Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_und_Ingenieurbueros_sowie_planungsbezogene_Leistungen_65582_Aull-13575210_3
Timestamp: 2018-08-21 16:20:29
Document Index: 160833716

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 45', '§ 46', '§ 55', '§ 55', '§ 13']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Hambach (ID:13575210)
> DTAD-ID: 13575210
13575210
Dienstleistungen im Elektrobereich , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4-6 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für den Neubau von 6 Büro- u. Verwaltungsgebäuden in...
Bundesrepubilk Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Diez, vertreten durch die Niederlassungsleitung
17 D 0645 – Deines-Bruchmüller-Kaserne, Lahnstein, Neubau von 6 Büro- und Verwaltungsgebäuden für BAAINBw, Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4-6 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI, LPH 8 u. 9.
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4-6 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für den Neubau von 6 Büro- u. Verwaltungsgebäuden in Modulbauweise.
Es sind die Leistungsphasen (LPH) 8 u. 9 gem. § 55 HOAI zu erbringen, ergänzt durch Besondere Leistungen, insbes.
— Einarbeitung in das Projekt,
— Werksabnahmen: Kontrolle der vertragl. geforderten Leistung der vorgefertigten modularen Systembauweise im Werk des Modulbauherstellers,
— Überprüfen erforderlicher Montagepläne der vom Modulhersteller geplanten Baukonstruktion und baukonstruktiver Einbauten auf Übereinstimmung mit der Entwurfsplanung und der Funktionalbeschreibung,
— Mitwirkung zur Erfüllung der Vorgaben gemäß Zielvereinbarungstabelle Nachhaltiges Bauen (BNB) in Zusammenarbeit mit dem BNB-Koordinator,
Die LPH 8 wird direkt beauftragt. Die Beauftragung der LPH 9 erfolgt optional (s. Ziffer II.2.11)).
466158-2017
2017/S 224-466158
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Fachplanung Elektrotechnik) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 250 000 EUR pro Jahr betragen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des Unternehmens, des Projektleiters und des Bauleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 8 nach dem 1.11.2007 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist.
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Elektrotechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) oder eine vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren nach Studienabschluss in der Fachrichtung Elektrotechnik nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) oder eine vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung in der Bauleitung (Baustellenpraxis) von mind. 3 Jahren nach Studienabschluss in der Fachrichtung Elektrotechnik nachweisen.
Mind. 2 Referenzen über die Objektüberwachung (LPH 8 § 55 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neubau, die Erweiterung, den Umbau oder die Modernisierung eines Gebäudes, wobei der bearbeitete Gebäudeteil eine BGF von mind. 1 000 m2 aufweisen muss.
Umbauten u. Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der an den elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist.
Leistungsstand der Referenzen zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) oder Bauausführung abgeschlossen.
Mind 1 Referenz über die Objektüberwachung (LPH 8 § 55 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neubau, die Erweiterung, den Umbau oder die Modernisierung eines Gebäudes, wobei der bearbeitete Gebäudeteil eine BGF von mind. 1 000 m2 aufweisen muss.
Umbauten und Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der an den elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist.
Für die Referenzen des Bewerbers, Projektleiters u. Bauleiters gilt jeweils:
Die BGF des bearbeiteten Gebäudeteils ist anzugeben.
Bei Umbauten u. Modernisierungen ist der Umfang der an den elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen darzustellen.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 3 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Elektrotechnik in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Innerhalb des Geländes der bundeseigenen Liegenschaft Deines-Bruchmüller-Kaserne (DBK), Lahnstein (militärischer Sicherheitsbereich) soll der Abbruch von 13 Bestandsgebäuden, der Neubau von 6 Büro- u. Verwaltungsgebäuden sowie die Herstellung von Aussenanlagen u. Stellplätzen für das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) erfolgen.
Die Leistungen Abbruch- u. Außenanlagenarbeiten, Kampfmittelortung u. –räumung, Baugrundverbesserung u. Medienerschließung werden durch Fachingenieure geplant u. überwacht.
Die Büro u. Verwaltungsgebäude einschließl. Verbindungsgang erfolgen in modularer Systembauweise als schlüsselfertige Bauwerke (komplette, vollfunktionsfähige, mängelfreie Leistung) in einer Stahlrahmenkonstruktion o.ä. mit größtmöglicher Vorfertigung, um eine verkürzte Bauzeit zu realisieren.
Das Baufeld grenzt an bereits erstellte Neubauten der BAAINBw in modularer Systembauweise an u. soll gleiche Abmessungen u. äußeres Erscheinungsbild für ca. 800 Arbeitsplätze annehmen.
Gebäudeabmessungen: l/b/h von ca. 60m/ 12m/ 15m, Geschosshöhe: ca. 3,60m
Die nicht unterkellerten, barrierefrei erschlossenen, 4-geschossigen Gebäude enthalten hauptsächl. Büro- u. Besprechungsräume sowie Neben- u. Technikräume. Alle Geschosse sind barrierefrei durch einen Aufzug erreichbar. Die Gebäude werden untereinander jeweils mit erdgeschossigen, den Höhenunterschied zw. den Gebäuden aufnehmenden, barrierefreien Verbindungsgängen verbunden.
Zur Errichtung u. Gründung des Gebäudes einschließl. der Einführung der Ver- u. Entsorgungsmedien (Strom, Telefon, Datenkabel, Nahheiznetz, Wasser, Abwasser) müssen Fundamente/ Bodenplatten u. ggf. Schächte aus Stahlbeton gem. statischer Erfordernis hergestellt werden.
Immissions-, Schall-, Wärme- u. Brandschutzmaßnahmen werden gem. den gesetzl. Forderungen erfüllt. Nach derzeitigen Regeln der Technik u. unter Berücksichtigung der konstruktiven Besonderheiten des Modulbaus wird nicht die DIN, sondern die VDI als Grundlage des Schallschutzes verwendet. Die speziellen Regelwerke der Bundeswehr sind zu beachten. Das Brandschutzkonzept sowie die Flucht- u. Rettungswegpläne werden vom Auftraggeber (AG) erstellt.
Die Ausschreibung der Leistung erfolgt als Funktionalbeschreibung. Die im Leistungsverzeichnis erfassten Arbeiten werden
1. als Einheitspreisvertrag
2. als Pauschalvertrag an einen Generalunternehmer beauftragt.
Bei der Bauausführung sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen) auf Basis des Leitfadens Nachhaltiges Bauen zu beachten. Es wird eine sinngemäße Anwendung u. keine Zertifizierung über die Konformitätsstellen angestrebt.
Der AN ausreichende Kontrollen an der Baustelle vorzunehmen, deren Häufigkeit sich nach ihrer Notwendigkeit u. nach dem Fortgang der Arbeiten richtet, mind. aber an 3 Tagen pro Woche.
Zusammenstellung Flächen u. BRI insges. für alle 6 Gebäude:
BGF: 18 180 m2
BRI: 67 130 m3
HNF: 10 370 m2
Die Gesamtbaukosten (KG 200-600 DIN 276) der Maßnahme betragen ca. 34 454 000 EUR brutto (davon KG 440 ca. 2 680 000 EUR, KG 450 ca. 800 000 EUR und KG 460 ca. 500 000 EUR, jeweils brutto u. insges. für alle 6 Gebäude).
Pläne u. detaillierte Unterlagen werden aus sicherheitsspezifischen Gründen erst den Teilnehmern, welche zum Verhandlungsgespräch eingeladen werden, zur Verfügung gestellt.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Elektrotechnik, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Die Beauftragung der einzelnen Leistungen erfolgt stufenweise entsprechend RBBau-Vertragsmuster (Stufenvertrag). Die Leistungsstufe 4 (LPH 8) wird direkt beauftragt. Die Beauftragung der Leistungsstufe 5 (LPH 9) erfolgt optional.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der Auftragnehmer den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (s. Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter od. Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grds. keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 „Anlage Staatenliste“). Die Staatenliste i. S. v. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.
Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die Zugangsbestimmungen, Sicherheits- u. Ordnungsvorschriften der Streitkräfte zu beachten.
Tag: 04.12.2017