Source: https://www.koordination.ch/de/online-handbuch/fzg/zentralstelle-2-saeule/
Timestamp: 2020-06-06 11:36:19
Document Index: 161379617

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19']

Zentralstelle 2. Säule | FZG | Sozialversicherungsrecht | Koordination Schweiz
Meldepflicht / Zentralstelle 2. Säule / Massnahmen bei Vernachlässigung der Unterhaltspflicht
Meldepflicht der Einrichtungen
Register der gemeldeten Personen mit Vorsorgeguthaben
Vergessene und kontaktlose Vorsorgeguthaben
Auskünfte an Versicherte und Begünstigte
Art. 24a FZG
Art. 24c FZG
a. Name und Vorname des Versicherten;
b. seine AHV-Versichertennummer;
c. sein Geburtsdatum;
d. Name der Vorsorgeeinrichtung oder der Einrichtung, welche die Freizügigkeitskonten oder -policen führt.
Art. 24d FZG
a. für in der Schweiz wohnhafte Personen den Namen der AHV-Ausgleichskasse, welche die Rente auszahlt;
b. die Adressen von Personen im Ausland.
Art. 24e FZG
a. für die kantonalen Aufsichtsbehörden;
b. für die diesem Gesetz unterstehenden Vorsorgeeinrichtungen und Einrichtungen, welche Freizügigkeitskonten oder -policen führen.
Art. 25f FZG
Die Zentralstelle 2. Säule bewahrt die Meldungen auf. Die Aufbewahrungspflicht erlischt mit Ablauf von zehn Jahren, nachdem der Versicherte das Rentenalter im Sinne von Artikel 13 Absatz 1 BVG erreicht hat.
Art. 19a bis FZV (Erläuterungen 2017)
1 Die Zentralstelle 2. Säule führt ein zentrales Register (Register), in das die nach Artikel 24a FZG gemeldeten Personen mit Vorsorgeguthaben eingetragen werden.
2 Der Sicherheitsfonds ist für die Führung und die Verwaltung des Registers verantwortlich. Er sorgt insbesondere für die Beachtung der Bestimmungen der Datenschutzgesetzgebung und für die Datensicherheit.
3 In das Register werden folgende Daten aufgenommen:
a. Name und Vorname, Geburtsdatum und AHV-Versichertennummer der Versicherten; sowie
b. der Name der Vorsorgeeinrichtungen oder der Einrichtungen, die für die betroffenen Versicherten Freizügigkeitskonten oder -policen führen.
4 Im Register wird vermerkt, ob die Vorsorge- oder Freizügigkeitseinrichtung mit der gemeldeten Person noch einen Kontakt herstellen kann oder nicht.
Art. 19b FZV
Das Register kann eingesehen werden durch:
a. das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV);
b. die kantonalen Aufsichtsbehörden;
c. die Oberaufsichtskommission.
Art. 19c FZV (Erläuterungen 2017)
1 Als Vorsorgeguthaben, die nach Artikel 24d Absatz 2 FZG als vergessene Gut-haben zu melden sind, gelten Guthaben von Personen, die das Rentenalter nach Artikel 13 Absatz 1 BVG erreicht haben und ihren Anspruch auf Auszahlung der Altersleistungen noch nicht geltend gemacht haben.
2 Als kontaktlose Vorsorgeguthaben gelten Guthaben von Personen, mit denen die Vorsorge- oder Freizügigkeitseinrichtung keinen Kontakt mehr herstellen kann.
3 Die Vorsorge- oder Freizügigkeitseinrichtungen teilen der Zentralstelle 2. Säule bei der Meldung nach Artikel 24a FZG mit, für welche der gemeldeten Personen sie ein kontaktloses Vorsorgeguthaben führen.
Art. 19d FZV (Erläuterungen 2017)
1 Die Zentralstelle 2. Säule teilt versicherten Personen auf deren Verlangen mit, welche Einrichtungen gemeldet haben, dass sie im Dezember des Vorjahres ein Vorsorgeguthaben für sie führten.
2 Dieselbe Auskunftspflicht besteht bei einem hängigen Scheidungsverfahren gegenüber dem Gericht und nach dem Tod der versicherten Person gegenüber den Begünstigten.
Art. 19e FZV
Der Sicherheitsfonds berichtet in seinem Jahresbericht über die Tätigkeit der Zentralstelle 2. Säule, insbesondere über die eingegangenen Anfragen und über die Anzahl der behandelten und der erledigten Fälle.
Art. 19f FZV (Erläuterungen 2017)
1 Der Sicherheitsfonds deckt die in seiner Rechnung separat auszuweisenden Kosten für die Zentralstelle 2. Säule aus den Mitteln nach Artikel 12a der Verordnung vom 22. Juni 1998 über den Sicherheitsfonds BVG.
2 Der Sicherheitsfonds kann von Einrichtungen, die Freizügigkeitskonten oder -policen führen, jeweils per Jahresende einen kostendeckenden Beitrag für die vermittelten Fälle erheben.