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Timestamp: 2016-10-25 06:49:29
Document Index: 239046120

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 109', 'Art. 66']

8C_262/2007 (27.06.2007)
T.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Sch�tzengasse 7, 8001 Z�rich,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 30. M�rz 2007.
Der 1939 geborene T.________ wurde am 19. September 2002 auf dem Parkplatz vor seiner Wohnung als Fussg�nger von einem r�ckw�rts fahrenden Personenwagen angefahren und eingeklemmt. Dabei zog er sich unter anderem eine Beckenverletzung mit Acetabulumfissur rechts, eine untere Schambeinastfraktur rechts und eine nicht dislozierte untere und obere Schambeinastfraktur links zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) als obligatorischer Unfallversicherer richtete Taggelder aus und kam f�r die Heilbehandlung auf. Zudem holte sie regelm�ssig Berichte der behandelnden �rzte ein und traf erwerbliche Abkl�rungen. Schliesslich sprach die Anstalt dem Versicherten mit Verf�gung vom 13. Januar 2006 eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 10'680.-, entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 10%, zu und lehnte es ab, eine Invalidenrente auszurichten. Daran wurde mit Einspracheentscheid vom 2. August 2006 festgehalten.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde des Versicherten hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich den Einspracheentscheid hinsichtlich der Integrit�tsentsch�digung auf und wies die Sache insoweit zur Erg�nzung der Abkl�rungen an die SUVA zur�ck. Bez�glich der Invalidenrente wies es die Beschwerde ab (Entscheid vom 30. M�rz 2007).
T.________ l�sst Beschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es sei die SUVA zu verpflichten, "die abgestellten Versicherungsleistungen zu erbringen sowie die Rentenfrage und die Frage der Integrit�tsentsch�digung zu pr�fen."
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG), den Begriff der Invalidit�t (Art. 8 ATSG), die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136) sowie die Voraussetzungen und die H�he der Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 und 25 UVG, Art. 36 UVV) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Gem�ss den �berzeugenden und nachvollziehbaren vorinstanzlichen Erw�gungen ist davon auszugehen, die Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers in einer mittelschweren T�tigkeit sei durch die als Folge des Unfalls verbliebene urologische Problematik nicht eingeschr�nkt. Die in diesem Sinne lautenden, unmissverst�ndlichen Aussagen des Dr. med. M.________, Leitender Arzt der Urologischen Klinik des Spitals X.________, vom 7. Dezember 2005 und 13. Februar 2007 bilden eine hinreichende Basis, um diesen Aspekt zu beurteilen. Der Beschwerdef�hrer wendet sich denn auch nicht gegen die diesbez�gliche Feststellung des kantonalen Gerichts, sondern macht geltend, SUVA und Vorinstanz h�tten zu Unrecht von erg�nzenden orthop�dischen, neurochirurgischen und psychiatrischen Untersuchungen abgesehen. Seine verbliebene Leistungsf�higkeit lasse sich nur auf der Basis einer polydisziplin�ren Abkl�rung zuverl�ssig feststellen. Dieser Auffassung kann jedoch nicht gefolgt werden: Wie das kantonale Gericht mit Recht festgehalten hat, enthalten die Akten keine hinreichenden Anhaltspunkte f�r eine erhebliche krankheitswertige Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit aus Gr�nden, welche in den Zust�ndigkeitsbereich einer der erw�hnten Fachrichtungen fielen. Dr. med. L.________, Allgemeine Medizin FMH, hat ihre Aussage vom 9. Februar 2005, wonach der Patient neben der urologischen auch an einer orthop�dischen Krankheit leide und deshalb in seiner Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt sei, trotz R�ckfrage durch die SUVA nicht n�her konkretisiert. In der Stellungnahme vom 6. Februar 2006 und im letztinstanzlich aufgelegten Schreiben vom 5. M�rz 2007 erw�hnt die �rztin nur noch die urologischen Diagnosen. Bez�glich der in fr�heren Berichten angesprochenen Restfolgen der Verletzungen im Bereich des Beckens liegt eine schl�ssige, gest�tzt auf R�ntgenbilder vorgenommene Beurteilung durch den Kreisarzt Dr. med. J.________ vor. Auch Dr. med. S.________, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, erw�hnt in seinen Berichten vom 27. Mai und 24. August 2004 ausschliesslich eine urologische Behandlung wegen der Urethrastriktur und gibt als bleibenden Nachteil rezidivierende Urethraprobleme an. F�r das Vorliegen einer psychischen St�rung von Krankheitswert bestehen keine Anhaltspunkte, welche gewichtig genug w�ren, um entsprechende Abkl�rungen als erforderlich erscheinen zu lassen. Unter diesen Umst�nden konnten SUVA und Vorinstanz ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) von weiteren Abkl�rungen Abstand nehmen (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428, 124 V 90 E. 4b S. 94).
Was die Integrit�tsentsch�digung anbelangt, hat das kantonale Gericht die Bemessung des Integrit�tsschadens f�r die Harnwegbeschwerden (10%) best�tigt und die Sache an die SUVA zur�ckgewiesen, damit diese erg�nzend abkl�re, ob �berdies eine erektile Dysfunktion vorliegt, welche auf den Unfall vom 19. September 2002 zur�ckzuf�hren ist, sowie ob und gegebenenfalls in welchem Umfang diese Problematik einen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung begr�ndet. In der Beschwerde wird nicht dargelegt, inwiefern das kantonale Gericht damit Recht verletzt (Art. 95 BGG) oder den Sachverhalt unrichtig oder unvollst�ndig festgestellt (Art. 97 Abs. 2 BGG) haben sollte. Auch aus den Akten ergeben sich keine entsprechenden Anhaltspunkte.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet und wird im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt. Der Beschwerdef�hrer als unterliegende Partei hat die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).