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Timestamp: 2020-07-13 14:45:35
Document Index: 60925797

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 20', '§ 20', '§ 12', '§ 53', '§ 195']

abrupte Höhenänderung der Geländeoberkante. Bezeichnet meist die Höhe zwischen Baugrubensohle und Geländeoberkante.
Verbindung zwischen zwei Stäben oder einem Stab und der Erdscheibe, die eine reibungsfreie Relativverdrehung um die Gelenkachse, aber keine Relativverschiebungen zulässt;
im Gelenkpunkt ist das Biegemoment null.
Gelenkfachwerk
siehe Fachwerk.
Gelenkfaltwerk
Faltwerk, dessen Falten im Gegensatz zum steifkantigen Faltwerk gelenkig ausgebildet sind.
Gelporen
entstehen bei der Hydratation des Zements und sind unter normalen Erhärtungsbedingungen wassergefüllt. Die Größe der Gelporen liegt im Nanometerbereich.
auch Bereitschaftskosten, Kosten, die durch die Herbeiführung und Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft, z.B. einer Baustelle, entstehen und daher nicht verursachungsgerecht einer oder mehreren Teilleistungen zugeordnet werden können.
gemeinsamer Schornstein
mehrere Feuerstätten sind angeschlossen.
gemischt belegter Schornstein
ein gemeinsamer Schornstein, an den außer Feuerstätten für feste oder flüssige Brennstoffe auch solche für gasförmige Brennstoffe angeschlossen sind.
darzustellen im Flächennutzungsplan. Zu ihnen gehören folgende Baugebiete: Dorfgebiete, Mischgebiete und Kerngebiete (BauNVO § 1).
genehmigungsfreie Baumaßnahme
siehe Baugenehmigungsfreiheit.
Unternehmer, der die gesamte Erstellung des Bauwerks einschließlich der Gewährleistung übernimmt, jedoch die Ausführung ausgewählter Gewerke an Nachunternehmer vergibt.
Wissenschaft und Technik von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche. Sie liefert die theoretischen Grundlagen für die vermessungstechnische Praxis. Ein grobe Einteilung lässt sich nach der Größe des Messungsgebietes vornehmen: Erdmessung, Landesvermessung, Detailvermessung.
siehe Geotextil.
idealisierte Figur der Erde, dient als Bezugsfläche für Höhenmessungen. Das Geoid ist eine Niveaufläche, die auf den Ozeanen mit der mittleren Meeresoberfläche zusammenfällt und unter den Kontinenten fortgesetzt gedacht wird. Dabei ist eine Niveaufläche eine Fläche, die in jedem ihrer Punkte senkrecht zur Richtung der Lotlinie steht. Ruhende Flüssigkeitsoberflächen richten sich unter Schwerkrafteinfluss in Form einer Niveaufläche aus. Ein Nivellement liefert Höhenunterschiede, die näherungsweise auf das Geoid bezogen sind. Für genauere Betrachtung ist zusätzlich die Messung der Schwerebeschleunigung auf dem Nivellementsweg notwendig.
im Bereich der Geotechnik eingesetzten Kunststoffprodukte, deren Eigenschaften an unterschiedliche Einsatzzwecke angepasst sind.
geometrische Randbedingung
Bedingung für Verschiebungen oder Verdrehungen am Rand eines Bauteils, die sich durch eine Auflagerung oder durch eine Verbindung mit einem angeschlossenen weiteren Bauteil ergibt;
auch als kinematische Randbedingung bezeichnet.
Oberbegriff für die Gebiete Bodenmechanik, Felsmechanik, Grundbau, Erdbau, Felsbau, Tunnelbau, Ingenieurgeologie und Deponiebau.
wird in DIN 4020 eine Ausarbeitung genannt, welche die Ergebnisse der Erkundung und Untersuchung des Baugrunds, die Bewertung dieser Ergebnisse und Folgerungen und Empfehlung für die Planung von Bauwerken enthält (siehe auch Baugrundgutachten).
Oberbegriff für aus synthetischen Fasern hergestellte, wasserdurchlässige Vliesstoffe, Gewebe und Verbundstoffe für den Erd-, Grund-, Verkehrs- und Wasserbau.
Kosten für Vorhaltung und Betrieb von Baugeräten. Das sind die Kosten für Abschreibung, Verzinsung, Reparatur, Bedienung, Betriebs- und Schmierstoffe, Transporte, Verladen, Auf- und Abbau sowie für die Lagerung, Verwaltung, Versicherungen, Steuern und Zölle.
1. zu zahlender Betrag für die leihweise Überlassung eines Baugeräts;
2. gebräuchlicher, aber nicht korrekter Ausdruck für die Vorhaltekosten eines Baugeräts.
Gerätestromkreise
als eigene Stromkreise für Großgeräte ab 2 kW Anschlussleistung, als Wechselstromkreis oder Drehstromkreis mit 3 Phasen.
Schall, der aus vielen Teiltönen zusammengesetzt ist, deren Frequenzen nicht in einfachen Zahlenverhältnissen zueinander stehen;
ferner Schallimpulse und Schallimpulsfolgen, deren Grundfrequenz unter 1 Hz liegt.
über mehrere Stützen durchlaufende Träger, bei denen Gelenke in den Feldern so angeordnet sind, dass das Gesamtsystem statisch bestimmt ist. Unempfindlich gegen Baugrundsetzungen. Heinrich Gottfried Gerber (1832-1912) ließ sich diese Erfindung 1866 patentieren.
Bauwerk mit seitlicher und unterer Begrenzung einer Strömung mit freier Oberfläche, auch teilgefüllte Rohre.
Teil eines Entwässerungsgegenstands und/oder Einrichtung, mit der durch Sperrwasser das Entweichen von Gasen aus einer Abwasserleitung verhindert wird [DIN 4045 Abwassertechnik].
Hilfskonstruktion, die mit Belagsflächen unterschiedlicher Abmessungen aus Einzelteilen zusammengesetzt, als Arbeits-, Schutz- oder Traggerüst verwendet und wieder auseinander genommen werden kann. Man unterscheidet nach den Bauarten die Leiter-, Stangen-, Rohrkupplungs-, Rahmen- und Modulgerüste.
Gesamtabfluss
Gesamtdurchfluss, Gesamtzufluss, Summe der für die Berechnung maßgebenden Volumenströme [DIN 4045 Abwassertechnik].
Gesamtabflussbeiwert
Verhältnis der Regenabflusssumme zum Regenvolumen eines Regenereignisses [DIN 4045 Abwassertechnik].
Summe des Strahlungstransmissionsgrades für Globalstrahlung te und des sekundären Wärmeabgabegrades qi der Verglasung nach innen infolge langwelliger Infrarot-Abstrahlung des absorbierten Anteils der auftreffenden Globalstrahlung und infolge Konvektion: g = te + qi.
siehe Härte.
Gesamtinnenmaß
Abmessung ermittelt im Inneren eines Gebäudes ohne Berücksichtigung von Trennwänden und Trenndecken.
Gesamtstabiltätsnachweis
"unscharfe Formulierung" für den Nachweis der räumlichen Steifigkeit und Stabilität von Bauwerken (siehe auch Labilitätszahl).
Gesamtverlusthöhe
Summe aller Verluste an Energiehöhe, bedingt durch den Fließvorgang [DIN 4046 Wasserversorgung].
Feststoffe, die an der Gewässersohle vom fließenden Wasser bewegt werden.
kalkhaltige Tone, durchsetzt mit größeren und kleineren Gesteinsbrocken, den sogenannten Geschieben. Entkalkte G. heißen Geschiebelehm.
Geschiebesperre (auch Geröllsperre)
durch- oder überströmte Stauanlage im Oberlauf eines Fließgewässers, deren Staubecken nur dem Rückhalt lapider Feststoffe dient.
Herstellung von tunnelartigen Bauwerken im Untertagebau.
Anlage, bei der eintretendes Wasser in Brunnen gefasst und in geschlossenen Rohrleitungen abgepumpt wird.
(Bruttogeschossfläche);
sie wird nach den Außenmaßen der Gebäude in allen Vollgeschossen ermittelt. Balkone sowie bauliche Nebenanlagen und Garagen bleiben bei der Ermittlung unberücksichtigt (§ 20 BauNVO).
Verhältnis der Bruttogeschossfläche zur Grundstücksgröße bzw. zum Nettowohnbauland (BauNVO § 20).
auch: Sims;
horizontales, leicht aus einer Wandfläche vorspringendes bandartiges Bauteil zur Gliederung der Wandfläche oder als Tropfkante für Niederschlagswasser.
gute Gestaltung baulicher Anlagen ist ein wesentliches Anliegen der Landesbauordnungen. Die Verunstaltungsklauseln (BauO NW § 12, NBauO § 53) können mit ihren unbestimmten Rechtsbegriffen allenfalls bauliche Verunstaltungen verhindern. Positiv wirksam sind örtliche Bauvorschriften.
natürlich entstandenes Gemenge aus verschiedenen Mineralen oder nur einer Mineralart. Es ist gekennzeichnet durch den Mineralbestand (Art und Menge der enthaltenen Minerale) und durch das Gefüge (Kornform, -anordnung und -bindung). Nach der Entstehung können Magmagesteine, Sedimentgesteine und metamorphe Gesteine unterschieden werden. Im bautechnischen Sinn kann zwischen Festgestein (Fels) und Lockergestein (Boden) unterschieden werden.
weitgehend inerter mehlfeiner Stoff aus natürlichem oder künstlichem mineralischen Gestein, z. B. Kalksteinmehl oder Quarzmehl.
siehe Getrennthaltung.
Getrennthaltung
nach vorgegebenen Kriterien getrennte Bereitstellung von Abfällen, Wertstoffen, Wertstoffgemischen und schadstoffbelasteten Produkten und deren getrennter Transport.
Zeitpunkt, bis zu dem der Auftragnehmer die Verpflichtung für die Mangelfreiheit der Bauleistung übernommen hat. Die Frist beträgt für Bauwerke nach VOB/B 2 Jahre und nach BGB 5 Jahre nach der Abnahme. Bei arglistigem Verschweigen des Mangels (Organisationsverschulden) gilt nach § 195 BGB eine Frist von 30 Jahren.
in der Natur fließendes oder stehendes Wasser: oberirdisches Gewässer, das Meer, das Grundwasser. Gewässerbenutzung bedarf der behördlichen Erlaubnis oder Bewilligung.