Source: https://esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2018/C-Anhaenge/Anhang-18/anhang-18.html
Timestamp: 2020-06-01 22:12:42
Document Index: 207367276

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 20', '§ 7', '§ 7']

EStH 2018 - Zweifelsfragen zu den…
BMF vom 20.3.2017 (BStBl I S. 423)
Begünstigte Betriebe (Randnummern 1 bis 4) können Investitionsabzugsbeträge bis zu einer Summe von insgesamt 200.000 € in Anspruch nehmen (§ 7g Absatz 1 Satz 4 EStG). Dieser betriebsbezogene Höchstbetrag vermindert sich im jeweiligen Wirtschaftsjahr des Abzuges um die in den drei vorangegangenen Wirtschaftsjahren berücksichtigten Abzugsbeträge nach § 7g Absatz 1 EStG, die noch „vorhanden“ sind, d. h. nicht wieder hinzugerechnet (§ 7g Absatz 2 Satz 1 EStG) oder rückgängig gemacht wurden (§ 7g Absatz 3 und 4 EStG).
Sind im Zeitpunkt einer Betriebsveräußerung, Betriebsaufgabe oder Buchwerteinbringung nach § 20 UmwStG noch Abzugsbeträge für nicht mehr realisierbare Investitionen vorhanden, sind diese Investitionsabzugsbeträge nach § 7g Absatz 3 EStG rückgängig zu machen. Das gilt nicht, wenn ein „Restbetrieb“ bestehen bleibt (Randnummer 23) und die Investitionsfristen noch nicht abgelaufen sind.
Ansprüche auf Investitionszulagen sind bei der Ermittlung der Betriebsgröße zu berücksichtigen ( BFH vom 3.8.2017 – BStBl 2018 II S. 20 ).
Partnerschaftsgesellschaften, die weder rechtlich selbständige noch im Rahmen der Mitunternehmerschaft einkommensteuerrechtlich gesondert zu betrachtende Rechtsanwaltskanzleien in verschiedenen Städten betreiben und hieraus ausschließlich Einkünfte aus selbständiger Arbeit erzielen, unterhalten nur einen Betrieb i. S. d. § 7g EStG (BFH vom 13.7.2016 – BStBl II S. 936).