Source: https://www.betriebsrat.com/betriebsratsarbeit/betriebsratsvorsitzender/betriebsratssitzung
Timestamp: 2018-10-21 08:14:11
Document Index: 348282022

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 95', '§ 74', '§ 67', '§ 67', '§ 31', '§ 26']

Die Betriebsratssitzung
Was muss bei der Einladung beachtet werden?
Zu den Sitzungen des Betriebsrats lädt der Betriebsratsvorsitzende ein. Andere Mitglieder des Betriebsrats sind grundsätzlich nicht dazu berechtigt zu Sitzungen einzuladen.
Die Schwerbehindertenvertretung kann nach § 32 BetrVG und § 95 Abs. 4 SGB IX an allen BR-Sitzungen beratend teilnehmen. Entsprechend ist sie unter Mitteilung der Tagesordnung rechtzeitig zu laden. Dies gilt auch für Monatsgespräche nach § 74 Abs. 1 BetrVG.
Die Jugend- und Auszubildendenvertretung kann zu allen BR-Sitzungen einen Vertreter entsenden (§ 67 Abs. 1 BetrVG). Im Gegensatz zur Schwerbehindertenvertretung, die kein Stimmrecht hat, hat die Jugend- und Auszubildendenvertretung in Angelegenheiten, die die Jugendlichen und Auszubildenden betreffen, Stimmrecht nach § 67 Abs. 2 BetrVG. In diesen Fällen sind alle Vertreter der Jugend- und Auszubildendenvertretung rechtzeitig und unter Mitteilung der Tagesordnung zu laden.
Nach § 31 BetrVG hat der Betriebsratsvorsitzende auf Antrag eines Viertels der Betriebsratsmitglieder einen Vertreter der im Betriebsrat vertretenen Gewerkschaft(en) einzuladen. Dieser kann somit beratend an einer BR-Sitzung teilnehmen.
Der Arbeitgeber kann dem Gewerkschaftsbeauftragten das Betreten des Betriebes zum Zwecke der Teilnahme an der BR-Sitzung, zu der er geladen ist, nicht verweigern.
Ist ein geladenes Betriebsratsmitglied im Betrieb anwesend, erscheint aber nicht zur Sitzung, so darf auch ein Ersatzmitglied geladen werden.
Nachrücken von Ersatzmitgliedern
Ratgeber für BRV
Wichtige Informationen über das Amt des Betriebsratsvorsitzenden und seine Aufgaben, Rechte und Pflichten.
Auch Betriebsräte müssen sich untereinander austauschen. Insbesondere wenn sie nicht dem GBR angehören, sollten sie sich informieren.
Jeder Betriebsrat solle sich eine Geschäftsordnung geben. Dieses ist nicht nur eine gesetzliche Soll-Bestimmung, sondern in der Praxis mehr als üblich
Die Geschäftsführung des Betriebsrats ist in den §§ 26 bis 41 BetrVG geregelt. Es geht dabei um die Rechte und Pflichten des Vorsitzenden.