Source: http://www.schwedt.eu/de/politik-und-verwaltung/veroeffentlichungen/ausschreibungen/oeffentliche-ausschreibung-rueckbau-des-ehemaligen-rathauses/397543
Timestamp: 2017-11-20 22:49:53
Document Index: 68065107

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 21', '§ 21', '§ 23', '§ 6', '§ 48']

Öffentliche Ausschreibung: Rückbau des ehemaligen Rathauses | Stadt Schwedt/Oder
Öffentliche Ausschreibung: Rückbau des ehemaligen Rathauses (Archiv)
b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung VOB/A 2016
Vergabenummer: E 11/17
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen: Keine elektronischen Angebote zugelassen.
Entkernungsarbeiten und Rückbau (behutsamer Rückbau und Abriss) einschließlich fachgerechter Verwertung/Entsorgung gemäß geltendem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz
e) Ort der Ausführung: 16303 Schwedt/Oder, Lindenallee 25–29
Rückbau des ehemaligen Rathauses in 16303 Schwedt/Oder einschl. Außenanlagen
Mauerwerksbau, Keller- und Erdgeschoss sowie 4 Obergeschosse, Flachdach, Mauergewölbe-, Holzbalken- und Stahlbetondecken, 2 Treppenhäuser und Personenaufzug außen angebaut, L/B/H über OKG = 23,97 m/12,22 m/20,40 m, Gründungstiefe ca. 3,10 m unter OKG
Mauerwerksbau, Keller- und Erdgeschoss sowie 2 Obergeschosse, nicht ausgebautes Satteldach mit Betondachsteineindeckung, Mauergewölbe-, Holzbalken- und Stahlbetondecken, L/B/H über OKG = 47,95 m/12,90 m/11,65 m (Traufe), Gründungstiefe ca. 3,20 m unter OKG
Haus 2a:
Mauerwerksbau, Keller- und Erdgeschoss sowie 2 Obergeschosse, ausgebautes Satteldach mit Betondachsteineindeckung, Holzbalken- und Stahlbetondecken, L/B/H über OKG = 12,38 m/13,27 m/11,65 m (Traufe), Gründungstiefe ca. 3,10 m unter OKG
Mauerwerksbau, Keller- und Erdgeschoss sowie 2 Obergeschosse, nicht ausgebautes Satteldach mit Betondachsteineindeckung, Mauergewölbe-, Holzbalken- und Stahlbetondecken, L/B/H über OKG = 21,82 m/11,25 m/11,65 m (Traufe), Gründungstiefe ca. 3,20 m unter OKG
Die einzelnen Häuser grenzen unmittelbar aneinander und sind über Flure in verschiedenen Ebenen miteinander verbunden.
Entkernung der vorhandenen Gebäude mit den Schwerpunkten:
Entrümpelung und Beräumung,
Ausbau von Fenstern, Türen und diversen Holzeinbauten,
Entfernung von Bodenbelägen, Wand- und Deckenbekleidungen (außer Tapeten),
Ausbau der Fußbodenaufbauten auf den Holzbalkendecken sowie der Füllmaterialien innerhalb der Holzbalkendecken (< Z2),
Rückbau von Sanitär-, Lüftungs- und Heizungsanlagen, Ver- und Entsorgungsleitungen sowie elektrischer Anlagen,
Ausbau von Treppengeländern, Fenstergittern, Stahltüren,
Ausbau von Dämmstoffen und bituminösen Dachbelägen,
Rückbau von Verblechungen, Dachrinnen, Fallleitungen
Die Entkernungsarbeiten sind vor Beginn des Rückbaues komplett abzuschließen und werden vor Freigabe zum Abriss gesondert durch den AG abgenommen.
Rückbau (Abriss):
Abriss aller oberirdischen Bauwerke einschl. Satteldachkonstruktionen der Häuser 2/2a und 3 sowie der Gründungen (außer Haus 3) inkl. aller erforderlicher Schutz- und Sicherungsmaßnahmen,
Baugrubenverfüllung Häuser 1 und 2 / 2a in unterschiedlichem Umfang
Schutz-, Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen zur Erhaltung des Gewölbekellers (Haus 3),
Schutz- und Sicherungsmaßnahmen benachbarter, z.T. unmittelbar angrenzender Wohngebäude,
Rückbau aller Ver- und Entsorgungsleitungen bis zu abgestimmten Anschlusspunkten,
Abbruch von befestigten Flächen (Fahr- und Parkflächen, Gehwege),
Wiederherstellung befestigter Flächen,
Ersatzpflanzungen für erfolgte Baumfällungen an anderem Standort,
Schaffung von Fledermaus-Ersatzquartieren
Teile des Hauses 1, die unmittelbar an das Wohngebäude Bahnhofstr. 8 anschließen, sind behutsam (z.T. manuell) abzubrechen. Zur Stabilisierung des verbleibenden Gebäudes ist vor dem Rückbau der Gründung Haus 1 eine geeignete Spundwand oder gleichwertiges einzubauen.
Der Gewölbekeller Haus 3 ist aus denkmalschutzrechtlichen Gründen zu erhalten, entsprechend während des Abrisses zu sichern und dauerhaft zu stabilisieren und abzudecken.
Unmittelbar nach erfolgtem Rückbau des Gebäudekomplexes soll mit einer Neubebauung des Areals begonnen werden. Aus diesem Grund erfolgt die Verfüllung der Baugruben nur in dem Umfang, wie sie für die neue Bebauung notwendig ist.
Fachgerechte, umfassende Verwertung/Entsorgung der Abbruchmaterialien einschl. Beibringung der vollständigen Verwertungs-/Entsorgungsnachweise.
Ein besonders großer Stellenwert wird der Unterbindung der Staubentwicklung, sowohl beim Abriss, bei der Zwischenlagerung/Aufbereitung zum Abtransport als auch beim Ab-transport der Abbruchmaterialien sowie der Reduzierung des Baulärmes beigemessen.
Die Aufbereitung von Abbruchmaterial zu Recycling vor Ort und/oder die Auffüllung mit demselbigen sind ausgeschlossen.
Die Einhaltung der geltenden Arbeits- und Gesundheitsschutzbestimmungen, eine vorbildliche Ordnung und Sauberkeit im Baustellenbereich wird vorausgesetzt.
Anteilige Planungsleistungen für die Absicherung der Baugrube zum Fundament des verbleibenden Wohnblocks.
(vorbehaltlich der Fördermittelbewilligung)
Fertigstellung der Leistungen: April 2018
j) Nebenangebote und Änderungsvorschläge mit entsprechenden Nachweisen (z.B. der Gleichwertigkeit) sind zugelassen.
k) Anforderung der Vergabeunterlagen: bis 24.07.2017
Für die Anfertigung der Vergabeunterlagen einschließlich eines Datenträgers wird ein Entgelt von 178,- € erhoben, das als Verrechnungsscheck mit Angabe der ausschreibenden Stelle bei der Anforderung der Vergabeunterlagen einzureichen ist.
Der Versand der Unterlagen erfolgt ab dem 27.07.2017
o) Anschrift an die die Angebote zu richten sind: siehe a),
q) Angebotseröffnung: am 22.08.2017, um 14:00 Uhr, Zimmer: 003
Ort: Stadt Schwedt/Oder
Alte Fabrik, Dr.-Theodor-Neubauer-Str. 12
r) Geforderte Sicherheiten: 5 % der Auftragssumme als Vertragserfüllungs- und 3 % der späteren Abrechnungssumme als Mängelansprüchebürgschaft
s) Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen
u) Geforderte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters:
Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit Angaben zu machen gemäß §§ 6a, 6b VOB/A 2016.
Der Bieter hat eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bewerber, die nicht ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, müssen eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers beibringen.
Der Bieter hat eine Erklärung vorzulegen, dass er in den letzten 2 Jahren nicht
gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
gem. § 21 Abs. 1 i. V. m. § 23 Arbeitnehmerentsendegesetz
mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Zusätzlich geforderte Nachweise gem. § 6a VOB/A 2016:
Unbedenklichkeitserklärung und Freistellungsbescheinigung (gem. § 48 b EStG) des zuständigen Finanzamtes
Unbedenklichkeitserklärungen der Krankenkassen und der Berufsgenossenschaft
Bescheinigung der lt. Tarifbindung zuständigen Sozialkasse
Nachweise über Fachkunde (z.B. nach TRGS 519/521)
v) Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 21. September 2017
w) Sonstige Informationen für Bewerber:
Auskünfte erteilt: Anschrift siehe a) Stadt Schwedt/Oder