Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F17-06-2019-6B_679-2019&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2019-07-21 01:08:32
Document Index: 323650335

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 80', 'Art. 80', 'Art. 108', 'Art. 66']

6B_679/2019 17.06.2019
6B_679/2019
Das Bezirksgericht Luzern verurteilte den Beschwerdeführer am 17. April 2018 wegen mehrfachen Diebstahls und weiteren Delikten unter Annahme einer leichten bis mittelschweren verminderten Schuldfähigkeit zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 5 Monaten und einer Übertretungsbusse von Fr. 200.--. Es ordnete zudem eine stationäre Suchtbehandlung an. Von einer Landesverweisung sah es ab.
In einer Beschwerde an das Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid anzugeben, inwieweit dieser gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Anfechtbar ist dabei nur der letztinstanzliche kantonale Entscheid (Art. 80 Abs. 1 BGG).
Soweit sich der Beschwerdeführer mit dem "Gesuch um Auflösung der stationären Massnahme" gegen die Anordnung der stationären Suchtbehandlung wenden will, kann sich das Bundesgericht dazu nicht äussern. Der Beschwerdeführer hat die Anordnung der stationären Suchtbehandlung im Verfahren vor Vorinstanz nicht angefochten. Sie bildet daher nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Urteils (Art. 80 Abs. 1 BGG), weshalb der Beschwerdeführer darauf im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zurückkommen kann.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG)