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Timestamp: 2016-10-28 08:31:21
Document Index: 138031819

Matched Legal Cases: ['Art. 89', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 152']

1P.439/2003 (10.09.2003)
1P.439/2003 /bie
Bundesgerichtspr�sident Aemisegger, Pr�sident.
S.________, Beschwerdef�hrer,
P.________, Beschwerdegegner,
Frey Heros�-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, Obere Vorstadt 38,
5000 Aarau.
Strafverfahren; Einstellungsverf�gung,
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 2. Juni 2003.
S.________ erstattete am 23. November 2002 Strafanzeige gegen P.________ wegen Diebstahls, Veruntreuung usw. Mit Verf�gung vom 17. M�rz 2003 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau entsprechend dem Antrag des Bezirksamtes Muri das Strafverfahren ein. Gegen diese Einstellungsverf�gung erhob S.________ Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau mit Entscheid vom 2. Juni 2003 abwies.
Gegen diesen Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau erhob S.________ mit Eingabe vom 25. Juli 2003 staatsrechtliche Beschwerde. Mit Schreiben vom 30. Juli 2003 teilte das Bundesgericht S.________ mit, dass seine Beschwerdelegitimation aufgrund einer vorl�ufigen Pr�fung fraglich sei. Ausserdem gen�ge seine Eingabe den gesetzlichen Anforderungen an eine staatsrechtliche Beschwerde nicht. Er k�nne jedoch seine Beschwerde innert der 30-t�gigen Beschwerdefrist gem�ss Art. 89 OG noch verbessern.
Innert Frist reichte S.________ keine Beschwerdeerg�nzung ein.
Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene R�gen. Auf unbegr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen).
Diesen Anforderungen vermag die Eingabe vom 25. Juli 2003 nicht zu gen�gen, da der Beschwerdef�hrer jegliche Auseinandersetzung mit der Begr�ndung im angefochtenen Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen unterl�sst. Mangels einer gen�genden Begr�ndung ist deshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten. Somit kann offen bleiben, inwieweit der Beschwerdef�hrer �berhaupt legitimiert ist, den Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen mit staatsrechtlicher Beschwerde anzufechten (vgl. BGE 128 I 218 E. 1.1)
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG).
Angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden (Art. 152 OG).