Source: http://pflegeeltern.de/thread.php?threadid=65832&page=4
Timestamp: 2019-06-17 04:58:59
Document Index: 205192330

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 23', '§ 1688', '§ 35', '§ 44', '§ 23', '§ 32', '§ 36', '§ 37', '§ 36', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 36', '§ 36', '§ 5', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 33', '§ 37', '§ 32', '§ 37', '§ 32', '§ 35', '§ 37']

Beratung und Unterstützung der Pflegeperson, örtliche Prüfung
(1) Die Pflegeperson hat vor der Aufnahme des Kindes oder Jugendlichen und während der Dauer des Pflegeverhältnisses Anspruch auf Beratung und Unterstützung; dies gilt auch in den Fällen, in denen für das Kind oder den Jugendlichen weder Hilfe zur Erziehung noch Eingliederungshilfe gewährt wird oder die Pflegeperson nicht der Erlaubnis zur Vollzeitpflege nach § 44 bedarf. Lebt das Kind oder der Jugendliche bei einer Pflegeperson außerhalb des Bereichs des zuständigen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe, so sind ortsnahe Beratung und Unterstützung sicherzustellen. Der zuständige Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat die aufgewendeten Kosten einschließlich der Verwaltungskosten auch in den Fällen zu erstatten, in denen die Beratung und Unterstützung im Wege der Amtshilfe geleistet wird. § 23 Absatz 4 Satz 3 gilt entsprechend."
Das hier ist was für Hamburger: da leben viele PK in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein, und werden von Hamburg aus betreut, so dass sie nicht im örtlichen JA betreut werden. Das ist dann anders.
Wäre nett, weil bei uns ist es z. B. so, dass wir in einem Bereich mit vielen PK leben, aber niemals vom örtlichen JA zu Festen eingeladen werden oder Beratung bekommen können, da die LE in HH, aber 35 km weg von uns leben. Deren JA hat aber keine Ahnung von unserem Sozialraum, gibt immer wieder Probleme, wenn wir z. B. über die Schule usw. reden.
(2) Sofern der Inhaber der Personensorge durch eine Erklärung nach § 1688 Absatz 3 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Vertretungsmacht der Pflegeperson soweit einschränkt, dass dies eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche Entwicklung nicht mehr ermöglicht, sowie bei sonstigen Meinungsverschiedenheiten sollen die Beteiligten das Jugendamt einschalten.
Verstehe ich nicht ganz: soll das heißen, dass das JA das klärt und man sich nicht an das Gericht wenden kann???
(3) Das Jugendamt soll den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend an Ort und Stelle überprüfen, ob eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche Entwicklung bei der Pflegeperson gewährleistet ist. Die Pflegeperson hat das Jugendamt über wichtige Ereignisse zu unterrichten, die das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen betreffen.“
Das bedeutet, dass das JA selbst, und nicht mehr der oft ausgelagerte PKD beim Hb schauen muss, ob es dem Kind gut geht. Wir PE berichten dann gegenüber dem JA, und nicht dem outgesourcten PKD. Wäre für uns sehr gut, weil bei uns in 6 Jahren Pflege nur 1 x das JA selbst hier war, ansonsten der PKD (Freier Träger), der könnte dem JA sonstwas erzählen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bibichanoum: 21.07.2016 16:26.
Dieser am 21.07.2016 um 16:22 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
SGB VIII § 35 sieht so dann aus:
(1) Die Pflegeperson hat vor der Aufnahme des Kindes oder Jugendlichen und während der Dauer des Pflegeverhältnisses Anspruch auf Beratung und Unterstützung; dies gilt auch in den Fällen, in denen für das Kind oder den Jugendlichen weder Hilfe zur Erziehung noch Eingliederungshilfe gewährt wird oder die Pflegeperson nicht der Erlaubnis zur Vollzeitpflege nach § 44 bedarf. Lebt das Kind oder der Jugendliche bei einer Pflegeperson außerhalb des Bereichs des zuständigen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe, so sind ortsnahe Beratung und Unterstützung sicherzustellen. Der zuständige Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat die aufgewendeten Kosten einschließlich der Verwaltungskosten auch in den Fällen zu erstatten, in denen die Beratung und Unterstützung im Wege der Amtshilfe geleistet wird. § 23 Absatz 4 Satz 3 gilt entsprechend.
(3) Das Jugendamt soll den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend an Ort und Stelle überprüfen, ob eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche Entwicklung bei der Pflegeperson gewährleistet ist. Die Pflegeperson hat das Jugendamt über wichtige Vorkommnisse zu informieren"
Dieser am 21.07.2016 um 16:24 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Leistungen zur Entwicklung und Teilhabe für Kinder und Jugendliche, Leistungen zur Verselbständigung für junge Volljährige, Leistungen zur Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
§ 32 Vollzeitpflege
Vollzeitpflege soll entsprechend dem Alter und Entwicklungsstand des Kindes oder des Jugendlichen und seinen persönlichen Bindungen sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Entwicklungs-, Erziehungs- oder Teilhabebedingungen in der Herkunftsfamilie dem Kind oder Jugendlichen in einer anderen Familie eine zeitlich befristete Betreuung und Förderung oder eine auf Dauer angelegte Lebensform bieten. Für besonders entwicklungs- oder teilhabebeeinträchtigte Kinder und Jugendliche sind geeignete Formen der Familienpflege zu schaffen und auszubauen. Dabei soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegeperson und die Eltern zum Wohl des Kindes oder Jugendlichen zusammenwirken."
Dieser am 21.07.2016 um 16:28 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Dann gibt es noch ganze Abschnitte über Careleaver, aber die verstehe ich nicht, da ich mich damit nicht genug auskenne.
http://soziale-berufe-essen.de/tagung-ve...-vernetzt-euch/
Da steht eine Stellungnahme von Prof Hinrichs und Prof. Gerlach, und da ab Seite 4 geht es um Hilfen für Junge Volljährige.
Dieser am 21.07.2016 um 16:31 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Was ich mich gerade frage: ist eine Petition sinnvoll?
Die werden das Gesetz, so wie es im Entwurf steht, nach der Sommerpause durchdrücken, da ja der eine Teil schon am 01.01.17 in Kraft treten soll.
Dieser am 21.07.2016 um 16:33 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Was ich an sich schwierig finde:
Es geht von Hilfen zur Erziehung auf Leistungen, die das JA bestimmt, über. Damit ist der Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung ausgehebelt, da das JA ja "nur" Leistungen, aber keine Hilfen mehr gewährt. Man hat dann einen Rechtsanspruch auf etwas, was gar nicht mehr gewährt wird.
Dann die Sache mit der Zusammenarbeit der Eltern mit den LE: wie sollen Laien mit hochbelasteten LE zusammenarbeiten und dann noch auf Seiten der PK sein? Kann doch nicht jeder erst SozPäd. studieren, um das fachlich gut hinzubekommen, oder?
Ist nicht unsere Aufgabe, sondern die des Amtes.
Das mit dem "kindlichen Zeitempfinden" in Bezug auf die Perspektivklärung ist auch ziemlich schwammig, weil nur in der Fachliteratur finden sich manchmal Zahlen (z. B. 6 Monate bei einem Kleinkind und so), die aber auch nicht fest zementiert sind.
In den Niederlanden z. B. hat man nur wenige Monate Zeit, um seine Sachen auf die Reihe zu bekommen, oder man ist als LE draußen.
Auch wird im Gesetzesentwurf nirgendswo "Konkurrierende Planung" erwähnt = man nimmt die Kinder ION , arbeitet gleichzeitig mit den LE, um eine Rf zu ermöglichen und hat das Kind aber schon bei Leuten, die das Kind als Dp nehmen würden.
Dieser am 21.07.2016 um 16:43 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Ich würde die Petition ganz kurz und knapp schreiben:
"Wir fordern in Bezug auf die geplanten Änderungen des SGB VIII:
Die Änderung des SGB VIII darf nicht bedeuten, dass PE die Elternarbeit mit den LE machen. Sie sind für die Pflege und Erziehung der PK zuständig und können als Laien nicht auch noch die Elternarbeit leisten.
Das "Kindliche Zeitempfinden" in Bezug auf die Perspektivklärung des Kindes (DP, Heim oder RF) soll im Gesetz genau mit Altersangaben und Zeitfenstern definiert werden.
Eine Anrufung des Gerichts zur Klärung des Verbleib des Kindes soll regelhaft erfolgen, um eine rechtlich sichere Perspektive für das PK zu schaffen.
(bei den Careleavern und für die 35er-Hilfen muss jemand anderes einen Formulierungsvorschlag ergänzen, damit kenne ich mich nicht aus)
Dieser am 21.07.2016 um 17:18 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Hier der Kommentar zu SGB VIII 36 e:
Zur Verbesserung der Perspektivklärung und einer Kontinuität sichernden Hilfeplanung unter der Beachtung des kindlichen Zeitempfindens werden die hierauf gerichteten Planungsanforderungen, die bislang in § 36 Absatz 1 und § 37 a.F. geregelt waren, in einer Vorschrift zusammengeführt und konkretisiert. Die Regelungen zur Hilfeplanung sollen damit stärker der Bedeutung der kontinuitätssichernden Perspektivklärung für das Kindeswohl Rechnung tragen und Transparenz für alle Beteiligten durch entsprechende verbindliche Dokumentationen im Hilfeplan herstellen.
Absatz 1 stellt klar, dass bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie neben den für alle Hilfearten relevanten Gegenständen nach § 36 Absatz 1 n.F. die Perspektivklärung zentraler Gegenstand der Hilfeplanung ist. Bereits zu Beginn des Leistungsprozesses, also im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung des ersten Hilfeplans muss prognostiziert und auch im Hilfeplan festgehalten (vgl. auch Absatz 4 Nummer 1) werden, ob die Leistung zeitlich befristet sein oder eine auf Dauer angelegte Lebensform bieten soll.
Wie in § 37 Absatz 1 Satz 2 a.F. bereits vorgesehen, ist bei der Perspektivklärung nach Satz 1 entscheidend, ob durch die im Rahmen der erzieherischen Hilfe gewährten Leistungen die Entwicklungs-, Teilhabe-oder Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbaren Zeitraums so weit verbessert werden kann, dass sie das Kind oder den Jugendlichen wieder selbst erziehen kann. Von zentraler Bedeutung ist hier auch die Beratung und Unterstützung der Eltern und die Förderung ihrer Zusammenarbeit mit der Pflegeperson (vgl. § 37a). Damit wird entwicklungspsychologische Erkenntnisse Rechnung getragen, die bereits 1968 vom Bundesverfassungsgericht aufgegriffenen worden waren und inzwischen weltweit vielfache Bestätigungen erfahren haben: „Da das Kleinkind seine Bedürfnisse nach Zuwendung, Bindung und Versorgung nicht aufschieben kann, müssen nach einer unvermeidbaren Herausnahme die Veränderungen bei den Herkunftseltern in dem ‚für die Entwicklung des Kindes entscheidenden Zeitraum‘“ (BVerfGE 24, 119 (146) stattfinden.
Von Goldstein/Freud/Solnit (1974, S. 33 ff.) sind dazu Maximalzeiten vorgeschlagen worden, nach deren Ablauf die Annahme unvernünftig wäre, dass die verbliebenen Bindungen eines Kindes an seine abwesenden Eltern wichtiger wären als jene Bindungen, die sich zwischen ihm und seinen langzeitigen Betreuungspersonen entwickelt haben (a.a.O. S. 47): - 12 Monate bei einem Kind, das zum Zeitpunkt der Unterbringung bis zu 3 Jahre alt war - 24 Monate bei einem Kind, das zum Zeitpunkt der Unterbringung über 3 Jahre alt war. Diese Zeitspannen seien in Verbindung mit dem Wunsch langzeitiger Betreuungspersonen, die Pflege und Sorge weiterzuführen, jedenfalls bei der jüngeren Altersgruppe verlässliche Indikatoren für die rechtliche Anerkennung der neuen Beziehungen und für die Beendigung der rechtlichen Beziehung zwischen Kindern, abwesenden Eltern und staatlichen Stellen (a.a.O. S. 4 . Mit der Wahl des unbestimmten Rechtsbegriffs „im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbarer Zeiträume“ zieht das Gesetz am Einzelfall orientierte Lösungen vor und folgt damit der Linie des BVerfG, das individuellen Lösungen den Vorzug vor einer generellen Regelung gibt. Mit diesem individuellen Ansatz soll die Bedeutung der kindlichen Zeitperspektive nicht gemindert werden, andererseits jedoch auch der mit allgemein gültigen Fristen verbundenen Gefahr einer Entscheidungsautomatik begegnet werden. Die im anglo-amerikanischen Rechtsbereich entwickelten Vorstellungen über kindgerechte Zeiträume können jedoch durchaus eine erste allgemeine Orientierungshilfe für die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe bieten. Satz 2 greift das bislang in § 37 Absatz 1 Satz 4 geregelte Erfordernis der Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensperspektive auf, wenn eine Rückkehr des Kindes oder Jugendlichen in die Herkunftsfamilie nicht innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbaren Zeitraums möglich ist. Satz 3 enthält die bislang in § 36 Absatz 1 Satz 2 verortete Verpflichtung der Trägers der öffentlichen Jugendhilfe, bei längerfristig zu leistender Hilfe zu prüfen, ob die Annahme als Kind in Betracht kommt.
Absatz 3 entspricht der bislang in § 36 Absatz 1 Satz 3 und 4 geregelten Konkretisierung des Wunsch- und Wahlrechts nach § 5.
Die Vorschrift regelt die Beteiligung der Pflegeperson oder der in der Einrichtung für die Förderung des Kindes oder Jugendlichen verantwortlichen Person an der Hilfeplankonferenz nach § 36c Absatz 2 Satz 2.
Vor dem Hintergrund der großen Bedeutung der Hilfeplanung für die Kontinuitätssicherung werden in Satz 1 die Regelungen zur regelmäßigen Überprüfung des Hilfeplans in Bezug auf stationäre Leistungen spezifiziert. Bei der Bestimmung der Überprüfungsintervalle, die nach § 36d Absatz 3 ein Jahr nicht überschreiten dürfen, ist vor allem das kindliche Zeitempfinden von Relevanz; maßgeblich bei der Festlegung der Überprüfungsfirst im Einzelfall ist also der im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbare Zeitraum. Satz 2 entspricht § 37 Absatz 2a Satz 3
Dieser am 21.07.2016 um 18:08 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Die Beschreibung der Leistungsart „Vollzeitpflege“ entspricht ganz weitgehend der Regelung des § 33 a.F. Um der Gestaltung einer inklusiven, kindzentrierten Kinder- und Jugendhilfe und der Zusammenführung erzieherischer und behinderungsbedingter Bedarfe Rechnung zu tragen, wird im Hinblick auf die Ausgestaltung der Leistungsart als zeitlich befristet oder auf Dauer angelegt neben den Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie auch auf die dortigen Entwicklungs- und Teilhabebedingungen für das Kind oder den Jugendlichen abgestellt. Wie bei der Förderung in Tagesgruppe und der stationären Forderung in Einrichtungen oder in sonstigen betreuten Wohngruppen wird die Beförderung des Zusammenwirkens von Pflegeperson und Eltern (§ 37 Absatz 1 Satz 1 a.F.) als integraler Bestandteil der Leistungsart geregelt
Dieser am 21.07.2016 um 18:10 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Als jemand, der die PE ja immer schön "mitbetüddelt": ich will keine Elternarbeit machen, da kann ich meinen Job und mein restliches Leben an den Nagel hängen. Die brauchen so viele Ressourcen, die ich gar nicht habe.
Zum Thema "Zusammenwirken" .... mich ruft die LM jetzt immer 1 Tag vor dem BK an, um "Neuigkeiten" über das Kind zu erfahren. Diese Telefonate knacksen mich jedes Mal massiv seelisch an. Gar nicht gut, und das soll zur Regel werden??????
Dieser am 21.07.2016 um 18:22 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Wird für unsere Pflegekinder nun wirklich etwas besser? Und wie soll noch mehr Elternarbeit aussehen ..... ??? Welche Aufgaben haben Pflegefamiliencentren dann noch? Und was kann man konkret tun?
Dieser am 21.07.2016 um 18:38 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Ellea wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Ich finde das, was Du in die Petition reinpacke möchtest - kurz und knapp - gut so. Ich hätte aber auf jeden Fall gerne noch ein Bekräftigung dabei, wie wichtig wir die Klärung der Perspektive finden. Darum geht es mir vor allem.
Dieser am 21.07.2016 um 19:10 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Catalie wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Es wird ein Hearing geben, und sie werden ExpertInnen befragt.
Keine Ahnung, wer von den PE-Verbänden auf der Liste der Hearingberechtigten ist, da muss man sich nämlich drum bemühen.
Ich bin in einem überregionalen Zusammenschluss zu einem anderen Thema, und wir sind auf die Hearing-Liste im Bundestag gekommen, weiß aber nicht mehr, wie wir da drauf gekommen sind.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hearing
Die Expertinnen werden, wenn es gut läuft, auch für die Belange der PE sprechen, aber da das Gesetz die gesamte Kinder- und Jugendhilfe betrifft, werden da sehr viele Leute, und zu wichtigeren Themen als dem unseren gehört werden.
PF sind eine Minderheit in Deutschland, und so viel ich weiß, sind mehr Kinder in Heimen etc. als in PF untergebracht.
Dieser am 21.07.2016 um 19:16 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Doch, etwas wird besser.
Mein Prof. schreibt dazu in der genannten Stellungnahme:
"Kindern soll nun Vollzeitpflege (§ 32) .... gewährt werden."
Er findet die Aufteilung LE (die bekommen z. B. bestimmte Betreuungsleistungen) und Kinder nicht gut, weil er die Elternrechte in Gefahr sieht, aber wir argumentieren ja von einem anderen Blickwinkel aus.
Soll heißen, dass das Kind in Pflege und nicht mehr die LE nun Empfänger der HzE (heißt jetzt halt Leistung zur Erziehung) ist. Wenn man das gut angeht, müsste es eigentlich bedeuten, dass man dem PK dann einen Anwalt oder Verfahrenspfleger an die Seite stellen kann, damit es seine Rechte angemessen durchsetzen kann, alles im Sinne der Partizipation.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bibichanoum: 21.07.2016 19:23.
Dieser am 21.07.2016 um 19:23 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Also ich finde dass was du in die Petition packen möchtest super und wie andere schon geschrieben haben ist mir die Perspektive auch am wichtigsten . Wenn ich mir vorstellen soll mit den LE zusammen zu arbeiten bzw die in Arbeit mit denen ein Stück weit zu übernehmen wird mir ganz komisch . Eltern beide Borderliner und ich nur eine ausgebildete Bürokauffrau wie soll das funktionieren ??
Dieser am 21.07.2016 um 23:04 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User majagem wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
erst einmal herzlichen Dank für Deine tolle Arbeit und die große Mühe,
die Du Dir machst, um uns auf dem Laufenden zu halten.
egal wie unsere pedition nachher aussehen wird, ich werde diese auf
jeden fall unterstützen.
Dieser am 22.07.2016 um 07:45 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User herzkind wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Ich hänge immer noch an der Zusammenarbeit PE - HF und habe dazu das hier gefunden:
"Es gibt viele weitere Möglichkeiten, Eltern willkommen zu heißen, sie zur Partizipation aufzufordern: Gruppenarbeit mit einem festen Curriculum, Elterncafés, gemeinsame Freizeitaktivitäten von Pflegeeltern und leiblichen Eltern, spezielle Beratungsangebote, nutzerfreundliche Aufklärung u.a.m.
Selbst wenn Eltern nur wenig Verantwortung übernehmen können, muss der Fachdienst dafür Sorge tragen, dass Entscheidungen nicht über ihre Köpfe hinweg gefällt werden und sie weitestgehend an den Entwicklungsfortschritten ihrer Kinder beteiligt werden, z. B. über telefonische Kontakte, Fotos, Internet etc."
http://www.pflegekinder-berlin.de/index.php?article_id=43
Pflegekinder 2/2015
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Bibichanoum: 22.07.2016 22:06.
Dieser am 22.07.2016 um 22:03 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Das ist ja das,was im Moment von vielen SA gefordert wird bei neuen Pflegeverhältnissen und von vielen Pflegeeltern als sehr belastend erlebt wird.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von putzig55: 22.07.2016 22:41.
Dieser am 22.07.2016 um 22:40 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User putzig55 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
bin ich froh, dass wir schon so lange PE sind und bei uns die dinge
in einiger maßen ruhigem fahrwasser fahren, alles im laufe der
jahre GsD ruhige strukturen angenommen hat.
wenn ich das so lese, möchte ich heute nicht mehr PM werden.
PE werden immer mehr als dienstleister ausgenutzt und sollen
zu allem schweigen und alles hinnehmen, selbst den größten
wahnsinn und am schlimmsten finde ich, dass wir dann noch die
LE betüddeln sollen. das gehört in fachhände.
Dieser am 25.07.2016 um 09:26 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User herzkind wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Was nützen alle Vorhaben, gemeinsame Aktivitäten mit den LE, wenn diese bewußt gegen diese arbeiten und PK nicht nur immer wieder in Konflikte stürzen, sondern diese in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigen!
Hier trägt das JA die Verantwortung für die Elternarbeit. Eine kontinuierliche Entwicklung unseres PK war erst möglich, als die angstbesetzten, erzwungenen BK eingestelltwurden.
Dieser am 25.07.2016 um 22:17 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User martin 27 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
katinka2802
Vielleicht verstehe ich da ja etwas falsch, aber mir kommt gerade die Frage: Was ist mit den traumatisierten Kindern? Die werden bei der vielen Elternarbeit auf der Strecke bleiben. Zur Retraumatisierung reicht oft schon eine Stunde BK. Wo ist also die Besserung für PF?
Dieser am 15.08.2016 um 15:13 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User katinka2802 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Woraus schließt Ihr, dass die Elternarbeit den PE zugewiesen werden könnte?
Energische und sofortige Elternarbeit durchs JA ist dringend erforderlich. Sonst fühlen sich LE nach der Herausnahme entlastet und trauen sich wieder selber alles zu, verkommen Besuchskontakte zur Nervensäge und werden Kinder retraumatisiert.
Dieser am 30.08.2016 um 10:16 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User moosi wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Aus dem Entwurf zu 37 a:
"„§ 37a
Beratung und Unterstützung der Eltern, Zusammenarbeit bei stationären Leistungen
(1) Bei Hilfen nach §§ 32 bis 34 und § 35a Absatz 2 Nummer 3 und 4 werden die
Eltern des Kindes oder Jugendlichen beraten und unterstützt. Dadurch sollen die
Entwicklungs-, Teilhabe- oder Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie
innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen
vertretbaren Zeitraums so weit verbessert werden, dass sie das Kind oder den
Jugendlichen wieder selbst erziehen kann. Während dieser Zeit soll darauf hingewirkt
werden, dass die Beziehung des Kindes oder Jugendlichen zur Herkunftsfamilie
gefördert wird. Ist eine nachhaltige Verbesserung der Entwicklungs-, Teilhabe- oder
Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb dieses Zeitraums nicht
erreichbar, dient die Beratung und Unterstützung der Eltern der Erarbeitung und
Sicherung einer anderen, dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen förderlichen und
auf Dauer angelegten Lebensperspektive.
(2) Bei den in Absatz 1 Satz 1 genannten Hilfen soll darauf hingewirkt werden, dass
die Pflegeperson oder die in der Einrichtung für die Förderung des Kindes oder
Jugendlichen verantwortliche Person und die Eltern zum Wohl des Kindes oder
Jugendlichen zusammenarbeiten. Der Träger der öffentlichen Jugendhilfe stellt dies
durch eine abgestimmte Wahrnehmung der Aufgaben nach Absatz 1 und § 37 sicher“
Das würde mein JA so lesen, dass die PE und die LE ja zusammenarbeiten müssen, und sie sich beim "darauf hinwirken" einfach auf ein Blablabla zurückziehen können und die Organisation der Zusammenarbeit etc. an den PE hängen bleibt.
37 a, Absatz 2, von wegen abgestimmte Wahrnehmung der Aufgaben durch das JA, fällt bei uns auf jeden Fall wieder runter, weil das das JA aufgrund der Fallzahlen nicht schafft (80 Fälle und mehr, und das sind nur noch die schweren, weil die leichten Fälle im Eingangsmanagement des JA schon abgearbeitet wurden und die SA vom JA nur noch die harten Dinger als "richtige" Fälle auf Dauer bekommen).
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Bibichanoum: 30.08.2016 14:36.
Dieser am 30.08.2016 um 14:35 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Kann mir jemand von euch erklären, was genau ab 01.01.17 umgesetz werden soll? Gehört dazu auch die Regelung für Dauerpflege?
Ich weiß nicht ob der Link hier schonmal gepostet wurde, ich mache es einfach trotzdem nochmal, hier kann man sich in einen Newsletter eintragen und man bekommt eine Benachrichtigung mit dem neuesten Stand der Reform.
http://www.ijosblog.de/gesetzesentwurf-z...vom-23-08-2016/
Dieser am 01.09.2016 um 23:18 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Mariposa wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
Die DP-Regelung gehört dazu, die Regelungen für Kinder mit Behinderung etc. haben eine Übergangszeit von mehren Jahren.
Bei der Veränderung für Dp in Bezug auf die Anforderungen wurde einfach ausgeblendet, dass eine PF eine private Familie ist, und keine Profieinrichtung, die ständig mit den LE arbeiten soll und muss.
Dieser am 02.09.2016 um 05:00 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung