Source: http://kreativ-quartier-berlin.de/node/34
Timestamp: 2013-12-11 17:07:12
Document Index: 249429002

Matched Legal Cases: ['§ 144', '§ 145', '§ 144', '§ 144', '§ 145', '§ 144']

Kreativquartier-NEWs | Kreativ - Quartier - Berlin
> 6.11.2013
Einladung zum Dialogverfahren zur Entwicklung des Dragonerareals
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2012 JANUAR-FEBRUAR
2011 JANUAR-FEBRUAR, APRIL-MAI-JUNI, JULI-AUGUST
2010 FEBRUAR, AUGUST, SEPTEMBER, NOVEMBER-DEZEMBER
Laufenden MELDUNGEN
Ausschreibung „Checkpoint Art“ der Liegenschaften am Blumengroßmarkt in Berlin-Kreuzberg stößt auf politischen und rechtlichen Widerstand
Mit den Beschlüssen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Friedrichshain-Kreuzberg vom 8.9.2011 steigen die Chancen für eine qualitätssichernde Liegenschaftsvergabe am ehemaligen Berliner Blumengroßmarkt – zukünftig Akademie des Jüdischen Museums
Mit zwei Beschlüssen hat die BVV-Friedrichshain-Kreuzberg einstimmig die Umsetzung des „Standortent-wicklungskonzepts Kunst- und Kreativquartier“ beschlossen, welches im Rahmen eines Dialogischen Planungsverfahrens im Auftrag des Bezirks erstellt wurde.
Der erste Beschluss kritisiert die Auschreibung des Liegenschaftsfonds und des Eigentümers der Liegenschaften, der Berliner Großmarkt GmbH unter dem Label „Checkpoint Art“ scharf: gefordert wird die Berücksichtigung von wirtschafts- und stadtentwicklungspolitischen Aspekten und der Bedarfe von Anwohnerinnen und Anwohnern.
Der zweite Beschluss legt die rechtliche Grundlage für die Umsetzung des Standortentwicklungskonzeptes des Bezirks. Beschlossen wurde, dass die Ergebnisse des „Dialogischen Planungsverfahrens zum Kunst- und Kreativquartier“ als Konkretisierung der Sanierungszeile und damit als Beurteilungsgrundlage für Genehmigung nach § 144/§ 145 verankert werden.
Somit kann der Bezirk nach § 144 des Baugesetzbuches genehmigungspflichtigen Vorhaben und Rechtsvorgänge, wie z.B. Liegenschaftsverkäufe und bauliche Veränderungen von Grundstücken, wenn diese den festgelegten Sanierungszielen widersprechen, die Genehmigung verweigern.
Beide Anträge stellen einen entscheidenden Schritt dar, um die Vergabe der Liegenschaften am Blumengroßmarkt transparent und im Sinne einer kohärenten Standort- und Stadtentwicklungspolitik umzusetzen.
Ohne die im „Standortentwicklungskonzept“ benannte Qualifizierung und planerische Begleitung, dürfte die aktuelle Ausschreibung des Liegenschaftsfonds, nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18.9. keinen Bestand haben, und Liegenschaftsverkäufe auf erheblichen politischen und rechtlichen Widerstände stoßen.
In einer Abstimmungssitzung am 29.08.2011 zwischen der Berliner Großmarkt GmbH, dem Bezirk und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurde deutlich, dass auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung der Ausschreibung ablehnend gegenüber steht, wenn auch bisher keine öffentliche Stellungnahme erfolgte.
Mit dem Beschlüssen vom 8.9.2011 hat der Bezirk klare politische und rechtliche Verhältnisse geschaffen, welche eine Neuausrichtung der Liegenschaftsvergabe ermöglichen.
Im folgenden die Anträge im Wortlaut und weitere Informationen zum Standortentwicklungskonzept:
Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung vom 8.9.2011
> Drucksache DS/2321/III, Antrag einstimmig von allen Parteien beschlossen, Antragsteller die LINKE:
„Ausschreibung der Flächen am Blumengroßmarkt durch den Liegenschaftsfonds
Das Bezirksamt wird beauftragt, gegenüber den zuständigen Senatsverwaltungen deutlich zu machen, dass der Bezirk an den Ergebnissen des durchgeführten "Dialogischen Planungsverfahren zum Kunst- und Kreativquartier" festhält.
Deshalb wird das BA aufgefordert, sich gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, dass beim beabsichtigten Verkauf der Flächen um der ehemaligen Blumengroßmarkthalle nicht nur die finanziellen Interessen des Landes bzw. der sich im Eigentum des Landes befindlichen „Berliner Großmarkt GmbH“ Berücksichtigung finden, sondern wirt-schafts- und stadtentwicklungspolitische Interessen des Bezirks sowie die Forderungen der Anwohnerinnen und An-wohner. Die BVV erwartet, dass das Höchstpreisverfahren mit Konzeptbezug keine Entscheidungsgrundlage wird.“
> Drucksache DS/2316/III, Antrag 2, einstimmig von allen Parteien beschlossen, Antragsteller Bündnis 90/Die Grünen:
„Konkretisierung von Entwicklungsziele für Liegenschaften um die ehemalige Blumengroßmarkthalle in Kreuzberg, auf Basis des dialogischen Planungsverfahren zum Kunst- und Kreativquartier
Das Bezirksamt wird ersucht, die Ergebnisse des „Dialogischen Planungsverfahrens zum Kunst- und Kreativquartier am ehemaligen Blumengroßmarkt“ als Konkretisierung der Sanierungszeile und damit Beurteilungsgrundlage für die Genehmigung nach § 144/§ 145 zu beschließen.“
Hintergründe der Bezirksbeschlüsse Am 15. März 2011 hat der Senat von Berlin die 12. RV zur förmlichen Festlegung von Sanierungsgebieten beschlossen. Auch das bisherige Untersuchungsgebiet rund um den Mehringplatz wurde als Sanierungsgebiet "Südliche Friedrichstadt" mit beschlossen.
Um im Zuge des Stadterneuerungsprozesses ausreichend genaue Kriterien für die Beurteilung von genehmigungspflichtigen Vorhaben und Rechtsvorgängen gemäß § 144 BauGB zu haben, ist es notwendig, die beschlossenen Sanierungsziele zu konkretisieren bzw. fortzuschreiben.
Im Frühsommer 2011 fand hierzu im Auftrag des Bezirksamtes ein dialogisches Planungsverfahren zur Präzisierung des Konzeptes für ein Kunst- und Kreativquartier (KuKQ-Konzept) statt. In einem Verfahren unter breiter Beteiligung fachlicher und lokaler Akteure wurden umfangreiche Ziele formuliert, die insbesondere umfassen:
ein städtebauliches Leitbild mit Vorschlägen zu Baufeldern, Parzellen, Art und Maß der baulichen Nutzung, Vorschlägen zum öffentlichen Raum
Vergabekriterien für den Verkauf von Grundstücken des Liegenschaftsfonds und der Berliner Großmarkt GmbH
Vorschlag für Entwicklungsinstrumente zur Umsetzung der formulierten Ziele
Die Leitziele des Stadtentwicklungskonzeptes sind: Profilierung eines für Berlin impulsgebenden Kreativwirtschafts- und Kultur-Clusters
Schaffung eines Orts kultureller Begegnung und sozialer Vielfalt
Umsetzung eines modellhaften und nachhaltigen Gesamtkonzeptes in Bezug auf die städtebaulichen Potentiale und Problemlagen der Südlichen Friedrichstad
Als Vergabekriterien wurden bestimmt: Öffentlichkeit, Kunst- und Kultur, Kreativwirtschaft, Bildung, Vielfalt
Als Entwicklungsinstrumente wurden u.a. bestimmt: Informationsveranstaltungen und Qualifizierungsworkshops im Rahmen Ausschreibung; ein Standormanagement zur Entwicklung des Standortprofils; die Entwicklung eines energetischen und ökologischen Gesamtkonzepts
Das Standortentwicklungskonzept HIER
AG Besselpark gegründet
Um eine dialogischen Entwicklung einzuleiten, wird im September die AG Besselpark ihre Arbeit aufnehmen.
Die AG hat die folgenden Aufgaben
Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für den Besselpark als Erholungs- und Kulturpark
Abstimmung und Integration von Projekten in den Entwicklungsprozess und das Gesamtkonzept
Konzeptionelle Begleitung der sukzessiven Umgestaltung und Aktivierung des Besselparkes
Aufbau eines Kuratoriums zur Sicherung der Qualität künstlerischer und kreativer Projekte
Bei Bedarf: Schaffung effizienter Strukturen zur Instandhaltung von kulturellen Installationen
Nach einer Bestandsaufnahme und der Sammlung konzeptioneller Grundlagen soll, im Rahmen eines, durch die AG vorbereiteten, öffentlichen Workshopverfahrens mit Anwohnern, Anrainern und Interessierten das Gesamtkonzept für den Besselpark abgestimmt werden.
Ein Bausteine für das Entwicklungskonzept Besselpark sind:
die Entwürfe der Architekten Halfmann und Zillich
die Ergebnisse des Wettbewerbs zur Platz- und Freiraumgestaltung an der Akademie des Jüdischen Museums
die Ergebnisse des Dialogischen Planungsverfahrens zum Kunst- und Kreativquartier
aktuell vorgeschlagene, bzw. sich in Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren befindende Projekte.
Die AG setzt sich zusammen aus VertreterInnen der Verwaltung, von Anrainerorganisationen, interessierten AnwohnerInnenn und ExpertInnenen.
Die Koordination der AG erfolgt, im Auftrag der Bezirksverwaltung über das Projektbüro Kreativquartier.
Im Newsletter JULI-AUGUST gibt es ein SPEZIAL zu Geschichte und Entwicklungspotentiale des Besselparks
Impulse durch Kreative Raumpioniere am Mehringplatz erwünscht
Ein Folgeprojekt der Zukunftswerkstatt am Mehringplatz ist die Konzeptstudie „Kreative Raumpioniere am Mehringplatz“, welche zur Zeit vom Projektbüro Kreativquartier im Auftrag der GEWOBAG-Wohnungsgesellschaft durchgeführt wird.
Ziel der Projektstudie ist es aufzuzeigen, welchen Beitrag die Nutzung von Gewerberaum durch kulturelle und kreativwirtschaftliche Akteure für eine soziale und wirtschafliche Entwicklung am Mehringplatz leisten kann.
Mit der Studie sollen auch Vorschläge für einen passenden Gewerbemix und die Nutzungspotentiale des Öffentlichen Raums erarbeitet werden.
Für September ist ein Workshop mit Anwohnern, potentiellen Pionieren und Experten geplant.
Ein neuer Akteur im Quartier: Friedrichstadt Süd e.V. gegründet
Am 22 Juni 2011 wurde in den Räumlichkeiten von Forum Berufsbildung der Friedrichstadt Süd e.V. gegründet. Mit dem Verein erhalten die Ziele und Projekte welche seit 2009 unter dem Titel „Kreativquartier Südliche Friedrichstadt„ auf den Weg gebracht wurden eine tragfähige Organisationsstruktur. Siehe www.kreativ-quartier-berlin.de
Neben den Schwerpunkten Kreativwirtschaft und kreatives Bürgerengagement, will der Verein einen wesentlichen Beitrag „zur nachhaltigen Entwicklung der Südliche Friedrichstadt und zur Erhöhung deren Bekanntheitsgrades in Berlin und darüber hinaus...“ leisten. „Der Verein ... zielt auf die übergreifende Förderung der Südliche Friedrichstadt unter ökonomischen, sozialen, kulturellen und ökologischen Gesichtspunkten.“ heißt es in der Vereinssatzung. Umgesetzt sollen diese Ziele u.a. durch: die Entwicklung und Umsetzung von „Konzepten zur Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur für unternehmens- und organisationenübergreifende Projekte, die einen Beitrag zur Quartiersentwicklung darstellen“, sowie den „Aufbau, Ausbau und Koordination von Vernetzungs- und Kommunikationsstrukturen im Quartier...“
In den Vorstand wurden gewählt: Florian Schmidt - Vorstand (Leiter Projektbüro Kreativquartier Südliche Friedrichstadt), Bonger Voges - stellvertretender Vorstand (Vorstand des Kunstwelt e.V. Berlin / Träger des QM am Mehringplatz), Dr. Helmut Riethmüller - stellvertretender Vorstand (Vorstand Forum Berufsbildung e.V.), Uli Seitz - Beisitzerin (Galeristin), Dr. Mateusz J. Hartwich - Beisitzer (Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Gewerbetreibende an der Friedrichstraße). Gründungsmitglieder sind die folgenden Organisationenvertreter: Andreas Krüger (Planet Modulor), Helger Lieser (Vorstand Initiative Berliner Zeitungsviertel), Monika Schwan (Leitung Kreativagentur Friedrichshain-Kreuzberg
), Kerstin Wiehe (Koordinatorin Bildungsnetzwerk Südliche Friedrichstadt nach vorn)
Ausschreibung der Bauflächen am Blumengroßmarkt stößt auf breite Ablehnung
Mit der Ausschreibung der 12.700 qm fassenden Liegenschaften um die ehemalige Blumenhalle am 15. Juli 2011 in einem Bieterverfahren agieren der Liegenschaftsfonds Berlin und die Berliner Großmarkt GmbH im Widerspruch zum laufenden Dialogischen Planungsverfahren, welches das Projektbüro Kreativquartier Südliche Friedrichstadt seit Mai im Auftrag des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg durchführt. Die Ausschreibung erfolgt noch bevor die Ergebnisse des Planungsverfahrens präsentiert wurden. Damit bleibt die Ausschreibung unvollständig, denn erst auf Basis dieser Ergebnisse sollen die Vergabekriterien für die Baugrundstücke erfolgen.
Die Ausschreibung erfolgte ohne Abstimmung mit dem Bezirk, wie auch der an dem Dialogischen Planungsverfahren beteiligten Abteilungen II und IV der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Während der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Ausschreibung als "unverbindlich und unglücklich" zurückgewiesen hat, steht eine fachliche Positionierung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung noch aus.
Berliner Kunstszene lehnt Ausschreibung ab
In Reaktion auf die Ausschreibung wurde im Rahmen der am 20. Juli stattgefundenen Konferenz „Kunst Stadt Berlin 2020“ ein Offener Brief an den Berliner Senat, den Liegenschaftsfonds Berlin und die Spitzenkandidaten zur Abgeordnetenhauswahl am 18. September verfasst, welcher das Vorgehen des Liegenschaftsfonds aufs schärfste kritisiert.
Die Ausrichtung auf Maximalverwertung, die Missachtung des Dialogischen Planungsverfahrens sowie die Verwendung des Labels „Checkpoint Art“, womit eine Instrumentalisierung der Kunst verbunden wurde, wurden energisch zurückgewiesen.
Der Brief wurde unter anderem unterzeichnet von: Leonie Baumann (Rektorin Kunsthochschule Berlin Weissensee), Bernd Scherer (Intendant Haus der Kulturen der Welt), Arno Brandlhuber (Architekt in Berlin und Professor der Kunsthochschule Nürnberg), Matthias Rick (Raumtaktik, DAZ), Kolja Reichert (Kulturjournalist u.a.Tagesspiegel), Karin Rebbert (Geschäftsführerin NGBK), Janet Merkel (Expertin für Kreativquartiere, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, WZB), Jochen Sandig (Radial System V), Andreas Krüger (Planet Modulor)
Der Brief kann auf der Homepage der Initiative gezeichnet werden: www.stadt-neudenken.tumblr.com
Schlussfolgerung und Empfehlung des Projektbüro Kreativquartier
Das Projektbüro Kreativquartier empfiehlt dem Bezirksamt wie auch der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zunächst die Ausschreibung des Liegenschaftsfonds nicht zu akzeptieren und auf Basis der Ergebnisse des dialogischen Planungsverfahrens die Ausschreibung anzupassen oder auszusetzen.
Hier die ausführliche Stellungnahme des Projektbüro Kreativquartier zur Ausschreibung des Liegenschaftsfonds
Hier die Ausschreibung des Liegenschaftsfonds
In den Medien wurde ausführlich über die Ausschreibung und die Kritik an dieser berichtet. Während TAZ und Tagesspiegel ausführlich über die Kritik am Bieterverfahren berichten, ist in der Morgenpost euphemistisch von "Bauboom" die Rede.
"Großmarkthalle wird zur Besucherakademie" von Sebastian Preuß, 11.08.2011, Berliner Zeitung LINK
"Bauboom im Umfeld vom Checkpoint Charlie" von Sabine Flatau, 27.07.2011, Morgenpost LINK
Life-Interview auf Motor FM zum Offenen Brief gegen die Ausschreibung der Liegenschaften am Blumengroßmarkt, 28.07.2011 LINK
"Linke wundern sich über Linken" von Uwe Rada, 27.07.2011, TAZ LINK
"Grundstücksgeschäft auf politisch vermintem Terrain Liegenschaftsfonds schreibt umkämpftes Bauland in Kreuzberg aus" von Ralf Schönball, 27.07.2011, Tagesspiegel LINK
"Marktpreis stoppt Kunstidee - Kunstszene empört über Liegenschaftsfonds" von Werner Krause, 26.07.2011 , TAZ LINK
"Starke Politiker gesucht - Liegenschaftspolitik" Kommentar von NINA APIN, 26.07.2011, Taz LINK
"Quartier in Bewegung - Sieben Wochen „Based in Berlin“: Der Gewinn liegt außerhalb der Schau" von Kolja Reichert, 24.07.2011, Tagesspiegel LINK
"Baufelder für Kreative - Baufelder des Blumengroßmarktes ausgeschrieben" 20.07.2011, Berliner Woche LINK
Hier zum Pressespiegel
Podiumsdiskussion mit Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer
Stadtentwicklung in Berlin am Beispiel der Südlichen Friedrichstadt
Am Montag den 27.06.2011 um 19 Uhr, Besselstraße 14, 10969 Berlin
In den Räumen des FORUM Berufsbildung e.V.
Veranstalter SPD der Südlichen Friedrichstadt
Begrüßung: Dr. Helmut Riethmüller, Geschäftsführer FORUM Berufsbildung e.V.
- Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung
- Dr. Peter Beckers, Stellvertretender Bezirksbürgermeister und
- Wirtschaftsstadtrat, von Friedrichshain-Kreuzberg
- Florian Schmidt, Leiter Projektbüro Kreativquartier Südliche Friedrichstadt/Vorstandsvorsitzender Friedrichstadt Süd e.V.
Moderation: Sebastian Forck Vorsitzender des lokalen SPD-Ortsvereins
Schlusswort: Muharrem Aras Kandidat für das Abgeordnetenhaus
Impulsgebend: Die Planungswerkstatt zum KuKQ am Blumengroßmarkt
Am Freitag den 20. Mai fand in der FORUM Factory die lang angekündigte Planungswerkstatt zum „KuKQ – Kunst- und Kreativquartier am ehemaligen Blumengroßmarkt“ statt. Mit über 100 Teilnehmern geriet die ganztägige Veranstaltung an den Rande Ihrer Kapazitäten. Nachdem am Vormittag Impulsbeiträge und Briefings der Fachverwaltungen die Grundlage gelegt hatten, bestand die Aufgabe ab 14 Uhr darin in fünf thematischen Arbeitsgruppen die Schlüsselfragen des KuKQ-Projektes zur vertiefen und auszuarbeiten. (Programm der Planungswerkstatt: HIER)
Die Planungswerkstatt ist Teil eines „Dialogischen Plaungsverfahrens“, welches das Projektbüro Kreativquartier im Auftrag des Bezirks Friedrichs-hain-Kreuzberg durchführt. Unterstützt wird das Verfahren vom Netzwerk Kulturwirtschaft, Medien, Bildung Südliche Friedrichstadt.
Bis Ende Juni wird das Planungsteam auf Basis von Interviews, Recherchen und den Ergebnissen der Planungswerkstatt ein Umsetzungskonzept für das KuKQ erarbeiten und der Öffentlichkeit präsentieren.
Die große Herausforderung wird es sein, die sozialen und kulturellen Qualitätsansprüche des Projektes in solide Kriterien für Investitionen und zukünftige Nutzer zu überführen. Neben dem Bedarf die Themen Kulturpark und Architektur weiter zu vertiefen, wurde bei der Planungswerkstatt die Notwendigkeit herausgearbeitet, sozialer Kreativität mit lokaler Integrationswirkung mehr Gewicht im Gesamtkonzept zu geben. Zur Ausgestaltung dieser Ansprüche bedürfe es jedoch neuer Wege in Bezug auf Bauflächenentwicklung und die Rolle begleitender Akteure, welche für die Qualität des Projektes Sorge tragen, so der Tenor der Werkstatt.
Zukunftswerkstatt am Mehringplatz: Ideen für eine gemeinsame Zukunft
Die Potentiale des Mehringplatzes scheinen auf der Hand zu liegen. Doch seit Jahren kippt der Kiez nach unten ab. Der Öffentliche Raum wirkt verwahrlost, das Gewerbe siecht dahin und die Konzentration von sozial benachteiligten Haushalten nimmt weiter zu. Um auf diesen langjährigen Zustand mit sozialen Antworten zu reagieren, hat das Quartiersmanagement am Mehringplatz, unterstützt von den Wohnungsgesellschaften Gewobag und Eucal, am Wochenende des 28. und 29. Mai ein Zukunftswerkstatt durchgeführt.
Das Projektbüro Kreativquartier wurde in das Planungsteam aus lokalen Akteuren eingeladen und hat an der Vorbereitung der Zukunftswerkstatt, besonders bei den Themen Öffentlicher Raum und Gewerbeentwicklung, mitgewirkt.
Auf der gut besuchten Zukunftswerkstatt wurden in 11 Arbeitsgruppen von Anwohnern und Experten viele Ideen und Strategien für den Mehringplatz entwickelt. Für den Gewerbebereich wurde z.B. angeregt ein Gesamtkonzept zu entwickeln und einen Stammtisch zu gründen. Auf Interesse stieß bei den Gewerbetreibenden am Mehringplatz das Netzwerk Kulturwirtschaft, Medien, Bildung Südliche Friedrichstadt. Das Projektbüro Kreativquartier wird die Gewerbeentwicklung am Mehringplatz unter-stützen weitere Netzwerkpartnerschaften zu bilden.
Bis Ende Juni wird auf Basis der Zukunftswerkstatt ein Konzept für die Entwicklung des Mehringplatzes erstellt und am 27.07. der Öffentlichkeit präsentiert.
> Mehr Infos unter: www.qm-mehringplatz.de
Neustrukturierung im Berlin Gallery District: Umzug und Zuzug
Im April konnte die Südliche Friedrichstadt einen bemerkenswerten Zuzug verzeichnen: Die Galerie Alexander Ochs mit Dependencen in Peking und Berlin wurde von Berlin Mitte in die Kreuzberger Friedrichstadt verlagert. Gelegen an der Besselstraße, zwischen der Galerie September und der FORUM Factory befindet sich die neue Galerie direkt vis-a-vis dem ehemaligen Blumengroßmarkt.
Fast vis-a-vis der Blumenhalle zur Friedrichstraße hat sich die Galerie Tammen niedergelassen. Nach dem Auszug aus der Kochstraße ist diese seit langem in der Südlichen Friedrichstadt heimische Galerie ist nun in der Hedemanstraße zu finden. Im Norden des Berlin Gallery District, an der Mauerstraße, hat sich die Galerie Son angesiedelt.
Programm „Aktionsraum Plus Kreuzberg Nord Ost“ gestartet
Im Ergebnis des Monitorings Soziale Stadtentwicklung 2008 weisen fünf großräu-mige Gebiete, in denen rund ein Viertel der Berliner Bevölkerung lebt, in hohem Maße komplexe Problemlagen auf.
In diesen "Aktionsräumen plus" konzentrieren Senat und Bezirke ihre Aktivitäten, um die sozialräumliche und städtebauliche Entwicklung zu verbessern. Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern der benachteiligten Gebiete bessere Zukunftschancen zu erschließen. Das Thema Bildung hat dabei Priorität, um insbesondere jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen. Leitgedanke ist Berlin als solidarische Stadt.
Die Südliche Friedrichstadt ist Teil des „Aktionsraums Plus Kreuzberg Nord Ost“ und wird im „Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept“ als Schwerpunktraum innerhalb ausgewiesen.
Das Projektbüro Kreativquartier hat im Rahmen des Aktionsraum Plus-Ansatzes einen Projekt-Antrag zur Förderung der Kooperation der lokalen Kreativwirtschaft mit dem Bereich Kinder- und Jugendbildung gestellt.
Ziel des auf drei Jahre angelegten Projektes „Bildung wird KREATIV“ ist es, eine Brücke zu bauen, zwischen dem Kreativ- und Kultursektor und dem Bereich der Kinder- und Jugendbildung. In Workshops und Seminaren vermitteln „Kreative“ Kindern und Jugendlichen ihre Tätigkeitsfelder und arbeiten unter Einbeziehung von Eltern an der Konzeption und Gestaltung von Entwicklungsräumen im Kreativquartier.
Beim Projekt „KUNST und Quartier“ erkunden Kinder künstlerisch die Potentiale des Besselparks
Die Poteniale des Bessel-parks als Natur- Begegnungs- und Kulturraum zu erkunden, ist das Ziel des Projektes „KUNST und Quartier“, welches das Projekt-büro Kreativquartier diesen Sommer gemeinsam mit der Kita Milchstraße, der Kita Wolkenzwerge und dem Kotti e.V. durchführt.
Unter Anleitung von KünstlerInnen werden im Sommer die Kinder an die Eigenschaften und die Möglichkeiten einer Umgestaltung des Besselparkes herangeführt. Dabei werden künstlerische Strategien zum Einsatz kommen, welche für die Kinder wie auch die teilnehmenden Eltern Bildungseffekte haben. Zugleich sollen anhand der Auswertung dieses kreativen Prozesses Aussagen über die Nutzbarkeit des Besslpark als Ort für Kreativität und kulturelle Bildung gemacht werden und Anregungen für die Umgestaltung des Parks gewonnen werden.
Das Projekt basiert auf einer Kooperation mit dem „Bildungsnetzwerk Südliche Friedrichstadt nach vorn“, welches seit 2009 den Bildungsansatz „Early Exellence“ in der Südlichen Friedrichstadt verankert.
Mit dem Projekt findet erstmals eine Kooperation zwischen dem „Netzwerk Kulturwirtschaft, Medien, Bildung“ und dem Bildungsnetzwerk statt.
Wettbewerbsergebnisse zu Platzgestaltung am Blumengroßmarkt
Der FreiraumWettbewerb für die Gestaltung der zwei Stadtplätze an der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums in der Blumenhalle hat einen Sieger.
Durchgesetzt haben sich die Entwürfe des Dres-dener Büros Rehwaldt. Die Landschaftsarchitekten überzeugten die Jury mit zurückhaltenden Oberflächen und einer klaren Vernetzung der beiden Stadtplätze. Die Siegerentwürfe und alle weiteren Entwürfe sind auf der Homepage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einzusehen.
Die Stadtplätze sollen, pünktlich zur Eröffnung der Akademie des Jüdischen Museums, bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Für den Besselpark gab es einen Ideenteil, der jedoch nicht rechtsverbindlich ist. Da der Besselpark mit den noch zu entwickelnden Bauflächen um den Blumengroßmarkt in Beziehung steht, dürften, auf Basis der anstehenden Weiterentwicklung des KuKQ-Konzeptes, weitere Gestaltungsideen und Nutzungskonzepte auf den Plan treten.
Leitbild zum Kreativquartier vorgestellt
Das "Leitbild Kulturwirtschaft, Medien, Bildung Kreuzberg Nord-West" gibt umfassende Handlungsempfehlungen zur langfristigen Entwicklung der Südlichen Friedrichstadt als Standort für Kultur und Kreativwirtschaft. Vorgeschlagen wird die Etablierung eines integrierten Standortmanagements. Dieses umfasst die Bereiche Städtebau (u.a. am Blumengroßmarkt), Wirtschaftsförderung und Bürgerbeteiligung.
Das Leitbild empfiehlt bereits entwickelte Netzwerke, Projekte und Konzepte im Rahmen eines übergeordneten Quartiersmarketings zu bündeln und sichtbar zu machen. Der Öffentliche Raum sollte durch kulturelle Bespielungen und Zwischennutzungen als Identifikationsträger und Begegnungsort zwischen Anwohnern, vor Ort Berufstätigen und Besuchern genutzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der der Ansiedlung von impulgebenden kulturwirtschaftlichen Projekten und Unternehmen. Langfristig sollte ein Brückenschlag vom Moritzplatz, über das KuKQ am Blumengroßmarkt, bis zum Mehringplatz aufgebaut werden, um einen weit ausstrahlenden Kreativ-Cluster zu etablieren.
Die Profilierung der Südliche Friedrichstadt als Kreativquartier sollte von einer Strategie zur sozialen Integration im Quartier begleitet werden. Kulturelle Bildungsarbeit kann dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.
Dialogisches Planungsverfahren zum KuKQ am Blumengroßmarkt
Im Auftrag des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg hat das Projektbüro Kreativ- quartier mit der Vorbereitung eines „Dialogischen Work-shopverfahrens“ begonnen. Ziel des Verfahrens ist die Weiterentwicklung des KuKQ-Konzepts zur Vor-bereitung eines Vergabeverfahrens zur Vermarktung der Bauflächen am ehemaligen Blumengroßmarkt im Umfang von 13.000 qm.
Nutzungsschwerpunkte sollen sein: Kultur und Kulturwirtschaft, Bildung, soziale Initiativen und innovative Wohnformen.
Das Verfahren umfasst Beratungsgespräche mit Experten, das Prüfen von Nutzungsprofilen sowie eine öffentliche Planungswerkstatt. Die Ergebnisse werden in einer Konzeptbroschüre dokumentiert. Gegenwärtig laufen die Abstimmungen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung welche bereit ist eine Finanzierung des Verfahrens zu übernehmen. Die Durchführung einer großen Planungswerkstatt ist für Anfang 2011 geplant.
GEPLANT: "Zentrum Kalter Krieg" am Checkpoint Charly
Einige Jahre war es still um die Idee eines Museums für den Kalten Krieg am Checkpoint Charly. Doch das Warten hat sich gelohnt. Nach erfolgreichen Gesprä-chen mit Berlins Bürgermei-ster Klaus Wowereit verkündete ein Initiatorenkreis um Markus Meckel nun das Voranschreiten des Projektes.
Als Teil des Berliner Mauergedenkkonzeptes soll das Museum "Zentrum Kalter Krieg" seine Arbeit vor allem auf die Geschichte des Kalten Krieges im internationalen Zusammenhang konzentrieren.
Noch dieses Jahr soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, um Finanzierungs-möglichkeiten und Raumbedarf zu analysieren. Mit einem Baubeginn ist frühestens 2012 oder 2013 zu rechnen.
Das Museum wird voraussichtlich in einen Hotelkomplex integriert und auf der östlichen Seite der Friedrichstraße am Checkpoint Charly liegen.
> im Netz:
Pressemitteilung des Fördervereins für ein „Zentrum Kalter Krieg“ am Checkpoint Charlie
AG „Neubau am Blumengroßmarkt“ gegründet, Baukollegium begleitet
Die Entwicklung des Areals um den ehemaligen Berliner Blumengroßmarkt als „Kunst- und Kreativquartier“ kommt langsam voran. Nachdem sich das sog. Baukollegium unter Senatsbaudirektorin Regula Lüscher vermittelnd eingeschaltet hatte, zeichnet sich nun ein Verfahren für die Vergabe der Liegenschaften ab. Die 13.000qm werden im Rahmen eins Konzeptverfahrens vergeben werden, ähnlich wie es zur Zeit bei der Eisenbahnhalle durchgeführt wird.
Der AG gehören das Netzwerk Kulturwirtschaft, Medien, Bildung Südliche Friedrichstadt, das Projektbüro Kreativquartier, der Liegenschaftsfonds, Vertreter der Senatsverwaltungen für Stadt-entwicklung und Wirtschaft sowie des Bezirkes an. In den kommenden Wochen wird das Projektbüro Kreativquartier die Nutzungskriterien und begleitende Maßnahmen für die Ausschreibung entwickeln und in der AG zur Diskussion stellen.
VORGESTELLT : Barcelona und Katalonien in der Südlichen Friedrichstadt
Über der Charlottenstraße 18 weht die Katalonische Nationalfahne. Unter einem Dach befinden sich dort die Büros der Ramon Llull-Stiftung, des Katalonischen Instituts für Kreativwirtschaft und die Repräsentanz Barcelonas in Berlin.
Die Ramon Llull-Institut ist eine Institution zur Förderung der Katalanischen Kultur, mit dem Goethe-Institut vergleichbar. Weitere Repräsen-tanzen befinden sich in New York, London und Paris. Auf der Homepage der Stiftung werden regelmäßig Kulturevents mit Bezug zu Katalonien vorgestellt. Aktuell wird die Filmreihe „Clandestí: Invisible Catalan Cinema Under Franco“ vom 29.09. bis 4.10. im Babylon-Mitte empfohlen.
> Im Netz unter www.llull.cat/berlin
Galerien gründen das Internetportal „Berlin Gallery District“
Noch vor wenigen Jahren gab es kaum mehr als fünf Galerien in der Südlichen Friedrichstadt. Nun sind es um die 70 Galerien, von denen nicht wenige zu den wichtigsten in Berlin gehören.
Das Internetportal wird in Zukunft eine interaktive Karte bieten, welche die Orientierung erleichtert. Die Initiative geht unter anderem auf die Galerien Niels Borch Jensen, Nordenhake und Bourouina zurück. Kooperationen, z.B. bei Öffnungszeiten mit der Berlinischen Galerie, dem Martin-Gropius-Bau wie dem Jüdischen Museum sind geplant.
> Im Netz unter www.berlingallerydistrict.com --------------------------------------------------------------------------------------------
NEUE NACHBARN : Salat on Demand bei der Salatmanufaktur
Auf der Suche nach einem neuen Standort hat sich „Die Salatmanufaktur“ am süd-lichen Ende der Mark-grafenstraße angesiedelt. Das Unternehmen bietet von Montag bis Freitag eine speziellen Lieferservice: Statt einen bestimmten Salat zu bestellen kann man sich die Zutaten selber im Internet zusammenstellen. Bei Bestellung mehrerer Salate gibt es bis zu 15% Rabatt. Bisher gilt dieser Service nur bei Lieferung frei Haus. Aber auch ein Besuch in der ansprechend gestalteten Salatbar in der Markgrafenstraße 86 lohnt sich.
> Im Netz unter www.salatmanufaktur.de
Neue Nachbarn - Tim Raue eröffnet Restaurant der Südlichen Friedrichstadt
Ab August in der Rudi Dutschke Straße 25 ("Kochstraße 60")
Tim Raue (36) eröffnet im August in der Rudi-Dutschke-Straße 26 - nahe Checkpoint Charlie - sein erstes Restaurant. Der Spitzenkoch war seit 2008 kulinarischer Direktor der Restaurants Ma und Uma im Adlon. Die Räumlichkeiten, gegenüber der TAZ und dem Restaurant Sale e Tabachi, wurden vorher von der Galerie Crone genutzt, welche in den
schönen Innenhof des selben Gebäudes mit der traditionellen Aufschrift „Kochstraße 60“ umzieht.
Kunst- und Kreativquartier am Blumengroßmarkt kündigt sich an
Es war ein langer Weg. Im Juli haben sich die Signale aus der Senatsverwaltung für Wirtschaft verdichtet, dass die Planungen für ein Kunst- und Kreativquartier am Blumengroßmarkt auf dem Wege eines nutzungsorientierten Vergabeverfahrens
realisiert werden können. Die Bezirksverordneten Versammlung (BVV) von Friedrichshain-Kreuzberg hatte bereits im Juni
einstimmig die Umsetzung des „KuKQ-Konzeptes“ beschlossen.
Zur Abstimmung des KuKQ-Konzeptes stehen nun eine Reihe von Gesprächen mit den Verwaltungen für Wirtschaft und Stadtentwicklung an.
Für Architekten interessant ist die Ausschreibung für die Platzgestaltungen zwischen Besselpark und Lindenstraße (Anmeldung bis 23.08.)
> Download des „KuKQ-Konzeptes“
> zum Pressespiegel HIER
KUNST macht QUARTIER internationale Konferenz in der Südlichen Friedrichstadt
Am 8. Juli 2010, 11:00-21:00 Uhr Kunstszene, Kunstprojekte und Kunstinstitutionen werden als Initiatoren und Beschleuniger von urbanen Aufwertungsprozessen betrachtet und sind mittlerweile fester Bestandteil im Werkzeugkasten von Quartiers- und Standortentwicklung.
Doch zunehmend üben sich die vermeintlichen Aufwertungs-Pioniere in kritischer Distanz zu dieser Rollenverteilung - nicht zuletzt, da auch sie immer häufiger von Verdrängungsprozessen betroffen sind.
Vor diesem Hintergrund entwickelt der Berliner Kunsthalle e.V. seit Jahren Konzepte und Strategien für eine Kunsthalle neuer Art, welche die kulturellen, gesellschaftlichen und stadträumlichen Potentiale einer Kunsthalle berücksichtigen.
Das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung lädt in Kooperation mit dem Berliner Kunsthalle e.V und dem Projekt Kreativquartier Südliche Friedrichstadt ein, über den Zusammenhang von Stadtentwicklung und Kunst zu diskutieren:
Können zwischen Kunstfestivals, Kunstprojekten, Kunstinstitutionen auf der einen, und gesellschaftlichen Kollektiven auf der anderen Seite neue Partnerschaften und kreative Interaktionsformen entstehen? die für beide Seiten einen Mehrwert darstellen?
Wie könnten sich Kunstquartiere und Projektzusammenhänge dauerhaft konstituieren, ohne in den Verwertungsstrudel der Immobilienwirtschaft zu geraten?
Haben künstlerische Strategien der Raumnahme und des Arbeitens in sozialräumlichen Kontexten eine neue Bedeutung für das Selbstbewusstsein der Stadtgesellschaft? Oder bleiben sie nur Eventkultur und Quartiersdeko?
››11:00-13:00: Exkursion zu Orten mit Interaktionspotential - Räume + Un-Räume ››13:15-14:15: Gemeinsames Mittagessen
››14:30-16:30: Auftakt: Kunstraum-Raumkunst - Welchen Raum braucht die Kunst? ››16:45-19:00: Parallele Foren Forum 1: Kunstquartiere im urbanen Transformationsprozess
Forum 2: Kunstinstitutionen im Stadtraum: Raumschiff oder urbaner Begegnungsort?
Forum 3: Glokales Empowerment durch Kunstprojekte?
››19:15-21.00: Abschlussdiskussion: Kunst – Macht – Quartier: Entwurf einer Strategie für Berlin
Hier das PROGRAMM mit alle Referenten zum DOWNLOAD
Hier die Dokumentation der Vorträge zum DOWNLOAD
14.06.2010 Grundsatzentscheidung zur Entwicklung der Bauflächen des ehem. Blumengroßmarktes steht bevor
Die Bauflächen um die Blumengroßmarkthalle, welche zukünftig vom Jüdischen Museum genutzt werden, sollen auf dem Wege eines öffentlichen Vermarktungsverfahrens entwickelt werden. Gegenwärtig plant der Liegenschaftsfonds den Verkauf der Bauflächen auf dem Wege eines bedingungslosen Bieterverfahrens. Um, statt einer Vermarktung der Flächen nach dem Meistbieterprinzip, einen nutzungsorientierten Vermarktungsprozess einzuleiten, welcher die Bauflächenentwicklung als Instrument einer nachhaltigen und impulsgebenden Stadtentwicklung nutzt, wurde im Rahmen des Projektes "Kreativquartier Südliche Friedrichstadt", gemeinsam mit verschiedenen Akteuren, ein Konzept für die Entwicklung des Geländes als "Kunst- und Kreativquartier" (KuKQ-Konzept) entwickelt, das auf die Bedürfnisse des Quartiers, der lokalen Akteure und die Empfehlungen aller Studien und Gutachten zugeschnitten ist.Das Konzept verfolgt folgende Ziele:
Profilierende und impulsgebende Stärkung des Kulturwirtschafts-, Medien- und Bildungsstandortes
Schaffung eines bisher fehlenden kulturellen und sozialen Identifikationsortes für die Südliche Friedrichstadt als Motor der Quartiersentwicklung
Harmonisierung von Entwicklungszielen verschiedener Fachverwaltungen und Gutachten
Das Konzept wurde im März 2010 dem Liegenschaftsfonds und der Berliner Großmarkt GmbH vorgestellt. Der Liegenschaftsfonds hat das „KuKQ-Konzept“ geprüft und es aus ökonomischer und verfahrenstechnischer Sicht für realisierbar befunden, sofern von einem bedingungslosen Bieterverfahren auf ein nutzungsorientiertes Vergabeverfahren umgestellt wird.
Im Juni wurde schließlich Herr Staatssekretär Dr. Heuer, Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Großmarkt GmbH, ersucht, von dem aktuell noch geplanten bedingungslosen Bieterverfahren abzurücken und die Durchführung eines nutzungsorientierten Vergabeverfahrens einzuleiten, um die Umsetzung einer am „KuKQ-Konzept“ orientierten Planung zu ermöglichen.
Das ganze KuKQ-Konzept finden Sie hier zum DOWNLOAD
> Siehe Meldung vom 22.07.2010 (oben) --------------------------------------------------------------------------------------------
Jüdisches Museum stellt Pläne für Erweiterung in Blumenhalle vor
Gestern stellten das Jüdischen Museums Berlin den Entwurf des amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind zum Umbau der ehemaligen Blumengroßmarkthalle in Kreuzberg vor. Im August mit dem Umbau begonnen werden. Statt Blumen soll das Gebäude ab Herbst 2011 das Archiv, die Bibliothek sowie Veranstaltungs- und Arbeitsräume des Museums unterkommen. Zukünftig werden die Besucher die Halle durch einen gekippten, mit einem Spalt versehener Kubus, der sich in die Außenhaut der Halle bohrt, betreten.
Im Inneren finden sich zwei weitere gekippte Würfel die ein Auditorium sowie eine Bibliothek enthalten. Entlang der Außenwände werden zudem Büro- und Arbeitsräume entstehen. "Die Holzverkleidung der Kuben soll einerseits an Transportkisten, andererseits an die Arche Noah erinnern", so Jochen Klein, Projektleiter vom Büro-Daniel Libeskind. Die vielen spitzen Winkel in den Wänden, die schiefen Ebenen und die Titan-Zink-Verkleidung des Empfangs-Kubus sollen ganz bewusst Gestaltungselemente aufnehmen, die den Neubau des Jüdischen Museums auf der anderen Straßenseite so berühmt gemacht haben. "Daniel Libeskind sieht das Gebäude als einen Bestandteil des Gesamtensembles."
Die Presse berichtete ausführlich über die Pläne des Jüdischen Museums. Während der Kern der Erweiterungspläne - der Architekturentwurf von Liebeskind - auf Anerkennung stieß, wurde im Verlauf der gut besuchten Pressekonferenz sowohl die Frage der Nutzung der 2. Hallenhälfte als auch die Gestaltung der umliegenden Bauflächen problematisiert.
Zur Frage der Nutzung der zweiten Hallenhälfte schreibt die TAZ: "Schwerer gelingen dürfte der räumliche Zusammenhalt zwischen dem Jüdischen Museum und der neuen Akademie, sagen Architekturkritiker: Die Lindenstraße ist sehr breit, der Erweiterungsbau liegt tief im Grundstück Richtung Friedrichstraße. Eine Brücke über die Straße mit ihren vielen Sicherheitsvorkehrungen wird es nicht geben. Schließlich könnte die Entscheidung, dort keine Museumsprojekte stattfinden zu lassen, die "Außenstelle" noch mehr isolieren. Kunstausstellungen dagegen könnten den Bruch überwinden helfen."
"Der weite Raum schreit förmlich nach Kunst. Für die Kunsthalle, die sich hier so viele in der Szene gewünscht hatten, wäre immer noch genügend Platz. Aber auch für ein Schaufenster der benachbarten, Berlinischen Galerie, die bislang von den Besuchermassen in der Lindenstraße kaum profitiert." schreibt Sebastian Preuß von der Berliner Zeitung. Zur Frage der Bebauung der Flächen um die Blumenhalle schreibt er: "Ob daraus ein angenehmes, lebendiges neues Viertel entsteht oder eine jener urbanen Luxushühnerstall-Ödnisse, wie sie Berlin überall verunzieren, hängt auch von der Bauaufsicht des Bezirkes ab."
Zur Frage, welche Neugestaltung des Blumengroßmarktareals auf das umliegende Quartier hat befragte die Berliner Morgenpost Bezirksbürgermeister Franz Schulz: "Die Erweiterung des Jüdischen Museums sowie die Abfolge neuer Plätze, die durch diese Bebauung entstehen, werden das Gebiet der südlichen Friedrichstadt enorm aufwerten", sagt Franz Schulz (Grüne), Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg. Allerdings liegt die Halle auch in einer problematischen Nachbarschaft. "Das Viertel ist nach dem Mauerfall von der absoluten Mauerrandlage ins absolute Zentrum gerutscht", so Schulz. Die Folge: "Die Verdrängung der angestammten, einkommensschwachen Bevölkerung ist hier besonders stark", so Schulz. Nach dem Ende der Förderung des sozialen Wohnungsbaus seien gerade in diesem Viertel die Mieten enorm gestiegen. "Natürlich wird das Neubauvorhaben diesen Prozess nicht stoppen", so der Bürgermeister. Das sei eine Aufgabe, die politisch gelöst werden müsse. Man führe deshalb bereits Gespräche mit dem Liegenschaftsfonds, um zumindest der hier ansässigen Kreativwirtschaft auch künftig Raum geben zu können. (Lesen Sie zu diesem Punkt den News-Eintrag vom 14.06.2010)
LINKs zu ausgewählte Presseberichte im Überblick:
„Schräge Kisten - Das Jüdische Museum stellte seine Umbaupläne für die
Blumengroßmarkthalle vor“ Berliner Zeitung, 12. Mai 2010
„Libeskind macht Blumenhalle zum Museum“, Morgenpost, 12. Mai 2010
„Lernort Holzkiste – Das Jüdische Museum wird erweitert“, TAZ 12. Mai 2010
„Libeskind erweitert das Jüdische Museum Berlin“, Tagesspiegel, 12. Mai 2010
Im Rahmen des Projektes Kreativquartier Südliche Friedrichstadt wurde das Konzept Kunst- und Kreativquartier, kurz KuKQ-Konzept, zur nutzungsorientierten Entwicklung für das Blumengroßmarktgeländes entwickelt. Mehr...
Infoveranstaltung zum Sanierungsgebiet am 19. Februar
18.30 bis 20.30 Uhr,Galilei-Grundschule Friedrichstraße 13, Ausstellung bis
Unter dem Titel "Wird unser Kiez zum Sanierungsgebiet?" lädt das Planungsbüro "Planergemeinschaft" alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Erörterungsveranstaltung ein.
Präsentiert und diskutiert werden die Ergebnissee und Empfehlungen der "Voruntersuchungen zum Sanierungsgebiet", welche im letzten Jahr durch-geführt wurden. Vorgestellt werden verschiedene Handlungsfelder und Maßnahmenräume. Zur Umsetzung der Maßnahmen wird ein Gesamtbudget von 54,9 Millionen Euro veranschlagt.
Unter Handlungsfeld II, „Stabilisierung des gesellschaftlichen Zusammenhalts", wird die Vernetzung der lokalen Kreativwirtschaft als zukünftige Maßnahme vorgeschlagen. Besonders interessant: Der nördliche Teil des Sanierungsgebietes, zwischen Blumengroßmarkt, Jüdischem Museum und Berlinischer Galerie, soll als "Maßnahmenraum" mit dem Fokus "Wirtschaft und Kultur" gestärkt werden.
Für das Projekt "Impulse fürs Kreativquartier" bedeutet dies, dass konkrete Visionen und Konzepte in konkrete Maßnahmen münden können.
Das Konzept eines "Kunst- und Kreativ-Quartiers" auf den Bauflächen des Blumengroßmarktes, dürfte in Ergänzung zum Ausbau des Jüdischen Museums, das Schlüsselprojekt zur Integration und Stärkung von Wirtschaft und Kultur werden.
> Mehr Informationen zum Sanierungsgebiet finden Sie unter folgendem LINK
EU-Projekt "Impulse fürs Kreativquartier" gestartet
Ziel des, aus aus EU-Mitteln finanzierten, Projektes ist die Erarbeitung eines Leitbildes für das „Kreativquartier“ Südliche Friedrichstadt und die Vernetzung von Kultur und Kreativwirtschaft. Umgesetzt werden diese Ziele durch einen offenen Kommunikationsprozess, zwischen den Kreativakteuren des Quartiers, der Bezirksverwaltung und externen Experten.
Das Projekt baut auf den Ergebnissen der 2009 durchgeführten "Projektstudie Kreativquartier Südliche Friedrichstadt" auf. Alle kreativwirtschaftlichen Unternehmen, KünstlerInnen und Kultureinrichtungen sind eingeladen, sich an dem Leitbildprozess und Vernetzungsprozess zu beteiligen. Wir werden in Kürze zu einem Auftaktworkshop einladen.
Schirmherr des Projektes ist Dr. Peter Beckers, Stadtrat für Wirtschaft von Friedrichshain-Kreuzberg. Unterstützt wird das Projekt von Forum Berufsbildung.
Neue Nachbarn - Galerie Metro zieht von der Brunnenstraße an den Mehringplatz
Mit der „Galerie Metro“ ist erstmals eine Galerie an den Mehringplatz gezogen. Die Galiere schlägt mit ihrer Lage im Quartier eine Brücke zwischen den Galerien um die Kochstraße zu den Galerien am Tempelhofer Ufer (Circus, Moller Fine Arts).
Das Kreativquartier wächst also weiter zusammen. Ein Besuch bei der Metro Galerie lohnt sich: Die Galerie, deren Schwerpunkt auf zeitgenössischer Medienkunst liegt, befindet sich im ersten Stock, in einer ehemaligen Arztpraxis gegenüber dem Quartiersmanagement. Die verwinkelten und niedrigen Räume haben eine besondere Raumqualität. Der Zugang erfolgt über den Hauseingang Wilhelmstraße Nr. 6.
> Die Metro Galerie ist von Dienstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Zur HOMEPAGE der Galerie
> Unter dem Titel “Let’s make memories together”, lädt die Galerie Metro am 21. Februar um 14 Uhr zur Matinée (INFOS
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Liegenschaftsfonds kündigt Vermarktung von Bauflächen um Blumengroßmarkt an
Unter dem Titel "Blühende Landschaft im Herzen der City" hat der Berliner Ligenschaftsfonds im Rahmen eines "bedingungsfreien Bieterverfahrens" die Vermarktung der Bauflächen um den Blumengroßmarkt angekündigt. In welcher Form die Flächen tatsächlich zu bebauen und zu Nutzen sind bleibt indes abzuwarten, denn dies wird im noch nicht abgeschlossenen B-Plan festgelegt. Die im ersten Entwurf vorgesehene abschließende Umbaung der Blumengroßmarkthalle hatte bei Anwohnern und Anrainerorganisationen zu massivem Widerspruch geführt. Dieser Widerspruch wurde in das Bürgerbeteiligungsverfahren eingebracht. Im Frühjahr 2010 will der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg einen 2. Entwurf vorstellen. Die Bürger haben dann erneut die Gelegenheit ihre Anliegen über die Bebauung und Nutzung der Flächen einzubringen.
>Die Ankündigung zur Vermarktung der Bauflächen finden Sie unter diesem LINK
>Den 1. B-Plan-Entwurf und die Änderungsvorschläge der Initiative Berliner Kunsthalle HIER
Podiumsdiskussion zur Berliner Kunsthalle am 13. Dezember 2009
Unter dem Titel "Eine Kunsthalle für Berlin?" lädt die Stiftung Zukunft Berlin in die Temporäre Kunsthalle zur Diskussion mit Gästen aus der Kultur und Politik. Nachdem im Oktober eine "Mobile Kunsthalle" beschlossen wurde, geht die Diskussion jetzt in eine neue Phase. Teilnehmen werden u.a.: Dr. Volker Hassemer (Stiftung Zukunft Berlin), Jochen Sandig (Radialsystem V), Alice Ströver (Bündnis 90/Die Grünen), Werner Tammen (Galerist).
Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr. Der Eintritt ist frei. Adressse: Temporären Kunsthalle Berlin, Schlossplatz 1, Berlin Mitte
>Die Einladung zum download finden Sie unter folgendem LINK
>Einen ZITTY-Artikel zum neusten Stand der Kunsthallendebatte finden hier: : 1. Teil und 2. Teil
>Weitere Informationen zur Kunsthallendebatte auf der Homepage der Initiative Berliner Kunsthalle LINK
Die Galerie Frenhofer verweist auf den Auszug des Blumengroßmarktes in der Friedrichstraße Vom 05.12.2009 bis zum 02.01.2010 präsentiert die Galerie Frenhofer Malerei verschiedener Künstlerinnen unter dem Titel "Wunderblumen - Bye-Bye Blumengroßmarkt". Vernissage am 4. Dezember um 19 Uhr. Adresse Friedrichstraße 232, 10969 Berlin.
>Mehr Informationen finden Sie unter folgendem LINK
Förderung des Projektes "Impulse fürs Kreativquartier" bewilligt Der Initiative Berliner Kunsthalle wurde für 2010 die Förderung des Projektes "Impulse fürs Kreativquartier" aus EU-Mitteln zugesagt. Entscheidungsträger ist das "Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit" (BBWA) von Friedrichshain-Kreuzberg (LINK). Damit ist die Weiterführung der Vernetzung und Profilierung der Kulturwirtschaft in der Südliche Friedrichstadt für das Jahr 2010 gesichert. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von langfristigen Profilierungmaßnahmen des Kreativwirtschafts-Standortes, in einem offenen und mehrstufiger Kommunikationsprozess mit den Kreativakteuren des Quartiers, der Bezirksverwaltung und Experten. Das Projekt baut auf den Ergebnissen der in 2009 durchgeführten Projektstudie auf. Zum Projektstart im Februar werden der Öffentlichkeit die konkreten Ziele und Arbeitsschritte des Projektes vorgestellt.
Reportage zum Galerienviertel um die Kochstraße in der aktuellen Ausgabe des Friedrichstraßen-Magazins
Der Artikel gibt einen Überblick über die Galerien in der Südlichen Friedrichstadt und erklärt, warum der Standort in den letzten Jahren so stark gewachsen ist und sich zu einem der wichtigsten Galeriencluster Berlins entwickelt hat.
>Den Artikel zum download finden Sie unter folgendem LINK
>Weitere Informationen zum Galerienviertel finden Sie unter folgendem LINK
Die Initiative Berliner Zeitungsviertel präsentiert Ausstellung zum Leben von Theodor Wolff im Jüdischen Museum Berlin. Noch bis zum 31. Januar 2010 ist im Jüdichen Museum Berlin die Ausstellung "Ich will mir gern die Finger verbrennen" zu sehen. Die Ausstellung handelt von Theodor Wolffs Kindheit und Familienleben, seiner journalistischen Karriere und seinem politisches Engagement, Exil und Verfolgung nach 1933. Thema sind auch die politischen Entwicklungen in Kaiserreich, Weimarer Republik und Nationalsozialismus, deren Kommentator und scharfzüngiger Beobachter Theodor Wolff war. Als Journalist wirkte Theodor Wolff beim Berliner Tageblatt, welches vom Ulsteinverlag in der Kochstraße herausgegeben wurde. >Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie unter folgendem LINK
>Mehr Informationen zum Zeitungsviertel in der Südlichen Friedrichstadt finden Sie HIER
Kulturausschuss beschließt "mobile Kunsthalle" - Standort für permanente Kunsthalle weiter ungeklärt
>einige Pressereaktionen:
Morgenpost LINK
Tagesspiegel LINK
Berliner Zeitung LINK
>die Pressemitteilung der Initiative Berliner Kunsthalle vom 19.10.09 LINK
"Kreuzberg handelt - Wirtschaften im Quartier" - Neues Projekt für Existenzgründer und Kleinunternehmer startet im November
>sie finden das aktuelle Programm des Projektes unter folgendem LINK
Einladung zum Workshop "Poteniale aktivieren - Akteure vernetzen" am 3. September 2009
>Sie finden die Einladung zum Workshop HIER
>das Programm des Workshops finden Sie HIER
Einladung zur Teilnahme an Online-Befragung zum Kreativquartier
>Informationen zur Online-Befragung finden Sie HIER >hier gelangen Sie direkt zur Online-Befragung LINK
Videos mit Interviews und Impressionen zum Kreativquartier sind online
>zur Videoseite gelangen Sie HIER