Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-04/40501274-dgap-hv-salzgitter-aktiengesellschaft-11-015.htm
Timestamp: 2017-04-30 12:58:49
Document Index: 396657735

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 3', '§ 221', '§ 186', '§ 221', '§ 221', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 10', '§ 10', '§ 122', '§ 126', '§ 127', '§ 131']

DGAP-HV: Salzgitter Aktiengesellschaft: -11- Sonntag, 30.04.2017 Börsentäglich
MedienIndizesKurs%News24 h / 7 TAufrufe7 TageAktienKurs%News24 h / 7 TAufrufe7 TageXetra-OrderbuchDevisenKurs%RohstoffeKurs%Passende Knock-Outs zu Ihrer Suchanfrage (Anzeige)ErweiterteSucheAd hoc-MitteilungenStartseiteNachrichtenAktienkurseFondsAnleihenDerivateRohstoffeDevisenWatchlistAufklappenSchliessenAktien»Nachrichten»SALZGITTER AKTIE»DGAP-HV: Salzgitter Aktiengesellschaft: -11-SALZGITTER AG31,475 Euro+0,40+1,29 %WKN: 620200 ISIN: DE0006202005 Ticker-Symbol: SZG Xetra | 28.04.17 | 17:35 UhrNachrichtenAnalysenKurseChartXetra-OrderbuchAktie:BrancheEisen/StahlAktienmarktMDAXPrime StandardDAX International 1001-Jahres-Chart1-Woche-Intraday-ChartRealtimeGeldBriefZeit31,39931,59128.04.31,29231,44128.04.21.04.2017 | 15:38(7 Leser)
Schrift ändern: (0 Bewertungen)Dow Jones News·Mehr Nachrichten von Dow Jones NewsDGAP-HV: Salzgitter Aktiengesellschaft: -11-DJ DGAP-HV: Salzgitter Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 01.06.2017 in Braunschweig mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
§ 3 der Satzung der Salzgitter AG wird wie
1. Die bisherige Ziffer 6 wird zur Ziffer
5, wobei die neue Ziffer 5 Satz 1 wie
ist um 10.887.139,19 EUR (= zehn
achthundertsiebenundachtzig Tausend
einhundertneununddreißig Euro
neunzehn Cent) eingeteilt in
4.048.407 auf den Inhaber lautende
neue Stückaktien bedingt erhöht
(Bedingtes Kapital 2013).'
2. Ziffer 6 der Satzung wird wie folgt neu
'6. Das Grundkapital der Gesellschaft
ist um 69.920.497,47 EUR (=
neunundsechzig Millionen
neunhundertzwanzig Tausend
siebenundvierzig Cent) eingeteilt
in 26.000.093 auf den Inhaber
lautende neue Stückaktien bedingt
erhöht (Bedingtes Kapital 2017).
Die bedingte Kapitalerhöhung wird
nur insoweit durchgeführt, wie
a) die Inhaber bzw. Gläubiger von
bzw. Kombinationen dieser
Instrumente mit Options- oder
Wandlungsrechten, die von der
Salzgitter AG oder deren
Mehrheitsbesitz stehenden
vom 1. Juni 2017 bis zum 31.
Mai 2022 ausgegeben bzw.
garantiert werden, von ihren
Gebrauch machen oder
b) die aus von der Salzgitter AG
oder deren unmittelbar oder
mittelbar in Mehrheitsbesitz
stehenden Unternehmen auf Grund
des Ermächtigungsbeschlusses
Hauptversammlung vom 1. Juni
2017 bis zum 31. Mai 2022
ausgegebenen oder garantierten
Instrumente Verpflichteten ihre
Options- bzw. Wandlungspflicht
erfüllen oder Andienungen von
Aktien erfolgen
und nicht andere Erfüllungsformen
des Geschäftsjahres an, in dem sie
durch Ausübung von Options- oder
Erfüllung von Options- bzw.
Wandlungspflichten entstehen, am
Gewinn teil. Der Vorstand ist
festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist
Inanspruchnahme des bedingten
Kapitals und nach Ablauf sämtlicher
Options- bzw. Wandlungsfristen zu
Bezugsrechtsausschluss bei der Ausgabe von
Wandelschuldverschreibungen, Genussrechten und/ oder
dieser Instrumente gemäß §§ 221 Abs. 4 Satz 2,
186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu Tagesordnungspunkt 7*
Die Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen,
dieser Instrumente (zusammen im Folgenden
'Schuldverschreibungen') bietet attraktive
Finanzierungsmöglichkeiten. Von der Ermächtigung der
Hauptversammlung vom 23. Mai 2013 zur Ausgabe von
Wandelschuldverschreibungen ist am 5. Juni 2015
durch Begebung einer Wandelschuldverschreibung im
Gesamtvolumen von 167.900.000 EUR mit Gewährung von
Wandlungsrechten auf derzeit 3.548.407 neue Aktien
teilweise Gebrauch gemacht worden, wodurch der
Spielraum für künftige Finanzierungen entsprechend
Durch die neue Ermächtigung soll das Volumen für das
bedingte Kapital wieder auf das gesetzlich zulässige
Maß erhöht werden, um den Vorstand in die Lage
zu versetzen, bei Bedarf die dann gegebenen
Kapitalmarktmöglichkeiten optimal ausnutzen zu
können. Zur Bedienung der Options- oder
Wandlungsrechte bzw. -pflichten im Fall der
Ausnutzung der neuen Ermächtigung ist vorgesehen,
ein neues bedingtes Kapital (Bedingtes Kapital 2017)
Gleichzeitig soll die bestehende Ermächtigung vom
23. Mai 2013 aufgehoben und das Bedingte Kapital
2013 auf das Maß reduziert werden, das zur
Bedienung der am 5. Juni 2015 begebenen
Wandelschuldverschreibung erforderlich ist. Zur
Bedienung der Wandelschuldverschreibung ist zum
einen die Anzahl von Aktien erforderlich, auf welche
die ausgegebene Wandelschuldverschreibung derzeit
Wandlungsrechte gewährt. Das sind 3.548.407 Stück.
Nach den Anleihebedingungen der
Wandelschuldverschreibung, dort den Regelungen zum
Verwässerungsschutz, erhöht sich die Anzahl der
Aktien, auf die Wandlungsrechte bestehen, wenn die
Bardividende für ein Geschäftsjahr mehr als 0,25 EUR
je Aktie beträgt. Daher ist es möglich, dass sich
die Anzahl der auszugebenden Aktien erhöht. Deshalb
wird eine Reduzierung des Bedingten Kapitals 2013
nur in einem solchen Umfang vorgeschlagen, dass über
die derzeit auf die Wandelschuldverschreibung vom 5.
Juni 2015 auszugebenden 3.548.407 Aktien hinaus
weitere 500.000 Aktien ausgegeben werden können.
Die Begebung von Schuldverschreibungen bietet für
die Salzgitter AG zusätzlich zu den klassischen
Möglichkeiten der Fremd- und Eigenkapitalaufnahme
die Möglichkeit, je nach Marktlage attraktive
Finanzierungsalternativen am Kapitalmarkt zu nutzen
und hierdurch die Voraussetzungen für die künftige
geschäftliche Entwicklung zu schaffen. Die
Einräumung von Options- bzw. Wandlungsrechten
eröffnet der Gesellschaft die zusätzliche Chance,
dass ihr die durch Ausgabe von Schuldverschreibungen
aufgenommenen Gelder zum Teil als Eigenkapital
erhalten bleiben. Die Ermächtigung gibt der
Gesellschaft die erforderliche Flexibilität, je nach
Marktlage den deutschen Kapitalmarkt oder,
insbesondere über in Mehrheitsbesitz stehende
Unternehmen, auch den internationalen Kapitalmarkt
Die Emission von Schuldverschreibungen ermöglicht
darüber hinaus die Aufnahme von Fremdkapital zu
attraktiven Konditionen, das je nach Ausgestaltung
sowohl für Bonitätsprüfungen als auch für
bilanzielle Zwecke als Eigenkapital oder
eigenkapitalähnlich eingestuft werden kann. Die
erzielten Options- bzw. Wandlungsprämien sowie die
Eigenkapitaleinstufung kommen der Kapitalbasis der
Gesellschaft zugute und ermöglichen ihr so die
Nutzung günstiger Finanzierungen. Die ferner
vorgesehenen Möglichkeiten, neben der Einräumung von
Options- oder Wandlungsrechten auch Options- bzw.
Wandlungspflichten zu begründen bzw.
Wandelschuldverschreibungen, Genussrechte und/oder
Gewinnschuldverschreibungen zu kombinieren,
erweitert den Spielraum für die Ausgestaltung dieser
Bei dem zu diesem Tagesordnungspunkt vorgeschlagenen
Ermächtigungsbeschluss ist hinsichtlich des
Bezugsrechtsausschlusses zu unterscheiden: In erster
Linie wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats bis zum 31. Mai 2022 einmalig oder
mehrmals Schuldverschreibungen auszugeben und den
jeweiligen Teilschuldverschreibungen Options- bzw.
Wandlungsrechte beizufügen, die die Erwerber nach
berechtigen, Aktien der Salzgitter AG in einer
Gesamtzahl von bis zu 26.000.093 Stück zu beziehen.
Diese Ermächtigung lässt insoweit das gesetzliche
Bezugsrecht der Aktionäre unberührt. Um die
Abwicklung zu erleichtern, soll allerdings von der
Möglichkeit Gebrauch gemacht werden können, die
mehrere Kreditinstitute oder ein Konsortium von
Kreditinstituten oder diesen nach § 186 Abs. 5 Satz
1 AktG gleichstehenden Unternehmen mit der
anzubieten (mittelbares Bezugsrecht im Sinne von §
Im Rahmen dieser allgemeinen Ermächtigung wird der
Vorstand aber auch ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das gesetzliche Recht der Aktionäre
zum Bezug der Schuldverschreibungen
auszuschließen, jedoch nur in bestimmten
Grenzen, und zwar zum einen nur in sehr begrenztem
Umfang für zwei bestimmte Zwecke und zum anderen in
größerem Umfang nur unter bestimmten engen
Voraussetzungen. Bei einem Ausschluss in nur sehr
begrenztem Umfang soll das Bezugsrecht lediglich so
weit ausgeschlossen werden können, wie dies nötig
ist, um bei der Festlegung des Bezugsverhältnisses
etwa entstehende Spitzenbeträge ausgleichen zu
können oder um den Inhabern bzw. Gläubigern
(zusammen im Folgenden 'Inhaber') von bereits
begebenen Schuldverschreibungen Bezugsrechte
gewähren zu können. Spitzenbeträge ergeben sich aus
dem Betrag des jeweiligen Emissionsvolumens und der
Darstellung eines praktikablen Bezugsverhältnisses.
Ein Ausschluss des Bezugsrechts erleichtert in
diesen Fällen die Abwicklung der
Kapitalmaßnahme, insbesondere des Bezugsrechts
der Aktionäre. Der Bezugsrechtsausschluss zugunsten
der Inhaber von bereits begebenen
Schuldverschreibungen erfolgt mit Rücksicht auf den
Verwässerungsschutz, der ihnen nach den Bedingungen
im Falle einer Ausgabe von Schuldverschreibungen
durch die Gesellschaft zusteht. Der Ausschluss des
Bezugsrechts bei Ausnutzung dieser Ermächtigung ist
eine Alternative zu einer Anpassung des Options-
bzw. Wandlungspreises, die sonst vorzunehmen wäre.
Auf diese Weise wird insgesamt ein höherer
Mittelzufluss ermöglicht.
Bei einem darüber hinausgehenden
Bezugsrechtsausschluss für Schuldverschreibungen mit
Options- oder Wandlungsrecht bzw. -pflicht wird von
der vom Gesetzgeber in den §§ 221 Abs. 4 Satz 2 und
186 Abs. 3 Satz 4 AktG geschaffenen Möglichkeit
Gebrauch gemacht, das Bezugsrecht
auszuschließen, 'wenn die Kapitalerhöhung gegen
Bareinlagen zehn vom Hundert des Grundkapitals nicht
übersteigt und der Ausgabebetrag den Börsenpreis
nicht wesentlich unterschreitet'. Die Zahl der
Aktien, die auf Schuldverschreibungen entfallen, für
welche das Bezugsrecht gemäß den §§ 221 Abs. 4
Satz 2 und 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgeschlossen
werden können soll, ist auf einen Anteil von 10 %
des Grundkapitals zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
der Ermächtigung oder - falls dieser Wert geringer
ist - zum Zeitpunkt der Ausnutzung der Ermächtigung
beschränkt. Das entspricht gegenwärtig 6.009.700
neuen Aktien. Darüber hinaus wird der Vorstand die
Grenze von 10 % des Grundkapitals für die Summe
aller Bezugsrechtsausschlüsse in direkter oder
entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG insgesamt beachten.
Der Vorstand wird im Übrigen bei der Festlegung
des Ausgabepreises den nach anerkannten
theoretischen Marktwert der Schuldverschreibung
nicht wesentlich unterschreiten und dadurch
sicherstellen, dass auch insoweit die
Der Vorstand wird damit in die Lage versetzt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats kurzfristig und schnell
die Kapitalmärkte zur Stärkung der Kapitalbasis in
Anspruch zu nehmen und durch eine marktnahe
Festlegung der Konditionen optimale Bedingungen zu
erzielen. Die Platzierung unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre eröffnet die Möglichkeit,
einen deutlich höheren Mittelzufluss je
Schuldverschreibung als im Falle einer Emission mit
Bezugsrecht zu realisieren. Maßgeblich hierfür
ist, dass die Gesellschaft durch den Ausschluss des
Bezugsrechts die notwendige Flexibilität erhält, um
kurzfristig günstige Börsensituationen wahrzunehmen.
Zwar gestattet § 186 Abs. 2 AktG bei Einräumung
eines Bezugsrechts eine Veröffentlichung des
Bezugspreises (und damit bei Schuldverschreibungen
deren Konditionen) bis zum drittletzten Tag der
Bezugsfrist. Angesichts der Volatilität an den
Marktrisiko, insbesondere Kursänderungsrisiko, über
mehrere Tage, das zu Sicherheitsabschlägen bei der
Festlegung der Schuldverschreibungsbedingungen und
so zu nicht marktnahen Konditionen führt. Auch ist
bei Bestand eines Bezugsrechts wegen der
Ungewissheit über dessen Ausübung (Bezugsverhalten)
die erfolgreiche Platzierung gefährdet, jedenfalls
aber mit zusätzlichen Aufwendungen verbunden.
Schließlich kann die Gesellschaft bei
Einräumung eines Bezugsrechts wegen der Länge der
ungünstige Marktverhältnisse reagieren, sondern ist
z. B. rückläufigen Aktienkursen während der
führen können. Im Übrigen können mit Hilfe
einer derartigen Platzierung neue Investoren im In-
und Ausland gewonnen werden. Bei der Zuteilung der
Schuldverschreibungen an einen oder mehrere
ausschließlich am Unternehmensinteresse
Dem Schutzbedürfnis der Aktionäre wird weiter durch
die Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich
unter dem Marktwert der Schuldverschreibung Rechnung
getragen. Hierdurch wird eine nennenswerte
verhindert. Ob ein Verwässerungseffekt eintritt,
kann ermittelt werden, indem der hypothetische
Börsenpreis der Schuldverschreibungen nach
anerkannten finanzmathematischen Methoden errechnet
und mit dem Ausgabepreis verglichen wird. Liegt nach
pflichtgemäßer Prüfung des Vorstands dieser
Begebung der Schuldverschreibungen, ist nach Sinn
und Zweck der Regelung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
ein Bezugsrechtsausschluss zulässig. In diesem Fall
liegt der Wert eines Bezugsrechts praktisch bei
Null. Den Aktionären entsteht folglich durch den
Ausschluss des Bezugsrechts kein nennenswerter
wirtschaftlicher Nachteil. Soweit es der Vorstand in
der jeweiligen Situation für angemessen hält,
sachkundigen Rat einzuholen, kann er sich der
Unterstützung durch Dritte bedienen. So kann etwa
ein die Emission begleitendes Kreditinstitut in
geeigneter Form versichern, dass eine nennenswerte
Verwässerung des Wertes der Aktien nicht zu erwarten
Eine marktgerechte Konditionenfestsetzung und damit
die Vermeidung einer nennenswerten Wertverwässerung
können auch erfolgen, indem der Vorstand ein sog.
Bookbuilding-Verfahren durchführt. Bei diesem
Verfahren werden die Investoren gebeten, auf der
Grundlage vorläufiger Anleihebedingungen Kaufanträge
zu übermitteln und dabei z. B. den für marktgerecht
erachteten Zinssatz und/oder andere ökonomische
Komponenten zu spezifizieren. Nach Abschluss der
Bookbuilding-Periode werden auf der Grundlage der
von Investoren abgegebenen Kaufanträge die bis dahin
noch offenen Bedingungen, z. B. der Zinssatz,
marktgerecht gemäß dem Angebot und der
Nachfrage festgelegt. Auf diese Weise wird der
Gesamtwert der Schuldverschreibungen marktnah
bestimmt. Durch ein solches Bookbuilding-Verfahren
kann der Vorstand sicherstellen, dass eine
nennenswerte Verwässerung des Werts der Aktien durch
den Bezugsrechtsausschluss nicht eintritt.
Die Aktionäre haben zudem die Möglichkeit, ihren
Anteil am Grundkapital der Gesellschaft zu annähernd
gleichen Bedingungen im Wege des Erwerbs der
Zudem soll das Bezugsrecht der Aktionäre auf die
Schuldverschreibungen durch den Vorstand mit
Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden
können, wenn die Ausgabe der Schuldverschreibungen
gegen Sacheinlagen bzw. -leistungen, insbesondere im
Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum
(auch mittelbaren) Erwerb von Unternehmen,
Betrieben, Unternehmensteilen, Beteiligungen oder
sonstigen Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf
den Erwerb von Vermögensgegenständen
ausgegeben werden. Voraussetzung ist, dass der Wert
der Sacheinlage bzw. -leistung in einem angemessenen
Verhältnis zum Wert der Schuldverschreibung steht.
Im Fall von Schuldverschreibungen mit Options- oder
Wandlungsrecht bzw. Options- oder Wandlungspflicht
(bzw. Genussrechten oder Gewinnschuldverschreibungen
mit Wandlungsrecht, Optionsrecht oder Wandlungs-
bzw. Optionspflicht oder einem Andienungsrecht der
Gesellschaft bzw. Kombinationen dieser Instrumente)
ist der nach anerkannten Methoden ermittelte
theoretische Marktwert maßgeblich. Die Ausgabe
von Schuldverschreibungen gegen Sacheinlage bzw.
-leistung eröffnet die Möglichkeit, die
Schuldverschreibungen in geeigneten Einzelfällen als
Akquisitionswährung im Zusammenhang mit dem Erwerb
Beteiligungen an Unternehmen einsetzen zu können.
Hiermit wird als Ergänzung zum genehmigten Kapital
der Spielraum geschaffen, sich bietende
Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen
liquiditätsschonend nutzen zu können. Auch unter dem
Gesichtspunkt einer optimalen Finanzierungsstruktur
kann sich ein solches Vorgehen nach den Umständen
des Einzelfalls anbieten.
Eine Ausgabe von mit Options- oder Wandlungsrecht
bzw. Options- oder Wandlungspflicht ausgestatteten
Schuldverschreibungen unter Ausschluss des
Bezugsrechts darf aber nur erfolgen, wenn und soweit
seit dem 1. Juni 2017 noch nicht Aktien mit einem
Anteil von 20 % des Grundkapitals aus genehmigtem
Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben
worden sind. Für die Berechnung dieser 20 %-Grenze
ist die Höhe des Grundkapitals zum 1. Juni 2017 oder
- falls dieser Wert geringer ist - zum Zeitpunkt der
Ausgabe der neuen Aktien maßgebend. Die 20
%-Grenze soll sich ferner um den anteiligen Betrag
am Grundkapital verringern, auf den sich Options-
oder Wandlungsrechte bzw. Options- oder
Wandlungspflichten aus Schuldverschreibungen
beziehen, die seit dem 1. Juni 2017 unter Ausschluss
des Bezugsrechts ausgegeben worden sind. Sofern also
beispielsweise bereits Aktien aus dem Genehmigten
Kapital 2017 oder Schuldverschreibungen mit Options-
oder Wandlungsrechten bzw. Options- oder
Wandlungspflichten auf Aktien mit einem Anteil in
Höhe von 15 % des Grundkapitals unter Ausschluss des
Bezugsrechts ausgegeben wurden, können auf Grundlage
der vorgeschlagenen Ermächtigung maximal noch
Wandlungsrechten bzw. Options- oder
Wandlungspflichten auf Aktien mit einem Anteil von 5
% des Grundkapitals unter Ausschluss des
Bezugsrechts ausgegeben werden. Diese Einschränkung
geht über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Auf
diese Weise soll die Beeinträchtigung der Aktionäre
in engen Grenzen gehalten werden und die Aktionäre
sollen vor einer möglichen übermäßigen
Verwässerung ihrer Anteile bei Ausgabe neuer Aktien
- gleich ob aus genehmigtem oder bedingtem Kapital -
Soweit schließlich Genussrechte oder
sollen, ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung
insgesamt auszuschließen, wenn diese
obligationsähnlich ausgestattet sind, d.h. keine
Mitgliedschaftsrechte in der Gesellschaft begründen,
keine Beteiligung am Liquidationserlös gewähren und
die Höhe der Verzinsung nicht auf Grundlage der Höhe
des Jahresüberschusses, des Bilanzgewinns oder der
Dividende berechnet wird. Zudem ist erforderlich,
dass die Verzinsung und der Ausgabebetrag der
Genussrechte oder Gewinnschuldverschreibungen den
zum Zeitpunkt der Begebung aktuellen
Marktkonditionen für vergleichbare Mittelaufnahmen
entsprechen. Wenn die genannten Voraussetzungen
erfüllt sind, resultieren aus dem Ausschluss des
Bezugsrechts keine Nachteile für die Aktionäre, da
die Genussrechte bzw. Gewinnschuldverschreibungen
der Gesellschaft gewähren. Zwar kann vorgesehen
werden, dass die Verzinsung vom Vorliegen eines
Jahresüberschusses, eines Bilanzgewinns oder einer
Dividende abhängt. Hingegen wäre eine Regelung
unzulässig, wonach ein höherer Jahresüberschuss, ein
höherer Bilanzgewinn oder eine höhere Dividende zu
einer höheren Verzinsung führen würde. Mithin werden
durch die Ausgabe der Genussrechte bzw.
Gewinnschuldverschreibungen also weder das
Stimmrecht noch die Beteiligung der Aktionäre an der
Gesellschaft und deren Gewinn verändert bzw.
verwässert. Zudem ergibt sich infolge der
marktgerechten Ausgabebedingungen, die für diesen
Fall des Bezugsrechtsausschlusses verbindlich
vorgeschrieben sind, kein nennenswerter
Bezugsrechtswert.
Die vorgeschlagene bedingte Erhöhung des
Grundkapitals um bis zu 69.920.497,46 ist
ausschließlich dazu bestimmt, die Ausgabe der
bei Ausübung von Options- oder Wandlungsrechten bzw.
Erfüllung von Options- bzw. Wandlungspflichten oder
Andienungsrechten erforderlichen Aktien der
Salzgitter AG sicherzustellen, soweit diese benötigt
und nicht etwa ein genehmigtes Kapital oder eigene
Aktien oder andere Erfüllungsformen eingesetzt
Die Satzung enthält in § 10 Ziffer 1 zum Ort der
Hauptversammlung derzeit folgende Regelung:
'Die Hauptversammlung findet am Sitz der
Gesellschaft oder in einer anderen Stadt
des Bundesgebietes, deren Einwohnerzahl
100.000 übersteigt, statt.'
Die von der Gesellschaft für ihre Hauptversammlung
seit vielen Jahren genutzten Räumlichkeiten der
Stadthalle in Braunschweig werden voraussichtlich im
Jahr 2019 wegen Renovierungsarbeiten für die
Durchführung der Hauptversammlung nicht zur
Verfügung stehen. Um der Gesellschaft eine
hinreichende Flexibilität bei der Auswahl der für
künftige Hauptversammlungen benötigten
Räumlichkeiten einzuräumen, wird eine Erweiterung
der betreffenden Satzungsreglung um einen regionalen
Bezug vorgeschlagen.
§ 10 Ziffer 1 der Satzung der Salzgitter AG
'Die Hauptversammlung findet am Sitz
der Gesellschaft, in einer anderen
Stadt im Bundesgebiet mit mehr als
100.000 Einwohnern oder im Umkreis von
60 km um den Sitz der Gesellschaft
statt.'
Aktionäre berechtigt, die sich spätestens bis
zum Ablauf des *25. Mai 2017* unter der Adresse
in Textform angemeldet und ihre Berechtigung
durch einen in Textform erstellten besonderen
depotführende Institut nachgewiesen haben. Zur
Fristwahrung ist der Eingang der Anmeldung und
des Nachweises an der obigen Adresse
maßgeblich. Der Nachweis des
*11. Mai 2017* (0:00 Uhr) - im Folgenden
den Nachweis des Anteilsbesitzes auf den
Nachweisstichtag erbracht hat. *Mit der
Anmeldung geht keine Sperre für die
einher, so dass Aktionäre auch nach erfolgter
Anmeldung und Erbringung des Nachweises des
Anteilsbesitzes weiterhin jederzeit frei über
ihre Aktien verfügen können.* Aktionäre, die
ihre Aktien erst nach dem Nachweisstichtag
erworben haben, können an der Hauptversammlung
Aktionären, die ihre Aktien bei einem
depotführenden Institut verwahren lassen,
empfehlen wir, die Anmeldung und die
Übermittlung des Nachweises durch dieses
Institut vornehmen zu lassen; dazu ist bei dem
Institut rechtzeitig eine Eintrittskarte
Aktionäre, die ihre Aktienurkunden selbst
verwahren, wenden sich bitte für die Anmeldung
und den Nachweis rechtzeitig vor dem 11. Mai
2017 ebenfalls an ein zur Verwahrung von
Wertpapieren zugelassenes Institut. Sowohl bei
Depotverwahrung als auch bei Selbstverwahrung
wird das Institut die erforderliche Anmeldung
übernehmen und der oben genannten Stelle den
maßgeblichen Anteilsbesitz bestätigen. Die
angemeldeten Aktionäre erhalten daraufhin die
Eintrittskarte zur Hauptversammlung zugesandt.
sicherzustellen, bitten wir, diese möglichst
*Um eine hohe Präsenz in der Hauptversammlung
zu gewährleisten, bitten wir diejenigen
Hauptversammlung teilnehmen möchten, von einer
der nachfolgend beschriebenen Möglichkeiten der
Bevollmächtigung Gebrauch zu machen.*
2. *Stimmrechtsvertretung durch Bevollmächtigte*
Hauptversammlung teilnehmen möchten, können ein
eine andere Person ihrer Wahl zur Ausübung
ihrer Stimmrechte bevollmächtigen. Auch hierzu
ist zunächst eine rechtzeitige Anmeldung und
Ziffer 1. beschrieben - am einfachsten durch
Anforderung einer Eintrittskarte -
Gesellschaft bedürfen der Textform, es sei
an im Hinblick auf die Stimmrechtsausübung nach
den aktienrechtlichen Bestimmungen diesen
die Vollmachtserteilung das der Eintrittskarte
beigefügte Vollmachtsformular zu verwenden.
*Auch nach Erteilung der Vollmacht kann der
Aktionär weiterhin jederzeit frei über seine
Aktien verfügen.*
Die Vollmacht kann dem Bevollmächtigten mit der
Eintrittskarte ausgehändigt, der Gesellschaft
über das elektronische Vollmachts- und
Weisungssystem unter der Internetadresse
http://www.salzgitter-ag.com/Hauptversammlung
unter Verwendung der mit der Eintrittskarte
Salzgitter-HV2017@computershare.de
übermittelt werden. Erteilung und Widerruf der
Vollmacht sind elektronisch bis 12:00 Uhr am
Tag der Hauptversammlung möglich.
3. *Stimmrechtsvertretung durch von der
Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter*
Wir bieten Aktionären, die nicht persönlich an
der Hauptversammlung teilnehmen möchten,
darüber hinaus an, sich durch von der
Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter in
der Hauptversammlung vertreten zu lassen. Auch
hierzu ist zunächst eine rechtzeitige Anmeldung
und ein Nachweis des Anteilsbesitzes wie unter
Anforderung einer Eintrittskarte - und dann die
Gesellschaft bedürfen der Textform. Es wird
gebeten, für die Vollmachtserteilung das der
Eintrittskarte beigefügte Vollmachtsformular zu
verwenden. Bei der Vollmachtserteilung müssen
Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts
erteilt werden. Ohne diese Weisungen ist die
Vollmacht für von der Gesellschaft benannte
Stimmrechtsvertreter ungültig. Die
den Weisungen entweder bis spätestens *31. Mai
2017*, 12:00 Uhr (Eingang) an die Adresse
zu senden oder der Gesellschaft bis spätestens
*31. Mai 2017*, 18:00 Uhr (Eingang) über das
elektronische Vollmachts- und Weisungssystem
übersandten Zugangsdaten zu übermitteln. *Auch
nach Erteilung der Vollmacht kann der Aktionär
weiterhin frei über seine Aktien verfügen.*
4. *Rechte der Aktionäre hinsichtlich einer
Ergänzung der Tagesordnung, Anträgen,
Wahlvorschlägen und Auskunftsverlangen*
a) *Ergänzung der Tagesordnung (§ 122 Absatz
(entsprechend 185.927 Aktien) erreichen,
muss der Gesellschaft schriftlich unter
der folgenden Adresse bis zum *1. Mai
2017* zugegangen sein:
Die Antragsteller haben dabei
des Vorstands über den Antrag halten. Als
Nachweis hierfür ist eine entsprechende
Bestätigung durch das depotführende
b) *Gegenanträge und Wahlvorschläge (§ 126
Absatz 1 und § 127 AktG)*
Anträge von Aktionären und Vorschläge von
Abschlussprüfern einschließlich des
(Wahlvorschläge brauchen nicht begründet
zu werden) und einer etwaigen
Stellungnahme der Verwaltung sind über
die Internetseite der Gesellschaft
zugänglich zu machen, wenn der Aktionär
bis zum *17. Mai 2017* der Gesellschaft
einen Gegenantrag oder einen
Wahlvorschlag gegen einen Vorschlag von
Vorstand und Aufsichtsrat zu einem
begründet zu werden) an die folgende
c) *Auskunftsverlangen (§ 131 Absatz 1
über Angelegenheiten der Gesellschaft,
die rechtlichen und geschäftlichen
verbundenen Unternehmen sowie über die
zu geben, soweit die Auskunft zur
sachgemäßen Beurteilung eines
Gegenstands der Tagesordnung erforderlich
Zusammenhang mit der Hauptversammlung sind
Hauptversammlung beträgt die Gesamtzahl der
Aktien und die Gesamtzahl der Stimmrechte
jeweils 60.097.000. Es bestehen keine
Salzgitter, im April 2017
Internet:    http://www.salzgitter-ag.com
WKN:         620200
566327 2017-04-21