Source: https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/emissionen/berichtspflichten/grossfeuerungsanlagen-gfa/
Timestamp: 2019-04-24 17:58:14
Document Index: 13685472

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 22', '§ 25', '§ 22', '§ 25', '§ 22']

LANUV: Großfeuerungsanlagen (GFA)
Betriebliche Umweltdaten-berichterstattung (BUBE)
Großfeuerungsanlagen (GFA)
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Groß Feuerungs Anlagen (GFA)
Großfeuerungsanlagen (GFA) sind große industrielle Anlagen zur Energieerzeugung durch Verbrennung fossiler Energieträger mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 MW und mehr (Kraftwerke oder industrielle Heizwerke). Dazu gehören ab dem Berichtsjahr 2014 auch die abfallmitverbrennenden Großfeuerungsanlagen.
Diese Anlagen erzeugen bei Verbrennungsprozessen große Mengen an luftverunreinigenden Stoffen wie Schwefeloxide (SOx), Stickstoffoxide (NOx) und Staub.
Gemäß § 25 der Verordnung über Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen 13. BImSchV und § 22 der Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen - 17. BImSchV haben die Anlagenbetreiber jährlich für jede einzelne Anlage die Emissionen an Schwefeloxiden (SOx), Stickstoffoxiden (NOx) und Gesamtstaub sowie den Energieeinsatz zu berichten.
Die Berichterstattung für das Berichtsjahr 2018 ist seit dem 17.01.2019 möglich.
Die Daten für die Berichterstattung wurden im Januar 2019 in BUBE eingestellt und die berichtspflichtigen Betreiber wurden per E-Mail (am 23.01.2019) oder auf dem Postweg (mit Datum vom 22.01.2019) informiert.
Wir empfehlen, die Bearbeitung der Berichte frühzeitig zu beginnen und abzuschließen.
Berichtspflichtig sind die Betreiber von Feuerungsanlagen einschließlich Gasturbinenanlagen (auch zum Antrieb von Arbeitsmaschinen) und neu ab dem Berichtsjahr 2014 Betreiber von abfallmitverbrennenden Großfeuerungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 Megawatt oder mehr für den Einsatz fester, flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe. Nicht berichtspflichtig sind u.a. Betreiber von Wärme- und Wärmebehandlungsanlagen, Hochöfen, Koksunterfeuerungen und Clausanlagen.
Der Inhalt des Berichtes ist im § 25 der 13. BImSchV bzw. § 22 der 17. BImSchV festgelegt. Danach sind für jede einzelne Anlage zu berichten:
das Datum der Betriebsaufnahme und der letzten wesentlichen Änderung der Feuerungsanlage, inklusive Benennung der wesentlichen Änderungen,
Jahresgesamtemissionen, in Megagramm pro Jahr, an Schwefeloxiden, angegeben als Schwefeldioxid, Stickstoffoxiden, angegeben als Stickstoffdioxid, und Staub, angegeben als Schwebstoffe insgesamt
den jährlichen Gesamtenergieeinsatz, in Terajoule pro Jahr, bezogen auf den unteren Heizwert, aufgeschlüsselt in die folgenden Brennstoffkategorien: Steinkohle, Braunkohle, Biobrennstoffe, Torf, andere feste Brennstoffe mit genauer Angabe der Bezeichnung des festen Brennstoffs, flüssige Brennstoffe, Erdgas, sonstige Gase mit genauer Angabe der Bezeichnung des Gases,
Angaben zum Schwefelgehalt der verwendeten heimischen festen Brennstoffe und den erzielten Schwefelabscheidegrad entsprechend Punkt 7. aus § 25 der 13. BImSchV bzw. § 22 der 17. BImSchV
für Feuerungsanlagen, die im gleitenden Durchschnitt über einen Zeitraum von fünf Jahren nicht mehr als 1500 Stunden pro Jahr in Betrieb sind, die Zahl der Betriebsstunden pro Jahr für das Berichtsjahr und die vorangegangenen vier Kalenderjahre,
Die Erfassung und Abgabe des GFA-Berichtes erfolgt bundeseinheitlich online über das Internet mit der Webanwendung Betriebliche UmweltdatenBericht Erstattung (BUBE).
Jährlich im Folgejahr
31.05. - Abgabe des GFA-Berichtes durch den Betreiber
Ansprechpersonen für alle Belange des GFA-Berichtes ist immer die/der Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter bei Ihrer zuständigen Bezirksregierung.
Liste der zuständigen Behörden mit den Ansprechpersonen
IED (RICHTLINIE 2010/75/EU)
13. BImSchV.