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Timestamp: 2020-06-04 20:45:37
Document Index: 329336264

Matched Legal Cases: ['§ 28', '§ 4', '§82', '§ 74', '§ 74', '§ 11']

Antrag auf Arbeitslosengeld nach dem SGB 3 umfasst nicht grundsätzlich Antrag auf Arbeitslosengeld II. Ebenso wenig bewirkt der gestellte Antrag auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II - als nachgeholter Antrag i.S. des § 28 SGB X - eine Rückwirkung des Antragszeitpunkts . Auch der sozialrechtliche Herstellungsanspruch verhilft den Antragstellern nicht zum Erfolg ihres Begehrens.
2.1 BSG, Urteil vom 27.05.2014 - B 8 SO 1/13
3.1 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 29.04.2014 - L 7 AS 260/14 B ER
3.2 Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 23.04.2014 - L 11 AS 512/13
3.3 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 18.02.2014 - L 5 AS 63/14 B ER - rechtskräftig
3.5 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20.05.2014 - L 2 AS 2105/13 B - rechtskräftig
Die Maßgabe des Bundesfinanzhofs, ob die Pflege eines Nicht-Angehörigen einem sittlichen Gebot entspreche, sei unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu beantworten (BFH, Urteil vom 19.08.1996 - III R 4/95 ), gilt auch für die vorliegende sozialrechtliche Frage der Einkommensfreistellung.
3.6 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30.01.2014 - L 6 AS 1667/12
3.7 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20.05.2014 - L 2 AS 626/14 B ER - rechtskräftig
4.1 SG Leipzig, Beschluss vom 28.05.2014 - S 3 AS 1885/14 ER
Zudem besteht für eine nur vorläufige Zusicherung unter dem Vorbehalt einer abweichenden Entscheidung im Hauptsachverfahren kein Rechtsschutzbedürfnis, weil eine solche den Betroffenen hinsichtlich der Gewissheit bezüglich der Übernahme der Kosten für die neue Unterkunft nicht besser stellt, als eine gar nicht vorhandene (vgl. zu 22 Abs. 2 SGB II a. F. : LSG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 28.10.2008 - L 8 B 299/08; a. A. Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 23.01.2014 - L 7 AS 1826113 B ER; Bayerisches LSG, Beschluss vom 27.06.2013 - L 7 AS 330/13 8 ER ).
Ohne eine Verpflichtung des Jobcenters im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes bestünde die Gefahr, dass die Wohnung aufgrund anderweitiger Vergabe nicht mehr zur Verfügung steht (vgl. Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vorn 23.01.2014 - L 7 AS 1826/13 B ER ).
4.2 Sozialgericht Potsdam, Urteil vom 26.03.2014 - S 38 AS 1542/13 WA - Berufung anhängig beim LSG BB unter dem Az. L 19 AS 1251/14
Die Untermiete ist als Einkommen auf die Regelleistung als Geldleistung der Agentur für Arbeit anzurechnen. Als Pauschbetrag sind 30,00 Euro als Beitrag für private Versicherungen – die sogenannte Versicherungspauschale - abzusetzen.
Anmerkung: offen gelassen vom BSG mit Urteil v. 29.11.2012 - B 14 AS 161/11 R, Rn. 19.
4.3 Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 14.004.2014 - S 32 AS 4882/12
4.5 Sozialgericht Hildesheim, Urteil vom 04.04.2014 - S 15 AS 531/12 - Die Berufung wird zugelassen.
5.1 SG Rostock, Beschluss vom 03.01.2013 - S 8 SO 84/12 ER
5.2 SG Mannheim, Urteil vom 6.5.2014 - S 9 SO 519/14
5.3 Sozialgericht Detmold, Urteil vom 13.05.2014 - S 8 SO 333/12
Die Vorschrift des § 4 Abs. 3 S. 1 DVO §82SGBXII, der die Berücksichtigung eines prognostischen Einkommens regelt, ist ermächtigungskonform dahingehend auszulegen, dass jedenfalls auch unter Berücksichtigung der dort geregelten Berechnungsmodalitäten nicht mehr als das tatsächliche Einkommen bei der Leistungsbewilligung zu berücksichtigen ist, insbesondere, wenn sich - wie im vorliegenden Fall - noch vor Eintritt der Bestandskraft des Bewilligungsbescheides herausstellt, dass das Einkommen tatsächlich geringer ist als im Rahmen der prognostischen Entscheidung angenommen.
5.4 Sozialgericht Detmold, Urteil vom 13.05.2014 - S 8 SO 133/12
5.5 Sozialgericht Detmold, Urteil vom 27.08.2013 - S 8 SO 127/12 - rechtskräftig
5.6 Sozialgericht Detmold, Urteil vom 13.08.2013 - S 8 SO 379/11 - rechtskräftig
Gemäß § 74 SGB XII werden die erforderlichen Kosten einer Bestattung übernommen, soweit den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten zu tragen - russisch-orthodoxe Bestattung - PKW muss nicht zur Begleichung der Bestattungskosten eingesetzt werden.
5.7 Sozialgericht Detmold, Urteil vom 01.04.2014 - S 8 SO 154/13
Beantragt ein Bezieher von Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II Leistungen nach § 74 SGB XII, so richtet sich die Frage der Zumutbarkeit aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nach den §§ 11 - 11 b und 12 SGB II.
5.8 Sozialgericht Frankfurt, Urteil vom 27.09.2013 - S 30 SO 138/11 - rechtskräftig
5.9 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 26.05.2014 - S 212 SO 850/14 ER
Es besteht kein Nachrang der Sozialhilfe. Zwischen dem Wohngruppenzuschlag und den Hilfen zur Pflege besteht - anders als bei den Pflegesachleistungen - keine Leistungskongruenz.
5.10 SG Wiesbaden, Urteil vom 30.04.2014 - S 30 SO 47/12
8. Schlüssiges Konzept und Statistik. Zur Rechtsprechung des Bundessozialgerichts und des Bayerischen Landessozialgerichts zum „schlüssigen Konzept“ für die Landeshauptstadt München - Ein Aufsatz von Christian v. Malottki, abgedruckt in Heft 03/2014 info also: http://www.info-also.nomos.de/fileadmin/infoalso/doc/Aufsatz_infoalso_14_03.pdf
SG Gießen, Urt. v. 14.05.2014 - S 14 AL 112/12, veröffentlicht in Juris: http://www.juris.de/jportal/portal/t/bna/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA140501547&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp