Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_Konstruktions_und_Ingenieurbueros_und_Pruefstellen_30926_Seelze-10708647_3
Timestamp: 2018-05-24 00:55:57
Document Index: 138983928

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 55', '§ 33', '§ 55', '§ 53', '§ 107', '§ 107', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Seelze (ID:10708647)
> DTAD-ID: 10708647
Die Brüder-Grimm-Grundschule Letter ist eine 4-zügige Schule mit einem räumlich angegliederten Kinderhort. Die Schule liegt im Zentrum von Letter, einem Ortsteil der Stadt Seelze, welche auch...
Kontaktstelle: Fachbereich 4, Raum 210 (Ebene 3, 2.OG Neubau)
Frau Kloppman
Telefon: +49 511-2200740
Fax: +49 511-22007499
Erweiterung/Sanierung der Brüder-Grimm-Schule Letter.
Die Brüder-Grimm-Grundschule Letter ist eine 4-zügige Schule mit einem räumlich angegliederten Kinderhort. Die Schule liegt im Zentrum von Letter, einem Ortsteil der Stadt Seelze, welche auch gleichzeitig der Schulträger ist. Die Stadt Seelze hat mit Ratsbeschluss vom 27.11.2014 beschlossen, dass diese künftig als Ganztagsschule betrieben werden soll.
Das Schulgelände umfasst 4 Gebäude, dadurch bedingt zwei kleine Schulhöfe, wovon einer gartenähnlich gestaltet/begrünt ist. Auf dem Hauptschulhof befinden sich Spielgeräte und der Verkehrsgarten. Die Schülerinnen und Schüler verteilen sich zurzeit auf 16 allgemeine Klassenräume. Außerdem gehören Fachräume zur Ausstattung der Schule. Es handelt sich hier dabei um eine Angebotsküche, einen Werkraum, einen Computerraum, eine Musikaula mit Theaterbühne, eine Sporthalle, zwei Horträume, einen Sozialraum/Schulkindergarten, drei kleine Förderräume, einen Religionsraum und um ein Beratungszimmer.
Durch die Stadt Seelze wurde ein detailliertes Raumkonzept erarbeitet. Das Raumkonzept wies einen Mangel von rd. 20 Räumen aus. Eine Mensa fehlt ebenfalls. Es sind dringende Umbau- und massive Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Der Raumbedarf ist mit der Verwaltung der Stadt Seelze und in den politischen Gremien abgestimmt worden. Um dem Raumbedarf gerecht zu werden, hat der Schulträger eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Hierdurch wurden 5 Varianten erarbeitet; favorisiert wurde die Variante, die einen Abriss und den Neubau des sogenannten Mitteltraktes vorsah.
Zwischenzeitlich ergab sich die Möglichkeit, das benachbarte Grundstück von der Kirchengemeinde zu erwerben. Auf diesem Grundstück befindet sich zurzeit ein Gemeindehaus, welches abgerissen werden soll und daher für einen Neubau zur Verfügung steht. Hierdurch ergeben sich weitere Planungsvarianten. Insbesondere besteht die Möglichkeit, während der Sanierung/Erweiterungsphase die vorhandenen Gebäude weiter zu nutzen. Allerdings ist auch eine Seniorentagesstätte betroffen. Die Möglichkeit zur Bereitstellung von Flächen zur Nutzung durch Seniorengruppen soll ebenfalls aufgezeigt werden. Es ist ein Kostenrahmen in Höhe von brutto 8 200 000 EUR (KG 200 – 700 gemäß DIN 276) für das Projekt im Haushalt vorgesehen.
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe von Leistungen der Objektplanung gebäude- und raumbildende Ausbauten für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 33 f. HOAI (Los 1) und Leistungen der Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 55 HOAI HLS/ELT (Los 2). Es erfolgt eine Aufteilung der Planungsleistungen in 2 Lose. Die Bewerbung ist auf alle Lose möglich. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung vor. Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit das Verfahren zu beenden, ohne dass dadurch ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
Bezeichnung: Objektplanung
Leistungen der Objektplanung gebäude- und raumbildende Ausbauten für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 33 f. HOAI.Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung vor. Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit das Verfahren zu beenden, ohne dass dadurch ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
Bezeichnung: Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung HLS/ELT
Leistungen der Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 55 HOAI, einschließlich— AG 1 (Abwasser, Wasser und Gasanlagen);— AG 2 (Wärmeversorgungsanlagen);— AG 3 (lufttechnische Anlagen);— AG 4 (Starkstromanlagen);— AG 5 (fernmelde- und informationstechnische Anlagen);— AG 7 (Nutzungsspezifische Anlagen);— AG 8 (Gebäudeautomation)gemäß § 53 HOAI.Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung vor. Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit das Verfahren zu beenden, ohne dass dadurch ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
155950-2015
2015/S 086-155950
Die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind bei der bbt Rechts- und Steuerkanzlei schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail), unter Benennung der Losnummer, vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags die bbt Rechts- und Steuerkanzlei schriftlich (per E-Mail oder per Fax) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten frühzeitig und ihre Fragen per E-Mail oder Fax zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
1. Erklärung der unabhängigen Durchführung freiberuflicher Leistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF,
2. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit gemäß § 4 Abs. 2 VOF,
3. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 Ziffer a) – g) VOF,
4. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 9 Ziffer a) – e) VOF.
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF über mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall.
3. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) für mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbare Dienstleistungen (Planungsleistungen bei Sanierung/Umbau/Neubau von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen).
1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2012, 2013, 2014) ersichtlich ist, gegliedert in:
— Architekten/Ingenieure;
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit und fachlichen Eignung des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Benennung der Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall. Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch:
a) Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis,
c) Angaben/Nachweise zu besonderen Zusatzqualifikationen,
d) Benennung mindestens einer personenspezifischen, vergleichbaren Referenz innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 1.1.2010), welches im Hinblick auf die Anforderungen an Sanierung/Erweiterung einer Grundschule vergleichbar ist (Planungsleistungen bei Sanierung/Umbau/Neubau von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten), mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Benennung der personenspezifischen, vergleichbaren Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
— Kurze Beschreibung des Projekts sowie Grundrisse, Außenansichten, Innenansichten (max. DIN A 3);
— Projektzeitraum;
— Angabe der erbrachten Planungsleistungen;
— Projektkosten (KGr. 200-700 brutto nach DIN 276 neu);
— Angaben zum energetischen Bauen/Niedrigenergiebauweise;
— Berücksichtigung von Anforderungen zur Inklusion nach DIN 18040;
— Angaben zur Umsetzung städtebaulicher Planungsaspekte;
— Angaben zur Einhaltung der Zeit- und Kostenvorgaben des Auftraggebers;
2. Erfahrungsnachweis des Büros in Form der Benennung von mindestens drei vergleichbaren Referenz innerhalb der letzten 3 Jahre (ab 1.1.2012), welches im Hinblick auf die Anforderungen an Sanierung/Erweiterung einer Grundschule vergleichbar ist (Planungsleistungen bei Sanierung/Umbau/Neubau von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten). Es können mehr als 3 Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Benennung der Referenzen sind folgende Angaben notwendig:
3. Benennung von Wettbewerbserfolgen des Büros innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 1.1.2010), welche im Hinblick auf die Anforderungen an Sanierung/Erweiterung einer Grundschule vergleichbar sind (Sanierung/Umbau/Neubau von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder). Klargestellt wird, dass der Nachweis von Wettbewerbserfolgen keine Mindestanforderungen ist und das Fehlen von Wettbewerbserfolgen nicht zum Ausschluss führt. Im Rahmen der Benennung der Wettbewerbserfolge sind folgende Angaben notwendig:
— Projektkosten (KGr. 200-700 brutto nach DIN 276 neu) soweit vorhanden;
— Art des Wettbewerbs (Planungswettbewerb RPW, VOF-Verfahren mit Planungskonzept etc.);
— Bewertung des Preisgerichts.