Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.12.2000&Aktenzeichen=IX%20ZR%20330/99
Timestamp: 2019-08-19 02:45:17
Document Index: 47366272

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 117', '§ 166', '§ 166', '§ 166', '§ 166', '§ 117', '§ 166', '§ 166', 'BGH', 'BGH', '§ 166', 'BGH', 'BGH', '§ 123', '§ 166', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.12.2000 - IX ZR 330/99 - dejure.org
https://dejure.org/2000,1076
BGH, 07.12.2000 - IX ZR 330/99 (https://dejure.org/2000,1076)
BGH, Entscheidung vom 07.12.2000 - IX ZR 330/99 (https://dejure.org/2000,1076)
BGH, Entscheidung vom 07. Dezember 2000 - IX ZR 330/99 (https://dejure.org/2000,1076)
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Vermittlungsprovision der Mutter
§§ 117, 118 BGB
BGB §§ 166 Abs. 1, 117, 118
Wissenszurechung von Verhandlungsgehilfen und (gescheitertes) Scheingeschäft
Beurkundungsbedürftige Verträge - Entsprechende Anwendung des § 166 Abs. 1 BGB
Zur entsprechenden Anwendung des § 166 Abs. 1 BGB bei beurkundungsbedürftigen Verträgen
BGB § 166 Abs. 1, §§ 117, 118
Notarrecht - Beurkundungspflichtigen Verträge: Anwendung des § 166 BGB
Kein Vorliegen eines Scheingeschäfts, wenn Dritter ohne Wissen des Verkäufers eine Sonderzahlung erhält; Beurkundung; Notarhaftung
BGB AT, Wissenszurechnung bei beurkundungsbedürftigem Vertrag
NJW 2001, 1062
DNotZ 2001, 791
VersR 2002, 1157
WM 2001, 734
Gleichgültig ist, ob der Klägerin die Erkenntnismöglichkeiten der Commerzbank in entsprechender Anwendung des § 166 BGB zugerechnet werden können (vgl. BGHZ 83, 293, 296 f; 102, 316, 320; BGH, Urt. v. 7. Dezember 2000 - IX ZR 330/99, WM 2001, 734, 735).
Die Beklagte als Verkäuferin muss sich gemäß §§ 166, 278 BGB die Kenntnis eines Verhandlungsgehilfen oder Wissensvertreters zurechnen lassen, den sie - wie vorliegend - im Rechtsverkehr als ihren Repräsentanten mit der eigenverantwortlichen Erledigung bestimmter Aufgaben betraut hat (vgl. BGHZ 117, 104, 106; BGH NJW 2001, 1062; NJW 1992, .899, 900;… Palandt/Heinrichs/Ellenberger, a.a.O., § 123 Rdn.13).
Die Klägerin bezieht sich für ihre Ansicht, dass § 166 Abs. 1 BGB analog bei dem hier fraglichen beurkundungsbedürftigen Vertrag nicht heranzuziehen sei, vornehmlich auf die Entscheidungen BGH NJW 2000, 3127 f. und BGH NJW 2001, 1062 f. Beide Fälle betreffen aber einen dort jeweils nur bei einem Verhandlungsbevollmächtigten vorliegenden Scheingeschäftswillen.
Der Scheingeschäftswille muss gerade bei den abschließenden Vertragsparteien selbst vorhanden sein (BGH NJW 2000, 3127 ff. bei Juris Rn. 8 und BGH NJW 2001, 162 [richtig: NJW 2001, 1062 - d. Red.] f. bei Juris Rn. 15).