Source: https://www.dtad.de/details/Stadtplanung_und_Landschaftsgestaltung_60311_Frankfurt_am_Main-14148927_3
Timestamp: 2019-05-21 09:08:57
Document Index: 374194351

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 47', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Ausschreibung - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung in Frankfurt am Main (ID:14148927)
> DTAD-ID: 14148927
Stadt Frankfurt am Main – Stadtplanungsamt
Kontaktstelle(n): Stadtplanungsamt – Herr Szuczynski (61.S1)
Die ausführliche Beschreibung der Aufgaben und das Leistungsbild werden in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
255115-2018
2018/S 112-255115
— Aktueller Auszug (nicht älter als 90 Tage) aus dem Handelsregister oder vergleichbarer Nachweis über die Erlaubnis der Berufsausübung. Bei Unternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, ist stattdessen eine rechtsverbindliche Eigenerklärung zu Geschäftszweck und Vertretungsregelung vorzulegen.
Allgemeiner Hinweis: Für die geforderten Erklärungen ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt mit der Bezeichnung „Teilnahmeantrag“ zu verwenden.
— Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer besteht,
— Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, – d. h. ausschließlich für die den unter Ziffer II.2.4. ausgeschriebenen Leistungen entsprechenden Tätigkeiten – bezogen auf die Niederlassung, die im Auftragsfall zuständig ist.
1) Darstellung des Unternehmens;
2) Angaben zu den durchschnittlichen Beschäftigtenzahlen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre und zu den durchschnittlichen Beschäftigungszahlen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren zum Tätigkeitsbereich des Auftrags, – d. h. ausschließlich für die den ausgeschriebenen Leistungen entsprechenden Tätigkeiten – bezogen auf die Niederlassung, die im Auftragsfall zuständig ist;
3) wertungsfähige Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge;
Es müssen mindestens drei wertungsfähige Referenzen zu vergleichbaren Projekten eingereicht werden.
Eine Referenz muss den Betrieb eines Stadtteilbüros nachweisen. Wird der Betrieb eines Stadtteilbüros nicht anhand einer Referenz nachgewiesen, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Nachunternehmereinsatz: Die Erbringung der Leistungen der Projektleitung müssen vom Bieter selbst oder im Falle einer Bietergemeinschaft von einem Mitglied der Bietergemeinschaft erbracht werden.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=3801-85
Der Vertrag kann mit einer Frist von 2 Monaten zum Vertragsende um jeweils ein Kalenderjahr durch den Auftraggeber verlängert werden. Er endet spätestens nach viermaliger Verlängerung.
Die geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden sollen, werden anhand folgender Kriterien ausgewählt:
1) Vergleichbarkeit der Referenzen mit der Aufgabenstellung 40 %
1a Projekt im Arbeitsfeld Integrierte städtebauliche Konzepte im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt
1b Projekt im Arbeitsfeld Projektsteuerung im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt
1c Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt
2) Fachkunde, Qualifikation und Erfahrungen des Bieters 60 %
2a Erfahrungen mit Planung und Durchführung integrierter städtebaulicher, verkehrlicher und landschaftsplanerischer Projekte im Zusammenhang mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt (Technische Kompetenz)
2b Erfahrungen mit Öffentlichkeitsarbeit, Moderation sowie Mediation im Zusammenhang mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt (Kommunikative Kompetenz)
2c Erfahrungen mit Finanz- und Zeitplänen, Evaluationen und Projektsteuerungen im Zusammenhang mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt (Steuerungs- und Wirtschafts-Kompetenz)
2d Erfahrungen mit aufsuchender Arbeit und der Ansprache von Bewohnerinnen und Bewohner aus unterschiedlichen Kulturen und familiären Sozialstrukturen im Zusammenhang mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt (Soziokulturelle Kompetenz)
1) Verpflichtung, im Auftragsfall ein Büro/eine Niederlassung vor Ort zu haben;
2) Eine Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgeld bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz ist mit dem Angebot vorzulegen.
Tag: 13.07.2018
— Für den Fall, dass Bewerber zum Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von dritten Unternehmen verweisen, kann das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular „Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“ verwendet werden. Eine andere Form des Nachweises ist ebenfalls zulässig.
— Die Eignung dieser dritten Unternehmen muss anhand derjenigen Eignungsnachweise nachgewiesen werden, die der Bewerber anstelle eigener Eignungsnachweise angibt/angeben.
— Erfüllt das dritte Unternehmen das/die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt ein Ausschlussgrund nach § 123 oder § 124 GWB vor, muss der Bewerber/Bewerbergemeinschaft das Unternehmen innerhalb einer Frist von 6 Tagen ersetzen.
— Der Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 letzter Satz VgV).
— Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so müssen der Bewerber und das andere Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam haften. Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung beizulegen, wie die gemeinsame Haftung im Auftragsfall sichergestellt ist.
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind müssen innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt werden, § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Ein auf Verstöße in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen Bezug nehmende Rüge muss spätestens bis zum Ablauf der genannten Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge bzw. zur Angebotsabgabe erhoben worden sein, § 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB. Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB.