Source: https://www.dtad.de/details/Beratungsdienste_von_Architekten_80797_Muenchen-11136392_3
Timestamp: 2017-09-19 11:47:35
Document Index: 143962247

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 130', '§ 4', '§ 21', '§ 21', '§ 19']

Ausschreibung - Beratungsdienste von Architekten in München (ID:11136392)
> DTAD-ID: 11136392
Dienstleistungen in den Bereichen Erholung, Kultur, Sport, Bauaufsicht, Baustellenüberwachung, Architekturdienstleistungen
Architekturentwurf , Bauaufsicht , Beratungsdienste von Architekten , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Museumsausstellungen , Organisation von einem Architektenwettbewerb
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Gestaltung und Einrichtung der Präsentations- und Ausstellungsflächen (Dauerausstellung, Sonderausstellung und Foyer) für das Sudetendeutsche Museum in...
Kontaktstelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Herrn Dr. Michael Kobler
Telefon: +49 8912611366
E-Mail: michael.kobler@stmas.bayern.de
http://www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm
Gestaltung und Einrichtung der Präsentations- und Ausstellungsflächen des Sudetendeutschen Museums in München (Museumsgestaltung).
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Gestaltung und Einrichtung der Präsentations- und Ausstellungsflächen (Dauerausstellung, Sonderausstellung und Foyer) für das Sudetendeutsche Museum in München. Geplant ist ein neues Museum zur Geschichte und Kulturgeschichte der Sudetendeutschen vom Mittelalter bis Heute, das im Jahr 2018 eröffnet werden soll. Zur Umsetzung der musealen Aufgabe steht eine Dauerausstellungsfläche von ca. 1 140 m2 zur Verfügung. Hinzu kommen die Sonderausstellungsfläche in der erweiterten Kubin-Galerie mit einer Fläche von ca. 380 m2 und das Foyer mit einer Fläche von 150 m2. Weitere Räumlichkeiten, wie der Museumspädagogische Raum, das Café und Flure/Wege sollen in den Planungsumfang einbezogen werden.
Grundlage für die Gestaltung und Einrichtung ist das von der Sudetendeutschen Stiftung vorgegebene Ausstellungskonzept. Die planerische Umsetzung ist mit der Sudetendeutschen Stiftung abzustimmen. Die Exponate für die Präsentations- und Ausstellungsflächen werden von der Sudetendeutschen Stiftung vorgegeben und gestellt.
Die Präsentations- und Ausstellungsflächen sind in dem neu zu errichtenden Sudetendeutschen Museum einzurichten, ergänzt durch erweiterte Sonderausstellungsflächen im Bestandsbau Sudetendeutsches Haus.
Schnittstellen zum Hochbauprojekt wurden bereits vordefiniert und sind im Weiteren zu prüfen, ggf. fortzuschreiben und mit dem Hochbauprojekt zu vereinbaren.
Folgende Leistungen sind Gegenstand der Ausschreibung:
Leistungsbereich 1 (Leistungen der Ausstellungsplanung und Ausstellungsumsetzung übergreifend):
Teilleistungen: 1.1 Grobkonzept; 1.2 Feinkonzept; 1.3 Detailplanung
Erarbeitung eines Gestaltungskonzeptes auf Grundlage der Vorfassung des Drehbuchs der Dauerausstellung
inkl. Präsentation und Präsentationsmaterialien sowie einer darauf aufbauenden Kostenschätzung. Bestandteil ist u.a. auch die Entwicklung eines Ordnungssystems für die Kasse, Führungen, etc.
Leistungsbereich 2 (Raumbildender Ausbau/Möblierung/Vitrinen):
Teilleistungen: 2.1 Grundlagenermittlung; 2.2 Vorplanung; 2.3 Entwurfsplanung; 2.4 Genehmigungsplanung (optional); 2.5 Ausführungsplanung; 2.6 Vorbereitung der Vergabe; 2.7 Vergabe; 2.8 Objektüberwachung; 2.9 Objektbetreuung
Leistungsbereich 3 (Leistungen der Ausstellungsgrafik):
Teilleistungen: 3.1 Gesamtkonzept aller grafischen Elemente; 3.2 Ausarbeitung der Layouts; 3.3 Vorbereitung der Vergaben; 3.4 Vergabe; 3.5 Betreuung der Produktion.
Ausarbeitung der Gestaltungsrichtlinien für die Typografie, das Feinkonzept, die Bildsprache, Tabellen, Grafiken, Schmuck- und Dekorationselemente
Leistungsbereich 4 (Leistungen der Ausstellungsbeleuchtung):
Teilleistungen: 4.1 Gesamtkonzept individuelle Ausstellungsbeleuchtung; 4.2 Gesamtkonzept nutzer- und objektfreundliche Grundbeleuchtung; 4.3 Vorbereitung der Vergaben; 4.4 Vergabe; 4.5 individuelles Ausleuchten der Vitrinen, Ausstellungselemente und Raumgestaltungen unter konservatorischen Vorgaben; 4.6 Endkontrolle der Lichtwerte und Feineinstellung der Beleuchtungskörper.
Erarbeitung eines Gesamtkonzepts einer individuellen Museumsbeleuchtung unter den konservatorischen und
sicherheitstechnischen Aspekten der Ausstellung.
Leistungsbereich 5 (Leistungen über Ausstellungsmedien):
Teilleistungen: 5.1 Konzeption der medialen Umsetzung von Medienstationen – visueller und akustischer Art – und Raum-Klang-Installationen unter Berücksichtigung raum-akustischer Gesichtspunkte; 5.2 Erarbeitung eines zeitgemäßen Audioguide-Führungssystems und einer Ausstellungs-App; 5.3 Erarbeitung eines Ersatzkonzepts bei Ausfall von Medien; 5.4 Vorbereitung der Vergaben; 5.5 Vergabe; 5.6 Betreuung der Produktion, Qualitäts- und Zeitmanagement.
Der Auftragnehmer hat – wie ein Totalunternehmer – die vorgenannten Planungsleistungen zu erbringen und muss die von ihm geplante Gestaltung und Einrichtung des Museums sodann schlüsselfertig ausführen.
Hierzu sind auch die Schnittstellen zum laufenden Hochbauprojekt abzustimmen bzw. zu definieren und bei der Umsetzung zu berücksichtigen.
CPV-Codes: 71210000, 71220000, 71230000, 71240000, 92521100, 71520000
Sudetendeutsches Museum, Hochstr. 8, 81669 München.
308533-2015
S5/0271.01-1/141
aa) Bewerbergemeinschaften:
Die unter Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) a) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3) b) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen (Referenzangaben) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf die Leistungsbereiche, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen.
Für die Bewerbergemeinschaft ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist.
Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen.
bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte zu berufen, so muss er mit seiner Bewerbung die entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird.
Die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
In Bezug auf die Kriterien für die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) können die Bewerber jedoch nur die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn diese die Arbeiten ausführen beziehungsweise die Dienstleistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. In diesem Fall sind die nachfolgenden Ausführungen unter Ziffer VI.3) a) cc) zu beachten.
Sollen im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist gegenwärtig vorgesehen, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften.
cc) Nachunternehmer:
Beabsichtigt der Bewerber im Auftragsfall die Hinzuziehung von Nachunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieser Nachunternehmen berufen (vgl. Ziffer VI.3) a) bb) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er bereits in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Nachunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise entsprechend oben Ziffer III.2.1) bis III.2.3) bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche Erklärung der benannten Nachunternehmer über deren Zusicherung, im Fall der Beauftragung des Bewerbers die erklärten Nachunternehmerleistungen als Nachunternehmer zu erbringen.
b) Die Teilnahmeanträge und weitergehende Korrespondenz sind in deutscher Sprache abzufassen. Einem Schriftstück, das in einer anderen Sprache eingereicht wird, ist eine beglaubigte oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigte Übersetzung beizufügen.
c) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen enthält Anlagen, die von allen Bewerbern zu verwenden sind (Anlagen 1 bis 13), sowie zusätzlich Anlagen, die von Bewerbergemeinschaften zu verwenden sind (Anlagen 14 bis 17) sowie zusätzlich Anlagen, die im Fall des beabsichtigten Einsatzes von Nachunternehmern und des Rückgriffs auf Ressourcen Dritter zu verwenden sind (Anlagen 18 bis 20). Der Bewerbungsbogen steht auf der Homepage des Auftraggebers unter http://www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm unter der Rubrik „Aktuelle Vergabeverfahren“ kostenlos zum Download zur Verfügung. Nur die Informationen entsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlich dort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag VOF-Vergabe Museumsplanung Sudetendeutsches Museum München“ zu versehen. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig.
Die vom Bewerber erstellten Bewerbungsunterlagen sind in Papierfassung 1 x im Original und 3 x als Kopie einzureichen. Zusätzlich sind diese in digitaler Form als PDF-Dateien auf CD-ROM abzugeben. Für Wertungen der Bewerbungsunterlagen ist gleichwohl ausschließlich die schriftliche Bewerbung gültig und maßgeblich.
d) Die in Ziffer II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.
e) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung.
Bestandteil des Angebots wird ein von den Bietern zu erarbeitendes museales Konzept für ein bis zwei Teilflächen im Museum (Planunterlagen, textliche Beschreibungen, Modell, etc.). Die Bewertung dieses musealen Konzepts wird Bestandteil der Gesamtbewertung.
Jeder Bieter erhält für das eingereichte museale Konzept eine Aufwandsentschädigung, welche beim späteren Auftragnehmer auf die vertraglich vereinbarte Vergütung angerechnet wird. Der Auftraggeber erhält ein nicht ausschließliches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht an den eingereichten Entwürfen. Er hat insbesondere das Recht, die in den Entwürfen enthaltenen Ideen zu nutzen, zu ändern oder zu veröffentlichen. Die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens von den Bietern vorgelegten Unterlagen, Erklärungen, Modelle, etc. gehen in das Eigentum des Auftraggebers über. Der Auftraggeber und seine Berater werden mit den Unterlagen vertraulich umgehen.
f) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
g) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 14.9.2015 per E-Mail der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) übersendet werden. Die Fragen wie auch die Antworten des Auftraggebers werden in anonymisierter Form auf der Homepage des Auftraggebers unter http://www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm unter der Rubrik „Aktuelle Vergabeverfahren“ eingestellt. Es obliegt alleine den Bewerbern, sich auf der Homepage des Auftraggebers über den aktuellen Stand an gestellten Fragen und erteilten Antworten zu informieren. Bei Störungen der Homepage und des Zugriffs auf die Homepage obliegt es den Bewerbern, sich umgehend mit der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) in Verbindung zu setzen.
i) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen.
05.10.2015 - 23:59 Uhr
Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von:
a) Personenschäden bis mind. 500 000,00 EUR
b) Sach- und Vermögensschäden bis mind. 1 000 000,00 EUR
c) Bearbeitungsschäden bis mind. 1 000 000,00 EUR
Die genannten Risiken zu dem jeweiligen Buchstaben a)-c) werden in der jeweils genannten Höhe nebeneinander abgedeckt, wobei eine Versicherungsdeckung pro Versicherungsjahr jeweils bis zum zweifachen der oben genannten Deckungssummen ausreicht. Die Bestätigung des Versicherers über die gültige vorgenannte Versicherung wird dem Auftraggeber unaufgefordert unverzüglich nach Vertragsschluss übersandt.
Für die Verwendung des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) c) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
a) Firmenprofil mit Angaben zu Gründungsdatum, Inhaber, Leistungsbilder
b) Eigenerklärung des Bewerbers,
aa) dass er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet und nicht seine Tätigkeit eingestellt hat und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet, vgl. § 4 Abs. 9 a) VOF;
bb) dass er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, vgl. § 4 Abs. 9 b) VOF;
cc) dass er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, vgl. § 4 Abs. 9 c) VOF;
dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder keine Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 4 Abs. 9 e) VOF;
c) Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein Ausschlussgrund gemäß § 4 Abs. 6 VOF vorliegt; ein Verhalten ist einem Bewerber zuzurechnen, wenn eine Person, die für den Bewerber bei der Führung der Geschäfte verantwortlich selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 OWiG dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden rechtskräftig verurteilten Person vorliegt, § 4 Abs. 6 Satz 3 VOF;
d) Eigenerklärung des Bewerbers, dass weder gegen den Bewerber noch gegen einen Mitarbeiter des Bewerbers im Zusammenhang mit der Tätigkeit für den Bewerber Straf- oder Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen § 21 SchwarzArbG, § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz und § 19 MiLoG anhängig sind oder zu einer Geldbuße von mindestens 2 500,00 EUR geführt haben;
e) Scientology-Schutzeigenerklärung;
f) Eigenerklärung des Bewerbers zur finanziellen Situation;
g) Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht verletzt hat;
h) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 3 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend)
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärungen gemäß III.2.1) Buchstabe a) bis g) Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern.
Auf Ziffer IV.1.2) und Ziffer VI.3) a) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1) a) bis h) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen.
a) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung durch Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des Versicherers (Kopien ausreichend); aus den vorgelegten Unterlagen müssen insbesondere Angaben zur Versicherungslaufzeit und zu den Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögens hervorgehen. Maklerbestätigungen sind nur ausreichend, wenn daraus eindeutig die Berechtigung zur Vertretung des Versicherers hervorgeht. Für die Vertragsabwicklung wird eine Mindestdeckungssumme von mind. 500 000,00 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden und mind. 1 000 000,00 EUR für Bearbeitungsschäden gefordert, wobei in jedem Versicherungsjahr mindestens die vorgenannte Deckungssumme zweifach zur Verfügung stehen muss. Sofern die bestehende Haftpflichtversicherung diese Summen nicht abdeckt, hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag zu erklären, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.
b) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers sowie zu dem in dem Geschäftsbereich, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt, erzielten Umsatz, aufgeteilt jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012, 2013, 2014).
Auf Ziffer IV.1.2) und Ziffer VI.3) a) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) c) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
a) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich (2012, 2013, 2014 – für jedes Geschäftsjahr getrennt) sowie der aktuell beschäftigten Arbeitskräfte, zudem gegliedert nach Anzahl, welche in dem Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt.
b) Referenzen über vergleichbare Projekte vorzugsweise für öffentliche Auftraggeber. Erwartet werden insbesondere die folgenden Angaben für jedes Referenzprojekt:
— Name des Auftraggebers und Kontaktdaten, Bezeichnung und Standort der Referenz
— Angabe öffentlicher Auftraggeber
— Angabe zum Auftragnehmer (Einzelbeauftragung, Teil der Bewerbergemeinschaft, Nachunternehmerverhältnis)
— Aussagekräftige Perspektive, Ansicht oder entsprechendes Foto beigefügt
— Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz insbesondere mit folgenden Angaben zu
• Datum der Fertigstellung und der Inbetriebnahme
• Projektvolumen Kostenumfang (Ausstellungsbudget in Mio. EUR/brutto)
• Art der Ausstellung (musealer Bereich, Dauerausstellung, temporäre Ausstellung, etc.)
• Projektvolumen Flächenumfang (in m2 Ausstellungsfläche gemäß DIN 277)
— Art und Umfang der erbrachten Leistungen:
• Leistungsumfang (Ausstellungskonzept, Detailplanung zur Umsetzung, Ausschreibung und Vergabe, Bauausführung)
• Beschreibung der Ausstellung und der beauftragten Leistung mit Angabe der beauftragten Leistungsphasen und der im eigenen Büro erbrachten Leistung
• Beschreibung erbrachter Leistungen bzgl. Lichtplanung, Planung der Medientechnik und/oder Planung der filmischen Umsetzung
• Beschreibung erbrachter Leistungen bzgl. Inszenierung von Ausstellungsthemen
• Beschreibung erbrachter Leistungen bzgl. der Ausstellungstechnik
• Beschreibung erbrachter Leistungen bzgl. baulicher/möbeltechnischer Ausrüstung
Der Bewerber hat die Möglichkeit der Benennung von bis zu fünf Referenzen. Die Vorlage von mehr als fünf Referenzen ist nicht erforderlich und nicht erwünscht.
Angabe von mindestens einer firmenbezogenen Referenz.
Die zu benennenden Referenzen müssen Projekte betreffen, die nach dem 1.1.2009 fertiggestellt und in Betrieb genommen worden sind und bei denen der Bewerber mit den hier ausgeschriebenen Leistungen vergleichbare Leistungen erbracht hat.