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Timestamp: 2016-10-27 03:11:40
Document Index: 232256818

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 132', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 61', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 132', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 132', 'Art. 114', 'in fine', 'Art. 61', 'Art. 104', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 29', 'Art. 4', 'Art. 13', 'BGE', 'in fine', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 104', 'in fine', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 114', 'Art. 132', 'Art. 134', 'Art. 156', 'Art. 135']

I 618/06 (28.09.2006)
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Ferrari, Meyer, Kernen und Seiler; Gerichtsschreiber Fl�ckiger
B.________, 1962, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Max Sidler, Unterm�li 6, 6302 Zug,
B.________ (geb. 1962) meldete sich am 17./27. September 2002 wegen der Restfolgen eines am 4. August 1996 als Beifahrerin erlittenen Motorradunfalles bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Nach Einholung einer polydisziplin�ren Expertise bei der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) X.________ vom 24. Mai 2004 (mit rheumatologischem [Dr. med. M.________], neuropsychologischem [Dr. phil. G.________], psychiatrischem [Dr. med. K.________], orthop�disch-handchirurgischem [PD Dr. med. S.________] und kiefer-gesichtschirurgischem [Dr. med. E.________] Teilgutachten) verf�gte die IV-Stelle Schwyz am 7. M�rz 2005 bei einem Invalidit�tsgrad von 57 % mit Wirkung ab 1. September 2001 die Zusprechung einer halben Invalidenrente. Die hiegegen eingereichte Einsprache lehnte die Verwaltung bei einem Invalidit�tsgrad von gerundet 59 % ab (Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2005).
Die mit dem Rechtsbegehren auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab 1. September 2001 erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz teilweise gut, indem es B.________ f�r die Zeit vom 1. Dezember 2001 bis zum 30. April 2004 eine volle (recte: ganze) Invalidenrente und ab 1. Mai 2004 bei einem Invalidit�tsgrad von 61,7 % eine Dreiviertels-Invalidenrente zuerkannte (Entscheid vom 24. Mai 2006).
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, es sei ihr auch ab dem 1. Mai 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Auf die Begr�ndung wird, soweit erforderlich, in den Erw�gungen eingegangen.
Verwaltungsgericht und IV-Stelle schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Aufgrund der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist streitig, ob der Versicherten ab 1. Mai 2004, wie beantragt, eine ganze oder aber nur eine Dreiviertels-Invalidenrente gem�ss kantonalem Entscheid zusteht. Es stellt sich zun�chst die Frage, nach welchen Kognitionsregeln die Sache zu beurteilen ist.
1.2 Im Hinblick darauf, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 5. Juli 2006 der Post �bergeben wurde und am 6. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht einging, ist Art. 132 Abs. 2 OG anwendbar, obwohl der angefochtene Entscheid vom 24. Mai 2006 datiert und somit vor dem Inkrafttreten der Gesetzes�nderung ergangen ist. Die massgebliche �bergangsbestimmung (lit. c von Ziff. II der Gesetzes�nderung vom 16. Dezember 2005) erkl�rt bisheriges Recht f�r die im Zeitpunkt des Inkrafttretens beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht anh�ngigen Beschwerden f�r anwendbar. Das trifft hier nicht zu. Es verh�lt sich anders als nach dem auf den 1. Januar 2007 in Kraft tretenden Art. 132 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber das Bundesgericht (BGG), welcher das neue Recht erst auf diejenigen Beschwerdeverfahren intertemporalrechtlich f�r anwendbar erkl�rt, in denen nicht nur die Sache am 1. Januar 2007 beim Bundesgericht anh�ngig war, sondern in denen auch der angefochtene Entscheid nach Inkrafttreten des BGG ergeht.
2.1 Das kantonale Gericht hat die Gesetzesbestimmungen und von der Rechtsprechung aufgestellten Grunds�tze, welche zur Beurteilung des streitigen Anspruchs auf die ganze Invalidenrente erforderlich sind, im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt: Die Begriffe der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG), Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG) und Invalidit�t vollerwerbst�tiger Versicherter (Art. 8 Abs. 1 ATSG); die Abstufung des Rentenanspruches nach Massgabe des Invalidit�tsgrades (Art. 28 Abs. 1 IVG in den vor und nach dem Inkrafttreten der 4. IVG-Revision auf den 1. Januar 2004 intertemporalrechtlich anwendbaren Fassungen); die Ermittlung des Invalidit�tsgrades Erwerbst�tiger durch Vergleich von Invaliden- und Valideneinkommen (Art. 16 ATSG; bis 31. Dezember 2003: Art. 28 Abs. 2 IVG), namentlich die Ermittlung der Eink�nfte im Jahr des (allf�lligen) Rentenbeginnes auf zeitidentischer Grundlage f�r beide Vergleichseinkommen unter Ber�cksichtigung allf�lliger �nderungen bis zum Verf�gungserlass (BGE 129 V 222, 128 V 174; SVR 2005 IV Nr. 33 Erw. 3 [= Urteil J. vom 16. Dezember 2004, I 770/03], 2003 IV Nr. 11 Erw. 3.1.1 [= Urteil L. vom 18. Oktober 2002, I 761/01]), die �berwiegend wahrscheinliche Einkommenserzielung im Gesundheitsfall f�r die Festlegung des hypothetischen Valideneinkommens (BGE 129 V 221 Erw. 4.3.1) und die Abz�ge vom Invalideneinkommen (BGE 129 V 470 Erw. 4.2.3, 126 V 79 Erw. 5b/aa bis cc, 124 V 323 Erw. 3b/bb); in beweisrechtlicher Hinsicht die Aufgabe von Arzt und �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 105 V 158 Erw. 1 in fine; vgl. auch BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c); die freie Beweisw�rdigung (Art. 61 lit. c in fine ATSG), welche das Gericht verpflichtet, die Beweise - ohne Bindung an f�rmliche Regeln - umfassend, pflichtgem�ss und objektiv zu w�rdigen, insbesondere die Gr�nde anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 352 Erw. 3a); schliesslich die Anforderungen an eine beweistaugliche und beweiskr�ftige medizinische Expertise (BGE 122 V 160 f. Erw. 1c mit Hinweisen). Zu erg�nzen ist, dass eine r�ckwirkend abgestufte Rentenzusprechung auf Revisionsgr�nden analog Art. 17 ATSG (bis Ende 2003: Art. 41 IVG) beruht, insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand ausmacht und als solcher der gerichtlichen Pr�fung integral unterliegt, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (BGE 125 V 413, best�tigt durch BGE 131 V 164).
2.2 Ist die neue Kognitionsregelung f�r die Invalidenversicherung (Erw. 1.1) intertemporalrechtlich anwendbar (Erw. 1.2), ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu pr�fen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (Erw. 2.1) Bundesrecht verletzt (Art. 104 lit. a OG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 105 Abs. 2 OG). Hingegen hat eine freie �berpr�fung des vorinstanzlichen Entscheides in tats�chlicher Hinsicht (alt Art. 132 lit. b OG) ebenso zu unterbleiben wie eine Pr�fung der Ermessensbet�tigung (alt Art. 132 lit. a OG) nach den Grunds�tzen zur Angemessenheitskontrolle (BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweisen). Auch besteht (entgegen alt Art. 132 lit. c OG) Bindung an die Parteiantr�ge, handelt es sich doch nicht um eine Abgabestreitigkeit (Art. 114 Abs. 1 OG). Deshalb ist durch das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nicht von Amtes wegen zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrerin auch f�r die Zeit vom 1. September bis 30. November 2001 mehr als eine halbe Invalidenrente zusteht - wie sie dies noch in der vor-, nicht aber in der letztinstanzlichen Beschwerde anbegehrt -, obgleich auch diese Periode der Rentenberechtigung zum Streitgegenstand geh�rt (Erw. 2.1 in fine). Richtig ist hingegen, dass die Vorinstanz den Anspruch auf die ganze Invalidenrente von Amtes wegen f�r alle in Betracht fallenden, vom angefochtenen Einspracheentscheid erfassten Zeitspannen integral pr�fte - obwohl aufgrund der replizierenden Ausf�hrungen der Versicherten h�tte angenommen werden k�nnen, sie gehe selber ab 23. April 2004 von einem Invalidit�tsgrad von 61 % aus -, ist doch das kantonale Sozialversicherungsgericht - im Gegensatz zum Eidgen�ssischen Versicherungsgericht - nicht an die Beschwerdeantr�ge gebunden (Art. 61 lit. d ATSG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wendet sich unter dem Titel "Medizinisches" im Punkte der Arbeitsunf�higkeit, im Weiteren bez�glich des Validen- und des Invalideneinkommens gegen den vorinstanzlichen Entscheid. Soweit f�r die Beurteilung bedeutsam, ist zun�chst klarzustellen, welche dieser Streitpunkte vom Eidgen�ssischen Versicherungsgericht frei �berpr�fbare Rechtsfragen darstellen (Art. 104 lit. a OG) und welche vorinstanzliche Tatsachenfeststellungen betreffen, an die das Eidgen�ssische Versicherungsgericht grunds�tzlich gebunden ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Bei dieser Grenzziehung ist von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Berufung (BGE 122 III 222 Erw. 3b, 115 II 448 Erw. 5b, 107 II 274 Erw. 2b), strafrechtlicher Nichtigkeitsbeschwerde (BGE 116 IV 356 Erw. 2b) und Verwaltungsgerichtsbeschwerde (BGE 117 Ib 117 Erw. 4b) auszugehen.
3.1 Die gesetzlichen Definitionen von Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit, Invalidit�t, Ermittlung des Invalidit�tsgrades usw. stellen Rechtsbegriffe dar. Gerichtliche Schlussfolgerungen in ihrem Geltungsbereich, z.B. die Bejahung oder Verneinung einer erheblichen Arbeitsunf�higkeit oder einer rentenbegr�ndenden Invalidit�t, sind daher Akte der Rechtsanwendung und nicht Schritte der Sachverhaltsfeststellung. Indessen h�ngen Rechts- und Tatfragen im Bereich der Invalidit�tsbemessung aufs Engste miteinander zusammen, handelt es sich doch bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrades um einen mehrstufigen Prozess, in dessen Verlauf mannigfaltige Tatsachenfeststellungen (einschliesslich Sch�tzungen) getroffen werden.
3.2 Jede (leistungsspezifische; Art. 4 Abs. 2 IVG) Invalidit�t setzt einen (bleibenden oder langdauernden; Art. 29 Abs. 1 IVG) Gesundheitsschaden voraus, sei er k�rperlicher, geistiger oder psychischer Natur, auf Krankheit, Unfall oder Geburtsgebrechen zur�ckzuf�hren (Art. 4 Abs. 1 IVG). Die Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung und die gest�tzt darauf gestellte Diagnose betreffen ebenso eine Tatfrage wie die Prognose (fallbezogene medizinische Beurteilung �ber die voraussichtliche k�nftige Entwicklung einer Gesundheitsbeeintr�chtigung im Einzelfall) und die Pathogenese (�tiologie) im Sinne der Feststellung der Ursache eines Gesundheitsschadens dort, wo sie invalidenversicherungsrechtlich erforderlich ist (z.B. bei den Geburtsgebrechen; Art. 13 IVG). Zu der - durch die festgestellten Gesundheitssch�digungen kausal verursachten - Arbeitsunf�higkeit nimmt die Arztperson Stellung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1 in fine; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc [= Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 Erw. 4.1 [= Urteil Z. vom 26. Oktober 2004, I 457/04]). Soweit diese �rztliche Stellungnahme sich zu dem in Anbetracht der festgestellten (diagnostizierten) gesundheitlichen Beeintr�chtigungen noch vorhandenen funktionellen Leistungsverm�gen oder (wichtig vor allem bei psychischen Gesundheitssch�den) zum Vorhandensein und zur Verf�gbarkeit von Ressourcen ausspricht, welche eine versicherte Person im Einzelfall noch hat, handelt es sich ebenfalls um eine Tatfrage. In diesem Sinne ist die aufgrund von (medizinischen) Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeits(un)f�higkeit Entscheidung �ber eine Tatfrage. Als solche erfasst sie auch den in die gesetzliche Begriffsumschreibung der Arbeitsunf�higkeit nach Art. 16 ATSG integrierten Aspekt der zumutbaren Arbeit; denn in dem Umfange, wie eine versicherte Person von funktionellem Leistungsverm�gen und Vorhandensein/Verf�gbarkeit psychischer Ressourcen her eine (Rest-)Arbeitsf�higkeit aufweist, ist ihr die Aus�bung entsprechend profilierter T�tigkeiten zumutbar, es sei denn, andere als medizinische Gr�nde st�nden der Bejahung der Zumutbarkeit im Einzelfall in invalidenversicherungsrechtlich erheblicher Weise entgegen, was jedoch nach der Rechtsprechung zu den invalidit�tsfremden Gr�nden, welche die versicherte Person an der Aufnahme oder weiteren Aus�bung einer gesundheitlich zumutbaren Erwerbst�tigkeit hindern, nur in sehr engem Rahmen der Fall ist (BGE 107 V 21 mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 458 Erw. 3b). Soweit hingegen die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt wird, geht es um eine Rechtsfrage; dazu geh�ren auch Folgerungen, die sich auf die medizinische Empirie st�tzen, z.B. die Vermutung, dass eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung oder ein sonstiger vergleichbarer pathogenetisch (�tiologisch) unklarer syndromaler Zustand mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbar ist (BGE 132 V 70 f. Erw. 4.2.1, 131 V 50 Erw. 1.2, 130 V 354 und 396).
3.3 Auf der nichtmedizinischen beruflich-erwerblichen Stufe der Invalidit�tsbemessung charakterisieren sich als Rechtsfragen die gesetzlichen und rechtsprechungsgem�ssen Regeln �ber die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs (BGE 130 V 348 Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b), einschliesslich derjenigen �ber die Anwendung der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung/LSE (BGE 129 V 475 f. Erw. 4.2.1, 126 V 77 Erw. 3b/bb, 124 V 322 f. Erw. 3b/aa) und der Dokumentation von Arbeitspl�tzen/DAP (BGE 129 V 472 ff.). In dieser Sicht stellt sich die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweisw�rdigung beruht, hingegen als Rechtsfrage, soweit sich der Entscheid nach der allgemeinen Lebenserfahrung richtet. Letzteres betrifft etwa die Frage, ob Tabellenl�hne anwendbar sind, welches die massgebliche Tabelle ist und ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begr�ndeter) Leidensabzug vorzunehmen sei. Demgegen�ber beschl�gt der Umgang mit den Zahlen in der massgeblichen LSE-Tabelle und in den Arbeitsplatznachweisen der DAP Tatfragen. Schliesslich ist die Frage nach der H�he des (im konkreten Fall grunds�tzlich angezeigten) Leidensabzuges eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zug�nglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, also Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (Art. 104 lit. a OG).
Im Lichte dieser kognitionsrechtlichen Grunds�tze �ber die Abgrenzung von Tat- und Rechtsfrage im Bereich der Invalidit�tsbemessung ergibt sich:
4.1 Als Ergebnis einer umfassenden, sorgf�ltigen und zu allen einschl�gigen �rztlichen Einsch�tzungen Stellung beziehenden Beweisw�rdigung hat das kantonale Gericht eine Restarbeitsf�higkeit von 50 % gem�ss der polydisziplin�ren MEDAS-Expertise vom 24. Mai 2004 festgestellt. Dem vorinstanzlichen Entscheid ist zu entnehmen, dass diese 50%ige Arbeitsf�higkeit f�r s�mtliche kaufm�nnischen und buchhalterischen T�tigkeiten gilt, welche nicht mit h�ufigem Telefondienst und ungew�hnlicher Belastung des rechten Armes verbunden seien. Diese Feststellung einer 50%igen Arbeitsf�higkeit in angepassten Verweisungst�tigkeiten ist nach dem Gesagten (Erw. 3.2) tats�chlicher Natur und daher f�r das Eidgen�ssische Versicherungsgericht grunds�tzlich verbindlich. Soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Vorinstanz eine Missachtung des Grundsatzes der freien Beweisw�rdigung und der daraus fliessenden Pflicht zu umfassender, sorgf�ltiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweisw�rdigung (Erw. 2.1 in fine) vorwirft - was eine Rechtsverletzung w�re -, ist die R�ge unbegr�ndet; denn das kantonale Gericht hat in nachvollziehbarer Weise dargelegt, warum es nicht der durch Dr. med. E.________ und PD Dr. med. S.________ vertretenen Gesamtarbeitsunf�higkeit von 80 % gefolgt ist, auf welche sich die Beschwerdef�hrerin beruft. In diesem Zusammenhang macht die Beschwerdef�hrerin geltend, das Gericht habe bei sich widersprechenden �rztlichen Stellungnahmen zur Arbeitsunf�higkeit einen Ermessensentscheid zu treffen, bei dem es keine richtigen oder unrichtigen Schlussfolgerungen gebe, vielmehr lediglich solche, die innerhalb oder ausserhalb des Ermessensbereichs l�gen, und es gelte hier nicht "das sog. Alles-oder-Nichts- Prinzip", sondern das Gericht k�nne bei seiner Entscheidung "auch sein eigenes Ermessen im willk�rfreien Bereich einsetzen". Damit vermag die Beschwerdef�hrerin eine offensichtlich unrichtige Tatsachenfeststellung nicht darzutun, wenn das kantonale Gericht in Anbetracht der beiden somatisch klar umschriebenen Problemkreise (Omarthrose rechts; Kiefergelenkbeschwerden) und jeglichen Fehlens einer psychiatrischen Beeintr�chtigung ein h�lftiges Leistungsverm�gen in einer angepassten kaufm�nnischen T�tigkeit feststellte.
Damit durfte das kantonale Gericht, ohne Bundesrecht zu verletzen, f�r die weiteren Schritte der Invalidit�tsbemessung von einer Arbeitsf�higkeit von 50 % in einer dem gesundheitlichen Anforderungsprofil entsprechenden Verweisungst�tigkeit ausgehen.
4.2 Das kantonale Gericht hat bez�glich des Valideneinkommens auf das von der Beschwerdef�hrerin in der Firma O.________ AG - welches Arbeitsverh�ltnis sie zufolge Nervenzusammenbruchs auf Ende Mai 2000 gek�ndigt hatte - erzielte Einkommen von Fr. 88'600.- abgestellt und es auf das Jahr des Rentenbeginns (2001) hochgerechnet, was einen Betrag von Fr. 90'735.- ergab. Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe dabei offensichtlich �bersehen, dass sie schon vor dem Unfall vom 4. August 1996 eine h�chst anspruchsvolle T�tigkeit als Sachbearbeiterin/Logistikfachfrau f�r ein internationales Handelsunternehmen in Y.________ ausge�bt habe. Die ab 1. Januar 1999 in der Firma O.________ AG verrichtete spezialisierte Arbeit, bei der sie noch wesentlich unter den Unfallverletzungen gelitten habe, sei eine Invalident�tigkeit, sei es doch im Verlaufe dieses Arbeitsverh�ltnisses zu akuter psychischer Dekompensation und �berforderung gekommen. Es seien vermutlich fast ausschliesslich die noch bestehenden Unfallfolgen gewesen, welche die K�ndigung und den Nervenzusammenbruch verursacht h�tten. Daher d�rfe f�r die Beurteilung des Valideneinkommens nicht auf den vor dem Zusammenbruch erzielten Lohn abgestellt, sondern es m�sse auf die vom Arbeitgeber der Beschwerdef�hrerin gemachten Angaben, die deren grunds�tzliches Potential und Wertsch�pfung f�r die Firma wohl am besten einsch�tzen k�nnten, abgestellt werden. Es sei daher - bei Fehlen eines anderweitigen �berwiegend wahrscheinlichen hypothetischen Verlaufs - auf die Lohnangaben der fr�heren Arbeitgeberin abzustellen, welche f�r die Jahre 2000 bis 2004 stetig steigende Einkommen und f�r das Jahr 2005 ein hypothetisches Gehalt von Fr. 110'000.- attestiert habe.
Die R�ge, der bei der Firma O.________ AG erzielte Verdienst, auf welchen die Vorinstanz zur Berechnung des Valideneinkommens abstellte, sei zufolge behinderungsbedingter Einfl�sse ein Invalideneinkommen, ist rechtlicher Natur; die Frage jedoch, ob das Erwerbsverh�ltnis mit der Firma O.________ AG und die dortige Einkommenserzielung behinderungsbedingten (durch Unfallresiduen verursachten) Einfl�ssen unterworfen waren, ist demgegen�ber Tatfrage. Gerade zu diesem rechtlich bedeutsamen Aspekt der unfallbedingten Beeintr�chtigung des Arbeitsverh�ltnisses hat die Vorinstanz, namentlich in Erw. 4.2, keine klare Tatsachenfeststellung getroffen. Da somit der rechtserhebliche Sachverhalt unvollst�ndig festgestellt wurde, ist er in diesem Punkt durch das Eidgen�ssische Versicherungsgericht von Amtes wegen �berpr�fbar (BGE 97 V 136 Erw. 1 in fine; vgl. auch BGE 120 V 485 Erw. 1b). In der Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde weist die Vorinstanz unter Bezugnahme auf Erw. 3.1.2 ihres Entscheides darauf hin, bald nach dem Unfall 1996 habe die Beschwerdef�hrerin ihr Pensum bei einem internationalen Handelsunternehmen in Y.________ auf 100 % aufgestockt. Gem�ss MEDAS-Gutachten, l�sst sich die Vorinstanz weiter vernehmen, habe die Beschwerdef�hrerin ein 100%-Pensum auch nach dem Wechsel zur O.________ AG bis zum M�rz 2000 "durch(gezogen), worauf sie das Pensum auf 50 % k�rzen musste".
Letztlich lassen sich nach Lage der Akten behinderungsbedingte Einfl�sse auf das Arbeitsverh�ltnis mit der O.________ AG und damit auf die H�he des dort erzielten Einkommens nicht in Abrede stellen, dies schon deswegen nicht, weil laut MEDAS-Gutachten - wie die Vorinstanz selber feststellt - der Beschwerdef�hrerin gerade die Aus�bung dieser Arbeit behinderungsbedingt nicht mehr zumutbar ist. Indessen ist von einer R�ckweisung der Sache zur Aktenerg�nzung im Punkte des Valideneinkommens abzusehen. Denn ein Ankn�pfen an die Einkommensverh�ltnisse vor dem zur Invalidit�t f�hrenden Unfall vom 4. August 1996 w�rde zu keinem h�heren hypothetischen Valideneinkommen f�hren. Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdef�hrerin nach Erlangung des Handelsdiploms von 1984 bis 1998 bei internationalen Transportunternehmungen in Y.________ t�tig war und dabei bis 1996 ein 60%-Pensum aus�bte; erst einige Monate nach dem Unfall vom 4. August 1996 stockte sie das Pensum auf 100 % auf. Damit bestehen erhebliche Anhaltspunkte daf�r, dass die von den Vorinstanzen vertretene und erst vom kantonalen Gericht in der Vernehmlassung relativierte Annahme einer im Gesundheitsfall hypothetisch ausge�bten Vollerwerbst�tigkeit unrichtig sein k�nnte. Eine Infragestellung des Status als Vollerwerbst�tige w�rde sich indes nach Lage der Akten klarerweise zum Nachteil der Beschwerdef�hrerin auswirken, was im Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht unzul�ssig ist (Art. 114 Abs. 1 und Art. 132 Abs. 2 OG). Ein h�heres Valideneinkommen als das von der Vorinstanz ermittelte (Fr. 90'735.-) l�sst sich daher nicht ausmachen, weshalb der angefochtene Gerichtsentscheid auch in diesem Punkte im Ergebnis standh�lt.
4.3 Dem Invalideneinkommen hat das kantonale Gericht die LSE-Werte des Jahres 2000, aufgerechnet auf das Jahr des Rentenbeginnes (2001), zugrunde gelegt, wobei es die Tabelle A1, Kategorie 50 bis 93, Sektor 3 Dienstleistungen verwendet hat, und zwar mit dem Anforderungsniveau 1+2 f�r Frauen. Umgerechnet auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Jahre 2001 (41,7 Stunden) resultierte damit bei einer Arbeitsf�higkeit von 50 % ein Einkommen von Fr. 38'633.-, abz�glich eines 10%igen leidensbedingten Abzuges (wegen der Schulter- und Kieferproblematik), was Fr. 34'770.-, im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 90'735.- eine Einkommenseinbusse von Fr. 55'965.- und damit einen Invalidit�tsgrad von 61.7 % (62 %) ergab.
Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in diesem Zusammenhang erneut, unter neuropsychologischen Gesichtspunkten, die vorinstanzlich verbindlich festgestellte 50%ige Arbeitsf�higkeit angezweifelt wird, dringt die Beschwerdef�hrerin damit nach dem Gesagten (Erw. 4.1) nicht durch. Die �usserst diskreten neuropsychologischen Beeintr�chtigungen lassen auch eine anspruchsvolle T�tigkeit, wie sie die Beschwerdef�hrerin fr�her aus�bte und im Gesundheitsfall wohl weiterhin verrichten w�rde, im Umfange von 50 % durchaus zu. Es besteht daher kein Anlass, das tiefer entl�hnte Anforderungsniveau 3 beizuziehen. Die Vorbringen zum leidensbedingten Abzug verm�gen die vorinstanzlich gew�hrten 10 % nicht als ermessensmissbr�uchlich erscheinen zu lassen, weshalb der vorinstanzliche Entscheid auch in dieser Hinsicht Bundesrecht nicht verletzt.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 Satz 2 OG in der seit 1. Juli 2006 geltenden Fassung; vgl. Erw. 1.2). Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin als der unterliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).