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Timestamp: 2017-02-24 14:59:41
Document Index: 301370277

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 23', '§ 25', '§ 24', '§ 25', '§ 27', '§ 28']

Garanieprämie
Definition: Betrag der mindestens zu zahlen ist Unabhängig von der tatsächlich gezahlten Jahresprämie wird eine so genannte Mindestprämie vereinbart. In der Regel übersteigt die tatsächlich zu zahlende Jahresprämie die Mindestprämie.
Garanierte Mindestprämie
Definition: Hier im Sinne Bankgeschäft | Kreditversicherung zu verstehen Die Garantie im Bank- und Finanzgeschäft geschäft stellt ein wichtiges Sicherungsmittel dar, die insbesondere im internationalen Geschäft die Bürgschaft ersetzt. Entweder nehmen Kreditinstitute diese Gewährleistung als Kreditsicherheit herein oder stellen Bankgarantien aus, die bestimmte Geschäfte absichern.
Garantien werden auch von Kreditversicherungsgesellschaften austestellt. Eine Garantie ist die Verpflichtung, für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft einzustehen. Die Verpflichtung aus der oben genannten Bürgschaft ist immer von einer zu sichernden Hauptforderung abhängig; die Garantie hingegen begründet selbstständige Ansprüche. Sie ist nicht vom Bestehen einer Forderung abhängig. Garantien sind als solche gesetzlich nicht geregelt, sie sind frei vereinbar. Garantiezahlung
Definition: Begriff aus dem Bereich Factoring Zahlung des Importfactors im Rahmen von FCI-Export Factoring auf Basis eines eingeräumten Limits 90 Tage nach Fälligkeit der Rechnung. Voraussetzung ist, dass keine Reklamation erfolgte. Gedecktes Risiko
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung Branchenübliche Bezeichnung für einen Kunden eines Versicherungsnehmers, wenn die Forderungen des Versicherungsnehmers gegen diesen Kunden versichert sind.
Definition: Umstände, die die Kreditwürdigkeit verschlechtern Nach Vertragsschluss (oder nach Antragstellung, § 29 a VVG) eintretender Umstand, der zu einer ungünstigen Veränderung der Gefahrenlage für den Versicherer führt.
Willkürliche Gefahrerhöhung:
Die Erhöhung des Risikos ist vom Versicherungsnehmer vorgenommen oder der Versicherungsnehmer gestattet die Vornahme durch einen Dritten (§ 23 I VVG). Ist die willkürliche Gefahrerhöhung verschuldet, ist der Versicherer leistungsfrei (§ 25 I VVG). Der Versicherer kann fristlos kündigen (§ 24 I VVG). Unverschuldete willkürliche Gefahrerhöhung müssen unverzüglich angezeigt werden, sonst ist der Versicherer nach § 25 Abs. 2 leistungsfrei.
Objektive Gefahrerhöhung:
Vom Willen des Versicherungsnehmers unabhängige Gefahrerhöhung. Beispiel: Der Gesetzgeber verschärft ein Haftpflichtgesetz. Hier kann der Versicherer innerhalb eines Monats kündigen (§ 27 I VVG). Leistungsfreiheit des Versicherers wegen versäumter Anzeige ist nach § 28 VVG möglich.
Definition: Weitgehender Verzicht von Zahlungen Die sogenannten Gegengeschäfte gehören zu den Finanzierungsinstrumenten, die in Folge der Devisenknappheit zahlreicher Länder entstanden sind. Als Gegengeschäfte bezeichnet man eine Vielzahl von bilateralen und/oder multilateralen Warenhandelstransaktionen, die eine Koppelung des Liefervertrages mit dem Import eines anderen Realgutes verbinden.
Die Bandbreite reicht von Barter-Geschäften, d.h. reinem Naturaltausch, über die verschiedenen Arten von Kompensationsgeschäften, bei denen sich der Exporteur verpflichtet, Güter seines ausländischen Vertragspartners in einem festgelegten Umfang zu erwerben, bis zu den sogenannten Buy-back-Geschäften, bei denen der deutsche Exporteur die auf seiner Anlage hergestellten Produkte an Zahlungs Statt zurückkauft.
Gemeinsame Basis von Gegengeschäften ist die Tatsache, dass weitestgehend von Zahlungen in Devisen abstrahiert wird und stattdessen entsprechende, nicht monetäre Ressourcen des Käuferlandes angeboten werden.
Zur Bewältigung des speziellen Procedere in diesem Bereich stehen Spezialisten zur Verfügung, die den Markt und seine Usancen kennen.
Wer als Unternehmer Gegengeschäfte betreiben will oder muss, sollte die vielfältigen Risiken in diesem Bereich kennen. Hierzu gehören z. B. die Qualität der Kompensationsware, das Problem der Verrechnungsbepreisung, Ersatzware bei Lieferausfall sowie Zwischenfinanzierungsprobleme aufgrund nicht stichhaltiger Sicherheiten. Gegenstand der Versicherung
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung Der Versicherer ersetzt dem Versicherungsnehmer Ausfälle an Forderungen aus Warenlieferungen und vollständig erbrachten Dienstleistungen, die dadurch entstehen, dass versicherte Kunden mit Sitz in dem im Versicherungsschein genannten Ländern während der Laufzeit des Versicherungsvertrages zahlungsunfähig werden.
Forderungen aus Gebrauchs- und Nutzungsüberlassung (z. B. Vermietung, Verpachtung, Mietkauf, Leasing, Franchisegebühren, Lizenzforderungen, Provisionsforderungen, Patentüberlassung) müssen beim Versicherer gesondert deklariert werden.
Es werden die Ausfälle nicht ersetzt, die mitverursacht werden durch Krieg, kriegerische Ereignisse, innere Unruhen, Streik, Beschlagnahme, Behinderung des Waren- und Zahlungsverkehrs von hoher Hand (siehe Politisches Risiko), Naturkatastrophen, Kernerergie nach den Vorschriften des Atomgesetzes.
Gesplittetes Factoring
Definition: Begriff aus dem Bereich Factorng Unternehmen, die nicht nur auf eine Factoringgesellschaft zurückgreifen wollen praktizieren das Gesplittete Factoring (Splitted Factoring). Hierbei factorn mehrere Factoringgesellschaften jeweils abgegrenzte Bereiche. Beispiel: Eine Factoringgesellschaft kauft die Inlandsforderungen, eine zweite die Auslandsforderungen. Dieses Verfahren wird eher bei größeren Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen anzutreffen sein
Definition: Abtretung gegenwärtiger und zukünftiger Forderungen Ist eine Forderungsabtretung meist zur Absicherung eines Bankkredits, bei der der Zedent alle gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen gegen seinen Schuldner mit Vertragsabschluß abtritt.