Source: https://kirchenrecht-ekbo.de/document/45954
Timestamp: 2020-08-03 12:34:37
Document Index: 79435078

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 8']

1660 - 2017 Finanzsatzung Kirchenkreis Potsdam - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
1660 - 2017 Finanzsatzung Kirchenkreis Potsdam
§ 2 Zuordnung von Personalkostenanteilen
§ 3 Pfarrdienstwohnungen
§ 4 Finanzausgleich zwischen Kirchengemeinden und Kirchenkreis
Geltungszeitraum bis: 30.12.2019
Finanzsatzung des Kirchenkreises Potsdam
Die Kreissynode des Kirchenkreises Potsdam hat am 12. November 2016 mit der Mehrheit von zwei Dritteln ihrer Mitglieder gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 Finanzgesetz in Verbindung mit Artikel 42 Absatz 2 Grundordnung die folgende Finanzsatzung beschlossen:
( 1 ) Für Personalausgaben werden 75 % der Finanzanteile verwendet, davon erhalten die Kirchengemeinden 75 %.
( 2 ) 1 Für Ausgaben für Bau und Bauunterhaltung werden 13 % der Finanzanteile verwendet. 2 Der den Kirchengemeinden zustehende Anteil von 50 % wird entsprechend den von der Kreissynode beschlossenen Kennzahlen berechnet.
( 3 ) Für Sachausgaben werden 12 % der Finanzanteile verwendet, davon erhalten die Kirchengemeinden 60 %.
1 Eine buchungstechnische Zuordnung der Personalkostenanteile zu den Kirchengemeinden unterbleibt. 2 Es wird ein kreiskirchlicher Stellenplan aufgestellt.
1 In den Haushalt des Kirchenkreises wird je Haushaltsjahr ein Betrag in Höhe von mindestens EUR 80.000 für Pfarrdienstwohnungen eingestellt. 2 Davon erfolgen jährliche Zuschüsse an Kirchengemeinden, die eine Pfarrdienstwohnung stellen. 3 Über den Verteilungsschlüssel entscheidet der Kreiskirchenrat. 4 Der Zuschuss ist der Substanzerhaltungsrücklage der Pfarrdienstwohnung zuzuführen.
Finanzausgleich zwischen Kirchengemeinden und Kirchenkreis
( 1 ) Der Abzugsbetrag von den anzurechnenden Mieten gemäß § 4 Finanzverordnung wird für die Kirchengemeinden in Höhe von 75 %, mindestens jedoch entsprechend der nach der Finanzverordnung tatsächlichen Höhe festgelegt.
( 2 ) 1 Gemäß § 8 Absatz 2 Finanzverordnung verbleiben 15 % der Mittel aus dem Finanzausgleich im Haushalt des Kirchenkreises. 2 Diese Mittel werden der Substanzerhaltungsrücklage des Kirchenkreises zugeführt.
( 3 ) 1 Der verbleibende Betrag wird, wenn er für den Haushalt des Kirchenkreises nicht benötigt wird, den Kirchengemeinden zugeführt. 2 Als Verteilschlüssel wird der jeweilige Anteil an der Gesamteinnahme des Kirchenkreises aus dem Finanzausgleich verwendet. 3 Die aus Miet- und Pachteinnahmen stammenden Anteile sind der Substanzerhaltungsrücklage der Kirchengemeinde zuzuführen.
1 Die Gesamtaufwendungen je Haushaltsjahr werden auf die Kirchengemeinden und den Kirchenkreis nach Zahl der Mitarbeitenden umgelegt und den Kostenträgern erstattet. 2 Der Kreiskirchenrat entscheidet über die erstattungsfähigen Aufwendungen.
1 Diese Finanzsatzung tritt am 1. Januar 2017 nach erfolgter Genehmigung durch das Konsistorium1# und Veröffentlichung in Kraft. 2 Gleichzeitig tritt die Finanzsatzung vom 26. November 2013 außer Kraft.
Vorstehende Satzung wurde am 8. Februar 2017 durch das Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz kirchenaufsichtlich genehmigt.