Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/bilanzierung
Timestamp: 2019-12-13 00:13:41
Document Index: 3552903

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 21', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 32', '§ 8', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 7']

Bilanzierung | Rechtslupe
Solan­ge der Pro­vi­si­ons­an­spruch des Han­dels­ver­tre­ters noch unter der auf­schie­ben­den Bedin­gung der Aus­füh­rung des Geschäfts steht, ist er nicht zu akti­vie­ren. Pro­vi­si­ons­vor­schüs­se sind beim Emp­fän­ger als "erhal­te­ne Anzah­lun­gen" zu pas­si­vie­ren. Auf­wen­dun­gen, die im wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit den Pro­vi­si­ons­vor­schüs­sen ste­hen, sind nicht als "unfer­ti­ge Leis­tung" zu akti­vie­ren, wenn kein Wirt­schafts­gut ent­stan­den ist.
Ein Rück­de­ckungs­an­spruch stellt eine For­de­rung gegen den Ver­si­che­rer dar, die zum Umlauf­ver­mö­gen gehört. Die Anschaf­fung eines Rück­de­ckungs­an­spruchs ist regel­mä­ßig kei­ne von § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG erfass­te Anschaf­fung von Wert­pa­pie­ren und ver­gleich­ba­ren, nicht ver­brief­ten For­de­run­gen und Rech­ten des Umlauf­ver­mö­gens. Der vom Unter­neh­mer gezahl­te Bei­trag zur Anschaf­fung des unstrei­tig dem Betriebs­ver­mö­gen zuzu­ord­nen­den
Eine Rück­stel­lungs­bil­dung durch einen Ver­mie­ter setzt des­sen Berech­ti­gung zur Gewinn­ermitt­lung durch Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich gemäß § 4 Abs. 1 i.V.m. § 5 EStG vor­aus. Ist dage­gen eine sol­che Gewerb­lich­keit zu ver­nei­nen, lie­gen Über­schus­s­ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§ 21 EStG) vor, bei denen eine Bilan­zie­rung von vorn­her­ein nicht in Betracht kommt. Nach der Recht­spre­chung
Rang­rück­tritt – und die Bilan­zie­rung der Ver­bind­lich­kei­ten
Eine Ver­bind­lich­keit, die nach einer im Zeit­punkt der Über­schul­dung getrof­fe­nen Rang­rück­tritts­ver­ein­ba­rung nur aus einem zukünf­ti­gen Bilanz­ge­winn und aus einem etwai­gen Liqui­da­ti­ons­über­schuss zu til­gen ist, unter­liegt dem Pas­si­vie­rungs­ver­bot des § 5 Abs. 2a EStG 2002 . Die­ser Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist im Schrift­tum teil­wei­se zuge­stimmt wor­den . Ande­re Autoren sind der Ent­schei­dung
Führt ein Steu­er­pflich­ti­ger mit zwei Betrie­ben Ver­rech­nungs­kon­ten, die dazu die­nen, Zah­lun­gen dem­je­ni­gen Betrieb zuzu­ord­nen, an den sie zwar tat­säch­lich nicht geleis­tet sind, zu dem sie aber wirt­schaft­lich gehö­ren, so sind die Sal­den die­ser Ver­rech­nungs­kon­ten in die Ermitt­lung der Betriebs­ver­mö­gen der bei­den Betrie­be ein­zu­be­zie­hen. Es ent­spricht all­ge­mei­ner Auf­fas­sung und ist z.B.
Inter­na­tio­na­le Wirt­schafts­be­zie­hun­gen sind nicht nur auf staat­li­cher Ebe­ne in den letz­ten Jahr­zehn­ten zuneh­mend wich­ti­ger gewor­den. Eine wach­sen­de Zahl von Unter­neh­men – auch aus dem Mit­tel­stand – pfle­gen inzwi­schen Bezie­hun­gen ins Aus­land. Dabei geht es um die Zusam­men­ar­beit, um neue Märk­te zu erschlie­ßen. Oder die Grün­dung von Toch­ter­ge­sell­schaf­ten, die Pro­duk­te und
Bilanz­an­satz eines erst spä­ter fäl­li­gen Sanie­rungs­zu­schus­ses
Ein bereits ent­stan­de­ner, aber erst in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum fäl­li­ger Sanie­rungs­zu­schus­ses ist mit sei­nem Nenn­wert, nicht mit einem nied­ri­ge­ren Teil­wert anzu­set­zen. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG sind die nicht in § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG genann­ten Wirt­schafts­gü­ter –u.a. Wirt­schafts­gü­ter des Umlauf­ver­mö­gens wie die streit­ge­gen­ständ­li­che Zuschuss­for­de­rung– grund­sätz­lich mit den Anschaf­­fungs- oder
Ver­tei­lung eines Über­gangs­ver­lusts beim Über­gang zur Bilan­zie­rung
Es ist aus sach­li­chen Bil­lig­keits­grün­den nicht gebo­ten, einen Über­gangs­ver­lust, der bei dem Wech­sel von der Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung nach § 4 Abs. 3 EStG zur Gewinn­ermitt­lung durch Bestands­ver­gleich nach § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 EStG ent­steht, auf das Jahr des Über­gangs und die bei­den Fol­ge­jah­re zu ver­tei­len. Die Ent­schei­dung über einen Antrag auf abwei­chen­de
Erzielt ein Kind gewerb­li­che Ein­künf­te und steht ihm hin­sicht­lich der Gewinn­ermitt­lungs­art ein Wahl­recht zwi­schen dem Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich und der Ein­­nah­­me-Über­­­schus­s­­rech­­nung zu, so kann die­ses Wahl­recht auch bei der für die Kin­der­geld­fest­set­zung nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG 2002 not­wen­di­gen Ermitt­lung der Ein­künf­te des Kin­des nur vom Kind und nicht vom Kin­der­geld­be­rech­tig­ten
Gemäß § 8 Abs. 1 KStG 2002 i.V.m. § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 ist in den Bilan­zen das Betriebs­ver­mö­gen anzu­set­zen, das nach den han­dels­recht­li­chen Grund­sät­zen ord­nungs­mä­ßi­ger Buch­füh­rung (GoB) aus­zu­wei­sen ist. Die han­dels­recht­li­chen GoB erge­ben sich u.a. aus den Bestim­mun­gen des Ers­ten Abschnitts des Drit­ten Buchs "Vor­schrif­ten für alle Kauf­leu­te"
Ein bilan­zie­ren­der Gewer­be­trei­ben­der, dem eine Eigen­tums­woh­nung gehört und der Zah­lun­gen in eine von der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft gebil­de­te Instand­hal­tungs­rück­stel­lung geleis­tet hat, muss sei­ne Betei­li­gung an der Instand­hal­tungs­rück­stel­lung mit dem Betrag der geleis­te­ten und noch nicht ver­brauch­ten Ein­zah­lun­gen akti­vie­ren. Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs sind Wirt­schafts­gü­ter alle Sachen, Rech­te, tat­säch­li­chen Zustän­de und kon­kre­ten
Als nicht abnutz­ba­res Wirt­schafts­gut des Anla­ge­ver­mö­gens war die Dar­le­hens­for­de­rung der Klä­ge­rin gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG i.V. mit § 8 Abs. 1 KStG, § 7 Satz 1 GewStG grund­sätz­lich mit den Anschaf­fungs­kos­ten zu bewer­ten. Bei ori­gi­när in der Per­son des Steu­er­pflich­ti­gen durch Ver­trag oder Gesetz ent­ste­hen­den For­de­run­gen gilt der Nenn­wert als Anschaf­fungs­kos­ten. Dies