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Timestamp: 2016-10-28 19:41:17
Document Index: 60428897

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 73', 'Art. 74', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 12', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 55', 'Art. 27', 'Art. 7', 'Art. 12', 'Art. 9', 'Art. 55', 'Art. 7', 'Art. 99', 'Art. 55', 'Art. 9', 'Art. 55', 'Art. 9', 'Art. 106', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 104', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 12', 'Art. 21', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 26', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 55', 'Art. 104', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 7', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 25', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 1', 'Art. 11', 'Art. 40', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 43', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 25', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 25', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 2', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 31', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 50', 'Art. 21', 'Art. 13', 'Art. 7', 'Art. 5']

117 Ib 28536. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 11. Juni 1991 i.S. WWF gegen Kanton Basel-Stadt und Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt (Verwaltungsgerichtsbeschwerde)
Opposition au projet d�finitif de routes nationales, �tude de l'impact sur l'environnement. Recevabilit� du moyen de droit: les organisations nationales peuvent attaquer le projet d�finitif de routes nationales par la voie du recours de droit administratif en se fondant sur les art. 9 et 55 LPE, car elles sont habilit�es, en vertu de l'art. 55 al. 3 LPE, � former l'opposition du droit de l'expropriation aussi au sens de l'art. 7 al. 3 LEx (consid. 2a). Qualit� pour agir de l'organisation recourante (consid. 2b). Respect du d�lai de recours (consid. 3). Pouvoir d'examen du Tribunal f�d�ral (consid. 4). Le projet d�finitif attaqu� peut s'appuyer sur un projet g�n�ral approuv� par le Conseil f�d�ral (consid. 6). La r�serve apport�e par celui-ci dans sa d�cision d'approbation ne se rapporte pas � la voie d'acc�s litigieuse et ne signifie du reste pas que le DFTCE pourrait d�cider du nombre et de l'emplacement des jonctions (consid. 6a). Le fait que cet acc�s qui doit tout d'abord �tre cr�� avant la mise en exploitation du tron�on principal soit appel� � servir de voie de d�congestion n'entra�ne pas l'obligation d'�laborer pour lui un projet g�n�ral compl�mentaire s�par� (consid. 6b). Ni la loi sur les routes nationales ni la l�gislation en mati�re de protection de l'environnement n'emp�chent de projeter et d'ex�cuter par �tapes les tron�ons de routes nationales qui font l'objet d'un projet g�n�ral (consid. 7). Le d�roulement de l'�tude d'impact sur l'environnement par �tapes pr�vu pour la construction des routes nationales permet en principe de limiter le contr�le de troisi�me �tape au projet d�finitif particulier (consid. 7b). Dans le cadre de l'opposition contre le projet d�finitif, le projet g�n�ral et l'�tude d'impact sur l'environnement r�alis�e au stade de celui-ci (EIE de deuxi�me �tape) ne peuvent encore �tre remis en question que s'ils pr�sentent des d�fauts qui se sont r�percut�s dans le projet d�finitif (consid. 7c). Le projet d�finitif litigieux est compatible avec les prescriptions en mati�re de protection contre le bruit et l'ordonnance sur la protection de l'air (consid. 8). S'il est � pr�voir qu'une nouvelle route nationale engendrera des immissions d�passant les valeurs limites d'exposition au bruit, seule peut encore �tre exig�e en vertu de l'art. 25 al. 3 LPE - pourvu que toute limitation admissible des �missions � la source ait �t� ordonn�e - la prise de mesures de protection antibruit sur les immeubles touch�s, non pas, en revanche, la renonciation � la construction de la route (consid. 8b). Les art. 18 et 19 OPair n'excluent pas non plus la construction d'une infrastructure destin�e aux transports, qui provoquerait des immissions excessives; en pareil cas, l'autorit� a bien plut�t l'obligation d'arr�ter un plan de mesures au sens de l'art. 31 OPair (consid. 8c). Faits � partir de page 287
Nach dem Bundesbeschluss �ber das Nationalstrassennetz vom 21. Juni 1960 soll die Nationalstrasse N 2 Basel-Chiasso im Gebiet Basel-Lysb�chel an das franz�sische Autobahnnetz angeschlossen werden. Dieser Anschluss bildete Gegenstand verschiedener BGE 117 Ib 285 S. 288staatsvertraglicher Abmachungen zwischen der Schweiz und Frankreich. So wurde am 22. September 1982 in Verhandlungen vereinbart und im Mai 1983 durch einen Notenwechsel zwischen dem Bundesrat und der franz�sischen Regierung best�tigt, dass der Verkehr ab der franz�sischen Autobahn A 35 bzw. ab der auf franz�sischem Boden zu errichtenden schweizerisch-franz�sischen Gemeinschaftszollanlage auf der Basler Seite provisorisch �ber die Neudorfstrasse abgenommen werde. Die Neudorfstrasse wurde in der Folge ausgebaut. Sie leitet den Verkehr vorwiegend durch Wohngebiete zur Flughafenstrasse und zum Luzernerring, von wo aus der Durchgangsverkehr entweder �ber die Dreirosenbr�cke Kleinbasel und schliesslich die Osttangente der N 2 erreicht oder auf der Grossbasler Seite �ber den �usseren Ring dem Autobahnanschluss Hagnau zustrebt.
F�r die definitive Verkn�pfung des schweizerischen und des franz�sischen Nationalstrassennetzes wurden mehrere Varianten gepr�ft. In Frage stand zun�chst eine den Bahnanlagen der SBB und der SNCF folgende S�d-/Westtangente. Dieses Projekt wurde jedoch wegen der starken Belastung von Wohngebieten zugunsten einer Nordtangente aufgegeben, die die bestehende Osttangente auf k�rzestem Weg mit der Gemeinschaftszollanlage und der A 35 verbindet. Die Nordtangente soll weitgehend �berdeckt in Tieflage erstellt werden und im Bereich der heutigen Dreirosenbr�cke den Rhein �berqueren.
Das generelle Projekt f�r die Nordtangente, das wegen der schwierigen st�dtischen Verh�ltnisse einen hohen Detaillierungsgrad aufweist, sieht neben vier weiteren Anschl�ssen unmittelbar bei der Landesgrenze den Vollanschluss Schlachthof vor, der unter anderem �ber die auszubauende Schlachthofstrasse erreicht werden kann. Die im Industriegebiet gelegene Schlachthofstrasse besteht heute aus zwei zu den Bahnanlagen der SNCF f�hrenden Sackgassen, die mit einer Fussg�nger-Unterf�hrung verbunden sind. Die beiden Strassenteilst�cke sollen zu einem durchgehend befahrbaren leistungsf�higen Zubringer zum Autobahnanschluss und zur Gemeinschaftszollanlage ausgebaut und die Strassenkreuzung Schlachthofstrasse/Els�sserstrasse/Kohlenstrasse entsprechend angepasst werden.
Der Bundesrat genehmigte das generelle Projekt am 25. M�rz 1987. Hierauf wurde gem�ss Beschluss des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt vom 5. M�rz 1987 im Einvernehmen mit den zust�ndigen Bundesstellen vorweg das Ausf�hrungsprojekt f�r BGE 117 Ib 285 S. 289den Ausbau der Schlachthofverbindung ausgearbeitet, um rasch eine bessere Verteilung des von und zur franz�sischen Autobahn fliessenden Verkehrs zu erm�glichen und die Wohngebiete am Luzernerring und an der Flughafenstrasse zu entlasten. Damit wird der Schlachthofverbindung als Entlastungsstrasse zun�chst eine von der Nordtangente unabh�ngige und selbst�ndige Bedeutung zukommen. Nach Erstellung der Nordtangente soll sie - wie bereits erw�hnt - zum eigentlichen Autobahnzubringer werden, der vor allem dem direkten Anschluss des Industriegebietes beidseitig der Els�sserstrasse dient.
Das Ausf�hrungsprojekt f�r die Schlachthofverbindung wurde vom 31. August bis 29. September 1987 zusammen mit einem Bericht �ber die Umweltvertr�glichkeit �ffentlich aufgelegt. Gegen das Projekt erhob neben anderen auch der WWF, World Wildlife Fund Schweiz, Einsprache. Nach Eingang der Beurteilungsberichte der kantonalen Umweltschutzbeh�rden und der Stellungnahme des Bundesamtes f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) behandelte der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt die Einsprachen und hiess am 29. August 1989 die Einsprache des WWF im Sinne der Erw�gungen teilweise gut. Mit zus�tzlichem Beschluss vom gleichen Tage wurde die Umweltvertr�glichkeit des Nationalstrassenprojektes N 2 Nordtangente "Schlachthofverbindung" festgestellt. Damit genehmigte der Regierungsrat, wie er mit nachtr�glichem Beschluss vom 5. Dezember 1989 pr�zisierte, zugleich das Bauvorhaben.
Der Einspracheentscheid wurde dem WWF sowie dem Baudepartement des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. Der Regierungsratsentscheid �ber die Umweltvertr�glichkeit der Schlachthofverbindung wurde zusammen mit dem Umweltvertr�glichkeitsbericht sowie den Beurteilungsberichten der Umweltschutzfachstellen und der interdepartementalen Umweltschutzkommission vom 13. September bis 13. Oktober 1989 �ffentlich aufgelegt mit dem Hinweis, dass w�hrend der Auflagefrist Verwaltungsbeschwerde beim Bundesrat bzw. Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht gef�hrt werden k�nne.
Gegen den Einspracheentscheid vom 29. August 1989 hat der WWF am 2. Oktober 1989 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht und vorsorglich eine gleichlautende Beschwerde beim Bundesrat eingereicht. Mit einer weiteren, ausf�hrlicher begr�ndeten Beschwerde vom 6. Oktober 1989 ist auch der Regierungsratsentscheid �ber die Ergebnisse der Umweltvertr�glichkeitspr�fung BGE 117 Ib 285 S. 290sowohl beim Bundesrat als auch beim Bundesgericht angefochten worden. Beide Verwaltungsgerichtsbeschwerden werden abgewiesen.
2. a) Der baselst�dtische Regierungsrat hat mit dem Einspracheentscheid und dem Entscheid �ber die Umweltvertr�glichkeit der Schlachthofverbindung, welcher - wie nachtr�glich pr�zisiert - zugleich als Projektgenehmigungsbeschluss zu betrachten ist, in Anwendung von Bundesrecht Verf�gungen �ber Pl�ne getroffen. Solche Verf�gungen sind nur insoweit mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar, als es sich um Entscheide �ber Einsprachen gegen Enteignungen oder Landumlegungen handelt (Art. 99 lit. c OG). Steht kein derartiger Rechtserwerb in Frage, ist in der Regel keine Weiterzugsm�glichkeit ans Bundesgericht gegeben und haben sich die Einsprecher mit verwaltungsrechtlicher Beschwerde an den Bundesrat zu wenden (Art. 73 Abs. 1 lit. c und Art. 74 lit. a VwVG). Werden allerdings dieselben Pl�ne sowohl von Enteigneten als auch von weiteren Interessierten mit gleichen oder �hnlichen R�gen angefochten, so behandelt das Bundesgericht aus Gr�nden der Rechtssicherheit und der Prozess�konomie kompetenzausweitend s�mtliche Beschwerden (BGE 112 Ib 287 f. E. 2, BGE 111 Ib 291).
Weiter gilt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung der Entscheid der Einsprachebeh�rde auch gegen�ber den gesamtschweizerischen Natur- und Heimatschutzvereinigungen als Entscheid �ber eine Einsprache gegen die Enteignung im Sinne von Art. 99 lit. c OG, da diese Organisationen gem�ss ausdr�cklicher Bestimmung von Art. 12 Abs. 3 des Bundesgesetzes �ber den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG; SR 451) zur Geltendmachung von Einsprachen und Begehren gem�ss Art. 9, 35 und 55 des Bundesgesetzes �ber die Enteignung (EntG; SR 711) berechtigt sind. Ebenso sind die Organisationen f�r befugt gehalten worden, im Verwaltungsgerichtsverfahren neben Art. 12 NHG Art. 55 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG; SR 814.01) anzurufen (BGE 112 Ib 548 E. 1b). Dagegen ist noch nicht entschieden worden, welches Rechtsmittel gegeben ist, wenn sich die allein beschwerdef�hrende Vereinigung - wie hier - weder auf Art. 12 Abs. 3 NHG noch auf Art. 9 EntG st�tzt, sondern den Einspracheentscheid einzig aufgrund der Bestimmungen BGE 117 Ib 285 S. 291von Art. 9 und 55 USG anficht. Auch in diesem Fall ist nach Auffassung des Bundesgerichts - dem der Bundesrat im Meinungsaustausch beigepflichtet hat - die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig:
Art. 55 Abs. 3 USG erm�chtigt die gesamtschweizerischen Umweltschutzorganisationen, "von den Rechtsmitteln im kantonalen Bereich" Gebrauch zu machen. Zu diesen Rechtsmitteln darf zweifellos auch die in Art. 27 des Bundesgesetzes �ber die Nationalstrassen (NSG; SR 725.11) vorgesehene Einsprache gegen das Ausf�hrungsprojekt gez�hlt werden, welche unter anderem der Geltendmachung der enteignungsrechtlichen Einwendungen dient. Nun geht die R�ge, eine geplante, der Umweltvertr�glichkeitspr�fung unterliegende Anlage lasse sich mit den Umweltschutzvorschriften nicht vereinbaren, in der enteignungsrechtlichen Einwendung gem�ss Art. 7 Abs. 3 EntG auf, der Enteigner verletze seine Pflicht, die geeigneten Vorkehren zu treffen, um die �ffentlichkeit und die benachbarten Grundst�cke gegen Gefahren und Nachteile sicherzustellen, die mit dem Bau und Betrieb seines Unternehmens verbunden sind. Daraus l�sst sich schliessen, der Gesetzgeber habe die im fraglichen Bereich t�tigen Vereinigungen - gleich wie er sie durch Art. 12 Abs. 3 NHG zur Einsprache gem�ss Art. 9 EntG erm�chtigt hat - durch Art. 55 Abs. 3 USG zur enteignungsrechtlichen Einsprache im Sinne von Art. 7 Abs. 3 EntG berechtigen wollen. K�nnen die Umweltschutzorganisationen demnach im nationalstrassenrechtlichen Auflageverfahren enteignungsrechtliche Einsprache erheben, so muss der Einsprachen- und Genehmigungsbeschluss der zust�ndigen kantonalen Instanz - hier des baselst�dtischen Regierungsrates - auch ihnen gegen�ber als Entscheid �ber eine Einsprache gegen die Enteignung im Sinne von Art. 99 lit. c OG gelten und ihnen daher die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offenstehen. Die Zust�ndigkeit des Bundesgerichts zur Beurteilung der Beschwerden des WWF ist somit zu bejahen.
b) Nach Art. 55 Abs. 1 USG k�nnen die gesamtschweizerischen Umweltschutzorganisationen, sofern sie mindestens zehn Jahre vor Einreichung der Beschwerde gegr�ndet wurden, gegen Verf�gungen der zust�ndigen Beh�rden �ber die Planung, Errichtung oder �nderung von ortsfesten Anlagen, f�r die eine Umweltvertr�glichkeitspr�fung nach Art. 9 USG erforderlich ist, Verwaltungsbeschwerde beim Bundesrat oder Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht einreichen.
Der Beschwerdef�hrer ist als seit mehr als zehn Jahren bestehende gesamtschweizerische Umweltschutzorganisation anerkannt (vgl. Art. 55 Abs. 2 USG in Verbindung mit Ziff. 3 des Anhangs zur Verordnung vom 27. Juni 1990 �ber die Bezeichnung der beschwerdeberechtigten Umweltschutzorganisationen, AS 1990 S. 1086). Er ist daher befugt, das Ausf�hrungsprojekt f�r die Schlachthofverbindung anzufechten, welche - wie erw�hnt - als Autobahnzubringer dem Nationalstrassengesetz untersteht und damit zu den vom Bundesrat bezeichneten Anlagen geh�rt, die der Umweltvertr�glichkeitspr�fung unterliegen (Art. 9 Abs. 1 USG in Verbindung mit Ziff. 11.1 des Anhangs zur Verordnung �ber die Umweltvertr�glichkeitspr�fung vom 19. Oktober 1988 [UVPV; SR 814.011]).
3. Obschon der eidgen�ssische Gesetzgeber bei Erlass des Umweltschutzgesetzes von der Einf�hrung einer besonderen Umweltschutzbewilligung abgesehen hat und nach Ziff. 11.1 des Anhangs zur UVPV f�r Nationalstrassen die dritte Stufe der Umweltvertr�glichkeitskontrolle im Rahmen des Einspracheentscheides zum Ausf�hrungsprojekt vorzunehmen ist, hat der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt am 29. August 1989 neben dem Entscheid �ber die Einsprachen einen separaten Entscheid �ber die Vereinbarkeit des Projekts mit den Umweltschutzgeboten gef�llt. W�hrend der Einspracheentscheid den Einsprechern zugestellt worden ist und die dreissigt�gige Beschwerdefrist von dessen Er�ffnung an lief (Art. 106 Abs. 1 OG, Art. 50 Abs. 1 VwVG), ist der Beschluss �ber die Umweltvertr�glichkeit der Schlachthofverbindung vom 13. September bis 13. Oktober 1989 �ffentlich aufgelegt und in der Publikationsanzeige angegeben worden, gegen den Entscheid k�nne innert der Auflagefrist Beschwerde gef�hrt werden. Der Beschwerdef�hrer focht den ihm individuell er�ffneten Einspracheentscheid mit Eingabe vom 2. Oktober 1989 und den Umweltvertr�glichkeitsentscheid mit einer weiteren, der Post am 10. Oktober 1989 �bergebenen Rechtsschrift an. Unter diesen Umst�nden fragt sich, ob sich der Beschwerdef�hrer auf die in der Auflagepublikation genannte Frist berufen k�nne, obschon ihm individuell ein Einspracheentscheid zugestellt worden ist. Indessen ist in der amtlichen Publikation ausdr�cklich festgehalten worden, dass die Auflagefrist Rechtsmittelfrist sei, und ist kein Vorbehalt hinsichtlich der Einsprecher und der f�r sie individuell laufenden Frist angebracht worden. Ausserdem waren die dem Beschluss zugrundeliegenden Berichte offenbar auch f�r die Einsprecher erst BGE 117 Ib 285 S. 293ab 13. September 1989 zug�nglich. Es ist daher zugunsten des Beschwerdef�hrers anzunehmen, dass ihm das Recht zustand, innert der Auflagefrist eine zweite, ausf�hrlicher begr�ndete Beschwerde einzureichen, was �brigens der Kanton Basel-Stadt in seiner Vernehmlassung nicht in Frage stellt. Beide Beschwerden sind somit rechtzeitig erhoben worden.
4. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden (Art. 104 lit. a und b OG). Den Sachverhalt �berpr�ft das Bundesgericht hier frei, da als Vorinstanz kein kantonales Gericht oder eine Rekurskommission, sondern eine kantonale Regierung entschieden hat (Art. 105 OG). Dagegen kann �ber die Angemessenheit des Einspracheentscheides nicht befunden werden, da das Bundesrecht die R�ge der Unangemessenheit insofern nicht vorsieht (Art. 104 lit. c OG).
Ob im angefochtenen Entscheid die auf dem Spiele stehenden, f�r und wider das Werk sprechenden �ffentlichen Interessen richtig gegeneinander abgewogen worden seien, ist in erster Linie eine Rechtsfrage, die das Bundesgericht frei zu untersuchen hat. Das Gericht auferlegt sich jedoch eine gewisse Zur�ckhaltung, wenn sich technische Probleme stellen und die Einsprachebeh�rde gest�tzt auf die Berichte der ihr vom Gesetzgeber beigegebenen Fachinstanzen entschieden hat, wenn weiter �rtliche Verh�ltnisse zu w�rdigen sind, sofern die Vorinstanz diese besser kennt als das Bundesgericht, oder wenn andere Fragen im Grenzbereich zwischen Recht und Ermessen aufgeworfen werden. Voraussetzung f�r diese Zur�ckhaltung ist allerdings, dass es im konkreten Fall keine Anhaltspunkte f�r eine unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des Sachverhaltes gibt und davon ausgegangen werden kann, dass die Vorinstanz die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte gepr�ft und die erforderlichen Abkl�rungen sorgf�ltig und umfassend vorgenommen hat (BGE 112 Ib 295 f. E. 8b, 549 f. E. 1d mit zahlreichen Hinweisen; s.a. BGE 115 Ib 135 f. E. 3, 315 f. E. 4a). Schliesslich ist, wie noch auszuf�hren sein wird, im Einsprache- und Plangenehmigungsverfahren f�r den Nationalstrassenbau der besonderen Zust�ndigkeitsordnung Rechnung zu tragen, nach welcher die Genehmigung des generellen Projektes in die Kompetenz des Bundesrates f�llt (vgl. hinten E. 6a und 7c).
5. Der Beschwerdef�hrer stellt in beiden Beschwerden den Hauptantrag, es sei zun�chst die Umweltvertr�glichkeitspr�fung BGE 117 Ib 285 S. 294f�r das Gesamtprojekt der Nordtangente abzuschliessen, bevor das Ausf�hrungsprojekt f�r die Schlachthofverbindung genehmigt werde. Sollte diesem Begehren nicht entsprochen werden, so wird gefordert, dass die Umweltvertr�glichkeitspr�fung f�r die Schlachthofverbindung erg�nzt und f�r dieses Strassenteilst�ck vorerst dem Bundesrat im Sinne von Art. 20 NSG ein selbst�ndiges generelles Projekt unterbreitet werde. Schliesslich wird subeventuell die Feststellung verlangt, dass die Schlachthofverbindung gem�ss dem vorliegenden Pr�fungsergebnis mit den gesetzlichen Anforderungen unvereinbar und nicht umweltvertr�glich sei.
Der Beschwerde liegt die �berlegung zugrunde, dass die Schlachthofverbindung nicht erstellt werden k�nne, solange nicht feststehe, ob und wie das Gesamtprojekt der Nordtangente zu realisieren sei. Der Beschwerdef�hrer beanstandet deshalb das eingeschlagene etappenweise Vorgehen, welches erlaubt, in einer ersten Phase die sp�ter zum Nordtangenten-Zubringer auszubauende Schlachthofverbindung als Abnehmer der franz�sischen Autobahn A 35 auszuf�hren und dementsprechend die Umweltvertr�glichkeitspr�fung heute auf dieses Teilst�ck zu beschr�nken. Nach Ansicht des Beschwerdef�hrers d�rfte die Schlachthofverbindung nur dann vor der Genehmigung des Gesamtprojekts gebaut werden, wenn f�r sie ein selbst�ndiges generelles Projekt erstellt und vom Bundesrat genehmigt worden w�re.
6. Vorweg zu behandeln ist der Einwand, das umstrittene Ausf�hrungsprojekt k�nne sich nicht auf ein generelles Projekt st�tzen bzw. f�r die umstrittene Strassenverbindung m�sse zun�chst ein selbst�ndiges generelles Projekt erarbeitet und genehmigt werden. W�re diese Beanstandung berechtigt, so w�ren die Beschwerden sofort gutzuheissen und w�rde sich eine Pr�fung der weiteren R�gen er�brigen.
a) Die Genehmigung eines Ausf�hrungsprojekts setzt nach Nationalstrassengesetz ein vom Bundesrat gutgeheissenes generelles Projekt im Sinne von Art. 12 ff. NSG voraus (vgl. Art. 21 NSG). Aus den Pl�nen des generellen Projekts haben insbesondere die Linienf�hrung der Strassen, die Anschlussstellen und die Kreuzungsbauwerke hervorzugehen (Art. 12 NSG). Sind diese wichtigen Bestandteile im generellen Projekt nicht enthalten, so k�nnen sie nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung im Rahmen der Ausf�hrungsprojektierung nicht vorgesehen werden (vgl. BGE 114 Ib 137 ff. und die in E. 5b zitierten Urteile).
Wie im Sachverhalt erw�hnt, ist im vorliegenden Fall das generelle Projekt 1:2000 vom Dezember 1984 f�r die st�dtische Nationalstrasse SN2, Abschnitt Landesgrenze F/CH bis Wiese (km 0.00 - km 3.15) vom Bundesrat mit Beschluss vom 25. M�rz 1987 genehmigt und zur Ausarbeitung der Ausf�hrungsprojekte freigegeben worden. In den Pl�nen des generellen Projektes ist die Schlachthofverbindung als Zubringer zum Vollanschluss Schlachthof der N 2 bzw. zur franz�sischen A 35 eingezeichnet. Im technischen Bericht wird auf die neue Schlachthofstrasse und auf ihre Entlastungsfunktion hingewiesen. Die Schlachthofverbindung ist somit im generellen Projekt offensichtlich enthalten.
Unklarheit hat sich indessen aus dem Wortlaut von Ziffer 2 des bundesr�tlichen Genehmigungsbeschlusses ergeben, nach welchem �ber die Anzahl und die Ausgestaltung der Anschl�sse erst im Rahmen des Ausf�hrungsprojektes definitiv entschieden werden soll. W�re dieser Vorbehalt in dem Sinne zu verstehen, dass noch nicht festst�nde und erst durch das EVED bei Genehmigung des Ausf�hrungsprojektes zu entscheiden sei, ob der Vollanschluss Schlachthof �berhaupt verwirklicht werde und die Schlachthofverbindung je als Zubringer zu diesem dienen k�nne, so w�ren die Vorw�rfe des Beschwerdef�hrers in der Tat begr�ndet. Wie das Bundesgericht in BGE 114 Ib 137 f. E. 5b dargelegt hat, ist die Frage, wie viele Zug�nge zum Nationalstrassennetz zu schaffen und wo diese vorzusehen sind, im Hinblick auf die Funktion der Autobahnen als Schnellverbindungsstrassen und die Gew�hrleistung der Verkehrssicherheit von ausserordentlich grosser Bedeutung. Die Wahl der Anschlussstellen hat zudem allgemeine verkehrspolitische Auswirkungen und kann zu interkantonalen, ja sogar - wie der vorliegende Fall zeigt - zu internationalen Konflikten f�hren, deren L�sung dem Bundesrat vorbehalten werden muss, welcher �ber die n�tige �bersicht �ber alle mit dem Projekt zusammenh�ngenden Fragen verf�gt. Es ginge daher nicht an, den Entscheid �ber Anzahl und Ausgestaltung der Autobahnanschl�sse dem Departement anheimzustellen. Nun hat der Bundesrat auf Gesuch des baselst�dtischen Regierungsrates die Bedeutung seines Genehmigungsbeschlusses mit Schreiben vom 24. Oktober 1990 erl�utert. Er hat einerseits festgehalten, dass sich der Vorbehalt in Ziffer 2 seines Beschlusses einzig auf die Rheinanschl�sse und die Rheinbr�cke beziehe, nicht dagegen auf den von Anfang an unbestrittenen Vollanschluss Schlachthof. Andererseits solle mit dem Vorbehalt lediglich signalisiert werden, dass der BGE 117 Ib 285 S. 296Bundesrat bereit w�re, je nach Planungsentwicklung auf seinen Entscheid betreffend die Halbanschl�sse zur�ckzukommen. In diesem Sinne werde sich erst sp�ter, bei Ausarbeitung des Ausf�hrungsprojektes, erweisen, ob es beim genehmigten generellen Projekt bleibe oder ob infolge einer abweichenden Ausgestaltung der Anschl�sse ein neuer Beschluss �ber ein abge�ndertes generelles Projekt gefasst werden m�sste.
Aufgrund dieser Klarstellung des Bundesrates steht fest, dass der Vollanschluss Schlachthof und die Schlachthofverbindung Bestandteil des generellen Projektes bilden.
b) Dass die Schlachthofverbindung vorweg erstellt werden und in einer ersten Phase, bis zur Inbetriebnahme der Nordtangente, als Entlastungsstrasse f�r den von und zur franz�sischen Autobahn fliessenden Verkehr dienen soll, hat nicht zur Folge, dass ein zus�tzliches, auf diese Funktion der Strassenverbindung zugeschnittenes generelles Projekt erarbeitet werden m�sste. Es ist durchaus �blich und mit dem Nationalstrassengesetz vereinbar, das beim Bau der Nationalstrassen gewisse Teilst�cke zun�chst provisorisch an das kantonale Strassennetz angeschlossen werden und vor�bergehend andere als die ihnen im endg�ltigen Zustand zugedachten Aufgaben erf�llen. Entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers ist denn heute auch nicht mehr offen, ob die N 2 im Bereiche des Schlachthofanschlusses �berhaupt erstellt werde und die Schlachthofverbindung je ihre Funktion als Nationalstrassen-Zubringer �bernehmen k�nne. Wie bereits angef�hrt ist schon im Beschluss der Bundesversammlung vom 21. Juni 1960 der Zusammenschluss der franz�sischen Autobahn A 35 mit der schweizerischen Nationalstrasse N 2 angeordnet worden und hat sich die Schweiz in v�lkerrechtlich verbindlichen Abmachungen gegen�ber Frankreich zur Abnahme des Autobahnverkehrs an der Schweizergrenze verpflichtet. Der Grenz�bergangspunkt wurde in einem Notenwechsel zwischen dem Bundesrat und der franz�sischen Regierung am 4./9. Januar 1963 festgelegt. In sp�teren Vereinbarungen wurden provisorische Regelungen f�r den Anschluss der A 35 getroffen, die 1989 bis zur Grenze fertiggestellt worden ist. Es steht daher sowohl aufgrund innerstaatlichen Rechts als auch v�lkerrechtlicher Vereinbarungen fest, dass die N 2 im fraglichen Grenzbereich erstellt werden muss und dass demzufolge die Schlachthofverbindung die ihr im generellen Projekt zugewiesene Aufgabe als Nationalstrassen-Zubringer wird �bernehmen k�nnen.
Die Zweifel, die der Beschwerdef�hrer am generellen Projekt als Grundlage f�r das Ausf�hrungsprojekt Schlachthofverbindung �ussert, erweisen sich demnach als unbegr�ndet. Von mangelnder �bereinstimmung des Ausf�hrungsprojektes mit dem generellen Projekt kann nicht die Rede sein.
7. Zu pr�fen ist weiter die R�ge, die Umweltvertr�glichkeitspr�fung h�tte nicht auf die Teilstrecke Schlachthofverbindung beschr�nkt und das Ausf�hrungsprojekt nicht genehmigt werden d�rfen, bevor f�r das Gesamtprojekt Nordtangente die Umweltvertr�glichkeitspr�fung abgeschlossen sei. Damit wird die Frage aufgeworfen, ob und unter welchen Voraussetzungen aus der Sicht des Nationalstrassenrechts und der Umweltschutzgesetzgebung mehrere zum selben generellen Projekt geh�rende Nationalstrassen-Teilst�cke gestaffelt geplant und ausgef�hrt werden d�rften. In diesem Zusammenhang ist auch zu untersuchen, inwieweit bei der Anfechtung des Ausf�hrungsprojektes die bei der Ausarbeitung des generellen Projektes vorgenommene Umweltvertr�glichkeitspr�fung noch zur Diskussion gestellt werden k�nne.
a) Als erstes ist allgemein festzuhalten, dass die generellen Projekte in der Regel gr�ssere Strassenabschnitte umfassen, welche f�r die Detailprojektierung, die Auflage der Ausf�hrungsprojekte und die Bauausf�hrung �blicherweise unterteilt werden. Dieses etappenweise Vorgehen ist zweckm�ssig und steht mit dem Nationalstrassengesetz nicht in Widerspruch. F�hren Nationalstrassen wie im vorliegenden Fall durch dicht �berbautes st�dtisches Gebiet, so rechtfertigt sich angesichts der schwer �berschaubaren Verh�ltnisse und der zahlreichen technischen Probleme eine Aufteilung auch kleinerer Abschnitte. Hinzu kommt hier, dass die Schlachthofverbindung zun�chst die Aufgabe eines Zubringers zur franz�sischen Autobahn zu �bernehmen hat, was ohnehin eine vorweggenommene Planung und Ausf�hrung dieses Teilst�cks erfordert. Aus der Sicht der Bestimmungen �ber den Nationalstrassenbau l�sst sich daher am eingeschlagenen Vorgehen nichts beanstanden.
b) Auch die Umweltschutzgesetzgebung steht der etappenweisen Ausf�hrung von Nationalstrassenabschnitten nicht entgegen.
Ziffer 11.1. des Anhangs der UVPV sieht eine dreistufige Umweltvertr�glichkeitspr�fung vor. Eine erste Kontrolle findet grunds�tzlich bei der Genehmigung der allgemeinen Linienf�hrung und der Art der zu errichtenden Nationalstrassen durch die Bundesversammlung statt, doch ist diese Genehmigung weitgehend bereits mit dem Bundesbeschluss �ber das Nationalstrassennetz BGE 117 Ib 285 S. 298vom 21. Juni 1961 erfolgt. Die Pr�fung zweiter Stufe ist bei der Genehmigung des generellen Projektes durch den Bundesrat gem�ss Art. 20 NSG vorzunehmen. Schliesslich ist im Auflage- und Einspracheverfahren nach Art. 26 NSG unter m�glicher Beteiligung der Betroffenen und der beschwerdeberechtigten Organisationen abzukl�ren, ob die Ausf�hrungsprojekte den Geboten des Umweltschutzgesetzes entsprechen. Grunds�tzlich gen�gt es, wenn der Gegenstand eines Ausf�hrungsprojekts bildende einzelne Strassenabschnitt der Pr�fung unterzogen wird und er die gesetzlichen Anforderungen erf�llt. Der Abschluss der Umweltvertr�glichkeitspr�fung f�r die angrenzenden Teilst�cke braucht in der Regel nicht abgewartet zu werden, sollte doch die vorangehende Untersuchung des generellen Projekts Gew�hr daf�r bieten, dass sich das Bauvorhaben als Ganzes umweltvertr�glich realisieren l�sst. Ausserdem w�rde, m�sste stets bis zur Feststellung der Umweltvertr�glichkeit des Gesamtprojekts zugewartet werden, die Ausf�hrung der Teilabschnitte erschwert und verz�gert, was weder im Sinne des Nationalstrassenrechts noch in jenem des Umweltschutzgesetzes w�re. Von der auf das einzelne Ausf�hrungsprojekt beschr�nkten Untersuchung w�re nur dann abzugehen, wenn Anhaltspunkte daf�r best�nden, dass der f�r den entsprechenden Abschnitt erstellte Umweltvertr�glichkeitsbericht - wie der Beschwerdef�hrer im vorliegenden Fall zu bedenken gibt - zu falschen, bei den sp�teren Etappen nicht mehr zu korrigierenden Folgerungen Anlass g�be. Eine weitergehende Kontrolle w�re zudem in Betracht zu ziehen, wenn Grund zur Annahme best�nde, dass das generelle Projekt selbst nur einer unzul�nglichen Umweltvertr�glichkeitspr�fung unterzogen worden sei. Doch stellt sich in diesem Zusammenhang vorweg die Frage, ob �berhaupt und inwiefern in der Einsprache gegen das Ausf�hrungsprojekt bzw. in der gegen den Einspracheentscheid gerichteten Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch noch am generellen Projekt und der entsprechenden Umweltvertr�glichkeitspr�fung Kritik ge�bt werden k�nne.
c) Nach st�ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann der vom Nationalstrassenbau betroffene Private im Anschluss an die Publikation des Ausf�hrungsprojekts nur gegen dieses Einsprache bzw. Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben und ist gegen das vom Bundesrat genehmigte generelle Projekt kein f�rmliches Rechtsmittel gegeben, da dieses vom Bundesrat beschlossen wird und Bundesratsentscheide grunds�tzlich der verwaltungsgerichtlichen BGE 117 Ib 285 S. 299Kontrolle entzogen sind (BGE 111 Ib 28 E. 2a, 292 E. 1c, BGE 110 Ib 402 mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat sich daher stets geweigert, auf allgemeine Begehren um �nderung der im generellen Projekt vorgesehenen Linienf�hrung und der Anschlussstellen einzutreten (vgl. BGE 114 Ib 137 f. und dort zitierte Entscheide). Vom Grundeigent�mer und Einsprecher wird vielmehr verlangt, dass er konkret aufzeige, inwiefern das Ausf�hrungsprojekt im Bereiche seines Grundst�ckes gegen Bundesrecht verstosse. Nicht ausgeschlossen worden ist dagegen, dass die gegen das Ausf�hrungsprojekt gerichtete Einsprache eine �nderung der durch das generelle Projekt festgelegten Linienf�hrung nach sich ziehe (BGE 110 Ib 402 E. 3, BGE 99 Ib 201).
Diese an die Beschwerdef�hrung gestellten Anforderungen sind in BGE 112 Ib 550 f. E. 1d (mit Hinweis auf BGE 97 I 578) gegen�ber der gesamtschweizerischen Organisationen gelockert worden. Es wurde festgestellt, dass die f�r die Einsprachen der Grundeigent�mer geltenden Voraussetzungen nicht unver�ndert auf das Beschwerderecht der ideellen Organisationen �bertragen werden k�nnten. Habe n�mlich der Bundesgesetzgeber die gesamtschweizerischen Vereinigungen in Art. 13 NHG und Art. 55 USG mit der Wahrung der Interessen des Natur- und Umweltschutzes u.a. gegen�ber den Nationalstrassen beauftragt, so m�ssten diese auch befugt sein, Einw�nde gegen das Ausf�hrungsprojekt zu erheben, selbst wenn damit die im generellen Projekt festgelegte Linienf�hrung in Frage gestellt werde. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich das Bundesgericht auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde der gesamtschweizerischen Organisationen hin �ber den Genehmigungsbeschluss des Bundesrates hinwegsetzen d�rfte, und es bleibt auch f�r die Organisationen dabei, dass sie darzutun haben, weshalb der Entscheid �ber das Ausf�hrungsprojekt wegen unrichtiger Sachverhaltsfeststellung oder falscher Rechtsanwendung gegen Bundesrecht verstosse (Art. 104 OG). Das gilt auch f�r R�gen, die sich auf Art. 9 USG beziehen. Wird vor Bundesgericht geltend gemacht, die Umweltvertr�glichkeitspr�fung sei mangelhaft, und zwar namentlich deshalb, weil sie sich nicht auf den ganzen Nationalstrassenabschnitt beziehe, der Gegenstand des generellen Projektes bildet, so ist darzulegen, weshalb entweder die dem generellen Projekt zugrundeliegende Pr�fung nicht gen�ge oder warum bei der Ausf�hrungsprojektierung an der seinerzeit f�r das generelle Projekt angestellten Untersuchung nicht angekn�pft werden k�nne.
d) Im vorliegenden Fall befasst sich der Beschwerdef�hrer mit der generellen Projektierung kaum und macht insbesondere nicht geltend, dass das noch vor Erlass der UVPV genehmigte generelle Projekt unter umweltschutzrechtlichen Aspekten nur unzureichend gepr�ft worden sei. Dieser Vorwurf wird zu Recht nicht erhoben.
Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung haben die der Umweltvertr�glichkeitspr�fung unterstehenden Anlagen, um deren Bewilligung nach Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes, aber noch vor Erlass der UVPV ersucht worden ist, materiell den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen; in formeller Hinsicht muss dagegen kein Bericht im Sinne der UVPV nachgeliefert werden (vgl. BGE 115 Ib 495 E. 3b, BGE 114 Ib 355 E. 4b). Diese Regel ist im wesentlichen in Art. 24 UVPV �bernommen worden, welcher pr�zisiert, dass sie auch f�r die einzelnen Verfahrensschritte bei mehrstufigen Pr�fungen gelte. Nun lag dem Bundesrat seinerzeit ein ausf�hrlicher Expertenbericht �ber die �berpr�fung mehrerer Nordtangenten-Varianten mittels Nutzwertanalyse und Kosten-Nutzen-Analyse vor. In methodischer Sicht ging der Bericht von �berlegungen aus, von denen sich auch der vom Beschwerdef�hrer zitierte Bericht der Kommission Biel vom Dezember 1981 f�r die �berpr�fung von Nationalstrassenstrecken leiten liess (vgl. Botschaft des Bundesrates betreffend die �berpr�fung von Nationalstrassenstrecken vom 17. Dezember 1984, BBl 1985 I 534ff.). Dieser Expertenbericht, der der generellen Projektierung zugrunde lag, darf als ausreichende Abkl�rung des Sachverhaltes im Sinne von Art. 24 UVPV f�r die Beurteilung der Umweltvertr�glichkeit betrachtet werden. Soweit die vorgenommenen Abkl�rungen nicht in allen Teilen den erst sp�ter in Kraft getretenen Vorschriften der UVPV entsprachen, durften sie - was f�r das Ausf�hrungsprojekt Schlachthofverbindung auch geschehen ist - im Rahmen der dritten Stufe der Umweltvertr�glichkeitspr�fung nachgeholt werden.
Damit steht auch fest, dass entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers nicht mehr offen ist, ob �berhaupt und wie die Nordtangente als Verbindung der A 35 mit der Osttangente erstellt wird. Wie bereits dargelegt, muss die st�dtische Expressstrasse im fraglichen Grenzbereich schon aufgrund der internationalen Verpflichtungen und des Bundesbeschlusses vom 21. Juni 1960 verwirklicht werden (vgl. oben E. 6b). Nach der Genehmigung des generellen Projektes steht aber der Bau der ganzen Nordtangente nicht mehr BGE 117 Ib 285 S. 301in Frage. Wohl k�nnen - wie erw�hnt - Einwendungen zum Ausf�hrungsprojekt auch �nderungen des generellen Projektes nach sich ziehen (BGE 112 Ib 553 E. 3). Ein Verzicht auf die Ausf�hrung eines genehmigten generellen Projektes k�nnte jedoch als Folge der Beurteilung der Umweltvertr�glichkeit des Ausf�hrungsprojektes nur in Betracht fallen, wenn die der generellen Projektgenehmigung zugrundeliegenden Pr�fungen krass mangelhaft w�ren und nachtr�glich festgestellt werden m�sste, ein mit der Umweltschutzgesetzgebung vereinbares Projekt lasse sich nicht erstellen. Es w�re alsdann Sache des Bundesrates, die n�tigen Konsequenzen hinsichtlich des Widerrufs oder der �nderung seines Genehmigungsbeschlusses zu ziehen. Kann dagegen von einer derartigen Mangelhaftigkeit der f�r das generelle Projekt getroffenen Abkl�rungen nicht gesprochen werden, so k�me es einer Verletzung des Grundsatzes der Gesetzm�ssigkeit des Verwaltungshandelns gleich, wenn auf die abgeschlossenen Stufen vorbehaltlos zur�ckgekommen w�rde, was der Beschwerdef�hrer offenbar anstrebt.
e) Schliesslich vermag der Beschwerdef�hrer auch nicht darzutun, dass und inwiefern die Umweltvertr�glichkeitspr�fung f�r die Schlachthofverbindung in ihrer ersten Funktion als Zufahrtstrasse zur franz�sischen Autobahn zu falschen Schl�ssen �ber die Umweltvertr�glichkeit des Gesamtprojektes Nordtangente f�hren w�rde. Die in der Beschwerde in dieser Hinsicht aufgeworfenen Fragen und angebrachten Zweifel verm�gen eine solche Annahme nicht zu begr�nden. Es ist denn auch nicht einzusehen, weshalb die heutigen Untersuchungen �ber die Umweltvertr�glichkeit der Schlachthofverbindung, die aller Voraussicht nach vor Inbetriebnahme der Nordtangente st�rker belastet sein wird als danach, Anlass zu Fehleinsch�tzungen f�r das Gesamtprojekt bilden k�nnten. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, dass durch den vorweggenommenen Bau der Schlachthofverbindung Sachzw�nge geschaffen w�rden und der Entscheid dar�ber vorweggenommen werde, ob die Nordtangente mit oder ohne die Schlachthofverbindung umweltvertr�glicher sei, so ist wiederum darauf hinzuweisen, dass dieser Entscheid bereits im Rahmen der generellen Projektierung getroffen worden ist und im Rahmen der Ausf�hrungsprojektierung nicht mehr �berpr�ft werden kann, sofern das generelle Projekt - was hier nicht zutrifft - nicht auf v�llig mangelhaften Unterlagen beruht. Es w�re deshalb verfehlt, mit der Genehmigung des Ausf�hrungsprojektes f�r die Schlachthofverbindung BGE 117 Ib 285 S. 302zuzuwarten, bis die Umweltvertr�glichkeitsberichte und die Ausf�hrungsprojekte f�r die gesamte Nordtangente vorl�gen. Dem Hauptbegehren des Beschwerdef�hrers kann deshalb nicht entsprochen werden.
8. Es bleibt zu untersuchen, ob die Schlachthofverbindung tats�chlich - wie der Beschwerdef�hrer geltend macht - als mit den Umweltschutzvorschriften unvereinbar bezeichnet werden m�sse und daher nicht wie geplant erstellt werden d�rfe. Der Beschwerdef�hrer zieht diesen Schluss einerseits daraus, dass im Bereich der Els�sserstrasse sowie des Knotens Els�sserstrasse/Schlachthofstrasse/Kohlenstrasse die L�rmeinwirkungen schon heute die Immissionsgrenzwerte und teils auch die Alarmwerte �bersteigen. Diese Anlagen seien daher sanierungsbed�rftig und d�rften gem�ss Art. 18 USG nur ausgebaut oder erweitert werden, wenn sie gleichzeitig saniert w�rden. Der Bau der Schlachthofverbindung f�hre aber nicht zu einer Sanierung der bestehenden Strassenanlagen, sondern zu einer l�rmm�ssigen Mehrbelastung von mindestens 2-3 dB(A).
Andererseits werde der Mehrverkehr in der Els�sserstrasse eine h�here Belastung der Luft mit Schadstoffen mit sich bringen. Da auch in dieser Hinsicht bereits heute die massgebenden Grenzwerte deutlich �berschritten seien, widerspreche die mit der Schlachthofverbindung beabsichtigte Verkehrsf�hrung den klaren gesetzlichen Bestimmungen.
a) Die Schlachthofverbindung ist, wie in den bisher angestellten Erw�gungen bereits vorausgesetzt worden ist, als Baute und Verkehrsweg eine Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG, was �brigens in gleicher Weise f�r die Els�sserstrasse sowie ganz allgemein f�r jede Strasse zutrifft. F�r bereits bestehende Anlagen, die den Vorschriften des Gesetzes oder anderer Umweltvorschriften nicht gen�gen, ordnet die Grundsatzvorschrift von Art. 16 USG an, dass sie saniert werden m�ssen; insbesondere d�rfen solche Anlagen nach Art. 18 USG nur umgebaut oder erweitert werden, wenn gleichzeitig zu ihrer Sanierung geschritten wird. Beim vorliegenden Ausf�hrungsprojekt f�r die Schlachthofverbindung geht es jedoch im wesentlichen um die Erstellung einer neuen, nicht um die �nderung einer bestehenden Anlage. Die Zul�ssigkeit einer neuen Anlage richtet sich nach der Bestimmung von Art. 25 USG, welche Art. 18 USG vorgeht (A. SCHRADE, Kommentar zu USG, N 37 zu Art. 18, P. ETTLER, a.a.O., N 4 zu Art. 25).
b) Was die L�rmeinwirkungen anbelangt, so d�rfen gem�ss Art. 25 Abs. 1 USG ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten L�rmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht �berschreiten. Besteht hingegen ein �ffentliches Interesse an der Anlage und w�rde die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverh�ltnism�ssigen Belastung f�r das Projekt f�hren, so k�nnen nach Art. 25 Abs. 2 Erleichterungen gew�hrt werden; dabei d�rfen jedoch unter Vorbehalt von Abs. 3 die Immissionsgrenzwerte nicht �berschritten werden. Der Vorbehalt von Art. 25 Abs. 3 bezieht sich auf die Errichtung von Strassen, Flugh�fen, Eisenbahnanlagen oder anderen �ffentlichen oder konzessionierten ortsfesten Anlagen. K�nnen bei diesen Anlagen die Immissionsgrenzwerte durch Massnahmen bei der Quelle nicht eingehalten werden, so m�ssen auf Kosten des Eigent�mers der Anlage die vom L�rm betroffenen Geb�ude durch Schallschutzfenster oder �hnliche bauliche Massnahmen gesch�tzt werden. Im weiteren gilt f�r die L�rm- wie f�r alle anderen Emissionen, dass sie im Rahmen der Vorsorge soweit zu begrenzen sind, als dies technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG).
aa) Gem�ss Art. 40 Abs. 1 der L�rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) erfolgt die Beurteilung der Aussenl�rmimmissionen ortsfester Anlagen anhand der Belastungsgrenzwerte nach den Anh�ngen 3 ff. der Verordnung. Diese Grenzwerte sind je nach Empfindlichkeitsstufe (Art. 43 LSV) unterschiedlich hoch. Nach Art. 44 Abs. 1 haben die Kantone daf�r zu sorgen, dass die Empfindlichkeitsstufen den Nutzungszonen in den Baureglementen oder Nutzungspl�nen der Gemeinden zugeordnet werden. Bis zur Zuordnung haben die Kantone die Empfindlichkeitsstufen im Einzelfall nach Art. 43 zu bestimmen (Art. 44 Abs. 3 LSV; vgl. BGE 115 Ib 351).
Den Akten ist zu entnehmen, dass die Umweltvertr�glichkeitspr�fung f�r die Schlachthofverbindung hinsichtlich der Empfindlichkeitsstufen vom Entwurf eines Stufenplans des Amtes f�r Kantons- und Stadtplanung ausging und die Empfindlichkeitsstufe III als g�ltig angenommen worden ist. Ein rechtsverbindlicher Entscheid liegt hingegen noch nicht vor. Die Umweltschutzkommission weist in ihrem Bericht darauf hin, dass in einzelnen Bereichen (Neudorfstrasse/Flughafenstrasse sowie Luzernerring) m�glicherweise mit der Festsetzung der Stufe II gerechnet werden m�sse. Das eingeschlagene Vorgehen entspricht somit den Anordnungen BGE 117 Ib 285 S. 304von Art. 44 LSV nicht. Eine Aufhebung des angefochtenen Entscheides aus diesem Grunde w�re jedoch - abgesehen davon, dass der Beschwerdef�hrer keine entsprechende R�ge erhebt - unter den gegebenen Umst�nden unverh�ltnism�ssig, da hier die Ausnahmebestimmung von Art. 25 Abs. 3 USG Anwendung findet, nach welcher zugunsten von �ffentlichen Werken nicht nur eine �berschreitung der Planungswerte, sondern auch der Immissionsgrenzwerte in Kauf genommen werden kann. Es ist daher f�r den Ausgang des Verfahrens nicht ausschlaggebend, ob die der Empfindlichkeitsstufe III oder die der Stufe II entsprechenden Belastungsgrenzwerte gelten m�ssten. Immerhin ist dem Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt zu empfehlen, das Verfahren gem�ss Art. 44 LSV zu beachten, um insk�nftig Schwierigkeiten zu vermeiden (vgl. BGE 115 Ib 356 E. 2d).
bb) Nach Art. 25 Abs. 3 USG m�ssen, wie bereits erw�hnt, bei der Errichtung von Strassen auf Kosten des Werkeigent�mers die vom L�rm betroffenen Geb�ude durch Schallschutzfenster oder �hnliche bauliche Massnahmen gesch�tzt werden, falls durch Massnahmen bei der Quelle die Immissionsgrenzwerte nicht eingehalten werden k�nnen. Der baselst�dtische Regierungsrat hat diesem Gebot in seinen Entscheiden dadurch Rechnung getragen, dass die Genehmigung des Ausf�hrungsprojektes mit der Auflage verbunden worden ist, allf�llige nach Art. 9 (recte: 10) LSV erforderliche Schallschutzmassnahmen fr�hzeitig, jedoch sp�testens innerhalb eines Jahres nach der Er�ffnung der neuen Verkehrsachse in die Wege zu leiten. Im weiteren ist im Sinne der Vorsorge angeordnet worden, f�r die Aushubphase seien spezielle Schallschutzmassnahmen vor allem zugunsten der Wohngeb�ude "am Bachgraben" vorzusehen und der Bauherr habe bei der Wahl des Deponiestandortes f�r das Aushubmaterial darauf zu achten, dass m�glichst wenig Wohngebiet durch den Transportverkehr betroffen werde; die gew�hlte Route muss von der zust�ndigen Amtsstelle genehmigt werden. F�r die Projektausf�hrung wird allgemein ein optimaler aktiver L�rmschutz vorgeschrieben, um in �bereinstimmung mit den Empfehlungen der baselst�dtischen Umweltschutzkommission die L�rmimmissionen so gering als m�glich zu halten.
Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers hat der Regierungsrat mit diesen in seinem Kompetenzbereich liegenden Anordnungen den l�rmschutzrechtlichen Vorschriften in ausreichendem Masse Rechnung getragen. Selbst wenn nicht vermieden werden BGE 117 Ib 285 S. 305kann, dass die Immissionsgrenzwerte an der Els�sserstrasse weiterhin �berschritten werden, steht dies trotz den Regeln von Art. 7 und 8 LSV der Verwirklichung der Schlachthofverbindung nicht entgegen. Ob die Verkehrszunahme auf gewissen Strassenstrecken zu wahrnehmbar st�rkeren L�rmimmissionen im Sinne von Art. 8 Abs. 3 LSV f�hren wird - was der Kanton in Abrede stellt -, ist nicht entscheidend, da Art. 25 USG selbst in diesem Fall die Realisierung des Werkes erlaubt. Das �berwiegende Interesse an der Anlage, das Voraussetzung f�r die Gew�hrung von Erleichterungen gem�ss Art. 25 USG bildet, ist f�r die Schlachthofverbindung in ihrer Eigenschaft als zuk�nftigem Nordtangenten-Zubringer bereits im Rahmen des generellen Projekts festgestellt worden. Es ist aber, wie sich aus dem folgenden ergibt, zu Recht auch f�r die vor�bergehende Funktion der neuen Verbindung als Zufahrtstrasse zur A 35 bejaht worden.
cc) Der sich seit einigen Jahren von der franz�sischen Autobahn A 35 ins baselst�dtische Strassennetz ergiessende Verkehr f�hrt zu einer starken Belastung der bestehenden Strassen, die sowohl Industrie- und Gewerbe- als auch Wohnquartiere erschliessen. Nach dem Bau der im wesentlichen der Landesgrenze und der Industriezone folgenden Schlachthofverbindung wird der grenz�berschreitende Verkehr aufgeteilt und z�giger abgewickelt werden k�nnen, was vor allem f�r die Wohngebiete an der Flughafenstrasse und am Luzernerring wesentliche Erleichterungen bringen wird, w�hrend in der Els�sserstrasse mit einigem Mehrverkehr und dem entsprechenden Ansteigen des L�rmpegels zu rechnen ist. Diese Auswirkungen der neuen Verkehrsf�hrung sind, wie der Regierungsrat mit Recht annimmt, bei der Interessenabw�gung in ihrer Gesamtheit zu beurteilen. Die Betrachtungsweise des Beschwerdef�hrers, der allein die nachteiligen Folgen des Projekts in den Vordergrund r�ckt, die nur ein kleineres Strassengebiet betreffen, ist deshalb zu einseitig. Ausserdem �bersieht er, dass der Ausbau des Knotens Schlachthofstrasse/Els�sserstrasse/Kohlenstrasse dank der Erstellung der Tramschlaufe ebenfalls zu Verbesserungen f�r den �ffentlichen Verkehr und die Fussg�nger f�hren wird und dass die prognostizierte Erh�hung des L�rmpegels - sollte sie 2-3 dB(A) nicht �bersteigen - bei der gegebenen L�rmsituation an der Grenze des Wahrnehmbaren liegt (vgl. BGE 110 Ib 353 E. 6). Jedenfalls beruht die Feststellung des Regierungsrates, die Vorz�ge einer auf zwei Strassenz�ge aufgeteilten, fl�ssigeren Abwicklung des grenz�berschreitenden Verkehrs �berw�gen die BGE 117 Ib 285 S. 306vor�bergehende Mehrbelastung der Els�sserstrasse, weder auf einer unrichtigen Abkl�rung des Sachverhaltes noch auf rechtswidriger Aus�bung des der kantonalen Beh�rde zustehenden Ermessens. Der Regierungsrat durfte daher ohne Bundesrechtsverletzung davon ausgehen, dass an der Schlachthofverbindung als provisorischer Entlastungsstrasse ein �berwiegendes �ffentliches Interesse im Sinne von Art. 25 USG bestehe.
c) Insofern der Beschwerdef�hrer auf die Belastung der Luft mit Schadstoffen hinweist und auch in dieser Hinsicht eine Sanierung verlangt, ist einzur�umen, dass das Umweltschutzgesetz f�r die Luftverunreinigung keine mit Art. 25 vergleichbare Ausnahmebestimmung zugunsten der �ffentlichen Werke enth�lt. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Bau von Verkehrsanlagen in stark oder �berm�ssig belasteten Gebieten ausgeschlossen w�re. Die Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 1985 (LRV; SR 814.318.142.1) h�lt in Art. 2 die "station�ren Anlagen" und die "Verkehrsanlagen" klar auseinander und stellt f�r diese beiden Anlagetypen separate Vorschriften �ber die Emissionsbegrenzung und die Massnahmen gegen �berm�ssige Immissionen auf. Art. 18 LRV regelt die vorsorgliche Emissionsbegrenzung bei Verkehrsanlagen in dem Sinne, dass die Beh�rde alle technischen und betrieblichen und wirtschaftlich tragbaren Massnahmen anzuordnen hat, mit denen die vom Verkehr verursachten Emissionen begrenzt werden k�nnen. Steht fest oder ist zu erwarten, dass Fahrzeuge oder Verkehrsanlagen �berm�ssige Immissionen verursachen, so richtet sich gem�ss Art. 19 das Verfahren nach Art. 31 bis 34 LRV. Diese Vorschriften verpflichten die Beh�rde, einen Plan der Massnahmen zu erstellen, die zur Vermeidung oder Beseitigung der �berm�ssigen Immissionen n�tig sind.
Nach der dargestellten Ordnung kann auch mit Blick auf die zu erwartenden Luftverunreinigungen nicht der Verzicht auf den Nationalstrassenbau, sondern nur verlangt werden, dass alle erforderlichen und tragbaren Massnahmen ergriffen werden, um die Immissionen m�glichst gering zu halten. Welche Vorkehren im einzelnen getroffen werden m�ssen, ist aufgrund einer Interessenabw�gung zu entscheiden, bei welcher sowohl den Bestimmungen von Art. 5 und 41 NSG als auch den Grunds�tzen der Umweltschutzgesetzgebung Rechnung getragen werden muss.
Im vorliegenden Fall ist ein Massnahmenplan, der sich auf das Gebiet der beiden Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft erstreckt, von den Regierungsr�ten beider Kantone am BGE 117 Ib 285 S. 30720. Februar 1990 verabschiedet und zu den Akten gegeben worden. Aus der lufthygienischen Beurteilung des umstrittenen Ausf�hrungsprojekts durch die baselst�dtische Umweltschutzkommission ergibt sich f�r das Bauvorhaben, dass sich die heutigen Immissionen durch die Schlachthofverbindung "nicht signifikant vermindern" lassen werden. Das Projekt f�hrt somit nicht zu einer zus�tzlichen Belastung, sondern wird aller Voraussicht nach zu einer - wenn auch nur geringf�gigen - Verbesserung der lufthygienischen Situation f�hren. Es besteht daher entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers jedenfalls zur Zeit kein Anlass, den Regierungsrat �ber den erstellten Massnahmenplan hinaus zur Ergreifung weiterer Vorkehren f�r den Bereich der Schlachthofverbindung zu verpflichten. Zus�tzliche Abkl�rungen d�rfen und sollen dagegen, wie der Regierungsrat festgehalten hat, im Rahmen des Gesamtprojektes beim Anschluss der Schlachthofverbindung an die Nordtangente vorgenommen werden.
d) Aus dem Gesagten ergibt sich, dass sich das Ausf�hrungsprojekt f�r die Schlachthofverbindung sowohl in bezug auf die L�rmeinwirkungen als auch hinsichtlich der Belastung der Luft mit Schadstoffen mit den umweltschutzrechtlichen Vorschriften vereinbaren l�sst und die entsprechenden Einwendungen des Beschwerdef�hrers unbegr�ndet sind.
9. Schliesslich vermag an der Rechtm�ssigkeit des angefochtenen Ausf�hrungsprojektes nichts zu �ndern, dass - was der Beschwerdef�hrer selbst nur nebenbei bemerkt - der neuen Strassenverbindung einige Ruderal- und Segetalpflanzenstandorte weichen m�ssen. Der fragliche Vegetationsg�rtel geh�rt zu keiner Schutzzone; er grenzt, wie sich am Augenschein ergeben hat, an die Geleiseanlagen der SNCF und ein Industrieareal, ist nur schmal und wird teilweise als "wilde" Deponie ben�tzt. Das Interesse an der Erhaltung dieses Gr�ng�rtels vermag jenes an der Entlastungsstrasse und der mit ihr verbundenen Verbesserungen offensichtlich nicht aufzuwiegen. Unter diesen Umst�nden durfte es der Regierungsrat bei der Anordnung bewenden lassen, f�r den Wegfall der Naturfl�chen geeigneten Ersatz zu schaffen, damit sich der urspr�ngliche Vegetationstypus wieder entwickeln k�nne.
114 IB 137,
112 IB 287,
111 IB 291 suite... ,
111 IB 28,
99 IB 201,
112 IB 550,
115 IB 495,
114 IB 355,
112 IB 553,
110 IB 353
art. 7 al. 3 LEx suite... ,
art. 25 al. 3 LPE,
Art. 12 Abs. 3 NHG,
Art. 12 ff. NSG,
art. 18 et 19 OPair,
Art. 50 Abs. 1 VwVG,
Art. 21 NSG,
Art. 13 NHG,
Art. 7 und 8 LSV,
Art. 5 und 41 NSG