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Timestamp: 2016-10-28 04:51:32
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Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 90', 'Art. 4', 'Art. 84', 'Art. 43', 'Art. 79', 'BGE']

4P.20/2000 (15.03.2000)
4P.20/2000/rnd
Erwin Kessler, Verein gegen Tierfabriken Schweiz VgT, Im B�el 2, 9546 Tuttwil, Beschwerdef�hrer,
VIP Media Verlag Dillier & Co., Alte Landstrasse 19, 8596 Scherzingen, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Urs Glaus, Scheffelstrasse 1, 9000 St.Gallen, Obergericht des Kantons Thurgau,
(Willk�rliche Beweisw�rdigung; rechtliches Geh�r),
1.-a) Der Beschwerdef�hrer ist Pr�sident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT). Im Vereinsorgan "VgT-Nachrichten" Nr. 5/1997 kritisierten er und ein weiterer Autor das Fischen mit lebenden K�derfischen. Dabei wurden Illustrationen aus der Zeitschrift "Petri Heil" abgedruckt. Die Beschwerdegegnerin stellte daraufhin Rechnung �ber Fr. 9'933. 80 f�r die unautorisierte Verwendung dieser Bilder.
b) Am 30. Januar 1998 belangte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdef�hrer auf Fr. 9'933. 80 nebst Zins. Die Bezirksgerichtliche Kommission M�nchwilen �berwies die Streitsache am 2./18. Juni 1998 zust�ndigkeitshalber an das Obergericht des Kantons Thurgau. Gegen diesen �berweisungsbeschluss rekurrierte der Beschwerdef�hrer erfolglos beim Obergericht des Kantons Thurgau. Auf eine staatsrechtliche Beschwerde trat das Bundesgericht am 12. Februar 1999 nicht ein. Eine gegen diesen Entscheid bei der Europ�ischen Kommission f�r Menschenrechte eingelegte Beschwerde ist noch h�ngig.
c) Mit Urteil vom 6. Juli 1999 hiess das Obergericht die Klage teilweise gut und verpflichtete den Beschwerdef�hrer zur Zahlung von Fr. 2'165.-- nebst Zins. Es hielt daf�r, die vom Beschwerdef�hrer verwendeten Abbildungen stellten urheberrechtlich gesch�tzte Werke dar. Deren unautorisierte Verwendung sei widerrechtlich und berechtige die Beschwerdegegnerin zu Schadenersatz. F�r die vier Illustrationen sprach das Obergericht ein Honorar von Fr. 1'300.-- samt Zuschl�gen von Fr. 800.-- sowie Bearbeitungs- und Auswahlkosten von Fr. 65.--, insgesamt Fr. 2'165.-- zu.
d) Der Beschwerdef�hrer beantragt dem Bundesgericht mit staatsrechtlicher Beschwerde, das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau aufzuheben. Er r�gt verschiedene Verletzungen seines konventions- und bundesverfassungsrechtlichen Anspruchs auf rechtliches Geh�r und des Willk�rverbotes.
2.-a) Weil die staatsrechtliche Beschwerde nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiterf�hrt, sondern als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbst�ndiges staatsgerichtliches Verfahren er�ffnet, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Aspekt ihrer Verfassungsm�ssigkeit dient, pr�ft das Bundesgericht darin nur klar und detailliert erhobene R�gen. Zu deren tats�chlichen und rechtlichen Substanziierung hat der Beschwerdef�hrer gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht nur die als unwahr ausgegebenen Tatsachenfeststellungen zu nennen, sondern im Einzelnen darzutun, worin der dem kantonalen Gericht vorgeworfene qualifizierte Rechtsfehler liege. Eine bloss appellatorische Kritik, als ob dem Bundesgericht die allseits freie Sach- und Rechtspr�fung zuk�me, gen�gt diesen Anforderungen nicht; der Beschwerdef�hrer hat sich mit dem angefochtenen Entscheid vielmehr im Verfassungsbezug auseinanderzusetzen (vgl. BGE 125 I 71 E. 1c).
b) Der aus Art. 4 aBV abgeleitete Anspruch auf rechtliches Geh�r gibt dem Betroffenen als pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht das Recht, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zu �ussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 122 II 464 E. 4a; 119 Ia 136 E. 2c und 2d; 118 Ia 17 E. 1c, je mit Hinweisen). Dem Mitwirkungsrecht entspricht die Pflicht der Beh�rde, die Argumente und Verfahrensantr�ge der Partei entgegenzunehmen und zu pr�fen sowie die ihr rechtzeitig und formrichtig angebotenen Beweismittel abzunehmen, es sei denn, diese betr�fen eine nicht erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, �ber die streitige Tatsache Beweis zu erbringen (BGE 122 II 464 E. 4a; 119 Ia 136 E. 2c und 2d; 118 Ia 17 E. 1c, je mit Hinweisen; vgl. auch Koller, Der Geh�rsanspruch im erstinstanzlichen Zivilprozess, ZSR 105 [1986] S. 229 f., 231). Aus dem Geh�rsanspruch folgt sodann die Pflicht der urteilenden Beh�rde zur Begr�ndung ihres Entscheids. Dabei muss sie sich nicht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegen. Vielmehr kann sie sich auf die entscheidwesentlichen Punkte beschr�nken, dergestalt, dass der Betroffene sich �ber die Tragweite des Entscheides Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache anfechten kann (BGE 123 I 31 E. 2c; 121 I 54 E. 2c; 117 Ib 64 E. 4).
c) Ein Verstoss gegen das aus Art. 4 aBV abgeleitete Willk�rverbot liegt nach der Rechtsprechung nicht bereits dann vor, wenn eine andere als die vom kantonalen Gericht gew�hlte L�sung ebenfalls vertretbar oder gar vorzuziehen ist. Das Bundesgericht schreitet erst ein, wenn der angefochtene Entscheid nicht nur unrichtig, sondern schlechthin unhaltbar ist, insbesondere wenn er eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt (BGE 125 II 129 E. 5b; 122 III 130 E. 2a). Erforderlich ist zudem, dass der Entscheid im Ergebnis verfassungswidrig ist, die dazu gegebene Begr�ndung ist nicht allein ausschlaggebend (BGE 122 III 130 E. 2a). Nach der Rechtsprechung verf�llt eine Beh�rde in Willk�r, wenn sie ihrem Entscheid Tatsachenfeststellungen zugrunde legt, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen. Im Bereich der Beweisw�rdigung besitzt das Sachgericht allerdings einen weiten Ermessensspielraum. Verfassungswidrig ist daher eine Beweisw�rdigung bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder sonstwie in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�rlich ist insbesondere eine Beweisw�rdigung, welche einseitig einzelne Beweise ber�cksichtigt oder Sachvorbringen als unbewiesen annimmt, obgleich sie aufgrund des Verhaltens der Gegenpartei offensichtlich als zugestanden zu gelten h�tten (BGE 118 Ia 28 E. 1b). Dagegen reicht nicht bereits aus, dass die vom Sachgericht gezogenen Schl�sse mit der Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei nicht �bereinstimmen oder die Verfassungsinstanz bei freier Pr�fung m�glicherweise nicht zu �berzeugen verm�chten.
3.-a) Der Beschwerdef�hrer r�gt als Verletzung von Art. 6 EMRK und � 148 Abs. 2 ZPO/TG, das angefochtene Urteil sei antragswidrig nicht �ffentlich verk�ndet, sondern lediglich - und erst ein halbes Jahr nach Urteilsf�llung - am 24. Dezember 1999 in schriftlicher Form er�ffnet worden. Die R�ge ist unbegr�ndet. Die �ffentliche Verk�ndung nach Art. 6 Abs. 1 Satz 2 EMRK setzt nach der Praxis des Europ�ischen Gerichtshofes f�r Menschenrechte nicht voraus, dass das Urteilsdispositiv m�ndlich er�ffnet werden muss. Vielmehr reicht aus, dass die Entscheidungen lediglich den Verfahrensbeteiligten schriftlich zugestellt werden und der �ffentlichkeit z.B. durch Einsicht bei Gericht oder der M�glichkeit, Kopien der Entscheidung anzufordern, zug�nglich sind (Frowein/Peukert, EMRK-Kommentar, N. 119 zu Art. 6 EMRK). Nichts anderes ergibt sich aus der Prozessordnung.
� 148 Abs. 2 ZPO/TG ist �ber die Form der Urteilser�ffnung nichts zu entnehmen. Nach � 107 Abs. 1 ZPO/TG sind die Erkenntnisse m�ndlich oder schriftlich zu er�ffnen. Ein prozessualer Zwang zu m�ndlicher Urteilsverk�ndung besteht somit nicht. Im Licht von Art. 6 EMRK nicht zu beanstanden ist schliesslich eine Frist von knapp sechs Monaten zwischen Hauptverhandlung und Zustellung des schriftlich begr�ndeten Urteils (vgl. Frowein/Peukert, a.a.O., N. 153 f.).
b) Als Verletzung des Verbots willk�rlicher Beweisw�rdigung r�gt der Beschwerdef�hrer die obergerichtliche Feststellung, es sei unklar, ob auf den Illustrationen lebende oder tote K�derfische dargestellt w�rden. Zur Begr�ndung verweist er auf Ausf�hrungen im Verfahren vor Obergericht, verkennt aber damit, dass behauptete Verfassungsverletzungen nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG in der Beschwerdeschrift selbst zu substanziieren sind (Peter M�nch, in:
Geiser/M�nch [Hrsg. ], Prozessieren vor Bundesgericht,
2. Aufl. , Rz 2.57 mit Hinweisen). Auf die Willk�rr�ge ist damit ebensowenig einzutreten wie auf den Vorhalt, das Obergericht habe die aus Art. 4 aBV fliessende Begr�ndungspflicht verletzt.
c) Als weitere Verletzung der Begr�ndungspflicht r�gt der Beschwerdef�hrer, das Obergericht sei im angefochtenen Urteil auf seine Ausf�hrungen nicht eingegangen, wonach das Fischen mit lebenden K�derfischen eine extreme Tierqu�lerei darstelle. Die R�ge ist unbegr�ndet. Das Obergericht hat eingehend dargelegt, weshalb das Fischen mit lebenden Fischk�dern nicht bzw. nicht generell rechtswidrig ist. Mit Blick auf die streitbetroffenen Illustrationen erachtete es das Tierqu�lerei-Verbot als jedenfalls nicht verletzt, zumal nach seiner Auffassung unklar blieb, ob darauf lebende Fische dargestellt w�rden. Auf die weiteren Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers zur angeblich tierqu�lerischen Fangmethode mit lebenden K�derfischen brauchte das Obergericht damit nicht mehr n�her einzugehen. Im Kern beanstandet der Beschwerdef�hrer denn auch die im angefochtenen Urteil vertretene Rechtsauffassung. Diese ist infolge Berufungsf�higkeit der Streitsache im vorliegenden Verfahren allerdings nicht zu �berpr�fen (Art. 84 Abs. 2 OG). Der vom Beschwerdef�hrer erhobene Vorwurf willk�rlicher Anwendung von Bundesrecht beinhaltet dabei a fortiori denjenigen seiner Verletzung und ist vom Beschwerdeverfahren ebenfalls ausgeschlossen (Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, N. 1.6.3 und 2.2 zu Art. 43 OG).
d) Der Beschwerdef�hrer behauptet - wie schon vor Obergericht - eine Verletzung seiner Presse- und Meinungs�usserungsfreiheit.
Auf die Ausf�hrungen des Obergerichts im angefochtenen Urteil geht er jedoch nicht ein. Damit gen�gt er den Begr�ndungsanforderungen an eine Verfassungsbeschwerde nicht (E. 2a hievor). Auf die R�ge ist nicht einzutreten.
4.- Nach Auffassung des Beschwerdef�hrers hat das Obergericht verschiedene kantonale Prozessvorschriften willk�rlich angewendet. So sei der Erstrichter prozesswidrig auf die Klage eingetreten. Zudem st�tze sich die angefochtene Prozess�berweisung an das Obergericht nicht auf eine gesetzliche Grundlage.
a) Nach Darstellung des Beschwerdef�hrers beantragte die Beschwerdegegnerin nach eingeleiteter Betreibung dem Bezirksgericht M�nchwilen am 30. Januar 1998 provisorische Rechts�ffnung f�r Fr. 9'933.-- nebst Zins. Zuvor sei die Beschwerdegegnerin vom Vizepr�sidenten des Bezirksgerichts am 16. Januar 1998 auf die Unzul�nglichkeit ihrer Eingabe vom 5. Januar 1998 aufmerksam gemacht und aufgefordert worden, innert 20 Tagen eine den Anforderungen gem�ss � 138 Abs. 2 ZPO/TG gen�gende Klageschrift einzureichen. Dieser Aufforderung sei sie nicht nachgekommen. Sie habe statt einer Klageschrift ein Recht�ffnungsbegehren eingereicht. Trotzdem h�tten der Instruktionsrichter und danach das Obergericht das Verfahren fortgesetzt. Das Obergericht habe der Beschwerdegegnerin am 16. Oktober 1999 erneut eine Frist zur Klageverbesserung angesetzt, statt auf die Klage nicht einzutreten.
Die daraufhin am 6. November 1998 eingereichte Rechtsschrift sei versp�tet und damit unbeachtlich.
Ob der Vorhalt nicht bereits am Novenverbot scheitert, kann offenbleiben. Eine willk�rliche Anwendung kantonaler Prozessvorschriften ist jedenfalls nicht auszumachen.
Wohl wird in der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 30. Januar 1998 um provisorische Rechts�ffnung nachgesucht. Ein eigentlicher Rechts�ffnungstitel wurde jedoch nicht pr�sentiert, sondern mit Verurkundung einer Rechnung und mit dem Hinweis auf die unautorisierte Verwendung von Bildern durch den Beschwerdef�hrer bloss die Hintergr�nde der Forderung genannt. Zudem hatte die Beschwerdegegnerin einen Vermittlungsvorstand veranlasst, was f�r im Summarium durchzuf�hrende Rechts�ffnungsverfahren nicht erforderlich gewesen w�re (� 43 Abs. 1 Ziff. 2 ZPO/TG i.V.m. � 175 Ziff. 3 ZPO).
Es stand ihr �berdies frei, die Beseitigung des Rechtsvorschlages auf dem ordentlichen Prozessweg zu verlangen (Art. 79 Abs. 1 SchKG). Die Anhandnahme des Begehrens vom 30. Januar 1998 als Forderungsklage im ordentlichen Verfahren erweist sich keineswegs als willk�rlich oder konventionswidrig.
Von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden ist auch, dass das Obergericht die Beschwerdegegnerin zur Nachbesserung der beim Bezirksgericht M�nchwilen eingereichten Klageschrift aufforderte. � 138 Abs. 4 ZPO/TG verbietet nicht, eine fristgerecht verbessert eingereichte, jedoch den Anforderungen gem�ss � 138 Abs. 2 ZPO noch immer nicht gen�gende Klageschrift zur abermaligen Verbesserung an den Kl�ger zu retournieren.
b) Die Rekurskommission des Obergerichts sch�tzte den Entscheid der bezirksgerichtlichen Kommission M�nchwilen, mit welchem die Streitsache zust�ndigkeitshalber an das Obergericht �berwiesen worden war. Zur Begr�ndung f�hrte sie aus, die Thurgauer Prozessordnung kenne zwar das Institut der Prozess�berweisung nicht. Ein solches �berweisungsverfahren finde allerdings nur statt, wenn ein Gericht den Prozess wegen �rtlicher Unzust�ndigkeit nicht an die Hand nehme, nicht aber, wenn - wie vorliegend - einzig die Weisung beim sachlich unzust�ndigen Gericht eingereicht worden sei.
Diesfalls m�ssten gem�ss einer obergerichtlichen Weisung vom 31. M�rz 1942 die Rechtsvorkehren einer Partei an die zust�ndige Stelle weitergeleitet werden.
Diese Auffassung ist von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers kann sich die �berweisung oder Weiterleitung der Streitsache an das sachlich unstreitig zust�ndige Obergericht auf die von ihm zitierte Weisung abst�tzen. Dass die Prozessordnung eine derartige �berweisung ausschliessen w�rde, ist weder ersichtlich noch dargetan. Die Verweise auf die Z�rcherische Prozessordnung und -praxis sind dabei unbehelflich. Willk�r kann nicht darin liegen, dass das sachlich zust�ndige Gericht die bei einer zwar unzust�ndigen Beh�rde, im �brigen aber prozesskonform eingereichten Klage materiell entscheidet.
Eine Verfassungsverletzung w�re allenfalls damit zu begr�nden, dass der Beschwerdef�hrer als Folge der prozesswidrigen Klageeinleitung mit zus�tzlichen Kosten belastet worden w�re. Solche oder andere Nachteile sind aber nicht behauptet.
Dass der Beschwerdef�hrer im Rekursverfahren gegen den �berweisungsentscheid unterlegen ist und mit Prozesskosten belastet wurde, liegt in der erfolglosen Einlegung eines Rechtsmittels begr�ndet, nicht aber in der �berweisung der Streitsache an die zust�ndige Instanz.
5.-Der Beschwerdef�hrer r�gt die Schadensermittlung durch das Obergericht als willk�rlich. Dieses habe zu Unrecht den von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Bild-Agenturen (SAB) f�r Kunden- und Mitgliederzeitschriften empfohlenen Tarif f�r Bildhonorare angewendet, statt denjenigen f�r Tages- und Wochenzeitschriften. Der angefochtene Schluss beruhe zudem auf willk�rlichen Feststellungen.
a) Die Frage nach Entstehung und Ausmass eines Schadens ist tats�chlicher Natur und der Willk�rpr�fung im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde zug�nglich. Eine Frage der Rechtsanwendung ist hingegen, ob die kantonale Vorinstanz vom richtigen Schadensbegriff ausgegangen ist und auf zul�ssige Berechnungsgrunds�tze abgestellt hat (BGE 123 III 241 E. 3a; Messmer/Imboden, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Ziff. 98 S. 135). Soweit der Beschwerdef�hrer die Schadensbestimmung des Obergerichts nach dem f�r Kunden- und Mitgliederzeitschriften geltenden Verbandstarif kritisiert, r�gt er die im angefochtenen Urteil verwendete Methode der Schadensberechnung. Damit ist er im vorliegenden Verfahren nicht zu h�ren (vgl. E. 3c hievor).
b) Das Obergericht begr�ndet seinen Schluss, beim Vereinsorgan "VgT-Nachrichten" handle es sich um eine Kunden- oder Mitgliederzeitschrift und nicht um eine Tages- oder Wochenzeitung damit, dass die "VgT-Nachrichten" nicht am Kiosk erh�ltlich seien, sondern unter den Mitgliedern und G�nnern des VgT gestreut w�rden, dass sie sich als Mitteilungsorgan des Vereins pr�sentierten, und dass sie zweimonatlich erschienen. Diese Feststellungen gibt der Beschwerdef�hrer nicht als willk�rlich aus. Er zieht aus ihnen lediglich einen von der obergerichtlichen Auffassung abweichenden Schluss und will einen anderen Tarif - denjenigen f�r Zeitungen - auf die Schadensberechnung angewendet wissen.
Wie dargelegt, beschl�gt diese Schlussfolgerung Bundesrecht und ist im vorliegenden Verfahren nicht zu �berpr�fen.
Inwieweit das Obergericht bei der Tatsachenfeststellung das rechtliche Geh�r verletzt oder sonstwie Verfassungsrechte des Beschwerdef�hrers verletzt haben sollte, wird in der Beschwerde nicht substanziiert. Entsprechend ist auf diesen Vorhalt nicht weiter einzutreten.
6.- a) Das Obergericht hat das Verschulden des Beschwerdef�hrers als weitere Haftungsvoraussetzung bejaht.
Es hielt daf�r, der Beschwerdef�hrer h�tte sich um die Rechte an den Abbildungen bem�hen oder die beanstandeten Fangmethoden selber illustrieren k�nnen. Nach Auffassung des Beschwerdef�hrers hat das Obergericht ein Verschulden bejaht, ohne prozesskonform vorgetragene Umst�nde zu w�rdigen. Damit sei es in Willk�r verfallen und habe seinen Geh�rsanspruch verletzt. Allerdings legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, welche Beweise unber�cksichtigt geblieben sein sollen. Ebensowenig substanziiert er den Willk�rvorwurf (vgl. E. 2a hievor).
Ob das Obergericht gest�tzt auf die relevierten Umst�nde zu Recht ein Verschulden des Beschwerdef�hrers bejaht hat, ist - da Rechtsfrage - nicht im vorliegenden Verfahren zu pr�fen. Eine Verfassungsverletzung scheidet jedenfalls aus.
b) Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer die vom Obergericht gesprochene Pateientsch�digung von Fr. 2'100.-- als nicht vertretbar. Nach seiner Auffassung hat das Obergericht den Anwaltstarif willk�rlich angewendet.
Gem�ss � 2 Abs. 1 Anwaltstarif (AT) betr�gt die Grundgeb�hr f�r die F�hrung eines ordentlichen Prozesses bei einem Streitwert von Fr. 8'000.-- bis Fr. 15'000.-- Fr. 2'000.-- bis Fr. 3'000.--. Nach � 2 Abs. 2 AT bemisst sich die Geb�hr innerhalb des tarifarischen Rahmens nach dem notwendigen Zeitaufwand sowie nach der Bedeutung und der Schwierigkeit der Sache. Zuschl�ge zwischen 10 bis 40 % werden f�r zus�tzliche Verhandlungen oder an deren Stelle angeordnete Schrifts�tze gew�hrt (� 3 lit. a AT). Dem Verfahren lag ein Streitwert von Fr. 9'933. 80 zugrunde. Mit Ausnahme der vor dem unzust�ndigen Bezirksgericht eingeholten Klageantwort hatte der Beschwerdef�hrer keine zus�tzlichen Schrifts�tze zu verfassen oder - zus�tzlich zur Hauptverhandlung vor Obergericht - weiteren Verhandlungen beizuwohnen.
Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers bot die Streitsache auch keine besonderen Rechtsprobleme. Wenn das Obergericht deshalb - unter Ber�cksichtigung des vor Bezirksgericht M�nchwilen zus�tzlich entstandenen Aufwandes - die Entsch�digung auf Fr. 2'100.-- festsetzte, ist ihm jedenfalls keine Willk�r vorzuwerfen.
7.- Die staatsrechtliche Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Da keine Vernehmlassung eingeholt wurde, ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen.