Source: https://www.vdek.com/LVen/NRW/Service/Pflegeversicherung/Stationaere_Pflege.html
Timestamp: 2019-08-19 02:42:40
Document Index: 382927154

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 72', '§ 8', '§ 8', '§ 75', '§ 72', '§ 85', '§ 43', '§43', '§43']

Stationäre Pflege - Nordrhein-Westfalen
Seit 1. Januar 2019 haben stationäre Pflegeeinrichtungen (inklusive Einrichtungen der Kurzzeitpflege) einen gesetzlichen Anspruch auf einen Vergütungszuschlag zur Finanzierung zusätzlicher Stellen im Zusammenhang mit der medizinischen Behandlungspflege (§ 8 Abs. 6 SGB XI).
Alle nach § 72 SGB XI zugelassenen vollstationären Pflegeeinrichtungen sind berechtigt einen Antrag auf Vergütungszuschlag für zusätzliches Personal zu stellen. Der Antrag ist an eine als Pflegesatzpartei beteiligte Pflegekasse oder deren Landesverband bzw. den Verband der Ersatzkassen zu richten.
Für Nordrhein-Westfalen erfolgt die Umsetzung, differenziert nach kreisfreien Städten und Kreisen, durch die Ersatzkassen - vertreten durch die DAK-Gesundheit - die AOK Rheinland/ Hamburg und die AOK NordWest. Eine Liste der regionalen Zuständigkeiten finden Sie hier:
Schaubild regionale Zuständigkeit für Nordrhein-Westfalen.pdf
Tabelle regionale Zuständigkeit für Nordrhein-Westfalen.pdf
Die Kontaktdaten der DAK-Gesundheit lauten:
DAK-Gesundheit, Abt. 0078 30
Mail: dak-ppsg@dak.de
Weitere Informationen zur Umsetzung finden Sie auf der Homepage der DAK-Gesundheit unter http://www.dak.de/pflegepersonalstaerkungsgesetz.
Die genehmigten Festlegungen des GKV-Spitzenverbandes und den Antragsvordruck (Muster) können Sie nachfolgend herunterladen:
Festlegungen.pdf
Antrag - § 8 Abs. 6 SGB XI.pdf
Antrag - § 8 Abs. 6 SGB XI - als Excel Datei.xlsx
Informationen zur Pflegeversicherung in der teilstationären und vollstationären Pflege finden Sie hier:
In Nordrhein-Westfalen bestehen gegenwärtig mit rund 2.300 stationären (einschließlich Kurzzeitpflege) und rund 850 teilstationären Pflegeeinrichtungen (einschließlich Tagespflege) Verträge für die Versorgung von Ersatzkassenversicherten. Grundlage bildet neben den gesetzlichen Vorschriften des SGB XI der zwischen den Beteiligten abgeschlossene Rahmenvertrag gemäß § 75 Abs. 1 SGB XI.
Für die Erbringung und Abrechnung von Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz ( SGB XI ) ist eine Zulassung durch die Landesverbände der Pflegekassen in NRW erforderlich. Die Zulassung zur Pflege durch Abschluss eines Versorgungsvertrages gem. § 72 SGB XI sowie einer Vergütungsregelung gem. § 85 SGB XI gilt unmittelbar für alle Pflegekassen.
Stationäre Pflegeeinrichtungen (Vollstationär/ Kurzzeitpflege)
Muster-Versorgungsvertrag.pdf
Muster-Vergütungsvereinbarung Kurzzeitpflege.pdf
Muster-Vergütungsvereinbarung Vollstationäre Pflege.pdf
Muster-Vergütungsvereinbarung Teilstationäre Pflege.pdf
Der Antrag auf einen Vertragsabschluss für Einrichtungen der stationären Pflege sowie der Kurzzeitpflege ist formlos unter Beifügung eines Struktur-Erhebungsbogens sowie der dort genannten antragsbegründenden Unterlagen zu stellen. Die kompletten Antragsunterlagen (einschl. Pflegesatzkalkulation) sollten bei Neuanträgen grundsätzlich rd. 3 Monate vor Inbetriebnahme vorliegen.
Strukturerhebungsbogen stat. Pflege.doc
Bei Einrichtungen mit einer geringen Platzzahl sowie bei besonderen Versorgungsformen (Hausgemeinschaftskonzept, Wachkomapatienten etc.) ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme erforderlich. Ein entsprechender Antrag für Tagespflege ist ebenfalls unter Beifügung eines Struktur-Erhebungsbogens beim regional zuständigen Landesverband der Pflegekassen zu stellen.
Strukturerhebungsbogen Tagespflege.doc
für folgende Kreise bzw. Städte
Tel.: 0 201/ 20 11 - 0
Aachen, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Krefeld, Kreis Mettmann, Kreis Aachen, Rheinisch Bergischer Kreis, Kreis Kleve und Kreis Wesel
Tel.: 0 231/ 4193-0
Gelsenkirchen, Gütersloh, Hagen, Herford, Herne, Hochsauerlandkreis, Höxter, Paderborn, Olpe
Tel.: 0 201/ 179-02
Im Landesteil Nordrhein:
Solingen, Köln, Leverkusen, Kreis Viersen, Hückeswagen, Radevormwald, Wipperfürth
Im Landesteil Westfalen-Lippe:
Ennepe-Ruhr-Kreis, Märkischer Kreis, Unna
Tel.: 0 2204/ 912 - 0
Kreis Euskirchen, Erftkreis
Schaumburgstr. 16 - 18
Tel.: 0 251/ 6059-0
Lippe, Minden-Lübbecke, Münster, Soest
Tel.: 0 234/ 304-0
Mülheim a.d. Ruhr, Oberhausen, Remscheid, Wuppertal, Kreis Neuss
Hamm, Recklinghausen, Siegen, Steinfurt, Warendorf, Bottrop
Dagmar Linden-Ginocchio
Tel.: 0211/ 38410 - 28
Mail: dagmar.linden-ginocchio@vdek.com
Daniela Mruck
Tel.: 0211/ 38410 - 36
Mail: daniela.mruck@vdek.com
Gisbert Elit
Tel.: 0231/ 91771 -24
Mail: gisbert.elit@vdek.com
Martin Kantus
Tel.: 0231/ 91771-34
Mail: martin.kantus@vdek.com
Bonn, Mönchengladbach, Kreis Düren, Kreis Heinsberg, Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis (außer Hückeswagen, Radevormwald, Wipperfürth)
Tel.: 0 231/ 91771-16
Mail: wilhelm.rohe@vdek.com
Im Landesteil Westfalen:
Bielefeld, Bochum, Borken, Coesfeld, Dortmund
Es wird empfohlen, sich parallel auch mit der örtlichen Heimaufsicht in Verbindung zu setzen.
Wenn Sie aktuell neue Pflegesätze verhandeln möchten, senden Sie uns bitte zeitnah den ausgefüllten gemeinsamen Nachweis zu. Optional besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer pauschalen Preisfortschreibung. Hier sind eine pauschale Erhöhung der Entgelte um bis zu 2,4 Prozent bei privaten Einrichtungen beziehungsweise bis zu 2,8 Prozent bei Wohlfahrtsverbänden und kommunalen Einrichtungen möglich.
Downloaddateien folgen in Kürze.
Stationäre Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Tagespflege haben die Möglichkeit, für die zusätzliche Betreuung und Aktivierung demenzerkrankter Pflegebedürftiger sogenannte Vergütungszuschläge gem. § 43b SGB XI zu vereinbaren. Damit erfolgt eine Finanzierung zusätzlichen Betreuungspersonals. Grundlage ist eine entsprechende Vereinbarung mit den Pflegekassen.
Leistungsbeschreibung §43 b SGB XI vollstationäre Pflege.pdf
Leistungsbeschreibung §43 b SGB XI - teilstationäre Pflege.pdf
https://www.vdek.com/LVen/NRW/Service/Pflegeversicherung/Stationaere_Pflege.html