Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/portal/page/bsbawueprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=x&eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&showdoccase=1&doc.hl=0&doc.id=BJNR010050934BJNE005023123&doc.part=S&toc.poskey=
Timestamp: 2019-10-20 11:31:16
Document Index: 111741920

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 36', '§ 234', '§ 6', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 52', '§ 6', '§ 6', 'Art. 1', '§ 6', 'Art. 1', '§ 6', 'Art. 1', '§ 6', 'Art. 2', '§ 6', 'Art. 2', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§6']

Landesrecht BW § 6b EStG | Bundesnorm | Übertragung stiller Reserven bei der Veräußerung bestimmter Anlagegüter | Einkommensteuergesetz | gültig ab: 29.03.2019
veräußern, können im Wirtschaftsjahr der Veräußerung von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der in Satz 2 bezeichneten Wirtschaftsgüter, die im Wirtschaftsjahr der Veräußerung oder im vorangegangenen Wirtschaftsjahr angeschafft oder hergestellt worden sind, einen Betrag bis zur Höhe des bei der Veräußerung entstandenen Gewinns abziehen.2Der Abzug ist zulässig bei den Anschaffungs- oder Herstellungskosten von
3Der Anschaffung oder Herstellung von Gebäuden steht ihre Erweiterung, ihr Ausbau oder ihr Umbau gleich.4Der Abzug ist in diesem Fall nur von dem Aufwand für die Erweiterung, den Ausbau oder den Umbau der Gebäude zulässig.
(2) 1Gewinn im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 ist der Betrag, um den der Veräußerungspreis nach Abzug der Veräußerungskosten den Buchwert übersteigt, mit dem das veräußerte Wirtschaftsgut im Zeitpunkt der Veräußerung anzusetzen gewesen wäre.2Buchwert ist der Wert, mit dem ein Wirtschaftsgut nach § 6 anzusetzen ist.
(2a) 1Werden im Wirtschaftsjahr der Veräußerung der in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten Wirtschaftsgüter oder in den folgenden vier Wirtschaftsjahren in Absatz 1 Satz 2 bezeichnete Wirtschaftsgüter angeschafft oder hergestellt oder sind sie in dem der Veräußerung vorangegangenen Wirtschaftsjahr angeschafft oder hergestellt worden, die einem Betriebsvermögen des Steuerpflichtigen in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums zuzuordnen sind, kann auf Antrag des Steuerpflichtigen die festgesetzte Steuer, die auf den Gewinn im Sinne des Absatzes 2 entfällt, in fünf gleichen Jahresraten entrichtet werden; die Frist von vier Jahren verlängert sich bei neu hergestellten Gebäuden auf sechs Jahre, wenn mit ihrer Herstellung vor dem Schluss des vierten auf die Veräußerung folgenden Wirtschaftsjahres begonnen worden ist.2Der Antrag kann nur im Wirtschaftsjahr der Veräußerung der in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten Wirtschaftsgüter gestellt werden.3§ 36 Absatz 5 Satz 2 bis 5 ist sinngemäß anzuwenden.4Unterbleibt der Nachweis einer in Satz 1 genannten Anschaffung oder Herstellung durch den Steuerpflichtigen, sind für die Dauer des durch die Ratenzahlung gewährten Zahlungsaufschubs Zinsen in entsprechender Anwendung des § 234 der Abgabenordnung zu erheben.5Unterschreiten die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgüter den Gewinn im Sinne des Absatzes 2, gilt Satz 4 mit der Maßgabe, dass die Zinsen nur auf den Unterschiedsbetrag erhoben werden.6Bei der Zinsberechnung ist davon auszugehen, dass der Unterschiedsbetrag anteilig auf alle Jahresraten entfällt.7Zu den nach Satz 1 angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgütern gehören auch die einem Betriebsvermögen des Steuerpflichtigen im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland zuzuordnenden Wirtschaftsgüter, soweit der Antrag nach Satz 1 vor dem Zeitpunkt gestellt worden ist, ab dem das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland nicht mehr Mitgliedstaat der Europäischen Union ist und auch nicht wie ein solcher zu behandeln ist.
(3) 1Soweit Steuerpflichtige den Abzug nach Absatz 1 nicht vorgenommen haben, können sie im Wirtschaftsjahr der Veräußerung eine den steuerlichen Gewinn mindernde Rücklage bilden.2Bis zur Höhe dieser Rücklage können sie von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der in Absatz 1 Satz 2 bezeichneten Wirtschaftsgüter, die in den folgenden vier Wirtschaftsjahren angeschafft oder hergestellt worden sind, im Wirtschaftsjahr ihrer Anschaffung oder Herstellung einen Betrag unter Berücksichtigung der Einschränkungen des Absatzes 1 Satz 2 bis 4 abziehen.3Die Frist von vier Jahren verlängert sich bei neu hergestellten Gebäuden auf sechs Jahre, wenn mit ihrer Herstellung vor dem Schluss des vierten auf die Bildung der Rücklage folgenden Wirtschaftsjahres begonnen worden ist.4Die Rücklage ist in Höhe des abgezogenen Betrags gewinnerhöhend aufzulösen.5Ist eine Rücklage am Schluss des vierten auf ihre Bildung folgenden Wirtschaftsjahres noch vorhanden, so ist sie in diesem Zeitpunkt gewinnerhöhend aufzulösen, soweit nicht ein Abzug von den Herstellungskosten von Gebäuden in Betracht kommt, mit deren Herstellung bis zu diesem Zeitpunkt begonnen worden ist; ist die Rücklage am Schluss des sechsten auf ihre Bildung folgenden Wirtschaftsjahres noch vorhanden, so ist sie in diesem Zeitpunkt gewinnerhöhend aufzulösen.
(6) 1Ist ein Betrag nach Absatz 1 oder 3 abgezogen worden, so tritt für die Absetzungen für Abnutzung oder Substanzverringerung oder in den Fällen des § 6 Absatz 2 und Absatz 2a im Wirtschaftsjahr des Abzugs der verbleibende Betrag an die Stelle der Anschaffungs- oder Herstellungskosten.2In den Fällen des § 7 Absatz 4 Satz 1 und Absatz 5 sind die um den Abzugsbetrag nach Absatz 1 oder 3 geminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten maßgebend.
(10) 1Steuerpflichtige, die keine Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen sind, können Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften bis zu einem Betrag von 500 000 Euro auf die im Wirtschaftsjahr der Veräußerung oder in den folgenden zwei Wirtschaftsjahren angeschafften Anteile an Kapitalgesellschaften oder angeschafften oder hergestellten abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter oder auf die im Wirtschaftsjahr der Veräußerung oder in den folgenden vier Wirtschaftsjahren angeschafften oder hergestellten Gebäude nach Maßgabe der Sätze 2 bis 10 übertragen.2Wird der Gewinn im Jahr der Veräußerung auf Gebäude oder abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter übertragen, so kann ein Betrag bis zur Höhe des bei der Veräußerung entstandenen und nicht nach § 3 Nummer 40 Satz 1 Buchstabe a und b in Verbindung mit § 3c Absatz 2 steuerbefreiten Betrags von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten für Gebäude oder abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter abgezogen werden.3Wird der Gewinn im Jahr der Veräußerung auf Anteile an Kapitalgesellschaften übertragen, mindern sich die Anschaffungskosten der Anteile an Kapitalgesellschaften in Höhe des Veräußerungsgewinns einschließlich des nach § 3 Nummer 40 Satz 1 Buchstabe a und b in Verbindung mit § 3c Absatz 2 steuerbefreiten Betrags.4Absatz 2, Absatz 4 Satz 1 Nummer 1, 2, 3, 5 und Satz 2 sowie Absatz 5 sind sinngemäß anzuwenden.5Soweit Steuerpflichtige den Abzug nach den Sätzen 1 bis 4 nicht vorgenommen haben, können sie eine Rücklage nach Maßgabe des Satzes 1 einschließlich des nach § 3 Nummer 40 Satz 1 Buchstabe a und b in Verbindung mit § 3c Absatz 2 steuerbefreiten Betrags bilden.6Bei der Auflösung der Rücklage gelten die Sätze 2 und 3 sinngemäß.7Im Fall des Satzes 2 ist die Rücklage in gleicher Höhe um den nach § 3 Nummer 40 Satz 1 Buchstabe a und b in Verbindung mit § 3c Absatz 2 steuerbefreiten Betrag aufzulösen.8Ist eine Rücklage am Schluss des vierten auf ihre Bildung folgenden Wirtschaftsjahres noch vorhanden, so ist sie in diesem Zeitpunkt gewinnerhöhend aufzulösen.9Soweit der Abzug nach Satz 6 nicht vorgenommen wurde, ist der Gewinn des Wirtschaftsjahres, in dem die Rücklage aufgelöst wird, für jedes volle Wirtschaftsjahr, in dem die Rücklage bestanden hat, um 6 Prozent des nicht nach § 3 Nummer 40 Satz 1 Buchstabe a und b in Verbindung mit § 3c Absatz 2 steuerbefreiten aufgelösten Rücklagenbetrags zu erhöhen.10Für die zum Gesamthandsvermögen von Personengesellschaften oder Gemeinschaften gehörenden Anteile an Kapitalgesellschaften gelten die Sätze 1 bis 9 nur, soweit an den Personengesellschaften und Gemeinschaften keine Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen beteiligt sind.
(+++ § 6b: Zur Anwendung vgl. § 52 +++)
§ 6b: Neugefasst durch Bek. v. 8.10.2009 I 3366
§ 6b Abs. 2a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 G v. 2.11.2015 I 1834 mWv 6.11.2015
§ 6b Abs. 2a Satz 4 bis 6: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 G v. 11.12.2018 I 2338 mWv 1.1.2018
§ 6b Abs. 2a Satz 7: Eingef. durch Art. 1 Nr. 3 G v. 25.3.2019 I 357 mWv 29.3.2019
§ 6b Abs. 5: IdF d. Art. 2 Nr. 6 Buchst. a G v. 26.6.2013 I 1809 mWv 30.6.2013
§ 6b Abs. 8 Satz 1 Eingangssatz (bezeichnet als Abs. 8 Satz 1): IdF d. Art. 2 Nr. 6 Buchst. b G v. 26.6.2013 I 1809 mWv 30.6.2013
§ 6b EStG, vom 11.12.2018, gültig ab 01.01.2018 bis 28.03.2019
§ 6b EStG, vom 02.11.2015, gültig ab 06.11.2015 bis 31.12.2017
§ 6b EStG, vom 26.06.2013, gültig ab 30.06.2013 bis 05.11.2015
§ 6b EStG, vom 08.10.2009, gültig ab 01.09.2009 bis 29.06.2013
§ 6b EStG, vom 14.08.2007, gültig ab 18.08.2007 bis 31.08.2009
§ 6b EStG, vom 13.12.2006, gültig ab 01.01.2007 bis 17.08.2007
§ 6b EStG, vom 07.12.2006, gültig ab 13.12.2006 bis 31.12.2006
§ 6b EStG, vom 26.04.2006, gültig ab 06.05.2006 bis 12.12.2006
§ 6b EStG, vom 19.10.2002, gültig ab 21.09.2002 bis 05.05.2006
§ 6b EStG, vom 23.07.2002, gültig ab 27.07.2002 bis 20.09.2002
§ 6b EStG, vom 20.12.2001, gültig ab 25.12.2001 bis 26.07.2002
§ 6b EStG, vom 24.03.1999, gültig ab 01.01.1999 bis 24.12.2001
§ 6b EStG, vom 24.03.1998, gültig ab 01.04.1998 bis 31.12.1998
§ 6b EStG, vom 16.04.1997, gültig ab 29.04.1997 bis 31.03.1998
§ 6b EStG, vom 22.12.1989, gültig ab 30.12.1989 bis (gegenstandslos)
§ 6b EStG, vom 07.09.1990, gültig ab 30.12.1989 bis 28.04.1997
§ 6b EStG, vom 25.07.1988, gültig ab 03.08.1988 bis 29.12.1989
§ 6b EStG, vom 08.12.1986, gültig ab 01.07.1987 bis (gegenstandslos)
§ 6b EStG, vom 27.02.1987, gültig ab 01.07.1987 bis 02.08.1988
§ 6b EStG, vom 15.04.1986, gültig ab 15.04.1986 bis 30.06.1987
§ 6b EStG, vom 12.06.1985, gültig ab 12.06.1985 bis 14.04.1986
§ 6b EStG, vom 24.01.1984, gültig ab 31.01.1984 bis 11.06.1985
§ 6b EStG, vom 22.12.1981, gültig ab 30.12.1981 bis 30.01.1984
§ 6b EStG, vom 06.12.1981, gültig ab 06.12.1981 bis 29.12.1981
§ 6b EStG, vom 21.06.1979, gültig ab 30.06.1979 bis 05.12.1981
§ 6b EStG wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 2 DVO BauGB, gültig ab 01.09.1993 bis 31.12.1997
§ 2 DVO BauGB, gültig ab 01.05.1993 bis 31.08.1993
§ 2 DVO BauGB, gültig ab 01.07.1987 bis 30.04.1993
§ 1 EStG§6bZustV BW 1965, gültig ab 01.05.1985 bis 12.01.1996
Bundesministerium der Finanzen, IV B 2-S 1900-147/94
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=BJNR010050934BJNE005023123&psml=bsbawueprod.psml&max=true
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=EStG+%C2%A7+6b&psml=bsbawueprod.psml&max=true