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Timestamp: 2016-10-23 20:36:29
Document Index: 29420064

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 99', 'Art. 95', 'Art. 25', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 34', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 1', 'Art. 34', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66']

1C_482/2014 (04.09.2015)
1C_482/2014 � � Urteil vom 4. September 2015
Beschwerdef�hrerinnen, alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Heer,
�D.________ sind Eigent�mer der Parzelle Nr. xxx in Villmergen, die der Landwirtschaftszone angeh�rt.
�Am 24. Mai 2012 reichten sie beim Gemeinderat Villmergen ein Baugesuch f�r den Neubau einer Maschinenhalle mit Futterlager (mit den Massen 45.6 m x 20 m x 9.3 m [Firsth�he]) an der V.________strasse/W.________strasse ein. W�hrend der �ffentlichen Auflage gingen drei Einwendungen ein.
�Am 11. Juli 2012 stimmte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) des Kantons Aargau, Abteilung f�r Baubewilligungen, dem Bauvorhaben hinsichtlich der kantonalen Pr�fbelange unter Auflagen zu.
�Der Gemeinderat wies am 22. Oktober 2012 die Einwendungen von, unter anderem, A.________, B.________ und C.________ ab. Gleichzeitig erteilte er D.________ die Baubewilligung unter Bedingungen und Auflagen.
�Die dagegen von den Einwenderinnen erhobene Eingabe wies der Regierungsrat am 21. August 2013 ab. Ebenso wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau ihre Beschwerde mit Urteil vom 14. August 2014 ab.
�Mit Beschwerde vom 6. Oktober 2014 gelangen A.________, B.________ und C.________ an das Bundesgericht. Sie beantragen die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils; es sei die Baubewilligung des Gemeinderates Villmergen vom 22. Oktober 2012 samt Verf�gung des BVU vom 11. Juli 2012 aufzuheben und die nachgesuchte Baubewilligung zu verweigern. Eventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht, subeventuell an den Gemeinderat zur�ckzuweisen.
�Der Regierungsrat schliesst auf Abweisung der Beschwerde. D.________ (Beschwerdegegner) beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde. Das Verwaltungsgericht verzichtet auf eine Stellungnahme. Der Gemeinderat hat sich nicht vernehmen lassen. Das Bundesamt f�r Raumentwicklung (ARE) beantragt die Gutheissung der Beschwerde und die R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz.
�Die Beteiligten halten im weiteren Schriftenwechsel an ihren Antr�gen fest. Das Verwaltungsgericht nimmt zum Begehren des ARE Stellung und beantragt, es sei abzuweisen.
1.1.�Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid �ber eine Baubewilligung (Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Dagegen steht die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausschlussgrund ist nicht gegeben (Art. 83 BGG). Die Beschwerdef�hrerinnen sind Eigent�merinnen der unmittelbar an das Baugrundst�ck angrenzenden Parzelle Nr. yyy und weisen in r�umlicher Hinsicht eine spezifische Beziehungsn�he zum Streitgegenstand auf. Sie sind daher zur Beschwerdef�hrung legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.3.1 S. 252 f.). Da die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben, ist auf die Beschwerde grunds�tzlich einzutreten.
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Dieses wendet das Bundesgericht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Die Verletzung von Grundrechten - einschliesslich die willk�rliche Anwendung von kantonalem und kommunalem Recht - wird vom Bundesgericht aber nur insoweit gepr�ft, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Hierzu gelten qualifizierte Begr�ndungsanforderungen. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 f.; je mit Hinweisen).
1.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Eine entsprechende R�ge ist substanziiert vorzubringen (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Insoweit f�llt das Vorbringen der Beschwerdef�hrerinnen, wonach sie beschlossen h�tten, den Pachtvertrag mit den Beschwerdegegnern �ber insgesamt mehr als f�nf Hektaren Land auf den n�chstm�glichen Termin zu k�ndigen, unter das Novenverbot vor Bundesgericht und ist unbeachtlich.
�Die Beschwerdef�hrerinnen machen in mehrfacher Hinsicht Sachverhaltsr�gen geltend:
2.1.�Eine unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts erblicken sie im Umstand, dass die Baugesuchsunterlagen, die �ffentlich aufgelegt worden sind, wegen fehlender Angaben keine abschliessende Beurteilung der Zonenkonformit�t der geplanten Maschinenhalle zuliessen. Damit legen sie nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig sein sollte oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Ihre Kritik richtet sich vielmehr gegen das Baubewilligungsverfahren und das Gen�gen der Beurteilungsgrundlagen. Darauf ist unter dem Aspekt der beh�rdlichen Koordinationspflicht (Art. 25a RPG; SR 700), dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) und dem Nachweis der Betriebsnotwendigkeit und der l�ngerfristigen Existenzf�higkeit einzugehen (vgl. nachfolgend E. 3 ff.).
2.2.�Schliesslich bem�ngeln die Beschwerdef�hrerinnen die Feststellung des Verwaltungsgerichts, wonach der Vorplatz der Maschinenhalle als mitbewilligt gelte. Dies sei aktenwidrig und willk�rlich. Nach ihrer Auffassung ist der Kiesplatz weder in der Publikation des Baugesuchs noch in den Gesuchsunterlagen erw�hnt, noch im Gel�nde profiliert worden. Die Vorinstanz st�tzt ihre Beurteilung aber auf die (in den Akten liegenden) Pl�ne ab. Da sich aus ihnen ergibt, dass entlang der Nordfassade bis zur Strasse hin ein "sickerf�higer Bodenbelag" (vgl. Bauprojekt) bzw. ein Kiesplatz (vgl. Entw�sserungs- resp. Situationsplan) vorgesehen ist, ein solcher gem�ss den Fotos der Augenscheinverhandlung vom 13. Mai 2013 mindestens teilweise bereits besteht und gr�ssere landwirtschaftliche Fahrzeuge eine gewisse Vorplatztiefe zum Wenden und Man�vrieren ben�tigen, ist die vorinstanzliche Feststellung nicht offensichtlich unrichtig. Die Frage, ob der Vorplatz allenfalls �berdimensioniert ist, stellt sich im Rahmen der Beurteilung der Bewilligungsvoraussetzungen (vgl. nachfolgend E. 5.6).
�Die Beschwerdef�hrerinnen erheben sodann verschiedene Verfahrensr�gen:
3.1.�Streitig ist die Heilung einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch die Beschwerdeinstanzen. Die Beschwerdef�hrerinnen bem�ngeln, das Abstellen seitens der Beh�rden auf entscheidrelevante Unterlagen, die nicht �ffentlich aufgelegt und nicht allgemein zug�nglich gewesen seien, verstosse gegen Art. 29 BV, wobei sich eine solche Geh�rsverletzung nicht heilen lasse.
3.1.1.�Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid ausgef�hrt, selbst wenn man von einer Verletzung des Anspruch auf rechtliches Geh�r ausginge, w�re dieser nicht schwerwiegende Mangel im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat geheilt worden. Letzterer erkannte, dass die Angaben zum Betrieb der Beschwerdegegner, die f�r die Beurteilung der Bewilligungsf�higkeit des Neubaus relevant sind (Betriebsgr�sse und -typ), den Beh�rden zwar bekannt, nicht aber in den kommunalen Vorakten enthalten waren. Darin sah er eine Geh�rsverletzung, die indessen im Beschwerdeverfahren als geheilt gelten k�nne, da die fehlenden Angaben nachgereicht und den Beschwerdef�hrerinnen zur Stellungnahme unterbreitet worden seien.
3.1.2.�Der Vorinstanz ist darin zuzustimmen, dass eine Heilung formeller M�ngel des Baubewilligungsverfahrens im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat, dem in dieser Sache grunds�tzlich volle �berpr�fungsbefugnis zusteht (vgl. � 52 des Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege, VRPG/AG; SAR 271.200), m�glich ist. Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die M�glichkeit erh�lt, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu �ussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei �berpr�fen kann (BGE 140 III 159, nicht publ. E. 3.2; 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f.; 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126 f.; je mit Hinweisen). Aus dem Verfahren vor dem Regierungsrat gehen die Betriebsdaten hervor, auf die sich dessen Entscheid st�tzt (rund 33 ha landwirtschaftliche Nutzfl�che; Umfang des Eigen- und des Pachtlandes; gemischter Betriebstyp mit Milchviehhaltung und Ackerbau; Art und Anzahl der Tiere). Ebenso werden die Arbeitsinstrumente genannt, anhand welcher die Bewilligungsf�higkeit des Neubaus unter Beizug der Betriebsdaten beurteilt wurde. Dabei handelt es sich einerseits um den Bericht Nr. 590/2002 zum Raumbedarf f�r Remisen und Einzelmaschinen der eidgen�ssischen Forschungsanstalt f�r Agrarwirtschaft und Landtechnik (nachfolgend: FAT-Bericht) und andererseits um den Grundlagenbericht 2011 �ber die zentrale Auswertung von Buchhaltungsdaten der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-T�nikon ART (nachfolgend: Grundlagenbericht). Beide sind �ffentlich zug�nglich und wurden bereits in der Zustimmungsverf�gung vom 11. Juli 2012 erw�hnt, weshalb diesbez�glich keine Geh�rsverletzung auszumachen ist. Auf dieser Grundlage setzte sich neben dem Regierungsrat auch das Verwaltungsgericht ausf�hrlich mit der Bewilligungsf�higkeit der Maschinenhalle mit Futterlager auseinander. Vor der Vorinstanz, welche die hier massgebenden Rechtsverletzungen und die unrichtige und unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts pr�fen kann (vgl. � 55 Abs. 1 VRPG/AG), hatten die Beschwerdef�hrerinnen erneut Gelegenheit, sich umfassend zur Zonenkonformit�t des Neubaus zu �ussern. Das Verwaltungsgericht f�hrt zwar im angefochtenen Entscheid wie auch in seiner Stellungnahme vor Bundesgericht aus, die kantonalen Beh�rden h�tten auch �ber Informationen aus einen fr�heren Verfahren betreffend Aussiedlung des Betriebs der Beschwerdegegner verf�gt. Diese haben aber keinen Eingang in das Verfahren gefunden, weshalb insoweit ebenfalls keine Geh�rsverletzung vorliegt.
3.2.�Das rechtliche Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV stellt ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, der in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu geh�rt insbesondere das Recht der betroffenen Person, sich vor Erlass eines solchen Entscheids zur Sache zu �ussern, damit sie im Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (BGE 135 II 286 E. 5.1 S. 293 mit Hinweisen). Ausserdem verlangt es, dass die Beh�rde die Vorbringen der Parteien tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Die Begr�ndung muss deshalb zumindest kurz die wesentlichen �berlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid st�tzt. Dagegen wird nicht verlangt, dass sich die Begr�ndung mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 229 E. 5.2 S. 236; je mit Hinweisen).
3.2.1.�Soweit die Beschwerdef�hrerinnen geltend machen, ihre Argumente zur Zonenkonformit�t des Neubaus seien bisher von keiner Beschwerdeinstanz widerlegt worden, verm�gen sie damit nicht durchzudringen. Sowohl der Regierungsrat als auch das Verwaltungsgericht haben sich ausf�hrlich mit den Voraussetzungen f�r die Bewilligungserteilung auseinandergesetzt und diese unter W�rdigung der vorgebrachten Einw�nde bejaht.
3.2.2.�Ebenso wenig verm�gen die Argumente der Beschwerdef�hrerinnen gegen die Zustimmungsverf�gung des BVU vom 11. Juli 2012 zu �berzeugen: Zwar trifft es zu, dass diese die gegen das Bauvorhaben erhobenen Einwendungen nicht ausdr�cklich erw�hnt. Doch ist dies auch nicht n�tig, denn sie werden implizit widerlegt. Wenn auch etwas knapp abgefasst, geht aus den Erw�gungen hinreichend hervor, dass die Bewilligungsvoraussetzungen gepr�ft und als erf�llt erachtet wurden. Die zust�ndige Fachabteilung hat sich mit den f�r den Entscheid wesentlichen Punkten auseinander gesetzt und kurz die �berlegungen und Grundlagen genannt, von denen sie sich leiten liess. Die Tragweite des Entscheids war damit ausreichend bekannt, um diesen sachgerecht anfechten zu k�nnen. Demnach war auch nicht n�tig, dass ein Vertreter des BVU an der Einigungsverhandlung teilnahm, um sich den Einwendungen zur Zonenkonformit�t zu stellen.
3.2.3.�Vor diesem Hintergrund und dem Umstand, dass sich bereits der Regierungsrat eingehend zur Zustimmungsverf�gung ge�ussert hatte, durfte sich auch das Verwaltungsgericht in seiner W�rdigung kurz halten: Seine Erw�gung, die kantonale Fachbeh�rde habe sich mit allen wesentlichen Bewilligungsvoraussetzungen auseinandergesetzt, trifft zu und l�sst keine Verletzung der Begr�ndungspflicht erkennen.
3.3.�Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen des Weiteren eine Verletzung der Koordinationspflicht (Art. 25a RPG). Die Gesuchsunterlagen h�tten nicht s�mtliche entscheidwesentlichen und nicht �ffentlich zug�ngliche Unterlagen enthalten.
3.3.1.�Erfordert die Errichtung oder die �nderung einer Baute oder Anlage Verf�gungen mehrerer Beh�rden, so ist eine Beh�rde zu bezeichnen, die f�r ausreichende Koordination sorgt (Art. 25a Abs. 1 RPG). Die f�r die Koordination verantwortliche Beh�rde sorgt unter anderem f�r eine gemeinsame �ffentliche Auflage aller Gesuchsunterlagen und holt von allen beteiligten kantonalen und eidgen�ssischen Beh�rden umfassende Stellungnahmen zum Vorhaben ein (Art. 25a Abs. 2 lit. b und c RPG).
3.3.2.�Vorliegend wurde das gesamte Plandossier auf der Bauverwaltung der Gemeinde �ffentlich aufgelegt. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahren ist sodann die erforderliche Zustimmung der kantonalen Fachstelle eingeholt worden, wobei deren Auflagen integrierender Bestandteil der kommunalen Baubewilligung bildeten. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden und entspricht der Koordinationspflicht.
�Durch die gemeinsame �ffentliche Auflage aller Gesuchsunterlagen soll - wie auch die Beschwerdef�hrerinnen bemerken - sichergestellt werden, dass nach abgelaufener Auflage- und �usserungsfrist grunds�tzlich alle Einwendungen gegen das Projekt bekannt sind (BGE 133 I 95, nicht publ. E. 3.3.4; Botschaft zu einer Revision des RPG vom 30. Mai 1994, BBl 1994 III 1075, S. 1086; WALDMANN/H�NNI, Handkommentar RPG, 2006, N.46 zu Art. 25a RPG). Dass es den Beschwerdef�hrerinnen nicht m�glich gewesen sein soll, aufgrund der Baugesuchsunterlagen ihre Einwendungen, einschliesslich solcher zur Zonenkonformit�t der Maschinenhalle, zu erheben, wird zu Recht nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Sowohl nach kantonalem Recht (vgl. � 51 Abs. 3 der Bauverordnung, BauV; SAR 713.121) als auch nach der Rechtsprechung (vgl. BGE 122 II 81 E. 6b S. 85 f.) obliegt es der Beh�rde zu pr�fen, ob sie f�r die Beurteilung �ber ausreichende Informationen verf�gt; falls n�tig kann sie weitere Unterlagen anfordern. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen ist es daher den Beh�rden nicht untersagt, die �ffentlich aufgelegten Baugesuchsakten zu erg�nzen. Insoweit bem�ngelt wird, ihnen seien gewisse Betriebsdaten nicht bekannt gemacht worden, geht die R�ge nicht �ber das hinaus, was bereits im Rahmen der Geh�rsverletzung gepr�ft worden ist. Darauf kann verwiesen werden.
4.1.�In der Landwirtschaftszone zonenkonform sind Bauten und Anlagen, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder f�r den produzierenden Gartenbau n�tig sind (Art. 16a Abs. 1 Satz 1 RPG). Diese Anforderungen pr�zisiert Art. 34 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1). Danach sind insbesondere Bauten zonenkonform, die der bodenabh�ngigen Bewirtschaftung dienen (Abs. 1 erster Halbsatz), namentlich der Produktion verwertbarer Erzeugnisse aus Pflanzenbau und Nutztierhaltung (lit. a). Unter gewissen Voraussetzungen sind zudem Bauten und Anlagen zonenkonform, die der Aufbereitung, der Lagerung oder dem Verkauf landwirtschaftlicher oder gartenbaulicher Produkte dienen (Art. 34 Abs. 2 RPV).
4.2.�Vorliegend ist unbestritten, dass die geplante Einstellhalle f�r landwirtschaftliche Maschinen unmittelbar der bodenabh�ngigen Produktion bzw. der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung dient. Ebenso wenig wird die Zonenkonformit�t des Futterlagers in Frage gestellt. Die Vorinstanzen erwogen, dass bei einem Geb�ude zur Unterbringung eigener landwirtschaftlicher Maschinen oder von Futter eine unmittelbare funktionale Beziehung der Baute zum Landwirtschaftsbetrieb bestehe. Die drei im Eigentum der Beschwerdegegner liegenden M�hdrescher w�rden zwar zu 80 % bei Erntearbeiten f�r andere Betriebe eingesetzt. Dieser �berbetriebliche Maschineneinsatz gegen Lohn sei aber erw�nscht und ihm komme keine wesentliche, die Zonenkonformit�t in Frage stellende Bedeutung zu. Dagegen wenden sowohl die Beschwerdef�hrerinnen als auch das ARE ein, dass ein Lohnunternehmen in der Landwirtschaftszone unzul�ssig sei, wobei auf das Urteil 1A.110/2001 vom 4. Dezember 2001 des Bundesgerichts verwiesen wird. Die Ausgangslage in diesem Entscheid unterscheidet sich aber von jener im vorliegenden Fall: Sollte das umstrittene Bauprojekt im Urteil 1A.110/2001 der Einstellung von landwirtschaftlichen Maschinen dienen, die ausnahmslos f�r Dritte eingesetzt wurden (vgl. E. 4.4), nehmen die hier zur Debatte stehenden Lohnarbeiten nach den Feststellungen der Vorinstanzen gesamtbetrieblich bloss eine untergeordnete Rolle ein. Sie betreffen die drei M�hdrescher, die w�hrend eines Monats im Jahr auch f�r die Bewirtschaftung von Ackerfl�chen anderer Betriebe genutzt werden sollen. Es ist unbestritten, dass die �brigen zu remisierenden Maschinen und Ger�te ganz zur Bewirtschaftung der eigenen Nutzfl�chen eingesetzt werden. Angesichts der Gr�sse des Betriebes mit seinen 33 ha Nutzfl�che kann zudem angenommen werden, dass das Einkommen aus dem �berbetrieblichen Einsatz der M�hdrescher im Vergleich zum Gesamteinkommen nicht massgeblich ins Gewicht f�llt. Unter diesen Umst�nden kann grunds�tzlich von der Zonenkonformit�t des Bauvorhabens ausgegangen werden.
4.3.�Voraussetzung f�r die Erteilung der Baubewilligung ist nach Art. 34 Abs. 4 RPV weiter, dass die Baute oder Anlage f�r die in Frage stehende Bewirtschaftung n�tig ist (lit. a), der Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b) und der Betrieb voraussichtlich l�ngerfristig bestehen kann (lit. c).
�Die Beschwerdef�hrerinnen bestreiten das Vorliegen aller Bewilligungsvoraussetzungen. Insbesondere machen sie geltend, das betriebliche Bed�rfnis f�r die Maschinenhalle mit Futterlager sei nicht ausgewiesen und das Bauvorhaben sowie der Vorplatz seien �berdimensioniert (vgl. nachfolgend E. 5). Weiter m�ssten die landwirtschaftlichen Maschinen in der Bauzone untergebracht werden (vgl. nachfolgend E. 6) und der l�ngerfristige Bestand des Betriebs sei nicht gesichert (vgl. nachfolgend E. 7).
5.1.�Die Vorinstanzen erachteten die geplante Maschinenhalle mit Futterlager als f�r die Bewirtschaftung notwendig; darin sollten Maschinen der Beschwerdegegner eingestellt werden, wozu neben den drei M�hdreschern auch solche z�hlten, die momentan in gemieteten R�umen oder im Freien st�nden. Nach Abbruch der bestehenden Remise verf�ge der Betrieb nur noch �ber eine Schopfbaute, die als Einstellhalle ungeeignet sei. Gest�tzt auf die Richtmasse des FAT-Berichts und bei einer linearen Interpolation ergebe sich f�r den Betrieb der Beschwerdegegener der Gr�sse von 33 ha eine notwendige Einstellfl�che von 811 m
2. Die geplante Halle mit ihren 795 m2 (Innenmass abz�glich des Futterlagers) komme innerhalb dieser Fl�chenpauschale zu liegen und sei deshalb nicht �berdimensioniert. Solange das Bauvorhaben sich im Normbereich befinde, m�ssten keine detaillierten Angaben zum Maschinenpark vorgelegt werden. Es gebe keine Anzeichen, dass den Beschwerdegegnern k�nftig Pachtland verloren ginge. Auch sei die H�he des Bauprojekts nicht �berdimensioniert, denn die grossen M�hdrescher ben�tigten eine minimale Einfahrtsh�he von 4.2 m. Die projektierte Firsth�he von 9.33 m folge dieser Vorgabe und der Konstruktion mit Satteldach.
5.2.�Die Beschwerdef�hrerinnen wenden dagegen ein, der FAT-Bericht verleihe keinen Anspruch auf eine Maschinenhalle dieser Gr�sse; vielmehr m�sse das betriebliche Bed�rfnis konkret ausgewiesen werden. Auch der FAT-Bericht verlange eine Anpassung an die tats�chlichen Verh�ltnisse. Diesbez�glich fehlten aber insbesondere Angaben zum Maschinenpark und zum entsprechenden Fl�chenbedarf. Zudem sei das Bauvorhaben sowohl hinsichtlich der H�he als auch der Vorplatztiefe �berdimensioniert.
5.3.�Das ARE ist der Auffassung, der FAT-Bericht liefere lediglich eine grobe Einsch�tzung zu den ben�tigten Einstellfl�chen; f�r die Dimensionierung der Remise sei auf die betriebsspezifische Mechanisierung abzustellen. Die Vorinstanzen und die Beschwerdegegner wenden in ihren Stellungnahmen dagegen ein, der auf der Grundlage des FAT-Berichts abstrakt ermittelte Fl�chenbedarf sei anhand aktualisierter Betriebsdaten und anl�sslich der Augenscheinverhandlungen durch die Besichtigung des Hofes und die Befragung der Beschwerdegegner �berpr�ft und best�tigt worden.
5.4.�Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage der Notwendigkeit der Erstellung oder der Ver�nderung einer Baute oder Anlage nach objektiven Kriterien. Sie h�ngt ab von der bestellten Oberfl�che, von der Art des Anbaus und der Produktion sowie von der Struktur, Gr�sse und Erforderlichkeit der Bewirtschaftung (Urteile 1C_110/2010 vom 26. Oktober 2010; 1C_565/2008 vom 19. Juni 2009 E. 2). An der betrieblichen Notwendigkeit eines Neubaus fehlt es von vornherein, wenn die vorgesehene Nutzung (allenfalls nach Umbau) in einer bereits vorhandenen Baute m�glich w�re (BGE 129 II 413 E. 3.2 S. 416; 123 II 499 E. 3b/cc S. 508; je mit Hinweis). Ist eine Neubaute erforderlich, so muss diese den objektiven Bed�rfnissen des Betriebs angepasst sein, namentlich mit Bezug auf ihre Gr�sse und ihren Standort (BGE 114 Ib 131 E. 3 S. 133 f. mit Hinweisen). Sie darf insbesondere nicht �berdimensioniert sein (BGE 132 II 10 E. 2.4 S. 17; 129 II 413 E. 3.2 S. 416; 125 II 278 E. 3a S. 281).
�Bei der Beurteilung, ob eine geplante Baute den Bed�rfnissen des Betriebs entspricht, ist prim�r auf die bestehenden Verh�ltnisse abzustellen. Gem�ss bundesgerichtlicher Praxis d�rfen aber auch k�nftige Bed�rfnisse ber�cksichtigt werden, soweit sie mit einiger Sicherheit feststehen und sie durch ein Betriebskonzept oder eine vergleichbare Grundlage ausgewiesen sind (BGE 113 Ib 138 E. 4c S. 140 f.). Zul�ssig ist insbesondere auch eine gewisse Betriebsreserve (Urteil 1C_647/2012 vom 3. September 2014 E. 9).
5.5.�Sowohl der Regierungsrat als auch das Verwaltungsgericht haben einen Augenschein unter Beizug von Fachleuten (das Verwaltungsgericht eines Fachrichters) durchgef�hrt. Sie sind aufgrund der vor Ort getroffenen Feststellungen zur �berzeugung gelangt, die geplante Maschinenhalle entspreche auch dimensionsm�ssig den betrieblichen Bed�rfnissen. Die zum Vergleich herangezogenen Richtmasse des FAT-Berichts best�tigen diese Annahme. Nach (f�r das Bundesgericht verbindlicher) Feststellung des Verwaltungsgerichts steht nach Abzug des (unbestrittenen) Futterlagers eine Einstellfl�che von 795 m
2�zur Verf�gung. Angesichts der massgeblichen Betriebsgr�sse von 33 ha ist gest�tzt auf den FAT-Bericht f�r einen gemischten Betrieb wie den vorliegenden ein Fl�chenbedarf von 811 m
2�f�r Einstellbed�rfnisse gerechtfertigt (vgl. FAT-Bericht Tab. 2 S. 2), was auch die Vorinstanz festgehalten hat. Erfahrungswerte und Richtmasse wie die im FAT-Bericht genannten fussen auf breiten statistischen Erhebungen und sind entsprechend aussagekr�ftig und verl�sslich (vgl. BGE 118 Ib 614 E. 4b S. 618). Gewiss sind sie f�r die Beh�rden nicht verbindlich und handelt es sich nur um Ausgangswerte; sie bed�rfen regelm�ssig der Verfeinerung unter Ber�cksichtigung der betriebsspezifischen Gegebenheiten, worauf auch der FAT-Bericht hinweist (vgl. S. 4). Hier haben aber die Beh�rden vor Ort unter Beizug von Fachleuten festgestellt, dass die betrieblichen Bed�rfnisse unter Ber�cksichtigung individueller Besonderheiten (insbesondere der auch f�r andere Betriebe eingesetzten M�hdrescher) den durchschnittlichen Verh�ltnissen entsprechen. Es sind keinerlei Umst�nde namhaft gemacht worden, die darauf hindeuten w�rden, dass diese Einsch�tzung falsch sein k�nnte. Bei dieser Sachlage erscheint es nicht als bundesrechtswidrig, dass die kantonalen Beh�rden auf die Richtwerte abgestellt haben, ohne wie im Normalfall ein detailliertes Verzeichnis der Maschinen und Ger�te und ein Einstellkonzept zu verlangen (vgl. beispielsweise FAT-Bericht Tab. 1 und Abb. 2 S. 2 f. und 9 ff.). Dem Nachweis an die betriebliche Erforderlichkeit ist unter den gegebenen Verh�ltnissen und der Verifizierung vor Ort durch zwei Instanzen Gen�ge getan.
�Nicht nur hinsichtlich der Einstellfl�che, sondern auch in Bezug auf die Geb�udeh�he kann das geplante Vorhaben nicht als �berdimensioniert bezeichnet werden. Die im FAT-Bericht beispielhaft erw�hnten Modelle f�r grosse Remisen mit Firstdach weisen zum Teil �hnliche Firsth�hen (vgl. Abb. 6 S. 5) bzw. Geb�udeh�hen auf (vgl. Abb. 8 S. 7), und die gegen�ber den Beispielen allenfalls gr�ssere Firsth�he des Vorhabens d�rfte nicht zuletzt auf den Umstand zur�ckzuf�hren sein, dass auch an der Hinterwand noch eine Raumh�he von ca. 4 m zur Verf�gung stehen soll. Solches Bestreben sprengt den Rahmen des betrieblichen Bedarfs nicht.
5.6.�Der Vorplatz erscheint nicht �berdimensioniert. Zwar trifft es zu, dass der FAT-Bericht f�r lange Fahrzeuge eine Vorplatztiefe von nur ca. neun Metern vorsieht (S. 4). Angesichts der Lage der geplanten Baute entlang der W.________strasse und des bereits teilweise bestehenden Kiesplatzes erscheint es aber zweckm�ssig, dass die Strasse mit den Maschinen direkt durch die verschiedenen Tore der Einstellhalle erreicht werden kann, soweit nicht verkehrstechnische Gr�nde dagegen sprechen.
6.1.�Die nach Art. 34 Abs. 4 lit. b RPV verlangte Interessenabw�gung bezieht sich namentlich auf die Standortwahl. Lenkender Massstab der Interessenabw�gung bilden die Ziele und Grunds�tze der Raumplanung (Art. 1 und 3 RPG; Urteile 1C_5/2015 vom 28. April 2015 E. 3; 1C_565/2008 vom 19. Juni 2009 E. 4.2.2; 1A.154/2002 vom 22. Januar 2003 E. 5.1).
6.2.�Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen haben die Vorinstanzen abgekl�rt, ob die Maschinenhalle in der benachbarten Bauzone untergebracht werden k�nnte. Dazu f�hrten sie aus, dass zwar eine landwirtschaftliche Betriebsbaute in der angrenzenden Wohn- und Gewerbezone zul�ssig sei, jedoch g�be es in dieser Zone weder un�berbaute Parzellen noch verf�gten die Beschwerdegegner dort �ber Bauland. Auch habe die Gemeinde sinngem�ss dargelegt, dass in der Bauzone kein geeignetes Mietobjekt f�r die Remisierung der Maschinen vorhanden sei. Die Verteilung der Betriebsgeb�ude auf mehrere Standorte widerspreche dem betrieblichen Bed�rfnis an einer Siedlungseinheit und der rationellen Bewirtschaftung des Bodens. Zudem m�sse das Futterlager nahe bei den Tieren errichtet werden. Im �brigen haben die Vorinstanzen die Einpassung der Bauvorhabens in die Umgebung eingehend gepr�ft und bejaht.
�Die Beschwerdef�hrerinnen legen nicht dar, inwiefern diese Erw�gungen unzutreffend sein sollten, sondern beschr�nken sich darauf vorzubringen, dass alternative Standorte vorzuziehen seien, ohne diese n�her zu umschreiben. Daraus, dass die Beschwerdegegner einen Teil ihrer Maschinen in gemieteten R�umen in der Bauzone untergebracht haben, l�sst sich nicht schliessen, dass dort gen�gend Raum f�r alle Maschinen und Ger�te zur Verf�gung st�nde und dass eine solche L�sung aus betrieblicher Sicht zweckm�ssig w�re. Ist in der Bauzone kein geeigneter Standort auszumachen und ist grunds�tzlich von der Zonenkonformit�t des Bauvorhabens in der Landwirtschaftszone auszugehen, wird der Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet durch den Neubau nicht verw�ssert. Vielmehr ist der Vorinstanz darin zuzustimmen, dass die Erstellung einer Einstellhalle am Siedlungsrand weniger zur Zersiedlung beitr�gt, als wenn ein Standort mitten in der Landwirtschaftszone gew�hlt w�rde. Hinsichtlich der zu erwartenden L�rmimmissionen r�umen die Beschwerdef�hrerinnen ein, dass die zul�ssigen Grenzwerte wohl nicht �berschritten w�rden (vgl. Entscheid des Regierungsrats vom 21. August 2013 E. 9.7). Mit Blick auf den Landschaftsschutz ist zudem positiv zu werten, dass der Neubau an Stelle einer bisherigen Baute errichtet werden soll (vgl. Urteil 1C_647/2012 vom 3. September 2014 E. 9). Schliesslich ist in Bezug auf die Interessenabw�gung nicht zu beanstanden, dass Kosten�berlegungen miteinbezogen worden sind.
7.1.�Gem�ss Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV darf eine Baubewilligung f�r die umstrittene Baute nur erteilt werden, wenn der Landwirtschaftsbetrieb voraussichtlich l�ngerfristig bestehen kann. Nach der Rechtsprechung erscheint es f�r die Beurteilung der l�ngerfristigen Existenzf�higkeit sinnvoll, das Bauvorhaben anhand eines vom Gesuchsteller beizubringenden Betriebskonzepts zu �berpr�fen, soweit es sich um ein gr�sseres Projekt handelt (BGE 133 II 370 E. 5 S. 378; 121 II 307 E. 5d S. 314). Dies gilt namentlich, wenn Bauten f�r neue Betriebszweige oder namhafte Erweiterungen bestimmter Zweige (BGE 133 II 370) oder zus�tzlicher Wohnraum ausserhalb des Baugebiets (BGE 121 II 307) erstellt werden sollen. Von dieser Regel kann im Sinne vereinfachter Anforderungen an den Nachweis der l�ngerfristigen Existenzf�higkeit abgewichen werden, wo die Weiterf�hrung des Betriebs personell auf l�ngere Sicht gesichert erscheint und aufgrund der Betriebsdaten - verglichen mit den Erfahrungswerten aus den statistischen Buchhaltungsauswertungen von Referenzbetrieben - mit grosser Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass der Betrieb auch mit den neu zu t�tigenden Investitionen l�ngerfristig existieren kann.
7.2.�Vorliegend erscheint die Betriebsnachfolge vorerst durch die Ehefrau und langfristig in der Person des Sohnes gesichert. Die Vorinstanz und der Regierungsrat sind davon ausgegangen, dass der Betrieb mit ca. 30 ha Nutzfl�che zu den �berdurchschnittlich grossen landwirtschaftlichen Gewerben geh�rt, die im Talgebiet bei gemischter Betriebsweise nach den Erfahrungswerten der Referenzbetriebe ein existenzsicherndes Einkommen bieten und eine gen�gende Eigenkapitalbildung erlauben (vgl. Grundlagenbericht Tab. C13, F10 und F13). Umst�nde, weshalb dies bezogen auf die Situation der Beschwerdegegner anders sein sollte, haben die kantonalen Beh�rden aufgrund der konkreten Verh�ltnisse nicht erkennen k�nnen. Im Gegenteil, die erg�nzende �bernahme von M�hdrescherarbeiten f�r andere Betriebe d�rfte sich positiv auf das Betriebsergebnis auswirken. Die Beschwerdef�hrerinnen behaupten zwar, der Betrieb befinde sich in schlechtem Zustand und gen�ge den Tierschutz- und Gew�sserschutzvorschriften nicht, doch ist dies unbelegt geblieben. Ein gewisser Nachholbedarf k�nnte zwar m�glicherweise dadurch entstanden sein, dass vor einigen Jahren eine Aussiedlung gepr�ft wurde und weitere Investitionen in dieser Zeit unterblieben. Damals wurde aber nach Angaben der kantonalen Beh�rden ein Mittelbedarf f�r die Aussiedlung erwogen und als finanzierbar erachtet, der denjenigen f�r die geplante Maschinenhalle um ein Mehrfaches �bersteigt und selbst einen gewissen Nachholbedarf als verkraftbar erscheinen l�sst. Im Weiteren geht es beim zu beurteilenden Vorhaben nicht um die Aufnahme eines neuen Betriebszweigs, eine �nderung der Betriebsstruktur oder die Erstellung von zus�tzlichem Wohnraum, das heisst um die �bernahme besonderer betrieblicher und finanzieller Risiken. Beabsichtigt sind bloss der Ersatz und die erg�nzende Erstellung von R�umlichkeiten, die f�r ein landwirtschaftliches Gewerbe unentbehrlich sind, keine weitreichenden betrieblichen Weichenstellungen beinhalten und bei normaler Ertragsstruktur und im Rahmen liegender Fremdfinanzierung keine besonderen Risiken f�r die Existenzf�higkeit des Betriebs beinhalten. Da die kantonalen Beh�rden hier davon ausgehen konnten, diese Voraussetzungen seien erf�llt, haben sie nicht gegen Bundesrecht verstossen, wenn sie die l�ngerfristige Existenzf�higkeit des Landwirtschaftsbetriebs als gen�gend erstellt beurteilt haben.
�Nach dem Ausgef�hrten erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen, womit die unterliegenden Beschwerdef�hrerinnen die Gerichtskosten zu tragen und den Beschwerdegegnern eine Parteientsch�digung auszurichten haben (Art. 66 und 68 BGG).
Die Beschwerdef�hrerinnen haben die privaten Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 4'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Villmergen, dem Regierungsrat, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, und dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.