Source: https://mein-bvvp.de/hamburg/satzung.php
Timestamp: 2020-08-05 19:41:16
Document Index: 270084031

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 26', '§ 10']

bvvp-Hamburg
Beitragsordnung bvvp-Hamburg
für Mitglieder, AO-Mitglieder und Mitglieder, die nur Infomaterial erhalten
gültig ab 01.01.2016, Beschluss der MV vom 08.04.2015
Die Beiträge werden jeweils zum 01.05. abgebucht.
Mitglieder: 450,- Euro
ab dem 03.11.2010 gilt für neuzugelassene Kollegen im 1. angebrochenen Jahr und im 1. vollen Mitgliedsjahr der halbe Beitragssatz:
AO-Mitglieder: haben keine Zulassung (entweder noch nicht oder nicht mehr), arbeiten aber im psychotherapeutischen Bereich.
Rentner: Mitglieder, die mittlerweile Renten beziehen, nicht mehr arbeiten und gerne weiter informiert werden möchten (reiner Unkostenbeitrag)
PiA: wir gehen davon aus, dass sie nichts verdienen. Wer mehr zahlen kann, wird um einen freiwilligen Beitrag gebeten.
ÄiW: voller Beitrag, da normalerweise Assistenzarztstelle. Ansonsten Antrag auf Ermäßigung.
Beitragsermäßigungen aus finanziellen Nöten:
Wendet sich ein Mitglied an den Vorstand des bvvp-Hamburg, so hält ein Vorstandsmitglied persönliche Rücksprache mit der Person.
Eine ausführliche Begründung ist notwendig. Der Vorstand kann einer einmaligen Reduzierung des Beitrages auf einmalig 30 Euro zustimmen. Andere Beträge sind auch möglich.
Jedes Mitglied, das ein neues Mitglied wirbt, ist im darauffolgenden Jahr beitragsfrei.
Die Kündigungsfrist der Mitgliedschaft beträgt 3 Monate zum Jahresende, muss also spätestens bis zum 30. September des Jahres erfolgen.
Beantragung Beitragsfreiheit wegen Werbung eines neuen Mitglieds
Vereinssatzung bvvp-Hamburg e.V.
Der Verein führt den Namen „Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten Hamburg e.V.“
– im Folgenden kurz „bvvp-Hamburg“ genannt – und hat seinen Sitz in Hamburg.
§ 2 Zweck des bvvp-Hamburg
Der bvvp-Hamburg hat den Zweck, die Bedeutung der Psychotherapie als einen Bereich der ambulanten Krankenversorgung in der Öffentlichkeit darzustellen und ihren Ausbau zu fördern. Hierzu sollen neben der Öffentlichkeitsarbeit insbesondere auch die überregionale Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Gruppierungen ähnlicher Zielsetzung sowie der Meinungsaustausch zwischen den Mitgliedern gepflegt werden.
Dazu gehört insbesondere auch, die berufsständischen Interessen der Vertragspsychotherapeutenzu vertreten. Der bvvp-Hamburg strebt dabei die Kooperation mit den bestehenden psychotherapeutischen Berufsverbänden an.
Der bvvp-Hamburg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und erstrebt keinerlei Gewinn. Die Mitglieder dürfen keinerlei Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des bvvp-Hamburg erhalten. Keine Person darf durchVerwaltungsaufgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen für Leistungen im Dienst des bvvp-Hamburg begünstigt werden.
Die ordentliche Mitgliedschaft kann von Personen erworben werden, die im Rahmen der Richtlinien- psychotherapie an der ambulanten vertragspsychotherapeutischen Versorgung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg teilnehmen. Dieses beinhaltet die Tätigkeit in einer Praxis, in Medizinischen Versorgungszentren oder Institutsambulanzen.
Die außerordentliche Mitgliedschaft kann von Personen erworben werden, die
a) die Qualifikation zur Richtlinien-Psychotherapie erworben haben, aber nicht an der ambulanten vertragspsychotherapeutischen Versorgung gemäß § 3 (2) teilnehmen.
b) sich in einer Psychotherapie-Ausbildung oder Weiterbildung befinden, welche zu einer Berechtigung
gemäß § 3 (2) führt.
Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen übertragen werden, die sich in besonderem Maße um den Verein
Die Zuerkennung der Mitgliedschaft geschieht durch den Vorstand.
Die ordentlichen Mitglieder sind stimmberechtigt und in den Vorstand wählbar.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Es ist eine dreimonatige Kündigungsfrist zum Schluss des Kalenderjahres einzuhalten. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes nach Anhören des Betroffenen erfolgen und ist diesem schriftlich mitzuteilen. Dem ausgeschlossenen Mitglied steht der Einspruch zu, der schriftlich innerhalb eines Monats nach Zugang des Ausschlussschreibens beim Vorstand erhoben werden muss. Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet über den Beschluss. Dem betroffenen Mitglied ist Gelegenheit zur Stellungnahme vor der Mitgliederversammlung zu geben.
Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe nach Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
Außerordentliche Mitglieder zahlen die Hälfte des Beitrages, Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag. Außerordentliche Mitglieder, die sich in einer Psychotherapie-Ausbildung oder Weiterbildung befinden,
zahlen einen Unkostenbeitrag, der vom Vorstand festgelegt wird. Über den Ausbildungsstatus ist Nachweis zu führen.
Auf Antrag kann in begründeten Fällen eine Ermäßigung gewährt werden.
§ 5 Organe des bvvp-Hamburg
Organe des bvvp-Hamburg sind: 1. die Mitgliederversammlung, 2. der Vorstand.
Die verschiedenen Berufsgruppen und Methoden sollen mit je einem Vertreter im Vorstand repräsentiert sein.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Mitglieder des Vorstands. Jedes Vorstandsmitglied ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt. Rechtsgeschäfte über 2.000 € hinaus können nur von zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam getätigt werden.
Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleibt im Amt bis zur Wahl des neuen Vorstandes. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des bvvp-Hamburg zuständig. Zu seinen Aufgaben zählen:
Der Vorstand führt in unregelmäßigen Abständen Vorstandssitzungen durch, zu denen Mitglieder des bvvp-Hamburg mit spezifischen Fachkenntnissen als Gäste eingeladen werden können. Der Vorstand kann Aufgaben an Mitglieder des bvvp-Hamburg delegieren.
Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern und entscheidet mit einfacher Mehrheit. Beschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt, der Termin wird in der Regel in der Mitgliederversammlung festgelegt.
Die Mitglieder werden mit einer Frist von 4 Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich eingeladen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens 1/10 der Mitglieder.Sind weniger als 1/10 der Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut ohne Einhaltung der 4 -Wochen-Frist erfolgen. Sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Die Wahl des Vorstandes erfolgt alle zwei Jahre, die Kassenprüfung jährlich durch zwei von der Mit- gliederversammlung zu bestimmende Mitglieder, die nicht dem Vorstand angehören.
Beschlüsse und Ergebnisse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und vom Protokollführer und einem Vorsitzenden zu unterschreiben. Die Mitglieder erhalten je ein Exemplar der Protokollniederschrift zugesandt.
Der Vorstand kann von sich aus jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen,
er ist dazu verpflichtet, wenn sie von mindestens 1/10 der Mitglieder schriftlich beantragt wird.
Die Mitgliederversammlung kann mit 2/3 Mehrheit einzelne Vorstandsmitglieder oder den gesamten Vorstand abwählen, wenn dieses in der Tagesordnung angekündigt ist.
Anträge auf Änderung der Satzung müssen spätestens acht Wochen vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand vorliegen.
Satzungsänderungen können von der Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden, wenn in der Einladung zur Mitgliederversammlung der Änderungsantrag in der Tagesordnung aufgeführt ist.
Der Vereinsvorstand ist ermächtigt, redaktionelle Änderungen am Text der Satzung vorzunehmen, wenn und soweit sie erforderlich sind, um etwaigen Bedenken des Registergerichts, die der Eintragung ins Vereinsregister hinderlich sind, Rechnung zu tragen.
§ 10 Auflösung des bvvp-Hamburg
Die Auflösung des bvvp-Hamburg erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit,
wenn dies in der Tagesordnung angekündigt ist.
Bei der Auflösung des bvvp-Hamburg wird das Vereinsvermögen zur Förderung psychotherapeutischer Forschung als gemeinnützig anerkannten Fachgesellschaften zur Verfügung gestellt. Das zu ständige
Finanzamt wird gegebenenfalls zuvor befragt.
Diese Satzung als PDF Datei downloaden
Hamburg, den 03.04.2008