Source: https://www.recht-islam.de/rechtsurteile/
Timestamp: 2019-10-17 18:46:48
Document Index: 160495451

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'Art. 7', 'BGH', 'EuG', 'EuG']

Schule/Unterricht/Universität (48)
BVerwG, 20.12.2018 - 6 B 94/18
LArbG Berlin-Brandenburg, 27.11.2108 - 7 Sa 963/18
OVG Berlin-Brandenburg, 23.07.2018 - OVG 1 S 39.18
EuGH, 29.05.2018 - C‑426/16
KG Berlin, 18.05.2018 - 3 UF 4/18
LArbG Nürnberg, 27.03.2018 - 7 Sa 304/17
OLG München, 14.03.2018 - 34 Wx 146/14
FG Baden Württemberg, 05.03.2018 - 10 K 3622/16
VG Freiburg, 28.02.2018 - 4 K 4267/17
VG Kassel, 28.02.2018 - 1 K 2514/17.KS
OVG Berlin, 26.02.2018 - OVG 10 S 7.18
OLG Karlsruhe, 15.02.2018 - 2 Ws 1/18
EuGH, 20.12.2017 - C‑372/16
(Beschwerde an BVerwG, 20.02.2018 - 1 B 3/18 erfolglos)
OVG NRW, 09.11.2017 - 19 A 997/02
Ein Dachverband kann eine Religionsgemeinschaft i.S.d. Art. 7 Abs. 3 Satz 2 GG darstellen, wenn sie 4 Voraussetzungen erfüllt:
1. Der Dachverband muss eine innere Verfassung aufweisen, die in ihrer Gesamtheit organisatorisch zusammengehalten wird und vom Dachverband bis zu dem einzelnen Gläubigen reicht.
2. Er muss ferner auf Grundlage seiner Satzung für die Wahrnehmung identitätsstiftender Aufgaben einer Religionsgemeinschaft zuständig sein.
3. Es muss festgestellt werden können, dass der Dachverband im Rahmen seiner identitätsstiftenden Aufgaben Sachautorität und -kompetenz hat, die bis zu den örtlichen Glaubensgemeinden reale Geltung haben.
4. Die dem Dachverband zugehörigen Glaubensgemeinden müssen die Tätigkeiten und damit auch den Charakter des Dachverbandes prägen. Hieran fehlt es, wenn die Mitgliedsgemeinden ein Übergewicht haben, die auf keiner religiösen sondern einer beruflichen, sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen oder sonstigen fachlichen Grundlage beruhen. (Leitsatz der Redaktion)
BGH, 10.10.2017 - 5 StR 379/17
VG München, 07.06.2017 - M 10 K 16.1998
OLG Hamm, 12.05.2017 - 4 UF 94/16
VG Frankfurt am Main, 12.04.2017 - 9 L 1298/17.F
BVerwG, 22.03.2017 - 6 B 66.16
EuGH, 14.03.2017 - C‑188/15
Der Wunsch eines Kunden gegenbüber dem Arbeitgeber einer Arbeitnehmerin, die das islamische Kopftuch trägt, er wolle die Leistungen aufgrund ihres Kopftuches nicht von dieser Arbeitnehmerin ausführen lassen und die auf diesen Wunsch basierende Kündigung dieser Arbeitnehmerin kann nicht damit gerechtfertigt werden, dass die Kündigung auf eine nicht erfüllte wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung basiert. Denn dieser Grund alleine kann nicht unter den Begriff der wesentlichen und entscheidenden beruflichen Anforderung subsumiert werden. (Leitsatz der Redaktion)
EuGH, 14.03.2017 - C‑157/15
LAG Berlin, 09.02.2017 - 14 Sa 1038/16
AG Ingolstadt, 11.01.2017 - 002 F 808/15