Source: https://www.ltc-seewinkel.at/vereinsstatuten/
Timestamp: 2019-10-23 02:38:18
Document Index: 299149754

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 9', '§16']

Vereinsstatuten | LTC Seewinkel
Lauf- und Triathlon Club Seewinkel
Der Verein führt den Namen LAUF- UND TRIATHLON-CLUB SEEWINKEL, kurz LTC Seewinkel. Er hat seinen Sitz in Neusiedl am See und erstreckt seine Tätigkeit auf das österreichische Bundesgebiet, insbesondere auf den Bereich Seewinkel und Umgebung. Die Errichtung von Zweigvereinen ist beabsichtigt.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder, vornehmlich bei Ausdauersportarten (Laufen, Radfahren, Schwimmen und Triathlon) und Förderung der Teilnahme an Wettkämpfen und Meisterschaften.
Pflege der Leibesübungen auf allen Gebieten des Spitzen-, Breiten und Gesundheitssportes für alle Altersstufen, Geistige und fachliche Erziehung sowie Ausbildung im sportlichen Bereich durch Ausbildungslehrgänge und Wettbewerbe, Abhaltung von Vorträgen, Herausgabe von Newslettern und Vereinshomepage, Einrichtung einer Fachbibliothek, Errichtung und Erhaltung von Turn-, Sport und sonstigen Freizeitstätten, Gesellige kulturelle und sportliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen.
Mitgliederbeiträge und Beitrittsgebühren, Spenden, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen (Sponsoreinnahmen), Erträge aus geselligen Veranstaltungen (Adventlauf), Zufallsgewinne aus sportlichen Veranstaltungen, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung (Werbeflächen, Sportanlagen), Beihilfen aus öffentlichen Mitteln (Subventionen), Überschüsse aus Glücks- und Quizspielen im Rahmen von Veranstaltungen, Abhaltung eines Flohmarktes, Förderungsbeiträge, Führung eines Vereinsbuffets (lt. Gesetz)
Mittelverwendung: Die Mittel des Vereines dürfen nur für die im Statut angeführten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereines dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereines erhalten. Es darf keine Person durch den Verein zweckfremde Verwaltungsauslagen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(1) Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, ausserordentliche und Ehrenmitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Ausserordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch die Zahlung eines verminderten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitgliedern sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
Mitglieder des Vereines können alle physischen Personen, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werde,. Über die Aufnahme von ordentlichen und ausserordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss. Der Austritt kann nur zum 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe oder das E-mail Versendedatum massgeblich.
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsvorstand in einer ordnungsgemäss einberufenen Sitzung mit einfacher Mehrheit. Dem ausgeschlossenen Mitglied steht es frei, gegen den Beschluss des Vereinsvorstandes binnen eines Monats die Berufung an die nächste Generalversammlung anzumelden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen. Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung, schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG), Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten), Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer; Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein; Entlastung des Vorstands
Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins; Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen
dem Vorsitzenden und dessen Stellvertreter (in)
dem Schriftführer und dessen Stellvertreter (in)
dem Kassier und dessen Stellvertreter (in)
den Sektionsleitern der einzelnen Sektionen
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag. Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10). Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw Vorstandsmitglieds in Kraft.
Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten
Die Sektionsleiter führen den sportlichen Betrieb in der Sektion und die ordnungsgemäße Verwaltung aller der Sektion zur Verfügung gestellten Geldmittel und Geräte.
§16: Vereinsauflösung
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines, oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszwecks fällt das Vereinsvermögen an den Landesverband Burgenland, welcher das Vereinsvermögen für gemeinnützige Zwecke im bisherigen Tätigkeitsbereich des Vereins für spätere allfällige Neugründungen sicherzustellen hat.