Source: http://www.steuerlex.de/albert/lexika.html?id=155&i=j&lexikon=S&no_body=0
Timestamp: 2018-06-20 15:11:34
Document Index: 379240595

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 52', 'Art. 66', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 5']

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Nach Wirksamwerden des BilMoG entfällt die sogenannte umgekehrte Maßgeblichkeit (§ 5 Abs. 1 Satz 2 EStG n. F.). Ab wann diese neue Vorschrift wirksam wird, ist in § 52 EStG nicht geregelt. Aus dem Zusammenhang mit der korrespondierenden Änderung im handelsrechtlichen Teil des BilMoG ergibt sich, dass in Jahresabschlüssen für nach dem 31.12.2009 beginnende Wirtschaftsjahre (Art. 66 Abs. 3 EGHGB) die degressive Abschreibung in der Steuerbilanz nicht mehr von einer übereinnstimmenden Methodenwahl in der Handelsbilanz abhängt. Wird dann zum Beispiel in der Handelsbilanz arithmetisch-degressiv und in der Steuerbilanz geometrisch-degressiv nach § 7 Abs. 2 EStG abgeschrieben, bleibt die Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG in der Steuerbilanz wirksam, solange § 7 Abs. 2 EStG in Kraft bleibt. Voraussetzung für die degressive Abschreibung in der Steuerbilanz in den Jahresabschlüssen für nach dem 31.12.2009 beginnende Wirtschaftsjahre ist jedoch, dass die hiernach abgeschriebenen Wirtschaftsgüter in besondere, laufend zu führende Verzeichnisse aufgenommen werden und in den Verzeichnissen der Tag der Anschaffung oder Herstellung, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die Vorschrift des ausgeübten steuerlichen Wahlrechts (hier also § 7 Abs. 2 und 3 EStG) und die vorgenommenen Abschreibungen nachgewiesen werden (§ 5 Abs. 1 Satz 2 und 3 EStG n. F.).
Abschreibungsmethode und Abschreibungssätze
Lage des Gebäudes im Inland.