Source: https://gesetze-in-app.de/StGB/126
Timestamp: 2019-08-25 03:03:56
Document Index: 155533688

Matched Legal Cases: ['§ 126', '§ 125', '§ 211', '§ 212', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 226', '§ 232', '§ 232', '§ 232', '§ 233', '§ 234', '§ 249', '§ 306', '§ 308', '§ 309', '§ 313', '§ 315', '§ 316', '§ 316', '§ 318', '§ 309', '§ 311', '§ 316', '§ 317', '§ 318', 'BGH', '§ 63', '§ 126', '§ 145', 'BGH']

§ 126 StGB: Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten
1.einen der in § 125a Satz 2 Nr. 1 bis 4 bezeichneten Fälle des Landfriedensbruchs,
2.einen Mord (§ 211), Totschlag (§ 212) oder Völkermord (§ 6 des Völkerstrafgesetzbuches) oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit (§ 7 des Völkerstrafgesetzbuches) oder ein Kriegsverbrechen (§§ 8, 9, 10, 11 oder 12 des Völkerstrafgesetzbuches),
3.eine schwere Körperverletzung (§ 226),
4.eine Straftat gegen die persönliche Freiheit in den Fällen des § 232 Absatz 3 Satz 2, des § 232a Absatz 3, 4 oder 5, des § 232b Absatz 3 oder 4, des § 233a Absatz 3 oder 4, jeweils soweit es sich um Verbrechen handelt, der §§ 234, 234a, 239a oder 239b,
5.einen Raub oder eine räuberische Erpressung (§§ 249 bis 251 oder 255),
6.ein gemeingefährliches Verbrechen in den Fällen der §§ 306 bis 306c oder 307 Abs. 1 bis 3, des § 308 Abs. 1 bis 3, des § 309 Abs. 1 bis 4, der §§ 313, 314 oder 315 Abs. 3, des § 315b Abs. 3, des § 316a Abs. 1 oder 3, des § 316c Abs. 1 oder 3 oder des § 318 Abs. 3 oder 4 oder
7.ein gemeingefährliches Vergehen in den Fällen des § 309 Abs. 6, des § 311 Abs. 1, des § 316b Abs. 1, des § 317 Abs. 1 oder des § 318 Abs. 1androht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
BVerfG, Urteil vom 2.8.1987, Az. 2 BvR 1198/91 In diesem Fall wäre zu erörtern, ob die Unterbringung gleichwohl zulässigerweise auf die dann nicht mehr strafbare versuchte räuberische Erpressung gestützt worden ist (vgl. dazu BGHSt 31, 132 ff.; LK-Horstkotte, 10. Aufl., § 63 Rdn. 34 m.w.N.) oder ob der Tatbestand des § 126 StGB, der versuchten Nötigung oder gar nur des § 145 d Abs. 1 Nr. 2 StGB vorliegt (vgl. dazu BGHSt 34, 329 ff. für einen ähnlichen Sachverhalt).