Source: http://ernster.ciando.com/ebook/bid-41963-un-schutzzonen-ein-schutzinstrument-fuer-verfolgte-personen-eine-analyse-anhand-der-internationalen-schutzzonen-im-irak-in-ruanda-und-bosnien-herzegowina-mit-besonderem-blick-auf-die-schweren-menschenrechtsverletzungen-in-der-safe-area-srebrenic/inhalte/
Timestamp: 2020-01-25 22:44:07
Document Index: 194572928

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 25', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 42', 'Art. 2', 'Art. 42', 'Art. 1', 'Art. 51']

Inhaltsverzeichnis von UN-Schutzzonen - Ein Schutzinstrument für verfolgte Personen? - Eine Analyse anhand der internationalen Schutzzonen im Irak, in Ruanda und Bosnien-Herzegowina mit besonderem Blick auf die schweren Menschenrechtsverletzungen in der safe area Srebrenic vom Springer-Verlag
Erster Teil Schutzzonen im Friedenssicherungsrecht: Gegenstand und Einordnung
Erstes Kapitel: Konzept cler Schutzzonen im Frieclenssicherungsrecht
I.Konzeptualisierungsansatze innerhalb der UN
II. Bisherige Praxis der UN-Schutzzonen
1. Safe Havens -lrak 1991
a) Politische Vorgeschichte und Errichtung der safe havens
b) Sicherung der safe havens
c) Schutz- und humanitarer Standard in den safe havens
2. Safe Areas - Bosnien-Herzegowina 1993
a) Politische Vorgeschichte und Errichtung der safe areas
b) Sicherung der safe areas
(1) Exclusion zones und Waffenstillstandsabkommen
(2) Fall der safe areas Srebrenica und Zepa
c) Schutz- und humanitarer Standard in den safe areas
3. Safe humanitarian zone - Siid-West Ruanda 1994
a) Politische Vorgeschichte und Errichtung der safe humanitarian zone
b) Sicherung der safe humanitarian zone
c) Schutz- und humanitarer Standard der safe humanitarian zone
4. Systematische ZusammenJassung der Schutzzonenpraxis
a) Humanitares und politisches Instrument
b) AnlaB: Volkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit
c) Errichtung durch Anordnung oder Erzwingung der Schutzzone
d) Entmilitarisierung und Begrenzung des Schutzzonengebiets
e) Sicherungsmechanismus
Zweites Kapitel: UN-Schutzzonenals Fortentwicklung und Erganzung der Schutzzonen im humanitaren Volkerrecht
I. Die Schutzzonenidee und ihre Entwicklung im humanitaren Volkerrecht
1. Neutralisierung von Orten in bewaffneten Konflikten
2. Aufkommen des Humanitdtsgedankens
II. Formen und Praxis humanitarer Schutzzonen
1. Schutz besonders schutzbedurftiger Personen Sanitatszonenund -orte
2. Schutz der gesamten Zivilbevolkerung
a) Neutrale Zonen Art. 15 GK IV
b) Unverteidigte Orte Art. 25 LKO, Art. 59 ZP I
c) Entmilitarisierte Zonen Art. 60 ZP I
3. Praxis des IKRK
III. Humanitare Schutzzonen im Vergleich zu UN-Schutzzonen
1. Funktion der Schutzzonen
2. Errichtung der Schutzzonen
3. Zeitpunkt, Ort und Dauer der Errichtung der Schutzzone
4. Eigenschaften des Schutzzonengebiets
5. Sicherung der Schutzzonen
6. ZusammenJassung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Fazit Erster Teil: UN-Schutzzonen im Schutzsystem fur verfolgte Personen
Zweiter Teil Volkerrechtlicher Rahmen bei der Errichtung und Sicherung von UN-Schutzzonen
Drittes Kapitel: Schutzzonenerrichtung als zulassige MaBnahme der Friedenssicherung
I. Verbanclskompetenz cler UN zur Errichtung von Schutzzonen
II. Organkompetenz des UN-Sicherheitsrats zur Errichtung von Schutzzonen
III. Befugnis des UN-Sicherheitsrats zur Schutzzonenerrichtung
1. Schutzzonenerrichtung als Maflnahme nach Kapitel VII UNC
a) Bruch des Weltfriedens nach Art. 39 UNC
b) Neutralisierungsanordnung als vorlaufige MaBnahme gemaB Art. 40 UNC
(1) Vorlaufigkeit der MaBnahme
(2) Vorbeugung einer Verschlimmerung der Lage
(3) Verbindlichkeit vorlaufiger Ma6nahmenund ihre Durchsetzung
c) Militarische Einnahme des Schutzzonengebiets gemaB Art. 42 UNC
(1) Zulassigkeit der Delegation der Schutzzonenerrichtung
(2) Keine endgultige Streitlosung
(3) Unabhangig von der Zustimmung des Gaststaates
d) Interventionsverbot gemaB Art. 2 (7) 2. HS UNC
e) VerhaltnismaBigkei ts grundsatz
2. Zusammenfassung Befugnis des UN-Sicherheitsrats zur Schutzzonenerrichtung
IV, Volkerrechtliche Anforderungen an eine Schutzzone
1. Verhaltnismabigkeit der Ausgestaltung
2. Unterscheidung zwischen Zivilpersonen und Kombattanten
3. Zwischenergebnis volkerrechtliche Anforderungen an eine Schutzzone
Viertes Kapitel: Befugnisse und pflichten bei der Sicherung und Organisation einer Schutzzone
I. Rechtsquellen der Befugnisse und pflichten der Schutzzonenmacht
1. Vereinbarung mit dem Gaststaat
2. Schutzzonenmandat
3. Besatzungsrechtliche Regelungen des humanitaren Volkerrechts
a) Anwendbarkeit ratione personae
(1) Bindung der UN an humanitares Volkerrecht
(2) Bindung der Mitgliedstaaten an humanitares Volkerrecht
(3) Zwischenergebnis Anwendbarkeit ratione personae
b) Anwendbarkeit ratione materiae
(1) Besetztes Gebiet gema£ Art. 42 (1) LKO
(2) Tatsachliche Gewalt
(3) Sicherung der Schutz zone durch Peace-Enforcement-Truppe
(4) Sicherung der Schutz zone durch Peace-Keeping-Truppe
(a) Uber Zustimmunghinausgehende Gewalt derPeace-Keeping-Truppe
(b) Dbertragung vollstandiger Kontrolle
c) Modifizierung der Befugnisse und Pflichten fur UN-autorisierte Truppen
(1) Weitergehende Pflichten bei einer von den UN autorisierten Besetzung
(2) Weitergehende Befugnisse
Dritter Teil Gewahrung Jundamentaler Rechte in der Schutzzone
Funftes Kapitel: MenschenrechtlicheVerpflichtungen der Schutzzonenmacht
I. Quellen menschenrechtlicher Verpflichtungen der Schutzzonenmacht
1. Bindung der Schutzzonenmacht an das Volkermordverbot
2. Bindung der Schutzzonenmachtan besatzungsrechtliche Sch utzpJlichten
3. Bindung der Schutzzonenmacht an die Menschenrechte
a) Geltung der Menschenrechte in der Schutz zone
(1) Bindungratione personae
(2) Bindung in der Schutzzone
(3) Fortgeltung der Menschenrechte wahrend eines bewaffneten Konflikts
(4) Ausubung extra-territorialer Hoheitsgewalt in der Schutz zone -ratione loci
(5) Zwischenergebnis zur Anwendbarkeit der Menschenrechte in der Schutzzone
b) Verhaltnis der Menschenrechte zu besatzungsrechtlichen Pflichten
4. Bindung der Schutzzonenmacht an besondere Rechte intern Vertrie bener
a) Analoge Anwendung des Fliichtlingsrechts
b) Orientierung an Regelungsvorschlagen zum Schutz intern Vertriebener
5. Ergebnis Geltung menschenrechtlicher Verpf/ichtungen fur die Schutzzonenmacht
II. Menschenrechtlicher Mindeststandard in Schutzzonen
1. Schutz der physischen Integritat
a) Volkermordverbot
(1) Teilnahmeverbot
(2) Verhinderungsgebot
(3) Verhinderungspflicht aus Art. I VMK
(4) Gewohnheitsrechtliehe Gehung der Verhinderungspflicht
(5) Territoriale Reichweite der Verhinderungspflicht
(6) Inhaltliche Reichweite der Schutzpflicht aus dem Volkermordverbot
b) Besatzungsrechtliche Schutzpflicht
(1) Verpflichtungen zu Schutz und Schonung der Zivilbevolkerung
(2) Schutz gegen Gewalttatigkeiten innerhalb der Schutzzone
(3) Schutz gegen Angriffe von auBen
(4) Inhaltliche Reichweite der Schutzpflicht
(5) Pflicht zur SichersteIlung der Einhaltung des humanitaren Volkerrechts
c) Recht auf Leben
(1) Positive Schutzpflicht gegen Verletzungen durch Privatpersonen
(2) Bindung der Schutzzonenmacht an die Schutzpflicht
(3) Inhaltliche Reichweite der Schutzpflicht
d) Ergebnis Schutz physischer Integritat
2. Humanitare und medizinische Versorgung
a) Verpflichtung zur Sicherstellung der humanitaren Versorgung
(1) Besatzungsrechtliche Schon- und Schutzpflicht
(2) Menschenrecht auf Ernahrung und medizinische Versorgung
b) Einschrankungen der Verpflichtung zur humanitaren Versorgung
c) Ergebnis Humanitare Versorgung der Schutzzonenbevolkerung
3. Freier Zugang und freies Verlassen der Schutzzone
a) Allgemeine Freizugigkeit
(1) Inhalt des Freizugigkeitsrechts
(2) Suspendierbarkeit und Einschrankungen des Freizugigkeitsrechts
b) Ergebnis Freizugigkeit
4. Zuf/uchts- und Ruckkehrrecht intern Vertriebener
a) Recht auf Zuflucht in die Schutz zone
(1) Recht auf Freizugigkeit
(2) Einschrankungen des Zufluchtsrechts
b) Right to Return
(1) Freizugigkeitsrecht
(2) Einschrankungen des Ruckkehrrechts
5. Ergebnis menschenrechtlicher Mindeststandard in einer Schutzzone
Sechstes Kapitel: Sicherstellung des menschenrechtlichen Mindeststandards durch den UN-Sicherheitsrat
I. Verpflichtung zum Erlab von Schutzmabnahmen
1. " Garantenstellung"
a) Selbstbindung durch Schutzerklarung
(1) Wortlaut der UN-Charta
(2) System kollektiver Sicherheit
(3) Praktische Auswirkungen
b) Ermessensbindung an zwingendes Volkerrecht
(1) Volkermordverbot
(2) Handlungspflicht des UN-Sicherheitsrats aufgrund Verhinderungspflicht
(3) Voraussetzungen der Verhinderungspflicht
(4) Inhalt der Verhinderungspflicht
(5) Humanitatsgebat
(6) Art. 1 GKen
(7) Massentotungen - Recht auf Leben
(8) Ergebnis zwingendes Volkerrecht
c) Ermessensbindung an Effektivitatserwagungen
(1) Effektivitatserfordernis fur bindende MaBnahmen des UN Sicherheitsrats
(2) Effektivitatserfordernis in Art. 51 UNC
(a) Verhaltnis Selbstverteidigungsrecht/kollektive MaBnahmen
(b) Effektivitat
(c) Schranken des Beurteilungsspielraums des UN-Sicherheitsrats
(d) Folge der offensichtlichen Ineffektivitat
(3) Effektivitatserfordernis aus Geeignetheit und Willkurverbot
(a) Effektivitatserfordernis aus Geeignetheit
(i) Uberprufung des Beurteilungsspielraums des UN -Sicherheitsrats
(ii) Ergebnis Geeignetheit
(b) Effektivitat aus Treu und Glauben
(i) Geltung des Treu- und Glaubens-Grundsatzes fur den UN-Sicherheitsrat
(ii) lnhalt der Treu- und Glauben-Verpflichtung
(4) Zusammenfassung Effektivitatserfordernis
(5) Rechtsfolge der Verletzung des Effektivitatsgebots
2. Zwischenergebnis: Garantenstellung und Schutzmajbnahmen
3. Umsetzung der Verpflichtung durch Mitgliedsstaaten
II. Verpflichtung zur Uberwachung des Mindeststandards
1. Umfang der Uberwachungspflicht des UN-Sicherheitsrats
2. Uberwachung des Schutzstandards durch andere UN-Organe
a) UN-Generalsekretar
b) UN-Spezialberichterstatter fur Menschenrechte & Sondergesandterfur intern Vertriebene
III. Ergebnis: Sicherung des Mindeststandards durchden UN-Sicherheitsrat
Fazit Dritter Teil: Konsequenzen volkerrechtswidrigen Unterlassens von SchutzmaBnahmen durchdie UN
I. Leitlinien fur den Einsatz von UN-Schutzzonen
1. Asian-African Legal Consultative Committee
2. Kommentar der London Declaration (2000), I LA
3. Leitlinienentwurffur UN-Schutzzonen - eine Zusammenfassung
II. SchluBbemerkungen
Summary UN-Safety Zones - a Means of Protection for PersecutedPersons?