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Timestamp: 2020-08-04 00:09:10
Document Index: 16248644

Matched Legal Cases: ['§ 138', '§ 80', '§ 55', '§ 169', '§ 83', '§ 66', '§ 62', '§ 56', '§ 37', '§ 55', '§ 169', '§ 83', '§ 66', '§ 62', '§ 56', '§ 37', '§ 87', '§ 83', '§ 66', '§ 62', '§ 56', '§ 37', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 133', '§ 87', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 83', '§ 66', '§ 96', '§ 124', '§ 132', '§ 138', '§ 80', '§ 14']

Mündliche Verhandlung - und der vorhergehende Erörterungstermin | Rechtslupe
Mündliche Verhandlung - und der vorhergehende Erörterungstermin
11. Februar 2015 Rechtslupe
Münd­li­che Ver­hand­lung – und der vor­her­ge­hen­de Erör­te­rungs­ter­min
Münd­li­che Ver­hand­lung im Sin­ne des § 138 Nr. 5 VwGO i.V.m. § 80 Abs. 1 Satz 1 DRiG ist nur die der Urteils­fäl­lung vor­aus­ge­gan­ge­ne (letz­te) münd­li­che Ver­hand­lung [1]. Nur für die­se (letz­te) münd­li­che Ver­hand­lung gilt, dass eine Hei­lung eines Ver­sto­ßes gegen § 55 VwGO, § 169 GVG i.V.m. § 83 Satz 1, § 66 Abs. 1 Satz 1, § 62 Nr. 4 Buchst. e DRiG, § 56 Satz 1, § 37 Nr. 4 Buchst. e LRiG NRW eine Wie­der­ho­lung des wesent­li­chen Teils der unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit durch­ge­führ­ten Ver­hand­lung vor­aus­setzt [2].
Davon abge­se­hen hat der Dienst­ge­richts­hof, indem er den vor­her­ge­hen­den Erör­te­rungs­ter­min ledig­lich betei­lig­ten­öf­fent­lich durch­ge­führt hat, nicht gegen den Grund­satz der Öffent­lich­keit gemäß § 55 VwGO, § 169 GVG i.V.m. § 83 Satz 1, § 66 Abs. 1 Satz 1, § 62 Nr. 4 Buchst. e DRiG, § 56 Satz 1, § 37 Nr. 4 Buchst. e LRiG NRW ver­sto­ßen.
Ein Erör­te­rungs­ter­min gemäß § 87 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 VwGO i.V.m. § 83 Satz 1, § 66 Abs. 1 Satz 1, § 62 Nr. 4 Buchst. e DRiG, § 56 Satz 1, § 37 Nr. 4 Buchst. e LRiG NRW sowie eine Beweis­auf­nah­me in einer vor­be­rei­ten­den Ver­hand­lung sind nicht öffent­lich, son­dern ledig­lich betei­lig­ten­öf­fent­lich [3].
Das gilt auch dann, wenn sie nicht nur vom Vor­sit­zen­den oder Bericht­erstat­ter, son­dern vom gesam­ten Spruch­kör­per durch­ge­führt wer­den [4].
Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 3. Dezem­ber 2014 – RiZ® 2/​14
Eich­ber­ger in Schoch/​Schneider/​Bier, VwGO, § 138 Rn. 122 [Stand: Sep­tem­ber 2003]; Winkelmüller/​van Sche­wick in Gär­ditz, VwGO, 2013, § 138 Rn. 35; Suer­baum in Posser/​Wolff, VwGO, 2. Aufl., § 138 Rn. 73; Eyermann/​Kraft, VwGO, 14. Aufl., § 138 Rn. 52[↩]
vgl. BVerw­GE 104, 170, 174 f.[↩]
vgl. BVerwG, Buch­holz 310 § 133 VwGO Nr. 82; Buch­holz 310 § 87 VwGO Nr. 8; Eich­ber­ger in Schoch/​Schneider/​Bier, VwGO, § 138 Rn. 122 [Stand: Sep­tem­ber 2003]; Winkelmüller/​van Sche­wick in Gär­ditz, VwGO, 2013, § 138 Rn. 35; Suer­baum in Posser/​Wolff, VwGO, 2. Aufl., § 138 Rn. 73[↩]
BVerwG, Urteil vom 21.09.2000 – 2 C 5/​99 37 f.[↩]
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