Source: https://wunderflats.com/tos
Timestamp: 2017-08-23 02:09:08
Document Index: 295575049

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 8', '§ 6', '§ 9', '§ 6', '§ 2', '§ 536', '§ 6', '§ 19', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 536', '§ 12', '§ 6', '§ 19']

Nutzungsbedingungen - Wunderflats
Wunderflats Nutzungsgebühr
Wenn ein Mieter über Wunderflats gefunden wird, fällt die Wunderflats Nutzungsgebühr an. Die Nutzungsgebühr wird für den Nutzer beim Inserieren dargestellt.
Inserieren von Mietobjekten
§ 1 Mietobjekt einstellen
Der Anbieter (Vermieter), der ein Objekt über das Internetportal von Wunderflats zur Anmietung anbietet, versichert ausdrücklich, zur entsprechenden Verfügung über das Mietobjekt berechtigt zu sein.
Der Anbieter verpflichtet sich, das von ihm angebotene Mietobjekt im Internetportal richtig und vollständig zu beschreiben. Hierfür müssen mindestens die über das Portal abgefragten Daten angegeben werden. Bilder müssen den tatsächlichen Zustand des Mietobjektes wiedergeben.
Sofern das Einstellen des Mietobjektes in das Portal durch Wunderflats erfolgt, verpflichtet der Anbieter sich, die erforderlichen Informationen richtig und vollständig, ggf. nebst aktuellen Bildern, zur Verfügung zu stellen.
Sofern Bilder vom Mietobjekt durch Wunderflats oder im Auftrag von Wunderflats erstellt wurden, verpflichtet der Anbieter sich, etwaige Änderungen am Zustand oder an der Ausstattung des Mietobjektes unverzüglich in der Beschreibung des Inserates oder durch aktuelle Bilder kenntlich zu machen.
Der Anbieter verpflichtet sich, sämtliche angegebenen Daten und Bilder aktuell zu halten und bei Bedarf bzw. bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren. Insbesondere die Zeiträume der Verfügbarkeit sind aktuell zu halten.
Der Anbieter stellt neben den erforderlichen Daten und Bildern folgende Dokumente zum Mietobjekt zur Verfügung:
Jedes Objekt darf nur einmal im Portal Internetportal von Wunderflats angelegt werden. Die doppelte oder mehrfache Anlage eines Objektes ist untersagt
§ 2 Pflichten des Anbieters vor Ort
§ 3 Energieausweis
Der Anbieter verpflichtet sich, Wunderflats einen Energieausweis zur Weitergabe an ihre Vertragspartner vorzulegen. Sofern ein Energieausweis nicht vorliegt, verpflichtet der Vermieter sich, einen solchen unverzüglich erstellen zu lassen und an Wunderflats zu überreichen. Der Vermieter verpflichtet sich, Wunderflats sämtliche Kosten und Schäden, die sich aus fehlerhaften oder fehlenden Angaben oder einem verspätet vorgelegten oder fehlenden Energieausweis ergeben, zu ersetzen.
§ 4 Rundfunkbeitrag
§ 5 Haftung für Angaben im Inserat
Der Anbieter haftet gegenüber Wunderflats und ihren Vertragspartnern für alle Schäden, die sich aus unvollständigen oder fehlerhaften Angaben zum Mietobjekt ergeben.
§ 6.1 Vermittlungsprozess mit Buchungsanfrage
Sobald bei Wunderflats eine Anmietanfrage durch einen Mietinteressenten eingeht, wird Wunderflats die Anfrage an den Anbieter übermitteln und dieser hat binnen 24 Stunden eine Erklärung über die Verfügbarkeit des Objektes abzugeben. Sofern der Anbieter mit der Anmietung des Objektes durch den Mietinteressenten von Wunderflats einverstanden ist, bestätigt Wunderflats dem Mietinteressenten die Verfügbarkeit und fordert den ihn zur Abgabe eines für 48 Stunden verbindlichen Anmietangebotes auf.
In diesem Zeitfenster ist der Anbieter verpflichtet auf das Angebot mit einer Bestätigung oder Ablehnung zu reagieren. Erhält Wunderflats binnen 48 Stunden keine Rückmeldung vom Anbieter behält sich Wunderflats vor diesen von der weiteren Nutzung der Plattform auszuschließen sowie andere Schritte einzuleiten, die die Anzahl der Mietanfragen auf die Inserate des Anbieters reduzieren.
§ 6.2 Sofortbuchung Anmietprozess
Durch das Aktivieren der Instant Booking (Sofortmieten) Funktion für ein Inserat macht der Vermieter ein Mietangebot an Wunderflats. Solange die Funktion aktiv ist, gilt das Angebot des Vermieters an Wunderflats, die Wohnung mieten zu können. Die Angebotsbedingungen ergeben sich aus den Angaben im Inserat sowie den separaten Geschäftsbedingungen, die beim Aktivieren der Funktion zu akzeptieren sind.
Sobald ein Mietinteressent bei Wunderflats ein Inserat mit der aktivierten Instant Booking Funktion mietet, nimmt Wunderflats das Angebot des Vermieters, die Wohnung zum Zwecke der Weitervermietung zu mieten an. Dieses nimmt der Vermieter wie in (1) beschrieben automatisch an. Die Konditionen für die Anmietung ergeben sich aus den Angaben der Vermieters im Inserat und dem von Wunderflats gestellten Mietvertrag samt Anlagen (siehe III.).
Zur Sicherstellung einer reibungslosen Wohnungsübergabe verpflichtet sich der Vermieter, dass er bzw. sein Vertreter innerhalb von 12 Stunden nach der Buchung unmittelbar mit dem zukünftigen Wohnraumnutzer Kontakt aufnimmt, um den Zeitpunkt der Wohnungsübergabe festzulegen.
§ 6.3 Anmietprozess mit Buchungsanfrage
Sobald bei Wunderflats eine Anmietanfrage durch einen Mietinteressenten eingeht, wird Wunderflats die Anfrage an den Anbieter übermitteln und dieser hat binnen 24 Stunden eine Erklärung über die Verfügbarkeit des Objektes abzugeben. Sofern der Anbieter mit der Anmietung des Objektes durch Wunderflats zum Zwecke der Weitervermietung an den Mietinteressenten einverstanden ist, bestätigt Wunderflats dem Mietinteressenten die Verfügbarkeit und fordert den ihn zur Abgabe eines für 48 Stunden verbindlichen Anmietangebotes auf.
Im Fall von § 6.1 ist der Mietinteressent von Wunderflats berechtigt, sein Angebot auf Abschluss eines Mietvertrages bis zur Angebotsannahme zu widerrufen. Etwaige Schadensersatzansprüche des Anbieters sind ausgeschlossen. Nach Angebotsannahme gelten die gesetzlichen bzw. die im Mietvertrag vereinbarten Rücktritts- bzw. Kündigungsregelungen.
Im Fall von § 6.2 und § 6.3 ist der Mietinteressent von Wunderflats berechtigt, den Mietvertrages mit Wunderflats innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Aus diesem Grunde ist Wunderflats für den Fall des Widerrufs des Vertrages durch den Mieter berechtigt, nach Abschluss des Mietvertrages mit dem Anbieter von diesem Vertrag kostenfrei zurückzutreten. Etwaige Schadensersatzansprüche des Anbieters sind ausgeschlossen.
Im Fall von § 6.2 und § 6.3 ist der Mieter berechtigt, eine Kündigung vorzunehmen. Der früheste Zeitpunkt für das Ende des Vertrages ist das Datum, welches einen Monat nach Ablauf der im Inserat festgehaltenen Mindestaufenthaltsdauer liegt. Wenn die Mindestaufenthaltsdauer überschritten ist, dann gilt das Datum einen Monat nach dem festgelegten Auszugstermin. Übt der Mieter von Wunderflats dieses Recht aus, so hat Wunderflats das Recht von dem Vertrag zum selben Datum zurückzutreten.
§ 8 Anmietung des Objektes durch Wunderflats
Im Falle der Anmietung eines oder mehrerer Mietobjekte oder im Falle der wiederholten Anmietung vom Anbieter durch Wunderflats gemäß § 6 vereinbaren der Anbieter (im Folgenden: der Vermieter) und Wunderflats die folgenden Regelungen als Bestandteil des Mietvertrages bzw. der jeweiligen Mietverträge.
§ 9 Vermarktungserlaubnis
Gem. § 6 (1) Wohnungsvermittlungsgesetz hat Wunderflats hiermit den Auftrag alle vom Anbieter auf der Wunderflats Internetplattform veröffentlichten Objekte auf allen von Wunderflats als zielführend erachteten anderen Internetportalen zu vermarkten. Hierzu zählen insbesondere soziale Netzwerke, Immobilienportale, Werbung auf Suchmaschinenportalen und über Werbenetzwerke ausgespielte Werbung auf anderen Plattformen.
Diesen AGB muss bei erneutem Inserieren nicht erneut zugestimmt werden.
Mieten mit Instant Booking (Sofortmieten)
Wohnungsangebote auf der Wunderflats Plattform, die die Instant Booking Funktion (Sofortmieten) aktiviert haben, können direkt online gemietet werden.
Das Inserat mit samt der darin enthaltenen Informationen ist ein verbindliches Angebot dafür, die Wohnung von Wunderflats anzumieten. Das Mietvertragsangebot gilt als angenommen, sobald der Mietinteressent den Bezahlprozess erfolgreich abgeschlossen hat.
Im Falle des Vertragsabschlusses erkennt der Mieter die nachfolgenden Regelungen als Bestandteil des Mietvertrages an.
§ 2 Zustand der Mietsache, Benutzung gemeinschaftlicher Anlagen
Der Zustand der Mietsache nebst Inventar wird bei Übergabe in einem Übergabeprotokoll festgehalten. Ein Schadensersatzanspruch des Mieters (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB) für bei Vertragsschluss vorhandene Sachmängel besteht nur dann, wenn Wunderflats deren Vorhandensein oder Nichtbeseitigung zu vertreten hat. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit.
Sofern die Wohnung eine Eigentumswohnung ist, gelten Beschlüsse der Wohnungseigentümer auch gegenüber dem Mieter, soweit der Eigentümer der Wohnung als Miteigentümer der Wohnungseigentümergemeinschaft durch sie verpflichtet wird.
Der Mieter ist berechtigt, folgende gemeinschaftliche Einrichtungen und Anlagen mitzubenutzen, sofern diese vorhanden sind:
Waschküche, Trockenplatz, Trockenboden, gemeinschaftlicher Hofplatz/Innenhof, gemeinschaftlicher Garten
Abstellraumflächen für Fahrräder, Kinderwagen, Mofas/Mopeds
Sofern eine Hausordnung Gegenstand des Mietvertrages wird, hat die Nutzung unter Berücksichtigung gegebenenfalls unter Berücksichtigung darin enthaltener Regelungen zu erfolgen.
Die Versorgung der Wohnung und die Nutzung der Gemeinschaftsflächen und -einrichtungen können von Wunderflats nach billigem Ermessen festgesetzt werden, wenn dies vertraglich nicht oder nicht vollständig geregelt ist. Sie können nach billigem Ermessen geändert werden, wenn ein sachlicher Grund dies erfordert.
Bei Zahlungsverzug darf Wunderflats zusätzlich zu den gesetzlich festgelegten Verzugszinsen für jede schriftliche Mahnung 10,00 € (- in Worten: zehn Euro -) Mahnkosten als pauschalierten Schadensersatz berechnen. Der Mieter kann nachweisen, dass ein niedrigerer oder kein Schaden entstanden ist.
Der Mietinteressent entrichtet mit dem Abschluss des Zahlungsprozesses eine Kaution. Die Höhe bestimmt sich durch die Angaben im Inserat. Der von der Wunderflats Plattform genutzte Zahlungsanbieter verwaltet die Kaution. Solange keine Forderungen von Wunderflats gegenüber dem Mieter entstehen wird die Kaution gemäß der Reglungen im Mietvertrag an den Mieter ausgezahlt.
Die Übergabe der Mietsache erfolgt durch einen Beauftragten von Wunderflats. Bei der Übergabe wird ein Übergabeprotokoll erstellt, welches sowohl den Zustand der Wohnung als auch Umfang und Zustand der Ausstattung umfasst. Etwaige Mängel sind in dem Übergabeprotokoll festzuhalten.
Der Mieter erkennt den Zustand des Mietobjektes mit Ausnahme etwaiger im Übergabeprotokoll festgehaltener Mängel als vertragsgemäß an.
§ 6 Nutzer des Mietobjektes, Meldebescheinigung
Der Mieter verpflichtet sich, im Mietvertrag sämtliche Personen, die das Mietobjekt nutzen werden, namentlich zu benennen.
Der Mieter verpflichtet sich, Wunderflats über etwaige Änderungen während des laufenden Mietverhältnisses unverzüglich zu informieren, insbesondere bei Aufnahme von Personen in das Mietobjekt, beim Wechsel von Nutzern des Mietobjektes oder bei Namensänderungen.
Auf Anfrage stellt Wunderflats eine Bestätigung gem. § 19 Bundesmeldegesetz aus.
§ 7 Aufrechnungsvorbehalt
Der Mieter kann gegenüber Mietforderungen mit Gegenforderungen nur aufrechnen, wenn er seine Absicht Wunderflats mindestens einen Monat vor der Fälligkeit der Miete schriftlich angezeigt hat, es sei denn, die Forderungen des Mieters sind unbestritten oder rechtskräftig festgestellt.
Der Mieter darf die Mietsache nur zu den im Vertrag bestimmten Zwecken benutzen. Der Mieter verpflichtet sich, die Mietsache und die zur gemeinschaftlichen Benutzung bestimmten Räume, Einrichtungen und Anlagen schonend und pfleglich zu behandeln. Er hat für ordnungsgemäße Reinigung der Mietsache und für ausreichende Lüftung und Heizung der ihm überlassenen Räume zu sorgen. Bei einer Sammelheizungsanlage hat der Mieter keinen Anspruch auf ununterbrochene Versorgung mit Heizenergie, sofern dies die Außentemperaturen nicht erfordern.
Mit Rücksicht auf die Belange von Wunderflats, die Gesamtheit der Mieter/Bewohner des Hauses und im Interesse einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung des Hauses und der Wohnung bedarf der Mieter der vorherigen Zustimmung von Wunderflats, wenn er
den Gebrauch der Mietsache oder eines Teils derselben entgeltlich oder unentgeltlich Dritten überlassen will, es sei denn, es handelt sich um eine unentgeltliche Aufnahme von angemessener Dauer (Besuch);
die Mietsache oder einen Teil derselben zu anderen als Wohnzwecken nutzen oder nutzen lassen will;
ein Schild (ausgenommen übliche Namensschilder an den dafür vorgesehenen Stellen), eine Aufschrift oder einen Gegenstand in gemeinschaftlichen Räumen, im oder am Haus oder auf dem Grundstück anbringen oder aufstellen will;
ein Tier halten will;
ohne Zustimmung von Wunderflats dürfen kleinere Tiere in den Wohnräumen gehalten werden, soweit sich die Anzahl der Tiere in den üblichen Grenzen hält und soweit nach der Art der Tiere und ihrer Unterbringung Belästigungen von Hausbewohnern und Nachbarn sowie Beeinträchtigungen der Mietsache und des Grundstücks nicht zu erwarten sind;
Um-, An- und Einbauten sowie Installationen oder andere Veränderungen der Mietsache vornehmen will.
Wunderfalts kann eine Zustimmung widerrufen, eine nach Absatz 2 Nr. 4 ohne Zustimmung zulässige Tierhaltung untersagen und die Beseitigung einer angebrachten Antenne verlangen, wenn Auflagen nicht eingehalten, Hausbewohner oder Nachbarn belästigt werden oder wenn die Mietsache oder das Grundstück beeinträchtigt wird. Gleiches gilt für den Fall einer öffentlich-rechtlichen Nutzungsuntersagung.
Der Mieter haftet ohne Rücksicht auf eigenes Verschulden für alle Schäden, die durch vorgenannte besondere Nutzungen der Mietsache verursacht werden, auch wenn Wunderflats zugestimmt hat.
Wunderflats kann die Zustimmung zur Untervermietung von der Erhebung eines angemessenen Untermietzuschlags abhängig machen. Für den Fall der Untervermietung tritt der Mieter an Wunderflats die ihm gegen den Untermieter zustehenden Mietforderungen in Höhe der Forderungen von Wunderflats gegen den Mieter zur Sicherheit ab. Wunderflats nimmt die Abtretung an.
§ 9 Betreten der Mietsache Wunderflats
Wunderflats und/oder von ihm Beauftragte dürfen die Mietsache zur Prüfung ihres Zustandes und im Falle des Verkaufs oder zur Weitervermietung bei gekündigtem Mietverhältnis mit Kauf- oder Mietinteressenten in angemessenen Abständen oder bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach rechtzeitiger Ankündigung werktags zwischen 11 – 19 Uhr betreten.
§ 10 Personenmehrheit als Mieter
Erklärungen, deren Wirkung die Mieter berührt, müssen von oder gegenüber allen Mietern abgegeben werden. Die Mieter bevollmächtigen sich jedoch unter Vorbehalt schriftlichen Widerrufs bis auf weiteres gegenseitig zur Entgegennahme oder Abgabe solcher Erklärungen. Diese Vollmacht gilt auch für die Entgegennahme von Kündigungen, jedoch nicht für die Erklärung von Kündigungen und Mietaufhebungsverträge. Ein Widerruf der Vollmacht wird erst für solche Erklärungen wirksam, die nach seinem Zugang abgegeben werden.
Jeder Mieter muss Tatsachen in der Person oder dem Verhalten eines Familienangehörigen oder eines anderen berechtigten Benutzers der Mietsache, die das Mietverhältnis berühren oder einen Schadensersatzanspruch begründen, für und gegen sich gelten lassen.
Die Haftung bei einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung von Wunderflats oder eines Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen, richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen gilt Folgendes:
Die Haftung von Wunderflats auf Schadensersatz für bei Vertragsabschluss vorhandene anfängliche Mängel besteht nur, wenn Wunderflats deren Vorhandensein oder Nichtbeseitigung zu vertreten hat. Die Garantiehaftung von Wunderflats für bei Vertragsabschluss vorhandene Sachmängel gemäß § 536 Abs. 1 Alt. 1 BGB ist ausgeschlossen.
Die Haftung von Wunderflats für nach Vertragsabschluss auftretende Mängel sowie aufgrund Verzuges von Wunderflats bei der Mängelbeseitigung ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht im Falle des Fehlens einer zugesicherten Eigenschaft der Mietsache.
Wunderflats haftet nicht für Schäden, die dem Mieter an den von ihm eingebrachten Gegenständen entstehen, es sei denn, dass Wunderflats den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Wunderflats haftet auch nicht für Schäden an oder Verlust von Gegenständen des Mieters beispielsweise wegen Einbruchs oder sonstiger Delikte.
Unberührt bleibt ferner die Haftung für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Mieter regelmäßig vertrauen darf (so genannte Kardinalspflichten).
§ 12 Abwicklung des Mietverhältnisses
Die Abwicklung des Mietverhältnisses erfolgt über die Internetplattform von Wunderflats.
Eine Kontaktaufnahme des Mieters mit Wunderflats erfolgt über die Internetplattform von Wunderflats oder per E-Mail. Dies betrifft insbesondere
die Terminabstimmungen für die Wohnungsübergabe
die Information über Änderungen gem. § 6 der AGB
die Anforderung einer Bescheinigung gem. § 19 Bundesmeldegesetz
eine eventuell erforderliche Mängelmeldung
Anfragen zur Vertragslaufzeit
Anfragen zu Vertragsinhalten
Anfragen wegen zu erteilender Genehmigungen
die Terminabstimmungen für die Wohnungsrückgabe
Im Falle einer anderweitigen Kontaktaufnahme ist eine ordnungsgemäße Abwicklung der Anfrage bzw. Anzeige des Mieters nicht sichergestellt. Der Mieter kann keinerlei Rechte wegen unterbliebener oder nicht rechtzeitiger Bearbeitung seiner Anfrage bzw. Anzeige geltend machen, wenn diese auf anderem Wege als dem dafür vorgesehenen Portal erfolgt ist.
Für Mietinteressenten, die Privatpersonen sind, gilt das Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzverträgen. Diese Mietinteressenten dürfen binnen vierzehn Tagen nach Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen den abgeschlossenen Mietvertrag widerrufen.
Für Mietinteressenden, die keine natürlichen Personen sind, z.B. Firmen, ist der Widerruf nach Vertragsschluss ausgeschlossen. Es gelten die vereinbarten Kündigungsbedingungen.
Der Mieter von Wunderflats hat das Recht zur Kündigung. Dabei ist der früheste Zeitpunkt für das Ende des Vertrages das Datum, welches einen Monat nach Ablauf der im Inserat festgehaltenen Mindestaufenthaltsdauer liegt. Wenn die Mindestaufenthaltsdauer überschritten ist, dann gilt das Datum einen Monat nach dem in der Kündigung festgelegten Auszugstermin.
Diesen AGB muss bei erneutem Buchen eines Objektes mit aktivierter Instant Booking Funktion (Sofortmieten) nicht erneut zugestimmt werden.
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