Source: https://www.diemucha.at/b/banken-dienstleistungen/bankentricks?page=26
Timestamp: 2019-06-18 18:54:08
Document Index: 172021618

Matched Legal Cases: ['§ 273', '§\u2009865', '§\u2009151', '§ 151', '§ 21', '§\u2009865', '§\u2009152', '§ 273']

Wikipedia, die freie Enzyklopädie in der österreichischen Rechtswissenschaft
Man lernt nie aus. Seit wann ist Wikipedia ein verbindlicher Rechtskommentar? Diese Erklärungen sind blanker Unsinn. Hast Du sie in Wikipedia geschrieben, Niestas? Du hättest Deine Meinung aber schon als Emma bringen dürfen.
Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind minderjährig, Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr unmündig. Lass Dir unmündig erklären. Den § 273a ABGB gibt es schon länger nicht mehr, einen Taschengeldparagrafen auch nicht. Tavor dürfte das übersehen haben, sonst hätte er Dir Deine §§§ um den Kopf gewickelt.
Geschäftsfähigkeit (Österreich)aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
In der österreichischen Rechtswissenschaft bezeichnet Geschäftsfähigkeit die Fähigkeit, sich selbst durch eigene Erklärungen zu berechtigen und zu verpflichten. Die Geschäftsfähigkeit richtet sich nach dem Alter und dem geistigen Zustand der Person.
Kinder bis zu 7 Jahren [Bearbeiten]Personen unter 7 Jahren sind vollkommen geschäftsunfähig (§ 865 und § 151 Abs. 1 ABGB). Ausnahmsweise können sie aber nach dem "Taschengeldparagraphen" (§ 151 Abs 3 ABGB) in geringfügigen Angelegenheiten des täglichen Lebens alterstypische Geschäfte abschließen. Diese Geschäfte werden gültig, sobald das Kind seine Verpflichtung aus dem Geschäft erfüllt. Wenn zum Beispiel ein Kind für einen Euro eine Kinderzeitschrift kauft und bezahlt, ist dieses Geschäft schon zu diesem Zeitpunkt gültig - auch wenn das Kind die Kinderzeitschrift nicht sofort erhält.
[b]Kinder von 7 bis 14 Jahren [Bearbeiten]Zwischen 7 und 14 Jahren sind die Minderjährigen noch unmündig (§ 21 ABGB Abs 2), aber bereits beschränkt geschäftsfähig.[/b] Über Geschäfte nach dem Taschengeldparagraphen hinaus können sie nun auch solche tätigen, die ihnen ausschließlich rechtliche Vorteile bringen. Darüber hinausgehende Geschäfte sind schwebend unwirksam, bis sie durch den gesetzlichen Vertreter bestätigt werden. (§ 865 ABGB)
Jugendliche von 14 bis 18 Jahren [Bearbeiten]Mit Erreichen der Mündigkeit, also mit 15, können Jugendliche sich zu fast allen Dienstleistungen selbst verpflichten. Ausgenommen davon sind Lehrlings- und Ausbildungsverträge. Der gesetzliche Vertreter kann jedoch Verpflichtungen aus wichtigem Grund wieder auflösen. (§ 152 ABGB)
Volljährige ab 18 Jahren [Bearbeiten]Mit dem 18. Geburtstag tritt die Volljährigkeit, und damit die volle Geschäftsfähigkeit ein. Sollte der Erwachsene jedoch aufgrund seines Geisteszustandes nicht dazu fähig sein, seine Geschäfte selbst in vernünftiger Art und Weise zu tätigen, wird er unter Sachwalterschaft gestellt. Die Sachwalterschaft führt zu einer Beschränkung der Geschäftsfähigkeit des Betroffenen, soweit der Aufgabenkreis des Sachwalters reicht (§ 273a ABGB).
überigens, ab 7 jahren bedingt geschäftsfähig? vielleicht möglich. aber sicher nicht in österreich.
Ein Sonderteil in einer Zeitung zum Schulbeginn:
"Jugendkonten für kleine Sparefrohs. Mit einem eigenen Girokonto können Kinder und Jugendliche den Umgang mit der Bank lernen und ihr eigenes Geld verwalten. Ab einem Alter von 7 Jahren sind Kinder bedingt geschäftsfähig - davor ist ein Jugendgirokonto nicht sinnvoll"
Toll, diese Erkenntnis. Also künftig das Taschengeld gleich aufs Kinderkonto überweisen, damit man dem Kleinen das Geld nicht mit vielleicht ein paar Worten geben muß. Und so lernen sie, daß das Geld einfach so auf der Bank verfügbar ist und nicht, daß es erarbeitet werden muß...von der Bank gibt's ja auch Geld, wenn man es braucht.
Es gibt auch Minuszinsen... wenn ein ein Sparbuch unter dem Eckzinssatz von 0,125 fällt wird es im Hintergrund im Minus geführt. Solange bis der Zinssatz wieder über den Eckzinssatz steigt. Weiss ich nicht jeder.