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Timestamp: 2016-10-24 00:08:10
Document Index: 234992173

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 381/06 (14.08.2007)
vertreten durch F�rsprecher Andreas Maurer, Kapellenstrasse 24, 3011 Bern,
A.a Die 1974 geborene K.________ war im Reinigungsdienst des Spitals X.________ besch�ftigt und bei den Berner Versicherungen (nunmehr Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, im Folgenden: Allianz) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert, als sie am 6. Dezember 1998 Opfer eines Verkehrsunfalls wurde. K.________ hatte mit ihrem eigenen Fahrzeug auf der schneebedeckten Autobahn einen Verkehrsunfall mit Sachschaden. In einem Polizeifahrzeug wurden in der Folge die Unfalldaten aufgenommen, als dieses von einem weiteren Fahrzeug gerammt und durch die Wucht des Aufpralls in das abgestellte Auto der Versicherten gestossen wurde. K.________ sass nicht angegurtet auf dem Beifahrersitz, dem protokollierenden Polizisten auf dem Fahrersitz zugewandt, und wurde dabei nach vorne geschleudert. In der Notfallstation des Spitals Y.________ wurden eine Tibiakontusion links und eine Myogelose des musculus trapezius rechts diagnostiziert. Die Allianz erbrachte Versicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeldern. Sie liess die Versicherte zudem in der Klinik Z.________ multidisziplin�r begutachten. In der Expertise vom 19. Dezember 2002 werden die Diagnosen eines chronischen zervikozephalen und zervikobrachialen Syndroms rechts seit dem Unfall vom 6. Dezember 1998 und eine anhaltende unspezifische Empfindungsst�rung der rechten K�rperh�lfte in Verbindung mit psychischen Faktoren, Verhaltensfaktoren und Kontextfaktoren gestellt. Diese seien unfallbedingt. Unfallfremde Faktoren spielten keine Rolle. In einer angepassten, leichten wechselbelastenden T�tigkeit sei die Explorandin zu 50 % arbeitsf�hig. Es sei mit einer weiteren Besserung zu rechnen. Mit Verf�gung vom 23. September 2003 teilte die Allianz K.________ mit, ab 1. Februar 2003 habe sie nur mehr Anspruch auf Taggeld im Rahmen einer Arbeitsunf�higkeit von 50 %. Dagegen liess die Versicherte Einsprache erheben.
A.b Vom 22. September bis 19. November 2003 nahm K.________ an einer von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebenen beruflichen Abkl�rung in der Stiftung Q.________ f�r berufliche Integration teil. Gem�ss Bericht vom 1. Dezember 2003 sei eine Eingliederung in der freien Wirtschaft trotz hoher Motivation der Versicherten nicht m�glich. Die Schmerzen w�rden ihr Arbeitsverhalten in hohem Masse beeinflussen. Es wird eine psychiatrische Beratung empfohlen, damit sie lerne, mit diesen umzugehen. Dr. med. G.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, kommt in seinem Bericht vom 13. Juli 2004 zum Schluss, die als Fl�chtling von Bosnien in die Schweiz gekommene Versicherte sei in erster Linie als Kriegsgesch�digte zu betrachten. Sie leide an einer posttraumatischen Konversionsneurose nach mehrfacher Traumatisierung. Diese sei chronifiziert und therapeutisch chancenlos. Es bestehe weder irgendeine Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt noch irgendeine Arbeitsf�higkeit. Entgegen dieser Diagnose gelangte die die Versicherte ab Juni 2004 behandelnde Dr. med. S.________, Spezial�rztin FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, zur �berzeugung, K.________ leide ausschliesslich an somatischen Beschwerden. Eine psychiatrische Diagnose bestehe nicht. Diese Diskrepanz veranlasste die Allianz, die Versicherte erneut polydisziplin�r untersuchen zu lassen. Die �rzte des beauftragten Medizinischen Abkl�rungszentrums A.________ (MAZ) gelangten im Gutachten vom 13. Januar 2005 zum Schluss, K.________ leide an einer gemischten dissoziativen St�rung gem�ss ICD 10: F 44.7, welche eine volle Arbeitsunf�higkeit zur Folge habe. Ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit sei ein chronifiziertes, tendomyotisches Cervicalsyndrom rechts bei einem Status nach zwei Verkehrsunf�llen am 6. Dezember 1998. Die von der Versicherten beklagten Beschwerden seien in ihrem Ausmass nicht glaubhaft und nicht konkordant zum beobachteten Verhalten w�hrend der Untersuchung. Die Unfallversicherung lehnte mit Verf�gung vom 20. Mai 2005 ihre weitere Leistungspflicht mit Wirkung per 1. Januar 2005 ab, da die andauernden, ausschliesslich psychischen Beschwerden nicht mehr in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis st�nden. Mit Entscheid vom 3. August 2005 hiess die Allianz die Einsprache gegen die Verf�gung vom 23. September 2003 insofern teilweise gut, als sie f�r den Zeitraum vom 1. Februar bis 30. April 2003 einen Anspruch auf Taggeld auf Grund einer vollen Arbeitsunf�higkeit anerkannte, die Nachzahlung indessen mit eigenen Anspr�chen verrechnete. Die weitergehenden Rechtsbegehren wurden ebenso abgewiesen wie die gegen die Verf�gung vom 20. Mai 2005 erhobene Einsprache.
Die dagegen gef�hrte Beschwerde der K.________, mit welcher beantragt wurde, es seien ihr weiterhin Versicherungsleistungen auszurichten, hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern in dem Sinne teilweise gut, als es die Verrechnung der anerkannten zus�tzlichen Taggeldleistungen f�r die Monate Februar bis April 2003 untersagte. Dar�ber hinaus wies es die Beschwerde ab (Entscheid vom 2. Juli 2006).
K.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des kantonalen Entscheides seien die gesetzlichen Leistungen ab 1. Januar 2005 weiterhin zu erbringen.
Die Allianz schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf Vernehmlassung.
2.1 Nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz setzt die grunds�tzliche Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG voraus, dass zwischen Unfallereignis und eingetretenem Gesundheitsschaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen) und ad�quater (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweisen) Kausalzusammenhang besteht. Dabei werden im kantonalen Entscheid die Rechtsprechung zur Ad�quanz bei Vorliegen eines invalidisierenden psychischen Gesundheitsschadens (BGE 115 V 139 E. 6) oder eines Schleudertraumas der HWS (BGE 117 V 364 E. 5d/aa) sowie zur Abgrenzung der anwendbaren Rechtsprechung, wenn zwar eine Distorsionsverletzung der HWS vorliegt, das daf�r typische bunte Beschwerdebild jedoch auf Grund von ausgepr�gten psychischen Komponenten aber ganz in den Hintergrund tritt (BGE 127 V 103 E. 5b/bb), angef�hrt. Darauf wird verwiesen. Hinsichtlich der bei der W�rdigung medizinischer Berichte allgemein geltenden Grunds�tze und ihres beweisrechtlichen Stellenwertes kann ebenfalls auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (BGE 125 V 352 E. 3a). Das Gleiche gilt f�r die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zum massgebenden Beweisgrad (BGE 129 V 181 E. 3.1, 126 V 360 E. 5b, je mit Hinweisen) und zur Beweislast insbesondere im Fall einer nachtr�glichen Einstellung der Versicherungsleistungen (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b).
2.2 Anzumerken bleibt, dass der Beweis des Wegfalls des nat�rlichen Kausalzusammenhanges nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden muss. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt, oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit ist. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind oder nicht (Urteil F. vom 23. November 2005, U 173/05, E. 2.2 mit Hinweisen).
3.1 Die Beschwerdef�hrerin beruft sich insbesondere auf das Gutachten der Klinik Z.________ vom 19. Dezember 2002, worin das typische multiple Beschwerdebild nach HWS-Distorsionen beschrieben und das Unfallereignis als Ursache des beurteilten Gesundheitszustandes anerkannt werde. Sie �bersieht jedoch, dass in jenem Gutachten und insbesondere auch im psychiatrischen Teilgutachten von unvollst�ndigen Angaben, die von der Beschwerdef�hrerin selbst gemacht wurden, ausgegangen wird. Ausser der Bemerkung, sie und die �brigen Familienangeh�rigen seien in der Lagerhaft w�hrend des Krieges in Bosnien korrekt behandelt worden, fehlen Hinweise f�r traumatische Erlebnisse. Zudem steht die Einstellung der Versicherungsleistungen per 1. Januar 2005 zur Diskussion. Die Kausalit�t im Zeitpunkt der Begutachtung in Z.________ ist daher irrelevant. Erst in den Berichten des Dr. med. G.________ (13. Juli 2004) und im psychiatrischen Teilgutachten im Rahmen des MAZ-Gutachtens der Dr. med. L.________ (25. November 2004) werden deutliche Hinweise auf traumatische Erlebnisse in der Jugend, insbesondere w�hrend des Krieges, offenbar. Die Diskrepanz passt zur Diagnose einer gemischten dissoziativen St�rung, welche im MAZ-Gutachten gestellt wird. Kennzeichen einer dissoziativen St�rung gem�ss ICD-10 bestehen in teilweisem oder v�lligem Verlust der normalen Integration von Erinnerungen an die Vergangenheit, des Identit�tsbewusstseins, der Wahrnehmung unmittelbarer Empfindungen sowie der Kontrolle von K�rperbewegungen. Sie werden als urs�chlich psychogen angesehen, in enger zeitlicher Verbindung mit traumatisierenden Ereignissen, unl�sbaren oder unertr�glichen Konflikten oder gest�rten Beziehungen. Die Symptome verk�rpern h�ufig das Konzept der betroffenen Person, wie sich eine k�rperliche Krankheit manifestieren m�sste. K�rperliche Untersuchung und Befragungen geben keinen Hinweis auf eine bekannte somatische oder neurologische Krankheit. Die Symptome k�nnen sich in enger Beziehung zu psychischer Belastung entwickeln und erscheinen oft pl�tzlich (Internationale Klassifikation psychischer St�rungen: ICD-10 Kapitel V [F], insbesondere F44: Diagnostische Kriterien f�r Forschung und Praxis/Weltgesundheitsorganisation, 3. Aufl., Bern 2004). Einzig die die Beschwerdef�hrerin behandelnde Dr. med. S.________ berichtet, dass kein psychiatrischer Befund vorliege. Dieser Befund wird hingegen nicht hinreichend begr�ndet.
3.2 Die Erkenntnisse der Dr. med. S.________ k�nnen das in seiner Gesamtheit �berzeugende MAZ-Gutachten vom 13. Januar 2005 nicht relativieren. Es entspricht in allen Punkten den rechtsprechungsgem�ss an eine medizinische Begutachtung gestellten Kriterien (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Im Rahmen der Begutachtung konnten keine k�rperlichen Beschwerden festgestellt werden, die in Zusammenhang mit der HWS-Distorsion stehen w�rden. So beobachtete die begutachtende Psychiaterin, dass die Beweglichkeit im Bereiche der Halswirbels�ule und der Arme ungest�rt sei und sich keine Anhaltspunkte f�r St�rungen des Ged�chtnisses oder der Konzentration ergeben w�rden. �hnliche Feststellungen ergaben sich bei der rheumatologischen Untersuchung. Dort hielt Dr. med. M.________ fest, die von der Beschwerdef�hrerin geklagten Beschwerden seien in ihrem Ausmass nicht glaubhaft und nicht konkordant zum beobachteten Verhalten w�hrend der Anamneseerhebung, w�hrend des Aus- und Ankleidens und dem Gang zur Untersuchung. Die gleichen Beobachtungen wurden auch von Dr. med. J.________, Spezialarzt f�r Innere Medizin FMH, gemacht. Dieser stellte fest, die Beschwerdef�hrerin sei w�hrend der gesamten Aufnahme der Anamnese, welche �ber eineinhalb Stunden gedauert habe, ohne ersichtlichen Leidensdruck auf dem Stuhl gesessen und habe die oberen Extremit�ten und den Kopf symmetrisch und normal bewegt. Bei einem derartigen Auseinanderklaffen der objektiven Beobachtungen verschiedener Personen und der subjektiven Angaben der Beschwerdef�hrerin kann nicht mehr auf ein typisches Beschwerdebild, wie es bei einer HWS-Distorsion normalerweise gegeben ist, geschlossen werden. Vielmehr m�ssten dann auch die entsprechenden Beeintr�chtigungen im Rahmen der verschiedenen Untersuchungen durch die explorierenden Personen feststellbar sein. Da dies nicht gegeben ist, ist zu schliessen, dass es sich bei den gesundheitlichen Beeintr�chtigungen der Beschwerdef�hrerin im psychischen Bereich um eine selbstst�ndige Gesundheitssch�digung handelt. Ein klar erfassbares Leidensbild, welches auf das am 6. Dezember 1998 erlittene HWS-Distorsionstrauma zur�ckgef�hrt werden k�nnte, ergibt sich nicht. Von einer durch zuverl�ssige �rztliche Angaben als Unfallfolge gesicherte medizinisch fassbare gesundheitliche Beeintr�chtigung (BGE 119 V 340 f. E. 2b/aa und 2b/bb) kann nicht gesprochen werden (vgl. auch Urteil M. vom 8. Juni 2006, E. 5.5).
3.3 Die Gutachter des MAZ kommen aus medizinischer Sicht zur �berzeugung, der Gesundheitsschaden der Beschwerdef�hrerin stehe in keinem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem versicherten Unfall. Hingegen sehen sie diesen als Ausl�ser der psychiatrischen Symptomatik, weshalb der Konnex aus juristischer Sicht nicht negiert werden kann. Mit der Vorinstanz kann diese Frage aber letztlich offen gelassen werden, da es, - wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen - an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs fehlt.
Gem�ss Gutachten vom 13. Januar 2005, auf welches abzustellen ist, liegt ausschliesslich eine gesundheitliche Beeintr�chtigung im psychischen Bereich vor, die zwar vom Unfall ausgel�st wurde, der aber selbstst�ndige Bedeutung zukommt und nicht auf das HWS-Distorsionstrauma zur�ckzuf�hren ist. Dessen Folgen sind vollst�ndig verschwunden. Der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem psychiatrischen Beschwerdebild und dem Unfall ist daher auf Grund der Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 133 und nicht derjenigen gem�ss BGE 117 V 359 zu pr�fen.
4.1 Der von der Beschwerdef�hrerin erlittene Unfall vom 6. Dezember 1998, bei welchem ein auf verschneiter Fahrbahn ins Schleudern geratenes Fahrzeug in ein abgestelltes Polizeiauto prallte, in welchem die Versicherte eben befragt wurde, ist dem mittleren Bereich zuzuordnen, ohne dass ein Grenzfall zu den schweren oder zu den leichten Unf�llen anzunehmen w�re. Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden k�nnte, m�sste ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssten in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 140 f. E. 6c/bb, 117 V 367 f. E. 6b, 384 E. 4c).
4.2 Von besonders dramatischen Begleitumst�nden oder von einer besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalles kann nicht gesprochen werden. Ebenso wenig erf�llt die HWS-Distorsion das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen (vgl. auch RKUV 2005 Nr. U 549 S. 238 E. 5.2.3 mit Hinweisen [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04]). Dasselbe gilt f�r die Tibiakontusion links und die Myogelose des musculus trapezius rechts, welche als einzige Diagnosen im ersten Arztbericht aufgelistet sind. Anhaltspunkte f�r eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte, liegen nicht vor. Dies gilt auch f�r den Umstand, dass Dr. med. L.________ beanstandet, dass die psychiatrische Behandlung sehr sp�t eingeleitet worden sei. Ebenso wenig kann von einem schwierigen Heilungsverlauf der durch den Unfall verursachten Sch�digungen oder von erheblichen Komplikationen gesprochen werden. Schwierigkeiten bietet vorliegend die Abgrenzung zwischen den somatischen und den psychischen Unfallfolgen hinsichtlich der Dauer der Arbeitsunf�higkeit. Ein genauer Zeitpunkt, wann die rein psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeit die prim�r somatische abgel�st hat, kann retrospektiv nicht genau bestimmt werden. Das ist jedoch auch nicht notwendig, da ein einzelnes Kriterium nicht ausreicht, um bei diesem Unfall im mittleren Bereich eine Ad�quanz der durch diesen ausgel�sten psychischen Beschwerden mit dem Ereignis zu bejahen. Damit hat die Unfallversicherung ihre Leistungspflicht ab 1. Januar 2005 zu Recht verneint.