Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/495407_Staufer_Gymnasium_Waiblingen_-_Modernisierung_Fachklassenbau_-_Objektplanung_Gebaeude_2018_Waiblingen
Timestamp: 2019-02-23 16:45:32
Document Index: 297512619

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 75', '§ 34', '§ 33', '§ 123', '§ 125', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 73', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung 2018 Staufer Gymnasium Waiblingen - Modernisierung Fachklassenbau - Objektplanung Gebäude 2018-12-05
Staufer Gymnasium Waiblingen - Modernisierung Fachklassenbau - Objektplanung Gebäude
Kontaktstelle(n): Ralf von Cancrin
Telefon: +49 71515001-3401
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E66139754
Kontaktstelle(n): Herr Peter Gresens
Hauptadresse: https://www.am-ag.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E66139754
Stadt Waiblingen VgV-Verfahren: Staufer Gymnasium - Modernisierung Fachklassenbau - Objektplanung Gebäude (in Papierform)
Das 4-geschossige Flachdachgebäude des Fachklassenbaus des Staufer Gymnasiums Waiblingen, der im Jahr 1962/63 gebaut wurde, muss grundlegend modernisiert werden. Das Gebäude und insbesondere die Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro) entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.Insbesondere ist bei der Sanierung die komplette Außen hülle des Gebäudes energetischen zu modernisieren,und aktuelle Brandschutzbestimmungen zu berücksichtigen. Das Gebäude wird baulich und technisch auf den neuesten Stand ertüchtigt. Das Projekt umfasst ein Gesamtvolumen von ca. 4,0 Mio. EUR (netto, KG 300-700). In einer Machbarkeitsstudie wurden dazu bereits Lösungsansätze untersucht. Die Realisierung ist bis ca. 2022 geplant.
Für die Maßnahme werden Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 2 (Vorplanung) bis LPH 9 (Objektbetreuung) erforderlich. Die Objektplanungsleistungen werden im europaweiten, zweistufigen Verhandlungsverfahren ausgeschrieben:
- Stufe 1: Präqualifikationsverfahren mit Auswahl 3-5 Teilnehmer für die Teilnahme an der Stufe 2,
- Stufe 2: Verhandlungsverfahren.
Für die Maßnahme wurden bereits Planungsleistungen in Form einer Machbarkeitsstudie erbracht. Diese wird den Teilnehmern in der Stufe 1 zur Verfügung gestellt werden und ist Basis der weiteren Planung.
Die zu erbringende Leistung soll nach aktuellem Stand stufenweise beauftragt werden:
Stufe 1: LPH 2-3, Stufe 2: LPH 4, Stufe 3: LPH 5-7, Stufe 4: LPH 8, Stufe 5: LHP 9 Die Stufen-Aufteilung kann sich ggf. Ändern. Es wird darauf hingewiesen, dass kein Anspruch auf Realisierung/Projektumsetzung besteht.
Qualitätskriterium - Name: Organisation des Projektteams / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Berufliche Qualifikation des Projektteams / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung des Projektleiters und des Projektteams (anhand abgewickelter Bauvorhaben) / Gewichtung: 40
Kostenkriterium - Name: Honorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs (HOAI 2013) / Gewichtung: 30
Siehe Ergänzung zur Bekanntmachung - Anlage 1
- Nachweis oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass sie bereit ist, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2 Mio. EUR bei Personenschäden und mindestens 2 Mio. EUR bei Sachschäden abzuschließen. Bei Bewerbergemeinschaften ist diese/r Nachweis für jedes Mitglied erforderlich,
- Eigenerklärung über den Gesamtjahresumsatz: Mindestjahresumsatz beträgt 200 000 EUR netto gem. § 45 Abs.1 Nr. 1 VgV, § 45 Abs. 2 VgV
Angaben und Formalitäten die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu prüfen:
- Angabe von Name, Berufsbezeichnung und voraussichtliche Position der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen,
- Liste der wesentlichen in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe der Höhe der anrechenbaren Herstellkosten (KG 300 + 400), der Leistungszeit (Abschluss innerhalb der letzten 10 Jahre), der Angabe des Auftraggebers, der erbrachten Leistungen (Mind. Leistungsphasen 2-8) und der Honorarzone (Zone III oder Höher). Die Nachweise müssen Referenzobjekte betreffen, deren Planungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind,
- die Vorlage von mehr als 3 Referenzen ist nicht erwünscht,
- Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
1) Angabe der technischen Fachkräfte oder der Technischen Stellen (Name, Berufsbezeichnung, voraussichtliche Projektposition) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (Wichtung 10 %);
2) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. (Wichtung 15 %), Mindestpunktzahl ab einer Anzahl von 3 Mitarbeitern, Höchstpunktzahl ab einer Anzahl von 5 Mitarbeitern);
3) Vorlage einer Referenzliste über 3 früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1, § 75 Abs. 5 VgV (Wichtung 75 %, davon 25 % je Referenz) Der Teilnehmer hat geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignete Referenzen sind Referenzen die vergleichbar sind. Vergleichbar sind Referenzen, wenn Sie die geforderten Mindestanforderungen erfüllen und die Leistungserbringung erfolgreich war. Eine Referenz ist geeignet/vergleichbar, wenn nachfolgend aufgeführte Mindestanforderungen erfüllt sind: Objektplanung, Mindeshonorarzone III oder höhere, § 34 HOAI, LPH 2-8 vollständig erbracht,
- Projekt-Inbetriebnahme innerhalb der letzten 10 Jahre (nach 1.12.2008),
- Angabe Auftraggeber, Name und Telefonnummer die maximale Punktzahl für die Referenzliste kann durch das Einreichen von 3 Referenzen erreicht werden. Der Bieter erklärt, dass die in der Referenzliste aufgeführten Referenzen die Mindestanforderungen erfüllen. Mit Erfüllung der Mindestanforderungen wird die Punktzahl für jeweilige Referenz zur Hälfte vergeben. Folgende Auswahlkriterien werden ausschließlich bewertet, wenn die oben aufgeführten Mindestanforderungen erfüllt sind:
- Angaben zur Höhe der Herstellkosten KGR 300 + 400 nach DIN 276 gem. § 33 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe der Herstellkosten von 0,5 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von 3,5 Mio. EUR netto),
- Datum der Inbetriebnahme (Mindestpunktzahl bei einer Inbetriebnahme innerhalb der letzten 10 Jahren (nach 1.12.2008), Höchstpunktzahl bei einer Inbetriebnahme innerhalb der letzten 2 Jahren (nach 1.12.2016)).
Die Angaben zu einem besonderen Berufsstand entnehmen Sie bitte dem Punkt III.2.1 der Datei "Ergänzungen zur Bekanntmachung - Anlage 1"
Grundsätzlicher Ablauf des Verfahrens:
(1) Es wird darauf hingewiesen, dass zu keinem Zeitpunkt im Vergabeverfahren von den Bewerbern oder Bietern die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen verlangt wird. Unaufgefordert eingereichte Lösungsvorschläge werden nicht berücksichtigt;
(2) Fragen sind nur schriftlich an die angegebenen Kontaktstelle (albrings + müller ag, Silberburgstraße 157,70178 Stuttgart, Mail: ) per Post oder per Mail zu richten;
(3) Die Bewerbungen sind über die zur Verfügung gestellte Plattform einzureichen. (Link siehe I.3 der Bekanntmachung) Teilnahmeanträge per Fax, Telefon oder E-Mail sind unzulässig;
(4) Nachweise und Referenzen sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. Die Referenzdarstellungen je Projekt sind auf eine DIN A4-Seite zu begrenzen;
(5) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt;
(6) Fehlende Unterlagen: Es wird darauf hingewiesen, dass fehlende oder unvollständige Unterlagen und Angaben nicht bei den Bewerbern nachgefordert werden. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass veraltete/abgelaufene Erklärungen nicht nachgefordert werden;
(7) Bewerbungsformular, Kommunikation, Angebotsabgabe und Bieterplattform: Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf der zur Verfügung gestellten Plattform heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung);
(8) Formale Ausschlusskriterien:
- Vollständigkeit des Teilnahmeantrages 4).
(9) Rechtliche Ausschlusskriterien:
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB,
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123Abs. 4 GWB vorliegen, bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB (Steuern & Abgaben),
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 (Insolvenz),
- Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs-und Lieferinteressen vorliegt § 73 Abs. 3 VgV.
§ 160, GWB Einleitung, Antrag:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantragserkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
(1) § 135 GWB Unwirksamkeit:
Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist;
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss, geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union;
2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen,
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben sowie den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.