Source: https://esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2019/A-Einkommensteuergesetz/IV-Tarif/Paragraf-34/inhalt.html
Timestamp: 2020-08-13 12:18:31
Document Index: 29544806

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 52', '§ 52']

EStH 2019 - § 34 - Außerordentliche Einkünfte
jetzt Abs. 3
- 6.774 €
31,8836 %
32,5377%
– 21.298 €
16,6714%
(darauf entfallender Steuerbetrag = 35.064 €)
Für das z. v. E. ohne Einkünfte nach § 34 Abs. 1 EStG würde sich eine Einkommensteuer nach Splittingtarif von 35.064 € ergeben. Sie entspricht einem durchschnittlichen Steuersatz von 27,9840 %. Der ermäßigte Steuersatz beträgt mithin 56 % von 27,9840 % = 15,6710 %. Der ermäßigte Steuersatz ist höher als der mindestens anzusetzende Steuersatz in Höhe von 14 % (§ 34 Abs. 3 Satz 2 EStG). Daher ist der Mindeststeuersatz nicht maßgeblich. Mit dem ermäßigten Steuersatz gemäß § 34 Abs. 3 EStG zu versteuern: 15,6710 % von 75.000 € = 11.753 €
+ 7.666 €
(darauf entfallender Steuerbetrag = 43.464 €)
Für das z. v. E. ohne die Einkünfte nach § 34 Abs. 1 EStG zuzüglich 1/5 der Einkünfte nach § 34 Abs. 1 EStG würde sich eine Einkommensteuer nach Splittingtarif von 43.464 € ergeben. Sie entspricht einem durchschnittlichen Steuersatz von 29,9133 %. Der ermäßigte Steuersatz beträgt mithin 56 % von 29,9133 % = 16,7514 %. Der ermäßigte Steuersatz ist höher als der mindestens anzusetzende Steuersatz in Höhe von 14 % (§ 34 Abs. 3 Satz 2 EStG). Daher ist der Mindeststeuersatz nicht maßgeblich. Mit dem ermäßigten Steuersatz zu versteuern: 16,7514 % von 75.000 € = 12.563 €.
+ 13.836 €
– 19.419 €
+ 34.900 €
69.964 €/225.300 € = 31,0537 %
Der ermäßigte Steuersatz beträgt mithin 56 % von 31,0537 % = 17,3901 %. Der ermäßigte Steuersatz ist höher als der mindestens anzusetzende Steuersatz in Höhe von 14 % (§ 34 Abs. 3 Satz 2 EStG). Daher ist der Mindeststeuersatz nicht maßgeblich. Mit dem ermäßigten Steuersatz zu versteuern: 17,3901 % von 75.000 € = 13.042 €.
BMF vom 1.11.2013 (BStBl I S. 1326) unter Berücksichtigung der Änderungen durch BMF vom 4.3.2016 (BStBl I S. 277) LStH 2019 Anhang 15
BMF vom 1.11.2013 (BStBl I S. 1326), Rz. 16-19 LStH 2019 Anhang 15
BMF vom 1.11.2013 (BStBl I S. 1326) unter Berücksichtigung der Änderungen durch BMF vom 4.3.2016 (BStBl I S. 277), Rz. 8-15 (LStH 2019 Anhang 15)
Erhält ein Stpfl. wegen der Körperverletzung durch einen Dritten auf Grund von mehreren gesonderten und unterschiedliche Zeiträume betreffenden Vereinbarungen mit dessen Versicherung Entschädigungen als Ersatz für entgangene und entgehende Einnahmen, steht der Zufluss der einzelnen Entschädigungen in verschiedenen VZ der tarifbegünstigten Besteuerung jeder dieser Entschädigungen nicht entgegen (BFH vom 21.1.2004 – BStBl II S. 716). Bei einem zeitlichen Abstand zweier selbständiger Entschädigungszahlungen von sechs Jahren fehlt der für die Beurteilung der Einheitlichkeit einer Entschädigungsleistung erforderliche zeitliche Zusammenhang ( BFH vom 11.10.2017 – BStBl 2018 II S. 706).
§ 52 Abs. 47 Satz 8 EStG i. d. F. vor dem Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften
zur zeitlichen Anwendung von Absatz 3 Satz 4 § 52 Abs. 47 Satz 8 EStG i. d. F. vor dem Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften R 34.5 Abs. 2 Satz 2