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Timestamp: 2016-10-21 18:31:38
Document Index: 58975845

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 28', 'Art. 36', 'Art. 36']

U 481/05 (05.04.2006)
M.________, 1970, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Wagner, Schaffhauserstrasse 28, 4332 Stein,
Mit Verf�gung vom 9. September 2004, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 28. Dezember 2004, stellte die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft die Frau Dr. med. M.________ (geb. 1970) aus dem Autounfall vom 19. Juli 1999 gew�hrten Versicherungsleistungen auf den 31. Januar 2002 ein, dies unter Ablehnung der Anspr�che auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung.
Die Versicherte l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es seien ihr, unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides, die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Vornahme weiterer Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
W�hrend die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft auf Abweisung der Beschwerde schliesst, hat das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Das kantonale Gericht hat in Anwendung der zu Art. 6 Abs. 1 UVG ergangenen Rechtsprechung betreffend die ad�quate Kausalit�t unfallm�ssig zugezogener Verletzungen der Halswirbels�ule (BGE 117 V 359 ff., insbesondere 361 Erw. 5 und 366 Erw. 6) erkannt, dass die Beschwerdef�hrerin am 19. Juli 1999 einen mittelschweren Unfall im mittleren Bereich erlitten hat und dass die hiebei erforderlichen Kriterien f�r die Anerkennung eines (weiterbestehenden) rechtlichen Zusammenhanges nicht in der geforderten Weise erf�llt sind. Es wird auf die in allen Teilen zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG).
Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen (erneut) eingewendet wird, ist einesteils unerheblich, andernteils unbegr�ndet: Dass die Beschwerdef�hrerin "durch den Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule" erlitten und "seither an den daf�r typischen Beschwerden" leiden soll, ber�hrt als solches den ad�quaten Kausalzusammenhang nicht. Ein "Grenzfall zu den schweren Unf�llen" hat sich eindeutig nicht ereignet; vielmehr handelt es sich um ein Unfallgeschehen, das schlimm h�tte enden k�nnen, indessen, worauf es einzig ankommt, einen glimpflichen Verlauf genommen hat, indem die Beschwerdef�hrerin selber aus der intakt gebliebenen Fahrgastzelle aussteigen konnte, ohne dass auf ihren K�rper mehr als geringf�gige Kr�fte eingewirkt h�tten, wie das unfallanalytische Gutachten des B.________, Ingenieur HTL, vom 26. April 2000 schl�ssig ergab. Aus dem gleichen Grund kann auch von einer besonderen Eindr�cklichkeit nicht die Rede sein, hatte sich doch das dem gut dokumentierten Unfallablauf inh�rente akute Gef�hrdungspotenzial gerade nicht verwirklicht. Das Wertungskriterium ungew�hnlich langer (�rztlicher) Behandlungsdauer ist, wenn es �berhaupt mit der Vorinstanz zu bejahen ist, jedenfalls nicht in ausgepr�gtem Masse erf�llt, sowenig wie die Dauerbeschwerden, hinsichtlich deren die Akten verschiedentlich Phasen von Besserungen ausweisen. Was schliesslich das Kriterium der langdauernden Arbeitsunf�higkeit anbelangt, kann dieses ebenfalls nicht bejaht werden. Denn die Beschwerdef�hrerin war nie �ber l�ngere Zeit ganz oder zumindest h�lftig arbeitsunf�hig; die geringgradig, �berwiegend mit 20 % bis 30 % quantifizierte Einschr�nkung in der T�tigkeit als �rztin, zeitlich begrenzte Phasen schmerzbedingter Arbeitsaussetzungen oder die Unm�glichkeit, Notfalldienst zu leisten, erf�llen das Kriterium nicht. In diesem Zusammenhang kann auch die durch die Haushaltsexpertin W.________, Fachstelle f�r monet�re Haushaltbewertung, im Gutachten vom 27. M�rz 2000 ermittelte Beeintr�chtigung im Haushalt von 58 % keine Rolle spielen, dies schon deswegen nicht, weil die Beschwerdef�hrerin f�r ihre Erwerbst�tigkeit als angestellte �rztin, und nicht f�r ihre Bet�tigung im Haushalt als Aufgabenbereich oder die sich daraus ergebende Doppelbelastung, unfallversichert war (Art. 28 Abs. 2 Satz 2 UVV; Urteil C. vom 13. Juni 2000 Erw. 3c, U 281/99).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet (Art. 36a Abs. 1 lit. b OG) und daher im vereinfachten Verfahren, mit summarischer Begr�ndung (Art. 36a Abs. 3 erster Satz OG), zu erledigen.