Source: http://www.europa-akademie.info/news/newsletter_august2016_text1.html
Timestamp: 2018-12-15 00:01:26
Document Index: 169890600

Matched Legal Cases: ['§ 60', '§ 19', '§ 14', '§ 15', '§ 14', '§ 14', '§ 13', '§ 13', '§ 54', '§ 8', '§ 15', '§ 20', '§ 22', '§ 14', '§ 32']

In der Vergangenheit sind solche Versuche in der Regel gescheitert und haben sich zum Nachteil der betroffenen Menschen in unserem Land entwickelt. Die Pflege, die Altenhilfe und die medizinische Versorgung „lassen grüßen“....
Wir hatten im Newsletter 02/16 den § 60 BTHG „….. andere Anbieter“ vorgestellt. Heute stellen wir Ihnen den § 19 BTHG „Teilhabeplanung“ vor.
(1)	Soweit Leistungen verschiedener Leistungsgruppen oder mehrerer Rehabilitations-träger erforderlich sind, ist der nach § 14 leistende Rehabilitationsträger dafür verantwortlich, dass er und die nach § 15 beteiligten Rehabilitationsträger im Benehmen miteinander und in Abstimmung mit den Leistungsberechtigten die nach dem individuellen Bedarf voraussichtlich erforderlichen Leistungen hinsichtlich Ziel, Art und Umfang funktionsbezogen feststellen und schriftlich so zusammen stellen, dass sie nahtlos ineinander greifen.
(2)	Der nach § 14 leistende Rehabilitationsträger erstellt in den Fällen nach Absatz 1 ei-nen Teilhabeplan innerhalb der für die Entscheidung und über den Antrag maßgeblichen Frist. Der Teilhabeplan dokumentiert
1.	den Tag des Antragseingangs beim leistenden Rehabilitationsträger und das Ergebnis der Zuständigkeitsklärung und Beteiligung nach den §§ 14 und 15,
2.	die Feststellungen über den individuellen Rehabilitationsbedarf auf Grundlage der Bedarfsermittlung nach § 13,
3.	die zur individuellen Bedarfsermittlung nach § 13 eingesetzten Instrumente,
4.	die gutachterliche Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit nach [ § 54 ],
5.	die Einbeziehung von Diensten und Einrichtungen bei der Leistungserbringung,
6.	erreichbare und überprüfbare Teilhabeziele und deren Fortschreibung,
7.	die Berücksichtigung des Wunsch- und Wahlrechts nach § 8, insbesondere im Hinblick auf die Ausführungen von Leistungen durch ein Persönliches Budget,
8.	die Dokumentation der einvernehmlichen, umfassenden und trägerübergreifenden Feststellung des Rehabilitationsbedarfes in den Fällen nach § 15, Abs. 3, Satz 2,
9.	die Ergebnisse der Teilhabeplankonferenz nach § 20
10.	die Erkenntnisse aus den Mitteilungen der nach § 22 einbezogenen anderen öffentlichen Stellen und
11.	die besonderen Belange pflegender Angehöriger bei der Erbringung von Leistungen der medizinischen Rehabilitation
(3)	….dabei sichert der nach § 14 leistende Rehabilitationsträger durchgehend das Verfahren….
Die Rolle der Einrichtungsträger (u.a. der Werkstätten) wird im zukünftigen Verfahren die des Dienstleisters sein ... .
Auch wenn, wie in § 32 „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ ein weiteres neues „Beratungsinstrument“ mit ebenfalls 500 bis 600 zusätzlichen Personalstellen geplant ist.