Source: https://baedorf.gothaer.de/geschaeftskunden/gewerbliche-haftpflichtversicherung/vermoegensschadenhaftpflicht.htm
Timestamp: 2020-04-08 12:08:00
Document Index: 272823879

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 25', 'Art. 34', '§ 839', '§ 33', '§ 2', '§ 43', '§ 129']

Vermögensschadenhaftpflicht: Angebot anfordern
Ihr Haftungsrisiko ist gut aufgehoben
Wie hilft Ihnen die Gothaer Vermögensschadenhaftpflicht?
Unterschiedliche Branchen haben unterschiedliche Risiken. Die folgenden Beispiele geben Ihnen einen Eindruck, wie die Vermögensschadenhaftpflicht Sie schützen kann.
Buchführungshelfer und Buchhalter
Bei der Ausübung Ihres Berufes als selbständiger Buchhalter können Fehler entstehen, die Schäden im Vermögen anderer verursachen. Die Vermögensschadenhaftpflicht schützt Sie vor solchen Schadensersatzforderungen.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch das unsachgemäße Kontieren laufender Geschäftsvorfälle, wie Einkäufe und Verkäufe von Waren, Zahlungen von Löhnen, Energie- und Raumkosten etc. oder wenn Belege mit einem falschen Buchungssatz versehen oder bei der Datenerfassung übersehen werden. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Haus-, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwalter einschließlich WEG-Beiräte
Bei der Vermögensschadenhaftpflicht für Hausverwalter versichern wir Vermögensschäden, die zum Beispiel durch die fehlerhafte Berechnung von Wohngeld und Mieten entstehen, durch eine falsche Betriebskostenabrechnung, verspätete Kündigung, Doppelvermietung etc. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Versichert ist die Tätigkeit als Haus- und Grundstücksverwalter sowie als Wohnungseigentumsverwalter.
Wir bieten Ihnen Versicherungsschutz für hauptberufliche Haus-, Grundstücks- und Hypothekenmakler.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch die Vermittlung eines zu Bauzwecken ungeeigneten Grundstücks, eine falsche Kostenberechnung, Doppelvermittlung, unzutreffende Auskunft über Baubeschränkungen oder über laufende Mietverträge sowie Kündigungsrechte oder falsche Auskünfte über den Verkehrs- oder Verkaufswert eines Objektes. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Mitversichert ist die Tätigkeit als Sachverständiger und Gutachter auf dem Gebiet des Grundstücks- und Wohnungswesens sowie die Haus-, Grundstücks- und Wohnungsverwaltung, wenn die jährlichen Miet- und Pachteinnahmen der verwalteten Objekte 100.000 Euro nicht übersteigen. Bei höheren Miet- und Pachteinnahmen kann dieses Risiko gegen Beitragszuschlag mitversichert werden.
Der Sammelbegriff Insolvenzrisiken umfasst die Risiken von Insolvenzverwaltern und Sachwaltern, des Gläubigerausschusses sowie der Treuhänder nach InsO. Rechtsanwälte, Steuerberater bzw. Steuerbevollmächtigte, vereidigte Buchprüfer und Wirtschaftsprüfer, die diese Tätigkeit ausüben, genießen regelmäßig Versicherungsschutz über ihre Berufshaftpflichtversicherung. Ggf. wird jedoch eine Erweiterung des Versicherungsschutzes benötigt, so dass bei der Übernahme des Mandates die Kontaktaufnahme zu einem Berater zu empfehlen ist.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch die falsche Bewertung von Massegegenständen bei Veräußerungen, die irrtümliche Anerkennung von Rangvorrechten, Verletzung der Rechte von Ab- und Aussonderungsberechtigten, Nichtbeachtung von Anfechtungsmöglichkeiten, Übersehen von Abtretungen und Pfändungen, Nichtaufnahme von Forderungen in das Schlussverzeichnis oder unterlassenen Widerspruch gegen unbegründete Forderungen. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personen- noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Versicherungsschutz wird in der Regel für das einzelne Verfahren über eine Objektversicherung gewährt.
Bei der Vermögensschadenhaftpflicht für Lohnsteuerhilfevereine ist die gesetzliche Haftpflicht aus der zulässigen Hilfeleistung in Steuersachen gem. § 4 Nr. 11 Steuerberatungsgesetz versichert. Nach § 25 Abs. 2 SteuerberatungsG ist der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Lohnsteuerhilfevereine zwingend vorgeschrieben.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch falsche Berechnungen, falsche Auskunft in Lohnsteuerfragen, unrichtige oder unvollständige Angaben im Antrag auf Lohnsteuerjahresausgleich oder die Versäumung von Rechtsmittelfristen. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Manager-Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung)
Mitglieder von Organen juristischer Personen in Geschäftsführung und Aufsicht, insbesondere GmbH-Geschäftsführer, Vorstände von Aktiengesellschaften, Aufsichtsräte, Verwaltungsbeiräte, Vorstände und Geschäftsführer von Organisationen wie Vereinen, Verbänden und Stiftungen sollten ihr Vermögen mit Hilfe der Gothaer D&O-Versicherung absichern.
Wir gewähren Versicherungsschutz für den Fall, dass Sie oder eine andere versicherte Person für einen Vermögensschaden ersatzpflichtig gemacht werden, der in einem Zusammenhang mit der jeweiligen versicherten Tätigkeit steht. Vermögensschäden sind solche Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten, wobei in der Gothaer D&O-Versicherung der erweiterte Vermögensschadenbegriff gilt.
Nachlass- und Betreuungsrisiken
Unter dem Sammelbegriff "Nachlass- und Betreuungsrisiken" werden die Risiken von Testamentsvollstreckern, Nachlasspflegern, Nachlassverwaltern und Betreuern versichert. Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, vereidigte Buchprüfer und Wirtschaftsprüfer sind für Tätigkeiten auf diesem Gebiet in der Regel über ihre Berufshaftpflichtversicherung versichert. Bildet dieser Bereich allerdings den Schwerpunkt ihrer Berufsausübung, dann ist für Rechtsanwälte und Steuerberater eine gesonderte Absicherung des Risikos erforderlich.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch das Unterlassen erforderlicher Verwaltungsmaßnahmen (wie Einsprüche gegen Steuerbescheide oder Anträge auf Steuerermäßigung), unzureichende Sicherung des Nachlasses, Versehen bei der Ermittlung von Erben, Verjährenlassen von Nachlassforderungen, Aufnahme eines unvollständigen Nachlassverzeichnisses oder falsche Prozessführung. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Bei der Berufshaftpflichtversicherung für Notare ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers aus seiner Tätigkeit als Notar versichert.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch Fehler bei der Einsichtnahme in das Grundbuch, Verletzung von Belehrungspflichten, missverständliche Vertragsgestaltung, fehlerhafte Anträge an das Grundbuchamt. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter/Sachverständige
Wir versichern die freiberufliche gutachterliche Beurteilung bestehender Verhältnisse einschließlich der Tätigkeit als Gerichts- und Schiedsgutachter. Voraussetzung ist die öffentliche Bestellung und Vereidigung des Versicherungsnehmers.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch Bewertungs-, Schätzungs- und Rechenfehler, unrichtige Messungen, Überlassen des Gutachtens an Nichtberechtigte, unsachgemäße Probenentnahme, Verwechslung von Proben oder das Heranziehen unpassender Vergleichsmaßstäbe. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Bei der Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers aus seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt versichert.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch falsche oder nicht umfassende Rechtsauskunft, Fehler in der Prozessführung, Beschreiten des falschen Rechtsweges oder das Versäumen von Notfristen. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Richter, Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst
Bei der Vermögensschadenhaftpflicht für Richter, Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst ist das Risiko eines Rückgriffes des Dienstherrn gegen den Richter/Beamten/Angestellten versichert. Dies setzt voraus, dass dem Beamten/öffentlich Bediensteten grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt wird und im übrigen die Voraussetzungen eines so genannten Amtshaftungsanspruchs erfüllt sind (Art. 34 GG i.V.m. § 839 BGB sowie entsprechende Landesgesetze).
Neben den verschiedenen Ämtern und Behörden der Verwaltung zählen zum öffentlichen Dienst auch Gerichte und Justizbehörden, Gemeinden, Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts (zum Beispiel Kammern, Landschaftsverband, Landesversicherungsanstalt, Berufsgenossenschaft).
Versichert sind Vermögensschäden. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Allgemeine Verwaltung: Erteilung falscher Auskünfte, Nichtgeltendmachung von Regress- oder Ausgleichsansprüchen, unrechtmäßige Versagung beantragter Genehmigungen oder Bescheinigungen, falsche Auslegung oder Anwendung von Vorschriften, Frist- und Terminversäumnisse
Richter: Fehlerhafte Eintragungsverfügungen in das Grundbuch, Handels- und Vereinsregister: Aufhebung von Beweisterminen ohne Abbestellung der Zeugen, unrichtige Belehrung über Rechtsmittelfristen, verspätete Einstellung der Zwangsvollstreckung
Staatsanwälte: Bestellung der Zeugen zu einem falschen Termin, falsche Auskunft über den Stand eines Strafverfahrens, nicht rechtzeitige Entlassung von Inhaftierten
Rechtspfleger oder sonstige Justizbeamte: Falsche Kostenfestsetzung, Erteilung fehlerhafter Erbscheine, falsche Eintragungen ins Grundbuch, Handels- und Vereinsregister, verzögerte Ausfertigung von Vollstreckungsbescheiden
Gerichtsvollzieher: Durchführung von Vollstreckungsmaßnahmen ohne vorherige Zustellung des Vollstreckungstitels, Nichtbeachtung von Vorpfändungen, verspätete Zustellung, Versteigerung trotz Einstellung der Zwangsvollstreckung, verfrühte oder verspätete Pfandfreigabe
Bei der Berufshaftpflichtversicherung für Steuerberater ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers aus seiner Tätigkeit als Steuerberater oder Steuerberatungsgesellschaft versichert. Hierbei handelt es sich um Tätigkeiten nach §§ 33, 57 StBerG sowie die Hilfeleistung bei der Führung von Büchern und Aufzeichnungen, Aufstellung von Erfolgsrechnungen, Vermögensübersichten und Bilanzen.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch die Versäumung einer Rechtsmittelfrist, Systemfehler in der Buchführung, die verspätete Einreichung einer Steuererklärung, falsche Steuerberechnung oder das Nichtausnutzen von Steuervergünstigungen, eine falsche Auskunft oder Beratung in Steuersachen. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Bei der Berufshaftpflicht für Unternehmensberater ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers wegen schuldhafter, versehentlicher Fehler bei einer rechtlich zulässigen, freiberuflichen Tätigkeit als Unternehmensberater versichert, soweit es sich um eine betriebswirtschaftliche Beratung handelt, wie zum Beispiel die
Gutachterliche Beurteilung bestehender Betriebs- oder Marktverhältnisse
Beratung zur Organisation und Rationalisierung von Betrieben zur Optimierung des Produktionsablaufs, der Lagerhaltung, des Materialflusses, der Logistik
Beratung bei Unternehmensgründung oder Unternehmensumwandlung
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch eine fehlerhafte Standortanalyse, unnötige Kosten wegen falscher Beratung (unwirtschaftliche Organisation/Arbeitsabläufe) oder eine fehlerhaft berechnete Kosten-Nutzen-Analyse. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
Bei der Berufshaftpflicht für Wirtschaftsprüfer ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers aus seiner Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer gemäß § 2, § 43a Abs. 4 Ziff. 6, § 129 WPO versichert.
Versichert sind Vermögensschäden, zum Beispiel durch Prüfungsfehler, Versäumung einer Rechtsmittelfrist, Systemfehler in der Buchhaltung, falsche Steuerberechnung oder Nichtausnutzen von Steuervergünstigungen sowie die falsche Auskunft oder Beratung in Steuersachen. Hierbei handelt es sich um Schäden, die weder Personenschäden noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.
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