Source: http://hug-rodgau.de/18.html
Timestamp: 2019-11-18 07:02:24
Document Index: 119691380

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 12', '§ 21', '§ 558', '§ 21', 'BGH', '§ 117']

Archiv - Haus und Grund Rodgau und Umgebung e.V.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V.
Hessen in Rodgau
Haus & Grund Rodgau informiert:
Aktuelles im Heizungskeller
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung weist darauf hin, dass am 31. Dezember 2013 der Bestandsschutz für ältere Geräte zur Erfassung des Energieverbrauchs für Wärme und Warmwasser endet.
Gemäß § 5 Absatz 1 der Heizkostenverordnung (HeizkostenV) sind zur Erfassung des anteiligen Wärmeverbrauchs Wärmezähler oder Heizkostenverteiler und zur Erfassung des anteiligen Warmwasserverbrauchs Warmwasserzähler oder andere geeignete Ausstattungen zu verwenden. Hierbei dürfen nur solche Ausstattungen zur Verbrauchserfassung verwendet werden, die den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder deren Eignung auf andere Weise nachgewiesen wurde.
Bisher gilt aufgrund des Bestandsschutzes die Fiktion, dass die am 1. Januar 1987 für die Erfassung des anteiligen Warmwasserverbrauchs vorhandenen Warmwasserkostenverteiler und die am 1. Juli 1981 bzw. bei preisgebundenen Wohnungen im Sinne der Neubaumietenverordnung 1970 die am 1. August 1984 bereits vorhandenen sonstigen Ausstattungen zur Verbrauchserfassung diese Anforderungen erfüllen. Diese Fiktion endet jedoch jetzt zum 31. Dezember 2013.
Ab 1. Januar 2014 dürfen diese Geräte also nicht weiter verwendet werden, es sei denn sie entsprechen tatsächlich den anerkannten Regeln der Technik. Sollten die Geräte weiter verwendet werden, obwohl sie nicht den anerkannten Regeln der Technik entsprechen, können Mieter die auf sie entfallenen Heiz- und Warmwasserbereitungskosten gemäß § 12 Absatz 1 HeizkostenV um 15 Prozent mindern.
„Wir empfehlen daher, die vorhandenen Geräte im Zweifel von einem Fachmann überprüfen zu lassen und gegebenenfalls auszutauschen.“, so Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg vom Vorstand von Haus & Grund Rodgau.
Berg weist ferner darauf hin, dass die Besitzer von Häusern mit mehr als einer Mietpartei ebenfalls nur noch bis zum Jahresende Zeit haben, die erstmalige orientierende Prüfung der Warmwasserversorgung zur Legionellenkontamination durchzuführen. Betroffen sind alle Warmwassergroßanlagen mit einem Speichervolumen ab 400 Liter oder einer Versorgungsleitung, die einen Rohrinhalt von über 3 Liter vom Speicher bis zur entferntesten Warmwasserstelle hat, dies ist i.d.R. ab einem 3-Familien-Haus der Fall. Der Einbau der technischen Vorrichtung hierfür ist je nach Anlage ab etwa 300 EUR erhältlich.
Zur Heizkostenabrechnung benötigen die Ablesedienste ab dem 1.1.2014 einen Wärmemengenzähler in der Speicherladeleitung eingebaut, um die Wärmemenge zu erfassen, die zur Warmwassererzeugung benötigt wird. Die Zähler können gekauft oder gemietet werden. Die Eichung ist alle 5 Jahre zu erneuern. Leider bedingt dies steigende Nebenkosten, ohne Einsparungen zu erreichen. In diesem Zuge können auch weitere Auflagen der Trinkwasserverordnung erfüllt werden. So ist das Befüllen der Heizungsanlage mit einem Festanschluss über einen sog. Systemtrenner, vorzugsweise einem Systemtrenner BA für alle Flüssigkeitsklassen, auszuführen. Dies ist bei Anlagen mit Systemverbindung, wenn der Speicher unter dem Kessel liegt, oft sehr aufwendig, kann in einfachen Fällen ab ca. 600 Euro durchgeführt werden.
Vortragsveranstaltung „Die häufigsten Vermieterfehler im Mietrechtsstreit“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung zum Thema „Die häufigsten Vermieterfehler im Mietrechtsstreit“, am Dienstag, den 12. November 2013 um 19.30 Uhr.
Veranstaltungsort ist das Kolleg des Gasthauses „Zum Engel“ in Rodgau Nieder-Roden, Ober-Rodener-Straße 16. Der Eintritt ist wie immer frei.
Als Referent an diesem Abend konnte Haus & Grund Rodgau Herrn Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main Jens Schmalbach gewinnen.
Beim Amtsgericht Frankfurt am Main gibt es eine spezielle Abteilung für Miet- und Wohnungseigentumssachen, so dass die Richterschaft hoch spezialisiert ist und große Fachkenntnisse auf diesem Gebiet hat. Richter Schmalbach, der dort bereits seit vielen Jahren tätig ist, hat sich zudem bereits einen Namen gemacht sowohl als erfahrener Vortragsreferent, als auch in der Juristischen Ausbildung.
Der Vortrag richtet sich an den klassischen Rodgauer Privat-Vermieter, also den juristischen Laien, der vor der Frage steht, ob und wie er seine Ansprüche gerichtlich geltend machen kann und soll. Sowohl im Vorfeld, als auch während des Prozesses werden immer wieder Fehler gemacht, die vermeidbar sind. Hierzu werden Anregungen und Ratschläge gegeben. Aber auch Fragen der Kosten und der Verfahrensdauer, sowie der Risiken und Chancen eines Mietprozesses werden angesprochen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde, als auch individuell bei dem Referenten.
„Viele Vermieter haben wenig oder keine Prozeßerfahrung. Abgeschreckt durch negative Berichte im Bekanntenkreis oder in den Medien trauen sie sich nicht, ihre Rechte durchzusetzen. Oder sie warten zu lange, bis sie reagieren und wundern sich dann, wie teuer und wie lange das Verfahren dauern kann. Wir haben an diesem Abend einen ausgewiesenen Spezialisten eingeladen, um unseren Vermietern Tipps zu geben, wie man falsche Einschätzungen und Kardinalfehler vermeiden kann“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau und Umgebung.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung freut sich auf einen Interessanten Abend mit zahlreichen Zuhörern.
Pressemitteilung vom 06.06.2013
Novellierte Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) in Kraft getreten
Die novellierte Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) ist am 12. April 2013 im Bundesgesetzblatt Jahrgang verkündet worden und am 13. April 2013 in Kraft getreten, worauf die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hinweist.
Mit der Novellierung ist ein großer Teil der Gebührentatbestände aufgrund der Liberalisierung des Schornsteinfegermarktes entfallen. So verbleiben nur noch die Gebühren für die Feuerstättenschau, den Feuerstättenbescheid sowie für die sonstigen Arbeiten nach der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung und der Energieeinsparverordnung im Rahmen der Feuerstättenschau.
Dies sind folgende Arbeiten:
- die Überprüfung des Feuchtegehalts fester Brennstoffe
- die Überprüfung der Einhaltung der Grenzwerte für Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe
- die Überprüfung des Datums auf dem Typenschild bei Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe und die entsprechende Information an den Betreiber
- die Überprüfung der Außerbetriebnahme älterer Heizkessel
- die Überprüfung der Dämmung von Leitungen/Armaturen
- die Überprüfung sonstiger Vorrichtungen an Umwälzpumpen
- die anlassbezogenen Überprüfungen außerhalb der Feuerstättenschau
Desweiteren wurden die Arbeitswerte einheitlich in ganz Deutschland auf 1,05 Euro festgelegt und der Arbeitswert für den Zuschlag je Feuerstättenschau von 3,1 auf 6,0 € erhöht. Dies hat zur Folge, dass die Gebühren für die Feuerstättenschau in den meisten Fällen steigen werden.
Interessierte Leser können den Verordnungstext der novellierten Kehr- und Überprüfungsordnung zum Bezug per E-Mail bei der Geschäftsstelle von Haus & Grund Rodgau unter info@hug-rodgau.de anfordern.
Veröffentlichung der Zensusergebnisse am 31.5.2013
Der Termin für die Veröffentlichung der ersten Ergebnisse des Zensus 2011 steht fest: Am 31. Mai 2013 um 11:00 Uhr gibt das Hessische Statistische Landesamt der Presse die mit Spannung erwarteten Einwohnerzahlen für das Land, Kreise, kreisfreie Städte und Kommunen sowie die Ergebnisse aus der Gebäude- und Wohnungszählung bekannt.
Damit erhalten die Länder des wiedervereinigten Deutschlands erstmalig - nach den Volkszählungen in den alten Bundesländern 1987 und in den neuen Bundesländern 1981 - aktuelle Einwohnerzahlen und Daten zur demographischen Struktur der Bevölkerung sowie weitere Strukturdaten, z. B. zu Bildung und Erwerbstätigkeit.
Aus der Gebäude- und Wohnungszählung wird es Informationen bspw. über Eigentümer- und Leerstandsquoten oder Aussagen zur durchschnittlichen Wohnungsgröße bzw. zur Heizungsart geben.
Die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung weist darauf hin, dass zum Veröffentlichungstermin 31. Mai 2013 auf dem Internetportal www.zensus2011.de der Zugriff auf die Zensusdatenbank freigeschaltet wird, in der erste Ergebnisse aus dem Zensus 2011 für individuelle Auswertungen bereit stehen.
Die Daten können dort kostenfrei abgerufen werden.
Weitere Zensusergebnisse werden Anfang 2014 folgen. Dann werden die Ergebnisse über Familien- und Haushaltszusammenhänge sowie weitere detaillierte Ergebnisse aus der Haushaltebefragung veröffentlicht.
Pressemitteilung vom 08.05.2013
Rückblick Vortragsveranstaltung „Neues zum Wasser“, „Wegfall des Kehrmonopols“ und „Mietrechtsreform 2013“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zu ihrer fünften Vortragsveranstaltung in das Kolleg der SKV-Gaststätte in Rodgau Hainhausen eingeladen.
Zum ersten Fachthema „Neues zum Wasser“ berichtete Norman Schwarzenbrunner von der Firma JUDO-Wasseraufbereitung GmbH aus Rodgau-Nieder-Roden den interessierten Zuhörern von den Neuerungen der Trinkwasserverordnung nach der letzten, nunmehr gültigen Änderung. Die Trinkwasserverordnung betreffe nicht nur das aktuelle Thema Legionellenprüfung und den Montageort der Probenahmestellen durch den Fachhandwerker, sondern - so Schwarzenbrunner- insbesondere gehe es beim Thema Trinkwasserhygiene auch um den Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen, zum Beispiel durch unsachgemäße Heizungsbefüllung, Rücksaugungen von Bade- oder Spülwasser, sowie den Anschluss von Waschmaschinen und Hochdruckreinigern.
Zum Thema Trinkwasser steht bei Haus & Grund Rodgau vertiefend Vorstandsmitglied Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg für Rückfragen oder ggfs. Hausbesuche zur Verfügung (berg@hug-rodgau.de).
Dipl.-Volkswirt Ulrich Otto von der Resch Immobilien & Service GmbH Hausverwaltungen erläuterte im voll besetzten Kolleg, was es mit dem Wegfall des Kehrmonopols auf sich hat, welches bislang den Schornsteinfegern auf Lebenszeit einen festen Bezirk zugeordnet hatte. Ab 2013 bietet sich somit Hauseigentümern die Möglichkeit, ihren Schornsteinfegerbetrieb frei zu wählen. Dies bedeutet, dass der Wettbewerb auf dem Markt eröffnet wird. Hauseigentümer können in Zukunft Preise für Schornsteinfegerarbeiten vergleichen. Aufgrund des verhältnismäßig geringen Einsparpotentials wagte Otto die Prognose, dass wohl nicht, wie vielleicht in anderen Branchen, mit einem Preisdumping durch zahlreiche neue Anbieter aus dem osteuropäischen Raum zu rechnen ist.
Nach mehr als zwei Jahren Diskussion wurde im Dezember letzten Jahres die Mietrechtsänderung 2013 beschlossen. Kernpunkte sind dabei die energetische Modernisierung und die schnellere Räumung der Wohnungen von Mietnomaden. Haus und Grund Rodgau-Vorsitzender und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Dr. Thomas Kilz hatte zu dem dritten Thema des Abends die Änderungen skizziert und erläutert.
Im Anschluss an die Vorträge bestand sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch individuell bei den Referenten, was von zahlreichen Gästen auch genutzt wurde.
Pressemitteilung vom 22.03.2013
Vortragsveranstaltung „Neues zum Wasser“, „Wegfall des Kehrmonopols“ und „Mietrechtsreform 2013“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung mit den Themen „Neues zum Wasser“, „Wegfall des Kehrmonopols“ und „Mietrechtsreform 2013“ am Mittwoch, den 17. April 2013 um 19.30 Uhr.
Veranstaltungsort ist das Kolleg der Gaststätte des SKV Hainhausen in Rodgau Hainhausen, Am Sportfeld 21. Der Eintritt ist frei.
Zum ersten Fachthema „Neues zum Wasser“ wird zunächst Herr Norman Schwarzenbrunner, Fachberater der Fa. Judo-Wasseraufbereitung GmbH über die gesetzlichen Neuerungen der letzen Zeit berichten. Am 14.12.2012 traten weitere Änderungen der Trinkwasserverordnung in Kraft. Das Stichwort „Legionellenuntersuchung“ ist vielen Hauseigentümer bereits bekannt. Was fehlt, ist jedoch die genaue Kenntnis darüber, wer welche Untersuchungen wann und wie veranlassen muss. Außerdem geht es um normgerechte Installation bei der Heizungsbefüllung. Fragen zur Filtration und zu Entkalkungsanlagen können ebenfalls gerne beantwortet werden.
Mit Ablauf des Jahres 2012 ist das Kehrmonopol gefallen, welches bislang den Schornsteinfegern auf Lebenszeit einen festen Bezirk zugeordnet hat. 2013 bietet sich somit Hauseigentümern die Möglichkeit, ihren Schornsteinfegerbetrieb frei zu wählen. Dies bedeutet, dass der Wettbewerb auf dem Markt eröffnet wird. Hauseigentümer können in Zukunft Preise für Schornsteinfegerarbeiten vergleichen. Dipl.-Volkswirt Ulrich Otto von der Resch Immobilien & Service GmbH Hausverwaltungen wird bei der Vortragsveranstaltung erläutern, was dies bedeutet und worauf man achten sollte.
Nach mehr als zwei Jahren Diskussion wurde im Dezember letzten Jahres die Mietrechtsänderung 2013 beschlossen. Kernpunkte sind dabei die energetische Modernisierung und die schnellere Räumung von Mietwohnungen bei Mietnomaden. Der Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Dr. Thomas Kilz wird zu diesem dritten Thema des Abends die Änderungen kurz skizzieren und erläutern.
Aufgrund einer Mikrofonanlage ist für eine gute Verständlichkeit für die Zuhörer gesorgt.
Im Anschluss an die Vorträge besteht sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch individuell bei den Referenten.
KfW verbessert Investitions- und Tilgungszuschüsse beim energieeffizienten Sanieren
Für Häuslebauer und –modernisierer interessant dürften Änderungen in den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sein, die seit dem 1. März 2013 gelten:
Die KfW hat im Rahmen der zusätzlich vom Bund bereitgestellten Mittel in Höhe von 300 Millionen Euro, bisher vorgesehen für die Dauer von acht Jahren, die Details zur Ausgestaltung der Programme der energetischen Sanierung bekannt gegeben.
Demnach werden die Konditionen in den beiden Programmen 430, „Energieeffizient sanieren - Investitionszuschuss“, und 151, „Energieeffizient sanieren – Kredit“, verbessert.
Im Programm 430 werden die Tilgungszuschüsse für die Sanierung zum Effizienzhaus
55 und 70 angehoben. Bei der Sanierung zum Effizienzhaus 55 beträgt die Anhebung fünf Prozentpunkte, von 20 auf 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten von maximal 75.000 Euro pro Wohneinheit. Der maximale Zuschussbetrag steigt somit von 15.000 auf 18.750 Euro. Die Quote für die Sanierung zum Effizienzhaus 70 steigt um 2,5 Prozentpunkte von 17,5 auf 20 Prozent, der maximale Zuschussbetrag von 13.125 auf 15.000 Euro. Insbesondere für private Eigentümer ist die Verbesserung im Bereich der Einzelmaßnahmen interessant: Die Förderquote steigt von 7,5 auf 10 Prozent bei förderfähigen Investitionskosten von maximal 50.000 Euro je Wohneinheit. Der maximale Zuschussbetrag beträgt somit nun 5.000 Euro.
Im Bereich der Förderung durch zinsverbilligte Kredite (Programm 151) werden die Tilgungszuschüsse für die Effizienzhaustypen 55 und 70 verbessert. Der Tilgungszuschuss für den Effizienzhaustyp 55 steigt von 12,5 auf 17,5 Prozent, für den Typ 70 von 10 auf 12,5 Prozent des Zusagebetrages.
Außerdem hat die KfW zum 1. März mit dem Kreditprogramm „Energieeffizient sanieren – Ergänzungskredit“ ihre Förderprogramme erweitert. Haus- und Wohnungseigentümer können damit einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit für die Umstellung ihrer Heizungsanlage auf erneuerbare Energien in Anspruch nehmen. Mit dem Ergänzungskredit (Programm 167) wurde gleichzeitig eine Möglichkeit geschaffen, das Marktanreizprogramm (MAP) und die KfW-Förderung gemeinsam zu nutzen. Bislang war dies ausgeschlossen. Mit dem neuen Programm ist eine alternative Finanzierungsmöglichkeit für die Errichtung und Erweiterung von ökologischen Heizungsanlagen in Wohngebäuden geschaffen worden.
Weitergehende Informationen sind auf dem Internetportal der KfW unter www.kfw.de zu finden.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung: „Eiszapfen – Spitze Gefahr“
Hauseigentümer nicht immer in der Pflicht
Noch herrschen überall frostige Temperaturen. Sobald es aber tagsüber wieder etwas wärmer wird, wachsen an vielen Dachrinnen Eiszapfen. Dann kann es auf Gehwegen richtig gefährlich werden. Das eisige Naturereignis ist zwar malerisch anzusehen, kann jedoch erhebliche Schäden an Passanten oder auch an darunter geparkten Autos bewirken, wenn die Eiszapfen sich bei einsetzendem Tauwetter lösen und herunter fallen. Darauf weist jetzt die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V. hin:
„Wer an seinem Haus Gefahren durch Eiszapfenbildung feststellt, sollte unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen treffen. Dabei ist es natürlich an einem Wochenende nahezu unmöglich, auf die Schnelle einen Dachdecker zu finden, der die Eiszapfen abschlägt. Auf jeden Fall aber sollten Warnhinweise aufgestellt oder der gefährdete Bereich abgesperrt werden, damit nichts Schlimmes passiert. Die vorgenommenen Schutzmaßnahmen sollten durch Zeugen belegt oder durch entsprechende Fotos dokumentiert werden. Wer keinerlei Vorkehrungen getroffen hat, muss im schlimmsten Fall sogar damit rechnen, dass seine eigene Hauseigentümer-Haftpflichtversicherung, die die eingetretene Schäden zunächst reguliert hat, ihn wegen Obliegenheitsverletzung in Regress nimmt und er letztlich doch für alles selbst aufkommen muss.“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau.
Diese Gefahr im Winter sei nicht zu unterschätzen, denn so ein spitzer Zapfen könne Schäden anrichten ähnlich wie beim Einschlag eines Geschosses. Dann stelle sich sofort die Frage nach der Verantwortlichkeit. Als Anspruchsgegner werde üblicherweise der Hauseigentümer von Geschädigten in die Pflicht genommen. Der sei aber nicht immer der Schuldige, wie oft vermutet werde.
Dr. Kilz: „Natürlich müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, damit kein Unglück geschieht. Wenn erkennbar Gefahr von oben droht, empfiehlt sich zumindest
die Aufstellung von Warnschildern. In besonders gefährdeten Bereichen sind sogar Absperrungen erforderlich“.
Die zuständige Verwaltungsbehörde, üblicherweise das Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde, könne sogar durch Polizeiverfügung Sicherungsmaßnahmen bis hin zur Beseitigung der Eiszapfen, notfalls im Wege der Ersatzvornahme durch die Feuerwehr anordnen. Ein Verstoß werde dann, abgesehen von der zusätzlichen zivilrechtlichen Haftung gegenüber dem Geschädigten, möglicherweise richtig teuer.
Mit zwei Fallbeispielen belegt Haus & Grund, dass jedoch nicht automatisch der Hauseigentümer für jeden Schaden haftbar ist: „Auf dem Dach angebrachte Schneefanggitter helfen zwar gegen das Herabstürzen von Dachlawinen, nicht jedoch gegen Eisschlag. Wer solche Gitter allerdings eingebaut hat, der bekommt von der Justiz zugestanden, dass er Vorkehrungen zur Gefahrenabwehr getroffen hat. Nach einem Urteil des Amtsgerichts München vom 13.03.2009 (132 C 11208/08) musste der Hauseigentümer demnach für den Schaden an einem Autodach nichts zahlen.
Härter traf es da vor einem Jahr in einem ähnlich gelagerten Fall den Eigentümer eines Hauses in Nordrhein-Westfalen. Das Landgericht Wuppertal entschied mit Urteil vom 11.01.2012 (8 S 56/11), dass er in vollem Umfang für den Eisschlagschaden am Dach des geparkten Autos haften müsse, weil er weder beseitigt noch abgesperrt noch hinreichend vor der Gefahr gewarnt hatte. Zumindest konnte das Aufstellen von Warnhinweisen im Prozess nicht nachgewiesen werden.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung:
Vortragsveranstaltung „Förderprogramme der KFW im wohnwirtschaftlichen Bereich“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte vor kurzem zu ihrer vierten Vortragsveranstaltung in das Kolleg des Gasthauses Zum Engel in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Frau Inga Schauer von der KFW berichtete über das breit gefächerte Förderangebot der KFW im wohnwirtschaftlichen Bereich.
Langfristige und zinsgünstige Darlehen gibt es für den Kauf bzw. den Bau eines Hauses oder einer Eigentumswohnung, für energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie für komfortables und barrierearmes Wohnen für Menschen jeden Alters.
Das KfW-Wohneigentumsprogramm (124) fördert den Kauf bzw. den Bau eines Hauses oder einer Eigentumswohnung mit einem langfristigen zinsgünstigen Darlehen. Finanziert werden damit bis zu 100 % der Gesamtkosten, maximal 50.000 Euro.
Im Programm Energieeffizient Bauen (153) fördert die KfW den Bau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses 70, 55, 40 bzw. eines vergleichbaren Passivhauses.
Gefördert werden 100% der Baukosten (ohne Grundstückskosten) bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit plus Tilgungszuschuss für den Bau oder Kauf eines KfW-Effizienzhauses 70, 55, 40 oder Passivhauses. Tilgungszuschuss: bis zu 10 % der Kreditsumme, je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Niveau.
Der KfW-Kredit unterstützt auch, wenn ein bestehendes Gebäude zum Wohnraum umgebaut bzw. durch abgeschlossene Wohneinheiten erweitert wird.
Im Programm Energieeffizient Sanieren (151, 152) werden energetische Modernisierungen an Wohngebäuden, für die der Bauantrag bzw. die Bauanzeige vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, mit Sanierungsdarlehen zu Top-Konditionen (1,00 % p. a. Sollzins und 1,00 % p. a. Effektivzins für 10 Jahre fest, Stand: 30.11.2012) gefördert.
Für die energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder den Kauf eines KfW-Effizienzhauses erhält man bis zu 75.000 Euro Darlehenssumme pro Wohneinheit und einen Tilgungszuschuss bis zu 12,5 % der Kreditsumme, je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Niveau.
Für energetische Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenkombinationen an Wohngebäuden erhält man bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.
Wenn ein Ein- oder Zweifamilienhaus oder eine Eigentumswohnung saniert wird, kann man entweder einen zinsgünstigen Kredit oder einen Investitionszuschuss aus dem Programm Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430) mit bis zu 15.000 Euro pro Wohneinheit für energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder den Kauf eines KfW-Effizienzhauses oder bei energetischen Einzelmaßnahmen bis zu 7,5 % Ihrer Kosten, maximal 3.750 Euro pro Wohneinheit, direkt bei der KfW beantragen.
Darüber hinaus vergibt die KfW Zuschüsse aus dem Programm Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung (431) für Planung und Baubegleitung für einen externen Sachverständigen in Höhe von 50% der Kosten, maximal jedoch 4.000 Euro. Voraussetzung: Man nutzt für die energetische Sanierung das Programm Energieeffizient Sanieren.
Im Programm Altersgerecht Umbauen (159) werden alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen und eine angenehme Wohnqualität gewährleisten oder den Kauf frisch umgebauter Wohngebäude gefördert.
Mit modernen Umrüstungen wohnt man komfortabler und fühlt sich unabhängig von körperlichen Einschränkungen in jedem Alter wohl.
Das KfW-Darlehen umfasst 100 % der förderfähigen Kosten, bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit mit einem Zinssatz von 1,00 % p. a. Sollzins und 1,00 % p. a. Effektivzins für 5 oder 10 Jahre fest, (Stand: 30.11.2012).
Im Anschluss an den Vortrag bestand die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch individuell bei der Referentin.
Die Referentin Inga Schauer ist auf dem Podium vorne ganz rechts zu sehen.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung informiert:
Vortragsveranstaltung „Förderprogramme der KFW im wohnwirtschaft-lichen Bereich“ am 18.12.2012
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung „Förderprogramme der KFW im wohnwirtschaftlichen Bereich“ am Dienstag, den 18. Dezember 2012 um 20 Uhr.
Veranstaltungsort ist das Kolleg des Gasthauses Zum Engel in Rodgau Nieder-Roden, Ober-Rodener-Straße 16. Der Eintritt ist frei.
Referentin an diesem Abend ist Frau Inga Schauer von der KFW. Sie berichtet über das breit gefächerte Förderangebot der KFW im wohnwirtschaftlichen Bereich.
Erläutert wird das KfW-Wohneigentumsprogramm (124), das den Kauf bzw. den Bau eines Hauses oder einer Eigentumswohnung fördert.
Vorgestellt wird ferner das Programm Energieeffizient Bauen (153), mit dem die KfW den Bau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses bzw. eines vergleichbaren Passivhauses oder den Umbau eines Gebäudes zum Wohnraum bzw. dessen Erweiterung durch abgeschlossene Wohneinheiten unterstützt.
Im Programm Energieeffizient Sanieren (151, 152) werden energetische Modernisierungen an Wohngebäuden, für die der Bauantrag bzw. die Bauanzeige vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, gefördert.
Wenn ein Ein- oder Zweifamilienhaus oder eine Eigentumswohnung saniert wird, kommt entweder eine Förderung aus dem Programm Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430) in Betracht.
Darüber hinaus vergibt die KfW Zuschüsse aus dem Programm Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung (431) für Planung und Baubegleitung durch einen externen Sachverständigen.
Zu guter Letzt wird Frau Schauer auch über das Programm Altersgerecht Umbauen (159), mit dem alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen und eine angenehme Wohnqualität gewährleisten oder mit dem der Kauf frisch umgebauter Wohngebäude gefördert wird, referieren.
Im Anschluss an die Vorträge besteht sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch individuell bei der Referentin, die zugesagt hat, danach noch zur Verfügung zu stehen.
„Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, trotz – aufgrund des Baubooms und der daraus resultierenden großen Nachfrage bei der KFW – nahezu vollem Terminkalender eine Referentin der KFW bei uns in Rodgau begrüßen zu dürfen. Wir sind sicher, dass den Häuslebauern bzw. Hauseigentümern an diesem Abend ein kompakter Überblick über die für sie interessanten Angebote verschafft wird. Bei der Menge und der Unterschiedlichkeit der Fördermöglichkeiten ist es für manchen nicht einfach, hier alleine durchzusteigen“, so Haus & Grund-Vorsitzender Dr. Thomas Kilz.
100. Mitglied begrüßt
Die vor knapp zwei Jahren gegründete Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung konnte vor kurzem mit Ursula Hillenbrand bereits das 100. Mitglied begrüßen.
Der Vorsitzende Dr. Thomas Kilz sowie Stellvertreter und Geschäftsführer Jürgen Resch überreichten der Privatvermieterin aus Rodgau-Hainhausen als Willkommensgeschenk einen kleinen Präsentkorb, sowie Broschüren zu mietrechtlichen Themen. „Als ich erfahren habe, dass es in Rodgau einen solchen Verband gibt, entschied ich mich gleich, Mitglied zu werden,“ so Ursula Hillenbrand, „es ist wichtig, dass man sich informiert und auf dem laufenden bleibt.“
Jürgen Resch, Ursula Hillenbrand, Dr. Thomas Kilz
Sonderprogramm „10.000 hocheffiziente Umwälzpumpen“
Mindestens eine Pumpe arbeitet in jedem Heizungskeller. Alte Heizungspumpen sind
Stromgroßverbraucher. Denn sie laufen 8–9 Monate im Jahr und mit großer Leistung.
„Bei 6.000 Betriebsstunden je Heizperiode benötigen alte Pumpen hierfür 500 bis 800 kWh, effiziente Heizungsumwälzpumpen kommen dagegen mit 60 bis 150 kWh aus. Allein durch die Installation stromeffizienter Umwälzpumpen können in jedem Gebäude erhebliche Stromeinsparpotenziale genutzt werden.“, so Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg, Vorstandsmitglied der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung.
Unter dem Motto „Umwälzpumpe austauschen und richtig sparen!“ hat die Hessische Landesregierung ein Sonderprogramm zum Austausch alter Heizungspumpen aufgelegt und fördert in den Jahren 2012 und 2013 den Ersatz von 10.000 Heizungsumwälz- und Trinkwasserzirkulationspumpen durch stromeffiziente Geräte.
Hierzu wird ein Festbetrag von 100 Euro für jede installierte hocheffiziente Umwälzpumpe gewährt.
Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Sind die für das Sonderprogramm bereitgestellten Mittel erschöpft, wird keine Förderung gewährt.
Ein Merkblatt zur Antragstellung kann unter info@hug-rodgau.de per Email angefordert werden.
Rückblick: Vortragsveranstaltung Kaufen und vermieten in Rodgau und Umgebung – gewusst wie!
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zur Vortragsveranstaltung „Kaufen und vermieten in Rodgau und Umgebung – gewusst wie!“ in das Gasthaus Zum Engel in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Mehr als 70 Zuhörerinnen und Zuhörer konnten zunächst von Christian Sahm von der Fa. Cortina Wohnbau GmbH Informationen über die aktuelle Marktlage in Rodgau und Umgebung erhalten. Dabei ging Sahm sowohl auf die Entwicklung der Neubaupreise als auch auf aktuelle Bauvorhaben in Rodgau und Umgebung ein.
Dipl.-Ingenieur Frederik Neles von Meinwohnen.de, der seit einigen Jahren ein Maklerbüro in Rodgau leitet, schilderte anschaulich, auf was Vermieter oder die, die es werden wollen, zu achten haben. Dabei wurden sowohl Ratschläge von der Präsentation des Objekts, über das Anbieten und die Werbung, bis hin zur Interessentenauswahl und zum anschließendem Vertragsschluss gegeben. Auch stellte Neles die aktuelle Marktlage und Preissituation bei Neuvermietungen im Raum Rodgau dar.
Steuerberater und Diplomkaufmann Marc Deckenbach gab in seinem steuerrechtlichen Vortrag Tipps und Anregungen, die Käufer, insbesondere Vermieter, beachten sollten. Dabei wurden z.B. die Neuregelungen zur verbilligten Vermietung seit 1.1.2012 oder auch Fragen der Umsatzsteuer erläutert, ebenso wie Möglichkeiten der Geltendmachung von Ausgaben für die Vermietung und Verpachtung.
Im Anschluss an die Vorträge bestand sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch individuell bei den Referenten, was von den Besuchern auch rege genutzt wurde.
„Wir sind sehr zufrieden mit unserer Veranstaltung. Hier konnte jeder etwas Wissenswertes mit nach Hause nehmen.“, so Haus & Grund-Vorsitzender Dr. Thomas Kilz im Resümee „Da die Besucherzahl bei unseren bisher drei Vortragsveranstaltungen stetig zugenommen hat, werden wir uns für die Zukunft aber um eine Mikrofonanlage kümmern.“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung „Kaufen und vermieten in Rodgau und Umgebung – gewusst wie!“ am Mittwoch, den 9. Mai 2012 um 19.30.
Referent an diesem Abend ist zum einen Herr Christian Sahm von der Fa. Cortina Wohnbau GmbH. Die Cortina Wohnbau GmbH ist eine in Rodgau ansässige, seit mehr als 20 Jahren erfolgreich tätige Bauträgerin. Herr Sahm wird die aktuelle Marktlage in Rodgau und Umgebung skizzieren und dabei auf diverse Aspekte eingehen, die zukünftige Haus- und Wohnungseigentümer bei einer Investition beachten sollten.
Herr Dipl.-Ingenieur Frederik Neles von Meinwohnen.de leitet seit einigen Jahren ein Maklerbüro in Rodgau und ist ein Kenner des hiesigen Haus- und Wohnungsmarktes. Er wird schildern, auf was Vermieter oder die, die es werden wollen, zu achten haben, welche Fehler vermieden werden sollten und wie die derzeitige regionale Marktlage bei Vermietungen sich darstellt.
Der Steuerberater und Diplomkaufmann Marc Deckenbach, mit Geschäftssitz in Rödermark und Filiale in Rodgau, gibt in einem „Steuerrechtsfenster“ Tipps und Anregungen, die Käufer und Vermieter beachten sollten.
Im Anschluss an die Vorträge besteht sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch individuell bei den Referenten, die zugesagt haben, auch danach noch zur Verfügung zu stehen.
„Haus & Grund Rodgau und Umgebung freut sich auf einen informativen Abend, bei dem sicher jeder etwas Wissenswertes mit nach Hause nehmen kann“, so Haus & Grund-Vorsitzender Dr. Thomas Kilz.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung informiert: Wer jetzt nicht prüft, zahlt später mehr!
Hauseigentümer, die ihren Mietern Fernseh- und Hörfunkprogramme zur Verfügung stellen, nehmen eine sogenannte Kabelweitersendung vor. Das Gleiche gilt für Wohnungseigentümergemeinschaften, die das gemeinschaftlich empfangene Signal an die einzelnen Wohnungen weitersenden. Für eine solche Kabelweitersendung stehen den Sendeunternehmen als Urheber- und Leistungsschutzberechtigte Lizenzentgelte zu. Lizenzpflichtig ist grundsätzlich jeder, der Fernseh- und Hörfunksignale in der Hausverteileranlage weitersendet oder zur Nutzung bereitstellt. Dabei ist unerheblich, ob das Signal terrestrisch, per Satellit, per Breitbandkabelanschluss oder auf andere Weise empfangen wird. Die Urheberrechte können nur durch Verwertungsgesellschaften geltend gemacht werden. Eine solche Verwertungsgesellschaft ist die 1997 gegründete VG Media, die unter der Rechtsaufsicht des Deutschen Patent- und Markenamtes steht und quasi das Pendant zur GEZ für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten darstellt. Sie nimmt die Rechte nahezu aller privaten Fernseh- und Rundfunksender wahr.
Eine Kabelweitersendung ohne die hierfür erforderliche Lizenzierung begründet Schadenersatzansprüche und ist nach dem Urheberrechtsgesetz sogar strafbar.
Nachdem die VG Media anfänglich lediglich an Wohnungsunternehmen herangetreten ist, macht sie nun auch die gesetzlichen Ansprüche gegenüber Wohnungseigentümergemeinschaften und privaten Vermietern geltend, worauf die Eigentümer-Schutzgemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hinweist. Dies ist rechtlich schon bei einer Kabelweitersendung an nur zwei Wohnungen möglich. Bislang hat die VG Media verlauten lassen, daß sie „bis auf weiteres aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung darauf verzichtet, Vergütungsansprüche bei nicht mehr als zehn Wohneinheiten durchzusetzen.“ Offen bleibt jedoch, wie lange das noch gilt.
Detailliertere Informationen, sowie den „Fragebogen für Eigentümer von Mehrparteienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften, die über das hausinterne Kabelnetz Wohnungen mit Fernseh- und/oder Hörfunkprogrammen versorgen“, gibt es unter www.hausundgrund.de/vgmmedia.de .
Haus & Grund hat mit der VG Media einen Gesamtvertrag abgeschlossen, wonach Mitglieder einen Einzelvertrag zu besonders vorteilhaften Konditionen abschließen können:
Für die Laufzeit des Gesamtvertrages müssen erst dann Lizenzentgelte gezahlt werden, wenn die Kabelweitersendung an mehr als zehn Wohnungen pro Empfangsanlage erfolgt. Hierdurch reduziert sich der Kreis der Vergütungspflichtigen bereits enorm. Ferner wird Haus & Grund-Mitgliedern bei der Höhe des Lizenzentgeltes ein Rabatt von 20 Prozent eingeräumt.
„Wir raten unseren Mitgliedern, der von der VG Media propagierten Anzeigenverpflichtung auf jeden Fall bei einer vorhandenen Kabelweitersendung von mehr als zehn Wohneinheiten pro Empfangsanlage nachzukommen“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau. „Nachdem die VG Media zunächst mit Kabelnetzbetreibern, Hotel- und Wohnungsunternehmen Sondervereinbarungen über die Lizenzentgelte getroffen hat, werden nun verstärkt die gesetzlichen Ansprüche gegenüber den privaten Grundeigentümern und Wohnungseigentümergemeinschaften durchgesetzt. Noch sind uns keine hiesigen Fälle bekannt geworden, in denen die VG Media tätig geworden ist, aber das wird wohl nicht so bleiben. Wenn eine Gebührenpflicht besteht, sich Eigentümer nicht melden und später veranlagt werden, werden keine Vergünstigungen mehr gewährt und ggfs. werden sogar Geldstrafen fällig.“, so Dr. Kilz.
Da in einigen Fällen jedoch bereits der Kabelnetz- bzw. Satellitenbetreiber Lizenzentgelte an die VG Media zahlt, empfiehlt es sich allerdings, zunächst den erwähnten Anmeldebogen bei der VG Media auszufüllen. Anhand des Anmeldebogens prüft diese im Einzelfall, ob eine Vergütungspflicht besteht.
Pressemitteilung vom 02.03.2012
Haus & Grund Rodgau und Umgebung informiert: KfW erhöht Investitionszuschüsse im Programm „Energieeffizient sanieren“
Für Häuslebauer und –modernisierer interessant dürfte eine Änderung in den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sein, die ab dem 1. April 2012 gelten wird: Mit Rundschreiben vom 29. Dezember 2011 kündigte die KfW die Erhöhung der Zuschüsse im Programm 430, „Energieeffizient sanieren“, an. Die Zuschüsse aller Förderstufen wurden ab dem 1. Januar 2012 jeweils um 2,5 Prozentpunkte erhöht. Bei der Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus liegen die Zuschüsse folglich nun zwischen 10 und 20 Prozent, Einzelmaßnahmen erhalten einen Zuschuss von 7,5 Prozent. Darüber hinaus gibt die KfW in dem Rundschreiben die Details zur Umgestaltung des Programms 159, „Altersgerecht umbauen“, bekannt. Alle förderfähigen Maßnahmen können weiterhin frei kombiniert oder einzeln durchgeführt werden. Im Vergleich zum aktuellen Stand der Förderbedingungen werden zum 1. April 2012 zusätzliche Fördertatbestände eingeführt, darunter der Anbau von barrierearmen Balkonen oder der Einbau von „Altersgerechten Assistenzsystemen für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben“, sogenannte „AAL-Systeme“. Ebenfalls zum 1. April 2012 wird im Rahmen der Programme 151/152, 153 und 430 - Energieeffizient sanieren - der Effizienzstandard „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ eingeführt, dessen Förderkonditionen denen des Effizienzhauses 115 entsprechen. Für weitere Details können Interessenten gerne das KfW-Rundschreiben zum Bezug per E-Mail bei Haus & Grund Rodgau und Umgebung unter info@hug-rodgau.de anfordern.
Pressemitteilung vom 14.02.2012
Haus & Grund Rodgau: Neuregelung der verbilligten Vermietung seit 1.1.2012: Vermieter sollten Miethöhen überprüfen
Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 wurden zum Jahreswechsel unter anderem die Regelungen zur verbilligten Vermietung von Wohnungen neu geregelt, worauf die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Rodgau und Umgebung e.V. hinweist. Seit dem 1. Januar 2012 entfällt dabei für nicht wenige Vermieter die bislang gegenüber dem Finanzamt vorzunehmende aufwendige Totalüberschussprognose (bisherige 56 % - 75 %-Grenze). „Dies kann zu einer Vereinfachung führen.“, so Steuerberater Marc Deckenbach, Kassenwart von Haus & Grund Rodgau, „Andererseits müssen diejenigen Vermieter, die von ihren Mietern weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Marktmiete verlangen, künftig damit rechnen, dass das Finanzamt die im Zusammenhang mit den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung stehenden Werbungskosten (z. B. Abschreibungen, Zinskosten oder Verwaltungsausgaben) nur noch anteilig anerkennt. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei den Mietern um Angehörige oder fremde Dritte handelt.“ Grundsätzlich wird bei auf Dauer angelegten Mietverhältnissen von der Einkunftserzielungsabsicht des Vermieters ausgegangen. Folglich kann der Vermieter alle mit der Vermietung in Zusammenhang stehenden Kosten steuerlich geltend machen. Auch wenn dann Verluste aus der Vermietung anfallen, erkennen die Finanzämter diese grundsätzlich an. Eine Ausnahme hiervon besteht bei der verbilligten Vermietung von Wohnraum: Werden Wohnungen deutlich unterhalb ihres aktuellen Marktpreises, der ortsüblichen Marktmiete, vermietet, kann dies dazu führen, dass das Finanzamt derartige Mietverhältnisse und damit in Zusammenhang stehende Ausgaben nur teilweise anerkennt. Entweder, weil die Miete so niedrig ist, dass generell von der Teilentgeltlichkeit des Mietverhältnisses ausgegangen wird, oder weil eine auf einen längeren Zeitraum angelegte Prognose dazu führt, dass mit den verhältnismäßig niedrigen Mieteinnahmen aufgrund hoher Ausgaben auch über einen langen Zeitraum keine Überschüsse erwirtschaftet werden können (negative Totalüberschussprognose). Künftig muss keine Totalüberschussprognose mehr erstellt werden, wenn die Miete 66 Prozent oder mehr der ortsüblichen Marktmiete beträgt. Dann gilt nach dem neuen § 21 Abs. 2 Einkommensteuergesetz die Vermietung ausdrücklich als „vollentgeltlich“. Dies bedeutet, dass alle mit der Vermietung in Zusammenhang stehenden Aufwendungen als Werbungskosten von den Mieteinahmen abgezogen werden können. Beträgt die vereinbarte Miete dagegen weniger als 66 Prozent, muss künftig generell eine Aufteilung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil erfolgen, so dass nur noch ein Teil der Werbungskosten abzugsfähig ist. Dies gilt in jedem Fall und unabhängig davon, ob durch eine Totalüberschussprognose ein positives Ergebnis nachgewiesen werden kann. Bei dem Vergleich zwischen tatsächlich vereinbarter Miete und der ortsüblichen Marktmiete ist von der Miete auszugehen, die für Wohnungen vergleichbarer Art, Lage und Ausstattung zu zahlen ist. Soweit kein offizieller Mietspiegel erstellt wird, wie es in Rodgau der Fall ist, kann vom ortsüblichen Mittelwert einer vergleichbaren Wohnung ausgegangen werden. Die Neuregelung der Grenze bei der verbilligten Vermietung gilt nicht nur für neu abgeschlossene Mietverhältnisse, sondern auch für alle laufenden Mietverträge. Vermieter, die in den vergangenen Jahren in laufenden Mietverhältnissen keine Mieterhöhung vorgenommen haben, sollten folglich ihre Mieten mit den ortsüblichen Mieten vergleichen. Handlungsbedarf besteht insbesondere für Vermieter, die bislang eine Miete in Höhe von 56 bis 66 Prozent der Marktmiete verlangen und dabei eine positive Überschussprognose vorweisen können. Gegebenenfalls muss dann aus steuerlichen Gründen die Miete erhöht werden, insbesondere dann, wenn sich herausstellt, dass die ortsübliche Marktmiete in der Vergangenheit stark gestiegen ist. Kann die Miete 2012 auf Grund der gesetzlichen Kappungsgrenze nach § 558 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches nicht auf mindestens 66 Prozent angehoben werden, droht für den Veranlagungszeitraum die anteilige Werbungskostenkürzung. Denn in jedem Fall kommt die neue 66-Prozent-Grenze zur Anwendung, weil zivilrechtliche Anpassungshindernisse steuerlich stets unbeachtlich sind. „Bei der verbilligten Vermietung an Angehörige besteht allerdings die Möglichkeit, eine Anhebung der Miete einvernehmlich zu regeln.“ ergänzt der Vorsitzende von Haus & Grund Rodgau u. Umgebung, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Dr. Thomas Kilz, „Soweit eine einvernehmliche Mieterhöhung unter Angehörigen dann tatsächlich auch vollzogen wird, erkennen die Finanzämter derartige Fallgestaltungen an und gehen nicht von einem steuerlichen Missbrauch aus.“ Keine Anwendung findet § 21 Abs. 2 Einkommensteuergesetz bei gewerblichen Einkünften und in Fällen der Vermietung von Gewerbeobjekten.
Pressemitteilung vom 17.10.2011
Haus & Grund Rodgau und Umgebung: Vortrag Feuchte und Schimmel in der Wohnung
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung „Feuchte und Schimmel in der Wohnung – Ursachen, Vorbeugung und Beseitigung“ am Dienstag, den 1. November 2011 um 19.30.
Veranstaltungsort ist das Kolleg der SKV-Gaststätte in Rodgau-Hainhausen, Am Sportfeld 21, 1. Stock. Der Eintritt ist frei.
Referent an diesem Abend ist der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für das Maler und Lackierhandwerk, Herr Ingo Dries, der seit vielen Jahren auf diesem Gebiet außergerichtlich als auch gerichtlich tätig ist.
Vor allem im Herbst und Winter sind Schimmelpilze eine buchstäblich wachsende Gefahr. Falsches Heiz- und Lüftungsverhalten oder unsachgemäße Dämmung ist die häufigste Ursache. Gerade bei der Modernisierung werden oft bauphysikalische Aspekte vernachlässigt, was später zu Problemen wie Schimmelpilzbildung und Feuchteschäden führen kann. In dem Vortrag sollen die Gründe dafür dargelegt werden, sowie Möglichkeiten aufgezeigt werden, vorzubeugen bzw. das Problem zu beseitigen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch individuell bei Herrn Dries, der zugesagt hat, auch danach noch zur Verfügung zu stehen.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung freut sich auf einen informativen Abend.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V. informiert:
Neue Trinkwasserverordnung ab 1.11.2011
„Die novellierte Trinkwasserverordnung tritt am 1. November 2011 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt kommen auf Vermieter von Mehrfamilienhäusern mit einer zentralen Warmwasserbereitungsanlage neue Pflichten zu“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau und Umgebung.
- Betroffen sind Großanlagen zur Trinkwassererwärmung (Anlagen mit einem Inhalt größer 400 l oder einem Inhalt größer 3 l in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle), die Duschen oder andere Einrichtungen enthalten, in denen es zu einer Vernebelung des Trinkwassers kommt.
- Die Existenz der vorhandenen Wasserverteilungsanlagen muss dem zuständigen Gesundheitsamt angezeigt werden. Auch die Inbetriebnahme oder die baulichen oder betriebstechnischen Veränderungen einer solchen Anlage müssen dem Gesundheitsamt vier Wochen im Voraus schriftlich angezeigt werden. Die Anzeige einer Stilllegung der Anlage muss innerhalb von drei Tagen erfolgen.
- Der Wasserverteilungsanlage müssen an mehreren repräsentativen Stellen einmal im Jahr Proben entnommen und diese auf Legionellen untersucht werden. Bei einem Mehrfamilienhaus mit acht Parteien werden sich die Untersuchungskosten voraussichtlich auf um die 200 Euro belaufen. Die Ergebnisse der Untersuchung müssen innerhalb von zwei Wochen dem Gesundheitsamt mitgeteilt und vom Eigentümer 10 Jahre aufbewahrt werden.
- Diese Untersuchungen dürfen nur von auf Landeslisten aufgeführten Untersuchungsstellen durchgeführt werden.
- Sollte dem Vermieter bekannt werden, dass die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte oder Mindestanforderungen nicht eingehalten werden, muss er dies unverzüglich dem Gesundheitsamt mitteilen. Auch grobsinnlich wahrnehmbare Veränderungen des Trinkwassers sowie außergewöhnliche Vorkommnisse an der Wasserverteilungsanlage müssen unverzüglich angezeigt werden.
- Sollten dem Trinkwasser Aufbereitungsstoffe hinzugefügt werden, müssen deren Konzentrationen wöchentlich aufgezeichnet werden. Dem Mieter müssen diese Aufzeichnungen sechs Monate lang auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Der Beginn der Zugabe eines Aufbereitungsstoffes muss den Mietern schriftlich oder durch Aushang an geeigneter Stelle bekannt gegeben werden.
- Den Mietern muss einmal im Jahr auf der Grundlage der Untersuchungen geeignetes und aktuelles Informationsmaterial über die Qualität des bereitgestellten Trinkwassers zur Verfügung gestellt werden. Ein Aushang ist hierfür ausreichend. Zudem müssen Vermieter von Mehrfamilienhäusern ab dem 1. Dezember 2013 die Mieter informieren, falls in der Trinkwasserverteilungsanlage noch Bleileitungen vorhanden sind.
„Die Novellierung der Trinkwasserverordnung wirft für etliche Hauseigentümer Fragen auf.“, so Hausverwalter Jürgen Resch, Leiter der Geschäftsstelle von Haus & Grund Rodgau und Umgebung. „Wir bieten daher am Donnerstag, den 20. Oktober von 16 bis 18 Uhr eine Telefonsprechstunde durch einen ausgewiesenen Spezialisten, Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg an. Unter der Nummer 06104 – 94 18 60 steht unser Vorstandsmitglied für alle technischen Fragen zur Verfügung.
Darüber hinaus findet am 26. Oktober von 18 bis 19 Uhr eine extra Mitgliedersprechstunde in Rodgau-Hainhausen, Alfred-Delp-Straße 51, speziell zu dieser Thematik statt. Hier wird um Voranmeldung unter der Telefonnummer 06106 – 55 70 gebeten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Trinkwasserverordnung und die aktuelle Landesliste der in Hessen zugelassenen Untersuchungsstellen zum Bezug per E-Mail bei der Geschäftsstelle von Haus & Grund Rodgau und Umgebung unter info@hug-rodgau.de anfordern.
Dämmung der obersten Gesossdecke - rechtzeitig über Ausbau des Dachgeschosses entscheiden!
Hauseigentümer, die mit dem Gedanken spielen, ihr Dachgeschoss auszubauen, sollten sich noch in diesem Jahr entscheiden.
Das rät die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V. .
Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 müssen begehbare, bislang ungedämmte oberste Geschossdecken bis zum 31. Dezember 2011 gedämmt werden. Für nicht begehbare oberste Geschossdecken gilt eine entsprechende Dämmpflicht schon seit dem 1. Februar 2002.
Betroffen sind alle Wohngebäude und Nichtwohngebäude, die nach ihrer Zweckbestimmung jährlich mindestens vier Monate auf Innentemperaturen von mindestens 19 Grad Celsius beheizt werden.
Alternativ können auch die Dachschrägen gedämmt werden. „Nur wenn das Dachgeschoss ausgebaut werden soll, ist eine Dachschrägendämmung sinnvoll. „Wer das Dachgeschoss nicht nutzen möchte, sollte lediglich die Geschossdecke dämmen“, rät Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau.
„Momentan hört und liest man einiges über die Dämmungsbestimmungen“, so Hausverwalter Jürgen Resch, Stellvertretender Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau, „nicht immer wird dabei jedoch umfassend informiert. So sind viele Dächer von dieser Dämmpflicht ausgenommen, da sie als bereits gedämmt gelten. Es ist ausreichend, wenn die oberste Geschossdecke dem Mindestwärmeschutz entspricht. Dies kann für alle massiven Deckenkonstruktionen, die seit 1969 errichtet wurden, und für Holzbalkendecken aller Baualtersklassen angenommen werden. Eigentümer einer entsprechend ausgestatteten obersten Geschossdecke fallen also nicht unter die Dämmpflicht.“
Soweit die für die Nachrüstung erforderlichen Aufwendungen durch die eintretenden Einsparungen nicht innerhalb angemessener Frist erwirtschaftet werden können, muss ebenfalls keine Dämmung erfolgen.
Die Nichteinhaltung der Dämmpflicht ist in der EnEV übrigens nicht als Ordnungswidrigkeit normiert. Es droht dem jeweiligen Eigentümer also kein Ordnungsgeld. Dennoch kann die Einhaltung dieser Pflicht von den Baurechtsbehörden im Wege der Vollstreckung durchgesetzt werden.
Eine etwas detailliertere Kurzinfo zur Dämmpflichtthematik mit weiteren Ausnahmen kann unter info@hug-rodgau.de per Email angefordert werden.
Bei der Dämmung der obersten Geschossdecke handelt es sich übrigens um eine gesetzliche Pflicht, deren Erfüllung eine Modernisierung im Sinne der Mietbestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist. Im Anschluss an die entsprechenden Ankündigungen kann eine Modernisierungsmieterhöhung mit der Aufteilung auf die jeweiligen Wohnungen erfolgen.
Pressemitteilung vom 12.09.2011
Microsoft Streetside – Frist für Vorabwidersprüche läuft
Die Firma Microsoft hat begonnen, Aufnahmen von Außenansichten von Häuserfronten für seinen mit Google StreetView vergleichbaren Kartendienst Streetside zu erstellen.
Noch bis 30. September 2011 bietet Microsoft an, einen Vorabwiderspruch gegen die Veröffentlichung von Gebäudeansichten einzulegen, worauf der Vorsitzende von Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V., Dr. Thomas Kilz, hinweist.
Die Widerspruchsmöglichkeit ist auf natürliche Personen und ihre persönliche Privatsphäre beschränkt.
„Widersprüche werden nur bearbeitet, wenn die Formulare vollständig ausgefüllt werden“, so Peter Maus, Stellvertretender Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau. Nach Ablauf der Frist kann kein Vorabwiderspruch mehr eingelegt werden. Widersprüche, die dann noch eingehen, werden nicht mehr bearbeitet. Es wird allerdings die Möglichkeit bestehen, nach Veröffentlichung der Bilder im Internet erneut Widerspruch einzulegen.
Auf der Homepage von Streetside kann ein Online-Widerspruchsformular ausgefüllt werden.
„Alternativ senden wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern gerne ein Widerspruchsformular zum Bezug per Email unter info@hug-rodgau.de zu, so der Stellvertretende Vorsitzende Jürgen Resch, der die Geschäftsstelle von Haus & Grund Rodgau und Umgebung in Dudenhofen leitet.
Denkmalschutzgesetz, Bundesimmissionsschutzgesetz und Förderrichtlinien der KfW geändert
In diesem Sommer sind zwei Gesetzesänderungen in Kraft getreten, die (nicht nur) für Haus- und Grundeigentümer Auswirkungen haben, worauf der Vorsitzende von Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V., Dr. Thomas Kilz, hinweist:
Das Hessische Denkmalschutzgesetz wurde per 10.6.2011 geändert. Danach werden Bodendenkmäler mit hervorragendem wissenschaftlichen Wert oder welche bei stattlichen Nachforschungen oder in Grabungsschutzgebieten entdeckt wurden, nun mit der Entdeckung Eigentum des Landes Hessen. Unbefriedigend für die Grundeigentümer ist der Umstand, dass im Falle der Erklärung des Landes gegenüber der bisherigen Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch der Eigentümer des Fundgrundstücks zumindest hälftig enteignet wird. Erreicht werden konnte allerdings, dass der Finder von Kosten und Aufwand der Überlassung des Schatzes freizustellen ist.
„Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich gerne bei uns unter info@hug-rodgau.de melden“, so der Stellvertretende Vorsitzende Jürgen Resch, der die Geschäftsstelle von Haus & Grund Rodgau und Umgebung in Rodgau-Dudenhofen leitet, „wir senden ihnen gerne das Änderungsgesetz sowie eine Stellungnahme von Haus & Grund Hessen per Email zu.“
Auf Bundesebene ist am 28.7.2011 das Zehnte Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes betreffend die Privilegierung des von Kindertageseinrichtungen und Kinderspielplätzen ausgehenden Kinderlärms in Kraft getreten.
Das Gesetz legt fest, dass Geräuscheinwirkungen etwa von Kinderspielplätzen und Kindertageseinrichtungen nicht als schädliche Umwelteinwirkungen einzustufen sind. Desweiteren ist normiert, dass bei der Beurteilung der Geräuscheinwirkungen durch Kinder Immissionsgrenz- und richtwerte nicht herangezogen werden dürfen.
Damit wird unter anderem die bisher geltende Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH), wonach „Kinderlärm Zukunftsmusik ist“, kodifiziert.
Das Gesetz samt Begründung kann ebenfalls zum Bezug per E-Mail bei Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V. angefordert werden.
Für Häuslebauer und –modernisierer interessant dürfte eine Änderung in den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sein, die seit 1.7.2011 gilt:
Die KfW hat im Zuge der Vereinheitlichung der Förderprogramme Änderungen bei den Programmen 141 (Wohnraum Modernisieren) und 124/134 (KfW-Wohneigentumsprogramm) bekannt gegeben. In beiden Programmen verringert sich der maximale Förderbetrag zum 1. Juli 2011 von 100.000 auf 75.000 Euro. Darüber hinaus weist die KfW darauf hin, dass die DIN V 18599 mit sofortiger Wirkung wieder für die Berechnung des energetischen Niveaus von KfW-Effizienzhäusern zugelassen ist. Die Zulassung der DIN für derartige Berechnungen wurde im Oktober 2010 ausgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt war bekannt geworden, dass in Abhängigkeit von der eingesetzten Software stark schwankende Resultate möglich waren.
Für weitere Details können Interessenten gerne das KfW-Rundschreiben zum Bezug per E-Mail bei Haus & Grund Rodgau und Umgebung anfordern.
Haus & Grund Rodgau: Jetzt knattern sie wieder! Rasenmähen ärgert Nachbarn
An Wochenenden im Sommer hört man sie in den Gärten fast überall: Die Rasenmäher.
Immer wieder gibt es in der warmen Jahreszeit Meinungsverschiedenheiten zwischen Nachbarn über den zeitlichen Umfang der Berechtigung zum Einsatz motorbetriebener Rasenmäher. Und dies, obwohl es eindeutige Regelungen gibt, wann und bis zu welcher Lautstärke Rasenmäher benutzt werden dürfen.
Aus gegebenen Anlass weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V. in diesem Zusammenhang auf die einzuhaltenden Bestimmungen hin.
Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung regelt den zulässigen Einsatz von Motorrasenmähern im Garten. Sie umfasst insgesamt 57 unterschiedliche Geräte und Maschinenarten, von Baumaschinen über Reinigungsfahrzeuge bis hin zu Gartengeräten, wie Kettensägen, Laubbläsern oder Rasenmähern. Sie legt fest, welcher Rasenmäherlärm in welchen Arbeitszeiten noch zulässig ist und wann eine Ordnungswidrigkeit vorliegt.
„In Wohngebieten dürfen Rasenmäher werktags nur zwischen 7.00 und 20.00 Uhr betrieben werden“ erläutert Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau und Umgebung. „Nicht erlaubt ist die Benutzung an Sonn- und Feiertagen. Der Betrieb von Laubbläsern, Laubsammlern, Freischneidern und Grastrimmern/Graskantenschneidern ist an Werktagen auch in den Zeiten von 7.00 bis 9.00 Uhr, von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr verboten. Eine Ausnahme hiervon besteht nur dann, wenn das Gerät das Umweltzeichen nach der Verordnung Nr. 1980/2000 des Europäischen Parlaments trägt“ so Dr. Kilz.
Aus anderen Verordnungen und kommunalen Satzungen können sich Verschärfungen der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung ergeben. Insbesondere kann eine zusätzliche Mittagsruhe mit einhergehendem Verbot des Betriebs von Motorrasenmähern in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr festgelegt werden.
Diese Regeln gelten nicht für handbetriebene Mäher. „Das bedeutet allerdings nicht, dass diese zu jeder Tages- und Nachtzeit betrieben werden dürfen und somit für Nachbarn ein stetes Ärgernis sind. Vielmehr greifen hier die allgemeinen Vorschriften des Nachbarrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch ein, die die Rücksichtnahme auf den Nachbarn und den Betrieb des Mähers zu allgemeinüblichen Zeiten gebieten“, erläutert Dr. Kilz.
Wer sich vom Rasenmäherlärm eines Nachbarn gestört fühlt, sollte diesen zunächst darauf ansprechen. Grundsätzlich kann man auch die Polizei oder das Ordnungsamt anrufen. Bei unangemessener Geräuschabsonderung kann ein Bußgeldverfahren nach § 117 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten eingeleitet werden.
Pressemitteilung vom 11.05.2011
Haus & Grund Rodgau: Vortrag Neben- und Heizkostenabrechnung
Der Verein Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte am 5. Mai seine Mitglieder und Interessenten eingeladen zur Vortragsveranstaltung „Nebenkostenabrechnung – wie wird korrekt abgerechnet) / Heizkostenabrechnung – was ändert sich, was muss beachtet werden?“.
Der Vorsitzende des Landesverbandes von Haus & Grund Hessen, Herr Günter Belz, begrüßte zunächst die Anwesenden und richtete ein Grußwort an die Versammlung.
Im gut besetzten Saal des Gasthauses „Zur Krone“ referierte sodann ein ausgewiesener Abrechnungsfachmann, Herr Andreas Völker von der Firma Delta-t Messdienst aus Obertshausen (Partnerunternehmen von Haus & Grund Rodgau) dem interessierten Publikum zu Fragen der Nebenkostenabrechnung. Hier ging es um die diversen umlagefähigen Betriebskostenarten, Umlageschlüssel, formelle Anforderungen an die Richtigkeit und vieles mehr.
In einem Rechtsprechungsfenster erläuterte der Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Dr. Thomas Kilz, zwei aktuelle Urteile des Bundesgerichtshofes sowie eine Entscheidung des Amtsgerichtes Langen, die Neben- und Heizkostenabrechnung betreffend.
Im dritten Teil des Abends wurden die Änderungen der Heizkostenverordnung seit 2009 und die noch bevorstehenden weiteren Änderungen von Herrn Völker den Zuhörern näher gebracht. Themen waren hier die Grund- und Verbrauchskosten bzw. die Umlageschlüssel, aber auch Eichfristen und -kosten oder die Ausnahmeregelungen für Passivhäuser.
Die Teilnehmer konnten jederzeit durch Rückfragen noch Details erläutert erhalten, im Anschluss an die Referate war auch noch ausreichend Zeit für persönliche Fragen.
Haus & Grund Rodgau zeigte sich sehr zufrieden mit seiner ersten Vortragsveranstaltung und ist bereits jetzt um das nächste Thema bemüht, welches natürlich rechtzeitig über die Lokalpresse bekannt gemacht werden wird.
Pressemitteilung vom 10.05.2011
Haus & Grund Rodgau: Zensus 2011 – Aufruf zur Beteiligung
Das Hessische Statistische Landesamt hat in diesen Tagen den Fragebogen für die im Rahmen des Zensus 2011 stattfindende Gebäude- und Wohnungszählung 2011 an alle Haus- und Wohnungseigentümer versendet. Darauf weist Haus & Grund Rodgau hin.
Die Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung sind von großem Interesse für die Zukunft. Nur anhand einer soliden Datenbasis ist beispielsweise eine vernünftige Stadtentwicklungspolitik möglich. Ebenso sind die Ergebnisse für die Ausrichtung der künftigen Klima- und Energiepolitik bedeutsam.
Pro Gebäude werden sechs Fragen gestellt. Diese betreffen die Art des Gebäudes, die Zahl der Wohnungen im Gebäude, den Gebäudetyp, die Eigentumsverhältnisse, das Baujahr und die Heizungsart. Zu jeder Wohnung müssen dann weitere neun Fragen beantwortet werden.
Der Fragebogen muss ausgefüllt an das Statistische Landesamt oder durch dieses beauftragte Serviceunternehmen zurückgeschickt werden. Wer bereits den Fragebogen erhalten hat, kann die Fragen ab sofort auch im Internet unter https://www.zensus2011-gwz.de/idev/ beantworten. Um zu dem Online-Fragebogen zu gelangen, müssen die Fragebogennummer und ein Aktivierungscode eingegeben werden. Beide Angaben enthält das Schreiben, das in diesen Tagen an die Eigentümer geschickt wurde.
„Wer mitmacht, verhindert Mahnungen, sowie Zwangs- und Bußgelder“, rät Haus & Grund Rodgau. Eigentümer müssen auch keinen Missbrauch ihrer Daten befürchten. Die Zusammenführung mit anderen Datenbanken ist ausgeschlossen.
Weitere Einzelheiten sind in der 18-seitigen Infobroschüre „Fragen und Antworten zur Vorerhebung der Gebäude- und Wohnungszählung 2011 bzw. des Zensus 2011“ auf der Homepage von Haus & Grund Rodgau nachzulesen. ZENSUS 2011
Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten herzlich ein zur Vortragsveranstaltung „Nebenkostenabrechnung – wie wird korrekt abgerechnet) / Heizkostenabrechnung – was ändert sich, was muss beachtet werden?“ am Donnerstag, den 5. Mai 2011 um 19.30.
Veranstaltungsort ist das Gasthaus „Zur Krone“ in Rodgau-Dudenhofen, Nieuwpoorter Straße 34, 1. Stock. Der Eintritt ist frei.
Referent an diesem Abend ist ein ausgewiesener Abrechnungsfachmann, Herr Andreas Völker, Inhaber der Firma Delta-t Messdienst aus Obertshausen.
Er erläutert, wie eine Nebenkostenabrechnung auszusehen hat und was passiert, wenn die Abrechnung fehlerhaft ist oder z.B. erst nach der Ausschlussfrist zugeht. Aber auch die Änderungen der Heizkostenverordnung und die Abrechnungsschlüssel der Heizkostenabrechnung werden erläutert. Dargestellt wird ebenfalls, welche Leistungen der Vermieter von einem Abrechnungsunternehmen erwarten kann und zu welchem Preis.
Im Anschluss an den Vortrag besteht sowohl die Möglichkeit zu Fragen in der großen Runde als auch danach individuell bei Herrn Völker, der zugesagt hat, auch im Anschluss noch zur Verfügung zu stehen.
Pressemitteilung vom 05.04.2011
Haus & Grund Rodgau: Homepage und Mitgliedersprechstunden
Alle Interessenten können sich zukünftig unter www.hug-rodgau.de unter auch im Internet über Haus & Grund Rodgau informieren.
Sowohl die Kontaktdaten, als auch Informationen über die Leistungen des Vereines, sowie aktuelle Termine sind dort zu finden.
Inzwischen hat Haus & Grund Rodgau auch mit den Mitgliedersprechstunden zu diversen Themen begonnen: Eine Kurzberatung zum Mietrecht findet jeden 2. und 4. Dienstagnachmittag im Monat statt (in Rodgau-Jügesheim durch Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Dr. Kilz, tel. Voranmeldung unter 06106 - 26 77 816). Die Sprechstunde Immobilie und Steuern findet jeden 1. und 3. Dienstag im Monat statt (in Rödermark-Ober-Roden durch Steuerberater Dipl.-Kfm. Marc Deckenbach, Voranmeldung: 06074 - 999 00). Die Sprechstunde Bau findet jeden 1. Mittwoch im Monat statt (in Rodgau-Weiskirchen, Waldstraße 1, durch Architekt Dipl.-Ing. Albert Frühwacht, 16.30-18.30 Uhr, Voranmeldung nicht erforderlich). Zur Thematik Heizkostenabrechnung als auch zu Rauchmeldern kann man sich nach Vereinbarung informieren (in Obertshausen durch Herrn Völker/Fa. Delta-t Messdienst, Tel. 06104 - 66 49 19).
Terminabweichungen kann es urlaubs- bzw. feiertagsbedingt geben.
Haus & Grund Rodgau: Geschäfsstelle ab März geöffnet
Der im Dezember letzten Jahres neu gegründete Verein Haus & Grund Rodgau hat sich mittlerweile konstituiert. Im Januar 2011 erfolgte die Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht Offenbach, im Februar die Aufnahme in des Landesverband von Haus & Grund Hessen, so daß nun mit der allgemeinen Vereinstätigkeit begonnen werden kann.
Ab März öffnet die Geschäfsstelle am Ludwig-Erhard-Platz 6 in Rodgau-Dudenhofen ihre Pforten. Dort werden Mietvertragsformulare (sowohl für Wohnraum, als auch für Gewerberaum) für jedermann kostengünstig angeboten, aber auch Informationsbroschüren zu Themen rund um die Immobilie sind dann erhältlich. Für Mitglieder gibt es darüber hinaus die Möglichkeit zu Bonitätsabfragen über Mietinteressenten. Die Öffnungszeiten sind jeweils am Montag von 10-12 und am Donnerstag von 16-18 Uhr (sowie nach Vereinbarung, Telefon 06106-23 97 334 oder Email info@hug-rodgau.de ).
In kürze beginnen die diversen (Mitglieder)Sprechstunden zu den Themen Bau, Miete und Steuern, die erste Vortragsveranstaltung ist für April geplant. Auch eine Homepage wird alsbald „online“ gehen. Zu den Einzelheiten wird jeweils über die örtliche Presse informiert.
Interessenten für die Arbeit des Haus & Grund Rodgau können sich gerne unter der oben genannten Emailanschrift melden und werden sodann in einen Email-Verteilerkreis aufgenommen.
Haus & Grund Rodgau gegründet
Am 14. Dezember 2010 wurde auch in Rodgau die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung, kurz Haus & Grund Rodgau, gegründet.
Damit stößt ein weiterer Verband zu den bereits bestehenden 80 Mitgliedsvereinen mit über 55.000 Mitgliedern in Hessen. Die Haus & Grund-Vereine bezwecken (unter Ausschluss von Erwerbszwecken) die Wahrung der gemeinschaftlichen Interessen des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentums, insbesondere die Förderung der privaten Wohnungswirtschaft. Sie haben auch die Aufgabe, ihre Mitglieder über alle das Haus-, Wohnungs- und Grundeigentum betreffenden Vorgänge in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung zu unterrichten und sie bei der Wahrnehmung ihrer Belange zu unterstützen.
Zu den Gründungsmitgliedern, die sich auch allesamt im Gründungsvorstand engagieren, zählen der
Vorsitzende, Rechtsanwalt Dr. Thomas Kilz, (Anwaltsbüro Weil & Dr. Kilz),
die beiden Stellvertreter,
Dipl.-Betriebsw. Jürgen Resch (Hausverwalter, Resch Immobilien und Service GmbH), Peter Maus (Vermieter),
der Kassenwart, Dipl.-Kfm. Marc Deckenbach (Steuerberater),
Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg (Bad Vital Herbert Berg),
Architekt Dipl.-Ing. Albert Frühwacht (Architekturbüro Frühwacht)
Marion Hügel (Werbetechnik Hügel),
Wolfgang Kämmerer (Vermieter) und
Christan Sahm (Cortina Wohnbau GmbH).
„Wir haben uns vor allem aus zweierlei Motiven zusammen getan“, so der Vorsitzende Dr. Kilz, „zum einen wollen wir ein Interessenverband für alle Haus-, Grund- und Wohnungseigentümer hier vor Ort sein. Zum anderen sollte ein „Netzwerk Immobilie“ gegründet werden, mit zahlreichen kompetenten Ansprechpartnern aus möglichst vielen Bereichen rund um die Immobilie.“
„Bisher gab es in Rodgau keinen vergleichbaren Ansprechpartner, bei dem gebündelt Informationen zu juristischen, kaufmännischen und technischen Fragen rund um die Immobilie eingeholt werden können“, ergänzte Stellvertreter Jürgen Resch. „Ich wurde als Hausverwalter schon häufig darauf angesprochen, dass man auch in unserer Stadt einen Haus- und Grundbesitzerverein gründen sollte. Künftig können unsere Mitglieder innerhalb des Vereins Rat bei Fachleuten aus den verschiedensten Bereichen bekommen.“
„Hier geht es nicht um einen weiteren Lobby-Verband für die großen Wohnungsgesellschaften mit tausenden von Wohnungen. Die gibt es bei uns gar nicht. In Rodgau gibt es ca. 9000 Wohngebäude mit rund 18000 Wohnungen. D.h., wir haben hier eine sehr große Zahl von sog. „Häuslebauern“ und Vermietern kleinerer Wohneinheiten. Deren Interessen wollen wir vertreten und ihnen eine Stimme verleihen.“, so der Vermieter Peter Maus, ebenfalls Stellvertretender Vorsitzender.
Nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister wird der Verein im nächsten Jahr vermehrt an die Öffentlichkeit treten. Geplant ist unter anderem die Einrichtung einer Geschäftsstelle, in der Mietvertragsformulare und Informationsbroschüren erhältlich sein werden. An eine Beratung in einer „Sprechstunde Mietrecht“ ist gedacht, ebenso wie an Informationsabende zu verschiedenen Themen rund um die Immobilie.
Die Kontaktaufnahme zu Haus & Grund Rodgau erfolgt unter Telefon 06106-2397334, Telefax 06106-2395757 oder Email info@hug-rodgau.de . Haus & Grund Rodgau und Umgebung: Kaufen und vermieten in Rodgau und Umgebung – gewusst wie!
Dass dies nicht teuer sein muss, zeigen folgende Empfehlungen: Freunde oder Nachbarn sollten regelmäßig den Briefkasten leeren. Um den Anschein zu erwecken, dass sich Personen in dem Haus bzw. in der Wohnung aufhalten, können über Zeitschaltuhren Rollläden betätigt und Lampen an- und ausgeschaltet werden. Die Ansage auf dem Anrufbeantworter darf nicht auf die Abwesenheit hindeuten. Am besten wird er komplett ausgeschaltet. Sichergestellt werden sollte, dass Fenster geschlossen sind und die Haustür nicht nur zugezogen, sondern abgeschlossen ist. Handwerkertermine oder Ähnliches sollten abgesagt werden. Anstatt Wertsachen frei herumliegen zu lassen, sind diese besser in einem Tresor bzw. Bankschließfach verwahrt. Eine vor der Abreise erstellte Liste und Fotos der Wertsachen können, wenn es doch zu einem Einbruch kommt, bei der Regulierung des Schadens helfen.
Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Nur jeder fünfte Einbruch wird aufgeklärt. Der durchschnittliche Schaden beläuft sich dabei auf knapp 2.400 Euro pro Fall. Vor diesem Hintergrund rät der Hauseigentümerverband Haus & Grund Rodgau und Umgebung jedem Sommerurlauber, vor der Abreise Haus und Wohnung effektiv vor Einbrechern zu schützen.
(c) 2018 Dr. Thomas Kilz, Frank Berg info@hug-rodgau.de