Source: https://www.psychiatrische-tagesklinik-saeckingen.de/datenschutz/
Timestamp: 2018-12-14 17:01:19
Document Index: 255323417

Matched Legal Cases: ['Art. 9', '§ 630', 'Art. 9', 'Art. 9', '§ 301', 'Art. 9', '§ 299', '§ 136', '§ 630', '§ 199']

Datenschutz | Psychiatrische Tagesklinik Bad Säckingen
Wir wissen, dass Ihnen der sorgfältige Umgang mit Ihren persönlichen Daten wichtig ist. Der Schutz und die Sicherheit Ihrer personenbezogenen Daten sind deshalb für uns von größter Bedeutung. Damit Sie sich bei uns beim Datenschutz sicher fühlen können, erfolgt die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten bei uns unter strenger Beachtung EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der entsprechenden landesrechtlichen Spezialvorschriften. Ihre personenbezogenen Daten werden von uns nur verarbeitet, sofern eine Rechtsvorschrift dies erlaubt oder Sie zuvor eingewilligt haben.
Wir sind verantwortlich für Ihre Daten. Wir, das sind die Psychiatrische Tagesklinik Bad Säckingen, Nagaistr. 3, 79713 Bad Säckingen, Deutschland und unsere Dienstleister, die Ihre Daten in unserem Auftrag für die unten angegebenen Zwecke verarbeiten (im Folgenden: Psychiatrische Tagesklinik, wir, uns).
Sie erreichen uns neben der oben genannten Postanschrift auch per E-Mail unter zentrale@tagesklinik-saeckingen.de.
Die ergriffenen Maßnahmen sollen die Vertraulichkeit und Integrität Ihrer Daten gewährleisten sowie die Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Systeme und Dienste bei der Verarbeitung Ihrer Daten auf Dauer sicherstellen. Unsere Maßnahmen sollen außerdem die Verfügbarkeit der Daten und den Zugang zu ihnen bei einem physischen oder technischen Zwischenfall rasch wiederherstellen.
Zu unseren Sicherheitsmaßnahmen gehört auch eine Verschlüsselung Ihrer Daten. Alle Informationen, die Sie online eingeben, werden mit 256 Bit verschlüsselt und erst dann übermittelt. Unsere Datenverarbeitung und unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.
Unsere Mitarbeiter sind selbstverständlich schriftlich zur Vertraulichkeit und zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen der DSGVO verpflichtet und unterliegen der Schweigepflicht.
Wenn Sie eine Frage zum Datenschutz oder zur Datensicherheit haben erreichen Sie unseren Datenschutzbeauftragten per E-Mail unter datenschutz@tagesklinik-saeckingen.de oder per Post unter Psychiatrische Tagesklinik Bad Säckingen, Nagaistr. 3, 79713 Bad Säckingen.
4. Zwecke, für die Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden
Für Ihre patientenbezogene Versorgung / Behandlung notwendig sind dabei insbesondere Verarbeitungen Ihrer Daten aus präventiven, diagnostischen, therapeutischen, kurativen und auch nachsorgenden Gründen. Ebenso erfolgen Verarbeitungen – im Sinne einer bestmöglichen Versorgung – im Hinblick auf interdisziplinäre Konferenzen zur Analyse und Erörterung von Diagnostik und Therapie, zur Vor-, Mit-, Weiterversorgung bzgl. Diagnostik, Therapie, Befunden sowie Krankheitsstatus. Daneben werden Arztbriefe / Berichte geschrieben und es erfolgen Verarbeitungen aus Qualitätssicherungsgründen.
Neben diesen patientenbezogenen Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihrer Behandlung. Dies bedingt im Wesentlichen die Verarbeitung Ihrer Daten zur Patientenführung während der Maßnahme, zur Abrechnung Ihrer Behandlung, aus Gründen des Controllings / der Rechnungsprüfung, zur Geltendmachung, Ausübung sowie Verteidigung von Rechtsansprüchen. Ferner erfolgen Datenverarbeitungen zu Zwecken der Ausbildung, der Fort- und Weiterbildung von Ärzten und von Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesen, zur Forschung oder zu gesetzlich vorgesehenen Meldepflichten (z.B. an die Polizei aufgrund des Melderechts, an staatliche Gesundheitsämter aufgrund des Infektionsschutzgesetzes) sowie nicht zuletzt aus Gründen der Betreuung und Wartung von IT-Systemen und Anwendungen.
5. Von wem erhalten wir Ihre Daten?
Die entsprechenden Daten erheben wir grundsätzlich – sofern möglich – bei Ihnen selbst. Teilweise kann es jedoch auch vorkommen, dass wir von anderen Krankenhäusern, die etwa Ihre Erst- / Vor-Behandlung durchgeführt haben, von niedergelassenen Ärzten, Fachärzten, Medizinischen Versorgungszentren (sog. MVZ) oder Ihrem zuständigen Kostenträger, Sie betreffende personenbezogene Daten erhalten. Diese werden in unserer Einrichtung im Sinne einer einheitlichen Dokumentation mit Ihren übrigen Daten zusammengeführt.
Die an Ihrer Behandlung beteiligten Fachbereiche haben Zugriff auf Ihre Daten, wozu Ärzte/innen, Diplompsychologen/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Sozialarbeiter/innen, Ergo- und Kunsttherapeuten/innen, Bewegungstherapeuten/innen und ggf. Praktikanten/innen in Ausbildung, die an einer fachübergreifenden Behandlung teilnehmen oder die Verwaltung zu der auch der medizinische Schreibdienst, die Patientenverwaltung und die Leistungsabrechnung gehört.
7. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten durch den Träger
Die Grundlage dafür, dass der Einrichtungsträger Ihre Daten datenschutzrechtlich verarbeiten darf, ergibt sich hauptsächlich daraus, dass der Träger für die Versorgung und Behandlung von Patienten zuständig ist. Auf dieser Grundlage gibt es unterschiedliche Gesetze und Verordnungen, die dem Krankenhausträger eine Verarbeitung der Daten erlauben.
– Datenverarbeitungen zum Zwecke der Durchführung sowie Dokumentation des Behandlungsgeschehens einschließlich des innerärztlichen und interprofessionellen Austauschs im Krankenhaus über den Patienten für die Behandlung (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, Abs. 4 DS-GVO i.V.m. §§ 630a ff, 630f BGB i.V.m. entsprechenden landesrechtlichen Regelungen sofern vorhanden),
– Datenübermittlung an „Externe“ im Sinne einer gemeinsamen Behandlung (im Team), Zuziehung externer Konsiliarärzte, z.B. Labor, sowie Zuziehung externer Therapeuten (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, (, Abs.4) DS-GVO i.V.m. entsprechenden landesrechtlichen Regelungen sofern vorhanden),
– Datenübermittlung an die gesetzlichen Krankenkassen zum Zwecke der Abrechnung (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, Abs. 4 DS-GVO i.V.m. § 301 SGB V),
– Datenübermittlung zu Zwecken der Qualitätssicherung (Art. 9 Abs. 2i DS-GVO i.V.m. § 299 SGB V i.V.m. § 136 SGB V bzw. den Richtlinien des G-BA), usw..
8. Notwendigkeit der Angabe Ihrer Personalien
9. Mögliche Empfänger Ihrer Daten
– gesetzliche Krankenkassen sofern Sie gesetzlich versichert sind,
– private Krankenversicherungen sofern Sie privat versichert,
– Unfallversicherungsträger,
– Hausärzte,
– weiter-, nach- bzw. mitbehandelnde Ärzte,
– andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung oder Behandlung (z.B. Labore)
– externe Datenverarbeiter (sog. Auftragsverarbeiter)
10. Welche Daten werden im Einzelnen übermittelt?
den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Aufnahme sowie die Einweisungsdiagnose, die Aufnahmediagnose, bei einer Änderung der Aufnahmediagnose die nachfolgenden Diagnosen, die voraussichtliche Dauer der Behandlung sowie, falls diese überschritten wird, auf Verlangen der Krankenkasse die medizinische Begründung
Datum und Art der jeweils im Krankenhaus durchgeführten Maßnahmen und sonstigen Prozeduren
den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Entlassung oder der Verlegung sowie die für die Behandlung maßgebliche Hauptdiagnose und die Nebendiagnosen
Angaben über die während der Behandlung durchgeführten Behandlungen sowie Aussagen zur Arbeitsfähigkeit und Vorschläge für die Art der weiteren Behandlung mit Angabe geeigneter Einrichtungen
11. Widerruf erteilter Einwilligungen
12. Wahrnehmung berechtigter Interessen des Trägers
Sofern der Träger zur Durchsetzung seiner Ansprüche gegen Sie selbst oder Ihre Krankenkasse gezwungen ist, anwaltliche oder gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da die vom Einrichtungsträger gestellte Rechnung nicht beglichen wird, muss der Einrichtungsträger (zu Zwecken der Rechteverfolgung) die dafür notwendigen Daten zu Ihrer Person und Ihrer Behandlung offenbaren.
Der Einrichtungsträger ist gem. § 630f Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) dazu verpflichtet, eine Dokumentation über Ihre Behandlung zu führen. Dieser Verpflichtung kann er in Form einer in Papierform oder elektronisch geführten Patientenakte nachkommen. Diese Patientendokumentation wird auch nach Abschluss Ihrer Behandlung für lange Zeit verwahrt. Auch dazu besteht eine gesetzliche Verpflichtung.
Mit der Frage, wie lange die Dokumente im Einzelnen im Krankenhaus aufzubewahren sind, beschäftigen sich viele spezielle gesetzliche Regelungen.
Diese gesetzlichen Regelungen schreiben unterschiedliche Aufbewahrungsfristen vor.
Daneben ist zu beachten, dass Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen Patientenakten auch aus Gründen der Beweissicherung bis zu 30 Jahre lang aufbewahren. Dies folgt daraus, dass Schadensersatzansprüche, die Patienten gegenüber dem Krankenhaus geltend machen, gemäß § 199 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) spätestens in 30 Jahren verjähren. Ein Haftungsprozess könnte also erst Jahrzehnte nach Beendigung der Behandlung gegen den Träger anhängig gemacht werden. Würde die Einrichtung mit der Schadensersatzforderung eines Patienten wegen eines behaupteten Behandlungsfehlers konfrontiert und wären die entsprechenden Krankenunterlagen inzwischen vernichtet, könnte dies zu erheblichen prozessualen Nachteilen für die Rehabilitationseinrichtung führen.
14. Cookies?
15. Wie können Sie Ihre Datenschutzrechte wahrnehmen?
Kontaktieren Sie uns: Telefon 07761 939 7790 Mo - Fr 08:00 - 16:00 Uhr
Tel.: 07761 939 7790
Fax: 07761 939 7799
E-Mail: zentrale@tagesklinik-saeckingen.de
© 2018: Psychiatrische Tagesklinik Bad Säckingen