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Timestamp: 2019-11-16 22:46:30
Document Index: 171516362

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 147', 'BGH', '§ 649', 'BGH', '§ 649']

Heute: Euroweb-Prozess vor dem Bundesgerichtshof Heute: Euroweb-Prozess vor dem Bundesgerichtshof – netzpolitik.org
Heute: Euroweb-Prozess vor dem Bundesgerichtshof
27.01.2011 um 14:34 Uhr - Linus Neumann - in - 48 Ergänzungen
Heute trägt die Firma Euroweb mal wieder einen Rechtsstreit mit einem Kunden vor Gericht aus. Das ist vielleicht nichts weiter besonderes, die Rechtsanwaltskanzlei Kanzlei Berger (Köln/Düsseldorf) berichtet über viele Prozesse vor Land- und Oberlandesgerichten, die sich mit Details der Dienstleistungsverträge, die Euroweb mit seinen Kunden abschließt, beschäftigen.
Die Kunden klagten zum Beispiel dagegen, als „Referenzkunden“ mündlich besondere Konditionen versprochen bekommen zu haben, und nachher mit unerwartet hohen Rechnungen überrascht worden zu sein – weil sie vor Vertragsunterzeichnung nicht genau genug gelesen hatten, was sie da gerade unterschrieben.
In den von der Kanzlei Berger veröffentlichten Urteilen wurde dabei immer im Sinne von Euroweb gegen die unzufriedenen Kunden geurteilt: Hier zum Beispiel hat Euroweb die Kundin zur Zahlung von 2.521,61€ + 8% Zinsen über Basiszinssatz verklagt, und gewonnen. Na ja, ich persönlich würde mich nicht damit rühmen wollen, aber hey… In dem Verfahren wurden auch die Vorwürfe der arglistigen Täuschung, die die Kundin erhoben hatte, zurückgewiesen. Schließlich hatte sie einen Vertrag unterschrieben, in dem die Preise erwähnt waren, und konnte nicht nachweisen, dass ihr mündlich etwas anderes versprochen worden wäre. Alle Beschwerden sich getäuscht fühlender Kunden nahm man bei Euroweb jedoch nicht zum Anlass, seine Vermarktungsstrategie zu ändern. Komisch eigentlich.
Auch in Österreich, berichtet der Journalist Georg Holzer, sind momentan zwei Verfahren anhängig: Der österreichische Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb hat 2009 eine einstweilige Verfügung gegen Euroweb erwirken können, die sich gegen die Kaltakquise und das „aggressive Drängen auf Unterschriften“ richtet. Momentan laufen das Hauptverfahren in dieser Angelegenheit, sowie ein zweites Verfahren wegen Verstoßes gegen die einstweilige Verfügung.
Martin Sablatnig, Jurist bei der Wirtschaftskammer Kärnten erklärt:
Nach unseren Informationen läuft es immer nach dem gleichen Schema ab. Der Unternehmer bekommt einen Anruf. Demnach wolle Euroweb als deutsche Webagentur in Österreich Fuß fassen und sei auf der Suche nach Referenzprojekten.
Der überraschte Unternehmer habe darauf weiter erfahren, dass Euroweb ihm kostenlos eine Website baue.
Bei einem Vertretertermin solle auch gleich der Vertrag unterzeichnet werden.
Sablatnig: “Dass gratis sehr teuer sein kann, wird erst im Nachhinein klar.” Denn die Website selbst ist zwar gratis, das Hosting dafür koste jedoch “monatlich 150 Euro und mehr”, der Vertrag würde für 48 Monate laufen. (Quelle)
Die als rechtlich als „Internet-System-Verträge“ (Werkverträge) bezeichneten Vereinbarungen beschäftigen heute zum mindestens(?) zweiten Mal sogar den Bundesgerichtshof. Das können glücklicherweise nicht viele Firmen von sich behaupten, denn ’normale‘ Meinungsverschiedenheiten zwischen Dienstleister und Abnehmer sind ja durch geltende Gesetze ausreichend abgedeckt, und nur wenige Firmen haben ein Interesse daran, sich am Rande dieser Spielregeln oder in rechtlich uneindeutigen Bereichen zu bewegen, die dann letztlich einer Klärung durch obere Gerichte bedürfen. Für viele Firmen sind Kundenzufriedenheit und gütliche Vereinbarungen wichtigere Aspekte der Kundenbindungsstrategie.
A propos Kundenbindung: Vor dem BGH geht es heute um die Möglichkeit, irgendwie die Zusammenarbeit mit Euroweb zu kündigen, was sich für unzufriedene Kunden bisher wohl als sehr schwierig herausgestellt hat. Der NDR berichtete gestern Abend unter dem Titel „Kostenlos-Falle Internet“ über den heute stattfindenden Prozess.
Gebäudereiniger Krüger fiel aus allen Wolken: Für die vermeintlich kostenlose Erstellung einer Firmen-Homepage sollte er dem Anbieter Euroweb plötzlich viel bezahlen.
Auch über den ersten BGH-Prozess, der Ergebnis einer Sammelklage vieler Kunden gegen Euroweb war, gab es interessante mediale Berichterstattung. Als ich zum Beispiel gerade „Der BGH zu Verträgen mit Referenzkunden der Firma Euroweb“ googelte, fand ich eine sehr interessante Sendung des MDR, in der behauptet wurde, Euroweb „zock[e] bundesweit seit vielen Jahren Kleinunternehmer, Selbstständige und Gewerbetreibende ab.“ Das sind natürlich harte Worte, die ich so nie sagen würde, schließlich sagen die Gerichtsurteile etwas anderes.
Warten wir mal ab, wie der BGH heute entscheidet.
Wichtiger Hinweis: Bei basicthinking hat man sich mal ein bisschen mit der SEO-Strategie von Euroweb auseinandergesetzt. Wer über Euroweb berichten und gehört werden möchte, ist gut beraten, sie so zu verlinken:
<a href="http://anonym.to/http://euroweb.de"
rel="nofollow">Link</a>
Damit wird sichergestellt, dass Suchmaschinen den Link nicht werten.
Dipl.-Psych. Linus Neumann ist seit 2010 Mitglied der Netzpolitik-Redaktion und ist einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs.Zusammen mit Tim Pritlove macht er außerdem den wöchentlichen Podcast Logbuch: Netzpolitik.Er arbeitet in Berlin bei einem Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit.Ab und an twittert er ein bisschen Unsinn und betreibt in seiner Freizeit Web-Dada wie zum Beispiel re:Fefe oder die Amselcam.Linus kann an auch direkt flattrn oder ihm etwas von seinem Amazon-Wunschzettel schenken. Per Email erreicht man ihn hier.
Veröffentlicht 27.01.2011 um 14:34
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27. Januar 2011 um 14:44 Uhr
Vorsicht, nicht dass sie dir deine Domain mit einem Schätzwert von ~75€ pfänden!
27. Januar 2011 um 14:46 Uhr
@Andreas: Warum sollten sie, immerhin beleidigen wir hier niemand und öffnen auch regelmäßig unsere Post.
Nils Hitze sagt:
27. Januar 2011 um 14:53 Uhr
Eine Bekannte hat mir, leider 2 Wochen nach der Widerrufsfrist Ihren Webstyle Vertrag gezeigt und konnte nicht glauben dass da über 300 € / Monat draufstehen. Sie meinte, Sie und eine Freundin hätten den Vertrag gelesen und das hätten sie beide nicht gesehen, sie hätten gedacht das wäre im Jahr. Ich sage bewusst sie hätten das nicht gesehen weil ich Ihr glauben möchte.
Laufzeit: 48 Monate, rechnet es euch aus.
Sieht bisher aber für die Bekannte nicht schlecht aus. Geködert wurde Sie mit: Referenzkunde, Fernsehteam und und und.
27. Januar 2011 um 15:01 Uhr
Auch über den ersten BGH-Prozess, der Ergebnis einer Sammelklage vieler Kunden gegen Euroweb war, gab es interessante mediale Berichterstattung.
@Linus: ‚Sammelklagen‘ gibt es im deutschen Recht schlichtweg nicht.
Linus Neumann sagt:
27. Januar 2011 um 15:03 Uhr
Danke, Christian, es handelte sich wohl um eine Prozessverbindung nach § 147 ZPO.
Seufz. Ich stelle mir vor, ich bin Geschäftsführerin einer GmbH und mein Job besteht ausschließlich darin, Menschen über den Tisch zu ziehen. Mensch, das muss verdammt viele üble Karmapunkte geben. Seufz.
Sehr schöner Artikel. Übrigens.
28. Januar 2011 um 09:11 Uhr
@creezy: das beschäftigt mich auch am meisten. Wie man sich morgens in seinen Porsche setzt, zur Arbeit fährt, sich wichtig vorkommt und sich dabei auch noch gut fühlen kann…
27. Januar 2011 um 15:08 Uhr
Ganz viele Berichte und Themen über Euroweb und deren angeschlossene Kanzlei Berger…
http://www.konsumer.info/?s=Euroweb
27. Januar 2011 um 15:12 Uhr
Im Verkäuferjargon nennt man diese Strategie:
Anhauen! Umhauen! Abhauen!
27. Januar 2011 um 15:21 Uhr
Wenn Sammelklagen zulässig wären hätte man nicht vier Jahre auf den Prozess warten müssen…
27. Januar 2011 um 17:17 Uhr
Merci für die gute Übersicht. #nurmalso
mynona sagt:
27. Januar 2011 um 17:48 Uhr
Zahlungsverpflichtungen sollten in Vertägen immer besonders gekenzeichnet sein..
27. Januar 2011 um 19:26 Uhr
Ich fände ja mal interessant ob es (gerade jetzt nach der ganzen Berichterstattung) nicht einen findigen Unternehmer gäbe, der – wenn er von Euroweb umworben wird – fröhlich das Angebot der kostenlosen Homepage annimmt als Refferenzkunde und dem Vertreter direkt sagt, dass man das Hosting etc. nicht bräuchte, sondern gerne selber machen würde… oder so.
Sauerländer sagt:
27. Januar 2011 um 20:18 Uhr
Wann gibt’s die ersten Kommentare und Einschätzungen über den heutigen Verhandlungsverlauf vor dem BGH? Oder kennt jemand einen Link zu einer entsprechenden Presseveröffentlichung?
Andrea Fritz sagt:
27. Januar 2011 um 20:29 Uhr
Habe gerade heute von einem „sensationellen“ Angebot an einen Kunden in unserem Umfeld gehört: 10.000 Euro für die Website, 3000 Euro für die SEO-Optimierung und 1.000 Euro für das Einrichten (nicht etwa Befüllen, vernetzen, ver-adden etc.) einer Facebookseite. War beinah fassungslos… :(
konsumer sagt:
Der Senat tendiert sehr deutlich dahin, § 649 BGB anzuwenden! Problematisch erschien dem Senat insoweit einzig, ob sich dem Vortrag von EW zu den vermeintlichen Kosten für Kaufkunden überhaupt etwas für die ersparten Aufwendungen etc. im Rahmen des streitigen Vertrages für Vertriebskunden gewinnen lässt.
Auf Nachfrage bei der Geschäftsstelle hieß es jedoch, eine Mitteilung erfolge erst Morgen.
http://www.konsumer.info/?p=15127
28. Januar 2011 um 10:58 Uhr
Der BGH hat das Verfahren zwischen der Euroweb und einem Kläger an das Landgericht Düsseldorf zur neuen Verhandlung und Entscheidung zurückverwiesen.
Mit dem Eingang des vollständigen Urteils darf in einigen Wochen gerechnet werden.
http://www.konsumer.info/?p=15144
JohnDoe sagt:
28. Januar 2011 um 11:40 Uhr
Das Problem dabei ist doch, dass in unserem ökonomischen System es quasi belohnt wird aus Mist Geld zu machen. Die meisten neuen „Geschäftsmodelle“ haben keinen gesellschaftlichen Mehrwert, lediglich einen „volkswirtschaftlichen“ in Form eines höheren Bruttoinlandsproduktes.
Ich nenne das auch „eine künstliche Blase“. Ihr wisst ja wie sowas in aller Regel endet…
1. Februar 2011 um 16:38 Uhr
Zwei Herren sind von Euroweb heute im Laden meines Mannes und wollten ihm ein super Angebot bezüglich einer Webseite machen (alles kostenlos etc.). Wollten mit ihm gleich einen Termin für Freitag abend ausmachen. Da mein Mann aber im Dienstleistungssektor tätig ist (Schlüsseldienst und da kommen auch Notöffnungen vor) wurde kein fester Termin vereinbart. Mein Mann wollte von einem der Herren eine Telefonnummer haben, die er nicht bekommen hat: \Ach meine er, ich rufe Sie am Donnerstag an\. Dann wollte mein Mann eine Visitenkarte haben. Auch die gab es nicht, \die letzte habe ich vorhin weggeben\. Da ich durch Zufall (im Nebenraum) noch anwesend war und mich den beiden Herren zu erkennen gab, sind sie auch gleich gegangen.
Zu meinem Mann habe ich nur gesagt: \Vorsicht\. Geben keine Telefonnummer raus, sondern sie rufen an und keine Visitenkarten mehr dabei, dass ist alles sehr merkwürdig.
Bin mal gespannt, ob die beiden Herren am Donnerstag anrufen.
Die Kommentare auf dieser Seite haben bestätigt, was ich mir schon dachte.
huk sagt:
8. Februar 2011 um 00:17 Uhr
die gründe des bgh-urteils liegen vor und werden bei berger-law-duesseldorf veröffentlicht. alle kunden können nach § 649 bgb kündigen, jederzeit und ohne frist. aber vorsicht, insbesondere wer bereits eine homepage erhalten hat, sollte sich vor der kündigung vorsorglich über die rechtsfolgen der kündigung informieren… und keine angst, was unter bergerlaw als kommentar steht und als rechtsfolge verkauft wird, ist reine stimmungsmache und auch in wesentlichen punkten irreführender quatsch – das merkt man schon, wenn man das urteil liest.
9. Februar 2011 um 23:27 Uhr
Bekomme demnächst Besuch von denen. Jemand ne nette Idee? ;-)
9. Februar 2011 um 23:37 Uhr
@Marcel: Gespräch aufzeichnen.
10. Februar 2011 um 00:19 Uhr
Das würde aber vor Gericht nichts bringen, oder?
Aber so weit lasse ich es ja gar nicht erst kommen.
Dachte vielleicht gibts da noch ne lustige Idee :-)
21. Februar 2011 um 13:06 Uhr
danke für die Infos, die sind jetzt wohl auch im Aachener Raum unterwegs, um Kaltaquise zu betreiben…
Horschte sagt:
9. März 2011 um 19:09 Uhr
– habe heute 17 Uhr einen Anruf bekommen von Webstyle.de bzw.von einem deren Vertriebler Tel.036166378255 er sagte sie wären Marktführer in Sachen Web-Marketing usw.und sie möchten mich als Referenzkunden gewinnen…dieser Internetauftritt meiner Firma wäre vollkommen kostenfrei und ich müßte nur eine Stunde Zeit für den Mitarbeiter haben,(ich wurde immer wieder eindringlich gefragt ob ich auch allein anwesend bin beim folgenden Gespräch).Der Herr sagte das die Firma jetzt in Thüringen expandieren möchte und kostenfreie Referenzkunden benötige…ich erinnerte mich das ich vor cirka 3 Jahren schon einmal solch eine Anfrage hatte,ich stimmte dem Termin zu und googelte gleich mal und siehe da…was nichts kostet ist meist unseriös…!!!
+++ freue mich schon auf den Besuch des Herrn…(((-:
Jörg Kolwe sagt:
24. März 2011 um 15:10 Uhr
Nach einem Vertreterbesuch am heutigen Tage habe ich diese Seite hier zufällig gefunden.
Während des Gespräches habe ich das unterbrochen und den Vertreter herausgebeten.
Peter Fuerhoff sagt:
9. Mai 2011 um 16:51 Uhr
hatte heute einen Anruf von Euroweb und bei kostenlos und dem derart forschen auftreten, habe ich während ich zugetxtet wurde gegoogelt. Nach einige Bemerkungen die ich aus der Suche zum Besten gab wurde das Gespräch beendet, allerdings nicht von mir!
Die Telefonnummer 052197109157 ist nun geblockt!
Es muss doch allen klar sein, wer was umsonst anbietet oder zum Bruchteil des Marktwertes, der versucht entweder Schrott an den Mann/ Frau zu bekommen oder führt was unrechtes im Schilde. Hier beißen sich nach schlechten Erfahrungen alle die Zähne aus! Ich suche mir lokale Firmen mit denen ich zusammen arbeite.
Rainer Maier sagt:
11. Mai 2011 um 22:16 Uhr
Habe heute den Bericht über „Euroweb“ bei SAT1 gesehen. Leider gibt es immer noch viel zu viele Gutgläubige Firmeninhaber bei denen es bei „kostenlos“ und „umsonst“ irgendeinen Schalter umlegt. Spätestens bei der Vertragsunterzeichnung hätte es wieder „Klick“ machen müssen. Ich bin kein Bäcker, Metzger, Maurer usw. und wenn ich von einer Materie keine Ahnung habe, versuche ich mich zu informieren. Als Handwerker gehört die Erstellung einer Website nicht zu meinem Metier, aber als Handwerker übernehme ich auch keine Aufträge, die mir nix in meinen Geldbeutel spülen.
Die Masche von Euroweb lief schon Ende der 80er Anfang der 90er Jahr – damals mit Hardware. Da wurde einem 1 Mann Unternehmen schon mal ein PC samt Server für 25.000 DM angedreht.
Wer sich selbst etwas zutraut ist evtl. mit dem Webbaukasten von 1und1 gut bedient. Kostet pro Monat incl. Domain knapp 10 Euro. Wer es individuell mag ist mit einem kostenlosen CMS (Joomla) und einem Webmaster/Webdesigner in guten Händen. Je nach Anspruch liegen hier die Preise zwischen 400 bis 1000 Euro (einmalig). Referenzen sollten selbstverständlich sein. Die Kosten für einen Wartungsvertrag (Datensicherung, Updates usw.) sollten sich im unteren 3-stelligen Bereich bewegen.
14. Oktober 2011 um 16:36 Uhr
Als ehemaliger Mitarbeiter kann ich nur jedem abraten, einen Termin mit einen Euroweb Mitarbeiter zu vereinbaren. Die werden darauf getrimmt, denn Kunden für dumm zu verkaufen und ihm dann die Kohle aus der Tasche zu ziehen…
16. November 2011 um 14:32 Uhr
Super Infos, vielen vielen Dank.
Hatte heute Anruf von euroweb Dame, Termin für Freitag gemacht. Werd ich wohl canceln. Sie gab mir mobil Nr. Schade, war ne schöne Phantasie, hätt es gut brauchen können, so kostenlos….!! Wer nicht??
Statt „Referenzkunde“ suchte sie nun nach „Vorzeigekunde“, hört sich doch auch wunderbar an, oder??!!
Ja ihr habt ja recht, wie blöd muss man sein, auf sowas reinzufallen. Warum sollten die mir was schenken?? Aber manchmal hofft man/frau doch, Glück zu haben…., das verleitet zu Unaufmerksamkeit.
and sagt:
24. November 2011 um 20:05 Uhr
Vielen Dank für die Beiträge zu Euroweb. Ich hatte heute und gestern Besuch von der Firma. Und natürlich ist es mir ergangen wie bisher von allen beschrieben. Ich hatte die ganze Zeit schon so ein Bauchgefühl von Verarsche und Abgezocktwerden, aber alle meine Fragen wurden so beantwortet, dass ich nichts weiter dagegen sagen konnte.
Dann endlich bei der Vertragsunterzeichnung wurde es offensichtlich: ich muss 200 Euro pro Monat zahlen, zwei Jahre lang. Und plötzlich: Nein, von kostenfrei sei nie die Rede gewesen. Na, das sei doch klar, dass da Folgekosten auf mich zukommen. Wörtlich: “ ich habe schon mit 2000 Unternehmern gesprochen, aber sie sind die erste, die das so wahrnimmt.“ Etc. Ich habe ihm entspannt und direkt gesagt, dass ich mich verarscht fühle und das nicht unterschreiben werde. Da ist er sofort gegangen.
Ja, ich habe auch keine Visitenkarte bekommen, so dass ich die Firma oder etwas hätte googlen können. Er hat mir nach allen Regeln der Kunst Honig ums Maul geschmiert, aber das hat mich nur noch wachsamer gemacht, ebenso wie das ständige Erwähnen, dass ihr Aufwand für mich 15.000 Euro wäre. Das beeindruckt wahrscheinlich die meisten Leute, mich nicht. Zum Glück! Leider habe ich trotzdem mehrere Stunden damit vertan, diesem Typ (Herr Weiss, wenn er wirklich so heisst) zuzuhören.
Ich kann nur unterschreiben, was alle hier schreiben: diese Firma ist höchst unseriös! Hände weg!
Engl sagt:
9. Dezember 2011 um 14:08 Uhr
ich habe mich hinreissen lassen, am Telefon der netten Dame meine Daten zu geben und einen Vetrag abzuschliessen. Obwohl ich im Gespräch mehrmals gesagt habe ich möchte vorab ein schriftliches Angebot. Jetzt sagt Euroweb, dieser Vertrag am Telefon wäre legal und bekomme seither monatliche Rechnungen und vor kurzem sogar ein schreiben, dass es vor Gericht gehen soll! Bis jetzt habe ich nichts unterschrieben und auch keinen schriftlichen Vertrag bekommen. Kommen diese Abzocker damit durch?
Petermann sagt:
27. Dezember 2011 um 12:57 Uhr
Extrem unfreundliche, immerwiederkehrende Anrufe.
Erst wird von „keinen versteckten“ Kosten geredet, dann taucht im Laufe des Gesprächs das housing and Prodviding“ auf. Also doch ne Menge kosten. Am Ende landet man bei mehreren tausend Euro.
Eine website mit der angebotenen Qulaität ist heute nicht mehr so teuer und in dieser Machart für wenige hundert Euro von Profis zu bekommen.
Kosten sind am Ende bei 300 € mal 48 Monate, macht über 14 tausen Euro. Hosting und Providing bekomme ich heute für 10 € im Monat und ne richtig durchgestylte Website gibts bei Werbeagenturen (aslo Profis) für unter tausend Euros.
Webseiten sind heute keine grosse Kunst mehr und wirklich günstig zu haben.
3. Januar 2012 um 14:13 Uhr
Ich hatte Heute diesen Anruf (036124144752) mit Terminvorschlag Freitag, (warum immer Freitags?) aber ein Freund und selbst Eurowebgeschädigter verwies mich auf diese Seite. DANKE
8. Januar 2012 um 10:13 Uhr
Hallo Herr Petermann,lernen sie doch bitte erst einmal deutsch lesen und vor allem schreiben,bei EW wird nicht für kostenlos geworben,nur die Erstellung der Hompage ist kostenfrei,wenn Sie einen Vertrag bei Vodafon unterschreiben zahlen Sie auch die Kosten die Sie Verursachen und den Service.
Es ist nur komisch das es sehr viele zufriedene Kunden gibt und das nicht nur im Unternehmerbereich,nein auch im Promibereich.
Und jeder weis ja das im Netz nur immer die negativen Sachen stehen,und jeder seinen Senf dazu dichtet.Also viel Spaß weiter hier.
23. März 2012 um 13:41 Uhr
Na klar, Rico, werden im Netz meist nur die negativen Erfahrungen kundgetan, aber wenn es mitlerweile so viele werden, sollte man darüber nachdenken. EW ist mir ebenfalls passiert. Super geschulte Außendienstmitarbeiterin, freundlich, augescheinlich fachlich perfekt, mit überzeugenden Argumenten für Leute, welche selbst wenig Ahnung von der Erstellung von Homepages haben. Das unseriöse dabei ist aber, sofort unterschreiben, Lastschrifteinzug sofort erteilen und kein freundlicher Hinweis, das man als Unternehmer kein Rücktrittsrecht hat. Natürlich ist EW dazu nicht verpflichtet, aber für Kundenzufriedenheit käme das gut. Daran hat man aber bei EW kein Interesse. Das zeigt sich spätestens bei versuchter Kündigung im direkten Kontakt mit der Zentrale in Düsseldorf. Was da an aggressiver Arroganz rüberkommt, ist schlichtweg nicht zu toppen.
Ich habe Lehrgeld in gerade noch vertretbarer Höhe abgedrückt und kann jedem nur raten: Finger weg von EW!
Unstrittig ist auch, das EW Leistungen in Form von Homepages erbringt, im Vergleich zum Preis (6.000 bis 12.000 €) sind sie diesen aber nicht wert. Diese Qualität bekommt man schon bedeutend günstiger.
Unstrittig ist ebenfalls, das sich EW im gesetzlichen Rahmen bewegt, denn leider ist es heutzutage möglich billiges teuer zu verkaufen. Jeder hat dazu die Chance, andere legal übers Ohr zu hauen. Man muß nur sein Gewissen ausschalten können.
Lehmann sagt:
27. März 2012 um 16:44 Uhr
Auch ich habe Lehrgeld gezahlt und erkenne meinen Vertriebler wieder.
Von google Partner-dadurch Seite immer vorn bis Referenzkunde da man im Bundesland noch neu ist, komplette Palette.
Ich kann das nur bestätigen, die gleiche Homepage hätte ich in höherer Qualität und günstiger bei einer Firma vor Ort erhalten.
dr.hansen sagt:
11. Januar 2012 um 23:25 Uhr
Euroweb in Nürnberg und Umgebung. Hatte heute.Besuch bekommen von den Brüdern . Natürlich kostenlos aber hosting Gebühr . Vorsicht geboten die.haben eine tonweise drauf versuchen geschäft fast zu erzwingen. Werde über IHK Nürnberg andere Unternehmen informierenblassen . Bloß Finger weg von dem Verein . Hoffentlich gibzs es die bald nimmer
Hanse sagt:
10. Februar 2012 um 08:18 Uhr
Sowas Ruiniert uns ehrlichen Webdesignern das Geschäft. Ich möchte auch nach dem Geschäft mit den Kunden Ihn auch in die augensehn können. Schade halt das es sowas immer noch gibt.
22. Februar 2012 um 11:57 Uhr
Immer einen Tag drüber schlafen und nicht voreilig unterschreiben, heute wieder in der SHZ zu lesen, wieder Euroweb, eine Webseite kostet heutzutage nicht viel ab 10 Euro Monatlich für KMU kein Problem die Erstellung ist auch Dank CMS einfacher und handhabbarer geworden.
Viel Erfolg den Betroffenen.
1. März 2012 um 12:42 Uhr
Ich hatte auch heute Besuch von Herrn Hoppe von Euroweb. Er k mit einer Kollegin – ob sie nun zu zweit kommen, um Zeugen zu haben?
Immerhin müsste ich nicht fragen, was an Kosten auf mich zukommt, das brachte er selbst zur Sprache mit dem Hinweis, dass mir die € 6.000 für die Einrichtung der Seite sowie die € 2.500 für SEO erlassen werden, ich also lediglich € 160,00 monatlich für das Webhosting zu bezahlen hätte. Ein Schnäppchen im Vergleich zu den € 120,00, die ich derzeit jährlich zahle! :D
Als ich darum bat, mir die Unterlagen zur Ansicht hier zu lassen, sagte er ganz klar, dass er das nicht tun werde. Er habe heute noch zwei weitere Termine und müsse dort ja auch etwas vorlegen können, zudem wolle sein Chef am Montag Ergebnisse sehen.
Spätestens hier klingelten meine Alarmglocken so schrill, dass ich dankend abgelehnt habe – und am Ende hat er es noch so hinzudrehen versucht, dass er ja nicht mit mir zusammen arbeiten wolle, wenn ich nicht 100%ig überzeugt sei.
Danke an mein Bauchgefühl, das mich vor einer Kostenfalle gerettet hat!
Ich kann jedem nur Raten, die Finger von Veteägen zu lassen, die man nicht in Ruhe überdenken und durchlesen darf!
Zu der Frage mit dem telefonisch abgeschlossenen Vertrag: Ja, der Ost rechtsgültig, wenn Sie Ihre Bankberbindung angegeben haben, die gilt bei Fernabnahme als rechtsgültige Zustimmung.
24. Mai 2012 um 17:54 Uhr
Wir haben erfolgreich einen Eurowebvertrag abgewehrt. Klage gewonnen und Berufung zog Euroweb dann zurück. Geschäftsmodell identisch zu den hier erwähnten Abläufen. Wollte nur Mut machen.
21. August 2012 um 04:14 Uhr
ohh leute…bin ja froh auf eure Beiträge gestoßen zu sein! Habe bzw. hätte nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Euroweb in Gera und war schon voller Freude! Nun allerdings werde ich mir den weiten Weg wohl eher sparen! grüsse
Andi K. sagt:
7. Dezember 2014 um 15:07 Uhr
Unser Anwalt hat eine rechtskräftige Unterlassungserklärung gegen die Firma Euroweb erwirkt, die ihr die Kaltakquise (unerbetene Werbeanrufe) und Referenzkunden-Masche bei der Anbietung von Websites verbietet.
Siehe hier: http://ra-dohrmann.blogspot.de/2014/10/rechtskraftige-unterlassungsverpflichtu.html
Falls jemand von Euch ab Oktober 2014 von Euroweb angerufen wurde, um Euch die Erstellung einer Website anzubieten, informiert uns bitte darüber, damit wir weiter gegen Euroweb vorgehen können. Unser Anwalt berät Euch gern kostenlos.
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