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Timestamp: 2016-10-22 19:51:37
Document Index: 41512356

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 152']

U 83/05 (01.06.2006)
U 83/05
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Borella und Kernen; Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke
O.________, 1961, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Mario Bortoluzzi, M�nchhaldenstrasse 24, 8008 Z�rich,
Der 1961 geborene, verheiratete O.________, Vater von drei 1996, 1997 und 2001 geborenen Kindern, war seit 31. August 1999 bei der Firma C.________ AG als Maschinist t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. Am 7. Dezember 2000 schlug er gem�ss Unfallmeldung UVG vom 12. Dezember 2000 beim Aussteigen aus dem Bagger am T�rrahmen den Kopf an. Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. Z.________, Facharzt f�r Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Arztzeugnis UVG vom 30. Dezember 2000 eine Sch�delkontusion mit leichter Commotio cerebri und verwies auf seinen Bericht vom 7. Dezember 2000; dort hatte er als Diagnose ebenfalls eine Sch�delkontusion mit leichter Commotio cerebri sowie eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) angegeben. Die SUVA zog Berichte des R�ntgeninstituts Dres. R.________, B.________, W.________, vom 12. und 19. Dezember 2000 sowie des Dr. med. K.________, Facharzt FMH f�r Innere Medizin, vom 22. und 27. Februar 2001 bei. Ab 21. M�rz 2001 erfolgte eine station�re Abkl�rung in der Rehabilitationsklinik X.________, die am 9. Mai 2001 auf Grund der notwendigen Betreuung der hochschwangeren Ehefrau von O.________ vorzeitig abgebrochen werden musste (Austrittsbericht Rehabilitationsklinik X.________ vom 13. Juni 2001 mit neuropsychologischem Bericht vom 22. M�rz 2001 und psychosomatischem Bericht vom 27. April 2001). Vom 3. bis 23. Oktober 2001 erfolgte ein zweiter station�rer Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik X.________ (Kurzbericht vom 23. Oktober 2001 sowie Austrittsbericht vom 25. Oktober 2001). Dabei wurde insbesondere eine Arbeit als Baggerf�hrer vorl�ufig als unrealistisch betrachtet, jedoch ein Arbeitsbeginn von vier Stunden pro Tag zu therapeutischen Zwecken f�r den 29. Oktober 2001 vorgesehen. Dieser unternommene Arbeitsversuch war gem�ss Aussage des Dr. med. K.________ in seinem Bericht vom 26. Februar 2002 bis zu einem Arbeitsvolumen von 50 % erfolgreich. Ab 4. Februar 2002 war O.________ wieder drei Tage ganztags pr�sent und zwei Tage halbtags im Rahmen einer gesamthaften Einschr�nkung von 30 % (Befragung des Arbeitgebers vom 18. April 2002). Kreisarzt Dr. med. A.________ untersuchte O.________ am 14. Mai 2002. Dabei stellte er fest, dieser weise Kriterien f�r eine Angstst�rung sowie eine somatoforme Schmerzst�rung auf, rein somatisch sei schon fr�her ein unauff�lliger Befund festgestellt worden; er bitte um Anmeldung bei der Invalidenversicherung zwecks Umplazierung in einer nicht l�rmigen Umgebung mit leichter bis mittelschwerer, selbstst�ndig einteilbarer Arbeit wie im Transportwesen auf einem Lieferungswagen oder als Hauswart.
Am 31. Mai 2002 erlitt O.________ einen weiteren Unfall, als er von 1.5 bis 2 Metern aus dem Bagger fiel. Dr. med. K.________ diagnostizierte im Arztzeugnis UVG vom 19. Juli 2003 bei einem Befund einer leichten Schwellung medial im linken Kniebereich mit Schmerzen bei Flexion sowie Druckdolenz im lumbosakralen �bergangsbereich ohne H�matom eine Kniekontusion sowie eine Kontusion der Lendenwirbels�ule (LWS). Er attestierte eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % ab 31. Mai 2002 und verwies auf den beiliegenden Bericht des Neurologen Dr. med. P.________ vom 13. Juli 2005. Die SUVA zog weitere Berichte des Dr. med. K.________ vom 28. Juni und 19. Juli 2002 sowie des Dr. med. J.________, Facharzt FMH f�r Ophtalmologie, vom 23. Oktober 2001 bei und veranlasste eine neurootologische Untersuchung bei Dr. med. M.________, Facharzt FMH f�r Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Abteilung Arbeitsmedizin SUVA (Bericht vom 10. Dezember 2002, in welchem keine eigentlichen St�rungen und wesentlichen pathologischen Befunde des Gleichgewichtsfunktionssystems objektiviert werden konnten, sondern "nur vereinzelte nicht �berzubewertende Befunde vermutlich im Rahmen eines postcommotionellen Syndroms"). Mit Verf�gung vom 7. Januar 2003 stellte die SUVA ihre Leistungen per 12. Januar 2003 ein und sprach O.________ mit Verf�gung vom 9. Januar 2003 auf Grund einer leichten St�rung des Gleichgewichtsfunktionssystems eine Integrit�tsentsch�digung auf einer Integrit�tseinbusse von 5 % zu. Im anschliessenden Einspracheverfahren gegen die Verf�gung vom 7. Januar 2003 nahm die SUVA weitere medizinische Berichte (der Orthop�dischen Klinik des Kantonsspitals Y.________ vom 6. Dezember 2002 und 5. M�rz 2003, der Neurologischen Klinik des Kantonsspitals Y.________ vom 18. M�rz, 3. April, 2. Mai sowie 3. Juli 2003 [betreffend Hospitalisation vom 4. bis 6. Juni 2003], des Dr. med. K.________ vom 10. Februar 2003 und 3. Juni [an die IV-Stelle], der Dres. med. P.________ und S.________, Neurologen FMH, vom 6. M�rz und 3. Mai 2003) sowie den Abkl�rungsbericht der Solothurnischen Eingliederungsst�tte f�r Behinderte, VEBO, vom 9. April 2003 zu den Akten, veranlasste eine neurologische Beurteilung des Dr. med. E.________, Facharzt FMH f�r Neurochirurgie, Abteilung Versicherungsmedizin SUVA, (Bericht vom 18. Februar 2002) und best�tigte mit Einspracheentscheid vom 10. M�rz 2004 ihre Verf�gung vom 7. Dezember 2001.
Die IV-Stelle Aargau sprach O.________ mit Verf�gung vom 6. Juli 2004 mit Wirkung vom 1. Dezember 2001 bis 28. Februar 2002 sowie ab 1. Juni 2002 eine ganze Rente der Invalidenversicherung mit Zusatzrente f�r die Ehefrau und drei Kinderrenten zu.
Die gegen den Einspracheentscheid vom 10. M�rz 2004 erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 12. Januar 2005 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst O.________ beantragen, in Aufhebung des kantonalen Entscheides seien ihm mit Wirkung ab 13. Januar 2003 bis auf weiteres die gesetzlich geschuldeten Leistungen, insbesondere Kosten der Heilbehandlung und eine Rente "auf der Basis einer Arbeitsunf�higkeit von 100 %" zuzusprechen. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung zu gew�hren.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 335, siehe auch BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) sowie zur erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a) sowie im Besonderen bei psychischen Unfallfolgen (BGE 120 V 355 Erw. 5b/aa, 115 V 138 ff. Erw. 6) und Unf�llen mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (BGE 122 V 415, 117 V 359, 369), einer diesem gleichgestellten Verletzung (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3 [Urteil Z. vom 2. Juni 2000, U 160/98]; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) und eines Sch�delhirntraumas (BGE 117 V 369) richtig wiedergegeben. Zutreffend ist insbesondere, dass die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Sinne von BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu beurteilen ist, wenn die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist (BGE 123 V 99 Erw. 2a, RKUV 2002 Nr. U 465 S. 438 Erw. 3a [Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01]). Richtig sind schliesslich auch die Ausf�hrungen zum im Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz (BGE 130 V 68 f. Erw. 5.2.5 mit Hinweisen), zum massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 153 Erw. 2.1, 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 32 Erw. 1 [Urteil L. vom 18. Oktober 2002, I 761/01]) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a, AHI 2001 S. 113 Erw. 3a [Urteil V. vom 24. Januar 2000, I 128/98]). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs grunds�tzlich f�r jeden Unfall gesondert gem�ss der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen zu beurteilen ist, wenn im Anschluss an zwei oder mehrere Unf�lle eine psychische Fehlentwicklung eintritt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Unf�lle verschiedene K�rperteile betreffen und zu unterschiedlichen Verletzungen f�hren (RKUV 1996 Nr. U 248 S. 177 Erw. 4b; SVR 2003 UV Nr. 12 S. 36 Erw. 3.2.2 [Urteil E. vom 25. Februar 2003, U 78/02]).
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer f�r die Ereignisse vom 7. Dezember 2000 und 31. Mai 2002 �ber den 12. Januar 2003 hinaus Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung beanspruchen kann. In diesem Rahmen ist umstritten, ob die fortdauernden Beschwerden in einem ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis stehen. SUVA und Vorinstanz haben dies in Anwendung der Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) verneint. Nach Ansicht des Beschwerdef�hrers sind dagegen die Grunds�tze massgebend, welche zum Schleudertrauma der HWS und zu �quivalenten Verletzungen wie der HWS-Distorsion entwickelt wurden (BGE 117 V 359 ff.).
3.1 Ob es sich mit Blick auf das f�r die Einteilung der Unf�lle mit psychischen Folgesch�den in leichte, mittelschwere und schwere Unf�lle massgebliche objektiv erfassbare Unfallereignis (BGE 115 V 139 Erw. 6) beim Anschlagen des Kopfes an der Baggert�re ohne von aussen sichtbare Hautl�sion (erster Unfall vom 7. Dezember 2000 - n�here Angaben zum Unfallhergang, insbesondere zum genauen Mechanismus, sind aus den Akten nicht ersichtlich und wurden von den untersuchenden �rzten auch nicht nachgefragt, vgl. Erw. 3.2.3 hernach) - tats�chlich um ein mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten handelt, wovon SUVA und Vorinstanz ausgegangen sind, oder ob dies im Vergleich zur Rechtsprechung eher als leichter Unfall zu qualifizieren ist (als leichter Unfall eingestuft wurde beispielsweise ein Treppensturz mit Radius- und Jochbogenfraktur sowie einer Kontusion des Beins und der Lendenwirbels�ule [nicht publiziertes Urteil H. vom 17. September 1996, U 154/95], Stolpern und Sturz auf einer Strasse und Aufschlagen mit dem Gesicht sowie einem Knie auf dem Boden [Urteil S. vom 21. M�rz 2003, U 367/01]; Ausrutschen auf einer Eisfl�che, Sturz auf den R�cken und Aufprall mit dem Kopf auf dem Boden [Urteil E. vom 25. Februar 2003, U 78/02, teilweise publiziert in SVR 2003 UV Nr. 12 S. 35 ff.]; Anschlagen des Kopfes an einem Beton-Unterzug [Urteil R. vom 20. Dezember 2004, U 134/04], Sturz auf den R�cken mit Anschlagen des Kopfes am Boden [Urteil C. vom 5. November 2004, U 106/04]; vgl. auch Zusammenstellung leichter Unf�lle in SVR 2001 UV Nr. 22 S. 82 Erw. 6 [Urteil J. vom 2. M�rz 2001, U 116/98]), der rechtsprechungsgem�ss grunds�tzlich die Verneinung der Ad�quanz zwischen dem Unfall und der psychischen Beeintr�chtigung (BGE 117 V 383 Erw. 4a und 366 Erw. 6a mit Hinweis) ohne Abhandlung der bei mittleren Unf�llen massgeblichen Kriterien nach sich zieht, kann offen gelassen werden. Denn das Ereignis zeitigte unmittelbare Folgen (Kopfschmerzen, �belkeit), welche die gesundheitliche Fehlentwicklung nicht als offensichtlich unfallunabh�ngig erscheinen lassen (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243). Im Sinne einer Ausnahme (Urteil W. vom 7. Dezember 1989, U 39/89, teilweise publiziert in RKUV 1990 Nr. U 98 S. 195) hat deshalb ohnehin eine Ad�quanzbeurteilung Platz zu greifen.
Das gleiche gilt f�r den zweiten Unfall vom 31. Mai 2002, dessen Hergang nach den Akten ebenfalls nicht genauer bekannt ist (Sturz vom Bagger gem�ss Arztbericht des Dr. med. K.________ vom 28. Juni 2002 bzw. Sturz auf eine Wiese beim Aufladen eines Raupenbaggers gem�ss Befragung des Arbeitgebers vom 10. Juni 2002). Dieser ist h�chstens den mittelschweren Ereignissen im Grenzbereich zu den leichten zuzuordnen.
3.2.1 Bei der Beurteilung der Ad�quanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den ist wie folgt zu differenzieren (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb): Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule, eine dem Schleudertrauma �quivalente Verletzung (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3 [Urteil Z. vom 2. Juni 2000, U 160/98]; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung.
3.2.2 Ob sich die versicherte Person ein Schleudertrauma der HWS, eine �quivalente Verletzung oder ein Sch�del-Hirntrauma zugezogen hat, ist gem�ss Rechtsprechung ausgehend von den medizinischen Befunden zu beantworten. Grundlage f�r die gerichtliche Kausalit�tsbeurteilung bilden die fach�rztlichen Erhebungen �ber Anamnese, objektiven Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. Gem�ss der Gerichtspraxis setzt die Annahme eines Schleudertraumas der HWS oder einer gleichgestellten Verletzung, welche die Anwendung der dazu entwickelten besonderen Regeln zur Ad�quanzbeurteilung rechtfertigt, unter anderem voraus, dass innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne nach dem Unfall Beschwerden in der Hals- und Kopfregion auftreten (vgl. RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 ff. Erw. 5e, f und g]; Urteile S. vom 2. M�rz 2005, U 309/03, Erw. 4.2 und B. vom 23. November 2004, U 109/04, Erw. 2.2). Die Leistungspflicht des Unfallversicherers kann bei einem Schleudertrauma der HWS oder einer �quivalenten Verletzung wie einer Distorsion der HWS unter Umst�nden zwar auch ohne organisch nachweisbare Sch�digung gegeben sein. Nach den Ergebnissen der medizinischen Forschung k�nnen bei solchen Verletzungen auch ohne klar ausgewiesene pathologische Befunde noch Jahre nach dem Unfall funktionelle Ausf�lle verschiedenster Art auftreten (BGE 117 V 363 Erw. 5d/aa mit Hinweisen). Auch in diesem Bereich ist aber f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers unerl�sslich, dass die geklagten Beschwerden medizinisch einer fassbaren gesundheitlichen Beeintr�chtigung zugeschrieben werden k�nnen, wobei das Vorliegen eines Schleudertraumas wie seine Folgen durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein m�ssen (BGE 119 340 Erw. 5b/aa) und diese Gesundheitssch�digung mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem versicherten Unfallereignis steht (BGE 119 V 340 Erw. 2b/bb; Urteil A. vom 24. Oktober 2005, U 292/04, Erw. 6.2.1).
3.2.3 Beim zweiten Unfallereignis vom 31. Mai 2002 hat der Versicherte unbestrittenermassen kein Schleudertrauma oder eine �quivalente Verletzung erlitten. F�r den ersten Unfall vom 7. Dezember 2000 ergibt sich diesbez�glich aus den Akten Folgendes: Im Bericht vom 7. Dezember 2000 gab der erstbehandelnde Dr. med. Z.________, an: "Heute bei raschem Aufsteigen auf Bagger Kopf an T�rrahmen angeschlagen. Zu Boden gest�rzt, Sterne gesehen, aber nicht bewusstlos. Seither Kopfweh und �belkeit". Den Befund einer "Druckdolenz oben auf Kopf, ohne Hautl�sion" sowie "Druckdolenz der HWS C2 bis C4, Rechts-Rotation schmerzbedingt eingeschr�nkt" beurteilte er als Sch�delkontusion mit leichter Commotio cerebri und HWS-Distorsion. In der Unfallmeldung vom 12. Dezember 2000 war als Unfallhergang erw�hnt: "Beim Aussteigen aus dem Bagger den Kopf angeschlagen". Als betroffener K�rperteil wurde "Kopf/Nacken" angegeben und als Art der Sch�digung eine Hirnersch�tterung. Im Arztzeugnis UVG vom 30. Dezember 2000 diagnostizierte Dr. med. Z.________ eine Sch�delkontusion mit leichter Commotio cerebri mit einer voraussichtlichen Arbeitsunf�higkeit von 3 Tagen; Dr. med. K.________ nannte am 17. Januar 2001 und 22. Februar 2001 schliesslich ein Schleudertrauma und eine HWS-Distorsion.
Dabei f�llt auf, dass einerseits eine HWS-Distorsion wie auch ein Schleudertrauma diagnostiziert wurden und mit Kopfschmerzen und �belkeit teilweise auch Beschwerden vorhanden waren, die zum f�r solche Verletzung typischen "bunten" Beschwerdebild geh�ren (wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderung; BGE 117 V 360 Erw. 4b; vgl. BGE 119 V 338 Erw. 2). Andererseits ist mangels n�herer Angaben zum Unfallhergang nicht ersichtlich, inwiefern ein typischer Beschleunigungsmechanismus oder eine HWS-Distorsion tats�chlich erfolgt ist, wobei in den nicht immer k�h�renten Schilderungen der anfangs vorhanden gewesenen Beschwerden und des Unfallhergangs mit zunehmendem Zeitablauf eine Verschlimmerung festzustellen ist (so war beispielsweise im Bericht des Kantonsspitals Y.________ vom 6. Dezember 2002 pl�tzlich von einer Schulterkontusion und seit dem ersten Unfall anhaltenden Schulterbeschwerden die Rede; im Bericht vom 18. M�rz 2003 wurde dann wie bereits im zweiten Austrittsbericht der Rehaklinik X.________ vom 25. Oktober 2001 der erste Unfall als Sturz aus dem Bagger beschrieben mit Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den Kopf und in die rechte Schulter). Weitere Beschwerden, wie sie nach HWS-Distorsionsverletzungen und �hnlichen Unfallsch�digungen h�ufig auftreten, wurden erst sp�ter beschrieben: Erstmals im Bericht des Dr. med. K.________ vom 22. Februar 2001 bzw. im neuropsychologischen Bericht vom 22. M�rz 2001 wurden Schwindel und Vergesslichkeit erw�hnt (wobei sich der Schwindel bei n�herer Abkl�rung als ein Schwarzwerden vor den Augen mit Gef�hl von Schwanken, nicht aber von Drehen darstellte; vgl. Berichte des Dr. med. P.________ vom 13. Juli 2002 und des Dr. med. M.________ vom 10. Dezember 2002); die sp�ter angegebene, mit einer Brille korrigierbare Visusverschlechterung wurde von Dr. med. J.________ am 23. Oktober 2001 als altersbedingt beurteilt. Schliesslich ist die Pathogenese der beklagten typischen Beschwerden nicht eindeutig einem Schleudertrauma zurechenbar. Vielmehr finden sich in den Arztberichten Hinweise daf�r, dass die Kopfschmerzen eher durch die Kopfkontusion und die dadurch bewirkte diagnostizierte milde traumatische Hirnsch�digung (Commotio cerebri) als durch einen typischen (Beschleunigungs-)Mechanismus bedingt sind (unter anderem neuropsychologischer Bericht sowie zweiter Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik X.________ vom 22. M�rz 2001 bzw. 25. Oktober 2001, in welchem f�lschlicherweise beim ersten Unfall von einem Sturz aus dem Bagger auf den Kopf ausgegangen wird, sowie Bericht des Dr. med. M.________ vom 10. Dezember 2002). Soweit Dr. med. K.________ mit Dr. med. N.________ in seinem Bericht vom 10. Februar 2003 eine Contusio cerebri diagnostizierte, muss dies als offensichtlicher Verschrieb (anstatt der nachweislich erfolgten und in fr�heren Berichten festgestellten Contusio capitis) gewertet werden.
3.3.1 Nach der zitierten Rechtsprechung (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweis auf BGE 123 V 99 Erw. 2a) hat die Ad�quanzpr�fung auch dann unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall (BGE 115 V 133) zu erfolgen, wenn die zum typischen Beschwerdebild nach einem Schleudertrauma der HWS (oder einer gleichgestellten Verletzung) geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zu einer ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Dieser Rechtsprechung liegt der Sachverhalt zu Grunde, dass sehr bald nach dem Unfall, gleichsam an diesen anschliessend, die psychische Problematik derart �berwiegt, dass die mit dem Schleudertrauma (oder einer �quivalenten Verletzung oder einem Sch�del-Hirntrauma) einhergehenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen ("buntes" Beschwerdebild) v�llig in den Hintergrund treten. Soll die Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet werden, muss gepr�ft werden, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Wenn dies zutrifft, ist die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 439 Erw. 3b, Urteil B. vom 28. Dezember 2004, U 347/02).
3.3.2 Bei der Beurteilung des Verh�ltnisses zwischen physischen (bzw. dem "bunten" Beschwerdebild zuzurechnenden) und psychischen Anteilen kommt den medizinischen Feststellungen naturgem�ss eine erhebliche Bedeutung zu. Dass die Vorinstanz die Dominanz der psychischen Problematik nur aus dem Bericht des Dr. med. K.________ vom 13. Juli 2002 abgeleitet h�tte, wie der Versicherte einwendet, trifft nicht zu. Diesbez�glich wurde bereits im neuropsychologischen Bericht der Rehabilitationsklinik X.________ vom 22. M�rz 2001, also rund dreieinhalb Monate nach dem Unfallereignis (vgl. dazu Urteil P. vom 30. September 2004, U 126/04), eine ausgepr�gte posttraumatische Schmerzproblematik festgestellt und im psychosomatischen Bericht der Rehabilitationsklinik X.________ vom 27. April 2001 eine Agoraphobie (ICD-10: F40.00) sowie eine somatoforme St�rung von vorwiegend hypochondrischer Qualit�t (ICD-10: F45.2) diagnostiziert, ohne dass den durchwegs als �usserst stark und dauernd beschriebenen, trotz verschiedenster therapeutischer Massnahmen persistierender Schmerzen entsprechende somatische Befunde h�tten erhoben werden k�nnen. Beim Versicherten stehe heute die ausgepr�gte posttraumatische Schmerzproblematik im Vordergrund. Auch die angegebenen wiederholten St�rze liessen sich gem�ss Bericht des Dr. med. K.________ vom 27. Februar 2001 neurologisch nicht erkl�ren. Nach den medizinischen Akten ist �berwiegend wahrscheinlich, dass mit dem ersten Unfallereignis eine erhebliche psychische Fehlentwicklung ihren Anfang nahm. Daran �ndert entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nichts, dass zwischenzeitlich im Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik X.________ vom 25. Oktober 2001 festgehalten wurde, die vor einem halben Jahr festgehaltene Agoraphobie und somatoforme hypochondrische St�rung sei heute weitgehend remittiert. Im weiteren Verlauf ergibt sich aus den Akten erneut, dass die psychische Problematik im Vordergrund stand: So wurde von Kreisarzt Dr. med. A.________ am 14. Mai 2002 wiederum festgestellt, der Versicherte weise im Wesentlichen Kriterien einer Angstst�rung sowie einer somatoformen Schmerzst�rung auf, wobei rein somatisch schon fr�her ein unauff�lliger Befund festgestellt worden sei. Auch nach dem zweiten Unfall vom 31. Mai 2002 traten beim Befund einer leichten Schwellung medial im linken Kniebereich mit Schmerzen bei Flexion sowie Druckdolenz im lumbosakralen �bergangsbereich ohne H�matom und der diagnostizierten Kniekontusion und Kontusion der LWS mit den beklagten unertr�glichen Bein- und Nackenschmerzen erneut Beschwerden auf, welche in der beschriebenen Intensit�t und mit Blick auf das eher leichte Unfallereignis nicht objektivierbar waren. Schliesslich wurde kurz nach dem zweiten Unfall von Dr. med. K.________ und Dr. med. P.________, wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat, die psychische Fehlentwicklung mit Verweis auf die schwierige Situation bei chronifizierter Schmerzproblematik und schwerer depressiver �berlagerung mit ausgepr�gter Konversionstendenz sowie inad�quater Schmerzverarbeitung eindr�cklich geschildert (Berichte vom 28. Juni und 13. Juli 2002). �berdies wurde auch nach der Diagnose der beginnenden Myelopathie der HWS eine depressive Entwicklung mit Schmerzverarbeitungsst�rung und einer Tendenz zur Somatisierung festgestellt (Bericht der Dres. med. P.________ und S.________, Neurologen FMH, vom 6. M�rz und 3. Mai 2003). Im Lichte dieser �rztlichen Angaben ist deshalb, wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, davon auszugehen, dass physische Beschwerden (im Rahmen des "typischen" Beschwerdebildes) zwar anf�nglich gegeben waren, jedoch im Verlauf der ganzen Entwicklung vom ersten wie auch vom zweiten Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit gegen�ber der auf der psychischen Problematik beruhenden Unfallfehlverarbeitung ganz in den Hintergrund getreten sind, weshalb die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen den beiden Unf�llen und den �ber den 12. Januar 2003 hinaus fortbestehenden Beschwerden nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen ist (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79 ff. Erw. 2b [Urteil L. vom 12. Oktober 2000, U 96/00]; Urteile P. vom 30. September 2005, U 277/04, Erw. 4.2.2, B. vom 23. M�rz 2005, U 457/04, Erw. 5.2, sowie B. vom 7. August 2002, U 313/01, Erw. 2.2).
3.3.3 Daran �ndert nichts, dass anfangs 2003 zervikale Diskushernien mit beginnender chronischer zervikaler Myelopathie diagnostiziert wurden (Berichte des Dr. med. K.________ vom 10. Februar 2003 sowie der orthop�dischen, neurologischen und neurochirurgischen Klinik, Kantonsspital Y.________, vom 5. M�rz, 3. April sowie 2. Mai 2003). Auch nach verschiedenen Abkl�rungen bleibt auf Grund der Akten ungekl�rt, inwiefern diese Diagnosen den beklagten Beschwerden des Versicherten entsprechen (vgl. Berichte der neurologischen Klinik, Kantonsspital Y.________, vom 3. April 2003, wonach auch nach Feststellung der Diskushernien und einer gewissen radikul�ren Affektion der Wurzeln C5 und C6 eine klinisch schwierig einzusch�tzende Symptomatik bestand). Im Bericht des R�ntgeninstituts Dres. R.________, B.________, W.________ vom 12. Dezember 2000 wurden leichte degenerative Ver�nderungen der mittleren HWS mit diskreten dorsalen Spondylophyten im Niveau C4/5 und C6/7 ohne Hinweis f�r eine frische traumatische L�sion diagnostiziert. Wann sich diese vorbestehenden degenerativen Ver�nderungen soweit verschlimmert haben, dass sie als organisches Korrelat f�r gewisse vom Beschwerdef�hrer beklagten Beschwerden �berhaupt in Frage kommen, l�sst sich auf Grund der Akten nicht abschliessend beurteilten. Jedenfalls ist daf�r aber ein Zeitpunkt lange nach den ersten Hinweisen auf eine psychische Fehlentwicklung anzunehmen. Denn bereits im M�rz 2001 wurde in der Rehabilitationsklinik X.________ eine somatoforme Schmerzst�rung festgestellt und konnten die massiven Beschwerden nicht objektiviert werden, w�hrend in dieser Zeit eine Verschlimmerung der degenerativen Befunde nicht im schliesslich festgestellten Ausmass stattfinden konnte. Im �brigen ergibt sich eine funktionellen �berlagerung auch im Rahmen des zweiten Unfalles (vgl. Erw. 3.3.2 hievor), nach welchem massive, nicht objektivierbare Beinbeschwerden beklagt wurden, welche jedenfalls nicht mit den erw�hnten degenerativen Ver�nderungen der HWS erkl�rt werden k�nnen. Auch unter Ber�cksichtigung der im Einspracheverfahren geltend gemachten Leiden ist deshalb von einer im Vordergrund stehenden psychischen Problematik auszugehen, abgesehen davon, dass die fraglichen Befunde, wie die Vorinstanz unter anderem unter Bezugnahme auf den Austrittbericht der neurologischen Klinik, Kantonsspital Y.________, vom 3. Juli 2003 sowie den Widerspruch im Bericht des Dr. med. K.________ vom 10. Februar 2003 zutreffend ausgef�hrt hat, nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit unfallbedingt sind. F�r eine traumatische Ursache dieser Sch�digungen bestehen entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers aus den medizinischen Unterlagen keinerlei Hinweise. Dies entspricht denn auch der durch die Rechtsprechung anerkannten medizinischen Erfahrungstatsache, dass ein Unfallereignis nur ausnahmsweise unter besondern Voraussetzungen als eigentliche Ursache einer Diskushernie in Betracht f�llt (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 190 f. Erw. 3 [Urteil N. vom 8. Februar 2000, U 138/99] mit Hinweisen; Urteile S. vom 9. Mai 2005, U 408/04, Erw. 3.1, und F. vom 13. Juni 2005, U 441/04, Erw. 3.1), w�hrend die praxisgem�ss erforderlichen Voraussetzungen f�r eine abweichende Beurteilung (dazu RKUV 2000 Nr. U 379 S. 193 Erw. 2a [Urteil N. vom 8. Februar 2000, U 138/99] mit Hinweisen; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 3a) nicht erf�llt sind.
3.4 Bleibt es somit f�r die Ad�quanzpr�fung bei der Kriterienreihe nach BGE 115 V 133 ff. und der dazu ergangenen Rechtsprechung, so l�sst sich der kantonale Entscheid nicht in Frage stellen. Die Bejahung der Ad�quanz setzt demzufolge voraus, dass die massgebenden unfallbezogenen Kriterien (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) insgesamt in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sind (BGE 115 V 141 Erw. 6c/bb). Die Beurteilung der Kriterien durch das kantonale Gericht weist weithin Ermessensz�ge auf, und der Beschwerdef�hrer tr�gt nichts vor, was im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6, 123 V 152 Erw. 2 mit Hinweisen) eine von der vorinstanzlichen Betrachtungsweise abweichende Einsch�tzung aus triftigen Gr�nden als naheliegender erscheinen liesse:
Die Unf�lle ereigneten sich bei objektiver Betrachtung weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden, noch waren sie durch eine besondere Eindr�cklichkeit gekennzeichnet. Ferner kann weder von schweren noch von im Hinblick auf die in Frage stehende Ad�quanzbeurteilung besonders gearteten Verletzungen gesprochen werden, insbesondere bei den anl�sslich des zweiten Unfalles erlittenen leichten Kontusionen von Knie und LWS. Eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert h�tte, liegt nicht vor. Des Weitern kann insofern nicht von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung gesprochen werden, als diese in immer st�rkerem Masse durch die psychogene Fehlverarbeitung bestimmt wurde, abgesehen davon, dass ein zweiter station�rer Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik X.________ nur erfolgte, weil der erste aus famili�ren Gr�nden hatte abgebrochen werden m�ssen. Aus demselben Grund kann, wie das kantonale Gericht zu Recht erkannt hat, auch nicht von einer ungew�hnlich langen Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit sowie einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen gesprochen werden, insbesondere deshalb, weil sich der Heilungsverlauf gerade auch der psychopathologischen Befunde sowie die Arbeitsf�higkeit nach dem ersten Unfall vom 7. Dezember 2000 positiv entwickelte. Schliesslich ist unter diesem Blickwinkel auch das unfallbezogene Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen zu verneinen.
Die �ber den 12. Januar 2003 hinaus andauernden Beschwerden stehen daher in keinem ad�quaten Zusammenhang mit den Unfallereignissen vom 7. Dezember 2000 und 31. Mai 2002, sodass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht eingestellt hat.
Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten erweist sich daher als gegenstandslos.
Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann hingegen gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Mario Bortoluzzi, Z�rich, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) zugestellt.
Luzern, 1. Juni 2006