Source: https://ra.de/gesetze/zpo/buch-8/abschnitt-2/titel-2/untertitel-2
Timestamp: 2020-08-11 12:07:32
Document Index: 272745903

Matched Legal Cases: ['§808', '§809', '§810', '§811', '§811', '§811', '§811', '§811', '§812', '§813', '§813', '§813', '§814', '§815', '§816', '§817', '§817', '§818', '§819', '§820', '§821', '§822', '§823', '§824', '§825', '§826', '§827', '§ 771', '§ 771', '§ 771', '§ 850', '§850', '§850', '§850', '§850', '§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 18', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 3', '§ 87', '§ 36', '§ 18', '§ 78', '§ 806', '§ 771', '§ 771', '§ 771', '§ 720', '§ 720', '§ 720', '§ 711', '§ 712', '§ 1239', '§ 1239', '§ 1239', '§ 1239', '§ 1239', '§ 1239', '§ 817', '§ 817', '§ 817', '§ 156', '§ 156', '§ 156', '§ 825', '§ 825', '§ 825', '§ 771', '§ 771', '§850', '§850', '§850', '§850', '§ 54', '§ 54', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 811', '§ 12', '§ 12', '§ 2', '§ 4', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13']

Zivilprozessordnung, §808 ZPO, §809 ZPO, §810 ZPO, §811 ZPO, §811a ZPO, §811b ZPO, §811c ZPO, §811d ZPO, §812 ZPO, §813 ZPO, §813a ZPO, §813b ZPO, §814 ZPO, §815 ZPO, §816 ZPO, §817 ZPO, §817a ZPO, §818 ZPO, §819 ZPO, §820 ZPO, §821 ZPO, §822 ZPO, §823 ZPO, §824 ZPO, §825 ZPO, §826 ZPO, §827 ZPO | mit Referenzen
/ Gesetze / zpo / buch-8 / abschnitt-2 / titel-2 / Zwangsvollstreckung in körperliche Sachen
Zivilprozessordnung (ZPO) : Zwangsvollstreckung in körperliche Sachen
(2) Ein Gläubiger, der ein Recht auf Befriedigung aus dem Grundstück hat, kann der Pfändung nach Maßgabe des § 771
§ 771 Drittwiderspruchsklage § 771 Drittwiderspruchsklage
widersprechen, sofern nicht die Pfändung für einen im Falle der Zwangsvollstreckung in das Grundstück vorgehenden Anspruch erfolgt ist.
bei Personen, die wiederkehrende Einkünfte der in den §§ 850 bis 850b
§850-§850b §850-§850b
dieses Gesetzes oder der in § 54 Abs. 3 bis 5
§ 54 Pfändung § 54 Pfändung , Abs. 3
des Ersten Buches Sozialgesetzbuch bezeichneten Art oder laufende Kindergeldleistungen beziehen, ein Geldbetrag, der dem der Pfändung nicht unterworfenen Teil der Einkünfte für die Zeit von der Pfändung bis zu dem nächsten Zahlungstermin entspricht;
(1) Die Pfändung einer nach § 811 Abs. 1 Nr. 1, 5 und 6
unpfändbaren Sache kann zugelassen werden, wenn der Gläubiger dem Schuldner vor der Wegnahme der Sache ein Ersatzstück, das dem geschützten Verwendungszweck genügt, oder den zur Beschaffung eines solchen Ersatzstückes erforderlichen Geldbetrag überlässt; ist dem Gläubiger die rechtzeitige Ersatzbeschaffung nicht möglich oder nicht zuzumuten, so kann die Pfändung mit der Maßgabe zugelassen werden, dass dem Schuldner der zur Ersatzbeschaffung erforderliche Geldbetrag aus dem Vollstreckungserlös überlassen wird (Austauschpfändung).
(2) Die Pfändung ist aufzuheben, wenn der Gläubiger nicht binnen einer Frist von zwei Wochen nach Benachrichtigung von der Pfändung einen Antrag nach § 811a Abs. 2
§ 811a Austauschpfändung § 811a Austauschpfändung , Abs. 2
bei dem Vollstreckungsgericht gestellt hat oder wenn ein solcher Antrag rechtskräftig zurückgewiesen ist.
(4) Die Übergabe des Ersatzstückes oder des zu seiner Beschaffung erforderlichen Geldbetrages an den Schuldner und die Fortsetzung der Zwangsvollstreckung erfolgen erst nach Erlass des Beschlusses gemäß § 811a Abs. 2
auf Anweisung des Gläubigers. § 811a Abs. 4
§ 811a Austauschpfändung § 811a Austauschpfändung , Abs. 4
(3) Zur Pfändung von Früchten, die von dem Boden noch nicht getrennt sind, und zur Pfändung von Gegenständen der in § 811 Abs. 1 Nr. 4
bezeichneten Art bei Personen, die Landwirtschaft betreiben, soll ein landwirtschaftlicher Sachverständiger zugezogen werden, sofern anzunehmen ist, dass der Wert der zu pfändenden Gegenstände den Betrag von 500 Euro übersteigt.
die Zulassung zur und den Ausschluss von der Teilnahme an der Versteigerung; soweit die Zulassung zur Teilnahme oder der Ausschluss von einer Versteigerung einen Identitätsnachweis natürlicher Personen vorsieht, ist spätestens ab dem 1. Januar 2013 auch die Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises (§ 18
des Personalausweisgesetzes, § 12
eIDKG eIDKG | Gesetz über eine Karte für Unionsbürger und Angehörige des Europäischen Wirtschaftsraums mit Funktion zum elektronischen Identitätsnachweis ,
§ 12 Elektronischer Identitätsnachweis § 12 Elektronischer Identitätsnachweis
(1) Der Karteninhaber kann seine eID-Karte dazu nutzen, seine Identität gegenüber öffentlichen und nichtöffentlichen Stellen elektronisch nachzuweisen. Dies gilt auch dann, wenn er für eine andere Person, ein Unternehmen oder eine Behörde handelt. Abweichend von Satz 1 ist der elektronische Identitätsnachweis ausgeschlossen, wenn die Voraussetzungen des § 3a Absatz 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes, des § 87a Absatz 1 Satz 1 der Abgabenordnung oder des § 36a Absatz 1 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch nicht vorliegen.
(3) Der elektronische Identitätsnachweis erfolgt durch Übermittlung von Daten aus dem Chip der eID-Karte. Für die Einzelheiten der Datenübermittlung gilt § 18 Absatz 2 Satz 2, Absatz 3, 4 und 5 des Personalausweisgesetzes entsprechend.
des eID-Karte-Gesetzes oder § 78 Absatz 5
des Aufenthaltsgesetzes) zu diesem Zweck zu ermöglichen,
die Versteigerungsbedingungen und die sonstigen rechtlichen Folgen der Versteigerung einschließlich der Belehrung der Teilnehmer über den Gewährleistungsausschluss nach § 806
(2) Wird dem Gerichtsvollzieher glaubhaft gemacht, dass an gepfändetem Geld ein die Veräußerung hinderndes Recht eines Dritten bestehe, so ist das Geld zu hinterlegen. Die Zwangsvollstreckung ist fortzusetzen, wenn nicht binnen einer Frist von zwei Wochen seit dem Tag der Pfändung eine Entscheidung des nach § 771 Abs. 1
§ 771 Drittwiderspruchsklage § 771 Drittwiderspruchsklage , Abs. 1
zuständigen Gerichts über die Einstellung der Zwangsvollstreckung beigebracht wird.
(3) Die Wegnahme des Geldes durch den Gerichtsvollzieher gilt als Zahlung von Seiten des Schuldners, sofern nicht nach Absatz 2 oder nach § 720
§ 720 Hinterlegung bei Abwendung der Vollstreckung § 720 Hinterlegung bei Abwendung der Vollstreckung
Darf der Schuldner nach § 711 Satz 1, § 712 Abs. 1 Satz 1 die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung abwenden, so ist gepfändetes Geld oder der Erlös gepfändeter Gegenstände zu hinterlegen.
die Hinterlegung zu erfolgen hat.
(4) Bei der Versteigerung gilt die Vorschrift des § 1239 Absatz 1 Satz 1
§ 1239 Mitbieten durch Gläubiger und Eigentümer § 1239 Mitbieten durch Gläubiger und Eigentümer , Abs. 1, Satz. 1
des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend; bei der Versteigerung vor Ort ist auch § 1239 Absatz 2
§ 1239 Mitbieten durch Gläubiger und Eigentümer § 1239 Mitbieten durch Gläubiger und Eigentümer , Abs. 2
des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend anzuwenden.
(1) Bei der Versteigerung vor Ort soll dem Zuschlag an den Meistbietenden ein dreimaliger Aufruf vorausgehen. Bei einer Versteigerung im Internet ist der Zuschlag der Person erteilt, die am Ende der Versteigerung das höchste, wenigstens das nach § 817a Absatz 1 Satz 1
§ 817a Mindestgebot § 817a Mindestgebot , Abs. 1, Satz. 1
zu erreichende Mindestgebot abgegeben hat; sie ist von dem Zuschlag zu benachrichtigen. § 156
§ 156 Vertragsschluss bei Versteigerung § 156 Vertragsschluss bei Versteigerung
(2) Wird der Zuschlag nicht erteilt, weil ein das Mindestgebot erreichendes Gebot nicht abgegeben ist, so bleibt das Pfandrecht des Gläubigers bestehen. Er kann jederzeit die Anberaumung eines neuen Versteigerungstermins oder die Anordnung anderweitiger Verwertung der gepfändeten Sache nach § 825
§ 825 Andere Verwertungsart § 825 Andere Verwertungsart
beantragen. Wird die anderweitige Verwertung angeordnet, so gilt Absatz 1 entsprechend.
§ 771 Drittwiderspruchsklage§ 771 Drittwiderspruchsklage
§850-§850b§850-§850b
§ 54 Pfändung§ 54 Pfändung, Abs. 3
§ 811 Unpfändbare Sachen§ 811 Unpfändbare Sachen, Abs. 1
§ 811a Austauschpfändung§ 811a Austauschpfändung, Abs. 2
§ 811a Austauschpfändung§ 811a Austauschpfändung, Abs. 4
eIDKGeIDKG | Gesetz über eine Karte für Unionsbürger und Angehörige des Europäischen Wirtschaftsraums mit Funktion zum elektronischen Identitätsnachweis,
§ 12 Elektronischer Identitätsnachweis§ 12 Elektronischer Identitätsnachweis
(5) Das elektronische Speicher- und Verarbeitungsmedium eines Dokuments nach Absatz 1 kann auch für die Zusatzfunktion eines elektronischen Identitätsnachweises genutzt werden. Insoweit sind § 2 Absatz 3 bis 7, 10 und 12, § 4 Absatz 3, § 7 Absatz 4 und 5, § 10 Absatz 1, 2 Satz 1, Absatz 3 bis 5, 6 Satz 1, Absatz 7, 8 Satz 1 und Absatz 9, § 11 Absatz 1 bis 5 und 7, § 12 Absatz 2 Satz 2, die §§ 13, 16, 18