Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/202330
Timestamp: 2017-10-18 20:05:42
Document Index: 74346083

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 34', '§ 33', '§ 15', '§ 34', '§ 33', '§ 15', '§ 7', '§ 8', '§ 19', '§ 34', '§ 34']

Ergebnis: LernWerk...competitionline
Diashow Außenraumperspektive, © Architektur Contor Müller Schlüter, ACMS Architekten GmbH
(ID 3-202330)
fehlig moshfeghi architekten, Hamburg (DE)
KLP Kummer . Lubk . Partner Architekten Ingenieure Generalplaner, Erfurt (DE)
Entscheidung 30.11.2015
Änderung am Jul 10, 2015
Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 22
Tatsächliche Teilnehmer: 2 (= 10% der Bewerber)
Gebäudetyp Büro-, Verwaltungsbauten / Kultur-, Veranstaltungsgebäude / Schulen
Preisgelder/Honorare 89.000	EUR
Auslober/Bauherr Stadt Bocholt, Bocholt (DE)
Preisrichter	 Prof. Fritz Auer, Christoph Ellermann, Prof. Robert Niess, Daniel Nitsche, Ulrich Passlick, Prof. Dr. Franz Pesch [Vorsitz], Prof. Ursula Ringleben, Uta Schneider	, Klaus Austermann, Peter Nebelo, Heinrich Rehker, Ruth Rümping, Johannes Bruns, Vera Timotijević, Thomas Waschki
Umnutzung eines ehemaligen Spinnereigebäudes zu einem Bildungs- und Kulturhaus im Rahmen des Gesamtkonzeptes KuBAaI in Bocholt; nichtoffener Wettbewerb gem. Verdingungsordnung für freiberufliche Dienstleistungen (VOF) und RPW 2013
Die Stadt Bocholt plant im Rahmen des Gesamtprojektes KuBAaI das „LernWerk“ als Zentrum für Begegnung, Bildung und Kultur in den Räumen des ehemaligen Spinnerei-Gebäudes der Firma Herding zu entwickeln. Zielsetzung ist es, verschiedene Akteure in einem Haus zusammen zu führen. Durch die gemeinsame Nutzung von Flächen sollen sich die verschiedenen Nutzergruppen gegenseitig fördern, unterstützen und inspirieren. Das „LernWerk“ soll zukünftig einen wichtigen kulturellen Schwerpunkt der Stadt Bocholt bilden und als Impulsgeber für die Ansiedlung weiterer Kunst- und Kulturschaffender dienen.
Die Kommunikation zwischen den Akteuren soll durch ein offenes Haus mit gemeinsam genutzten Flächen angeregt und gefördert werden.
Als Akteure sind derzeit geplant:
— Gruppierungen freier Kunst- und Kulturschaffender
— die Bocholter Lernwerkstatt
— das zentrale Bildungs- und Kulturbüro
— das Stadtarchiv
— die Volkshochschule
— die Musikschule
Das Bestandsgebäude weist eine BGF von ca. 5.200 qm auf.
Zudem ist eine enge Kooperation mit dem bereits realisierten „Textilwerk“, dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, geplant. Der Eigenname KuBAaI steht für das „Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“, ein Projekt in der Stadt Bocholt zur Errichtung eines Lebens-, Lern- und Kulturquartiers der Regionale 2016 – ZukunftsLAND. Das elementare Ziel von KuBAaI ist es, das historische Industriequartier zwischen der Bocholter Innenstadt und dem Freizeitgelände Aasee zu einem attraktiven Bildungs-, Kultur-, Wohn- und Wirtschaftsstandort zu entwickeln – zu einem Lebens-, Lern- und Kulturort am Fluss. Beabsichtigt ist seitens der Stadt Bocholt mit den Entwicklungen im KuBAaI die Bildungs- und Kulturlandschaft der Region entscheidend mit zu prägen und eine kreative Verbindung von kommunalen und privaten Trägern sicher zu stellen. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das gesamte Quartier bildet den Grundstein für die weiteren Entwicklungen. Hieraus ergeben sich Städtebauliche Entwicklungspotentiale.
Folgende Leistungen werden im Anschluss an den Wettbewerb vergeben:
Planungsleistungen für Gebäude (Leistungsphasen 1 – 9 gem. HOAI 2013 § 34 i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1). Die geforderten Planungsleistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI 2013. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.
" Lageplan im Maßstab 1:500
" Grundrisse im Maßstab 1:200
" Schnitte und Ansichten im Maßstab 1:200
" Perspektiven
" Explosionszeichnung
" Modell im Maßstab 1:500
" Nachprüfbare Berechnungen
" Erläuterungsbericht
" Libero-Bereich
Gesetzte Teilnehmer 1. Atelier Brückner GmbH, Stuttgart
2. Bahl Architekten BDA, Hagen
3. Blocher Blocher Partners, Stuttgart
4. Dipl.-Ing. Heinrich Böll Architekt BDA DWB, Essen
5. De Zwarte Hond, Köln
6. Kleihues + Kleihues, Dülmen
7. Staab Architekten GmbH, Berlin
Ausstellung Die Ausstellung der Arbeiten findet vom 1. Dezember 2015 bis zum 16. Dezember 2015 im Herding-Gebäude (1.OG) in der Industriestraße 1 in Bocholt statt. Die Ausstellung ist täglich, auch am Wochenende von 11:00 - 17:00 Uhr geöffnet.
Projektadresse DE-46395 Bocholt
Adresse des Bauherren DE-46395 Bocholt
Stadt Bocholt – Rechtsreferat – Zentrale Vergabestelle, Berliner Platz 1, Zu Händen von: Herrn Ingenhaag, Bocholt 46395, DEUTSCHLAND. Telefon: +49 2871953453. Fax: +49 2871953190. E-Mail: MTdrXlxhbWxrXl9ea1ptOWZaYmUnW2hcYWhlbSddXg==
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 20.6.2015, 2015/S 118-215747)
5) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art (Umfang sowie Gesellschaftsform) Dritte bei der Ausführung des Auftrages beteiligt werden.
Prof. Dr. Franz Pesch; Prof. Ursula Ringleben; Prof. Fritz Auer; Prof. Robert Niess; Uta Schneider, Ulrich Paßlick, Christoph Ellermann, N. N. (MBWSV).
Stadt Bocholt – Rechtsreferat – Zentrale Vergabestelle
Zu Händen von: Herrn Ingenhaag
Telefon: +49 2871953453
E-Mail: MjEyZllXXGhnZllaWWZVaDRhVV1gIlZjV1xjYGgiWFk=
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.bocholt.de
Planungswettbewerb: LernWerk Bocholt.
1) Nachweis der Berufszulassung (vgl. auch Abschnitt III.2)
2) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 2 Abs. 3 VOF, dass keine Interessenskollisionen bestehen.
3) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen.
4) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 Buchst. a) bis g) VOF und nach § 4 Abs. 9 Buchst. a bis e) VOF vorliegen.
6) Aktueller Handelsregisterauszug bzw. bei Einzelkaufleuten, GbR oder sonstigen nicht im Handelsregister Eingetragenen die Gewerbeanmeldung oder der Nachweis des zuständigen Finanzamtes, in dessen Bezirk das Unternehmen den Sitz hat.
7) Referenzliste bzw. Aufstellung von Referenzobjekten, die eine der folgenden Mindestbedingungen erfüllen:
a) für Lostopf Nr.1: mind. ein unter eigenem Namen eigenverantwortlich realisiertes Referenzprojekt (Umbau / Umnutzung von historischen Gebäuden zu Gebäuden für Schulungszwecke oder kulturelle Einrichtungen (Schulen, Bildungszentren, Hörsaal- und Kongresszentren, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Ausstellungsgebäuden, Lichtspielhäusern, Museen, Theatern, Opern-, Konzertgebäuden); Honorarzone III oder höher; BGF größer | gleich 2.500 qm; Leistungsphasen 2 – 8 gem. HOAI § 34 [HOAI 2013] bzw. HOAI § 33 / § 15 [a.F.], bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes, Inbetriebnahme im Jahr 2008 oder später)
b) für Lostopf Nr. 1: mind. ein unter eigenem Namen eigenverantwortlich realisiertes Referenzprojekt (Neubau von Gebäuden für Schulungszwecke oder kulturelle Einrichtungen (Schulen, Bildungszentren, Hörsaal- und Kongresszentren, Büro- und Verwaltungsgebäude, Ausstellungsgebäude, Lichtspielhäuser, Museen, Theater, Opern-, Konzertgebäude); Honorarzone III oder höher; BGF größer | gleich 2.500 qm; Leistungsphasen 2 – 8 gem. HOAI § 34 [HOAI 2013] bzw. HOAI § 33 / § 15 [a.F.], bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes, Inbetriebnahme im Jahr 2008 oder später)
c) für Lostopf Nr. 2: Teilnahmeberechtigt sind Bewerber deren sämtliche Inhaber / Geschäftsführer zum Zeitpunkt für den Eingang der Teilnahmeanträge jünger als 40 Jahre sind (Nachweis durch Kopie der Personalausweise sämtlicher Inhaber / Geschäftsführer sowie Nennung sämtlicher Inhaber / Geschäftsführer als Eigenerklärung). Darüber hinaus ist ein Wettbewerbserfolg (Preis oder Anerkennung in einem nach RPW / RAW / GRW ausgeschriebenen Wettbewerb oder einem Wettbewerb nach den in einem anderen Herkunftsland geltenden Regeln) oder eine besondere Auszeichnung (Auszeichnung für ein realisiertes Bauprojekt) des Büros oder einer der Inhaber / Geschäftsführer nachzuweisen.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften: Jedes Mitglied hat die Erklärungen und Nachweise nach Ziffer 1 bis 6 zu erbringen, die Erklärungen bzw. Nachweise nach Ziffer 7 a) und b) sind nur von einem Mitglied zu erbringen. Die Erklärungen und Nachweise nach Ziffer 7 c) sind von allen Mitgliedern zu erbringen, ausgenommen hiervon ist lediglich der Nachweis eines Wettbewerbserfolges / einer besonderen Auszeichnung, diese ist nur von einem Mitglied zu erbringen.
Natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung
1. zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigt sind und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind; oder,
2. die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung nach § 7 BauKaG NRW (auswärtiger Architekt) und Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat haben, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO Dienstleistungsabkommens ist; oder,
3. zur Führung der Berufsbezeichnung nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt sind und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie.
Juristische Personen, die am Tage der Bekanntmachung:
4. ihren Geschäftssitz im oben genannten Gebiet haben und,
5. zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der ausgeschriebenen Aufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören und,
6. deren bevollmächtigte Vertreter die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt sind.
Geplante Teilnehmerzahl: 22
1. Atelier Brückner GmbH, Stuttgart
Die Kriterien des Preisgerichts zur Beurteilung der Arbeiten betreffen folgende Punkte (keine Rangfolge/keine Gewichtung)
— Idee / Gesamtkonzept: Gestaltung und Gebäudekonzept [Raumqualitäten, innere und äußere Erschließung]
— Umsetzung der Aufgabe [Planungsvorgaben, funktionale Anforderungen, energetische Anforderungen, etc.]
— Einfügung in die städtebauliche Situation, das Freiraumkonzept und das Bestandsgebäude
— Einhaltung baurechtlicher Belange
25- eu 04/15
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 16.7.2015 - 23:59
Tag: 16.7.2015 - 23:59
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es ist beabsichtigt 3 Preise zu vergeben [Wettbewerbssumme gesamt: 89 000 EUR/brutto]:
1. Preis – 44 500 EUR/brutto
2. Preis – 26 700 EUR/brutto
3. Preis – 17 800 EUR/brutto
Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise bzw. Preise und Anerkennungen ist unter Ausschöpfung der
gesamten Wettbewerbssumme bei entsprechendem Beschluss des Preisgerichts möglich.
1) Gem. § 8 der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) erfolgt der Informationsaustausch zwischen Auftraggeber und Bewerber ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes NRW (www.evergabe.nrw.de). Das Verfahren wird unter der Bezeichnung „Wettbewerbsbekanntmachung LernWerk Bocholt“ auf dem „Vergabemarktplatz“ in dem Bereich „Wirtschaft“ veröffentlicht. Hierzu ist eine kostenlose Registrierung erforderlich. Beachten Sie bitte die technischen Voraussetzungen zur Nutzung des Vergabemarktplatzes NRW, die Sie den Nutzungsbedingungen entnehmen können.
Sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren sind auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt (Bekanntmachungsinformationen, Formblätter zur Eigenerklärung und Muster der Verpflichtungserklärungen nach den Vorgaben des TVgG (vgl. auch Ziffer 10)); etwaige Änderungen bzw. Berichtigungen erfolgen ausschließlich über den Projektraum, so dass der Bewerber aufgefordert wird, sich in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand zu informieren. Die Kommunikation während des Vergabeverfahrens und in der Vertragsabwicklung erfolgt nur in deutscher Sprache.
2) Bewerber-/Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, (a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, (b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreterbezeichnet ist, (c) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, (d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (vgl. Muster Bietergemeinschaftserklärung). Es wird im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft davon ausgegangen, dass sämtlichen Mitglieder Ihre Kapazitäten uneingeschränkt zur Verfügung stellen.
3) Es werden gleichwertige Urkunden oder Bescheinigungen des Herkunftslandes akzeptiert. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache beizufügen.
4) Unbeglaubigte Kopien reichen zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung aus!
5) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Eignungsanforderungen, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern unter notarieller Aufsicht gelost, um die im begrenzten Wettbewerb mit 22 (inkl. der bereits ausgewählten Teilnehmer) benannte Teilnehmerzahl nicht zu überschreiten. Es wird zusätzlich (je Lostopf) eine entsprechende Anzahl Nachrücker gelost.
Ausgelost werden die Teilnehmer für den nicht offenen Wettbewerb gem. RPW 2013 aus 2 Lostöpfen auf die sie sich bewerben können:
Für Lostopf Nr. 1: Bewerber, welche entweder die Mindestbedingung a oder aber die Mindestbedingung b erfüllen
Für Lostopf Nr. 2: Lostopf: Bewerber, welche die Mindestbedingung c erfüllen
Eine Bewerbung auf beide Lostöpfe ist nicht möglich. Bei einer Doppelbewerbung (auf beide Lostöpfe oder doppelt auf einen der Lostöpfe) werden die Bewerber ausgeschlossen. Im Formblatt für die Angabe des Lostopf (siehe Bewerberbogen) ist eindeutig EINER der Lostöpfe anzugeben, für den sich der jeweilige Bewerber bewirbt.
Es ist beabsichtigt aus dem Lostopf 1 (Erfüllung der Mindestbedingung a oder b) 10 Bewerber durch Losentscheid (s.o.) auszuwählen. Aus dem Lostopf 2 (Erfüllung der Mindestbedingung c) sollen 5 Bewerber durch Losentscheid (s.o.) ausgewählt werden. Sofern sich in einem der Lostöpfe weniger als die gewünschte Anzahl an Bewerbern befindet, werden aus dem jeweils anderen Lostopf weitere Bewerber (ebenfalls durch Losentscheid) ausgewählt umso die gewünschte Teilnehmerzahl (insgesamt 22) zu erreichen.
Voraussichtliche Terminschiene: Versand der Auslobung – ca. 32. KW 2015; Rückfragenkolloquium – ca. 35. KW 2015; Abgabe der Arbeiten – ca. 44. KW 2015; Abgabe des Modells – ca. 46. KW 2015
6) Die Vergabe der Leistung erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach VOF. Im Anschluss an den Wettbewerb wird mit den Preisträgern verhandelt. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden im Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
7) Für die Bewerbung sind ausschließlich die im Downloadbereich hinterlegten Formblätter zu verwenden.
8) Die Bewerbungen sind schriftlich mit der Kennung „Bewerbung LernWerk Bocholt – Nicht öffnen“ an die unter Ziffer Abschnitt I.1 bezeichnete Adresse der EU-Veröffentlichung einzureichen. Eine elektronische Auktion wird nicht durchgeführt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurück gesandt.
9) Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen entstehende Kosten werden nicht erstattet.
10) Das Wettbewerbsverfahren erfolgt nach den Vorgaben des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz NRW – TVgG-NRW) vom 10.1.2012. Die Bieter haben mit Angebotsabgabe – nicht mit dem Teilnahmeantrag – folgende Erklärungen nach TVgG-NRW abzugeben:
a) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen
b) Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
11) Die Vergabestelle behält sich – unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes – vor, nicht eingereichte oder unvollständige Unterlagen/Erklärungen nachzufordern.
12) Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen: Wenn Teile des Auftrages an Nachunternehmer vergeben werden, hat der Bieter auf besonderer schriftlicher Anforderung – nicht mit dem Teilnahmeantrag – binnen 6 Kalendertagen eine Erklärung der/s Nachunternehmer/s vorzulegen, dass diese Leistung dem Bieter im Auftragsfall uneingeschränkt zur Verfügung gestellt wird.
Telefon: +49 25125111691
Fax: +49 25125112222
2016/S 025-040896
Stadt Bocholt - Rechtsreferat - Zentrale Vergabestelle
E-Mail: MTVtYF5jb25tYGFgbVxvO2hcZGcpXWpeY2pnbylfYA==
Umnutzung eines ehemaligen Spinnereigebäudes zu einem Bildungs- und Kulturhaus im Rahmen des Gesamtkonzeptes KuBAaI in Bocholt; nicht-offener Wettbewerb gem. Verdingungsordnung für freiberufliche Dienstleistungen (VOF) und RPW 2013.
Die Stadt Bocholt plant im Rahmen des Gesamtprojektes KuBAaI das „LernWerk“ als Zentrum für Begegnung, Bildung und Kultur in den Räumen des ehemaligen Spinnerei-Gebäudes der Firma Herding zu entwickeln.Zielsetzung ist es, verschiedene Akteure in einem Haus zusammen zu führen. Durch die gemeinsame Nutzung von Flächen sollen sich die verschiedenen Nutzergruppen gegenseitig fördern, unterstützen und inspirieren.
Das „LernWerk“ soll zukünftig einen wichtigen kulturellen Schwerpunkt der Stadt Bocholt bilden und als Impulsgeber für die Ansiedlung weiterer Kunst- und Kulturschaffender dienen.
— Gruppierungen freier Kunst- und Kulturschaffender,
— die Bocholter Lernwerkstatt,
— das zentrale Bildungs- und Kulturbüro,
— das Stadtarchiv,
— die Volkshochschule,
— die Musikschule.
Das Bestandsgebäude weist eine BGF von ca. 5 200 m² auf.
Zudem ist eine enge Kooperation mit dem bereits realisierten „Textilwerk“, dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, geplant. Der Eigenname KuBAaI steht für das „Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“, ein Projekt in der Stadt Bocholt zur Errichtung eines Lebens-, Lern- und Kulturquartiers der Regionale 2016 – ZukunftsLAND. Das elementare Ziel von KuBAaI ist es, das historische Industriequartier zwischen der Bocholter Innenstadt und dem Freizeitgelände Aasee zu einem attraktiven Bildungs-, Kultur-, Wohn- und Wirtschaftsstandort zu entwickeln – zu einem Lebens-, Lern- und Kulturort am Fluss.
Beabsichtigt ist seitens der Stadt Bocholt mit den Entwicklungen im KuBAaI die Bildungs- und Kulturlandschaft der Region entscheidend mit zu prägen und eine kreative Verbindung von kommunalen und privaten Trägern sicher zustellen. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das gesamte Quartier bildet den Grundstein für die weiteren Entwicklungen. Hieraus ergeben sich Städtebauliche Entwicklungspotentiale.
Planungsleistungen für Gebäude (Leistungsphasen 1 – 9 gem. HOAI 2013 § 34 i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1). Die geforderten Planungsleistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI 2013. Der Auftraggeberbehält sich eine stufenweise Beauftragung vor.
Es war ausweislich der EU-Veröffentlichung vom 20.6.2015 beabsichtigt 3 Preise zu vergeben (Wettbewerbssumme gesamt: 89 000 EUR/brutto). Das Preisgericht entschied in seiner Sitzung 30.11.2015, die Anzahl der Aufteilung zu ändern und 2 Dritte Preise zu vergeben (vgl. Anlage).
25-eu 04/15
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 118-215747 vom 20.6.2015
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 20 168,07 EUR
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 10 504,20 EUR
Mosinger Str. 7
Fax: +49 25125112165
Deutschland-Bocholt: Dienstleistungen von Architekturbüros
2016/S 089-158659
05 554 008
Zu Händen von: Herrn Peter Ingenhaag
E-Mail: MjEwaFtZXmppaFtcW2hXajZjV19iJFhlWV5lYmokWls=
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.bocholt.de
Umnutzung eines ehemaligen Spinnereigebäudes zu einem Bildungs- und Kulturhaus im Rahmen des Gesamtkonzeptes KuBAaI in Bocholt; nicht-offener Wettbewerb gem. Verdingungsordnung für freiberufliche Dienstleistungen (VOF) und RPW 2013: Die Stadt Bocholt plant im Rahmen des Gesamtprojektes KuBAaI das „LernWerk“ als Zentrum für Begegnung, Bildung und Kultur in den Räumen des ehemaligen Spinnerei-Gebäudes der Firma Herding zu entwickeln. Zielsetzung ist es, verschiedene Akteure in einem Haus zusammen zu führen. Durch die gemeinsame Nutzungvon Flächen sollen sich die verschiedenen Nutzergruppen gegenseitig fördern, unterstützen und inspirieren.
Folgende Leistungen werden im Anschluss an den Wettbewerb vergeben: Planungsleistungen für Gebäude (Leistungsphasen 1 – 9 gem. HOAI 2013 § 34 i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1). Die geforderten Planungsleistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI 2013. Der Auftraggeberbehält sich eine stufenweise Beauftragung vor.
Wert: 357 990,20 EUR
1. Qualität der Angebotsplanung. Gewichtung 50
2. Bearbeitungsorganisation. Gewichtung 30
3. Preis (Honorar). Gewichtung 20
Auftrags-Nr: 1 Los-Nr: 1 - Bezeichnung:
Architektur Contor Müller Schlüter (ACMS) Architekten GmbH
Internet-Adresse: http://www.acms-architekten.de
Ausschreibung veröffentlicht 22.06.2015
Ergebnis veröffentlicht 22.12.2015
Zuletzt aktualisiert 11.05.2016
Wettbewerbs-ID 3-202330
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