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Timestamp: 2016-10-23 03:21:52
Document Index: 220231356

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 117/00 (13.02.2001)
A.________, 1956, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta, Lindg�etli, Hermann G�tz-Strasse 21, Winterthur,
Mit Verf�gung vom 21. April 1997 reduzierte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die dem 1956 geborenen A.________ bisher geleisteten, auf einer berufskrankheitsbedingten vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit basierenden Taggelder mit Wirkung ab 1. April 1997 um die H�lfte, weil der Versicherte ab diesem Zeitpunkt mit R�cksicht auf die Berufskrankheit wieder zu 50 % einer Erwerbst�tigkeit nachgehen k�nne. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 27. August 1997 fest.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die hiegegen eingereichte Beschwerde durch Entscheid vom 10. Februar 2000 mit der Feststellung ab, dass A.________ ab dem 22. Januar 1998 keinen Anspruch auf Leistungen der SUVA mehr habe.
A.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, der vorinstanzliche Entscheid sowie der Einspracheentscheid vom 27. August 1997 seien aufzuheben und es sei festzustellen, dass er �ber den 22. Januar 1998 hinaus weiterhin Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen habe. Eventuell sei die Sache zwecks Vornahme neuer Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Daran h�lt sie auch in Kenntnis des vom Versicherten nachgereichten Gutachtens des PD Dr. F.________ vom 13. September 2000 fest. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen.
1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen �ber den Begriff der Berufskrankheit (Art. 9 UVG) wie auch die zu dieser Bestimmung ergangene Rechtsprechung (BGE 119 V 201 Erw. 2b mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Richtig ist auch der Hinweis auf den f�r die (Taggeld-) Leistungspflicht des sozialen Unfallversicherers (Art. 6, Art. 9 Abs. 3 und Art. 16 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang (vgl. BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweisen). Darauf ist zu verweisen.
2.- Die Vorinstanz hat sodann in einl�sslicher W�rdigung der Parteivorbringen und der Aktenlage, worauf ebenso verwiesen sei, zutreffend auf das Fehlen eines Unfallereignisses oder einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung geschlossen. Soweit der Beschwerdef�hrer diesbez�glich die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz in Frage stellen will, gelingt ihm dies nicht. Diese hat zu Recht unter Hinweis auf BGE 115 V 143 Erw. 8c sowie RKUV 1988 Nr. 55 S. 363 Erw. 3b/aa auf die spontanen Aussagen der ersten Stunde abgestellt und damit im Rahmen einer antizipierten Beweisw�rdigung (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; nicht ver�ffentlichtes Urteil Sch. vom 8. Februar 2000; I 362/99) auch darauf verzichten d�rfen, den Beschwerdef�hrer sowie den die Schleimbeutelentz�ndung am 4. Dezember 1995 f�r die damalige Arbeitgeberin der SUVA meldenden Vorarbeiter als Zeugen nachtr�glich zu den Geschehnissen am 29. November 1995 genauer zu befragen. Weshalb der Inspektorenbericht vom 29. Januar 1996 zum Beweis zugelassen werden durfte, hat die SUVA in ihrer Stellungnahme vom 20. Juni 2000 dargetan, worauf ebenfalls verwiesen sei.
Dem kantonalen Gericht ist darin beizupflichten, dass einzig die mit Bericht vom 4. Dezember 1995 gemeldete Schleimbeutelentz�ndung, welche der behandelnde Arzt Dr. K.________ als Epikondylitis radialis rechts nach berufsbedingter �berlastung (Arbeiten mit der Kelle) diagnostizierte (Berichte vom 13. Dezember 1995 und 19. Januar 1996), �berhaupt geeignet ist, eine Leistungspflicht der SUVA im fraglichen Zeitraum zu begr�nden. Nach der gesamten Aktenlage kann jedoch die Epikondylitis im Zeitpunkt, auf welchen die Vorinstanz die Leistungspflicht begrenzte (22. Januar 1998), nicht (mehr) aus dem zwischenzeitlich entstandenen gesamthaften, massiv ausgeweiteten und �berlagernden Beschwerdebild ausgesondert werden, dessen qualifizierte berufsbedingte Genese nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit bewiesen ist oder durch weitere Abkl�rungen erstellt werden k�nnte. Dies gilt jedenfalls f�r die psychischen Belange, sodass sich eine psychiatrische Begutachtung er�brigt, hat aber auch f�r die organische Seite seine Richtigkeit, was selbst aus dem letztinstanzlich eingereichten Parteigutachten des PD Dr. F.________ vom 13. September 2000 zu folgern ist. Somit gehen die Vorbringen des Versicherten zum ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen den geltend gemachten Ellenbogen- und Schulterbeschwerden sowie der psychischen St�rung an der Sache vorbei.