Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/saechswahlg/6
Timestamp: 2017-02-25 00:27:25
Document Index: 122495515

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 6', '§ 6', '§ 1', '§ 1', '§ 63', '§ 45', '§ 5', '§ 7']

§ 6 SächsWahlG, Wahl nach Landeslisten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 6 SächsWahlG, Wahl nach Landeslisten Inhaltsübersicht
Gesetz über die Wahlen zum Sächsischen Landtag (Sächsisches Wahlgesetz - SächsWa...…§ 6 SächsWahlG, Wahl nach Landeslisten§ 7 SächsWahlG, Wahlorgane§ 8 SächsWahlG, Berufung der Wahlorgane§ 9 SächsWahlG, Tätigkeit der Wahlausschüsse und Wahlvorstände§ 10 SächsWahlG, Ehrenämter§ 11 SächsWahlG, Wahlrecht§ 12 SächsWahlG, Ausschluss vom Wahlrecht§ 13 SächsWahlG, Ausübung des Wahlrechts§ 14 SächsWahlG, Wählbarkeit§ 15 SächsWahlG, Ausschluss von der Wählbarkeit§ 16 SächsWahlG, Wahltag, Wahlzeit§ 17 SächsWahlG, Wählerverzeichnis und Wahlschein§ 18 SächsWahlG, Wahlvorschlagsrecht, Beteiligungsanzeige§ 19 SächsWahlG, Einreichung der Wahlvorschläge§ 20 SächsWahlG, Inhalt und Form der Kreiswahlvorschläge§ 21 SächsWahlG, Aufstellung von Parteibewerbern§ 22 SächsWahlG, Vertrauensperson§ 23 SächsWahlG, Zurücknahme von Kreiswahlvorschlägen§ 24 SächsWahlG, Änderung von Kreiswahlvorschlägen§ 25 SächsWahlG, Beseitigung von Mängeln§ 26 SächsWahlG, Zulassung der Kreiswahlvorschläge…Anlage 1 SächsWahlG, Wahlkreiseinteilung
§ 6 SächsWahlG, Wahl nach Landeslisten
§ 6 SächsWahlGGesetz über die Wahlen zum Sächsischen Landtag (Sächsisches Wahlgesetz - SächsWahlG)Landesrecht SachsenErster Teil – WahlsystemTitel: Gesetz über die Wahlen zum Sächsischen Landtag (Sächsisches Wahlgesetz - SächsWahlG)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsWahlGGliederungs-Nr.: 113-3Normtyp: Gesetz(1) Bei Verteilung der Sitze auf die Landeslisten werden nur Parteien berücksichtigt, die mindestens fünf Prozent der abgegebenen gültigen Listenstimmen erhalten oder in mindestens zwei Wahlkreisen ein Direktmandat errungen haben.(2) Von der Gesamtzahl der Abgeordneten (§ 1 Abs. 1) wird die Zahl jener erfolgreichen Wahlkreisbewerber (Direktkandidaten) abgezogen, die nicht von einer nach Absatz 1 zu berücksichtigenden Partei vorgeschlagen worden sind.(3) Die nach Absatz 2 verbleibenden Sitze werden auf die gemäß Absatz 1 berücksichtigungsfähigen Parteien nach dem d'Hondtschen Höchstzahlverfahren verteilt: Es werden die für jede Landesliste einer Partei insgesamt abgegebenen Listenstimmen zusammengezählt und die Gesamtstimmenzahl einer jeden Landesliste nacheinander solange durch 1, 2, 3, 4 usw. geteilt, bis so viele Höchstzahlen ermittelt sind, als Sitze zu vergeben sind. Jeder Landesliste wird dabei der Reihe nach so oft ein Mandat angerechnet, als sie jeweils die höchste Teilungszahl aufweist. Ergeben sich für den letzten Sitz oder die letzten Sitze gleiche Höchstzahlen für eine größere Anzahl von Landeslisten, als Sitze zu vergeben sind, entscheidet das vom Landeswahlleiter zu ziehende Los.(4) Erhält bei der Verteilung der Sitze nach Absatz 3 eine Landesliste auf die mehr als die Hälfte der Gesamtzahl der Listenstimmen aller zu berücksichtigenden Landeslisten entfallen ist, nicht mehr als die Hälfte der zu vergebenden Sitze, wird ihr von den nach Absatz 3 zu vergebenden Sitzen abweichend von Absatz 3 zunächst ein weiterer Sitz zugeteilt. Die restlichen Sitze werden dann nach Absatz 3 zugeteilt.(5) Von der für jede Landesliste so ermittelten Zahl der Sitze werden die von der Partei in den Wahlkreisen errungenen Direktmandate abgezogen. Die restlichen Sitze werden aus der Landesliste in der dort festgelegten Reihenfolge besetzt. Bewerber, die in einem Wahlkreis direkt gewählt sind, bleiben auf der Landesliste unberücksichtigt. Entfallen auf eine Landesliste mehr Sitze, als Bewerber benannt sind, so bleiben diese Sitze unbesetzt.(6) In den Wahlkreisen errungene Direktmandate verbleiben einer Partei auch dann, wenn die Summe dieser Sitze die nach den Absätzen 3 und 4 ermittelte Zahl übersteigt (Überhangmandate). Die übrigen Landeslisten erhalten Ausgleichsmandate, wenn auf sie höhere Höchstzahlen entfallen als auf das letzte Überhangmandat. Die Zahl der Ausgleichsmandate darf die der Überhangmandate nicht übersteigen. Die Gesamtzahl der Abgeordneten (§ 1 Abs. 1) erhöht sich um die Zahl der Überhang- und Ausgleichsmandate.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 63 LWO, Ermittlung und Feststellung des Listenstimmenergebnisses im Wahlgebiet§ 45 SächsWahlG, Verlust der Mitgliedschaft im Landtag
§ 5 SächsWahlG, Wahl in den Wahlkreisen§ 7 SächsWahlG, Wahlorgane