Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-12-2000-5C-238-2000
Timestamp: 2016-10-28 10:26:28
Document Index: 193394455

Matched Legal Cases: ['Art. 152', 'Art. 197', 'Art. 215', 'Art. 204', 'Art. 207', 'Art. 207', 'BGE', 'Art. 204', 'Art. 211', 'Art. 214', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 55', 'Art. 64', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 198', 'Art. 206', 'BGE', 'Art. 195', 'Art. 163', 'Art. 55', 'Art. 64', 'Art. 195', 'Art. 145', 'Art. 159', 'Art. 176', 'Art. 163', 'Art. 176', 'Art. 159', 'Art. 163', 'Art. 163', 'Art. 165', 'Art. 7', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 249', 'Art. 477', 'BGE', 'Art. 137', 'Art. 151', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 64', 'Art. 8', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 63', 'Art. 125', 'Art. 129', 'Art. 129', 'Art. 157', 'BGE', 'Art. 157', 'BGE', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 84', 'Art. 43', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 152', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 159', 'Art. 9']

5C.238/2000 (08.12.2000)
5C.238/2000/STS/bnm
P.O.________, Kl�ger und Berufungskl�ger, vertreten durch Rechtsanwalt Adrian Fiechter, Poststrasse 6, Postfach 239, 9443 Widnau,
M.O.________, Beklagte und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christian Grand, Oberer Graben 26, 9000 St. Gallen,
Ehescheidung; Nebenfolgen, hat sich ergeben:
A.- Das Bezirksgericht X.________ schied mit Urteil vom 1. Juli 1998 die seit 1971 verheirateten M.O.________ (Beklagte, geboren 1949) und P.O.________ (Kl�ger, geboren 1948) und verpflichtete diesen, der Beklagten eine auf aArt. 152 ZGB gest�tzte, monatliche Rente von Fr. 600.-- bis zum 31. Dezember 2012 zu bezahlen. Weiter wies es die Pensionskasse des Kl�gers an, der Beklagten f�r deren Vorsorge Fr. 44'758.-- zu bezahlen, sprach der Beklagten aus G�terrecht Fr. 42'972.-- zu (wovon Fr. 11'972.-- erst mit derVersteigerung der ehelichen Eigentumswohnung f�llig werden sollten), ordnete die Versteigerung der ehelichen Liegenschaft an und regelte die Verteilung eines allenfalls daraus resultierenden Gewinnes oder Verlusts. Auf Berufung des Kl�gers �nderte das Kantonsgericht St. Gallen den erstinstanzlichen Entscheid mit Urteil vom 18. September 2000 nur insofern ab, als es die Rente auf Fr. 400.-- im Monat senkte (Dispositiv-Ziff. 2) und die Anordnungen �ber die Versteigerung und deren Gewinn- und Verlustfolgen aufhob (Dispositiv-Ziff.
1). Es auferlegte die Gerichtsgeb�hr f�r das Berufungsverfahren dem Kl�ger (Dispositiv-Ziff. 3) und regelte die Parteientsch�digungspflicht auf der Basis der beiden Parteien teilweise gew�hrten unentgeltlichen Rechtspflege (Dispositiv-Ziff. 4 f.).
B.- Der Kl�ger beantragt dem Bundesgericht mit Berufung, Dispositiv-Ziff. 1 und 2 des kantonsgerichtlichen Urteils seien insofern aufzuheben, als er von jeglicher g�ter- und rentenrechtlichen Zahlung zu entbinden sei. Weiter verlangt er die Korrektur des angefochtenen Urteils auch bez�glich der Regelung der Prozesskosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens.
C.- Mit R�cksicht auf das Gesuch des Kl�gers um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren hat der Pr�sident der II. Zivilabteilung mit Verf�gung vom 3. November 2000 auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet und die Gesuchsbehandlung auf Antrag des bundesgerichtlichen Referenten in Aussicht gestellt.
1.- Das Kantonsgericht hat die g�terrechtliche Auseinandersetzung zuerst vorgenommen mit der Begr�ndung, diese beeinflusse die H�he der Rente. Es hat f�r den Vorschlag der kl�gerischen Errungenschaft (Art. 197 ZGB) die Bankguthaben in der H�he von Fr. 43'195.-- am 1. Januar 1997, Aktien zum Wert von Fr. 23'200.-- am 26. Juni 2000, den R�ckkaufswert einer Lebensversicherung am 1. Januar 1997 im Betrag von Fr. 11'200.-- ber�cksichtigt und vom Total schliesslich Ersatzforderungen der Beklagten in der H�he von Fr. 47'000.-- (dazu lit. c und d hiernach) abgezogen. Vom so ermittelten Resultat von Fr. 30'595.-- hat es der Beklagten die H�lfte zugesprochen (Art. 215 Abs. 1 ZGB), diese um ihre Ersatzanspr�che im Total von Fr. 47'000.-- erh�ht und um Akontozahlungen des Beklagten an sie im Umfang von Fr. 16'000.-- reduziert, woraus f�r die Beklagte eine Forderung von Fr. 46'297.-- gegen den Kl�ger resultiert. Jedoch hat die Vorinstanz entschieden, der Beklagten st�nde nicht der von ihr errechnete Betrag, sondern wegen der Dispositionsmaxime bloss die vom Bezirksgericht zugesprochene Summe in der H�he von Fr. 42'972.-- zu. Der Kl�ger erblickt in der Verpflichtung zu dieser Zahlung aus mehreren Gr�nden eine Verletzung von Bundesrecht.
a) Bez�glich des Anteils der Beklagten an seinen Wertschriften und Bankguthaben macht der Kl�ger eine Verletzung von Art. 204 Abs. 2 und Art. 207 ZGB geltend mit der Begr�ndung, f�r die Wertschriften sei auf einen B�rsenkurs zu einem falschen Zeitpunkt abgestellt worden; der entsprechend tiefere Wert seiner Aktiven werde durch Schulden, die er gegen�ber Dritten habe eingehen m�ssen, kompensiert. Daher schulde er der Beklagten keine Vorschlagsbeteiligung.
Mit der Feststellung, f�r die g�terrechtliche Auseinandersetzung sei auf den Zeitpunkt der Einleitung der Scheidungsklage am 4. Oktober 1996 abzustellen und ein vom Kl�ger am 30. Oktober 1996 aufgenommenes Darlehen infolgedessen nicht zu ber�cksichtigen, hat das Kantonsgericht lediglich Art. 207 Abs. 1 ZGB, wonach die Verm�genswerte "nach ihrem Bestand im Zeitpunkt der Aufl�sung des G�terstandes ausgeschieden" werden (BGE 125 III 1 E. 3 S. 2 unten, 121 III 152 E. 3a S. 154), und Art. 204 Abs. 2 ZGB angewendet, wonach bei Scheidung "die Aufl�sung des G�terstandes auf den Tag zur�ckbezogen" wird, an dem das (Scheidungs-) Begehren eingereicht" worden ist. Sp�ter erworbene Verm�genswerte und begr�ndete Schulden d�rfen nicht ber�cksichtigt werden.
Da nach Art. 211 ZGB bei der g�terrechtlichen Auseinandersetzung "die Verm�gensgegenst�nde zu ihrem Verkehrswert einzusetzen" sind, kann dies mit R�cksicht auf die vorstehend geschilderte Rechtslage nur bedeuten, dass allein der Verkehrswert der zu ber�cksichtigenden Verm�genswerte im "Zeitpunkt der Auseinandersetzung", hier mithin des angefochtenen Urteils, massgebend sein kann, wie das Art. 214 Abs. 1 ZGB f�r die Errungenschaft klar statuiert (BGE 121 III 152 E. 3a a.E. S. 154). Indem das Obergericht in seinem Urteil vom 18. September 2000 auf eine offenbar w�hrend des zweitinstanzlichen Verfahrens eingeholte Bankauskunft vom 26. Juni 2000 abstellte, hat es Bundesrecht richtig angewendet.
b) Zur Feststellung des Kantonsgerichts, die Bankguthaben h�tten kurz nach Anhebung der Scheidungsklage noch Fr. 43'195.-- betragen, r�gt der Kl�ger einzig, das Schuldenverzeichnis zur Steuererkl�rung, aus dem ein Minusverm�gen von Fr. 34'056.-- resultiere, sei nicht ber�cksichtigt worden.
Da das Bundesgericht an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt grunds�tzlich gebunden ist (Art. 63 Abs. 2 OG) und der Kl�ger nicht behauptet und geh�rig mit Aktenhinweisen belegt, der Sachverhalt sei ausnahmsweise zu berichtigen oder zu erg�nzen (Art. 55 Abs. 1 lit. d und Art. 64 OG; BGE 119 II 353 E. 5c/aa S. 357; 115 II 484 E. 2a), hat es insoweit beim angefochtenen Entscheid zu bleiben. Im �brigen sind im vom Kl�ger offenbar zitierten Veranlagungsprotokoll die Eigentumswohnung und die f�r deren Kauf eingegangene Schuld enthalten. Weil die Vorinstanz den Wert der Wohnung und die f�r deren Kauf eingegangene Hypothekarschuld wegen des Verkaufs der Eigentumswohnung in seiner Vorschlagsberechnung ausser Betracht gelassen und die anderen Verm�gensbestandteile ohne Verletzung von Bundesrecht ber�cksichtigt hat, zielt der pauschale und unbegr�ndete Verweis (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) des Kl�gers auf das Veranlagungsprotokoll an der Sache vorbei.
c) Weil die Beklagte f�r den Kauf der Eigentumswohnung aus einer Erbschaft Fr. 50'000.-- (Eigengut) einwarf, hat ihr das Kantonsgericht mit R�cksicht darauf, dass die zur Errungenschaft geh�rende Wohnung in h�lftigem Miteigentum der Parteien stand, einen Ersatzanspruch gegen den Kl�ger in der H�he von Fr. 25'000.-- einger�umt. Dieser rechnet der Beklagten h�lftig den Verlust an, der dadurch entstanden ist, dass die Eigentumswohnung f�r Fr. 304'000.-- gekauft und f�r Fr. 230'000.-- verkauft wurde, und kommt zum Schluss, die erw�hnten Fr. 25'000.-- seien durch den Verlust verloren gegangen.
In derartigen F�llen, wo die Ehefrau aus ihrem Eigengut (Art. 198 Ziff. 2 ZGB) in die Errungenschaft des Gatten investiert hat, gilt gem�ss Art. 206 Abs. 1 Halbsatz 2 ZGB, dass der Ehemann der Gattin bei Wertverminderung "den urspr�nglichen Beitrag" schuldet (BGE 112 II 384 E. 5c S. 388 unten). Die erhobene R�ge geht daher fehl.
d) Den Umstand, dass die Beklagte auf ein Konto des Kl�gers aus einer Erbschaft Fr. 22'000.-- (Eigengut) eingezahlt hat, hat das Kantonsgericht mit R�cksicht auf Art. 195 Abs. 1 ZGB dahin gehend gew�rdigt, es liege ein Verwaltungsmandat vor mit der Folge, dass der Beklagten ein Ersatzanspruch in der gleichen H�he zustehe. Der Kl�ger wendet ein, der Betrag von Fr. 22'000.-- sei auf ein gemeinsames Sparkonto eingezahlt worden und f�r den Familienunterhalt (Ferien, etc.) und f�r werterhaltende Investitionen in die Wohnung verbraucht worden. Die Vorinstanz habe Art. 163 und 165 Abs. 2 ZGB verletzt, indem sie den finanziellen Zuschuss der Beklagten nicht mit Blick auf deren Pflicht, zum Unterhalt der Familie beizutragen, beurteilt habe.
Die R�ge bleibt unabh�ngig davon, ob der festgestellte Sachverhalt bez�glich der Kontoberechtigung berichtigt oder erg�nzt werden k�nnte (Art. 55 Abs. 1 lit. d und Art. 64 OG), ohne Erfolg: Steht n�mlich auch nach Ansicht des Kl�gers fest, dass die Fr. 22'000.-- auf ein Sparkonto geflossen sind, erscheint die Begr�ndung des Kantonsgerichts zur Anwendung von Art. 195 ZGB (betreffend die Verwaltung von Verm�gen eines Ehegatten durch den anderen) bundesrechtskonform.
Im �brigen sind die dem Kantonsgericht vorgeworfenen Rechtsverletzungen haltlos: Wenn der Kl�ger meint, die Beklagte sei verpflichtet gewesen, mit den Fr. 22'000.-- an die Lebenskosten des Ehepaares beizutragen, verkennt er, dass die Ehegatten Verm�gen erst dann beisteuern m�ssen, wenn das Einkommen nicht ausreicht, die Lebenshaltungskosten zu bestreiten (L�chinger/Geiser, Basler Kommentar, ZGB Bd. I, N. 16 zu Art. 145 ZGB; Schwander, ebenda, N. 12 zu Art. 159 ZGB und N. 4 zu Art. 176 ZGB; Hausheer/Reusser/Geiser, Berner Kommentar, N. 22 und 26 zu Art. 163 ZGB und N. 19a zu Art. 176 ZGB; Br�m, Z�rcher Kommentar, N. 76 und 119 zu Art. 159 ZGB und N. 96 und 104 zu Art. 163 ZGB; Hasenb�hler, Basler Kommentar, ZGB Bd. I, N. 19 zu Art. 163 ZGB). Konnte vorliegendenfalls aber Errungenschaft gebildet werden, entbehrt die Ansicht des Kl�gers, die Beklagte habe mit Verm�gen an die Kosten des ehelichen Haushaltes beitragen m�ssen, jeder Grundlage. Weiter erscheint die Begr�ndung des Kl�gers, weshalb die Vorinstanz Art. 165 Abs. 2 ZGB verletzt haben soll, schon deshalb unverst�ndlich, weil aus dieser Bestimmung h�chstens ein Entsch�digungsanspruch der Beklagten resultieren k�nnte, der aber angesichts des Zuspruches einer Ersatzforderung durch die Vorinstanz ohnehin obsolet ist.
2.- Das Kantonsgericht hat in Anwendung des neuen Scheidungsrechts (Art. 7b Abs. 1 und 2 SchlT ZGB) entschieden, dass die Beklagte dem Kl�ger untreu gewesen sei, rechtfertige mit R�cksicht auf den Wortlaut von Art. 125 Abs. 3 ZGB und den Katalog der Ziff. 1 bis 3 nicht, die Rentenpflicht aufzuheben; andernfalls w�rde das altrechtliche Verschuldensprinzip "durch die Hintert�r" wieder eingef�hrt. Der Kl�ger r�gt, die mehrj�hrige Untreue der Beklagten und ihre Weigerung, familientherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, lasse die ihm auferlegte Rentenpflicht als unbillig erscheinen; die Vorinstanz habe Art. 125 Abs. 3 ZGB verletzt.
a) Entsprechend dem Wortlaut von Art. 125 Abs. 3 ZGB kann ein Unterhaltsbeitrag nur "ausnahmsweise versagt oder gek�rzt werden". Auch die Verwendung der Begriffe "grob verletzt" (Ziff. 1), "mutwillig" (Ziff. 2) und "schwere Straftat" (Ziff. 3) spricht f�r eine zur�ckhaltende Praxis zu den Gr�nden f�r eine Herabsetzung oder Streichung der Rente, auch wenn die Gr�nde in Art. 125 Abs. 3 Ziff. 1 bis 3 ZGB nicht abschliessend aufgez�hlt sind, wie der Einschub des Wortes "insbesondere" zeigt. Die Kann-Vorschrift von Art. 125 Abs. 3 ZGB wird in der Lehre vor den Hintergrund des Rechtsmissbrauchs gestellt mit der Folge, dass die Geltendmachung des Unterhaltsanspruches in ungeschm�lerter H�he als stossend (venire contra factum proprium) oder offensichtlich unbillig erscheinen muss; daher darf die Rentenpflicht nur mit grosser Zur�ckhaltung reduziert oder gar aufgehoben werden (H. Haus-heer, Der Scheidungsunterhalt und die eheliche Wohnung, in:
Vom alten zum neuen Scheidungsrecht, Bern 1999, Rz. 3.29 bis 3.32, S. 139 ff.; I. Schwenzer, in: Praxiskommentar Scheidungsrecht, N. 80 f., 83 ff., 89 ff., 94 ff. und 100 ff. zu Art. 125 ZGB; Sutter/Freiburghaus, Kommentar zum neuen Scheidungsrecht, N. 103 ff., 108 ff. und 116 f. zu Art. 125 ZGB; R. Klopfer, Nachehelicher Unterhalt, Wohnungszuteilung, in:
Das neue Scheidungsrecht, Z�rich 1999, S. 85 f.; vgl. zu Art. 249 OR und zu Art. 477 ZGB BGE 113 II 252 E. 4aS. 256 f. und 106 II 304 E. 3).
Ein vorrangiges Ziel der Revision des Scheidungsrechts war, die Bedeutung des Verschuldens der Ehegatten bei den damals geltenden Scheidungsgr�nden (aArt. 137 ff. ZGB) und den unterhaltsrechtlichen Scheidungsfolgen (aArt. 151 f.
ZGB) m�glichst stark zur�ckzudr�ngen (Botschaft des Bundesrates �ber die �nderung des schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 15. November 1995, BBl 1996 I 27 ff. Ziff. 144. 3, S. 42 f. Ziff. 146. 22, S. 44 f. Ziff. 146. 31 und S. 113 f. Ziff. 233. 52). Entgegen dieser Stossrichtung setzte sich in der nationalr�tlichen Beratung aber der Vorschlag durch, Art. 125 Abs. 3 ZGB um ein viertes Beispiel zu erg�nzen, wonach eine Rente auch zu streichen, bzw. zu k�rzen sei, wenn "der berechtigten Person ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihr liegendes Fehlverhalten gegen den Verpflichteten zur Last f�llt". Jedoch scheiterte dieser Vorstoss am Widerstand des St�nderats, der nicht gewillt war, den Grundsatz der Verschuldensunabh�ngigkeit so stark zu durchbrechen. Selbst die im Sinne eines Kompromisses von den R�ten schliesslich angenommene und heute geltende Fassung von Art. 125 Abs. 3 ZGB, wonach der Begriff "insbesondere" Rentenk�rzungen auch aus anderen Gr�nden als denjenigen von Ziff. 1 bis 3 erm�glicht, wurde im Parlament zum Teil mit Bedauern und dahin kommentiert, die entsprechend ge�ffnete Bestimmung k�nne nicht dazu dienen, das Verschuldensprinzip wieder einzuf�hren. Das gleiche Argument war schon im Vernehmlassungsverfahren gegen eine Bestimmung vorgebracht worden, die dem Verschulden mehr Platz einr�umte als Art. 125 Abs. 3 ZGB (Schwenzer, a.a.O., N. 80 und 82 zu Art. 125 ZGB; Hausheer, a.a.O., Rz. 328, S. 138 in Fn. 47 und Rz. 3.30, S. 139; Sutter/Freiburghaus, a.a.O., N. 6 f. und 116 a.E. zu Art. 125 ZGB; Klopfer, a.a.O., S. 86 bei Fn. 25).
b) Wenn der Kl�ger meint, die jahrelange (offenbar 1992 erstmals festgestellte), m�glicherweise mit der Depression der Beklagten zusammenh�ngende Untreue sei mit den in Art. 125 Abs. 3 Ziff. 1 bis 3 ZGB aufgelisteten Tatbest�nden vergleichbar, kann ihm nicht gefolgt werden. Denn dass die Beklagte nach fast 30 Jahre dauernder Ehe trotz ihrer Untreue auf einer Rente beharrt, erscheint weder rechtsmissbr�uchlich noch offensichtlich unbillig; ein Unterhaltsbeitrag ist vielmehr auf Grund nachehelicher Solidarit�t geschuldet. Soweit der Kl�ger f�r eine K�rzung oder gar Streichung der Rentenpflicht ins Feld f�hrt, die Beklagte habe keine familientherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wollen, l�uft seine Argumentation darauf hinaus, die Rentenpflicht vom Verschulden abh�ngig zu machen. Im �brigen kann die eheliche Untreue nicht von vornherein der Beklagten allein angelastet werden, wie das Kantonsgericht zu Recht ausf�hrt.
Die Vorinstanz hat Reduktionsgr�nde ohne Verletzung von Bundesrecht verneint. Denn sexuelle Untreue der Beklagten nach l�ngerer Dauer der Ehe ist f�r sich allein noch kein Grund f�r eine K�rzung oder gar die Streichung der Rentenpflicht, und der vorliegende Fall kann mit den Regelbeispielen von Art. 125 Abs. 3 ZGB an Schwere und Intensit�t nicht verglichen werden (Schwenzer, a.a.O., N. 82 und 97 f. zu Art. 125 ZGB; Sutter/Freiburghaus, a.a.O., N. 116 f. zu Art. 125 ZGB; Hausheer, a.a.O., Rz. 3.31 S. 140 oben).
3.- Das Kantonsgericht hat dem Kl�ger einen monatlichen Grundbedarf von Fr. 2'570.-- angerechnet, in den es als Grundbetrag Fr. 1'100.--, f�r die Wohnung Fr. 1'000.--, f�r Krankenkasse und Versicherung Fr. 220.-- sowie f�r Steuern Fr. 250.-- eingesetzt hat.
a) Der Kl�ger macht zun�chst geltend, sein Grundbedarf liege h�her mit der Folge, dass das Kantonsgericht Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB verletzt habe. Zur Begr�ndung f�hrt er aus, der Kantonsgerichtspr�sident habe ihm bei der Pr�fung der Bed�rftigkeit im Zusammenhang mit seinem Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege einen zivilprozessualen Grundbedarf von Fr. 3'101.-- angerechnet. Damit bleibt er erfolglos:
Obwohl sowohl f�r die Rentenberechnung (BGE 126 III 353 E. 1a/bb S. 357; 123 III 1 E. 3b/bb S. 4 f.) als auch f�r die Ermittlung des zivilprozessualen Grundbedarfes (BGE 124 I 1 E. 2a S. 2 f.; 97 E. 3b S. 98 f.) vom betreibungsrechtlichen Existenzminimum des Rentenschuldners, bzw. des Gesuchstellers auszugehen ist, kann daraus nicht geschlossen werden, das Resultat m�sse identisch sein. Wie den zitierten Urteilen entnommen werden kann, h�ngt das Total von den jeweils massgeblichen Faktoren, allf�lligen Prozentzuschl�gen und den konkreten Fallumst�nden ab, die nicht unter beiden Gesichtswinkeln die gleichen sein m�ssen.
b) Der Kl�ger bringt weiter vor, f�r die Berechnung seines Grundbedarfs sei von Fr. 2'930.-- auszugehen; dieser Betrag liege �ber dem vom Kantonsgericht festgesetzten, weil seine Krankenkassenpr�mie Fr. 55.-- h�her liege, f�r Versicherungen Fr. 5.-- mehr einzusetzen seien, und weil Fr. 50.-- f�r Kommunikationsbed�rfnisse sowie Fr. 100.-- f�r Kosten des Arbeitsweges hinzukommen w�rden. Da der Betrag von Fr. 2'930.-- um 20 % erh�ht werden m�sse, w�re ihm schlussendlich ein Grundbedarf von Fr. 3'516.-- anzurechnen gewesen mit der Folge, dass er der Beklagten keine Rente bezahlen k�nne.
aa) Soweit das Kantonsgericht ausf�hrt, eine schematische Erh�hung um ungef�hr 20 % komme nach neuem Recht nicht mehr in Betracht, ist ihm bereits deswegen zuzustimmen, weil schon nach altem Recht kein Schematismus bestand. Ein Zuschlag wurde nur gew�hrt, wenn - anders als hier - mehr Geld zur Verf�gung steht, als zur Deckung des Notbedarfs zweier Haushalte erforderlich ist (BGE 123 III 1 E. 3b/bb S. 4 f.). Auch nach neuem Recht f�llt, jedenfalls bei knappen finanziellen Mitteln, ein Prozentzuschlag weg (vgl. Schwen-zer, a.a.O., N. 33 zu Art. 125 ZGB und Hausheer, a.a.O., Rz.
3.13 S. 128 f.). Deshalb braucht hier nicht einl�sslich er�rtert zu werden, ob dieser in anderen F�llen zu gew�hren ist und worauf er sich genau zu beziehen hat (vgl. Sutter/Frei-burghaus, a.a.O., N. 60 und 118 zu Art. 125 ZGB). Hier gen�gt der Hinweis, dass er auf die Steuern wohl nicht aufaddiert werden darf (Sutter/Freiburghaus, a.a.O., N. 74 zu Art. 125 ZGB), weil das diejenigen Rentenschuldner mit einer hohen Steuerlast gegen�ber solchen mit einer tiefen grundlos beg�nstigen w�rde.
bb) Wenn der Kl�ger ohne Auseinandersetzung mit der Grundbedarfsberechnung im angefochtenen Entscheid einzelne Positionen anders beziffert oder nicht enthaltene Ausgaben neu einsetzt, so gen�gt er den Begr�ndungsanforderungen in keiner Weise (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) und �bt in tats�chlicher Hinsicht unzul�ssige Kritik an der Bedarfsberechnung (BGE 125 III 78 E. 3a; 120 II 97 E. 2b S. 99), soweit diese auf Beweisw�rdigung beruht. Falls er mit der von ihm vorgelegten Bedarfsberechnung sinngem�ss die Berichtigung eines Versehens oder die Erg�nzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts erreichen will, fehlen die erforderlichen Aktenhinweise (Art. 55 Abs. 1 lit. d und Art. 64 OG). Somit hat es bei der vorinstanzlichen Bedarfsberechnung zu bleiben.
4.- Das Kantonsgericht hat weiter erkannt, dem Kl�ger sei in R�cksicht darauf, dass die Beklagte ihr Existenzminimum nicht selber decken k�nne, zuzumuten, den bei einem Einkommen von Fr. 2'970.-- verbleibenden �berschuss von monatlich Fr. 400.-- der Beklagten zu zahlen. Da der Kl�ger bei einer 80 %-igen Erwerbst�tigkeit einen kleinen Nebenerwerb von Fr. 300.-- im Monat erzielen k�nnte, sei er in der Lage, R�ckstellungen f�r ungedeckte Krankheitskosten und Haushaltsanschaffungen zu bilden. Aus einer ansonsten nicht ber�cksichtigten Abgangsentsch�digung k�nne er aktuelle, bzw.
demn�chst anfallende Kosten f�r die Zahnbehandlung und f�r den Kauf eines H�rger�tes decken.
a) Der Kl�ger wendet zun�chst ein, die Annahme, er k�nne einen kleinen Nebenerwerb von monatlich Fr. 300.-- erzielen, verletze Art. 8 ZGB; das lasse seine angeschlagene Gesundheit, die er mit Attest eines psychiatrischen Dienstes vom 20. Juni 1997 belegt, nicht zu.
Die Feststellung, der Kl�ger k�nne ein zus�tzliches Einkommen in der H�he von Fr. 300.-- pro Monat erzielen, ist tats�chlicher Natur und f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 126 III 10 E. 2b S. 12). Liegt somit ein Beweisergebnis vor, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos und Art. 8 ZGB insofern auch nicht verletzt (BGE 119 III 103 E. 1 mit Hinw. ; 114 II 289 E. 2a S. 291).
Soweit der Kl�ger sinngem�ss geltend machen will, von ihm angebotene Beweise zu seiner Unf�higkeit, einen Nebenverdienst zu erzielen, seien ungepr�ft geblieben, steht zwar sein von Art. 8 ZGB gesch�tzter Beweisf�hrungsanspruch in Frage (BGE 114 II 289 E. 2a; zuletzt BGE 123 III 35 E. 2b S. 40). Jedoch belegt der Kl�ger wiederum nicht mit Aktenhinweisen, dass er im kantonalen Verfahren prozesskonform entsprechende Beweise angeboten hat, die �bergangen worden sind (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223; 97 II 193 E. 3S. 196 f.).
b) Weiter macht der Kl�ger erfolglos geltend, er k�nne die mit Fr. 4'585. 10 belegten Zahnbehandlungskosten und die mit Offerte vom 12. Juli 2000 belegten Kosten von Fr. 7'015. 45 f�r ein notwendiges H�rger�t nicht aufbringen.
Zum einen begr�ndet er nicht, weshalb die vom Kantonsgericht erw�hnte Abgangsentsch�digung nicht herangezogen werden darf (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Zum anderen belegt er nicht mit Aktenhinweisen, dass er zu seiner sinngem�ss erhobenen Behauptung, die Abgangsentsch�digung reiche nicht, im kantonalen Verfahren prozesskonform erfolglos Beweis angeboten hat.
5.- Das Kantonsgericht hat die Rentenpflicht auf den
31. Dezember 2012 befristet mit der Begr�ndung, zu diesem Zeitpunkt werde der Kl�ger pensioniert werden. Dieser macht eine Verletzung von Art. 8 und 125 Abs. 2 Ziff. 4 ZGB geltend mit der Begr�ndung, es sei nicht dargetan, dass er angesichts seiner gesundheitlichen Schwierigkeiten bis zu diesem Zeitpunkt im bisherigen Umfang werde arbeiten k�nnen.
Indem das Kantonsgericht von der Erwerbsf�higkeit ausgegangen ist, hat es eine tats�chliche Feststellung getroffen, die der Kl�ger unter Hinweis auf Art. 8 ZGB nicht in Frage stellen kann (s. E. 4a Abs. 2 hiervor). Soweit der Kl�ger die richtige Beurteilung seiner Erwerbsf�higkeit in der Zukunft in Frage stellt, verkennt er, dass daf�r der Zeitpunkt des letzten kantonalen Entscheids massgeblich ist (Art. 63 Abs. 2 OG; Schwenzer, a.a.O., N. 54 zu Art. 125 ZGB). F�r den Fall, dass sich Zukunftsprognosen im Nachhinein als unzutreffend erweisen (Hausheer, a.a.O., Rz. 3.64 S.
153), hat der Gesetzgeber dem Richter erlaubt, das Scheidungsurteil abzu�ndern, wenn sich die Umst�nde seither wesentlich und dauerhaft ver�ndert haben (Art. 129 Abs. 1 ZGB; Schwenzer, a.a.O., N. 5 ff. zu Art. 129 ZGB).
6.- a) Der Kl�ger verlangt, das Bundesgericht m�ge den erst- und zweitinstanzlichen Kostenentscheid dahingehend ab�ndern, dass er von der Kostenpflicht zu Lasten der Beklagten, ev. des Staates befreit werde. Auch sei unverst�ndlich, dass die Vorinstanz die erstinstanzlichen Kosten habe halbieren wollen, aber trotzdem den erstinstanzlichen Entscheid best�tigt habe, in dem die Kosten ihm zu 2/3 und der Beklagten zu 1/3 auferlegt worden seien. Auch habe das Kantonsgericht seine Parteientsch�digung im Vergleich zu derjenigen des Gegenanwalts zu tief angesetzt. Damit hat er offensichtlich keinen Erfolg:
Gest�tzt auf Art. 157 OG kann das Bundesgericht die Kosten des kantonalen Verfahrens nur anders verlegen, wenn es den Entscheid in der Sache wesentlich ab�ndert (BGE 125 II 206 E. 4d/dd S. 216; 114 II 144 E. 4 S. 152; 113 II 323 E. 9a S. 341). F�r den Fall, dass es den angefochtenen Entscheid best�tigt, kann Art. 157 OG somit nicht angewendet werden (BGE 126 II 54 E. 8 S. 61). Da der Kostenentscheid des angefochtenen Urteils auf kantonalem Recht beruht (z. B. BGE 119 Ia 1 E. 6), h�tte der Kl�ger die gegen�ber der Berufung subsidi�re (Art. 84 Abs. 2 OG) staatsrechtliche Beschwerde wegen willk�rlicher Anwendung der kantonalen Bestimmungen �ber die Kostenverlegung erheben sollen (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG), weil entsprechende R�gen - von hier nicht vorliegenden Ausnahmen abgesehen - im Berufungsverfahren nicht erhoben werden k�nnen (Art. 43 Abs. 1 und Art. 55 Abs. 1 lit. c a.E. OG; BGE 96 II 62 S. 63).
b) Schliesslich r�gt der Kl�ger auch vergeblich, ihm sei die ganze Gerichtsgeb�hr auferlegt worden, obwohl ihm das Kantonsgericht die unentgeltliche Rechtspflege zum Teil gew�hrt habe: Denn soweit der angefochtene Entscheid bez�glich des Anspruches auf Verfahrenshilfe von tats�chlichen Feststellungen abh�ngt und auf kantonalem Recht beruht, ist einzig die staatsrechtliche Beschwerde gegeben (BGE 125 I 161 E. 3c S. 164 f.; 124 I 1 E. 2; 120 Ia 179 E. 3a). Auch eine Verletzung der aus Art. 29 Abs. 3 BV fliessenden Minimalgarantie ist mit diesem Rechtsmittel zu r�gen (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG; BGE 124 I 304 E. 2a; 122 I 275 E. 3 S. 276).
7.- Das Gesuch des Kl�gers um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege muss bez�glich der in E. 3 bis 6 hiervor beurteilten R�gen als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden (Art. 152 Abs. 1 OG; BGE 124 I 304 E. 2c; 122 I 267 E. 2b), weil die dort beurteilten R�gen entweder klar erfolglos oder ungen�gend begr�ndet worden sind. Mangels eines h�chstrichterlichen Pr�judizes kann dem Kl�ger jedoch nicht entgegengehalten werden, er h�tte die in E. 2 hiervor beurteilten R�gen vern�nftigerweise nicht erheben d�rfen. Daher rechtfertigt es sich im vorliegenden Fall, das Gesuch um Verfahrenshilfe zur H�lfte zu bewilligen. Somit wird der unterliegende Kl�ger zur H�lfte nur unter dem Vorbehalt geb�hrenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG), dass er dereinst nicht mehr bed�rftig sein k�nnte. Weil keine Berufungsantwort eingeholt worden ist, schuldet er keine Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 OG). Das halbe, dem amtlichen Rechtsvertreter des Kl�gers vom Staat zu entrichtende Honorar wird entsprechend Art. 9 des Tarifs f�r die Entsch�digung an die Gegenpartei f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht vom 9. November 1978 (SR 173. 119.1) gek�rzt.
1.- Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Kantonsgerichts (II. Zivilkammer) von St. Gallen vom 18. September 2000 wird best�tigt.
2.- Das Gesuch des Kl�gers um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird zur H�lfte gutgeheissen und im �brigen abgewiesen.
3.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 1'500.-- wird dem Kl�ger auferlegt, jedoch zur H�lfte einstweilen auf die Bundesgerichtskasse genommen.
4.- F�rsprecher Adrian Fiechter, Widnau, wird aus der Bundesgerichtskasse ein Honorar von Fr. 750.-- ausgerichtet.
Lausanne, den 8. Dezember 2000