Source: https://www.bvd-ev.de/satzung/
Timestamp: 2018-11-21 20:40:31
Document Index: 192983507

Matched Legal Cases: ['§2', '§4', '§7', '§8', '§9', '§10', '§12', '§13', '§14', '§15', '§17', '§18', '§19', '§ 26', '§ 26', '§ 26']

﻿ Satzung – Berufsverband Discjockey e.V.
BVD e.V. – Berufsverband Discjockey e.V., gegründet 1982
Satzung des Berufsverband Discjockey e.V. (BVD e. V.) gemäß Änderungen durch die Jahreshauptversammlungen
vom 28.10.1985 in Phillippsthal,
vom 08.11.1988 in Düsseldorf,
vom 21.01.1991 in Münster,
vom 20.09.1998 und 21.02.1999 in Gelsenkirchen,
vom 25.06.2000 in Bad Hersfeld,
vom 07.07.2002 in Hamburg,
vom 06.04.2003 in Magdeburg,
vom 25.04.2004 in Braunschweig,
vom 24.04.2005 in Hannover,
vom 26.04.2009 in Braunschweig,
vom 12.04.2015 in Kassel.
§2 – Zweck des Verbandes
§4 – Mitgliedsarten
§7 – Beiträge
§8 – Rechte und Pflichten der Mitglieder
C – ORGANE DES VERBANDES
§9 – Organe und Geschäftsordnung
§10 – Mitgliederversammlung
§12 – Geschäftsführung
D – BEIRAT UND AUSSCHÜSSE
§13 – Beirat
§14 – Ausschüsse
E – SCHLUSSBESTIMMUNGEN
§15 – Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeiten im Verband
§17 – Interessenschutz
§18 – Gerichtsstand
§19 – Salvatorische Klausel
1.1 Name des Vereins
Der Verein führt den Namen „Berufsverband Discjockey e. V.“ mit der Kurzform „BVD e.V.“.
1.2 Sitz des Verbandes
Sitz des Verbandes ist Münster. Er ist in das Vereinsregister Münster unter der Nr. VR 2505 am 17.05.1982 eingetragen. Verwaltungssitz (Geschäftsstelle) ist der Wohnsitz des jeweiligen Präsidenten.
1.3 Geschäftsjahr
Der Verband bezweckt die Wahrung der beruflichen und sozialen Belange seiner Mitglieder.
Der Zweck des Verbandes ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.
Der Verband betätigt sich nicht parteipolitisch und ist überkonfessionell.
Der Satzungszweck wird insbesondere verfolgt durch:
a) Aus- und Weiterbildung
Die Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder ist eines der wichtigsten Ziele des Verbandes und soll durch entsprechende Maßnahmen wie Kongresse, Referate, Seminare etc. gewährleistet werden.
b) Information der Verbandsmitglieder
Die kaum noch überschaubare Flut von neuen Verordnungen einerseits, beziehungsweise technischen Richtlinien andererseits, macht eine möglichst umfassende und schnelle Information der Verbandsmitglieder über alle sie betreffenden Belange erforderlich. Hierzu sollen alle technischen Möglichkeiten, u.a. die modernen – insbesondere Online- – Medien, genutzt werden.
c) Trendsetting
Der geschäftliche Erfolg der Branche hängt in sehr weitem Umfang vom rechtzeitigen Erkennen von Trends und Markttendenzen ab. Der Verband sieht eine seiner Aufgabe darin, Trends frühzeitig zu erkennen und seine Mitglieder frühzeitig zu informieren.
d) Interessenvertretung gegenüber Messen und Medien
Der Verband soll die Interessen seiner Mitglieder bezüglich Messen, Medien und Events koordinieren. Er soll auf jeder für die Branche wichtigen Messe vertreten sein und den Verband repräsentieren.
e) Wettbewerbsüberwachung
Werden Aktivitäten auf dem Markt beobachtet, die eindeutig gegen die Regeln des fairen und freien Wettbewerbs verstoßen, betrachtet es der Verband als seine Aufgabe, den Markt laufend auf Wettbewerbsverstöße zu untersuchen, auf die Wettbewerbssünder zur Einhaltung der Wettbewerbsspielregeln einzuwirken und, falls dies nicht hilft, geeignete rechtliche Schritte bis notfalls zur einstweiligen Verfügung zu unternehmen.
f) Imagepflege
Es ist das erklärte Ziel des Verbandes, durch intensive Öffentlichkeitsarbeit das Ansehen des Verbandes in der Öffentlichkeit und in der Branche zu erhöhen. Hierzu gehören auch eigene Veranstaltungen wie Messen und Branchentreffen.
g) Gemeinsame Werbemaßnahmen
Um die genannten Ziele möglichst kostensparend zu verwirklichen, kann der Verband gemeinsame Werbemaßnahmen seiner Mitglieder initiieren, in deren Auftrag durchführen und deren Effizienz überwachen.
h) Kontaktpflege zu anderen Verbänden
Der Verband soll den Gedankenaustausch und die Kontakte zu anderen Verbänden und Interessenvertretungen der Branche im In- und Ausland pflegen, um Interessen, die er mit diesen gemeinsam hat, möglichst effektiv in die Realität umzusetzen.
Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Sie setzt die Volljährigkeit bei der Fördermitgliedschaft, Ehrenmitgliedschaft und ordentlichen Mitgliedschaft voraus. Angeschlossene Mitglieder und Mitglieder auf Probe können bei Minderjährigkeit, unter Einwilligung des Erziehungsberechtigten dem Verband angehören.
Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen oder juristische Personen, die nachfolgende Kriterien erfüllen:
a) Bewerberkreis
Die Mitgliedschaftsbewerber müssen auf dem Gebiet „Musik, Show & Entertainment“ oder branchenbezogenen Gewerbe tätig sein. Der schriftliche Antrag auf Mitgliedschaft ist an den Vorstand unter Beifügung der unter b) geforderten Unterlagen zu richten.
b) Gewerbeanmeldung
Die Bewerber müssen mit dem Aufnahmeantrag eine Kopie ihrer Gewerbeanmeldung (bzw. bei Angestellten eine Tätigkeitsaufstellung oder einen Tätigkeitsnachweis) vorlegen. Juristische Personen müssen zusätzlich eine Person benennen, die gegenüber dem BVD als Ansprechpartner fungiert und das Stimmrecht ausübt.
4.2 Angeschlossene Mitglieder
Angeschlossene Mitglieder können all diejenigen werden, welche nicht die vorgenannten Kriterien für ordentliche Mitglieder erfüllen.
Angeschlossene Mitglieder können Vorteile und Vergünstigungen, die mit der Verbandsmitgliedschaft verbunden sind, z.B. Nachlässe bei Ausbildungsmaßnahmen, lnsider-lnformationen durch Newsletter, ggf. günstigerer Bezug eines Verbandsorgans usw. in Anspruch nehmen. Über das Ausmaß der gebotenen Vergünstigungen entscheidet der Vorstand jährlich unter Berücksichtigung der allgemeinen Situation des Verbandes.
Angeschlossene Mitglieder können eigene Arbeitsgruppen bilden, die Vorschläge und Empfehlungen an den Verband und in der Mitgliederversammlung aussprechen.
4.3 Mitgliedschaft auf Probe
Für eine Mitgliedschaft auf Probe gelten die gleichen Voraussetzungen wie für angeschlossene Mitglieder. Die Mitgliedschaft ist jedoch einmalig auf 3 Monate beschränkt und endet nach Ablauf dieser Zeit automatisch. Nach Beendigung der Mitgliedschaft auf Probe besteht die Möglichkeit, durch erneuten Antrag eine ordentliche oder angeschlossene Mitgliedschaft zu erwerben. Bereits gezahlte Mitgliedsbeiträge werden angerechnet.
4.4 Fördermitglieder
Fördermitglied kann jeder werden, dessen Interesse mit denen des Verbandes weitgehend übereinstimmt und der bereit ist, diesen nach Kräften zu unterstützen. Der Vorstand kann im Einzelfall Austauschmitgliedschaften mit verbundenen Verbänden oder Institutionen beschließen.
Zu Ehrenmitgliedern können alle juristischen oder natürlichen Personen ernannt werden, die bei der Verfolgung der Verbandsziele Besonderes geleistet haben. Ehrenmitgliedschaften sollen nur in besonderen Fällen bei Erringung wirklich besonderer Verdienste verliehen werden.
5.1 Antrag
Die Aufnahme als Verbandsmitglied kann schriftlich auf dem Antragsformular des Verbandes oder online über ein Formular auf der Webseite des Verbandes erfolgen. In dem Antrag sind die vollständigen Angaben der vom Verband von allen Antragstellern geforderten und auch von den Mitgliedern laufend zu ergänzenden Auskünfte und Unterlagen anzugeben bzw. beizufügen. Die geforderten Dokumente können auch online eingereicht werden.
Sollte ein ordentliches Mitglied während seiner Verbandsmitgliedschaft sein Gewerbe abmelden oder seinen Anstellungsvertrag kündigen oder gekündigt bekommen, so hat er dies der Geschäftsstelle unverzüglich anzuzeigen.
Der Vorstand kann mit mehrheitlichem Beschluss einem Antragsteller die Aufnahme als Mitglied in den Verband verweigern.
5.3 Beginn der Mitgliedschaft
Entscheidet sich der Präsident bzw. der Vizepräsident für die Aufnahme des Bewerbers, beginnt die Mitgliedschaft am 1. des Folgemonats. Mitgliedsbeiträge sind ab diesem Tag zu entrichten.
6.1 Austritt
Ein Mitglied kann unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist zum Ende eines Geschäftsjahres ausscheiden. Die Kündigung bedarf der Schriftform per Post oder E-Mail an die Geschäftsstelle des Verbandes.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus wichtigem Grund ausgeschlossen werden. Der Vorstandsbeschluss muss mehrheitlich erfolgen.
6.3 Ausschlussverfahren
Der Antrag auf Ausschluss kann nur von einem ordentlichen Mitglied gestellt werden. Dem betroffenen Mitglied muss vor Entscheidung Gelegenheit gegeben werden, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Über den Ausschlussantrag entscheidet der Vorstand bei Antragsablehnung abschließend.
Die Entscheidung ist dem Antragsteller und dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
6.4 Streichung
Mitglieder, die ihre Beiträge nicht termingerecht leisten bzw., bei denen die Beitragslastschriften nicht termingerecht eingelöst werden, erhalten von der Geschäftsstelle eine schriftliche Abmahnung mit einer Nachzahlungsfrist von 3 Wochen zzgl. der Retouren- und Mahnkosten. Ist nach dieser Frist kein Eingang der rückständigen Beiträge festzustellen, erhält das Mitglied unter Hinweis auf die sonst erfolgende Streichung als Mitglied eine letzte Zahlungsaufforderung mit einer Frist von weiteren 2 Wochen unter Berechnung von Verzugszinsen in Höhe von 4 % über dem jeweiligen Diskontsatz der Europäischen Zentralbank. Wenn die rückständigen Beiträge samt Zinsen dann nicht innerhalb dieser letzten Frist gezahlt werden, beschließt der Vorstand endgültig über die Streichung der Mitgliedschaft. Die rückständigen Leistungen sind auch im Falle der Streichung von dem Mitglied noch zu erbringen. Nötigenfalls über Einschaltung der Creditreform.
6.5 Ansprüche
Mit dem Ausscheiden aus dem Verband erlöschen alle Ansprüche des Mitglieds aus seiner Mitgliedschaft dem Verband gegenüber.
7.1 Beitragshöhe
Insbesondere muss die Mitgliederversammlung bei den angeschlossenen Mitgliedern die Beitragshöhe niedriger bestimmen als für die ordentliche Mitgliedschaft.
7.2 Fälligkeit
Die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Mitgliedsbeiträge werden vierteljährlich erhoben und sind jeweils im 1. Monat eines Quartals fällig.
Beitragszahlungen haben grundsätzlich unbar zu erfolgen, durch Lastschrifteinzug oder Überweisung vom Konto des Mitglieds auf das Verbandskonto.
8.1 Stimmrecht, Wahlrecht
Die Mitglieder wirken an der Willensbildung des Verbandes mit. Alle Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Verbandes teilzunehmen. Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder, die vor Ihrer Ehrenmitgliedschaft ordentliche Mitglieder waren und zwei ordentlich legitimierte angeschlossene Mitglieder haben das Recht, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben. Verbandsämter können nur ordentliche Mitglieder sowie Ehrenmitglieder, die vor Ihrer Ehrenmitgliedschaft ordentliche Mitglieder waren, bekleiden.
Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder, die mindestens sechs Monate vor der Mitgliederversammlung rechtmäßig in den Verband aufgenommen wurden. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann.Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Entscheidungen, Abmachungen und Richtlinien der gewählten Verbandsorgane als verbindlich anzuerkennen und an ihrer Verwirklichung mitzuarbeiten. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Berufsverband Discjockey e.V. standesgemäß zu vertreten und die Interessen des Verbandes zu wahren und zu fördern.
8.2 Verbandsmarke
Jedes Mitglied kann die Verbandsmarke führen.
Die Verbandsmarke darf nur in der vom Vorstand festgelegten Form für die Eigenwerbung verwandt werden. Diese ist nach den entsprechenden wettbewerbsrechtlichen Vorschriften zu gestalten und durchzuführen.
Angeschlossene Mitglieder haben bei Verwendung der Verbandsmarke auf Ihren Status durch den deutlichen Zusatz „angeschlossenes Mitglied“ hinzuweisen.
Ab dem Zeitpunkt des Ruhens oder der Beendigung der Mitgliedschaft darf das Verbandszeichen nicht mehr geführt werden. Eine Aufbrauchfrist wird nicht gewährt.
8.3 Eingaben und Anträge
Jedes Mitglied kann an die Organe des Verbandes schriftliche und begründete Eingaben richten, die ebenfalls schriftlich innerhalb von 2 Wochen nach der folgenden Vorstandssitzung zu beantworten sind.
Jedes Mitglied kann weiterhin unter Wahrung der in der Einladung zur Mitgliederversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung festgelegten Fristen bei der Geschäftsstelle schriftlich beantragen, dass bestimmte Angelegenheiten auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung gesetzt werden sollen.
Anträge auf Änderung der Satzung oder Auflösung des Verbandes können nur vom Vorstand oder 1/3 der gesamten Mitgliederzahl gestellt werden.
8.4 Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Zielsetzungen des Verbandes zu fördern und am Verbandsleben aktiv mitzuarbeiten.
a) Die Satzung des Verbandes und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes zu befolgen.
b) Beiträge gemäß den Beschlüssen der zuständigen Organe des Verbandes voll und pünktlich zu bezahlen.
c) Die für Verbandszwecke verlangten Auskünfte zu erteilen.
d) Die Mitglieder sind verpflichtet, alle Informationen, die sie aufgrund der Mitgliedschaft erhalten, auch über die Beendigung der Mitgliedschaft hinaus geheim zu halten.
9.1 Organe des Verbandes sind:
9.2 Geschäftsordnung
Der Verband kann sich zur Organisation eine Geschäftsordnung geben. Über Inhalte und Änderungen der Geschäftsordnung entscheidet der Vorstand. Mit Bekanntgabe der Inhalte und Änderungen bzw. Ergänzungen werden diese verbindlich.
Die Mitgliederversammlung beschließt über die den Verband und das Verbandsleben betreffenden Angelegenheiten und legt Richtlinien für die Arbeit des Verbandes fest. Sie überwacht deren Durchführung durch die Verbandsorgane, die sich vor ihr zu verantworten haben.
Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere folgende Angelegenheiten:
a) Genehmigung des vom Verband aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme der Rechenschaftsberichte des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes und des Geschäftsführers.
b) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages.
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes sowie der Kassenprüfer.
d) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereines.
e) Beschlussfassung über den Haushaltsplan.
10.2 Einberufung
10.2.1 Ordentliche Mitgliederversammlungen
Eine ordentliche Mitgliederversammlung muss nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres, spätestens im 4. Kalendermonat des darauf folgenden Jahres, abgehalten werden.
Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen einzuberufen. Der Vorstand lädt alle Mitglieder ein. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Werktag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Einberufung zur Mitgliederversammlung kann vom Vorstand auch in der Vereinszeitschrift, die an jedes Mitglied versandt wird, unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Vereinszeitschrift folgenden Werktag. Die Einladung zur Mitgliederversammlung gilt dem Mitglied jedenfalls dann als zugegangen, wenn die Einberufung enthaltende Vereinszeitschrift an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse versandt wurde. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
10.2.2 Außerordentliche Mitgliederversammlungen
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Verbandes es erfordert oder wenn mindestens 2 Mitglieder des Vorstandes oder 1/5 der Verbandsmitglieder die Einberufung unter Angabe des Beratungsgegenstandes schriftlich bei der Geschäftsstelle beantragen.
10.3 Beschlussfassung
10.3.1 Beschlussfähigkeit
10.3.2 Abstimmung
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
3/4 Mehrheit der anwesenden Stimmen sind erforderlich bei Änderung der Satzung und die Festsetzung der Beiträge.
Die Abstimmung erfolgt im Allgemeinen durch Handzeichen, falls sich die Mitgliederversammlung nicht für das geheime Wahlverfahren oder eine andere Methode ausspricht.
Bei der Wahl von Vorstandsmitgliedern ist auf Antrag geheim abzustimmen.
10.4 Protokoll
Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Mitglieder können das Protokoll in der Geschäftsstelle schriftlich anfordern.
11.1 Vorstandsmitglieder
dem Referenten für Finanz- und Kassenwesen
und bis zu 4 weiteren Vorstandsmitgliedern
Als Vorstandsmitglied sind nach mindestens einjähriger Mitgliedschaft alle ordentlichen Mitglieder sowie Ehrenmitglieder, die vor Ihrer Ehrenmitgliedschaft mindestens zwei Jahre lang ordentliches Mitglied waren, wählbar. Von Mitgliedsunternehmen sind die benannten, stimmberechtigten Ansprechpartner ebenfalls wählbar.
Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.
Der Vorstand leitet den Verband im Rahmen der Satzung, der Geschäftsordnung und im Sinne der von der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse.
Aufstellen eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr
Erstellung eines Geschäftsberichtes und Jahresabschlusses
Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen, insbesondere den Verträgen mit einem Geschäftsführer
Bestellung von Beiräten
Der Referent für Finanz- und Kassenwesen hat zusätzlich darüber zu wachen, dass Verfügungen über die Konten des Verbandes nur bis zur Höhe des jeweiligen Guthabens vorgenommen werden und das keine Kredite und Darlehen in Anspruch genommen werden. Er hat ein Vetorecht gegenüber allen anderen Vorstandsmitgliedern, wenn von diesen Maßnahmen getroffen oder beschlossen werden, deren finanzielle Folgen das Verbandsguthaben übersteigen. In der Ausübung des Vetorechts kann er von den übrigen Vorstandsmitgliedern nicht überstimmt werden.
11.3 Amtsdauer
11.3.1 Amtszeit der Vorstandsmitglieder
Der Präsident, der Vizepräsident und der Schatzmeister werden für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt.
Die Wahl weiterer Vorstandsmitglieder erfolgt für eine Amtszeit von 2 Jahren.
Für alle Vorstandsmitglieder ist die Wiederwahl möglich.
11.3.2 Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern
Jedes Vorstandsmitglied bleibt im Amt, bis das neue Vorstandsmitglied bestellt ist.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, kann sich der Vorstand durch Zuwahl selbst ergänzen. Die Ergänzung hat nur Gültigkeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
11.4 Vorstand nach § 26 BGB
Vorstand nach § 26 BGB sind der Präsident und die übrigen Vorstandsmitglieder.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 Abs. 2 BGB) durch den Präsidenten, im Falle seiner Verhinderung durch den Vizepräsidenten, vertreten.
11.5 Vertrauensschutz
Über alle vertraulichen Angelegenheiten sind die Vorstandsmitglieder zum Schweigen verpflichtet, auch nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand.
11.6 Beschlussfähigkeit
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen und mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Die Einladung durch den Präsidenten oder bei dessen Verhinderung durch den Vize-Präsidenten kann schriftlich, fernmündlich, per Fax oder E-Mail erfolgen. Die Bekanntgabe einer Tagesordnung bei der Einberufung des Vorstandes ist nicht zwingend erforderlich. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht, wenn alle Vorstandsmitglieder einem Vorschlag oder Beschluss schriftlich oder per E-Mail zustimmen.
Als Ausführungsorgan der Mitgliederversammlung und des Vorstandes kann ein Geschäftsführer eingesetzt werden, soweit nicht der Vorstand oder der Präsident selbst Ausführungsorgane sein müssen.
12.2 Berufung des Geschäftsführers
Ein Geschäftsführer kann vom Vorstand gegen Gehalt und Honorar berufen werden.
13.1 Aufgaben
Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand und die Geschäftsführung strategisch zu beraten und zu unterstützen. Der Vorstand kann dem Beirat bestimmte Aufgaben übertragen.
13.2 Zusammensetzung
Der Beirat besteht aus bis zu zehn Mitgliedern. Nur Mitglieder des Verbandes und die Mitarbeiter von Firmen-Mitgliedern können Beiratsmitglied sein.
Die Mitglieder des Beirats werden durch den Vorstand für eine Amtszeit von 3 Jahren bestellt. Die Verlängerung der Amtszeit ist möglich. Der Vorstand kann Beiratsmitglieder jederzeit abberufen.
Die Beiratsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.
Vom Vorstand können Fachausschüsse gebildet werden, die aus einem Vorstandsmitglied und 3 weiteren Verbandsmitgliedern bestehen dürfen. In diese Ausschüsse können keine Fördermitglieder berufen werden. Die Ausschüsse tagen nach Bedarf, sind zeitlich nicht begrenzt und bedürfen keiner Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
Alle Inhaber von Ämtern im Verband sind ehrenamtlich tätig. Sachaufwendungen und sonstige Auslagen, die im Rahmen der Verbandstätigkeit entstehen, werden erstattet.
Anträge auf die Auflösung des Verbandes können nur der Vorstand oder 1/3 der Gesamtmitgliederzahl stellen. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der Stimmen aller Mitglieder beschlossen werden.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Präsident und der Vizepräsident gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt auch für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Das nach Erfüllung der Verpflichtungen des Verbandes vorhandene Vermögen ist nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung zu verwenden.
Es ist den Mitgliedern, den Organen des Verbandes und deren Angestellten bei persönlicher Haftung untersagt, ihnen im Rahmen ihrer Verbandstätigkeit zur Kenntnis gelangte interne Geschäftsvorgänge zweckwidrig zu verwenden oder als vertraulich bezeichnete Mitteilungen weiterzugeben.
Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Rechtsverhältnisse zwischen dem Verband und seinen Mitgliedern ist der jeweilige Sitz der Geschäftsstelle.
Sollte ein Paragraph oder Teile eines Paragraphen rechtsunwirksam sein, sollte dem Sinn entsprechend entschieden werden, der Rest der Satzung behält seine Gültigkeit.
Berufsverband Discjockey e.V. ist hier: checkpoint.DJ.
Die 2. checkpoint.DJ ist vorbei: Unser positives Resümee in Wort und Bild haben wir Euch auf unserer Internetseite bereitgestellt. Viel Spaß beim Durchklicken der Fotogalerie! ... See MoreSee Less
checkpoint.DJ 2018 – Berufsverband Discjockey e.V.
Posted by André Hallbauer in Galerie Views 313 checkpoint.DJ Vol. 2 Die Fachmesse für Mobile- und Club-DJ fand am 04./05. November 2018 in der Stadthalle Bielefeld statt. Nach Bielefeld, der Stadt, die es angeblich gar nicht gibt, lud Checkpoint.DJ-Macher Ruwen Prochnow und sein Team dieses Mal so...
Berufsverband Discjockey e.V. hat ein neues Foto hinzugefügt.
Vielen Dank für zwei tolle Tage auf der checkpoint.DJ in Bielefeld.
Wir danken allen Mitgliedern, Fördermitgliedern und Partnern, die uns ihr Vertrauen durch die geschäftliche Zusammenarbeit und durch viele Gespräche und Begegnungen entgegen gebracht haben, ganz herzlich. Wir genossen eine unheimlich gute Stimmung an den Ständen und auf der Aftershow Party und knüpften viele interessante neue Kontakte.
Wir sehen uns auf der DJ Convention (DJ Con) 2019 in Frankfurt am Main. ❤️
P.S. Ihr seid die Besten!
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