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Timestamp: 2016-10-27 09:12:41
Document Index: 203447922

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 89', 'Art. 40', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 12']

1C_642/2013 (07.04.2014)
1C_642/2013 � � Urteil vom 7. April 2014
vertreten durch Verein I.________, c/o A.________,
Gemeinderat Aesch.
Baurecht (Mobilfunk),
Beschwerde gegen das Urteil vom 24. Juni 2013 des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung.
Die X.________ AG (nachstehend: Bauherrin) stellte am 3. August 2011 das Gesuch, den Bau und Betrieb einer neuen Mobilfunkanlage auf dem in der Gewerbezone gelegenen Betriebsgeb�ude der Y.________ AG, Aesch (Grundst�ck Nr. xxx, GB Aesch), zu bewilligen. Das Projekt umfasst insgesamt sechs GSM/UMTS-Sender mit einer �quivalenten abgestrahlten Leistung (effective radiated power, ERP) von insgesamt 4500 Watt (drei GSM-Sender auf dem Frequenzbereich von 900 MHz mit 600, 600 und 500 WERP und drei UMTS-Sender auf dem Frequenzbereich von 2100 MHz mit 1000, 1000 und 800 WERP).
Gegen das vom 26. August bis 14. September 2011 �ffentlich aufgelegte Bauprojekt wurden vier Einsprachen erhoben. Mit Entscheid vom 23. November 2012 erliess der Gemeinderat folgenden Rechtsspruch:
"1. Die Einsprachen von [...] werden teilweise gutgeheissen.
2. Die Baubewilligung f�r die Installation einer Mobilfunkanlage mit Antennen im 900 MHz- und 2100 MHz-Bereich auf dem Betriebsgeb�ude der Y.________ AG, Aesch, wird im Sinne der Erw�gungen mit folgenden Auflagen erteilt:
- D ie Leistung von 900 MHz darf in der Gemeinde Aesch nur an einem Standort betrieben werden.
- Die zur Bewilligung geforderte Leistung ist auf einen Anlagegrenzwert von 3 V/m zu beschr�nken.
- D ie Anlagebetreiberin hat jeweils auf den 30. Juni auf ihre Kosten eine Abnahmemessung vorzunehmen und diese dem Gemeinderat vorzulegen. Der Gemeinderat beh�lt sich vor, externe Messungen vorzunehmen.
- Die Anlage ist bis am 31. Dezember 2015 mit der 4G-Technologie auszur�sten."
Gegen diesen Entscheid erhoben zum einen die Bauherrin und zum anderen die Einsprecher A.________, B.________, C.________, J.________, D.________, E.________, F.________, G.________ und H.________ eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Kantonsgericht des Kantons Luzern wies mit Urteil vom 24. Juni 2013 die Beschwerde der Einsprecher ab und hiess diejenige der Bauherrin gut, indem es den Entscheid des Gemeinderats Aesch vom 23. November 2012 dahingehend �nderte, dass es die Einsprachen abwies und es die Baubewilligung ohne die in Ziff. 2 genannten Auflagen erteilte.
Mit Schreiben vom 16. Juli 2013 teilten mit Ausnahme von J.________ die Einsprecher, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben hatten, dem Bundesgericht mit, sie beauftragten und bevollm�chtigten den Verein I.________ mit Sitz in Aesch, Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kanton Luzern vom 24. Juni 2013 zu f�hren. Unter Berufung auf dieses Schreiben erhob der Verein I.________ mit Eingabe vom 27. Juli 2013 beim Bundesgericht Beschwerde mit den sinngem�ssen Antr�gen, das Urteil des Kantonsgerichts vom 24. Juni 2013 aufzuheben und die Baubewilligung aufzuheben oder die Sache an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen.
�Das Verwaltungsgericht schliesst unter Verweis auf sein Urteil auf Abweisung der Beschwerde. Die X.________ AG beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventuell sie abzuweisen. Das Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) kommt in seiner Stellungnahme zum Ergebnis, der angefochtene Entscheid stehe im Einklang mit der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes. In seiner Replik h�lt der Verein I.________ an seinen bisherigen Antr�gen fest.
1.1.�Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid �ber die Baubewilligung f�r eine Mobilfunkanlage, welcher der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unterliegt (Art. 82 ff. BGG).
1.2.�Der Verein I.________ hat am vorinstanzlichen Verfahren nicht teilgenommen und ist daher als Partei zur Beschwerdef�hrung nicht legitimiert (Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG). Er beruft sich jedoch hinsichtlich der Beschwerdelegitimation auf die Bevollm�chtigung der Einsprecher vom 16. Juli 2013. Damit tritt er als Vertreter der in der Vollmacht genannten Einsprecher auf, die damit Beschwerdef�hrer sind. Diese Vertretung ist zul�ssig, da vor Bundesgericht in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kein Anwaltsmonopol gilt (Art. 40 BGG; BGE 134 III 520 E. 1.2). Die Beschwerdef�hrer wohnen oder arbeiten innerhalb des praxisgem�ss berechneten Einsprachradius oder besitzen dort Grundeigentum, weshalb sie vom umstrittenen Vorhaben besonders ber�hrt sind (BGE 128 II 168 E. 2 S. 169 ff.). Sie haben zudem am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und als Adressaten des angefochtenen Entscheids ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung, weshalb sie zur Beschwerde legitimiert sind (Art. 89 Abs. 1 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.3 S. 252 f.). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die Beschwerde grunds�tzlich einzutreten.
1.3.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann gem�ss Art. 95 lit. a BGG die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich von Bundesverfassungsrecht, ger�gt werden. Abgesehen von hier nicht relevanten Ausnahmen gem�ss Art. 95 lit. c und d BGG kann vor Bundesgericht die Verletzung kantonalen Rechts nicht ger�gt werden; zul�ssig ist nur die R�ge, die Anwendung dieses Rechts f�hre zu einer Verletzung von Bundesrecht, namentlich des verfassungsm�ssigen Willk�rverbots (BGE 138 I 143 E. 2 S. 149 f.).
1.4.�Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem oder kommunalem Recht und der Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) pr�ft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130). Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Nach der Praxis des Bundesgerichts liegt Willk�r in der Rechtsanwendung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 I 175 E. 1.2 S. 177; je mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrer machen geltend, im Bewilligungsentscheid seien die Baukosten mit Fr. 70'000.-- offensichtlich zu tief deklariert worden, weil eine Mobilfunkanlage der geplanten Gr�sse mindestens das Dreifache koste. Dies sollte sich bei den Bewilligungsgeb�hren niederschlagen. Auf diese R�ge ist nicht einzutreten, weil die Beschwerdef�hrer nicht darlegen und auch nicht ersichtlich ist, inwiefern ihnen aus einer allf�lligen Erh�hung der Bewilligungsgeb�hren ein Nutzen erwachsen soll.
3.1.�Der Immissionsschutz ist bundesrechtlich im Umweltschutzgesetz vom 7. Oktober 1983 (USG; SR 814.01) und den darauf gest�tzten Verordnungen geregelt. Dazu geh�rt die Verordnung vom 23. Dezember 1999 �ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710), die auch die Immissionen von Mobilfunksendeanlagen umfasst. Diese Regelung ist abschliessend, weshalb f�r das kommunale und kantonale Recht insoweit kein Raum bleibt (BGE 138 II 173 E. 5.1 S. 177 mit Hinweisen).
3.2.�Das Verwaltungsgericht erwog, f�r die vorgesehene Mobilfunkanlage sehe die NISV einen Anlagegrenzwert von 5 V/m vor. Da diese Regelung gem�ss der Praxis des Bundesgerichts abschliessend sei, erweise sich die Auflage, welche einen Anlagegrenzwert von lediglich 3 V/m vorgesehen habe, als bundesrechtswidrig und m�sse daher aufgehoben werden. Eine Anpassung des Standortdatenblatts sei nicht erforderlich, weil es unter Ber�cksichtigung des Anlagegrenzwerts von 5 V/m erstellt worden sei.
3.3.�Die Beschwerdef�hrer wenden dem Sinne nach ein, die Einhaltung der Anlagegrenzwerte der NISV sei fraglich, da diese gem�ss den Angaben des Kantonalen Amts f�r Umwelt mit Instrumenten kontrolliert w�rden, die Messungenauigkeiten von +/- 20-30 % h�tten. Kontrollmessungen mit solchen Ungenauigkeiten w�rden h�here Anlagegrenzwerte zulassen, was den umweltschutzrechtlichen Immissionsbegrenzungen von Mobilfunkanlagen widerspreche. Die Beschwerdegegnerin h�tte daher ein neues Standortdatenblatt unter Ber�cksichtigung der Messungenauigkeit einzureichen.
3.4.�Diesem Begehren kann nicht stattgegeben werden. Das Bundesgericht lehnt bei der rechnerischen Strahlungsprognose im Standortdatenblatt die Ber�cksichtigung eines Faktors f�r die Messungenauigkeit ab, weil dies auf eine Versch�rfung des Anlagegrenzwertes hinauslaufen w�rde (Urteil 1C_132/2007 vom 30. Januar 2008 E. 4.5; 1C_329/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 7.2).
4.1.�Mobilfunkantennen werden als Infrastrukturbauten in Bauzonen generell als zonenkonform betrachtet, soweit sie hinsichtlich Standort und Ausgestaltung in einer unmittelbaren funktionellen Beziehung zum Ort stehen, an dem sie errichtet werden sollen, und im Wesentlichen Bauzonenland abdecken. Ihre Zonenkonformit�t kann unter Umst�nden auch bejaht werden, wenn sie der Ausstattung der Bauzone als Ganzem und nicht nur speziell dem in Frage stehenden Bauzonenteil dienen (BGE 133 II 321 E. 4.3.1 und 4.3.2 S. 324 f.; 138 II 173 E. 5.3 S. 178). Zudem ist zul�ssig, dass eine in der Bauzone errichtete Mobilfunksendeanlage teilweise auch Nichtbaugebiete erfasst (Urteil 1C_403/2010 vom 31. Januar 2011 E. 4.3 mit Hinweis; vgl. auch Urteil 1C_245/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 2.4). Von Bundesrechts wegen besteht innerhalb der Bauzone keine Verpflichtung zur Standortkoordination und zur Pr�fung von Alternativstandorten (Urteile 1C_193/2011 vom 24. August 2011 E. 5 mit Hinweisen). Auch ist bei der Errichtung von Mobilfunkantennen innerhalb der Bauzone weder ein Bed�rfnisnachweis noch eine Interessenabw�gung erforderlich (Urteil 1C_245/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 2.3 mit Hinweis).
�Grunds�tzlich ist es Sache des kantonalen (bzw. kommunalen) Rechts und der Nutzungsplanung festzulegen, in welchen Zonen welche Infrastrukturbauten zul�ssig sind (BGE 138 II 173 E. 5.3 S. 178). Gemeinden und Kantone sind daher befugt, im Rahmen ihrer bau- und planungsrechtlichen Zust�ndigkeiten, Bau- und Zonenvorschriften in Bezug auf Mobilfunksendeanlagen zu erlassen, sofern sie die bundesrechtlichen Schranken beachten (BGE 133 II 321 E. 4.3.4 S. 327). Sie k�nnen in kantonalen Planungsmassnahmen verlangen, dass eine solche Anlage von ihren Dimensionen und ihrer Leistungsf�higkeit her der in reinen Wohnzonen �blichen Ausstattung entspricht, nicht dagegen, dass die Strahlung der Anlage nur gerade die Wohnzone abdeckt, was physikalisch unm�glich w�re (BGE 138 II 173 E. 4.5 S. 179).
Hat eine Gemeinde keine Planungsmassnahmen f�r Mobilfunkantennen erlassen, bestimmt sich deren Zonenkonformit�t nach den allgemeinen Grunds�tzen. Ihre Beurteilung wird vom Bundesgericht nur auf Willk�r hin �berpr�ft, da es um eine Anlage in der Bauzone geht, die dem kantonalen bzw. kommunalen Recht untersteht (Urteil 1C_245/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 2.3).
4.2.�Das Verwaltungsgericht erwog, die Gemeinde Aesch habe bez�glich Mobilfunkanlagen keine �ber die kantonalen Bestimmungen hinausgehenden kommunalen Regelungen erlassen. Die strittige Anlage sei in der Gewerbezone geplant, weshalb die Beschr�nkung auf die in reinen Wohnzonen �bliche Leistung und Ausstattung nicht verlangt werden k�nne. Vielmehr sei gem�ss der Rechtsprechung des Bundesgerichts die Anlage zonenkonform, wenn sie im Wesentlichen Bauzonenland abdecke. Die vorliegende Anlage diene der Versorgung des Gemeindegebiets Aesch mit der Technologie des UMTS (Universal Mobile Telecommunications System; Mobilfunksystem der dritten Generation). Weiter verbessere die Anlage die Abdeckung mit Mobilfunkleistungen im Gebiet Aesch und Aesch-S�d sowie auf den Verbindungsachsen Aesch-Mosen und Aesch-Altwis. Die entsprechende Ausrichtung der Antennen ergebe sich aus dem Standortdatenblatt. Da folglich mit der Antenne ein grosser Teil des Baugebiets der Gemeinde Aesch versorgt und auch die s�dlich vom Standort befindliche Industriezone abgedeckt werde, sei ein hinreichender Bezug zur Bauzone ausgewiesen. Daran verm�ge nichts zu �ndern, dass mit der Anlage auch Nichtbaugebiete, insbesondere die Hauptstrassen Aesch-Mosen und Aesch-Altwis, erschlossen werden sollen, weil dies zul�ssig sei. Dasselbe gelte, wenn allenfalls auch Teile angrenzender Gemeinden von der Antenne profitierten, was auch im zellenf�rmigen Aufbau des Mobilfunknetzes begr�ndet liege. Da die Anlagegrenzwerte eingehalten w�rden, sei die Leistung der Antenne nicht entscheidend. Auch k�nne die Bauherrin nicht zu einem Bed�rfnisnachweis oder zu einer Standortkoordination verpflichtet werden, weshalb die technischen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang ins Leere zielten. Damit erweise sich die Auflage der Gemeinde, in Aesch lediglich eine Sendeantenne im Bereich von 900 MHz zu betreiben, als unzul�ssig, weil diese Auflage im Ergebnis einen Bed�rfnisnachweis und eine Standortkoordination bezwecke.
4.3.�Die Beschwerdef�hrer machen auch vor Bundesgericht sinngem�ss geltend, die geplante Anlage habe eine Sendeleistung von insgesamt 4500 WERP, welche die vom Bund gem�ss Fernmeldegesetz konzessionsrechtlich geforderte notwendige Feldst�rke am Rande des Baugebiets um mehr als das F�nfhundertfache �bersteige. Eine Anlage mit dieser Sendest�rke k�nne nicht zonenkonform sein, wenn damit prim�r Nachbargemeinden sowie Verkehrsachsen versorgt w�rden. Zudem sei zu beachten, dass die Antenne zwar in der Gewerbezone geplant sei, diese heute jedoch als Wohn- und Gewerbezone genutzt werde und an eine reine Wohnzone grenze.
4.4.�Mit diesen Ausf�hrungen macht die Beschwerdef�hrerin dem Sinne nach eine willk�rliche Anwendung der Grunds�tze bez�glich der Zonenkonformit�t einer Mobilfunkanlage in der Bauzone geltend. Ob diese R�ge den Begr�ndungsanforderungen gen�gt, ist fraglich, kann jedoch offen bleiben, weil sie unbegr�ndet ist. Das Bundesgericht hat entschieden, eine Mobilfunkanlage mit drei UMTS-Antennen mit einer Leistung von insgesamt 4500 WERP (2100, 1800 und 600 WERP) sei durchschnittlich und gehe nicht �ber das hinaus, was zur �blichen Ausstattung einer Wohnzone mit Infrastrukturanlagen geh�re, weshalb eine funktionelle Beziehung zu ihrem Standort bejaht werden k�nne (Urteil 1C_245/2013 vom 10. Dezember 2013 lit. A und E. 2.4). Dies muss auch f�r die vorliegend umstrittene Anlage in der Gewerbezone gelten, weil sie keine gr�ssere Gesamtleistung aufweist. Zudem sendet diese Anlage auf zwei Frequenzbereichen, deren Versorgungsgebiete unterschiedlich sind, weshalb insoweit die Leistungen auf jeder Frequenz separat zu ber�cksichtigen sind (vgl. Urteil 1C_245/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 2.2). Demnach kann aus der Gesamtleistung der strittigen Anlage nicht geschlossen werden, sie diene nicht in erster Linie der Versorgung der verschiedenen teilweise auseinandergelegenen Baugebiete und Verbindungsachsen der Gemeinde Aesch. Ob gem�ss den Angaben der Beschwerdef�hrer der von den Mobilfunkkonzessionen geforderte Abdeckungsgrad �berschritten wird, ist unerheblich, weil nach der Rechtsprechung bei der Errichtung von Mobilfunkantennen innerhalb der Bauzone kein Bed�rfnisnachweis erforderlich ist. Da in der l�ndlichen Gemeinde Aesch die verschiedenen Baugebiete von Nichtbauland umgeben sind und die Strahlung an den Zonengrenzen nicht haltmacht, ist die Miterfassung von Nichtbaugebieten und angrenzender Gemeinden praktisch unvermeidlich. Unter diesen Umst�nden ist das Verwaltungsgericht unabh�ngig von der exakten Reichweite der umstrittenen Mobilfunkanlage nicht in Willk�r verfallen, wenn es ihre funktionelle Beziehung zu ihrem Standort und damit ihre Zonenkonformit�t bejahte, und es die Auflage, wonach in der Gemeinde Aesch nur eine Antenne mit der Frequenz von 900 MHz betrieben werden darf, aufhob.
Aus der vorstehenden Erw�gung ergibt sich, dass das Verwaltungsgericht hinsichtlich des Versorgungsbereichs der geplanten Mobilfunkanlage die wesentlichen �berlegungen genannt hat, auf die es seinen Entscheid st�tzte. Damit hat es seine Begr�ndungspflicht erf�llt, zumal diese nicht verlangt, dass ein Gericht sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188 mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht brauchte daher entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrer zu der von ihnen mit der Duplik eingereichten Analyse der Abstrahlungsrichtungen keine detaillierte Stellungnahme abzugeben. Demnach besteht insoweit kein Grund f�r eine R�ckweisung der Sache an das Kantonsgericht. Da von Bundesrechts wegen innerhalb der Bauzone keine Verpflichtung zur Standortkoordination besteht, musste das Verwaltungsgericht auch nicht n�her auf das Argument der Beschwerdef�hrer eingehen, die Zulassung von Antennen mit maximaler Ausnutzung der Grenzwerte verhindere eine sinnvolle Koordination der Standorte verschiedener Anbieter.
6.1.�Zur �berwachung, dass die Mobilfunkantennen im Betrieb die bewilligten Parameter (Strahlungsleistung, Senderichtung) einhalten, sind Qualit�tssicherungssysteme (QS-Systeme) eingerichtet worden (Urteil 1C_169/2013 vom 29. Juli 2013 E. 4.4). Das bestehende QS-System wurde entwickelt, um das System der baulichen Begrenzungen zu �berwinden (Urteil 1A.6/2007 vom 6. September 2007 E. 5.3). Das Bundesgericht hat mehrfach best�tigt, dass das vom BAFU empfohlene QS-System eine zul�ssige Alternative zur Kontrolle durch bauliche Vorkehrungen darstellt und grunds�tzlich den Anforderungen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung an eine wirksame Kontrolle der Emissionsbegrenzungen gen�gt (Urteile 1A.4/2007 vom 25. Juni 2007 E. 3.1; 1C_282/2008 vom 7. April 2009 E. 3; 1C_169/2013 vom 29. Juli 2013 E. 4.4; je mit Hinweisen).
6.2.�Unter Verweis auf diese Rechtsprechung f�hrte das Kantonsgericht aus, die Beschwerdegegnerin verf�ge �ber ein zertifiziertes QS-System. Eine im Auftrag des BAFU durchgef�hrte �berpr�fung der QS-Systeme habe bei ihr zu keinen Beanstandungen gef�hrt. Unter diesen Voraussetzungen erscheine die zus�tzlich verf�gte Kontrolle mittels der j�hrlich vorzunehmenden Abnahmemessungen als unverh�ltnism�ssig.
6.3.�Die Beschwerdef�hrer wenden vor Bundesgericht ein, da die Abstrahlungswinkel der Antennen elektronisch verstellbar seien, k�nne die Einhaltung dieser Winkel nur mit baulichen Massnahmen gesichert werden. Das QS-System k�nne nicht funktionieren, da es auf Meta- und nicht auf Originaldaten aufgebaut sei und die Steuerzentralen des Mobilfunknetzes der Beschwerdegegnerin sich in Indien, d.h. im Ausland, bef�nden.
6.4.�Diese Argumentation wurde vor Bundesgericht bereits in fr�heren Verfahren vorgebracht (vgl. Urteil 1C_661/2012 vom 5. September 2013 E. 5). Das Bundesamt f�r Umwelt kam jedoch in seinem im Januar 2012 vorgelegten Bericht zur �berpr�fung der QS-Systeme der Mobilfunkbetreiber Orange, Sunrise, Swisscom und SBB zum Ergebnis, f�r das ordnungsgem�sse Funktionieren der QS-Systeme sei der Standort der zugeh�rigen Rechner und Speichermedien nicht von Belang. Dies wurde vom Bundesgericht best�tigt (Urteile 1C_661/2012 vom 5. September 2013 E. 5.2 i.V.m. E. 5.1; 1C_329/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 4.6). An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten, zumal die Beschwerdef�hrer keine vom Bundesgericht noch nicht ber�cksichtigten Argumente vorbringen. Soweit die Beschwerdef�hrer geltend machen, das QS-System sei untauglich, da die Abnahmemessungen mit einer Ungenauigkeit von +/- 45 % durchgef�hrt w�rden, lassen sie ausser Acht, dass das QS-System zu den Abnahmemessungen komplement�r ist.
7.1.�Das Verwaltungsgericht f�hrte aus, gem�ss der Rechtsprechung des Bundesgerichts habe der Verordnungsgeber mit Blick auf m�gliche nicht-thermische Wirkungen nichtionisierender Strahlung f�r Orte mit empfindlicher Nutzung tiefere Anlagegrenzwerte angesetzt als die von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) empfohlenen Werte. Das Bundesgericht habe auch in seiner j�ngsten Rechtsprechung unter Verweis auf neueste Studien festgehalten, dass es weiterhin keine �berzeugenden Belege f�r gesundheitliche Effekte von elektromagnetischen Feldern unterhalb der geltenden Immissionsgrenzwerte gebe (Urteil 1C_31/2012 vom 6. Juni 2012 E. 4.1). Zudem seien die Anlagegrenzwerte f�r Mobilfunkanlagen um mehr als das Zehnfache tiefer als die Immissionsgrenzwerte. Von den Bewilligungsbeh�rden k�nne daher zur Einhaltung des Vorsorgeprinzips nicht mehr als die Einhaltung der bundesrechtlich geregelten Anlage- und Immissionsgrenzwerte verlangt werden.
7.2.�Die Beschwerdef�hrer machen geltend, da die Schweizer Anlagegrenzwerte nur in Innenr�umen Geltung h�tten, treffe nicht zu, dass sie strenger seien als Grenzwertempfehlungen der ICNIRP. Die Angabe, dass keine �berzeugenden Belege f�r gesundheitliche Folgen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern unterhalb der geltenden Immissionsgrenzwerte best�nden, stehe im Widerspruch dazu, dass die Vereinigung der Schweizer �rzte FMH eine Grenzwertsenkung auf 0.6 V/m verlange und der Kanton Luzern im Jahre 2010 B�ros von Staatsanw�lten f�r Fr. 400'000.-- gegen Elektrosmog abgeschirmt habe.
7.3.�Diese Ausf�hrungen geben keinen Anlass, auf die Rechtsprechung zur Verfassungs- und Gesetzeskonformit�t der NISV zur�ckzukommen, da die Beschwerdef�hrer keine neuen wissenschaftlichen Studien nennen, welche diese in Frage stellen k�nnten.
8.1.�Die Beschwerdef�hrer machen geltend, der Gemeinderat h�tte nicht mit der Aufhebung der Auflagen gerechnet. Ohne diese Auflagen h�tte er vor Erteilung der Baubewilligung mit der Beschwerdegegnerin einen neuen Standort f�r die Antenne gesucht. Da die Gemeinde von anderen Voraussetzungen ausgegangen sei, sei eine Neubeurteilung des Gesuchs durch den Gemeinderat erforderlich und die Sache an diesen zur�ckzuweisen.
8.2.�Diese R�ge ist unbegr�ndet, weil die Beschwerdegegnerin gem�ss den vorstehenden Erw�gungen am vorgesehenen Standort einen Anspruch auf Erteilung der Bewilligung ohne die aufgehobenen Auflagen hat, weshalb kein neuer Standort zu suchen ist.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtskosten sind den unterliegenden Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dies haben die obsiegende, anwaltlich vertretene private Beschwerdegegnerin unter solidarischer Haftbarkeit zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1, 2 und 4 BGG). Die Entsch�digung wird als Gesamtbetrag festgesetzt, in dem auch die Mehrwertsteuer enthalten ist (Art. 12 des Parteientsch�digungsreglementes vom 31. M�rz 2006, SR 173.110.210.3).
Die Beschwerdef�hrer haben die private Beschwerdegegnerin unter solidarischer Haftbarkeit f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Aesch, dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, und dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.