Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-09-2009-5A_467-2009&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2018-02-22 06:43:04
Document Index: 395708890

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 231', 'Art. 232', 'Art. 256', 'Art. 64']

5A_467/2009 01.09.2009
5A_467/2009/bst
Grundstückverwertung im Konkurs,
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 23. Juni 2009 des Obergerichts des Kantons Zug (Zivilrechtliche Kammer der Justizkommission als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 23. Juni 2009 des Zuger Obergerichts, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) eine Beschwerde vom 16. Mai 2009 des Beschwerdeführers (mit welcher dieser einen Aufschub der bevorstehenden Verwertung einer Liegenschaft durch das Konkursamt Zug im Konkurs der A.________ AG beantragt hatte) abwies, soweit es darauf eintrat,
dass das Obergericht erwog, am 26. November 2007 sei die Durchführung im summarischen Verfahren des am 17. April 2007 über die A.________ AG in Liq. eröffneten Konkurses angeordnet worden, das (nach Publikation der Auflage) im Juli 2008 aufgelegte Lastenverzeichnis sei mangels rechtzeitiger Erhebung von Klagen und (begründeten) Beschwerden in Rechtskraft erwachsen, auf eine erste, auf die Aufhebung oder Sistierung des Konkursverfahrens gerichtete Beschwerde sei sodann die Justizkommission am 19. November 2008 ebenso wenig eingetreten wie das Bundesgericht auf die gegen den kantonalen Entscheid gerichtete Beschwerde, worauf das Konkursamt am 8. Mai 2009 den Kollokationsplan aufgelegt habe,
dass das Obergericht weiter erwog, gemäss Art. 231 Abs. 3 Ziff. 2 SchKG werde im summarischen Verfahren nach Ablauf der Eingabefrist (Art. 232 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) und nach Erstellung des Lastenverzeichnisses die Grundstückverwertung unter bestmöglicher Wahrung der Gläubigerinteressen (Art. 256 Abs. 2-4 SchKG) durchgeführt, diese Voraussetzungen seien im vorliegenden Fall offensichtlich erfüllt, weshalb ein Verwertungsaufschub ausser Betracht falle, woran auch die Kollokationsklage des Beschwerdeführers vom 16. Mai 2009 nichts ändere, weil das Lastenverzeichnis als Bestandteil des Kollokationsplanes bereits in Rechtskraft erwachsen sei,
dass zwar der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht die Hintergründe des Konkursverfahrens aus eigener Sicht schildert, die Rechtmässigkeit der Konkursforderung und der Konkurseröffnung bestreitet und die Rechtskraft des Lastenverzeichnisses in Abrede stellt,
dass sich der Beschwerdeführer jedoch nicht in nachvollziehbarer Weise mit den entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen auseinandersetzt,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 23. Juni 2009 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiedererwägung der - sein Gesuch um aufschiebende Wirkung abweisenden - Verfügung vom 10. Juli 2009 gegenstandslos wird,
dass das nachträglich eingereichte (sinngemässe) Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG),