Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201988,%20S.%20210
Timestamp: 2019-10-16 06:04:11
Document Index: 137982191

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 78', '§ 306', 'BGH', '§ 307', '§ 306', 'BGH', '§ 307', '§ 306', '§ 307', '§ 306', 'BGH', '§ 78', 'BGH', '§ 78', '§ 78', '§ 78']

Rechtsprechung: NJW 1988, 210 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 16.06.1987
https://dejure.org/1987,703
BGH, 05.11.1987 - V ZR 139/87 (https://dejure.org/1987,703)
BGH, Entscheidung vom 05.11.1987 - V ZR 139/87 (https://dejure.org/1987,703)
BGH, Entscheidung vom 05. November 1987 - V ZR 139/87 (https://dejure.org/1987,703)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1987,703) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Die Unterzeichnung der Berufungsbegründungsschrift mit dem Zusatz "i. A." ist dann unschädlich, wenn der unterzeichnende Rechtsanwalt zum Kreis der beim Berufungsgericht zugelassenen Prozeßbevollmächtigten des Berufungsklägers zählt und unmittelbar in Ausführung des ihm selbst erteilten Mandats tätig wird (Abgrenzung zu BGH vom 5.11.1987 - V ZR 139/87 = VersR 88, 497 = NJW 88, 210 Bestätigung von BAG NJW 87, 3279).
Eine bloße Unterzeichnung "i.A. " ("im Auftrag") reicht für die Übernahme der Verantwortung in diesem Sinne dann nicht aus, wenn der Unterzeichnende damit zu erkennen gibt, daß er dem Gericht gegenüber nur als Erklärungsbote auftritt (BGH, Beschluß vom 5. November 1987 - V ZR 139/87 = NJW 1988, 210; vgl. auch BAG DB 1967, 1904).
OLG Koblenz, 04.04.1991 - 5 U 388/90
BGH, 16.06.1987 - X ZR 102/85
https://dejure.org/1987,2132
BGH, 16.06.1987 - X ZR 102/85 (https://dejure.org/1987,2132)
BGH, Entscheidung vom 16.06.1987 - X ZR 102/85 (https://dejure.org/1987,2132)
BGH, Entscheidung vom 16. Juni 1987 - X ZR 102/85 (https://dejure.org/1987,2132)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1987,2132) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
ZPO § 78 Abs. 1, § 306
Anwaltszwang - Verzicht - Erklärung
WM 1987, 1266
AnwBl 1988, 172
Insoweit hat der Bundesgerichtshof zwar entschieden, dass die von den zweitinstanzlichen Prozessbevollmächtigten des Klägers zum Bundesgerichtshof abgegebene Verzichtserklärung als prozessual unwirksam anzusehen ist (BGH, Urteil vom 16. Juni 1987 - X ZR 102/85, NJW 1988, 210).
Das Anerkenntnis nach § 307 ZPO unterliegt im Anwaltsprozeß - wie der Verzicht nach § 306 ZPO (BGH Urteil vom 16. Juni 1987 - X ZR 102/85 = WM 1987, 1266) - dem Anwaltszwang (…MünchKommZPO/Musielak, § 307 Rdnr. 6;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 18. Aufl., vor § 306 Rdnr. 12, § 307 Rdnr. 3).
Ein Verzicht auf den Klageanspruch kann nach § 306 ZPO nur "bei der mündlichen Verhandlung" und nur durch einen beim Prozessgericht zugelassenen Rechtsanwalt erklärt werden (BGH, Urteil vom 16. Juni 1987 - X ZR 102/85, NJW 1988, 210).
Prozesshandlungen konnten nach § 78 Abs. 1 ZPO a.F. nur durch einen beim Prozessgericht zugelassenen Anwalt abgegeben werden (BGH, Urt. v. 16. Juni 1987 - X ZR 102/85, WM 1987, 1266 [zum Verzicht];… Zöller/Vollkommer, ZPO 21. Aufl. § 78 Rn. 9 f;… Stein/Jonas/Leipold, ZPO 20. Aufl. § 78 Rn. 13;… Thomas/Putzo, ZPO 20. Aufl. § 78 Rn. 7).