Source: http://docplayer.org/35901680-Ueber-ergaenzungsleistungen-zur-alters-hinterlassenenund-invalidenversicherung.html
Timestamp: 2020-02-22 04:32:10
Document Index: 69039426

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 0', 'Art. 3']

1 84.3. Gesetz vom 6. November 965 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung Der Grosse Rat des Kantons Freiburg gestützt auf das Bundesgesetz vom 9. März 965 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung und dessen Vollziehungsbestimmungen; gestützt auf die Botschaft des Staatsrates vom 5. Oktober 965; auf Antrag dieser Behörde, beschliesst:. KAPITEL Allgemeine Bestimmungen Art. Anspruchsberechtigte Personen, die ihren Wohnsitz im Kanton Freiburg haben und die Voraussetzungen des Bundesgesetzes erfüllen, haben Anspruch auf Ergänzungsleistungen zur AHV und zur IV. Der Aufenthalt in einem Heim, einem Spital oder einer andern Anstalt und die behördliche Unterbringung einer Person in Familienpflege begründen keine neue Zuständigkeit. Art. Zuständigkeiten des Kantons aufgrund der Bundesgesetzgebung Aufgrund der Zuständigkeiten, die dem Kanton durch die Bundesgesetzgebung zukommen, regelt der Staatsrat auf dem Verordnungsweg folgende Einzelheiten: a) Nach Artikel 0 Abs. Bst. a des Bundesgesetzes kann er die Kosten begrenzen, die wegen Aufenthaltes in einem Altersheim, Pflegeheim, Spital oder einer andern Anstalt berücksichtigt werden.
2 Ergänzungsleistungen zur AHV/IV G b) Nach Artikel 0 Abs. Bst. b des Bundesgesetzes bestimmt er den Betrag für persönliche Auslagen. c) Nach Artikel Abs. des Bundesgesetzes legt er den Vermögensverzehr für Personen fest, die nicht zu Hause leben. d) Nach Artikel 4 Abs. des Bundesgesetzes bezeichnet er die Kosten, die vergütet werden, und nach Absatz 3 dieser Bundesbestimmung kann er Höchstbeträge für die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten festlegen. Art. bis Art. 3 Mietzinsabzug Zeitlich massgebendes Einkommen und Vermögen Art. 4 Rechtsnatur des Anspruchs Der Anspruch auf Ergänzungsleistungen ist unabtretbar, unverpfändbar und der Zwangsvollstreckung entzogen. Jede Abtretung oder Verpfändung ist nichtig. Vorbehalten bleibt Artikel 8. Art. 5 und KAPITEL Höhe und Auszahlung der Leistungen Art. 7 Höhe der Leistungen Art. 8 Auszahlung der Leistungen Die Ergänzungsleistungen werden dem Bezugsberechtigten in der Regel monatlich durch die Post ausbezahlt. Die Vorschriften der Bundesgesetzgebung über die AHV betreffend Auszahlung der Renten sind sinngemäss anwendbar. Art. 9 und 0...
3 Ergänzungsleistungen zur AHV/IV G KAPITEL Organisation und Verfahren Art. Kantonale Amtsstelle Die Durchführung dieses Gesetzes wird der kantonalen AHV- Ausgleichskasse (die AHV-Kasse) übertragen. Art. Gesuch und Entscheid Gesuche um Ergänzungsleistungen sind bei der AHV-Kasse einzureichen; diese prüft, ob die Angaben richtig und vollständig sind. Die AHV-Kasse fällt und eröffnet den Entscheid. Der Staatsrat legt auf dem Verordnungsweg fest, wer eine Kopie des Entscheids und anderer Teile der Akte bekommen darf. Art. 3 Auskunfts- und Schweigepflicht Wer für sich oder einen andern eine Ergänzungsleistung beansprucht oder eine solche bezieht, hat den mit der Durchführung dieses Gesetzes betrauten Stellen alle Auskünfte zu erteilen und Unterlagen einzureichen, die zur Prüfung des Gesuches notwendig sind. Der Bezüger ist verpflichtet, ihnen jede Änderung in seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen sofort mitzuteilen. Die gleiche Pflicht besteht für den gesetzlichen Vertreter oder gegebenenfalls den Dritten, dem die Leistung ausbezahlt wird. Die Verwaltungs- und Rechtspflegebehörden des Kantons und der Gemeinden, die Arbeitgeber und alle öffentlichen und privaten Institutionen sind verpflichtet, den mit der Durchführung dieses Gesetzes betrauten Stellen kostenlos alle notwendigen Auskünfte zu erteilen und die erforderlichen Unterlagen zu verschaffen. bis Die AHV-Kasse kann mit einem Abrufverfahren auf die Daten der Kantonalen Steuerverwaltung über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse zugreifen, die für die Berechnung des anrechenbaren Einkommens des Gesuchstellers erforderlich sind; dabei hält sie sich an die Regeln des Datenschutzes. 3 Die mit der Durchführung dieses Gesetzes betrauten Stellen haben über ihre Wahrnehmungen Dritten gegenüber Verschwiegenheit zu bewahren. 3
4 Ergänzungsleistungen zur AHV/IV G KAPITEL Finanzierung Art. 4 Finanzielle Deckung Die Leistungen sowie die Kosten, die der AHV-Kasse aus der Durchführung dieses Gesetzes entstehen, werden gedeckt: a) durch den Bundesbeitrag an den Kanton; b) durch einen Beitrag des Kantons und der Gemeinden. Art. 5 Anteil des Staates und der Gemeinden Der Kanton übernimmt 75 % des Beitrags nach Artikel 4 Bst. b. Der Restbetrag wird von der Gesamtheit der Gemeinden übernommen. Die Aufteilung erfolgt im Verhältnis zu ihrer zivilrechtlichen Bevölkerung, die aufgrund der letzten vom Staatsrat erlassenen Zahlen bestimmt wird. 5. KAPITEL Rechtspflege und Strafbestimmungen Art. 6 Verfügungen Art. 7 Rechtsmittel Das Kantonsgericht ist die zuständige Behörde für Beschwerden gegen Einspracheentscheide der kantonalen AHV-Ausgleichskasse. Unter Vorbehalt der Bestimmungen des Bundesrechts richtet sich das Verfahren nach dem Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege. Art. 8 Art. 9 Strafbestimmungen Es gelten die Strafbestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 006 über Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 4
5 Ergänzungsleistungen zur AHV/IV G KAPITEL Ergänzungs-, Übergangs- und Schlussbestimmungen Art. 0 Ergänzungsbestimmungen Der Staatsrat erlässt die notwendigen Ausführungsbestimmungen, insbesondere über die Organisation, das Verfahren bezüglich der Festsetzung, Anzahlung und Rückerstattung der Ergänzungsleistungen und über die Kontrolle der AHV-Kasse. Art. Aufhebung bisherigen Rechts Das Gesetz vom 8. Mai 96 betreffend die zusätzliche Hilfe an das Alter und Hinterbliebene, abgeändert und ergänzt durch das Gesetz vom 3. November 963 über die zusätzliche Hilfe an Invalide, ist aufgehoben. Art. Übergangsbestimmung Bis zum 3. Dezember 08 übernimmt der Staat 00 % des Beitrags nach Artikel 4 Bst. b. In dieser Zeit wird der Artikel 5 nicht angewendet. Art. 3 Inkrafttreten Dieses Gesetz tritt am. Januar 966 in Kraft. Der Staatsrat ist mit seiner Ausführung beauftragt. Genehmigung Dieses Gesetz ist vom Bundesrat am genehmigt worden. Folgende Änderungen sind genehmigt worden:. Gesetz vom..970, vom Bundesrat genehmigt am Gesetz vom , vom Eidgenössischen Departement des Innern genehmigt am