Source: https://rd.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-18982-2_11
Timestamp: 2019-05-20 11:30:38
Document Index: 277128554

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'EuG', '§ 12', 'EuG', 'EuG', '§ 292', 'Art. 9', '§ 611', '§ 2', 'EuG']

Zugriff auf Arbeitskraft in der vernetzten Arbeitswelt | Springer for Research & Development
Hybride Erwerbsformen pp 267-291 | Cite as
Zugriff auf Arbeitskraft in der vernetzten Arbeitswelt
Stand und Perspektiven eines abgestuften arbeitsrechtlichen Schutzes für Arbeitskräfte im Grenzbereich zwischen abhängiger und selbstständiger Tätigkeit
Der Beitrag untersucht aus arbeitsrechtlicher Perspektive den Zugriff auf Arbeitskraft im Zwischenbereich zwischen abhängiger und selbstständiger Tätigkeit. Es wird analysiert, ob und wie das Arbeitsrecht diesen Zwischenbereich regelt. Konkret geht es um hybride Erwerbsformen, worunter hier Fälle gefasst werden, in denen Arbeitskräfte zeitlich gestaffelt, abwechselnd abhängige Arbeit als Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer und selbstständige Tätigkeit als Solo-Selbstständige verrichten, sowie Konstellationen, in denen zeitlich parallel selbstständige und abhängige Arbeit ausgeübt wird, und schließlich das Phänomen, dass die Tätigkeiten von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern und Solo-Selbstständigen sich angleichen. Es wird die These entwickelt, dass das arbeitsrechtliche System derzeit nur unzureichend auf hybride Erwerbsverläufe und Erwerbsformen eingestellt ist, und das für arbeitnehmerähnliche Personen geltende abgestufte Arbeitsrecht einer systematischen Fortentwicklung bedarf. Defizite des derzeitigen abgestuften Arbeitsrechts werden herausgearbeitet und Vorschläge für dessen Fortentwicklung präsentiert.
Hybride Erwerbsformen Arbeitnehmerähnliche Personen Vernetzte Arbeitswelt Abgestuftes Arbeitsrecht Ergänzendes arbeitsrechtliches Leitbild Solo-Selbstständige
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DOI https://doi.org/10.1007/978-3-658-18982-2_11
Print ISBN 978-3-658-18981-5
Online ISBN 978-3-658-18982-2