Source: http://bombastus-ges.de/kirby-cms/de/about/satzung
Timestamp: 2017-11-22 07:26:28
Document Index: 360216659

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 6', '§26', '§ 9', '§ 10', '§ 12']

DEUTSCHE BOMBASTUS-GESELLSCHAFT E.V. | Satzung
SATZUNG DER DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V.
Die Bezeichnung aller maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen in dieser Satzung gelten in gleicher Weise für Frauen und Männer.
(1) Der Verein führt den Namen DEUTSCHE BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V.
(2) Der Sitz ist Dresden.
(1) Die DEUTSCHE BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung §§ 51 ffAO "Steuerbegünstigende Zwecke".
(2) Zweck der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. ist
Zweck der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. ist es, über die aus dem Gesamtwerk des Arztes, Naturforschers, Sozialethikers und Laientheologen Theophrastus Bombast von Hohenheim (Paracelsus) gewonnenen und noch zu gewinnenden Erkenntnisse zu informieren, insbesondere über die seinem Wirken zugrunde liegende Ethik aus christlicher Nächstenliebe. Dem Satzungszweck entspricht auch die Propagierung
des biologischen Anbaus von Heilpflanzen;
der in diesem Sinne erfolgenden Aufbereitung und Nutzung natürlicher Wirkstoffe;
aller der ganzheitlichen Medizin und Naturheilkunde dienenden Therapien.
Tätigkeiten, Aufgaben und Arbeitsweise sind u.a.
Erarbeitung von Aussagen und Stellungnahmen;
Aufträge an einzelne Mitglieder oder Mitgliedergruppen;
Herausgabe von Fachbeiträgen, Stellungnahmen und Informationen, auch als Periodikum;
Kontakte mit Institutionen, Betrieben usw.;
Bildung von Interessentengruppen, Arbeitskreisen usw.;
Vorträge und Tagungen.
(3) Die DEUTSCHE BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(4) Die Mittel der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Gesellschaft.
Die Mitglieder des Vorstandes und Verwaltungsrates sowie die anderen Mitglieder des Vereins können für erbrachte Aufwendungen eine pauschale Aufwandsentschädigung bis zu einer Höhe von maximal 500,00 € im Jahr erhalten. Vorstand und Verwaltungsrat müssen der Zahlung der Aufwandsentschädigung einstimmig zustimmen. Zudem können konkret nachgewiesene Auslagen und Aufwendungen erstattet werden.
Weiterhin darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.
(1) Mitglied der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. können natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts sowie Personenvereinigungen werden, die ähnliche Ziele verfolgen wie die DEUTSCHE BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. und die Satzung der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. anerkennen.
(2) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Die Mitgliedschaft wird bestätigt durch Aushändigung einer Mitgliedskarte.
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Austritt aus der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche eingeschriebene Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Monaten erklärt werden.
(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Verwaltungsrates von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angekündigt wurde. Der Beschluss des Verwaltungsrates über die Streichung der Mitgliedschaft soll dem Mitglied mitgeteilt werden.
(4) Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. verletzt, kann es durch Beschluss des Verwaltungsrates aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Verwaltungsrat dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Verwaltungsrates ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann Berufung an die Mitgliederversammlung eingelegt werden. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat innerhalb eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.
(1) Bei der Aufnahme in die DEUTSCHE BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. ist eine einmalige Aufnahmegebühr zu zahlen. Außerdem werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben.
§ 6 ORGANE DER DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V.
Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der Verwaltungsrat und die Mitgliederversammlung.
(1) Der Vorstand im Sinne von §26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.
(2) Die Gesellschaft wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 2.500 EURO die Zustimmung des Verwaltungsrates erforderlich ist.
(1) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten der Gesellschaft zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ der Gesellschaft übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Verwaltungsrates;
Vorbereitung des Haushaltsplanes;
Buchführung, Erstellen des Jahresberichtes;
Einsetzen von Arbeitskreisen.
(2) In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung des Verwaltungsrates herbeiführen.
(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft in der Gesellschaft endet auch das Amt des Vorstandsmitgliedes.
(2) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so hat der Verwaltungsrat für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger zu wählen.
(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche muss eingehalten werden.
Der Vorstand hat in der Regel alle drei Monate zu tagen, bei Bedarf auch öfter. Die Sitzungen sind zu protokollieren.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des stellvertretenden Vorsitzenden.
(3) Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen. Beschlüsse im schriftlichen Verfahren können nur einstimmig gefasst werden.
(1) Der Verwaltungsrat besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes, mindestens zwei Beiräten und den Leitern von Arbeitskreisen. Für die Wahl und Amtsdauer des Verwaltungsrates gilt
§ 9 entsprechend mit der Maßgabe, dass bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitgliedes des Verwaltungsrates die Mitgliederversammlung für die restliche Amtsdauer einen Nachfolger wählt.
(2) Dem Verwaltungsrat steht das Recht zu, entsprechend der Mitgliederzahl der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. durch Beschluss die Zahl der Beiräte zu erhöhen.
(3) Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Viertel der Mitglieder, darunter mindestens zwei Vorstandsmitglieder, anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden. Für die Sitzungen und Beschlüsse des Verwaltungsrates gilt § 10 der Satzung entsprechend.
§ 12 ZUSTÄNDIGKEIT DES VERWALTUNGSRATES, UNKOSTEN
(1) Der Verwaltungsrat hat die Aufgabe, über wichtige Angelegenheiten der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. zu beraten und zu beschließen. Insbesondere ist er für folgende Aufgaben zuständig:
Aufstellen des Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr;
Beschlussfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 2.500 EURO;
Erlass von Organisationsstrukturen der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V., die nicht Bestandteil der Satzung sind (z.B. Bildung von regionalen Gruppen);
Beschlussfassung über die Streichung und den Ausschluss von Mitgliedern;
Besetzung der Arbeitskreise und Wahl der Leiter;
Aufstellen der Kandidaten für die Wahl des Vorstandes und der Beiräte.
(2) Alle Mitglieder des Vorstandes und des Verwaltungsrates üben ihre Tätigkeit für die DEUTSCHE BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. ehrenamtlich aus. Die ihnen durch diese Tätigkeit entstehenden Unkosten sind gegen Nachweis durch den Schatzmeister zu erstatten.
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als fünf fremde Stimmen vertreten.
Genehmigung des vom Verwaltungsrat aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes;
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Beiräte;
Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V.;
Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Verwaltungsrates;
Bestätigung der vom Verwaltungsrat ernannten Mitglieder der Arbeitskreise und der Leiter.
(1) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe einer Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem dritten auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. schriftlich bekannt gegebene Anschrift gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
(2) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Versammlung die Ergänzung bekannt zugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister, geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter aus ihrer Mitte. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
(3) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. In der Mitgliederversammlung ist eine Vertretung unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht auch bei Ausübung des Stimmrechts zulässig.
(4) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden oder die Stimme seines Stellvertreters. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln (3/4) der erschienenen oder auch durch Vollmacht vertretenen Mitglieder. Eine Änderung des Zwecks der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Eine schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen und nicht durch Vollmacht vertretenen Mitglieder muss innerhalb einer von der Mitgliederversammlung festzulegenden Zeit schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
(5) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.
(6) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist innerhalb von vier Wochen beim Vorstand zu hinterlegen. Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhalten eine Abschrift.
(3) Bei Auflösung der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e. V. oder Wegfall des steuerbegünstigenden Zwecks fällt das Vermögen der DEUTSCHEN BOMBASTUS-GESELLSCHAFT e.V. dem gemeinnützigen Verein Freundeskreis der Franckeschen Stiftungen e.V. zu. Dieser Verein ist verpflichtet, dieses Vermögen ausschließlich und unmittelbar für seine gemeinnützigen Zwecke zu verwenden.
(4) Die vorstehenden Bedingungen gelten entsprechend, wenn die Gesellschaft aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder ihre Rechtsfähigkeit verliert.
Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 23. Juni 1991 in Dresden.
Zuletzt geändert auf der Mitgliederversammlung am 15. März 2014 in Dresden.
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Dresden unter der Registriernummer VR 1260.
Dresden, den 15. März 2014
Prof. Dr. Ingolf Brunner, Vorsitzender