Source: https://www.dus-cargo.com/footermenue/agb/
Timestamp: 2019-04-20 00:39:48
Document Index: 172887249

Matched Legal Cases: ['§ 475', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 7', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 6']

Über DUS Airport Cargo
Region/Flughafeninfo
Airline-Handling
Services für Spediteure
Technische und räuml. Ausstattung
Vollfrachter und Charter Handling
Öffnungszeiten X-Ray, ETD und EDD
Die Durchführung von den Sicherheitskontrollmethoden X-Ray und ETD ist während des Maifeiertags nur zu folgenden Zeiten möglich:
30.04.2019 bis…
Änderung des Einsatzes von Sprengstoff-Spürhunden bei Luftfrachtkontrollen
Ab dem 02.05.2019 ändern sich die Einsatzzeiten der Sprengstoff-Spürhunde. Die Sicherheitskontrolle per EDD steht Ihnen dann dienstags, donnerstags…
für Leistungen der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH
Die nachstehenden Bedingungen gelten für sämtliche Leistungen der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH (FDCG). Diese Leistungsbedingungen gelten auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen werden, auch bei Kenntnis der FDCG, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
In Ergänzung zu diesen Leistungsbedingungen gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Einlagerung von Luftfracht im Importsammellager der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH“ sowie die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Einlagerung von Luftfracht im Exportsammellager der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH“.
Die im Verzeichnis der Frachtentgelte aufgeführten Leistungen werden auf Anforderung durchgeführt. Ein Vertragsabschluss erfolgt, wenn die FDCG auf ein ausdrückliches Leistungsverlangen des Vertragspartners den Auftrag schriftlich annimmt oder die Leistungen ausführt. Der Vertragspartner ist an sein ausdrückliches Leistungsverlangen gebunden, es sei denn, dieses wird rechtzeitig vor Ausführung der Leistungen schriftlich widerrufen. Ein Rechtsanspruch auf Durchführung der Leistungen besteht nur im Falle der schriftlichen Bestätigung durch die FDCG und unter den Vorbehalten ausreichender Kapazitäten und nicht entgegenstehender betrieblicher Gründe.
Die Leistungen und ihre Preise ergeben sich aus dem Verzeichnis der Frachtentgelte in seiner zum Zeitpunkt der Auftragsannahme gültigen Fassung oder aus der zwischen den Vertragsparteien anderweitig getroffenen Entgeltvereinbarung.
Die im Verzeichnis der Frachtentgelte ausgewiesenen Preise sind Nettoentgelte ohne Umsatzsteuer. Die am Tage der Leistung oder Lieferung geltende gesetzliche Umsatzsteuer wird zusätzlich in Rechnung gestellt, soweit nicht eine Umsatzsteuer-befreiung nach dem Umsatzsteuergesetz vorliegt.
Die FDCG hat Anspruch auf Erstattung aller Aufwendungen und Auslagen, die sie zur Erledigung des erteilten Auftrages den Umständen nach für erforderlich oder auch nur für nützlich halten durfte. Durchgeführte Leistungen oder Lieferungen, die in dem Verzeichnis der Frachtentgelte nicht enthalten sind, werden gesondert berechnet.
Bei nach Stundenaufwand abzurechnenden Leistungen beträgt die kleinste Abrechnungseinheit ½ h, es wird jede angefangene halbe Stunde berechnet.
Über 6 x messende Ware wird nach Volumengewicht abgerechnet. Die Ermittlung des anzuwendenden Gewichtes erfolgt analog den TACT-Rules.
Soweit Geräte und Fahrzeuge mit Fahrer angefordert werden, ist, wenn im Verzeichnis der Frachtentgelte nichts anderes festgelegt, nur eine Person eingeschlossen.
Das Angebot des Verzeichnisses der Frachtentgelte ist freibleibend. Die FDCG behält sich vor, die Leistungsbedingungen und die Entgelte jederzeit – auch bei Änderungen der IATA-Bedingungen und der TACT-Rules – mit Wirkung für die Zukunft ohne vorherige Anzeige zu ändern.
Für Warenbewegungen innerhalb des DACC werden von der FDCG die in ihrem Eigentum stehenden Paletten mit unter-schiedlichen Abmessungen eingesetzt, die für Tauschzwecke grundsätzlich nicht zur Verfügung stehen.
Die vom Vertragspartner zu zahlenden Entgelte sind mit Ausführung der Leistung ohne Abzug sofort zur Zahlung fällig. Die Berechnung erfolgt sofort, es sei denn, die Vertragspartner haben eine anderweitige Vereinbarung getroffen.
Die Bezahlung der Entgelte erfolgt grundsätzlich in bar, es sei denn, die Vertragspartner haben eine anderweitige Vereinbarung getroffen.
Rechnungen sind sofort und ohne Abzug fällig. Zahlungsverzug tritt spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung ein bzw., wenn der Zugang unsicher sein sollte, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit ein. Als Verzugszins sind mindestens acht Prozent-punkte über dem jeweiligen Basiszinssatz geschuldet. Die Geltendmachung eines höheren Schadens ist nicht ausgeschlossen.
Eine Aufrechnung mit nicht anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Forderungen ist ausgeschlossen.
Angehörige militärischer Einheiten sind von der Entrichtung der Leistungsentgelte nicht befreit.
Die FDCG kann Güter, deren Annahme verweigert wird oder bei denen ein Verfügungsberechtigter nicht festgestellt werden kann oder deren Auslieferung aus sonstigen Gründen nicht möglich ist sowie bei Zahlungsverzug, auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers oder des Verfügungsberechtigten nach ihrem Ermessen anderweitig unterbringen oder - wenn eine anderweitige Einlagerung nicht möglich oder untunlich erscheint, die Güter dem schnellen Verderb ausgesetzt sind oder ihr Wert durch längere Lagerung bzw. die daraus entstehenden Kosten unverhältnismäßig vermindert werden würden - diese Güter freihändig verkaufen oder sonst wie verwerten. Soweit ein Verfügungsberechtigter bekannt ist, wird die FDCG diesen vor Einleitung derartiger Maßnahmen in geeigneter Weise unterrichten. Im Falle eines Verkaufs hat die FDCG das Recht, sich aus dem Erlös für alle geschuldeten Beträge zu befriedigen. Ein solcher Verkauf entbindet jedoch nicht von der Verpflichtung zur Zahlung etwaiger Fehlbeträge. Ein über den geschuldeten Betrag hinausgehender Erlös steht dem Verfügungsberechtigten zu.
Die FDCG hat an den ihr zugeführten Gütern ein Pfand- und Zurückbehaltungsrecht wegen aller Forderungen, die ihr aus den auf die betreffenden Güter entfallenden Entgelten, Vergütungen, Aufwendungen oder Auslagen gegen den Auftraggeber oder gegen denjenigen, auf dessen Rechnung die Güter lagern, zustehen. Das Pfandrecht erstreckt sich auch auf Surrogate.
Für die Zerstörung, den Verlust, die Beschädigung oder die Verspätung von ankommender oder abgehender Fracht, haftet die FDCG gemäß den Vorschriften des Montrealer Übereinkommens vom 28.05.1999 zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr summenmäßig beschränkt auf einen Betrag von 19 Sonder-ziehungsrechten (SZR) je Kilogramm Rohgewicht der betreffenden Frachtsendung. Die summenmäßige Haftungsbeschränkung gilt nicht, wenn im Einzelfall eine Wertdeklaration erfolgt und der dafür geschuldete Zuschlag beglichen worden ist. In diesem Fall leistet die FDCG bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung eine Entschädigung bis zur Höhe des deklarierten Wertes.
Vorstehendes gilt nur, wenn das Ereignis, durch das der Schaden verursacht wurde, im Gewahrsam der FDCG eingetreten ist.
Die FDCG haftet jedoch nicht, wenn die Zerstörung, der Verlust oder die Beschädigung der Güter durch einen oder mehrere der folgenden Umstände verursacht wurde:
b) Mangelhafte Verpackung der Güter durch andere Personen als die FDCG;
Vorstehende Regelungen gelten dann nicht, wenn Abgangs- und Bestimmungsort der Frachtsendung im Inland gelegen sind. In diesen Fällen richtet sich die Haftung der FDCG nach § 475 HGB, stets summenmäßig beschränkt auf 8,33 SZR je Kilogramm Rohgewicht des entwerteten Teils der Sendung.
In keinem Fall geht die Haftung der FDCG jedoch über die Haftung der beteiligten Luftverkehrsgesellschaft hinaus.
Soweit das anwendbare Abkommen oder das Gesetz nichts anderes bestimmt, gilt Folgendes:
Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit haftet die FDCG unbeschränkt. Im Falle von leicht fahrlässig verschuldeten Leistungsstörungen, vorvertraglichen oder nebenvertraglichen Pflichtverletzungen ist die Haftung der FDCG ausgeschlossen, es sei denn, es sind wesentliche Pflichten verletzt, deren Einhaltung zur Erreichung des Vertragszwecks geboten sind, oder die aus der berechtigten Inanspruchnahme von besonderem Vertrauen erwachsen. In diesen Fällen ist die Haftung der FDCG auf den Ersatz vorhersehbarer Schäden begrenzt. Ansprüche auf Ersatz entgangenen Gewinns, einschließlich vergeblicher Aufwendungen, sind ausgeschlossen. Unberührt bleibt die Haftung der FDCG für Garantien, Verzug und Unmöglichkeit.
Die gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen, insbesondere die Zoll- und Steuervorschriften sowie die Vorschriften der Flughafenbenutzungsordnung in ihrer jeweils geltenden Fassung, die bei der FDCG und der Flughafen Düsseldorf GmbH eingesehen werden kann, sind zu beachten.
Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Als Erfüllungsort sämtlicher Leistungen, insbesondere der Zahlungspflichten des Vertragspartners wird Düsseldorf vereinbart. Als Gerichtsstand wird Düsseldorf vereinbart; die FDCG bleibt jedoch berechtigt, den Vertragspartner ebenfalls an seinem Sitzgericht zu verklagen.
Sollte eine Regelung dieser Bedingungen unwirksam und/oder undurchführbar sein oder werden, verpflichten sich die Vertragsparteien, diese Regelung durch eine wirksame bzw. durchführbare Regelung zu ersetzen, die der bislang vereinbarten Regelung wirtschaftlich weitestgehend entspricht.
Im Falle von Streitigkeiten geht die deutsche Fassung dieser Bedingungen ihrer Übersetzung ins Englische vor.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Einlagerung von Luftfracht im IMPORTSAMMELLAGER der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH
§ 1 Geltung
Die Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH (FDCG) unterhält in ihrem Frachtzentrum ein Importsammellager für Luftfracht mit in- und ausländischer Herkunft. Nach Düsseldorf eingeflogene Luftfracht wird dort im Auftrag der Luftverkehrsgesellschaft bis zur Abholung durch den Empfänger gelagert. Die nachstehenden Bedingungen gelten für sämtliche Leistungen der FDCG, die bei der Einlagerung von Luftfracht im Importsammellager erbracht werden, und in Ergänzung zu den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Leistungen der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH“. Diese Bedingungen gelten auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen werden, auch bei Kenntnis der FDCG, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Betriebszeiten
Die Betriebszeit des Importsammellagers beträgt ganzjährig täglich 24 Stunden. Die Auslieferung von zollpflichtigen Gütern ist auf die Abfertigungszeiten der Zollbehörden und sonstigen bei der Abfertigung beteiligten öffentlichen Behörden und Stellen beschränkt.
§ 3 Übernahme und Einlagerung
Die ankommende Luftfracht wird nach der Entladung und Bereitstellung auf dem Betriebsgelände der FDCG von der FDCG übernommen und die einzulagernde Sendung erfasst. Äußerlich erkennbare Mängel an dem einzulagernden Gut, sowie Mehr- oder Mindermengen werden von der FDCG auf dem Manifest vermerkt.
Die FDCG ist berechtigt, die Übernahme von Luftfrachtgütern bis zur ordnungsgemäßen Vorlage der Manifeste oder anderer geeigneter Nachweise abzulehnen.
Die Benachrichtigung der Empfangsberechtigten der übernommenen Güter obliegt nicht der FDCG.
§ 4 Anlieferung durch Landtransport
Luftfrachtsendungen, die im Luftfrachtersatzverkehr auf dem Landweg per LKW am Importsammellager eintreffen, werden von der FDCG vorbehaltlich ausreichender Kapazitäten und nicht entgegenstehender betrieblicher Gründe wie eingeflogene Luftfracht behandelt. Die FDCG behält sich jedoch vor, eingeflogene Luftfracht vorrangig zu behandeln und einzulagern.
Bei Kapazitätsengpässen und aus sonstigen wichtigen betrieblichen Gründen kann die FDCG temporär Anlieferungsbeschränkungen erlassen.
Das Abladen der auf ULD's gestauten Sendungen auf Zwischen-Eincheck-Positionen von LKW erfolgt schnellstmöglich, wenn die anliefernden LKW mit Rollenmechanik ausgerüstet sind.
Sendungen im Luftfrachtersatzverkehr werden in der Reihenfolge des Eintreffens registriert und in der gleichen Reihenfolge eingelagert. Sendungen, die nicht auf ULD's, sondern lose auf Lkw geladen sind, werden in der Reihenfolge der Registrierung den ULD's gleichgestellt und auch in der gleichen Reihenfolge eingecheckt.
Im Luftfrachtersatzverkehr eintreffende ULD's müssen ausreichend (mit Plastikplane o. ä.) gegen Witterungseinflüsse geschützt sein. Bei nicht ausreichendem, mangelhaftem oder beschädigtem Witterungsschutz der ULD's übernimmt die FDCG keine Haftung für Nässe- und Witterungsschäden. Die FDCG kann die Annahme solcher Sendungen auch verweigern.
Eine Verpflichtung zur Einlagerung innerhalb bestimmter Fristen wird von der FDCG nicht übernommen.
§ 5 Besondere Luftfrachtsendungen
Die FDCG ist nicht verpflichtet Güter zu übernehmen, die nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften zum Lufttransport bzw. zur Lagerung nicht zugelassen sind.
Soweit Sonderräume für besondere Frachtsendungen (Tiere, Wertsachen, sterbliche Überreste, radioaktive Stoffe und Kühlware) eingerichtet sind, werden diese Güter dort eingelagert.
Für die Einlagerung besonderer Frachtsendungen in Sonderräume hat der Empfänger für jeden angefangenen Tag der Einlagerung, zusätzlich zum ggf. anfallenden Lagergeld, Entgelte gemäß dem Verzeichnis der Frachtentgelte zu entrichten. Die Berechnung erfolgt im Auftrag der Luftverkehrsgesellschaft, welche die Güter angeliefert hat, jedoch für Rechnung der FDCG.
Die Güter werden an den Empfänger oder dessen Beauftragten nur gegen Vorlage eines auf einem Vordruck der FDCG erstellten Auslieferungsantrages sowie Vorlage des Original-Luftfrachtbriefes (Airwaybill) des jeweiligen Luftfrachtführers ausgegeben. Bei Zollgütern ist der Auslieferungsantrag von der Zollbehörde freizustellen. Für jede Sendung ist ein gesonderter Antrag zu stellen.
Der FDCG nicht bekannte Abholer, deren Auslieferungsantrag nicht durch Firmenstempel gekennzeichnet ist, müssen sich grundsätzlich durch Vorlage eines amtlichen Dokumentes ausweisen.
Die Auslieferung erfolgt frei bis Lkw-Rampe straßenseitig. In Einzelfällen kann zusätzlich Ladehilfe beantragt werden, die vorbehaltlich ausreichender Kapazitäten und nicht entgegenstehender betrieblicher Gründe, gegen Entgelt gemäß dem Verzeichnis der Frachtentgelte und bei Vorliegen einer Haftungsfreistellungserklärung gewährt wird. Die Haftung der FDCG für Schäden, die im Rahmen der Gewährung von Ladehilfe entstehen, ist bei Fehlen einer Haftungsfreistellungserklärung beschränkt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
§ 7 Handlings- und Lagerentgelte
Die Luftverkehrsgesellschaft, welche die Güter anliefert oder anliefern lässt, hat für die Tätigkeit der FDCG und die Vorhaltung des Importsammellagers ein Handlingsentgelt nach dem Verzeichnis der Frachtentgelte zu zahlen.
Die für die Berechnung des Handlingsentgelts zugrunde zu legende Frachtmenge wird von der FDCG nach den Manifesten ermittelt.
Das Handlingsentgelt schließt die Lagerung der Güter am Ankunftstag bis 24:00 Uhr sowie für die folgenden 24 Stunden ein, die so genannte Freilagerzeit. Innerhalb dieser Freilagerzeit sollen die Luftfrachtgüter abgeholt werden.
Nach Ablauf dieser Freilagerzeit hat der Empfänger ein Lagerentgelt je angefangener 100 kg und Tag, gemäß dem Verzeichnis der Frachtentgelte, zu zahlen. Die Berechnung dieser Lagergebühren erfolgt im Auftrage der die Güter anliefernden Luftverkehrsgesellschaft, aber für Rechnung der FDCG.
Die Höchstlagerzeit beträgt 30 Tage. Wenn der Verfügungsberechtigte innerhalb dieser Zeit über die eingelagerten Sendungen nicht verfügt hat oder mit der FDCG keine Vereinbarung über eine Verlängerung der Lagerzeit getroffen hat, gilt die Regelung in § 4.4 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Leistungen der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH.
Behördlich angeordnete kürzere Höchstlagerzeiten sind vorrangig zu beachten.
Die Entgelte sind bei der Übernahme der Güter durch den Empfänger ohne Abzug zur Zahlung fällig. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich in bar. Die Barzahlungspflicht entfällt, wenn eine besondere Vereinbarung mit der FDCG besteht. In diesem Fall erfolgt die Berechnung der Entgelte nach den jeweils getroffenen Vereinbarungen. Rechnungen sind sofort bei Zugang und ohne Abzug fällig. Zahlungsverzug tritt spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Einlagerung der Güter ein.
Die FDCG kann die Herausgabe der Güter verweigern, falls die Entgelte nicht entrichtet sind, wodurch zusätzliche Kosten entstehen können.
Werden die eingelagerten Frachtsendungen vom Endempfänger oder dessen Bevollmächtigten nicht übernommen, behält sich die FDCG das Recht vor, entstandene Lagerentgelte und andere angefallene Gebühren der anliefernden Luftverkehrs-gesellschaft zu berechnen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Einlagerung von Luftfracht im EXPORTSAMMELLAGER der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH
Die Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH (FDCG) unterhält in ihrem Frachtzentrum ein Sammellager für vom Flughafen Düsseldorf abgehende Luftfracht (Exportsammellager). Die nachstehenden Bedingungen gelten für sämtliche Leistungen der FDCG, die bei der Einlagerung von Luftfracht im Exportsammellager erbracht werden, und in Ergänzung zu den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Leistungen der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH“. Diese Bedingungen gelten auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen werden, auch bei Kenntnis der FDCG, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Betriebszeiten
Die Betriebszeit des Exportsammellagers beträgt ganzjährig täglich 24 Stunden. Die Abfertigung von zollpflichtigen Gütern ist auf die Abfertigungszeiten der Zollbehörden und sonstigen bei der Abfertigung beteiligten öffentlichen Behörden und Stellen beschränkt.
Die FDCG übernimmt die angelieferte Fracht auf der landseitigen Rampe. In Einzelfällen kann Entladehilfe beantragt werden, die vorbehaltlich ausreichender Kapazitäten und nicht entgegenstehender betrieblicher Gründe, gegen Entgelt gemäß dem Verzeichnis der Frachtentgelte und bei Vorliegen einer Haftungsfreistellungserklärung gewährt wird. Die Haftung der FDCG für Schäden, die im Rahmen der Gewährung von Entladehilfe entstehen, ist bei Fehlen einer Haftungsfreistellungserklärung beschränkt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Die FDCG bestätigt den Empfang der angenommenen und eingelagerten Luftfracht. Äußerlich erkennbare Mängel werden auf der Empfangsbestätigung vermerkt. Es wird lediglich eine Haftung für die Anzahl der Packstücke übernommen, nicht für den Inhalt der Packstücke im Einzelnen.
Die FDCG ist berechtigt, die Übernahme von Luftfracht bis zur ordnungsgemäßen Vorlage der Frachtpapiere abzulehnen.
Gefährliche Güter (radioaktiv, explosiv, ätzend usw.) sind entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und nach den IATA Gefahrgutvorschriften zu deklarieren, sowohl auf den Packstücken als auch auf den Papieren. Für Sendungen, für die keine geeignete Lagermöglichkeit zur Verfügung steht, kann die FDCG die Annahme ablehnen. Güter, die zum Lufttransport nicht zugelassen sind, werden grundsätzlich nicht angenommen.
Für die Einhaltung von Zoll- und Steuervorschriften ist der Verfügungsberechtigte (Einlagerer / Luftverkehrsgesellschaft) verantwortlich.
§ 4 Lagerzeit
Für die Lagerung der angenommenen Luftfracht wird bis zum nächstmöglichen Abflug kein Lagerentgelt berechnet; diese Freilagerzeit beträgt jedoch höchstens drei Tage. Der Anlieferungstag wird nicht angerechnet. Bei vom Transport zurückgenommenen Sendungen entfällt die Freilagerzeit.
Nach Ablauf der Freilagerzeit hat der Anlieferer der Güter ein Lagerentgelt je angefangener 100 kg und Tag gemäß dem Verzeichnis der Frachtentgelte zu zahlen.
Für die Einlagerung besonderer Frachtsendungen in Sonderräume hat der Spediteur / Anlieferer für jeden angefangenen Tag der Einlagerung, zusätzlich zum ggf. anfallenden Lagergeld, Entgelte gemäß dem Verzeichnis der Frachtentgelte zu entrichten.
§ 6 Bearbeitung und Auslagerung der Luftfrachten
Die zum Ausflug übernommene Luftfracht wird auf Anweisung des Verfügungsberechtigten anforderungsgemäß zur Verladung in Luftfahrzeuge oder LKW bereitgestellt.
Für die Palettierung zur Lkw-Verladung sowie die lose oder palettierte Verladung auf LKW werden Entgelte gemäß dem jeweils gültigen Verzeichnis der Frachtentgelte fällig.
Die Entgelte sowie die Abrechnung ergeben sich aus dem Verzeichnis der Frachtentgelte in dessen zum Zeitpunkt der Auftragsannahme gültigen Fassung oder aus der zwischen den Vertragsparteien anderweitig getroffenen Vereinbarung. Rechnungen sind sofort bei Zugang und ohne Abzug fällig. Zahlungsverzug tritt spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Auslagerung der Güter ein.