Source: https://www.it-recht-kanzlei.de/abmahnung-ebay.html?print=1
Timestamp: 2020-01-21 08:27:39
Document Index: 27733994

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 438', '§ 357', '§ 13', '§ 7', '§ 7', '§ 7', 'Art. 10', 'BGH', '§3', '§ 9', '§ 477', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 13', '§ 312', '§ 312', '§ 1', '§ 357', '§ 312', 'BGH']

I. Vorab: Wer mahnt zurzeit ab?
Die IT-Recht Kanzlei hat zur Information ihrer Leser eine Auswahl derjenigen Gegner zusammengestellt , deren Abmahnungen in den vergangenen Jahren Gegenstand unserer Beratungen waren. Die Aufzählung kann selbstverständlich keine Auskunft darüber geben, ob die von uns geprüfte(n) Abmahnung(en) des jeweiligen Gegners berechtigt war(en) oder nicht. Dies ist stets eine Frage des konkreten Einzelfalls.
Sie wurden abgemahnt? Informieren Sie sich und lesen Sie den folgenden Beitrag der IT-Recht Kanzlei: "Abmahnung erhalten? Beachten Sie die Checkliste der IT-Recht Kanzlei!"
Lassen Sie sich anwaltlich beraten: Die Münchener IT-Recht Kanzlei bietet Unternehmen Schutzpakete an, die ein rechtssicheres Vertreiben von Waren und Dienstleistungen ermöglichen. Dabei übernimmt die IT-Recht Kanzlei die individuelle anwaltliche Überprüfung gewerblicher Internetpräsenzen (z.B. eigene Online-Shops, Präsenzen auf diversen Portalen wie etwa eBay, Amazon, Yatego, Booklooker, Amprice, Hood, etc.), die weit über die bloße Bereitstellung rechtlicher Standardtexte hinausgeht. Selbstverständlich haftet die IT-Recht Kanzlei, wie andere Rechtsanwaltskanzleien dabei auch für ihre Beratungsleistung, anders als dies regelmäßig bei Anbietern von so genannten Gütesiegeln der Fall ist.
Vorab Lesetipp: Muss man als Online-Händer AGB einsetzen?
AGB werden im WAP-Dienst bei eBay nicht angezeigt
AGB werden dem Kunden nicht auch in Textforum übermittelt
- ­ AGB in zu kleinem Scrollkasten
Falscher Erfüllungsort angegeben
Falscher Gerichtsstand angegeben
Regelungen/Klauseln zum Vertragsschluss und zu Nebenabreden
Vertragsschluss bei eBay: eigene AGB regeln entgegen eBay-AGB, dass Vertrag erst mit Annahme durch Versteigernden zustande kommt
Klausel „alle Angebote sind freibleibend“ bei eBay
Klausel „alle Angebote sind – auch bzgl. der Preisangaben – freibleibend und unverbindlich“ bei online-shop
Kunde wird nicht über die einzelnen Schritte informiert, die zu einem Vertragsabschluss führen, § 3 Nr. 1 BGB-InfoV.
Kunde wird nicht informiert, ob der Vertragstext nach dem Vertragsschluss gespeichert wird und ob er dem Kunden zugänglich ist (vgl. hierzu LG Hamburg, Beschluss vom 14.04.2010, Az. 12 O 17/10 KfH ).
AGB-Klausel regelt Vertragsannahme erst nach geleisteter Vorkasse
Regelungen/Klauseln zur Gewährleistung und zum Schadensersatz/zur Haftung
Gewährleistung wird komplett ausgeschlossen
Pauschalierter Schadensersatz (auch in verdeckter Form, beispielsweise „Spaßbieterklausel“ bei eBay, etwa „Spaßbietern werden 15% des Kaufpreises als Bearbeitungsgebühr in Rechnung gestellt“)
Ausschluss der Haftung für subjektive Unmöglichkeit
Beschränkung der Haftung auf den Kaufpreis
Fehlende Erläuterung des Begriffs der "vertragswesentlichen Pflichten"
Vertragliches Rücktrittsrecht des Käufers im Falle des Leistungsverzuges nur, wenn der Käufer erfolglos eine Nachfrist gesetzt hat.
Ausschluss der Haftung des Verkäufers im Falle eines Datenverlustes
Verjährungsbeginn muss durch Vorlage einer Rechnung nachgewiesen werden.
Gesetzliche Gewährleistungsansprüche erlöschen bei Veränderung der Sache.
Gewährleistungsrechte erlöschen, wenn Käufer Markierungen, Aufklebet etc. entfernt
Gewährleistungsrechte erlöschen schon bei unerheblichen Mangel
Entgegen § 438 I Nr. 2 BGB wird bei Produkten, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind, nur eine Verjährungsfrist von 2 Jahren (anstatt von 5 Jahren) eingeräumt.
Hinweis: Online-Händler müssen übrigens nicht über gesetzliche Gewährleistungsbestimmungen informieren!
Regelungen/Klauseln zu Versand/Lieferung, Preise und Versandkosten
Rügepflicht bei ofensichtlichen Mängeln bei Verbrauchsgüterkauf
Angabe unverbindlicher oder nicht hinreichend bestimmter Lieferfristen
Selbstbelieferungsvorbehalt bei online-shop/eBay
Keine Angaben von Versandkosten bei Auslandsversand (auch keine Berechnungsmethode veröffentlicht)
Im Falle der Selbstabholung wird Kunden pauschal das Widerrufsrecht versagt (da angeblich kein Fernabsatz)
Klausel, die dem Kunden bei Nichtantritt der Reise die vollständige Zahlung des Reisepreises ohne Hinweis auf die Möglichkeit der Darlegung eines geringeren Schadens auferlegt.
Sog. in Widerrufsbelehrung geregelte „40 Euro- Klausel“ nach § 357 II 3 BGB findet keine Entsprechung in AGB.
Regelung von kurzfristigen möglichen Preiserhöhungen (Erhöhung des Entgeltes für Waren bleibt vorbehalten)
Zahlungsmöglichkeit per Rechnung wird angeboten. Tatsächlich aber im Rahmen der Bestellabwicklung keine Zahlung per Rechnung möglich.
Kunde erhält Sonderpreis bei „sofortiger“ Begleichung der Rechnung
Regelungen/Klauseln zu Aliud- und Teillieferungen
Klausel „Änderungen der Abbildungen, Beschreibungen etc. sind unverbindlich“ bei eBay
Klausel „Änderungen in Form, Farbe, Gewicht sowie technischen Details bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten“
Vorbehalt von Teillieferungen
Vorbehalt von Teillieferungen, ohne ein Zumutbarkeitskriterium zu benennen.
Sonstige Regelungen/Klauseln
Klausel „Wenn Kunde nicht zahlt, verfügt Händler bzgl. Ware anderweitig“
Festsetzung eines pauschalen Wertersatzes in Höhe von 100% im Falle des Widerrufs (etwa bei Fernabsatzverträgen)
Bei eBay: Formulierung, dass Preise und Anzeigen freibleibend seien.
Verbraucher wird nicht über die für den Vertragsabschluss zur Verfügung stehenden Sprachen informiert.
Die Formulierung: "Der Käufer hat die bei der Einfuhr entstehenden Zölle zu tragen und uns von jeder Inanspruchnahme freizustellen."
Ein dem Käufer zustehendes Zurückbehaltsrecht wird ausgeschlossen oder beschränkt, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
"Lieferung frei Bordsteinkante" ohne vorherige Vereinbarung
Unzulässige Abtretungsklausel in B2C-AGB
Vorbehalt der kurzfristigen Änderung des Prämienkatalogs für Kundenbindungsprogramm
Vorbehalt der einseitigen Änderung von Abflugzeiten in Reisebedingungen
Preiserhöhungsvorbehalt in den AGB einer Fluggesellschaft
Forderung einer Anzahlung für eine Reise i. H. v. 40 % des Preises
Hinweis: Unwirksame (weil rechtswidrige) AGB sind in aller Regel abmahnfähig ! (Auswirkungen der UGP-Richtlinie)
Amazon-Kunden wird nur eine Widerrufsfrist von 14 Tagen eingeräumt.
Händler haftet für Wettbewerbsverstöße eines Affiliates von Amazon.
Amazon-Händler hängt sich an Artikel von Wettbewerbern ran und nutzt deren Bilder und Beschreibungen.
Amazon-Händler nutzt EAN (bzw. GTIN bzw. ASIN) seiner Wettbewerber.
AGB sind bei Amazon nicht wirksam vereinbar.
Funktion „Stellen Sie Ihre eigenen Bilder ein“ auf Amazon stellt Haftungsfalle dar
- ­ Verkauf von „Gesundheitsreisen“ (= gewerbliche Angebote ohne Bezug zu den gesetzlich zugewiesenen Aufgaben des Apothekers) in der Apotheke
Rabatt in Form von Einkaufsgutscheinen für Arzneimittel
Verkauf von Nikotin-Liquids für E-Zigaretten
Ausgabe von auf einen bestimmten Geldbetrag lautenden Einkaufsgutschein bei Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel ("Bonus-Taler").
Ausgabe so genannter "Family-Taler" für den Erwerb von verschreibungspflichtigen, preisgebundenen Arzneimitteln bei geltwertem Prämiensystem
Einsendung eines Rezepts über verschreibungspflichtige Arzneimitel wird ein Rezeptbonus gewährt , der bei der nächsten Bestellung freiverkäuflicher Apothekenartikel mit dem Kaufpreis verrecht wird.
Einkaufsgutschein im Wert von 5 € für jedes im Wege des Versandes eingelöste Rezept für verschreibungspflichtige Arzneimittel ("UNSER DANKESCHÖN FÜR SIE").
Den gesetzlich Krankenversicherten wird die Zahlung der Rezeptgebühr bei der Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel erspart.
Arzneimittelwerbung in AdWord-Anzeigen enthält nicht notwendige Pflichtangaben
Versand apothekenpflichtiger Medikament
Fehlender Hinweis auf Vorgaben der Batterierichtlinie und Möglichkeit zur unentgeltlichen Rückgabe von Batterien
Nicht vorgenommene Anzeige beim Umweltbundesamt
Bestimmte Batterietypen sind hinsichtlich ihrer Kapazität nicht oder nicht ausreichend gekennzeichnet.
Textilien mit einem Massengehalt von mehr als 0,15 vom Hundert an freiem Formaldehyd werden nicht im Sinne der Bedarsfgegenständeverordnung gekennzeichnet.
Textilien enthalten unzulässige Azofarben
Kordeln und Schnüre befinden sich im Kapuzen- und Halsbereich von Kleidungsstücken für Kinder.
Zu viel Nickel ist in Knöpfen von Textilien vorhanden.
- Verkauf von Hanf-Duftkissen mit Füllung aus "100 % Hanfblüten"
Vorab : Die IT-Recht Kanzlei hat hier die wichtigsten Fragen zum Buchpreisbindungsgesetz beantwortet und geht hier auf das große DO und DON‘T zum Marketing im Buchhandel ein.
Preisgebundene Bücher "unter Wert" verkauft
Gutscheine, welche die Preisbindung umgehen
Besondere Hervorhebung des Preises
(Zu wertvolle) Zugaben beim Verkauf von preisgebundenen Büchern
Preisgebundene Bücher werden als Mängelexemplare verkauft, obwohl objektiv nicht der Fall
Bonusprogramme beim Verkauf von Büchern
Bonusprogramme beim Verkauf von Büchern auf Anderes
Bonuspunkte für Anderes auf Bücher
Remittenten werden irrtümlich als Mängelexemplare eingestuft
Startguthaben bei Verkauf von Büchern
Erscheinungsdatum eines Buches wird falsch angesetzt
Rabatt in Form von Gutscheinen zulässig, wenn der Rabatt sich auf preisbindungsfreie Ware bezieht
Für Trade-im Geschäfte werden Bücher mit Bonus-Gutscheinen vergeben.
Bei einem Kaufwert ab 20 Euro kann Kunde einen Gutschein in Höhe von 5 Euro einlösen, desssen Gegenwert von einem Dritten beglichen wurde.
Preisnachlass durch Gutscheinaktion für Bücher
Vorab: Die IT-Recht Kanzlei hat hier ausführlich die Buttonlösung besprochen.
Auf Bestellübersichtsseite wird nicht (oder nicht ausreichend) informiert bezüglich
der wesentlichen Merkmale der Waren
Mindestlaufzeiten der Verträge
des Gesamtpreises, einschließlich aller damit verbundenen Preisbestandteile und der Steuern
Versandkosten und sonstige Zusatzkosten
Pyrotechnische Gegenstände werden vertrieben, ohne dass sie mit einem CE-Kennzeichen versehen sind.
Vorab: Informationen zu den gesetzlichen Vorgaben der Online-Werbung und Kennzeichnung von Chemikalien sind hier abgelegt.
Verstoß gegen die Kennzeichnungspflichten des Chemikaliengesetzes (z.B. Angabe der den Stoff betreffenden Gefährlichkeitsmerkmale)
Unzulässiger Handel mit bestimmten wasserstoffperoxidhaltigen Produkten
Kein Warnhinweis beim Verkauf von Biozidprodukten
Stoffe oder Gemische, die in den Verkehr gebracht werden, werden nicht nach bestimmten gesetzlichen Vorgaben eingestuft.
In den Verkehr gebrachten Stoffe oder Gemische werden nicht nach bestimmten gesetzlichen Vorgaben a) gekennzeichnet und b) verpackt.
Holzprodukte weisen zu hohe Formaldehyd-Werte auf.
Zu hoher Formaldehydgehalt in der Spanplatten-Unterkonstruktion eines Kratzbaums
- Farben werden angeboten, deren Gehalt an flüchtigen organischen Verbdingungen die gemäß ChemVOCFarbV festgelegten Höchstrenzen überschreiten. (VOC-Gehalt liegt über den gemäß ChemVOCFarbV zulässigen Höchstwerten.)
In der Datenschutzerklärung wird nicht ausreichend über die Verwendung von Social Plugins von Facebook („Gefällt mir- bzw. Like- Button“ oder „Facebook Kommentar“-Funktion) informiert.
Verstoß gegen das Datenschutzrecht durch Verwendung des "Gefällt-mir Button"
Einsatz von Analyseprogrammen wie etwa Google-Analytics ohne eine entsprechend gefasste Datenschutzerklärung. (Die IT-Recht Kanzlei rät übrigens derzeit vom Einsatz v. Google-Analytics ab.)
An Geschäftskunden E-Mails-Werbung zu versenden, ohne gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass der Geschäftskunde der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen (LG Bonn, Az. 11 O 56/09, Urteil vom 08.09.2009)
Unverlangt zugesandte Email-Newsletter
Newsletterbestätigung im "Double-opt-in"-Verfahren = unzulässige Werbung (Spam)
Kunde, der Bestellung vorzeitig abbricht, bekommt Werbemail zugeschickt.
Einsatz eines Online-Anfrageformulars, ohne Interessenten i.S.d. § 13 I TMG zu unterrichten (vgl. LG Hamburg, Az. 312 I 729/10, Beschluss vom 22.12.2010).
Vorab aktiviertes Einwilligungsfeld bei Newsletter-Registrierung (vgl. OLG Thüringen, Urt. v. 21.04.2010 - 2 U 88/10)
Einwilligung des Kunden in Zusendung von Werbung wird durch AGB fingiert [% Urteil id="5381" text="(OLG Hamm (17.02.2011, Az. I-4 U 174/10)" %].
Unzulässige Datenerhebung bei minderjährigen Verbrauchern
Folgende Klausel wurden abgemahnt:
1. "Erlaubnis zur E-Mail Werbung: Ich möchte regelmäßig interessante Angebote per E-Mail erhalten. Meine E-Mail Adresse wird nicht an andere Unternehmen weitergegeben. Diese Einwilligung zur Nutzung meiner E-Mail Adresse für Werbezwecke kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem ich den Link "Abmelden" am Ende des Newsletters anklicke."
2. "Als Neukunde bei Ihrer ersten Bestellung werden Sie automatisch in unsere Newsletterdatenbank eingetragen (lediglich Ihre eMailadresse)."
- Frischkäsesorten werden in den Verkehr gebracht, deren Verpackungen gegen das Eichgesetz verstößt.
- Alleinige Verwendung von Zoll als Maßangabe bei Computerbildschirmen
Vorab : Die IT-Recht Kanzlei hat hier die wichtigsten Fragen zum ElektroG beantwortet.
Vertreiben nicht registrierter aber registrierungspflichtiger Waren als Hersteller iSd. ElektroG
Elektrogerät fälschlicherweise als nicht registrierungspflichtiges Bauteil eingestuft
ElektroG wird unter der Markenbezeichnung "Keine Marke" registriert
Inverkehrgebrachte Beleuchtungskörper (LED) wurden nicht registriert.
Verkauf nicht registrierter Luxusuhren
In Verkehr gebrachte Elektrogeräte sind nicht ausreichend gekennzeichnet (vgl. § 7 ElektroG)
Markenregistrierungspflicht verletzt
Elektrogeräte in Verkehr gebracht ohne Kennzeichnung (i.S.d. § 7 ElektroG)
Verkauf nicht registrierter (universal einsetzbarer) Netz- und Ladeteile
Chipkarten werden nicht registriert
Die bloße Bewerbung nicht registrierter Elektrogeräte.
Fehlende Kennzeichnung von Elektrogeräten mit durchgestrichener Abfalltonne
Vorab : Wie kennzeichnet man Weisse Ware richtig? Informieren Sie sich hier!
Nicht (oder falsches) Kennzeichnen von kennzeichnungspflichtigen Geräten nach der EnVKV (z.B. Haushaltskühlgeräte , Geschirrspüler , Elektrobacköfen , Klimageräte , Lichtquellen , Wasch-Trockenautomaten , Waschmaschinen …)
Unzureichende Angaben bei Weinkühlschränken
Energieetikettierung für Haushaltslampen fehlt
Keine Angaben zu Geräuschemissionen
Angaben zur Schleuderwirkungsklasse ohne Informationen zur Skala (innerhalb welche die Klasse rangiert) zu veröffentlichen.
Bei Bewerbung einer Waschmaschine wird eine nicht existierende "Schleuderklasse" angegeben.
Eine Waschmaschinen wird wie folgt gekennzeichnet: „Energie-Effizienzklasse A Plus”
Eine Waschmaschine wird wie folgt beworben:„Energieverbrauch 10 % sparsamer als bei Energieeffizienzklasse A.
Kühlgeräte der Energieeffizienzklasse „A+“ werden mit der Formel „sehr sparsam im Verbrauch“ oder ähnlichen Angaben beworben.
Hinweispflichten fehlen bei Haushaltsgeräte, die in ausgestellte Küchen eingebaut werden
Bei Kennzeichnung von Weißer Ware ist die vorgegebene Reihenfolge nicht eingehalten
Haushaltslampen nicht ausreichend gekennzeichnet
Keine Angaben zum Energieverbrauch und zur Energieeffizienz bei auf Messen beworbenen Haushaltsgeräten
Reifen werden nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet (dabei geht es um die Darstellung der Energieeffizienzklaase sowie der Rollgeräuschklasse)
Keine Kennzeichnung von LED-Lampen
Keine Angabe der Energieeffizienzklasse von Elektro-Großgeräten und Lampen bei Preisvergleichsportalen
Fernseher werden nicht ausreichend gekennzeichnet.
Verkauf sog. "Heatballs"
Bei Speziallampen wird auf der Verpackung und in jeder Art von Produktinformation, mit der die Lampe in Verkehr gebracht wird, an gut sichtbarer Stelle und deutlich lesbar Folgendes anzugeben: der vorgesehene Verwendungszweck der Lampe und der Hinweis, dass die Lampe zur Raumbeleuchtung im Haushalt nicht geeignet ist.
- Irreführende Kennzeichnungen von Bleikristall und Kristallglas
Werbung ür handwerkliche Tätigkeit, obwohl keine Eintragung in die Handwerksrolle vorliegt.
Werbung mit der Bezeichnung "Meisterbetrieb" durch Betriebe, die keine Meisterqualifikation nach § 7 Abs. 1, 1a HandwO besitzen.
Werbung für handwerkliche Tätigkeiten, die jedoch von Subunternehmern ausgeführt werden - worauf in Werbung nicht hingewiesen wurde.
Nähr- oder gesundheitsbezogene Angaben sind falsch, mehrdeutig oder irreführend.
Verwendete nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angaben wecken Zweifel über die Sicherheit und/oder die ernährungsphysiologische Eignung anderer Lebensmittel.
Nährwert- oder gesundheitsbezogene Angaben erklären, suggerieren oder bringen mittelbar zum Ausdruck bringen, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung generell nicht die erforderlichen Mengen an Nährstoffen liefern kann.
Nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angaben nehmen -durch eine Textaussage oder durch Darstellungen in Form von Bildern, grafischen Elementen oder symbolische Darstellungen — Bezug auf Veränderungen bei Körperfunktionen, die beim Verbraucher Ängste auslösen oder daraus Nutzen ziehen könnten.
Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent tragen gesundheitsbezogene Angaben.
Angaben, die den Eindruck erwecken, durch Verzicht auf das Lebensmittel kann die Gesundheit beeinträchtigt werden.
Angaben, die auf Empfehlungen von einzelnen Ärzten oder Vertretern medizinischer Berufe und von Vereinigungen, die nicht in Artikel 11 der Verordnung genannt werden, verweisen.
Konkrete Angaben über Dauer und Ausmaß der Gewichtsabnahme.
Krankengeschichten oder Hinweise auf solche
Äußerungen Dritter, insbesondere Dank-, Anerkennungs- oder Empfehlungsschreiben, soweit sie sich auf die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten beziehen, sowie Hinweise auf solche Äußerungen
Gesundheitsbezogene Werbung für Lebensmittel, die der Health Claims Verordnung unterfallen, ohne dass gleichzeit die gemäß Art. 10 II HCV erforderlichen Informationen erteilt werden.­
„Energy & Vodka“ gemäß Health-Claims-VO unzulässige Angabe für alkoholische Getränke!
Aussage: "Praebiotik® zur Unterstützung einer gesunden Darmflora"
Aussage: "Unterstützung des Kindes von innen heraus durch Vermehrung guter Darmbakterien"
Aussage: "Aussagen, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel geeignet seien, dem Verwender zu einer mühelosen Raucherentwöhnung zu verhelfen"
Aussage: „Zur Unterstützung der optimalen Leistungsfähigkeit“
Aussage: „…erhöht die Ausdauer und Leistungsfähigkeit“
Aussage: „Zur Vorbeugung gegen natürlichen Haarausfall“
Aussage: „Zur unterstützenden Vorbeugung gegen Wassereinlagerungen“
Aussage: „Unter anderem unterstützt dieser Vitalpilz die Neubildung von gesundem kräftigem Haar“
Aussage: "Der Collagen-Lift-Drink versorgt den Organismus mit reinem Collagenhydrolysat. Dieser Stoff kann die körpereigene Synthese von Collagen stimulieren, einem Eiweißkörper im Bindegewebe, der unter anderem die Haut glatt und fest macht sowie die Spannkraft der Sehnen unterstützt."
Aussage: "Produkt X wird entschlackend"
Aussage: "B® Gelenke plus ultra enthält eine hoch dosierte Vitalstoff-Kombination zur Versorgung stark beanspruchter Gelenke und zum Erhalt einer gesunden Gelenkfunktion."
Aussage: "Gelenkaktive Vitalstoffe zu einem Gelenk-Aktiv-Komplex“
Aussage: „750 mg Glucosaminsulfat unterstützen die Festigkeit und Elastizität der Gelenkknorpel.“
Aussage: „100 mg Chondroitinsulfat tragen zur Geschmeidigkeit der ‚Gelenkschmiere‘ bei.“
Aussage: "Granatapfelpulver hilft bei der Regeneration der Haut und ist ein hochwirksames Antioxidans, welches Umweltgifte bindet, die die Hautalterung antreiben."
Aussage: „Mit probiotischen Kulturen“
Aussage: "Produkt X: Empfehlenswert für schöne Haut und Haare und zudem gut für Zähne und Knochen"
Aussage: "Stärkt die Blasen- und die Prostatafunktion"
Aussage: "Beim Mann unterstützen die Vitalstoffe des Kürbissamens zusätzlich die Gesunderhaltung der Prostatafunktion"
Aussage: "Durch diese Nährstoffkombination stärken Sie die Blasenmuskulatur, deren Funktionsfähigkeit für die geregelte Entleerung der Blase von entscheidender Bedeutung ist"
Aussage: "Reinigt ihren Organismus"
Aussage: "Verlangsamt den Alterungsprozess"
Aussage: "(Produktname) - das gesunde Frühstück"
Aussage: "(Produktname) - mit gesunden Ballaststoffen"
Aussage: "Trägt zu einem ausgeglichenen Stoffwechsel bei"
Aussage: "Hilft Ihrem Körper, besser mit Stress fertig zu werden"
Aussage: "Mit (Produktname) lebst du gesund"
Aussage: "Gut für die Gesundheit von Bergsteigern"
Aussage: "Empfehlenswert für die Gesundheit von Sportlern"
Aussage: "Unterstützung des Kindes von innen heraus durch Vermehrung guter Darmbakterie"
Aussage: „Erhalt der kognitiven Funktion“
Aussage: „Fitness für die grauen Zellen"
Aussage: „Ginkgo Biloba unterstützt die periphere Mikrozirkulation des Blutes und die normale Blutzirkulation, die mit der Hirnleistung verbunden ist“
Aussage: „Ginkgo Biloba enthältnatürliche Antioxidanzien. Antioxidanzien helfen Ihnen, sich vor zellschädigenden freien Radikalen zu schützen. Sie schützen Ihre Zellen und Gewebe vor oxidativen Schäden und unterstützen Ihre körpereigene Abwehr“
Aussage: "Probiotik®: mit natürlichen Milchsäurekulturen, die ursprünglich aus der Muttermilch gewonnen werden“
Aussage: "Die X enthalten... Echinacea und Holunderblüten, die dafür bekannt sind, die natürlichen Abwehrkräfte unterstützen zu können"
Aussage: "Produkt X hält fit im Alter und beugt vorzeitigem Altern vor"
Aussage: "Einnahme eines Produkts könne aufgrund des darin enthaltenen Vitamin B 12 einem Vitamin-B12-Mangel entgegen wirken"
Aussage: "Damit der Körper keinen Schaden nimmt kann man deshalb zusätzliches Hydrogencarbonat zu sich nehmen. Das hilft, die überschüssige Säure zu neutralisieren und den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen."
Aussage: "Produkt X hilft Phasen der Schwäche zu überbrücken: Zum Beispiel vor und im Wettkampf, im Training, im Job, im Auto, aber auch bei Krankheit.“
Pflichtangaben bei Werbung gegenüber Angehören der sog. Fachkreise werden nicht mitgeteilt.
Pflichtangaben bei Werbung gegenüber Laienpublikum werden nicht mitgeteilt.
Die Pflichtangaben werden bei Online-Werbung nicht von den übrigen Werbeaussagen deutlich abgesetzt, abgegrenzt und sind nicht gut lesbar.
Verkaufsförderungsmaßnahmen von Arzneimitteln in Form von geldwerten Vergünstigungen
Vorab : Die IT-Recht Kanzlei hat hier die wichtigsten Fragen zum Thema Impressumspflicht beantwortet.
Sie mögen es bequem? Dann nutzen Sie den Impressumsgenerator der IT-Recht Kanzlei!
Impressum fehlt vollständig
Auf Flyern und Prospekten wird lediglich auf Online-Impressum verwiesen
E-Mailangabe fehlt
Hinweis auf eingetragenen Kaufmann (e. K.) fehlt
Vertretungsberechtigter Komplementär wird nicht ausgewiesen
Name des Geschäftsführers einer GmbH wird nicht angegeben
Handelsregister und Registernummer werden nicht angegeben
Telefonnummer wird nicht angegeben und es wirk kein Kummunikationsweg bereitgestellt, der eine Beantwortung von Kundenfragen innerhalb von 60 Minuten sicherstellt.
Nicht alle vertretungsberechtigten Gesellschafter werden genannt.
Keine USt-ID genannt
Fehlender Hinweis auf Handelsregister nebst Registernummer im Impressum einer Limited
Kontaktformular ersetzt Angabe von E-Mail Adresse
"Baustellenseite" enthält kein Impressum (vgl. Urteil des LG Düsseldorf vom 15.12.2010, Az. 12 O 312/10)
Impressum fehlt bei gewerblicher Facebook-Präsenz
Impressum fehlt bei gewerblicher Twitter-Präsenz
Impressum fehlt bei gewerblicher Google +1 Präsenz
Bei Bewerbung von Lebensmitteln wird Identität des Werbenden nicht erkennbar
Falsche/unvollständige Angaben
Impressum ist abgelegt unter "Info"
Mehrere Dienstleister werden im Impressum genannt
Statt E-Mailangabe wird Kontaktformular verwendet
Impressum enthält widersprüchliche Angaben
Widersprüchliche Angaben zum vertretungsberechtigtem Gesellschafter in zwei Impressen
Falsche Firma genannt
Fehlende Angaben zur Komplementärin im Impressum einer Ltd. & Co. KG
Buchungsbestätigung und Fluginformationen gegenüber deutschen Verbrauchern erfolgt ausschließlich auf Englisch.
Vorab Lesetipp: Computer- und Konsolenspiele im Versandhandel unter Beachtung des Jugendschutzgesetzes
Öffentliches Anbieten von Medien, die in die Liste der jugendgefährdenden Schriften aufgenommen sind
Ausnutzung der geschäftlichen Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen durch Werbeaktionen
Verkauf von Alkohol über das Internet an Minderjährige
In Imagewerbung wird für Tabak geworben
Darstellung von Kindern oder Jugendliche in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung.
Versand von Bildträgern, welche von der USK oder FSK mit Altersfreigabe "Keine Jungedfreigabe" bzw. "Freigegeben ab 18 Jahren" ohne Alterverifikation.
Versand von Bildträgern, welche keine Alterseinstufung nach USK besitzen, ohne Altersverifikation.
Versand von indizierten Bildträgern ohne Altersverifikation.
- Nicht beachtet wird, dass Billigungsfrist und Widerrufsfrist nicht parallel, sondern hintereinandergeschaltet abläuft.
Maronencréme wird aus weniger als 380 g Maronenmark hergestellt (je 1 kg Créme).
Marmelade besteht nicht aus mindestens 200 g Zitrusfrüchten (je 1 kg Marmelade)
Gelee enthält unzulässige Beimengungen.
Konfitüre besteht nicht nur zu 150 g aus Fruchtanteil (je 1 kg Konfitüre)
Verstöße gegen die Kennzeichnungspflichten der Kosmetikverordnung
Seife wird als dermatologisches Heilmittel angeboten ohne wissenschaftliche Absicherung
Werbung mit Pheromonen
Werbung mit unterschiedlichsten Heilwirkungen, obwohl diese tatsächlich nicht bestehen oder wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert sind
Bei der Bewerbung von Kosmetik wird ein unzulässiger Verwendungszweck angegeben
Zahnbleaching-Produkte, mit einem höheren Gehalt als 0,1 % Wasserstoffperoxid, werden Verbrauchern zum Kauf angeboten.
Gewerbsmäßiges in Verkehr bringen von Lebensmitteln unter irreführender Bezeichnung, Angabe oder Aufmachung sowie Werbung mit irreführenden Darstellungen oder sonstigen irreführenden Aussagen (allgemein oder im Einzelfall)
Verwendung von zur Täuschung geeigneter Bezeichnungen, Angaben, Aufmachungen, Darstellungen oder sonstiger Aussagen über Eigenschaften, insbesondere über Art, Beschaffenheit, Zusammensetzung, Menge, Haltbarkeit, Ursprung, Herkunft oder Art der Herstellung oder Gewinnung
Anpreisen besonderer Eigenschaften, obwohl alle Lebensmittel dieselben Eigenschaften aufweisen
Beimessen von Wirkungen, die dem Lebensmittel nicht zukommen oder wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert sind
Anpreisung eines Lebensmittels als Arzneimittel
Unzureichende [Kennzeichnung von Lebensmitteln
Arzneimittel wird als Nahrungsergänzungsmittel beworben und verkauft
Lebensmittelzusatzstoffe werden nicht ausreichend gekennzeichnet
Werbung mit krebshemmender oder cholesterinsenkender Wirkung von grünem Tee
Verwendung der Begriff „Öko“ und „Bio “, obwohl die Vorgaben der EG-Öko-Verordnung nicht eingehalten werden.
Gesundheitsbezogene Werbung bei Verkauf von Lebensmitteln
Krankheitsbezogene Werbung bei Verkauf von Lebensmitteln
Bewerbung einer Kräutermischung als Linderungsmöglichkeit für Kopf- und Gliederschmerzen
Meeresfrucht wird als "Surimi" vertrieben
Perlwein wird als "Paradiesecco" vertrieben
Bezeichnungen "Puten- bzw. Hähnchen-Filetstreifen, gebraten", wenn Produkte industriell hergestellt sind
Schlank im Schlaf" – irreführende Werbung für ein eiweißreiches Brot
Produktbezeichnung "Sahne Eiscreme" für ein Produkt, das u.a aus 33 % Sahne und entrahmte Milch, Zucker etc besteht
Nickelhaltige Bedarfsgegenstände, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen, setzen mehr als 0,5 myg Nickel pro cm² je Woche freig
Stäbe jedweder Form, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperpartien eingeführt werden, setzen mehr als 0,2 myg Nickel pro cm² je Woche frei
Beim[ Verkehr mit Futtermittelzusatzstoffen](../../Thema/futtermittel-kennzeichnung-werbung.html?page=0&name=Werbung-f%C3%BCr-Futtermittel-Futtermittelzusatzstoffe-und-Vormischungen-im-Internet#top) oder Vormischungen oder in der Werbung für sie allgemein oder im Einzelfall werden Aussagen verwendet, die sich auf die Beseitigung, Linderung oder (Nr. 2) Verhütung von Krankheiten beziehen.
Fehlende oder falsche Kennzeichnung von zum Verkauf angebotenen Lebensmitteln gemäß der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung
Produkte werden mit der Werbeaussage "ohne Fett" in den Verkehr gebracht.
Sekt wird als Schaumwein bezeichnet.
Zusatzstoffe in Lebensmitteln sind nicht im Internetangebot gekennzeichnet.
Mindesthaltbarkeitsdatum wird nicht angegeben.
Schweineschnitzel wird als "Wiener Schnitzel vom Schwein" verkauft
Fehlen der Kennzeichnung „aufgetaut“ auf einer Fertigpackung mit Räucherlachs
Fleischerzeugnis wird als "Schinken" oder "Formschinken" bezeichnet
Getränk wird über das Internet ohne erforderliche Herstellerangabe vertrieben.
Bezeichnung "Orangensaft" für einen beworbenen Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat
Wein wird als "bekömmlich" bezeichnet
Kein Warnhinweis erteilt bei Verkauf von Lebensmittelsn mit Azofarbstoffen
Bewerbung als "Tee mit Zzischh" irreführend, wenn das Produkt keinen Tee, sondern lediglich Tee-Extrakt enthält (LG Köln, Urt. v. 26.08.2010 - 31 O 239/10)
Ware wird nicht vorrätig gehalten und tatsächlicher Liefertermin/-frist nicht unmissverständlich im Zusammenhang mit dem jeweiligen Angebot genannt.
Angabe "voraussichtliche Versanddauer"
Händler von Flugmodellen kommen gegenüber Verbrauchern nicht ihren Hinweispflichten (Stichwort: Versicherungspflicht) nach.
Markenrechtsverstoß durch Google-Adwords-Werbung
Kombinationsangebote von Motorsägen und Motoröl eines anderen Herstellers (vgl. LG Stuttgart, Urt. v. 22.06.2010 - 17 O 41/10)
Unlautere Ausnutzung der Gemeinschaftsmarke "Viagra" durch IR-Marke "Viaguara" (vgl. OLG München, Urt. v. 17.06.2010 - 29 U 4083/09)
[Ausnutzung bekannter Marke (Stihl) in Auktionsbeschreibung](../../Benutzung-bekannte-Marke-Stihl)-Verkaufszwecke-Markenrechtsversto%C3%9F.html)
Abbildung von PKW-Modellen auf Blechtafeln als unzulässige Rufausbeutung
Handel mit Markenparfümimitaten, bei denen keine klare und deutliche Imitationsbehauptung erfolgt (nicht abmahnbar, so der BGH.
Markenunabhängiger Reparaturwerkstatt wirbt mit Bildmarke des Herstellers für angebotenen Reparatur- und Wartungsarbeiten
Händler entnimmt Kondome aus Großpackungen und konfektioniert selbst
"Öko-Wärme-Säckchen, die der Linderung von krankheiten und Verletzungen dienen sollen, werden ohne CE-Kennzeichen in den Verkehr gebracht.
Medizinprodukte sind nicht mit einem CE-Zeichen versehen.
Es wird kein Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt.
Irreführender Hinweis, dass ein Medzinprodukt aufgrund seiner Eigenschaften in einer Medizinprodukteklasse zugelassen worden ist, da der Hersteller oder sein Bevollmächtigter verantwortlich für die Klassifizierung des Produktes ist und gerade keine Prüfung des Medizinprodukts durch eine unabhängige Behörde erfolgt.
Vorab Lesetipp: Wie verkauft man rechtssicher Nahrungsergänzungsmittel?
- Nahrungsergänzungsmittel werden unzureichend gekennzeichnet
- Werbung mit nicht gesicherten Aussagen über Nahrungsergänzungsmittel
- Werbung mit "entschlackenden Wirkungen"
- Werbung mit Aussage "Neu! mit probiotischen Kulturen" → die Menge der
- Pflichtangaben nicht oder nicht deutlich lesbar an der Verpackung angebracht (als „nicht deutlich lesbar“ gilt insbesondere eine zu kleine Schrift!);
- Zutatenverzeichnis nicht oder nicht deutlich lesbar an der Verpackung angebracht (vgl. o.);
- Verkäufer von Nahrungsergänzungsmitteln verkauft auch Bücher, die bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln eine Heilwirkung zuschreiben.
Das Inverkehrbringen eines Nahrungsergänzungsmittels durch den Hersteller oder Importeur wird nicht gegenüber dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) angezeigt.
Vertrieb eines Nahrungsergänzungsmittels als bilanzierte Diät
Vorab: Die IT-Recht Kanzlei hat das Thema Pkw-EnVKV hier ausführlich behandelt.
Beim Verkauf neuer PKW: Keine Angaben zu CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch
Angaben zur Kennzeichnung werden nicht hervorgehoben, sondern gleichsam in die hinterste Ecke der Anzeige abgeschoben (OLG Hamm, Urteil vom 17.01.2008, Az. 4 U 159/07).
Online-Werbung enthält nicht den folgenden Hinweis: "Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei (… Verweis auf die benannte deutsche Stelle oder direkte Verknüpfung zu der Organisation, die mit der Verbreitung der Informationen in elektronischer Form beauftragt ist …) unentgeltlich erhältlich ist."
Vorführwagen wird ohne Angaben zu Verbrauch und Kohlendioxidausstoß angeboten
Bei Bewerbung v. Lamborghini Gallardo Spyder keine Angaben zu Verbrauch und Kohlendioxidausstoß
Bewerbung neuer PKW über Online-Automobilbörsen ohne Angaben zum Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen
Bei Anzeigenbörsen (wie z.B. mobile.de) wird die Energieeffizienzklasse nicht angegeben.
Werbung für eine PKW-Baureihe ohne Angabe der CO2-Emissionen
Vorab: Die IT-Recht Kanzlei hat das Thema Preisangabenverordnung hier ausführlich behandelt.
Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer / Endpreis
Hinweis zur Umsatzsteuer erfolgt erst in AGB
Hinweis zur Mwst. erfolgt erst nach Einleitung des Bestellvorgangs
Bei Aufgliederung von Preisen werden die Endpreise nicht hervorgehoben.
Hinweis zur Mwst. erfolgt nur unter dem Reiter "Versand und Zahlungsmethoden"
Bei Angeboten, die dem Verbraucher eine Ratenzahlung ermöglichen, wird kein Endpreis angegeben.
Überführungskosten beim PKW-Kauf werden in Endpreis nicht mit eingerechnet
Preisangabe für Handy wird in Anzahlung und monatliche Rate aufgespaltet
Gewichtsabhängige Versandkosten - Gewichtsangaben (der Produkte) aber nicht in Artikelbschreibung veröffentlicht
Gewichtsabhängige Versandkosten - Gewichtsangaben (der Produkte) aber nicht auf Produktübersichtsseite veröffentlicht.
Der Hinweis: [„Bei Lieferung ins Ausland werden die Versandkosten individuell vereinbart“](../../versandkosten-ausland-bagatelle.html)
Versandkosten für deutsche Inseln werden nicht angegeben
Grundpreise falsch ausgerechnet
Online-Händler gibt bei billiger.de keine Grundpreise an.
Bei Textilstoffen, die nach Metern verkauft werden, wird der Kilopreis angegeben.
Grundpreise werden nicht in unmittelbarer Nähe zum Endpreis angegeben.
Beim Verkauf von Druckerpatronen werden keine Grundpreise angegeben
Werbung mit Nettopreisen bei beabsichtigtem B2B-Verkauf, sofern für Verbraucher zugänglich
Bei Angabe des Grundpreises wird Abtropfgewicht nicht berücksichtigt
Bei Sets erfolgt keine Ausweisung von Grundpreisen.
Gratis-Zugaben werden bei Grundpreisangabe nicht mit eingerechnet.
Beim Verkauf via Google-Shopping werden keine Grundpreise angegeben.
Beim Verkauf von Kabeln mit Steckern erfolgt keine Angabe der Grundpreise
Bei nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel werden keine Grundpreise angegeben.
Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform werden nicht mit Grundpreis versehen
Die Grundpreisangabe bei eBay steht nicht in der Artikelüberschrift
Lieferservice gibt keine Grundpreise bei Speisen und Getränken an
Keine Angaben zu Füllmengen bei Tintenstrahldruckerpatronen
Kfz-Einzelhändler nimmt bei der Werbung für Kraftfahrzeuge nicht die obligatorischen Überführungskosten sowie die Kosten für Umrüstung und TÜV-Abnahme mit in den Endpreis auf.
Reiseveranstalter gibt bei der Angabe von Mietpreisen für Ferienwohnungen Endpreise an, in die nicht Nebenkosten für Strom, Wasser, Gas und Heizung einbezogen sind.
Reiseveranstalter bezieht bei Werbung für Reisen zwingend zu zahlende Buchungsgebühr nicht mit ein (vgl. OLG Karlsruhe WRP 2005, 1188).
Hotelzimmer werden im Internet mir einer Preisliste angeboten: Preise werden lediglich in Form einer Spanne "von…bis" angegeben.
Erhebung eines Kreditkartenzuschlags, ohne (den Verbraucher) diesbezüglich auf einer Seite zu informieren, die dieser vor Einleitung des Bestellvorgangs notwendig aufrufen muss.
Tattoo-Studio veröffentlicht keinen Preisaushang (nicht abmahnbar, so das LG Hamburg mit Urt. v. 24.09.2010, Az. 327 O 702/09).
Angabe von Netto-Hotelpreisen im Internet ohne Hinweis auf zusätzliche Vermittlungsgebühr
Mindermengenzuschlag wird nicht getrennt ausgewiesen.
Textilien sind nicht im Sinne des Produktsicherheitsgesetz gekennzeichnet
Fehlende Bedienungs- und Montageanleitungen beim Vertrieb von Produkten
Nur englische Bedienungsanleitung wird Produkt beigelegt.
Inverkehrbringen von Leuchtmittel, die den Anforderungen der EN-Norm nicht genügen
Folgende (abmahnbare) Klauseln werden verwendet:
"Allgemeine Bedingungen: Für die Beförderungs- und Reiseverträge mit dem jeweiligen Reiseveranstalter gelten die Tarif-, Beförderungs- und Teilnahmebedingungen der an der Reise beteiligten Reiseveranstalter, die Ihnen auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden."
[„Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Verpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht.“](klausel-haftung-reiseanmelder-reiseteilnehmerkosten.html)
[„Bei kurzfristigen Anmeldungen, d.h. Anmeldungen, die weniger als 4 Wochen vor Reisebeginn erfolgen, ist der Gesamtpreis sofort fällig.“](verkauf-vermittlung-reisen.html)
[„Bei verspätetem oder unvollständigem Zahlungseingang kann „….“ [der Reisevermittler, Anm. d. IT-Recht-Kanzlei] die angemeldeten Reisen zu Lasten des Anmeldenden kostenpflichtig stornieren.“](reisen-nichteinhaltung-zahlungstermin-nachfrist.html)
[„ „….“ [der Reisevermittler, Anm. d. IT-Recht-Kanzlei] ist berechtigt, aufgrund des vorzeitigen Rücktritts des Anmelders die von dem jeweiligen Leistungsträger bei „….“ [der Reisevermittler, Anm. d. IT-Recht-Kanzlei] vereinnahmten Stornogebühren von dem Anmelder ersetzt zu verlangen.“](unwirksame-stornogebühren.html)
[„ „….“ [die Reisevermittlerin, Anm. d. IT-Recht-Kanzlei] haftet nicht für leichte Fahrlässigkeit ihrer Erfüllungsgehilfen.“](reise-ausschluss-haftung.html)
Die durch Nutzung der Rufnummern entstehenden Kosten werden für den Endnutzer nicht deutlich ausgewiesen
Hinweis auf die Möglichkeit abweichender Preise für Anrufe aus den Mobilfunknetzen fehlt
Sportboote werden in Verkehr gebracht ohne Eignerhandbuch.
Es ist keine maximale Zuladung ohne Gewicht des Inhalts von fest angebrachten Behältern angegeben.
Die Nennleistung des Wasserportmotors wird nicht angegeben.
Es erfolgen keine Angaben zur Entwurfskategorie.
Die Entwurfskategorie wird nicht genau definiert.
Vorab : Informationen zum Sprengstoffgesetz bzw. zu der Sprengstoffverordnung erhalten Sie hier. Zu den Anforderung beim Verkauf von Feuerwerkskörpern gibt es auch eine anschauliche Borschüre des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, die hier zum Download bereitsteht:
Pyrotechnische Gegenstände werden in den Verkehr gebracht, ohne dies zuvor bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) angezeigt zu haben.
Pyrotechnische Gegenstände, die nicht mit einer Identifikationsnummer gekennzeichnet sind, werden in den Verkehr gebracht.
Pyrotechnische Gegenstände werden verkauft, die verbotene Ausgangsstoffe enthalten.
Pyrotechnische Gegenstände werden verkauft, obwohl keine Erlaubnis der zuständigen Behörde vorliegt.
Pyrotechnische Gegenstände werden in nicht-geschlossenen Schaukästen ausgestellt.
Feuerwerkskörper werden an Minderjährige verkauft.
Feuerwerkskörper der Kategorie 2 werden vor dem 29. Dezember verkauft.
Fahrzeugteile ohne amtliches Prüfzeichen werden vertrieben.
Beim Verkauf von Tabackwaren werden Gegenständen beigepackt (z.B. Feuerzeuge).
Zigaretten werden nach Stück verkauft.
An Tabackware erfolgt Siegelbruch
Verkauf von Tabakwaren erfolgt über oder unter gebundenem Preis
Tabakwaren werden als Gewinn von Preisausschreiben ausgespielt
Mehrwertdiensterufnummern werden eingesetzt, ohne dass der Festnetzpreis (inkl. Mwst.) mit dem Hinweis auf die Möglichkeit abweichender Preise für Anrufe aus den Mobilfunknetzen angegeben wird. Beachte auch die ab dem 01.03.2010 geltenden neuen Vorgaben.
Bei Verwendung von Mehrwertediensterufnummern werden keine Kundeninformationen veröffentlicht.
Vorab: Die IT-Recht Kanzlei berichtet [hier](../../Thema/textilkennzeichnung.html) ausführlich zur Kennzeichnung von Textilien.
­Nichtkennzeichnung [von kennzeichnungspflichtigen Textilien](textilkennzeichnungsgrund-haeufiger-abmahngrund.html) nach dem TextKennzG
Textilerzeugnisse werden angeboten, dabei jedoch die textilen Rohstoffe fehlerhaft bezeichnet.
"[Bambus](robert-franzen-abmahnung.html?search=bambus) " als Rohstoffgehaltsangabe
"[Meryl](robert-franzen-abmahnung.html) " als Rohstoffgehaltsangabe
"[Lycra](robert-franzen-abmahnung.html) " als Rohstoffgehaltsangabe
Spandex als Rohstoffgehaltsangabe
"Acry"l als Rohstoffgehaltsangabe
"Zellwolle" für Viskoste als Spinnfaser
"Kunstseide" für zellulosische Filamente (Endlosfasern)
"Reyon" oder "Reyonfasern"
"Synthetics" für Polyester oder Polyamid
"Merinowolle" als Rohstoffgehaltsangabe
"Lammwolle" als Rohstoffgehaltsangabe
"Shetlandwolle" als Rohstoffgehaltsangabe
"Wildseide" als Rohstoffgehaltsangabe
"Vinylchlorid" oder "Vinylidenchlorid" als Rohstoffgehaltsangabe
"Gummi" als Rohstoffgehaltsangabe
"Polyamidimid" als Rohstoffgehaltsangabe
"meta-Aramid" als Rohstoffgehaltsangabe
"para-Aramid" als Rohstoffgehaltsangabe
Microfleexe oder TPU-Menbran als Rohstoffgehaltsangaben
"Polyamid 6.6" oder "Polyamid 11" als Rohstoffgehaltsangabe
Pashina als Rohstoffgehaltsangabe
Falsche Verwendung des Begriffs Seide, z.B.: "Tussahseide", "Wildseide", "echte Seide", "reale Seide", "Naturseide".
Matratzen werden falsch gekennzeichnet
Falsche Darstellung des Obermaterials bei Textilprodukten
Multifilamentgarn wird als "Carbon" beworben
Handelsüblicher Polyester wird als „Spunpolyester“ beworben
Bezugsmaterial für Möbel wird nicht gekennzeichnet.
Bezugsmaterial für Regenschirme wird nicht gekennzeichnet.
Bezugsmaterial für Sonneschirme wird nicht gekennzeichnet.
Textilkomponenten von Matratzenbezügen werden nicht ausgewiesen.
Textilkomponenten von Bezügen zu Campingartikeln werden nicht ausgewiesen.
Aussage: "100% reine Baumwolle"
Aussage: "Absolute Baumwolle"
Aussage: "Nur Baumwolle"
Kennzeichnung: "20 % Polyester, 80 % Baumwolle"
Eine Faser wird als "sonstige Faser" bezeichnet, deren Gesamtgewicht beträgt jedoch 7 % am Gesamtgewicht des Textilerzeugnisses.
Mehrere Faser werden als "sonstige Faser" bezeichnet, deren Gesamtgewicht beträgt jedoch 20 % am Gesamtgewicht des Textilerzeugnisses.
Nichttextile Teile tierischen Ursprungs werden nicht angegeben.
"Tussahseide" als Rohstoffgehaltsangabe
Aussage: "echte Seide"
Aussage: "reale Seide"
Aussage: "Naturseide"
Textilerzeugnisse sind nicht in allen EU-Landessprachen gekennzeichnet, obwohl EU weit vertrieben wird
In DE in Verkehr gebrachte Textilerzeugnisse sind nicht in deutscher Sprache gekennzeichnet
Bei EU-weiten Versand erfolgt in Online-Werbung keine Kennzeichnung in sämtlichen EU-Landessprachen
Textilprodukte in Katalogen/Prospekten werden nicht gekennzeichnet, obwohl direkte Bestellmöglichkeit besteht.
Bei Online-Verkauf wird Verbraucher nicht bez. Textilkennzeichnung informiert, bevor er die Ware in den Warenkorb legt.
Etikettierung von Textilerzeugnissen erfolgt nicht dauerhaft bzw. fest genug
Etikettierung von Textilerzeugnissen ist nicht leicht lesbar.
Kennzeichnung eines Textilprodukts erfolgt nur auf losen Einlegezettel.
Oberhemden werden verpackt angeboten und dabei ist die Rohstoffgehaltsangabe erst nach Auspacken des Oberhemdes zu lesen (vgl. Urteil vom 25.11.1999, Az. 3 U 76/99)
Ausschließlich Handelsdokumente enthalten Informationen zur Textilkennzeichnung
Täschnerwaren werden nicht gekennzeichnet
Umtauschrecht wird parallel zum Widerrufsrecht angeboten, jedoch wird im Zusammenhang mit dem Umtauschrecht nicht über das Widerrufsrecht informiert.
Voraussetzungen zur Inanspruchnahme des Umtauschrecht werden nicht transparent angegeben.
Unberechtigte Einbindung von Videos von YouTube in Online-Shops
Unberechtigte Nutzung von Food-Fotos
Unberechtigte Übernahme von Rhythmusssequenzen
Bilder von Plattformen wie Fotolia, Pixelio etc. werden genutzt und der Urheber wird nicht genannt.
Einbindung fremder Fotos als "Embedded Content"
Lesetipp : Werbung im Internet: Bilder, Fotos, Grafiken - Haben Sie (das) Recht dazu?
- Fertigpackungsverordnung wird nicht beachtet
Hinweis: Die IT-Recht Kanzlei hat eine Serie zum Thema "Werbung für Arzneimittel" veröffentlicht.
Verkauf von Arzneimitteln unter Nichtbeachtung der Vorschriften des Arzneimittelgesetzes
Verkauf von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln über das Internet
Verkauf von Arzneimitteln zu anderen als den festgelegten Preisen
Veröffentlichung der Gebrauchsinformationen eines verschreibungspflichtigen Medikaments auf der Internetseite des Herstellers
Werbung für Arzneimittel unter Angabe einer UVP
Fehlen von Pflichtangaben für Arzneimittel bei Bannerwerbung
Gewährung von Rabatten und Zugaben durch Apotheken
Versand von apothekenpflichtigen Arzneimitteln ohne behördliche Erlaubnis
Versandapotheke verzichtet auf Erhebung der Rezeptgebühr
Zu Heilzwecken importierte Mittel der traditionellen chinesischen Medizin werden ohne behördliche Erlaubnis vertrieben
Kooperationmodell zwischen Internetshop und Apotheke, bei denen die Bestellung von Medikamenten größtenteils vom Webshop abgearbeitet werden und die Apotheke lediglich die Medikamente bestellt.
Lithiumhaltige Batterien sind nicht in Innenverpackung verpackt, welche die jede Batterie vollständig einschließt.Außenverpackung von lithiumhaltigen Batterien enthalten nicht bestimmte (Warn-) Hinweise
Hinweis: Die IT-Recht Kanzlei hat einen Beitrag zum rechtssicheren Verkauf von Bioziden veröffentlicht.
Produkte sind nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet.
Online-Hinweis "Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.“ fehlt
Online-Hinweis "Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.“ erscheint nur an versteckter Stelle der Artikelbeschreibung
Werbung enthält nicht alle Gefährlichkeitsmerkmale des Produkts gem. §3a ChemG
Bestimmte Biozide werden an Minderjährige abgegeben
Inverkehrbringen von Lacken, deren Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen die seit dem 1.1.2010 gültigen Grenzwerte der ChemVOCFarbV übersteigt.
Alterseinstufung nicht auf Verpackung und dem Trägermedium deutlich sichtbar angebracht
Computer-/ Konsolenspiele ohne Alterseinstufung werden an Minderjährige abgegeben
Spielprogramme, die mit "Freigegeben ab 18 Jahren" gekennzeichnet sind, werden Minderjährigen zugänglich gemacht
Jugendgefährdende Computer-/ Konsolenspiele werden beworben
Jugendschutzwidrigen Bewerbung von indizierten Medien
Indizierte Filme oder Spiele werden auf Produktsuche-Plattformen (z.B. Google Shopping-Ergebnisse) präsentiert.
- Verwendung des Bundeswappens, Bundesadlers oder der Dienstflagge des Bundes auf Fanartikeln
- Keine Nennung der Vertragspartner bei „Erlebnis-Gutscheinen“
Werbung mit dem Begriff "CO2-neutral", obowhl nicht belegbar.
Werbung mit dem Begriff "klimaneutral", obowhl nicht belegbar.
Werbung mit dem Begriff "geprüfte Umweltverträglichkeit" für Grablichter, obowhl nicht belegbar.
- Werbung, dass Keramikmesser „viel glatter als Stahlmesser“ sei
- Gartenmöbel werden als "White Teak-Mobiliar" beworben, obwohl die Holzsorte Gmelina arborea ist.
Hinweis: Die IT-Recht Kanzlei hat einen umfangreichen Beitrag zum Thema "Preisbindung bei Tabakwaren" veröffentlicht.
Tabakwaren werden Gegenstände beigepackt (etwa Feuerzeuge)
Stückverkauf von Zigaretten wird angeboten
Tabackverpackungen werden geöffnet verkauft
Verkauf von Tabakwaren über oder unter gebundenem Preis
Bewerbung von Tonerkartuschen ohne Nachbauten-Hinweis
Über eBay wird Ware angeboten, die nicht geliefert werden kann
Bei eBay: Vertragsschluss erfolge nicht mit Zugangsbestätigung, sondern erst mit Auftragsbestätigung (Daher: Bei eBay keine Online-Shop AGB einsetzen!)
Mit "Blitzversand" wird geworben, obwohl tatsächlich kein besonders schneller Versand angeboten wird.
- In Online-Produktbeschreibung von Lebensmitteln werden keine Zusatzstoffe (i.S.d. § 9 ZZulV) aufgeführt.
Vorab: Die IT-Recht Kanzlei hat das Thema Verpackungsverordnung hier ausführlich behandelt.
Abwälzung der Verpackungsentsorgungskosten auf den Käufer („ Die Kosten für die Entsorgung der Verpackung sind vom Käufer zu tragen“)
Fehlender Hinweis auf Möglichkeit der kostenlosen Rückgabe von Verpackungs- und Versandmaterial
Hinweis auf Erfüllung der sich aus der Verpackungsverordnung ergebenden Pflichte = Werbung mit Selbstverständlichkeit
Verkauf von Erfrischungsgetränken, ohne dabei Pfand zu ergeben (LG Düsseldorf, Urt. v. 29.10.2010 - Az. 38 O 26/10)
Hinweis: Laut Landgericht Lübeck sind Verstöße gegen die VerpackV nicht abmahnfähig (wohl Mindermeinung und betrifft nicht die aktuelle, ab dem 1.01.09 allein gültige Verpackungsverordnung)!
Werbung mit „versicherter Versand“ ohne getrennte Ausweisung der Versicherungskosten
Werbung mit „unversicherter Versand “
Gleichzeitig versicherter und unversicherter Versand angeboten
Empfehlung, dass Käufer/Verbraucher Ware versichern soll
Auf Wunsch wird Transportversicherung angeboten.
Widersprüchliche Versandkostenangaben
Widersprüchliche Angaben zum Mindestbestellwert
Fehlende Mitteilung der Einzelheiten zur Berechnung der Versandkosten
Fehlende Angaben zu eventuell anfallenden Steuern und Kosten bei außereuropäischem Versand
Fehlende Gewichtsangaben bei Produkten, wenn Versandkosten hiervon abhängen
Keine Angabe bzgl. Versandkosten, wenn Paket etwa schwerer als 24 kg
Vorab : Die IT-Recht Kanzlei hat hier die wichtigsten Fragen zum Waffengesetz beantwortet.
Verkauft werden getarnte Messer (z.B. integriert in Gürtelschnalle, „Stockdegen“ etc.), „Wurfsterne“ , Springmessern, [Faustmesser, sowie Butterfly-Messer](verkauf-von-waffen.html) , Harpunen.
Es fehlen bestimmte Hinweise zur Waffenerwerbsberechtigung.
Hinweis: Die IT-Recht Kanzlei berichtet zurzeit im Rahmen einer Serie Woche für Woche Neues über die rechtlichen Aspekte der Werbung im Internet.
- „Wir sind das beliebteste Unternehmen Deutschlands“ (unzulässige, wenn das Unternehmen seine Leistungen im fraglichen Segment überhaupt nicht bundesweit anbietet vgl. OLG Hamburg, 11.11.2009, 5 U 57/09).
- Werbung mit "Innovationsführer", ohne deutlichen aktuellen Entwicklungsvorsprung vor Mitbewerbern zu haben
„Erster Fachanwalt für Erbrecht in…“
Werbung mit dem Hinweis "XXX Rechtsanwälte", ohne auf dem Briefkopf mindestens einen weiteren Anwalt zu benennen.
Werbung mit "Fachanwalt für Markenrecht"
Anwalt verlinkt auf seiner Internetpräsenz nicht direkt auf Berufsregeln
Anwalt wirbt mit Preisen, ohne dabei den konkreten Bruttopreis zu nennen
Verwendung des Begriffs "Sozietät", obwohl keine GbR vorliegt
Werbung mit "Schutzbrief" für anwaltliche Tätigkeit
Bezeichnung "Dr. X & Associates"
Verwendung des Begriffs "Fachanwalt" auf Briefkopf, obwohl wenn nicht alle Anwälte zur Führung des Fachanwaltstitels berechtigt sind
Werbeschreiben an Mandanten eines Anwaltskollegen
Zwei Namen in Kurzbezeichnung einer Einzel-Kanzlei werden genannt
Herabsetzende Äußerung über abmahnende Anwälte
Kanzlei-Bezeichnung "Das Haus der Anwälte"
Bezeichnung "Experten-Kanzlei"
Vorab: IT-Recht Kanzlei bietet einen besonderen Service für Ärzte an und unterhält einen eigenen Blog zum Thema "Werberecht für Heilberufe und Heilverfahren".
Zahnarzt inseriert unter "Plastische und Ästhetische Chirurgie" (zulässig, laut LG Münster )
Arzt inseriert "fachfremd" in Branchenbüchern (laut OLG Köln aber keine Wettbewerbsverletzung )
Arzt, der nicht Androloge ist, nennt sich Männerarzt
Zahnärzte werben mit True Dent Logo als Qualitätszeichen
Werbung mit besonderen Leistungsangeboten auf einem Praxisschild
Werbung als „Ärztegemeinschaft“ bei Täuschung über geschäftliche Verhältnisse
Führen des Master-Titels einer österreichischen Universität
Werbung: „Zahnkronen zum Nulltarif Made in Germany (bei Festzuschuss plus 30% Bonus)“ und „Zahnkronen und Brücken ohne Zuzahlung auch für Beihilfe-Patienten mit Zusatzversicherung“.
Filmaufnahmen in Arztpraxis
Fehlende Impressumsangaben und berufswidrige Werbung bei Zahnärzten
Werbung mit „Sauerstoff-Therapie“
Hotelempfehlung durch Zahnarztklinik
Werbung für heilende Wirkung eines Aufenthalts in sog. Heilstollen
Werbung mit Praxis für Psychotherapie für Heilpraktiker
Werbung: "Fachexperte für Psychologie"
Wettbewerbswidrige Werbung mit Anti-Falten-Creme
Werbung mit “Faltenbehandlung mit Botox”
Werbeaussagen zu kosmetischen Behandlungsmethoden
Werbung mit Schwangerschaftsabbrüchen
Zahnarztwerbung für Behandlungen gegen Gesichtsfalten
Werbung mit kostenloser fachärztlicher Beratung
Werbung mit dem Begriff "Tierarztklinik”"
Werbeaussage[ “Ausbildung Diplom-Körpertherapeutin”](http://die-aerztehomepage.de/2010/03/18/aktuelle-abmahnung/)
Werbung für Diagnosestellung im Online-Forum
Empfehlung der "modernen Medizin"
Zahnarzt: Reklamehafte Werbung bei Groupon
Irreführende Qualitätsberühmung in Werbung (z.B. „High End“ für nur gute oder durchschnittliche Geräte)
Werbung mit irreführenden Wirkungsaussagen (z.B. bei Antikalkgeräten )
Verwendung des Begriffs „Werbeware“ in Werbeanzeigen
(Nicht transparente) Werbung mit Versandrabatten bei Mehrfachbestellungen
Begriff "[Ladenpreis](ladenpreis-abmahnung.html) "
Werbung mit der Aussage „Solange der Vorrat reicht “
Der Hinweis "[CE-geprüft](webung-ce-kennzeichnung-wettbewerbsverstoß.html?search=CE-gepr%C3%BCft) ", s. auch hier
Werbung mit UVP, obwohl es eine solche gar nicht (mehr) gibt
Es wird auf Hauptseite mit "24 h Lieferung" geworben, obwohl an anderer Stelle des Online-Angebtos eine längere Lieferzeit angegeben wird.
Es wird pauschal mit Preisnachlassen von bis zu 80 % geworben, obwohl tatsächlich weitaus geringere Nachlässe angeboten werden.
Werbeaussage: "[Jeder 100. Einkauf gratis](jeder-100-einkauf-gratis.html) "
Werbung mit "ab-Preisangaben", obwohl die genannten Leistungsmerkmale nicht zu dem genannten Mindestpreis erhältlich sind.
Werbung mit der Aussage: "Werbeaussage „Die besten Küchen zum besten Preis!“
Werbung mit irreführenden Lieferfristen
Frühbucherrabatt wird verlängert
Bezeichnung "Bundes" in Firmenname
Angabe "Jahreswagen - 1 Vorbesitzer/1. Hand"
Collagen-Drinks zur Faltenunterpolsterung
Diätseminare ("Gewichtsverlust ohne Hungergefühl")
Lebensmittelzusätze zur „Entschlackung“
Ultraschall zur Fettreduktion (z.B. „Lipolyse“, „Medical Spa“)
Magnetspulen-Entkalker
Mit dem Begriff Textilleder werden Produkte beworben, die kein Leder enthalten.
Autohändler wirbt mit Zubehör "Navi" - es gibt jedoch kein herstellerseitig integriertes Navigationssystem, sondern lediglich ein beigelegtes mobiles Navi.
"Altfahrzeuge" mit sehr geringer Laufleistung werden als "Neuwagen" beworben
Ein Motorenöl für LPG-Kraftfahrzeuge wird dahingehend beworben, dass dieses Öl den Einsatz von Additiven für den Verschleißschutz des Motors überflüssig mache.
Verkauf sog. "Ionen-Armbänder"
Werbung mit "Frisch & Fertig" für tiefgekühlten Fisch
"Nussecken mit Kuvertüre und kakaohaltiger Fettglasur" obwohl einheitliche Kakaomasse verwendet wird
Begriffe "gratis" oder "kostenlos" bei nicht vollständiger Kostenfreiheit
Mehrdeutigkeit des in Bezug genommenen durchgestrichenen Preises: Werbung enthält intransparente (irreführende) Preisgegenüberstellungen
Werbung mit durchgestrichenen Preisen, die bereits vor Monaten gesenkt worden sind.
Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "ehemaliger Preis" gegenübergestellt.
Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "ehemaliger Verkaufspreis" gegenübergestellt.
Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "Regulärer Ladenpreis" gegenübergestellt.
Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "statt" gegenübergestellt.
Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "Listenpreis" gegenübergestellt.
Es wird länger als 4 Wochen im Rahmen einer Preisgegenüberstellung auf einen ehemaligen Verkäuferpreis Bezug genommen.
Bei Bewerbung von gebrauchten Kfz wird der Vergleichspreis als "ehem. NP" bezeichnet.
- Irreführung über die stoffliche Zusammensetzung von Waren in Werbung
- Verkauf von Himalayasalz
- Werbung mit sog. Heilsteinen
- Werbung mit Massagebrillen mit Wirkungsaussagen wie "verbesserte Sehkraft"
- ­ Irreführende Werbung für günstige „No-Name-Produkte“, wenn nicht deutlich wird, dass es sich nicht um Originalware handelt (z.B. bei Druckerpatronen)
- Werbeslogan "20% auf Alles – außer Tiernahrung"
- Kunstledertasche wird mit dem Begriff "[Faux Leder](wettbewerbszentrale-faux-leder.html) " beworben
- Vergleich von Billigparfums bei der Werbung und dem Vertrieb mit Originalparfums
- Koppelung Gewinnspiele mit Warenverkauf
- Mit den (immer gleichen) "Angeboten von heute" wird wochenlang geworben.
- Werbung mit dem Hinweis "TÜV-geprüft" ohne eine Erklärung, inwieweit der TÜV eine Prüfung vorgenommen hat.
- Werbung mit Koppelungsangeboten, bei der beide
Preisbestandteile nicht deutlich genug kenntlich gemacht werden (OLG Köln, Urt. v. 04.06.2010 - 6 U 11/10)
Preiswerbungsschlagwörter
Unzulässig geworben wird mit folgenden Preiswerbungsschlagwörtern :
"Ab-Preis“
"Winterpreis"
Werbung mit alternativen Heilmethoden
Werbung mit dem Begriff "Anti-Aging"
Werbung mit Magnetfelstherapien
Werbung mit Slogan "Fettreduktion durch Ultraschall" (LG Frankfurt/Main, Urt. v. 08.07.2010, Az. 2-3 O 48/10 ; OLG Hamm, 18.11.2010, Az. I-4 U 148/10)
Beim „Airpressure Bodyforming Concept-Verfahren“ wird geworben mit
„Tschüss Bauch!“
„Mit dem revolutionären [ABC] werden Sie in vier Wochen um bis zu zwei Kleidergrößen schlanker!“
„Fett verbrennen, Bauchumfang reduzieren... all das gelingt mit dem neuen Bauchkiller-Konzept […].“
„Bis zu 8 cm weniger Bauchumfang in nur vier Wochen.“
„Der Bauchkiller“
„Gezieltes Abnehmen im Bauchbereich - all das gelingt mit dem ‚Bauchkiller‘.“
Werbung mit Hinweis auf „autorisierte“ Tätigkeit, ohne dass Informationen über Autorisierung veröffentlicht werden (vgl. OLG Brandenburg, Urt. v. 13.07.2010 - 6 U 58/09)
Werbung mit Begriffen "Bio" und "Öko"
Vorab: Informationen zur Werbung mit dem Begriff "Bio" sind hier veröffentlicht.
Lebensmittelwerbung mit Zusätzen wie "Öko" oder "Bio", ohne Angabe des Codes der letzten Kontrollstelle
Bewerbung von "Bio-Dinkelkissen" mit dem Bio-Siegel
Bewerbung von "Kirschkernen", ohne Angabe des Codes der letzten Kontrollstelle
Bezeichnung "Bio-Fix" für WC Reiniger, der Zitronensäure und Tenside enthält (OLG Düsseldorf, GRUR 1988, 55, 57)
Bezeichnung "Bio-Gold" für Waschmittel (KG GRUR 1993, 766).
Bezeichnung "Biolarium" als Bezeichnung eines Solariums (OLG München, GRUR 1990, 294)
Bezeichnung "Bio" für Bier, das üblichen Alkoholgehalt aufweist (LG München, I ZLR 1991, 95)
Bezeichnung "Bioregulator" für Armreif, der mit Begriffen wie "Stress-Abbau" u.än beworben wird (KG ZLR, 1992, 647)
Bezeichnung "Bio-Pack" mit dem Zusatz "Für eine bessere Umwelt" für Verpackungsmittel (OLG Düsseldorf, WRP, 1992, 209, 210)
Die Bio-Kontrollnummer wird nicht angegeben.
Die Bio-Kontrollnummer nennt die falsche Kontrollstelle.
Die Bio-Kontrollnummer wird nur an versteckter Stelle des Online-Shops dargestellt.
Bezeichnung "Bio" für Tabakwaren
Werbung mit "Bio" ohne Zertifizierung durch Öko-Kontrollstelle
Werbung mit dem Begriff "Biomineralwasser"
Werbung für Düngemittel mit dem Hinweis "zum biologischen Düngen", obwohl Fünger nicht frei von Chemie ist.
Für Kinder bestimmte Fingermalfarbe wird als "Bio-X" bezeichnet - enthält jedoch gerine Stoffe, die der Gesundheit schaden könnten
Verwenung der Bezeichnung "Bio" bei Kosmetikprodukten, obwohl nicht 50%iger Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen gegeben ist.
Heimtierfuttermittel werden mit Bio-Siegel in Verkehr gebracht
Werbung mit Begriff "Oeko-Tex-Standard 100"
Textilprodukte werden mit dem Begriff "Oeko- Tex- Standard 100" beworben, obwohl
die Produkte dem "Oeko-Tex-Standard 100" nicht entsprechen oder[#mce_temp_url#](../../tiefstpreisgarantie-autorisierte-haendler-handelsuebliche-menge.html)
im Zusammenhang mit dem Verkauf der Produkte keine Prüfnummer und kein Prüfinstitut angegeben worden ist oder
die Produkte nicht nach dem "Oeko-Tex-Standard 100" zertifiziert worden sind.
Werbung mit Oeko-Tex-Standards, obwohl Zertifikat gar nicht verliehen worden ist
Werbung mit Garantie ohne Hinweis auf daneben bestehende Gewährleistungsrechte
Verknüpfung des Warenerwerbs mit Teilnahme an einer Lotterie, Preisausschreiben oder Gewinnspiel
Werbung mit Geld-zurück-Garantien (ohne nähere Erläuterung)
Werbung mit dem Begriff "Garantie" ohne Beachtung der Vorgaben des § 477 BGB
Werbung mit einer Tiefstpreisgarantie wird durch die Bedingung eingeschränkt, dass nur Alternativangebote von „autorisierten Händlern“ akzeptiert werden.
Werbung mit einer Tiefstpreisgarantie wird durch die Bedingung eingeschränkt, dass die Abgabe nur "in handelsüblichen Mengen“ geschieht.
Online-Werbung mit "voller Garantie"
Teilnahme an Gewinnspiel wird von Erwerb einer Ware abhängig gemacht
Werbebotschaften für Arzneimittel in Fachzeitschriften werden mit Gewinnspielen kombiniert.
Koppelung von Warenerwerb und Gewinnspiel in einer Werbung gegenüber Kindern.
Kopplung von Gewinninformationen und Kosten
Werbung mit Glückspielen
- Gezielte Aufforderung zur Teilnahme an Glücksspiel via blickfangmäßige Herausstellung
- Werbung für öffentliches Glücksspiel im Internet und am Telefon
- Werbung mit hohen Gewinnen bei Jackpotausspielungen
Werbung mit GOTS
Vorab: Informationen zur Werbung mit GOTS-Siegeln sind hier veröffentlicht.
Nicht autorisierter Gebrauch des GOTS-Logos.
Falsche oder irreführende Verwendung des GOTS-Logos.
(vgl. zur Thematik ausfürlichen Beitrag der IT-Recht Kanzlei )
Mit Zeichen wird geworben, das einem GS-Zeichen zum verwechseln ähnlich sieht (vgl. hierzu § 7 GPSG) .
Mit einem „abgelaufenen“ GS-Zeichen wird geworben.
Es wird in der Form mit einem "VDE/GS-Prüfzeichen" geworben, dass ein Produkte mit anderen Prüfzeichen keinen vergleichbaren Sicherheitsstandard bieten könnte (OLG Hamm, Urteil vom 23.03.2004, Az. 4 U 143/03).
Es wird mit "GS = geprüfte Sicherheit“ geworben, obwohl die Genehmigung zur Führung des Zeichens zu Unrecht erteilt worden ist (vgl. Urteil des BGH vom 23.10.1997, Az. I ZR 98/95).
Waren, die als solche einem bestimmten Herstellers oder einer bestimmten Marke zuzuordnen sind, werden ohne das Zeichen des TÜV für geprüfte Sicherheit(GS)vertrieben, mit dem die Ware herstellerseits versehen worden ist (vgl. hierzu Urteil des OLG Düsseldorf vom 22.09.1988, Az. 2 U 148/88).
Für nicht geprüfte Geräte wird mit einem GS-Zeichen geworben.
- Preisnachlass in Form eines Gutscheins, ohne über das Verhältnis von Preis und Preisnachlass zu informieren
Werbung mit Krediten
Informationspflichten der Verbraucherkreditrichtlinie werden nicht beachtet.
- Negative Kundenbewertungen werden zurückgehalten - nur positive Bewertungen werden auf Website veröffentlicht.
Werbung mit Prüfungen / Zertifizierungen
Hinweis "TÜV-geprüft", wenn nähere Angaben zur Prüfung fehlen
Werbung mit "TÜV-geprüfte Nachhilfe", wenn nicht Nachhilfe, sondern ausschließlich das die Nachhilfe anbietende Unternehmen durch den TÜV geprüft worden ist
Autowerkstatt wirbt mit "TÜV"
Zweimalige Veränderung einer befristeten Rabattaktion
Aussage "2 % Rabatt bei Überweisung", wenn die Bezahlung per Überweisung sowohl als Vorkasse als auch auf Rechnung erfolgen kann, der Rabatt aber nur für die Bezahlung per Vorkasse gewährt wird (vgl. Beschluss des LG Bochum, vom 03.05.2010, Az. I-13 O 62/10).
Bedingungen für die Inanspruchnahme werden nicht eindeutig angegeben.
Die genaue Höhe des Rabatts wird nicht angegeben bzw. bleibt unklar.
Die zeitliche Befristung der Rabattaktion wird nicht angegeben.
Teilnehmerkreis ist beschränkt, darüber wird jedoch nicht informiert.
Werbung mit einem (Einführungs-) Rabatt unter der Angabe „bis zu…“ (nicht irreführend, so das OLG Köln, Urteil vom 12.10.2007, Az. 6 U 80/07)
Mit Herabsetzung eines Preises wird geworben, obwohl der Preis nur für eine unangemessen kurze Zeit gefordert worden ist.
Bei der Ankündigung „20% auf alles“ wird ein herabgesetztet Ausgangspreis mit Beginn der neuen Rabattaktion heraufgesetzt und so den Eindruck eines besonders günstigen Angebotes vorgetäuscht.
Ein Preisnachlass, der mit dem Slogan „nur für kurze Zeit“ beworben wird.
Unmissverständlich wird nicht gekennzeichnet eine etwaige Beschränkung des Preisnachlasses auf die im Geschäft vorrätige Ware. (vgl. BGH, Urteil vom 10.12.2009, Az. I ZR 195/07 und OLG Stuttgart, Urteil vom 19.07.2007, Az. 2 U 24/07).)
Zeitungsanzeige, in der mit Preisnachlässen „auf alles außer Werbeware“ geworben wird. (OLG Hamm , Urteil vom 16.11.2006, Az. 4U 143/06)
Zwei Tage lang "10 % auf alles!"
OLG Köln: Vorzeitiger Abbruch einer Rabattaktion
[Der BGH (Urteil vom 07.07.2011, Az.:I ZR 173/09) sieht eine Irreführung des Verbrauchers und somit einen Wettbewerbsverstoß in der nicht angekündigten Verlängerung einer Rabattaktion, wenn das "Ob" der Verlängerung von Anfang an nur vom wirtschaftlichen Erfolg der Aktion abhängig gemacht werde.](../../Verlaengerung-befristete-Preisrabattaktion.html)
"Freie Auswahl zum halben Preis“: Problematisch, wenn Einschränkungen erst im Laden bekanntgegeben werden
eBay: unlautere Werbung mit Banner „Verkäufer trägt eBay-Gebühren“ (Beschluss des OLG Hamburg , Urteil des OLG Hamm )
Verbraucher erhält Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. → LG Bremen: Ab Warenwert von über 150 Euro nicht mehr abmahnbar --> anders das OLG Braunschweig
Verbraucher hat ein Widerrufs- oder Rückgaberecht
24 Monate Gewährleistung bei Neuwaren (gegenüber Verbrauchern)
Aussage: "Absolute Neuware und Originalverpackt"
Kostenlose Paypal-Nutzung
eBay. "Bei uns sind Sie auf der sicheren Seite. Wir geben Ihnen: +++ einen Monat Widerrufsrecht."
Werbung mit "Geld-zurück"-Garantie
Kühl- und Gefriergeräte werden mit dem Zusatz „Ohne FCKW / FKW" beworben
Werbung "FCKW-frei aufgeschäumte nicht auflösbare Pu-Sohle"
"Auf Funktionstücjtigkeit geprüfter Xenon Kit Nachrüstsatz"
Werbung mit Gütesiegel, durch die lediglich der gesetzliche Soll-Zustand angepriesen wird.
Werbung mit Hinweis "FCKW-frei"
Verwendung Siegel "tiergerechte Haltungsform" auf Eierkarton (vgl. OLG Oldenburg, Urt. v. 03.06.2010 - 1 U 6/10)
(Vgl. hierzu auch den umfangreichen Beitrag der IT-Recht Kanzlei)
Werbung als "Testsieger", obwohl kein Sieger gekürt wurde
Werbung mit Testergebnis "gut", wenn es auch "sehr gute" Ergebnisse gibt
Bewertung "gut" ohne Verweis auf Magazinausgabe
Fundstellenangabe bei Werbung wegen zu kleiner Schrift nicht lesbar
Mit Testergebnissen bei Arzneimitteln wird geworden
Angeblicher Testsieger ist kein Testsieger.
Rang des Testergebnisses wird nicht kenntlich gemacht.
Einzelbewertung eines Tests wird als abschließende zusammenfassende Bewertung des gesamten Test dargestellt.
Es wird mit Testergebnissen geworben, obwohl sich das Testverfahren zwischenzeitlich geändert hat.
Es wird mit veralteten Testergebnissen geworben (und nicht darauf hingewiesen)
Produkt wird als "Testsieger" beworben, obwohl sich die Verpackung später geändert hat.
Werbung mit veraltetem Stiftung Warentest-Urteil
Fundstelle bei Werbung mit Testergebnissen nicht lesbar
Werbung mit "Testsieger" für in anderer Verpackung getestetes Waschmittel
Werbung mit Traditionen
Wettbewerbswidrige Werbung mit Möbeltradition
Imitation von Eau de Toilette durch Werbung für Duftwasser "one 2 be" (OLG Frankdurt, Urt. v. 16.09.2010, Az. 6 U 62/09)
Unsachliche Vergleiche zwischen Steinsalz und Kochsalz
- Bewerben von Ware als a) "Originalersatz", b) "Erstausrüsterqualität" oder c) "nach Richtlinien der OEM-Hersteller"
Werbung mit Zahlarten
- Kauf auf Rechnung wird angeboten, obwohl tatsächlich im Rahmen des Bestellvorgangs nicht die Möglichkeit besteht, im Hinblick auf die Kaufpreiszahlung einen "Kauf auf Rechnung" auszuwählen (vgl. Beschluss des LG Berlin vom 07.05.2010, Az. I-13 O 64/10).
Mitbewerber wird in vergleichender Werbung verunglimpft
Werbung mit nicht stattgefundenen Tests
eBay: Artikelbeschreibung verweist auf Online-Shops
Werbung mit falschen Herkunftsangaben von Waren
Werbung in Preisvergleichslisten ohne Angabe der Mwst. oder Versandkosten
Werbung mit dem Begriff "100% Echtheitsgarantie" oder dem Begriff "Orginalware"
Internetwerbung für Waren mit dem Zusatz "[Lieferzeit auf Anfrage](lieferzeit-auf-anfrage-abmahnung.html?search=Lieferzeit+auf+Anfrage) "
Aufklärender Fußnotenhinweis zu unauffällig gestaltet
Werbung mit unzulässiger ISO-Zertifizierung, unzutreffender Wareneigenschaft u.a.
Werbung für Konzertkarten, wenn der beworbene Preis drucktechnisch herausgestellt ist und erst aus einer drucktechnisch unauffälligen Fußzeile ergibt, dass zu dem beworbenen Preis noch weitere Gebühren gefordert werden.
Für angeblich echtes Murano-Glas wird geworben (dabei stammt das beworbene Glas nicht aus Murano).
Teilnahmecoupon für Gewinnspiel enthält versteckte Einverständniserklärung für Werbung
Unzulässige Nennung eines ehemaligen Kunden auf Referenzliste
Unterschiedliche Preisangaben bei Preissuchmaschine und Online-Shop
Verkauf von "Murano-Schmuck", obwohl das verwendete Glas nicht aus Murano stammt.
Die Bewerbung eines Produkts ohne Nennung der bestehenden Höchstabgabemenge.
Werbung mit DIN-Normen
Werbung mit dem Begriff der Autorisierung
Werbung für Hotelzimmer ohne Nennung des Vorrats
"Vorher-Nachher" Bilder bei Waschmittelreklame
Eine in Hausbriefkästen eingeworfene Benachrichtigungskarte (die DHL-Benachrichtigungskarte ähnelt), die ihren werblichen Charakter nicht offenbart (OLG Hamm, Urteil vom 19.008.2010 - I-4 U 66/10)
Irreführende Werbung mit Vergleich von Kassenbons zweier Konkurrenzunternehmen
Werbung mit dem Begriff "Rechtliche Betreuung"
Obowohl Verbraucher widerrufen hat, wird ihm die zuvor bestellte Ware zugeschickt (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 17.06.2009, Az. 9 U 120/09).
Unzulässige Werbung mit Zertifizierungen
Die Bezeichnung "Group" bzw. "Gruppe" für einen Einzelkaufmann
Hersteller wirbt mit eigenen UVP
Keine Widerrufsbelehrung veröffentlicht (Oftmals bei Amazon-Händlern der Fall / Bei eBay-Händler kaum noch zu beobachten, außer bei eBay Pannen )
Widerrufsbelehrung wird im WAP-Dienst bei eBay nicht angezeigt
Verwenden von Rückgabe- statt Widerrufsbelehrung bei eBay
Verwendung des alten gesetzlichen Belehrungsmusters
Bezugnahme auf eine Verbrauchereigenschaft "im Sinne des § 13 BGB& quot; (vgl. Urteil des LG Kiel vom 09.07.2010, Az. 14 O 22/10).
Widerrufsbelehrung wird dem Verbraucher nicht auch in Textform zur Verfügung gestellt
Aussage: "Verbraucher haben das folgende Widerrufsrecht"
Ausschluss des Widerrufs-/Rückgaberechts
Widerrufsrecht bei eBay-Versteigerungen ausgeschlossen
Widerrufsrecht in gesetzlich nicht geregeltem Fall ausgeschlossen
Auflistung der gesetzlichen Ausnahme vom Widerrufsrecht nach § 312 d Abs. 4 Nr. 1 BGB unter Verwendung des Ausdrucks u.a. (dies sein intranspartent)
Folgende Belehrung : „Bei einer Dienstleistung erlischt Ihr Widerrufsrecht vorzeitig, wenn Ihr Vertragspartner mit der Ausführung der Dienstleistung mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder Sie diese selbst veranlasst haben.“
Folgende Belehrung : „Das Widerrufsrecht besteht, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten.“
Dsa Widerrufsrecht wird ausgeschlossen, wenn der Verbraucher sich für eine Farb-, Größen- oder Materialausführung entscheidet, die nicht im eBay-Shop oder in ähnlichen Angeboten des Verköufers angegeben ist.
Klausel "Kosmetik kann nur in einem unbenutzten Zustand zurückgenommen werden"
Online-Zugtickets werden vom Widerrufsrecht ausgenommen
Kunden von e-Learning Kursen wird kein Widerrufsrecht eingeräumt.
Kein Widerrufsrecht bei Heizöl-Bestellungen im Fernabsatz
Kein Widerrufsrecht beim Erwerb eines Cognac von 1919
Keine Angabe, wann Widerrufsfrist zu laufen beginnt
Falscher Fristbeginn ausgewiesen („frühestens mit Erhalt dieser Belehrung“, „Widerrufsfrist beginnt 14 Tage nach Erhalt der Ware“, …)
Nur zweiwöchige Widerrufsfrist bei eBay (und ggf. auch bei amazon-marketplace!) eingeräumt
Widerrufsfrist von 4 Wochen anstatt 1 Monat eingeräumt (bei eBay, amazon)
Aussage: "Frist beginnt frühestens mit Erhalt der Ware und dieser Belehrung"
Hinweis fehlt, dass die Widerrufsfrist nicht vor Erfüllung der Informationspflichten gemäß § 312 c Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 1 Abs. 1, 2 und 4 BGB-InfoV beginnt.
Bei eBay-Auktionen wird eine nur zweiwöchige Widerrufsfrist angeboten, vgl. LG Dortmund, Beschluss vom 07.04.2011, Az.: 20 O 19/11.
Widerrufsadressat / Telefonnummer / Faxnummer
Keine Angaben zum Widerrufsadressaten
Bzgl. Widerrufsadressaten wird auf Impressum verwiesen
Telefonnummer in Widerrufsbelehrung angegeben
Widerrufsbelehrung enthält irreführende Angaben zur Faxnummer
Keine eMail-Adesse und Telefaxnummer angegeben (laut LG Frankfurt, Urteil vom 4.12.09, Az. 3-12 O 123/09 nicht abmahnbar)
Widerrufsbelehrung in zu kleinem Scrollkasten
Bei eBay: Widerrufsbelehrung wird nur in Form einer Grafikdatei von einem externen Server eingeblendet und steht nicht im Quelltext des eBay-Angebots
Widerrufsbelehrung befindet sich an falscher Stelle (auch mich-Seite, …)
Inhalt der Belehrung - Rücksendekosten
Widerruf wird von[ Frankierung abhängig gemacht](abmahnung-streitwert-landgericht-bremen.html)
Unfreie Rücksendungen werden zwar angenommen, die Zusatzkosten zur normalen Post dem Verbraucher aber nicht erstattet
Dem Kunden im Falle des Widerrufs nicht die verauslagten Versandkosten zu erstatten (obowhl die Pflicht dazu besteht).
Nur in der Widerrufsbelehrung, nicht aber in den AGB wird geregelt, dass der Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der Rücksendung der Widerrufsware zu tragen habe.
In den AGB wird geregelt, dass der Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der Rücksendung der Widerrufsware zu tragen hat, ohne, dass sich diese Vereinbarung auf die regelmäßigen Kosten der Rücksendung beschränkt (vgl. Urteil des OLG Brandenburg, vom 22.02.2011, Az. 6 U 80/10).
Bei Kostenverlagerung nach § 357 Abs. 2 Satz 3 BGB komme es auf Bruttobestellwert der Warenlieferung insgesamt an (dabei ist der Bruttopreis der zurückzusendenden Sache entscheidend).
Im Falle des Widerrufs werden Hinsendekosten gezahlt, jedoch abzüglich der Versandversicherung sowie Nachnahmegebühr.
- Die Vereinbarung der Rücksendekosten für den Fall des Widerrufs beschränkt sich nicht auf die regelmäßigen Kosten der Rücksendung.
Inhalt der Belehrung – Rechtsfolgen und Wertersatzpflicht
Generell: Widerrufsbelehrung enthält keine oder falsche Angaben zu Rechtsfolgen
Bei eBay die folgende Formulierung: "Im Übrigen kann der Verbraucher die Wertersatzpflicht vermeiden, indem er die Sache nicht wie ein Eigentümer in Gebrauch nimmt und alles unterlässt, was deren Wert beeinträchtigt."
Kein Hinweis, dass auch der Unternehmer die empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen herauszugeben hat
Hinsendekosten werden nicht erstattet
Regelung, dass Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der Rücksendung der Widerrufsware zu tragen habe, obwohl dies vertraglich nicht geregelt wurde.
Kein Hinweis , dass den Verbraucher für den Fall der Verschlechterung der Ware eine Wertersatzpflicht treffen kann.
Kein Hinweis, dass der Verbraucher im Falle der Rückabwicklung des Kaufvertragses ein Recht auf Erstattung aller von ihm erbrachten Zahlungen einschließlich etwaiger Zinsen hat.
Kein Hinweis auf Gefahrtragung des Unternehmers
Kein Hinweis zur Rückzahlungsfrist (30 Tage)
Inhalt der Belehrung – Art und Weise des Widerrufs/der Rücksendung
Hinweis, dass Kontaktaufnahme zur Geltendmachung des Widerrufsrechts notwendig
Hinweis, dass eingeschweißte Ware durch Öffnen der Verpackung entsiegelt und damit vom Umtausch ausgeschlossen sei
Ausübung des Widerrufsrechts wird auf Rückgabe in Originalverpackung beschränkt
Der Hinweis in einer Widerrufsbelehrung auf das Erlöschen des Widerrufsrechts gem. § 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB (es geht um Dienstleistung), wenn der Händler keine Dienstleistungen anbietet.
Kunde muss sich vor Rücksendung bei einem Drittdienstleister registrieren.
Verwenden von Produktbildern, die nicht mit dem zu verkaufenden Produkt identisch sind, ohne Hinweis auf diese Tatsache
Unerlaubte Verwendung des CE-Zeichens oder pflichtwidrige Nichtverwendung des CE-Zeichens
Fehlende Pflichtangaben in E-Mail-Geschäftsbriefen
Irreführende Verwendung geschützter Weinbezeichnungen aus anderen Mitgliedstaaten der EG („Réserve“, „Grande Réserve“, …)
Beim Verkauf von Obst und Gemüse: Keine Kennzeichnung des Ursprungslandes
Ohne Hersteller des beworbenen Artikel zu sein und mit einer Angabe zu werben, die beim Kunden den Eindruck erwecken kann, er bestelle Waren unmittelbar beim Hersteller.
In einer Produktübersicht eines Artikels als Produktbild ein anderes Produkt abzubilden, als den konkret zur Bestellung angebotenen Artikel.
Sperrung der IP-Adresse des Mitwettbewerbers
Veröffentlichung ungeschwärzter Urteile im Internet
Abgemahnter fordert Hersteller auf, Abmahner nicht mehr mit bestimmten Waren zu beliefern (angb. Boykottaufforderung)
Mitarbeiterabwerbung durch Geschäftspartner
Online-Händler weisen nicht auf kostenlose Rücknahme von Altöl hin
Importbestimmungen für Pflanzenschutzmittel werden nicht beachtet
Noch nicht erschienene Bücher unter Angabe eines Lieferdatum zur Vorstellung anzubieten, das vor dem verlagsseitig angekündigten Erscheinungstermin liegt.
Bei eBay werden mehr als 3 identische Artikel auf einmal eingestellt.
Veranlassen zum Vertragsbruch und zur Verschleierung desselben (hierzu OLG Düsseldorf, Urt. v. 13.04.2010 - I-20 U 25/09)
Telefonische Information von Kunden bez. Arbeitsplatzwechsel (vgl. BGH, Urt. v. 11.03.2010 - I ZR 27/08)
Bewerbung eines Sicherheitspaket-Abos als kostenlos, obowhl sich dieses als kostenpflichtiges Abo entpuppt (vgl. LG Koblenz, Urt. v. 18.05.2010 - 1 HK O 85/09)
Werbung mit "eigenem Fuhrpark", obwohl Werbender nur einen Bus besitzt (LG Heilbronn, Urt. v. 10.11.2009 - 23 O 68/09)
Importierte Gas-Heizkesseln sind vom Hersteller nicht mit deutschsprachigen Typenschildern und deutschsprachigen Bedienungs- und Aufstellanleitungen versehen.
Bei Online-Angeboten aus dem Bereich Fort- und Weiterbildung werden Bezeichnungen wie „Unterricht“ oder „Studium“ verwendet.
Google AdWord-Anzeigen: Angabe einer Hotline ohne vollständige Tarifinformationen
Verstoß gegen Verhaltenskodex, dem man sich unterworfen hat
Unzutreffende Angaben bei Google Places-Profil
Nutzung eines "hauseigenen Sternesystems" zur Bewertung von Hotels
Bezeichnung "Textilleder" für kunststoffbeschichtetes Textilgewebe
Bezeichnung als „Parkhotel“ ohne angrenzende Grünanlage
Bezeichnung „Hähnchen Kebap“ für Brühwurstbrät
Bei Autovermietung erfolgt kein Aushang eines Preisverzeichnisses
Flugzeiten für Reisedienstleistungen stehen unter unbeschränktem Vorbehalt
Werbung bei Groupon für befristetes Seminar zum Punkteabbau in Flensburg
Werbung für Waden-Massage-Lotion bei Muskelkrämpfen
Dankesschreiben an Verbraucher zum Zweck eigener Werbeaktionen
Werbung mit Reichweitenvergleich einer Zeitung enthält keinen Hinweis auf Schwankungsbreite
In Preisausschreiben werden Details der ausgelobten Reise nicht dargestellt
Werbung für Genussscheine ohne Hinweis auf finanzielle Risiken
Werbung für Musikdownload, obwohl Titel nicht sofort verfügbar sind
Keine vollständigen Tarifangaben in AdWord-Anzeige