Source: https://www.rechtsanwalt-dr-janzen.de/steueroptimierung/
Timestamp: 2020-05-30 20:51:00
Document Index: 284233358

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 238', '§ 4', '§ 5', '§ 252', '§ 4', '§ 4', '§ 11', '§ 7', '§ 34']

Steueroptimierung - Rechtsanwalt Dr. Alex Janzen
-§-Wor­um es geht
-§-Gewinn­ermitt­lung
-§-Gewinn­rea­li­sie­rung
-§-Kapi­tal­ein­künf­te
-§-The­sau­rie­rungs­be­güns­ti­gung
Beratung bei steuerlicher Optimierung Ihres Unternehmens
Beratung bei steuerlicher Optimierung Ihres Privatvermögens
Beratung bei steuerlicher Optimierung Ihrer Einkünfte
- aus Gewerbebetrieb,
- aus selbständiger Arbeit,
- aus Kapitalvermögen,
- aus unselbständiger Arbeit,
- aus Vermietung und Verpachtung und
- Ihrer sonstigen Einkünfte
Vertretung im Besteuerungs- und Einspruchsverfahren und in Verfahren vor Finanzgerichten und vor dem Bundesfinanzhof bei der Durchsetzung von Steueroptimierung
Steu­er­op­ti­mie­rung ist die opti­ma­le Nut­zung von lega­len Mög­lich­kei­ten für Steu­er­re­du­zie­rung, die Steu­er­ge­set­ze gewäh­ren.
Steu­er­op­ti­mie­rung ist nicht Steu­er­um­ge­hung oder ille­ga­le Steu­er­prak­ti­ken, son­dern recht­mä­ßi­ge Aus­übung von gesetz­lich ein­ge­räum­ten Rech­ten!
Patent­re­zep­te für eine Steu­er­op­ti­mie­rung, die für alle pas­sen, exis­tie­ren nicht. Es ist stets auf die gesam­ten Umstän­de des kon­kre­ten Fal­len abzu­stel­len.
Las­sen Sie sich von mir – einem erfah­re­nen Fach­an­walt für Steu­er­recht sowie Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht und Dok­tor der Rechts­wis­sen­schaf­ten (Dr. jur.) – bera­ten!
Unter “Ebe­nen der Steu­er­op­ti­mie­rung” ver­ste­he ich ein­zel­ne Berei­che, die von Steu­er­ge­set­zen gere­gelt wer­den, eine gewis­se Geschlos­sen­heit auf­wei­sen und als sol­che opti­miert wer­den kön­nen.
In Bezug auf das Ein­kom­mens­steu­er­recht kom­men – unter ande­rem – fol­gen­de Berei­che in Betracht:
1. Rechts­form des Unter­neh­mens;
2. Metho­den der Gewinn­ermitt­lung;
3. Bilan­zie­rung von Wirt­schafts­gü­tern;
4. Gewinn­rea­li­sie­rung;
5. Gewinn­ver­wen­dung
Unternehmens optimieren
Die Rechts­form des Unter­neh­mens kann das steu­er­li­che (End)-Ergebnis erheb­lich beein­flus­sen.
Bei Kör­per­schaf­ten bestehen ertrag­steu­er­lich zwei Besteue­rungs­ebe­nen: die Ebe­ne der Kör­per­schaft und die Ebe­ne der Unter­neh­mens­in­ha­ber.
Bei Ein­zel­un­ter­neh­men und Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gibt es ertrag­steu­er­lich nur eine Besteue­rungs­ebe­ne: die Ebe­ne des Unter­neh­mers bzw. der Gesell­schaf­ter.
Sowohl Kör­per­schaf­ten als auch Ein­zel­un­ter­neh­men / Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten haben – steu­er­lich gese­hen – zahl­rei­che Vor­tei­le und Nach­tei­le. Was im kon­kre­ten Fall über­wiegt, kann nur anhand aller Umstän­de ermit­telt wer­den.
Gewinnermittlung optimieren
Die Metho­den der Gewinn­ermitt­lung haben einen bedeu­ten­den Ein­fluss auf den zu besteu­ern­den Gewinn eines Unter­neh­mens.
Fol­gen­de Metho­den der Gewinn­ermitt­lung kön­nen unter­schie­den wer­den:
1. Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach § 4 Abs. 1 EStG;
2. Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach §§ 4 Abs. 1, 5 Abs. 1 EStG;
3. Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung nach § 4 Abs. 3 EStG.
Auf wei­te­re eher “exo­ti­sche” Metho­den der Gewinn­ermitt­lung – wie z. B. die sog. Ton­nage­be­steue­rung nach § 5a EStG – gehe ich nicht ein.
1. Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach § 4 Abs. 1 EStG
Die Gewinn­ermitt­lung mit­tels Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach § 4 Abs. 1 EStG kann für Zwe­cke der Steu­er­op­ti­mie­rung für Selb­stän­di­ge / Unter­neh­men inter­es­sant sein, die nicht ver­pflich­tet sind, Bücher zu füh­ren oder Abschlüs­se zu machen, dies jedoch frei­wil­lig tun. Zu erwäh­nen sind hier vor allem Frei­be­ruf­ler, wie Ärz­te, Rechts­an­wäl­te, Inge­nieu­re, Archi­tek­ten etc.
Vor allem fol­gen­de Mög­lich­kei­ten, die sich steu­er­min­dernd aus­wir­ken, kön­nen für den Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach § 4 Abs. 1 EStG spre­chen:
- Bil­dung von Rück­stel­lun­gen;
- Bil­dung von Rück­la­gen;
- Bil­dung von Rech­nungs­ab­gren­zugs­pos­ten;
- Vor­na­me von Teil­wert­ab­schrei­bun­gen;
- Höhe­re Gren­zen für Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trä­ge nach § 7g EStG etc.
Bei dem Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach § 4 Abs. 1 EStG kann nach­tei­lig sein, dass For­de­run­gen bilan­ziert wer­den müs­sen und sich damit gewinn­er­hö­hend aus­wir­ken, wenn sie wirt­schaft­lich ent­stan­den sind – unab­hän­gig vom tat­säch­li­chen Zufluss der For­de­rung.
2. Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach §§ 4 Abs. 1, 5 Abs. 1 EStG
Der Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach §§ 4 Abs. 1, 5 Abs. 1 EStG ist von Steu­er­pflich­ti­gen zwin­gend anzu­wen­den, die nach Han­dels­recht ver­pflich­tet sind, Bücher zu füh­ren oder Abschlüs­se zu machen (§ 238 Abs. 1 HGB).
Neben den bereits auf­ge­zeig­ten Vor- und Nach­tei­len (Ziff. 1 oben) ist bei dem Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich nach §§ 4 Abs. 1, 5 Abs. 1 EStG das sog. Maß­geb­lich­keits­prin­zip nach § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG zu beach­ten: die han­dels­recht­li­chen Grund­sät­ze ord­nungs­ge­mä­ßer Buch­füh­rung (GoB) sind auch im Steu­er­recht zu beach­ten, sofern das Steu­er­recht kei­ne abwei­chen­den Rege­lun­gen trifft.
Eine kon­se­quen­te Umset­zung der GoB, ins­be­son­de­re das han­dels­recht­li­che Gebot vor­sich­ti­ger Bewer­tung (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB), kann sich gewinn- und steu­er­min­dernd aus­wir­ken.
3. Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung nach § 4 Abs. 3 EStG
Sofern Steu­er­pflich­ti­ge nicht ver­pflich­tet sind, Bücher zu füh­ren und Abschlüs­se zu machen und dies auch nicht frei­wil­lig tun, kön­nen sie den Gewinn mit­tels Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung nach § 4 Abs. 3 EStG ermit­teln.
Für Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung spre­chen ins­be­son­de­re fol­gen­de Vor­tei­le, die sich gewinn- und steu­er­min­dernd aus­wir­ken kön­nen:
- Zufluss­prin­zip (§ 11 EStG): Gewinn wir­ken sich erst aus, wenn sie zuge­flos­sen sind;
- Inven­tur, Bilanz­auf­stel­lung, Kas­sen­füh­rung etc. ist nicht not­wen­dig;
Den Vor­tei­len ste­hen unter ande­rem fol­gen­de Nach­tei­le gegen­über:
- Bil­dung von Rück­stel­lun­gen, Rück­la­gen, Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten ist nicht mög­lich;
- Vor­nah­me von Teil­wert­ab­schrei­bun­gen ist unzu­läs­sig;
- Gewinn­gren­zen für die Vor­nah­me des Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­tra­ges nach § 7g EStG sind nied­rig etc.
Sie wis­sen nicht, wel­che Metho­de der Gewinn­ermitt­lung in Ihrem Unter­neh­men steu­er­lich zuläs­sig ist und am meis­ten der Steu­er­op­ti­mie­rung dient? Kon­tak­tie­ren Sie mich, ich kann Sie bera­ten.
Steueroptimiert bilanzieren
Wirt­schafts­gü­ter kön­nen unter dem Gesichts­punkt der Steu­er­op­ti­mie­rung bilan­ziert wer­den.
Ins­be­son­de­re ist zu prü­fen, ob imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter wie
- Paten­te,
- Mar­ken,
- Gebrauchs­mus­ter,
- Fir­men­wert etc.
im kon­kre­ten Fall akti­viert und ggf. gewinn­min­dernd abge­schrie­ben wer­den kön­nen.
Beson­de­res Augen­merk soll­te auf die Pas­si­vie­rung von Ver­bind­lich­kei­ten und Rück­stel­lun­gen zu rich­ten.
Gewinnrealisierung vermeiden
Die Ver­äu­ße­rung / Über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern führt regel­mä­ßig dazu, dass stil­le Reser­ven in die­sen Wirt­schafts­gü­tern auf­ge­deckt wer­den und der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn ver­steu­ert wird.
In man­chen Fäl­len erlaubt das Gesetz eine steu­erneu­tra­le Über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern, z. B. bei
- unent­gelt­li­cher Über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern;
- Über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern zwi­schen Son­der­be­triebs­ver­mö­gen von Steu­er­pflich­ti­gen einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft;
- Umwand­lungs­vor­gän­gen nach UmwStG etc.
In ande­ren Fäl­len ist es unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen mög­lich,
- stil­le Reser­ven auf Wirt­schafts­gü­ter zu über­tra­gen, die im Wege sog. Ersatz­be­schaf­fung erwor­ben wur­den,
- eine steu­er­freie Rück­la­ge für Ersatz­be­schaf­fung, oder
- eine Reinves­ti­ti­ons­rück­la­ge zu bil­den.
Sie beab­sich­ti­gen,
- Wirt­schafts­gü­ter zu über­tra­gen,
- im Wege der sog. Ersatz­be­schaf­fung zu erwer­ben, oder
- eine Reinves­ti­ti­ons­rück­la­ge zu bil­den?
Las­sen Sie mich prü­fen, ob die Über­tra­gung / der Erwerb steu­erneu­tral erfol­gen, oder steu­er­freie Rück­la­gen gebil­det wer­den kön­nen.
Kapitaleinkünfte optimieren
Die (End)-Besteuerung von Kapi­tal­ein­künf­ten kann im kon­kre­ten Fall sehr unter­schied­lich aus­fal­len. Wie hoch die Besteue­rung der Kapi­tal­ein­künf­te letzt­lich sein wird, bestim­men zahl­rei­che Fak­to­ren, z. B.
- wo Kapi­tal­ein­künf­te erzielt wur­den (Inland / EU-Land / Dritt­land),
- ob es sich um Ein­künf­te im Pri­vat­ver­mö­gen oder im Betriebs­ver­mö­gen han­delt,
- ob im kon­kre­ten Fall Wahl­rech­te bestehen,
- ob Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men zur Anwen­dung kom­men,
- ob wei­te­re Abkom­men zur Anwen­dung gelan­gen,
- ob aus­län­di­sche Quel­len­steu­ern ange­rech­net wer­den kön­nen, etc., etc.
Sie sind unsi­cher, ob bei Ihren Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen Mög­lich­kei­ten der Steu­er­op­ti­mie­rung genutzt wer­den kön­nen? Nut­zen Sie mei­ne Exper­ti­se als erfah­re­ner Fach­an­walt für Steu­er­recht sowie Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht! Ich kann prü­fen, ob Ihre Kapi­tal­ein­künf­te steu­er­op­ti­miert wer­den kön­nen.
Gewinnverwendung optimieren
Je nach Ver­wen­dung von erziel­ten Ein­künf­ten kann die Steu­er­be­las­tung in bestimm­ten Fäl­len unter­schied­lich aus­fal­len.
Bei der The­sau­rie­rungs­be­güns­ti­gung von nicht ent­nom­me­nen Gewin­nen nach § 34a EStG wer­den nicht ent­nom­me­ne Gewin­ne von Per­so­nen­un­ter­neh­mern (Ein­zel- oder Mit­un­ter­neh­mer) aus Gewer­be­be­trieb, Land- und Forst­wirt­schaft oder aus selb­stän­di­ger Arbeit auf Antrag mit einem Steu­er­satz von 28,25% besteu­ert, soweit die Anwen­dung der The­sau­rie­rungs­be­güns­ti­gung nicht aus­ge­schlos­sen ist.
Bei einer Ent­nah­me müs­sen die so begüns­tig­ten Gewin­ne mit einem Steu­er­satz von 25% nach­ver­steu­ert wer­den.
The­sau­rie­rungs­be­güns­ti­gung kann zu erheb­li­chen Steu­er­ein­spa­run­gen füh­ren.
Sie beab­sich­ti­gen, die The­sau­rie­rungs­be­güns­ti­gung in Anspruch zu neh­men? Las­sen Sie mich prü­fen, ob die­se in Ihrem Fall sinn­voll ist.