Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_Konstruktions_und_Ingenieurbueros_und_Pruefstellen_27568_Bremerhaven-7736162_3
Timestamp: 2018-05-21 00:04:05
Document Index: 75178869

Matched Legal Cases: ['§ 205', '§ 205', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 107']

Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Bremerhaven (ID:7736162)
> DTAD-ID: 7736162
Projektsteuerung für Umbau, Erweiterung und Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven, 1. Bauabschnitt. Gesucht wird ein Projektsteuerer für den 1. Bauabschnitt des Umbaus, der Erweiterung und Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums im Rahmen einer komplexen und integrativen Entwicklung und Steuerung aller Teilaspekte. Das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ("DSM") hat den Status als Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft. Auf der Grundlage einer im Jahr 2007 abgeschlossenen Evaluation ergab sich ein Weiterentwicklungsbedarf sowie die Notwendigkeit baulicher Maßnahmen, die sowohl notwendige Sanierungsmaßnahmen als auch Um- und Neubauten für die Forschung und Modernisierung der Dauerausstellung des DSM umfassen. Die Auswertung des Evaluationsergebnisses von 2007, ein ausgelobter Architektenwettbewerb und der ermittelte Sanierungs- und Erweiterungsbedarf wurden in einem Masterplan zusammengefasst. Der Masterplan umfasst die Grundsanierung des denkmalgeschützten Scharoun- und Banggert-Baus, die Neuerrichtung eines Magazingebäudes außerhalb der Hochwasserlinie sowie Werkstätten und Labore für die Forschung. Außerdem ist ein Archiv, die Bibliothek und Studienräume sowie eine Sonderausstellungshalle als zusätzliche Ausstellungsfläche und ein Café am Deich konzeptionell vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme ist in sechs voneinander getrennte, eigenständige Bauabschnitte aufgeteilt, die inhaltlich aber aufeinander bezogen sind. Der 1. Bauabschnitt umfasst ein - noch nicht bewilligtes - Volumen von 42 Mio. EUR und folgende Maßnahmen: die Sanierung und Mordernisierung im Bestand Scharoun-Bau, den Neuaufbau der Dauerausstellung, die Teilinstandsetzung des Banggert-Baus und den Neubau des Magazins. Insbesondere müssen alle zum Fortbestand zwingend notwendigen Brandschutz-, Sicherheits-, Hochwasserschutz- und Gesundheitsmaßnahmen für den Gesamtbestand erfüllt werden. Zu bedenken ist insbesondere, dass sich der Bauprozess im teilweise denkmalgeschützten Bestand vollziehen wird und die Anforderungen des Hochwasserschutzes zu berücksichtigen sind. Auf der Basis erster Kostenermittlungen ist eine Entscheidungsunterlage Bau (EW-Bau mit Wirtschaftlichkeitsuntersuchung) zu erstellen. Im Einzelnen sind folgende bauliche und sonstige Maßnahmen im Rahmen des 1. Bauabschnitts umzusetzen und von der Projektsteuerung zu koordinieren: Scharoun-Bau: Sanierung Dach, Fassade und Fenster im Standard des Leuchtturmprojektes; Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung im Standard des Leuchtturmprojektes; Umsetzung der gesetzlichen Brandschutzanforderungen; Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes; Umbau für ein Archiv im Erdgeschoss (derzeit Archiv und Bibliothek); Umbau für Bibliothek im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss (derzeit Werkstätten und Wechselausstellung); Umbau zur Schaffung von Räumlichkeiten für die Museumspädagogik im 1. Obergeschoss (derzeit Nassholzlabor und Werkstätten). Gebäude Banggert 1: Reparaturen an Dach und Fassade; nachhaltige Beseitigung der Ursachen für den Schimmelbefall; Reparatur von Fenstern; Instandsetzung Haustechnik; Optimierung der Raumaufteilung im Verwaltungs-/Bürobereich. Neubau Süd: Neubau des Magazins; Neubau des Schaumaganzins als Ausstellung im Sinne einer Wissenschaftskommunikation. Ausstellung: Überarbeitung der Dauerausstellung in den Gebäuden "Scharoun" und "Banggert". Weitere Maßnahmen und Aspekte können hinzukommen. Die Anforderungen aus der Evaluierung, die dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt werden wird, sind zu berücksichtigen. Nähere Informationen zu dem Projekt sind zu finden unter http://www.dsm.museum/ueber-uns/oeffentliche-vergaben.98.de.html. Die Projektsteuerung umfasst die Leistungsstufen 1 bis 5 nach AHO § 205 (abzurufen unter http://www.aho.de/schriftenreihe/index.php3). Aufgrund begrenzter Mittel ist eine strenge Kostenkontrolle und die Einhaltung einer Kostenobergrenze (Kostendeckel) sicherzustellen. Hierüber soll neben dem abzuschließenden Projektsteuerungsvertrag eine Zielvereinbarung abgeschlossen werden.
Org. Dok.-Nr: 367158-2012
Zu Händen von: Frau Dr. Ursula Warnke
Telefon: +49 47148207-67
E-Mail: warnke@dsm.museum
Fax: +49 47148207-55
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.dsm.museum
Projektsteuerung für Umbau, Erweiterung und Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven, 1. Bauabschnitt.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bremerhaven, Deutsches Schiffahrtsmuseum, Deutschland. NUTS-Code DE502
Gesucht wird ein Projektsteuerer für den 1. Bauabschnitt des Umbaus, der Erweiterung und Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums im Rahmen einer komplexen und integrativen Entwicklung und Steuerung aller Teilaspekte. Das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ("DSM") hat den Status als Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft. Auf der Grundlage einer im Jahr 2007 abgeschlossenen Evaluation ergab sich ein Weiterentwicklungsbedarf sowie die Notwendigkeit baulicher Maßnahmen, die sowohl notwendige Sanierungsmaßnahmen als auch Um- und Neubauten für die Forschung und Modernisierung der Dauerausstellung des DSM umfassen. Die Auswertung des Evaluationsergebnisses von 2007, ein ausgelobter Architektenwettbewerb und der ermittelte Sanierungs- und Erweiterungsbedarf wurden in einem Masterplan zusammengefasst. Der Masterplan umfasst die Grundsanierung des denkmalgeschützten Scharoun- und Banggert-Baus, die Neuerrichtung eines Magazingebäudes außerhalb der Hochwasserlinie sowie Werkstätten und Labore für die Forschung. Außerdem ist ein Archiv, die Bibliothek und Studienräume sowie eine Sonderausstellungshalle als zusätzliche Ausstellungsfläche und ein Café am Deich konzeptionell vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme ist in sechs voneinander getrennte, eigenständige Bauabschnitte aufgeteilt, die inhaltlich aber aufeinander bezogen sind. Der 1. Bauabschnitt umfasst ein - noch nicht bewilligtes - Volumen von 42 Mio. EUR und folgende Maßnahmen: die Sanierung und Mordernisierung im Bestand Scharoun-Bau, den Neuaufbau der Dauerausstellung, die Teilinstandsetzung des Banggert-Baus und den Neubau des Magazins. Insbesondere müssen alle zum Fortbestand zwingend notwendigen Brandschutz-, Sicherheits-, Hochwasserschutz- und Gesundheitsmaßnahmen für den Gesamtbestand erfüllt werden. Zu bedenken ist insbesondere, dass sich der Bauprozess im teilweise denkmalgeschützten Bestand vollziehen wird und die Anforderungen des Hochwasserschutzes zu berücksichtigen sind. Auf der Basis erster Kostenermittlungen ist eine Entscheidungsunterlage Bau (EW-Bau mit Wirtschaftlichkeitsuntersuchung) zu erstellen. Im Einzelnen sind folgende bauliche und sonstige Maßnahmen im Rahmen des 1. Bauabschnitts umzusetzen und von der Projektsteuerung zu koordinieren: Scharoun-Bau: Sanierung Dach, Fassade und Fenster im Standard des Leuchtturmprojektes; Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung im Standard des Leuchtturmprojektes; Umsetzung der gesetzlichen Brandschutzanforderungen; Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes; Umbau für ein Archiv im Erdgeschoss (derzeit Archiv und Bibliothek); Umbau für Bibliothek im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss (derzeit Werkstätten und Wechselausstellung); Umbau zur Schaffung von Räumlichkeiten für die Museumspädagogik im 1. Obergeschoss (derzeit Nassholzlabor und Werkstätten). Gebäude Banggert 1: Reparaturen an Dach und Fassade; nachhaltige Beseitigung der Ursachen für den Schimmelbefall; Reparatur von Fenstern; Instandsetzung Haustechnik; Optimierung der Raumaufteilung im Verwaltungs-/Bürobereich. Neubau Süd: Neubau des Magazins; Neubau des Schaumaganzins als Ausstellung im Sinne einer Wissenschaftskommunikation. Ausstellung: Überarbeitung der Dauerausstellung in den Gebäuden "Scharoun" und "Banggert". Weitere Maßnahmen und Aspekte können hinzukommen. Die Anforderungen aus der Evaluierung, die dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt werden wird, sind zu berücksichtigen. Nähere Informationen zu dem Projekt sind zu finden unter http://www.dsm.museum/ueber-uns/oeffentliche-vergaben.98.de.html. Die Projektsteuerung umfasst die Leistungsstufen 1 bis 5 nach AHO § 205 (abzurufen unter http://www.aho.de/schriftenreihe/index.php3). Aufgrund begrenzter Mittel ist eine strenge Kostenkontrolle und die Einhaltung einer Kostenobergrenze (Kostendeckel) sicherzustellen. Hierüber soll neben dem abzuschließenden Projektsteuerungsvertrag eine Zielvereinbarung abgeschlossen werden.
Niedrigstes Angebot 690 000,00 und höchstes Angebot 975 000,00 EUR ohne MwSt
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf 1. Qualität und fachlicher Wert der Projektanalyse. Gewichtung 15 % 2. Maß der Qualitätssicherung im Projekt. Gewichtung 15 % 3. Maß der Sicherstellung der Kosten- und Termineinhaltung. Gewichtung 30 % 4. Zweckmäßigkeit und fachlicher Wert der Projektorganisation mit Benennung der Projektverantwortlichen. Gewichtung 15 % 5. angemessene Vor-Ort-Präsenz der Projektverantwortlichen. Gewichtung 5 % 6. Honorar/Preis. Gewichtung 20 %
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6 Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote:
Zuschlag erteilt wurde Assmann Beraten + Planen GmbH Baroper Straße 237 44227 Dortmund DEUTSCHLAND E-Mail: info@assmanngruppe.com Telefon: +49 23175445-0 Internet-Adresse: www.assmanngruppe.com Fax: +49 23175445-5555
Endgültiger Gesamtauftragswert: Niedrigstes Angebot 690 000,00 und höchstes Angebot 975 000,00 EUR mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19,0 Bei jährlichem oder monatlichem Wert: Anzahl der Monate: 56
V.4) Angaben zum Auftragswert (in Zahlen):
Bei jährlichem oder monatlichem Wert: (bitte angeben): 16.179,00 EUR
Vergabekammer Bremen Ansgaritorstraße 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Telefon: +49 4213616704 Internet-Adresse: http://www.proratus.com/Vergabekammer/Vergabekammer_Bremen.htm Fax: +49 4214966704
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Wird ein Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt, muss dies gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB). Ein Vergabenachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit den vorstehenden Rügeobliegenheiten (§ 107 Abs. 3 Nr. 1, 2 und 3 GWB) nicht nachgekommen wurde oder wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren auf Antrag ein (§ 107 Abs. 1 GWB). Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, dass ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, wenn die oben genannten Rügeobliegenheiten nicht erfüllt sind oder die 15 Tagesfrist nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB (siehe oben) abgelaufen ist. Zuständig ist die Vergabekammer Bremen (siehe Ziffer VI.4.1). Das Vergabenachprüfungsverfahren ist statthaft, solange ein Zuschlag noch nicht erteilt ist. Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer Bremen einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist. Sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen. Gegen Entscheidungen der Vergabekammer ist die sofortige Beschwerde zulässig. Sie ist binnen einer Notfrist von 2 Wochen schriftlich bei dem Oberlandesgericht Bremen, Vergabesenat, einzulegen und sogleich mit ihrer Einlegung zu begründen.
erteilt Vergabekammer Bremen Ansgaritorstraße 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: Vergabekammer@bau.bremen.de Telefon: +49 4213616704 Internet-Adresse: http://www.proratus.com/Vergabekammer/Vergabekammer_Bremen.htm Fax: +49 4214966704