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Timestamp: 2020-01-28 16:06:12
Document Index: 42281187

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 574', '§ 574', '§ 577', '§ 576', '§ 547', 'BGH', 'BGH', '§ 577', 'BGH']

BGH, Beschluss v. 11.05.2006 - V ZB 70/05 - NWB Urteile
BGH v. 11.05.2006 - V ZB 70/05
BGH Beschluss v. 11.05.2006 - V ZB 70/05
Gesetze: ZPO § 574 Abs. 1 Nr. 2; ZPO § 574 Abs. 3 S. 2; ZPO § 577 Abs. 4 S. 1; ZPO § 576 Abs. 3; ZPO § 547 Nr. 6
Instanzenzug: LG Koblenz 8 O 354/03 vom 13.01.2005 OLG Koblenz 14 W 153/05 u. 14 W 154/05 vom 09.03.2005
Nach gefestigter Rechtsprechung ( BGH, Beschl. v. 20. Juni 2002, IX ZB 56/01 , NJW 2002, 2648, 2649; Beschl. v. 5. August 2002 , IX ZB 51/02, NJW-RR 2002, 1571; Beschl. v. 12. Juli 2004 , II ZB 3/02, NJW-RR 2005, 78 und Beschl. v. 7. April 2005 , IX ZB 63/03, NJW-RR 2005, 916) müssen Beschlüsse, die der Rechtsbeschwerde unterliegen, den für die Entscheidung maßgeblichen Sachverhalt wiedergeben (für Urteile vgl. auch BGH, Urt. v. 30. September 2003, VI ZR 438/02 , m.w.N.). Nach §§ 577 Abs. 2 Satz 4, 559 ZPO hat das Rechtsbeschwerdegericht grundsätzlich von dem Sachverhalt auszugehen, den das Beschwerdegericht festgestellt hat. Fehlen tatsächliche Feststellungen, ist es zu einer rechtlichen Überprüfung nicht in der Lage. Ausführungen des Beschwerdegerichts, die eine solche Überprüfung nicht ermöglichen, sind keine Gründe im zivilprozessualen Sinne. Sie begründen einen Verfahrensmangel, der von Amts wegen zu berücksichtigen ist und die Aufhebung der Beschwerdeentscheidung nach sich zieht.
VAAAC-01893
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