Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/269
Timestamp: 2019-09-24 09:41:04
Document Index: 356905154

Matched Legal Cases: ['§ 269', '§ 270', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§269', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 269', '§ 91', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 99', '§ 99', '§ 91', '§ 269', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§ 91', 'BGH', 'BGH', '§ 269', '§ 91', '§ 269', '§ 696', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§ 269', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', '§ 91', '§ 91', 'BGH', '§ 269', '§494', '§269', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§269', 'BGH', '§91', '§91', '§ 269', '§ 269', 'BGH', '§269', 'BGH', '§ 269', '§ 256', 'BGH', '§ 256', 'BGH', '§ 269', '§ 696', 'BGH', '§ 269', '§ 696', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§ 494', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§269', 'BGH', '§ 269', '§ 91', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§ 269', '§ 269', 'BGH', '§ 269', '§ 269', '§269', 'BGH', '§ 269', '§ 269', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 269', '§ 271', '§ 234', '§ 344', '§ 309', 'BGH', '§ 269', '§ 344', '§ 269', '§ 344', 'BGH', '§ 269', '§ 269', '§ 269', '§ 305', '§ 269', '§ 269', '§ 269', '§ 269', '§ 269', '§ 269', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', '§ 271', 'BGH', '§ 269', '§ 16', '§ 364', 'BGH', '§ 364']

§ 269 ZPO: Klagerücknahme
§ 270 ZPO
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. TEIL XZR 50/14 Bei einem gewillkürten Parteiwechsel auf Beklagtenseite ist zudem Voraussetzung für das Ausscheiden des bisherigen Beklagten aus dem Rechtsstreit entsprechend § 269 Abs. 1 ZPO von Beginn der mündlichen Verhandlung zur Hauptsache an dessen Zustimmung (vgl. BGH, Urteil vom 10. November 1980 - II ZR 96/80, NJW 1981, 989).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2016, Az. XII ZB 578/14 § 269 ZPO kann ebenso wie die nach mündlicher Verhandlung erforderliche Einwilligung der Gegenseite konkludent erklärt werden (BGH Urteil vom 22. Mai 1989 -VIII ZR 129/88 - NJW-RR 1989, 1276, 1277; OLG Koblenz Urteil vom 11. Juli 2002 - 5 U 291/01 - juris Rn. 6 ff.; MünchKommZPO/Becker-Eberhard 4. Aufl. §269 Rn. 19 u. 29).
BGH, URTEIL vom 3.4.2015, Az. IV ZR 498/14 Eine beiderseitige Erledigungserklärung war auch nach Urteilsverkündung während des Laufs der Revisionsfrist möglich; das Berufungsurteil ist insoweit entsprechend § 269 Abs.3 Satz 1 Halbsatz 2 ZPO wirkungslos (vgl. BGH, Beschluss vom 1. Februar 1995 -VIII ZB 53/94, NJW 1995, 1095 unter 1 b).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2015, Az. VI ZB 36/14 8	bb)	Im	Falle	der	Rücknahme des Antrags auf Durchführung einer Be- weisaufnahme im selbständigen Beweisverfahren hat - was das Beschwerdegericht ebenfalls noch zutreffend erkannt hat - die Kosten dieses Verfahrens in entsprechender Anwendung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO grundsätzlich der Antragsteller zu tragen (BGH, Beschlüsse vom 7. Dezember 2010 -VIIIZB 14/10, NJW 2011, 1292 Rn. 10 ff.; vom 10. März 2005 -VII ZB 1/04, NJW-RR 2005, 1015).
OLG München, Beschluss vom 1.1.2015, Az. 34 AR 77/12 9 Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH MDR 1987, 735; bestätigt von BGH NJW-RR 2014, 248) betrifft Fälle der Zurücknahme oder Ablehnung; sie sind schon deshalb auf die vorliegende Konstellation nicht übertragbar, weil bei positiver Bestimmungsentscheidung eine Parallele zu § 269 Abs.3 ZPO bzw. § 91 ZPO nicht gezogen werden kann.
BGH, URTEIL vom 2.9.2014, Az. X ZR 35/11 126	Im Fall eines vom Kläger ausgehenden Beklagtenwechsels hat der Kläger allerdings entsprechend § 269 Abs.3 ZPO die Kosten zu tragen, die dem ausscheidenden Beklagten bis zu seinem Ausscheiden entstanden sind (BGH, Beschluss vom 19. Oktober 2006 -VZB 91/06, NJW 2007, 769 Rn. 7; Urteil vom 16. Dezember 2005 -VZR 230/04, NJW 2006, 1351 Rn. 24).
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.2014, Az. II ZB 22/13 § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO selbst zu tragen, wenn die beklagte Gesellschaft sich im Vergleich nur verpflichtet hat, die Kosten des Klägers zu übernehmen (BGH, Beschluss vom 18. Juni 2007 - II ZB 23/06, ZIP 2007, 1337 Rn. 9; vgl. auch BGH, Beschluss vom 15. Juni 2009 - II ZB 8/08, ZIP 2009, 1538 Rn. 12 und Beschluss vom 14. Juni 2010 - II ZB 15/09, ZIP 2010, 1771 Rn. 9 zu der damit korrespondierenden Kostentragungspflicht des die Klage zurücknehmenden Klägers gegenüber dem Nebenintervenienten der beklagten Gesellschaft).
BGH, URTEIL vom 4.6.2014, Az. I ZR 249/12 Wäre ein prozessualer Kostenerstattungsanspruch gegeben, den die Klägerin auch infolge der entsprechend § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO ergangenen Kostengrundentscheidung des Berufungsgerichts im Verfahren der einstweiligen Verfügung vom 14. März 2007 durchsetzen könnte, bestünde - weil es sich bei dem Kostenfestsetzungsverfahren um ein einfacheres Verfahren handelt - für die Durchsetzung eines materiellrechtlichen Kostenerstattungsanspruchs im ordentlichen Verfahren kein Rechtsschutzbedürfnis (BGH, Urteil vom 13. April 1989 - IX ZR 148/88, WRP 1989, 514, 515).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2014, Az. X ZR 25/13 -8- die Kostengrundentscheidung wegen Klagerücknahme gemäß § 269 Abs.3 Satz 1 ZPO wirkungslos wird oder ob - ebenso wie bei einer teilweisen Abänderung der Kostengrundentscheidung in der Berufungsinstanz (dazu BGH, Beschluss vom 20. Dezember 2005 - X ZB 7/05, NJW 2006, 1140 Rn. 3) - derjenige Teil der erstinstanzlichen Kosten, die eine Partei nach beiden Kostengrundentscheidungen zu tragen hat, weiterhin vom Zeitpunkt des Eingangs des ursprünglichen Kostenfestsetzungsantrags an zu verzinsen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2014, Az. IV ZR 235/11 Diese Regelung geht der gesetzlichen Regelung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO vor (BGH, Beschluss vom 24. Juni 2004 - VII ZB 4/04, NJW-RR 2004, 1506).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2014, Az. IV ZR 320/13 Diese Regelung geht nicht nur der gesetzlichen Regelung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO (dazu BGH, Beschluss vom 24. Juni 2004 - VII ZB 4/04, NJW-RR 2004, 1506), sondern auch derjenigen der §§ 565, 516 Abs.3 ZPO vor.
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2013, Az. IV ZR 223/13 Diese Regelung geht der gesetzlichen Regelung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO vor (BGH, Beschluss vom 24. Juni 2004 - VII ZB 4/04, NJW-RR 2004, 1506).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2013, Az. VIII ZB 17/12 6	b)	§ 99 Abs. 1 ZPO steht allerdings - über die in § 99 Abs. 2, § 91a Abs. 2, § 269 Abs. 5 ZPO genannten Ausnahmen hinaus - der Einlegung eines Rechtsmittels nicht entgegen, wenn eine Kostenentscheidung zu Lasten eines nicht am Rechtsstreit beteiligten Dritten ergangen ist (BGH, Urteile vom 24. Juni 1987 - IVb ZR 5/86, NJW 1988, 49 unter 3 a; vom 21. Oktober 1958 -1 ZR 128/57, NJW 1959, 291 unter II; vom 18. November 1982 - III ZR 113/79, NJW 1983, 883 unter II 1), es an einer Hauptsacheentscheidung fehlt (BGH, Urteil vom 18. November 1963 -VII ZR 182/62, BGHZ 40, 265, 270) oder den Parteien der Erlass der Kostenentscheidung vorenthalten wurde (BGH, Urteil vom 21. Oktober 1958-1 ZR 128/57, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.1.2011, Az. VIII ZR 80/10 -7- riell-rechtlichen Rechtslage rückgängig gemacht werden, die der vom Gesetzgeber gewollten und in § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO kostenrechtlich vollzogenen Fiktion zuwiderläuft (vgl. BGH, Urteil vom 19. Oktober 1994 -1 ZR 187/92, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.1.2011, Az. VIII ZR 80/10 Gleiches gilt für den abweichend geregelten Sonderfall des § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO (dazu BT-Drucks. 14/4722 S. 81; vgl. auch BGH, Beschluss vom 27. Oktober 2003 - II ZB 38/02, NJW 2004, 223 unter II 2).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2010, Az. VIII ZB 14/10 Sie ist aber regelmäßig in eine (wirksame) Antragsrücknahme mit der Kostenfolge entsprechend § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO umzudeuten, wenn nach dem Willen des Antragstellers das selbständige Beweisverfahren endgültig beendet werden soll (BGH, Beschluss vom 14. Oktober 2004 -VIIZB 23/03, aaO; Senatsbeschluss vom 21. September 2010 - VIII ZB 73/09, aaO; vgl. ferner OLG Hamm, NZBau 2005, 696, 697).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2010, Az. VIII ZB 14/10 Kann kein Hauptsacherechtsstreit anhängig gemacht werden, in dem diese Kostenfolge ausgesprochen werden kann, und haben sich die Parteien nicht über die Kostenverteilung geeinigt, ist über die Kostentragungspflicht nach § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO auf Antrag ausnahmsweise im selbständigen Beweisverfahren zu befinden (BGH, Beschluss vom 14. Oktober 2004 - VII ZB 23/03, aaO mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2010, Az. VIII ZB 14/10 Der Bundesgerichtshof hat daher damals offen gelassen, ob zu Lasten des Antragstellers auch dann im selbständigen Beweisverfahren eine Kostenentscheidung entsprechend § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO zu treffen ist, wenn die Rücknahme auf einem Ereignis beruht, das das Interesse des Antragstellers an der Beweiserhebung entfallen lässt (BGH, Beschluss vom 14. Oktober 2004 -VII ZB 23/03, aaO unter III 3 c, unter Hinweis auf OLG Hamburg, MDR 1998, 242).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2010, Az. VIII ZB 73/09 Eine einseitige Erledigungserklärung ist im selbständigen Beweisverfahren nicht zulässig; sie ist regelmäßig in eine Antragsrücknahme mit der Kos- tenfolge entsprechend § 269 Abs.3 ZPO umzudeuten (BGH, Beschluss vom 14. Oktober 2004 - VII ZB 23/03, NZBau 2005, 42 Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 4.0.2010, Az. Xa ZR 66/07 Die Rücknahme des Beitritts kann danach nicht anders behandelt werden als die Rücknahme der Klage durch den Streitgenossen (§269 Abs.3 Satz 2 ZPO; vgl. BGH, Urt. v. 10.9.2009 -XaZR 130/07 aaO; Beschl. v. 17.1.1995 - X ZR 118/94, GRUR 1995, 394 - Aufreißdeckel).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2009, Az. XII ZB 152/09 16	Dabei wird u.a. darauf abgestellt, dass der Rechtsstreit gemäß § 269 Abs.3 Satz 1 ZPO nach Klagrücknahme als nicht anhängig geworden anzusehen sei, so dass eine Rechtsverteidigung nicht mehr möglich sei (vgl. OLG Hamburg aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2009, Az. XII ZB 152/09 21	Zwar weist die Gegenauffassung zutreffend darauf hin, dass mit der Klagrücknahme der Rechtsstreit gemäß § 269 Abs.3 Satz 1 ZPO als nicht anhängig bzw. rechtshängig geworden anzusehen sei (vgl. etwa OLG Hamburg OLGR 1997, 13).
BGH, URTEIL vom 4.8.2009, Az. Xa ZR 130/07 Nach der Beendigung der Nebenintervention sind ihr entsprechend § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO die bis zu ihrem Ausscheiden entstandenen Kosten anteilig aufzuerlegen (vgl. BGH, Beschl. v. 17.1.1995 -XZR 118/94, GRUR 1995, 394 - Aufreißdeckel).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2009, Az. VIII ZB 7/08 4	1. Allerdings hat das Beschwerdegericht rechtsfehlerhaft unbeachtet gelassen, dass eine Rechtsbeschwerde gegen eine Kostenentscheidung nach § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO nicht aus materiell-rechtlichen Gründen zugelassen werden darf, da es nicht Zweck einer solchen Kostenentscheidung ist, Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung zu klären oder das Recht fortzubilden, soweit es um Fragen des materiellen Rechts geht (vgl. BGH, Beschluss vom 7. Oktober 2008 -XI ZB 24/07, WM 2008, 2201, Tz. 9 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2009, Az. VIII ZB 70/07 Das Gesetz macht die Rechtsfolgenbelehrung nicht davon abhängig, ob die betroffene Partei anwaltlich vertreten oder beraten ist (vgl. zu § 269 ZPO aF: BGHZ 88, 180, 184).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2008, Az. IX ZB 232/08 Auch die Entstehung des prozessualen Kostenerstattungsanspruchs erfordert - abgesehen von dem Ausnahmetatbestand des § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO - ein Prozessrechtsverhältnis, also die Rechtshängigkeit eines prozessualen Anspruchs einer Partei gegen die andere (BGH, Urt. v. 6. Dezember 1974 -VZR 86/73, WM 1975, 97, 98; v. 21. April 1988 - IX ZR 191/87, NJW 1988, 3204, 3205; Musielak/Wolst, aaO Rn. 14 vor § 91; Ganter FS Merz, S. 105, 106 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2008, Az. IX ZB 232/08 Da der Kostenerstattungsanspruch mit der Rechtshängigkeit und folglich der Zustellung der Klage aufschiebend bedingt durch eine mindestens vorläufig vollstreckbare Kostengrundentscheidung entsteht (BGH, Urt. v. 22. Mai 1992 -VZR 108/91, NJW 1992, 2575; Ganter, aaO), handelt es sich bei dem Kostenerstattungsanspruch des Beklagten aus § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO wegen der erst nach Insolvenzeröffnung bewirkten Klagezustellung um einen Neuerwerb (vgl. Stein/Jonas/Bork, aaO Rn. 15 Fn.34 vor § 91).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.7.2008, Az. 4b O 17/08 Die Regelung des § 269 Abs.3 S. 2 ZPO findet auch keine (entsprechende) Anwendung im Falle einer Antragsbeschränkung nach Abschluss des Mahnverfahrens und Abgabe des Verfahrens an das Streitgericht; denn die Zurücknahme auf Durchführung des streitigen Verfahrens steht der Klagerücknahme nicht gleich, da durch die Antragsrücknahme – anders als im Fall der Klagerücknahme – der Rechtsstreit nicht endgültig beendet wird, wie die Regelung des § 696 Abs.4 S. 3 ZPO zeigt (BGH NJW-RR 2006, 201, 201 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2007, Az. VII ZB 85/06 -5- 11	Die Kostenregelung in einem Vergleich geht der gesetzlichen Regelung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO vor (BGH, Beschluss vom 24. Juni 2004 - VII ZB 4/04, ZfBR 2004, 783, 784 = NJW-RR 2004, 1506 m.w.N.).
LG Bonn, Beschluss vom 1.5.2007, Az. 6 T 143/07 18Eine vom Gesetzgeber unbeabsichtigte Regelungslücke, die eine entsprechende Anwendung von § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO ermöglichen könnte, liegt jedenfalls nicht vor; die Vorschrift des § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO ist als Ausnahmevorschrift einer erweiternden Auslegung nicht zugänglich (BGH Beschl.v. 06.07.2005 –IV ZB 6/05).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2006, Az. XII ZB 71/04 b)	Ob der Kläger die Klage unverzüglich gemäß § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO a.F. zurückgenommen hat, beurteilt sich nach dem Zeitpunkt, zu dem er Kenntnis von dem Wegfall des Klageanlasses erlangt hat (Anschluss an BGH Beschluss vom 26. Juli 2004 - VIII ZB 44/03 - NJW-RR 2005, 217).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2006, Az. XII ZB 176/03 12	a) Nach der bisher wohl überwiegenden Auffassung erstreckt sich die Kostengrundentscheidung nach Rücknahme der Klage im Hauptsacheverfahren (§ 269 Abs.3 Satz 2 und 3 ZPO) nicht auf die im selbständigen Beweisverfahren entstandenen Gebühren und Auslagen (OLG Düsseldorf NJW-RR 2006, 1028; OLG Köln BauR 2003, 290 und MDR 2002, 1391; OLG Koblenz NJW 2003, 3281, 3282; OLG München MDR 1999, 893 und NJW-RR 1998, 1078; OLG Schleswig JurBüro 1995, 36; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 64. Aufl. § 91 Rdn. 198; Musielak/Wolst ZPO 4. Aufl. § 91 Rdn. 65; Zöl-
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2006, Az. XII ZB 176/03 15	c) Nach einer weiteren Ansicht werden die Kosten des selbständigen Beweisverfahrens bei Klagerücknahme direkt von der Kostenentscheidung nach § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO erfasst, wenn die Parteien und der Streitgegenstand identisch sind (OLG Karlsruhe Beschluss vom 17. Januar 2005 - 15W 22/04 - Juris in der Rechtsbeschwerde vom Bundesgerichtshof Beschluss vom 21. Juli 2005 - VII ZB 44/05- Zf BR 2005, 360 insoweit offen gelassen; OLG Stuttgart Rechtspfleger 1988, 117; OLG Celle JurBüro 1984, 1581; Münch-Komm/Schreiber ZPO 2. Aufl. §494 a Rdn. 1; MünchKomm/Lüke aaO §269 Rdn. 51; Schreiber NJW 1991, 2600, 2602; Hansens NJW 1991, 953, 958).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2006, Az. V ZB 91/06 Zum anderen ist zu beachten, dass eine solche kurzzeitige Überschneidung bei einem Parteiwechsel auf Klägerseite stets vorliegt (vgl. OLG Koblenz, JurBüro 1989, 193, 194), während sie bei einem Wechsel auf Beklagtenseite - aus reinem Gebühreninteresse - herbeigeführt oder verhindert werden kann (vgl. Hansens, JurBüro 1997, 568, 569) und häufig auch nur deshalb entsteht, weil bereits mündlich verhandelt wurde, so dass der Vollzug des Parteiwechsels entsprechend § 269 Abs. 1 ZPO von der Zustimmung des ausscheidenden Beklagten abhängt (vgl. dazu etwa Senat, Urt. v. 16. Dezember 2005, V ZR 230/04, NJW2006, 1351, 1353m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2006, Az. XII ZR 285/02 Kostengrundentscheidungen sind allein nach Maßgabe der Vorschriften der ZPO über die Kostentragung - hier: nach §269 Abs.3 ZPO - zu treffen (BGHZ 5, 251, 258; Zöller/Herget ZPO 15. Aufl. vor §91 Rdn. 14; Thomas/Putzo/Hüßtege ZPO 27. Aufl. vor §91 Rdn. 19).
LAG Hamm, Urteil vom 2.8.2006, Az. 9 Sa 132/05 Das bedeutet (vgl. nur § 269 ZPO), dass eine Prozessaufrechnung zurückgenommen werden oder eben auch inhaltlich beschränkt werden kann (vgl. OLG Hamburg, Urteil v. 12.10.1972,
LAG Hamm, Urteil vom 2.8.2006, Az. 9 Sa 132/06 Das bedeutet (vgl. nur § 269 ZPO), dass eine Prozessaufrechnung zurückgenommen werden oder eben auch inhaltlich beschränkt werden kann (vgl. OLG Hamburg, Urteil
BGH, URTEIL vom 5.11.2005, Az. V ZR 230/04 Er ist entsprechend §269 Abs. 1 ZPO von Beginn der mündlichen Verhandlung zur Hauptsache an nur mit Zustimmung des bisherigen Beklagten möglich (BGH, Urt. v. 11. November 1980, II ZR 96/80, NJW 1981, 989).
LG Köln, Urteil vom 3.10.2005, Az. 28 S 6/05 Könnte damit die dortige Klage wegen § 269 Abs. 1 ZPO noch einseitig zurückgenommen werden, ist das Feststellungsinteresse (§ 256 ZPO) des Klägers für die hiesige negative Feststellungsklage nach den insofern heute anerkannten Grundsätzen (noch) nicht entfallen (vgl. BGH, Urt. v. 2. 3. 1999 - VI ZR 71/98, NJW 1999, 2516, 2517; Urt. v. 07.07.1994 - I ZR 30/92, NJW 1994, 3107 f.; Zöller/Greger, ZPO, 25. Aufl. 2005, § 256 Rn. 7d).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2005, Az. VII ZB 39/05 c)	Bei dieser Sachlage kann die entsprechende Anwendung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO nicht mit dem Zweck des § 696 Abs.4 ZPO, eine einfache und Kosten sparende Erledigung des Rechtsstreits zu ermöglichen, und dem Interesse der Parteien an der Beendigung des Verfahrens begründet werden (vgl. KG NJW-RR 1993, 1472; LG Dortmund, NJW-RR2001, 1438; LG Frankfurt am Main, NJW-RR 1988, 1021).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2005, Az. VII ZB 39/05 f)	§ 269 Abs.3 Satz 2 ZPO ist auf die Rücknahme des Streitantrags gemäß § 696 Abs.4 ZPO auch nicht entsprechend anzuwenden, wenn der Kläger den Rechtsstreit durch Zurücknahme des Streitantrags nicht nur vorübergehend zu dem Ruhen bringen, sondern endgültig beenden will (in diesem Sinne differenzierend: OLG München, OLGR München 2000, 229; MDR 1992, 187; KG, NJW-RR1993,	1472;	LG	Frankfurt	am Main, NJW-RR1988,	1021;
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2005, Az. VII ZB 39/05 Auf diese findet § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO dann unmittelbar Anwendung (vgl. OLG München, AnwBI. 1984, 371).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2005, Az. VII ZB 1/04 ZPO §§ 494a Abs. 2, 269 Abs.3 Satz 2 Wird der Antrag auf Durchführung eines selbständigen Beweisverfahrens zurückgenommen, so ist über die Kostenfolge aus § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO in einem anhängigen Hauptsacheverfahren zu entscheiden (Fortführung von BGH, Beschluß vom 14. Oktober 2004 - VII ZB 23/03).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2005, Az. VII ZB 1/04 1.	Nach der Antragsrücknahme hat der Antragsteller zwar grundsätzlich die Kosten des selbständigen Beweisverfahrens in entsprechender Anwendung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO zu tragen (BGH, Beschluß vom 14. Oktober 2004 - VII ZB 23/03, Leitsatz b), BauR 2005, 133 = NZBau 2005, 42 = ZfBR 2005, 174).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2005, Az. XII ZB 146/04 Wie der Bundesgerichtshof - nach Erlaß des angefochtenen Beschlusses - entschieden hat, ist die durch das Gesetz zur Reform des Zivilprozesses vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887) eingefügte Vorschrift des §269 Abs.3 Satz 3 ZPO (a.F.) auch dann anwendbar, wenn eine Klage zurückgenommen wird, bevor sie zugestellt worden ist, und wenn die Zustellung deshalb nachfolgend unterbleibt (BGH Beschlüsse vom 18. November 2003 -VIIIZB 72/03-FamRZ 2004, 697 und vom 18. Dezember 2003 -VIIZB 55/02- Zf BR 2004, 373).
LG Bonn, Beschluss vom 5.0.2005, Az. 6 T 1/05 § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO erlaubt eine Kostenentscheidung entsprechend den auch in § 91a ZPO geltenden Maßstäben (vgl. BGH Beschl.v. 27.10.2003 -s.o.-).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.2004, Az. VI ZB 42/04 Zudem ist für die Beurteilung, ob der Kläger die Klage gemäß § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO unverzüglich zurückgenommen hat, an den Zeitpunkt anzuknüpfen, zu dem er davon Kenntnis erlangt hat, daß der Anlaß zur Einreichung der Klage vor dem Eintritt der Rechtshängigkeit weggefallen ist (vgl. BGH, Beschluß vom 26. Juli 2004 - VIII ZB 44/03 -WuM 2004, 547).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2004, Az. III ZB 43/04 Für die frühere Fassung der Vorschrift, die eine Rücknahme der Klage zwingend mit einer Kostenbelastung des Klägers verband (§ 269 Abs.3 Satz 2 ZPO a.F.), entsprach die (analoge) Anwendung auf das Mahnverfahren ganz herrschender Meinung; die Entscheidung war vom Rechtspfleger zu treffen (vgl. nur OLG München OLGZ 1988, 492, 493;	Stein/
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2004, Az. III ZB 43/04 2. Diese rechtliche Beurteilung kann allerdings nicht dazu führen, im Mahnverfahren die aus prozeßökonomischen Gründen neu eingeführte Vorschrift des § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO zu negieren und bei einer Rücknahme des Mahnantrags mangels eines 'bisherigen Sachund Streitstands' dem Antragsteller gemäß § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO stets die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen (vgl. für eine Klagerücknahme im streitigen Verfahren: OLG Frankfurt am Main OLG-Report 2003, 127, 129).
BGH, BESCHLUSS vom 1.6.2004, Az. VIII ZB 44/03 Nach einer in Rechtsprechung und Literatur verbreiteten Auffassung ist § 269 Abs.3 Satz 3 ZPO so auszulegen, daß nicht der (objektive) Eintritt des Erledigungsgrundes, sondern die Kenntnis des Klägers vom Wegfall des Anlasses zur Einreichung der Klage - hier der Zahlung vom 8. Juli 2002 - maßgeblich ist (OLG Brandenburg, aaO; OLG Saarbrücken, aaO; MünchKommZPO/Lüke, Aktualisierungsband, 2. Aufl., § 269 Rdnr. 3; vgl. auch Greger, aaO; Hartmann, aaO; Musielak/ Foerste, ZPO, 3. Aufl., §269 Rdnr. 13).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2004, Az. VII ZB 4/04 ZPO §§ 269 Abs.3 Satz 2, 101 Bei Rücknahme der Klage nach einem Vergleich geht die im Vergleich getroffene Kostenregelung auch im Verhältnis zu dem Streithelfer der gesetzlichen Regelung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO vor (im Anschluß an BGH, Beschluß vom 3. April 2003 - VZB 44/02, BGHZ 154, 351).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2004, Az. V ZB 59/03 a)	Die in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte bisher überwiegende Auffassung spricht sich für einen Vorrang des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO (§ 271 Abs.3 Satz 2 ZPO a.F., § 234 Abs.3 Satz 1 CPO) aus, der eine Kostentrennung in direkter oder analoger Anwendung des § 344 ZPO (§ 309 CPO) verbiete (OLG Dresden, SächsArch 3 (1893), 636, 640; OLG Hamburg, SeuffArch 52 (1897), 217, 219 f.; OLGRspr 35, 66 f.; OLG Frankfurt, HRR 1931, 1966; MDR 1979, 1029 f.; OLG Düsseldorf, JMBI.
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2004, Az. V ZB 59/03 Seit der Neufassung des § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO durch das am 1. Juli 1998 in Kraft getretene Kindesunterhaltsgesetz habe die entsprechende Anwendung des § 344 ZPO im Rahmen einer Kostenentscheidung nach § 269 Abs.3 Satz 2 ZPO eine ausdrückliche gesetzliche Grundlage (OLG München NJW-RR 2001, 1150; 1151; NJW-RR 2002, 142 f.; Musielak/Stadler, ZPO, 3. Aufl., § 344 Rdn. 1; Habel, aaO, 2360).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2004, Az. V ZB 59/03 Aber, wie die Einräumung der sofortigen Beschwerde in § 269 Abs 5 Satz 1 ZPO zeigt, bleibt der Rechtsstreit wegen der Kosten anhängig, so daß die kostenverursachenden Kriterien so zu berücksichtigen sind, wie sie im Verlauf des Rechtsstreits auch tatsächlich eingetreten sind (OLG München, aaO.)
LG Duisburg, Beschluss vom 3.10.2003, Az. 7 T 125/03 Soweit die Anordnung eines Zustimmungsvorbehaltes aufgrund der Erledigungserklärung entsprechend § 269 Abs.3 ZPO wirkungslos wurde, (OLG Köln, ZIP 1993, S. 1483) ist dies irrelevant.
LG Aachen, Beschluss vom 5.4.2003, Az. 3 T 133/03 Dieser Beschluss unterliege dann gemäß § 269 Abs.3 S. 5 ZPO der sofortigen Beschwerde (so etwa LG Q, ZinsO 2002, 1052; weitere Nachweise bei HK-Landfermann, § 305 Rdn. 34a).
LG Düsseldorf, Beschluss vom 2.10.2002, Az. 24 T 101/02 11Zum Teil wird die Auffassung vertreten, die Möglichkeit der Kostenentscheidung nach § 269 Abs.3 S. 3 ZPO bestehe nur, wenn die Klage ungeachtet der Erledigung noch zugestellt wurde (LG Münster, NJW-RR 2002, 1221, 1222; Greger, in: Zöller, 23. Aufl. 2002, § 269 Rn. 8a; ders., NJW 2002, 3049, 3050; wohl auch Hartmann, in: Baumbach u. a., ZPO, 60. Aufl. 2002, § 269 Rn. 39 in Verbindung mit Rn. 5, 6; anders aber wohl ders., NJW 2001, 2577, 2585).
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 1.10.2001, Az. 21 W 35/01 4Dabei kann im Ergebnis dahinstehen, ob das schlichte Nichtweiterbeitreiben des selbständigen Beweisverfahrens überhaupt eine isolierte Entscheidung über die Kosten des selbständigen Beweisverfahrens nach § 269 Abs.3 ZPO zu rechtfertigen vermag (dafür: OLG Düsseldorf, 5. ZS, OLGR 1993, 345ff. 347; OLG München, BauR 2000, 993f.;OLG Frankfurt, OLGR 1995, 72f.;OLG Stuttgart, OLGR 1999, 419; a.A. mit beachtlichen Erwägungen: OLG Köln, BauR 2000, 1777f.).
BVerfG, vom 4.11.1992, Az. 2 BvR 1852/92 Die Rücknahmeerklärung bewirkt nach Maßgabe des analog anwendbaren § 269 Abs.3 ZPO (vgl. Zöller/Stephan, ZPO, 17. Aufl. 1991, § 269 Rdnr. 1), daß ein Beweissicherungsverfahren als zu keinem Zeitpunkt anhängig geworden zu betrachten ist und daß der Beweissicherungsbeschluß wirkungslos wird, ohne daß es dazu seiner ausdrücklichen Aufhebung bedarf.Würde in einem solchen Fall trotz fehlender materieller Leistungspflicht des Sachverständigen eine auf deren Erwirkung abzielende Beugemaßnahme aufrechterhalten, wäre dies mit dem Sinn und Zweck der Ordnungsgeldfestsetzung nicht zu vereinbaren (so auch OLG Hamm, NJW 1980, 1399).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1987, Az. I ZB 5/86 Eine entsprechende Anwendung des § 269 Abs.3 ZPO durch das Rechtsbeschwerdegericht verbietet sich bei der Rücknahme des Löschungsantrags aus den gleichen Gründen wie bei der Rücknahme des zeichenrechtlichen Widerspruchs (vgl. BGH aaO. - Lomapect).
BGH, URTEIL vom 3.6.1986, Az. VIII ZR 283/85 aa) Den Materialien läßt sich der Wille des Gesetzgebers entnehmen, daß die prozeßhindernde Einrede des § 269 Abs.4 ZPO dem Beklagten nicht die Befriedigung für die Kosten des früheren Rechtsstreits verschaffen, sondern ihn gegen 'Vexationen” (Belästigungen) schützen soll, die sich aus einer Wiederholung derselben Klage ergeben (BGH, Urteil vom 14. Juli 1961 - VI ZR 239/60, VersR 1961, 860, 861 unter I., noch zu § 271 Abs.4 ZPO a.F.;
BGH, URTEIL vom 3.5.1985, Az. IVb ZR 27/84 b) Ein anderes Ergebnis kommt auch nicht deshalb in Betracht, weil die - mittellose - Ehefrau des Beklagten nach der Beendigung des Rechtsstreits weiterhin mit den Kosten für die Inanspruchnahme der Kläger belastet bleibt (§ 269 Abs.3 Satz 2 ZPO, § 16 BRAGO; ein Fall des § 364 Abs. 1 BGB liegt nicht vor, vgl. BGHZ 3, 238, 242; BGB-RGRK/Weber aaO § 364 Rdn. 4, 5).