Source: http://test.gleichstellungsgesetz.ch/d102.html?stichwort_110=on&represet=1
Timestamp: 2017-12-16 14:56:46
Document Index: 66090229

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 8']

Entscheide nach Gleichstellungsgesetz : Datenbank-Recherche : Lohngleichheit
in der Datenbank (764 Fälle)
Anstellung [56/56]
Schwangerschaft [115/115]
Familiäre Situation [76/76]
Verwaltung, öffentl. Dienstleistungen [47/90]
Unterrichtswesen [51/85]
Sozial- und Gesundheitswesen [72/158]
Handel, Detailhandel [17/71]
Gastgewerbe [1/48]
Transport, Telekommunikation [7/20]
Banken, Versicherungen [12/38]
verarbeitendes Gewerbe, Industrie [26/83]
Bau [1/14]
Kultur, Medien, Forschung [8/26]
übrige Dienstleistungen [30/99]
anderes [4/31]
Aargau [27/56]
Appenzell A.Rh. [1/2]
Basel-Landschaft [18/48]
Basel-Stadt [16/66]
Bern (d) [36/122]
Glarus [1/2]
Graubünden (d) [2/4]
Luzern [5/16]
Obwalden [3/5]
Schaffhausen [6/11]
Schwyz [5/13]
Solothurn [13/17]
St. Gallen [9/30]
Thurgau [3/18]
Zürich [126/337]
Eidg. Bundesverwaltung [3/5]
öffentlich-rechtlich [151/255]
privatrechtlich [125/508]
offen [21/62]
rechtskräftig [235/640]
unbekannt [20/62]
Schlichtung [60/125]
Verwaltungsinterne Vorinstanz [63/92]
1. Instanz [79/115]
Bundesgericht [48/57]
Schlichtung [108/445]
1. Instanz [32/105]
2. Instanz [16/47]
Bundesgericht [6/10]
Gleichstellungsgesetz [239/667]
Art. 8 Bundesverfassung [19/28]
Obligationenrecht [1/18]
andere [0/7]
1981-1995 [18/24]
1996 [12/14]
1997 [24/32]
1998 [28/45]
1999 [28/47]
2000 [24/49]
2001 [31/68]
2002 [24/49]
2003 [37/66]
2004 [24/47]
2005 [17/37]
2006 [20/53]
2007 [24/47]
2008 [18/51]
2009 [26/63]
2010 [13/53]
2011 [14/35]
2012 [15/52]
2013 [15/50]
2014 [10/33]
2015 [10/39]
2016 [11/50]
2017 [1/2]
276 Treffer in der Datenbank (764 Fälle) sortieren nach:
Zürich Fall 336
Diskriminierende Lohnungleichheit einer Oberärztin
Eine Oberärztin Anästhesie macht diskriminierende Lohnungleich geltend. Es kommt jedoch nicht zur Schlichtungsverhandlung, da die Parteien bereits zuvor eine Einigung erzielen.
Zürich Fall 334
Lohndiskriminierung einer Geschäftsführerin
Eine Geschäftsführerin fühlt sich im Vergleich zu ihrem Nachfolger betreffend der Lohngleichheit diskriminiert. Ihr männlicher Nachfolger verdient rund 20 Prozent mehr als sie. Die Schlichtungsbehörde kommt zwar zum Schluss, dass der Lohnunterschied nicht sachlich begründet ist. Der Arbeitgeber ...
Zürich Fall 320
Lohndiskriminierung und missbräuchliche Kündigung einer Chemikerin
Eine Chemikerin erhält eine befristete Anstellung in einem Unternehmen, welches kosmetische und pharmazeutische Produkte vetreibt. Obwohl ihr bereits zum Zeitpunkt der Anstellung eine spätere Festanstellung versprochen worden ist, wird sie immer wieder vertröstet. Nachdem sie nach ungefähr ...
Lohngleichheit; Entschädigung
Bern (d) Fall 119
Lohngleichheit für eine Angestellte im Verkauf
Eine Angestellte im Verkauf fühlt sich bezüglich ihres Lohns aufgrund ihres Geschlechts und als Mutter diskriminiert. Mehrmals bittet sie den Arbeitgeber, die Lohneinstufungskriterien innerhalb des Lohnbandes offenzulegen. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses macht die Angestellte ...
Lohngleichheit; Familiäre Situation; Mutterschaft
Zürich Fall 333
Lohndiskriminierung einer Key Account Managerin
Eine Key Account Managerin fühlt sich lohnmässig gegenüber zwei männlichen Vergleichspersonen benachteiligt. Die Schlichtungsstelle kommt zum Schluss, dass eine Lohndiskriminierung glaubhaft gemacht werden kann. Die Arbeitgeberin bestreitet dies jedoch und lehnt deshalb jede Vereinbarung ab. Die ...
Bern (d) Fall 115
Lohngleichheit für eine Projektleiterin
Eine Projektleiterin stellt fest, dass sie im Vergleich zu einem männlichen Kollegen und dessen Vorgänger tiefer eingestuft ist. Sie macht rückwirkend eine Lohndifferenz von insgesamt 107'036 Franken geltend und verlangt eine Bezahlung der Lohndifferenz für die weiteren Arbeitsmonate bis zur ...
Zürich Fall 327
Forderung nach Lohnnachzahlungen einer Head of Controlling
Die Arbeitnehmerin macht geltend, eine männliche Vergleichsperson habe monatlich 450 Franken mehr Lohn erhalten als sie. Die Arbeitgeberin begründet dies mit der einschlägigen Berufserfahrung der Vergleichsperson. Sie ist nicht vergleichsbereit, weshalb die Schlichtungsbehörde die Klagebewilligung ...
Zürich Fall 310
Sozialarbeiterin macht Lohnungleichheit geltend
Eine Sozialarbeiterin macht im Vergleich zu einem Mitarbeiter Lohnungleichheit geltend. Da sie durch die Arbeitgeberin in eine zu tiefe Lohnklasse eingestuft worden sei, habe sie beim Bewerbungsgespräch der neuen Stelle einen zu tiefen Lohn verlangt, weshalb die Arbeitgeberin zudem ...
Zürich Fall 300
Diskriminierende Kündigung einer Verkäuferin
Eine Verkäuferin und Beraterin in einem Einrichtungsgeschäft erhält die ordentliche Kündigung. Ein Monat vor Ablauf der Kündigungsfrist wird sie ohne Vorankündigung per sofort freigestellt. Sie empfindet die Kündigung und namentlich die Art und Weise der Freistellung und die dafür abgegebene ...
Lohngleichheit; Diskriminierende Kündigung; Entschädigung
Zürich Fall 302
Keine Diskriminierung einer Mediothekarin aufgrund des Geschlechts
Die Beschwerdeführerin arbeitet als Mediothekarin in einer Berufsfachschule. Sie ist der Lohnklasse 11 zugeordnet. Mit Schreiben an die Bildungsdirektion vom 26. Oktober 2009 macht sie geltend, dass sie fünf Lohnklassen zu tief eingestuft sei. Da diese fehlerhafte Einstufung lange nicht behoben ...
Zürich Fall 290
Lohndiskriminierung der Lehrpersonen auf Stufe Kindergarten in der Stadt Zürich
Drei Verbände und 18 Einzelpersonen machen eine Lohndiskriminierung der Kindergärtnerinnen der Stadt Zürich geltend. Nachdem die zuvor von den Gemeinden angestellten Kindergartenlehrpersonen im Jahr 2008 zu kantonalen Angestellten wurden, haben sich die Verhältnisse verändert. Sie erhielten einen ...
Lohngleichheit; Verbandsklagen
2 Entscheide (2015)
Zürich Fall 289
Ferienreduktion ohne gleichzeitige Lohnerhöhung für Hortleiterinnen und Hortleiter
Der Stadtrat erlässt ein neues Anstellungsreglement für das Personal von Betreuungseinrichtungen. Die Anpassung hat für Hortleiterinnen und Hortleiter eine Ferienreduktion zur Folge. Der Verein A, welcher eine diskriminierungsfreie Gesellschaft sowie den Schutz des im öffentlichen Dienst stehenden ...
2 Entscheide (2014-2015)
Aargau Fall 48
Lohnungleichheit einer Mitarbeiterin in der Textilindustrie im Vergleich zu ihrem männlichen Vorgänger
Die Mitarbeiterin in der Textilindustrie gelangt am 16. Juni 2014 an die Schlichtungsstelle und bringt vor, pro Monat 800 Franken weniger als ihr männlicher Vorgänger zu verdienen. Sie verlangt eine Lohnnachzahlung von 20'400 Franken plus Verzugszins wegen Lohndiskriminierung. Die Parteien können ...
Graubünden (d) Fall 3
Rachekündigung und Lohnungleichheit zwischen männlichen und weiblichen Rehakoordinatoren
Der Kläger arbeitet ab dem 19. Juli 2010 als Rehakoordinator im mittleren Management einer Klinik. Im Oktober 2010 führt die Beklagte ein neues Lohnsystem ein. Dadurch steigen die Löhne der Basisbeschäftigten in den Pflege- und Therapieberufen. Dies führt zur innerbetrieblich umstrittenen ...
Zürich Fall 287
Lohnungleichheit einer Direktorin im Verhältnis zu ihrem männlichen Vorgänger
Die Direktorin einer im Metallhandel tätigen Dienstleistungsgesellschaft erhält für ihre Funktion 230‘000 Franken pro Jahr plus Bonus, während ihr männlicher Vorgänger 300‘000 Franken plus Bonus für die gleiche Funktion erhielt. Sie gelangt an die Schlichtungsbehörde und macht geltend, aufgrund ...
Bern (d) Fall 96
Lohnungleichheit zwischen einer Organistin und einem Organisten in einer Kirchgemeinde
Die Organistin einer Kirchgemeinde beschwert sich bei ihrer Arbeitgeberin und dem Kirchenrat, dass der einzige männliche Organist der Kirchgemeinde mehr verdiene als die weiblichen Organistinnen. Nachdem ihr Anliegen auch durch einen Zeitungsbericht aufgenommen wurde, erhält sie die Kündigung. Sie ...
Zürich Fall 280
Weniger Lohn für eine weibliche Mitarbeiterin bei der Datenarchivierung als für zwei männliche Mitarbeiter
Die Mitarbeiterin in einem Projekt der elektronischen Datenarchivierung verdient für die gleiche Arbeit weniger als die beiden männlichen Projektmitarbeiter. Sie gelangt an die Schlichtungsstelle und verlangt die Feststellung der Lohnungleichheit sowie die Nachzahlung des diskriminierungsfreien ...
Luzern Fall 17
Diskriminierende Einstufung ins Lohnsystem bei Lehrpersonen
Die Klagenden sind Berufschullehrpersonen, für deren Entlöhnung seit dem 1. Januar 2003 der Kanton zuständig ist. Davor folgten Lohnberechnungen kommunalen Vorgaben. Nachdem eine Analyse des Lohnsystems gezeigt hatte, dass ein erheblicher Streubereich in Bezug auf die Einstufung einzelner ...
3 Entscheide (2013-2015)
Aargau Fall 56
Lohngleichheit für Lehrerin Sekundarstufe I
Eine Lehrerin, die auf der Sekundarstufe I Fachunterricht im Bereich Werken/Hauswirtschaft/Textiles Werken erteilt, beschwert sich gegen das revidierte Lohndekret Lehrpersonen des Kantons Aargau. Mit der Revision wurde die Funktion «Werken/Hauswirtschaft/Textiles Werken Volksschule» aufgehoben und ...
Zürich Fall 272
Keine diskriminierende Kündigung oder Lohndiskriminierung einer Vizepräsidentin Personal und Kommunikation, Lohn- bzw. Bonusnachzahlung
Die Vizepräsidentin Personal und Kommunikation erhält nach einem Jahr und drei Monaten die Kündigung und wird sofort freigestellt. Sie verlangt neben der ihr zugesprochenen vollen Lohnzahlung und der Bonuszahlung ausserdem eine Zahlung aus dem Kaderbeteiligungsplan. Die Gesuchgegnerin verweigert ...
Aargau Fall 41
Lohnungleichheit zwischen einem männlichen Forscher und einer weiblichen Forscherin
Die Mitarbeiterin in einem Forschungsinstitut gelangt im März 2013 an die Schlichtungsstelle und legt dar, dass ihr Arbeitskollege monatlich 500 Franken mehr als sie verdiene, obwohl er über eine schlechtere Ausbildung verfügt. Die Gesuchstellerin verlangt eine Lohnnachzahlung von 27‘200 Franken. ...
Zürich Fall 270
Lohnungleichheit bei Köchen
Der Sous-Chef kündigt noch während der Probezeit und verlangt die Zahlung ausstehender Löhne inkl. des gleichen Lohns wie sein auf gleicher Stufe stehender Arbeitskollege und die Erstellung korrekter Lohnabrechnungen und Lohnausweise. Die Gesuchgegnerin bleibt der Schlichtungsverhandlung ...
Zürich Fall 269
Diskriminierende Einstufung einer Sozialarbeiterin
Die Sozialarbeiterin macht nach Ende ihrer Anstellung geltend, im Vergleich zu einer männlichen Vergleichsperson im Betrieb diskriminiert worden zu sein, da sie tiefer eingestuft wurde als der männliche Mitarbeiter in gleicher Funktion. Vor Schlichtungsbehörde verlangt sie die Feststellung der ...
Bern (d) Fall 92
Lohndiskriminierung einer Gemeindemitarbeiterin
Die Mitarbeiterin in der Gemeindeverwaltung stellt fest, dass sie weniger Lohn als ihr männlicher Vorgänger und als der ihr aktuell unterstellte männliche Mitarbeiter erhält. Sie gelangt an die Schlichtungsstelle und verlangt für die letzten zwei Jahre eine Lohnnachzahlung von 100‘000 Franken. Die ...
Zürich Fall 266
Ungleicher Lohn für weibliche und männliche Mitarbeitende im Verkauf
Die Mitarbeiterin Kasse/Verkauf war knapp fünf Jahre bei der Gesuchgegnerin beschäftigt und macht geltend, während dieser Zeit für dieselbe Arbeit weniger Lohn erhalten zu haben als ihre männlichen Mitarbeiter. Sie erhält eine Lohnnachzahlung von 18'000 Franken sowie eine Spesenentschädigung von ...
Basel-Stadt Fall 53
Diskriminierende Aufgabenzuteilung und Lohnungleichheit einer Beraterin im Sozial- und Gesundheitswesen
Die Beraterin im Sozial- und Gesundheitswesen gelangt an die Schlichtungsstelle und macht geltend, in Bezug auf ihren Lohn diskriminiert zu werden . Denn ihr würden weniger Aufträge zugeteilt als ihren männlichen Kollegen und daher erhalte sie weniger Lohn als diese. Ausserdem führt sie an, von ...
Diskriminierung; Aufgabenzuteilung; Lohngleichheit
Zürich Fall 264
Ungleicher Lohn für eine Finanzbuchhalterin
Die Finanzbuchhalterin macht geltend, sie werde schlechter als ihre männlichen Mitarbeiter und ihr Vorgänger entlöhnt und damit diskriminiert. Noch vor Ansetzung der Schlichtungsverhandlung einigen sich die Parteien und das Gesuch wird zurückgezogen.
Aargau Fall 49
Lohngleichheit für Kindergarten- und Primarlehrpersonen
88 Lehrpersonen Kindergarten und Primarstufe/Einschulungsklassen und der aargauische Lehrerinnen- und Lehrerverband reichen bei der Schlichtungskommission für Personalfragen Lohnbeschwerde ein. Die Gesuchstellenden arbeiten als Kindergarten- und Primarlehrpersonen und fallen damit im Lohnsystem ...
Lohngleichheit; Arbeitsbewertung; Verbandsklagen
7 Entscheide (2012-2017)
Zürich Fall 249
Keine Lohndiskriminierung einer Inspektorin
Die Inspektorin glaubt, einen geringeren Lohn als ihre männlichen Kollegen erhalten zu haben. Nach ihrer Pensionierung verlangt sie Auskunft von ihrem Arbeitgeber. Mit dessen Antwort nicht zufrieden, gelangt sie an die Schlichtungsbehörde und erfährt, dass sie sogar mehr Lohn als ihre männlichen ...
Zürich Fall 246
Kündigung eines Praktikanten in Ausbildung zum eidg. geprüften Fitnessinstruktor
Wegen Verspätungen, Verstössen und Fernbleiben von der Arbeit erhält der Praktikant in Ausbildung zum eidgenössisch geprüften Fitnessinstruktor die fristlose Kündigung. Er erachtet die Kündigung als unzulässig und fühlt sich im Verhältnis zu zwei Arbeitskolleginnen diskriminiert, weil diese mehr ...
Basel-Landschaft Fall 45
Lohngleichheit für Gruppenleiterin
Eine Gruppenleiterin wendet sich an die Schlichtungsstelle wegen Lohndiskriminierung . Sie erhalte weniger Lohn als ein männlicher Gruppenleiter. Die Schlichtungsbehörde erzielt einen Vergleich.
Glarus Fall 1
Lohndiskriminierung einer Sozialpädagogin
Eine Sozialpädagogin gelangt an die Schlichtungsbehörde, weil sie die Höhe ihres Lohns als diskriminierend empfindet. Ihre Arbeitgeberin bestreitet eine Lohndiskriminierung. Die Schlichtungsbehörde stellt Nichteinigung fest und erteilt die Klagebewilligung.
Basel-Stadt Fall 59
Rückwirkende Lohnnachzahlung für Kindergartenlehrperson abgelehnt
Die Rekurrentin arbeitet seit 1994 als Kindergartenlehrperson beim Erziehungsdepartement. Im September 2000 ergeht eine Änderung der Einreihungsverordnung, in der neu die Erfahrung aus Familienarbeit bei der Lohnklasseneinstufung berücksichtigt wird. Die Rekurrentin beantragt im Mai 2012 beim ...
Lohngleichheit; Arbeitsbewertung
2 Entscheide (2012-2014)
Zürich Fall 241
Lohngleichheit für Sprachlehrerinnen und Sprachlehrern
Drei Deutschlehrerinnen für Fremdsprachige an einer privaten Handelsschule sehen eine Diskriminierung darin, dass ein zu ihrem Team gehörender männlicher Berufskollege bei identischem Aufgabenkreis einen höheren Lohn erhält. Die Schlichtungsbehörde erzielt einen Vergleich.
Schaffhausen Fall 7
Lohngleichheit für eine Handarbeitslehrerin
Eine ausgebildete Handarbeitslehrerin, welche an der Sekundarstufe I einerseits «Werken textil» und andererseits aufgrund einer Nachqualifikation «Geschichte» und «Deutsch» unterrichtet und hiefür eine Besoldung nach unterschiedlichen Lohnansätzen bezieht, fordert den selben Lohnansatz für ...
Zug Fall 5
Lohngleichheit für Berufsschullehrkräfte im Gesundheitsbereich
Fünf Lehrpersonen der Berufsschule für Gesundheits- und Krankenpflege wenden sich wegen Lohndiskriminierung an die Volkswirtschaftsdirektion: sie seien im Vergleich mit Lehrpersonen in andern Berufsschulen zu tief eingestuft. Sie verlangen rückwirkende Lohnnachzahlungen ab 2006. Der Regierungsrat ...
Zürich Fall 235
Lohngleichheit für Mitglieder des Sozialversicherungsgerichts
Die Mitglieder des Sozialversicherungsgerichts wollen vom Verwaltungsgericht feststellen lassen, dass sie unrechtmässigerweise zwei Lohnklassen tiefer als die Mitglieder des Ober- und Verwaltungsgerichts eingestuft wurden. Der Beruf der Sozialversicherungsrichterin würde vor allem von Frauen ...
Schaffhausen Fall 11
Lohngleichheit für Kindergartenlehrkräfte
24 im Kanton Schaffhausen angestellten Kindergartenlehrkräfte gelangen 2011 an das Erziehungsdepartement und verlangen die Feststellung, dass ihre Besoldung gegen Art. 8 Abs. 3 BV und gegen Art. 3 Abs. 2 und 3 des Gleichstellungsgesetzes verstosse. Sie verlangen eine Lohnerhöhung rückwirkend auf ...
3 Entscheide (2011-2016)
Aargau Fall 38
Lohngleichheit für eine Montageprojektleiterin
Die Montageprojektleiterin arbeitet seit 1978 bei der Firma, als 2009 ein Mann in derselben Funktion eingestellt wird. Er verdient über 1'000 Franken mehr als sie. Sie wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsbehörde. Darauf sucht die Arbeitgeberin selber einen Vergleich mit der ...
Zürich Fall 229
Lohngleichheit für Gewerkschaftssekretärin
Die Gewerkschaftssekretärin wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsbehörde. Ihr Lohn sei im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen mit identischem Aufgaben- und Verantwortungsbereich diskriminierend . Die Arbeitgeberin bestreitet dies und führt als Rechtfertigung für die ...
Basel-Landschaft Fall 46
Prozessuale Fragen zum Anfechtungsobjekt und dem obligatorischen Schlichtungsverfahren im Kanton Basel-Landschaft
Die Personalfachfrau ist seit 1. August 2005 für den Kanton tätig. Am 9. November 2010 unterzeichnet sie zusammen mit dem Vorsteher der Finanz- und Kirchendirektion eine Vereinbarung betreffend Auflösung des Arbeitsverhältnisses per 28. Februar 2011 unter sofortiger Freistellung. Über die unter dem ...
4 Entscheide (2011-2014)
Zürich Fall 223
Lohngleichheit für eine Projektkoordinatorin
Die Projektkoordinatorin findet heraus, dass ihr Stellvertreter mehr Lohn erhält als sie. Nachdem sie eine Lohnangleichung verlangt, wird ihr gekündigt. Sie gelangt wegen Lohndiskriminierung und Rachekündigung an die Schlichtungsbehörde und fordert Wiedereinstellung . Der Arbeitgeber lässt sich ...
Lohngleichheit; Diskriminierende Kündigung; Rachekündigung; Wiedereinstellung
2 Entscheide (2011)
Basel-Landschaft Fall 42
Lohndiskriminierung einer Juristin
Die ehemalige Leiterin der Abteilung Vertragswesen eines Betriebs fühlt sich bezüglich der Höhe ihres Einstiegsgehalt im Vergleich zu ihrem männlichen Nachfolger aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert. Die ehemalige Arbeitgeberin bestreitet diese Diskriminierung und kann mit der erheblich ...
3 Entscheide (2010-2012)
Basel-Landschaft Fall 41
Lohngleichheit für eine Sachbearbeiterin wegen Teilzeit nach Schwangerschaft
Die Sachbearbeiterin vereinbart, nach der Schwangerschaft nur noch mit einem Pensum von 30 Prozent zu arbeiten. Darauf wird sie neu in die Lohnklasse 19 eingereiht, was eine Verschlechterung von zwei Lohnklassen bedeutet. Sie verlangt bei der Schlichtungsstelle, dass die bisherige Einreihung ...
Lohngleichheit; Familiäre Situation; Mutterschaft; Entschädigung
Zürich Fall 232
Lohngleichheit für eine Lehrerin für Pflege
Eine ehemalige Lehrerin für Pflege fühlt sich einem männlichen Kollegen gegenüber diskriminiert. Sie macht geltend, unbegründeterweise weniger verdient zu haben als er. Ihre ehemalige Arbeitgeberin bestreitet das und rechtfertigt die Lohnunterschiede mit unterschiedlich nutzbarer Arbeitserfahrung ...
Basel-Stadt Fall 45
Lohnnachzahlung für einen Lehrbeauftragten an der Universität
Ein Lehrbeauftragter an der Universität Basel erhält im Rahmen seiner Habilitation Lehraufträge, für die er keinen Lohn, sondern nur eine Kollegienentschädigung bezieht. Nach Abschluss verlangt er eine rückwirkende Lohnnachzahlung von 64'000 Franken. Er macht eine Diskriminierung nach Art. 3 ...
Diskriminierung; Arbeitsbedingungen; Lohngleichheit
3 Entscheide (2010-2013)
Bern (d) Fall 77
Lohngleichheit für die Bereichsleiterin einer geschützten Werkstatt
Eine Bereichsleiterin in einer geschützten Werkstatt übt zusammen mit einem Kollegen eine Co-Leitung aus. Dieser verdient trotz gleicher Funktion mehr als sie. Zudem hat sie den Eindruck, dass er seinen Aufgaben nicht gewachsen ist und sie durch die Mehrarbeit sehr belastet ist. Der Arbeitskonflikt ...
Zürich Fall 213
Lohnüberführung für einen Tram- und Busfahrer
Der Tram- und Busfahrer erhält nach der Lohnüberführung weniger Lohn als drei Kollegen. Er fordert beim Verwaltungsgericht eine Lohnerhöhung und rückwirkende Nachzahlung. Der tiefere Lohn verstosse gegen die Rechtsgleichheit. Das Verwaltungsgericht weist die Beschwerde ab. Die Lohndifferenz von 85 ...
Bern (d) Fall 76
Lohngleichheit für eine Schulinspektorin
Eine Schulinspektorin verlangt rückwirkend auf 2005 eine Anhebung ihres Gehalts um mindestens neun Gehaltsstufen, weil sie im Vergleich mit einem Kollegen benachteiligt werde. Ihre Arbeitgeberin begründet die Differenz damit, dass ihr Kollege 2008 nach einer neuen Verordnung angestellt worden sei. ...
Basel-Stadt Fall 49
Diskriminierende Nichtzahlung einer Abgangsentschädigung für eine Personalfachfrau
Die Personalfachfrau war seit 1988 bei einem Unternehmen angestellt, als sie 2009 die Kündigung erhält. Sie gelangt an die Schlichtungsstelle und danach an das Kantonsgericht und verlangt unter anderem eine Abgangsentschädigung von 330‘916 Franken . Anders als männliche Mitarbeiter habe sie keine ...
4 Entscheide (2010-2015)
Zürich Fall 209
Lohngleichheit für eine Angestellte in der Fotobranche
Die Angestellte wendet sich an die Schlichtungsstelle, nachdem sie das Arbeitsverhältnis aufgelöst hatte. Sie fordert wegen Lohndiskriminierung gegenüber einem Kollegen eine Nachzahlung von 59'000 Franken. Die Schlichtungsstelle schlägt einen Vergleich vor, der aber von der Arbeitgeberin abgelehnt ...
Zürich Fall 234
Lohngleichheit für eine Technische Operationsfachfrau
Die Technische Operationsfachfrau sieht sich in einem typischen Frauenberuf anderen Berufsgruppen gegenüber diskriminiert. Ihr Nachdienst wurde nur als Pikett-Dienst verrechnet, wohingegen anderen Berufsgruppen wie PolizistInnen oder Kardio-TechnikerInnen in solchen Fällen Schichtdienstzulagen ...
4 Entscheide (2009-2012)
Zürich Fall 197
Lohngleichheit für einen Juristen
Der Jurist in einem Schadencenter wendet sich wegen Lohn- und Weiterbildungsdiskriminierung an die Schlichtungsstelle . Eine Arbeitskollegin, die jünger und weniger erfahren sei, verdiene monatlich 350 Franken mehr als er. Er verlangt eine Nachzahlung der Lohndifferenz. Der Arbeitgeber führt aus, ...
Basel-Stadt Fall 43
Lohngleichheit für eine Pflegehelferin
Die Pflegehelferin wendet sich nach der Kündigung ihrer Stelle wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle . Ein Kollege, der als Pflegehelfer mit ähnlicher Qualifikation eingestellt worden sei, verdiene viel mehr als sie. Nach Einsicht in die Lohndaten schlägt die Schlichtungsstelle eine ...
Zürich Fall 196
Lohngleichheit für eine Lehrerin Werkstufenunterricht
Die Lehrerin für Werkstufenunterricht stellt fest, dass die weiblichen Lehrpersonen des Werkklassenteams eine Lohnklasse tiefer als die männlichen eingereiht sind. Sie gelangt an die Ombudsstelle der Gemeinde und reicht ein Schlichtungsbegehren wegen Lohndiskriminierung ein. Bevor eine ...
Zürich Fall 195
Lohngleichheit für eine Nachtportier
Die als Nachtportier und in der Nachtreinigung tätige Frau wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Sie verlangt die Nachzahlung einer Lohndifferenz von insgesamt 1'564 Franken, weil sie weniger als ihre Kollegen verdiene. Der Arbeitgeber begründet die Lohndifferenz mit ...
Aargau Fall 36
Lohngleichheit für eine Lagermitarbeiterin
Die Lagermitarbeiterin wendet sich an die Schlichtungsstelle, weil ihre Kollegen mehr als sie verdienen und sie während neun Jahren Anstellung nie eine Lohnerhöhung erhalten hat. Sie fordert als diskriminierungsfreien Lohn die rückwirkende Nachzahlung von monatlich 200 Franken. Die ...
Basel-Stadt Fall 42
Lohngleichheit für eine Pflegefachfrau
Die Pflegefachfrau wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Sie verlangt eine Anpassung des Lohnes und Lohnnachzahlungen . Die Parteien finden selber eine Einigung und die Klage wird abgeschrieben.
Zürich Fall 191
Lohngleichheit für eine Betreuerin für Asylsuchende
Die Betreuerin für Asylsuchende wendet sich an die Schlichtungsstelle, weil sie trotz besserer Ausbildung weniger als ein Mitarbeiter mit derselben Arbeit verdiene. Die Arbeitgeberin stellt dies nicht in Frage, verweist aber darauf, dass die Klägerin im Lohngefüge der Gemeinde richtig eingestuft ...
Zürich Fall 186
Lohngleichheit für einer Beraterin Telekommunikation
Die Angestellte arbeitet in einem Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen in der Telekommunikation. Sie wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle und fordert eine Lohnnachzahlung von 23'000 Franken. Die Schlichtungsstelle kommt zum Schluss, dass sie im Vergleich mit den ...
Basel-Landschaft Fall 33
Lohngleichheit für eine Juristin
Eine Juristin erfährt nach der Kündigung, dass ihr Nachfolger mit einem höheren Anfangslohn eingestellt wird, als sie an der Stelle zuletzt erhalten hatte. Sie wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle und fordert die Nachzahlung einer Lohndifferenz von insgesamt 125'000 ...
Zürich Fall 184
Lohngleichheit für eine Liegenschaften-Verwalterin
Die Liegenschaften-Verwalterin arbeitet seit zehn Jahre in einer Gemeinde. Sie wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Der Liegenschaften-Verwalter für die Schule sei in der Lohnstufe 7.8 eingereiht, sie jedoch habe nur einen Lohn der Stufe 7.2 erhalten. Sie verlangt, dass ...
Basel-Stadt Fall 39
Lohngleichheit für eine Pharmazeutin
Die Pharmazeutin wendet sich wegen Lohndiskriminierung, diskriminierender Kündigung und Persönlichkeitsverletzungen an die Schlichtungsstelle. Doch während der Schlichtungsverhandlung gelingt es ihr nicht, diese Vorwürfe, die von der Arbeitgeberin vollumfänglich bestritten werden, glaubhaft zu ...
St. Gallen Fall 22
Lohngleichheit für eine Angestellte in der Industrie
Eine Angestellte in der Industrie fordert bei der Schlichtungsstelle die Feststellung einer Lohndiskriminierung sowie eine Entschädigung von zwei Durchschnittslöhnen wegen sexueller Belästigung. Sie habe wegen des sexistischen Klimas im Team die Stelle gekündigt. Die Schlichtungsstelle stellt fest, ...
Lohngleichheit; Sexuelle Belästigung
Zürich Fall 175
Lohngleichheit für eine Sachbearbeiterin Versicherung
Die Sachbearbeiterin arbeitet 16 Jahre bei einer Versicherung, als ein neu eingestellter jüngerer Sachbearbeiter mehr Lohn als sie erhält. Sie verlangt beim Arbeitsgericht die rückwirkende Nachzahlung von 19'078 Franken wegen Lohndiskriminierung . Das Gericht errechnet eine Lohndifferenz beim ...
Zürich Fall 171
Lohngleichheit für eine Gemeindeschreiberin
Eine Gemeindeschreiberin erhält bei ihrem Stellenantritt die Zusicherung, dass sie nach der Einarbeitungszeit in eine höhere Lohnklasse eingestuft werde. In der Folge verzichtet sie für ein Jahr auf mehr Lohn, danach wird ihre Beförderung für ein weiteres halbes Jahr aufgeschoben, weil sie ihre ...
Bern (d) Fall 71
Diskriminierende Kündigung einer Personalleiterin
Die Personalleiterin in einem grösseren Unternehmen erhält noch während der Probezeit die Kündigung. Sie reicht beim Kreisgericht Einsprache gegen die Entlassung ein und verlangt eine Entschädigung wegen diskriminierender Kündigung von drei Monatslöhnen . Im weiteren fordert sie, dass ihr die ...
Bern (d) Fall 67
Lohngleichheit für einen Bibliothekar
Ein Bibliothekar wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungskommission. Eine neu eingestellte Mitarbeiterin erhält wesentlich mehr Lohn als er, obwohl sie in derselben Funktion arbeitet und dieselbe Ausbildung mitbringt. Ausserdem ist sie jünger und hat weniger Berufserfahrung als er. ...
Basel-Landschaft Fall 29
Lohngleichheit für die Angestellte eines Dienstleistungsbetriebs
Die Angestellte in einem Dienstleistungsbetrieb stellt fest, dass sie wesentlich tiefer entlöhnt wird als ihre männlichen Mitarbeiter. Sie fordert bei der Arbeitgeberin eine rückwirkende Anpassung des Lohnes ab dem Zeitpunkt ihrer Anstellung. Die Arbeitgeberin gleicht die Lohndifferenz aus, doch ...
Zürich Fall 167
Lohngleichheit für eine Lehrerin
Eine Primarlehrerin unterrichtet seit gut zwanzig Jahren neben der Familienarbeit Deutsch als Zweitsprache und übernimmt dann den Förderunterricht in der integrativen Schulungsform . Mit der kantonalen Anstellung verschlechtert sich ihr Lohn gegenüber der vorherigen Anstellung bei der Gemeinde um ...
Zürich Fall 215
Lohngleichheit für eine Aussendienstmitarbeiterin
Die Aussendienstmitarbeiterin reicht nach der Kündigung Klage wegen Lohndiskriminierung beim Arbeitsgericht ein und fordert Lohn- und Provisionsnachzahlungen von insgesamt rund 76'000 Franken. Das Arbeitsgericht weist die Forderungen ab, weil die Diskriminierung nicht glaubhaft gemacht sei. Die ...
2 Entscheide (2008-2010)
Thurgau Fall 12
Lohngleichheit für eine Maltherapeutin
Eine Kunsttherapeutin, die in einer Einrichtung für Behinderte arbeitet, wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Trotz gleicher Qualifikation habe sie nicht dieselben Anstellungsbedingungen wie ihr Kollege. Sie fordert von der Arbeitgeberin, dass ihr die Lohndifferenz ...
Luzern Fall 13
Lohngleichheit für eine Angestellte im graphischen Gewerbe
Die Angestellte im graphischen Gewerbe stellt 2005 fest, dass sie weniger als ihr Kollege verdient. Darauf fordert sie mehrmals vergeblich beim Firmeninhaber mehr Lohn. Nach dem letzten Gespräch 2007, in dem sie auch auf den zu tiefen Lohn der Sekretärin hinweist, erhalten beide Frauen die ...
Luzern Fall 12
Lohngleichheit für Teamleiterin Informatik
Die Informatikerin arbeitet seit 2005, nach einer Neuorganisation des Betriebs, als Leiterin Management Service. Sie wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle und verlangt rückwirkend auf 2005 eine Lohnnachzahlung von insgesamt 25'800 Franken. Die Forderung begründet sie ...
Zürich Fall 176
Lohnüberführung für eine Pflegefachfrau und Ausbildnerin Pflege
Die Pflegefachfrau und Ausbildnerin Pflege wird, nachdem die Löhne in der Pflege wegen Diskriminierung nach Gleichstellungsgesetz angepasst werden müssen , 2002 in die Funktionsstufe 7, Funktionskette 303 mit Lage auf dem Lohnband von 95 Prozent eingereiht; 2003 wird sie auf Funktionsstufe 8 ...
2 Entscheide (2007-2009)
Zürich Fall 161
Lohngleichheit für eine Kursleiterin
Die Kursleiterin ist im Stundenlohnverhältnis in einem Einsatzprogramm für Stellensuchende tätig. Zufällig erfährt sie, dass ein Kollege einen höheren Lohn als sie erhält, obwohl sie mehr Erfahrung hat und besser ausgebildet ist. Sie fordert bei der Schlichtungsstelle, dass ihr die Lohndifferenz ...
Basel-Landschaft Fall 28
Lohndiskriminierung bei KindergärtnerInnen
61 KindergärtnerInnen verlangen bei der Schlichtungsstelle eine Erhöhung des Zwangsteilpensums. Bei der kantonalen Besoldungsrevision wurden sie in eine höhere Besoldungsklasse eingestuft, doch gleichzeitig ihr Zwangsteilpensum gesenkt. Die KindergärtnerInnen machen geltend, dass sie damit in einem ...
Eidg. Bundesverwaltung Fall 5
Lohngleichheit für eine HR-Sachbearbeiterin
Einer Bürochefin in der Eidg. Zollverwaltung wird ein neuer Vertrag als HR-Sachbearbeiterin angeboten und sie wird bei gleichem Lohn in die Lohnklasse 17 befördert. Sie fordert eine Höhereinreihung von drei Lohnklassen und verlangt auch eine Überprüfung wegen Lohndiskriminierung. Darauf wird der ...
Lohngleichheit; Diskriminierende Kündigung
Bern (d) Fall 62
Lohngleichheit für eine Chauffeuse
Die Mitarbeiterin ist als ungelernte Fachkraft in einer Druckerei als Chauffeuse im Kurierdienst tätig. Ihr Ehemann wurde als Allrounder angestellt und ist ebenfalls für Chauffeurdienste zuständig. 2006 erhalten beide einen neuen gleichlautenden Arbeitsvertrag, jedoch mit unterschiedlichen Löhnen. ...
Bern (d) Fall 70
Lohngleichheit für Lehrerinnen Hebammenausbildung
Sieben Lehrerinnen an der Höheren Fachschule für die Hebammenausbildung wenden sich wegen Lohndiskriminierung an die Erziehungsdirektion des Kantons Bern. Sie beantragen, in dieselbe Gehaltsklasse wie Lehrkräfte an der Technikerschule eingereiht zu werden. Die Erziehungsdirektion weist die ...
Zürich Fall 177
Lohnüberführung für eine Leiterin Fachweiterbildung Anästhesie
Die Leiterin Fachweiterbildung Anästhesie arbeitet seit 1989 im Stadtspital Triemli. Bei der Lohnüberführung 2002 wird sie in die Funktionsstufe 10, Funktionskette 308, mit nutzbarer Erfahrung von neun und später korrigierten zehn Jahren sowie einer Positionierung von 95 Prozent im Lohnband ...
Zürich Fall 181
Lohnüberführung für eine Stationsleiterin
Die Stationsleiterin arbeitet in einem Stadtspital. Nachdem beim Pflegepersonal die Löhne wegen Diskriminierung nach Gleichstellungsgesetz um zwei Lohnklassen angehoben werden mussten , wird sie 2002 in die Funktionsstufe 10, Funktionskette 305, mit nutzbarer Erfahrung von fünf Jahren sowie einer ...
Zürich Fall 164
Lohnüberführung Pflegefachfrau
Eine Pflegefachfrau arbeitet seit 1991 in einem Stadt-Spital. 2002 wird sie bei der Überleitung ins neue Personalrecht in die Funktionsstufe 7 eingereiht und im Lohnband auf 95 Prozent positioniert. Sie verlangt beim Stadtrat und danach beim Bezirksrat eine Einreihung in die Funktionsstufe 9 und ...
Zürich Fall 156
Eine Projektleiterin arbeitet seit zehn Jahren im Unternehmen. Sie ist als Sekretärin angestellt worden, übernimmt dann aber nach Weiterbildungen 2000 die Leitung der Abteilung Personelles. Weil sie sich selbständig machen will, wird auf ihren Wunsch das Arbeitspensum auf 60 Prozent reduziert und ...
Schwyz Fall 10
Ein Jurist wendet sich mit Forderungen wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle . Der Schlichter macht einen Einigungsvorschlag. Es wird ein Vergleich abgeschlossen: der Kläger erhält 7'500 Franken.
Appenzell A.Rh. Fall 1
Lohngleichheit für Ehefrau eines Schulhausabwarts
Die Ehefrau eines Schulhausabwarts klagt beim Verwaltungsgericht, weil sie weniger Lohn als ihr Mann erhält. Dabei beruft sie sich auf den Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung . Sie verlangt die Nachzahlung einer Lohndifferenz von rund 67'000 Franken, denn ab 2004 gelte nur noch eine ...
Aargau Fall 31
Lohngleichheit für Schulsozialarbeiterin
Eine Schulsozialarbeiterin erhält einen um 16,5 Prozent tieferen Lohn als ein Kollege, der einen Monat nach ihr die Arbeit aufgenommen hatte. Als sie beim Stadtrat dieselbe Einstufung verlangt, lehnt dieser das Begehren ab. Sie reicht beim Personalrekursgericht Beschwerde wegen Lohndiskriminierung ...
2 Entscheide (2006-2008)
Bern (d) Fall 57
Lohngleichheit für eine Regionalsekretärin der Gewerkschaft
Die Regionalsekretärin einer Gewerkschaft verdient weniger als ihre männlichen Kollegen mit demselben Funktionstitel. In ihrem Pflichtenheft, das auf ihren Wunsch hin erstellt worden war, sind teilweise identische, teilweise unterschiedliche Aufgaben festgehalten. Als sie realisiert, dass die nur ...
Bern (d) Fall 59
Lohngleichheit für Regierungsstatthalterin
Die Regierungsstatthalterin mit einem halben Pensum beanstandet bei der zuständigen Direktion, dass ihr Lohn bei der Anstellung zu tief bemessen worden sei und sie im Verhältnis zu den männlichen und auch weiblichen KollegInnen zu wenig verdiene. Ausserdem betrage ihr effektiv geleistetes Pensum 70 ...
Zürich Fall 145
Lohngleichheit für eine IT-Sachbearbeiterin
Die Sachbearbeiterin im IT-Bereich wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Sie verlangt denselben Lohn, wie ihn die männlichen Angestellten erhalten . Als die Schlichtungsstelle den Betrieb zu einer Stellungnahme auffordert, erhält die Klägerin die Kündigung. Sie fordert ...
Lohngleichheit; Diskriminierende Kündigung; Kündigungsschutz; Entschädigung
Bern (d) Fall 52
Lohngleichheit für eine Hauswartin
Eine Hauswartin teilt sich mit ihrem Ehemann eine Stelle bei der Gemeinde. Beide haben denselben Arbeitsvertrag. Doch beim Lohn wird er als Hauswart und sie unter Reinigungspersonal eingestuft. Der durchgeführte Arbeitsvergleich zeigt, dass sich die Tätigkeitsfelder der beiden weitgehend decken und ...
Bern (d) Fall 53
Lohngleichheit für Fachkraft in einer Druckerei
Die ungelernte Fachkraft arbeitet seit 13 Jahren in der Druckerei und übernimmt auch zeitweilig die Funktion einer stellvertretenden Abteilungsleiterin. 2001 wird ein neuer Mitarbeiter eingestellt. Die Fachkraft wendet sich an die Schlichtungskommission, weil er mehr verdient und weil ihr zudem die ...
Zürich Fall 135
Lohnrückstufung eines Psychiatriepflegers
Der Lohn eines Psychiatriepflegers wird 2001 nach der erfolgreichen Lohnklage des Pflegepersonals von der Lohnklasse 13 auf 15 angehoben. Eingereiht ist er mit der Richtposition „Pflegender mit besonderen Aufgaben“. 2003 wird er aber in dieselbe Besoldungsklasse wie eine Pflegende mit Grundbildung, ...
Zürich Fall 143
Lohngleichheit für eine Immobilienfachfrau
Eine Immobilienfachfrau verlangt bei der Schlichtungsstelle Lohnnachzahlungen für fast vier Jahre. Sie macht geltend, dass sie zwischen November 2001 und August 2005 rund 1'500 Franken weniger Lohn als ein Kollege erhielt, obschon sie höhere Umsatzzahlen erreicht hatte und eine bessere Ausbildung ...
Lohngleichheit; Sexuelle Belästigung; Entschädigung
Zürich Fall 134
Lohnüberführung bei Musiktherapeutin
Eine Musiktherapeutin wird 2001 als Folge der Lohngleichstellungsklagen im Gesundheitsbereich in die Lohnklasse 13 eingereiht. Sie erhebt Rekurs und fordert, mindestens in die Lohnklasse 15 eingereiht zu werden. Die Gesundheitsdirektion reiht nach einer Arbeitsbewertung den Beruf Musiktherapeutin ...
Zürich Fall 140
Lohngleichheit für eine Sozialsekretärin
Die Sozialsekretärin im Vormundschafts- und Fürsorgebereich einer Gemeinde wendet sich an die Schlichtungsstelle, weil ihr Lohn gegen das Diskriminierungsverbot verstosse . Sie vergleicht ihre Einreihung mit jener des Jugendarbeiters und des Asylbetreuers in der Gemeinde. Ihre Tätigkeit sei aber ...
Zürich Fall 138
Lohngleichheit für eine Assistentin im Fachbereich Modeatelier
Eine Assistentin der Fachbereichsleiterin arbeitet ein gutes Jahr im Modeatelier. Danach verlangt sie bei der Schlichtungsstelle die Nachzahlung einer Lohndifferenz, weil sie dieselbe Arbeit wie die Bereichsleiterin geleistet habe. Ein Mitarbeiter, ebenfalls mit Funktion Bereichsleiter, verdient ...
Aargau Fall 27
Lohngleichheit für KindergärtnerInnen
Über 100 KindergärtnerInnen stellen bei der Schlichtungskommission ein Gesuch wegen Lohndiskriminierung. Anfang 2005 war im Kanton Aargau ein neues Personal- und Lohngesetz für Lehrpersonen in Kraft getreten. Die Löhne der KindergärtnerInnen wurden jedoch weiterhin von den Gemeinden festgelegt. Die ...
3 Entscheide (2006-2007)
Aargau Fall 25
Lohngleichheit für die Leiterin einer Stellenvermittlung
Eine Niederlassungsleiterin bei einer Stellenvermittlungsfirma wendet sich nach der Kündigung an die Schlichtungsstelle. Dort stellt sie Antrag auf Lohnnachzahlung, weil ein anderer Niederlassungsleiter 30 Prozent mehr als sie verdiente. Zusammen mit weiteren Entschädigungen fordert sie insgesamt ...
Bern (d) Fall 49
Lohngleichheit für eine Sachbearbeiterin im Grosshandel
Die Sachbearbeiterin arbeitet im Grosshandel, wo sie für einen bestimmten Produktebereich verantwortlich ist. Sie hat dasselbe Pflichtenheft wie ein Kollege in einem andern Produktebereich, verdient aber weniger als er. Vor der Schlichtungskommission verlangt sie, dass die Lohndifferenz ...
Aargau Fall 30
Lohngleichheit für eine Schloss-Abwartin
Die Hausabwartin in einem Schloss wird pauschal für ein Pensum von 40 Prozent entlöhnt, auch als sie nach dem Umbau des Schlosses mehr Pflichten hat. Sie stellt der Gemeinde eine Entschädigungsforderung, weil sie bei der Form der Anstellung und beim Lohn gegenüber den männlichen Schulhausabwarten ...
Aargau Fall 24
Lohngleichheit für eine Business-Analystin
Eine Business-Analystin in einem grösseren Industriebetrieb wendet sich nach der Kündigung an die Schlichtungsstelle, weil sie während dreieinhalb Jahren weniger verdiente als ihr Vorgänger und ihr Nachfolger an derselben Stelle. Sie klagt wegen Diskriminierung und fordert eine Lohnnachzahlung von ...
Zürich Fall 136
Lohngleichheit für eine Hortleiterin
Nach der Einführung des neuen Personalgesetzes wird der Lohn einer Hortleiterin in der Lohnstufe 9 festgesetzt. Ihre Erfahrungszeit wird mit einem Jahr angerechnet und im Lohnband ist sie mit 95 Prozent eingereiht. Sie wehrt sich gegen die massiven Kürzungen bei diesen beiden Bemessungsmerkmalen. ...
2 Entscheide (2005-2006)
Zürich Fall 125
Lohngleichheit für Aktivierungstherapeutinnen
Sechs AktivierungstherapeutInnen in Zürcher Altersheimen werden nach der Überführung ins neue Personalrecht in die Funktionsstufe 6 eingeteilt. Dagegen rekurrieren sie mit Unterstützung ihres Berufsverbandes beim Stadtrat mit der Forderung, dass sie in die Stufe 8 einzureihen seien. Die ...
4 Entscheide (2005-2010)
Zürich Fall 124
Lohngleichheit für eine Versicherungsangestellte
Eine Versicherungsangestellte verlangt bei der Schlichtungsstelle eine Lohnnachzahlung für drei Jahre. Sie begründet ihre Forderung damit, dass damals ein jüngerer Mitarbeiter eingestellt worden sei, der trotz geringerer Erfahrung und Verantwortung mehr als sie verdient habe. Die Arbeitgeberin ...
Basel-Landschaft Fall 23
Lohngleichheit für Pflegepersonal
178 Personen aus zwei Bereichen des Gesundheitswesens verlangen bei der Schlichtungsstelle, dass sie um zwei Lohnklassen höher eingestuft werden. Sie bemängeln, dass die beiden typischen Frauenberufe bei der Einführung des neuen Lohnsystems 2001 zu tief gewichtet wurden . Vor allem die neu ...
3 Entscheide (2005-2011)
Basel-Landschaft Fall 22
Lohngleichheit für Physio- und Ergotherapeutinnen
32 Physio- und 6 Ergotherapeutinnen verlangen bei der Schlichtungsstelle rückwirkend auf Anfang 2001, dass sie um eine Lohnklasse höher eingereiht werden. Sie bemängeln, dass für ihre beiden typischen Frauenberufe beim Arbeitsbewertungsverfahren für das neue Lohnsystem die Ausbildung zu tief ...
Schwyz Fall 8
Lohngleichheit für Rechtskonsulentin
Eine Rechtskonsulentin wendet sich an die Schlichtungsstelle, weil sie gegenüber ihren männlichen Kollegen mit ähnlicher Position beim Lohn diskriminiert werde . Sie fordert Lohnnachzahlungen von 162'000 Franken. Während der Schlichtungsverhandlung wird ein Vergleich abgeschlossen. Die Klägerin ...
Basel-Stadt Fall 28
Lohngleichheit für einen Geschäftsführer
Der Sachbearbeiter und Administrator arbeitet für einen sozialtätigen Verein. Anfangs 2002 wird sein Anfangslohn um 1'500 Franken auf 7'000 Franken erhöht, kurz danach wird er Geschäftsführer und Mitglied der Geschäftsleitung. Seine Vorgängerin, die er wegen Krankheit ab Anstellungsbeginn vertreten ...
Zürich Fall 119
Lohngleichheit für eine Kundenberaterin
Die Klägerin arbeitet als Kundenberaterin bei einem Versicherungsunternehmen. Nach drei Jahren wird ihr eine Beförderung ins Kader in Aussicht gestellt und sie wechselt den Arbeitsbereich. Der neue Vorgesetzte teilt ihr vorerst keine angemessenen Aufgaben zu und spielt darauf an, dass sie wohl ...
Aargau Fall 23
Lohngleichheit für eine Redaktorin
Eine Redaktorin erhält im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin eine Anstellung im Auftragsverhältnis. Bei einer Erweiterung der Redaktion wird auch der neue Kollege regulär angestellt. Die Redaktorin beklagt sich deswegen bei der Arbeitgeberin und erhält die Kündigung. Sie wendet sich an die ...
Lohngleichheit; Diskriminierende Kündigung; Rachekündigung; Entschädigung
St. Gallen Fall 12
Lohngleichheit für eine Angestellte
Eine Angestellte in einem Möbelhaus wendet sich an die Schlichtungsstelle, weil ihr Grundlohn und auch der Provisionsanteil tiefer sind als bei den Kollegen. Der Arbeitgeber weist darauf hin, dass in den Filialen des Möbelhauses in der ganzen Schweiz je nach Grösse und Umsatz unterschiedliche ...
Zürich Fall 115
Lohngleichheit für Schulhausabwartin
Die Schulhausabwartin, die mit ihrem Ehemann zusammen angestellt wurde, ist anfangs sechs Lohnstufen tiefer als er eingereiht, was einem Lohnunterschied von 27'000 Franken im Jahr entspricht. Sie klagt wegen Lohndiskriminierung . Die Arbeitgeberin weist die Forderung wegen Verjährung und technisch ...
Zürich Fall 108
Lohndiskriminierung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin
Eine Privatfirma stellt für einen Entwicklungsauftrag eine wissenschaftliche Mitarbeiterin als Projektleiterin mit befristetem Vertrag an. Neben einem Fixlohn enthält dieser eine Lohnkomponente von 500 Franken pro Monat, die erst nach Abschluss des Projekts ausbezahlt werden soll. Die Projektarbeit ...
2 Entscheide (2004-2006)
Zürich Fall 111
Lohngleichheit für eine Sekretärin
Eine Sekretärin arbeitet bei einem Verlagshaus. Nach der Pensionierung des Geschäftsführers 1996 übernimmt sie zeitweise allein dessen Aufgaben im Anzeigengeschäft und als Verlagsrepräsentantin. Sie fordert rückwirkend ab 1999 für gut drei Jahre eine Lohnnachzahlung, weil sie im Vergleich mit den ...
Schaffhausen Fall 6
Diskriminierung einer Platzanweiserin
Eine Platzanweiserin im Stadttheater wendet sich ans Gericht, weil sie für die vorgeschriebene Kleidung keine Kleiderentschädigung erhalten habe. Das verstosse gegen das Diskriminierungsverbot , weil den Platzanweisern früher eine Uniform zur Verfügung gestellt wurde. Eine weitere Benachteiligung ...
2 Entscheide (2004-2005)
Zürich Fall 117
Lohnüberführung für eine Laborantin ohne Diplom
Eine Laborantin an der Universität Zürich wird bei der Neueinreihung der Löhne nach den Lohngleichheitsurteilen im Zürcher Gesundheitswesen nicht berücksichtigt . Die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen und die Gesundheitsdirektion lehnen ihren Rekurs mit der Begründung ab, dass nur ...
Schwyz Fall 7
Lohngleichheit für Legasthenie-Therapeutinnen
Acht Lehrerinnen mit Zusatzausbildung als Therapeutinnen für Legasthenie und Dyskalkulie wenden sich im Dezember 2000 wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Im Laufe des Verfahrens ändert der Kanton die Besoldungsverordnung. Die Löhne für diese Berufsgruppe werden angehoben und damit ...
Solothurn Fall 15
Lohngleichheit für Radiologie-Assistentinnen
Insgesamt 46 medizinisch-technische Radiologieassistentinnen reichen 2001 beim Verwaltungsgericht drei Beschwerden wegen Lohndiskriminierung ein . Das Verwaltungsgericht verfügt ein Teilurteil für den Beruf MTRA. Nach einem gesamtschweizerischen Vergleich kommt es zum Schluss, dass die Funktion ...
4 Entscheide (2004-2007)
Basel-Landschaft Fall 7
Lohngleichheit für Hauswirtschafts- und Textilfachlehrerinnen
103 Lehrkräfte für Hauswirtschaft und textiles Werken verlangen 1997 beim Regierungsrat rückwirkend auf fünf Jahre eine Neueinreihung ihres Lohnes, weil sie im Vergleich zu Reallehrkräften diskriminierend eingestuft seien . Der Regierungsrat weist die Forderung ab. Sie ziehen den Entscheid ans ...
Solothurn Fall 14
Lohngleichheit für Krankenpflegerinnen, Hebammen, Ergotherapeutinnen
Insgesamt 161 Angestellte im Pflegebereich fordern beim Verwaltungsgericht eine diskriminierungsfreie Lohneinreihung. Ausserdem seien der Minusklassenentscheid des Regierungsrats und die Lohnüberführung nach der Besoldungsrevision zu überprüfen, weil sie ausschliesslich Frauenberufe benachteiligt ...
3 Entscheide (2004-2008)
Zürich Fall 97
Lohngleichheit für eine Key Account Managerin
Die Key Account Managerin ist bei einer Softwarefirma mit einem Jahreszieleinkommen angestellt, das aus einem Fixum und einem umsatzabhängigen Lohnbestandteil besteht. Ein Mann mit dem gleichen Tätigkeitsbereich, aber anderer Zielkundschaft, hat ein um rund 20 Prozent höheres Fixum und einen ...
Zürich Fall 94
Lohngleichheit für eine Marketing-Managerin
Die Klägerin hat bei einer Reiseveranstalterin einen internen Aufstieg bis zur Marketing-Managerin geschafft. Sie fühlt sich aber nicht dem Aufgabenbereich entsprechend entlöhnt und von den männlichen Geschäftsleitungsmitgliedern geringschätzig behandelt. Schliesslich wird sie krank und fühlt sich ...
Aargau Fall 20
Lohngleichheit für Therapeutinnen
Zwei Therapeutinnen wenden sich an die Schlichtungsstelle, weil Teilzeitarbeitenden mit einer Anstellung unter 60 Prozent der Grundlohn um einen Zehntel gekürzt wird. Diese Kürzung treffe ausschliesslich Frauen. Die Schlichtungsstelle hält die Regelung nicht für geschlechterdiskriminierend, doch ...
2 Entscheide (2003-2004)
Zug Fall 3
Lohngleichheit für eine Sozialarbeiterin
Eine Sozialarbeiterin in der Verwaltung gelangt wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Ihr Vorgänger und ihr Nachfolger waren zwei Lohnklassen höher als sie eingereiht. Sie verlangt eine Nachzahlung der Lohndifferenz für vier Monate, insgesamt 2490 Franken. Während der ...
St. Gallen Fall 14
Lohngleichheit für Krankenschwestern, Hebammen, Laborantinnen, Operations- und Radiologieassistentinnen
13 Einzelklägerinnen und 6 Berufsverbände des medizinisch-technischen Personals sowie der Krankenschwestern DN 2 und Hebammen reichen 2003 beim Verwaltungsgericht Klage wegen Lohndiskriminierung ein. Der Kanton verlangt Abweisung, befürwortet jedoch eine Expertise. Das Gericht wählt einen Experten ...
8 Entscheide (2003-2011)
Zürich Fall 92
Lohngleichheit für Reinigungsmiterabeiterinnen
Zwei langjährige Reinigungsmitarbeiterinnen, die deutlich weniger verdienen als der Abwart und der Hausmeister, fordern eine Angleichung ihrer Löhne . Weil die Unterschiede auf einer offiziellen Einreihung in verschiedene Lohnklassen beruhen, ist diese Argumentation rechtlich aber nicht haltbar. ...
Basel-Stadt Fall 24
Lohngleichheit für einen Erzieher
Ein Erzieher, der teilzeitlich im Stundenlohn arbeitet, wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle . Während der Schlichtungsverhandlung kommt es zu einem Vergleich. Die Arbeitgeberin zahlt dem Erzieher einen Betrag von 5'000 Franken.
Zürich Fall 84
Volle Lohnnachforderung trotz Vereinbarung einklagbar
Eine Pflegefachfrau mit höherer Fachausbildung fährt bei den Nachzahlungen nach den Lohngleichheitsurteilen im Zürcher Gesundheitswesen schlecht: Die summarische Berechnungsformel, die in einer Vereinbarung zwischen Kanton, Spitalverband und Berufsverbänden festgelegt wurde, führt in ihrem Fall ...
Zürich Fall 101
Lohnnachzahlung für Pflegeexpertinnen
An den grossen Lohngleichheitsverfahren im Zürcher Gesundheitswesen waren keine PflegeexpertInnen beteiligt. Diese waren davor in eine höhere Lohnklasse eingereiht worden und konnten deshalb keine direkten Ansprüche aus den Lohngleichheitsverfahren geltend machen. Eine Pflegeexpertin mit ...
Lohngleichheit; Arbeitsbewertung; Entschädigung
2 Entscheide (2003-2009)
Zürich Fall 99
Lohnnachzahlung für Hebammen
Die Hebammen haben sich nicht an den grossen Lohngleichheitsverfahren im Zürcher Gesundheitswesen beteiligt. Der Hebammenverband will nun mit diesem Pilotverfahren einer einzelnen Hebamme klären, wieweit auch bei dieser Berufsgruppe Lohndiskriminierung gemäss Gleichstellungsgesetz Art. 3 bestand. ...
Zürich Fall 100
Lohngleichheit für Technische OperationsassistentInnen
Die Technischen OperationsassistentInnen haben sich nicht an den grossen Lohngleichheitsverfahren im Zürcher Gesundheitswesen beteiligt. Ihr schweizerischer Berufsverband gelangt nun mit einem Gesuch an die zuständigen Direktionen, festzustellen, dass die Einreihung der TOA diskriminierend gemäss ...
Zürich Fall 102
Lohnnachzahlung für Pflegekader
Die Pflegekader hatten sich – bis auf die Stationsleitungen – nicht an den grossen Lohngleichheitsverfahren im Zürcher Gesundheitswesen beteiligt. Nun gelangen Oberschwestern und -pfleger, eine Oberhebamme, eine Pflegedienstleiterin und eine Schulleiterin an die zuständigen Direktionen und ...
Bern (d) Fall 36
Lohngleichheit für zwei Abteilungsleiterinnen
Zwei Abteilungsleiterinnen im Hauswirtschaftsbereich vermuten Lohndiskriminierung, weil sie weniger verdienen als ein Mitarbeiter in vergleichbarer Funktion. Die Arbeitgeberin begründet die Lohndifferenz damit, dass diese stärker kundenorientiert arbeiten und deshalb der Marketingeffekt in ihrer ...
Bern (d) Fall 41
Lohngleichheit für Montagearbeiterin
Eine Montagearbeiterin verlangt bei der Schlichtungskommission eine Erhöhung ihres Lohnes um 500 Franken, weil sie im Vergleich zu Kollegen in derselben Funktion zu wenig verdient habe. Die Arbeitgeberin weist die Forderung mit der Begründung ab, in der Firma gebe es kein festes Lohnsystem. ...
Bern (d) Fall 42
Lohngleichheit für Personalvermittlerin
Eine Personalvermittlerin wendet sich ein halbes Jahr nach ihrer Kündigung an die Schlichtungskommission, weil ein zufälliger Lohnvergleich eine Diskriminierung gegenüber einem früheren Kollegen ergeben habe. Die Arbeitgeberin reicht bei der Schlichtungskommission dessen Lohnabrechnungen ein. Diese ...
Zürich Fall 89
Diskriminierende Kündigung einer Maschinenzeichnerin
Eine seit 40 Jahren für den gleichen Betrieb tätige Maschinenzeichnerin erhält mit 57 Jahren die Kündigung, offiziell aus wirtschaftlichen Gründen. Die Firma stellt einen neuen Zeichner ein, dem ein Teil ihres Aufgabenbereichs übertragen wird. Das lässt die Entlassene auf diskriminierende Kündigung ...
Zürich Fall 118
Lohnnachzahlung für eine Spitex-Krankenschwester
Die bei einem Verein angestellte Spitex-Krankenschwester einer Gemeinde verlangt, nachdem sie kurz nach ihrer Kündigung von der erfolgreichen Lohngleichheitsklage des kantonalen Gesundheitspersonals erfährt, rückwirkend für fünf Jahre Lohnnachzahlungen. Der Spitex-Verein lehnt diese ab, da sie nur ...
Zürich Fall 88
Lohngleichheit für eine Controllerin
Eine Controllerin übernimmt den Aufgabenbereich eines Financial Directors ohne dessen Titel. Als sie ein halbes Jahr später ankündigt, die Firma wegen einer Schwangerschaft zu verlassen, arbeitet sie noch ihren Nachfolger ein, der trotz schlechterer Qualifikation 5'000 Franken pro Monat mehr ...
2 Entscheide (2003)
Zürich Fall 104
Lohnnachzahlung für Sterilisationsleiterin in Privatspital
Die Leiterin der Sterilisationsabteilung an einem Privatspital verlangt aufgrund der grossen Lohngleichheitsverfahren im Zürcher Gesundheitswesen Lohnnachzahlungen. Sie müsse gleich behandelt werden wie die diplomierten Pflegenden in ihrem Betrieb und wie die Leiterin der Zentralsterilisation am ...
Eidg. Bundesverwaltung Fall 1
Die Fachbeamtin arbeitet bei der ETH zuerst als Sekretärin, dann ab 1997 als Fachbeamtin und als Koordinatorin unter Leitung des Departementvorstehers. 2000 beschliesst die Departementsleitung, neu die Stelle eines Stabchefs bzw. einer Stabschefin zu schaffen und ermuntert die Fachbeamtin, sich auf ...
Zürich Fall 83
Lohngleichheit für eine Hebammenschülerin
Eine Pflegefachfrau DN II erhält nach den Lohngleichheitsurteilen im Zürcher Gesundheitswesen Lohnnachzahlungen, die jedoch die 18 Monate nicht abdecken, in denen sie sich zur Hebamme weitergebildet hat. Sie legt vergeblich bei der Gesundheitsdirektion gegen dieses Vorgehen Rekurs ein und wendet ...
3 Entscheide (2003-2004)
Schwyz Fall 6
Lohngleichheit für eine Amtsvormundin
Eine Amtsvormundin wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle . Während der Schlichtungsverhandlung erklärt sich die Arbeitgeberin bereit, Lohngleichheit herzustellen. Die Klägerin erhält Lohnnachzahlungen von 12'000 Franken.
Aargau Fall 19
Lohngleichheit für Verwaltungssekretärinnen (2)
Mehrere Mitarbeiterinnen im Sekretariat verlangen eine Arbeitsbewertung, weil der einzige Mann in derselben Funktion in einer höheren Lohnstufe eingestuft sei. Der Arbeitgeber weist mit einer Arbeitsbewertung nach, dass die Funktion der Mitarbeiterinnen nicht dieselbe ist wie jene ihres Kollegen. ...
Aargau Fall 18
Lohngleichheit für eine Polizistin
Eine Polizistin verlangt eine Lohnerhöhung von 10’000 Franken jährlich, weil sie bei der Anstellung tiefer eingestuft worden sei als ihre Kollegen. Die Arbeitgeberin bestätigt, dass Lohnunterschiede bestehen. Er begründet diese damit, dass die Kollegen nach altem Lohnrecht angestellt wurden und ...
Zürich Fall 81
Lohnnachforderung einer Ergotherapeutin ohne Diplom
Eine Ergotherapeutin erhält nach den Lohngleichheitsurteilen im Zürcher Gesundheitswesen zunächst Lohnnachzahlungen. Nach einiger Zeit fordert die Klinik die Auszahlung jedoch zurück mit der Begründung, dass sie ja gar kein Diplom habe und nur Diplomierte ein Anrecht auf Lohnnachzahlungen hätten. ...
2 Entscheide (2002-2003)
Aargau Fall 15
Lohngleichheit für Sachbearbeiterin der Verwaltung
Eine Sachbearbeiterin im Steueramt beschwert sich bei der Schlichtungskommission, dass sie im Vergleich zu zwei Kollegen in eine zu tiefe Lohnstufe eingereiht worden sei. Die Schlichtungskommission stellt Diskriminierung fest und empfiehlt eine Lohnerhöhung. Diese wird der Klägerin gewährt, doch ...
3 Entscheide (2002-2005)
Zürich Fall 85
Lohnnachforderung von Spitex-Schwestern
Vier von einer Gemeinde angestellte Spitex-Schwestern werden nach den Lohngleichheitsurteilen im Zürcher Gesundheitswesen höher eingereiht. Lohnnachzahlungen gewährt ihnen die Gemeinde jedoch anders als der Kanton keine. Dagegen wehren sie sich vergeblich mit einem Rekurs an den Bezirksrat. Die ...
Zürich Fall 82
Lohnüberführung bei stellvertretendem Stationsleiter
Ein Stellvertretender Stationsleiter erhält nach den Lohngleichheitsurteilen im Zürcher Gesundheitswesen Lohnnachzahlungen im Umfang von zwei Lohnklassen, wird bei der Neueinreihung jedoch nur um eine Lohnklasse angehoben. Er legt bei der Gesundheitsdirektion Rekurs gegen dieses Vorgehen ein und ...
3 Entscheide (2002-2003)
Luzern Fall 7
Lohngleichheit für eine Abteilungsleiterin
Eine Abteilungsleiterin im Fachhandel wendet sich an die Schlichtungsstelle, weil ihre Kollegen in derselben Funktion zwischen 500 und 1'500 Franken mehr als sie verdienten. Sie fordert eine Lohnnachzahlung von 19’400 Franken. Die Arbeitgeberin bestreitet die Lohndifferenzen nicht, begründet sie ...
2 Entscheide (2002-2004)
Aargau Fall 16
Lohngleichheit für Verwaltungssekretärinnen
Vier Mitarbeiterinnen im Sekretariat verlangen eine Arbeitsbewertung, weil der einzige Mann in derselben Funktion in einer höheren Lohnstufe eingestuft worden sei. Deshalb liege eine Lohndiskriminierung nach Gleichstellungsgesetz Art. 3 vor. Der Arbeitgeber geht auf das Gesuch ein und die ...
Zürich Fall 73
Lohngleichheit für eine Rechtsanwältin
Eine Rechtsanwältin merkt nach der Kündigung, dass sie die ganze Zeit über wesentlich weniger verdient hat als ein gleich qualifizierter Kollege. Sie klagt auf Lohngleichheit gemäss Gleichstellungsgesetz Art. 3 Abs. 2 und fordert Lohnnachzahlungen von über 30'000 Franken. Die Anwaltskanzlei, bei ...
Bern (d) Fall 30
Lohngleichheit für IT-Supporterin
Eine IT-Supporterin wendet sich an die Schlichtungskommission, weil der ihr unterstellte Mitarbeiter mehr verdient als sie . Die Schlichtungskommission schlägt vor, dass der Arbeitgeber rückwirkend auf fünf Monate die Lohndifferenz nachzahlt und den Lohn der Klägerin erhöht. Der Arbeitgeber lehnt ...
Zürich Fall 79
Lohnnachforderung einer Bewegungstherapeutin
Eine Bewegungstherapeutin wird bei der Lohnüberführung im Nachgang der Lohngleichheitsverfahren im Zürcher Gesundheitswesen analog zu den Physio- und ErgotherapeutInnen um zwei Lohnklassen höher eingereiht. Lohnnachzahlungen, wie diese sie aufgrund der Verbandsklagen in ihren Berufssparten ...
Zürich Fall 77
Lohnüberführung bei Krankenschwester
Eine in einem Ambulatorium tätige diplomierte Krankenschwester erhält aufgrund der Lohngleichheitsurteile im Zürcher Gesundheitswesen 35'800 Franken Lohnnachzahlungen, wird aber bei der Neueinreihung nur um eine Lohnklasse angehoben statt um zwei, wie dies im Urteil des Verwaltungsgerichts ...
Zürich Fall 80
Klinikangestellte schliesst sich Beschwerde an
Die Probleme bei der Lohnüberführung, die nach den Lohngleichheitsurteilen im Zürcher Gesundheitswesen erfolgte, sind für viele ähnlich. Diverse Betroffene versuchen deshalb, sich bereits formulierten Klagen anzuschliessen. Nicht wenige scheitern an formalen Mängeln wie diese Klinikangestellte.
Aargau Fall 17
Lohngleichheit für wissenschaftliche Mitarbeiterin
Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin verlangt rückwirkend auf ihren Stellenantritt eine Lohnerhöhung, weil sie weniger als einige Kollegen verdiene. Der Arbeitgeber gewährt eine Erhöhung, weigert sich aber, diese rückwirkend auszuzahlen. Den niedrigeren Lohn bei der Anstellung begründet er mit ...
Aargau Fall 14
Diskriminierende Pensumsreduktion für eine Lehrerin
Eine Lehrerin beantragt ein höheres Pensum. Sie habe jahrelang 24 Stunden unterrichtet. Wegen ihren Schwangerschaften sei das Pensum dann um zwölf Stunden auf den Anteil reduziert worden, für den sie gewählt sei. Es stellt sich heraus, dass die Schulkommission die Reduktion aus Unmut über die zwei ...
Lohngleichheit; Schwangerschaft
Zürich Fall 78
Lohnüberführung bei Betreuerin
Eine Betreuerin in einem Wohnheim für Menschen mit einer psychischen Behinderung, die bislang der Richtposition Therapeutin mit besonderen Aufgaben zugeordnet war, wird bei der Lohnüberführung aufgrund der Lohngleichheitsurteile im Zürcher Gesundheitswesen neu nur noch der Richtposition ...
4 Entscheide (2002-2007)
Bern (d) Fall 29
Lohngleichheit für Hausmeisterin
Eine Hausmeisterin im Restaurant eines Detailhandelsbetriebs wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungskommission . Sie fordert rückwirkend auf elf Monate eine Nachzahlung der Lohndifferenz. Eine Einigung zwischen den Parteien scheitert.
Aargau Fall 13
Lohngleichheit für eine Sachbearbeiterin in der Verwaltung
Eine Sachbearbeiterin in der Verwaltung verlangt eine Lohnerhöhung, weil sie weniger verdiene als zwei ihrer Kollegen. Sie macht Lohndiskriminierung geltend. Der Amtsinhaber weist die Forderung zurück. Er begründet die höheren Löhne bei einem Kollegen mit dem Alter und der Ausbildung, beim anderen ...
Solothurn Fall 13
Lohngleichheit für Kindergärtnerin
Eine Kindergärtnerin der Gemeinde Bettlach gelangt ans Verwaltungsgericht, weil die Arbeitgeberin die rückwirkenden Nachzahlungen wegen Lohndiskriminierung für die Jahre 1990 bis 1993 nicht vollumfänglich bezahlen will. Sie beruft sich in ihrer Forderung auf den Berechnungsansatz, den das ...
Aargau Fall 11
Lohngleichheit für Verwaltungsangestellte im Dienstleistungsbereich
Eine Verwaltungsangestellte verlangt eine rückwirkende Lohnerhöhung, weil ihr Kollege in derselben Funktion mehr Lohn erhalte . Ihr Vorgesetzter weist die Forderung ab. Die Schlichtungskommission stellt nach Einsicht in die Lohndaten weiterer Teammitglieder fest, dass Frauen grundsätzlich weniger ...
Basel-Stadt Fall 17
Lohngleichheit für Krankenpflegekräfte
43 Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger verlangen die rückwirkende Erhöhung ihres Lohnes um eine Stufe, weil von ihnen im Vergleich mit Angestellten anderer Berufe mehr Praxisjahre verlangt werden. Der Regierungsrat weist die Forderung ab. Die KrankenpflegerInnen klagen beim Verwaltungsgericht ...
3 Entscheide (2001-2004)
St. Gallen Fall 10
Lohngleichheit für eine Personalchefin
Eine Personalchefin stellt fest, dass ihr Monatslohn 3'000 Franken unter jenem ihres Vorgängers liegt. Sie wendet sich an die Schlichtungsstelle, wo sie die Nachzahlung der Lohndifferenz und eine Entschädigung wegen diskriminierender Kündigung von insgesamt 80'000 Franken einfordert. Der ...
Basel-Landschaft Fall 17
Lohngleichheit für eine Verwaltungsangestellte
Eine Verwaltungsangestellte verlangt, dass sie denselben Lohn wie ihr Kollege erhält. Die Schlichtungsstelle betrachtet die Lohndiskriminierung als glaubhaft nachgewiesen. Weil die Arbeitgeberin die Differenz nicht sachlich rechtfertigen kann, willigt sie ein, den Lohn der Klägerin anzupassen.
Zürich Fall 133
Lohngleichheit für das Pflege- und Therapiepersonal der Stadt Zürich
2001 verlangen Organisationen der Gesundheitsberufe Nachzahlungen von der Stadt Zürich wegen diskriminierender Löhne . Sie beziehen sich auf die Urteile des Verwaltungsgerichts von 2001, welche beim Pflege- und Therapiepersonal des Kantons Zürich eine diskriminierende Besoldungseinreihung im ...
7 Entscheide (2001-2011)
Graubünden (d) Fall 1
Diskriminierender Lohn für eine Köchin
Eine Köchin arbeitet mit befristetem Arbeitsvertrag für den Schulmittagstisch, an dem sie für rund 30 Kinder kocht und diese auch mitbeaufsichtigt. Seit 1994 erhält sie ein unverändertes Jahresbruttogehalt von 9'900 Franken für die Betreuung von 20 Kindern und vier Franken für jedes zusätzlich ...
Basel-Landschaft Fall 16
Lohngleichheit für Sekretariatsleiterin
Eine Leiterin im Zentralsekretariat wendet sich an die Schlichtungsstelle wegen Lohndiskriminierung . Sie erhalte weniger Lohn als der Leiter der Administration. Noch bevor die Schlichtungsverhandlung stattfindet, erhält sie die Kündigung, die sie anficht . Die Schlichtungsstelle schlägt vor, dass ...
Bern (d) Fall 23
Lohngleichheit für Administrationsleiterin
Eine Administrationsleiterin im Detailhandel stellt fest, dass ihre Kollegen als Etagenleiter mehr verdienen, obwohl ihr immer wieder versichert worden war, dass sie ihnen gleich gestellt sei. Als sie beim Personalchef mehr Lohn verlangt, erhält sie eine Verwarnung wegen Vertrauensmissbrauch. ...
Aargau Fall 10
Lohngleichheit für eine Sektionschefin in der Verwaltung
Eine Sektionschefin beantragt eine Lohnerhöhung von zwölf Prozent, weil ihre Kollegen in derselben Funktion mehr verdienen . Der Arbeitgeber gewährt eine Lohnerhöhung von sieben Prozent. Die Gesuchstellerin erklärt sich damit einverstanden.
Bern (d) Fall 22
Lohngleichheit für Gemeindeangestellte
Vier Sachbearbeiterinnen einer Gemeindeverwaltung verlangen, dass ihre Löhne mit jenen der Kollegen verglichen werden. Sie vermuten eine Lohndiskriminierung, die jedoch von der Gemeinde bestritten wird. Die Schlichtungskommission fordert Erklärungen zur Arbeitssituation jeder einzelnen Klägerin. ...
Schaffhausen Fall 3
Lohngleichheit für eine Sicherheitsmitarbeiterin
Eine Sicherheitsmitarbeiterin wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Während der Schlichtungsverhandlung wird ein Vergleich ausgehandelt. Die Klägerin erhält rückwirkende Lohnnachzahlungen von 10'075 Franken und ab Januar 2001 eine Lohnerhöhung von 300 Franken. Die ...
Zürich Fall 56
Diskriminierung von Kindergarten-Kreispräsidentinnen
Als die Stadt nach dem Bundesgerichtsurteil im Kindergärtnerinnenprozess Lohnnachzahlungen vornimmt, zieht sie jenen Kindergärtnerinnen, die als Kreispräsidentinnen und Kreisaktuarinnen amteten, zuviel bezahlte Amtsentschädigungen in erheblichem Umfang ab. Zwölf Kindergärtnerinnen erheben ...
Solothurn Fall 12
Lohngleichheit für Deutschzusatzlehrerinnen
Zwei Deutschzusatzlehrerinnen reichen beim Verwaltungsgericht Beschwerde wegen Diskriminierung bei der Besoldungsrevision ein. Sie bemängeln, dass bei der Überführung des Lohnes nur sieben statt 17 Erfahrungsjahre berücksichtigt wurden. Ausserdem sei die diskriminierende Kürzung ihres vorherigen ...
Zürich Fall 54
Diskriminierende Rückstufung einer Schulabwartin
Eine Abwartin, die seit bald 20 Jahren zusammen mit ihrem Mann ein Primarschulhaus betreut, wird bei einer vom Fachverband angeregten Besoldungsrevision neu als Hilfspersonal eingereiht und um zwei Lohnklassen zurückgestuft. Nur noch ihr Mann wird als Abwart entlöhnt. Sie wehrt sich gegen diese ...
Zürich Fall 53
Lohngleichheit für eine Adjunktin
Eine beim Kanton beschäftigte Adjunktin macht Lohnungleichheit gegenüber verschiedenen männlichen Vergleichspersonen geltend . Der Kanton stellt eine Diskriminierung in Abrede und verweist auf anspruchsvollere Aufgabenbereiche und weiterreichende Kompetenzen der besser bezahlten Männer. Beide ...
Basel-Stadt Fall 14
Lohngleichheit für Lehrerin
Eine Lehrerin wendet sich wegen indirekter Diskriminierung beim Lohn an die Schlichtungsstelle . Nach der mündlichen Befragung sistiert sie das Verfahren und die Parteien werden ersucht, Vergleichsverhandlungen aufzunehmen. Nachdem ein Vergleich zustande gekommen ist, zieht die Klägerin das ...
Zürich Fall 50
Lohngleichheit für eine Lebensmittelingenieurin
Eine Lebensmittelingenieurin arbeitet seit zwölf Jahren im gleichen Betrieb und hat die Stellung einer Abteilungsleiterin erreicht. Sie stellt fest, dass ein Abteilungsleiter, der allerdings noch eine Zusatzfunktion innehat, wesentlich mehr verdient und klagt auf Lohngleichheit, wobei sie eine ...
Zürich Fall 64
Lohnnachzahlung für zwei Hortnerinnen
Zwei Hortnerinnen, die an der Schule arbeiten, werden in einer Zürcher Gemeinde gleich bezahlt wie KindergärtnerInnen, was auf Verordnungsebene festgehalten ist. Als die KindergärtnerInnen im ganzen Kanton Zürich aufgrund einer Lohnklage höher eingestuft werden, bekommen auch die Hortnerinnen mehr ...
Obwalden Fall 3
1999 werden die Löhne der KindergärtnerInnen im Zuge der Überführung ins kantonale Lohnsystem um 5 Prozent erhöht. Mit einer Beschwerde beim Regierungsrat verlangen 29 KindergärtnerInnen und der Verband Kindergärtnerinnen Obwalden, die Löhne um mindestens 12,7 Prozent anzuheben. Die Lohndifferenz ...
Zürich Fall 48
Lohngleichheit für eine Gruppenleiterin
Die Klägerin ist bei ihrer Firma Gruppenleiterin, als ein Mitarbeiter zu einem um 1'400 Franken höheren Monatslohn ebenfalls als Gruppenleiter frisch angestellt wird. Sie verlangt Lohngleichheit. In einem Vergleich werden ihr für eine kurze Zeit 1'000 Franken pro Monat mehr zugestanden. ...
Bern (d) Fall 19
Lohngleichheit für Sozialarbeiterinnen in der Stadtverwaltung
Drei Sozialarbeiterinnen einer städtischen Verwaltung verlangen die Überprüfung ihrer Lohneinreihung. Sie vermuten, dass sie im Vergleich mit zwei Kolleginnen und einem Kollegen zu tief eingestuft wurden. Nach der Einsicht in die Lohnlisten schlägt die Schlichtungskommission vor, dass die ...
Zürich Fall 47
Eine beim Kanton beschäftigte Sozialarbeiterin macht geltend, sie verdiene wesentlich weniger als ein schlechter ausgebildeter Mann im gleichen Team und mit den gleichen Funktionen. Die ungerechtfertigte Lohndifferenz sei auf fünf Jahre zurück nachzuzahlen. Der Kanton führt Argumente für die ...
Solothurn Fall 11
Lohngleichheit für Sozialarbeiterin im psychiatrischen Dienst
Eine Sozialarbeiterin des psychiatrischen Dienstes reicht beim Verwaltungsgericht Beschwerde wegen Lohndiskriminierung ein, nachdem sie beim Regierungsrat vergeblich die Einstufung in die Lohnklasse 17 statt 14 verlangt hatte. Das Verwaltungsgericht überprüft, ob die Voraussetzung für eine Klage ...
Basel-Landschaft Fall 6
Mehrere Kindergärtnerinnen verlangen 1997 bei der Gemeinde Pratteln und beim Regierungsrat eine Besserstellung beim Lohn. Die Gemeinde weist die Forderung ab. Der Regierungsrat tritt nicht darauf ein, weil die Gemeinde zuständig sei. Die Klägerinnen reichen beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen ...
Basel-Stadt Fall 11
Lohngleichheit für Verkäuferin
Eine Verkäuferin wendet sich nach der Kündigung an die Schlichtungsstelle wegen Lohndiskriminierung und diskriminierender Aufgabenzuteilung . Beide Parteien einigen sich auf einen Vergleich. Die Verkäuferin erhält 1'000 Franken und ein ergänztes Arbeitszeugnis.
Zürich Fall 44
Lohngleichheit für eine Chauffeurin
Eine Chauffeurin klagt, als in ihrem Betrieb ein jüngerer Kollege zu höherem Lohn angestellt wird, auf Lohngleichheit. Da bekommt sie die Kündigung aus «Arbeitsrationalisierungsgründen». Vor der Schlichtungsstelle ist der Arbeitgeber zu keinerlei Entgegenkommen bereit. Er weigert sich auch, den ...
3 Entscheide (2000-2001)
Basel-Stadt Fall 10
Diskriminierende Lohnkürzung für Vikarinnen
Der Kanton erhöht ab Schuljahr 1999 im Rahmen eines Sanierungsprogramms die Pflichtstunden der PrimarlehrerInnen mit der Wahlmöglichkeit zwischen Lohnreduktion oder höherer Stundenzahl. Den VikarInnen wird hingegen der Lohn reduziert. Der Verband des Personals öffentlicher Dienste und die ...
Lohngleichheit; Entschädigung; Verbandsklagen
Zürich Fall 43
Lohngleichheit für eine Buchhalterin
Eine langjährige Buchhalterin erhält bei einer Firmen-Reorganisation die Kündigung mit der Begründung, dass Teilbereiche ausgelagert werden. Sie erhebt Einsprache und macht auch geltend, dass sie gegenüber ihrem Vorgänger 1'000 Franken pro Monat weniger verdiente. Das Arbeitsgericht wertet 800 ...
Thurgau Fall 2
14 Kindergärtnerinnen und der Verband der Thurgauer Lehrerschaft reichen beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde gegen die neue Besoldungsordnung von 1998 ein. Sie fordern die Aufhebung der Besoldungsansätze, weil bei ihnen die Minimal- und Maximallöhne reduziert wurden. Der Vergleich mit ...
Obwalden Fall 2
Lohngleichheit für kaufmännische Angestellte
Eine kaufmännische Angestellte in einem Industriebetrieb wendet sich ans Einigungsamt, weil sie viel weniger verdiene als ihr Kollege im selben Arbeitsbereich. Sie fordert eine rückwirkende Auszahlung der Lohndifferenz für vier Jahre . Ihr Arbeitgeber begründet den höheren Lohn des Kollegen mit ...
Zürich Fall 40
Diskriminierung einer Sachbearbeiterin bei der Bank
Die Klägerin ficht ihre Kündigung als diskriminierend an. Sie sei nur erfolgt, weil sie nicht auf sexuelle Avancen zweier Vorgesetzter eingegangen sei. Ausserdem macht die Sachbearbeiterin Lohndiskriminierung geltend, da ein Mitarbeiter, der die gleiche Arbeit verrichtete, deutlich mehr verdiente. ...
Zürich Fall 39
Lohngleichheit für Fachhochschul-Dozentinnen
Drei Dozentinnen einer Fachhochschule mit öffentlich-rechtlichen Strukturen im Besoldungsbereich machen geltend, sie seien im Vergleich mit Lehrern zu Unrecht zu tieferen Löhnen eingestellt und weniger befördert worden. Sie wollen rückwirkend höher eingestuft werden. Die Schule lehnt einen ...
2 Entscheide (1999-2000)
Zürich Fall 38
Lohngleichheit für eine Sachbearbeiterin beim Kanton
Eine kurz vor der Pensionierung stehende Sachbearbeiterin des Kantons macht Lohndiskriminierung gegenüber einem gleichgestellten Mitarbeiter geltend und fordert, diese durch Nachzahlungen auszugleichen . Der Kanton macht Verjährung geltend. Der Schlichtungsstelle bleibt nur Nichteinigung ...
Aargau Fall 7
Eine Gemeindeangestellte für Buchhaltung und Sekretariat stellt ein Schlichtungsbegehren wegen Lohndiskriminierung. Sie macht geltend, dass der beschriebene Aufgabenbereich bei der Anstellung nicht den tatsächlichen Tätigkeiten am Arbeitsort entspreche. Deshalb müsse der Lohn an das veränderte ...
Bern (d) Fall 26
Lohngleichheit für Kindergärtnerinnen und Kindergärtner
Zehn Kindergärtnerinnen, ein Kindergärtner und der Lehrerinnen- und Lehrerverein reichen beim Regierungsrat Beschwerde ein, weil sie bei der Einführung der neuen Gehaltsverordnung gegenüber Primarlehrkräften benachteiligt worden seien. Die Lohndifferenz beim Grundgehalt betrage vier Lohnklassen, ...
3 Entscheide (1999-2004)
Basel-Landschaft Fall 10
Eine Gruppenleiterin in einem Heim verlangt Lohnerhöhung, weil ihr Kollege mehr verdiene. Beide sind gleichzeitig angestellt worden und verrichten dieselbe Arbeit. Die Arbeitgeberin erklärt die Lohndifferenz damit, dass beide mit ihrem vorherigen Lohn angestellt wurden. Die Schlichtungsstelle ...
2 Entscheide (1999)
Bern (d) Fall 16
Eine Verwaltungsangestellte verlangt die Feststellung einer Lohndiskriminierung, weil sie trotz Beförderung zur Gruppenleiterin nicht gleich viel verdiene wie ihr Kollege mit derselben Arbeit . Die Schlichtungskommission stellt fest, dass in einem bestimmten Zeitraum für die gleiche Arbeit nicht ...
Aargau Fall 6
Lohngleichheit für eine Verkäuferin
Eine Verkäuferin in einem Kleinbetrieb mit 12 Mitarbeitenden weist nach, dass sie für vergleichbare Arbeit weniger als ihre Kollegen verdient. Sie verlangt die Beseitigung der Lohndiskriminierung und eine rückwirkende Nachzahlung der Differenz . Während der Schlichtungsverhandlung kommt es zu einer ...
Aargau Fall 5
Lohngleichheit für eine Industriearbeiterin
Die Klägerin arbeitet als Schichtarbeiterin für 16.50 Franken in der Stunde. Keiner ihrer Kollegen verdient weniger als 18 Franken. Sie fordert eine Angleichung ihres Lohnes und die Nachzahlung der Lohndifferenz . Weil die Arbeitgeberin die Klage zurückweist, verfügt das Gericht eine ...
Schaffhausen Fall 2
Lohngleichheit für eine Ingenieurin
Eine Ingenieurin in einem Grossunternehmen wendet sich wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle, weil sie weniger als ihre männlichen Kollegen in derselben Position verdient habe. Sie fordert Lohnnachzahlungen von insgesamt 260'000 Franken. Der Einigungsvorschlag der Schlichtungsstelle ...
Zürich Fall 32
Lohngleichheit für einen Kunsthandwerker
Der Kläger, der als gelernter Kunsthandwerker im Atelier einer sozialen Institution arbeitet, fühlt sich gegenüber einer Kollegin lohnmässig diskriminiert. Die Schlichtungsstelle sieht keine geschlechterspezifische Diskriminierung und bewegt ihn zum Rückzug. Darauf macht er bei der Amtsvorsteherin ...
Zürich Fall 31
Lohngleichheit für eine Hortnerin
Die Klägerin war bei einer Schulgemeinde als Hortnerin angestellt. Sie macht im Nachhinein geltend, sie sei unterbezahlt gewesen, weil Hortnerin ein typischer Frauenberuf sei, und verlangt eine nachträgliche Lohnnachzahlung. Die Schlichtungsstelle bejaht ihren Anspruch. Die Gemeinde erklärt sich ...
2 Entscheide (1998-2002)
Zürich Fall 30
Lohngleichheit für eine Polizei-Sachbearbeiterin
Eine langjährige Sachbearbeiterin bei der Polizei fühlt sich gegenüber zwei Kollegen lohnmässig diskriminiert. Die Schlichtungsstelle teilt diese Sicht nicht und lehnt das Begehren ab.
Solothurn Fall 9
Lohngleichheit für Physiotherapeutinnen
Eine Physiotherapeutin fordert Ende 1994 einen diskriminierungsfreien Lohn. Am 1. Januar 1996 tritt die neue Besoldungsverordnung in Kraft. Nun verlangt sie beim Verwaltungsgericht die Feststellung einer geschlechtsspezifischen Diskriminierung nach Gleichstellungsgesetz Art. 3. Sie sei mindestens ...
5 Entscheide (1998-2009)
Solothurn Fall 10
Lohngleichheit für Chef-Physiotherapeutinnen
Eine Physiotherapeutin am Bürgerspital Solothurn klagt Ende 1994 zusammen mit anderen Physiotherapeutinnen einen diskriminierungsfreien Lohn ein. Im Juli 1995 wird sie zur Chef-Physiotherapeutin befördert und mit der neuen Besoldungsverordnung am 1. Januar 1996 in die Lohnklasse 16 eingereiht. ...
2 Entscheide (1998-1999)
Solothurn Fall 8
Lohngleichheit für Sozialarbeiterin in der Jugendanwaltschaft
Eine Sozialarbeiterin verlangt während der Besoldungsrevision eine Höhereinreihung in die Lohnklasse 18. Ohne Begründung wird sie in die Lohnklasse 15 eingereiht. Sie reicht beim Bundesgericht Beschwerde ein und rügt eine Verletzung des Gleichstellungsgebots . Sie verlangt eine Einstufung in die ...
Basel-Landschaft Fall 8
Lohngleichheit für Laborantin
Eine Laborantin verlangt denselben Lohn wie ihr Kollege, der nur aufgrund des Geschlechts mehr als sie verdiene. Die Arbeitgeberin kann nicht nachweisen, dass die bessere Entlöhnung durch ein höheres Anforderungsprofil und die Erledigung anderer Aufgaben gerechtfertigt ist. Deshalb stellt die ...
Zürich Fall 27
Lohngleichheit für Mundart-Kindergärtnerinnen
Sieben Mundart-Kindergärtnerinnen für fremdsprachige Kinder in einer Gemeinde verlangen, ihre Bezahlung sei auf das Niveau des Vikariatstarifes für KindergärtnerInnen anzuheben und als Monatslohn mit Dienstalteranrechnung auszurichten. Es gebe keine sachlichen Gründe für ihre Lohndiskriminierung ...
3 Entscheide (1998-2001)
St. Gallen Fall 7
Diskriminierende Lohnabzüge für Industrieangestellte
Eine kaufmännische Angestellte wendet sich an die Schlichtungsstelle wegen ungleicher Lohnabzüge für die Krankenversicherung. Sie fordert, dass die Firma die höheren Lohnabzüge für Frauen zurückzahlen soll. Bei der Schlichtungsstelle können sich die Parteien nicht einigen. Die Frau klagt beim ...
Solothurn Fall 7
Lohngleichheit für EDV-Leiterin
Die Organisatorin EDV leitet bei der Ausgleichskasse eine Abteilung. Während der Besoldungsrevision wird sie von der vorherigen Einstufung 9 in die Lohnklasse 16 überführt. Sie gelangt wegen Lohndiskriminierung an den Regierungsrat, der das Gesuch abweist. Darauf reicht sie Beschwerde beim ...
Zürich Fall 25
Die ehemalige Abteilungsleiterin einer Gemeinde fordert drei Jahre nach ihrer Kündigung Nachzahlungen von mindestens 30'000 Franken, da sie wesentlich weniger verdiente als zwei Abteilungsleiter, die ihr hierarchisch gleichgestellt waren. Das Verwaltungsgericht hält einen Teil der Lohndifferenz für ...
Schwyz Fall 1
Lohngleichheit für Kindergärtnerinnen im Vergleich zu Primarlehrkräften
1997 bemängeln die Schwyzer Kindergärtnerinnen beim Regierungsrat, dass ihre Löhne gegen das Gleichstellungsgebot verstossen. Ein Jahr später werden ihre Löhne nach einer Volksabstimmung an jene anderer Kantone angepasst. Begründet wird die Anpassung damit, dass der typische Frauenberuf ...
Thurgau Fall 1
Diskriminierende Kündigung einer Betreuerin
Eine Betreuerin arbeitet in einer Begegnungsstätte für Jugendliche. Einem Kollegen mit derselben Anstellung werden mehr Kompetenzen übertragen und er erhält mehr Lohn. Als sie deswegen bei den Arbeitgebern vorstellig wird, erhält sie die Kündigung. Sie gelangt wegen diskriminierender Kündigung an ...
Zürich Fall 22
Lohngleichheit für eine Heimleiter-Ehepartnerin
Nach der Entlassung eines Heimleitungs-Ehepaars fordert die als Heimleiter-Ehepartnerin beschäftigte Frau von der Trägergemeinde, dass ihr die Differenz zum Lohn ihres Mannes, der als Heimleiter angestellt war, nachgezahlt werde. Sie hätten das Heim gemeinschaftlich geführt und sie sei für diese ...
2 Entscheide (1997-1999)
Bern (d) Fall 9
Lohngleichheit für Leiterin einer Beratungsstelle
Eine Sozialarbeiterin leitet zusammen mit einem Kollegen eine Beratungsstelle. Sie verlangt, dass sie in die gleiche Lohnklasse wie ihr Kollege eingereiht wird. Der Arbeitgeber lehnt eine Neueinreihung ab, obwohl die Schlichtungskommission feststellt, dass Lohnunterschiede bestehen .
1 Entscheid (1997)
Zürich Fall 21
Lohngleichheit für Kindergärtnerinnen aus Winterthur
Der Verband Kindergärtnerinnen und der Verband des Personals öffentlicher Dienste erheben gemeinsam Klage gegen diverse Gemeinden im Kanton Zürich, die ein volles Kindergarten-Pensum gemäss den kantonalen Empfehlungen als 80 Prozent Stelle einstufen. Unter ihnen ist Winterthur, daneben Dietikon, ...
3 Entscheide (1997-2001)
Zürich Fall 20
Lohngleichheit für Kindergärtnerinnen aus Dietikon, Dübendorf und Wetzikon
Der Verband Kindergärtnerinnen Zürich und der Verband des Personals öffentlicher Dienste erheben gemeinsam Klage gegen diverse Gemeinden im Kanton Zürich, die ein volles Kindergarten-Pensum gemäss den kantonalen Empfehlungen als 80 Prozent Stelle einstuften. Die Klage gegen Dietikon, Dübendorf ...
3 Entscheide (1997-2000)
Zürich Fall 19
Lohngleichheit für eine Handwerkerin
Eine gelernte Bauhandwerkerin arbeitet als einzige Frau in einer reinen Männerdomäne. Sie ist der Ansicht, dass sie deutlich weniger verdient als ihre Kollegen und verlangt Lohngleichheit. Der Arbeitgeber rechtfertigt die Lohndifferenz mit Zusatzqualifikationen der Männer. Als die ...
Solothurn Fall 3
Lohngleichheit für Betriebsangestellte
Eine Betriebsangestellte wendet sich nach der Kündigung wegen Lohndiskriminierung an die Schlichtungsstelle. Sie verlangt eine Nachzahlung der Differenz zwischen ihrem und dem Lohn der Kollegen, welche für dieselbe Arbeit angestellt sind. Dafür müsse der Betrieb für die vier Jahre Anstellungszeit ...
Bern (d) Fall 7
Lohngleichheit für Personalberaterin
Eine Personalberaterin verlangt die Überprüfung ihrer Lohneinreihung, weil jüngere Kollegen mit derselben Arbeit höher eingestuft worden seien. Die Schlichtungskommission empfiehlt die Erhöhung um eine Gehaltsklasse. Die Parteien einigen sich auf eine Lohnerhöhung innerhalb der Gehaltsklasse, die ...
Bern (d) Fall 6
Lohngleichheit für Bibliotheksangestellte
Drei Bibliotheksangestellte verlangen rückwirkend auf das Vorjahr beim Regierungsrat die Neueinteilung in eine höhere Besoldungsklasse. Dieser weist das Gesuch ab. Erst vier Monate später reichen die Klägerinnen beim Verwaltungsgericht Beschwerde wegen Lohndiskriminierung ein . Der Regierungsrat ...
2 Entscheide (1997-2000)
Basel-Stadt Fall 3
Lohngleichheit für Psychiatrieschwester
Eine Psychiatrieschwester beantragt, dass sie bei der Überführung ins neue Lohngesetz höher eingereiht wird. Denn berücksichtigt worden sei einzig die Berufserfahrung, nicht aber die ausserberuflich erworbene Erziehungs- und Lebenserfahrung. Weil der Regierungsrat den Antrag abweist, gelangt sie ...
Zürich Fall 15
Lohngleichheit für eine Fachkraft der Reisebranche
Eine langjährige Mitarbeiterin klagt die Transportgesellschaft, bei der sie beschäftigt ist, wegen Lohnungleichheit ein. Ein Angestellter mit denselben Funktionen und vergleichbarem Hintergrund verdient mehr als die Klägerin, obwohl sie Zusatzaufgaben übernommen hat . Die Arbeitgeberin ...
Zürich Fall 16
Lohngleichheit für eine Wohnberaterin
Eine Wohnberaterin beziehungsweise Möbelverkäuferin macht im Nachhinein Lohndiskriminierung geltend, da in ihrem Betrieb drei Männer in gleicher Funktion sowohl mehr Fixlohn als auch höhere Provisionssätze erhalten. Die Firma erklärt, die Männer seien besser ausgebildet und übten zusätzliche ...
Zürich Fall 18
Lohngleichheit für eine Spitalverwaltungsfachkraft
Die Klägerin arbeitet in einer Spitalverwaltung. Sie stellt ein Lohngleichheitsbegehren und fordert eine höhere Einstufung. Ihr Arbeitgeber weigert sich, an einer Schlichtungsverhandlung teilzunehmen.
Luzern Fall 1
Lohngleichheit für eine Chemiearbeiterin
Eine Angestellte in einer Chemiefirma, die als Gruppenleiterin arbeitet, wendet sich nach der Kündigung an die Schlichtungsstelle, weil ihr Vorgänger in der gleichen Funktion wesentlich mehr als sie verdient habe . Sie verlangt eine Nachzahlung der tatsächlichen Lohndifferenz oder einen ...
4 Entscheide (1997-2000)
Zürich Fall 14
Lohngleichheit für eine Disponentin
Die Klägerin arbeitet als Disponentin in einem Transportunternehmen. Sie macht im Nachhinein Lohndiskriminierung geltend, da mindestens zwei Männer bei gleichwertiger bzw. weniger qualifizierter Arbeit deutlich mehr Lohn erhielten. Die Schlichtungsstelle findet, eine Lohndifferenz zum ersten ...
Aargau Fall 3
Lohngleichheit für eine technische Mitarbeiterin
Eine Betriebsfachfrau wendet sich ans Arbeitsgericht mit dem Vorwurf der missbräuchlichen Kündigung und der Lohndiskriminierung. Sie fordert die Nachzahlung der Lohndifferenz sowie geschuldete Überstundenzuschläge. Die Arbeitgeberin bestreitet die Lohndiskriminierung. Das Gericht verlangt ...
Zürich Fall 13
Eine Verkäuferin, die seit 20 Jahren für das gleiche Geschäft arbeitet, klagt auf Lohngleichheit, als ein Mann für die gleiche Arbeit zu einem 600 Franken höheren Monatslohn eingestellt wird. Das Geschäft macht geltend, der Mann sei als potentieller Filialleiter eingestellt worden und habe eine ...
Basel-Landschaft Fall 3
Lohngleichheit für Planerin
Eine Kreisplanerin gelangt an die Schlichtungsstelle, weil sie nicht denselben Lohn wie ihre Kollegen erhält. Die Arbeitgeberin kann den Nachweis, dass die schlechtere Entlöhnung nichts mit dem Geschlecht zu tun habe, nicht erbringen . Die Schlichtungsstelle macht den Vorschlag einer Lohnerhöhung, ...
Zürich Fall 11
Lohngleichheit für SchulpsychologInnen
15 Schulpsychologinnen und -psychologen in der Stadt Zürich klagen eine Lohndiskriminierung ihres weiblich geprägten Berufs gegenüber dem männlich geprägten Beruf des Schularztes ein. Sie beziehen sich gleichzeitig auch auf den allgemeinen Rechtsgleichheitsartikel der Bundesverfassung, der ...
2 Entscheide (1996-1997)
Aargau Fall 1
Lohngleichheit für eine Inserateverkäuferin
Eine Kundenberaterin wendet sich wegen Rachekündigung an die Schlichtungsstelle. Diese stellt Nichteinigung fest, weil die Arbeitgeberin die Teilnahme an der Verhandlung verweigert. Die Klägerin gelangt ans Arbeitsgericht und klagt wegen diskriminierender Kündigung und Lohndiskriminierung ...
Lohngleichheit; Diskriminierende Kündigung; Rachekündigung
3 Entscheide (1996-1999)
St. Gallen Fall 4
Lohngleichheit für eine Journalistin
Eine Journalistin klagt auf Lohngleichheit, weil ihr Kollege mehr verdient. Vor der Schlichtungsstelle kommt kein Vergleich zustande. So klagt sie beim Bezirksgericht auf Lohnerhöhung und rückwirkende Lohnnachzahlung . Das Gericht stellt fest, dass die Klägerin und ihr Kollege dieselbe Arbeit ...
7 Entscheide (1996-2003)
Zürich Fall 7
Lohngleichheit für Krankenschwestern im Vergleich mit Polizisten
Drei Verbände und 20 Betroffene machen geltend, diplomierte Krankenschwestern und -pfleger seien bei der Strukturellen Besoldungsrevision, die 1991 lohnwirksam wurde, diskriminierend beurteilt und eingestuft worden. Sie reichen ihre Klage gleichzeitig mit drei anderen Lohnklagen von ...
3 Entscheide (1996-2003)
Zürich Fall 8
Lohngleichheit für Berufsschullehrerinnen für Spitalberufe
Drei Verbände und zwölf Betroffene machen geltend, BerufsschullehrerInnen für Spitalberufe seien bei der Strukturellen Besoldungsrevision, die 1991 lohnwirksam wurde, diskriminierend beurteilt und eingestuft worden. Sie reichen ihre Klage gleichzeitig mit drei anderen Lohnklagen von ...
Zürich Fall 9
Zwei Verbände und sechs Betroffene machen geltend, PhysiotherapeutInnen seien bei der Strukturellen Besoldungsrevision, die 1991 lohnwirksam wurde, diskriminierend beurteilt und eingestuft worden. Sie reichen ihre Klage gleichzeitig mit drei anderen Lohnklagen von Krankenschwestern, ...
Zürich Fall 10
Lohngleichheit für Ergotherapeutinnen
Zwei Verbände und neun Betroffene machen geltend, ErgotherapeutInnen seien bei der Strukturellen Besoldungsrevision, die 1991 lohnwirksam wurde, diskriminierend beurteilt und eingestuft worden. Sie reichen ihre Klage gleichzeitig mit drei anderen Lohnklagen von Krankenschwestern, ...
Zürich Fall 6
Lohngleichheit für Kindergärtnerinnen aus
Eine Gruppe von neun Kindergärtnerinnen aus Zürich und ihre Berufsverbände klagen auf Anhebung der diskriminierend eingestuften Löhne. Die Klage richtet sich gegen die Stadt als Arbeitgeberin und gegen den Bildungsrat bzw. die Bildungsdirektion des Kantons wegen diskriminierender Lohnempfehlungen ...
11 Entscheide (1996-2000)
Zürich Fall 57
Lohngleichheit für eine Heilpädagogin
Eine Heilpädagogin arbeitet fast 25 Jahre lang als Lehrkraft für Schwerbehinderte an derselben Schule. Da sie vor ihrer Ausbildung zur Heilpädagogin ein KindergärtnerInnendiplom erworben hat, wird sie in all den Jahren schlechter bezahlt als HeilpädagogInnen, die ein Patent als Primarlehrkräfte ...
4 Entscheide (1995-2001)
Bern (d) Fall 4
Lohngleichheit für Krankenschwestern
Zehn Kranken- und Psychiatrieschwestern und zwei Berufsverbände verlangen vom Kanton eine Überprüfung ihrer Besoldungseinreihung im Vergleich zu Polizisten. Ihre Einstufung sei gegenüber vergleichbaren Berufsgruppen in der Kantonsverwaltung nachträglich zurückgestuft und damit ein typischer ...
7 Entscheide (1995-2000)
Zürich Fall 5
Lohngleichheit für Kindergärtnerinnen aus Rüschlikon
Eine Gruppe von sechs Kindergärtnerinnen aus Rüschlikon erhebt beim Regierungsrat Aufsichtsbeschwerde gegen die Erziehungsdirektion, weil diese geschlechtsdiskriminierende Besoldungsempfehlungen für den typischen Frauenberuf der Kindergärtnerin abgegeben habe, indem sie ein volles Unterrichtspensum ...
1 Entscheid (1995)
Solothurn Fall 5
Lohngleichheit für Kindergärtnerinnen der Gemeinde Olten
Zwölf Kindergärtnerinnen der Einwohnergemeinde Olten verlangen beim Verwaltungsgericht die Festlegung einer diskriminierungsfreien Besoldung . Dieselbe Forderung stellen fünf Kindergärtnerinnen aus Däniken . Die Klägerinnen verlangen rückwirkende Lohnnachzahlungen ab 1990 und ab 1. Januar 1996 eine ...
3 Entscheide (1994-1998)
Solothurn Fall 4
Lohngleichheit für Kindergärtnerinnen der Gemeinde Däniken
Fünf Kindergärtnerinnen der Gemeinde Däniken fordern beim Verwaltungsgericht die Festlegung einer diskriminierungsfreien Besoldung . Dieselbe Forderung reichen 18 Kindergärtnerinnen aus Olten ein . Die Klägerinnen verlangen rückwirkende Lohnnachzahlungen ab 1990 und ab 1. Januar 1996 eine ...
4 Entscheide (1994-1999)
Solothurn Fall 2
Lohngleichheit für Hauswirtschafts- und Werklehrerinnen
Vier Hauswirtschaftslehrerinnen und 18 Werklehrerinnen fordern 1994 beim Verwaltungsgericht die Festlegung einer diskriminierungsfreien Besoldung . Sie verlangen rückwirkend auf fünf Jahre denselben Lohn. Das Verwaltungsgericht beauftragt zwei Gutachter, die Lohneinreihungen auf diskriminierende ...
4 Entscheide (1994-1997)
Basel-Landschaft Fall 2
Lohndiskriminierung einer Sozialarbeiterin
Eine Sozialarbeiterin einer Gemeinde erfährt einen Monat nach Ablauf der Probezeit, dass ihre provisorische Anstellung um ein Jahr verlängert wird. Als Begründung gibt die Gemeinde anstehende Restrukturierungen an. Die Sozialarbeiterin verlangt beim Verwaltungsgericht, dass diese Verlängerung ...
1 Entscheid (1994)
Zürich Fall 4
Lohngleichheit für Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnen
16 Handarbeits- und zehn Hauswirtschaftslehrerinnen klagen beim Verwaltungsgericht, es verstosse gegen das Gleichheitsgebot in der Bundesverfassung, wenn sie in Lohnklasse 17 eingereiht seien, während für Primarlehrkräfte die Lohnklasse 19 gelte. Zudem sei diskriminierend, dass bei der ...
9 Entscheide (1994-2004)
Basel-Landschaft Fall 1
Die Gemeinde Ettingen hebt die Löhne der Kindergärtnerinnen um eine Lohnstufe an. Um das Gemeindebudget weniger zu belasten, beschliesst der Gemeinderat jedoch, die Dienstalterszulagen zurückzustufen. Nach einer vergeblichen Beschwerde beim Regierungsrat wenden sich die Kindergärtnerinnen ans ...
St. Gallen Fall 2
Lohngleichheit für Lehrerin der Krankenpflege
Eine Lehrerin für Krankenpflege verlangt 1989 Gleichstellung beim Lohn mit Berufsschullehrern, die durchschnittlich um acht Lohnstufen höher eingereiht sind. Der Regierungsrat lehnt den Antrag ab. Im Januar 1991 reicht sie, unterstützt von zwei Berufsverbänden, beim Bezirksgericht Klage wegen ...
3 Entscheide (1993-2000)
Zürich Fall 3
Lohngleichheit für eine Fotosatzmonteurin
Die Klägerin arbeitet nach einer berufsfremden Lehre als ungelernte Fotosatzmonteurin. Als sie knapp anderthalb Jahre später kündigt, verlangt sie rückwirkend mehr Lohn, weil ein Kollege, der annähernd die gleiche Arbeit erledigt, 1'100 Franken pro Monat mehr verdient. Die Firma lehnt jedes ...
1 Entscheid (1992)
Bern (d) Fall 2
Verbandsklage für Mindestlohn der Buchbinderinnen
22 Frauen klagen gegen die Gewerkschaft Druck und Papier , weil im neuen Gesamtarbeitsvertrag für Buchbinderinnen tiefere Mindestlöhne als für die Kollegen festgelegt wurden. Dies sei ein Verstoss gegen das Lohngleichheitsgebot in der Bundesverfassung . Die Gewerkschaft verlangt Abweisung der ...
4 Entscheide (1991-1995)
Bern (d) Fall 1
Lohngleichheit für Arbeitslehrerinnen
Elf Arbeitslehrerinnen wenden sich ans Verwaltungsgericht mit dem Antrag, dass ihr Lohn demjenigen der Haushalt- und Primarlehrkräfte anzugleichen sei. Die Lohndifferenz verstosse gegen das Gleichheitsgebot in der Bundesverfassung und benachteilige einen typischen Frauenberuf. Das ...
5 Entscheide (1990-2004)
Schaffhausen Fall 1
Lohngleichheit für Hauswirtschafts- und Handarbeitslehrerinnen
Sechs Hauswirtschafts- und Handarbeitslehrerinnen klagen, weil sie nach einer Senkung der Unterrichtsstunden eine Stunde mehr als Primarlehrkräfte arbeiten müssen, jedoch der Lohn nicht angepasst wurde. Sie verweisen auf das Gleichstellungsgebot in der
1 Entscheid (1988)
Basel-Stadt Fall 1
Lohngleichheit für Kindergarten- , Hauswirtschafts- und Textilfachlehrkräfte
Im Oktober 1987 verlangen 19 Kindergarten-, Hauswirtschafts- und Textilfachlehrkräfte beim Regierungsrat, dass sie um zwei Lohnstufen höher eingereiht werden. Sie berufen sich auf das Lohngleichheitsgebot in der Bundesverfassung Art. 8 Abs. 3 . Bei der Lohneinreihung von 1970 sei ihre Arbeit in ...
11 Entscheide (1987-1999)
Obwalden Fall 1
Lohngleichheit für Sekretärin bei der Sozialversicherung
Eine Sekretärin wechselt 1983 innerhalb der Sozialversicherung die Stelle. Ein Jahr später beantragt sie, dass ihre Lohneinreihung rückwirkend auf den Stellenwechsel um eine Klasse angehoben wird. Sie fordert Gleichbehandlung mit dem vorherigen Stelleninhaber, der um eine Lohnklasse höher ...
1 Entscheid (1985)
St. Gallen Fall 1
Lohngleichheit für eine Fabrikarbeiterin
Eine Hilfsarbeiterin in einer Möbelfabrik verrichtet dieselbe Arbeit wie ihr Vorgänger am Arbeitsplatz. Doch beim Lohn ist sie in eine tiefere Stufe, die für leichte Arbeiten vorgesehen ist, eingereiht. Vor Gericht fordert sie die Nachzahlung der Lohndifferenz, die gegen den Gleichstellungsartikel ...
Zürich Fall 1
Lohngleichheit für Krankenschwestern im Vergleich mit Sanitätsmännern
Sechs bei der Stadt Zürich beschäftigte Krankenschwestern klagen aufgrund des damals noch neuen Gleichstellungsartikels in der Bundesverfassung Lohndiskriminierung gegenüber gleichwertigen Arbeitsplätzen der allgemeinen Verwaltung ein. Sie bitten das Gericht, Lohndiskriminierung festzustellen und ...
6 Entscheide (1982-1990)
Bern (d) Fall 75
Diskriminierende Kündigung einer Ingenieurin
Die Systemingenieurin erhält kurz nach einem Chefwechsel mitten im Jahr eine Lohnaufbesserung. Die damit verbundene vermutete Lohndiskriminierung bestätigt sich. Sie gelangt an die Direktion und erhält in der Folge drei weitere Lohnerhöhungen. Innerhalb drei Jahren ab Stellenantritt wird ihr Lohn ...
Lohngleichheit; Familiäre Situation; Mutterschaft; Diskriminierende Kündigung; Entschädigung