Source: https://www.ayu-center.de/de/agb.html
Timestamp: 2019-04-19 20:59:54
Document Index: 316105954

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 611', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 8', '§ 10']

AGB - AYURVEDA-CENTER STUTTGART
Petra Tsekos, Filderstadt
I. Heilpraktikerleistungen
§ 1 Anwendung des Behandlungsvertrages
1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln den Behandlungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB zwischen Heilpraktiker und Patienten als Behandlungsvertrag soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
3. Der Heilpraktiker ist berechtigt, einen Behandlungsvertrag ohne Angaben von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Heilpraktiker aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht behandeln kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Heilpraktikers für die bis zur Ablehnung der Behandlung entstandenen Leistungen, inklusive Behandlung erhalten.
1. Der Heilpraktiker erbringt seine Dienste gegenüber Patienten in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Ausübung der Heilkunde zur Aufklärung, Beratung, Diagnose und Therapie des Patienten anwendet.
2. Der Heilpraktiker ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Patientenwillen entsprechen, sofern die Patienten hierüber keine Entscheidung treffen.
3. Es werden vom Heilpraktiker Methoden angewendet, die in der Regel schulmedizinisch nicht anerkannt und auch nicht allgemein erklärbar sind. Ein subjektiv erwarteter Erfolg der Patienten kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Soweit der Patient die Anwendung derartiger Methoden ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten, diagnostiziert oder therapiert werden will, hat er das dem Heilpraktiker gegenüber zu erklären.
6. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist Heilpraktikern die Abgabe von apothekenpflichtigen Arzneimitteln nicht gestattet. Die Direktverabreichung an Patienten durch den Heilpraktiker ist jedoch nach wie vor zulässig, da dies keine Abgabe sondern eine Verwendung ist. Daraus folgert, dass Heilpraktikerhonorare grundsätzlich die verwendeten Arzneimittel enthalten und eine wie immer geartete Herausrechnung oder Spezifizierung nicht möglich ist. Die Anwendung von - vom Patienten mitgebrachten - Arzneimitteln durch den Heilpraktiker ist ausgeschlossen.
II. Beratung und Kurse (Workshops, Webinare, u.a.)
§ 2 Kurs-Anmeldung
1. Die Anmeldung muss schriftlich über das vorbereitete Anmeldeformular auf der Homepage oder per E-Mail an info@ayu-center.de erfolgen.
2. Ihre Anmeldung ist erst wirksam nach Zahlungseingang der vollständigen Kursgebühr und unserer Bestätigung.
§ 3 Vorbehalt – Absage – Terminverschiebungen
§ 4 Bezahlung mit PayPal
§ 5 Bezahlung durch Überweisung
Alternativ kann die Buchung auch durch Überweisung an folgendes Konto erfolgen:
Betreff: Bitte den Kursnamen oder "Beratung" hier eintragen
In diesem Fall senden Sie uns bitte eine E-Mail an info@ayu-center.de mit Ihren Wünschen. Sie erhalten dann von uns eine entsprechende Rechnung.
§ 8 Rücktritt und Rücktrittsgebühren
2. Die Seminarinhalte und -unterlagen dienen insbesondere nicht dazu, Diagnosen, Behandlungen oder Therapieempfehlungen zu geben. Die Inhalte sind kein Ersatz für eine medizinische oder psychologische Behandlung und stellen auch keine Empfehlung dar, eine solche Behandlung zu unterlassen oder abzubrechen.
Auch wenn es so scheinen sollte, als ob durch die Teilnahme an einem Seminar eine Verbesserung eintritt, ist das nicht als Hinweis zu werten, dass eine medizinische Behandlung unnötig ist.
3. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es ausschließlich Berufsgruppen mit Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde vorbehalten ist, Diagnosen zu stellen, Medikamente zu verordnen sowie Krankheiten zu behandeln.
§ 10 Urheberrechte von Kursinhalten und Unterlagen
Sollten einzelne Bestimmungen des Behandlungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Behandlungsvertrages insgesamt nicht außer Kraft gesetzt.
Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.