Source: https://www.erdigital.de/ce/er-energierecht-ausgabe-03-2015/ausgabe.html
Timestamp: 2017-09-20 07:52:43
Document Index: 256106888

Matched Legal Cases: ['§ 95', '§ 27', 'BGH', '§ 54', '§ 7', 'BGH', '§ 6', '§ 22', '§ 66', '§ 812', '§ 12', '§ 8', '§ 4', 'Art. 103', 'Art. 91', '§ 5', '§ 17', '§ 36', '§ 29', 'Art. 3', '§ 21', '§ 48', '§ 19']

ER EnergieRecht Ausgabe 03 2015
Pilot des EEG-Systemwechsels – die FFAV
Die finanzielle Förderung von Projekten zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien in Deutschland soll in den nächsten drei Jahren von dem bisherigen Modell einer festen Einspeisevergütung auf die wettbewerbliche Ermittlung der Förderhöhe in Ausschreibungsverfahren umgestellt werden. In einer Testphase sollen verschiedene Fördermodalitäten auf ihre Praktikabilität und ihre Geeignetheit zur Schaffung eines effizienten Wettbewerbs geprüft werden. Die Ausschreibungen gelten zunächst nur für die Förderung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen, sollen aber den Erkenntnisprozess auch für andere Technologien unterstützen.
Kommunale Beteiligungsmodelle und Konzessionsvergabe
Maria-Lena Weiß
Das gegenwärtige Auslaufen zahlreicher Strom- und Gaskonzessionsverträge führt aufgrund rudimentärer gesetzlicher Vorgaben zu zahlreichen Streitfragen. Intensiv wird darum gerungen, wie das Verfahren für die Vergabe der Konzession ausgestaltet sein muss, vor allem wenn mit dem Konzessionsvergabeverfahren (Re-)Kommunalisierungsbestrebungen der konzessionsgebenden Gemeinde einhergehen.
Herkunftsnachweise und verpflichtende Direktvermarktung
Felix Obbelode
Die Förderung Erneuerbarer Energien ist durch die im EEG 2014 eingeführte verpflichtende Direktvermarktung nun noch stärker marktorientiert. Die Grünstromkennzeichnung hat diese erneute Annäherung an die Energiemärkte bisher nicht nachempfunden. Anknüpfend an die Verordnungsermächtigung in § 95 Nr. 6 EEG 2014 und unter Würdigung der historischen Entwicklung der Grünstromkennzeichnung werden die Möglichkeiten einer differenzierten Weiterentwicklung des Rechtsrahmens diskutiert.
Interview mit Herrn Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU e. V.
Anspruch des Betreibers einer Altanlage auf einen KWK-Bonus und/oder einen Nawaro-Bonus für eigenverbrauchten Strom
§§ 27 Abs. 4 Nr. 2, 27 Abs. 4 Nr. 3, 66 Abs. 1 Nr. 3 Satz 3 EEG 2009
BGH, Urt. v. 04.03.2015  VIII ZR 110/14
vorgehend: OLG Stuttgart, Urt. v. 13.03.2014  2 U 61/12
vorgehend: LG Stuttgart, Urt. v. 23.02.2012  10 O 175/11
Zur Festlegung des Eigenkapitalzinssatzes zur Bestimmung der Erlösobergrenze für die Betreiber von Strom- und Gasnetzen – Stadtwerke Rhede GmbH
§§ 54 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2, 54 Abs. 3 Satz 2, 54 Abs. 3 Satz 3 EnWG vom 26.07.2011, § 7 Abs. 6 StromNEV
BGH, Beschl. v. 27.01.2015  EnVR 42/13
vorgehend: OLG Düsseldorf, Beschl. v. 24.04.2013  VI-​3 Kart 54/08 (V)
§§ 6, 16 Abs. 1, 17 Abs. 1 EEG, § 22 Abs. 1 EEG 2008, § 66 Abs. 1 EEG, §§ 812 Abs. 1, 814, 818 Abs. 2 BGB
OLG Braunschweig, Urt. v. 16.10.2014  9 U 135/14
vorgehend: LG Braunschweig, Urt. v. 05.05.2014  8 O 1284/13
Entschädigungsanspruch des Anlagenbetreibers nach § 12 Abs. 1 EEG 2012
§§ 8 Abs. 1, 9, 12 Abs. 1 EEG 2012, §§ 4 Abs. 2 Satz 1, 11 EEG
OLG Hamm, Urt. v. 16.01.2015  I-7 U 42/14, 7 U 42/14
vorgehend: LG Münster, Urt. v. 07.05.2014  10 O 313/13
Sachliche Zuständigkeit für zivilrechtlichen Streitigkeiten nach dem EEG
Art. 103 Abs. 1 GG, Art. 91 Abs. 1 Verf BY, § 5 Abs. 1 EEG vom 28.07.2011, §§ 17, 102, 108 EnWG, §§ 36 Abs. 1 Nr. 6, 281 ZPO
OLG München, Beschl. v. 18.02.2015  34 AR 15/15
Voraussetzungen der Änderungsbefugnis der BNetzA nach § 29 Abs. 2 Satz 1 EnWG
Art. 3 GG, §§ 21 Abs. 1, 29 Abs. 1, 29 Abs. 2 Satz 1, 29 Abs. 2 Satz 2, 24 Abs. 1 Nr. 3 EnWG, §§ 48, 49 VwVfG, §§ 19 Abs. 2 Satz 1, 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 04.02.2015  VI-3 Kart 96/13 (V), 3 Kart 96/13 (V)
20. Fachgespräch der Clearingstelle EEG – Technische Aspekte im EEG: Messung & Technik
Dr. Dipl.-Ing. Natalie Mutlak
Am 17. März 2015 veranstaltete die Clearingstelle EEG gemeinsam mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in der Landesvertretung Hessen in Berlin ihr 20. Fachgespräch mit ca. 100 Teilnehmern. Themen waren messtechnische Aspekte im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dr. Martin Kahmann (PTB) gab einführend einen Überblick über eichrechtliche Fragen zur Messung im EEG. Er erläuterte zunächst das Grundprinzip der Messgerätekonformität nach dem Mess- und Eichgesetz 2015 (MessEG) und zeigte dabei die Verantwortungsbereiche der Messgerätehersteller und -verwender sowie der Messwertverwender auf.
Unter dem Titel Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern lud die Potsdamer Kanzlei DOMBERT Rechtsanwälte PartmbB in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Windenergierecht, TU Braunschweig, am 26.03.2015 nach Schwerin ein, um aktuelle Fragen zur Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern zu diskutieren. Schwerpunkte waren die regionalplanerische Steuerung von Windenergieanlagen und das geplante Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz.
RiOVG Prof. Dr. Thomas Schomerus
Schulz, Thomas (Hrsg.): Handbuch Windenergie