Source: http://www.gcw-weiher.de/Wir-ueber-uns/Satzung
Timestamp: 2019-09-20 16:07:28
Document Index: 74941147

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 26', '§ 32', '§ 6', '§ 10', '§ 71', '§ 11', '§ 11']

GCW Gymnastikclub Weiher e.V. - Satzung
S a t z u n g des Gymnastikclubs Weiher e.V.
Der Verein führt den Namen Gymnastikclub Weiher e.V. (abgekürzt GCW) und hat seinen Sitz in Ubstadt-Weiher, Ortsteil Weiher.
1. Der Verein ist unter der Nr. VR ins Vereinsregister beim Amtsgericht Bruchsal eingetragen.
2. Das Geschäftsjahr beginnt jeweils am 01. Oktober und endet am 30. September.
1. Der GCW bezweckt die Pflege und die Förderung des Sports als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit für Frauen und weibliche Jugendliche. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Angebote im Freizeit- und Gesundheitssport. Der Verein unterhält einen geordneten Übungsbetrieb.
2. Der GCW lehnt alle Bindungen parteipolitischer, religiöser und rassistischer Art abund verlangt von seinen Mitgliedern entsprechende Toleranz.
3. Der GCW ist Mitglied des Badischen Sportbundes Norde.V. sowie weiterer Sportfachverbände. Er kann Mitglied weiterer Verbände undOrganisationen werden, sofern dies dem Satzungszweck dienlich ist.
1. Der GCW verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlostätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins
4. Die Amtsträger des Vereins haben Anspruch auf Ersatz ihrer Auslagen. Die Mitglieder der Vorstandschaft gemäß § 10 Abs. 1 der Satzungkönnen als pauschalen Ersatz neben nachgewiesenen Auslagen maximal den Betrag nach § 3 Nr. 26 a EStG erhalten.
Mitglied des GCW kann jede weibliche Person werden, die Interesse für den Verein im Sinne der Satzung zeigt.
1. Der GCW besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und Fördermitgliedern.
2. Ordentliche Mitglieder sind alle gemäß § 2 BGB volljährigen Mitglieder, die selbst aktiv Sport treiben.
3. Jugendliche Mitglieder sind alle gemäß § 2 BGB noch nicht volljährigen Mitglieder, die selbst aktiv Sport treiben.
4. Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich selbst nicht sportlich betätigen, im Übrigen aber finanziell die Ziele und Zwecke des Vereins fördern.
Die Mitgliedschaft im GCW ist schriftlich zu beantragen. Minderjährigebedürfen der Einwilligung ihrer Erziehungsberechtigten.
1. Der Aufnahmeantrag ist an ein Mitglied des Vertretungsberechtigten Vorstands zu richten. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahmebesteht nicht. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages bedarf keiner Begründung.
3. Der Austritt aus dem GCW ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres möglich. Er ist schriftlich gegenüber einem Mitglied des Vertretungsberechtigten Vorstands unter Einhaltung einer Frist von einem Monatzu erklären.
4. Ein Mitglied kann aus dem GCW ausgeschlossen werden, wenn es
a. gegendie Satzung verstößt.
b. mit seiner Beitragszahlung trotz zweimaliger Mahnung in Verzug ist.
c. seine Stellung im Verein für politische oder konfessionelle Agitation missbraucht.
d. sich gegenüber anderen Mitgliedern grob unehrenhaft verhält oder den inneren Frieden des Vereins stört.
5. Der Ausschluss eines Mitglieds kann von der Gesamtvorstandschaft oder von mindestens 5 volljährigen Mitgliedern beantragt werden. Dem Auszuschließenden ist rechtliches Gehör zu gewähren. Die Vorstandschaft beschließt über den Ausschluss in grundsätzlich geheimer Abstimmung. Es ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Der Auszuschließende hat hierbei keinStimmrecht. Der erfolgte Ausschluss ist dem Ausgeschlossenen schriftlich bekannt zu geben. Der Ausgeschlossene kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Einspruch zur nächsten ordentlichen Jahreshauptversammlung einlegen. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung. Die Jahreshauptversammlung entscheidet über den Einspruch in geheimer Abstimmung. Es ist die einfache Mehrheit erforderlich. Die Entscheidung der Jahreshauptversammlung ist dem Ausgeschlossenen schriftlich bekannt zu geben.
1. Ordentliche Mitglieder, jugendliche Mitglieder ab Vollendung des 16. Lebensjahres und Fördermitglieder haben Stimmrecht in der Jahreshauptversammlung. Die Stimmabgabe muss höchstpersönlich erfolgen – auch bei jugendlichen Mitgliedern.Eine Stimmrechtsübertragung oder schriftliche Stimmabgabe ist unzulässig. Allestimmberechtigten Mitglieder haben das Recht, an die Vorstandschaft und die Jahreshauptversammlung Anträge zu stellen. Sie haben Anspruch auf Entscheidungüber ihre Anträge. Die Mitglieder wirken in der Jahreshauptversammlung an der Willensbildung im Verein und der Kontrolle der Organe des Vereins mit.
2. Alle Mitglieder haben ein Recht auf Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins.
3. Alle ordentlichen und jugendlichen Mitglieder haben dasRecht, an den Übungs- und Trainingsstunden des Vereins teilzunehmen und die Übungsstätten unter Beachtung der Hallenbelegungspläne und der Hausordnung zu benützen.
Die Mitglieder des GCW sind verpflichtet,
a. die Ziele und Zwecke des Vereins nach besten Kräften zu fördern.
b. die beschlossenen Mitgliedsbeiträge pünktlich zu zahlen.
c. Die Höhe und Fälligkeit der von den Mitgliedern zu zahlenden Mitgliedsbeiträge wird von der Jahreshauptversammlung bestimmt. Der Mitgliedsbeitrag setzt sich auseinem Grundbeitrag zusammen. Ein eÄnderung der Höhe der Mitliedsbeiträge bedarf einer Abstimmung in der Jahreshauptversammlung. Die Vorstandschaft kann in besonderen Härtefällen Mitgliedsbeiträge stunden oder erlassen.
a. Der Vertretungsberechtigte Vorstand.
b. Die Jahreshauptversammlung.
2. Alle Ämter im Verein stehen nur Frauen offen,
Den Vertretungsberechtigten Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden
a. der 1. und 2.Vorsitzende
c. die Schriftführerin
2. Jeder ist für den Verein allein vertretungsberechtigt.
3. Dem Vertretungsberechtigten Vorstand obliegt die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des GCW. Alle seine Mitglieder müssen volljährig sein.
Die Mitglieder des Vergnügungsausschusses werden jeweils durch die Jahreshauptversammlung gewählt.
1. Ihm obliegt die Organisation des Wirtschaftsbetriebs bei Veranstaltungen des Vereins.
Mitgliederversammlung im Sinne des § 32 BGB ist dieJahreshauptversammlung.
1. Sie ist das höchste Beschluss fassende Organ des Vereins. Ihre Entscheidungen und Beschlüsse sind für alle anderen Organe und die Amtsträger des Vereinsverbindlich.
2. Alle Mitglieder des GCW haben das Recht, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen.Das Stimmrecht in der Jahreshauptversammlung ergibt sich aus § 6 Abs. 1.
3. Die ordentliche Jahreshauptversammlung ist jedes Jahr im vierten Quartal durchzuführen. Auf Beschluss der Vorstandschaft oder auf schriftlichbegründetes Verlangen von mindestens einem Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder, ist eine außerordentliche Hauptversammlung durchzuführen.
4. Dieordentliche Jahreshauptversammlung sowie eine außerordentliche Hauptversammlung werden durch den Vertretungsberechtigten Vorstand durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Ubstadt-Weiher einberufen. Die Einberufung hat mit einer Frist von zwei Wochen zu erfolgen. Die Tagesordnung muss mindestens eine Woche vor dem Termin in derselben Weisebekannt gegeben werden.
5. Rechtzeitigbei einem Mitglied des Vertretungsberechtigten Vorstands eingegangene Anträge sind in der Tagesordnung aufzuführen. Anträge, die nicht auf der Tagesordnungstehen (Dringlichkeitsanträge), können nur zur Beratung und Beschlussfassung gelangen, wenn sich eine Zweidrittelmehrheit hierfür ausspricht .Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung oder Auflösung des Vereins sind unzulässig.
6. Jede ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf dieAnzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
7. Die Jahreshauptversammlung wird von einem Mitglied des Vertretungsberechtigten Vorstands geleitet. Die Schriftführerin fertigt ein Protokoll über die Jahreshauptversammlung an. Die gefassten Beschlüsse sind in vollem Wortlaut aufzunehmen. Das Original des Protokolls ist vom 1. Vorstand und von der Schriftführerin zu unterzeichnen.
a. Die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden
b. Die Wahl des Kassenwarts und der Kassenprüfer.
c. Die Wahl des Vergnügungsausschusses.
d. Die Wahl des Schriftführers.
e. Die Entgegennahme der Jahresberichte der Mitglieder des VertretungsberechtigtenVorstands und der Kassenprüfer.
f. Die Entlastung der Vorstandschaft.
h. Die Änderung oder Neufassung der Vereinssatzung.
i. Die Entscheidung über den Einspruch einesausgeschlossenen Mitglieds.
Allgemeine Regelungen der Vereinsverwaltung
1. Die Sitzungen der Vorstandschaft werden von einem Mitglied des VertretungsberechtigtenVorstands geleitet. Die Schriftführerin fertigt über jede Sitzung ein Protokollan. Die gefassten Beschlüsse sind in vollem Wortlaut aufzunehmen. Das Original des Protokolls ist von der Schriftführerin und vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen. Die Sitzungen sind nicht öffentlich.
2. Jedem Mitglied ab vollendetem 16. Lebensjahr steht das aktive Wahlrecht zu. In dieÄmter der Vorstandschaft nach § 10 Abs. 1 a bis f können nur volljährigeMitglieder gewählt werden.
3. AlleWahlen erfolgen in den nach der Satzung hierfür vorgesehenen Organen auf dieDauer von zwei Jahren. Die Wahlen finden jährlich wechselnd statt und zwar:
a) imersten Jahr:
Wahl des 1.Vorsitzenden, der Schriftführerin und des Vergnügungsausschusses
b) imzweiten Jahr
Wahl des 2. Vorsitzenden und des Kassiers
Die Gewählten bleiben bis zur Neu-bzw. Wiederwahl im Amt. Unbegrenzte Wiederwahl ist zulässig. Ein gewählterAmtsträger kann nur von demjenigen Organ abberufen werden, das ihn gewählt hat.Abwesende können nur dann gewählt werden, wenn zum Zeitpunkt der Wahl ihreEinverständniserklärung zur Wahl und zur Annahme des Amtes vorliegt.
4. Die Wahlen zu den Ämtern der Vorstandschaft erfolgen in getrennten Wahlgängen. Kandidiert für ein Amt nur eine Person, ist offene Wahl zulässig; ansonsten ist zwingend geheim zu wählen. Gewählt ist wer im ersten Wahlgang die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigen kann. Ergibt der erste Wahlgang Stimmengleichheit, so ist im zweiten Wahlgang zwischen den Kandidaten mit den meisten Stimmen eine Stichwahl durchzuführen. Bei der Stichwahl genügt die relative Mehrheit. Die gewählten Personen sind nach der Wahl zu befragen, ob sie die Wahl annehmen.
Finanzen, Kassenprüfung
1. Der Kassier besorgt die finanziellen und steuerlichen Angelegenheiten des Vereinsnach den Grundsätzen eines ordentlichen Kaufmannes.
2. Der Kassier erstattet der Jahreshauptversammlung Bericht über die Kassenlage desVereins.
3. Die Kasse ist vor der ordentlichen Jahreshauptversammlung zu prüfen. Die Prüfung erfolgt durch zwei gewählte Kassenprüfer. Die Kassenprüfer werden von der Jahreshauptversammlung auf zwei Jahregewählt. Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen nicht der Vorstandschaft angehörenund selbst keine Abteilungskasse bzw. Jugendkasse führen. Die Kassenprüfer erstatten der Jahreshauptversammlung Bericht über das Ergebnis ihrer Prüfung.Bei ordnungsgemäßer Kassenführung beantragen sie Entlastung des Kassenwarts. Die Vorstandschaft kann jederzeit eine außerordentliche Kassenprüfung anordnen.
Satzungsänderung, Auflösung des Vereins, Schlussvorschriften
1. Nur die Jahreshauptversammlung kann die Satzung des Vereins ändern. Jede Satzungsänderung ist in der Tagesordnung anzukündigen. Die zu ändernden Paragraphen sind mit der Überschrift zu bezeichnen. Soll eine weitgehende Neufassung der Satzung erfolgen, so genügt die Ankündigung „Neufassung derSatzung“.
2. Die Satzungsänderung bedarf einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Sie wird nach § 71 BGB erst wirksam mit der Eintragung imVereinsregister.
3. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zweckeinberufenen außerordentlichen Hauptversammlung (Auflösungsversammlung)beschlossen werden. Die Auflösungsversammlung muss nach den Maßgaben des § 11Abs. 5 einberufen werden. Die Tagesordnung hat den Punkt „Auflösung des Vereins“ zu enthalten. In Abweichung von § 11 Abs.6 ist die Auflösungsversammlung nur beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte allerstimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Der Beschluss zur Auflösung desVereins bedarf einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Abstimmung ist zwingend geheim durchzuführen. Die Auflösungsversammlung wähltden oder die Liquidatoren.
4. Bei Auflösung des GCW oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Ubstadt-Weiher, die es unmittelbar undausschließlich zur Förderung des gemeinnützigen Sports in Ubstadt-Weiher zuverwenden hat.
5. Diese Satzung wurde bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung vom 27.10.2011 mitder erforderlichen Mehrheit beschlossen. Sie tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Die Satzung mit den Änderungen vom 28.01.1999 tritt andiesem Tage außer Kraft.
Rosi Dickgießer, 1. Vorsitzende AngelikaDeck, 2. Vorsitzende
Luzia Just, Kassiererin Birgit Meid, Schriftführer