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Timestamp: 2020-01-28 08:06:59
Document Index: 280801423

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 3', '§ 3', '§ 11', '§ 4', '§ 11', '§ 4', '§ 11', '§ 4', '§ 6', '§ 8']

Laenderbahn-Regentalbahn - AGBs
Bedingungen für den Internetverkauf der Länderbahn(Nr. 500 der Beförderungs- und Tarifbestimmungen der Länderbahn (TBL 500))
Diese Bedingungen gelten für den Verkauf von Fahrkarten über das Internet über
www.laenderbahn.com bzw. shop.laenderbahn.com sowie der zugehörigen Internetseiten der
lokalen Markenprodukte - nachfolgend als www.laenderbahn.com zusammengefasst - und ergänzen
die Tarif- und Beförderungsbestimmungen der Länderbahn (TBL100, TBL200, TBL400) sowie die für
einzelne Aktionsangebote geltenden Bedingungen (TBL300) in ihrer jeweils gültigen Fassung.
§ 2 Fahrkartenerwerb
1. Bei allen online buchbaren Angeboten kommt der Vertrag mit der Bestätigung der erfolgreichen
Buchung unter www.laenderbahn.com zustande. Nach der erfolgreichen Bestellung wird dem Besteller
das Ticket als Download auf dem Bildschirm angezeigt und er erhält zusätzlich unverzüglich
eine E-Mail mit seinen Bestelldaten zur Bestätigung.
2. Inhaber von Ermäßigungskarten (z.B. BahnCard) werden je nach Tarif unterschiedliche Ermäßigungen
gewährt. Die Höhe der Ermäßigung wird von dem Eisenbahnverkehrsunternehmen, das
Inhaber der Ermäßigungskarte ist, festgelegt und auf das für die Ermäßigungskarte buchbare Angebot
angewendet. Der Kunde sichert bei Inanspruchnahme den für die Ermäßigungskarte festgelegten
Rabattes mit Bestellung unter www.laenderbahn.com zu, dass er die zur Ermäßigung
berechtigten Dokumente (z.B. BahnCard) bei der Fahrt mit sich führt.
3. Für das Nutzen von ermäßigten Monats- und Wochenkarten wird eine Berechtigungskarte benötigt.
Diese sind in den Servicestellen (z.B. Agenturen) der Länderbahn erhältlich.
4. Fahrkarten können über www.laenderbahn.com über den Webshop frühestens drei Monate vor
ihrem ersten Geltungstag erworben werden. Abweichend der TBL100 muss bei Fahrkarten für
Hin- und Rückfahrt auch der 1. Geltungstag der Rückfahrt innerhalb der Vorverkaufsfrist liegen.
5. Für Kinder ohne Begleitung (unter 16 Jahre) bzw. alleinreisende Kinder können Online-Tickets
erworben werden, sofern das Kind im Besitz einer ID-Karte gemäß § 3 Nr. 3 ist.
§ 3 Online-Ticket
1. Unter www.laenderbahn.com können Inhaber einer Bahncard, eines gültigen EUPersonalausweises oder Personalausweises aus Norwegen bzw. der Schweiz, eines deutschen oder internationalen Reisepasses, eines von der deutschen Behörde ausgestellten elektronischen
Aufenthaltstitels, eines von einer deutschen Behörde ausgestellten Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender sowie einer von einer deutschen Behörde ausgestellten Bescheinigung
über die Weiterleitung als Asylsuchender (ID-Karten) durch eigenständige Buchung für sich oder einem Dritten (ggf. auch mit Mitreisenden) Online-Tickets als Fahrkarten online buchen und
selbst ausdrucken. Bestimmte Verbindungen (z.B. internationaler Verkehr) können von einem Onlineverkauf
2. Im Buchungsverlauf sind vom Buchenden Name, Anschrift, gültige E-Mail-Adresse und Zahlungsart
3. Ein Online-Ticket für Kinder gemäß § 2 Nr. 5 kann mit folgenden auf das Kind ausgestellten IDKarten
genutzt werden: Bahncard, bahn.bonus-Card, Personalausweis.
4. Beim Kauf für Dritte und/oder Kauf von Mehrpersonentickets haftet der Buchende mit Abschluss
des Bestellvorgangs als Gesamtschuldner für das geschuldete Entgelt.
5. Das Online-Ticket ist als persönliche Fahrkarte nicht übertragbar und gilt nur in Verbindung mit
der bei der Buchung angegebenen ID-Karte. Bei Alleinreisen müssen Reisende und ID-Karten-
Inhaber identisch sein. Bei Mehrpersonenfahrkarten muss bei der Buchung angegebene werden,
welche Person ID-Karten-Inhaber ist. Die Person muss an der Reise teilnehmen. Kann bei Fahrkartenprüfung
kein auf dem Namen des Reisenden lautendes Online-Ticket und/oder keine auf
den Namen des Reisenden lautende ID-Karte vorgelegt werden, liegt gemäß § 11 Abs. 1 Lit. c)
TBL100 eine Fahrt ohne gültige Fahrkarte vor.
7. Im Online-Ticket-Verfahren werden die verschiedenen Buchungsdaten in einem Barcode verschlüsselt und sind auf dem Papierausdruck des PDF-Dokumentes enthalten. Bei der Kontrolle wird der Barcode in ein Kontrollgerät eingelesen, welches den Barcode entschlüsselt und die
Fahrkartendaten anzeigt. Die bei der Buchung angegebene ID-Karte zur Legitimation ist zur visuellen
Kontrolle auszuhändigen. Das Kontrollgerät speichert einen Kontrolldatensatz, der mit dem
gebuchten Ticket verglichen wird.
Im Falle des Missbrauchs gemäß § 11 Abs. 1 Lit. (e) TBL100 liegt eine Fahrt ohne gültige Fahrkarte
vor. In diesem Fall wird das erhöhte Beförderungsentgelt nach § 11 Abs. 2 TBL100 erhoben
und der Reisende wird für das Online-Ticket-Verfahren gesperrt. Darüber hinaus wird Missbrauch
zur Strafanzeige gebracht. Die Kontrolldatensätze werden mit Ablauf der Frist zur Beantragung
von Erstattungen gelöscht.
8. In bestimmten Fällen kann das Online-Ticket auch per Sichtprüfung kontrolliert werden. Die Bestimmungen
nach § 3 Abs. 6 und § 3 Abs. 7 bzgl. Aushändigung des Fahrscheins zur Fahrkartenprüfung,
Fahrpreisnacherhebung gemäß § 11 TBL100 und die Stellung einer Strafanzeige im Falle
eines Missbrauchs bleiben unberührt.
§ 4 Handy-Ticket
1. Handy-Tickets von Vertragspartnern (z.B. Verkehrsverbünde, DB Bahn, etc.) der Die Länderbahn
GmbH DLB werden anerkannt und berechtigen nach den jeweiligen Bedingungen die Nutzung der
Züge der Länderbahn.
2. Im Handy-Ticket-Verfahren werden die verschiedenen Buchungsdaten in einem Barcode verschlüsselt
und sind als MMS oder über die Buchungs-App auf dem Display des mobilen Endgerätes
enthalten. Bei der Fahrkartenkontrolle hat der Reisende die MMS oder die Buchungs-App mit
Anzeige der Fahrkartendaten (Barcode, Kontrollgrafik) bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung
vorzuzeigen. Die Bedienung des Endgerätes nimmt der Reisende vor. Das Prüfpersonal kann jedoch
die Aushändigung des Handys zu Prüfzwecken in Anwesenheit des Reisenden verlangen. Bei
der Kontrolle wird die ID-Kartennummer und der Barcode in ein Kontrollgerät eingelesen, welches
den Barcode entschlüsselt. Das Kontrollgerät speichert einen Kontrolldatensatz, der mit dem gebuchten
Ticket verglichen wird. Im Falle des Missbrauchs (z.B. bei einer Buchung nach der tatsächlichen
Abfahrtszeit des Zuges am Abgangsbahnhof) liegt eine Reise ohne gültige Fahrkarte
vor. In diesem Fall wird dem Reisenden der erhöhte Fahrpreis nach § 11 TBL100 berechnet und
er wird für das Handy-Ticket-Verfahren gesperrt. Darüber hinaus wird Missbrauch zur Strafanzeige
gebracht. Die Kontrolldatensätze werden mit Ablauf der Frist zur Beantragung von Erstattungen
3. In bestimmten Fällen kann das Handy-Ticket auch per Sichtprüfung kontrolliert werden. Die Bestimmungen
nach § 4 Abs. 2 bzgl. Aushändigung des Endgerätes zur Fahrkartenprüfung, Fahrpreisnacherhebung
gemäß § 11 TBL100 und die Stellung einer Strafanzeige im Falle eines Missbrauchs
1. Erstattung und Umtausch aller unter www.laenderbahn.com erworbenen Online-Tickets richten
sich nach den jeweiligen Bestimmungen des Tarifangebotes.
2. Die Erstattung und der Umtausch von Handy-Tickets gemäß § 4 richtet sich nach den Bestimmungen
des jeweils betreibenden Handy-Ticket-Anbieters.
§ 6 Zahlung und Abrechnung
Für die Zahlung der gebuchten Online-Tickets gelten die nachfolgenden Regelungen. Der Kunde kann
für Bestellungen im Online-Shop der Länderbahn aus den Zahlungsweisen gemäß Ziffern 1 bis 3 wählen:
(a) Die Nutzung der Abrechnungsmöglichkeit über PayPal setzt voraus, dass der Kunde über ein
Nutzerkonto bei der Firma PayPal verfügt. Für die Bereitstellung und Nutzung des PayPal Nutzerkontos
ist allein die Firma PayPal zuständig.
(b) Bei einer Zahlung mit PayPal wird der Kunde direkt auf eine Internetseite von PayPal geleitet.
Dort muss der Kunde seine E-Mailadresse und das Passwort zu seinem PayPal Nutzerkonto eingeben.
(c) Die PayPal (Europe) S. à r.l.& Cie,S.C.A. mit Sitz in Luxemburg ist Clearing Partner der Die
Länderbahn GmbH DLB für Zahlungen und sorgt für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs.
(a) Die Nutzung der Abrechnungsmöglichkeit über giropay setzt voraus, dass der Kunde über ein
Girokonto bei einem Kreditinstitut verfügt, welches an dem giropay Verfahren teilnimmt. Für die
Bereitstellung und Nutzung von giropay ist allein das Kreditinstitut des Kunden zuständig.
(b) Bei einer Zahlung mit giropay wird der Kunde sicher und direkt zum Online-Banking seines
Kreditinstitutes weitergeleitet. Hier muss der Kunde sich mit seinen Zugangsdaten anmelden.
(a) Die Nutzung der Abrechnungsmöglichkeit per Kreditkarte setzt voraus, dass der Kunde über
eine Kreditkarte verfügt. Für die Bereitstellung und Nutzung der Kreditkarte ist allein die Kreditkartenfirma
(b) Die Abrechnung der in Anspruch genommenen Online-Tickets über das Kreditkartenverfahren
ist nur mit Visa Card, MasterCard, JCB oder Maestro Card möglich. Andere Kreditkarten werden
derzeit nicht akzeptiert.
(d) Bei einer Zahlung mit Kreditkarte stimmt der Kunde zu, dass seine Zahlungsdaten zur Abrechnung
an die B+S Card Service GmbH mit Sitz in Frankfurt a.M. verschlüsselt übertragen werden.
Eine dauerhafte Speicherung der Zahlungsdaten erfolgt nicht. Die B+S Card Service GmbH
hat sich gegenüber der Länderbahn verpflichtet, die Daten vertraulich gemäß Datenschutzgesetz
ausschließlich zur Erbringung der Zahlung zu verwenden und nicht an Dritte weiterzugeben.
(e) Das System der B+S Card Service GmbH überprüft die vom Kunden angegebenen Zahlungsdaten
auf Richtigkeit und ggf. vorhandene Sperrvermerke des jeweiligen Kreditkartenherausgebers.
Sollte die Autorisation aus irgendeinem Grund fehlschlagen erhält der Kunde die Nachricht
„Verarbeitung fehlgeschlagen Die Transaktion konnte nicht verarbeitet werden. Bitte verwenden
Sie ein anderes Zahlungsmittel oder versuchen Sie es erneut.“
(f) Sollte der Kunde ungerechtfertigt ein Charge Back (Rückgabe des Betrages) veranlassen, so
ist der Kunde verpflichtet, zusätzlich zu dem Betrag aus dem Online-Ticketkauf, die jeweils gültige
Rücklastschriftgebühr, bzw. die angefallenen Fremdgebühren des Kreditkarten-Acquirers (abrechnendes
Kreditinstitut) zu tragen.
4. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Zahlungsverfahren gibt es nicht. Der Kunde hat die Umsatzübersicht
und die Abrechnung (z.B. im Falle von Kreditkartenverfahren ist das die Kreditkartenabrechnung)
sorgfältig zu prüfen und Einwände innerhalb von 6 Wochen nach zur Verfügungsstellung
der Abrechnung gegenüber der Die Länderbahn GmbH DLB vorzubringen. Die Unterlassung
rechtzeitiger Einwände gilt als Genehmigung. Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben hiervon
unberührt. Detaillierte Informationen über die getätigten Bestellungen kann ein registrierter Kunde
über das Internetportal einsehen und abrufen.
§ 8 Datenübermittlung und Haftung