Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/altersdiskriminierung/page/3
Timestamp: 2019-12-14 21:07:48
Document Index: 99228620

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 1', '§ 7', '§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 15', '§ 1', '§ 3', '§ 64', '§ 91', '§ 92', '§ 11', '§ 22', '§ 1', '§ 6', '§ 3', '§ 1', '§ 71', '§ 5', '§ 7', '§ 1', '§ 5']

Altersdiskriminierung 3 | Rechtslupe
Das Benach­tei­li­gungs­ver­bot in § 7 Abs. 1 AGG unter­sagt im Anwen­dungs­be­reich des AGG eine Benach­tei­li­gung wegen eines in § 1 AGG genann­ten Grun­des, ua. wegen des Alters. Dabei ver­bie­tet § 7 Abs. 1 AGG sowohl unmit­tel­ba­re als auch mit­tel­ba­re Benach­tei­li­gun­gen. Nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AGG liegt eine unmit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung vor, wenn eine Per­son wegen eines
Der Stel­len­be­wer­ber ist als Bewer­ber für ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis Beschäf­tig­ter iSd. AGG (§ 6 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 AGG). Dies folgt bereits aus dem Umstand, dass er eine Bewer­bung ein­ge­reicht hat. § 6 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 AGG ent­hält einen for­ma­len Bewer­ber­be­griff. Soweit teil­wei­se in der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts zusätz­lich die "sub­jek­ti­ve Ernst­haf­tig­keit der Bewer­bung"
Alters­dis­kri­mi­nie­ren­de Stel­len­aus­schrei­bun­gen – und die Höhe der Ent­schä­di­gung
Bei der Beur­tei­lung der ange­mes­se­nen Höhe der fest­zu­set­zen­den Ent­schä­di­gung nach § 15 Abs. 2 Satz 1 AGG sind alle Umstän­de des Ein­zel­falls, wie etwa die Art und Schwe­re der Benach­tei­li­gung, ihre Dau­er und Fol­gen, der Anlass und der Beweg­grund des Han­delns und der Sank­ti­ons­zweck der Ent­schä­di­gungs­norm zu berück­sich­ti­gen . Die Ent­schä­di­gung muss
Sofern bei einer alters­dis­kri­mi­nie­ren­den Stel­len­aus­schrei­bung nicht aus­schließ­lich ande­re Grün­de als das Alter zu einer ungüns­ti­ge­ren Behand­lung des Stel­len­be­wer­bers geführt haben, ist auf ein ent­spre­chen­des Vor­brin­gen der Arbeit­ge­be­rin, das im Bestrei­tens­fall zu bewei­sen wäre, auch der Fra­ge nach­zu­ge­hen, ob die unmit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung, die der Stel­len­be­wer­ber durch die Nicht­be­rück­sich­ti­gung im Aus­wahl­ver­fah­ren wegen
Alters­dis­kri­mi­nie­ren­de Stel­len­aus­schrei­bun­gen – für ein/​e Berufsanfänger/​in oder ein/​e Kollege/​in mit kür­ze­rer Berufs­er­fah­ren
Ein in einer Stel­len­aus­schrei­bung ent­hal­te­ne Anfor­de­rungs­kri­te­ri­um, mit dem ein/​e "Berufsanfänger/​in" oder "ein/​e Kollege/​in mit kür­ze­rer Berufs­er­fah­rung" gesucht wird, kann Per­so­nen wegen des in § 1 AGG genann­ten Grun­des "Alter" gegen­über ande­ren Per­so­nen in beson­de­rer Wei­se benach­tei­li­gen iSv. § 3 Abs. 2 AGG. Sowohl bei dem Begriff "Berufsanfänger/​in" als auch bei dem Begriff "kür­ze­re
Kla­gen wegen alters­dis­kri­mi­nie­ren­der Stel­len­aus­schrei­bun­gen – und die Kos­ten­ent­schei­dung
Im Hin­blick auf die bei einer Ent­schä­di­gungs­kla­ge nach dem AGG weist das Bun­des­ar­beits­ge­richt dar­auf hin, dass sich die­se nach § 64 Abs. 6 ArbGG iVm. §§ 91 ff. ZPO rich­tet, wobei bei einem nur teil­wei­sen Obsiegen/​Unterliegen des Stel­len­be­wer­bers Ver­an­las­sung bestehen kann, von der in § 92 Abs. 2 Nr. 2 ZPO vor­ge­se­he­nen Mög­lich­keit
Schreibt der Arbeit­ge­ber eine Stel­le unter Ver­stoß gegen § 11 AGG aus, begrün­det dies die Ver­mu­tung iSv. § 22 AGG, dass der/​die erfolg­lo­se Bewerber/​in im Aus­wahl­ver­fah­ren wegen eines Grun­des im Sin­ne von § 1 AGG benach­tei­ligt wur­de. § 6 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 AGG ent­hält einen for­ma­len Bewer­ber­be­griff. Auf die "sub­jek­ti­ve Ernst­haf­tig­keit" der
Die tarif­li­che Stich­tags­re­ge­lung in der Pro­to­koll­no­tiz II. 3. idF des Ände­­rungs- und Ergän­zungs­ta­rif­ver­trags Nr. 4 zum Tarif­ver­trag Über­gangs­ver­sor­gung für das Cock­pit­per­so­nal der Deut­schen Luft­han­sa AG vom 15./16.05.2000 in der Fas­sung des 3. Ergän­zungs­ta­rif­ver­tra­ges vom 20.12.2007 (ÄndErgTV Nr. 4) ent­hält eine sach­lich nicht gerecht­fer­tig­te mit­tel­bar alters­dis­kri­mi­nie­ren­de Rege­lung iSv. § 3 Abs. 2 AGG. Es fehlt
Staf­fe­lung des Urlaubs­an­spruchs nach dem Lebens­al­ter
Die Urlaubs­staf­fe­lung des Art. III § 1 TV zu § 71 BAT iVm. § 5 Abs. 1 Satz 2 HUr­l­VO aF, nach der jün­ge­re Arbeit­neh­mer einen um drei Tage kür­ze­ren Urlaub erhiel­ten als Beschäf­tig­te, die das 50. Lebens­jahr bereits voll­endet hat­ten, ver­stieß gegen das Benach­tei­li­gungs­ver­bot des § 7 Abs. 1 iVm. § 1 AGG und war
Tarif­li­che Arbeits­zeit­ver­kür­zung im Alter – als Ungleich­be­hand­lung wegen des Alters
Das tarif­li­che Modell einer Arbeits­zeit­ver­kür­zung im Alter gemäß § 5.1 des Ergän­zungs­ta­rif­ver­tra­ges für Beschäf­tig­te von debis-Unter­­neh­­men 1999/​2003 Fas­sung: Nordwürttemberg/​Nordbaden vom 09.09.1999 ("ETV"), das für Voll­zeit­be­schäf­tig­te mit einer Wochen­ar­beits­zeit von 40 Stun­den eine gestaf­fel­te Ver­kür­zung der Arbeits­zeit ab dem 50. Lebens­jahr – in Form von Zeit­gut­schrif­ten auf das tarif­li­che Lang­zeit­kon­to bei
Eine alters­ab­hän­gi­ge Her­ab­set­zung der regel­mä­ßi­gen wöchent­li­chen Arbeits­zeit ohne Her­ab­set­zung des Arbeits­ent­gelts stellt eine unmit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung der jün­ge­ren Mit­ar­bei­ter wegen des Alters dar. Eine in einer Betriebs­ver­ein­ba­rung vor­ge­se­he­ne Her­ab­set­zung der regel­mä­ßi­gen wöchent­li­chen Arbeits­zeit nach dem Lebens­al­ter benach­tei­ligt die jeweils jün­ge­ren Beschäf­tig­ten gegen­über den jeweils älte­ren Beschäf­tig­ten unmit­tel­bar wegen des Alters. Für
Liegt in einem von einer Arbeit­ge­be­rin für Füh­rungs­kräf­te auf­ge­leg­ten Kon­zept „60+“ eine unzu­läs­si­ge Alters­dis­kri­mi­nie­rung? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell das Bun­des­ar­beits­ge­richt zu befas­sen: In dem hier ent­schie­de­nen Fall war der im Okto­ber 1952 gebo­re­ne Ver­kaufs­lei­ter in der Zeit von August 1985 bis Okto­ber 2012 bei dem beklag­ten Unter­neh­men der