Source: http://www.mindener-bogenschuetzen.de/downloads/vereinssatzung/
Timestamp: 2017-09-22 18:40:47
Document Index: 283251882

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 7', '§ 10', '§ 6', '§ 4', '§ 6', '§ 2', '§ 12']

Vereinssatzung: TYPO3 CMS - Introduction Package
Mindener Bogenschützen e.V. - Satzung
Satzungstext laut Beschluss der Mitgliederversammlu ng vom 17.02.2006
1. Der Verein Mindener Bogenschützen e.V., in Folge Verein genannt, setzt sich zur Aufgabe, den Schießsport, insbesondere den Bogenschießsport zu pflegen und schießsportliche Veranstaltungen durchzuführen. Er will ferner durch eine Jugendgrup pe Nachwuchs für den Verein heranbilden.
2. Der Sitz des Vereins ist Minden.
4. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Minden eingetragen.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmä ßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhal ten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnis hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Das Vermögen der Mindener Bogenschützen e.V. ist dem Kreissportbund Minden-Lübbecke e.V. zuzuführen.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person we rden, die sich im Besitz der bürgerlichen Ehrenrech te befindet und die Zahlung des Aufnahmebeitrags sowie der laufenden Mitgliedsbeiträge leistet.
1. Die Mitgliedschaft muss durch eingeschriebenen Brief mit einer Frist von 3 Monaten zum Ablauf des Geschäftsjahres gekündigt werden. Diese Kündigung m uss dem Vorstand zugestellt werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an den Verein.
2. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, sofern ein wichtiger Grund vorliegt ( Verstoß gegen die Satzung oder Beschlüsse des Vereines, Zahlungseinstellung, unehrenhaftes Verhalten ).
3. Mit dem Beschluss über den Ausschluss gilt die Mitgliedschaft als beendet. Das ausgeschlossene Mitg lied hat bis zu diesem Zeitpunkt voll und ganz seine Verpflichtungen dem Verein gegenüber zu erfüllen.
4. In Sonderfällen kann von einem sofortigen Ausschluss durch Beschluss des Vorstandes mit Zweidrittelmehrheit dann abgesehen werden, wenn die Sachlage erwarten lässt, dass das Mitglied in der Zukunft seinen Pflichten gegenüber dem Verein nachk ommt. In diesen Fällen kann das Ruhen der Mitgliedschaft angeordnet werden, jedoch nicht über den Zeitraum eines Jahres hinaus.
5. Das ausgeschlossene Mitglied hat die Möglichkeit gegen den Ausschluss Widerspruch einzulegen, über den eine Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit endgültig entscheidet.
2. Die Sportausschüsse
Der Vorstand besteht aus dem/r 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden, Kassenwart/in zwei Sportwarten, Jugendwart/in, Schriftführer/in.
Vorstand im Sinne § 26 BGB sind die beiden Vorsitzenden und der Kassenwart, alle mit Alleinvertretungsvollmacht. Die Alleinvertretungsvollmacht ist intern beschränkt auf Einzelrechtsgeschäfte dessen Betrag von der Mitgliederversammlung festzusetzen ist. Summen die diesen Betrag überschreiten, bedürfen der Zustimmung des Vorstandes. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung jeweils auf die Dauer von 2 Jahren gewählt und können nur volljährige Vereinsmitglieder sein. Eine Wiederwahl ist möglich. Sie führen die Geschäfte nach Ablauf der Frist weiter, sofern eine Neuwahl bis zum Ablauf der Amtszeit noch nicht stattgefunden hat.
Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst, ist aber an Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Die Mitgliederversammlung kann Vorstandsmitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit bei wichtigem Grund abberufen (z.B. grobe Pflichtverletzung). Der Vorstand kann zu seiner Entlastung einen Geschäftsführer einstellen und ein Büro einrichten.
§ 7 Sportausschüsse
Zur Vorbereitung von sportlichen Veranstaltungen un d ihrer Durchführung werden aus dem Kreis der Mitglieder Sportausschüsse gewählt. Diese Ausschüsse haben die Aufgabe, den Nachwuchs zu fördern. Kommt ein Sportausschuss nicht zu einem einstimmige n Beschluss, so ist dem geschäftsführenden Vorstand Bericht zu erstatten, der entweder von sich aus die Angelegenheit regelt oder eine Mitgliederversammlung einberuft.
Der Vorstand kann von sich aus eine Mitgliederversammlung einberufen, er muss es aber mindestens einmal im Jahr, möglichst am Anfang des Geschäftsjahres. Der Vorstand muss außerdem eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens 10% der Mitglieder des Vereines einen schriftlichen begründeten Antrag stellen. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vorher durch einfachen Brief einberufen.
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig: 1. Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichtes über das zurückliegende Geschäftsjahr.
2. Entlastung, Abberufung und Neuwahl des Vorstandes
4. Wahl der Mitglieder des Ehrengerichts
6. Die Mitgliederversammlung bestimmt über Ehrenmitgliedschaften.
7. Festsetzung der Aufnahmegebühr, der Mitgliedsbei träge und der zu leistenden Arbeitsstunden für den Erhalt der Vereinseinrichtungen und dem Verein dien ende Veranstaltungen, wie Meisterschaften oder Turniere bzw. deren finanzielle Ersatzleistungen. Die Beschlüsse bedürfen der Beurkundung. Sie müssen von allen Mitgliedern des Vorstandes unterzeichnet sein.
Sofern das Gesetz oder die Satzung nicht entgegenst eht, werden alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder wirksam. Juristische Person en können einen Bevollmächtigten entsenden. Soll eine Abstimmung geheim erfolgen, so müssen mindestens fünf Mitglieder einen entsprechenden Antrag stellen. Auch der Versammlungsleiter kann bestimmen, dass ei ne Abstimmung geheim erfolgen soll. Wahlen müssen geheim durchgeführt werden.
§ 10 Mitgliedertypen
Um allen Mitgliederinteressen gerecht zu werden, begründet der Verein folgende Mitgliedertypen:
1. aktives Mitglied: Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die rege am Vereinsleben teilnehmen oder/und auch unregelmäßig die Vereinseinrichtungen für den Schießsport nutzen und dafür Arbeitsstunden leisten bzw. deren finanzielle Ersatzleistungen entrichten.
2. passives Mitglied (ruhende Mitgliedschaft): Alle Rechte und Pflichten ruhen. Die aktive Mitgliedschaft kann bis zu drei Jahre auf Antrag des Mitgliedes ruhen. Gründe können sein: z.B. Studium, Wehrdienst etc. Der Vorstand entscheidet über den Antrag.
3. Ehrenmitglied: Aufgrund besonderer Verdienste kann die Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Diese beinhaltet die Befreiung vom Jahresbeitrag und der Arbeitsverpflichtung im Verein.
4. nicht aktive Mitglieder: Nicht aktive Mitglieder sind alle zahlenden Mitglieder, die nicht unter die Punkte 1. b is 3. fallen. Über die Einstufung in aktives/nicht aktives Mitglied entscheidet der Vorstand nach, Absprache mit dem betroffenen Mitglied, im Zweifelsfall unter Einberufung des Ehrengerichts.
1. Bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern des Vere ines in vereinsinternen Angelegenheiten soll ein Schiedsgericht entscheiden, falls beide Parteien sich vorher bedingungslos dem Schiedsgericht unterwerfen.
2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Personen zusammen. Jeder der Beteiligten wählt aus dem Kreis e der Mitglieder einen Schiedsrichter, die wiederum einen Obmann aus dem Kreise der Mitglieder wählen. Kann eine Einigung über den Obmann nicht erzielt werden, so wird er vom Vorstand bestimmt.
1. Die Jugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins selbständig . Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließ enden Mittel.
2. Alles Nähere regelt die Jugendordnung. Diese wird auf Vorschlag der Vereinsjugend von der Mitgliederversammlung beschlossen. Sie ist nicht Sa tzungsbestandteil.
1. Anträge auf Änderung der Satzung können vom Vors tand oder von mindestens zehn Mitgliedern gestellt werden. Dem Antrag ist stattzugeben, wenn in der Ha uptversammlung 2/3 der anwesenden Mitglieder zustimmen.
1. Die Auflösung des Vereines ist nur möglich, wenn ¾ der anwesenden Mitglieder auf der Hauptversammlung zustimmen und mindestens 50% einen entsprechenden Antrag schriftlich beim Vorstand einen Monat vor der Hauptversammlung eingebracht ha ben. Ein Beschluss über die Auflösung kann auch nur dann gefasst werden, wenn auf der Versammlung mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind. In anderen Fällen ist eine zweite Versammlung innerhalb einer Frist von vier Wochen mit gleicher Tagesordnung dur chzuführen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschließen kann.
Für Streitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern sind die Gerichte zuständig, in deren Bereich der Verein seinen Sitz hat. Minden, den 10. Juni 1976 eingetragen beim Amtsgericht Minden, den 08. Oktober 1976 gez. Heinz Mummert, Wilfried Hollensteiner, Hans-Dieter Jaksties, Horst Virchow, Werner Wanzek, Walter Schmidt, Edelmut Wagner.
§ 6: geändert mit Beschluss der Hauptversammlung vom 01. Mai 1978
§ 4.5: ergänzt mit Beschluss der Hauptversammlung vom 08. Februar 1985
§ 6,8,10: geändert mit Beschluss der Hauptversammlung vom 02. März 1996
§ 2,3,11,12: geändert mit Beschluss der Hauptversammlung vom 13. Januar 1999
§ 12: geändert mit Beschluss der Hauptversammlung vom 17. Februar 2006