Source: https://sevdesk.de/blog/anlage-euer/
Timestamp: 2019-11-15 05:35:23
Document Index: 111427792

Matched Legal Cases: ['§19', '§ 60', '§ 4', '§4', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 328']

Anlage EÜR ausfüllen - Anleitung, Tipps & Vorlage
Die Anlage EÜR müssen alle Steuerzahler jährlich beim Finanzamt abgeben, die nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet sind. Worum es sich dabei genau handelt und wer sie ausfüllen muss – und vor allem WIE – erklären wir dir hier.
Anleitung – So füllst du die Anlage EÜR richtig aus
Vorlage der EÜR
Wo finde ich die Anlage EÜR in Elster?
Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) muss zusammen mit der jährlichen Einkommensteuererklärung an das Finanzamt gesendet werden. Dieses Formular ist bereits seit 2005 standardisiert und nennt sich „Anlage EÜR“. Sie wird der regulären Steuererklärung beigefügt. Seit 2017 bist du verpflichtet, als Betroffener deine Steuererklärung und deine Anlage EÜR elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Das kannst du am einfachsten mit einer guten Steuersoftware erledigen oder direkt über das ELSTER Portal. In diese Anlage trägst du alle steuerlich relevanten daten über deine Steuer sowie Einnahmen und Ausgaben ein. Die Anlage umfasst 3 Seiten mit 92 Abfrage-Zeilen, die teilweise wirklich viel Arbeit machen und fachliche Kenntnisse erfordern. Daher ist es nicht schlecht, wenn du diese Anlage mit einer Steuersoftware erledigst oder von deinem Steuerberater ausfüllen lässt.
Besonders betroffen sind davon die Kleinunternehmer, aber auch Freiberufler, Einzelunternehmer und GbRs müssen anstelle einer doppelten Buchführung und Bilanzierung die EÜR abgeben. Am häufigsten trifft es die Kleinunternehmer. Sie müssen die Anlage EÜR allerdings auch erst seit dem Steuerjahr 2017 ausfüllen. Davor konnten sie ihren Gewinn ganz formlos als Aufstellung (Einnahmen und Ausgaben einander gegenübergestellt) an das Finanzamt übermitteln. Jetzt sind sie, wie alle anderen, dazu verpflichtet, die Einkommensteuererklärung samt Anlage EÜR elektronisch ans Finanzamt zu übermitteln.
Kleinunternehmerregelung & EÜR
Als Kleinunternehmer wirst du nach §19 UStG (Umsatzsteuergesetz) bezeichnet, wenn dein Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro (bald 20.000€) nicht überstiegen hat und im laufenden Jahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. Als Kleinunternehmer bist du dann von der Umsatzsteuer befreit und musst diese nicht auf deinen Rechnungen ausweisen oder monatlich mit dem Finanzamt abrechnen. Diese Festlegung bezeichnet man auch als „Kleinunternehmerregelung“. Für Kleinunternehmer genügt es, wenn du anstatt der doppelten Buchführung eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) abgibst.
Die EÜR musst du jährlich abgeben, wenn du das aufgrund der Rechtsform deines Unternehmens darfst oder vielmehr musst und von der Bilanzierung befreit bist. Dann musst du die Anlage EÜR jährlich elektronisch ans Finanzamt übermitteln. Diese zwingende Vorgabe ist in § 60 Abs. 4 EStDV geregelt. Besonders betroffen sind davon die erwähnten Kleinunternehmer mit einem Umsatz von weniger als 17.500 Euro pro Kalenderjahr. Wichtig ist, dass du für jeden Betrieb eine separate EÜR erstellen musst, wenn du mehrere Unternehmen hast. Aber auch Personengesellschaften wie GbR oder KG müssen die EÜR übermitteln. Dabei ist zu beachten, dass jeder Beteiligte an diesen Gesellschaften zusätzlich die Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben sowie die Ergänzungsrechnungen und die Schuldzinsenermittlungen nach § 4 Abs. 4a EStG ebenfalls elektronisch einreicht.
Davon gibt es folgende Ausnahmen
In Papierform darfst du die Anlage nur dann noch abgeben, wenn du beim Finanzamt einen Härtefall geltend machst. Dann darfst du die Steuer auch mit dem Vordruck „Anlage EÜR“ oder „Anlage AVEÜR“ und eventuell weiteren Unterlagen oder Anlagen auf Papier einreichen. Ein Härtefall liegt allerdings nur vor, wenn die Abgabe der elektronischen Steuererklärung für dich wirtschaftlich oder persönlich unzumutbar ist. Also wenn dir die technische Ausstattung dafür fehlt oder du von deinen persönlichen Fähigkeiten her, nur eingeschränkt dazu in der Lage wärst, die elektronische Übermittlung vorzunehmen.
Daneben sind sowohl Arbeitnehmer als auch Senioren, die eigentlich eine elektronische Steuererklärung abliefern müssten, zur Abgabe in Papierform berechtigt, wenn sie jährliche Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten (720 Euro) oder eine Übungsleiterpauschale (2.400 Euro) enthalten. Weitere Ausnahmen liegen vor, falls du ausschließlich Betriebsausgaben vorzuweisen hast (das wäre beispielsweise bei Kostenträgergemeinschaften der Fall), dann brauchst du die Anlage nicht zu verwenden. Auch steuerbegünstigte Körperschaften brauchen das Formular nur dann, wenn sie mehr als 35.000 Euro Einnahmen pro Jahr generiert haben.
Hierbei musst du zunächst darauf achten, die richtigen amtlichen Vordrucke zu verwenden. Für die EÜR gibt es den Vordruck „Einnahme-Überschuss-Rechnung – EÜR (Gewinnermittlung nach §4 Abs. 3 EstG“. Diesen Vordruck reichst du zusammen mit der Einkommensteuererklärung ein. Eventuell musst du ein Verzeichnis deiner Anlagegüter einreichen oder die Ermittlung der nicht abziehbaren Schuldzinsen (wenn dein Zinsaufwand nicht höher liegt als 2.050 Euro).
Inhalt der EÜR:
Die EÜR besteht aus drei Seiten, die wir gleich im Einzelnen besprechen werden.
Auf Seite 1 findest du deine Betriebseinnahmen für das betreffende Wirtschaftsjahr, die du in den Zeilen 11 bis 22 angibst.
Auf Seite 2 kommen deine Betriebsausgaben in den Zeilen 23 bis 65.
Seite 3 beschäftigt sich mit der Gewinnermittlung (Zeile 71-85). Hier kommen die Beträge hinein, die weder zu den Betriebseinnahmen noch den Betriebsausgaben von Seite 1 und 2 zählen. Dazu kommen deine Rücklagen und stillen Reserven in den Zeilen 87-90 sowie deine Entnahmen und Einlagen (Zeile 91-92)
Anlagen: Anlageverzeichnis/Ausweis des Umlaufvermögens, Ermittlung der nicht abziehbaren Schuldzinsen
Seite 1-Betriebseinnahmen (Zeile 11 – 15)
Jeder Unternehmer hat natürlich andere Einnahmen, die er hier angeben muss. Wichtig ist, dass die Einnahmen immer in dem Jahr zu erfassen sind, in dem das Geld geflossen ist. Falls du Dividenden bekommst, dann musst du beachten, dass nur 60% davon steuerpflichtig sind. Du trägst sie in den Zeilen 14 und 15 in voller Höhe ein, korrigierst sie aber später in Zeile 82 wieder. Ausführliche Anleitungen stellt übrigens das Bundesfinanzministerium online zur Verfügung. Die genannten Zeilenanagaben können übrigens in alten EÜRs leicht abweichen.
Betriebsseinnahmen und Umsatzsteuer in der Anlage EÜR ausfüllen
Umsatzsteuer (Zeile 16, 17)
In Zeile 16 trägst du die vereinnahmte Umsatzsteuer auf deine Betriebseinnahmen (aus Zeile 14 und 18) ein. In Zeile 17 gehört die Umsatzsteuererstattung des Finanzamts. Erstattete Verspätungs- oder Säumniszuschläge musst du allerdings in Zeile 15 eintragen und als Kleinunternehmer in Zeile 11 und 12.
Veräußerungen oder Entnahme Anlagevermögen (Zeile 18)
In Zeile 18 gehören deine Erlöse (ohne USt) für Verkäufe oder Entnahmen des Anlagevermögens (Maschine, Auto oder Ähnliches).
Entnahmen (Zeile 19, 20)
In Zeile 19 gehören die Kosten für die private Nutzung deines Firmenwagens. Der private Nutzungswert des Autos zählt als Betriebsentnahme. In Zeile 20 kannst du die Privatanteile für andere Sach- oder Leistungsentnahmen eintragen, beispielsweise eine Warenentnahme oder die private Nutzung von Maschinen). Die Werte musst du ohne Umsatzsteuer eintragen.
Rücklagenauflösung / Rücklagenbildung (Zeile 21)
Hier muss du den Betrag eintragen, der sich aus deiner Aufstellung in den Zeilen 87-90 ergibt (Auflösung von Rücklagen und Ausgleichsposten).
Seiten 1 und 2 – Betriebsausgaben (Zeile 23 – 64)
Genau wie bei den Betriebseinnahmen gilt, dass du die Ausgaben in dem Wirtschaftsjahr erfassen musst, in dem sie geflossen sind.
Betriebsausgabenpauschale (Zeile 23)
Für manche Berufsgruppen gibt es die Möglichkeit der Pauschalisierung. Das bedeutet, dass du einen bestimmten Prozentsatz der Einnahmen als Betriebsausgabe absetzen kannst. Darüber hinaus kannst du dann aber keine weiteren Ausgaben eintragen. Du musst beim Ausfüllen abwägen, ob es für dich besser ist, die Pauschale anzusetzen oder lieber die genauen Kosten einzeln einzutragen. Wenn die Pauschale besser ist, dann trägst du sie in Zeile 23 ein und gehst dann direkt weiter zu Zeile 65. Dasselbe gilt für die Freibeträge nach § 3 Nr. 26, 26 a, 25 b EStG. Auch diese kannst du hier eintragen. Ansonsten musst du alle Beträge einzeln und netto eintragen. Falls abziehbare Vorsteuerbeträge dabei sind, gehören diese in Zeile 48. Als Kleinunternehmer setzt du hier den Bruttobetrag an.
Betriebsausgaben in der Anlage EÜR ausfüllen
AfA (Zeile 28 – 34)
Deine Abschreibungsbeträge musst du gesondert berechnen und diese Berechnung beziehungsweise die gesonderte Anlage dann gemeinsam mit der EÜR einreichen.
Restbuchwert ausgeschiedener Anlagegüter (Zeile 35)
Falls du Wirtschaftsgüter entnimmst oder verkaufst oder beispielsweise Maschinen verschrottest oder auch, wenn sie kaputtgegangen oder zerstört worden sind (Brand, Wasserschaden), dann setzt du hier noch den Restbuchwert dafür an.
Raumkosten und sonstige Grundstücksaufwendungen (Zeile 36 – 38)
In Zeile 37 gehören Mietkosten und Aufwendungen für eine betrieblich veranlasste doppelte Haushaltsführung. Der zusätzliche Verpflegungsmehraufwand gehört allerdings in Zeile 54 und die Kosten für deine Familienheimfahrten in Zeile 58-63. In Zeile 38 gehören die Kosten für die betrieblich genutzten Grundstücke, wie Grundsteuer und Instandhaltung. Die zugehörige AfA trägst du in Zeile 28 ein und eventuelle Schuldzinsen in Zeile 46.
Aufwendungen für dein häusliches Arbeitszimmer trägst du erst weiter unten in Zeile 55 ein.
Sonstige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben (Zeile 39-51)
Hierunter fallen deine Telefon-, Internet, Reise- und Fortbildungskosten, aber auch die Kosten für deinen Anwalt oder Steuerberater sowie deine Werbekosten und Ähnliches.
Miete/ Leasing (Zeile 43)
Hier kannst du beispielsweise Maschinen oder Kopierer eintragen. Aber nicht Kfz-Leasing (Zeile 58) oder Raummiete (Zeile 36)
Schuldzinsen (Zeile 46, 47)
In Zeile 46 gehören die Schuldzinsen für gesondert aufgenommene Darlehen zur Finanzierung von Anschaffungs-/Herstellungskosten von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. In Zeile 47 hingegen trägst du die übrigen Schuldzinsen ein. Diese sind bis zu einer Höhe von 2.050 Euro unbeschränkt abzugsfähig
Vorsteuer (Zeile 49)
Unter die „Gezahlten Vorsteuerbeträge“ trägst du die ans Finanzamt gezahlte Vorsteuer ein.
Umsatzsteuer (Zeile 50)
Hier trägst du die an das Finanzamt gezahlte oder mit dem Finanzamt verrechnete Umsatzsteuer aus deiner Umsatzsteuervoranmeldung/Umsatzsteuerjahreserklärung ein.
Seite 3 – Ermittlung des Gewinns, Ergänzende Angaben, Rücklagen und stille Reserven, Entnahmen und Einlagen
Die dritte Seite ist in drei Rubriken unterteilt:
Die eigentliche Gewinnermittlung (Zeile 71 bis 86)
die ergänzenden Angaben (Rücklagen und stille Reserven in Zeile 87-90)
sowie die „Zusätzlichen Angaben bei Einzelunternehmen“ (Entnahmen und Einlagen nach § 4 Abs. 4a UStG) in Zeile 91 und 92.
Die dritte Seite ist ganz besonders individuell, da hier alle deine Rücklagen, Entnahmen oder Einlagen zum Zuge kommen. In Zeile 73-75 kommen Hinzurechnungsbeträge nach § 7g Abs. 2 EStG, diese musst du getrennt nach Wirtschaftsgütern auf jeweils gesonderten Anlagen berechnen. Wichtig ist Zeile 76 für deine Investitionsabzugsbeträge, falls du Rücklagen gebildet hast, die du dann nicht verwendet hast und auflösen musst. Denn in diesem Fall musst du den Betrag nachverzinsen. Falls du Anlagevermögen verkauft hast (der Erlös dafür muss in Zeile 18 berücksichtigt werden), kannst du den Veräußerungsgewinn als stille Reserve von den Anschaffungskosten abziehen und in Zeile 88 eintragen. Falls nicht, kannst du den Gewinn auch als steuerfreie Rücklage einstellen und in Zeile 87 berücksichtigen.
Wenn du betriebliche Wirtschaftsgüter privat genutzt hast oder Einlagen gemacht hast, sind diese in Zeile 91 und 92 einzutragen. Gerade in dieser Rubrik sind mehrere Optionen und Vorschriften zu beachten, die du am besten mit deinem Steuerberater besprechen solltest, bevor du dich für eine entscheidest und sie einträgst.
Anlagen – Ausweis des Umlaufvermögens
Das Anlageverzeichnis „Anlage AVEÜR“ ist ein Bestandteil der Einnahmen-Überschuss-Rechnung und muss zusammen mit der Anlage EÜR elektronisch ans Finanzamt übermittelt werden. Hier trägst du die Anschaffungs- und Herstellungskosten deiner Wirtschaftsgüter ein. Auch nachträgliche Veränderungen (Preisminderungen) musst du dabei berücksichtigen. Das betrifft alle zu Beginn des Wirtschaftsjahres vorhandenen Wirtschaftsgüter. Diejenigen, die du im laufenden Jahr anschaffst, musst du in der Rubrik „Zugänge“ aufführen. Auch hier musst du nachträgliche Kostenminderungen ebenfalls erfassen. Daneben gibt es auch die Spalte „Abgänge“, hier kommen die fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten rein. Zuletzt musst du noch die Spalte „Buchwert zu Beginn des Gewinnermittlungszeitraums“ berücksichtigen. Dieser Wert wird aus der Spalte des Anfangswertes plus „Zugänge“ minus „Sonderabschreibungen“ minus „Afa“ minus „Abgänge“ berechnet.
Anlage Vordruck SZE (Ermittlung der nicht abziehbaren Schuldzinsen)
Diese Anlage brauchst du, wenn du ein Einzelunternehmen führst und die Summe der Schuldzinsen, die du geltend machst, nicht höher als 2.050 Euro ist.
Wie sieht es mit besonderen Ausgaben aus?
Bürobedarf Anlage EÜR?
Wenn du ein Arbeitszimmer in deinem Haus einrichtest, dann kannst du die Kosten für die Einrichtung nicht absetzen, außer, es steht kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, dann kannst du bis zu 1.250 Euro dafür abziehen. Zusätzlich brauchst du allerdings noch Büromaterial wie Stifte oder Aktenordner, Druckerpapier oder Ähnliches. Hierfür gibt es keine gesonderte Zeile, diese Kosten gehören daher in die Zeile 51 „Übrige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben“. Hier kannst du beispielsweise folgende Dinge eintragen:
Fachbücher oder Fachzeitschriften
Druckerpapier, Druckerpatrone, Stifte
Briefumschläge, Versandmaterial, Briefmarken, Portokosten
Reisekosten Anlage EÜR?
Wenn du auf eine betrieblich notwendige Reise gehen musst, dann kannst du die Kosten dafür in Zeile 40 „Übernachtungs- und Reisenebenkosten bei Geschäftsreisen des Steuerpflichtigen“ beispielsweise folgende Kosten eintragen:
Die Ausgaben für dein Visa oder andere notwendige Reisedokumente.
Notwendige Ausgaben für den Transport oder die Aufbewahrung deines Gepäcks.
Alle Ausgaben für die Übernachtung in Hotel, Pension oder Ferienwohnung.
Umzugskosten Anlage EÜR?
Bei Umzugskosten, die du von der Steuer absetzen willst, verlangt das Finanzamt einen triftigen Grund. Als Selbstständiger könntest du dafür angeben, dass du näher am Standort deiner Betriebsstätte wohnen musst – oder deiner Wirkungsstätte, je nachdem. Wenn ein solch plausibler und triftiger Grund vorliegt, dann kannst du den Umzug unter den Betriebsausgaben in der EÜR ebenfalls geltend machen. Schließlich darfst du darin auch die Kosten für die doppelte Haushaltsführung, den Verpflegungsmehraufwand und die Familienheimfahrten absetzen.
Vorlage für die EÜR zum Download
Wenn du Muster oder Vorlagen zum Download für die EÜR benötigst, so wirst du im Internet auf einigen Seiten kostenlos fündig. Beispielsweise eine Vorlage samt Erklärung von sevDesk. Mit den Vorlagen kannst du zu Hause in Ruhe alle Positionen bearbeiten und später am besten mit deinem Steuerberater besprechen. Noch besser ist es, wenn du die gesamte EÜR mit einer guten Steuersoftware bearbeitest. Die Hauptsache ist, dass du deine Steuererklärung samt EÜR pünktlich abgibst. Denn das Finanzamt darf notfalls ein Zwangsgeld androhen (und festsetzen), wenn du das vergessen solltest. Solche Zwangsmittel erlaubt die Abgabenordnung in § 328 AO.
Mit der Buchhaltungssoftware sevDesk kannst du deine EÜR automatisch erstellen und über Elster an das Finanzamt übermitteln.
Wenn du deine Steuer mit ELSTER online bearbeitest, dann findest du die notwendigen Formulare dort in der Formularübersicht. Dort findest zu zusätzlich auf der Hilfeseite auch eine Anleitung, wie du das Formular richtig ausfüllst.
Anlage EÜR auf der Seite von Elster
Die EÜR ist für Kleinunternehmer jedes Jahr eine neue Herausforderung. Denn es gibt viel zu beachten und es tauchen im Einzelfall vor allem ganz individuelle Fragen und Sonderkonstellationen auf, die vielleicht in die EÜR aufgenommen werden müssen. Daher können wir dir nur ans Herz legen, deine Buchhaltung bereits mit einer guten Buchhaltungssoftware zu erledigen und die Steuer mit einer Steuersoftware sowie einem Steuerberater. Seriöse und kompetente Anbieter haben Software im Angebot, die durch die speziellen Schnittstellen sowohl miteinander als auch mit dem Steuerberater und dem Finanzamt verbunden werden können. Durch eine regelmäßige und korrekte Buchführung werden dir viele Schritte beim Ausfüllen der EÜR stark vereinfacht oder sogar direkt abgenommen. Die Software von sevDesk erstellt dir beispielsweise die EÜR praktisch alleine.