Source: http://mtvtt.twoday.net/topics/TT-Regularien
Timestamp: 2017-08-23 02:11:04
Document Index: 256644403

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§7', '§7', '§7', '§7', '§8', '§3']

MTV Herrenhausen Tischtennis: TT-Regularien
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Tischtennisregelwerk
Um nach und nach Licht in einige Fragen der TT-Regeln zu bringen, veröffentlichen wir hier in loser Folge, Regel-Texte, eMails mit Erläuterungen und evtl. offene Fragen, die einer Klärung bedürfen.
Mit guten Beispiel geht hier der BTTV-Kreis Hassberge voran. Dort lässt sich nicht nur auf der Regel-Seite, sondern auch auf den anderen Seiten gut stöbern:
http://www.bttv-kreis-hassberge.de/kategorie/tischtennis-regeln/
mtv-herrenhausen-tt - 31. Mrz, 21:30
!!! VERGLEICH KOMMENTARE (ab Saison 2015/16) !!!
Da es immer wieder vorkommt, dass Ergebnisse von Spielen in unseren Staffeln verspätet eingetragen werden, was ich persönlich schade, ärgerlich bis hin zu dickbräsig finde (je nach Schludrigkeit), habe ich nach Vorgaben im Regelwerk gesucht. Und siehe da, sie sind vorhanden.
Wir müssen uns ja (noch;-) nicht um die Regelungen in höheren Ligen kümmern, wo zeitnahe Eintragungen Pflicht sind (ab 3. BL mit Liveticker, in der RL Eintrag direkt nach dem Spielende).
Bei uns hingegen ist es noch harmlos.
Fristen zur Ergebniserfassung im TTVN (ab 01.07.2007):
TTVN- und Bezirksebene:
Punktspielergebniserfassung (SMS oder Schnellerfassung) bis 6 Std. nach Spielbeginn (lt. Spielplan). Ausnahme Sonntagsspiele: Eingabe bis 18:00 Uhr bzw. bei länger dauernden Spielen unmittelbar nach Spielende.
Spielberichtserfassung bis 24 Std. nach Spielbeginn (lt. Spielplan)
Punktspielergebniserfassung (SMS oder Schnellerfassung) bis 12:00 Uhr am Folgetag des Spieltermins (lt. Spielplan). Ausnahme Sonntagsspiele: Eingabe bis 18:00 Uhr bzw. bei länger dauernden Spielen unmittelbar nach Spielende.
Spielberichtserfassung bis 48 Std. nach Spielbeginn (lt. Spielplan)
Wer es offiziell nachlesen möchte, kann das hier tun (Download auf der Seite unten).
mtv-herrenhausen-tt - 31. Mrz, 19:01
Ersatz spielen während der Relegation.
Wieder einmal haben wir eine Frage zur Regelauslegung unseres „Lieblingssportes“. Ab Ende einer Saison kann sich die Frage ergeben, wie das Ersatzspielen für eine Relegation organisiert ist. Falls eine Mannschaft in die Relegation geht, wie oft darf ein Spieler während einer Halbserie Ersatz spielen, bis er sich „festgespielt“ hat. Bleibt es bei dreimal oder ist es dreimal plus.
Die notwendigen Regeln stehen unter WO/AB, Abschnitt J: Bestimmungen für die Mannschaftskämpfe im Punktspielbetrieb (15. Auflage vom 04.07.2013):
§ 5.a Relegationsspiele und – sofern in den jeweiligen Durchführungsbestimmungen nichts anderes geregelt ist – Mannschaftskämpfe bei den Mannschaftsmeisterschaften gelten als Fortsetzung der Rückrunde.
§ 5.b Spieler, die während der Rückrunde nachgemeldet worden sind, dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn sie für mindestens drei Mannschaftskämpfe der Rückrunde einsatzberechtigt waren.
§ 6.a Alle Spieler aus unteren Mannschaften dürfen – ohne die Einsatzberechtigung für ihre bisherige Mannschaft zu verlieren – pro Halbserie in jeder oberen Mannschaft jeweils bis zu dreimal Ersatz spielen, wenn sie keinen Sperrvermerk haben und - falls es sich um weibliche Akteure aus einer gemischten Mannschaft handelt - in der oberen Mannschaft einsatzberechtigt sind (siehe WO/AB A 11.7 a).
§ 7.a Werden an einem Spieltag Mannschaftskämpfe mehrerer Mannschaften eines Vereins ausgetragen, so darf ein Spieler nicht zur gleichen Zeit in zwei Mannschaftskämpfen eingesetzt werden. Der Mannschaftskampf der Mannschaft, in dem er zeitlich zuerst mitwirkt, muss beendet sein, ehe der Mannschaftskampf der anderen Mannschaft, in dem er danach ebenfalls eingesetzt werden soll, durch die Begrüßung eröffnet wird.
Fazit: Es bleibt dabei. Ein Spieler darf pro Halbserie dreimal Ersatz spielen, bevor er sich „festspielt“. Und zwar inklusive der Relegation! Das sollte man auf jeden Fall beachten. Im Normalfall ist es kein Problem, da die Relegationsspiele erst nach Beendigung der regulären Saisonspiele stattfinden. Problematisch kann es aber werden, wenn mehrere Mannschaften zu Relegation zugelassen sind.
(Kwok-Wai Yu)
mtv-tt-yu - 31. Mrz, 19:00
Reservespieler – darf er spielen?
Nach dem letzten Heimspiel der 3. Herren waren wir uns wegen der Aufstellung nicht einig.
• Sicher war, dass Rene fünfmal hintereinander gefehlt hat und damit Reservespieler ist.
• Unsicher war, ob er trotzdem weiterhin für die 3. Herren spielen darf.
Die entsprechenden Regeln stehen unter WO/AB, Abschnitt I: Bestimmungen für die Mannschaftsmeldung im Punktspielbetrieb (15. Auflage vom 04.07.2013):
§7.c Nimmt ein Stammspieler in einer Halbserie fünfmal in ununterbrochener Reihenfolge an Meisterschaftsspielen seiner Mannschaft im Einzel nicht teil, so wird er am Anfang des Tages nach dem Beginn des fünften Spiels automatisch zum Reservespieler seiner Mannschaft.
§7.d Wenn ein Spieler als Stammspieler seiner Mannschaft ausscheidet, weil er
… durch fünfmaliges Fehlen in ununterbrochener Reihenfolge bei Meisterschaftsspielen seiner Mannschaft im Einzel zum Reservespieler dieser Mannschaft wird …
und dadurch seine bisherige Mannschaft nicht mehr die nach dem jeweiligen Spielsystem erforderliche Zahl von Stammspielern umfasst, so rückt am Anfang des Tages nach dem Ereignis mit diesem Zeitpunkt automatisch der nächstberechtigte Spieler auf, der damit zum Stammspieler seiner neuen Mannschaft wird.
Thema Aufrücken siehe §7.d, §7.e, §8.a, …
Fazit: Wenn ein Spieler fünfmal hintereinander fehlt, so wird er als Reservespieler geführt. Wie der Name Reservespieler sagt, darf er jederzeit wieder spielen. Er zählt nur nicht mehr als Stammspieler (jede Mannschaft muss mindestens sechs Stammspieler haben), d.h. jemand aus der unteren Mannschaft muss eventuell hochrutschen. Da die 3. Herren aber sieben Stammspieler haben, muss niemand aus der 4. Herren hochrutschen und Rene darf weiterhin für die 3. Herren spielen.
mtv-tt-yu - 31. Mrz, 18:58
Einzelaufstellung ändern?
Beim Punktspiel der 3.Herren waren wir wegen der Aufstellung nicht einig.
• Sicher war, dass die Einzelaufstellung erst nach den Doppel aufgestellt werden muss.
• Unsicher war, ob eine bereits aufgeschriebene Aufstellung wieder geändert werden kann/darf.
Unter WO/AB, Abschnitt D: Bestimmungen für Mannschaftswettbewerbe (15. Auflage vom 04.07.2013) steht:
§3.2 Die endgültige Einzelaufstellung erfolgt spätestens nach Beendigung des letzten Eingangsdoppels (bei Spielsystemen, die mit Doppel beginnen) und vor Beginn des ersten Einzels. Die Änderung einer vorher abgegebenen Einzelaufstellung ist bei allen Spielsystemen, die mit Doppeln beginnen, noch möglich.
Fazit: Wenn ich das richtig interpretiere, so ist eine Änderung der Einzelaufstellung möglich, auch wenn die Aufstellung bereits im Spielformular eingetragen ist. Wichtig ist, dass es spätestens vor Beginn des ersten Einzels erfolgt!
mtv-tt-yu - 2. Dez, 13:52
Weil es bei einem Punktspiel jüngst unklar war, hier der Regeltext zu Time-outs:
4.4.2.5	Sobald der Spieler (das Paar), der (das) Time-out verlangte, bereit ist weiterzuspielen, spätestens jedoch nach Ablauf einer Minute, wird die Karte bzw. Markierung entfernt und das Spiel wieder aufgenommen.
D.h. wenn ihr euer Time-out nehmt, braucht ihr also keine Rücksicht auf den Gegenspieler zu nehmen. Wenn ihr das Spiel fortführen wollt, geht es sofort weiter. Gleiches gilt selbstverständlich auch umgekehrt.
Hier der gesamte Text zum Thema Pausen und Unterbrechungen:
Grundsätzlich wird ein Individualspiel (d.h. Einzel oder Doppel) ohne Unterbrechungen geführt. Jedoch hat jeder Spieler das Recht auf
eine Pause von höchstens 1 Minute zwischen aufeinander folgenden Sätzen eines Individualspieles;
kurze Unterbrechungen zum Abtrocknen nach jeweils 6 Punkten von Beginn jedes Satzes an sowie beim Seitenwechsel im Entscheidungssatz eines Individualspiels.
Ein Spieler oder Paar kann eine "Time-out"-Periode (Auszeit) von bis zu 1 Minute während eines Individualspieles verlangen.
In einem Individualwettbewerb können die Spieler, das Paar oder der benannte Berater den Wunsch nach einem Time-out äußern, in einem Mannschaftswettbewerb der Spieler, das Paar oder der Mannschaftskapitän.
Wenn ein Spieler oder Paar und ein Berater oder Kapitän sich nicht einig sind, ob ein Time-out genommen werden soll, liegt die endgültige Entscheidung in einer Individualkonkurrenz beim Spieler oder Paar, in einer Mannschaftskonkurrenz beim Kapitän.
Time-out kann nur zwischen zwei Ballwechseln in einem Satz verlangt werden; die Absicht wird durch ein "T"-Zeichen mit den Händen angezeigt.
Bei einem berechtigten Wunsch auf Time-out unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und hält mit der Hand auf der Seite des Spielers (Paars), der (das) Time-out verlangt hatte, eine weiße Karte hoch. Die weiße Karte oder eine andere geeignete Markierung wird auf das Spielfeld des betreffenden Spielers (Paars) gelegt.
Sobald der Spieler (das Paar), der (das) Time-out verlangte, bereit ist weiterzuspielen, spätestens jedoch nach Ablauf einer Minute, wird die Karte bzw. Markierung entfernt und das Spiel wieder aufgenommen.
Wird ein berechtigter Wunsch auf Time-out gleichzeitig von beiden Spielern oder Paaren oder in ihrem Interesse geäußert, wird das Spiel wieder aufgenommen, wenn beide Spieler oder Paare spielbereit sind, spätestens jedoch nach Ablauf von 1 Minute. Im weiteren Verlauf dieses einzelnen Spiels hat dann keiner der Spieler (keines der Paare) Anspruch auf ein weiteres Time-out.
Zwischen aufeinander folgenden Individualspielen eines Mannschafts-kampfes dürfen keine Pausen eingelegt werden. Ausnahme: Ein Spieler, der in aufeinander folgenden Spielen antreten muss, kann zwischen solchen Spielen eine Pause von höchstens 5 Minuten verlangen.
Der Oberschiedsrichter kann eine Spielunterbrechung von so kurzer Dauer wie möglich, jedoch keinesfalls mehr als zehn Minuten gewähren, falls ein Spieler durch einen Unfall vorübergehend behindert ist. Voraussetzung dafür ist, dass die Unterbrechung nach Ansicht des Oberschiedsrichters den gegnerischen Spieler oder das gegnerische Paar nicht übermäßig benachteiligt.
Eine Spielunterbrechung darf nicht bei einer Spielunfähigkeit gewährt werden, die schon zu Beginn des Spiels bestand oder vernünftigerweise von da an erwartet werden musste, oder wenn sie auf die normalen Anstrengungen des Spiels zurückzuführen ist. Spielunfähigkeit durch Krampf oder Erschöpfung, hervorgerufen durch den gegenwärtigen Gesundheitszustand des Spielers oder durch die Spielweise, rechtfertigt eine solche Unterbrechung nicht, die nur bei Spielunfähigkeit infolge Unfalls, z. B. Verletzung durch einen Sturz, gewährt werden darf.
Wenn jemand im Spielraum (der Box) blutet, muss das Spiel sofort unterbrochen und darf erst wieder aufgenommen werden, wenn diese Person behandelt wurde und alle Blutspuren aus dem Spielraum (der Box) entfernt wurden.
Die Spieler müssen während des ganzen (Einzel- oder Doppel-) Spiels im Spielraum (der Box) oder in dessen Nähe bleiben. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Oberschiedsrichters. Während der Pausen zwischen den Sätzen und während Time-Outs dürfen sich die Spieler nicht mehr als drei Meter vom Spielraum (der Box) entfernt unter Aufsicht des Schiedsrichters aufhalten.
mtv-herrenhausen-tt - 30. Mai, 15:21
Noch betrifft es uns nicht direkt, aber wir wollen hoffen, dass genau das in Zukunft wieder der Fall ist.
Hier zum Thema eine Mail von Stefan Braunroth (ttvn Hannover)
da mich inzwischen schon einige Anfragen zum Thema Damen in Herrenmannschaften erreicht haben – hier nochmal eine Richtig- bzw. Klarstellung der Regularien, am Beispiel einer Mail, die ich bekommen habe (nicht wundern, ich habe die vorhergehende Mail anonymisiert):
Ich hoffe dass dieser Punkt nun eindeutig ist und bitte meinen Fehler zu entschuldigen.
Stefan Braunroth
ich habe gerade deine E-Mail gelesen, wobei bei mir noch eine Frage bzgl. einer (unklaren?) Formulierung aufgetaucht ist.
Ihr formuliert die Regelung der weiblichen Spielerinnen in Herrenmannschaften wie folgt:
"Der Bezirksverband hat gemeinsam mit seinen Kreisverbänden entschieden, dass maximal vier weibliche Aktive in männlichen Mannschaften als Stammspielerinnen gemeldet werden können."
Bei der Mannschaftsmeldung im Vorjahr war es mir NICHT möglich, zusätzlich zu den drei weiblichen Stammspielerinnen, auch zwei JES-Spielerinnen zu melden, laut TTVN Regelung geht es hierbei auch um vier SPIELERINNEN. Hat sich das geändert?
Das wäre für uns super, weil wir erneut vor derselben Problematik stehen!
----- Meine Antwort / Klarstellung -----------
die Regelungen des TTVN besagen:
11.7 a Regelungen für Punktspiele und Mannschaftsmeisterschaften
a.c Ein Verein darf in seinen gemischten Mannschaften im Herrenbereich insgesamt maximal vier, im Jugendbereich insgesamt maximal vier und im Schülerbereich insgesamt maximal vier weibliche Akteure melden, und zwar unabhängig davon, ob er mit einer oder mehreren Damen-, Mädchen- und/oder Schülerinnenmannschaften am Spielbetrieb teilnimmt.
Diese Änderungen treten am 01.07.2010 in Kraft.
Leider habe ich in meinem Info-Rundschreiben noch den alten Text erwischt (es gibt zwei TTVN - Beiratsbeschlüsse dazu vom 24.04. und 19.06.10), wobei im letzteren der Begriff Stammspieler extra rausgestrichen wurde. Das heißt 4 weibliche Akteure umschließt alles, Stammspielerinnen, NES, JES und alles was so denkbar ist. So wie ihr es vorhabt geht es leider nicht, die Regularien haben sich dahingehend zum Vorjahr nicht verändert. Ich habe deswegen eben extra nochmal beim TTVN (H.Heinrichsmeyer) nachgefragt, der es mir so bestätigt hat.
Ich leite diese Mail auch mal an alle Vereine des Regionsverbandes weiter (ohne deine Daten), da es eine wichtige Klarstellung ist.
mtv-herrenhausen-tt - 29. Mai, 10:15