Source: https://judicialis.de/Bundesgerichtshof_3-StR-239-99_Beschluss_25.06.1999.html
Timestamp: 2019-04-24 04:16:59
Document Index: 58721948

Matched Legal Cases: ['§ 349', '§ 353', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 353']

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 25.06.1999 mit dem Az.: 3 StR 239/99	/* Banner Ads */
Aktenzeichen: 3 StR 239/99
3 StR 239/99
Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 25. Juni 1999 gemäß § 349 Abs. 4 StPO einstimmig beschlossen:
Mit Recht beanstandet der Generalbundesanwalt dieses Verfahren. Vom Revisionsgericht nach § 353 Abs. 2 StPO aufgehobene Feststellungen dürfen nicht dem neuen Urteil zugrunde gelegt werden (vgl. BGHSt 24, 274, 275; BGH NStZ 1987, 220 Nr. 19; BGHR StPO § 353 II Teilrechtskraft 15, 16); denn sonst behandelt sie der Tatrichter entgegen dem ihn bindenden Urteilsspruch des Revisionsgerichts als nicht aufgehoben. Insoweit muß er vielmehr in prozeßordnungsgemäßer Weise eigene Feststellungen treffen.