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Timestamp: 2016-10-27 21:01:30
Document Index: 144348241

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 108', 'Art. 102', 'Art. 66']

8C_877/2015 (05.01.2016)
8C_877/2015 � � Urteil vom 5. Januar 2016
Mit Entscheid vom 19. August 2015 hat das Obergericht Appenzell Ausserrhoden eine Beschwerde der A.________ teilweise gutgeheissen, die angefochtene Verf�gung der IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden vom 23. September 2014 aufgehoben und die Sache zur erg�nzenden Sachverhaltsabkl�rung und Neuentscheidung an die Verwaltung zur�ckgewiesen.
Dagegen hat die IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden am 26. November 2015 (Poststempel) Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht mit dem Antrag, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihre Verf�gung vom 23. September 2014 zu best�tigen.
2.2.�Praxisgem�ss bewirkt ein Entscheid, mit dem eine Sache - wie vorliegend bez�glich der Verf�gung vom 23. September 2014 - zur neuen Abkl�rung und Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen wird, in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (vgl. statt vieler z.B. Urteile 8C_509/2012 vom 25. Juli 2012 und 8C_502/2012 vom 10. August 2012 mit Hinweisen); er f�hrt in der Regel lediglich zu einer (dieses Kriterium nicht erf�llenden) Verl�ngerung des Verfahrens. Anderes gilt nur, wenn durch materiellrechtliche Anordnungen im R�ckweisungsentscheid der Beurteilungsspielraum der unteren Instanz wesentlich eingeschr�nkt und sie gezwungen wird, eine ihres Erachtens rechtswidrige neue Verf�gung zu erlassen (BGE 133 V 477 E. 5.2.2 ff. S. 483 f. und seitherige Rechtsprechung). So verh�lt es sich hier nicht, denn die IV-Stelle hat vorliegend nach get�tigter Abkl�rung der Verh�ltnisse �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente neu zu verf�gen, ohne dass der angefochtene Entscheid pr�judizierende Wirkung f�r ein allf�lliges letztinstanzliches Beschwerdeverfahren entfaltet (BGE 133 V 477 E. 5.2.2 ff. S. 483 f.).
2.3.�Sodann ist vorliegend auch die Eintretensvoraussetzung des Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG - entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin - nicht erf�llt, weil mit der Gutheissung der Beschwerde kein nach der Rechtsprechung bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren im Sinne der genannten Bestimmung erspart w�rde, zumal auch insoweit die selbstst�ndige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozess�konomischen Gr�nden eine Ausnahme darstellt, die restriktiv zu handhaben ist und die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, da sie die mit dem Zwischenentscheid zusammenh�ngenden Fragen mit dem Endentscheid anfechten k�nnen (dazu statt vieler Urteile 8C_400/2012 vom 28. Juni 2012, 8C_302/2009 vom 24. April 2009 und 8C_1038/2008 vom 20. April 2009 E. 2.2 mit Hinweisen). Von dieser Rechtsprechung abzugehen besteht auch im vorliegenden Fall kein Anlass.
2.4.�Nach dem Gesagten sind die alternativen Sachurteilsvoraussetzungen des Art. 93 Abs. 1 BGG hier offensichtlich nicht gegeben, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG), nicht einzutreten ist und die Beschwerdef�hrerin nach Art. 66 Abs. 1 BGG kostenpflichtig wird.