Source: http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Verwaltung/Abteilung-I/Abt.I-Kr/Pruefungsord/pruefosteuropa.htm
Timestamp: 2018-01-20 07:10:19
Document Index: 356823105

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 81', 'Art. 86', '§ 57', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 4', '§ 87', '§ 3', '§ 1', '§ 20', 'Art. 50', 'Art. 80', '§ 2', '§ 2', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 15', '§ 12', '§ 2', '§ 2', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 3', '§ 3', '§ 7', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 13', '§ 14', '§ 13', '§ 14', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 21', '§ 3', '§ 6', 'Art. 88', '§ 12']

Prüfungsordnung Osteurpastudien
Der Text dieser Ordnung ist nach dem aktuellen Stand sorgfältig erstellt; gleichwohl ist ein Irrtum nicht ausgeschlossen. Verbindlich ist der amtliche, beim Prüfungsamt einsehbare, im offiziellen Amtsblatt veröffentliche Text.
für den Studiengang "Osteuropastudien"
im Rahmen des Elitenetzwerkes Bayern
Aufgrund des Art. 6 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit Art. 81 Abs. 1 Satz 1 und Art. 86a des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) und mit § 57 Abs. 1 Qualifikationsverordnung (QualV) erlässt die Universität Regensburg folgende Satzung:
§ 1 Studiengang im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern
§ 2 Art des Studiums und der Prüfungen, akademische Grade
§ 4 Eignungsfeststellung
§ 5 Studiendauer
§ 6 Prüfungsausschuss, Prüfer
§ 7 Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen
§ 9 Durchführung der Prüfungen; Nachteilsausgleich für Behinderte
§ 10 Rücktritt, Versäumnis, Täuschung, Ordnungsverstoß
§ 11 Mängel im Prüfungsverfahren, Akteneinsicht
II. Master- und Magisterprüfung
§ 12 Teile der Master- und Magisterprüfung
§ 13 Prüfungsverfahren, Fristen
§ 14 Verteilung der Leistungspunkte
§ 15 Zulassung zur Master- und Magisterprüfung und Anmeldung zu studienbegleitenden Prüfungen
§ 16 Leistungspunkte aus studienbegleitenden Prüfungen
§ 17 Die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit
§ 18 Bewertung der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit
§ 20 Abschluss, Nichtbestehen und Wiederholung der Master- und Magisterprüfung
§ 21 Ermittlung der Gesamtnote
§ 22 Prüfungszeugnis und Urkunde
§ 23 Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz und Erziehungsurlaub
III. Übergangs- und Schlussbestimmung
§ 24 Inkrafttreten der Satzung und Ende des Studiengangs
Anlage: Studienbegleitende Prüfungsleistungen und Lehrveranstaltungsarten zugeordnete Leistungspunkte
Studiengang im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern
1Der Studiengang "Osteuropastudien" wird im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern in Zusammenarbeit mit der der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Regensburg angeboten. 2 Die Ludwig-Maximilians-Universität München richtet einen entsprechenden eigenen Studiengang "Osteuropastudien" ein.
Art des Studiums und der Prüfungen, akademische Grade
(1) Im Studiengang "Osteuropastudien" sind die Abschlüsse
1. "Master of Arts" (abgekürzt "M.A.") und
2. "Magister Artium" (abgekürzt "M.A.") möglich.
(2) 1Die Masterprüfung und die Magisterprüfung bilden den Abschluss des wissenschaftlichen Studiums der "Osteuropastudien". 2Durch sie soll festgestellt werden, ob die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben wurden, die Zusammenhänge des Fachs überblickt werden und die Fähigkeit, nach wissenschaftlichen Grundsätzen selbständig zu arbeiten, erlangt wurde.
(3) 1Der Studiengang beruht an der Universität Regensburg auf vier Bereiche, aus denen ein Studienschwerpunkt und ein Ergänzungsfach bzw. zwei Ergänzungsfächer zu wählen sind:
a) Rechtswissenschaft;
b) Slavische Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft;
c) Geschichtswissenschaften;
d) Vergleichende Kulturwissenschaft.
2Aus diesen Bereichen ist einer als Studienschwerpunkt zu wählen. Darüber hinaus sind mindestens ein, höchstens zwei Bereiche, die nicht als Studienschwerpunkt gewählt wurden, als Ergänzungsfach zu wählen. 3Vergleichende Kulturwissenschaft kann nur als Ergänzungsfach gewählt werden.
(4) 1Für die einzelnen im Rahmen der Master- und der Magisterprüfung bestandenen Prüfungsleistungen werden Leistungspunkte (LP) vergeben. 2Das erfolgreiche Ablegen der Master- und der Magisterprüfung besteht aus dem Erwerb von Leistungspunkten für
studienbegleitende Lehrveranstaltungen (90 LP),
die Masterarbeit (für den Masterstudiengang) bzw. Magisterarbeit (für den Magisterstudiengang) (24 LP) und
die mündliche Prüfung (6 LP).
(5) 1Aufgrund der bestandenen Masterprüfung verleiht die Universität Regensburg den akademischen Grad "Master of Arts" (abgekürzt M.A.). 2Aufgrund der bestandenen Magisterprüfung verleiht die Universität Regensburg den akademischen Grad "Magister Artium" (abgekürzt M.A.).
(1) Die Qualifikation für das Masterstudium "Osteuropastudien" besitzt, wer
über einen mit der Note "sehr gut" - mindestens jedoch mit der Note "gut" (bei Juristen mindestens mit "vollbefriedigend") - abgeschlossenen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss verfügt,
über Grundkenntnisse in mindestens einer osteuropäischen Staatssprache verfügt,
über gesicherte Deutschkenntnisse verfügt,
über gesicherte Englischkenntnisse verfügt und
erfolgreich an einer Eignungsfeststellung (§ 4) teilgenommen hat.
(2) Die Qualifikation für das Magisterstudium "Osteuropastudien" besitzt, wer
eine Zwischenprüfung in einem Magister-, Diplom- oder Staatsexamensstudiengang mit der Note "sehr gut" - mindestens jedoch mit der Note "gut" - abgelegt hat und im selben Studiengang und Fach zwei Hauptseminarscheine oder entsprechende Nachweise erworben hat und
die in Abs. 1 Nrn. 2 bis 5 genannten Voraussetzungen erfüllt.
(3) 1Osteuropäische Sprachen nach Abs. 1 Nr. 2 sind Albanisch, Bulgarisch, Estnisch, Griechisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Mazedonisch, Rumänisch, Russisch, Polnisch, Serbisch, Slowakisch, Slowenisch, Tschechisch, Ukrainisch, Ungarisch und Weißrussisch. 2Grundkenntnisse nach Abs. 1 Nr. 2 sind Sprachkenntnisse, die dem Niveau von UNIcert Stufe 1 entsprechen.
(4) 1Gesicherte Sprachkenntnisse müssen mindestens dem Niveau entsprechen, das in einem fünfjährigen aufsteigenden, mindestens mit der Note "ausreichend" abgeschlossenen Schulunterricht erreicht wird. 2§ 87 Abs. 6 der Schulordnung für die Gymnasien in Bayern (GSO) in der jeweils geltenden Fassung gilt entsprechend.
(1) 1Gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 5, Abs. 2 Nr. 2 wird die erfolgreiche Teilnahme an einer Eignungsfeststellungsprüfung für die Aufnahme in den Studiengang "Osteuropastudien" vorausgesetzt. 2Der Zweck dieses Verfahrens liegt darin, besonders hoch qualifizierte Bewerber, welche die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einem Studium im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern gewährleisten, auszuwählen.
(2) 1Die Durchführung der Eignungsfeststellung obliegt einer gemeinsamen Auswahl- und Planungskommission, in die jede der in § 1 genannten Universitäten ihren inneruniversitären Koordinator entsendet. 2Die Eignung für das Studium im Studiengang "Osteuropastudien" wird durch einstimmiges, auf "bestanden" lautendes Urteil der Mitglieder der Kommission festgestellt; stimmt ein Mitglied der Kommission mit "nicht bestanden", ist die Eignung nicht festgestellt.
(3) Für die Bewerbung zur Eignungsfeststellung sind folgende Unterlagen einzureichen:
ein Nachweis über den Erwerb der Hochschulreife in Kopie;
ein Nachweis über die erforderlichen Sprachkenntnisse;
Zeugnisse über einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss bzw. über erfolgreich bestandene Zwischenprüfung und zwei Hauptseminarscheine;
gegebenenfalls vorhandene Nachweise über eine studiengangspezifische Berufsausbildung, freiwillige Praktika, Teilnahme an Wettbewerben oder ähnliche, einen Bezug zum beabsichtigten Studium aufweisende Aktivitäten;
eine schriftliche Begründung für den Studienwunsch im Umfang von bis zu 150 Wörtern.
(4) 1Die Bewerbung ist bis zum 15. Juli des betreffenden Jahres (Ausschlussfrist) beim Sprecher des Studiengangs (Ludwig-Maximilians-Universität München, Historisches Seminar, Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas) einzureichen. 2Für die Bewerbung zum Wintersemester 2004/2005 endet die Frist nach Satz 1 ausnahmsweise erst am 1. Oktober 2004 (Ausschlussfrist).
(5) 1Die Auswahlkommission prüft in einer ersten Stufe der Eignungsfeststellung anhand der eingereichten Unterlagen, ob sich der Bewerber auf Grund seiner nachgewiesenen Vorbildung für den Studiengang "Osteuropastudien" eignet. 2Für die Bewertung werden insbesondere die bislang erbrachten Studienleistungen und die Schlüssigkeit der schriftlichen Begründung für den Studienwunsch herangezogen.
(6) 1Bewerber, die nach Prüfung der eingereichten Unterlagen als geeignet erscheinen, werden zur zweiten Stufe der Eignungsfeststellung (Abs. 7 bis 9) geladen. 2Alle übrigen Bewerber erhalten einen mit Gründen versehenen Ablehnungsbescheid.
(7) 1Die zweite Stufe der Eignungsfeststellung besteht in einem etwa halbstündigen Auswahlgespräch mit der Auswahlkommission. 2Dabei soll festgestellt werden, ob neben den durch die Hochschulzeugnisse nachgewiesenen Kenntnisse eine individuelle Begabung und Motivation vorhanden ist, die es erlaubt, am Studiengang "Osteuropastudien" erfolgreich teilzunehmen.
(8) Über den Verlauf des Gesprächs ist eine Niederschrift zu fertigen, aus der Ort und Tag, die Dauer, die Namen der Teilnehmer, der Verlauf des Gesprächs und die Schwerpunkte der Themen sowie deren Bewertung durch die Prüfer ersichtlich sein müssen.
(9) 1Das Ergebnis der zweiten Stufe der Eignungsfeststellung wird allen Teilnehmern des Auswahlgesprächs schriftlich mitgeteilt. 2Ein ablehnender Bescheid bedarf einer Begründung.
(10) Eine nicht bestandene Eignungsfeststellung kann einmal wiederholt werden. Eine weitere Wiederholung ist ausgeschlossen.
(2) Der Umfang der erforderlichen Lehrveranstaltungen beträgt 44 Semesterwochenstunden (SWS) (vgl. § 20 der Studienordnung).
Prüfungsausschuss, Prüfer
(1) 1Für die Organisation der Prüfungen und die Erfüllung der durch die Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben wird ein Prüfungsausschuss gebildet. 2Er besteht aus je einem Professor der am Studiengang beteiligten Fächer. 3Sind aus demselben Fach mehrere Professoren am Studiengang beteiligt, einigen sich diese, wer Mitglied des Prüfungsausschusses wird. 4Kommt keine Einigung zustande, entscheidet das Los. 5Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. 6Sie endet vorzeitig durch Amtsverzicht. 7Wiederbestellung ist möglich.
(2) Der Prüfungsausschuss wählt einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter.
(3) 1Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn sämtliche Mitglieder ordnungsgemäß und mindestens eine Woche vor der Sitzung geladen sind und die Mehrheit anwesend und stimmberechtigt ist; er beschließt mit der Mehrzahl der abgegebenen Stimmen in Sitzungen. 2Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 3Stimmenthaltung, geheime Abstimmung und Stimmrechtsübertragungen sind nicht zulässig. 4Für den Ausschluss eines Mitglieds von der Beratung und Abstimmung gilt Art. 50 BayHSchG.
(4) Bei der Erfüllung seiner organisatorischen Aufgaben wird der Prüfungsausschuss durch das Prüfungssekretariat unterstützt.
(5) 1Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden. 2Er berichtet regelmäßig dem Fachbereichsrat und dem Sprecher des Studienganges über die Prüfungen und Studienzeiten und gibt Anregungen zur Reform der Studienpläne und der Prüfungsordnung.
(7) 1Der Prüfungsausschuss ist für die Durchführung der Prüfungen zuständig. 2Er trifft die hierfür notwendigen Entscheidungen, soweit nicht andere Organe in dieser Prüfungsordnung für zuständig erklärt sind. 3Der Prüfungsausschuss kann in widerruflicher Weise die Erledigung bestimmter Aufgaben auf seinen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter übertragen; im übrigen ist der Vorsitzende befugt, unaufschiebbare Entscheidungen, bei denen ein Zusammentreten des Prüfungsausschusses nicht abgewartet werden kann, an seiner Stelle zu treffen. 4Hierüber hat er den Prüfungsausschuss auf seiner nächsten Sitzung zu informieren.
(8) Zur Durchführung von Prüfungen können alle nach Art. 80 Abs. 6 BayHSchG i.V.m. der Hochschulprüferverordnung zur Abnahme von Prüfungen Berechtigten bestellt werden.
(1) 1Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen in einem Master-, Magister- oder Diplomstudiengang an anderen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland werden angerechnet, es sei denn, dass diese nicht gleichwertig sind. 2Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen werden auch durch die erfolgreiche Teilnahme an einer entsprechenden Fernstudieneinheit nachgewiesen, soweit die Einheit dem entsprechenden Lehrangebot des Präsenzstudiums inhaltlich gleichwertig ist; dies gilt entsprechend für die erfolgreiche Teilnahme an Lehrangeboten der Virtuellen Hochschule Bayern.
(2) Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen in einem Master-, Magister- oder Diplomstudiengang an ausländischen Hochschulen werden in der Regel anerkannt, außer sie sind nicht gleichwertig.
(3) 1Gleichwertigkeit liegt vor, wenn bei einer Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung die Vergleichbarkeit der Studienleistung mit einer im Rahmen der Master- oder Magisterprüfung zu erbringenden Prüfungsleistung festgestellt wird. 2Für die Feststellung der Gleichwertigkeit sind - soweit vorhanden - die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen maßgebend. 3Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit kann die Zentralstelle für das ausländische Bildungswesen gehört werden.
(4) 1Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen können nach Abs. 1 und 2 insgesamt im Umfang von bis zu 12 Leistungspunkten angerechnet werden. 2Die Anrechnung einer Prüfungsleistung als mündliche Prüfungsleistung oder als Masterarbeit bzw. Magisterarbeit ist ausgeschlossen. 3Die Anrechnung setzt voraus, dass die Prüfung, im Rahmen derer die anzurechnende Prüfungsleistung erbracht wurde, nicht endgültig nicht bestanden wurde.
(1) 1Die Prüfungsleistungen werden von den jeweiligen Prüfern mit folgenden Noten bewertet:
Note 1 "sehr gut" = eine hervorragende Leistung;
Note 2 "gut" = eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
Note 3 "befriedigend" = eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;
Note 4 "ausreichend" = eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;
Note 5 "nicht ausreichend" = eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.
2Die Notenziffern 1 bis 4 können zur Differenzierung um 0,3 erhöht oder erniedrigt werden und sind in dieser Form zur Berechnung der Gesamtnote heranzuziehen; die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind ausgeschlossen.
(2) 1Wird eine Prüfungsleistung nur von einem Prüfer bewertet, so setzt dieser die Note gemäß Abs. 1 fest. 2Wird eine Prüfungsleistung von mehreren Prüfern bewertet oder besteht eine Prüfungsleistung aus mehreren Teilleistungen, so wird von jedem Prüfer und/oder für jede Teilleistung eine Note gemäß Abs. 1 gebildet und aus ihnen ein auf zwei Nachkommastellen (unter Weglassung der übrigen Nachkommastellen) berechnetes gewogenes arithmetisches Mittel gebildet. 4Die Note der Prüfungsleistung lautet dann
bei einem Mittel bis 1,50: "sehr gut"
bei einem Mittel von 1,51 bis 2,50: "gut"
bei einem Mittel von 2,51 bis 3,50: "befriedigend"
bei einem Mittel von 3,51 bis 4,00: "ausreichend"
bei einem Mittel von 4,01 bis 5,00: "nicht ausreichend".
Durchführung der Prüfungen; Nachteilsausgleich für Behinderte
(1) Schriftliche Prüfungen dienen dem Nachweis, dass in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln Grundtatsachen des Faches dargestellt, Probleme des Faches erkannt und mit den geläufigen Methoden einer Lösung zugeführt werden können.
(2) 1Wer nachweist, dass er über einen längeren Zeitraum hinweg oder dauernd schwerbehindert ist, hat Anspruch auf Berücksichtigung seiner Lage. 2Insbesondere ist, falls die Art der Behinderung es rechtfertigt, die Bearbeitungszeit bei schriftlichen Prüfungen um bis zu einem Viertel zu verlängern. 3Der Nachteilsausgleich ist vor der Anmeldung zu der jeweiligen Prüfung bei der Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses zu beantragen.
(1) 1Falls nach der Anmeldung zu einer zeitlich und örtlich festgesetzten Prüfung ohne triftigen Grund ein Rücktritt von dieser Prüfung erfolgt, gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. 2Unterbleibt ohne triftigen Grund die Teilnahme an einer zeitlich und örtlich festgesetzten Prüfung, zu der eine Anmeldung vorliegt, so wird dies wie ein Rücktritt ohne triftigen Grund behandelt. 3Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird.
(2) 1Die für den Rücktritt geltend gemachten Gründe müssen dem Prüfungsausschuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. 2Dieser kann bei Krankheit allgemein oder im Einzelfall die Vorlage eines Attestes eines vom Prüfungsausschuss benannten Arztes verlangen.
(3) 1Werden die Gründe für den Rücktritt anerkannt, so setzt der Prüfungsausschuss den neuen Prüfungstermin fest. 2Die Ergebnisse bereits erbrachter Prüfungsleistungen bzw. von Teilleistungen im Rahmen der Prüfungsleistung werden angerechnet. 3Der Prüfungsausschuss kann bestimmen, dass die versäumten Prüfungsleistungen - sofern die anerkannten Gründe dem nicht entgegenstehen - in unmittelbarem Anschluss an den ursprünglichen Prüfungstermin nachgeholt werden.
(4) 1Bei einem Versuch, das Ergebnis einer Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu eigenem oder fremdem Vorteil zu beeinflussen, gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. 2Als Versuch gilt bereits der Besitz nicht zugelassener Hilfsmittel während und nach Austeilung der Klausurunterlagen. 3Ob einer der aufgeführten Tatbestände vorliegt, entscheidet der Prüfungsausschuss. 4Solange diese Entscheidung nicht getroffen ist, kann die Prüfung fortgesetzt werden.
(5) Wer den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von dem jeweiligen Prüfer oder Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; die betreffende Prüfungsleistung gilt als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet.
(6) 1Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass eine Täuschung hierüber beabsichtigt war, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Magister- bzw. des Masterprüfungszeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. 2Wurde die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, entscheidet der Prüfungsausschuss unter Beachtung der allgemeinen verwaltungsrechtlichen Grundsätze über die Rücknahme rechtswidriger Verwaltungsakte.
(7) 1Ergibt sich nach Ausstellung und Aushändigung eines Prüfungszeugnisses, dass unerlaubte Hilfsmittel benutzt wurden oder eine Täuschung begangen wurde, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich die betreffenden Noten berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären. 2Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. 3Eine derartige Entscheidung ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
(8) Vor einer Entscheidung nach Abs. 6 oder 7 ist dem Kandidaten Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
(1) Erweist sich, dass das Prüfungsverfahren mit wesentlichen Mängeln behaftet war, die das Prüfungsergebnis beeinflusst haben können, so ist auf Antrag oder von Amts wegen anzuordnen, dass von bestimmten oder von allen Prüflingen die Prüfung oder ein einzelner Teil derselben wiederholt wird.
(2) 1Mängel des Prüfungsverfahrens oder eine vor oder während einer zeitlich und örtlich festgesetzten Prüfung eingetretene Prüfungsunfähigkeit müssen unverzüglich, spätestens jedoch vor Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses beim Prüfungsausschuss oder beim Prüfer geltend gemacht werden. 2Die Geltendmachung ist in jedem Fall ausgeschlossen, wenn seit Erbringen der Prüfungsleistung ein Monat verstrichen ist.
(3) Sechs Monate nach Abschluss der Prüfung dürfen von Amts wegen Anordnungen nach Abs. 1 nicht mehr getroffen werden.
(4) 1Nach Abschluss der Magister- bzw. der Masterprüfung wird auf Antrag, der an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten ist, Einsichtnahme in die Prüfungsakten gewährt. 2Vor Abschluss der Magister- bzw. der Masterprüfung wird Akteneinsicht nur in diejenigen Teile der Prüfungsakte gewährt, die sich auf selbständige Teile der Prüfungen beziehen. 3Die Anfertigung von Abschriften und Fotokopien ist nicht zulässig.
Teile der Master- und Magisterprüfung
Die Master- und die Magisterprüfung bestehen jeweils aus:
studienbegleitenden Prüfungen,
der Masterarbeit (für den Masterstudiengang) bzw. der Magisterarbeit (für den Magisterstudiengang) und
Prüfungsverfahren, Fristen
(1) Leistungspunkte werden erworben
in studienbegleitenden Prüfungen zu Vorlesungen, Kernkursen, Seminaren, Projektkursen/Tutorien, Colloquien aus
a) dem Studienschwerpunkt (§ 2 Abs. 3 Nr. 1),
b) dem Ergänzungsfach bzw. den Ergänzungsfächern(§ 2 Abs. 3 Nr. 1),
c) dem Projektmodul (§ 14 der Studienordnung),
d) der Sprachausbildung (§ 15 der Studienordnung),
e) dem Berufspraktikum (§ 16 der Studienordnung),
f) der Sommerschule (§ 17 der Studienordnung);
in der Masterarbeit (für den Masterstudiengang) bzw. der Magisterarbeit (für den Magisterstudiengang);
in der mündlichen Prüfung.
(2) 1Die studienbegleitenden Prüfungen nach Abs. 1 Nr. 1 werden in Form von
mündlichen Leistungen (Beteiligung, Referat, Präsentation, Fachbeiträge),
sonstigen schriftlichen Leistungen (Konzept, Projektdurchführung, Protokoll, Arbeitsbericht, Abschlussarbeit)
abgenommen. 2Die für die betreffende Lehrveranstaltung verantwortliche Lehrperson gibt im Benehmen mit dem Prüfungsausschuss zu Beginn dieser Veranstaltung bekannt, in welcher Form die einzelnen Prüfungsleistungen abgenommen und wie diese bei der Errechnung der Gesamtnote der Veranstaltung gewichtet werden. 3Die Bearbeitungszeit für eine Hausarbeit nach Satz 1 Nr. 2 beträgt höchstens vier Wochen. 4Die Bearbeitungszeit für eine Klausur nach Satz 1 Nr. 3 beträgt die Anzahl der Semesterwochenstunden der betreffenden Veranstaltung in Zeitstunden. 5Die Dauer einer mündlichen Prüfung nach Satz 1 Nr. 1 beträgt ein Viertel der Semesterwochenstunden der betreffenden Veranstaltung in Zeitstunden, höchstens aber 45 Minuten. 6Pro Lehrveranstaltung wird eine Prüfungsleistung abgenommen. 7Die Zulassung zu einer studienbegleitenden Prüfung kann von der regelmäßigen Teilnahme an der entsprechenden Lehrveranstaltung abhängig gemacht werden.
(3) An den Prüfungen gemäß den Abs. 1 und 2 ist so rechtzeitig teilzunehmen, dass die für das Bestehen erforderlichen Leistungspunkte bis zum Ende des vierten Fachsemesters erworben werden.
(4) Wird die Frist gemäß Abs. 3 aus selbst zu vertretenden Gründen um mehr als zwei Semester überschritten, so gilt die Master- bzw. Magisterprüfung als abgelegt und erstmals nicht bestanden.
(5) 1Die Gründe, die das Überschreiten der Frist gemäß Abs. 4 rechtfertigen sollen, müssen vor Ablauf der Frist beim Prüfungsausschuss geltend und glaubhaft gemacht werden. 2Bei Krankheit kann die Vorlage des Attestes eines vom Prüfungsausschuss bestimmten Arztes oder eines Amtsarztes verlangt werden. 3Über die Anerkennung der Gründe und die Dauer der Fristverlängerung entscheidet der Prüfungsausschuss. 4Über die Entscheidung ergeht ein schriftlicher Bescheid, der im Falle der Ablehnung begründet und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen wird.
Verteilung der Leistungspunkte
(1) 1Für jede zu prüfende Person, die nach Maßgabe des § 15 zur Master- bzw. Magisterprüfung zugelassen wurde, wird beim interuniversitären Koordinator des Studienganges ein Leistungspunktekonto, in dem die erzielten Leistungspunkte erfasst werden, eingerichtet. 2Nach Abschluss der Prüfungen des jeweiligen Semesters wird Auskunft über den Stand der Leistungspunkte erteilt. 3Der Termin wird durch Anschlag bekannt gegeben.
(2) 1Leistungspunkte werden für alle Prüfungen vergeben, die gemäß § 12 Bestandteil der Prüfung sind. 2Insgesamt sind 120 Leistungspunkte zu erwerben, die sich wie folgt verteilen:
90 LP in studienbegleitenden Prüfungen zu Vorlesungen, Kernkursen, Seminaren, Projektkursen/Tutorien, Colloquien, davon
a) 30 LP aus dem Studienschwerpunkt (§ 2 Abs. 3 Nr. 1),
b) 20 LP aus dem Ergänzungsfach bzw. den Ergänzungsfächern (§ 2 Abs. 3 Nr. 1),
c) 10 LP aus dem Projektmodul (§ 14 der Studienordnung),
d) 16 LP aus der Sprachausbildung (§ 15 der Studienordnung),
e) 8 LP aus dem Berufspraktikum(§ 16 der Studienordnung),
f) 6 LP aus der Sommerschule (§ 17 der Studienordnung);
24 LP in der Masterarbeit (für den Masterstudiengang) bzw. der Magisterarbeit (für den Magisterstudiengang);
6 LP in der mündlichen Prüfung.
3Die Anzahl der in jedem Modul des Studiums aus studienbegleitenden Prüfungsleistungen zu erwerbenden Leistungspunkte ergibt sich aus der Anlage der Prüfungsordnung.
Zulassung zur Master- und Magisterprüfung
und Anmeldung zu studienbegleitenden Prüfungen
(1) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Masterprüfung sind:
Allgemeine Hochschulreife oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife;
die Immatrikulation an der Universität Regensburg im Masterstudiengang "Osteuropastudien";
die Qualifikation gemäß § 3 Abs. 1;
eine Erklärung darüber, dass eine Master- oder Magisterprüfung im Studiengang "Osteuropastudien" oder eine vergleichbare Prüfung nicht endgültig nicht bestanden ist und dass keine Exmatrikulation unter Verlust des Prüfungsanspruches erfolgte;
eine Erklärung über den gewählten Studienschwerpunkt und das Ergänzungsfach bzw. die Ergänzungsfächer.
(2) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Magisterprüfung sind:
die Immatrikulation an der Universität Regensburg im Magisterstudiengang "Osteuropastudien";
die Qualifikation gemäß § 3 Abs. 2;
(3) Der Antrag auf Zulassung gemäß Abs. 1 oder 2 ist zu Beginn der Vorlesungszeit des ersten Fachsemesters unter Verwendung der vorgeschriebenen Vordrucke in dem jeweils durch Anschlag bekannt gegebenen Termin beim interuniversitären Koordinator des Studienganges schriftlich zu stellen.
(4) Mit dem Antrag auf Zulassung zur Masterprüfung sind folgende Unterlagen vorzulegen:
die Nachweise und Erklärungen gemäß Abs. 1;
gegebenenfalls Nachweise nach § 7.
(5) Mit dem Antrag auf Zulassung zur Magisterprüfung sind folgende Unterlagen vorzulegen:
die Nachweise und Erklärungen gemäß Abs. 2;
(6) 1Sind die Voraussetzungen des Abs. 1 oder 2 nicht erfüllt und/oder sind die gemäß Abs. 4 oder 5 erforderlichen Unterlagen unvollständig, so ist die Zulassung zu versagen. 2In diesem Fall ergeht ein ablehnender Bescheid, der eine Begründung und eine Rechtsbehelfsbelehrung aufweisen muss.
(7) Zur Teilnahme an den studienbegleitenden Prüfungen gemäß § 13 Abs. 1 Nr.1 hat zu den durch Anschlag bekannt gegebenen Terminen beim interuniversitären Koordinator des Studienganges eine Anmeldung durch Eintragung in eine Liste oder ein vergleichbares Verfahren zu erfolgen.
Leistungspunkte aus studienbegleitenden Prüfungen
1Für mit der Note "ausreichend" (4,0) oder besser bewertete Prüfungsleistungen werden Leistungspunkte vergeben. 2Leistungspunkte können nur ganzzahlig sein. 3Die Zahl der mit der erfolgreichen Teilnahme an der studienbegleitenden Prüfung zu erwerbenden Leistungspunkte ergibt sich aus der Anlage zu dieser Prüfungsordnung.
Die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit
(1) 1Die schriftliche Masterarbeit bzw. Magisterarbeit ist eine freie wissenschaftliche Arbeit. 2Ihr Thema muss dem Studienschwerpunkt entnommen werden. 3Sie soll 60 bis 80 Seiten (etwa 24.000 Wörter inkl. Fußnoten und Literatur) umfassen.
(2) 1Das Thema der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit wird von einer im Studienschwerpunkt prüfungsberechtigten Lehrperson vergeben. 2Es besteht die Möglichkeit, für das Thema Vorschläge zu machen.
(3) 1Die Vergabe der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit und der Abgabetag sind dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses durch den Themensteller anzuzeigen. 2Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt auf Antrag der zu prüfenden Person dafür, dass diese rechtzeitig das Thema erhält; bei der Vergabe des Themas wird der Vorsitzende durch das Prüfungssekretariat unterstützt. 3Das Thema kann nur einmal und nur aus triftigen Gründen und mit Einwilligung des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden.
(4) 1Die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit ist in deutscher oder englischer Sprache anzufertigen. 2In begründeten Ausnahmefällen kann sie mit Genehmigung durch den Prüfungsausschuss auch in einer anderen Sprache angefertigt werden.
(5) 1Die Anfertigung der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit unterliegt einer zeitlichen Begrenzung von vier Monaten. 2Weist die zu prüfende Person unverzüglich und vor Ablauf der Bearbeitungszeit nach, dass sie die Bearbeitungszeit ohne ihr Verschulden nicht einhalten kann, kann der Vorsitzende des Prüfungsausschusses den Abgabetermin im Falle einer Erkrankung unter Berücksichtigung der nachgewiesenen Dauer der Erkrankung, in anderen Fällen um höchstens sechs Wochen verlängern.
(6) 1Die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit ist in drei Exemplaren fristgerecht beim Prüfungssekretariat abzugeben; der Zeitpunkt der Abgabe ist aktenkundig zu machen. 2Der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit ist ein Verzeichnis der benutzten Hilfsmittel beizufügen. 3Ausführungen, die wörtlich oder sinngemäß Veröffentlichungen oder anderen Quellen entnommen wurden, sind als solche kenntlich zu machen. 4Es muss eine eigenhändig unterschriebene Versicherung darüber abgegeben werden, dass die Arbeit selbständig und ohne die Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt wurde, noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und nicht veröffentlicht wurde. 5Bei Abgabe einer unwahren Versicherung wird die Arbeit mit der Note "nicht ausreichend" bewertet.
Bewertung der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit
(1) 1Für eine mindestens mit der Note "ausreichend" (4,0) bewertete Masterarbeit bzw. Magisterarbeit werden die Leistungspunkte gemäß § 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 vergeben. 2Die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit ist vom Themensteller und einem weiteren vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu bestellenden Prüfer innerhalb einer Frist von höchstens zwei Monaten zu beurteilen. 3Wird die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit von einem der beiden Prüfer mit "nicht ausreichend" und von dem anderen Prüfer besser bewertet oder weichen die Bewertungen um mehr als zwei Noten voneinander ab, so bestellt der Prüfungsausschuss einen dritten Prüfer. 4Die Note der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit wird aus dem arithmetischen Mittel der Beurteilungen gebildet, wobei lediglich die erste Stelle hinter dem Komma berücksichtigt wird.
(2) Die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit gilt mit der Note "nicht ausreichend" bewertet, wenn sie ohne triftigen Grund nicht fristgerecht beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses abgegeben wurde.
(3) 1Wurde die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit mit "nicht ausreichend" bewertet oder gilt sie als mit "nicht ausreichend" bewertet, so werden keine Leistungspunkte erworben. 2Die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit kann in diesem Fall einmal wiederholt werden. 3Die Wiederholung der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit muss innerhalb eines Semesters nach Bekanntgabe der Note des ersten Versuchs abgeschlossen sein. 4Eine zweite Wiederholung ist ausgeschlossen.
(1) 1Die mündliche Prüfung dauert etwa 60 Minuten und besteht jeweils zur Hälfte aus
einem etwa fünfzehnminütigen Vortrag, in dem die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit vorgestellt wird, und einer etwa fünfzehnminütigen Disputation über die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit sowie
Kenntnisprüfung im Studienschwerpunkt.
2Die mündliche Prüfung findet in Anwesenheit von in der Regel zwei Prüfern, von denen mindestens einer zu den Prüfern der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit gehören muss, statt. 3Über die Prüfung wird ein Protokoll angefertigt, das von den Prüfern zu unterzeichnen ist.
(2) 1Die mündliche Prüfung ist bestanden, wenn die dabei erzielte Leistung mit der Note "ausreichend" (4,0) oder besser bewertet wurde. 2Ist die mündliche Prüfung bestanden, werden die Leistungspunkte gemäß § 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 vergeben.
(3) 1Die mündliche Prüfung ist nicht bestanden, wenn die Leistung mit der Note "nicht ausreichend" (über 4,0) bewertet wurde. 2Eine nicht bestandene oder als nicht bestanden geltende mündliche Prüfung kann innerhalb des nächsten Semesters einmal wiederholt werden. 3Die Wiederholungsprüfung ist bestanden, wenn die Note "ausreichend" (4,0) oder besser ist.
(3) Die mündliche Prüfung wird in deutscher oder englischer Sprache abgehalten; über Ausnahmen entscheidet auf begründeten Antrag, der mit dem Antrag auf Zulassung zur Master- bzw. Magisterprüfung zu stellen ist, der Prüfungsausschuss.
Abschluss, Nichtbestehen und Wiederholung
der Master- und Magisterprüfung
(1) Die Master- und die Magisterprüfung sind jeweils bestanden, wenn innerhalb der Fristen gemäß § 13 Abs. 3 und 4 insgesamt 120 Leistungspunkte nach Maßgabe des § 14 Abs. 2 erreicht wurden.
(2) Die Master- und die Magisterprüfung gelten jeweils als erstmals nicht bestanden, wenn die Frist zur Ablegung der Prüfung gemäß § 13 Abs. 4 aus selbst zu vertretenden Gründen überschritten wurde oder die zum Zeitpunkt des Ablaufens der Frist angesammelten Leistungspunkte den Festlegungen des § 14 Abs. 2 nicht entsprechen.
(3) 1Gilt die Master- bzw. Magisterprüfung gemäß Abs. 2 Satz 1 als erstmals nicht bestanden, bleiben die bis zum Zeitpunkt, zu dem das Nichtbestehen der Prüfung festgestellt wird, erworbenen Leistungspunkte erhalten. 2Die Frist gemäß § 13 Abs. 4 verlängert sich für die Wiederholungsprüfung um ein Semester. 3Innerhalb der Frist gemäß Satz 2 können die Versuche, die gemäß § 14 Abs. 2 erforderlichen Leistungspunkte zu erwerben, fortgesetzt werden.
(4) Die Master- und die Magisterprüfung sind jeweils endgültig nicht bestanden und können nicht mehr wiederholt werden, wenn
die mündliche Prüfung oder die Masterarbeit bzw. Magisterarbeit nach Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten mit "nicht ausreichend" (über 4,0) bewertet wurde oder
aus selbst zu vertretenden Gründen eine Frist für eine Wiederholungsprüfung überschritten wurde.
(5) Wurde die Master- bzw. die Magisterprüfung nicht bestanden oder gilt sie als nicht bestanden, so ergeht hierüber ein schriftlicher Bescheid, in dem auf die entsprechenden Bestimmungen dieser Prüfungsordnung hinzuweisen ist.
(1) 1Ist die Master- bzw. die Magisterprüfung bestanden, wird eine Gesamtnote gebildet. 2Zur Ermittlung der Gesamtnote werden die Noten der Veranstaltungen und Module gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a-c sowie Nrn. 2 und 3 mit der Zahl der zugehörigen Leistungspunkte multipliziert, dann addiert und durch 90 dividiert. 3Für die Sprachausbildung, das Berufspraktikum und die Sommerschule (§ 14 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. d-f) werden keine Noten ausgewiesen. 4Die Gesamtnote wird auf zwei Dezimalstellen und nicht gerundet ermittelt.
(2) Für die Gesamtnote ergibt sich bei einem Durchschnitt
von 1,00: die Note "mit Auszeichnung";
von 1,01 bis 1,50: die Note "sehr gut";
von 1,51 bis 2,50: die Note "gut";
von 2,51 bis 3,50: die Note "befriedigend";
von 3,51 bis 4,00: die Note "ausreichend".
(1) 1Über die bestandene Master- bzw. Magisterprüfung wird ein Prüfungszeugnis ausgestellt. 2Es enthält
in einer fächerweisen Anordnung die Titel sämtlicher Veranstaltungen, in denen studienbegleitende Prüfungsleistungen erbracht und Leistungspunkte erworben wurden sowie die dabei erzielten, in Worten und Ziffern ausgedrückten Noten;
die in Worten und Ziffern ausgedrückte Note der mündlichen Prüfung;
die in Worten und Ziffern ausgedrückte Note und den Titel der Masterarbeit bzw. Magisterarbeit;
die in Worten und Ziffern ausgedrückte Gesamtnote der Prüfung.
(2) 1Mit dem Zeugnis wird eine Urkunde ausgehändigt, die im Falle der Masterprüfung die Verleihung des akademischen Grades "Master of Arts (M.A.)" und im Falle der Magisterprüfung die Verleihung des akademischen Grades "Magister Artium (M.A.)" beurkundet und das in Worten ausgedrückte Gesamtergebnis der Prüfung gemäß § 21 Abs. 2 enthält. 2 Mit dem Zeugnis wird ein "Diploma Supplement" ausgehändigt.
(3) 1Das Datum des Zeugnisses und der Urkunde ist der Tag, an dem der Prüfungsausschuss das Bestehen der Prüfung festgestellt hat. 2Das Prüfungszeugnis wird vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder seinem Stellvertreter unterzeichnet. 3Die Urkunde wird vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder dessen Stellvertreter unterzeichnet; sie ist mit dem Siegel der Fakultät zu versehen.
Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz und Erziehungsurlaub
Auf die Prüfungsfristen werden auf Antrag Schutzfristen des § 3 Abs. 2 und des § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes sowie die Fristen für die Gewährung von Erziehungsurlaub nach Art. 88 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Bayerisches Beamtengesetz, §§ 12 bis 15 Urlaubsverordnung nicht angerechnet.
Inkrafttreten der Satzung und Ende des Studiengangs
Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2004 in Kraft.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses der Hochschulleitung der Universität Regensburg vom 8. November 2004 und der Genehmigung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Schreiben vom 06.10.2004 Nr. X/5-5e65(R)-10b/37 790.
Regensburg, den 11. November 2004
Diese Satzung wurde am 11. November 2004 in der Hochschule niedergelegt; die Niederlegung wurde am 11. November 2004 durch Aushang in der Hochschule bekanntgegeben. Tag der Bekanntmachung ist daher der 11. November 2004.
Studienbegleitende Prüfungsleistungen und Lehrveranstaltungsarten zugeordnete Leistungspunkte
LV SWS Zu benotende Prüfungsleistung LP
Vorlesung 2 Beteiligung, Mündliche Kurzprüfung 2
Kernkurs 3 Beteiligung, Referat, Hausarbeit 6
Seminar 2 Beteiligung, Referat, Klausur 6
Projektkurs (2 Sem.) 4 (2x2) Konzept, Projektdurchführung, Berichte, Abschlussarbeit 10
Colloquium 2 Beteiligung, Referat 2
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