Source: https://sadaba.de/GSBT_FkSolV.html
Timestamp: 2020-02-25 12:18:17
Document Index: 194562983

Matched Legal Cases: ['§ 1', 'Art.1', 'Art.2', '§ 10', '§ 104', '§ 5', '§ 1', '§ 1', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 96', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 3', '§ 9', '§ 5', '§ 5', '§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 10', '§ 1', '§ 10', '§ 10', '§ 53', '§ 10', '§ 10', '§ 53', '§ 10', '§ 3', '§ 10', '§ 53', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 10', '§ 104', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 104', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9']

Text: FkSolV-Finanzkonglomerate-Solvabilitäts-Verordnung - FkSolV (§§ 1-12 + Anlagen)
BGBl.I/FNA:7610-15-6
über die Angemessenheit der Eigenmittelausstattung von Finanzkonglomeraten
(Finanzkonglomerate-Solvabilitäts-Verordnung)
(FkSolV)
vom 02.09.05 (BGBl_I_05,2688);
zuletzt geändert durch Art.1 iVm Art.2 der Zweiten Verordnung zur Änderung der Finanzkonglomerate-Solvabilitäts-Verordnung
vom 18.12.08 (BGBl_08,2767)
[ Änderungen-2008 ] [ 2007 ] [ 2005 ]
Auf Grund des § 10b Abs.1 Satz 2 und 4, auch in Verbindung mit Satz 3 und Abs.2 Satz 3 des Kreditwesengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 9.September 1998 (BGBl.I S.2776), der durch Artikel 1 Nr.16 des Gesetzes vom 21.Dezember 2004 (BGBl.I S.3610) eingefügt worden ist, sowie auf Grund des § 104q Abs.1 Satz 2 und 4, auch in Verbindung mit Satz 3 und Abs.2 Satz 3 des Versicherungsaufsichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17.Dezember 1992 (BGBl.1993 I S.2), der durch Artikel 2 Nr.19 des Gesetzes vom 21.Dezember 2004 (BGBl.I S.3610) eingefügt worden ist, verordnet das Bundesministerium der Finanzen nach Anhörung der Spitzenverbände der Institute und des Versicherungsbeirats im Benehmen mit der Deutschen Bundesbank:
§_1 FkSolV (F)
2Ob die Finanzkonglomerate-Solvabilität ausreichend ist, ist auf der Grundlage und nach Maßgabe der in den §§ 5 bis 7 genannten zulässigen Berechnungsmethoden unter Einbeziehung der dem Finanzkonglomerat angehörenden
Kreditinstitute im Sinne des § 1 Abs.1 des Kreditwesengesetzes,
Finanzdienstleistungsinstitute im Sinne des § 1 Abs.1a des Kreditwesengesetzes,
(1) Kapitalanlagegesellschaften und Investmentaktiengesellschaften,
(2)Anbieter von Nebendienstleistungen,
3Die Finanzkonglomerate-Solvabilität ist ausreichend, wenn der nach Maßgabe des § 5 Abs.1, des § 5a Abs.1 (3), des § 6 Abs.1 oder des § 7 Abs.2 zu ermittelnde Betrag größer oder gleich null ist.
§_2 FkSolV
Bestimmung und Wahl der
(1) Steht an der Spitze des Finanzkonglomerats ein im Inland zugelassenes beaufsichtigtes Finanzkonglomeratsunternehmen, bestimmt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bundesanstalt) nach Anhörung des übergeordneten Finanzkonglomeratsunternehmens und unter Berücksichtigung des § 4, welche der in den §§ 5 bis 7 genannten Berechnungsmethoden anzuwenden ist.
(2) 1aSteht an der Spitze des Finanzkonglomerats eine gemischte Finanzholding-Gesellschaft, ist die Anwendung jeder der in den §§ 5 bis 7 genannten Berechnungsmethoden zulässig;
1bdas übergeordnete Finanzkonglomeratsunternehmen hat der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank die Wahl der Berechnungsmethode und jeden Wechsel der Berechnungsmethode unverzüglich anzuzeigen und zu begründen.
2Die Bundesanstalt kann den missbräuchlichen Wechsel der Berechnungsmethode untersagen.
3Haben in Fällen nach Satz 1 alle beaufsichtigten Finanzkonglomeratsunternehmen des Finanzkonglomerats ihren Sitz im Inland oder ist das übergeordnete Finanzkonglomeratsunternehmen ein Rückversicherungsunternehmen, gilt Absatz 1 entsprechend.
§_3 FkSolV (F)
(3) 1Unabhängig von der Berechnungsmethode ist ein Finanzkonglomeratsunternehmen, das Teil einer horizontalen Unternehmensgruppe ist, mit einem Anteil von 100 Prozent der Eigenmittel und Solvabilitätsanforderungen in die Berechnung der Finanzkonglomerate-Solvabilität einzubeziehen.
(6) 1aErgibt die Berechnung der Finanzkonglomerate- Solvabilität, dass der nach Maßgabe des § 5 Abs.1, des § 5a Abs.1 (1), des § 6 Abs.1 oder des § 7 Abs.2 ermittelte Betrag negativ ist, hat das übergeordnete Finanzkonglomeratsunternehmen dafür Sorge zu tragen, dass die negative Differenz unverzüglich durch Eigenmittelbestandteile ausgeglichen wird, die nach allen maßgeblichen Branchenvorschriften als zulässige Eigenmittelbestandteile anerkannt sind (branchenübergreifende Eigenmittel);
1bhiervon sind die Bundesanstalt und die zuständige Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank jeweils unverzüglich zu unterrichten.
2Branchenübergreifende Eigenmittelbestandteile im Sinne des Satzes 1 sind insbesondere:
das Grundkapital beziehungsweise die ihm entsprechenden rechtsformspezifischen Kapitalbestandteile und die Rücklagen (2),
3Die branchenübergreifenden Eigenmittelbestandteile nach Satz 2 sind nur dann berücksichtigungsfähig, wenn
(3) Finanzunternehmen und Anbietern von Nebendienstleistungen der nach den §§ 10 und 10a des Kreditwesengesetzes in Verbindung mit der Solvabilitätsverordnung vom 14. Dezember 2006 (BGBl.I S.2926) in der jeweils geltenden Fassung zu ermittelnden Solvabilitätsanforderung, die ein solches Unternehmen zu erfüllen hätte, wenn es ein beaufsichtigtes Unternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche wäre,
Kapitalanlagegesellschaften den Kapitalanforderungen nach § 11 des Investmentgesetzes, auch in Verbindung mit der Solvabilitätsverordnung (4),
(5) Investmentaktiengesellschaften den Kapitalanforderungen nach § 96 Abs.5 des Investmentgesetzes,
Rückversicherungsunternehmen, auch wenn sie gemischte Finanzholding-Gesellschaften sind, (6) der nach Maßgabe der Rückversicherungs-Kapitalausstattungs-Verordnung vom 12. Oktober 2005 (BGBl.I S.3018) in der jeweils geltenden Fassung (6) zu ermittelnden Solvabilitätsspanne,
Versicherungs-Holdinggesellschaften einer Solvabilitätsspanne von null.
§_4 FkSolV (F)
Berechnungsmethoden; Verantwortlichkeit
(1) 1Die Berechnung der Finanzkonglomerate-Solvabilität ist vom übergeordneten Finanzkonglomeratsunternehmen vorbehaltlich des § 2 Abs.2 Satz 1 nach Maßgabe der in § 5 oder § 5a (1)genannten Berechnungsmethoden (1) unter Berücksichtigung der in § 3 genannten Grundsätze und unter Verwendung der Vordrucke nach § 9 unter Berücksichtigung der darin enthaltenen Anmerkungen durchzuführen.
2Sofern bei der Berechnung der Finanzkonglomerate-Solvabilität nach § 5 oder § 5a (2) Ergänzungsrechnungen notwendig sind, weil auf Konglomeratsebene einzubeziehende Finanzkonglomeratsunternehmen nicht bereits in die konsolidierte Berechnung einbezogen sind oder die gesetzlichen Bestimmungen oder die Grundsätze des § 3 bei der konsolidierten Berechnung nicht oder nicht vollständig berücksichtigt werden, sind diese Ergänzungen auf der Grundlage der Einzelabschlüsse nach Maßgabe der in § 6 genannten Berechnungsmethode (Abzugs- und Aggregationsmethode) vorzunehmen.
(2) Auf Antrag des übergeordneten Finanzkonglomeratsunternehmens kann die Bundesanstalt abweichend von Absatz 1 bestimmen, dass die Berechnung der Finanzkonglomerate-Solvabilität für die gesamte Gruppe vollständig nach Maßgabe der Abzugs- und Aggregationsmethode nach § 6 oder auf der Grundlage der Kombinationsmethode nach § 7 durchgeführt wird.
§_5 FkSolV (F)
auf der Grundlage einer konsolidierten Berechnung
(1) 1Wird die Finanzkonglomerate-Solvabilität auf der Grundlage der für die Konsolidierung jeweils maßgeblichen Branchenvorschriften berechnet (konsolidierte Berechnung), muss die Differenz zwischen der Summe der nach Absatz 2 Nr.1 in Verbindung mit Absatz 3 ermittelten zulässigen Eigenmittel des Finanzkonglomerats und der Summe der nach Absatz 2 Nr.2 ermittelten Solvabilitätsanforderungen größer oder gleich null sein.
(1) der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche die Berechnung auf zusammengefasster Basis nach § 10a Abs.6 des Kreditwesengesetzes, die für die Zwecke der konsolidierten Berechnung nach Satz 1 einem konsolidierten Abschluss gleichgestellt wird, oder die Berechnung nach § 10a Abs.7 des Kreditwesengesetzes auf der Grundlage eines Konzernabschlusses,
der Versicherungsbranche der konsolidierte Abschluss nach § 1 der Solvabilitätsbereinigungs-Verordnung vom 20.Dezember 2001 (BGBl.I S.4173) in der jeweils geltenden Fassung.
a) für die einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche nach Maßgabe des § 10 in Verbindung mit § 10a Abs.6 oder 7 (2)des Kreditwesengesetzes,
b) für die einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Versicherungsbranche nach Maßgabe des § 53c des Versicherungsaufsichtsgesetzes und der für die Berechnung ihrer bereinigten Solvabilität auf der Grundlage des konsolidierten Abschlusses in Bezug auf die zulässigen Eigenmittel geltenden Bestimmungen der Solvabilitätsbereinigungs- Verordnung und
(3) an die einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche nach Maßgabe des § 10 Abs.1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes in Verbindung mit der Solvabilitätsverordnung,
(3) an die einzubeziehenden Unternehmen der Versicherungsbranche nach Maßgabe der für die Berechnung ihrer bereinigten Solvabilität auf der Grundlage des konsolidierten Abschlusses in Bezug auf die Solvabilitätsanforderungen geltenden Bestimmungen der Solvabilitätsbereinigungs- Verordnung, der Kapitalausstattungs- Verordnung vom 13. Dezember 1983 (BGBl.I S.1451) sowie der Rückversicherungs- Kapitalausstattungs-Verordnung in der jeweils geltenden Fassung,
(3) Von den nach Absatz 2 Nr.1 ermittelten Eigenmitteln sind abzuziehen:
a) die Buchwerte der Beteiligungen, die die in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche an den in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Versicherungsbranche halten,
b) die von den in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Versicherungsbranche gehaltenen nachrangigen Verbindlichkeiten und Genussrechte, die bei den in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche als zulässige Eigenmittel im Sinne der maßgeblichen Branchenvorschriften ausgewiesen werden, und
a) die Buchwerte der Beteiligungen, die die in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Versicherungsbranche an den in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche halten,
b) die von den in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche gehaltenen nachrangigen Verbindlichkeiten und Genussrechte, die bei den in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Versicherungsbranche als zulässige Eigenmittel im Sinne der maßgeblichen Branchenvorschriften ausgewiesen werden.
§_5a FkSolV (F)
auf der Grundlage eines Konzernabschlusses (1)
(1) Wird die Finanzkonglomerate-Solvabilität auf der Grundlage eines Konzernabschlusses berechnet, muss die Differenz zwischen der Summe der nach Absatz 2 Nr.1 in Verbindung mit Absatz 3 zu ermittelnden zulässigen Eigenmittel des Finanzkonglomerats und der Summe der nach Absatz 2 Nr.2 ermittelten Solvabilitätsanforderungen größer oder gleich null sein.
die zulässigen Eigenmittel der einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen auf der Grundlage des nach dem Handelsgesetzbuch oder nach Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr.1606/2002 aufgestellten Konzernabschlusses nach Maßgabe der §§ 10 und 10a des Kreditwesengesetzes in Verbindung mit der Solvabilitätsverordnung und des § 53c des Versicherungsaufsichtsgesetzes in Verbindung mit der Solvabilitätsbereinigungs- Verordnung,
a) an die einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche, berechnet auf der Grundlage des Konzernabschlusses, nach Maßgabe der §§ 10 und 10a des Kreditwesengesetzes in Verbindung mit der Solvabilitätsverordnung,
b) an die einzubeziehenden Unternehmen der Versicherungsbranche nach Maßgabe der für die Berechnung ihrer bereinigten Solvabilität auf der Grundlage des konsolidierten Abschlusses in Bezug auf die Solvabilitätsanforderungen geltenden Bestimmungen der Solvabilitätsbereinigungs-Verordnung, der Kapitalausstattungs- Verordnung sowie der Rückversicherungs- Kapitalausstattungs-Verordnung,
c) jeweils unter Berücksichtigung der fiktiven Solvabilitätsanforderungen nach Maßgabe des § 3 Abs.7.
die Buchwerte von im Konzernabschluss ausgewiesenen Beteiligungen an Finanzkonglomeratsunternehmen der Versicherungs-, der Bankenund Wertpapierdienstleistungsbranche, die weder voll noch anteilmäßig konsolidiert noch als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen werden, sowie
§_6 FkSolV (F)
Berechnung der Finanzkonglomerate-Solvabilität auf der Grundlage der Einzelabschlüsse
(Abzugs- und Aggregationsmethode)
(1) Wird die Finanzkonglomerate-Solvabilität auf der Grundlage der Einzelabschlüsse aller in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen nach der Abzugs- und Aggregationsmethode berechnet, muss die Differenz zwischen der Summe der für jedes einzelne in die Berechnung einzubeziehende Finanzkonglomeratsunternehmen nach Absatz 2 Nr.1 und Absatz 3 zu ermittelnden zulässigen Eigenmittel und der Summe der für jedes in die Berechnung einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen nach Absatz 2 Nr.2 zu ermittelnden Solvabilitätsanforderung und dem Buchwert der Beteiligungen an anderen Finanzkonglomeratsunternehmen größer oder gleich null sein.
a) für die einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche nach § 10 des Kreditwesengesetzes,
b) für die einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Versicherungsbranche nach § 53c des Versicherungsaufsichtsgesetzes und der Solvabilitätsbereinigungs-Verordnung und
(1) die Solvabilitätsanforderungen
a) an die einzubeziehenden Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche nach Maßgabe der Solvabilitätsverordnung,
b) an die einzubeziehenden Unternehmen der Versicherungsbranche nach Maßgabe der Solvabilitätsbereinigungs- Verordnung, der Kapitalausstattungs- Verordnung sowie der Rückversicherungs- Kapitalausstattungs-Verordnung,
§_7 FkSolV
auf der Grundlage einer Kombination
der Berechnungsmethoden nach
den §§ 5 und 6
(1) 1aAbweichend von den §§ 5 und 6 wird die Finanzkonglomerate-Solvabilität auf der Grundlage einer Kombination beider Berechnungsmethoden (Kombinationsmethode) in der Weise berechnet, dass die zulässigen Eigenmittel und die Solvabilitätsanforderungen jeweils für eine Finanzbranche nach § 5 und für die jeweils andere Finanzbranche nach § 6 zu ermitteln sind;
1b§ 3 Abs.7 gilt jeweils entsprechend.
2Sind innerhalb derselben Finanzbranche mehrere Teilgruppen in die Berechnung einzubeziehen, kann jede Teilgruppe jeweils gesondert nach § 5 oder § 6 bei der Berechnung berücksichtigt werden, je nachdem, auf welcher Grundlage die jeweilige Gruppenberechnung erfolgt.
§_8 FkSolV
§_9 FkSolV (F)
(1) Das übergeordnete Finanzkonglomeratsunternehmen im Sinne des § 10b Abs.3 Satz 6 bis 8 und Abs.4 des Kreditwesengesetzes beziehungsweise im Sinne des § 104q Abs.3 Satz 6 bis 8 und Abs.4 des Versicherungsaufsichtsgesetzes hat die Berechnungen mit folgenden in den Anlagen zu dieser Verordnung vorgegebenen Vordrucken einzureichen:
Übersichtsbogen zur Berechnung der Finanzkonglomerate- Solvabilität
Meldevordruck zur Erfassung der Eigenmittel und Solvabilitätsanforderungen einer Institutsgruppe oder Finanzholding-Gruppe als Teilgruppe des Finanzkonglomerats, für die eine Berechnung nach § 10a Abs.6 oder Abs.7 des Kreditwesengesetzes in Verbindung mit der Solvabilitätsverordnung vorliegt
Meldevordruck zur Erfassung der Eigenmittel und Solvabilitätsanforderungen einer Versicherungsgruppe als Teilgruppe des Finanzkonglomerats, für die eine Berechnung der Versicherungsgruppen- Solvabilität auf der Grundlage des konsolidierten Abschlusses vorliegt
Meldevordruck zur Erfassung der Eigenmittel und Solvabilitätsanforderungen einzelner Finanzkonglomeratsunternehmen der Bankenund Wertpapierdienstleistungsbranche auf der Grundlage der Einzelabschlüsse, soweit sie nicht bereits in der Berechnung nach § 10a des Kreditwesengesetzes (Anlage 1a oder 2) erfasst wurden
a) einer Versicherungsgruppe als Teilgruppe des Finanzkonglomerats, sofern die Versicherungsgruppen- Solvabilität auf der Grundlage der Einzelabschlüsse zu berechnen war, oder
b) einzelner Finanzkonglomeratsunternehmen der Versicherungsbranche, sofern keine Berechnung nach Buchstabe a vorzunehmen war und eine Berechnung ihrer Solvabilität auf der Grundlage der Einzelabschlüsse vorliegt oder vorzunehmen ist
§_10 FkSolV
Die in § 10b Abs.1 Satz 2 und 4 des Kreditwesengesetzes und in § 104q Abs.1 Satz 2 und 4 des Versicherungsaufsichtsgesetzes enthaltenen Ermächtigungen werden auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht mit der Maßgabe übertragen, dass die Rechtsverordnungen im Einvernehmen mit der Deutschen Bundesbank zu erlassen sind.
§_11 FkSolV (F)
Anwendungsregelung (1)
1Die §§ 1, 3 bis 6 und 9 Abs.1 in der ab dem 30. Juli 2008 geltenden Fassung sind erstmals auf das nach dem 31. Dezember 2007 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden.
2aFür die bis zum 31. Dezember 2007 begonnenen Geschäftsjahre sind die §§ 1, 3 bis 6 und 9 Abs.1 in der vor dem 30. Juli 2008 geltenden Fassung weiter anzuwenden;
bauf ein nach dem 31. Dezember 2006 begonnenes Geschäftsjahr können die §§ 1, 3 bis 6 und 9 Abs.1 jedoch bereits in der ab dem 30. Juli 2008 geltenden Fassung angewendet werden.
§_12 FkSolV
Anlage 1 (zu § 9 Abs.1 Nr.1)
Übersichtsbogen (F)
zur Berechnung der Finanzkonglomerate-Solvabilität
– Gesamtübersicht (FSG) – (1)
(hier nicht abgebildet, siehe BGBl_I_08,1380-1382)
Anlage 1a (zu § 9 Abs.1 Nr.1a)
Meldevordruck (F)
zur Ermittlung der Eigenmittel und Solvabilitätsanforderungen des Finanzkonglomerats auf der Grundlage eines Konzernabschlusses
– Konsolidierte Berechnung Finanzkonglomerat (FSKFK) (1) –
(hier nicht abgebildet, siehe BGBl_I_08,1383-1386)
Anlage 2 (zu § 9 Abs.1 Nr.2)
(hier nicht abgebildet, siehe BGBl_I_08,1387-1389)
Anlage 3 (zu § 9 Abs.1 Nr.3)
zur Erfassung der Eigenmittel und Solvabilitätsanforderungen einer Versicherungsgruppe als Teilgruppe des Finanzkonglomerats, für die eine Berechnung der Versicherungsgruppen-Solvabilität auf der Grundlage des konsolidierten Abschlusses vorliegt – Konsolidierte Berechnung Versicherungsunternehmen (FSKBV) – (1)
Anlage 4 (zu § 9 Abs.1 Nr.4)
zur Erfassung der Eigenmittel und Solvabilitätsanforderungen einzelner Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche auf der Grundlage der Einzelabschlüsse, soweit sie nicht bereits in der Berechnung nach § 10a des Kreditwesengesetzes (Anlage 1a oder 2) erfasst wurden
– Einzelabschluss Banken (FSEAB) – (1)
Anlage 5 (zu § 9 Abs.1 Nr.5)
zur Erfassung der Eigenmittel und Solvabilitätsanforderungen
a) einer Versicherungsgruppe als Teilgruppe des Finanzkonglomerats, sofern die Versicherungsgruppen-Solvabilität auf der Grundlage der Einzelabschlüsse zu berechnen war, oder
– Einzelabschluss Versicherungsunternehmen (FSEAV) – (1)
Anlage 6 (zu § 9 Abs.1 Nr.6)
zur Erfassung der in die Berechnung der Finanzkonglomerate-Solvabilität einbezogenen Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche sowie der Versicherungsbranche
– Unternehmen (FSU) – (1)
Anlage 6 (zu § 9 Abs.1 Nr.7)
zur Erfassung der Anteile an den in die Berechnung einbezogenen Finanzkonglomeratsunternehmen der Banken- und Wertpapierdienstleistungsbranche sowie der Versicherungsbranche
– Anteile (FSA) – (1)
Anlage 6 (zu § 9 Abs.1 Nr.8)
zur Erfassung der finanzkonglomeratsangehörigen Unternehmen und Gruppen, für die vom Abzug branchenübergreifender Beteiligungen abgesehen werden kann
– Abzug branchenübergreifender Beteiligungen (FSABB) – (1)
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