Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/448
Timestamp: 2019-09-18 09:24:34
Document Index: 37488820

Matched Legal Cases: ['§ 448', '§ 449', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', '§ 141', 'BGH', 'BGH', '§ 448', '§ 141', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'EGMR', 'BGH', '§ 448', '§ 141', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', '§ 141', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', '§ 448', 'BGH', 'EGMR', 'BGH', '§ 448', '§ 141', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', '§ 448', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 141', '§ 137', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 448', 'BGH', '§ 44', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448', 'BGH', 'BGH', '§ 448']

§ 448 ZPO: Vernehmung von Amts wegen
§ 449 ZPO
BGH, URTEIL vom 3.8.2015, Az. VIII ZR 297/14 -11 - geboten ist (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juli 1998 -1 ZR 32/96, NJW 1999, 363 unter II 2 a zur Parteivernehmung nach § 448 ZPO).
BGH, URTEIL vom 4.5.2015, Az. I-ZR 7/14 Die Entscheidung über die Vernehmung einer Partei nach § 448 ZPO obliegt dem Ermessen des Tatrichters und ist nur darauf überprüfbar, ob die rechtlichen Voraussetzungen verkannt worden sind oder das Ermessen fehlerhaft ausgeübt worden ist (BGH, Urteil vom 14. Mai 2013-VI ZR 325/11, NJW2013, 2601 Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 2.8.2014, Az. VI ZR 443/13 Die Entscheidung über die Vernehmung einer Partei nach § 448 ZPO steht im Ermessen des Tatrichters und ist im Revisionsverfahren nur darauf nachprüfbar, ob die rechtlichen Voraussetzungen verkannt worden sind oder das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt worden ist (st. Rspr.; vgl. Senatsurteil vom 1. Februar 1983 - VI ZR 152/81, VersR 1983, 445; BGH, Urteile vom 5. Juli 1989 - VIII ZR 334/88, NJW 1989, 3222 f. und vom 5. Dezember 2012 - VIII ZR 74/12, NJW 2013, 1299 Rn. 39; jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 2.4.2013, Az. VI ZR 325/11 Zu diesem Zweck ist die Partei gemäß § 448 ZPO zu vernehmen oder gemäß § 141 ZPO anzuhören (vgl. BGH, Beschluss vom 30. September 2004 - III ZR 369/03, juris Rn. 3; Urteil vom 27. September 2005 - XI ZR 216/04, NJW-RR 2006, 61, 63, jeweils mwN; BVerfG, NJW 2008, 2170, 2171).
BGH, URTEIL vom 2.4.2013, Az. VI ZR 325/11 Dass bei der vorliegenden Konstellation der einen Partei ein Zeuge zur Seite steht, während die Gegenseite sich auf keinen Zeugen stützen kann, stellt eine Benachteiligung dar, die im Rahmen der Ermessensentscheidung nach § 448 ZPO berücksichtigt werden kann, zu demal das Gericht einer Parteianhörung der benachteiligten Partei gemäß § 141 ZPO die gleiche Bedeutung wie einer Aussage bei einer Vernehmung zu demessen kann (BGH, Urteil vom 16. Juli 1998 -1 ZR 32/96, VersR 1999, 994, 995; Beschluss vom 25. September 2003 - III ZR 384/02, NJW 2003, 3636).
LG Nürnberg, Urteil vom 2.2.2013, Az. 12 O 8248/12 Dies genügt im Rahmen des § 448 ZPO nicht (vgl. OLG Düsseldorf, VersR 2001, 322).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2012, Az. VI ZR 132/10 Nach der auf die Entscheidung des EGMR vom 27. Oktober 1993 (NJW 1995, 1413 ff.) zurückgehenden Rechtsprechung (vgl. BGH, Urteile vom 25. September 2003 - III ZR 384/02, NJW 2003, 3636; vom 19. Dezember 2002 -VII ZR 176/02, NJW-RR 2003, 1002, 1003; vom 16. Juli 1998 -1 ZR 32/96, NJW 1999, 363, 364; vom 27. September 2005 -XIZR 216/04, NJW-RR 2006, 61, juris Rn. 31; Beschluss vom 30. September 2004 - Ill ZR 369/03, juris Rn. 3; vgl. auch BVerfG NJW 2001, 2531 f.; NJW 2008, 2170 Rn. 10 ff.) haben die Gerichte grundsätzlich zur Wahrung der Waffengleichheit bzw. des Rechts auf ein faires Verfahren und auf Gewährung rechtlichen Gehörs in Situationen, in denen nach Gesprächen unter vier Augen nur der einen Partei ein Zeuge zur Verfügung steht, der Beweisnot der anderen Seite dadurch Rechnung zu tragen, dass sie die prozessual benachteiligte Partei nach § 448 ZPO vernehmen oder gemäß § 141 ZPO anhören.
LG Dortmund, Urteil vom 5.11.2009, Az. 3 O 109/08 Die Parteivernehmung nach § 448 ZPO darf von Amts wegen nur angeordnet werden, wenn auf Grund einer vorausgegangenen Beweisaufnahme oder des sonstigen Verhandlungsinhalts wenigstens eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die zu beweisende Tatsache spricht, so dass bereits 'einiger Beweis' (sog. Anfangsbeweis) erbracht ist (BGH NJW 2004, 2664).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.8.2009, Az. 14c O 210/07 Eine Vernehmung nach § 448 ZPO ist nicht angezeigt, da die Kläger nicht bereits einigen Beweis für die Richtigkeit ihrer Behauptungen erbracht haben (vgl. dazu BGH WM 2004, 1731, 1735), sondern schon letztere einer Beweisaufnahme nicht zugänglich sind.
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.6.2008, Az. 14c O 211/07 Eine Vernehmung nach § 448 ZPO ist nicht angezeigt, da die Kläger nicht bereits einigen Beweis für die Richtigkeit ihrer Behauptungen erbracht haben (vgl. dazu BGH WM 2004, 1731, 1735), sondern schon letztere einer Beweisaufnahme nicht zugänglich sind.
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. III ZR 292/07 19	Die	von	dem	Beklagten,	der ein Mitverschulden zu beweisen hat (vgl. BGH, Urteile vom 26. Mai 1994 - IX ZR 39/93 - NJW 1994, 3102, 3105 und vom 11. Januar 2007 - III ZR 116/06 - NJW 2007, 1063, 1064, Rn. 14), angebotene eigene Vernehmung als Partei kam nur nach Maßgabe des § 448 ZPO in Betracht.
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. III ZR 293/07 19	Die von dem Beklagten, der ein Mitverschulden zu beweisen hat (vgl. BGH, Urteile vom 26. Mai 1994 - IX ZR 39/93 - NJW 1994, 3102, 3105 und vom 11. Januar 2007 - III ZR 116/06 - NJW 2007, 1063, 1064, Rn. 14), angebotene eigene Vernehmung als Partei kam nur nach Maßgabe des § 448 ZPO in Betracht.
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.5.2008, Az. 3 O 273/07 Eine Vernehmung nach § 448 ZPO ist nicht angezeigt, da die Kläger nicht bereits einigen Beweis für die Richtigkeit ihrer Behauptungen erbracht haben (vgl dazu BGH WM 2004, 1731, 1735), sondern schon letztere einer Beweisaufnahme nicht zugänglich sind.
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.5.2008, Az. 3 O 274/07 Eine Vernehmung nach § 448 ZPO ist nicht angezeigt, da der Kläger nicht bereits einigen Beweis für die Richtigkeit seiner Behauptungen erbracht hat (vgl dazu BGH WM 2004, 1731, 1735), sondern schon letztere einer Beweisaufnahme nicht zugänglich sind.
LG Bielefeld, Urteil vom 5.4.2008, Az. 19 O 2/08 Für eine Parteivernehmung von Amts liegen die gem. § 448 ZPO notwendigen Voraussetzungen, dass zu demindest bereits ein gewisser Beweis erbracht worden ist (BGH NJW 1989, 3222), nicht vor.
BGH, URTEIL vom 1.2.2008, Az. II ZR 310/06 Den - ergänzten - Sachvortrag wird es sodann -	für jeden Kläger gesondert - auf seine Schlüssigkeit auch unter dem Blickwinkel der erforderlichen Anfangswahrscheinlichkeit im Hinblick auf die Frage des Vorliegens der Voraussetzungen für eine Vernehmung der Kläger als Partei nach § 448 ZPO gemäß den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung aufgestellten Grundsätzen (vgl. dazu Senat BGHZ 160, 134, 147 m.w.Nachw.; Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02 aaO S. 1274) zu prüfen haben.
BGH, URTEIL vom 1.0.2008, Az. II ZR 68/06 In dem neu eröffneten Berufungsverfahren wird das Berufungsgericht den - ggf.ergänzten - Sachvortrag des Klägers erneut auf seine Schlüssigkeit auch unter dem Blickwinkel der erforderlichen Anfangswahrscheinlichkeit im Hinblick auf die Frage des Vorliegens der Voraussetzungen für eine Vernehmung des Klägers als Partei nach § 448 ZPO gemäß den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung aufgestellten Grundsätzen (vgl. dazu Senat BGHZ 160, 134, 147 m.w.Nachw.; Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02 aaO S. 1274) zu prüfen haben.
BGH, URTEIL vom 1.0.2008, Az. II ZR 229/05 - 12- Vorliegens der Voraussetzungen für eine Vernehmung der Kläger als Partei nach § 448 ZPO gemäß den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung aufgestellten Grundsätzen (vgl. dazu Senat BGHZ 160, 134, 147 m.w.Nachw.; Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02 aaO S. 1274) zu prüfen haben.
BGH, URTEIL vom 1.5.2007, Az. II ZR 147/05 In	dem neu eröffneten Berufungsverfahren wird das Berufungsgericht daher den - ggf.ergänzten - konkreten Sachvortrag des Klägers zu dem Kausalzusammenhang erneut auf seine Schlüssigkeit auch unter dem Blickwinkel der erforderlichen Anfangswahrscheinlichkeit im Hinblick auf die Frage des (weiteren) Vorliegens der Voraussetzungen für dessen Vernehmung als Partei nach § 448 ZPO gemäß den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung aufgestellten Grundsätzen (vgl. dazu Senat, BGHZ 160, 134, 147 m.w.Nachw.; Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02 aaO S. 1274) zu prüfen haben.
BGH, URTEIL vom 1.5.2007, Az. II ZR 173/05 - 13- § 448 ZPO gemäß den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung aufgestellten Grundsätzen (vgl. dazu Senat, BGHZ 160, 134, 147 m.w.Nachw.; Sen.Urt. v. 9. Mai 2005 - II ZR 287/02 aaO S. 1274) zu prüfen haben.
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2006, Az. IV ZR 151/05 8	Zwar geht das Berufungsgericht im Ausgangspunkt zutreffend da- von aus, dass für eine Vernehmung nach § 448 ZPO eine gewisse Anfangswahrscheinlichkeit für die zu beweisende Tatsache gegeben sein muss (BGH, Urteile vom 16. Juli 1998 - I ZR 32/96 - VersR 1999, 994 unter II 2 b aa; vom 19. Dezember 2002 -VII ZR 176/02 - ZIP 2003, 594 unter II 2 a und b); auch lässt sich eine vom sonstigen Beweisergebnis unabhängige Pflicht zur Parteivernehmung nicht allein aus dem Grundsatz der Waffengleichheit herleiten.
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2006, Az. IV ZR 151/05 Steht nur einer von zwei Prozessparteien ein unabhängiger Zeuge zur Verfügung, trägt § 448 ZPO dem dadurch ausreichend Rechnung, dass er dem Gericht dann, wenn nach dem Ergebnis der bisherigen Verhandlung und Beweisaufnahme eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit der streitigen Behauptung spricht, ein Mittel zur Gewinnung letzter Klarheit verschafft (vgl. BGHZ 150, 334, 342).
BGH, URTEIL vom 2.8.2005, Az. XI ZR 216/04 Zu diesem Zweck ist die Partei gemäß § 448 ZPO zu vernehmen oder gemäß § 141 ZPO anzuhören (BGH, Urteile vom 16. Juli 1998 - I ZR 32/96, NJW 1999, 363, 364 und vom 19. Dezember 2002 - VII ZR 176/02, WM 2003, 1740, 1741 f.; jeweils m.w.Nachw.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2005, Az. IX ZR 144/02 Das Berufungsgericht hat insbesondere nicht die Voraussetzungen verkannt, unter denen die beweispflichtige Partei gemäß § 448 ZPO zu vernehmen ist (vgl. BGHZ 150, 334, 341 f; BGH, Urt. v. 16. Juli 1998 -1 ZR 32/96, BGHR § 448 ZPO Ermessensgrenzen 6; Urt. v. 9. Oktober 1997 - IX ZR 269/96, NJW 1998, 306).
BGH, URTEIL vom 3.6.2005, Az. VIII ZR 136/04 Die Entscheidung über die Vernehmung einer Partei nach § 448 ZPO obliegt dem Ermessen des Tatrichters und ist nur darauf nachprüfbar, ob die rechtlichen Voraussetzungen verkannt worden sind oder das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt worden ist (BGH, Urteil vom 16. Juli 1998 -1 ZR 32/96, NJW 1999, 363, unter II 2 b bb).
BGH, URTEIL vom 2.4.2005, Az. XI ZR 358/03 Eine Parteivernehmung von Amts wegen gemäß § 448 ZPO darf nur angeordnet werden, wenn aufgrund einer vorausgegangenen Beweisaufnahme oder des sonstigen Verhandlungsinhalts bereits eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die zu beweisende Tatsache spricht (st.Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 16. Juli 1998 - I ZR 32/96, NJW 1999, 363, 364 m.w.Nachw.).
AG Aachen, Urteil vom 2.4.2005, Az. 10 C 623/04 In diesem Zusammenhang darf nämlich auch nicht übersehen werden, dass der Sinn und Zweck des § 448 ZPO nicht darin zu sehen ist, einer – wie hier - beweisbelasteten Partei aus ihrer Beweisnot zu helfen (vgl. OLG München NJW-RR 1996, 958 (959 f.(; LG Mönchengladbach NJW-RR 1998, 501 (502(; Zöller/Greger a. a. O., § 448 Rn. 2 a, m. w. N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2004, Az. III ZR 369/03 Nach der auf die Entscheidung des EGMR vom 27. Oktober 1993 (NJW 1995, 1413 ff) zurückgehenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Senatsbeschluß vom 25. September 2003 - III ZR 384/02 - NJW 2003, 3636; BGH, Urteil vom 19. Dezember 2002 -VII ZR 176/02- NJW-RR 2003, 1002, 1003; Urteil vom 16. Juli 1998 -1 ZR 32/96 - NJW 1999, 363, 364 m.w.N.; vgl. auch BVerfG NJW 2001, 2531 f; OLG Frankfurt am Main OLGR 2003, 81, 82 f) haben die Gerichte zwar grundsätzlich zur Wahrung der Waffengleichheit im Zivilprozeß in Situationen, in denen nach Gesprächen unter vier Augen nur der einen Partei ein Zeuge zur Verfügung steht, der Beweisnot der anderen Seite dadurch Rechnung zu tragen, daß sie die prozessual benachteiligte Partei nach § 448 ZPO vernehmen oder gemäß § 141 ZPO anhören.
BGH, URTEIL vom 1.6.2004, Az. II ZR 217/03 -22- Einzelumständen auseinanderzusetzen und ggf.zu prüfen haben, ob die Voraussetzungen für eine Parteivernehmung gemäß § 448 ZPO jeweils erfüllt sind (vgl. dazu BGHZ 110, 363, 366).
BGH, URTEIL vom 1.6.2004, Az. II ZR 218/03 Die Parteivernehmung nach § 448 ZPO darf von Amts wegen nur angeordnet werden, wenn aufgrund einer vorausgegangenen Beweisaufnahme oder des sonstigen Verhandlungsinhalts wenigstens eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die zu beweisende Tatsache spricht, so daß bereits 'einiger Beweis' (sog. Anfangsbeweis) erbracht ist (st.Rspr.; vgl. z.B. BGH, Urt. v. 5. Juli 1989 -VIII ZR 334/88, NJW 1989, 3222, 3223; BGH, Urt. v. 24. September 1991 - IV ZR 172/90, VersR 1991, 917, 918 - jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.11.2002, Az. VII ZR 176/02 bb) Der Grundsatz der Waffengleichheit wird nicht verletzt, wenn das Gericht nach Vernehmung eines Zeugen davon absieht, die Gegenpartei gemäß § 448 ZPO von Amts wegen zu vernehmen, weil es keine Wahrscheinlichkeit für die Parteibehauptung erkennt (BGH, Urteil vom 19. April 2002 - V ZR 90/01, NJW 2002, 2247).
LG Bonn, Urteil vom 2.4.2002, Az. 15 O 553/01 Zum anderen verbot sich für die Kammer eine Anordnung der von der Klägerin beantragten Vernehmung ihrer Person als Partei im Rahmen des § 448 ZPO, da hierfür zu demindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit der unter Beweis gestellten Behauptungen im Zeitpunkt der Entscheidung über die Zulassung der Parteivernehmung hätte erbracht werden müssen, woran es fehlt (vgl. BGH MDR 1965, 287).
BGH, URTEIL vom 4.6.1998, Az. I ZR 32/96 9 b) Die Verfahrensweise des Berufungsgerichts wäre allerdings — worauf die Revisionserwiderung zu Recht hinweist -nicht zu beanstanden, wenn die erstinstanzliche Vernehmung des Beklagten zu 2 mit § 448 ZPO nicht in Einklang gestanden hätte (BGH VersR 1981, 1175, 1176).
BGH, URTEIL vom 4.6.1998, Az. I ZR 32/96 Eine verfahrensfehlerhafte Parteivernehmung nach § 448 ZPO ist daher ebenso zu behandeln wie ein Fehler bei der Urteilsfällung, von dem die Parteien bei der Schlußverhandlung noch keine Kenntnis haben können (vgl. zu § 448 ZPO BGH VersR 1981, 1175, 1176; ferner BGH, Urt. v. 4.12.1990 - XI ZR 310/89, NJW 1991, 1180; Urt. v. 18.3.1992 - VIII ZR 30/91, NJW 1992, 1966, 1967).
BGH, URTEIL vom 4.6.1998, Az. I ZR 32/96 Daß bei einer solchen Konstellation der einen Partei ein Zeuge in der Person des Mitarbeiters zur Seite steht, während die Gegenseite, die selbst die Verhandlungen geführt hat, sich auf keinen Zeugen stützen kann, stellt in einem späteren Gerichtsverfahren eine Benachteiligung dar, die im Rahmen der Ermessensentscheidung nach § 448 ZPO berücksichtigt werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 19.6.1980 - IVa ZR 11/80, WM 1980, 1071, 1073; Urt. v. 9.10.1997 - IX ZR 269/96, NJW 1998, 306 f.).
BGH, URTEIL vom 3.3.1994, Az. XII ZR 168/92 Das Revisionsgericht kann grundsätzlich nur prüfen, ob der Tatrichter sein Ermessen unsachgemäß ausgeübt, die Grenzen des Ermessens überschritten oder das Ermessen, falls eine Vernehmung nach § 448 ZPO in Betracht kam, überhaupt nicht hat walten lassen (BGH, Urteile vom 20. Mai 1987 - IVa ZR 36/86 = BGHR aaO Ermessensgrenzen 2 und vom 10. März 1988 - III ZR 250/86 aaO; BGHZ 110, 363, 365, 366).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. tt ZR 119/91 Die Entscheidung über die Vernehmung einer Partei nach §448 ZPO obliegt dem Ermessen des Tatrichters und ist im Revisionsverfahren nur daraufhin überprüfbar, ob er die Notwendigkeit zur Ausübung seines Ermessens verkannt oder sein Ermessen fehlerhaft ausgeübt, insbesondere die ihm dabei gesetzten äußersten Grenzen überschritten hat (BGH Urt. v. 5. Juli 1989 - VIII ZR 334/88, NJW 1989, 3222, 3223 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. TT ZR 116/91 Die Entscheidung über die Vernehmung einer Partei nach § 448 ZPO obliegt dem Ermessen des Tatrichters und ist im Revisionsverfahren nur daraufhin überprüfbar, ob er die Notwendigkeit zur Ausübung seines Ermessens verkannt oder sein Ermessen fehlerhaft ausgeübt, insbesondere die ihm dabei gesetzten äußersten Grenzen überschritten hat (BGH Urt. v. 5. Juli 1989 - VIII ZR 334/88, NJW 1989, 3222, 3223 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.0.1992, Az. TT ZR 118/91 Die Entscheidung über die Vernehmung einer Partei nach § 448 ZPO obliegt dem Ermessen des Tatrichters und ist im Revisionsverfahren nur daraufhin überprüfbar, ob er die Notwendigkeit zur Ausübung seines Ermessens verkannt oder sein Ermessen fehlerhaft ausgeübt, insbesondere die ihm dabei gesetzten äußersten Grenzen überschritten hat (BGH Urt. v. 5. Juli 1989 - VIII ZR 334/88, NJW 1989, 3222, 3223 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.3.1991, Az. II ZR 37/90 Voraussetzung für eine Parteivernehmung nach § 448 ZPO ist, daß für die Wahrheit oder Unwahrheit einer Behauptung noch kein voller Beweis geführt, wohl aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit erbracht ist (vgl. BGH, Urt. v. 26. Oktober 1983 - IVa ZR 80/82, NJW 1984, 721, 722).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.1989, Az. III ZR 204/88 Die Vernehmung einer Partei nach § 448 ZPO setzt voraus, daß das Ergebnis der Verhandlung und einer durchgeführten Beweisaufnahme nicht ausreicht, die richterliche Überzeugung von der Richtigkeit der Darstellung der einen oder anderen Partei zu begründen, daß aber jedenfalls eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit der Behauptung besteht (Senatsurteil vom 10. März 1988 - III ZR 250/86 -BGHR ZPO § 448 - Ermessensgrenzen 3).
BGH, URTEIL vom 3.0.1988, Az. IVb ZR 82/86 § 448 ZPO gebietet nicht in jedem Fall, in dem seine Anwendung zu erwägen ist, eine Darlegung der Gründe, die das Gericht bewogen haben, von der Möglichkeit der Parteivernehmung keinen Gebrauch zu machen (Senats-urteil vom 17. September 1986 - IVb ZR 87/85 - BGHR ZPO § 448 Ermessensgrenzen 1).
BGH, URTEIL vom 3.0.1988, Az. IVb ZR 82/86 Danach lagen die Voraussetzungen dafür, den beweispflichtigen Kläger gemäß § 448 ZPO als Partei zu vernehmen, nicht, vor (s, auch BGH Urteil vom 20. Mai 1987 - IVa ZR 36/86 - BGHR ZPO § 448 Ermessensgrenzen 2).
BGH, URTEIL vom 4.2.1987, Az. VII ZR 96/86 Allerdings ist die Klägerin, die sich zweifelsfrei in Beweisnot zu Einzelheiten des Unfallhergangs befindet, als Partei nach § 448 ZPO nur zu vernehmen, wenn für ihre Darstellung eine gewisse Wahrscheinlichkeit spricht und wenn von ihr überhaupt vertrauenswürdige Bekundungen erwartet werden können (st. Rechtsprechung; vgl. etwa BGH NJW 1983, 2033; Urteile vom 20. Dezember 1967 - VIII ZR 186/65 = WM 1968, 406, 407; vom 20. Januar 1976 - VI ZR 192/74 = LM ZPO § 448 Nr. 5, jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.8.1986, Az. IVb ZR 87/85 Das Revisionsgericht kann nur prüfen, ob er sein Ermessen unsachgemäß ausgeübt oder die ihm eingeräumten Grenzen des Ermessens überschritten hat oder dieses Ermessen, falls eine Vernehmung nach § 448 ZPO in Betracht kam, überhaupt nicht hat walten lassen (BGH Urteile vom 5. November 1974 - VI ZR 125/73 - VersR 1975, 155, 156 und vom 20. Januar 1976 aaO S. 588).
BGH, URTEIL vom 3.8.1986, Az. IVb ZR 87/85 § 448 ZPO gebietet nicht in jedem Fall, in dem eine Anwendung in Betracht kommt, eine Darlegung der Gründe, die das Gericht bewogen haben, von der Möglichkeit der Parteivernehmung keinen Gebrauch zu machen (vgl. BGH Urteile vom 6. März 1957 - IV ZR 303/56 - LM § 448 ZPO Nr. 2 und vom 1. Februar 1983 - VI ZR 152/81 - NJW 1983, 2033, 2034).
BGH, URTEIL vom 2.6.1985, Az. VI ZR 68/84 13, 20, 21; BGH, Urt. v. 17. Februar 1982 - IVb ZR 653/80 - NJW 1982, 1217 m.w.Nachw.); hierzu bedarf es - entgegen der Meinung der Revision - auch nicht der Parteivemehmung nach § 448 ZPO (BGH Urt. v. 26. Februar 1952-1 ZR 65/51 -LM ZPO § 286 B Nr. 4).
BGH, URTEIL vom 3.9.1983, Az. IVa ZR 80/82 Im Ansatz zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, daß die Vernehmung der beweisbelasteten Partei nach § 448 ZPO voraussetzt, daß bereits eine gewisse Wahrscheinlichkeit für deren Behauptungen spricht (ständige Rechtsprechung: BGH Urteil vom 18.12.1968 - IV ZR 522/68 - VersR , 69, 220; Urteil vom 20.1.1976 - VI ZR 192/74 - LM ZPO § 448 Nr. 5).
BGH, URTEIL vom 2.1.1983, Az. VI ZR 152/81 Zwar gebietet § 448 ZPO nicht in Jedem Fall, in dem die Anwendung dieser Vorschrift in Betracht kommt, eine Darlegung der Gründe, die das Gericht bewogen haben, von der Möglichkeit der Parteivernehmung keinen Gebrauch zu machen (vgl. BGH, Urteil vom 6. März 1957 - IV ZR 303/56 - LM ZPO § 448 Nr. 2).
BGH, URTEIL vom 3.10.1979, Az. IV ZR 34/78 Es besteht daher auch bei der Diebstahlsversicherung für Kraftfahrzeuge kein Anlaß, von dem Grundsatz abzugehen, daß eine ParteiVernehmung der beweispflichtigen Partei nach § 448 ZPO nur dann erfolgen darf, wenn für die Darstellung der Partei eine gewisse Wahrscheinlichkeit spricht (vgl. BGH JZ 1976, 214).
BGH, vom 5.10.1975, Az. IV ZR 112/74 -17- haften Gebrauch von ihm gemacht hat (vgl. BGH LM § 448 ZPO Nr. 2 und 4).
BGH, URTEIL vom 3.4.1975, Az. VIII ZR 6/74 Wenn das Berufungsgericht bei diesem Beweisergebnis eine Vernehmung des beweispflichtigen Beklagten als Partei gemäß § 448 ZPO abgelehnt hat, so ist das nicht zu beanstanden (vgl. dazu BGH-Urteil vom 6. März 1957 - IV ZR 303/56 = LM ZPO § 448 Nr. 2).
BGH, URTEIL vom 2.9.1974, Az. VI ZR 123/75 Das Revisionsgericht kann nur prüfen, ob das Berufungsgericht sein Ermessen unsachgemäß ausgeübt oder die ihm eingeräumten Grenzen des Ermessens überschritten hat oder dieses Ermessen, falls eine Vernehmung nach § 448 ZPO in Betracht kam, überhaupt nicht hat walten lassen (BGH Urt. v. 6. März 1957 - IV ZR 303/56 = LM ZPO § 448 Nr. 2; v. 20. Dezember 1967 - VIII ZR 186/65 = WM 1968, 406, 407).
BGH, URTEIL vom 4.5.1973, Az. VIX ZR 151/71 Seine Entscheidung hierüber liegt im Rahmen des tatrichterlichen Ermessens (vgl. BGH LM Nr. 4 zu § 448 ZPO) und läßt keinen Rechtsfehler erkennen.
BGH, URTEIL vom 4.5.1972, Az. II ZR 16/71 Sie hat insbesondere auch keine hinreichenden Tatsachen angeben können, aus denen sich ergibt, daß das Berufungsgericht pflichtwidrig nicht geprüft hat, ob insoweit von Amts wegen die Parteivernehmung der Beklagten anzuordnen war (vgl. BGH LM Nr. 2 zu § 448 ZPO).
BGH, URTEIL vom 5.0.1970, Az. I ZR 69/67 Je nach Lage des Einzelfalles kann aber in der Unterlassung einer Parteivernehmung ein Ermessensfehler gesehen werden (BGH LM Nr. 2 zu § 448 ZPO).
BGH, URTEIL vom 1.8.1968, Az. III ZR 137/67 Denn das Gericht kann das eigene Vorbringen, Handlungen und Erklärungen einer Partei, ohne sie nach § 448 ZPO vernehmen zu müssen, als Grundlagen seiner Über-zeugungsbi1dung nutzen, und diese prozessuale Befugnis wird dadurch, daß eine Beweisaufnahme vorgenommen, aber nicht zur Klärung geführt hat, nicht ausgeschlossen (EMzu ZPO 5 286 B Nr. 4 und 11; BGH Urteil vom 27. Juni 1968 - Ill ZR 71/66 -).
BGH, URTEIL vom 4.11.1967, Az. teil zu 1/2 Die Revision vermag demgegenüber keine bestimmten Tatsachen vorzutragen, aus denen sich ergäbe, daß es sich anders verhalte und daß das Berufungsgericht es pflichtwidrig unterlassen habe, sein Ermessen walten zu lassen (vgl. BGH DM Nr. 2 zu § 448 ZPO).
BGH, Urteil vom 4.3.1964, Az. VII ZR 128/62 Partei (also auch der beweispflichtigen Partei) anordnen« Dabei ist grundsätzlich davon auszugehen, daß dem Gericht die Vorschrift des § 448 ZPO bekannt ist« Aue dem Umstand, daß es sich mit dieser Vorschrift nicht ausdrücklich auseinandergesetzt hat, kann auch noch nicht ohne weiteres geschlossen werden, daß es diese nicht beachtet hat und nicht sein ihm darin eingeräumtes Ermessen hat walten lassen (BGH in IM $ 448 ZPO Nr, 2),	'
BGH, Urteil vom 4.5.1963, Az. III ZB 62/62 den Y/eg links des Baches benutzt hatte, den Bach überqueren mußte, und daß dazu die Brücke die günstigste Gelegenheit bot» Es wird also zu untersuchen sein, welchen Grad von Wahrscheinlichkeit der Vortrag des Klägers, er habe die Brücke benutzt und sei von ihr abgestürzt, im Vergleich mit anderen ünfallsmöglichkeiten besitzt, und ob unter Berücksichtigung aller in Betracht kommenden Umstände, insbesondere auch der Zuverlässigkeit der Angaben des Klägers, dessen Darstellung als erwiesen angesehen werden kann oder nicht«, Im Rahmen dieser Untersuchung wird es sich nicht umgehen lassen, den Kläger, falls er dies beantragt, persönlich zu hören» Zwar ist es Sache des Tatrichters, darüber zu entscheiden, ob eine Partei gemäß § 448 ZPO zu dem Zwecke der Beweisaufnahme zu vernehmen ist; das Gericht kann, selbst wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Behauptungen der Partei besteht, von ihrer Vernehmung absehen, wenn ihm diese keine Überzeugung verschaffen würde (RG JV/ 1935, 2432; BGH in NJW 1952, 384 Nr» 13)» Ebenso ist es Sache des Gerichts, die Anhörung einer Partei zur Sachaufklärung gemäß § 141 ZPO anzuordnen oder nicht» Doch ist dem Kläger jedenfalls auf seinen Antrag hin das Wort zu erteilen und Gelegenheit zur Schilderung des Unfallhergangs und zur Stellungnahme zu dem Vorwurf der Unzuverlässigkeit zu geben (§ 137 Abs, 2, 4 ZPO).
BGH, Urteil vom 3.4.1963, Az. VIII ZR 78/62 6 rig unterlassen hat, sein Ermessen nach § 448 ZPO walten au lassen oder daß es die ihm hierin gesetzten Ermessensgrenzen überschritten hat (BGH Urte vom 6* März 1957 - IV ZR 203/56 = Llvi ZPO § 448 Nr* 2).
BGH, Urteil vom 5.11.1961, Az. lb ZR 190/62 Aus welchen Gründen das Gericht, wie die Revision in diesem Zusammenhang weiter geltend macht, angesichts des für den Kläger völlig negativen Beweisergebnisses von dem Ermessen des § 448 ZPO pflichtwidrig keinen Gebrauch gemacht haben soll, ist nicht ersichtlich (BGH vom 6. März 1957 - IM ZPO § 448 Nr.2).
BGH, Urteil vom 2.5.1961, Az. VI ZK 198/60 Sprachen sich die Entscheidungsgrunde des angefochtenen Urteils auch nicht darüber aus, ob das Berufungsgericht die Möglichkeit erwogen hat, den Beklagten selbst als Partei über die behauptete Existenz des Schreibens zu vernehmen, so ist mangels Darlegung entgegenstehender Tatsachen doch davon auszugehen, daß es das Ermessen hat walten lassen das ihm durch § 44Ö ZPO eingeräumt war (vgl, BGH, Urteil vom 6. März 1957 - IV ZR 303/56 - IM Nr, 2 zu § 448 ZPO); die Parteivernehmung des Direktors	der Klägerin zeigt, daß dem Berufungs-
BGH, Urteil vom 4.3.1959, Az. VII ZR 125/59 bewußt gewesen ist und deshalb eine dahingehende Prüfung unterlassen hat, oder daß es sich insoweit von rechtsirrigen Erwägungen hat leiten lassen (vgl. BGH LM § 448 ZPO Nr. 2).
BGH, Urteil vom 2.5.1954, Az. I ZR 135/33 Bezug genommene Es hat weiterhin den Vortrag der Beklagten wiedergegeben, ihr Geschäftsführer habe am 28® Oktober darauf bestanden, daß er sofort eine Ladung Hobeldielen und eine Ladung Rauhspund habend müsse« Bei dieser Sachlage kann nicht angenommen werden, daß das Berufungsgericht die Aussage des Zeugen Zjß übersehen hat« Der Tatrichter ist nicht gehalten, sich mit jeder einzelnen Zeugenaussage auseinanderzusetzen, zu demal, wenn sie so farblos und allgemein gehalten ist wie im vorliegenden Pall (BGHZ 3, 162 /T757)o Eine Vernehmung des Geschäftsführers der Beklagten nach § 448 ZPO kam nicht in Frage, da das Berufungsgericht vom Gegenteil der Behauptung der Beklagten überzeugt war (RGZ 144? 321 /3247)*