Source: http://www.lasiportal.de/ladungssicherung/ratgeber-zur-gefaehrdungsbeurteilung/
Timestamp: 2017-06-28 03:37:30
Document Index: 259972750

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 11', '§ 30', '§ 56', '§ 36', '§ 32', '§ 54']

Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung - LasiPortal
Ratgeber zur GefährdungsbeurteilungHandbuch für Arbeitsschutzfachleute auch für den Bereich Ladungssicherung
Arbeitsschutz ist Chefsache, denn das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber, Sicherheit und Gesundheit im
Unternehmen zu beurteilen und erforderliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Bewährte Hilfestellung gibt der „Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung“, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) seit fast 20 Jahren herausgibt. Er stellt Fachleuten das nötige Rüstzeug zur Verfügung, um die Gefährdungsbeurteilung sicher durchzuführen.
Auch der Bereich Ladungssicherung wird in dem Ratgeber-Handbuch behandelt. Hier einige Auszüge:
Nach Beendigung des Ladevorgangs erforderlichenfalls die Ladung sichern (DGUV Information 214-003 (bisher BGI 649)), z. B. durch Festzurren (DIN 75410-1, [10]).
Ein Hinausragen der Ladung über die Fahrzeugaußenbegrenzung vermeiden. Nach hinten hinausragende Ladung kenntlich machen, z. B. mit Warnflagge bei 1,00 m Überstand (§ 37 DGUV Vorschrift 70 (bisher BGV D29), DIN 75410-1 bis -3).
Können Lasten auf den Fahrer von Flurförderzeugen herabfallen, ist in Abhängigkeit von deren Größe und Gewicht nach §§ 11, 13 DGUV Vorschrift 68 (bisher BGV D27) ein Lastschutzgitter bzw. Fahrerschutzdach erforderlich.
Personen dürfen sich unter angehobenen Lasten nicht unnötig aufhalten.
Ein unvermeidbares Hinwegführen von Lasten über Personen ist nur bei spezieller Sicherung zulässig
(§ 30 DGUV Vorschrift 52 (bisher BGV D6)).
Pendelnde Last sollte mit Halteseil oder Haltestange geführt werden.
Ebenso dürfen Instandhaltungsarbeiten unter angehobenen oder geöffneten Aufbauten nur bei sicherer Abstützung erfolgen(§ 56 DGUV Vorschrift 70 (bisher BGV D29)).
Nach dem Handbuch der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Der Personentransport mit Kran ist nur dann gestattet, wenn zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt wurden (Mitteilungspflicht an BG) (§ 36 DGUV Vorschrift 52 (bisher BGV D6), DGUV Information 209-012 (bisher BGI 555)).
Beim Bewegen und Absetzen von Lasten ist nach § 32 DGUV Vorschrift 52 (bisher BGV D6) ein Sicherheitsabstand von mindestens 0,50 m zwischen den kraftbewegten äußeren Teilen des Krans und den festen Teilen der Umgebung, des gelagerten Materials oder der abgesetzten Last einzuhalten.
Bestehen beim Be- und Entladen von Transportmitteln Gefährdungen durch herabfallende schwere Lasten, ist nach § 54 DGUV Vorschrift 70 (bisher BGV D29) das Führerhaus zu verlassen.
Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2016. Seiten 528, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:fachbuch20160901
Die Fassung 3. Auflage finden Sie als PDF-Download kostenlos und barrierefrei im Internetangebot der BAuA
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Quelle: © Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin; www.baua.de