Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NVwZ-RR%202002,%20150
Timestamp: 2019-10-18 02:42:53
Document Index: 307351615

Matched Legal Cases: ['§ 138', '§ 6', '§ 6', '§ 76', 'Art. 101', '§ 6', '§ 173', '§ 329', '§ 173', '§ 329', '§ 6', '§ 6', '§ 295', '§ 6', '§ 6', '§ 173', '§ 512', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 173', '§ 512', '§ 173', '§ 329', '§ 6', 'Art. 101', '§ 6', '§ 6', '§ 173', '§ 512', '§ 6', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 6', '§ 6', 'Art. 101', 'Art 10', 'Art 15', 'Art 15', 'Art 15', '§ 6', '§ 6', '§ 543', 'Art. 78', '§ 544', '§ 26', '§ 28']

Rechtsprechung: NVwZ-RR 2002, 150 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: VerfGH Sachsen, 12.07.2001
https://dejure.org/2001,2715
BVerwG, 15.10.2001 - 8 B 104.01 (https://dejure.org/2001,2715)
BVerwG, Entscheidung vom 15.10.2001 - 8 B 104.01 (https://dejure.org/2001,2715)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Januar 2001 - 8 B 104.01 (https://dejure.org/2001,2715)
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Übertragung auf den Einzelrichter; Erfordernis der Begründung des Übertragungsbeschlusses; Bekanntgabe des Übertragungsbeschlusses; Wirksamkeit trotz fehlender Bekanntgabe; gesetzlicher Richter; Verfahrensrüge wegen Mängeln des Übertragungsbeschlusses
Verfahrensrüge - Übertragung auf den Einzelrichter - Revisionsverfahren - Gewährleistung des gesetzlichen Richters - Übertragungsbeschluss - Begründung eines Beschlusses - Bekanntgabe eines Beschlusses
Einzelrichterübertragung; gesetzlicher Richter; rechtliches Gehör; Ausschlussgrund; Ausschließungsgrund; Restitutionsausschluss; Rückgabeausschluss; redlicher Erwerb; Unredlichkeit
NVwZ-RR 2002, 150
vgl. BVerwG, Beschluss vom 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, NVwZ-RR 2002, 150 = juris, Rn. 8.
OVG Niedersachsen, 10.07.2019 - 10 LA 35/19
Anforderungen an die Darlegung eines Verfahrensfehlers im Falle der nicht …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschluss vom 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, juris Rn. 7 m.w.N.;… siehe auch Schenke, § 138 Rn. 3, und Ruthig, § 6 Rn. 29, in Kopp/Schenke, VwGO, 24. Aufl. 2018) ist ein beachtlicher Verfahrensfehler insofern nur dann anzunehmen, wenn der Verstoß gegen § 6 VwGO bzw. § 76 AsylG zugleich eine Verletzung der Gewährleistung des gesetzlichen Richters durch Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG beinhaltet.
Das ist der Fall, wenn der Einzelrichter ohne jede die Zuweisung tragende Entscheidung der Kammer über eine Sache urteilt, also ein Übertragungsbeschluss gänzlich fehlt (BVerwG, Beschluss vom 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, juris Rn. 7;… Ruthig in Kopp/Schenke, a.a.O., § 6 Rn. 29).
Die von der Klägerin gerügte fehlende Zustellung ist jedoch gemäß § 173 VwGO i.V.m. § 329 Abs. 2 ZPO nicht erforderlich (BVerwG, Beschluss vom 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, juris Rn. 8).
Denn ein lediglich die Bekanntgabe und deren Zeitpunkt betreffender Mangel stellt die Gewährleistung des gesetzlichen Richters mangels objektiver Willkür und Manipulationsabsicht nicht in Frage (BVerwG, Beschluss vom 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, juris Rn. 8).
Der nicht anfechtbare Beschluss ist den Beteiligten in Anwendung von § 173 Satz 1 VwGO iVm. § 329 Abs. 2 Satz 1 ZPO formlos mitzuteilen (BVerwG; Beschluss vom 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, NVwZ-RR 2002, 150;… Stelkens/Clausing, in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: Mai 2010, § 6, Rn. 46).
Ein dem Übertragungsbeschluss anhaftender Rechtsfehler kann allerdings beachtlich sein, wenn er zugleich eine Verletzung der prozessualen Gewährleistungen der Verfassung darstellt, so etwa, wenn durch willkürliche oder manipulative Auslegung oder Anwendung des einfachen Rechts das Recht auf den gesetzlichen Richter verletzt wird (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. Oktober 2001 - 8 B 104.01 -, Buchholz 310 § 6 VwGO Nr. 4).
Ein lediglich die Bekanntgabe betreffender Mangel stellt die Gewährleistung des gesetzlichen Richters mangels objektiver Willkür und mangels jeglicher Manipulationsabsicht jedoch auf keinen Fall infrage (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. Oktober 2001 - 8 B 104.01 -, a.a.O.).
Angesichts dessen bedarf keiner Entscheidung, ob in der Durchführung des Verhandlungstermins durch die Einzelrichterin die konkludente Bekanntgabe des in den Akten befindlichen Übertragungsbeschlusses zu sehen ist, oder ob in der rügelosen Einlassung der Klägerin bzw. ihres Prozessbevollmächtigten im Verhandlungstermin in der mündlichen Verhandlung vor der Einzelrichterin trotz § 295 Abs. 2 ZPO ein zulässiger Verzicht - zumindest auf die Bekanntgabe des Beschlusses - liegen könnte (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. Oktober 2001 - 8 B 104.01 -, a.a.O.).
Die Grenze zur Verfassungswidrigkeit ist vielmehr erst überschritten, wenn die fehlerhafte Auslegung oder Anwendung des einfachen Rechts - wie bereits ausgeführt - willkürlich oder manipulativ ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. Oktober 2001 - 8 B 104.01 -, a.a.O.).
Dies ergibt sich aus den Regelungen des § 6 Abs. 4 Satz 1 VwGO, wonach Beschlüsse nach § 6 Abs. 1 VwGO unanfechtbar sind, in Verbindung mit den gemäß § 173 Satz 1 VwGO in verwaltungsgerichtlichen Verfahren entsprechend anzuwendenden §§ 512, 557 Abs. 2 ZPO, wonach die dem Endurteil vorausgehenden unanfechtbaren Entscheidungen einer inhaltlichen Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht nicht unterliegen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 15.10.2001 - BVerwG 8 B 104.01 -, Buchholz 310 § 6 VwGO Nr. 4; Senatsbeschl. v. 19.12.2012 - 8 LA 207/12 -, V.n.b.;… OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 12.11.2010 - 6 A 940/09 -, Kopp/Schenke, VwGO, 21. Aufl., § 6 Rn. 28 jeweils m.w.N.).
Grundsätzlich ist danach auch das Rechtsmittelgericht an den Beschluss nach § 6 VwGO gebunden und ihm die Überprüfung hierauf bezogener Verfahrensrügen nach § 173 VwGO i.V.m. § 512 ZPO entzogen (vgl. auch BVerwG st. Rspr., z.B. Beschl. v. 5.7.2011 - 8 B 9.11 -, juris Rn. 5, Beschl. v. 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, juris Rn. 4, OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 4.12.1998 - 8 B 187/98 -, juris Rn. 12).
Nach § 173 Satz 1 VwGO i.V.m. § 329 Abs. 2 Satz 1 ZPO sind nicht verkündete Beschlüsse des Gerichts, die - wie der Übertragungsbeschluss nach § 6 Abs. 1 VwGO - keine Frist in Lauf setzen, den Parteien jedenfalls formlos mitzuteilen (vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, juris Rn. 8, Niedersächsisches OVG, Beschl. v. 10.7.1996 - 13 L 5910/85 -, juris Rn. 2., OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 2.11.2017 - 4 B 891/17 - juris Rn. 22, VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 11.4.2016 - 11 S 393/16 -, juris Rn. 11).
Beanstandet der Antragsteller mithin zu Recht, dass eine wirksame Übertragung der Zuständigkeit für die Entscheidung des Rechtsstreits von der Kammer auf den Einzelrichter fehlt, so ist gleichwohl fraglich, ob dieser Verstoß der Sachentscheidung des Verwaltungsgerichts dergestalt anhaftet, dass er unter den Gesichtspunkten der objektiven Willkür und Manipulationsabsicht (vgl. BVerwG, Beschl. v. 25.1.2016 - 2 B 34.14 -, juris Rn. 14, BVerwG, Beschl. v. 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, juris Rn. 7) zur Annahme der Verletzung des grundrechtlichen Anspruchs auf den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) führt.
Dies ergibt sich aus den Regelungen des § 6 Abs. 4 Satz 1 VwGO, wonach Beschlüsse nach § 6 Abs. 1 VwGO unanfechtbar sind, in Verbindung mit den gemäß § 173 Satz 1 VwGO in verwaltungsgerichtlichen Verfahren entsprechend anzuwendenden §§ 512, 557 Abs. 2 ZPO, wonach die dem Endurteil vorausgehenden unanfechtbaren Entscheidungen einer inhaltlichen Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht nicht unterliegen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 15.10.2001 - BVerwG 8 B 104.01 -, Buchholz 310 § 6 VwGO Nr. 4;… Senatsbeschl. v. 17.5.2016 - 8 LA 40/16 -, juris Rn. 40;… OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 12.11.2010 - 6 A 940/09 -, Kopp/Schenke, a.a.O., § 6 Rn. 28 jeweils mit weiteren Nachweisen).
BVerwG, 30.04.2003 - 8 C 10.02
Redlicher Erwerb; Grundstückskauf; Zweiterwerb; Schwarzgeldabrede; …
In den Fällen einer Schwarzgeldabrede zwischen dem einen Restitutionsantrag stellenden Veräußerer und dem Erwerber fehlt es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts an einer sittlich anstößigen Manipulation (Beschluss vom 6. Januar 1994 - BVerwG 7 B 200.93 - Buchholz 428 § 4 VermG Nr. 5; Beschluss vom 13. März 2001 - BVerwG 7 B 132.00 - Beschluss vom 18. Mai 2001 - BVerwG 7 B 7.01 - Beschluss vom 13. Juli 2001 - BVerwG 7 B 20.01 - Beschluss vom 20. Februar 2002 - BVerwG 7 B 98.01 - Urteil vom 28. März 2001 - BVerwG 8 C 2.00 - Buchholz 428 § 4 Abs. 3 VermG Nr. 12; Beschluss vom 15. Oktober 2001 - BVerwG 8 B 104.01 - Buchholz 310 § 6 VwGO Nr. 4).
Hie- raus folgt zugleich, dass nach dem Willen des Gesetzgebers dem Verwaltungsgericht im Zusammenhang mit der Übertragung auf den Einzelrichter unterlaufende Verfahrensfehler grundsätzlich nicht zur Zulassung der Berufung führen sollen (…vgl. u. a. BVerwG, Urt. v. 10.11.1999 - 6 C 30.98 -, BVerwGE 110, 40 = juris; Beschl. v. 15.10.2001 - 8 B 104.01 -, Buchholz 310 § 6 VwGO Nr. 4 m. w. Nachw. = juris; OVG LSA, Beschl. 09.03.2010 - 1 L 96/09 -, juris; OVG Mecklenburg-Vorp., Beschl. v. 17.12.2001 - 1 L 118/01 -, juris; OVG NRW, Beschl. v. 12.11.2010 - 6 A 940/09 -, juris;… Kopp/Schenke, a. a. O., § 6 Rn. 27).
Ein dem verwaltungsgerichtlichen Übertragungsbeschluss anhaftender Rechtsfehler kann allerdings - ausnahmsweise - dann beachtlich sein, wenn er zugleich eine Verletzung der prozessualen Gewährleistungen der Verfassung darstellt, so etwa, wenn durch willkürliche oder manipulative Auslegung oder Anwendung des einfachen Rechts das Recht auf den gesetzlichen Richter gem. Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG verletzt wird (…vgl. u. a. BVerwG, Urt. v. 10.11.1999, a. a. O.; Beschl. v. 15.10.2001, a. a. O.;… OVG NRW, Beschl. v. 12.11.2010, a. a. O.).
Art 10 Abs 1 Verf BE, Art 15 Abs 1 Verf BE, Art 15 Abs 4 Verf BE, Art 15 Abs 5 S …
Eine unter dem Blickwinkel des gesetzlichen Richters objektiv willkürliche Verfahrensweise liegt vor, wenn der Einzelrichter ohne jede die Zuweisung tragende Entscheidung der Kammer über eine Sache entscheidet, selbst wenn er irrig vom Vorliegen eines Übertragungsbeschlusses ausgeht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. Oktober 2001 - 8 B 104/01 - NVwZ-RR 2002, 150 m. w. N. und OVG Bgb, Beschluss vom 18. August 2000 - 2 A 132/00.A - NVwZ-RR 2001, 202).
Ein beachtlicher Verstoß gegen die Gewährleistung des gesetzlichen Richters liegt mithin auch dann nicht vor, wenn die Übertragung auf den Einzelrichter gemäß § 6 Abs. 1 VwGO durch die Kammer aktenkundig beschlossen worden ist, die gebotene Bekanntgabe des Beschlusses aber erst nach dem Verhandlungstermin erfolgt ist (BVerwG, Beschluss vom 15. Oktober 2001, a. a. O.).
Die Übertragung kann gemäß § 6 Abs. 1 VwGO ohne Zustimmung und gegen den bei der Anhörung geäußerten Willen Beteiligter erfolgen; sie bedarf nach der fachgerichtlichen Rechtsprechung auch in diesem Fall keiner Begründung (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. Oktober 2001, a. a. O.).
BVerwG, 09.01.2006 - 3 B 124.05
Erholungseinrichtung; Freizeiteinrichtung; Förderung; Gemeinde; …
OVG Berlin-Brandenburg, 24.09.2015 - 9 B 13.13
Einzelrichter; Übertragungsbeschluss; Bekanntgabe; gesetzlicher Richter; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2010 - 6 A 940/09
Anspruch einer Lehrerin im Ruhestand auf Wiederaufgreifen eines …
BVerwG, 09.01.2006 - 3 B 125.05
Unanfechtbarkeit von Beschluss über die Übertragung des Rechtsstreits auf einen …
BFH, 06.11.2006 - II B 45/05
VGH Baden-Württemberg, 22.01.2004 - 11 S 192/04
Erlöschen einer Aufenthaltserlaubnis bei auf unabsehbare Zeit angelegtem Wechsel …
VGH Bayern, 11.03.2010 - 6 ZB 09.30001
Asylrecht (Afghanistan); gesetzlicher Richter; Übertragung auf Einzelrichter; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.06.2007 - 12 A 4746/06
OVG Nordrhein-Westfalen, 22.08.2018 - 3 A 1312/16
Gewährung einer höheren Unterhaltsbeihilfe für einen Rechtsreferendar …
BVerwG, 27.10.2004 - 7 B 110.04
Begründung; Einzelrichter; Einzelrichterzuweisung; gesetzlicher Richter; …
OVG Niedersachsen, 30.10.2018 - 7 LA 53/18
Antrag auf Zulassung der Berufung: Einzelrichterentscheidung ohne wirksamen …
OVG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2019 - 19 A 2183/17
Zulassung der Berufung durch Darlegen von Zulassungsgründen der …
VG Hamburg, 04.05.2015 - 15 K 4757/13
Rechtswidrigkeit der Beifügung der auflösenden Bedingung "erlischt mit …
VGH Bayern, 17.04.2013 - 1 ZB 13.299
Verfahrensmangel; Ablehnung der Anträge auf Aktenübersendung und …
OVG Sachsen, 02.02.2015 - 5 D 50/14
Prozesskostenhilfe, Einzelrichterübertragungsbeschluss, Recht auf den …
OVG Nordrhein-Westfalen, 06.10.2003 - 13 A 716/03
VerfGH Sachsen, 12.07.2001 - 94-IV-00
https://dejure.org/2001,8012
VerfGH Sachsen, 12.07.2001 - 94-IV-00 (https://dejure.org/2001,8012)
VerfGH Sachsen, Entscheidung vom 12.07.2001 - 94-IV-00 (https://dejure.org/2001,8012)
VerfGH Sachsen, Entscheidung vom 12. Juli 2001 - 94-IV-00 (https://dejure.org/2001,8012)
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Versagung der Zulassung zur Prüfung als Wirtschaftsprüfer; Anforderungen an die geforderten Nachweise über die Prüfungstätigkeit; Forderung der einzelnen Auflistung von 440 Tagen Prüfungstätigkeit entgegen allgemeiner Praxis durch das Verwaltungsgericht; Anspruch auf ...
VerfGH Sachsen, 12.07.2001 - 3-IV-01
vom heutigen Tage im Verfahren 94-IV-00).
8 Satz 1 EGZPO bis 31. Dezember 2014 die Nichtzulassung der Revision in Zivilverfahren mit einem Beschwerdewert bis zu 20.000 EUR - nicht mit einem Rechtsbehelf angreifbar ist (SächsVerfGH, Beschluss vom 26. April 2012 - Vf. 81-IV-11; Beschluss vom 12. Juli 2001 - Vf. 94-IV-00; BVerfG, Beschluss vom 21. März 2012 -.
VerfGH Sachsen, 26.03.2015 - 60-IV-14
vom 12. Juli 2001 - Vf. 94-IV-00; BVerfG, Beschluss vom 21. März 2012 - 1 BvR.
Eine willkürliche Auslegung oder Anwendung des § 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO kann zugleich eine den Anspruch auf den gesetzlichen Richter gemäß Art. 78 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf verletzende Versperrung des Zugangs zur Revision begründen (SächsVerfGH, Beschluss vom 12. Juli 2001 - Vf. 94-IV-00; BVerfG…, Beschluss vom 21. März 2012 - 1 BvR 2365/11 - juris Rn. 18).
Insbesondere ist eine vorherige Information nicht geboten, wenn ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter mit den richterlichen Schlussfolgerungen hätte rechnen können (SächsVerfGH, Beschl. v. 12.7.2001, NVwZ-RR 2002, 150).
Dies ist nur dann der Fall, wenn die Partei mit der Verwertung der Erklärung in der Sachentscheidung nicht zu rechnen brauchte (SächsVerfGH NVwZ-RR 2002, 150).
Eine Entziehung des gesetzlichen Richters liegt dann vor, wenn ein Gericht in willkürlicher Weise ein nur bei Zulassung statthaftes Rechtsmittel gegen seine Entscheidung versagt, sofern diese Versagung - wie nach § 544 ZPO i.V.m. § 26 Nr. 8 Satz 1 EGZPO bis 31. Dezember 2014 die Nichtzulassung der Revision in Zivilverfahren mit einem Beschwerdewert bis zu 20.000 EUR - nicht mit einem Rechtsbehelf angreifbar ist (SächsVerfGH, Beschluss vom 26. April 2012 - Vf. 81-IV-11; Beschluss vom 12. Juli 2001 - Vf. 94-IV-00; BVerfG…, Beschluss vom 21. März 2012 - 1 BvR 2365/11 - juris Rn. 18).
VerfGH Sachsen, 20.09.2001 - 16-IV-01
Die Beschwerdeführerin hat keinen Sachverhalt dargetan, der eine Verletzung der von ihr gerügten Grundrechte im Sinne des § 28 SächsVerfGHG als möglich erscheinen lässt (SächsVerfGH, Urteil vom 27. Juli 1995 - Vf. 45-IV94, JbSächsOVG 3 [1995], 93 [96]; Beschluss vom 12. Juli 2001 - Vf. 94-IV-00).