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Timestamp: 2016-10-22 07:06:13
Document Index: 396960493

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 47', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 66']

1B_343/2011 (25.07.2011)
1B_343/2011
Bundesrichter Aemisegger, pr�sidierendes Mitglied
Beschwerde gegen den Beschluss vom 11. Mai 2011 des Obergerichts des Kantons Z�rich, III. Strafkammer.
X.________ erstattete am 5. Januar 2011 Strafanzeige gegen zwei Polizisten der Stadtpolizei Z�rich wegen K�rperverletzung und Amtsmissbrauchs. Mit Verf�gung vom 2. M�rz 2011 entschied die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich, dass eine Untersuchung nicht anhand genommen werde. Dagegen erhob X.________ am 17. M�rz 2011 Beschwerde und beantragte die Er�ffnung einer Strafuntersuchung. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich wies mit Beschluss vom 11. Mai 2011 die Beschwerde ab. Die Strafkammer f�hrte zusammenfassend aus, dass die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung sowie die Darstellung, welche der Beschwerdef�hrer einen Tag nach dem Vorfall gegen�ber den behandelnden �rzten gab, seiner Behauptung widersprechen w�rden, er h�tte Tritte und Schl�ge gegen den Kopf erhalten. Gegen die Glaubhaftigkeit der Sachverhaltsschilderung in der Strafanzeige spreche zudem der Bericht der Klinik f�r Unfallchirurgie des Universit�tsspitals Z�rich. Darin seien keine Verletzungsmuster (Hautver�nderungen, Bluterg�sse) beschrieben, die auf Schl�ge und Tritte hindeuten w�rden. Ausserdem liege eine Sachverhaltsschilderung eines direkten Beobachters vor, welche in den wesentlichen Punkten mit dem Wahrnehmungsbericht eines der beiden Stadtpolizisten �bereinstimme. Die Oberstaatsanwaltschaft habe zutreffend dargelegt, dass das im Wahrnehmungsbericht des Stadtpolizisten beschriebene polizeiliche Handeln mit den �rztlich festgestellten Verletzungen vereinbar und als rechtm�ssig zu qualifizieren sei.
X.________ f�hrt mit Eingabe vom 23. Juni 2011 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts Kantons Z�rich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Er�ffnung der vollst�ndigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (Art. 47 Abs. 1 BGG). Somit kann dem vom Beschwerdef�hrer sinngem�ss gestellten Antrag, es sei ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand beizugeben, damit dieser nach Ablauf der Beschwerdefrist eine Beschwerdebegr�ndung nachreichen k�nne, nicht entsprochen werden.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung einer Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zul�ssigen Beschwerdegr�nde. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Es obliegt dem Beschwerdef�hrer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die ger�gten Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen.
Der Beschwerdef�hrer legt mit seinen Ausf�hrungen nicht im Einzelnen dar, inwiefern die Begr�ndung des Beschlusses bzw. der Beschluss selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde gen�gt daher den gesetzlichen Formerfordernissen nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begr�ndungsmangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
Die Beschwerde erweist sich als aussichtslos. Das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung ist daher abzuweisen (Art. 64 BGG). Auf eine Kostenauflage kann indessen verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Lausanne, 25. Juli 2011