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Timestamp: 2018-02-20 21:47:04
Document Index: 198433519

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 20', 'Art. 17', 'Art. 103', 'Art. 20', 'Art. 20']

1. Veste - quanto alla forma e quanto al merito - per interporre un ricorso di diritto amministrativo (consid. 2).
2. L'istruzione litigiosa dell'amministrazione delle poste, con la quale viene limitato il trasporto di invii non soggetti alla privativa postale, è in contrasto con il principio dell'uguaglianza giuridica espresso nell'art. 4 cpv. 1 LSP. L'istruzione sarebbe contraria alla legge anche qualora tutti gli utenti della posta fossero trattati giuridicamente nello stesso modo? (consid. 3-5).
Am 15. Januar 1965 teilte die Kreispostdirektion Zürich telephonisch und am 1. Februar schriftlich dem Jugendsekretariat auf Anfrage mit, wegen des zunehmenden Personalmangels sei es der Post nicht möglich, "die gänzlich oder im wesentlichen Umfang neu der Post zur Vertragung übergebenen katholischen Pfarrblätter zu den Taxen und Bedingungen für abonnierte Zeitungen zu akzeptieren". Gleichzeitig erklärte
BGE 92 I 143 S. 145
sich die Kreispostdirektion aber bereit, die Pfarrblätter der drei Pfarreien - im Sinne einer Übergangslösung - vorläufig als adressierte PP-Drucksache zur Taxe von 5 Rappen bis 50 g anzunehmen (Art. 17 Abs. 1 PVG).
E.- Gegen den Entscheid der Generaldirektion der PTT haben die Beschwerdeführer die verwaltungsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht erhoben mit dem Antrag, auch den neuen Abonnenten sei das Pfarrblatt nach den Vorschriften und Taxen für abonnierte Zeitungen zuzustellen. In einer besondern
BGE 92 I 143 S. 146
Eingabe äussern sich die Beschwerdeführer zu ihrer Aktivlegitimation.
In Rücksicht auf den die Postverwaltung empfindlich treffenden Personalmangel ist die Beförderungspflicht mit Bundesgesetz vom 9. März 1962 eingeschränkt worden (AS 1962
BGE 92 I 143 S. 148
S. 973 f.). Mit dieser Gesetzesänderung wurden dem Postverkehrsgesetz neu die Art. 15 Abs. 3 und Art. 19 Abs. 2 beigefügt, die von der Beförderung durch die Post unfrankierte Warenmuster sowie Warenmuster ohne Adresse über 50 g, ferner Drucksachen ohne Adresse über 100 g ausnehmen (vgl. dazu auch Botschaft des Bundesrates vom 26. März 1961, Bundesblatt 1961 I 1129).
6. Nach dem Gesagten ist das Pfarrblatt ohne weiteres als abonnierte Zeitung im Sinne von Art. 20 PVG zu betrachten. Von den vier in Art. 20 Abs. 2 PVG genannten Ausnahmen ist keine anwendbar. Das Pfarrblatt, das in drei Pfarreien von einem bestimmten Zeitpunkt an regelmässig durch die Post
BGE 92 I 143 S. 150
zugestellt werden soll, stellt auch keine unregelmässig aufgegebene Zeitung gemäss Art. 44 Abs. 1 VV I zum PVG dar. Die Pfarrblätter sind somit zur Zeitungstaxe zu befördern.
DTF: 85 I 124, 87 I 476, 83 I 50, 87 I 225 seguito... , 90 I 63
Articolo: art. 4 cpv. 1 LSP, Art. 20 Abs. 1 PVG, Art. 17 Abs. 1 PVG, Art. 103 Abs. 1 OG seguito... , Art. 20 PVG, Art. 20 Abs. 2 PVG