Source: https://www.bibukurse.de/einkommensteuer/steuerpflicht/sachliche-steuerpflicht/steuerpflichtiger-bereich.html
Timestamp: 2017-06-28 10:40:43
Document Index: 91757896

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 32', '§ 3']

Steuerpflichtiger Bereich - Einkommensteuer
Einkommensteuer - Steuerpflichtiger Bereich
Nach der Frage, ob eine Vermögensmehrung steuerbar oder nicht steuerbar ist und die nicht steuerbaren ausgesondert wurden, stellt sich bei den steuerbaren (und nur bei diesen!) Einkunftsarten die Frage, ob sie
steuerfrei oder
Wenn bestimmte Einkünfte steuerbar sind, so können sie trotzdem steuerbefreit (= steuerfrei) sein. Grob gesprochen handelt es sich um:
eine teilweise Steuerbefreiung (in den Fällen des Teileinkünfteverfahrens nach § 3 Nr. 40 EStG in Höhe von 40 %) und
eine volle Steuerbefreiung.
Dies ist lediglich grob gesprochen richtig, denn vielmehr existieren bezogen auf unterschiedliche Tatbestände unterschiedliche Freibeträge bzw. Freigrenzen, die nur im Falle der Nichtüberschreitung zu einer Steuerbefreiung führen. Die Steuerbefreiungen enthält § 3 EStG, hiernach sind z.B. voll steuerfrei
Versicherungsleistungen (§ 3 Nr.1 EStG),
Abfindungen (§ 3 Nr. 9 EStG),
Aufwandsentschädigungen für nebenberufliche Tätigungen (§ 3 Nr. 26 EStG),
Sachprämien (§ 3 Nr. 38 EStG),
Trinkgelder (§ 3 Nr. 51 EStG).
Die teilweise Steuerbefreiung wird durch das sog. Teileinkünfteverfahren geregelt. Hiernach sind Erträge aus Beteiligungen an Kapitalgesellschaften zu 40 % steuerfrei (§ 3 Nr. 40 EStG) und zu 60 % steuerpflichtig. Hierbei kann es sich sowohl um regelmäßig fließende Erträge, d.h. Ausschüttungen, handeln, als auch um unregelmäßig anfallende Erträge, nämlich Veräußerungsergebnisse.
Beispiel Der Alleingesellschafter Peter G. besitzt in seinem Betriebsvermögen die Peter G. GmbH mit Sitz in Hamburg und erzielt einen Jahresüberschuss nach Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von 1.000 € und schüttet diesen aus.
Die Dividende von 1.000 €, die Peter G. sich gönnt, ist als Ertrag aus einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft nach § 3 Nr. 40 EStG nur zu 60 % steuerpflichtig. Dies bedeutet, dass 400 € für ihn steuerfrei sind und lediglich die anderen 600 € der Dividende der Einkommensteuer unterliegen.
Methode LAMBERT-REGEL:
Wenn eine Beteiligung an einer juristischen Person im Privatvermögen liegt, führt die erhaltene Dividende zur Abgeltungsteuer (d.h. wird mit 25 % besteuert). Nur die weiteren Einkünfte werden zur gewöhnlichen Besteuerung nach § 32a EStG herangezogen. Wenn eine Beteiligung an einer juristischen Person hingegen im Betriebsvermögen liegt, wird die erhaltene Dividende mit dem Teileinkünfteverfahren besteuert, d.h. 60 % sind steuerpflichtig, weitere 40 % der Dividende sind hingegen steuerfrei.
Wir rechnen also im vorliegenden Beispiel (Peter G.):
$$ 0,25 \cdot (1.000 - 801) = 0,25 \cdot 199 = 49,75 € $$
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Der Alleingesellschafter Peter G. besitzt die Peter G. GmbH mit Sitz in Hamburg und erzielt einen Jahresüberschuss nach Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von 1.000 € und schüttet diesen aus.	Er muss 400 Euro vom Einkommen versteuern.Er muss 500 Euro vom Einkommen versteuern.Er muss 600 Euro vom Einkommen versteuern.	0/0	Lösen	Diese und viele weitere Aufgaben findest du in unseren interaktiven Online-Kursen. Registriere dich jetzt!
Welche der folgenden Aussagen zum Teileinkünfteverfahren sind richtig?	Hiernach sind Erträge aus Beteiligungen an Kapitalgesellschaften zu 50 % steuerfrei und zu 50 % steuerpflichtig.Hiernach sind Erträge aus Beteiligungen an Kapitalgesellschaften zu 40 % steuerfrei und zu 60 % steuerpflichtig.Hiernach sind Erträge aus Beteiligungen an Kapitalgesellschaften zu 60 % steuerfrei und zu 40 % steuerpflichtig.	0/0	Lösen	Diese und viele weitere Aufgaben findest du in unseren interaktiven Online-Kursen. Registriere dich jetzt!
Bitte die Lücken im Text sinnvoll ausfüllen.	Die teilweise Steuerbefreiung wird durch das sog. geregelt. Hiernach sind Erträge aus Beteiligungen an Kapitalgesellschaften zu 40 % steuerfrei (§ 3 Nr. 40 EStG) und zu 60 % steuerpflichtig. Hierbei kann es sich sowohl um regelmäßig fließende Erträge, d.h. Ausschüttungen, handeln, als auch um unregelmäßig anfallende Erträge, nämlich Veräußerungsergebnisse.	0/0	Diese und viele weitere Aufgaben findest du in unseren interaktiven Online-Kursen. Registriere dich jetzt!