Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201988,%20986
Timestamp: 2019-10-23 16:55:56
Document Index: 11210325

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 10', '§ 36', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 38', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.03.1988 - III ZR 195/86 - dejure.org
BGH, 10.03.1988 - III ZR 195/86
https://dejure.org/1988,839
BGH, 10.03.1988 - III ZR 195/86 (https://dejure.org/1988,839)
BGH, Entscheidung vom 10.03.1988 - III ZR 195/86 (https://dejure.org/1988,839)
BGH, Entscheidung vom 10. März 1988 - III ZR 195/86 (https://dejure.org/1988,839)
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Abbuchung von Anwaltskosten von einem Treuhandkonto - Abredewidrige Umbuchung vom Treuhandkonto einer Sozietät auf deren allgemeines Konto - Abschluss eines Treuhandvertrages mit allen einer Sozietät angehörenden Rechtsanwälten - Zusammenhang von Aufgaben eines ...
NJW-RR 1988, 1299
WM 1988, 986
Wenn nach außen hin für den Rechtsverkehr eine Veränderung in der personellen Zusammensetzung der Gesellschaft nicht sichtbar geworden ist, muss der ausgeschiedene Gesellschafter sich so behandeln lassen, als bestehe der bisherige Rechtszustand weiter (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 1988 - III ZR 195/86, WM 1988, 986, 987; Urteil vom 24. Januar 1991 - IX ZR 121/90, NJW 1991, 1225 f.).
Für das Auftreten als Gesellschafter kann es genügen, wenn der Gesellschafter im Briefkopf der Gesellschaft genannt wird (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 1988 - III ZR 195/86, WM 1988, 986, 987; Urteil vom 17. Oktober 1989 - XI ZR 158/88, NJW 1990, 827, 829; Urteil vom 8. Juli 1999 - IX ZR 338/97, NJW 1999, 3040, 3041; Urteil vom 29. Januar 2001 - II ZR 331/00, BGHZ 146, 341, 359).
BGH, 18.03.1993 - IX ZR 120/92
Anwaltshaftung bei Musterprozessen ohne Verjährungsunterbrechung bezüglich …
Insofern ist auch kein Rechtsfehler erkennbar (vgl. BGHZ 56, 355, 359 f; BGH, Urt. v. 10. März 1988 - III ZR 195/86, WM 1988, 986; Beschl. v. 7. Mai 1991 - XII ZB 18/91, NJW 1991, 2294;… Rinsche, Die Haftung des Rechtsanwalts und des Notars 4. Aufl. Rdnr. I 161;… Borgmann/Haug, Anwaltshaftung 2. Aufl. § 10.2 u. § 36.1;… Vollkommer, Anwaltshaftungsrecht 1989 Rdnr. 51).
Dies gilt auch, soweit das Mandat eine Treuhandtätigkeit umfaßt hat (BGH, Urt. v. 10.3.1988 ­ III ZR 195/86, WM 1988, 986).
Zwar kann ausnahmsweise die Annahme eines Einzelmandats an einen Sozietätsanwalt dann naheliegen, wenn dieser mit einer Tätigkeit betraut wird, die an sich außerhalb der eigentlichen Auf- gaben eines Rechtsanwalts liegt (BGH, Urt. v. 10.3.1988, aaO).
Denn für die - auch im Rahmen der Anwendung der Bestimmungen über die Geschäftsführung ohne Auftrag (s. unter c) - entscheidungserhebliche Frage, ob der Beklagte zur Weiterleitung bzw. Auskehrung der auf dem Anderkonto eingezahlten Beträge befugt war, kommt es allein darauf an, welche Treuhandabreden über die Verwendung dieses Geldes zwischen den Parteien getroffen worden sind (vgl. auch Senatsurteile vom 10. März 1988 - III ZR 195/86 - NJW-RR 1988, 1299, …und vom 1. Dezember 1988 - III ZR 151/87 - BGHR BGB § 675 - Rechtsanwalt 9).
Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHZ 56, 355, 359; 70, 247, 249; Urt. v. 4. Februar 1988, IX ZR 20/87, NJW 1988, 1973, v. 10. März 1988, III ZR 195/86, WM 1988, 986, 987; v. 29. Oktober 1990, AnwSt (R) 11/90, NJW 1991, 49, 50; v. 24. Januar 1991, IX ZR 121/90, VersR 1991, 1003).
Denn für die Einbeziehung in das Mandatsverhältnis kommt es allein darauf an, daß sie nach außen hin als Mitglieder der Sozietät in Erscheinung getreten sind (st. Rspr. BGHZ 70, 247, 249; BGH, Urt. v. 10. März 1988, III ZR 195/86, WM 1988, 986, 987; v. 17. Oktober 1989, XI ZR 158/88, WM 1990, 188, 191; v. 24. Januar 1991, IX ZR 121/90, VersR 1991, 1003).
In allen diesen Fällen müssen sie sich nach den von der Rechtsprechung herausgearbeiteten Grundsätzen der Anscheins- und Duldungsvollmacht an dem von ihnen gesetzten Rechtsschein festhalten lassen (BGHZ 70, 247, 249; BGH, Urt. v. 10.3.1988 - III ZR 195/86, WM 1988, 986, 987;… Urt. v. 17.10.1989 - XI ZR 158/88, WM 1990, 188, 191).
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat im Urteil vom 10.3.1988 - III ZR 195/86, WM 1988, 986 einer Schadensersatzklage gegen den ehemaligen Sozius stattgegeben, weil dieser gestattet hatte, seinen Namen weiterhin in den Briefköpfen zu verwenden.
Das gilt auch, soweit das Mandat eine Treuhandtätigkeit umfaßt (BGH, Urt. v. 10. März 1988 - III ZR 195/86, WM 1988, 986 f).
BGH, 12.10.2006 - IX ZR 108/03
Rechtsnatur eines Vertrages zwischen einem Geldgeber und einem Rechtsanwalt zum …
Derartige Regelungen hat der Bundesgerichtshof, auch im Rahmen von Verträgen zu Gunsten Dritter, im Zusammenhang mit der Abwicklung von Einzahlungen durch Anwälte, wiederholt im Blick auf die Interessenlage anerkannt (BGH, Urt. v. 10. März 1988 - III ZR 195/86, NJW-RR 1988, 1299, 1300;… Urt. v. 13. Mai 2004 - III ZR 368/03, NJW-RR 2004, 1356, 1357).
BGH, 12.10.2000 - WpSt (R) 1/00
Begriff der Scheinsozietät; Wirtschaftsprüfer; Sozietät im Sinne von § 38 Abs. 1 …
BGH, 08.07.1993 - IX ZR 242/92
OLG Frankfurt, 20.07.2007 - 24 U 21/07
Rechtsanwaltspflichten hinsichtlich der Verwendung einer von Dritten gestellten …
BGH, 03.07.1993 - IX ZR 242/92
OLG Düsseldorf, 16.02.2016 - 24 U 182/14
Voraussetzungen der Schutzwirkung eines Anwaltsvertrages zu Gunsten Dritter
BGH, 16.06.2005 - IX ZR 15/03
Zurechnung des Verschuldens eines Notarassessors
LG Bonn, 10.05.2017 - 16 O 8/16
Voraussetzung für die Geltendmachung von Ansprüchen auf Schadensersatz u. …
BGH, 01.12.1988 - III ZR 151/87
Ansprüche aus einem Treuhandverhältnis - Rechtliche Einordnung der Zahlung auf …
OLG Hamm, 28.03.1990 - 20 U 146/89
Anspruch der Pächterin einer Pizzeria gegen eine Rechtsanwaltskanzlei auf …