Source: http://internetskatverband.de/m_haupt/Sanktionen.htm
Timestamp: 2018-02-21 11:07:09
Document Index: 166337173

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10']

S a n k t i o n s k a t a l o g
Wird in einer Skatveranstaltung ein Spieler oder eine Spielerin eines Urkunds- oder Vermögensdeliktes bzw. dessen Versuchs überführt, wird er/sie von der Veranstaltung ausgeschlossen. (Hier ist Betrug gemeint, der mit mehreren Benutzernamen, oder Absprachen einhergeht)
Außerdem kann eine Sperre bis zu drei Jahren für alle Veranstaltungen des ISKV ausgesprochen werden.
Im Wiederholungsfall kann eine lebenslängliche Sperre verhängt werden, die auch an den DSkV und die ISPA gemeldet wird.
§ 2 Beleidigungsdelikte
Ein/e Teilnehmer (in) kann von der weiteren Teilnahme an einer Skatveranstaltung ausgeschlossen werden, wenn er/sie einen anderen Mitspieler, einen Schiedsrichter oder ein Mitglied der Spielleitung grob beleidigt.
Erhebliche Verstöße nach Absatz 1 können darüber hinaus mit einer Sperre von einem Jahr geahndet werden.
Das gilt auch, wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder wider besseres Wissen eine unwahre Behauptung verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzusetzen geeignet ist.
§ 3 Nichtbefolgen von Anweisungen der Spielleitung
Werden Anweisungen der Spielleitung oder der Schiedsrichter nicht befolgt, kann der Spieler oder die Spielerin von der Fortsetzung der Serie ausgeschlossen werden.
Im Wiederholungsfall kann ein Ausschluss von der Veranstaltung erfolgen.
§ 4 Alkoholgenuss (wird gestrichen, da online nicht überprüfbar)
Wer dem Alkohol so stark zugesprochen hat, dass sein daraus resultierendes Verhalten zu Störungen des Spielbetriebes führt, wird von der Veranstaltung ausgeschlossen und für den gleichen Wettbewerb des Folgejahres gesperrt.
Im Wiederholungsfall kann der Spieler oder die Spielerin für bis zu 3 Jahre auch von anderen Veranstaltungen ausgeschlossen werden.
§ 5 Nichtantreten
Tritt bei ISKV Einzel-Meisterschaften ein Spieler oder eine Spielerin ohne ausreichende Entschuldigung nicht an, wird er/sie für dieselbe Veranstaltung für ein Jahr gesperrt
Tritt eine Mannschaft im Liga-Spielbetrieb
a) zweimal,
b) einmal ohne ausreichende Entschuldigung oder
c) am letzten Spieltag
nicht an, so wird neben dem Ordnungsgeld (siehe Ordnungsgeld-Katalog) ein Zwangsabstieg aus dem Zuständigkeitsbereich des ISKV ausgesprochen.
Verlässt ein Spieler/eine Spielerin vorzeitig eine offizielle Veranstaltung des ISKV ohne ausreichenden Grund, wird er/sie für ein Jahr gesperrt.
Verlässt eine Mannschaft vorzeitig eine offizielle Veranstaltung des ISKV ohne ausreichenden Grund, werden die Spieler für alle Veranstaltungen im Folgejahr gesperrt.
§ 7 Minder schwere Verstöße
Die Spielleitung ist berechtigt, unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles anstelle des Ausschlusses von der weiteren Teilnahme den Abzug von Spiel- und Wertungspunkten anzuordnen.
Das Präsidium ist berechtigt, unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände eines Einzelfalles anstelle einer Sperre eine Verwarnung oder einen schriftlichen Verweis auszusprechen.
Verlassen des Tisches aus nichtigen Gründen wird grundsätzlich mit einer Ordnungsstrafe von 5,- Euro belegt,
keine Rückmeldung bei der Spielleitung innerhalb einer angemessenen Frist, obwohl man die Möglichkeit dazu hatte, kosten weitere 5,- Euro,
desgleichen 5,- Euro und 4 Wochen Sperre für das "Nicht-Fortsetzen" einer Serie nach Aufforderung, obwohl es möglich gewesen wäre.
§ 8 Aberkennung eines Titels
Sollte sich nach Verleihung eines Titels herausstellen, dass dieser zu Unrecht erworben wurde, kann der Titel nachträglich aberkannt werden.
§ 9 Verlust von Ranglistenpunkten
Vom ISKV gesperrte Spieler verlieren mit dem bestandskräftigen Beschluss ihre Ranglistenpunkte.
§ 10 Sperrliste
Gesperrte Spieler werden für die Dauer der Sperre in der Mitgliederliste kenntlich gemacht.
Zuständig für das Verhängen von Maßnahmen ist das Präsidium des ISKV.
Abmahnungen, Verwarnungen und Ausschlüsse sowie eine „Gelbe“ bzw. „Rote“ Karte können von der jeweiligen Spielleitung während einer Veranstaltung ausgesprochen werden.
Proteste, die gegen Maßnahmen eingelegt werden, die von der Spielleitung während einer Veranstaltung oder von einem Staffelleiter getroffen worden sind, werden vom Schiedsgericht entschieden.
Gegen Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind Rechtsmittel nur zulässig, wenn das Schiedsgericht in erster Instanz tätig geworden ist. Nachprüfungen durch das Verbandsgericht des ISKV wegen möglicher Verfahrensfehler sind jeder Zeit möglich.
Dieser Sanktionskatalog tritt durch Beschluss des Präsidiums
vom 28.04.2005 und den Erweiterungen vom 04.05.2010 mit sofortiger Wirkung in Kraft.