Source: http://www.noebbc.at/logo_neu_noebbc/navigation/printderclubstatuten.htm
Timestamp: 2019-03-21 02:11:33
Document Index: 77277346

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 7', '§ 9', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 13', '§ 11', '§ 34']

NÖBBC - Druckausgabe
Bilanzbuchhalterclub
>>Der Club>>Statuten
STATUTEN des VEREINS "NÖ BILANZBUCHHALTERCLUB"
Hinweis: Personenbezogene Begriffe beziehen sich auf beide Geschlechter.
(1) Der Verein führt den Namen „NÖ BILANZBUCHHALTERCLUB“ kurz „NÖBBC“
(2) Er hat seinen Sitz in „3160 Traisen“.
(3) Der Verein erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet des Bundeslandes Niederösterreich.
(4) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Fortbildung seiner Mitglieder, die Beratung seiner Mitglieder in beruflichen Fragen sowie die berufliche Förderung seiner Mitglieder.
(1) Der Vereinszweck soll durch die folgenden angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
1. die Abhaltung von Lehrveranstaltungen, Vorträgen und ähnlichen zur Fortbildung geeigneten Veranstaltungen. Diese werden soweit wie möglich in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungsinstituten der Kammer der gewerblichen Wirtschaft durchgeführt, wobei auch die Zusammenarbeit mit anderen Bildungsträgern möglich ist.
2. die Abhaltung von Diskussionsrunden und geselligen Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch.
3. die Beratung seiner Mitglieder in beruflichen Fragen sowie die berufliche Förderung seiner Mitglieder insbesondere auch die Vermittlung von Arbeitsplätzen durch Weitergabe von Jobangeboten.
4. die Herausgabe eines Mitteilungsblattes sowie der Betrieb einer Vereinshomepage.
(3) Die erforderlichen materiellen Mittel für die Erreichung der Vereinsziele werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Erträgnisse aus Veranstaltungen und sonstige Zuwendungen aufgebracht.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die die Voraussetzungen für den Erwerb der Mitgliedschaft laut § 5 erfüllen.
(3) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern bzw. solche, die die Voraussetzungen für die ordentliche Mitgliedschaft nicht erfüllen, denen jedoch vom Vorstand trotzdem eine Mitgliedschaft zugestanden wird.
(1) Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die eine Bilanzbuchhalterprüfung erfolgreich abgelegt haben oder eine selbständige Tätigkeit in den Bereichen Buchhaltung, Personalverrechnung oder Controlling ausüben bzw. eine vom NÖ Bilanzbuchhalterclub als gleichwertig oder höher angesehene Qualifikation nachweisen können.
(2) Außerordentliche Mitglieder können natürliche oder juristische Personen werden.
(3) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(2) Der freiwillige Austritt kann nur mit Wirkung Ende eines Kalenderjahres erfolgen. Er muss dem Vorstand vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Der freiwillige Austritt entbindet nicht von der Erfüllung der bis zum Austrittszeitpunkt entstandenen Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz dreimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als ein Jahr mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis spätestens Ende Februar für das laufende Kalenderjahr in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Die Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung dieser Beiträge befreit.
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (siehe § 9 und § 10), der Vorstand (siehe § 11 bis § 13) , die Rechnungsprüfer (siehe § 14) und das Schiedsgericht (siehe § 15).
(1) Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich innerhalb von sechs Monaten nach Beginn des Kalenderjahres statt.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Viertel der stimmberechtigten (siehe § 7 Abs.1 und § 9 Abs. 6) Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen nach Einlangen des Antrages auf Einberufung beim Vorstand statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens vier Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
(7) Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;
(1) Der Vorstand besteht aus mindestens vier Mitgliedern
dem Obmann,
dem Kassier und
einem Stellvertreter dieser Vorstandsmitglieder.
(3) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich.
(7) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (siehe § 11 Abs. 9) und Rücktritt (siehe § 11 Abs. 10).
(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (siehe § 11 Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung;
Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern;
(1) Zur Vertretung nach außen sind der Obmann oder sein Stellvertreter sowie die vom Vereinsgesetz berechtigten Vorstandsmitglieder befugt. Schriftliche Ausfertigungen des Vereines bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften von mindestens zwei Mitgliedern des Vorstandes. In Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) vertritt der Kassier oder sein Stellvertreter und ein weiteres Vorstandsmitglied den Verein.
(2) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in § 13 Abs.1 genannten Funktionären erteilt werden.
(3) Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(4) Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(5) Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
(7) Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter.
(8) Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit der Einführung einer eigenen Ressortverteilung.
(1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(3) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Organe sinngemäß (§ 11 Abs. 3, 8, 9 und 10 letzter Satz).
(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das Schiedsgericht berufen.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits zwei Mitglieder des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein fünftes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
(2) Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
(3) Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden. Ein Anspruch der Mitglieder auf Ausschüttung des Vereinsvermögens besteht nicht.
(4) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Sicherheitsdirektion schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.