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Timestamp: 2016-10-26 02:18:27
Document Index: 230866786

Matched Legal Cases: ['Art. 190', 'Art. 77', 'Art. 176', 'Art. 190', 'BGE', 'Art. 77', 'Art. 190']

4A_574/2009 (04.02.2010)
vertreten durch Rechtsanw�ltin Monica Dairatani,
Agen?ia X.________,
Beschwerde gegen den Entscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 9. April 2008.
dass das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Entscheid vom 9. April 2008 nicht auf die Berufung der Beschwerdef�hrerin gegen das Urteil der Berufungskommission der rum�nischen Anti-Doping-Agentur vom 25. Januar 2008 eingetreten ist;
dass die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht zwei undatierte, am 11. November 2009 bzw. 17. Dezember 2009 der rum�nischen Post �bergebene Eingaben einreichte, aus denen sich ergibt, dass sie den Entscheid des TAS beim Bundesgericht anfechten will;
dass den Akten keine Empfangsbescheinigung entnommen werden kann, sich aus einer am 29. April 2008 beim TAS eingegangenen Eingabe der Beschwerdef�hrerin jedoch ergibt, dass die Beschwerdef�hrerin jedenfalls vor diesem Datum vom angefochtenen Entscheid Kenntnis erhalten hatte;
dass aus den nachfolgenden Gr�nden aber letztlich offen gelassen werden kann, ob die am 11. bzw. 17. Dezember 2009 der rum�nischen Post �bergebene Beschwerdeschrift dem Bundesgericht fristgerecht eingereicht wurde;
dass im Bereich der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit die Beschwerde in Zivilsachen unter den Voraussetzungen der Art. 190-192 IPRG zul�ssig ist (Art. 77 Abs. 1 BGG);
dass sich der Sitz des Schiedsgerichts vorliegend in Lausanne befindet, die Parteien im relevanten Zeitpunkt weder ihren Sitz bzw. Wohnsitz noch ihren gew�hnlichen Aufenthalt in der Schweiz hatten und die Parteien die Bestimmungen des 12. Kapitels des IPRG nicht schriftlich ausgeschlossen haben, weshalb diese zur Anwendung gelangen (Art. 176 Abs. 1 und 2 IPRG);
dass gegen internationale Schiedsentscheide allein die R�gen zul�ssig sind, die in Art. 190 Abs. 2 IPRG abschliessend aufgez�hlt sind (BGE 134 III 186 E. 5 S. 187; 128 III 50 E. 1a S. 53; 127 III 279 E. 1a S. 282);
dass das Bundesgericht nach Art. 77 Abs. 3 BGG nur die R�gen pr�ft, die in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden sind;
dass die Beschwerdef�hrerin lediglich pauschal die Verletzung ihres "Verteidigungsrechts" ("right to defense") r�gt, ohne aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz dadurch eine Rechtsverletzung im Sinne der in Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgesehenen R�gegr�nde begangen h�tte;
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport schriftlich mitgeteilt.