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Matched Legal Cases: ['§2', '§ 3', '§2', '§ 4', '§2', '§7', '§7', '§7']

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1 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 1 Encrypting File System MS Windows 2000 Encrypting File System
2 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 2 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
3 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 3 Encrypting File System Prolog Begriffsfindung Begriffsfindung gemäß dem Gesetz zur Regelung der Rahmen- bedingungen für Informations- und Kommunikationsdienste (Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz - IuKDG) vom 22. Juli 1997 (Bundesgesetzblatt - BGBl. I S.1870)
4 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 4 Encrypting File System Prolog IuKDG, digitale Signatur Gesetz zur digitalen Signatur (Signaturgesetz - SigG) gemäß IuKDG, Artikel 3, §2, Absatz (1) digitale Signatur Eine digitale Signatur im Sinne dieses Gesetzes ist ein mit einem privaten Signaturschlüssel erzeugtes Siegel zu digitalen Daten, das mit Hilfe eines zuge- hörigen öffentlichen Schlüssels, der mit einem Signaturschlüssel-Zertifikat einer Zertifizierungsstelle oder der Behörde nach § 3 versehen ist, den Inhaber des Signaturschlüssels und die Unverfälschtheit der Daten erkennen läßt.
5 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 5 Encrypting File System Prolog Digitale Signatur Wozu eine digitale Signatur? –Authentität (die Herkunft der Daten muss nachweisbar sein), –Integrität (die ausgetauschten Daten haben nur Gültigkeit wenn der Inhalt sowie die angeführten Adressen unversehrt sind), –Vertraulichkeit (die Daten sind vor der Einsicht durch Unbefugte geschützt), –Verbindlichkeit (der Absender kann nicht leugnen die Nachricht selbst versendet zu haben).
6 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 6 Encrypting File System Prolog IuKDG, Zertifizierungsstelle Gesetz zur digitalen Signatur (Signaturgesetz - SigG) gemäß IuKDG, Artikel 3, §2, Absatz (2) Zertifizierungsstelle Eine Zertifizierungsstelle im Sinne dieses Gesetzes ist eine natürliche oder juristische Person, die die Zuordnung von öffentlichen Signaturschlüsseln zu natürlichen Personen bescheinigt und dafür eine Genehmigung gemäß § 4 besitzt.
7 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 7 Encrypting File System Prolog IuKDG, Zertifikat Gesetz zur digitalen Signatur (Signaturgesetz - SigG) gemäß IuKDG, Artikel 3, §2, Absatz (3) Zertifikat Ein Zertifikat im Sinne dieses Gesetzes ist eine mit einer digitalen Signatur versehene digitale Beschei- nigung über die Zuordnung eines öffentlichen Signa- turschlüssels zu einer natürlichen Person (Signatur- schlüssel-Zertifikat) oder eine gesonderte digitale Bescheinigung, die unter eindeutiger Bezugnahme auf ein Signaturschlüssel-Zertifikat weitere Angaben enthält (Attribut-Zertifikat).
8 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 8 Encrypting File System Prolog IuKDG, Zertifikatsinhalt Gesetz zur digitalen Signatur (Signaturgesetz - SigG) gemäß IuKDG, Artikel 3, §7, Absatz (1) Das Signaturschlüssel-Zertifikat muß folgende Angaben enthalten: –den Namen des Signaturschlüssel-Inhabers, der im Falle einer Verwechslungsmöglichkeit mit einem Zusatz zu versehen ist, oder ein dem Signaturschlüssel-Inhaber zugeordnetes unver- wechselbares Pseudonym, das als solches kenntlich sein muß,
9 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 9 Encrypting File System Prolog IuKDG, Zertifikatsinhalt Fortsetzung (1) IuKDG, Artikel 3, §7, Absatz (1): –den zugeordneten öffentlichen Signaturschlüssel, –die Bezeichnung der Algorithmen, mit denen der öffentliche Schlüssel des Signaturschlüssel- Inhabers sowie der öffentliche Schlüssel der Zertifizierungsstelle benutzt werden kann, –die laufende Nummer des Zertifikates, –Beginn und Ende der Gültigkeit des Zertifikates,
10 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 10 Encrypting File System Prolog IuKDG, Zertifikatsinhalt Fortsetzung (2) IuKDG, Artikel 3, §7, Absatz (1): –den Namen der Zertifizierungsstelle und –Angaben, ob die Nutzung des Signaturschlüssels auf bestimmte Anwendungen nach Art und Umfang beschränkt ist.
11 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 11 Encrypting File System Prolog Zertifikatsaufbau nach X.509
12 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 12 Encrypting File System Prolog Zwei-Schlüssel-Verfahren (asym.) Anmerkung: Die klassischen Namen für Sen- der und Empfän- ger bei Beispielen mit kryptografi- schem Hinter- grund sind Alice und Bob!
13 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 13 Encrypting File System Prolog Signatur Hashwert
14 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 14 Encrypting File System Prolog Signatur verifizieren
15 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 15 Encrypting File System Prolog Die Hashfunktion Eine Hashfunktion ist eine Rechenvorschrift, die aus einem beliebigen Eingabetext eine Ausgabe mit stets fester Länge erzeugt (Einwegfunktion). Unterschiedliche Eingaben liefern immer unter- schiedliche Ausgaben! Online Hash-BerechnungOnline Hash-Berechnung Zurück zur SignaturZurück zur Signatur
16 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 16 Encrypting File System Prolog Gängige Verschlüsselungstechniken Standardverfahren ist die Hybridverschlüsselung, da sicher (asymmetrisch) und schnell (symmetrisch)
17 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 17 Encrypting File System Prolog symmetrisch vs. asymmetrisch Vergleich der Schlüssellängen bei angenommener identischer Sicherheitsstufe: Asymmetrische Rechenverfahren sind, verglichen mit symmetrischen Verfahren, ca. um den Faktor 100 bis 1000 langsamer. Eine RSA-Brute-Force-Attack bei 512 Bit Schlüssel- länge dauert ca. 8000 MIPS-Jahre
18 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 18 Encrypting File System Prolog Zusammenfassung Zusammenfassung I –Digitale Signatur: Asymmetrische Verschlüsselung eines Dokuments oder dessen Hashwert mit dem Privatschlüssel des Absenders zur Identifikation desselben. –Zertifikat: Mit dem Privatschlüssel eines Trust Centers ver- schlüsselte Daten (Identität, öffentl. Schlüssel u. a.) zur Be- glaubigung eines Objekts (Benutzer, Website o. ä., auch Entität genannt). –Trust Center (auch CA=Certification Authority genannt) sind Zertifizierungsstellen, die sich durch Stammzertifizierungs- stellen (Root-CA) zertifizieren, letztere zertifizieren sich gegenseitig oder selbst.
19 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 19 Encrypting File System Prolog Zusammenfassung Zusammenfassung II –Asymmetrische Kryptographie: Verschlüsselung auf Basis eines öffentlichen und privaten Schlüssels: rechenauf- wendige Algorithmen, öffentlicher Schlüssel darf allen bekannt sein. –Symmetrische Kryptographie: Verschlüsselung auf Basis eines Schlüssels: schnelle Algorithmen, der Schlüssel darf jedoch nicht an die Öffentlichkeit gelangen. –Hybride Verschlüsselung: Datenübermittlung unter Verwen- dung eines schnellen symmetrischen Verschlüsselungsver- fahrens, dessen Schlüssel (Session-Key) vorher mit Hilfe des asymmetrischen Zwei-Schlüssel-Verfahrens dem Kommunikationspartner chiffriert übermittelt worden ist.
20 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 20 Encrypting File System Prolog Anwendungsgebiete Mögliche Einsatzgebiete –Aktuell: Sicherung des Border Gateway Protocol (BGP) bei Routerkommunikation ==> S-BGP, siehe auch: http://www.internetweek.com/story/INW20011217S0004, http://www.internetweek.com/story/INW20011217S0004 –Online Banking, –Übertragung von Personendaten und Kreditkarten- oder Kontonummern beim eCommerce, –Softwareupdates oder Browser-Plug-In Installation via Internet, –Echtheitsbestätigung bei und Sicherung von E-Mails, –Verschleierung von Viren gegenüber Virenscannern, –Dateiverschlüsselung/EFS ;-).
21 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 21 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der EFS-Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
22 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 22 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung EFS-Grundlagen Warum Verschlüsselung? Wie wird verschlüsselt? –Zentraler Encrypting File System Treiber: EFS.SYS, –Benutzung des DESX (Extended US Data Encryption Standard): 64-Bit-Block XOR Verschlüsselungs-Algorithmus, DES Verschlüsselung mit 56-Bit-Schlüssel, 64-Bit-Block XOR Verschlüsselungs-Algorithmus, Besserer (?) Schutz vor Brute Force Angriffen als Standard-DES (laut Microsoft), –Symmetrisches Verfahren, –Schnell bzgl. Ver-/Entschlüsselung, –Schutz des symm. Schlüssels (hybride Verschlüsselung).
23 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 23 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung DES-Grundlagen Standard-DES (schnell, standardisiert, alt, unsicher) –Nach einer Eingangspermutation wird ein 64 Bit Block in eine jeweils 32 Bit lange rechte und linke Hälfte zerlegt. Jetzt folgen 16 Runden identischer Operationen - die sogenannte Funktion f - in denen die Blöcke mit dem Schlüssel und unter- einander kombiniert werden und anschließend vertauscht werden. Nach der sechzehnten Runde werden rechte und linke Hälfte zusammengefügt. Eine Schlußpermutation, die zur Eingangspermutation invers ist, schließt den Algorithmus ab.
24 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 24 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung Der File Encryption Key Der File Encryption Key (FEK) –Standard: 56-Bit FEK-Zufallszahl, optional: 128-Bit Schutz des FEK –Verschlüsselung mit der Technologie des langsamen aber sehr sicheren Public Key Cryptography System (PKCS) –PKCS ist ein asymmetrisches Verfahren mit einem öffentlichen und einem privaten Schlüsselpaar –Privater Schlüssel wird mit MD4-Hash des Benutzerkenn- worts verschlüsselt (XDES-Algorithmus??) –MD4-Verfahren enthält kryptogr. Schwächen lt. RSA Data Security
25 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 25 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung Aufbau Dateiverschlüsselung
26 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 26 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung EFS-Dateien öffnen Öffnen einer verschlüsselten Datei: –EFS liest Zertifikat aus dem $Logged_Utility_Stream- Attribut (DDF) aus –EFS fordert mit Benutzer-Zugriffstoken bei LSA (Local Security Authority) den Privat-Key an, dessen Besitzer über das Zertifikat verifiziert wird –EFS erzeugt den FEK durch D Priv_Key_User ( E Pub_Key_User (FEK)) –EFS erzeugt unverschlüsselten Datenstrom durch D FEK ( E FEK ($Data)) –EFS sendet nun diesen unverschlüsselten Datenstrom an die anfordernde Anwendung
27 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 27 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung Kryptographie-Anbieter Schlüssel erzeugen –jeder Win2K-Rechner ist grundsätzlich in der Lage, EFS- Schlüssel auszustellen –LSA erstellt bei Bedarf Benutzer-Schlüsselpaar mithilfe des Kryptografiediensteanbieter
28 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 28 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung Registry-Einträge Schlüsselablage –Private Key (proprietäres Format, mit gehashtem Benutzerpaßwort verschlüsselt) in: \Dokumente und Einstellungen\Username\ Anwendungsdaten\Microsoft\Crypto\User_SID (Achtung bei Kontenwechsel oder Wechsel von lokalem Useraccount zu Domänenaccount!) –Public Key-Zertifikat in: \Dokumente und Einstellungen\Username\ Anwendungsdaten\Microsoft\SystemCertificates\ My\Certificates –EFS-Zertifikate auch verwaltbar durch CAs
29 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 29 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung Public-Key-Zertifikat als Datei Dateiname (=Zertifikats-Fingerprint / Hash): 048D56636BE9AFD413827562BDB4577B507B5204 Ä l 5 e b 3 1 b 6 d - e b 7 b - 4 d 3 9 - a 7 b 9 - a 0 c 1 a a d 1 2 4 e a M i c r o s o f t B a s e C r y p t o g r a p h i c P r o v i d e r v 1. 0 Vcké¯Ôub½´W{P{R, 0(0 ¾Û×¡ÙxM½'sUähó0+ 0H10Uadmin10UEFS1(0&U EFS File Encryption Certificate0 011211162804Z 21011117162804Z0H1 0Uadmin10UEFS1(0&UEFS File Encryption Certificate0Ÿ0*H÷  0 °ªE¶Ò¸-¬Éç}®ím.šæÕ ¡e¹QòÑ·š{ÖyÞŒHoûðpðƒ %:ýBâ89>6uÄZ.}úÇjç0âT2­ácÎÆ.HE+¸wÃÍÌø`8eóò MN§Dw`PÙ`s
30 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 30 Encrypting File System EFS-Dateiverschlüsselung Der Data Recovery Agent Die Standard-Identität des Datenwieder- herstellungs-Agenten ist wie folgt festgelegt: –Win 2K Pro (auch innerhalb einer Domäne): lokales Konto des Administrator –Eigenständiger Win 2K Server: lokales Konto des Administrator –Win 2K DC oder Mitgliedsserver: AD-Konto Administrator
31 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 31 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
32 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 32 Encrypting File System EFS-Features Basiswissen Verschlüsselt ist ein eigenständiges Attribut (löschen/umbenennen trotzdem möglich) Dateisystem muss NTFS v5 sein Kopien temporärer Kopien sind nicht ver- schlüsselt (ausser in verschl. Verzeichnisse) Inhalte der Auslagerungsdatei sind verschlüsselt (?) In verschlüsselten Ordnern können andere Personen (unverschlüsselt) Dateien speichern
33 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 33 Encrypting File System EFS-Features Basiswissen Benutzerzertifikate sind im Profil gespeichert: lokale Profile NICHT löschen! Komprimierung und Verschlüsselung schließen sich gegenseitig aus Systemdateien sind nicht verschlüsselbar Freigabe verschlüsselter Dateien nicht möglich ==> Workaround: API-Aufruf AddUsersToEncryptedFile() nutzen
34 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 34 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
35 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 35 Encrypting File System Verschlüsselung Dat. & Verz. Programme & Beispiele Konsole: Kommandozeilentool CIPHER GUI: Datei- oder Verzeichniseigenschaften - (Datei-) Attribute - Erweitert Praktische Demonstration: –Arbeiten mit CIPHER –Verschlüsselung unter GUI –Eintragungen im Benutzerprofil –Befehl Ver-/Entschlüsseln im Kontextmenü erzeugen
36 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 36 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
37 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 37 Encrypting File System Persönliche Zertifikate Einleitung Beim ersten Aufruf der Dateiverschlüsselung erzeugt das lokale System ein Schlüsselpaar, sofern dies noch nicht vorhanden ist. Durchführbare Aktionen mit persönlichem Zertifikat: –betrachten, –exportieren oder –importieren.
38 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 38 Encrypting File System Persönliche Zertifikate Zertifikatsverwaltung unter Win2000 Praktische Demonstration: –MMC mit Snap-In Zertifikate öffnen –Betrachtung der Eigenschaften eines Zertifikats –Persönliches Zertifikat sichern (Export) –Persönliches Zertifikat restaurieren (Import)
39 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 39 Encrypting File System Persönliche Zertifikate Zertifikatsverwaltung im IE 5.x Praktische Demonstration: –Internet Explorer 5.x: Gespeicherte Zertifikate Zertifikatsprüfung Sicherheitseinstellungen Zertifikats-Exploits (Sicherheitslücken) –Zertifikatsuntersuchung anhand der URL https://webmail.t-online.de/ https://webmail.t-online.de/
40 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 40 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
41 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 41 Encrypting File System Der Data Recovery Agent Fremde Dateien lesen Die Standard-Identität des Datenwieder- herstellungs-Agenten ist wie folgt festgelegt: –Win 2K Pro (auch innerhalb einer Domäne): lokales Konto des Administrator –Eigenständiger Win 2K Server: lokales Konto des Administrator –Win 2K DC oder Mitgliedsserver: AD-Konto Administrator
42 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 42 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
43 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 43 Encrypting File System Wiederherstellungszertifikate Verwaltung Warum DRA-Zertifikate verwalten? Praxis: –Sicherung des Zertifikats und Schlüssels eines DRA an einer Arbeitsstation –Wiederherstellung gesicherter Zertifikate und Schlüssel eines DRA an einer Arbeitsstation
44 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 44 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
45 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 45 Encrypting File System DRA-Accounts verwalten Weitere DRAs einrichten DRA-Konten werden in den Gruppenricht- linien festgelegt Diese Richtlinien werden über das Gruppen- richtlinien-Snap-In gpedit.msc definiert
46 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 46 Encrypting File System Gliederung Prolog Funktionen der Dateiverschlüsselung EFS-Features Dateien und Verzeichnisse verschlüsseln Persönliche Zertifikate verwalten Verschlüsselte Dateien wiederherstellen Wiederherstellungszertifikate verwalten Wiederherstellungsagenten hinzufügen Dateien auf Dateiservern verschlüsseln
47 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 47 Encrypting File System Verschlüsselung auf Server Vorüberlegung Durch den Mechanismus der einzelnen Dienste, die bei der Verschlüsselung mitwirken, können auf Dateiservern gespeicherte Dateien und Verzeichnisse nicht ohne weitreichende Vorbereitung chiffriert werden. Es muss einen Server geben, dem die Schlüssel und Zertifikate der Benutzer bekannt sind, so dass diese über das Netzwerk verteilt werden können. Dies ist der Zertifikatsserver.
48 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 48 Encrypting File System Verschlüsselung auf Server Der Zertifikatsserver Praxis: –Installation des Zertifikatsservers –Konfiguration eines Zertifikatsservers
49 © 2001/2002, O. Petry / G. Hellberg 49 Encrypting File System Weiterführende Verweise –Grundlagen Kryptographie –Gesetz zur Regelung der Rahmenbedingungen für Informations- und Kommunikationsdienste –Verordnung zur digitalen Signatur –DES –Kostenfreie CA-Nutzung für Privatanwender mit PGP –Quantenkryptographie
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