Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=25.01.2007&Aktenzeichen=VII%20ZR%20112/06
Timestamp: 2019-06-17 01:45:41
Document Index: 63359467

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH']

BGH, 25.01.2007 - VII ZR 112/06 - dejure.org
https://dejure.org/2007,1202
BGH, 25.01.2007 - VII ZR 112/06 (https://dejure.org/2007,1202)
BGH, Entscheidung vom 25.01.2007 - VII ZR 112/06 (https://dejure.org/2007,1202)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2007 - VII ZR 112/06 (https://dejure.org/2007,1202)
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Honorar für Leistungen aus einem Projektsteuerungsvertrag; Vergütung für erbrachte Leistungen bei nur teilweiser Erbringung der Gesamtleistungen; Prüffähigkeit einer Schlussrechnung; Abrechnung nach den Abrechnungsgrundsätzen eines gekündigten Pauschalpreisvertrages bei Vereinbarung eines Pauschalhonorars; Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör im Zusammenhang mit der Behauptung eines Gerichts über das Nichtvorliegen der Prüffähigkeit der für die Entscheidung maßgeblichen Rechnung
Honorarfälligkeit bei Projektsteuerungsvertrag
Projektsteuerer - Projektsteuerer muss keine prüfbare Schlussrechnung vorlegen
Honorarrecht - HOAI-Preisrecht gilt nicht für Projektsteuerungsverträge
Neue Regeln zum Projektsteuerungshonorar
Aktuelle Rechtsprechung stützt Planer-Position - Drei Urteile mindern Ihren Stress bei der Abrechnung von Pauschalhonoraren
Abrechnung eines gekündigten Projektsteuerungsauftrages
Projektsteuerungsverträge sind als Werkverträge zu qualifizieren
Wie wird gekündigter Projektsteuerungspauschalvertrag abgerechnet? (IBR 2007, 207)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 25.01.2007, Az.: VII ZR 112/06 (Keine Anwendung der HOAI-Preisvorschriften auf Projektsteuerungsvertrag)" von RA Dr. Torsten Grothmann, original erschienen in: ZfIR 2007, 486 - 487.
Zusammenfassung von "Forderungsbegründung aus gekündigtem Projektsteuerungsvertrag" von RA Sebastian Baldringer, original erschienen in: NZBau 2007, 421 - 423.
NJW-RR 2007, 596
MDR 2007, 711
MDR 2008, 488
NZBau 2007, 315
BauR 2007, 724
ZfBR 2007, 338
Die Vorschriften der HOAI sind nur auf natürliche und juristische Personen anwendbar, die Architekten- und Ingenieurleistungen erbringen, die in der HOAI beschrieben sind (vgl. BGH BauR 2007, 724 - 726 zitiert nach juris).
Ohne eine diesen Anforderungen genügende Abrechnung kann eine Honorarforderung grundsätzlich nicht schlüssig geltend gemacht werden (vgl. BGH BauR 2007, 724 - 726 zitiert nach juris).
Denn schriftliche Erläuterungen der Honorarrechnung können auch aus dem Prozessvertrag hervorgehen (st. Rspr. vgl. BGH BauR 2007, 724 - 726 m.w.N. zitiert nach juris).
Die rechtliche Einordnung des Projektsteuerungsvertrag als Geschäftsbesorgungsvertrag mit Dienstvertrags- oder Werkvertragscharakter entscheidet sich danach, worin der Schwerpunkt der Leistungspflichten des Projektsteuerers liegt (…BGH, Urt. v. 10.6.1999, VII ZR 215/98, NJW 1999, 3118; BGH, Beschluss v.25.1.2007, VII ZR 112/06, BauR 2007, 724).
Die HOAI gilt für derartige Leistungen auch grundsätzlich nicht (vgl. für den Projektsteuerungsvertrag BGH BauR 2007, 724 Tz. 18).
LG Karlsruhe, 13.06.2017 - 15 O 33/16
Projektsteuerungsvertrag ist kein "Rundum-Sorglos-Paket"!
Die HOAI 2009 (§ 15 Abs. 1) ist auf Leistungen des Projektsteuerers nicht anwendbar (vgl. auch BGH, Beschluss vom 25.01.2007 - VII ZR 112/06, NZBau 2007, 315, Rn. 17).