Source: http://www.jurablogs.com/2015/09/25/ag-gelsenkirchen-verurteilt-mit-beachtenswertem-urteil-vom-17-punkt-9-2015-200-c-94-strich-15-die-versicherungsnehmerin-der-huk-coburg-zur-zahlung-der-restlichen-ergfuellungshalber-abgetretenen-sachverstaendigenkosten
Timestamp: 2016-12-07 20:25:47
Document Index: 274710886

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 287', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH']

BlogsCaptain HUKSeptember 2015AG Gelsenkirchen verurteilt mit beachtenswertem Urteil vom 17.9.2015 – 200 C 94/15 – die Versicherungsnehmerin der HUK-COBURG zur Zahlung der restlichen, ergfüllungshalber abgetretenen Sachverständigenkosten.von Willi WackerHallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,zum bevorstehenden Wochenende eine erfreuliche Mitteilung. Nachfolgend veröffentlichen wir für Euch eine fast mustergültige Entscheidung der jungen Richterin der 200. Zivilabteilung des Amtsgerichts Gelsenkirchen vom 17.9.2015 zu erfüllungshalber abgetretenen restlichen Sachverständigenkosten nach einem Verkehrsunfall, für den die HUK-COBURG als eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung zu einhundert Prozent haftet. Da die HUK-COBURG in Essen allerdings nicht in der Lage war, den Schaden in voller Höhe zu regulieren, wurde wegen des Restschadensersatzes nicht mehr die HUK-COBURG, sondern der Unfallverursacher, der Versicherungsnehmer des unfallverursachenden Kraftfahrzeuges in Anspruch genommen. Da die resttlichen Schadensersatzansprüche des Unfallopfers auf Erstattung der vollen Sacverständigenkosten erfüllungshalber bgetreten waren, klagte der Neugläubiger, in diesem Fall der qualifizierte Kfz-Sachverständige aus B., den durch die HUK-COBURG nicht erstatteten restlichen Schadensersatz bei dem örtlich zuständigen Amtsgericht in Gelsenkirchen ein. Das erkennende Gericht kamm bei der fast mustergültigen Urteilsbegründung ohne Tabellen und ohne Bezug auf BVSK aus. Dabei bezog sich das Gericht zutreffenderweise auf die Grundsatzentscheidung des BGH vom 11.2.2014 – VI ZR 225/13 – (=BGH NJW 2014, 1947 = DS 2014, 90 = MDR 201, 401). Bei der vom Gericht nach § 287 ZPO vorzunehmenden Schadenshöhenschätzung hat sich – zu Recht – das Gericht auf den Sachverständigengesamtkostenrechnungsbetrag bezogen und nicht auf einzelne Rechnungsposten. Das erkennende Gericht schätzt den Gesamtschaden auf den Gesamtbetrag der Rechnung des Sachverständigen. Lest selbst das hervorragende Urteil aus Gelsenkirchen und gebt Eure Kommentare ab ...Zum vollständigen Artikel79 LeserVerkehrsrecht Blog:LG Stuttgart: 20 % überhöhte Sachverständigenkosten für Geschädigten nicht erkennbar203 LeserVerkehrsrecht Blog:Sachverständiger lässt sich alle Schadenspositionen abtreten: nach BGH überraschend und...147 LeserVerkehrsrecht Blog:BGH zu den erforderlichen Kosten für die Beseitigung einer Ölspur52 LeserVerkehrsrecht Blog:Ergänzungsgutachten bei Einwendungen des Schädigers gegen das Gutachten erforderlich62 LeserSchadenfixblog:Erstattung Schadenssachverständigen nur wenn marktüblich?31 LeserSchadenfixblog:Kürzung der Kfz-Unfallsachverständigenrechnung unberechtigt45 LeserIT-Recht Kanzlei DURY:OLG Düsseldorf: Schadensersatz für zerstörte Internetseite - OLG Düsseldorf, Urteil vom...54 LeserVerkehrsrecht Blog:VerfGH Sachsen: Grundhonorar und Nebenkosten des Sachverständigen können getrennt geprü...10 verwandte ArtikelAmtsrichterin des AG Aschaffenburg verurteilt Versicherungsnehmer der HUK-COBURG zur Zahlung der von der HUK-COBURG rechtswidrig gekürzten Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht mit Urteil vom 8.4.2015 – 123 C 202/15 -.AG Ratingen verurteilt im Rechtsstreit des Geschädigten gegen den Schädiger den Versicherten der HUK-COBURG mit Urteil vom 13.7.2015 – 9 C 161/15 – zur Zahlung der von der HUK-COBURG vorgerichtlich gekürzten Sachverständigenkosten.AG Hersbruck verurteilt HUK-COBURG Haftpflichtunterstützungskasse zur Zahlung restlicher, abgetretener Sachverständigenkosten mit Urteil vom 23.2.2015 – 11 C 1290/14 -.AG Darmstadt verurteilt mit lesenswertem Urteil vom 17.7.2015 – 308 C 28/15 – den Versicherungsnehmer der HUK-COBURG zur Zahlung der restlichen, von der HUK-COBURG rechtswidrig gekürzten Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht.Amtsrichterin des AG Leipzig entscheidet mit lesenswertem Urteil vom 9.2.2015 – 104 C 8037/14 – auf Zahlung restlichen Schadensersatzes in Form der gekürzten restlichen Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht gegen die HUK-COBURG Allg. Vers. AG.AG Hattingen mit Beschluss vom 6.10.2015 – 6 C 67/15 -: Geschädigter genügt seiner Darlegungslast zur Schadenshöhe durch Vorlage der Sachverständigenrechnung als Indiz für den erforderlichen Betrag i.S. d. § 249 II 1 BGB.AG Landau i.d. Pfalz verurteilt mit mustergültigem Urteil vom 31.3.2015 – 3 C 1445/14 – den Versicherungsnehmer der HUK-COBURG, nachdem diese vorgerichtlich 45,16 € Sachverständigenkosten gekürzt hatte, zur Zahlung der von seiner Versicherung gekürzten Sachverständigenkosten.AG Coburg verurteilt mit einer als skandalös zu beurteilenden Endscheidung zur nur teilweisen Zahlung von restlichem Schadensersatz nach Verkehrsunfall (AG Coburg Urteil vom 13.1.2016 – 12 C 1162/15 -).AG Hamburg hält das Honorartableau der HUK-COBURG nicht für eine geeignete Schätzgrundlage und verurteilt die HUK-COBURG Allgem. Vers. AG zur Zahlung restlicher, abgetretener Sachverständigenkosten mit Urteil vom 20.5.2015 – 31c C 19/15 -.HUK-COBURG greift aktuell auf das Gesprächsergebnis BVSK – HUK-COBURG 2009 zurück!Über den ArtikelVeröffentlicht September 25, 2015 9:33am von Willi Wacker im Blog Captain HUK.Über den AutorWilli Wacker887 Artikel von Willi WackerMehr von Willi WackerThemenRechtsprechung, Erfüllungshalber, Sachverständigenkosten, Huk Coburg, Huk Coburg Versicherung, Sachverständigenhonorar, Versicherungen >>>>, Urteilslisten, Erfreuliches, Ag GelsenkirchenTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresDie einen sagen so, die anderen sagen so.von Carsten R. 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