Source: http://www.streifler.de/arzthaftungsrecht-_9405.html
Timestamp: 2017-03-26 22:50:39
Document Index: 157426768

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Arzthaftungsrecht - BSP Rechtsanwälte Berlin - Medizinrecht
Sie sind Arzt oder Ärztin und werden wegen eines vorgeblichen Behandlungsfehlers in Anspruch genommen? Regelmäßig wird Ihnen Ihre Versicherung einen Rechtsanwalt empfehlen. Es ist aber Ihr gutes Recht, sich auch anderweitig nach einem Anwalt Ihres Vertrauens umzusehen. Es geht ja schließlich um Ihren guten Ruf als Arzt. Sie sind Patient oder Patientin und glauben, von Ihrem Arzt falsch behandelt worden zu sein? Wir sehen für Sie Ihre Behandlungsunterlagen ein, bemühen uns um die Unterstützung Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung und deren medizinischem Dienst. Wir begleiten Sie im Schlichtungsverfahren der Schlichtungsausschüsse der Ärztekammern und vertreten Sie gegenüber der ärztlichen Haftpflichtversicherung und notfalls vor Gericht. Für die Arzthaftung / Krankenhausträgerhaftung existiert eine spezielle gesetzliche Regelung nicht. Die Haftungsgrundlagen bestimmen sich vielmehr nach den Rechtsgrundsätzen der Vertragshaftung und dem Recht der sogenannten unerlaubten Handlung (Deliktshaftung).
Kosmetische Operationen Schmerzensgeld/Schadensersatz
Zum Erfordernis der nochmaligen Aufklärung der Schwangeren über die Möglichkeit der Schnittentbindung bei nachträglicher Veränderung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses der verschiedenen Geburtswege.Arzthaftung: Kein Einwand rechtmäßigen Alternativverhaltens bei Einwilligung zur Vornahme des Eingriffs
Der Einwand, der darauf zielt, der Patient sei mit der Vornahme des Eingriffs durch einen anderen Operateur einverstanden, ist nicht erheblich, weil dies dem Schutzzweck des Einwilligungserfordernisses widerspricht.Patientenverfügung: Anforderungen im Zusammenhang mit dem Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen
Eine Patientenverfügung ist nur wirksam, wenn sie konkrete Angaben des Betroffenen enthält.Arzthaftungsrecht: Zum Behandlungsfehler durch Absehen von ärztlicher Maßnahme
Das Absehen von einer ärztlichen Maßnahme ist nicht erst dann behandlungsfehlerhaft, wenn die Maßnahme "zwingend" geboten war, sondern bereits wenn ihr Unterbleiben medizinischen Standards zuwiderlief.Arzthaftungsrecht: Behandlungsfehler bei ungenügender Abklärung einer koronaren Herzerkrankung
Zur Abgrenzung zwischen einem ärztlichen Befunderhebungsfehler und einem Fehler der therapeutischen Aufklärung.Haftungsrecht: 200.000 Euro Schmerzensgeld bei Befunderhebungsfehler
Einer Patientin, die nach einem groben Befunderhebungsfehler ihrer Hausärztin beide Nieren verloren hat und 53 Folgeoperationen ausgesetzt war, stehen 200.000 EUR Schmerzensgeld zu.Arzthaftungsrecht: Zum Schadensersatzanspruch bei ärztlicher Behandlung
In Arzthaftungsprozessen hat der Tatrichter die Pflicht, Widersprüchen zwischen Äußerungen mehrerer Sachverständiger von Amts wegen nachzugehen.Arzthaftungsrecht: Zur Aufklärung der Schwangeren über Schnittentbindung
Bei deutlichen Anzeichen dafür, dass die Schnittentbindung zu einer echten Alternative aufgrund des Zustands der Schwangeren wird, muss der Arzt sie über die verschiedenen Entbindungsmethoden aufklären.Arztrecht: Patient muss Einwilligung zur Operation nur durch Chefarzt deutlich machen
Fehlt eine Patientenerklärung und benennt der Vertrag zudem einen ärztlichen Vertreter, willigt der Patient auch in eine vom Vertreter ausgeführte Operation ein.Arztrecht: Bei einer Brücke mit erheblichen Mängeln muss Zahnarzt Neuanfertigung anbieten
Weist eine zahnprothetische Brücke so erhebliche Mängel auf, dass sie erneuert werden muss, muss der Zahnarzt dem Patienten eine Neuanfertigung anbieten. Haftungsrecht: 50.000 EUR Schmerzensgeld nach Funktionsverlust der linken Schulter Einer Patientin, die ihre linke Schulter nach einer fehlerhaft gewählten und fehlerhaft durchgeführten Schulteroperation nicht mehr einsetzen kann, steht ein Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 EUR zu.Arztrecht: Schmerzensgeld für Zahnbehandlung ohne wirksame Einwilligung der Patientin
Über verschiedene Behandlungsmethoden die unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen aufweisen hat der Zahnarzt den Patienten vollständig aufzuklären.Arzthaftungsrecht: Zur Beweisführung eines Aufklärungsgesprächs vor Herzoperation
Das unterzeichnete Einwilligungsformular ist - sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht - ein Indiz für den Inhalt des Aufklärungsgesprächs.Zahnarzt: Schmerzensgeld für ein zu großes Implantat
Bei sechstägigen starken Nervenschmerzen und einer dauerhaften Gefühlsbeeinträchtigung im Behandlungsbereich, ist ein Schmerzensgeld von 5.000 EUR angemessen.Arzthaftung: Zur Abgrenzung von Befunderhebungsfehlern von Diagnosefehlern
Erkennt ein Arzt, dass das unklare klinische Beschwerdebild des Patienten umgehend weitere diagnostische Maßnahmen erfordert, so liegt ein Befunderhebungsfehler, nicht aber ein Diagnosefehler vor.Arztrecht: Zum Umfang der Haftung im Falle eines Gesundheitsschadens
aufgrund eines ärztlichen Befunderhebungsfehlers.Arzthaftung: Unterbliebene Hinzuziehung eines Neurologen begründet groben Behandlungsfehler
wenn ein massiver Hirnstamminfarkt unentdeckt bleibt, den ein hinzugezogener Neurologe erkennen musste.Arzthaftungsrecht: Zum Umfang des Primärschadens bei Befunderhebungsfehlern
Der Primärschaden des Patienten umfasst alle allgemeinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.Arztrecht: Arzt muss vor OP über seltenes, aber folgenschweres Risiko umfassend aufklären zur Aufklärungspflicht des Zahnarztes über die Gefahr einer dauerhaft verbleibenden Nervschädigung-OLG Koblenz vom 06.07.12-Az:5 U 496/12Arzthaftungsrecht: Vertragsarzt ist kein Amtsträger
Arzt handelt bei der Verordnung von Arzneimitteln weder als Amtsträger noch als Beauftragter der gesetzlichen Krankenkassen-BGH vom 29.03.12-Az:GSSt 2/11Arzthaftungsrecht: Kausalität einer Pflichtverletzung bei Unterlassung
ärztliche Aufklärungspflichtverletzung - nur dann kausal, wenn pflichtgemäßes Handeln den Eintritt des Schadens verhindert hätte-BGH vom 07.02.12-Az:VI ZR 63/11Arzthaftungsrecht: Zu den Voraussetzungen eines groben Benhandlungsfehlers
Arztverschulden - eindeutiger Verstoß gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln oder gesicherte medizinische Erkenntnisse - BGH vom 25.10.11 - Az: VI ZR 139/10Arzthaftungsrecht: Keine ärztliche Haftung bei fehlender schuldhaften Pflichtverletzung
BGH-Urteil vom 19.10.2010 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteArzthaftungsrecht: Keine Ablehnung des Sachverständigen wegen Vorbefassung
OLG Frankfurt a.M.-Beschluss vom 02.07.2010 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteArzthaftungsrecht: Arzthaftung wegen versäumter Desinfektion vor Setzen einer Injektion
OLG-Naumburg-Urteil vom 20.08.2009 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteArzthaftungsrecht: Einwand hypothetischer Einwilligung im zweiten Rechtszug
BGH-Urteil vom 18.11.2008 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteArzthaftungsrecht: Internationale Zuständigkeit für Arzthaftungsklage
BGH-Urteil vom 27.05.2008 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteGesundheitsrecht: Aufklärung ausländischer Patienten
KG-Urteil vom 08.05.2008 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteArzthaftungsrecht: Pflicht des Arztes zur Einweisung eines Patienten in ein Krankenhaus bei Anzeichen für Herzinfarkt
BGH-Beschluss vom 16.10.2010 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteKrankenhaus: Pflicht zur Zahlung von Schmerzensgeld für Verletzung durch ungeschicktes Einschieben in Krankenwagen
Rechtsanwalt für Arzthaftungsrecht - S&K Rechstanwälte in Berlin-MitteAufklärungsfehler: Krankenhausbetreiber schuldet bei nicht rechtzeitiger Aufklärung Schadenersatz
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