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Timestamp: 2020-04-02 10:47:00
Document Index: 253920355

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 11', '§ 5', '§ 11', '§ 38', '§ 2', '§ 2', '§ 15', '§ 52', '§ 54', '§ 15', '§ 33', '§ 23']

BGBl. I 1986 S. 1421 - Neufassung des Schwerbehindertengesetzes - dejure.org
BGBl. I 1986 S. 1421
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BGBl. I 1986 S. 1421 (https://dejure.org/1986,28206)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1986 Teil I Nr. 45, ausgegeben am 02.09.1986, Seite 1421
Der Anspruch des Klägers auf Feststellung eines GdB von mindestens 50 ab Mai 2000 und damit für Zeiten vor dem vom Beklagten angenommenen Zeitpunkt (1.4.2002) richtet sich nach dem Gesetz zur Sicherung der Eingliederung Schwerbehinderter in Arbeit, Beruf und Gesellschaft (Schwerbehindertengesetz -SchwbG-) idF der Neubekanntmachung vom 26.8.1986 (BGBl I 1421, ber 1550) sowie nach den am 1.7.2001 in Kraft getretenen Vorschriften des SGB IX vom 19.6.2001 (BGBl I 1046) , geändert durch das Gesetz vom 23.4.2004 (BGBl I 606) .
§ 5 Abs. 1 und § 11 Abs. 1 und 2 des Gesetzes zur Sicherung der Eingliederung Schwerbehinderter in Arbeit, Beruf und Gesellschaft (Schwerbehindertengesetz - SchwbG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. August 1986 (BGBl I S. 1421).
In dem für die vorliegenden Verfassungsbeschwerden maßgeblichen Zeitraum ergaben sich diese Pflichten aus § 5 Abs. 1 und § 11 Abs. 1 und 2 des Gesetzes zur Sicherung der Eingliederung Schwerbehinderter in Arbeit, Beruf und Gesellschaft (Schwerbehindertengesetz - SchwbG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. August 1986 (BGBl I S. 1421).
Denn nach § 38 Abs. 1 Halbs 2 Schwerbehindertengesetz (SchwbG 1986) idF vom 26.8.1986 (BGBl I 1421) , der damals gegolten habe, ende der gesetzliche Schutz Schwerbehinderter, wenn sich der Grad der Behinderung - wie hier - auf weniger als 50 verringere, erst am Ende des dritten Kalendermonats nach Eintritt der Unanfechtbarkeit des die Verringerung feststellenden Bescheides, hier also Ende November 2000.
Denn der den Kläger begünstigende Bescheid, der die Gleichstellung gemäß § 2 SchwbG in der hier anwendbaren Fassung der Bekanntmachung vom 26. August 1986 (BGBl I, 1421, 1550) konstitutiv begründet (…vgl Neumann/Pahlen, SchwbG, 9. Aufl 1999, § 2 Rz 38), bewirkt, dass der Kläger nunmehr verschiedenen Bestimmungen des SchwbG unterfällt, was mittelbar auch für die Beziehungen zu Arbeitgebern von Bedeutung ist.
Gemäß § 15 des Gesetzes zur Sicherung der Eingliederung Schwerbehinderter in Arbeit, Beruf und Gesellschaft (Schwerbehindertengesetz - SchwbG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. August 1986 (BGBl I S. 1421, ber. S. 1550) bedarf die Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Schwerbehinderten der vorherigen Zustimmung der Hauptfürsorgestelle.
Die Regelungen des § 52 SchwbG sind mit Wirkung zum 1.8.1986 in § 54 SchwbG idF der Bekanntmachung vom 26.8.1986 (BGBl I 1421) übernommen worden.
Zutreffend ist das Berufungsgericht zunächst davon ausgegangen, daß die Zustimmung des Beklagten zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses des Klägers, die gemäß § 15 SchwbG in der hier anzuwendenden Fassung der Bekanntmachung vom 26. August 1986 (BGBl. I S. 1421) im Ermessen des Beklagten stand, nicht verfahrensfehlerhaft zustande gekommen ist.
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