Source: https://dejure.org/gesetze/StGB/232b.html
Timestamp: 2018-11-19 16:43:41
Document Index: 236984011

Matched Legal Cases: ['§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 233', '§ 233', '§ 233', '§ 234', '§ 234', '§ 235', '§ 236', '§ 237', '§ 238', '§ 239', '§ 239', '§ 239', '§ 239', '§ 240', '§ 241', '§ 241', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 76', '§ 126', '§ 138', '§ 233', '§ 261', '§ 123', '§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 395', '§ 397', '§ 25']

§ 232b StGB Zwangsarbeit - dejure.org
dejure.org Übersicht StGBAbs./Nr./Satz hervorhebenRechtsprechung zu § 232b StGB
§ 232Menschenhandel § 232aZwangsprostitution § 232bZwangsarbeit § 233Ausbeutung der Arbeitskraft § 233aAusbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung § 233bFührungsaufsicht § 234Menschenraub § 234aVerschleppung § 235Entziehung Minderjähriger § 236Kinderhandel § 237Zwangsheirat § 238Nachstellung § 239Freiheitsberaubung § 239aErpresserischer Menschenraub § 239bGeiselnahme § 239cFührungsaufsicht § 240Nötigung § 241Bedrohung § 241aPolitische Verdächtigung
18. Abschnitt - Straftaten gegen die persönliche Freiheit (§§ 232 - 241a)
§ 232b
(1) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer eine andere Person unter Ausnutzung ihrer persönlichen oder wirtschaftlichen Zwangslage oder ihrer Hilflosigkeit, die mit dem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, oder wer eine andere Person unter einundzwanzig Jahren veranlasst,
1. eine ausbeuterische Beschäftigung (§ 232 Absatz 1 Satz 2) aufzunehmen oder fortzusetzen,
2. sich in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder in Verhältnisse, die dem entsprechen oder ähneln, zu begeben oder
3. die Bettelei, bei der sie ausgebeutet wird, aufzunehmen oder fortzusetzen.
(3) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer eine andere Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List veranlasst,
(4) § 232a Absatz 4 und 5 gilt entsprechend.
Fassung aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches Sozialgesetzbuch vom 11.10.2016 (BGBl. I S. 2226), in Kraft getreten am 15.10.2016 Gesetzesbegründung verfügbar
Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches Sozialgesetzbuch 11.10.2016 BGBl. I S. 2226
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Rechtsprechung zu § 232b StGB
Entscheidung zu § 232b StGB in unserer Datenbank:
OLG Köln, 22.11.2016 - 1 RVs 210/16
Strafbarkeit von Schlüssseldienstarbeiten als Wucher
Auf § 232b StGB verweisen folgende Vorschriften:
§ 76a (Selbständige Einziehung)
§ 126 (Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten)
§ 138 (Nichtanzeige geplanter Straftaten)
§ 233b (Führungsaufsicht)
Begünstigung und Hehlerei
§ 261 (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte)
Vergabe von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen
Vergabe von öffentlichen Aufträgen durch öffentliche Auftraggeber
Vergabeverfahren und Auftragsausführung
§ 123 (Zwingende Ausschlussgründe)
§ 100a (Telekommunikationsüberwachung)
§ 100b (Online-Durchsuchung)
§ 100g (Erhebung von Verkehrsdaten)
Beteiligung des Verletzten am Verfahren
§ 395 (Befugnis zum Anschluss als Nebenkläger)
§ 397a (Bestellung eines Beistands; Prozesskostenhilfe)
Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet
§ 25 (Aufenthalt aus humanitären Gründen)