Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:77815-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Printing+and+Publishing&WT.rss_a=77815-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-06-05 07:38:26
Document Index: 193670889

Matched Legal Cases: ['§34', '§ 128', '§ 6', '§ 34', '§ 4', '§ 34', '§ 177', '§ 134', '§ 160']

Dienstleistungen - 77815-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 77815-2020
Deutschland-Kiel: Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
2020/S 033-077815
Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Ausländerangelegenheiten vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/
Andere Tätigkeit: Landesamt für Ausländerangelegenheiten
Wachdienst in der Landesunterkunft Neumünster
Das Landesamt für Ausländerangelegenheiten Schleswig-Holstein (LfA) betreibt in 24539 Neumünster, Haart 148 eine Landesunterkunft und Erstaufnahmeeinrichtung mit einer Kapazität von 650 Betten für die Bewohner.
Der Anbieter soll grundsätzlich folgenden Aufgaben wahrnehmen:
— Ein- und Auslasskontrolle bei Personen und Fahrzeugen,
— Absicherung der besonderen Schutzbereiche,
— Streifendienst,
— Ordnungsdienst Taschengeldzahlung,
— Ordnungsdienst bei der Verpflegungsausgabe,
— Ordnungsdienst im medizinischen Bereich,
— Bedienung der Brandmeldeanlage,
— Zuführung von Bewohnern zur Registrierung mit Ordnungsdienst im Verwaltungsbereich,
— Kenntnis, Achtung und Durchsetzung der Hausordnung, unter besonderer Berücksichtigung der Wahrung der Rechte der Bewohner*inneren (z.B. Wahrung der Privatsphäre und des Eigentums).
Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils 12 Monate, es sei denn, das LfA teilt mindestens 3 Monate vor Vertragsende schriftlich mit, dass der Vertrag nicht verlängert wird.
Das LfA kann jeweils 3 Monate vor Vertragsablauf erklären, dass der Vertrag für einen von 12 Monate abweichenden Zeitraum verlängert wird. Spätestes Vertragsende: 30.4.2024.
2) Nachweis der Erlaubnis der Bewachungstätigkeit des Unternehmers (Gewerbeerlaubnis nach §34 a der Gewerbeordnung (GewO).
3) Eigenerklärung, dass:
— Sie Ihren Verpflichtungen gem. § 128 GWB zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen sind und
4) Nachweis einer Haftpflichtversicherung gem. § 6 der Verordnung über das Bewachungsgewerbe (BewachV).
5) Angaben über aussagekräftige Referenzen der im Wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017 bis 2019) erbrachten und hinsichtlich Art und Umfang vergleichbarer Leistungen (hier: Wachdienst) unter Nennung von Leistungsumfang, Auftraggeber, Dauer des Auftrages sowie Auftragssumme inklusive Angaben zu Ansprechpartnern mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
6) Eigenerklärung, dass das einzusetzende Personal die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO besitzt.
7) Eigenerklärung (Formblatt), ob im Falle eines Auftrages, der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Die Eigenerklärung ist dem Angebot beizufügen, auch wenn zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe keine Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern vorgesehen ist.
Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, müssen die gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 VGSH erforderlichen Verpflichtungserklärungen mit Einreichung des Angebots abgeben. Die Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Alle Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens 6.3.2020 an die GMSH, z. H. Herrn Florian Seelig (e-Vergabesystem, E-Mail: Florian.Seelig@gmsh.de oder Fax: +49(0)431-599-1465) zu richten. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage-Antwortkatalog erfasst, der ständig unter www.e-vergabe-sh.de unter der Ausschreibung einsehbar ist.
1) Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens (max. 4 DIN-A-4-Seiten)
2) Eigenerklärung, dass ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister keine negativen Eintragungen enthält.
3) Eigenerklärung, dass die Unfallverhütungsvorschriften eingehalten werden,
4) Eigenerklärung, dass über zufällig bekannt gewordene personenbezogene Daten aus dienstlichen Vorgängen die Verschwiegenheit bewahrt wird,
5) Anforderungen an das Personal:
a) Nachweis der Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
b) Nachweis über Teilnahme am Lehrgang „interkulturelle Kompetenz“ oder ähnliche Lehrgänge
c) Aktueller Nachweis über eine Ausbildung in „Erster Hilfe“
d) Nachweis Brandschutzhelferausbildung
e) Auszug aus dem Bundeszentralregister zur Vorlage bei Behörden
f) Bereitschaft zur regelmäßigen Sicherheitsüberprüfung nach § 177 LVwG
g) Bereitschaft zum täglichen Umgang mit meist deutschsprachunkundigen Ausländerinnen und Ausländern
6) Angebotsschreiben (Formblatt)
7) Verzeichnis der Unterauftragnehmerleistungen (Formblatt)
8) Preisblatt (Formblatt)
9) Kalkulation des Stundenlohnes (Formblatt)
10) Konzept zur Erbringung der Leistung
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor Zuschlagserteilung gem. § 134 GWB informiert. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der zuständigen Vergabekammer überprüfen lassen. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist die vorhergehende Rüge des Verstoßes gegenüber der Vergabestelle. Ein Antrag auf Durchführung eines Vergabekammerverfahrens ist unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB)