Source: http://www.steuerlinks.de/gesetz/ustg/par19.html
Timestamp: 2019-05-27 14:17:56
Document Index: 177358576

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 18', '§ 20', '§ 1', '§ 1', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 25', '§ 4', '§ 6', '§ 9', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 18', '§ 13', '§ 20', '§ 15', '§ 18', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 22']

ï¿½ 19 UStG hier in der aktuellen Fassung
> § 19 UStG Besteuerung der Kleinunternehmer
[ § 18h UStG ]
[ § 20 UStG ]
Die für Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 geschuldete Umsatzsteuer wird von Unternehmern, die im Inland oder in den in § 1 Abs. 3 bezeichneten Gebieten ansässig sind, nicht erhoben, wenn der in Satz 2 bezeichnete Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. Umsatz im Sinne des Satzes 1 ist der nach vereinnahmten Entgelten bemessene Gesamtumsatz, gekürzt um die darin enthaltenen Umsätze von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. Satz 1 gilt nicht für die nach § 13a Abs. 1 Nr. 6 , § 13b Absatz 5 , § 14c Abs. 2 und § 25b Abs. 2 geschuldete Steuer. In den Fällen des Satzes 1 finden die Vorschriften über die Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen ( § 4 Nr. 1 Buchstabe b , § 6a ), über den Verzicht auf Steuerbefreiungen ( § 9 ), über den gesonderten Ausweis der Steuer in einer Rechnung ( § 14 Abs. 4 ), über die Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummern in einer Rechnung ( § 14a Abs. 1 , 3 und 7 ) und über den Vorsteuerabzug ( § 15 ) keine Anwendung.
Der Unternehmer kann dem Finanzamt bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung ( § 18 Abs. 3 und 4 ) erklären, dass er auf die Anwendung des Absatzes 1 verzichtet. Nach Eintritt der Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung bindet die Erklärung den Unternehmer mindestens für fünf Kalenderjahre. Sie kann nur mit Wirkung vom Beginn eines Kalenderjahres an widerrufen werden. Der Widerruf ist spätestens bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung des Kalenderjahres, für das er gelten soll, zu erklären.
Soweit der Unternehmer die Steuer nach vereinnahmten Entgelten berechnet ( § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a Satz 4 oder § 20 ), ist auch der Gesamtumsatz nach diesen Entgelten zu berechnen. Hat der Unternehmer seine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit nur in einem Teil des Kalenderjahres ausgeübt, so ist der tatsächliche Gesamtumsatz in einen Jahresgesamtumsatz umzurechnen. Angefangene Kalendermonate sind bei der Umrechnung als volle Kalendermonate zu behandeln, es sei denn, dass die Umrechnung nach Tagen zu einem niedrigeren Jahresgesamtumsatz führt.
Absatz 1 gilt nicht für die innergemeinschaftlichen Lieferungen neuer Fahrzeuge. § 15 Abs. 4a ist entsprechend anzuwenden.
§ 18h UStG - Verfahren der Abgabe der Umsatzsteuererklärung für einen anderen Mitgliedstaat
§ 20 UStG - Berechnung der Steuer nach vereinnahmten Entgelten
§ 21 UStG - Besondere Vorschriften für die Einfuhrumsatzsteuer
§ 22 UStG - Aufzeichnungspflichten
§ 22a UStG - Fiskalvertretung
§ 22b UStG - Rechte und Pflichten des Fiskalvertreters