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Timestamp: 2016-10-22 16:12:37
Document Index: 82592627

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 74', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 107', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 112', 'Art. 112', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 112', 'Art. 112', 'Art. 317', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 157', 'Art. 311', 'Art. 311', 'BGE', 'Art. 311', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_252/2012 (27.09.2012)
4A_252/2012
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern, 1. Abteilung, vom 14. M�rz 2012.
A.________ und B.________ (Beklagte, Beschwerdef�hrer) beauftragten die X.________ AG als Generalunternehmerin mit der Erstellung eines Einfamilienhauses in Y.________. Dabei ist es zu massiven Problemen gekommen, weshalb sie im August 2007 C.________ (Kl�ger, Beschwerdegegner) als ihren Bauherrenvertreter gegen�ber der X.________ AG mandatierten, damit dieser die Fertigstellung des Einfamilienhauses bewirke. In der Folge war C.________ nicht nur mit der Fertigstellung des Baus und der damit verbundenen M�ngelbehebung, sondern auch in verschiedenen Gerichtsverfahren f�r A.________ und B.________ t�tig.
B.a Am 18. Januar 2010 reichte C.________ beim Bezirksgericht Kriens Klage ein mit dem Begehren, A.________ und B.________ seien zu verpflichten, ihm in solidarischer Haftbarkeit Fr. 41'282.85 zuz�glich 5 % Zins seit dem 6. August 2009 sowie Fr. 100.-- Betreibungskosten zu bezahlen und es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. zzz.________ des Betreibungsamtes Root-Gisikon-Honau aufzuheben.
Mit Urteil vom 30. August 2011 hiess das Bezirksgericht Kriens die Klage teilweise gut und verpflichtete die Beklagten, dem Kl�ger in solidarischer Haftbarkeit einen Betrag von Fr. 35'394.60 zuz�glich Zins zu 5 % seit dem 6. August 2009 zu bezahlen und hob den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. zzz.________ des Betreibungsamtes Root-Gisikon-Honau in diesem Umfang auf.
B.b Gegen dieses Urteil legten die Beklagten Berufung ein und beantragten die Aufhebung des Urteils vom 30. August 2011 und die R�ckweisung der Sache an das Bezirksgericht, eventualiter die Abweisung der Klage.
Mit Urteil vom 14. M�rz 2012 hiess das Obergericht des Kantons Luzern die Berufung teilweise gut und verpflichtete die Beklagten, dem Kl�ger unter solidarischer Haftbarkeit einen Betrag von Fr. 32'776.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 6. August 2009 zu bezahlen und hob den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. zzz.________ des Betreibungsamtes Root-Gisikon-Honau in diesem Umfang auf.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragen die Beklagten dem Bundesgericht, das Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern vom 14. M�rz 2012 sei aufzuheben und die Sache sei zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; eventualiter sei die Klage abzuweisen.
Der Kl�ger beantragt die Abweisung der Beschwerde; die Vorinstanz beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 1. Juni 2012 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.
Die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Der Streitwert betr�gt Fr. 35'394.60, womit der f�r die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Streitwert erreicht ist (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
2.1 Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 III 439 E. 3.2 S. 444).
3.1 Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), d�rfen sich die Beschwerdef�hrer grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern m�ssen einen Antrag in der Sache stellen. Grunds�tzlich ist ein materieller Antrag erforderlich; Antr�ge auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsantr�ge gen�gen nicht und machen die Beschwerde unzul�ssig (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f. mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrer beantragen in ihrer Beschwerde die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung. Nur im Eventualbegehren beantragen sie die Abweisung der Klage. Ob die Rechtsbegehren damit den hievor dargelegten gesetzlichen Anforderungen gen�gen, kann offenbleiben, da sich erweisen wird, dass die Beschwerde ohnehin unbegr�ndet ist.
3.2 Die Beschwerdef�hrer stellen den Antrag, die Gerichtskosten und die Parteientsch�digung (der kantonalen Verfahren) seien je nach Ausgang des Verfahrens neu festzusetzen. Soweit die Beschwerdef�hrer mit diesem Antrag verlangen wollten, die Kosten der kantonalen Verfahren seien auch bei Abweisung der Beschwerde anders zu verlegen, fehlt jede Begr�ndung (Art. 42 BGG). Auf diesen Antrag ist nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrer machen unter dem Titel "Vorbemerkungen" geltend, die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz m�sse zun�chst in genereller Hinsicht bem�ngelt werden. Die Vorinstanz begn�ge sich damit, die gerade mal vier Zeilen umfassende Sachverhaltsdarstellung der ersten Instanz zu �bernehmen, weshalb �ber weite Strecken unklar bleibe, von welchem rechtserheblichen Sachverhalt die Vorinstanz bei ihrer Rechtsanwendung ausgegangen sei. Eine solche rudiment�re Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gen�ge den Mindestanforderungen von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG offenkundig nicht, weshalb die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids an die Vorinstanz zur�ckzuweisen sei.
4.1 Nach Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG m�ssen Entscheide, die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen, die massgebenden Gr�nde tats�chlicher und rechtlicher Art enthalten. Aus dem Entscheid muss klar hervorgehen, von welchem festgestellten Sachverhalt die Vorinstanz ausgegangen ist und welche rechtlichen �berlegungen sie angestellt hat. Nur so kann das Bundesgericht die korrekte Rechtsanwendung im Einzelfall �berpr�fen (BGE 135 II 145 E. 8.2 S. 153 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 4A_267/2007 vom 24. Oktober 2007 E. 3). Die klare Feststellung des massgebenden Sachverhalts ist namentlich im Hinblick auf die grunds�tzliche Bindung des Bundesgerichts an die Feststellungen der Vorinstanz und die stark eingeschr�nkte Sachverhaltskontrolle erforderlich (Art. 97 und 105 BGG). Einen Entscheid, der diesen Anforderungen nicht gen�gt, kann das Bundesgericht an die kantonale Beh�rde zur Verbesserung zur�ckweisen oder aufheben (Art. 112 Abs. 3 BGG). Hingegen �ndert sich nichts an der bundesgerichtlichen Kognition hinsichtlich des Sachverhalts, weshalb es nicht angeht, den Sachverhalt frei entsprechend den eigenen Vorbringen im kantonalen Verfahren zu erg�nzen. Ansonsten liefe es darauf hinaus, dass das Bundesgericht in die ihm nicht zustehende Rolle einer Appellationsinstanz gedr�ngt w�rde.
4.2 Den Beschwerdef�hrern kann nicht gefolgt werden. An der von ihnen genannten Stelle, auf Seite 2 des angefochtenen Entscheids unter Buchstabe A, schildert die Vorinstanz die Prozessgeschichte; aus diesem Grund ist nur eine kurze Darstellung des Sachverhalts wiedergegeben. In den darauffolgenden Erw�gungen des angefochtenen Entscheids finden sich jedoch weitere tats�chliche Feststellungen sowie Pr�zisierungen, die den Anforderungen von Art. 112 BGG durchaus gen�gen, weshalb eine R�ckweisung ausser Betracht f�llt.
Die Beschwerdef�hrer machen eine Verletzung ihres rechtlichen Geh�rs sowie eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben geltend.
5.1 Den Parteien wurde am 27. April 2011 durch das Bezirksgericht mitgeteilt, dass eine Hauptverhandlung nur stattfinde, wenn diese von einer Partei schriftlich verlangt werde; f�r den Fall des Verzichts wurde den Parteien die Gelegenheit gegeben, zum Beweisergebnis schriftlich Stellung zu nehmen. Die Beschwerdef�hrer haben mit Schreiben vom 6. Mai 2011 auf eine Hauptverhandlung verzichtet, sich jedoch vorbehalten, nebst einer Stellungnahme zum Beweisergebnis die Streitigkeit auch rechtlich zu er�rtern. In ihrer Stellungnahme vom 20. Juni 2011 haben die Beschwerdef�hrer sodann ausgef�hrt, dass das Beweisverfahren ergeben habe, dass der Beschwerdegegner sich nicht als Ingenieur mit Hochschuldiplom ausweisen k�nne, was f�r den Vertragsabschluss eine notwendige Grundlage gewesen sei, weshalb ein Grundlagenirrtum vorliegen w�rde.
5.2 Das Bezirksgericht hat festgehalten, dass diese neuen Vorbringen der Beschwerdef�hrer betreffend die Anfechtung des Vertrages infolge Grundlagenirrtums, erst nach Schluss des Beweisverfahrens erfolgt seien. Da die Bedingungen f�r eine ausserordentliche Noveneingabe gest�tzt auf das (damals noch anwendbare) kantonale Prozessrecht nicht erf�llt gewesen seien, haben diese nicht mehr ber�cksichtigt werden k�nnen.
Die Vorinstanz ist dem gefolgt und hat ausgef�hrt, dass es sich bei den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer in ihrer Stellungnahme nicht (nur) um eine rechtliche Er�rterung gehandelt habe. Die Vorbringen der Beschwerdef�hrer, welche die objektive Wesentlichkeit des Irrtums indizieren w�rden, seien tats�chlicher Natur. Es sei den Beschwerdef�hrern m�glich und zumutbar gewesen, im erstinstanzlichen Verfahren diese neuen Tatsachen geltend zu machen. Es habe ihnen offen gestanden, eine Hauptverhandlung zu verlangen, worauf sie jedoch ausdr�cklich verzichtet haben. Damit seien die Voraussetzungen von Art. 317 Abs. 1 lit. a und b ZPO nicht erf�llt, weshalb eine Pr�fung des behaupteten Grundlagenirrtums im Berufungsverfahren nicht in Betracht komme.
5.3 Die Beschwerdef�hrer bringen vor, indem die Vorinstanz den vorgebrachten Grundlagenirrtum bzw. die absichtliche T�uschung materiell nicht gepr�ft habe, habe sie das damals noch anwendbare kantonale Prozessrecht willk�rlich angewendet und zudem ihr rechtliches Geh�r verletzt. Es treffe zwar zu, dass sie auf die Hauptverhandlung verzichtet haben, ihre schriftliche Stellungnahme trete jedoch funktional an die Stelle einer m�ndlichen Hauptverhandlung, womit es nach Prozessrecht noch m�glich gewesen sei, neue Tatsachen vorzubringen.
Die Nichtber�cksichtigung der Willensm�ngel durch die Vorinstanz verstosse denn auch gegen den Grundsatz des Handelns nach Treu und Glauben; das erstinstanzliche Gericht habe den Parteien den Verzicht auf eine m�ndliche Hauptverhandlung vorgeschlagen und dabei gleichzeitig auf die M�glichkeit einer schriftlichen Stellungnahme hingewiesen. Dabei w�re zwingend notwendig gewesen, die Parteien auf die Unzul�ssigkeit neuer Vorbringen hinzuweisen, was das erstinstanzliche Gericht jedoch unterlassen habe.
Schlussendlich handle es sich ohnehin nicht um neue Vorbringen, da sie die fragw�rdige berufliche Qualifikation des Beschwerdegegners - insbesondere das Vorliegen eines anerkannten Abschlusses als Ingenieur - bereits in ihrer Klageantwort sowie in ihrer Duplik vorgebracht haben.
5.4 Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r ergibt sich das Recht der Betroffenen, sich vor Erlass eines Entscheids zur Sache zu �ussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 135 II 286 E. 5.1 S. 293; 132 II 485 E. 3.2 S. 494; 127 I 54 E. 2b S. 56; 117 Ia 262 E. 4b S. 268; je mit Hinweisen). Der aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessende Anspruch auf Beweis bezieht sich nur auf die Abnahme und W�rdigung rechtzeitig und formrichtig angebotener Beweismittel (vgl. BGE 124 I 241 E. 2 S. 242).
5.5 Die Beschwerdef�hrer bringen erstmals vor Bundesgericht vor, es handle sich bei der fraglichen beruflichen Qualifikation des Beschwerdegegners nicht um ein neues Vorbringen. Die Beschwerdef�hrer legen jedoch nicht dar, weshalb sie dies nicht bereits vor den Vorinstanzen vorgebracht haben oder weshalb es ihnen nicht m�glich gewesen w�re dies bereits fr�her vorzubringen. Die Vorinstanz hat vielmehr festgehalten, dass die Unverbindlichkeit des Vertrages, aufgrund der fehlenden beruflichen Qualifikation des Beschwerdegegners erstmals und einzig in der Stellungnahme der Beschwerdef�hrer vom 20. Juni 2011 vorgebracht wurde.
Der Anspruch auf rechtliches Geh�r verpflichtet die Gerichte nur zur Entgegennahme und Pr�fung rechtzeitig und formrichtig vorgebrachter Tatsachen und Beweismittel (vgl. BGE 124 I 241 E. 2 S. 242). Den Beschwerdef�hrern wurde unbestrittenermassen vor der ersten Instanz Gelegenheit gegeben eine Hauptverhandlung zu verlangen, wobei sie unbeschr�nkt neue Tatsachen h�tten vortragen k�nnen. Es wurde ihnen angek�ndigt, dass im Falle eines Verzichts auf eine Hauptverhandlung das Beweisverfahren geschlossen werde. Die Beschwerdef�hrer haben ausdr�cklich auf eine Hauptverhandlung verzichtet, weshalb neue Tatsachen nur noch unter den Voraussetzungen von � 207 lit. a - c der damals anwendbaren ZPO/LU (Gesetz vom 27. Juni 1994 �ber die Zivilprozessordnung; SRL Nr. 260a) h�tten vorgebracht werden k�nnen. Dass diese Voraussetzungen erf�llt gewesen seien, bringen die Beschwerdef�hrer nicht vor. Die Vorinstanzen durften demnach ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs der Beschwerdef�hrer diese Vorbringen unber�cksichtigt lassen.
5.6 Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann auch nicht aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum sogenannten Replikrecht (vgl. BGE 132 I 42) abgeleitet werden, welche die Vorinstanz nach Auffassung der Beschwerdef�hrer falsch angewendet haben soll. Die Beschwerdef�hrer verkennen, dass sie aus der genannten Rechtsprechung kein Recht ableiten k�nnen, zu jedem beliebigen Zeitpunkt neue Tatsachen vorzutragen. Die Vorinstanz hat richtig ausgef�hrt, dass ein Verzicht auf ein Verfahrensrecht wirksam sei, wenn Mindestgarantien eingehalten werden, wozu namentlich die M�glichkeit zur Stellungnahme geh�re. Die Beschwerdef�hrer haben nicht nur die M�glichkeit zur Stellungnahme erhalten, worin sie sich zum Beweisergebnis haben �ussern k�nnen, sondern auch, eine Hauptverhandlung zu verlangen. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist nicht ersichtlich.
5.7 Auch eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben ist weder dargetan noch ersichtlich. Der in Art. 9 BV verankerte Grundsatz von Treu und Glauben verleiht einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in beh�rdliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begr�ndetes Verhalten (BGE 129 II 361 E. 7.1 S. 381; 126 II 377 E. 3a S. 387). Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, auf welche Rechtsgrundlage sich eine angebliche Pflicht des Gerichts ergeben sollte, die Parteien, insbesondere die rechtskundig vertretenen Parteien, auf die Unzul�ssigkeit oder die beschr�nkte M�glichkeit der Zulassung neuer Tatsachen nach dem Schluss des Beweisverfahrens hinzuweisen.
Strittig ist der Verg�tungsanspruch des Beschwerdegegners. Die Beschwerdef�hrer machen im Wesentlichen geltend, dass dem Beschwerdegegner f�r seine T�tigkeiten - infolge fehlender Beauftragung oder Schlechterf�llung seines Mandats - entweder gar kein oder nur ein gek�rztes Honorar zustehe.
Sie machen dabei in verschiedener Hinsicht eine Verletzung von Bundesrecht geltend. Allerdings ersch�pfen sich ihre jeweiligen Ausf�hrungen weitgehend in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid. Sie vermengen in ihrer Beschwerdeschrift ihre verschiedenen R�gen und es ist nur schwer ersichtlich, was sie unter welchem Titel geltend machen und was sie daraus ableiten wollen. Auf die R�gen der Beschwerdef�hrer ist deshalb nur insoweit einzugehen, als eine klare R�ge erhoben oder zumindest erkennbar ist.
Die Beschwerdef�hrer machen in erster Linie eine falsche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geltend.
7.1 Die Vorinstanz hat festgestellt, es sei unbestritten, dass der Beschwerdegegner neben seinen Pflichten als Bauherrenvertreter auch juristische T�tigkeiten f�r die Beschwerdef�hrer ausgef�hrt habe. Mit der Unterzeichnung der jeweiligen Rechtsschriften durch die Beschwerdef�hrer sei hinreichend bewiesen, dass diese die Ausdehnung des urspr�nglichen Auftrags zumindest konkludent vereinbart haben. Die Beschwerdef�hrer haben nicht bestritten, um die Abfassung der Rechtsschriften durch den Beschwerdegegner gewusst zu haben, weshalb aus ihrem Wissen auf ihre Zustimmung geschlossen werden m�sse.
7.2 Die Beschwerdegegner bringen dagegen vor, die "Behauptung der Vorinstanz bez�glich des Wissens bzw. Nichtwissens der Beschwerdef�hrer um die unstreitig fehlende Qualifikation des Beschwerdegegners als Jurist" sei falsch. Der Beschwerdegegner habe sich ihnen gegen�ber stets als rechtskundig ausgegeben; ausschliesslich unter der Annahme einer derartigen Ausbildung h�tten sie die "juristischen Leistungen" des Beschwerdegegners hingenommen.
7.3 Die Vorinstanz hat festgehalten, dass die Beschwerdef�hrer die Feststellung der ersten Instanz, wonach ihnen der Unterschied zwischen einem Rechtsanwalt und einem juristischen Laien durchaus bekannt gewesen sei, nicht angefochten haben. Die erhobene Sachverhaltsr�ge erweist sich demnach als versp�tet.
Ohnehin verm�gen die Beschwerdef�hrer mit ihrem Vorbringen die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanzen nicht als willk�rlich auszuweisen. Sie haben die Rechtsschriften des Beschwerdegegners in eigenem Namen unterschrieben, was sie auch nicht bestreiten. Durch ihre Unterschrift haben sie die Rechtsschriften genehmigt, weshalb es gar nicht darauf ankommt was f�r eine Ausbildung der Beschwerdegegner nun hatte oder eben nicht hatte und ob die Beschwerdef�hrer �ber diese (fehlende) Ausbildung wussten.
Die Beschwerdef�hrer machen sodann in verschiedener Hinsicht geltend, der Beschwerdegegner habe den ihm erteilten Auftrag schlecht erf�llt.
8.1 Unter dem Titel "unzutreffende Beweislastverteilung bez�glich Schlechterf�llung des Auftrags" bringen die Beschwerdef�hrer vor, der Beschwerdegegner habe die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen. Er habe nicht nachweisen k�nnen, dass er die "Spesenzusammenstellungen" den jeweiligen Rechnungen beigef�gt habe, weshalb sich der geltend gemachte Honoraranspruch ausschliesslich nach den Rechnungen beurteile, welche den auftragsrechtlichen Rechenschaftsablegungspflichten nicht gen�gen.
8.1.1 Die Vorinstanz hat festgestellt, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdef�hrern �ber den Zeitraum vom 22. August 2007 bis zum 17. M�rz 2009 insgesamt sechs Rechnungen f�r seine Leistungen zugestellt habe. Dabei habe er in seinen Rechnungen stets die "Spesenbl�tter" als Beilage erw�hnt, auf welche sich die in der Rechnung genannten Rechnungspositionen beziehen; die Beschwerdef�hrer haben demnach gewusst, dass der Beschwerdegegner seine Rechnungen gest�tzt auf die "Spesenbl�tter" erstellt habe. Demnach verhalten sie sich treuwidrig, wenn sie erst im Prozess betreffend das Honorar des Beschwerdegegners, die Zustellung der jeweiligen Spesenbl�tter bestreiten. Selbst wenn angenommen werden m�sse, dass die Zustellung nicht erfolgt sei, haben es sich die Beschwerdef�hrer selber zuzuschreiben, wenn sie die Rechnungen nicht �berpr�ft haben und den Beschwerdegegner im Vertrauen auf eine vorbehaltlose Entgegennahme seiner Leistungen weiter arbeiten liessen. Der Beschwerdegegner durfte gest�tzt auf das Verhalten der Beschwerdef�hrer davon ausgehen, dass die Beschwerdef�hrer seine Leistungen als vertragskonform entgegengenommen haben.
8.1.2 Wohl gibt Art. 8 ZGB der beweisbelasteten Partei in allen bundesrechtlichen Zivilstreitigkeiten einen Anspruch darauf, f�r rechtserhebliche Sachvorbringen zum Beweis zugelassen zu werden, wenn ihr Beweisantrag form- und fristgerecht vorgebracht wird (BGE 133 III 295 E. 7.1 S. 299 mit Hinweisen). Wo allerdings das Gericht in W�rdigung von Beweisen zur �berzeugung gelangt, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, wird die Beweislastverteilung gegenstandslos (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 602). Diesfalls liegt freie Beweisw�rdigung vor (Art. 157 ZPO).
Die Vorinstanz konnte demnach, gest�tzt auf die von ihr als positives Beweisergebnis festgestellten Tatsachen, bundesrechtskonform davon ausgehen, dass die Beschwerdef�hrer die Leistungen des Beschwerdegegners vertragskonform entgegengenommen haben. Damit kommt der Beweislastverteilung keine Bedeutung zu.
8.2 Die Beschwerdef�hrer bringen sodann vor, der Beschwerdegegner habe bez�glich seiner juristischen T�tigkeiten seine Abmahnungspflichten verletzt. Er habe es unterlassen, die Beschwerdef�hrer darauf aufmerksam zu machen, dass die verschiedenen Gerichtsverfahren allesamt aussichtslos gewesen seien bzw. dass die ihm erteilte Weisung unzweckm�ssig gewesen sei.
8.2.1 Die Vorinstanz hat es als nicht erstellt angesehen, dass der Beschwerdegegner �ber die Ausarbeitung von Rechtsschriften und den Stellungnahmen gegen�ber der X.________ AG hinaus, mit einer juristischen Beratungst�tigkeit beauftragt worden sei. Es sei vielmehr davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrer den eingeschlagenen Rechtsweg selber gew�hlt haben und der Beschwerdegegner einzig beauftragt wurde, die entsprechenden Rechtsschriften zu verfassen. Somit k�nne dem Beschwerdegegner nicht vorgeworfen werden, die Beschwerdef�hrer falsch beraten zu haben. Eine Sorgfaltspflichtverletzung im Zusammenhang mit den juristischen T�tigkeiten des Beschwerdegegners sei demnach nicht erstellt.
8.2.2 Gem�ss der auftragsrechtlichen Abmahnungspflicht, hat der Beauftragte bei unsachgem�ssen und unzweckm�ssigen Weisungen, welche die Erreichung des Auftragszweckes in Frage stellen, den Auftraggeber darauf hinzuweisen. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz bestand der Auftragszweck darin, f�r die Beschwerdef�hrer verschiedene Rechtsschriften zu verfassen und gerade nicht, diese in juristischer Hinsicht oder bez�glich des einzuschlagenden Rechtswegs zu beraten. Inwiefern die Beschwerdef�hrer dem Beschwerdegegner dabei unsachgem�sse oder unzweckm�ssige Weisungen erteilt haben, welche der Beschwerdegegner h�tte abmahnen sollen, tun die Beschwerdef�hrer nicht dar. Allein aus der Aussage des Beschwerdegegners, wonach "die von den Beschwerdef�hrern (Beklagten) angesprochenen F�lle alle von vornherein aussichtslos" gewesen seien, k�nnen solche nicht abgeleitet werden.
8.3 Auch bez�glich seinen T�tigkeiten als Bauherrenvertreter machen die Beschwerdef�hrer geltend, der Beschwerdegegner habe eine Sorgfaltspflichtverletzung begangen. Er habe einerseits die M�ngelliste nicht geh�rig erstellt, da ein Auseinandersetzen mit den jeweiligen Fachnormen fehle und andererseits habe er seine ihm obliegende Pflicht zur �berwachung der Fertigstellungs- und M�ngelbehebungsarbeiten nicht richtig erf�llt.
Den Beschwerdef�hrern kann dabei nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat verbindlich festgestellt, dass der Beschwerdegegner nicht mit einem Gutachten beauftragt worden sei. Es sei nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdegegner in seiner "M�ngelauflistung" auf fachtechnische Normen h�tte verweisen m�ssen. Dies tun die Beschwerdef�hrer auch in ihrer Beschwerde ans Bundesgericht nicht dar; es ist insbesondere nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdegegner eine Sorgfaltspflichtverletzung begangen haben soll, nur weil ein solcher Verweis gefehlt hat; dass die M�ngelliste l�ckenhaft gewesen sei, machen die Beschwerdef�hrer nicht geltend.
Bez�glich der ungen�genden �berwachung der M�ngelbehebung durch den Beschwerdegegner, hielt die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdef�hrer die Feststellung des erstinstanzlichen Gerichts, wonach der Beschwerdegegner nicht einen Erfolg, sondern ein T�tigwerden geschuldet habe, nicht angefochten und insbesondere nicht dargelegt haben, inwiefern der Beschwerdegegner seine �berwachungst�tigkeit unsorgf�ltig ausge�bt habe. Was die Beschwerdef�hrer in ihrer Beschwerde dagegen aufbringen vermag die vorinstanzliche Feststellung nicht als willk�rlich auszuweisen. Sie bringen vor, sie h�tten in ihrer Berufung zwei konkrete Beispiele einer mangelhaften �berwachung durch den Beschwerdegegner genannt; so sei der Bodenbelag im Untergeschoss nicht fachgerecht wiederhergestellt und der Kantenschutz nicht fachgerecht ausgef�hrt worden. Allein damit verm�gen sie jedoch nicht aufzuzeigen, inwiefern der Beschwerdegegner seine �berwachungst�tigkeit mangelhaft ausge�bt resp. inwiefern die Feststellung der Vorinstanz willk�rlich sein soll.
8.4 Nach dem Gesagten, kann dem Beschwerdegegner keine Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen werden; eine Verletzung von Bundesrecht ist nicht ersichtlich.
Die Beschwerdef�hrer r�gen schliesslich die Berechnung des Honoraranspruchs des Beschwerdegegners.
9.1 Sie machen geltend, die Feststellung der Vorinstanz, wonach sie aus ihrem Vorbringen der nicht erfolgten Zustellung der Spesenbl�tter keine Rechtsfolge abgeleitet haben, sei unzutreffend. Dabei wiederholen sie ihre Ausf�hrungen vor der Vorinstanz und machen geltend, dass sie damit hinreichend deutlich zum Ausdruck gebracht haben, dass sie den vom Beschwerdegegner geltend gemachten Aufwand bestreiten w�rden und damit die erstinstanzliche Beweisw�rdigung f�r einseitig und willk�rlich halten. Sie bringen erneut vor, dass der Beschwerdegegner den auftragsrechtlichen Rechenschaftspflichten nicht gen�gt habe und demnach sein Aufwand nicht gen�gend detailliert beziffert wurde. Die Beschwerdef�hrer verkennen dabei jedoch, dass die Vorinstanz verbindlich festgestellt hat, dass die Beschwerdef�hrer w�hrend rund zwei Jahren, die Zustellung der jeweiligen Spesenbl�tter nie beanstandet haben, obwohl sie gewusst haben, dass der Beschwerdegegner seine Rechnungen darauf abgest�tzt hat. Ohnehin h�tten es sich die Beschwerdef�hrer selber zuzuschreiben, wenn sie die Rechnungen des Beschwerdef�hrers nicht �berpr�ft haben und den Beschwerdegegner im Vertrauen auf eine vorbehaltlose Entgegennahme seiner Leistungen weiter arbeiten liessen. Die R�ge der Beschwerdef�hrer st�sst damit ins Leere.
9.2 Unter dem Titel "inhaltliche Stellungnahme zu den Spesenzusammenstellungen", bringen die Beschwerdef�hrer alsdann vor, die Vorinstanz habe Art. 311 ZPO verletzt, indem sie den Verweis in ihrer Berufungsschrift auf die erstinstanzliche Eingabe als nicht rechtsgen�gend begr�ndet erachtet habe. Die erste Instanz habe sich nicht im Einzelnen mit den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer zu den "Spesenzusammenstellungen" in ihrer erstinstanzlichen Eingabe auseinandergesetzt, deshalb h�tten sie nochmals auf ihre erstinstanzliche Eingabe verwiesen.
9.2.1 Nach Art. 311 Abs. 1 ZPO muss die Berufung eine Begr�ndung enthalten. Begr�nden im Sinne der genannten Vorschrift bedeutet aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird. Dieser Anforderung gen�gt der Berufungskl�ger nicht, wenn er lediglich auf die vor erster Instanz vorgetragenen Vorbringen verweist, sich mit Hinweisen auf fr�here Prozesshandlungen zufriedengibt oder den angefochtenen Entscheid in allgemeiner Weise kritisiert. Die Begr�ndung muss hinreichend genau und eindeutig sein, um von der Berufungsinstanz m�helos verstanden werden zu k�nnen. Dies setzt voraus, dass der Berufungskl�ger im Einzelnen die vorinstanzlichen Erw�gungen bezeichnet, die er anficht, und die Aktenst�cke nennt, auf denen seine Kritik beruht (BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375). Die Begr�ndung ist eine gesetzliche, von Amtes wegen zu pr�fende Zul�ssigkeitsvoraussetzung f�r die Berufung. Fehlt sie, so tritt das obere kantonale Gericht nicht auf die Berufung ein (Urteil 4A_659/2011 vom 7. Dezember 2011 E. 3). Gleiches muss gelten, wenn der Berufungskl�ger lediglich auf Vorakten verweist oder wenn die Berufung den umschriebenen Anforderungen in anderweitiger Hinsicht nicht gen�gt (zum Ganzen: vgl. Urteil 5A_438/2012 vom 27. August 2012 E. 2.2 mit Hinweisen).
9.2.2 Die Vorinstanz hat dabei keineswegs �berh�hte und damit verletzende Anforderungen an Art. 311 Abs. 1 ZPO gestellt, indem sie auf die R�gen der Beschwerdef�hrer wegen ungen�gender Begr�ndung nicht eingetreten ist. Es w�re den Beschwerdef�hrern durchaus m�glich gewesen ihre R�ge gen�gend substanziiert vorzubringen und darzulegen, inwiefern die erste Instanz eine Rechtsverletzung begangen haben soll, indem sie sich nur ungen�gend mit ihren Vorbringen bez�glich der Substanziierung der Spesenzusammenstellung auseinandergesetzt hat.
9.3 Schliesslich bringen die Beschwerdef�hrer unter dem Titel "unzutreffende Auslegung der Honorarabrede" vor, der Beschwerdegegner k�nne f�r Sekretariatsarbeiten seiner Mitarbeiter keine separate Verg�tung verlangen und f�r seine B�roarbeiten nur den reduzierten Stundenansatz von Fr. 85.50 anstelle des "Ingenieur-Honorars". Sodann k�nne der Beschwerdegegner zu seiner "Autoentsch�digung" von Fr. 2.-- pro Kilometer nicht auch noch zus�tzlich ein Zeithonorar f�r die Fahrzeit geltend machen. Schliesslich k�nne der Auffassung der Vorinstanz, wonach das �quivalenzprinzip nicht zum Tragen komme, nicht zugestimmt werden. Unter �quivalenzgesichtspunkten sei der Tarif f�r das Ingenieur-Honorar nur dann gerechtfertigt, wenn der Beschwerdegegner �ber eine entsprechende Ausbildung verf�ge. Da dies jedoch offenbar nicht der Fall sei, m�sse das vereinbarte Honorar entsprechend gek�rzt werden.
9.3.1 Der Inhalt eines Vertrags bestimmt sich in erster Linie durch subjektive Auslegung, das heisst nach dem �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen (Art. 18 Abs. 1 OR). Wenn dieser unbewiesen bleibt, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Erkl�rungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden, die ihnen vorausgegangen und unter denen sie abgegeben worden sind, verstanden werden durften und mussten (BGE 132 III 24 E. 4 S. 27 f.; 131 III 606 E. 4.1 S. 611; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht �berpr�ft diese objektivierte Auslegung von Willenserkl�rungen als Rechtsfrage, wobei es an Feststellungen des kantonalen Richters �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten grunds�tzlich gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 133 III 61 E. 2.2.1 S. 67 mit Hinweisen).
9.3.2 Die Vorinstanz hat festgestellt, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdef�hrern mit Schreiben vom 24. August 2007 seine ("meine") Kostens�tze bekannt gegeben habe, n�mlich ein Ingenieurhonorar von Fr. 146.50 pro Stunde, ein Stundenansatz von Fr. 85.50 f�r "B�roarbeit" und eine "Autoentsch�digung" von Fr. 2.--. Eine Verg�tung f�r Sekretariatsarbeiten sei dann geschuldet, wenn eine solche vereinbart wurde. Dies sei mit der Bekanntgabe der Kostenans�tze des Beschwerdegegners klar der Fall, weshalb darunter nach Treu und Glauben nichts anderes habe verstanden werden d�rfen. Bez�glich der eigenen B�roarbeit des Beschwerdegegners hielt die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdegegner in seiner Spesenzusammenstellung nicht von "B�roarbeit", sondern von "B�ro-Stunden" spreche und diese zus�tzlich in "Sekretariat" und "C.________" unterteile. Es sei offensichtlich, dass mit "Sekretariat" die eigentliche B�roarbeit zum Tarif von Fr. 85.50 pro Stunde und mit "C.________" die im B�ro verrichtete Ingenieurarbeit des Beschwerdegegners zum Tarif von Fr. 146.50 pro Stunde gemeint sei.
Aus dem Kostenansatz k�nne jedoch nicht herausgelesen werden, dass die Autoentsch�digung bei Fahrten an die Stelle des Zeithonorars trete. Es sei �blich, dass der Beauftragte, f�r die von ihm pers�nlich verrichtete T�tigkeit, unabh�ngig von der Art derselben, ein Honorar nach Zeitaufwand verlange; deshalb sei der Beschwerdegegner nicht verpflichtet gewesen, darauf hinzuweisen. Schliesslich k�nne sich der Beschwerdegegner nicht auf das �quivalenzprinzip berufen, da dieses nur bei Nicht- oder nichtgeh�riger Erf�llung zum Tragen komme, was dem Beschwerdegegner nicht habe nachgewiesen werden k�nnen. Da die Parteien eine Honorarvereinbarung getroffen haben, bestehe f�r eine Festsetzung des Honorars nach �blichkeit keine Rechtsgrundlage, weshalb die Ausbildung des Beschwerdegegners keine Rolle spiele.
9.3.3 Diese Ausf�hrungen sind nicht zu beanstanden. Soweit die Beschwerdef�hrer davon ausgehen, es sei keine Sekretariatsverg�tung geschuldet, weil sie nicht gewusst haben, dass der Beschwerdegegner - als Einzelfirma - Mitarbeiter besch�ftigte, erweisen sich ihre Vorbringen geradezu als abwegig; nur weil der Beschwerdegegner eine Einzelfirma betreibt, heisst dies noch lange nicht, dass er alles alleine verrichtet. Auch aus ihren weiteren Vorbringen k�nnen die Beschwerdef�hrer nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die Auslegung der Honorarvereinbarung vom 24. August 2007 nach dem Vertrauensprinzip verletzt kein Bundesrecht.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens werden die Beschwerdef�hrer daf�r unter solidarischer Haftbarkeit kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG, Art. 68 Abs. 1 und 4 BGG).
Die Beschwerdef�hrer haben den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.