Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-06/49980909-dgap-hv-co-don-aktiengesellschaft-5-015.htm
Timestamp: 2020-08-10 08:12:37
Document Index: 109414515

Matched Legal Cases: ['§121', '§121', 'Art. 2', '§ 1', '§ 92', '§ 92', '§ 289', '§ 172', '§ 115', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 186', '§ 186', '§ 60', '§ 4', '§ 4', '§ 186', '§ 186', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 221', '§ 186', '§ 9', '§ 199', '§ 9', '§ 199', '§ 9', '§ 71', '§ 186', '§ 203', '§ 186', '§ 60', '§ 4', '§ 60', '§ 4', '§ 18', '§ 123', '§ 18', '§ 123', '§ 123', '§ 67', '§ 18', '§ 67', '§ 26', '§ 128', '§ 125', '§ 49', '§ 30', '§ 26', '§ 125', '§ 128', '§ 26', '§ 26', '§ 203', '§ 186', '§ 203', '§ 186', '§ 186', '§ 203', '§ 186']

DGAP-HV: co.don Aktiengesellschaft: -5-
Aktien»Nachrichten»CO.DON AKTIE»DGAP-HV: co.don Aktiengesellschaft: -5-
1,135 1,205 09:47
1,145 1,205 09:30
22.06.2020 | 15:37
DJ DGAP-HV: co.don Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 30.07.2020 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: co.don Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der Einberufung zur
co.don Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am
30.07.2020 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
2020-06-22 / 15:05
co.don Aktiengesellschaft Teltow ISIN DE000A1K0227 / WKN A1K022
ISIN DE000A289BE9 / WKN A289BE Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung
der Aktionärinnen und Aktionäre Am Donnerstag, den 30. Juli 2020, um 14.00 Uhr
MESZ,
findet in den Geschäftsräumen der co.don Aktiengesellschaft,
Ernst-Reuter-Platz 2, 10587 Berlin, die ordentliche Hauptversammlung der
co.don Aktiengesellschaft als virtuelle Hauptversammlung ohne physische
Präsenz der Aktionärinnen und Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten statt.
Hierzu laden wir unsere Aktionärinnen und Aktionäre herzlich ein. Bitte
beachten Sie, dass Aktionärinnen und Aktionäre oder ihre Bevollmächtigten die
nicht vor Ort in den Geschäftsräumen der co.don Aktiengesellschaft verfolgen
Die Hauptversammlung wird in Form der virtuellen Hauptversammlung i. S. v.
Art. 2 § 1 Abs. 2 des 'Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der
COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht' (BGBl. I
2020, S. 569) und damit ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer
Bevollmächtigten, abgehalten (zu Einzelheiten siehe unten).
1. *Anzeige des Vorstands über den Verlust der
Hälfte des Grundkapitals gemäß § 92 Abs. 1
Der Vorstand der Gesellschaft zeigt der
Hauptversammlung an, dass bei der Gesellschaft
ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals
eingetreten war.
Zu diesem Punkt der Tagesordnung ist von der
Verwaltung keine Beschlussfassung der
Hauptversammlung vorgesehen, da er sich
entsprechend der gesetzlichen Regelungen auf die
Anzeige des Vorstands über den Verlust der Hälfte
des Grundkapitals gemäß § 92 Abs. 1 AktG
2. *Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2019, des
2019, des für die co.don Aktiengesellschaft und
den Konzern zusammengefassten Lageberichts mit
den erläuternden Angaben nach §§ 289a Abs. 1,
315a Abs. 1 HGB sowie des Berichts des
Aufsichtsrats jeweils für das Geschäftsjahr 2019*
zugänglich. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand
Konzernabschluss bereits gebilligt. Damit ist der
Jahresabschluss nach § 172 AktG festgestellt.
demzufolge zu Tagesordnungspunkt 2 keine
Beschlussfassung der Hauptversammlung vorgesehen.
3. *Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das
folgenden Mitgliedern des Vorstands, die im
Geschäftsjahr 2019 amtiert haben, für diesen
Zeitraum Entlastung zu erteilen:
a. Herrn Tilmann Bur wird für seine Tätigkeit im
Geschäftsjahr 2019 Entlastung erteilt.
b. Herrn Ralf Jakobs wird für seine Tätigkeit im
Es ist beabsichtigt, gesondert im Wege der
4. *Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für
für das Geschäftsjahr 2020 sowie des Prüfers für
die etwaige prüferische Durchsicht von
Zwischenberichten und sonstigen
Finanzinformationen bis zur nächsten ordentlichen
Der Aufsichtsrat schlägt vor, zum Abschlussprüfer
und zum Konzernabschlussprüfer für das
gegebenenfalls prüferische Durchsicht von
Zwischenberichten und sonstigen unterjährigen
Finanzinformationen im Sinne von § 115 Abs. 7
WpHG bis zur nächsten ordentlichen
Hauptversammlung die Mazars GmbH & Co. KG
Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg zu wählen.
Genehmigten Kapitals 2019 in § 4 Abs. 4 der
Satzung und über die Schaffung eines neuen
Genehmigten Kapitals 2020 mit der Ermächtigung
zum Bezugsrechtsausschluss sowie entsprechende
Die Gesellschaft hat derzeit in § 4 Abs. 4 der
Satzung der Gesellschaft ein genehmigtes Kapital,
welches nach teilweiser Ausnutzung noch EUR
1.821.572,00 beträgt (Genehmigtes Kapital 2019).
Jahren ausreichend flexibel ist und schnell auf
Marktgegebenheiten reagieren und ihre Eigenmittel
erhöhen oder Aktien im Rahmen einer
Sachkapitalerhöhung bereitstellen kann, soll das
derzeit noch vorhandene Genehmigte Kapital 2019
aufgehoben und ein neues genehmigtes Kapital
(Genehmigtes Kapital 2020) beschlossen werden.
Das Genehmigte Kapital 2019 gemäß § 4 Abs. 4
der Satzung wird mit Wirkung auf die Eintragung
des Genehmigten Kapitals 2020 ins Handelsregister
aufgehoben, soweit zum Zeitpunkt des
Wirksamwerdens dieser Aufhebung noch nicht vom
Genehmigten Kapital 2019 Gebrauch gemacht wurde.
Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital
der Gesellschaft bis zum 29. Juli 2025 mit
Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder
mehrfach um bis zu insgesamt EUR 18.210.920 (in
Worten: achtzehn Millionen zweihundertzehntausend
neunhundertzwanzig Euro) durch Ausgabe von bis zu
insgesamt 18.210.920 neuen, auf den Inhaber
lautenden Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von
je EUR 1,00 gegen Bar- oder Sacheinlagen zu
erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020). Den
Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht
einzuräumen. Das Bezugsrecht kann den Aktionären
auch mittelbar gewährt werden gemäß § 186
Absatz 5 AktG. Der Vorstand wird jedoch
ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des
Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein
Bezugsrechtsausschluss ist nur zulässig:
- um das Bezugsrecht der Aktionäre auch
insoweit auszuschließen, wie dies
erforderlich ist, um den Inhabern bzw.
Gläubigern von Wandlungs- oder
Optionsrechten und/oder Inhabern bzw.
Gläubigern von mit Wandlungs- oder
Optionspflichten ausgestatteten Wandel-
oder Optionsschuldverschreibungen, die von
der Gesellschaft oder einem
Konzernunternehmen ausgegeben wurden oder
werden, ein Bezugsrecht in dem Umfang zu
gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der
Wandlungs- oder Optionsrechte bzw. nach
Erfüllung einer Wandlungs- oder
Optionspflicht als Aktionäre zustünde;
- wenn die neuen Aktien zu einem
Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der
endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags,
die möglichst zeitnah zur Platzierung der
Aktien erfolgen soll, nicht wesentlich
unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt
jedoch nur mit der Maßgabe, dass die
ausgegebenen Aktien - zusammen mit der
Anzahl eigener Aktien, die während der
Satz 4 AktG veräußert werden, und der
Anzahl der Aktien die durch Ausübung von
Erfüllung von Wandlungspflichten aus
Genussrechten entstehen können, die
unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden -
insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht
überschreiten dürfen, und zwar weder im
Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im
Zeitpunkt der Ausübung dieser
- bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen
zum (auch mittelbaren) Erwerb von
Unternehmen, von Unternehmensteilen oder
einer Beteiligung an einem Unternehmen
oder von sonstigen Vermögensgegenständen.
Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten und
Bedingungen der Durchführung von
Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital und der
Aktienausgabe festzulegen. Dabei kann die
June 22, 2020 09:05 ET (13:05 GMT)
DJ DGAP-HV: co.don Aktiengesellschaft: -2-
Gewinnberechtigung der neuen Aktien auch
abweichend von § 60 Abs. 2 AktG ausgestaltet
werden; die neuen Aktien können insbesondere auch
mit Gewinnberechtigung ab Beginn des ihrer
Ausgabe vorangehenden Geschäftsjahres
ausgestattet werden, wenn im Zeitpunkt der
Ausgabe der neuen Aktien ein
Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung
über den Gewinn dieses Geschäftsjahres noch nicht
gefasst worden ist.
Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der
Satzung in § 4 entsprechend der Inanspruchnahme
oder bei Auslaufen der Ermächtigung entsprechend
§ 4 Abs. 4 der Satzung wird geändert und wie
'(4) Der Vorstand ist ermächtigt, das
Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29.
einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt
EUR 18.210.920 (in Worten: achtzehn
Millionen zweihundertzehntausend
neunhundertzwanzig Euro) durch Ausgabe von
bis zu insgesamt 18.210.920 neuen, auf den
Inhaber lautenden Aktien ohne Nennbetrag
(Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag
des Grundkapitals von je EUR 1,00 gegen
Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen
(Genehmigtes Kapital 2020). Den Aktionären
ist grundsätzlich ein Bezugsrecht
einzuräumen. Das Bezugsrecht kann den
Aktionären auch mittelbar gewährt werden
gemäß § 186 Absatz 5 AktG. Der
Vorstand wird jedoch ermächtigt, jeweils
mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den
zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss
ist nur zulässig:
- _zum Ausgleich von Spitzenbeträgen;_
Optionspflichten ausgestatteten
Wandel- oder
Optionsschuldverschreibungen, die von
Konzernunternehmen ausgegeben wurden
oder werden, ein Bezugsrecht in dem
Ausübung der Wandlungs- oder
Optionsrechte bzw. nach Erfüllung
einer Wandlungs- oder Optionspflicht
als Aktionäre zustünde;
Ausgabebetrags, die möglichst zeitnah
zur Platzierung der Aktien erfolgen
soll, nicht wesentlich unterschreitet.
Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit
der Maßgabe, dass die unter
Ausschluss des Bezugsrechts gemäß
§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen
Aktien - zusammen mit der Anzahl
eigener Aktien, die während der
3 Satz 4 AktG veräußert werden,
und der Anzahl der Aktien die durch
und/oder Genussrechten entstehen
können, die während der Laufzeit
dieser Ermächtigung unter
3 Satz 4 AktG ausgegeben werden -
überschreiten dürfen, und zwar weder
im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch
- _bei Kapitalerhöhungen gegen
Sacheinlagen zum (auch mittelbaren)
Erwerb von Unternehmen, von
Unternehmensteilen oder einer
Beteiligung an einem Unternehmen oder
von sonstigen Vermögensgegenständen._
_Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der
zu ändern.'_
7. *Beschlussfassung über die Änderung des
Beschlusses der Hauptversammlung vom 8. Juni
2017, geändert durch weiteren Beschluss der
Hauptversammlung vom 7. Juni 2018, zur
Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von
Wandel- und Optionsschuldverschreibungen,
Schaffung eines neuen Bedingten Kapitals 2020 und
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 8. Juni
Hauptversammlung vom 7. Juni 2018, wurde der
Vorstand ermächtigt, bis zum 7. Juni 2022 mit
mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen
lautende Wandel- und/oder
Optionsschuldverschreibungen (oder Kombinationen
dieser Instrumente) (zusammen
'Schuldverschreibungen') mit oder ohne
Laufzeitbeschränkung im Gesamtnennbetrag von bis
zu EUR 25.000.000,00 auszugeben und den Inhabern
oder Gläubigern von Optionsschuldverschreibungen
Optionsrechte oder den Inhabern oder Gläubigern
von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte
(auch mit Wandlungspflicht) für auf den Inhaber
lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem
anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt
bis zu EUR 9.730.406,00 nach näherer Maßgabe
der Bedingungen der Schuldverschreibungen zu
gewähren. Hierzu wurde das Bedingte Kapital 2017
in § 4 Abs. 5 der Satzung im Umfang von EUR
9.730.406,00 geschaffen.
Von dieser Ermächtigung wurde in der
Vergangenheit bereits teilweise Gebrauch gemacht.
Die Gesellschaft hat Wandelschuldverschreibungen
im Gesamtnennbetrag von EUR 15,3 Mio. und
Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag
von EUR 2 Mio. begeben. Die
Optionsschuldverschreibungen wurden zusammen mit
insgesamt 1.500.000 Optionsrechten auf den Bezug
neuer Aktien der Gesellschaft ausgegeben. Derzeit
hat die Gesellschaft in § 4 Abs. 5 der Satzung
noch ein bedingtes Kapital in Höhe von EUR
2.170.064,00 (Bedingtes Kapital 2017).
Sämtliche Wandelschuldverschreibungen wurden
bereits in neue Aktien der Gesellschaft gewandelt
bzw. durch Barzahlung beglichen. Durch Wandlung
wurden 7.560.342 neue Aktien aus dem Bedingten
Kapital 2017 ausgegeben.
Zur etwaigen Bedienung der ausgegebenen 1,5
Millionen Optionsrechte werden zusätzlich maximal
10,5 Millionen neue Aktien benötigt.
Daher ist für diese Ermächtigung ein bedingtes
Kapital im Umfang von insgesamt 18.060.342 Aktien
zur Verfügung zu stellen. Da 7.560.342 Aktien
bereits ausgegeben wurden und das Bedingte
Kapital 2017 noch in Höhe von EUR 2.170.064,00
existiert, soll ein weiteres bedingtes Kapital im
Umfang von EUR 8.329.936,00 geschaffen werden
(Bedingtes Kapital 2020).
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, die
dem Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung
vom 8. Juni 2017 erteilte Ermächtigung zur
Ausgabe von Wandel- und/oder
Optionsschuldverschreibungen, geändert durch
weiteren Beschluss der Hauptversammlung vom 7.
Juni 2018, erneut zu ändern, ein neues Bedingtes
Kapital 2020 zu schaffen und § 4 der Satzung
1) Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und
Wandelschuldverschreibungen und zum Ausschluss
des Bezugsrechts auf diese Options- oder
Die durch Beschluss der Hauptversammlung vom 8.
Juni 2017 dem Vorstand erteilte Ermächtigung zur
Juni 2018, wird wie folgt gefasst:
Der Vorstand wird ermächtigt, bis zum 7. Juni
2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig
oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen
DJ DGAP-HV: co.don Aktiengesellschaft: -3-
bis zu EUR 18.060.342,00 nach näherer
Schuldverschreibungen zu gewähren.
Die Schuldverschreibungen können auch durch ein
nachgeordnetes Konzernunternehmen der
Gesellschaft ausgegeben werden; für diesen Fall
wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats für die Gesellschaft die Garantie
für die Schuldverschreibungen zu übernehmen und
den Inhabern Optionsrechte oder Wandlungsrechte
oder -pflichten für auf den Inhaber lautende
Stückaktien der Gesellschaft zu gewähren.
Teilschuldverschreibungen eingeteilt. Im Falle
der Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen
werden jeder Teilschuldverschreibung ein oder
mehrere Optionsscheine beigefügt, die den Inhaber
nach näherer Maßgabe der vom Vorstand
festzulegenden Optionsbedingungen zum Bezug von
Gesellschaft berechtigen. Die Optionsbedingungen
können vorsehen, dass der Optionspreis auch durch
Übertragung von Teilschuldverschreibungen
und gegebenenfalls eine bare Zuzahlung erfüllt
werden kann. Soweit sich Bruchteile von Aktien
ergeben, kann vorgesehen werden, dass diese
Bruchteile nach Maßgabe der Options- oder
Wandelschuldverschreibungen erhalten bei auf den
Inhaber lautenden Schuldverschreibungen die
Inhaber, ansonsten die Gläubiger der
Teilschuldverschreibungen, das Recht, ihre
Teilschuldverschreibungen gemäß den vom
Vorstand festgelegten Wandelanleihebedingungen in
auf den Inhaber lautende Stückaktien der
Gesellschaft zu wandeln. Das Wandlungsverhältnis
ergibt sich aus der Teilung des Nennbetrags oder
des unter dem Nennbetrag liegenden Ausgabebetrags
einer Teilschuldverschreibung durch den
Inhaber lautende Stückaktie der Gesellschaft und
kann auf eine volle Zahl auf- oder abgerundet
werden; ferner können eine in bar zu leistende
Zuzahlung und die Zusammenlegung oder ein
Ausgleich für nicht wandlungsfähige Spitzen
festgesetzt werden. Die Anleihebedingungen können
ein variables Wandlungsverhältnis und eine
Bestimmung des Wandlungspreises (vorbehaltlich
des nachfolgend bestimmten Mindestpreises)
innerhalb einer vorgegebenen Bandbreite in
Abhängigkeit von der Entwicklung des Kurses der
Stückaktie der Gesellschaft während der Laufzeit
der Anleihe vorsehen.
Gesellschaft vorsehen, im Falle der Wandlung oder
Optionsausübung nicht neue Stückaktien zu
gewähren, sondern einen Geldbetrag zu zahlen, der
für die Anzahl der anderenfalls zu liefernden
Aktien dem volumengewichteten durchschnittlichen
Schlusskurs der Stückaktien der Gesellschaft im
elektronischen Handel an der Frankfurter
Wertpapierbörse während einer in den
Anleihebedingungen festzulegenden Frist
entspricht. Die Anleihebedingungen können auch
vorsehen, dass die Schuldverschreibung, die mit
Optionsrechten oder Wandlungsrechten oder
-pflichten verbunden ist, nach Wahl der
Gesellschaft statt in neue Aktien aus bedingtem
Kapital in bereits existierende Aktien der
Gesellschaft gewandelt werden oder das
Die Anleihebedingungen können auch das Recht der
Gesellschaft vorsehen, bei Endfälligkeit der
Schuldverschreibung, die mit Optionsrechten oder
Wandlungsrechten oder -pflichten verbunden ist
(dies umfasst auch eine Fälligkeit wegen
Kündigung), den Inhabern oder Gläubigern ganz
oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen
Geldbetrags Stückaktien der Gesellschaft zu
Die Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen
können auch eine Wandlungspflicht zum Ende der
Laufzeit (oder zu einem früheren Zeitpunkt oder
einem bestimmten Ereignis) vorsehen. Die
Gesellschaft kann in den Bedingungen von
Wandelschuldverschreibungen berechtigt werden,
eine etwaige Differenz zwischen dem Nennbetrag
oder einem etwaigen niedrigeren Ausgabetrag der
Teilschuldverschreibung und dem Produkt aus
Wandlungspreis und Umtauschverhältnis ganz oder
teilweise in bar auszugleichen.
Der jeweils festzusetzende Options- oder
Wandlungspreis für eine Stückaktie der
Gesellschaft muss mit Ausnahme der Fälle, in
denen eine Ersetzungsbefugnis oder eine
Wandlungspflicht vorgesehen ist, mindestens 80 %
des volumengewichteten durchschnittlichen
Schlusskurses der Stückaktien der Gesellschaft im
Wertpapierbörse an den letzten zehn Börsentagen
vor dem Tag der Beschlussfassung des Vorstands
über die Ausgabe der Schuldverschreibung, die mit
Options- oder Wandlungsrecht oder -pflicht
ausgestattet sind, betragen oder - für den Fall
der Einräumung eines Bezugsrechts - mindestens 80
% des volumengewichteten durchschnittlichen
Wertpapierbörse während der Bezugsfrist mit
Ausnahme der Tage der Bezugsfrist, die
erforderlich sind, damit der Options- oder
Wandlungspreis gemäß § 221 Abs. 4 AktG i. V.
m. § 186 Abs. 2 Satz 2 AktG fristgerecht bekannt
gemacht werden kann, betragen. § 9 Abs. 1 AktG
und § 199 AktG bleiben unberührt.
In den Fällen der Ersetzungsbefugnis und der
Wandlungspflicht muss der Options- oder
Wandlungspreis nach näherer Angabe der
Anleihebedingungen mindestens entweder den oben
genannten Mindestpreis betragen oder dem
volumengewichteten durchschnittlichen Schlusskurs
der Stückaktien der Gesellschaft im
Wertpapierbörse während der zehn Börsentage vor
dem Tag der Endfälligkeit oder dem anderen
festgelegten Zeitpunkt entsprechen, auch wenn
dieser Durchschnittskurs unterhalb des oben
genannten Mindestpreises (80 %) liegt. § 9 Abs. 1
AktG und § 199 AktG bleiben unberührt.
Der Options- oder Wandlungspreis kann unbeschadet
des § 9 Abs. 1 AktG aufgrund einer
Verwässerungsschutzklausel nach näherer
Bestimmung der Bedingungen dann ermäßigt
werden, wenn die Gesellschaft während der
Options- oder Wandlungsfrist durch (i) eine
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln das
Grundkapital erhöht oder (ii) unter Einräumung
eines ausschließlichen Bezugsrechts an ihre
Aktien veräußert oder (iii) unter Einräumung
Aktionäre weitere Schuldverschreibungen mit
begibt, gewährt oder garantiert und in den Fällen
(ii) und (iii) den Inhabern schon bestehender
hierfür kein Bezugsrecht eingeräumt wird, wie es
ihnen nach Ausübung des Options- oder
Wandlungsrechts oder nach Erfüllung der Options-
oder Wandlungspflicht zustehen würde. Die
Ermäßigung des Options- oder
Wandlungspreises kann auch durch eine Barzahlung
bei Ausübung des Options- oder Wandlungsrechts
oder bei Erfüllung einer Wandlungspflicht bewirkt
werden. Die Bedingungen können darüber hinaus für
den Fall der Kapitalherabsetzung oder anderer
Maßnahmen oder Ereignisse, die mit einer
wirtschaftlichen Verwässerung des Werts der
Optionsrechte oder Wandlungsrechte oder
-pflichten verbunden sind (z. B. Dividenden,
Kontrollerlangung durch Dritte), eine Anpassung
Wandlungspflichten vorsehen.
g) Bezugsrecht und Ermächtigung zum
Bezug der Schuldverschreibungen ermöglicht wird,
wird den Aktionären das gesetzliche Bezugsrecht
in der Weise eingeräumt, dass die
Schuldverschreibungen von einem Kreditinstitut
oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit
der Verpflichtung übernommen werden, sie den
Aktionären zum Bezug anzubieten. Werden die
Schuldverschreibungen von einem nachgeordneten
Konzernunternehmen der Gesellschaft ausgegeben,
hat die Gesellschaft die Gewährung der
gesetzlichen Bezugsrechte für die Aktionäre der
Gesellschaft nach Maßgabe des vorstehenden
Satzes sicherzustellen.
Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge, die
sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben,
vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und das
Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen,
wie es erforderlich ist, damit Inhabern von
bereits zuvor ausgegebenen Optionsrechten oder
Wandlungsrechten oder -pflichten ein Bezugsrecht
in dem Umfang eingeräumt werden kann, wie es
ihnen nach Ausübung der Options- oder
DJ DGAP-HV: co.don Aktiengesellschaft: -4-
Wandlungsrechte oder bei Erfüllung der
Aktionäre auf gegen Barzahlung ausgegebene
Schuldverschreibungen vollständig
auszuschließen, wenn der Vorstand nach
gelangt, dass der Ausgabebetrag der
Schuldverschreibungen ihren nach anerkannten,
ermittelten theoretischen Marktwert nicht
Ausschluss des Bezugsrechts gilt jedoch nur für
Schuldverschreibungen mit Optionsrecht oder
Wandlungsrecht oder einer Wandlungspflicht auf
Aktien mit einem anteiligen Betrag des
Grundkapitals nicht übersteigen darf, und zwar
weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch -
falls dieser Wert geringer ist - im Zeitpunkt der
Ausübung der vorliegenden Ermächtigung. Auf diese
Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals ist die
Veräußerung eigener Aktien anzurechnen,
sofern sie während der Laufzeit dieser
gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 Halbsatz 2 in
Verbindung mit § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG erfolgt.
Ferner sind auf diese Begrenzung diejenigen
Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit
dieser Ermächtigung aus genehmigtem Kapital unter
Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 203 Abs.
2 Satz 1 in Verbindung mit § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG ausgegeben werden.
Ausgabe und Ausstattung der
Schuldverschreibungen, insbesondere Zinssatz und
die Art der Verzinsung, Ausgabekurs, Laufzeit und
Stückelung, Verwässerungsschutzbestimmungen,
Wandlungs- oder Optionszeitraum sowie im
vorgenannten Rahmen den Wandlungs- und
Optionspreis zu bestimmen oder im Einvernehmen
mit den Organen des die Wandel- oder
Optionsschuldverschreibungen begebenden
Konzernunternehmens der Gesellschaft festzulegen.
Das Grundkapital der Gesellschaft wird um bis zu
EUR 8.329.936,00 durch Ausgabe von bis zu
8.329.936 neuen, auf den Inhaber lautenden
2020). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der
Gewährung von auf den Inhaber lautenden
Optionsrechten (oder bei Erfüllung entsprechender
Wandlungspflichten) oder bei Ausübung eines
Wahlrechts der Gesellschaft, ganz oder teilweise
Stückaktien der Gesellschaft zu gewähren, an die
Inhaber von Wandel- oder
Optionsschuldverschreibungen, die aufgrund der
Ermächtigung des Vorstands durch den
Hauptversammlungsbeschluss vom 8. Juni 2017,
geändert durch Beschluss der Hauptversammlung vom
7. Juni 2018 und vom 30. Juli 2020, bis zum 7.
Juni 2022 von der Gesellschaft oder einem
nachgeordneten Konzernunternehmen gegen
Bareinlage ausgegeben werden. Die Ausgabe der
neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des
vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses
jeweils zu bestimmenden Options- oder
Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur im Falle der
Begebung von Schuldverschreibungen, die mit
Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom
7. Juni 2017, geändert durch Beschluss der
Hauptversammlung vom 7. Juni 2018 und vom 30.
Juli 2020, bis zum 7. Juni 2022 und nur insoweit
durchzuführen, wie von Options- oder
Wandlungsrechten Gebrauch gemacht wird oder zur
Wandlung verpflichtete Inhaber oder Gläubiger von
Wandlung erfüllen oder soweit jeweils nicht ein
Aktien einer anderen börsennotierten Gesellschaft
zur Bedienung eingesetzt werden. Die ausgegebenen
neuen Aktien nehmen vom Beginn des
Gewinn teil; soweit rechtlich zulässig, kann der
Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die
Gewinnbeteiligung neuer auch abweichend von § 60
Abs. 2 AktG ausgestalten; die neuen Aktien können
insbesondere auch mit Gewinnberechtigung ab
Beginn des ihrer Ausgabe vorangehenden
Geschäftsjahres ausgestattet werden, wenn im
Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien ein
Nach § 4 Abs. 5 der Satzung wird folgender neuer
Absatz 6 eingefügt:
'(6) Das Grundkapital ist um bis zu EUR
8.329.936,00 durch Ausgabe von bis zu
8.329.936 neuen, auf den Inhaber
lautenden Stückaktien mit einem
anteiligen Betrag des Grundkapitals von
je 1,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes
Kapital 2020). Die bedingte
durchgeführt, wie (i) die Inhaber bzw.
Gläubiger von Options- oder
Wandlungsrechten oder die zur Wandlung
Verpflichteten aus gegen Bareinlage
ausgegebenen Options- oder/und
nachgeordneten Konzernunternehmen der
Gesellschaft aufgrund der Ermächtigung
des Vorstands durch
Hauptversammlungsbeschluss vom 8. Juni
2017, geändert durch Beschluss der
Hauptversammlung vom 7. Juni 2018 und
vom 30. Juli 2020, bis zum 7. Juni 2022
ausgegeben oder garantiert werden, von
ihren Options- oder/und
soweit sie zur Wandlung verpflichtet
sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung
erfüllen, oder soweit die Gesellschaft
ein Wahlrecht ausübt, ganz oder
teilweise anstelle der Zahlung des
Gesellschaft zu gewähren, soweit nicht
jeweils ein Barausgleich gewährt oder
eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt
erfolgt zu dem nach Maßgabe des
bestimmenden Options- oder/und
Wandlungspreis. Die neuen Aktien nehmen
vom Beginn des Geschäftsjahres an, in
dem sie entstehen, am Gewinn teil;
soweit rechtlich zulässig, kann der
Aufsichtsrats die Gewinnbeteiligung
neuer Aktien hiervon und auch
abweichend von § 60 Abs. 2 AktG, auch
für ein bereits abgelaufenes
Geschäftsjahr, festlegen. Der Vorstand
ist ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten
Kapitalerhöhung festzusetzen.'
4) Ermächtigung des Aufsichtsrats zur
Änderung der Fassung der Satzung
Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung des
§ 4 der Satzung entsprechend der jeweiligen
Ausgabe der Bezugsaktien anzupassen sowie alle
Anpassungen der Satzung vorzunehmen, die nur die
Fassung betreffen. Entsprechendes gilt im Falle
der Nichtausnutzung der Ermächtigung zur Ausgabe
Optionsrechten oder Wandlungsrechten oder für die
8. *Beschlussfassung über die Änderung von § 18
Abs. 2 Satz 2 der Satzung*
zu erbringenden Nachweis mit Wirkung ab dem 3.
September 2020 geändert.
soll nach dem geänderten § 123 Abs. 4 S. 1 AktG
Nach § 18 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft ist
Fassung des § 123 Abs. 4 S. 1 AktG zur Teilnahme
Stimmrechts ein in Textform und in deutscher oder
englischer Sprache erstellter Nachweis des
erforderlich. Das ARUG II ist zum 1. Januar 2020
in Kraft getreten. Die Änderungen des § 123
Abs. 4 S. 1 AktG und der neu vorgesehene § 67c
AktG finden erst ab dem 3. September 2020 und
erstmals auf Hauptversammlungen Anwendung, die
nach dem 3. September 2020 einberufen werden. Sie
werden damit bereits vor der ordentlichen
Ausübung des Stimmrechts in Satzung und Gesetz zu
vermeiden, soll bereits jetzt die Anpassung der
Satzung beschlossen werden.
§ 18 Abs. 2 Satz 2 der Satzung wird wie
'(2) _[.]. Für den Nachweis der
Hauptversammlung, zur Ausübung des
Stimmrechts und zur Stellung von
Anträgen ist ein Nachweis in
Textform in deutscher oder
englischer Sprache durch den
Letztintermediär gemäß § 67c
Abs. 3 AktG ausreichend. [.]'_
Der Vorstand soll durch entsprechende Anmeldung
zum Handelsregister sicherstellen, dass die
9. *Beschlussfassung über die Änderung von § 26
Abs. 2 und 3 der Satzung*
Vorgaben zur Informationsübermittlung an
Aktionäre mit Wirkung ab dem 3. September 2020
geändert. Dadurch entfallen der bisherige § 128
AktG sowie die Möglichkeit in § 125 Abs. 2 Satz 2
AktG auf den Weg elektronischer Kommunikation zu
beschränken. Gleichzeitig besteht weiterhin die
Möglichkeit, nach Zustimmung der Hauptversammlung
und unter den weiteren Voraussetzungen des § 49
Abs. 3 WpHG (§ 30b Abs. 3 WpHG alter Fassung)
Informationen an Aktionäre im Wege der
Derzeit lauten § 26 Abs. 2 und 3 der Satzung wie
'(2) _Die Gesellschaft ist berechtigt,
Informationen unter Beachtung der
jeweils gültigen Rechtsvorschriften
an ihre Aktionäre im Wege der
Datenfernübertragung zu
übermitteln._
(3) _Die Übermittlung von
Mitteilungen nach § 125 Abs. 2 Satz
1 AktG und § 128 Abs. 1 Satz 1 AktG
ist auf die elektronische Form
beschränkt.'_
§ 26 Abs. 2 und Abs. 3 der Satzung der
Gesellschaft werden aufgehoben und § 26 Abs. 2
der Satzung wird wie folgt neu gefasst:
'(2) Die Gesellschaft kann Informationen
an die Aktionäre sowie an
Intermediäre, Vereinigungen von
Aktionären und sonstige Dritte,
soweit gesetzlich zulässig, auch im
Wege der Datenfernübertragung
übermitteln. Gleiches gilt für die
Übermittlung derartiger
Informationen an die Aktionäre
durch Intermediäre, Vereinigungen
von Aktionären und sonstige
Dritte.'
Der Vorstand wird angewiesen, die Änderung
der Satzung erst nach dem 3. September 2020 zur
Eintragung in das Handelsregister anzumelden.
1. *Bericht des Vorstands an die
Hauptversammlung zu Punkt 6 der Tagesordnung
nach § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG i. V. m. § 186
Abs. 4 Satz 2 AktG*
Der Vorstand hat den nachfolgenden Bericht zu Punkt 6 der Tagesordnung
gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG i. V. m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG über die
Gründe für die Ermächtigung des Vorstands, das Bezugsrecht der Aktionäre bei
der Ausnutzung der Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals
auszuschließen, erstattet. Der Bericht ist vom Tage der Einberufung der
Hauptversammlung an im Internet unter
Die vorgeschlagene Ermächtigung dient dem Erhalt und der Verbreiterung der
Eigenkapitalbasis der co.don Aktiengesellschaft.
_Bezugsrechtsausschluss bei Spitzenbeträgen_
Soweit der Vorstand ermächtigt ist, mit Zustimmung des Aufsichtsrats,
Spitzenbeträge vom gesetzlichen Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen,
rechtfertigt sich dies dadurch, dass es ohne eine derartige Ermächtigung dem
Vorstand im Einzelfall nicht möglich wäre, ein glattes Beteiligungsverhältnis
herzustellen. Der Bezugsrechtsausschluss ermöglicht insoweit die erleichterte
Abwicklung einer Bezugsrechtsemission, wenn sich aufgrund des
Emissionsvolumens oder zur Darstellung eines praktikablen Bezugsverhältnisses
Spitzenbeträge ergeben. Dieser Bezugsrechtsausschluss findet seine
Rechtfertigung daher in technischen Gegebenheiten. Die als sogenannte 'freie
Spitzen' vom Bezugsrecht ausgenommenen neuen Aktien werden bestmöglich für die
_Bezugsrechtsausschluss bei Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen_
Darüber hinaus soll das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats
ausgeschlossen werden können, soweit es erforderlich ist, um auch den Inhabern
von bestehenden und künftig zu begebenden Options- und/oder
Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien geben zu können,
wenn dies die Bedingungen der jeweiligen Schuldverschreibung vorsehen. Solche
Schuldverschreibungen sind zur erleichterten Platzierung am Kapitalmarkt in
der Regel mit einem Verwässerungsschutzmechanismus ausgestattet, der vorsieht,
dass den Inhabern bei nachfolgenden Aktienemissionen mit Bezugsrecht der
Aktionäre anstelle einer Ermäßigung des Options- bzw. Wandlungspreises
ein Bezugsrecht auf neue Aktien eingeräumt werden kann, wie es auch den
Aktionären zusteht. Sie werden damit so gestellt, als ob sie ihr Options- oder
Wandlungsrecht bereits ausgeübt hätten bzw. eine Wandlungspflicht erfüllt
wäre. Dies hat den Vorteil, dass die Gesellschaft - im Gegensatz zu einem
Verwässerungsschutz durch Reduktion des Options- bzw. Wandlungspreises - einen
höheren Ausgabekurs für die bei der Wandlung oder Optionsausübung
auszugebenden Aktien erzielen kann.
_Erleichterte Bezugsrechtsausschlussmöglichkeit_
Der Vorstand soll darüber hinaus ermächtigt sein, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Aktien ausschließen zu
können, wenn die Volumenvorgaben und die übrigen Anforderungen für einen sog.
vereinfachten Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG erfüllt
sind. Diese Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses soll die Verwaltung in
die Lage versetzen, kurzfristig günstige Börsensituationen auszunutzen und
dabei durch die marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst hohen Ausgabebetrag
und damit eine größtmögliche Stärkung der Eigenmittel zu erreichen. Sie
liegt somit im Interesse der Gesellschaft und der Aktionäre.
_Bezugsrechtsausschluss bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen_
Die ferner vorgeschlagene Möglichkeit, das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen
gegen Sacheinlagen ausschließen zu können, soll dem Zweck dienen, den
Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder sonstigen
Vermögensgegenständen gegen Gewährung von Aktien zu ermöglichen. Die
Gesellschaft steht im globalen Wettbewerb. Sie muss jederzeit in der Lage
sein, in den internationalen Märkten im Interesse ihrer Aktionäre schnell und
flexibel handeln zu können. Dazu gehört die Option, Unternehmen oder
Beteiligungen hieran oder für die Gesellschaft wichtige Vermögensgegenstände
zur Verbesserung der Wettbewerbsposition zu erwerben. Die im Interesse der
Aktionäre und der Gesellschaft optimale Umsetzung eines solchen Erwerbs kann
im Einzelfall die Gewährung von Aktien der Gesellschaft sein.
Konkrete Vorhaben, für die von der Möglichkeit der Sachkapitalerhöhung unter
Bezugsrechtsausschluss Gebrauch gemacht werden soll, bestehen derzeit nicht.
Die Verwaltung wird die Möglichkeit der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage
unter Ausschluss des Bezugsrechts aus dem Genehmigten Kapital 2020 nur dann
ausnutzen, wenn der Wert der neuen Aktien und der Wert der Gegenleistung, das
heißt insbesondere des zu erwerbenden Unternehmens bzw. der zu
erwerbenden Beteiligung, in einem angemessenen Verhältnis stehen.
_Ausnutzung der Ermächtigung_
Der Vorstand wird in jedem Einzelfall sorgfältig prüfen, ob er von der
Ermächtigung zur Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der
Aktionäre Gebrauch machen wird. Er wird dies nur dann tun, wenn es nach
Einschätzung des Vorstands und des Aufsichtsrats im Interesse der Gesellschaft
und damit ihrer Aktionäre liegt. Der Vorstand wird den Aktionären auf der
ordentlichen Hauptversammlung jeweils Bericht erstatten über eine etwaige
Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020.
Der schriftliche Bericht des Vorstands gemäß § 203 Abs. 2 AktG i. V. m.
mit § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG über den Ausschluss des Bezugsrechts der
Aktionäre im Zusammenhang mit der Beschlussfassung zu Tagesordnungspunkt 6
wird ab dem Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung den Aktionären
2. *Bericht des Vorstands an die
Hauptversammlung zu Punkt 7 der Tagesordnung
CO.DON AG 1,190 +3,48 %