Source: https://www.iww.de/quellenmaterial/id/30257
Timestamp: 2019-09-19 05:18:42
Document Index: 264094675

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 134', '§ 4', '§ 823', '§ 5', '§ 5', '§ 5', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 134', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 4', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 134', 'BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 311', '§ 309', '§ 134', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 3', '§ 4', '§ 282', 'BGH', '§ 5', 'BGH', '§ 309', '§ 309', '§ 134', 'BGH', '§ 307', '§ 254', 'BGH', '§ 3', '§ 4', '§ 309', '§ 307', '§ 823', '§ 5', '§ 5', '§ 823', 'BGH', '§ 4', '§ 5', '§ 276', '§ 307', '§ 309', '§ 311']

29.04.2008 · IWW-Abrufnummer 081386
Bundesgerichtshof: Urteil vom 20.03.2008 – IX ZR 238/06
Ist nicht eindeutig bestimmbar, ob wirtschaftliche oder steuerrechtliche Fragen bei einer Unternehmensberatung im Vordergrund stehen, handelt es sich bei dem steuerrechtlichen Teil nicht um ein bloßes Hilfsgeschäft im Rahmen der anderweitigen Berufsaufgabe.
Zur Hinweispflicht des steuerlich Hilfeleistenden bei Überschreitung der Grenzen seiner Leistungsbefugnis gegenüber einem Berufsträger.
Übernimmt ein hierzu nicht befugter Unternehmensberater die auf ein bestimmtes Vorhaben bezogene Hilfeleistung in Steuersachen gegenüber einer Steuerberatungsgesellschaft, steht der Auftraggeberin ein Ersatz ihres Vertrauensinteresses nicht zu, weil auch sie den Verstoß des Vertrages gegen das gesetzliche Verbot erkennen musste.
IX ZR 238/06
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 14. Februar 2008 durch die Richter Dr. Ganter, Raebel, Dr. Kayser, Cierniak und die Richterin Lohmann
Die Revision gegen das Urteil des 23. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 5. Dezember 2006 wird auf Kosten der Klägerin zurückgewiesen.
Die Klägerin, eine Steuerberatungsgesellschaft, und ihre Tochtergesellschaften unterhalten jeweils eine Vielzahl von Niederlassungen (Beratungsstellen). Jede Niederlassung hat zumindest einen Leiter, der an der Klägerin atypisch still beteiligt ist. Die Klägerin ließ sich im Jahr 1992 von der beklagten Unternehmensberatungsgesellschaft über den Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung für die Leiter ihrer Niederlassungen in den neuen Bundesländern beraten. Die Beklagte schlug die Gründung eines Unterstützungskassenvereins vor; die Klägerin folgte diesem Rat. Der Verein nahm seine Tätigkeit im Jahr 1993 auf und wurde allen Niederlassungsleitern sowie einem Teil der Niederlassungsmitarbeiter der Klägerin zugänglich gemacht. Im Jahr 1998 wurde durch eine steuerliche Außenprüfung für die Jahre 1992 bis 1995 aufgedeckt, dass die Zuwendungen der Klägerin und ihrer Tochtergesellschaften an die Unterst