Source: https://bmf-esth.de/esth/2018/A-Einkommensteuergesetz/II-Einkommen/4a-Umsatzsteuerrechtlicher-Vorsteuerabzug/Paragraf-9b/inhalt.html
Timestamp: 2019-07-18 13:41:01
Document Index: 51853973

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 6', '§ 9', '§ 4', '§ 15', '§ 52', '§ 52']

EStH 2018 - § 9b
21Für die Frage, ob bei den Wirtschaftsgütern i. S. d. § 6 Abs. 2 oder 2a oder § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 Satz 2 EStG die Grenzen von 150 , 1.000 oder 410 Euro überschritten sind, ist stets von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich eines darin enthaltenen Vorsteuerbetrags, also von dem reinen Warenpreis ohne Vorsteuer (Nettowert), auszugehen. 2Ob der Vorsteuerbetrag umsatzsteuerrechtlich abziehbar ist, spielt in diesem Fall keine Rolle. 3Dagegen sind für die Bemessung der Freigrenze für Geschenke nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG die Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich eines umsatzsteuerrechtlich nicht abziehbaren Vorsteuerbetrags maßgebend; dabei bleibt § 15 Abs. 1a UStG unberücksichtigt.
Bei Anschaffung oder Herstellung ab 1.1.2018: 250 Euro § 52 Abs. 12 Satz 6 EStG.
Bei Anschaffung oder Herstellung ab 1.1.2018: 800 Euro § 52 Abs. 12 Satz 4 EStG.