Source: https://www.informationsportal-kinderwunsch.de/unterstuetzung/
Timestamp: 2017-03-30 02:36:28
Document Index: 39533029

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27']

Förderung in den Ländern
Unter bestimmten Voraussetzungen werden Sie finanziell von Bund und Ländern unterstützt. Hier können Sie das Bundesland, in dem Sie leben, auswählen und sich die entsprechenden Fördermöglichkeiten anzeigen lassen.Bund und LänderEhepaare mit unerfülltem Kinderwunsch können staatliche Unterstützung beantragen. Bund und Länder stellen die finanziellen Mittel gemeinsam zur Verfügung. Für jedes Bundesland gelten unterschiedliche Bedingungen, auch die Höhe der finanziellen Hilfen variiert.
Die Bundesregierung hat die finanzielle Unterstützung bei Kinderwunschbehandlungen deutlich verbessert: Grundlage ist die „Richtlinie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der assistierten Reproduktion“. Die Bundesförderung setzt voraus, dass sich die Länder mit einem eigenen Anteil in mindestens der gleichen Höhe wie der Bund beteiligen.
Grundsätzlich können Ehepaare eine finanzielle Unterstützung erhalten, wenn: sie im Bundesgebiet ihren Hauptwohnsitz haben, dort eine Reproduktionseinrichtung nutzen und die Bedingungen des § 27a SGB V erfüllen: ärztliche Feststellung der Unfruchtbarkeit attestierte Erfolgsaussicht der Kinderwunschbehandlung ausschließliche Verwendung von Ei- und Samenzellen der Ehepartner vorherige medizinische wie psychosoziale Beratung Alter der Frau zwischen 25 und 40, Alter des Mannes zwischen 25 und 50 Jahren Wie hoch ist die Förderung?
Liegen diese Voraussetzungen vor, fördert der Bund grundsätzlich durchgeführte Behandlungen vom ersten bis vierten Behandlungszyklus nach Art der In-vitro-Fertilisation (IVF) und Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI). Der Zuschuss erfolgt in Höhe von bis zu 25 Prozent des den Paaren nach Abrechnung mit der Krankenversicherung verbleibenden Eigenanteils. Die genaue Höhe des Bundeszuschusses richtet sich nach den Bedingungen der jeweiligen Landesförderung. Der Eigenanteil der Ehepaare verringert sich in aller Regel um bis zu 25 Prozent für den ersten bis dritten Versuch (bislang: 50 Prozent). Beim vierten Versuch reduziert sich der Selbstbehalt der Familien auf bis zu 50 Prozent (bislang: 100 Prozent), da die Krankenkassen diesen vierten Versuch in der Regel nicht fördern.
Thüringen fördert durchgeführte Behandlungen nach Art der In-vitro-Fertilisation (IVF) und Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) vom ersten bis vierten Behandlungszyklus.Das Land übernimmt dabei wie der Bund bis zu 25 Prozent des dem Zuwendungsempfängern nach Abrechnung mit den Krankenkassen verbleibenden Eigenanteils. Zuwendungsempfänger im Sinne der Förderrichtlinie sind Ehepaare und Paare, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft leben.
Voraussetzung: Die Paare müssen ihren Hauptwohnsitz in Thüringen haben, eine Reproduktionseinrichtung in Thüringen oder einem angrenzenden Bundesland nutzen und die übrigen Vorrausetzungen, insbesondere die festgelegten Altersbegrenzungen, nach § 27a SGB V erfüllen.
Die Förderhöchstbeträge liegen für die erste, zweite und dritteIVF-Behandlung bei bis zu 800 Euro undICSI-Behandlung bei bis zu 900 Euro.Für den vierten Behandlungszyklus werdenbei der IVF-Behandlung bis zu 1.600 Euro des Eigenanteils undbei der ICSI-Behandlung bis zu 1.800 Euro des Eigenanteils erstattet.Ein gesetzlicher Anspruch der betroffenen Paare auf Gewährung einer nicht rückzahlbaren Zuwendung für eine künstliche Befruchtung besteht nicht.
Diese Zuwendung ist im Vergleich zu anderen Erstattungsleistungen nachrangig und erfolgt im Rahmen einer Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung. Das bedeutet, soweit von dritter Seite (einschließlich der Erstattungsleistung durch Krankenkassen) bereits eine Kostenerstattung zu 100 Prozent gegeben ist, kann eine Förderung nicht gewährt werden. Dies gilt auch und insbesondere in den Fällen, in denen eine Aufteilung der Kostenerstattung durch die Krankenkassen zunächst im Rahmen der gesetzlichen Pflichtleistung und erst nach Berücksichtigung der gemeinsamen Förderung durch Bund und Land als nachgelagerte freiwillige Zusatzleistung angeboten wird.
Stiftung FamilienSinn ThüringenArnstädter Straße 2899096 ErfurtWeitere Informationen finden Sie hier.
Berlin fördert durchgeführte Behandlungen nach Art der Invitro-Fertilisation (IVF) und Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) im zweiten und dritten Behandlungszyklus.
Das Land übernimmt dabei wie der Bund bis zu 25 Prozent des den Ehepaaren nach Abrechnung mit den Krankenkassen verbleibenden Eigenanteils. Voraussetzung: die Paare müssen ihren Hauptwohnsitz in Berlin haben, dort eine zugelassene reproduktionsmedizinische Einrichtung nutzen und die Voraussetzungen nach § 27a SGB V erfüllen.
Die Förderhöchstbeträge liegen für dieIVF-Behandlung bei bis zu 800 Euro undICSI-Behandlung bei bis zu 900 Euro.Ein gesetzlicher Anspruch der betroffenen Ehepaare auf Gewährung einer nicht rückzahlbaren Zuwendung für eine künstliche Befruchtung besteht nicht.
Kassenärztliche Vereinigung BerlinAss.ReproMasurenallee 6A14057 Berlin
Mecklenburg-Vorpommern fördert durchgeführte Behandlungen nach Art der Invitro-Fertilisation (IVF) und Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) vom ersten bis vierten Behandlungszyklus.
Das Land übernimmt dabei wie der Bund bis zu 25 Prozent des den Ehepaaren nach Abrechnung mit den Krankenkassen verbleibenden Eigenanteils. Voraussetzung: Die Paare müssen ihren Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben, dort eine zugelassene reproduktionsmedizinische Einrichtung nutzen und die Voraussetzungen nach § 27a SGB V erfüllen.
Die Förderhöchstbeträge liegen für die erste, zweite und dritteIVF-Behandlung bei bis zu 800 Euro und ICSI-Behandlung bei bis zu 900 Euro.Für den vierten Behandlungszyklus werdenbei der IVF-Behandlung bis zu 1.600 Euro des Eigenanteils und bei der ICSI-Behandlung bis zu 1.800 Euro des Eigenanteils erstattet.Ein gesetzlicher Anspruch der betroffenen Ehepaare auf Gewährung einer Zuwendung für eine künstliche Befruchtung besteht nicht.
Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern Außenstelle Schwerin Abteilung 2, Fachbereich Zuwendungen Soziales Friedrich-Engels-Straße 47 19061 Schwerin Weitere Informationen finden Sie hier. Niedersachsen
Niedersachsen fördert durchgeführte Behandlungen nach Art der In-vitro-Fertilisation (IVF) und Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) vom ersten bis vierten Behandlungszyklus.
Das Land übernimmt zusammen mit dem Bund bis zu 25 Prozent des den Paaren nach Abrechnung mit den Krankenkassen verbleibenden Eigenanteils.
Die Förderhöchstbeträge liegen für die erste, zweite und dritteIVF-Behandlung bei bis zu 800 Euro undICSI-Behandlung bei bis zu 900 Euro.Für den vierten Behandlungszyklus werdenbei der IVF-Behandlung bis zu 1.600 Euro des Eigenanteils undbei der ICSI-Behandlung bis zu 1.800 Euro des Eigenanteils erstattet.Ein gesetzlicher Anspruch der betroffenen Paare auf Gewährung einer Zuwendung für eine künstliche Befruchtung besteht nicht.
Die Paare müssen darüber hinaus ihren Hauptwohnsitz in Niedersachsen haben, eine Reproduktionseinrichtung in Niedersachsen oder einem an Niedersachsen angrenzenden Bundesland nutzen und die Voraussetzungen nach § 27a SGB V erfüllen.
Der Freistaat Sachsen gewährt Zuwendungen zu den Kosten der ersten vier Kinderwunschbehandlungen.
Voraussetzungen: Das Paar ist verheiratet oder lebt in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und hat seinen Hauptwohnsitz in Sachsen. Zudem muss die Behandlung in einem sächsischen Reproduktionszentrum durchgeführt werden. Im Übrigen müssen die weiteren Voraussetzungen des § 27a SGB V erfüllt sein.
Erstattet werden jeweils für die erste, zweite und dritteIVF-Behandlung bis zu 375 Euro des Eigenanteils und ICSI-Behandlung bis zu 450 Euro des Eigenanteils.Für den vierten Behandlungszyklus werdenbei der IVF-Behandlung bis zu 800 Euro des Eigenanteils und bei der ICSI-Behandlung bis zu 900 Euro des Eigenanteils erstattetAnsprechpartner für die Landesförderung sind in Sachsen die zugelassenen Einrichtungen und Praxen, die den Antrag auf Gewährung der Zuwendungen an die Paare mit Kinderwunsch bearbeiten. Es sind die folgenden Reproduktionszentren:Praxisklinik Dr. med Hans-Jürgen Held Universitätsklinikum Carl Gustav Carus – Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Kinderwunschzentrum Leipzig-Chemnitz Praxisklinik City LeipzigDie Höhe der Bundesförderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) orientiert sich gemäß der Bundesförderrichtlinie an der Höhe der Landesförderung. Für die erste bis dritte Behandlung übernimmt der Bund bis zu 12,5 Prozent und für die vierte Behandlung bis zu 25 Prozent des den betroffenen Paaren nach Abrechnung mit den Krankenversicherungen verbleibenden Eigenanteils. Der Bundeszuschuss für eine IVF- oder ICSI-Behandlung muss vor Beginn der Behandlung mit einem hierfür gesondert vorgesehenen Antragsformular beim BAFzA beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Sachsen-Anhalt fördert den ersten bis dritten Behandlungszyklus gemeinsam mit dem Bund.
Voraussetzung: Das Paar ist verheiratet und hat seinen Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt. Zudem muss die Behandlung in einem Reproduktionszentrum in Sachsen-Anhalt durchgeführt werden. Die Voraussetzungen des § 27a SGB V müssen ebenfalls erfüllt sein. Sachsen-Anhalt übernimmt dabei wie der Bund bis zu 25 Prozent des den Ehepaaren nach Abrechnung mit den Krankenkassen verbleibenden Eigenanteils.
Die Förderhöchstbeträge liegen für die erste bis dritteIVF-Behandlung bei bis zu 800 Euro und ICSI-Behandlung bei bis zu 900 Euro. Ein gesetzlicher Anspruch der betroffenen Ehepaare auf Gewährung einer nicht rückzahlbaren Zuwendung für eine künstliche Befruchtung besteht nicht.
Zudem fördert Sachsen-Anhalt die Behandlung von nicht verheirateten Paaren ausschließlich aus Mitteln des Landes.
Landesverwaltungsamt Sachsen-AnhaltLandesjugendamtErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)
Alle sechs kooperierenden Länder haben in Bezug auf die seit dem 7.1.2016 geltende Öffnung der Bundeförderrichtlinie zugunsten unverheirateter Paare mitgeteilt, dass sie ihre Landesförderkriterien zeitnah an die erweiterte Unterstützungsmöglichkeit anpassen wollen. Allerdings müssen zunächst landesintern die notwendigen parlamentarischen Verfahren durchlaufen und die haushaltsrechtlichen Schritte zur zusätzlichen Mittelbereitstellung erfolgt sein. Außerdem müssen die zwischen Bund und Land bilateral abgeschlossenen Verwaltungsvereinbarungen, die die eigentliche Grundlage der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung sind, entsprechend angepasst werden.
Als erstes Bundesland hat Thüringen die Landesförderrichtlinie bereits geändert - mit Inkrafttretenszeitpunkt rückwirkend zum 7.1.2016. Als zweites Bundesland hat der Freistaat Sachsen am 28.4.2016 seine Landesförderrichtlinie erweitert - mit Wirkung zum 1.7.2016. Als drittes Bundesland hat Niedersachsen zum 1.10.2016 seine Landesförderrichtlinie angepasst.Auch Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Berlin überarbeiten derzeit ihre Landesrichtlinien. Wer erhält eine Förderung?
Grundsätzlich können Paare eine finanzielle Unterstützung erhalten, wenn:sie im Bundesgebiet ihren Hauptwohnsitz haben,dort eine Reproduktionseinrichtung nutzen und im übrigen die weiteren Voraussetzungen des § 27a SGB V erfüllen.
Grundsätzlich können Paare eine finanzielle Unterstützung erhalten, wenn:sie im Bundesgebiet ihren Hauptwohnsitz haben,dort eine Reproduktionseinrichtung nutzen und die Bedingungen des § 27a SGB V erfüllen:ärztliche Feststellung der Unfruchtbarkeitattestierte Erfolgsaussicht der Kinderwunschbehandlungausschließliche Verwendung von Ei- und Samenzellen der Partnervorherige medizinische wie psychosoziale BeratungAlter der Frau zwischen 25 und 40, Alter des Mannes zwischen 25 und 50 Jahren
Künstliche Befruchtung ist eine Paarbehandlung – so sehen es die gesetzlichen Krankenkassen. Das bedeutet, dass Ihre jeweilige Krankenkasse und die Krankenkasse Ihres Partners bzw. Ihrer Partnerin die Kosten anteilig trägt. Hierfür müssen Sie als Paar jedoch folgende Voraussetzungen des § 27a SGB V erfüllen:die Unfruchtbarkeit muss ärztlich festgestellt worden sein die Erfolgsaussicht der Kinderwunschbehandlung muss attestiert sein es dürfen ausschließlich die Ei- und Samenzellen des Ehepartners bzw. der Ehepartnerin verwendet werden vor Behandlung muss eine medizinische oder psychosoziale Beratung stattgefunden haben als Frau müssen Sie zwischen 25 und 40 Jahren alt sein, als Mann zwischen 25 und 50 JahrenPrivate Krankenversicherung
Aufgrund der verschiedenen Regelungen sollten Sie sich Paare frühzeitig über die Möglichkeiten und Details der Kostenübernahme informieren.
Mit Inkrafttreten der Richtlinie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt der Bund seit 1. April 2012 zusätzliche Finanzhilfen bei der Inanspruchnahme einer Kinderwunschbehandlung unter bestimmten Voraussetzungen zur Verfügung.PDF herunterladen
InhaltZweck der Zuwendung Rechtsgrundlage Gegenstand der Förderung Zuwendungsempfänger Zuwendungsvoraussetzungen Art, Umfang und Höhe der Zuwendungen Sonstige Zuwendungsbestimmungen Verfahren Inkrafttreten1. Zweck der Zuwendung
Zuwendungsempfänger sind:(1) Ehepaare oder(2) Paare, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft leben und die sich einer unter Nr.3 genannten Behandlung unterziehen.
(1) Zuwendungen können nur gewährt werden, wenna. das unter Nummer 4 definierte Paar im Übrigen die Voraussetzungen des § 27a SGB V erfüllt, b. seinen Hauptwohnsitz im Bundesgebiet hat c. die Behandlung in einer Reproduktionseinrichtung im Bundesgebiet erfolgt.(2) Zuwendungsfähig sind nur solche Behandlungen, an denen sich das jeweilige Hauptwohnsitzbundesland durch Ausführung eigener Förderprogramme in finanziell mindestens gleicher Höhe wie der Bund (Ziffer 6 Abs. 3) beteiligt.
(3) Zuwendungen erfolgen für die erste bis vierte Behandlung.a. Für verheiratete Paare wird der Zuschuss in Höhe von bis zu 25 v. H. des ihnen nach Abrechnung mit der (gesetzlichen oder privaten) Krankenversicherung verbleibenden Eigenanteils gewährt.b. Für Paare, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft leben, wird der Zuschuss für die erste bis dritte Behandlung in Höhe von bis zu 12,5 v. H. und für die vierte Behandlung in Höhe von bis zu 25 v. H. des ihnen verbleibenden Selbstkostenanteils gewährt.Im Übrigen wird auf die Ziffer 5. Abs. 2 verwiesen.7. Sonstige Zuwendungsbestimmungen