Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/390511_Generalplanerleistungen_BV_Friedenstrasse_Falkensee____________Referenznummer_der_2017_Falkensee
Timestamp: 2018-11-15 01:40:14
Document Index: 19696566

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 33', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 21', '§ 19', '§ 3']

Öffentliche Ausschreibung 2017 Generalplanerleistungen BV Friedenstraße Falkensee. Referenznummer der Bekanntmachung: 242/17 2017-10-05
Generalplanerleistungen BV Friedenstraße Falkensee. Referenznummer der ...
Generalplanerleistungen BV Friedenstraße Falkensee. Referenznummer der Bekanntmachung: 242/17
Falkenhagener Straße 51 a
Telefon: +49 331289990
Hauptadresse: www.gegefa.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y45Y0XR
Andere: Gesellschaft für Gebäudewirtschaft
Andere Tätigkeit: Gebäudewirtschaft
Generalplanerleistungen BV Friedenstraße Falkensee.
Referenznummer der Bekanntmachung: 242/17
Die Gesellschaft für Gebäudewirtschaft Falkensee mbH (gegefa) als Auftraggeberin beabsichtigt die Errichtung von drei jeweils dreigeschossigen Wohnungsbauten auf dem Grundstück an der Friedenstraße in Falkensee. Das Grundstück "Kremmener Straße", Gemarkung Falkensee, Flur 18, Flurstück 48 befindet sich zwischen der Kremmener Straße im Westen, der Bergstraße und Veltener Straße im Norden, der Hennigsdorfer Straße im Süden und der Friedenstraße im Osten, im nördlichen Stadtgebiet vom Falkensee.
Die zu bebauende Fläche befindet sich im Innenbereich nach § 34 BauGB. Das geplante Vorhaben ist im Rahmen des § 34 BauGB zulässig.
Friedenstraße; 14612; Falkensee.
Ziel der Bebauung soll die Errichtung von drei jeweils dreigeschossigen Wohnhäusern sein, welche den Ansprüchen einer jeden Mieterstruktur, jedoch auch älterer Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Mobilitätsstufen entsprechen soll und obligatorisch einer barrierefreien Nutzung gerecht wird. Die Außenanlagen, die Zugänge, Flure und Verkehrswege und insbesondere die Ausstattung der Wohnungen müssen diesem Grundsatz entsprechen.
Der zukünftige Entwurf soll neben der Gebäudeplanung auch einen Lösungsvorschlag der verkehrlichen Erschließung vor und auf dem Grundstück inkl. Stellplätzen sowie der Servicebereiche (Müll) aufzeigen. Besonderen Wert wird auf den Einsatz von innovativer Anlagentechnik gelegt, die zum einen ressourcenschonende Umweltaspekte aufzeigt und zum anderen die zu erwartenden Betriebskosten zur Deckung des benötigten Wärmeenergiebedarfs auf ein notwendiges Maß reduziert.
Bei der Auftragsdurchführung legt die Auftraggeberin besonderen Wert auf die Einhaltung der Bestimmungen der "Richtlinie zur Förderung der generationsgerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubaus (MietwohnungsbauförderungsR) in der Fassung der ersten Änderung vom 8.3.2017" - kurz Förderrichtlinie Wohnungsbau - der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zu beachten, da seitens der Auftraggeberin das Fördermittelprogramm der ILB in Anspruch genommen werden soll.
Dabei sind daher neben der Förderrichtlinie Wohnungsbau der ILB insbesondere ebenfalls die "Planungshinweise für Bauherren und Architekten zur Errichtung, Modernisierungund Instandsetzung von Mietwohnungsbauvorhaben" der ILB zu beachten.
Sind mehr als 5 geeignete Bewerber vorhanden, erfolgt eine Auswahlentscheidung anhand der nach III.1.3) geforderten Angaben. Dabei werden die Erklärungen und Nachweise im Detail anhand einer Bewertungsmatrix, die als Bestandteil der Vergabeunterlagen den Bewerbern zur Verfügung gestellt wird, bewertet und gewichtet. Liegen nach der Detailbewertung mehr als 5 gleichwertige Bewerbungen vor, erfolgt die Auswahl anhand eines Losverfahrens. Sollten mehr als 5 vollständige Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, unvollständige Teilnahmeanträge ohne Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise ausschließen.
Um auf planungsrechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, die abschließend nicht vorhersehbar sind, eingehen zu können, ist eine stufenweise Beauftragung mittels eines einseitigen Optionsrechtes vorgesehen. Die 2-stufige Beauftragung der Planungs- und sonstigen Dienstleistungen im Sinne der §§ 33, 38 HOAI gestaltet sich wie folgt:
1. Stufe: Leistungsphasen 1 bis 3 als Ergebnis; Vorlage der abgestimmten Entwurfsplanung in Verbindung mit einer Kostenberechnung gem. DIN 276 unter Einhaltung vorgegebener Kostenobergrenzen.
2. Stufe: Leistungsphasen 4 bis 9 (Genehmigungs-/Vergabe- und Ausführungsplanung sowie Objektbetreuung).
Bei der oben beschriebenen Vertragslaufzeit handelt es sich um eine Prognose.
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen sind, aufgrund der in § 123 Abs. 1 und 2 GWB genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden sind.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 123 Abs. 4 GWB erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 124 Abs. 1 GWB, § 21 AEntG und § 19 MiLoG vorliegt; die Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten.
3. Die Vereinbarung zwischen dem Bewerber/Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmer und dem Auftraggeber über die Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
4. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auch auf Planungs- und Beratungsleistungen im Sinne des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist.
5. Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist.
6. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und darüber hinaus zu vertreten.
7. Soweit eine Beteiligung als Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 5 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
8. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1 bis 5 vorzulegen. Von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften ist außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
1. Mit Teilnahmeantragsabgabe hat der Bewerber sowie gegebenenfalls vorgesehene und einzusetzende Nachunternehmen jeweils eine unterzeichnete Mindestarbeitsentgelt- und Tariftreueerklärung nach § 3 des Brandenburgischen Vergabegesetzes (BbgVergG) abzugeben (Formblätter F5 und F6).
2. Örtliche Präsenz sowie kurzfristige Erreichbarkeit insbesondere während der Ausführungsphase wird vorausgesetzt. Es wird vorausgesetzt, dass der/die Leistungserbringer über die branchenübliche technische Ausstattung verfügt.
- Siehe unter den abrufbaren Vergabeunterlagen, in den Verfahrenshinweisen (Anlage A) - Bekanntmachungs-ID: CXP4Y45Y0XR.