Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-03-2018-6B_83-2018&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2018-07-23 17:53:12
Document Index: 332395724

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 42', 'Art. 108']

6B_83/2018 01.03.2018
6B_83/2018
Einstellung (Betrug evtl. Veruntreuung); Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 20. Dezember 2017 (2N 17 164).
Die Staatsanwaltschaft Abteilung 3 Sursee stellte am 30. Oktober 2017 die Strafuntersuchung wegen Verdachts des Betrugs, evtl. der Veruntreuung gegen X.________ ein. Dieser Einstellungsverfügung lagen Strafanzeigen von verschiedenen Personen zugrunde. Dagegen wurden am 21. November 2017 zwei Beschwerden beim Kantonsgericht Luzern erhoben. Es wurde das Gerichtsverfahren KG 2N 17 162 und 2N 17 163 eröffnet. Mit Schreiben vom 27. November 2017 wandte sich der Beschwerdeführer an das Kantonsgericht und teilte mit, er wolle sich dem Gerichtsverfahren anschliessen, da auch er betrogen worden sei. Das Kantonsgericht trat am 20. Dezember 2017 auf die Beschwerde im Sinne der Erwägungen nicht ein. Insbesondere verneinte es seine sachliche Zuständigkeit und erwog, gegebenenfalls sei die Staatsanwaltschaft zuständig, an welche es die Eingabe des Beschwerdeführers bzw. dessen Anzeige zuständigkeitshalber (samt Beilagen) zur weiteren Behandlung weiterleitete.
Der Beschwerdeführer wendet sich mit einer als "Beschwerde" bezeichneten Eingabe vom 19. Januar 2018 (Poststempel) an das Bundesgericht.
Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 19. Januar 2018 (Poststempel) entspricht den gesetzlichen Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht. Sie enthält kein Begehren im Sinne von Art. 42 Abs. 1 BGG und auch sonst keine rechtsgenügende Begründung (vgl. zu den Beschwerdegründen Art. 95 ff. BGG). Aus diesem Grund wurde der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 25. Januar 2018 unter Hinweis auf die einschlägigen Gesetzesbestimmungen ausdrücklich auf die Begründungsanforderungen einer Beschwerde an das Bundesgericht aufmerksam gemacht und er dahingehend informiert, die Beschwerde bis zum Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist ergänzen zu können (act. 4). Die Verfügung konnte zugestellt werden. Der Beschwerdeführer wendete sich am 14. Februar 2018 (Poststempel Ankunft an Grenzstelle im Bestimmungsland Schweiz) mit einer neuen Eingabe an das Bundesgericht. Diese kann indessen nicht berücksichtigt werden, da sie erst nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist eingereicht wurde (Art. 100 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG). Abgesehen davon enthält auch sie weder ein Begehren noch eine Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG. Auf die Beschwerde ist folglich im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.