Source: http://www.droitpourlepraticien.ch/?page_id=22539&arret=2C_1077/2015&year=2015&retour=1143
Timestamp: 2019-10-16 06:43:43
Document Index: 155239211

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 105']

2C_1077/2015
A.A.________ und B.A.________ sind Kommanditär bzw. unbeschränkte Gesellschafterin der Kommanditgesellschaft X.________ & Co (KG X.________). Bei der Veranlagung zu den Kantons- und Gemeindesteuern 2006 liess die Veranlagungsbehörde einen geltend gemachten Verlust aus selbstständiger Erwerbstätigkeit von B.A.________, angefallen bei der KG X.________, nicht zum Abzug zu. Im Einspracheverfahren reichten die Pflichtigen einen Jahresabschluss der KG X.________ ein, aus welchem sich ein Verlust von Fr. 52'530.90 ergab. Die Einsprache wurde abgewiesen mit der Begründung, dass die Herkunft der Mittel in Höhe von Fr. 90'000.-- für Privateinlagen in die KG nicht nachgewiesen sei. Den gegen diesen Einspracheentscheid erhobenen Rekurs wies das Spezialverwaltungsgericht, Abteilung Steuern, des Kantons Aargau am 23. April 2015 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau wies mit Urteil vom 10. November 2015 die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde ab.
2.1. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begründung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde führende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Besonderes gilt hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz. Diese sind für das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, die Partei zeige auf, dass sie qualifiziert falsch oder in Verletzung von Verfahrensvorschriften getroffen worden sind; entsprechende Mängel sind spezifisch geltend zu machen und zu begründen (vgl. Art. 105 Abs. 1 und Art. 97 Abs. 1 BGG; dazu BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen), sofern sie nicht ins Auge springen (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG).