Source: https://hlb.de/infobereich/detail/news/nutzung-urheberrechtlich-geschuetzter-werke-fuer-unterricht-und-wissenschaft/
Timestamp: 2019-03-23 17:21:38
Document Index: 67102413

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 60', '§ 52', '§ 52', '§ 53', '§ 60']

Den Schwerpunkt der Reform des Urheberrechtsgesetzes, die im März 2018 in Kraft getreten ist, stellt insbesondere die Änderung der Vorschriften über die gesetzlich erlaubten Nutzungen im Urheberrechtsgesetz dar. Im Zuge dessen werden die Regelungen für den Wissenschaftsbereich, die bislang auf mehrere Vorschriften verteilt waren (§§ 46, 47, 52, 52a, 52b, 53, 53a und 58 UrhG), in einem neuen Unterabschnitt 4 in Teil 1 Abschnitt 6 des UrhG gebündelt. Es gibt nun „Gesetzlich erlaubte Nutzungen für Unterricht, Wissenschaft und Institutionen“ in den §§ 60a bis 60h UrhG, die die Regelungen zu den elektronischen Semesterapparaten (§ 52a UrhG), zu den elektronischen Leseplätzen (§ 52b UrhG) und zum Kopienversand (§ 53a UrhG) ersetzen.
„(1) Zur Veranschaulichung des Unterrichts und der Lehre an Bildungseinrichtungen dürfen zu nicht-kommerziellen Zwecken bis zu 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht und in sonstiger Weise öffentlich wiedergegeben werden
Werke geringen Umfangs (vgl. § 60a Abs. 2 UrhG und Gesetzesbegründung, vollständig nutzbar)