Source: https://www.humwien.at/home/index.php/schnellzugriff/service-lehrer-innen/item/385-abschliessende-arbeiten-da-und-abschlussarbeit
Timestamp: 2019-12-13 10:56:20
Document Index: 70560965

Matched Legal Cases: ['§ 36', '§ 34', '§ 38', '§ 39', '§ 34', 'BGE', '§ 63', '§ 3']

Die Wiener Humanberuflichen Schulen - Abschließende Arbeiten
Donnerstag, 28 November 2019 06:28
Hier finden Sie Formulare als Download sowie Informationen zu den abschließenden Arbeiten.
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online-Einreichung NEU - Leitfaden für Betreuer/innen
online-Einreichung NEU - Leitfaden für Schüler/innen
Vorlage Projekthandbuch für die Diplomarbeit
Ausfüllhilfe für das Projekthandbuch
Rechtsgrundlagen für die abschließenden Arbeiten	Open or Close
Rechtsgrundlagen zu den abschließenden Arbeiten
(3) Im Falle der Nichtbeurteilung oder der negativen Beurteilung des Prüfungsgebietes „Diplomarbeit“ oder des Prüfungsgebietes „Abschlussarbeit“ durch die Prüfungskommission ist innerhalb von zwei Wochen eine neue Themenstellung im Sinne des Abs. 1 festzulegen. Die zuständige Schulbehörde hat dem Thema innerhalb einer Woche zuzustimmen oder unter Setzung einer Nachfrist die Vorlage eines neuen Themas zu verlangen.
GRUNDLAGEN AUF BASIS DES SCHUG
§ 36. [(1) …]
[3 …]
(3) […] Die Aufgabenstellung der abschließenden Arbeit gemäß § 34 Abs. 3 Z 1 ist darüber hinaus unter Beachtung des Bildungszieles der jeweiligen Schulart (Schulform, Fachrichtung) so zu gestalten, dass der Prüfungskandidat umfangreiche Kenntnisse und die Beherrschung von dem jeweiligen Prüfungsgebiet oder der jeweiligen Fachdisziplin angemessenen Methoden sowie seine Selbständigkeit bei der Aufgabenbewältigung und seine Fähigkeit in der Kommunikation und Fachdiskussion im Rahmen der Präsentation und Diskussion unter Beweis stellen kann.
§ 38. [(1) …]
[(3) …]
§ 39. (1) […] Die Gesamtbeurteilung der Leistungen des Prüfungskandidaten ist in einem Zeugnis über die abschließende Prüfung zu beurkunden.
(2) Die Wiederholung der abschließenden Arbeit gemäß § 34 Abs. 3 Z 1 hat nach Maßgabe näherer Festlegungen durch Verordnung mit neuer Themenstellung oder in anderer Form zu erfolgen. […]
ABGELTUNGEN IM ZUSAMMENHANG MIT DEM PRÜFUNGSGEBIET „DIPLOMARBEIT“
Für die kontinuierliche Betreuung der Diplomarbeit sowie die Korrektur der Einzelleistung (DA-Teil) gebührt der Lehrperson pro Kandidat/in eine Abgeltung, die wie folgt geregelt ist:
Für die kontinuierliche Betreuung gebührt der Lehrperson im Verlauf der letzten Schulstufe gemäß § 63b Abs. 1 GehG eine Abgeltung in der Höhe von 9,82 von Hundert des Referenzbetrages gemäß § 3 Abs. 4 GehG (= 105,06 % des Gehalts der Verwendungsgruppe A 2 Gehaltsstufe 8, derzeit: € 238,8 Stand: September 2015)
Für die Korrektur (einschließlich Präsentation und Diskussion) gebührt der Lehrperson derzeit ein Betrag in der Höhe von € 32,6 (Stand: September 2015, vgl. Anlage 1 Abschnitt III Z 1 des Prüfungstaxengesetzes Schulen – Pädagogische Hochschulen, BGBl. Nr. 314/1976 idF. BGBl. I Nr. 24/2013).
Falls die Betreuung von mehreren Lehrpersonen übernommen wird, ist eine aliquote Abgeltung vorgesehen.
Die Anzahl der zu betreuenden Schüler/innen ist im Rahmen der teilzentralen Reifeprüfung nicht begrenzt.
Für den Fall eines Wechsels der betreuenden Lehrerin bzw. des betreuenden Lehrers im Verlauf der letzten Schulstufe ist der für die Betreuung der Diplomarbeit vorgesehene Betrag von € 238,8 nach den zeitlichen Anteilen der beiden Lehrpersonen an der Betreuung der Arbeit aufzuteilen.
Quelle: http://www.diplomarbeiten-bbs.at/rechtslage/abgeltungen
Anregungen zur Diskussion bei den abschließenden Arbeiten	Open or Close
Diskussion im Rahmen der abschließenden Arbeiten -
Eine neue Form des Prüfens
Die Präsentation und Diskussion der abschließenden Arbeiten findet entweder im Rahmen der mündlichen Prüfungen statt oder auch davor zu einem extra Termin. Die Prüfungskommission setzt sich aus Vorsitzender/m, Schulleiter/in, Klassenvorstand und BetreuerIn(nen) zusammen.
Die Präsentation ist als gemeinsame Präsentation des gesamten Teams im Stück abzuhalten. Jeder Kandidat/Jede Kandidatin muss zu Wort kommen und darf währenddessen nicht unterbrochen werden. Die Präsentationszeit pro Kandidat/in sollte dabei sieben Minuten nicht überschreiten, damit noch ausreichend Zeit für die Diskussion zur Verfügung steht. Die Gesamtzeit für Präsentation und Diskussion darf 15 Minuten nicht überschreiten.
Mögliche Fragen, welche eine Diskussion im Rahmen der Diskussion der abschließenden Arbeit „anregen“ sollten, können von allen Mitgliedern der Kommission kommen. Diesbezüglich könnte es hilfreich sein, wenn man für die gesamte Kommission das Abstract der Arbeiten zur Verfügung stellt.
Wichtig: Die Kandidat/innen bekommen keine vorab definierte/n Frage/n (Aufgabenstellung) – diese kommen spontan im Anschluss an die Präsentation. Es darf kein Fachwissen, welches in der Arbeit abgehandelt wurde, abgeprüft werden.
Anregungen zur Diskussion (schwerpunktmäßig bei Diplomarbeiten):
Betreuer/in bzw. ein Kommissionsmitglied nimmt Gegenposition zu einer in der Präsentation verbalisierten Aussage des Verfassers/der Verfasserin ein (beispielsweise aufgrund widersprüchlicher Aussagen oder nicht korrekt präsentierter fachlicher Inhalte)
Es folgt ein inhaltlicher Diskurs, Untermauerung des eigenen (recherchierten und verfassten) Teils und Widerlegung des Behaupteten (von Betreuer/in/Kommissionsmitglied).
Betreuer/in bzw. Kommissionsmitglied bringt ein Statement, einen wissenschaftlichen Text oder ein Zitat (zum Thema passend) ein, wodurch das Recherchierte und Präsentierte widerlegt wird oder wodurch weiterführende
Überlegungen ermöglicht werden.
Es folgt wiederum ein inhaltlicher (ev. struktureller) Diskurs: Wie könnte diese Aussage verifiziert werden bzw. welchen Einfluss hätte diese auf eine neu Sichtweise des recherchierten Themas?
Ergänzender, durch Betreuer/in bzw. Kommissionsmitglied formulierter fachlicher Inhalt führt zu neuen Hypothesen, die durch den Kandidaten/die Kandidatin zu überlegen sind.
Zu einer Behauptung (des Prüfungskandidaten/der Prüfungskandidatin - vor allem wenn nicht ausreichend begründet) auch das Gegenteil erklären lassen (z.B. "... aufgrund der Reizüberflutung bei Kleinkindern ist auf eine reduzierte Form der Raumgestaltung zu achten." Was ist das Gegenteil von Reizüberflutung und welche Folgen könnten Räume mit zu geringer Ausstattung haben?)
Reflektorische Sicht/Behauptung oder auch fachlich-theoretische Sicht/Behauptung des Betreuers/der Betreuerin bzw. des Kommissionsmitglieds, zu der vom Kandidaten/der Kandidatin Stellung bezogen werden muss.
Anregungen zur Diskussion (schwerpunktmäßig bei Abschlussarbeiten):
Wieso haben Sie sich für dieses Thema entschieden? Welche Themen haben Sie sonst noch angedacht? Welche Überlegungen haben Sie bei Ihrer Entscheidung miteinbezogen?
Welcher Teil Ihrer Arbeit war für Sie besonders spannend und warum?
Wie haben Sie das „wissenschaftliche“ Arbeiten erlebt?
Welche Erkenntnisse aus Ihrer Arbeit haben Sie persönlich überrascht?
Wenn Sie Ihre Zusammenarbeit im Team noch einmal kritisch betrachten, welche Situation war besonders schwierig und warum? Wie haben Sie diese Situation gemeistert?
Herzlichen Dank für die Rückmeldungen aus dem Schulzentrum Herbststraße von Manuel Wandl, Andrea Prenner und Gabriele Sulzgruber-Schartl sowie aus Michelbeuern von Andrea Asinger und Johannes Tögelhofer.
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