Source: https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/erfolgspraemien_idesk_PI42323_HI2680647.html
Timestamp: 2019-11-18 23:47:20
Document Index: 20373202

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 2', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 22', '§ 23']

Erfolgsprämien | Haufe Personal Office Platin | Personal | Haufe
Eine Erfolgsprämie ist eine Gegenleistung für eine vorausgegangene Leistung des Arbeitnehmers. Erfolgsprämien haben damit eindeutig Entlohnungscharakter und sind Arbeitsentgelt im lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sinne.
Lohnsteuerrechtlich stellen Erfolgsprämien sonstige Bezüge dar und sind über die Jahreslohnsteuertabelle zu besteuern.
Sozialversicherungsrechtlich handelt es sich bei den Erfolgsprämien um einmalig gezahltes Arbeitsentgelt (Einmalzahlung).
Lohnsteuer: Nach § 8 Abs. 1 EStG und § 2 Abs. 1 LStDV gehören zum Arbeitslohn alle Einnahmen, die dem Arbeitnehmer aus dem Dienstverhältnis zufließen. Handelt es sich um Sachprämien, sind diese nach § 8 Abs. 2 und 3 EStG zu bewerten; zum Verhältnis von § 8 Abs. 2 und 3 EStG bei der Bewertung von Sachbezügen s. BMF, Schreiben v. 16.5.2013, IV C 5 – S 2334/07/0011, BStBl 2013 I S. 729.
Sozialversicherung: Die Zuordnung zum Arbeitsentgelt definiert § 14 SGB IV. Das Entstehen der Beitragspflicht ist in § 22 SGB IV geregelt. Wie die Beiträge aus Einmalzahlungen berechnet werden zeigt § 23a SGB IV.
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