Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-12-2015-9C_829-2015
Timestamp: 2016-10-21 00:34:31
Document Index: 291618502

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'Art. 99', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 8', 'Art. 16', 'Art. 109', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 66']

9C_829/2015 (14.12.2015)
9C_829/2015 � � Urteil vom 14. Dezember 2015
Mit Verf�gung vom 30. M�rz 2015 verneinte die IV-Stelle Luzern einen Rentenanspruch des im M�rz 2013 depressiv erkrankten A.________ (geb. 1956, langj�hriger Materialeink�ufer der Firma B.________ AG) gest�tzt auf ein Administrativgutachten des Dr. med. C.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie (einschliessend Mini-ICF-APP Rating und neuropsychologische Untersuchung durch lic. phil. D.________ samt interdisziplin�rer Fallbesprechung), vom 16. Februar 2015, weil ihm eine angepasste T�tigkeit ohne Hektik, Zeit-, Termin- oder Entscheidungsdruck in einem vollen Pensum zumutbar sei.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht des Kantons Luzern ab (Entscheid vom 7. Oktober 2015).
A.________ reicht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ein und beantragt, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und es sei ihm mindestens eine Viertels-Invalidenrente zuzusprechen.
1.2.�Das vom Versicherten neu eingebrachte Schreiben des Dr. med. E.________ vom 22. Oktober 2015 ist als echtes Novum von vornherein unbeachtlich (Art. 99 Abs. 1 BGG; Urteil 9C_874/2014 vom 2. September 2015 E. 1.1; MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar zum BGG, Basel 2011, N. 43 zu Art. 99 BGG).
Das kantonale Gericht hat, unter Hinweis auf die angefochtene Verwaltungsverf�gung, die zur Beurteilung des streitigen Anspruchs auf eine Invalidenrente massgeblichen Rechtsgrundlagen (Art. 4 Abs. 1 und Art. 28 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 und Art. 16 ATSG) zutreffend dargelegt, ebenso die gem�ss der Rechtsprechung geltenden Grunds�tze zum Beweiswert �rztlicher Angaben und Gutachten sowie Stellungnahmen der Regionalen �rztlichen Dienste (RAD). Es wird auf die Erw�gungen 1.2 und 1.3 im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG).
Die Vorinstanz hat in sorgf�ltiger und umfassender W�rdigung der medizinisch-psychiatrischen Aktenlage - insbesondere des bei Dr. med. C.________ eingeholten Administrativgutachtens vom 16. Februar 2015, aber auch der im Behandlungsverlauf gemachten �rztlichen Angaben und der RAD-Stellungnahmen - gefolgert, dass in der aktuell angepassten T�tigkeit keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit besteht (angefochtener Entscheid E. 5.3, S. 11 f.). In der gesamten Beschwerdeschrift findet sich nichts, was diesen Schluss in tats�chlicher Hinsicht als offensichtlich unrichtig oder rechtsverletzend (vgl. E. 1.1) erscheinen l�sst. Gegenteils vermag eine depressive Episode, wie sie von Dr. med. C.________ - diagnostisch �bereinstimmend mit der den Versicherten fr�her behandelnden Frau Dr. med. F.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie (laut deren Bericht vom 27. M�rz 2014 die "Depression von schwer auf leicht gebessert" hatte) - festgestellt wurde, wesensgem�ss die f�r die Annahme eines invalidisierenden Leidens erforderliche Schwere (vgl. BGE 141 V 281) nicht zu erreichen. Das gilt umso mehr, als sie hier aus zwar pers�nlich nachvollziehbaren, rechtlich aber nicht sch�tzenswerten Gr�nden medikament�s unbehandelt blieb.
Die restlichen Vorbringen in der Beschwerde sind ebenfalls offensichtlich unbegr�ndet: Der Beschwerdef�hrer wurde von der langj�hrigen Arbeitgeberin wegen seiner f�r die Firma unverzichtbaren Kenntnisse weiterhin zu 60 % als Mitarbeiter in Produktion und Versand angepasst besch�ftigt und daf�r mit drei F�nfteln von Fr. 5'700.- monatlich (mal 13) entsch�digt. Mit der blossen Behauptung, er erhalte (teilweise) Soziallohn, verkennt er die diesbez�glich strengen beweism�ssigen Anforderungen (BGE 141 V 351 E. 4.2 S. 353). Deshalb und mit Blick auf die Stabilit�t des Arbeitsverh�ltnisses verletzt die vorinstanzliche Aufrechnung des effektiv erzielten Gehalts auf ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 74'100.- kein Bundesrecht (E. 1.1). Im Verh�ltnis zum aus dem Arbeitgeberbericht vom 10. Juli 2013 erschliessbaren Einkommen ohne Invalidit�t von maximal Fr. 90'186.- (h�chster, im Jahr 2011 einmalig erzielter Verdienst) resultiert offensichtlich kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad von mindestens 40 % (Art. 28 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG und Art. 16 ATSG; BGE 104 V 135 E. 2b S. 136 f.: Einkommensvergleich, ziffernm�ssig gesch�tzt).
Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG mit summarischer Begr�ndung und unter Hinweis auf den kantonalen Gerichtsentscheid (Abs. 3) erledigt.
Als unterliegende Partei hat der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).