Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-01/42845345-dgap-hv-deutsche-konsum-reit-ag-bekanntmachung-6-015.htm
Timestamp: 2018-02-22 12:28:01
Document Index: 335036791

Matched Legal Cases: ['§121', '§121', '§ 289', '§ 9', '§ 9', '§ 96', '§ 9', '§ 100', '§ 4', '§ 202', '§\n202', '§ 4', '§ 203', '§ 186', '§ 186', '§ 4', '§ 4', '§ 203', '§ 186', '§ 186', '§ 4', '§ 203', '§ 186', '§\n186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 192', '§\n186', '§ 186', '§\n186', '§ 186', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 186', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 221', '§ 221', '§ 186', '§ 186', '§ 186']

DGAP-HV: Deutsche Konsum REIT-AG: Bekanntmachung -6-
Aktien»Nachrichten»DEUTSCHE KONSUM AKTIE»DGAP-HV: Deutsche Konsum REIT-AG: Bekanntmachung -6-
10,30 Euro -0,10
WKN: A14KRD ISIN: DE000A14KRD3 Ticker-Symbol: DKG Xetra | 21.02.18 | 17:36 Uhr
26.01.2018 | 15:37
DJ DGAP-HV: Deutsche Konsum REIT-AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 08.03.2018 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: Deutsche Konsum REIT-AG / Bekanntmachung der Einberufung zur
Deutsche Konsum REIT-AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am
08.03.2018 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
2018-01-26 / 15:05
Deutsche Konsum REIT-AG Broderstorf ISIN DE000A14KRD3 / WKN A14KRD Einladung
zur ordentlichen Hauptversammlung am 8. März 2018
Wir laden die Aktionäre unserer Gesellschaft zu der am Donnerstag, den 8.
März 2018, um 11:00 Uhr im 'Ludwig Erhard Haus', Goldberger Saal,
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin stattfindenden ordentlichen
Hauptversammlung der Deutsche Konsum REIT-AG (nachfolgend auch
'*Gesellschaft*') ein.
1. *Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes
für das am 30. September 2017 abgelaufene Geschäftsjahr mit dem
Bericht des Aufsichtsrats und dem erläuternden Bericht des Vorstands
zu den Angaben nach § 289 Absatz 4 des Handelsgesetzbuchs (HGB)*
Diese Unterlagen können ab sofort in den Geschäftsräumen der
Gesellschaft, August-Bebel-Straße 68, 14482 Potsdam, und im
http://www.deutsche-konsum.de/investor-relations/hauptversammlung/
eingesehen werden. Auf Anfrage werden diese Unterlagen, die im
Übrigen auch während der Hauptversammlung ausliegen werden,
jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos in Abschrift übersandt.
2. *Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für
das am 30. September 2017 abgelaufene Geschäftsjahr*
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den
Mitgliedern des Vorstands für das am 1.
Oktober 2016 begonnene und am 30. September
2017 abgelaufene Geschäftsjahr Entlastung
3. *Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats
für das am 30. September 2017 abgelaufene Geschäftsjahr*
Mitgliedern des Aufsichtsrats für das am 1.
2017 endende Geschäftsjahr Entlastung zu
4. *Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers für das
Geschäftsjahr 2017/2018 und für die prüferische Durchsicht von
Zwischenfinanzberichten*
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die DOMUS AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberat
ungsgesellschaft, Lentzeallee 107, 14195
Berlin, zum Abschlussprüfer für das am 1.
Oktober 2017 begonnene und am 30. September
2018 endende Geschäftsjahr zu wählen.
Des Weiteren schlägt der Aufsichtsrat vor,
die DOMUS AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/
Steuerberatungsgesellschaft, Lentzeallee
107, 14195 Berlin, zum Abschlussprüfer für
eine etwaige prüferische Durchsicht
unterjähriger Finanzberichte für das am 1.
2018 endende Geschäftsjahr sowie für das am
1. Oktober 2018 beginnende Geschäftsjahr
bis zur nächsten ordentlichen
Hauptversammlung zu bestellen.
5. *Beschlussfassung über die Erhöhung der Anzahl der Mitglieder des
Aufsichtsrats und Satzungsanpassung*
§ 9 Abs. 1 der Satzung legt die Anzahl der
Mitglieder des Aufsichtsrats fest. Bisher
besteht der Aufsichtsrat aus vier
Mitgliedern. Der Aufsichtsrat soll
erweitert werden und künftig aus fünf
Mitgliedern bestehen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen
folgenden Beschluss vor:
a) § 9 Abs. 1 der Satzung wird wie folgt
neu gefasst:
_'Der Aufsichtsrat besteht aus fünf
Mitgliedern.'_
b) Der Vorstand wird ermächtigt, die
vorstehend unter lit. a) benannte
unabhängig von den übrigen
Beschlüssen der Hauptversammlung zur
6. *Wahlen zum Aufsichtsrat*
Die Amtszeit der Mitglieder des Aufsichtsrats endet mit Ablauf der
Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr
mit Ablauf des für das am 1. Oktober 2016 begonnene und am 30.
September 2017 beendete Geschäftsjahr beschließt.
Der Aufsichtsrat besteht gegenwärtig aus vier von der
Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern. Mit Wirksamwerden der
unter Tagesordnungspunkt 5 vorgeschlagenen Satzungsänderung setzt
sich der Aufsichtsrat gemäß §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG
i.V.m. § 9 Abs. 1 der Satzung dann aus fünf von der
Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern zusammen.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, als von der Hauptversammlung zu
wählende Mitglieder die bisherigen Mitglieder
a) Herrn Achim Betz, Steuerberater und
Wirtschaftsprüfer, wohnhaft in
b) Herrn Johannes C. G. (Hank) Boot,
Fondsmanager, wohnhaft in London,
c) Herrn Nicholas Cournoyer,
Fondsmanager, wohnhaft in Monaco,
d) Herrn Hans-Ulrich Sutter,
Diplom-Kaufmann, ehemaliger
Finanzvorstand der TAG Immobilien AG,
wohnhaft in Düsseldorf, Deutschland
sowie, unter der aufschiebenden Bedingung der Eintragung des
Beschlusses der zu Tagesordnungspunkt 5 vorgeschlagenen
Satzungsänderung in das Handelsregister, zusätzlich
e) Herrn Kristian Schmidt-Garve,
Vorstand, wohnhaft in München
für eine Amtsperiode bis zur Beendigung der ordentlichen
Hauptversammlung, die über die Entlastung für das erste
Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt, in den
Aufsichtsrat zu wählen.
Die Hauptversammlung ist nicht an Wahlvorschläge gebunden. Es ist
beabsichtigt, über Tagesordnungspunkt 6 lit. a) bis e) einzeln
abstimmen zu lassen.
Dem Votum des Aufsichtsrats folgend ist vorgesehen, dass Herr
Hans-Ulrich Sutter im Fall seiner Wahl durch die Hauptversammlung
im Rahmen der Konstituierung des neuen Aufsichtsrats als Kandidat
für den Aufsichtsratsvorsitz kandidiert.
Über Sachverstand auf den Gebieten der Rechnungslegung und
Abschlussprüfung im Sinne des § 100 Abs. 5 AktG verfügt
insbesondere Herr Achim Betz. Sämtliche vorgeschlagenen Kandidaten
sind mit dem Sektor, in dem die Gesellschaft tätig ist, vertraut.
Die unter Tagesordnungspunkt 6 vorgeschlagenen Kandidaten für den
Aufsichtsrat sind bei den nachfolgend jeweils unter (i)
aufgeführten Gesellschaften Mitglied eines gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsrats bzw. bei den unter (ii) aufgeführten
Wirtschaftsunternehmen Mitglied eines vergleichbaren in- oder
ausländischen Kontrollgremiums:
a) Herr Achim Betz
i.  Vorsitzender des Aufsichtsrats
der Hevella Capital GmbH & Co.
KGaA, Potsdam, Deutschland
des Aufsichtsrats der Deutsche
Leibrenten Grundbesitz AG,
Aufsichtsratsmitglied der
Deutsche Industrie Grundbesitz
AG, Rostock, Deutschland
ii. keine
b) Herr Johannes C. G. (Hank) Boot
i.  Mitglied des Aufsichtsrats der
Berentzen AG, Haselünne,
c) Herr Nicholas Cournoyer
i.  keine
d) Herr Hans-Ulrich Sutter
i.  Stellvertretender Vorsitzender
des Aufsichtsrats der TAG
Colonia-Immobilien AG, Hamburg,
e) Herr Kristian Schmidt-Garve
der Nfon AG, München, Deutschland
ii. Vorsitzender des Beirats der
Cynora GmbH, München, Deutschland
Die Herren Achim Betz (seit November 2014), Johannes C. G. (Hank)
Boot (seit April 2016), Nicholas Cournoyer (seit April 2016) und
Hans-Ulrich Sutter (seit November 2014) sind gegenwärtig
Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft. Zwischen den zur
Wahl vorgeschlagenen Personen und dem Unternehmen, den Organen der
Gesellschaft oder einem wesentlich an der Gesellschaft beteiligten
Aktionär bestehen darüber hinaus keine persönlichen oder
geschäftlichen Beziehungen.
Weitere Informationen zu den Kandidaten sind im Anschluss an die
Tagesordnung aufgeführt und stehen vom Tag der Einberufung der
Hauptversammlung an zum Abruf im Internet unter
7. *Beschlussfassung über die Aufhebung des bestehenden Genehmigten
Kapitals 2017 und die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2018
sowie die entsprechende Satzungsanpassung*
Das genehmigte Kapital der Gesellschaft (§ 4
Abs. 3 der Satzung) erreicht derzeit nicht
mehr die in § 202 Abs. 3 Satz 1 AktG
genannte Grenze in Höhe von 50% des
Grundkapitals. Das bestehende genehmigte
Kapital soll daher durch ein neues
genehmigtes Kapital einschließlich der
Ermächtigung zum vereinfachten
Satz 4 AktG ersetzt werden (Genehmigtes
Kapital 2018).
January 26, 2018 09:05 ET (14:05 GMT)
DJ DGAP-HV: Deutsche Konsum REIT-AG: Bekanntmachung -2-
Mit dem Genehmigten Kapital 2018 soll die
Gesellschaft in die Lage versetzt werden,
auch künftig einen entsprechenden
Finanzbedarf schnell und flexibel decken und
insbesondere Akquisitionen - sei es gegen
Barleistung, sei es gegen Aktien oder einer
Mischung aus Bar- und Sachleistung - ohne
die zeitlich häufig nicht mögliche Befassung
der Hauptversammlung finanzieren zu können.
Der Vorstand soll zudem wie bisher
ermächtigt werden, das Bezugsrecht für
Spitzenbeträge sowie im Falle der Ausgabe
neuer Aktien gegen Sacheinlage im Rahmen von
Unternehmenszusammenschlüssen oder im Rahmen
des Erwerbs von Unternehmen,
Unternehmensteilen oder Beteiligungen an
Unternehmen (einschließlich der
Erhöhung bestehenden Anteilsbesitzes), oder
anderen mit einem solchen Erwerbsvorhaben im
Zusammenhang stehenden einlagefähigen
Wirtschaftsgütern, einschließlich
Forderungen gegen die Gesellschaft, sowie im
Rahmen sonstiger Erwerbe von einlagefähigen
Wirtschaftsgütern außerhalb der
vorgenannten Erwerbsvorhaben
Das Genehmigte Kapital 2018 soll die in §
202 Abs. 3 Satz 1 AktG genannten 50 % des
Grundkapitals vollständig ausschöpfen.
Maßgebend für die vorgenannte
Höchstgrenze ist die Höhe des Grundkapitals
im Zeitpunkt des Wirksamwerdens der
Ermächtigung, also der Tag der Eintragung
der Satzungsänderung zum Genehmigten Kapital
2018 in das Handelsregister. Vorstand und
Aufsichtsrat behalten sich daher vor, im
Falle von am Hauptversammlungstag
abgeschlossenen oder unmittelbar vor dem
Abschluss stehenden Veränderungen des
Grundkapitals den nachfolgend unterbreiteten
Beschlussvorschlag im Hinblick auf die Höhe
des Genehmigten Kapitals 2018 anzupassen.
a) Die in § 4 Abs. 3 der Satzung
enthaltene Ermächtigung des Vorstands,
bis zum 8. März 2022 das Grundkapital
der Gesellschaft mit Zustimmung des
Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer
Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen
einmal oder mehrmals um aktuell bis zu
insgesamt EUR 9.904.114,00 zu erhöhen,
wird nach näherer Maßgabe des
nachfolgenden lit. e) mit Wirkung auf
den dort bestimmten Zeitpunkt der
Handelsregistereintragung dieses
Aufhebungsbeschlusses aufgehoben.
b) Der Vorstand wird ermächtigt, bis zum
7. März 2023 das Grundkapital der
Gesellschaft mit Zustimmung des
Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer auf
den Inhaber lautender nennwertloser
Stückaktien gegen Bar- oder
Sacheinlagen einmal oder mehrmals um
bis zu insgesamt EUR 13.618.156,00
(Genehmigtes Kapital 2018) zu erhöhen.
Die neuen Aktien sind den Aktionären
zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wird
jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das Bezugsrecht der
Aktionäre in folgenden Fällen
auszuschließen:
* für Spitzenbeträge, die sich
aufgrund des Bezugsverhältnisses
* sofern die Kapitalerhöhung gegen
Sacheinlagen erfolgt, um die neuen
Aktien der Gesellschaft Dritten
oder Aktionären gegen Sacheinlage
Unternehmenszusammenschlüssen oder
im Rahmen des Erwerbs von
Unternehmen, Unternehmensteilen
oder Beteiligungen an Unternehmen
(einschließlich der Erhöhung
bestehenden Anteilsbesitzes), oder
anderen Wirtschaftsgütern,
einschließlich Forderungen
gegen die Gesellschaft,
gewerblichen Schutzrechten,
Immobilien, Erbbaurechten oder
sonstigen Sacheinlagen, anbieten zu
* wenn die Aktien der Gesellschaft an
einer inländischen Börse gehandelt
werden, die Kapitalerhöhung gegen
Bareinlagen 10% des zum Zeitpunkt
der Eintragung des Genehmigten
Kapitals 2018 in das
Handelsregister bestehenden
Grundkapitals oder - sofern dieser
Betrag niedriger ist - 10% des zum
Zeitpunkt der Ausgabe der neuen
Aktien bestehenden Grundkapitals
nicht übersteigt und der
Ausgabebetrag den Börsenpreis der
bereits börsengehandelten Aktien
zum Zeitpunkt der endgültigen
Festlegung des Ausgabepreises durch
den Vorstand nicht wesentlich
unterschreitet (§ 203 Abs. 1 i.V.m.
§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG). Sofern
während der Laufzeit des
Genehmigten Kapitals 2018 von
anderen Ermächtigungen zur Ausgabe
oder zur Veräußerung von
Aktien der Gesellschaft oder zur
Ausgabe von Rechten, die den Bezug
von Aktien der Gesellschaft
ermöglichen oder zu ihm
verpflichten, Gebrauch gemacht und
dabei das Bezugsrecht gemäß
oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz
4 AktG ausgeschlossen wird, ist
dies auf die vorstehend genannte
10%-Grenze anzurechnen, und
* soweit der Bezugsrechtsausschluss
dazu dient, (i) um neue Aktien
Inhabern von
Optionsschuldverschreibungen oder
Gläubigern von
Wandelschuldverschreibungen, die
von der Gesellschaft ausgegeben
wurden oder werden, in dem Umfang
anzubieten, wie sie ihnen nach
Ausübung der Options- oder
Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung
von Wandlungspflichten zustehen,
oder (ii) um Inhabern von
wurden oder werden, ein Bezugsrecht
auf neue Aktien in dem Umfang zu
gewähren, wie es ihnen nach
von Wandlungspflichten zustünde.
Der Vorstand ist mit Zustimmung des
Aufsichtsrates ermächtigt, die weiteren
Einzelheiten der Kapitalerhöhungen
sowie die Bedingungen der
Aktienausgabe, insbesondere den
Ausgabebetrag, festzulegen.
c) Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, § 4
Abs. 1 und Abs. 3 der Satzung
entsprechend der jeweiligen Ausnutzung
des Genehmigten Kapitals 2018 oder nach
Ablauf der Ermächtigungsfrist
d) § 4 Abs. 3 der Satzung wird wie folgt
_'Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum
Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf
bis zu insgesamt EUR 13.618.156,00 zu
erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018)._
_Die neuen Aktien sind den Aktionären
zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist
jedoch berechtigt, das Bezugsrecht der
auszuschließen:_
a) _um Spitzenbeträge von dem
Bezugsrecht der Aktionäre
auszunehmen;_
b) um die neuen Aktien der
Gesellschaft gegen Sacheinlage
oder zum Erwerb von
oder Beteiligungen an
(einschließlich der
Erhöhung bestehenden
Anteilsbesitzes) oder anderen
Wirtschaftsgütern,
sonstigen Sacheinlagen,
anbieten zu können;
c) wenn die Aktien der
Gesellschaft an einer
inländischen Börse gehandelt
werden, die Kapitalerhöhung
gegen Bareinlagen 10% des zum
Zeitpunkt der Eintragung des
Genehmigten Kapitals 2018 in
das Handelsregister bestehenden
Grundkapitals oder - sofern
dieser Betrag niedriger ist -
10% des zum Zeitpunkt der
Ausgabe der neuen Aktien
bestehenden Grundkapitals nicht
übersteigt und der
Ausgabebetrag den Börsenpreis
der bereits börsengehandelten
Aktien zum Zeitpunkt der
endgültigen Festlegung des
Ausgabepreises durch den
Vorstand nicht wesentlich
unterschreitet (§ 203 Abs. 1
i.V.m. § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG). Sofern während der
Laufzeit des Genehmigten
Kapitals 2018 von anderen
Ermächtigungen zur Ausgabe oder
zur Veräußerung von Aktien
der Gesellschaft oder zur
Ausgabe von Rechten, die den
Bezug von Aktien der
Gesellschaft ermöglichen oder
zu ihm verpflichten, Gebrauch
gemacht und dabei das
Bezugsrecht gemäß oder
entsprechend § 186 Abs. 3 Satz
dies auf die vorstehend
DJ DGAP-HV: Deutsche Konsum REIT-AG: Bekanntmachung -3-
genannte 10%-Grenze
anzurechnen;
d) soweit der
Bezugsrechtsausschluss dazu
dient, (i) um neue Aktien
oder Gläubigern von
Wandelschuldverschreibungen,
ausgegeben wurden oder werden,
in dem Umfang anzubieten, wie
sie ihnen nach Ausübung der
Options- oder Wandlungsrechte
bzw. nach Erfüllung von
Wandlungspflichten zustehen,
ein Bezugsrecht auf neue Aktien
in dem Umfang zu gewähren, wie
es ihnen nach Ausübung der
Wandlungspflichten zustünde.
Ausgabebetrag, festzulegen. Der
Aufsichtsrat wird ermächtigt, § 4 Abs.
3 der Satzung entsprechend der
jeweiligen Ausnutzung des Genehmigten
Kapitals 2018 oder nach Ablauf der
Ermächtigungsfrist anzupassen.'
e) Der Vorstand wird angewiesen, die
Aufhebung des bestehenden genehmigten
Kapitals gemäß vorstehendem lit.
a) nur zusammen mit der beschlossenen
Schaffung des Genehmigten Kapitals 2018
mit der entsprechenden Satzungsänderung
gemäß vorstehendem lit. d) zur
anzumelden mit der Maßgabe, dass
die Aufhebung des bestehenden
genehmigten Kapitals nur in das
Handelsregister eingetragen werden
soll, wenn sichergestellt ist, dass
zeitgleich oder im unmittelbaren
Anschluss daran das Genehmigte Kapital
2018 in das Handelsregister eingetragen
*Zum Ausschluss des Bezugsrechts erstattet der Vorstand gem. § 203 Abs. 2
AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 AktG wie folgt Bericht:*
Zu TOP 7 wird der Hauptversammlung
vorgeschlagen, anstelle des Genehmigten
Kapitals 2017 ein neues Genehmigtes Kapital
2018 in Höhe von insgesamt EUR
13.618.156,00 zu schaffen, das bis zum 7.
März 2023 ausgenutzt werden kann. Bei
Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2018
soll den Aktionären grundsätzlich ein
Bezugsrecht eingeräumt werden. Jedoch soll
der Gesellschaft die Möglichkeit erhalten
bleiben, das Bezugsrecht in den vier
genannten Fällen ausschließen zu
a) Die Ermächtigung zum Ausschluss des
Bezugsrechts für Spitzenbeträge dient dazu,
dass im Hinblick auf den Betrag der
jeweiligen Kapitalerhöhung ein praktikables
Bezugsverhältnis dargestellt werden kann.
Ohne den Ausschluss des Bezugsrechts für
Spitzenbeträge würden insbesondere bei der
Kapitalerhöhung um runde Beträge die
technische Durchführung der Kapitalerhöhung
und die Ausübung des Bezugsrechts erheblich
erschwert. Die als freie Spitzen vom
Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossenen
neuen Aktien werden entweder durch Verkauf
über die Börse oder in sonstiger Weise
bestmöglich für die Gesellschaft verwertet.
b) Der Bezugsrechtsausschluss im Falle
einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen
soll dem Vorstand ermöglichen, in
geeigneten Einzelfällen Unternehmen,
Unternehmensteile oder Beteiligungen an
Unternehmen (einschließlich Erhöhung
bestehenden Anteilsbesitzes) sowie
Forderungen gegen die Gesellschaft und
sonstige einlagefähige Wirtschaftsgüter
gegen Überlassung von Aktien der
Gesellschaft erwerben zu können sowie
solche Aktien im Rahmen von
Unternehmenszusammenschlüssen zu verwenden.
Damit wird die Möglichkeit eröffnet, sowohl
neue Aktien der Gesellschaft einem
Verkäufer als Gegenleistung für
Unternehmensbeteiligungen oder für sonstige
mit einem solchen Erwerbsvorhaben im
Zusammenhang stehende einlagefähige
Wirtschaftsgüter, einschließlich
Forderungen gegen die Gesellschaft,
anzubieten, als auch neue Aktien der
Gesellschaft einem Gläubiger der
Gesellschaft anstelle einer Barzahlung zur
Befriedigung einer Forderung oder zum
Erwerb sonstiger einlagefähiger
Wirtschaftsgüter liquiditätsschonend
Erfahrungsgemäß verlangen Eigentümer
interessanter Akquisitionsobjekte als
Gegenleistung für die Veräußerung
oftmals nicht Geld, sondern Aktien oder
eine Kombination aus Aktien und Geld. Im
Wettbewerb um attraktive Akquisitionen
können sich daher Vorteile ergeben, wenn
einem Verkäufer als Gegenleistung neue
Aktien der Gesellschaft angeboten werden
können. Um von solchen
Akquisitionsgelegenheiten Gebrauch machen
zu können, muss die Gesellschaft
erforderlichenfalls die Möglichkeit haben,
ihr Kapital unter Bezugsrechtsausschluss
gegen Sacheinlagen zu erhöhen.
Die Möglichkeit der Überlassung von
Aktien zum Erwerb von Unternehmen,
Unternehmen, zur Erfüllung von Forderungen
gegen die Gesellschaft oder zum Erwerb
sonstiger einlagefähiger Wirtschaftsgüter
kann sich zudem gegenüber der Hingabe von
Geld als die günstigere,
liquiditätsschonende Finanzierungsform für
die Gesellschaft erweisen und liegt damit
auch im Interesse der Aktionäre.
Durch die vorgesehene Ermächtigung kann der
Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats
auf dem nationalen oder internationalen
Markt kurzfristig und flexibel auf
derartige Angebote reagieren. Der Vorstand
und der Aufsichtsrat werden in jedem
Einzelfall sorgfältig prüfen, ob der
Einsatz dieses Instruments notwendig ist
und ob der Wert der neuen Aktien im
angemessenen Verhältnis zum Wert des zu
erwerbenden Unternehmens, der zu
erwerbenden Beteiligungen an einem
Unternehmen oder der sonst zu erwerbenden
Wirtschaftsgüter (einschließlich
Forderungen) steht. Der Ausgabebetrag für
die neuen Aktien wird dabei vom Vorstand
unter Berücksichtigung der Interessen der
Aktionäre und der Gesellschaft festgelegt.
c) Die Möglichkeit zum sogenannten
vereinfachten Bezugsrechtsausschluss nach §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG dient dem Interesse
der Gesellschaft an der Erzielung eines
bestmöglichen Ausgabekurses bei der Ausgabe
der neuen Aktien. Die in § 186 Abs. 3 Satz
4 AktG vorgesehene Möglichkeit des
Bezugsrechtsausschlusses versetzt den
in die Lage, sich aufgrund der jeweiligen
Börsenverfassung bietende Möglichkeiten
schnell und flexibel sowie kostengünstig zu
nutzen. Dadurch wird eine bestmögliche
Stärkung der Eigenmittel im Interesse der
Gesellschaft und aller Aktionäre erreicht.
Der durch marktoffene Preisfestsetzung
erzielbare Ausgabebetrag kann zu einem
deutlich höheren Mittelzufluss führen als
die Aktienplatzierung mit Bezugsrecht und
damit zu einer größtmöglichen Stärkung
der Eigenmittel. Durch den Verzicht auf die
zeit- und kostenaufwendige Abwicklung des
Bezugsrechts kann der Eigenkapitalbedarf
aus sich kurzfristig bietenden Marktchancen
sehr zeitnah gedeckt sowie zusätzlich neue
Aktionärsgruppen im In- und Ausland
Für den Fall der Ausnutzung des genehmigten
Kapitals gegen Bareinlage wird aufgrund der
Bindung des Platzierungspreises an den
Börsenpreis, der nicht wesentlich
unterschritten werden darf, ein
nennenswerter wirtschaftlicher Nachteil für
die vom Bezugsrecht ausgeschlossenen
Aktionäre verhindert und der
Einflussverlust für die Aktionäre begrenzt.
Der Vorstand wird sich bei der
Inanspruchnahme der Ermächtigung um eine
marktschonende Ausgabe der neuen Aktien aus
der Kapitalerhöhung bemühen. Insbesondere
wird der Vorstand einen etwaigen Abschlag
vom dann maßgeblichen Börsenpreis so
niedrig bemessen, wie dies nach den zum
Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des
Ausgabebetrags vorherrschenden
Marktbedingungen möglich ist. Aktionäre,
die ihre Beteiligungsquote im Falle einer
Kapitalerhöhung unter
Bezugsrechtsausschluss aufrechterhalten
möchten, haben die Möglichkeit, die
erforderliche Anzahl von Aktien über die
Börse zu erwerben.
Die unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
ausgegebenen Aktien dürfen insgesamt weder
10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung des
Genehmigten Kapitals 2018 in das
Handelsregister bestehenden Grundkapitals
noch - sofern dieser Betrag niedriger ist -
10% des zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen
Insgesamt ist damit sichergestellt, dass in
Übereinstimmung mit der gesetzlichen
Wertung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG die
Interessen der Aktionäre bei einer
Ausnutzung des genehmigten Kapitals unter
Ausschluss der Aktionäre vom Bezugsrecht
angemessen gewahrt werden, während der
Gesellschaft im Interesse aller Aktionäre
weitere Handlungsspielräume eröffnet
DJ DGAP-HV: Deutsche Konsum REIT-AG: Bekanntmachung -4-
d) Schließlich dient die Ermächtigung
zum Ausschluss des Bezugsrechts zugunsten
der Inhaber von
Gläubigern von Wandelschuldverschreibungen,
die von der Gesellschaft ausgegeben wurden
oder werden, zum einem dem Zweck, im Falle
nachfolgender Aktienemissionen den Options-
bzw. Wandlungspreis nicht entsprechend der
sog. Verwässerungsschutzklauseln
ermäßigen zu müssen. Vielmehr soll der
Gesellschaft anstelle dieser
kostenintensiven Ermäßigung die
Möglichkeit offenstehen, bei nachfolgenden
Aktienemissionen Verwässerungsschutz über
die Einräumung von Bezugsrechten auf neue
Aktien zu gewähren. Die Inhaber der
Schuldverschreibungen werden damit so
gestellt, als seien sie bereits Aktionäre.
Um die Schuldverschreibungen mit einem
solchen Verwässerungsschutz ausstatten zu
können, muss das Bezugsrecht der Aktionäre
auf die neuen Aktien ausgeschlossen werden.
Zum anderen soll über den
Bezugsrechtsausschluss sichergestellt
werden, dass den Inhabern von
Optionsschuldverschreibungen sowie
Gläubigern von Wandelschuldverschreibungen
so viele Aktien gewährt werden können, wie
sie ihnen nach Ausübung der Options- oder
Wandlungsrechte zustehen. Dies wird
insbesondere dann erforderlich sein, soweit
die über bedingte Kapitalia zur Verfügung
stehenden Aktien nicht ausreichen, um die
Wandlungs- oder Optionsrechte vollständig
zu bedienen. Damit wird vermieden, dass die
Gesellschaft auf etwaige
liquiditätsbelastende Barzahlungsoptionen
zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus den
Options- oder Wandelschuldverschreibungen
zurückgreifen muss.
Zurzeit gibt es keine konkreten Planungen,
das Genehmigte Kapital 2018 auszunutzen. In
jedem Falle einer konkreten Ausnutzung der
vorgeschlagenen Ermächtigung zum
Genehmigten Kapital 2018 wird der Vorstand
der Hauptversammlung hierüber berichten.
Der Vorstand wird in jedem Fall sorgfältig
prüfen, ob die Ausnutzung des Genehmigten
Kapitals 2018 und der
Bezugsrechtsausschluss der Aktionäre im
Interesse der Gesellschaft und ihrer
Aktionäre liegen.
8. *Beschlussfassung über die Aufhebung der
bestehenden und die Schaffung einer neuen
Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder
Wandelschuldverschreibungen mit der Möglichkeit
zum Ausschluss des Bezugsrechts sowie über die
Änderung des bestehenden Bedingten
Kapitals I und entsprechende Satzungsänderung*
Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom
9. März 2017 hat den Vorstand ermächtigt,
bis zum 8. März 2022 einmalig oder mehrmals
auf den Inhaber lautende Options- oder
Wandelschuldverschreibungen im
Gesamtnennbetrag von bis zu EUR
150.000.000,00 mit oder ohne
Laufzeitbeschränkung auszugeben.
Das bedingte Kapital der Gesellschaft
erreicht derzeit nicht die in § 192 Abs. 3
AktG genannte zulässige Maximalhöhe von 50
% des Grundkapitals. Das Bedingte Kapital I
soll daher erhöht werden, um
sicherzustellen, dass im Falle eines
Gebrauchmachens von der neuen Ermächtigung
der Hauptversammlung genügend bedingtes
Kapital zur Bedienung von ausgeübten
Wandlungs- oder Optionsrechten bzw.
Wandlungs- oder Optionspflichten zur
Für die Bestimmung der Höchstgrenze von 50
% des Grundkapitals ist das im Zeitpunkt
der Beschlussfassung über das
(abzuändernde) bedingte Kapital vorhandene
Grundkapital maßgebend. Vorstand und
Falle von bis zum Hauptversammlungstag
abgeschlossenen Veränderungen des
Grundkapitals den nachfolgend
unterbreiteten Beschlussvorschlag im
Hinblick auf die Höhe des Bedingten
Kapitals I anzupassen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher
vor zu beschließen:
a) Aufhebung der Ermächtigung vom 9.
Die unter TOP 7 der Hauptversammlung
vom 9. März 2017 beschlossene
Ermächtigung des Vorstands zur
Ausgabe von Options- und/oder
Wandelschuldverschreibungen wird
b) Ermächtigung zur Ausgabe von Options-
oder Wandelschuldverschreibungen und
zum Ausschluss des Bezugsrechts auf
diese Options- oder
Der Vorstand wird ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum
7. März 2023 einmalig oder mehrmals auf
den Inhaber lautende Options- oder
Wandelschuldverschreibungen (zusammen
'*Schuldverschreibungen*') im
Laufzeitbeschränkung auszugeben und den
Inhabern bzw. Gläubigern (zusammen
'*Inhaber*') von
Optionsrechte oder -pflichten sowie von
Wandlungsrechte oder -pflichten für auf
den Inhaber lautende Aktien der
Gesellschaft mit einem anteiligen
Betrag am Grundkapital in Höhe von je
EUR 1,00 nach näherer Maßgabe der
Bedingungen der Schuldverschreibungen
zu gewähren oder aufzuerlegen. Die
Schuldverschreibungen können in Euro
oder - unter Begrenzung auf den
entsprechenden Gegenwert - in einer
ausländischen gesetzlichen Währung,
beispielsweise eines OECD-Landes,
begeben werden. Sie können auch durch
ein nachgeordnetes Konzernunternehmen
der Gesellschaft ausgegeben werden. Für
diesen Fall wird der Vorstand
ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrates für die Gesellschaft die
Garantie für diese
Schuldverschreibungen zu übernehmen,
deren Inhabern Options- oder
EUR 1,00 zu gewähren oder aufzuerlegen
und weitere für eine erfolgreiche
Ausgabe erforderliche Erklärungen
abzugeben und Handlungen vorzunehmen.
Die Schuldverschreibungen können auch
gegen Erbringen einer Sachleistung,
insbesondere gegen Beteiligungen an
anderen Unternehmen, ausgegeben werden.
Die Schuldverschreibungen werden in
Teilschuldverschreibungen eingeteilt.
bb) Bezugsrecht und
Den Aktionären steht grundsätzlich ein
Bezugsrecht auf die
Schuldverschreibungen zu. Das
gesetzliche Bezugsrecht kann den
Aktionären in der Weise eingeräumt
werden, dass die Schuldverschreibungen
von einem oder mehreren
Kreditinstituten oder einem oder
mehreren den Kreditinstituten nach §
186 Abs. 5 Satz 1 AktG gleichstehenden
Unternehmen mit der Verpflichtung
übernommen werden, sie den Aktionären
zum Bezug anzubieten. Werden
Schuldverschreibungen von einer
Konzerngesellschaft der Gesellschaft
ausgegeben, hat die Gesellschaft die
Gewährung des gesetzlichen Bezugsrechts
für ihre Aktionäre nach Maßgabe
des vorstehenden Satzes
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates
Spitzenbeträge, die sich aufgrund des
Bezugsverhältnisses ergeben, von dem
Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen
und das Bezugsrecht auch insoweit
auszuschließen, wie es
erforderlich ist, damit denjenigen,
denen bereits zuvor ausgegebene
Options- oder Wandlungsrechte oder
-pflichten zustehen oder auferlegt
sind, ein Bezugsrecht in dem Umfang
eingeräumt werden kann, wie es ihnen
Wandlungsrechts oder bei Erfüllung der
Options- oder Wandlungspflicht als
Aktionär zustehen würde.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates das
Bezugsrecht der Aktionäre auf gegen
Barzahlung ausgegebene
Schuldverschreibungen, die mit Options-
und/oder Wandlungsrecht und/oder
-pflicht ausgegeben werden, vollständig
auszuschließen, sofern der
Vorstand nach pflichtgemäßer
Prüfung zu der Auffassung gelangt, dass
der Ausgabebetrag der
Schuldverschreibungen ihren nach
anerkannten, insbesondere
finanzmathematischen Methoden
ermittelten hypothetischen Marktwert
nicht wesentlich unterschreitet. Diese
Ermächtigung zum Ausschluss des
Bezugsrechts gilt für
Schuldverschreibungen mit Options- oder
Wandlungsrecht oder -pflicht auf
Inhaberaktien mit einem anteiligen
Betrag am Grundkapital, der insgesamt
10% des Grundkapitals nicht übersteigen
darf, und zwar weder im Zeitpunkt des
Wirksamwerdens, noch - falls dieser
Wert geringer ist - im Zeitpunkt der
Ausübung der vorliegenden Ermächtigung.
Auf die vorgenannte 10%-Grenze ist der
anteilige Betrag am Grundkapital
anzurechnen, der auf Aktien entfällt,
die unter Bezugsrechtsausschluss seit
Erteilung dieser Ermächtigung bis zur
unter Ausnutzung dieser Ermächtigung
nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
erfolgenden bezugsrechtsfreien Ausgabe
von Schuldverschreibungen mit Options-
-pflicht entweder aufgrund einer
Ermächtigung des Vorstands zum
DJ DGAP-HV: Deutsche Konsum REIT-AG: Bekanntmachung -5-
Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer
bzw. sinngemäßer Anwendung von §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder
als erworbene eigene Aktien in
entsprechender Anwendung des § 186 Abs.
3 Satz 4 AktG veräußert worden
Soweit Schuldverschreibungen gegen
Sachleistung ausgegeben werden, ist der
Vorstand mit Zustimmung des
Aufsichtsrates ebenfalls berechtigt,
das Bezugsrecht auszuschließen,
sofern der Wert der Sachleistung in
einem angemessenen Verhältnis zu dem
gemäß vorstehendem Absatz zu
ermittelnden Marktwert der
Schuldverschreibungen steht.
cc) Wandlungsrecht
Im Falle der Ausgabe von
Schuldverschreibungen mit
Wandlungsrecht können die Inhaber ihre
Schuldverschreibungen nach Maßgabe
der Anleihebedingungen in Aktien der
Gesellschaft umtauschen. Der anteilige
Betrag am Grundkapital der bei Wandlung
auszugebenden Aktien darf den
Nennbetrag der Schuldverschreibung oder
einen niedrigeren Ausgabepreis nicht
übersteigen. Das Umtauschverhältnis
ergibt sich aus der Division des
Nennbetrags einer Schuldverschreibung
durch den festgesetzten Wandlungspreis
für eine Aktie der Gesellschaft, der
gemäß lit. ff) zu bestimmen ist.
Das Umtauschverhältnis kann sich auch
durch Division des unter dem Nennbetrag
liegenden Ausgabepreises einer
Schuldverschreibung durch den
festgesetzten Wandlungspreis für eine
Aktie der Gesellschaft ergeben. Das
Umtauschverhältnis kann auf eine ganze
Zahl auf- oder abgerundet werden;
ferner kann eine in bar zu leistende
Zuzahlung festgelegt werden. Im
Übrigen kann vorgesehen werden,
dass Spitzen zusammengelegt und/oder in
Geld ausgeglichen werden. Die
Anleihebedingungen können auch ein
variables Umtauschverhältnis vorsehen.
§§ 9 Abs. 1, 199 Abs. 2 AktG bleiben
dd) Optionsrecht
Optionsschuldverschreibungen werden
jeder Schuldverschreibung ein oder
mehrere Optionsscheine beigefügt, die
den Inhaber nach näherer Maßgabe
der vom Vorstand festzulegenden
Optionsbedingungen zum Bezug von Aktien
der Gesellschaft gegen Zahlung des
Optionspreises berechtigen. Die
Optionsbedingungen können auch
vorsehen, dass der Optionspreis ganz
oder teilweise durch Übertragung
von Schuldverschreibungen und
gegebenenfalls durch eine bare
Zuzahlung erfüllt werden kann. Der
anteilige Betrag am Grundkapital der je
Schuldverschreibung zu beziehenden
Aktien darf den Nennbetrag der
Schuldverschreibung oder einen
niedrigeren Ausgabepreis nicht
übersteigen. Soweit sich Bruchteile von
Aktien ergeben, kann vorgesehen werden,
dass diese Bruchteile nach Maßgabe
der Options- bzw. Anleihebedingungen,
gegebenenfalls gegen Zuzahlung, zum
Bezug ganzer Aktien aufaddiert werden
können. §§ 9 Abs. 1, 199 Abs. 2 AktG
ee) Wandlungs- bzw. Optionspflicht
Die Anleihebedingungen können auch eine
Wandlungs- bzw. Optionspflicht
vorsehen. In diesem Fall kann die
Gesellschaft in den Anleihebedingungen
berechtigt werden, eine etwaige
Differenz zwischen dem Nennbetrag der
Schuldverschreibungen und dem Produkt
aus dem Umtauschverhältnis und einem in
den Anleihebedingungen näher zu
bestimmenden Börsenpreis der Aktien zum
Zeitpunkt des Pflichtumtauschs ganz
oder teilweise in bar auszugleichen.
Als Börsenpreis ist bei der Berechnung
im Sinne des vorstehenden Satzes
mindestens 80% des für die Untergrenze
des Wandlungspreises gemäß lit.
ff) relevanten Börsenkurses der Aktie
anzusetzen. §§ 9 Abs. 1, 199 Abs. 2
AktG bleiben unberührt.
ff) Wandlungs- bzw. Optionspreis
Der jeweils festzusetzende Wandlungs-
bzw. Optionspreis für eine Inhaberaktie
muss entweder mindestens 80% des
volumengewichteten durchschnittlichen
Schlusskurses der Aktien der
Gesellschaft gleicher Ausstattung im
XETRA-Handel (oder einem entsprechenden
Nachfolgesystem) an den zehn
Börsenhandelstagen an der Frankfurter
Wertpapierbörse vor dem Tag der
Beschlussfassung durch den Vorstand
über die Begebung der
Schuldverschreibung betragen oder - für
den Fall der Einräumung eines
Bezugsrechts - mindestens 80% des
Schlusskurses der Aktie der
Gesellschaft im XETRA-Handel der
Frankfurter Wertpapierbörse (oder einem
entsprechenden Nachfolgesystem) während
der Bezugsfrist, mit Ausnahme der Tage
der Bezugsfrist, die erforderlich sind,
damit der Options- bzw. Wandlungspreis
gemäß § 186 Abs. 2 Satz 2 AktG
fristgerecht bekannt gemacht werden
kann, entsprechen.
gg) Verwässerungsschutz
Unbeschadet des § 9 Abs. 1 AktG können
die Anleihebedingungen der
Verwässerungsschutzklauseln (d.h.
insbesondere eine Ermäßigung des
Options- und/oder Wandlungspreises) für
den Fall vorsehen, dass die
Gesellschaft während der Wandlungs-
oder Optionsfrist das Grundkapital
erhöht oder weitere Wandelanleihen,
Optionsanleihen bzw. sonstige
Optionsrechte gewährt oder garantiert
und den Inhabern von Wandlungs- oder
Optionsrechten kein Bezugsrecht in dem
Umfang eingeräumt wird, wie es ihnen
nach Ausübung der Wandlungs- oder
Optionsrechte bzw. der Erfüllung einer
Wandlungspflicht zustünde. Die
Ermäßigung des Options- und/oder
Wandlungspreises kann auch durch eine
Barzahlung bei Ausübung des Options-
und/oder Wandlungsrechts und/oder bei
der Erfüllung einer Wandlungspflicht
bewirkt werden. Die Bedingungen können
auch für andere Maßnahmen der
Gesellschaft, die zu einer Verwässerung
des Werts der Wandlungs- bzw.
Optionsrechte und/oder -pflichten
führen können, eine wertwahrende
Anpassung des Wandlungs- bzw.
Optionspreises vorsehen.
Die Bedingungen der
Schuldverschreibungen können darüber
hinaus für den Fall der
Kapitalherabsetzung oder anderer
außerordentlicher Maßnahmen
oder Ereignisse (z.B. ungewöhnlich hohe
Dividenden, Kontrollerlangung durch
Dritte) eine Anpassung der Options-
oder Wandlungsrechte oder -pflichten
vorsehen. Bei einer Kontrollerlangung
durch Dritte kann eine marktübliche
Anpassung des Options- oder
Wandlungspreises vorgesehen werden. In
jedem Fall darf der anteilige Betrag
des Grundkapitals der je
Aktien den Nennbetrag der
übersteigen. §§ 9 Abs. 1, 199 Abs. 2
hh) Weitere Gestaltungsmöglichkeiten
Ferner können die Bedingungen der
Schuldverschreibungen vorsehen, dass
das Umtauschverhältnis und/oder der
Options- oder Wandlungspreis variabel
sind und der Options- oder
Wandlungspreis innerhalb einer
festzulegenden Bandbreite in
Abhängigkeit von der Entwicklung des
Aktienkurses während der Laufzeit
festgelegt wird. Der
Mindestausgabebetrag nach den
Regelungen unter lit. ff) darf auch
insoweit nicht unterschritten werden.
Schuldverschreibungen können das Recht
der Gesellschaft vorsehen, im Fall der
Wandlung oder Optionsausübung statt der
Gewährung von Aktien einen Geldbetrag
zu zahlen, der für die Anzahl der
anderenfalls zu liefernden Aktien dem
volumengewichteten Durchschnittskurs
der Aktien der Gesellschaft im
Nachfolgesystem) der Frankfurter
Wertpapierbörse während eines vom
Vorstand zu bestimmenden, angemessenen
Zeitraums von Tagen vor oder nach
Erklärung der Wandlung oder der
Optionsausübung entspricht. Die
können auch vorsehen, dass nach Wahl
der Gesellschaft bei Wandlung bzw.
Optionsausübung anstelle der Lieferung
von neuen Aktien aus bedingtem Kapital
auch neue Aktien aus genehmigtem
Kapital, eigene Aktien der Gesellschaft
oder bereits existierende Aktien einer
anderen börsennotierten Gesellschaft
gewährt werden können. Darüber hinaus
kann die Gesellschaft für den Fall
einer vorzeitigen Ausübung des
Wandlungs- oder Optionsrechts die
Zahlung einer angemessenen
Vorfälligkeitsentschädigung gewähren.
Schuldverschreibungen können weiter das
Recht der Gesellschaft vorsehen, den
Inhabern der Schuldverschreibungen ganz
oder teilweise anstelle der Zahlung des
fälligen Geldbetrags Aktien der
Gesellschaft zu gewähren. Die Aktien
werden jeweils mit einem Wert
angerechnet, der nach näherer
Maßgabe der Anleihebedingungen dem
auf volle Cents aufgerundeten
Mittelwert der Schlusskurse von Aktien
gleicher Ausstattung im XETRA-Handel
(oder einem Nachfolgesystem) an der
Frankfurter Wertpapierbörse an den
letzten zehn Handelstagen vor dem
Fälligkeitstag entspricht.
ii) Ermächtigung zur Festlegung der
weiteren Anleihebedingungen
Zustimmung des Aufsichtsrates die
weiteren Einzelheiten der Ausgabe und
Ausstattung der Schuldverschreibungen,
insbesondere Zinssatz, Ausgabekurs,
Laufzeit, Stückelung, Börsennotierung
(einschließlich Freiverkehr),
vorzeitige Rückzahlung durch die
Verwässerungsschutzbestimmungen sowie
im vorgenannten Rahmen Options- oder
Wandlungszeitraum zu bestimmen oder im
Einvernehmen mit den Organen der die
Schuldverschreibungen begebenden
c) Bedingte Kapitalerhöhung
Das Grundkapital wird unter Abänderung des
Beschlusses der Hauptversammlung vom 9.
März 2017 zu Tagesordnungspunkt 7b) um bis
zu EUR 11.238.014,00 durch Ausgabe von bis
zu 11.238.014 neuen, auf den Inhaber
lautende Stückaktien mit Gewinnberechtigung
ab Beginn des Geschäftsjahres ihrer Ausgabe
bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I). Die
bedingte Kapitalerhöhung dient der
Gewährung von Aktien an die Inhaber von
Schuldverschreibungen, die gemäß der
von der Hauptversammlung vom 8. März 2018
unter Tagesordnungspunkt 8b) beschlossenen
Ermächtigung ausgegeben oder garantiert
werden. Die Ausgabe der neuen Aktien
erfolgt zu dem nach Maßgabe der von
der Hauptversammlung vom 8. März 2018 unter
Tagesordnungspunkt 8b) beschlossenen
Ermächtigung jeweils festzulegenden
Wandlungs- oder Optionspreis. Die bedingte
Kapitalerhöhung ist nur insoweit
durchzuführen, wie, jeweils ganz oder
teilweise, von Wandlungs- oder
Optionsrechten aus Schuldverschreibungen
gemäß der von der Hauptversammlung vom
8. März 2018 unter Tagesordnungspunkt 8b)
beschlossenen Ermächtigung Gebrauch gemacht
wird und/oder Wandlungs- oder
Optionspflichten aus solchen
Schuldverschreibungen erfüllt werden oder
soweit die Gesellschaft ein Wahlrecht
ausübt, ganz oder teilweise anstelle der
Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der
Gesellschaft zu gewähren. Die bedingte
Kapitalerhöhung wird nicht durchgeführt,
soweit ein Barausgleich gewährt wird oder
eigene Aktien, Aktien aus genehmigtem
Kapital oder Aktien einer anderen
börsennotierten Gesellschaft zur Bedienung
eingesetzt werden. Der Vorstand wird
ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der
Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung
In § 4 der Satzung wird Absatz 4 wie folgt
'Das Grundkapital ist um bis zu EUR
11.238.014,00 durch Ausgabe von bis zu
11.238.014 neuen, auf den Inhaber lautende
Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes
Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung
wird nur insoweit durchgeführt, wie die
Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten
oder die zur Wandlung oder Optionsausübung
Verpflichteten aus Options- oder
Wandelschuldverschreibungen, die von der
Gesellschaft oder einer nachgeordneten
aufgrund der von der Hauptversammlung vom
8. März 2018 unter Tagesordnungspunkt 8
beschlossenen Ermächtigung ausgegeben oder
garantiert werden, von ihren Options- oder
Wandlungsrechten Gebrauch machen oder,
soweit sie zur Wandlung oder
Optionsausübung verpflichtet sind, ihre
Verpflichtung zur Wandlung oder
Optionsausübung erfüllen oder soweit die
Gesellschaft ein Wahlrecht ausübt, ganz
eingesetzt werden. Die neuen Aktien nehmen
vom Beginn des Geschäftsjahres, in dem sie
aufgrund der Ausübung von Options- oder
Wandlungsrechten oder der Erfüllung von
Options- oder Wandlungspflichten entstehen,
am Gewinn teil. Der Vorstand ist
Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten
der Durchführung der bedingten
Kapitalerhöhung festzusetzen. Der
Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung
der Satzung entsprechend der jeweiligen
Ausgabe der Bezugsaktien anzupassen sowie
alle sonstigen damit in Zusammenhang
stehenden Anpassungen der Satzung
vorzunehmen, die nur die Fassung betreffen.
Entsprechendes gilt im Fall der
Nichtausnutzung der Ermächtigung zur
Ausgabe von Options- oder
Wandelschuldverschreibungen nach Ablauf des
Ermächtigungszeitraums sowie im Fall der
Nichtausnutzung des Bedingten Kapitals I
nach Ablauf der Fristen für die Ausübung
von Options- oder Wandlungsrechten oder für
die Erfüllung von Options- oder
Wandlungspflichten.'
Es wird vorsorglich klargestellt, dass die
unter lit. a) und b) zu diesem TOP 8
gefassten Beschlüsse (Aufhebung der
bestehenden und Schaffung einer neuen
Ermächtigung zur Ausgabe von Options- oder
Wandelschuldverschreibungen und zum
Ausschluss des Bezugsrechts auf diese
Options- oder Wandelschuldverschreibungen)
sofort und unabhängig sowohl von der unter
lit. c) beschlossenen Schaffung des
Bedingten Kapitals I als auch von der unter
lit. d) beschlossenen Satzungsänderung zum
Bedingten Kapital I wirksam werden sollen.
*Zum Ausschluss des Bezugsrechts bei der Ausgabe von Options- und/oder
Wandelanleihen gemäß §§ 221 Abs. 4 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG
erstattet der Vorstand wie folgt Bericht:*
Mit der vorgeschlagenen neuen Ermächtigung
zur Ausgabe von Options- und/oder
Wandelanleihen im Gesamtnennbetrag von bis
zu EUR 150.000.000,00 sowie zur Schaffung
des Bedingten Kapitals I von bis zu EUR
11.238.014,00 sollen die Möglichkeiten der
Gesellschaft zur Finanzierung ihrer
Aktivitäten erweitert und soll dem Vorstand
mit Zustimmung des Aufsichtsrates
insbesondere bei Eintritt günstiger
Kapitalmarktbedingungen der Weg zu einer im
Interesse der Gesellschaft liegenden
flexiblen und zeitnahen Finanzierung
Die Emission von Anleihen mit Wandel-
und/oder Optionsrechten auf Aktien der
Gesellschaft ermöglicht die Aufnahme von
Kapital zu attraktiven Konditionen. Die
erzielten Wandel- oder Optionsprämien
kommen der Gesellschaft zugute. Die
Ermächtigung gibt der Gesellschaft die
erforderliche Flexibilität, die Anleihen
selbst oder über
Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften zu
Den Aktionären steht grundsätzlich das
gesetzliche Bezugsrecht auf die Options-
bzw. Wandelanleihen zu (§ 221 Abs. 4 i.V.m.
§ 186 Abs. 1 AktG). Um die Abwicklung zu
erleichtern, soll von der Möglichkeit
Gebrauch gemacht werden, die Options-
und/oder Wandelanleihen an ein
Kreditinstitut oder ein Konsortium von
Kreditinstituten mit der Verpflichtung
auszugeben, den Aktionären die Anleihen
entsprechend ihrem Bezugsrecht anzubieten
(mittelbares Bezugsrecht im Sinne des § 186
Abs. 5 AktG). Der Ausschluss des
Bezugsrechts für Spitzenbeträge ermöglicht
die Ausnutzung der erbetenen Ermächtigung
durch runde Beträge. Dies erleichtert die
Abwicklung des Bezugsrechts der Aktionäre
und liegt daher im Interesse der
Gesellschaft und ihrer Aktionäre.
Weiterhin soll der Vorstand die Möglichkeit
erhalten, mit Zustimmung des Aufsichtsrates
das Bezugsrecht der Aktionäre
auszuschließen, um den Inhabern von
Wandlungs- und/oder Optionsrechten oder
auch von mit Wandlungspflichten
ausgestatteten Wandelschuldverschreibungen
ein Bezugsrecht in dem Umfang einzuräumen,
wie es ihnen nach Ausübung der Wandlungs-
oder Optionsrechte oder nach Erfüllung der
Wandlungspflichten zustehen würde. Dies
bietet die Möglichkeit zu verhindern, dass
im Falle einer Ausnutzung der Ermächtigung
der Options- bzw. Wandlungspreis für die
Inhaber bereits bestehender Options- bzw.
Wandlungsrechte nach den Options- und
Wandlungsbedingungen ermäßigt werden
Darüber hinaus soll der Vorstand in
entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3
Satz 4 AktG ermächtigt sein, das
Bezugsrecht mit Zustimmung des
Aufsichtsrates auszuschließen, wenn
der Ausgabepreis der Options- und/oder
Wandelanleihe ihren Marktwert nicht
wesentlich unterschreitet. Dies kann
zweckmäßig sein, um günstige
Börsensituationen rasch wahrnehmen und eine
Anleihe schnell und flexibel zu attraktiven
Konditionen am Markt platzieren zu können.
Die Erzielung eines möglichst vorteilhaften
Emissionsergebnisses hängt in verstärktem
Maße davon ab, ob auf
Marktentwicklungen kurzfristig reagiert
werden kann. Günstige, möglichst marktnahe
Konditionen können in der Regel festgesetzt
werden, wenn die Gesellschaft an diese
nicht für einen zu langen Angebotszeitraum
Bei Bezugsrechtsemissionen ist in der Regel
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