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Timestamp: 2016-10-26 15:29:56
Document Index: 280522264

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 4', 'BGE', 'in fine', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 61', 'Art. 6', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 6', 'EuG', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 14', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 61']

8C_426/2011 (29.09.2011)
A.a S.________, geboren 1971, hatte am 26. April 2004 einen Unfall erlitten. Beim Mutter/Kind (MuKi)-Turnen war ihr dreij�hriger Sohn beim Herunterklettern auf der Sprossenwand ausgerutscht und der Mutter, welche ihn auffangen wollte, auf die rechte Schulter gefallen. Nachdem sie schon zuvor unter Nacken- und Kopfschmerzen (Migr�ne) gelitten hatte, indessen bis zur Geburt ihres Sohnes voll arbeitsf�hig gewesen war, klagte sie nach dem Unfall unter anhaltenden Beschwerden, die auch nach umfangreichen Abkl�rungen und verschiedenen Rehabilitationsaufenthalten keine Linderung erfuhren. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) schloss den Fall per 30. November 2006 folgenlos ab. Ihr Einspracheentscheid vom 9. August 2007 wurde letztinstanzlich am 3. Februar 2009 best�tigt (Urteil 8C_792/2008). Dabei wurde festgehalten, dass die Vorinstanz aufgrund der medizinischen Akten nicht mit letzter Sicherheit habe beurteilen k�nnen, ob die Versicherte ein Schleuder- oder Sch�del-Hirntrauma erlitten habe; indessen stehe zuverl�ssig fest, dass die Beschwerden organisch objektiv nicht ausgewiesen seien. Die f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzte Ad�quanz wurde nach der sogenannten Schleudertrauma-Praxis gem�ss BGE 134 V 109 gepr�ft und mit Verwaltung und Vorinstanz verneint.
A.b Die IV-Stelle Bern hatte den Anspruch auf Versicherungsleistungen zwischenzeitlich mit Verf�gung vom 27. September 2007 ebenfalls abgelehnt; diese war vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 14. August 2008 best�tigt worden.
A.c Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 13. M�rz 2009 gut und wies die Sache zu weiteren Abkl�rungen und zu neuer Verf�gung �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente an die IV-Stelle zur�ck (8C_793/2008). Es zog in Erw�gung, dass die �rzte der Gutachtenstelle X.________, welche von der Beschwerdef�hrerin zur Abkl�rung der gesundheitlichen Folgen des am 26. April 2004 erlittenen Unfalls beauftragt worden waren, gem�ss Gutachten vom 23. November 2006 Cervicocephalea, Cervicobrachialgien und ein Panvertebralsyndrom mit sekund�rer Fibromyalgieentwicklung, neurovegetativer und neuropsychologischer sowie psychischer St�rung diagnostiziert hatten, welche Leiden nach Auffassung der Gutachter zu einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit sowohl im angestammten Beruf als kaufm�nnische Angestellte als auch in einer leidensangepassten T�tigkeit f�hrten. Dem sei das kantonale Gericht wegen mangelnder Schl�ssigkeit des Gutachtens in entscheidwesentlichen Fragen zu Recht nicht gefolgt; indessen h�tte ohne weitere Beweisvorkehren von der Einsch�tzung der Gutachter nicht abgewichen werden d�rfen. Es sei ein neues Gutachten einzuholen zur Pr�fung, ob und inwieweit die organischen Beschwerden zu einer Einschr�nkung in einer angepassten T�tigkeit f�hrten, und zu kl�ren, ob die nicht organischen, psychischen St�rungen im Sinne der Rechtsprechung (BGE 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353) �berwindbar seien.
A.d Die IV-Stelle Bern beauftragte in der Folge die Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS) Y.________ mit der Begutachtung der Versicherten. Gest�tzt auf das orthop�dische Gutachten vom 17. September 2009 mit neuropsychologischem Konsilium vom 10. Juni 2009 und psychiatrischem Teilgutachten vom 22. Juni 2009 lehnte die IV-Stelle Bern den Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verf�gung vom 26. Februar 2010 erneut ab.
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr eine "Rente auf der Basis von 100 %" zuzusprechen. Mit Eingabe vom 30. August 2011 l�sst sie noch einmal Stellung nehmen, namentlich zum zwischenzeitlich ergangenen Urteil BGE 137 V 210 zur Einholung von Administrativ- und Gerichtsgutachten bei Medizinischen Abkl�rungsstellen (MEDAS).
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zu den Begriffen der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), insbesondere auch bei Beeintr�chtigungen der psychischen Gesundheit (BGE 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; 127 V 294 E. 4c in fine S. 298), zum Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 IVG), zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG), zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99; 125 V 256 E. 4 S. 261 f.; vgl. auch AHI 2002 S. 62, I 82/01 E. 4b/cc) sowie zum Beweiswert von Arztberichten und medizinischen Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.; vgl. auch BGE 135 V 465 E. 4.3 S. 468 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Nach W�rdigung der medizinischen Unterlagen, namentlich des Gutachtens der MEDAS Y.________ vom 17. September 2009 sowie des von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Verlaufsgutachtens des Dr. med. H.________ vom 16. Februar 2010, welcher bei der Begutachtung mitgewirkt hatte, hat das kantonale Gericht dem Gutachten der MEDAS Y.________ vollen Beweiswert zuerkannt, zumal sich in den Einsch�tzungen der genannten Gutachter hinsichtlich der Befunderhebung keine Widerspr�che ergaben und das Gutachten die rechtsprechungsgem�ssen Anforderungen erf�llte. Es ist ihm zu entnehmen, dass die R�ntgenuntersuchung der Halswirbels�ule ein altersentsprechend normales Bild ergab und weder degenerative noch posttraumatische Ver�nderungen zeigte. Orthop�disch manualdiagnostisch wurde eine eingeschr�nkte Beweglichkeit (Dysfunktion) festgestellt, was sich auch auf die Belastbarkeit auswirke, eine Erwerbst�tigkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit indessen vollumf�nglich zulasse. Es wurde mit Blick auf die genannten Limitierungen eine leichte wechselbelastende B�ro- oder andere T�tigkeit empfohlen, wobei eine besondere geistige Beanspruchung zu vermeiden sei, da die k�rperlichen Befunde der Halswirbels�ule Nacken- und Kopfschmerzen generierten. Die Vorinstanz hat weiter festgestellt, dass die Beschwerden auch im �brigen organisch objektiv nicht ausgewiesen sind und aus psychiatrischer Sicht keine gesundheitlichen Beeintr�chtigungen vorliegen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt namentlich, dass sie durch eine MEDAS begutachtet worden sei, und begr�ndet eingehend, weshalb die Einholung des MEDAS-Gutachtens und dessen Verwendung als Entscheidgrundlage auch im vorinstanzlichen Verfahren ihrer Auffassung nach unzul�ssig sei, wobei sie sich auf Art. 6 EMRK beruft. Sie macht sinngem�ss im Wesentlichen geltend, sie sei mit der Untersuchung in der MEDAS nicht einverstanden gewesen und habe sich dazu auch nicht �ussern k�nnen. Des Weiteren sei das Gutachten der MEDAS Y.________ nicht schl�ssig, sodass das kantonale Gericht ohne Mitwirkung eines Fachrichters darauf nicht h�tte abstellen d�rfen. Zu Unrecht habe die Vorinstanz kein Gerichtsgutachten eingeholt und auch keine �ffentliche Verhandlung mit Befragung von Zeugen durchgef�hrt und ihr damit die eigene Beweisf�hrung verweigert.
F�r den Prozess vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt Art. 61 lit. a ATSG, dass das Verfahren in der Regel �ffentlich ist. Es wird damit der von Art. 6 Ziff. 1 EMRK geforderten �ffentlichkeit des Verfahrens Rechnung getragen (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 30 zu Art. 61 ATSG), welche im erstinstanzlichen Rechtsmittelverfahren zu gew�hrleisten ist (BGE 122 V 47 E. 3 S. 54 mit Hinweisen; in BGE 131 V 286 nicht publizierte E. 1.2 des Urteils C 13/05 vom 24. August 2005).
Das kantonale Gericht hat eine �ffentliche Verhandlung durchgef�hrt und insoweit Art. 6 Ziff. 1 EMRK Rechnung getragen. Der Rechtsvertreter und die Versicherte haben an der Verhandlung teilgenommen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, dass sie sich nicht im Rahmen einer Parteibefragung zu den Gutachten habe �ussern k�nnen, die Experten nicht habe befragen und auch keine eigenen Zeugen habe einvernehmen lassen k�nnen. Blosse Beweisabnahmeantr�ge, wie auch die Durchf�hrung einer pers�nlichen Befragung, sind indessen von Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht erfasst (Urteil des EuGMR i.S. Hurter gegen die Schweiz vom 15. Dezember 2005, Nr. 53146/99, Ziff. 34; BGE 134 I 140 E. 5.2 S. 147).
In Prozessen �ber zivilrechtliche Anspr�che gew�hrleistet Art. 6 Ziff. 1 EMRK im �brigen nicht generell, jedoch dann einen Anspruch auf pers�nliches Erscheinen oder pers�nliche Anh�rung vor Gericht, wenn dies f�r die Entscheidung der Sache von unmittelbarer Bedeutung ist (BGE 127 V 491 E. 1b S. 493; SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 2.2.1 mit Hinweisen). Es wird beschwerdeweise nicht dargelegt, inwiefern die Anh�rung der Versicherten von Bedeutung gewesen w�re, weshalb auch darauf nicht weiter einzugehen ist.
Das Bundesgericht hat sich unl�ngst in BGE 137 V 210 einl�sslich zu den Begutachtungen durch die MEDAS ge�ussert. Die Beschwerdef�hrerin hat dazu Stellung genommen.
Es wurde zun�chst erneut best�tigt, dass die nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK vorausgesetzte Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit der betreffenden Gutachter gew�hrleistet sei (BGE 137 V 210 E. 1.3.1 S. 226), die Beweiserhebungen der Verwaltung im vorausgehenden nichtstreitigen Verfahren nicht als Parteihandlungen zu betrachten seien (BGE 137 V 210 E. 1.3.2 S. 226) und unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Abh�ngigkeit nach ebenfalls gefestigter Rechtsprechung auch der regelm�ssige Beizug eines Gutachters oder einer Begutachtungsinstitution durch den Versicherungstr�ger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte sowie das daraus resultierende Honorarvolumen f�r sich allein genommen nicht zum Ausstand f�hrten (BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 226 f.). Es wurde des Weiteren darauf verwiesen, dass praxisgem�ss den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen Spezial�rzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Er�rterung der Befunde zu schl�ssigen Ergebnissen gelangen, volle Beweiskraft zuzuerkennen ist, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Der Anspruch auf Zugang zu einer unabh�ngigen gerichtlichen Instanz im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK, deren �berpr�fungsbefugnis auch den Sachverhalt umfasst, erfordert nicht, dass anl�sslich einer gerichtlichen �berpr�fung in jedem Fall ein Gerichtsgutachten eingeholt wird (BGE 137 V 210 E. 1.4 S. 228).
6.2 Einger�umt wurde indessen, die beiden sozialrechtlichen Abteilungen h�tten die Entwicklungen im Bereich der IV-Begutachtungen in den letzten Jahren mit zunehmender Sorge verfolgt. Das Bundesgericht unterzog die Sach- und Rechtslage im Umfeld der MEDAS, auch im Lichte eines Rechtsgutachtens von Prof. Dr. iur. J�rg Paul M�ller und Dr. iur. Johannes Reich vom 11. Februar 2010 zur Vereinbarkeit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur medizinischen Begutachtung durch Medizinische Abkl�rungsstellen betreffend Anspr�che auf Leistungen der Invalidenversicherung mit Art. 6 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, einer n�heren Pr�fung (BGE 137 V 210 E. 2 S. 228 ff.).
Das Bundesgericht hielt fest, dass aus dem Prinzip der Waffengleichheit stets �ber eine formale Gleichheit der prozessualen Rechtspositionen der Prozessparteien hinaus auch eine durch das Gericht zu verwirklichende materielle Gleichwertigkeit der Parteien im Sinne einer prozessualen Chancengleichheit abgeleitet wurde (BGE 137 V 210 E. 2.1.2 S. 229 ff., insb. E. 2.1.2.2). Es besteht Anspruch auf einen unabh�ngigen Experten, und dessen Verletzung f�hrt zufolge seiner formellen Natur zum Ausschluss des Gutachtens als Beweismittel, unabh�ngig davon, wie es sich mit den materiellen Einwendungen verh�lt (BGE 137 V 210 E. 2.1.3 S. 231 f.).
Gem�ss der Rechtsauffassung, wie sie in der gesetzlichen Ordnung �ber die Amtsermittlungspflicht des Sozialversicherungstr�gers zum Ausdruck kommt, wird Beweis �ber sozialversicherungsrechtliche Anspr�che schwergewichtig auf der Stufe des Administrativverfahrens gef�hrt, nicht im gerichtlichen Prozess. Hierin liegt eine Grundentscheidung des Gesetzgebers, deren Ab�nderung im formellen Gesetz vollzogen werden m�sste. Sind formell einwandfreie und materiell schl�ssige (das heisst beweistaugliche und beweiskr�ftige) medizinische Entscheidungsgrundlagen des Versicherungstr�gers (Administrativgutachten) vorhanden, so besteht nach der Rechtsprechung kein Anspruch auf eine gerichtliche Expertise (BGE 137 V 210 E. 2.2.2 S. 232 f.). Das Gebot der Verfahrensfairness kann nicht allein durch den Umstand verletzt sein, dass gutachtliche und andere medizinische Erkenntnisse aus dem Administrativverfahren die wesentliche tatsachenbezogene Entscheidungsgrundlage f�r die gerichtliche �berpr�fung des Verwaltungsaktes bilden (BGE 137 V 210 E. 2.3 S. 236 f.). Das Bundesgericht hat sich im Weiteren zu den latenten Gef�hrdungen der Verfahrensgarantien, wie sie sich aus dem Ertragspotential der T�tigkeit der MEDAS zuhanden der Invalidenversicherung ergeben, ge�ussert (BGE 137 V 210 E. 2.4 S. 237 ff.) und die Notwendigkeit von Korrektiven gepr�ft (BGE 137 V 210 E. 2.5, 3 und 4 S. 240 ff.). Es hat schliesslich erkannt, dass die festgestellten Defizite durch die dargestellten Korrektive insgesamt ausgeglichen werden k�nnen und der Beizug von Administrativexpertisen der MEDAS und deren Verwendung auch im Beschwerdeverfahren in dieser Sicht nicht gegen die einschl�gigen Verfahrensgarantien verst�sst (BGE 137 V 210 E. 5 S. 266).
Nach altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren ihren Beweiswert auch mit R�cksicht auf die in BGE 137 V 210 erl�uterten Korrektive nicht. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Pr�fung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen R�gen entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen im angefochtenen Entscheid vor Bundesrecht standh�lt (BGE 137 V 210 E. 6 S. 266).
Darauf ist im Einzelnen nachfolgend unter Ber�cksichtigung der R�gen der Beschwerdef�hrerin einzugehen.
7.1 Beschwerdeweise wird insbesondere beanstandet, dass der IV-Stelle Parteistellung zukomme und dem von ihr eingeholten Gutachten zu Unrecht mehr Gewicht einger�umt werde als ihren eigenen Beweismitteln.
Es ist hier auf die ausf�hrlichen grunds�tzlichen Darlegungen der Beschwerdef�hrerin im Einzelnen nicht einzugehen, hat sich doch das Bundesgericht im zitierten Entscheid eingehend zu den auch hier erhobenen Einw�nden ge�ussert und sie an sich als berechtigt erachtet.
Im Wesentlichen wird indessen geltend gemacht, dass die in ihrem Fall angeordnete MEDAS-Begutachtung von vornherein unzul�ssig gewesen sei, womit sie jedoch nach den dargelegten Erw�gungen nicht durchzudringen vermag.
7.2 So enth�lt Art. 6 Ziff. 1 EMRK namentlich keine Vorschrift �ber die Expertenauswahl (BGE 137 V 210 E. 1.4 S. 227). Im Hinblick auf die Ermittlung des medizinischen Sachverhalts sind die MEDAS gesetzlich vorgesehene Hilfsorgane der Invalidenversicherung (BGE 137 V 210 E. 2.3 S. 236). Selbst wenn ein Gerichtsgutachten einzuholen w�re (dazu unten E. 8, insb. 8.6), st�nden die achtzehn MEDAS als zu beauftragende Sachverst�ndige im Vordergrund, weil sie weitgehend den medizinischen Sachverstand repr�sentieren, welcher zur interdisziplin�ren Begutachtung landesweit zur Verf�gung steht (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.5 S. 265).
Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, sie habe grunds�tzlich nicht durch eine MEDAS abgekl�rt werden wollen, ist somit auf ihr Anliegen nicht weiter einzugehen.
7.3 Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter, dass sie bei der Begutachtung nicht habe mitwirken k�nnen.
Wie das Bundesgericht in BGE 137 V 210 zun�chst bez�glich der bisherigen Praxis dargelegt hat, funktioniert das sozialversicherungsrechtliche Abkl�rungsverfahren nach dem Grundsatz des Amtsbetriebs, was heisst, dass der Sozialversicherungstr�ger einen Versicherungsfall hoheitlich bearbeitet (vgl. Art. 43 ATSG) und mit dem Erlass einer materiellen Verf�gung erledigt. Partizipatorische, auf pr�ventive Mitwirkung im Rahmen der Gutachtensbestellung abzielende Verfahrensrechte stehen dabei in einem Spannungsverh�ltnis zum Gebot eines raschen und einfachen Verfahrens (Art. 61 lit. a ATSG). Anzustreben ist ein vern�nftiges Verh�ltnis zwischen den Mitwirkungsrechten im Verwaltungsverfahren und dem Ziel einer raschen und korrekten Abkl�rung. Die versicherte Person kann sich im Rahmen des rechtlichen Geh�rs zum Beweisergebnis �ussern und erhebliche Beweisantr�ge vorbringen (BGE 137 V 210 E. 3.4.1.5 S. 250 f.).
Mehr als bisher ist indessen in Zukunft das Bestreben um eine einvernehmliche Gutachtenseinholung in den Vordergrund zu stellen, wobei gem�ss BGE 137 V 210 unter Ber�cksichtigung der latent vorhandenen systemischen Gef�hrdungen nicht l�nger an der Rechtsprechung festgehalten werden kann, wonach f�r die Anordnung einer Expertise eine blosse Mitteilung gen�gt (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.6 S. 256). Des Weiteren ist der versicherten Person - unter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung - ein Anspruch einzur�umen, sich vorg�ngig zu den Gutachterfragen zu �ussern (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.9 S. 258).
Wie dargelegt (oben E. 6.2 in fine) vermag das nach altem Verfahrensstand eingeholte Gutachten seinen Beweiswert indessen nicht ohne Weiteres zu verlieren. Diesbez�glich f�llt hier auf und ist entscheidwesentlich, dass die Beschwerdef�hrerin nach Anordnung der MEDAS-Begutachtung durch die IV-Stelle zwar dagegen protestiert hat, jedoch weder formelle Ausstands- oder Ablehnungsgr�nde geltend gemacht (vgl. Art. 44 ATSG; BGE 132 V 376 E. 7.3 S. 383), noch sich im Nachhinein substantiiert und konkret zum Gutachten ge�ussert hat, indem namentlich Erg�nzungsfragen gestellt worden w�ren. Die Beschwerdef�hrerin hat von den ihr schon damals zustehenden Mitwirkungsrechten keinen Gebrauch gemacht. Auch letztinstanzlich wird nicht dargelegt, inwiefern sie - abgesehen von ihrer grunds�tzlichen Ablehnung der MEDAS Y.________ - am Beweisergebnis h�tte mitwirken wollen. Insbesondere legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, welche Fragen sie h�tte stellen wollen und inwiefern diese f�r die medizinische Einsch�tzung relevant gewesen w�ren. Mit Blick auf die eingeschr�nkte Kognition des Bundesgerichts und mangels entsprechender konkreter Einw�nde im letztinstanzlichen Verfahren bestehen diesbez�glich keine Anhaltspunkte daf�r, weshalb dem nach altem Verfahrensstand korrekt eingeholten MEDAS-Gutachten aus formellen Gr�nden kein Beweiswert zukommen sollte. Auf die Frage, ob die Vorinstanz ein Gerichtsgutachten h�tte einholen m�ssen, ist sp�ter einzugehen (E. 8, insb. 8.6).
7.4 Das Bundesgericht hat in BGE 137 V 210 wiederum best�tigt, dass kein Anspruch des Versicherten auf Begleitung durch eine Person seines Vertrauens, zum Beispiel den behandelnden Arzt, besteht; die Einw�nde der Gutachter gegen eine Anwesenheit jedwelcher Drittperson in der Untersuchung sind grunds�tzlich berechtigt (BGE 137 V 210 E. 3.1.3.3 S. 244; BGE 132 V 443; SVR 2008 IV Nr. 18 S. 55, I 42/06; Urteil I 991/06 vom 7. August 2007 E. 3.2).
7.5 Das Bundesgericht hat in BGE 137 V 210 angemerkt, dass eine h�ufige Gutachtert�tigkeit f�r eine Sozialversicherung und die damit einhergehende medizinische Erfahrung des Experten an sich bereits einer Qualit�tssicherung entsprechen. In diesem Zusammenhang hat es erneut best�tigt, dass die Gutachter nicht zwingend �ber eine FMH-Ausbildung verf�gen m�ssen; verlangt ist eine Fachausbildung, die auch im Ausland erworben sein kann (BGE 137 V 210 E. 3.3.2 S. 245 f.). Der diesbez�gliche Einwand der Beschwerdef�hrerin (betreffend den orthop�dischen Gutachter Dr. med. B.________) ist daher unberechtigt. Im �brigen beschr�nkt sich die Beschwerdef�hrerin auf den pauschalen sinngem�ssen Einwand, dass den Gutachtern der MEDAS Y.________ die entsprechende Erfahrung fehle, was sie mit der ihrer Auffassung nach unzureichenden Kenntnis von den Anforderungen der vormaligen Arbeitsstelle begr�nden will. Damit ist indessen �ber die massgebliche medizinische Qualit�t des Gutachtens nichts gesagt. Im �brigen ist auf den Einwand der mangelhaften Abkl�rung der Arbeitsbedingungen im angestammten Beruf sp�ter einzugehen (E. 8.3 u. 8.4).
7.6 Was den Einwand betrifft, dass kein Fachrichter beim angefochtenen Entscheid mitgewirkt habe und die Arbeitsf�higkeit daher nicht hinreichend habe �stimiert werden k�nnen, ist wiederum auf BGE 137 V 210 zu verweisen. Das Bundesgericht hat einger�umt, dass die rechtsanwendenden Beh�rden faktische Festlegungen, die in medizinischen Administrativgutachten getroffen worden sind, mangels eigener Fachkenntnis oft nicht direkt �berpr�fen k�nnen. Eine Kontrolle ist im Wesentlichen nur m�glich im Hinblick auf die Einhaltung formaler Erfordernisse und darauf, ob die gutachtlichen Folgerungen schl�ssig begr�ndet wurden (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.4 S. 254). Auf die Schl�ssigkeit ist nachfolgend (E. 8) einzugehen.
7.7 Zusammengefasst besteht keine Veranlassung, aus formellen Gr�nden auf das nach altem Verfahrensstand eingeholte MEDAS-Gutachten nicht abzustellen. Es sind mit Blick auf die erhobenen R�gen keine Anhaltspunkte daf�r ersichtlich, dass die gem�ss Urteil des Bundesgerichts vom 13. M�rz 2009 (8C_793/2008) erforderliche weitergehende Abkl�rung zu einem anderen Beweisergebnis gef�hrt h�tte, wenn der Beschwerdef�hrerin die nach neuer Rechtsprechung zu gew�hrenden partizipatorischen, auf pr�ventive Mitwirkung abzielenden Verfahrensrechte einger�umt worden w�ren. Es ist sp�ter darauf einzugehen, ob dieses Ergebnis auch der im vorliegenden Fall vorzunehmenden gesamthaften Pr�fung (E. 6.2 in fine) standzuhalten vermag (dazu E. 9).
Zu pr�fen ist im Weiteren, ob das MEDAS-Gutachten materiell schl�ssig ist.
8.1 Es wird diesbez�glich sinngem�ss im Wesentlichen geltend gemacht, dass das von der IV-Stelle eingeholte Gutachten bei gleichen Befunden der Einsch�tzung der Privatgutachter widerspreche.
Dazu ist zun�chst festzuhalten, dass das Bundesgericht in seinem Urteil vom 13. M�rz 2009 das Gutachten der Gutachten-Stelle X.________ als nicht schl�ssig erachtet hat (8C_793/2008 E. 4, insb. 4.3.2).
Die Privatgutachter, welche mit der Abkl�rung der gesundheitlichen Folgen des am 26. April 2004 erlittenen Unfalls beauftragt worden waren, diagnostizierten Cervicocephalea, Cervicobrachialgien und ein Panvertebralsyndrom mit sekund�rer Fibromyalgieentwicklung, neurovegetativer und neuropsychologischer sowie psychischer St�rung. Nach Auffassung der Gutachter f�hrten diese Leiden zu einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit sowohl im angestammten Beruf als kaufm�nnische Angestellte als auch in einer leidensangepassten T�tigkeit (Gutachten vom 23. November 2006).
Dem hatte das kantonale Gericht in seinem Entscheid vom 14. August 2008 angesichts der gestellten Diagnosen nicht folgen k�nnen, sei doch rechtsprechungsgem�ss nicht allein auf die Schmerzangaben der Versicherten abzustellen, wenn diese durch damit korrelierende, fach�rztlich schl�ssig feststellbare Befunde nicht hinreichend erkl�rbar sind, und f�hrten psychische St�rungen nicht ohne Weiteres zu einer Invalidisierung. Das kantonale Gericht hatte in Abweichung von der Einsch�tzung der Privatgutachter angenommen, dass die Versicherte in ihrer Arbeitsf�higkeit nicht eingeschr�nkt sei, wobei auf weitere Beweisvorkehren verzichtet wurde. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 13. M�rz 2009 dazu ausgef�hrt, es sei nicht ohne Weiteres nachvollziehbar und werde im Privatgutachten auch nicht n�her begr�ndet, weshalb die Beschwerdef�hrerin vollst�ndig arbeitsunf�hig sein soll. Es werde darin insbesondere nicht erl�utert, weshalb eine angepasste T�tigkeit trotz der festgestellten organischen Beschwerden nicht m�glich sein soll. Es fehle im Gutachten aber auch eine Antwort auf die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin �ber die notwendigen Ressourcen zur �berwindung ihrer Schmerzen verf�ge (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50). Insofern sei das Gutachten unvollst�ndig. Die dargelegten medizinischen Fragen seien entscheidwesentlich; Verwaltung und Vorinstanz h�tten sich indessen ohne Beizug des Fachwissens von Experten/Expertinnen nicht einfach �ber die Einsch�tzung der Gutachter hinwegsetzen d�rfen (8C_793/2008 E. 4.3.2. u. 4.3.3).
Unter diesen Umst�nden l�sst sich allein durch die von den �rzten der Gutachtenstelle X.________ abweichende Stellungnahme im MEDAS-Gutachten nicht begr�nden, weshalb darauf nicht abzustellen w�re. Auch ist der Einwand nicht berechtigt, dass dem Privatgutachten zum vornherein zu Unrecht weniger Gewicht beigemessen und damit das Prinzip der Waffengleichheit verletzt worden sei.
8.2 Es wird weiter geltend gemacht, dass das MEDAS-Gutachten nicht vollst�ndig sei, weil den �rzten die SUVA-Akten nicht zur Verf�gung gestanden h�tten. Gleichzeitig wird jedoch ger�gt, dass die Vorinstanz bei der Beweisw�rdigung auch kreis�rztliche Berichte heranziehe, darauf jedoch nicht h�tte abgestellt werden d�rfen, da es sich um versicherungsinterne Stellungnahmen handelt. Mangels weitergehender, differenzierter R�gen ist auf die Einw�nde lediglich insoweit einzugehen, als anzumerken ist, dass den Gutachtern der MEDAS Y.________ die fraglichen SUVA-Stellungnahmen gem�ss ihrer Auflistung der Akten zur Verf�gung standen und somit auch in ihre Einsch�tzung eingeflossen sind.
8.3 Die Einw�nde der Beschwerdef�hrerin betreffen im Weiteren die Einsch�tzung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit durch die MEDAS, wobei insbesondere bem�ngelt wird, dass am vormaligen Arbeitsplatz keine Exploration durchgef�hrt worden sei. Entscheidwesentlich ist indessen die Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit; es besteht �bereinstimmung darin, dass der fr�here Beruf als kaufm�nnische Angestellte bei der S.________ (Order Manager, Back Office Voice; Fragebogen Arbeitgeber vom 9. Mai 2005), wo die Versicherte gem�ss Schreiben der vormaligen Vorgesetzten vom 5. Juni 2009 an die MEDAS mit der kommerziellen Bearbeitung von Mietleitungen im Backoffice (Bestellungen, Mutationen, K�ndigungen, Verrechnungen, Offerten, Korrespondenz mit internen und externen Grosskunden) besch�ftigt war und dabei etwa 80 % der Arbeit am PC zu verrichten hatte, ihren Beschwerden nicht zutr�glich ist.
8.4 Was die Schl�ssigkeit des MEDAS-Gutachtens betrifft, wird beschwerdeweise, wie dargelegt und er�rtert, im Wesentlichen eine Widerspr�chlichkeit zur Stellungnahme der Gutachtenstelle X._______ geltend gemacht und die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit durch die Gutachter der MEDAS Y.________ ger�gt.
Weitergehende Einw�nde finden sich diesbez�glich nicht. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich - hinsichtlich des Verfahrens - wohl darauf, dass sie mit eigenen Zeugen und anderen Beweismitteln sowie durch die Befragung ihrer Person, wenn sie denn vom kantonalen Gericht zugelassen worden w�ren, am Beweisverfahren h�tte mitwirken wollen, ohne indessen darzulegen, inwiefern sie damit am Beweisergebnis etwas h�tte �ndern wollen.
Entscheidwesentlich ist diesbez�glich, ob konkrete Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit des im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachtens der versicherungsexternen Spezial�rzte sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353); es handelt sich hier, anders als beschwerdeweise geltend gemacht wird, nicht etwa um einen versicherungsinternen Bericht eines Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD), der zur Verwaltung geh�rt (BGE 135 V 254 E. 3.4.2 in fine S. 260; zum Beweiswert versicherungsinterner Berichte: BGE 135 V 465 E. 4.3.2 u. 4.4 S. 469 f.). Zu ber�cksichtigen ist zudem die eingeschr�nkte Kognition des Bundesgerichts (oben E. 1). Mit Blick auf die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin finden sich nach dem Gesagten keine Anhaltspunkte f�r eine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen beziehungsweise eine diesbez�gliche Rechtsverletzung. Es l�sst sich damit nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht das MEDAS-Gutachten als schl�ssig erachtet hat. Damit ist auch die R�ge unbegr�ndet, dass die Vorinstanz zu Unrecht in antizipierter Beweisw�rdigung auf die Abnahme weiterer Beweise verzichtet habe (vgl. SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 2.2.2; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27, I 362/99 E. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162).
8.5 Beschwerdeweise wird der Vorwurf eines diskriminierenden Krankheitsbegriffs erneuert (vgl. schon Urteile 8C_792/2008 vom 3. Februar 2009 E. 6 und 8C_793/2008 vom 13. M�rz 2009 E. 4.4).
Das Bundesgericht hat sich dazu bereits in SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 4.2, ge�ussert. Die 2004 begr�ndete, gefestigte und vom Gesetzgeber ins positive Recht (Art. 7 Abs. 2 ATSG, in Kraft seit 1. Januar 2008; BGE 135 V 215) �berf�hrte Praxis des Bundesgerichts (vgl. BGE 130 V 352 und 396, 131 V 49) l�sst sich durch die Vertretung einer weithin pauschalen Auffassung nicht ernsthaft in Frage stellen (Urteil 9C_1032/2010 vom 1. September 2011 E. 4.5).
Auch in BGE 137 V 210 hat das Bundesgericht wiederum zum Einwand des Diskriminierungsverbots (Art. 8 Abs. 2 BV; Art. 14 in Verbindung mit Art. 6 EMRK) Stellung genommen. Der Umstand, dass die Rechtsprechung das Anwendungsfeld formeller Garantien hinsichtlich der Verfahren zur Abkl�rung der Voraussetzungen f�r Leistungen an behinderte Menschen eng gezogen hat, bedeutet offenkundig nicht, dass diese wegen dieses Merkmals bei der Rechtsanwendung ohne qualifizierte Rechtfertigung anders behandelt w�rden (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.1 S. 252; vgl. zu den Merkmalen einer Diskriminierung - statt vieler - BGE 136 I 297 E. 7.1 S. 305).
8.6 Da das MEDAS-Gutachten nach den dargelegten Erw�gungen hinsichtlich seiner Schl�ssigkeit nicht zu beanstanden ist, besteht auch nach der neuen Rechtsprechung gem�ss BGE 137 V 210 kein Anspruch auf Einholung eines Gerichtsgutachtens (BGE 137 V 210 E. 2.2.2 S. 232 f. und 4.2 S. 259 f.).
Zusammengefasst vermag das nach altem Verfahrensstand eingeholte MEDAS-Gutachten sowohl in formeller Hinsicht als auch unter dem Gesichtspunkt der materiellen Schl�ssigkeit standzuhalten.
Im Sinne einer abschliessenden Pr�fung ist noch auf folgenden Punkt einzugehen. Es wird sinngem�ss im Wesentlichen geltend gemacht, dass die Beschwerdef�hrerin sich einer Administrativ-Begutachtung habe unterziehen m�ssen, mit welcher sie nicht einverstanden gewesen sei und zu der sie sich nicht vorg�ngig habe �ussern k�nnen, dass letzten Endes jedoch, als an deren Ergebnis ohnehin nichts mehr zu �ndern gewesen sei, zu ihren Ungunsten darauf abgestellt worden sei. Es ist damit, wie in BGE 137 V 210 einl�sslich er�rtert, der pr�judizierende Effekt eingetreten, ohne dass die Beschwerdef�hrerin an der medizinischen Entscheidgrundlage mitgewirkt h�tte.
Es ist indessen an dieser Stelle erneut darauf hinzuweisen, dass anhand ihrer Vorbringen im gesamten Verfahren keine Anhaltspunkte daf�r bestehen, welche Anliegen sie h�tte einbringen wollen, zumal sie weder unmittelbar im Anschluss an die Begutachtung noch sp�ter je konkrete diesbez�gliche Einw�nde erhoben und dargelegt hat, inwiefern gest�tzt darauf ein anderes Beweisergebnis h�tte resultieren m�ssen.
Es ist denn des Weiteren auch auf das in BGE 137 V 210 genannte ernstzunehmende Risiko beziehungsweise die objektiv begr�ndete Bef�rchtung einzugehen, dass die Gutachterstellen sich, jedenfalls in gutachtlichen Zweifels- und Ermessensbereichen, nicht allein von fachlichen Gesichtspunkten, sondern auch von (vermeintlichen) Erwartungen der Auftraggeberschaft leiten lassen k�nnten (BGE 137 V 210 E. 2.4.4 S. 240). Diesbez�glich ist hier festzuhalten, dass nach insoweit allseits �bereinstimmender und unbestrittener Befunderhebung gem�ss R�ntgenuntersuchung der Halswirbels�ule ein altersentsprechend normaler Zustand besteht. Soweit gem�ss Urteil des Bundesgerichts vom 13. M�rz 2009 (8C_793/2008) die organischen Beschwerden beziehungsweise ihre Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit weiter abzukl�ren waren, findet sich dazu im MEDAS-Gutachten die schl�ssige und beschwerdeweise auch nicht weiter beanstandete Einsch�tzung, dass orthop�disch manualdiagnostisch eine eingeschr�nkte Beweglichkeit (Dysfunktion) der Halswirbels�ule festzustellen sei, welche sich auch auf die Belastbarkeit auswirke, jedoch eine leidensangepasste T�tigkeit zulasse. Damit ist nunmehr, nach Beizug des entsprechenden Fachwissens, mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass es sich bei den von den Privatgutachtern erhobenen weitergehenden Befunden um einen pathogenetisch (�tiologisch) unklaren syndromalen Zustand handelt, der rechtsprechungsgem�ss mit zumutbarer Willensanstrengung grunds�tzlich zu �berwinden ist, sofern nicht eine psychische Komorbidit�t oder weitere Umst�nde gegeben sind, welche die Schmerzbew�ltigung behindern (BGE 136 V 279 E. 3.2.2 S. 283 u. E. 3.3 S. 284; 132 V 65 E. 4.2.1 S. 70 f.; 131 V 49 E. 1.2 S. 50; 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; 130 V 396 E. 5.3.2 S. 398 f.). Indessen bestehen nach der gem�ss bundesgerichtlicher Anordnung im Urteil vom 13. M�rz 2009 (8C_793/2008) zu erg�nzenden fach�rztlichen Abkl�rung keine Anhaltspunkte daf�r, dass der Beschwerdef�hrerin die notwendigen Ressourcen zur �berwindung ihrer Schmerzen fehlen w�rden, was beschwerdeweise ebenfalls nicht bestritten wird.
Es steht also fest, dass die subjektiv invalidisierenden Beschwerden der Versicherten weitestgehend nicht durch Befunde zu erkl�ren sind, die sich mittels bildgebender Verfahren erheben liessen, sondern auf einen pathogenetisch (�tiologisch) unklaren syndromalen Zustand zur�ckzuf�hren sind. Unter diesen Umst�nden kann nicht gesagt werden, dass sich die Administrativ- und die Privatgutachter hinsichtlich ihrer (unterschiedlichen) Einsch�tzungen der Arbeitsf�higkeit in einem gutachtlichen Zweifels- und Ermessensbereich bewegt h�tten. Vielmehr bestehen insofern die er�rterten rechtsprechungsgem�ssen Vorgaben.
Abschliessend vermag somit der pauschale Einwand, dass es unter pr�ventiver partizipatorischer Mitwirkung der Beschwerdef�hrerin zu einem anderen Gutachtensergebnis und damit zu einer Rentenzusprechung gekommen w�re, keinen Anlass zu einer von den dargelegten Erw�gungen abweichenden Beurteilung zu geben.
Was die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens betrifft, wird bei der Invalidit�tsbemessung auf Seiten des Invalideneinkommens die Gew�hrung des h�chstzul�ssigen Abzuges vom Tabellenlohn (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.) beantragt.
Die gesetzlichen und rechtsprechungsgem�ssen Regeln �ber die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs sind Rechtsfragen und als solche frei �berpr�fbar. Demgegen�ber stellt sich die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweisw�rdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Frage, ob Tabellenl�hne anwendbar sind, welches die massgebliche Tabelle ist und ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Leidensabzug vorzunehmen sei. Demgegen�ber beschl�gt der Umgang mit den Zahlen in der massgeblichen LSE-Tabelle Tatfragen. Schliesslich ist die Frage nach der H�he des (im konkreten Fall grunds�tzlich angezeigten) Leidensabzuges eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur dort zug�nglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, also Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, dass die Vorinstanz zu Unrecht auf einen leidensbedingten Abzug verzichtet habe. Der Einwand trifft indessen nicht zu, hat das kantonale Gericht doch auch unter Ber�cksichtigung einer Reduktion des Durchschnittslohnes gem�ss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik (LSE) um 10 % einen rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von 34 % ermittelt. Weshalb anstelle des 10%igen ein Abzug von 25 % angezeigt gewesen w�re, wird nicht begr�ndet, weshalb mit Blick auf die letztinstanzliche Kognition auf den Einwand nicht weiter einzugehen ist.
Im �brigen wird der von der Vorinstanz vorgenommene Einkommensvergleich nicht beanstandet und gibt keinen Anlass zu Weiterungen.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Die Gerichtskosten werden der unterliegenden Beschwerdef�hrerin auferlegt (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG). Es besteht bei diesem Verfahrensausgang kein Anspruch auf die beschwerdeweise beantragte Parteientsch�digung f�r das vorinstanzliche Verfahren (Art. 61 lit. G ATSG).