Source: https://www.stadtlandhund.com/widerruf?erf_week=2019-49
Timestamp: 2020-08-06 09:49:35
Document Index: 126000074

Matched Legal Cases: ['§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 1', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312', '§ 312']

StadtLandHund-Die Hundwerker Widerruf falls Du es Dir anders überlegst
Heute KW 49/2019 Montag, 02. Dezember - Sonntag, 08. Dezember
Fitness für Zweibeiner
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine oder mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und diese einheitlich geliefert wird bzw. werden;
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Sie können das Muster-Widerrufsformular oder eine andere eindeutige Erklärung auch auf unserer Webseite (info@stadtlandhund.com) herunterladen, ausfüllen und übermitteln. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden wir Ihnen unverzüglich (z.B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.
Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung paketversandfähiger Waren sowie die unmittelbaren Kosten der Rücksendung nicht paketversandfähiger Waren. Die Kosten für nicht paketversandfähige Waren werden auf höchstens etwa 90,- EUR geschätzt.
–An Dagmar Weyerhäuser, Löffelgasse 10, 65207 Wiesbaden, Telefaxnummer: 061227076619, E-Mail-Adresse:
info@stadtlandhund.com:
Widerrufrecht für Veranstaltungsbuchungen
Der neue § 312 g Abs. 2 Satz 1 BGB neue Fassung enthält einen vollharmonisierten abschließenden Katalog der vorgegebenen Verbraucherrichtlinie.
Ein Widerrufsrecht besteht daher NICHT bei:
Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB n. F.);
Verträgen zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können und deren Verfallsdatum schnell überschritten würde (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BGB n. F.); • Verträgen zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BGB n. F.);
Verträgen zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 BGB n. F.);
Verträgen zur Lieferung alkoholischer Getränke, deren Preis bei Vertragsschluss vereinbart wurde, die aber frühestens 30 Tage nach Vertragsschluss geliefert werden können und deren aktueller Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unterneh- mer keinen Einfluss hat (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 BGB n. F.);
Verträgen zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 BGB n. F.); • Verträgen zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnementverträgen (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 BGB n. F.);
Verträgen zur Lieferung von Waren oder zur Erbringung von Dienstleistungen einschließlich Finanzdienstleistungen, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat und die innerhalb der Widerrufsfrist auftreten können, insbesondere Dienstleistungen im Zusammenhang mit Aktien mit Anteilen an offenen Investmentvermögen im Sinne des § 1 Abs. 4 Kapitalanlagengesetzbuchs und mit anderen handelbaren Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Geldmarktinstrumenten (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 8 BGB n. F.);
Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Beförderung von Waren, Kraftfahrzeugvermietung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB n. F.);
Verträgen, die im Rahmen einer Vermarktungsform geschlossen werden, bei der der Unternehmer Verbrauchern, die persönlich anwesend sind oder denen die Möglichkeit gewährt wird, Waren oder Dienstleistungen anbietet, und zwar im einen vom Versteigerer durchgeführten auf konkurrierenden Geboten basierenden transparenten Verfahren, bei dem der Bieter, der den Zuschlag erhalten hat, zum Erwerb der Waren oder Dienstleistungen verpflichtet ist (öffent- lich zugängliche Versteigerungen) (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 10 BGB n. F.);
Verträgen, bei denen der Verbraucher den Unternehmer ausdrücklich aufgefordert hat, ihn aufzusuchen, um dringende Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten vorzunehmen; dies gilt nicht hinsichtlich weiterer bei dem Besuch erbrachter Dienstleistungen, die der Verbraucher nicht ausdrücklich erlangt hat, oder hinsichtlich solcher beim Besuch gelieferter Waren, die bei der Instandhaltung oder Reparatur nicht unbedingt als Ersatzteile benötigt werden (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 11 BGB n. F.);
Verträgen zur Erbringung von Wett- und Lotterieleistungen, es sei denn, dass der Verbraucher seine Vertragserklärung telefonisch abgegeben hat oder der Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurde (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 12 BGB n. F.);
notariell beurkundeten Verträgen; dies gilt für Fernabsatzverträge über Finanzdienstleistungen nur, wenn der Notar bestätigt, dass die Rechte des Verbrauchers aus § 312 d Abs. 2 BGB gewahrt sind (§ 312 g Abs. 2 Satz 1 Nr. 13 BGB n. F.).
Nächster Termin: Fr, 14. Aug 2020