Source: https://www.bzb-online.de/ePaper_BZBplus_7-2018/
Timestamp: 2019-06-16 03:08:43
Document Index: 350715172

Matched Legal Cases: ['§ 95', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 12', '§ 8', '§ 136', '§ 135', '§ 10', '§ 18', '§ 18']

BZBplus 7-2018
Frist verlängert – Telematikinfrastruktur: Praxen müssen Komponenten bis Ende März 2019 bestellen
Neue Fortbildungsbroschüre
Zentrale Säule stärken – Neue Gutachter beginnen ihre Ausbildung
Schlichten statt ärgern – Schlichtungsverfahren der BLZK wird gut von Patienten genutzt
Neuer Service für die Praxen – Pflicht zur Fortbildung: KZVB erleichtert die Einreichung der Nachweise
So individuell wie die Patienten – Steigerungsfaktor begründen bei Beihilfeempfängern
Kontinuität im Gesundheitsministerium
Praxisinventar-, Elektronik- und Rechtsschutzversicherung – Welche Versicherungen braucht man - und welche nicht?
Arbeitsplatzanalyse in drei Schritten – Tag 1 nach der BuS-Schulung: Wie fange ich an?
Notfall-Ordner für die Praxis – Nutzen Sie die Servicepakete der BLZK / ZäPP: Die KZVB sagt Danke
Login und drin – QM Online der BLZK: Anmeldung und Passwortänderung
Abrechnung transparent – Allgemeines zur Befundklasse 6
plus Ausgabe 7/2018 Eine Publikation der BLZK und KZVB FRIST VERLÄNGERT Telematikinfrastruktur: Praxen müssen Komponenten bis 31. März 2019 bestellen
Zeichen stehen auf Kontinuität Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, von den befürchteten „chaotischen Verhältnissen“ ist Bayern nach der Landtags- wahl weit entfernt. In rekordverdächtigem Tempo haben CSU und Freie Wähler ihre Koalitionsverhandlungen abgeschlossen und eine Regierung gebildet. Immerhin drei der 82 Seiten ihres Koalitionsvertrags widmen sie dem Thema „Gesundheits- politik“. Näheres zu den Inhalten finden Sie im BZB 12/2018, das am 14. Dezember erscheint. Insgesamt dürften die Zeichen auf Kontinuität stehen. „Bayern geht es gut. Die Koalition aus CSU und Freie Wähler ist getragen von einem gemeinschaftlichen bürgerlichen Geist“, heißt es in der Präambel der Vereinbarung. Eine gute Nachricht ist aus zahnärztlicher Sicht auch, dass das Gesundheitsminis- terium weiterhin von Melanie Huml geleitet wird. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr konstruktiv und vertrauensvoll mit der, das darf ich an dieser Stelle hervorheben, oberfränkischen Ministerin zusammengearbeitet. Aus Bayern kamen wichtige Impulse für die Gesundheitspolitik im Bund, die sich unmittelbar auf die Arbeit in den Praxen auswirken. Wenn es uns gelingt, dass die Degression abge- schafft und das vertragliche Gutachterwesen gesetzlich verankert wird, sind das echte Meilensteine. Diesen pragmatischen Weg wollen und werden wir fortsetzen. In diesem Sinne wünschen wir der alten und neuen Ministerin eine glückliche Hand und viel Biss für die Aufgaben, die vor ihr liegen. Ihr Dr. Rüdiger Schott Stv. Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns und Vizepräsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer Inhalt Seite 4 TI: Frist verlängert Seite 5 Neue Fortbildungsbroschüre Seite 6 Neue Gutachter Seite 7 Schlichtungsverfahren Fortbildungsnachweis online Seite 8 Beihilfe: Steigerungsfaktor Seite 10 Kontinuität im Gesundheitsministerium Versicherungen Arbeitsplatzanalyse Notfall-Ordner QM: Anmeldung und Passwortänderung Abrechnung transparent Termine/Impressum eazf Fortbildungen Seite 11 Seite 12 Seite 14 Seite 16 Seite 17 Seite 18 Seite 21 Seite 22 Ausgabe 7/2018 BZBplus | 3
Frist verlängert Telematikinfrastruktur: Praxen müssen Komponenten bis Ende März 2019 bestellen Der Bundestag hat die Bestellfrist für die Komponenten zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) verlängert. Bis zum 31. März 2019 müssen diese nun verbindlich bestellt sein, bis zum 30. Juni muss der Anschluss erfolgen. Das hat der Bundestag im Zuge der Ver- abschiedung des Pflegepersonal-Stär- kungsgesetzes entschieden. Praxen, die nach Ablauf dieser Frist noch nicht an die TI angeschlossen sind, droht weiterhin eine Honorarkürzung von einem Prozent. Der Fristverlängerung waren Proteste der Ärzte- und Zahnärzteschaft voraus- gegangen. Ursprünglich war geplant, dass die Bestellung der Komponenten bis Ende 2018 erfolgen muss. Reaktion der Bundes-KZV Die Vertreterversammlung der Kas- senzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) begrüßte in ihrer Sitzung Anfang November in Frankfurt am Main das Ansinnen, die gesetzliche Frist für die TI-Anbindung zu verlängern. Sie forder- te den Gesetzgeber jedoch auf, diese Fristverlängerung nicht von der vertrag- lichen Vereinbarung einer Anschaffung der Ausstattung abhängig zu machen. Durch den geforderten Nachweis der Bestellung entstehe den KZVen „ein inakzeptabler bürokratischer Zusatz- aufwand“, sagte der stellvertretende KZBV-Vorsitzende Dr. Karl-Georg Poch- hammer. Außerdem hätten Zahnärzte zum 1. Juli 2019 gleichwohl mit Sank- tionen zu rechnen, wenn die Hersteller die Ausstattung trotz eines Vertrags nicht ausliefern könnten. Eine weitere Fristverlängerung zur Durchführung des Versicherten-Stamm- daten-Management (VSDM) bis zum 31. Dezember 2019 ist daher aus Sicht der Delegierten dringend notwendig, um den mit dem E-Health-Gesetz intendier- ten realistischen Ausstattungszeitraum wiederherzustellen. 4 | BZBplus Ausgabe 7/2018
m o c . e b o d a . k c o t s - r o b r e Z : o t o F Auch die Kassenärztliche Bundesver- einigung (KBV) begrüßt den Aufschub. Ihr Vorstandsmitglied Dr. Thomas Krie- del stellte zugleich klar, dass es keinen Sinn ergebe, die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten mit Fristen und Sanktionsdrohungen zu belegen. Wenn die Industrie es nicht schaffe, die benö- tigten Geräte in der nötigen Menge zu liefern oder trotz Bestellung fristgerecht zu installieren, dann würden solche Vor- gaben scheitern und Praxen überdies unverschuldet bestrafen. Neuer Konnektor umfang und einem sehr hohen Sicher- heitsniveau. Der Konnektor stellt ein sogenanntes virtuelles privates Netz- werk (VPN) her, in dem elektronische Anwendungen unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien völlig abgeschirmt vom sonstigen Internet genutzt werden können. Das VSDM ist die erste Anwendung der TI und ermöglicht es Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten in Echtzeit (on- line) automatisiert zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind bzw. ob ein gültiges Ver- sicherungsverhältnis besteht. Dieser Online-Datenabgleich ist gesetzlich ver- pflichtend. Die KZVB fühlt sich durch die aktuelle Entwicklung in ihrer Politik bestätigt. Sie hatten den Praxen von Anfang an geraten beim ORS nichts zu überstürzen und abzuwarten, bis mehrere Anbieter auf dem Markt sind. Weitere Informationen finden Sie auf kzvb.de/online-rollout. red Neuigkeiten gibt es auch bei den Kon- nektoren, die die IT-Systeme der Praxen mit der TI verbinden. Die für die elektronische Gesundheitskarte und die dazugehörige Infrastruk- tur verantwortliche gematik hat einen dritten VSDM-Konnektor zugelassen, und zwar den der Firma RISE F&E. „Der RISE-Konnektor hat die Anforderungen an die Funk- tionalität, Interoperabilität und Sicherheit zum Einsatz in der Telematikinfrastruktur erfüllt“, erklärte Alexander Beyer, Ge- schäftsführer der gematik. Ein Konnektor ist mit einem Router vergleichbar, jedoch mit einem deutlich größeren Funktions- Fortbildungen der KZVB 2019 1 In Kooperation mit der NEUE FORTBILDUNGSBROSCHÜRE Regional Kostenlos Praxisnah Fortbildungen 2019 Die KZVB bietet in Kooperation mit der eazf, der Fortbil- dungsakademie der BLZK, auch im kommenden Jahr hoch- wertige Fortbildungen zu vertragszahnärztlichen Themen an und unterstützt damit die Ehrenamtsträger an der Basis (Obleute und Leiter von Qualitätszirkeln und Fortbildungs- kreisen) bei ihrer Arbeit für die Kollegen. Dieser Ausgabe des BZBplus liegt eine Themenübersicht bei. Sie steht auch online auf: www.kzvb.de/zahnarztpraxis/fortbildung Dort befinden sich auch zahlreiche weitere Infos zur ver- tragszahnärztlichen Fortbildung. Consulting und Coaching im Dentalbereich: ............................ www.dentaqum.de 089 59 06 80 59 Gemeinsam das Ziel vor Augen. Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Damit es von Anfang an ein Erfolg wird. dentaqum.de/existenzgruendung
m o c . e b o d a . k c o t s - d o o g o n z l : o t o F Zentrale Säule stärken Neue Gutachter beginnen ihre Ausbildung Die einvernehmlich mit den Krankenkassen bestellten Gutachter sind eine zentrale Säule der zahnärztlichen Qualitätssicherung. Sie leisten wichtige Arbeit zum Schutz der Rechte der Patienten. Deshalb hält die KZVB am bewährten Gutachterwesen fest. Nachdem es in den zurückliegenden Jahren Signale aus der Politik gegeben hatte, den Medizinischen Dienst der Kran- kenversicherung (MDK) auf Kosten des Gutachterwesens zu stärken, begrüßt die KZVB die jüngste Entwicklung: Der aktuelle Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes sieht vor, endlich eine Ermächtigungsgrundlage für das bundes- mantelvertraglich vereinbarte Gutachterverfahren zu schaffen. Damit dürfte dieses fachlich fundierte und erfolgreiche Modell auch in Zukunft erhalten bleiben. Gründliche Vorbereitung auf verantwortungsvolle Aufgabe Vor diesem erfreulichen Hintergrund haben im Oktober neue Gutachter ihr Amt angetreten. In den Monaten zuvor waren sie unter der Leitung des KZVB-Referenten für das Gutachterwesen, Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel, gründlich auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor- bereitet worden. red Die neuen einvernehmlich mit den Krankenkassen bestellten Gutachter haben im Oktober ihre Aus- bildung begonnen. 6 | BZBplus Ausgabe 7/2018
m o c . e b o d a . k c o t s - l e g o V x i l e F : o t o F Schlichten statt ärgern Schlichtungsverfahren der BLZK wird gut von Patienten genutzt Das Schlichtungsverfahren der BLZK gibt Zahnärzten und Patienten die Möglich- keit, Streitigkeiten aus dem Behand- lungsvertrag gütlich und rechtsverbind- lich beizulegen. Die Akzeptanz für das außergerichtliche Verfahren nimmt bei Patienten stetig zu. Ein großer Teil der beantragten Verfahren betrifft derzeit implantatgetragene Versorgungen. Bis Ende September waren bereits 90 An- träge für ein Schlichtungsverfahren bei der BLZK eingegangen – deutlich mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Unsere Auswertungen zeigen, dass die Zahnärzte, die ein Schlichtungsverfahren durchlaufen haben, mit dem Ergebnis sehr zufrieden waren“, so die Vorsit- zende der Schlichtungsstelle der BLZK, Rechtsanwältin Susanne Ottmann-Kolbe. Allerdings schränkt sie mit Blick auf die Akzeptanz des Verfahrens in der Zahn- ärzteschaft ein: „Wir müssen feststellen, dass die Zustimmung von Zahnärzten zur Durchführung eines Schlichtungsver- fahrens noch gering ist. Circa 50 Prozent stimmen einem Schlichtungsverfahren nicht zu.“ Schlichtungsverfahren – zeitnah und kostengünstig Häufig ist mangelnde oder unzureichen- de Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient der Grund für die Streitig- keiten. Konflikte mit Patienten über das Behandlungsergebnis können durch eine Schlichtung bereinigt werden – zeitnah und kostengünstig. Offenbar muss aber noch viel Aufklärungs- und Überzeu- gungsarbeit in der Zahnärzteschaft ge- leistet werden. Ein Schlichtungsverfahren könne auch dann sinnvoll sein, wenn der Zahnarzt überzeugt ist, lege artis behandelt zu haben, so Ottmann-Kolbe. Zahnärzte und Patienten verständigen sich unter juristischer und fachlicher Anleitung miteinander. Im Idealfall kommt es zu einer rechtsverbindlichen Vereinbarung. Diese wird individuell erarbeitet. „Die Zahl der widerrufenen Vereinbarungen ist sehr gering. In allen Fällen konnten Zahnarzt und Patient nach dem Vermittlungsgespräch wieder offen miteinander kommunizieren und sich die Hand geben“, berichtet Ottmann-Kolbe. Isolde M. Th. Kohl SCHLICHTUNGSSTELLE DER BLZK Informationen zur Schlichtungsstelle der BLZK gibt es auf der Internetseite der BLZK (www.blzk.de/schlichtung). Dort sind die Kontaktdaten der Schlichtungsstelle, ein Antragsformu- lar für die Schlichtung, der zeitliche Ablaufplan für die Dauer und den Ablauf eines Schlichtungsverfahrens sowie die aktuelle Schlichtungsord- nung eingestellt. Ausgabe 7/2018 BZBplus | 7
m o c . e b o d a . k c o t s - n i i i u g n e p : o t o F Neuer Service für die Praxen Pflicht zur Fortbildung: KZVB erleichtert die Einreichung der Nachweise Wie in der BZBplus-Ausgabe 6/2018 angekündigt, endet Mitte 2019 für einen Großteil der bayerischen Zahnärzte der Fünfjahreszeitraum zur Erbringung der Fortbildungspflicht nach § 95d SGB V. Rechtzeitig vor dem Ende dieses Zyklus vereinfacht die KZVB die Erfüllung der Nachweispflicht. Ab 4. Dezember 2018 bietet sie als neuen Service den On- line-Nachweis an. Im internen Bereich des KZVB-Internetauftritts gibt es im „Servicecenter“ den neuen Punkt Fort- bildung. Hier können Zahnärzte den für sie gülti- gen Fortbildungszeitraum einsehen und ihren persönlichen Fortbildungsnach- weis einfach und individuell für ihren Zeitraum erstellen. Dann nur noch aus- drucken, unterschreiben und an KZVB, Referat Fortbildung, schicken. Das alte Blanko-Formular hat damit ausgedient und darf nicht mehr benutzt werden. Übermittlung an die KZVB Für die Übermittlung an die KZVB gibt es zwei Möglichkeiten: Praxen können den unterschriebenen Nachweis ein- scannen und über die sichere Daten- austauschplattform Cryptshare an fortbildung@kzvb.de senden. Oder sie wählen den Postweg. Der oben beschriebene Vorgang ist auch für die Erstellung des Nachweises für angestellte Zahnärztinnen und Zahn- ärzte möglich. Nach der Bearbeitung in der KZVB wan- dern die Bestätigung und der eingereichte Nachweis ins Archiv des Servicecenters 8 | BZBplus und bleiben dort dauerhaft für die Zahn- ärzte gespeichert und abrufbar. Ein pos- talischer Versand der Bestätigung erfolgt künftig nicht mehr. Praxen können bei Bedarf eine Bestätigung über das Archiv für ihre Unterlagen ausdrucken. Neben den eigenen sind auch die Bestätigungen für die angestellten Zahnärzte im Archiv abgelegt und jederzeit abrufbar. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung des Online-Nachweises finden Sie auf der rechten Seite. Melanie Pantschur Leiterin Vertragszahnärztliche Fortbildung der KZVB Matthias Benkert Leiter Mobile Lösungen und IT-Sicherheit Ausgabe 7/2018
Schritt-für-Schritt-Anleitung Auf kzvb.de im internen Bereich unter „Servicecenter“ die Seite „Fortbildung“ öffnen Fortbildungsnachweis erstellen Fortbildungsnachweis ausdrucken, unterschreiben, einscannen Unterschriebenen Fortbildungsnachweis per Cryptshare an fortbildung@kzvb.de senden
m o c . e b o d a . k c o t s - k c o h s . : o t o F Jeder Mensch ist einzigartig. Deshalb muss auch die Begründung, falls eine GOZ-Rechnung den 2,3-fachen Steigerungsfaktor übersteigt, individuell präzisiert werden. So individuell wie die Patienten Steigerungsfaktor begründen bei Beihilfeempfängern: Interview mit Dr. Christian Öttl, Referent Honorierungssysteme der BLZK Wer bei einer GOZ-Rechnung mehr als den 2,3-fachen Steigerungsfaktor an- setzt, muss dies begründen. Diese Be- gründung ist individuell zu präzisieren, wie es die GOZ in § 5 vorsieht. Die Baye- rische Landeszahnärztekammer (BLZK) empfiehlt, die zusammen mit der Beihilfe erarbeiteten und konsentierten Vorschlä- ge zu verwenden. Diese hat die Kammer im BLZK-Rundschreiben 3/2018, das im November an alle Zahnarztpraxen in Bayern verschickt wurde, tabellarisch aufgelistet. Dr. Christian Öttl, Referent Honorie- rungssysteme der BLZK, erläutert, wie die Tabelle zustande gekommen ist und wie man mit ihr arbeitet. BZBplus: Wie ist die Tabelle „Beihilfe und Begründungen nach § 5 GOZ“ zu- stande gekommen? Öttl: Der Bayerische Oberste Rechnungs- hof hat den Beihilfestellen auferlegt, zur Beihilfegewährung eingereichte Rech- nungen kritischer zu prüfen. Schnell wurde klar, dass bisher gängige Begrün- dungen für Steigerungen über dem 2,3-fa- chen Faktor, die nicht patientenbezogen genug waren, so nicht mehr anerkannt wurden. Im regelmäßigen Austausch und in konstruktiven Gesprächen haben uns die Beihilfestellen eine Aufstellung der häufigsten Begründungen zur Verfügung gestellt, die von den Erstattungsstellen nicht akzeptiert wurden. In weiteren Gesprächen wurden diese konkretisiert, überarbeitet und das Ergebnis mit den Beihilfeverantwortlichen konsentiert. Die BLZK-Tabelle ist das Ergebnis die- ser Gespräche. Sie zeigt konsentierte Vorschläge und gibt Tipps zur weiteren Individualisierung der Begründungen. BZBplus: Wie können also Begründun- gen individuell formuliert werden? Öttl: Eine adäquate Dokumentation ist eine gute Grundlage für eine individuelle Begründung. Wenn in der Dokumenta- tion bereits besondere Verhaltensweisen, Erkrankungen oder Besonderheiten bei der Behandlung festgehalten sind, kön- nen diese für individuelle Begründungen 10 | BZBplus Ausgabe 7/2018
verwendet werden. Standardisierte Be- gründungen, wie sie Softwareprogram- me ausgeben, sollten bei der Erstellung der Rechnungen dringend überprüft werden. Nur so können am Ende pa- tientenindividuelle Begründungen ent- stehen, die die berechnete Behandlung widerspiegeln. BZBplus: Was tun, wenn eine Abrech- nungsposition nicht in der Tabelle steht? Öttl: Die Tabelle führt lediglich Beispiele auf – und zwar die, die am häufigsten bei der Beihilfe aufschlagen. Es konnte auch nicht zu jeder Position bzw. jeder Begründung ein konsentierter Vorschlag gefunden werden. In der Spalte „Be- merkung“ geben wir jedoch Hinweise, warum eine Begründung beanstandet wurde und wie eine Individualisierung aussehen könnte. Ist eine Gebühren- nummer in der Tabelle nicht aufgelistet, lohnt sich der Blick in den originalen Verordnungstext der GOZ: zum einen zur entsprechenden Gebührennum- mer, zum anderen in den § 5 GOZ zum Überschreiten der Schwellenwerte und entsprechender individueller Begrün- dungen. BZBplus: Vielen Dank für das Gespräch. Interview: Linda Quadflieg-Kraft e d . l m u h - e n a l e m i : o t o F Kontinuität im Gesundheitsministerium Die „Bayernkoalition“ war für die CSU nicht billig. Drei Ministerien musste sie dem Koalitionspartner Freie Wähler über- lassen. Das Gesundheitsministerium bleibt jedoch in CSU-Hand. Melanie Huml ist die alte und neue Ministerin. Die bayerischen Zahnärzte reagierten er- freut auf diese Personalie. „Wir haben mit Frau Huml in den vergangenen Jahren konstruktiv und vertrauensvoll zusam- mengearbeitet“, sagt der stellvertretende KZVB-Vorsitzende Dr. Rüdiger Schott, der wie Huml aus Oberfranken kommt. Die Ministerin sei stets offen für berechtigte Forderungen des Berufsstands und ein regelmäßiger Gast bei vielen Veranstal- tungen. Aus Bayern seien zudem wichtige Impulse für die Gesundheitspolitik im Bund gekommen. Erfolgreiche Arbeit fortsetzen Diese erfolgreiche Arbeit wolle man in den kommenden fünf Jahren gemein- sam mit der Ministerin fortsetzen. Als Beispiele nennt Schott die Abschaffung der Degression und den Erhalt des ver- traglichen Gutachterwesens. Auch beim Thema Medizinische Versorgungszentren setze man auf die Unterstützung der bayerischen Staatsregierung. Die Indus- trialisierung der Zahnmedizin müsse verhindert werden. red KLARSTELLUNG In der Ausgabe 6/2018 des BZBplus nannten wir es „erfreulich“, dass dem neuen Bayerischen Landtag drei Zahnärzte angehören. Einer der gewählten Zahnärzte ist Mitglied der AfD-Fraktion. Einige Leser interpre- tierten unsere Aussage so, dass wir generell den Einzug einer Partei wie der AfD in den Landtag erfreulich finden. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich klarstellen, dass unsere Feststellung sich alleine auf die Tatsa- che bezog, dass es sich um Zahnärzte handelt. Wir stellen ebenfalls fest: KZVB und BLZK sprechen sich gegen jegliche Form von politischem Extre- mismus aus und bekennen sich zur freiheitlich demokratischen Grund- ordnung. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus lehnen wir ab. Ausgabe 7/2018 BZBplus | 11
Praxisinventar-, Elektronik- und Rechtsschutzversicherungen: ein Einblick in die Details der Angebote Praxisinventar-, Elektronik- und Rechtsschutzversicherung Welche Versicherungen braucht man – und welche nicht? Die Investitionen einer Zahnarztpra- xis sind hoch: Dentale Einrichtung und Instrumente, (digitale) Röntgen- und Sterilisationsgeräte, Mehrplatzsysteme im Bereich der EDV und die Möblierung sollten deshalb gegen Feuer, Leitungs- wasser, Einbruchdiebstahl, Vandalismus und Sturm abgesichert sein. Beim Thema Rechtsschutz gibt es ebenfalls eine Viel- zahl von Tarifmodellen, die nicht immer auf Zahnärzte zugeschnitten sind. Praxisinventarversicherung Die Praxisinventarversicherung sichert die gesamte Praxiseinrichtung ab. Sie ist die „Hausratversicherung“ der Praxis. Je nach Standort ist zudem eine Elementar- schadenversicherung sinnvoll. Gängige Policen bemessen die Prämie nach dem Einrichtungsneuwert. Da dieser nicht immer genau feststellbar ist und somit im Schadensfall eine Unterversicherung droht, empfehlen sich Konzepte, die nach Umsatz tarifieren. Gerade in der Startphase sind sie meist günstiger, zudem wird die Gefahr der Un- terversicherung minimiert. In einem be- sonderen Rahmenvertrag für bayerische Zahnärzte ist bei korrekter Umsatzangabe (ohne Fremdlabor) eine Absicherung des Praxiswerts bis zu 1,5 Millionen Euro möglich. 12 | BZBplus Ausgabe 7/2018
m o c . e b o d a . k c o t s - h c s i N g r e o J - s n a H , m o c . e b o d a i . k c o t s - o d u t S a c i r f A , m o c . e b o d a . k c o t s - v a l s i n a t S a g n e l a W : s o t o F Eingeschlossen ist in der Regel eine Be- triebsunterbrechungsversicherung. Diese übernimmt die Praxiskosten (inklusive Gewinn), wenn die Praxis im Schadensfall längere Zeit geschlossen ist. Wer bereits länger selbstständig ist, sollte unbedingt seine Police prüfen lassen, da oftmals eine Unterversicherung besteht. Elektronikversicherung Die Elektronikversicherung übernimmt Schäden nach Überspannung oder unsachgemäßer Handhabung elekt- ronischer Einrichtungsgegenstände. Überspannungsschäden durch Blitz sind oft bereits über die Praxisinventar- versicherung abgedeckt. Daher stellt sich die Frage, ob sich eine Elektronikversi- cherung wirklich lohnt. Zudem ist bei fast allen Angeboten eine Selbstbeteiligung von mindestens 250 Euro und nur die Er- stattung des Gerätezeitwerts vereinbart. Häufig lassen sich Geräte kostengünstig über den Leasinggeber absichern. Rechtsschutzversicherung Die Berufshaftpflichtversicherung über- nimmt auch Rechtsanwaltskosten bei Berufshaftpflichtfällen. Bei Streitigkeiten mit Angestellten, Vermietern, Fremd- laboren, Finanzamt oder Kostenerstat- tern muss man sich jedoch selbst um die Kostenübernahme kümmern. Eine Rechtsschutzversicherung für Freibe- rufler ist daher unverzichtbar. Eine gute Absicherung bieten Sondertarife, die das komplette Spektrum abdecken (Ver- kehrs-, Berufs-, Privatrechtsschutz sowie Rechtsschutz für gemietete Wohnungen und selbstgenutzte Objekte). Die Versicherung sollte unbedingt den Praxis-Vertragsrechtsschutz und einen Spezial-Strafrechtsschutz umfassen. Kinder und Ehepartner sind zumeist in vollem Umfang mitversichert. Bayerische Zahnärzte erhalten zu den vorgestellten Policen attraktive Kondi- tionen. Zudem bietet die eazf Consult im Bereich „Versicherungsvermittlung und Gruppenversicherungen“ (VVG) eine unabhängige und auf das Berufsbild ab- gestimmte Beratung an. Für Zahnärzte aus Bayern ist der Service kostenfrei. Michael Weber eazf Consult GmbH FÜR FRAGEN Michael Weber Geschäftsführer der eazf Consult E-Mail: mweber@eazf.de Telefon 0162 4328606 Ausgabe 7/2018 BZBplus | 13
Arbeitsplatzanalyse in drei Schritten Tag 1 nach der BuS-Schulung: Wie fange ich an? m o c . e b o d a . k c o t s - o a z a r f o v a t s u g : o t o F Arbeitsplatzanalysen mit Gefährdungsbeurteilungen als zent- ralen Elementen sind die Voraussetzung für einen wirksamen betrieblichen Arbeitsschutz. Infektionen, Stromschläge, Gefahr- stoffe, Arbeitsstoffe bei der Patientenbehandlung sowie physische und psychische Belastungen – das sind die Gefahren, die in einer Zahnarzt- praxis lauern. Sie gilt es, in der Arbeits- platzanalyse zu definieren. Arbeitsbereich und Tätigkeiten festlegen Das geht im QM Online der BLZK (Login unter qm.blzk.de) in drei Schritten: Gefährdungs- beurteilung fortschreiben Wirksamkeit prüfen Gefährdungsbeurtei- lung nach tätigkeitsbe- zogenen Gefährdun- gen ausfüllen (Kapitel C01b02), Prüflisten der einzel- nen Kapitel erarbeiten (Auflistung findet sich in A01a02), Erstellungs- und Änderungs- nachweis aktuell halten (Kapitel C01b03). K Z L B : n e g n u d l i b b A Die „Gefährdungsbeurteilung nach tätigkeitsbezogenen Gefährdungen“ gibt eine Übersicht über spezielle tätigkeits- bezogene Gefährdungen und Schutzmaßnahmen, gegliedert nach Tätigkeit in der zahnärztlichen Assistenz, der Verwaltung, dem Labor oder der Rei- nigung. Mithilfe der Tabelle (siehe Seite 15) kann der Praxisinha- ber dokumentieren, welche Vorsorgeuntersuchungen und Unterweisungen er angeboten bzw. erledigt hat. In der Spalte zum Mutterschutz ist festge- halten, welche Tätig- keiten eine schwan- gere Mitarbeiterin in der Praxis (unter Einschränkungen) verrichten darf und Gefährdungen Beurteilungen Gefährdungen ermitteln der Maßnahmen durchführen Maßnahmen festlegen Ablauf einer Gefährdungsbeurteilung 14 | BZBplus Ausgabe 7/2018
welche nicht. Alles erfüllt? Dann kann dies in der entspre- chenden Spalte eingetragen werden. Auf Basis der erstellten Arbeitsplatzanalysen sind Schritt für Schritt unterschiedliche Arbeitsschutzmaßnahmen (beispielsweise Arbeitsanweisungen, Veranlassen arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen) festzulegen, auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und erforderlichen- falls an sich ändernde Gegebenheiten anzupassen. Zur Erfassung der allgemeinen Gefährdungen sind die in jedem Kapitel befindlichen Prüflisten gedacht. Hier ist durch einen Soll-Ist-Abgleich zu ermitteln, welche Maßnahmen zu ergreifen sind bzw. ob bereits getroffene Maßnahmen ausreichen. Auch die Prüflisten können direkt am Computer ausgefüllt werden. Wer überall „Ja“ ankreuzen kann, braucht keine Ver- änderungen vorzunehmen. Wenn nicht, können in einer ent- sprechenden Spalte geeignete Maßnahmen zur Verbesserung eingetragen werden. Die vollständige Gefährdungsbeurteilung besteht aus dem bearbeiteten Dokument C01b02 zu speziellen Gefährdungen und allen bearbeiteten Prüflisten der einzelnen Kapitel zu allgemeinen Gefährdungen. Der „Erstellungs- und Änderungsnachweis der Gefährdungs- beurteilung“ dient der Dokumentation der Erarbeitung und Aktualisierung aller zur Gefährdungsbeurteilung gehörenden Prüflisten. Eva-Maria Brune-Knieß Referat Praxisführung der BLZK WEITERE INFOS ZUM BUS-DIENST Der BuS-Dienst ist das Präventionskonzept der BLZK und eine Alternative zur Regelbetreuung nach dem Arbeitssicherheitsgesetz. Weitere Informationen unter www.blzk.de/bus Gefährdungsbeurteilung Tätigkeitsbezogene Gefährdungen Arbeits- platz Typ Gefährdung (detailliert in Betriebs- anweisungen ausge- führt) Risiko- gruppe (Bio- StoffV) Schutz- stufe (Bio- StoffV) Vorsorge Schutzmaßnahmen 2 G42 G24 A ■ Infektionsgefahr Hepatitis B und C, HIV ■ ggf. weitere Infektionen ■ Gefahrstoffe gemäß Gefahrstoff- verzeichnis ■ Feuchtarbeit 2 3** 2 „nicht ge- zielte“ Tätig- keit 3 zahn- ärztliche Assistenz Assistenz- zahnarzt Ver- waltung Dental- labor V Bildschirmarbeit mit ■ Bewegungsmangel ■ Augenarbeit ■ Nackenmuskel- verspannung ■ unspezifische Be- schwerden (z.B. Kopfschmerzen, Sehprobleme) D ■ Umgang mit Gefahr stoffen und Stäuben gemäß Gefahrstoff- verzeichnis ■ Feuchtarbeit Reinigung R ■ Umgang mit ggf. G24 Gefahr stoffen gemäß Gefahrstoff- verzeichnis Unterweisung mündlich mit Ergänzung durch Betriebsanwei- sungen 1 u. a. jährlich nach: ■ BioStoffV ■ GefStoffV ■ Betriebs- anweisungen ■ Hygieneplan ■ Hautschutzplan erfüllt? erledigt am / von Mutterschutz Beschäftigungs- verbote beachten (siehe Kapitel Mutterschutz) Mutterschutzeignung: voraussichtlich nicht gegeben, Umsetzung voraussichtlich erforderlich bei Arbeits beginn über Ergonomie am Arbeitsplatz Mutterschutzeignung: gegeben (Einschrän- kungen beachten) ■ Persönliche Schutz- ausrüstung lt. Betriebsanweisung ■ Impfschutz anbieten (Hepatitis B) ■ ggf. zusätzliche Maß - nahmen bei Infektions- fällen ■ Hautschutz- u. -pflege- präparate anbieten ■ Wechseltätigkeit anstreben ■ Ausgleichsbewegung am Arbeitsplatz ■ optimale Ergonomie ■ Pausenregelung G37 anbieten bei längerer Bild- schirm- arbeit ggf. G24 ■ Persönliche Schutz- ausrüstung lt. Betriebsanweisung ■ Absaugung bei Ent stehung von Stäuben anwenden ■ Hautschutz- u. -pflege- präparate anbieten ■ Persönliche Schutz- ausrüstung lt. Betriebsanweisung jährlich nach: ■ GefStoffV ■ Betriebs- anweisungen jährlich nach: ■ GefStoffV ■ Betriebs- ■ Mittel niemals mischen ■ Mittel immer kalt anweisungen ■ Umgang mit ansetzen Leitern, Tritten Mutterschutzeignung: nur mit erheblichen Einschränkungen gegeben; Umsetzung voraussichtlich erforderlich Mutterschutzeignung: bedingt gegeben (Einschränkungen beachten) 1 Die Betriebsanweisung zu Belastungen nach der Biostoffverordnung ist mit Dokument E01 b30 realisiert, die Mustervorlage einer Betriebsanweisung für Gefahrstoffe ist in E01 b10 zu finden. 2 Hepatitis-Viren und HI-Virus gehören definitionsgemäß in Risikogruppe 3** mit begrenztem Infektionsrisiko für Beschäftigte, weil eine Übertragung über den Luftweg normalerweise nicht erfolgen kann. 3 Es liegen sog. „nicht gezielte“ Tätigkeiten vor, da die zahnärztliche Behandlung nicht auf den Erreger an sich ausgerichtet ist. Formularfelder leeren Bitte ausfüllen: Die Gefährdungsbeurteilung aus dem QM Online der BLZK Ausgabe 7/2018 BZBplus | 15
Notfall-Ordner für die Praxis Nutzen Sie die Servicepakete der BLZK m o c . e b o d a . k c o t s - n a h s i z u i l : o t o F Was tun, wenn der Inhaber einer Zahnarztpraxis überraschend ausfällt? Wer rechtzeitig vor- sorgt, kann diese Notsituation zumindest etwas entschärfen. Die Bayerische Landeszahn- ärztekammer (BLZK) unter- stützt Zahnärzte bei der Er- arbeitung eines individuellen Notfall-Ordners. Auf www.blzk-compact.de, dem In- formationsportal zum Beruf Zahn- arzt, hat die Berufsvertretung der bayerischen Zahnärzte kostenfrei Formulare bereitgestellt. Die 35 Notfall-Formulare „Vorsorge Ausfall Praxisinhaber“ gliedern sich in vier Rubriken: ■ Grundlegende Regelungen zu An- sprechpartnern und Verantwortlich- keiten ■ Finanzen ■ Verträge und Urkunden ■ Daten und Verzeichnisse Die Formulare dienen als roter Faden für die Erarbeitung eines persönlichen Notfall-Ordners. Dort können die aus- gefüllten Vordrucke sowie zusätzliche Dokumente wie Vollmachten, Versiche- rungspolicen, Patientenverfügung oder Testament hinterlegt werden. Darüber hinaus lässt sich auf den Formblättern ankreuzen, ob sie für die Praxis oder für den privaten Bereich gelten. Weitere Unterlagen im Notfall-Ordner Die in den Formularen hinterlegten An- gaben sind ein zentraler Teil des indivi- duellen Notfall-Ordners. Eine weitere Komponente stellt die BLZK ebenfalls Formulare für einen individuellen Notfall-Ordner finden Sie auf www.blzk-compact.de. kostenfrei zur Verfügung: die Merkblätter „Was bei Ausfall des Praxisinhabers zu tun ist“. Sie informieren über Vorsorgemaß- nahmen und organisatorische Punkte für den Notfall. Ein zusätzlicher Serviceteil listet die Kontaktdaten verschiedener Institutionen auf. Einfach herunterladen auf BLZK-compact Merkblätter und Formulare für den Not- fall-Ordner können unentgeltlich auf www.blzk-compact.de heruntergeladen werden. (Dafür auf der Startseite bis zur Infobox „Ausfall Praxisinhaber“ nach unten scrollen.) Der Notfall-Ordner sollte regelmäßig aktualisiert und – aufgrund der sensiblen Angaben zum beruflichen und privaten Umfeld – an einem sicheren Ort aufbe- wahrt werden, den nur die Personen Ihres Vertrauens kennen. Ingrid Krieger Geschäftsbereich Kommunikation der BLZK DIE KZVB SAGT DANKE In Bayern haben bereits mehr als 500 Zahnärzte am Zahnärzte-Pra- xis-Panel (ZäPP) teilgenommen. Der Mindestrücklauf ist damit bereits deutlich vor Fristende erreicht – anders als in vielen anderen Bundes- ländern. Die KZVB bedankt sich bei den Zahn- ärzten, die ihre Unterlagen eingereicht haben. Sie profitieren damit nicht nur von den zahlreichen Vorteilen des ZäPP (u.a. Aufwandsentschädigung und kostenloser, übersichtlicher Pra- xisbericht mit Chefübersicht), sondern ● leisten auch einen wichtigen Beitrag, ● damit die KZVB die berechtigten An- sprüche der Zahnärzteschaft durchset- ● zen kann. Denn die Ergebnisse fließen ● in die kommenden Vertragsverhand- lungen mit den Krankenkassen ein. ● ZäPP ist ein Projekt der Kassenzahn- ärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Die Erhebung erfolgt völlig anonym. Die KZVB erhält keine individualisierte Kenntnis über die Angaben. 16 | BZBplus Ausgabe 7/2018
Login und drin QM Online der BLZK: Anmeldung und Passwortänderung Alle zahnärztlich tätigen Zahnärzte in Bayern haben einen persönlichen Zu- gang zum QM Online-Bereich der BLZK unter qm.blzk.de. Benutzername ist die BLZK-Nummer. Bei der ersten Anmeldung gilt als Start-Passwort das Geburtsdatum in folgender Form: TTMMJJJJ (ohne Punkt oder Leerzeichen). Die BLZK-Num- mer steht zwischen den Rauten (# ... #) auf dem Adressaufkleber des Bayerischen Zahnärzteblatts (BZB). Service „Passwort vergessen“ Der Service „Passwort vergessen“ hilft, wenn ein selbst vergebenes Passwort nicht mehr auffindbar ist. Der Button „Passwort vergessen“ befindet sich auf der Login-Webseite des QM Online unter qm.blzk.de rechts in der blauen Seiten- spalte. Der Service funktioniert nur, wenn eine E-Mail-Adresse beim zuständigen Zahnärztlichen Bezirksverband (ZBV) hinterlegt wurde. Ist dies der Fall, wird automatisch eine E-Mail mit Link zur Passwortänderung zugeschickt. Bitte be- achten Sie: Mitarbeiter der BLZK können keine Auskünfte über das persönliche Passwort erteilen. Die E-Mail-Adresse wird üblicherweise bei der Anmeldung beim ZBV angegeben. An diese E-Mail-Adresse wird der Link zur Passwortänderung gesendet. Wenn dies trotz Angabe nicht funktioniert, liegt es meist daran, dass die E-Mail-Adresse erst vor Kurzem beim ZBV angegeben wurde. Der Datenabgleich der ZBV mit der BLZK erfolgt im Turnus von zwei bis vier Wochen – je nach ZBV. Passwort ändern Bei der ersten Anmeldung mit dem Start-Passwort wird der Nutzer aufge- fordert, das Passwort zu ändern. Das ist über den Button „Passwort ändern“ auf der Startseite des QM Online unter Ausgabe 7/2018 qm.blzk.de nach Anmeldung jederzeit möglich. Ein Passwort muss mindestens vier Stellen haben und darf außer # - ! + keine Sonderzeichen beinhalten. Die Änderungen werden über Nacht über- nommen. Ab dem nächsten Tag ist eine Anmeldung mit dem neuen Passwort möglich. Die Anmeldedaten beim QM Online wer- den für die Nutzung der BLZK-Seiten gespeichert. Die BLZK behandelt die Angaben vertraulich und verwendet diese ausschließlich für die zur Anmeldung notwendigen Zwecke. Die BLZK empfiehlt zum Um- gang mit den Zugangsdaten ■ Regelmäßig das Passwort ändern ■ E-Mail-Adresse immer aktuell halten ■ Persönliche Zugangsdaten sicher aufbewahren BLZK BZBplus | 17
Abrechnung transparent Allgemeines zur Befundklasse 6 m o c . e b o d a . k c o t s - r e l ß ä H . U - . K : o t o F Die wichtigsten Voraussetzungen für die Ansetzbarkeit der Befundklasse 6 sind in diesem Beitrag zusammengefasst. Wirtschaftlichkeitsgebot Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht be- wirken und die Krankenkassen nicht bewilligen (vgl. § 12 SGB V). Fazit: Sind an anderen Stellen weitere Wiederherstellungsmaßnahmen zu er- warten und/oder ist das Werkstück keine zwei Jahre mehr funktionstüchtig, ist dem Grunde nach eine Neuversorgung zu planen. Wünscht der Patient dennoch trotz fehlender Wirtschaftlichkeit eine Instandsetzung seiner Versorgung, so muss vor Beginn der Behandlung eine Vereinbarung nach § 8 Abs. 7 BMV-Z mit ihm geschlossen werden. Festzuschüsse kommen nicht zum Tragen. Gewährleistung Identische und Teilwiederholungen von Füllungen sowie die Erneuerung und Wiederherstellung von Zahnersatz ein- schließlich Zahnkronen sind in diesem Zeitraum vom Zahnarzt kostenfrei vorzu- nehmen (vgl. § 136a Abs. 4 Satz 3 SGB V). Fazit: Im Rahmen der gesetzlichen Kran- kenversorgung übernimmt der Zahnarzt auch für Wiederherstellungen, sowie die verwendeten Materialien eine zweijährige Gewährleistung. Bei Reparaturen beginnt die Frist nach Eingliederung durch den Zahnarzt im Mund des Patienten. Bei Reparaturen wird nur für die Reparatur gehaftet und damit keine Haftung für das ehemals hergestellte Werkstück. Bitte achten Sie auf eine sorgfältige Do- kumentation, welche Maßnahmen an welcher Region erbracht wurden. Anerkannte Untersuchungs- und Behandlungsmethoden Neue Untersuchungs- und Behand- lungsmethoden dürfen im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung nur erbracht werden, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entsprechende Empfehlungen abgegeben hat (vgl. § 135 Abs. 1 SGB V). Fazit: Wiederherstellungsmaßnahmen an Versorgungen, für die der G-BA keine Empfehlung ausgesprochen hat, sind nicht festzuschussfähig. Als Beispiel sei hier Unterfütterungen von Prothesen aus neuartigen biokompatiblen thermoplas- tischen Kunststoffen genannt. Festzuschuss-Richtlinien Dem zahnmedizinischen Befund wird unter Berücksichtigung von Zahner- satz-Richtlinien und Festzuschuss-Richt- linien ein Festzuschuss zugeordnet (vgl. Präambel der Festzuschuss-Richtlinien). Fazit: Nur wenn die vorhandene Versor- gung selbst den Zahnersatz-Richtlinien entspricht, kommen Festzuschüsse nach Befundklasse 6 zum Tragen. Zum Beispiel lösen Wiederherstellungsmaßnahmen an Brücken, welche nicht den Anfor- derungen der Zahnersatz-Richtlinie 22 entsprechen, keinen Festzuschuss aus. Vereinfachtes Verfahren (ohne Genehmigung) Das vereinfachte Verfahren gilt nur, wenn die Wiederherstellungsmaßnahme als alleinige Leistung erbracht wird. In Kom- bination mit den Befundklassen 1 bis 5 und den Befund-Nrn. 6.10, 7.1, 7.2, 7.5 und 7.6 sind die Festzuschüsse vor Beginn der Behandlung von der Krankenkasse zu bewilligen. ■ Ersatz- sowie Regionalkassen: Die Fest- zuschüsse nach den Befund-Nrn. 6.0 bis 6.9 sowie 7.3, 7.4 und 7.7 sind ohne Genehmigung durch die Krankenkasse abrechenbar. Das vereinfachte Ver- fahren gilt auch in Fällen, in denen die Befund-Nrn. 1.4 und 1.5 in Verbindung mit Befund-Nr. 6.8 anfallen. Sogenann- te Härtefälle, Fälle mit Versichertener- gänzungsstatus 4, 6, 7 oder 8 erfordern immer eine Genehmigung durch die Krankenkasse (vgl. KZVB RS 6/2006 18 | BZBplus Ausgabe 7/2018
Liegen die Voraussetzungen einer Befundbeschreibung nach den Nummern 6.0 bis 6.10 vor und ist die jeweilige Wiederher- stellungsmaßnahme als Regelversorgung abgebildet, handelt es sich um eine Wiederherstellung innerhalb der Regelver- sorgung (Protokollnotiz zur Befundklasse 6). Fazit: Wiederherstellungsmaßnahmen nach Befundklasse 6 sind dann als gleichartige Versorgung einzustufen, wenn zahnärztliche und/oder zahntechnische Leistungen erbracht werden, die bei der „Festzuschuss-Richtlinie Teil B. Befunde und zugeordnete Regelversorgungen“ nicht abgebildet sind. Der Umfang der Regelversorgung wird auch dann überschritten, wenn eine zusätzliche BEL-Position (z.B. BEL-Nr. 002 3 Ver- wendung von Kunststoff) auf der Laborrechnung aufgeführt ist, die bei den jeweiligen Festzuschuss-Befunden nicht hinter- legt ist. In solchen Fällen erhalten Härtefallpatienten nur den doppelten Festzuschuss. Auf abrechnungsmappe.kzvb.de steht in der Rubrik FEZ unter anderem die „Festzuschuss-Richtlinie Teil B. Befunde und zugeordnete Regelversorgungen“ (siehe Tabelle auf Seite 20). Begleitleistungen Auch bei Wiederherstellungen gilt der Grundsatz, dass Begleitleistungen, welche ausschließlich der Gleich- bzw. F Fortsetzung auf Seite 20 Anzeige Pauschale Genehmigung für Wiederherstellungen und Erwei- terungsmaßnahmen bei ZE; Bayerische Regionalkassen und KZVB RS 11/2006 Genehmigungsfreie Wiederherstellungen bei den Ersatzkassen). ■ Heilfürsorgeberechtigte der Bayerischen Polizei sowie der Bundeswehr: Diese Fälle erfordern immer eine Genehmigung durch den Kostenträger (vgl. Vereinbarung zwischen KZVB und Bayerischen Polizei, Nummer 10). ■ Bundespolizei: Die Festzuschüsse nach den Befund-Nrn. 6.0 bis 6.10 sowie 7.3, 7.4 und 7.7 sind ohne Genehmigung durch den Kostenträger abrechenbar. Das gilt auch für die Befunde nach den Nummern 1.4 und 1.5 (vgl. Verwaltungsvorschrift zur Rechtsverordnung über die Gewährung von Heilfürsorge für Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte in der Bundespolizei, 8.1). ■ Sonstige Kostenträger: Bei den Kostenträgern Sozialhilfe, Ju- gendhilfe, Kriegsopferfürsorge sind Wiederherstellungsmaß- nahmen bis zu Gesamtkosten von 150 Euro ohne vorheriger Kostenübernahme abrechenbar (vgl. Rahmenvereinbarung zur zahnärztlichen Versorgung von Sozialhilfeempfängern und Asylbewerbern, § 10). ■ Wiederherstellungsmaßnahmen bei Asylbewerbern: Wieder- herstellungsmaßnahmen nach der Befundklasse 6 können bei Asylbewerbern nur mit Genehmigung durch den zustän- digen Leistungsträger abgerechnet werden. Bitte beachten Sie, dass der Heil- und Kostenplan vor Behandlungsbeginn dem Leistungsträger zur Bewilligung der Festzuschüsse vorzulegen ist. Die Abrechnung des Festzuschusses für die Wiederherstellung ist ohne Bewilligung durch den Leistungs- träger nicht möglich (vgl. KZVB RS Nr. 3/2016). ■ Interimsprothesen: Wiederherstellungen an Interimsprothesen erfordern immer eine Genehmigung durch die Krankenkassen (vgl. KZVB RS Nr. 3/2017). Bonusanspruch Die Höhe des Bonusanspruchs ist vom Zahnarzt auf dem Heil- und Kostenplan im Feld „Bonus“ anzugeben. Kann der Bonus- anspruch vom Zahnarzt nicht zweifelsfrei ermittelt werden, ist immer der Bonus „00“ bei der Abrechnung anzusetzen. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass der Patient einen höheren Bonus bekommt, wird der Differenzbetrag nach Vorlage des Bonusheftes von der Krankenkasse direkt an den Patienten ausbezahlt (vgl. KZVB RS 07/2016, Anlage 1). Einstufung der Versorgungsform Für die Einstufung einer Wiederherstellung als Regel-, gleich- oder andersartige Versorgung ist nicht die Art der wiederher- zustellenden Versorgung maßgeblich. Ausgabe 7/2018 BZBplus | 19
Andersartigkeit geschuldet sind, nach GOZ zu berechnen sind. Begleitleistun- gen, die auch bei der Regelversorgung angefallen wären, werden nach Bema honoriert. Der Gemeinsame Bundesausschuss bestimmt auf der Grundlage der Zahnersatz-Richtlinien die Befunde, für die Festzuschüsse gewährt werden … … und ordnet diesen prothetische Regelversorgungen zu. Zusätzliche nicht hinterlegte zahnärztliche sowie nicht hinter- legte zahntechnische Leistungen machen aus einer grundsätz- lichen Regelversorgung eine gleichartige Versorgung. Drei Tipps zur Übermittlung der Daten an die KZVB BEFUNDE REGELVERSORGUNG ZAHNÄRZTLICHE LEISTUNGEN REGELVERSORGUNG ZAHNTECHNISCHE LEISTUNGEN ■ Tag der Aufstellung: Bei Wiederherstel- lungsmaßnahmen kann das Erstell- datum nicht nach dem Eingliederungs- datum sein. ■ Kassenzuschussfestsetzung: Nur wenn eine Genehmigung der Krankenkasse vorliegt, ist das Datum der Kostenüber- nahme zu übermitteln. Wir bitten Sie, in diesem Fällen kein fiktives Kassen- datum zu übermitteln (vgl. KZVB RS Nr. 08/2014). ■ Lieferdatum des zahntechnischen Labors: Das Laborlieferdatum kann nicht nach dem Eingliederungsdatum liegen, sondern ist vor oder gleich dem Eingliederungsdatum. Das Liefer- datum kann vom Rechnungsdatum abweichen (vgl. KZVB RS Nr. 01/2014). KONTAKT Barbara Zehetmeier KZVB-Geschäftsbereich Abrechnung und Honorarverteilung Fallstraße 34 81369 München b.zehetmeier@kzvb.de 89 Beseitigung von Artikulationsstörungen 98f Halte- und Stützvorrichtungen 100b Wiederherstellung mit Abformung 6.2 Prothetisch versorgtes Gebiss ohne Befundver- änderung mit wieder- herstellungsbedürftiger herausnehmbarer-/ Kombinationsversor- gung mit Notwendig- keit der Abformung (Maßnahmen im Kunst- stoffbereich), auch Wiederbefesti- gung von Sekundärtele- skopen oder anderer Verbindungselemente an dieser Versorgung, je Prothese 001 0 Modell 005 3 Modell nach Überabdruck 011 2 Fixator 012 0 Mittelwertartikulator 022 0 Bisswall 134 7 Primär-/Sek.-Teil Konf.-Anker 134 9 Sekundärteil wiederbefestigen 380 0 Einfache gebogene Halte-/Stütz- vorrichtung 380 5 Einfache gebogene Halte-/Stütz- vorrichtung – gebogene Auflage 381 0 Sonstige gebogene Halte- und/ oder Stützvorrichtung 383 0 Zahn zahnfarben hergestellt 384 0 Zahn zahnfarben hinterlegen 801 0 Grundeinheit 802 1 LE Sprung 802 2 LE Bruch 802 3 LE Einarbeiten Zahn 802 4 LE Basisteil Kunststoff 802 5 LE Klammer einarbeiten 803 0 Retention, gebogen 813 0 Auswechseln Konfektionsteil 9330 Versandkosten Material: Zähne Verbrauchsmaterial Praxis Hinterlegte zahnärztliche und zahntechnische Regelversorgungsleistungen bei Festzuschuss-Befund-Nr. 6.2 Barbara Zehetmeier (ZMV, Betriebswirtin) KZVB-Geschäfts bereich Abrechnung und Honorarverteilung Dr. Christian Öttl Referent Honorierungs- systeme der BLZK 20 | BZBplus Ausgabe 7/2018
Termine VERANSTALTER THEMA/REFERENT DATUM, UHRZEIT, ORT KURS- GEBÜHR WEITERE INFOS/ ANMELDUNG PUNKTE Förderkreis Zahn- gesundheit Mittel- franken e.V. Der richtige Ton am Telefon Brigitte Kühn Di, 4. Dezember, 14 Uhr Zahnärztehaus Nürnberg Laufertorgraben 10 50 Euro für Mitglieder / 100 Euro für Nicht- mitglieder 75 Euro Anmeldung per Fax: 0911 285 23 69 Fax-Formular steht auf kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine KZVB Kreiszahnärzte- schaft Kelheim KZVB KZVB KZVB KZVB BEL II und BEB – praxisnah Dr. Christian Öttl, Kerstin Salhoff, Alfons Wengenmeier (ZTM), Barbara Zehetmeier Fr, 7. Dezember, 14 Uhr Joseph-von-Fraunhofer-Halle Am Hagen 75 94315 Straubing Obmannsversammlung / Speed-Dating mit dem Datenschutz Herbert Thiel, Datenschutz- beauftragter der KZVB BEL II und BEB – praxisnah Dr. Christian Öttl, Kerstin Salhoff, Alfons Wengenmeier (ZTM), Barbara Zehetmeier Di, 11. Dezember, 20 Uhr Pfarrheim Abensberg Theoderichstr. 11 Kostenfrei Keine Anmeldung nötig Mi, 19. Dezember, 14 Uhr Kongresshalle Bamberg Mußstr.1 75 Euro kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine BEL II und BEB – praxisnah Dr. Christian Öttl, Kerstin Salhoff, Alfons Wengenmeier (ZTM), Barbara Zehetmeier Fr, 21. Dezember, 14 Uhr Zahnärztehaus München Großer Vortragssaal Fallstr. 34 BEL II und BEB – praxisnah Dr. Christian Öttl, Kerstin Salhoff, Alfons Wengenmeier (ZTM), Barbara Zehetmeier Mi, 9. Januar, 14 Uhr Stadthalle Gersthofen Rathausplatz 1 75 Euro kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine 75 Euro kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine Dialogtag für bayerische Vertragszahnärzte Mi, 9. Januar, 15 Uhr Zahnärztehaus München Kostenfrei kzvb.de/dialogtage 6 2 6 6 6 4 IMPRESSUM BZBplus Eine Publikation der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) HERAUSGEBER Christian Berger (V. i. S. d. P.), Vorsitzender des Vorstands der KZVB und Präsident der BLZK Fallstraße 34/Flößergasse 1, 81369 München REDAKTION Ilka Helemann (hlm), Leo Hofmeier (lh), Tobias Horner (ho), Isolde M. Th. Kohl (ik), Linda Quadflieg-Kraft (lin), Thomas A. Seehuber (tas) Tel.: 089 72401-161, Fax: -276, E-Mail: presse@kzvb.de DRUCK Gotteswinter und Aumaier GmbH Joseph-Dollinger-Bogen 22, 80807 München VERLAG UND ANZEIGENDISPOSITION teamwork media GmbH, Hauptstraße 1, 86925 Fuchstal Geschäftsführer: Uwe Gösling Inhaber: Deutscher Ärzteverlag GmbH, Köln (100 %) Sarah Krischik, Melanie Epp, Tel.: 08243 9692-13, -11 E-Mail: s.krischik@teamwork-media.de, m.epp@teamwork-media.de VERBREITETE AUFLAGE 10.600 BEILAGEN DIESER AUSGABE Fränkischer Zahnärztetag, Zahnärzte-Unternehmertag, Fortbildungen der KZVB 2019 ERSCHEINUNGSTERMIN DER NÄCHSTEN AUSGABE Donnerstag, 20. Dezember 2018 TITELBILD © Aquarius - stock.adobe.com Ausgabe 7/2018 BZBplus | 21
Fortbildungen KURS THEMA/REFERENT DATUM, ORT U68830 U68495 U68620-9 U78824 U78505-1 U78620-9 Die qualifizierte Assistenz in der Chirurgie und Implantologie Marina Nörr-Müller, Dr. Dr. Dr. Oliver Blume Sa, 1. Dezember München Flößergasse Frontzahnästhetik in Perfektion mit Keramikveneers und ästhetischer Behandlungsplanung Prof. Dr. Jürgen Manhart Abrechnung nach BEMA und Festzuschüssen mit Fallbeispielen Irmgard Marischler Qualitätsmanagement: Einführung und Training für Mitarbeiter/-innen Brigitte Kühn Datenschutz in der Zahnarztpraxis - Neue Gesetzeslage Regina Kraus Abrechnung nach BEMA und Festzuschüssen mit Fallbeispielen Irmgard Marischler Fr/Sa, 7./8. Dezember München Akademie Sa, 8. Dezember, 9 Uhr München Akademie Mi, 12. Dezember, 9 Uhr Nürnberg Akademie Fr, 14. Dezember, 14 Uhr Nürnberg Akademie Sa, 15. Dezember, 9 Uhr Nürnberg Akademie V68001-2 Dentale(r) Ernährungsberater(in) Reiner Otto, Carl-Philipp Cauer, Heidemarie Hörwick, Stefan Duschl Fr, 11. Januar - 27. April München Flößergasse V79038 V69035 V69715 V79039 V59716 V69716 Chirurgie und Implantologie für Zahnärztinnen - Hands-On Basiskurs PD Dr. Rainer Buchmann Datenschutzbeauftragte/-r in der Zahnarztpraxis Regina Kraus Betriebswirtschaft für Praxispersonal: Finanzbuchhaltung - Grundlagen und Optimierungsansätze Dr. Marc Elstner Chirurgie und Implantologie für Zahnärztinnen - Hands-On Aufbaukurs PD Dr. Rainer Buchmann BEMA und GOZ - News von A bis Z Kerstin Salhoff Grundlagen der Infektionslehre und Eingliederung der Hygiene in ein Qualitätsmanagement Marina Nörr-Müller Fr, 18. Januar, 9 Uhr Nürnberg Akademie Fr/Sa, 18./19. Januar München Flößergasse Sa, 19. Januar, 9 Uhr München Flößergasse Sa, 19. Januar, 9 Uhr Nürnberg Akademie Sa, 19. Januar, 9 Uhr Fichtelgebirgshof Himmelkron Di, 22. Januar, 9 Uhr München Akademie V69717 Hygiene-Update - Ist ihr Hygienemanagement vollständig? Marina Nörr-Müller Mi, 23. Januar , 9 Uhr München Akademie Aktualisierung der Kenntnisse im Strahlenschutz für ZFA Dr. Christian Öttl Mi, 23. Januar, 14 Uhr München Akademie Präventionskonzept Arbeitsschutz: Erstschulung BuS-Dienst Matthias Hajek Mi, 30. Januar, 14 Uhr München Akademie V69718 V69053 V19810 V59720 V69720 7. Winterfortbildung des VFwZ Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel, Dr. Matthias Müller, Prof. Dr. Paul Fugazzotto Abrechnung Compact - Modul 1: Kons./Chirurgie (KCH Irmgard Marischler Abrechnung Compact - Modul 1: Kons./Chirurgie (KCH) Irmgard Marischler V89740 4. Bayerischer Zahnärzte-Unternehmer-Tag Do, 31. Januar - Sa, 2. Februar Hotel Kitzhof, Kitzbühel Fr, 1. Februar, 9 Uhr Seminarzentrum Regensburg Sa, 2. Februar, 9 Uhr München Flößergasse Sa, 2. Februar, 9 Uhr HypoVereinsbank Nürnberg 1.100 18 330 330 95 8 8 7 € 320 850 125 320 250 125 950 460 450 330, PUNKTE FÜR WEN? 0 21 8 0 4 8 67 11 16 8 ZAH/ZFA ZA ZA, ZAH/ZFA, ASS ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH ZA, ZAH/ZFA, ZMV, PM ZA, ZAH/ZFA, ASS ZA, ZÄ, ZMF, DH, HP ZÄ ZA, ZMV, PM, QMB ZMV, PM 460 11 ZÄ 190 330 330 95 250 8 0 0 0 4 ZA, ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH ZAH/ZFA ZA ZA ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMV, PM ZA, Ä 22 | BZBplus Ausgabe 7/2018
KURS THEMA/REFERENT V19101 V69722 V69723 V69063 V79068 V69070 V79724 V79073 V79072 V69075 Dem Stress aktiv begegnen - Burnout vermeiden! Manfred Just Kieferorthopädische Abrechnung - Basiskurs Helga Jantzen Kieferorthopädische Abrechnung - Aufbaukurs Helga Jantzen Präparationstechniken für vollkeramische Restaurationen - Der Schlüssel zum Erfolg Prof. Dr. Lothar Pröbster Moderne Implantatprothetik - Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung Dr. Friedemann Petschelt Röntgenkurs für Zahnärzte zum Erwerb der Fachkunde gem. § 18a Abs. 1 RöV Dr. Klaus Kocher Wiederherstellungen von Zahnersatz und Suprakonstruktionen Kerstin Salhoff Diagnostik von Veränderungen an Zunge und Mundschleimhaut Dr. Rudolf Meierhöfer, Dr. Eva Meierhöfer Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz gem. § 18a Abs. 2 RöV Dr. Moritz Kipping Chirurgie und Implantologie für Zahnärztinnen - Hands-On Basiskurs Dr. Nina Psenicka Fr, 15. Februar, 9 Uhr München Akademie 460 11 DATUM, ORT Di, 5. Februar, 20 Uhr CCW Maritim Hotel Würzburg Mi, 6. Februar, 9 Uhr München Flößergasse Do, 7. Februar, 9 Uhr München Flößergasse Fr/Sa, 8./9. Februar München Akademie € 50 330 230 PUNKTE FÜR WEN? 2 8 4 ZA ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMV, PM 650 14 Sa, 9. Februar, 9 Uhr Nürnberg Akademie 460 11 Mo, 11. - Mi, 13. Februar München Akademie 475 24 Mi, 13. Februar, 9 Uhr Nürnberg Akademie Mi, 13. Februar, 13 Uhr Nürnberg Akademie Mi, 13. Februar, 14 Uhr Nürnberg Akademie 330 300 95 8 7 3 ZA ZA ZA ZA, ZAH/ZFA, ZMV, PM ZA, ZAH/ZFA, ZMF, ZMP, DH ZA ZÄ Curriculum Gerichts- und Privatgutachten Kursbeginn: Februar 2019 Anmeldung über www.eazf.de e r f ü l l t d i e V o r a u s s e t z u n g e n d e r G u t a c h t e r o r d n u n g d e r B L Z K Ausgabe 7/2018 BZBplus | 23
Vorschau auf die nächste Ausgabe des BZB Minimalinvasive Zahnheilkunde Faserverstärkte Kompositbrücken nach traumatischem Zahnverlust Wo Patienten der Schuh drückt Zweiter Jahresbericht der zahnärztlichen Patientenberatung Letztes Wort noch nicht gesprochen – Änderungen beim Versorgungsgesetz möglich? 24 | BZBplus Ausgabe 7/2018