Source: http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/105359-strafbefehl-wegen-trunkenheitsfahrt---einspruch-sinnvoll
Timestamp: 2017-05-30 05:25:13
Document Index: 93696623

Matched Legal Cases: ['§316', '§ 40', '§ 154', '§ 154', '§ 316', '§ 315']

Strafbefehl wegen Trunkenheitsfahrt - Einspruch sinnvoll?Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Marc N. WandtStand: 16.12.2011Frage: Hier mein Stafbefehl.Strafbefehl:Die Staatsanwaltschaft legt Ihnen Folgenden Sachverhalt zur Last:Sie fuhren am 20.09.11 gegen 23.40 Uhr mit dem Fahrrad auf der Wittelsbacherbrücke in München, obwohl Sie infolge vorangegangenen Alkoholgenusses fahruntüchtig waren.Eine bei bei Ihnen am 21.09.11 um 00.19 Uhr entnommene Blutprobe ergab eine Blutalkoholkonzentration von 1,60 Promille.Ihre Fahruntüchtigkeit hätten Sie bei kritischer Selbstprüfung erkennen können und müssen.Sie werden daher beschuldigt,fahrlässig im Verkehr ein Fahrzeug geführt zu haben, obwohl Sie infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage waren, das Fahrzeug sicher zu führen,strafbar als fahrlässige Trunkenheit im Verkehr gemäß §316 Abs. 1 und 2 StGBBeweismittel:Zeuge:POM XXX, POM XXX, beide Bl.5d.A.Sachverständiger:Prof. Dr. XXXo.V.i.A. Institut für RechtsmedizinUrkunden:Auszug aus dem BundeszentralregisterAuszug aus dem VerkehrszentralregisterÄrztlicher Untersuchungsbericht Bl. 10 d.A.Blutalkoholgutachten Bl. 13 d.A.Gegen Sie wird eine Geldstrafe in Höhe von 25 Tagessätzen verhängt. Der Tagessatz wird auf 40,00 € festgesetzt. Die Geldstrafe beträgt somit insgesamt 1000,00 €Ihr Einkommen wurde gemäß § 40 Abs. 3 StGB geschätzt.Sie haben auch die Kosten des Verfahrens und Ihre Auslagen zu tragen.Von der Verfolgung des Fahrraddiebstahls hat die Staatsanwaltschaft gem § 154 Abs. 1 StPO vorläufig abgesehen. Hier meine Fragen:Wie fahre ich günstiger?Einspruch erheben und die damit verbunden Kosten auf mich nehmen + der Fahrraddiebstahl wieder aufgenommen.Oder Strafbefehl so hin nehmen.Mein momentaner Tagessatz liegt ungefähr bei 70€E-Mail-Beratung:Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-161,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus MobilfunknetzenAntwort:Zunächst stellt sich die Frage, welches Ziel Sie mit einem Einspruch verfolgen wollen.Die ausgeurteilte Strafe ist der Höhe nach nicht ungewöhnlich, sondern für eine Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad, zumindest im südlichen Raum, durchaus üblich. Hinzu kommt, dass die Tagessätze offenbar weit zu gering geschätzt wurden, was sich erheblich zu Ihren Gunsten auswirkt. Auch die Teileinstellung nach § 154 StPO kommt Ihnen entgegen und erspart Ihnen weitere Tagessätze, auch wenn der Fahrraddiebstahl von der Rechtsfolge ohnehin zu vernachlässigen wäre.Zwar ist eine Strategieentwicklung ohne Kenntnis der Ermittlungsakte seriös nahezu nicht machbar. Gleichwohl erscheint es in Ihrem Fall vorzugswürdig, den Strafbefehl in Rechtskraft erwachsen zu lassen, um keine Verschlechterung zu riskieren. Diese wäre nämlich prozessual unproblematisch möglich.Eine größere Verbesserung hingegen erscheint nahezu ausgeschlossen. Ansatzpunkt könnte allenfalls sein, die BAK auf unter 1,6 o/oo zu drücken, um damit der Strafbarkeit zu entgehen. Dies ist aber nur sehr schwer und vor allem kostenintensiv möglich, wenn überhaupt. Auch erscheint eine Einstellung nicht unbedingt wahrscheinlich, zumal bereits ein weiteres Delikt eingestellt wurde und die Trunkenheitsfahrt sich insoweit qualitativ ein wenig von vergleichbaren Taten unterscheidet.Folge wäre, dass zumindest die Anhebung der Tagessatzhöhe droht, was Ihnen Mehrkosten von mind. 750 EUR bereiten würde. Hinzu kommen die erhöhten Verfahrenskosten sowie Gutachterkosten, da ggf. der Rechtsmediziner in die Verhandlung gebeten würde, was regelmäßig auch nicht sonderlich preiswert ist.Zumindest aus finanziellen Erwägungen heraus erscheint also ein Einspruch wenig sinnvoll, da die Aussichten auf einen nennenswerten Erfolg eher als gering einzustufen sind. Interessante FÃ¤lle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu TrunkenheitBlutentnahme wegen Verdacht auf Alkoholkonsum | Stand: 03.06.2013FRAGE: Am vergangenen Samstag Abend / Sonntag Morgen war ich in einer bekannten Bielefelder Großraumdisco, welche ich Sonntag Morgen ca. 4.45 Uhr verließ. Da ich mit dem eigenen Auto unterwegs wa...ANTWORT: 1) Ist dies rechtens? Ich bin bisher keines Vergehens überführt und darf dennoch kein Autofahren, was mich nicht zuletzt bzgl. meiner Arbeit erheblich beeinträchtigt. Antwort Rechtsanwalt ...weiter lesenRechte von BÃ¼rger bei Festnahme durch Polizei | Stand: 12.04.2012FRAGE: Ich wurde mit dem Fahrrad vor meiner Wohnung angehalten und musste "pusten". Dann sollte ich mitkommen zur Blutentnahme. Mein Fahrrad stellte ich in meinen Keller. Der Polizeibeamte folgte mir nach. Ic...ANTWORT: Die Beamten durften Sie aus Ihrer Wohnung mitnehmen, wenn die polizeiliche Maßnahmen und das Vorgehen der Polizisten, auch insoweit es dahin geführt hatte, rechtlich zulässig waren. Daz ...weiter lesenTrunkenheit am Steuer | Stand: 11.01.2011FRAGE: Ich hatte vor ca. 18 Monaten eine Trunkenheitsfahrt mit 1,23 Promille, daraufhin gab es eine Geldstrafe in Höhe von ca. 3.000.- Euro und eine Sperrfrist von 9 Monaten. Letztes Jahr im April wurd...ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,
Bei der Problematik des Führens von Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinfluss ist zwischen Ordnungswidrigkeiten auf der einen Seite und Straftaten auf der anderen Seite zu unterscheiden. Ordnungswidri ...weiter lesenIst das Fahren mit polnischem FÃ¼hrerschein erlaubt? | Stand: 08.11.2010FRAGE: Mein Sohn ist zweimal wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen. Nach dem ersten Vorfall vor ca. 10 Jahren verlangte die deutsche Behörde einen MPU-Test, den er nicht bestand. Darauf erlangte er eine...ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,ich bedanke mich für die Annahme meines Angebotes und beantworte Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes, gerne wie folgt.Ich kann nur DRINGEN ...weiter lesenTrunkenheit am Steuer - Kann durch Schweigen das BuÃŸgeld umgangen werden? | Stand: 15.12.2009FRAGE: Trunkenheit im Verkehr (Par. 316StGB/Verdacht). Die Blutprobe ergab einen Wert von 1.40 Promille. Tatzeit: Sonntag 6.12.09 04:38Uhr - 06.12.2009 04:49Uhr. Habe mich bislang zu den Anschuldigungen nich...ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,zunächst gehe ich davon aus, dass Sie bei einer Verkehrskontrolle überprüft und dabei Ihre Alkoholisierung festgestellt wurde. Es dürfte deshalb wenig Sinn machen ...weiter lesen
RechtsbeitrÃ¤ge Ã¼ber VerkehrsrechtInteressante BeitrÃ¤ge zu TrunkenheitTrunkenheit im Verkehr | Stand: 02.09.2015Der Straftatbestand der Trunkenheit im Verkehr ist in § 316 StGB geregelt. Danach ist strafbar, wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke ...weiter lesenKeine Busfahrerlaubnis fÃ¼r Alkoholiker-PolizistenNÃ¼rnberg (D-AH) - Den Bock nicht zum GÃ¤rtner machen: Einem wegen Trunkenheit vorlÃ¤ufig vom Dienst suspendierten Polizisten ist zu Recht eine NebentÃ¤tigkeit als Busfahrer zu verweigern. Selbst wenn das Alkohol-Delikt mit dem ...weiter lesenAlkoholisierter BeifahrerNÃ¼rnberg (D-AH) - Wer als Beifahrer in einem verunglÃ¼ckten Auto mitgefahren ist, an dessen Steuer ein Betrunkener saÃŸ, trÃ¤gt bei dem Unfall eine Mitschuld. Allerdings nur, wenn er noch ausreichend Gelegenheit hatte das Fahrzeug ...weiter lesen
Rechtsanwalt für Verkehrsrecht | Arzthaftungsrecht | Nachbarrecht | Verkehrsrecht | 0,5 Promille | Alkoholismus | Drogenkonsum | Fahrerlaubnis | Fahrverbot | Medizinisch Psychologische Untersuchung | MPU | Rausch | Trunkenheit am Steuer | Trunkenheitsfahrt | Vollrausch | Bier Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:
Verträge zum Thema Trunkenheit