Source: http://fc.badhaering.at/vereinsstatuten/
Timestamp: 2018-05-22 10:02:40
Document Index: 378072667

Matched Legal Cases: ['§21', '§21', '§11', '§11', '§ 9', '§ 11', '§ 577']

﻿ Vereinsstatuten | FC B&W Glasbau Bad Häring
Vereinsstatuten FC B&W Glasbau Bad Häring
(1) Der Verein führt den Namen „FC B&W Glasbau Bad Häring“
(2) Er hat seinen Sitz in 6323 Bad Häring und erstreckt seine Tätigkeiten
innerhalb des Gemeindegebietes Bad Häring.
(1) die Pflege und Betätigung von Sport und sportlichen Veranstaltungen in Form von Freundschafts – und Meisterschaftsbewerben (Fußballsport).
(2) die Pflege von geselligen Zusammenkünften.
c) Sportliche Wettkämpfe
b) Erträgen aus sportlichen Veranstaltungen
c) Spenden, Sponsorbeiträge, Bandenwerbung und sonstigen Zuwendungen
(1) Mitglieder des Vereins können alle natürliche (physische) Personen sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.
(4) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstandes durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
(2) Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 3 (drei) Monate vorher schriftlich zur Kenntnis gebracht werden.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstanden beschlossen werden.
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und außerordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet
c. Verlangen der Rechnungsprüfer (§21 Abs.5 erster Satz VereinsG),
d. Beschluss der Rechnungsprüfer (§21 Abs.5 zweiter Satz VereinsG, §11 Abs.2 dritter Satz dieser Statuten),
e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§11 Abs.2 letzter Satz dieser Statuten)
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail Adresse) einzuladen.
(4) Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs.1 und Abs. 2 lit. a-c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(9) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen, gültigen Stimmen.
e) Entlastung des Vorstandes:
i) Beratung und Beschlussfassung über sonstige, auf der Tagesordnung stehende, Fragen.
(1) Der Vorstand (Organe mit Stimmrecht) besteht zumindest aus Obmann/Obfrau und zwei Stellvertreter/n/innen, Schriftführer/in und Stellvertreter/in, Kassier/in und Stellvertreter/in, sportlichem Leiter/in, Nachwuchsleiter/in.
(2) Darüber hinaus obliegt die funktionale Erweiterung des Vorstandes (Organe ohne Stimmrecht) dem Obmann. Die Erweiterung ist jedenfalls durch den Vorstand (Organe mit Stimmrecht) zu beschließen.
(3) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seiner Stelle ein anderes wählbares Mitglied nach zu benennen, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(4) Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt drei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
(5) Der Vorstand wird vom Obmann/ von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einzuberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(8) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
(9) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs.3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
(10)Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.
(11) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs.2) eines Nachfolgers wirksam.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis:
(2) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs.1 und Abs.2 lit. a-c dieser Statuten
(3) Information der Vereinsmitglieder über Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;
(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau bzw. des Obmann-Stellvertreters und des Schriftführers/ der Schriftführerin. In Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmannes/Obfrau bzw. des Obmann-Stellvertreters und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines weiteren Vorstandsmitgliedes.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich vom Obmann/der Obfrau bzw. deren Stellvertretern erteilt werden. Es ist jedenfalls das Vier-Augen-Prinzip gem. Abs 2 einzuhalten
(4) Bei Gefahr in Verzug ist der/die Obmann/Obfrau bzw. deren Stellvertreter berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(5) Der/die Obamann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle in der Generalversammlung und im Vorstand.
(8) Der/die sportliche Leiter/in ist für die sportlichen Belange, insbesondere im Bereich der Kampfmannschaft verantwortlich und an den Obmann berichtspflichtig.
(9) Der/die Nachwuchsleiter/in ist für die sportlichen Belange im Bereich der Nachwuchsmannschaften verantwortlich und an den Obmann berichtspflichtig.
(10) Im Fall der Verhinderung gelten folgende Vertretungen:
a. Obmann vertreten durch Obmann-Stv.
b. Schriftführer vertreten durch Schriftfüher-Stv.
c. Kassier vertreten durch Kassier-Stv.
d. Der sportliche Leiter bzw. der Nachwuchsleiter vertreten sich gegenseitig. Sollten beide Personen verhindert sein, so übernimmt deren Aufgaben der Obmann.
(11) Weitere Aufgabenzuordnungen in der Ablauforganisation des Vereins kann vom Obmann ausgearbeitet werden und sind im Vorstand zu beschließen.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs.8 bis 10 sinngemäß.
(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht zu berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser, das nach Abdeckung der Passiven verbleibenden Vermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.
Bad Häring, 13.06.2017