Source: https://de.slideshare.net/Berliner-Informationsdienst/bidworkshop-gesundheitspolitik-fr-parlamentsmitarbeiter-prsentation-gba
Timestamp: 2017-02-26 05:56:38
Document Index: 268201886

Matched Legal Cases: ['§\t35', '§\t116', '§\t137', '§\t35', '§\t35', '§\t16', '§\t35', '§\t116', '§137', '§\t135']

Präsentation von Dr. Johann Brunkho...
Anesthesia for coronary artery bypa...
Präsentation von Josef Hecken (G-BA) auf dem BID.workshop Gesundheitspolitik für Parlamentsmitarbeiter am 21.01.2014 - weitere Infos unter: http://workshop-gesundheitspolitik.bid.ag
Bundesausschusses (G-BA)
Referent: Josef Hecken, Unparteiischer Vorsitzender des G-BA
BID 21.01.2014
21.01.2014 | Josef Hecken
Der	G-­‐BA…	•  …ist	das	oberste	Beschlussgremium	der	gemeinsamen	Selbstverwaltung	von	Ärzten,	Zahnärzten,	Psycho-­‐
therapeuten,	Krankenhäusern	und	Krankenkassen	(=	Träger),	•  …konkre@siert	in	Form	von	Richtlinien	(untergesetzliche	Normen)	verbindlich	den	Leistungskatalog	der	GKV	für	etwa	70	Millionen	Versicherte,	•  …Rechtsgrundlage	ist	das	Sozialgesetzbuch	V,	•  …steht	unter	der	Rechtsaufsicht	des	BMG,	ist	aber	keine	nachgeordnete	Behörde	>	mi>elbare	Staatsverwaltung,	•  ...wurde	im	Jahr	2004	errichtet;	Vorgängerorganisa@onen	gehen	zurück	bis	in	die	1920er	Jahre.	Seite 2
Gesundheits-­‐
im	Überblick
Rechtlicher	Rahmen	wird	durch	das	SGB	festgelegt;	Rechtsaufsicht	durch	das	BMG	A.	C.	B.	beratende	Mitgliedscha[	Patienten
Gemeinsamer	Bundesausschuss	(G-­‐BA)	Entscheidungen	zur	Konkre@sierung	des	Leistungskatalogs	der	GKV	und	zu	Qualitätsanforderungen
C.	(GKV-­‐SV)	Kranken-­‐	Kassen	B.	A.	(Deutsche)	Krankenhaus-­‐	gesellscha[	Kassen-­‐	ärztl.	(Bundes)	Vereinigung	Pa@ent	/	Vers.	Seite 4
Rechtsstellung	Ministerium
Struktur	Seite 6
Struktur:	Mitglieder	Seite 7
Hauptamtliche	unparteiische	Mitglieder	J.	Hecken	Dr.	H.	Deisler	Dr.	R.	Klakow-­‐Franck
Unparteiischer	Vorsitzender	(2012	-­‐	2018)	Unparteiisches	Mitglied	(2008	-­‐	2018)	Unparteiisches	Mitglied	(2012	-­‐	2018)	Seite 8
Struktur:	Gremien	und	Unterausschüsse	Seite 9
GeschäPsstelle	Seite 10
AuPrag	•  Arzneimieel/	frühe	Nutzenbewertung	•  Qualitätssicherung	•  Nicht-­‐medikamentöse	(diagnost.	&	therap.)	Methoden:	evidenzbasierte	Entscheidungen	über	Innova@onen	ü
Ambulante	Versorgung:	Ein-­‐	und	Ausschluss	von	Leistungen	Sta@onäre	Versorgung:	nur	Ausschluss	von	Leistungen	Präven@on,	Impfungen	Psychotherapie	Veranlasste	Leistungen	Zahnmedizin	Ambulante	spezialfachärztliche	Versorgung	DMP-­‐Richtlinien	•  Bedarfsplanung	Seite 11
Der	G-­‐BA	ist	nicht	zuständig	für	•  Verträge	zwischen	einzelnen	Kostenträgern	(z.	B.	Krankenkassen)	und	Leistungserbringern	oder	Herstellern	•  Festsetzung	von	Versicherungsbeiträgen	•  Risikostrukturausgleich	zwischen	den	Krankenkassen	•  Arzthonorare	•  Festsetzung	der	Erstaeungsbeträge	für	medizinische	Leistungen/	Eingriﬀe	oder	Arzneimieel	•  DRGs	Seite 12
Arbeitsweise	Beratungsantrag
Beschluss in Kraft
Ankündigung der Beratung
und Aufruf zur
Nichtbeanstandung,
(ggf. mit Auflagen)
Das	IQWiG
Aufgaben:	•
Bes@mmung	von	medizinischen	Standards	•
Recherche,	Darstellung	und	Bewertung	des	aktuellen	Wissensstands	zu	diagnos@schen	und	therapeu@schen	Verfahren	und	zu	Arzneimieel-­‐Wirkstoﬀen	•
Gutachten	und	Stellungnahmen	zu	Fragen	der	Qualität	und	Wirtscha[lichkeit	von	Leistungen	in	der	GKV	Empfehlungen	zu	DMPs	•
Nutzenbewertungen	Allgemein	verständliche	Gesundheitsinforma@onen	Zusammenarbeit	G-­‐BA/	IQWiG:	•
Errichtung	des	IQWiG	als	rechtsfähige	S@[ung	durch	den	G-­‐BA	>	garan@ert	fachliche	Unabhängigkeit	•
IQWiG	ist	organisatorisch	und	ins@tu@onell	eigenständig	•
Beau[ragung	möglich	durch	G-­‐BA,	BMG,	berech@gte	Pa@entenorganisa@on	oder	Pa@entenbeau[ragten	der	Bundesregierung	•
Pﬂicht	des	G-­‐BA	zur	Berücksich@gung	der	Arbeitsergebnisse	des	IQWiG	>	Begründungspﬂicht	bei	abweichender	Entscheidung!	Seite 14
Aktuelle	Themenschwerpunkte
•  Frühe	Nutzenbewertung	von	Arzneimieeln	gemäß	SGB	V,	§	35a/	Nutzenbewertung	von	Arzneimieeln	aus	dem	Bestandsmarkt	•  Ambulante	spezialfachärztliche	Versorgung	gemäß	SGB	V,	§	116b	•  Bedarfsplanung	für	die	Versorgung	mit	Ärzten,	Zahnärzten,	Psychotherapeuten	im	ambulanten	Sektor	•  Sektorenübergreifende	Qualitätssicherung	•  Erprobungsregelung	für	innova@ve	Untersuchungs-­‐	und	Behandlungsmethoden	nach	SGB	V,	§	137e	Seite 15
Finanzierung	Beschluss
Budget:	~30	Mio.	€/J.,	davon	~12	Mio.	für	externe	QS-­‐
Au[räge,	IQWiG	nicht	enthalten	Seite 16
Schlaglichter	Qualitäts-­‐
sicherung	Ambulante	spezialfach-­‐
ärztliche	Versorgung	Seite 17
Nutzenbewertung	von	Arzneimieeln	Bedarfsplanung	Erprobungs-­‐
regelung	Berliner Informationsdienst zur Gesundheitspolitik
Arzneimi>elpreisﬁndung	Aufgabe	des	G-­‐BA	Aufgabe	des	G-­‐BA	• Quelle Strukturgrafik: BMG 2013
Bisherige	Ergebnisse	früher	Nutzenbewertungen	(Stand	19.12.2013)	Geringerer	Nutzen Festbetrag Erheblich
Nicht	quantifizierbar
insgesamt	62	Bewertungen
Kein	Zusatznutzen
Geringerer	Nutzen
Bislang 62 Bewertungen
Ca. 60 % der Bewertungen
erfolgten mit positivem
Zusatznutzen à
Besser als internationaler
Onkologische	Wirkstoﬀe	im	Verfahren	nach	§	35a	SGB	V	(Stand	19.12.2013)	Ergebnisse	(höchste	Kategorie)
Anteil	unter	bisher	abgeschlossenen	Nicht	quantifizierbar
kein	Zusatznutzen	1
kein	Zusatznutzen	weil	i nhaltlich	unvollständig	oder	kein	Dossier	e ingereicht
noch	kein	Beschluss
davon	abgeschlossen
Onkologische	Wirkstoﬀe	im	Verfahren	nach	§	35a	SGB	V	Wirkstoﬀname	Therapeufsches	Gebiet	Beschluss-­‐
datum	Ausmaß	des	Zusatznutzens	(höchste	Kategorie)	Abirateronacetat	Abirateronacetat	Prostatakarzinom	Prostatakarzinom	29.03.2012	04.07.2013	beträchtlich	beträchtlich	Aﬂibercept	Axifnib	Brentuximabvedofn	metastasiertes	kolorektales	Karzinom	Nierenzellkarzinom	Hodgkin-­‐Lymphome,	anaplas@sche	großzellige	Lymphome	15.08.2013	21.03.2013	16.05.2013	gering	gering	nicht	quan@ﬁzierbar	Bosufnib	Cabazitaxel	Crizofnib	Decitabin	Eribulin	Ipilimumab	Pertuzumab	Pixantron	Ruxolifnib	chronische	myeloische	Leukämie	Prostatakarzinom	nicht	kleinzelliges	Bronchialkarzinom	akute	myeloische	Leukämie	Brustkrebs	Melanom	Brustkrebs	Lymphome,	Non-­‐Hodgkin	chronisch	myeloprolifera@ve	Erkrankungen	17.10.2013	29.03.2012	02.05.2013	02.05.2013	19.04.2012	02.08.2012	01.10.2013	16.05.2013	07.03.2013	nicht	quan@ﬁzierbar	gering	beträchtlich	gering	gering	beträchtlich	beträchtlich	nicht	belegt	gering	Tegafur,	Gimeracil,	Oteracil	Magenkrebs	20.12.2012	nicht	belegt	Vandetanib	Schilddrüsenkarzinom	(medulläres)	05.09.2013	gering	Vemurafenib	Melanom	06.09.2012	beträchtlich	Seite 21
Orphan	Drugs	und	ihr	Stellenwert	EMA	2012:	96	Zulassungsanträge	Davon	19	Orphans	(+36%)	Von	48	abgeschlossenen	frühen	Nutzenbewertungen	im	G-­‐BA	waren	7	Orphans	(ca.	15	%)	Bewertungsergebnis	Anzahl	Anteil	Nicht	quan@ﬁzierbar	2	29	%	Beträchtlich	1	14	%	Gering	4	57	%	Seite 22
Orphan	Drug,	ein	Markteintri>smodell?	Stand	2012	waren	66	Orphan	Drugs	im	Markt	Gesamtumsatz	in	der	GKV:	1	Mrd.	€	Gesamtzahl	der	Verordnungen	18	Mio.	Von	den	30	Arzneimieeln	mit	den	höchsten	Preisen	sind	27	Orphan	Drugs	•  Umsatzverteilung	ist	sehr	heterogen:	15	%	der	Orphans	85	%	der	Orphans	•
Machen	einen	Umsatz	von	jeweils	über	30	Mio.	€	-­‐
Machen	einen	Umsatz	von	jeweils	unter	30	Mio.	Euro	-­‐
Vereinen	auf	sich	einen	Umsatzanteil	von	70	%	-­‐
Haben	einen	Gesamtumsatzanteil	von	30	%	-­‐
Vereinen	einen	Verordnungsanteil	von	63	%	auf	sich	-­‐
Vereinen	einen	Verordnungsanteil	von	37	%	auf	sich	Seite 23
Beschlüsse	für	Orphan	Drugs	Stand	15.11.2013	Wirkstoﬀ	Therapeufsches	Gebiet	Ausmaß	des	Zusatznutzens	Beschluss	des	G-­‐BA	Pirfenidon	idiopathische	pulmonale	Fibrose	nicht	quan@ﬁzierbar	15.03.2012	Tafamidis	Meglumin	Amyloidose	gering	07.06.2012	Pasireofd	Hypophysendysfunk@on	gering	06.12.2012	IvacaPor	zys@sche	Fibrose	beträchtlich	07.02.2013	Ruxolifnib	chronisch	myeloprolifera@ve	Erkrankungen	gering	07.03.2013	Brentuximabvedofn	Hodgkin-­‐Lymphome,	anaplas@sche	großzellige	Lymphome	nicht	quan@ﬁzierbar	16.05.2013	Decitabin	myeloische	Leukämie	gering	02.05.2013	Bosufnib	chronische	myeloische	Leukämie	nicht	quan@ﬁzierbar	17.10.2013	Ponafnib	Leukämie	Beschluss	voraussichtlich:	Ende	Januar	2014	23.01.2014	Pomalidomid	Mul@ples	Myelom	Beschluss	voraussichtlich:	Miee	Februar	2014	20.02.2014	Seite 24
Jahrestherapiekosten*	und	Pafentenanzahl	Jahrestherapiekosten
Pafenten:	ca.	250	Pafenten:	ca.	540	Pafenten:	ca.	1600	Pafenten:	ca.	170	Pafenten:	ca.	260	Pafenten:	ca.	70	Pafenten:	ca.	6000	Pafenten:	ca.	440	* Kosten vor Erstattungsbetragsverhandlung laut G-BA-Beschluss
Jahrestherapiekosten*	und	Pafentenanzahl	* Kosten vor Erstattungsbetragsverhandlung laut G-BA-Beschluss
Rechnerische	jährliche	Gesamtkosten	GKV*	250.000.000 €
50.000.000 € ca. 40 Mio. €
ca. 15 Mio € 15 Mio. €
* Berechnung aus Mittelwerten der jeweiligen Spannen der Anzahl der Patienten
und der Jahrestherapiekosten unter der Annahme einer 100%-igen Versorgung
Einige	Herausforderungen	bei	der	Bewertung	von	Orphan	Drugs	§  Häuﬁg	kein	Komparator	in	den	Studien	§  Geringe	Pafentenzahlen	Ausm
in	den	Studien	aß	des	Z
§  Zum	Teil	Fehlen	von	nutze
pafentenrelevanten	ns	Endpunkten	§  Bei	Beschlüssen	zu	Orphan	Drugs	unter	50	Mio.	Jahreskosten	keine	zweckmäßige	Vergleichstherapie	=	keine	Preisreferenz	im	Beschluss	Seite 28
Umsatz	und	Marktanteil	des	Bestandsmarkt	im	Jahr	2011	Seite 29
Typisierter	Verordnungsverlauf	und	Wachstumsrate	700
Verordnungen	i n	Tsd.	je
Mechanismus	der	Vorausberechnung	Produktstatus	bei	Ergebnis	Erstaeungspreis-­‐
verhandlung	Produktstaus	bei	Datenerhebung	Seite 31
Leitwirkstoﬀ	und	„Perlenke>e“	Leitwirkstoﬀ	1	Leitwirkstoﬀ	2	Anwendungs-­‐
gebiet	1	Anwendungs-­‐
gebiet	1	Seite 32
Anwendungs-­‐
gebiet	2	Leitwirkstoﬀ	3	Anwendungs-­‐
gebiet	1	Berliner Informationsdienst zur Gesundheitspolitik
gebiet	2	21.01.2014 | Josef Hecken
1.	Aufruf	Aufruxe>en	und	Daten	Wirkstoﬀ	Ke>e	Maßgeblicher	Zeitpunkt	zur	Dossiervorlage	•  Oxycodon-­‐/Nanolon-­‐
hydrochlorid* 15.10.2013	(urspr.)	15.02.2014	Denosumab	•  Ranelicsäure,	Distron@umsalz**	•  Parathyroidhormon,	rekombiniert	•  Teripara@d	** 15.10.2013	Rivaroxaban	Dabigatran	01.12.2013	Liraglu@d	Exena@d	01.01.2014	Agomela@n	Duloxe@n	**
01.02.2014	01.03.2014	Tapentadol	Tocilizumab	Golimumab	Certolizumab	pegol	*)	Ergänzung	der	Keee	mit	Beschluss	vom	15.08.2013	**)	Befreiung	von	der	Dossierpﬂicht,	weil	Unterlagenschutz	während	des	Verfahrens	abläu[.	Seite 33
2.	Aufruf:	Aufruxe>en	und	Daten	WIRKSTOFF	ANWENDUNGSGEBIETE1	a)  Zustellung	des	Beschlusses	nach	5.	Kapitel	§	16	Abs.	2	VerfO	b)  maßgeblicher	Zeitpunkt	zur	Dossiervorlage	Myelodysplas@sche	Syndrome	Chronische	myelomonozytäre	Leukämie	Akute	myeloische	Leukämie	a)	01.03.2014	Nierenzellkarzinom	Weichteilsarkom	Azacifdin2	a)	01.04.2014	Benigne	Prostatahyperplasie	a) 01.05.2014	Histamin2,3	Akute	myeloische	Leukämie	Pazopanib	Sunifnib3	Temsirolimus2,3	Bevacizumab3	Tasonermin3	Trabectedin2,3	Dutasterid	+	Tamsulosin	Dronedaron	Lenalidomid2	Nierenzellkarzinom	Gastrointes@nale	Stromatumore	Pankrea@sche	neuroendokrine	Tumore	Nierenzellkarzinom	Mantelzell-­‐Lymphom	Nierenzellkarzinom	Kolon-­‐	oder	Rektumkarzinom	Mammakarzinom	Nicht-­‐kleinzelliges	Bronchialkarzinom	Ovarialkarzinom,	Eileiterkarzinom,	Peritonealkarzinom	Weichteilsarkom	Weichteilsarkom	Ovarialkarzinom	Vorhoﬄimmern	Mul@ples	Myelom	Myelodysplas@sche	Syndrome	b)	01.06.2014	b)	01.07.2014	b)	01.08.2014	Bortezomib3	Mul@ples	Myelom	1
Angaben	geben	die	zugelassenen	Anwendungsgebiete	nicht	im	Wortlaut	wieder.	Für	Arzneimi:el	zur	Behandlung	eines	seltenen	Leidens	gelten	§	35a	Abs.6	S.3	i	V	m	Abs.	1	Satz	10	bis	12	SGB	V.	Wirkstoﬀe	aus	dem	Bestandsmarkt,	deren	Arzneimi:el	in	mindestens	einem	Anwendungsgebiet	mit	denen	als	für	die	Versorgung	bedeutsam	evaluierten	Wirkstoﬀen	übereinsKmmen.	Seite 34
Umsatz	und	Ne>okosten	der	Arzneimi>el	steigen	weiterhin	stärker	als	Verordnungen	Seite 35
Aus	dem	AVR-­‐Report	2013	•  Verbrauch	an	generischen	Arzneimieeln	steigt	unau~altsam	•  Nicht-­‐Generika	nehmen	immer	weiter	ab	à Versorgung	der	Bevölkerung	mit	generischen	Arzneimieeln	ist	auf	hohem	Niveau	möglich	Seite 36
WirtschaPlicher	Erfolg	und	Bewertungen	des	G-­‐BA	Wirkstoﬀ	Handelsname	Anwendungsgebiet	Umsatz	(2012)	Bewertung	G-­‐BA	Abirateronacetat	Zy@ga	Prostatakarzinom	Telaprevir	Telaprevir	Hepa@@s	C	118,2	Mio	Hinweis	auf	einen	(2	Jahre	nach	beträchtlichen	Markteinführung)	Zusatznutzen	(März	2012)	115,9	Mio	Zusatznutzen	(2	Jahre	nach	nicht	Markteinführung)	quan@ﬁzierbar	(29.03.2012)	Durch	die	Wirkungen	des	AMNOG	und	die	Bewertungen	des	G-­‐BA	wird	wirtscha[licher	Erfolg	nicht	verhindert.	Auch	wenn	eine	Quan@ﬁzierung	des	Zusatznutzens	aufgrund	der	Studienlage	nicht	erfolgen	kann,	ist	ein	Markterfolg	nicht	behindert.	Seite 37
WirtschaPlicher	Erfolg	von	patentgeschützten	Arzneimi>eln	Trotz	rückläuﬁger	Mengen	(DDD)	steigt	der	Umsatz	patentgeschützter	Arzneimieel	kon@nuierlich	à	FORSCHUNG	UND	INNOVATION	LOHNEN	SICH	WEITERHIN	Seite 38
Ambulante	spezialfachärztliche	Versorgung	Deﬁnifon	gem.	§	116b	Abs.	1	SGB	V	Ziel:	Hochspezialisierte	amublante	Leistungen	können	sowohl	vom	niedergelassenen	Vertragsarzt	als	auch	im	Krankenhaus	erbracht	werden.	Ambulante	spezialfachärztliche	Versorgung	Diagnos@k	und	Behandlung	komplexer,	schwer	therapierbarer	Krankheiten,	die	je	nach	Krankheit	erfordern:	•
spezielle	Qualiﬁka@on	•
interdisziplinäre	Zusammenarbeit	•
besondere	Ausstaeungen	Ø
3	Fallgruppen:	1.
Seltene	Erkrankungen	und	Erkrankungszustände	mit	entsprechend	geringen	Fallzahlen	3.
(Schwere	Verlaufsformen	von)	Erkrankungen	mit	besonderen	Krankheitsverläufen	Hochspezialisierte	Leistungen	Seite 39
Bedarfsplanung:	Die	Planungsbereiche	/	Versorgungsebenen	Hausärztliche	Versorgung	Allg.	fachärztl.	Versorgung	Spezialisierte	fachärztl.	Vers.	Gesonderte	fachärztl.	Versorg.	Mi>elbereiche	[klein]	Kreise	[mi:el]	Raumordnungs-­‐
regionen	[größer]	KVen	[sehr	groß]	Anzahl	883	Anzahl	372	Anzahl	97	Anzahl	17	Größe	der	Planungsbereiche	am	Beispiel	der	KV	WesMalen-­‐Lippe	Seite 40
Aktueller	Sachstand	QS/QM-­‐Maßnahmen	des	G-­‐BA	–	Gesamt-­‐Tableau	Seite 41
Einführung	des	§137e	SGB	V	(GKV-­‐VStG)	Wege	in	die	Erprobung	Methodenbewertung	§§	135,	137c	SGB	V	•  fehlender	Nutzenbeleg	•  Potenzial	Antrag	auf	Erprobungs-­‐Richtlinie	•  Medizinproduktehersteller	•  Anbieter	neuer	Methoden	mit	wirt.	Interesse	an	Erbringung	G-­‐BA	§ 	Auswahl	aus	und	§ 	Erprobung	(+)	und	Erprobungs-­‐RL	Wiss.	Insftufon	§ 	Studienprotokolle	§ 	Kostenregelung	G-­‐BA	§ 	Bewertung	unter	Einbeziehung	der	Studienergebnisse	Seite 42
Neue	Aufgaben	des	G-­‐BA?!	Excerpt	aus	dem	Koalifonspapier	Stand	20.11.2013	Arzneimieel	ASV	DMP	Methodenbewertung	Wegfall	des	Bestandsmarkts	Qualität	als	Kriterium	für	Teilnahmeberech@gung	neue	DMP’s	für	Rückenleiden	und	Depression	Nutzenbewertung	von	Methoden	mit	neuen	Medizinprodukten	hoher	Risikoklasse	Subs@tu@onsliste	nicht	austauschbarer	Arzneimieel	Psychotherapie	Grundsätzliche	RiLi	Überarbeitung	Entbürokra@sierung	Gutachterverfahren	Psychotherapie	Gruppentherapie	fördern	Seite 43
ASV	zusammenfassen	mit	Ambulantem	Operieren,	erweitern	um	ambulante	Versorgung	psychisch	kranker	Menschen	Bedarfsplanung	Arztgruppengleiche	MVZ	Krankenhausplanung	Qualität	als	Kriterium	der	Krankenhausplanung	Innova@onsfonds	225	Mio.	für	neue	Versorgungsmodelle	in	unterversorgten	Gebieten	Versorgungsleistungen	über	die	Regelversorgung	hinaus	Elektronische	Kommunika@ons-­‐	und	Informa@onstechnologien	in	die	Versorgung	einführen	(außerdem	Berücksich@gung	Arztgruppengleiche	MVZ;	Modellvorhaben	zur	Erprobung	neuer	Formen	der	Subs@tu@on	ärztlicher	Leistungen	Versorgungsforschung	(75	Mio.)	Berliner Informationsdienst zur Gesundheitspolitik
Vergütungssystem für psychiatrische und
Stärkung der Patientenautonomie durch
Berücksichtigung von Patientenbefragungen
Qualitätsberichte verständlicher, transparenter
(in spezifischen Indikationsgebieten)
verbesserte Qualitätsberichte durch risikoadjustierte
Qualitätsorientierte Mengenentwicklung (stationär)
modellhafte Qualitätsvereinbarungen zu planbaren
Mindestmengen rechtssicher gestalten
Modellvorhaben zur Erprobung neuer Formen der
Ausbau der sektorübergreifenden QS mit
Institutionalisierung des QS-Instituts nach 137 a /
Neue	Aufgaben	des	G-­‐BA?!	Excerpt	aus	dem	Koalifonspapier	Stand	20.11.2013	Qualitätssicherung