Source: http://www.landkreis-dillingen.de/index.php?id=2,31&aid=214
Timestamp: 2017-11-24 12:46:27
Document Index: 13481132

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13']

Mit dem Wegfall der Ertragshoheit für die Kraftfahrzeugsteuer bei den Ländern im Jahr 2009 war bei den Zuweisungen nach Art. 13a FAG die bis dahin erfolgte Anknüpfung an das örtliche Kraftfahrzeugsteueraufkommen der betroffenen Gemeinde nicht mehr möglich. Die Empfänger von Leistungen nach Art. 13a FAG erhalten deshalb seit 2011 pauschale Zuweisungen in Form eines Festbetrags auf Basis des Durchschnitts der in den Jahren 2008 bis 2010 erhaltenen Leistungen nach Art. 13a FAG. Zum 1. Januar 2015 erfolgte eine Überprüfung der Höhe dieser Festbeträge (Revision) und die Fortschreibung der Leistungen nach Art. 13a FAG unter Berücksichtigung des Ergebnisses dieser Revision. Seither werden die Festbeträge unter Berücksichtigung der in 2013, 2014 und 2015 durchgeführten Anhebungen (+ 15,9 %, 10,5 % und 4,9 %) fortgeführt.
Die Landkreise erhalten zum Bau oder Ausbau und zur Unterhaltung ihrer Kreisstraßen pauschale Zuweisungen auf Basis der ihnen im Jahr 2016 für das Jahr 2016 bewilligten Zuweisungen. Bei der Höhe dieser pauschalen Festbeträge wurden das Ergebnis der zum 1. Januar 2015 durchgeführten Revision und die in 2013, 2014 und 2015 erfolgten Anhebungen (+ 15,9 %, 10,5 % und 4,9 %) der Pauschalen berücksichtigt.
Hierbei handelt es sich um pauschale staatliche Leistungen zum Unterhalt von gemeindlichen Straßen (Gemeindeverbindungs- und Ortsstraßen). Empfänger sind Gemeinden, die nicht die Voraussetzungen des Art. 13a FAG erfüllen. Die Höhe der pauschalen Zuweisungen richtet sich nach der Höhe der in 2016 gewährten Straßenunterhaltspauschalen. Darin sind das Ergebnis der zum 1. Januar 2015 durchgeführten Revision und die in 2013, 2014 und 2015 erfolgten Anhebungen (+ 15,9 %, 10,5 % und 4,9 %) der Pauschalen berücksichtigt.
Seit dem Jahr 2008 erhalten Städte, Gemeinden und Landkreise, die infolge der klimatischen Verhältnisse überdurchschnittlich durch den Winterdienst belastet sind, pauschale Zuschläge zu ihren Straßenunterhaltspauschalen nach Art. 13a und Art. 13b FAG aus Mitteln des Art. 13c Abs. 1 FAG. Nähere Einzelheiten und der Empfängerkreis können dem Internetauftritt des Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat (siehe "Weiterführende Links") entnommen werden. Die Straßenunterhaltspauschalen nach Art. 13a und Art. 13b FAG wurden mit dem Finanzausgleichsänderungsgesetz 2011 als Festbeträge ausgestaltet. Um eine Gleichbehandlung mit der Handhabung bei diesen Straßenunterhaltspauschalen zu erreichen, richtete sich die Höhe der Winterdienstkostenpauschalen in den Jahren 2012 ff. nach der Höhe der im Jahr 2011 gewährten Pauschale. Im Jahr 2014 wurden die pauschalen Winterdienstkostenzuschläge um 10,5 % angehoben.
2015 wurden die als Festbeträge ausgestalteten Winterdienstkostenpauschalen entsprechend dem Ergebnis der zum 1. Januar 2015 bei den Straßenunterhaltspauschalen nach Art. 13a und Art. 13b FAG durchgeführten Überprüfung der Festbeträge angepasst. Aufgrund der im Finanzausgleichsänderungsgesetz 2015 zusätzlich bereitgestellten Mittel konnte der Betrag zudem um 4,9 % angehoben werden. Seither werden die Winterdienstkostenzuschläge auf dem Niveau des Jahres 2015 unverändert fortgeführt.
Ein Antragstellung auf Leistungen nach Art. 13a, 13b Abs. 1 und 2 FAG oder Winterdienstkostenpauschalen nach Art. 13c FAG entfällt.