Source: https://www.mermaid-dk.de/agb.html
Timestamp: 2020-04-09 05:10:15
Document Index: 254633128

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§651', '§651', '§ 651', '§ 638', '§ 638', '§ 651', '§ 651', '§ 638', '§651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

AGB - Mermaid Ferienhausvermietung
Die nachfolgenden Bedingungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und der Dänische Ferienhausvermietung Mermaid (nachfolgend DFM genannt) zu Stande kommenden Mietvertrages.
Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen der DFM für die jeweilige Reise soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen.
Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, soweit er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung der DFM vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot der DFM vor, an das sie für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist der DFM die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt.
1.2 Für die Buchung, die mündlich, telefonisch, schriftlich, per E-Mail oder per Fax erfolgt, gilt:
Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde der DFM den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an.
Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung durch die DFM zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Unverzüglich nach Vertragsabschluss wird die DFM dem Kunden eine Reisebestätigung schriftlich oder in Textform übermitteln.
1.3 Bei Buchungen im elektronischen Geschäftsverkehr (z.B. Internet) gilt der Vertragsabschluss.
2.1 Reiseveranstalter und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise nur fordern oder annehmen, wenn dem Kunden der Sicherungsschein übergeben wurde. Nach Vertragsabschluss wird eine Anzahlung in Höhe von 25% des Reisepreises zur Zahlung fällig.
2.2 Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist die DFM berechtigt nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5.3 zu belasten.
Der Restmietpreis ist spätestens 30 Tage vor Reiseantritt (Eingang bei der DFM) zu zahlen. Bei Buchungen, die ab dem 30. Tag vor Reisebeginn (kurzfristige Buchungen) getätigt werden, ist der volle Reisepreis sofort bei Buchung fällig. Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch des Kunden und keine Leistungsverpflichtungen der DFM.
3. Vertragsübertragung (gemäß des § 651b BGB)
3.1 Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter die rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Die DFM kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
3.2 Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende der DFM als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.
4. Abhilfe (gemäß des §651c BGB)
4.1 Die DFM ist verpflichtet, die Reise so zu erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Nutzen aufheben oder mindern.
Ist die Reise nicht von dieser Beschaffenheit, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Die DFM kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
4.2 Leistet die DFM nicht innerhalb einer vom Reisenden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe von DFM verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe durch ein besonderes Interesse des Reisenden geboten wird.
5. Minderung (gemäß des §651d BGB)
5.1 Ist die Reise im Sinne des § 651c Abs. 1 mangelhaft, so mindert sich für die Dauer des Mangels der Reisepreis nach Maßgabe des § 638 Abs. 3. § 638 Abs. 4 findet entsprechende Anwendung.
5.2 Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
6. Kündigung wegen Mangels (gemäß § 651e BGB)
6.1 Wird die Reise infolge eines Mangels der in § 651c bezeichneten Art erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, der DFM erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist.
6.2 Die Kündigung ist er zulässig, wenn die DFM eine ihm vom Reisenden bestimmte angemessene Frist hat verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von DFM verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
6.3 Wir der Vertrag gekündigt, so verliert die DFM den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Sie kann jedoch für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine nach § 638 Abs. 3 zu bemessende Entschädigung verlangen. Dies gilt nicht, soweit diese Leistungen infolge der Aufhebung des Vertrags für den Reisenden kein Interesse haben.
6. 4 Die DFM ist verpflichtet, die infolge der Aufhebung des Vertrags notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasste, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten fallen der DFM zur Last.
7.1 Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den die DFM nicht zu vertreten hat.
7.2 Wird die Reise vereitelt oder erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit eine angemessene Entschädigung in Geld verlangen.
8.1 Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von der DFM nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
8.2 Eventuelle Gewährleistungen bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
8.3 Die DFM ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.
8.4 Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder ein mindestens gleichwertiges Objekt zu verlangen, wenn die DFM in der Lage ist, ein solches Objekt ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung der DFM über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.
9.1 Der Kunde kann jederzeit vor reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber der DFM unter der nachfolgend angegebenen Anschrift zu erklären. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
9.2 Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert die DFM den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann die DFM, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
9.3 Die DFM hat folgende Stornobedingungen:
Für Buchungen, die bis zu 60 Tage vor dem Anreisetag storniert werden, erhält der Kunde eine Rückerstattung von 100%. Buchungsgebühren fallen keine an.
Für Buchungen, die bis zu 30 Tage vor dem Anreisetag storniert werden, erhält der Kunde eine Rückerstattung von 50%. Für den Betrag, den DFM erhält, fallen Buchungsgebühren an.
Für Buchungen, die später als 30 Tage vor dem Anreisetag storniert werden, erhält der Kunde keine Rückerstattung.
9.4 Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, der DFM nachzuweisen, dass dieser überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihr geforderte Pauschale.
9.5 Die DFM behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern,
soweit die DFM nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist die DFM verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistung konkret zu beziffern und zu belegen.
10.1 Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels oder der Unterkunft besteht nicht. Wird auf Wunsch des Kunden dennoch eine Umbuchung vorgenommen, kann die DFM bei Einhaltung der nachstehenden Fristen ein Umbuchungsentgelt pro Buchung erheben.
Bei Verträgen über Ferienwohnungen / -häuser bis 60 Tage vor Reiseantritt € 150,-
10.2 Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Frist erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt der DFM gemäß Ziffer 5.2 bis 5.5 zu den Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
11. Nicht in Anspruch genommene Leistung
Nimmt der Reisende eine Reiseleistung, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurde, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z.B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises.
12.3 Die Geltendmachung kann fristwahrend gegenüber der DFM unter der nachfolgend angegebenen Anschrift erfolgen.
13. Zulässige Haftungsbeschränkung (gemäß §651h BGB)
Die DFM kann durch Vereinbarung mit dem Reisenden ihre Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, auf den dreifachen Reisepreis beschränken, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird.
Ansprüche des Kunden/Reisenden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der DFM beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der DFM beruhen.
14.1 Alle übrigen Ansprüche nach §§ 651c bis f BGB verjähren in einem Jahr.
14.2 Die Verjährung nach Ziffer 9.1 und 9.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.
Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag
oder einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
14.3 Schweben zwischen dem Kunden/Reisenden und der DFM Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder die DFM die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
15. Versicherung der Mieter
Der Reisende, seine Begleiter und die von ihnen mitgeführten Sachen sind während des Aufenthaltes im Mietobjekt nicht versichert.
16.1 Die DFM wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Union, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass- Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Reisenden (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.
16.2 Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn die DFM nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
17. Kündigung wegen höherer Gewalt
§ 651j: (1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen. (2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2. Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem reisenden zur Last.
Klagen gegen die DFM sind an deren Sitz zu erheben.
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