Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/sozialversicherungspflicht
Timestamp: 2019-10-22 08:45:14
Document Index: 138606752

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 2', '§ 2', '§ 231', '§ 8', '§ 2', '§ 2', '§ 6', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

Sozialversicherungspflicht | Rechtslupe
Die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung (Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund) darf sich gegen eine Zustän­dig­keits­ver­let­zung durch die als Ein­zugs­stel­le täti­ge Kran­ken­kas­se zur Wehr set­zen. Die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund ist berech­tigt, Beschei­de zur Ver­si­che­rungs­pflicht einer als Ein­zugs­stel­le han­deln­den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se mit dem Argu­ment anzu­fech­ten, ihre Allein­zu­stän­dig­keit im obli­ga­to­ri­schen Clea­ring­stel­len­ver­fah­ren sei ver­letzt. Dies hat aktu­ell das
Ren­ten­zah­lun­gen von Pen­si­ons­kas­sen sind nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen in der gesetz­li­chen Kran­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung nicht bei­trags­pflich­tig. Es ver­stößt gegen das Gleich­heits­ge­bot, wenn für die Berech­nung der Bei­trä­ge von Rent­nern zur gesetz­li­chen Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung sol­che Zah­lun­gen berück­sich­tigt wer­den, die auf einem nach Ende des
Strei­ten Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer über die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig­keit des Arbeits­ver­hält­nis­ses, ist hier­für das Sozi­al­ge­richt zustän­dig. Sei­ne Zustän­dig­keit ergibt sich aus § 51 SGG. Zwi­schen den Par­tei­en besteht kei­ne bür­ger­­lich-rech­t­­li­che Strei­tig­keit iSv. § 2 Abs. 1 Nr. 3 ArbGG. Gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a ArbGG sind die Gerich­te für Arbeits­sa­chen aus­schließ­lich zustän­dig für bür­ger­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten
Über­brü­ckungs­leis­tun­gen des Arbeit­ge­bers bis zum Ren­ten­ein­tritt
Ffür ein "betrieb­li­ches Ruhe­geld" aus einer Direkt­zu­sa­ge des frü­he­ren Arbeit­ge­bers sind kei­ne Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung zu zah­len, solan­ge die Zah­lung Über­brü­ckungs­funk­ti­on hat. Mit Ren­ten­ein­tritt, spä­tes­tens aber mit Errei­chen der Regel­al­ters­gren­ze unter­lie­gen sol­che Leis­tun­gen aller­dings als Ver­sor­gungs­be­zü­ge der Bei­trags­pflicht. Des ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt auf die Kla­ge eines Arbeit­neh­mers, dem
Bei den erho­be­nen Ver­fas­sungs­be­schwer­den von Syn­di­kus­rechts­an­wäl­ten gegen sozi­al­ge­richt­li­che Urtei­le, in denen ihre Befrei­ung von der Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht abge­lehnt wird, besteht nach der Neu­re­ge­lung des § 231 Abs. 4b SGB VI kein Rechts­schutz­be­dürf­nis mehr. Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts – und der Erhe­bung der Ver­­­fas­­sungs­­be­­schwer­­de- ist am 1.01.2016 das Gesetz zur Neu­ord­nung
Auch nach der Neu­re­ge­lung der Ver­si­che­rungs­frei­heit von gering­fü­gi­gen Beschäf­ti­gun­gen zum 1.04.2003 gel­ten alle von einem Beschäf­tig­ten bei dem­sel­ben Arbeit­ge­ber aus­ge­üb­ten Beschäf­ti­gun­gen als ein­heit­li­che Beschäf­ti­gung im Sin­ne von § 8 SGB IV, so dass neben einer ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­ti­gung bei dem­sel­ben Arbeit­ge­ber kei­ne ver­si­che­rungs­freie gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung besteht . Die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für das ein­heit­lich
Eine wei­sungs­ge­bun­de­ne Ein­glie­de­rung eines Fuß­ball­spie­lers und damit die Beja­hung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses und die Pflicht Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge abzu­füh­ren rich­tet sich maß­geb­lich danach, ob der Sport­trei­ben­de unter Ein­set­zung sei­ner sport­li­chen Fähig­kei­ten pri­mär wirt­schaft­li­che Inter­es­sen ver­folgt. Ein abhän­gi­ges Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis besteht aber nicht schon dann, wenn dem Fuß­ball­spie­ler die Spiel­or­te vor­ge­ge­ben und die Anord­nun­gen des
Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Arbeit­neh­mer in einem Ver­ein
Die sofor­ti­ge Ein­zie­hung von nach­ge­for­der­ten Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen hat zu unter­blei­ben, wenn die Inter­es­sen des betrof­fe­nen Ver­eins schwe­rer wie­gen, als das Inter­es­se der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Rhein­land (DRV) an der sofor­ti­gen Ein­zie­hung der Bei­trä­ge. Dann ist ein Abwar­ten bis zur ent­gül­ti­gen Ent­schei­dung gebo­ten. So hat das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall
Auch Sprach­trai­ner fal­len unter die Ver­si­che­rungs­pflicht für selb­stän­di­ge Leh­rer gem. § 2 Satz 1 Nr. 1 SGB VI. Nach § 2 Satz 1 Nr. 1 SGB VI sind ver­si­che­rungs­pflich­tig Leh­rer und Erzie­her, die im Zusam­men­hang mit ihrer selb­stän­di­gen Tätig­keit regel­mä­ßig kei­nen ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Arbeit­neh­mer beschäf­ti­gen. Die­se Rege­lung ist ver­fas­sungs­ge­mäß . Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts ist
Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht für über 55jährige
Nach § 6 Abs 3a SGB V sind Per­so­nen, die nach Voll­endung des 55. Lebens­jah­res ver­si­che­rungs­pflich­tig wer­den, ver­si­che­rungs­frei, wenn sie in den letz­ten fünf Jah­ren vor Ein­tritt der Ver­si­che­rungs­pflicht nicht gesetz­lich ver­si­chert waren. Wei­te­re Vor­aus­set­zung ist, dass die­se Per­so­nen min­des­tens die Hälf­te die­ser Zeit ver­si­che­rungs­frei, von der Ver­si­che­rungs­pflicht befreit oder nach
Auch selbst­stän­di­ge Han­dels­ver­tre­ter, die für meh­re­re Unter­neh­men eines Kon­zern tätig sind, kön­nen der Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht nach § 2 S 1 Nr 9 SGB VI unter­lie­gen. Als Rechts­grund­la­ge für die Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht selbst­stän­di­gen Han­dels­ver­tre­te­rin kommt allein § 2 S 1 Nr 9 SGB VI in Betracht. Nach die­ser Rege­lung sind ver­si­che­rungs­pflich­tig selbst­stän­dig täti­ge Per­so­nen, die im Zusam­men­hang mit ihrer
Das einem haupt­be­ruf­lich selbst­stän­di­gen frei­wil­li­gen Ver­si­cher­ten gezahl­te Über­brü­ckungs­geld ist bei der Berech­nung der Bei­trä­ge zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung in den Mona­ten zu berück­sich­ti­gen, in denen es gezahlt wird, und nicht auf das gan­ze Jahr bezo­gen in Höhe eines Zwölf­tels des ins­ge­samt bezo­ge­nen Über­brü­ckungs­gel­des. Für die Höhe der Bei­trä­ge zur Pfle­ge­ver­si­che­rung
Eben­so wie ein Ver­­wand­t­­schafts- bzw. Freund­schafts­ver­hält­nis nicht von vorn­her­ein ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis aus­schließt, schei­det auch eine Tätig­keit wie ein Beschäf­tig­ter im Sin­ne des § 2 Abs. 2 Satz 1 SGB VII nicht allein des­halb aus, weil die Tätig­keit für einen Ver­wand­ten oder Freund ver­rich­tet wird. Bei Gefäl­lig­keits­leis­tun­gen unter Ver­wand­ten und Freun­den ist dar­auf abzu­stel­len,
Schein­ar­beits­ver­trag und die Sozi­al­ver­si­che­rung
Wer einen Arbeits­ver­trag allein des­halb schließt, um über eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se gegen Krank­heit abge­si­chert zu sein, han­delt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richt Sach­­sen-Anhalts rechts­miss­bräuch­lich und wird nicht Mit­glied der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se. In dem hier vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Sach­­sen-Anhalt ent­schie­de­nen Fall war die nicht kran­ken­ver­si­cher­te Klä­ge­rin als ein­zi­ge Beschäf­tig­te im maro­den