Source: http://www.irfgp.de/psychologische-gutachten/verfahrensbeistand/
Timestamp: 2019-10-15 16:23:04
Document Index: 130671591

Matched Legal Cases: ['§ 1684', '§ 158', '§ 158', '§158', '§ 1666', '§ 158', '§158', '§ 158']

Institut für Rechtspsychologie und Psychotherapie - Verfahrensbeistand
Sachverständiger/in im Familienrecht
Gutachten in Kindschaftssachen bei Trennung und Scheidung der Eltern
OPD-2 Aufbaukurs
Gutachten bei einer Kindeswohlgefährdung
Die Begutachtung der Schuldfähigkeit
Strafrecht – forensische Prognosebegutachtung und Legal-/Kriminal(rückfall)prognose
Umgangspflegschaft § 1684 BGB
Kindeswohlgefährdung und Kindeswille
Sozialpsychologische Begutachtung
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Polygraph( Lügendetektor)
Aus dem Urteil AG Bautzen vom 26.Oktober 2017
Rechtspsychologie & Psychotherapie
Weiterbildung / Seminare 2018/ Archiv
Institut für Rechtspsychologie und Psychotherapie
Verfahrensbeistand unterichtet und begleitet das Kind, § 158 Abs. 4 Satz 2 FamFG, Verfahrensbeistand ist für die Feststellung und Geltungsmachung des Kindesinteressen im Verfahren, § 158 Abs. 4 Satz 1 FamFG zuständing.
Wann wird ein Verfahrensbeistand bestellt?
• wenn das Interesse des Kindes zu dem seiner gesetzlichen Vertreter in erheblichem Gegensatz steht (§158 Abs. 2 Satz 1 FamFG). In all den Fällen, in denen die Eltern durch unterschiedliche Anträge deutlich machen, dass sie keine gemeinsamen Lösungen mehr für die Belange des Kindes finden können und es um Entscheidungen geht, die für die Kinder von erheblichen Auswirkungen sind, ist von einer Regelbestellung auszugehen. Dies betrifft vordringlich alle Arten von Sorgerechtsstreitigkeiten, aber auch die Fälle, in denen ein Kind gegen seinen Willen in eine pädagogische, ausgerichtete oder kinderpsychiatrische geschlossene Einrichtung untergebracht werden soll.
• in Verfahren, §§ 1666 und 1666a des Bürgerlichen Gesetzbuches, wenn die teilweise oder vollständige Entziehung der Personensorge in Betracht kommt (§ 158 Abs. 2 Satz 2 FamFG). Grundlage für ein entsprechendes Verfahren ist häufig der Vorwurf einer Kindeswohlgefährdung oder ein Fehlverhalten des betroffenen Elternteils oder beider Elternteile gegenüber dem Kind
• in Verfahren, die die Herausforderung des Kindes oder eine Verbleibs Anordnung zum Gegenstand haben (§158 Abs. 2 Satz 4 FamFG). Hiermit sind Verfahren gemeint, in denen z.B. die leiblichen Eltern die Rückführung ihres Kindes aus einem Pflegeverhältnis begehren
• wenn der Ausschluss oder eine wesentliche Beschränkung des Umgangsrecht in Betracht kommt (§ 158 Abs. 2 Satz 5 FamFG)
Dies ist der Fall, wenn eine solche Maßnahme von einem Elternteil, dem Jugendamt oder durch das Gericht erworben wird. Es gibt eine große Zahl weiterer möglicher Fragestellungen, welche hier aber nicht alle aufgelistet werden sollen. Im Wesentlichen geht es in der Regel um die Klärung des Sorgerechtes, des Lebensmittelpunktes und des Umgangsrechtes des Kindes/der Kinder.
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