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Timestamp: 2016-10-24 18:21:14
Document Index: 339237604

Matched Legal Cases: ['Art. 128', 'Art. 8', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 45', 'Art. 17', 'Art. 15', 'Art. 45', 'Art. 132']

C 111/01 (09.07.2001)
D.________, 1973, Beschwerdef�hrer,
Nachdem sich D.________, geboren 1973, am 17. M�rz 2000 bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hatte und wegen ungen�gender Arbeitsbem�hungen im August 2000 durch unangefochten gebliebene Verf�gung vom 18. September 2000 ab dem 1. September 2000 vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Sursee (RAV) w�hrend f�nf Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden war, wurde er mit Verf�gung vom 25. Oktober 2000, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 23. November 2000, ab dem 1. Oktober 2000 f�r 15 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt, weil er sich auch im September 2000 nicht gen�gend um Arbeit bem�ht habe.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 14. M�rz 2001 ab.
D.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit den Antr�gen, der vorinstanzliche Entscheid und der Einspracheentscheid seien aufzuheben, P.________ sei �ber seinen Aufenthalt am 14. M�rz 2001 zu befragen und das RAV wegen Bel�stigung und Einmischung in die pers�nlichen Angelegenheiten anzuklagen.
W�hrend und nach Abschluss des Schriftenwechsels reicht D.________ diverse ausf�hrliche Schreiben ein.
1.- Der Beschwerdef�hrer verlangt, dass das RAV wegen Bel�stigung und Einmischung in die pers�nlichen Angelegenheiten anzuklagen sei. Dieses Begehren f�llt offensichtlich nicht in die sachliche Zust�ndigkeit des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichtes, das nach Art. 128 OG letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verf�gungen auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts beurteilt. Auf den Antrag ist daher nicht einzutreten.
2.- Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Vermittlungsf�higkeit (Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG, Art. 15 Abs. 1 AVIG; BGE 125 V 58 Erw. 6a), die Pflichten des Versicherten (Art. 17 AVIG) sowie die Voraussetzung der Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen ungen�gender Arbeitsbem�hungen (Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG) und die verschuldensabh�ngige Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG, Art. 45 Abs. 2 AVIV) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
3.- a) Gem�ss Attest der ambulanten Dienste des Psychiatriezentrums X.________ vom 16. Oktober 2000 ist der Beschwerdef�hrer seit dem 1. April 2000 zu 60 % arbeitsunf�hig.
Nach Art. 17 AVIG ist er jedoch verpflichtet, sich im Umfang seiner Restarbeitsf�higkeit von 40 %, d.h. im Umfang seiner Vermittlungsf�higkeit (Art. 15 Abs. 2 Satz 1 AVIG), um Arbeit zu bem�hen. Da der Versicherte f�r den Monat September 2000 keine Nachweise f�r seine Bem�hungen erbringen konnte, ist die Einstellung in der Anspruchsberechtigung zu Recht erfolgt, woran die Ausf�hrungen des Versicherten nichts �ndern. Der Beweisantrag, P.________ �ber seinen Aufenthalt am 14. M�rz 2001 zu befragen, steht mit dem vorliegenden Verfahren offensichtlich in keinem Zusammenhang und ist deshalb abzuweisen.
b) Die Einstellungsdauer von 15 Tagen, somit im oberen Bereich des leichten Verschuldens (Art. 45 Abs. 2 lit. a AVIV), tr�gt den gesamten Umst�nden hinreichend Rechnung und l�sst sich auch im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 OG) nicht beanstanden, da sich der Beschwerdef�hrer innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Monaten bereits zum zweiten Mal nicht um Arbeit bem�hte.