Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=09.02.2011&Aktenzeichen=B%206%20KA%205/10%20R
Timestamp: 2019-06-18 19:47:55
Document Index: 177434038

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 123', '§ 106', '§ 106', '§ 123', '§ 75', '§ 106']

BSG, 09.02.2011 - B 6 KA 5/10 R - dejure.org
https://dejure.org/2011,5772
BSG, 09.02.2011 - B 6 KA 5/10 R (https://dejure.org/2011,5772)
BSG, Entscheidung vom 09.02.2011 - B 6 KA 5/10 R (https://dejure.org/2011,5772)
BSG, Entscheidung vom 09. Februar 2011 - B 6 KA 5/10 R (https://dejure.org/2011,5772)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2011,5772) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Wirtschaftlichkeitsprüfung - Arzneikostenregress - unzulässige Arzneimittelverordnungen - Klageantrag - Auslegung - Einzelpraxis - Gemeinschaftspraxis
Sozialgerichtliches Verfahren; Auslegung eines Klageantrags durch Revisionsgericht; notwendige Beiladung des Mitglieds einer Gemeinschaftspraxis; Wirtschaftlichkeitsprüfung; Adressat eines Arzneikostenregresses bei einer Gemeinschaftspraxis; Krankenkasse ...
§ 75 Abs 2 SGG, § 123 SGG, § 106 Abs 2 SGB 5
Beiladung des berechtigten und verpflichteten Mitglieds einer Gemeinschaftspraxis als Gesamtschuldner für die Gemeinschaftspraxis bei dessen persönlicher Haftung ist notwendig; Notwendigkeit der Beiladung des berechtigten und verpflichteten Mitglieds einer Gemeinschaftspraxis als Gesamtschuldner für die Gemeinschaftspraxis bei dessen persönlicher Haftung; Wirtschaftlichkeitsprüfung in der vertragsärztlichen Versorgung; Regress wegen der Verordnung des zu den Immunglobulinen zählenden Arzneimittels Polyglobin
SGB V § 106 Abs. 2; SGG § 123; SGG § 75 Abs. 2
Regressbescheid gegenüber BAG gilt auch gegenüber einzelnem Arzt
Bei Regressansprüchen gilt das "Verursacher-Prinzip"
SG Berlin, 22.03.2006 - S 83 KA 185/03
BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 27/09 B
Danach ist jedes Mitglied der BAG berechtigt, Forderungen, die gegenüber der BAG geltend gemacht werden, wahlweise zusammen mit seinen Praxispartnern gemeinschaftlich oder allein abzuwehren (BSG Urteil vom 8.12.2010 - B 6 KA 38/09 R -, MedR 2011, 823, Juris RdNr 25; BSG Urteil vom 9.2.2011 - B 6 KA 5/10 R -, USK 2011-10, Juris RdNr 23;… BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 26 RdNr 16) .
Bei sachgerechter Auslegung dieses Bescheides, die auch dem Revisionsgericht möglich ist (vgl BSG vom 9.2.2011 - B 6 KA 5/10 R - RdNr 17 mwN) , will die Beklagte dem Kläger damit aufgeben, sich während der Zeiten des Notdienstes nicht von dem Gelände der zentralen Notfallpraxis zu entfernen und sich nicht etwa (doch) in seiner Privatwohnung aufzuhalten.
Im Zweifel wird dieser den Antrag stellen wollen, der ihm am besten zum Ziel verhilft, wobei anzunehmen ist, dass er alles zugesprochen haben möchte, was ihm aufgrund des Sachverhalts zustehen kann (z.B. BSG, Urteile vom 13. März 1991 - 6 RKa 20/89 - und 9. Februar 2011 - B 6 KA 5/10 R -, beide in juris).
Die Klägerin benennt zwar eine konkrete Entscheidung des BSG (Urteil vom 9.2.2011 - B 6 KA 5/10 R - Juris RdNr 12), von der das LSG abgewichen sei.
LSG Sachsen-Anhalt, 06.10.2011 - L 2 AS 292/11
Grundsicherung für Arbeitsuchende: Ermittlung des Wertes einer Beschwer bei …
Deshalb ist auch anzunehmen, dass alles beantragt wird, was dem Leistungsberechtigten aufgrund des Sachverhalts zustehen kann (vgl. BSG v. 09.02.2011 - B 6 KA 5/10 R - Juris Rn. 11, 12;… BSG v. 24.02.2011 - B 14 AS 49/10 R - Juris Rn. 12, 14).
Dabei ist anzunehmen, dass alles beantragt wird, was dem Leistungsbezieher aufgrund des Sachverhalts zustehen kann (BSG, Urteil vom 9. Februar 2011, B 6 KA 5/10 R, (11, 12); Urteil vom 24. Februar 2011, B 14 AS 49/10 R (12,14), juris).