Source: https://gustav-mahler.org/gesellschaft/statuten.htm
Timestamp: 2018-12-10 09:42:48
Document Index: 386189554

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 6', '§ 7', '§7', '§ 21', '§ 7', '§ 12', '§ 5', '§ 3', '§ 21', '§ 6', '§ 20', '§ 5', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 7', '§ 4']

(Änderung der Statuten der IGMG nach Fassung der GV vom 18.05.2015)
G.Z.: X-1341
ZVR-Zahl: 503118548
(1) Die INTERNATIONALE GUSTAV MAHLER GESELLSCHAFT hat ihren Sitz in Wien und erstreckt ihre Tätigkeit auf die ganze Welt. Sie ist ein gemeinnütziger, nicht auf Gewinn gerichteter Verein.
(2) Zweck des Vereins ist die wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Gustav Mahlers, dessen Rezeptionsgeschichte, des kunst- und kulturhistorischen Hintergrunds der Epoche Gustav Mahlers sowie sein Nachwirken bis heute.
a) Durchführung von Forschungsvorhaben und wissenschaftlichen Studien- und Lehrveranstaltungen,
b) Dokumentation und Publikation von Forschungsergebnissen einschließlich der, den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden, Kritischen Gesamtausgabe der Werke Gustav Mahlers,
c) Veranstaltung von Ausstellungen, Musikveranstaltungen, Symposien, die sämtliche dem Forschungs- und Lehrzweck entsprechen,
d) Führung eines Archivs und einer Fachbibliothek,
e) Herausgabe von Publikationen aller Art, insbesondere von Schriften, Ton- und Bildträgern,
f) Nutzung elektronischer Medien für die Maßnahmen gemäß lit. a) bis e),
g) Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen aller Art mit gleichartigen oder ähnlichen Zielsetzungen.
(2) Die erforderlichen Geldmittel werden aufgebracht durch:
c) Spenden und Subventionen,
b) unterstützende Mitglieder,
d) alle Vereinsfunktionäre (Vereinsorgane) auf Dauer ihrer Funktion,
e) Gründer, welche einen einmaligen Beitrag leisten, dessen Mindesthöhe von der Generalversammlung bestimmt wird,
f) Beiratsmitglieder,
g) Ehrenmitglieder, Ehrenpräsidenten und Ehrenmedaillenträger, zu welchen Künstler und Gelehrte ernannt werden können, die sich um das Werk Gustav Mahlers besonders verdient gemacht haben und Persönlichkeiten – auch juristische Personen – , die sich für die Verwirklichung der Ziele der Gesellschaft in hervorragender Weise eingesetzt haben.
(2) Die Mitgliedschaft laut lit. a) bis c) wird durch Abgabe der Beitrittserklärung und Aufnahmsbeschluss des Vorstandes erworben.
Die Tätigkeit der Vereinsfunktionäre beginnt durch Wahl bzw. Funktionsbestellung.
Gründer werden Mitglied durch Leistung des betreffenden Einmalbetrags.
Die Aufnahme eines Ehrenmitgliedes, Ehrenpräsidenten und Ehrenmedaillenträgers erfolgt durch Beschluss der Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes.
b) Streichung wegen Nichtbezahlung des Mitgliedsbeitrages für drei aufeinanderfolgende Jahre trotz jährlicher Mahnung,
c) Beendigung der Funktion,
(4) Geschlechtsspezifische Bezeichnungen von Personen im allgemeinen sind geschlechtsneutral zu verstehen. Bei Anwendung auf bestimmte Personen ist die jeweils geschlechtsspezifische Form zu verwenden.
(1) Den Mitgliedern stehen folgende Rechte zu:
a) Sitz und Stimme in der Generalversammlung; juristische Personen üben ihre Mitgliedschaft durch Bevollmächtigte aus, die persönlich nicht Vereinsmitglied zu sein brauchen,
b) das aktive Wahlrecht in der Generalversammlung,
c) das passive Wahlrecht in der Generalversammlung mit Ausnahme der Mitglieder, welche juristische Personen sind,
d) Einrichtungen des Vereines zu benützen,
e) die „Nachrichten zur Mahler-Forschung“ in deutscher/englischer Sprache kostenlos zu beziehen.
a) Den Mitgliedsbeitrag ihrer Kategorie (§ 3 lit. a) bis c)) bis längstens 30.4. eines jeden Jahres zu bezahlen,
b) Vereinsfunktionen mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Vereinsorgans auszuüben, wobei die Verpflichtung zu Leistung des Mitgliedsbeitrages für die Dauer der Funktion ruht,
c) das Ansehen und die Interessen des Vereines zu wahren und zu fördern.
(1) Die Generalversammlung findet nach Fertigstellung des Jahresabschlusses alljährlich, längstens innerhalb von neun Monaten nach Ende des Vereinsjahres, am Sitz des Vereins statt.
(2) Auf Beschluss des Vorstandes oder der Generalversammlung, auf schriftlichen oder begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel aller Vereinsmitglieder oder auf Verlangen des Rechnungsprüfers hat binnen sechs Wochen eine außerordentliche Generalversammlung stattzufinden. Sie befasst sich nur mit jenen Anträgen, die zu ihrer Einberufung geführt haben. Absatz (4) gilt sinngemäß.
(3) Der Rechnungsprüfer kann auch selbst eine außerordentliche Generalversammlung einberufen, im Falle der Beschlussunfähigkeit des Vorstandes oder im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes ist er dazu verpflichtet. Absatz (4) gilt sinngemäß.
(4) Anträge der Vereinsmitglieder und Wahlvorschläge können nur dann auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn sie unter Angabe ihres Inhaltes spätestens zwei Wochen vor dem Termin der Generalversammlung schriftlich am Sitz der Gesellschaft einlangen.
(5) Die Einberufung der Generalversammlung hat – abgesehen von Absatz (2) Mitte – der Vorstand durch Einladung der Vereinsmitglieder vorzunehmen. Die Einladung muss spätestens vier Wochen vor dem Zusammentritt der Generalversammlung ergehen. In ihr müssen Zeitpunkt und Ort der Versammlung genau bezeichnet und die Tagesordung bekannt gegeben werden. Die Einberufung kann auch durch Veröffentlichung auf der Website der Gesellschaft erfolgen.
(6) Der Vorsitz in der Generalversammlung obliegt dem Präsidenten, bei seiner Verhinderung dem Vorstandsvorsitzenden, sodann dem ältesten anwesenden Vizepräsidenten, sodann dem ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
(7) Der Präsident hat den Vorsitz nach dem Bericht des Rechnungsprüfers (§ 6 lit.c) einem Vereinsmitglied seiner Wahl zu übergeben. Dieses führt die Entlastung des scheidenden Vorstandes (§ 7 lit. d) sowie die Wahl des Vorstandes und des Rechnungsprüfers (§7 lit. e) und f)) durch. Der Präsident des gewählten Vorstandes übernimmt daraufhin den Vorsitz und führt die Generalversammlung zu Ende.
(8) Die Generalversammlung kann Beschlüsse nur über Anträge fassen, die auf der Tagesordnung stehen. Ausgenommen sind Anträge zur Verhandlungsführung.
(9) Die Beschlussfähigkeit der Generalversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens vier Vereinsmitgliedern gegeben. Mangelt der Generalversammlung im Zeitpunkt ihres Beginnes die Beschlussfähigkeit, so wird sie auf eine Viertelstunde vertagt und ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Vereinsmitglieder beschlussfähig.
(10) Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Beschlüsse auf Änderung der Vereinsstatuten oder auf Auflösung des Vereines bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.
(11) Die Abstimmung erfolgt mündlich. Sie hat schriftlich und geheim zu erfolgen, wenn dies mindestens vier Vereinsmitglieder verlangen.
(12) Juristische Personen als Vereinsmitglieder werden in der Generalversammlung duch Bevollmächtigte vertreten; sie haben eine Stimme. Die Bevollmächtigten müssen nicht selbst Vereinsmitglieder sein.
(13) Über jede Generalversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. Aus diesem müssen insbesondere Gegenstände der Verhandlung, die gefassten Beschlüsse und deren statutengemäße Gültigkeit zu ersehen sein. Im Falle der Neuwahl des Vorstandes ist das Protokoll vom Präsidenten und vom Vorstandsvorsitzenden des neuen Vorstandes zu unterfertigen.
(1) Den Bestimmungen der Statuten entsprechend hat die Generalversammlung nach folgender Tagesordnung die ihr vorbehaltenen Aufgaben abzuhandeln:
a) die Entgegennahme, Diskussion und Annahme des Jahresberichtes des Vorstandes,
b) Beschluss zur Genehmigung über die bereits erfolgte Kooptierung einer Person in den Vorstand,
c) Entgegennahme des Berichtes des Rechnungsprüfers über die Gebarung sowie Rechnungslegung gemäß § 21 Vereinsgesetz 2002,
d) Beschluss über die Entlastung des Vorstandes,
e) falls erforderlich gemäß § 7 (2) der Statuten: Wahl des Vorstandes,
f) falls erforderlich gemäß § 12 (2) der Statuten: Wahl eines Rechnungsprüfers,
g) die Festsetzung der Jahresmitgliedsbeiträge für ordentliche, unterstützende und fördernde Mitglieder sowie Festsetzung des Gründerbeitrages,
h) Beschluss über die Aufnahme von Ehrenmitgliedern, Ehrenpräsidenten und Ehrenmedaillenträgern,
i) Beschluss über die Berufung gegen den Ausschluss eines Mitgliedes,
j) Beschluss über Statutenänderungen,
a) dem Präsidenten und dem Vorstandsvorsitzenden,
b) bis zu fünf Vizepräsidenten,
c) dem Kassier und dem Schriftführer sowie allenfalls zusätzlichen Mitgliedern ohne eigenen Aufgabenbereich.
(2) Die Funktionsdauer beträgt vier Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig.
(3) Der Vorstand ist berechtigt, weitere Mitglieder in den Vorstand zu kooptieren. Die Funktion dieser Mitglieder dauert bis zur Ablehnung der Kooptierung durch die Generalversammlung bzw. bis zur Neuwahl des Vorstandes in der Generalversammlung.
(4) Der Präsident, der Vorstandsvorsitzende sowie Kassier und Schriftführer werden vom Vorstand aus dem Kreise seiner Mitglieder gewählt. Die Befugnisse eines Vorstandsmitgliedes sind vom Vorstand schriftlich festzulegen.
(5) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären; dieser wird jedoch erst mit Bestellung eines Nachfolgers spätestens jedoch drei Monate nach der Rücktrittserklärung wirksam. Die Rücktrittserklärung ist an den Präsidenten, dessen Rücktrittserklärung an den Vorstandsvorsitzenden, die Rücktrittserklärung des gesamten Vorstandes an die außerordentliche Generalversammlung zu richten. Ausscheidende Vorstandsmitglieder haben auf sämtliche Funktionen, die mit ihrer Mitgliedschaft im Vorstand zusammenhängen, zu Gunsten ihrer Nachfolger zu verzichten.
(6) Der Vorstand ist verpflichtet, an Stelle vorzeitig ausscheidender oder ausgeschiedener Vorstandsmitglieder, vorbehaltlich der nachträglichen Genehmigungen durch die Generalversammlung, für seine Amtsdauer andere Mitglieder zu kooptieren. Von der Beschlussfassung über die Kooptierung sind ausscheidende Vorstandsmitglieder ausgeschlossen. Wird jedoch der Vorstand durch das gleichzeitige Ausscheiden mehrerer Vorstandsmitglieder beschlussunfähig oder tritt er geschlossen zurück, so obliegt die Ergänzung des Vorstandes auf die statutengemäße Mitgliederzahl der außerordentlichen Generalversammlung, die diesfalls vom Rechnungsprüfer einzuberufen ist (§ 5 (3)).
Die Bestimmungen des § 3 (3) gelten analog.
(1) Der Vorstand tritt mindestens drei Mal im Jahr zu Sitzungen zusammen. Auf schriftlichen und begründeten Antrag von mindestens vier Vorstandsmitgliedern oder auf Verlangen des Rechnungsprüfers hat binnen zwei Wochen eine außerordentliche Sitzung stattzufinden. Der Präsident und der Vorstandsvorsitzende können den Vorstand jederzeit zu einer außerordentlichen Sitzung einberufen.
(2) Die Einberufung zu den Sitzungen hat der Präsident in geeigneter Weise vorzunehmen.
(3) Der Vorsitz in den Sitzungen obliegt dem Präsidenten, bei Verhinderung dem Vorstandsvorsitzenden, bei auch dessen Verhinderung dem ältesten anwesenden Vizepräsidenten.
(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder zur Sitzung geladen wurden und mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind.
(5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
(6) Über jede Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll aufzunehmen; aus diesem müssen insbesondere die Gegenstände der Verhandlung, die gefassten Beschlüsse und deren statutenmäßige Gültigkeit zu ersehen sein. Das Abstimmungsergebnis ist im Protokoll festzuhalten. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen. Eine Ausfertigung ist binnen vier Wochen jedem Vorstandsmitglied zu übermitteln.
(7) Die Ehrenmitglieder, Ehrenpräsidenten, Ehrenmedaillenträger und Beiräte sind berechtigt, den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme beizuwohnen.
(8) Der Vorstand kann für seine Tätigkeit mit einfacher Mehrheit eine Geschäftsordnung beschließen, von welcher er nur mit Zweidrittelmehrheit wieder abgehen kann.
(9) Jedem Vorstandsmitglied ist ein Jahresabschluss, bestehend aus einer Gewinn- und Verlustrechnung zur Verfügung zu stellen, gegebenenfalls mit Anhang gemäß §§ 21 und 22 Vereinsgesetz 2002.
(1) Die Vereinsangelegenheiten werden – soweit nicht gemäß § 6 der Generalversammlung vorbehalten – vom Vorstand als Leitung besorgt.
(2 )Der Vorstand kann aus seiner Mitte ein Vorstandsmitglied mit der Geschäftsführung betrauen.
(3) Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines unter Bedachtnahme auf die geltenden Gesetze, die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Generalversammlungen.
a) Beschluss über den Jahresvoranschlag und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes,
b) Vorbereitung der Generalversammlungen,
c) Einberufung der Generalversammlungen,
d) Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlungen,
e) Stellung von Anträgen an die Generalversammlungen,
f) Einberufung außerordentlicher Generalversammlungen,
g) Verwaltung des Vereinsvermögens,
h) Abschluss von Dienstverträgen,
i) Informationspflicht gemäß § 20 Vereinsgesetz 2002,
j) Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern,
k) Besorgung aller Geschäfte, die nicht statutengemäß der Generalversammlung vorbehalten oder einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind,
l) Bestellung und Abberufung von Beiratsmitgliedern.
(1) Dem Präsidenten obliegt die Vertretung des Vereines nach außen. Er überwacht die Einhaltung der Gesetze, der Vereinsstatuten und der Beschlüsse der Generalversammlung, er führt in der Generalversammlung und in den Sitzungen des Vorstandes den Vorsitz und sorgt für die Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlungen. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die der Beschlussfassung des Vorstandes unterliegen, selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch den Vorstand.
(2) Der Vorstandsvorsitzenden repräsentiert die Gesellschaft nach außen. Zudem obliegt ihm die Koordination der und die Kommunikation mit den Beiratsmitgliedern, einschließlich deren Bestellung und Abberufung gemäß Vorstandsbeschluss.
(3) Der Kassier ist für die ordungsgemäße Gebarung des Vereines verantwortlich.
(4) Dem Schriftführer obliegt die Führung der Protokolle.
(5) Im Verhinderungsfall gelten die Bestimmungen laut § 5 (6) analog.
BEHANDLUNG VON SCHRIFTSTÜCKEN
(1) Schriftliche Ausfertigungen des Vereines sind vom Präsidenten und vom Schriftführer zu unterfertigen; wenn sie Geldangelegenheiten betreffen, sind sie vom Präsidenten und vom Kassier gemeinsam zu unterfertigen.
(2) Werden im Vorstand Ressortverteilungen vorgenommen, kann der Präsident seine Zeichnungsbefugnis den jeweiligen Vorstandsmitgliedern – vorausgesetzt der Vorstand stimmt zu – übertragen.
(1) Die Generalversammlung wählt über Vorschlag des Vereins Wiener Philharmoniker einen Rechnungsprüfer. Der Rechnungsprüfer darf nicht gleichzeitig Mitglied des Vorstandes sein.
(2) Der Rechnungsprüfer wird für vier Jahre gewählt. Er kann wiedergewählt werden.
(3) Dem Rechnungsprüfer obliegt die laufende Kontrolle der finanziellen Gebarung des Vereines, die Prüfung der statutengemäßen Verwendung der Mittel und der jährlichen Rechnungslegung gemäß § 21 Vereinsgesetz 2002. Dem Rechnungsprüfer ist jederzeit Einsicht in die Korrespondenz, die Geschäftsbücher und die sonstigen Belege des Vereines zu gewähren. Der Rechnungsprüfer ist berechtigt, Aufklärungen zu verlangen und berichtet dem Vorstand als Leitungsorgan sowie der Generalversammlung über seine Feststellungen gemäß § 21, gegebenenfalls gemäß § 22 Vereinsgesetz 2002.
Im Übrigen gelten für den Rechnungsprüfer sinngemäß die Bestimmungen des § 7 (3 und 5)).
(1) Der Beirat der Gesellschaft berät den Vorstand in wissenschaftlichen, künstlerischen und ökonomischen Fragen.
(2) Zu Mitgliedern des Beirates bestellt der Vorstandsvorsitzende geeignete Persönlichkeiten gemäß dem Beschluss des Vorstandes.
(3) Die Beiratsmitglieder haben das Recht an Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teilzunehmen sowie dem Vorstandsvorsitzenden Themen für die Tagesordnung vorab schriftlich vorzuschlagen.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Vereinsmitgliedern zusammen. Je eines ist von den Streitteilen namhaft zu machen. Diese zwei Mitglieder wählen ein drittes Vereinsmitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes.
(3) Der Antrag auf Entscheidung durch das Schiedsgericht ist an den Vorstand zu richten. Dieser hat binnen vier Wochen die Streitteile unter Setzung einer angemessenen Frist aufzufordern, je ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft zu machen.
(4) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder nach Gewährung von Parteiengehör mit Stimmenmehrheit.
(5) Gegen die Entscheidung des Schiedsgerichts ist innerhalb von 14 Tagen nach Entscheidung das schriftliche Rechtsmittel der Berufung an die Generalversammlung zulässig. Der Tag der Verkündigung der Entscheidung zählt bei Berechnung der Frist nicht mit; die Berufung muss am letzten Tag der Frist am Sitz des Vereines eingelangt sein.
Das Vereinsjahr ist mit dem Kalenderjahr ident.
(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines erfolgt durch Beschluss einer außerordentlichen Generalversammlung mit zwei Drittel der Stimmen der anwesenden Vereinsmitglieder.
(2) Jene Dauerleihgaben, die bereits vor Auflösung des Vereines der Österreichischen Nationalbibliothek zur Verfügung gestellt wurden, gehen zur Gänze und unentgeltlich in deren Besitz über, sofern keine Verbindlichkeiten oder Liquidationsverpflichtungen bestehen.
(3) Im Falle der freiwilligen Auflösung, bei behördlicher Aufhebung des Vereines sowie auch bei Wegfall des bisherigen spendenbegünstigten Vereinszwecks ist das verbleibende Vereinsvermögen ausschließlich und unmittelbar für spendenbegünstigte Zwecke im Sinne des § 4a Zif.1 lit. d und e des EStG 1988 zu verwenden.