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Timestamp: 2019-08-18 07:25:15
Document Index: 181299769

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 80', '§ 11', '§ 5', '§ 6', '§ 2']

VORIS ArbZVO-Feu | Landesnorm Niedersachsen | Gesamtausgabe | Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten des Feuerwehrdienstes der Gemeinden und Landkreise (ArbZVO-Feu) vom 10. Juli 2007 | gültig ab: 13.07.2007
Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten...
§ 2 - Wöchentliche Arbeitszeit
§ 3 - Tägliche Arbeitszeit
§ 4 - Pausen und Ruhezeiten, Freistellungstag
§ 5 - Verlängerung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit
Amtliche Abkürzung: ArbZVO-Feu
Ausfertigungsdatum: 10.07.2007
Gültig ab: 13.07.2007
Fundstelle: Nds. GVBl. 2007, 296
des Feuerwehrdienstes der Gemeinden und Landkreise
(ArbZVO-Feu)
Vom 10. Juli 2007 *)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 2 und 5 geändert durch Verordnung vom 31.01.2014 (Nds. GVBl. S. 52)
Diese Verordnung dient auch der Umsetzung der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung (ABl. EU Nr. L 299 S. 9)
Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten des Feuerwehrdienstes der Gemeinden und Landkreise (ArbZVO-Feu) vom 10. Juli 2007 13.07.2007
Eingangsformel 13.07.2007
§ 1 - Geltungsbereich 13.07.2007
§ 2 - Wöchentliche Arbeitszeit 01.01.2014
§ 3 - Tägliche Arbeitszeit 13.07.2007
§ 4 - Pausen und Ruhezeiten, Freistellungstag 13.07.2007
§ 5 - Verlängerung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit 01.01.2014
§ 6 - Inkrafttreten 13.07.2007
Aufgrund des § 80 Abs. 9 Niedersächsischen Beamtengesetzes in der Fassung vom 19. Februar 2001 (Nds. GVBl. S. 33), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 15. Dezember 2006 (Nds. GVBl. S. 597), in Verbindung mit § 11 der Niedersächsischen Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten (Nds. ArbZVO) vom 6. Dezember 1996 (Nds. GVBl. S. 476), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21. Januar 1999 (Nds. GVBl. S. 18), wird verordnet:
(1) Diese Verordnung gilt für Beamtinnen und Beamten des Feuerwehrdienstes, deren Dienst aus Arbeitsdienst und Bereitschaftsdienst besteht.
(2) Für die anderen Beamtinnen und Beamten des Feuerwehrdienstes gilt die Niedersächsische Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten (Nds. ArbZVO).
(1) Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt in einem Zeitraum von vier Monaten durchschnittlich 48 Stunden.
(2) Alle Tage sind Arbeitstage.
(3) Für jeden staatlich anerkannten Feiertag sowie den 24. und den 31. Dezember vermindert sich die Arbeitszeit um ein Siebtel der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit.
(4) Die oberste Dienstbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle kann die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit abweichend von Absatz 1 unter Berücksichtigung der tatsächlichen Belastung um höchstens sieben Stunden verringern, wenn die dienstlichen Verhältnisse es erfordern und der Anteil des Arbeitsdienstes an der Gesamtstundenzahl entsprechend erhöht wird.
Der tägliche Arbeitsdienst soll acht Stunden nicht überschreiten.
Pausen und Ruhezeiten, Freistellungstag
(1) Für die Gewährung von Pausen in der Arbeitszeit außerhalb des Bereitschaftsdienstes gilt § 5 Abs. 1 und 2 Nds. ArbZVO entsprechend.
(2) Innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraumes beträgt die ununterbrochene Ruhezeit mindestens elf Stunden.
(3) Innerhalb eines Zeitraumes von sieben Tagen soll eine Ruhezeit von zusammenhängend 24 Stunden gewährt werden.
(4) Von den Absätzen 1 bis 3 kann bei Gewährung gleichwertiger Ausgleichsruhezeiten abgewichen werden sowie in Ausnahmefällen, in denen die Gewährung solcher gleichwertiger Ausgleichszeiten aus objektiven Gründen nicht möglich ist, wenn die Beamtin oder der Beamte einen anderweitigen angemessenen Schutz erhält.
(5) § 6 Nds. ArbZVO gilt entsprechend.
Verlängerung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit
(1) 1 Die individuelle regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit kann unter Beachtung der Grundsätze der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes abweichend von § 2 Abs. 1 auf höchstens 56 Stunden verlängert werden, wenn die Beamtin oder der Beamte schriftlich eingewilligt hat. 2 Beamtinnen und Beamten, die in eine Verlängerung der Arbeitszeit nach Satz 1 nicht einwilligen oder ihre Einwilligung widerrufen, dürfen daraus keine Nachteile entstehen.
(2) Die Dienststelle führt Listen über alle Beamtinnen und Beamten, die ihre Einwilligung nach Absatz 1 Satz 1 erklärt haben.
(3) 1 Die Einwilligung nach Absatz 1 Satz 1 kann aus wichtigem Grund zum Monatsende mit einwöchiger Frist und zum Ablauf eines Kalenderjahres mit einer Frist von drei Monaten widerrufen werden. 2 Die Beamtin oder der Beamte ist auf die Widerrufsmöglichkeiten schriftlich hinzuweisen.
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten des Feuerwehrdienstes der Gemeinden und Landkreise vom 13. Februar 1997 (Nds. GVBl. S. 60) außer Kraft.
Hannover, den 10. Juli 2007