Source: https://www.elster.de/elsterweb/helpGlobal?themaGlobal=help_lstb_2016
Timestamp: 2018-08-14 07:01:47
Document Index: 117809814

Matched Legal Cases: ['§41', '§ 41', '§ 3', '§ 37', '§ 4', '§ 41', '§ 19']

Anleitung zur LStB 2016
Muster für 2016
Es sind die abgerufenen elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) oder die auf der entsprechenden Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale zu bescheinigen. Bei den Steuerfrei- und Hinzurechnungsbeträgen sind die jährlichen, monatlichen, wöchentlichen und täglichen Freibeträge zu übertragen.
Für besondere Lohnsteuerbescheinigungen (art=besLStB) - nur für diese - ist es zulässig keine Steuerklasse zu übermitteln. Die Steuerklasse "0" ist ausschließlich bei besonderen Lohnsteuerbescheinigungen zulässig.
Großbuchstabe U
Im Gegensatz zu den anderen Großbuchstaben ist nicht nur der bloße Großbuchstabe "U" zu bescheinigen, sondern es ist die Anzahl der Großbuchstaben "U" zu bescheinigen.
Der Großbuchstabe "U" ist aufzuzeichnen, wenn Arbeitslohnansprüche für mindestens fünf aufeinander folgende Arbeitstage ganz oder überwiegend entfallen sind.
Rechtsgrundlage: §41b Absatz 1 Nummer 2 EStG in Verbindung mit § 41 Absatz 1 Satz 5 und 6 EStG
Nicht zum steuerpflichtigen Bruttoarbeitslohn gehören steuerfreie Bezüge, zum Beispiel steuerfreie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit, steuerfreie Umzugskostenvergütungen, steuerfreier Reisekostenersatz, steuerfreier Auslagenersatz, die nach § 3 Nummer 56 und 63 EStG steuerfreien Beiträge des Arbeitgebers an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder für eine Direktversicherung sowie Bezüge, für die die Lohnsteuer nach §§ 37b, 40 bis 40b EStG pauschal erhoben wurde. Nicht unter Nummer 3, sondern gesondert zu bescheinigen, sind insbesondere ermäßigt besteuerte Entschädigungen, ermäßigt besteuerter Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre sowie die auf Grund eines Doppelbesteuerungsabkommens oder des Auslandstätigkeitserlasses von der Lohnsteuer freigestellten Bezüge.
geringfügige Beschäftigung (400 Euro Job), Minijobs
kurzfristige Beschäftigungen, Minijobs
Sterbegelder und Kapitalauszahlungen/Abfindungen von Versorgungsbezügen sowie Nachzahlungen von Versorgungsbezügen, die sich ganz oder teilweise auf vorangegangene Kalenderjahre beziehen, sind als eigenständige zusätzliche Versorgungsbezüge zu behandeln. Für diese Bezüge sind die Höhe des gezahlten Bruttobetrags im Kalenderjahr und das maßgebende Kalenderjahr des Versorgungsbeginns anzugeben. In diesen Fällen sind die maßgebenden Freibeträge für Versorgungsbezüge in voller Höhe und nicht zeitanteilig zu berücksichtigen (Rz. 127 bis 130 des BMF-Schreibens vom 26. April 2010, a. a. O.).
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die für die Berechnung der Freibeträge für Versorgungsbezüge erforderlichen Angaben für jeden Versorgungsbezug gesondert im Lohnkonto aufzuzeichnen (§ 4 Absatz 1 Nummer 4 LStDV in Verbindung mit Rz. 132 des BMF-Schreibens vom 13. September 2010, a. a. O.). Die hiernach im Lohnkonto aufgezeichneten Angaben zu Versorgungsbezügen sind in den Ausdruck wie folgt zu übernehmen (§ 41b Absatz 1 Satz 2 EStG):
Fällt der maßgebende Beginn mehrerer laufender Versorgungsbezüge in dasselbe Kalenderjahr (Nummer 30 des Ausdrucks), kann der Arbeitgeber unter Nummer 29 des Ausdrucks die zusammengerechneten Bemessungsgrundlagen dieser Versorgungsbezüge in einem Betrag bescheinigen (Rz. 120 des BMFSchreibens vom 13. September 2010, a. a. O.). In diesem Fall sind auch die unter Nummer 8 zu bescheinigenden Versorgungsbezüge zusammenzufassen.
Bei mehreren laufenden Versorgungsbezügen und als sonstige Bezüge gezahlten Versorgungsbezügen mit unterschiedlichen Versorgungsbeginnen nach § 19 Absatz 2 Satz 3 EStG sind die Angaben zu Nummer 8 und/oder Nummer 9 sowie Nummer 29 bis 32 jeweils getrennt zu bescheinigen (Rz. 120 des BMF-Schreibens vom 13. September 2010, a. a. O.).
Hierzu ist auch der Hinweis zu dem Feld &quot;Steuerfreier Arbeitgeberzuschuss zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen&quot; zu beachten.
7 - Steuerfreier Arbeitgeberzuschuss zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen