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Timestamp: 2016-09-26 22:27:45
Document Index: 116758359

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 100', 'Art. 90', 'Art. 86', 'Art. 82', 'Art. 73', 'Art. 83', 'e contrario', 'Art. 89', 'Art. 73', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 95', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 9', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 12', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_198/2016 (20.07.2016)
2C_198/2016 � � Urteil vom 20. Juli 2016
Gemeinde U.________, handelnd durch den Gemeinderat,
Grundst�ckgewinnsteuer,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung, vom 15. Februar 2016.
Am 10. Juni 2011 erwarb A.________ von seiner Mutter das Grundst�ck Nr. yy (V.________, Grundbuch U.________). Die Ver�usserung erfolgte im Rahmen eines Erbvorbezugs teilweise unentgeltlich, weshalb die Grundst�ckgewinnbesteuerung aufgeschoben wurde. A.________ ver�usserte das Grundst�ck am 27. Juni 2014 zu einem Preis von Fr. 3'000'000.00 an die X.________ AG weiter.
Mit Entscheid vom 5. Februar 2015 veranlagte die Gemeinde U.________ bei einem steuerbaren Grundst�ckgewinn von Fr. 2'259'164.-- eine Grundst�ckgewinnsteuer von Fr. 405'621.20. Wertvermehrende Aufwendungen in der H�he von Fr. 400'000.-- f�r die Einr�umung einer Grunddienstbarkeit (Baderecht), die A.________ im Veranlagungsverfahren geltend gemacht hatte, blieben bei der Veranlagung der Grundst�ckgewinnsteuer unber�cksichtigt.
Die betreffende Grunddienstbarkeit war am 24. M�rz 1998 zugunsten des ver�usserten Grundst�cks im Grundbuch eingetragen worden. Sie berechtigt die jeweilige Eigent�merin des Grundst�cks Nr.yy (V.________, Grundbuch U.________) sowie ihre Familienangeh�rigen und G�ste, im nord�stlichen Drittel des W.________s zu baden. Das belastete Grundst�ck Nr. zz (Grundbuch W.________) stand damals im Eigentum einer Erbengemeinschaft, die aus der Mutter von A.________ und deren Schwester bestand. Eine Entsch�digung f�r die Einr�umung des Baderechts war gem�ss Dienstbarkeitsvertrag nicht geschuldet.
Im Einspracheverfahren verlangte A.________ die Ber�cksichtigung eines Betrags von Fr. 700'000.--, den er seiner Mutter beim Erwerb des Grundst�cks bezahlt hatte. Ausserdem beantragte er erneut eine Erh�hung der Anlagekosten durch Hinzurechnung von Fr. 400'000.-- f�r die Einr�umung des Baderechts. Mit Entscheid vom 2. April 2015 wies die Gemeinde U.________ die Einsprache ab.
Die gegen diesen Einspracheentscheid beim Kantonsgericht Luzern erhobene Beschwerde blieb erfolglos.
Mit Eingabe vom 29. Februar 2016 erhebt A.________ Beschwerde an das Bundesgericht. Er beantragt sinngem�ss, f�r die Einr�umung des Baderechts seien wertvermehrende Aufwendungen im Betrag von Fr. 400'000.-- zu ber�cksichtigen.
W�hrend die Eidgen�ssische Steuerverwaltung auf eine Stellungnahme verzichtet, beantragen die Gemeinde U.________, die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern sowie das Kantonsgericht Luzern die Abweisung der Beschwerde.
Mit Eingabe vom 13. Mai 2016 nimmt der Beschwerdef�hrer zu den Vernehmlassungen Stellung.
1.1.�Die form- (Art. 42 Abs. 2 BGG) und fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten, oberen kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 und Abs. 2 BGG) in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG). Gegenstand des angefochtenen Urteils bildet die Veranlagung einer Grundst�ckgewinnsteuer, womit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zul�ssig ist (Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14]; Art. 83 BGG e contrario). Der Beschwerdef�hrer war als Steuerpflichtiger bereits am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und ist dort mit seinen Antr�gen nicht durchgedrungen. Somit ist er zur Beschwerdeerhebung legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG, vgl. zudem Art. 73 Abs. 2 StHG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es im Rahmen der allgemeinen Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG) grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern andere rechtliche M�ngel nicht offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f.; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Die Anwendung harmonisierten kantonalen Steuerrechts pr�ft das Bundesgericht gleich wie Bundesrecht mit freier Kognition (Art. 95 lit. a BGG; Urteile 2C_583/2014 vom 9. Februar 2015 E. 1.2.2 [nicht publ. in: BGE 141 II 207]; 2C_76/2015 vom 24. Mai 2016 E. 1.4.2 [zur Publikation vorgesehen]).
2.2.�Legiferieren Kantone in Bereichen, in denen das Steuerharmonisierungsgesetz keine Anwendung findet oder in denen es ihnen einen gewissen Gestaltungsspielraum bel�sst, stellen die betreffenden kantonalen Normen rein kantonales Recht dar (vgl. Art. 1 Abs. 3 StHG; Urteil 2C_95/2013 vom 21. August 2013 E. 1.6). Die Auslegung und Anwendung kantonalen Rechts pr�ft das Bundesgericht nicht mit freier Kognition, sondern - unter Vorbehalt von Art. 95 lit. c, lit. d und lit. e BGG - nur auf seine Bundes- und V�lkerrechtskonformit�t hin (Art. 95 lit. a und lit. b BGG). Mit freier Kognition zu pr�fen ist demgegen�ber, ob die Anwendung des rein kantonalen Steuerrechts das harmonisierte Steuerrecht in seiner horizontalen oder vertikalen Harmonisierungsfunktion beeintr�chtigt (vgl. zum Ganzen Urteile 2C_583/2014 vom 9. Februar 2015 E. 1.2.2 [nicht publ. in: BGE 141 II 207]; 2C_138/2014 vom 12. Dezember 2014 E. 1.3.2).
2.3.�Einer m�glichen Verletzung von kantonalem Recht und von Grundrechten geht das Bundesgericht nur insofern nach, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (qualifizierte R�ge- und Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 140 II 141 E. 1.1 S. 145; 139 I 229 E. 2.2 S. 232). In der Beschwerde ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern kantonales oder verfassungsm�ssiges Recht verletzt worden sein soll (BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232).
2.4.�In sachverhaltsm�ssiger Hinsicht stellt das Bundesgericht auf die Feststellungen der Vorinstanz ab (Art. 105 Abs. 1 BGG). Eine Berichtigung der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung ist von Amtes wegen (Art. 105 Abs. 2 BGG) oder auf R�ge hin (Art. 97 Abs. 1 BGG) m�glich. Von den tats�chlichen Grundlagen des vorinstanzlichen Urteils weicht das Bundesgericht jedoch nur ab, wenn diese offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen und die Behebung des Mangels f�r den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.)
3.1.�Das Steuerharmonisierungsgesetz verpflichtet die Kantone zur Erhebung einer Grundst�ckgewinnsteuer (Art. 2 Abs. 1 lit. d StHG). Materiell geregelt ist die Grundst�ckgewinnsteuer in Art. 12 StHG. Gem�ss dessen Absatz 1 unterliegen der Grundst�ckgewinnsteuer Gewinne, die sich bei der Ver�usserung eines Grundst�cks des Privatverm�gens oder eines land- und forstwirtschaftlichen Grundst�ckes sowie von Anteilen daran ergeben. Grundst�ckgewinn ist derjenige Betrag, um den der Erl�s aus der Ver�usserung die Anlagekosten (Erwerbspreis oder Ersatzwert zuz�glich Aufwendungen) �bersteigt. Die Steuerpflicht wird gem�ss Art. 12 Abs. 2 StHG durch jede Ver�usserung eines Grundst�cks begr�ndet, soweit nicht ein Grund f�r einen Steueraufschub gem�ss Art. 12 Abs. 3 StHG vorliegt.
3.2.�Mit diesen Bestimmungen enth�lt das Steuerharmonisierungsgesetz nur wenige Vorschriften zur Grundst�ckgewinnsteuer. In der Ausgestaltung derselben bleibt es relativ vage. Namentlich zur Ermittlung des steuerbaren Gewinns �ussert sich das Steuerharmonisierungsgesetz nur in allgemeiner Weise. Massgebliche Rechtsbegriffe wie "Anlagekosten", "Erwerbspreis" oder "Aufwendungen" f�hrt Art. 12 StHG nicht n�her aus. Insofern �berl�sst der Bund den Kantonen bei der gesetzlichen Umschreibung des steuerbaren Gewinns einen, wenn auch eher beschr�nkten, Gestaltungsspielraum (vgl. BGE 141 II 207 E. 2 S. 209 ff.; Urteil 2C_156/2015 vom 5. April 2016 E. 2.2.1).
3.3.�In Bezug auf den Rechtsbegriff der "Aufwendungen" im Zusammenhang mit Grundst�cken gilt Folgendes: Das Bundesgericht pr�ft mit voller Kognition, ob es sich bei einer entsprechenden Position um werterhaltende Aufwendungen im Sinne von Art. 9 Abs. 3 StHG oder um wertvermehrende Aufwendungen gem�ss Art. 12 Abs. 1 StHG handelt. Steht fest, dass die Aufwendung nicht als werterhaltend zu qualifizieren ist, verf�gen die Kantone �ber einen gewissen Spielraum darin, welche Auslagen sie f�r die Zwecke der Grundst�ckgewinnsteuer als wertvermehrende Aufwendungen zur Anrechnung zulassen (vgl. Urteile 2C_817/2014 vom 25. August 2015 E. 2.2.1; 2C_674/ 2014 / 2C_675/2014 vom 11. Februar 2015 E. 3.3; 2C_119/2009 vom 29. Mai 2009 E. 2.1 [mit Hinweis auf FERDINAND ZUPPIGER, Grundst�ckgewinn- und Verm�genssteuer, ASA 61 S. 322 ff.]). In diesem Umfang verf�gt das Bundesgericht nur �ber beschr�nkte Kognition (vgl. E. 2.2 hiervor).
3.4.�Der Kanton Luzern erhebt die bundesrechtlich vorgegebene Grundst�ckgewinnsteuer bei Grundst�cken im Privatverm�gen gest�tzt auf das Gesetz vom 31. Oktober 1961 �ber die Grundst�ckgewinnsteuer (Grundst�ckgewinnsteuergesetz, GGStG; SRL Nr. 647). Gem�ss � 7 Abs. 1 GGStG gilt als Grundst�ckgewinn der Mehrbetrag des Ver�usserungswerts gegen�ber dem Anlagewert des Grundst�cks. Bei einem Erwerb durch steueraufschiebende Ver�usserung wird f�r die Berechnung des Anlagewerts auf die letzte steuerbegr�ndende Ver�usserung abgestellt (� 7 Abs. 2 GGStG). Der Anlagewert ergibt sich aus dem Erwerbspreis und den gesetzlichen Anrechnungen (� 8 GGStG). Zum Erwerbspreis�
hinzugerechnet�werden insbesondere die Aufwendungen f�r dauernde Wertvermehrung und die Entsch�digung f�r die Errichtung einer Dienstbarkeit zugunsten des Grundst�cks (� 13 Abs. 1 Ziff. 3 und Ziff. 6 GGStG). Vom Erwerbspreis�
abgezogen�wird demgegen�ber das Entgelt f�r die Errichtung einer Dienstbarkeit auf dem Grundst�ck oder f�r den Verzicht auf eine Dienstbarkeit zugunsten des Grundst�cks (� 12 GGStG).
3.5.�Die erw�hnten gesetzlichen Anrechnungen dienen ebenso wie weitere Bestimmungen des Grundst�ckgewinnsteuergesetzes (vgl. etwa � 13 Abs. 1 Ziff. 5 und Ziff. 7; � 19 Abs. 1 Ziff. 1 GGStG) der Verwirklichung des bundesrechtlich zu beachtenden Kongruenzprinzips. Dieses ruft bei der Ermittlung des Grundst�ckgewinns nach einer Schaffung vergleichbarer Verh�ltnisse. Demzufolge haben sich Erl�s und Anlagewert in der Regel auf das umf�nglich und inhaltlich gleiche Grundst�ck zu beziehen (vgl. Urteile 2C_817/2014 vom 25. August 2015 E. 2.2.2; 2C_674/2014 / 2C_675/2014 vom 11. Februar 2015 E. 3.2; 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 4.3.6). Substanzzunahmen und -abnahmen sind bei der Gewinnermittlung entsprechend auszugleichen (BERNHARD ZWAHLEN, in: Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/1, StHG, 2. Aufl. 2002, N. 45 zu Art. 12 StHG).
Grundgedanke des Kongruenzprinzips ist, dass mit der Grundst�ckgewinnsteuer nur der "unverdiente" Wertzuwachs auf einem Grundst�ck erfasst werden soll, nicht aber der Mehrwert, welcher durch Investitionen des Ver�usserers, d.h. Arbeit oder Kapital, geschaffen wurde (MARIANNE KL�TI-WEBER, in: Marianne Kl�ti-Weber/Dave Siegrist/Dieter Weber [Hrsg.], Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 4. Aufl. 2015, N. 5 zu � 101 StG; FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/HANS ULRICH MEUTER, Kommentar zum Z�rcher Steuergesetz, 3. Aufl. 2013, N. 8a zu � 219 StG; MICHAEL BEUSCH/MARTIN STEINER, Ermittlung des Grundst�ckgewinns von Grundst�cken des Privatverm�gens, Der Treuhandexperte 2006, S. 335; PETER LOCHER, Das Kongruenzprinzip bei Dienstbarkeiten nach bernischem Grundst�ckgewinnsteuerrecht, Der Bernische Notar 1985, S. 82; DERS., Das Objekt der bernischen Grundst�ckgewinnsteuer, Diss. Bern 1976, S. 67 f.; vgl. auch ZWAHLEN, a.a.O., N. 58 zu Art. 12 StHG).
4.1.�Im bundesgerichtlichen Verfahren umstritten ist einzig noch die Frage, ob im Rahmen der Veranlagung der Grundst�ckgewinnsteuer Aufwendungen in der H�he von Fr. 400'000.-- f�r die Einr�umung des dinglichen Baderechts auf Grundst�ck Nr. yy (V.________, Grundbuch U.________) zu ber�cksichtigen sind. Die Vorinstanz verneinte dies unter Hinweis auf � 13 Abs. 1 Ziff. 6 GGStG. Gem�ss dieser Bestimmung erfolgt eine Hinzurechnung zum Erwerbspreis, wenn f�r die Errichtung einer Dienstbarkeit oder Grundlast eine�
Entsch�digung�geleistet wurde. Mangels Leistung einer Entsch�digung kann vorliegend nach Auffassung der Vorinstanz keine Hinzurechnung erfolgen.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass im Zusammenhang mit der Dienstbarkeitserrichtung keine finanziellen Mittel flossen. Hingegen macht er sinngem�ss geltend, dass die Berechtigung des Grundst�cks Nr. yy (V.________, Grundbuch U.________) als Entsch�digung gem�ss � 13 Abs. 1 Ziff. 6 GGStG f�r die spiegelbildlich erfolgte Belastung des Grundst�cks Nr. zz (Grundbuch W.________) qualifiziert werden m�sse.
4.2.�Vorab festzuhalten ist, dass es sich bei der Einr�umung des Baderechts zweifelsfrei nicht um eine werterhaltende Aufwendung im Sinne von Art. 9 Abs. 3 StHG handelte. Das Bundesgericht pr�ft somit nur mit eingeschr�nkter Kognition, ob die Begr�ndung der Dienstbarkeit gem�ss dem anwendbaren kantonalen Grundst�ckgewinnsteuergesetz zu Unrecht keine Ber�cksichtigung als wertvermehrende Aufwendung fand (vgl. E. 2.2 und E. 3.3 hiervor).
4.3.�Als Rechtssubjekte an der Begr�ndung der Dienstbarkeit beteiligt waren einerseits die Mutter des Beschwerdef�hrers (als Eigent�merin des berechtigten Grundst�cks) und andererseits eine Erbengemeinschaft, bestehend aus der Mutter und einer Tante des Beschwerdef�hrers (als Gesamteigent�merinnen des belasteten Grundst�cks).
4.3.1.�Dass sich die Mutter des Beschwerdef�hrers f�r die Einr�umung der Dienstbarkeit im Rahmen der mit ihrer Schwester bestehenden Erbengemeinschaft einen bestimmten Betrag anrechnen lassen musste, wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Demnach hat die Mutter des Beschwerdef�hrers, wenn mit der Einr�umung der Dienstbarkeit ein Wertzuwachs auf dem berechtigten Grundst�ck verbunden gewesen sein sollte (vgl. dazu unten E. 4.5), jedenfalls im Verh�ltnis des Erbanteils ihrer Schwester wertm�ssig keine Aufwendungen zugunsten ihres Grundst�cks get�tigt. Ein allf�lliger Wertzuwachs auf dem berechtigten Grundst�ck w�re in diesem Umfang unentgeltlich erfolgt. Insoweit ist es mit Blick auf den Wortlaut von � 13 Abs. 1 Ziff. 6 GGStG, der zur Ber�cksichtigung einer Dienstbarkeitserrichtung ausdr�cklich eine�
Entsch�digung�voraussetzt, nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz eine steuerlich relevante Hinzurechnung auf den Erwerbspreis ablehnte.
4.3.2.�Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ist es unter dem Gesichtswinkel der beschr�nkten bundesgerichtlichen Kognition ebenfalls nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz allein aufgrund der Tatsache, dass seine Mutter an beiden involvierten Grundst�cken dinglich berechtigt war, in der Berechtigung des einen Grundst�cks keine�
Entsch�digung�(� 13 Abs. 1 Ziff. 6 GGStG) f�r die Einbusse im Rechtsbestand des anderen erblickte.
4.3.3.�Mangels entsprechender R�ge (vgl. zu den entsprechenden Anforderungen zur Pr�fung kantonalen Rechts E. 2.3 hiervor) nicht weiter zu untersuchen ist, ob eine steuermindernde Hinzurechnung gem�ss � 13 Abs. 1 Ziff. 3 GGStG h�tte erfolgen m�ssen. Diese kantonalrechtliche Bestimmung sieht die Ber�cksichtigung von Aufwendungen f�r dauernde Wertvermehrungen vor.
4.4.�Hingegen ist nicht zu verkennen, dass es mit R�cksicht auf das Kongruenzprinzip (vgl. E. 3.5 hiervor) unter gewissen Umst�nden�
von Bundesrechts wegen�geboten sein kann, die dingliche Belastung eines Grundst�cks zugunsten eines anderen objektbezogen als wertvermehrende Aufwendung zu behandeln (Art. 12 Abs. 1 StHG), auch wenn an den betreffenden Grundst�cken (teilweise) dieselben Personen dinglich berechtigt sind. Jedenfalls erscheint es aufgrund des Wesens der Grundst�ckgewinnsteuer als Objektsteuer (vgl. dazu BGE 139 II 373 E. 3.5 S. 380; 137 II 419 E. 3.3 S. 424) nicht von vorneherein ausgeschlossen, dass die Verschiebung rechtlicher Substanz vom einen zum anderen Grundst�ck trotz (teilweise) identischer Eigent�merschaft als wertvermehrende Aufwendung qualifiziert werden kann. Zur Wahrung des bundesrechtlichen Kongruenzprinzips w�rde dies freilich eine grundst�ckgewinnsteuerliche Ber�cksichtigung der Substanzabnahme im Rahmen der Anlagekosten des belasteten Grundst�cks bedingen, worauf die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern in ihrer Vernehmlassung vor der Vorinstanz bereits hinwies.
Ob im vorliegenden Fall die Belastung des einen Grundst�cks mit dem Baderecht von Bundesrechts wegen als wertvermehrende Aufwendung (Art. 12 Abs. 1 StHG) zugunsten des anderen zu ber�cksichtigen gewesen w�re, kann mit Blick auf die nachstehenden Erw�gungen indes offen bleiben.
4.5.�Bei der vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten wertvermehrenden Aufwendung durch Belastung des Grundst�cks Nr. zz (Grundbuch W.________) mit einem Baderecht im Wert von Fr. 400'000.-- handelt es sich um eine steuermindernde Tatsache. Der im Steuerrecht geltenden Normentheorie zufolge obliegt es dem Steuerpflichtigen, steuermindernde Tatsachen nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen (BGE 140 II 248 E. 3.5; ausf�hrlich dazu Urteil 2C_715/2013 vom 13. Januar 2014 E. 2.3.3).
Nach dem vorinstanzlichen Urteil und der Lage der Akten (Art. 105 Abs. 2 BGG) beliess es der Beschwerdef�hrer indes bei der schlichten Behauptung, das Baderecht sei mit Fr. 400'000.-- zu bewerten. Zu keinem Zeitpunkt wies er nach, gest�tzt auf welche objektiven Grundlagen die Annahme eines solchen Werts gerechtfertigt sein k�nnte. Vielmehr f�hrte der Beschwerdef�hrer aus, dass er den Wert des Baderechts "selber gesch�tzt" habe. An anderer Stelle r�umte er ein, dass das Baderecht im Zeitpunkt seiner Einr�umung "mit null Franken bewertet wurde". F�r die Behauptung, dass das belastete Grundst�ck aufgrund der Einr�umung des Baderechts beim einige Zeit sp�ter erfolgenden Verkauf Fr. 400'000.-- weniger einbrachte, blieb der Beschwerdef�hrer ebenfalls jeden Beweis schuldig.
Somit vers�umte es der beweisbelastete Beschwerdef�hrer, den Nachweis daf�r zu erbringen, dass die Begr�ndung der Dienstbarkeit auf Grundst�ck Nr.yy (V.________, Grundbuch U.________) mit einer grundst�ckgewinnsteuerlich relevanten Werteinbusse des Grundst�cks Nr. zz (Grundbuch W.________) einher ging, die gegebenenfalls als Aufwendung nach Art. 12 Abs. 1 StHG (bzw. � 13 Abs. 1 Ziff. 3 GGStG) zu ber�cksichtigen gewesen w�re.
Nach den vorstehenden Ausf�hrungen erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet. Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen sind keine geschuldet (Art. 68 Abs. 1 und Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, der Dienststelle Steuern des Kantons Luzern sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.