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Timestamp: 2019-10-15 19:09:44
Document Index: 300222615

Matched Legal Cases: ['§121', '§121', '§ 289', '§ 58', '§ 120', '§ 17', '§ 126', '§ 126', '§ 135', '§ 126']

AMADEUS FIRE AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 23.05.2019 in Frankfurt mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG - dgap.de
Nachricht vom 09.04.2019 | 15:02
AMADEUS FIRE AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 23.05.2019 in Frankfurt mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
09.04.2019 / 15:02
am Donnerstag, den 23. Mai 2019, um 11:00 Uhr,
in den Geschäftsräumen der Amadeus FiRe AG,
Hanauer Landstraße 160, 60314 Frankfurt am Main, stattfindenden
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses der Amadeus FiRe AG für das Geschäftsjahr 2018 sowie des gemeinsamen Lageberichts für die Amadeus FiRe AG und den Amadeus FiRe Konzern einschließlich des erläuternden Berichts zu den Angaben nach §§ 289a Abs. 1, 315a Abs. 1 des Handelsgesetzbuchs sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, von dem Bilanzgewinn der Gesellschaft des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von Euro 33.687.816,23
einen Teilbetrag in Höhe von Euro 24.223.784,42 zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von Euro 4,66 auf jede der insgesamt 5.198.237 dividendenberechtigten Stückaktien zu verwenden und
den verbleibenden Betrag in Höhe von Euro 9.464.031,81 auf neue Rechnung vorzutragen.
Gemäß § 58 Abs. 4 Satz 2 AktG ist der Anspruch auf Auszahlung der Dividende am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Geschäftstag fällig, also am 28. Mai 2019.
Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung seines Prüfungsausschusses vor, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mergenthalerallee 3 - 5, 65760 Eschborn, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 zu wählen.
Die Aktionäre der Amadeus FiRe AG haben in der ordentlichen Hauptversammlung 2018 gemäß § 120 Abs. 4 AktG über das Vergütungssystem für Mitglieder des Vorstands abgestimmt. An dem Vergütungssystem wurde vor allem der fehlende Bezug zu der Aktienkursentwicklung kritisiert und deshalb nicht gebilligt.
Als Reaktion hat der Aufsichtsrat beschlossen, das Vergütungssystem durch die Aufnahme einer aktienkursbasierten Komponente in den Long Term Incentive Plan (LTI Plan) anzupassen. Das Vergütungssystem soll daher den Aktionären erneut zur Billigung vorgelegt werden. Es ist beabsichtigt, die Vorstandsdienstverträge zum jeweils frühestmöglichen Zeitpunkt entsprechend anzupassen.
Das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands besteht auch weiterhin aus den drei Säulen, der jährlichen Festvergütung, den jährlich zu zahlenden erfolgsabhängigen Tantiemen, die auf Grundlage des EBITA des jeweiligen Geschäftsjahres berechnet werden, sowie dem LTI Plan.
die jährliche Festvergütung: Sie stellt die Untergrenze der Vergütung für die Vorstandsmitglieder dar, wenn die Ziele für die Auszahlung der variablen Vergütungen nicht erreicht werden.
die erfolgsabhängigen Tantiemen: Die jährlich zu zahlende, d.h. kurzfristige Ergebnistantieme basiert auf dem erreichten EBITA des Geschäftsjahres, sofern eine gewisse Mindest-EBITA Relation zum Umsatz erreicht wird. Darüber hinaus erhält der Vorstand aus der Wachstumstantieme einen Anteil am absoluten EBITA Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Bei rückläufigem EBITA entfällt die Wachstumstantieme ersatzlos und kommt erst in einem Jahr zum Tragen, in dem der höchste historisch erreichte EBITA Betrag überschritten wird (,High Watermark').
Die maximale Höhe der beiden kurzfristigen variablen Vergütungselemente unterliegt einer Kappung, die in Relation zum Festgehalt definiert ist.
Geändert wird der LTI Plan, wobei die Grundstruktur erhalten bleibt. Es soll allerdings ein enger Bezug zu der Kursentwicklung der Amadeus FiRe Aktie hergestellt werden:
Der Kern des LTI Plans, der eine nachhaltige und deutliche Steigerung des durchschnittlich während der Laufzeit der Vorstandsverträge erreichten EBITA im Vergleich zu einer mehrjährigen Periode vor dem Beginn des jeweiligen Vorstandsvertrags als vor Beginn des LTI Zeitraums definierte Zielgröße und Auszahlungsvoraussetzung vorsieht, bleibt unverändert erhalten, so dass die Auszahlung des LTI vollständig entfällt, wenn die zu Beginn definierten Ziele für die durchschnittliche Steigerung des EBITA zum Ende der Vertragslaufzeit nicht erreicht wurden. Unverändert Bestand hat auch die Berechnungsweise der jährlich an Vorstandsmitglieder zu gewährenden LTI Tranchen, die auf der Basis des in dem jeweiligen Geschäftsjahr erzielten EBITA errechnet werden.
Ein enger Bezug zu der Aktienkursentwicklung der Amadeus FiRe AG wird dadurch hergestellt, dass der Betrag der jährlichen LTI Tranche anhand des durchschnittlichen Aktienkurses der Amadeus FiRe AG über die letzten 30 Handelstage des betreffenden Geschäftsjahres in Performance Share Units umgerechnet wird. Die Performance Shares Units werden dem jeweiligen Vorstandsmitglied auf dem LTI Account gutgeschrieben. Die angesammelten Performance Shares Units kommen zum Ende der Laufzeit des jeweiligen Vorstandsvertrages zur Auszahlung, wenn die Auszahlungsvoraussetzung der Steigerung des EBITA (siehe oben) erfüllt ist. Zur Errechnung des Auszahlungsbetrags werden die Performance Shares Units mit dem durchschnittlichen Aktienkurs der Amadeus FiRe AG über die letzten 30 Handelstage des letzten Geschäftsjahres multipliziert, wobei eine Kappungsgrenze für die LTI Auszahlung auf das 1,5 fache der Summe der während der Laufzeit jährlich erhaltenen erfolgsabhängigen Tantiemen gilt.
Die Mitglieder des Vorstands sollen mit dieser langfristigen variablen Vergütungskomponente einen Anreiz erhalten, zu einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung beizutragen, die sich im EBITA der wesentlichen Steuerungskennzahl der Amadeus FiRe Gruppe und dem Aktienkurs der Amadeus FiRe AG ausdrückt.
Das System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder lässt durch eindeutige Bemessungskriterien in den Vorstandsverträgen keine Ermessensspielräume für die Bemessung der variablen Vergütungen zu. Außerdem sieht das System zur Vorstandsvergütung auch künftig keine Altersversorgungszusagen vor.
Die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts ist gemäß § 17 der Satzung davon abhängig, dass sich die Aktionäre unter Nachweis ihres Anteilsbesitzes vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft anmelden. Die Anmeldung mit dem Nachweis des Anteilsbesitzes muss der Gesellschaft unter der nachfolgenden Adresse mindestens sechs Tage vor der Hauptversammlung, also bis zum Ablauf des 16. Mai 2019 (24:00 Uhr MESZ), zugehen:
Die Anmeldung bedarf der Textform (§ 126b BGB) und muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen. Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung, also auf den Beginn des 2. Mai 2019 (0:00 Uhr MESZ) (Record Date) beziehen und muss der Gesellschaft zusammen mit der Anmeldung unter der vorstehend genannten Adresse zugehen. Ein in Textform (§ 126b BGB) erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut ist ausreichend. Der Nachweis ist in deutscher oder englischer Sprache zu erbringen. Aktionäre können auch nach Ausstellung des Nachweises des Anteilsbesitzes frei über ihre Aktien verfügen. Für die Teilnahme an der Hauptversammlung und den Umfang des Stimmrechts ist gegenüber der Gesellschaft der Aktienbesitz zum Record Date maßgeblich, d. h. die Veräußerung oder sonstige Übertragungen der Aktien nach dem Record Date haben keine Bedeutung für den Umfang und die Ausübung des gesetzlichen Teilnahme- und Stimmrechts des bisherigen Aktionärs. Entsprechendes gilt für den Zuerwerb von Aktien nach dem Record Date. Personen, die zum Record Date noch keine Aktien besitzen und erst danach Aktionär werden, sind weder teilnahme- noch stimmberechtigt. Der Record Date hat jedoch keine Bedeutung für die Dividendenberechtigung.
Nach ordnungsgemäßem Eingang der Anmeldung mit dem Nachweis des Anteilsbesitzes werden den Aktionären Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, frühzeitig eine Eintrittskarte für die Teilnahme an der Hauptversammlung bei ihrem depotführenden Institut anzufordern. Die erforderliche Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes werden in diesen Fällen durch das depotführende Institut vorgenommen. Anders als die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes ist die Eintrittskarte jedoch nicht Teilnahmevoraussetzung, sondern dient lediglich der Vereinfachung des Ablaufs an der Einlasskontrolle für den Zugang zur Hauptversammlung.
Wenn weder ein Kreditinstitut noch eine Aktionärsvereinigung, noch eine andere ihnen nach §§ 135 Abs. 8 und 10, 125 Abs. 5 AktG gleichgestellte Person oder Institution bevollmächtigt wird, kann die Vollmacht in Textform entweder gegenüber dem Bevollmächtigten oder gegenüber der Gesellschaft erteilt werden. Gleiches gilt für den Widerruf der Vollmacht. Wird die Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft erteilt, ist sie bis Mittwoch, den 22. Mai 2019, 24:00 Uhr (MESZ), an die nachfolgende Adresse zu übermitteln.
Vollmachten und Weisungen an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft müssen bis Mittwoch, den 22. Mai 2019, 24:00 Uhr (MESZ), bei der Gesellschaft unter der oben angegebenen Adresse eingegangen sein, andernfalls können sie nicht berücksichtigt werden.
Aktionäre, deren Anteile zusammen den anteiligen Betrag von Euro 500.000 oder 5% des Grundkapitals (das entspricht 259.912 Aktien) erreichen, können verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand der Gesellschaft zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Versammlung, also bis spätestens zum 22. April 2019, 24:00 Uhr (MESZ), unter folgender Adresse zugehen:
Bis spätestens 14 Tage vor der Hauptversammlung, also bis spätestens zum 8. Mai 2019, 24:00 Uhr (MESZ), unter dieser Adresse zugegangene Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären, wird die Gesellschaft - vorbehaltlich §§ 126 Abs. 2 und 3, 127 AktG - den anderen Aktionären im Internet auf der Homepage der Gesellschaft unter
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