Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/kwg-3/25k
Timestamp: 2017-02-19 17:38:22
Document Index: 175955732

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 25', '§ 25', '§ 6', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 8', '§ 25', '§ 25', '§ 12', '§ 25', '§ 25', '§ 25', 'BGH']

§ 25k KWG, Verstärkte Sorgfaltspflichten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 25k KWG, Verstärkte Sorgfaltspflichten Inhaltsübersicht
Gesetz über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz - KWG) Bundesrecht…§ 25k KWG, Verstärkte Sorgfaltspflichten§ 25l KWG, Gruppenweite Einhaltung von Sorgfaltspflichten§ 25m KWG, Verbotene Geschäfte§ 25n KWG, Sorgfalts- und Organisationspflichten beim E-Geld-Geschäft§ 26 KWG, Vorlage von Jahresabschluss, Lagebericht und Prüfungsberichten§ 26a KWG, Offenlegung durch die Institute§ 27 KWG (weggefallen)§ 28 KWG, Bestellung des Prüfers in besonderen Fällen§ 29 KWG, Besondere Pflichten des Prüfers§ 30 KWG, Bestimmung von Prüfungsinhalten§ 31 KWG, Befreiungen; Verordnungsermächtigung§ 32 KWG, Erlaubnis§ 33 KWG, Versagung der Erlaubnis§ 33a KWG, Aussetzung oder Beschränkung der Erlaubnis bei Unternehmen mit Sitz a...§ 33b KWG, Anhörung der zuständigen Stellen eines anderen Staates des Europäisch...§ 34 KWG, Stellvertretung und Fortführung bei Todesfall§ 35 KWG, Erlöschen und Aufhebung der Erlaubnis§ 36 KWG, Abberufung von Geschäftsleitern und von Mitgliedern des Verwaltungs- o...§ 36a KWG, Tätigkeitsverbot für natürliche Personen§ 37 KWG, Einschreiten gegen unerlaubte oder verbotene Geschäfte§ 38 KWG, Folgen der Aufhebung und des Erlöschens der Erlaubnis, Maßnahmen bei d...…Anhang I KWG, Informationsbogen für den Einleger
§ 25k KWG, Verstärkte Sorgfaltspflichten
§ 25k KWGGesetz über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz - KWG)BundesrechtZweiter Abschnitt – Vorschriften für Institute, Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen, gemischte Finanzholding-Gruppen und gemischte Unternehmen → 5a. – Bargeldloser Zahlungsverkehr; Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstigen strafbaren Handlungen zu Lasten der InstituteTitel: Gesetz über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz - KWG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: KWGGliederungs-Nr.: 7610-1Normtyp: Gesetz(1) 1Institute haben über § 6 des Geldwäschegesetzes hinaus verstärkte, dem erhöhten Risiko angemessene Sorgfaltspflichten auch bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Rahmen von Geschäftsbeziehungen zu Korrespondenzinstituten mit Sitz in einem Drittstaat und bei Korrespondenzinstituten mit Sitz in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums vorbehaltlich einer Beurteilung durch das Institut als erhöhtes Risiko zu erfüllen. 2Soweit sich diese Geschäftsbeziehungen nicht auf die Abwicklung des Zahlungsverkehrs beziehen, bleibt § 5 Abs. 2 Nr. 1 des Geldwäschegesetzes hiervon unberührt. 3§ 3 Abs. 4 Satz 2 des Geldwäschegesetzes findet entsprechende Anwendung.(2) Institute haben in den Fällen des Absatzes 11.ausreichende, öffentlich verfügbare Informationen über das Korrespondenzinstitut und seine Geschäfts- und Leitungsstruktur einzuholen, um sowohl vor als auch während einer solchen Geschäftsbeziehung die Art der Geschäftstätigkeit des Korrespondenzinstituts in vollem Umfang verstehen und seinen Ruf und seine Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung sowie die Qualität der Aufsicht bewerten zu können,2.vor Begründung einer solchen Geschäftsbeziehung die jeweiligen Verantwortlichkeiten der beiden Institute in Bezug auf die Erfüllung der Sorgfaltspflichten festzulegen und zu dokumentieren,3.sicherzustellen, dass vor Begründung einer solchen Geschäftsbeziehung durch einen für den Verpflichteten Handelnden die Zustimmung eines diesem vorgesetzten Mitarbeiters des Instituts eingeholt wird,4.Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass sie keine Geschäftsbeziehung mit einem Kreditinstitut begründen oder fortsetzen, von dem bekannt ist, dass seine Konten von einer Bank-Mantelgesellschaft im Sinne des Artikels 3 Nr. 10 der Richtlinie 2005/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2005 zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung (ABl. EU Nr. L 309 S. 15), die zuletzt durch die Richtlinie 2007/64/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. November 2007 (ABl. EU Nr. L 319 S. 1) geändert worden ist, genutzt werden, und5.Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass das Korrespondenzinstitut keine Transaktionen über Durchlaufkonten zulässt.(3) Abweichend von § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 des Geldwäschegesetzes bestehen die Sorgfaltspflichten nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 und 3 des Geldwäschegesetzes für Verpflichtete nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 und 2 des Geldwäschegesetzes bei der Annahme von Bargeld ungeachtet etwaiger im Geldwäschegesetz oder in diesem Gesetz genannter Schwellenbeträge, soweit ein Sortengeschäft im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 7 nicht über ein bei dem Verpflichteten eröffnetes Konto des Kunden abgewickelt wird und die Transaktion einen Wert von 2.500 Euro oder mehr aufweist.(4) Factoringinstitute im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 9 haben angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um einem erkennbar erhöhten Geldwäscherisiko bei der Annahme von Zahlungen von Debitoren zu begegnen, die bei Abschluss des Rahmenvertrags unbekannt waren.(5) 1Liegen Tatsachen oder Bewertungen nationaler oder internationaler Stellen zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung vor, die die Annahme rechtfertigen, dass in weiteren Fällen, insbesondere im Zusammenhang mit der Einhaltung von Sorgfaltspflichten in einem Staat, ein erhöhtes Risiko besteht, kann die Bundesanstalt anordnen, dass ein Institut eine Transaktion oder eine Geschäftsbeziehung, insbesondere die Herkunft der eingebrachten Vermögenswerte eines Kunden mit Sitz in einem solchen Staat, die im Rahmen der Geschäftsbeziehung oder der Transaktion eingesetzt werden, einer verstärkten Überwachung zu unterziehen und zusätzliche, dem Risiko angemessene Sorgfaltspflichten und Organisationspflichten zu erfüllen hat. 2Über die getroffenen Maßnahmen haben die Institute angemessene Informationen nach Maßgabe des § 8 des Geldwäschegesetzes aufzuzeichnen und aufzubewahren. 3Die Sätze 1 und 2 finden auch auf Institute und übergeordnete Unternehmen nach § 25l Absatz 1 Anwendung.Zu § 25k: Neugefasst durch G vom 7. 8. 2014 (BGBl I S. 3090), geändert durch G vom 15. 7. 2014 (BGBl I S. 934).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 12 GwG, Verbot der Informationsweitergabe§ 25i KWG, Vereinfachte Sorgfaltspflichten
§ 25j KWG, Vereinfachungen bei der Durchführung der Identifizierung§ 25l KWG, Gruppenweite Einhaltung von Sorgfaltspflichten
18.02.2017 - 158 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Markus Jansen aus NeussGekündigte Bausparverträge: BGH entscheidet über Wirksamkeit der KündigungenViele Bausparer, deren Verträge in den vergangenen Monaten durch die Bausparkassen gekündigt wurden, dürften gespannt nach Karlsruhe blicken. Dort entscheidet der Bundesgerichtshof am 21. Februar ob… mehr