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Timestamp: 2017-12-13 05:31:08
Document Index: 233619616

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 51', '§ 4', '§ 4', '§ 4', 'Art. 62', 'Art. 62', '§ 5']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Würzburg (ID:10204171)
> DTAD-ID: 10204171
Tragwerksplanung für Gebäude für den Neubau der Kopfkliniken (1. Bauabschnitt) für das Universitätsklinikum der Julius-Maximilian-Universität Würzburg. VOF-Vergabeverfahren als zweistufiges...
Kontaktstelle: Staatliches Bauamt Würzburg
Tragwerksplanung für Gebäude für den Neubau der Kopfkliniken (1. Bauabschnitt) für das Universitätsklinikum der Julius-Maximilian-Universität Würzburg.
VOF-Vergabeverfahren als zweistufiges Verfahren (Auswahlverfahren zur Auswahl von mind. 3 Bewerbern für das anschließende Verhandlungsverfahren nach § 3 VOF).
Gegenstand des Auftrages ist die Vergabe Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI, Gebäude und Baugrubensicherung einschließlich der Gebäudeabbruch der Hörsäle und des Laborbereiches zur Baufeldfreimachung. Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungsphasen 2 bis 4 nach § 51 HOAI zu vergeben. Die Leistungsphasen 5 und 6 werden, abhängig von der Weiterführung des Projekts, stufenweise und zu den vereinbarten Vertragsbedingungen beauftragt. Voraussichtlich erfolgt die Einstufung des Bauvorhabens ind Honorarzone V für den Neubau der Kopfklinik. Beginn der Projektarbeit (Neubau Kopfklinik, 1. BA): Januar 2015.
Nachrichtlich: Beginn der Projektarbeit (Erschließungsmaßnahme): Januar 2015.
Neubau der Kopfklinik (1. Bauabschnitt) für das Universitätsklinikum der Julius-Maximilian-Universität Würzburg.
Die Kopfklinik am Universitätsklinikum Würzburg bündelt verschiedene medizinische Fächer:
— Augenklinik und Poliklinik,
— Klinik und Poliklinik für HNO-Krankheiten,
— Neurochirurgische Klinik und Poliklinik,
— Abteilung für Neuroradiologie.
Die Kopfklinik (Baujahr 1966-1975) stellt versorgungstechnisch einen zentralen Knotenpunkt in der Infrastruktur des Universitätsklinikums Würzburg dar. Sie bildet die Verbindung zwischen dem Südgelände (Altklinikum) und dem Nordgelände (Zentrum Innere Medizin, Zentrum Operative Medizin).
Seit mehreren Jahren steht am Universitätsklinikum Würzburg die Erneuerung der Kopfklinik an. Auslöser hierfür sind die baulichen und technischen Anlagen, die den heutigen technischen Standards (z. B. Brandschutz) sowie den Anforderungen der Medizintechnik nicht mehr genügen.
Die technischen Anlagen sind nach 40-jähriger intensiver Nutzung verbraucht und extrem schadenanfällig. Auch die OP-Bereiche der HNO- und Augenklinik sind in einem sanierungsbedürftigen Zustand.
Im Zuge der Erneuerung der Kopfkliniken am bestehenden Standort sollen in mehreren Bauabschnitten, unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs, die bestehenden Gebäude durch Neubauten ersetzt werden. Dazu soll im 1. BA der zentrale Funktionsbau mit einer Nutzfläche von ca. 11 000 m² – im Wesentlichen für Interdisziplinäre Notaufnahme, Neuroradiologie, OP-Bereich mit 14 Sälen, Zentralsterilisation, Intensiv- und Allgemeinpflege – geplant werden. Die Gesamtbaukosten sind mit rund 113 000 000 EUR brutto veranschlagt (KG 300 + 400 rund 74 000 000 brutto).
Zeitgleich zum Neubau der Kopfkliniken (1. BA) wird durch ein anderes Büro die zugehörige Erschließungsmaßnahme durchgeführt, um die Versorgung mit Wärme (Dampf) und Kälte sowie die Deckung des elektrischen Leistungsbedarfs des Klinikbaus sicherzustellen. Die Gesamtbaukosten sind mit rund 10 800 000 EUR veranschlagt. Deshalb ist auf die Schnittstellenproblematik zu achten.
Siehe Nr. II.1.5).
401156-2014
MNR 15184 E 4208 Tragwerksplanung
Der Teilnahmeantrag ist unterschrieben zusammen mit den weiteren Bewerbungsunterlagen im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung Teilnahmeantrag VOF-Verfahren der Fachplanung Tragwerksplanung für die Baumaßnahme – Neubau der Kopfklinik (1. Bauabschnitt) für das Universitätsklinikum der Julius-Maximilian-Universität Würzburg – beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Der Teilnahmeantrag und alle weiteren Unterlagen für die Bewerbung können bei der Kontaktstelle nach Nr. I.1) angefordert werden oder unter http://www.stbawue.bayern.de/wir_ueber_uns/vofverfahren_wettbewerbe.php heruntergeladen werden.
Die Anzahl der kompletten Bewerbungsunterlagen soll maximal 20 Seite DIN A 4, sonstige Unterlagen in DIN A 3 maximal 3 Seiten nicht überschreiten.
Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Vertragsgrundlage werden das Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (siehe VHF Bayern Nr. VII.12).
Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Zur Bewerbung ist das Bewerbungsformblatt zu verwenden. Es ist über die Internetseite des Staatlichen Bauamtes Würzburg – http://www.stbawue.bayern.de/wir_ueber_uns/vofverfahren_wettbewerbe.php abzurufen.
c) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, aufgrund der in § 4 VOF genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist. Anstatt dieser schriftlichen Erklärung kann der Bewerber seinen Bewerbungsunterlagen einen Bundeszentralregisterauszug oder gleichwertige Erklärung § 4 (7) beilegen;
d) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 lit. a-g sowie Abs. 9 lit. a-e VOF;
e) Nachweis der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen über:
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, beratender Ingenieur, Stadtplaner) gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007,
— Berechtigung zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises gemäß Art. 62 Abs. 2 BayBO,
— erforderlichen Kenntnissen des Brandschutzes gemäß Art. 62 BayBO durch Eintragung in einer eigenen Liste der Bayer. Architekten- oder Ingenieurekammer Bau.
f) Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
g) Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens.
Bilanzen/Bilanzauszüge falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist.
Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleitungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Angaben ob oder auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, bzw. ob oder auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten.
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen. sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch für die betreffende Niederlassung zu erstellen.
Auflistung der wesentlichen, vom Bewerber in den letzten 7 Jahren erbrachten Leistungen (aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten), mit Angabe der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten der Maßnahme, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, des öffentlichen oder privaten Auftraggebers sowie einer Bescheinigung dieser Auftraggeber. Die Auflistung ist auf max. 6 Projekte zu beschränken.
Angaben mit Namen und beruflicher Qualifizierung der technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen und Mitarbeiter.
Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten sowie die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft und/oder der Kapazitäten anderer Unternehmen, gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) gem. § 5 Abs. 5 lit. D VOF, differenziert nach freien Mitarbeitern und Festangestellten.
Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, derer sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages bedienen will, ist auf Anforderung nachzureichen.
Beschreibung der Bürostruktur, Arbeitsweise, Bürogröße, interne Organisation anhand eines Organigramms inkl. Beschreibung der Bürophilosophie.
Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten, z. B. Fortbildungszertifikate.
Konkrete Beschreibung von 2 bis 3 vergleichbaren Referenzprojekten mit Angabe von Objektbezeichnung, Größe und Art der vergleichbaren Leistung, Bauherr, Ausführungszeit, ausgeführte Leistungsstufen, Projektleiter/verantwortlicher Personenkreis, öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Ansprechpartner, Darstellung der Arbeitsweise.
Sonstige Bewertungskriterien: Vollständigkeit und Struktur der Bewerbungsunterlagen.
Angaben zum Umgang mit einem vom Auftraggeber beabsichtigten virtuellen Projektraum.