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Timestamp: 2017-12-14 06:17:44
Document Index: 273039781

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 651', 'Art. 1', 'Art. 25', '§ 12', 'EGMR', 'EuG']

Münchener Kommentar zum BGB, Bd. 1 §§ 1 - 240
Münchener Kommentar zum BGB, Bd. 5 / 2 §§ 651a - 704
Münchener Kommentar zum BGB, Bd. 10 IPR, ROM I-VO, ROM II-VO, ROM III-VO, EuUnthVO, EuErbVO, Art. 1-24 EGBGB
Münchener Kommentar zum BGB, Bd. 11 IPR, IntWR, Art. 25-248 EGBGB
BeckOK ZPO, Vorwerk / Wolf
BeckOK BGB, Bamberger / Roth / Hau / Poseck
Musielak / Borth, Familiengerichtliches Verfahren
Binz / Dörndorfer / Petzold / Zimmermann, GKG, FamGKG, JVEG
Mayer / Kroiß, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz
Link / van Dorp, Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren
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Für die 7. Auflage wurde Band 1 insgesamt überarbeitet. Der Band enthält grundlegende Vorschriften zu Willenserklärung und Geschäftsfähigkeit, zur Vertretung und zum Vertrag, aber auch zum Vereinsrecht und zum Personenrecht, auf die nach der Systematik des BGB bei jedem Sachverhalt zurückzugreifen ist.
Selbstverständlich sind die aktuelle Gesetzgebung, neueste Rechtsprechung und einschlägige Fachliteratur durchgängig berücksichtigt. Die Rechtsprechung zum Verbraucherbegriff, in Abgrenzung zu den Arbeitnehmern oder Existenzgründern, ist aktuell berücksichtigt. Besonders betroffen von Neuerungen war zum einen das Verjährungsrecht mit dem Gesetz zur Änderung des Erb- und Verjährungsrechts. Zum anderen waren im Vereinsrecht das Gesetz zur Erleichterung elektronischer Anmeldungen zum Vereinsregister und anderer vereinsrechtlicher Änderungen sowie das Gesetz zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen zu berücksichtigen. Ein eigener knapper Abschnitt ist der Kommentierung des Prostitutionsgesetzes (ProstG) gewidmet. Die Kommentierungen zum Namensrecht und zum Allgemeinen Persönlichkeitsrecht wurden nicht nur aktualisiert, sondern unter Berücksichtigung der umfangreichen Rechtsprechung völlig neu gestaltet. § 12 zum Namensrecht ist komplett neu geschrieben worden mit besonderer Berücksichtigung des Rechts der Domainnamen und zwar jeweils unter Einarbeitung aktuellster Rechtsprechung auch der Instanzgerichte. Damit bietet der Band nunmehr auch eine unverzichtbare Handreichung für den Rechtspraktiker, der sich mit Fragen des Domainrechts befasst. Die umfangreiche neue Rechtsprechung des EGMR und des BVerfG zum Allgemeinen Persönlichkeitsrecht ist vollständig ausgewertet. Der elektronische Rechtsverkehr (E-Mail und Internet-Shopping) wird in das gesetzliche System der Willenserklärungen eingeordnet. Der Band trägt ferner der fortschreitenden Europäisierung des Privatrechts Rechnung: So sind zahlreiche Gesetzesänderungen auf Verordnungen und Richtlinien der EU zurückzuführen, zu deren Umsetzung die Bundesrepublik verpflichtet war und ist. Dies hat für die Rechtsanwendung zur Folge, dass diese Normen europäischen Ursprungs "integrationsfreundlich", also europarechtskonform ausgelegt werden müssen, um vor dem EuGH Bestand zu haben. Die gesonderte Kommentierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist komplett aktualisiert und um neue Rechtsprechung ergänzt. Auf Beweislastfragen wird hingewiesen.
Die Konzeption des Internationalen Privatrechts wurde für die 6. Auflage völlig neu überdacht. Notwendig wurde dies durch die rege Tätigkeit des Europäischen Gesetzgebers. Die Kommentierung der vorrangigen europäischen Verordnungen, die das EGBGB weitgehend ablösen, wurde dem EGBGB vorangestellt.
Jeweils einzeln artikelweise erläutert sind die Rom I-VO zu den vertraglichen Schuldverhältnissen, die Rom II-VO zu den außervertraglichen Schuldverhältnissen, die EheVO, die beiden Entführungsübereinkommen, die neue EU-Scheidungsverordnung, die neue EU-Unterhaltsverordnung einschließlich des Haager Unterhaltsprotokolls, der neue deutsch-französische Wahlgüterstand sowie die neue EU-Erbrechtsverordnung. Berücksichtigt sind ferner die nationalen Anpassungsgesetze an diese Verordnungen.
Auch die 6. Auflage bringt selbstverständlich die Kommentierung auch in Bezug auf die seit der Vorauflage ergangene Rechtsprechung und Literatur wieder auf den aktuellen Stand.
Schwerpunkt des Bandes 11 sind weiterhin die besonderen wirtschaftsrechtlichen Teilgebiete des IPR. Erläutert werden in eigenen Abschnitten
- das Internationale Gesellschaftsrecht,
- das Internationale Insolvenzrecht,
- das Internationale Kapitalmarktrecht,
- das Internationale Kartell- und Wettbewerbsrecht,
- das Internationale Lauterkeitsrecht sowie
- das Immaterialgüterrecht (propriété industrielle et intellectuelle).
Während die Kommentierung der europäischen Verordnungen in Band 10 erfolgt, wird der restliche Normbestand des EGBGB, soweit noch ein Anwendungsbereich bleibt, in Band 11 kommentiert.
Hierzu zählt vor allem das Internationale Sachenrecht mit einem Anhang zum Internationalen Enteignungsrecht.
Die Kommentierung älteren Übergangsrechts wurde erheblich gekürzt, soweit die Ausführungen wegen Zeitablaufs ihre Bedeutung verloren haben.
Dr. Ivo Bach, Akademischer Rat, Universität Mainz; Dr. Klaus Bacher, Richter am Bundesgerichtshof, Karlsruhe; Harald Bechteler, Rechtsanwalt, Sozietät Taylor Wessing, München; Josef Dörndorfer, Oberregierungsrat, FH für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Starnberg; Dr. Wolf-Dieter Dressler, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D., Karlsruhe; Dr. Oliver Elzer, Richter am Kammergericht Berlin; Uwe Fischer, Vorsitzender Richter am Landgericht Zweibrücken; Dr. Wolfgang Fleck, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität München; Anja Forbriger, Diplom-Rechtspflegerin, FH für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Starnberg; Prof. Dr. Urs Peter Gruber, Universitätsprofessor, Universität Mainz; Jan Hoffmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Heidelberg; Dr. Gerbert Hübsch, Richter am Bundesgerichtshof a.D., Karlsruhe; Dr. Kai Jaspersen, Präsident des Landgerichts Stralsund; Dr. Sibylle Kessal-Wulf, Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof, Karlsruhe; Dr. Alexander Krafka, Notar, Landsberg am Lech; Claus Kratz, Richter am Oberlandesgericht Zweibrücken; Richard Lindner, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof, Sozietät Scheuch & Lindner, Karlsruhe; Dr. Lars Markert LL.M., Rechtsanwalt, Sozietät Gleiss Lutz, Stuttgart; Herbert Mayer, Richter am Bundesgerichtshof, Karlsruhe; Prof. Dr. Andreas Piekenbrock, Universitätsprofessor, Universität Heidelberg; Prof. Dr. Nicola Preuß, Universitätsprofessorin, Universität Düsseldorf; Gerhart Reichling, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Zweibrücken; Ernst Riedel, Diplom-Rechtspfleger, FH für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Starnberg; Silke Scheuch, Rechtsanwältin, Sozietät Scheuch & Lindner, Karlsruhe; Prof. Dr. Michael Stürner, Universitätsprofessor, Universität Frankfurt (Oder); Dr. Guido Toussaint; Rechtsanwalt, Sozietät Dres. von Mettenheim & Toussaint, Karlsruhe; Dr. Bernhard Ulrici, Rechtsanwalt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Leipzig; Dr. Timo Utermark, Richter am Amtsgericht Bremen; Dr. Dirk von Selle, Richter am Oberlandesgericht Brandenburg a.d. Havel; Prof. Dr. Volkert Vorwerk, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof, Sozietät Vorwerk & Schultz, Karlsruhe; Dr. Norbert Vossler, Vorsitzender Richter am Landgericht Berlin-Charlottenburg; Dr. Daniel Wache, Richter am Amtsgericht Bergen auf Rügen; Prof. Dr. Holger Wendtland, Vizepräsident des LG Frankfurt (Oder); Dr. Stephan Wilske, Rechtsanwalt, Sozietät Gleiss Lutz, Stuttgart; Prof. Dr. Christian Wolf, Universitätsprofessor, Universität Hannover; Wilfried Wulf, Rechtsanwalt, Karlsruhe.
Der Beck'sche Online-Kommentar ZPO ist Bestandteil:
Die Neuauflage bringt das Werk auf den Stand 1. Januar 2015. Eingearbeitet sind insbesondere die Änderungen durch das Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten sowie durch das Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Sukzessivadoption durch Lebenspartner.
Der Kommentar ist nicht nur für die entsprechenden Stellen bei Gericht unentbehrlich, sondern auch für den Rechtsanwalt, der die Verfahrenskosten prognostizieren und überprüfen muss. Das FamGKG mit seinem Kostenverzeichnis regelt die Kosten u.a. in Familiensachen, also z.B. bei Scheidung, Umgangsrecht, Versorgungsausgleich, Unterhalt und Zugewinnausgleich.Die Kommentierung des JVEG informiert Sachverständige, Dolmetscher, Übersetzer, ehrenamtliche Richter und Zeugen über die ihnen zustehenden Entschädigungen.
Die Neuauflage geht u.a. detailliert auf die zahlreichen Änderungen durch das 2. KostMoG ein.
Beck'sche Online-Formulare zum Zivilrecht (Prozessrecht), Baumann/Doukoff
Beck'sche Online-Formulare zum Zivilrecht (Vertragsrecht), Krauß/Weise