Source: http://www.erbschaftsteuerrecht.de/32063.htm
Timestamp: 2020-02-16 21:21:07
Document Index: 237825585

Matched Legal Cases: ['§ 16', 'BGH', '§ 121', '§ 11', '§ 184', '§ 189']

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 6, Erscheinungstermin: 5. Juni 2013) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
GÃ¼nther, Karl-Heinz, IDW hÃ¤lt aktuelles Erbschaftsteuerrecht fÃ¼r verfassungsgemÃ¤ÃŸ, ErbStB 2013, 167
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Gesetz zur VerkÃ¼rzung der Aufbewahrungsfristen, ErbStB 2013, 167
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Umsatzsteuerpflicht einer einmaligen TestamentsvollstreckertÃ¤tigkeit, ErbStB 2013, 167
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Anteilstausch als Kapitalertrag, ErbStB 2013, 167-168
GÃ¼nther, Karl-Heinz, VerfassungsmÃ¤ÃŸigkeit der Bewertung von â€œAlt-Berlin-Ladenwohnungenâ€œ, ErbStB 2013, 168
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Verluste aus der Spekulation Ã¼ber Investmentanteile in FremdwÃ¤hrung (Streitjahr 1999), ErbStB 2013, 168
BFH v. 27.9.2012 - II R 52/11 / BÃ¶ing, Elke, Auslegung eines Erbvergleichs Ã¼ber Zugewinnausgleichs- und Pflichtteilsanspruch, ErbStB 2013, 169-170
BFH v. 11.12.2012 - IX R 28/12 / Heinrichshofen, Stefan, Werbungskostenabzug: Abgeltungszahlungen fÃ¼r ein dingliches Wohnrecht, ErbStB 2013, 170-171
FG Rheinland-Pfalz v. 31.1.2013 - 5 K 2009/10 / Grootens, Mathias, Steuerliche Anerkennung einer schenkweise zugewendeten Unterbeteiligung, ErbStB 2013, 171-172
FG MÃ¼nchen v. 20.2.2013 - 4 K 690/10 / Kirschstein, Friedemann, Mittelbare Schenkung einer Lebensversicherung, ErbStB 2013, 173
FG MÃ¼nster v. 22.3.2013 - 4 K 3386/12 E / GÃ¼nther, Karl-Heinz, GÃ¼nstigerprÃ¼fung: Antragstellung nach Eintritt der Bestandskraft, ErbStB 2013, 173-175
FG Baden-WÃ¼rttemberg v. 31.1.2013 - 9 K 242/12 / Halaczinsky, Raymond, Keine steuerliche AbzugsfÃ¤higkeit von privater Risikolebens-, Unfall- und Kapitallebensversicherung, ErbStB 2013, 175-176
FG Baden-WÃ¼rttemberg v. 15.1.2013 - 4 K 3278/10 / Rothenberger, Franz, Freibetrag nach Â§ 16 Abs. 4 EStG, ErbStB 2013, 176-177
BGH v. 4.3.2013 - NotZ (Brfg) 9/12 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, UrkundstÃ¤tigkeiten von Notaren im Ausland, ErbStB 2013, 177-178
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Keine Schenkung bei AusschÃ¼ttungen an Gesellschafter, ErbStB 2013, 178
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Schenkung einer mitunternehmerischen Beteiligung unter Vorbehalt oder Zuwendung eines NieÃŸbrauchs, ErbStB 2013, 178-179
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Zuwendungen von NieÃŸbrauchsrechten an Personengesellschaftsanteilen, ErbStB 2013, 179
GÃ¼nther, Karl-Heinz, NieÃŸbrauch am Gesellschaftsanteil einer GmbH & Co. KG, ErbStB 2013, 179
GÃ¼nther, Karl-Heinz, VorbehaltsnieÃŸbrauch an GmbH-Anteilen, ErbStB 2013, 179-180
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Ertragsteueroptimiertes Vererben einer Steuerberaterkanzlei, ErbStB 2013, 180
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Erbrechtliche Folgen beim Erwerb von Wohnungseigentum, ErbStB 2013, 180
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Die nahestehende Person i.S.d. Â§ 121 Nr. 4 BewG, ErbStB 2013, 180
Felten, Christoph, Umschichtung von VermÃ¶gen beim Einsatz von Cash-Gesellschaften, Ein Problem der Regelungen zu den Behaltensfristen?, ErbStB 2013, 181-184
Nach derzeit (noch) geltendem Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz kann PrivatvermÃ¶gen â€“ bestehend aus BarvermÃ¶gen oder Geldforderungen, wie z.B. Sichteinlagen bei Banken, Sparanlagen oder Festgeldkonten â€“ durch den Einsatz von sog. Cash-GmbHâ€˜s erbschaft- bzw. schenkungsteuerfrei auf die nÃ¤chste Generation Ã¼bertragen werden. Dasselbe Ergebnis wie bei einer â€œCash-GmbHâ€œ kann auch durch Einschaltung einer lediglich vermÃ¶gensverwaltenden, aber gewerblich geprÃ¤gten Personengesellschaft â€“ wie insb. durch eine Cash-GmbH & Co. KG â€“ erreicht werden. Davon abgesehen, dass die Tage der Cash-GmbH gezÃ¤hlt sind, besteht infolge der derzeit immer geringer werdenden Verzinsung von risikolosen Anlageprodukten das BedÃ¼rfnis, durch Umschichtung des BarvermÃ¶gens der Gesellschaften in erbschaft- und schenkungsteuerschÃ¤dliches VerwaltungsvermÃ¶gen â€“ wie z.B. Aktien â€“ eine hÃ¶here Rendite zu erreichen. Der folgende Beitrag widmet sich daher der Frage, ob dies im Hinblick auf die Einhaltung der Behaltensfristen zur Erreichung der erbschaftsteuerlichen Steuerverschonung fÃ¼r BetriebsvermÃ¶gen steuerunschÃ¤dlich mÃ¶glich ist.
KlÃ¼mpen-Neusel, Claudia / Kaiser, Simon, BerÃ¼cksichtigung von PflichtteilsansprÃ¼chen im Erbschaftsteuerrecht, Auswirkungen des BFH-Urteils vom 19.2.2013 â€“ II R 47/11, ErbStB 2013, 184-187
Das Berliner Testament erfreut sich nach wie vor groÃŸer Beliebtheit. Die gemeinsamen Kinder werden dabei als Schlusserben des zweitversterbenden Ehegatten eingesetzt und verzichten dabei oftmals auch auf die Geltendmachung ihrer PflichtteilsansprÃ¼che. Derartige PflichtteilsansprÃ¼che belasten jedoch nicht nur einseitig den Nachlass, sondern kÃ¶nnen â€“ richtig eingesetzt â€“ auch erhebliches Steuersparpotential in sich bergen. Im Zusammenhang mit solchen steuerlichen OptimierungsÃ¼berlegungen war lange Zeit unklar, wie lange und ob Ã¼berhaupt ein Kind als Schlusserbe seinen Pflichtteilsanspruch am Nachlass des zuerst versterbenden Elternteils nach dem Tod des zuletzt versterbenden Elternteils noch geltend machen kann. Der BHF hat nun diese Unklarheit beseitigt und jÃ¼ngst in einem Urteil (BFH v. 19.2.2013 â€“ II R 47/11, DStR 2013, 523 = ErbStB 2013, 138 m. Komm. ) entschieden, dass der fiktiv geltend gemachte Pflichtteil erbschaftsteuerlich zu berÃ¼cksichtigen ist. Der Beitrag stellt die Entscheidung im Einzelnen dar und gibt Hinweise zu den Auswirkungen in der Praxis.
Grootens, Mathias, Bewertung des BetriebsvermÃ¶gens anhand von branchenspezifischen Bewertungsmethoden, Ertragswertorientierte Bewertungsverfahren, ErbStB 2013, 188-192
Die Bewertung von Unternehmen bzw. von Anteilen an Unternehmen kann gem. Â§ 11 Abs. 2 Satz 2 BewG auch nach branchenspezifischen Bewertungsverfahren erfolgen, die im Bewertungsgesetz nicht normiert sind. Hierzu wird auf in der Praxis Ã¼bliche Methoden zur Ermittlung des Verkehrswerts zurÃ¼ckgegriffen, die von einem gedachten Erwerber angewendet werden wÃ¼rden. Dabei kÃ¶nnen sowohl ertragswertorientierte Verfahren als auch auf anderen Bewertungsfaktoren basierende Bewertungsverfahren zum Ansatz kommen. Im Folgenden sollen einschlÃ¤gige ertragswertorientierte Bewertungsverfahren vorgestellt werden; Ausgangspunkt ist dabei ein Schreiben des Bayrischen Landesamtes fÃ¼r Steuern vom 28.2.2013 (BayLfSt v. 28.2.2013 â€“ S 3224.1.1 â€“ 1/6 St 34), in dem branchenspezifische Bewertungsverfahren zusammengetragen wurden. Ein weiterer Beitrag wird den Schwerpunkt auf vergleichs- sowie auf substanzwertorientierten Bewertungsverfahren legen.
Feldner, Michael / Stoklassa, Sven-Oliver, Die Praxis der Bewertung von GrundvermÃ¶gen i.R.d. Erbschaft- und Schenkungsteuer, Teil II: Ertragswertverfahren, ErbStB 2013, 193-199
AnknÃ¼pfend an das im 1. Teil vorgestellte Vergleichswertverfahren (vgl. ErbStB 2013, 152) wird die Beitragsreihe mit dem Ertragswertverfahren fortgesetzt. Dazu soll das in den Â§Â§ 184 ff. BewG geregelte Bewertungsverfahren unter BerÃ¼cksichtigung der hÃ¶chstrichterlichen Rechtsprechung sowie Verwaltungsauffassung eingehend und praxisorientiert dargestellt werden. In einem weiteren Folgebeitrag wird dann das Sachwertverfahren nach Â§Â§ 189 ff. BewG beschrieben.