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Timestamp: 2017-05-23 03:22:33
Document Index: 156783711

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 308', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 72']

5A_480/2012 (26.06.2012)
5A_480/2012
II. Zivilkammer, Postfach 2401, 8021 Zürich.
Genehmigung von Beistandschaftsberichten,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 21. Mai 2012 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 21. Mai 2012 des Obergerichts des Kantons Zürich, das auf eine Berufung des Beschwerdeführers gegen die Genehmigung von Beistandschaftsberichten betreffend seine beiden Kinder durch den Bezirksrat A.________ (im Rahmen von Eheschutzmassnahmen errichtete Besuchsrechtsbeistandschaften nach Art. 308 Abs. 2 ZGB) nicht eingetreten ist,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) für das bundesgerichtliche Verfahren,
dass das Obergericht erwog, Gegenstand des kantonalen Verfahrens sei einzig und allein die Genehmigung der Beistandschaftsberichte, eine Vereinigung mit anderen Verfahren falle mangels sachlicher und funktioneller Zuständigkeit ausser Betracht, die Zulässigkeit der Berufung setze sodann eine Beschwer voraus, daran fehle es hinsichtlich der Beistandschaftsberichte, diese hätten nämlich nur eine sehr beschränkte rechtliche Bedeutung, namentlich bewirkten sie keine Décharge des Beistandes im Sinne eines Verantwortlichkeitsausschlusses, eine allenfalls unrichtige Darstellung der Schwierigkeiten bei der Ausübung des dem Beschwerdeführer zustehenden Besuchsrechts habe demgegenüber keine rechtliche Wirkungen, mangels eines schutzwürdigen Interesses des Beschwerdeführers sei auf die Berufung nicht einzutreten, im Übrigen wären die Berichte inhaltlich ohnehin nicht zu beanstanden, soweit der Beschwerdeführer ein unbegleitetes Besuchsrecht fordere, stünden diesem Ansinnen frühere Gerichtsurteile entgegen, die ein unbegleitetes Besuchsrecht erst nach Ausübung begleiteter Besuche während eines Jahres vorsähen, der Beschwerdeführer habe sich indessen bis heute geweigert, begleitete Besuche auszuüben, schliesslich seien die Beschlüsse des Bezirksrates nachträglich mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen worden, die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sei wegen der Aussichtslosigkeit der Berufung ausgeschlossen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG zum Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer andere Entscheide als den vorliegend allein anfechtbaren Beschluss des Obergerichts vom 21. Mai 2012 anficht, insbesondere die Aufhebung unterinstanzlicher Entscheide sowie früherer obergerichtlicher Entscheide beantragt (Art. 75 Abs. 1, 100 Abs. 1 BGG),
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG auch insoweit unzulässig ist, als der Beschwerdeführer ein unbegleitetes Besuchsrecht und einen Beistandswechsel fordert, weil diese Begehren weder Gegenstand des kantonalen Verfahrens bilden konnten noch Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein können,
dass es insbesondere nicht genügt, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern, eine "Verpfuschung" des Lebens durch zürcherische Beamte und einen "Korruptionssumpf" zu behaupten, einen Obergerichtspräsidenten als "kriminelle(n) Abschaum" zu bezeichnen und die Dauer des Scheidungsverfahrens zu beanstanden,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 21. Mai 2012 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Zürich, der Vormundschaftsbehörde Bäretswil und dem Bezirksrat Hinwil schriftlich mitgeteilt.