Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/unalterable/
Timestamp: 2019-05-25 23:31:30
Document Index: 175800100

Matched Legal Cases: ['§ 149', '§ 149', '§ 149', '§ 149', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 116']

unalterable | Thomas Blechschmidt – Political author
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John Locke, Two Tracts on Government, Tract I, Section 36, Absatz 36,
16. Februar 2017 Thomas Blechschmidt
Tract I, Section 36, Absatz 36,
I. That though Christ inveighed against the encroaching Pharisees when they joined their traditions to the law of God and pressed them as equally sacred and obliging, Math.15, as which was clearly contrary to the command of God, Deut. 4.2, Deut. 12, 32, therefore it follows not that he forbade the lawful magistrate to limit things indifferent. Christ might check those proud and meddling people who would be busy beyond their power, and though they took upon them to interpret the old law had no authority to add to it, and yet leave the magistrate free in the exercise of his power, it being no argument that because Christ condemned the impositions of the Pharisees on the Jewish Church to which God had set down an unalterable platform, and as our author confesses: In the minutest circumstances had provided for majority of worship, that therefore he prohibited the Christian magistrate to determine those things which now he had left indifferent, that so their uses might be suited to the several exigencies of times and tempers of people to whom the unchangeable and necessary doctrine of the Gospel should be revealed.
I. Aus der Schmähung Christi gegen die übergriffigen Pharisäer, durch deren Verknüpfung ihrer Traditionen mit dem Gesetz Gottes und der Aufoktroyierung als gleichermaßen heilig und verpflichtend, Math. 15, was eindeutig gegen die Anordnung Gottes, Deut. 4.2, 12, 32, verstieß, daraus folgt nicht, er habe einer rechtmäßigen Obrigkeit verboten unbestimmte Gegebenheiten zu regeln. Jesus durfte diesen stolzen und übergriffigen Leuten Einhalt gebieten, die sich über ihre Macht hinaus fleißig betätigten. Auch wenn diese es auf sich nahmen, das hergebrachte Recht auszulegen, hatten sie keine Autorität, ihm etwas hinzuzufügen. Trotzdem konnte er der Obrigkeit freie Hand gewähren, ihre Macht auszuüben. Es ist ein Scheinargument zu behaupten, da Christus die Anmaßungen der Pharisäer gegen die jüdische Religion verurteilte, der Gott selbst eine unveränderliche Grundlage gegeben hatte, geradeso wie es unser Autor selbst eingesteht, „bis in die minutiösesten Umstände hat er für die Mehrheit der Huldigungsformen gesorgt“, genau dadurch habe er jeglicher christlichen Obrigkeit verboten die Angelegenheiten zu bestimmen, die Gott dieses Mal unbestimmt gelassen hat. Geradeso als dass deren Ausübung den verschiedenen Erfordernissen der Zeit und dem Wesen der Menschen angepasst werden könne, denen die unveränderliche und notwendige Lehre des Evangeliums offenbart werden sollte.
Absatz 36abzugrenzenAngelegenheitenangepasstAnmaßungenAnordnungargumentAufoktroyierungAusübungauszulegenauszuübenauthorauthority magistrateAutorAutoritätbestimmenbetätigtenbeyondbusycheckChristChristiChristianchristlichenChristuschurchcircumstancesclearlycommandcondemnedconfessescontrarydeterminediesesdoctrine GospeleindeutigeingestehtEinhaltEinheitlichkeitencroachingequallyErfordernissenEvangeliumsexerciseexigenciesfleißigfollowsforbadefreie HandgebietengegebenGegebenheitengelassengeradesoGesetzgesorgtgewährenGodGottGottesGrundlageheilighergebrachtehinzuzufügenHuldigungHuldigungsformenimpositionsindifferentInterpretinveighedjeglicherJesusJewishJohn LockejoinedjüdischelawlawfulLehreLeutenlimitMachtmagistratemajorityMalmeddlingMehrheitMenschenminutestminutiösestennecessarynotwendigeobligingObrigkeitoffenbartpeoplePharisäerPhariseesplatformpowerpressedprohibitedproudprovidedRechtrechtmäßigenReligionrevealedsacredScheinargumentSchmähungSection 36selbstseveralstolzensuitedtempersthereforethingstimesTract ITraditionentraditionsTwo Tracts on GovernmentübergriffigenUmständeunalterableunbestimmtunbestimmtenunchangeableunserunveränderlicheverbotenVerknüpfungverpflichtendverschiedenenverstießverurteilteWesenworshipZeit
TToG II § 149
§ 149. Though in a constituted commonwealth standing upon its own basis, and acting according to its own nature, that is, acting for the preservation of the community, there can be but one supreme power, which is the legislative, to which all the rest are and must be subordinate, yet the legislative being only a fiduciary power to act for certain ends, there remains still in the people a supreme power to remove or alter the legislative, when they find the legislative act contrary to the trust reposed in them:
For all power given with trust for the attaining an end, being limited by that end, whenever that end is manifestly neglected, or opposed, the trust must necessarily be forfeited, and the power devolve into the hands of those that gave it, who may place it anew where they shall think best for their safety and security. And thus the community perpetually retains a supreme power of saving themselves from the attempts and designs of anybody, even of their legislators, whenever they shall be so foolish, or so wicked, as to lay and carry on designs against the liberties and properties of the subject:
For no man or society of men, having a power to deliver up their preservation, or consequently the means of it, to the absolute will and arbitrary dominion of another; whenever anyone shall go about to bring them into such a slavish condition, they will always have a right to preserve what they have not a power to part with: And to rid themselves of those who invade this fundamental, sacred and unalterable law of self-preservation, for which they entered into society. And thus the community may be said in this respect to be always the supreme power, but not as considered under any form of government, because this power of the people can never take place till the government be dissolved.
Über- und Unterordnung verschiedener Arten von Macht im Staat
§ 149. Gerade in einem verfassten Staat, der auf eigener Grundlage steht und seiner eigenen Natur gemäß handelt, sprich zum Erhalt der Gemeinschaft, kann es nur eine oberste Macht geben. Das ist die Legislative, der alle übrigen untergeordnet sind und sein müssen. Gerade weil die Legislative eine ausschließlich auf Vertrauen beruhende Macht für bestimmte Zwecke und Ziele beinhaltet, verbleibt weiterhin der Bevölkerung allerhöchste Macht, die Legislative zu entfernen oder zu ändern, wenn es Zuwiderhandlungen der Legislative gegen das gewährte Vertrauen feststellt.
Alle Macht, die im Vertrauen einen definierten Zweck zu erfüllen gewährt wird, wird durch eben diesen Zweck begrenzt. Sollte dieser Zweck vernachlässigt oder gegen ihn verstoßen werden, wird dieses Vertrauen zwingend verwirkt und die Macht fällt in die Hände zurück, die sie gewährt hatten. Diese Hände können sie von Neuem gewähren, so wie sie es für ihre Sicherheit und Geborgenheit am besten einschätzen.
Auf diese Art bleibt der Gemeinschaft ständig eine höchste Macht vorbehalten, um sich vor Vorstößen und Absichten von wem auch immer abzusichern, selbst ihrer eigenen Gesetzgeber, wann immer diese so töricht oder so heimtückisch sind, Pläne gegen die Freiheiten und den Eigentumsbestand der Angehörigen zu schmieden und zu verfolgen. Kein Mensch und keine menschliche Gesellschaft hat Macht auf den eigenen Erhalt und folglich auf die Mittel dazu zu Gunsten absoluten Willens und willkürlicher Herrschaft eines anderen zu verzichten.
Wann immer jemand es unternimmt sie in eine solche sklavische Lage zu bringen, haben sie stets das Recht all das zu beschützen, was sie mit keiner Macht der Welt abtreten können und sich von allen denen zu befreien, die gegen dieses grundlegende, heilige und unabänderliche Gesetz der Selbsterhaltung verstoßen, wegen gerade dem sie überhaupt in eine Gesellschaft eintraten. Aus diesem Grund könnte die Gemeinschaft selbst stets als die oberste Macht bezeichnet werden. Allerdings nicht als bestimmte Regierungsform, denn diese Macht kann nie wirksam werden, bevor die Regierung aufgelöst ist.
AbsichtenabsoluteabzusichernaccordingactingalterändernAnspruchArbeitarbitraryattainingattemptsaufgelöstausschließlich auf VertrauenauthorityAutoritätbefreienbegrenztbeschützenBesitzbestimmteBevölkerungbezeichnetcarrycertainchaptercommoncommonwealthcommunitycompactconditionconsentconsequentlyconsideredconstitutedcontrarydeliver updesignsdevolvedissolveddominionEigentumEigentumsbestandeintratenEinvernehmenendsenteredentfernenerfüllenErhaltfiduciaryfolglichfoolishforceforfeitedFormFreedomFreiheitFreiheitenfundamentalgemäßGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGesetzgeberGewährgovernedgovernmentgovernorGrundgrundlegendehandeltheiligeheimtückischHerrschaftHerrscherhöchsteinvadeJohn LockejudgejudgesjurisdictionjusticeKapitellaborLagelawlaw of naturelawfullaylegislativelegislatorsLeutelibertieslibertylimitedMachtmagistratemanifestlymankindmeansMenschheitMittelnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandnecessarilyneglectedobersteObrigkeitopposedpeopleperpetuallypoliticpolitischpositivpossessionpowerpreservationpreserveprivatprivatepropertiespropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungRegierungsformremainsremoverespectretainsRichterridrightrohe GewaltrulesacredsafetysavingschmiedensecuritySelbsterhaltungself-preservationSicherheitsklavischeslavishsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyständigstandingState of NaturestehtstillsubordinatesubordinationsupremetörichttrustTToG II § 149Two Treatises of GovernmentunabänderlicheunalterableunternimmtunterordnenUnterordnungverbleibtverfasstenverfolgenvernachlässigtVernunftverstoßenVertragVertrauenverwirktverzichtenviolenceVolkvorbehaltenVorstößenweiterhinwickedWillWillenwillkürlicherXIIIZielezurückZustimmungZuwiderhandlungenZweckezwingend
TToG I § 116
2. Februar 2017 Thomas Blechschmidt
§ 116. 1. Because it will be but an ill example to prove, that dominion by God’s ordination belonged to the eldest son, because Jacob the youngest here had it, let him come by it how he would: For if it prove anything, it can only prove, against our author, that the assignment of dominion to the eldest is not by divine institution, which would then be unalterable: For if by the law of God, or nature, absolute power and empire belongs to the eldest son and his heirs, so that they are supreme monarchs, and all the rest of their brethren slaves, our author gives us reason to doubt whether the eldest son has a power to part with it, to the prejudice of his posterity, since he tells us, Observations, 158., that in grants and gifts that have their original from God or nature, no inferior power of man can limit or make any law of prescription against them.
§ 116. …erstens liefert dies nur ein schlechtes Beispiel für den Beweis, durch Gottes Anordnung gehöre Die Herrschaft dem ältesten Sohn, eben weil sie hier Jakob, dem Jüngstem, zufiel, unabhängig davon wie er dazu gekommen war. Wenn das Beispiel überhaupt etwas beweist, dann nur das Gegenteil der Behauptung unseres Autors: Die Gewähr von Herrschaft an den ältesten Sohn geschieht eben nicht durch göttliche Institution, die dann auch unwiderruflich wäre. Wenn durch Gesetz Gottes oder der Natur absolute Macht und Herrschaft dem ältesten Sohn und dessen Erben zusteht, sie damit zu höchste Monarchen erhoben und ihre Brüder sämtlich zu Sklaven gemacht werden, so gibt unser Autor uns allen Grund anzuzweifeln, der älteste Sohn hätte dann auch die Macht, zum Nachteil seiner Nachkommen darauf zu verzichten. Schließlich behauptet er, O. 158: Verleihungen und Schenkungen, die ihren Ursprung bei Gott oder der Natur haben, kann keine untergeordnete menschliche Macht beschränken, noch kann es eine Verjährung gegen sie geben.
absoluteAdamAnordnungassignmentauthorauthorityAutorBehauptungBeispielBeweisbirth-rightbrethrenbrotherBrudercivildiscoursesdivinedominionempireErbeEveexamplefirst-bornFreedomFreiheitGegenteilGesetzGewährgiftGodGottgrantheirHerrschaftillinferiorinheritinheritanceinstitutionJacobJohn LockejurisdictionkinglawlibertyLordMachtmankindMonarchmonarchsmotherNachkommenNachteilnaturalobedienceordinationourPatriarchpossessionposteritypowerprejudiceprescriptionprimogenitureprinceprivateprivilegepropertyprovereasonrightSchenkungschlechtSklaveslavessovereigntysupremeTToG I § 116Two Treatises of GovernmentunalterableunserVerjährungVerleihung