Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Sachsen-Anhalt&Datum=25.11.2011&Aktenzeichen=1%20L%2060/11
Timestamp: 2019-07-20 04:14:25
Document Index: 373451203

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 124', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 124']

OVG Sachsen-Anhalt, 25.11.2011 - 1 L 60/11 - dejure.org
https://dejure.org/2011,26972
OVG Sachsen-Anhalt, 25.11.2011 - 1 L 60/11 (https://dejure.org/2011,26972)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 25.11.2011 - 1 L 60/11 (https://dejure.org/2011,26972)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 25. November 2011 - 1 L 60/11 (https://dejure.org/2011,26972)
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§ 46 Abs 1 BBesG, § 124 Abs 2 Nr 4 VwGO
Verwendungszulage nach § 46 BBesG - zum Begriff der vorübergehend vertretungsweisen Wahrnehmung höherwertiger Aufgaben
Bestätigung der Senatsrechtsprechung zum Tatbestandsmerkmal "vorübergehend vertretungsweise" i.S.d. § 46 Abs. 1 BBesG bei Wahrnehmung eines übertragenen Dienstpostens
Zur Verwendungszulage nach § 46 BBesG (hier: vorübergehend vertretungsweise Wahrnehmung höherwertiger Aufgaben)
VG Magdeburg, 30.03.2011 - 5 A 375/09
Unter Heranziehung der Entscheidungen des BVerwG vom 28.4.2011 (2 C 30/09) und des OVG Sachsen-Anhalt vom 25.11.2011 (Az. 1 L 60/11) sei vorliegend auch das Tatbestandsmerkmal der vorübergehenden vertretungsweisen Übertragung erfüllt.
Dies ist der Fall, wenn ein Beamter mit dem entsprechenden Statusamt in die freie Planstelle eingewiesen und ihm die Stelle, d.h. das Amt im konkret-funktionellen Sinne (Dienstposten) übertragen wird (vgl. BVerwG, U.v. 28.4.2011 - 2 C 27/10 - juris; v. 23.9.2004 - 2 C 27.03 - juris; v. 25.11.2004 - 2 C 17.03 - juris; OVG Sachsen-Anhalt, B.v. 25.11.2011 - 1 L 60/11 - juris).
§ 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO verlangt nicht, die Berufung wegen eines Fehlers zuzulassen, der für den Ausgang des Berufungsverfahrens und damit für das Ergebnis des Prozesses mit Sicherheit bedeutungslos bleiben wird ( so: BVerwG, Beschluss vom 10. März 2004 - 7 AV 4.03 -, juris; BVerfG, Beschluss vom 23. Februar 2011 - 1 BvR 500/07 -, juris [m. w. N.]; OVG LSA, Beschluss vom 25. November 2011 - 1 L 60/11 -, juris ).
Die Divergenz der angegriffenen Entscheidung von obergerichtlicher Rechtsprechung ist nur dann hinreichend dargelegt, wenn die jeweils voneinander abweichenden Rechtssätze bzw. Tatsachenfeststellungen des Obergerichts und des angefochtenen Urteils des Verwaltungsgerichts aufgezeigt und gegenübergestellt werden (vgl. BVerwG vom 20.12.1995 Az. 6 B 35/95 ; OVG Sachsen-Anhalt vom 25.11.2011 Az 1 L 60/11 ).