Source: http://www.lexetius.com/AufenthG/26
Timestamp: 2018-01-18 21:55:14
Document Index: 328961530

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 26', '§ 25', '§ 3', '§ 4', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 35', '§ 235', '§ 25', '§ 9', '§ 9', '§ 35', '§ 23', '§ 9', '§ 9', '§ 55', '§ 35', '§ 26', '§ 25']

[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 26 AufenthG [>]
Abschnitt 5. Aufenthalt aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen
Paragraf 26. Dauer des Aufenthalts
1§ 26. Dauer des Aufenthalts.
2(1) [1] Die Aufenthaltserlaubnis nach diesem Abschnitt kann für jeweils längstens drei Jahre erteilt und verlängert werden, in den Fällen des § 25 Abs. 4 Satz 1 und Abs. 5 jedoch für längstens sechs Monate, solange sich der Ausländer noch nicht mindestens 18 Monate rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat. 3[2] Asylberechtigten und Ausländern, denen die Flüchtlingseigenschaft im Sinne des § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes zuerkannt worden ist, wird die Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre erteilt. 4[3] Subsidiär Schutzberechtigten im Sinne des § 4 Absatz 1 des Asylgesetzes wird die Aufenthaltserlaubnis für ein Jahr erteilt, bei Verlängerung für zwei weitere Jahre. 5[4] Ausländern, die die Voraussetzungen des § 25 Absatz 3 erfüllen, wird die Aufenthaltserlaubnis für mindestens ein Jahr erteilt. 6[5] Die Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 4a Satz 1 und Absatz 4b werden jeweils für ein Jahr, Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 4a Satz 3 jeweils für zwei Jahre erteilt und verlängert; in begründeten Einzelfällen ist eine längere Geltungsdauer zulässig.
7(3) [1] Einem Ausländer, der eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 1 oder 2 Satz 1 erste Alternative besitzt, ist eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn
[2] § 9 Absatz 2 Satz 2 bis 6, § 9 Absatz 3 Satz 1 und § 9 Absatz 4 finden entsprechend Anwendung; von der Voraussetzung in Satz 1 Nummer 3 wird auch abgesehen, wenn der Ausländer die Regelaltersgrenze nach § 35 Satz 2 oder § 235 Absatz 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch erreicht hat. [3] Abweichend von Satz 1 und 2 ist einem Ausländer, der eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 1 oder 2 Satz 1 erste Alternative besitzt, eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn
[4] In den Fällen des Satzes 3 finden § 9 Absatz 3 Satz 1 und § 9 Absatz 4 entsprechend Anwendung. [5] Für Kinder, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres nach Deutschland eingereist sind, kann § 35 entsprechend angewandt werden. [6] Die Sätze 1 bis 5 gelten auch für einen Ausländer, der eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4 besitzt, es sei denn, es liegen die Voraussetzungen für eine Rücknahme vor.
(4) 8[1] Im Übrigen kann einem Ausländer, der eine Aufenthaltserlaubnis nach diesem Abschnitt besitzt, eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden, wenn die in § 9 Abs. 2 Satz 1 bezeichneten Voraussetzungen vorliegen. [2] § 9 Abs. 2 Satz 2 bis 6 gilt entsprechend. 9[3] Die Aufenthaltszeit des der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis vorangegangenen Asylverfahrens wird abweichend von § 55 Abs. 3 des Asylgesetzes auf die Frist angerechnet. [4] Für Kinder, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres nach Deutschland eingereist sind, kann § 35 entsprechend angewandt werden.
[26. November 2011–1. Dezember 2013]
2. 28. August 2007: Artt. 1 Nr. 18, 10 Abs. 1 des Gesetzes vom 19. August 2007.
4. 24. Oktober 2015: Artt. 3 Nr. 21, 15 Abs. 1 des Gesetzes vom 20. Oktober 2015.
5. 1. Dezember 2013: Artt. 2 Nr. 3 Buchst. a, 7 S. 1 des Gesetzes vom 28. August 2013.
6. 1. August 2015: Artt. 1 Nr. 14 Buchst. a, 9 S. 2 des Gesetzes vom 27. Juli 2015.
7. 6. August 2016: Artt. 5 Nr. 5, 8 Abs. 1 des Gesetzes vom 31. Juli 2016.
8. 1. August 2015: Artt. 1 Nr. 14 Buchst. c, 9 S. 2 des Gesetzes vom 27. Juli 2015.
Umfeld von § 26 AufenthG
§ 25b AufenthG. Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration