Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_42b_EStG_Lohnsteuer_Jahresausgleich_durch_den_Arbe-d2909849,116.html
Timestamp: 2016-10-27 07:06:22
Document Index: 181017306

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 42', '§ 52', '§ 3', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 34', '§ 42', '§ 42', '§ 52', '§ 34', '§ 39', '§ 42', '§ 41', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42']

§ 42b EStG, Lohnsteuer-Jahresausgleich durch den Arbeitgeber | Gesetze auf anwalt24.de
§ 42b EStG, Lohnsteuer-Jahresausgleich durch den Arbeitgeber Suche
Einkommensteuergesetz (EStG) Bundesrecht…§ 42b EStG, Lohnsteuer-Jahresausgleich durch den Arbeitgeber§ 42c EStG (weggefallen)§ 42d EStG, Haftung des Arbeitgebers und Haftung bei Arbeitnehmerüberlassung§ 42e EStG, Anrufungsauskunft§ 42f EStG, Lohnsteuer-Außenprüfung§ 42g EStG, Lohnsteuer-Nachschau§ 43 EStG, Kapitalerträge mit Steuerabzug§ 43a EStG, Bemessung der Kapitalertragsteuer§ 43b EStG, Bemessung der Kapitalertragsteuer bei bestimmten Gesellschaften§ 44 EStG, Entrichtung der Kapitalertragsteuer§ 44a EStG, Abstandnahme vom Steuerabzug§ 44b EStG, Erstattung der Kapitalertragsteuer§ 45 EStG, Ausschluss der Erstattung von Kapitalertragsteuer§ 45a EStG, Anmeldung und Bescheinigung der Kapitalertragsteuer§ 45b EStG (weggefallen)§ 45c EStG (weggefallen)§ 45d EStG, Mitteilungen an das Bundeszentralamt für Steuern§ 45e EStG, Ermächtigung für Zinsinformationsverordnung§ 46 EStG, Veranlagung bei Bezug von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit§ 47 EStG (weggefallen)§ 48 EStG, Steuerabzug…Anlage 3 EStG
§ 42b EStGEinkommensteuergesetz (EStG)BundesrechtVI. – Steuererhebung → 2. – Steuerabzug vom Arbeitslohn (Lohnsteuer)Titel: Einkommensteuergesetz (EStG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: EStGGliederungs-Nr.: 611-1Normtyp: Gesetz(1) Red. Anm.:Beim Lohnsteuer-Jahresausgleich durch den Arbeitgeber für das Ausgleichsjahr 2011 ist ein Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro zu berücksichtigen - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 51 Satz 2 EStG 2009 in der bis zum 31. Dezember 2013 gültigen Fassung(1) 1Der Arbeitgeber ist berechtigt, seinen unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmern, die während des abgelaufenen Kalenderjahres (Ausgleichsjahr) ständig in einem zu ihm bestehenden Dienstverhältnis gestanden haben, die für das Ausgleichsjahr einbehaltene Lohnsteuer insoweit zu erstatten, als sie die auf den Jahresarbeitslohn entfallende Jahreslohnsteuer übersteigt (Lohnsteuer-Jahresausgleich). (2) 2Er ist zur Durchführung des Lohnsteuer-Jahresausgleichs verpflichtet, wenn er am 31. Dezember des Ausgleichsjahres mindestens zehn Arbeitnehmer beschäftigt. 3Der Arbeitgeber darf den Lohnsteuer-Jahresausgleich nicht durchführen, wenn1.der Arbeitnehmer es beantragt oder2.der Arbeitnehmer für das Ausgleichsjahr oder für einen Teil des Ausgleichsjahres nach den Steuerklassen V oder VI zu besteuern war oder3.der Arbeitnehmer für einen Teil des Ausgleichsjahres nach den Steuerklassen II, III oder IV zu besteuern war oder3a.bei der Lohnsteuerberechnung ein Freibetrag oder Hinzurechnungsbetrag zu berücksichtigen war oder3b.das Faktorverfahren angewandt wurde oder4.der Arbeitnehmer im Ausgleichsjahr Kurzarbeitergeld, Schlechtwettergeld, Winterausfallgeld, Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach dem Mutterschutzgesetz, Zuschuss bei Beschäftigungsverboten für die Zeit vor oder nach einer Entbindung sowie für den Entbindungstag während einer Elternzeit nach beamtenrechtlichen Vorschriften, Entschädigungen für Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045) oder nach § 3 Nummer 28 steuerfreie Aufstockungsbeträge oder Zuschläge bezogen hat oder4a.die Anzahl der im Lohnkonto oder in der Lohnsteuerbescheinigung eingetragenen Großbuchstaben U mindestens eins beträgt oder5.für den Arbeitnehmer im Ausgleichsjahr im Rahmen der Vorsorgepauschale jeweils nur zeitweise Beträge nach § 39b Absatz 2 Satz 5 Nummer 3 Buchstabe a bis d oder der Beitragszuschlag nach § 39b Absatz 2 Satz 5 Nummer 3 Buchstabe c berücksichtigt wurden oder sich im Ausgleichsjahr der Zusatzbeitragssatz (§ 39b Absatz 2 Satz 5 Nummer 3 Buchstabe b) geändert hat oder (3)6.der Arbeitnehmer im Ausgleichsjahr ausländische Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit bezogen hat, die nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung oder unter Progressionsvorbehalt nach § 34c Absatz 5 von der Lohnsteuer freigestellt waren.(2) Red. Anm.:§ 42b Absatz 1 Satz 1 EStG in der Fassung des Artikels 2 des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 7. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2592), anzuwenden ab dem Veranlagungszeitraum 2012 - siehe Artikel 25 Absatz 1 des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes(3) Red. Anm.:§ 42b Absatz 1 Satz 3 Nummer 5 EStG in der Fassung des Artikels 3 des Gesetzes zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 25. Juli 2014 (BGBl. I S. 1266), erstmals für den Veranlagungszeitraum 2015 anzuwenden - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 1 EStG 2009 in der Fassung des Artikels 3 des Gesetzes vom 25. Juli 2014(2) (4) 1Für den Lohnsteuer-Jahresausgleich hat der Arbeitgeber den Jahresarbeitslohn aus dem zu ihm bestehenden Dienstverhältnis festzustellen. 2Dabei bleiben Bezüge im Sinne des § 34 Absatz 1 und 2 Nummer 2 und 4 außer Ansatz, wenn der Arbeitnehmer nicht jeweils die Einbeziehung in den Lohnsteuer-Jahresausgleich beantragt. 3Vom Jahresarbeitslohn sind der etwa in Betracht kommende Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag und der etwa in Betracht kommende Altersentlastungsbetrag abzuziehen. 4Für den so geminderten Jahresarbeitslohn ist die Jahreslohnsteuer nach § 39b Absatz 2 Satz 6 und 7 zu ermitteln nach Maßgabe der Steuerklasse, die die für den letzten Lohnzahlungszeitraum des Ausgleichsjahres als elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal abgerufen oder auf der Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug oder etwaigen Mitteilungen über Änderungen zuletzt eingetragen wurde. 5Den Betrag, um den die sich hiernach ergebende Jahreslohnsteuer die Lohnsteuer unterschreitet, die von dem zugrunde gelegten Jahresarbeitslohn insgesamt erhoben worden ist, hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zu erstatten. 6Bei der Ermittlung der insgesamt erhobenen Lohnsteuer ist die Lohnsteuer auszuscheiden, die von den nach Satz 2 außer Ansatz gebliebenen Bezügen einbehalten worden ist.(4) Red. Anm.:§ 42b Absatz 2 EStG in der Fassung des Artikels 2 des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 7. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2592), anzuwenden ab dem Veranlagungszeitraum 2012 - siehe Artikel 25 Absatz 1 des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes(3) 1Der Arbeitgeber darf den Lohnsteuer-Jahresausgleich frühestens bei der Lohnabrechnung für den letzten im Ausgleichsjahr endenden Lohnzahlungszeitraum, spätestens bei der Lohnabrechnung für den letzten Lohnzahlungszeitraum, der im Monat März des dem Ausgleichsjahr folgenden Kalenderjahres endet, durchführen. 2Die zu erstattende Lohnsteuer ist dem Betrag zu entnehmen, den der Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer für den Lohnzahlungszeitraum insgesamt an Lohnsteuer erhoben hat. 3§ 41c Absatz 2 Satz 2 ist anzuwenden.(4) (5) 1Im Lohnkonto für das Ausgleichsjahr ist die im Lohnsteuer-Jahresausgleich erstattete Lohnsteuer gesondert einzutragen. 2In der Lohnsteuerbescheinigung für das Ausgleichsjahr ist der sich nach Verrechnung der erhobenen Lohnsteuer mit der erstatteten Lohnsteuer ergebende Betrag als erhobene Lohnsteuer einzutragen.(5) Red. Anm.:§ 42b Absatz 4 EStG in der Fassung des Artikels 2 des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 7. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2592), anzuwenden ab dem Veranlagungszeitraum 2012 - siehe Artikel 25 Absatz 1 des Beitreibungsrichtlinie-UmsetzungsgesetzesZu § 42b: Geändert durch G vom 7. 12. 2011 (BGBl I S. 2592) und 25. 7. 2014 (BGBl I S. 1266).
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