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Timestamp: 2018-12-10 08:11:38
Document Index: 350396416

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 87', '§ 43', '§ 3', '§ 43', '§ 43', '§ 43']

Alltagsbetreuer - Altenpflegeberufe - Ausbildung mit Zukunft
Alltagsbetreuerin / Alltagsbetreuer
Alltagsbetreuer/innen sind in Stationären Pflege-Einrichtungen, in Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen, in Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Seniorenwohnanlagen sowie in der häuslichen Pflege tätig. Sie erbringen eine pflegenahe Dienstleistung und eine qualifizierte Alltagsbegleitung für die Bewohner bzw. die Gäste. Die Alltagsbetreuer werden von Fachkräften angeleitet.
Seit dem Jahr 2008 gibt es verschiedene Ausbildungsmodelle als auch verschiedene Abschlussbezeichnungen (z.B. Alltagsbetreuer, Alltagsbegleiter, Betreuungskräfte, Servicekraft).
Die Mindestqualifikation orientiert sich nach den Richtlinien des § 43 b SGB XI (vormals § 87 b SGB XI). Danach muss eine Qualifizierungsmaßnahme zumindest aus drei Modulen bestehen (Basiskurs, Betreuungspraktikum und Aufbaukurs) und hat einen Gesamtumfang von mindestens 160 Unterrichtsstunden sowie ein zweiwöchiges Betreuungspraktikum.
eine ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes,
Voraussetzungen für die Mindestqualifikation nach den Richtlinien des § 43 b SGB XI
(Auszug aus § 3 ,,Anforderung an die Betreuungskräfte'' aus Betreuungskräfte-Rl vom 19. August 2008 in der Fassung vom 29.12.2014)
Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die begleitende Unterstützung von Menschen, die bei Alltagsverrichtungen und der Gestaltung des persönlichen Lebensumfeldes Hilfe benötigen.
° Schüler/innen ohne Hauptschulabschluss erwerben diesen mit bestandener Abschlussprüfung.
Ausbildungsziel für die Mindestqualifikation nach den Richtlinien des § 43 b SGB XI:
Den zu Betreuenden soll durch mehr Zuwendung, zusätzliche Betreuung und Aktivierung eine entsprechende Wertschätzung entgegengebracht, sowie der Austausch mit anderen Menschen und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht werden.
Ca. zwei Fünftel theoretische Ausbildung in der Berufsfachschule für Alltagsbetreuung
(z.B. haushaltsnahe Dienstleistung, Aktivierung, rechtliche Rahmenbedingungen)
Ausbildungsinhalte bei der Mindestqualifikation nach den Richtlinien des § 43 b SGB XI:
100 Stunden Basiskurs Betreuungsarbeit in Stationären Pflege-Einrichtungen ( z.B. Grundkenntnisse der Kommunikation, Grundkenntnisse über Demenzerkrankungen, Grundkenntnisse der Pflege und Pflegedokumentation). Zwei Wochen Betreuungspraktikum in einer Stationären Pflege-Einrichtung und 60 Stunden Aufbaukurs in der Betreuungsarbeit in der Stationären Pflege-Einrichtung (z.B. Vertiefen der Kenntnisse, Rechtskunde, Beschäftigungsmöglichkeiten und Freizeitgestaltung für Menschen mit Demenzerkrankungen)
Für die Mindestqualifikation nach den Richtlinien des § 43 b SGB XI werden Kursgebühren fällig (ca. zwischen € 900,00 und € 1.500,00).