Source: https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/landespruefungsamt/pharmazie/
Timestamp: 2020-05-26 22:46:46
Document Index: 395976868

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 12', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 13', '§ 13']

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung | Pharmazie | Willkommen in Rheinland-Pfalz
Allgemeine Hinweise zu den Prüfungen und deren Zulassungsvoraussetzungen in Pharmazie
Der Antrag auf Zulassung zu den Pharmazeutischen Prüfungen muss dem Landesprüfungsamt bis zum 10. Januar (Prüfung im Frühjahr) oder bis zum 10. Juni (Prüfung im Herbst) zugegangen sein (§ 6 Abs. 2 AAppO).
Die Anmeldung für den Dritten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung erfolgt im Landesprüfungsamt während der begleitenden Unterrichtsveranstaltung im September 2020. Die genauen Termine werden Ihnen rechtzeitig mitgeteilt.
Der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen (Leistungsübersicht: Auszug JOGU-STiNe) kann bis zum 20. Juli 2020 nachgereicht werden.
Erster Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung:
18. bis 19. August 2020, jeweils 14:30-17.00 Uhr,
20. bis 21. August 2020, jeweils 9:00-11:00 Uhr
Zweiter Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung:
Der Zweite Abschnitt findet in der vorlesungsfreien Zeit statt. Voraussichtlich vom 27. August bis 28. September 2020. Die genauen Termine werden Ihnen rechtzeitig bekannt gegeben.
Dritter Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung:
Der Dritte Abschnitt findet im November/Dezember 2020 statt.
Die Zulassung und Ladung zu den Prüfungen erfolgt spätestens sieben Kalendertage vor dem Prüfungstermin (§ 12 AAppO).
Durch die Famulatur soll der Auszubildende mit den pharmazeutischen Tätigkeiten vertraut gemacht werden (§ 3 AAppO). Außerdem soll er Einblick in die Organisation und Betriebsabläufe sowie in die Rechtsvorschriften für Apotheken und in die Fachsprache erhalten.
Die achtwöchige Famulatur ist während der lehrveranstaltungsfreien Zeiten vor Anmeldung zum Ersten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung unter Leitung eines Apothekers ganztägig abzuleisten. Sie kann auf zweimal vier Wochen gesplittet werden, wobei mindestens vier Wochen in einer öffentlichen Apotheke, die keine Zweigapotheke ist, abzuleisten sind. Wahlweise kann die übrige Zeit in einer Krankenhaus- oder Bundeswehrapotheke, der pharmazeutischen Industrie oder einer Arzneimitteluntersuchungsstelle oder vergleichbaren Einrichtung einschließlich solcher der Bundeswehr absolviert werden. Die Famulatur ist auch im Ausland möglich, dabei ist der geografische Bereich nach § 3 Abs. 2 Satz 3 und 4 AAppO zu beachten. Eine Famulatur in einem Universitätsinstitut oder anderen geeigneten wissenschaftlichen Institution ist nicht möglich.
Die Bescheinigung über die Famulatur hat die Unterschrift des verantwortlichen Apothekers und den Stempel der Einrichtung aufzuweisen, diese finden Sie hier.
Die praktische Ausbildung findet nach dem Bestehen des Zweiten Abschnittes der Pharmazeutischen Prüfung ganztägig statt (§ 4 AAppO). Sie gliedert sich in eine Ausbildung von sechs Monaten in einer öffentlichen Apotheke, die keine Zweigapotheke ist, und sechs Monaten in einer Wahleinrichtung.
Die Bescheinigungen über die praktische Ausbildung sind vom für die Ausbildung Verantwortlichen zu unterzeichnen und mit dem Stempel der Ausbildungseinrichtung zu versehen. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt zur Praktischen Ausbildung.
Tritt ein Prüfling nach seiner Zulassung von einem Prüfungsabschnitt oder einem Prüfungsteil zurück, so hat er das Landesprüfungsamt darüber unverzüglich zu informieren (Telefon, E-Mail) und die Gründe für seinen Rücktritt dem Landesprüfungsamt mitzuteilen. Die Genehmigung des Rücktritts ist nur zu erteilen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt (§ 13 Abs. 1 AAppO).
Es ist ein schriftlicher Antrag auf Genehmigung eines Rücktritts zu stellen. Ein wichtiger Grund ist im Krankheitsfall durch die unverzügliche Vorlage eines amtsärztlichen Attests, aus welchem sich die Gründe für die Prüfungsunfähigkeit ergeben, nachzuweisen. Die Entscheidung über die Genehmigung des Rücktritts trifft das Landesprüfungsamt. Ein Rücktritt ist grundsätzlich nicht mehr möglich, wenn die Prüfung bereits beendet ist. Genehmigt das Landesprüfungsamt den Rücktritt, so gilt der Prüfungsabschnitt oder die Fachprüfung als nicht unternommen.
Die schriftliche Prüfung kann nur im Rahmen des nächsten regulären Prüfungstermins nachgeholt werden. Zur Wiederholungsprüfung einer mündlichen Fachprüfung oder eines mündlichen Prüfungsabschnittes wird in der Regel zu einem Termin, der innerhalb von drei Monaten liegt, vom Landesprüfungsamt von Amts wegen geladen.
Versäumt ein Prüfling einen Prüfungstermin oder gibt er die Aufsichtsarbeit nicht oder nicht rechtzeitig ab oder unterbricht die Prüfung oder bricht sie ab, so hat er den Prüfungsabschnitt oder die Fachprüfung nicht bestanden. Liegt ein wichtiger Grund für das Verhalten des Prüflings vor, so gilt der Prüfungsabschnitt oder die Fachprüfung als nicht unternommen (§ 13 Abs. 2 AAppO).