Source: https://recht.sachsen.de/vorschrift/12071-Aend-BGySO-BFSO-und-FSO
Timestamp: 2020-07-02 09:34:23
Document Index: 117921359

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 7', '§ 33', '§ 62', '§ 19', '§ 62', '§ 63', '§ 50', '§ 60', '§ 59', '§ 31', '§ 30', '§ 30', '§ 100', '§ 100', '§ 6', '§ 30', '§ 30', '§ 8', '§ 19', '§ 30', '§ 57', '§ 56', '§ 31', '§ 62', '§ 73', '§ 76', '§ 77', '§ 97', '§ 99', '§ 100', '§ 102', '§ 105', '§ 101', '§ 102']

REVOSax Landesrecht Sachsen - Änd. BGySO, BFSO und FSO
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Änderung der Schulordnung Berufliche Gymnasien, der Schulordnung Berufsfachschule und der Schulordnung Fachschule
Vollzitat: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Änderung der Schulordnung Berufliche Gymnasien, der Schulordnung Berufsfachschule und der Schulordnung Fachschule vom 15. Juli 2011 (SächsGVBl. S. 323)
für Kultus und Sport und
zur Änderung der Schulordnung Berufliche Gymnasien, der Schulordnung Berufsfachschule und der Schulordnung Fachschule
§ 12 Abs. 2 Satz 3 in Verbindung mit § 7 Abs. 6, § 33 Abs. 1 Satz 2, § 62 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 4 Buchst. c, Abs. 3 und Abs. 4 Satz 1 des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen (SchulG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Juli 2004 (SächsGVBl. S. 298), das zuletzt durch Artikel 2 Abs. 10 des Gesetzes vom 19. Mai 2010 (SächsGVBl. S. 142, 144) geändert worden ist,
§ 19 Nr. 3 und 4 des Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft (SächsFrTrSchulG) vom 4. Februar 1992 (SächsGVBl. S. 37), das zuletzt durch Artikel 10 des Gesetzes vom 15. Dezember 2010 (SächsGVBl. S. 387, 396) geändert worden ist, und
durch das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft aufgrund von § 62 Abs. 6 SchulG im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Kultus und Sport:
Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport über Berufliche Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung Berufliche Gymnasien – BGySO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. November 1998 (SächsGVBl. 1999 S. 16, 130), zuletzt geändert durch Verordnung vom 22. März 2010 (SächsGVBl. S. 70), wird wie folgt geändert:
Nach der Angabe zu § 63 werden die Angaben „Anlage 1“ und „Anlage 2“ angefügt.
§ 50a Abs. 1 Satz 2 wird wie folgt gefasst:
„Wird ein Prüfungsteilnehmer in einem Fach zusätzlich mündlich geprüft, ergibt sich das Prüfungsergebnis aus Anlage 2. Bei der Bewertung zählt die vorhergehende Prüfung zweifach und die zusätzliche mündliche Prüfung einfach.“
In § 60 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 wird die Angabe „Anlage 3“ durch die Angabe „Anlage 2“ ersetzt.
In § 59 Abs. 3 Satz 2 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport über die Berufsfachschule im Freistaat Sachsen (Schulordnung Berufsfachschule – BFSO) vom 27. April 2011 (SächsGVBl. S. 122) wird die Angabe „§ 31 Abs. 2 Bundeszentralregistergesetz (BZRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1984 (BGBl. I S. 1229; 1985 I S. 195), das zuletzt durch Artikel 110 des Gesetzes vom 8. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1864)“ durch die Angabe „§ 30a, § 30 Abs. 5 des Gesetzes über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz – BZRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1984 (BGBl. I S. 1229; 1985 I S. 195), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 23. Mai 2011 (BGBl. I S. 898, 915)“ ersetzt.
Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über die Fachschule im Freistaat Sachsen (Schulordnung Fachschule – FSO) vom 2. Dezember 2009 (SächsGVBl. S. 644) wird wie folgt geändert:
In der Inhaltsübersicht wird die Angabe zu § 100 wie folgt gefasst:
„§ 100 (aufgehoben)“.
In § 6 Abs. 4 werden Satz 1 und 2 wie folgt gefasst:
„Im Fachbereich Sozialwesen erfolgt die Aufnahmeentscheidung unter dem Vorbehalt des Widerrufs für den Fall, dass der Bewerber aufgrund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen einer vorsätzlichen Straftat oder aus einem sonstigen personenbezogenen Grund für den angestrebten Beruf nicht geeignet erscheint. Mit der Entscheidung über die Aufnahme wird der Bewerber aufgefordert, unverzüglich ein erweitertes Führungszeugnis zur Vorlage an Behörden gemäß § 30a, § 30 Abs. 5 des Gesetzes über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz – BZRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1984 (BGBl. I S. 1229; 1985 I S. 195), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 23. Mai 2011 (BGBl. I S. 898, 915) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, zu beantragen.“
§ 8 Abs. 1 Nr. 3 wird wie folgt gefasst:
eine Aufnahme an der Fachschule im Fachbereich Sozialwesen beantragt und aufgrund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen einer vorsätzlichen Straftat oder aus einem sonstigen personenbezogenen Grund für den angestrebten Beruf nicht geeignet erscheint.“
In § 19 Abs. 1 Satz 2 werden nach dem Wort „welche“ die Wörter „in der Regel“ eingefügt.
In § 30 Abs. 4 wird die Angabe „§ 57“ durch die Angabe „§ 56“ ersetzt.
In § 31 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 werden nach dem Wort „Fach“ die Wörter „der Abschlussprüfung“ eingefügt.
Nach dem Wort „gebildet“ wird das Wort „aus“ eingefügt.
In Nummer 1 wird das Wort „aus“ gestrichen.
In Nummer 2 wird das Wort „der“ durch das Wort „den“ ersetzt.
In § 62 Abs. 3 wird nach Satz 1 folgender Satz eingefügt:
„Die Prüfungen dauern 60 bis 120 Minuten je Fach.“
§ 73 Abs. 2 wird wie folgt gefasst:
„(2) Auf Antrag kann die Dauer der Ausbildung im Umfang der fachlichen Gleichwertigkeit um bis zu zwei Jahre verkürzt werden, wenn eine andere abgeschlossene berufliche Ausbildung nachgewiesen wird. Die Verkürzung darf die Durchführung der Ausbildung und das Erreichen des Ausbildungszieles nicht gefährden. Die Entscheidung trifft die Sächsische Bildungsagentur.“
In § 76 wird nach dem Wort „Kindern“ das Wort „und“ durch das Wort „oder“ ersetzt.
In § 77 Abs. 3 wird nach Satz 1 folgender Satz eingefügt:
In Nummer 12 werden die Wörter „Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik,“ durch die Wörter „Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik,“ ersetzt.
In Nummer 16 wird das Wort „Kraftfahrzeugtechnik,“ durch das Wort „Fahrzeugtechnik,“ ersetzt.
In Nummer 19 werden die Buchstaben a bis g gestrichen.
Nummer 23 wird gestrichen.
Die bisherigen Nummern 24 und 25 werden die Nummern 23 und 24.
Betriebliche Prozesse prüfen, bewerten und beeinflussen,“.
Komplexprüfung: Montage mechanischer Baugruppen analysieren und bewerten; Fahrzeugkomponenten und -baugruppen herstellen; Mechatronische Systeme entwickeln,“.
ein Lernfeld aus dem Wahlpflichtbereich nach Maßgabe der Stundentafel,“.
‚Staatlich geprüfte Technikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik’ oder ‚Staatlich geprüfter Techniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik’,“.
‚Staatlich geprüfte Technikerin für Fahrzeugtechnik’ oder ‚Staatlich geprüfter Techniker für Fahrzeugtechnik’,“.
§ 97 Satz 2 wird wie folgt gefasst:
„Die Fachrichtung Gartenbau umfasst die Schwerpunkte
Garten- und Landschaftsbau.“
§ 99 wird wie folgt gefasst:
Gegenstand der Prüfung sind unter Berücksichtigung der im berufstheoretischen Unterricht und im Praktikum vermittelten Kompetenzen Aufgaben aus den Lernfeldern in der Fachrichtung
Berufsnachwuchs ausbilden; Bearbeitungsdauer 180 Minuten,
Komplexprüfung: Hauswirtschaftliche Unternehmen gründen und führen; Personalwirtschaftliche Prozesse gestalten und Mitarbeiter führen; Bearbeitungsdauer 240 Minuten,
Komplexprüfung: Unternehmen gründen, übernehmen, führen und beurteilen; Unternehmerische Prozesse organisieren, beeinflussen und steuern; Mitarbeiter einstellen und führen; Bearbeitungsdauer 240 Minuten,
Komplexprüfung: Unternehmen gründen, übernehmen, führen und beurteilen; Mitarbeiter einstellen und führen; Bearbeitungsdauer 240 Minuten,
Berufsnachwuchs ausbilden; Bearbeitungsdauer 180 Minuten.“
§ 100 wird aufgehoben.
(1) Gegenstand der Prüfung ist in den einzelnen Fachrichtungen und Schwerpunkten unter Berücksichtigung der im berufstheoretischen Unterricht und im Praktikum vermittelten Kompetenzen: eine Aufgabe mit Inhalten aus dem Lernfeld Berufsnachwuchs ausbilden. Die Prüfung dauert in der Regel 45 Minuten für die Durchführung einer vom Prüfungsteilnehmer in Abstimmung mit dem Prüfungsausschuss auszuwählenden Ausbildungssituation und 15 Minuten für ein Fachgespräch, in dem die Auswahl und Gestaltung der Ausbildungssituation zu begründen sind.
(2) In der Fachrichtung Hauswirtschaft ist zusätzlich Gegenstand der Prüfung unter Berücksichtung der im berufstheoretischen Unterricht und im Praktikum vermittelten Kompetenzen eine Aufgabe aus den Lernfeldern Wohn- und Funktionsbereiche gestalten, reinigen und pflegen oder Personengruppen verpflegen. Die Prüfung dauert in der Regel 120 Minuten für die schriftliche Planung und 180 Minuten für die praktische Durchführung.“
§ 102 Abs. 2 wird wie folgt gefasst:
„(2) In den weiteren in der Stundentafel festgelegten Lernfeldern, mit Ausnahme des Wahlbereiches, finden schriftliche Prüfungen statt. Die Prüfungen dauern 60 bis 120 Minuten je Lernfeld. Die Schulaufsichtsbehörde kann für einzelne Lernfelder anordnen, dass statt einer schriftlichen eine mündliche Prüfung durchgeführt wird.“
In Satz 3 Nr. 2 wird das Wort „Gartenbau“ durch das Wort „Großhaushalt“ ersetzt.
§ 105 Abs. 2 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
„Auf die Dauer der berufstheoretischen Ausbildung wird auf Antrag die erfolgreich abgeschlossene berufstheoretische Ausbildung in einer anderen Fachrichtung, in einem anderen Schwerpunkt oder in der zweijährigen landwirtschaftlichen Fachschule bis zu einer Klassenstufe angerechnet.“
Komplexprüfung: Unternehmen gründen, übernehmen, führen und beurteilen; Unternehmerische Prozesse organisieren, beeinflussen und steuern; Mitarbeiter einstellen und führen; Bearbeitungsdauer 180 Minuten,
Komplexprüfung: Unternehmen gründen, übernehmen, führen und beurteilen; Betriebliche Leistungen kalkulieren, bewerten und vermarkten, Verträge abschließen; Mitarbeiter einstellen und führen; Bearbeitungsdauer 180 Minuten,
Komplexprüfung: Unternehmen analysieren und führen; Mitarbeiter führen und Arbeitsprozesse gestalten; Bearbeitungsdauer 180 Minuten,
Komplexprüfung: Unternehmen gründen, planen und führen; Jahresabschluss erstellen, analysieren und als Controllinginstrument nutzen; Betriebliche Steuertatbestände prüfen; Unternehmen finanzieren und Investitionen planen; Personalwirtschaftliche Prozesse gestalten und Mitarbeiter führen; Rahmenbedingungen analysieren und in die Unternehmensführung integrieren; Bearbeitungsdauer 240 Minuten,
Komplexprüfung: Hauswirtschaftliche Unternehmen gründen und führen; Personalwirtschaftliche Prozesse gestalten und Mitarbeiter führen; Marketingentscheidungen vorbereiten, umsetzen und reflektieren; Bearbeitungsdauer 300 Minuten,
(1) Gegenstand der Prüfung in den einzelnen Fachrichtungen und Schwerpunkten, mit Ausnahme des Schwerpunktes Umwelt und Landschaft, ist unter Berücksichtigung der im berufstheoretischen Unterricht und im Praktikum vermittelten Kompetenzen: eine Aufgabe mit Inhalten aus dem Lernfeld Berufsnachwuchs ausbilden. § 101 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
(2) In der Fachrichtung Agrarwirtschaft Schwerpunkt Unternehmensführung im Großhaushalt ist zusätzlich Gegenstand der Prüfung unter Berücksichtigung der im berufstheoretischen Unterricht und im Praktikum vermittelten Kompetenzen eine Aufgabe aus den Lernfeldern Wohn- und Funktionsbereiche gestalten, reinigen und pflegen oder Personengruppen verpflegen. Die Prüfung dauert in der Regel 180 Minuten für die schriftliche Planung und 240 Minuten für die praktische Durchführung. Sie kann an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden.“
„(2) § 102 Abs. 2 gilt entsprechend.“
Die bisherigen Buchstaben d und e werden die Buchstaben c und d.
Im neuen Buchstaben d wird jeweils das Wort „Landwirtschaft“ durch das Wort „Landschaft“ ersetzt.
‚Staatlich geprüfte Betriebswirtin für Agrarwirtschaft’ oder ‚Staatlich geprüfter Betriebswirt für Agrarwirtschaft’,
‚Staatlich geprüfte hauswirtschaftliche Betriebsleiterin’ oder ‚Staatlich geprüfter hauswirtschaftlicher Betriebsleiter’.“
Das Wort „Note“ wird durch das Wort „Gesamtnote“ ersetzt.
„Bei n,5 gibt die Gesamtnote der Facharbeit den Ausschlag.“
In Satz 1 werden die Wörter „Note für die Facharbeit“ durch die Wörter „Gesamtnote für die Facharbeit“ ersetzt.
In Satz 2 wird das Wort „Note“ durch das Wort „Gesamtnote“ ersetzt.
als erteilt und fortbestehend.“
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. August 2011 in Kraft.
Dresden, den 15. Juli 2011
SächsGVBl. 2011 Nr. 8, S. 323
Fassung gültig ab: 1. August 2011
Quelle: REVOSax http://recht.sachsen.de/vorschrift/12071-Aend-BGySO-BFSO-und-FSO Stand vom 02.07.2020