Source: https://www.solidaris.de/aktuelles/nachbesserung-des-bilrug-fuer-krankenhaeuser-und-pflegeeinrichtungen-im-jahr-2016-geplant/
Timestamp: 2020-04-02 20:00:21
Document Index: 84213028

Matched Legal Cases: ['§ 277', '§ 277', '§ 277', '§ 8', 'BGE', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', '§ 299', 'BGE', 'BGE']

Nach alter Rechtslage waren Umsatzerlöse definiert als die Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit typischen Erzeug-nissen und Waren sowie Dienstleistungen. Das BilRUG hat die Tatbestandsmerkmale „gewöhnliche Geschäftstätigkeit“ und „typische Erzeugnisse und Waren“ gestrichen. Unter Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB neue Fassung (n. F.) fallen somit sämtliche Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen.
Die Betragshöhe des Postens der sonstigen betrieblichen Erträge in einem handels-rechtlichen Abschluss vermindert sich infolge der Neudefinition wesentlich, da Erträge in Zukunft im Regelfall den Umsatzerlösen zuzuordnen sind. Entsprechend fallen nun auch Erträge aus Hilfs- und Nebenbetrie ben wie Mieterträge oder Erträge aus Apotheken-verkäufen, Küche, Wäscherei oder Cafeteria unter die Umsatzerlöse. Die außerordentlichen Erträge werden mit dem BilRUG zudem als Posten vollständig aus der Gewinn- und Verlust-rechnung gestrichen und sind zukünftig vor allem unter den sonstigen betrieblichen Erträgen auszuweisen. Besonderheiten für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sind auch nach dem BilRUG aufgrund der Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV) und der Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) zu beachten. Allerdings hat es der Gesetzgeber versäumt, auch in KHBV und PBV auf die definitorische Ausweitung der Umsatzerlöse durch das BilRUG zu reagieren. So sind nach aktueller Rechtslage Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB n. F. in den GuV-Gliederungsschemata der KHBV und der PBV weiterhin unter den sonstigen betrieblichen Erträgen auszuweisen.
Aus diesem Grund lassen sich aus einem handelsrechtlichen Jahresabschluss mit einer KHBV- bzw. PBV-GuV die Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB n. F. nicht mehr ohne Weiteres folgern. Das Institut der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW) hat deshalb nach Erörterungen des Krankenhausfachausschusses des IDW beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) im Oktober 2015 angeregt, die KHBV und die PBV mit dem HGB in der Fassung des BilRUG zu harmonisieren, und zwar jeweils durch Einfügung eines neuen Postens in die KHBV-GuV und die PBV-GuV für den Ausweis der ausgeweiteten handelsrechtlichen Umsatzerlöse. Das BMJV ist dieser Anregung gefolgt und hat im Januar 2016 vorgeschlagen, die GuV-Gliederungsschema in KHBV und PBV jeweils durch einen Posten zu ergänzen sowie den bisherigenPosten Nr. 8 anzupassen. Vorgesehen ist, die Anlage 2 zur KHBV wie folgt anzupassen:
Praxis-Hinweis: Wie aus dem Bundesministerium für Gesundheit verlautet, sollen die vom BMJV vorgeschlagenen Änderungen im Laufe des Jahres 2016 umgesetzt werden. Zu erwarten ist, dass die Nachbesserungen des BilRUG, wie das BilRUG selbst, erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die nach 31. Dezember 2015 beginnen. Wir empfehlen daher, bereits jetzt die notwendigen Vorkehrungen in der Buchungssystematik zu treffen, um möglichst zeitnah mit wenig Umstellungsaufwand auf die erwartete Nachbesserung des BilRUG reagieren zu können.
08.12.2020 IT-Sicherheit am Arbeitsplatz – Effektiv gegen Cyberrisiken im Gesundheitswesen am Standort Köln
03.12.2020 Der Jahresabschluss gemeinnütziger Einrichtungen – Grundlagen, Besonderheiten, Vorbereitung und Gestaltungsmöglichkeiten am Standort Köln
01.12.2020 Der Jahresabschluss gemeinnütziger Einrichtungen – Grundlagen, Besonderheiten, Vorbereitung und Gestaltungsmöglichkeiten am Standort München
25.11.2020 Der Jahresabschluss gemeinnütziger Einrichtungen – Grundlagen, Besonderheiten, Vorbereitung und Gestaltungsmöglichkeiten am Standort Würzburg
20.11.2020 Steuer-Update für Non-Profit-Organisationen am Standort Berlin
18.11.2020 Krankenhaus-Rechnungswesen und dualistische Finanzierung am Standort München
17.11.2020 Basiswissen Altenhilfe am Standort Köln
13.11.2020 Der Jahresabschluss gemeinnütziger Einrichtungen – Grundlagen, Besonderheiten, Vorbereitung und Gestaltungsmöglichkeiten am Standort Mainz
10.11.2020 Rechnungswesen im Sozialwesen – Best Practice am Standort Köln
05.11.2020 Der Jahresabschluss gemeinnütziger Einrichtungen – Grundlagen, Besonderheiten, Vorbereitung und Gestaltungsmöglichkeiten am Standort Freiburg
05.11.2020 Vergütungsverhandlungen in der stationären Altenhilfe – Vorbereitung, Strategie und Verhandlungsführung am Standort Berlin
27.10.2020 Der Jahresabschluss gemeinnütziger Einrichtungen – Grundlagen, Besonderheiten, Vorbereitung und Gestaltungsmöglichkeiten am Standort Erfurt
27.10.2020 Vergütungsverhandlungen in der Behindertenhilfe – Vorbereitung, Strategie und Verhandlungsführung am Standort München
21.10.2020 Der neue Krankenhaus-Jahresabschluss 2020 – Aktuelles rund um das PpSG am Standort Berlin
20.10.2020 Steuer-Update für Non-Profit-Organisationen am Standort München
15.10.2020 Rechnungslegung von WfbM unter besonderer Berücksichtigung des Arbeitsergebnisses am Standort Mainz
13.10.2020 Die Änderung von Arbeitsbedingungen: Weisung – Versetzung – Änderungskündigung – Mitbestimmung am Standort Würzburg
08.10.2020 Vergütungsverhandlungen in der stationären Altenhilfe – Vorbereitung, Strategie und Verhandlungsführung am Standort München
07.10.2020 Der neue Krankenhaus-Jahresabschluss 2020 – Aktuelles rund um das PpSG am Standort Köln
29.09.2020 Schreckgespenst Betriebsprüfung am Standort Erfurt
22.09.2020 Aktuelle Entwicklungen im Sozialdatenschutz am Standort Köln
22.09.2020 Übernahme von Kindertagesstätten – Risiken und Auswirkungen auf den Jahresabschluss am Standort Freiburg
21.09.2020 Schreckgespenst Betriebsprüfung am Standort Berlin
17.09.2020 Rechnungslegung von WfbM unter besonderer Berücksichtigung des Arbeitsergebnisses am Standort Köln
16.09.2020 Vergütungsverhandlungen in der stationären Altenhilfe – Vorbereitung, Strategie und Verhandlungsführung am Standort Köln
16.09.2020 Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheitswesen – Best Practice am Standort München
15.09.2020 Übernahme von Kindertagesstätten – Risiken und Auswirkungen auf den Jahresabschluss am Standort Berlin
15.09.2020 Controlling in der stationären Altenhilfe – Planung, Reporting und Analyse am Standort München
10.09.2020 Controlling für Einrichtungen der Eingliederungshilfe am Standort München
08.09.2020 InEK-Kalkulation und Kostenträgerrechnung im Krankenhaus am Standort Köln
02.09.2020 Controlling für Einrichtungen der Eingliederungshilfe am Standort Berlin
26.08.2020 Controlling in der stationären Altenhilfe – Planung, Reporting und Analyse am Standort Berlin
25.06.2020 Steuer-Update für Non-Profit-Organisationen am Standort Mainz
23.06.2020 ABC des Umsatzsteuer- und Gemeinnützigkeitsrechts am Standort Freiburg
17.06.2020 Krankenhaus-Rechnungswesen und dualistische Finanzierung am Standort Köln
16.06.2020 Schreckgespenst Betriebsprüfung am Standort München
IT-Sicherheitsgesetz: Kurzprogramm
Welche Anforderungen ergeben sich für Krankenhäuser aus dem IT-Sicherheitsgesetz und wie sollten Häuser mit dem Thema Informationssicherheit umgehen, die bislang noch unterhalb dem entsprechenden Schwellenwert von 30.000 stationären Fällen liegen? In unserem Seminar erfahren Sie, welche aktuellen gesetzlichen Anforderungen für Sie relevant sind und welche Best Practice-Strategien sich etabliert haben. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es zur frühzeitigen Vorbereitung auf etwaige gesetzliche Anforderungen gibt und wie Sie sich gezielt auf diese vorbereiten können.
Sowohl für eine zielorientierte Implementierung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) als auch für eine gezielte Weiterentwicklung der bisher umgesetzten Maßnahmen hält das Seminar einschlägige Tipps unserer erfahrenen Praktiker bereit.
IT-Sicherheitsgesetz: Nutzen
Sie gewinnen einen Überblick über die gesetzlichen Anforderungen aus dem IT-Sicherheitsgesetz.
Sie erhalten Informationen und Anregungen zur Implementierung beziehungsweise Verbesserung Ihres Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS).
Sie bekommen einen in der Praxis erprobten Projektstrukturplan zur Umsetzung von Basis-Maßnahmen auf dem Weg zum ISMS.
Sie sind in der Lage, eine fundierte Auswahl einer geeigneten Prüfungsgrundlage für die Prüfung nach § 8a BSIG vorzunehmen und sind gut auf die Prüfung vorbereitet.
Sie erhalten Gelegenheit zum Austausch zwischen allen Teilnehmern zu individuellen Umsetzungsstrategien.
IT-Sicherheitsgesetz: Zielgruppe
Mitarbeiter/innen der Leitungs- und Führungsebene sowie IT-Leiter und Informationssicherheitsbeauftragte (ISB)
16.06.2020 IT-Sicherheitsgesetz – Informationssicherheitsmanagement im Krankenhaus am Standort Köln
Controlling im Krankenhaus: Kurzprogramm
Getrieben durch politische Veränderungen sowie den zunehmenden Kosten- und Leistungsdruck stehen Geschäftsleitungen von Krankenhäusern vor der Herausforderung, das operative Geschäft und die Fachabteilungen engmaschig zu steuern, auch um hieraus strategische Entscheidungen abzuleiten. Aufgrund historisch gewachsener Organisations- und Prozessstrukturen sowie fehlender Transparenz in Bezug auf das eigene Leistungsgeschehen ist es oftmals aber nicht möglich, belastbare Informationen zur Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage als Entscheidungsbasis zu erheben. Eine effektive Unternehmenssteuerung ist unter diesen Umständen nur schwer realisierbar.
In unserem Seminar zeigen wir die Möglichkeiten eines zeitnahen, konsistenten und adressatengerechten Reporting- und Controlling-Systems auf. Darüber hinaus vermitteln wir, wie Sie sich auf der Grundlage steuerungsrelevanter Informationen einen Überblick über die Entwicklung ausgewählter Geschäfts- und Leistungsbereiche verschaffen können. Somit versetzen wir Sie in die Lage, die Wirksamkeit getroffener Maßnahmen zu überprüfen und Handlungsimpulse herzuleiten.
Controlling im Krankenhaus: Nutzen
Sie haben die Möglichkeit, den Reifegrad Ihrer Kontroll- und Steuerungssysteme zu beurteilen.
Sie kennen typische Problemfelder im Zusammenhang mit der Gewinnung und Auswertung steuerungsrelevanter Informationen und sind in der Lage, eigenständig Lösungsoptionen zu entwickeln.
Controlling im Krankenhaus: Zielgruppe
Mitarbeiter/innen der Geschäftsleitung von Krankenhäusern als Entscheidungsträger sowie Controller und Mitarbeiter der Finanzbuchhaltung als mit der Umsetzung betraute Personen
03.06.2020 Seminar Controlling im Krankenhaus am 3. Juni 2020 am Standort Köln
26.05.2020 Controlling im Krankenhaus am Standort Berlin
26.05.2020 IT-Sicherheit am Arbeitsplatz – Effektiv gegen Cyberrisiken im Gesundheitswesen am Standort München
Vergabe- und Beihilferecht: Kurzprogramm
Ob Bau- oder Planungsaufträge, Dienstleistungen, IT-Leistungen, die Beschaffung von medizinischen Geräten oder im Pharmabereich: Das Vergaberecht ist für öffentliche Auftraggeber und Zuschussempfänger von zentraler Bedeutung im gesamten Beschaffungswesen. Gleiches gilt für Einrichtungen, die sich als Bieter um Aufträge der öffentlichen Hand bemühen. Das Vergaberecht wurde im April 2016 im Oberschwellenbereich reformiert. Im Unterschwellenbereich und damit im Zuwendungsrecht löst die UVgO die VOL/A ab. Die E-Vergabe ist bzw. wird Standard. Öffentlich geförderte Träger haben das EU-Beihilferecht stets mit zu beachten.
In unserem Seminar erhalten Sie einen Überblick über das aktuelle Vergaberecht und seine neuen Instrumente. Das EU-Beihilferecht und die Auswirkungen der „Calw“-Rechtsprechung über den Krankenhausbereich hinaus werden beleuchtet.
Vergabe- und Beihilferecht: Nutzen
Rechtschutz im Ober- und Unterschwellenbereich
Ausgewählte Problematiken: Vergabevermerk, Bekanntgabe, Eignung, Wertung
Vergabe- und Beihilferecht: Zielgruppe
20.05.2020 Vergabe- und Beihilferecht im Überblick am Standort München
Fördermittel- und Zuwendungsrecht: Kurzprogramm
Fördermittel und öffentliche Zuwendungen sind im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens für Träger und Einrichtungen sowie NGOs von herausragender Bedeutung. Das Spektrum reicht von Einzelfördermaßnahmen über Projektgelder und pauschale Fördergelder bis hin zu zinslosen Darlehen und vergünstigten Grundstücksgeschäften. Fördermittelempfänger sehen sich regelmäßig mit zahlreichen Auflagen und Verpflichtungen konfrontiert. Verstöße gegen Mittelabruffristen, Verwendungsnachweise, oder vergaberechtliche Auflagen können zu Rückforderungen ebenso führen wie zu erheblichen Strafzinsen. Zahlreiche äußerst strikte Gerichtsentscheidungen der letzten Jahre zeigen: Zuwendungen können für den Träger und dessen Organe mit erheblichen Haftungsrisiken verbunden sein.
In unserem Seminar erhalten Sie einen Überblick über Fördermittel und das Zuwendungsrecht. Sie erfahren, wie Sie als Zuwendungsempfänger typische Fallen bei der Mittelverwendung vermeiden. Ferner wird beleuchtet, wie Sie vergabe- und tarifrechtlichen Vorgaben einhalten. Ein Schwerpunkt wird die Rückforderung von Fördermitteln sein.
Fördermittel- und Zuwendungsrecht: Nutzen
Fördermittelrecht EU, Bund und Länder
Besserstellungsverbot von Arbeitnehmern und Projektkräften
Fördergelder und Vergaberecht
Rückforderung von Fördermitteln – was tun?
Fördermittel- und Zuwendungsrecht: Zielgruppe
Geschäftsführer und Vorstände sowie kaufmännisch Verantwortliche von freigemeinnützigen Krankenhäusern, Sozialträgern und NGOs
19.05.2020 Fördermittel- und Zuwendungsrecht in der Praxis am Standort München
15.05.2020 ABC des Umsatzsteuer- und Gemeinnützigkeitsrechts am Standort Stuttgart
14.05.2020 Vergütungsverhandlungen in der Behindertenhilfe – Vorbereitung, Strategie und Verhandlungsführung am Standort Berlin
12.05.2020 Integrierte Finanzplanung und Berichtswesen in der Altenhilfe am Standort Köln
12.05.2020 ABC des Umsatzsteuer- und Gemeinnützigkeitsrechts am Standort Erfurt
06.05.2020 ABC des Umsatzsteuer- und Gemeinnützigkeitsrechts am Standort Berlin
28.04.2020 Controlling im Krankenhaus am Standort München ***VORSORGLICH ABGESAGT***
§ 2b UStG: Kurzprogramm
Die Neuregelung des § 2b UStG für (kirchliche) Körperschaften des öffentlichen Rechts hat bereits im Jahr 2015 Einzug in das Umsatzsteuergesetz gefunden. Der damit verbundene Systemwechsel in der Umsatzbesteuerung für öffentlich-rechtliche Rechtsträger bringt viele Veränderungen mit sich. Insbesondere kommt es umsatzsteuerlich nicht mehr auf das Vorliegen eines Betriebes gewerblicher Art (BgA) an, um mit entgeltlichen Leistungen umsatzsteuerpflichtig zu werden. Der Gesetzgeber hat für die Anwendung der Neuregelung eine Übergangszeit bis einschließlich 2020 festgelegt, die die betroffenen Rechtsträger bis Ende 2016 in Anspruch nehmen konnten.
§ 2b UStG: Nutzen
Anhand von Beispielen erfahren Sie,wie Sie einen Fahrplan zur Vorbereitung auf die Anwendung des § 2b UStG erstellen,
§ 2b USt: Zielgruppe
27.04.2020 § 2b UStG – Endspurt zum 1. Januar 2021 für die Umsetzung bei kirchlichen Körperschaften am Standort Nürnberg ***VORSORGLICH ABGESAGT***
Neues vom Bundesarbeitsgericht: Kurzprogramm
Das Arbeitsrecht ist ständig in Bewegung. Jeder Personalverantwortliche muss nicht nur seine Grundzüge beherrschen; er sollte auch darüber informiert sein, in welche Richtungen es sich weiterentwickelt. Gerade die große und ständig wachsende Bedeutung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs führt in manchen Bereichen des Arbeitsrechts zu ungeahnten und nicht immer vorhersehbaren neuen Entwicklungen, die vom Bundesarbeitsgericht aufgegriffen und umgesetzt werden. Manche alte „Wahrheit“ musste so neuen „Gewissheiten“ weichen. Unser Seminar bringt Sie auf den neuesten Stand und gibt Hinweise auf Regelungen, die ab sofort beachtet werden müssen. Die aktuellen Entscheidungen zu praxisrelevanten Bereichen des Arbeitsrechts bilden zusammen mit den gesetzlichen Neuerungen den Schwerpunkt des Seminars.
Wir werden uns mit der Kündigung und Befristung von Arbeitsverhältnissen, dem veränderten Urlaubsrecht und mit den jüngsten Entscheidungen zur Vergütung befassen. Daneben sehen wir uns u. a. das neue Teilzeitrecht und die Entwicklung der Rechtsprechung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und zur Mitarbeitervertretungsordnung an. Zuletzt werfen wir einen Blick auf die neuesten Entscheidungen zu den Besonderheiten der Arbeitsverhältnisse im kirchlichen Dienst und ihre Bedeutung für die Praxis in den Einrichtungen.
Neues vom Bundesarbeitsgericht: Nutzen
Sie lernen die neueste Rechtsprechung sowie die Chancen und Risiken für Ihre tägliche Praxis im Personalbereich kennen.
Sie sind darüber informiert, welche gesetzlichen Neuerungen Sie künftig beachten müssen.
Neues vom Bundesarbeitsgericht: Zielgruppe
23.04.2020 Neues vom Bundesarbeitsgericht am Standort Freiburg ***VORSORGLICH ABGESAGT***
23.04.2020 Vergütungsverhandlungen in der Behindertenhilfe – Vorbereitung, Strategie und Verhandlungsführung am Standort Köln ***VORSORGLICH ABGESAGT***
21.04.2020 Interne Revision bei gemeinnützigen Trägern am Standort Köln ***VORSORGLICH ABGESAGT***
21.04.2020 Vergütungsverhandlungen in der Behindertenhilfe – Vorbereitung, Strategie und Verhandlungsführung am Standort Hamburg Vergütungsverhandlungen ***VORSORGLICH ABGESAGT***
Geschäftsfüher und Vorstände sowie kaufmännisch Verantwortliche von freigemeinnützigen Krankenhäusern, Sozialträgern und NGOs
20.04.2020 Fördermittel- und Zuwendungsrecht in der Praxis am Standort Berlin ***VORSORGLICH ABGESAGT***
Krankenhäuser im Fokus von KV und Staatsanwaltschaft: Kurzprogramm
Infolge der immer weiter fortschreitenden Vernetzung der Sektoren ist nahezu jedes Krankenhaus mit der Frage konfrontiert, in welcher Form niedergelassene Ärzte und/oder vertragsärztliche Leistungen in das Leistungsangebot eingebunden werden können. Bestehen bereits Kooperationen oder wird gar ein MVZ in Trägerschaft der jeweiligen Einrichtung betrieben, stellt sich häufig die Frage, inwiefern die teils sehr detaillierten und zugleich strengen Vorgaben des Gesetzgebers – insbesondere mit Blick auf die strafrechtlichen Vorgaben (§§ 299a ff. StGB) – sowie der KVen eingehalten werden. Krankenhäuser bzw. ambulante Leistungserbringer sind immer wieder mit staatsanwaltlichen Ermittlungen beziehungsweise mit Prüfverfahren der Kassenärztlichen Vereinigungen konfrontiert. Ähnliche Risiken bestehen bei der wahlärztlichen Leistungserbringung und -abrechnung.
Krankenhäuser im Fokus von KV und Staatsanwaltschaft: Nutzen
Krankenhäuser im Fokus von KV und Staatsanwaltschaft: Zielgruppe
Geschäftsführer/innen, Verwaltungsdirektoren/innen, Verwaltungsleiter/innen, Ärztliche Leiter/innen, (Chef-)Ärzte/innen, Praxismanager/innen
02.04.2020 Krankenhäuser im Fokus von KV und Staatsanwaltschaft am Standort Berlin ***VORSORGLICH ABGESAGT***
02.04.2020 ABC des Umsatzsteuer- und Gemeinnützigkeitsrechts am Standort Würzburg ***VORSORGLICH ABGESAGT***