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Timestamp: 2019-10-15 22:45:16
Document Index: 107967522

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 252', 'BGH', '§ 7', '§ 823', '§ 3', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823']

Rechtsprechung: VersR 1997, 506 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Hamm, 22.04.1996 | OLG Köln, 13.07.1995
https://dejure.org/1996,2704
OLG Köln, 28.10.1996 - 19 U 40/96 (https://dejure.org/1996,2704)
OLG Köln, Entscheidung vom 28.10.1996 - 19 U 40/96 (https://dejure.org/1996,2704)
OLG Köln, Entscheidung vom 28. Januar 1996 - 19 U 40/96 (https://dejure.org/1996,2704)
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Nutzungsentschädigung; Gewerblich genutztes Fahrzeug; Umsätze des Ausfallzeitraums; Kosten des Betriebs
LG Köln, 17.01.1996 - 20 O 454/95
NZV 1997, 311
VersR 1997, 506
Demgegenüber lehnt ein Teil der Rechtsprechung (…OLG Düsseldorf, VersR 1995, S. 1321;… OLG Schleswig, VersR 1996, S. 866; OLG Köln VersR 1997, S. 506;… OLG Hamm, 9. Senat, NJW-RR 2001, S. 165 unter Aufgabe seiner früheren Rechtsprechung) und die überwiegende Literatur (…Palandt - Heinrichs, BGB, 63. Aufl., Rz. 24a;… Wussow - Karczewski, Unfallhaftpflichtrecht, 15. Aufl., Kap. 41, Rz 44;… Greger Haftpflichtrecht des Straßenverkehrs, 3. Aufl, Anh. I, Rz 129) eine abstrakte Entschädigung gänzlich ab.
In anderen Entscheidungen sowie einem Teil des Schrifttums wird eine abstrakte Entschädigung für Nutzfahrzeuge verneint (vgl. etwa OLG Düsseldorf VersR 1995, 1321; OLG Schleswig VersR 1996; 866; OLG Köln VersR 1997, 506;… in diesem Sinne im Schrifttum: etwa Greger a.a.O.;… Palandt/ Heinrichs, 59. Aufl. 2000, Vorbem. zu 249, Rn. 24), wobei Greger und Palandt/Heinrichs diese Auffassung mit der Entscheidung des Großen Senats des Bundesgerichtshofs vom 09.07.1986 (BGHZ 98, 212 = NJW 1987, 50) begründen.
Die für die Berechnung eines Vermögensschadens im Rahmen des § 252 BGB anzuwendende Differenzhypothese bedarf im Fall des Gebrauchs- entzuges gewerblich genutzter Sachen in der Regel keiner Korrektur, wie sie der Große Zivilrechtssenat des Bundesgerichtshofes (BGHZ 98, 219) bei der Entwicklung der Grundsätze des abstrakten Schadensausgleiches bei Entzug privat genutzter Sachen und Rechte vorgenommen hat (vergleiche dazu beispielsweise OLG Düsseldorf, EWiR 1994, 845 ; VersR 1995, 1321 ; OLG Schleswig VersR 1996, 866 ; OLG Köln VersR 1997, 506 ).
OLG Hamm, 22.04.1996 - 6 U 144/95
https://dejure.org/1996,5130
OLG Hamm, 22.04.1996 - 6 U 144/95 (https://dejure.org/1996,5130)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22.04.1996 - 6 U 144/95 (https://dejure.org/1996,5130)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22. April 1996 - 6 U 144/95 (https://dejure.org/1996,5130)
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Nutzungsausfallentschädigung; Kfz; Ausfallzeit; Entschädigungsbetrag; Reparaturkostenabrechnung; Geldbetrag; Stundenverrechnungssatz; Werkstatt
StVG §§ 7, 17, 18; BGB §§ 823, 249; PflVG § 3
Dieser vom Berufungsgericht in Übereinstimmung mit einigen Instanzgerichten vertretenen Auffassung (OLG Hamm, DAR 1996, 400; LG Berlin, Schaden-Praxis 2002, 390; AG Gießen, ZfSch 1998, 51; AG Wetzlar, Schaden-Praxis 2002, 391) kann nicht gefolgt werden.
Die Gegenansicht (vgl. OLG Hamm, Urt. v. 22.4.96 - 6 U 144/95, DAR 1996, 400;… Palandt-Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 249 Rn. 14 mwN) ist durch die BGH-Rechtsprechung zu den Stundensätzen einer markengebundenen Fachwerkstatt überholt (…vgl. BGH, Urt. v. 29.4.03 - VI ZR 398/02, BGHZ 155, 1).
Hiernach ist es angemessen, entsprechend den eigenen Vorstellungen der Bearbeiter der Tabelle von Sanden/Danner/Küppersbusch bei mehr als fünf Jahre alten Fahrzeugen eine Herabstufung um eine Gruppe und bei mehr als 10 Jahre alten Fahrzeugen um zwei Gruppen vorzunehmen (vgl. Danner/Küppersbusch NZV 1989, 11; OLG Frankfurt, DAR 1985, 58; OLG Schleswig, NJW-RR 1986, 775; OLG München, ZfS 1988, 312; OLG Karlsruhe, VersR 1989, 58; OLG Hamm, DAR 1996, 400).
Dies entspricht der Rechtsprechung des Senats für die fiktive Abrechnung des Geschädigten auf Gutachtenbasis (6 U 144/95 in r+s 96, 357 = DAR 96, 400).
Dies gilt jedenfalls, wenn der Geschädigte den Unfallschaden tatsächlich in einer kleineren Werkstatt und lediglich behelfsmäßig hat reparieren lassen und auch nicht dargelegt hat, dass er sonst üblicherweise eine Vertragswerkstatt aufzusuchen pflegt (vgl. OLG Hamm RuS 1996, 357).
AG Hameln, 15.11.2002 - 32 C 190/02
Höhe der Stundenverrechnungssätze bei fiktiver Reparaturkostenabrechnung
OLG Köln, 13.07.1995 - 7 U 37/95
https://dejure.org/1995,4614
OLG Köln, 13.07.1995 - 7 U 37/95 (https://dejure.org/1995,4614)
OLG Köln, Entscheidung vom 13.07.1995 - 7 U 37/95 (https://dejure.org/1995,4614)
OLG Köln, Entscheidung vom 13. Juli 1995 - 7 U 37/95 (https://dejure.org/1995,4614)
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GEFÄHRLICHE STELLE; STREUPFLICHT DER GEMEINDE
Geschlossene Ortslage; Verkehrswichtige und gefährliche Stelle; Beginn der Streupflicht
LG Aachen, 11.01.1995 - 4 O 405/94
Nach diesen Grundsätzen bestehen Räum- und Streupflichten regelmäßig für die Zeit des normalen Tagesverkehrs, d.h. an Sonn- und Feiertagen ab 9.00 Uhr (vgl. OLG Köln, VersR 1997, 506, 507;… OLG Jena, aaO; LG Berlin, Grundeigentum 2010, 272).
Die dagegen eingelegte Berufung wies das OLG N. mit Urteil vom 9. Januar 1996 (Az.: 7 U 37/95) zurück.
Nach diesen Grundsätzen bestehen Räum- und Streupflichten regelmäßig für die Zeit des normalen Tagesverkehrs, d.h. an Werktagen ab 7.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 9.00 Uhr, wobei bei Auftreten von Glätte im Laufe des Tages dem Streupflichtigen ein angemessener Zeitraum zuzubilligen ist, um die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Glätte zu treffen (…BGH, aaO, m.w.N.; OLG Düsseldorf, ZMR 2001, 106; siehe auch OLG Köln, VersR 1997, 506;… OLG Jena, aaO; LG Berlin, Grundeigentum 2010, 272;… Lange/Schmidbauer in: jurisPK-BGB, 6. Aufl., § 823, Rz. 155, m.w.N.).
Gegen dieses Urteil hat der Beteiligte zu 2. Berufung eingelegt, die das Oberlandesgericht Naumburg durch Urteil vom 09.01.1996 (7 U 37/95) zurückgewiesen hat.
Daraufhin hat das Grundbuchamt, nachdem die Beteiligte zu 1. bereits mit Schriftsatz vom 14.08.1995 unter Vorlage des Urteils des Landgerichts Halle vom 15.11.1994 und ihrer Berufungserwiderung aus dem Verfahren 7 U 37/95 OLG Naumburg einen diesbezüglichen Antrag gestellt hatte, am 05.03.1996 den Amtswiderspruch von Amts wegen gelöscht.
Auch dort verneint die Rechtsprechung einhellig unter dem Gesichtspunkt der Zumutbarkeit und unter Berücksichtigung des geringen Verkehrsaufkommens eine Streupflicht für die Zeit vor 8 Uhr an Samstagen bzw. 9 Uhr an Sonn- und Feiertagen (vgl. z.B. OLG Köln VersR 97, 506).
Denn der Streupflichtige muss nicht etwa bei anhaltendem Schneefall - nichts anderes gilt bei anhaltendem die Glättegefahr erhöhenden Regen - unentwegt reinigen (vgl. dazu auch OLG Köln Versicherungsrecht 1997, 506 f für den Parkplatz einer Gastwirtschaft).