Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/erweiterung-justizzentrum-osnabruck-31023
Timestamp: 2020-02-19 18:47:46
Document Index: 138832167

Matched Legal Cases: ['§ 58', '§34', '§34', '§14', '§ 1', '§ 45', '§46', '§ 75']

Ergebnis: Erweiterung Justizzentrum in Osnabrück
Erweiterung Justizzentrum	, Osnabrück/ Deutschland
wa-2023043
Deutschland 11/2 Regierungsbauten, Behördenbauten, Botschaften 11 Verwaltungsbauten 12/0 Staat und Kommune Allgemein 12 Staat und Kommune 12/1 Justizgebäude 12 Staat und Kommune Nicht offener Wettbewerb
Verfasser: Hilde Léon · Peter Czekay · Tilman Fritzsche
Mitarbeit: Lisa Sander · Eldar Mustafayef · David Kaiser
Verfasser: Martin Schmitt · Daniel Haarmann
Mitarbeit: Sasa Ciabatti · Maximilian Vesely · Moritz Klimburg
2. Preis: rw Ges. von Architekten mbH, Berlin
Verfasser: Volker Kurrle, Joel Harris
Mitarbeit: Jaksa Uzur, Martin Schenck, Robert Havranek
Fachplaner: Christoph Dengler Engels von Engelsmann
Peters GmbH | Beratende Ingenieure, Stuttgart
Verfasser: Eric Frisch
Ankauf: Dömges Architekten AG Architektur und Stadtplanung, Regensburg
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf für die architektonische Weiterentwicklung / den Teilneubau des Justizzentrums Osnabrück unter Einbeziehung des vorhandenen, teils denkmalgeschützten Gebäudebestandes.
Schwerpunkt ist die Einbindung der Neubauten in die Innenstadtlage Osnabrücks.
Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten erfolgt vom 13. September 2018 bis
zum 03. Oktober 2018 in der Universitätsbibliothek Osnabrück.
08/02/2018 S27 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Hauptadresse: www.nlbl.niedersachsen.de/startseite/aufgaben/leitstelle_cad/bau/bauaemter/sb_osnabrueckemsland/staatliches-baumanagement-osnabrueck-emsland-157129.html
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: vergabe.niedersachsen.de
Planungswettbewerb nach RPW 2013. 1/Aufgabe Das Justizzentrum Osnabrück besteht aus mehreren in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Liegenschaften in der Innenstadt von Osnabrück. Zum Justizzentrum zählen Amtsgericht, Landgericht, Staatsanwaltschaft und die Justizvollzugsanstalt Lingen Abteilung Osnabrück. Aufgrund gewachsener Aufgaben und Anzahl von Beschäftigten besteht zusätzlicher Raumbedarf. Die JVA befindet sich in einem Altbau, der erhebliche funktionale und sicherheitstechnische Mängel aufweist. Mit der Erweiterung des Justizzentrums sollen Synergien zwischen den Justizbehörden genutzt und ein höheres Maß an Bürgerfreundlichkeit erreicht werden. Außerdem soll ein zeitgemäßer Sicherheitsstandard sowohl für die JVA als auch für die Gerichte umgesetzt werden. Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist der Entwurf für die bauliche Weiterentwicklung / den Teilneubau des Justizzentrums Osnabrück unter Einbeziehung des vorhandenen, teils denkmalgeschützten Gebäudebestands. Das Raumprogramm umfasst Erweiterungs- bzw. Neubauten mit einer Nutzfläche von ca. 3 700 qm. Die Bestandsgebäude des Amts- und Landgerichts sind zu erhalten, zu integrieren und in Teilen baulich anzupassen. Der Bestandsbau der JVA ist zum Abriss vorgesehen. 2/Teilnehmer Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Insgesamt sollen 18 Büros am Wettbewerb teilnehmen. 6 Teilnehmer werden vom Auslober gesetzt. Weitere 12 Teilnehmer werden über das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren ausgewählt. Sollten neben den gesetzten Teilnehmern mehr Büros ihr Interesse am Verfahren bekunden als die genannten 12, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren. 3/ Zuschlag und weitere Bearbeitung Der Auslober verpflichtet sich, sobald und soweit das Vorhaben zur Realisierung kommt und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, eine/n der Preisträger/-innen mit weiteren planerischen Leistungen zu beauftragen. Alle Preisträger des Wettbewerbs werden zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung-VgV aufgefordert. Basis für das Verhandlungsverfahren ist der hier beschriebene Wettbewerb nach RPW 2013. Die Gewichtung der Zuschlagskriterien gem. § 58 der Vergabeverordnung-VgV ist so ausgestaltet, dass den nachrangigen Preisträgern eine Chance auf die Beauftragung verbleibt. Die Gewichtung des Wettbewerbsergebnisses ist mit einem Ansatz von 60 % festgesetzt. Der Umfang der weiteren Beauftragung umfasst die Leistungen für Gebäude gem. HOAI 2013 §34 mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 4. Zunächst erfolgt eine Beauftragung bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 3. Der Abruf der der Leistungen der Leistungsphasen 4-8 gemäß §34 HOAI steht unter Vorbehalt der Genehmigung der Entwurfsplanung, der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Erteilung des Bauauftrages und der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen der weiteren Leistungsphasen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. §14 Nummer 14.1 AVB (Anlage 1/1, Vertragsmuster RLBau) bleibt unberührt. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten. Im Rahmen des Wettbewerbs bereits erbrachte Leistungen werden bis zur Höhe des Honorars nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. 4/ voraussichtliche Termine Rückfragenkolloquium Mitte April 2018. Wettbewerbsabgabe Ende Juni 2018. Preisgerichtssitzung Anfang September 2018.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Die Bewerber müssen mit ihrer Bewerbung die folgenden Angaben / Erklärungen / Nachweise vorlegen: — ausgefülltes Formular „Teilnahmeantrag“. — Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikationen als Architekt. Am Wettbewerb teilnahmeberechtigt sind Architekten. Bewerbungen junger Büros sind ausdrücklich erwünscht. Der Zulassungsbereich umfasst die EWR / WTO / GPA Staaten. Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind oder die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach Niedersächsischem Architektengesetz (§§ 1, 13) haben. (Auswärtige Architekten) und ihren Geschäftssitz / Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, haben, oder zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind. Ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem Geschäftszweck die Erbringung von Planungsleistungen gehört, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und die in der Gesellschaft tätigen Verfasserinnen/Verfasser der Wettbewerbsarbeit die in oben genannten Anforderungen erfüllen. Bewerber können einzelne oder mehrere natürliche oder juristische Personen sein. Sind Bewerber gemäß der Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind (Herkunftsland), zur Erbringung der betreffenden Leistung berechtigt, dürfen sie nicht allein deshalb zurückgewiesen werden, weil sie gemäß den einschlägigen deutschen Rechtsvorschriften entweder eine natürliche oder juristische Person sein müssten. Sollten neben den gesetzten Teilnehmern mehr Büros ihr Interesse am Verfahren bekunden als die genannten 12, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren. Kriterien zur Teilnahme am Losverfahren. — fristgerechter Eingang der Bewerbungsunterlagen. — Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen. — Nachweis Teilnahmeberechtigung. Liegt kein Verstoß gegen die vorgenannten Kriterien vor, werden die Bewerbungen zur Losung zugelassen. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss sämtlicher Bewerbungen und - sofern die Mehrfachbewerbung erst nachträglich bekannt wird – zum Ausschluss der Beiträge sämtlicher Beteiligter. Der Auftraggeber behält es sich vor, fehlende Unterlagen der Bewerbung innerhalb einer bestimmten Frist nachzufordern. Werden die nachgeforderten Unterlagen / Nachweise etc. sodann nicht fristgerecht vorgelegt, führt dies zum Ausschluss.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Entscheidungskriterien zur Bewertung der Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht in der Wettbewerbsauslobung endgültig festgelegt. Nach derzeitigem Bearbeitungsstand sind folgende Kriterien vorgesehen: — Städtebauliche Einbindung und Maßstäblichkeit, — Erfüllung des Raumprogramms und funktionaler Anforderungen, — Gestalterische und räumliche Qualität, — Einhaltung des Bau- und Planungsrechts, — Berücksichtigung der Bestandbebauung, — Flexibilität für zukünftige Veränderungen, — Wirtschaftlichkeit, Folgekosten und Beachtung der Baukostenobergrenze, — Nachhaltigkeit des gesamten Konzeptes
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für den Wettbewerb lobt der Auslober einen Gesamtbetrag in Höhe von 125 000 EUR netto aus. Für die Plätze 1, 2 und 3 werden Preisgelder in folgender Höhe ausgelobt: 1. Preis 60 000 EUR netto 2. Preis 30 000 EUR netto 3. Preis 15 000 EUR netto Darüber hinaus werden zwei Anerkennungen zu je 10 000 EUR netto ausgelobt. Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten. Voraussetzung für den Erhalt des Preisgeldes / der Anerkennung ist die fristgerechte Abgabe einer bewertbaren Arbeit. Sofern mit Preisen bzw. Anerkennungen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer Mehrwertsteuer abführen, wird diese ihnen zusätzlich vergütet.
: 1/ Bewerbungsunterlagen und Teilnahmeantrag Für Bewerbungen ist das Formular „Teilnahmeantrag“ zu verwenden. Das Formular und weitere Bewerbungsunterlagen sind zum Download erhältlich unter vergabe@sb-oe.niedersachsen.de, Suchbegriff: 18E106003 Wettbewerb. 2/ Die Eignungskriterien für das Verhandlungsverfahren sind a. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV) — Mindestjahresumsatz: 800.000€ netto. — Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3 Mio. Euro für Personenschäden und über 3 Mio. Euro für Sachschäden. b. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§46 VGV) — Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 75 Abs. 1 VgV). — Anzahl technischer Fachkräfte: 10. — Der Auslober erwartet in der Umsetzung eine Projektleitung, die eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung auf dem Feld der ausgelobten Leistungen aufweist. c. Erzielter Preis im vorangegangenen, hier beschriebenen Wettbewerb nach RPW Jungen oder kleineren Bürogemeinschaften steht die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft offen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll, einzureichen. Weitere Fristen nach GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) bleiben unberührt. Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge sind nicht möglich.