Source: http://www.lexmedblog.de/tag/patientenverfugung/
Timestamp: 2017-06-23 12:06:33
Document Index: 160686013

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Patientenverfügung | LexMed
Patientenverfügung	Der BGH stärkt den PatientenwillenPubliziert 14. Juli 2012 | Von RAin Anke Plener	Der BGH hat in einer Grundsatzentscheidung vom 25.06.2010 (Az. 2 StR 454/09) die Rechte von Patienten auf Umsetzung ihres Willens gestärkt. Der aktive Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen (im entschiedenen Fall das Durchschneiden eines Schlauches) ist unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr strafbar. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Patient seinen Willen in einer Patientenverfügung niedergelegt hat. Dies rechtfertige nach Ansicht des BGH nicht nur den Behandlungsabbruch durch Unterlassen weiterer Ernährung, sondern auch ein aktives Tun, das der Beendigung oder Verhinderung einer vom Patienten nicht gewollten Behandlung dient.
Veröffentlicht unter Allgemein, Gesundheit und Recht | Verschlagwortet mit aktives Tun, Behandlungsabbruch, BGH Urteil vom 25.06.2010 Az. 2 StR 454/09, Durchschneiden eines Schlauches, Ernährung, lebenserhaltende Maßnahmen, Medizinrecht, Medizinstrafrecht, Patientenrechte, Patientenverfügung, Rechte von Patienten, Rechtssicherheit, Wille des Menschen, Zwangsbehandlung | Hinterlasse einen Kommentar	Todkranke dürfen sterben BGH-GrundsatzurteilPubliziert 28. März 2012 | Von RA Volker Loeschner	(BGH, 25.06.2010 – 2 StR 454/09)
Veröffentlicht unter Allgemein, Gesundheit und Recht | Verschlagwortet mit Arztstrafrecht, Behandlungsabbruch durch Unterlassen, Betreuer, Patientenverfügung, sterben lassen, straflose Sterbehilfe | Hinterlasse einen Kommentar	Wenn es um Leben oder Tod geht – Ein Fallbeispiel zur PatientenverfügungPubliziert 28. März 2012 | Von RA Volker Loeschner	Eine 76-jährige Frau liegt nach einem Schlaganfall seit mehreren Tagen bewusstlos auf der Intensivstation. Ihr Sohn bittet den behandelnden Arzt darum, die künstliche Beatmung einzustellen. Er beruft sich auf eine schriftliche Patientenverfügung, die seine Mutter zwei Jahre zuvor verfasst hat. Darin erklärt sie, dass sie keine lebenserhaltende Therapie möchte, wenn bei ihr eine schwere und irreversible Hirnschädigung festgestellt würde. Die Tochter möchte dagegen, dass alles Menschenmögliche getan wird, um das Leben der Mutter zu retten.
Veröffentlicht unter Allgemein, Gesundheit und Recht | Verschlagwortet mit Betreuungsrecht, Patientenverfügung, Transplantationsgesetz, Vorsorgegeneralvollmacht, Vorsorgevollmacht | 2 Kommentare	Autoren