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Timestamp: 2020-07-13 05:58:53
Document Index: 365485803

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28']

Art. 28g ff. ZGB; Recht auf Gegendarstellung.
Welche Tatsachen dargestellt werden und insoweit zur Gegendarstellung berechtigen, kann eine Frage der Auslegung des Textes unter Berücksichtigung des Kontextes und der Aufmachung des Artikels (Titel, Bilder usw.) sein (E. 2).
Der Richter kann die Gegendarstellung kürzen, wenn der geänderte Text inhaltlich gegenüber dem ursprünglichen Text ein Minus darstellt und der gegendarstellungsfähige Inhalt nicht bloss einen nebensächlichen Aspekt der vom Medienunternehmen abgelehnten Gegendarstellung bedeutet (E. 3).
Eine andere Form der Gegendarstellung als jene des schriftlichen Textes kommt nur in Frage, wenn dies für die Gegendarstellung unerlässlich ist. Im konkreten Fall wird die Geeignetheit und Erforderlichkeit einer Bildentgegnung verneint (E. 4).
BGE: 112 II 465, 117 II 1, 123 III 145, 114 II 293 mehr... , 122 III 209
Artikel: Art. 28h Abs. 1 ZGB, Art. 28g Abs. 1 ZGB, Art. 28g ff. ZGB, Art. 28k Abs. 2 ZGB mehr... , Art. 28h Abs. 2 ZGB, Art. 28h ZGB