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Timestamp: 2018-03-23 14:49:46
Document Index: 81704065

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 30', '§ 103', 'Art. 23', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 23']

Rechtsanwalt u. Dipl. Phys. Lindinger - BGH-Urteil im Markenrecht zu Lizenzverträgen
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BGH-Urteil im Markenrecht zu Lizenzverträgen
Der Leitsatz des BGH-Urteils (I ZR 173/14) vom 21.10.2015 im Markenrecht lautet wie folgt:
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MarkenG § 30 Abs. 1; InsO § 103 Abs. 1; Gemeinschaftsmarkenverordnung Art. 23 Abs. 1 Satz 2
a) Der Nachweis des Abschlusses eines Lizenzvertrages im kaufmännischen Geschäftsverkehr kann in der Regel nur durch Vorlage einer schriftlichen Dokumentation des Vertragsschlusses erbracht werden (Fortführung von BGH, Urteil vom 27. März 2013 - I ZR 93/12, GRUR 2013, 1150 Rn.51 = WRP 2013, 1473 - Baumann).
d) Ein Lizenzvertrag besteht auch nach dem Übergang der Marke auf einen neuen Rechtsinhaber zwischen dem ursprünglichen Rechtsinhaber und dem Lizenznehmer fort. Der neue Rechtsinhaber kann ohne Zustimmung des Lizenznehmers nicht in den Lizenzvertrag eintreten (Anschluss an BGH, Urteil vom 23. März 1982 - KZR 5/81, BGHZ 83,251, 256 bis 258 - Verankerungsteil).
e) Bei einem Erwerb von Gesamtheiten einzelner Wirtschaftsgüter eines Unternehmens wird der Erwerber nicht Gesamtrechtsnachfolger des Veräußerers (Anschluss an BGH, Urteil vom 30. Januar 2013 - XII ZR 38/12, NJW 2013, 1083 Rn.16).
f) Die Bestimmung des Art. 23 Abs.1 Satz 2 GMV setzt nicht voraus, dass der Dritte konkrete Vorstellungen von der fraglichen Rechtshandlung hat. Es genügt, dass er die Umstände kennt, die auf die Vornahme der Rechtshandlung schließen lassen."
Letztes Update 03.01.2016 | Copyright© Rechtsanwalt Bernhard Lindinger 2018 |
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