Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20R%2012/12
Timestamp: 2020-02-17 02:04:48
Document Index: 185878502

Matched Legal Cases: ['§ 173', '§ 76', '§ 126', '§ 173', '§ 173', '§ 169', '§ 169', '§ 20', '§ 76', '§ 143', '§ 173', '§ 20', '§ 20', '§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 173', '§ 20', '§ 173']

BFH, 19.11.2014 - VIII R 12/12 - dejure.org
https://dejure.org/2014,53103
BFH, 19.11.2014 - VIII R 12/12 (https://dejure.org/2014,53103)
BFH, Entscheidung vom 19.11.2014 - VIII R 12/12 (https://dejure.org/2014,53103)
BFH, Entscheidung vom 19. November 2014 - VIII R 12/12 (https://dejure.org/2014,53103)
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Änderung eines Steuerbescheids nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO bei nachträglich bekannt gewordenen Zinseinnahmen - Anforderungen an die Tatsachenfeststellung bei Hilfstatsachen - Nichtberücksichtigung eines Beweisantrags wegen Wahrunterstellung
§ 76 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § ... 96 FGO, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO, § 173 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung (AO), § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO, § 169 Abs. 1 Satz 1 AO, § 169 Abs. 2 Satz 2 AO, § 20 Abs. 1 Nr. 7 des Einkommensteuergesetzes, § 76 Abs. 1 FGO, § 143 Abs. 2 FGO
§ 173 Abs 1 Nr 1 AO, § 20 Abs 1 Nr 7 EStG 1990, § 20 Abs 1 Nr 7 EStG 1997, § 76 Abs 1 S 1 FGO, § 76 Abs 1 S 5 FGO
Anforderungen an die Sachaufklärung im finanzgerichtlichen Verfahren; Pflicht des Finanzgerichts zur Berücksichtigung von Beweisantritten
FGO § 76 Abs. 1 S. 1; FGO § 76 Abs. 1 S. 5
Änderung eines Steuerbescheids nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO (hier: wegen nachträglich bekannt gewordenen Zinseinnahmen als Entgelt aus einer Kapitalüberlassung i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG); Gegenstand der Beweisaufnahme
BFH - II R 13/12 (anhängig)
Im Verfahren VIII R 12/12 habe die Vorinstanz den Sachverhalt im Hinblick.
Steuerflucht- oder Schwarzgeld (BFH-Urteil vom 19.11.2014 VIII R 12/12 -Juris-).
Sind solche Tatsachen i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO - wie im Streitfall Kapitaleinkünfte - betroffen, so liegt eine hinreichende Tatsachenfeststellung durch Finanzbehörde und Finanzgericht gleichwohl nur vor, wenn diese eine Zuordnung von Einnahmen zu einer bestimmten Einkunftsart sowie zu bestimmten Konten des Steuerpflichtigen umfasst und diese Zuordnung auch nachvollziehbar begründet (BFH-Urteil vom 19. November 2014 VIII R 12/12, veröffentlicht in juris).
(4) Soweit der VIII. BFH-Senat in der juris-Rn. 51 des Revisionsurteils im Hinblick auf die weiteren Prüfungen im zweiten Rechtsgang darauf hingewiesen hat, dass Kapitaleinkünfte nach der Senatsrechtsprechung (Hinweis auf Urteil vom 19. November 2014 VIII R 12/12, juris) über einen längeren Zeitraum ohne Berücksichtigung einer Verwendung für eigene Zwecke nur geschätzt werden könnten, wenn hierfür besondere Anhaltspunkte wie eine besonders ausgeprägte Sparneigung, die Existenz umfangreicher anderweitiger liquider Mittel oder die Eigenschaft des Auslandskontos als Aufbewahrungsort für nur schwer in den legalen Wirtschaftskreislauf zurückzuführendes Steuerflucht- oder Schwarzgeld bestünden, ist festzustellen, dass im Streitfall zumindest die letztgenannte Variante erfüllt ist.