Source: https://www.dvgs.de/de/dvgs-verband/dienstleistungen/mitglieder/rechtsberatung.html
Timestamp: 2018-10-16 02:12:16
Document Index: 311658999

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 43', '§ 44', '§ 140', '§ 137', '§ 53', '§ 73']

Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie informiert Mitglieder kostenfrei über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Sportanbietern mit den Gesetzlichen Krankenkassen. Vielen Anbietern im Segment Bewegung in Prävention und Rehabilitation ist nicht bekannt, mit welchen Qualifikationen und Angeboten wie und unter welchen Voraussetzungen und Formalia Kooperationen mit den Krankenkassen möglich sind. Dieses Defizit soll behoben werden. Der DVGS führt zum Thema Seminare durch, die Information erfolgt nach aktuellstem Stand der Gesundheitspolitik. Die Perspektive der Zusammenarbeit ist nicht nur wichtig zur flächendeckenden Versorgung von Teilnehmern und Patienten. Ein Gesamtkonzept kann der betriebswirtschaftlichen Auslastung von Einrichtungen im Gesundheitswesen dienen. Zu den Einrichtungen gehören:
Der DVGS konzipiert und realisiert in Zusammenarbeit mit den GKVn auch eigene Bewegungsprogramme ( 10-12 Stundenprogramme mit Lehrbuch und Medien sowie Folgekurs) . Diese Programme werden zur Qualitätssicherung häufig wie möglich evaluiert. Bekannt sind insbesondere die Bewegungsprogramme als Zusatzprogramme für Chroniker (DMP-Programme). Derzeit sind die Programme für Brustkrebspatienten und Diabetiker mit der DAK in der Flächendeckung bzw. Pilotphase. Der DVGS führt zum Thema Seminare durch. Die gesetzlichen Anforderungen werden ebenso zur Verfügung gestellt wie Praxisbeispiele, kassenspezifische Besonderheiten, Antragsverfahren und Antragsformalia. Es erfolgt eine Antragsberatung. Die Seminare umfassen 15 UE und dienen der Auffrischung aller DVGS-Lizenzen. Beachten Sie die Sonderregelung für DVGS-Rückenschul-Kursleiter-Lizenzen ebenso wie die aktuellen Ausschreibungen für die Seminare. Aktuelle Termine erfahren Sie auf der DVGS-Geschäftsstelle.
Kooperationen sind auf der folgenden gesetzlichen Grundlage möglich: SGB V § 20 und 20a : Prävention
Betriebliches Gesundheitsmanagement gemäß Handlungsleitfaden der Spitzenverbände von 2008 SGB V § 43 Abs. 1 Nr. 2: Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation
Testungen etc. SGB IX § 44 Abs. 1 Nr. 3 und 4: Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation
Durchführung des Rehabilitationssportes und des Funktionstrainings; regelmäßige und in der Wiederholung limitierte Bewegungsangebote nach ärztlicher Verordnung SGB V § 140a: Integrierte Versorgung
Interdisziplinäre fachübergreifende Versorgungsangebote; geziele Bewegungsprogramme innerhalb einer Versorgungskette; Beispiele von Versorgungsketten; Zusammenarbeit mit Ärzten und Reha-Einrichtungen SGB V § 137f: Strukturierte Behandlungsprogramme bei chronischen Krankheiten
Bewegungsangebote im Rahmen der Disease Management Programme (DMPs); in Vorbereitung der ab 01.01.2009 geltenden Risikostrukturausgleich-Morbiditäts-Krankheitshierarchie (RSA-Morbi) mit 80 anerkannten Krankheiten; abrechnungsfähige Programme, Zusammenarbeit mit Ärzten / Verordnung SGB V § 53: Besondere ambulante ärztliche Versorgung nach § 73 c SGB V
Bewegungsprogramme für bestimmte Zielgruppen; ist mit Einführung des RSA-Morbis in den Hintergrund getreten. ABRECHNUNGSVORAUSSETZUNGEN FÜR AMBULANTE UND STATIONÄRE EINRICHTUNGEN IN BEZUG AUF SPORT- UND BEWEGUNGSTHERAPEUTEN DVGS Alle Kostenträger setzen bei Abrechnung einer rehabilitativen Einrichtung bei der Einstellung einer Sportfachkraft / Sportlehrer eine therapeutische Zusatzqualifikation voraus. Diese wird häufig bezeichnet „nach DVGS-Curriculum oder vergleichbarer“. Abrechnungsfähigkeiten in der Sport – und Bewegungstherapie: Weiterbildungen / Zertifikate (PDF-Datei zum Download)