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Timestamp: 2016-10-25 15:48:15
Document Index: 341392115

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 9', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 16', 'Art. 22', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 26', 'Art. 10', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 26', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 26', 'Art. 24', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 67', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_555/2013 (28.03.2014)
1C_555/2013 � � Urteil vom 28. M�rz 2014
vertreten durch F�rsprecher Johann Schneider,
Einwohnergemeinde Wynigen, Dorfstrasse 3, 3472 Wynigen,
Abbruch und Neubau St�ckli; Verweigerung der nachtr�glichen Baubewilligung und Wiederherstellung,
Beschwerde gegen das Urteil vom 23. April 2013 des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern.
Die Einwohnergemeinde Wynigen genehmigte am 8. Juni 2010 ein von X.________ eingereichtes Baugesuch f�r den Um- und Ausbau des bestehenden St�cklis auf der in der Landwirtschaftszone gelegenen Parzelle Nr. 1111. Das St�ckli wurde im Bauinventar als erhaltenswertes Geb�ude gef� hrt. Am 27. Oktober 2010 bewilligte die Einwohnergemeinde eine Projekt�nderung (�nderung der Raumaufteilung und des Kellergrundrisses sowie Fassaden�nderung ost- und westseitig), nachdem das Amt f�r Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern eine entsprechende Ausnahmebewilligung gem�ss Art. 24d RPG (SR 700) erteilt hatte.
Am 4. November 2010 verf�gte die Einwohnergemeinde die sofortige Einstellung der Bauarbeiten. Sie stellte sich auf den Standpunkt, X.________ habe entgegen dem bewilligten Vorhaben das bestehende St�ckli vollst�ndig abgebrochen und mit einem Neubau begonnen. Sie r�umte X.________ die M�glichkeit ein, ein nachtr�gliches Baugesuch f�r den Abbruch und Neubau des Geb�udes einzureichen, was er am 16. August 2011 tat. Am 7. Februar 2012 wies die Einwohnergemeinde das Baugesuch f�r den Neubau ab, nachdem das Amt f�r Gemeinden und Raumordnung entschieden hatte, dass das Bauvorhaben nicht als zonenkonform eingestuft und eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG nicht erteilt werden k�nne. Gleichzeitig forderte die Einwohnergemeinde X.________ unter Androhung der Ersatzvornahme sowie einer Busse auf, das im Rohbau erstellte Erdgeschoss sowie die Teile des im Rohbau erstellten Obergeschosses vollst�ndig zu entfernen und die Baumaterialien wegzubringen.
Eine von X.________ gegen die Verf�gung der Einwohnergemeinde vom 7. Februar 2012 erhobene Beschwerde wies die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern am 9. Mai 2012 ab. Dagegen erhob X.________ Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Mit Urteil vom 23. April 2013 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde dahin gut, dass es die Frist zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands auf vier statt zwei Monate ab Rechtskraft seines Urteils festsetzte. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts hat X.________ am 29. Mai 2013 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben. Er beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und ihm eine Baubewilligung zu erteilen f�r das von der Einwohnergemeinde am 8. Juni 2010 bzw. 27. Oktober 2010 bewilligte Projekt bzw. das am 7. Februar 2012 abgewiesene neue Baugesuch. Zu bewilligen sei ihm insbesondere der Wiederaufbau der ohne Baubewilligung entfernten Bauteile. Eventualiter sei der angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Sache zur Erg�nzung des Sachverhalts an die Einwohnergemeinde zur�ckzuweisen.
Mit Verf�gung vom 25. Juni 2013 hat der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Die Vorinstanz beantragt unter Hinweis auf das angefochtene Urteil Beschwerdeabweisung. Die Einwohnergemeinde beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion hat auf eine Stellungnahme verzichtet. Mit Eingabe vom 13. September 2013 hat der Beschwerdef�hrer an der Beschwerde festgehalten.
Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts best�tigt die Verweigerung der Baubewilligung f�r den Abbruch des bestehenden St�cklis und den projektierten Neubau sowie die Anordnung, das Erd- und das Obergeschoss seien - soweit bereits errichtet - vollst�ndig zu entfernen. Angefochten ist somit ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde grunds�tzlich einzutreten.
Nicht einzutreten ist auf den Antrag des Beschwerdef�hrers, ihm sei eine Baubewilligung zu erteilen f�r das von der Einwohnergemeinde am 8. Juni 2010 bzw. 27. Oktober 2010 bewilligte Projekt. Dieses sah die Erhaltung der aus denkmalschutzrechtlicher Sicht als wichtig erachteten Bauelemente des bestehenden St�cklis vor, ist - nachdem der Beschwerdef�hrer das Geb�ude vollst�ndig abgebrochen hat (vgl. nachfolgend E. 5.2) - nicht mehr realisierbar und bildete demzufolge zu Recht nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens.
Der rechtlich relevante Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten, weshalb die Antr�ge des Beschwerdef�hrers auf Durchf�hrung eines Augenscheins sowie von Parteiverh�ren abzuweisen sind.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht auf von ihm beantragte Beweismassnahmen verzichtet. Darin kann die R�ge einer Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV erblickt werden.
Zum Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) geh�rt das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel. Indes kann der Richter das Beweisverfahren schliessen, wenn die Antr�ge nicht erhebliche Tatsachen betreffen. Gleichermassen kann er Beweisantr�ge ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs ablehnen, wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener antizipierter Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen).
Wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zu Recht ausgef�hrt hat, durfte sie auf die beantragten Beweismassnahmen verzichten, weil nicht ersichtlich ist, inwiefern sie damit neue entscheidwesentliche Erkenntnisse h�tte gewinnen k�nnen, welche sich nicht bereits aus den Akten ergaben. Soweit der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV in gen�gender Weise begr�ndet hat (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG), vermag er damit nicht durchzudringen.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willk�rlich festgestellt.
5.1.�Nach Art. 105 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Abs. 1). Es kann diese Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Abs. 2). Von der beschwerdef�hrenden Person kann die Feststellung des Sachverhalts wiederum nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich (Art. 9 BV) ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Eine entsprechende R�ge ist substanziiert vorzubringen (Art. 42 Abs. 2 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG).
5.2.�Die Vorinstanz hat in tats�chlicher Hinsicht festgestellt, in einer ersten Phase seien beim bestehenden Geb�ude s�mtliche W�nde des Erdgeschosses sowie die nord-, west- und ostseitige Wand des Obergeschosses vollst�ndig entfernt worden. Nachdem der Beschwerdef�hrer das Erdgeschoss und das Badezimmer im Obergeschoss neu aufgebaut habe, habe er in einer zweiten Phase den bis zu diesem Zeitpunkt abgest�tzten Rest des Geb�udes, n�mlich den Rest der S�dfassade, die Decke des Erdgeschosses sowie das Dach entfernt. Im Ergebnis sei das St�ckli somit vollst�ndig abgebrochen und seien das Erdgeschoss sowie das Badezimmer im Obergeschoss neu erstellt worden. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe zwar einige Teile der urspr�nglichen Baute in �berschreitung der Baubewilligung abgebrochen, sich im �brigen aber an die bewilligten Pl�ne gehalten. Es handle sich deshalb nicht um einen Abbruch und einen Wiederaufbau.
Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, wonach im Ergebnis das bestehende St�ckli vollst�ndig abgebrochen worden ist und das Erdgeschoss sowie das Badezimmer im Obergeschoss neu erstellt worden sind, offensichtlich unrichtig sein sollte. Vom Erdgeschoss, dem Obergeschoss sowie dem Dach der urspr�nglichen Baute ist nichts mehr vorhanden. Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, in welcher Abfolge die verschiedenen Geb�udeteile abgebrochen worden sind. Der Beschwerdef�hrer vermag mit der R�ge, es sei willk�rlich, von einem Abbruch und Wiederaufbau des Geb�udes auszugehen, nicht durchzudringen. Ob die bereits errichteten neuen Bauteile den bewilligten Pl�nen entsprechen, ist f�r den Ausgang des Verfahrens nicht wesentlich.
5.3.�Unbehilflich ist auch der Einwand des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz habe ein Schreiben der Denkmalpflege vom 19. November 2011 nicht richtig gew�rdigt. Dies zumal nicht ersichtlich ist, inwiefern dieses Schreiben f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein k�nnte.
Die Parzelle Nr. 1111 liegt in der Landwirtschaftszone und damit ausserhalb der Bauzone. Unbestritten ist, dass das am 16. August 2011 eingereichte Baugesuch f�r ein Wohngeb�ude mit einer Bruttogeschossfl�che von 240 m2 in der Landwirtschaftszone nicht zonenkonform ist und damit nach Art. 16a RPG (SR 700) nicht bewilligt werden kann (vgl. Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG).
F�r den Umbau des bestehenden St�cklis erhielt der Beschwerdef�hrer am 8. Juni 2010 bzw. am 27. Oktober 2010 zwar eine Ausnahmebewilligung gem�ss Art. 24d RPG in der bis zum 31. Oktober 2012 geltenden Fassung. Im Gegensatz zum nun begonnenen Bau sah das bewilligte Projekt allerdings die Erhaltung der aus denkmalschutzrechtlicher Sicht als wichtig erachteten Bauelemente vor. Art. 24d RPG erlaubt weder in der bis zum 31. Oktober 2012 noch in der seither geltenden Fassung den (freiwilligen) Abbruch und Wiederaufbau eines Geb�udes, weshalb das Baugesuch des Beschwerdef�hrers vom 16. August 2011 gest�tzt auf diese Bestimmung nicht bewilligt werden kann. Dies wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht geltend gemacht.
Umstritten und nachfolgend zu pr�fen ist, ob f�r das am 16. August 2011 eingereichte Baugesuch gest�tzt auf Art. 24c RPG in der seit dem 1. November 2012 geltenden Fassung eine baurechtliche Bewilligung h�tte erteilt werden m�ssen.
7.1.�Art. 24c RPG gestattet in der seit dem 1. November 2012 geltenden Fassung unter bestimmten Voraussetzungen auch den Wiederaufbau altrechtlicher, vormals landwirtschaftlich genutzter Wohnbauten ausserhalb der Bauzonen (vgl. Urteil 1C_187/2011 vom 15. M�rz 2012 E. 3.3). Es ist anzunehmen, dass das St�ckli des Beschwerdef�hrers vor dem Jahr 1972 als Wohnbaute rechtm�ssig erstellt worden ist, womit der revidierte Art. 24c RPG im Zeitpunkt des vorliegend angefochtenen Entscheids grunds�tzlich anwendbar war (vgl. Art. 24c Abs. 1 und 3 RPG i.V.m. Art. 41 Abs. 1 RPV [SR 700.1] sowie BGE 129 II 396 E. 4.2.1 S. 398 zu Art. 41 RPV in der bis zum 31. Oktober 2012 geltenden Fassung). Die Vorinstanz setzte f�r eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG aber zu Recht voraus, dass die bestehende Wohnbaute bei gewillk�rtem Abbruch gest�tzt auf eine Abbruchbewilligung rechtm�ssig beseitigt werden kann. Erweist sich aus denkmalschutzrechtlicher Sicht der Abbruch einer bestehenden Baute als unzul�ssig, kann auch keine Bewilligung f�r den Abbruch und Wiederaufbau nach Art. 24c RPG erteilt werden (vgl. Bericht der Kommission f�r Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates vom 22. August 2011 zur Standesinitiative "Bauen ausserhalb der Bauzone", BBl 2011 7083 ff., S. 7090).
7.2.�Bei der abgebrochenen Baute handelte es sich um ein erhaltenswertes Baudenkmal im Sinne von Art. 10a Abs. 1 und 3 des Baugesetzes des Kantons Bern vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0). Erhaltenswerte Baudenkm�ler sind in ihrem �usseren Bestand und mit ihren Raumstrukturen zu bewahren (Art. 10b Abs. 3 Satz 1 BauG). Ein Abbruch ist zul�ssig, wenn die Erhaltung unverh�ltnism�ssig ist, wobei das Baudenkmal im Falle einer Neubaute durch ein gestalterisch ebenb�rtiges Objekt zu ersetzen ist (Art. 10b Abs. 3 Satz 2 BauG). Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe Art. 10a sowie 10b BauG willk�rlich im Sinne von Art. 11 der Verfassung des Kantons Bern angewendet. Beil�ufig beruft er sich in diesem Zusammenhang ausserdem auf die in Art. 26 BV gew�hrleistete Eigentumsgarantie.
Ob der angefochtene Entscheid mit Art. 10a sowie 10b BauG zu vereinbaren ist, pr�ft das Bundesgericht nur auf Willk�r hin (vgl. Art. 95 BGG) und nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Willk�rlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtssatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51 mit Hinweisen). Denkmalsch�tzerisch motivierte Eigentumsbeschr�nkungen m�ssen im �ffentlichen Interessen liegen und verh�ltnism�ssig sein (Art. 36 Abs. 2 i.V.m. Art. 26 BV). Ob letztinstanzliche kantonale Entscheide mit der Eigentumsgarantie vereinbar sind, pr�ft das Bundesgericht allerdings ebenfalls nur insoweit, als eine entsprechende R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG).
7.3.�In E. 3.3 f. des angefochtenen Entscheids hat die Vorinstanz gest�tzt auf Art. 10a sowie Art. 10b BauG nachvollziehbar begr�ndet, weshalb das St�ckli erhaltenswert und der vollst�ndige Abbruch unzul�ssig war. Sie ist zum Schluss gekommen, es sei verh�ltnism�ssig gewesen, die Erhaltung des Geb�udes bzw. gewisser Bauelemente zu verlangen. Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, eine willk�rliche Anwendung von kantonalem Recht oder einen unrechtm�ssigen Eingriff in die Eigentumsgarantie zu belegen. Daran, dass aus denkmalsch�tzerischer Sicht ein grosses Interesse bestand, gewisse Bauelemente zu erhalten, �ndert der Einwand des Beschwerdef�hrers nichts, die Denkmalpflege habe der Erneuerung gewisser Bauteile zugestimmt. Nicht nachvollziehbar ist sodann der Einwand, nur der �ussere Bestand der ganzen Baugruppe sei relevant, das Erscheinungsbild des St�cklis hingegen nicht. Weshalb der Erhalt des St�cklis bzw. gewisser Bauelemente im Gegensatz zu den Ausf�hrungen der Vorinstanz unverh�ltnism�ssig h�tte sein sollen, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar. Wenn der Beschwerdef�hrer schliesslich geltend macht, der geplante Bau sei im Vergleich zum ehemaligen St�ckli gestalterisch ebenb�rtig, verkennt er, dass es darauf nicht ankommt, wenn die Erhaltung der bestehenden Baute nicht unverh�ltnism�ssig ist.
7.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer �berhaupt in gen�gender Weise r�gt, die Vorinstanz habe kantonales Recht willk�rlich angewendet bzw. gegen Art. 26 BV verstossen, indem sie den Abbruch des bestehenden Geb�udes als unzul�ssig eingestuft hat, vermag er damit nicht durchzudringen. Weil sich der Abbruch des St�cklis aus denkmalschutzrechtlicher Sicht als unzul�ssig erweist, kann f�r das Baugesuch vom 16. August 2011 auch eine Bewilligung nach Art. 24c RPG nicht erteilt werden.
Die Vorinstanz best�tigte mit dem angefochtenen Entscheid ferner die Anordnung, wonach der Beschwerdef�hrer das im Rohbau erstellte Erdgeschoss sowie die Teile des im Rohbau erstellten Obergeschosses vollst�ndig zu entfernen und die Baumaterialien wegzubringen hat. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es sei nicht klar, was und wie zur�ckgebaut werden m�sse. Nachdem er f�r den Abbruch des bestehenden St�cklis wegen Widerhandlung gegen das kantonale Baugesetz zu einer Busse verurteilt worden sei, stelle die Abbruchverf�gung sodann eine doppelte Bestrafung dar, welche nicht zu rechtfertigen sei. Ausserdem liege die Anordnung nicht im �ffentlichen Interesse und sei unverh�ltnism�ssig.
8.1.�Unbestritten ist, dass das ebenfalls neu erstellte Kellergeschoss mit einer Heizanlage nicht beseitigt werden muss. Welche Bauelemente der Beschwerdef�hrer zu entfernen hat, ist Ziffer 5.2 des Entscheids der Einwohnergemeinde vom 7. Februar 2012 sowie dem angefochtenen Entscheid unmissverst�ndlich zu entnehmen, weshalb dem Beschwerdef�hrer nicht gefolgt werden kann, wenn er geltend macht, die umstrittene Anordnung sei unklar. Sodann kann von einer ungerechtfertigten doppelten Bestrafung nicht gesprochen werden, zumal die Anordnung zur Entfernung bestimmter Bauelemente keine Bestrafung darstellt, sondern der Wiederherstellung des baurechtskonformen Zustands dient.
8.2.�Als Eigentumsbeschr�nkung ist die Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands nur zul�ssig, wenn sie auf einer gesetzlichen Grundlage beruht, im �ffentlichen Interesse liegt und verh�ltnism�ssig ist (Art. 36 BV). Das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip besagt, dass die Grundrechtseinschr�nkung zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet und erforderlich sein muss und dem Betroffenen in Anbetracht der Schwere der Grundrechtseinschr�nkung zumutbar ist. Das Vorliegen eines �ffentlichen Interesses und die Verh�ltnism�ssigkeit pr�ft das Bundesgericht bei der Beschr�nkung von Grundrechten frei (BGE 136 I 197 E. 4.4.1 S. 204 mit Hinweisen).
Im Falle einer nicht den Bauvorschriften bzw. der Baubewilligung entsprechenden Baute kann die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands unterbleiben, wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder die Wiederherstellung nicht im �ffentlichen Interesse liegt, ebenso, wenn der Bauherr in gutem Glauben angenommen hat, die von ihm ausge�bte Nutzung stehe mit der Baubewilligung im Einklang, und ihre Fortsetzung nicht schwerwiegenden �ffentlichen Interessen widerspricht (BGE 132 II 21 E. 6 S. 35; 111 Ib 213 E. 6 S. 221 mit Hinweisen). Auf die Verh�ltnism�ssigkeit berufen kann sich auch ein Bauherr, der nicht gutgl�ubig gehandelt hat. Er muss aber in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, namentlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.4 S. 39 f.; 111 Ib 213 E. 6b S. 224).
8.3.�Gesetzliche Grundlage f�r die von der Vorinstanz best�tigte Anordnung bildet Art. 46 Abs. 2 lit. e BauG. Nach dieser Bestimmung entscheidet die Baubewilligungsbeh�rde, ob und inwieweit der rechtm�ssige Zustand wiederherzustellen ist, wenn ein nachtr�gliches Baugesuch nicht bewilligt werden kann. Die vorliegend umstrittene Anordnung dient der Wiederherstellung des baurechtskonformen Zustands. Sie soll die rechtsgleiche Anwendung und Durchsetzung der Bauvorschriften sowie des Raumplanungsrechts sicherstellen und stellt eine im �ffentlichen Interesse liegende, hierf�r geeignete Massnahme dar. Wie die Vorinstanz zu Recht ausgef�hrt hat, ist die Wiederherstellung des abgebrochenen erhaltenswerten St�cklis bzw. der gesch�tzten Bauelemente nicht mehr m�glich, weshalb der Beschwerdef�hrer nicht verpflichtet werden kann, im Sinne einer milderen Massnahme die urspr�ngliche Baute nachzubilden.
Das vom Beschwerdef�hrer ausserhalb der Bauzone ohne Bewilligung begonnene Bauprojekt verletzt den Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet. Dabei handelt es sich um ein grundlegendes Prinzip des Raumplanungsrechts. Die Abweichung vom Gesetz kann nicht als geringf�gig eingestuft werden, zumal gem�ss der Rechtsprechung das �ffentliche Interesse an der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands hinsichtlich des Grundsatzes der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet als sehr stark zu gewichten ist (vgl. Urteil 1C_37/2013 vom 9. Oktober 2013 E. 7.3 mit Hinweisen). Sodann musste der Beschwerdef�hrer aufgrund der Umst�nde wissen, dass ihm ein vollst�ndiger Abbruch des bestehenden St�cklis nicht bewilligt worden war und nicht bewilligt werden konnte, sodass er nicht in gutem Glauben annehmen durfte, die Baut�tigkeit stehe mit einem bewilligten Baugesuch im Einklang. Dem �ffentlichen Interesse an der Anordnung des rechtm�ssigen Zustands stehen Verm�gensinteressen des Beschwerdef�hrers entgegen, da ihm f�r den teilweise realisierten Neubau bereits erhebliche Kosten angefallen sind und die Entfernung der nicht bewilligten Bauelemente weitere Kosten verursachen wird. Diese privaten Interessen werden von den �ffentlichen, f�r die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands sprechenden Interessen �bertroffen, weshalb dem Beschwerdef�hrer die mit der Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands verbundene Eigentumsbeschr�nkung grunds�tzlich zumutbar ist.
8.4.�Zu ber�cksichtigen ist allerdings, dass die Vorinstanz unter Hinweis auf die Akten die Bewilligungsf�higkeit eines St�cklis mit einer Bruttogeschossfl�che von 100 m2 statt 240 m2 auf der Parzelle Nr. 1111 als in der Landwirtschaftszone zonenkonforme Baute nicht ausschliesst und dass es in diesem Zusammenhang unter Umst�nden m�glich w�re, Teile des bereits im Rohbau erstellten Erdgeschosses weiter zu verwenden. Die vorbehaltlos angeordnete Entfernung der im Rohbau erstellten Bauelemente erweist sich unter diesen Umst�nden als unverh�ltnism�ssig, solange nicht klar ist, ob der Beschwerdef�hrer ein Gesuch um Bewilligung eines reduzierten Projekts einreichen und - gegebenenfalls - ob ein solches bewilligt wird (vgl. Urteil 1C_77/2010 vom 11. Oktober 2010 E. 9.2). Der angefochtene Entscheid ist deshalb insoweit aufzuheben, als vorbehaltlos die Entfernung bestimmter Bauelemente verlangt wird. Dem Beschwerdef�hrer ist stattdessen eine Frist anzusetzen, innert welcher er entweder ein neues Gesuch um Bewilligung eines reduzierten Projekts stellen oder aber die in Frage stehenden Bauteile nach Massgabe des angefochtenen Entscheids zu entfernen haben wird. F�r den Fall, dass der Beschwerdef�hrer ein Gesuch um Bewilligung eines reduzierten Projekts einreichen, dieses sich aber als nicht bewilligungsf�hig erweisen sollte, w�re ihm dannzumal eine neue Frist zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands anzusetzen. Sollte sich ein reduziertes Projekt als bewilligungsf�hig erweisen, w�re mittels eines Vergleichs zwischen dem bewilligten Projekt und dem Referenzzustand erneut festzustellen, welche der urspr�nglich verf�gten Massnahmen zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands noch erforderlich sein werden.
Die Beschwerde ist im Sinne der Erw�gungen teilweise gutzuheissen. Der Entscheid der Vorinstanz ist aufzuheben, soweit vorbehaltlos die Entfernung bestimmter Bauelemente verlangt wird. Der Beschwerdef�hrer ist anzuweisen, entweder innerhalb von vier Monaten nach Ausf�llung dieses Entscheids den Anordnungen gem�ss Ziffer 5.2 des Entscheids der Einwohnergemeinde vom 7. Februar 2012 Folge zu leisten oder aber ein neues Gesuch um Bewilligung eines reduzierten Projekts einzureichen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Sache ist zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des vorangegangenen Verfahrens an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (vgl. Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG). Bei diesem Verfahrensausgang sind dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Kanton Bern hat dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine reduzierte Parteientsch�digung auszurichten (vgl. Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird im Sinne der Erw�gungen teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Verwaltungsgericht vom 23. April 2013 aufgehoben, soweit vorbehaltlos die Entfernung bestimmter Bauelemente verlangt wird. Der Beschwerdef�hrer hat innerhalb von vier Monaten nach Ausf�llung dieses Entscheids entweder den Anordnungen gem�ss Ziffer 5.2 des Entscheids der Einwohnergemeinde vom 7. Februar 2012 Folge zu leisten oder aber ein neues Gesuch um Bewilligung eines reduzierten Projekts einzureichen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Kosten (und der Parteientsch�digung) des vorangegangenen Verfahrens an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die reduzierten Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Der Kanton Bern hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Einwohnergemeinde Wynigen, der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.