Source: https://www.gruen-in-die-stadt.de/foerdercheck/hessen/aktive-stadt-und-ortsteilzentren/
Timestamp: 2019-03-21 20:42:25
Document Index: 143904237

Matched Legal Cases: ['§ 142', '§ 165', '§ 172', '§ 171', '§ 171', '§ 171', '§ 141']

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren in Hessen - Grün in die Stadt
Ziel des Programms ist die Stärkung der Funktionsvielfalt in Ortszentren. Attraktives und funktionales Stadtgrün trägt dabei entscheidend zu Aufenthalts- und Lebensqualität im betreffenden Gebiet bei. Das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" wird in Hessen unter dem Namen "Aktive Kernbereiche" geführt.
Hessen erhielt 2018 vom Bund rund 8 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Durch die Drittelfinanzierung steuert das Land noch einmal die gleiche Summe bei: Daraus ergibt sich für die Kommunen insgesamt eine Fördersumme von rund 16 Millionen Euro.
Für die Aufnahme in das Programm „Aktive Kernbereiche“ in Hessen gelten für Kommunen folgende Voraussetzungen:
Gebietsdefinition: Das Fördergebiet muss auf Basis des Baugesetzbuchs (BauGB) abgegrenzt werden. Dabei darf sich das Gebiet nicht mit Fördergebieten anderer Programme der Städtebauförderung überschneiden. Ebenfalls ausgeschlossen sind Städtebaufördergebiete, für die die Schlussabrechnung noch nicht vorgelegt wurde. In Hessen können Fördergebiete auf Basis folgender Paragrafen festgelegt werden: als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB, als städtebaulicher Entwicklungsbereich nach § 165 BauGB, als Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB, Maßnahmengebiet nach § 171b, § 171e oder § 171f BauGB oder als Untersuchungsgebiet nach § 141 BauGB.
Größe der Kommune: Die Förderung kann beantragt werden für Orte und Ortsteile mit über 6.000 Einwohnern sowie für Orte mit 2.000 bis 6.000 Einwohnern, sofern sie nicht über das Förderprogramm Dorfentwicklung gefördert werden.