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Timestamp: 2016-10-27 01:23:52
Document Index: 174729951

Matched Legal Cases: ['Art. 292', 'Art. 82', 'Art. 34', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 34', 'Art. 109', 'Art. 24', 'Art. 42', 'Art. 24', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 68']

Amt f�r Landwirtschaft, Hirschistrasse 15,
X.________ ist Eigent�mer der in der Landwirtschaftszone gelegenen Grundst�cke KTN 781 und 800, Untere Fl�elen, Muotathal. Am 10. Dezember 1993 erteilten ihm das damalige Meliorationsamt und am 13. April 1994 der Gemeinderat Muotathal die Bewilligung f�r einen Anbau an das Gadenhaus, den Umbau des Stallteils, den Abbruch und den Neubau einer Remise sowie Gel�ndeanpassungen. Anl�sslich einer Baukontrolle am 13. Juni 2007 wurden verschiedene Abweichungen von der 1994 erteilten Bewilligung festgestellt. X.________ reichte daraufhin am 28. August 2007 ein nachtr�gliches Baugesuch f�r die bereits ausgef�hrten Projekt�nderungen ein. Innert Auflagefrist gingen keine Einsprachen ein.
Das kantonale Amt f�r Landwirtschaft, Abteilung Strukturverbesserungen, erteilte am 15. Juli 2010 eine Ausnahmebewilligung f�r gewisse baulichen Arbeiten, etwa f�r die ver�nderte Fenstereinteilung im Wohnteil des Gadenhauses, den Anbau eines Windfangs, die Erh�hung des Firsts der 1993 bewilligten Remise, die �nderungen an den Stichwegen ausserhalb des Waldareals und die Rekultivierung der Gel�ndeauff�llung n�rdlich der Hofzufahrt (Disp.-Ziff. 2). Auch die Ausnahmebewilligung f�r "die stille Lagernutzung des �konomieteils des Gadenhauses (Lagerung von Sanit�rmaterial vom stillgelegten Sanit�rgesch�ft)" wurde unter Vorbehalt sp�ter ver�nderter Verh�ltnisse erteilt. Hingegen befand das Amt den Anbau des Holzschopfs auf der S�dseite des Gadenhauses, den Einbau der Dachfl�chenfenster im �konomieteil, den Anbau eines Abstellraums auf der Westseite der 1993 bewilligten Remise, den Neubau des Hundezwingers und den bereits erstellten Stichweg im Waldareal f�r nicht bewilligungsf�hig (Disp.-Ziff. 4). Auf den R�ckbau des Hundezwingers wurde vorl�ufig verzichtet. Indes wurde der R�ckbau des erw�hnten Holzschopfs, des Abstellraums sowie der Dachfl�chenfenster innerhalb von sechs Monaten nach Rechtskraft der Verf�gung verlangt (Disp.-Ziff. 7). Hinsichtlich des Stichwegs im Wald entschied das Amt, der Gesuchsteller habe innert drei Monaten ein Gesuch f�r den fachgerechten Ausbau einzureichen oder die Weganlage innert der gleichen Frist vollst�ndig r�ckzubauen (Disp.-Ziff. 8). Sollten die erw�hnten Disp.-Ziff. 7 und 8 nicht fristgem�ss befolgt werden, wurde dem Gesuchsteller eine Anzeige nach Art. 292 StGB und eine entsprechende Busse angedroht, ebenso wie eine Ordnungsbusse f�r jeden Tag der Nichterf�llung von Fr. 150.-- bis Fr. 250.--. Zudem wurde die Ersatzvornahme auf Kosten der Bauherrschaft in Aussicht gestellt (Disp.-Ziff. 9).
Der Gemeinderat von Muotathal erkl�rte die kantonale Ausnahmebewilligung mit Beschluss vom 18. August 2010 zum integrierenden Bestandteil der von ihm gleichentags erteilten Bewilligung.
Gegen diesen Gemeinderatsbeschluss und die Ausnahmebewilligung des Amts f�r Landwirtschaft gelangte X.________ an den Regierungsrat des Kantons Schwyz. Er berief sich insbesondere darauf, dass sein Betrieb nach wie vor landwirtschaftlich genutzt werde.
Der Regierungsrat hiess die Beschwerde am 19. April 2011 insoweit gut, als er die Sache hinsichtlich des Stichwegs im Waldareal im Sinne der Erw�gungen zur erg�nzenden Sachverhaltsabkl�rung und Neubeurteilung an die Vorinstanzen zur�ckwies. Im �brigen wurde das Rechtsmittel abgewiesen.
Hierauf erhob X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde. U.a. ersuchte er um Bewilligung f�r den Anbau des Holzschopfs ans Gadenhaus, den Einbau der Dachfl�chenfenster und den Anbau des Abstellraums an die Remise.
In seiner als "Verwaltungsgerichtsbeschwerde" bezeichneten Eingabe vom 4. Dezember 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht die Aufhebung von Disp.-Ziff. 1, letzter Satz, und Disp.-Ziff. 2 des Regierungsratsbeschlusses vom 19. April 2011. Zudem seien Disp.-Ziff. 4, 7 und 9 der Ausnahmebewilligung des Amts f�r Landwirtschaft vom 15. Juli 2010 aufzuheben. Wie schon vor dem Verwaltungsgericht ersucht der Beschwerdef�hrer um Bewilligung f�r den Anbau des Schopfs an der S�dseite des Gadenhauses, den Einbau der Dachfl�chenfenster im �konomieteil und den Abstellraum an der Westseite der Remise. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
In einer Eingabe vom 27. Dezember 2011 macht der Beschwerdef�hrer das Bundesgericht auf eine vorgesehene Lockerung des eidgen�ssischen Raumplanungsgesetzes aufmerksam.
Der Gemeinderat von Muotathal hat sich nicht vernehmen lassen. Das Amt f�r Landwirtschaft des Kantons Schwyz verzichtet unter Verweis auf den angefochtenen Entscheid und seine Vernehmlassungen im kantonalen Verfahren auf eine Stellungnahme, w�hrend der Regierungsrat auf Abweisung der Beschwerde schliesst, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Das kantonale Verwaltungsgericht beantragt ebenfalls, die Beschwerde sei abzuweisen.
Das Bundesamt f�r Raumentwicklung (ARE) weist in seiner Stellungnahme auf die grunds�tzliche Bedeutung hin, die der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands ausserhalb der Bauzonen zukommt.
In seiner weiteren Eingabe vom 2. M�rz 2012 h�lt der Beschwerdef�hrer sinngem�ss an seinen Antr�gen fest.
1.1 Gest�tzt auf Art. 82 lit. a BGG beurteilt das Bundesgericht Beschwerden gegen Entscheide in Angelegenheiten des �ffentlichen Rechts. Dieses Rechtsmittel steht auch auf dem Gebiet des Raumplanungs- und Baurechts zur Verf�gung. Das Bundesgerichtsgesetz enth�lt dazu keinen Ausschlussgrund. Gem�ss Art. 34 Abs. 1 RPG in der Fassung nach Ziff. 64 des Anhangs zum Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesverwaltungsgericht (VGG; SR 173.32; vgl. AS 2006 2261) gelten f�r die Rechtsmittel an die Bundesbeh�rden die allgemeinen Bestimmungen �ber die Bundesrechtspflege (BGE 133 II 249 E. 1.2 S. 251). Die Eingabe des Beschwerdef�hrers ist darum trotz falscher Bezeichnung als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegen zu nehmen. Der Beschwerdef�hrer als Grundeigent�mer, dem die nachtr�gliche Baubewilligung f�r seine diversen Aus- und Anbauten verweigert und Frist zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands gesetzt wurde, ist zur Beschwerde legitimiert (BGE 133 II 249 E. 1.3.3 S. 253 f.). Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, weshalb auf die Beschwerde - unter Vorbehalt von E. 1.2 und 1.3 hiernach - einzutreten ist.
1.3 Nicht einzutreten ist auf die Antr�ge des Beschwerdef�hrers, wonach auch der Regierungsratsbeschluss vom 19. April 2011 und die Ausnahmebewilligung des Amts f�r Landwirtschaft vom 15. Juli 2010 partiell aufzuheben seien. Als Folge des im Beschwerdeverfahren geltenden Devolutiveffekts hat das Urteil des Verwaltungsgerichts diese Entscheide ersetzt. Sie gelten inhaltlich als mit angefochten (vgl. BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144).
Das Verwaltungsgericht hat zun�chst die Zonenkonformit�t des zu beurteilenden Betriebs verneint: Er erf�lle die Anforderungen an ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 �ber das b�uerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) nicht mehr und sei als Freizeitlandwirtschaft einzustufen.
Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, im Zeitpunkt, als die Bauarbeiten ausgef�hrt worden seien, sei er noch nicht invalid gewesen, weshalb sein Betrieb damals noch �ber den erforderlichen Standardarbeitskraft-Wert (SAK-Wert) verf�gt habe. Heute seien es noch 0.273 bzw. 0.339 SAK. Damit handle es sich um einen Nebenerwerbsbetrieb. Zudem wolle er, der Beschwerdef�hrer, den Betrieb f�r seine Kinder - von denen zwei noch minderj�hrig sind - in der Substanz erhalten.
2.1 Vorab ist festzuhalten, dass f�r die Beurteilung der Bewilligungsf�higkeit fr�hestens auf den Zeitpunkt der Gesuchseinreichung abzustellen ist. Der Beschwerdef�hrer hat sich selber zuzuschreiben, dass er die �nderungen und Anbauten ohne vorheriges Baugesuch ausgef�hrt hat. Die kantonalen Beh�rden haben ihren Entscheiden zu Recht den Sachverhalt und die rechtliche Ausgangslage zu Grunde gelegt, wie sie sich 2007 pr�sentierten.
2.2 Der Beschwerdef�hrer wiederholt �ber weite Teile, was er bereits vor Verwaltungsgericht vorgetragen hat. Damit vermag seine Eingabe den R�geanforderungen kaum zu gen�gen, zeigt er doch nicht auf, inwiefern die Vorinstanz Bundes- oder Verfassungsrecht verletzt haben soll. F�r die bau- und planungsrechtliche Beurteilung nicht relevant sind die Umst�nde, die zur Invalidit�t des Beschwerdef�hrers gef�hrt haben. Auf diese Ausf�hrungen ist nicht einzutreten.
2.3 Zur Frage, ob es sich beim Betrieb des Beschwerdef�hrers um einen existenzf�higen Landwirtschaftsbetrieb handelt, zitiert das Verwaltungsgericht zutreffend das Urteil 1A.184/2006 des Bundesgerichts vom 15. Februar 2007. In dessen E. 2.2 h�lt das Bundesgericht fest, dass die Bewilligung von zonenkonformem Wohnraum nur f�r landwirtschaftliche Gewerbe im Sinne von Art. 7 BGBB in Frage kommt (BUNDESAMT F�R RAUMENTWICKLUNG, Erl�uterungen zur Raumplanungsverordnung, Bern 2005, Ziff. IV 2.3.1 S. 31). Als landwirtschaftliches Gewerbe gilt eine Gesamtheit von landwirtschaftlichen Grundst�cken, Bauten und Anlagen, die als Grundlage der landwirtschaftlichen Produktion dient und zu deren Bewirtschaftung, wenn sie landes�blich ist, mindestens drei Viertel einer Standardarbeitskraft n�tig sind. Der Bundesrat legt die Faktoren und die Werte f�r die Berechnung einer Standardarbeitskraft in Abstimmung mit dem Landwirtschaftsrecht fest. Weiter sieht Art. 34 Abs. 4 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) in allgemeiner Weise vor, dass die Bewilligung nur erteilt werden darf, wenn die Baute oder Anlage f�r die in Frage stehende Bewirtschaftung notwendig ist (lit. a), wenn der Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b) und wenn der Betrieb l�ngerfristig bestehen kann (lit. c).
2.4 Wie erw�hnt macht der Beschwerdef�hrer geltend, er sei in der Lage, mit Hilfe seiner Familienangeh�rigen 0.273 SAK zu leisten. Dazu komme der zum Landwirtschaftsbetrieb geh�rende Berg- und Schutzwald von 2.5 ha. Zum Betrieb geh�rten zudem zwei Pferde und sechs Ziegen. Dieser befinde sich oberhalb der Limite von 0.25 SAK, weshalb er berechtigt w�re, Direktzahlungen zu beziehen. Wie das Bundesgericht aber im vorzitierten Urteil in Erw�gung gezogen hat, stellt die landwirtschaftliche Bewirtschaftung im Sinne des RPG nicht auf die Kriterien der Landwirtschaftlichen Begriffsverordnung vom 7. Dezember 1998 (LBV, SR 910.91) bzw. des Bundesgesetzes �ber die Landwirtschaft vom 29. April 1998 (LwG; SR 901.1) ab, weshalb Direktzahlungen nicht ein untr�gliches Indiz daf�r sind, dass ein Betrieb l�ngerfristig bestehen kann. Auch ist der Arbeits- bzw. Zeitaufwand nicht allein ausschlaggebend f�r die Charakterisierung eines Hofs als landwirtschaftlicher Betrieb, kann doch der zeitliche Aufwand f�r Freizeitbesch�ftigungen durchaus betr�chtlich sein (vgl. Urteil 1A_184/2006 vom 15. Februar 2007 E. 2.3 und 2.4). Vorliegend ist aber insbesondere die Betriebsnachfolge nicht gesichert. Die entsprechenden Angaben des Beschwerdef�hrers bleiben vage, zumal gem�ss seinen eigenen Ausf�hrungen zumindest zwei seiner Kinder noch minderj�hrig sind. Gesicherte Daten, welche das l�ngerfristige �berleben des Betriebs belegen w�rden, fehlen. Die Rentabilit�t ist mehr als fraglich, und die neu vorgebrachte allf�llige Beitragspflicht an die Bauernvereinigung des Kantons Schwyz hat keinen Einfluss auf die raumplanungsrechtliche Beurteilung. Es ist dem Verwaltungsgericht darum nicht vorzuwerfen, wenn es dem Betrieb des Beschwerdef�hrers die Eigenschaft als landwirtschaftlicher Betrieb im Sinne des RPG abgesprochen hat. Auf die entsprechenden Erw�gungen E. 3.1-3.3 des angefochtenen Entscheids kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
Das Verwaltungsgericht hat es nicht dabei bewenden lassen, sondern auch gepr�ft, ob die vorgenommenen baulichen Arbeiten unter einem anderen Titel bewilligt werden k�nnen, insbesondere gem�ss Art. 24d RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 RPV. Dazu hatte das ALW bereits befunden, 1993 sei eine wesentlich gr�ssere Nutzfl�chenerweiterung bewilligt worden, als heute gest�tzt auf diese Normen bewilligt werden k�nnte.
3.1 Der Beschwerdef�hrer macht wie schon vor der Vorinstanz geltend, der Anbau des Abstellraums ("Siloballenraum") sei als Ersatz f�r das Futter-Hochsilo erstellt worden. Die Versetzung des letzteren sei bewilligt worden. Der Beschwerdef�hrer sei darauf angewiesen, das Futter in Siloballen zu konservieren, weil angesichts der Schattenlage schon ab August kein D�rrfutter mehr produziert werden k�nne. Der Holzschopf wiederum stelle den Ersatz f�r drei zuvor bestehende Holzlager dar, deren Fl�che ungef�hr derjenigen des Holzschopfs entspreche. Die Holzlager seien durch "h�here Gewalt", n�mlich durch Schneelast zerst�rt worden.
3.2 Auch mit diesen Vorbringen hat sich das Verwaltungsgericht hinl�nglich auseinandergesetzt. Es hat die Grunds�tze, welche f�r die Zul�ssigkeit eines Wiederaufbaus gelten, richtig zitiert. Der Wiederaufbau einer abgebrochenen oder zerst�rten Baute ausserhalb der Bauzone kam nach der Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG nur in Betracht, wenn das alte Bauwerk im Zeitpunkt seines Untergangs noch bestimmungsgem�ss nutzbar war und an seiner weiteren Nutzung ein ununterbrochenes Interesse bestand (Entscheid des Bundesgerichts vom 7. M�rz 1994 in: ZBl 96/1995 S. 186 E. 3b; vgl. auch Art. 42 Abs. 4 RPV). Zudem musste die Ersatzbaute in der Gr�sse und der Nutzung die wesentlichen Z�ge des bisherigen Geb�udes wahren. Gleiches gilt auch unter den neuen Bestimmungen von Art. 42 RPV. Das bedeutet, dass eine Erweiterung gegen�ber der alten Baute nur in dem Umfang zul�ssig ist, als die Identit�t erhalten bleibt und noch von einer teilweisen �nderung gesprochen werden kann (BGE 113 Ib 314 E. 3a; vgl. auch Art. 42 Abs. 1-3 RPV). Ausserdem ist die Identit�t des Ersatzbaus auch in �rtlicher Hinsicht zu wahren. Der Standort der neuen Baute darf daher nicht erheblich von demjenigen des untergegangenen Geb�udes abweichen (vgl. Art. 42 Abs. 4 Satz 2 RPV). Die Rechtsprechung sieht indessen davon ab, das zul�ssige Mass der r�umlichen Verschiebung des Ersatzbaus generell zu umschreiben, da die verlangte Wahrung der Identit�t von den konkreten �rtlichen Gegebenheiten abh�ngt (siehe BGE 127 II 209 E. 3a S. 212 mit Hinweisen).
3.3 Vor diesem Hintergrund hat das Verwaltungsgericht einen zul�ssigen Wiederaufbau verneint. Einerseits befand es die vorbestehenden Holzlager als nicht stabil genug, um grossen Schneemengen zu widerstehen, andererseits erachtete es auch den Unterhalt als nicht gen�gend. Da der neue Holzschopf anstelle von drei vorbestehenden errichtet worden sei und zudem einen anderen Standort einnehme, k�nne es sich schon aus diesem Grunde nicht um einen Wiederaufbau im Rechtssinne handeln. Das Gleiche gelte f�r den Remiseanbau, der �ber keine Wesens�hnlichkeit mit dem Silo verf�ge und auch von seiner Zweckbestimmung her ein Silo nicht ersetzen k�nne. Es sei daher irrelevant, ob �berhaupt einmal rechtm�ssig ein Silo vorhanden gewesen sei.
3.4 Der Beschwerdef�hrer bestreitet diese zutreffende und �berzeugende Argumentation nicht, sondern wiederholt seine im Vorverfahren gemachten Ausf�hrungen. Ein Blick in die Akten macht deutlich, dass keinesfalls von einem Wiederaufbau im Sinne des Gesetzes die Rede sein kann. Die vorbestehenden Holzunterst�nde (Beilage 5 zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde) weisen nicht die geringste �hnlichkeit mit dem neuen Holzschopf auf (Beilage 9 zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde). Es scheint auch nicht erstaunlich, dass sie einer gr�sseren Schneemenge nicht zu trotzen vermochten, vermitteln doch die Bilder aus den Jahren 1994 und 1995 den Eindruck von recht bauf�lligen Unterst�nden. Auch der Remiseanbau l�sst sich in keiner Weise mit dem eigentlichen Silo vergleichen (Beilage 8 zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde). Die W�rdigung des Verwaltungsgerichts ist zu best�tigen.
3.5 Der Beschwerdef�hrer beruft sich �berdies erneut darauf, er habe beim Leiter der Bauverwaltung Muotathal nachgefragt, ob er den vom Schnee eingedr�ckten Holzschopf ersetzen d�rfe, was bejaht worden sei. Das Verwaltungsgericht hat dazu bereits festgehalten, dass es dem Beschwerdef�hrer bewusst sein musste, dass der Leiter der Bauverwaltung f�r eine solche bindende Antwort nicht zust�ndig war. �berdies habe die Anfrage offenbar nur den Ersatz eines bestehenden Holzschopfs betroffen, nicht aber deren drei. Somit sei die Anfrage nicht hinreichend konkret gewesen. Der Beschwerdef�hrer k�nne aus dem Vertrauensschutz nichts zu seinen Gunsten herleiten. Dieser Beurteilung, die in �bereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung steht, ist nichts beizuf�gen (vgl. BGE 131 II 627 E. 6 S. 636 ff.; 129 I 161 E. 4.1 S. 170; je mit Hinweisen), zumal sich der Beschwerdef�hrer auch in diesem Punkt nicht weiter mit dem angefochtenen Urteil auseinandersetzt.
3.6 Zu den formell rechtswidrig eingebauten Dachziegeln hat das Verwaltungsgericht in Erw�gung gezogen, nachdem auf den im Baubewilligungsgesuch im Jahr 1993 eingereichten Pl�nen im �konomieteil noch keine Dachfenster eingezeichnet seien, sei darauf zu schliessen, diese seien zu diesem Zeitpunkt noch nicht erstellt gewesen. Gem�ss der Bewilligung des Meliorationsamts vom 10. Dezember 1993 h�tten das ganze Gadenhaus und die Remise "mit Ziegeln oder Eternit" gedeckt werden m�ssen. Da im Dachstock des �konomiegeb�udes keine Tiere untergebracht seien, sondern zonenfremd Sanit�rmaterial gelagert werde, komme eine nachtr�gliche Bewilligung f�r die widerrechtlich erstellten Dachfenster nicht in Frage. Eine zonenkonforme Nutzung des Dachstocks sei schliesslich nach der weitgehenden, invalidit�tsbedingten Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs nicht absehbar. Darin ist das Verwaltungsgericht ebenfalls zu sch�tzen, bringt doch der Beschwerdef�hrer keine Gr�nde vor, die eine Verfassungs- oder Bundesrechtswidrigkeit erkennen lassen w�rden. Im Gegenteil, die Bef�rchtung der kantonalen Instanzen, dass das Dachgeschoss aufgrund der besseren Beleuchtung zu einem Wohnraum umgenutzt werden k�nnte, ist durchaus nachvollziehbar.
3.7 Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf �nderungen in der Gesetzgebung beruft, ist der Vollst�ndigkeit halber festzuhalten, dass diese bis anhin nicht in Kraft sind. Sie finden denn auch nicht im Sinne einer Vorwirkung Anwendung auf das hier zu beurteilende Verfahren. Ausserdem ist nicht erkennbar, inwiefern die strittigen Bauten von den gesetzlichen Neuerungen profitieren k�nnten. Auf das Vorbringen ist daher nicht weiter einzugehen.
Zusammenfassend gilt es zu beachten, dass die vom Beschwerdef�hrer vorgenommenen baulichen Massnahmen eines der wichtigsten Prinzipien des Raumplanungsrechts des Bundes empfindlich verletzen, n�mlich den Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet (BGE 132 II 21 E. 6.4 S. 40; 111 Ib 213 E. 6b S. 225). Das Verwaltungsgericht h�lt dem Beschwerdef�hrer treffend entgegen, das Amt f�r Landwirtschaft habe sich mit der Ausnahmebewilligung vom 15. Juli 2010 grossz�gig gezeigt. Dass dem Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip hinreichend Rechnung getragen wurde, zeigt die Vorinstanz in den Erw�gungen E. 5.2-5.6 des angefochtenen Urteils in �berzeugender Weise auf. Darauf kann wiederum verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Der diesbez�gliche Verweis des Beschwerdef�hrers auf seine bisherigen Eingaben gen�gt den gesetzlichen R�geanforderungen im �brigen nicht (vgl. E. 1.2 hiervor).
Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdef�hrer f�r die bundesgerichtlichen Kosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen sind keine zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Gemeinderat Muotathal, dem Amt f�r Landwirtschaft, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer III, sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.