Source: http://www.georgfischer.com/content/gfar/2014/de/business-report/corporate-governance/executive-committee.html
Timestamp: 2017-12-14 18:44:26
Document Index: 382229200

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 16', '§ 16', '§ 20', '§ 16', '§ 12']

Konzernleitung - Geschäftsbericht 2014 - Georg Fischer AG
Dachgesellschaft aller Konzerngesellschaften ist die Georg Fischer AG. Sie ist nach schweizerischem Recht organisiert, hat ihren Sitz in Schaffhausen und ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert (FIN; ValorenNummer 175 230). Das Aktienkapital beträgt CHF 4 100 898, die Börsenkapitalisierung per 31. Dezember 2014 beläuft sich auf CHF 2 579 Mio. (Vorjahr: CHF 2 573 Mio.).
Eine Übersicht aller Beteiligungsgesellschaften, die zum Konsolidierungskreis gehören, findet sich im Finanzbericht auf den Seiten 106 bis 108 unter jeweiliger Angabe von Firma und Sitz, Grundkapital und Beteiligungsquote.
Im Berichtsjahr erfolgten elf Offenlegungsmeldungen, wovon acht die BlackRock-Gruppe (siehe die Gruppenstruktur wie auf der SIX-Offenlegungsplattform publiziert), indirekt gehalten von BlackRock Inc (USA), zwei die LSV Asset Management, Chicago (USA), sowie eine die Norges Bank (the Central Bank of Norway), Oslo (Norwegen), betrafen. Die Offenlegungsmeldungen an die Georg Fischer AG und die SIX Swiss Exchange im Zusammenhang mit Aktionärsbeteiligungen an der Georg Fischer AG werden auf der elektronischen Veröffentlichungsplattform der SIX Swiss Exchange publiziert und können über die Suchmaske der Veröffentlichungsplattform der Offenlegungsstelle über den Weblink abgefragt werden.
Das voll liberierte Aktienkapital beträgt CHF 4 100 898 und ist eingeteilt in 4 100 898 Namenaktien zu nominal CHF 1. Jede eingetragene Aktie berechtigt zu einer Stimme an der Generalversammlung. Es bestehen ein genehmigtes Kapital und ein bedingtes Kapital in der Höhe von maximal CHF 600 000. Der jeweilige Maximalbetrag des genehmigten bzw. des bedingten Kapitals reduziert sich in dem Umfang, in dem bedingtes bzw. genehmigtes Kapital durch Ausgabe von Anleihens- oder ähnlichen Obligationen bzw. von neuen Aktien geschaffen wird.
Bis spätestens zum 19. März 2016 existiert ein genehmigtes Aktienkapital in der Höhe von maximal CHF 600 000, eingeteilt in höchstens 600 000 Namenaktien zu nominal CHF 1. Mittels bedingten Kapitals kann durch die Ausübung von Wandel- und/ oder Optionsrechten, die in Verbindung mit auf Kapitalmärkten begebenen Anleihens- oder ähnlichen Obligationen der Gesellschaft oder einer ihrer Konzerngesellschaften eingeräumt werden, das Aktienkapital um höchstens CHF 600 000 unter Ausgabe von höchstens 600 000 Namenaktien zu nominal CHF 1 erhöht werden. Per 31. Dezember 2014 waren keine Anleihens- oder ähnliche Obligationen ausstehend. Der Kreis der Begünstigten sowie die Bedingungen und Modalitäten der Ausgaben von genehmigtem Kapital werden in § 4.4 a) der Statuten der Georg Fischer AG und diejenigen von bedingtem Kapital in § 4.4 b) der Statuten der Georg Fischer AG beschrieben.
Weitere Informationen über das Aktienkapital und die Kapitalveränderungen der letzten fünf Jahre finden sich auf den Seiten 122 bis 124. Es existieren weder Partizipations- noch Genussscheine.
Die Eintragung als stimmberechtigter Aktionär oder Nutzniesser im Aktienbuch unterliegt der Genehmigung durch den Verwaltungsrat. Für die Genehmigung der Eintragung gilt: Eine natürliche oder juristische Person kann direkt oder indirekt höchstens 5% des Aktienkapitals auf sich vereinigen. Personen, die kapital- oder stimmenmässig durch eine einheitliche Leitung oder auf andere Weise miteinander verbunden sind oder sich zum Zweck der Umgehung dieser Bestimmung gegenseitig abstimmen, gelten als eine Person.
Personen, die Aktien für Dritte halten (Nominees genannt), werden nur mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen, wenn sich der Nominee schriftlich bereit erklärt, die Namen, Adressen und Aktienbestände derjenigen Personen offenzulegen, für deren Rechnung er Aktien hält. Für einen Nominee gelten sinngemäss dieselben Stimmrechtsbeschränkungen wie für Einzelaktionäre.
Kompetenzregelung //
Unabhängigkeit //
Wahlen und Amtszeit //
Gemäss § 16.2 der Statuten der Georg Fischer AG werden die Mitglieder des Verwaltungsrats einzeln gewählt und die Amtsdauer endet mit dem Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Wiederwahl ist möglich.
An der 118. Generalversammlung vom 19. März 2014 wurde Dr. iur. Hubert Achermann neu in den Verwaltungsrat gewählt. Kurt E. Stirnemann schied wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Verwaltungsrat aus.
Interne Organisation//
Gemäss § 16.3 der Statuten der Georg Fischer AG wählt die Generalversammlung ein Mitglied des Verwaltungsrats als dessen Präsidenten für die Dauer eines Jahres bis zum Ende der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Wiederwahl ist möglich.
Bis auf die Wahl des Präsidenten des Verwaltungsrats, welcher von der Generalversammlung gewählt wird, konstituiert sich der Verwaltungsrat selbst, indem er jährlich aus seiner Mitte den Vizepräsidenten wählt. Nebst der Wahl von Andreas Koopmann zum Präsidenten des Verwaltungsrats wurde Gerold Bührer am Tag der Generalversammlung, am 19. März 2014, vom Verwaltungsrat zu dessen Vizepräsidenten gewählt. Des Weiteren wählt die Generalversammlung gemäss § 20.1 der Statuten der Georg Fischer AG die Mitglieder des Vergütungsausschusses (Compensation Committee).
Aufgabenteilung //
Die personelle Zusammensetzung der drei ständigen Ausschüsse ist auf der Seite 49 aufgelistet. Die Ausschüsse sind vorberatende Organe des Verwaltungsrats und treffen keine abschliessenden Entscheide. Sie bereiten die ihnen zugewiesenen Geschäfte vor und stellen Antrag an den Gesamtverwaltungsrat. Der Präsident der Konzernleitung nimmt an den Sitzungen der Ausschüsse ohne Stimmrecht teil. Die Protokolle der Ausschusssitzungen werden allen Mitgliedern des Verwaltungsrats zugestellt. Zusätzlich berichtet der jeweilige Ausschussvorsitzende mündlich an der nächsten Sitzung des Verwaltungsrats und stellt allfällige Anträge.
Arbeitsweise des Verwaltungsrats //
Der Verwaltungsrat versammelt sich wenigstens viermal pro Jahr unter der Leitung des Präsidenten des Verwaltungsrats. Im Berichtsjahr traf er sich zu sechs Sitzungen: Zwei Sitzungen dauerten weniger als zwei Stunden, drei Sitzungen nahmen weniger als einen ganzen Tag in Anspruch und die Strategietagung dauerte insgesamt anderthalb Tage. Die Termine für die ordentlichen Sitzungen werden frühzeitig festgelegt, sodass in der Regel alle Mitglieder persönlich teilnehmen. Im Berichtsjahr lag die Teilnahmequote bei 98%. Die drei ständigen Verwaltungsratsausschüsse führten insgesamt 13 Sitzungen durch.
Der Verwaltungsrat hat 2014 erneut eine Selbstevaluation durchgeführt. Die Ergebnisse werden 2015 diskutiert und Aktionen zur weiteren Optimierung der Arbeit des Verwaltungsrats einfliessen.
Das Audit Committee traf sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zu sieben Sitzungen; drei dauerten einen halben Tag, vier dauerten ungefähr zwei Stunden.
Das Compensation Committee setzt sich aus drei von der Generalversammlung jährlich gewählten Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammen. Es unterstützt den Verwaltungsrat bei der Festlegung der Entschädigungspolitik auf oberster Unternehmensebene. Dabei nutzt es neben öffentlich zugänglichen Daten aufgrund der Offenlegung der Entschädigungen auch externe Kompensationsspezialisten. Als Basis werden vergleichbare Industrieunternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz und der Industriemarkt Schweiz genommen. Im Berichtsjahr wurden zwei umfassende externe Expertisen für die Vergütung des Verwaltungsrats und für die Konzernleitung in Auftrag gegeben. Das Compensation Committee beantragt dem Verwaltungsrat die Höhe der Gesamtentschädigung für die Mitglieder der Konzernleitung sowie die Höhe der Entschädigung für den Präsidenten der Konzernleitung. Im vergangenen Geschäftsjahr führte das Compensation Committee drei Sitzungen durch, die je rund eineinhalb Stunden dauerten.
Das Nomination Committee setzt sich aus drei Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammen. Es unterstützt den Verwaltungsrat bei der Nachfolgeplanung und bei der Selektion von geeigneten Kandidaten für den Verwaltungsrat und die Konzernleitung. Jährlich informiert sich das Nomination Committee über die Kaderplanung auf den beiden obersten operativen Führungsebenen. In der Berichtsperiode führte das Nomination Committee drei Sitzungen durch, die durchschnittlich eineinhalb Stunden dauerten.
Informations- und Kontrollinstrumente //
Der Verwaltungsrat erhält ferner zweimal jährlich eine Prognose mit den Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr. Zusätzlich verabschiedet der Verwaltungsrat das Budget des Konzerns und der Divisionen für das Folgejahr. Einmal jährlich erhält er die aus der Strategie abgeleitete mittelfristige Planung. Der Verwaltungsrat befasst sich einmal im Jahr an einer in der Regel zweitägigen Strategietagung mit strategischen Fragen zu den Divisionen und zum Konzern.
Der Präsident des Verwaltungsrats nimmt an der jährlichen Konzernkonferenz des obersten Kaders, an der Planungstagung der Konzernleitung sowie regelmässig an weiteren Kaderveranstaltungen des Konzerns teil. Der Verwaltungsratspräsident und der Präsident der Konzernleitung unterrichten und beraten sich regelmässig über alle wichtigen Geschäfte, denen grundsätzliche Bedeutung zukommt oder die von grosser Tragweite sind. Der Verwaltungsratspräsident erhält die Einladungen und die Protokolle der Konzernleitungs- und der Konzernstabssitzungen. Er besucht regelmässig Konzerngesellschaften und macht sich ein eigenes Bild von den operativen Tätigkeiten und von der Umsetzung der Konzernstrategien. 2014 besuchte er u.a. Konzerngesellschaften in Europa und in Asien.
Interne Revision //
Die Interne Revision ist führungsmässig dem Präsidenten des Audit Committee, administrativ dem CFO unterstellt. Auf Basis des vom Audit Committee genehmigten risikoorientierten Revisionsplans werden die Konzerngesellschaften je nach Risikobeurteilung jährlich oder alle zwei bis drei Jahre revidiert. Im Berichtsjahr fanden 45 interne Revisionen statt. Der schriftliche Bericht wird mit dem Management der betreffenden Gesellschaft besprochen. Kopien gehen an die Linienvorgesetzten, die externe Revision, die Konzernleitung sowie an die Präsidenten des Verwaltungsrats und des Audit Committee. Revisionsberichte mit wesentlichen Feststellungen werden im Audit Committee präsentiert und diskutiert.
Der Dienstzweig Recht & Compliance informiert den Verwaltungsrat und die Konzernleitung über rechtliche Angelegenheiten und wesentliche gesetzliche Änderungen. Der Corporate Compliance Oicer (CCO), der vom Präsidenten der Konzernleitung ernannt wird und in dieser Funktion dem General Counsel rapportiert und bei Notwendigkeit dem Präsidenten der Konzernleitung berichten kann, trägt insbesondere durch präventive Massnahmen und Schulungen bei den Divisionen sowie Information und Beratung der Konzerngesellschaften dazu bei, dass die Konzerngesellschaften bei ihrer Geschäftstätigkeit die Gesetze, internen Weisungen und die im Konzern geltenden geschäftsethischen Grundsätze einhalten. Die Konzernleitung legt nach Anhörung des CCO jeweils Schwerpunktthemen fest.
2014 wurden diverse Compliance-Massnahmen durchgeführt: (i) Einführung des «Compliance Agreements für Intermediäre» als Leitlinie für die Geschäftspartner von GF, die im Namen oder Interesse von GF-Konzerngesellschaften handeln; (ii) Durchführung eines internen e-Learning-Programms zum Thema Antikorruption für circa 700 Mitarbeitende; (iii) Durchführung eines internen e-Learning-Programms zum Thema Wettbewerbsrecht und Kartellrecht für circa 360 Mitarbeitende; (iv) sieben Schulungen über Kartellrecht, Antikorruption, Exportkontrolle und weitere Compliance-Themen bei Konzerngesellschaften (u.a. bei den US-amerikanischen Konzern gesellschaften) und Management-Meetings (u.a. bei den General Managers und Verkaufsleitern der Chinaust Joint-Venture-Gesellschaften); (v) laufende Beratung und Unterstützung bei den internen Revisionen; (vi) Einleitung von speziischen Compliance Massnahmen für Intermediäre in China (z.B. laufende Überprüfung der Angemessenheit der Vergütungen der Intermediäre sowie Prüfung deren Eigentumsverhältnisse zwecks Vermeidung von Interessenkonflikten); (vii) Ausweitung eines webbasierten Systems zur Vermeidung von Geschäften mit sanktionierten Personen und Organisationen; (viii) Beratung zu Fragen der Exportkontrolle, des Kartell- und des Arbeitsrechts; (ix) Einführung des neuen Lieferanten-Kodex.
Risikomanagement //
Verwaltungsrat und Konzernleitung messen dem sorgfältigen Umgang mit Risiken in den Bereichen Strategie, Finanzen, Märkte, Führung und Ressourcen, Produktion und Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei. Chief Risk Officer (CRO) ist der Leiter des Dienstzweigs Risk, Tax & IP Services Konzern, der in dieser zusätzlichen Funktion direkt dem Präsidenten der Konzernleitung berichtet und bei dieser Aufgabe von je einem (nebenamtlichen) Risk Officer der drei Divisionen unterstützt wird. Ergänzt um interne Fachleute des Corporate Risk Management bilden die Risk Officers unter der Leitung des CRO das Corporate Risk Council, das im Berichtsjahr zu zwei Sitzungen zusammentraf. Zusätzlich führte der CRO Workshops mit dem Management der drei Divisionen sowie mit der Konzernleitung durch, bei denen die jeweilige Risikosituation analysiert, Massnahmen besprochen und Toprisiken definiert wurden. Die Ergebnisse dieser Workshops bildeten die Basis für den Risikobericht an den Verwaltungsrat.
Der Umgang mit den finanziellen Risiken wird im Finanzbericht auf den Seiten 79 bis 81 und mit den operativen Risiken auf der Seite 16 und der Seite 78 erläutert.
Beurteilung //
Der Verwaltungsrat evaluiert und beurteilt mindestens einmal jährlich die Leistungen der Konzernleitung und der einzelnen Konzernleitungsmitglieder unter Ausschluss der Konzernleitungsmitglieder. Der Präsident des Verwaltungsrats hat die Übernahme von externen Verwaltungsratsmandaten und höheren politischen oder militärischen Funktionen durch Mitglieder der Konzernleitung zu bewilligen.
Per 31. Dezember 2014 weist die Georg Fischer AG 13 390 (Vorjahr: 12 215) stimmberechtigte Aktionäre auf, die mehrheitlich ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Zur Sicherung dieser breiten Abstützung sehen die Statuten die nachfolgend zusammengefassten statutarischen Einschränkungen vor.
Bei der Ausübung des Stimmrechts kann keine Person für eigene und vertretene Aktien zusammen mehr als 5% der auf das gesamte Aktienkapital entfallenden Stimmen auf sich vereinigen. Personen, die kapital- oder stimmenmässig durch einheitliche Leitung oder auf andere Weise miteinander verbunden sind oder sich zum Zweck der Umgehung dieser Bestimmung gegenseitig abstimmen, gelten als eine Person.
Ein Aktionär kann sich an der Generalversammlung mittels schriftlicher Vollmacht durch einen anderen stimmberechtigten Aktionär oder den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten lassen. Die Aktionäre können dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter auch elektronisch Vollmachten und Weisungen erteilen. Personengesellschaften können sich durch einen Inhaber oder Prokuristen, juristische Personen durch einen ihrer gesetzlichen oder statutarischen Vertreter, verheiratete Personen durch ihren Ehegatten, Bevormundete durch ihren Vormund und Minderjährige durch ihren gesetzlichen Vertreter vertreten lassen, auch wenn diese Personen nicht Aktionäre sind.
die Erleichterung oder Aufhebung der Beschränkung der Übertragbarkeit der Namenaktien
die Änderung von § 16.1 der Statuten
die Beseitigung von statutarischen Erschwerungen über die Beschlussfassung durch die Generalversammlung, insbesondere solche des § 12 der Statuten der Georg Fischer AG
Mandat //
Im Berichtsjahr 2014 gab der Konzern für Dienstleistungen von PricewaterhouseCoopers im Zusammenhang mit der Prüfung der Jahresrechnung der Georg Fischer AG, des Konzerns und aller Konzerngesellschaften weltweit rund CHF 2,43 Mio. (Vorjahr: CHF 2,39 Mio.) aus. Für weitere Dienstleistungen wurden PricewaterhouseCoopers rund CHF 0,48 Mio. (Vorjahr: CHF 0,35 Mio.) entrichtet. 2014 betrafen dies Leistungen für die Steuerberatung von CHF 0,2 Mio. (Vorjahr: CHF 0,13 Mio.) und sonstige Beratungen im Zusammenhang mit der Rechnungslegung von CHF 0,28 Mio. (Vorjahr: CHF 0,22 Mio.).
Qualität der Dokumente und Management Letter
Qualität der mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zu Einzelaspekten und Sachfragen im Zusammenhang mit der Rechnungslegung, der Revision oder zusätzlichen Beratungsmandaten
Zusätzlich evaluiert das Audit Committee im Beisein der internen und der externen Revision Verbesserungspotenziale bei der Zusammenarbeit, der Abwicklung der Aufträge und den Schnittstellen bzw. Überschneidungen der internen und der externen Revision. Der Leitende Revisor der Revisionsgesellschaft nahm an den fünf ordentlichen Sitzungen des Audit Committee teil.
Die beiden Abteilungen Konzern-Kommunikation sowie Investor Relations stellen die Informations- und Kommunikationsaktivitäten sicher. Die Kommunikationsstrategie orientiert sich an der Geschäftsstrategie von GF und unterstützt die Positionierung des Konzerns und der Divisionen. Die Kommunikation erfolgt aktiv, offen und zeitgerecht mit allen Anspruchsgruppen. Sofern möglich und zulässig, werden die Mitarbeitenden als Erste informiert.
Seit Oktober 2013 ist GF auf fünf Social-Media-Kanälen (LinkedIn, Xing, Facebook, Twitter, YouTube) präsent, um das Unternehmen jüngeren Zielgruppen auf zeitgemässe Art und Weise zu präsentieren. Die laufend aktualisierte Webseite (www.georgfischer.com) sowie Medienmitteilungen sind auch weiterhin fester Bestandteil der Kommunikation. Zahlen und Fakten zum Unternehmen, Präsentationen zu wichtigen Aktivitäten sowie die Termine der für Aktionäre, Analysten und Journalisten relevanten Veranstaltungen (Generalversammlungen, Medienkonferenzen usw.) finden sich auf der Webseite. Die neu gestaltete Mitarbeiterzeitschrift Globe hat im Herbst 2014 vom Schweizerischen Verband für interne Kommunikation (SVIK) den Gold-Award für das beste Mitarbeitermagazin der Schweiz gewonnen.
Die Aktien der Georg Fischer AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. GF untersteht damit der Ad-hoc-Publizitätsplicht, d.h. der Pflicht zur Bekanntgabe potenziell kursrelevanter Informationen. Zudem pflegt GF den Dialog mit Investoren und Journalisten an speziellen Veranstaltungen und Roadshows.
Interessierte können sich kostenlos für den E-Mail-Aboservice eintragen. Alle Medienmitteilungen, Geschäfts- und Halbjahresberichte werden zeitgleich mit ihrer Veröffentlichung auf www.georgfischer.com aufgeschaltet. Aktionäre erhalten die Kurzversion des Geschäftsberichts sowie den Halbjahresbericht direkt zugestellt, übrige Interessenten erhalten die Berichte auf Verlangen.
Zwischen dem 1. Januar und dem Redaktionsschluss am 13. Februar 2015 erfolgte keine Offenlegungsmeldung.