Source: http://baum.investments/forest-finance-gmbh-bekommt-bafin-gestattung-fuer-verkaufsprospekt-produkt-mit-totalverlustrisiko-fuer-den-anleger/
Timestamp: 2018-06-24 18:21:34
Document Index: 294409134

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 242', '§ 264', '§ 266', '§ 6', '§ 256', '§ 268', '§ 268', '§ 268', '§ 285', '§ 264', '§ 289', '§ 25', '§ 317', '§ 25']

Forest Finance GmbH bekommt BaFin gestattung für Verkaufsprospekt.Produkt mit Totalverlustrisiko für den Anleger - Baum Investments
von wpservice | Jun 11, 2017 | Allgemein | 0 Kommentare
Darauf kann man nicht oft genug hinweisen, udn ein neues Prospekt für eine Kapitalanlage ist dann auch immer ein guter Zeitpunkt diesen Hinweis nochmals los zu werden.Forest Finance Service GmbH Bonn Bekanntmachung gemäß § 9 Abs. 2 Nummer 2 Vermögensanlagengesetz
Bonn, 01. Juni 2017 Forest Finance Service GmbH
Wie unseren Lesern bekannt ist, raten wir von einem Investment in dieses Produkt ab, weil wir das Investitionsrisiko in Panama sehen. Panama ist weit weg, da mal eben hinfahren und schauen ob es ihre Bäume wirklich gibt und wie die wachsen und gedeihen ist schwerlich möglich. Bedneken Sie auch, das sie über die Gesamtlaufzeit des Investments sich darauf verlassen müssen, das das Unternehmen auch so lange existiert, udn mal ehrlich wer kann schon soweit in die Zukunft schauen?
Auch die aktuelle im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz überzeugt uns nicht. Man muss abwarten inw elche Richtung sich das Unternehmen nun wirstchaftlich entwickeln wird. Gut finden wir, das es ein BaFin gestattetes Prospekt gibt.
€ Stand 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 110.637,00 121.190,00
– andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.510,00 329.237,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.688.453,36 1.736.453,36
2. Beteiligungen 392.186,50 62.882,44
3. übrige Finanzanlagen 599.599,00 545.826,00
I. Vorräte 68.716,06 0,00
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.978.873,49 1.739.176,96
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 136.106,06 508.387,37
3. Forderungen gegen Gesellschafter 539,97 10.869,89
4. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.315.247,69 769.908,95
III. Wertpapiere 14.972,76 15.752,76
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.759.574,38 3.612.899,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.902,20 7.896,42
8.383.318,47 9.460.480,29
II. Bilanzgewinn 179.253,56 112.871,11
davon Gewinnvortrag € 112.871,11 (Vj. € 413.224,98)
B. Rückstellungen 1.944.600,00 1.242.100,00
1. Verbindlichkeiten gegen- über verbundenen Unternehmen 243.386,95 17.808,74
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.147,61 10.798,53
3. übrige Verbindlichkeiten 350.930,35 245.901,91
davon aus Steuern € 8.911,98 (Vj. € 13.164,12)
davon im Rahmen der € 0,00 sozialen Sicherheit (Vj. € 0,00)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.612.000,00 7.781.000,00
1. Rohertrag 3.321.413,49 3.689.795,83
a) Löhne und Gehälter 751.856,20 756.545,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 159.454,65 177.302,37
davon für Altersversorgung € 1.852,76 (Vj. € 5.320,70)
– auf immaterielle Vermögensgegenstände des 62.127,58 65.804,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.217.107,99 3.401.287,46
5. Erträge aus Beteiligungen 75,00 577.108,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66.374,07 51.488,61
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen 82.855,99 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.793,81 36.483,10
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 64.666,34 -119.030,62
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.618,11 -105.948,05
11. sonstige Steuern 902,00 1.271,30
12. Jahresüberschuss /-fehlbetrag 66.382,45 -14.353,87
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 112.871,11 413.224,98
14. Gewinnausschüttung 0,00 -286.000,00
15. Bilanzgewinn 179.253,56 112.871,11
Der Jahresabschluss der Forest Finance Service GmbH für das Geschäftsjahr 2015 wurde gemäß § 242 ff und § 264 ff HGB aufgestellt.
Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften der §§ 266 Abs. 2 bzw. 275 Abs. 2 HGB.
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden haben wir entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.
Aktivierungswahlrechte und Passivierungswahlrechte haben wir nicht in Anspruch genommen.
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.
Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Abschreibungsmethode.
Ab dem 1. Januar 2010 hat das Unternehmen begonnen, geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG zu aktivieren und im gleichen Jahr abzuschreiben.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Fremdwährungsanlagen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Die Vorräte werden mit Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Anschaffungsnebenkosten wurden berücksichtigt.
Die Forderungen sind zum Nominalwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand gebildet.
Liquide Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Die Umrechnung von Währungsforderungen bzw. Währungsverbindlichkeiten in EURO erfolgte zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs der einzelnen Fremdwährung am Bilanzstichtag. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.
Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und bei Laufzeiten über einem Jahr abgezinst.
3. Anlagenspiegel 2015
Anlagevermögen gem. § 268 Abs. 2 HGB Anschaffungswerte
Vortrag 1.1.2015
I. Immaterielle Vemögensgegenstände 277.214,49 23.540,00 0,00 300.754,49
– andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 491.430,27 2.307,58 0,00 493.737,85
1. Anteile an verbundene Unternehmen 1.736.453,36 2.000,00 50.000,00 1.688.453,36
2. Beteiligungen 62.882,44 419.660,05 7.500,00 475.042,49
3. übrige Finanzanlagen 530.260,60 53.773,00 0,00 584.033,60
3.098.241,16 501.280,63 57.500,00 3.542.021,79
Anlagevermögen gem. § 268 Abs. 2 HGB kumulierte Abschreibungen
I. Immaterielle Vemögensgegenstände 156.024,49 34.093,00 0,00 190.117,49
– andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.193,27 28.034,58 0,00 190.227,85
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 82.855,99 0,00 82.855,99
3. übrige Finanzanlagen -15.565,40 0,00 0,00 -15.565,40
302.652,36 144.983,57 0,00 447.635,93
Anlagevermögen gem. § 268 Abs. 2 HGB Buchwerte
I. Immaterielle Vemögensgegenstände 110.637,00 121.190,00
1. Anteile an verbundene Unternehmen 1.688.453,36 1.736.453,36
3.094.385,86 2.795.588,80
In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 166.791,00 enthalten.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Erfüllungsrückstand, ausstehende Rechnungen und zukünftige Zahlungen für COI-Zertifikate.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.
7. Beteiligungsunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB:
Unter den Finanzanlagen werden folgende Beteiligungen ausgewiesen:
Richard Focken, Lavernhe/Frankreich – vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen
(ab 1.1.2016)
Christiane Pindur, Bonn, – vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen
Harry Assenmacher, Bonn, – einzelvertretungsberechtigt
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 179.253,56 auf neue Rechnung vorzutragen
gez. Richard Focken, Geschäftsführer
Im Jahr 2015 hat das Unternehmen hauptsächlich Leistungen für die Forest Finance Panama S.A. erbracht. Für diese Leistungen wurden Provisionen bezogen. Daneben bestehen Vertriebsaktivitäten für Kakao- und Holzprodukte sowie diverse Serviceleistungen für andere Unternehmen und Organisationen.
Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Gestaltung und Konzeptionierung von ökologischen Agro-Forstmodellen, welche darauf abzielen einen dauerhaften wirtschaftlich genutzten und standortgerechten Mischwald zu erzeugen. Darüber hinaus werden Produktionsmöglichkeiten für land- und forstwirtschaftliche Produkte wie z.B. Kakao entwickelt.
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland (Bruttoinlandsprodukt) konnte sich 2015 um 1,7% nach 1,6% im Vorjahr nochmals verbessern.
Der Markt für Forstinvestments ist in Deutschland ein Nieschensegment des Kapitalmarkts, der auch durch das allgemeine Zinsniveau bzw. die Zinspolitik der EZB beeinflusst wird.
Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch zunehmenden Wettbewerb im Segment der Forstinvestments geprägt sowie durch stetig intensivierte regulatorische Maßnahmen der Finanz- und Aufsichtsbehörden.
Trotz des schwierigen Marktumfeldes und der ebenso schwierigen Ausgangslage des Jahres 2014 ist es in 2015 gelungen den Geschäftsverlauf positiv zu gestalten. Wir können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.
Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 80 gestiegen.
Die Gesamtsumme der in 2015 gezahlten Vergütungen (z.B. Gehälter, Versicherungsentgelte, Bestands-, Vertriebsprovisionen und alle Nebenleistungen) beträgt T€ 799 und teilt sich in feste (T€ 787) und variable (T€ 12) gezahlte Vergütungen.
Die Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen lässt sich nach Führungskräften (T€ 160) und Mitarbeitern (T€ 0) aufteilen, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des Unternehmens auswirkt (sog. Risktaker).
Die Zahl der Begünstigten beträgt insgesamt 45.
Besondere Gewinnbeteiligungen wurden im Jahr 2015 nicht gezahlt.
Erfolgreich wurde das Tochterunternehmen Forest Finest Consulting GmbH im Tausch gegen Aktien der NatureBank Asset Management Inc. veräußert und so der Zugang zu weiteren Märkten eröffnet.
Das Management-System der Forest Finance Service GmbH wurde im Jahr 2015 nach den Normen und Regelwerken der DIN EN ISO 9001 beurteilt und erhielt die entsprechende Zertifizierung für den Anwendungsbereich Gestaltung, Konzeptionierung und Vertrieb von ökologischen Forstdienstleistungen und Produkten.
Nach dem erheblichen Umsatzrückgang des Jahres 2014 ist es in 2015 gelungen den Umsatz wieder um 43,3% zu steigern. Der Materialaufwand erhöhte sich um 10% und beinhaltet im Wesentlichen bezogene Leistungen (Forstdienstleistungen) von Subunternehmen.
Der Personalbestand wird konsequent auf die betrieblichen Erfordernisse ausgerichtet. Die Personalkosten sind daher um 2,5% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Qualifikation der Mitarbeiter entspricht den Erfordernissen und wird durch Fortbildungen gesichert.
Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresergebnis wurde durch Einmaleffekte im Jahresergebnis 2015 beeinträchtigt. Zum einen resultiert dies aus Buchgewinnen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen (sonstige betr. Erträge). Zum anderen aus Forderungsverlusten und Wertberichtigungen sowie der Durchführung von zwei Public-Privat-Partnership (PPP) Projekten mit staatlichen Stellen im Forstbereich, die die sonstigen Aufwendungen deutlich erhöhten.
Der cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ -1.835 (Vj: T€ -3.541). Dies resultiert vor allem aus der anteiligen Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens. Hier wurden in der Vergangenheit Einzahlungen der Investoren für Green-Acacia Produkte abgegrenzt und über die individuelle Vertragslaufzeit aufgelöst. Dabei erfolgt die Auflösung nicht linear sondern aufgrund der Aufforstung und Pflege der Setzlinge anfangs mit hohen und später deutlich abnehmenden Pflegeaufwand.
Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Trotz des Erwerbs weiter Unternehmensbeteiligungen mit internationaler Ausrichtung konnten durch Verkaufserlöse aus Finanzanlagen ein per Saldo positiver Mittelzufluss aus dem Investitionsbereich in Höhe von T€ 32 generiert werden.
Die Bilanzsumme hat sich um T€ 1.077 auf T€ 8.383 verringert. Dies beruht im Wesentlichen auf der Auflösung des passiven Rechnugsabgrenzungspostens.
Das Eigenkapital hat sich um T€ 66 (= 40,5%) erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 2,7%.
Für das Provisionsgeschäft sind dies Anzahl und Volumen der Vertragsabschlüsse. Diese Kennzahlen zeigen eine deutliche Zunahme, die im Wesentlichen auf die gesteigerte Vertriebsleistung zurückzuführen ist und für die Umsatzsteigerung gesorgt hat.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind insbesondere die regulatorischen Maßnahmen der Finanzaufsicht (BAFIN), welche zu einer teils eingeschränkten sowie verzögerten Aufnahme des Produktvertriebes im Geschäftsjahr 2016 führt. Inwieweit, dies Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2016 haben wird, ist noch nicht abzusehen.
Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs investieren. Hier ist vor allem die Ausdehnung auf Partnervertriebe zu nennen sowie die Ausweitung des Vertriebes auf weitere Länder (Auslandsvertrieb). Auch wird die Forest Finance Service GmbH voraussichtlich (wie im Rahmen des Produkts GreenAcacia in der Vergangenheit bereits erfolgt) wieder als direkte Vertragspartnerin der Endkunden auftreten.
Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens trotz risikobehaftetem Umfeld positiv. Prinzipiell ist die Marktsituation für das Unternehmen gut, wir sind mit marktkonformen Produkten wettbewerbsfähig. Die jetzt greifenden regulatorischen Maßnahmen werden zwar zu einer Verzögerung im Ausbau des Retailvertriebes führen, wir sind jedoch optimistisch dies im 2. HJ 2016 aufzuholen und durch Ausweitung des Vertriebes auf Großkunden und Institutionelle Investoren zu kompensieren.
In unserer Planung gehen wir von einer weiteren Umsatzsteigerung aus. Angesichts der genannten regulatorischen Maßnahmen zu Beginn des Jahres ist die Erreichung dieses Ziels ambitioniert. Insgesamt erwarten wir, dass aufgrund eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen und unserer geringen Fixkosten der Jahresüberschuss leicht über dem aus dem Jahr 2015 liegt.
Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Auch ist abzuwarten wie sich die regulatorischen Maßnahmen genau ausgestalten werden und wie sie bei den Kunden ankommen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.
Die Wettbewerbsrisiken haben sich in 2015 nur wenig verändert. Da unsere breite Produktpalette echte Wettbewerbsvorteile bietet, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind damit jedoch im Zuge der Erfüllung der regulatorischen Maßnahmen weitere außerordentliche Kosten in nicht unerheblicher Höhe verbunden.
Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken kurzfristig nicht erkennbar. Unser eingeführtes Liquiditätsmanagement soll die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherstellen.
Zinsrisiken die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen aufgrund fehlender Finanzverbindlichkeiten nicht.
Die Liquiditätslage ist gut; ggf. eintretende Engpässe aufgrund der regulatorischen Maßnahmen können wir durch Kosteneinsparungen ausgleichen.
Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die am Markt durch unsere langjährige Kompetenz erworbene Alleinstellung bietet sehr gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bestehen im Wettbewerb.
Wie seit Jahren bewegt sich das Unternehmen in einem schwierigen politischen, wirtschaftlichen und Wettbewerbsumfeld. Die nun durchgesetzten regulatorischen Maßnahmen erschweren die kurzfristige Situation. Auf Grund der nunmehr jahrzehntelangen geschaffenen Marktstellung, des vorhandenen KnowHow und des qualifizierten sowie motivierten Personalstammes ist die Erwartung in künftige Geschäftsentwicklung jedoch weiter optimistisch. Die Nachfrage nach ökologisch und ökonomisch ausgerichteten Agro-Forstprodukten ist hoch und das Unternehmen kann diese mit marktkonformen Produkten befriedigen. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns für die Bewältigung der aktuellen und künftigen Risiken gut gerüstet.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Unternehmensbeteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft hat im Jahr 2015 keine Zweigniederlassungen.
VIII. Erklärung der gesetzlichen Vertreter nach Vorgabe des § 264 Abs. 2 S. 5,§ 289 Abs. 1 S. 5 HGB
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Forest Finance Service GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Vermögensanlagegesetzes (VermAnlG) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 25 VermAnlG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 25 Abs. 3 VermAnlG haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bonn, den 29. Februar 2016