Source: http://www.vkb.de/web/html/pk/versicherungen/altersvorsorge/betriebliche_altersvorsorge/bav_a-z/a/index.html
Timestamp: 2014-10-25 11:51:43
Document Index: 193448738

Matched Legal Cases: ['§3', '§19', '§22', 'Art. 3', '§16', '§16', '§5']

Glossar: Betriebliche Altersversorgung A-Z | Versicherungskammer Bayern
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Damit Sie den �berblick behalten, haben wir die wichtigsten Fachbegriffe zur betrieblichen Altersversorgung alphabetisch f�r Sie aufgelistet.
Anpassungspflicht - Anpassungspr�fungspflicht
Abfindung von Anwartschaften (§3 BetrAVG) Ist eine Anwartschaft unverfallbar, kann sie bei Ausscheiden des Arbeitnehmers nur dann durch eine sofortige Einmalzahlung abgefunden werden, wenn es sich um Kleinstbetr�ge handelt.
Aktivierung Bei einer R�ckdeckungsversicherung ist der Versicherungsbeitrag in voller H�he Betriebsausgabe. Der Versicherungsanspruch (Wert der R�ckdeckungsversicherung) ist zu aktivieren, da die R�ckdeckungsversicherung einen Verm�gensgegenstand darstellt. Die Finanzverwaltung verlangt den Ansatz des Deckungskapitals zuz�glich der �berschussanteile. Bei der Berechnung des Aktivwertes bleibt die Risikoversicherung au�er Ansatz.
Aktuar Wissenschaftlich ausgebildeter und gepr�fter Experte, der mit mathematischen Methoden der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Finanzmathematik Fragestellungen aus den Bereichen Versicherungs- und Bausparwesen, Kapitalanlage und Altersversorgung analysiert und unter Ber�cksichtigung der rechtlichen und wirtschaftlichen Umfelds L�sungen entwickelt.
Alterseink�nftegesetz (AltEinkG) Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit seinem Urteil vom 6. M�rz 2002 "die unterschiedliche Besteuerung der Beamtenpensionen nach §19 EStG und der Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung nach §22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a EStG (...) mit dem Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG" f�r unvereinbar erkl�rt. Das BVerfG hat gleichzeitig dem Gesetzgeber aufgetragen, den Mangel bis zum 1. Januar 2005 zu beheben. Die Bundesregierung hat darauf hin die so genannte "R�rup-Kommission" (benannt nach dem Kommissions-Vorsitzenden Prof. Bert R�rup) eingesetzt, um einen L�sungsvorschlag zu entwickeln. Kernpunkt der Vorschl�ge aus der R�rup-Kommission ist das "Drei-Schichten-Modell":
1. Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung, berufsst�ndische Versorgung, Alterssicherung der Landwirte, "R�rup-Rente" 2. Zusatzversorgung: "Riester Rente", betriebliche Altersversorgung. 3. Kapitalanlageprodukte: Produkte, die der Altersvorsorge dienen k�nnen, aber steuerlich nicht gef�rdert werden sollen (z.B. Lebensversicherung).
Dabei werden die Beitr�ge aus 1. und 2. steuerlich gef�rdert, die Leistungen werden nachgelagert besteuert. Um den Bundeshaushalt zu schonen und Doppelbesteuerung bei Steuerpflichtigen zu vermeiden sind umfangreiche �bergangsregelungen bis zum Jahr 2040 vorgesehen. Die Bundesregierung hat mit dem am 9. Juli 2004 im Bundesgesetzblatt verk�ndeten Alterseink�nftegesetz die Vorschl�ge aus der R�rup-Kommission nahezu unver�ndert �bernommen. Daneben wurden �nderungen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung und der Riester Rente vorgenommen.
Altersrente In der Regel monatlich wiederkehrende Geldleistung, die von Rentenbeginn an lebenslang erbracht wird.
Altersteilzeit Durch das Altersteilzeitgesetz sollen ein gleitender �bergang in den Ruhestand erm�glicht und gleichzeitig mehr Arbeitspl�tze geschaffen werden. Dazu f�rdert das Arbeitsamt Arbeitnehmer, die nach Absprache mit dem Arbeitgeber zwischen dem 55. und 60. Lebensjahr ihre Arbeitszeit um die H�lfte reduzieren m�chten. Wie die verbleibende Lebensarbeitszeit verteilt wird, bleibt den Vertragsparteien �berlassen. In der Praxis hat sich das sogenannte Blockmodell durchgesetzt: in der ersten H�lfte der Altersteilzeit wird voll gearbeitet, w�hrend in der zweiten H�lfte eine komplette Freistellung erfolgt. F�r die Anerkennung als Altersteilzeit m�ssen einige gesetzliche Vorschriften erf�llt werden.
Altersversorgung Vgl. betriebliche Altersversorgung
Angemessenheit Die betriebliche Altersversorgung eines Gesellschafter-Gesch�ftsf�hrers wird nur dann steuerlich anerkannt, wenn sie nicht mehr als maximal 75 Prozent des letzten tats�chlichen Bruttogehaltes abzgl. der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung betr�gt.
Anpassungspflicht - Anpassungspr�fungspflicht (§16 BetrAVG) Anpassungspr�fungspflicht (§16 BetrAVG) - Der Arbeitgeber hat alle drei Jahre die Anpassung von laufenden Leistungen der betrieblichen Altersversorgung zu pr�fen und hier�ber nach sog. "billigem Ermessen" zu entscheiden. Unter bestimmten Voraussetzungen entf�llt die Anpassungspr�fungspflicht oder gilt als erf�llt.
Anwartschaft Eine in Aussicht gestellte Versorgungsleistung, die sich mit Eintritt des Versorgungsfalls in einen Versorgungsanspruch wandelt.
Arbeitnehmerfinanzierte Pensionszusage Vgl. Gehaltsverzicht, Versorgungszusage
Arbeitsentgelt Summe aller Einnahmen, die einem Arbeitnehmer aus einem Besch�ftigungsverh�ltnis zuflie�t. Das beitragspflichtige Arbeitsentgelt ist die ausschlaggebende Gr��e f�r die Berechnung der Rentenversicherungsbeitr�ge von Arbeitnehmern. Beitragspflicht besteht bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der gesetzlichen Rentenversicherung, die j�hrlich neu festgelegt wird.
Auslagerung (Outsourcing) Tritt in der betrieblichen Altersversorgung unter verschiedenen Aspekten auf: Zum einen kann die Verwaltung der Rentner, zum anderen k�nnen Pensionsverpflichtungen ausgelagert werden. Ziel vieler Unternehmen ist eine Bilanzverk�rzung, die dadurch erreicht werden kann.
Auszehrungsverbot (§5 BetrAVG) Dieses Gesetz verbietet die Anrechnung einer Erh�hung anderer Versorgungsbez�ge (z.B. aus der gesetzlichen Rentenversicherung) auf die festgesetzten Leistungen der betrieblichen Altersversorgung.
AvmG Abk�rzung f�r Altersverm�gensgesetz. Es beinhaltet die Grunds�tze zum Aufbau einer staatlich gef�rderten, privaten Altersvorsorge.
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