Source: https://www.stadtwerkekoeln.de/gb/digitaler-jahresbericht-stadtwerke-koeln/rheinenergie/jahresabschluss/anhang/
Timestamp: 2020-08-14 13:33:56
Document Index: 466313

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 254', '§ 254', '§ 272', '§ 272', '§ 304', '§ 277', '§ 304', '§ 20', '§ 291', '§ 6', '§ 27']

Prognosebericht 2018
Angaben zur Form und Darstellung
1 Angaben zur Form und Darstellung
Der Sitz der RheinEnergie AG ist Köln. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 37306 im Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungs­legungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes unter Berücksichtigung der ergänzenden Regelungen des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) vom 7. Juli 2005 aufgestellt.
Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG hat die RheinEnergie AG mit der Erstellung des Jahresabschlusses für jeden der in § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 6 EnWG genannten Tätigkeitsbereiche jeweils eine den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entsprechende Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.
Um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung hinzugefügt oder zusammengefasst. Zusammengefasste Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und „Davon-Vermerke“ wurden ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Investitionsförderungen mindern unmittelbar die Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Bis zum 31. Dezember 2007 erfolgte, soweit steuerlich zulässig, die Abschreibung nach der degressiven Methode mit Übergang zur linearen Abschreibung, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Ab dem 1. Januar 2008 werden Zugänge grundsätzlich nur noch linear abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 150 € werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst und voll abgeschrieben. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150 € bis 1.000 € wird der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 % p.a. in dem Jahr, für dessen Zugänge der Sammelposten gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Sofern Ausleihungen unverzinslich oder niedrig verzinslich sind, werden sie zum Barwert ausgewiesen.
Vorräte werden zu den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die unentgeltlich zugeteilten CO2-Zertifikate der Periode 2013 bis 2020 werden abweichend von dem Grundsatz zum jeweiligen Bilanzstichtag mit 0 € bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem Barwert bewertet; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Innerhalb der Forderungen aus Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserlieferungen sind erhaltene Netto-Abschlagszahlungen auf den abgegrenzten, noch ­nicht abgelesenen Verbrauch verrechnet.
Sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.
Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.
Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse werden bis zum 31. Dezember 2002 als Empfangene Ertragszuschüsse im Sonderposten ausgewiesen und ratierlich über einen Zeit­raum von 20 Jahren ergebniswirksam aufgelöst. Ab dem 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2015 (für Strom und Gas bis 31. Dezember 2006) werden diese als Investitionszuwendungen aktivisch abgesetzt und über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst. Ab dem 1. Januar 2016 werden die Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse für Wasser, Wärme und öffentliche Beleuchtung als Investitionszuschüsse im Sonderposten ausgewiesen und über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst.
Ab 2016 erfolgt die Behandlung der Baukostenzuschüsse sowie der Hausanschlusskostenbeiträge für die eigenen Strom- und Gasnetze für den Zeitraum ab 1. Januar 2007 nach einem Treuhand­modell. Im Außenverhältnis erfolgt die Vereinnahmung durch den Netzbetreiber bei den Endkunden. Über eine vertraglich vereinbarte Treuhandabrede mit der Rheinische NETZGesellschaft mbH wird klargestellt, dass die Einziehung auf Ebene des Netzbetreibers unmittelbar an die RheinEnergie AG weitergeleitet wird. Die weitergeleiteten Baukostenzuschüsse sowie Hausanschlusskostenbeiträge werden somit als Investitionszuschuss im Sonderposten bilanziert und über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) gebildet. Der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2017 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB) beträgt 3,68 % und wird zur Abzinsung verwendet. Die Fluktu­ation wird mit einer Rate von 2,5 % angesetzt. Im Rahmen weiterer Annahmen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 %, Rentensteigerungen von 2,5 % und Preissteigerungen von 2,0 % berücksichtigt.
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Absatz 6 HGB beträgt 17,6 Mio. € (Vorjahr 14,6 Mio. €).
Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen, Deputatrückstellungen sowie Beihilfeverpflichtungen und Jubiläumsrückstellungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) gebildet. Der von der Deutschen Bundesbank im Dezember 2017 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der ­vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB) beträgt 2,80 % und wurde zur Abzinsung verwendet. Die Fluktuation wird mit einer Rate von 2,5 % angesetzt. Im Rahmen weiterer Annahmen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 %, Rentensteigerungen von 2,5 % und Preissteigerungen von 2,0 % berücksichtigt.
Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften angemessen und ausreichend berücksichtigt. Sie werden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages angesetzt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB werden Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vom Zeitpunkt der voraussichtlichen Inanspruchnahme auf den Bilanzstichtag abgezinst. Außerdem beinhaltet dieser Posten Aufwandsrückstellungen in Höhe von 7,4 Mio. €, die gem. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) fortgeführt werden können.
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Als Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung bewertet. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten werden Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt.
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Wirtschaftliche Sicherungsbeziehungen werden bilanziell durch die Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB abgebildet. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertveränderungen aus abgesicherten Risiken werden im Rahmen der sogenannten Einfrierungsmethode ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und insoweit nicht bilanziert.
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Jahr 2017 ergibt sich aus dem Anlagespiegel auf den Seiten 66 und 67. Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2017 – soweit nicht von untergeordneter Bedeutung – ist nachstehend aufgeführt:
RheinEnergie HKW Rostock GmbH, Köln1 100 85.025 –13.199
RheinEnergie HKW Niehl 3 GmbH, Köln1 100 85.000 3
RheinEnergie Windkraft GmbH, Köln1 100 59.259 968
Rheinische NETZGesellschaft mbH, Köln1 100 23.534 –8.662
RheinEnergie Trading GmbH, Köln1 100 10.000 150
RheinEnergie Solar GmbH, Köln1 100 2.525 –162
RheinEnergie Biokraft Randkanal Nord GmbH & Co. KG, Köln1 100 1.650 48
GT-HKW Niehl GmbH, Köln1 100 25 6
ENERGOTEC Energietechnik GmbH, Köln1 100 307 -3
RheinEnergie Express GmbH, Köln1 87,8 2.695 3.315
AggerEnergie GmbH, Gummersbach 2 62,7 68.726 11.819
Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft, Hürth 2 56,6 44.812 10.280
BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach1 50,1 54.498 15.933
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL), Leverkusen2 50 69.890 11.824
evd energieversorgung dormagen GmbH, Dormagen2 49 16.804 6.069
Stadtwerke Leichlingen GmbH, Leichlingen2 49 6.076 1.349
Stromkontor Rostock Port GmbH, Rostock2 49 1.225 928
Stadtwerke Pulheim GmbH, Pulheim2 49 151 75
Stadtwerke Troisdorf GmbH, Troisdorf1,2 40 39.538 11.776
rhenag Rheinische Energie AG, Köln2 33,3 159.949 45.893
GWAdriga GmbH & Co. KG, Berlin2 31 1.223 –1.277
MVV Energie AG, Mannheim3 16,3 1.272.218 121.340
Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH, Bonn1,2 13,7 159.698 46.113
1 Ergebnis vor Abführung und ggf. Ausgleichszahlungen
2 Vorjahreswerte
3 Basis Konzernabschluss nach IFRS zum 30. September 2017 (nach Fremdanteilen)
Gesamt 34.851 41.300
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.740 9.641
Unfertige Leistungen 7.704 16.656
Waren 9 9
Emissionsberechtigungen 17.398 14.994
Gesamt 471.953 555.016
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 275.751 254.481
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 128.627 244.623
Sonstige Vermögensgegenstände 67.575 55.912
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auch der abgegrenzte Verbrauch zwischen Ablese- und Bilanzstichtag mit 568 Mio. € (Vorjahr 566 Mio. €) enthalten. Die erhaltenen Netto-Abschlagszahlungen in Höhe von 417 Mio. € (Vorjahr 460 Mio. €) wurden saldiert.
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen 0,1 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €) Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und 1,3 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf 0,6 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegenüber der Stadtwerke Köln GmbH aus dem laufenden Verrechnungsverkehr und aus dem Cash-Pooling.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten auch zur Veräußerung bestimmtes Vermögen in Höhe von 17,2 Mio. € (Vorjahr 29,2 Mio. €).
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 4,7 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €) enthalten und Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von 10,6 Mio. € (Vorjahr 11,1 Mio. €).
6 Sonstige Wertpapiere
Bei diesem Posten handelt es sich um Aktien.
7 Flüssige Mittel
Der Posten beinhaltet Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände.
8 Rechnungsabgrenzungsposten
Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen geleistete Pachtvorauszahlungen für fremde Strom- und Gasnetze. Im Zusammenhang mit Darlehensaufnahmen sind darüber hinaus die Disagio in Höhe von 1,5 Mio. € (Vorjahr 2,0 Mio. €) ausgewiesen.
9 Gezeichnetes Kapital
Das voll eingezahlte Grundkapital von 400 Mio. € ist eingeteilt in 80.000.000 Stückaktien zum Nennbetrag von je 5 €, die auf den Namen lauten. Es ergeben sich zum 31. Dezember 2017 folgende Beteiligungsverhältnisse: GEW Köln AG mit 320 Mio. € (80 %) und innogy SE mit 80 Mio. € (20 %).
10 Kapitalrücklage
In der Kapitalrücklage sind Aufgelder gemäß § 272 Abs. 2 HGB in Höhe von 149,7 Mio. € und Zuzahlungen der Gesellschafter im Sinne des § 272 Abs. 2 HGB in Höhe von 125,0 Mio. € enthalten.
11 Gewinnrücklagen
Die Rücklagen beinhalten Zuführungen aus dem Umstellungs- und Anpassungsbedarf im Übergang auf BilMoG sowie andere Gewinnthesaurierungen. Im Geschäftsjahr wurde ein Betrag von 10 Mio. € zugeführt.
12 Sonderposten
Gesamt 66.350 61.572
Investitionszuwendungen 60.004 52.156
Empfangene Ertragszuschüsse 6.346 9.416
13 Rückstellungen
Gesamt 456.312 401.810
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 208.970 195.978
Steuerrückstellungen 2.700 2.700
Sonstige Rückstellungen 244.642 203.132
In den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind Pensions-, Versorgungs- und Deputatverpflichtungen enthalten.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Erlösschmälerungen, Verpflichtungen aus Altersteilzeit, ausstehenden Eingangsrechnungen, Beihilfen, variablen Vergütungen, Rückgabe von CO2-Rechten, Urlaubstagen und Gleitzeit, Abrechnungsleistungen sowie Rückstellungen für Drohverluste und Kraftwerksrevisionen.
Übersicht über die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2017:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 142.929 81.929 61.000 0
(Vorjahr) (179.974) (37.046) (142.929) (10.000)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.600 1.600 0 0
(Vorjahr) (5.721) (5.721) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 101.746 101.746 0 0
(Vorjahr) (111.084) (111.084) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 113.809 113.809 0 0
(Vorjahr) (128.885) (128.885) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 268.474 118.008 150.466 50.000
(Vorjahr) (351.666) (191.160) (160.505) (50.000)
davon aus Steuern 7.005 7.005 0 0
(Vorjahr) (17.311) (17.311) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.924 1.924 0 0
(Vorjahr) (1.940) (1.940) (0) (0)
Gesamt 628.558 417.092 211.466 50.000
(Vorjahr) (777.330) (473.895) (303.434) (60.000)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen enthalten Beträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €).
Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 12,3 Mio. € (Vorjahr 12,8 Mio. €) durch Bürgschaften eines Kreditinstitutes gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen mit 112,2 Mio. € (Vorjahr 126,5 Mio. €) die Ergebnisabführung gegenüber dem Gesellschafter GEW Köln AG.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Beträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 48,2 Mio. € (Vorjahr 97,3 Mio. €) und gegenüber dem Gesellschafter innogy SE aus der Ausgleichszahlung nach § 304 AktG in Höhe von 23,1 Mio. € (Vorjahr 28,3 Mio. €).
15 Rechnungsabgrenzungsposten
In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen erhaltene Pachtvorauszahlungen für fremde Strom- und Gasnetze enthalten.
16 Umsatzerlöse ohne Energiesteuer
Umsatzerlöse ohne Energiesteuer 2.437.519 2.457.049
Strom einschließlich Stromsteuer 1.519.984 1.520.911
Stromsteuer –98.155 –101.074
Strom ohne Stromsteuer 1.421.829 1.419.837
Erdgas einschließlich Energiesteuer 273.772 316.265
Energiesteuer –27.897 –31.762
Erdgas ohne Energiesteuer 245.875 284.503
Fernwärme 82.580 91.775
Nahwärme 66.996 72.895
Dampf 18.164 18.852
Wärme und Dampf 167.740 183.522
Trinkwasser 133.872 131.721
Betriebswasser 1.603 2.226
Wasser 135.475 133.947
Verkaufserlöse nach Sparten 1.970.919 2.021.809
Sonstige Umsatzerlöse 458.291 425.224
Empfangene Ertragszuschüsse 8.309 10.016
Die Verkaufserlöse nach Sparten beinhalten ausschließlich Erlöse des laufenden Geschäftsjahres.
Die Position sonstige Umsatzerlöse enthält unter anderem Pacht- und Betriebsführungserlöse. Außerdem sind die periodenfremden Umsatzerlöse in Höhe von 8,2 Mio. € (Vorjahr –26,6 Mio. €) sowie periodenfremde Strom- und Energiesteuer in Höhe von –0,1 Mio. € (Vorjahr –3,3 Mio. €) vollumfänglich enthalten.
Gesamt 80.871 123.247
Konzessionsabgabe 50.012 49.228
Abgang Vermögensgegenstände und Zuschreibungen 6.604 1.062
Schadenersatzleistungen 5.750 3.524
Auflösung von Rückstellungen 5.725 54.361
Optimierungsbonus 5.209 7.101
Mahn-, Inkasso- und Sperrgebühren 2.717 2.753
Investitionszuwendungen 894 552
Jahresboni, Nachlässe 573 583
Übrige Erträge 3.387 4.083
Der Optimierungsbonus beinhaltet Erträge, die die RheinEnergie Trading GmbH aus der gemeinsamen Bewirtschaftung und Strukturierung aller Beschaffungsportfolien (Strom und Gas) für ihre Partner am Markt erzielt.
Neben der Auflösung von Rückstellungen enthält der Posten weitere periodenfremde Erträge in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr 1,0 Mio. €).
18 Materialaufwand
Gesamt 1.849.565 1.894.446
für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
1.226.649 1.278.797
622.916 615.649
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beinhalten im Wesentlichen die Strombezüge, die Gasbezüge, den Energieeinsatz in den Kraftwerken sowie die Kosten aus dem sonstigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffverbrauch.
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Netz­entgelte und Fremdleistungen.
Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwandsentlastungen in Höhe von –3,4 Mio. € ­(Vorjahr –26,8 Mio. €) enthalten.
19 Personalaufwand
Gesamt 253.880 245.044
Entgelte an Mitarbeiter 189.508 186.851
Soziale Abgaben 35.470 34.555
Aufwendungen für Altersversorgung 27.326 22.602
Aufwendungen für Unterstützung 1.576 1.036
Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten ohne Vorstände und Auszubildende stellt sich wie folgt dar:
Arbeitnehmer 3.022 3.085
20 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Planmäßige Abschreibungen 48.303 48.236
davon Jahressammelposten
(3.135) (3.142)
Außerplanmäßige Abschreibungen – 27.623
Gesamt 48.303 75.859
Die Auflösung der vereinnahmten Investitionszuwendungen (Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse) in Höhe von 2,9 Mio. € (Vorjahr 3,1 Mio. €) wurde mit den planmäßigen Abschreibungen verrechnet.
21 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Gesamt 224.222 186.124
Konzessionsabgaben 71.124 71.518
Fremdleistungen 29.336 28.391
Zuführung zur Rückstellung für Altersteilzeit 27.181 –
Mieten und Pachten 16.653 16.023
Forderungsausfälle/Wertberichtigungen 14.777 7.640
Werbung und Inserate 14.136 13.854
Verwaltungskostenbeiträge 10.267 10.106
Rechts- und Beratungskosten 8.314 7.758
Öffentliche Abgaben 7.872 5.628
Sonstige Steuern 6.552 6.454
Versicherungen 4.259 4.421
Porto 2.506 3.069
Telekommunikationsgebühren 1.685 1.970
Übrige Aufwendungen 9.560 9.292
Die ausgewiesenen Konzessionsabgaben entsprechen den vertraglichen Regelungen mit den Gebietskörperschaften.
Die Fremdleistungen beinhalten Leistungen für den Vertriebs- und Verwaltungsbereich ein­schließlich Aufwendungen für das Verwaltungsgebäude. Im Vorjahr enthielt die Position auch Fremdleistungen aus dem Abrechnungsbereich, die im Berichtsjahr aufgrund ihres engen ­Geschäftszweckbezuges im Materialaufwand ausgewiesen werden.
Der Posten „Übrige Aufwendungen“ beinhaltet im Wesentlichen verschiedene Beträge wie die Zuführung sonstiger Rückstellungen, den Wareneinsatz in Kantinen, Büro- und Schreibmaterial, Reisekosten, Bewirtung und Repräsentation sowie Beiträge zu Berufsverbänden und Spenden.
Insgesamt beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nur geringe periodenfremde ­Aufwendungen (Vorjahr 0,8 Mio. €).
22 Finanzergebnis
Gesamt 18.440 –25.225
Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen erhaltene Gewinne 4.442 495
Erträge aus Beteiligungen 57.059 48.230
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.502 4.950
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.777 924
Zuschreibungen auf Finanzanlagen – 22.195
Abschreibungen auf Finanzanlagen –83 –147
Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen übernommene Verluste –22.027 –73.340
Zinsen und ähnliche Aufwendungen –26.230 –28.532
Die Erträge aus Beteiligungen resultieren im Wesentlichen aus den verschiedenen Stadtwerke-­Beteiligungen.
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind 2,5 Mio. € (Vorjahr 13 Tsd. €) aus der Abzinsung und in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen 8,0 Mio. € (Vorjahr 8,9 Mio. €) aus der Aufzinsung gemäß § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB enthalten. Darüber hinaus beinhalten die Positionen saldiert einen Zinsaufwand aus Steuern in Höhe von 1,6 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €).
Die Verluste aus den Ergebnisabführungsverträgen beinhalten im Wesentlichen die Verlustübernahme von der RheinEnergie HKW Rostock GmbH und der Rheinische NETZGesellschaft mbH.
In den folgenden Posten sind Erträge und Aufwendungen von verbundenen Unternehmen im aufgeführten Umfang ausgewiesen:
Gesamt 749 –50.788
Erträge aus Beteiligungen 17.947 18.113
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 505 3.896
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 150 151
Zinsen und ähnliche Aufwendungen –268 –103
23 Steuern
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten aufgrund der steuerlichen Organschaft Umlagen des SWK-Konzerns für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag. Diese Belastungen betragen für das Jahr 2017 für Gewerbesteuer 6,4 Mio. € (Vorjahr 2,8 Mio. €). Außerdem beinhaltet die Position Gewerbesteuer für Vorjahre in Höhe von –0,5 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €) und Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für Vorjahre von insgesamt 0,6 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €). Daneben werden die für die Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG von der RheinEnergie AG abzuführende Körperschaftsteuer und der Solidaritätszuschlag von insgesamt 4,3 Mio. € (Vorjahr 5,3 Mio. €) ausgewiesen.
Aus den unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben sich aktive latente Steuern von 92,6 Mio. €. Der Bewertung der latenten Steuern liegt im Wesentlichen ein Steuersatz von 32,45 % zugrunde. Die Bilanzierung erfolgt aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft bei der Stadtwerke Köln GmbH.
24 Kapitalflussrechnung
Die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung kann der nachfolgenden Kapitalflussrechnung entnommen werden.
Jahresergebnis vor Ergebnisverwendung 145.309 154.826
Abschreibungen abzüglich Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 47.967 53.311
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 49.010 –55.627
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge –8.309 –10.016
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –23.751 3.206
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –78.502 74.838
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens –5.474 –175
Zinsaufwendungen/Zinserträge 20.952 22.658
Sonstige Beteiligungserträge 15.785 17.742
Ertragsteueraufwand/-ertrag 10.873 9.410
Ertragsteuerzahlungen –12.343 –9.920
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 161.517 260.253
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.929 20.143
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen –73.371 –81.157
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 5.995 81.316
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen –17.684 –54.313
Erhaltene Zinsen 3.213 5.861
Saldo aus gezahlten und erhaltenen Beteiligungsergebnissen –15.785 –17.742
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit –91.703 –45.892
Ergebnisabführung an die GEW Köln AG –126.550 –126.480
Ausgleichszahlung an die innogy SE –28.276 –28.146
Veränderungen der Forderungen/Verbindlichkeiten aus Konzernverrechnung* 115.783 7.961
Einzahlungen aus Kreditaufnahmen 4.343 4.334
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzschulden –54.014 –52.022
Einzahlungen aus Baukostenzuschüssen (Investitionszuwendungen) 16.186 18.601
Auszahlungen für geleistete Baukostenzuschüsse –4.681 –4.818
Gezahlte Zinsen –19.123 –19.490
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit –96.332 –200.060
Veränderung der flüssigen Mittel –26.518 14.301
Finanzmittelbestand am 1.1. 134.663 120.362
Finanzmittelbestand am 31.12. 108.145 134.663
Mittelherkunft (+), Mittelverwendung (–)
* im Vorjahr als Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ausgewiesen
25 Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse
Es bestehen Verpflichtungen aus Lieferrahmenverträgen mit der RheinEnergie Trading GmbH sowie Bezugsverträge für Wirbelschichtbraunkohle. Hieraus hat die RheinEnergie AG finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 967,9 Mio. € für den Zeitraum 2018 bis 2023.
Das Bestellobligo aus erteilten Aufträgen beträgt 103,8 Mio. €.
Die RheinEnergie AG hat gegenüber einem Handelspartner der RheinEnergie Trading GmbH eine Patronatserklärung abgegeben. Mit einer Inanspruchnahme ist aus derzeitiger Sicht nicht zu rechnen.
Auf der Grundlage einer Schätzung bei einem Rechnungszinssatz von 3,68 % und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck besteht auf der Basis der fiktiven Zurechnung des anteiligen Kassenvermögens ein nicht bilanzierter Fehlbetrag aus den Versorgungsverpflichtungen der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) und der Rheinischen Zusatzversorgungskasse gegenüber den Versicherten und ehemaligen Mitarbeitern von 152,4 Mio. €. Da die ZVK durch die jährliche Finanzierung aus Umlage und Zusatzbeitrag kontinuierlich Deckungskapital aufbaut, ist aus derzeitiger Sicht eine Inanspruchnahme nicht zu erwarten.
26 Vorgänge von besonderer Bedeutung
Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.
27 Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und nahestehenden Personen
Die RheinEnergie AG ist ein Tochterunternehmen der GEW Köln AG mit Sitz in Köln. Die GEW Köln AG hält 80 % der Aktien und die innogy SE, Essen, die restlichen 20 %. Zwischen der RheinEnergie AG und der GEW Köln AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die GEW Köln AG hat mit Schreiben vom 20. Mai 2003 gemäß § 20 AktG der Gesellschaft mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien an der RheinEnergie AG gehört.
Die GEW Köln AG ist ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Köln GmbH mit Sitz in Köln. Die Stadtwerke Köln GmbH hält 90 % der Aktien und die Stadt Köln die restlichen 10 %. Zwischen der Stadtwerke Köln GmbH und der GEW Köln AG besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.
Zwischen der RheinEnergie AG und der RheinEnergie Trading GmbH, der RheinEnergie HKW Rostock GmbH und der RheinEnergie Solar GmbH bestehen Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträge. Mit der RheinEnergie AG einerseits und der Rheinische NETZGesellschaft mbH, der ENERGOTEC Energietechnik GmbH, der GT-HKW Niehl GmbH, der RheinEnergie Express GmbH, der RheinEnergie Windkraft GmbH und der RheinEnergie HKW Niehl 3 GmbH andererseits bestehen Ergebnisabführungsverträge.
Der befreiende Konzernabschluss nach § 291 HGB und der Konzernlagebericht werden von der Stadtwerke Köln GmbH aufgestellt, an den Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und von diesem bekannt gemacht.
28 Veröffentlichung
Der Jahresabschluss der RheinEnergie AG wird beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und von diesem bekannt gemacht.
29 Honorare des Abschlussprüfers
Das Gesamthonorar für Leistungen der Abschlussprüfung beträgt im Geschäftsjahr 179 Tsd. €. Darüber hinaus sind Honorare für andere Bestätigungsleistungen in Höhe von 219 Tsd. € angefallen.
30 Nahestehende Unternehmen und Personen
Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben im Geschäftsjahr 2017 nicht stattgefunden.
31 Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG
Geschäfte größeren Umfangs im Sinne der vorstehenden gesetzlichen Regelung wurden mit der Rheinische NETZGesellschaft mbH getätigt. Die RheinEnergie AG hat ihre eigenen und fremden Strom- und Gasnetze an die Rheinische NETZGesellschaft mbH verpachtet, die hierfür die Netzbetreiberfunktion übernommen hat. Weiterhin erbringt die RheinEnergie AG im Wesentlichen technische und kaufmännische Dienstleistungen gegenüber der Rheinische NETZGesellschaft mbH, BELKAW GmbH, RheinEnergie HKW Rostock GmbH, RheinEnergie Express GmbH, RheinEnergie HKW Niehl 3 GmbH und der GT-HKW Niehl GmbH. Neben den Pachtaufwendungen für fremde Strom- und Gasnetze erhält die RheinEnergie AG kaufmännische und technische Dienstleistungen von der AggerEnergie GmbH, der Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL), der Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft und der evd energieversorgung dormagen GmbH.
technische Betriebsführung 160.934
kaufmännische Dienstleistung 87.200
Verpachtung Gasnetze 51.455
Verpachtung Stromnetze 52.773
Pacht Gasnetze –34.156
technische Dienstleistung –31.968
Pacht Stromnetze –25.586
kaufmännische Dienstleistung –8.155
Betriebsführung 110 kV –5.920
32 Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes
Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes sind auf den Seiten 10 und 11 angegeben.
33 Gesamtbezüge des Aufsichtsrates und des Vorstandes, gewährte Kredite
Die Mitglieder des Aufsichtsrates der RheinEnergie AG erhalten für ihre Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung je teilgenommener Sitzung des Aufsichtsrates gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Dezember 2002. Gleiches gilt für die Mitglieder des nach § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz gebildeten Ausschusses, für den Beteiligungsausschuss, die Hauptversammlung sowie etwaige weitere Ausschüsse.
Für die Mitglieder des Aufsichtsrates betrug diese Vergütung je teilgenommener Sitzung 500 €, wobei der Vorsitzende des Aufsichtsrates den zweifachen, sein Stellvertreter den eineinhalbfachen Betrag erhielt.
Auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder verteilen sich die Gesamtbezüge wie folgt:
Gesamt 94,3
Bernd Petelkau, Vorsitzender 15,0
Wolfgang Nolden, stellv. Vorsitzender 12,8
Walter Berndgen 3,5
Werner Bierfeld 3,0
Bernd Böddeling 2,5
Martin Börschel 9,0
Ulrich Breite 3,5
Jürgen Brenig 3,5
Gerhard Brust 3,0
Dr. Ralph Elster 3,5
Dr. Karsten Klemp 3,0
Claudia Kowalak 5,5
Astrid Kraus 1,5
Dr. Stefan Küppers, bis 31.12.2017 2,5
Hans Peter Lafos, bis 14.06.2017 1,0
Dr. Stephan Lowis, seit 01.01.2018 –
Andreas Mathes, seit 14.06.2017 2,0
Achim Meerkamp 3,5
Uwe Reizig, bis 14.06.2017 1,5
Henriette Reker 1,0
Dr. Frank Schaefer, seit 14.06.2017 2,0
Markus Sterzl 8,0
Rafael Struwe 3,5
Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder bestehen aus einem Jahresfestgehalt, einer erfolgsabhängigen Tantieme, einer Versorgungsregelung für die Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen sowie sonstigen Vergütungsbestandteilen, insbesondere Dienstwagen, Versicherungsbeiträge und in einem Fall ein Deputat.
Der Vorstand erhielt im Berichtsjahr eine Gesamtvergütung in Höhe von 2.995 Tsd. € (Vorjahr 2.869 Tsd. €), die sich wie folgt zusammensetzt:
Gezahlte Tantieme
Sach- und sonstige Bezüge*
€ (Vj. Tsd. €)
Dr. Dieter Steinkamp 466.560,00
(466,6) 214.860,72
(212,9) 26.135,83
(25,5) 707.556,55
(705,0)
Dr. Andreas Cerbe 388.800,00
(359,6) 179.050,60
(177,4) 21.523,44
(21,5) 589.374,04
(558,6)
Norbert Graefrath 349.920,00
(349,9) 179.050,60
(177,4) 25.349,40
(24,3) 554.320,00
(551,7)
Dieter Hassel 388.800,00
(388,8) 179.050,60
(177,4) 25.888,92
(27,0) 593.739,52
(593,2)
Achim Südmeier 349.920,00
(88,7) 21.378,12
(22,0) 550.348,72
(460,6)
* erfolgsunabhängige Bezüge.
Für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Tätigkeiten bestehen für alle Vorstandsmitglieder bei einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit und im Falle einer Beendigung der Verträge vor Erreichung der Altersgrenze Ansprüche auf Leistungen. Diese Leistungen sind aufgrund unterschiedlicher Vertragsregelungen in den Anstellungsverträgen differenziert:
Herr Dr. Cerbe kann mit Ablauf der zweiten Bestellperiode ein Ruhegehalt in der Höhe der bis dahin erworbenen Ansprüche beanspruchen.
Herr Graefrath hat bei Nichtverlängerung seines Anstellungsvertrages auf Veranlassung der Gesellschaft und ohne Vorliegen eines wichtigen Grundes in der Person des Vorstandsmitglieds im Versorgungsfall nach Ablauf der ersten Bestellperiode Anspruch auf ein Ruhegehalt.
Für die Herren Dr. Steinkamp und Hassel besteht nach Ablauf ihrer Anstellungsverträge Anspruch auf Zahlung eines Ruhegehaltes in Höhe ihres bis dahin erreichten Versorgungsprozentsatzes. Die Versorgungsleistungen sind in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der festen Vergütung bei Vertragsbeendigung zugesagt.
Herr Südmeier hat bei Nichtverlängerung seines Anstellungsvertrages auf Veranlassung der Gesellschaft und ohne Vorliegen eines wichtigen Grundes in der Person des Vorstandsmitglieds im Versorgungsfall Anspruch auf ein Ruhegehalt.
Für die Herren Dr. Steinkamp, Hassel und Südmeier steigt der Prozentsatz beginnend mit 40 % jährlich um 2 %-Punkte bis zum Höchstsatz von 65 %. Für Herrn Dr. Cerbe steigt der Prozentsatz des Ruhegehalts ab 01.10.2016 von 44 % mit jedem vollendeten Jahr der Vorstandstätigkeit um 2 %-Punkte bis zu einem Höchstsatz von 60 %. Für Herrn Graefrath beträgt das Ruhegehalt ab einer zweiten Bestellperiode 40 % und steigt mit jedem vollendeten Jahr der Vorstandstätigkeit um 2 %-Punkte bis zum Höchstsatz von 50 %. Für die Herren Dr. Steinkamp, Hassel und Südmeier werden die Leistungen der gesetzlichen Altersrente angerechnet. Es bestehen darüber hinaus für alle Vorstandsmitglieder Regelungen zur Anrechnung von Versorgungsansprüchen aus früheren Anstellungsverhältnissen und bezüglich der Herren Dr. Steinkamp und Hassel für die Anrechnung von Einkünften bis zum 65. Lebensjahr. Für das Geschäftsjahr wurden keine Änderungen der Zusagen vereinbart.
Ver.-%-Satz
(Stand Rückstellung Vorjahr) Tsd. €
Pensionsrück-
stellung per
31.12.2017 Tsd. €
Dr. Dieter Steinkamp 60,0 65,0 906,0 (4.959,5) 5.865,5
Dr. Andreas Cerbe 46,0 60,0 435,6 (1.714,9) 2.150,5
Norbert Graefrath – 50,0 997,9 (2.072,0) 3.069,9
Dieter Hassel 62,0 65,0 607,4 (4.557,6) 5.165,0
Achim Südmeier 44,0 62,0 316,6 (447,8) 764,4
Leistungen, die dem einzelnen Vorstandsmitglied von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit zugesagt oder im Berichtsjahr gewährt wurden, beziehen sich nahezu ausschließlich auf Aufsichtsratsmandate bei Konzern- und Beteiligungsgesellschaften. Sie beinhalten pauschale Aufwandsentschädigungen (Sitzungsgelder) sowie ergebnisabhängige und/oder unabhängige Bestandteile und teilen sich wie folgt auf:
Dr. Dieter Steinkamp 37,5
Dr. Andreas Cerbe 36,9
Norbert Graefrath 30,4
Dieter Hassel 42,1
Achim Südmeier 33,1
Für frühere Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen wurden an Pensionen 2.152,4 Tsd. € (Vorjahr 2.144,8 Tsd. €) aufgewendet; hierfür bestehen Pensionsrückstellungen.
Köln, den 26. März 2018
Dr. Steinkamp Dr. Cerbe Graefrath Hassel Südmeier
RheinEnergie AG: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017
63.993 6.861 260 1.151
207 342 –207 –
64.200 7.203 53 1.151
Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
263.659 1.320 1.623 36
482.795 41 – 930
Übrige Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen
151.127 4.668 1.674 1.380
Umspannungs- und Speicheranlagen
351.531 9.894 6.085 5.291
623.378 7.880 4.435 1.577
Gasverteilungsanlagen
304.338 3.774 1.503 755
Übrige Verteilungsanlagen
618.031 9.884 4.716 698
2.531.200 36.141 18.413 10.631
285.876 14.971 1.574 7.150
34.117 13.736 –21.663 130
3.114.852 66.168 –53 17.947
334.069 1.500 – –
16.000 0 – 500
719.272 14.628 – 2.084
24.604 1.225 – 1.542
9.599 331 – 1.037
1.103.544 17.684 – 5.308
4.282.596 91.055 – 24.406
– 69.963 – 52.047
– 70.305 – 52.047
– 266.566 – 201.266
– 481.906 – 475.089
215 155.874 – 117.407
– 362.219 – 285.708
– 634.116 32.162 514.431
– 308.860 9.043 268.467
647 631.286 44.608 510.117
862 2.574.261 85.813 2.171.219
– 295.271 – 209.642
– 26.060 – –
862 3.162.158 85.813 2.582.127
– 335.424 – –
– 15.500 – –
– 731.816 – 166.235
– 24.287 – –
– 8.893 – 3.694
– 1.115.920 – 169.929
862 4.348.383 85.813 2.804.103
laufenden Jahres
5.703 – 894 56.856
1.505 – 24 202.747
741 – 801 475.029
3.793 – 1.162 120.038
5.098 – 5.270 285.536
7.187 – 1.533 520.085
2.762 – 623 270.606
6.102 – 590 515.629
25.683 – 9.979 2.186.923
15.412 – 6.891 218.163
42.600 – 16.894 2.607.833
– – – 166.235
82 418 – 3.358
82 418 – 169.593
48.385 418 17.788 2.834.282
13.107 11.946
342 207
13.449 12.153
63.819 62.393
6.877 7.706
35.836 33.720
76.683 65.823
81.869 76.785
29.211 26.828
71.049 63.306
301.525 274.168
77.108 76.234
26.060 34.117
468.512 446.912
335.424 334.069
565.581 553.037
24.287 24.604
5.535 5.905
946.327 933.615
1.428.288 1.392.680