Source: https://www.rote-buehne.de/%C3%BCber-uns/kulturverein-rote-b%C3%BChne-e-v/vereinssatzung/
Timestamp: 2020-07-05 00:40:41
Document Index: 275094140

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 10', '§ 11', '§16', '§ 14', '§ 16']

Vereinssatzung - Nürnbergs gemütlichstes Kleinkunsttheater
Der als gemeinnützig anerkannte Kulturverein rote Bühne e.V. wurde am 18.12.2011 gegründet.
- Julia Kempken: Erster Vorstand
- Gottfried Roth: Zweiter Vorstand
- Jonas Kempken: Schatzmeister
Satzung des Vereins „Kulturverein Rote Bühne“ e. V.
Der Verein führt den Namen „Kulturverein Rote Bühne“. Er ist im Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Vordere Cramergasse 11, 90478 Nürnberg/Bayern.
Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege von Kunst, Kultur, Bildung und Erziehung.
o Die öffentliche Durchführung und Produktion von kulturellen Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Kabarett, Mundart, Musik, künstlerischer und traditioneller Tanz.
o Das Engagement von Künstlern aus den oben genannten Bereichen.
o Schulung und Weiterbildung von Künstlerinnen und Künstlern sowie interessierter Laien insbesondere jugendlichen Alters.
o Durchführung von Ausstellungen aus dem bildenden Bereich.
o Förderung kultureller Breitenwirkungen.
Der Kulturverein rote Bühne e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf angemessenen Ersatz ihrer Auslagen.
Der Verein verfolgt seine Zwecke neutral und unabhängig. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral.
Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die an der Gründungsversammlung teilgenommen oder vom Vorstand als solche bestätigt wurden
Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um die Ziele des Vereins besonders verdient gemacht haben und können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder, sind aber von der Beitragszahlung befreit.
Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe und Fälligkeit durch die Mitgliederversammlung festgelegt wird. Der Betrag ist auch dann voll zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Geschäftsjahres austritt, ausgeschlossen wird oder eintritt. Der Vorstand hat das Recht, den Beitrag bei Bedürftigkeit ganz oder teilweise zu erlassen oder zu stunden. Bei jugendlichen Mitgliedern kann der Beitrag infolge tatkräftiger Mithilfe über einen längeren Zeitraum erlassen werden.
Fördermitglieder: Der Verein bietet eine Fördermitgliedschaft. In der Mitgliederversammlung hat das Fördermitglied kein Stimmrecht; es genießt Anwesenheits-, Rede- und Vorschlagsrecht.
Die Aufnahme eines Mitglieds setzt dessen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vereinsvorstand voraus.
Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Die Entscheidung, auch die Ablehnung des Antrags kann ohne Angabe von Gründen erfolgen und erfolgt schriftlich an den Antragsteller.
Gegen einen ablehnenden Bescheid des Vorstands kann der Antragsteller innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids eine schriftliche Beschwerde beim Vorstand einlegen. Über diese Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.
Durch Austritt: die Kündigung ist jeweils zum Ende des Geschäftsjahres möglich und hat schriftlich bis spätestens zum 30.September zu erfolgen.
Durch Streichung: wenn das Mitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Beitragszahlung bis zum Ende des Kalender-jahres im Rückstand ist.
Durch Ausschluss: der Vorstand kann ein Mitglied bei vereinsschädigendem Verhalten mit einfacher Mehrheit aus dem Verein ausschließen. Dieser Beschluss ist dem Mitglied unter Bekanntgabe des Grundes schriftlich mitzuteilen. Das Mitglied kann dagegen binnen eines Monats nach Zustellung der Ausschlusserklärung Einspruch erheben. Über diesen entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.
Ordentliche Mitglieder sowie Ehrenmitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben. Jedes dieser Mitglieder hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann. Fördermitglieder haben das Recht, an Mitgliederversammlungen teilzunehmen und Vorschläge zu machen.
Jugendliche Mitglieder zahlen einen ermäßigten Beitrag. Dieser kann infolge einer länger andauernden tatkräftigen Mithilfe ganz erlassen werden.
Juristische Personen als Mitglieder üben ihr Stimmrecht durch diejenige Person aus, die zur Vertretung im Rechts-verkehr berechtigt ist.
Die Mitglieder haben die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge bis zum 31. Januar eines jeden Jahres zu entrichten.
Die Mitglieder haben die Pflicht, die Satzung des Verein zu beachten und dessen Ziele nach besten Kräften zu fördern sowie das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln.
1) Der Vorstand besteht aus dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB und aus dem erweiterten Vorstand.
2) Der Vorstand wird gebildet durch den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden und den Schatzmeister. Bei Abstimmungen mit Stimmengleichheit entscheidet der Erste Vorsitzende.
3) Die Mitglieder des Vorstands haben Alleinvertretungsbefugnis.
4) Der Vorstand nimmt alle laufenden Geschäfte, sowie die dringenden und unaufschiebbaren Geschäfte wahr. Er entscheidet über die Erstattung von tatsächlich entstandenen Auslagen.
5) Für das Innenverhältnis gilt, dass für ausgabenwirksame Entscheidungen, die den Betrag von 2.000 Euro übersteigen, ein Beschluss des erweiterten Vorstands erforderlich ist.
6) Die Einladung zu den Vorstandssitzungen hat spätestens eine Woche vorher schriftlich zu erfolgen.
dem Vorsitzenden und dem stv. Vorsitzenden
Der Vorstand wird einzeln für jedes Amt auf die Dauer von 5 Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit von der Mitgliederversammlung gewählt.
Die Tätigkeit des Vorstands ist ehrenamtlich. Der erweiterte Vorstand kann für besondere Tätigkeiten einen Ersatz von Aufwendungen beschließen, soweit dies vorher beantragt, und angemessen durch Belege nachgewiesen ist.
§ 10 Stellung des erweiterten Vorstands
1. Dem erweiterten Vorstand obliegt die Festlegung der grundsätzlichen Haltung des Vereins, insbesondere die Beratung und Beschlussfassung der Anträge an die Mitgliederversammlung, über den jährlichen Haushalt und über die Änderung der Vereinssatzung.
2. Vorstandssitzungen werden unter Bezeichnung der Tagesordnung mindestens einmal im Jahr einberufen.
3. Sitzungsleiter ist der Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter.
4. Der erweiterte Vorstand entscheidet über die Begründung und Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen.
5. Der erweiterte Vorstand entscheidet über die Zahlung von Aufwandsentschädigungen.
7. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mehr als die Hälfte anwesend sind (mind. 3 Mitglieder). Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.
9. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während seiner Amtszeit aus, bestimmt der Vorsitzende oder der Stellvertreter ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.
§ 11 Abberufung eines Vorstandsmitgliedes
Ein Vorstandsmitglied kann bei grober Amtspflichtverletzung oder Unfähigkeit zur Geschäftsführung oder aus sonstigem wichtigen Grund von den anderen Vorstandsmitgliedern abberufen werden. Der Abberufene kann die Berechtigung der Abberufung binnen einer Frist von einem Monat durch eine eigens hierfür einzuberufende Mitgliederversammlung prüfen lassen. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Rechte des abberufenen Mitglieds. Erst nach der Entscheidung der Mitgliederversammlung oder bei Verzicht auf deren Entscheidung kann der Nachfolger bestimmt werden.
1. Die Führung des Kassen- und Rechnungswesens obliegt der Vorstandschaft.
2. Der von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählte ehrenamtliche Kassenprüfer überprüft die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweck-mäßigkeit der von der Vorstandschaft genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Eine Zusammenfassung des Prüfberichts ist der Mitgliederversammlung mitzuteilen. Der Kassenprüfer darf nicht der Vorstandschaft angehören. Er ist bei seiner Aufgabe seitens der Vorstandschaft oder der Mitglieder-versammlung nicht weisungsgebunden.
1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich (Jahreshauptversammlung) vom Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen durch persönliche Einladung mittels Brief oder E-Mail (siehe §16) einzuberufen.
2. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
3. Bei Bedarf, oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder es verlangen, ist eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen.
4. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die Ausübung des Stimmrechts ist in der Mitglieder-versammlung persönlich wahrzunehmen. Stimmrechtsbündelung und Vertretung sind nicht zulässig.
5.1 Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr
5.2 Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und dessen Entlastung
5.3 Wahl des Vorstands
5.4 Wahl des Kassenprüfers
5.5 Festsetzung der Höhe der Mitgliederbeiträge
5.6 Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung
5.7 Beschlüsse über die Berufung eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand.
6. Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe der Gründe fordert.
§ 14 Durchführung der Mitgliederversammlung und Beschlussfassung
1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Sind diese nicht anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.
2. Es können nur persönlich anwesende Mitglieder für Ämter vorgeschlagen werden, sofern keine schriftliche Einverständniserklärung des fehlenden Mitglieds vorliegt.
3. Art und Durchführung der Versammlung legt der Versammlungsleiter fest. Alle Wahlen und Abstimmungen inner-halb des Vereins werden offen durchgeführt, wenn nicht mindestens eines der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Wahl beantragt.
4. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich.
5. Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
6. Beschlüsse werden im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen sind vor der Ermittlung der Mehrheit abzuziehen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
7. Soll über eine Satzungsänderung abgestimmt werden, so muss mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein.
8. Bei einer Abstimmung über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens ¾ der Mitglieder erforderlich.
9. Eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
10. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine neue Mitglieder-versammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Für diese gelten die gleichen Voraussetzungen hinsichtlich der Anwesenheit der Mitglieder.
11. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom jeweiligen Versammlungs-leiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Der Protokollführer wird von dem Versammlungsleiter bestimmt. Sofern der Versammlungsleiter selber Protokollführer ist, wird das Protokoll zudem von einem weiteren anwesen-den Vorstandsmitglied unterschrieben. Das Protokoll soll Feststellungen über Ort und Zeit der Versammlung, der Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten. Bei Satzungsänderungen und Anträgen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.
1. Der Antrag auf Auflösung muss als eigener Tagesordnungspunkt aufgeführt sein. Der Antrag muss von mindestens 1/5 der Mitglieder unterstützt werden.
2. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch den Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei mindestens 3/4 der abgegebenen Stimmen für eine Auflösung stimmen müssen.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke wird das Vereinsvermögen der Stadt Nürnberg für kulturelle Zwecke zugeführt.
§ 16 Schriftlichkeit
Sofern vom Mitglied beim Beitritt ausdrücklich zugelassen, kann die schriftliche Zustellung von Einladungen etc. auch per E-Mail erfolgen. Ausnahme hierbei bilden die Mitteilungen bezüglich der Aufnahme und des Ausschlusses eines Mitglieds.
Die Satzung hat die Gründerversammlung am 18.12.2011 in Nürnberg beschlossen. Sie tritt mit dem Eintrag ins Vereinsregister in Kraft.