Source: https://www.dietikon.ch/bauenumwelt/bauen/baubewilligung/6535
Timestamp: 2020-08-06 13:59:53
Document Index: 88867774

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 32', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 32', 'Art. 18']

Stadt Dietikon - Solar- und Photovoltaikanlagen
Grundsätzlich sind Solaranlagen auf Dächern in Bauzonen von der Bewilligungspflicht befreit. Sie sind lediglich der zuständigen Baubehörde zu melden, sofern sie Art. 18 a Abs. 1 Raumplanungsgesetz (RBG) genügen.
Art. 32 a Abs. 1 RPV
Solaranlagen gelten auf dem Dach als genügend angepasst (Art. 18a Abs. 1 RPG), wenn sie:
nach dem Stand der Technik reflexionsarm ausgeführt werden
als kompakte Fläche zusammenhängen
Art. 18 a RPG Solaranlagen
In Bau- und in Landwirtschaftszonen bedürfen auf Dächern genügend angepasste Solaranlagen keiner Baubewilligung nach Artikel 22 Absatz 1. Solche Vorhaben sind lediglich der zuständigen Behörde zu melden.
Das kantonale Recht kann:
bestimmte, ästhetisch wenig empfindliche Typen von Bauzonen festlegen, in denen auch andere Solaranlagen ohne Baubewilligung erstellt werden können
in klar umschriebenen Typen von Schutzzonen eine Baubewilligungspflicht vorsehen
Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung bedürfen stets einer Baubewilligung. Sie dürfen solche Denkmäler nicht wesentlich beeinträchtigen.
Ansonsten gehen die Interessen an der Nutzung der Solarenergie auf bestehenden oder neuen Bauten den ästhetischen Anliegen grundsätzlich vor.
Art. 32 b RPV Solaranlagen auf Kulturdenkmälern
Als Kulturdenkmäler von kantonaler oder nationaler Bedeutung (Art. 18a Abs. 3 RPG) gelten:
Kulturgüter gemäss Artikel 1 Buchstaben a und b der Verordnung vom 29. Oktober 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten, bei Katastrophen und in Notlagen
Gebiete, Baugruppen und Einzelelemente gemäss Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung mit Erhaltungsziel A
Kulturgüter von nationaler oder regionaler Bedeutung, die in einem anderen Inventar verzeichnet sind, das der Bund gestützt auf das Bundesgesetz vom 1. Juli 1964 über den Natur- und Heimatschutz (NHG) beschlossen hat
Kulturgüter von nationaler oder regionaler Bedeutung, für die Bundesbeiträge im Sinne von Artikel 13 NHG zugesprochen wurden
Bauten und Anlagen, die aufgrund ihres Schutzes unter Artikel 24 d Absatz 2 RPG oder unter Artikel 39 Absatz 2 dieser Verordnung fallen
Objekte, die im vom Bund genehmigten Richtplan als Kulturdenkmäler von kantonaler Bedeutung im Sinn von Artikel 18 a Absatz 3 RPG bezeichnet werden.
Folgende Unterlagen müssen 2-fach eingereicht werden:
Bauen: Geometerbüro Acht Grad Ost AG
Bauen: Raumplanungsverordnung