Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_49757_Lahn-12060424_3
Timestamp: 2017-10-18 08:05:43
Document Index: 202679948

Matched Legal Cases: ['§34', '§34', '§56', '§123', '§ 160', '§ 160', '§134']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Werlte (ID:12060424)
> DTAD-ID: 12060424
Objektplanung gemäß Teil 3 §34 HOAI (Lph. 1 bis 9) für die Samtgemeinde Werlte. Planung und Realisierungeiner neuen fünfzügigen Grundschule mit Schulkindergarten. Die Beauftragung erfolgt...
Hauptadresse: http://www.werlte.de
Statistik Gemeinde Werlte
Neubau einer fünfzügigen Grundschule mit Schulkinderkarten.
Objektplanung gemäß Teil 3 §34 HOAI (Lph. 1 bis 9) für die Samtgemeinde Werlte. Planung und Realisierungeiner neuen fünfzügigen Grundschule mit Schulkindergarten.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit der Finanzierung bzw. Förderung des Vorhabensund der weiteren positiven Entscheidungen von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens. Mit dem Zuschlag erfolgt die Beauftragung der ersten Stufe. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer/optionaler Stufen besteht nicht.
Die erste Stufe der Beauftragung umfasst die Lph. 1, Lph. 2 und die Lph. 3 nach HOAI.
Nach Vorlage, Prüfung und Entscheidung über die Ergebnisse der Lph. 3 werden optional die weiteren erforderlichen Leistungsphasen beauftragt:
— zunächst die Lph 4,
— nachfolgend die Lph 5, Lph 6, Lph. 7 und Lph. 8.
— sowie nachfolgend die Lph 9.
Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe wahrzunehmen.
225464-2016
16-11-A
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YHVY6LE%22
Kontaktstelle(n): Sebastian Theis
E-Mail: werlte@bos-pm.de
Die Samtgemeinde Werlte beabsichtigt den Neubau einer fünfzügigen Grundschule mit Schulkindergarten in Werlte auf dem Grundstück Flur 001, Flurstück 35/2.
Das Grundstück weist eine Fläche von ca. 19.500 m2 auf und liegt östlich der Loruper Straße (ca. 89m breit)und längsseitig am Hilligenweg gegenüber einer Sportanlage (ca. 220m). Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Gemeinde Werlte.
Das Raumprogramm umfasst eine Nettogrundfläche von rund 3.550 m2.
Die Verkehrs- und Außenflächen sind im Rahmen der Bearbeitung ebenfalls zu strukturieren und in das Planungskonzept zu integrieren. Hierbei sind zu berücksichtigen:
— ca. 35 PKW-Einstellplätze und 10 Fahrradparkplätze für das Personal,
— ca. 20 weitere PKW-Einstellplätze,
— ca. 450 Fahrradparkplätze für die Schüler,
— eine Bushaltestelle,
— Räume zum Bewegen, Klettern, Ruhen und Spielfelder.
Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme sind in der vorläufigen Kostenannahme ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 7,52 Mio. EUR (KG 200-700, ohne die KG 600) brutto vorgesehen.
Die Auftragsvergabe ist für Ende 2016/ Anfang 2017 vorgesehen. Die Grundschule soll am 31.03.2020 bezugsfertig sein.
Die Kriterien für die Bewertung der eingereichten Teilnahmeanträge als Objektplaner ergeben sich aus den geforderten Angaben in Abschnitt III. (Ziffer 1.1 bis 1.3). Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt in drei Schritten:
1. Summarische Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen und ggf. Nachforderung (Vgl. §56 VgV)
2. Vorliegen der Mindestanforderungen an die Eignung: als geeignet gelten Bewerber, die:
— die geforderten Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben,
— bei denen keine Ausschlussgründe nach §§123-124 GWB vorliegen,
— die ihre finanzielle Leistungsfähigkeit plausibel dargelegt haben,
— den Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen nachgewiesen haben,
— mindestens 3 wertungsfähige Referenzen, von denen eine in eigenständiger Leistung des Projektleiters erbracht worden sein muss, dokumentiert haben,
— und die über die notwendige personelle Ausstattung für den Auftrag verfügen.
Gewertet werden nur die Angaben aus den Teilnahmeanträgen.
3. Sollten mehr als drei Architekturbüros oder Bewerbergemeinschaften die Mindestanforderungen erfüllen und damit grundsätzlich als geeignet gelten, wird die Vergabestelle die am besten geeigneten Bewerber anhand der nachfolgenden Kriterien und der prozentual angegebenen Gewichtung hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten. Für diese vergleichende Wertung sind die von den Bewerbern genannten Nachweise wie folgt maßgeblich:
— Erklärung über den Umsatz des Architekturbüros: 12 %
— Aufstellung des Architekturbüros in den letzten drei Jahren durchschnittlich beschäftigten Ingenieure (ohne freie Mitarbeiter): 12 %
— Fachliche Qualifikation der Gesamt und Teilprojektleitung: 20 %
— 3 Referenzen: 56 %
Die Bewertungsmatrix liegt als Anlage 2 den Unterlagen bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt600 Punkte.
Die Beschränkung der Zahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden, erfolgt mehrstufig. Nach Auswertung der Bewerbungen werden die am besten geeigneten Bewerberaufgefordert, einen ersten Lösungsvorschlag zur Findung eines wirtschaftlichen Konzepts auszuarbeiten. Die Beschreibung der Aufgabenstellung wird ausschließlich den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Nach Prüfung und Beurteilung der eingereichten Lösungsvorschläge werden die abschließenden Verhandlungsgespräche mit dem weiter reduzierten Teilnehmerkreis durchgeführt.
(1) Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum unter IV.2.2) genannten
Zeitpunkt, schriftlich und rechtsverbindlich unterschrieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten
Vertreter) in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Teilnahmeantrag Objektplanung
— Neubau einer fünfzügigen Grundschule“ mit -, „NICHT ÖFFNEN!“ in einfacher Ausfertigung (ein Original,
eine Kopie) sowie zusätzlich in einfacher elektronischer Fassung auf CD oder DVD (der Teilnahmeantrag nebst
allen geforderten Erklärungen und Unterlagen ebenfalls im PDF-Format) an die unter Ziffer I.3) genannte Stelle
Zusammen mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber dem Auftraggeber eine Person und deren Stellvertreter
nebst Kontaktdaten (vor allem E-Mail-Adresse und Telefonnummer) zu benennen (bei Bewerbergemeinschaften
möglichst u.a. vom bevollmächtigten Vertreter), welche während des Vergabeverfahrens als Kontaktperson des
Auftraggebers-auch für die Entgegennahme von Erklärungen-zur Verfügung steht.
(2) Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit
prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der Auftraggeber die
betreffenden Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer
kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber
bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Dieses
Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die
Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung
von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die
Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Die weitere Eignungsprüfung erfolgt
entsprechend den unter Ziffer II.2.9) geschilderten Schritten 2 und 3. Der Auftraggeber behält sich außerdem
vor, von den ausgewählten Bewerbern zusätzlich Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb
gemachten Erklärungen abzufordern.
(3) Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Der
Auftraggeber geht davon aus, dass die von ihm in diesem Vergabeverfahren verlangten Unterlagen
(Erläuterungen, Erklärungen, Nachweise etc.) keiner gesetzlichen Gebühren- oder Honorarordnung unterliegen
und damit nicht vergütungspflichtig sind. Die Bearbeitung des Lösungsvorschlag wird angemessen honoriert.
(4) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/
Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur
eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren
Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird einem Austausch nur aus
wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung.
(5) Enthält die Bekanntmachung Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung der
Bewerber gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich und in
Textform (per E-Mail) darauf hinzuweisen bzw. etwaige Fragen zu stellen. Fragen können bis zum 19.07.2016 an die unter Ziffer I.3) genannte Stelle in Textform (per Post oder per E-Mail) gestellt werden.
Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt voraussichtlich in Textform (per E-Mail). Telefonische Anfragen sind
unzulässig und werden nicht beantwortet.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHVY6LE.
Fax: +49 123456-789
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltendenFristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe
sind gem. § 160 GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor
der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.
Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter
Rechtsbehelf ist gem. § 160 GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der
Zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.4). Der Antrag ist unzulässig, soweit
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Fristnach §134 Absatz 2 bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens
bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung