Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=wistra%202000,%2067
Timestamp: 2020-03-31 14:09:04
Document Index: 255902713

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 155', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 264', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 374', '§ 261', '§ 261', '§ 261', 'BGH', 'BGH', '§ 261', '§ 261', 'BGH', '§ 261', '§ 261', '§ 261', 'BGH', '§ 261', 'BGH', '§ 261']

Rechtsprechung: wistra 2000, 67 - dejure.org
https://dejure.org/1999,230
BGH, 23.09.1999 - 4 StR 700/98 (https://dejure.org/1999,230)
BGH, Entscheidung vom 23.09.1999 - 4 StR 700/98 (https://dejure.org/1999,230)
BGH, Entscheidung vom 23. September 1999 - 4 StR 700/98 (https://dejure.org/1999,230)
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Brandstiftung und Versicherungsbetrug sind auch dann eine Tat im ...
wistra 2000, 67
Die Tat im strafprozessualen Sinne (§§ 155, 264 StPO) ist der vom Eröffnungsbeschluss betroffene geschichtliche Lebensvorgang einschließlich aller damit zusammenhängenden oder darauf bezogenen Vorkommnisse und tatsächlichen Umstände, die geeignet sind, das in diesen Bereich fallende Tun des Angeklagten unter irgendeinem rechtlichen Gesichtspunkt als strafbar erscheinen zu lassen (st. Rspr.; etwa BGH, Urteil vom 23. September 1999 - 4 StR 700/98, BGHSt 45, 211, 212 f.; BGH, Urteil vom 11. September 2007 - 5 StR 213/07, NStZ 2008, 411; BGH…, Urteil vom 18. Dezember 2012 - 1 StR 415/12, BGHR StPO § 264 Abs. 1 Ausschöpfung 5; vgl. auch BGH, Beschluss vom 26. Februar 2013 - KRB 20/12, NZWiSt 2013, 180, 182, Tz. 21).
BGH, 10.11.1999 - 5 StR 476/99
https://dejure.org/1999,5428
BGH, 10.11.1999 - 5 StR 476/99 (https://dejure.org/1999,5428)
BGH, Entscheidung vom 10.11.1999 - 5 StR 476/99 (https://dejure.org/1999,5428)
BGH, Entscheidung vom 10. November 1999 - 5 StR 476/99 (https://dejure.org/1999,5428)
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§ 374 Abs. 1 AO; § 261 StGB; § 261 StPO; § 261 Abs. 7 StGB
Gewerbsmäßige Steuerhehlerei; Geldwäsche; In dubio pro reo; Zweifelsgrundsatz; Einziehung
Geldwäsche - Herkunft des Geldes - In dobio pro reo - Aufhebung der Einzelstrafe - Aufhebung der vorläufigen Sicherstellung
Es muss nur ohne vernünftigen Zweifel ausgeschlossen werden können, dass der Gegenstand legal erlangt wurde oder dass er aus einer Nichtkatalogtat stammt (BGH, Beschluss vom 10. November 1999 - 5 StR 476/99, wistra 2000, 67).
Es muss aber nicht nur ohne vernünftigen Zweifel ausgeschlossen werden können, dass das Geld legal erlangt wurde, sondern auch, dass es aus einer Nichtkatalogtat stammt, die keine taugliche Vortat der Geldwäsche darstellt (BGH, Beschluss vom 10. November 1999 - 5 StR 476/99, wistra 2000, 67).
Die rechtliche Würdigung des angeklagten tatsächlichen Geschehens als Geldwäsche nach § 261 Abs. 1 StGB setzt voraus, dass festgestellt werden kann, dass die von den jeweiligen Anklagevorwürfen betroffenen Vermögensgegenstände jedenfalls aus Katalogtaten des § 261 Abs. 1 Satz 2 StGB herrühren (vgl. BGH wistra 2000, 67;… Altenhain NK-StGB § 261 Rdnr. 51 f m. w. N.).
a) In den beiden Verurteilungsfällen (Fälle 1 und 2) belegt das Landgericht nicht hinreichend tragfähig (§ 261 StPO), dass die auf das Konto der D. GmbH überwiesenen Gelder zweifelsfrei aus einer konkreten Katalogtat im Sinne des § 261 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 lit. a StGB herrühren (vgl. BGH, Beschluss vom 10. November 1999 - 5 StR 476/99, wistra 2000, 67, und Urteil vom 28. Januar 2003 - 1 StR 393/02, wistra 2003, 260).
KG, 13.06.2012 - 121 Ss 79/12
Anforderungen an die Feststellungen einer Vortat
Ob eine Vortat im Sinne des § 261 StGB vorliegt, muss von dem Gericht, das über den Vorwurf der Geldwäsche urteilt, selbstständig geprüft und dargelegt werden (vgl. BGH, Beschluss vom 10. November 1999 - 5 StR 476/99 - = StV 2000, 67;… Stree/Hecker in Schönke/Schröder, StGB 28. Aufl., § 261 Rdn. 6).