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Timestamp: 2016-10-23 01:25:47
Document Index: 275239852

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 16', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE']

8C_407/2011 (01.09.2011)
8C_407/2011
H.________, geboren 1951, arbeitete bei der X.________ AG, und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert, als sie am 9. Februar 2005 einen Skiunfall erlitt und sich dabei an der rechten Schulter verletzte (Schulterluxation). Am 26. April 2005 wurde sie operiert (geschlossene Schultermobilisation, Schulterarthroskopie und arthroskopische Synovialektomie), am 16. September 2005 musste sie sich erneut einem Eingriff unterziehen (offene Revision und Tenodese der langen Bizepssehne im Sulcus, Verschluss des RM-Intervalles und sparsame Acromioplastik). Am 20. M�rz 2006 konnte sie ihre T�tigkeit im Verkauf auf das angestammte 60%-Pensum steigern. Am 2. August 2007 und am 17. M�rz 2008 wurden zwei weitere Schulterarthroskopien durchgef�hrt. Nach der Untersuchung durch SUVA-Kreisarzt Dr. med. B.________ am 19. Juni 2008 wurde das Pensum zun�chst mit R�cksicht auf die Beschwerden reduziert auf 25 % und in der Folge konnte H.________ im gleichen zeitlichen Umfang an einem Schonarbeitsplatz im Back Office eingesetzt werden. Dr. med. B.________ erachtete nach einer weiteren kreis�rztlichen Untersuchung am 10. Februar 2009 eine Steigerung als m�glich, da die T�tigkeit im B�ro dem Leiden angepasst sei. Die Arbeitgeberin teilte indessen mit, dass sie eine entsprechende Ausdehnung der T�tigkeit nicht anbieten k�nne. Im Mai 2009 k�ndigte sie das Arbeitsverh�ltnis. Dr. med. B.________ stellte nach der Untersuchung vom 30. Juli 2009 fest, dass die therapeutischen Bem�hungen keinen Effekt mehr gezeigt h�tten, und er nahm Stellung zur Restarbeitsf�higkeit und den verbleibenden Unfallfolgen. Mit Verf�gung vom 9. Oktober 2009 schloss die SUVA den Fall ab und sprach H.________ eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 16 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 15 % zu. Daran hielt sie auch auf Einsprache hin fest, nachdem sie eine �rztliche Beurteilung ihrer Abteilung Versicherungsmedizin, Dr. med. S.________, vom 10. Februar 2010 eingeholt hatte (Einspracheentscheid vom 15. Februar 2010).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 26. April 2011 ab.
H.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ein medizinisches Gutachten bei einem Schulterspezialisten einzuholen; eventualiter sei ihr eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von mindestens 51 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von mindestens 25 % zuzusprechen.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zur Leistungspflicht des Unfallversicherers gem�ss Art. 6 UVG bei Unf�llen (Art. 4 ATSG), namentlich zu dem daf�r vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 179 E. 3.1 S. 181), und bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen von Unf�llen (Art. 11 UVV; BGE 118 V 293 E. 2c S. 396 f.), zum Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG), zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) sowie zum Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG; Anhang 3 zur UVV; BGE 124 V 29 E. 1c S. 32), teilweise unter Hinweis auf den Einspracheentscheid, zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Gest�tzt auf die Einsch�tzung des Dr. med. B.________ vom 31. Juli 2009 geht die Vorinstanz davon aus, dass die Beschwerdef�hrerin in einer leidensangepassten T�tigkeit, welche anhand des Berichtes des SUVA-Kreisarztes n�her umschrieben wird, uneingeschr�nkt arbeitsf�hig sei. Auf die von der Versicherten eingeholte Stellungnahme ihres behandelnden Arztes Dr. med. M.________ k�nne nicht abgestellt werden und eine unfallbedingte zeitliche Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit sei nicht anzunehmen.
Demgegen�ber wird beschwerdeweise sinngem�ss im Wesentlichen geltend gemacht, dass die Angaben des Dr. med. B.________ widerspr�chlich seien und aufgrund der Stellungnahme des Dr. med. M.________ berechtigte Zweifel an der Schl�ssigkeit der Berichte der SUVA-Kreis�rzte best�nden.
Wie das Bundesgericht in BGE 125 V 351 erkannt hat, haben Versicherungstr�ger und Sozialversicherungsrichter die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an f�rmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgem�ss zu w�rdigen. F�r das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabh�ngig davon, von wem sie stammen, objektiv zu pr�fen und danach zu entscheiden hat, ob die verf�gbaren Unterlagen eine zuverl�ssige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu w�rdigen und die Gr�nde anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind. Ausschlaggebend f�r den Beweiswert ist grunds�tzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352).
In BGE 135 V 465 hat das Bundesgericht festgehalten, dass Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen zwar stets Beweiswert zuerkannt wurde, dass ihnen jedoch praxisgem�ss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungstr�ger in Auftrag gegebenen Gutachten zukommt. So soll bei Gerichtsgutachten "nicht ohne zwingende Gr�nde" von den Einsch�tzungen des medizinischen Experten abgewichen werden. Gutachten externer Spezial�rzte, welche von Versicherungstr�gern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholt wurden und den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechen, darf das Gericht vollen Beweiswert zuerkennen, solange "nicht konkrete Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit" der Expertise sprechen. Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen, so sind erg�nzende Abkl�rungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.3.2 u. 4.4 S. 469 f.).
Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt gem�ss BGE 135 V 465 das Recht der versicherten Person, mittels eigener Beweismittel die Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der �rztlichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Die von der versicherten Person aufgelegten Berichte sind daraufhin zu pr�fen, ob sie auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der Feststellungen versicherungsinterner �rztinnen und �rzte wecken. Um solche Zweifel auszur�umen, wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versicherungstr�ger zur�ckzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst (BGE 135 V 465 E. 4.5 u. 4.6 S. 470 f.).
Beschwerdeweise wird ger�gt, dass die Stellungnahmen des Dr. med. B.________ vom 20. Juni 2008 und vom 31. Juli 2009 sich widersprechen w�rden, indem der Kreisarzt im ersten Bericht eine Arbeitsf�higkeit von lediglich 25 %, ein Jahr sp�ter jedoch eine volle Arbeitsf�higkeit attestiert habe.
Wie jedoch zu Recht einger�umt wird, bezog sich die volle Arbeitsf�higkeit auf eine leidensangepasste T�tigkeit. Im Juni 2008 war die Beschwerdef�hrerin noch im angestammten Beruf im Verkauf t�tig. Dr. med. B.________ wies darauf hin, dass drei Monate nach dem vierten operativen Eingriff �berkopft�tigkeiten sowie T�tigkeiten in Zwangshaltungen oder mit Widerstand f�r die Schulter Schmerzen ausl�sten, weshalb er eine Reduktion der Arbeitst�tigkeit auf 25 % empfahl (Bericht vom 20. Juni 2008). Bei der n�chsten Untersuchung am 10. Februar 2009 klagte die Beschwerdef�hrerin zwar weiterhin �ber Dauerschmerzen, sie hatte jedoch die Schmerzmedikation deutlich reduzieren k�nnen (von dreimal t�glich auf dreimal w�chentlich). Sie war nunmehr von der Arbeitgeberin im B�ro eingesetzt worden, was sie gut tolerierte. Der SUVA-Kreisarzt erachtete es denn auch mit dem aktuellen Befund vereinbar, die Eins�tze zeitlich von zwei auf vier bis f�nf Stunden t�glich zu steigern (Bericht vom 11. Februar 2009). Am 31. Juli 2009 berichtete der Kreisarzt, dass die therapeutischen Bem�hungen keinen Effekt mehr gezeigt h�tten, weshalb der Fall ("aus funktioneller Sicht") abzuschliessen sei; dies best�tigte im �brigen auch der behandelnde Arzt Dr. med. M.________, indem er am 30. Oktober 2009 ebenfalls von einem Endzustand ausging. Dr. med. B.________ attestierte nunmehr eine volle Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit.
Wie dargelegt, beziehen sich die beschwerdeweise bem�ngelten kreis�rztlichen Stellungnahmen zun�chst auf die angestammte, dann jedoch auf eine leidensangepasste T�tigkeit. Ein Widerspruch l�sst sich allein dadurch nicht begr�nden.
Es wird des Weiteren die Stellungnahme des Dr. med. S.________ (vom 10. Februar 2010) beanstandet, welche die SUVA im Einspracheverfahren eingeholt hat. Die Vorinstanz hat indessen erwogen, dass diese f�r die Entscheidfindung nicht wesentlich sei. Es ist daher auch hier nicht weiter darauf einzugehen, jedoch anzumerken, dass Dr. med. S.________ mit dem behandelnden Arzt Dr. med. M.________ davon ausging, dass die Gewichtslimite auf 10kg festzusetzen sei; darauf ist sogleich noch zur�ckzukommen.
Zu pr�fen bleibt der Einwand, dass der behandelnde Arzt Dr. med. M.________ den kreis�rztlichen Einsch�tzungen widerspreche, indem er eine Einschr�nkung der Arbeitsunf�higkeit um 30 % wegen Reizzust�nden annehme.
8.1 Dr. med. M.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Klinik A.________, nahm auf Anfrage des Rechtsvertreters der Versicherten am 30. Oktober 2009 Stellung zu deren Gesundheitszustand. Er f�hrte, nach Darlegung der (nicht streitigen) Diagnosen und Ausf�hrungen zu den Fragen der Kausalit�t beziehungsweise nach unfallfremden Ursachen, aus, dass die Arbeitsf�higkeit im angestammten Beruf als Modeverk�uferin stark beeintr�chtigt sein d�rfte. Darauf bezogen sich auch die Angaben des Dr. med. M.________ zur Gewichtslimite, welche mit 25kg zu hoch angesetzt sei. Es ist indessen unstreitig, dass die T�tigkeit im Verkauf nicht mehr zumutbar ist. Des Weiteren ist anzuf�gen, dass Dr. med. B.________ nicht eine Limite von 25kg, sondern eine solche von 15-20kg genannt hatte, wobei er ausdr�cklich einschr�nkend angef�gt hatte, dass das Heben und Tragen solcher Lasten unter g�nstigen Hebeln zu erfolgen habe und �ber Brusth�he nicht m�glich sei.
8.2 Dr. med. M.________ f�hrt weiter aus, dass eine angepasste T�tigkeit unter Vermeidung von Schulterbewegungen �ber die Horizontale, vorwiegend auf Tischh�he und darunter, zu einem normalen Pensum erfolgen k�nne. So k�nne die Versicherte beispielsweise in einer vorwiegend administrativen Funktion bei entsprechender Arbeitsplatzanpassung unter Ber�cksichtigung der Schulterbelastungsintoleranz zu einem normalen Pensum besch�ftigt werden.
Damit ist zun�chst festzustellen, dass sich alle �rzte hinsichtlich der zumutbaren Arbeitsf�higkeit einig sind.
8.3 Dr. med. M.________ nimmt schliesslich zur Frage Stellung, ob Schmerzen zu einer Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�hrten. Er �ussert sich dazu wie folgt: "Die schmerzhaften Reizzust�nde der Schulter k�nnen durchaus neben der funktionellen Einschr�nkung auch die Arbeitsf�higkeit limitieren in der Gr�ssenordnung von rund 30 %. Diese Schmerzen treten sowohl positionsabh�ngig wie auch endphasig im limitierten Bewegungsumfang auf bei Belastung."
Entscheidwesentlich ist nach der dargelegten Rechtsprechung, ob die Angaben des behandelnden Arztes Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen Stellungnahme zu erwecken verm�gen. Dazu ist zun�chst darauf hinzuweisen, dass Dr. med. M.________ ein normales Pensum ausdr�cklich f�r zumutbar h�lt. Soweit er eine Leistungseinbusse um 30 % erw�hnt, sind seine diesbez�glichen Angaben, wie zitiert, sehr vage, sodass auch aus diesem Grund kaum darauf abgestellt werden kann. Dr. med. M.________ nimmt zudem an, dass ein Reizzustand positionsabh�ngig und bei Belastung auftreten k�nne. Dies ist jedoch mit Blick auf das von Dr. med. B.________ geschilderte Profil einer leidensangepassten, leichten wechselbelastenden T�tigkeit ohne Zwangshaltungen und unter Ber�cksichtigung des eingeschr�nkten Bewegungsumfanges (bis Brusth�he) zu verhindern. Sofern dennoch eine Reizung auftreten sollte, ist auch aufgrund der Angaben des behandelnden Arztes nicht davon auszugehen, dass es sich um einen anhaltenden Zustand handelt, zumal sich den Ausf�hrungen des Dr. med. M.________ nichts Entsprechendes entnehmen l�sst, namentlich auch nicht, dass er bei seiner Untersuchung vom 12. August 2009 einen Reizzustand festgestellt h�tte.
8.4 Zusammengefasst ist festzustellen, dass als Unfallfolge eine schmerzhafte Bewegungseinschr�nkung der Schulter verblieben ist. Nach �bereinstimmender Auffassung aller �rzte ist die Beschwerdef�hrerin vollumf�nglich arbeitsf�hig. Streitig geblieben ist, ob dabei eine behinderungsbedingte Leistungseinbusse besteht. Die Angaben des behandelnden Arztes lassen indessen nicht darauf schliessen, dass bei einer zumutbaren leidensangepassten T�tigkeit, die insbesondere die eingeschr�nkte Schulterbeweglichkeit ber�cksichtigt (kein Heben und Tragen von schwereren Lasten �ber Brusth�he), anhaltende Reizzust�nde auftreten, die zu weitergehenden, zeitlichen Einschr�nkungen in der Arbeitsf�higkeit f�hren (vgl. aber E. 9 zu den erwerblichen Auswirkungen). Die von der Versicherten eingeholte Stellungnahme ihres behandelnden Arztes vermag daher keine Zweifel an der Zuverl�ssigkeit der versicherungsinternen Berichte zu erwecken, weshalb Verwaltung und Vorinstanz ohne Verletzung des Grundsatzes der Waffengleichheit darauf abstellen durften. Auf die weiteren Einw�nde hinsichtlich der Ber�cksichtigung von Schmerzzust�nden im Allgemeinen ist nach dem Gesagten nicht n�her einzugehen.
Verwaltung und Vorinstanz haben beim Einkommensvergleich auf Seiten des Invalideneinkommens auf die Durchschnittsl�hne gem�ss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik (LSE) abgestellt und einen leidensbedingten Abzug von 10 % gew�hrt (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.). Beschwerdeweise wird die Reduktion um 25 % beantragt. Es fehlt diesbez�glich jedoch an einer Begr�ndung, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Im �brigen wird die Invalidit�tsbemessung nicht beanstandet und gibt keinen Anlass zu Weiterungen. Damit muss es mit dem von Verwaltung und Vorinstanz ermittelten Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 16 % sein Bewenden haben.
Es wird schliesslich die Zusprechung einer h�heren Integrit�tsentsch�digung beantragt. Dabei wird, wie schon im vorinstanzlichen Verfahren, geltend gemacht, dass gem�ss SUVA-Tabelle 7 auch die Schmerzen zu ber�cksichtigen seien. Tabelle 7 betrifft indessen Integrit�tssch�den bei Wirbels�ulenaffektionen und ist hier daher nicht anwendbar. Das kantonale Gericht hat sich dazu einl�sslich und zutreffend ge�ussert; es kann darauf verwiesen werden.