Source: https://kirchenrecht-nordkirche.de/document/36925
Timestamp: 2019-09-22 12:02:34
Document Index: 365157198

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 2', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 3', '§ 6', '§ 2', '§ 30', '§ 12']

1.117_Archiv Kirchenkreisverwaltungsgesetz (KKVwG) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
1.117_Archiv Kirchenkreisverwaltungsgesetz (KKVwG)
§ 2 Verwaltungsbereiche, Grundleistungen, Erbringungs- und Abnahmepflicht
§ 3 Zusatzleistungen, Ergänzungsleistungen
§ 4 Verwaltungsgeschäfte sonstiger kirchlicher Verwaltungsträger
§ 5 Aufgabenwahrnehmung
§ 6 Finanzierung, Wirtschaftsführung
§ 7 Verwaltungsleitung
§ 8 Gewährleistung der Aufsicht
§ 9 Kirchensiegel
§ 10 Arbeitsgemeinschaft
Organisation der Verwaltung in den Kirchenkreisen
(Kirchenkreisverwaltungsgesetz – KKVwG)1#
(GVOBl. S. 175)
Artikel 2 des Kirchengesetzes zur Änderung des Finanzgesetzes und des Kirchenkreisverwaltungsgesetzes (13. Finanzgesetz-Änderungsgesetz)
GVOBl. S. 273
Rechtsverordnung zur Änderung des Leistungskataloges des Kirchengesetzes über die Organisation der Verwaltung in den Kirchenkreisen
GVOBl. S. 150
Anlage zu § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Teilziffer 3.1.2
wird Teilziffer 3.1.3
Teilziffer 3.1.2
wird Teilziffer 3.1.2
Teilziffer 3.1.6
Artikel 1 und 2 des Kirchengesetzes zur Änderung des Kirchenkreisverwaltungsgesetzes
Artikel 2 des 13. Finanzgesetz-Änderungsgesetzes (betr. § 6 Abs. 1)
( 1 ) 1 Verwaltungsgeschäfte der Kirchengemeinden, Kirchengemeindeverbände, Kirchenkreise und Kirchenkreisverbände sowie der von ihnen betriebenen Dienste, Werke und Einrichtungen werden nach Maßgabe dieses Kirchengesetzes durch Kirchliche Verwaltungszentren ausgeführt. 2 Die jeweilige kirchliche Körperschaft bleibt Träger ihrer Verwaltungsaufgaben; es muss gewährleistet sein, dass sie ihre Gestaltungshoheit und Eigenverantwortlichkeit uneingeschränkt und effektiv wahrnehmen kann.
( 2 ) Verwaltungsgeschäfte im Sinne dieses Kirchengesetzes sind Tätigkeiten, durch die Entscheidungen und Maßnahmen zur Erfüllung des kirchlichen Auftrages vorbereitet und ausgeführt werden.
( 3 ) 1 Jeder Kirchenkreis und jeder Kirchenkreisverband, der auch oder ausschließlich zur Erledigung von Verwaltungsgeschäften errichtet ist, betreibt ein Kirchliches Verwaltungszentrum. 2 Das Kirchliche Verwaltungszentrum untersteht der Aufsicht des Kirchenkreisvorstandes oder des Verbandsausschusses.
( 4 ) Die Kirchlichen Verwaltungszentren nehmen Aufgaben und Befugnisse der Kirchenkreisvorstände wahr, soweit sie ihnen durch dieses Kirchengesetz, durch Satzung oder durch anderweitige kirchengesetzliche Regelungen übertragen werden.
Verwaltungsbereiche, Grundleistungen, Erbringungs- und Abnahmepflicht
( 1 ) Die Kirchlichen Verwaltungszentren erledigen die Verwaltungsgeschäfte ihrer Träger, führen vorbereitende und durchführende Tätigkeiten in kirchenaufsichtlichen Angelegenheiten nach Maßgabe des § 1 Absatz 4 aus und dienen den kirchlichen Körperschaften ihres Zuständigkeitsbereiches in allen Verwaltungsbereichen.
sind die Kirchlichen Verwaltungszentren verpflichtet, die in der Anlage „Leistungskatalog“ festgelegten Grundleistungen zu erbringen. 2 Die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände ihrerseits sind verpflichtet, für sich und für die von ihnen betriebenen Dienste, Werke und Einrichtungen die in der Anlage „Leistungskatalog“ festgelegten Grundleistungen abzunehmen.
( 3 ) 1 Der Kirchenkreisvorstand oder der Verbandsausschuss kann Dritte mit der Erledigung von Verwaltungsgeschäften beauftragen, wenn fachliche oder Gründe des örtlichen Interesses die Beauftragung rechtfertigen oder wenn die Kirchlichen Verwaltungszentren die Leistungen nach Absatz 2 nicht oder nicht wirtschaftlich erbringen können. 2 Die Kirchenaufsicht, die ordnungsgemäße Kassenführung sowie die Kassen- und Rechnungsprüfung dürfen nicht beeinträchtigt werden.
( 4 ) Zur Beratung in allen Rechtsfragen, in allen Bereichen der Verwaltung und insbesondere bei grundsätzlichen Fragen der Finanz- und Vermögensbewirtschaftung ist das Kirchliche Verwaltungszentrum in Anspruch zu nehmen.
Zusatzleistungen, Ergänzungsleistungen
( 1 ) Über die in der Anlage „Leistungskatalog“ festgelegten Grundleistungen hinaus können die Kirchlichen Verwaltungszentren weitere Leistungen (Zusatzleistungen) in den Verwaltungsbereichen nach § 2 Absatz 2 anbieten.
( 2 ) Ergänzungsleistungen können angeboten werden für Verwaltungsbereiche, die in § 2 Absatz 2 nicht aufgeführt sind.
( 3 ) Die vollständige Übertragung von Verwaltungsgeschäften auf das zuständige Kirchliche Verwaltungszentrum ist zulässig im Rahmen von § 1 Absatz 1 Satz 2.
( 4 ) 1 Die Inanspruchnahme Kirchlicher Verwaltungszentren für Leistungen nach Absatz 1 bis 3 erfolgt nach Maßgabe des Artikels 58 Absatz 1 bis 3 der Verfassung (Auftragsverwaltung). 2 Art und Umfang der Leistungen sowie die Höhe des zu entrichtenden Entgeltes sind in dem Vertrag über die Auftragsverwaltung festzulegen.
( 1 ) Der Kirchenkreis oder der Kirchenkreisverband entscheidet unter Beachtung von § 3 Absatz 4 Satz 2 über die Übernahme von Verwaltungsgeschäften sonstiger Rechts- und Verwaltungsträger, die kirchliche Zwecke verfolgen, durch das Kirchliche Verwaltungszentrum.
( 2 ) Durch die Übernahme von Verwaltungsgeschäften nach Absatz 1 darf die Qualität der Leistungserbringung für die Kirchengemeinde, den Kirchengemeindeverband, den Kirchenkreis und den Kirchenkreisverband keine Nachteile erleiden.
( 1 ) Das Kirchliche Verwaltungszentrum handelt bei der Durchführung im Namen und im Auftrag der für die Vertretung und Geschäftsführung jeweils zuständigen Organe.
( 2 ) 1 Das Kirchliche Verwaltungszentrum führt die Weisungen und Beschlüsse der für die Vertretung und Geschäftsführung jeweils zuständigen Organe aus, soweit Rechts- oder Verwaltungsbestimmungen nicht entgegenstehen. 2 Hält es eine Entscheidung oder Maßnahme für rechtswidrig, so hat es seine Bedenken dem jeweiligen Vertretungsorgan unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen und geeignete Empfehlungen zu unterbreiten. 3 Besteht das Vertretungsorgan auf der Durchführung der Entscheidung oder Maßnahme, ist die Angelegenheit dem Kirchenkreisvorstand vorzulegen. 4 Erklärt der Kirchenkreisvorstand die Bedenken für unbegründet, so hat das Kirchliche Verwaltungszentrum die Entscheidung oder Maßnahme durchzuführen.
( 3 ) 1 Die beteiligten Rechts- und Verwaltungsträger sind berechtigt, in ihren Angelegenheiten jederzeit Auskünfte zu verlangen und durch Beauftragte die sie betreffenden Akten oder sonstigen Unterlagen einzusehen. 2 Sie sind ihrerseits verpflichtet, dem Kirchlichen Verwaltungszentrum rechtzeitig alle für die Wahrnehmung der Verwaltungsgeschäfte notwendigen Daten und Unterlagen zur Verfügung zu stellen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
( 4 ) 1 Das Kirchliche Verwaltungszentrum nimmt die kassentechnischen Aufgaben als Einheitskasse wahr, über die der Zahlungsverkehr erfolgt. 2 Grundsätzlich sind alle Konten der angeschlossenen Rechts- und Verwaltungsträger Konten der Einheitskasse und werden von dem Kirchlichen Verwaltungszentrum bewirtschaftet.
( 5 ) 1 Der Kirchenkreis oder der Kirchenkreisverband haftet gegenüber den beteiligten Rechts- und Verwaltungsträgern für Schäden, die diesen bei der Erledigung der zugewiesenen Verwaltungsgeschäfte durch das Kirchliche Verwaltungszentrum vorsätzlich oder fahrlässig zugefügt werden. 2 Eine Haftung des Kirchenkreises oder des Kirchenkreisverbandes für Schäden, die dadurch entstehen, dass die beteiligten Rechts- und Verwaltungsträger ihrer Mitwirkungsverpflichtung nach Absatz 3 Satz 2 nicht, nicht in vollen Umfang oder nicht rechtzeitig nachgekommen sind, ist ausgeschlossen.
( 1 ) 1 Zur Finanzierung der Grundleistungen nach § 2 Absatz 2 können Entgelte (Gebühren und Auslagenersatz) erhoben werden. 2 Die Höhe der Gebühren ist auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung nach Absatz 5 zu ermitteln.
( 2 ) 1 Das von den Rechts- und Verwaltungsträgern in den Fällen des § 3 Absatz 1 bis 3 und des § 4 zu entrichtende Entgelt soll die durch die Wahrnehmung der übertragenen Aufgaben entstehenden Aufwendungen decken. 2 Die Höhe des Entgelts ist auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung nach Absatz 5 zu ermitteln.
( 3 ) Aufwendungen, die durch spezielle Anforderungen oder besondere Gegebenheiten entstehen, können durch Beschluss des Kirchenkreisvorstandes oder des Verbandsausschusses dem Verursacher gesondert auferlegt werden.
( 4 ) Für die Abrechnung der Verwaltungskosten können Pauschalsätze gebildet werden.
( 5 ) 1 Die Kirchlichen Verwaltungszentren sind wirtschaftlich und sparsam zu führen. 2 Es ist eine aussagefähige, flexible und zeitnahe Kosten- und Leistungsrechnung zu führen.
( 1 ) 1 Die Verwaltungsleitung handelt im Auftrag des Kirchenkreisvorstandes oder des Verbandsausschusses. 2 Ihr kann die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung einschließlich des Personaleinsatzes und die Aufsicht über die Mitarbeitenden des Kirchlichen Verwaltungszentrums übertragen werden.
( 2 ) Der Kirchenkreisvorstand oder der Verbandsausschuss kann die Verwaltungsleitung auch auf eine Verwaltungsleiterin oder einen Verwaltungsleiter übertragen.
( 3 ) Die Verwaltungsleitung soll zu den Sitzungen des Kirchenkreisvorstandes oder des Verbandsausschusses hinzugezogen werden.
( 4 ) 1 Die Verwaltungsleitung kann beauftragt werden, im Rahmen des Haushaltsplanes und unterhalb einer festzulegenden Wertgrenze Rechtshandlungen vorzunehmen, durch die der Kirchenkreis oder der Kirchenkreisverband verpflichtet wird. 2 Für Willenserklärungen im Bereich des Arbeitsrechts bedarf es einer besonderen Beauftragung oder einer Vollmacht, die den Formvorschriften des Artikels 33 Absatz 2 der Verfassung entspricht.
( 5 ) Der Geschäftsbetrieb des Kirchlichen Verwaltungszentrums soll nach einer durch den Kirchenkreisvorstand oder den Verbandsausschuss zu erlassenden Geschäftsordnung abgewickelt werden.
( 1 ) 1 Die Struktur des Kirchlichen Verwaltungszentrums und die Abläufe im Geschäftsbetrieb sind so zu organisieren, dass der Kirchenkreisvorstand seine Aufsicht über die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände jederzeit in vollem Umfange und zeitnah wahrnehmen kann. 2 Von allen Mitteilungen nach § 5 Absatz 2 Satz 2 ist der Kirchenkreisvorstand zeitgleich durch Übersendung einer Durchschrift zu unterrichten.
( 2 ) Kirchenaufsichtliche Entscheidungen, die der Kirchenkreisvorstand nach Artikel 35 der Verfassung auf das Kirchliche Verwaltungszentrum übertragen hat, dürfen nur durch die Verwaltungsleitung und durch besonders beauftragte leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen werden.
Kirchensiegel2#
1 Abweichend von § 3 Absatz 1 und 2 des Siegelgesetzes vom 28. Mai 1978 (GVOBl. S. 203) wird den Kirchlichen Verwaltungszentren die Siegelberechtigung durch dieses Kirchengesetz übertragen. 2 Jedes Kirchliche Verwaltungszentrum verwendet in seinem Siegel das Siegelbild seines Kirchenkreises oder Kirchenkreisverbandes. 3 Die Siegelumschrift gibt die amtliche Bezeichnung des Kirchlichen Verwaltungszentrums wieder, sie kann abweichend von § 6 Absatz 1 der Siegelordnung vom 6. Juni 1978 (GVOBl. S. 204) auch zweizeilig gestaltet werden.
( 1 ) 1 Die Leiterinnen und Leiter der Kirchlichen Verwaltungszentren bilden die Arbeitsgemeinschaft der Verwaltungsleiterinnen und Verwaltungsleiter in der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche. 2 Sie dient der
Hebung des Leistungsstandes der kirchlichen Verwaltung,
Erarbeitung von Vorschlägen zur einheitlichen Wahrnehmung von Verwaltungsgeschäften,
( 2 ) Die Arbeitsgemeinschaft gibt sich eine Geschäftsordnung.
Die Kirchenleitung kann die Anlage „Leistungskatalog“ (§ 2 Absatz 2) durch Rechtsverordnung veränderten Verwaltungsbedürfnissen anpassen.
Dieses Kirchengesetz tritt am 1. Mai 2009 in Kraft.
Erstberatung der Arbeitgeber/Mitarbeiter/innen
Arbeitsrecht (Begründung, Veränderung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen, einschließlich Betriebsschließungen und Teilbetriebsschließung, Abmahnungen)
Tarifrecht (einschließlich Bewertung von Arbeitsplätzen und Eingruppierung)
Mitarbeitervertretungsrecht/SGB IX (Schwerbehinderte)
Sozialversicherungsrecht, Renten, Altersteilzeit
Entwurf bzw. Anpassung des Stellenplans einschließlich Überwachung der Stellenbesetzung
Entwurf einer Stellenausschreibung gemäß Anforderungsprofil
Ermittlung der Personalkosten für die Begründung des Arbeitsverhältnisses
Vorschlag für die Eingruppierung
Formulierungsvorschlag für Einstellungsbeschluss
Beteiligung der Mitarbeitervertretung/en
Anlage und Führung der Personalakte
Veranlassung der Einstellungsuntersuchung
Veranlassung der Datenschutzverpflichtung
Beratung zum Ablauf der Probezeit
Festsetzung der Urlaubsansprüche
Berechnung und Zahlungsverkehr (Arbeitsverhältnisse, Ausbildungsverhältnisse, Honorarverträge, Zivildienst, Aufwandsentschädigung)
Zahlbarmachung der Netto-Vergütung
Abführung der Steuern
Abführung der Umlage zur Zusatzversorgungskasse, Arbeitnehmerbeiträge und Sanierungsgeld
Versand der Avise
Berechnung der Steuern (einschließlich Versand der Lohnsteuerabrechnungen und Lohnsteuerbescheinigungen)
Berechnung von Zusatzversorgungskassenbeiträgen
Berechnung von Sozialversicherungsbeiträgen
Berechnung Krankengeld und Krankengeldzuschuss
Versand von Beitragsnachweisen
Festsetzung des Ortszuschlages, der Lebensalterstufen bzw. Entgeltstufen
Änderung der Arbeitszeit, Änderung des Arbeitsvertrages
Überprüfung der Eingruppierung, Änderung des Arbeitsvertrages
Bearbeitung des Elternzeitantrages
Freistellungsanträge, Sonderurlaub
Überwachung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Einstellung der Entgeltfortzahlung, Anspruch und Berechnung des Krankengeldanspruchs
Prüfen der Reisekostenabrechnung und Veranlassung der Zahlung
Direktversicherungsbeiträgen
Auswertungen/Prüfungen des Zahlungsverkehrs
Lohn- und Gehaltsjournal mit Summenblatt
Liste der Zulagen/Zuschläge
Liste der privaten Abzüge
Hinweislisten
Meldelisten für Zusatzversorgungskassen
Überzahlungslisten
Jahreskontenabstimmung einschließlich Abrechnung
Formulierung eines Aufhebungsvertrages
Rentenantrag an die Zusatzversorgungskasse
Ermittlung der Personal- und Personalnebenkosten für die Haushalts- und Wirtschaftspläne
Beantragen und Bearbeitung der Leistungen Dritter (u.a. Bundesagentur für Arbeit)
Haushalts-/Wirtschaftsplanerstellung nach standardisiertem Muster
Ermittlung von Verrechnungsbeträgen
Festlegung und Anpassung der Systematik des Wirtschafts- und Haushaltsplanes
Erstellen von Plan-Erläuterungen und Übersichten
Korrektur der Plandaten nach Beratung in den Gremien
Zusammenstellung der Entwürfe/Pläne zur Druckreife
Druck und Bereitstellung der Entwürfe/Pläne
Erstellung der mittelfristigen Finanzplanung
Haushalts-/Wirtschaftsplanbewirtschaftung und -überwachung
Überwachung und Abwicklung der Verrechnungen innerhalb von Funktionen/Einrichtungen/Körperschaften
Ermittlung, Erfassung und Überwachung von Monats- und Jahresabgrenzungen
Überwachung, Abwicklung und Abrechnung von Vorschüssen und der Verwahrkonten
Überwachung der Forderungen einschließlich Vornahme des Mahnwesens
Buchungsabfragen per EDV
Erstellung von Zwischenabschlüssen und Teilauswertungen (EDV-gestützte Standardberichte)
Erstellung notwendiger Steuererklärungen (Umsatzsteuer, Vorsteuer, Körperschaftssteuer,…
Erstellung Jahresabschlussunterlagen (Jahresrechnung bzw. Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz mit Anlagen)
Erstellung von Erläuterungen zu den Jahresabschlüssen
Veranlassung der Prüfung von Verwendungsnachweisen durch die Revision
Einnahmen rechtzeitig und vollständig erheben
Ausgaben fristgemäß leisten (Voraussetzung ist die rechtzeitige Kenntnis und Weiterleitung der Belege an den Kirchenkreis)
Hinweis auf Mindereinnahmen und Ansatzüberschreitungen
Wertgegenstände verwalten und sicher aufbewahren (vgl. § 30 RVO-HKR im Rahmen der zentralen Vermögensverwaltung)
Buchführung für sämtliche Zahlungs- und Buchungsvorgänge
Abführung der Pflichtkollekten
Abführung der freiwilligen Kollekte nach Auszahlungsanordnung durch die Kirchengemeinde (mit allen notwendigen Empfängerdaten)
Führen der Konten der gemeinsamen Rücklagenverwaltung/Finanzpool
Beschaffen von aktuellen Konditionen von Darlehen und Krediten
Bauwesen (Gebäude in unmittelbarer kirchlicher Nutzung)
Arbeiten für Baumaßnahmen
Teilnahme an regelmäßigen Baubegehungen und -besprechungen einschließlich Protokollführung
Beratung bei allen Baumaßnahmen
Mitwirken bei der Bauberatung durch das Nordelbische Kirchenamt
Mitwirken beim Beantragen von Zuschüssen und Zuwendungen
Ausarbeiten und Abschluss von Architekten- und Ingenieurverträgen nach Standardmuster
Prüfen der Bau- und Honorarrechnungen, Veranlassen von Abschlagszahlungen
Beantragen bzw. Mitwirken bei der Beantragung der erforderlichen staatlichen und kirchlichen Genehmigungen (Erstellen der Bauanträge, Korrespondenz mit den Genehmigungsbehörden und dem Nordelbischen Kirchenamt). Bei Fremdvergabe Zuarbeit für die beauftragten Büros (Architekten, Ingenieure, Sonderfachleute)
Aufstellen und Pflege von Bestandszeichnungen und Flächenberechnungen (Zeichnung, Gutachten u. a.)
bei strukturell bedingten Umnutzungen von Grundstücken und Gebäuden
im Bereich Bauleitplanung
im Bereich Energiemanagement und Klimaschutz
Nachweis des kirchlichen Grundeigentums und aller grundbuchlich gesicherten Rechte
Führen der Grundbesitznachweisung, Landakten und Landnebenakten
Abstimmung mit den Kataster- und Grundbuchämtern
Grundstücksverkehr (bebaute und unbebaute Grundstücke)
Stellungnahmen der aufsichtführenden Stelle und/oder des Nordelbischen Baudezernats einholen
Vorbereiten der Gremienentscheidung nach dem Musterbeschluss
Mitwirken beim Einholen der kirchenaufsichtlichen Genehmigung
Abwickeln von Kaufverträgen
Bestellen von Erbbaurechten und anderen Rechten Dritter am kirchlichen Grundeigentum sowie von Rechten der Kirchengemeinden am Grundeigentum Dritter
Bearbeiten von Angelegenheiten des öffentlichen (Bau-)Rechts, insbesondere Stellungnahmen zur Bauleitplanung (Flächennutzungs- und Bebauungspläne)
Bearbeiten von wasserrechtlichen Angelegenheiten
Bearbeiten von Angelegenheiten des Umweltschutzes
Bearbeiten von Angelegenheiten des Nachbarrechts
Abwicklung von Staatsleistungen (Kataster- und Naturalleistungen)
Bewirtschaften unbebauter Grundstücke (inkl. Pfarrvermögen)
Abgaben, Beiträge, Gebühren und sonstige Kosten
Prüfen der Bescheide und Rechnungen
Mitwirken bei Rechtsbehelfs- und Rechtsmittelverfahren
Veranlassen von Abschlags-/Zahlungen
Mitwirken bei der Festsetzung des Pachtzinses einschl. Einholen von Pachtzinsvergleichen
Ausarbeiten und Abschließen der Pachtverträge
Vertragsabwicklung, insbesondere Erstellen der Pachthebelisten, Termin-, Fristen- und Laufzeitüberwachung
Mitwirken bei besonderer Bewirtschaftung (z. B. Extensive Landbewirtschaftung, Waldbewirtschaftung, Abbau von Bodenbestandteilen)
Bewirtschaften bebauter Grundstücke in unmittelbarer kirchlicher Nutzung inklusive Pfarrvermögen
Laufende Abgaben, Beiträge, Gebühren und sonstige Kosten
Mitwirken bei der Festsetzung der Miete einschließlich Einholen von Mietvergleichen
Ausarbeiten und Abschließen der Mietverträge einschließlich Garagenmietverträge
Vertragsabwicklung, insbesondere Erstellen der Miethebelisten, Termin-, Fristen- und Laufzeitüberwachung
Veranlassen von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen
Wohnungsübergabe, Wohnungsabnahme
Ermitteln der Dienstwohnungsvergütung und des zu versteuernden Sachbezugs
4.10.3.7
Übergabe und Rücknahme von Dienstwohnungen
4.10.3.8
4.10.3.9
4.10.3.10
Fertigen eines Beschlussvorschlages
Führen, Ergänzen und Berichtigen der Gemeindegliederverzeichnisse
Weiterleitung von Verzeichnissen und Listen an die Kirchengemeinden
Regionaldatenverwaltung
Ermittlung der Wohnbevölkerung für die Finanzverteilung
Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung von KV-Wahlen
Aufbereiten der von den Kirchengemeinden gemeldeten kirchenbuchrelevanten Daten (Ausfüllen, Vervollständigen bzw. Berichtigen der Vordrucke, Übernahme in die Kirchenbücher, Jahresabschlussarbeiten)
Bearbeitung von Kirchenbuchvermerken (z. B. bei Kirchenaustritten und Adoptionen, Namensänderung einschließlich Aufbewahrung der dazugehörigen Belege)
Mitwirkung bei der Erstellung der EKD-Tabelle II-Statistik
Beratung bei der Erstellung von Aktenplänen in Kirchengemeinden
Aussonderung, Bewertung und Vernichtung gemäß Kassationsordnung
Das Schriftgut ist von der Kirchengemeinde gemäß Registraturordnung nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen geordnet und mit einem Abgabeverzeichnis versehen anzubieten.
Die Bewertung erfolgt gemäß Kassationsordnung im Benehmen mit dem Nordelbischen Kirchenamt – Nordelbischen Kirchenarchiv.
Kontrolle des konservatorischen Zustandes und Feststellung erforderlicher konservatorischer Maßnahmen
Durchgeführte Entfernung von Metall, Plastik etc. für Papiere ab 1950
Feststellung von Restaurierungsmaßnahmen
Umpacken des Archivgutes in archivgerechtes Material
Ordnung und inhaltliche Erschließung des Archivgutes (Verzeichnung)
Erstellung von EDV-gestützten Findbüchern
Durchführung der Benutzung des kirchengemeindlichen Archivgutes im kirchlichen Verwaltungszentrum gemäß Archivgesetz, Benutzungsordnung und Kostenordnung, insbesondere
Benutzerberatung gem. Archivgesetz und Archivbenutzungsordnung
Erstellung des Genehmigungsbescheides für Benutzung
Dokumentation der Benutzungsbegehren und Benutzungsergebnisse
Erstellung von Gebührenbescheiden gem. Archivkostenordnung
Kontrolle der sachgerechten Lagerung des Archivgutes
1 ↑ Red. Anm.: Das Kirchengesetz trat gemäß § 12 Absatz 2 des Kirchenkreisverwaltungsgesetzes vom 15. November 2016 (KABl. S. 399) mit Ablauf des 1. Dezember 2016 außer Kraft.
2 ↑ Red. Anm.: Die Vorschrift ist mit dem Inkrafttreten des Siegelgesetzes vom 8. Januar 2012 (KABl. S. 89) in seiner jeweiligen Fassung inhaltlich abgelöst worden.