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Timestamp: 2020-04-07 10:43:31
Document Index: 61883878

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 47', '§ 126', '§ 8', '§ 8', '§ 3', '§ 3', '§ 8', '§ 47', '§ 3']

01.02.2007 · IWW-Abrufnummer 070353
Bundesfinanzhof: Urteil vom 03.08.2005 – I R 7/05
I R 7/05
I. Die Klägerin und Revisionsklägerin (Klägerin), eine GmbH, betreibt einen Maler- und Gerüstbetrieb. In den Streitjahren war sie zu rd. 60 v.H. für die B-AG tätig. Nach den Werkverträgen wurde der Klägerin der Arbeitseinsatz ihrer Angestellten und auch der des Gesellschafter-Geschäftsführers (S) von der Auftraggeberin nach Stunden vergütet.
Der Geschäftsführervertrag bestimmte in § 4, dass die Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit, die die Klägerin für seine Tätigkeit erzielte, an S weiterzuleiten seien.
In den Streitjahren erhielt S neben seinem Festgehalt von 78 000 DM (1998 und 1999) und 79 845 DM (2000) Zuschläge in Höhe von 6 148 DM (1998), 8 026 DM (1999) und 5 519 DM (2000).
Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt --FA--) war der Auffassung, die Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit seien verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) und erließ für die Jahre 1998 bis 2000 entsprechende Steuerbescheide.
Das Finanzgericht (FG) war unter Hinweis auf die Senatsrechtsprechung der Auffassung, die Vereinbarung einer GmbH mit ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer über die gesonderte Vergütung von