"Durch die Beantragungen bei der Hausbank ohne weitere Risikoprüfung erreicht die Hilfe schnell die Unternehmen und hilft so mit, die schweren Auswirkungen der Corona-Pandemie zu lindern", sagte der Chef der staatlichen Förderbank KfW Günther Bräunig. Die Kredite stehen mittelständischen Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind. Dabei übernimmt der Bund das komplette Risiko bei Darlehen bis 800.000 Euro.
Für weitere Informationen lesen Sie bitte das Merkblatt der KfW über den folgenden Link:
Umsetzungsempfehlung der accantus ag vom 08.04.2020
Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal 800.000 € für Unternehmen mit einer Beschäftigungszahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 € für Unternehmen mit einer Beschäftigungszahl von bis zu 50.
Es wird mit hochdruck daran gearbeitet die Beantragung baldmöglichst zur Verfügung zu stellen.
Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200406-bundesregierung-beschliesst
-weitergehenden-kfw-schnellkredit-fuer-den-mittelstand.html
Umsetzungsempfehlung der accantus ag vom 07.04.2020
Förderprogramm der BAFA für Unternehmen in der Krise in Deutschland
Die Auswirkungen des Coronavirus haben Deutschland in einem Maß getroffen, auf das sich keiner vorbereiten konnte. Die wirtschaftlichen Folgen sind unter anderem Kurzarbeit, Ausfall von Arbeitskräften und Produktionen, Wegfall von Kunden, verkürzte Öffnungszeiten oder gar Schließungen von Unternehmen. Diesen negativen Auswirkungen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gilt es entgegenzutreten.
Quelle: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/
unternehmensberatung.html
Folgende Ergänzungen für Unternehmen in der Krise wurden hinzugefügt
Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die unter wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Coronavirus leiden. Die Unternehmen und Freiberufler müssen wie auch in der weiterhin gültigen Rhamenrichtlinie bestimmt, die Bedingungen der KMU-sowie die der De-minimis-Regelung erfüllen. Weitere Informationen zu den Bedingungen der KMU und der De-minimis-Regelung finden Sie hier: https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/unb_merkblatt_
antragsberechtigte_kmu.pdf
Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung). Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters. Die in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst und ist wie auch über die 4.000 Euro hinausgehenden Rechnungsbeträge vom Unternehmen zu tragen. Die jeweiligen Regelungen zur Berechnung und Zahlung der Umsatzsteuer sind zu beachten. Dies giltebenfallsfürnichtvorsteuerabzugsberechtigteUnternehmen. Ein Stunden- oder Tagessatz für beanspruchte Beratungsleistungen ist nicht vorgegeben.
Aufgrund der 100 %-Förderung werden die Antragsberechtigten Unternehmen von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet. Dementsprechend wird im Rahmen des Verwendungsnachweises – im Gegensatz zu den üblichen Bedingungen der Rahmenrichtlinie – kein Kontoauszug vom antragstellenden Unternehmen eingereicht. Im Rahmen des Antrags- und Verwendungsnachweisformulars erklärt sich der Antragsteller bereit, dass das BAFA den Zuschuss in voller Höhe direkt an den Berater auszahlt. Zugleich bestätigt er alle subventionserheblichen Angaben zur beabsichtigten / durchgeführten Beratung.
Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden. Die entsprechenden Verwendungsnachweise müssen spätestens 6 Monate nach Erhalt des Informationsschreibens zur Erlaubnis des Maßnahmebeginns eingereicht werden. In zu begründenden und nachvollziehbaren Ausnahmefällen kann auf Nachfrage rechtzeitig vor Ablauf der 6 Monate eine Fristverlängerung gewährt werden.
Gerade in Krisenzeiten kann eine Beratung ein richtiger und vor allem wichtiger Schritt in die Sicherung der Zukunft bedeuten. Für Unternehmen in der Krise kann diese Förderung sehr entlastend sein. Eine weitreichende individuelle Beschaffung von Informationen über eine Förderung der BAFA ist zu empfehlen.
https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/
Umsetzungsempfehlung der accantus ag vom 03.03.2020
Liquiditätsplanung in der Corona-Krise: Warum und wie?
Das Gebot der Stunde für Unternehmen lautet: Liquiditätssicherung und Liquiditätsplanung. Die Corona-Pandemie sorgt branchenübergreifend für Umsatzrückgänge und Umsatzausfälle. Darlehen sind zwar so schnell verfügbar wie selten. Unter bestimmten Voraussetzungen können Miet- und Darlehensraten ausgesetzt und Steuern gestundet werden. Doch wieviel Liquidität benötigt mein Unternehmen? Und: Wird sie ausreichen, um die Krise zu überstehen? Gerade für Gesellschafter von Kapitalgesellschaften zeigt sich zudem, dass Fördermittel der KfW ohne persönliche Haftung kaum zu erlangen sind.
Keine Insolvenzantragspflicht? Nur die halbe Wahrheit….
Nach § 1 COVInsAG ist die Insolvenzantragspflicht bis 30.09.2020 unter bestimmten Voraussetzungen ausgesetzt. Dies gilt sowohl für den Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO) als auch den der Überschuldung (§ 19 InsO). Außerdem ist die Haftung von Geschäftsführern und Vorständen für Zahlungen in der Krise weitgehend ausgeschlossen.
Die Insolvenzantragspflicht und die Haftung sind nur ausgesetzt, wenn die Insolvenzreife auf den Folgen der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus beruht und Aussichten darauf bestehen, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen. Da dies schwer zu beweisen ist, stellt das Gesetz eine Vermutung auf: Lag am 31.12.2019 keine Zahlungsunfähigkeit vor, wird vermutet, dass eine bis zum 30.9.2020 eintretende Insolvenzreife auf dem Corona-Virus beruht und Sanierungschancen bestehen. Die Vermutung kann widerlegt werden. Allerdings sind nach der Gesetzesbegründung an einen solchen Gegenbeweis höchste Anforderungen zu stellen.
Daraus folgt: Steht fest, dass am 31.12.2019 Zahlungsfähigkeit gegeben war, sind Insolvenzantragspflicht und Haftung für Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen.
Dokumentation tut Not!
Gefordert ist also eine sorgfältige Dokumentation der Liquiditätsüberwachung zum Jahreswechsel 2019/2020. Anhand einer Liquiditätsplanung ist nachzuweisen, dass am 31.12.2019 der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit nicht vorlag. Gelingt dies, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Stellung eines Insolvenzantrages für die Geltungsdauer des COVInsAG nicht erforderlich ist.
Planung jetzt für die Zeit danach
Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und die Reduzierung der Haftungsrisiken für Geschäftsleiter gelten derzeit bis 30.09.2020. Für diesen Zeitpunkt gilt es, gerüstet zu sein. Neue Verbindlichkeiten, gestundete Verbindlichkeiten, Materialengpässe, geringerer Umsatz: Die Geschäfte werden zunächst wahrscheinlich nicht mehr laufen wie gewohnt. Wichtig ist, zu wissen, wo das Unternehmen steht.
Tritt am 30.09.2020 die Insolvenzantragspflicht wieder für alle Unternehmen in Kraft, muss jeder Geschäftsleiter ausschließen können, dass der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit oder der Überschuldung vorliegen.
Planung: Gesetzliche Insolvenzgründe als Maßstab
Der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn ein Unternehmen nicht in der Lage ist, seine fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Nach der Rechtsprechung des BGH ist dies dann der Fall, wenn die Liquidität zum Bewertungsstichtag nicht ausreicht, um 90% der fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen und sich daran innerhalb von drei Wochen nichts ändert.
Zur Ermittlung der Zahlungsfähigkeit verlangt die Rechtsprechung eine gemischte Zeitpunkt-Zeitraum-Betrachtung. Dabei sind neben den zum Stichtag vorhandenen flüssigen Mitteln (Aktiva I) und fälligen Verbindlichkeiten (Passiva I) sowohl die innerhalb dieser drei Wochen fällig werdenden Verbindlichkeiten (Passiva II) als auch die in dieser Zeit eingehende Liquidität (Aktiva II) zu berücksichtigen.
Ergibt sich aus diesem Finanzstatus, dass zu keinem Zeitpunkt eine Liquiditätsunterdeckung besteht, ist die Gesellschaft nicht zahlungsunfähig. Andernfalls verlangt die Rechtsprechung, dass zur Prüfung der Zahlungsfähigkeit eine 13-Wochen-Planung aufgestellt wird. Aus dieser muss sich ergeben, dass das Unternehmen nachhaltig durchfinanziert ist.
Der Insolvenzgrund der Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen der Gesellschaft nicht mehr die Schulden der Gesellschaft deckt (sog. rechnerische Überschuldung) und für das Unternehmen keine positive Fortführungsprognose vorliegt. Notwendig ist die Aufstellung eines validen Unternehmenskonzeptes und eines darauf aufbauenden Finanzplans. Aus diesem muss sich mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit ergeben, dass das schuldnerische Unternehmen mittelfristig zahlungsfähig ist. Prognosezeitraum ist mindestens das laufende und das folgende Geschäftsjahr.
Besteht für diesen Zeitraum keine positive Fortführungsprognose, ist anhand von Liquidationswerten – nicht mehr anhand von Fortführungswerten – zu prüfen, ob das Vermögen noch die Schulden des Unternehmens deckt. Die Erfahrung zeigt, dass im Falle einer negativen Fortführungsprognose und der daher notwenigen Abwertung (Liquidationswerte) der Aktiva regelmäßig eine rechnerische Überschuldung vorliegt. Entscheidend ist daher das Ergebnis der Fortführungsprognose: Ist es negativ, löst dies regelmäßig den Insolvenzgrund der Überschuldung aus.
Umsetzung des Planungsauftrags
Für die erforderliche Planung gibt es nur praktisch keine gesetzlichen Vorgaben. Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des BGH und der Verlautbarungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
1. 13-Wochen-Liquiditätsplanung
In einem ersten Schritt wird der Ist-Zustand der Zahlungsfähigkeit ermittelt.
2. Planung Real Case
Ist das Unternehmen anhand der 13-Wochen-Planung durchfinanziert, ist eine integrierte Unternehmensplanung aufzustellen. Hierfür wird anhand bekannter Umstände und Zahlen sowie Erfahrungswerten ein aus Sicht des Kaufmanns realistisches Szenario für das laufende und das folgende Geschäftsjahr entwickelt. Umzusetzende Maßnahmen sind zu benennen und die daraus zu erwarteten Effekte in der Planung zu berücksichtigen.
3. Plan B (Worst-Case-Szenario)
Sodann ist ein Plan B-Szenario zu definieren. Hierzu wird das Real-Case-Szenario um nicht sichere Annahmen bereinigt. Zusätzlich werden Risiken berücksichtigt, die möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich erscheinen. Dementsprechend sind andere Maßnahmen zu definieren, die erforderlich sind, um den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten.
4. Zeitpunkt für Wechsel zu Plan B
Die Erfahrung zeigt, dass oft zulange am Real-Case-Szenario festgehalten wird. Entscheidend ist daher, zu definieren, bei Eintritt welcher Bedingungen in jedem Falle der Wechsel zu Plan B nötig ist, um diesen Plan B überhaupt noch umsetzen zu können.
In der aktuellen Corona-Krise ist Lqiuidität das „oberste Gebot“ und Planung schwierig. Trotz staatlicher Hilfestellungen ist eine gute Liquiditätsplanung dringend zu empfehlen. So gilt die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht nur, wenn die Zahlungsfähigkeit zum 31.12.2019 sauber dokumentiert ist. Im Zweifel ist eine sog. 13-Wochen-Planung nach den Vorgaben des BGH und des IDW zu empfehlen.
Umsetzungsempfehlung der accantus ag vom 27.03.2020
Corona-Krise: Ein „Schutzschild“ für Beschäftigte und Unternehmen
Die Bundesregierung (BMWI und BMF) hat am 13.03.2020 Maßnahmen angekündigt, die sie als „Schutzschild“ gegen die Folgen des Corona-Virus bezeichnet. Laut einer Verlautbarung der Bundesregierung sollte „Kein gesundes Unternehmen wegen Corona in die Insolvenz gehen, kein Arbeitsplatz verlorengehen“. Daher spannt die Bundesregierung „einen umfassenden Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen“.
(Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/milliardenhilfen-wegen-corono-1730386)
Im Kern geht es für Unternehmen um die Sicherung erforderlicher Liquidität. Dazu sieht das angesprochene „Schutzschild“ verschiedene Maßnahmen vor:
SteuerpolitischeLiquiditätshilfen
Erleichterung der Anpassung der Vorauszahlungen USt, ESt, KöSt
Erleichterung der Gewährung von Steuerstundungen von USt, ESt, KöSt
Verzicht auf Stundungszinsen, Säumniszuschläge und Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31.12.2020
Der Steuerschuldner einer fälligen Steuerzahlung muss unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sein.
Details zur Umsetzung und zum Nachweis, ob die Voraussetzung erfüllt ist, sind derzeit noch nicht klar.
Bitte wenden Sie sich für das Ausloten der Möglichkeiten unbedingt an Ihren Steuerberater!
ArbeitspolitischeLiquiditätshilfen
Das am 13. März 2020 im Eilverfahren beschlossene Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld wurde am 14. März 2020 im Bundesgesetzblatt verkündet. Es ist am 15. März 2020 in Kraft getreten.
Das Gesetz ermächtigt die Bundesregierung dazu, Verordnungen mit erleichterten Kurzarbeitergeldregelungen zu erlassen. Diese Ermächtigung ist befristet bis 31. Dezember 2021.
Entsprechende Verordnungen sollen schnellstmöglich beschlossen werden. Nach Verlautbarungen des Bundesarbeitsministeriums sollen die Erleichterungen rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten können.
Die bisherigen Rahmenbedingungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.
Das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates ist zwingend zu beachten. Es ist auf den konkreten Einzelfall gerichtet, eine generelle Vereinbarung zur Einführung von Kurzarbeit genügt nicht! Stellungnahme des Betriebsrates einfordern!
Schaffen einer Rechtsgrundlage in Form einer Betriebsvereinbarung o.ä.
Glaubhaftmachung in einfacher Form,dass ein Arbeitsausfall vorliegt,der
auf wirtschaftlichen Gründen oder unabwendbarem Ereignis beruht
vorübergehend und nicht vermeidbar ist
mind. 10% der Arbeitnehmer einen Bruttoentgeltausfall von 10% haben
Resturlaub und Überstunden müssen abgebaut sein
Die Bundesagentur für Arbeit erwägt befristete Verwaltungsvereinfachungen, um den Zugang zu vereinfachen und schneller entscheiden zu können. So genüge regelmäßig bei der Anzeige des Arbeitsausfalles eine Glaubhaftmachung der Ursachen mit Nachweisen in einfacher Form.
Auch müsse der Antrag nur für den ersten Monat abgegeben werden. In den Folgemonaten reiche die Einreichung von Kurz-Anträgen zusammen mit den Abrechnungslisten, außer für den Fall, dass sich Änderungen ergeben.
Bitte informieren Sie sich zuerst unter dem beigefügten Link, unter dem die Thematik sehr gut strukturiert ist: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
Anschließend kontaktieren Sie bitte Ihre Personalabrechnung bzw. Ihren Steuer-berater für die weiteren Schritte
Unterstützung durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und die LfA Förderbank Bayern bwz. die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Die Ankündigung der Bundesregierung, Liquidität zur Verfügung zu stellen, erfolgt in erster Linie über die KfW und die LfA bzw. Bürgschaftsbank BW. Als Corona-Sofortmaßnahme wird
der Rahmen der Förderkredite erhöht. Die Zinsen bleiben unverändert. Die KfW und die LfA übernehmen je nach Corona-Hilfs-Programm eine Absicherung gegenüber der Hausbank zwischen 70 und 90% und damit mehr als sonst. Die verbleibenden restlichen 10 bis 30% des Ausfallrisikos bleiben bei der Hausbank.
Zu den Maßnahmen gehören im Einzelnen:
„KfW-Unternehmerkredit 037“
Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden Finanzie-rungspartner (in der Regel die Hausbanken) von bis zu 80 % für Betriebs-mittelkredite bis 200 Mio. EUR Kreditvolumen.
„KfW-Kredit für Wachstum 290“
Temporäre Erweiterung auf allgemeine Unternehmensfinanzierung inklusive Betriebsmittel im Wege der Konsortialfinanzierung (bisher Beschränkung auf Investitionen in Innovation und Digitalisierung)
Erhöhung der anteiligen Risikoübernahme auf bis zu 70 %
Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken) von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. EUR Kreditvolumen
KfW Sonderprogramm für diejenigen Unternehmen, die nicht ohne Weiteres Zugang zu bestehenden Förderprogrammen haben:
Die KfW wird für kleine und mittlere sowie bzw. für große Unternehmen je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deut-lich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die kriegsbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.
Diese Sonderprogramme werden jetzt bei EU-Kommission zur Genehmigung angemeldet. Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission.
Verdopplung des Bürgschaftshöchstbetrages bei Bürgschaftsbanken (LfA, Bürg-schaftsbank BW, weitere Bürgschaftsbanken der Länder) auf bis zu 2,5 Mio. EUR sowie Erhöhung der Rückbürgschaft durch den Bund für Investitionen und/oder Betriebsmittel
Öffnungdessog. „Großbürgschaftsprogrammes“ für Unternehmen, die sich nicht mehr nur in strukturschwachen Regionen befinden
Gegebenenfalls sind noch Sonderkredite abrufbar, z.B.vonderStaatsbank Baden-Württemberg (L-Bank)
Es gibt noch keine einheitliche Sprachregelung seitens der Bundesregierung
Mindestvoraussetzungen werden folgende sein:
Die Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle sollen vor Ausbruch der Krise wirtschaftlich tragfähig gewesen sein.“ (Quelle: siehe Quelle Bürgschaftsbanken)
Indizien dafür wären
Ein positives Ergebnis sowie ein positives Eigenkapital in 2019
Kapitaldienstfähigkeit vor Ausbruch der Krise
Zusätzliche Belastung ist auf Basis der Zahlen 2019 tragbar
Flankierende kosten reduzierende Maßnahmen werden ergriffen
Bereitschaft der Hausbanken, die nachfolgenden Angebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden
Die Vergabe der Kredite erfolgt wie bisher über die Hausbank.
Die Vergaberichtlinien für Kredite sind derzeit noch unverändert; d.h. an die Kunden werden nach wie vor die Anforderungen der Vergangenheit gestellt
Jahresabschluss 2018undvorl. Jahresabschluss 2019
BWA und Summen- und Saldenliste
aussagefähige Ertragsplanung und Kapitalbedarfsermittlung, d.h. eine „Integrierte Finanz- und Liquiditätsplanung“ unter Einbezug von „Stressszenarien“, welche die Ertragsplanung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Corona-Auswirkungen, aber auch der bereits in Anspruch genommenen Unterstützungsmaßnahmen abbildet. Ziel ist es, einen qualifizierten „Nachweis“ über den Liquiditätsbedarf zu erhalten. Gegebenenfalls fordern die Banken ein Hinzuziehen von externen Beratern, um den gesetzlichen Erfordernissen für die Kreditvergabe zu entsprechen.
Vermögen- & Schuldenaufstellung
Auch die Besicherung der Darlehen wird sich im bankenüblichen Rahmen bewegen, d.h. Bürgschaft, Grundschuld o.ä.
Die Bearbeitungszeiten bei den Bürgschaftsbanken werden voraussichtlich nach Antragshöhe gestaffelt (500 TEUR bis ca. 15 Tage)
Die Banken werden einen Nachweis fordern, dass das Unternehmen vor der Corona-Krise „gesund“ war.
Gerne prüfen wir mit Ihnen gemeinsam auf Basis einer 13-Wochen-Liquiditätsplanung, ob und in welcher Höhe ein Finanzierungsbedarf besteht.
Wir unterstützen Sie gerne bei der Erstellung einer „Integrierten Finanz- und Liquiditätsplanung“ mit LucaNet, einem bei Banken anerkannten Planungswerkzeug.
Wenn Liquiditätsbedarf vorliegt, kommen Sie bitte auf uns zu. Wir koordinieren mit ihnen gemeinsam die proaktive Kommunikation mit Ihrer Hausbank.
Unterstützung aus dem Insolvenzrecht
Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJ) erwägt, kurzfristig eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflichten zu schaffen. Damit sollen Unternehmen geschützt werden, die aufgrund von Corona in die wirtschaftliche Schieflage geraten.
Aufgrund einer Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen eines Antragspflichtigen bestehen begründete Aus-sichten auf Sanierung
Zur Umsetzung liegen uns noch keine Informationen vor.
Sprechen Sie uns dies bezüglich gerne an. Wir stellen Ihnen gerne den Kontakt zu unserem Netzwerk an Fachanwälten für Insolvenzrecht her.
Auch wenn dieses Vorhaben ein absolut zu begrüßendes Signal des BMJ ist, wird die Aussetzung der Antragspflichten dennoch an strenge Voraussetzungen geknüpft werden. In diesem Zusammenhang ist insbesondere das Risiko einer etwaigen Geschäftsführerhaftung zu beachten.
Insgesamt ist das Programm der Bundesregierung wertvoll und für die deutsche Wirtschaft wichtig. Ob den Unternehmen frühzeitig geholfen werden kann, hängt von der Geschwindigkeit ab, in der die Umsetzungsvoraussetzungen geklärt und kommuniziert werden. Wie immer, steckt der Teufel im Detail …
Bitte beachten Sie noch eines:
Wenn ein Unternehmen eigentlich aus völlig anderen Gründen als Corona in der Krise steckt, dürfte es wahrscheinlich schwierig werden, in den Genuss der diesem „Schutzschild“ zugrunde liegenden Unterstützungsmaßnahmen, insbesondere der Kredite, zu kommen.
Vor diesem Hintergrund sollte die Geschäftsführung darauf achten, dass ausreichend Liquidität im Unternehmen vorhanden ist. Den Überblick dazu behält man am besten anhand einer detaillierten und akribischen Liquiditätsplanung, die wöchentlich zu aktualisieren ist.
Ferner sollte die Geschäftsführung unbedingt prüfen, ob mit dem beantragten Mitteln eine mögliche Liquiditätsunterdeckung nachhaltig geschlossen und somit eine Insolvenzreife vermieden werden kann. Denn hier liegen besondere Risiken im Zusammenhang mit einer etwaigen Geschäftsführerhaftung.
Wir unterstützen Sie gerne bei einer Liquiditätsplanung, die den Erfordernissen der finanzierenden Banken, aber auch dem Insolvenzrecht gerecht wird.