Source: https://www.dtad.de/details/Erstellung_eines_Flora_Fauna_Gutachtens_36043_Fulda-13498153_1
Timestamp: 2018-09-19 06:57:51
Document Index: 157131436

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 334', '§ 333', '§ 253', '§ 264', '§ 268', '§ 283', '§ 299', '§ 306', '§ 319', '§ 324', '§ 21', '§ 21']

Ausschreibung - Erstellung eines Flora Fauna Gutachtens in Fulda (ID:13498153)
> DTAD-ID: 13498153
Folgende Tierarten sind zu erfassen: - Baumhöhlenkontrolle/Spalten (ca. 98 ha) - Waldstrukturkartierung (ca. 149 ha) - Avifauna (ca. 583 ha) - Fledermäuse (ca. 244 ha) - Haselmaus (ca. 52 ha) -...
Offizielle Bezeichnung: Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement
Straße: Schillerstraße 8
Stadt/Ort: 36043 Fulda
Kontaktstelle(n): Dezernat Q 11
Zu Hdn. von: Heike Glatter / Rajka Merz (Q 11.9)
Telefon: +49 661 49953-214 / -213
Fax: +49 661 49953-103
E-Mail: heike.glatter@mobil.hessen.de; rajka.merz@mobil.hessen.de
digitale Adresse(URL): http://www.mobil.hessen.de
A45 - 6-streifiger Ausbau zwischen der Talbrücke Lützelbach und der Anschlussstelle Herborn West.
Erstellung eines Flora Fauna Gutachtens
Der Planungsabschnitt für den 6-streifigen Ausbau der A 45 liegt im Bereich von Betr.-
km 139,1 bis Betr.-km 144,1 und damit zwischen der Talbrücke Lützelbach bei
Dillenburg Niederscheld und der Anschlussstelle Herborn West.
Daraus ergibt sich eine Baulänge von rund 5 km die sechsstreifig ausgebaut werden.
Im Streckenabschnitt soll die Entwässerung überarbeitet werden sowie die vier Überführungs-/Unterführungsbauwerke und die Talbrücken Ambach, Windelbach und Kallenbach erneuert werden.
Eine spätere Schaffung des Baurechts ist in Teilabschnitten über Planfeststellung geplant.
Die Aufgabenstellung umfasst die Erstellung eines Flora Fauna Gutachtens auf ca. 244 ha
Gesamtuntersuchungsraum entlang der A45 zwischen der Talbrücke Lützelbach und der
Anschlussstelle Herborn West.
Die Untersuchungsräume für die einzelnen Artengruppen weichen vom Gesamtuntersuchungsraum ab.
Folgende Tierarten sind zu erfassen:
- Baumhöhlenkontrolle/Spalten (ca. 98 ha)
- Waldstrukturkartierung (ca. 149 ha)
- Avifauna (ca. 583 ha)
- Fledermäuse (ca. 244 ha)
- Haselmaus (ca. 52 ha)
- Reptilien (ca. 10 ha)
- Amphibien (ca. 4 ha)
- Libellen (ca. 4 ha)
- Fische (ca. 2 Probestellen)
- Fließgewässerorganismen (ca. 3 Probestellen)
- Schmetterlinge (ca. 35 ha)
- Heuschrecken (ca. 35 ha)
- Mittel-und Großsäuger (Befragung, Spurensuche)
- Flora (ca. 244 ha)
- Überprüfung Grunddatenerfassung FFH-Gebiete (2 Gebiete)
Der Untersuchungsraum ist eine stark topographisch geprägte Landschaft mit einem
hohen Waldanteil sowie Offenland und Auenbereichen gerade unter den Talbrücken.
Es befinden sich im Raum Gewässer, wie Bäche, aber auch künstliche Gewässer.
Das Gebiet weist eine hohe Biotop-, Struktur- und Artenvielfalt auf.
Im Bereich der beiden Talbrücken Ambach und Kallenbach liegt westlich der A 45 das
FFH-Gebiet 5315-307 "Waldgebiet zwischen Uckersdorf und Burg".
Unterhalb der Talbrücke Ambach befindet sich das FFH-Gebiet 5215-306 "Dill bis Herborn-Burg mit Zuflüssen" und das Landschaftsschutzgebiet 2531-018 "Auenverbund Lahn-Dill".
Vom Beginn des Planungsabschnittes bis zur Talbrücke Ambach erstreckt sich ein
Wasserschutzgebiet der Zone III.
Östlich unterhalb der Talbrücke Ambach befindet sich ein Wasserschutzgebiet der Zone II, welches auch ein Wasserschutzgebiet der Zone I beinhaltet.
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und
HAD-Referenz-Nr.: 269/12170
Aktenzeichen: 2017-00422-PL20.04Lg
Es werden nur die unter Punkt 12 genannten Unterlagen digital zur Verfügung gestellt.
Stadt/Ort: 36043.
Der Auftraggeber stellt für die Teilnahme an dem Interessenbekungsverfahren den Bewerbern kostenfrei folgende Unterlagen zur Verfügung:
- Umschlagaufkleber
Bewerbungsfrist: 08.11.2017 10:30 Uhr.
Falls Sie bereit sind, an dem Interessenbekundungsverfahren teilzunehmen, werden Sie
gebeten, Ihre Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zu dem unter Punkt 5
genannten Termin an die unter Punkt 1 genannte Adresse einzusenden oder dort abzugeben.
Der Umschlag ist außen mit dem beigefügten Umschlagaufkleber zu versehen.
Die Leistungserbringung ist für das Jahr 2018 geplant.
Die Kartierarbeiten sollen im Februar 2018 beginnen und das Gutachten im Entwurf Ende Oktober 2018 vorliegen.
Das Kriterium A wird mit einer Punktzahl zwischen 5 und 0 Punkten bewertet.
Die Zwischenwerte, Spanne zwischen > 0 Punkte und < 5 Punkten, ergeben sich aus
Übereinstimmung des Firmenprofils hinsichtlich Inhalt und Umfang mit der
auftragsgegenständlichen Leistung.
Erbrachte Leistungen für vergleichbare Aufgabenstellungen, die in den letzten 5 Jahren
von der sich bewerbenden Organisationseinheit hinsichtlich der auftragsgegenständlichen
Leistungen erbracht wurden. Zur Bewertung werden die Referenzprojekte herangezogen,
die vom Bewerber zu benennen sind.
Das Kriterium B wird mit einer Punktzahl zwischen 5 und 0 Punkten bewertet.
- Anzahl der wertbaren Referenzprojekte
- Übereinstimmung der wertbaren Referenzobjekte hinsichtlich Inhalt und Umfang mit
Die nachfolgend genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind zur Prüfung der Eignung erforderlich:
a) Firmenkurzprofil mit Angaben zum Leistungsspektrum
b) Vorlage von jeweils 3 vergleichbaren Referenzprojekten aus den folgenden Aufgabenbereichen, die innerhalb der letzten 3 Jahre bearbeitet wurden:
- Floristisch / faunistische Kartierungen
c) Bescheinigung über die Berufshaftpflichtversicherung, gefordert werden folgende
Deckungssummen: 0,5 Mio. € für Personenschäden und 0,3 Mio. € für sonstige Schäden
(Sach- und Vermögensschäden).
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mindestens das 2-fache der vorgenannten Deckungssummen beträgt.
Als Beleg hierfür ist eine Bestätigung der Versicherung (z.B. in Form einer Kopie der
Versicherungspolice) dem Teilnahmeantrag beizufügen. Bei Unterschreitung der geforderten Berufshaftpflichtversicherungsdeckungssumme ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz auf die geforderten Deckungssummen erhöht wird.
d) Erklärungen über den Umsatz mit entsprechenden Dienstleistungen, die Gegenstand
der Ausschreibung sind.
e) Erklärung, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit
als Bewerber in Frage stellt z.B.
- wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO),
- rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten zwei Jahre gegen Mitarbeiter mit
Leitungsaufgaben wegen:
Geldwäsche (261 StGB),
Bestechung (§ 334 StGB),
Vorteilsgewährung (§ 333 StGB),
Erpressung (§ 253 StGB),
Subventionsbetrug (§ 264 StGB),
Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB),
Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB),
Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB),
Brandstiftung (§ 306 StGB),
Baugefährdung (§ 319 StGB),
Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB),
die mit Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde.
f) Erklärung, dass ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz
mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90
Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden bin/sind.
g) Erklärung, dass gegen mich/uns kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der
Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
h) Erklärung, dass sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
i) Erklärung, dass ich/wir die Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben erfüllt
habe/haben.
j) Der Bewerber sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese
bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrages bekannt sind, haben sich mit dem
Teilnahmeantrag zur Einhaltung der Tariftreue und Mindestentgelt zu erklären.
Der Auftragnehmer hat nach Zuschlagserteilung die von ihm vorgesehenen Nachunternehmen
und Verleihunternehmen ebenfalls zur Einhaltung der Tariftreue und Mindestentgelt zu
Die jeweilige Verpflichtungserklärung ist dem Auftraggeber spätestens vor Beginn der Leistung der Nachunternhmen und Verleihunternehmen vorzulegen.
k) Angaben über die Auftragsteile, für die eine Unterauftragsvergabe beabsichtigt ist.
Sofern bestimmte Leistungen / Aufgabenbereiche von Nachunternehmern erbracht werden, so sind im Teilnahmeantrag die Nachweise und Angaben zu den Punkten 7.a) - 7.c) und 7.e) - 7.j) der Bekanntmachung auch für die Nachunternehmer vorzulegen.
Hinweis für Bewerber, die im Hessischen Präqualifikationsregister der Auftragsberatungsstelle Hessen e.V. (HPQR) oder in einem vergleichbaren Präqualifikationsregister eingetragen sind:
Auftragsunabhängige Eignungsnachweise:
Für präqualifizierte Bewerber entfällt die Pflicht, auftragsunabhängige Eignungsnachweise mit der Bewerbung vorzulegen, hierunter fallen insbesondere die Angaben zur persönlichen Lage des Bewerbers gemäß den Punkten 7.e) - 7.j) der Bekanntmachung, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Auch die Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß den Punkten 7.c) und 7.d) der Bekanntmachung können entfallen, sofern im Rahmen der Präqualifikation die geforderten Haftpflichtdeckungssummen nachgewiesen und Angaben zum Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen gemacht wurden.
Zum Nachweis der Präqualifikation ist ein gültiges Zertifikat den Bewerbungsunterlagen
Bei Bewerbergemeinschaften gilt folgendes:
- Mitglieder mit Eintragung im Hessischen Präqualifikationsregister:
Auftragsunabhängige Eignungsnachweise können (wie oben beschrieben) entfallen.
- Mitglieder ohne Eintragung im Hessischen Präqualifikationsregister:
Auftragsunabhängige Eignungsnachweise sind für jedes Mitglied gesondert mit der Bewerbung vorzulegen.
Bei einem Einsatz von anderen Unternehmen (Nachunternehmer) ist sinngemäß zu verfahren.
Auftragsbezogene Eignungsnachweise:
Unter den Punkten 7.a) und 7.b) der Bekanntmachung werden auftragsbezogene Nachweise zur fachlichen Eignung gefordert.
Diese Nachweise sind auch von präqualifizierten Bewerbern zwingend vorzulegen; bei einem Einsatz von Nachunternehmern ist sinngemäß zu verfahren.
Falls der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, behält sich der AG vor folgende
Unterlagen zu fordern (gilt auch für die Nachunternehmer):
- Je eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers zu den benannten Referenzen, dass
- Bezüglich des Gesamtumsatzes eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder ein entsprechend testierter Jahresabschluss oder
- Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkassen und eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft / des zuständigen
Zu Hdn. von: Sonja Kuchenbrod
Telefon: +49 661 49953-274
Fax: +49 661 49953-108
E-Mail: sonja.kuchenbrod@mobil.hessen.de
Ein Anspruch auf Aufforderung zur Angebotsabgabe besteht auf Grund der Interessenbekundung nicht.
Interessierte, die innerhalb von 8 Wochen nach der Abgabefrist keine Aufforderung zur
Angebotsabgabe erhalten haben, wurden nicht berücksichtigt.
Eine gesonderte Information der Vergabestelle, dass die Interessenbekundung nicht angenommen wurde, ergeht nicht an die Interessierten.
Es gelten die nachstehenden Bewerbungsbedingungen:
1. Die Bewerbung ist in deutscher Sprache abzufassen.
Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen.
2. Es sind ausschließlich die von der Vergabestllen vorgegebenen Vordrucke zu verwenden und einzureichen.
Die Vordrucke sind an den vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Bewerbungen werden ausgeschlossen.
5. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern
unterzeichnete Erklärung gemäß dem Vordruck Erklärung Bewerbergemeinschaft abzugeben,
- in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle
rechtsverbindlich vertritt,.
6. Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft ist nicht