Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/387
Timestamp: 2019-02-16 15:01:55
Document Index: 355671322

Matched Legal Cases: ['§ 387', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', '§ 387', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', '§ 387', 'BGH', '§ 387', 'BGH', '§ 387', '§ 16', '§ 28', 'BGH', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', '§ 387', 'BGH', '§ 387', '§ 387', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', '§ 387', '§ 171', 'BGH', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', '§ 13', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', '§ 387', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 387', '§ 70', 'BGH', '§ 387', '§ 387', '§ 346', '§ 326']

§ 387 BGB: Voraussetzungen
BGH, URTEIL vom 4.0.2016, Az. VII ZR 266/14 Eine Aufrechnung mit einem Freistellungsanspruch gegen den von der Klägerin geltend gemachten Zahlungsanspruch kommt nicht in Betracht, weil es an der gemäß § 387 BGB erforderlichen Gleichartigkeit der Forderungen fehlt (vgl. BGH, Urteil vom 2. April 1987 - IX ZR 68/86, NJW-RR 1987, 869, 870, juris Rn. 17 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 118/12 Die aufgerechneten Forderungen waren trotz ihres Charakters als Insolvenzforderungen auf gleichartige Leistungen gerichtet und standen in dem von § 387 BGB vorausgesetzten Gegenseitigkeitsverhältnis (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 1987, aaO S. 226 f unter II. 4. a und b).
VGH München, Urteil vom 5.1.2014, Az. 14 B 11.1592 Dies ist gegeben, wenn die in § 387 BGB normierten Tatbestandsmerkmale Gegenseitigkeit, Gleichartigkeit, Durchsetzbarkeit der Aktivforderung des Aufrechnenden und Erfüllbarkeit der Passivforderung des Aufrechnungsgegners vorliegen (st. Rspr., z. B. BGH, U. v. 19.5.2011 - IX ZR 222/08 - MDR 2011, 1074).
BGH, URTEIL vom 2.10.2013, Az. II ZR 18/12 11	Eine Aufrechnungslage besteht, wenn die in § 387 BGB normierten Tatbestandsmerkmale Gegenseitigkeit, Gleichartigkeit, Durchsetzbarkeit der Aktivforderung des Aufrechnenden und Erfüllbarkeit der Passivforderung des Aufrechnungsgegners gegeben sind (st. Rspr. siehe nur BGH, Urteil vom 19. Mai 2011 - IX ZR 222/08, ZIP 2011, 1271 Rn. 6 mwN; Erman/Wagner, BGB, 13. Aufl., § 387 Rn. 1).
BGH, URTEIL vom 5.6.2011, Az. V ZR 245/09 53	c) Die Folge der Nichtigkeit des Beschlusses ist, dass der Beklagten aus abgetretenem Recht bis zu dem Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht keine nach § 387 BGB aufrechenbare Gegenforderung nach § 16 Abs. 2 WEG gegen den Kläger zustand, weil erst ein - rechtswirksamer - Beschluss nach § 28 Abs. 5 WEG Geltungsgrund für die Zahlungspflicht des einzelnen Eigentümers ist (Senat, Beschluss vom 21. April 1988 - V ZB 10/87, BGHZ 104, 197, 201 und Urteil vom 20. November 1992 - V ZR 279/91, BGHZ 120, 261,266).
LG Köln, Urteil vom 4.7.2008, Az. 15 O 750/05 § 387 BGB (BGHZ 89, 349; BGH NJW 1969, 839).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2005, Az. III ZR 28/05 Ein solcher Anspruch und die ihm entgegen gestellte Geldforderung sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gleichartig im Sinne von § 387 BGB (BGHZ 71, 380, 382; BGH, Urteile vom 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94 - NJW 1995, 1425, 1426 und vom 4. März 1993 - IX ZR 151/92 - NJW 1993, 2041, 2042).
LG Aachen, Urteil vom 3.6.2003, Az. 4 O 329/02 Eine vertragliche Vereinbarung, wonach für die Aufrechnung mit einer Forderung auf das Erfordernis der Gegenseitigkeit gem. § 387 BGB verzichtet wird ist auch zulässig (Rgz.72, 377 f; vergleiche auch BGH vom 16.05.1966 - LM BGB § 387 Nr. 43).
FG Düsseldorf, Urteil vom 5.2.2003, Az. 18 K 3419/01 Es bestehen daher auch keine gegenseitigen Ansprüche im Sinne des § 387 BGB, die verrechnet werden könnten (OLG Nürnberg a.a.O.S. 1138).
BGH, URTEIL vom 3.9.1991, Az. XII ZR 2/90 Auf jeden Fall scheitert die Aufrechnung mit dem Befreiungsanspruch an der in § 387 BGB geforderten Gleichartigkeit der einander geschuldeten Leistungen (vgl. BGH Urteil vom 28. Juni 1983 - VI ZR 285/81 - WM 1983, 1085, 1086 m.w.N.) .
BGH, URTEIL vom 4.10.1978, Az. III ZR 140/76 Ein Vergleich mit der Klausel: 'Kasse gegen Dokumente' (dazu Weber in BGB RGRK 12. Aufl. § 387 BGB Rdn. 51) oder mit einem unwiderruflichen Doku-menten-Akkreditiv (vgl. dazu BGHZ 60, 262, 264; Senatsurteil vom 18. Dezember 1975 - III ZR 103/73 = WM 1976, 331, 332) ist nicht angebracht.
BGH, URTEIL vom 1.10.1975, Az. II ZR 202/7 1.	Die Aufrechnung gegenüber der Gesellschaft ist allerdings auch unter dem Gesichtspunkt der Gegenseitigkeit der Forderungen als zulässig anzusehen, obwohl der Beklagte vereinbarungsgemäß seine Einlage durch Verrechnung mit eigenen Forderungen geleistet hatte, sie der Gesellschaft also nicht mehr schuldete (BU 6), Denn der Senat hält an seiner Auffassung fest, daß der Kommanditist in entsprechender Anwendung des § 387 BGB auch gegen den Haftungsanspruch nach § 171 HGB mit einer gegen die Gesellschaft begründeten Forderung aufrechnen kann (BGHZ 38, 72, 75 fj SenUrt. v. 1. 7. 74 - II ZR 115/72 * WM 1974, 1004, 1005 unter 2b).
BGH, URTEIL vom 4.3.1972, Az. II ZR 122/70 Hiernach wird zugunsten eines Schuldners, der vor der Abtretung (oder seiner Kenntnis von ihr) eine Forderung gegen den bisherigen Gläubiger erworben hatte, das Aufrechnungserfordern!s der Gegenseitigkeit (§ 387 BGB) nach der Abtretung als weiterbestehend behandelt, um dem Schuldner nicht nur eine bei der Abtretung schon vorhandene Aufrechnungsbefugnis, sondern auch diejenige Rechtsstellung zu erhalten, die ihm ohne die Abtretung später einmal die Tilgung seiner Schuld durch Aufrechnung ermöglicht hätte (BGHZ 19» 153, 137).
BGH, URTEIL vom 1.6.1970, Az. VII ZR 176/68 Da der Beklagte die behaupteten Mängel am Hau-se V/eflBH^traße nocl1 ni°ht habe ausbessern lassen und somit hierfür noch keine Kosten aufgewendet habe, könne ihm schon aus diesem Grunde ein Anspruch aus § 13 Nr. 5 Abs. 2 VOB (B) auf Erstattung von Mängelbeseiti-gungskosten nicht zustehen, 2c Mit einem Anspruch auf Zahlung eines Vorschusses zur Beseitigung von Mängeln (BGHZ 47, 272) könne nicht aufgerechnet werden, weil eine Vorschußzahlung zweckgebunden und nichts Endgültiges sei, es deshalb an dem Gegenstand nach gleichartigen Leistungen fehle (§ 387 BGB)o
BGH, Urteil vom 4.1.1957, Az. VII ZR 15/56 Zwar hat der Bundesgerichtshof bisher in Fällen, in denen es darauf ankam, ob ein Schuldner des Deutschen Reiches wirksam mit einer Forderung gegen das Reich aufrechnen konnte, die Unwirksamkeit der Aufrechnung nicht-.allein aus dem MilRegG Nr 52 hergeleitet (vgl BGH IM Nr 8 zu § 387 BGB; BGHZ 8, 339 /341 €f).
BGH, vom 2.2.1955, Az. I ZR 181/53 (BGHZ 16, 124 [127]. Soweit für Geldforderungen, die aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag hergeleitet werden, in der Rechtslehre unter Berufung auf die Entscheidung RGZ 160, 60 ein abweichender Standpunkt vertreten worden ist (RGRKomm § 387 BGB Anm 3; Palandt §‘ 387 BGB Anm 5; Enneccerus-Lehmann, Recht der Schuldverhältnisse § 70-IV)?
BGH, vom 5.11.1954, Az. ensV ZR 96/55 Bntscheidungsgründe % 1. a) Der Beklagte konnte durch sein Schreiben vom 10. Februar 1951, wie das Berufungsgericht richtig erkannt hat, nicht wirksam aufrechnen, weil die Gemeinschuldnerin gegen ihn noch keine unbedingte Forderung auf Rückzahlung der 7000 DM hatte (RGRKomm 10» Aufl § 387 BGB Anm 4; AG JW 1903 Beilage 124, 275jPalandt 13»Aufl § 387 Anm 7)* Der Beklagte hatte kein Rücktrittsrecht» Seine Rücktrittserklärung verpflichtete ihn daher nicht zur Rückgewähr der Anzahlung (§ 346 Satz 1 BGB)» Voraussetzung für das Rücktrittsrecht war Verzug der (späteren) Gemeinschuldnerin (§ 326 BGB)» Daran fehlte es aber»